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Anspruch und Verkündigung á Bahá’u’lláh á Bahá'í Verlag GmbH, Auflage 1.03 (O-2021-06-12)

Anspruch und Verkündigung
Bahá’u’lláh

Vorwort

In den Jahren nach der Ankunft Edirne in Edirne erreichte Seine Offenbarung mit der Verkündigung Seiner Botschaft an die Könige und Herrscher der Welt »ihren Zenit«Q1. Während dieser relativ kurzen, doch stürmischen Phase in der Geschichte des Glaubens wie auch in den ersten Jahren nach Seiner Verbannung in die Gefängnisstadt ‘Akká (1868), rief Er die Könige aus Ost und West in ihrer Gesamtheit – und einige davon auch persönlich – dazu auf, den Tag Gottes zu erkennen und den Verheißenen der Religionen und heiligen Schriften anzuerkennen, zu denen sich die Empfänger Seines Aufrufes bekannten. »Niemals seit Anbeginn der Welt«, stellt Bahá’u’lláh fest, »ist Gottes Botschaft so öffentlich verkündet worden.«Q2
Der vorliegende Band bietet die erste vollständige, autorisierte englische Übersetzung dieser bedeutenden Schriften, darunter die vollständige Súriy-i-Haykal, die Sure vom Tempel, eines der herausforderndsten Werke Bahá’u’lláhs. Dieser Text wurde zunächst während Seiner Verbannung in Edirne offenbart und ein weiteres Mal nach Seiner Ankunft in ‘Akká. In diese Version integrierte Er die Botschaften an einzelne Herrscher – an Papst Pius IX., Napoleon III., Zar Alexander II., Königin Viktoria und Náṣiri’d-Dín Sháh.
Diese zweite Fassung ließ Bahá’u’lláh kurz nach ihrer Fertigstellung in Gestalt eines Pentagramms niederschreiben, eine Form, die den Tempel des Menschen symbolisiert. Als Abschluß fügte Er folgende Worte hinzu, »welche die Bedeutung enthüllen, die Er diesen Botschaften beimaß, die Er auf die Prophezeiungen des Alten Testaments bezieht«Q3:
»Also haben Wir den Tempel erbaut mit den Händen der Kraft und Macht – könntet ihr das doch erkennen! Dies ist der euch im Buche verheißene Tempel. Nahet ihm! Dies ist, was euch frommt – könntet ihr das doch verstehen! Seid gerecht, o Völker der Welt! Welchem Tempel gebührt der Vorzug, diesem oder einem aus Stein? Richtet euer Angesicht auf Ihn! Also wurde es euch von Gott befohlen, dem Helfer in Gefahr, dem Selbstbestehenden.« Q4
Während der letzten Jahre Seiner Sendung bereitete Bahá’u’lláh selbst erstmals die endgültige Version einiger Seiner Hauptwerke zur Veröffentlichung vor. Dabei kam der Súriy-i-Haykal ein besonderer Rang zu.
Von den in sie inkorporierten Texten verdient einer besondere Erwähnung. Der Lawḥ-i-Sulṭán, die Tafel an Náṣiri’d-Dín Sháh, Bahá’u’lláhs umfangreichstes Sendschreiben an einen einzelnen Herrscher, wurde in den Wochen unmittelbar vor Seiner Verbannung nach ‘Akká offenbart. Sie wurde dem Herrscher von Badí‘, einem siebzehnjährigen Jüngling, überbracht, der Bahá’u’lláh gebeten hatte, Ihm dienen zu dürfen. Badí‘ errang so die Krone des Märtyrertums, das seinen Namen unsterblich machte. Die Tafel enthält die bekannte Passage, die die Umstände beschreibt, unter denen der Ruf Gottes Bahá’u’lláh erreichte, und die Wirkung, die von ihm ausging. Hier finden wir auch Sein unmißverständliches Angebot, in Gegenwart des Schah mit muslimischen Geistlichen, die sich als bevollmächtigte Hüter der Botschaft des Koran sehen, zusammenzutreffen und vor ihnen jeden gewünschten Beweis für die neue Offenbarung zu erbringen. Dies war eine Prüfung ihrer geistigen Integrität, die sie jedoch nicht bestanden.
Im vorliegenden Buch findet sich auch die erste vollständige Übersetzung der Súriy-i-Mulúk, der Sure an die Könige, »dem bedeutendsten Sendschreiben, in dem Bahá’u’lláh sich erstmals an die Gesamtheit der Herrscher in Ost und West wendet«Q5. Sie legt das Wesen Seiner Sendung dar, wie auch den Maßstab der Gerechtigkeit, dem jegliche Machtausübung an diesem Tage Gottes genügen muß:
»Fürchtet Gott, o Könige der Erde, und hütet euch, die Grenzen zu überschreiten, die der Allmächtige gesetzt hat. Haltet die Gebote, die euch in Seinem Buche gegeben sind, und übertretet sie nicht. Seid wachsam, damit ihr niemandem Unrecht zufügt, und sei es auch so gering wie ein Senfkorn. Beschreitet den Pfad der Gerechtigkeit, denn dieser ist wahrlich der gerade Pfad.« Q6
Diese Tafel führt in einige der großen Themen ein, die während der folgenden zweieinhalb Dekaden im Schrifttum Bahá’u’lláhs eine herausragende Stellung einnehmen sollten: Die Pflicht derer, in deren Hände Gott die Staatsgewalt legte, gerecht zu regieren; die Notwendigkeit, Rüstungsausgaben zu senken und Konflikte zwischen den Nationen beizulegen; und die Last übermäßiger Abgaben zu mindern, da sie zur Verarmung der Bevölkerung führen.
Zu den wichtigsten Aussagen im majestätischen Aufruf Bahá’u’lláhs an die Könige und Herrscher der Welt schreibt Shoghi Effendi:
»Die Vielfalt und Weite der behandelten Themen, die zwingende Kraft der Argumentation, die Erhabenheit und Kühnheit der Sprache fesseln unsere Aufmerksamkeit und erstaunen unseren Geist. Kaiser, Könige und Fürsten, Kanzler und Minister, der Papst, Priester, Mönche und Philosophen, die Vertreter der Wissenschaft, Parlamentarier und Abgeordnete, die Reichen auf Erden, die Anhänger aller Religionen und das Volk von Bahá – sie alle sind in den Wirkungsbereich des Urhebers dieser Botschaften einbezogen und erhalten, nach Wert und Verdienst, die Ratschläge und Ermahnungen, die ihnen gebühren. Nicht minder erstaunlich ist die Vielfalt der Themen, die in diesen Tafeln berührt werden. Die alles überragende Majestät und Einheit eines nicht erkennbaren, unnahbaren Gottes wird herausgestellt, die Einheit Seiner Gesandten nachdrücklich verkündet. Die Einzigartigkeit, die Universalität und das Potential des Bahá’í-Glaubens werden hervorgehoben, Zweck und Wesen der Bábí-Offenbarung dargelegt.« Q7
Die folgende Zusammenfassung richtet das Augenmerk auf die gesellschaftlichen Verhältnisse, für deren verheerenden Zustand Bahá’u’lláh vor allem die Eliten verantwortlich macht:
»Bewegende, wundersame Begebenheiten zu verschiedenen Zeiten Seines Wirkens werden geschildert. Die Vergänglichkeit von weltlichem Pomp, von Ruhm, Reichtum und irdischer Herrschaft wird wiederholt und klar vor Augen geführt. Kraftvoll und eindringlich wird dazu aufgefordert, sich sowohl im persönlichen Verhalten als auch in internationalen Beziehungen von erhabenen Grundsätzen leiten zu lassen. Entehrende, dem Glück und Wachstum, der Wohlfahrt und Einheit der Menschheit schädliche Gewohnheiten und Gebräuche sollen aufgegeben werden. Könige werden getadelt, kirchliche Würdenträger angeklagt, Minister und Gesandte verdammt. Wiederholt verkündet Er, daß sich das ›Kommen des Vaters‹A1 mit Seinem Kommen erfüllte. Der gewaltsame Sturz einiger Könige und Kaiser wird geweissagt, zwei von ihnen stehen besonders in der Kritik, die meisten werden gewarnt, alle angerufen und ermahnt.« Q8
Schon früher hatte Bahá’u’lláh die Politik des osmanischen Sultans ‘Abdu’l-‘Azíz verurteilt. Das Original dieses Schreibens ist leider verloren. Der vorliegende Band enthält jedoch drei Sendschreiben, die an zwei Beamte des Sultans gerichtet waren, Menschen voll Selbstsucht und Charakterschwäche. Ihr Einfluß spielte eine wichtige Rolle im Hinblick auf die nachfolgende Verbannung Bahá’u’lláhs. Die an ‘Álí Páshá, den Premierminister des Osmanischen Reichs, gerichtete Súriy-i-Ra’ís wurde im August 1868 offenbart, als die Verbannten von Edirne nach Gallipoli verbracht wurden. Schonungslos legt sie den Machtmißbrauch des Ministers bloß. Der Lawḥ-i-Ra’ís, der ebenfalls Passagen enthält, die an ‘Álí Páshá gerichtet sind, wurde kurz nach der Einkerkerung Bahá’u’lláhs in der Zitadelle von ‘Akká offenbart. In ihm wird der Charakter des Ministers scharf getadelt. Das dritte Sendschreiben, der Lawḥ-i-Fu’ád, wurde 1869 offenbart, kurz nach dem Tode Fu’ád Páshás, eines weiteren osmanischen Ministers. Der Text spielt auf seine Intrigen an, beschreibt die geistigen Folgen des Machtmißbrauchs und sagt den bevorstehenden Sturz ‘Álí Páshás wie auch des Sultans selbst voraus. Diese Prophezeiungen kursierten weithin, und ihre dramatische Erfüllung trug viel zum Ansehen Bahá’u’lláhs bei.
Nun, da Bahá’u’lláhs Botschaft weltweit an Einfluß auf das gesellschaftliche Leben gewinnt, ist es an der Zeit, die vollständigen Texte dieser bedeutenden Sendschreiben einer breiteren Leserschaft zugänglich zu machen. Wir sagen den Arbeitsgruppen, die mit der Übersetzung und Überprüfung dieser Texte beauftragt waren, unseren tiefempfundenen Dank für die Sorgfalt und das Feingefühl, mit der sie diese Aufgabe bewältigt haben. Die Bahá’í werden in diesen Texten gewichtige Passagen wiedererkennen, mit denen Shoghi Effendi den Westen bereits früher vertraut gemacht hat. Seine Übersetzungen von heiligen Schriften ins Englische setzen einen bleibenden Maßstab für die Bemühungen derer, die diese Schätze des Glaubens in adäquates Englisch übertragen.
Das Universale Haus der Gerechtigkeit

Súratu’l-Haykal

Er ist der Wunderbarste, der Allherrliche!
Verherrlicht sei Er, der Seine Verse denen offenbart, die verstehen! Verherrlicht sei Er, der Seine Verse denen herabsendet, die begreifen! Verherrlicht sei Er, der auf Seinen Pfad führt, wen immer Er wünscht! Sprich: Ich bin wahrlich der Pfad zu Gott für alle in den Himmeln und auf Erden. Selig, wer dorthin eilt!
Verherrlicht sei Er, der Seine Verse denen herabsendet, die verstehen! Verherrlicht sei Er, der aus dem Reiche Seiner Offenbarung spricht und allen verborgen bleibt außer Seinen ehrbaren Dienern. Verherrlicht sei Er, der Leben verleiht, wem Er will, durch Sein Wort »›Sei!‹ und es ist«!Q9 Verherrlicht sei Er, der zum Himmel Seiner Gnade erhebt, wen Er wünscht, und im verordneten Maß daraus herabsendet, was Ihm beliebt.
Gepriesen sei Er, der durch ein Wort Seines Befehls tut, was Er will. Er ist die Wahrheit, Er weiß um das Ungeschaute. Gepriesen sei Er, der, wem immer Er will, durch Seinen unbedingten, unerforschlichen Ratschluß eingibt, was Ihm gefällt. Gepriesen sei Er, der durch die Heerscharen des Unsichtbaren beisteht, wem Er will. Er ist mächtig zu tun, was Er will, und Er ist der Allherrliche, der Selbstbestehende. Gepriesen sei Er, der durch die Kraft Seiner souveränen Macht erhöht, wen immer Er will, und nach Seinem Wohlgefallen bestärkt, wen Er will. Selig, wer versteht!
Gepriesen sei Er, der auf einer wohlverwahrten Tafel allen Dingen ihr festes Maß gesetzt. Gepriesen sei Er, der Seinen Dienern offenbarte, was den Menschen Herz und Verstand erleuchtet. Gepriesen sei Er, der Seinem Diener Leiden auferlegte, die die Seelen der Gottnahen verzehrten und die Herzen derer, die im Tabernakel der Ewigkeit wohnen. Gepriesen sei Er, der auf Seinen Diener aus den Wolken Seines Ratschlusses die Pfeile der Heimsuchungen herabregnen ließ und sieht, wie Ich sie geduldig und standhaft ertrage. Gepriesen sei Er, der Seinem Diener bestimmte, was Er für keinen anderen verfügte. Er ist wahrlich der Erhabene, der Unvergleichliche, der Selbstbestehende.
Gepriesen sei Er, der die Pfeile der Heimsuchungen auf Seinen Diener herabregnen ließ aus den Wolken des Hasses durch die Hände der Leugner. Und doch sieht Er Uns von Dankbarkeit erfüllt. Gepriesen sei Er, der die Last der Himmel und der Erde auf die Schultern Seines Dieners legte – und doch preisen Wir Ihn dafür, wenn dies auch keiner fassen kann außer denen, die verstehen. Verherrlicht sei Er, der die Verkörperung Seiner Schönheit den Klauen der Boshaften und Frevler auslieferte – ein Los, dem Wir uns willig unterwerfen. Keiner versteht dies, außer den Einsichtsvollen. Verherrlicht sei Er, der ḤusaynA2 mitten unter Seine Feinde gab und Seinen Leib bei jedem Atemzug den Speeren des Hasses und des Zorns aussetzte. Gleichwohl sagen Wir Ihm Dank für alles, was Er Seinem Diener bestimmte, der in Seinem Schmerz und Gram bei Ihm Zuflucht sucht.
Umgeben von Drangsal, hörte Ich über Meinem Haupt eine höchst wundersame, süße Stimme. Mein Antlitz wendend, gewahrte Ich eine Jungfrau – das leibhaftige Gedenken des Namens Meines Herrn – vor Mir in den Lüften schwebend. So verzückt war sie, daß ihr Gesicht im Schmuck des göttlichen Wohlgefallens leuchtete und ihre Wangen im Glanz des Allbarmherzigen erglühten. Ihr Ruf erschallte zwischen Himmel und Erde und bezauberte der Menschen Herz und Geist. Meinem inneren und Meinem äußeren Sein enthüllte sie Botschaften, die Meine Seele und die Seelen der ehrbaren Diener Gottes frohlocken ließen.
Sie deutete mit ihrem Finger auf Mein Haupt, wandte sich an alle im Himmel und auf Erden und sprach: Bei Gott! Dies ist der Geliebte der Welten – und doch versteht ihr es nicht. Dies ist Gottes Schönheit und Souveränität unter euch – o daß ihr es doch verstündet! Dies ist Gottes Geheimnis und Sein Schatz, der Befehl Gottes und Seine Herrlichkeit für alle, die in den Reichen der Offenbarung und der Schöpfung wohnen – wolltet ihr doch begreifen! Er ist es, nach dessen Gegenwart sich die Bewohner des Reiches der Ewigkeit und des Tabernakels der Herrlichkeit sehnen – doch ihr wendet euch ab von Seiner Schönheit!
O Volk des Bayán!A3 Wenn ihr Ihm nicht beisteht, so wird Gott Ihm sicherlich durch die Mächte der Erde und des Himmels und mit den Heerscharen des Unsichtbaren beistehen durch Seinen Befehl »›Sei!‹ und es ist«!Q10 Der Tag naht, da Gott durch einen Akt Seines Willens ein Menschengeschlecht erstehen lassen wird, dessen Wesen niemand kennt außer Gott, dem Allgewaltigen, dem Selbstbestehenden. Er wird sie reinigen vom Schmutz des Wahns und der Begierde, wird sie zu den Höhen der Heiligkeit erheben und durch sie die Zeichen Seiner Souveränität auf Erden offenbaren. So wurde es verfügt von Gott, dem Allherrlichen, dem Alliebenden.
O Volk des Bayán! Verleugnet ihr den, dessen Gegenwart das Ziel eurer Erschaffung ist, und vergnügt euch müßig auf eurem Lager? Spottet ihr Seiner und streitet mit Ihm, wo doch vor Gott ein Haar Seines Hauptes alles in den Himmeln und auf Erden übertrifft? O Volk des Bayán! Legt dar, worauf ihr euch stützt, damit Ich sehe, aufgrund welcher Beweise ihr früher an die Offenbarer Seines Befehls glaubtet und was nun der Grund eures Hochmuts ist.
Bei Ihm, der Mich aus dem Licht Seiner Schönheit erschuf! Nie habe Ich jemanden gesehen, der euch an Achtlosigkeit und Torheit übertrifft. Ihr versucht, euren Glauben an Gott mit den heiligen Tafeln zu beweisen, die euch gegeben wurden. Doch als die Verse Gottes offenbar und Seine Lampe entzündet waren, glaubtet ihr nicht an Ihn, dessen Feder das Schicksal aller Dinge in der Verwahrten Tafel niederschrieb. Ihr sprecht die heiligen Verse und weist doch den zurück, der ihr Quell und ihr Offenbarer ist. So hat Gott euch blind gemacht als Vergeltung für eure Taten, verstündet ihr es doch. Tag und Nacht schreibt ihr Gottes Verse ab und bleibt doch von Ihm, der sie offenbarte, wie durch einen Schleier getrennt.
An diesem Tage sieht die Himmlische Schar eure üblen Taten und sagt sich los von euch, doch ihr merkt es nicht. Sie fragen einander: »Welche Worte sprechen diese Narren, und in welchem Tale weiden sie? Leugnen sie, was ihr eigenes Wesen bezeugt, und schließen sie ihre Augen vor dem, was sie klar sehen?« Bei Gott, o Volk! Die Bewohner der Städte der Gottesnamen sind bestürzt über euer Tun, doch ihr irrt ziellos in kargem, verdorrtem Tal und merkt es nicht.
O Feder des Höchsten! Lausche dem Ruf Deines Herrn, der vom göttlichen Lotosbaum an heiligem, strahlendem Ort ertönt, auf daß die süßen Weisen Deines Herrn, des Allgütigen, Deine Seele mit Freude und Inbrunst erfüllen und die Brisen, die von Meinem Namen, der Immervergebende, wehen, Deinen Kummer und Deine Sorgen vertreiben. Errichte dann auf diesem Tempel die Tempel der Einheit Gottes, damit sie im Reich der Schöpfung von ihrem Herrn künden, dem Erhabensten, dem Allherrlichen, und durch Sein Licht erleuchtet werden.
Wahrlich, Wir haben diesen Tempel zum Quell allen Seins in dieser neuen Schöpfung bestimmt, damit alle Meine Macht erkennen, durch Mein Wort »›Sei!‹ und es ist«!Q11 zu bewirken, was Ich will. Unter dem Schatten jedes Buchstabens dieses Tempels werden Wir ein Volk erschaffen, dessen Zahl keiner ermessen kann außer Gott, dem Helfer in Gefahr, dem Selbstbestehenden. Gott wird aus Seinem Tempel Menschen erstehen lassen, die unbeeinflußt sind von den Einflüsterungen der Frevler und die allezeit vom Wasser des Lebens trinken. Sie gehören fürwahr zu den Seligen.
Sie sind Diener unter dem Schutz des Erbarmens ihres Herrn und lassen sich nicht beirren von denen, die ihnen den Weg versperren wollen. Auf ihren Gesichtern wird der Glanz des Lichtes des Allgütigen erstrahlen, und von ihren Herzen wird man das Gedenken Meines allherrlichen, verborgenen Namens hören. Wollten sie ihre Zunge lösen, um ihren Herrn zu preisen, so würden die Bewohner der Erde und des Himmels in ihren Lobgesang einstimmen – doch wie wenige sind es, die hören! Und wollten sie ihren Herrn verherrlichen, so fiele alles Erschaffene mit ein. So hat Gott sie über den Rest Seiner Schöpfung erhöht, doch sind die Menschen dessen nicht gewahr!
Sie folgen der Sache Gottes wie der Schatten der Sonne. Öffne also deine Augen, o Volk des Bayán, auf daß ihr sie seht! Durch ihre Bewegung bewegen sich alle Dinge, und durch ihren Stillstand stehen alle Dinge still, seid dessen gewiß! Durch sie wandten sich die, so an die göttliche Einheit glauben, Ihm zu, den die ganze Schöpfung anbetet, durch sie fanden die Herzen der Gerechten Ruhe und Gelassenheit, wüßtet ihr es doch! Durch sie wurde die Erde gefügt, regnete es herab aus den Wolken der Freigebigkeit und kam das Brot der Erkenntnis vom Himmel der Gnade herab, würdet ihr es doch erkennen!
Sie sind der Schutz der Sache Gottes auf Erden, die ihre Schönheit vor dem verdunkelnden Staub eitlen Wahns und leeren Trugs bewahren. Auf dem Pfade Gottes fürchten sie nicht um ihr Leben. Eher geben sie es hin in der Hoffnung, den Meistgeliebten zu schauen, wenn Er in diesem Namen erscheint, der Allmächtige, der Allgewaltige, der Allherrliche, der Heiligste.
O Lebendiger Tempel! Erhebe Dich so, daß alles Erschaffene sich mit Dir erhebt. Stehe sodann Deinem Herrn mit der allbezwingenden Macht bei, die Wir Dir verliehen. Hab acht, daß Du nicht verzagst an dem Tag, da Angst alles Erschaffene erfaßt! Werde vielmehr zur Offenbarung Meines Namens, des Helfers in Gefahr, des Selbstbestehenden. Stehe Deinem Herrn mit all Deinen Kräften bei, und achte nicht der Völker der Welt, denn ihr Gerede gleicht dem Summen einer Mücke in endlosem Tal. Trinke vom Wasser des Lebens in Meinem Namen, der Allbarmherzige, und reiche den Nahen unter den Bewohnern dieses gesegneten Ortes, was sie frei macht von allen Namen und sie unter diesen gesegneten, allumfassenden Schatten treten läßt.
O Lebendiger Tempel! Durch Dich haben Wir alles, was im Himmel und auf Erden erschaffen ward, versammelt und zur Rechenschaft gerufen über das, worüber Wir mit ihnen noch vor der Erschaffung der Welt einen Bund geschlossen hatten. Aber siehe, Wir fanden die meisten Menschen sprachlos und mit angststarrem Blick vor – außer einigen wenigen strahlenden Antlitzen und beredten Zungen. Durch sie brachten Wir die Schöpfung all dessen hervor, was war und was sein wird. Ihr Antlitz hat Gott in Seiner Gnade von den Gesichtern der Ungläubigen abgewandt und im Schatten des Baumes Seines Selbstes geborgen. Ihren Herzen schenkt Er Ruhe und Frieden; Er stärkt und stützt sie durch die Heerscharen des Sichtbaren und des Unsichtbaren.
O Augen dieses Tempels! Seht nicht auf die Himmel und das, was sie enthalten, und nicht auf die Erde und ihre Bewohner, denn euch haben Wir erschaffen, Unsere Schönheit zu schauen: Seht sie vor Euch! Wendet euren Blick nicht von ihr ab und beraubt euch nicht der Schönheit eures Herrn, des Allherrlichen, des Meistgeliebten. Wir werden durch euch scharfe, durchdringende Augen erschaffen, die die Zeichen ihres Schöpfers schauen und sich von allem abwenden, was die Menschen sehen. Durch euch verleihen Wir Sehkraft, wem Wir wollen, und legen Hand an die, die sich selbst dieser Gunst berauben. Sie haben wahrlich aus dem Becher der Verblendung geschlürft, doch sie merken es nicht.
O Ohren dieses Tempels! Reinigt euch vom Gekreisch der Verworfenen und lauscht der Stimme eures Herrn. Er, wahrlich, offenbart euch vom Throne der Herrlichkeit: »Kein Gott ist außer Mir, dem Allherrlichen, dem Allmächtigen, dem Helfer in Gefahr, dem Selbstbestehenden.« Wir werden durch euch reine Ohren erschaffen, die auf das Wort Gottes hören und auf das, was von der Morgendämmerung der Rede eures Herrn, des Allgütigen, ertönt. Sie werden sicherlich die süßen Melodien göttlicher Offenbarung vernehmen, die aus diesen gesegneten, geheiligten Gefilden erklingen.
O Zunge dieses Tempels! Wir erschufen dich, wahrlich, durch Unseren Namen, der Allgütige; Wir lehrten dich, was im Bayán noch verborgen war, und verliehen dir die Macht der Rede, auf daß du inmitten Meiner Geschöpfe von Meinem erhabenen Selbst kündest. Verkünde alsdann dieses wundersame und mächtige Gedenken, und fürchte nicht die Verkörperungen Satans. Dafür wurdest du erschaffen durch Meinen erhabenen, allbezwingenden Befehl. Durch dich lösten Wir die Zunge der Rede, um alles, was war, darzulegen – und wieder werden Wir sie durch Meine souveräne Macht lösen, um über das zu sprechen, was kommen wird. Wir werden durch dich beredte Zungen erschaffen, die Mich unter den Himmlischen Heerscharen und den Völkern der Welt rühmen und preisen. So wurden die Verse Gottes offenbart, und so wurde es von dem Herrn aller Namen und Eigenschaften verfügt. Dein Herr ist die Wahrheit; Er kennt das Unsichtbare. Nichts wird diese Zungen daran hindern, ihren Schöpfer zu verherrlichen. Durch sie wird sich alles Erschaffene erheben, den Herrn der Namen zu verherrlichen und zu bezeugen, daß kein Gott ist außer Mir, dem Allmächtigen, dem Herrlichsten, dem Meistgeliebten. Wer Meiner gedenkt, der wird nicht sprechen, es sei denn, er wurde durch diese Zunge aus erhabener Stätte inspiriert. Doch nur wenige sind es, die verstehen! Alle Zungen stimmen den Lobpreis ihres Herrn an und gedenken Seines Namens. Doch unter dem Volk sind Menschen, die verstehen und Sein Lob künden und solche, die Ihn lobpreisen, doch nicht verstehen.
O himmlische Jungfrau der inneren Bedeutungen! Tritt mit der Erlaubnis Gottes, des Herrn der Himmel und der Erde, aus den Gemächern der Worte. Offenbare dich sodann, geschmückt mit dem Gewand des göttlichen ReichesA4, und reiche mit deinen rubinroten Fingern den Wein himmlischer Herrschaft A5 dar, auf daß die Menschen dieser WeltA6 das Licht erschauen, das vom HimmelreichA7 erstrahlte, als die Sonne der Ewigkeit über dem Horizont der Herrlichkeit aufging. Wollten sie doch diesen Jüngling zwischen Himmel und Erde rühmen und verherrlichen, der im Innersten des Paradieses den Thron Seines Namens »der Allgenügende Helfer« bestieg. Auf Seinem Angesicht erstrahlt das Licht des Allgütigen, aus Seinem Blick der Glanz des Allherrlichen, und in Seinem Wirken werden die Zeichen und Beweise Gottes offenbar, des Beschützers, des Allmächtigen, des Alliebenden.
Gräme Dich nicht, wenn sich niemand findet, der den karminroten Wein annimmt, den Deine schneeweiße Hand reicht, und der ihn im Namen Deines Herrn, des Erhabensten, des Höchsten, ergreift – Er, der erneut erschien, nun in Seinem Namen der Allherrliche.A8 Überlasse sie sich selbst, und ziehe Dich zurück in das Tabernakel der Majestät und Herrlichkeit. Dort wirst Du ein Volk antreffen, dessen Angesichter so hell leuchten wie die Sonne im Mittagslicht und das seinen Herrn in diesem Namen verherrlicht, Ihn, der erschien, um in der Fülle Seiner Kraft und Macht den Thron unabhängiger Souveränität zu besteigen. Von ihren Lippen wirst Du nichts hören als die Melodien Meines Lobpreises und Meines Gedenkens. Dies bezeugt Dein Herr. Doch die Existenz dieser Menschen ist vor den Augen aller, die seit unvordenklichen Zeiten durch Gottes Wort erschaffen wurden, verborgen geblieben. So haben Wir es dargelegt und Unsere Verse vorgetragen, auf daß die Menschen über die Zeichen und Beweise ihres Herrn nachdenken.
Ihnen wurde nie befohlen, sich vor Adam niederzuwerfen.A9 Sie haben sich nicht vom Angesicht Deines Herrn abgewandt und werden ständig der Gaben und Wonnen der Heiligkeit teilhaftig. So hat die Feder des Allgütigen die Geheimnisse all dessen enthüllt, was war und was sein wird. O daß die Menschen es doch verstünden! Gott wird dieses Volk auf Erden erscheinen lassen. Durch sie wird Sein Name gepriesen, werden Seine Zeichen verbreitet, Sein Wort verteidigt, Seine Verse verkündet – denen zum Trotz, die Seine Wahrheit zurückweisen, Seine Souveränität leugnen und Seine Zeichen verneinen.
O Aufgangsort Seiner Einzigkeit! Solltest Du diesem Volk begegnen und in seine Gegenwart gelangen, erzähle ihm, was dieser Jüngling Dir über sich selbst und über das, was Ihm widerfuhr, berichtet hat, auf daß sie vernehmen, was auf der Verwahrten Tafel geschrieben steht. Mache sie mit der Botschaft dieses Jünglings, mit Seinen Heimsuchungen und Seiner Drangsal bekannt, damit sie Meiner Leiden gewahr werden und zu denen gehören, die verstehen. Berichte ihnen sodann, wie Wir einen Unserer BrüderA10 erwählten, ihm einen Tautropfen aus dem unermeßlichen Meer des Wissens gewährten, ihn mit dem Gewand eines Unserer Namen bekleideten und ihn auf eine Stufe erhoben, daß alle sein Lob anstimmten, wie Wir ihn so vor den Böswilligen schützten, daß selbst die Mächtigen ihm nicht zu schaden vermochten.
Wir standen den Völkern der Erde und des Himmels allein gegenüber zu einer Zeit, als alle entschlossen waren, Uns zu erschlagen. Während Wir unter ihnen weilten, gedachten Wir ständig des Herrn, stimmten Sein Lob an, blieben standhaft in Seiner Sache, bis sich schließlich das Wort Gottes unter Seinen Geschöpfen erfüllte, Seine Zeichen weithin verbreitet, Seine Macht gepriesen und Seine Souveränität in ihrem vollen Glanz offenbart waren. Dies bezeugen all Seine ehrbaren Diener. Doch als Mein Bruder den wachsenden Erfolg der Sache bemerkte, wurde er von Stolz und Hochmut erfüllt. Er trat hinter dem Schleier der Verborgenheit hervor, bekämpfte Mich, bestritt Meine Verse, verleugnete Mein Zeugnis und wies Meine Zeichen zurück. Seine Gier wuchs, bis ihn verlangte, Mein Fleisch zu verschlingen und Mein Blut zu trinken. Dies bezeugen die Diener Gottes, die Ihn in Seiner Verbannung begleiteten, und die, die sich Seiner Nähe erfreuen.
Deshalb wandte er sich an einen Meiner DienerA11 und suchte ihn auf seine Seite zu ziehen. Daraufhin entsandte der Herr die Heerscharen des Sichtbaren und des Unsichtbaren zu Meinem Beistand, beschützte Mich durch die Macht der Wahrheit und sandte auf Mich herab, was seinen Plan vereitelte. So wurden die Intrigen derer durchkreuzt, die nicht an die Verse des Allgütigen glauben. Sie sind fürwahr ein verworfenes Volk. Als bekannt wurde, wozu sich Mein Bruder hatte verführen lassen und Unsere Gefährten in der Verbannung von seinem ruchlosen Plan erfuhren, wurden die Stimmen der Empörung und des Kummers laut und drohten, in der ganzen Stadt gehört zu werden. Wir geboten ihnen jedoch Einhalt und auferlegten ihnen Geduld, damit sie zu denen gehören, die im Leid standhaft sind.
Bei Gott, neben dem kein Gott ist! Wir fügten Uns darein und mahnten die Diener Gottes zu Geduld und Standhaftigkeit. So zogen Wir Uns zurück und bezogen ein anderes Haus, auf daß die Flamme des Neids in Meines Bruders Brust erlösche und er rechtgeleitet werde. Wir traten ihm nicht entgegen und begegneten Ihm hernach auch nicht mehr. Wir blieben in Unserem Haus und setzten Unser Vertrauen in Gott, den Helfer in Gefahr, den Selbstbestehenden. Als er indes erkannte, daß die Sache ruchbar geworden war, griff er zur Feder der Verleumdung und schrieb in seinen Briefen an die Diener Gottes das, was er selbst verübt hatte, Meiner unvergleichlichen, Unrecht leidenden Schönheit zu. Sein Sinnen und Trachten war, unter den Dienern Gottes Unheil zu stiften und Haß in die Herzen derer zu säen, die an Gott, den Allherrlichen, den Allliebenden, glaubten.
Bei Dem, in dessen Hand Meine Seele liegt! Wir waren entsetzt über seine Intrigen, und alles Sichtbare und Unsichtbare war darob bestürzt. Was er in seiner Brust hegte, ließ ihm gleichwohl keine Ruhe, bis er verübte, was keine Feder zu beschreiben wagt. So hat er die Würde Meiner Stufe verletzt und die Heiligkeit Gottes, des Allmächtigen, des Allherrlichen, des Allgepriesenen, mißachtet. Wollte Gott alle Meere der Erde in Tinte verwandeln und alle erschaffenen Dinge in Federn, so reichte dies nicht aus, seine Untaten zu schildern. So berichten Wir, was Uns widerfuhr, damit ihr zu denen gehört, die verstehen.
O Feder der Ewigkeit! Gräme Dich nicht über das, was über Dich gekommen ist, denn Gott läßt ein Volk erstehen, das mit eigenen Augen sieht und Deiner Leiden gedenkt. Halte Deine Feder zurück, damit sie Deinen Feinden keine Beachtung schenkt, laß sie vielmehr den König der Ewigkeit preisen. Laß ab von allem Erschaffenen und trinke den versiegelten Wein Meines Gedenkens. Hüte Dich, bei denen zu verweilen, von denen nur der widerwärtige Geruch des Hasses ausgeht, die so verstrickt sind in ihrer Gier nach Führerschaft, daß sie nicht zögern würden, sich selbst zu zerstören, um sich mit Ruhm zu schmücken und ihre Namen zu verewigen. Sie verzeichnet Gott in der Verwahrten Tafel als jene, die bloßen Namen huldigen. Künde vielmehr von diesem Tempel, damit Seine Zeichen auf Erden offenbar werden, der Glanz dieses Lichtes das Firmament erleuchte und die Erde vom Makel derer befreie, die nicht an Gott glauben. Also sandten Wir die Verse Gottes herab und legten dies denen dar, die verstehen.
O Lebendiger Tempel! Strecke Deine Hand aus über alle im Himmel und auf Erden und nimm die Zügel des Befehls in den Griff Deines Willens. Wir haben wahrlich die Herrschaft über alle Dinge in Deine rechte Hand gelegt. Verfahre, wie es Dir beliebt, und fürchte nicht die Toren. Ergreife diese Tafel, die aufging am Horizont der Feder Deines Herrn, und fasse sie mit solcher Kraft, daß auch die Hände aller Geschöpfe sich fest daran halten. Dies steht Dir wahrlich an, so Du zu denen gehörst, die verstehen. So Du Deine Hand zum Himmel Meiner Gnade reckst, erheben sich auch die Hände alles Erschaffenen zu ihrem Herrn, dem Mächtigen, dem Starken, dem Gnädigen. Durch Deine Hand werden Wir starke, kraftvolle und mächtige Hände erwecken und durch sie Unsere Herrschaft über alle in den Reichen der Offenbarung und der Schöpfung errichten. So werden die Diener Gottes erkennen, daß kein Gott ist außer Mir, dem Helfer in Gefahr, dem Selbstbestehenden. Durch diese Hände werden Wir gewähren und verweigern – doch verstehen kann dies keiner außer dem, der mit des Geistes Augen sieht.
Sprich: O Volk! Flieht ihr denn vor der Macht Gottes? Bei Gott! Keine Zuflucht werdet ihr an diesem Tag finden, und keinem ist Schutz beschieden, außer wem Gott in Seiner Güte Gnade erweist. Er ist wahrlich der Immervergebende, der Mitleidvolle. Sprich: O Volk! Entsagt allem, was ihr besitzt, und tretet unter den Schatten eures Herrn, des Allbarmherzigen. Dies ist besser für euch als all eure Werke, vergangen oder künftig. Fürchtet Gott und beraubt euch nicht der süßen Düfte vom Tage des Herrn aller Namen und Eigenschaften. Hütet euch, den Text des Wortes Gottes zu ändern oder zu verfälschen. Wandelt in der Furcht des Herrn, und zählt zu den Gerechten.
Sprich: O Volk! Dies ist die Hand Gottes, die über euren Händen ist,A12 könntet ihr es nur verstehen. In sie legten Wir alles Gute von Himmel und Erde, so daß nichts Gutes offenbar werde, es gehe denn aus ihr hervor. So haben Wir sie zur Quelle und Schatzkammer alles Guten in der Vergangenheit und der Zukunft gemacht. Sprich: Die Flüsse göttlicher Weisheit und Rede, die durch die Tafeln Gottes strömten, münden in dieses größte Meer, könntet ihr es doch erkennen; und was immer in Seinen Büchern herabgesandt ward, hat seine Vollendung in diesem erhabensten Wort – ein Wort, das über dem Horizont des Willens des Allherrlichen in dieser Offenbarung scheint, die alles Sichtbare und Unsichtbare mit Freude erfüllt hat.
Gott wird aus dem Busen der Kraft die Hände der Macht hervorziehen und ein Volk erwecken, das sich aufmachen wird, für diesen Jüngling den Sieg zu erringen und die Menschheit zu reinigen vom Schmutz der Verworfenen und der Frevler. Diese Hände werden sich rüsten, den Glauben Gottes zu schirmen und in Meinem Namen, der Selbstbestehende, der Machtvolle, die Völker und Geschlechter auf Erden unterwerfen. Sie werden in die Städte einziehen und die Herzen ihrer Bewohner mit Furcht erfüllen. So sind die Beweise für Gottes Macht; wie furchtbar, wie gewaltig ist sie doch, und wie gerecht übt Er sie aus! Er, wahrlich, herrscht über alle in den Himmeln und auf Erden. Er offenbart, was Ihm beliebt nach verordnetem Maß.
Sollte einer von ihnen allen Heerscharen der Schöpfung gegenübertreten, so würde er durch die Überlegenheit Meines Willens obsiegen. Dies, wahrlich, ist ein Beweis Meiner Macht, doch Meine Geschöpfe verstehen es nicht. Dies ist wahrlich ein Zeichen Meiner Souveränität, doch Meine Untertanen begreifen es nicht. Es ist wahrlich ein Zeichen Meines Befehls, doch Meine Diener erkennen es nicht. Es ist wahrlich ein Beweis Meiner Überlegenheit, doch keiner ist aufrichtig dankbar dafür außer jenen, deren Augen Gott mit dem Lichte Seiner Erkenntnis erleuchtet, in deren Herzen Er Seine Offenbarung bewahrt und die Er zum Träger Seiner Sache macht. Sie werden vom Gewande Seines Namens die Düfte des Allbarmherzigen atmen und sich zu allen Zeiten an den Zeichen und Versen ihres Herrn erfreuen. Wer jedoch nicht an Gott glaubt und Ihm Gefährten beigesellt, dem zürnt Gott. Er wird ins Feuer geworfen, um voll Angst und Schrecken in seiner Glut zu hausen. So legen Wir Unsere Verse dar und belegen die Wahrheit mit klaren Beweisen, auf daß die Menschen über die Zeichen ihres Herrn nachdenken.
O Lebendiger Tempel! Wahrlich, Wir haben Dich zum Zeichen Meiner Majestät erhoben inmitten all dessen, was war und was sein wird, und durch Mein Wort »›Sei!‹ und es ist«!Q12 wurdest Du zum Sinnbild Meiner Sache zwischen Himmel und Erde!
O Erster Buchstabe dieses Tempels, der das Wesen der Gottheit bezeugt!A13 Wir haben dich zum Hort Meines Willens bestimmt und zur Schatzkammer Meiner Vorsehung für alle im Reich der Offenbarung und der Schöpfung. Dies ist nur ein Zeichen Seiner Gnade, des Helfers in Gefahr, des Selbstbestehenden.
O Zweiter Buchstabe dieses Tempels, der Meinen Namen, der Allmächtige, bezeugt! Wir haben dich zur Offenbarung Unserer Souveränität und zum Aufgangsort Unserer Namen gemacht. Mächtig bin Ich zu vollbringen, was Meine Zunge spricht.
O Dritter Buchstabe dieses Tempels, der Meinen Namen, der Gnadenreiche, bezeugt! Wir haben dich zum Aufgangsort Unserer Freigebigkeit inmitten Unserer Geschöpfe erkoren und zum Urquell Unserer Großzügigkeit inmitten der Menschen. Mächtig bin Ich in Meinem Reiche. Nichts, was im Himmel oder auf Erden erschaffen wurde, kann Meinem Wissen entgehen. Ich bin die Wahrheit und kenne das Ungeschaute.
O Feder! Sende aus den Wolken Deiner Freigebigkeit herab, was alles Erschaffene reich macht, und verweigere der Welt des Seins nicht Deine Gunst. Du bist fürwahr der Freigebigste im Himmel Deiner Ewigkeit und der Herr unendlicher Gnade für alle, die im Reich der Namen wohnen. Schaue nicht auf die Menschen und was bei ihnen im Schwange ist, schaue auf die Wunder Deiner Gunst und Gaben. Versammle sodann Deine Diener unter Deinem Schatten, der die ganze Menschheit schirmt. Breite die Hand Deiner Gunst über die ganze Schöpfung und die Finger der Freigebigkeit über alles Bestehende. Dies ist wahrlich, was Dir ansteht, obwohl die Menschen es nicht verstehen. Wer sein Angesicht Dir zuwendet, tut dies durch Deine Gnade, und wer sich von Dir abwendet – Dein Herr ist wahrlich unabhängig von allem, was erschaffen ist. Dies bezeugen Seine wahren, ergebenen Diener.
Gott wird durch Dich starke, nimmermüde Hände erwecken und Arme von unwiderstehlicher Macht. Sie werden hinter den Schleiern hervortreten und dem Allbarmherzigen unter den Völkern der Welt beistehen. Ihr mächtiger Ruf wird alle Herzen vor Furcht erzittern lassen. So wurde es auf einer Tafel verordnet. So groß wird ihre Macht sein, daß Bestürzung und Zittern alle Bewohner der Erde erfaßt.
Hütet euch, Blut zu vergießen! Zieht das Schwert eurer Zunge aus der Scheide der Rede, denn durch sie werden die Zitadellen der Menschenherzen erobert. Wir haben das Gesetz des Heiligen Krieges aufgehoben. Gottes Barmherzigkeit hat wahrlich alles Erschaffene umfangen – o daß ihr es doch wüßtet! Steht eurem Herrn, dem Gott der Gnade, bei mit dem Schwert vernünftiger Argumente. Es ist schärfer und feiner gestählt als das Schwert der Rede – wolltet ihr nur über die Worte eures Herrn nachdenken. So wurden die Heerscharen der Offenbarung von Gott herabgesandt, dem Helfer in Gefahr, dem Selbstbestehenden, und die Heere göttlicher Eingebung durch die Quelle des Befehls enthüllt, wie Gott, der Allherrliche, der Meistgeliebte, es gebot.
Sprich: In diesem Tempel, verborgen und doch offenbar, der das Wissen von Himmel und Erde, das Vergangene und das Zukünftige, in sich birgt, wurde das Maß alles Erschaffenen bestimmt. Der Finger von Gottes Wirken hat auf diese Tafel geschrieben, was die Weisesten und Gelehrtesten unter den Menschen nicht zu ergründen vermögen, und darin Tempel geschaffen, die unerforschlich sind für alle außer Gott selbst – könntet ihr dies doch verstehen. Selig, wer sie liest, über ihren Inhalt nachdenkt und begreift.
Sprich: In Meinem Tempel ist nur der Tempel Gottes zu sehen, in Meiner Schönheit nur Seine Schönheit, in Meinem Wesen nur Sein Wesen, in Meinem Selbst nur Sein Selbst, in Meiner Bewegung nur Seine Bewegung, in Meinem Ruhen nur Sein Ruhen und in Meiner Feder nur Seine mächtige, gepriesene Feder. Sprich: In Meinem Wesen ist nichts als die Wahrheit, und nichts ist in Mir zu sehen als Gott.
Hütet euch, im Hinblick auf Mich von Dualität zu sprechen, denn alle Atome der Erde verkünden, daß kein Gott ist außer Ihm, dem Einen, Einzigen, dem Mächtigen, dem Liebenden. Vom Anfang, der keinen Anfang hat, habe Ich im Reich der EwigkeitA14 verkündet, daß Ich Gott bin, daß kein Gott ist außer Mir, dem Helfer in Gefahr, dem Selbstbestehenden. Und bis zum Ende, das kein Ende hat, werde Ich im ReichA15 der Namen verkünden, daß Ich Gott bin, daß kein Gott neben Mir ist, dem Allherrlichen, dem Meistgeliebten. Sprich: ›Herr‹ ist Mein Name, für den Ich Offenbarungen in der Welt des SeinsA16 schuf, während Wir selbst erhaben darüber sind, würdet ihr es nur erkennen. Und ›Gott‹ ist Mein Name, für den Wir OffenbarerA17 erschufen, deren Macht die Völker der Welt übertrifft und sie zu wahren Anbetern Gottes machen wird, könntet ihr es nur erkennen. In diesem Lichte solltet ihr all Unsere Namen betrachten, so ihr mit Einsicht begabt seid.
O Vierter Buchstabe dieses Tempels, der das Attribut der Gnade bezeugt! Wir machten dich zur Offenbarung der Gnade zwischen Himmel und Erde. Aus dir erzeugten Wir alle Gnadengaben in der bedingten Welt, und zu dir lassen Wir sie wieder zurückkehren. Und durch ein Wort Unseres Befehls werden Wir sie wieder durch dich offenbaren. Mächtig bin Ich zu vollbringen, was Ich will, durch Mein Wort »›Sei!‹ und es ist«!Q13 Jede Gnadengabe, die in der Welt des SeinsA18 erscheint, hat ihren Ursprung in dir, und zu dir wird sie zurückkehren. Dies haben Wir wahrlich in einer Tafel verfügt, die Wir hinter dem Schleier der Herrlichkeit verwahrt und vor sterblichen Augen verborgen haben. Wohl denen, die sich nicht dieser offenbaren, dieser ständig strömenden Gnade berauben.
Sprich! An diesem Tag wehen die befruchtenden Winde göttlicher Gnade über alles, was erschaffen ist. Jedes Geschöpf erhielt an Möglichkeiten, was ihm gemäß ist. Und doch haben sich die meisten Menschen vor dieser Gnade verschlossen! Jedem Baum wurden die erlesensten Früchte, jedem Meer die funkelndsten Juwelen zuteil. Der Mensch erhielt die Gabe des Verstandes und der Erkenntnis. Die ganze Schöpfung hat die Offenbarung des Allbarmherzigen empfangen, und die Erde ward zur Schatzkammer dessen, was unerforschlich ist für alle außer Gott, der Wahrheit, der um das Ungeschaute weiß. Die Zeit naht, da alles Erschaffene seine Frucht hervorbringt. Verherrlicht sei Gott, der diese Gnade gewährt, die alles umfaßt, das Sichtbare wie das Unsichtbare. So haben Wir an diesem Tage alles neu erschaffen, doch die meisten Menschen erkennen es nicht. Sprich: Die Gnade Gottes kann nie angemessen begriffen werden. Um wieviel weniger kann das Wesen des Helfers in Gefahr, des Selbstbestehenden, erfaßt werden.
O Tempel der Sache! Gräme Dich nicht, wenn Du niemanden bereit findest für Deine Gnadengaben. Du wurdest um Meinetwillen erschaffen. So widme Dich Meinem Lobpreis unter Meinen Dienern. Dies wurde Dir in der Verwahrten Tafel bestimmt. Da Wir auf Erden viele Hände befleckt fanden, heiligten Wir Dein Gewand vor ihrer Berührung und der Besudelung durch die Gottlosen. Sei geduldig in der Sache Deines Herrn, denn bald wird Er Seelen mit reinem Herzen und erleuchteten Augen erwecken, die von überallher zum Ort Deiner allumfassenden, unbeschränkten Gnade fliehen.
O Tempel Gottes! Kaum waren die Heerscharen göttlicher Offenbarung, die die Banner Seiner Zeichen tragen, durch den Herrn aller Namen und Eigenschaften herabgesandt, da wurden die Zweifler und die in leerem Trug Verhafteten in die Flucht geschlagen. Sie glaubten nicht an die klaren Zeichen Gottes, des Helfers in Gefahr, des Selbstbestehenden, und intrigierten gegen Ihn. Einige von ihnen sprachen: »Dies sind keine klaren Verse von Gott, und sie stammen auch nicht aus angeborenem Wissen.« So wollen die Ungläubigen die Krankheit ihrer Herzen heilen, nicht gewahr, daß sie deshalb von allen verdammt werden, die im Himmel und auf Erden wohnen.
Sprich: Der Heilige Geist wurde durch das Wirken eines einzigen Buchstabens gezeugt, den dieser Größte Geist offenbarte – gehörtet ihr doch zu denen, die begreifen! Und das angeborene Wissen selbst wurde durch die Verse Gottes, des Helfers in Gefahr, des Allherrlichen, des Meistgeliebten, erschaffen. Sprich: Das angeborene Wissen rühmt sich seiner Beziehung zu Uns, der absoluten Wahrheit, während Wir Uns weder seiner rühmen noch eines anderen: denn alles außer Mir wurde durch Mein Wort erschaffen – könntet ihr es doch verstehen!
Sprich: Wir haben neun Kategorien von Versen offenbart. Jede von ihnen belegt die Souveränität Gottes, des Helfers in Gefahr, des Selbstbestehenden. Eine einzige davon genügt als Beweis für alle in den Himmeln und auf Erden – doch die meisten Menschen verharren in Achtlosigkeit. Wenn Wir wollten, könnten Wir sie noch in zahllosen anderen Kategorien offenbaren.
Sprich: O Volk! Fürchtet Gott, und laßt eure falsche Zunge nichts sprechen, was Ihm mißfällt. Senkt euer Haupt in Scham vor dem, der euch, wie ihr wohl wißt, aus einem Tropfen Wasser erschuf.A19 Sprich: Wir haben alle im Himmel und auf Erden so erschaffen, wie Gott sie vorsah. Wer sich diesem gesegneten Antlitz zuwendet, wird offenbaren, was in ihm angelegt ist, und wer von Ihm wie durch einen Schleier getrennt ist, wird dieser verborgenen, doch allumfassenden Gnade beraubt. Wahrlich, Wir haben keinem Geschöpf Unsere Gunst vorenthalten; denn Wir erschufen alle nach gleichem Maß und boten ihnen durch ein Wort Unseres Mundes das Unterpfand Unserer Liebe an.A20 Wer es angenommen hat, ist wahrlich sicher und gerettet und zählt zu denen, die den Schrecken dieses Tages nicht fürchten müssen. Doch wer es zurückweist, hat wahrlich nicht an Gott geglaubt, den Helfer in Gefahr, den Selbstbestehenden. So unterscheiden Wir zwischen den Menschen und sprechen Unser Urteil über sie. Wir haben fürwahr die Macht dazu.
Sprich: Gottes Wort gleicht nicht dem Wort Seiner Geschöpfe. Es ist wahrlich der König der Worte, so wie Er der souveräne Herr über alle ist, und Sein Befehl steht hoch über allem, was war und was ist. Tritt ein, o Volk, in die Stadt der Gewißheit, in der der Thron deines Herrn, des Allbarmherzigen, errichtet ward. Dies gebietet euch die Feder des Allherrlichen als Zeichen Seiner Gnade, auf daß ihr nicht uneins seid in Seiner Sache.
Unter den Ungläubigen sind etliche, die Sein Selbst zurückgewiesen, sich gegen Seine Sache erhoben und behauptet haben, diese göttlichen Verse seien frei erfunden. Dies waren auch die Einwände der Leugner von einst, die nun um Erlösung aus dem Feuer flehen. Sprecht: Wehe euch für das, was eure Münder sprechen! Wenn diese Verse frei erfunden sind, auf welchen Beweis hin glaubt ihr dann an Gott? Legt ihn vor, wenn ihr zu den Verständigen gehört! Wann immer Wir solchen Menschen Unsere klaren Verse offenbarten, wiesen sie sie zurück; und wenn sie sahen, was die ganze Welt nicht zu vollbringen vermag, so nannten sie es Hexerei.
Was ist mit diesem Volk, daß sie von dem sprechen, was sie nicht verstehen? Sie erheben dieselben Einwände wie die Anhänger des Koran, als ihr Herr mit Seiner Sache zu ihnen kam. Sie sind wahrlich ein verworfenes Volk. Sie hinderten andere daran, vor Ihm, der Altehrwürdigen Schönheit, zu erscheinen und das Brot mit Seinen Geliebten zu teilen. »Nähert euch ihnen nicht«, so konnte man hören, »denn sie verhexen das Volk und führen es in die Irre, weg vom Pfade Gottes, des Helfers in Gefahr, des Selbstbestehenden.« Bei dem einen, wahren Gott! Er, den Unsere Gegenwart verstummen läßt, hat gesagt, was in früheren Generationen niemand zu sagen wagte, und Taten verübt, wie sie von den Ungläubigen vergangener Zeiten nie begangen wurden.
Die Worte und Taten dieser Menschen legen Zeugnis für die Wahrheit Meiner Worte ab – würdet ihr doch gerecht urteilen! Wer glaubt, die Verse Gottes seien Hexerei, der hat an keinen Seiner Boten geglaubt, hat sich in diesem Leben umsonst gemüht und zählt zu denen, die sprechen, wovon sie nichts verstehen. Sprich: O Diener! Fürchte Gott, deinen Schöpfer und Gestalter, und versündige dich nicht gegen Ihn, sondern urteile und handle gerecht. Wem Gott Wissen verliehen hat, der wird gerade in den Einwänden der Ungläubigen schlüssige Beweise finden, mit denen er deren Thesen entkräften und die Wahrheit dieses offenbaren Lichtes verteidigen kann. Sprich: Sprecht ihr denn nach, was die Ungläubigen sprachen, als eine Botschaft von ihrem Herrn auf sie herabkam? Wehe euch, o Schar der Toren! Schlimm ist, was ihr euch eingehandelt habt.
O Altehrwürdige Schönheit! Wende Dich ab von den Ungläubigen und ihren Vorstellungen, und verbreite über alle Dinge die süßen Düfte des Gedenkens an Deinen Geliebten, den Erhabenen, den Großen. Dieses Gedenken belebt die Welt des Seins und erneuert die Tempel aller Geschöpfe. Sprich: Er hat sich wahrlich auf dem Thron der Macht und Herrlichkeit niedergelassen. Wer wünscht, Seine Schönheit zu schauen – siehe, Er steht vor dir! Verherrlicht sei Er, der sich in dieser hellstrahlenden Schönheit offenbart. Wer wünscht, Seinen Melodien zu lauschen – sie ertönen fürwahr von diesem strahlenden, wundersamen Mund! Und wer sich danach sehnt, von Seinem Licht erleuchtet zu werden, zu dem sprich: »Tritt vor Seinen Thron!«, denn Gott hat euch dies als Zeichen Seiner Gnade für die ganze Menschheit erlaubt.
Sprich: O Volk! Wir werden euch in aller Offenheit eine Frage stellen und Gott zum Zeugen anrufen zwischen euch und Uns. Er ist, wahrlich, der Schutzherr der Gerechten. Tretet nun vor diesen Thron der Herrlichkeit, antwortet aufrichtig und urteilt gerecht: Hat Gott Macht über Seine Sache, oder ihr? Ist Er frei in Seinem Handeln, wie ihr ja selbst sagt, wenn ihr sprecht: »Er tut, was Ihm gefällt, und soll nicht befragt werden über Sein Tun«Q14 – oder sprecht ihr dies nur in blinder Nachahmung, so wie eure Vorfahren zur Zeit der Propheten, und maßt euch doch in Wahrheit selbst die Entscheidungsgewalt an?
Wenn Er frei in Seinem Handeln ist, dann seht, wie Er die Manifestation Seiner Sache herabgesandt hat mit Versen, denen nichts in den Himmeln oder auf Erden widerstehen kann! Er offenbarte sich auf eine Weise, die in der Welt des Seins nicht ihresgleichen findet, wie ihr selbst saht und hörtet, als einst der Morgenstern der Welt über dem Horizont des Irak mit offenkundiger Herrschaft aufging. Aller Dinge Vollendung liegt in den göttlichen Versen, und sie sind wahrlich die Verse Gottes, des Königs, des Helfers in Gefahr, des Allherrlichen, des Allmächtigen. Darüber hinaus wurde Er zum Träger einer Sache gemacht, deren souveräne Macht von allem Erschaffenen anerkannt wird. Dies kann niemand leugnen außer den Sündern und den Gottlosen.
Sprich: O Volk! Wollt ihr die Schönheit der Sonne hinter den Schleiern eurer selbstischen Begierden verbergen oder den Geist daran hindern, seine Melodien in dieser geheiligten, strahlenden Brust anzustimmen? Fürchtet Gott, und streitet nicht wider den, der Ihn vertritt. Disputiert nicht mit Ihm, auf dessen Geheiß der Buchstabe ›Káf‹ erschaffen und mit seiner mächtigen Grundlage verbunden wurde.A21 Glaubt an die Boten Gottes und an Seine souveräne Macht, an das Selbst Gottes und Seine Majestät. Folgt nicht denen, die zurückweisen, woran sie früher glaubten, und die sich willkürlich eine Stufe anmaßen. Sie gehören wahrlich zu den Gottlosen. Bezeugt, was Gott selbst bezeugt hat, damit die Gottnahen durch die Worte aus eurem Munde erstrahlen. Sprecht: Wahrlich, wir glauben an das, was einst den Gottesboten offenbart, sodann was ‘AlíA22 durch die Macht der Wahrheit herabgesandt ward, und an das, was nun von Seinem Thron der Herrlichkeit offenbart wird. So lehrt euch Gott als Zeichen Seiner Gunst und Gnade. Wahrlich, Seine Gnade umfaßt die ganze Welt.
O ihr Füße dieses Tempels! Wahrlich, Wir haben euch aus Erz geformt. Steht so unerschütterlich fest in der Sache eures Herrn, daß alle Losgelösten sicher schreiten auf dem Pfade Gottes, des Allmächtigen, des Allweisen. Habt acht, daß ihr nicht strauchelt ob der Stürme des Hasses und des Ansturms der Frevler. Seid standhaft in Seiner Sache und wankt nicht. Wahrlich, Wir haben euch für alle im Himmel und auf Erden erschaffen durch Unseren schönsten Namen, der der Quell aller Standhaftigkeit ist. Wir werden durch euch andere Füße erschaffen, die standhaft, ohne zu wanken auf Unserem Pfad wandeln, selbst wenn sie durch Feinde, so stark wie die vereinten Kräfte früherer und späterer Generationen, angegriffen werden. Wir halten alle Gnadengaben in Unserer Hand und gewähren sie den Uns Nahen unter Unseren Dienern, wie es Uns gefällt. Ein ums andere Mal haben Wir euch Unsere Gunst erwiesen, auf daß ihr eurem Herrn so danket, daß allen Geschöpfen die Zunge gelöst werde, Mich zu preisen, den Allgnädigen, den Mitleidvollsten.
O Lebendiger Tempel! Erhebe Dich, dieser Sache mit der Kraft und Stärke zu dienen, die aus Uns geboren ist. Enthülle sodann den Dienern Gottes alles, was der Geist Gottes, des souveränen Herrn, des Unvergleichlichen, des Allherrlichen, des Allweisen, Dir verkündete. Sprich: O Menschen! Wendet ihr euch von Ihm ab, der Ewigen Wahrheit, und wählt statt dessen ihn, den Wir nur aus einer Handvoll Lehm erschufen? So schadet ihr euch selbst – wolltet ihr doch über die Verse eures Herrn nachdenken! Sprich: O Menschen! Reinigt eure Herzen und Augen, auf daß ihr euren Schöpfer in diesem heiligen und strahlenden Gewand erkennt. Sprich: Dieser himmlische Jüngling hat den Thron der Herrlichkeit bestiegen und Seine unabhängige Souveränität offenbart; nun erhebt er mit den süßesten, wunderbarsten Melodien diesen Ruf zwischen Himmel und Erde: »O Völker der Erde! Warum habt ihr nicht an euren Herrn, den Allgnädigen, geglaubt und euch von der Schönheit des Allherrlichen abgewandt? Bei Gott! Dies ist das verborgene Geheimnis, das vom Tagesanbruch der Schöpfung erschien; und dies ist die geliebte Schönheit, die vom Horizont dieser erhabenen Stufe scheint, ausgestattet mit der Souveränität Gottes, des Helfers in Gefahr, des Selbstbestehenden, des Allherrlichen, des Allbezwingenden, des Allmächtigen!«
O Tempel der Heiligkeit! Wahrlich, Wir haben Deine Brust von den Andeutungen der Menschen gereinigt und sie von irdischen Vorstellungen geheiligt, auf daß das Licht Meiner Schönheit darin erscheine und in den Spiegeln aller Welten erstrahle. So haben Wir Dich auserlesen vor allem, was in den Himmeln und auf Erden erschaffen ist, und vor allem, was in den Reichen der Offenbarung und der Schöpfung verfügt ward, und Dich zu Unserem Selbst auserwählt. Dies ist eine Gnade, die Gott Dir erwies, eine Gnade, die andauert bis zu dem Tag, der in dieser bedingten Welt kein Ende hat. Er wird so lange währen, wie Gott, der Höchste König, der Helfer in Gefahr, der Mächtige, der Weise, besteht. Denn der Tag Gottes ist nichts anderes als Sein eigenes Selbst, das mit der Macht der Wahrheit erschien. Ihm wird keine Nacht folgen, und kein Lobpreis kann ihm gerecht werden, verstündet ihr es doch!
O Brust dieses Tempels! Wahrlich, Wir haben alle Dinge zum Spiegel deiner selbst gemacht und dich zum Spiegel Unseres Selbstes. Ergieße daher den Glanz des Lichtes deines Herrn über die Brust aller Geschöpfe, damit sie gereinigt werden von allen irdischen Beschränkungen. So scheint der Morgenstern der Weisheit über dem Horizont der Feder des Ewigen Königs. Selig die Wachsamen! Durch dich erschaffen Wir andere geheiligte Herzen, und zu dir werden Wir sie zurückkehren lassen als Zeichen Unserer Gnade für dich und Unsere Diener, die Uns nahe sind. Wir werden durch dich Menschen erschaffen mit geheiligter und strahlender Brust, die nur von Meiner Schönheit künden und das Licht Meines Antlitzes widerstrahlen. Sie werden wahrlich die Spiegel Meiner Namen unter allen Geschöpfen sein.
O Tempel der Heiligkeit! Wahrlich, Wir haben Dein innerstes Herz zur Schatzkammer allen Wissens der Vergangenheit und Zukunft und zum Aufgangsort Unseres eigenen Wissens gemacht. Dieses bestimmten Wir für die Bewohner von Erde und Himmel, auf daß die ganze Schöpfung an dem Strom Deiner Gnade teilhabe und durch die Wunder Deines Wissens Gott, den Erhabenen, den Mächtigen, den Großen, erkenne. Wahrlich, das Wissen aber, das zu Meinem Wesen gehört, hat noch keiner jemals erlangt, und niemand wird es je erfassen; sein Gewicht kann kein Herz tragen. Wollten Wir nur ein einziges Wort davon enthüllen, so würden alle mit Bestürzung erfüllt, die Pfeiler der Schöpfung einstürzen und selbst die Füße der Weisesten straucheln.
In der Schatzkammer Unserer Weisheit liegt ein Wissen verborgen, von dem ein einziges Wort, beliebten Wir es der Menschheit zu enthüllen, jeden Menschen dazu brächte, Gottes Offenbarung zu erkennen und Seine Allwissenheit anzuerkennen. Jeden würde es befähigen, die Geheimnisse aller Wissenschaften zu entdecken und eine Stufe zu erreichen, die ihn völlig unabhängig machte von aller bisherigen und künftigen Gelehrtheit. Noch über anderes Wissen verfügen Wir, von dem Wir nicht einen Buchstaben enthüllen können, noch finden Wir die Menschheit fähig, auch nur die leiseste Andeutung seiner Bedeutung zu vernehmen. Also haben Wir euch über das Wissen Gottes, des Allwissenden, des Allweisen, unterrichtet. Fänden Wir würdige Gefäße, Wir wollten die Schätze verborgener Bedeutung in sie legen und ihnen ein Wissen verleihen, davon ein einziger Buchstabe alles Erschaffene umfaßt.
O Innerstes Herz dieses Tempels! Wir machten dich zum Aufgangsort Unseres Wissens und zum Tagesanbruch Unserer Weisheit für alle im Himmel und auf Erden. Aus dir ließen Wir alles Wissen erscheinen und zu dir lassen Wir es wieder zurückkehren. Und von dir lassen Wir es ein zweites Mal erscheinen. Dies ist fürwahr Unser Versprechen, und Wir werden es erfüllen. Durch dich werden Wir Menschen erwecken, die neuartige, wundersame Wissenschaften und machtvolle Fertigkeiten hervorbringen, durch die enthüllt wird, was sich bislang niemand unter Deinen Dienern vorzustellen vermochte. So befähigen Wir, wen Wir wollen, mit dem, was Uns beliebt. Und so entziehen Wir, wem Wir wollen, was Wir ihm früher verliehen. Wir verfügen durch Unseren Befehl, was Uns beliebt.
Sprich: Wenn Wir zu einer Stunde entscheiden, den Glanz Unserer liebenden Vorsehung auf die Spiegel der Schöpfung auszugießen, und zu einer anderen Stunde, ihnen Unser Licht vorzuenthalten, so steht dies wahrlich in Unserer Macht, und niemand hat das Recht zu fragen, ›warum?‹ oder ›weshalb?‹. Denn Wir tun, was Uns beliebt, und schulden niemandem Rechenschaft. Niemand kann dies bestreiten außer denen, die Gott Gefährten zugesellen und Seine Wahrheit bezweifeln. Sprich: Niemand kann Unserer Macht widerstehen oder das Wirken Unseres Befehls aufhalten. Wir erheben, wen Wir wollen, in das Reich himmlischer Macht und Herrlichkeit, und lassen ihn sodann, wenn Wir es wünschen, in den tiefsten Abgrund der Erniedrigung sinken.
O Bewohner der Erde! Wolltet ihr behaupten, daß eine Seele nicht länger Unserer Souveränität und Herrschaft unterstünde, wenn Wir sie zum Sidratu’l-MuntaháA23 erheben? Nein, bei Meinem Selbst! Wäre es Unser Wunsch, Wir könnten sie in weniger als einem Augenblick wieder in den Staub werfen. Betrachtet einen Baum: Wir pflanzen ihn in einen Garten und pflegen ihn mit den Wassern Unserer liebenden Fürsorge. Wenn er groß und voll entwickelt ist, grüne Blätter und gute Früchte hervorbringt, senden Wir die Stürme Unseres Befehls herab, ihn an der Wurzel zu packen, herauszureißen und ihn auf der Erde Gesicht zu stürzen. So verfahren Wir mit allen Dingen, heute wie ehedem. So ist Unser wundersames Handeln, unabänderlich in der Vergangenheit wie in der Zukunft, so ihr zu denen gehört, die sehen. Doch niemand kennt die Weisheit darin außer Gott, dem Allmächtigen, dem Allweisen.
Verleugnet ihr, o Menschen, was eure Augen sehen? Wehe euch, o Schar von Leugnern! Nur Er selbst, der Allgnädige, der Mitleidvolle, bleibt von Wandel unberührt, wolltet ihr doch mit einsichtsvollen Augen schauen. Doch alles außer Ihm wird durch einen Akt Seines Willens verändert. Er ist wahrlich der Allmächtige, der Allweise.
O Menschen! Disputiert nicht über Meine Sache, denn ihr werdet nie die Weisheit eures Herrn ergründen noch Sein mächtiges, allumfassendes Wissen beurteilen können. Wer behauptet, Sein Wesen zu kennen, gehört zweifellos zu den größten Toren. Ein jedes Atom würde einen solchen Menschen der Lüge zeihen. Dies bezeugt Meine Zunge, die nichts als die Wahrheit spricht. Verherrlicht Meine Sache, verkündet sie und das, was euch von Uns geboten ward. Denn nichts anderes ziemt euch, und kein anderer Weg führt zu Ihm. So hört auf Unseren Rat!
O Lebendiger Tempel! Wir machten Dich zum Tagesanbruch Unserer schönsten NamenA24, zur Manifestation Unserer erhabensten Eigenschaften und zum Urquell Unseres mannigfachen Lobpreises für die Bewohner der Erde und des Himmels. Danach erhoben Wir Dich zu Unserem Ebenbild zwischen den Himmeln und der Erde und bestimmten Dich zum Zeichen Unserer Herrlichkeit für alle in den Reichen der Offenbarung und der Schöpfung, auf daß Meine Diener durch Dich geführt werden und zu den Rechtgeleiteten gehören. Wir machten Dich zum Baum der Gnade für die Bewohner von Erde und Himmel. Wohl denen, die den Schutz Deines Schattens aufsuchen und sich Dir nähern, dem allmächtigen Beschützer der Welten.
Sprich: Wir haben jeden Unserer Namen zu einem Quell gemacht, von dem sich die Ströme göttlicher Weisheit und Erkenntnis ergießen und in den Garten Unserer Sache fließen. Niemand kennt ihre Zahl außer Deinem Herrn, dem Heiligen, dem Allmächtigen, dem Allwissenden, dem Allweisen. Sprich: Wir haben alle Buchstaben aus dem Punkt erschaffen und ließen sie zu Ihm zurückkehren. Sodann sandten Wir Ihn wieder herab in der Gestalt eines menschlichen Tempels. Verherrlicht sei der Schöpfer dieses unvergleichlichen, wunderbaren Werks! Und wieder werden Wir es in Unserem Namen ›der Allherrliche‹ entfalten. Dies ist ein Zeichen Meiner Gnade, und Ich bin wahrlich der Gabenreiche, der Urewige.
Alle Lichter brachten Wir hervor aus der Sonne Unseres Namens, der Wahre, und ließen sie dorthin wieder zurückkehren. Dann offenbarten Wir sie wieder in der Gestalt eines Menschen. Verherrlicht sei der Herr der Stärke, der Kraft und Macht! Niemand kann dem Wirken Meines Willens und Meiner Macht widerstehen. Ich erschuf alle Dinge durch Mein Wort, und Ich bin fürwahr mächtig zu tun, was Ich will.
Sprich: Wollten Wir die Seelen aller erschaffenen Dinge in einem Augenblick zu Uns nehmen und sie im nächsten wieder zum Leben erwecken, so wären Wir dazu imstande. Nur Gott allein, der Allwissende, der Allunterrichtete, verfügt über dieses Wissen. Es steht in Unserer Macht, sofern Wir es wollten, aus einem Atom in weniger als einem Augenblick Sonnen von unendlicher, unvorstellbarer Herrlichkeit zu erzeugen, einen Tropfen zu weiten, zahllosen Meeren anschwellen zu lassen und aus jedem Buchstaben das Wissen vergangener und kommender Zeitalter zu enthüllen. Dies ist fürwahr leicht zu vollbringen. Vom Anfang, der keinen Anfang hat, bis zum Ende, das kein Ende hat, habe Ich dazu die Macht. Meine Geschöpfe haben sie jedoch verkannt, haben Meine Souveränität bestritten und mit Mir, dem Allwissenden, dem Allweisen, gestritten.
Sprich: Nichts zwischen Himmel und Erde regt sich, außer mit Meiner Erlaubnis, und niemand geht ein ins Himmelreich, es sei denn auf Mein Geheiß. Doch Meine Geschöpfe sind wie durch einen Schleier von Meiner Macht und Souveränität getrennt und zählen zu den Achtlosen. Sprich: Nichts ist in Meiner Offenbarung zu sehen als die Offenbarung Gottes und in Meiner Macht nichts als Seine Macht, wüßtet ihr es doch. Sprich: Meine Geschöpfe sind wie die Blätter eines Baumes. Von ihm sprießen sie und von ihm leben sie. Doch sie haben ihre Wurzeln und ihren Ursprung vergessen. Wir ziehen solche Vergleiche um Unserer einsichtsvollen Diener willen, auf daß sie die Stufe vegetativen Daseins überwinden und wahre Reife in dieser festgefügten Sache erlangen. Sprich: Meine Geschöpfe sind wie die Fische in der Tiefe. Ihr Leben hängt ab vom Wasser. Durch die Gnade eines allwissenden, allmächtigen Herrn erhält es ihr Leben, doch sie sind sich dessen nicht bewußt. Sie sind in der Tat so achtlos, daß ihre völlige Unwissenheit offenbar würde, wollte man sie nach dem Wasser und dessen Eigenschaften fragen. So sprechen Wir in Gleichnissen, damit sich die Menschen Ihm zuwenden, der das Ziel der AnbetungA25 für die ganze Schöpfung ist.
O Menschen! Fürchtet Gott und leugnet Ihn nicht, dessen Gnade alles umschließt und die bedingte Welt durchdringt. Die souveräne Macht Seines Befehls umfaßt euer inneres und äußeres Sein, euren Anfang und euer Ende. Fürchtet den Herrn und handelt rechtschaffen. Gehört nicht zu denen, die die Verse ihres Herrn hören und nicht achten. Wahrlich, sie gehören zu den Achtlosen.
Sprich: Betet ihr den an, der »weder hört noch sieht«Q15 und wahrlich zu den verworfensten und erbärmlichsten Geschöpfen Gottes gehört? Warum habt ihr versäumt, Ihm zu folgen, der von der Quelle des göttlichen Befehls zu euch herabkam, um euch Kunde von Gott, dem Erhabensten, dem Größten, zu bringen? O Menschen! Seid nicht wie jene, die vor Unseren Thron traten und doch nicht sahen und verstanden – sie sind fürwahr ein nichtswürdiges Volk. Wir sangen ihnen Verse, die die Bewohner des HimmelreichsA26 und des erhabenen KönigreichsA27 hinreißen würden, aber sie gingen verschleiert von dannen und horchten lieber auf die Stimme dessen, der nur ein Diener Gottes und ein Geschöpf Seines Willens ist. So enthüllen Wir euch, was euch auf den Pfad der Gottnahen führt.
Wie viele betraten die Stätte des Paradieses, den Ort, an dem der Thron Gottes errichtet ist, und standen vor ihrem Herrn, dem Erhabensten, dem Größten, nur um sich nach den Vier Toren oder nach einem der Imame zu erkundigen!A28 Dies zeigt den Zustand dieser Seelen, so ihr zu den Verständigen gehört. Es ist genau so, wie man es auch heute sehen kann: Jene, die nicht an Gott glauben und Ihm Gefährten zugesellen, klammern sich an einen einzigen Unserer Namen. So bleibt ihnen versagt, Ihn, den Schöpfer aller Namen, zu erkennen. Wir bezeugen, daß solche Menschen wahrlich zu den Insassen des Höllenfeuers gehören. Sie fordern die Sonne auf, die Worte des Schattens zu erläutern, und den Inbegriff der Wahrheit, die Äußerungen Seiner Geschöpfe zu erklären, würdet ihr es nur begreifen! Sprich: O Menschen! Die Sonne verbreitet nur ihr eigenes Licht und das, was daraus hervorgeht, während alles andere Erleuchtung durch ihre Strahlen sucht. Fürchtet Gott und gehört nicht zu den Unwissenden! Manche unter ihnen erkundigten sich bei der Dunkelheit nach dem Licht. Sprich: Öffnet eure Augen, damit ihr den Glanz seht, der die Erde umhüllt! Dies ist wahrlich ein Licht, das vom Horizont des Tagesanbruchs göttlichen Wissens mit offenbarem Glanze scheint. Fragt ihr etwa die Juden, ob Jesus in Wahrheit von Gott kam oder die Götzen, ob Muḥammad ein Bote war? Oder fragt ihr das Volk des Koran nach Ihm, dem ›Gedenken Gottes‹A29, dem Erhabenen, dem Großen?
Sprich: O Menschen! Gebt auf, was bei euch im Schwange ist, angesichts der Größe dieser Offenbarung, und haltet euch an das, was euch Gott zu befolgen befahl. Dies ist Sein Befehl an euch, und Er ist der beste Befehlshaber. Bei Meiner Schönheit! Mit der Offenbarung dieser Worte wünsche Ich, alle Menschen zu Gott zu führen, dem Allherrlichen, dem Allgepriesenen. Hütet euch, Mich so zu behandeln wie Meinen Herold! Widersprecht nicht, wenn die Verse Gottes vom Hof Meiner Gunst herabgesandt werden, indem ihr sagt: »Dies stammt nicht aus angeborenem Wissen«, denn das angeborene Wissen selbst wurde durch Mein Wort erschaffen und umkreist Mich – gehörtet ihr doch zu denen, die begreifen. Atmet aus den Worten eures Herrn, des Allgnädigen, den süßen Duft des Gewandes innerer Bedeutung. Er weht durch die gesamte Schöpfung und breitet seinen Wohlgeruch über alles Erschaffene. Selig sind, die ihn wahrnehmen und sich strahlenden Herzens Gott zuwenden.
O Lebendiger Tempel! Wahrlich, Wir haben Dich zum Spiegelbild für das Reich der Namen gemacht, auf daß Du ein Zeichen Meiner Souveränität unter den Menschen, ein Herold Meiner Gegenwart, ein Bote Meiner Schönheit und ein Führer auf Meinem klaren, geraden Pfad seiest. Wir haben Deinen Namen unter Unseren Dienern erhöht als Gnadengabe aus Unserer Gegenwart. Ich bin wahrlich der Allbarmherzige, der Urewige. Wir haben Dich zudem mit dem Schmuck Unseres Selbstes geschmückt und Dir Unser Wort eingegeben, damit Du in dieser Welt verfügst, was Dir beliebt, und vollbringst, was Dir gefällt. Wir bestimmten für Dich alles Gute von Himmel und Erde und verordneten, daß niemand daran Anteil habe, es sei denn, er tritt unter Deinen Schatten, wie es Dein Herr befahl, der Allwissende, der Allunterrichtete. Wir verliehen Dir den Stab der Autorität und das Buch der Entscheidung über Wahrheit und Irrtum, damit Du die Weisheit jedes Gebotes prüfst. Wir ließen die Meere der inneren Bedeutungen aus Deinem Herzen wogen im Gedenken an Deinen Herrn, den Gott der Gnade, damit Du Ihm dankest und Ihn preist und zu den wahrhaft Dankbaren gehörst. Wir haben Dich aus all Unseren Geschöpfen auserwählt und Dich zur Manifestation Unserer selbst für alle in den Himmeln und auf Erden gemacht.
So rufe mit Unserer Erlaubnis glänzende Spiegel und erhabene Buchstaben ins Dasein, die Deine Souveränität und Herrschaft, Deine Macht und Herrlichkeit bezeugen und die Manifestationen Deiner Namen für die Menschheit sind. Wir ließen Dich zum Ursprung und Schöpfer aller Spiegel werden, so wie Wir sie bereits in der Vergangenheit durch Dich hervorbrachten. Und Wir werden Dich zu Meinem Selbst zurückkehren lassen, wie Wir Dich zu Beginn daraus hervorriefen. Dein Herr ist wahrlich der Unbeschränkte, der Allmächtige, der Allbezwingende. Warne alsdann diese Spiegel, wenn sie sich offenbaren, daß sie sich nicht voll Stolz vor ihrem Schöpfer aufblähen, wenn Er unter ihnen erscheint, oder sich vom Glanz der Führerschaft täuschen lassen, statt sich vor Gott, dem Allmächtigen, dem Schönsten, in Demut zu beugen.
Sprich: O Schar der Spiegel! Ihr seid nur Geschöpfe Meines Willens und wurdet auf Meinen Befehl hin ins Dasein gerufen. Weist die Verse Meines Herrn nicht zurück und gehört nicht zu denen, die Unrecht begehen und zu den Verlorenen zählen. Klammert euch nicht an das, was ihr besitzt und seid nicht stolz auf Ansehen und Ruhm. Löst euch von allem in den Himmeln und auf Erden! So wurde es von Ihm, dem Allmächtigen, dem Allgewaltigen, verfügt.
O Tempel Meiner Sache! Sprich: Wollte Ich in einem Augenblick alle Dinge in Spiegel Meiner Namen verwandeln, so stünde dies fürwahr in Meiner Macht, wie viel mehr noch in der Meines Herrn, der Mich durch Seinen allbezwingenden, unabänderlichen Befehl ins Dasein rief. Und wollte Ich innerhalb eines Augenblicks die ganze Schöpfung von Grund auf umgestalten, so wäre Ich dazu imstande, wieviel mehr noch das souveräne Wirken, das im Willen Gottes, Meines Herrn und des Herrn aller Welten, verwahrt ist.
O ihr Verkörperungen Meiner Namen! Selbst wenn ihr all euer Gut, ja sogar euer Leben auf dem Pfade Gottes opfert, Ihn so oft anruft, wie es Sandkörner, Regentropfen und Meereswellen gibt, euch aber der Manifestation Seiner Sache bei Ihrem Erscheinen widersetzt, so werden eure Werke vor Gott zunichte. Doch solltet ihr versäumen, rechtschaffene Werke zu vollbringen, so wird Gott euch vielleicht dennoch eure Sünden nachsehen, so ihr an diesem Tage an Ihn glaubt. Er ist wahrlich der Allherrliche, der Gnädigste. So lehrt euch Gott, wonach ihr streben sollt, auf daß ihr euch nicht erhebt über Den, der erfüllte, was seit urewigen Zeiten offenbart ward. Glücklich, wer sich dieser erhabensten Schau nähert und wehe denen, die sich abwenden!
Wie zahlreich sind die, die all ihren Reichtum auf dem Pfade Gottes ausgeben, die Wir aber zur Stunde Seiner Offenbarung unter den Eigensinnigen finden! Wie viele halten das Fasten, nur um gegen Den aufzubegehren, durch dessen Befehl das Gesetz des Fastens erlassen wurde! Solche Menschen gehören wahrlich zu den Toren. Und wie viele fristen ihr Dasein bei trocken Brot, sitzen auf dem nackten Boden und erdulden allerlei Härten, nur um in den Augen der Menschen ihre Führerschaft zu sichern! So enthüllen Wir ihre Taten als Warnung für andere. Sie kasteien sich vor den Augen der Menschen in der Hoffnung, ihre Namen unsterblich zu machen. In Wirklichkeit aber überleben ihre Namen nur in den Flüchen und Verwünschungen der Bewohner von Erde und Himmel.
Sprich: Selbst wenn eure Namen, wie ihr törichterweise wähnt, überdauerten, würde es euch im geringsten nützen? Nein, beim Herrn aller Welten! Wurde der Götze ‘UzzáA30 größer, weil ihr Name unter denen weiterlebte, die Namen anbeten? Nein, bei dem Selbst Gottes, des Allherrlichen, des Allbezwingenden! Wenn euer Name in der Erinnerung aller Sterblichen verblaßt, Gott aber mit euch zufrieden ist, werdet ihr zu den Schätzen Seines Namens, der Verborgene, gezählt. So sandten Wir Unsere Verse herab, auf daß sie euch zur Quelle allen Lichts hinziehen und mit dem Willen eures Herrn, des Allwissenden, des Allweisen, vertraut machen. Enthaltet euch dessen, was euch im Buch verboten wurde, und eßt von den rechtmäßigen Dingen, die Gott euch zur Nahrung bestimmte. Beraubt euch nicht Seiner guten Gaben, denn Er ist wahrlich der Freigebigste, der Herr überreicher Gnade. Kasteit euch nicht, folgt dem Weg, den Wir euch durch Unsere strahlenden Verse und klaren Beweise ebneten, und seid nicht nachlässig.
O Schar der Geistlichen! Brüstet euch nicht damit, daß ihr keinen Wein trinkt und keine ähnlichen Sünden begeht, die euch im Buch verboten sind. Denn solltet ihr solch Verbotenes tun, so wäre die Würde eurer Stufe in den Augen der Menschen befleckt, all euer Sinnen und Trachten würde scheitern und euer Name entehrt. Nein, euer wahrer Ruhm liegt in der Unterwerfung unter das Wort Gottes und in eurer inneren und äußeren Loslösung von allem außer Ihm, dem Allbezwingenden, dem Allmächtigen. Selig der Geistliche, der sein Wissen nicht zum Schleier werden ließ zwischen sich und dem, der das Ziel aller Erkenntnis ist; und der, als der Selbstbestehende erschien, sich Ihm mit strahlendem Antlitz zuwandte. Er zählt fürwahr zu den Gelehrten. Die Bewohner des Paradieses suchen die Segnung seines Odems, und seine Leuchte ergießt ihren Glanz über alle, im Himmel wie auf Erden. Wahrlich, er wird zu den Erben der Propheten gezählt. Wer auf ihn schaut, hat die Wahrheit geschaut, und wer sich ihm zukehrt, hat sich wahrlich Gott zugewandt, dem Allmächtigen, dem Allweisen.
O ihr Dämmerorte der Erkenntnis! Habt acht, daß ihr nicht verderbt werdet, denn wenn ihr euch ändert, werden sich auch die meisten Menschen ändern. Wahrlich, dies ist ein Unrecht gegenüber euch selbst und gegenüber den anderen. Dies bezeugt ein jeder, der über Unterscheidungsvermögen und Einsicht verfügt. Ihr gleicht einer Quelle. Wenn sie sich verändert, werden sich auch die Wasser verändern, die ihr entspringen. Fürchtet Gott und gesellt euch zu den Gottesfürchtigen! Ebenso verhält es sich mit dem Menschen: Wenn sein Herz verdirbt, verderben auch seine Glieder, und wenn die Wurzel eines Baumes verfault, verdorren seine Äste und Triebe, seine Blätter und Früchte. So haben Wir Gleichnisse verwendet, euch zur Unterweisung, auf daß euch eure Vorstellungen nicht von dem abhalten, was euch der Allherrliche, der Gnädigste, bestimmt hat.
Es liegt fürwahr in Unserer Macht, eine Handvoll Staub mit dem Gewand Unserer Namen zu schmücken. Doch dies wäre nur ein Zeichen Unserer Gunst und nicht eines Vorzugs, den er von Natur aus besitzt. So wurde es durch Ihn, den Allwissenden, herabgesandt. Betrachte den Schwarzen SteinA31, den Gott zum Ort der Anbetung für alle Menschen machte. Wurde ihm diese Gnade aufgrund seiner selbst erwiesen? Nein, bei Meinem Selbst! Oder beruht solch eine Auszeichnung auf seinem inneren Wert? Nein, bei Meinem Wesen, das niemand in der Welt zu erkennen vermag.
Betrachte auch die Aqṣá-MoscheeA32 und die anderen Orte, die Wir für die Menschen in allen Landen zu Heiligtümern machten. Die Ehre und Auszeichnung, derer sie sich erfreuen, liegen nicht in ihnen selbst, sondern in der Verbindung zu Unseren Manifestationen, die Wir zum Tagesanbruch Unserer Offenbarung für die Menschheit machten – o daß ihr doch verstündet! In all dem liegt eine Weisheit, unerforschlich für alle außer Gott. Fragt Ihn, auf daß Er euch kundtue, was Er wünscht. Sein Wissen umfaßt wahrlich alle Dinge. O Menschen, löst euch von der Welt und ihrem eitlen Tand und achtet nicht derer, die nicht an Gott glauben und Ihm Gefährten beigesellen. Erhebt euch über den Horizont der Rede, und preist euren Herrn, den Allbarmherzigen. Dies will Gott für euch. Selig, die erkennen.
Sprich: O Menschen! Wir befahlen euch auf Unseren Tafeln, eure Seelen am Tage der verheißenen Offenbarung von allen Namen zu heiligen und sie von allem Erschaffenen in den Himmeln und auf Erden zu reinigen, auf daß darin der Glanz der Sonne der Wahrheit erscheine, die über dem Horizont des Willens eures Herrn, des Allmächtigen, des Großen, erstrahlt. Auch befahlen Wir euch, euer Herz von der Menschen Liebe oder Haß zu reinigen, damit nichts euch von eurem Weg abbringt oder euch in eine andere Richtung treibt. Dies gehört zu den gewichtigsten Ratschlägen, die Wir euch in diesem deutlichen Buch erteilen. Denn wer sich daran klammert, ist nicht imstande, ein angemessenes Verständnis Unserer Sache zu gewinnen. Dies bezeugt jede gerechte, urteilsfähige Seele.
Ihr jedoch habt Gottes Bund gebrochen, Sein Testament vergessen und euch schließlich abgewandt von Ihm, der die Augen eines jeden tröstet, der wahrhaft an die Einheit Gottes glaubt. Entfernt die Hüllen und Schleier, die euch die Sicht verdunkeln, und beachtet die Zeugnisse der Propheten und Boten, auf daß ihr die Sache Gottes an diesem Tage erkennt, da der Verheißene, ausgestattet mit mächtiger Souveränität, erschien. Fürchtet Gott, und schließt euch nicht vom Tagesanbruch Seiner Zeichen aus. Dies ist nur zu eurem Nutzen. Denn euer Herr bedarf Seiner Geschöpfe nicht. Seit unvordenklichen Zeiten war Er allein. Nichts existierte neben Ihm. In Seinem Namen wurde die Standarte der göttlichen Einheit auf dem Sinai der sichtbaren und unsichtbaren Welt errichtet. Sie verkündet, daß kein Gott ist außer Mir, dem Einzigartigen, dem Herrlichen, dem Unvergleichlichen.
Sieh jedoch, wie die, die nur ein Geschöpf Seines Willens und Befehls sind, sich von Ihm abwandten und einen anderen als Gott zum Herrn und Meister erwählten. Sie sind wahrlich in die Irre gegangen. Das Gedenken des Allgnädigen war allzeit auf ihren Lippen, doch als Er sich ihnen durch die Macht der Wahrheit offenbarte, sagten sie ihm den Kampf an. Wehe denen, die den Bund ihres Herrn brachen, als das Licht der Welt über dem Horizont des Willens Gottes, des Heiligsten, des Allwissenden, des Allweisen, erschien! Gegen Gott zückten sie das Schwert der Bosheit und des Hasses – doch sie merken es nicht. Toten gleich liegen sie in den Gräbern ihrer selbstsüchtigen Begierden, obwohl die Brise Gottes über alle Lande weht. Sie sind wahrlich in einen dichten Schleier gehüllt. Wann immer ihnen die Verse Gottes vorgetragen werden, verharren sie in Hochmut und Verachtung. Es ist, als ob sie bar jeden Verstehens seien oder nie den Ruf Gottes, des Erhabensten, des Allwissenden, vernommen hätten.
Sprich: Wehe euch! Wie könnt ihr euch Gläubige nennen, wenn ihr die Verse Gottes, des Allmächtigen, des Allweisen, leugnet? Sprich: O Menschen! Wendet euer Angesicht eurem Herrn, dem Allbarmherzigen, zu. Habt acht, daß der Bayán euch nicht zum Schleier werde: Er wurde wahrlich zu keinem anderen Zweck offenbart als zu Meinem Gedenken, des Allmächtigen, des Höchsten, und hatte nur Meine Schönheit zum Ziel. Die ganze Welt ist erfüllt von Meinem Beweis, so ihr zu den gerecht Urteilenden gehört!
Wäre, wie ihr wähnt, der Erste PunktA33 ein anderer als Ich und wäre Er je in Meine Gegenwart gelangt, wahrlich, Er hätte sich niemals von Mir getrennt, nein, Wir hätten Uns aneinander erfreut in Meinen Tagen. Er weinte fürwahr bitterlich über Sein Fernsein von Mir. Er ging Mir voran, um die Menschen zu Meinem Reiche zu rufen. So wurde es in den Tafeln niedergelegt, könntet ihr es nur verstehen! O daß doch einer gefunden würde, der Seine Stimme im Bayán vernähme, wie sie klagt über das, was Mir durch diese Achtlosen widerfuhr. Er klagt über die Trennung von Mir und bekennt Seine Sehnsucht nach Vereinigung mit Mir, dem Mächtigen, dem Unvergleichlichen. Wahrlich, Er sieht zu dieser Stunde Seinen Meistgeliebten inmitten derer, die erschaffen wurden, Seinen Tag zu erleben und sich vor Ihm niederzuwerfen – die Ihn jedoch in ihrer Willkür derart erniedrigten, daß die Feder ihre Unfähigkeit bekennt, dies zu beschreiben.
Sprich: O Menschen! Wir riefen euch in Unserer früheren Offenbarung zur erhabensten Schau, diesem geheiligten Ort, und verkündeten euch die Tage Gottes. Doch als der größte Schleier zerriß und die Altehrwürdige Schönheit in den Wolken des göttlichen Ratschlusses zu euch kam, wieset ihr Ihn zurück, an den ihr früher geglaubt. Wehe euch, o Schar der Ungläubigen. Fürchtet Gott und versucht nicht, nach dem Maß eurer Vorstellungen die Wahrheit zu entkräften. Wenn das Licht der göttlichen Verse vom Horizont der Feder des Königs aller Namen und Eigenschaften über euch aufgeht, werft euer Angesicht nieder vor Gott, dem Herrn der Welten. Denn sich an der Schwelle Seiner Pforte in Anbetung zu verneigen, ist besser für euch als alle Anbetung in beiden Welten. Und sich Seiner Offenbarung zu unterwerfen, nützt euch mehr als alles, was in den Himmeln und auf Erden erschaffen wurde.
O Menschen! Nur um Gottes willen ermahne Ich euch und begehre von euch keinen Lohn. Denn Mein Lohn kommt von Gott, der Mich erschuf, durch die Macht der Wahrheit erstehen ließ und Mich zum Quell Seines Gedenkens inmitten Seiner Geschöpfe machte. Eilt, Gott zu schauen an dem Ort, wo Sein Sitz errichtet ward. Folget nicht dem Satan in euch, denn er gebietet euch, eurer Gier und euren Lüsten zu folgen, und hindert euch daran, den geraden Pfad zu beschreiten, den diese allumfassende, allbezwingende Sache euch eröffnet.
Sprich: Satan ist erschienen, wie es der Schöpfung Auge noch nie gesehen. Und auch die Schönheit des Allbarmherzigen wurde mit einem Glanz offenbar wie nie zuvor. Der Ruf des Allbarmherzigen erscholl, und dahinter ertönte Satans Ruf. Selig, die auf die Stimme Gottes hören und ihr Gesicht Seinem Thron zuwenden, um zu der heiligen, edlen Schau zu gelangen. Denn wer in seinem Herzen die Liebe zu anderem als Mir hegt – und sei sie nur so groß wie ein Senfkorn –, wird nicht in Mein Reich eingelassen. Dies bezeugt, was das Vorwort im Buch des Lebens schmückt, würdet ihr es nur erkennen! Sprich: Dies ist der Tag, an dem die größte Gunst Gottes offenbar wurde. Die Stimmen aller droben in den Himmeln und hienieden auf Erden verkünden Meinen Namen und stimmen Meinen Lobpreis an – würdet ihr es nur hören!
O Tempel göttlicher Offenbarung! Laß die Trompeten in Meinem Namen schmettern! O Tempel göttlicher Geheimnisse! Laß die Fanfaren Deines Herrn erschallen, des Unbedingten. O Jungfrau des Paradieses! Tritt aus den Gemächern des Paradieses, und verkünde den Völkern der Welt: Bei Gott! Erschienen ist der Geliebte der Welten, das Ziel aller Erkenntnis, der Angebetete aller im Himmel und auf Erden und der, vor dem sich alle früheren und späteren Generationen niederwerfen.
Zögert nicht, diese strahlende Schönheit zu erkennen, sobald sie in der Fülle ihrer souveränen Macht und Majestät erscheint! Er ist die Wahrheit, und alles außer Ihm ist ein Nichts, verglichen mit einem Seiner Diener, und verblaßt vor der Offenbarung Seines Glanzes. Eilt zu den Lebenswassern Seiner Gnade und zaudert nicht! Wer zögert, und sei es auch nur für einen Augenblick, dessen Werke wird Gott zunichte machen und ihn dem Sitz des Zorns übergeben. Elend ist die Behausung der Zauderer!

An Pius IX.

O Papst! Zerreiße die Schleier! Er, der König der Könige, ist gekommen, von Wolken überschattet, und der Ratschluß ward erfüllt durch Gott, den Allmächtigen, den Unbeschränkten. Vertreibe die Nebelschwaden durch die Macht deines Herrn, und erhebe dich zum Reich Seiner Namen und Eigenschaften. So befiehlt es dir die Feder des Höchsten auf Geheiß deines Herrn, des Allmächtigen, des Allbezwingenden. Wahrlich, Er ist abermals vom Himmel herniedergekommen, wie Er von dort beim ersten Male herniederkam. Hüte dich, mit Ihm zu streiten wie ehedem die Pharisäer ohne ein klares Zeichen und ohne Beweis. Zu Seiner Rechten strömen die Lebenswasser der Gnade und zu Seiner Linken der erlesene Wein der Gerechtigkeit, vor Ihm schreiten die Engel des Paradieses mit den Bannern Seiner Zeichen. Hab acht, daß dich nicht ein Name von Gott fernhält, dem Schöpfer von Himmel und Erde. Entsage der Welt und wende dich deinem Herrn zu, durch den die ganze Erde erleuchtet ward.
Wir zierten das Himmelreich mit Unserem Namen, der Allherrliche. So befahl es Gott, der Schöpfer aller Dinge. Hab acht, daß dein eitler Wahn dich nicht fernhalte, da die Sonne der Gewißheit vom Horizont der Rede deines Herrn, des Mächtigen, des Gütigen, herabscheint. Wohnst du in Palästen, indes der König der Offenbarung in elender Behausung lebt? Überlasse sie denen, die sie begehren, und wende dein Antlitz in Freude und Wonne dem Reiche Gottes zu.
Sprich! O Völker der Erde! Zerstört die Stätten der Nachlässigkeit mit den Händen der Macht und Gewißheit, und errichtet die Wohnsitze wahren Wissens in euren Herzen, auf daß der Allerbarmer den Glanz Seines Lichtes über sie ergieße. Dies ist besser für euch als alles, was die Sonne bescheint – solches bezeugt Er, in dessen Hand die Gewalt zur letzten Entscheidung liegt. Gottes Brise wehte über die Welt beim Erscheinen des Ersehnten in Seiner großen Herrlichkeit, und laut ruft jeder Stein und jede Krume Erde: »Der Verheißene ist erschienen! Das Reich ist Gottes, des Mächtigen, des Gnädigen, des Vergebenden.«
Sieh dich vor, daß Gelehrsamkeit dich nicht fernhalte von Ihm, dem höchsten Ziel allen Wissens, und laß dich durch die Welt nicht von dem abhalten, der sie erschuf und ihren Lauf bestimmte. Erhebe dich im Namen deines Herrn, des Allbarmherzigen, unter den Völkern der Erde, und ergreife den Kelch des Lebens mit den Händen der Zuversicht. Trinke du zuerst davon, und biete ihn sodann denen, die sich Ihm zuwenden aus allen Religionen. So ging der Mond der Rede auf über dem Horizont der Weisheit und des Verstehens.
Zerreiße die Schleier der Gelehrsamkeit, damit sie dich nicht von Meinem Namen, der Selbstbestehende, abhalten. Erinnere dich der Zeit, da der Geist A34 kam. Als Er erschien, sprachen die Gelehrtesten Seiner Zeit und Seines Landes das Urteil über Ihn, indes einer, der nur ein Fischer war, an Ihn glaubte. Habt darum acht, ihr Menschen mit verstehendem Herzen! Du bist wahrlich eine der Sonnen am Himmel Seiner Namen. Sei auf der Hut, daß Finsternis nicht ihre Schleier über dich breite und vor Seinem Licht verhülle. Nun denke darüber nach, was dein Herr, der Allmächtige, der Allerbarmer, in Seinem Buch herabgesandt hat.
Sprich: Legt eure Federn beiseite, o Schar der Geistlichen, denn seht, der schrille Ton der Erhabensten Feder erschallt zwischen Himmel und Erde. Laßt ab von euren Vorstellungen, und haltet euch fest an das, was Wir euch mit Macht und Autorität offenbarten. Die Stunde, die im Wissen Gottes verborgen lag, hat geschlagen, und alle Atome riefen aus: »Der Urewige ist in Seiner großen Herrlichkeit erschienen. Eilt demütigen, reuigen Herzens zu Ihm, o Völker der Erde.« Sprich: Wir gaben Unser Leben hin, damit ihr lebt; doch ach, als Wir wiederkehrten, sahen Wir, wie ihr Uns flieht. Da weinte das Auge Meiner liebenden Güte bitterlich über Mein Volk. Fürchtet Gott, o ihr, die ihr versteht.
Denke an jene, die sich dem SohneA35 widersetzten, als Er zu ihnen kam mit Macht und Souveränität. Wie viele unter den Pharisäern harrten darauf, Ihn zu schauen, und beklagten ihr Fernsein von Ihm! Doch als der Duft Seines Erscheinens über sie wehte und Seine Schönheit sich entschleierte, da wandten sie sich von Ihm ab und stritten mit Ihm. So enthüllen Wir dir, was in den Büchern und Schriften niedergelegt ist. Niemand – außer einer kleinen Schar, die keinerlei Macht unter den Menschen besaß – wandte sich Seinem Angesicht zu. Heute aber berufen sich alle, die über Macht und Herrschaft verfügen, stolz auf Seinen Namen! Und sieh, wie viele Mönche heute in Meinem Namen in der Abgeschiedenheit ihrer Klöster leben. Doch als die festgesetzte Zeit erfüllt war und Wir Unsere Schönheit enthüllten, erkannten sie Uns nicht, wiewohl sie Uns zur Abend- und zur Morgenzeit anrufen. Wir sehen, wie sie sich an Meinen Namen halten, doch verschleiert sind vor Meinem Selbst. Wie seltsam ist dies doch!
Sprich: Laßt euch nicht durch eure Andacht vom Ziel aller Andacht oder durch eure Gebete vom Ziel aller Anbetung abhalten! Zerreißt die Schleier eures eitlen Wahns! Dies ist euer Herr, der Allmächtige, der Allwissende; Er ist erschienen, um die Welt zum Leben zu erwecken und alle auf Erden zu vereinen. Wendet euch dem Tagesanbruch der Offenbarung zu, o Menschen, und zögert keinen Augenblick. Lest ihr das Evangelium und weigert euch dennoch, den allherrlichen Herrn anzuerkennen? Dies geziemt euch nicht, o Schar der Gelehrten.
Sprich: So ihr diese Offenbarung verwerft, auf welchen Beweis hin glaubt ihr dann an Gott? Führt ihn an! Also hat die Feder des Höchsten das Gebot herabgesandt auf Befehl deines Herrn, des Herrlichsten, auf dieser Tafel, von deren Horizont Sein Licht erstrahlt. Wie zahlreich sind Meine Diener, deren Taten ihnen selbst zum Schleier wurden und die dadurch gehindert wurden, sich Gott zu nähern, der die Winde wehen läßt.
O Schar der Mönche! Die Düfte des Allbarmherzigen wehen über die ganze Schöpfung. Selig, wer seinen Begierden entsagt und sich fest an die Führung hält. Er ist wahrlich in die Gegenwart Gottes gelangt an diesem Tage, an dem das Beben der Erde ihre Bewohner ergriffen hat und sie mit Furcht erfüllte, außer jene, die Gott, der die Nacken der Menschen beugt, hiervon ausgenommen hat.
Schmückt ihr denn eure Leiber, während das Gewand Gottes durch das Volk der Leugner mit dem Blut des Hasses befleckt wird? Kommt heraus aus euren Häusern, und ruft die Menschen ins Reich Gottes, des Herrn über den Tag des Jüngsten Gerichts. Das Wort, das der Sohn verhüllte, ist offenbar geworden. Es wurde an diesem Tag herabgesandt in menschlicher Gestalt. Verherrlicht sei der Herr, welcher der Vater ist! Er ist, wahrlich, in Seiner größten Herrlichkeit bei den Völkern erschienen. Wendet euer Angesicht Ihm zu, o Schar der Gerechten!
O ihr Gläubigen aller Religionen! Wir sehen euch umherirren in der Wildnis des Irrtums. Ihr seid die Fische dieses Meeres; warum versagt ihr euch, was euch erhält? Seht, es wogt vor eurem Angesicht. Eilt herbei von allen Seiten. Dies ist der Tag, da der Fels A36 ausruft und jauchzt und den Lobpreis seines Herrn, des Allbesitzenden, des Höchsten, feiert mit den Worten: »Seht, der Vater ist gekommen, und was euch verheißen ward in Seinem Reiche, ist erfüllt!« Dies ist das Wort, das hinter den Schleiern der Erhabenheit verwahrt wurde; und als die Verheißung erfüllt ward, ergoß es vom Horizont des Göttlichen Willens seinen Strahlenglanz mit klaren Zeichen.
Mein Leib hat den Kerker erduldet, um eure Seelen aus der Knechtschaft zu erlösen. Wir ließen Uns erniedrigen, auf daß ihr erhöht werdet. So folgt dem Herrn der Herrlichkeit und des himmlischen Reiches und nicht jedem frevelhaften Unterdrücker. Mein Leib sehnt sich nach dem Kreuze, und Mein Haupt erwartet den Speer auf dem Pfade des Allbarmherzigen, auf daß die Welt von ihren Sünden geläutert werde. So scheint die Sonne göttlicher Autorität vom Horizont der Offenbarung des Herrn aller Namen und Eigenschaften.
Das Volk des Koran hat sich gegen Uns erhoben und Uns solche Pein bereitet, daß der Heilige Geist darob wehklagte, der Donner grollte und die Wolken über Uns weinten. Einer der Ungläubigen wähnt, Leid könne Bahá’A37 davon abhalten, den Willen Gottes, des Schöpfers aller Dinge, zu tun. Sprich: Nein, bei Ihm, der den Regen spendet! Nichts kann Ihn vom Gedenken Seines Herrn abhalten.
Bei Gott, der die Wahrheit ist! Sollten sie Ihn auf dem Festland verbrennen, so wird Er fürwahr Sein Haupt aus der Tiefe des Meeres erheben und verkünden: »Er ist der Herr aller im Himmel und auf Erden!« Und sollten sie Ihn in einen tiefen Brunnen werfen, so wird man Ihn auf den erhabensten Höhen sitzen sehen, wie Er laut die ganze Menschheit ruft: »Seht, der Ersehnte der Welt ist erschienen mit Seiner Majestät, Seiner Souveränität und Herrschaft!« Und würde Er tief in der Erde begraben, so erhöbe sich Sein Geist zum Zenit des Himmels und ließe den Ruf erschallen: »Seht, die Herrlichkeit ist gekommen mit dem Reich Gottes, des Heiligsten, des Gnadenreichen, des Allmächtigen!« Und sollten sie Sein Blut vergießen, so wird jeder Tropfen davon laut aufschreien zu Gott bei diesem Namen, durch den der Duft Seines Gewandes in alle Richtungen verbreitet ward.
Wenn auch der Feinde Schwert Uns bedroht, rufen Wir doch die ganze Menschheit zu Gott, dem Schöpfer von Himmel und Erde, und leisten Ihm Beistand – dies kann weder die Schar der Tyrannen noch der Ansturm der Frevler verhindern. Sprich: O Völker der Erde! Zerschlagt die Götzen eitlen Wahns im Namen eures Herrn, des Allherrlichen, des Allweisen, und wendet euch Ihm zu an diesem Tage, den Gott zum König der Tage gemacht hat.
O höchster Priester! Neige dein Ohr dem zu, was der Gestalter modernden Gebeins dir rät, wie es von Ihm, der Sein Größter Name ist, verkündet wird. Verkaufe den reich verzierten Kirchenschmuck, den du besitzest, und verwende ihn auf dem Pfade Gottes, der die Nacht auf den Tag und den Tag auf die Nacht folgen läßt. Übergib dein Reich den Königen und tritt hervor aus deinen Gemächern, dein Angesicht zum Reiche Gottes erhoben. Dann verkünde, losgelöst von der Welt, das Lob deines Herrn zwischen Erde und Himmel. So gebietet dir der Besitzer aller Namen im Auftrag deines Herrn, des Allmächtigen, des Allwissenden. Ermahne du die Könige und sprich: »Verfahrt gerecht mit den Menschen, und überschreitet nicht die im Buche festgesetzten Schranken.« Dies ist es, was dir ziemt. Greife nicht nach den Dingen der Welt und nach ihren Reichtümern. Überlasse sie denen, die sie begehren, und halte fest an dem, was dir von Ihm, dem Herrn der Schöpfung, befohlen ward. Und sollte man dir alle Schätze der Erde anbieten, so gönne ihnen nicht einmal einen Blick. Sei so, wie dein Herr gewesen. Also verkündet die Zunge der Offenbarung, was Gott zum Schmuck des Buches der Schöpfung gemacht hat.
Betrachte eine Perle, deren Wesen es ist, zu glänzen. Hüllt man sie in Seide, so wird ihr Glanz und ihre Schönheit verdeckt. Ebenso liegt die Würde des Menschen in der Vortrefflichkeit seines Verhaltens und im Streben nach dem, was seiner Stufe entspricht, nicht in kindischem Spiel und Zeitvertreib. Wisse: Dein wahrer Schmuck besteht in der Liebe zu Gott und in deiner Loslösung von allem außer Ihm, und nicht in Pracht und Überfluß. Überlasse dies dem, der es begehrt, und wende dich Gott zu, der die Flüsse fließen läßt.
Was die Zunge des Sohnes sprach, wurde in Gleichnissen offenbart, doch der, der an diesem Tage die Wahrheit verkündet, spricht nicht in Gleichnissen. Klammere dich nicht an das Seil leeren Wahns, und laß dich nicht von dem abhalten, was im Reiche Gottes, des Allmächtigen, des Allgnädigen, bestimmt wurde. Sollte dich die Trunkenheit des Weines Meiner Verse überkommen, und solltest du dich entschließen, vor den Thron deines Herrn, des Schöpfers von Himmel und Erde, zu treten, so mache Meine Liebe zu deinem Gewand, Mein Gedenken zu deinem Schild und dein Vertrauen auf Gott, den Offenbarer aller Macht, zu deiner Wegzehr.
O ihr, die ihr dem Sohn nachfolgt! Wir haben Johannes noch einmal zu euch herabgesandt, und Er rief in der Wüste des Bayán: O Völker der Welt! Reinigt eure Augen! Der Tag ist nahe, da ihr den Verheißenen erblicken und Ihm begegnen könnt! O Volk des Evangeliums! Bereitet den Weg! Der Tag der Erscheinung des herrlichsten Herrn ist nahe! Macht euch bereit, und tretet ein in das Reich Gottes. So wurde es von Gott verfügt, der den Tag anbrechen läßt.
Lausche dem Gurren der Taube der Ewigkeit auf den Zweigen des heiligen Lotosbaumes: O Völker der Erde! Wir sandten Johannes zu euch herab, der euch mit Wasser taufte, damit euer Leib für das Kommen des Messias gereinigt werde. Er wiederum reinigte euch hernach mit dem Feuer der Liebe und dem Wasser des Geistes zur Vorbereitung auf diese Tage, da der Allerbarmer euch mit dem Lebenswasser aus den Händen Seiner liebenden Vorsehung reinigen will. Er ist der Vater, den Jesaja verhieß, und der Tröster, den euch der GeistA38 versprach, als Er Seinen Bund mit euch schloß. Öffnet eure Augen, o Schar der Bischöfe, damit ihr den Herrn seht auf dem Thron der Macht und Herrlichkeit.
O Gläubige aller Religionen! Wandelt nicht auf den Pfaden derer, die den Pharisäern folgten und die sich so von dem Geist wie durch Schleier trennten. Sie sind wahrlich vom rechten Pfad abgekommen und dem Irrtum verfallen. Die Altehrwürdige Schönheit ist in Seinem größten Namen erschienen und will die ganze Menschheit in Sein hochheiliges Reich aufnehmen. Die Reinen sehen das Reich Gottes, das vor Seinem Antlitz offenbar ist. Eilt dorthin, und folgt nicht den Ungläubigen und Gottlosen. So euer Auge nicht gehorcht, reißt es heraus!A39 So hat es die Feder des Urewigen auf Befehl des Herrn der ganzen Schöpfung geboten. Wahrlich, Er ist wiedergekehrt, euch zu erlösen. O Völker der Erde! Wollt ihr den erschlagen, der euch ewiges Leben schenken will? Fürchtet Gott, o ihr, die ihr über Einsicht verfügt!
O Menschen! Lauscht dem, was euch der Allherrliche Herr offenbart, und wendet euer Angesicht Gott zu, dem Herrn dieser und der künftigen Welt. So befiehlt es euch der Aufgangsort der Sonne göttlicher Eingebung auf Geheiß des Schöpfers der ganzen Menschheit. Wahrlich, für das Licht haben Wir euch erschaffen und wünschen nicht, euch dem Feuer preiszugeben. O Menschen, tretet heraus aus der Dunkelheit durch die Gnade dieser Sonne, die vom Horizont göttlicher Fürsorge scheint. Wendet euch ihr zu mit geheiligtem Herzen, zuversichtlichem Geist, sehenden Augen und freudestrahlendem Angesicht. Dies rät euch der Höchste Gebieter vom Ort Seiner höchsten Herrlichkeit, auf daß Sein Ruf euch zum Königreich Seiner Namen anziehe.
Selig, wer dem Bund Gottes treu bleibt, und wehe dem, der ihn bricht und nicht an Ihn glaubt, der alle Geheimnisse kennt. Sprich: Dies ist der Tag der Gnade! Eilt herbei, auf daß Ich euch zu Herrschern mache in den Gefilden Meines Reiches! Folgt ihr Mir, so werdet ihr sehen, was euch verheißen ist, und Ich werde euch auf ewig zu Meinen Gefährten im Reich Meiner Majestät und zu Vertrauten Meiner Schönheit im Himmel Meiner Macht erheben. Wenn ihr euch gegen Mich wendet, so werde Ich es nachsichtig ertragen, damit ihr vielleicht erwacht und euch erhebt vom Lager der Achtlosigkeit. So umgibt euch Meine Gnade. Fürchtet Gott, und folgt nicht den Pfaden derer, die sich von Seinem Antlitz abgewandt haben, obwohl sie Seinen Namen Tag und Nacht anrufen.
Wahrlich, der Tag der Ernte ist gekommen, und alle Dinge wurden voneinander geschieden. Er hat, was Ihm beliebte, in den Gefäßen der Gerechtigkeit verwahrt, und ins Feuer geworfen, was diesem verfallen ist. So wurde es von deinem Herrn, dem Mächtigen, dem Alliebenden, an diesem verheißenen Tage verfügt. Wahrlich, Er bestimmt, was Ihm beliebt. Es ist kein Gott außer Ihm, dem Allmächtigen, dem Allbezwingenden. Es ist der Wunsch des göttlichen Siebers, alles Gute für Mich zu sammeln. Er hat nur gesprochen, um euch mit Seiner Sache vertraut zu machen und euch auf den Pfad dessen zu leiten, dessen Gedenken die Zier aller heiligen Schriften ist.
Sprich: O Schar der Christen! Wir haben Uns euch schon zuvor offenbart, und ihr habt Mich nicht erkannt. Nun gewähren Wir euch abermals Unsere Gunst. Dies ist der Tag Gottes, wendet euch Ihm zu! Wahrlich, Er kam vom Himmel herab, so wie Er das erste Mal erschienen ist, und will euch unter dem Schatten Seiner Gnade schirmen. Er ist fürwahr der Erhabene, der Mächtige, der erhabenste Helfer. Der Geliebte möchte nicht, daß euch das Feuer eurer Begierden verzehre. Solltet ihr von Ihm wie durch einen Schleier getrennt sein, so nur wegen eurer Achtlosigkeit und Unwissenheit. Ihr gedenket Meiner, und doch kennt ihr Mich nicht. Ihr ruft Mich an, und doch schenkt ihr Meiner Offenbarung keine Beachtung, obwohl Ich vom Himmel der Präexistenz in Meiner höchsten Herrlichkeit herniederkam. Zerreißt die Schleier in Meinem Namen und durch die Macht Meiner Souveränität, damit ihr den Weg zu eurem Herrn findet.
Der König der Herrlichkeit erhebt vom Tabernakel der Majestät und Größe Seinen Ruf: O Volk des Evangeliums! Die nicht im Reiche Gottes waren, haben es jetzt betreten, während Wir euch an diesem Tage zaudernd am Tore stehen sehen. Zerreißt die Schleier durch die Kraft eures Herrn, des Allmächtigen, des Allgütigen, und tretet in Mein Reich in Meinem Namen. So ist es euch befohlen von Ihm, der euch ewiges Leben wünscht. Er ist wahrlich mächtig über alle Dinge. Selig, wer das Licht erkennt und zu Ihm eilt. Er weilt im Reiche Gottes und speist mit Gottes Auserwählten.
Wir sehen euch, o Kinder des Königreiches, in Finsternis. Wahrlich, dies steht euch nicht an. Fürchtet ihr das Licht wegen eurer Taten? Wendet euch Ihm zu. Euer Herr, der Allherrliche, hat diese Lande durch Seine Schritte gesegnet. So ebnen wir euch den Weg zu dem, von dem der Geist kündete. Ich lege Zeugnis für Ihn ab, wie auch Er für Mich Zeugnis ablegte. Wahrlich, Er sagte: »Folget Mir nach, und Ich will euch zu Menschenfischern machen.«Q16 Doch an diesem Tage sagen Wir: »Folget Mir nach, auf daß Wir euch zu Lebensspendern für die Menschheit machen.« So wurde es bestimmt und durch die Feder der Offenbarung auf dieser Tafel niedergeschrieben.
O Feder des Höchsten! Gedenke anderer Könige in dieser gesegneten, strahlenden Schrift, auf daß sie sich vielleicht vom Lager der Achtlosigkeit erheben und auf das hören, was die Nachtigall auf den Zweigen des göttlichen Lotosbaumes singt, und daß sie in dieser wunderbaren, erhabenen Offenbarung zu Gott eilen.

An Napoleon III.A40

O König von Paris! Sage den Priestern, sie sollen nicht länger die Glocken läuten. Bei dem einen wahren Gott, die Mächtigste Glocke ist erschienen in Gestalt dessen, welcher der Größte Name ist, und die Finger des Willens deines Herrn, des Erhabensten, des Höchsten, läuten sie im Himmel der Unsterblichkeit in Seinem Namen ›der Allherrliche‹. So wurden die mächtigen Verse deines Herrn aufs neue zu dir herabgesandt, auf daß du Gottes gedenkst, des Schöpfers von Erde und Himmel, in diesen Tagen, da alle Geschlechter der Erde wehklagen, da die Grundmauern der Städte erzittern und der Staub des Unglaubens alle Menschen einhüllt, ausgenommen jene, die dein Herr, der Allwissende, der Allweise, zu verschonen beliebte. Sprich: Er, der Unbeschränkte, ist in den Wolken des Lichts gekommen, um die Welt mit dem Odem Seines Namens ›der Allbarmherzige‹ zu beleben, ihre Völker zu vereinen und alle Menschen an dieser Tafel zu versammeln, die vom Himmel herabgesandt ward. Hütet euch, die Gunst Gottes von euch zu weisen, nachdem sie auf euch herabkam. Sie ist besser für euch als alles, was ihr besitzet; denn was euer ist, vergeht, aber was von Gott ist, wird fortbestehen. Er verfügt fürwahr, was Ihm gefällt. Wahrlich, der Odem der Vergebung weht von der Stätte deines Herrn, des Gottes der Gnade. Wer sich Ihm zukehrt, wird von seinen Sünden, von aller Pein und Krankheit gereinigt. Selig, wer sich diesem Odem zuwendet, und wehe dem, der sich abkehrt!
Würdest du dein inneres Ohr allem Erschaffenen zuwenden, so vernähmest du: »Der Urewige ist in Seiner großen Herrlichkeit gekommen!« Alle Dinge feiern das Lob ihres Herrn. Manche Menschen haben Gott erkannt und gedenken Seiner; andere führen Seinen Namen im Mund, aber sie kennen Ihn nicht. So haben Wir Unseren Befehl auf einer deutlichen Tafel niedergelegt.
O König, höre auf die Stimme, die aus dem Feuer ruft, das in diesem grünenden Baume brennt, auf dem Sinai, der sich über dem geheiligten, schneeweißen Ort jenseits der Ewigen Stadt erhebt: »Wahrlich, es ist kein Gott außer Mir, dem Ewigvergebenden, dem Barmherzigsten!« Wahrlich, Wir haben IhnA41 gesandt, dem Wir mit dem Heiligen Geiste beistanden, damit Er euch dieses Licht ankünde, das ausstrahlt vom Horizont des Willens eures Herrn, des Erhabensten, des Allherrlichen, Ihn, dessen Zeichen im Westen offenbar sind. Richtet nun euer Angesicht auf Ihn an diesem Tag, den Gott über alle anderen Tage erhöht und an dem der Allbarmherzige den Glanz Seiner strahlenden Herrlichkeit auf alle ergossen hat, die im Himmel und auf Erden sind. Mache dich auf, Gott zu dienen und Seiner Sache beizustehen! Er, wahrlich, wird mit den Heerscharen des Sichtbaren und des Unsichtbaren dir zur Seite sein und dich zum König über alles einsetzen, worauf die Sonne scheint. Dein Herr ist wahrlich der Allgewaltige, der Allmächtige.
Die Winde des Allbarmherzigen wehen über alles Erschaffene – selig, wer ihren Duft wahrnimmt und ihnen reinen Herzens entgegeneilt. Schmücke deinen Tempel mit der Zier Meines Namens, deine Zunge mit Meinem Gedenken und dein Herz mit der Liebe zu Mir, dem Allmächtigen, dem Höchsten. Wir wünschen für dich nur das, was besser für dich ist als alles, was du besitzest und besser als alle Schätze der Erde. Wahrlich, dein Herr ist allwissend und über alles wohlunterrichtet. Erhebe dich in Meinem Namen unter Meinen Dienern und sprich: »O ihr Völker der Erde! Wendet euch Ihm zu, der sich euch zugewandt hat. Wahrlich, Er ist Gottes Antlitz unter euch, Sein Zeugnis und Seine Führung für euch. Er kam zu euch mit Zeichen, die niemand hervorbringen kann.« Mitten im Herzen der Welt erschallt die Stimme des Brennenden Busches, und laut ruft der Heilige Geist vor den Völkern: »Seht, der Ersehnte ist erschienen mit offenbarer Herrschaft!«
O König! Die Sterne am Himmel des Wissens sind herabgefallen, sie, die Meine Sache an dem messen wollen, woran sie sich klammern, und die Gott in Meinem Namen anrufen. Dennoch haben sie sich abgewandt, als Ich in Meiner Herrlichkeit zu ihnen kam. Sie zählen wahrhaftig zu den Gefallenen. Dies fürwahr ist es, was der Geist Gottes ankündigte, als Er mit der Wahrheit zu euch kam, Er, wider den die jüdischen Gelehrten stritten, bis sie schließlich begingen, was den Heiligen Geist wehklagen ließ und den Gottnahen die Tränen in die Augen trieb. Denke darüber nach, wie ein Pharisäer, der siebzig Jahre lang Gott angebetet hatte, den Sohn, als Er erschien, zurückwies, indes einer, die Unzucht getrieben hatte, Einlaß ins Himmelreich gewährt wurde. So ermahnt dich die Feder auf Geheiß des ewigen Königs, auf daß du über das Vergangene unterrichtet und an diesem Tag zu denen gezählt werdest, die wahrhaft glauben.
Sprich: O Schar der Mönche! Lebt nicht abgeschieden in Kirchen und Klöstern. Kommt aus ihnen heraus mit Meiner Erlaubnis, und wendet euch dem zu, was euren Seelen und den Seelen der Menschen von Nutzen ist. Dies befiehlt euch der König am Tage der Abrechnung. Zieht euch zurück in die Feste Meiner Liebe. Dies ist wahrlich die Abgeschiedenheit, die euch ansteht – o daß ihr es doch verstündet! Wer in seinem Haus ein Leben der Abgeschiedenheit führt, ist fürwahr ein Toter. Es geziemt dem Menschen zu tun, was der Menschheit Nutzen bringt. Wer keine Frucht hervorbringt, taugt nur für das Feuer. So ermahnt euch euer Herr. Er ist wahrlich der Allmächtige, der Allgütige. Tretet in den Stand der Ehe, damit nach euch ein anderer an eure Stelle trete. Wir haben euch Treulosigkeit verboten, nicht aber, was die Treue fördert. Gebt ihr euch euren Trieben hin und verwerft Gottes Richtmaß? Fürchtet Ihn und gehört nicht zu den Toren! Wäre nicht der Mensch, wer sonst könnte Meiner auf Meiner Erde gedenken? Und wie könnten Meine Eigenschaften und Namen offenbar werden? Denkt darüber nach, und gleicht nicht denen, die sich selbst wie durch einen Schleier von Ihm ausgeschlossen haben und in tiefem Schlafe liegen. Er, der unvermählt blieb, fand keinen Ort, da Er wohnen oder Sein Haupt niederlegen konnte durch das, was Ihm die Hände der Verräter angetan. Seine Heiligkeit besteht nicht in dem, was ihr glaubt oder wähnt, sondern darin, was zu Uns gehört. Bittet, daß ihr Seine Stufe begreift, die erhöht ist über die Vorstellung aller, die auf Erden wohnen. Selig, wer versteht.
O König! Wir vernahmen die Worte, mit denen du gegenüber dem Zaren von Rußland deinen Eintritt in den KriegA42 rechtfertigtest. Wahrlich, dein Herr ist allwissend, über alles wohlunterrichtet. Du sagtest: »Ich lag schlafend auf meinem Bette, als der Schrei der Unterdrückten, die im Schwarzen Meer ertranken, mich weckte.« Solches hörten Wir dich sprechen, und wahrlich, dein Herr ist Zeuge dessen, was Ich sage. Wir bezeugen: Was dich weckte, war nicht ihr Schrei, sondern das Geflüster deiner Leidenschaften. Denn Wir haben dich gewogen und zu leicht befunden.A43 Erfasse die Bedeutung Meiner Worte und habe Einsicht. In diesem sterblichen Leben haben Wir dir eine besondere Würde verliehen, und so ist es nicht Unser Wunsch, dich zu verdammen. Wahrlich, Wir wählten die Höflichkeit und machten sie zum Merkmal derer, die Ihm nahe sind. Höflichkeit ist fürwahr ein Gewand, das alle Menschen, jung oder alt, gut kleidet. Selig, wer seinen Tempel mit ihr ziert, und wehe dem, der dieser großen Gabe ermangelt. Wären deine Worte aufrichtig gewesen, so hättest du nicht das Buch Gottes beiseite geworfen, als es dir von Ihm, dem Allmächtigen, dem Allweisen, übermittelt wurde. Wir haben dich damit geprüft und fanden dich anders als du vorgibst. Mache dich auf und hole nach, was du versäumt hast. Binnen kurzem werden die Welt und all dein Besitz vergehen, und das Reich wird Gottes sein, deines Herrn und des Herrn deiner Väter. Es schickt sich nicht, daß du deine Amtsgeschäfte führst, wie es dir deine Leidenschaften befehlen. Fürchte die Seufzer dessen, dem Unrecht geschah, und schirme Ihn vor den Pfeilen derer, die Unrecht tun.
Zur Strafe für das, was du getan, wird dein Reich in Verwirrung gestürzt werden, und die Herrschaft wird deinen Händen entgleiten.A44 Dann wirst du erkennen, wie sehr du dich geirrt hast. Aufruhr wird das Volk deines Landes ergreifen – es sei denn, du stehst dieser Sache bei und folgst Ihm, dem Geist Gottes, auf diesem Geraden Pfad. Hat dich dein Pomp stolz gemacht? Bei Meinem Leben! Er wird nicht von Dauer sein, nein, er wird bald vergehen, es sei denn, du hältst dich an dieses starke Seil. Wir sehen Erniedrigung dich ereilen, indes du zu den Achtlosen gehörst. Wenn du Seine Stimme vom Throne der Herrlichkeit hörst, steht es dir an, alles aufzugeben, was du besitzest, und laut zu rufen: »Hier bin ich, o Du Herr all dessen, was im Himmel und auf Erden ist!«
O König! Wir waren im Irak, als die Stunde des Abschieds kam. Auf Befehl des Herrschers des IslamA45 lenkten Wir Unsere Schritte nach seinem Hofe. Dort erduldeten Wir aus den Händen der Böswilligen, was die Bücher der Welt niemals angemessen schildern können. Die Bewohner des Paradieses und alle, die an den Stätten der Heiligkeit weilen, klagen darob, und doch sind die Menschen in dichte Schleier gehüllt! Sprich: Krittelt ihr an dem, der zu euch herabkam mit klaren Versen und Beweisen von Gott? Diese kommen nicht von Ihm selbst, sondern von dem, der Ihn erschuf, Ihn durch die Macht der Wahrheit herabsandte und Ihn zu einer Lampe für die ganze Menschheit machte.
Unsere Lage verschlechterte sich von Tag zu Tag, ja von Stunde zu Stunde, bis man Uns aus Unserem Gefängnis holte und Uns in schreiender Ungerechtigkeit in das Größte Gefängnis überstellte. Und so jemand ob dieses Unrechts fragte: »Für welches Verbrechen wurden sie eingekerkert?«, gab man zur Antwort: »Sie wollten den Glauben durch eine neue Religion ersetzen.« Wenn ihr vorzieht, was alt ist, warum habt ihr euch dann davon losgesagt, was in der Thora und im Evangelium herabgesandt war? Erklärt dies, o Menschen! Bei Meinem Leben! Es ist kein Ort, dahin ihr an diesem Tage fliehen könntet. Wenn dies Mein Verbrechen war, dann hat es Muḥammad, der Gesandte Gottes, vor Mir begangen, und vor Ihm der Geist GottesA46, und einstens Er, der mit Gott sprach.A47 Und wenn es Meine Sünde sein soll, daß Ich das Wort Gottes preise und Seine Sache verkünde, dann bin Ich wahrlich der größte Sünder! Eine solche Sünde will Ich nicht gegen die Reiche der Erde und des Himmels eintauschen.
Nach Unserer Ankunft in diesem Gefängnis nahmen Wir Uns vor, den Königen die Botschaft ihres Herrn, des Mächtigen, des Allgepriesenen, zu übermitteln. Wenngleich Wir ihnen in verschiedenen Sendschreiben mitgeteilt haben, was Uns aufgetragen war, tun Wir es nun abermals als ein Zeichen der Gnade Gottes. Vielleicht erkennen sie ihren Herrn, der mit offenbarer Souveränität auf den Wolken herabkam.
Mit Meinen Leiden wuchs auch Meine Liebe zu Gott und zu Seiner Sache. Nichts, was Mich von der Schar der Verstockten überkam, konnte Mich von Meinem Ziel abbringen. Sollten sie Mich gleich in den Tiefen der Erde einschließen, sie würden doch sehen, wie Ich hoch auf den Wolken reite, und zu Gott, dem Herrn der Kraft und der Macht, rufe. Ich habe Mich auf dem Pfade Gottes geopfert, und in Meiner Liebe zu Ihm und zu Seinem Wohlgefallen sehne Ich Mich nach Drangsal. Dafür zeugt die Pein, die Mich jetzt heimsucht, desgleichen noch kein Mensch zu ertragen hatte. Jedes Haar auf Meinem Haupte ruft, was der Brennende Busch auf dem Berge Sinai sprach, und jede Ader Meines Leibes fleht zu Gott und spricht: »O würde Ich doch auf Deinem Pfade durchtrennt, damit die Welt neu belebt und alle Völker vereinigt werden!« So wurde es von Ihm, dem Allwissenden, dem Allkennenden, verfügt.
Sei dir bewußt, daß eure Untertanen das Lehen Gottes sind. Beschützt sie darum wie euch selbst. Seht euch vor, daß ihr nicht Wölfe zu Hirten der Herde macht oder daß Stolz und Hochmut euch hindern, euch der Armen und Verlassenen anzunehmen. Wolltest du vom mystischen Wein ewigen Lebens aus dem Kelch der Worte deines Herrn, des Allerbarmers, trinken, so würdest du allem Besitz entsagen und der Menschheit Meinen Namen verkünden. So reinige deine Seele mit den Wassern der Loslösung. Wahrlich, dieses GedenkenA48 scheint vom Horizont der Schöpfung herab und reinigt die Seelen vom Schmutz der Welt. Überlasse deine Paläste den Toten in ihren Gräbern und dein Reich dem, der es begehrt, und wende dich dann dem Reiche Gottes zu. Dies, wahrlich, ist es, was Gott für dich erwählt hat – gehörtest du doch zu denen, die sich Ihm zuwenden! Wer versäumt, sich dem Antlitz Gottes in dieser Offenbarung zuzuwenden, ist wahrlich wie tot. Er ist nur ein Spielball seiner selbstischen Begierden und wird fürwahr zu den Toten gezählt. Solltest du wünschen, die Last der Herrschaft zu tragen, so trage sie, um der Sache deines Herrn beizustehen. Gepriesen sei diese Stufe, auf der jeder, der sie erreicht, zu allem Heil gelangt ist, das von Ihm, dem Allwissenden, dem Allweisen, ausgeht.
Erhebe dich in Meinem Namen am Horizont der Entsagung, und richte sodann dein Angesicht auf das Reich Gottes, wie es dein Herr, der Herr der Stärke und Macht, dir befiehlt. Tritt durch die Macht Meiner Souveränität vor die Bewohner der Welt und sprich: »O Menschen! Der Tag Gottes ist gekommen, und Seine Düfte wehen über die ganze Schöpfung. Wer sich von Seinem Antlitz abwendet, wird zum Opfer seiner verderbten Neigungen. Er ist wahrlich in die Irre gegangen.«
Kleide den Körper deines Reiches in das Gewand Meines Namens; alsdann mache dich auf, Meine Sache zu lehren. Dies ist besser für dich als alles, was du besitzest. Gott wird so deinen Namen unter allen Königen erhöhen. Er ist aller Dinge mächtig. Wandle unter den Menschen im Namen Gottes und in der Kraft Seiner Macht, damit du Seine Zeichen unter den Völkern auf Erden offenbarst. Sei entflammt durch das Feuer, das der Allherrliche im Mittelpunkt der Schöpfung entzündet hat, auf daß durch dich die Glut Seiner Liebe in den Herzen der Gottnahen entfacht werde. Folge Mir nach, und setze die Herzen der Menschen in Verzückung durch Mein Gedenken, des Allmächtigen, des Erhabensten.
Sprich: Wer an diesem Tag nicht die süßen Düfte des Gedenkens Seines Herrn, des Allerbarmers, verbreitet, ist fürwahr der Stufe des Menschen unwürdig. Er folgt seinen Begierden und wird bald bitteren Verlust erleiden. Sprich: O Menschen! Steht es euch an, euch auf Ihn, den Gott der Barmherzigkeit, zu berufen, und doch Dinge zu tun, wie Satan sie tut? Nein, bei der Schönheit des Allherrlichen! Könntet ihr es doch begreifen! Reinigt euer Herz von der Liebe zur Welt, eure Zunge von Verleumdung, eure Glieder von allem, was euch abhält, in die Nähe Gottes, des Mächtigen, des Allgepriesenen, zu gelangen. Sprich: Mit ›Welt‹ ist gemeint, was euch vom Morgen der Offenbarung abhält und euch dem geneigt macht, was euch nichts nützt. Fürwahr, alles, was euch an diesem Tag von Gott fernhält, ist in Wahrheit die ›Welt‹. Flieht sie, und nähert euch der Erhabensten Schau, diesem leuchtenden und strahlenden Thron. Selig, wer nicht zuläßt, daß etwas zwischen ihn und seinen Herrn tritt. Er wird gewiß keinen Schaden leiden, wenn er nach Recht und Gesetz an den Gaben der Welt teilhat. Denn alles haben wir für jene Unserer Diener erschaffen, die wahrhaft an Gott glauben.
O Menschen, wenn eure Worte nicht mit euren Taten übereinstimmen, was unterscheidet euch dann von denen, die ihren Glauben an Gott, ihren Herrn, bekennen, Ihn jedoch zurückwiesen, als Er in den Wolken herabkam, und die sich stolz vor Gott, dem Unvergleichlichen, dem Allwissenden, blähten? Vergießt kein Blut, o Volk, und urteilt über niemanden ungerecht. Dies befiehlt euch der Wissende, der über alles unterrichtet ist. Wer Unordnung schafft im Lande, nachdem es wohl geordnet ist,A49 überschreitet wahrlich die Grenzen, die im Buche gezogen sind. Elend ist fürwahr die Wohnstatt der Übertreter!
Gott hat jedem geboten, Seine Sache zu lehren. Wer sich aufmacht, dieses Gebot zu erfüllen, muß, ehe er Seine Botschaft verkündet, den Schmuck eines aufrechten, rühmlichen Charakters anlegen, damit seine Worte die Herzen derer anziehen, die für seinen Ruf empfänglich sind. Anders kann er niemals hoffen, seine Hörer zu beeinflussen. So hat Gott dich unterwiesen. Er, wahrlich, ist der Immervergebende, der Mitleidvollste.
Wer andere zur Gerechtigkeit mahnt, doch selbst frevelt, wird darob der Lüge geziehen von den Bewohnern des Reiches Gottes und von denen, die den Thron ihres Herrn umkreisen, des Allmächtigen, des Gütigen. Begeht nicht, o Menschen, was euren Namen und die Sache Gottes unter den Menschen entehrt. Naht euch nicht Dingen, die eure Vernunft verabscheut. Fürchtet Gott, und folgt nicht den Achtlosen. Veruntreut nicht eures Nächsten Gut. Seid auf Erden vertrauenswürdig, und verweigert den Armen nicht, was Gott euch in Seiner Gnade gegeben. Er wird euch wahrlich das Doppelte dessen schenken, was ihr besitzt. Wahrlich, Er ist der Gütigste, der Freigebigste.
Sprich: Wir haben befohlen, daß Unsere Sache durch die Macht der Rede gelehrt werde. Hütet euch vor Wortstreit! Wer es unternimmt, um seines Herrn willen Seine Sache zu lehren, den wird der Heilige Geist stärken und ihm eingeben, was das Herz der Welt erleuchtet, um wieviel mehr noch die Herzen derer, die Ihn suchen. O Volk Bahás!A50 Bezwingt die Zitadellen der Menschenherzen mit dem Schwert der Klugheit und der Rede. Wer Wortstreit führt, wie es ihm seine Begierden eingeben, ist fürwahr in einen deutlichen Schleier gehüllt. Sprich: Das Schwert der Klugheit ist heißer als des Sommers Hitze und schärfer als Klingen von Stahl – könntet ihr es doch verstehen! Zieht es in Meinem Namen und in der Kraft Meiner Macht, alsdann erobert damit die Städte der Herzen derer, welche sich in der Feste ihrer verderbten Lüste verschanzt halten. Dies befiehlt euch euer Herr, der Allherrliche, während die Schwerter der Verstockten über Ihm drohen.
Gewahrt ihr eines anderen Sünde, so verbergt sie, damit Gott eure eigenen Sünden verberge. Wahrlich, Er ist der Verberger, der Herr überströmender Gnade. O ihr Reichen auf Erden! So ihr einem Armen begegnet, behandelt ihn nicht geringschätzig. Denkt daran, woraus ihr erschaffen wurdet. Aus einem winzigen Samen wurde jeder von euch erschaffen.A51 Wahrhaftig sollt ihr sein, denn so wird euer Tempel geschmückt, euer Name und eure Stufe unter den Menschen erhöht und von Gott wird euch großer Lohn zuteil.
O Völker der Erde! Hört, was die Feder des Herrn aller Völker euch befiehlt. Seid dessen gewiß, daß die Sendungen der Vergangenheit ihre Erfüllung finden in dem Gesetz, das aus diesem größten Meer hervorging. Zu ihm eilt auf Unser Geheiß! Wir verfügen fürwahr, was Uns gefällt. Die Welt gleicht einem menschlichen Leib, der von vielerlei Leiden befallen ist und dessen Genesung davon abhängt, daß alle seine Elemente wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Versammelt euch um das, was Wir für euch verordneten, und wandelt nicht auf den Wegen derer, die Zwietracht stiften.
Alle Feste finden ihre Vollendung in den zwei größten Festen und in zwei weiteren, die auf die Zwillingstage fallen. Das erste dieser größten Feste sind die Tage, da Gott die strahlende Herrlichkeit Seines erhabensten Namens auf alle im Himmel und auf Erden ergoß. Das zweite bezeichnet den Tag, da Er denjenigen erscheinen ließ, der den Menschen die frohe Botschaft dieser Großen Verkündigung überbrachte.A52 So wurde es von dem Mächtigen, dem Starken, in Seinem Buch verfügt. In der Zeit außerhalb dieser vier Tage der Erfüllung geht euren täglichen Pflichten nach, und verzichtet nicht auf Handel und Gewerbe. So wurde der Befehl durch deinen Herrn, den Allwissenden, den Allweisen, erteilt und das Gesetz verkündet.
Sprich, o Schar der Mönche und Priester! Eßt, was Gott euch erlaubt hat, und meidet nicht das Fleisch. Zum Zeichen Seiner Gnade hat, Gott euch erlaubt, davon zu speisen, außer während einer kurzen Zeit. Er, wahrlich, ist der Mächtige, der Wohltätige. Gebt auf, was bei euch im Schwange ist, und haltet euch fest an das, was Gott euch bestimmt hat. Dies ist, was euch nützt, so ihr zu denen gehört, die verstehen. Wir bestimmten euch ein neunzehntägiges Fasten während der mildesten Zeit des Jahres. Von mehr haben wir euch in dieser strahlenden Sendung befreit. So legten wir klar und deutlich nieder, was euch auferlegt ist, damit ihr den Geboten Gottes folgt und eins seid in dem, was der Allmächtige, der Allweise, euch bestimmte. Euer Herr, der Allerbarmer, wünscht, das ganze Menschengeschlecht als eine Seele und einen Leib zu sehen. Eilt, euren Anteil an Gottes Gunst und Gnade zu erlangen an diesem Tage, desgleichen kein Auge je gesehen. Selig, wer all seine Habe aufgibt aus Sehnsucht, die Gaben Gottes zu erlangen! Ein solcher Mensch, Wir bezeugen es, gehört zu Gottes Seligen.
O König! Bezeuge, was Gott vor der Erschaffung von Himmel und Erde vor Sich selbst bezeugte: daß kein Gott ist außer Mir, dem Einen, dem Einzigen, dem Erhabensten, dem Unvergleichlichen, dem Unerreichbaren. Widme dich mit größter Standhaftigkeit der Sache deines Herrn, des Allherrlichen! So wird dir auf dieser wundersamen Tafel geboten. Wahrlich, Wir wünschen für dich nur, was besser für dich ist als alles auf Erden. Dies bezeugen alle erschaffenen Dinge und dieses klar verständliche Buch.
Denke nach über die Welt und den Zustand ihrer Völker! Er, um dessentwillen die Welt erschaffen wurde, liegt gefangen in der trostlosesten aller StädteA53 wegen der Machenschaften der Widerspenstigen. Vom Horizont Seines Kerkers lädt Er die Menschheit zum Anbruch des Tages Gottes, des Erhabenen, des Großen. Frohlockst du über die Schätze, die du besitzest, wo du doch weißt, daß sie vergehen werden? Jubilierst du über ein Stückchen Land, das du beherrschst, wo doch die ganze Welt nach dem Urteil des Volkes Bahás nicht mehr wert ist als das Schwarze im Auge einer toten Ameise? Überlasse sie denen, die an solchen Schätzen hängen, und wende dich Ihm zu, der Sehnsucht der Welt. Wohin sind sie entschwunden, die Stolzen und ihre Paläste? Schaue in ihre Gräber, damit du aus diesem Beispiel lernst, denn Wir machten es zur Lehre für jeden, der hinsieht. Wärest du vom Windhauch der Offenbarung berührt, so würdest du die Welt fliehen und dich dem Reiche Gottes zuwenden. Du gäbest alles hin, was du besitzest, um dieser erhabenen Schau nahezukommen.
Wir sehen, wie die meisten Menschen Namen anbeten und sich – wie auch dir nicht entgangen ist – schrecklichen Gefahren aussetzen in der bloßen Hoffnung, den eigenen Namen zu verewigen. Dabei bezeugt jede erkennende Seele, daß der eigene Name nach dem Tode nur insoweit nützt, als er in Beziehung zu Gott, dem Allmächtigen, dem Höchstgepriesenen, steht. So werden sie beherrscht von ihrem eitlen Wahn zur Vergeltung für das, was sie getan. Denke darüber nach, wie kleingeistig die Menschen sind. Mit größtem Eifer streben sie nach dem, was ohne Nutzen ist. Würde man sie fragen: »Nützt euch, wonach ihr trachtet?«, so wären sie völlig verblüfft. Eine aufrichtige Seele würde antworten: »Nein, beim Herrn der Welten!« So sind die Menschen und ihre Vorstellungen. Überlasse sie ihrer Torheit, und richte deinen Blick auf Gott. Dies ist wahrlich, was dir ziemt. Höre auf den Rat deines Herrn, und sprich: Gepriesen seiest Du, o Gott aller im Himmel und auf Erden!

An Zar Alexander II.

O Zar von Rußland! Neige dein Ohr der Stimme Gottes, des Königs, des Heiligen, und wende dich dem Paradiese zu, der Stätte, wo Er wohnt, der unter der Himmlischen Schar die schönsten Namen trägt und im Reiche der Schöpfung ›Gott‹ genannt wird, der Strahlende, der Glorreiche. Laß dich nicht von deinen Begierden daran hindern, dich dem Angesichte deines Herrn, des Mitleidigen, des Barmherzigsten, zuzuwenden. Wir haben wahrlich die Sache vernommen, um die du deinen Herrn in heimlicher Zwiesprache angefleht hast. Darum wehten die Winde Meiner liebevollen Güte und wogte das Meer Meiner Barmherzigkeit, und Wir antworteten dir in Wahrheit. Dein Herr ist der Allwissende, der Allweise. Als Ich gefesselt und angekettet im Kerker lag, bot Mir einer deiner Gesandten seine Hilfe an. Darum hat Gott einen Rang für dich verordnet, den niemand begreifen kann außer Ihm. Hab’ acht, daß du diesen erhabenen Rang nicht verscherzest. Dein Herr tut wahrlich, was Er will. Gott löscht aus, was Er will, und bestätigt, was Er will. Bei Ihm ruht in einer verwahrten Tafel das Wissen um alle Dinge.
Hüte dich, daß dich deine Herrschaft nicht von dem abhält, der der höchste Herrscher ist. Wahrlich, Er ist mit Seinem Reiche gekommen, und alle Atome rufen laut: »Seht, der Herr ist in Seiner höchsten Herrlichkeit gekommen!« Der Vater ist gekommen, und der Sohn im heiligen Tale ruft aus: »Hier bin Ich, hier bin Ich, o Herr, Mein Gott!«, während der Sinai das Haus umkreist und der Brennende Busch laut ausruft: »Der Allgütige ist gekommen, auf den Wolken thronend! Selig, wer sich Ihm nähert, und wehe dem, der weit entfernt ist!«
Mache dich auf inmitten der Menschen im Namen dieser allbezwingenden Sache, und rufe sodann die Völker zu Gott, dem Erhabenen, dem Großen. Sei nicht wie jene, die Gott bei einem Seiner Namen angerufen haben, die aber, als Er, der Gegenstand aller Namen, erschien, Ihn verleugneten, sich von Ihm abwandten und Ihn schließlich verurteilten. Denke nach über dieses Unrecht, und rufe dir die Tage ins Gedächtnis, da der Geist Gottes erschien und Herodes das Urteil über Ihn sprach. Gott aber stand Ihm bei mit den unsichtbaren Heerscharen, beschützte Ihn und sandte Ihn, wie verheißen, in ein anderes Land. Wahrlich, Er verfügt, was Ihm gefällt. Dein Herr behütet, wen Er will, sei er auch mitten im Meer oder im Bauch der Schlange oder unter dem Schwert des Tyrannen.
Selig der König, den die Schleier des Ruhmes nicht davon abhielten, sich dem Tagesanbruch der Schönheit zuzuwenden, und der allem entsagt in seinem Verlangen nach dem, was bei Gott ist. Er wird wahrlich von Gott zu den vortrefflichsten Menschen gezählt. Die Bewohner des Paradieses und diejenigen, die des Morgens und des Abends den höchsten Thron umkreisen, preisen ihn.
Wiederum sage Ich: Höre auf Meine Stimme, die aus Meinem Gefängnis ruft, daß sie dir künde, was Meiner Schönheit widerfuhr aus der Hand derer, die die Offenbarungen Meiner Herrlichkeit sind, und du verstehst, wie groß trotz Meiner Macht Meine Geduld ist, wie unermeßlich Meine Nachsicht, ungeachtet Meiner Stärke. Bei Meinem Leben! Könntest du nur erkennen, was durch Meine Feder herabgesandt ward, und die Schätze Meiner Sache entdecken und die Perlen Meiner Mysterien, die in den Meeren Meiner Namen und den Bechern Meiner Worte verborgen liegen – du gäbest in deiner Liebe zu Meinem Namen und in deiner Sehnsucht nach Meinem herrlichen, erhabenen Reich dein Leben hin auf Meinem Pfade. Wisse, wenn auch das Schwert Meiner Feinde über Mir hängt und Meine Glieder von unsäglichen Leiden befallen sind, so ist doch Mein Geist von einer Freude erfüllt, die keiner irdischen Freude gleicht.
Wende dein Herz Ihm zu, der für die ganze Welt das Ziel der Anbetung ist, und sprich: »O Völker der Erde! Habt ihr Den verleugnet, auf dessen Pfad Er den Märtyrertod erlitt, der mit der Wahrheit kam und die Ankündigung eures Herrn, des Erhabenen, des Großen, überbrachte?« Sprich: Dies ist eine Verkündigung, über die die Herzen der Propheten und Sendboten frohlocken. Er ist es, dessen das Herz der Welt gedenkt und der in den Büchern Gottes, des Mächtigen, des Allweisen, verheißen ist. Die Hände der Sendboten waren im Verlangen, Mir zu begegnen, zu Gott erhoben, dem Mächtigen, dem Verherrlichten. Dies bezeugt, was in den heiligen Schriften vom Herrn der Kraft und Macht herabgesandt ward.
Die einen wehklagten ob ihrer Trennung von Mir, andere erlitten bittere Not auf Meinem Pfade, und etliche gaben ihr Leben hin um Meiner Schönheit willen – o könntet ihr es doch erkennen! Sprich: Ich habe wahrlich nicht danach getrachtet, Mich selbst zu preisen, sondern Gott – wolltet ihr doch gerecht urteilen! Nichts kann in Mir gesehen werden außer Gott und Seine Sache – könntet ihr des doch gewahr werden! Ich bin es, den die Zunge Jesajas pries und mit dessen Namen die Thora und das Evangelium geschmückt wurden. So wurde es verfügt auf den Tafeln deines Herrn, des Barmherzigsten. Er hat wahrlich für Mich Zeugnis abgelegt, wie Ich für Ihn Zeugnis ablege. Und Gott bestätigt die Wahrheit Meiner Worte.
Die heiligen Bücher wurden nur zu Meinem Gedenken herabgesandt. Wer für sie empfänglich ist, wird darin die süßen Düfte Meines Namens und Meines Lobpreises wahrnehmen. Und wer sein innerstes Herz geöffnet hat, wird aus jedem ihrer Worte hören: »Die Wahrheit ist erschienen! Er ist wahrlich der Geliebte aller Welten!«
Nur um Gottes willen rät euch Meine Zunge und gedenkt eurer Meine Feder. Denn weder können Ablehnung und Hass der Erdenbewohner Mir schaden, noch kann die Anerkennung durch die ganze Schöpfung Mir nützen. Wahrlich, Wir ermahnen euch zu dem, was Uns aufgetragen wurde, und wünschen für euch nur, was euch in dieser und der künftigen Welt nützt. Sprich: Erschlagt ihr den, der euch zu ewigem Leben ruft? Fürchtet Gott, und folgt nicht jedem halsstarrigen Unterdrücker!
O ihr Stolzen auf Erden! Wähnt ihr, in Palästen zu wohnen, während der König der Offenbarung in der elendsten Behausung lebt? Nein, bei Meinem Leben! In Gräbern haust ihr, würdet ihr es nur erkennen. Wahrlich, wer sich an diesem Tage nicht durch Gottes Windhauch bewegen läßt, wird in den Augen des Herrn aller Namen und Eigenschaften zu den Toten gezählt. So erhebt euch aus den Gräbern der Begierde, und wendet euch dem Reiche Gottes zu, des Herrn des Thrones im Himmel und auf Erden, auf daß ihr schaut, was euch durch den Herrn, den Allwissenden, früher verheißen wurde.
Glaubt ihr, euer Besitz sei euch von Nutzen? Bald wird er anderen gehören, und ihr werdet zu Staub, ohne daß euch jemand zu Hilfe käme. Welcher Nutzen liegt in einem Leben, das doch der Tod ereilt, in einem Dasein, das erlöschen wird, oder in Wohlstand, der vergeht? Gebt auf, was ihr besitzt, und richtet euer Angesicht auf die göttlichen Gnadengaben, die in diesem wunderbaren Namen herabgesandt wurden.
So singt dir die Feder des Höchsten mit Erlaubnis deines Herrn, des Allherrlichen, ihre Melodien. Wenn du sie gehört hast, sprich: »Preis sei Dir, o Herr aller Welten, denn Du hast meiner gedacht durch die Zunge der Manifestation Deiner selbst zu der Zeit, da Er im Größten Gefängnis eingekerkert war, damit die ganze Welt wahre Freiheit erlange.«
Selig der König, dessen Herrschaft ihn nicht von seinem höchsten Souverän abhält und der sich mit seinem Herzen Gott zuwendet. Er hat wahrlich erreicht, was Gott, der Mächtige, der Allweise, wünscht. Ein solcher König wird sich in den Reihen der Herrscher über die Gefilde des Gottesreiches wiederfinden. Dein Herr ist aller Dinge mächtig. Er gibt, was Er will, wem immer Er will, und versagt, was Ihm beliebt, wem immer Er will. Er, wahrlich, ist der Allgewaltige, der Allmächtige!

An Königin Viktoria

O Königin in London! Neige dein Ohr der Stimme deines Herrn, des Herrn des ganzen Menschengeschlechts, die vom göttlichen Lotosbaum ruft: Wahrlich, es ist kein Gott außer Mir, dem Allmächtigen, dem Allweisen! Gib auf, was auf Erden ist, und schmücke das Haupt deines Reiches mit der Krone des Gedenkens deines Herrn, des Herrlichsten. Er, wahrlich, ist in Seiner größten Herrlichkeit in die Welt gekommen, und alles, was im Evangelium verkündet ist, hat sich erfüllt. Das Land Syrien ward geehrt durch die Fußspuren seines Herrn, des Herrn aller Menschen, und Nord und Süd sind trunken vom Wein Seiner Gegenwart. Selig, wer den Duft des Allerbarmers einatmet und sich dem Aufgangsort Seiner Schönheit zuwendet an diesem strahlenden Morgen. Die Moschee von Aqṣá erbebt im Windhauch ihres Herrn, des Allherrlichen, während BaṭḥáA54 vor der Stimme Gottes, des Erhabenen, des Höchsten, erzittert. Und so feiert jeder ihrer Steine den Lobpreis des Herrn durch diesen Großen Namen.
Sieh ab von deinen Wünschen, und wende dein Herz deinem Herrn, dem Urewigen, zu. Wir ermahnen dich um Gottes willen und wünschen, daß dein Name erhöht werde durch dein Gedenken an Gott, den Schöpfer von Erde und Himmel. Er, wahrlich, ist Zeuge dessen, was Ich sage. Wir haben vernommen, daß du den Handel mit Sklaven, Männern wie Frauen, verboten hast. Wahrlich, dies ist, was Gott in dieser wundersamen Offenbarung geboten hat. Dafür hat Er dir eine Belohnung bestimmt. Er wird dem, der Gutes tut, seinen gerechten Lohn nicht versagen – o daß du doch dem folgest, was dir zugesandt ward durch Ihn, den Allwissenden, den Allunterrichteten. Wer sich jedoch abwendet und sich vor Stolz bläht, nachdem klare Beweise zu ihm gekommen sind vom Offenbarer der Zeichen, dessen Werke wird Gott zunichte machen. Er, wahrlich, hat Gewalt über alle Dinge. Des Menschen Taten werden nur angenommen, wenn er Ihn anerkannt hat. Wer sich von der Wahrheit abwendet, ist fürwahr tiefer verschleiert als alle übrigen Geschöpfe. So ist es durch Ihn, den Allmächtigen, den Gewaltigsten, bestimmt.
Wir haben erfahren, daß du die Zügel der Beratung in die Hände der Volksvertreter gelegt hast. Du hast fürwahr gut daran getan, denn so werden das Fundament deiner Staatsgeschäfte gestärkt und die Herzen aller, die unter deinem Schutze stehen, seien sie hoch oder niedrig, zur Ruhe kommen. Den Abgeordneten steht es jedoch an, vertrauenswürdig zu sein und sich als die Vertreter aller, die auf Erden wohnen, zu betrachten. Dies ist es, was der Herrscher, der Allweise, ihnen auf dieser Tafel rät. Und wer sich von ihnen zur Ratsversammlung begibt, der richte seine Augen auf den Höchsten Horizont und spreche: »O mein Gott! Ich bitte Dich bei Deinem herrlichsten Namen, hilf mir zu tun, was die Belange Deiner Diener fördert und Deine Städte erblühen läßt. Du hast wahrlich Macht über alle Dinge!« Gesegnet ist, wer in eine solche Versammlung um Gottes willen geht und mit makelloser Gerechtigkeit zwischen den Menschen entscheidet. Er gehört fürwahr zu den Glückseligen.
O ihr gewählten Vertreter des Volkes in allen Ländern! Beratet miteinander über das, was der Menschheit nützt und ihre Lage bessert – so ihr zu denen gehört, die achtsam prüfen! Betrachtet die Welt wie einen menschlichen Leib, der bei seiner Erschaffung gesund und vollkommen war, jedoch aus vielerlei Ursachen von schweren Störungen und Krankheiten befallen wurde. Nicht einen Tag lang wurde ihm Linderung zuteil, nein, seine Krankheit verschlimmerte sich noch, weil er in die Hände unfähiger Ärzte fiel, die sich nur von ihren persönlichen Wünschen leiten ließen und sich schmählich irrten. Und wurde einmal ein Organ von einem fähigen Arzt geheilt, so blieb doch der Rest so krank wie zuvor. So unterrichtet euch der Allwissende, der Allweise.
Wir sehen sie an diesem Tage der Willkür von Herrschern ausgeliefert, die von Hochmut so trunken sind, daß sie ihren eigenen Vorteil nicht zu erkennen vermögen, geschweige denn eine so herausfordernde und bestürzende Offenbarung wie diese. Und versuchte einer von ihnen, den Zustand der Welt zu bessern, so war sein Beweggrund, eingestanden oder nicht, der eigene Nutzen. Dieses unlautere Motiv hat seine Heilkraft gemindert.
Die wirksamste Arznei, das mächtigste Mittel, das der Herr für die Heilung der Welt verfügt hat, ist die Vereinigung aller Völker in einer allumfassenden Sache, in einem gemeinsamen Glauben. Nur ein allmächtiger, erleuchteter Arzt hat die Fähigkeit, diese Einheit zu stiften. Bei Meinem Leben, dies ist die Wahrheit, und alles andere nichts als Irrtum. Wann immer dieses Mächtigste Werkzeug erschien und das Licht am Aufgangsort der Ewigkeit erstrahlte, wurde Er von Quacksalbern gehindert, die sich, den Wolken gleich, zwischen Ihn und die Welt schoben. Darum konnte die Welt nicht genesen. So dauert ihre Krankheit an bis zum heutigen Tag. Sie waren außerstande, die Welt zu bewahren und zu heilen, während Er, die Offenbarung der Macht unter den Menschen, durch die Machenschaften dieser Toren gehindert wurde, Sein Vorhaben zu verwirklichen.
Seht die Tage, da die Altehrwürdige Schönheit unter dem Größten Namen erschienen ist, die Welt neu zu beleben und ihre Völker zu vereinen. Sie jedoch haben sich mit scharfen Schwertern gegen Ihn erhoben und verübten, was den Geist der Treue klagen ließ, bis sie Ihn schließlich in der trostlosesten aller Städte gefangensetzten und den Gläubigen die Hand vom Saum Seines Gewandes fortrissen. Sagte jemand zu ihnen: »Der Welterneuerer ist gekommen«, so antworteten sie: »Fürwahr, es ist bewiesen, daß Er nur Zwietracht stiftet!« Dabei hatten sie nie mit Ihm verkehrt und wußten, daß Er sich selbst keinen Augenblick lang zu schützen suchte. Zu jeder Stunde war Er der Willkür der Frevler ausgeliefert. Einmal warfen sie Ihn ins Gefängnis, ein andermal verbannten sie Ihn, und schließlich trieben sie Ihn von Land zu Land. So haben sie den Stab über Uns gebrochen, und Gott, wahrlich, weiß, was Ich sage. Solche Menschen zählen vor Gott zu den größten Toren. Sich selbst hacken sie die Glieder ab und merken es nicht; sie berauben sich dessen, was das Beste für sie ist, und wissen es nicht. Wie kleine Kinder können sie nicht unterscheiden, wer Unheil stiftet und wer Frieden, noch was gut ist und was böse. Wir sehen sie an diesem Tag in dichte Schleier gehüllt.
O ihr Herrscher auf Erden! Warum habt ihr, den Wolken gleich, die Sonne und ihren Glanz verdunkelt und sie am Scheinen gehindert? Hört auf den Rat, den euch die Feder des Höchsten gibt, damit ihr und die Armen Ruhe und Frieden finden. Wir flehen zu Gott, daß Er den Königen beistehe, Frieden auf Erden zu schaffen. Er, wahrlich, tut, was Er will.
O ihr Könige auf Erden! Wir sehen euch Jahr um Jahr eure Ausgaben vermehren und diese Lasten euren Untertanen aufbürden. Das ist, wahrlich, ein großes Unrecht. Fürchtet die Seufzer und Tränen dessen, dem Unrecht geschah, und belastet eure Völker nicht über Gebühr. Richtet sie nicht zugrunde, um euch Paläste zu bauen! Nein, wählt vielmehr für sie, was ihr für euch selbst wählt. So enthüllen Wir vor euren Augen, was euch nützt – würdet ihr es doch begreifen! Eure Völker sind eure Schätze. Hütet euch, daß eure Herrschaft die Gebote Gottes nicht verletze und ihr eure Schutzbefohlenen nicht den Räubern ausliefert. Durch sie herrscht ihr, von ihren Mitteln lebt ihr, mit ihrer Hilfe siegt ihr, doch wie verächtlich seht ihr auf sie herab! Wie seltsam, wie höchst seltsam!
Nun, da ihr den Größten Frieden zurückgewiesen habt, haltet euch fest an den Geringeren Frieden, damit ihr eure eigene Lage und die eurer Untertanen einigermaßen bessert.
Ihr Herrscher auf Erden! Versöhnt euch miteinander, so daß ihr nicht mehr an Rüstung benötigt, als der Schutz eurer Herrschaftsgebiete erfordert. Hütet euch, den Rat des Allwissenden, des Getreuen, zu mißachten!
Seid einig, o Könige auf Erden, denn nur so wird der Sturm der Zwietracht gestillt, und nur so werden eure Völker Ruhe finden – o daß ihr es verstündet! Wenn einer von euch gegen einen anderen zu den Waffen greift, so geht vereint gegen ihn vor, denn dies ist nichts als offenbare Gerechtigkeit. Also ermahnten Wir euch auf einer Tafel, die Wir zuvor herniedersandtenA55 – und wiederum ermahnen Wir euch: Folget dem, was Er, der Allmächtige, der Allweise, euch offenbart hat. Sollte jemand bei euch Zuflucht suchen, so gewährt sie ihm, und verratet ihn nicht. Dies rät euch die Feder des Allhöchsten auf Geheiß des Allwissenden, des Allunterrichteten.
Hütet Euch davor, wie der Herrscher des IslamA56 zu handeln, als Wir auf sein Geheiß vor ihn traten. Seine Minister sprachen ein so ungerechtes Urteil über Uns, daß die ganze Schöpfung wehklagte und die Herzen der Gottnahen verzehrt wurden. Sie sind wie Blätter im Wind des Selbstes und der Leidenschaften, und Wir fanden keine Beständigkeit in ihnen. Sie gehören wahrlich zu denen, die weit abgeirrt sind.
Halte ein, o Feder des Urewigen, und überlasse sie sich selbst, denn sie sind versunken in leerem Wahn. Gedenke der Königin, auf daß sie sich reinen Herzens der höchsten Schau zuwende und ihre Augen nicht von ihrem Herrn, dem Herrn über das Schicksal, abhalte. Möge sie vertraut werden mit dem, was in den Büchern und Tafeln des Schöpfers der Menschheit offenbart wurde. Er hat die Sonne verdunkelt und den Mond verfinstert und Seinen Ruf zwischen Himmel und Erde erhoben.
Wende dich Gott zu und sprich: O mein höchster Herr! Ich bin nur Dein Vasall, und Du bist in Wahrheit der König der Könige. Ich habe meine flehenden Hände zum Himmel Deiner Gnade und Deiner Gaben erhoben. So sende denn aus den Wolken Deiner Großmut auf mich herab, was mich von allem außer Dir befreien wird und mich näher zu Dir zieht. Ich flehe Dich an, o mein Herr, bei Deinem Namen, den Du zum König der Namen gemacht hast und zu Deiner Offenbarung für alle im Himmel und auf Erden, zerreiße die Schleier, die zwischen mich und die Anerkennung des Aufgangsortes Deiner Zeichen und des Tagesanbruchs Deiner Offenbarung getreten sind. Du bist wahrlich der Mächtigste, der Gewaltigste, der Gütigste. O Herr, beraube mich nicht der Düfte aus dem Gewand Deiner Barmherzigkeit in Deinen Tagen, und schreibe nieder für mich, was Du für Deine Dienerinnen niedergeschrieben hast, die an Dich und Deine Zeichen glauben und Dich anerkennen und ihre Herzen dem Horizonte Deiner Sache zugewandt haben. Du bist wahrlich der Herr der Welten und der Barmherzigste der Barmherzigen. So stehe mir denn bei, o mein Gott, Deiner inmitten Deiner Dienerinnen zu gedenken und Deiner Sache in Deinen Landen zu helfen. Vergib, was ich versäumte, als das Licht Deines Antlitzes aufstrahlte. Du hast fürwahr die Macht über alle Dinge. Ruhm sei Dir, o Du, in dessen Hand das Reich der Himmel und der Erde ruht.

An Náṣiri’d-Dín Sháh

O König der Erde! Lausche dem Ruf dieses Untertanen: Wahrlich, Ich bin ein Diener, der an Gott und Seine Zeichen glaubt, und habe Mich auf Seinem Pfad geopfert. Dies bezeugen Meine Leiden, die Mich von allen Seiten bedrängen und dergleichen noch niemand ertragen hat. Mein Herr, der Allwissende, bestätigt die Wahrheit Meiner Worte. Ich habe die Menschen nur zu Gott gerufen, deinem Herrn und dem Herrn der Welten. Um der Liebe Gottes willen habe Ich Heimsuchungen erduldet, wie sie das Auge der Schöpfung noch nie gesehen. Dies bezeugen alle, die sich nicht durch den Schleier menschlichen Eigensinns davon abhalten ließen, sich der erhabensten Schau zuzuwenden. Dies bezeugt auch Er, bei dem das Wissen aller Dinge auf einer verwahrten Tafel ruht.
Wann immer aus den Wolken der Trübsal die Pfeile der Heimsuchungen auf dem Pfade Gottes, des Herrn aller Namen, herabregneten, eilte Ich ihnen entgegen, wie es jede gerecht urteilende und erkennende Seele bestätigen wird. Wie viele Nächte lang ruhten die Tiere des Feldes in ihrem Lager und schliefen die Vögel der Lüfte in ihren Nestern, während dieser Jüngling in Ketten schmachtete. Und niemand kam Ihm zu Hilfe.
Erinnere Dich an die Gnade, die Gott Dir verlieh. Du befandest Dich mit einigen anderen in Gefangenschaft, und Er befreite Dich durch die Heerscharen des Sichtbaren und des Unsichtbaren, bis der König Dich in den Irak schickte, nachdem Wir ihm enthüllt hatten, daß Du kein Aufwiegler bist. Wer seinen verderbten Neigungen folgt und Gott nicht fürchtet, befindet sich in schwerem Irrtum. Was die anbelangt, die Unordnung im Land stiften, Blut vergießen und sich unrechtmäßig fremde Güter aneignen – wahrlich, Wir haben nichts mit ihnen zu schaffen und flehen Gott an, Uns weder in dieser noch in der nächsten Welt mit ihnen zusammenzubringen, es sei denn, sie bekunden Ihm ihre Reue. Er ist wahrlich der Barmherzigste der Barmherzigen.
Wer sich Gott zuwendet, muß sich durch all sein Handeln von anderen unterscheiden und dem folgen, was ihm im Buch zur Pflicht gemacht ist. So wurde es auf einer deutlichen Tafel bestimmt. Doch wer Gottes Gebote mißachtet und seinen eigenen Gelüsten folgt, befindet sich wahrlich in schwerem Irrtum.
Ich beschwöre dich, o König, bei dem Herrn, dem Allerbarmer, betrachte deine Diener mit Wohlwollen, und lasse ihnen Gerechtigkeit widerfahren, auf daß Gott mit dir gnädig verfahre. Mächtig ist dein Herr zu tun, wie es Ihm gefällt. Die Welt, ihr Elend und ihr Ruhm, wird vergehen, das Reich Gottes, des Erhabensten, des Allwissenden, aber wird ewig währen.
Sprich: Er hat die Lampe der Rede entzündet und nährt sie mit dem Öl der Weisheit und des Verstehens. Zu groß ist dein Herr, der Allerbarmer, als daß eines Seiner Geschöpfe Seiner Sache widerstehen könnte. Er offenbart kraft Seiner souveränen Macht, was Ihm beliebt, und beschützt es mit einer Schar Seiner gottnahen Engel. Er ist der höchste Gebieter über Seine Diener und herrscht unbestritten über Seine Schöpfung. Er ist wahrlich der Allwissende, der Allweise.
O König! Ich war nur ein Mensch wie andere und schlief auf Meinem Lager – siehe, da wehten die Winde des Allherrlichen über Mich und gaben Mir Kenntnis von allem, was war. Diese Sache ist nicht von Mir, sondern von dem, der allmächtig und allwissend ist. Und Er gebot Mir, Meine Stimme zu erheben zwischen Erde und Himmel, und darum überkam Mich, was jedem verständigen Menschen die Tränen in die Augen treibt. Die übliche Bildung der Menschen erwarb Ich nicht; ihre Schulen besuchte Ich nicht. Frage nach in der Stadt, wo Ich wohnte, auf daß du Gewißheit erlangst, daß Ich nicht falsch rede. Dies ist nur ein Blatt, das die Winde des Willens deines Herrn, des Allmächtigen, des Allgepriesenen, bewegen. Kann es ruhig bleiben, wenn der Sturmwind weht? Nein, bei Ihm, dem Herrn aller Namen und Eigenschaften! Er bewegt es, wie Er will. Was vergänglich ist, ist wie ein Nichts vor Ihm, dem Ewigen. Sein allbezwingender Ruf hat Mich erreicht und ließ Mich Seinen Lobpreis unter allem Volke anstimmen. Fürwahr, Ich glich einem Toten, als Sein Befehl erscholl. Da verwandelte Mich die Hand des Willens deines Herrn, des Mitleidigen, des Barmherzigen. Wer könnte aus eigenem Antrieb verkünden, was alle Menschen, hoch oder niedrig, zurückweisen? Nein, bei Ihm, der die Feder die ewigen Geheimnisse lehrte: das kann nur, wem die Gnade des Allmächtigen, des Allgewaltigen, dazu die Kraft verlieh.
Die Feder des Höchsten wandte sich Mir zu und sprach: Fürchte Dich nicht! Berichte Seiner Majestät dem Schah, was über Dich gekommen ist. Wahrlich, sein Herz ist in der Hand Deines Herrn, des Gottes der Barmherzigkeit, damit vielleicht die Sonne der Gerechtigkeit und Güte über dem Horizonte seines Herzens aufstrahlt. So wurde der Befehl unwiderruflich gegeben durch Ihn, den Allweisen.
Sprich: O König, schau auf diesen Jüngling mit den Augen der Gerechtigkeit. Urteile sodann wahrhaftig über das, was Ihm widerfahren ist. Wahrlich, Gott hat dich zu Seinem Schatten gemacht unter den Menschen und zum Zeichen Seiner Macht für alle, die auf Erden wohnen. Urteile zwischen Uns und denen, die Uns Unrecht taten ohne Beweis und ohne ein erleuchtendes Buch. Die dich umgeben, lieben dich um ihres eigenen Vorteils willen, wogegen dieser Jüngling dich um deiner selbst willen liebt und keinen Wunsch hat, als dich dem Sitze der Gnade näherzubringen und dich der rechten Hand der Gerechtigkeit zuzuwenden. Dein Herr ist Zeuge dessen, was Ich erkläre.
O König! Würdest du dein Ohr dem Laut der Feder der Herrlichkeit und dem Gurren der Taube der Ewigkeit zuneigen, die auf den Zweigen des Lotosbaumes, über den niemand hinausgehen kann, den Lobpreis Gottes, des Schöpfers aller Namen, der Erde und des Himmels, singt, so gelangtest du auf eine Stufe, von welcher aus du in der Welt des Seins nichts als den Glanz des Angebeteten schautest und deine Herrschaft als das Geringste ansähest von allem, was du besitzest. Du würdest sie dem überlassen, der sie begehrt, und dein Angesicht dem Horizont zuwenden, der im Lichte Seines Antlitzes erglüht. Du wolltest die Bürde der Herrschaft nur noch tragen, um so deinem Herrn, dem Erhabenen, dem Höchsten, zu dienen. Dann würde dich die Himmlische Schar segnen. Ach, wie herrlich ist diese erhabenste Stufe – könntest du doch zu ihr gelangen durch die Macht einer Herrschaft, die sich ableitet vom Namen Gottes!
Manche sagen, dieser Jüngling wolle nur Seinen Namen verewigen, während andere behaupten, Er suche nur die Nichtigkeiten dieser Welt – und dies, obwohl Ich noch nie in Meinem Leben einen sicheren Ort gefunden habe, und sei es nur, um Meine Füße darauf zu setzen. Ständig war Ich in Fluten von Heimsuchungen getaucht, deren volles Ausmaß Gott allein zu ergründen vermag. Wahrlich, Er weiß wohl, was Ich sage. Wie zahlreich waren die Tage, an denen Meine Lieben durch Mein Leid schwer erschüttert wurden, und wie viele Nächte weinte und wehklagte Mein Volk bitterlich, aus Furcht um Mein Leben! Dies kann nur leugnen, wem es an Wahrhaftigkeit gebricht. Soll man sich vorstellen, daß Er, der jeden Augenblick mit dem Verlust Seines Lebens rechnet, nach den Nichtigkeiten dieser Welt trachtet? Wie seltsam sind die Vorstellungen derer, die nur aus ihren Launen heraus sprechen und verwirrt in der Wildnis des Selbstes und der Leidenschaft umherirren! Bald werden sie für ihre Worte zur Rechenschaft gezogen; an diesem Tage werden sie niemanden finden, der ihnen beisteht.
Und manche sagen, Er glaube nicht an Gott. Doch jedes Glied Meines Leibes bezeugt, daß kein Gott ist außer Ihm. Die Er erschuf und mit Seiner Führung herabsandte, sind die Manifestationen Seiner erhabensten Namen, die Offenbarer Seiner vornehmsten Eigenschaften und die Verwahrungsorte Seiner Offenbarung im Reiche der Schöpfung. Durch Sie wurde Gottes Beweis erbracht für alle außer Ihm. Durch Sie wurde der Maßstab göttlicher Einheit errichtet und das Zeichen der Heiligkeit offenbart. Durch Sie hat jede Seele einen Pfad zu dem Herrn auf dem Throne in der Höhe gefunden. Wir bezeugen, daß kein Gott ist außer Ihm, daß Er seit jeher allein war und niemanden neben sich hat. Er bleibt auf ewig, wie Er ist. Zu hoch ist der Allerbarmer für die Herzen derer, die Ihn erkannt haben, als daß sie Sein wahres Sein verstünden, oder für den menschlichen Geist, als daß er darauf hoffen könnte, Sein Wesen zu ergründen. Er ist wahrlich erhaben über das Verstehen aller außer Ihm selbst und geheiligt über die Erkenntnis aller außer Ihm. Seit aller Ewigkeit ist Er unabhängig von der gesamten Schöpfung.
Gedenke der Tage, als die Sonne von BaṭḥáA57 über dem Horizont des Willens deines Herrn, des Erhabenen, des Höchsten, herabschien. Denke daran, wie die Geistlichen Seiner Zeit sich von Ihm abwandten und die Gelehrten mit Ihm stritten, damit du verstehst, was an diesem Tage hinter den Schleiern des Lichts verborgen bleibt. So schwierig wurde Seine Lage in jeder Hinsicht, daß Er Seinen Gefährten gebot, sich von Ihm zu trennen. So wurde der Befehl vom Himmel göttlicher Herrlichkeit offenbar. Erinnere dich weiter, wie einer dieser Gefährten vor den König von Äthiopien trat und ihm eine Sure des Koran rezitierte. Der König sprach daraufhin zu seinem Gefolge: »Wahrlich, dies hat der Allwissende, der Allweise, offenbart. Wer die Wahrheit anerkennt und an die Lehre Jesu glaubt, kann nicht bestreiten, was hier verlesen wurde. Wahrlich, wir bezeugen seine Wahrheit, so wie wir die Wahrheit dessen bezeugen, was wir schon von den Büchern Gottes besitzen, des Helfers in Gefahr, des Selbstbestehenden.«
Ich schwöre bei Gott, o König! Würdest du dein Ohr den Melodien dieser Nachtigall neigen, die auf Geheiß deines Herrn, des Allerbarmers, in vielstimmigen Liedern auf dem mystischen Zweige singt, du würdest auf deine Herrschaft verzichten. Du würdest dein Angesicht ihrer höchsten Schau zuwenden, über deren Horizont das Buch der MorgendämmerungA58 scheint, und du würdest alles, was du besitzt, darauf verwenden, das zu erlangen, was bei Gott ist. Dann würdest du auf den Gipfel der Erhabenheit und Herrlichkeit erhoben, auf den Höhepunkt der Majestät und Unabhängigkeit. Diesen Befehl hat die Feder des Allerbarmers im Mutterbuch niedergelegt. Welchen Wert haben Dinge, die heute dein sind, und die morgen andere besitzen werden? Wähle für dich, was Gott für Seine Erwählten bestimmt hat, und Er wird dir in Seinem Reich große Herrschaft gewähren. Wir flehen zu Gott, dir zu helfen, auf das Wort zu hören, dessen Glanz die ganze Welt umhüllt, und dich vor denen zu schützen, die weit abgeirrt sind vom Hof Seiner Gegenwart.
Verherrlicht seiest Du, o Herr Mein Gott! Wie viele Häupter wurden auf Deinem Pfade auf Lanzen gespießt, und wie oft wurde eine Brust um Deines Wohlgefallens willen zur Zielscheibe von Pfeilen! Wie viele Herzen wurden zur Erhöhung Deines Wortes und zur Förderung Deiner Sache durchbohrt, und wie viele Augen haben aus Liebe zu Dir bitterlich geweint! Ich flehe Dich an, der Du der König der Könige bist und Mitleid hast mit den Unterdrückten, bei Deinem größten Namen, den Du zum Aufgangsort Deiner erhabensten Namen und zur Morgenröte Deiner vorzüglichsten Eigenschaften gemacht hast – hebe die Schleier hinweg, die sich zwischen Dich und Deine Geschöpfe gelegt haben und die sie davon abhalten, sich dem Horizont Deiner Offenbarung zuzuwenden. O Mein Gott, lasse sie sodann durch Dein erhabenstes Wort sich von der linken Seite des Wahns und des Vergessens zur rechten Seite der Erkenntnis und der Gewißheit wenden, damit sie wissen, was Du in Deiner Freigebigkeit und Gnade für sie wünschst, und ihre Angesichter der Manifestation Deiner Sache und dem Offenbarer Deiner Zeichen zuwenden.
O Mein Gott! Du bist der Freigebigste, dessen Gnade unendlich ist. Halte Deine Diener nicht ab von diesem mächtigen Meere, in dem Du die Perlen Deines Wissens und Deiner Weisheit birgst, und weise sie nicht ab an Deinem Tor, das Du allen aufgetan in Deinem Himmel und auf Deiner Erde! O Herr! Überlasse sie nicht sich selbst, denn sie verstehen nicht und fliehen vor dem, was besser für sie ist als alles, was Du auf Deiner Erde geschaffen hast. Betrachte sie, o Mein Gott, mit dem Auge Deiner Gunst und Gnade, und befreie sie von Selbstsucht und Leidenschaft, auf daß sie sich Deinem erhabensten Horizont nähern, die Süße Deines Gedenkens schmecken und sich an dem Brot laben, das Du vom Himmel Deines Willens und vom Firmament Deiner Gnade herabgesandt hast. Seit jeher hat Deine Freigebigkeit die ganze Schöpfung umfaßt und Deine Barmherzigkeit alle Dinge überragt. Es ist kein Gott außer Dir, dem Immervergebenden, dem Mitleidvollsten.
Verherrlicht seiest Du, o Herr Mein Gott! Du weißt wohl, daß Mein Herz in Deiner Sache geschmolzen ist und daß Mein Blut aus Liebe zu Dir in Meinen Adern aufwallt, so daß jeder Tropfen mit seiner inneren Zunge verkündet: »Gib, daß ich um Deinetwillen vergossen werde, o mein Herr, Du Höchster, auf daß aus mir entstehe, was Du in Deinen Tafeln wünschest und vor den Augen aller verborgen hast außer vor den Dienern, die vom kristallklaren Strom des Wissens aus der Hand Deiner Gnade gekostet und vom Becher Deiner Gaben von den sanft fließenden Wassern der Erkenntnis getrunken haben.«
Du weißt, o Mein Gott, daß Ich in allen Dingen nur Deinem Befehl zu gehorchen trachte. Mit jedem Wort wünsche Ich nur, Dein Lob zu preisen. Und was Meiner Feder entströmt, hat nur zum Ziel, Dein Wohlgefallen zu erlangen und zu offenbaren, was Du Mir durch Deine Souveränität auferlegt hast.
Du siehst Mich, o Mein Gott, bestürzt und verwirrt in Deinen Landen. Wann immer Ich verkünde, was Du Mir auferlegt hast, lehnen sich Deine Geschöpfe gegen Mich auf. Doch würde Ich vernachlässigen, was Du Mich geheißen hast, so hätte Ich die Rute Deines Zorns verdient und wäre weit entfernt von den Auen Deiner Nähe. Nein, bei Deiner Herrlichkeit! Ich habe Mein Antlitz auf Dein Wohlgefallen gerichtet und Mich von dem abgewandt, was Deine Diener begehren. Ich habe Mich allem zugewandt, was Dein ist, und entsage allem, was Mich vom Ruhesitz Deiner Nähe und von den Höhen Deiner Herrlichkeit abbringen könnte. Bei Deiner Macht: Mit Deiner Liebe im Herzen kann Mich nichts ängstigen, und auf dem Pfad Deines Wohlgefallens können alle Heimsuchungen der Welt Mich nicht schrecken. Doch dies entstammt allein Deiner Kraft und Macht, Deiner Freigebigkeit und Gnade und ist nicht Mein Verdienst.
Diesen Sendbrief, o Mein Gott, will Ich dem König schicken. Du weißt, daß Ich von ihm nur wünsche, daß er Deinen Dienern Gerechtigkeit und dem Volk Deines Reiches seine Gunst erweise. Für Mich selbst wünschte Ich nur, was Du für Mich wünschtest, und mit Deiner Hilfe werde Ich auch künftig nur wünschen, was Du wünschest. Zugrunde geht jedes Wesen, das von Dir anderes sucht als Dich selbst! Bei Deiner Herrlichkeit! Dein Wohlgefallen ist Mein größter Wunsch und Deine Vorsehung Meine größte Hoffnung. Habe Erbarmen, o Mein Gott, mit diesem armen Geschöpf, das sich an den Saum Deines Reichtums klammert, und mit dieser demütigen Seele, die Dich anruft: »Du bist wahrlich der Herr der Macht und Herrlichkeit!« O Mein Gott, stehe Du Seiner Majestät dem Schah bei, Dein Gesetz unter Deinen Dienern zu halten und Deinen Geschöpfen Deine Gerechtigkeit zu offenbaren, auf daß er diese Schar genauso behandele wie andere. Du bist in Wahrheit der Gott der Macht, der Herrlichkeit und der Weisheit.
MitA59 der Erlaubnis des Königs reiste dieser Diener vom Sitz der Regierung A60 in den Irak und lebte dort zwölf Jahre lang. Während dieser Zeit wurde dem königlichen Hof kein Bericht über Unsere Lage erstattet, auch wandten Wir Uns nicht an die Regierungen fremder Länder. In vollem Gottvertrauen wohnten Wir in diesem Land, bis ein gewisser BeamterA61 in den Irak kam, der nach seiner Ankunft dieser Schar armer Verbannter nachzustellen begann. Aufgehetzt durch einige dem Namen nach Gelehrte und andere Personen, bereitete er diesen Dienern Tag für Tag Schwierigkeiten, obwohl sie nichts begangen hatten, was dem Staat und dem Volk geschadet oder im Widerspruch zu den Gesetzen und Sitten der Bürger dieses Reiches gestanden hätte.
Aus Furcht, dieser Übertreter könnte etwas begehen, was dem die Welt zierenden Urteil des Schah zuwider ist, sandte dieser Diener einen kurzen Bericht an Mírzá Sa‘íd KhánA62 im Außenministerium, damit er es dem König unterbreite und seinem Befehl Folge geleistet werde. Lange Zeit verstrich, doch kein Befehl erging. Schließlich spitzten die Dinge sich derart zu, daß Kampf und Blutvergießen zu befürchten waren. In dieser Zwangslage und zum Schutz der Diener Gottes wandten sich einige von ihnen an den Gouverneur des IrakA63.
Würde man diese Vorgänge mit gerechtem Auge betrachten, so zeigte sich im strahlenden Spiegel des Herzens, daß das Geschehene durch die äußeren Umstände ausgelöst worden war und es keine andere Wahl gab. Euere Majestät ist selbst Zeuge dessen, daß in jeder Stadt, wo einige dieser Schar lebten, die Feindseligkeit bestimmter Beamter das Feuer des Streits und des Hasses entzündete. Doch dieser Vergängliche hat seit Seiner Ankunft im Irak allen verboten, sich auf Zwist und Streit einzulassen. Und Sein Verhalten bezeugt dies. Denn alle können bestätigen, daß niemand seine Grenzen überschritt oder sich gegen seinen Nächsten verging, obwohl eine viel größere Zahl aus diesem Volk im Irak lebte als in irgendeinem anderen Land. Seit fast fünfzehn Jahren leben sie nun schon friedlich hier, ihren Blick und ihr Vertrauen auf Gott gerichtet. Was ihnen widerfährt, ertragen sie geduldig und gottergeben.
Nach der Ankunft dieses Dieners hier in Edirne erkundigten sich einige Personen aus dem Irak und aus anderen Ländern nach der Bedeutung des Begriffs »Gott Beistand leisten«, der in den heiligen Schriften erwähnt ist. Mehrere Antworten wurden versandt; eine davon liegt diesen Seiten bei, um bei Hofe klar zu beweisen, daß dieser Diener kein anderes Ziel hegt als die Besserung und das Wohlergehen der Welt. Und wenn gewisse göttliche Gnadengaben, die Mir Gott ohne Mein Zutun gewährt, nicht offenkundig sind, so ist doch zumindest klar, daß Er Mein Herz in Seiner allumfassenden Freigebigkeit und unendlichen Gnade nicht der Zier der Vernunft beraubt hat. Der erwähnte Text zur Bedeutung von »Gott unterstützen« lautet:
Er ist Gott, gepriesen sei Seine Herrlichkeit!
Es ist offenkundig, daß der eine, wahre Gott – verherrlicht sei Sein Gedenken! – über die Welt und alles darinnen erhaben ist. »Gott unterstützen« bedeutet nicht, daß eine Seele eine andere bekämpfen oder mit ihr streiten soll. Der souveräne Herr, der tut, was Ihm beliebt, hat das Reich der Schöpfung, seine Länder und Meere, den Händen der Könige anvertraut. Denn sie sind – je nach ihrem Vermögen – die Offenbarungen Seiner göttlichen Macht. Wenn sie unter den Schatten der Wahrheit treten, so gehören sie zu Gott; wenn nicht – wahrlich, Dein Herr kennt und sieht alle Dinge.
Was Gott – verherrlicht sei Sein Name! – für sich selbst beansprucht, sind die Herzen Seiner Diener. Sie sind die Schatzkammern Seiner Liebe und Seines Gedenkens und die Verwahrungsorte Seines Wissens und Seiner Weisheit. Es war seit jeher der Wunsch des urewigen Königs, die Herzen Seiner Diener von irdischen Dingen zu reinigen, auf daß sie würdige Gefäße für den Strahlenglanz des Königs aller Namen und Eigenschaften werden. Daher darf kein Fremder in die Stadt des Herzens eingelassen werden, so daß der unvergleichliche Freund Seine Wohnung betreten kann. Damit ist das Aufleuchten Seiner Namen und Eigenschaften gemeint, nicht Sein erhabenes Wesen, denn der unvergleichliche König war und ist immerdar geheiligt über Aufstieg und Abstieg.
Hieraus folgt, daß die Unterstützung Gottes an diesem Tage nicht darin besteht, mit anderen zu streiten. Nein, aus der Sicht Gottes ist es besser, wenn die Städte der Menschenherzen, beherrscht vom Selbst und der Leidenschaft, mit dem Schwert der Rede, der Weisheit und der Erkenntnis unterworfen werden. Wer Gott beistehen will, muß daher vor allem die Stadt seines eigenen Herzens mit dem Schwert der inneren Bedeutung und des Verstehens erobern und vor dem Gedenken an alles außer Gott bewahren, bevor er sich aufmachen kann, die Städte der Herzen anderer zu erobern.
Dies ist die wahre Bedeutung von »Gott Beistand leisten«. Aufruhr hat Gott noch nie erfreut, und die Taten, die manche Toren in der Vergangenheit begingen, waren nach Seinem Urteil nicht annehmbar. Auf dem Pfade Seines Wohlgefallens getötet zu werden, ist besser als selbst zu töten. Die Geliebten des Herrn müssen an diesem Tag so auftreten, daß sie allein durch ihr Verhalten alle Menschen zum Paradies des Allherrlichen führen.
Bei der Sonne am Horizont der Heiligkeit! Die Freunde Gottes trachten weder jetzt noch künftig nach der Welt und ihrem vergänglichen Reichtum. Der eine wahre Gott will seit jeher nur die Herzen der Menschen besitzen. Dies ist nur ein Ausdruck Seiner allumfassenden Gnade, auf daß die sterblichen Seelen von allem, was der Welt des Staubes angehört, gereinigt und geheiligt werden und Einlaß finden ins Reich der Ewigkeit. Denn der vollkommene König ist sich selbst genug und unabhängig von allen Dingen. Weder nützt Ihm die Liebe Seiner Geschöpfe, noch kann Ihm ihre Bosheit schaden. Alle sind aus Staub entstanden und werden wieder zu Staub, während der eine wahre Gott einzig und allein auf Seinem Throne ruht, der außerhalb von Zeit und Raum liegt, geheiligt über Wort und Rede, über jegliche Andeutung, Beschreibung und alle Begriffe, erhaben über jede Vorstellung von Erniedrigung oder Verherrlichung. Niemand weiß dies außer Ihm und jenen, die über das Wissen des Buches verfügen. Kein Gott ist außer Ihm, dem Allmächtigen, dem Allbarmherzigen.
Ein König sollte alle Fragen selbst mit dem Auge der Gerechtigkeit und Güte betrachten und sich nicht mit den haltlosen Behauptungen einiger weniger begnügen. Wir flehen zu Gott, daß Er dem König gnädiglich helfe, das zu erfüllen, was Ihm gefällt – und wahrlich, was Er wünscht, sollte die Sehnsucht aller Welten sein.
Später wurde dieser Diener nach Istanbul einbestellt, wo Wir, begleitet von einer armseligen Schar Verbannter, ankamen. Zu keinem Zeitpunkt danach versuchten Wir, Verbindungen zu knüpfen, denn Unser einziges Verlangen war, allen zu beweisen, daß dieser Diener nichts Böses im Schilde führt und nie mit Aufwieglern Umgang gepflegt hat. Bei Ihm, der die Zungen aller Geschöpfe Seinen Lobpreis verkünden läßt! Obwohl es aus bestimmten Gründen schwierig war, bei offizieller Stelle eine Eingabe zu machen, war ein solcher Schritt unumgänglich, um Leben zu schützen. Wahrlich, Mein Herr weiß, was in Mir ist, und bezeugt die Wahrheit Meiner Worte.
Ein gerechter König ist Gottes Schatten auf Erden. Alle sollten Zuflucht suchen unter dem Schatten seiner Gerechtigkeit und im Schutze seiner Gunst ruhen. Dies gilt uneingeschränkt und nicht nur für bestimmte Personen, denn der Schatten verweist auf den, der ihn wirft. Gott – verherrlicht sei Sein Gedenken – hat sich selbst Herr der Welten genannt, denn Er nährt einen jeden, ehedem wie auch künftig. Verherrlicht sei darum Seine Gnade, die allem Erschaffenen voranging, und Seine Barmherzigkeit, die größer ist als alle Welten.
Gleich, ob diese Sache von den Menschen für wahr oder falsch gehalten wird: die mit ihrem Namen Verbundenen betrachten sie offenkundig als wahr und haben allem entsagt in ihrem Eifer, an dem, was Gottes ist, teilzuhaben. Daß sie auf dem Pfad der Liebe zum Allbarmherzigen solche Entsagung an den Tag legen, ist allein schon ein zuverlässiger und beredter Beweis für die Wahrheit ihrer Überzeugung. Wurde je berichtet, daß ein Mensch mit gesundem Verstand ohne jeden Grund sein Leben opfert? Und wenn behauptet wird, diese Menschen hätten den Verstand verloren, so ist auch das höchst unwahrscheinlich; denn es handelt sich nicht nur um ein oder zwei Seelen – nein, eine große Zahl von Menschen aus allen Schichten hat sich an den Lebenswassern göttlichen Wissens berauscht und ist mit Herz und Seele zum Feld des Opfers auf dem Pfad des Geliebten geeilt.
Hielte man diese Seelen, die auf alles außer Gott verzichtet und ihr Leben und ihre Habe auf Seinem Pfad geopfert haben, für unaufrichtig – womit ließe sich dann vor dem König die Wahrheit dessen beweisen, was andere von sich behaupten? Der verstorbene Ḥájí Siyyid MuḥammadA64 – möge Gott seine Stufe erhöhen und ihn in das Meer Seiner Vergebung und Seines Erbarmens tauchen! – war einer der gelehrtesten Geistlichen und einer der Ergebensten und Frömmsten seiner Zeit. So hoch war sein Ansehen, daß ihn jede Zunge pries, und seine Rechtschaffenheit und Frömmigkeit waren allgemein anerkannt. Als die Feindseligkeiten mit RußlandA65 ausbrachen, proklamierte er den Heiligen Krieg und zog mit erhobenem Banner aus, um seinen Glauben zu verteidigen. Doch nach den Unannehmlichkeiten eines kurzen Gefechts verzichtete er auf den erstrebten, großen Lohn und kehrte zurück, von woher er gekommen war. Möge der Schleier gelüftet und das, was bisher vor den Augen der Menschen verborgen war, offenbar werden!
Mehr als zwanzig Jahre lang ist diese Schar nun Tag und Nacht dem wütenden Zorn des Herrschers ausgesetzt und wurde durch die Sturmwinde seines Mißfallens in alle Lande zerstreut. Wie viele Kinder wurden vaterlos, und wie viele Väter verloren ihre Söhne! Wie viele Mütter wagten aus Furcht und Schrecken nicht, ihre gemeuchelten Kinder zu betrauern! Wie viele hatten des Abends noch größten Reichtum und Überfluß und erwachten am Morgen in tiefster Erniedrigung und Elend! Es gibt kein Land, das nicht von ihrem Blut getränkt ist, und keine Himmelsgegend, zu der ihre Seufzer nicht emporgedrungen sind. Jahr um Jahr fielen die Pfeile der Heimsuchung unablässig aus den Wolken des göttlichen Befehls. Doch ungeachtet dieser Trübsal und Leiden brennt die Flamme göttlicher Liebe so stark in ihren Herzen, daß sie der Liebe zu dem Geliebten der Welten nicht entsagten, würden auch ihre Leiber zerrissen – mit Herz und Seele heißen sie willkommen, was immer ihnen auf dem Pfade Gottes widerfahren mag.
O König! Die Winde der Gnade des Allbarmherzigen haben diese Diener verwandelt und sie zu Seinem heiligen Hof hingezogen. »Der aufrichtig Liebende führt das Zeugnis seiner Liebe stets mit sich.« Doch einige dem Namen nach Gelehrte haben das strahlende Herz des Königs verdüstert durch ihr Urteil über diese Seelen, die das Tabernakel des Allbarmherzigen umkreisen und danach trachten, das Heiligtum wahren Wissens zu erreichen. O daß doch der weltverzierende Wunsch Eurer Majestät verfüge, daß dieser Diener in Eurer Gegenwart den Geistlichen der Zeit von Angesicht zu Angesicht Seine Beweise und Zeugnisse vorbringen kann. Dieser Diener ist hierzu bereit und setzt Seine Hoffnung auf Gott, daß eine solche Versammlung einberufen werde, damit die Wahrheit der Sache vor Eurer Majestät dem Schah klar und offenbar werde. Nunmehr ist es an dir zu befehlen, und Ich stehe bereit vor dem Throne deiner Herrschaft. So entscheide denn für Mich oder wider Mich.
Der Allbarmherzige sagt im Koran, Seinem bleibenden Zeugnis für die Völker der Welt: »Wünscht euch den Tod, so ihr Männer der Wahrheit seid.«Q17 Siehe, Er machte die Sehnsucht nach dem Tod zum Prüfstein der Aufrichtigkeit! Und im klaren Spiegel deines Urteils dürfte offenkundig sein, wer sich an diesem Tag entschieden hat, sein Leben auf dem Pfad des Geliebten der Welten hinzugeben. In der Tat, würden die Bücher, die den Glauben dieser Schar darlegen, mit dem Blut geschrieben, das auf dem Pfade Gottes – gepriesen und verherrlicht sei Er! – vergossen wurde, so gäbe es vor aller Augen zahllose Bände.
Wie kann man nur ein Volk bekämpfen, dessen Taten mit seinen Worten übereinstimmen, aber denen Glauben schenken, die nicht bereit sind, auch nur auf ein Jota ihrer weltlichen Autorität auf dem Pfade des Unbeschränkten zu verzichten? Manche Gelehrte, die diesen Diener zum Ungläubigen stempelten, sind noch nie mit Ihm zusammengetroffen. Obwohl sie Mich noch nie gesehen oder sich mit Meinen Absichten vertraut gemacht hatten, sprachen und handelten sie so, wie es ihnen gefiel. Doch jede Behauptung erfordert einen Beweis. Bloße Worte oder frommes Gehabe genügen nicht.
In diesem Zusammenhang sollen einige Abschnitte aus dem verborgenen Buch der Fáṭimah – der Segen Gottes ruhe auf ihr! –, die für dieses Thema wichtig sind, in persischer Sprache angeführt werden, um bestimmte, bislang verborgene Dinge vor dem Thron zu enthüllen. Dieses Buch ist heute bekannt als die Verborgenen WorteA66. Darin werden solche angesprochen, die für ihre äußere Gelehrsamkeit und Frömmigkeit bekannt, doch inwendig Sklaven des Selbstes und der Leidenschaft sind.
Er spricht: O ihr Treulosen! Warum verkleidet ihr euch als Hirten, da ihr doch innerlich zu Wölfen wurdet, die nach Meiner Herde trachten? Ihr gleicht dem Stern, der scheinbar hell und strahlend vor des Morgens Dämmern aufgeht und die Pilger zu Meiner Stadt in die Irre und auf den Pfad des Verderbens leitet.A67
Und gleichermaßen spricht Er: O ihr scheinbar Untadeligen, doch innerlich Verderbten! Ihr gleicht reinem, bitterem Wasser, das äußerlich kristallklar scheint, von dem aber bei der Probe durch den göttlichen Prüfer nicht ein Tropfen angenommen wird. Der Sonnenstrahl fällt auf den Staub wie auf den Spiegel, doch in ihrem Widerschein unterscheiden sie sich wie der strahlende Stern von der Erde – nein, unermeßlich ist der Unterschied!A68
Und Er spricht erneut: O Wesen der Leidenschaft! Wie oft kam Ich zur Dämmerstunde aus den Reichen des Raumlosen zu deiner Wohnung und fand dich auf dem Lager, dein Trachten auf anderes gerichtet als auf Mich. Da kehrte Ich, dem Blitzstrahl des Geistes gleich, zu den Reichen himmlischer Herrlichkeit zurück. Den Heerscharen der Heiligkeit an Meinem Ruhesitz droben verriet Ich nichts, denn Ich wünschte nicht, dich zu beschämen.A69
Und wiederum spricht Er: O du, der du vorgibst, Mich zu lieben! Zu mancher Morgenstunde wehte der Hauch Meiner Güte über dich hin und fand dich tief schlafend auf dem Lager der Achtlosigkeit. Weinend über deinen Zustand, kehrte er zurück, woher er gekommen.A70
Daher genügt es für die königliche Rechtsprechung nicht, allein dem Kläger Gehör zu schenken. Gott spricht im Koran, der Wahres von Falschem trennt: »O ihr Gläubigen! Wenn zu euch ein Frevler kommt mit einer Kunde, so prüft sie unverzüglich, auf daß ihr nicht anderen unwissentlich Leid zufügt und hernach bereuen müßt, was ihr getan.«Q18 Ferner heißt es in der Überlieferung: »Glaubt nicht den Verleumdern!«Q19 Manche Geistliche, die Uns noch nie gesehen haben, haben das Wesen Unserer Sache mißverstanden. Die jedoch, die Uns getroffen haben, werden bestätigen, daß dieser Diener nur in Übereinstimmung mit dem spricht, was Gott in Seinem Buch befohlen hat, und daß Er dieses heiligen Verses gedenkt – erhaben ist Sein Wort: »Verwerft ihr uns denn, weil wir an Gott glauben und an das, was Er uns herabgesandt und was schon zuvor herabgesandt ward?«Q20
O König des Zeitalters! Die Augen dieser Flüchtlinge sind der Barmherzigkeit des Allbarmherzigen zugewandt. Fürwahr, diesen Trübsalen werden die Ausgießungen höchster Barmherzigkeit folgen, Glück und Wohlfahrt dieser schrecklichen Drangsal. Wir hoffen jedoch, daß Eure Majestät der Schah diese Sache selbst untersuchen und die Herzen mit Hoffnung erfüllen wird. Was Wir Eurer Majestät unterbreiteten, ist fürwahr zu Eurem höchsten Nutzen. Und Gott, wahrlich, ist für Mich hinreichend Zeuge.
Verherrlicht seiest Du, o Herr Mein Gott! Ich bezeuge, daß das Herz des Königs sich wahrlich in den Fingern Deiner Macht befindet. Wenn Du wünschst, o Mein Gott, neige es zu Nächstenliebe und Barmherzigkeit. Du bist wahrlich der Allmächtige, der Erhabenste, der Gnädigste. Es ist kein Gott außer Dir, dem Allherrlichen, dessen Hilfe alle Menschen ersehnen.
Zu dem, was einen Gelehrten ausmacht, heißt es: »Wenn ein Gelehrter sein Selbst im Zaume hält, seinen Glauben verteidigt, seinen Begierden widersteht und den Befehlen seines Herrn gehorcht, so müssen die Menschen seinem Beispiel folgen.«Q21 Wenn der König über diesen Ausspruch nachdenkt, die der Zunge des Tagesanbruchs der Offenbarung des Allbarmherzigen entströmte, so wird er feststellen, daß diejenigen, auf die das in dieser heiligen Überlieferung Genannte zutrifft, seltener zu finden sind als der Stein der Weisen. Daher verdient nicht jeder, der behauptet, über Wissen zu verfügen, daß man ihm Glauben schenkt.
Über die Geistlichen am Jüngsten Tag spricht Er ferner: »Die Gelehrten jener Zeit werden die Verruchtesten unter dem Schatten des Himmels sein. Von ihnen wird Unheil ausgehen, und auf sie wird es wieder zurückfallen.«Q22 Und wiederum spricht Er: »Und wenn das Banner der Wahrheit offenbart ist, dann werden es die Menschen im Osten wie im Westen verfluchen.«Q23 Sollten diese Überlieferungen bestritten werden, so wird dieser Diener ihre Echtheit dartun. Der Kürze halber wurde an dieser Stelle auf die Namen der Überlieferer verzichtet.
Diejenigen Gelehrten, die wirklich aus dem Kelch der Entsagung getrunken, haben sich diesem Diener niemals in den Weg gestellt. So erwies Uns beispielsweise Shaykh MurtaḍáA71 – möge Gott seine Stufe erhöhen und ihn unter dem Baldachin Seiner Gnade ruhen lassen! – während Unseres Aufenthalts im Irak Freundlichkeit und sprach über diese Sache nur so, wie Gott es gestattet hat. Wir flehen Gott an, allen gnädiglich beizustehen, nach Seinem Willen und Wohlgefallen zu handeln.
Doch all dies lassen sie unbeachtet und sind versessen darauf, diese Schar zu verfolgen. Würde man gewisse Menschen, die durch die Gunst ihres Herrn unter dem Schatten der königlichen Gnade stehen und sich zahlloser Gunstbezeugungen erfreuen, fragen: »Welche Gegenleistung habt ihr für diese königliche Gunst erbracht? Habt ihr durch kluge Politik diesem Reich ein weiteres Gebiet einverleibt? Habt ihr euch nur dem Wohlergehen des Volkes und des Reiches gewidmet, dem dauerhaften Ruhm des Staates?«, so würden sie keine andere Antwort vorbringen, als eine Gruppe von Menschen – zu Recht oder zu Unrecht – Eurer königlichen Gegenwart gegenüber als Bábí zu denunzieren und sogleich Plünderungen und Massaker anzurichten. In Täbris und in der ägyptischen Stadt Manṣúríyyah etwa wurden einige aus diesem Volk festgesetzt, um Lösegeld zu fordern. Große Summen wurden so erpreßt, doch kein Bericht über diese Vorfälle gelangte je an den Hof Eurer Gegenwart.
All dies geschieht, weil ihre Verfolger diese Unglücklichen schutzlos vorfinden. Statt sich um Wichtigeres zu kümmern, peinigen sie diese armen Menschen. Zahlreiche Völker und Glaubensgemeinschaften leben friedlich unter dem Schatten des Königs. Laß auch dieses Volk dazugehören. Wer dem König dient, sollte sich durch edle Ziele und erhabene Absichten auszeichnen und ständig danach streben, alle Religionen unter den Schutz seines Schattens zu bringen, und gegenüber allen Gerechtigkeit walten lassen.
Dem Gesetz Gottes Geltung zu verschaffen, ist die bare Gerechtigkeit und die Quelle allumfassender Zufriedenheit. Nein mehr noch, das göttliche Gesetz war immer die Ursache und das Werkzeug für die Erhaltung der Menschheit und wird es immer bleiben, wie es Seine erhabenen Worte bezeugen: »In der Vergeltung findet ihr Leben, o Menschen mit Verstand.«Q24 Es würde der Gerechtigkeit des Königs jedoch übel anstehen, für das Vergehen eines einzelnen eine ganze Gruppe von Menschen der Geißel des Zorns zu unterwerfen. Der eine wahre Gott – verherrlicht sei Sein Name! – hat gesagt: »Niemand wird eines anderen Last tragen.«Q25 Es ist offenkundig, daß es in jeder Gemeinde Gelehrte und Toren gibt, Weise und Achtlose, Fromme und Lasterhafte. Daß ein weiser, denkender Mensch eine abscheuliche Tat begeht, ist höchst unwahrscheinlich. Denn jeder Weise sucht entweder diese Welt, oder er hat ihr entsagt: Gehört er zu den letzteren, so würde er sicherlich nichts außer Gott beachten; darüber hinaus würde die Gottesfurcht ihn von gesetzwidrigen, verwerflichen Taten abhalten. Gehört er aber zu den ersteren, so wird er sicherlich auch solche Taten vermeiden, weil sie die Menschen abspenstig machen und sie erschrecken, und sich eher so verhalten, daß er ihr Vertrauen gewinnt. Es ist daher klar, daß verwerfliche Taten immer von unwissenden, törichten Seelen ausgehen. Wir flehen zu Gott, daß Er Seine Diener davor bewahre, sich einem anderen als Ihm zuzuwenden und daß Er sie in Seine Gegenwart führe. Er hat wahrlich Macht über alle Dinge.
Preis sei Dir, o Herr Mein Gott! Du hörst Mein Klagen und siehst Meine Lage, Meinen Kummer und Mein Leid! Du kennst alles, was in Mir ist. Wenn Ich Meinen Ruf nur um Deinetwillen erschallen ließ, dann ziehe durch ihn die Herzen Deiner Geschöpfe zum Himmel Deiner Erkenntnis und das Herz des Herrschers auf die rechte Seite des Thrones Deines Namens, des Allerbarmers. Gewähre ihm sodann, o Mein Gott, Deine Huld, die aus dem Himmel Deiner Freigebigkeit und den Wolken Deiner Gnade herabkommt, auf daß er seinem Hab und Gut entsage und sich dem Himmel Deiner Gunst zuwende. Hilf ihm, o Mein Gott, Deiner Sache beizustehen und Dein Wort unter Deinen Geschöpfen zu erhöhen. Stärke ihn sodann mit den Heerscharen des Sichtbaren und des Unsichtbaren, auf daß er jede Stadt in Deinem Namen erobere und durch Deine Souveränität und Macht über alle Bewohner der Erde herrsche, o Du, in dessen Hand das Reich der Schöpfung ruht! Du bist wahrlich der höchste Herrscher am Anfang und am Ende. Kein Gott ist außer Dir, dem Mächtigsten, dem Allherrlichen, dem Allweisen.
Unsere Sache wurde vor dem König grob entstellt: So auch nur einer aus unserer Mitte Ungehöriges begeht, wird dies seinem Glauben angelastet. Bei Ihm, neben dem kein Gott ist! Dieser Diener hat es abgelehnt, tadelnswerte Handlungen zu billigen, erst recht solche, die ausdrücklich im Buche Gottes verboten sind.
Gott hat den Menschen verboten, Wein zu trinken. Dieses Verbot wurde offenbart und in Seinem Buch verzeichnet. Dennoch und ungeachtet der Tatsache, daß die Gelehrten des Zeitalters – möge Gott sie mehren! – den Menschen dieses schändliche Tun verboten haben, gibt es immer noch einige, die dies tun. Doch die Strafe, die dies nach sich zieht, ist nur auf den achtlosen Übertreter anzuwenden, während jene edlen Verkörperungen höchster Heiligkeit darüber erhaben sind. Sie kann kein Tadel treffen. Ja, die ganze sichtbare und unsichtbare Schöpfung bezeugt ihre Heiligkeit.
Ja, diese Diener betrachten den einen, wahren Gott als den, der »tut, was Er will«Q26 und »verfügt, was Ihm gefällt«Q27. So erscheint es ihnen nicht unmöglich, daß in der diesseitigen Welt regelmäßig Manifestationen Seiner Einheit erscheinen. Würde jemand etwas anderes behaupten, wie unterscheidet er sich dann von denen, die glauben, Gottes Hand sei »gefesselt«Q28? Und wenn man den einen, wahren Gott – verherrlicht sei Sein Gedenken! – für unbeschränkt hält, dann muß alles, was dem Altehrwürdigen König vom Urquell Seines Befehls zu offenbaren beliebt, von allen angenommen werden. Keine Zuflucht und keinen Hafen gibt es außer bei Gott; keine Seele findet Schutz als bei Ihm.
Wer einen Anspruch erhebt, muß seine Behauptungen durch klare Beweise und Zeugnisse belegen. Die Ablehnung der Menschen, ob gelehrt oder nicht, ist ohne Belang. Die Propheten Gottes, diese Perlen des Meeres göttlicher Einheit und Verwahrungsorte der Offenbarung, wurden schon immer von den Menschen zurückgewiesen. So sagt Er: »Ein jedes Volk verschwor sich finster gegen seinen Boten, um Hand an Ihn zu legen, und stritt mit eitlen Worten, die Wahrheit zu entkräften.«Q29 Und wiederum: »Kein Bote kommt zu ihnen, den sie nicht verspotteten.«Q30
Betrachte die Sendung des Siegels der ProphetenA72 und des Königs der Auserwählten – mögen die Seelen der ganzen Menschheit ein Opfer für Ihn sein! Nachdem die Sonne der Wahrheit über dem Horizont von Ḥijáz aufgegangen war, wie groß waren da die Grausamkeiten, die die Verfechter des Irrtums an dieser Manifestation des Allherrlichen begingen! So groß war ihre Torheit, daß sie jedes Unrecht, das sie an diesem heiligen Wesen verübten, für die größte aller Taten hielten und für einen Weg, der sie in die Nähe Gottes, des Höchsten, führt. Denn in den frühen Jahren Seiner Sendung wendeten sich die Geistlichen – Christen wie Juden – ab von der Sonne am Himmel der Herrlichkeit. Daraufhin machten sich alle, hoch und niedrig gleichermaßen, daran, dieses Licht am Horizont innerer Bedeutungen auszulöschen. Ihre Namen sind verzeichnet in den Büchern der Vergangenheit, zu ihnen gehören Wahb Ibn Ráhib, Ka‘b Ibn Ashraf, ‘Abdu’lláh Ibn Ubayy und andere.
Schließlich berieten diese Männer miteinander und verschworen sich, Sein reines Blut zu vergießen, wie Gott – verherrlicht sei Sein Gedenken! – spricht: »Und gedenke der Tage, da die Ungläubigen gegen Dich Ränke schmiedeten, Dich zu fangen, zu töten oder zu vertreiben. So schmieden sie Ränke wider Dich. Aber auch Gott schmiedet Ränke, und Er ist der beste Ränkeschmied.«Q31 Und weiter spricht Er: »Doch wenn Dir Feindschaft schmerzlich ist – dann suche doch, so Du kannst, ein Loch in der Erde oder eine Leiter in den Himmel und bringe ihnen ein Zeichen. Doch wäre es Gottes Wille, Er hätte sie vereint und rechtgeleitet. So sei kein Tor.«Q32 Bei Gott! Die Herzen der Gottnahen werden verzehrt ob der Bedeutung dieser beiden gesegneten Verse. Diese unbestrittenen Tatsachen sind in Vergessenheit geraten, und niemand hat – damals wie heute innegehalten und darüber nachgedacht, was wohl der Grund war, warum sich die Menschen von den Offenbarungen des göttlichen Lichtes abkehrten, als sie erschienen.
Denke auch über Jesus nach, den Sohn der Maria, der vor dem Siegel der Propheten erschien. Als diese Manifestation des Allbarmherzigen sich offenbarte, beschuldigten alle Gelehrten diesen Inbegriff des Glaubens der Gottlosigkeit und des Aufruhrs. Schließlich fügte man Seinem gesegneten Leib mit der Billigung des Hannas, dem gelehrtesten Geistlichen Seiner Zeit, und des Hohepriesters Kaiphas zu, was die Feder vor Scham verschweigt und ohnmächtig ist zu beschreiben. So lange bedrängten sie Ihn, bis Gott Ihn in den Himmel erhob.
Wollte man hier über alle Propheten im einzelnen berichten, wäre dies, so fürchten Wir, ermüdend. Besonders die Gelehrten der Thora behaupten, nach Mose werde kein unabhängiger Prophet mit einem neuen Gesetz mehr erscheinen. Sie sagen, ein Sproß aus dem Hause David werde erstehen, das Gesetz der Thora verkünden und ihre Gebote im Osten wie im Westen durchsetzen.
Auch die Anhänger des Evangeliums halten es für ausgeschlossen, daß nach Jesus, dem Sohn der Maria – Friede sei mit Ihm! –, der Träger einer neuen Offenbarung vom Tagesanbruch des Willens Gottes erscheinen werde. Zum Beweis hierfür berufen sie sich auf folgende Verse des Evangeliums: »Himmel und Erde werden vergehen, Meine Worte aber werden nicht vergehen.«Q33 Sie glauben, daß weder die Lehre noch die Gebote Jesu – Friede sei mit Ihm! – jemals geändert werden.
An einer Stelle des Evangeliums spricht Er: »Ich gehe hin und komme wieder zu euch.«Q34 Im Evangelium des Johannes sagt Er das Kommen eines Trösters voraus, der nach Ihm erscheinen werde.A73 Auch im Evangelium des Lukas sind eine Reihe von Zeichen genannt. Manche Geistliche jener Gemeinde haben diese Zeugnisse jedoch nach eigenem Gutdünken interpretiert, ohne deren wahre Bedeutung zu erfassen.A74
O Schah, wolltest du Mir doch gestatten, dir das zu senden, was die Augen erfreut, die Seelen beruhigt und jeden gerecht denkenden Menschen überzeugt, daß bei Ihm das Wissen des Buches ist. Einige, die unfähig sind, die Einwände ihrer Gegner zu entkräften, behaupten, die Thora und die Evangelien seien verfälscht worden. In Wirklichkeit bezieht sich dies nur auf einzelne StellenA75. Wäre Meine Botschaft nicht von den Toren zurückgewiesen und von den Geistlichen verworfen worden, so hätte Ich gesprochen, was die Herzen erfreut und in ein Reich entrückt, wo im Rauschen der Winde zu hören ist: »Es ist kein Gott außer Ihm!« Doch derzeit habe ich Meiner Zunge zu schweigen geboten, weil die Zeit noch nicht reif ist und der Wein der Erklärung solange versiegelt bleibt, bis es Gott durch die Kraft Seiner Macht gefällt, ihn zu entsiegeln. Er ist wahrlich der Allmächtige, der Kraftvollste.
Preis sei Dir, o Herr Mein Gott! Ich bitte Dich bei Deinem Namen, durch den Du alle im Himmel und auf Erden unterworfen hast, bewahre das Licht Deiner Sache in der Lampe Deiner Allmacht und überreichen Gnade, damit sie nicht den Stürmen der Leugnung durch die ausgesetzt werde, die achtlos sind gegenüber den Geheimnissen Deines Namens, des Unbeschränkten. Verstärke alsdann den Glanz ihres Lichtes durch das Öl Deiner Weisheit. Du bist wahrlich mächtig über alle Bewohner Deiner Erde und Deines Himmels.
Ich flehe Dich an, o Mein Herr, bei dem erhabensten Wort, das die Herzen aller in den Himmeln und auf Erden mit Schrecken erfüllte außer jenen, die sich fest an Deinen sicheren Griff halten, laß Mich nicht länger inmitten Deiner Geschöpfe sein. Erhebe Mich vielmehr zu Dir, laß Mich unter den Schatten Deiner Gnade treten und gib Mir vom reinen Wein Deiner Fürsorge zu trinken, auf daß Ich im Tabernakel Deiner Majestät und unter dem Baldachin Deiner Gunst wohne. Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt. Du bist wahrlich der Helfer in Gefahr, der Selbstbestehende.
O König! Die Lichter der Gerechtigkeit sind erloschen, und das Feuer der Tyrannei wütet auf allen Seiten, so daß Mein Volk gefangen von Zawrá’A76 nach Mosul, auch bekannt als Ḥadbá’, geführt wurde. Dies ist nicht der erste Frevel, der auf dem Pfade Gottes erduldet wurde. Jede Seele muß darüber nachdenken und sich vor Augen halten, was der Familie des Propheten zustieß, als das Volk sie gefangen nahm und nach Damaskus, auch bekannt als Fayḥá’, brachte. Unter ihnen war der ›Fürst derer, die Gott anbeten‹A77, die Stütze der Gottnahen und das Heiligtum derer, die sich nach Seiner Gegenwart sehnen – möge alles Leben ein Opfer für ihn sein!
Sie wurden gefragt: »Gehört ihr zu den Abspaltern?«A78 Er antwortete: »Nein, bei dem allmächtigen Herrn. Wir sind nur Diener, die an Gott und Seine Verse glauben. Durch uns strahlt das Antlitz des Glaubens vor Freude. Durch uns erscheint das Zeichen des Allerbarmers. Wenn unser gedacht wird, wird die Wüste von BaṭḥáA79 grün und die Finsternis vertrieben, die Himmel und Erde voneinander scheidet.«
»Habt ihr verboten«, wurden sie gefragt, »was Gott erlaubt hat, oder erlaubt, was Er verboten hat?« »Wir waren die ersten, die den göttlichen Geboten folgten«, antwortete er. »Wir sind die Wurzel und der Ursprung Seiner Sache, der Anfang und das Ende alles Guten. Wir sind das Zeichen des Urewigen und Sein Gedenken unter den Völkern.«
Sie wurden gefragt: »Habt ihr euch vom Koran losgesagt?« »In unserem Hause«, antwortete er, »offenbarte ihn der Allbarmherzige. Wir sind der Windhauch des Allherrlichen inmitten Seiner Schöpfung. Wir sind die Ströme, die sich aus dem Größten Meere verzweigen, durch die Gott die Erde wiederbelebt hat und wiederbeleben wird, nachdem sie tot war. Durch uns wurden Seine Verse verbreitet, Seine Beweise erbracht und Seine Zeichen enthüllt. Bei uns ist das Wissen um Seine verborgenen Bedeutungen und Seine Geheimnisse.«
»Für welches Verbrechen wurdet ihr bestraft?« wurden sie gefragt. »Für unsere Liebe zu Gott«, antwortete er, »und für unsere Loslösung von allem außer Ihm.«
Wir haben seine Worte – Friede sei mit ihm! – nicht genau wiedergegeben, sondern euch ein wenig vom Meere des ewigen Lebens gewährt, das in ihnen verwahrt ist, auf daß jene, die darauf hören, belebt werden und erkennen, was den Getreuen Gottes zugestoßen ist, die sich in der Gewalt eines verderbten, verlorenen Volkes befinden. Wir sehen, wie die Menschen heute die Unterdrücker vergangener Zeiten verurteilen, obwohl sie selbst noch größeres Unrecht begehen und es nicht merken!
Gott ist Mein Zeuge: Ich will keinen Aufruhr schüren, sondern Seine Diener von allem reinigen, was sie daran hindert, Ihm, dem Herrn des Tages der Abrechnung, zu nahen. Ich schlief auf Meinem Lager, siehe, da wehte der Windhauch Meines Herrn, des Allbarmherzigen, über Mich, erweckte Mich aus Meinem Schlummer und befahl Mir, Meine Stimme zwischen Himmel und Erde zu erheben. Dies ist nicht von Mir, sondern von Gott. Das bezeugen die Bewohner Seines Reiches und der Städte unvergänglicher Herrlichkeit. Bei Ihm, der die Wahrheit ist! Ich fürchte keine Heimsuchung auf Seinen Wegen und keine Prüfung in Meiner Liebe zu Ihm und auf dem Pfad Seines Wohlgefallens. Wahrlich, Gott machte das Leid zum Morgentau auf Seiner grünen Au und zum Docht für Seine Lampe, die Erde und Himmel erleuchtet.
Wird der Reichtum eines Menschen ewig währen oder ihn vor Ihm schützen, der ihn binnen kurzem beim Schopfe packt?A80 Kann man beim Anblick derer, die unter den Grabsteinen im Staube ruhen, jemals den zerfallenen Schädel des Herrschers von den vermodernden Knochen des Untertanen unterscheiden? Nein, beim König der Könige! Kann man den Herrn vom Knecht unterscheiden oder den Reichen von dem, der weder Schuhe noch eine Matte besaß? Bei Gott! Alle Unterschiede wurden getilgt außer für jene, die nach Recht und Gerechtigkeit herrschten.
Wohin sind sie entschwunden, die Gelehrten, die Geistlichen und die Machthaber früherer Zeiten? Was wurde aus all ihrem Scharfsinn, ihren schlauen Ansichten, ihren subtilen Gedanken und klugen Reden? Wohin sind ihre verborgenen Truhen, ihr stolz zur Schau getragener Schmuck, ihre vergoldeten Betten, ihre Teppiche und Kissen? Ach, sie alle sind für immer dahingegangen! Und durch Gottes Befehl blieb von ihnen nur Staub, vom Wind verweht. Ihr Reichtum ist dahin, ihre Lager sind leer, und die Schätze, die sie gehortet, sind zerstreut. Jetzt sieht man nur noch verlassene Mauern, Ruinen ohne Dach, entwurzelte Baumstümpfe und verblaßten Glanz. Kein Einsichtiger wird erlauben, daß Reichtum seinen Blick vom Ende ablenkt, und kein Mensch mit Verstand wird zulassen, daß Besitz ihn davon abhält, sich Ihm zuzuwenden, dem Allbesitzenden, dem Höchsten.
Wo ist er, der über alles herrschte, worauf die Sonne scheint, der verschwenderisch lebte und den Überfluß dieser Welt und all dessen suchte, was darin erschaffen ward? Wo ist der Befehlshaber der dunkelhäutigen Legion und der, der die goldene Standarte hißte? Wo ist der Herrscher von Zawrá’ und der Tyrann von Fayḥá’?A81 Wo sind die, vor deren Freigebigkeit die Schatzkammern dieser Erde vor Scham vergingen und vor deren Großmut und hehren Zielen sogar das Meer beschämt wurde? Wo ist der, der seine Hand zur Rebellion erhob und sie gegen den Allbarmherzigen richtete?
Wo sind jene, die nach irdischen Vergnügungen und fleischlichen Begierden lechzten? Wohin sind ihre lieblichen, anmutigen Frauen entschwunden? Wo wiegen sich die Zweige, wo recken sich die Äste ihrer Gärten? Wo sind ihre herrschaftlichen Häuser geblieben, wo die Gärten mit ihrem Spalier? Und wo ist der Gärten Zauber, der köstlich blühende Grund, wo die sanften Brisen, das Murmeln des Wassers, das Gurren der Tauben, das Blätterrauschen, der Gesang des Winds? Wo blieb ihr strahlender Morgen, wo die leuchtenden Gesichter mit dem Lächeln auf den Lippen? Wehe ihnen! Alle sind entschwunden und ruhen nun unter einer Decke von Staub. Ihre Namen sind vergessen, ihrer wird nicht gedacht, und keine Spur blieb von ihnen zurück.
Wie, leugnen die Menschen, was sie mit eigenen Augen sehen? Leugnen sie, was sie doch wissen? Ich weiß nicht, in welcher Wildnis sie umherirren! Sehen sie nicht, daß sie sich auf einer Reise befinden, von der es keine Rückkehr gibt? Wie lange wandern sie noch von Berg zu Tal und wieder bergan aus dem Tal? »Ist es nicht Zeit für die, so glauben, daß ihre Herzen sich demütigen vor der Ermahnung Gottes?«Q35 Gesegnet ist, wer sagt: »Ja, bei meinem Herrn! Die Zeit ist gekommen und die Stunde hat geschlagen!«, und sich sodann von allem loslöst, was war, und sich völlig dem Besitzer des Universums und dem Herrn der Schöpfung ergibt.
Und doch: Nichts wird geerntet, was nicht zuvor gesät, und nichts aufgehoben, was nicht zuvor niedergelegt wardA82 – es sei denn durch die Gnade des Herrn. Ist je ein Mensch auf Erden gewandelt, den die Schleier der Herrlichkeit nicht daran hinderten, zum Reiche des Herrn, des Allherrlichen, des Höchsten, aufzusteigen? Steht es in unserer Macht zu vollbringen, was unsere Bedrängnis enden und uns dem Verursacher aller Ursachen näher bringen könnte? Wir flehen Gott an, daß Er uns nach Seiner Gnade und nicht nach Seiner Gerechtigkeit behandle und uns gewähre, daß wir zu denen gehören, die ihr Angesicht dem Herrn zugewandt und sich von allem anderen losgelöst haben.
O Schah, Ich habe auf dem Pfade Gottes geschaut, was noch kein Auge je geschaut und kein Ohr je gehört. Meine Vertrauten haben Mich zurückgewiesen, und Meine Bedrängnis wuchs. Der Quell des Wohlergehens ist versiegt, und die Laube der Behaglichkeit ist verdorrt. Wie zahlreich sind die Prüfungen, die Mich heimgesucht haben und die Mir noch bevorstehen! Ich schreite voran, den Blick auf Ihn gerichtet, den Allmächtigen, den Allgütigen, indes hinter Mir die Schlange gleitet. Meine Augen haben Tränen vergossen, bis Mein Bett von ihnen getränkt war.
Dennoch gräme Ich Mich nicht um Meinethalben. Bei Gott! Mein Haupt sehnt sich nach dem Speer aus Liebe zu seinem Herrn. Nie ging Ich an einem Baum vorbei, ohne daß Mein Herz zu ihm sprach: »O würdest du doch in Meinem Namen gefällt und Mein Leib an dir gekreuzigt auf dem Pfade Meines Herrn!« Denn Ich sehe, wie die Menschen wie trunken umherirren, ohne zu erkennen. Sie halten ihre Leidenschaften hoch und setzen ihren Gott herab. Mich dünkt, sie halten Seine Sache für eine Posse und betrachten sie als Zeitvertreib; dabei glauben sie, sie täten recht und wohnten sicher in der Zitadelle der Geborgenheit. Doch die Sache ist nicht so, wie sie wähnen: Morgen werden sie sehen, was sie heute leugnen!
Bald werden Uns die Vertreter des Reichtums und der Macht aus Edirne vertreiben und nach ‘Akká verbannen. Man sagt, es sei die trostloseste Stadt der Welt, die unansehnlichste von allen, und sie habe das abscheulichste Klima, das fauligste Wasser. Man möchte meinen, sie sei die Stammburg der Eulen und in ihren Mauern sei nur der Widerhall ihres Schreis zu hören. Dort wollen sie diesen Jüngling einkerkern, die Tore des Behagens vor Uns verschließen und Uns für den Rest Unserer Tage aller irdischen Wohltaten berauben.
Bei Gott! Sollten Mich auch Müdigkeit übermannen und Hunger verzehren, der nackte Fels Mein Bett und die Tiere des Feldes Meine Gefährten sein, so will Ich Mich doch nicht beklagen, sondern geduldig ausharren, wie jene, denen durch die Kraft Gottes, des ewigen Königs und Schöpfers der Völker, Geduld und Standhaftigkeit verliehen war. Gott will Ich Dank sagen in allen Lebenslagen. Wir hoffen, daß Er in Seiner Güte – gepriesen sei Er! – durch Meine Kerkerhaft den Menschen die Nacken von Ketten und Fesseln befreie und sie aufrichtigen Angesichts sich Seinem Antlitz zuwenden lasse, Ihm, dem Mächtigen, dem Freigebigen. Er antwortet dem, der Ihn anruft, und Er ist denen nahe, die mit Ihm Zwiesprache halten. Wir flehen Ihn an, daß Er das Dunkel der Trübsal zu einem Schutzschild für den Tempel Seiner Sache mache und sie vor dem Angriff scharfer Schwerter und spitzer Dolche schütze. Feindschaft hat Seine Sache noch immer erhöht und Seinen Namen verherrlicht. So wirkte Gott in vergangenen Zeiten. Was die Menschen heute nicht erfassen, werden sie bald erkennen – an dem Tag, da ihre Rösser straucheln und ihr Glanz vergeht, da ihre Schwerter stumpf werden und ihr Schritt schwankt.
Ich weiß nicht, wie lange sie auf dem Roß des Selbstes und der Leidenschaft vorwärtsdrängen und in der Öde des Irrtums und der Achtlosigkeit umherziehen. Wird der Prunk der Mächtigen oder das Elend der Erniedrigten andauern? Wird der, der den Sitz höchster Ehren innehat, den Gipfel der Macht und Herrlichkeit, dort für immer verweilen? Nein, bei Meinem Herrn, dem Allbarmherzigen! Alles auf Erden wird vergehen, und allein das Antlitz Meines Herrn, des Allherrlichen, des Gnädigsten, wird bleiben.A83
Welche Rüstung wurde nicht durchbohrt vom Pfeil der Zerstörung, und welche königliche Braue wurde nicht durch die Macht des Schicksals entblößt? Welche Festung hat dem Ansturm des Todesboten widerstanden? Welcher Thron wurde nicht in Stücke gehauen, welcher Palast nicht zu Schutt und Asche? Könnten die Menschen doch nur den versiegelten Wein der Gnade ihres Herrn, des Allmächtigen, des Allwissenden, schmecken – sie würden ihr Mißfallen ablegen und nur noch danach streben, das Wohlgefallen dieses Jünglings zu erlangen. Doch jetzt haben sie Mich hinter einem Schleier der Düsternis verborgen, den sie mit den Händen eitlen Wahns und leeren Trugs gewoben haben. Die schneeweiße Hand Gottes wird das Dunkel dieser Nacht aufreißen und in Seiner Stadt eine mächtige Pforte auftun. An jenem Tag werden die Menschen in Scharen eintreten und sprechen, was früher die Tadlerinnen ausriefen,A84 auf daß am Ende offenbar werde, was am Anfang erschien.
Wollen sie jetzt zaudern, da sie doch schon einen Fuß im Steigbügel haben? Wollen sie zurück, nachdem sie aufgebrochen sind? Nein, bei Ihm, dem Herrn der Herren! Niemals, es sei denn am Tag des Gerichts, dem Tag, an dem die Menschen sich von ihren Gräbern erheben und nach ihrem Vermächtnis gefragt werden. Wohl ist es um den bestellt, den seine Last nicht erdrückt an diesem Tag, an dem die Berge vergehen und alle in der Gegenwart Gottes, des Erhabensten, befragt werden. Er ist wahrlich unnachgiebig, wenn Er straft!
Wir flehen zu Gott, daß Er die Herzen gewisser Geistlicher von Groll und Feindseligkeit reinige, auf daß sie die Dinge ungetrübt durch Verachtung betrachten. Möge Er sie zu einer so erhabenen Stufe erheben, daß weder die Reize der Welt noch die Verlockungen der Macht sie davon abhalten können, auf den höchsten Horizont zu schauen, und daß weder weltliche Vorteile noch fleischliche Gelüste sie von dem Tag abhalten, an dem die Berge zu Staub zermahlen werden. Heute jubeln sie über das Unglück, das Uns heimsucht, doch der Tag naht, an dem sie wehklagen und weinen werden. Bei Meinem Herrn! Hätte Ich die Wahl zwischen dem Überfluß und Reichtum, der Bequemlichkeit, der Ehre und dem Ruhm, deren sie sich erfreuen, und Meinem Unglück und Meinen Heimsuchungen, so würde Ich ohne zu zögern Meine Lage vorziehen und es ablehnen, auch nur ein Jota dieser Pein einzutauschen gegen alles, was in der Welt des Seins erschaffen ward.
Ohne das Leid, das Mir auf dem Pfade Gottes widerfährt, hätte das Leben für Mich nichts an Süße gehabt, Mein Dasein wäre nutzlos gewesen. Wer über Urteilskraft verfügt und sein Auge auf die Erhabenste Schau richtet, für den ist es kein Geheimnis, daß Ich die meisten Tage Meines Lebens wie ein Sklave unter einem Schwert saß, das an einem Faden hing und von dem Ich nicht wußte, ob es nicht früher oder später herabfallen würde. Trotz alledem danken Wir Gott, dem Herrn der Welten, und preisen Ihn allezeit und in jeder Lage. Wahrlich, Er bezeugt alle Dinge.
Wir flehen zu Gott, daß Er Seinen Schatten weit ausbreite, auf daß die wahren Gläubigen Ihm entgegeneilen und Seine Geliebten darunter Schutz finden. Möge Er den Menschen Rosen aus dem Garten Seiner Gnade gewähren und Sterne vom Horizont Seiner Vorsehung. Auch beten Wir zu Gott, dem König gnädiglich beizustehen, nach Seinem Willen und Wohlgefallen zu handeln, und ihn in dem erfolgreich zu machen, was ihn näher zum Tagesanbruch der vortrefflichsten Namen Gottes führt, damit er davon absehe, Unrecht zu tun. Vielmehr betrachte er seine Untertanen liebevollen Auges, und bewahre sie vor Tyrannei. Und Wir flehen zu Gott, gepriesen sei Er, daß Er die ganze Menschheit um den Golf des Größten Meeres versammle, von dem jeder Tropfen verkündet, daß Er der Welt die Freudenbotschaft bringt und alle Völker belebt. Preis sei Gott, dem Herrn des Tages der Abrechnung!
Und schließlich flehen Wir zu Gott, gepriesen sei Seine Herrlichkeit, daß Er dich zu einem Beistand Seiner Sache mache und dich Seiner Gerechtigkeit zuwende, so daß du zwischen den Menschen so richtest, als seien sie deine eigene Familie, und für sie wählst, was du für dich selbst wählen würdest. Er ist wahrlich der Allmächtige, der Erhabenste, der Helfer in Gefahr, der Selbstbestehende.
Also haben Wir den Tempel erbaut mit den Händen der Kraft und Macht – könntet ihr das doch erkennen! Dies ist der euch im BucheA85 verheißene Tempel. Nahet ihm! Dies ist, was euch frommt – könntet ihr das doch verstehen! Seid gerecht, o Völker der Welt! Welchem Tempel gebührt der Vorzug, diesem oder einem aus Stein? Richtet euer Angesicht auf Ihn! Also wurde es euch von Gott befohlen, dem Helfer in Gefahr, dem Selbstbestehenden. Folgt Seinem Gebot und preist Gott, euren Herrn, für das, was Er euch verliehen hat. Wahrlich, Er ist die Wahrheit, es ist kein Gott außer Ihm. Er offenbart, was Ihm gefällt, durch Sein Wort: »›Sei!‹ und es ist«!Q36

Súratu’r-Ra’ís

In Seinem Namen, der Allherrliche !
O Ra’ísA86, höre auf die Stimme Gottes, des souveränen Herrschers, des Helfers in Gefahr, des Selbstbestehenden. Er, wahrlich, erhebt Seine Stimme zwischen Himmel und Erde und ruft die ganze Menschheit zur Schau des Allherrlichen. Weder dein Unmut noch das Kläffen derer, die dich umgeben, noch der Widerstand der Heerscharen der ganzen Welt kann Ihn von Seinem Ziel abbringen. Die ganze Welt ist entflammt durch das Wort deines Herrn, des Allherrlichen, ein Wort, milder als der Morgenwind. Es ward offenbar in menschlicher Gestalt. Mit ihm belebt Gott die unter Seinen Dienern, die sich Ihm zukehren. Dieses Wort birgt das Wasser des Lebens, mit dem Gott die Herzen derer reinigt, die sich Ihm zuwenden und alles andere vergessen, und mit dem Er sie zur Schau Seines mächtigen Namens führt. Etwas davon versprengten Wir über das Volk der Gräber, und siehe, es erhob sich, den Blick auf Gottes strahlende Schönheit gerichtet.
Du, o Ra’ís, du hast begangen, was Muḥammad, den Gesandten Gottes, im erhabenen Paradiese wehklagen ließ. Die Welt hat dich so stolz gemacht, daß du dich abkehrtest von dem Antlitz, durch dessen Glanz die Himmlischen Heerscharen erleuchtet werden. Bald wirst du offenkundigen Verlust erleiden! Du hast dich mit dem persischen Botschafter verschworen, Mir zu schaden, obwohl Ich von der Quelle der Majestät und Größe zu euch kam mit einer Offenbarung, die die Augen der Gott Nahen tröstet.
Bei Gott! Dies ist der Tag, an dem das unsterbliche Feuer aus dem Inneren aller erschaffenen Dinge ruft: »Der Meistgeliebte der Welten ist gekommen!« Und vor einem jeden steht ein Moses, der dem Wort deines Herrn, des Allmächtigen, des Allwissenden, lauscht. Legten Wir das Gewand ab, das Wir angesichts eurer Schwäche tragen, so würden sich alle im Himmel und auf Erden für Mich opfern. Dies bezeugt dein Herr. Doch keiner kann dies vernehmen außer jenen, die sich von allem Erschaffenen losgelöst haben aus Liebe zu Gott, dem Erhabenen, dem Allmächtigen.
Dachtest du, du könntest das Feuer löschen, das Gott in der Schöpfung entfacht hat? Nein, bei Ihm, der ewigen Wahrheit, wolltest du es doch erkennen. Es lodert auf durch das, was deine Hände getan, und brennt noch heftiger. Die ganze Erde und all ihre Bewohner wird es umfangen. So erging Gottes Befehl, und die Mächte von Erde und Himmel können ihn nicht vereiteln.
Der Tag naht, da das Land des GeheimnissesA87 und die angrenzenden Lande vom Wandel erfaßt werden. Sie werden den Händen des Herrschers entgleiten, Aufruhr wird herrschen, Wehklagen wird sich erheben und die Zeichen des Unheils werden allenthalben sichtbar sein. Verwirrung wird sich ausbreiten ob dessen, was diesen Gefangenen von den Heerscharen der Unterdrückung widerfahren ist. Die Verhältnisse werden sich ändern; sie werden so schlimm, daß selbst der Sand auf den Hügeln aufstöhnt und die Bäume auf den Bergen Tränen vergießen. Überall wird Blut fließen. Dann wirst du das Volk in großer Not sehen.A88
O Ra’ís! Einmal offenbarten Wir Uns dir auf dem Berg Tíná, ein andermal auf dem Berg ZaytáA89 und nun an diesem geheiligten Ort. Da du deinen verderbten Neigungen folgtest, versäumtest du es, hierauf zu antworten. Darum zählst du zu den Achtlosen. Denke an die Zeit, als Muḥammad erschien mit klaren Zeichen von dem Allmächtigen, dem Allwissenden. Die Menschen bewarfen Ihn aus dem Hinterhalt und auf dem Markt mit Steinen und verwarfen die Zeichen Gottes, deines Herrn und des Herrn deiner Ahnen. Weder die Gelehrten noch deren Anhänger, noch die Könige der Erde erkannten Ihn an, wie du aus den überlieferten Berichten weißt. Unter diesen Königen war ChosroesA90, dem Muḥammad einen Sendbrief schickte, in dem Er ihn zu Gott rief und ihm den Götzendienst verbot. Wahrlich, dein Herr weiß um alle Dinge. Chosroes jedoch folgte seinen Begierden und zerriß hochmütig die Tafel. Er zählt wahrlich zu den Bewohnern des tiefsten Feuers.
Stand es in der Macht des Pharao, Gott daran zu hindern, Seine Souveränität auszuüben, als er voll Willkür herrschte und frevelte im Land? Aus seinem eigenen Haus und gegen seinen Willen brachten Wir den hervor, der mit Gott sprachA91. Wir sind mächtig und stark. Rufe dir ferner ins Gedächtnis, wie Nimrod das Feuer des Unglaubens entfachte, auf daß seine Flamme den Freund GottesA92 verzehre. Doch Wir erlösten Ihn durch die Macht der Wahrheit und ergriffen Nimrod mit grimmigem Zorn. Sprich: Der UnterdrückerA93 hat den Geliebten der Welten getötet, um das Licht Gottes unter den Menschen auszulöschen und sie vom Quell des ewigen Lebens fernzuhalten in den Tagen des Herrn, des Gnädigen, des Barmherzigsten.
Wir haben die Sache Gottes auf Erden offenbart und Sein Gedenken unter denen hochgehalten, die wahrlich an Ihn glauben. Sprich: Dieser Jüngling ist erschienen, um die Welt zu beleben und alle, die auf Erden wohnen, zu vereinen. Was Gott will, wird geschehen, und du wirst sehen, wie die Erde in das herrlichste Paradies verwandelt wird. So wurde es von der Feder der Offenbarung auf einer erhabenen Tafel niedergeschrieben.
Sprich fürderhin nicht mehr vom Ra’ís, o Feder, sondern gedenke des Anís, des Vertrauten der Liebe Gottes, der sich von denen lossagte, die Gott Gefährten beigesellen und zu den Verlorenen gehören. Derart zerriß er die Schleier, daß es die Bewohner des Paradieses hören konnten. Verherrlicht sei Gott, der Souverän, der Mächtige, der Allwissende, der Allweise.
O Nachtigall! Neige dein Ohr der Stimme des Allherrlichen in dieser Nacht, da Uns Soldaten umstellten, während Uns große Freude bewegt. O daß doch Unser Blut auf dem Pfade Gottes vergossen und Unsere Leiber in den Staub geworfen würden! Dies ist wahrlich Mein Wunsch und der Wunsch eines jeden, der Mich gesucht hat und zu Meinem höchst wunderbaren, unvergleichlichen Reiche gelangt ist.
Wisse, o Diener, daß Wir eines Tages beim Erwachen die Geliebten Gottes in der Gewalt Unserer Feinde fanden. Wachtposten wurden an jedem Tor aufgestellt, und niemand durfte passieren. Sie begingen wahrlich ein schweres Unrecht; denn die Geliebten Gottes und die heilige Familie erhielten während der ersten Nacht keine Nahrung. Dies war das Schicksal derer, um derentwillen die Welt und alles, was darinnen ist, erschaffen ward. Wehe den Frevlern und wehe denen, die ihnen das Unrecht befahlen! Gott wird ihre Seelen im Feuer verzehren. Er ist wahrlich der grimmigste Rächer.
Die Menschen umringten das Haus, und Muslime und Christen weinten über Uns. Wehklagen erhob sich zwischen Himmel und Erde über das, was die Hände der Unterdrücker getan. Wir gewahrten, daß das Volk des SohnesA94 mehr Tränen vergoß als die anderen – ein Zeichen für solche, die nachdenken.
Einer Meiner Gefährten suchte sein Leben zu opfern, indem er sich aus Liebe zu Gott die Kehle durchschnitt – eine Tat, von der kein früheres Jahrhundert zu berichten weiß und die Gott dieser Offenbarung als Beweis für Seine Macht vorbehalten hat.A95 Er ist wahrlich der Unbezwungene, der Allunterwerfende. Und er, der sich im Irak das Leben nahm,A96 ist wahrlich der König und Geliebte der Märtyrer. Was er beging, war ein Zeugnis Gottes für die Völker der Welt. Menschen wie er sind vom Wort Gottes beseelt, haben die Süße Seines Gedenkens geschmeckt und werden so vom Duft der Vereinigung erfaßt, daß sie sich von allen Bewohnern der Erde loslösen und sich strahlenden Angesichts dem göttlichen Antlitz zuwenden. Obwohl sie eine Tat begingen, die Gott verboten hat, hat Er ihnen vergeben als Zeichen Seiner Gnade. Er ist wahrlich der Immervergebende, der Mitleidvollste. So verzückt waren sie durch den Allbezwingenden, daß ihnen die Zügel des Willens entglitten, bis sie schließlich zur Stufe der EnthüllungA97 aufstiegen und die Gegenwart Gottes, des Allmächtigen, des Allwissenden, erlangten.
Sprich: Dieser Jüngling hat das Land verlassen und unter jeden Baum und jeden Stein ein Pfand gelegt, das Gott durch die Macht der Wahrheit einlösen wird. So ist die Wahrheit erschienen, und der Befehl des höchsten Lenkers, des Allweisen, wurde erfüllt. Die Heerscharen von Himmel und Erde sind machtlos, Seiner Sache zu widerstehen. Alle Könige und Herrscher der Welt können Seinen Plan nicht vereiteln. Sprich: Heimsuchungen sind das Öl dieser Lampe, das ihr Licht aufleuchten läßt – o daß ihr es doch verstündet. Sprich: die Zurückweisung durch die Eigensinnigen führt letztlich zur Verkündigung und Verbreitung der Sache Gottes und Seiner Offenbarung in der Welt.
Selig seid ihr, denn ihr habt euer Heim verlassen und euch aus Liebe zu eurem Herrn, dem Allmächtigen, dem Urewigen, auf Wanderschaft begeben, bis ihr in das Land des Geheimnisses gelangtet, zu einer Zeit, da das Feuer der Unterdrückung loderte und der Rabe der Zwietracht krächzte. Ihr seid Meine Gefährten in Meiner Heimsuchung, denn ihr wart bei Uns in finsterer Nacht, da die Herzen derer bebten, die wahrhaft an Gott glauben. Ihr habt dieses Land aus Liebe zu Uns betreten und es auf Unser Geheiß verlassen. Bei Gott! Um euretwillen kann sich die Erde vor dem Himmel rühmen. Wie schön ist diese erhabene, unvergleichliche Gnade! O Vögel der Ewigkeit, ihr wurdet eures Nestes beraubt auf dem Pfad eures Herrn, des Unbeschränkten, aber eure wahre Wohnstatt ist unter den Schwingen der Gnade des Allbarmherzigen. Selig sind die, so verstehen.
O Mein Dhabíḥ!A98 Freude werde dir zuteil und denen, die Gemeinschaft mit dir suchen, die von dir den Duft Meiner Gegenwart atmen und auf das hören, was die Herzen der wahren Sucher heiligt. Danke Gott, daß du die Gestade des größten Meeres erreicht hast und lausche, wie jedes Atom der Erde verkündet: »Dies ist der Meistgeliebte der Welten! Die Bewohner der Erde haben Unrecht an Ihm begangen und es versäumt, den zu erkennen, dessen Namen sie unentwegt anrufen. Verloren sind die Gleichgültigen und die, die sich Ihm widersetzten. Für die, die Er liebt, hätten sie ihr Leben opfern sollen, wieviel mehr noch für Seine hell strahlende Schönheit!«
Sei geduldig, auch wenn dein Herz durch die Trennung von Gott verzehrt wird, denn Er hat für dich eine erhabene Stufe in Seiner Gegenwart vorgesehen. Nein, selbst jetzt stehst du vor Seinem Antlitz, und mit der Zunge der Kraft und Macht enthüllen Wir dir Worte, wie sie noch nicht einmal die Ohren der Aufrichtigen hören durften. Sprich: Spräche Er nur ein Wort, so wäre dieses allein süßer als alles Reden der Menschen.
Hätte Muḥammad, der Apostel Gottes, diesen Tag erlebt, so hätte Er ausgerufen: »Ich habe Dich wahrlich erkannt, o du Sehnsucht der Gottesboten!« Hätte Abraham ihn erlebt, so hätte Er sich niedergeworfen und in größter Demut vor dem Herrn, deinem Gott, ausgerufen: »Mein Herz ist voll des Friedens, o Du Herr über alles im Himmel und auf Erden! Ich bezeuge, daß Du vor meinen Augen die ganze Herrlichkeit Deiner Macht und die Majestät Deines Gesetzes enthüllt hast! Ich bezeuge darüber hinaus, daß durch Deine Offenbarung die Herzen der Gläubigen Ruhe und Gewißheit finden.« Hätte Moses diesen Tag erlebt, so hätte auch Er Seine Stimme erhoben: »Aller Lobpreis sei Dir, daß Du mir Deine Schönheit enthülltest und mich zu denen zählst, die das Vorrecht haben, Dein Antlitz zu schauen!«
Siehe, in welchem Zustand sich die Menschen befinden. Denke darüber nach, was ihre Zungen sprachen und ihre Hände begangen haben an diesem heiligen, unvergleichlichen Tag. Jene, die den guten Ruf der Sache Gottes beschmutzt und sich Satan zugewandt haben, werden vor allen erschaffenen Dingen verflucht und zu den Bewohnern des Höllenfeuers gezählt. Wahrlich, wer Meinen Ruf vernommen hat, den wird das Geschrei der Menschen nicht beeindrucken. Und wer sich von den Worten anderer beeinflussen läßt, hat Meinen Ruf nie gehört. Bei Gott! Einem solchen Menschen ist es versagt, das Himmelreich zu betreten. Das Herrschaftsgebiet Meiner Majestät und Macht bleibt ihm versperrt, und er wird auf der Seite der Verlierer sein.
Gräme dich nicht über das, was dir widerfuhr. Aus Liebe zu Mir hast du ertragen, was kaum ein Mensch je erlitten hat. Dein Herr ist wohlunterrichtet. Er war in den Versammlungen bei dir und hörte, was aus der Quelle deines Herzens strömte im Gedenken an deinen Herrn, den Allbarmherzigen. Dies ist wahrlich ein Zeichen Seiner gnädigen Gunst.
Bald wird Gott einen König erwecken, der Seinen Geliebten beistehen wird. Gott umfaßt wahrlich alle Dinge. Er wird den Herzen die Liebe zu Seinen Geliebten einflößen. Dies, wahrlich, wurde unwiderruflich bestimmt durch den Allmächtigen, den Wohltätigen.
Wir flehen zu Gott, daß Er durch deinen Ruf Seinen Dienern die Brust weite,A99 dich zu einem Banner der Führung in Seinen Landen mache und durch dich den Unterdrückten beistehe. Höre nicht auf den, der ein großes Geschrei erhob und dies noch immer tut. Laß dir deinen Herrn, den Immervergebenden, den Großmütigsten, genügen. Berichte Meinen Geliebten von diesem Jüngling und dem, was du gesehen und erfahren, und laß sie von dem wissen, was Wir dir enthüllten. Wahrlich, dein Herr ist stets mit dir und wacht über dich. Die Segnungen der Himmlischen Heerscharen umgeben dich, und die Blätter der heiligen Familie, die den himmlischen Baum umkreisen, gedenken deiner mit wunderbarem Lobpreis.
O Feder der Offenbarung! Gedenke seinerA100, dessen Brief Uns in finsterer Nacht erreichte. Er wanderte von einem Landstrich zum anderen, bis er die StadtA101 betrat. Dort suchte er den Schutz der Gnade seines Herrn, des Allmächtigen, des Höchsten. Sehnlichst der Gunstbezeugungen des Herrn harrend, blieb er eine Nacht lang dort. Doch am nächsten Morgen verließ er die Stadt wieder auf Gottes Befehl. Dies erfüllte das Herz dieses Jünglings mit Kummer. Gott bezeugt, was Ich sage.
Wohl dir, denn die Hand des Allbarmherzigen hat dir den Wein der Rede gereicht. Der süße Duft des Meistgeliebten hat dich so verzückt, daß du auf dein Behagen verzichtet und dich zu denen gesellt hast, die in Sein Paradies eilen, dem Aufgangsort der Zeichen deines Herrn, des Erhabenen, des Unvergleichlichen. Glücklich, wer den Wein innerer Bedeutungen vom Antlitz seines Herrn getrunken hat und von diesem reinen, kristallklaren Trank berauscht ist. Bei Gott! Er läßt jeden wahren Gläubigen aufsteigen in den Himmel der Majestät und Größe, und Er verwandelt jeden Zweifel in Gewißheit.
Gräme dich nicht über das, was dir widerfahren, setze vielmehr dein ganzes Vertrauen in Gott, den Allmächtigen, den Allwissenden, den Weisen. Baue dein Haus auf das feste Fundament göttlicher Rede, und preise deinen Herrn. Er wird dir wahrlich genügen und dich unabhängig machen von allen Völkern der Erde.
Gott hat wahrlich eure Namen auf eine Tafel geschrieben, auf der die Geheimnisse von allem, was war, verwahrt sind. Einst werden die wahrhaft Gläubigen eurer Verbannung gedenken und all eurer Wege um Seinetwillen. Er liebt wahrlich jene, die Ihn lieben, und ist der Beistand der Aufrichtigen. Bei Gott! Die Augen der Himmlischen Heerscharen sind auf euch gerichtet, und ihre Finger deuten auf euch. So umfängt euch die Güte eures Herrn. Wollten die Menschen doch erkennen, was ihnen in den Tagen Gottes, des Allherrlichen, des Allgepriesenen, entgangen ist.
Danke Gott dafür, daß Er dir geholfen hat, Ihn zu erkennen, und dich in Seine Nähe treten ließ, an dem Tag, da die Gottlosen die Familie deines Herrn und Seine Geliebten umzingelten und sie erbarmungslos aus ihren Häusern vertrieben, da sie beabsichtigten, uns am Meeresufer voneinander zu trennen. Wahrlich, dein Herr sieht, was verborgen ist in der Brust der Ungläubigen. Sprich: Selbst wenn ihr unsere Leiber in Stücke reißt, die Liebe zu Gott könnt ihr nicht aus unseren Herzen tilgen. Wir sind wahrlich zum Opfer erschaffen, und dafür rühmen wir uns vor der ganzen Schöpfung.
O du, der du durch das Feuer der Gottesliebe entflammt bist! Wisse, daß dein Brief Uns erreicht hat und daß Wir von seinem Inhalt Kenntnis genommen haben. Wir flehen zu Gott, daß Er dich in Seiner Liebe und in Seinem Wohlgefallen stärke, daß Er dir beistehe, Seine Sache zu fördern, und Er dich zu denen zähle, die Seiner Sache beistehen.
Zu deiner Frage über die SeeleA102: Wisse, daß es unter den Menschen zahlreiche Abhandlungen und Ansichten über ihre Stufen gibt. Dazu zählt die Seele des HimmelreichesA103, die Seele des Reiches himmlischer HerrschaftA104, die Seele des GottesreichsA105, die göttliche SeeleA106, die heilige SeeleA107 ebenso wie die zur Ruhe gekommene SeeleA108, die zufriedene SeeleA109, die gottgefällige SeeleA110, die geführte SeeleA111, die sich selbst anklagende SeeleA112 und die das Böse gebietende SeeleA113. Jede Gruppe hat ihre eigenen Erklärungen zu diesem Gegenstand, doch Wir wollen auf die Vorstellungen der Vergangenheit nicht eingehen. Wahrlich, dein Herr umfaßt das Wissen aller Zeiten, der früheren wie der späteren.
Stündest du doch vor Unserem Thron, um von der Zunge der Größe selbst zu hören, was du wünschest, und durch die Gnade des Allwissenden, des Allweisen, die höchsten Höhen des Wissens zu erklimmen! Doch die Gottlosen sind zwischen uns getreten. Sei darüber nicht bekümmert. Gib dich zufrieden mit dem, was unwiderruflich bestimmt ward, und gehöre zu denen, die ihr Los geduldig ertragen.
Wisse, daß die Seele, die allen Menschen gemein ist, durch die Vermischung von Stoffen und nach deren Reifung entsteht, wie du am KeimA114 sehen kannst: Wenn er das ihm vorbestimmte Stadium erreicht hat, offenbart Gott seine Seele, die in ihm verborgen war. Dein Herr tut wahrlich, was Er will, und befiehlt, was Ihm beliebt.
Die angestrebte Seele wird durch das Wort Gottes hervorgebracht. Ist sie vom Feuer der Liebe zu ihrem Herrn entflammt, so kann es weder durch die Wasser des Widerstands noch durch alle Meere der Welt gelöscht werden. Sie gleicht selbst einem Feuer, das im Baum des Menschen entfacht wurde. Es verkündet: »Es ist kein Gott außer Ihm!« Wer ihrem Ruf folgt, ist wahrlich unter denen, die in Seine Gegenwart gelangen. Und wenn sie den Leib verläßt, wird Gott ihr schönste Gestalt verleihen und ihr Zutritt zum erhabenen Paradies gewähren. Dein Herr ist wahrlich mächtig über alle Dinge.
Wisse überdies, daß das Leben des Menschen aus dem GeistA115 kommt und daß der Geist sich wendet, wohin ihn die Seele ausrichtet. Denke darüber nach, was Wir dir offenbart haben, damit du die ›Seele Gottes‹A116 erkennst, die über dem Dämmerort der Freigebigkeit erschien und mit offenbarer Souveränität ausgestattet ist.
Wisse auch, daß die Seele Schwingen hat: Schwingt sie sich in die Sphäre der Liebe und Zufriedenheit auf, so wird sie mit dem Allbarmherzigen verbunden werden. Nimmt sie jedoch ihren Flug in den Bereich des Selbstes und der Begierde, so wird sie Satan angehören. Davor bewahre Gott Uns und euch, o ihr, die ihr begreift! Wird die Seele durch das Feuer der Liebe Gottes entflammt, so wird sie als die zur Ruhe gekommene SeeleA117 bezeichnet, die gottgefälligA118 ist. Doch wird sie verzehrt vom Feuer der Leidenschaft, so nennt man sie die das Böse gebietendeA119 Seele. So haben Wir dir dieses Thema dargelegt, damit du ein klares Verständnis erlangst.
O Feder des Höchsten! Berichte dem, der sich Deinem Herrn, dem Allherrlichen, zugewandt hat, was ihn unabhängig macht von den Begriffen der Menschen. Sprich: Der GeistA120, der VerstandA121, die SeeleA122, das Sehund das Hörvermögen stellen nur eine einzige Wirklichkeit dar, deren verschiedene Ausdrucksformen auf der Unterschiedlichkeit der Mittel beruhen. Wie du siehst, beruhen die Fähigkeiten des Menschen zu verstehen, sich zu bewegen, zu sprechen, zu hören und zu sehen allesamt auf dem Zeichen des Herrn in ihm. Dieses Zeichen ist seinem Wesen nach eins, zugleich aber vielfältig durch die Vielzahl seiner Mittel. Dies ist fürwahr die Wahrheit. Richtet es sich auf das Hörorgan, so hört man. Ebenso ergibt sich, wenn es sich auf das Sehorgan richtet, eine andere Wirkung. Denke darüber nach, auf daß du die wahre Bedeutung dessen verstehst, was gemeint ist. So wirst du unabhängig von den Vorstellungen der Menschen und gehörst zu denen, die Gewißheit erlangen. Ebenso werden, wenn sich dieses Zeichen Gottes auf Kopf, Gehirn und dergleichen richtet, die Kräfte des Verstandes und der Seele offenbar. Dein Herr ist wahrlich mächtig zu tun, was Ihm beliebt.
Dies alles wurde bereits in den Tafeln erklärt, die Wir als Antwort auf Fragen über die nicht zusammenhängenden Buchstaben des Koran offenbarten. Denke darüber nach, damit du verstehst, was vom Reiche des Allmächtigen, des Allgepriesenen, herabgesandt wurde. So haben Wir beschlossen, Uns in dieser Tafel kurz zu fassen. Wir flehen zu Gott, daß Er dich durch diese kurze Abhandlung erkennen lasse, was Worte niemals hoffen können zu erschöpfen, und daß Er dir aus diesem Becher von den weiten Meeren zu trinken gebe. Dein Herr ist wahrlich der Freigebigste, der Allmächtige.
O Feder der Ewigkeit! Gedenke des ‘AlíA123, der mit Dir im Irak war, bis die Sonne der Welt das Land verließ. Er verließ sein Heim, gelangte in Unsere Gegenwart, als Wir in den Händen derer gefangen waren, die der süßen Düfte des Allbarmherzigen beraubt sind. Sorge Dich nicht über das, was Uns und Dir auf dem Pfade Gottes widerfuhr. Sei zuversichtlich und standhaft. Er steht denen bei, die Ihn lieben, und Er, wahrlich, ist allmächtig. Wer sich Ihm zuwendet, bringt das Antlitz der Himmlischen Heerscharen zum Leuchten. Hierfür ist Gott Mein Zeuge.
Sprich: O Menschen! Glaubt ihr denn, ihr wäret dem Glauben Gottes treu, da ihr den zurückwieset, durch den die Religionen der Welt offenbart wurden? Bei Gott! Ihr zählt zu den Bewohnern des Feuers. So wurde der Befehl durch die Feder Gottes auf den Tafeln verzeichnet. Sprich: Niemals wird das Bellen der Hunde die Nachtigall davon abhalten, ihre Melodien zu schlagen. Denkt eine Weile nach, vielleicht entdeckt ihr dann einen Pfad, der zur ewigen Wahrheit führt.
Sprich: Verherrlicht seiest Du, o Herr mein Gott! Ich flehe Dich an bei den Tränen, die Deine Geliebten in ihrer Sehnsucht nach Dir vergossen haben, und bei der Sehnsucht derer, die in ihrer Trennung von Dir wehklagen, und bei Deinem Meistgeliebten, der in die Hände Deiner Feinde gefallen ist, stehe gnädiglich denen bei, die Zuflucht suchen unter den schützenden Schwingen Deiner Gunst und liebenden Güte und die sich nach keinem anderen Herrn sehnen außer nach Dir.
Wir haben unser Heim verlassen, o Herr, in unserem Eifer, Dir zu begegnen, und in unserer Sehnsucht, mit Dir vereint zu sein. Wir haben Land und Meer überquert, um den Hof Deiner Gegenwart zu erreichen und Deinen Versen zu lauschen. Als wir jedoch zum Gestade Deines Meeres gelangten, wurden wir von Dir ferngehalten, weil die Frevler zwischen uns und das Licht Deines Antlitzes traten.
O Herr! Brennender Durst hat uns ergriffen, und bei Dir sind die sanftfließenden Wasser der Ewigkeit. Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt. Verweigere uns nicht das Ziel unserer Suche. Verordne für uns den Lohn, den Du für solche Deiner Diener vorgesehen hast, die sich Deiner Nähe erfreuen und völlig Deinem Willen ergeben sind. Mache uns so standhaft in Deiner Liebe, daß uns nichts von Dir und Deiner Anbetung abhalten kann. Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt. Du bist wahrlich der Allmächtige, der Freigebigste.

Lawḥ-i-Ra’ís

Er ist der rechtmässige Herrscher!
Die Feder des Höchsten verkündet: O du, der du dich selbst als den Erhabensten unter den Menschen betrachtestA124 und in diesem göttlichen Jüngling, durch den die Augen der Himmlischen Heerscharen erleuchtet wurden, das niedrigste aller Geschöpfe siehst! Dieser Jüngling begehrt nichts von dir oder deinesgleichen. Denn wenn die Manifestationen des Allerbarmers und die Aufgangsorte Seiner unvergänglichen Herrlichkeit sich aus dem Reich der Ewigkeit in diese vergängliche Welt begaben und sich offenbarten, um die Toten wieder zu beleben, haben stets Menschen wie du diese geheiligten Seelen und Tempel der göttlichen Einheit, von denen die Genesung der Völker der Welt abhängt, bezichtigt, Unheil zu stiften. Diese Menschen sind wahrlich alle wieder zu Staub geworden. Auch du wirst bald im Staube ruhen und schmerzlichen Verlust erleiden.
Selbst wenn du diesem Lebensspender und Welterneuerer die Verantwortung für Aufruhr und Streit anlastest – welches Verbrechen sollten Frauen, Kinder und stillende Mütter begangen haben, daß die Geißel deines Zorns sie trifft? Noch nie hat eine Religion Kinder zur Verantwortung gezogen. Die Feder des göttlichen Befehls hat sie davon ausgenommen, doch das Feuer deiner Tyrannei hat alle ergriffen. Wenn du einer Religion angehörst, solltest du wissen, daß nach allen heiligen Schriften Kinder nicht zur Verantwortung gezogen werden können. Im übrigen haben nicht einmal jene, die nicht an Gott glauben, solch unerhörte Taten begangen. Da alles eine Wirkung hat – eine Tatsache, die nur leugnen kann, wem es an Verstand und Erkenntnis gebricht –, ist es sicher, daß die Seufzer dieser Kinder und die Schreie dieser Unterdrückten ihre Folgen haben werden.
Du hast Menschen ausgeraubt, die weder rebellierten noch der Obrigkeit den Befehl verweigerten. Nein, sie blieben unter sich und gedachten Gottes Tag und Nacht. Als später der Verbannungsbefehl gegen diesen Jüngling erging, waren alle bestürzt. Doch die mit Meiner Verbannung beauftragten Beamten erklärten: »Die anderen wurden keines Vergehens beschuldigt und nicht durch die Regierung ausgewiesen. Sollten sie dich zu begleiten wünschen, wird sie niemand daran hindern.« Diese Unglückseligen trugen daher alle Kosten selbst und gaben ihren Besitz dafür hin. Sie gaben sich mit Unserer Gegenwart zufrieden, setzten ihr ganzes Vertrauen in Gott und reisten noch einmal mit Ihm, bis die Festung von ‘Akká zum Gefängnis von Bahá wurde.
Bei unserer Ankunft wurden wir von Wachen umzingelt und alle zusammen – Männer und Frauen, jung und alt – in der Kaserne gefangen gesetzt. In der ersten Nacht erhielten wir weder zu essen noch zu trinken, denn die Wachtposten, die das Kasernentor bewachten, durften niemanden passieren lassen. Niemand dachte an den schlechten Zustand dieser Unglückseligen. Selbst als sie um Wasser baten, wurde es ihnen verweigert.
Einige Zeit ist verstrichen, und wir sind noch immer gefangen in dieser Kaserne, obwohl in den fünf Jahren, während derer wir in Edirne lebten, seine Bewohner – Gelehrte und Ungebildete, Reiche und Arme – die Reinheit und Heiligkeit dieser Diener bezeugten. Als dieser Jüngling Edirne verlassen mußte, versuchte einer der Geliebten Gottes, sich das Leben zu nehmen, so unerträglich war ihm der Anblick dieses Unrecht Leidenden in der Gewalt Seiner Unterdrücker. Auf unserer Reise mußten wir dreimal auf andere Schiffe umsteigen; es liegt auf der Hand, daß gerade die Kinder hierunter litten. Als wir an Land gingen, wurden vier Gläubige von Uns getrennt und daran gehindert, Uns zu begleiten. Als dieser Jüngling fortging, stürzte sich einer der vier mit Namen ‘Abdu’l-Ghaffár ins Meer, und niemand weiß, was aus ihm wurde.A125
All dies ist nur ein Tropfen aus dem Meer des Unrechts, das Uns heimsuchte, und noch immer bist du nicht zufrieden! Die Beamten erteilen jeden Tag neue Befehle, und ein Ende ihrer Tyrannei ist nicht in Sicht. Tag und Nacht schmieden sie neue Ränke. Jeder Gefangene erhält aus Regierungsbeständen eine Tagesration von drei Laib Brot – Brot, das völlig ungenießbar ist. Seit der Erschaffung der Welt bis zum heutigen Tag ward solche Unmenschlichkeit nie gesehen noch von ihr gehört.
Bei Ihm, der Bahá zu allen im Himmel und auf Erden sprechen ließ! Unter denen, die ihre Seele, ihren Leib und ihr Hab und Gut aus Liebe zu Gott, dem Allmächtigen, dem Allbezwingenden, aufgeopfert haben, kommt dir kein Rang zu, ja bist du nicht einmal der Erwähnung wert. Eine Handvoll Lehm ist in den Augen Gottes größer als dein ganzes Reich und deine Herrschaft, deine Macht und dein Reichtum. Wäre es Sein Wille, so könnte Er dich zu Staub zerfallen lassen. Bald wird Er dich in grimmem Zorn ergreifen. Dein Reich wird in Aufruhr geraten und auseinanderbrechen. Dann wirst du heulen und wehklagen und niemanden finden, der dir hilft.
Wir sagen dies nicht, um dich aus deiner Achtlosigkeit zu wecken, denn der Zorn Gottes hat dich so erfaßt, daß du niemals erwachen wirst. Wir wollen auch nicht all das Unrecht aufzählen, das diesen reinen Seelen widerfuhr. Denn sie sind so trunken vom Wein des Allbarmherzigen und so hingerissen von der berauschenden Wirkung des Lebenswassers Seiner liebenden Vorsehung, daß sie zufrieden sind und Ihm Dank sagen, selbst wenn sie alle Grausamkeiten der Welt um Seinetwillen erleiden. Noch nie haben sie geklagt, und auch künftig werden sie nicht klagen. Nein, ihr Blut fleht ständig zum Herrn aller Welten, daß es auf Seinem Pfad vergossen werde, und ihre Häupter sehnen sich danach, um ihres Geliebten willen auf Speere gespießt zu werden.
Einige Male wurdest du von Katastrophen heimgesucht, doch du achtetest nicht darauf. Eine davon war die Feuersbrunst, die den größten Teil der StadtA126 mit den Flammen der Gerechtigkeit verzehrte und von der viele Gedichte berichteten, noch nie habe man ein solches Feuer gesehen. Du aber wurdest noch achtloser. Die Pest brach aus, und noch immer bliebst du achtlos. Mache dich darauf gefaßt, daß der Zorn Gottes deiner harrt. Bald wirst du sehen, was durch die Feder Meines Befehls herniederkam.
Warst du so töricht zu glauben, deine Macht sei unvergänglich und dein Reich ewig? Nein, beim Allbarmherzigen! Weder dein Ruhm noch Meine Erniedrigung werden von Dauer sein. Wer wirklich Mensch ist, für den ist solche Erniedrigung der Gipfel des Ruhms.
Als Ich noch ein Kind war, lange ehe ich das Al ter der Reife erreichte, traf Mein Vater in Teheran Vorbereitungen für die Hochzeit einer Meiner älteren Brüder. Wie es dort Brauch ist, dauerten die Festlichkeiten sieben Tage und sieben Nächte. Am letzten Tag wurde angekündigt, daß das Stück › Sháh Sulṭán Salím‹ aufgeführt werde. Eine große Zahl von Prinzen, Würdenträgern und wichtigen Persönlichkeiten der Hauptstadt versammelte sich zu diesem Ereignis. Ich befand Mich in einem der oberen Gemächer des Gebäudes und schaute, was sich auf der Bühne tat. Zunächst wurde im Hof ein Zelt errichtet. Bald darauf sah man einige kleine Figuren mit menschlichen Zügen – jede nicht größer als eine Handspanne – daraus hervortreten, die ausriefen: »Seine Majestät kommt! Stellt sofort die Sitze bereit!« Andere Puppen traten auf. Einige von ihnen fegten den Boden, andere versprengten Wasser, und schließlich kam der erste Herold der Stadt und forderte dazu auf, sich zur Audienz mit dem König zu versammeln. Daraufhin erschienen mehrere Gruppen von Figuren und nahmen Platz. Die erste war nach der persischen Mode mit Hüten und Schärpen gekleidet. Die zweite führte Streitäxte mit sich, und die dritte bestand aus einer Anzahl von Lakaien und Scharfrichtern mit Bastonadestöcken. Schließlich erschien, majestätisch gekleidet und mit einer Krone auf dem Haupt, die Figur des Königs, in stolzer, hoheitsvoller Haltung. Er schritt langsam, gemessen und würdevoll zu seinem Thron und ließ sich darauf nieder.
In diesem Augenblick wurde eine Salve abgefeuert, Fanfaren erschollen, und der König und das Zelt waren in eine Rauchwolke gehüllt. Nachdem der Qualm sich verzogen hatte, sah man den König auf seinem Thron, umringt von Ministern, Prinzen und Würdenträgern, die ihm stehend ihren Respekt zollten. Nun wurde ein Dieb vor den König gebracht. Dieser gab den Befehl, den Verbrecher zu köpfen. Ohne auch nur einen Moment zu zögern, schlug der Scharfrichter dem Dieb den Kopf ab, aus dem eine blutähnliche Flüssigkeit trat. Danach hielt der König Audienz mit seinem Hofstaat, als die Nachricht eintraf, daß an der Grenze ein Aufruhr ausgebrochen sei. Der König musterte seine Truppen und entsandte verschiedene Regimenter, verstärkt durch Artillerie, um den Aufstand niederzuwerfen. Kurz darauf hörte man Kanonendonner hinter dem Zelt, und es wurde gesagt, daß die Schlacht in vollem Gange sei.
Dieser Jüngling beobachtete die Szene mit großer Verwunderung. Nach dem Ende der königlichen Audienz fiel der Vorhang; und nach ungefähr zwanzig Minuten kam ein Mann mit einer Kiste unter dem Arm hinter dem Zelt hervor.
»Was für eine Kiste ist das?«, fragte Ich ihn, »und was war das für ein Schauspiel?«
»All die Puppen und ihre ganze Pracht«, antwortete er, »der König, die Prinzen, die Minister, ihr Prunk, ihre Herrlichkeit und ihre Macht – alles, was du gesehen hast, liegt jetzt in dieser Kiste.«
Ich schwöre bei Meinem Herrn, der durch ein einziges Wort aus Seinem Munde alle erschaffenen Dinge ins Leben rief: Seit diesem Tag erschien Mir aller Schmuck der Welt wie in diesem Schauspiel. Nie war er von Gewicht, und nichts wird er je bewirken, nicht einmal so viel wie ein Senfkorn. Ich wunderte Mich sehr, daß sich die Menschen solcher Nichtigkeiten rühmen, während die Einsichtsvollen, noch ehe sie die Zeichen des Ruhmes sehen, sich schon seiner Vergänglichkeit bewußt sind. »Nie habe Ich etwas betrachtet, ohne dabei bereits sein Ende zu sehen; und Gott ist wahrlich ein hinreichender Zeuge!«
Der Mensch muß die kurze Spanne seines Lebens aufrichtig und gerecht durchschreiten. Sollte jemand außerstande sein, zur Erkenntnis dessen zu gelangen, der die ewige Wahrheit ist, so soll er sich zumindest vernünftig und gerecht verhalten. Bald wird all dies dem Grabe übergeben, wie jener Kiste – der äußerliche Schmuck, die materiellen Schätze, alle irdischen Nichtigkeiten, stattlichen Armeen und Prachtgewänder, all diese stolzen und hochmütigen Seelen. In den Augen der Einsichtsvollen sind all diese Konflikte, Streitigkeiten und prahlerischen Eitelkeiten auf ewig wie kindliche Spiele und Zeitvertreib. Lerne daraus und sei nicht wie die, die sehen und doch leugnen.
Wir sagen dies nicht um Unser und Unserer Geliebten willen, denn sie sind bereits gefangen und schwer geprüft und erwarten nichts von Menschen wie dir. Wir wollen nur, daß du dein Haupt vom Lager der Achtlosigkeit erhebst, den Schlummer der Nachlässigkeit abschüttelst und davon ablässest, den Dienern Gottes Unrecht anzutun. Bemühe dich, solange deine Macht und Herrschaft währt, das Leid der Unterdrückten zu lindern. Wenn du gerecht urteilst und den Streit und das Treiben dieser vergänglichen Welt mit klarem Blick betrachtest, wirst du bereitwillig zugeben, daß es dem Puppenspiel gleicht, das Wir beschrieben haben.
Lausche den Worten Gottes und brüste dich nicht der Dinge dieser Welt. Was ist aus denen geworden, die wie du zu Unrecht die Herrschaft auf Erden beanspruchten, die versuchten, das Licht Gottes in Seinem Land auszulöschen und das Fundament Seines mächtigen Baus in Seinen Städten zu zerstören? Wo sind sie heute? Sei gerecht in deinem Urteil und kehre zu Gott zurück, damit Er vielleicht die Sünden deines nutzlosen Lebens tilge. Doch wehe, Wir wissen, daß du niemals dahin gelangen wirst, denn so groß ist deine Grausamkeit, daß sie die Hölle lodern und den Geist klagen läßt, die Pfeiler des himmlischen Thrones erschüttert und die Herzen der Gläubigen erbeben läßt.
O Völker der Erde! Neigt euer Ohr dem Ruf dieses Unterdrückten und denkt über dieses Gleichnis nach. Vielleicht werdet ihr dann nicht vom Feuer des Selbstes und der Leidenschaft verzehrt und nicht durch weltlichen Tand abgehalten von Ihm, der ewigen Wahrheit. Ruhm und Erniedrigung, Reichtum und Armut, Ruhe und Heimsuchung werden vergehen, und alle Völker dieser Welt werden bald in ihren Gräbern ruhen. Ein Mensch mit Einsicht sollte deshalb seinen Blick auf das Ziel der Ewigkeit richten, auf daß er durch die Gnade des Altehrwürdigen Königs in das ewige Königreich gelange und unter dem Schatten des Baumes Seiner Offenbarung wohne.
Obwohl diese Welt voll des Irrtums und des Truges ist, gemahnt sie doch alle Menschen ständig an ihre Vergänglichkeit. Der Tod des Vaters kündigt dem Sohn an, daß auch er sterben wird. Wüßten doch die Bewohner der Welt, die für sich Reichtum angehäuft haben und, weit entfernt von der Wahrheit, in die Irre gehen, wer am Ende Hand an ihre Schätze legen wird – aber bei dem Leben Bahás, niemand weiß es außer Gott, erhaben sei Seine Herrlichkeit.
Der Dichter Saná’í – Gottes Gnade ruhe auf ihm – sagte: >»Habt acht, o ihr, deren unziemlicher Wandel euer Angesicht verdunkelt! Habt acht, o ihr, deren Bärte durch das Alter weiß geworden sind!« Wehe, die meisten Menschen schlafen tief. Sie gleichen dem Betrunkenen, der sich in seinem Rausch zu einem Hund hingezogen fühlte, ihn umarmte und ihn zu seinem Gespielen machte. Als aber der Morgen der Unterscheidung dämmerte und das Licht der Sonne den Horizont erhellte, da erkannte er, daß der Gegenstand seiner Zuneigung nur ein Hund war. Daraufhin kehrte er voll Reue und Scham zu seinem Heim zurück.
Denke nicht, du hättest diesen Jüngling erniedrigt oder über Ihn gesiegt. Du selbst wirst beherrscht, doch erkennst du es nicht. Das niedrigste und verachtenswerteste aller Dinge befiehlt über dich, nämlich das Selbst und die Leidenschaft, die seit jeher verwerflich waren. Hinderte dich nicht Gottes vollkommene Weisheit, so könntest du deine Hilflosigkeit und die aller Erdenbewohner klar erkennen. Unsere Erniedrigung ist fürwahr der Ruhm Seiner Sache, könntest du es nur verstehen.
Noch nie hat dieser Jüngling unhöfliche Worte geschätzt. Höflichkeit ist Unser Gewand, mit dem Wir Unsere gottnahen Diener zieren. Sonst würden auf dieser Tafel einige der Taten enthüllt, von denen du glaubst, sie seien verborgen.
O Vertreter der Macht! Diese kleinen Kinder und diese Armen in Gott hätten nicht von Offizieren und Soldaten begleitet werden müssen. Bei unserer Ankunft in Gallipoli trat ein Major mit dem Namen ‘Umar in Unsere Gegenwart. Gott weiß wohl, was er sagte. Nach einem Gespräch, in dem seine Unschuld und deine Schuld zur Sprache kam, erklärten Wir: »Schon früher hätten die Gelehrten dieser Zeit mit diesem Jüngling zusammentreffen können, um festzustellen, welches Vergehen diese Diener begangen haben. Nun aber ist es zu spät, und du bist, wie du selbst sagst, verpflichtet, Uns in der trostlosesten aller Städte einzukerkern. Doch etwas bitte Ich dich, falls du es für möglich hältst, Seiner Majestät dem Sultan zu unterbreiten: Er möge diesem Jüngling eine Unterredung von zehn Minuten gestatten, so daß er Ihn alles fragen kann, was ihm genügt als Beweis für die Glaubwürdigkeit dessen, der die Wahrheit ist. Wenn Gott Ihn befähigt, diesen Beweis zu erbringen, dann soll er diese Unglücklichen entlassen und sie nicht länger behelligen.«
Er versprach, die Botschaft zu überbringen und Uns die Antwort mitzuteilen. Wir haben jedoch nichts von ihm gehört. Es ist nicht angemessen, daß Er, der die Wahrheit ist, jemanden aufsucht, da alle erschaffen wurden, Ihm zu gehorchen. Doch angesichts des Zustandes der kleinen Kinder und der großen Zahl von Frauen, die von ihren Freunden und ihrer Heimat getrennt sind, haben Wir zugestimmt, doch ohne Resultat. ‘Umar lebt und ist erreichbar. Erkundige dich bei ihm, auf daß du die Wahrheit erfährst.
Die meisten Unserer Gefährten liegen nun krank in diesem Gefängnis, und niemand weiß, was Uns zugestoßen ist, außer Gott, dem Allmächtigen, dem Allwissenden. In den Tagen nach Unserer Ankunft stiegen zwei dieser Diener auf in die Reiche des Himmels. Einen ganzen Tag lang verhinderten die Wachen, daß man ihre gesegneten Leiber beisetzen konnte. Sie bestanden darauf, daß ihnen zuerst alle Kosten für die Leichentücher und die Beerdigung zu zahlen seien, obwohl niemand sie um ihre Hilfe gebeten hatte. Zu diesem Zeitpunkt waren wir irdischer Mittel beraubt und baten darum, uns die Angelegenheit zu überlassen und den Anwesenden zu erlauben, die Leichname zu tragen. Aber sie untersagten es. Schließlich wurde ein Teppich in den Basar gebracht, und der Erlös den Wachen gegeben. Später erfuhren wir, daß sie nur eine flache Grube ausgehoben hatten, in der sie die beiden Leichname verscharrten, obwohl sie den doppelten Betrag genommen hatten, der für die Leichentücher und ein ordentliches Begräbnis angemessen gewesen wäre.
Die Feder ist machtlos, und der Mund versagt, die Leiden zu beschreiben, die Wir erlitten haben. Doch süßer als Honig ist Mir die Bitternis solcher Heimsuchungen. Wollten doch Mir, der Ich im Meer innerer Bedeutungen vergehe, auf dem Pfade Gottes und um Seiner Liebe willen in jedem Augenblick alle Trübsale dieser Welt auferlegt werden!
Wir flehen zu Gott um Geduld und Langmut, denn du bist nur ein schwaches Geschöpf, der Erkenntnis beraubt. Würdest du erwachen und den Duft der Brisen einatmen, die von den Reichen der Ewigkeit her wehen, so gäbest du bereitwillig alles auf, was du besitzest und dessen du dich rühmst, und zögest es vor, in einem der verfallenen Räume dieses Größten Gefängnisses zu wohnen. Flehe zu Gott, daß Er dir ein solch reifes Verständnis gewähre, so daß du lobenswerte Taten von tadelnswerten zu unterscheiden vermagst. Friede sei mit dem, der dem Weg der Rechtleitung folgt!

Lawḥ Fu’ád

Er ist der Heiligste, der Herrlichste!
Káf. Ẓá’.A127 Wir rufen dich an von jenseits des Meeres der Größe, über das karminrote Land vom Horizont der Trübsal. Wahrlich, kein Gott ist außer Ihm, dem Allmächtigen, dem Freigebigsten. Wandle standhaft in Meiner Sache, und folge nicht dem Pfad derer, die, als sie das Ziel ihrer Sehnsucht erreichten, Gott, den Herrn der Herren, leugneten. Bald wird Er sie in Seinem Zorn ergreifen, und Er ist wahrlich der Allmächtige, der Allunterwerfende.
Wisse, daß Gott kraft Seiner souveränen Macht den Angesehensten derer, die Uns verurteilten, ergriff. Als ihn Unsere Strafe ereilte, floh er nach Paris und suchte dort Ärzte auf.
»Gibt es für mich keine Hilfe?« fragte er.
Ihm wurde auf den Mund geschlagen und beschieden: »Es gibt kein Entrinnen!«A128
Und da er sich dem Engel des Zorns zuwandte, starb er beinahe vor Furcht. »Ich habe ein Haus voller Reichtümer«, sagte er. »Ich besitze einen Palast am Bosporus, Flüsse fließen zu seinen Füßen.«
Der Engel antwortete: »Kein Lösegeld wird an diesem Tage von dir angenommen, wolltest du auch alles Sichtbare und Unsichtbare dafür opfern. Hörst du nicht die Seufzer des Gottesvolkes, das du ohne Beweis ins Gefängnis warfst? Deine Tat ließ die Bewohner des Paradieses wehklagen und die, die morgens und abends den Himmelsthron in der Höhe umkreisen. Der Zorn deines Herrn kam über dich, und streng ist Er in Seiner Züchtigung!«A129
Er entgegnete: »Ich herrschte über die Menschen, sieh, hier ist meine Vollmacht.«
»Zügle deine Zunge, o Leugner des Tages des Gerichts!«A130
Er flehte: »Ist kein Aufschub möglich, so daß ich nach meiner Familie senden kann?«
»Weit gefehlt, o du, der du nicht an die Verse Gottes glaubst!«
Darauf riefen die Wächter des unergründlichen Abgrunds nach ihm: »Weit sind die Tore der Hölle geöffnet, dich zu verschlingen, o du, der du dich abgewandt hast von deinem Herrn, dem Unbeschränkten! Steige hinab in ihr Feuer, denn es verlangt nach dir. Hast du vergessen, o du Verworfener, wie deine Tyrannei sogar die Grausamkeit des Pharao, des Herrn der Pfähle,A131 in den Schatten stellte, als du der Nimrod des Zeitalters warst? Bei Gott! Deine Ungerechtigkeit hat den Schleier der Heiligkeit zerrissen und ließ die Säulen des Himmels erzittern. Wo findest du jetzt Zuflucht? Wer schützt dich jetzt vor der schrecklichen Geißel deines Herrn, des Allbezwingenden? Es gibt keinen sicheren Hafen für dich an diesem Tag, o gottloser Zweifler!« Daraufhin übermannte ihn der Todeskampf, und seine Augen brachen. So legten Wir in grimmigem Zorn Hand an ihn, und hart ist die Strafe deines Herrn.
Dann rief ihn ein Engel von der rechten Seite des Thrones: »Siehe den Engel der Trübsal. Gibt es einen Ort, dahin du fliehen kannst, außer in die Hölle, in der das HerzA132 kocht?« Und der Engel der Züchtigung nahm seinen Geist zu sich, und eine Stimme verkündete: »Tritt hinab in den bodenlosen Abgrund, der im Buch verheißen ist und den du leugnetest bei Tag und Nacht!«
Bald werden Wir den abtreten lassen, der ihm glich,A133 und werden Hand an ihn legen, der das Land regiert,A134 denn Ich bin wahrlich der Allmächtige, der Allbezwingende. Sei standhaft in der Sache Gottes und preise deinen Herrn am Morgen und am Abend. Laß nicht die Verleumdungen dessen, der durch Unsere Gaben so geblendet war, daß er sich von Gott abwandte, dem Herrn aller Namen, das Licht deiner Seele löschen. Er verführt seine Vertrauten, so, wie Satan die seinen. Bald wirst du sehen, wie er in dieser und der künftigen Welt offenkundigen Verlust erleidet. Wahrlich, ihm ist eine schmerzliche Strafe bereitet. Er sandte jemandem in diesem Land einen Brief, ein »Buch der Frevler«A135. Darin verspottete er Gott und schrieb, was alles Erschaffene mit Entsetzen erfüllte. Sprich: Kannst du jemanden finden, der dich beschützt, wenn dich der Zorn Gottes, des Allmächtigen, des Unbezwungenen, ereilt?
So haben Wir dir berichtet, was in den Herzen der Menschen verborgen liegt. Wahrlich, dein Herr ist der Allmächtige, der Allwissende. Erhebe dich für diese Sache und versammle Meine Geliebten. Hilf ihnen, die Wahrheit zu erkennen an diesem Tag, da der Menschen Füße straucheln. Sprich: Jeder wahre Gläubige muß seinem Herrn beistehen. Er, wahrlich, ist Unser Helfer, doch dieses Volk hat niemanden, dem es sich an diesem Tage zuwenden kann.
Daraufhin ergriffen Wir Mihdí,A136 dem Wir Gottes Strafe in Unseren Büchern und Schriften angekündigt hatten. Als Unsere Gewalt ihn ergriff, da flehte er: »Darf ich meine Schritte nicht rückgängig machen?«
Eine Stimme rief aus: »Wehe dir, o du, der du nicht an den Tag der Auferstehung glaubst! Dies ist das Feuer der Hölle, und seine Flammen wurden für dich geschürt. In deinem nutzlosen Leben vollbrachtest du nicht eine rechtschaffene Tat, und nun hast du niemanden, der dich vor Gott beschützt. Wahrlich, wegen dir wurden alle Herzen verzehrt, wegen dir wehklagte der Heilige Geist.«
Er flehte: »Gibt es keine Rettung für mich?«
»Nein, bei meinem Herrn, was du auch tust!«
Da schrie er in solcher Verzweiflung auf, daß die Toten in den Gräbern erzitterten, und die Hand unüberwindlicher Macht ergriff ihn. Eine Stimme verkündete: »Kehre zurück zum Sitz des Zorns im Feuer der Hölle; elend und übel sei deine Behausung!«
So legten Wir Hand an ihn, wie Wir auch seine Vorgänger ergriffen. Sehet ihre Häuser, die Wir den Spinnen überlassen, und habt acht, o ihr, denen Verstand gegeben ist! Er hat sich Gott widersetzt, und für ihn wurden die Verse des Zornes im Buche offenbart. Gesegnet ist, wer es liest und über seinen Inhalt nachdenkt, denn ihn erwartet fürwahr ein gutes Ende.
So haben Wir dir über das Los der Frevler berichtet, um deine Augen zu trösten. Doch dir birgt die Zukunft ein seliges Ende.

Súratu’l-Mulúk

Er ist der Allmächtige !
Dies ist eine Tafel dieses Dieners, der im Reich der Namen Ḥusayn genannt wird, an die Könige der Erde. Vielleicht nähern sie sich ihr im Geiste des Wohlwollens, entdecken in ihrer Botschaft die Geheimnisse göttlicher Vorsehung und verstehen ihre Bedeutung. Und vielleicht geben sie all ihren Besitz auf, wenden sich der Heimstatt der Heiligkeit zu und nähern sich Gott, dem Allherrlichen, dem unvergleichlich Schönen.
O Könige der Erde! Hört auf die Stimme Gottes, die von diesem erhabenen, früchtebeladenen Baume aus ruft, der den Karminroten Hügeln auf der heiligen Ebene entsprossen ist, und die Worte anstimmt: »Es ist kein Gott außer Ihm, dem Mächtigen, dem Allvermögenden, dem Allweisen.« Dies ist ein Ort, den Gott gesegnet hat für die, die ihn betreten, ein Ort, an dem Seine Stimme aus dem himmlischen Baum der Heiligkeit vernommen wird. Fürchtet Gott, o ihr Könige, und laßt euch diese erhabenste Gnade nicht entgehen. So werft denn euren Besitz hinweg und klammert euch an den Halt Gottes, des Erhabenen, des Großen. Wendet eure Herzen dem Antlitz Gottes zu, gebt auf, wonach euch eure Wünsche trachten ließen, und gehört nicht zu den Verlorenen.
O Diener, berichtet ihnen die Geschichte ‘AlísA137, wie Er zu ihnen kam mit der Wahrheit, mit Seinem herrlichen und gewichtigen Buch, in Seinen Händen ein Zeugnis und einen Beweis von Gott mit heiligen, gesegneten Zeichen. Ihr jedoch, o Könige, habt versäumt, das Gedenken Gottes in Seinen Tagen zu achten und euch von den Lichtern führen zu lassen, die aufgingen und aufleuchteten über dem Horizonte eines strahlenden Himmels. Ihr erforschtet nicht Seine Sache, was doch besser für euch gewesen wäre als alles, worauf die Sonne scheint – o könntet ihr es doch verstehen! Ihr bliebt unachtsam, bis die Geistlichen Persiens in ihrer Grausamkeit das Urteil über Ihn fällten und Ihn zu Unrecht töteten. Sein Geist stieg zu Gott empor, und die Augen der Bewohner des Paradieses und die Engel, die Ihm nahe sind, weinten bitterlich über diese Grausamkeit. Hütet euch, weiterhin so achtlos zu sein, wie ihr es ehedem wart. So kehrt denn zu Gott, eurem Schöpfer, zurück, und gesellt euch nicht zu den Achtlosen.
Sprich: Die Sonne der StatthalterschaftA138 ist aufgegangen, der Punkt des Wissens und der Weisheit wurde entfaltet, und der Beweis Gottes, des Allmächtigen, des Allweisen, ward offenbar. Sprich: Der Mond der Ewigkeit ist mitten am Himmel aufgegangen, und sein Licht hat die Bewohner der himmlischen Reiche erleuchtet. Mein Antlitz kam aus den Schleiern hervor und goß seine Strahlen auf alles, was im Himmel und auf Erden ist. Doch habt ihr euch Ihm nicht zugewandt, obgleich ihr für Ihn geschaffen seid, o ihr Könige! Befolgt daher, was Ich euch sage, hört darauf mit euren Herzen und gehört nicht zu denen, die sich abgewandt haben. Denn euer Ruhm beruht nicht auf eurer Herrschaft, sondern auf eurer Nähe zu Gott und dem Befolgen Seines Gebots, wie es in Seinen heiligen und verwahrten Tafeln herniedergesandt wurde. Sollte einer von euch über die ganze Erde herrschen und über alles, was darinnen und darauf besteht, ihre Meere, ihre Länder, ihre Berge und ihre Ebenen, doch Gott würde seiner nicht gedenken – all dies würde ihm nichts nützen, o könntet ihr es doch erkennen!
Wisset, daß der Ruhm eines Dieners in seiner Nähe zu Gott liegt und daß nichts ihm nützen kann, so er sich Ihm nicht naht, selbst wenn er über die ganze Schöpfung herrschte. Sprich: Der Windhauch Gottes weht vom Paradiese her über euch, aber ihr habt ihn mißachtet und es vorgezogen, in eurem Eigensinn zu verharren. Gott hat euch Seine Führung angeboten, ihr aber seid ihr nicht gefolgt und habt es vorgezogen, ihre Wahrheit zurückzuweisen. Die Lampe Gottes wurde in der Nische Seiner Sache entzündet, ihr aber habt es versäumt, den Glanz Seiner Herrlichkeit zu suchen und euch diesem Licht zu nähern, und noch immer schlaft ihr auf dem Lager der Achtlosigkeit!
So erhebt euch denn, seid standhaft, macht wieder gut, was ihr versäumt habt, und geht Seinem heiligen Hof entgegen am Gestade Seines mächtigen Meeres, auf daß euch die Perlen der Erkenntnis und Weisheit offenbar werden, die Gott für euch in der Muschel Seines strahlenden Herzens verwahrt. Dies ist der beste Rat – haltet euch daran, auf daß ihr zu denen zählt, die rechtgeleitet sind. Hütet euch, daß ihr den Odem Gottes nicht hindert, über eure Herzen zu wehen, den Odem, durch den die Herzen derer, die sich Ihm zuwenden, belebt werden. Hört auf die Ermahnungen, die Wir euch in dieser Tafel offenbart haben, damit Gott euch erhöre und die Pforten Seiner Gnade vor euch öffne. Er ist wahrlich der Mitleidvolle, der Barmherzige.
Fürchtet Gott, o Könige der Erde, und hütet euch, die Grenzen zu überschreiten, die der Allmächtige gesetzt hat. Haltet die Gebote, die euch in Seinem Buche gegeben sind, und übertretet sie nicht. Seid wachsam, damit ihr niemandem Unrecht zufügt, und sei es auch so gering wie ein Senfkorn. Beschreitet den Pfad der Gerechtigkeit, denn dieser ist wahrlich der gerade Pfad.
Legt eure Streitigkeiten bei und rüstet ab, damit die Last eurer Ausgaben leichter werde und eure Gemüter und Herzen zur Ruhe kommen. Heilt die Zwietracht, die euch spaltet, dann werdet ihr kein Kriegsgerät mehr nötig haben außer dem, was der Schutz eurer Städte und Gebiete erfordert. Fürchtet Gott und hütet euch, die Grenzen des rechten Maßes zu überschreiten und zu den Maßlosen zu gehören.
Wir haben erfahren, daß ihr Jahr für Jahr eure Ausgaben vermehrt und die Lasten dafür euren Untertanen aufbürdet. Dies ist wahrlich mehr als sie tragen können und ein bitteres Unrecht. Entscheidet gerecht zwischen den Menschen, und werdet zu Wahrzeichen der Gerechtigkeit unter ihnen. Dies ist es, so ihr billig urteilt, was euch ansteht und eurer Stufe entspricht.
Hütet euch, jemandem Unrecht zu tun, der euch anruft und unter euren Schutz tritt. Wandelt in der Furcht des Herrn, und führt ein gottgefälliges Leben. Verlaßt euch nicht auf eure Macht, eure Heere und Schätze. Setzt euer ganzes Vertrauen und eure Zuversicht auf Gott, der euch erschaffen hat, und sucht in allem Seinen Beistand. Hilfe kommt allein von Ihm. Er hilft, wem Er will, mit den Scharen der Himmel und der Erde.
Wisset, daß die Armen Gottes Pfand in eurer Mitte sind. Seid achtsam, daß ihr dieses Pfand nicht veruntreut, daß ihr nicht ungerecht an ihnen handelt und auf den Wegen der Treulosen wandelt. Ihr werdet ganz gewiß über Sein Pfand zur Rechenschaft gezogen werden an dem Tage, da die Waage der Gerechtigkeit aufgestellt, da jedem vergolten wird, wie ihm gebührt, da die Taten aller Menschen, ob reich oder arm, gewogen werden.
Wenn ihr den Ratschlägen, die Wir in unvergleichlicher, deutlicher Sprache auf dieser Tafel offenbaren, keine Beachtung schenkt, wird göttliche Züchtigung von allen Seiten über euch kommen, und Seine Gerechtigkeit wird über euch ihr Urteil fällen. An jenem Tage werdet ihr keine Macht haben, Ihm zu widerstehen, und eure Ohnmacht erkennen. Habt Erbarmen mit euch selbst und mit denen, die euch unterstehen. Richtet zwischen ihnen nach den Regeln, die Gott auf Seiner heiligsten, erhabensten Tafel niedergelegt hat, einer Tafel, auf der Er allem sein festgesetztes Maß zugewiesen und eine deutliche Erklärung aller Dinge gegeben hat, einer Tafel, die selbst Mahnung ist für alle, die an Ihn glauben.
Prüfet Unsere Sache, erforschet alles, was Uns widerfahren ist, entscheidet gerecht zwischen Uns und Unseren Feinden, und verfahret unparteiisch mit eurem Nächsten. Wenn ihr der Hand des Unterdrückers nicht Einhalt gebietet, wenn ihr versäumt, die Rechte der Getretenen zu schützen, welches Recht habt ihr dann, euch vor den Menschen zu brüsten? Wessen könnt ihr euch zu Recht rühmen? Sind es eure Speise und euer Trank, auf die ihr stolz seid, oder die Schätze, die ihr hortet, die Vielfalt und der Wert des Schmucks, mit dem ihr euch behängt? Bestünde wahrer Ruhm im Besitz solch vergänglicher Dinge, dann müßte die Erde, auf der ihr geht, sich vor euch brüsten, weil sie euch nach dem Ratschluß des Allmächtigen mit eben diesen Dingen versorgt und beschenkt. Tief in ihr ist alles enthalten, was ihr besitzet, wie Gott es verfügt hat. Aus ihr schöpft ihr euren Reichtum als Zeichen Seiner Barmherzigkeit. So betrachtet denn euren Zustand. Seht, worauf ihr stolz seid! Könntet ihr es doch begreifen!
Nein, bei Ihm, der das Reich der ganzen Schöpfung in Seinem Griff hält! Euer wahrer, bleibender Ruhm liegt einzig in eurem entschiedenen Festhalten an den Geboten Gottes, in der rückhaltlosen Befolgung Seines Gesetzes, in der Entschlossenheit, mit der ihr darauf achtet, daß sie angewandt werden, und darin, daß ihr unbeirrt dem rechten Wege folgt.
O Könige der Christenheit! Vernahmt ihr nicht das Wort Jesu, des Geistes Gottes: »Ich gehe hin und komme wieder zu euch«Q37? Warum versäumtet ihr dann, als Er wiederkam zu euch in den Wolken des Himmels, Ihm zu nahen, auf Sein Antlitz zu schauen und in Seine Gegenwart zu gelangen? An anderer Stelle sagt Er: »Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommt, wird Er euch in alle Wahrheit leiten.«Q38 Doch seht, als Er die Wahrheit brachte, da weigertet ihr euch, Ihm euer Angesicht zuzuwenden, und ergötztet euch weiter mit Spiel und Tand. Ihr hießet Ihn nicht willkommen, noch suchtet ihr Seine Gegenwart, um die Verse Gottes aus Seinem Munde zu hören und der vielfältigen Weisheit des Allmächtigen, des Allherrlichen, des Allweisen, teilhaftig zu werden. Ihr habt versagt und so den Odem Gottes daran gehindert, über euch zu wehen. Eurer Seele habt ihr die Süße seines Duftes vorenthalten, und weiter streift ihr voll Ergötzen durch das Tal verderbter Lüste. Bei Gott! Ihr werdet vergehen mit allem, was ihr besitzet. Fürwahr, zu Gott werdet ihr zurückkehren und in der Gegenwart dessen, der die ganze Schöpfung zusammenrufen wird, zur Rechenschaft gezogen für das, was ihr getan.
Habt ihr nicht gehört, was im Evangelium berichtet wird über die, »welche nicht aus Blut noch aus dem Willen des Fleisches noch aus dem Willen eines Mannes, sondern von Gott geboren sind«Q39 – das heißt jene, die durch Gottes Macht erstanden? Hierdurch wird deutlich, daß ein Mensch in der Welt der Schöpfung erscheinen kann, der wahrlich ganz von Gott ist, dem Allmächtigen, dem Allwissenden, dem Allweisen. Wie kommt es, daß ihr, als ihr von Unserer Sache erfuhrt, versäumtet, Uns selbst danach zu fragen, damit ihr Wahrheit von Falschheit unterscheiden könnt, Unser Ziel erfahrt und von den Heimsuchungen hört, die Wir von einem eigensinnigen, verlorenen Geschlecht erduldet haben?
O Gesandter des Königs von Paris!A139 Hast du vergessen, was das Evangelium des Johannes über das Wort und seine Offenbarungen sagt? Und hast du vergessen, was der GeistA140 über die Manifestationen des Wortes sprach? Gehörst du denn zu den Achtlosen? Wenn nicht, warum hast du dich dann mit dem Gesandten PersiensA141 verschworen, Uns zuzufügen, was die Herzen derer, denen Erkenntnis zuteil ward, schmelzen, die Tränen der Bewohner des Reiches der Ewigkeit fließen und die Seelen der Gott Nahen klagen ließ? Und all dies hast du getan, ohne Unsere Sache zu untersuchen oder ihre Wahrheit zu erkennen. Wäre es nicht deine Pflicht gewesen, diese Sache zu prüfen, dich über das, was Uns widerfahren, zu informieren und gerecht zu urteilen?
Deine Tage sind gezählt, deine Amtszeit neigt sich ihrem Ende zu, und all dein Besitz wird nicht mehr sein. Dann wirst du in der Gegenwart des allmächtigen Königs für das zur Rechenschaft gezogen, was deine Hände begangen. Wie viele Staatsdiener waren vor dir, Männer, die dich an Macht und Rang überragten, größeren Reichtum besaßen – und doch wurden sie zu Staub und hinterließen auf Erden weder Namen noch Spur. Heute umfängt sie schmerzliche Reue. Unter ihnen sind jene, die in ihrer Pflicht gegenüber Gott versagten, ihren Begierden folgten und den Pfad der Lust und Bosheit beschritten. Doch unter ihnen sind auch solche, die sich an Gottes Verse hielten, die unter dem Schirm der göttlichen Führung Gerechtigkeit walten ließen und in den Schutz der Gnade ihres Herrn eintraten.
Ich ermahne dich und jene, die dir gleichen, niemanden so zu behandeln, wie du Uns behandelt hast. Hüte dich davor, der Fußspur Satans zu folgen und den Weg des Unrechts zu gehen. Nehmt von der Welt nur, wessen ihr bedürft, und verzichtet auf alles andere. Urteilt gerecht, und seid nicht wie jene, die vom Pfad der Gerechtigkeit abgeirrt sind.
Zwanzig Jahre sind vergangen, o Könige, und in dieser Zeit erfuhren Wir jeden Tag die Pein einer neuen Trübsal. Keiner von denen, die vor Uns waren, hat erlitten, was Wir erlitten. Könntet ihr es doch erkennen! Die gegen Uns aufstanden, haben uns getötet, haben unser Blut vergossen, unseren Besitz geplündert und unsere Ehre verletzt. Obwohl der meisten unserer Leiden gewahr, habt ihr versäumt, die Hand des Angreifers zurückzuhalten. Ist es denn nicht eure klare Pflicht, der Tyrannei des Unterdrückers Einhalt zu gebieten und unparteiisch mit euren Untertanen zu verfahren, auf daß euer hoher Gerechtigkeitssinn der ganzen Menschheit offenkundig werde?
Gott hat euren Händen die Zügel der Herrschaft über die Menschen anvertraut, auf daß ihr mit Gerechtigkeit über sie herrscht, die Rechte der Unterdrückten schützt und die Frevler bestraft. So ihr dieser Pflicht, die Gott euch in Seinem Buch auferlegt hat, nicht nachkommt, werden eure Namen vor Ihm zu den Ungerechten gezählt. Groß, fürwahr, ist eure Torheit! Folgt ihr dem, was euer Wahn euch eingab, und mißachtet ihr die Gebote Gottes, des Höchsterhabenen, des Unzugänglichen, des Allbezwingenden, des Allmächtigen? Gebt auf, was ihr besitzt, und tut, was Gott euch geboten hat. Suchet Seine Gnade, denn wer sie sucht, beschreitet Seinen geraden Pfad.
Seht Unsere Lage und die Leiden und Nöte, die Uns plagen; vergeßt Uns nicht, sei es auch nur für einen Augenblick, und urteilt gerecht zwischen Uns und Unseren Feinden. Dies wird fürwahr von offenbarem Vorteil für euch sein. So berichten Wir euch Unsere Geschichte und erzählen, was Uns widerfahren, damit ihr Unsere Leiden hinwegnehmt und Unsere Last erleichtert. Wer will, befreie Uns aus Unserer Not, und was den betrifft, der es nicht will – Mein Herr ist gewiß der beste Helfer!
Warne das Volk, o Diener, und mache es vertraut mit dem, was Wir auf Dich herniedersandten. Lasse Dich durch niemanden schrecken und sei kein Zauderer. Der Tag wird kommen, da Gott Seine Sache erhöht und Sein Zeugnis vor den Augen aller, die in den Himmeln und auf Erden sind, verherrlichen wird. Setze allezeit Dein ganzes Vertrauen auf Deinen Herrn, richte Deinen Blick auf Ihn und wende Dich ab von allen, die Seine Wahrheit verwerfen. Lasse Gott, Deinen Herrn, Deinen alleinigen Beistand sein. Wir haben gelobt, Deinen Triumph auf Erden zu sichern und Unsere Sache vor allen Menschen zu erhöhen, selbst wenn kein König sich fände, der Dir sein Angesicht zuwendet.
Erinnere Dich Deiner Ankunft in der StadtA142, wie die Minister des Sultans glaubten, ihre Gesetze und Gepflogenheiten seien Dir unbekannt, und Dich für einen Narren hielten. Sprich: Ja, bei Meinem Herrn! Nichts weiß Ich, als was Gott Mich in Seiner gütigen Huld zu lehren beliebte. Dies bezeugen Wir mit Gewißheit und bekennen es ohne Zögern.
Sprich: Wenn die Gesetze und Regeln, die ihr so wichtig nehmt, von euch selbst stammen, werden Wir sie keineswegs befolgen. So wurde Ich von Ihm, dem Allweisen, dem Allwissenden, unterwiesen. So hielt Ich es in der Vergangenheit, und so wird es durch die Kraft und Macht Gottes auch in Zukunft bleiben. Dies ist fürwahr der wahre, der rechte Weg. Stammen sie aber von Gott, so bringt eure Beweise vor, wenn ihr die Wahrheit sprecht. Wir haben in einem Buche, in dem das Tun aller Menschen verzeichnet ist, wie unbedeutend es auch sei, alles festgehalten, was sie Dir zur Last legen, und alles, was sie Dir angetan.
Sprich: O ihr Diener des Staates! Haltet euch an Gottes Gebote, gebt eure eigenen Regeln und Gesetze auf und gehört zu den Rechtgeleiteten. Dies ist für euch besser als alles, was ihr besitzt – wenn ihr es doch wüßtet! So ihr das Gebot Gottes übertretet, wird kein Jota, kein Deut eurer Werke in Seinen Augen annehmbar sein. Binnen kurzem werdet ihr die Folgen dessen erkennen, was ihr in diesem nutzlosen Leben getan, und es wird euch dafür vergolten werden. Dies ist wahrlich die Wahrheit, die unbezweifelbare Wahrheit.
Wie groß ist die Zahl derer, die in vergangener Zeit begingen, was ihr begangen, und die, auch wenn sie im Rang über euch standen, schließlich, zum Staube zurückgekehrt, dem Gericht überantwortet wurden, dem keiner entrinnt! O daß ihr doch die Sache Gottes in eurem Herzen bedächtet! Ihr werdet ihren Spuren folgen und einen Ort betreten müssen, wo ihr niemanden findet, der euch hilft. Dann werdet ihr wahrlich über euer Tun befragt und zur Rechenschaft gezogen werden. Denn ihr habt eure Pflichten gegenüber der Sache Gottes versäumt und Seine Geliebten verächtlich zurückgewiesen, obwohl ihre Aufrichtigkeit unzweifelhaft war.
Gemeinsam habt ihr Rat über sie gehalten, ihr, die ihr lieber der Stimme eurer Gelüste folgt und den Befehl Gottes, des Helfers in der Not, des Allmächtigen, unbeachtet laßt.
Sprich: Wie? Haltet ihr euch an eure eigenen Regeln und Gesetze und schlagt die Gebote Gottes in den Wind? Fürwahr, ihr habt euch selbst und andere ungerecht behandelt. Könntet ihr es doch erkennen! Sprich: Wenn eure Gesetze auf Gerechtigkeit beruhen, warum folgt ihr dann solchen, die euren verderbten Neigungen entsprechen, und verwerft jene, die euren Wünschen zuwiderlaufen? Mit welchem Recht behauptet ihr dann, gerecht zwischen den Menschen zu richten? Rechtfertigen denn eure Gesetze, Ihn zu verfolgen, der sich auf euer Geheiß bei euch einfand, Ihn zurückzuweisen und Ihm täglich bitteres Unrecht zuzufügen? Hat Er euch jemals auch nur für einen Augenblick den Gehorsam verweigert? Alle Bewohner des Irak und darüber hinaus jeder, der die Dinge verständig betrachtet, wird die Wahrheit Meiner Worte bezeugen.
Seid gerecht in eurem Urteil, o ihr Diener des Staates! Was haben Wir getan, das Unsere Verbannung rechtfertigen könnte? Mit welchem Vergehen läßt sich Unsere Ausweisung begründen? Wir haben bei euch vorgesprochen, doch seht, ihr habt euch geweigert, Uns zu empfangen! Bei Gott, schweres Unrecht habt ihr begangen – ein Unrecht, mit dem sich kein Unrecht auf Erden vergleichen läßt. Dies bezeugt der Allmächtige selbst.
Habe Ich irgendwann eure Gesetze übertreten oder einem der Amtsträger im Irak nicht gehorcht? Erkundigt euch bei ihnen, damit ihr Uns besser einschätzen könnt und wohlunterrichtet seid. Hat sich jemand bei ihnen über Uns beschwert? Hat man von Uns jemals auch nur ein Wort gehört, das in Widerspruch zu dem gestanden hätte, was Gott in Seinem Buch offenbart hat? Legt daher eure Beweise dar, so daß Wir eure Taten billigen und eure Behauptungen anerkennen können!
Hättet ihr Uns in Übereinstimmung mit euren Prinzipien behandelt, so hättet ihr Uns Respekt und Ehre dafür erweisen müssen, daß Wir Uns an eure Befehle gehalten und befolgt haben, was ihr zu bestimmen beliebtet. Ebenso wäre es angemessen gewesen, daß ihr die Schulden übernehmt, die Wir, euren Weisungen folgend, im Irak auf Uns geladen haben. Ihr hättet Uns anhören, den Bericht Unserer Leiden zur Kenntnis nehmen und gerecht urteilen müssen, so, wie wenn ihr über euch selbst urteilen müßtet. Ihr hättet Uns nicht wünschen dürfen, was ihr für euch selbst nicht wünscht, sondern Uns großmütig behandeln sollen. Bei Gott! Ihr habt Uns weder nach euren eigenen Prinzipien behandelt noch nach denen anderer; vielmehr seid ihr euren Leidenschaften gefolgt, o ihr Schar der Stolzen und Eigensinnigen!
O Vogel der Heiligkeit! Schwinge Dich auf in den Himmel der Gemeinschaft mit Mir, und berichte dem Volk, was Wir Dir in den wogenden Meeren der Unsterblichkeit jenseits des Berges der Erhabenheit enthüllten. Fürchte niemanden, und setze Dein Vertrauen in Gott, den Allmächtigen, den Wohltäter. Wir werden Dich wahrlich vor denen beschützen, die ohne ein klares Zeichen von Gott oder einem erleuchteten Buch Dir schweres Unrecht zugefügt haben.
Sprich: Gott ist Mein Zeuge, o Schar der Gleichgültigen! Wir sind nicht zu euch gekommen, um Aufruhr und Verderben in eurem Land zu stiften. Nein, Wir kamen vielmehr auf Geheiß des Sultans, um eure Sache zu erhöhen, euch die Weisheit zu lehren und euch an das zu erinnern, was ihr vergessen habt – wie Er wahrlich sagte: »Warne sie, denn wahrlich, Deine Warnung wird den Gläubigen nützen.«Q40 Aber ihr hörtet nicht auf die süßen Melodien des Geistes und neigtet euer Ohr Unseren Feinden, die nur sprechen, wozu ihre Leidenschaften sie antreiben. Satan gaukelte ihnen vor, recht zu tun, und sie verleumdeten Uns. Habt ihr nicht gehört, was in Seinem mächtigen, deutlichen Buch offenbart wurde: »Wenn ein Frevler mit einer Kunde zu euch kommt, so vergewissert euch.«Q41? Warum habt ihr dann Gottes Befehl verworfen und seid den Spuren derer gefolgt, deren Ziel es ist, Unheil zu stiften?
Wir haben vernommen, einer der Verleumder habe behauptet, dieser Diener habe während Seines Aufenthalts im Irak Wucher betrieben und Reichtum angesammelt. Sprich: Wie könnt ihr beurteilen, wovon ihr nichts wißt? Wie könnt ihr die Diener Gottes verleumden und euch einen so teuflischen Verdacht zu eigen machen? Und wie könnte diese Anschuldigung zutreffen, da Gott doch ein solches Verhalten Seinen Dienern in einem heiligen, wohlverwahrten Buch verboten hat, das Muḥammad, dem Gesandten Gottes und dem Siegel der Propheten, offenbart wurde, und das Er zu Seinem unvergänglichen Zeugnis bestimmte und zu Seiner Führung und Mahnung für die ganze Menschheit? Dies ist nur eine der Fragen, in denen Wir Uns den Geistlichen Persiens widersetzen, indem wir den Menschen gemäß der Schrift Wucher verboten haben. Gott bezeugt die Wahrheit Meiner Worte. »Ich will meine Seele nicht freisprechen, denn die Seele gebietet das Böse.«Q42 Wir wollen euch nur die Wahrheit kundtun, damit ihr darüber Bescheid wißt, Gott fürchtet und rechtschaffen handelt. Hütet euch davor, euer Ohr denen zu neigen, von denen der faule Geruch der Bosheit und der Heuchelei ausgeht. Achtet ihrer nicht und entsagt der Welt.
Wisset: die Welt mit all ihrem Tand und Gepränge wird vergehen. Nichts ist von Dauer außer dem Reich Gottes, das niemandem gehört außer Ihm, dem Herrn über alle, dem Helfer in der Not, dem Allherrlichen, dem Allmächtigen. Die Tage eures Lebens schwinden dahin, und alles, womit ihr euch befaßt und dessen ihr euch rühmt, wird vergehen. Eine Schar Seiner Engel wird euch zu Gericht laden an den Ort, wo der ganzen Schöpfung die Glieder erbeben, wo es jeden Tyrannen eiskalt überläuft. Man wird euch befragen, was eure Hände in eurem nichtswürdigen Leben gewirkt haben, und euer Tun wird euch vergolten werden. Dies ist der Tag, der unvermeidlich über euch kommen wird, die Stunde, der niemand entrinnen kann. So bezeugt es die Zunge dessen, der die Wahrheit spricht und alle Dinge kennt.
Fürchtet Gott, ihr Bewohner der StadtA143, und sät nicht die Saat der Zwietracht unter den Menschen. Beschreitet nicht die Pfade Satans. Wandelt während der wenigen Tage, die euch noch verbleiben, auf den Wegen des einen, wahren Gottes. Eure Tage werden entschwinden wie die Tage derer, die vor euch waren. Zum Staube werdet ihr zurückkehren, wie eure Vorväter zum Staube zurückgekehrt sind.
Wisset, daß Ich niemanden fürchte außer Gott. Nur auf Ihn setze Ich Mein Vertrauen, nur an Ihn will Ich Mich halten und nur wünschen, was Er für Mich wünscht. Dies ist fürwahr Meines Herzens Sehnsucht, o daß ihr es doch wüßtet! Gott, dem Herrn aller Welten, habe Ich Leib und Seele als Opfer dargebracht. Wer Gott erkannt hat, sieht keinen außer Ihm, und wer Gott fürchtet, der fürchtet keinen außer Ihm, selbst wenn sich alle Mächte der Erde wider ihn verbündeten. Ich spreche nur auf Sein Geheiß und folge durch die Kraft Gottes und Seine Macht nur Seiner Wahrheit. Er wird wahrlich die Wahrhaftigen belohnen.
Berichte, o Diener, was Du bei Deiner Ankunft in der Stadt gesehen, damit Dein Zeugnis den Menschen erhalten bleibe und denen, die glauben, zur Warnung diene. Bei Unserer Ankunft in der Stadt kamen Uns ihre Amtsträger und Ältesten vor wie Kinder, die miteinander im Sand spielen. Keinen fanden Wir reif, von Uns die Wahrheiten anzunehmen, die Gott Uns gelehrt hat, noch bereit für Unsere wundersamen Worte der Weisheit. Unser inneres Auge weinte bitterlich über sie, über ihre Vergehen und die völlige Mißachtung all dessen, wozu sie erschaffen sind. Was Wir in jener Stadt gesehen haben, beschlossen Wir, in Unserem Buche aufzuzeichnen, damit es ihnen und der übrigen Menschheit zur Warnung diene.
Sprich: Wenn ihr nach diesem Leben und seinen Nichtigkeiten trachtet, hättet ihr sie suchen sollen, als ihr noch im Leib eurer Mutter wart, denn da kamt ihr diesen Dingen immer näher – könntet ihr es doch fassen! Doch habt ihr euch, seit ihr geboren wart und zur Reife kamt, immer mehr von der Welt entfernt und dem Staube genähert. Warum also legt ihr solche Raffgier nach den Schätzen der Erde an den Tag, wo doch eure Tage gezählt und eure Gelegenheiten bald vertan sind? Wollt ihr denn nicht den Schlaf abschütteln, o ihr Achtlosen?
Neigt euer Ohr den Ratschlägen, die dieser Diener euch um Gottes willen gibt. Wahrlich, Er heischt keinen Lohn von euch; Er begnügt sich mit dem, was Gott Ihm bestimmt hat, und ist dem Willen Gottes ganz ergeben.
Die Tage eures Lebens sind fast dahin, o Volk, und rasch naht euer Ende. Laßt darum ab von dem, was ihr ersonnen und woran ihr euch klammert, und haltet euch fest an Gottes Gebote, damit ihr erreicht, was Er euch bestimmt hat, und zu denen zählt, die den rechten Weg gehen. Ergötzt euch nicht an den Dingen der Welt und ihrem eitlen Tand und setzt nicht eure Hoffnung auf sie. Vertraut auf das Gedenken Gottes, des Höchsterhabenen, des Größten. Bald wird Er alles, was ihr besitzt, vergehen lassen. Fürchtet Ihn, vergeßt nicht Seinen Bund mit euch, und gehört nicht zu denen, die wie durch einen Schleier von Ihm getrennt sind.
Hütet euch, daß ihr euch nicht stolz vor Gott aufbläht und Seine Geliebten verächtlich zurückweist. Beugt euch in Demut vor den wahren Gläubigen, vor denen, die an Gott und Seine Zeichen glauben, deren Herz Seine Einheit bezeugt, deren Zunge Seine Einzigkeit verkündet, und die nicht reden, es sei denn mit Seiner Erlaubnis. So ermahnen Wir euch mit Gerechtigkeit und warnen euch mit Wahrheit, damit ihr vielleicht erweckt werdet.
Bürdet keiner Seele eine Last auf, die ihr selbst nicht tragen wollt, und wünscht niemandem, was ihr euch selbst nicht wünscht. Dies ist der beste Rat für euch, wolltet ihr ihn doch beherzigen!
Achtet die Religionsgelehrten unter euch, deren Lebenswandel mit ihrem Bekenntnis übereinstimmt, die die Grenzen, die Gott gesetzt hat, nicht überschreiten und deren Urteil Seinem Geheiß entspricht, wie es in der Schrift offenbart ist. Wisset, daß sie die Lampe der Führung sind für alle, die in den Himmeln und auf Erden wohnen. Wer diese Gelehrten unter euch mißachtet und geringschätzt, hat wahrlich die Gunst, mit der Gott ihn gesegnet hat, verwirkt.
Sprich: Der Tag wird kommen, da Gott euch Seine Gunst entzieht. Nichts entgeht Ihm. Er kennt die Geheimnisse der Himmel und der Erde. Sein Wissen umfaßt alle Dinge. Frohlocket nicht darüber, was ihr getan oder noch tun werdet, und weidet euch nicht an der Trübsal, mit der ihr Uns heimgesucht habt, denn damit könnt ihr eure Stufe nicht erhöhen – wolltet ihr doch euer Tun mit klarem Blick betrachten. Ihr werdet auch nicht fähig sein, die Erhabenheit Unseres Ranges zu schmälern. Nein, Gott wird Uns noch reichlicher vergelten, daß Wir Unsere Heimsuchungen mit unerschütterlicher Geduld ertragen haben. Wahrlich, Er wird den Lohn derer erhöhen, die in Geduld ausharren.
Wisset, daß Prüfungen und Heimsuchungen seit unvordenklichen Zeiten das Los der Erwählten Gottes und Seiner Geliebten und jener Seiner Diener waren, die von allem außer Ihm losgelöst sind, die weder Handel noch Wandel vom Gedenken an den Allmächtigen ablenkt, die nicht sprechen, ehe Er gesprochen hat, und nach Seinem Gebote handeln. So ist es Gottes Weg und Wirken von jeher gewesen, und so wird es auch in Zukunft sein. Selig, wer standhaft bleibt in Leid und Not, wer nicht darüber klagt, was ihm widerfährt, und auf dem Pfade der Geduld wandelt.
Was Uns widerfahren ist, wurde schon früher bezeugt. Unser Becher ist nicht der erste, der im Gebiet des Islam zerschlagen wurde, noch ist es das erste Mal, daß solche Ränkeschmiede gegen die Geliebten Gottes intrigierten. Uns widerfuhr gleiches wie zuvor Ḥusayn, als die Boten der Verschwörer, die in ihren Herzen Haß und Groll trugen, zu ihm kamen und ihn baten, aus der Stadt herauszukommen. Und als er sich ihnen, begleitet von seinen Verwandten, näherte, erhoben sie sich mit aller Macht gegen ihn und erschlugen ihn, schlachteten seine Söhne und Brüder ab und nahmen den Rest seiner Familie gefangen. So geschah es in früherer Zeit, und Gott bezeugt wahrlich Meine Worte. Aus seiner Linie überlebte niemand, weder alt noch jung, mit Ausnahme seines Sohnes ‘Alí al-Awsat, bekannt als Zaynu’l-‘Ábidín.
Seht, o ihr Achtlosen, wie hell damals das Feuer der Liebe Gottes im Herzen Ḥusayns loderte, so ihr Menschen seid, die nachdenken! So stark wurde seine Flamme, daß Inbrunst und Verlangen ihm schließlich die Zügel der Geduld aus den Händen nahmen und die Liebe zu dem Allbezwingenden sein Herz so verzückte, daß er sein Leben und all seinen Besitz hingab auf dem Pfade Gottes, des Herrn der Welten. Bei Gott! Süßer war dies in seinen Augen, als über Erde und Himmel zu herrschen. Denn der wahre Liebende wünscht nichts als den Geliebten, und der Sucher strebt nur nach dem Ziel seines Suchens. Ihre Herzen sehnen sich nach Vereinigung, so wie der Leib sich nach dem Geiste sehnt – nein, größer noch ist ihr Verlangen, o daß ihr es doch erkenntet!
Sprich: Dasselbe Feuer brennt nun in Meiner Brust. Auch dieser Ḥusayn wünscht, sich zu opfern, auf daß Er jene erhabene Stufe erreiche, die Stufe, auf der der Diener sich stirbtA144 und in Gott, dem Mächtigen, dem Erhabenen, dem Großen weiterlebtA145. Enthüllte Ich euch die Geheimnisse, die Gott in dieser Stufe verwahrt, so würdet ihr wahrlich euer Leben auf Seinem Pfad hingeben, auf euren Reichtum und all euren Besitz verzichten, damit ihr diese erhabene, allherrliche Stufe erreicht. Doch Gott hat eure Herzen verschleiert und eure Augen verdunkelt, damit ihr Seine Geheimnisse und ihre Bedeutung nicht versteht.
Sprich: Der Gottergebene sehnt sich nach der Nähe des Herrn, so wie sich ein Säugling nach der Mutterbrust sehnt – nein glühender noch ist sein Verlangen, könntet ihr es nur begreifen! Seine Sehnsucht ist wie das Lechzen des Dürstenden nach den Lebenswassern der Gnade oder die Sehnsucht des Sünders nach Vergebung. So erklären Wir euch die Geheimnisse dieser Sache und gewähren euch, was euch unabhängig macht von allem, was euch bisher beschäftigte, auf daß ihr den Hof der Heiligkeit in diesem erhabenen Paradies betretet. Bei Gott! Wer dort eintritt, wird diese Gefilde nie wieder verlassen, und wer seinen Blick darauf richtet, wird sich nie mehr davon abwenden, selbst wenn die Schwerter der Ungläubigen und Verleugner auf ihn niederprasseln. So haben Wir euch berichtet, was Ḥusayn zustieß, und Wir flehen zu Gott, daß Er Uns bestimme, was Er ihm bestimmte. Er ist wahrlich der Freigebigste, der Allgütige.
Bei Gott! Durch sein Handeln wehten die Düfte der Heiligkeit über alle Dinge, wurde der Beweis Gottes erbracht und Sein Zeugnis allen offenbar. Und nach ihm ließ Gott ein Volk erstehen, das seinen Tod ahndete, seine Feinde erschlug und ihn des Morgens und Abends beweinte. Sprich: Gott wird jeden Unterdrücker für seine Tyrannei ergreifen und die Unheilstifter vernichten, wie Er es in Seinem Buch bestimmt hat. Wißt, daß Taten wie die seine großen Einfluß auf die Welt des Seins haben – einen Einfluß, der jedoch unerforschlich ist für alle außer denen, deren Augen Gott geöffnet, deren Herzen Er von Schleiern befreit und deren Seelen Er rechtgeleitet hat.
Der Tag kommt, da Gott ein Volk erwecken wird, das sich Unserer Tage erinnert. Es wird die Geschichte Unserer Heimsuchung erzählen und Unser Recht von denen einfordern, die Uns ohne den geringsten Beweis offenkundiges Unrecht angetan haben. Gott herrscht über sie und weiß um ihre Taten. Er wird um ihrer Sünden willen Hand an sie legen. Er ist wahrlich der grimmigste Rächer.
So haben Wir euch die Kunde des einen, wahren Gottes überbracht und auf euch herniedergesandt, was Er vorherbestimmte, damit ihr Ihn um Vergebung bittet, zu Ihm zurückkehrt, aufrichtig bereut, eure Missetaten erkennt, euren Schlaf abschüttelt, aus eurer Achtlosigkeit erwacht, für das sühnt, was ihr versäumtet, und auf der Seite derer seid, die Gutes tun. Wer will, der mag die Wahrheit Meiner Worte anerkennen, und wer nicht will, der kehre sich ab. Meine Pflicht ist allein, euch zu erinnern, wie pflichtvergessen ihr gegen die Sache Gottes wart, so ihr Meine Warnung beachtet. Darum hört auf Meine Worte, kehret um zu Gott und bereut, damit Er sich in Seiner Gnade eurer erbarme, eure Sünden hinwegwasche und eure Vergehen vergebe. »Sein Erbarmen übertrifft den Grimm Seines Zornes«Q43, und Seine Gnade umfaßt alle, die ins Dasein gerufen und mit dem Gewande des Lebens bekleidet sind, Vergangene wie Künftige.
O ihr Amtsträger! Meint ihr, Wir seien gekommen, um euch eurer irdischen Besitztümer und eures Tands zu berauben? Nein, bei dem, in dessen Hand Meine Seele ist! Wir wollen nur dartun, daß Wir Uns den Befehlen des Herrschers nicht widersetzen und keinen Aufruhr stiften. Wisse mit Gewißheit, daß die Schätze der Erde, all das Gold, Silber und die seltenen, kostbaren Edelsteine, die sie enthält, in den Augen Gottes, Seiner Auserwählten und Geliebten, so wertlos sind wie eine Handvoll Lehm. Denn alles Irdische vergeht, und das Reich Gottes, des Allmächtigen, des Unvergleichlichen, bleibt bestehen. Vergängliches kann weder Uns noch euch jemals nützen, gehörtet ihr doch zu denen, die nachdenken.
Bei Gott! Ich spreche nicht die Unwahrheit und sage nur, was Gott Mir aufgetragen hat. Dies bezeugen die Worte dieser Tafel, wolltet ihr doch über ihren Inhalt nachdenken. Folgt nicht euren Begierden und den Einflüsterungen Satans in eurer Seele. Folgt vielmehr der Sache Gottes in eurem inneren und äußeren Leben, und seid nicht achtlos. Besser ist dies für euch als alles, was ihr in euren Häusern aufbewahrt und als die Dinge, nach denen ihr Tag und Nacht trachtet.
Die Welt wird vergehen wie alles, wonach euer Herz gelüstet oder dessen ihr euch vor den Menschen brüstet. Reinigt die Spiegel eures Herzens vom Schmutz der Welt, auf daß er das strahlende Licht Gottes widerspiegele. Wahrlich, so werdet ihr fähig, auf alles außer Gott zu verzichten und das Wohlgefallen eures Herrn zu erlangen, des Gütigsten, des Allwissenden, des Allweisen. Wir haben wahrlich euren Augen enthüllt, was euch in der Welt und im Glauben nützt und euch auf den Pfad der Erlösung führt. Ihm wendet euch zu!
Höre, o SultanA146, auf die Rede dessen, der die Wahrheit spricht, der nicht von dir verlangt, daß du Ihn mit den Dingen belohnst, die Gott dir zu verleihen beliebte, Ihn, der unbeirrbar auf dem geraden Pfade wandelt. Er lädt dich vor Gott, deinen Herrn, Er weist dir die rechte Bahn, den Weg zu wahrer Glückseligkeit, auf daß es dir wohlergehe.
Hab acht, o Sultan, daß du nicht Minister um dich scharst, die ihren verderbten Neigungen folgen, die verschleudern, was ihnen anvertraut ist, und die offensichtlich das ihnen geschenkte Vertrauen mißbrauchen. Sei freigebig gegen andere, wie Gott freigebig war gegen dich, und überlasse das Wohl deines Volkes nicht der Willkür solcher Minister. Fürchte Gott und handle aufrichtig. Umgib dich mit Staatsdienern, von denen du den Duft des Glaubens und der Gerechtigkeit verspürst, hole dir Rat bei ihnen, wähle, was in deinen Augen das Beste ist, und sei großmütig in deinem Handeln.
Wisse mit Gewißheit: Wer nicht an Gott glaubt, ist weder vertrauenswürdig noch wahrhaftig. Dies ist fürwahr die Wahrheit, die unbezweifelbare Wahrheit. Wer treulos gegen Gott ist, wird auch treulos gegen seinen König sein. Nichts kann einen solchen Menschen vom Bösen abhalten, nichts kann ihn hindern, seinen Nächsten zu verraten, nichts ihn bewegen, aufrecht seinen Weg zu gehen.
Hab acht, daß du die Zügel der Staatsgeschäfte nicht den Händen anderer überläßt, setze dein Vertrauen nicht in Menschen, die dessen nicht würdig sind, und sei nicht achtlos. Meide die, deren Herzen sich von dir abgewandt haben, schenke ihnen kein Vertrauen, und betraue sie nicht mit deinen Geschäften und den Geschäften derer, die deinen Glauben teilen. Lasse nicht den Wolf zum Hirten der Herde Gottes werden, und überlasse das Schicksal Seiner Geliebten nicht der Willkür der Boshaften. Erwarte nicht von denen, die Gottes Gesetze brechen, daß sie vertrauenswürdig und aufrichtig sind in dem, was sie bekennen. Meide sie und sei auf der Hut, damit ihre List und Tücke dir nicht schaden. Kehre ihnen den Rücken und richte deinen Blick auf Gott, deinen Herrn, den Allherrlichen, den Freigebigsten. Gott wird fürwahr mit dem sein, der sich Ihm völlig hingibt und sein ganzes Vertrauen in Ihn setzt. Er wird ihn vor allem behüten, was ihm schaden könnte, und ihn vor den Ränken der Verschwörer beschirmen.
Neigtest du dein Ohr Meiner Rede und folgtest Meinem Rat, so würde Gott dich zu einer so hohen Stellung erheben, daß kein Mensch auf Erden imstande wäre, dir etwas anzuhaben. O Sultan, befolge aus tiefstem Herzen, mit ganzem Sein Gottes Gebote, und wandle nicht auf den Wegen der Tyrannei. Ergreife mit starker Hand die Zügel deiner Amtsgewalt. Sodann prüfe selbst alles, was das Volk betrifft und übersieh nichts, denn darin liegt das höchste Wohl.
Danke Gott, daß Er dich vor der ganzen Welt auserwählt und zum Herrscher über die gemacht hat, die deinen Glauben teilen. Es steht dir wohl an, die wundersamen Gunstbeweise zu würdigen, mit denen Gott dich ausgezeichnet hat, und unablässig Seinen Namen zu verherrlichen. Am besten kannst du Ihn preisen, wenn du Seine Geliebten liebst und Seine Diener vor dem Unheil der Treulosen schirmst und schützest, damit niemand sie länger unterdrücke. Mehr noch, du solltest dem Gesetz Gottes unter ihnen Geltung verschaffen, auf daß du unter denen seiest, die fest auf dem Boden Seines Gesetzes stehen.
Solltest du Ströme der Gerechtigkeit über deine Untertanen fließen lassen, so wird Gott dir sicherlich mit den Scharen des Unsichtbaren und des Sichtbaren beistehen und dich in deiner Amtsführung stärken. Kein Gott ist außer Ihm. Die ganze Schöpfung und alle Herrschaft sind Sein. Zu Ihm kehren die Werke der Gläubigen zurück.
Verlasse dich nicht auf deine Schätze. Setze all dein Vertrauen in die Gnade Gottes, deines Herrn. Laß Ihn deine Zuversicht sein in allem, was du tust, und sei Seinem Willen ergeben. Ihn laß deinen Helfer sein, und schmücke dich mit Seinen Schätzen, denn bei Ihm sind die Schatzkammern der Himmel und der Erde. Er beschenkt daraus, wen Er will, und vorenthält sie, wem Er will. Es ist kein Gott außer Ihm, dem Allbesitzenden, dem Allgepriesenen. Alle sind arm vor dem Tor Seiner Barmherzigkeit und schwach vor der Offenbarung Seiner Macht, und alle flehen um Seine Gunst.
Überschreite nie die Grenzen des rechten Maßes und verfahre gerecht mit denen, die dir dienen. Gib ihnen nach ihren Bedürfnissen, aber nicht so viel, daß sie damit Reichtümer sammeln, sich herausputzen, ihr Heim ausschmücken und erwerben können, was ihnen nichts nützt, und so die Mittel verschwenden. Behandle sie mit unbeirrbarer Gerechtigkeit, so daß sie weder Mangel leiden noch durch Überfluß verwöhnt werden. Das ist offenbare Gerechtigkeit.
Lasse die Gemeinen nicht über die Edlen und Ehrenwerten herrschen, und überantworte nicht die Hochgesinnten der Willkür der Niederträchtigen und Nichtswürdigen, denn dies haben Wir bei Unserer Ankunft in der StadtA147 wahrgenommen, und dafür legen Wir Zeugnis ab. Wir fanden unter ihren Einwohnern solche im Überfluß und in gewaltigem Reichtum, während andere in bitterer Not und erniedrigender Armut lebten. Dies steht deiner Herrschaft übel an und ist deines Ranges unwürdig.
Lasse dir Meinen Rat willkommen sein und herrsche gerecht über die Menschen, damit Gott deinen Namen erhöhe und den Ruf deiner Gerechtigkeit in aller Welt verbreite. Hüte dich, deine Minister auf Kosten deiner Untertanen zu erhöhen. Fürchte die Seufzer der Armen und der im Herzen Aufrechten, die an jedem Morgen ihr trauriges Los beklagen, und sei ihnen ein gütiger Herrscher. Wahrlich, sie sind dein Schatz auf Erden. Ihn sollst du vor Dieben schützen. Erforsche ihre Lage jedes Jahr, nein, jeden Monat, und vernachlässige nicht deine Pflicht.
Halte dir Gottes unfehlbare Waage vor Augen und wäge auf ihr deine Werke jeden Tag, jeden Augenblick deines Lebens, als stündest du in Seiner Gegenwart. Ziehe dich selbst zur Rechenschaft, ehe du zur Abrechnung gerufen wirst an dem Tage, da aus Furcht vor Gott kein Mensch die Kraft haben wird, aufrecht zu stehen, dem Tage, an dem die Herzen der Achtlosen erzittern.
Ein König soll freigebig sein wie die Sonne, deren Wohltaten nicht in ihr selbst liegen, sondern von Ihm verordnet sind, dem Machtvollsten, dem Allmächtigen. Alle Geschöpfe läßt sie wachsen und gibt jedem seinen Anteil. Ein König sollte in seiner Barmherzigkeit so großmütig, so freigebig sein wie die Wolken, die ihren Segen über alle Lande ergießen auf Geheiß dessen, der der höchste Gebieter ist, der Allwissende.
Sieh dich vor, daß du deine Staatsgeschäfte nicht ganz den Händen anderer anvertraust. Niemand kann deine Aufgaben besser erfüllen als du selbst. So erklären Wir dir Unsere Worte der Weisheit und senden auf dich hernieder, womit du dich von der linken Hand der Unterdrückung zur rechten Hand der Gerechtigkeit begeben kannst und dem strahlenden Meere Seiner Gunst zu nahen vermagst. Das ist der Pfad, den die Könige, die vor dir waren, gegangen sind, jene, die gerecht waren gegen ihre Untertanen und die Wege unbeirrbarer Gerechtigkeit beschritten.
Du bist Gottes Schatten auf Erden. Darum strebe danach, so zu handeln, wie es einer so erhabenen, mächtigen Stufe entspricht. Wenn du nicht befolgst, was Wir auf dich herabkommen ließen und dich lehrten, wirst du dich dieser großen, unschätzbaren Ehre unwürdig erweisen. Darum kehre um, halte dich allein an Gott, mache dein Herz frei von der Welt und all ihren Nichtigkeiten, und dulde nicht, daß die Liebe zu einem anderen sich darin einniste. Sonst kann das Licht Gottes seinen Strahlenglanz nicht über dich ergießen, denn »niemandem hat Gott mehr als ein Herz gegeben«Q44. Dies, wahrlich, wurde verfügt und niedergeschrieben in Seinem altehrwürdigen Buche. Und weil des Menschen Herz, von Gott gestaltet, eins und ungeteilt geschaffen ist, solltest du darauf achten, daß auch seine Liebe ungeteilt sei. Halte dich darum an die Gottesliebe und entsage aller Liebe zu anderem als Ihm, auf daß Er dich in das Meer Seiner EinzigkeitA148 eintauchen lasse und dich zu einem Zeugen Seiner Einheit mache. Gott ist Mein Zeuge: Nur um dich von den vergänglichen Dingen der Erde zu heiligen und dir zu helfen, in das Reich ewigwährender Herrlichkeit einzutreten, offenbare Ich dir diese Worte, damit du, so Gott will, unter denen seiest, die darin wohnen und herrschen.
Hast du vernommen, o Sultan, was Wir durch die Hände deiner Bevollmächtigten erlitten und wie Wir von ihnen behandelt wurden, oder bist du einer der Achtlosen? Falls du davon erfahren hast, warum hast du ihnen dann nicht verboten, so zu handeln? Warum hast du Ihm, der sich deinem Befehl fügte und dir gehorchte, bestimmt, was kein König seinen Untertanen antun würde? Und wenn du es nicht wußtest, so ist dies ein Versäumnis, das um so schwerer wiegt, so du zu den Gottesfürchtigen zählst. Also werde Ich dir berichten, was Wir durch die Hände dieser Unterdrücker erlitten haben.
Wisse, daß Wir auf deinen ausdrücklichen Befehl in deine Stadt kamen und sie voll Würde betraten. Doch sie trieben Uns aus deiner Stadt und haben Uns dabei so gedemütigt, wie man niemanden auf Erden je demütigte, so du wohlunterrichtet bist. Sie hießen Uns weiterziehen, bis Wir den OrtA149 erreichten, den nur die betreten, die sich gegen die Autorität des Herrschers aufgelehnt und gegen das Gesetz verstoßen haben. Dies geschah, obwohl Wir dir niemals ungehorsam waren, sei es auch nur für einen Augenblick; denn als Wir deinen Befehl vernahmen, befolgten Wir ihn und unterwarfen Uns deinem Willen. Im Umgang mit Uns beachtete man jedoch weder die Maßstäbe Gottes und Seine Gebote, noch was den Propheten und Gottesboten offenbart ward. Sie erwiesen Uns keine Gnade und fügten Uns zu, was kein Gläubiger seinem Glaubensbruder noch einem Ungläubigen je angetan hat. Gott weiß Bescheid und ist Zeuge für die Wahrheit Unserer Worte.
Als sie Uns aus deiner Stadt verbannten, setzten sie Uns in Karren, wie sie die Menschen gewöhnlich für Gepäck und dergleichen benutzen. So behandelten sie Uns, falls du die Wahrheit wissen willst. So wurden Wir weggeschickt und in die Stadt gebracht, die sie als die Wohnstatt der Aufrührer betrachten. Bei Unserer Ankunft konnten Wir keine Bleibe finden und wohnten notgedrungen an einem Ort, den nur der bedürftigste Fremdling in seiner Not betreten würde. Dort wohnten Wir eine Weile. Als Wir zunehmend unter den beschränkten Räumlichkeiten litten, mieteten Wir Häuser, die ihre Bewohner verlassen hatten, weil sie so kalt waren. So waren Wir im tiefsten Winter gezwungen, in Häusern zu wohnen, die nur im Sommer bewohnbar sind. Weder Meine Familie noch die, die Mich begleiteten, hatten die notwendige Kleidung, sich gegen die schneidende Kälte dieses eisigen Wetters zu schützen.
Hätten Uns deine Bevollmächtigten doch nur nach den Grundsätzen behandelt, die sie untereinander anwenden! Denn bei Gott, sie behandelten Uns nicht, wie es Gottes Geboten entspricht, noch nach ihren eigenen Grundsätzen, noch nach Maßstäben, die allgemein gelten, ja, noch nicht einmal so, wie die Ärmsten einen Wanderer empfangen. Solches erlitten Wir durch sie, und Wir berichten es dir in der Sprache der Wahrhaftigkeit.
All dies widerfuhr Mir, obwohl Ich auf ihren Befehl zu ihnen gekommen war und Ich Mich ihnen nicht widersetzte, denn ihre Macht leitet sich von deiner ab. So folgten Wir ihrem Befehl und gehorchten ihnen. Doch sie scheinen vergessen zu haben, was Gott befohlen hat. Er sagt, und Sein Wort ist die Wahrheit: »Und begegne den Gläubigen mit Demut.«Q45 Mich dünkt, sie kümmerten sich nur um ihr eigenes Wohlergehen, taub gegenüber dem Seufzen der Armen und dem Hilfeschrei der Unterdrückten. Sie wähnen wohl, aus reinem Licht erschaffen zu sein, andere dagegen aus Staub. Wie abscheulich ist, was sie wähnen! Wir alle wurden aus einem kläglichen Keim erschaffen.A150
O Sultan, Ich schwöre bei Gott! Ich will Mich nicht bei dir über sie beklagen. Nein, Ich bringe Meinen Schmerz und Kummer vor Gott, der Mich und sie erschaffen hat, der Unsere Lage wohl kennt und über alle Dinge wacht. Vielmehr will Ich sie vor den Folgen ihres Verhaltens warnen, auf daß sie andere nicht behandeln wie Mich, und Meine Mahnung beachten.
Die Heimsuchungen, die Uns getroffen haben, die bittere Not, die Wir leiden, die mannigfachen Übel, die Uns umgeben, werden alle vergehen, wie die Freuden vergehen werden, an denen sie sich ergötzen, und der Luxus, den sie genießen. Das ist die Wahrheit, die kein Mensch auf Erden verwerfen kann. Die Tage, da Wir gezwungen sind, im Staube zu leben, gehen zur Neige wie die Tage, da sie die Ehrenplätze einnehmen. Gott wird richten zwischen Uns und ihnen, und Er, wahrlich, ist der beste der Richter.
Wir danken Gott für alles, was über Uns gekommen ist, und ertragen geduldig, was Er in der Vergangenheit verordnet hat oder in Zukunft verordnen wird. In Ihn setze Ich Mein Vertrauen, und in Seine Hände habe Ich Meine Sache gelegt. Er wird sicherlich alle belohnen, die in Geduld ausharren und ihr Vertrauen auf Ihn setzen. Sein ist die Schöpfung und die Herrschaft über sie. Er erhöht, wen Er will, und erniedrigt, wen Er will. Er soll nicht befragt werden über Sein Tun. Er, wahrlich, ist der Allherrliche, der Allmächtige.
Höre aufmerksam auf das Wort, o Sultan, das Wir an dich richten. Gebiete dem Unterdrücker, von seiner Tyrannei abzulassen, und halte die Frevler fern von denen, die glauben. Bei der Gerechtigkeit Gottes! Die Heimsuchungen, die Wir erlitten, sind so groß, daß jede Feder, die sie schildert, von Schmerz überwältigt wird. Keiner von denen, die Gottes Einheit bezeugen, kann ertragen, was sie berichtet. So groß waren Unsere Leiden, daß selbst die Augen Unserer Feinde, ja die eines jeden einsichtigen Menschen über Uns weinten. All dies widerfuhr Uns, obwohl Wir Uns an dich wandten und dem Volk geboten, unter deinen Schutz zu treten, damit du eine feste Burg seiest denen, die Gottes Einheit bezeugen.
War Ich dir, o Sultan, jemals ungehorsam? Habe Ich jemals eines deiner Gesetze übertreten? Kann einer deiner Geschäftsträger im Irak einen Beweis für Meine Untreue dir gegenüber vorbringen? Nein, bei Ihm, dem Herrn aller Welten! Keinen Augenblick lang lehnten Wir Uns auf gegen dich noch gegen sie. Niemals, so Gott will, werden Wir Uns dir widersetzen, sollte Uns auch noch Schlimmeres widerfahren als zuvor.
Am Tage und zur Nachtzeit, am Abend und am Morgen beten Wir zu Gott um deinetwillen, daß Er dir gnädig helfe, Ihm zu gehorchen und Seine Gebote zu halten, und daß Er dich vor den Scharen Satans beschütze. Darum tue, wie es dir gefällt, und verfahre mit Uns, wie es deiner Stufe entspricht und deiner Herrschaft geziemt. Vergiß nicht das Gesetz Gottes bei allem, was du jetzt oder in Zukunft unternimmst. Sprich: Preis sei Gott, dem Herrn aller Welten!
O Gesandter des Schah in der StadtA151, wähnst du, die Sache Gottes sei in Meiner Hand? Meinst du, Meine Gefangenschaft oder die Schmach, die Ich erdulde, oder selbst Mein Tod und Meine völlige Vernichtung könnten ihren Lauf ändern? Erbärmlich ist, was du dir einbildest! Du bist wahrlich einer derer, die leerem Wahn folgen. Es ist kein Gott außer Ihm. Mächtig ist Er, Seine Sache zu offenbaren, Sein Zeugnis zu erhöhen, aufzurichten, was immer Sein Wille ist, und es auf einen erhabenen Rang zu erheben, an den weder du noch die, die sich von Ihm abgewandt haben, je Hand anlegen können.
Denkst du, du hättest die Macht, Seinen Willen zu durchkreuzen, Ihn zu hindern, Sein Gericht zu vollziehen, oder Ihn davon abzuhalten, Seine Herrschaft auszuüben? Meinst du, irgendwer in den Himmeln und auf Erden könnte sich Seinem Befehl widersetzen? Nein, bei Ihm, der Ewigen Wahrheit! Nichts in der ganzen Schöpfung kann Seinen Willen vereiteln. Laß darum ab von deinen Hirngespinsten, denn niemals können sie vor der Wahrheit bestehen. Bereue und kehre zu Gott zurück, Ihm, der dich erschaffen, dich ernährt und dir dein Amt verliehen hat unter denen, die deinen Glauben teilen.
Wisse überdies, daß Er es ist, der durch Seinen Befehl alles erschaffen hat, was in den Himmeln und auf Erden ist. Wie kann etwas Ihm widerstehen, was erschaffen ist durch Sein Gebot? Hoch erhaben ist Gott über das, was ihr euch von Ihm vorstellt, ihr Volk der Bosheit. Wenn diese Sache von Gott ist, kommt kein Mensch gegen sie an, und wenn sie nicht von Gott ist, werden die Geistlichen unter euch und die, die ihren Lastern und Begierden folgen und sich gegen Ihn auflehnen, sicherlich genügen, sie zu bezwingen.
Hast du nicht gehört, was ehedem ein Mann aus der Familie des Pharao, ein Gläubiger, sagte, und was Gott Seinem Gesandten berichtete, den Er vor allen Menschen auserwählt, mit Seiner Botschaft betraut und zum Quell Seiner Barmherzigkeit gemacht hat für alle, die auf Erden wohnen? Er sagte, und Er, wahrlich, spricht die Wahrheit: »Wollt ihr einen Menschen erschlagen, nur weil er sagt, mein Herr ist Gott, wo er doch mit klaren Beweisen zu euch gekommen ist? Wenn er ein Lügner ist, wird seine Lüge auf ihn zurückfallen; aber wenn er wahrhaftig ist, wird zumindest ein Teil dessen, was er androht, über euch kommen.«Q46 Dies ist es, was Gott Seinem Vielgeliebten in Seinem untrüglichen Buche offenbart hat.
Und doch habt ihr versäumt, auf Sein Gebot zu hören, und mißachtet Sein Gesetz. Ihr habt Seinen Rat, wie er in Seinem Buche verzeichnet ist, in den Wind geschlagen und seid weit von Ihm abgeirrt. Wieviele Menschen habt ihr all die Jahre getötet, wie viel Unrecht habt ihr begangen – Unrecht, desgleichen das Auge der Schöpfung nie gesehen, kein Chronist je verzeichnet hat! Wieviele Kinder und Säuglinge wurden zu Waisen, wieviele Väter verloren ihre Söhne durch eure Grausamkeit, o ihr Frevler! Wie oft hat eine Schwester, von Gram verzehrt, um ihren Bruder getrauert, wie oft ein Weib um den Gatten und einzigen Ernährer geklagt!
Euer Unrecht wuchs und wuchs, bis ihr IhnA152 erschluget, der Seine Augen nie vom Antlitz Gottes, des Erhabensten, des Größten, abgewandt hat. Hättet ihr Ihn nur getötet, wie Menschen einander zu töten pflegen! Doch ihr erschlugt Ihn so, wie es kein Auge je erblickt hatte. Die Himmel beweinten Ihn bitterlich, und die Seelen der Gott Nahen wehklagten über Sein Leid. War Er nicht ein Sproß aus dem ehrwürdigen Haus eures Propheten? Wußten nicht alle, daß Er ein direkter Nachkomme des Gottgesandten war? Warum habt ihr Ihm dann angetan, was kein Mensch, wie weit ihr auch zurückdenket, je einem anderen zugefügt hat? Bei Gott – das Auge der Schöpfung hat nie euresgleichen gesehen! Ihr erschlugt Ihn, den Sproß aus dem Hause eures Propheten, und freut euch dessen, behaglich auf euren Ehrensitzen thronend! Ihr schleudert eure Verwünschungen gegen die, die vor euch waren und begangen haben, was ihr begangen habt, allezeit der eigenen Greuel nicht gewahr!
Seid gerecht in eurem Urteil! Haben jene, die ihr verdammt und auf die ihr Unheil herabruft, anders gehandelt als ihr selbst? Haben sie nicht den Sproß ihres Propheten erschlagen,A153 wie ihr den Nachkommen des eurigen erschlugt? Gleicht euer Verhalten nicht dem ihren? Wie könnt ihr da behaupten, anders zu sein als sie, o ihr, die ihr Zwietracht sät unter den Menschen?
Nachdem ihr Ihn getötet hattet, erhob sich einer aus Seinem Gefolge, Seinen Tod zu rächen. Niemand wußte um ihn, und er verheimlichte seinen Plan. Schließlich tat er, was vorherbestimmt war. So tadelt niemanden, tadelt vielmehr euch selbst für das, was ihr getan – wolltet ihr doch gerecht urteilen! Wer sonst auf Erden hat begangen, was ihr getan? Niemand, bei Ihm, dem Herrn aller Welten!
Alle Herrscher und Könige auf Erden achten und ehren die Nachkommen ihrer Propheten und Heiligen – könntet ihr es doch erkennen! Ihr dagegen seid verantwortlich für Taten, wie kein Mensch sie je begangen hat. Eure Untaten erfüllen jedes verstehende Herz mit Kummer, und doch bliebt ihr in Achtlosigkeit versunken, unfähig, die Verruchtheit eures Handelns einzusehen.
In eurem Eigensinn stelltet ihr euch schließlich gegen Uns, obwohl Wir nichts getan haben, was eure Feindschaft rechtfertigen könnte. Fürchtet ihr euch nicht vor Gott, der euch erschuf und formte, der euch eure Kraft verlieh und euch zu Muslimen gemacht hat?A154 Wie lange noch wollt ihr in eurem Eigensinn verharren? Wie lange noch wollt ihr euch weigern nachzudenken? Wie lange noch soll es dauern, bis ihr euren Schlaf abschüttelt und aus eurer Achtlosigkeit erwacht? Wie lange noch werdet ihr die Wahrheit unbeachtet lassen?
Geht in euch! Vermochtet ihr durch euer Tun und Trachten, das Feuer Gottes zu ersticken oder das Licht Seiner Offenbarung zu löschen – ein Licht, das mit seinem Glanz jene umfängt, die in die wogenden Meere der Unsterblichkeit versunken sind, und das die Seelen derer anzieht, die Gottes Einheit bezeugen? Wißt ihr nicht, daß Gottes Hand über euren Händen ist;A155 daß all eure List vergeblich ist vor Seinem unwiderruflichen Ratschluß; daß Er Macht hat über Seine Diener; daß Er imstande ist, Seinen Willen zu vollziehen; daß Er tut, was Er will, daß Er nicht befragt werden darf über Sein Tun; daß Er bestimmt, was Ihm beliebt; daß Er der Machtvollste, der Allmächtige ist? Wenn ihr an diese Wahrheit glaubt, warum laßt ihr dann nicht ab von eurem Tun und lebt ruhigen Gemüts?
Alle Tage begeht ihr neues Unrecht und verfahrt mit Mir wie schon in vergangenen Zeiten, obwohl Ich niemals versuchte, Mich in eure Geschäfte einzumischen. Nie habe Ich Mich euch widersetzt noch Mich gegen eure Gesetze aufgelehnt. Seht, wie ihr Mich schließlich zum Gefangenen in diesem entlegenen Lande gemacht habt! Wißt mit Gewißheit, daß weder eurer Hände Werk noch die Werke der Ungläubigen die Sache Gottes oder Seine Wege jemals zu ändern vermögen, wie sie dies auch in vergangenen Tagen niemals vermochten.
O Volk Persiens, höre auf Meine Worte! Sollte Ich von eurer Hand erschlagen werden, so wird Gott einen anderen an Meiner Statt erstehen lassen. Denn so ist Gott seit je verfahren, und auch in Zukunft wird sich nichts daran ändern. Wollt ihr Gottes Licht ausblasen, das auf Seine Erde scheint? Zuwider ist Ihm, was ihr wünscht. Er wird Sein Licht erstrahlen lassen, auch wenn ihr es zutiefst verabscheut.
Halte nur ein wenig inne, o Gesandter, denke nach und sei gerecht in deinem Urteil! Was haben Wir begangen, das dich veranlaßte, deinen Begierden zu folgen, Uns bei den Bevollmächtigten des Königs zu verleumden, die Wahrheit zu verdrehen und deine Lügen gegen Uns vorzubringen? Wir sind uns nur einmal begegnet, als Wir dich im Hause deines Vaters trafen, in den Tagen, da des Märtyrertodes des Imám Ḥusayn gedacht wurde. Bei einem solchen Anlaß hat niemand Gelegenheit, im Verlauf der Unterhaltung oder eines Vortrags andere mit seinen Ansichten und Glaubensüberzeugungen bekanntzumachen. Du wirst die Wahrheit Meiner Worte bezeugen, so du wahrhaftig bist. Ich habe keine anderen Versammlungen besucht, wo du oder sonst jemand hätte erfahren können, wie Ich denke. Wie also hast du dein Urteil über Mich gefällt, wenn du Mein Zeugnis nicht von Mir selbst gehört hast? Hast du nicht gehört, was Gott – gepriesen sei Seine Herrlichkeit – gesprochen hat: »Sagt nicht zu jedem, der euch mit einem Gruß begegnet: ›Du bist kein Gläubiger.‹«Q47 »Und verstoße nicht, die am Morgen und am Abend ihren Herrn anrufen im Verlangen nach Seinem Antlitz.«Q48 Du hast fürwahr außer acht gelassen, was Gottes Buch gebietet, und hältst dich gleichwohl für einen Gläubigen!
Dennoch hege Ich – Gott ist Mein Zeuge – keinen Groll gegen dich oder andere, obwohl ihr Uns einen Schmerz zugefügt habt, unerträglich für jeden, der Gottes Einheit bezeugt. Meine Sache liegt allein in Seiner Hand, und Mein Vertrauen ruht nur in Ihm. Bald werden eure Tage dahin sein wie die Tage derer, die sich jetzt voll Hochmut vor ihrem Nächsten brüsten. Ihr werdet in der Gegenwart Gottes versammelt und über eure Taten befragt. Dann wird euch eurer Hände Werk vergolten – und elend ist die Wohnstatt der Frevler!
Bei Gott! Wolltest du einsehen, was du getan, so weintest du bitterlich über dich und suchtest Schutz bei Gott, du vergingest vor Gram und trauertest alle Tage deines Lebens, bis Gott dir vergibt, denn Er, wahrlich, ist der Großmütigste, der Allgütige. Du aber wirst bis zu deiner Todesstunde in deiner Achtlosigkeit verharren, weil du dich mit Leib und Seele den Nichtigkeiten der Welt ergeben hast. Nach deinem Tod wirst du erkennen, was Wir dir offenbarten, und wirst alle deine Taten verzeichnet finden in dem Buche, das selbst die geringfügigsten Werke aller auf Erden aufzeichnet. Achte darum auf Meinen Rat, und lausche Meiner Rede mit dem Gehör deines Herzens. Sei nicht achtlos gegenüber Meinem Wort, und geselle dich nicht zu denen, die Meine Wahrheit verwerfen. Rühme dich nicht dessen, was dir gegeben ward. Halte dir vor Augen, was im Buche Gottes, des Helfers in Gefahr, des Allherrlichen, offenbart ist: »Und als sie dann vergaßen, was ihnen als Mahnung gegeben war, öffneten Wir ihnen die Pforten aller Dinge«Q49, so wie Wir dir und deinesgleichen die Tore dieser Welt mit ihrem Schmuck aufgetan haben. Darum harre dessen, was am Ende dieses heiligen Verses verheißen istA156 von Ihm, dem Allmächtigen, dem Allweisen – eine Verheißung, die sich nicht als falsch erweisen wird.
Ich kenne den Weg nicht, den ihr erwählt habt und den ihr geht, o Versammlung der Mir Übelwollenden! Wir rufen euch zu Gott, Wir erinnern euch an Seinen Tag, Wir verkünden euch die Botschaft eurer Wiedervereinigung mit Ihm, Wir lassen euch Seinem Hof nahekommen und senden Zeichen Seiner wundersamen Weisheit auf euch nieder – doch seht, wie ihr Uns zurückweist, wie ihr Uns als Ungläubigen verdammt durch eure lügnerische Zunge. Seht, wie ihr eure Pläne gegen Uns schmiedet! Und wenn Wir euch kundtun, was Gott Uns in Seiner Güte und Großmut verliehen hat, so sagt ihr: »Das ist nichts als Zauberei!«Q50 Die gleichen Worte sprachen die Geschlechter, die vor euch lebten und euch glichen – o daß ihr es doch verstündet! So habt ihr euch der Großmut Gottes und Seiner Gnade beraubt, und ihr werdet sie nicht wieder erlangen bis zu dem Tage, da Gott zwischen Uns und euch richten wird – und Er, wahrlich, ist der beste der Richter.
Einige unter euch haben gesagt: »Er hat den Anspruch erhoben, Gott zu sein.« Das ist bei Gott eine grobe Verleumdung. Ich bin nur ein Diener Gottes, der an Ihn und Seine Zeichen, an Seine Propheten und an Seine Engel glaubt. Meine Zunge, Mein Herz, Mein inneres und äußeres Sein bezeugen, daß kein Gott ist außer Ihm, daß alle anderen durch Seinen Befehl erschaffen und durch das Wirken Seines Willens gestaltet sind. Es ist kein Gott außer Ihm, dem Schöpfer, dem Erwecker vom Tode, dem Belebenden, dem Tötenden. Ich bin es, der zu allen von den Gunstbezeugungen spricht, mit denen Gott in Seiner Großmut Mich ausgezeichnet hat. Wenn dies Meine Sünde ist, dann bin Ich wahrlich der erste der Sünder. Ich bin mit Meiner Verwandtschaft eurer Willkür ausgeliefert. Tut, was euch gefällt, und zögert nicht, damit Ich zu Gott, Meinem Herrn, zurückkehre und die Stätte erreiche, wo Ich eure Gesichter nicht länger sehen muß. Das ist fürwahr Mein größter Wunsch, Mein sehnlichstes Verlangen. Gott ist wahrlich über Meine Lage zur Genüge unterrichtet, und Er ist wachsam.
Bedenke, daß du vor Gottes Angesicht stehst, o Gesandter. Wenn du Ihn auch nicht siehst, Er, wahrlich, sieht dich deutlich. Prüfe Unsere Sache, und richte gerecht über sie. Was haben Wir getan, das dich veranlaßt haben könnte, gegen Uns vorzugehen und Uns beim Volk zu verleumden? Gehörtest du doch zu denen, die gerecht sind! Wir verließen Teheran auf Befehl des SchahA157 und begaben Uns mit seiner Erlaubnis in den Irak. Sollte Ich Mich gegen ihn vergangen haben, warum ließ er Mich dann frei? Und war Ich schuldlos, warum habt ihr Uns dann angetan, was kein Muslim je einem anderen angetan hat? Habe Ich nach Meiner Ankunft im Irak etwas getan, was die Autorität des Staates untergraben hätte? Wer könnte bezeugen, daß er in Unserem Verhalten etwas zu tadeln entdeckt habe? Erkundige dich beim Volk, damit du die Wahrheit erfährst.
Elf Jahre lang lebten Wir in diesem Land, bis der Gesandte kam, der deine Regierung vertratA158 und dessen Namen zu erwähnen Unsere Feder sich sträubt, der dem Trunk ergeben war, seinen Begierden folgte und Schandtaten beging, der korrupt war und Unheil stiftete im Irak. Die meisten Bewohner Bagdads werden dies bezeugen, wenn du sie danach fragst und nach der Wahrheit trachtest. Er vergriff sich am Hab und Gut seiner Mitmenschen, mißachtete alle Gebote Gottes und tat, was Er verboten hat. Seinen Begierden folgend, wandte er sich schließlich gegen Uns und wandelte auf den Wegen der Frevler. Er beschuldigte Uns in einem Brief an dich, und du glaubtest und folgtest ihm, ohne einen Beweis zu verlangen. Du erkundigtest dich nicht, noch unternahmst du einen Versuch, die Sache zu untersuchen und aufzuklären, um mit eigenen Augen die Wahrheit von der Falschheit zu unterscheiden und zu klarer Einsicht zu gelangen. Finde selbst heraus, was für ein Mensch er war, und frage die Gesandten, die damals im Irak waren, wie auch den Gouverneur der StadtA159 und ihren hohen Rat, damit dir die Wahrheit offenbar werde und du wohlunterrichtet bist.
Gott ist Unser Zeuge! Wir haben Uns weder ihm noch anderen jemals widersetzt. Wir haben allezeit die Gebote Gottes beachtet und gehörten niemals zu denen, die Unheil stiften. Er weiß dies wohl, aber seine Absicht war, Hand an Uns zu legen und Uns nach Persien zurückzuschicken, um dadurch sein Ansehen zu erhöhen. Du hast das gleiche begangen, zu eben diesem Zweck. Beide steht ihr vor Gott, dem höchsten Herrn von allem, dem Allwissenden, auf gleicher Stufe.
Nicht um die Bürde Unseres Elends zu erleichtern, richteten Wir diese Worte an dich, auch nicht, um dich zu bewegen, bei irgendwem Fürsprache für Uns einzulegen. Nein, bei Ihm, dem Herrn aller Welten! Wir haben die Sache vor dich gebracht, damit du vielleicht einsiehst, was du getan, und du anderen nicht antust, was du Uns angetan, damit du vor Gott, der dich und alle Dinge erschuf, wahrhaft bereust und künftig einsichtig handelst. Das ist besser für dich als alles, was du besitzest, und besser als dein Amt, dessen Tage gezählt sind.
Laß dich nicht dazu verleiten, Unrecht stillschweigend zu dulden. Richte dein Herz fest auf die Gerechtigkeit, verdrehe die Sache Gottes nicht und sei auf Seiten derer, die ihre Augen darauf richten, was in Seinem Buche offenbart ist. Folge niemals den Eingebungen deiner Begierden. Halte dich an das Gesetz Gottes, deines Herrn, des Wohltätigen, des Urewigen. Zum Staube wirst du gewißlich zurückkehren und vergehen wie alles, mit dem du dich ergötzest. So spricht die Zunge der Wahrheit und Herrlichkeit.
Willst du dich nicht der Mahnung Gottes in vergangenen Zeiten erinnern und sie beachten? Er sagte, und Er spricht wahrlich die Wahrheit: »Aus ihrA160 haben Wir euch erschaffen, und Wir lassen euch in sie zurückkehren, und aus ihr werden Wir euch ein zweites Mal erstehen lassen.«Q51 Dies hat Gott für alle, die auf Erden wohnen, hoch und niedrig, verfügt. Dem, der aus Staub erschaffen wurde, der zu ihm zurückkehren und wieder aus ihm hervorgehen wird, geziemt es somit nicht, sich vor Gott und Seinen Geliebten überheblich aufzublähen, sie stolz zu verachten und voll Hochmut und Arroganz zu sein. Nein, vielmehr steht es dir und deinesgleichen an, euch denen zu unterwerfen, die die Manifestationen der Einheit Gottes sind, und euch demütig vor den Gläubigen zu beugen, die um Gottes willen allem entsagten und sich von allem lösten, was die Menschen ablenkt vom Pfade Gottes, des Allherrlichen, des Allgepriesenen. Darum senden Wir das auf euch hernieder, was euch und die fördern soll, die ihr ganzes Vertrauen und ihre Zuversicht auf ihren Herrn gesetzt haben.
O ihr Geistlichen der Stadt! Wir kamen zu euch mit der Wahrheit, ihr aber achtetet ihrer nicht. Toten gleicht ihr, gehüllt in das Leichentuch eures Selbstes. Ihr suchtet nicht Unsere Gegenwart, wo dies euch mehr genützt hätte als alles, was ihr sonst getan. Wisset, daß wahrlich die Sonne der StatthalterschaftA161 aufgegangen ist; doch ihr habt euch von ihr abgewandt. Der Mond der Führung ist in der Mitte des Himmels aufgegangen, doch ihr seid von ihm wie durch einen Schleier getrennt. Der Stern göttlicher Gnade scheint vom Horizont ewiger Heiligkeit, doch ihr seid weit von ihm abgeirrt.
So wißt: Hätten eure geistlichen Führer – denen ihr euch verpflichtet fühlt, auf die ihr stolz seid, deren Namen ihr bei Tag und Nacht im Munde führt und bei denen ihr Führung sucht – in diesen Tagen gelebt, sie wären um Mich gewesen und hätten sich nimmer von Mir getrennt, weder am Abend noch am Morgen. Ihr jedoch wandtet euch auch nicht für einen Augenblick Meinem Antlitz zu, wart hochmütig und achtetet nicht dessen, der von den Menschen heimgesucht wurde, da sie mit Ihm verfuhren, wie es ihnen beliebte. Ihr habt euch nicht über Meine Lage unterrichtet und euch auch nicht erkundigt über das, was Mir widerfahren ist. So habt ihr das Wehen der Heiligkeit und die Brisen der Segensgaben von euch abgehalten, die von diesem leuchtenden, weithin sichtbaren Orte ausgehen.
Mich dünkt, ihr habt euch an Äußerlichkeiten geklammert und das Innere vergessen, und ihr sagt, was ihr nicht tut. Ihr liebt Namen und scheint euch ihnen ganz hingegeben zu haben. Aus diesem Grunde führt ihr die Namen eurer geistlichen Führer im Mund. Und käme einer wie sie oder ein Besserer zu euch, so würdet ihr ihn fliehen. Mit ihren Namen schmückt ihr euch, durch sie sichert ihr eure Stellung, und durch sie lebt und gedeiht ihr. Doch kämen eure Führer zurück, so würdet ihr weder auf eure eigene Führerschaft verzichten noch euch nach ihnen richten.
Wir sahen euch, wie die meisten Menschen, Namen anbeten, stets von ihnen sprechen und ständig an sie denken. Doch kaum erscheinen die Träger dieser Namen, da verwerft ihr sie und kehrt ihnen den Rücken. So haben Wir euch angetroffen und eure Taten gewogen und legen Zeugnis dafür ab an diesem Tag. Wißt, daß Gott an diesem Tage weder eure Gedanken annehmen wird noch euer Gedenken an Ihn, auch nicht eure Zuwendung, eure Andachten und eure durchwachten Nächte, es sei denn, ihr werdet neu erschaffen in den Augen dieses Dieners – o könntet ihr es doch fassen!
Bei Gott! Der Baum der Statthalterschaft ist gepflanzt, der Punkt des Wissens offengelegt, und die Souveränität Gottes, des Helfers in Gefahr, des Selbstbestehenden, ist begründet. Fürchtet den Herrn! Folgt nicht euren Begierden, sondern haltet euch stets an Gottes Gesetz! Erneuert die Regeln, denen ihr folgt, auf daß ihr, durch das Licht der Führung geleitet, auf dem Pfad der Wahrheit wandelt.
O ihr Weisen der Stadt und ihr Philosophen der Welt! Laßt nicht zu, daß eure Erkenntnis euch stolz werden läßt vor Gott, dem Helfer in Gefahr, dem Selbstbestehenden. Wisset: Weisheit bedeutet, Gott zu fürchten, Ihn zu erkennen und Seine Manifestationen anzuerkennen. Diese Weisheit wird jedoch nur dem zuteil, der sich von der Welt loslöst und auf dem Pfad des Wohlgefallens Gottes wandelt. Besitzt ihr größere Weisheit als der, der einen Mond ersann, welcher aus einem Brunnen aufging und in einem anderen unterging und dessen Licht auf eine Entfernung von einem Farsakh sichtbar war?A162 Gott hat wahrlich jede Spur seiner Werke getilgt und ihn zu Staub werden lassen, wie ihr schon vernommen habt oder jetzt erfahrt.
Wie zahlreich sind die Weisen und Philosophen, die ihm an Wissen und Weisheit glichen oder ihn gar übertrafen! Und wie groß die Zahl derer, die euch gleichen oder euch übertreffen! Einige von ihnen glaubten an Gott, andere waren ungläubig und gesellten Ihm Gefährten zu. Die einen wurden ins Feuer geworfen, darin zu wohnen, während die anderen ihre Wohnstatt in der Gnade Gottes nahmen. Denn Gott fragt euch nicht nach euren Wissenschaften, sondern nach eurem Glauben und eurem Verhalten. Besitzt ihr mehr Weisheit als der, der euch erschuf, der die Himmel bildete und alles, was darinnen ist, die Erde und all ihre Bewohner? Gepriesen sei Gott! Es gibt keinen Weisen außer Ihm! Sein sind die Schöpfung und der Befehl. Er verleiht Seine Weisheit, wem immer Er will und versagt sie, wem Er will. Er ist wahrlich der Verleiher und der Versagende, und Er ist wahrlich der Allerbarmer, der Allweise.
O ihr Weisen und Philosophen! Ihr habt versäumt, Unsere Gegenwart zu suchen, um den süßen Melodien des Geistes zu lauschen und zu vernehmen, was Gott in Seiner Gnade Mir verlieh. Wahrlich, dies ist euch entgangen, o daß ihr es doch wüßtet. Hättet ihr Unsere Gegenwart gesucht, so hätten Wir euch eine Erkenntnis verliehen, die euch vor jeder anderen genügt hätte. Aber ihr habt es versäumt, und so wurde der Befehl Gottes erfüllt. Nun wurde Mir verboten, sie zu enthüllen, da man Uns der Zauberei bezichtigt, so ihr den Sinn Unserer Worte versteht. Diesen Vorwurf erhoben schon früher solche, die längst gestorben sind und die nun im Feuer ihr Los beklagen. Die Leugner am heutigen Tag wird ebenfalls ihr Verhängnis ereilen. Dies ist der unwiderrufliche Befehl des Allmächtigen, des Selbstgenügenden.
Schließlich rate Ich euch, die Grenzen nicht zu überschreiten, die Gott gesetzt hat, noch der Wege der Menschen zu achten, denn diese können weder »euch nähren noch euren Hunger stillen«Q52. Richtet euren Blick vielmehr auf die Ratschläge Gottes. Wer will, den laßt diesen Rat als einen Pfad zu seinem Herrn annehmen, und wer will, den überlaßt seinem eitlen Wahn. Mein Herr ist wahrlich unabhängig von allen, die in den Himmeln und auf Erden sind und von all dem, was sie sagen und tun.
Ich schließe mit diesen Worten, die von Gott, erhaben sei Seine Herrlichkeit, stammen: »Sagt nicht zu einem jeden, der euch den Friedensgruß entbietet: ›Du bist kein Gläubiger.‹«Q53
Friede sei mit euch, o Schar der Gläubigen, und Preis sei Gott, dem Herrn der Welten.

Note on Translation

Wo immer möglich wurden in diesem Band bereits bestehende Übersetzungen Shoghi Effendis verwendet. Diese Teile machen etwa ein Drittel des Textes aus. Die mit der Übersetzung Beauftragten standen vor der Herausforderung, einen Text zu erstellen, der sowohl der Bedeutung des Originals gerecht wird als auch mit dem erhabenen Stil vereinbar ist, in dem der Hüter die unvergleichlichen Aussagen Bahá’u’lláhs ins Englische überträgt.
Bei der Übersetzung des Lawḥ-i-Sulṭán griffen die Übersetzer auf die frühere, bahnbrechende Übersetzung des englischen Orientalisten E.G. Browne zurück, die in ‘Abdu’l-Bahás A Traveller’s NarrativeA163 erschien und 1891 erstmals durch die Cambridge University Press veröffentlicht wurde.

Nachweis der von Shoghi Effendi übersetzten Textstellen

Zur vollständigen Bibliographie der hier ausgewiesenen Texte siehe den Literaturnachweis

Súratu’l-Haykal

1:6–7 »Umgeben von Drangsal … wolltet ihr doch begreifen!« Gott geht vorüber 6:28
1:8 »Der Tag naht … dem Allgewaltigen, dem Selbstbestehenden.« Die Weltordnung Bahá’u’lláhs, S. 166
1:34 »Gott wird aus dem Busen der Kraft … wie gewaltig ist sie doch« Die Weltordnung Bahá’u’lláhs, S. 166–167
1:42 »Hütet euch, Blut zu vergießen! … o daß ihr es doch wüßtet!« Brief an den Sohn des Wolfes, S. 37
1:44 »In Meinem Tempel ist nur … nichts ist in Mir zu sehen als Gott.« Die Weltordnung Bahá’u’lláhs, S. 166
1:47 »An diesem Tag wehen … das Sichtbare wie das Unsichtbare.« Die Weltordnung Bahá’u’lláhs, S. 242–243, Der verheißene Tag 112 (S. 79)
1:50 »Der Heilige Geist wurde … gehörtet ihr doch zu denen, die begreifen!« Die Weltordnung Bahá’u’lláhs, S. 166
1:66 »In der Schatzkammer Unserer Weisheit … des Allweisen, unterrichtet.« Die Weltordnung Bahá’u’lláhs, S. 166
1:75 »Es steht in Unserer Macht … Zeitalter zu enthüllen.« Die Weltordnung Bahá’u’lláhs, S. 163
1:88 »Selig der Geistliche … Gott zugewandt, dem Allmächtigen, dem Allweisen.« Der verheißene Tag 271 (S. 168)
1:96 »O ihr Dämmerorte der Erkenntnis! … gegenüber den anderen.« Der verheißene Tag 208 (S. 131)
1:89 »Ihr gleicht einer Quelle … seine Blätter und Früchte.« Der verheißene Tag 208 (S. 131)
1:96 »Wäre, wie ihr wähnt, der Erste Punkt … erfreut in Meinen Tagen.« Die Weltordnung Bahá’u’lláhs, S. 202

An Papst Pius IX. (Lawḥ-i-Páp)

1:102 »O Papst! Zerreiße die Schleier! … durch Gott, den Allmächtigen, den Unbeschränkten.« Der verheißene Tag 71 (S. 58)
1:102 »Wahrlich, Er ist abermals vom Himmel … die ganze Erde erleuchtet ward.« Der verheißene Tag 71 (S. 58–59)
1:103 »Wohnst du in Palästen … und Wonne dem Reiche Gottes zu.« Der verheißene Tag 71 (S. 59)
1:105 »Erhebe dich im Namen deines Herrn … aus allen Religionen.« Der verheißene Tag 71 (S. 59)
1:106 »Erinnere dich der Zeit … vor Seinem Licht verhülle.« Der verheißene Tag 72 (S. 59)
1:108 »Denke an jene, die sich … und stritten mit Ihm.« Der verheißene Tag 72 (S. 59)
1:108 »Niemand – außer einer kleinen Schar … und zur Morgenzeit anrufen.« Der verheißene Tag 72 (S. 59–60)
1:109 »Lest ihr das Evangelium … o Schar der Gelehrten.« Der verheißene Tag 256 (S. 158)
1:111 »Die Düfte des Allbarmherzigen wehen … sich fest an die Führung hält.« Der verheißene Tag 256 (S. 158)
1:112 »Das Wort, das der Sohn verhüllte … o Schar der Gerechten!« Der verheißene Tag 73 (S. 60)
1:113 »Dies ist der Tag, da der Fels ›… in Seinem Reiche, ist erfüllt!‹« Der verheißene Tag 73 (S. 60)
1:114 »Mein Leib sehnt sich nach dem Kreuze … von ihren Sünden geläutert werde.« Der verheißene Tag 73 (S. 60)
1:115 »Das Volk des Koran … Wolken über Uns weinten.« Der verheißene Tag 247 (S. 152)
1:116 »Und sollten sie Ihn in einen tiefen Brunnen ›… des Gnadenreichen, des Allmächtigen!‹« Die Weltordnung Bahá’u’lláhs, S. 164–165
1:118 »O höchster Priester! … der Schöpfung gemacht hat.« Der verheißene Tag 74 (S. 60–61)
1:120 »Sollte dich die Trunkenheit … zu deiner Wegzehr.« Der verheißene Tag 74 (S. 61)
1:126 »Wahrlich, der Tag der Ernte … außer Ihm, dem Allmächtigen, dem Allbezwingenden.« Der verheißene Tag 74 (S. 61)
1:127 »Sprich: O Schar der Christen! … wendet euch Ihm zu!« Der verheißene Tag 261 (S. 161–162)
1:127 »Der Geliebte möchte nicht … Meiner Offenbarung keine Beachtung« Der verheißene Tag 261 (S. 162)
1:128 »O Volk des Evangeliums! … euch ewiges Leben wünscht.« Der verheißene Tag 261 (S. 162)
1:129 »Wir sehen euch, o Kinder … Wendet euch Ihm zu.« Der verheißene Tag 261 (S. 162)
1:129 »Wahrlich, Er sagte: … zu Lebensspendern für die Menschheit machen.« Der verheißene Tag 261 (S. 162)

An Napoleon III. (Lawḥ-i-Nápulyún II)

1:131–5 »O König von Paris! … den Gottnahen die Tränen in die Augen trieb.« Brief an den Sohn des Wolfes, S. 53–55
1:136–9 »Sprich: O Schar der Mönche! … sind die Menschen in dichte Schleier gehüllt!« Brief an den Sohn des Wolfes, S. 55–58
1:140 »Unsere Lage verschlechterte sich … des Himmels eintauschen.« Brief an den Sohn des Wolfes, S. 58
1:141 »Nach Unserer Ankunft … ein Zeichen der Gnade Gottes.« Gott geht vorüber 12:19
1:142–43 »Mit Meinen Leiden wuchs … der Armen und Verlassenen anzunehmen.« Brief an den Sohn des Wolfes, S. 58–59
1:143 »Überlasse deine Paläste den Toten … denen, die sich Ihm zuwenden!« Der verheißene Tag 70 (S. 58)
1:143 »Solltest du wünschen, die Last … dem Allweisen, ausgeht.« Der verheißene Tag 70 (S. 58)
1:144 »Erhebe dich in Meinem Namen … der Stärke und Macht, dir befiehlt.« Brief an den Sohn des Wolfes, S. 59
1:145 »Kleide den Körper deines Reiches … den Völkern auf Erden offenbarst.« Brief an den Sohn des Wolfes, S. 59
1:146 »Steht es euch an, euch … leuchtenden und strahlenden Thron.« Brief an den Sohn des Wolfes, S. 59–60
1:147 »Vergießt kein Blut … die Wohnstatt der Übertreter!« Brief an den Sohn des Wolfes, S. 60
1:148 »Gott hat jedem geboten … seine Hörer zu beeinflussen.« Ährenlese 158:1
1:149 »Veruntreut nicht eures Nächsten … der Gütigste, der Freigebigste.« Brief an den Sohn des Wolfes, S. 60
1:150–51 »O Volk Bahás! … wurde jeder von euch erschaffen.« Brief an den Sohn des Wolfes, S. 60
1:152 »Die Welt gleicht einem menschlichen Leib … die Zwietracht stiften.« Brief an den Sohn des Wolfes, S. 60–61
1:154 »Euer Herr, der Allerbarmer, wünscht … gehört zu Gottes Seligen.« Ährenlese 107:1
1:156 »Denke nach über die Welt … erhabenen Schau nahezukommen.« Brief an den Sohn des Wolfes, S. 61

An Zar Alexander II. (Lawḥ-i-Malik-i-Rús)

1:158 »O Zar von Rußland! … diesen erhabenen Rang nicht verscherzest.« Der verheißene Tag 75 (S. 61)
1:159–60 »Hüte dich, daß dich deine Herrschaft … unter dem Schwert des Tyrannen.« Der verheißene Tag 75–76 (S. 61–62)
1:162–3 »Wiederum sage Ich: … zu Gott erhoben, dem Mächtigen, dem Verherrlichten.« Der verheißene Tag 77–78 (S. 62–63)
1:164 »Die einen wehklagten ob … und das Evangelium geschmückt wurden.« Der verheißene Tag 78 (S. 63)
1:170 »Selig der König … ist der Allgewaltige, der Allmächtige!« Der verheißene Tag 78 (S. 63)

An Königin Viktoria (Lawḥ-i-Malikih)

1:171–3 »O Königin in London! … der Allweise, ihnen auf dieser Tafel rät.« Der verheißene Tag 79–81 (S. 64–65); Brief an den Sohn des Wolfes, S. 64–65
1:173 »Und wer sich von ihnen zur Ratsversammlung … gehört fürwahr zu den Glückseligen.« Brief an den Sohn des Wolfes, S. 65
1:174–6 »O ihr gewählten Vertreter des Volkes … und alles andere nichts als Irrtum.« Ährenlese 120:1–3; Brief an den Sohn des Wolfes, S. 65–66
1:176–7 »Wann immer dieses Mächtigste Werkzeug erschien … Gott, wahrlich, weiß, was Ich sage.« Brief an den Sohn des Wolfes, S. 66–67
1:178–82 »O ihr Herrscher auf Erden! … dies ist nichts als offenbare Gerechtigkeit.« Ährenlese 119:1–5
1:185 »Wende dich Gott zu und sprich: … das Reich der Himmel und der Erde ruht.« Der verheißene Tag 82 (S. 65–66)

An Náṣiri’d-Dín Sháh (Lawḥ-i-Sulṭán)

1:192–5 »O König! Ich war nur ein Mensch … sich ableitet vom Namen Gottes!« Der verheißene Tag 97–99 (S. 71–73)
1:217 »Ein gerechter König ist … die größer ist als alle Welten.« Der verheißene Tag 182 (S. 116)
1:221 »O daß doch der weltverzierende Wunsch … entscheide denn für Mich oder wider Mich.« Der verheißene Tag 110 (S. 78)
1:125 »Warum verkleidet ihr euch … des Verderbens leitet.« Verborgene Worte, pers. 24
1:126 »O ihr scheinbar Untadeligen … ist der Unterschied!« Verborgene Worte, pers. 25
1:127 »O Wesen der Leidenschaft! … dich zu beschämen.« Verborgene Worte, pers. 28
1:128 »Zu mancher Morgenstunde … woher er gekommen.« Verborgene Worte, pers. 30
1:230 »O König des Zeitalters! … ist für Mich hinreichend Zeuge.« Der verheißene Tag 100 (S. 73)
1:233 »›Die Gelehrten jener Zeit … wird es wieder zurückfallen.‹« Kitáb-i-Íqán 275
1:133 »›Und wenn das Banner … wie im Westen verfluchen.‹« Kitáb-i-Íqán 267
1:134 »Diejenigen Gelehrten … Kelch der Entsagung getrunken« Gott geht vorüber 8:32
1:242 »›Ein jedes Volk verschwor sich … die Wahrheit zu entkräften.‹« Kitáb-i-Íqán 4
1:242 »›Kein Bote kommt zu ihnen, den sie nicht verspotteten.‹« Kitáb-i-Íqán 4
1:244 »›Doch wenn Dir Feindschaft … oder eine Leiter in den Himmel‹« Kitáb-i-Íqán 116
1:249 »O Schah, wolltest Du Mir … das Wissen des Buches ist.« Der verheißene Tag 101 (S. 73)
1:249 »Wäre Meine Botschaft nicht von … ›Es ist kein Gott außer Ihm!‹« Der verheißene Tag 101 (S. 73)
1:258 »Bei Ihm, der die Wahrheit ist! … Erde und Himmel erleuchtet.« Brief an den Sohn des Wolfes, S. 31
1:265 »O Schah, Ich habe auf dem Pfade … kein Ohr je gehört.« Der verheißene Tag 102 (S. 73)
1:265–6 »Wie zahlreich sind die Prüfungen ›… auf dem Pfade Meines Herrn! ‹« Der verheißene Tag 102 (S. 73–74)
1:167 »Man sagt, es sei die trostloseste … die Stammburg der Eulen« Gott geht vorüber 11:8
1:168 »Bei Gott! Sollten Mich auch … die mit Ihm Zwiesprache halten.« Der verheißene Tag 102 (S. 74)
1:273 »Ohne das Leid, das Mir … danken Wir Gott, dem Herrn der Welten« Brief an den Sohn des Wolfes, S. 90
1:276 »Also haben Wir den Tempel erbaut … ›»Sei!« Und es ist‹.« Der verheißene Tag 113 (S. 80)
Súratu’r-Ra’ís
2:1 »O Ra’ís, höre auf die Stimme … des Helfers in Gefahr, des Selbstbestehenden.« Die Weltordnung Bahá’u’lláhs, S. 256
2:2 »Du, o Ra’ís, du hast begangen … offenkundigen Verlust erleiden!« Die Weltordnung Bahá’u’lláhs, S. 256
2:5 »Der Tag naht, da das Land des Geheimnisses … in großer Not sehen.« Die Weltordnung Bahá’u’lláhs, S. 256–257; Der verheißene Tag 152 (S. 99)
2:11 »die Geliebten Gottes und die heilige Familie … der ersten Nacht keine Nahrung.« Gott geht vorüber 10:39
2:12 »Die Menschen umringten das Haus, und Muslime und Christen weinten über Uns.« Gott geht vorüber 10:39
2:12 »Wir gewahrten, daß das Volk des Sohnes … solche, die nachdenken.« Gott geht vorüber 10:39
2:13 »von der kein früheres Jahrhundert zu berichten weiß … für Seine Macht vorbehalten hat.« Gott geht vorüber 10:40
2:13 »König und Geliebte der Märtyrer.« Gott geht vorüber 8:21
2:14 »Sprich: Dieser Jüngling hat das Land … Macht der Wahrheit einlösen wird.« Gott geht vorüber 10:41
2:18 »Hätte Muḥammad, der Apostel Gottes ›… Dein Antlitz zu schauen!‹« Die Weltordnung Bahá’u’lláhs, S. 160
2:21 »Bald wird Gott einen König erwecken … durch den Allmächtigen, den Wohltätigen.« Der verheißene Tag 185 (S. 117)

Lawḥ-i-Ra’ís

3:6 »Seit der Erschaffung der Welt … noch von ihr gehört.« Gott geht vorüber 11:10
3:7 »Bald wird Er dich in grimmem Zorn … und niemanden finden, der dir hilft.« Der verheißene Tag 153 (S. 99)
3:9 »Einige Male wurdest du von Katastrophen … Feder Meines Befehls herniederkam.« Der verheißene Tag 153 (S. 99–100)
3:25–26 »Doch etwas bitte Ich dich … auf daß du die Wahrheit erfährst.« Der verheißene Tag 111 (S. 78–79)
Lawḥ Fu’ád
4:13 »Bald werden Wir den abtreten lassen … Ich bin wahrlich der Allmächtige, der Allbezwingende.« Der verheißene Tag 156 (S. 100)
Súratu’l-Mulúk
5:2 »O Könige der Erde! ›… dem Mächtigen, dem Allvermögenden, dem Allweisen.‹« Der verheißene Tag 41 (S. 45)
5:2–3 »Fürchtet Gott, o ihr Könige … und gesellt euch nicht zu den Achtlosen.« Der verheißene Tag 41 (S. 45–46)
5:4 »Mein Antlitz kam aus den Schleiern … nichts nützen, o könntet ihr es doch erkennen!« Der verheißene Tag 41 (S. 46)
5:6 »So erhebt euch denn … Seines strahlenden Herzens verwahrt.« Der verheißene Tag 41 (S. 46)
5:6 »Hütet euch, daß ihr den Odem Gottes … Ihm zuwenden, belebt werden.« Der verheißene Tag 41 (S. 46)
5:7–14 »Fürchtet Gott, o Könige der Erde … daß ihr unbeirrt dem rechten Wege folgt.« Ährenlese 118:1–7; Der verheißene Tag 42–46 (S. 46–49)
5:15 »O Könige der Christenheit! … für das, was ihr getan.« Der verheißene Tag 64 (S. 53–54); Ährenlese 116:1
5:20–23 »Zwanzig Jahre sind vergangen … der Dir sein Angesicht zuwendet.« Ährenlese 116:2–5
5:24–30 »Erinnere Dich Deiner Ankunft in der Stadt … Dies bezeugt der Allmächtige selbst.« Ährenlese 65:1–6
5:36 »Wisset: die Welt mit all ihrem Tand … und alle Dinge kennt.« Ährenlese 65:7
5:37–47 »Fürchtet Gott, ihr Bewohner der Stadt … auf dem Pfade der Geduld wandelt.« Ährenlese 66:1–11
5:53–54 »Der Tag kommt, da Gott ein Volk … bekleidet sind, Vergangene wie Künftige.« Ährenlese 66:12–13
5:58–72 »Höre, o Sultan, auf die Rede … die darin wohnen und herrschen.« Ährenlese 114:1–15
5:74 »Doch sie trieben Uns aus deiner Stadt … auf Erden je demütigte« Gott geht vorüber 9:22
5:74 »den Ort erreichten, den nur die betreten, die sich gegen die Autorität des Herrschers aufgelehnt [haben]« Gott geht vorüber 9:22
5:75 »Weder Meine Familie … dieses eisigen Wetters zu schützen.« Gott geht vorüber 9:22
5:78–83 »O Sultan, Ich schwöre bei Gott! … Preis sei Gott, dem Herrn aller Welten!« Ährenlese 114:16–21
5:84–107 »O Gesandter des Schah in der Stadt … und ihre Zuversicht auf ihren Herrn gesetzt haben.« Ährenlese 113:1–24
5:108 »O ihr Geistlichen der Stadt! … als alles, was ihr sonst getan.« Der verheißene Tag 224 (S. 139)
5:109–111 »So wißt: Hätten eure geistlichen Führer … und kehrt ihnen den Rücken.« Der verheißene Tag 224 (S. 139–140)
5:111 »Wißt, daß Gott an diesem Tage weder … o könntet ihr es doch fassen!« Der verheißene Tag 224 (S. 140)

Quellenangaben

Q1 Shoghi Effendi, Gott geht vorüber 285, 765 – Anm. d. Hrsg.
Q2 Bahá’u’lláh, zitiert in: Shoghi Effendi, Gott geht vorüber 12:40; ders. in:, Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 111 – Anm. d. Hrsg.
Q3 Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 112 – Anm. d. Hrsg.
Q4 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Sulṭán, siehe: 1:276 – Anm. d. Hrsg.
Q5 Shoghi Effendi, Gott geht vorüber 287 – Anm. d. Hrsg.
Q6 Bahá’u’lláh, Súratu’l-Mulúk, siehe: 5:7 – Anm. d. Hrsg.
Q7 Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 108 – Anm. d. Hrsg.
Q8 Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 108 – Anm. d. Hrsg.
Q9 vgl. Qur’án 2:117, 3:47, 3:59, 16:40, 19:35, 36:82, 40:68 – Anm. d. Hrsg.
Q10 vgl. Qur’án 2:117, 3:47, 3:59, 16:40, 19:35, 36:82, 40:68 – Anm. d. Hrsg.
Q11 vgl. Qur’án 2:117, 3:47, 3:59, 16:40, 19:35, 36:82, 40:68 – Anm. d. Hrsg.
Q12 vgl. Qur’án 2:117, 3:47, 3:59, 16:40, 19:35, 36:82, 40:68 – Anm. d. Hrsg.
Q13 vgl. Qur’án 2:117, 3:47, 3:59, 16:40, 19:35, 36:82, 40:68 – Anm. d. Hrsg.
Q14 vgl. Qur’án 2:253, 14:27, 22:14, 22:18, 21:23 – Anm. d. Hrsg.
Q15 Qur’án 19:42 – Anm. d. Hrsg.
Q16 Mt. 4:19; Mk. 1:17.
Q17 Qur’án 2:94, 62:6.
Q18 Qur’án 49:6.
Q19
Q20 Qur’án 5:59.
Q21 Eine Tradition (Ḥadíth), die dem elften Imám, Abú Muḥammad al-Ḥasan al-‘Askarí, zugeschrieben wird.
Q22 Ḥadíth, der dem 6. Imám, Abú ‘Abdu’lláh Ja‘far aṣ-Ṣádiq zugeschrieben wird.
Q23 Ḥadíth, der dem 6. Imám, Abú ‘Abdu’lláh Ja‘far aṣ-Ṣádiq zugeschrieben wird.
Q24 Qur’án 2:179.
Q25 Qur’án 6:164, 17:15, 35:18, 39:7, 53:38.
Q26 vgl. Qur’án 3:40, 14:27, 22:18.
Q27 vgl. Qur’án 5:1.
Q28 vgl. 5:64.
Q29 Qur’án 40:5.
Q30 Qur’án 36:30.
Q31 Qur’án 8:30.
Q32 Qur’án 6:35.
Q33 vgl. Mt. 24:35, Mk. 13:31, Lk. 21:33.
Q34 Joh. 14:28.
Q35 Qur’án 57:16.
Q36 vgl. Qur’án 2:117, 3:47, 3:59, 16:40, 19:35, 36:82, 40:68 – Anm. d. Hrsg.
Q37 Joh. 14:28.
Q38 Joh. 16:13.
Q39 Joh. 1:13.
Q40 Qur’án 51:55.
Q41 Qur’án 49:6.
Q42 Qur’án 12:53.
Q43 Ḥadíth – Anm. d. Hrsg.
Q44 Qur’án 33:4 – Anm. d. Hrsg.
Q45 Qur’án 15:88.
Q46 Qur’án 40:28.
Q47 Qur’án 4:95.
Q48 Qur’án 6:52.
Q49 vgl. Qur’án 6:44 – Anm. d. Hrsg.
Q50 vgl. Qur’án 5:110, 6:7, 10:76 – Anm. d. Hrsg.
Q51 Qur’án 20:55; vgl. dazu auch Gen. 3:19.
Q52 vgl. Qur’án 88:7 – Anm. d. Hrsg.
Q53 Qur’án 4:94.

Anmerkungen

A1 Vergl. Mt. 16:27 – Anm. d. Hrsg.
A2 Bahá’u’lláhs bürgerlicher Name war Mírzá Ḥusayn-‘Alí.
A3 Die Anhänger des Báb, dessen wichtigstes, die Glaubenssätze betreffendes Werk der Bayán war.
A4 láhút – Anm. d. Übers.
A5 jabarút – Anm. d. Übers.
A6 násút – Anm. d. Übers.
A7 malakút – Anm. d. Übers.
A8 Al-Abhá – Anm. d. Übers.
A9 vgl. Qur’án 2:30–34, 38:71–75.
A10 Mírzá Yaḥyá.
A11 Ustád Muḥammad-‘Alíy-i-Salmání. Vgl. den Bericht über die Ereignisse, auf die Bahá’u’lláh sich in diesem und den folgenden Absätzen bezieht, in Gott geht vorüber 275–279.
A12 vgl. Qur’án 48:10 – Anm. d. Hrsg.
A13 Das Wort Haykal (Tempel) besteht im Arabischen aus den vier Buchstaben Há’, Yá’, Káf und Lám (ﻞﮑﻳﻬ hykl). Der erste Buchstabe symbolisiert das Wort Huwíyyah (Wesen der Gottheit), der zweite Buchstabe das Wort Qadír (der Allmächtige), dessen dritter Buchstabe Yá’ ist. Der dritte Buchstabe das Wort Karím (der Gnadenreiche) und der vierte Buchstabe das Wort Faḍl (Gunst/Gnade), dessen dritter Buchstabe Lám ist.
A14 jabarút al-baqá’ – Anm. d. Übers.
A15 malakút – Anm. d. Übers.
A16 mulk – Anm. d. Übers.
A17 maṭáli‘, arab. ›Aufgangsorte‹ – Anm. d. Übers.
A18 mulk – Anm. d. Übers.
A19 vgl. Qur’án 21:30, 24:45, 25:54.
A20 vgl. Qur’án 33:72 – Anm. d. Hrsg.
A21 Die beiden Konsonanten Káf (ک) und Nún (ﻥ) bilden zusammen das Wort Kun, arab. ›sei!‹.
A22 der Báb. Sein bürgerlicher Name war ‘Alí-Muḥammad.
A23 arab. ›Der Baum, über den hinaus keiner gehen kann‹; ein Verweis auf die Stufe der Manifestation Gottes.
A24 al-asmá’ al-ḥusná; vgl. Qur’án 7:180, 17:110, 59:24 – Anm. d. Übers.
A25 Qibla – Anm. d. Hrsg.
A26 malakút – Anm. d. Übers.
A27 jabarút – Anm. d. Übers.
A28 Dies sind Beispiele für die Art der Fragen, die dem Báb gestellt wurden. Den Lehren des Shí‘ih Islám zufolge ging nach dem Hinscheiden des Propheten Muḥammad die Führerschaft der islámischen Gemeinde rechtmäßig auf eine Reihe von zwölf Nachfolgern über, Nachkommen seiner Tochter Fáṭimih, die als ›Imáme‹ bezeichnet wurden. Diese Reihe wurde schließlich durch die ›Verborgenheit‹ des letzten Imám unterbrochen, wobei der Kontakt mit ihm eine Zeit lang durch vier als ›Tore‹ bezeichnete Vermittler aufrechterhalten wurde.
A29 Dhikru’lláh, ein Titel des Báb – Anm. d. Übers.
A30 Eine von drei altarabischen Göttinnen, deren Kult vom Propheten Muḥammad abgeschafft wurde.
A31 ein Stein in der unteren östlichen Ecke der Kaaba.
A32 Die Moschee auf dem Tempelberg im heutigen Jerusalem.
A33 Der Báb.
A34 Jesus.
A35 Jesus – Anm. d. Hrsg.
A36 Petrus.
A37 Bahá’u’lláh.
A38 Jesus – Anm. d. Hrsg.
A39 vgl. Mt. 5:29; Mk. 9:47.
A40 Es handelt sich um das zweite Schreiben Bahá’u’lláhs an den französischen Kaiser. Das erste wurde in Adrianopel offenbart.
A41 Jesus – Anm. d. Hrsg.
A42 der Krimkrieg 1853–1856.
A43 vgl. Dan. 5:27 – Anm. d. Hrsg.
A44 Noch im selben Jahr (1870) wurde Napoleon III. in der Schlacht von Sedan vernichtend geschlagen und mußte ins Exil gehen.
A45 der Sultan der Türkei.
A46 Jesus – Anm. d. Hrsg.
A47 Moses – Anm. d. Hrsg.
A48 Dhikr – Anm. d. Übers.
A49 vgl. Qur’án 7:56, 7:85; auch 2:11 – Anm. d. Hrsg.
A50 Anhänger Bahá’u’lláhs.
A51 vgl. Qur’án 77:20, 32:8.
A52 Die beiden Größten Feste sind die Riḍván-Zeit, als Bahá’u’lláh Seine Sendung kundtat, und der Tag, da der Báb Seine Sendung erstmals bekanntmachte. Die ›Zwillingstage‹ beziehen sich auf die Geburtstage des Báb und Bahá’u’lláhs, vgl. Kitáb-i-Aqdas 110.
A53 ‘Akká.
A54 Mekka.
A55 die Súratu’l-Mulúk.
A56 der Sultan des Osmanischen Reiches.
A57 Muḥammad.
A58 vgl. Qur’án 17:78.
A59 Ab hier ist der Text des Sendschreibens auf Persisch. Den literarischen Gepflogenheiten des Persischen entsprechend, spricht Bahá’u’lláh den Schah ausschließlich in der dritten Person an. Der persische Teil geht bis einschließlich Absatz 248 – Anm. d. Hrsg.
A60 Teheran.
A61 Mírzá Buzurg Khán, der persische Generalkonsul in Bagdad.
A62 der Mu’taminu’l-Mulk, Mírzá Sa‘íd Khán-i-Anṣárí, der Außenminister.
A63 Hier bezieht sich Bahá’u’lláh darauf, daß Er und einige Seiner Gefährten um die osmanische Staatsbürgerschaft nachsuchten.
A64 Áqá Siyyid Muḥammad-i-Ṭabáṭabá’íy-i-Iṣfahání, bekannt als ›Mujáhid‹.
A65 der zweite Krieg zwischen Rußland und Persien, 1825–28.
A66 Im folgenden zitiert Bahá’u’lláh Abschnitte der persischen Verborgenen Worte. Dabei versah Er einige mit anderen Überschriften – Anm. d. Hrsg.
A67 vgl. Verborgene Worte 24 – Anm. d. Hrsg.
A68 vgl. Verborgene Worte 25 – Anm. d. Hrsg.
A69 vgl. Verborgene Worte 28 – Anm. d. Hrsg.
A70 vgl. Verborgene Worte 30.
A71 Shaykh Murtaḍáy-i-Anṣárí, ein bekannter Mujtahid.
A72 Muḥammad.
A73 vgl. Joh. 14:16, 14:26, 15:26, 16:7.
A74 bis hier ist der Text persisch – Anm. d. Hrsg.
A75 vgl. etwa Qur’án 4:46, 5:13, 5:41 und 2:75 und die Erläuterung Bahá’u’lláhs dazu im Kitáb-i-Íqán 91 ff.
A76 Bagdad.
A77 ‘Alí Ibn Ḥusayn, bekannt als Zaynu’l-‘Ábidín, der zweite Sohn Imám Ḥusayns und der vierte Imam.
A78 die Khárijiten, eine Gruppe, die sowohl die Imame wie den Staat der Umayyaden ablehnte.
A79 Mekka.
A80 wörtlich ›Stirnlocke‹ (náṣiyah, vgl. Qur’án 11:56, 55:41, 96:15–16) – Anm. d. Übers.
A81 Anspielungen auf die Dynastien der Abbasiden und der Umayyaden.
A82 vgl. Lk. 19:21.
A83 vgl. Qur’án 55:26.
A84 vgl. Qur’án 12:31: [»Dies ist kein Mensch, dies ist ein edler Engel.«].
A85 vgl. Sach. 8:9 – Anm. d. Hrsg.
A86 Diese Tafel in arabischer Sprache wurde offenbart zu Ehren von Ḥájí Muḥammad Ismá‘íl-i-Káshání, dem Bahá’u’lláh die Ehrentitel Dhabíḥ (Opfer) und Anís (Gefährte) beilegte. Die Tafel richtet sich an ‘Álí Páshá, den Premierminister des Osmanischen Reiches, der hier Ra’ís (Oberhaupt, Führer, Herrscher) genannt wird.
A87 Adrianopel [Edirne].
A88 1876 verlor Sulṭán ‘Abdu’l-‘Azíz sowohl Thron wie Leben. Während des nachfolgenden Kriegs mit Rußland (1877–1878) wurde Edirne vom Feind besetzt, der unter der türkischen Bevölkerung ein Blutbad anrichtete.
A89 Wörtlich ›der Berg der Feigen‹ und ›der Berg der Oliven‹, vgl. Koran 95:1.
A90 Der Sassanidenkönig Chosroes II., der Persien zu Lebzeiten Muḥammads regierte.
A91 Mose (vgl. Ex. 3 und 4; Qur’án 4:164) – Anm. d. Hrsg.
A92 Abraham – Anm. d. Hrsg.
A93 Muḥammad Sháh.
A94 Jesus – Anm. d. Hrsg.
A95 Ḥájí Ja‘far-i-Tabrízí. Er wurde noch rechtzeitig davon abgehalten, seine Tat zu vollenden.
A96 Siyyid Ismá‘íl aus Zavárih.
A97 Mukáshafah – Anm. d. Hrsg.
A98 Dhabíḥ bedeutet wörtlich ›Opfer‹ und bezieht sich hier auf Siyyid Ismá‘íl aus Zavárih.
A99 vgl. Qur’án 6:135, 39:22, 94:1 – Anm. d. Hrsg.
A100 Anís.
A101 Adrianopel [Edirne].
A102 Nafs – Anm. d. Übers.
A103 nafs malakútíyyah – Anm. d. Übers.
A104 nafs jabarútíyyah – Anm. d. Übers.
A105 nafs láhútíyyah – Anm. d. Übers.
A106 nafs iláhíyyah – Anm. d. Übers.
A107 nafs qudsíyyah – Anm. d. Übers.
A108 nafs muṭma’inah (vgl. Koran 89:27) – Anm. d. Übers.
A109 nafs ráḍiyah – Anm. d. Übers.
A110 nafs marḍíyyah (vgl. Koran 89:28) – Anm. d. Übers.
A111 nafs mulhamah – Anm. d. Übers.
A112 nafs lawwámah (vgl. Koran 75:1) – Anm. d. Übers.
A113 nafs ammárah – Anm. d. Übers.
A114 Nuṭfah – Anm. d. Übers.
A115 rúh – Anm. d. Übers.
A116 Nafs Alláh – Anm. d. Übers.
A117 nafs muṭma’inah – Anm. d. Übers.
A118 nafs ráḍiyah – Anm. d. Übers.
A119 nafs ammárah – Anm. d. Übers.
A120 rúḥ – Anm. d. Übers.
A121 ‘aql – Anm. d. Übers.
A122 nafs – Anm. d. Übers.
A123 Mírzá ‘Alí-Akbar-i-Naráqí.
A124 Dieser zweite an ‘Álí Páshá gerichtete Brief Bahá’u’lláhs wurde kurze Zeit nach Seiner Ankunft in ‘Akká in persischer Sprache offenbart.
A125 siehe dazu den Bericht in Gott geht vorüber 314.
A126 Wahrscheinlich bezieht sich Bahá’u’lláh hier auf das Feuer von Hocapaşa, das 1865 einen großen Teil von Konstantinopel [Istanbul] zerstörte.
A127 Der Lawḥ Fu’ád ist an Shaykh Káẓim-i-Samandar aus Qazvín, einen der Apostel Bahá’u’lláhs, gerichtet. Der frühere osmanische Staatsmann Fu’ád Páshá, von dem es handelt, starb 1869 in Frankreich. Die Buchstaben ک (káf) und ظ (ẓá’) bezeichnen das K und Ẓ von Káẓim.
A128 vgl. Qur’án 38:3.
A129 vgl. Qur’án 13:13.
A130 vgl. Qur’án 40:32.
A131 vgl. Qur’án 38:12, 89:10.
A132 Fu’ád, ›Herz‹, zugleich der Name des osmanischen Ministers.
A133 ‘Álí Páshá.
A134 Sulṭán ‘Abdu’l-‘Azíz.
A135 vgl. Qur’án 83:7 – Anm. d. Hrsg.
A136 Mírzá Mihdíy-i-Rashtí, ein Richter in Konstantinopel und Parteigänger Mírzá Yaḥyás.
A137 der Báb.
A138 Viláyah – Anm. d. Hrsg.
A139 der französische Botschafter in Istanbul.
A140 Jesus.
A141 der persische Botschafter in Istanbul.
A142 Istanbul – Anm. d. Hrsg.
A143 Istanbul – Anm. d. Hrsg.
A144 Faná’ – Anm. d. Übers.
A145 Baqá’ – Anm. d. Übers.
A146 Sulṭán ‘Abdu’l-‘Azíz.
A147 Istanbul – Anm. d. Hrsg.
A148 aḥadíyyah – Anm. d. Übers.
A149 Edirne.
A150 vgl. Qur’án 77:20, 32:8.
A151 Istanbul – Anm. d. Hrsg.
A152 der Báb.
A153 Imám Ḥusayn.
A154 [English footnote] – erklärt die dort andere Übersetzung des Begriffs ›Muslim‹
A155 vgl. Qur’án 48:10 – Anm. d. Hrsg.
A156 Der Koranvers 6:44 f. lautet insgesamt: »Und als sie dann vergaßen, was ihnen als Mahnung gegeben war, öffneten Wir ihnen die Pforten aller Dinge, bis daß, als sie sich des ihnen Gegebenen erfreuten, Wir sie plötzlich erfaßten, und da verzweifelten sie. Und abgeschnitten ward die Wurzel des ungerechten Volkes; und das Lob sei Gottes, des Weltenherrn.« – Anm. d. Hrsg.
A157 Náṣiri’d-Dín Sháh.
A158 Der persische Generalkonsul in Baghdád.
A159 Bagdad.
A160 der Erde.
A161 Viláyah – Anm. d. Übers.
A162 Al-Muqanna‘ von Khurásán (8. Jh. A.D.).
A163 Deutsche Übersetzung: Auf den Pfaden der Gottesliebe, Hofheim 1997.
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The Summons of the Lord of Hosts


Tablets of Bahá'u'lláh




This etext is based on:

The Summons of the Lord of Hosts



Bahá'í World Centre, Haifa

Copyright (c) 2002 by the Universal House of Justice

Copyright under the Berne Convention

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ISBN 0-85398-976-1



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Contents


Introduction


Suriy-i-Haykal / Surih of the Temple

Pope Pius IX

Napoleon III

Czar Alexander II

Queen Victoria

Nasiri'd-Din Shah / Lawh-i-Sultan

Suriy-i-Ra'is

Lawh-i-Ra'is

Lawh-i-Fu'ad

Suriy-i-Muluk / Surih of the Kings

Endnotes

Note on the translation

Key to passages translated by Shoghi Effendi

Index

Introduction


The years following Baha'u'llah's arrival in Adrianople witnessed His Revelation's attainment, in the words of Shoghi Effendi, of "its meridian glory" through the proclamation of its Founder's message to the kings and rulers of the world. During this relatively brief but turbulent period of the Faith's history, and in the early years of His subsequent exile in 1868 to the fortress town of 'Akka, He summoned the monarchs of East and West collectively, and some among them individually, to recognize the Day of God and to acknowledge the One promised in the scriptures of the religions professed by the recipients of His summons. "Never since the beginning of the world", Baha'u'llah declares, "hath the Message been so openly proclaimed."

The present volume brings together the first full, authorized English translation of these major writings. Among them is the complete Suriy-i-Haykal, the Surih of the Temple, one of Baha'u'llah's most challenging works. It was originally revealed during His banishment to Adrianople and later recast after His arrival in 'Akka. In this version He incorporated His messages addressed to individual potentates -- Pope Pius IX, Napoleon III, Czar Alexander II, Queen Victoria, and Nasiri'd-Din Shah.

It was this composite work which, shortly after its completion, Baha'u'llah instructed be written in the form of a pentacle, symbolizing the human temple. To it He added, as a conclusion, what Shoghi Effendi has described as "words which reveal the importance He attached to those Messages, and indicate their direct association with the prophecies of the Old Testament":

Thus have We built the Temple with the hands of power and might,
could ye but know it. This is the Temple promised unto you in the
Book. Draw ye nigh unto it. This is that which profiteth you, could ye
but comprehend it. Be fair, O peoples of the earth! Which is
preferable, this, or a temple which is built of clay? Set your faces towards
it. Thus have ye been commanded by God, the Help in Peril, the
Self-Subsisting.

During the last years of His ministry Baha'u'llah Himself arranged for the publication for the first time of definitive versions of some of His principal works, and the Suriy-i-Haykal was awarded a prominent position among them.

Of the various writings that make up the Suriy-i-Haykal, one requires particular mention. The Lawh-i-Sultan, the Tablet to Nasiri'd-Din Shah, Baha'u'llah's lengthiest epistle to any single sovereign, was revealed in the weeks immediately preceding His final banishment to 'Akka. It was eventually delivered to the monarch by Badi', a youth of seventeen, who had entreated Baha'u'llah for the honour of rendering some service. His efforts won him the crown of martyrdom and immortalized his name. The Tablet contains the celebrated passage describing the circumstances in which the divine call was communicated to Baha'u'llah and the effect it produced. Here, too, we find His unequivocal offer to meet with the Muslim clergy, in the presence of the Shah, and to provide whatever proofs of the new Revelation they might consider to be definitive, a test of spiritual integrity significantly failed by those who claimed to be the authoritative trustees of the message of the Qur'an.

Included in this collection, as well, is the first full translation of the Suriy-i-Muluk or Surih of the Kings, which Shoghi Effendi described as "the most momentous Tablet revealed by Baha'u'llah in which He, for the first time, directs His words collectively to the entire company of the monarchs of East and West". It sets forth both the character of His mission and the standard of justice that must govern the exercise of their rule in this Day of God:

Lay not aside the fear of God, O kings of the earth, and beware
that ye transgress not the bounds which the Almighty hath fixed.
Observe the injunctions laid upon you in His Book, and take good heed
not to overstep their limits. Be vigilant, that ye may not do
injustice to anyone, be it to the extent of a grain of mustard seed. Tread
ye the path of justice, for this, verily, is the straight path.

The Tablet introduces some of the great themes that were to figure prominently in the Writings of Baha'u'llah over the next two and a half decades: the obligation of those into whose hands God has entrusted civil authority to institute the reign of justice, the necessity for the reduction of armaments and the resolution of conflicts among nations, and an end to the excessive expenditures that were impoverishing these rulers' subjects.

Surveying the principal contents of Baha'u'llah's majestic call to the kings and rulers of the world, Shoghi Effendi has written:

The magnitude and diversity of the theme, the cogency of the
argument, the sublimity and audacity of the language, arrest our attention
and astound our minds. Emperors, kings and princes, chancellors and
ministers, the Pope himself, priests, monks and philosophers, the exponents
of learning, parliamentarians and deputies, the rich ones of the
earth, the followers of all religions, and the people of Baha -- all are
brought within the purview of the Author of these Messages, and receive,
each according to their merits, the counsels and admonitions they
deserve. No less amazing is the diversity of the subjects touched upon in
these Tablets. The transcendent majesty and unity of an unknowable and
unapproachable God is extolled, and the oneness of His Messengers proclaimed
and emphasized. The uniqueness, the universality and potentialities
of the Baha'i Faith are stressed, and the purpose and character of
the Babi Revelation unfolded.

The summary draws attention to Baha'u'llah's uncompromising indictment of the conditions of human society for which its leadership is held primarily responsible:

Episodes, at once moving and marvellous, at various stages of
His ministry, are recounted, and the transitoriness of worldly pomp,
fame, riches, and sovereignty, repeatedly and categorically asserted.
Appeals for the application of the highest principles in human and
international relations are forcibly and insistently made, and the abandonment
of discreditable practices and conventions, detrimental to the
happiness, the growth, the prosperity and the unity of the human race,
enjoined. Kings are censured, ecclesiastical dignitaries arraigned,
ministers and plenipotentiaries condemned, and the identification of His
advent with the coming of the Father Himself unequivocally admitted and
repeatedly announced. The violent downfall of a few of these kings and
emperors is prophesied, two of them are definitely challenged, most are
warned, all are appealed to and exhorted.

In a Tablet, the original of which has been lost, Baha'u'llah had already condemned, in the severest terms, the misrule of the Ottoman Sultan 'Abdu'l-'Aziz. The present volume includes, however, three other Tablets which address two ministers of the Sultan, whose selfish and unprincipled influence played an important role in Baha'u'llah's successive banishments. The Suriy-i-Ra'is, which addresses 'Ali Pasha, the Ottoman Prime Minister, was revealed in August 1868 as the exiles were being moved from Adrianople to Gallipoli, and exposes unsparingly the abuse of civil power the minister had perpetrated. The Lawh-i-Ra'is, which also contains passages directed to 'Ali Pasha, was revealed shortly after Baha'u'llah's incarceration in the citadel of 'Akka and includes a chilling denunciation of the character of the Minister. The third Tablet, the Lawh-i-Fu'ad, revealed in 1869 shortly after the death of Fu'ad Pasha, the Ottoman Minister to whose machinations it refers, describes the spiritual consequences of the abuse of power, and foretells the imminent downfall of his colleague, 'Ali Pasha, and the overthrow of the Sultan himself -- prophecies that were widely circulated and whose dramatic fulfilment added greatly to the prestige of their Author.

It seems especially appropriate, as Baha'u'llah's influence penetrates ever more deeply the life of the larger society throughout the world, that the full texts of these great Tablets should now be available for a broad readership. We express to the committees who were commissioned to undertake and review these translations the deep gratitude we feel for the care and sensitivity they have brought to the task. Baha'is will recognize key passages from several of the Tablets that were introduced to the West by Shoghi Effendi. His translations into English of the Baha'i Holy Texts provide an enduring standard for the efforts of those who rise to the challenge of preparing appropriate renderings into English of these treasures of the Faith.

The Universal House of Justice




Suriy-i-Haykal



"This is the Surih of the Temple which God hath
ordained to be the Mirror of His Names between the heavens and the earth,
and the Sign of His Remembrance amidst the peoples of the
world."


He is the Most Wondrous, the All-Glorious!


Glorified is He Who hath revealed His verses to those who understand. Glorified is He Who sendeth down His verses to those who perceive. Glorified is He Who guideth whomsoever He pleaseth unto His path. Say: I, verily, am the Path of God unto all who are in the heavens and all who are on the earth; well is it with them that hasten thereunto!


Glorified is He Who sendeth down His verses to those who comprehend. Glorified is He Who speaketh forth from the Kingdom of His Revelation, and Who remaineth unknown to all save His honoured servants. Glorified is He Who quickeneth whomsoever He willeth by virtue of His word "Be", and it is! Glorified is He Who causeth whomsoever He willeth to ascend unto the heaven of grace, and sendeth down therefrom whatsoever He desireth according to a prescribed measure.


Blessed is He Who doeth as He willeth by a word of His command. He, verily, is the True One, the Knower of things unseen. Blessed is He Who inspireth whomsoever He willeth with whatsoever He desireth, through His irresistible and inscrutable command. Blessed is He Who aideth whomsoever He desireth with the hosts of the unseen. His might is, in truth, equal to His purpose, and He, verily, is the All-Glorious, the Self-Subsisting. Blessed is He Who exalteth whomsoever He willeth by the power of His sovereign might, and confirmeth whomsoever He chooseth in accordance with His good pleasure; well is it with them that understand!


Blessed is He Who, in a well-guarded Tablet, hath prescribed a fixed measure unto all things. Blessed is He Who hath revealed unto His Servant that which shall illumine the hearts and minds of men. Blessed is He Who hath sent down upon His Servant such tribulations as have melted the hearts of them that dwell within the Tabernacle of eternity and the souls of those who have drawn nigh unto their Lord. Blessed is He Who hath showered upon His Servant, from the clouds of His decree, the darts of affliction, and Who beholdeth Me enduring them with patience and fortitude. Blessed is He Who hath ordained for His Servant that which He hath destined for no other soul. He, verily, is the One, the Incomparable, the Self-Subsisting.


Blessed is He Who hath caused to rain down upon His Servant from the clouds of enmity, and at the hands of the people of denial, the shafts of tribulation and trial; and yet seeth Our heart filled with gratitude. Blessed is He Who hath laid upon the shoulders of His Servant the burden of the heavens and of the earth -- a burden for which We yield Him every praise, though none may grasp this save them that are endued with understanding. Glorified is He Who hath surrendered the embodiment of His Beauty to the clutches of the envious and the wicked -- a fate unto which We are fully resigned, though none may perceive this save those who are endued with insight. Glorified is He Who hath left husayn to make His dwelling amidst the hosts of His enemies, and exposed His body with every breath to the spears of hatred and anger; yet do We yield Him thanks for all that He hath destined to befall His Servant Who repaireth unto Him in His affliction and grief.


While engulfed in tribulations I heard a most wondrous, a most sweet voice, calling above My head. Turning My face, I beheld a Maiden -- the embodiment of the remembrance of the name of My Lord -- suspended in the air before Me. So rejoiced was she in her very soul that her countenance shone with the ornament of the good pleasure of God, and her cheeks glowed with the brightness of the All-Merciful. Betwixt earth and heaven she was raising a call which captivated the hearts and minds of men. She was imparting to both My inward and outer being tidings which rejoiced My soul, and the souls of God's honoured servants.


Pointing with her finger unto My head, she addressed all who are in heaven and all who are on earth, saying: By God! This is the Best-Beloved of the worlds, and yet ye comprehend not. This is the Beauty of God amongst you, and the power of His sovereignty within you, could ye but understand. This is the Mystery of God and His Treasure, the Cause of God and His glory unto all who are in the kingdoms of Revelation and of creation, if ye be of them that perceive. This is He Whose Presence is the ardent desire of the denizens of the Realm of eternity, and of them that dwell within the Tabernacle of glory, and yet from His Beauty do ye turn aside.


O people of the Bayan! If ye aid Him not, God will assuredly assist Him with the powers of earth and heaven, and sustain Him with the hosts of the unseen through His command "Be", and it is! The day is approaching when God will have, by an act of His Will, raised up a race of men the nature of which is inscrutable to all save God, the All-Powerful, the Self-Subsisting. He shall purify them from the defilement of idle fancies and corrupt desires, shall lift them up to the heights of holiness, and shall cause them to manifest the signs of His sovereignty and might upon earth. Thus hath it been ordained by God, the All-Glorious, the All-Loving.


O people of the Bayan! Would ye deny Him Whose presence is the very object of your creation, while ye rejoice idly upon your couches? Would ye laugh to scorn and contend with Him, a single hair of Whose head excelleth, in the sight of God, all that are in the heavens and all that are on the earth? O people of the Bayan! Produce, then, that which ye possess, that I may know by what proof ye believed aforetime in the Manifestations of His Cause, and by what reason ye now wax so disdainful!


I swear by Him Who hath fashioned Me from the light of His own Beauty! None have I ever seen that surpasseth you in heedlessness or exceedeth you in ignorance. Ye seek to prove your faith in God through such holy Tablets as ye possess, yet when the verses of God were revealed and His Lamp was lighted, ye disbelieved in Him Whose very Pen hath fixed the destinies of all things in the Preserved Tablet. Ye recite the sacred verses and yet repudiate Him Who is their Source and Revealer. Thus hath God blinded your eyes in requital for your deeds, would ye but understand. Day and night ye transcribe the verses of God, and yet ye remain shut out, as by a veil, from Him Who hath revealed them.


In this Day the Concourse on high beholdeth you in your evil doings and shunneth your company, and yet ye perceive it not. They ask of one another: "What words do these fools utter, and in what valley are they wont to graze? Do they deny that whereunto their very souls testify, and shut their eyes to that which they plainly behold?" I swear by God, O people! They that inhabit the Cities of the Names of God are bewildered at your actions, while ye roam, aimless and unconscious, in a parched and barren land.


O Pen of the Most High! Hearken unto the Call of Thy Lord, raised from the Divine Lote-Tree in the holy and luminous Spot, that the sweet accents of Thy Lord, the All-Merciful, may fill Thy soul with joy and fervour, and that the breezes that waft from My name, the Ever-Forgiving, may dispel Thy cares and sorrows. Raise up, then, from this Temple, the temples of the Oneness of God, that they may tell out, in the kingdom of creation, the tidings of their Lord, the Most Exalted, the All-Glorious, and be of them that are illumined by His light.


We, verily, have ordained this Temple to be the source of all existence in the new creation, that all may know of a certainty My power to accomplish that which I have purposed through My word "Be", and it is! Beneath the shadow of every letter of this Temple We shall raise up a people whose number none can reckon save God, the Help in Peril, the Self-Subsisting. Erelong shall God bring forth from His Temple such souls as will remain unswayed by the insinuations of the rebellious, and who will quaff at all times of the cup that is life indeed. These, truly, are of the blissful.


These are servants who abide beneath the shelter of the tender mercy of their Lord, and who remain undeterred by those who seek to obstruct their path. Upon their faces may be seen the brightness of the light of the All-Merciful, and from their hearts may be heard the remembrance of Mine all-glorious and inaccessible Name. Were they to unloose their tongues to extol their Lord, the denizens of earth and heaven would join in their anthems of praise -- yet how few are they who hear! And were they to glorify their Lord, all created things would join in their hymns of glory. Thus hath God exalted them above the rest of His creation, and yet the people remain unaware!


These are they who circle round the Cause of God even as the shadow doth revolve around the sun. Open, then, your eyes, O people of the Bayan, that haply ye may behold them! It is by virtue of their movement that all things are set in motion, and by reason of their stillness all things are brought to rest, would that ye might be assured thereof! Through them the believers in the Divine Unity have turned towards Him Who is the Object of the adoration of the entire creation, and by them the hearts of the righteous have found rest and composure, could ye but know it! Through them the earth hath been established, the clouds have rained down their bounty, and the bread of knowledge hath descended from the heaven of grace, could ye but perceive it!


These souls are the protectors of the Cause of God on earth, who shall preserve its beauty from the obscuring dust of idle fancies and vain imaginings. In the path of their Lord they shall not fear for their lives; rather will they sacrifice their all in their eagerness to behold the face of their Well-Beloved when once He hath appeared in this Name, the Almighty, the All-Powerful, the All-Glorious, the Most Holy.


O Living Temple! Arise by the power of Thy Self in such wise that all created things will be moved to arise with Thee. Aid, then, Thy Lord through such ascendancy and might as We have bestowed upon Thee. Take heed lest Thou falter on that Day when all created things are filled with dismay; rather be Thou the revealer of My name, the Help in Peril, the Self-Subsisting. Assist Thy Lord to the utmost of Thine ability, and pay no heed to the peoples of the world, for that which their mouths utter is like unto the droning of a gnat in an endless valley. Quaff the water of life in My name, the All-Merciful, and proffer unto the near ones amongst the inmates of this lofty station that which shall cause them to become detached from all names and enter beneath this blessed and all-encompassing shadow.


O Living Temple! Through Thee have We gathered together all created things, whether in the heavens or on the earth, and called them to account for that which We had covenanted with them before the foundation of the world. And lo, but for a few radiant faces and eloquent tongues, We found most of the people dumbfounded, their eyes staring up in fear. From the former We brought forth the creation of all that hath been and all that shall be. These are they whose countenances God hath graciously turned away from the face of the unbelievers, and whom He hath sheltered beneath the shadow of the Tree of His own Being; they upon whose hearts He hath bestowed the gift of peace and tranquillity, and whom He hath strengthened and assisted through the hosts of the seen and the unseen.


O Eyes of this Temple! Look not upon the heavens and that which they contain, nor upon the earth and them that dwell thereon, for We have created you to behold Our own Beauty: See it now before you! Withhold not your gaze therefrom, and deprive not yourselves of the Beauty of your Lord, the All-Glorious, the Best-Beloved. Erelong shall We bring into being through you keen and penetrating eyes that will contemplate the manifold signs of their Creator and turn away from all that is perceived by the people of the world. Through you shall We bestow the power of vision upon whomsoever We desire, and lay hold upon those who have deprived themselves of this gracious bounty. These, verily, have drunk from the cup of delusion, though they perceive it not.


O Ears of this Temple! Purge yourselves from all idle clamour and hearken unto the voice of your Lord. He, verily, revealeth unto you, from the Throne of glory, that there is none other God save Me, the All-Glorious, the Almighty, the Help in Peril, the Self-Subsisting. Erelong shall We bring into being through you pure and undefiled ears which will heed the Word of God and that which hath appeared from the Dayspring of the Utterance of your Lord, the All-Merciful. They shall assuredly perceive the sweet accents of Divine Revelation that proceed from these most blessed and hallowed precincts.


O Tongue of this Temple! We, verily, have created thee through Our name, the All-Merciful, have taught thee whatsoever had remained concealed in the Bayan, and have bestowed upon thee the power of utterance, that thou mayest make mention of Mine exalted Self amidst My creatures. Proclaim, then, this wondrous and mighty Remembrance, and fear not the manifestations of the Evil One. Thou wert called into being for this very purpose by virtue of My transcendent and all-compelling command. Through thee have We unloosed the Tongue of Utterance to expound all that hath been, and We shall again, by My sovereign power, unloose it to speak of that which is yet to come. Erelong shall We bring into being through thee eloquent tongues that will praise and extol Me amongst the Concourse on high and amidst the peoples of the world. Thus have the verses of God been revealed, and thus hath it been decreed by the Lord of all names and attributes. Thy Lord, verily, is the True One, the Knower of things unseen. Nothing whatsoever shall prevent these tongues from magnifying their Creator. Through them, all created things shall arise to glorify the Lord of names and to bear witness that there is none other God save Me, the All-Powerful, the Most-Glorious, the Best-Beloved. Nor shall those who make mention of Me speak aught unless they be inspired by this Tongue from its lofty station. Few, however, are they who understand! No tongue is there that speaketh not the praises of its Lord and maketh not mention of His Name. Amongst the people, however, are those who understand and utter praises, and those who utter praises, yet understand not.


O Maid of inner meanings! Step out of the chamber of utterance by the leave of God, the Lord of the heavens and the earth. Reveal, then, thyself adorned with the raiment of the celestial Realm, and proffer with thy ruby fingers the wine of the heavenly Dominion, that haply the denizens of this world may perceive the light that shone forth from the Kingdom of God when the Daystar of eternity appeared above the horizon of glory. Perchance they may arise before the dwellers of earth and heaven to extol and magnify this Youth Who hath established Himself in the midmost heart of Paradise upon the throne of His name, the All-Sufficing Helper -- He from Whose countenance shineth the brightness of the All-Merciful, from Whose gaze appear the glances of the All-Glorious, and in Whose ways are revealed the tokens and evidences of God, the omnipotent Protector, the Almighty, the All-Loving.


Grieve not if none be found to accept the crimson wine proffered by Thy snow-white hand and to seize it in the name of Thy Lord, the Most Exalted, the Most High -- He Who hath appeared again in His name, the Most Glorious. Leave this people unto themselves, and repair unto the Tabernacle of majesty and glory, wherein Thou shalt encounter a people whose faces shine as brightly as the sun in its noontide splendour, and who praise and extol their Lord in this Name that hath arisen, in the plenitude of might and power, to assume the throne of independent sovereignty. From their lips Thou shalt hear naught but the strains of My glorification and praise; unto this Thy Lord beareth Me witness. The existence of these people, however, hath remained concealed from the eyes of all who, from everlasting, have been created through the Word of God. Thus have We made plain Our meaning and set forth Our verses, that perchance men may reflect upon the signs and tokens of their Lord.


These are they who, in truth, were not enjoined to prostrate themselves before Adam.1 They have never turned away from the countenance of Thy Lord, and partake at every moment of the gifts and delights of holiness. Thus hath the Pen of the All-Merciful set forth the secrets of all things, be they of the past or of the future. Would that the world might understand! Erelong shall God make manifest this people upon the earth, and through them shall exalt His name, diffuse His signs, uphold His words, and proclaim His verses, in spite of those that have repudiated His truth, gainsaid His sovereignty, and cavilled at His signs.


O Beauty of the All-Glorious! Shouldst Thou chance upon this people and enter their presence, recount unto them that which this Youth hath related unto Thee concerning Himself and the things that have befallen Him, that they may come to know what hath been inscribed upon the Preserved Tablet. Acquaint them with the tidings of this Youth, and with the trials and tribulations He hath suffered, that they may become mindful of Mine afflictions, and be of them that understand. Recount, then, unto them how We singled out for Our favour one of Our brothers, [Mirza Yahya] how We imparted unto him a dewdrop from the fathomless ocean of knowledge, clothed him with the garment of one of Our Names, and exalted him to such a station that all were moved to extol him, and how We so protected him from the harm of the malevolent as to disarm even the mightiest amongst them.


We arose before the peoples of earth and heaven at a time when all had determined to slay us. While dwelling in their midst, We continually made mention of the Lord, celebrated His praise, and stood firm in His Cause, until at last the Word of God was vindicated amongst His creatures, His signs were spread abroad, His power exalted, and His sovereignty revealed in its full splendour. To this bear witness all His honoured servants. Yet when My brother beheld the rising fame of the Cause, he became filled with arrogance and pride. Thereupon he emerged from behind the veil of concealment, rose up against Me, disputed My verses, denied My testimony, and repudiated My signs. Nor would his hunger be appeased unless he were to devour My flesh and drink My blood. To this testify such of God's servants as have accompanied Him in His exile, and they that enjoy near access unto Him.


To this end he conferred with one of My servants2 and sought to win him over to his own designs; whereupon the Lord despatched unto Mine assistance the hosts of the seen and the unseen, protected Me by the power of truth, and sent down upon Me that which thwarted his purpose. Thus were foiled the plots of those who disbelieve in the verses of the All-Merciful. They, truly, are a rejected people. When news spread of that which the promptings of self had impelled My brother to attempt, and Our companions in exile learned of his nefarious design, the voice of their indignation and grief was lifted up and threatened to spread throughout the city. We forbade, however, such recriminations, and enjoined upon them patience, that they might be of those that endure steadfastly.


By God, besides Whom is none other God! We withstood all these trials with forbearance, and enjoined upon God's servants to show forth patience and fortitude. Removing Ourself from their midst, We took up residence in another house, that perchance the flame of envy might be quenched in Our brother's breast, and that he might be guided aright. We neither opposed him, nor saw him again thereafter, but remained in Our home, placing Our hopes in the bounty of God, the Help in Peril, the Self-Subsisting. When, however, he realized that his deed had been exposed, he seized the pen of calumny and wrote unto the servants of God, attributing what he had himself committed unto Mine own peerless and wronged Beauty. His purpose was none other than to inspire mischief amongst God's servants, and to instil hatred into the hearts of those who had believed in God, the All-Glorious, the All-Loving.


By the One in Whose hand is My soul! We were dismayed by his deceitfulness -- nay, bewildered were all things visible and invisible. Nor did he find respite from what he harboured in his bosom until he had committed that which no pen dare describe, and by which he disgraced the dignity of My station and profaned the sanctity of God, the Almighty, the All-Glorious, the All-Praised. Were God to turn all the oceans of the earth into ink and all created things into pens, they would not suffice Me to exhaust the record of his wrongdoings. Thus do We recount that which befell Us, that haply ye may be of them that understand.


O Pen of Eternity! Grieve not at the things that have befallen Thee, for erelong shall God raise up a people who will see with their own eyes and will recall Thy tribulations. Withhold Thy pen from the mention of Thine enemies, and bestir it in the praise of the Eternal King. Renounce all created things, and quaff the sealed wine of My remembrance. Beware lest Thou become occupied with the mention of those from whom naught save the noisome savours of enmity can be perceived, those who are so enslaved by their lust for leadership that they would not hesitate to destroy themselves in their desire to emblazon their fame and perpetuate their names. God hath recorded such souls in the Preserved Tablet as mere worshippers of names. Recount then that which Thou hast purposed for this Temple, that its signs and tokens may be made manifest upon earth, and that the brightness of this Light may illumine the horizons of the world and cleanse the earth from the defilement of those who have disbelieved in God. Thus have We set down the verses of God and made plain the matter unto those who understand.


O Living Temple! Stretch forth Thy hand over all who are in heaven and on earth, and seize within the grasp of Thy Will the reins of command. We have, verily, placed in Thy right hand the empire of all things. Do as Thou willest, and fear not the ignorant. Reach out to the Tablet that hath dawned above the horizon of the pen of Thy Lord, and take hold of it with such strength that, through Thee, the hands of all who inhabit the earth may be enabled to lay fast hold upon it. This, in truth, is that which becometh Thee, if Thou be of those who understand. Through the upraising of Thy hand to the heaven of My grace, the hands of all created things shall be lifted up to their Lord, the Mighty, the Powerful, the Gracious. Erelong shall We raise up, through the aid of Thy hand, other hands endued with power, with strength and might, and shall establish through them Our dominion over all that dwell in the realms of revelation and creation. Thus will the servants of God recognize the truth that there is none other God beside Me, the Help in Peril, the Self-Subsisting. With these hands, moreover, We shall both bestow and withhold, though none can understand this save those who see with the eye of the spirit.


Say: O people! Can ye ever hope to escape the sovereign power of your Lord? By the righteousness of God! No refuge will ye find in this day, and no one to protect you, save those upon whom God hath bestowed the favour of His mercy. He, verily, is the Ever-Forgiving, the Most Compassionate. Say: O people! Forsake all that ye possess, and enter beneath the shadow of your Lord, the All-Merciful. Better is this for you than all your works of the past and of the future. Fear ye God, and deprive not yourselves of the sweet savours of the days of the Lord of all names and attributes. Take heed lest ye alter or pervert the text of the Word of God. Walk ye in the fear of God, and be numbered with the righteous.


Say: O people! This is the Hand of God, which hath ever been above your own hands, could ye but understand. Within its grasp We have ordained all the good of the heavens and the earth, such that no good shall be made manifest but that it proceedeth therefrom. Thus have We made it the source and treasury of all good both aforetime and hereafter. Say: The rivers of divine wisdom and utterance which flowed through the Tablets of God are joined to this Most Great Ocean, could ye but perceive it, and whatever hath been set forth in His Books hath attained its final consummation in this most exalted Word -- a Word shining above the horizon of the Will of the All-Glorious in this Revelation which hath filled with delight all things seen and unseen.


Erelong shall God draw forth, out of the bosom of power, the hands of ascendancy and might, and shall raise up a people who will arise to win victory for this Youth and who will purge mankind from the defilement of the outcast and the ungodly. These hands will gird up their loins to champion the Faith of God, and will, in My name the Self-Subsistent, the Mighty, subdue the peoples and kindreds of the earth. They will enter the cities and will inspire with fear the hearts of all their inhabitants. Such are the evidences of the might of God; how fearful, how vehement is His might, and how justly doth He wield it! He, verily, ruleth and transcendeth all who are in the heavens and on the earth, and revealeth what He desireth according to a prescribed measure.


Should any one of them be called upon to confront all the hosts of creation, he would assuredly prevail through the ascendancy of My Will. This, verily, is a proof of My power, though My creatures comprehend it not. This, verily, is a sign of My sovereignty, though My subjects understand it not. This, verily, is a token of My command, though My servants perceive it not. This, verily, is an evidence of Mine ascendancy, though none amongst the people is truly thankful for it, save those whose eyes God hath illumined with the light of His knowledge, whose hearts He hath made the repository of His Revelation, and upon whose shoulders He hath placed the weight of His Cause. These shall inhale the fragrances of the All-Merciful from the garment of His Name, and shall rejoice at all times in the signs and verses of their Lord. As for those who disbelieve in God, and join partners with Him, they shall indeed incur His wrath, shall be cast into the Fire, and shall be made to dwell, fearful and dismayed, in its depths. Thus do We expound Our verses, and make plain the truth with clear proofs, that perchance the people may reflect upon the signs of their Lord.


O Living Temple! We have, in very truth, appointed Thee to be the sign of My majesty amidst all that hath been and all that shall be, and have ordained Thee to be the emblem of My Cause betwixt the heavens and the earth, through My word "Be", and it is!


O First Letter of this Temple, betokening the Essence of Divinity!3 We have made thee the treasury of My Will and the repository of My Purpose unto all who are in the kingdoms of revelation and creation. This is but a token of the grace of Him Who is the Help in Peril, the Self-Subsisting.


O Second Letter of this Temple, betokening My name, the Almighty! We have made thee the manifestation of Our sovereignty and the dayspring of Our Names. Potent am I to fulfil that which My tongue speaketh.


O Third Letter of this Temple, betokening My name, the All-Bountiful! We have made thee the dawning-place of Our bounty amidst Our creatures and the fountainhead of Our generosity amidst Our people. Powerful am I in My dominion. Nothing whatsoever of all that hath been created in the heavens or on the earth can escape My knowledge, and I am the True One, the Knower of things unseen.


O Pen! Send down out of the clouds of Thy generosity that which shall enrich all created things, and withhold not Thy favours from the world of being. Thou, verily, art the All-Bountiful in the heaven of Thine eternity, and the Lord of infinite grace unto all who inhabit the kingdom of names. Look not upon the people and the things they possess; look rather upon the wonders of Thy gifts and favours. Gather then Thy servants beneath Thy shade that shadoweth all mankind. Stretch forth the hand of bounty over all creation, and the fingers of bestowal over all existence. This, verily, is that which beseemeth Thee, though the people understand it not. Whosoever turneth his face towards Thee doeth so by Thy grace, and as to him who turneth away, Thy Lord, in truth, is independent of all created things. Unto this bear witness His true and devoted servants.


Erelong shall God raise up, through Thee, those with hands of indomitable strength and arms of invincible might, who will come forth from behind the veils, will render the All-Merciful victorious amongst the peoples of the world, and will raise so mighty a cry as to cause all hearts to tremble with fear. Thus hath it been decreed in a Written Tablet. Such shall be the ascendancy which these souls will evince that consternation and dismay will seize all the dwellers of the earth.


Beware lest ye shed the blood of anyone. Unsheathe the sword of your tongue from the scabbard of utterance, for therewith ye can conquer the citadels of men's hearts. We have abolished the law to wage holy war against each other. God's mercy, hath, verily, encompassed all created things, if ye do but understand. Aid ye your Lord, the God of Mercy, with the sword of understanding. Keener indeed is it, and more finely tempered, than the sword of utterance, were ye but to reflect upon the words of your Lord. Thus have the hosts of Divine Revelation been sent down by God, the Help in Peril, the Self-Subsisting, and thus have the armies of divine inspiration been made manifest from the Source of command, as bidden by God, the All-Glorious, the Best-Beloved.


Say: The measure of all created things hath been appointed in this concealed and manifest Temple, wherein lie enshrined the knowledge of the heavens and the earth, and of all things past and future. The finger of God's handiwork hath inscribed upon this Tablet that which the wisest and most learned of men are powerless to fathom, and hath created therein temples inscrutable to all save His own Self, could ye but apprehend this truth. Blessed be the one who readeth it, who pondereth its contents, and who is numbered with them that comprehend!


Say: Naught is seen in My temple but the Temple of God, and in My beauty but His Beauty, and in My being but His Being, and in My self but His Self, and in My movement but His Movement, and in My acquiescence but His Acquiescence, and in My pen but His Pen, the Mighty, the All-Praised. There hath not been in My soul but the Truth, and in Myself naught could be seen but God.


Beware lest ye speak of duality in regard to My Self, for all the atoms of the earth proclaim that there is none other God but Him, the One, the Single, the Mighty, the Loving. From the beginning that hath no beginning I have proclaimed, from the realm of eternity, that I am God, none other God is there save Me, the Help in Peril, the Self-Subsisting; and unto the end that hath no end I shall proclaim, amidst the kingdom of names, that I am God, none other God is there beside Me, the All-Glorious, the Best-Beloved. Say: Lordship is My Name, whereof I have created manifestations in the world of being, while We Ourself remain sanctified above them, would ye but ponder this truth. And Godhead is My Name, whereof We have created exponents whose power shall encompass the people of the earth and make them true worshippers of God, could ye but recognize it. Thus should ye regard all Our Names, if ye be endued with insight.


O Fourth Letter of this Temple, betokening the attribute of Grace! We have made thee the manifestation of grace betwixt earth and heaven. From thee have We generated all grace in the contingent world, and unto thee shall We cause it to return. And from thee shall We manifest it again, through a word of Our command. Potent am I to accomplish whatsoever I desire through My word "Be", and it is! Every grace that appeareth in the world of being hath originated from thee, and unto thee shall it return. This, verily, is what hath been ordained in a Tablet which We have preserved behind the veil of glory and concealed from mortal eyes. Well is it with them that deprive themselves not of this manifest and unfailing grace.


Say: In this day, the fertilizing winds of the grace of God have passed over all things. Every creature hath been endowed with all the potentialities it can carry. And yet the peoples of the world have denied this grace! Every tree hath been endowed with the choicest fruits, every ocean enriched with the most luminous gems. Man, himself, hath been invested with the gifts of understanding and knowledge. The whole creation hath been made the recipient of the revelation of the All-Merciful, and the earth the repository of things inscrutable to all except God, the Truth, the Knower of things unseen. The time is approaching when every created thing will have cast its burden. Glorified be God Who hath vouchsafed this grace that encompasseth all things, whether seen or unseen! Thus have We created the whole earth anew in this day, yet most of the people have failed to perceive it. Say: The grace of God can never be adequately understood; how much less can His own Self, the Help in Peril, the Self-Subsisting, be comprehended!


O Temple of the Cause! Grieve not if Thou findest none ready to receive Thy gifts. Thou wast created for My sake; occupy Thyself therefore with My praise amidst My servants. This is that which hath been ordained for Thee in the Preserved Tablet. Having found upon the earth many a soiled hand, We sanctified the hem of Thy garment from the profanity of their touch and placed it beyond the reach of the ungodly. Be patient in the Cause of Thy Lord, for erelong shall He raise up souls endowed with sanctified hearts and illumined eyes who shall flee from every quarter unto Thine all-encompassing and boundless grace.


O Temple of God! No sooner had the hosts of Divine Revelation been sent down by the Lord of all names and attributes bearing the banners of His signs, than the exponents of doubt and fancy were put to flight. They disbelieved in the clear tokens of God, the Help in Peril, the Self-Subsisting, and rose up against Him in enmity and opposition. Amongst them were those who claimed: "These are not clear verses from God, nor do they proceed from an innate and untaught nature." Thus do the unbelievers seek to remedy the sickness of their hearts, utterly heedless that they thus render themselves accursed of all who dwell in heaven and on earth.


Say: The Holy Spirit Itself hath been generated through the agency of a single letter revealed by this Most Great Spirit, if ye be of them that comprehend. And that innate and untaught nature in its essence is called into being by the verses of God, the Help in Peril, the All-Glorious, the Best-Beloved. Say: This nature prideth itself in its relation to Our transcendent Truth, whilst We, for Our part, glory neither in it nor in aught else, for all beside Myself hath been created through the potency of My word, could ye but understand.


Say: We have revealed Our verses in nine different modes. Each one of them bespeaketh the sovereignty of God, the Help in Peril, the Self-Subsisting. A single one of them sufficeth for a proof unto all who are in the heavens and on the earth; yet the people, for the most part, persist in their heedlessness. Should it be Our wish, We would reveal them in countless other modes.


Say: O people! Fear ye God, and allow not your tongues to utter, in their deceitfulness, that which displeaseth Him. Stand abashed before the One Who, as ye well know, hath created you out of a drop of water.4 Say: We have created all that are in heaven and on earth in the nature made by God. Whosoever turneth unto this blessed Countenance shall manifest the potentialities of that inborn nature, and whosoever remaineth veiled therefrom shall be deprived of this invisible and all-encompassing grace. Verily, there is naught from which Our favour hath been withheld, inasmuch as We have dealt equitably in the fashioning of each and all, and by a word of Our mouth presented unto them the trust of Our love. They that have accepted it are indeed safe and secure, and are numbered among those who are immune from the terrors of this Day. Those, however, who have rejected it have, in truth, disbelieved in God, the Help in Peril, the Self-Subsisting. Thus do We distinguish between the people and pronounce judgement upon them. We, of a certainty, have the power to discern.


Say: The Word of God can never be confounded with the words of His creatures. It is, in truth, the King of words, even as He is Himself the sovereign Lord of all, and His Cause transcendeth all that was and all that shall be. Enter, O people, the City of Certitude wherein the throne of your Lord, the All-Merciful, hath been established. Thus biddeth you the Pen of the All-Glorious, as a token of His unfailing grace. Haply ye may not make His Revelation a cause of dissension amongst you.


Among the infidels are those who have repudiated His Self and risen up against His Cause, and who claim that these divine verses are contrived. Such also were the objections of the deniers of old, who now implore deliverance from the Fire. Say: Woe betide you for the idle words that proceed from your mouths! If these verses be indeed contrived, then by what proof have ye believed in God? Produce it, if ye be men of understanding! Whensoever We revealed Our clear verses unto such men, they rejected them, and whensoever they beheld that which the combined forces of the earth are powerless to produce, they pronounced it sorcery.


What aileth this people that they speak of that which they understand not? They raise the same objections as did the followers of the Qur'an when their Lord came unto them with His Cause. They, verily, are a rejected people. They hindered others from appearing before Him Who is the Ancient Beauty, and from sharing the bread of His loved ones. "Approach them not," one was even heard to say, "for they cast a spell upon the people and lead them astray from the path of God, the Help in Peril, the Self-Subsisting." By the righteousness of the one true God! He who is incapable of speaking in Our presence hath uttered such words as none among the former generations hath ever spoken, and hath committed such acts as none of the unbelievers of bygone ages hath ever committed.


The very words and deeds of these men bear eloquent testimony to the truth of My words, if ye be of them that judge with fairness. Whosoever attributeth the verses of God to sorcery hath not believed in any of His Messengers, hath lived and laboured in vain, and is accounted of those who speak that of which they have no knowledge. Say: O servant! Fear God, thy Creator and thy Fashioner, and transgress not against Him, but judge with fairness and act with justice. Those whom the Lord hath endued with knowledge shall find, in the very objections raised by the unbelievers, conclusive proofs to invalidate their claims and vindicate the truth of this manifest Light. Say: Would ye repeat that which the unbelievers uttered when a Message came unto them from their Lord? Woe betide you, O assemblage of foolish ones, and blighted be your works!


O Ancient Beauty! Turn aside from the unbelievers and that which they possess, and waft over all created things the sweet savours of the remembrance of Thy Beloved, the Exalted, the Great. This remembrance quickeneth the world of being and reneweth the temples of all created things. Say: He, verily, hath established Himself upon the Throne of might and glory. Whosoever desireth to gaze upon His countenance, lo, behold Him standing before thee! Blessed be the Lord Who hath revealed Himself in this shining and luminous Beauty. Whosoever desireth to hearken unto His melodies, lo, hear them rising from His resplendent and wondrous lips! And unto whosoever desireth to be illumined by the splendours of His light, say: Seek the court of His presence, for God hath verily granted you leave to approach it, as a token of His grace unto all mankind.


Say: O people! We shall put to you a question in all truthfulness, taking God for a witness between you and Us. He, verily, is the Defender of the righteous. Appear, then, before His Throne of glory and make reply with justice and fair-mindedness. Is it God Who is potent to achieve His purpose, or is it ye who enjoy such authority? Is it He Who is truly unconstrained, as ye imply when ye say that He doeth what He pleaseth and shall not be asked of His doings, or is it ye who wield such power, and who merely make such assertions out of blind imitation, as did your forebears at the appearance of every other Messenger of God?


If He be truly unconstrained, behold then how He hath sent down the Manifestation of His Cause with verses which naught in the heavens or on the earth can withstand! Such hath been the manner of their revelation that they have neither peer nor likeness in the world of being, as ye yourselves beheld and heard when once the Daystar of the world shone forth above the horizon of 'Iraq with manifest dominion. All things attain their consummation in the divine verses, and these indeed are the verses of God, the Sovereign Lord, the Help in Peril, the All-Glorious, the Almighty. Beyond this, He hath been made manifest as the Bearer of a Cause whose sovereign might is acknowledged by all created things, and this none can deny save the sinners and the ungodly.


Say: O people! Is it your wish to conceal the beauty of the Sun behind the veils of your own selfish desires, or to prevent the Spirit from raising its melodies within this sanctified and luminous breast? Fear ye God, and contend not with Him Who representeth the Godhead. Dispute not with the One at Whose bidding the letter "B" was created and joined with its mighty foundation.5 Believe in the Messengers of God and His sovereign might, and in the Self of God and His majesty. Follow not those who have repudiated what they had once believed, and who have sought for themselves a station after their own fancy; these, truly, are of the ungodly. Bear ye witness unto that whereunto God Himself hath borne witness, that the company of His favoured ones may be illumined by the words that issue from your lips. Say: We, verily, believe in that which was revealed unto the Apostles of old, in that which hath been revealed, by the power of truth, unto 'Ali, [The Bab] and in that which is now being revealed from His Throne of glory. Thus doth your Lord instruct you, as a sign of His favour and as a token of His grace that encompasseth all the worlds.


O Feet of this Temple! We, verily, have wrought you of iron. Stand firm with such constancy in the Cause of your Lord as to cause the feet of every severed soul to be strengthened in the path of God, the Almighty, the All-Wise. Beware lest the storms of enmity and hatred, or the blasts of the workers of iniquity, cause you to stumble. Be immovable in the Faith of God, and waver not. We, verily, have called you forth by virtue of that Name which is the source of all steadfastness, and by the grace of each one of Our most excellent Names as revealed unto all who are in heaven and on earth. Erelong shall We bring into being through you other feet, firm and steadfast, which shall walk unwaveringly in Our path, even should they be assailed by hosts as formidable as the combined forces of the former and latter generations. In truth, We hold all grace in the hollow of Our hand, and bestow it as We please upon Our favoured servants. Time and again have We vouchsafed unto you Our favours, that ye may offer such thanks unto your Lord as to cause the tongues of all created things to speak forth in praise of Me, the All-Merciful, the Most Compassionate.


O Living Temple! Arise to serve this Cause through a might and a power born of Us. Disclose, then, unto the servants of God all that the Spirit of God, the sovereign Lord, the Incomparable, the All-Glorious, the All-Wise, hath imparted unto Thee. Say: O people! Will ye turn away from Him Who is the Eternal Truth, and choose instead him whom We have created out of a mere handful of clay? To do so is to inflict a grievous injustice upon yourselves, if ye be of them that reflect upon the verses of your Lord. Say: O people! Cleanse your hearts and your eyes, that ye may recognize your Maker in this holy and luminous attire. Say: The celestial Youth hath ascended the Throne of glory, made manifest His independent sovereignty, and now voiceth, in the most sweet and wondrous accents, this call betwixt earth and heaven: "O peoples of the earth! Wherefore have ye disbelieved in your Lord, the All-Merciful, and turned aside from Him Who is the Beauty of the All-Glorious? By the righteousness of God! This is His Hidden Secret, Who hath risen from the dayspring of creation; and this is His cherished Beauty, Who hath shone forth above the horizon of this exalted Station, invested with the sovereignty of God, the Help in Peril, the All-Glorious, the All-Subduing, the Almighty."


O Temple of Holiness! We, verily, have cleansed Thy breast from the whisperings of the people and sanctified it from earthly allusions, that the light of My beauty may appear therein and be reflected in the mirrors of all the worlds. Thus have We singled Thee out above all that hath been created in the heavens and the earth, and above all that hath been decreed in the realms of revelation and creation, and chosen Thee for Our own Self. This is but an evidence of the bounty which God hath vouchsafed unto Thee, a bounty which shall last until the Day that hath no end in this contingent world. It shall endure so long as God, the Supreme King, the Help in Peril, the Mighty, the Wise, shall endure. For the Day of God is none other but His own Self, Who hath appeared with the power of truth. This is the Day that shall not be followed by night, nor shall it be bounded by any praise, would that ye might understand!


O Breast of this Temple! We, verily, have caused all things to mirror forth thy reality, and made thee as a mirror of Our own Self. Shed, then, upon the breasts of all created beings the splendours of the light of thy Lord, that they may be freed from all allusions and limitations. Thus hath the Daystar of wisdom shone forth above the horizon of the Pen of the Eternal King. Blessed are those who perceive it! Through thee have We created other sanctified breasts, and unto thee shall We cause them to return, as a token of Our grace unto thee and unto Our favoured servants. Erelong shall We bring into being through thee men with sanctified and illumined breasts, who will testify to naught save My beauty and show forth naught but the resplendent light of My countenance. These shall in truth be the mirrors of My Names amidst all created things.


O Temple of Holiness! We, verily, have made Thine inmost heart the treasury of all the knowledge of past and future ages, and the dawning-place of Our own knowledge which We have ordained for the dwellers of earth and heaven, that all creation may partake of the outpourings of Thy grace and may attain, through the wonders of Thy knowledge, unto the recognition of God, the Exalted, the Powerful, the Great. In truth, that knowledge which belongeth unto Mine own Essence is such as none hath ever attained or will ever grasp, nor shall any heart be capable of bearing its weight. Were We to disclose but a single word of this knowledge, the hearts of all men would be filled with consternation, the foundations of all things would crumble into ruin, and the feet of even the wisest among men would be made to slip.


Within the treasury of Our Wisdom there lieth unrevealed a knowledge, one word of which, if we chose to divulge it to mankind, would cause every human being to recognize the Manifestation of God and to acknowledge His omniscience, would enable every one to discover the secrets of all the sciences, and to attain so high a station as to find himself wholly independent of all past and future learning. Other knowledges We do as well possess, not a single letter of which We can disclose, nor do We find humanity able to hear even the barest reference to their meaning. Thus have We informed you of the knowledge of God, the All-Knowing, the All-Wise. Were We to find worthy vessels, We would deposit within them the treasures of hidden meanings and impart unto them a knowledge, one letter of which would encompass all created things.


O Inmost Heart of this Temple! We have made thee the dawning-place of Our knowledge and the dayspring of Our wisdom unto all who are in heaven and on earth. From thee have We caused all sciences to appear, and unto thee shall We cause them to return. And from thee shall We bring them forth a second time. Such, indeed, is Our promise, and potent are We to effect Our purpose. Erelong shall We bring into being through thee exponents of new and wondrous sciences, of potent and effective crafts, and shall make manifest through them that which the heart of none of Our servants hath yet conceived. Thus do We bestow upon whom We will whatsoever We desire, and thus do We withdraw from whom We will what We had once bestowed. Even so do We ordain whatsoever We please through Our behest.


Say: Should We choose, at one time, to shed the radiance of Our loving providence upon the mirrors of all things, and, at another, to withhold from them the splendours of Our light, this verily lieth within Our power, and none hath the right to ask "why" or "wherefore". For We are potent indeed to achieve Our purpose, and render no account for that which We bring to pass; and none can dispute this save those who join partners with God and doubt His Truth. Say: Nothing can withstand the power of Our might or interrupt the course of Our command. We exalt whomsoever We please unto the Realm of supernal might and glory, and, should We so desire, cause the same to sink into the lowest abyss of degradation.


O dwellers of the earth! Would ye contend that if We raise up a soul unto the Sadratu'l-Muntaha,6 it shall then cease to be subject to the power of Our sovereignty and dominion? Nay, by Mine own Self! Should it be Our wish, We would return it to the dust in less than the twinkling of an eye. Consider a tree: Behold how We plant it in a garden, and nourish it with the waters of Our loving care; and how, when it hath grown tall and mature, and brought forth verdant leaves and goodly fruits, We send forth the tempestuous gales of Our decree, tear it up by its roots, and lay it prostrate upon the face of the earth. So hath it been Our way with all things, and so shall it be in this day. Such, in truth, are the matchless wonders of Our immutable method -- a method which hath ever governed, and shall continue to govern, all things, if ye be of them that perceive. None, however, knoweth the wisdom thereof save God, the All-Powerful, the Almighty, the All-Wise.


Would ye gainsay, O people, the very thing that your eyes behold? Woe unto you, O assemblage of deniers! That which alone is exempt from change is His own Self, the All-Merciful, the Most Compassionate, were ye to gaze with the eye of insight, while all else beside Him can be altered by an act of His Will. He, verily, is the All-Powerful, the Almighty, the All-Wise.


O people! Dispute not concerning My Cause, for ye shall never fathom the manifold wisdom of your Lord, nor shall ye ever gauge the knowledge of Him Who is the All-Glorious, the All-Pervading. Whosoever layeth claim to have known His Essence is without doubt among the most ignorant of all people. Every atom in the universe would charge such a man with imposture, and to this beareth witness My tongue which speaketh naught but the truth. Magnify My Cause and promulgate My teachings and commandments, for none other course beside this shall beseem you, and no other path shall ever lead unto Him. Would that ye might heed Our counsel!


O Living Temple! We have made Thee the Dayspring of each one of Our most excellent titles, the Dawning-Place of each one of Our most august attributes, and the Fountainhead of each one of Our manifold virtues unto the denizens of earth and heaven. Thereafter have We raised Thee up in Our own image betwixt the heavens and the earth, and ordained Thee to be the sign of Our glory unto all who are in the realms of revelation and creation, that My servants may follow in Thy footsteps, and be of them who are guided aright. We have appointed Thee the Tree of grace and bounty unto the dwellers of both the heavens and the earth. Well is it with them who seek the shelter of Thy shade and who draw nigh unto Thy Self, the omnipotent Protector of the worlds.


Say: We have made each one of Our Names a wellspring from which We have caused the streams of divine wisdom and understanding to gush forth and flow in the garden of Our Cause -- streams whose number none can reckon save Thy Lord, the Most Holy, the Omnipotent, the Omniscient, the All-Wise. Say: We have generated all Letters from the Point and have caused them to return unto It, and We have sent It down again in the form of a human temple. All glory be unto the Author of this incomparable and wondrous handiwork! Erelong shall We unfold and expound It again, in Our name, the All-Glorious. This is indeed a token of Our grace, and I, truly, am the Most Bountiful, the Ancient of Days.


We have brought forth all Lights from the Orb of Our name, the True One, have caused them to return unto It, and have again made them manifest in the form of a human temple. All glory be unto the Lord of strength, might, and power! None can withstand the operation of My will or the exercise of My might. I am He Who hath raised up all creatures through a word of My mouth, and My power is, in truth, equal to My purpose.


Say: It is in Our power, should We wish it, to cause all created things to expire in an instant, and, with the next, to endue them again with life. The knowledge thereof, however, is with God alone, the All-Knowing, the All-Informed. It is in Our power, should We wish it, to enable a speck of floating dust to generate, in less than the twinkling of an eye, suns of infinite, of unimaginable splendour, to cause a dewdrop to develop into vast and numberless oceans, to infuse into every letter such a force as to empower it to unfold all the knowledge of past and future ages. This, in truth, is a matter simple of accomplishment. Such have been the evidences of My power from the beginning that hath no beginning until the end that hath no end. My creatures, however, have been oblivious of My power, have repudiated My sovereignty, and contended with Mine own Self, the All-Knowing, the All-Wise.


Say: Of all that lieth between heaven and earth, naught can stir except by My leave, and unto My Kingdom none can ascend save at My behest. My creatures, however, have remained veiled from My might and My sovereignty, and are numbered with the heedless. Say: Naught is seen in My revelation but the Revelation of God, and in My might but His Might, could ye but know it. Say: My creatures are even as the leaves of a tree. They proceed from the tree, and depend upon it for their existence, yet remain oblivious of their root and origin. We draw such similitudes for the sake of Our discerning servants that perchance they may transcend a mere plant -- like level of existence and attain unto true maturity in this resistless and immovable Cause. Say: My creatures are even as the fish of the deep. Their life dependeth upon the water, and yet they remain unaware of that which, by the grace of an omniscient and omnipotent Lord, sustaineth their very existence. Indeed, their heedlessness is such that were they asked concerning the water and its properties, they would prove entirely ignorant. Thus do We set forth comparisons and similitudes, that perchance the people may turn unto Him Who is the Object of the adoration of the entire creation.


O people! Fear God, and disbelieve not in Him Whose grace hath surrounded all things, Whose mercy hath pervaded the contingent world, and the sovereign potency of Whose Cause hath encompassed both your inner and your outer beings, both your beginning and your end. Stand ye in awe of the Lord, and be of them that act uprightly. Beware lest ye be accounted among those who allow the verses of their Lord to pass them by unheard and unrecognized; these, truly, are of the wayward.


Say: Would ye worship him who neither heareth nor seeth, and who is of a truth the most abject and wretched of all God's servants? Wherefore have ye failed to follow the One Who hath come unto you from the Source of Divine Command bearing the tidings of God, the Most Exalted, the Most Great? O people! Be not like unto those who presented themselves before Our throne, and yet failed to perceive or comprehend; these are indeed a contemptible people. We recited unto them verses that would enrapture the dwellers of the heavenly Dominion and the inmates of the Kingdom on high, and yet they departed veiled therefrom, and hearkened rather unto the voice of him who is but a servant of God and a mere creation of His Will. Thus do We impart unto you that which shall guide you towards the path of God's favoured ones.


How many those who entered within the Abode of Paradise, the Seat wherein the throne of God had been established, and stood before their Lord, the Most Exalted, the Most Great, only to inquire about the four Gates or of some Imam of the Islamic Faith!7 Such was the state of these souls, if ye be of them that comprehend. It is even as ye witness in the present day: those who have disbelieved in God and joined partners with Him cling to a single one of Our Names, and are debarred from recognizing Him Who is the Creator of all Names. We testify that such men are of a truth amongst the people of the Fire. They ask the sun to expound the words of the shadow, and the True One to explain the utterances of His creatures, could ye but perceive it! Say: O people! The sun offereth naught save the effulgence of its own light and that which appeareth therefrom, whilst all else seek illumination from its rays. Fear God, and be not of the ignorant! Among them also were those who inquired of the darkness about the light. Say: Open thine eyes, that thou mayest behold the brightness which hath visibly enveloped the earth! This, verily, is a light which hath risen and shone forth above the horizon of the Dayspring of divine knowledge with manifest radiance. Would ye ask the Jews whether Jesus was the True One from God, or the idols if Muhammad was an Apostle of His Lord, or inquire from the people of the Qur'an as to Him Who was the Remembrance of God, the Most Exalted, the Most Great?


Say: O people! Cast away, before the splendours of this Revelation, the things that ye possess, and cleave to that which God hath bidden you observe. Such is His command unto you, and He, verily, is best able to command. By My Beauty! My purpose in revealing these words is to cause all men to draw nigh unto God, the All-Glorious, the All-Praised. Beware lest ye deal with Me as ye dealt with My Herald. Do not object, when the verses of God are sent down unto you from the Court of My favour, saying, "these do not proceed from an innate and untaught nature", for that nature itself hath been created by My word and circleth round Me, if ye be of them that apprehend this truth. Inhale from the utterances of your Lord, the All-Merciful, the sweet smell of the garment of inner meanings, which hath been diffused throughout the entire creation and hath shed its fragrance over all created things. Happy are those who perceive it and hasten unto God with radiant hearts.


O Living Temple! We, verily, have made Thee a mirror unto the kingdom of names, that Thou mayest be, amidst all mankind, a sign of My sovereignty, a herald unto My presence, a summoner unto My beauty, and a guide unto My straight and perspicuous Path. We have exalted Thy Name among Our servants as a bounty from Our presence. I, verily, am the All-Bountiful, the Ancient of Days. We have, moreover, adorned Thee with the ornament of Our own Self, and have imparted unto Thee Our Word, that Thou mayest ordain in this contingent world whatsoever Thou willest and accomplish whatsoever Thou pleasest. We have destined for Thee all the good of the heavens and of the earth, and decreed that none may attain unto a portion thereof unless he entereth beneath Thy shadow, as bidden by Thy Lord, the All-Knowing, the All-Informed. We have conferred upon Thee the Staff of authority and the Writ of judgement, that Thou mayest test the wisdom of every command. We have caused the oceans of inner meaning and explanation to surge from Thy heart in remembrance of Thy Lord, the God of mercy, that Thou mayest render thanks and praise unto Him and be of those who are truly thankful. We have singled Thee out from amongst all Our creatures, and have appointed Thee as the Manifestation of Our own Self unto all who are in the heavens and on the earth.


Bring then into being, by Our leave, resplendent mirrors and exalted letters that shall testify to Thy sovereignty and dominion, bear witness to Thy might and glory, and be the manifestations of Thy Names amidst mankind. We have caused Thee again to be the Origin and the Creator of all mirrors, even as We brought them forth from Thee aforetime. And We shall cause Thee to return unto Mine own Self, even as We called Thee forth in the beginning. Thy Lord, verily, is the Unconstrained, the All-Powerful, the All-Compelling. Warn, then, these mirrors, once they have been made manifest, lest they swell with pride before their Creator and Fashioner when He appeareth amongst them, or let the trappings of leadership delude and debar them from bowing in submission before God, the Almighty, the All-Beauteous.


Say: O concourse of mirrors! Ye are but a creation of My will and have come to exist by virtue of My command. Beware lest ye deny the verses of My Lord, and be of them who have wrought injustice and are numbered with the lost. Beware lest ye cling unto that which ye possess, or take pride in your fame and renown. That which behoveth you is to wholly detach yourselves from all that is in the heavens and on the earth. Thus hath it been ordained by Him Who is the All-Powerful, the Almighty.


O Temple of My Cause! Say: Should I wish to transform, in a single moment, all things into mirrors of My Names, this undoubtedly is in My power, how much more in the power of My Lord, Who hath called Me into being through His all-compelling and inscrutable command. And should I choose to revolutionize the entire creation in the twinkling of an eye, this assuredly is possible unto Me, how much more unto that sovereign Purpose enshrined in the Will of God, My Lord and the Lord of all the worlds.


Say: O ye manifestations of My Names! Should ye offer up all that ye possess, nay your very lives, in the path of God, and invoke Him to the number of the grains of sand, the drops of rain, and the waves of the sea, and yet oppose the Manifestation of His Cause at the time of His appearance, your works shall in no wise be mentioned before God. Should ye, however, neglect all righteous works and yet choose to believe in Him in these days, God perchance will put away your sins. He, verily, is the All-Glorious, the Most Bountiful. Thus doth the Lord inform you of His purpose, that haply ye may not wax proud before the One through Whom whatsoever hath been revealed from all eternity hath been confirmed. Happy is he who approacheth this Most Sublime Vision, and woe to them that turn aside!


How numerous those who expend all their wealth in the path of God, and whom We find, at the hour of His Revelation, to be of the rebellious and the froward! How many those who keep the fast in the daytime, only to protest against the One by Whose very command the ordinance of the fast was first established! Such men are, in truth, of the ignorant. And how many those who subsist on the coarsest bread, who take for their only seat the grass of the field, and who undergo every manner of hardship, merely to maintain their superiority in the eyes of men! Thus do We expose their deeds, that this may serve as a warning unto others. These are the ones who subject themselves to all manner of austerities before the gaze of others in the hope of perpetuating their names, whilst in reality no mention shall remain of them save in the curses and imprecations of the dwellers of earth and heaven.


Say: Would it profit you in the least if, as ye fondly imagine, your names were to endure? Nay, by the Lord of all worlds! Was the idol 'Uzza 8 made any greater by this, that its name lived on amidst the worshippers of names? Nay, by Him Who is the Self of God, the All-Glorious, the All-Compelling! Should your names fade from every mortal mind, and yet God be well pleased with you, ye will indeed be numbered among the treasures of His name, the Most Hidden. Thus have We sent down Our verses that they may attract you unto the Source of all Lights, and acquaint you with the purpose of your Lord, the All-Knowing, the All-Wise. Abstain, then, from all that hath been forbidden unto you in the Book, and eat of the lawful things which God hath provided for your sustenance. Deprive not yourselves of His goodly bestowals, for He, verily, is the Most Generous, the Lord of grace abounding. Subject not yourselves to excessive hardships, but follow the way We have made plain unto you through Our luminous verses and perspicuous proofs, and be not of the negligent.


O concourse of divines! It is not yours to boast if ye abstain from drinking wine and from similar transgressions which have been forbidden you in the Book, for should ye commit such deeds, the dignity of your station would then be tainted in the eyes of the people, your affairs would be disrupted, and your name disgraced and dishonoured. Nay, your true and abiding glory resideth in submission to the Word of Him Who is the Eternal Truth, and in your inward and outward detachment from aught else besides God, the All-Compelling, the Almighty. Great is the blessedness of that divine that hath not allowed knowledge to become a veil between him and the One Who is the Object of all knowledge, and who, when the Self-Subsisting appeared, hath turned with a beaming face towards Him. He, in truth, is numbered with the learned. The inmates of Paradise seek the blessing of his breath, and his lamp sheddeth its radiance over all who are in heaven and on earth. He, verily, is numbered with the inheritors of the Prophets. He that beholdeth him hath, verily, beheld the True One, and he that turneth towards him hath, verily, turned towards God, the Almighty, the All-Wise.


O ye the dawning-places of knowledge! Beware that ye suffer not yourselves to become changed, for as ye change, most men will, likewise, change. This, verily, is an injustice unto yourselves and unto others. Unto this beareth witness every man of discernment and insight. Ye are even as a spring. If it be changed, so will the streams that branch out from it be changed. Fear God, and be numbered with the godly. In like manner, if the heart of man be corrupted, his limbs will also be corrupted. And similarly, if the root of a tree be corrupted, its branches, and its offshoots, and its leaves, and its fruits, will be corrupted. Thus have We set forth similitudes for your instruction, that perchance ye may not be debarred by the things ye possess from attaining unto that which hath been destined for you by Him Who is the All-Glorious, the Most Bountiful.


It is indeed in Our power to take up a handful of dust and to adorn it with the vesture of Our Names. This, however, would be but a sign of our favour, and not an indication of any merit it may have inherently possessed. Thus hath it been revealed in truth by Him Who is the Sovereign Revealer, the All-Knowing. Consider the Black Stone,8 which God hath made a point whereunto all men turn in adoration. Hath this bounty been conferred upon it by virtue of its innate excellence? Nay, by Mine own Self! Or doth such distinction stem from its intrinsic worth? Nay, by Mine own Being, Whose Essence even the wisest and most discerning of men have failed to grasp!


Again, consider the Mosque of Aqsa and the other places which We have made sanctuaries unto the people in every land and region. The honour and distinction they enjoy is in no wise due to their own merit, but stemmeth from their relation to Our Manifestations, Whom We have appointed as the Daysprings of Our Revelation amidst mankind, if ye be of them that understand. In this there lieth a wisdom inscrutable to all save God. Inquire, that He may graciously make plain unto you His purpose. His knowledge, verily, embraceth all things. Detach yourselves, O people, from the world and all its vanities, and heed not the call of such as have disbelieved in God and joined partners with Him. Arise above the horizon of utterance to extol and praise your Lord, the All-Merciful. This is that which God hath purposed for you; well is it with them who perceive it.


Say: O people! We have commanded you in Our Tablets to strive, at the time of the promised Revelation, to sanctify your souls from all names, and to purify them from all that hath been created in the heavens or on the earth, that therein may appear the splendours of the Sun of Truth which shineth forth above the horizon of the Will of your Lord, the Almighty, the Most Great. We have, moreover, commanded you to cleanse your hearts from every trace of the love or hate of the peoples of the world, lest aught should divert you from one course or impel you towards another. This, verily, is among the weightiest counsels I have vouchsafed unto you in the perspicuous Book, for whoso attacheth himself to either of these shall be prevented from attaining a proper understanding of Our Cause. To this beareth witness every just and discerning soul.


Ye, however, have broken the Covenant of God, forgotten His Testament, and at last turned away from Him Whose appearance hath solaced the eyes of every true believer in the Divine Unity. Lift up the veils and coverings that obscure your vision, and consider the testimonies of the Prophets and Messengers, that haply ye may recognize the Cause of God in these days when the Promised One hath come invested with a mighty sovereignty. Fear God, and debar yourselves not from Him Who is the Dayspring of His signs. This shall, in truth, but profit your own selves; as to your Lord, He, verily, can afford to dispense with all creatures. From everlasting was He alone; there was none else besides Him. He it is in Whose name the standard of Divine Unity hath been planted upon the Sinai of the visible and invisible worlds, proclaiming that there is none other God but Me, the Peerless, the Glorious, the Incomparable.


Behold, however, how those who are but a creation of His Will and Command have turned aside from Him and have taken unto themselves a lord and master beside God; these, truly, are of the wayward. The mention of the All-Merciful hath at all times been upon their lips, and yet when He was manifested unto them through the power of truth they warred against Him. Wretched indeed shall be the plight of such as have broken the Covenant of their Lord when the Luminary of the world shone forth above the horizon of the Will of God, the Most Holy, the All-Knowing, the All-Wise! It was against God that they unsheathed the swords of malice and hatred, and yet they perceive it not. Methinks they remain dead and buried in the tombs of their selfish desires, though the breeze of God hath blown over all regions. They, truly, are wrapt in a dense and grievous veil. And oft as the verses of God are rehearsed unto them, they persist in proud disdain; it is as though they were devoid of all understanding, or had never heard the Call of God, the Most Exalted, the All-Knowing.


Say: Alas for you! How can ye profess yourselves believers, when ye deny the verses of God, the Almighty, the All-Wise? Say: O people! Turn your faces unto your Lord, the All-Merciful. Beware lest ye be veiled by aught that hath been revealed in the Bayan: It was, in truth, revealed for no other purpose than to make mention of Me, the All-Powerful, the Most High, and had no other object than My Beauty. The whole world hath been filled with My testimony, if ye be of them that judge with fairness.


Had the Primal Point been someone else beside Me as ye claim, and had attained My presence, verily He would have never allowed Himself to be separated from Me, but rather We would have had mutual delights with each other in My Days. He, in truth, wept sore in His remoteness from Me. He preceded Me that He might summon the people unto My Kingdom, as it hath been set forth in the Tablets, could ye but perceive it! O would that men of hearing might be found who could hear the voice of His lamentation in the Bayan bewailing that which hath befallen Me at the hands of these heedless souls, bemoaning His separation from Me and giving utterance to His longing to be united with Me, the Mighty, the Peerless. He, verily, beholdeth at this very moment His Best-Beloved amidst those who were created to attain His Day and to prostrate themselves before Him, and yet who have inflicted in their tyranny such abasement upon Him as the pen confesseth its inability to describe.


Say: O people! We, verily, summoned you, in Our former Revelation, unto this Scene of transcendent glory, this Seat of stainless sanctity, and announced unto you the advent of the Days of God. Yet, when the most great veil was rent asunder, and the Ancient Beauty came unto you in the clouds of God's decree, ye repudiated Him in Whom ye had believed aforetime. Woe betide you, O company of infidels! Fear ye God, and nullify not the truth with the things ye possess. When the luminary of divine verses dawneth upon you from the horizon of the Pen of the King of all names and attributes, fall ye prostrate upon your faces before God, the Lord of the Worlds. For to bow down in adoration at the threshold of His door is indeed better for you than the worship of both worlds, and to submit to His Revelation is more profitable unto you than whatsoever hath been created in the heavens and on the earth.


Say: O people! I admonish you wholly for the sake of God, and seek no reward from you. For My recompense shall be with God, He Who hath brought Me into being, raised Me up by the power of truth, and made Me the Source of His remembrance amidst His creatures. Hasten to behold this divine and glorious Vision, the Spot wherein God hath established His Seat. Follow not that which the Evil One whispereth in your hearts, for he, verily, doth prompt you to walk after your lusts and covetous desires, and hindereth you from treading the straight Path which this all-embracing and all-compelling Cause hath opened.


Say: The Evil One hath appeared in such wise as the eye of creation hath never beheld. He Who is the Beauty of the All-Merciful hath likewise been made manifest with an adorning the like of which hath never been witnessed in the past. The Call of the All-Merciful hath been raised, and behind it the call of Satan. Well is it with them who hearken unto the Voice of God, and turn their faces towards His throne to behold a most holy and blessed Vision. For whoso cherisheth in his heart the love of anyone beside Me, be it to the extent of a grain of mustard seed, shall be unable to gain admittance into My Kingdom. To this beareth witness that which adorneth the preamble of the Book of Existence, could ye but perceive it. Say: This is the Day whereon God's most great favour hath been made manifest. The voice of all who are in the heavens above and on the earth below proclaimeth My Name, and singeth forth My praises, could ye but hear it!


O Temple of Divine Revelation! Sound the trumpet in My Name! O Temple of Divine mysteries! Raise the clarion call of Thy Lord, the Unconditioned, the Unconstrained! O Maid of Heaven! Step forth from the chambers of paradise and announce unto the people of the world: By the righteousness of God! He Who is the Best-Beloved of the worlds -- He Who hath ever been the Desire of every perceiving heart, the Object of the adoration of all that are in heaven and on earth, and the Cynosure of the former and the latter generations -- is now come!


Take heed lest ye hesitate in recognizing this resplendent Beauty when once He hath appeared in the plenitude of His sovereign might and majesty. He, verily, is the True One, and all else besides Him is as naught before a single one of His servants, and paleth into nothingness when brought face to face with the revelation of His splendours. Hasten, then, to attain the living waters of His grace, and be not of the negligent. As to him who hesitateth, though it be for less than a moment, God shall verily bring his works to naught and return him to the seat of wrath; wretched indeed is the abode of them that tarry!




Pope Pius IX


O Pope! Rend the veils asunder. He Who is the Lord of Lords is come overshadowed with clouds, and the decree hath been fulfilled by God, the Almighty, the Unrestrained. Dispel the mists through the power of thy Lord, and ascend unto the Kingdom of His names and attributes. Thus hath the Pen of the Most High commanded thee at the behest of thy Lord, the Almighty, the All-Compelling. He, verily, hath again come down from Heaven even as He came down from it the first time. Beware that thou dispute not with Him even as the Pharisees disputed with Him without a clear token or proof. On His right hand flow the living waters of grace, and on His left the choice Wine of justice, whilst before Him march the angels of Paradise, bearing the banners of His signs. Beware lest any name debar thee from God, the Creator of earth and heaven. Leave thou the world behind thee, and turn towards thy Lord, through Whom the whole earth hath been illumined.


We have adorned the Kingdom with the ornament of Our name, the All-Glorious. Thus hath it been decreed by God, the Fashioner of all things. Take heed lest thy vain imaginings withhold thee, when once the Sun of Certitude hath shone forth above the horizon of the Utterance of thy Lord, the Mighty, the Beneficent. Dwellest thou in palaces whilst He Who is the King of Revelation liveth in the most desolate of abodes? Leave them unto such as desire them, and set thy face with joy and delight towards the Kingdom.


Say: O peoples of the earth! Destroy the abodes of negligence with the hands of power and assurance, and raise up the mansions of true knowledge within your hearts, that the All-Merciful may shed the radiance of His light upon them. Better is this for you than all whereon the sun shineth, and unto this beareth witness He Who holdeth within His grasp the ultimate decree. The Breeze of God hath been wafted over the world at the advent of the Desired One in His great glory, whereupon every stone and clod of earth hath cried out: "The Promised One is come! The Kingdom is God's, the Mighty, the Gracious, the Forgiving."


Beware lest human learning debar thee from Him Who is the Supreme Object of all knowledge, or lest the world deter thee from the One Who created it and set it upon its course. Arise in the name of thy Lord, the God of Mercy, amidst the peoples of the earth, and seize thou the Cup of Life with the hands of confidence. First drink thou therefrom, and proffer it then to such as turn towards it amongst the peoples of all faiths. Thus hath the Moon of Utterance risen above the horizon of wisdom and understanding.


Tear asunder the veils of human learning lest they hinder thee from Him Who is My name, the Self-Subsisting. Call thou to remembrance Him Who was the Spirit, Who, when He came, the most learned of His age pronounced judgement against Him in His own country, whilst he who was only a fisherman believed in Him. Take heed, then, ye men of understanding heart! Thou, in truth, art one of the suns of the heaven of His names. Guard thyself, lest darkness spread its veils over thee, and fold thee away from His light. Ponder, then, that which hath been sent down in the Book by thy Lord, the Almighty, the All-Bountiful.


Say: Still your pens, O concourse of divines, for lo, the shrill voice of the Pen of Glory hath been lifted up between earth and heaven. Cast away all that ye possess and take fast hold of that which We have revealed unto you with power and authority. The Hour that was concealed within the knowledge of God hath struck, whereupon all the atoms of the earth have proclaimed: "The Ancient of Days is come in His great glory! Hasten unto Him, O peoples of the earth, with humble and contrite hearts." Say: We, in truth, have given Ourself as a ransom for your own lives. Alas, when We came once again, We beheld you fleeing from Us, whereat the eye of My loving-kindness wept sore over My people. Fear God, O ye that perceive.


Consider those who opposed the Son, when He came unto them with sovereignty and power. How many the Pharisees who were waiting to behold Him, and were lamenting over their separation from Him! And yet, when the fragrance of His coming was wafted over them, and His beauty was unveiled, they turned aside from Him and disputed with Him. Thus do We impart unto thee that which hath been recorded in the Books and Scriptures. None save a very few, who were destitute of any power amongst men, turned towards His face. And yet today every man endowed with power and invested with sovereignty prideth himself on His Name! In like manner, consider how numerous, in these days, are the monks who, in My Name, have secluded themselves in their churches, and who, when the appointed time was fulfilled, and We unveiled Our beauty, knew Us not, though they call upon Me at eventide and at dawn. We behold them clinging to My name, yet veiled from My Self. This, verily, is a strange thing.


Say: Take heed lest your devotions withhold you from Him Who is the object of all devotion, or your worship debar you from Him Who is the object of all worship. Rend asunder the veils of your idle fancies! This is your Lord, the Almighty, the All-Knowing, Who hath come to quicken the world and unite all who dwell on earth. Turn unto the Dayspring of Revelation, O people, and tarry not, be it for less than the twinkling of an eye. Read ye the Evangel and yet refuse to acknowledge the All-Glorious Lord? This indeed beseemeth you not, O concourse of learned men!


Say: If ye deny this Revelation, by what proof have ye believed in God? Produce it then. Thus hath the summons of God been sent down by the Pen of the Most High at the bidding of your Lord, the Most Glorious, in this Tablet from whose horizon the splendour of His Light hath shone forth. How many are My servants whose deeds have become veils between them and their own selves, and who have been kept back thereby from drawing nigh unto God, He Who causeth the winds to blow.


O concourse of monks! The fragrances of the All-Merciful have wafted over all creation. Happy the man that hath forsaken his desires, and taken fast hold of guidance. He, indeed, is of those who have attained unto the presence of God in this Day, a Day whereon commotions have seized the dwellers of the earth and filled with dismay all save those who have been exempted by God, He Who layeth low the necks of men.


Adorn ye your bodies whilst the raiment of God is stained with the blood of hatred at the hands of the people of denial? Issue forth from your habitations and bid the people enter the Kingdom of God, the Lord of the Day of Judgement. The Word which the Son concealed is made manifest. It hath been sent down in the form of the human temple in this day. Blessed be the Lord Who is the Father! He, verily, is come unto the nations in His most great majesty. Turn your faces towards Him, O concourse of the righteous!


O followers of all religions! We behold you wandering distraught in the wilderness of error. Ye are the fish of this Ocean; wherefore do ye withhold yourselves from that which sustaineth you? Lo, it surgeth before your faces. Hasten unto it from every clime. This is the day whereon the Rock [Peter] crieth out and shouteth, and celebrateth the praise of its Lord, the All-Possessing, the Most High, saying: "Lo! The Father is come, and that which ye were promised in the Kingdom is fulfilled!" This is the Word which was preserved behind the veils of grandeur, and which, when the Promise came to pass, shed its radiance from the horizon of the Divine Will with clear tokens.


My body hath borne imprisonment that your souls may be released from bondage, and We have consented to be abased that ye may be exalted. Follow the Lord of glory and dominion, and not every ungodly oppressor. My body longeth for the cross, and Mine head awaiteth the thrust of the spear, in the path of the All-Merciful, that the world may be purged from its transgressions. Thus hath the Daystar of divine authority shone forth from the horizon of the Revelation of Him Who is the Possessor of all names and attributes.


The people of the Qur'an have risen against Us, and tormented Us with such a torment that the Holy Spirit lamented, and the thunder roared out, and the clouds wept over Us. Among the faithless is he who hath imagined that calamities can deter Baha from fulfilling that which God, the Creator of all things, hath purposed. Say: Nay, by Him Who causeth the rain to fall! Nothing whatsoever can withhold Him from the remembrance of His Lord.


By the righteousness of God! Should they cast Him into a fire kindled on the continent, He will assuredly rear His head in the midmost heart of the ocean and proclaim: "He is the Lord of all that are in heaven and all that are on earth!" And if they cast Him into a darksome pit, they will find Him seated on earth's loftiest heights calling aloud to all mankind: "Lo, the Desire of the World is come in His majesty, His sovereignty, His transcendent dominion!" And if He be buried beneath the depths of the earth, His Spirit soaring to the apex of heaven shall peal the summons: "Behold ye the coming of the Glory; witness ye the Kingdom of God, the Most Holy, the Gracious, the All-Powerful!" And if they shed His blood, every drop thereof shall cry out and invoke God in this Name through which the fragrance of His raiment hath been diffused in all directions.


Though threatened by the swords of Our enemies, We summon all mankind unto God, the Fashioner of earth and heaven, and We render Him such aid as can be hindered by neither the hosts of tyranny nor the ascendancy of the people of iniquity. Say: O peoples of the earth! Scatter the idols of your vain imaginings in the name of your Lord, the All-Glorious, the All-Knowing, and turn ye unto Him in this Day which God hath made the King of days.


O Supreme Pontiff! Incline thine ear unto that which the Fashioner of mouldering bones counselleth thee, as voiced by Him Who is His Most Great Name. Sell all the embellished ornaments thou dost possess, and expend them in the path of God, Who causeth the night to return upon the day, and the day to return upon the night. Abandon thy kingdom unto the kings, and emerge from thy habitation, with thy face set towards the Kingdom, and, detached from the world, then speak forth the praises of thy Lord betwixt earth and heaven. Thus hath bidden thee He Who is the Possessor of Names, on the part of thy Lord, the Almighty, the All-Knowing. Exhort thou the kings and say: "Deal equitably with men. Beware lest ye transgress the bounds fixed in the Book." This indeed becometh thee. Beware lest thou appropriate unto thyself the things of the world and the riches thereof. Leave them unto such as desire them, and cleave unto that which hath been enjoined upon thee by Him Who is the Lord of creation. Should anyone offer thee all the treasures of the earth, refuse to even glance upon them. Be as thy Lord hath been. Thus hath the Tongue of Revelation spoken that which God hath made the ornament of the book of creation.


Consider a pearl which shineth by virtue of its inherent nature. If it be covered with silk, its luster and beauty will be concealed. Likewise, man's distinction lieth in the excellence of his conduct and in the pursuit of that which beseemeth his station, not in childish play and pastimes. Know that thy true adornment consisteth in the love of God and in thy detachment from all save Him, and not in the luxuries thou dost possess. Abandon them unto those who seek after them and turn unto God, He Who causeth the rivers to flow.


Whatever proceeded from the tongue of the Son was revealed in parables, whilst He Who proclaimeth the Truth in this Day speaketh without them. Take heed lest thou cling to the cord of idle fancy and withhold thyself from that which hath been ordained in the Kingdom of God, the Almighty, the All-Bountiful. Should the inebriation of the wine of My verses seize thee, and thou determinest to present thyself before the throne of thy Lord, the Creator of earth and heaven, make My love thy vesture, and thy shield remembrance of Me, and thy provision reliance upon God, the Revealer of all power.


O followers of the Son! We have once again sent John unto you, and He, verily, hath cried out in the wilderness of the Bayan: O peoples of the world! Cleanse your eyes! The Day whereon ye can behold the Promised One and attain unto Him hath drawn nigh! O followers of the Gospel! Prepare the way! The Day of the advent of the Glorious Lord is at hand! Make ready to enter the Kingdom. Thus hath it been ordained by God, He Who causeth the dawn to break.


Give ear unto that which the Dove of Eternity warbleth upon the twigs of the Divine Lote-Tree: O peoples of the earth! We sent forth him who was named John to baptize you with water, that your bodies might be cleansed for the appearance of the Messiah. He, in turn, purified you with the fire of love and the water of the spirit in anticipation of these Days whereon the All-Merciful hath purposed to cleanse you with the water of life at the hands of His loving providence. This is the Father foretold by Isaiah, and the Comforter concerning Whom the Spirit had covenanted with you. Open your eyes, O concourse of bishops, that ye may behold your Lord seated upon the Throne of might and glory.


Say: O peoples of all faiths! Walk not in the ways of them that followed the Pharisees and thus veiled themselves from the Spirit. They truly have strayed and are in error. The Ancient Beauty is come in His Most Great Name, and He wisheth to admit all mankind into His most holy Kingdom. The pure in heart behold the Kingdom of God manifest before His Face. Make haste thereunto and follow not the infidel and the ungodly. Should your eye be opposed thereto, pluck it out.10 Thus hath it been decreed by the Pen of the Ancient of Days, as bidden by Him Who is the Lord of the entire creation. He, verily, hath come again that ye might be redeemed, O peoples of the earth. Will ye slay Him Who desireth to grant you eternal life? Fear God, O ye who are endued with insight.


O people! Hearken unto that which hath been revealed by your All-Glorious Lord, and turn your faces unto God, the Lord of this world and of the world to come. Thus doth He Who is the Dawning-Place of the Daystar of divine inspiration command you as bidden by the Fashioner of all mankind. We, verily, have created you for the light, and desire not to abandon you unto the fire. Come forth, O people, from darkness by the grace of this Sun which hath shone forth above the horizon of divine providence, and turn thereunto with sanctified hearts and assured souls, with seeing eyes and beaming faces. Thus counselleth you the Supreme Ordainer from the scene of His transcendent glory, that perchance His summons may draw you nigh unto the Kingdom of His names.


Blessed the one who hath remained faithful to the Covenant of God, and woe betide him who hath broken it and disbelieved in Him, the Knower of secrets. Say: This is the Day of Bounty! Bestir yourselves that I may make you monarchs in the realms of My Kingdom. If ye follow Me, ye shall behold that which ye were promised, and I will make you My companions in the dominion of My majesty and the intimates of My beauty in the heaven of My power forevermore. If ye rebel against Me, I will in My clemency endure it patiently, that haply ye may awaken and rise up from the couch of heedlessness. Thus hath My mercy encompassed you. Fear ye God and follow not in the ways of those who have turned away from His face, though they invoke His name in the daytime and in the night season.


Verily, the day of ingathering is come, and all things have been separated from each other. He hath stored away that which He chose in the vessels of justice, and cast into fire that which befitteth it. Thus hath it been decreed by your Lord, the Mighty, the Loving, in this promised Day. He, verily, ordaineth what He pleaseth. There is none other God save He, the Almighty, the All-Compelling. The desire of the Divine Sifter hath been to store up every good thing for Mine own Self. Naught hath He spoken save to acquaint you with My Cause and to guide you to the path of Him whose mention hath adorned all the sacred Books.


Say: O concourse of Christians! We have, on a previous occasion, revealed Ourself unto you, and ye recognized Me not. This is yet another occasion vouchsafed unto you. This is the Day of God; turn ye unto Him. He, verily, hath come down from heaven even as He came down the first time, and He desireth to shelter you beneath the shade of His mercy. He, verily, is the Exalted, the Mighty, the Supreme Helper. The Beloved One loveth not that ye be consumed with the fire of your desires. Were ye to be shut out as by a veil from Him, this would be for no other reason than your own waywardness and ignorance. Ye make mention of Me, and know Me not. Ye call upon Me, and are heedless of My Revelation, notwithstanding that I came unto you from the heaven of pre-existence with surpassing glory. Rend the veils asunder in My name and through the power of My sovereignty that ye may discover a path unto your Lord.


The King of Glory proclaimeth from the tabernacle of majesty and grandeur His call, saying: O people of the Gospel! They who were not in the Kingdom have now entered it, whilst We behold you, in this day, tarrying at the gate. Rend the veils asunder by the power of your Lord, the Almighty, the All-Bounteous, and enter, then, in My name My Kingdom. Thus biddeth you He Who desireth for you everlasting life. He, verily, is potent over all things. Blessed are those who have recognized the Light and hastened unto it. They, verily, dwell in the Kingdom, and partake of the food and drink of God's chosen ones.


We behold you, O children of the Kingdom, in darkness. This, verily, beseemeth you not. Are ye, in the face of the Light, fearful because of your deeds? Direct yourselves towards Him. Your All-Glorious Lord hath blessed His lands with His footsteps. Thus do We make plain unto you the path of Him Whom the Spirit prophesied. I, verily, bear witness unto Him, even as He hath borne witness unto Me. Verily, He said: "Come ye after Me, and I will make you to become fishers of men." In this day, however, We say: "Come ye after Me, that We may make you to become quickeners of mankind." Thus hath the decree been inscribed in this Tablet by the Pen of Revelation.


O Pen of the Most High! Bestir Thyself in remembrance of other kings in this blessed and luminous Book, that perchance they may rise from the couch of heedlessness and give ear unto that which the Nightingale singeth upon the branches of the Divine Lote-Tree, and hasten towards God in this most wondrous and sublime Revelation.




Napoleon III


O King of Paris!11 Tell the priests to ring the bells no longer. By God, the True One! The Most Mighty Bell hath appeared in the form of Him Who is the Most Great Name, and the fingers of the Will of Thy Lord, the Most Exalted, the Most High, toll it out in the heaven of Immortality in His name, the All-Glorious. Thus have the mighty verses of Thy Lord been again sent down unto thee, that thou mayest arise to remember God, the Creator of earth and heaven, in these days when all the tribes of the earth have mourned, and the foundations of the cities have trembled, and the dust of irreligion hath enwrapped all men, except such as God, the All-Knowing, the All-Wise, was pleased to spare. Say: He Who is the Unconstrained is come, in the clouds of light, that He may quicken the world with the breezes of His name, the Most Merciful, and unify its peoples, and gather all men around this Table which hath been sent down from heaven. Beware that ye deny not the favour of God after it hath been sent down unto you. Better is this for you than that which ye possess; for that which is yours perisheth, whilst that which is with God endureth. He, in truth, ordaineth what He pleaseth. Verily, the breezes of forgiveness have been wafted from the direction of your Lord, the God of Mercy; whoso turneth thereunto shall be cleansed of his sins, and of all pain and sickness. Happy the man that hath turned towards them, and woe betide him that hath turned aside.


Wert thou to incline thine inner ear unto all created things, thou wouldst hear: "The Ancient of Days is come in His great glory!" Everything celebrateth the praise of its Lord. Some have known God and remember Him; others remember Him, yet know Him not. Thus have We set down Our decree in a perspicuous Tablet.


Give ear, O King, unto the Voice that calleth from the Fire which burneth in this verdant Tree, on this Sinai which hath been raised above the hallowed and snow-white Spot, beyond the Everlasting City; "Verily, there is none other God but Me, the Ever-Forgiving, the Most Merciful!" We, in truth, have sent Him Whom We aided with the Holy Spirit that He may announce unto you this Light that hath shone forth from the horizon of the Will of your Lord, the Most Exalted, the All-Glorious, and Whose signs have been revealed in the West. Set your faces towards Him on this Day which God hath exalted above all other days, and whereon the All-Merciful hath shed the splendour of His effulgent glory upon all who are in heaven and all who are on earth. Arise thou to serve God and help His Cause. He, verily, will assist thee with the hosts of the seen and unseen, and will set thee king over all that whereon the sun riseth. Thy Lord, in truth, is the All-Powerful, the Almighty.


The breezes of the Most Merciful have passed over all created things; happy the man that hath discovered their fragrance, and set himself towards them with a sound heart. Attire thy temple with the ornament of My Name, and thy tongue with remembrance of Me, and thine heart with love for Me, the Almighty, the Most High. We have desired for thee naught except that which is better for thee than what thou dost possess and all the treasures of the earth. Thy Lord, verily, is knowing, informed of all. Arise, in My Name, amongst My servants, and say: "O ye peoples of the earth! Turn yourselves towards Him Who hath turned towards you. He, verily, is the Face of God amongst you, and His Testimony and His Guide unto you. He hath come to you with signs which none can produce." The voice of the Burning Bush is raised in the midmost heart of the world, and the Holy Spirit calleth aloud among the nations: "Lo, the Desired One is come with manifest dominion!"


O King! The stars of the heaven of knowledge have fallen, they who seek to establish the truth of My Cause through the things they possess, and who make mention of God in My Name. And yet, when I came unto them in My glory, they turned aside. They, indeed, are of the fallen. This is, truly, that which the Spirit of God hath announced, when He came with truth unto you, He with Whom the Jewish doctors disputed, till at last they perpetrated what hath made the Holy Spirit to lament, and the tears of them that have near access to God to flow. Consider how a Pharisee who had worshipped God for seventy years repudiated the Son when He appeared, whereas one who had committed adultery gained admittance into the Kingdom. Thus doth the Pen admonish thee as bidden by the Eternal King, that thou mayest be apprised of what came to pass aforetime and be reckoned in this day among them that truly believe.


Say: O concourse of monks! Seclude not yourselves in your churches and cloisters. Come ye out of them by My leave, and busy, then, yourselves with what will profit you and others. Thus commandeth you He Who is the Lord of the Day of Reckoning. Seclude yourselves in the stronghold of My love. This, truly, is the seclusion that befitteth you, could ye but know it. He that secludeth himself in his house is indeed as one dead. It behoveth man to show forth that which will benefit mankind. He that bringeth forth no fruit is fit for the fire. Thus admonisheth you your Lord; He, verily, is the Mighty, the Bountiful. Enter ye into wedlock, that after you another may arise in your stead. We, verily, have forbidden you lechery, and not that which is conducive to fidelity. Have ye clung unto the promptings of your nature, and cast behind your backs the statutes of God? Fear ye God, and be not of the foolish. But for man, who, on My earth, would remember Me, and how could My attributes and My names be revealed? Reflect, and be not of them that have shut themselves out as by a veil from Him, and were of those that are fast asleep. He that married not could find no place wherein to abide, nor where to lay His head, by reason of what the hands of the treacherous had wrought. His holiness consisted not in the things ye have believed and imagined, but rather in the things which belong unto Us. Ask, that ye may be made aware of His station which hath been exalted above the vain imaginings of all the peoples of the earth. Blessed are they that understand.


O King! We heard the words thou didst utter in answer to the Czar of Russia, concerning the decision made regarding the war.12 Thy Lord, verily, knoweth, is informed of all. Thou didst say: "I lay asleep upon my couch, when the cry of the oppressed, who were drowned in the Black Sea, wakened me." This is what We heard thee say, and, verily, thy Lord is witness unto what I say. We testify that that which wakened thee was not their cry but the promptings of thine own passions, for We tested thee, and found thee wanting. Comprehend the meaning of My words, and be thou of the discerning. It is not Our wish to address thee words of condemnation, out of regard for the dignity We conferred upon thee in this mortal life. We, verily, have chosen courtesy, and made it the true mark of such as are nigh unto Him. Courtesy is, in truth, a raiment which fitteth all men, whether young or old. Well is it with him that adorneth his temple therewith, and woe unto him who is deprived of this great bounty. Hadst thou been sincere in thy words, thou wouldst have not cast behind thy back the Book of God, when it was sent unto thee by Him Who is the Almighty, the All-Wise. We have proved thee through it, and found thee other than that which thou didst profess. Arise, and make amends for that which escaped thee. Erelong the world and all that thou possessest will perish, and the kingdom will remain unto God, thy Lord and the Lord of thy fathers of old. It behoveth thee not to conduct thine affairs according to the dictates of thy desires. Fear the sighs of this Wronged One, and shield Him from the darts of such as act unjustly.


For what thou hast done, thy kingdom shall be thrown into confusion, and thine empire shall pass from thine hands, as a punishment for that which thou hast wrought.13 Then wilt thou know how thou hast plainly erred. Commotions shall seize all the people in that land, unless thou arisest to help this Cause, and followest Him Who is the Spirit of God in this, the Straight Path. Hath thy pomp made thee proud? By My Life! It shall not endure; nay, it shall soon pass away, unless thou holdest fast to this firm Cord. We see abasement hastening after thee, whilst thou art of the heedless. It behoveth thee when thou hearest His Voice calling from the seat of glory to cast away all that thou possessest, and cry out: "Here am I, O Lord of all that is in heaven and all that is on earth!"


O King! We were in 'Iraq, when the hour of parting arrived. At the bidding of the King of Islam [The Sultan of Turkey] We set Our steps in his direction. Upon Our arrival, there befell Us at the hands of the malicious that which the books of the world can never adequately recount. Thereupon the inmates of Paradise, and they that dwell within the retreats of holiness, lamented; and yet the people are wrapped in a thick veil! Say: Do ye cavil at Him Who hath come unto you bearing the clear evidence of God and His proof, the testimony of God and His signs? These things are not from Himself; nay, rather they proceed from the One Who hath raised Him up, sent Him forth through the power of truth, and made Him to be a lamp unto all mankind.


More grievous became Our plight from day to day, nay, from hour to hour, until they took Us forth from Our prison and made Us, with glaring injustice, enter the Most Great Prison. And if anyone ask them: "For what crime were they imprisoned?", they would answer and say: "They, verily, sought to supplant the Faith with a new religion!" If that which is ancient be what ye prefer, wherefore, then, have ye discarded that which hath been set down in the Torah and the Evangel? Clear it up, O men! By My life! There is no place for you to flee to in this day. If this be My crime, then Muhammad, the Apostle of God, committed it before Me, and before Him He Who was the Spirit of God, and yet earlier He Who conversed with God. And if My sin be this, that I have exalted the Word of God and revealed His Cause, then indeed am I the greatest of sinners! Such a sin I will not barter for the kingdoms of earth and heaven.


Upon Our arrival at this Prison, We purposed to transmit to the kings the messages of their Lord, the Mighty, the All-Praised. Though We have transmitted to them, in several Tablets, that which We were commanded, yet We do it once again as a token of God's grace. Perchance they may recognize the Lord, Who hath come down in the clouds with manifest sovereignty.


As My tribulations multiplied, so did My love for God and for His Cause increase, in such wise that all that befell Me from the hosts of the wayward was powerless to deter Me from My purpose. Should they hide Me away in the depths of the earth, yet would they find Me riding aloft on the clouds, and calling out unto God, the Lord of strength and of might. I have offered Myself up in the way of God, and I yearn after tribulations in My love for Him, and for the sake of His good pleasure. Unto this bear witness the woes which now afflict Me, the like of which no other man hath suffered. Every single hair of Mine head calleth out that which the Burning Bush uttered on Sinai, and each vein of My body invoketh God and saith: "O would I had been severed in Thy path, so that the world might be quickened, and all its peoples be united!" Thus hath it been decreed by Him Who is the All-Knowing, the All-Informed.


Know of a truth that your subjects are God's trust amongst you. Watch ye, therefore, over them as ye watch over your own selves. Beware that ye allow not wolves to become the shepherds of the fold, or pride and conceit to deter you from turning unto the poor and the desolate. Wert thou to quaff the mystic Wine of everlasting life from the chalice of the words of thy Lord, the All-Merciful, thou wouldst be enabled to forsake all that thou dost possess and to proclaim My Name before all mankind. Cleanse then thy soul with the waters of detachment. Verily, this is the Remembrance that hath shone forth above the horizon of creation, which shall purge thy soul from the dross of the world. Abandon thy palaces to the people of the graves, and thine empire to whosoever desireth it, and turn, then, unto the Kingdom. This, verily, is what God hath chosen for thee, wert thou of them that turn unto Him. They that have failed to turn unto the Countenance of God in this Revelation are indeed bereft of life. They move as bidden by their own selfish desires, and are in truth accounted among the dead. Shouldst thou desire to bear the weight of thy dominion, bear it then to aid the Cause of thy Lord. Glorified be this station which whoever attaineth thereunto hath attained unto all good that proceedeth from Him Who is the All-Knowing, the All-Wise.


Arise thou, in My name, above the horizon of renunciation, and set, then, thy face towards the Kingdom, at the bidding of thy Lord, the Lord of strength and of might. Through the power of My sovereignty stand before the inhabitants of the world and say: "O people! The Day is come, and the fragrances of God have been wafted over the whole of creation. They that have turned away from His Face are the helpless victims of their corrupt inclinations. They are indeed of them that have gone astray."


Adorn the body of Thy kingdom with the raiment of My name, and arise, then, to teach My Cause. Better is this for thee than that which thou possessest. God will, thereby, exalt thy name among all the kings. Potent is He over all things. Walk thou amongst men in the name of God, and by the power of His might, that thou mayest show forth His signs amidst the peoples of the earth. Burn thou brightly with the flame of this undying Fire which the All-Merciful hath ignited in the midmost heart of creation, that through thee the heat of His love may be kindled within the hearts of His favoured ones. Follow in My way and enrapture the hearts of men through remembrance of Me, the Almighty, the Most Exalted.


Say: He from whom, in this day, the sweet savours of the remembrance of His Lord, the All-Merciful, have not been diffused, is indeed unworthy of the station of man. He, verily, is of them that have followed their own desires, and shall erelong find himself in grievous loss. Doth it behove you to relate yourselves to Him Who is the God of mercy, and yet commit the things which the Evil One hath committed? Nay, by the Beauty of Him Who is the All-Glorified! could ye but know it. Purge your hearts from love of the world, and your tongues from calumny, and your limbs from whatsoever may withhold you from drawing nigh unto God, the Mighty, the All-Praised. Say: By the world is meant that which turneth you aside from Him Who is the Dawning-Place of Revelation, and inclineth you unto that which is unprofitable unto you. Verily, the thing that deterreth you, in this day, from God is worldliness in its essence. Eschew it, and approach the Most Sublime Vision, this shining and resplendent Seat. Blessed is he who alloweth nothing whatsoever to intervene between him and his Lord. No harm, assuredly, can befall him if he partaketh with justice of the benefits of this world, inasmuch as We have created all things for such of Our servants as truly believe in God.


Should your words, O people, be at variance with your deeds, what then shall distinguish you from those who profess their faith in the Lord, their God, and yet, when He came down to them overshadowed with clouds, rejected Him and waxed proud before God, the Incomparable, the Omniscient? Shed not the blood of anyone, O people, neither judge ye anyone unjustly. Thus have ye been commanded by Him Who knoweth, Who is informed of all. They that commit disorders in the land after it hath been well ordered, these indeed have outstepped the bounds that have been set in the Book. Wretched shall be the abode of the transgressors!


God hath prescribed unto everyone the duty of teaching His Cause. Whoever ariseth to discharge this duty, must needs, ere he proclaimeth His Message, adorn himself with the ornament of an upright and praiseworthy character, so that his words may attract the hearts of such as are receptive to his call. Without it, he can never hope to influence his hearers. Thus doth God instruct you. He, verily, is the Ever-Forgiving, the Most Compassionate.


They who exhort others unto justice, while themselves committing iniquity, stand accused of falsehood by the inmates of the Kingdom and by those who circle round the throne of their Lord, the Almighty, the Beneficent, for that which their tongues have uttered. Commit not, O people, that which dishonoureth your name and the fair name of the Cause of God amongst men. Beware lest ye approach that which your minds abhor. Fear God and follow not in the footsteps of them that are gone astray. Deal not treacherously with the substance of your neighbour. Be ye trustworthy on earth, and withhold not from the poor the things given unto you by God through His grace. He, verily, will bestow upon you the double of what ye possess. He, in truth, is the All-Bounteous, the Most Generous.


Say: We have ordained that our Cause be taught through the power of utterance. Beware lest ye dispute idly with anyone. Whoso ariseth wholly for the sake of his Lord to teach His Cause, the Holy Spirit shall strengthen him and inspire him with that which will illumine the heart of the world, how much more the hearts of those who seek Him. O people of Baha! Subdue the citadels of men's hearts with the swords of wisdom and of utterance. They that dispute, as prompted by their desires, are indeed wrapped in a palpable veil. Say: The sword of wisdom is hotter than summer heat, and sharper than blades of steel, if ye do but understand. Draw it forth in My name and through the power of My might, and conquer then with it the cities of the hearts of them that have secluded themselves in the stronghold of their corrupt desires. Thus biddeth you the Pen of the All-Glorious, whilst seated beneath the swords of the wayward.


If ye become aware of a sin committed by another, conceal it, that God may conceal your own sin. He, verily, is the Concealer, the Lord of grace abounding. O ye rich ones on earth! If ye encounter one who is poor, treat him not disdainfully. Reflect upon that whereof ye were created. Every one of you was created of a sorry germ.14 It behoveth you to observe truthfulness, whereby your temples shall be adorned, your names uplifted, your stations exalted amidst men, and a mighty recompense assured for you before God.


Give ear, O peoples of the earth, unto that which the Pen of the Lord of all nations commandeth you. Know ye of a certainty that the Dispensations of the past have attained their highest, their final consummation in the Law that hath branched out from this Most Great Ocean. Haste ye thereunto at Our behest. We, verily, ordain as We please. Regard ye the world as a man's body, which is afflicted with divers ailments, and the recovery of which dependeth upon the harmonizing of all of its component elements. Gather ye around that which We have prescribed unto you, and walk not in the ways of such as create dissension.


All feasts have attained their consummation in the two Most Great Festivals, and in two other Festivals that fall on the twin days -- the first of the Most Great Festivals being those days whereon God shed the effulgent glory of His most excellent Names upon all who are in heaven and on earth, and the second being that day on which We raised up the One Who announced unto the people the glad tidings of this Great Announcement.15 Thus hath it been set down in the Book by Him Who is the Mighty, the Powerful. On other than these four consummate days, engage ye in your daily occupations, and withhold yourselves not from the pursuit of your trades and crafts. Thus hath the command been issued and the law gone forth from Him Who is your Lord, the All-Knowing, the All-Wise.


Say: O concourse of priests and monks! Eat ye of that which God hath made lawful unto you and do not shun meat. God hath, as a token of His grace, granted you leave to partake thereof save during a brief period. He, verily, is the Mighty, the Beneficent. Forsake all that ye possess and hold fast unto that which God hath purposed. This is that which profiteth you, if ye be of them that comprehend. We have ordained a fast of nineteen days in the most temperate of the seasons, and have in this resplendent and luminous Dispensation relieved you from more than this. Thus have We set forth and made clear unto you that which ye are bidden to observe, that ye may follow the commandments of God and be united in that which the Almighty, the All-Wise, hath appointed unto you. He Who is your Lord, the All-Merciful, cherisheth in His heart the desire of beholding the entire human race as one soul and one body. Haste ye to win your share of God's good grace and mercy in this Day that eclipseth all other created Days. How great the felicity that awaiteth the man that forsaketh all he hath in a desire to obtain the things of God! Such a man, We testify, is among God's blessed ones.


O King! Bear thou witness unto that which God hath Himself and for Himself borne witness ere the creation of earth and heaven, that there is none other God but Me, the One, the Single, the Most Exalted, the Incomparable, the Inaccessible. Arise with the utmost steadfastness in the Cause of thy Lord, the All-Glorious. Thus hast thou been instructed in this wondrous Tablet. We, verily, have desired naught for thee save that which is better for thee than all that is on earth. Unto this testify all created things and beyond them this perspicuous Book.


Meditate on the world and the state of its people. He, for Whose sake the world was called into being, hath been imprisoned in the most desolate of cities, ['Akka] by reason of that which the hands of the wayward have wrought. From the horizon of His prison-city He summoneth mankind unto the Dayspring of God, the Exalted, the Great. Exultest thou over the treasures thou dost possess, knowing they shall perish? Rejoicest thou in that thou rulest a span of earth, when the whole world, in the estimation of the people of Baha, is worth as much as the black in the eye of a dead ant? Abandon it unto such as have set their affections upon it, and turn thou unto Him Who is the Desire of the world. Whither are gone the proud and their palaces? Gaze thou into their tombs, that thou mayest profit by this example, inasmuch as We made it a lesson unto every beholder. Were the breezes of Revelation to seize thee, thou wouldst flee the world, and turn unto the Kingdom, and wouldst expend all thou possessest, that thou mayest draw nigh unto this sublime Vision.


We behold the generality of mankind worshipping names and exposing themselves, as thou dost witness, to dire perils in the mere hope of perpetuating their names, whilst every perceiving soul testifieth that after death one's name shall avail him nothing except insofar as it beareth a relationship unto God, the Almighty, the All-Praised. Thus have their vain imaginings taken hold of them in requital for that which their hands have wrought. Consider the pettiness of men's minds. They seek with utmost exertion that which profiteth them not, and yet wert thou to ask of them: "Is there any advantage in that which ye desire?", thou wouldst find them sorely perplexed. Were a fair-minded soul to be found, he would reply: "Nay, by the Lord of the worlds!" Such is the condition of the people and of that which they possess. Leave them in their folly and turn thy sight unto God. This is in truth that which beseemeth thee. Hearken then unto the counsel of thy Lord, and say: Lauded art Thou, O God of all who are in heaven and on earth!




Czar Alexander II


O Czar of Russia! Incline thine ear unto the voice of God, the King, the Holy, and turn thou unto Paradise, the Spot wherein abideth He Who, among the Concourse on high, beareth the most excellent titles, and Who, in the kingdom of creation, is called by the name of God, the Effulgent, the All-Glorious. Beware lest thy desire deter thee from turning towards the face of thy Lord, the Compassionate, the Most Merciful. We, verily, have heard the thing for which thou didst supplicate thy Lord, whilst secretly communing with Him. Wherefore, the breeze of My loving-kindness wafted forth, and the sea of My mercy surged, and We answered thee in truth. Thy Lord, verily, is the All-Knowing, the All-Wise. Whilst I lay chained and fettered in the prison, one of thy ministers extended Me his aid. Wherefore hath God ordained for thee a station which the knowledge of none can comprehend except His knowledge. Beware lest thou barter away this sublime station. Thy Lord, verily, doeth what He willeth. What He pleaseth will God abrogate or confirm, and with Him is the knowledge of all things in a Guarded Tablet.


Beware lest thy sovereignty withhold thee from Him Who is the Supreme Sovereign. He, verily, is come with His Kingdom, and all the atoms cry aloud: "Lo! The Lord is come in His great majesty!" He Who is the Father is come, and the Son, in the holy vale, crieth out: "Here am I, here am I, O Lord, My God!", whilst Sinai circleth round the House, and the Burning Bush calleth aloud: "The All-Bounteous is come mounted upon the clouds! Blessed is he that draweth nigh unto Him, and woe betide them that are far away."


Arise thou amongst men in the name of this all-compelling Cause, and summon, then, the nations unto God, the Exalted, the Great. Be thou not of them who called upon God by one of His names, but who, when He Who is the Object of all names appeared, denied Him and turned aside from Him, and, in the end, pronounced sentence against Him with manifest injustice. Consider and call thou to mind the days whereon the Spirit of God appeared, and Herod gave judgement against Him. God, however, aided Him with the hosts of the unseen, and protected Him with truth, and sent Him down unto another land, according to His promise. He, verily, ordaineth what He pleaseth. Thy Lord truly preserveth whom He willeth, be he in the midst of the seas, or in the maw of the serpent, or beneath the sword of the oppressor.


Blessed be the king whom the veils of glory have not deterred from turning unto the Dayspring of beauty and who hath forsaken his all in his desire to obtain the things of God. He, indeed, is accounted in the sight of God as the most excellent of men, and is extolled by the inmates of paradise and them that circle morn and eve round the Throne on high.


Again I say: Hearken unto My voice that calleth from My prison, that it may acquaint thee with the things that have befallen My Beauty, at the hands of them that are the manifestations of My glory, and that thou mayest perceive how great hath been My patience, notwithstanding My might, and how immense My forbearance, notwithstanding My power. By My life! Couldst thou but know the things sent down by My Pen, and discover the treasures of My Cause, and the pearls of My mysteries which lie hid in the seas of My names and in the goblets of My words, thou wouldst, in thy love for My name, and in thy longing for My glorious and sublime Kingdom, lay down thy life in My path. Know thou that though My body be beneath the swords of My foes, and My limbs be beset with incalculable afflictions, yet My spirit is filled with a gladness with which all the joys of the earth can never compare.


Set thine heart towards Him Who is the Point of adoration for the world, and say: "O peoples of the earth! Have ye denied the One in Whose path He Who came with the truth, bearing the announcement of your Lord, the Exalted, the Great, suffered martyrdom?" Say: This is an Announcement whereat the hearts of the Prophets and Messengers have rejoiced. This is the One Whom the heart of the world remembereth, and is promised in the Books of God, the Mighty, the All-Wise. The hands of the Messengers were, in their desire to meet Me, upraised towards God, the Mighty, the Glorified. Unto this testifieth that which hath been sent down in the sacred Scriptures by Him Who is the Lord of might and power.


Some lamented in their separation from Me, others endured hardships in My path, and still others laid down their lives for the sake of My Beauty, could ye but know it. Say: I, verily, have not sought to extol Mine own Self, but rather God Himself, were ye to judge fairly. Naught can be seen in Me except God and His Cause, could ye but perceive it. I am the One Whom the tongue of Isaiah hath extolled, the One with Whose name both the Torah and the Evangel were adorned. Thus hath it been decreed in the Scriptures of thy Lord, the Most Merciful. He, verily, hath borne witness unto Me, as I bear witness unto Him. And God testifieth to the truth of My words.


Say: The Books have been sent down for naught but My remembrance. Whosoever is receptive to their call shall perceive therefrom the sweet fragrances of My name and My praise; and he who hath unstopped the ear of his inmost heart shall hear from every word thereof: "The True One is come! He indeed is the beloved of the worlds!"


It is for the sake of God alone that My tongue counselleth you and that My pen moveth to make mention of you, for neither can the malice and denial of all who dwell on earth harm Me, nor the allegiance of the entire creation profit Me. We, verily, exhort you unto that which We were commanded, and desire naught from you except that ye draw nigh unto what shall profit you in both this world and the world to come. Say: Will ye slay Him Who summoneth you unto life everlasting? Fear ye God, and follow not every contumacious oppressor.


O proud ones of the earth! Do ye believe yourselves to be abiding in palaces whilst He Who is the King of Revelation resideth in the most desolate of abodes? Nay, by My life! In tombs do ye dwell, could ye but perceive it. Verily, he who faileth, in these days, to be stirred by the breeze of God is accounted among the dead in the sight of Him Who is the Lord of all names and attributes. Arise, then, from the tombs of self and desire and turn unto the Kingdom of God, the Possessor of the Throne on high and of earth below, that ye may behold that which ye were promised aforetime by your Lord, the All-Knowing.


Think ye that the things ye possess shall profit you? Soon others will possess them and ye will return unto the dust with none to help or succour you. What advantage is there in a life that can be overtaken by death, or in an existence that is doomed to extinction, or in a prosperity that is subject to change? Cast away the things that ye possess and set your faces toward the favours of God which have been sent down in this wondrous Name.


Thus doth the Pen of the Most High warble unto thee its melodies by the leave of thy Lord, the All-Glorious. When thou hast heard and recited them, say: "Praise be unto Thee, O Lord of all the worlds, inasmuch as Thou hast made mention of me through the tongue of Him Who is the Manifestation of Thy Self at a time when He was confined in the Most Great Prison, that the whole world might attain unto true liberty."


Blessed be the king whose sovereignty hath withheld him not from his Sovereign, and who hath turned unto God with his heart. He, verily, is accounted of those that have attained unto that which God, the Mighty, the All-Wise, hath willed. Erelong will such a one find himself numbered with the monarchs of the realms of the Kingdom. Thy Lord is, in truth, potent over all things. He giveth what He willeth to whomsoever He willeth, and withholdeth what He pleaseth from whomsoever He willeth. He, verily, is the All-Powerful, the Almighty.




Queen Victoria


O Queen in London! Incline thine ear unto the voice of thy Lord, the Lord of all mankind, calling from the Divine Lote-Tree: Verily, no God is there but Me, the Almighty, the All-Wise! Cast away all that is on earth, and attire the head of thy kingdom with the crown of the remembrance of thy Lord, the All-Glorious. He, in truth, hath come unto the world in His most great glory, and all that hath been mentioned in the Gospel hath been fulfilled. The land of Syria hath been honoured by the footsteps of its Lord, the Lord of all men, and north and south are both inebriated with the wine of His presence. Blessed is the man that hath inhaled the fragrance of the Most Merciful, and turned unto the Dawning-Place of His Beauty, in this resplendent Dawn. The Mosque of Aqsa vibrateth through the breezes of its Lord, the All-Glorious, whilst Batha [Mecca] trembleth at the voice of God, the Exalted, the Most High. Whereupon every single stone of them celebrateth the praise of the Lord, through this Great Name.


Lay aside thy desire, and set then thine heart towards thy Lord, the Ancient of Days. We make mention of thee for the sake of God, and desire that thy name may be exalted through thy remembrance of God, the Creator of earth and heaven. He, verily, is witness unto that which I say. We have been informed that thou hast forbidden the trading in slaves, both men and women. This, verily, is what God hath enjoined in this wondrous Revelation. God hath, truly, destined a reward for thee, because of this. He, verily, will pay the doer of good his due recompense, wert thou to follow what hath been sent unto thee by Him Who is the All-Knowing, the All-Informed. As to him who turneth aside, and swelleth with pride, after the clear tokens have come unto him from the Revealer of signs, his work shall God bring to naught. He, in truth, hath power over all things. Man's actions are acceptable after his having recognized (the Manifestation). He that turneth aside from the True One is indeed the most veiled amongst His creatures. Thus hath it been decreed by Him Who is the Almighty, the Most Powerful.


We have also heard that thou hast entrusted the reins of counsel into the hands of the representatives of the people. Thou, indeed, hast done well, for thereby the foundations of the edifice of thine affairs will be strengthened, and the hearts of all that are beneath thy shadow, whether high or low, will be tranquillized. It behoveth them, however, to be trustworthy among His servants, and to regard themselves as the representatives of all that dwell on earth. This is what counselleth them, in this Tablet, He Who is the Ruler, the All-Wise. And if any one of them directeth himself towards the Assembly, let him turn his eyes unto the Supreme Horizon, and say: "O my God! I ask Thee, by Thy most glorious Name, to aid me in that which will cause the affairs of Thy servants to prosper, and Thy cities to flourish. Thou, indeed, hast power over all things!" Blessed is he that entereth the Assembly for the sake of God, and judgeth between men with pure justice. He, indeed, is of the blissful.


O ye the elected representatives of the people in every land! Take ye counsel together, and let your concern be only for that which profiteth mankind and bettereth the condition thereof, if ye be of them that scan heedfully. Regard the world as the human body which, though at its creation whole and perfect, hath been afflicted, through various causes, with grave disorders and maladies. Not for one day did it gain ease, nay its sickness waxed more severe, as it fell under the treatment of ignorant physicians, who gave full rein to their personal desires and have erred grievously. And if, at one time, through the care of an able physician, a member of that body was healed, the rest remained afflicted as before. Thus informeth you the All-Knowing, the All-Wise.


We behold it, in this day, at the mercy of rulers so drunk with pride that they cannot discern clearly their own best advantage, much less recognize a Revelation so bewildering and challenging as this. And whenever any one of them hath striven to improve its condition, his motive hath been his own gain, whether confessedly so or not; and the unworthiness of this motive hath limited his power to heal or cure.


That which the Lord hath ordained as the sovereign remedy and mightiest instrument for the healing of all the world is the union of all its peoples in one universal Cause, one common Faith. This can in no wise be achieved except through the power of a skilled, an all-powerful and inspired Physician. This, verily, is the truth, and all else naught but error. Each time that Most Mighty Instrument hath come, and that Light shone forth from the Ancient Dayspring, He was withheld by ignorant physicians who, even as clouds, interposed themselves between Him and the world. It failed, therefore, to recover, and its sickness hath persisted until this day. They indeed were powerless to protect it, or to effect a cure, whilst He Who hath been the Manifestation of Power amongst men was withheld from achieving His purpose, by reason of what the hands of the ignorant physicians have wrought.


Consider these days in which He Who is the Ancient Beauty hath come in the Most Great Name, that He may quicken the world and unite its peoples. They, however, rose up against Him with sharpened swords, and committed that which caused the Faithful Spirit to lament, until in the end they imprisoned Him in the most desolate of cities, and broke the grasp of the faithful upon the hem of His robe. Were anyone to tell them: "The World Reformer is come", they would answer and say: "Indeed it is proven that He is a fomenter of discord!", and this notwithstanding that they have never associated with Him, and have perceived that He did not seek, for one moment, to protect Himself. At all times He was at the mercy of the wicked doers. At one time they cast Him into prison, at another they banished Him, and at yet another hurried Him from land to land. Thus have they pronounced judgement against Us, and God, truly, is aware of what I say. Such men are reckoned by God among the most ignorant of His creatures. They cut off their own limbs and perceive it not; they deprive themselves of that which is best for them, and know it not. They are even as a young child who can distinguish neither the mischief-maker from the reformer nor the wicked from the righteous. We behold them in this Day wrapt in a palpable veil.


O ye rulers of the earth! Wherefore have ye clouded the radiance of the Sun, and caused it to cease from shining? Hearken unto the counsel given you by the Pen of the Most High, that haply both ye and the poor may attain unto tranquillity and peace. We beseech God to assist the kings of the earth to establish peace on earth. He, verily, doth what He willeth.


O kings of the earth! We see you increasing every year your expenditures, and laying the burden thereof on your subjects. This, verily, is wholly and grossly unjust. Fear the sighs and tears of this Wronged One, and lay not excessive burdens on your peoples. Do not rob them to rear palaces for yourselves; nay rather choose for them that which ye choose for yourselves. Thus We unfold to your eyes that which profiteth you, if ye but perceive. Your people are your treasures. Beware lest your rule violate the commandments of God, and ye deliver your wards to the hands of the robber. By them ye rule, by their means ye subsist, by their aid ye conquer. Yet, how disdainfully ye look upon them! How strange, how very strange!


Now that ye have refused the Most Great Peace, hold ye fast unto this, the Lesser Peace, that haply ye may in some degree better your own condition and that of your dependents.


O rulers of the earth! Be reconciled among yourselves, that ye may need no more armaments save in a measure to safeguard your territories and dominions. Beware lest ye disregard the counsel of the All-Knowing, the Faithful.


Be united, O kings of the earth, for thereby will the tempest of discord be stilled amongst you, and your peoples find rest, if ye be of them that comprehend. Should any one among you take up arms against another, rise ye all against him, for this is naught but manifest justice. Thus did We exhort you in the Tablet sent down aforetime, [The Suriy-i-Muluk] and We admonish you once again to follow that which hath been revealed by Him Who is the Almighty, the All-Wise. Should anyone seek refuge with you, extend unto him your protection and betray him not. Thus doth the Pen of the Most High counsel you, as bidden by Him Who is the All-Knowing, the All-Informed.


Beware lest ye act as did the King of Islam [The Sultan of Turkey] when We came unto him at his bidding. His ministers pronounced judgement against Us with such injustice that all creation lamented and the hearts of those who are nigh unto God were consumed. The winds of self and passion move them as they will, and We found them all bereft of constancy. They are, indeed, of those that are far astray.


Rein in Thy pen, O Pen of the Ancient of Days, and leave them to themselves, for they are immersed in their idle fancies. Make Thou mention of the Queen, that she may turn with a pure heart unto the scene of transcendent glory, may withhold not her eyes from gazing toward her Lord, the Supreme Ordainer, and may become acquainted with that which hath been revealed in the Books and Tablets by the Creator of all mankind, He through Whom the sun hath been darkened and the moon eclipsed, and through Whom the Call hath been raised betwixt earth and heaven.


Turn thou unto God and say: O my Sovereign Lord! I am but a vassal of Thine, and Thou art, in truth, the King of kings. I have lifted my suppliant hands unto the heaven of Thy grace and Thy bounties. Send down, then, upon me from the clouds of Thy generosity that which will rid me of all save Thee, and draw me nigh unto Thyself. I beseech Thee, O my Lord, by Thy name, which Thou hast made the king of names and the manifestation of Thyself to all who are in heaven and on earth, to rend asunder the veils that have intervened between me and my recognition of the Dawning-Place of Thy signs and the Dayspring of Thy Revelation. Thou art, verily, the Almighty, the All-Powerful, the All-Bounteous. Deprive me not, O my Lord, of the fragrances of the Robe of Thy mercy in Thy days, and write down for me that which Thou hast written down for Thy handmaidens who have believed in Thee and in Thy signs, and have recognized Thee, and set their hearts towards the horizon of Thy Cause. Thou art truly the Lord of the worlds and of those who show mercy the Most Merciful. Assist me, then, O my God, to remember Thee amongst Thy handmaidens, and to aid Thy Cause in Thy lands. Accept, then, that which hath escaped me when the light of Thy countenance shone forth. Thou, indeed, hast power over all things. Glory be to Thee, O Thou in Whose hand is the kingdom of the heavens and of the earth.




Nasiri'd-Din Shah


O King of the Earth! Hearken unto the call of this Vassal: Verily, I am a Servant Who hath believed in God and in His signs, and have sacrificed Myself in His path. Unto this bear witness the woes which now beset Me, woes the like of which no man hath ever before sustained. My Lord, the All-Knowing, testifieth to the truth of My words. I have summoned the people unto none save God, thy Lord and the Lord of the worlds, and have endured for love of Him such afflictions as the eye of creation hath never beheld. To this testify those whom the veils of human fancy have not deterred from turning unto the Most Sublime Vision, and, beyond them, He with Whom is the knowledge of all things in the preserved Tablet.


Whensoever the clouds of tribulation have rained down the darts of affliction in the path of God, the Lord of all names, I have hastened to meet them, as every fair-minded and discerning soul shall attest. How many the nights which found the beasts of the field resting in their lairs, and the birds of the air lying in their nests, while this Youth languished in chains and fetters with none to aid or succour Him!


Call Thou to mind God's mercy unto Thee; how, when Thou wert imprisoned with a number of other souls, He delivered Thee and aided Thee with the hosts of the seen and the unseen, until the King sent Thee to 'Iraq after We had disclosed unto him that Thou wert not of the sowers of sedition. Those who follow their corrupt desires and lay aside the fear of God are indeed in grievous error. They that spread disorder in the land, shed the blood of men, and wrongfully consume the substance of others -- We, verily, are clear of them, and We beseech God not to associate Us with them, whether in this world or in the world to come, unless they should repent unto Him. He, verily, is of those who show mercy the most merciful.


Whoso turneth towards God must distinguish himself from others by his every deed, and follow that which hath been enjoined upon him in the Book. Thus hath it been decreed in a lucid Tablet. Those, however, who cast behind their backs the commandments of God, and follow the prompting of their own desires, are, verily, in grievous error.


O King! I adjure thee by thy Lord, the All-Merciful, to look upon thy servants with the glances of the eye of thy favour, and to treat them with justice, that God may treat thee with mercy. Potent is thy Lord to do as He pleaseth. The world, with all its abasement and glory, shall pass away, and the kingdom will remain unto God, the Most Exalted, the All-Knowing.


Say: He hath kindled the lamp of utterance, and feedeth it with the oil of wisdom and understanding. Too high is thy Lord, the All-Merciful, for aught in the universe to resist His Faith. He revealeth what He pleaseth through the power of His sovereign might, and protecteth it with a host of His well-favoured angels. He is supreme over His servants and exerciseth undisputed dominion over His creation. He, verily, is the All-Knowing, the All-Wise.


O King! I was but a man like others, asleep upon My couch, when lo, the breezes of the All-Glorious were wafted over Me, and taught Me the knowledge of all that hath been. This thing is not from Me, but from One Who is Almighty and All-Knowing. And He bade Me lift up My voice between earth and heaven, and for this there befell Me what hath caused the tears of every man of understanding to flow. The learning current amongst men I studied not; their schools I entered not. Ask of the city wherein I dwelt, that thou mayest be well assured that I am not of them who speak falsely. This is but a leaf which the winds of the will of thy Lord, the Almighty, the All-Praised, have stirred. Can it be still when the tempestuous winds are blowing? Nay, by Him Who is the Lord of all Names and Attributes! They move it as they list. The evanescent is as nothing before Him Who is the Ever-Abiding. His all-compelling summons hath reached Me, and caused Me to speak His praise amidst all people. I was indeed as one dead when His behest was uttered. The hand of the will of thy Lord, the Compassionate, the Merciful, transformed Me. Can anyone speak forth of his own accord that for which all men, both high and low, will protest against him? Nay, by Him Who taught the Pen the eternal mysteries, save him whom the grace of the Almighty, the All-Powerful, hath strengthened.


The Pen of the Most High addresseth Me, saying: Fear not. Relate unto His Majesty the Shah that which befell thee. His heart, verily, is between the fingers of thy Lord, the God of Mercy, that haply the sun of justice and bounty may shine forth above the horizon of his heart. Thus hath the decree been irrevocably fixed by Him Who is the All-Wise.


Look upon this Youth, O King, with the eyes of justice; judge thou, then, with truth concerning what hath befallen Him. Of a verity, God hath made thee His shadow amongst men, and the sign of His power unto all that dwell on earth. Judge thou between Us and them that have wronged Us without proof and without an enlightening Book. They that surround thee love thee for their own sakes, whereas this Youth loveth thee for thine own sake, and hath had no desire except to draw thee nigh unto the seat of grace, and to turn thee toward the right hand of justice. Thy Lord beareth witness unto that which I declare.


O King! Wert thou to incline thine ear unto the shrill of the Pen of Glory and the cooing of the Dove of Eternity which, on the branches of the Lote-Tree beyond which there is no passing, uttereth praises to God, the Maker of all names and Creator of earth and heaven, thou wouldst attain unto a station from which thou wouldst behold in the world of being naught save the effulgence of the Adored One, and wouldst regard thy sovereignty as the most contemptible of thy possessions, abandoning it to whosoever might desire it, and setting thy face toward the Horizon aglow with the light of His countenance. Neither wouldst thou ever be willing to bear the burden of dominion save for the purpose of helping thy Lord, the Exalted, the Most High. Then would the Concourse on high bless thee. O how excellent is this most sublime station, couldst thou ascend thereunto through the power of a sovereignty recognized as derived from the Name of God!


Amongst the people are those who allege that this Youth hath had no purpose but to perpetuate His name, whilst others claim that He hath sought for Himself the vanities of the world -- this, notwithstanding that never, throughout all My days, have I found a place of safety, be it to the extent of a single foothold. At all times have I been immersed in an ocean of tribulations, whose full measure none can fathom but God. He, truly, is aware of what I say. How many the days in which My loved ones have been sorely shaken by reason of My afflictions, and how many the nights during which My kindred, fearing for My life, have bitterly wept and lamented! And this none can deny save them that are bereft of truthfulness. Is it conceivable that He Who expecteth to lose His life at any moment should seek after worldly vanities? How very strange the imaginings of those who speak as prompted by their own caprices, and who wander distractedly in the wilderness of self and passion! Erelong shall they be called upon to account for their words, and on that day they shall find none to befriend or help them.


And amongst the people are those who claim that He hath disbelieved in God -- yet every member of My body testifieth that there is none other God but Him; that those Whom He hath raised up in truth and sent forth with His guidance are the Manifestations of His most excellent names, the Revealers of His most exalted attributes, and the Repositories of His Revelation in the kingdom of creation; that through them the Proof of God hath been perfected unto all else but Him, the standard of Divine Unity hath been raised, and the sign of sanctity hath been made manifest; and that through them every soul hath found a path unto the Lord of the Throne on high. We testify that there is none other God but Him, that from everlasting He was alone with none else besides Him, and that He shall be unto everlasting what He hath ever been. Too high is the All-Merciful for the hearts of those who have recognized Him to apprehend His true nature, or for the minds of men to hope to fathom His essence. He verily is exalted above the understanding of anyone besides Himself, and sanctified beyond the comprehension of all else save Him. From all eternity He hath been independent of the entire creation.


Remember the days in which the Sun of Batha [Muhammed] shone forth above the horizon of the Will of thy Lord, the Exalted, the Most High, and recall how the divines of that age turned away from Him, and the learned contended with Him, that haply thou mayest apprehend that which, in this day, remaineth concealed behind the veils of glory. So grievous became His plight on every side that He instructed His companions to disperse. Thus was the decree made manifest from the heaven of divine glory. Remember, furthermore, how, when one of these same companions came before the King of Ethiopia and recited unto him a Surih of the Qur'an, he declared to his attendants: "This, truly, hath been revealed by One Who is All-Knowing and All-Wise. Whoso acknowledgeth the truth, and believeth in the teachings of Jesus, can in no wise deny what hath been recited. We, verily, bear witness to its truth, even as we bear witness to the truth of that which we possess of the Books of God, the Help in Peril, the Self-Subsisting."


I swear by God, O King! Wert thou to incline thine ear to the melodies of that Nightingale which warbleth in manifold accents upon the mystic bough as bidden by thy Lord, the All-Merciful, thou wouldst cast away thy sovereignty and set thy face towards this Scene of transcendent glory, above whose horizon shineth the Book of the Dawntide,16 and wouldst expend all that thou possessest in thine eagerness to obtain the things of God. Then wouldst thou find thyself raised up to the summit of exaltation and glory, and elevated to the pinnacle of majesty and independence. Thus hath the decree been recorded in the Mother Book by the Pen of the All-Merciful. Of what avail are the things which are yours today and which tomorrow others shall possess? Choose for thyself that which God hath chosen for His elect, and God shall grant thee a mighty sovereignty in His Kingdom. We beseech God to aid thy Majesty to hearken unto that Word whose radiance hath enveloped the whole world, and to protect thee from such as have strayed far from the court of His presence.


Glory be to Thee, O Lord My God! How many the heads which were raised aloft on spears in Thy path, and how many the breasts which were made the target of arrows for the sake of Thy good pleasure! How many the hearts that have been lacerated for the exaltation of Thy Word and the promotion of Thy Cause, and how many the eyes that have wept sore for love of Thee! I implore Thee, O Thou Who art the King of kings and the Pitier of the downtrodden, by Thy Most Great Name which Thou hast made the Dawning-Place of Thy most excellent names and the Dayspring of Thy most exalted attributes, to remove the veils that have come in between Thee and Thy creatures and debarred them from turning unto the horizon of Thy Revelation. Cause them, then, O My God, by Thy most exalted Word, to turn from the left hand of oblivion and delusion unto the right hand of knowledge and certitude, that they may know what Thou hast purposed for them through Thy bounty and grace, and may set their faces towards Him Who is the Manifestation of Thy Cause and the Revealer of Thy signs.


O My God! Thou art the All-Bountiful, Whose grace is infinite. Withhold not Thy servants from the most mighty Ocean, which Thou hast made the repository of the pearls of Thy knowledge and Thy wisdom, and turn them not away from Thy gate, which Thou hast opened wide before all who are in Thy heaven and all who are on Thy earth. O Lord! Leave them not to themselves, for they understand not and flee from that which is better for them than all that Thou hast created upon Thine earth. Cast upon them, O My God, the glances of the eye of Thy favour and bounty, and deliver them from self and passion, that they may draw nigh unto Thy most exalted Horizon, taste the sweetness of Thy remembrance, and delight in that bread which Thou hast sent down from the heaven of Thy Will and the firmament of Thy grace. From everlasting Thy bounty hath embraced the entire creation and Thy mercy hath surpassed all things. No God is there but Thee, the Ever-Forgiving, the Most Compassionate.


Glorified art Thou, O Lord My God! Thou well knowest that Mine heart hath melted in Thy Cause, and that My blood so boileth in My veins with the fire of Thy love that every drop of it proclaimeth with its inner tongue: "Grant that I may be spilt upon the ground for Thy sake, O my Lord, the Most High, that from it there may spring forth that which Thou hast purposed in Thy Tablets and hast hidden from the eyes of all, except such servants as have tasted of the crystal stream of knowledge from the hands of Thy grace and quaffed the soft-flowing waters of understanding from the cup of Thy bestowal."


Thou knowest, O My God, that in all Mine affairs I have sought only to obey Thy bidding, that in Mine every utterance I have wished only to extol Thy praise, and that in whatsoever hath proceeded from My Pen I have purposed only to win Thy good pleasure and to reveal that which Thou hast enjoined upon Me through Thy sovereignty.


Thou beholdest Me, O My God, as one bewildered in Thy land. Whensoever I make mention of that which Thou hast enjoined upon Me, Thy creatures cavil at Me; yet were I to neglect that which Thou hast bidden Me observe, I would deserve the scourge of Thine anger and would be far removed from the meadows of Thy nearness. Nay, by Thy glory! I have set My face towards Thy good pleasure, and turned away from the things whereon Thy servants have set their affections. I have embraced all that is with Thee, and forsaken all that might lead Me away from the retreats of Thy nearness and the heights of Thy glory. I swear by Thy might! With Thy love in My heart nothing can ever alarm Me, and in the path of Thy good pleasure all the world's afflictions can in no wise dismay Me. All this, however, proceedeth from Thy power and Thy might, from Thy bounty and Thy grace, and is not of Mine own deserving.


This is an Epistle, O My God, which I have purposed to send unto the King. Thou knowest that I have wished of him naught but that he should show forth justice to Thy servants and extend his favours unto the people of Thy kingdom. For Myself I have desired only what Thou didst desire, and through Thy succour I wish for naught save that which Thou wishest. Perish the soul that seeketh from Thee aught save Thyself! I swear by Thy glory! Thy good pleasure is my dearest wish, and Thy purpose My highest hope. Have mercy, O My God, upon this poor creature Who hath clung unto the hem of Thy riches, and this suppliant soul Who calleth upon Thee, saying, "Thou art, verily, the Lord of might and glory!" Assist Thou, O My God, His Majesty the Shah to keep Thy statutes amidst Thy servants and to manifest Thy justice amongst Thy creatures, that he may treat this people as he treateth others. Thou art, in truth, the God of power, of glory and wisdom.


By the leave and permission of the King of the Age, this Servant journeyed from the Seat of Sovereignty [Tihran] to 'Iraq, and dwelt for twelve years in that land. Throughout the entire course of this period no account of Our condition was submitted to the court of thy presence, and no representation ever made to foreign powers. Placing Our whole trust in God, We resided in that land until there came to 'Iraq a certain official17 who, upon his arrival, undertook to harass this poor company of exiles. Day after day, at the instigation of some of the outwardly learned and of other individuals, he would stir up trouble for these servants, although they had at no time committed any act detrimental to the state and its people or contrary to the rules and customs of the citizens of the realm.


Fearing lest the actions of these transgressors should produce some outcome at variance with thy world-adorning judgement, this Servant despatched a brief account of the matter to Mirza Sa'id Khan18 at the Foreign Ministry, so that he might submit it to the royal presence and that whatever thou shouldst please to decree in this respect might be obeyed. A long while elapsed, and no decree was issued. Finally matters came to such a pass that there loomed the threat of imminent strife and bloodshed. Of necessity, therefore, and for the protection of the servants of God, a few of them appealed to the Governor of 'Iraq.19


Wert thou to observe these events with the eye of fairness, it would become clear and evident in the luminous mirror of thine heart that what occurred was called for by the circumstances, and that no other alternative could be seen. His Majesty himself is witness that in whatever city a number of this people have resided, the hostility of certain functionaries hath enkindled the flame of conflict and contention. This evanescent Soul, however, hath, since His arrival in 'Iraq, forbidden all to engage in dissension and strife. The witness of this Servant is His very deeds, for all are well aware and will testify that, although a greater number of this people resided in 'Iraq than in any other land, no one overstepped his limits or transgressed against his neighbour. Fixing their gaze upon God, and reposing their trust in Him, all have now been abiding in peace for well-nigh fifteen years, and, in whatever hath befallen them, they have shown forth patience and resigned themselves to God.


After the arrival of this Servant in this, the city of Adrianople, some of the people of 'Iraq and elsewhere inquired about the meaning of the term "rendering assistance unto God" which hath been mentioned in the Holy Scriptures. Several answers were sent out in reply, one of which is set forth in these pages, that it may be clearly demonstrated in the court of thy presence that this Servant hath had no end in view but to promote the betterment and well-being of the world. And if certain of the divine favours which, undeserving as I may be, God hath pleased to bestow upon Me be not plain and manifest, this much at least will be clear and apparent, that He, in His surpassing mercy and infinite grace, hath not deprived Mine heart of the ornament of reason. The passage that was referred to concerning the meaning of "rendering assistance unto God" is as follows:


He is God, exalted be His glory!


It is clear and evident that the one true God -- glorified be His mention! -- is sanctified above the world and all that is therein. By "rendering assistance unto God", then, it is not meant that any soul should fight or contend with another. That Sovereign Lord Who doeth whatsoever He pleaseth hath entrusted the kingdom of creation, its lands and its seas, into the hands of the kings, for they are, each according to his degree, the manifestations of His divine power. Should they enter beneath the shadow of the True One, they will be accounted of God, and if not, thy Lord, verily, knoweth and observeth all things.


That which God -- glorified be His Name! -- hath desired for Himself is the hearts of His servants, which are the treasuries of His love and remembrance and the repositories of His knowledge and wisdom. It hath ever been the wish of the Eternal King to cleanse the hearts of His servants from the things of the world and all that pertaineth thereunto, that they may be made worthy recipients of the effulgent splendours of Him Who is the King of all names and attributes. Wherefore must no stranger be allowed in the city of the heart, that the incomparable Friend may enter His abode. By this is meant the effulgence of His names and attributes, and not His exalted Essence, inasmuch as that peerless King hath ever been, and shall eternally remain, sanctified above ascent and descent.


It followeth, therefore, that rendering assistance unto God, in this day, doth not and shall never consist in contending or disputing with any soul; nay rather, what is preferable in the sight of God is that the cities of men's hearts, which are ruled by the hosts of self and passion, should be subdued by the sword of utterance, of wisdom and of understanding. Thus, whoso seeketh to assist God must, before all else, conquer, with the sword of inner meaning and explanation, the city of his own heart and guard it from the remembrance of all save God, and only then set out to subdue the cities of the hearts of others.


Such is the true meaning of rendering assistance unto God. Sedition hath never been pleasing unto God, nor were the acts committed in the past by certain foolish ones acceptable in His sight. Know ye that to be killed in the path of His good pleasure is better for you than to kill. The beloved of the Lord must, in this day, behave in such wise amidst His servants that they may by their very deeds and actions guide all men unto the paradise of the All-Glorious.


By Him Who shineth above the Dayspring of Sanctity! The friends of God have not, nor will they ever, set their hopes upon the world and its ephemeral possessions. The one true God hath ever regarded the hearts of men as His own, His exclusive possession -- and this too but as an expression of His all-surpassing mercy, that haply mortal souls may be purged and sanctified from all that pertaineth to the world of dust and gain admittance into the realms of eternity. For otherwise that ideal King is, in Himself and by Himself, sufficient unto Himself and independent of all things. Neither doth the love of His creatures profit Him, nor can their malice harm Him. All have issued forth from abodes of dust, and unto dust shall they return, while the one true God, alone and single, is established upon His Throne, a Throne which is beyond the reaches of time and space, is sanctified above all utterance or expression, intimation, description and definition, and is exalted beyond all notion of abasement and glory. And none knoweth this save Him and those with whom is the knowledge of the Book. No God is there but Him, the Almighty, the All-Bountiful.


It behoveth the benevolence of the Sovereign, however, to examine all matters with the eye of justice and mercy, and not to content himself with the baseless claims of certain individuals. We beseech God to graciously assist the King to fulfil that which He pleaseth, and, verily, that which He desireth should be the desire of all the worlds.


Later this Servant was summoned to Constantinople, whither We arrived accompanied by a poor band of exiles. At no time thereafter did We seek to meet with anyone, as We had no request to make and no aim in view but to demonstrate unto all that this Servant had no mischief in mind and had never associated with the sowers of sedition. By Him Who hath caused the tongues of all beings to speak forth His praise! While certain considerations rendered it difficult to make application to any quarter, such steps were perforce taken to protect certain souls. My Lord, verily, knoweth what is in Me, and He beareth witness unto the truth of what I say.


A just king is the shadow of God on earth. All should seek shelter under the shadow of his justice, and rest in the shade of his favour. This is not a matter which is either specific or limited in its scope, that it might be restricted to one or another person, inasmuch as the shadow telleth of the One Who casteth it. God, glorified be His remembrance, hath called Himself the Lord of the worlds, for He hath nurtured and still nurtureth everyone. Glorified be, then, His grace that hath preceded all created things, and His mercy that hath surpassed the worlds.


It is clear and evident that, whether this Cause be seen as right or wrong by the people, those who are associated with its name have accepted and embraced it as true, and have forsaken their all in their eagerness to partake of the things of God. That they should evince such renunciation in the path of the love of the All-Merciful is in itself a faithful witness and an eloquent testimony to the truth of their convictions. Hath it ever been witnessed that a man of sound judgement should sacrifice his life without cause or reason? And if it be suggested that this people have taken leave of their senses, this too is highly improbable, inasmuch as such behaviour hath not been confined to merely a soul or two -- nay, a vast multitude of every class have drunk their fill of the living waters of divine knowledge, and, intoxicated, have hastened with heart and soul to the field of sacrifice in the way of the Beloved.


If these souls, who have renounced all else but God for His sake and offered up their life and substance in His path, are to be accounted as false, then by what proof and testimony can the truth of what others assert be established in thy presence? The late haji Siyyid Muhammad20 -- may God exalt his station and immerse him in the ocean of His forgiveness and mercy! -- was one of the most learned divines of his age, and one of the most devout and pious men of his time. So highly was he regarded that his praise was on every tongue, and his righteousness and piety were universally acknowledged. Yet, when hostilities broke out with Russia,21 he who himself had pronounced the decree of holy war, and who with blazoned standard had left his native land to rally to the support of his faith, abandoned, after the inconvenience of a brief encounter, all the good that he had purposed, and returned whence he had come. Would that the veil might be lifted, and that which hath ere now remained hidden from the eyes of men be made manifest!


For more than twenty years this people have, day and night, been subjected to the fury of the Sovereign's wrath, and have been scattered by the tempestuous gales of his displeasure, each to a different land. How many the children who have been left fatherless, and how many the fathers who have lost their sons! How many the mothers who have dared not, out of fear and dread, to mourn their slaughtered offspring! How numerous those who, at eventide, were possessed of utmost wealth and affluence, and who, when morning came, had fallen into utter abasement and destitution! No land is there whose soil hath not been tinged with their blood, nor reach of heaven unto which their sighs have not ascended. Throughout the years the darts of affliction have unceasingly rained down from the clouds of God's decree, yet despite all these calamities and tribulations, the flame of divine love hath so blazed in their hearts that even should their bodies be torn asunder they would not forsake their love of Him Who is the Best-Beloved of the worlds, but would welcome with heart and soul whatever might befall them in the path of God.


O King! The breezes of the grace of the All-Merciful have transformed these servants and attracted them unto His Holy Court. "The witness of a true lover is upon his sleeve." Nevertheless, some of the outwardly learned have troubled the luminous heart of the King of the Age concerning these souls who revolve round the Tabernacle of the All-Merciful and who seek to attain the Sanctuary of true knowledge. Would that the world-adorning wish of His Majesty might decree that this Servant be brought face to face with the divines of the age, and produce proofs and testimonies in the presence of His Majesty the Shah! This Servant is ready, and taketh hope in God, that such a gathering may be convened in order that the truth of the matter may be made clear and manifest before His Majesty the Shah. It is then for thee to command, and I stand ready before the throne of thy sovereignty. Decide, then, for Me or against Me.


The All-Merciful saith in the Qur'an, His abiding testimony unto all the peoples of the world: "Wish ye then for death, if ye be men of truth."22 Behold how He hath declared the yearning for death to be the touchstone of sincerity! And, in the luminous mirror of thy judgement, it is doubtless clear and evident which people have chosen, in this day, to lay down their lives in the path of the Beloved of the worlds. Indeed, were the books supporting the beliefs of this people to be written with the blood spilled in the path of God -- exalted be His glory! -- then countless volumes would have already appeared amongst men for all to see.


How, We fain would ask, is it possible to impugn this people whose deeds are in conformity with their words, and to give credence instead to those who have refused to relinquish one jot of their worldly authority in the path of Him Who is the Unconstrained? Some of the divines who have declared this Servant an infidel have at no time met with Me. Never having seen Me, or become acquainted with My purpose, they have nevertheless spoken as they pleased and acted as they desired. Yet every claim requireth a proof, not mere words and displays of outward piety.


In this connection the text of several passages from the Hidden Book of Fatimih -- the blessings of God be upon her! -- which are relevant to the present theme will be cited in the Persian tongue, that certain matters which have ere now been hidden may be revealed before thy presence. The people addressed in the aforementioned Book, which is today known as the Hidden Words, are those who, though outwardly known for learning and piety, are inwardly the slaves of self and passion.


He saith: O ye that are foolish, yet have a name to be wise! Wherefore do ye wear the guise of the shepherd, when inwardly ye have become wolves, intent upon My flock? Ye are even as the star, which riseth ere the dawn, and which, though it seem radiant and luminous, leadeth the wayfarers of My city astray into the paths of perdition.


And likewise He saith: O ye seeming fair yet inwardly foul! Ye are like clear but bitter water, which to outward seeming is crystal pure but of which, when tested by the Divine Assayer, not a drop is accepted. Yea, the sunbeam falls alike upon the dust and the mirror, yet differ they in reflection even as doth the star from the earth: nay, immeasurable is the difference!


And also He saith: O essence of desire! At many a dawn have I turned from the realms of the Placeless unto thine abode, and found thee on the bed of ease busied with others than Myself. Thereupon, even as the flash of the spirit, I returned to the realms of celestial glory, and breathed it not in My retreats above unto the hosts of holiness.


And again He saith: O bondslave of the world! Many a dawn hath the breeze of My loving-kindness wafted over thee and found thee upon the bed of heedlessness fast asleep. Bewailing then thy plight it returned whence it came.23


Therefore, in the exercise of the royal justice, it is not sufficient to give ear to the claimant alone. God saith in the Qur'an, the unerring Balance that distinguisheth truth from falsehood: "O ye who believe! If a wicked man come to you with news, clear it up at once, lest through ignorance ye harm others, and afterward repent of what ye have done."24 The holy Traditions, moreover, contain the admonition: "Believe not the tale-bearer." Certain of the divines, who have never seen Us, have misconceived the nature of Our Cause. Those, however, who have met Us will testify that this Servant hath not spoken save in accordance with that which God hath commanded in the Book, and that He hath called attention to the following blessed verse -- exalted be His Word: "Do ye not disavow us merely because we believe in God, and in what He hath sent down unto us, and in what He had sent down aforetime?"25


O King of the age! The eyes of these refugees are turned towards and fixed upon the mercy of the Most Merciful. No doubt is there whatever that these tribulations will be followed by the outpourings of a supreme mercy, and these dire adversities will be succeeded by an overflowing prosperity. We fain would hope, however, that His Majesty the Shah will himself examine these matters and bring hope to the hearts. That which We have submitted to thy Majesty is indeed for thine highest good. And God, verily, is a sufficient witness unto Me.


Glorified art Thou, O Lord My God! I bear witness that the heart of the King is in truth between the fingers of Thy might. If it be Thy wish, do Thou incline it, O My God, in the direction of charity and mercy. Thou, verily, art the Almighty, the Most Exalted, the Most Bountiful. No God is there besides Thee, the All-Glorious, the One Whose help is sought by all.


Concerning the prerequisites of the learned, He saith: "Whoso among the learned guardeth his self, defendeth his faith, opposeth his desires, and obeyeth his Lord's command, it is incumbent upon the generality of the people to pattern themselves after him...."26 Should the King of the Age reflect upon this utterance which hath streamed from the tongue of Him Who is the Dayspring of the Revelation of the All-Merciful, he would perceive that those who have been adorned with the attributes enumerated in this holy Tradition are scarcer than the philosopher's stone; wherefore not every man that layeth claim to knowledge deserveth to be believed.


Again concerning the divines of the Latter Days, He saith: "The religious doctors of that age shall be the most wicked of the divines beneath the shadow of heaven. Out of them hath mischief proceeded, and unto them it shall return." And again He saith: "When the Standard of Truth is made manifest, the people of both the East and the West curse it."27 Should anyone dispute these Traditions, this Servant will undertake to establish their validity, since the details of their transmission have been omitted here for the sake of brevity.


Those doctors who have indeed drunk of the cup of renunciation have never interfered with this Servant. Thus, for example, Shaykh Murtada28 -- may God exalt his station and cause him to repose beneath the canopy of His grace! -- showed forth kindness during Our sojourn in 'Iraq, and never spoke of this Cause otherwise than as God hath given leave. We beseech God to graciously assist all to do His will and pleasure.


Now, however, all have lost sight of every other consideration, and are bent upon the persecution of this people. Thus, if it be inquired of certain persons who, by the grace of their Lord, repose beneath the shadow of thy royal mercy and enjoy countless favours, "What service have ye rendered in return for these royal favours? Have ye through wise policy annexed a further territory to the realm? Have ye applied yourselves to aught that would secure the welfare of the people, the prosperity of the kingdom, and the lasting glory of the state?", they will have no other reply than to designate, justly or falsely, a group of people before thy royal presence as Babis, and forthwith to engage in massacre and pillage. In Tabriz, for instance, and in the Egyptian town of Mansuriyyih, a number of this people were ransomed and large sums were seized, yet no account of these matters was ever made in the court of thy presence.


The reason for which all these things have come to pass is that their persecutors, finding these unfortunate ones without protection, have forgone more weighty matters and occupied themselves instead with harassing this afflicted people. Numerous confessions and divers creeds abide peacefully beneath the shadow of thy sovereignty. Let this people be also numbered with them. Nay, those who serve the King should be animated by such lofty aims and sublime intentions as to continually strive to bring all religions beneath the shelter of his shadow, and to rule over them with perfect justice.


To enforce the laws of God is naught but justice, and is the source of universal content. Nay more, the divine statutes have always been, and will ever remain, the cause and instrument of the preservation of mankind, as witnessed by His exalted words: "In punishment will ye find life, O men of insight!"29 It would, however, ill beseem the justice of thy Majesty that for the trespass of a single soul a whole group of people should be subjected to the scourge of thy wrath. The one true God -- glorified be His Name! -- hath said: "None shall bear the burden of another."30 It is clear and evident that in every community there have been, and will ever be, the learned and the ignorant, the wise and the heedless, the profligate and the pious. That a wise and reflecting soul should commit a heinous deed is most improbable, inasmuch as such a person either seeketh after this world or hath forsaken it: if he be of the latter, he would assuredly have no regard for aught else besides God, and moreover the fear of God would deter him from unlawful and reprehensible actions; and if he be of the former, he would just as assuredly avoid such deeds as would alienate and alarm the people, and act in such a manner as to earn their confidence and trust. It is therefore evident that reprehensible actions have always emanated, and will ever emanate, from ignorant and foolish souls. We implore God to guard His servants from turning to anyone save Him, and to draw them nigh unto His presence. His might, in truth, is equal to all things.


Praise be unto Thee, O Lord My God! Thou hearest the voice of My lamentation, and beholdest My condition, My distress and affliction! Thou knowest all that is in Me. If the call I have raised be wholly for Thy sake, then draw thereby the hearts of Thy creatures towards the heaven of Thy knowledge, and the heart of the Sovereign towards the right hand of the throne of Thy name, the All-Merciful. Supply him then, O My God, with a portion of that goodly sustenance which hath descended from the heaven of Thy generosity and the clouds of Thy mercy, that he may forsake his all and turn unto the court of Thy favour. Aid him, O My God, to assist Thy Cause and to exalt Thy Word amidst Thy creatures. Strengthen him, then, with the hosts of the seen and the unseen, that he may subdue every city in Thy Name, and hold sway, through Thy sovereignty and might, over all that dwell on earth, O Thou in Whose hand is the kingdom of creation! Thou, verily, art the Supreme Ordainer in both the beginning and the end. No God is there but Thee, the Most Powerful, the All-Glorious, the All-Wise.


So grossly hath Our Cause been misrepresented before thy royal presence that, if some unseemly act be committed by but one of this people, it is portrayed as being prompted by their beliefs. By Him besides Whom there is none other God! This Servant hath refused even to sanction the commission of reproved actions, how much less those which have been explicitly prohibited in the Book of God.


God hath forbidden unto men the drinking of wine, and this prohibition hath been revealed and recorded in His Book. In spite of this, and of the fact that the learned doctors of the age -- may God increase their numbers! -- have all prohibited the people from such a wretched act, there still remain some who commit it. The punishment which this act entaileth, however, applieth only to its heedless perpetrators, whilst those noble manifestations of supreme sanctity remain exalted above and exempt from all blame. Yea, the whole creation, both seen and unseen, beareth witness unto their holiness.


Yea, these servants regard the one true God as He Who "doeth as He willeth"31 and "ordaineth as He pleaseth".32 Thus they view not as impossible the continued appearance in the contingent world of the Manifestations of His Unity. Should anyone hold otherwise, how would he be different from those who believe the hand of God to be "chained up"?33 And if the one true God -- glorified be His mention! -- be indeed regarded as unconstrained, then whatever Cause that Ancient King may please to manifest from the wellspring of His Command must be embraced by all. No refuge is there for anyone and no haven to hasten unto save God; no protection is there for any soul and no shelter to seek except in Him.


The essential requirement for whoso advanceth a claim is to support his assertions with clear proofs and testimonies. Beyond this, the rejection of the people, whether learned or ignorant, hath never been, nor shall it ever be, of any consequence. The Prophets of God, those Pearls of the ocean of Divine Unity and the Repositories of Divine Revelation, have ever been the object of men's repudiation and denial. Even as He saith: "Each nation hath plotted darkly against their Messenger to lay violent hold on Him, and disputed with vain words to invalidate the truth."34 And again: "No Messenger cometh unto them but they laugh Him to scorn."35


Consider the dispensation of Him Who is the Seal of the Prophets and the King of the Chosen Ones -- may the souls of all mankind be offered up for His sake! After the Daystar of Truth dawned above the horizon of hijaz, how great were the cruelties which the exponents of error inflicted upon that incomparable Manifestation of the All-Glorious! Such was their heedlessness that they regarded every injury inflicted upon that sacred Being as ranking among the greatest of all acts, and constituting a means of attainment unto God, the Most High. For in the early years of His mission the divines of that age, both Christian and Jewish, turned away from that Daystar of the heaven of glory, whereupon all people, high and low alike, bestirred themselves to extinguish the light of that Luminary of the horizon of inner meanings. The names of all these divines have been mentioned in the books of old; among them are Wahb Ibn-i-Rahib, Ka'b Ibn-i-Ashraf, 'Abdu'llah-i-Ubayy, and others of their like.


Finally, matters came to such a pass that these men took counsel together and conspired to shed His pure blood, even as God -- glorified be His mention! -- saith: "And remember when the disbelievers schemed against Thee, that they might lay hold upon Thee, or slay Thee, or cast Thee out; and so they schemed, and God schemed, and God, verily, is the best of schemers."36 Again He saith: "But if their opposition be grievous to Thee -- if Thou canst, seek out an opening into the earth or a ladder into heaven and bring to them a sign; yet if God wished, He could gather them unto true guidance; be Thou not, then, of the ignorant."37 By God! The hearts of His favoured ones are consumed at the purport of these two blessed verses. Such established and undisputed facts have been forgotten, and no one hath paused to reflect, in days past or in this day, upon the things that have prompted men to turn away from the Revealers of the light of God at the time of their manifestation.


Likewise, before the appearance of the Seal of the Prophets, consider Jesus, the Son of Mary. When that Manifestation of the All-Merciful revealed Himself, all the divines charged that Quintessence of faith with impiety and rebellion. Eventually, with the sanction of Annas, the most learned of the divines of His day, and Caiaphas, the high priest, His blessed person was made to suffer that which the pen is ashamed to mention and powerless to describe. The wide world in all its vastness could no longer contain Him, until at last God raised Him up unto heaven.


Were a detailed account of all the Prophets to be given here, We fear that it might lead to weariness. The doctors of the Torah in particular assert that no independent Prophet will come after Moses with a new Law. They maintain that a Scion of the House of David shall be made manifest Who will promulgate the Law of the Torah, and help establish and enforce its commandments throughout the East and the West.


The followers of the Gospel, likewise, hold as impossible that the Bearer of a new Revelation should again shine forth from the dayspring of the Will of God after Jesus, Son of Mary -- peace be upon Him! In support of this contention, they adduce the following verse from the Gospel: "Heaven and earth shall pass away, but the words of the Son of Man shall never pass away."38 They maintain that neither the teachings nor the commandments of Jesus -- peace be upon Him! -- may ever be altered.


At one point in the Gospel, He saith: "I go away, and come again."39 Again in the Gospel of John, He hath foretold the advent of a Comforter who shall come after Him.40 In the Gospel of Luke, moreover, a number of signs and portents have been mentioned. Certain divines of that Faith, however, have interpreted these utterances after their own fancy, and have thus failed to grasp their true significance.


O would that thou wouldst permit Me, O Shah, to send unto thee that which would cheer the eyes, and tranquillize the souls, and persuade every fair-minded person that with Him is the knowledge of the Book. Certain persons, incapable of answering the objections raised by their opponents, claim that the Torah and the Gospel have been corrupted, whereas in reality the references to such corruption pertain only to specific cases.41 But for the repudiation of the foolish and the connivance of the divines, I would have uttered a discourse that would have thrilled and carried away the hearts unto a realm from the murmur of whose winds can be heard: "No God is there but He!" For the present, however, since the season is not ripe, the tongue of My utterance hath been stilled and the wine of exposition sealed up until such time as God, through the power of His might, shall please to unseal it. He, verily, is the Almighty, the Most Powerful.


Praise be unto Thee, O Lord My God! I ask Thee by Thy Name, through which Thou hast subdued all who are in the heavens and all who are on the earth, to protect the lamp of Thy Cause within the globe of Thine omnipotence and Thy bountiful favour, lest it be exposed to the blasts of denial from those who remain heedless of the mysteries of Thy name, the Unconstrained. Increase, then, by the oil of Thy wisdom, the radiance of its light. Thou, verily, hast power over all the dwellers of Thine earth and of Thy heaven.


I implore Thee, O My Lord, by that most exalted Word which hath struck terror into the hearts of all who are in the heavens and on the earth, save only those who have taken fast hold of Thy Sure Handle, not to abandon Me amidst Thy creatures. Lift Me up, then, unto Thyself, cause Me to enter beneath the shadow of Thy mercy, and give Me to drink of the pure wine of Thy providence, that I may dwell within the tabernacle of Thy majesty and beneath the canopy of Thy favour. Potent art Thou to do what pleaseth Thee. Thou, verily, art the Help in Peril, the Self-Subsisting.


O King! The lamps of equity have been extinguished, and the fire of tyranny hath so blazed on every side that My people have been led as captives from Zawra' [Baghdad] to Mosul, known as hadba'. This is not the first outrage that hath been suffered in the path of God. It behoveth every soul to consider and call to mind that which befell the kindred of the Prophet when the people took them captive and brought them unto Damascus, known as Fayha'. Amongst them was the prince of them that worship God, the mainstay of such as have drawn nigh unto Him, and the sanctuary of those who long for His presence -- may the life of all else be a sacrifice unto him!42


They were asked: "Are ye of the party of the Seceders?"43 He replied: "Nay, by the Lord Almighty. We are but servants who have believed in God and in His verses. Through us the countenance of faith hath beamed with joy. Through us the sign of the All-Merciful hath shone forth. At the mention of our names the desert of Batha [Mecca] hath overflowed with water and the darkness separating earth and heaven hath been dispelled."


"Have ye forbidden", they were asked, "that which God hath made lawful, or allowed that which He hath forbidden?" "We were the first to follow the divine commandments", he answered. "We are the root and origin of His Cause, the beginning of all good and its end. We are the sign of the Ancient of Days and the source of His remembrance amongst the nations."


They were asked: "Have ye forsaken the Qur'an?" "In our House", he replied, "did the All-Merciful reveal it. We are the breezes of the All-Glorious amidst His creation. We are the streams that have branched out from the Most Great Ocean, through which God hath revived the earth, and through which He shall revive it again after it hath died. Through us His signs have been diffused, His proofs revealed, and His tokens disclosed. With us is the knowledge of His hidden meanings and His untold mysteries."


"For what crime have ye been punished?" they were asked. "For our love of God", he made reply, "and for our detachment from aught else save Him."


We have not related his exact words -- peace be upon him! -- but rather have We imparted a sprinkling from that ocean of life eternal that lieth enshrined within them, that those who hearken thereunto may be quickened and made aware of what hath befallen the trusted ones of God at the hands of a lost and wayward generation. We see the people in this day censuring the oppressors of bygone ages, whilst they themselves commit yet greater wrongs and know it not!


God beareth Me witness that My purpose hath not been to foment sedition, but to purify His servants from whatsoever hath prevented them from drawing nigh unto Him, the Lord of the Day of Reckoning. I was asleep upon My couch, when lo, the breezes of My Lord, the All-Merciful, passed over Me, awoke Me from My slumber, and bade Me lift up My voice betwixt earth and heaven. This thing is not from Me, but from God. Unto this testify the dwellers of His Dominion and of His Kingdom, and the inhabitants of the cities of His unfading glory. By Him Who is the Truth! I fear no tribulation in His path, nor any affliction in My love for Him and in the way of His good pleasure. Verily God hath made adversity as a morning dew upon His green pasture, and a wick for His lamp which lighteth earth and heaven.


Shall a man's wealth endure forever, or protect him from the One Who shall, erelong, seize him by his forelock? Gazing upon those who sleep beneath the gravestones, embosomed in the dust, could one ever distinguish the sovereign's crumbling skull from the subject's mouldering bones? Nay, by Him Who is the King of kings! Could one discern the lord from the vassal, or those that enjoyed wealth and riches from those who possessed neither shoes nor mat? By God! Every distinction hath been erased, save only for those who upheld the right and who ruled with justice.


Whither are gone the learned men, the divines and potentates of old? What hath become of their discriminating views, their shrewd perceptions, their subtle insights and sage pronouncements? Where are their hidden coffers, their flaunted ornaments, their gilded couches, their rugs and cushions strewn about? Gone forever is their generation! All have perished, and, by God's decree, naught remaineth of them but scattered dust. Exhausted is the wealth they gathered, dispersed the stores they hoarded, dissipated the treasures they concealed. Naught can now be seen but their deserted haunts, their roofless dwellings, their uprooted tree-trunks, and their faded splendour. No man of insight will let wealth distract his gaze from his ultimate objective, and no man of understanding will allow riches to withhold him from turning unto Him Who is the All-Possessing, the Most High.


Where is he who held dominion over all whereon the sun shineth, who lived extravagantly on earth, seeking out the luxuries of the world and of all that hath been created upon it? Where is the commander of the swarthy legion and the upraiser of the golden standard? Where is the ruler of Zawra', and where the tyrant of Fayha'?44 Where are those before whose munificence the treasure-houses of the earth shrank in shame, and at whose largesse and swelling spirit the very ocean was abashed? Where is he who stretched forth his arm in rebellion, and who turned his hand against the All-Merciful?


Where are they who went in quest of earthly pleasures and the fruits of carnal desires? Whither are fled their fair and comely women? Where are their swaying branches, their spreading boughs, their lofty mansions, their trellised gardens? And what of the delights of these gardens -- their exquisite grounds and gentle breezes, their purling streams, their soughing winds, their cooing doves and rustling leaves? Where now are their resplendent morns and their brightsome countenances wreathed in smiles? Alas for them! All have perished and are gone to rest beneath a canopy of dust. Of them one heareth neither name nor mention; none knoweth of their affairs, and naught remaineth of their signs.


What! Will the people dispute then that whereof they themselves stand witness? Will they deny that which they know to be true? I know not in what wilderness they roam! Do they not see that they are embarked upon a journey from which there is no return? How long will they wander from mountain to valley, from hollow to hill? "Hath not the time come for those who believe to humble their hearts at the mention of God?"45 Blessed is he who hath said, or now shall say, "Yea, by my Lord! The time is come and the hour hath struck!", and who, thereafter, shall detach himself from all that hath been, and deliver himself up entirely unto Him Who is the Possessor of the universe and the Lord of all creation.


And yet, what hope! For naught is reaped save that which hath been sown, and naught is taken up save that which hath been laid down,46 unless it be through the grace and bestowal of the Lord. Hath the womb of the world yet conceived one whom the veils of glory shall not hinder from ascending unto the Kingdom of his Lord, the All-Glorious, the Most High? Is it yet within us to perform such deeds as will dispel our afflictions and draw us nigh unto Him Who is the Causer of causes? We beseech God to deal with us according to His bounty, and not His justice, and to grant that we may be of those who have turned their faces unto their Lord and severed themselves from all else.


I have seen, O Shah, in the path of God what eye hath not seen nor ear heard. Mine acquaintances have repudiated Me, and My pathways have been straitened. The fount of well-being hath run dry, and the bower of ease hath withered. How numerous the tribulations which have rained, and will soon rain, upon Me! I advance with My face set towards Him Who is the Almighty, the All-Bounteous, whilst behind Me glideth the serpent. Mine eyes have rained down tears until My bed is drenched.


I sorrow not for Myself, however. By God! Mine head yearneth for the spear out of love for its Lord. I never passed a tree, but Mine heart addressed it saying: "O would that thou wert cut down in My name, and My body crucified upon thee, in the path of My Lord!", for I see the people wandering distraught and unconscious in their drunken stupor. They have raised on high their passions and set down their God. Methinks they have taken His Cause for a mockery and regard it as a play and pastime, believing all the while that they do well, and that they dwell securely in the citadel of safety. Howbeit the matter is not as they fondly imagine: tomorrow shall they behold that which today they are wont to deny!


Erelong shall the exponents of wealth and power banish Us from the land of Adrianople to the city of 'Akka. According to what they say, it is the most desolate of the cities of the world, the most unsightly of them in appearance, the most detestable in climate, and the foulest in water. It is as though it were the metropolis of the owl, within whose precincts naught can be heard save the echo of its cry. Therein have they resolved to imprison this Youth, to shut against our faces the doors of ease and comfort, and to deprive us of every worldly benefit throughout the remainder of our days.


By God! Though weariness lay Me low, and hunger consume Me, and the bare rock be My bed, and My fellows the beasts of the field, I will not complain, but will endure patiently as those endued with constancy and firmness have endured patiently, through the power of God, the Eternal King and Creator of the nations, and will render thanks unto God under all conditions. We pray that, out of His bounty -- exalted be He -- He may release, through this imprisonment, the necks of men from chains and fetters, and cause them to turn, with sincere faces, towards His face, Who is the Mighty, the Bounteous. Ready is He to answer whosoever calleth upon Him, and nigh is He unto such as commune with Him. We further beseech Him to make of this darksome tribulation a shield for the Temple of His Cause, and to protect it from the assault of sharpened swords and pointed daggers. Adversity hath ever given rise to the exaltation of His Cause and the glorification of His Name. Such hath been God's method carried into effect in centuries and ages past. That which the people now fail to apprehend they shall erelong discover, on that day when their steeds shall stumble and their finery be folded up, their blades blunted and their feet made to falter.


I know not how long they shall spur on the charger of self and passion and rove in the wilderness of error and negligence! Shall either the pomp of the mighty or the wretchedness of the abased endure? Shall he who reposeth upon the loftiest seat of honour, who hath attained the pinnacle of might and glory, abide forever? Nay, by My Lord, the All-Merciful! All on earth shall pass away, and there remaineth alone the face of My Lord, the All-Glorious, the Most-Bountiful.47


What armour hath not been pierced by the arrow of destruction, and what regal brow not divested by the hand of Fate? What fortress hath withstood the approach of the Messenger of Death? What throne hath not been shattered to pieces, what palace not reduced to rubble? Could the people but taste that choice Wine of the mercy of their Lord, the Almighty, the All-Knowing, which lieth in store for them in the world beyond, they would assuredly cease their censure, and seek only to win the good pleasure of this Youth. For now, however, they have hidden Me behind a veil of darkness, whose fabric they have woven with the hands of idle fancy and vain imagination. Erelong shall the snow-white hand of God rend an opening through the darkness of this night and unlock a mighty portal unto His City. On that Day shall the people enter therein by troops, uttering what the blamers aforetime exclaimed,48 that there shall be made manifest in the end that which appeared in the beginning.


Is it their wish to tarry here when already they have one foot in the stirrup? Look they to return, once they are gone? Nay, by Him Who is the Lord of Lords! save on the Day of Judgement, the Day whereon the people shall arise from their graves and be asked of their legacy. Well is it with him who shall not be weighted down with his burdens on that Day, the Day whereon the mountains shall pass away and all shall gather to be questioned in the presence of God, the Most Exalted. Stern, indeed, is He in punishing!


We beseech God to purge the hearts of certain divines from rancour and enmity, that they may look upon matters with an eye unbeclouded by contempt. May He raise them up unto so lofty a station that neither the attractions of the world, nor the allurements of authority, may deflect them from gazing upon the Supreme Horizon, and that neither worldly benefits nor carnal desires shall prevent them from attaining that Day whereon the mountains shall be reduced to dust. Though they now rejoice in the adversity that hath befallen Us, soon shall come a day whereon they shall lament and weep. By My Lord! Were I given the choice between, on the one hand, the wealth and opulence, the ease and comfort, the honour and glory which they enjoy, and, on the other, the adversities and trials which are Mine, I would unhesitatingly choose My present condition and would refuse to barter a single atom of these hardships for all that hath been created in the world of being.


But for the tribulations that have touched Me in the path of God, life would have held no sweetness for Me, and Mine existence would have profited Me nothing. For them who are endued with discernment, and whose eyes are fixed upon the Sublime Vision, it is no secret that I have been, most of the days of My life, even as a slave, sitting under a sword hanging on a thread, knowing not whether it would fall soon or late upon him. And yet, notwithstanding all this We render thanks unto God, the Lord of the worlds, and yield Him praise at all times and under all conditions. He, verily, standeth witness over all things.


We beseech God to extend wide His shadow, that the true believers may hasten thereunto and that His sincere lovers may seek shelter therein. May He bestow upon men blossoms from the bowers of His grace and stars from the horizon of His providence. We pray God, moreover, to graciously aid the King to do His will and pleasure, and to confirm him in that which shall draw him nigh unto the Dayspring of God's most excellent names, so that he may not give countenance to the injustice he witnesseth, may look upon his subjects with the eye of loving-kindness, and shield them from oppression. We further beseech God, exalted be He, to gather all mankind around the Gulf of the Most Great Ocean, an ocean every drop of which proclaimeth that He is the Harbinger of joy unto the world and the Quickener of all its peoples. Praise be to God, the Lord of the Day of Reckoning!


And finally We beseech God, exalted be His glory, to enable thee to aid His Faith and turn towards His justice, that thou mayest judge between the people even as thou wouldst judge between thine own kindred, and mayest choose for them that which thou choosest for thine own self. He, verily, is the All-Powerful, the Most Exalted, the Help in Peril, the Self-Subsisting.


Thus have We built the Temple with the hands of power and might, could ye but know it. This is the Temple promised unto you in the Book. Draw ye nigh unto it. This is that which profiteth you, could ye but comprehend it. Be fair, O peoples of the earth! Which is preferable, this, or a temple which is built of clay? Set your faces towards it. Thus have ye been commanded by God, the Help in Peril, the Self-Subsisting. Follow ye His bidding, and praise ye God, your Lord, for that which He hath bestowed upon you. He, verily, is the Truth. No God is there but He. He revealeth what He pleaseth, through His words "Be and it is".



Suriy-i-Ra'is



In His name, the All-Glorious!


Hearken, O Chief,49 to the voice of God, the Sovereign, the Help in Peril, the Self-Subsisting. He, verily, calleth aloud between heaven and earth, summoning all mankind unto the scene of transcendent glory. Neither thy grunting, nor the barking of those around thee, nor the opposition of the hosts of the world can withhold the Almighty from achieving His purpose. The whole world hath been set ablaze by the Word of thy Lord, the All-Glorious, a Word softer than the morning breeze. It hath been manifested in the form of the human temple, and through it God hath quickened the souls of the sincere among His servants. In its inner essence, this Word is the living water by which God hath purified the hearts of such as have turned unto Him and forgotten every other mention, and through which He draweth them nigh unto the seat of His mighty Name. We have sprinkled it upon the people of the graves, and lo, they have risen up, with their gaze fixed upon the shining and resplendent Beauty of their Lord.


Thou hast, O Chief, committed that which hath caused Muhammad, the Apostle of God, to lament in the most sublime Paradise. The world hath made thee proud, so much so that thou hast turned away from the Face through whose brightness the Concourse on high hath been illumined. Soon thou shalt find thyself in manifest loss! Thou didst conspire with the Persian Ambassador to harm Me, though I had come unto you from the source of majesty and grandeur with a Revelation that hath solaced the eyes of the favoured ones of God.


By God! This is the Day wherein the undying Fire crieth out from within all created things: "The Best-Beloved of the worlds is come!" And before all things there standeth a Moses, hearkening to the Word of thy Lord, the Almighty, the All-Knowing. Were We to divest Ourself of the mortal raiment which We have worn in consideration of your weakness, all that are in heaven and on earth would offer up their souls for My sake. To this thy Lord Himself doth testify. None, however, can perceive it save those who have detached themselves from all things for love of their Lord, the Almighty, the Most Powerful.


Hast thou imagined thyself capable of extinguishing the fire which God hath kindled in the heart of creation? Nay, by Him Who is the Eternal Truth, couldst thou but know it. Rather, on account of what thy hands have wrought, it blazed higher and burned more fiercely. Erelong will it encompass the earth and all that dwell therein. Thus hath it been decreed by God, and the powers of earth and heaven are unable to thwart His purpose.


The day is approaching when the Land of Mystery [Adrianople] and what is beside it shall be changed, and shall pass out of the hands of the King, and commotions shall appear, and the voice of lamentation shall be raised, and the evidences of mischief shall be revealed on all sides, and confusion shall spread by reason of that which hath befallen these captives at the hands of the hosts of oppression. The course of things shall be altered, and conditions shall wax so grievous, that the very sands on the desolate hills will moan, and the trees on the mountain will weep, and blood will flow out of all things. Then wilt thou behold the people in sore distress.50


O Chief! We revealed Ourself unto thee at one time upon Mount Tina, and at another time upon Mount Zayta,51 and yet again in this hallowed Spot. Following, however, thy corrupt inclinations, thou didst fail to respond and wert accounted with the heedless. Consider, then, and call thou to mind the time when Muhammad came with clear tokens from Him Who is the Almighty, the All-Knowing. The people were wont to pelt Him with stones from hidden places and in the markets, and they rejected the signs of God, thy Lord and the Lord of thy forefathers. The learned also denied Him, as did their followers, and likewise the kings of the earth, as thou hast heard from the tales of old. Among those kings was Chosroes,52 to whom Muhammad sent a blessed epistle summoning him unto God and forbidding him from misbelief. Verily, thy Lord knoweth all things. Following the promptings of his evil and corrupt desires, however, Chosroes waxed arrogant before God and tore up the Tablet. He, verily, is accounted among the inmates of the nethermost fire.


Was it in Pharaoh's power to stay the hand of God from exercising His sovereignty when he acted wantonly in the land and was of the transgressors? From within his own house and in spite of his will We brought forth Him Who conversed with God. Well able are We to achieve Our purpose. Recall, moreover, how Nimrod kindled the fire of impiety that its flames might consume Abraham, the Friend of God; We delivered Him, however, through the power of truth and seized Nimrod with the fury of Our wrath. Say: The Oppressor [Muhammad Shah] put to death the Beloved of the worlds to quench the light of God amongst the people and to debar them from the wellspring of life eternal in the days of thy Lord, the Gracious, the Most Bountiful.


We, too, have revealed the Cause of God in His cities and raised aloft His remembrance amidst them that truly believe in Him. Say: This Youth hath come to quicken the world and unite all its peoples. The day is approaching when that which God hath purposed will have prevailed and thou shalt behold the earth transformed into the all-glorious paradise. Thus hath it been inscribed by the Pen of Revelation upon this weighty Tablet.


Forsake Thy mention of the Chief, O Pen, and call to remembrance Anis, that intimate of the love of God who severed himself from the wayward and the infidel. He tore the veils asunder in such wise that the inmates of Paradise could hear them being rent. Glorified be God, the Sovereign, the Powerful, the All-Knowing, the All-Wise.


O nightingale! Incline thine ear unto the voice of the All-Glorious on this night when armed troops have surrounded Us while We remain in a state of utmost joy. O would that our blood might be shed upon the earth and our bodies cast upon the dust in the path of God! This, indeed, is My desire and the desire of whosoever hath sought Me and attained unto My most wondrous, Mine incomparable Kingdom.


Know thou, O servant, that one day, upon awakening, We found the beloved of God at the mercy of Our adversaries. Sentinels were posted at every gate and no one was permitted to enter or leave. Indeed, they perpetrated a sore injustice, for the loved ones of God and His kindred were left on the first night without food. Such was the fate of those for whose sake the world and all that is therein have been created. Woe betide the perpetrators and those who led them into such evil! Erelong will God consume their souls in the fire. He, verily, is the fiercest of avengers.


The people surrounded the house, and Muslims and Christians wept over Us, and the voice of lamentation was upraised between earth and heaven by reason of what the hands of the oppressors had wrought. We perceived that the weeping of the people of the Son exceeded the weeping of others -- a sign for such as ponder.


One of My companions offered up his life, cutting his throat with his own hands for the love of God, an act unheard of in bygone centuries and which God hath set apart for this Revelation as an evidence of the power of His might.53 He, verily, is the Unconstrained, the All-Subduing. As for the one who thus slew himself in 'Iraq,54 he truly is the King and Beloved of Martyrs, and that which he evinced was a testimony from God unto the peoples of the earth. Such souls have been influenced by the Word of God, have tasted the sweetness of His remembrance, and are so transported by the breezes of reunion that they have detached themselves from all that dwell on earth and turned unto the Divine Countenance with faces beaming with light. And though they have committed an act which God hath forbidden, He hath nevertheless forgiven them as a token of His mercy. He, verily, is the Ever-Forgiving, the Most Compassionate. So enraptured were these souls by Him Who is the All-Compelling that the reins of volition slipped from their grasp, until at last they ascended to the dwelling of the Unseen and entered the presence of God, the Almighty, the All-Knowing.


Say: This Youth hath departed out of this country and deposited beneath every tree and every stone a trust, which God will erelong bring forth through the power of truth. Thus hath the True One come and the command of Him Who is the Ordainer, the All-Wise, been fulfilled. The hosts of earth and heaven are powerless to resist His Cause, nor can all the kings and rulers of the world ever frustrate His purpose. Say: Adversity is the oil which feedeth the flame of this Lamp and by which its light is increased, did ye but know. Indeed, the repudiation of the froward serveth but to proclaim this Faith and to spread the Cause of God and His Revelation throughout the world.


Great is your blessedness, inasmuch as ye have forsaken your homes and wandered the land for the love of your Lord, the Almighty, the Ancient of Days, until ye entered the Land of Mystery at a time when the fire of oppression was ablaze and the croaking of the raven of discord had been raised. Ye are My partners in My tribulations, for ye were present with Us during the darksome night in which the hearts of those who testify to the unity of God were agitated. Ye entered this land for the sake of Our love, and departed therefrom through Our command. By the righteousness of God! Because of you the earth itself glorieth over heaven. How excellent is this most sublime, this glorious and exalted bounty! Ye have been deprived of your nest, O birds of eternity, for the sake of your Lord, the Unconstrained, but your true abode is beneath the wings of the grace of the All-Merciful. Blessed are they that understand.


O My Dhabih! May the breaths of the spirit waft upon thee and upon such as have sought communion with thee, inhaled from thee the sweet fragrance of My presence, and hearkened unto that whereby the hearts of the true seekers are sanctified. Render thanks unto God inasmuch as thou hast attained unto the shores of this Most Great Ocean, and give ear to the very atoms of the earth proclaiming: "This is the Best-Beloved of the worlds!" The dwellers of the earth have wronged Him and failed to recognize the One Whose name they ceaselessly invoke. Lost are such as have remained heedless and have opposed Him for Whose loved ones it would have behoved them to offer up their lives, how much more for His own luminous and resplendent Beauty!


Be thou patient, though thy heart be consumed in its separation from God, for He hath granted thee an exalted station in His presence. Nay, thou art even now standing before His face, and We are imparting unto thee, through the tongue of might and power, such words as even the ears of the sincere ones have been deprived of hearing. Say: Were He to utter but one word, that word alone would exceed in sweetness all the sayings of men.


Had Muhammad, the Apostle of God, attained this Day, He would have exclaimed: "I have truly recognized Thee, O Thou the Desire of the Divine Messengers!" Had Abraham attained it, He too, falling prostrate upon the ground, and in the utmost lowliness before the Lord thy God, would have cried: "Mine heart is filled with peace, O Thou Lord of all that is in heaven and on earth! I testify that Thou hast unveiled before mine eyes all the glory of Thy power and the full majesty of Thy law! I bear witness, moreover, that through Thy Revelation the hearts of the faithful are well assured and contented." Had Moses Himself attained it, He, likewise, would have raised His voice saying: "All praise be to Thee for having lifted upon me the light of Thy countenance and enrolled me among them that have been privileged to behold Thy face!"


Consider the people and their condition. Reflect upon the things that their mouths have uttered and that their hands have wrought in this blessed, this most holy and peerless Day. They that have tarnished the good name of the Cause of God and turned unto the Evil One are accursed of all created things and are numbered among the inmates of the fire. Verily, whosoever hath hearkened to My call shall remain unperturbed by the clamour of all that are on earth; and whosoever is influenced by the words of anyone beside Me hath never heard My call. By God! Such a man is deprived of entering My Kingdom, is debarred from My realms of majesty and power, and is of them that are in utter loss.


Sorrow not for that which hath befallen thee. Thou hast borne for My love that which most people have never endured. Thy Lord knoweth and is informed of all. He was with thee in the assemblages and gatherings, and heard that which flowed from the wellspring of thy heart in remembrance of thy Lord, the All-Merciful. This, indeed, is a token of His bountiful favour.


Erelong will God raise up from among the kings one who will aid His loved ones. He, verily, encompasseth all things. He will instill in the hearts the love of His loved ones. This, indeed, is irrevocably decreed by One Who is the Almighty, the Beneficent.


We beseech God to gladden the hearts of His servants through thy call, to make thee an ensign of guidance in His lands, and to assist through thee those who have been brought low. Heed not the one who raised a loud clamour and he who raiseth it even now. Let thy Lord, the Ever-Forgiving, the Most Generous, be all-sufficient unto thee. Relate unto My loved ones that which thou hast seen and learned of the tale of this Youth, and convey unto them that which We have imparted unto thee. Verily, thy Lord assisteth and watcheth over thee at all times and under all conditions. The blessings of the Concourse on high surround thee, and the kindred and the leaves of the holy family who circle round the celestial Tree extol thee with a wondrous praise.


O Pen of Revelation! Call Thou to remembrance him [Anis] whose letter reached Us during this darksome night. He it is who wandered from region to region until he entered the City, [Adrianople] seeking the shelter of the mercy of his Lord, the Almighty, the Most High. Eagerly awaiting the favours of his Lord, he dwelt therein for a night, but departed therefrom the following morning as bidden by God, filling with sorrow the heart of this Youth. To this the Almighty is Himself a witness.


Great is thy blessedness, for thou hast received the wine of utterance from the hand of the All-Merciful, and became so enraptured by the sweet fragrance of the Best-Beloved as to renounce thy comfort and to be numbered with them that have hastened unto His Paradise, the Dawning-Place of the signs of thy Lord, the Gracious, the Peerless. Happy the one who hath quaffed the wine of inner mysteries from the countenance of his Lord and been intoxicated by this pure and crystal draught. By God! It causeth every true believer to soar in the heaven of majesty and grandeur, and transmuteth every doubt into certainty.


Grieve not at what hath befallen thee, but put thy whole trust in God, the Almighty, the All-Knowing, the Wise. Raise thy house upon the solid foundation of divine utterances, and give praise to thy Lord. He, verily, shall suffice thee above all the peoples of the earth.


God hath, in truth, inscribed your names upon a Tablet wherein are enshrined the hidden secrets of all that hath been. Erelong shall the faithful call to remembrance your exile and all your journeys in His path. He, verily, loveth those who love Him, and is the helper of the sincere. By the righteousness of God! The eyes of the Concourse on high are fixed upon you and their fingers point towards you. Thus doth the bounty of your Lord encompass you. Would that the people might recognize that which hath escaped them in the days of God, the All-Glorious, the All-Praised.


Render thanks unto God for having aided thee to know Him and to enter within the precincts of His court at a time when the ungodly surrounded the family of thy Lord and His loved ones, and expelled them from their homes with manifest cruelty, intending to separate us at the shore of the sea. Verily, thy Lord is aware of that which lieth concealed within the breasts of the unbelievers. Say: Even should ye tear our bodies asunder, ye could not banish from our hearts the love of God. We were of a truth created for sacrifice, and in this do we take pride before all creation.


O thou who art set aglow with the fire of the love of God! Know thou that thy letter hath reached Us and that We have been apprised of its contents. We beseech God to confirm thee in His love and in His good pleasure, to assist thee in the promotion of His Cause, and to number thee with such as have arisen for the triumph of His Faith.


As to thy question regarding the soul: Know thou that among the people there are numerous treatises and manifold views as to its stations. Among these are the soul of the kingdom, the soul of the dominion, the celestial soul, the divine soul, the sanctified soul, as well as the benevolent soul, the contented soul, the soul pleasing unto God, the inspired soul, the irascible soul, and the concupiscent soul. Every group hath its own pronouncements concerning the soul and We are disinclined to dwell upon the sayings of the past. Verily, with thy Lord is the knowledge of the former and latter generations.


Would that thou wert present before Our throne to hear from the Tongue of Grandeur itself that which thou desirest and scale the loftiest heights of knowledge by the grace of Him Who is the All-Knowing, the All-Wise! The ungodly, however, have intervened between us. Take heed lest thou be grieved thereby. Be content with that which hath been ordained by an irrevocable decree, and be of them that endure with patience.


Know that the soul which is common to all men cometh forth following the commingling of things and after their maturation, as thou dost observe in the germ: once it hath developed to its predestined stage, God manifesteth the soul that was latent within it. Thy Lord, verily, doeth what He willeth and ordaineth what He pleaseth.


As to the soul which is intended, in truth it hath been called forth by the Word of God and is such that, if it be kindled with the fire of the love of its Lord, neither the waters of opposition nor the oceans of the world can quench its flame. That soul is indeed a fire ablaze in the tree of man which proclaimeth: "No God is there but Him!" Whosoever hearkeneth unto its call is verily of those who have attained unto Him. And when it casteth off its earthly frame, God shall raise it up again in the most excellent of forms and cause it to enter a sublime paradise. Thy Lord, of a certainty, hath power over all things.


Know, furthermore, that the life of man proceedeth from the spirit, and the spirit turneth to wheresoever the soul directeth it. Ponder upon that which We have revealed unto thee that thou mayest recognize the Soul of God which hath appeared above the Dayspring of bounty invested with manifest sovereignty.


Know also that the soul is endowed with two wings: should it soar in the atmosphere of love and contentment, then it will be related to the All-Merciful. And should it fly in the atmosphere of self and desire, then it will pertain to the Evil One; may God shield and protect us and protect you therefrom, O ye who perceive! Should the soul become ignited with the fire of the love of God, it is called benevolent and pleasing unto God, but should it be consumed with the fire of passion, it is known as the concupiscent soul. Thus have We expounded this subject for thee that thou mayest obtain a clear understanding.


O Pen of the Most High! Recount unto him who hath turned unto Thy Lord, the All-Glorious, that which shall enable him to dispense with the sayings of men. Say: Spirit, mind, soul, and the powers of sight and hearing are but one single reality which hath manifold expressions owing to the diversity of its instruments. As thou dost observe, man's power to comprehend, move, speak, hear, and see all derive from this sign of his Lord within him. It is single in its essence, yet manifold through the diversity of its instruments. This, verily, is a certain truth. For example, if it directeth its attention to the means of hearing, then hearing and its attributes become manifest. Likewise, if it directeth itself to the means of vision, a different effect and attribute appear. Reflect upon this subject that thou mayest comprehend the true meaning of what hath been intended, find thyself independent of the sayings of the people, and be of them that are well assured. In like manner, when this sign of God turneth towards the brain, the head, and such means, the powers of the mind and the soul are manifested. Thy Lord, verily, is potent to do whatsoever He pleaseth.


All that We have mentioned here hath been elucidated in the Tablets We have revealed in response to questions regarding the disconnected letters of the Qur'an. Ponder them that thou mayest comprehend that which hath been sent down from the Kingdom of Him Who is the Almighty, the All-Praised. Thus have We chosen to be concise in this Tablet. We beseech God to acquaint thee through this brief exposition with that which words can never hope to exhaust, and to give thee to drink of the limitless oceans from this cup. Thy Lord, verily, is the All-Bountiful and unassailable in His power.


O Pen of the Ancient of Days! Call Thou to remembrance 'Ali, [ Mirza 'Ali-Akbar-i-Naraqi] he who sojourned with Thee in 'Iraq until the Daystar of the world departed therefrom. He forsook his home to attain the court of Thy presence at a time when We were captive in the hands of such as have been deprived of the sweet savours of the All-Merciful. Grieve not at what hath befallen Us and thee in the path of God. Rest assured and persevere. He, verily, rendereth victorious those who love Him, and His might is equal to all things. Whoso turneth unto Him brighteneth thereby the faces of the Concourse on high, and unto this God Himself is My witness.


Say: O people, do ye imagine that, after rejecting the One through Whom the religions of the world have been made manifest, ye still bear allegiance to the Faith of God? By the righteousness of God! Ye are accounted among the inmates of the Fire. Thus hath the decree been recorded in the Tablets by the Pen of God. Say: Never will the barking of dogs deter the Nightingale from warbling its melodies. Ponder awhile that perchance ye may discover a path leading to the Eternal Truth.


Say: Magnified art Thou, O Lord my God! I entreat Thee by the tears Thy lovers have shed in their longing after Thee, and by the yearning of those who cry out in their separation from Thee, and by Thy Best-Beloved Who hath fallen into the hands of Thine adversaries, to graciously assist those who have sought refuge beneath the sheltering wings of Thy favour and loving-kindness, and who have yearned for no other Lord except Thee.


We have forsaken our homes, O Lord, in our eagerness to meet Thee and in our longing to be united with Thee. We have traversed land and sea to attain the court of Thy presence and to give ear to Thy verses. When we arrived at the shores of the sea, however, we were held back from Thee, as the ungodly intervened between us and the light of Thy countenance.


O Lord! Dire thirst hath seized us, and with Thee are the soft-flowing waters of eternal life. Potent art Thou to do what pleaseth Thee. Deny us not the object of our quest. Write down then for us the recompense decreed for such of Thy servants as enjoy near access to Thee and are wholly devoted to Thy will. Make us so steadfast in Thy love that naught shall keep us back from Thee or deter us from Thine adoration. Powerful art Thou to do Thy pleasure. Thou, verily, art the Almighty, the Most Generous.



Lawh-i-Ra'is



He is in His own Right the Supreme Ruler!


The Pen of the Most High proclaimeth: O thou who hast imagined thyself to be the most exalted of men55 and who hast regarded as the lowliest of all creatures this divine Youth, through Whom the eyes of the Concourse on high have been illumined and made radiant! This Youth hath sought nothing from thee or from such as are like unto thee, inasmuch as from time immemorial, whenever the Manifestations of the All-Merciful and the Exponents of His unfading glory have stepped out of the Realm of eternity into this mortal world and revealed themselves to revive the dead, men such as thee have considered these sanctified Souls and Temples of Divine Oneness, upon Whom must needs depend the rehabilitation of the peoples of the earth, to be stirrers of mischief and worthy of blame. These men, verily, have all returned unto dust. Thou, too, shalt erelong take abode therein and find thyself in grievous loss.


Even if this Lifegiver and World Reformer be in thine estimation guilty of sedition and strife, what crime could have been committed by a group of women, children, and suckling mothers that they should be thus afflicted with the scourge of thine anger and wrath? No faith or religion hath ever held children responsible. The Pen of divine Command hath exempted them, yet the fire of thy tyranny and oppression encompasseth all. If thou bearest allegiance to any faith or religion, then thou shouldst know that, according to all the heavenly Books and all the divinely inspired and weighty Scriptures, children are not to be held accountable. Aside from this, not even those who disbelieve in God have perpetrated such unseemly acts. Since from every thing an effect becometh manifest, a fact that none can deny save those who are bereft of reason and understanding, it is certain that the sighs of these children and the cries of these wronged ones will have their due consequence.


Ye have plundered and unjustly despoiled a group of people who have never rebelled in your domains, nor disobeyed your government, but rather kept to themselves and engaged day and night in the remembrance of God. Later, when the order was issued to banish this Youth, all were filled with dismay. The officials in charge of My expulsion declared, however: "These others have not been charged with any offence and have not been expelled by the government. Should they desire to accompany you, no one will oppose them." These hapless souls therefore paid their own expenses, forsook all their possessions, and, contenting themselves with Our presence and placing their whole trust in God, journeyed once again with Him until the fortress of 'Akka became the prison of Baha.


Upon our arrival, we were surrounded by guards and confined together, men and women, young and old alike, in the army barracks. The first night all were deprived of either food or drink, for the sentries were guarding the gate of the barracks and permitted no one to leave. No one gave a thought to the plight of these wronged ones. They even begged for water, and were refused.


Time hath passed, and we all remain confined in these barracks, notwithstanding that during the five years we dwelt in Adrianople, all its inhabitants, whether learned or ignorant, rich or poor, bore witness to the purity and sanctity of these servants. At the time this Youth was departing from Adrianople, one of the loved ones of God attempted to take his own life, so unbearable to him was the sight of this Wronged One in the hands of His oppressors. During the journey we were thrice compelled to change ships, and it is evident how much the children suffered as a result. Upon disembarking, four of the believers were separated and prevented from accompanying Us. As this Youth was leaving, one of the four, named 'Abdu'l-Ghaffar, cast himself into the sea, and no one knoweth what befell him thereafter.56


All this is but a drop in the ocean of the wrongs that have been inflicted upon Us, and still ye are not satisfied! The officials enforce every day a new decree, and no end is in sight to their tyranny. Night and day they conceive new schemes. They have assigned each prisoner, from the government storehouse, a daily allowance of three loaves of bread that no one can eat. From the foundation of the world until the present day a cruelty such as this hath neither been seen nor heard of.


By the righteousness of Him Who hath caused Baha to speak forth before all that are in heaven and all that are on earth! Ye have neither rank nor mention among them that have offered up their souls, their bodies and their substance for the love of God, the All-Powerful, the All-Compelling, the Almighty. A handful of clay is greater in the sight of God than all your dominion and your sovereignty, and all your might and your fortune. Should it be His wish, He would scatter you in dust. Soon will He seize you in His wrathful anger, sedition will be stirred up in your midst, and your dominions will be disrupted. Then will ye wail and lament, and will find none to help or succour you.


In making mention of these matters, it is not Our purpose to rouse you from your slumber, since the fury of God's wrath hath so encompassed you that ye shall never take heed. Nor is it Our intention to recount the iniquities visited upon these pure and blessed souls, for they have been so intoxicated with the wine of the All-Merciful and are so carried away with the inebriating effect of the living waters of His loving providence that even were they to suffer all the cruelties of the world for His sake, they would remain content and yield thanks unto Him. These souls have never held, nor shall they ever hold any grievance. Nay, their blood continually imploreth and beseecheth the Lord of the worlds that it might be spilt upon the dust in His path, and their heads yearn to be borne aloft on spears for the sake of the Beloved of hearts and souls.


Several times calamities have overtaken you, and yet ye failed utterly to take heed. One of them was the conflagration which devoured most of the City57 with the flames of justice, and concerning which many poems were written, stating that no such fire had ever been witnessed. And yet, ye waxed more heedless. Plague, likewise, broke out, and ye still failed to give heed! Be expectant, however, for the wrath of God is ready to overtake you. Erelong will ye behold that which hath been sent down from the Pen of My command.


Have ye fondly imagined your glory to be imperishable and your dominion to be everlasting? Nay, by Him Who is the All-Merciful! Neither will your glory last, nor will Mine abasement endure. Such abasement, in the estimation of a true man, is the pride of every glory.


When I was still a child and had not yet attained the age of maturity, My father made arrangments in Tihran for the marriage of one of My older brothers, and as is customary in that city, the festivities lasted for seven days and seven nights. On the last day it was announced that the play "Shah Sultan Salim" would be presented. A large number of princes, dignitaries, and notables of the capital gathered for the occasion. I was sitting in one of the upper rooms of the building and observing the scene. Presently a tent was pitched in the courtyard, and before long some small human-like figures, each appearing to be no more than about a hand's span in height, were seen to emerge from it and raise the call: "His Majesty is coming! Arrange the seats at once!" Other figures then came forth, some of whom were seen to be engaged in sweeping, others in sprinkling water, and thereafter another, who was announced as the chief town crier, raised his call and bade the people assemble for an audience with the king. Next, several groups of figures made their appearance and took their places, the first attired in hats and sashes after the Persian fashion, the second wielding battleaxes, and the third comprising a number of footmen and executioners carrying bastinados. Finally there appeared, arrayed in regal majesty and crowned with a royal diadem, a kingly figure, bearing himself with the utmost haughtiness and grandeur, at turns advancing and pausing in his progress, who proceeded with great solemnity, poise and dignity to seat himself upon his throne.


At that moment a volley of shots was fired, a fanfare of trumpets was sounded, and king and tent were enveloped in a pall of smoke. When it had cleared, the king, ensconced upon his throne, was seen surrounded by a suite of ministers, princes, and dignitaries of state who, having taken their places, were standing at attention in his presence. A captured thief was then brought before the king, who gave the order that the offender should be beheaded. Without a moment's delay the chief executioner cut off the thief's head, whence a blood-like liquid came forth. After this the king held audience with his court, during which intelligence was received that a rebellion had broken out on a certain frontier. Thereupon the king reviewed his troops and despatched several regiments supported by artillery to quell the uprising. A few moments later cannons were heard booming from behind the tent, and it was announced that a battle had been engaged.


This Youth regarded the scene with great amazement. When the royal audience was ended, the curtain was drawn, and, after some twenty minutes, a man emerged from behind the tent carrying a box under his arm.


"What is this box," I asked him, "and what was the nature of this display?"


"All this lavish display and these elaborate devices," he replied, "the king, the princes, and the ministers, their pomp and glory, their might and power, everything you saw, are now contained within this box."


I swear by My Lord Who, through a single word of His Mouth, hath brought into being all created things! Ever since that day, all the trappings of the world have seemed in the eyes of this Youth akin to that same spectacle. They have never been, nor will they ever be, of any weight and consequence, be it to the extent of a grain of mustard seed. How greatly I marveled that men should pride themselves upon such vanities, whilst those possessed of insight, ere they witness any evidence of human glory, perceive with certainty the inevitability of its waning. "Never have I looked upon any thing save that I have seen extinction before it; and God, verily, is a sufficient witness!"


It behoveth everyone to traverse this brief span of life with sincerity and fairness. Should one fail to attain unto the recognition of Him Who is the Eternal Truth, let him at least conduct himself with reason and justice. Erelong these outward trappings, these visible treasures, these earthly vanities, these arrayed armies, these adorned vestures, these proud and overweening souls, all shall pass into the confines of the grave, as though into that box. In the eyes of those possessed of insight, all this conflict, contention and vainglory hath ever been, and will ever be, like unto the play and pastimes of children. Take heed, and be not of them that see and yet deny.


Our call concerneth not this Youth and the loved ones of God, for they are already sore-tried and imprisoned and expect nothing from men such as thee. Our purpose is that thou mayest lift up thy head from the couch of heedlessness, shake off the slumber of negligence, and cease to oppose unjustly the servants of God. So long as thy power and ascendancy endure, strive to alleviate the suffering of the oppressed. Shouldst thou judge with fairness and observe with the eye of discernment the conflicts and pursuits of this transient world, thou wouldst readily acknowledge that they are even as the play which We have described.


Hearken unto the words of the one true God and pride thyself not in the things of this world. What hath become of those like unto thee who falsely claimed lordship on earth, who sought to quench the light of God in His land and to destroy the foundation of His mighty edifice in His cities? Where are they to be seen now? Be fair in thy judgement and return unto God, that perchance He might cancel the trespasses of thy vain life. Alas, We know that thou shalt never attain unto this, for such is thy cruelty that it hath made hell to blaze and the Spirit to lament, and hath caused the pillars of the Throne to shake and the hearts of the faithful to tremble.


O peoples of the earth! Incline your inner ears to the call of this Wronged One and pause to reflect upon the story that We have recounted. Perchance ye may not be consumed by the fire of self and passion, nor allow the vain and worthless objects of this nether world to withhold you from Him Who is the Eternal Truth. Glory and abasement, riches and poverty, tranquillity and tribulation, all will pass away, and all the peoples of the earth will erelong be laid to rest in their tombs. It behoveth therefore every man of insight to fix his gaze upon the goal of eternity, that perchance by the grace of Him Who is the Ancient King he may attain unto the immortal Kingdom and abide beneath the shade of the Tree of His Revelation.


Though this world be fraught with deception and deceit, yet it continually warneth all men of their impending extinction. The death of the father proclaimeth to the son that he, too, shall pass away. Would that the inhabitants of the world who have amassed riches for themselves and have strayed far from the True One might know who will eventually lay hand on their treasures; but, by the life of Baha, no one knoweth this save God, exalted be His glory.


The poet Sana'i, may God's mercy rest upon him, hath said: "Take heed, O ye whose unseemly conduct hath darkened your faces! Take heed, O ye whose beards have been whitened by age!" Alas, most of the people are fast asleep. They are even as the man who, in his drunkenness, became attracted to a dog, took it in his embrace, and made it his plaything, and who, when the morn of discernment dawned and the light of the sun enveloped the horizon, realized that the object of his affection was but a dog. Then, filled with shame and remorse, he repaired to his abode.


Think not that thou hast abased this Youth or prevailed over Him. The least of creatures ruleth over thee, and yet thou perceivest not. The lowliest and most abject of all things holdeth sway over thee, and that is none other than self and passion, which have ever been reprehensible. Were it not for God's consummate wisdom, thou wouldst have been able to plainly behold thine own helplessness and that of all who dwell on earth. Our abasement is indeed the glory of His Cause, could ye but understand.


This Youth hath ever been disinclined to breathe a word contrary to courtesy, for courtesy is Our raiment, wherewith We have adorned the temples of Our well-favoured servants. Otherwise, some of the deeds that ye believe to be concealed would have been divulged in this Tablet.


O exponent of might and power! These young children and these poor ones in God did not need to be accompanied by officers and soldiers. Upon our arrival in Gallipoli, a major by the name of 'Umar came into Our presence. God is well aware of what he said. After some exchanges in which his own innocence and thy guilt were mentioned, We declared: "From the outset, a gathering should have been convened at which the learned men of this age could have met with this Youth in order to determine what offence these servants have committed. But now the matter hath gone beyond such considerations, and, according to thine own assertion, thou art charged with incarcerating Us in the most desolate of cities. There is a matter, which, if thou findest it possible, I request thee to submit to His Majesty the Sultan, that for ten minutes this Youth be enabled to meet him, so that he may demand whatsoever he deemeth as a sufficient testimony and regardeth as proof of the veracity of Him Who is the Truth. Should God enable Him to produce it, let him, then, release these wronged ones, and leave them to themselves."


He promised to transmit this message, and to give Us his reply. We received, however, no news from him. Although it becometh not Him Who is the Truth to present Himself before any person, inasmuch as all have been created to obey Him, yet in view of the condition of these little children and the large number of women so far removed from their friends and countries, We have acquiesced in this matter. In spite of this nothing hath resulted. 'Umar himself is alive and accessible. Inquire from him, that the truth may be made known unto you.


Most of Our companions now lie sick in this prison, and none knoweth what befell Us, except God, the Almighty, the All-Knowing. In the days following Our arrival, two of these servants hastened to the realms above. For an entire day the guards insisted that, until they were paid for the shrouds and burial, those blessed bodies could not be removed, although no one had requested any help from them. At that time we were devoid of earthly means, and pleaded that they leave the matter unto us and allow those present to carry the bodies, but they refused. Finally, a carpet was taken to the bazaar to be sold, and the sum obtained was delivered to the guards. Later, it was learned that they had merely dug a shallow grave into which they had placed both blessed bodies, although they had taken twice the amount required for shrouds and burial.


The pen is powerless to depict and the tongue faileth to describe the trials which We have suffered. Yet sweeter than honey to Me is the bitterness of such tribulations. Would that at every instant all the afflictions of the world could, in the path of God and for the sake of His love, be visited upon this evanescent Soul Who is immersed in the ocean of divine knowledge!


We implore God for patience and forbearance, inasmuch as thou art but a feeble creature and bereft of comprehension. Wert thou to awaken and inhale the fragrance of the breezes that waft from the retreats of eternity, thou wouldst readily abandon all that thou dost possess and in which thou dost rejoice, and choose to abide in one of the dilapidated rooms of this Most Great Prison. Beseech God to grant thee such mature understanding as to enable thee to distinguish praiseworthy actions from those which merit blame. Peace be upon him who followeth the way of guidance!



Lawh-i-Fu'ad



He is the Most Holy, the Most Glorious!


Kaf. Za'.58 We call unto thee from beyond the sea of grandeur, upon the crimson land, above the horizon of tribulation. Verily, no God is there save Him, the Almighty, the Most Generous. Walk thou steadfastly in My Cause and follow not the ways of those who, upon attaining unto the object of their desire, denied God, the Lord of Lords. Erelong shall He lay hold upon them in His wrath, and He, verily, is the All-Powerful, the All-Subduing.


Know thou that, through the power of His sovereign might, God hath seized him who was the foremost amongst them that passed judgement against Us. When he saw his torment approaching, he fled to Paris to seek recourse to physicians.


"Is there none to help me?" he asked.


He was smitten upon the mouth and told: "There is no escape!"59


And when he turned towards the angel of wrath, he well-nigh expired from fear. "I have a house full of riches," he pleaded. "I have a palace on the Bosphorus, beneath which the rivers flow."


The angel replied: "No ransom shall be accepted from thee on this day, even shouldst thou offer up all things visible and invisible. Hearest thou not the sighs of the kindred of God, whom thou didst cast into prison without proof or testimony? Thy deed hath provoked the lamentation of the inmates of Paradise, and of those who circle morn and eve round the Throne on high. The wrath of thy Lord hath descended upon thee, and stern is He in His chastisement!"60


He made reply: "I held command over the people, and here is the mandate of my authority."


"Hold thy peace, O denier of the Day of Judgement!"61


He implored: "Is no respite possible so that I may send for my family?"


"Far from it, O disbeliever in the verses of God!"


Thereupon the keepers of the fathomless abyss called unto him: "The gates of Hell have opened wide to receive thee, O thou who hast turned away from thy Lord, the Unconstrained! Repair unto its fire, for it yearneth after thee. Hast thou forgotten, O rejected one, when thou wert the Nimrod of the age, how thy tyranny eclipsed the very cruelties of Pharaoh, the Lord of the Stakes?62 By God! Thine iniquity hath rent asunder the veil of sanctity and caused the pillars of heaven to tremble. Where canst thou find refuge now? Who shall protect thee from the dreadful scourge of thy Lord, the All-Compelling? There is no haven for thee in this Day, O ungodly doubter!" Whereupon the agony of death seized him and he saw no more. Thus did We lay hold on him in Our wrathful anger, and severe is thy Lord in His punishment.


Then an angel from the right hand of the Throne summoned him: "Behold the angel of affliction. Is there any place to flee to save hell, wherein the heart63 boileth?" And the angel of chastisement received his spirit, and a voice proclaimed: "Enter the bottomless pit which hath been promised in the Book, and whose existence thou didst day and night deny!"


Soon will We dismiss the one who was like unto him, ['Ali Pasha] and will lay hold on their Chief who ruleth the land, [Sultan 'Abdu'l-'Aziz] and I, verily, am the Almighty, the All-Compelling. Be thou steadfast in the Cause of God and extol thy Lord morn and eve. Suffer not the light of thy soul to be quenched by the calumnies of the one who was so blinded by Our bestowals as to turn away from God, the Lord of all names. He inspireth his devoted followers even as the Evil One prompteth his own. Erelong shalt thou behold him in evident loss both in this world and in the world to come. He, indeed, is among those whom an afflictive torment doth await. He dispatched an epistle to someone in that land, a writ of the workers of iniquity, in which he mocked God and recorded that which filled all created things with dismay. Say: Canst thou find anyone to protect thee when the wrath of God, the All-Powerful, the Unconstrained, is visited upon thee?


Thus have We informed thee of that which lieth concealed within the hearts of men. Verily, thy Lord is the Almighty, the All-Knowing. Arise for the triumph of this Cause, and gather together My loved ones. Help them to see the truth in this Day when the feet of men have slipped. Say: It behoveth every true believer to assist his Lord. He, verily, is your helper, while the people have no one to turn to in this Day.


Then We seized Mihdi,64 to whom We had promised divine chastisement in Our Books and Scriptures. When Our awful majesty encompassed him, he entreated: "May I not retrace my steps?"


A voice exclaimed: "Woe betide thee, O disbeliever in the Day of Resurrection! This is the nethermost fire, and its flames have been made to blaze for thee. Thou didst forsake all righteous deeds in thy vain and futile life, and now thou hast none to shield thee from God. Thou art indeed he who caused all hearts to be consumed and the Holy Spirit to lament."


He pleaded: "Is there yet no refuge for me?"


"Nay, by my Lord, even shouldst thou seek recourse to every possible means!"


Thereupon he cried out in such distress as to cause the people of the graves to tremble, and was seized by the Hand of invincible power. A voice then proclaimed: "Return unto the seat of wrath in the fire of hell; wretched and evil be thine abode!"


Thus did We lay hold on him as We laid hold on those who preceded him. Behold their houses which We have left to the spiders, and take heed, O ye who are endued with understanding! He it is who opposed God, and for whom the verses of wrath were revealed in the Book. Blessed is he who readeth it and pondereth its contents, for a goodly end doth in truth await him.


Thus have We recounted unto thee the tale of the evil-doers, that thine eyes may be solaced. As for thee, there lieth in store naught but a blissful end.



Suriy-i-Muluk



He is the Almighty!


This is a Tablet from this Servant, who is called Husayn in the kingdom of names, to the concourse of the kings of the earth. Haply they may approach it in a spirit of open-mindedness, discover from its message the mysteries of divine providence, and be of those that comprehend its meaning, and perchance they may forsake all they possess, turn towards the retreats of holiness, and draw nigh unto God, the All-Glorious, the Incomparable.


O kings of the earth! Give ear unto the Voice of God, calling from this sublime, this fruit-laden Tree, that hath sprung out of the Crimson Hill, upon the holy Plain, intoning the words: "There is none other God but He, the Mighty, the All-Powerful, the All-Wise." This is a Spot which hath been sanctified by God for those who approach it, a Spot wherein His Voice may be heard from the celestial Tree of Holiness. Fear God, O concourse of kings, and suffer not yourselves to be deprived of this most sublime grace. Fling away, then, the things ye possess, and take fast hold on the Handle of God, the Exalted, the Great. Set your hearts towards the Face of God, and abandon that which your desires have bidden you to follow, and be not of those who perish.


Relate unto them, O Servant, the story of 'Ali, [The Bab] when He came unto them with truth, bearing His glorious and weighty Book, and holding in His hands a testimony and proof from God, and holy and blessed tokens from Him. Ye, however, O kings, have failed to heed the Remembrance of God in His days and to be guided by the lights which arose and shone forth above the horizon of a resplendent Heaven. Ye examined not His Cause when so to do would have been better for you than all that the sun shineth upon, could ye but perceive it. Ye remained careless until the divines of Persia -- those cruel ones -- pronounced judgement against Him, and unjustly slew Him. His spirit ascended unto God, and the eyes of the inmates of Paradise and the angels that are nigh unto Him wept sore by reason of this cruelty. Beware that ye be not careless henceforth as ye have been careless aforetime. Return, then, unto God, your Maker, and be not of the heedless.


Say: The Sun of vicegerency hath dawned, the Point of knowledge and wisdom hath been made plain, and the Testimony of God, the Almighty, the All-Wise, hath been made manifest. Say: The Moon of eternity hath risen in the midmost heaven, and its light hath illumined the dwellers of the realms above. My face hath come forth from the veils, and shed its radiance upon all that is in heaven and on earth; and yet, ye turned not towards Him, notwithstanding that ye were created for Him, O concourse of kings! Follow, therefore, that which I speak unto you, and hearken unto it with your hearts, and be not of such as have turned aside. For your glory consisteth not in your sovereignty, but rather in your nearness unto God and your observance of His command as sent down in His holy and preserved Tablets. Should any one of you rule over the whole earth, and over all that lieth within it and upon it, its seas, its lands, its mountains, and its plains, and yet be not remembered by God, all these would profit him not, could ye but know it.


Know ye that a servant's glory resideth in his nearness unto God, and that, unless he draweth nigh unto Him, naught else can ever profit him, even should he hold sway over the entire creation. Say: The breeze of God hath wafted over you from the retreats of Paradise, but ye have neglected it and chosen to persist in your waywardness. Guidance hath been given unto you from God, but ye have failed to follow it and preferred to reject its truth. The Lamp of God hath been lit within the niche of His Cause, but ye have neglected to seek the radiance of its glory and to draw nigh unto its light. And still ye slumber upon the couch of heedlessness!


Arise, then, and make steadfast your feet, and make ye amends for that which hath escaped you, and set then yourselves towards His holy Court, on the shore of His mighty Ocean, so that the pearls of knowledge and wisdom, which God hath stored up within the shell of His radiant heart, may be revealed unto you. Such is the counsel that shall profit you most; make of it your provision, that ye may be of those who are guided aright. Beware lest ye hinder the breeze of God from blowing over your hearts, the breeze through which the hearts of such as have turned unto Him can be quickened. Hearken unto the clear admonitions that We have revealed for you in this Tablet, that God, in turn, may hearken unto you, and may open before your faces the portals of His mercy. He, verily, is the Compassionate, the Merciful.


Lay not aside the fear of God, O kings of the earth, and beware that ye transgress not the bounds which the Almighty hath fixed. Observe the injunctions laid upon you in His Book, and take good heed not to overstep their limits. Be vigilant, that ye may not do injustice to anyone, be it to the extent of a grain of mustard seed. Tread ye the path of justice, for this, verily, is the straight path.


Compose your differences and reduce your armaments, that the burden of your expenditures may be lightened, and that your minds and hearts may be tranquillized. Heal the dissensions that divide you, and ye will no longer be in need of any armaments except what the protection of your cities and territories demandeth. Fear ye God, and take heed not to outstrip the bounds of moderation and be numbered among the extravagant.


We have learned that ye are increasing your outlay every year, and are laying the burden thereof on your subjects. This, verily, is more than they can bear, and is a grievous injustice. Decide ye justly between men, O kings, and be ye the emblems of justice amongst them. This, if ye judge fairly, is the thing that behoveth you, and beseemeth your station.


Beware not to deal unjustly with anyone that appealeth to you and entereth beneath your shadow. Walk ye in the fear of God, and be ye of them that lead a godly life. Rest not on your power, your armies, and treasures. Put your whole trust and confidence in God, Who hath created you, and seek ye His help in all your affairs. Succour cometh from Him alone. He succoureth whom He willeth with the hosts of the heavens and of the earth.


Know ye that the poor are the trust of God in your midst. Watch that ye betray not His trust, that ye deal not unjustly with them and that ye walk not in the ways of the treacherous. Ye will most certainly be called upon to answer for His trust on the day when the Balance of Justice shall be set, the day when unto everyone shall be rendered his due, when the doings of all men, be they rich or poor, shall be weighed.


If ye pay no heed unto the counsels which, in peerless and unequivocal language, We have revealed in this Tablet, Divine chastisement shall assail you from every direction, and the sentence of His justice shall be pronounced against you. On that day ye shall have no power to resist Him, and shall recognize your own impotence. Have mercy on yourselves and on those beneath you, and judge ye between them according to the precepts prescribed by God in His most holy and exalted Tablet, a Tablet wherein He hath assigned to each and every thing its settled measure, in which He hath given, with distinctness, an explanation of all things, and which is in itself a monition unto them that believe in Him.


Examine Our Cause, inquire into the things that have befallen Us, and decide justly between Us and Our enemies, and be ye of them that act equitably towards their neighbour. If ye stay not the hand of the oppressor, if ye fail to safeguard the rights of the downtrodden, what right have ye then to vaunt yourselves among men? What is it of which ye can rightly boast? Is it on your food and your drink that ye pride yourselves, on the riches ye lay up in your treasuries, on the diversity and the cost of the ornaments with which ye deck yourselves? If true glory were to consist in the possession of such perishable things, then the earth on which ye walk must needs vaunt itself over you, because it supplieth you, and bestoweth upon you, these very things, by the decree of the Almighty. In its bowels are contained, according to what God hath ordained, all that ye possess. From it, as a sign of His mercy, ye derive your riches. Behold then your state, the thing in which ye glory! Would that ye could perceive it!


Nay, by Him Who holdeth in His grasp the kingdom of the entire creation! Nowhere doth your true and abiding glory reside except in your firm adherence unto the precepts of God, your wholehearted observance of His laws, your resolution to see that they do not remain unenforced, and to pursue steadfastly the right course.


O kings of Christendom! Heard ye not the saying of Jesus, the Spirit of God, "I go away, and come again unto you"?65 Wherefore, then, did ye fail, when He did come again unto you in the clouds of heaven, to draw nigh unto Him, that ye might behold His face, and be of them that attained His Presence? In another passage He saith: "When He, the Spirit of Truth, is come, He will guide you into all truth."66 And yet behold how, when He did bring the truth, ye refused to turn your faces towards Him, and persisted in disporting yourselves with your pastimes and fancies. Ye welcomed Him not, neither did ye seek His Presence, that ye might hear the verses of God from His own mouth, and partake of the manifold wisdom of the Almighty, the All-Glorious, the All-Wise. Ye have, by reason of your failure, hindered the breath of God from being wafted over you, and have withheld from your souls the sweetness of its fragrance. Ye continue roving with delight in the valley of your corrupt desires. By God! Ye, and all ye possess, shall pass away. Ye shall, most certainly, return to God, and shall be called to account for your doings in the presence of Him Who shall gather together the entire creation.


Again, heard ye not that which hath been recorded in the Gospel concerning those "which were born, not of blood, nor of the will of the flesh, nor of the will of man, but of God"67 -- that is, those who have been made manifest through the power of God? Wherefore it becometh evident that one may well be manifested in the world of creation who is truly of God, the Almighty, the All-Knowing, the All-Wise. How is it then that when word reached you of Our Cause, ye failed to inquire from Our own lips, that ye might distinguish truth from falsehood, discover Our aim and purpose, and learn of the afflictions which We have suffered at the hands of an evil and wayward generation?


O Minister of the King of Paris!68 Hast thou forgotten the pronouncement recorded in the Gospel according to John concerning the Word and those who are its Manifestations? And hast thou ignored the counsels of the Spirit [Jesus] concerning the Manifestations of the Word, and been numbered with the heedless? If not, wherefore then didst thou conspire with the Minister of Persia69 to inflict upon Us that which hath caused the hearts of men of insight and understanding to melt, the tears of the denizens of the Realm of eternity to flow, and the souls of them who are nigh unto God to mourn? And all this thou didst commit without seeking to examine Our Cause or to discern its truth. For is it not thy clear duty to investigate this Cause, to inform thyself of the things that have befallen Us, to judge with equity, and to cleave unto justice?


Thy days shall pass away, thy ministry shall come to an end, and thy possessions shall vanish and be no more. Then, in the presence of the almighty King, thou shalt be called to answer for that which thy hands have wrought. How many the ministers who came before thee into this world, men who exceeded thee in power, excelled thee in station, and surpassed thee in wealth, and yet returned to dust, leaving upon the face of the earth neither name nor trace, and are now plunged in grievous remorse. Amongst them were those who failed in their duty towards God, followed their own desires, and trod the path of lust and wickedness. And amongst them were those who observed that which hath been prescribed in the verses of God, judged with fairness by the divine guidance that overshadowed them, and entered beneath the shelter of the mercy of their Lord.


I admonish thee, and those who are like thee, to deal not with anyone as ye have dealt with Us. Beware lest ye follow in the footsteps of the Evil One and walk in the ways of the unjust. Take from this world only to the measure of your needs, and forgo that which exceedeth them. Observe equity in all your judgements, and transgress not the bounds of justice, nor be of them that stray from its path.


Twenty years have passed, O kings, during which We have, each day, tasted the agony of a fresh tribulation. No one of them that were before Us hath endured the things We have endured. Would that ye could perceive it! They that rose up against Us have put us to death, have shed our blood, have plundered our property, and violated our honour. Though aware of most of our afflictions, ye, nevertheless, have failed to stay the hand of the aggressor. For is it not your clear duty to restrain the tyranny of the oppressor, and to deal equitably with your subjects, that your high sense of justice may be fully demonstrated to all mankind?


God hath committed into your hands the reins of the government of the people, that ye may rule with justice over them, safeguard the rights of the downtrodden, and punish the wrongdoers. If ye neglect the duty prescribed unto you by God in His Book, your names shall be numbered with those of the unjust in His sight. Grievous, indeed, will be your error. Cleave ye to that which your imaginations have devised, and cast behind your backs the commandments of God, the Most Exalted, the Inaccessible, the All-Compelling, the Almighty? Cast away the things ye possess, and cling to that which God hath bidden you observe. Seek ye His grace, for he that seeketh it treadeth His straight Path.


Consider the state in which We are, and behold ye the ills and troubles that have tried Us. Neglect Us not, though it be for a moment, and judge ye between Us and Our enemies with equity. This will, surely, be a manifest advantage unto you. Thus do We relate to you Our tale, and recount the things that have befallen Us, that ye might take off Our ills and ease Our burden. Let him who will, relieve Us from Our trouble; and as to him that willeth not, My Lord is assuredly the best of helpers.


Warn and acquaint the people, O Servant, with the things We have sent down unto Thee, and let the fear of no one dismay Thee, and be Thou not of them that waver. The day is approaching when God will have exalted His Cause and magnified His testimony in the eyes of all who are in the heavens and all who are on the earth. Place, in all circumstances, Thy whole trust in Thy Lord, and fix Thy gaze upon Him, and turn away from all them that repudiate His truth. Let God, Thy Lord, be Thy sufficing succourer and helper. We have pledged Ourself to secure Thy triumph upon earth and to exalt Our Cause above all men, though no king be found who would turn his face towards Thee.


Call Thou to remembrance Thine arrival in the City, how the Ministers of the Sultan thought Thee to be unacquainted with their laws and regulations, and believed Thee to be one of the ignorant. Say: Yea, by My Lord! I am ignorant of all things except what God hath, through His bountiful favour, been pleased to teach Me. To this We assuredly testify, and unhesitatingly confess it.


Say: If the laws and regulations to which ye cleave be of your own making, We will, in no wise, follow them. Thus have I been instructed by Him Who is the All-Wise, the All-Informed. Such hath been My way in the past, and such will it remain in the future, through the power of God and His might. This, indeed, is the true and right way. If they be ordained by God, bring forth, then, your proofs, if ye be of them that speak the truth. Say: We have written down in a Book which leaveth not unrecorded the work of any man, however insignificant, all that they have imputed to Thee, and all that they have done unto Thee.


Say: It behoveth you, O Ministers of State, to keep the precepts of God, and to forsake your own laws and regulations, and to be of them who are guided aright. Better is this for you than all ye possess, did ye but know it. If ye transgress the commandment of God, not one jot or one tittle of all your works shall be acceptable in His sight. Ye shall, erelong, discover the consequences of that which ye shall have done in this vain life, and shall be repaid for them. This, verily, is the truth, the undoubted truth.


How great the number of those who, in bygone ages, have committed the things ye have committed, and who, though superior to you in rank, have, in the end, returned unto dust, and been consigned to their inevitable doom! Would that ye might ponder the Cause of God in your hearts! Ye shall follow in their wake, and shall be made to enter a habitation wherein none shall be found to befriend or help you. Ye shall, of a truth, be asked of your doings, shall be called to account for your failure in duty with regard to the Cause of God, and for having disdainfully rejected His loved ones who, with manifest sincerity, have come unto you.


It is ye who have taken counsel together regarding them, ye that have preferred to follow the promptings of your own desires, and forsaken the commandment of God, the Help in Peril, the Almighty.


Say: What! Cleave ye to your own devices, and cast behind your backs the precepts of God? Ye, indeed, have wronged your own selves and others. Would that ye could perceive it! Say: If your rules and principles be founded on justice, why is it, then, that ye follow those which accord with your corrupt inclinations and reject such as conflict with your desires? By what right claim ye, then, to judge fairly between men? Are your rules and principles such as to justify your persecution of Him Who, at your bidding, hath presented Himself before you, your rejection of Him, and your infliction on Him every day of grievous injury? Hath He ever, though it be for one short moment, disobeyed you? All the inhabitants of 'Iraq, and beyond them every discerning observer, will bear witness to the truth of My words.


Be fair in your judgement, O ye Ministers of State! What is it that We have committed that could justify Our banishment? What is the offence that hath warranted Our expulsion? It is We Who have sought you, and yet, behold how ye refused to receive Us! By God! This is a sore injustice that ye have perpetrated -- an injustice with which no earthly injustice can measure. To this the Almighty is Himself a witness.


Have I at any time transgressed your laws, or disobeyed any of your ministers in 'Iraq? Inquire of them, that ye may act with discernment towards Us and be numbered with those who are well-informed. Hath anyone ever brought before them a plaint against Us? Hath anyone amongst them ever heard from Us a word contrary to that which God hath revealed in His Book? Bring forth, then, your evidence, that We may approve your actions and acknowledge your claims!


Had ye wished to deal with Us in accordance with your principles and standards, it would have behoved you to respect and honour Us for complying with your commands and following that which ye have pleased to ordain. Likewise, it would have beseemed you to repay the debts which We incurred in 'Iraq in the execution of your wishes. Ye should have given ear then unto Us, heard the account of Our woes, and judged with equity, as ye would judge your own selves. Ye should not have wished for Us that which ye have not wished for yourselves, but rather chosen to act with generosity. By God! Ye dealt with Us neither in accordance with your own principles and standards, nor with those of any man living, but in accordance with the promptings of your evil and wayward passions, O ye concourse of the froward and the arrogant!


O Bird of Holiness! Soar in the heaven of communion with Me, and acquaint the people with that which We disclosed unto Thee in the billowing oceans of immortality beyond the mount of glory. Let the fear of no one dismay Thee, and put Thy trust in God, the Almighty, the Beneficent. We, verily, shall protect Thee from those who, without a clear token from God or an enlightening Book, have grievously wronged Thee.


Say: God is My witness, O concourse of the negligent! We came not unto you to spread disorder in your lands or to sow dissension amongst your peoples. Nay rather, We came in obedience to the command of the sovereign, and in order to exalt your authority, to instruct you in the ways of Our wisdom, and to remind you of that which ye had forgotten -- even as He saith in truth: "Warn them, for, in truth, Thy warning will profit the believers."70 But ye hearkened not unto the sweet melodies of the Spirit, and gave ear unwittingly unto Our enemies, they who follow the promptings of their corrupt inclinations, whose deeds the Evil One hath made fair-seeming in their own eyes, and whose tongues utter calumnies against Us. Heard ye not that which hath been revealed in His all-glorious and unerring Book: "If a wicked man come to you with news, clear it up at once"?71 Wherefore have ye then cast the command of God behind your backs, and followed in the footsteps of them that are bent on mischief?


We have heard that one of these calumniators hath alleged that this Servant practised usury whilst residing in 'Iraq, and was engaged in amassing riches for Himself. Say: How can ye judge a matter whereof ye have no knowledge? How can ye hurl calumnies against the servants of God, and entertain such evil suspicions? And how could this accusation be true, when God hath forbidden this practice unto His servants in that most holy and well-guarded Book revealed unto Muhammad, the Apostle of God and the Seal of the Prophets, a Book which He hath ordained to be His abiding testimony, and His guidance and monition unto all mankind? This is but one of the matters in which We have opposed the divines of Persia, inasmuch as We have, according to the text of the Book, forbidden unto all men the practice of usury. God Himself beareth witness to the truth of My words. "Yet I hold not myself clear, for the soul is prone to evil."72 We intend only to impart unto you the truth, that ye might be informed thereof and be of them that lead a godly life. Beware lest ye give ear to the words of those from whom the foul smell of malice and envy can be discerned; pay no heed to them, and stand ye for righteousness.


Know ye that the world and its vanities and its embellishments shall pass away. Nothing will endure except God's Kingdom which pertaineth to none but Him, the Sovereign Lord of all, the Help in Peril, the All-Glorious, the Almighty. The days of your life shall roll away, and all the things with which ye are occupied and of which ye boast yourselves shall perish, and ye shall, most certainly, be summoned by a company of His angels to appear at the spot where the limbs of the entire creation shall be made to tremble, and the flesh of every oppressor to creep. Ye shall be asked of the things your hands have wrought in this, your vain life, and shall be repaid for your doings. This is the day that shall inevitably come upon you, the hour that none can put back. To this the Tongue of Him that speaketh the truth and is the Knower of all things hath testified.


Fear God, ye inhabitants of the City, and sow not the seeds of dissension amongst men. Walk not in the paths of the Evil One. Walk ye, during the few remaining days of your life, in the ways of the one true God. Your days shall pass away as have the days of them who were before you. To dust shall ye return, even as your fathers of old did return.


Know ye that I am afraid of none except God. In none but Him have I placed My trust; to none will I cleave but Him, and wish for naught except the thing He hath wished for Me. This, indeed, is My heart's desire, did ye but know it. I have offered up My soul and My body as a sacrifice for God, the Lord of all worlds. Whoso hath known God shall know none but Him, and he that feareth God shall be afraid of no one except Him, though the powers of the whole earth rise up and be arrayed against him. I speak naught except at His bidding, and follow naught, through the power of God and His might, except His truth. He, verily, shall recompense the truthful.


Narrate, O Servant, the things Thou didst behold at the time of Thine arrival in the City, that Thy testimony may endure amongst men, and serve as a warning unto them that believe. We found, upon Our arrival in the City, its governors and elders as children gathered about and disporting themselves with clay. We perceived no one sufficiently mature to acquire from Us the truths which God hath taught Us, nor ripe for Our wondrous words of wisdom. Our inner eye wept sore over them, and over their transgressions and their total disregard of the thing for which they were created. This is what We observed in that city, and which We have chosen to note down in Our Book, that it may serve as a warning unto them, and unto the rest of mankind.


Say: If ye be seekers after this life and the vanities thereof, ye should have sought them while ye were still enclosed in your mothers' wombs, for at that time ye were continually approaching them, could ye but perceive it. Ye have, on the other hand, ever since ye were born and attained maturity, been all the while receding from the world and drawing closer to dust. Why, then, exhibit such greed in amassing the treasures of the earth, when your days are numbered and your chance is well-nigh lost? Will ye not, then, O heedless ones, shake off your slumber?


Incline your ears to the counsels which this Servant giveth you for the sake of God. He, verily, asketh no recompense from you and is resigned to what God hath ordained for Him, and is entirely submissive to God's Will.


The days of your life are far spent, O people, and your end is fast approaching. Put away, therefore, the things ye have devised and to which ye cleave, and take firm hold on the precepts of God, that haply ye may attain that which He hath purposed for you, and be of them that pursue a right course. Delight not yourselves in the things of the world and its vain ornaments, neither set your hopes on them. Let your reliance be on the remembrance of God, the Most Exalted, the Most Great. He will, erelong, bring to naught all the things ye possess. Let Him be your fear, and forget not His covenant with you, and be not of them that are shut out as by a veil from Him.


Beware that ye swell not with pride before God, and disdainfully reject His loved ones. Defer ye humbly to the faithful, they that have believed in God and in His signs, whose hearts witness to His unity, whose tongues proclaim His oneness, and who speak not except by His leave. Thus do We exhort you with justice, and warn you with truth, that perchance ye may be awakened.


Lay not on any soul a load which ye would not wish to be laid upon you, and desire not for anyone the things ye would not desire for yourselves. This is My best counsel unto you, did ye but observe it.


Respect ye the divines and learned amongst you, they whose conduct accords with their professions, who transgress not the bounds which God hath fixed, whose judgements are in conformity with His behests as revealed in His Book. Know ye that they are the lamps of guidance unto them that are in the heavens and on the earth. They who disregard and neglect the divines and learned that live amongst them -- these have truly changed the favour with which God hath favoured them.


Say: Wait ye till God will have changed His favour unto you. Nothing whatsoever escapeth Him. He knoweth the secrets both of the heavens and of the earth. His knowledge embraceth all things. Rejoice not in what ye have done, or will do in the future, nor delight in the tribulation with which ye have afflicted Us, for ye are unable by such means as these to exalt your stations, were ye to examine your works with acute discernment. Neither will ye be capable of detracting from the loftiness of Our state. Nay, God will add unto the recompense with which He shall reward Us, for having sustained with persevering patience the tribulations We have suffered. He, verily, shall increase the reward of them that endure with patience.


Know ye that trials and tribulations have, from time immemorial, been the lot of the chosen Ones of God and His beloved, and such of His servants as are detached from all else but Him, they whom neither merchandise nor traffic beguile from the remembrance of the Almighty, they that speak not till He hath spoken, and act according to His commandment. Such is God's method carried into effect of old, and such will it remain in the future. Blessed are the steadfastly enduring, they that are patient under ills and hardships, who lament not over anything that befalleth them, and who tread the path of resignation.


That which hath befallen Us hath been witnessed before. Ours is not the first goblet dashed to the ground in the lands of Islam, nor is this the first time that such schemers have intrigued against the beloved of the Lord. The tribulations We have sustained are like unto the trials endured aforetime by Imam husayn. For he was approached by messengers from malicious and evil-hearted plotters, inviting him to come forth from the city; yet when he came unto them, accompanied by his kindred, they rose up against him with all their might, until at last they slew him, slaughtered his sons and his brothers, and took captive the remainder of his family. So did it come to pass in an earlier age, and God, verily, is a witness unto My words. Of his lineage there survived none, whether young or old, save his son 'Ali al-Awsat, known as Zaynu'l-'Abidin.


Behold then, O heedless ones, how brightly the fire of the love of God blazed aforetime in the heart of husayn, if ye be of them that ponder! So intense grew its flame that fervour and longing at last seized the reins of patience from his grasp, and the love of Him Who is the All-Compelling so enraptured his heart that he surrendered his soul, his spirit, his substance, and his all in the path of God, the Lord of the worlds. By God! Sweeter was this in his sight than the empire of earth and heaven. For the true lover desireth naught save reunion with his beloved and the seeker hath no goal but to attain unto the object of his quest. Their hearts long for reunion even as the body yearneth for the spirit, nay greater indeed is their longing, could ye but perceive it!


Say: That same fire now blazeth in Mine own breast, and My wish is that this husayn may lay down His life in like manner, in the hope of attaining unto so august and sublime a station, that station wherein the servant dieth to himself and liveth in God, the Almighty, the Exalted, the Great. Were I to disclose unto you the mysteries which God hath enshrined therein, ye would, of a truth, offer up your lives in His path, renounce your riches, and forsake all that ye possess, that ye might attain this transcendent and all-glorious station. God, however, hath veiled your hearts and obscured your eyes, lest ye should apprehend His mysteries and be made aware of their meaning.


Say: The sincere soul longeth for nearness to God even as the suckling babe yearneth for its mother's breast, nay more ardent is his longing, could ye but know it! Again, his longing is even as the panting of one sore athirst after the living waters of grace, or the yearning of the sinner for forgiveness and mercy. Thus do We expound unto you the mysteries of the Cause, and impart unto you what shall render you independent of all that hath so far occupied you, that perchance ye may enter the Court of Holiness within this exalted Paradise. I swear by God! Whoso entereth therein shall never abandon its precincts, and whoso gazeth thereon shall never turn away therefrom, even should the swords of infidels and deniers rain blows upon him. Thus have We related unto you that which befell husayn, and We beseech God that He may destine for Us that which He had decreed for him. He, verily, is the Most Generous, the All-Bountiful.


By the righteousness of God! Through his deed the fragrances of holiness were wafted over all things, the proof of God was perfected, and His testimony made manifest to all men. And after him God raised up a people who avenged his death, who slew his enemies, and who wept over him at dawn and at eventide. Say: God hath pledged in His Book to lay hold upon every oppressor for his tyranny, and to uproot the stirrers of mischief. Know ye that such holy deeds exert, in themselves, a great influence upon the world of being -- an influence which is, however, inscrutable to all save those whose eyes have been opened by God, whose hearts He hath freed from obscuring veils, and whose souls He hath guided aright.


The day is approaching when God will have raised up a people who will call to remembrance Our days, who will tell the tale of Our trials, who will demand the restitution of Our rights from them that, without a tittle of evidence, have treated Us with manifest injustice. God, assuredly, dominateth the lives of them that wronged Us, and is well aware of their doings. He will, most certainly, lay hold on them for their sins. He, verily, is the fiercest of avengers.


Thus have We recounted unto you the tales of the one true God, and sent down unto you the things He had preordained, that haply ye may ask forgiveness of Him, may return unto Him, may truly repent, may realize your misdeeds, may shake off your slumber, may be roused from your heedlessness, may atone for the things that have escaped you, and be of them that do good. Let him who will, acknowledge the truth of My words; and as to him that willeth not, let him turn aside. My sole duty is to remind you of your failure in duty towards the Cause of God, if perchance ye may be of them that heed My warning. Wherefore, hearken ye unto My speech, and return ye to God and repent, that He, through His grace, may have mercy upon you, may wash away your sins, and forgive your trespasses. The greatness of His mercy surpasseth the fury of His wrath, and His grace encompasseth all who have been called into being and been clothed with the robe of life, be they of the past or of the future.


O concourse of Ministers of State! Do ye believe in your hearts that We have come to divest you of your earthly possessions and vanities? Nay, by the One in Whose hand is My soul! Our intention hath been to make clear that We oppose not the commands of the sovereign, nor are We to be numbered with the rebellious. Know ye of a certainty that all the treasures of the earth, all the gold, the silver, and the rare and precious gems they contain, are, in the sight of God, of His chosen ones and His loved ones, as worthless as a handful of clay. For erelong all that is on earth shall perish, and the kingdom will remain unto God, the All-Powerful, the Incomparable. That which perisheth can never profit Us, nor can it profit you, were ye but to reflect.


By the righteousness of God! I speak not falsely, and utter naught save that which God hath bidden Me. To this bear witness the very words of this Tablet, if ye but reflect upon its contents. Follow not the promptings of your own desires, nor the whisperings of the Evil One in your souls. Follow rather the Cause of God, both in your outward and your inner lives, and be not of the heedless. Better is this for you than all that ye have laid up in your houses, and all that ye have sought by day and night.


The world will pass away, and so will all the things whereat your hearts rejoice, or wherein ye pride yourselves before men. Cleanse the mirrors of your hearts from the dross of the world and all that is therein, that they may reflect the resplendent light of God. This, indeed, shall enable you to dispense with all save God, and to attain unto the good pleasure of your Lord, the Most Bountiful, the All-Knowing, the All-Wise. We, verily, have unfolded before your eyes that which shall profit you both in this world and in the realm of faith, and which will lead you to the path of salvation. Would that ye might turn thereunto!


Hearken, O King, [Sultan 'Abdu'l-'Aziz] to the speech of Him that speaketh the truth, Him that doth not ask thee to recompense Him with the things God hath chosen to bestow upon thee, Him Who unerringly treadeth the straight Path. He it is Who summoneth thee unto God, thy Lord, Who showeth thee the right course, the way that leadeth to true felicity, that haply thou mayest be of them with whom it shall be well.


Beware, O King, that thou gather not around thee such ministers as follow the desires of a corrupt inclination, as have cast behind their backs that which hath been committed into their hands and manifestly betrayed their trust. Be bounteous to others as God hath been bounteous to thee, and abandon not the interests of thy people to the mercy of such ministers as these. Lay not aside the fear of God, and be thou of them that act uprightly. Gather around thee those ministers from whom thou canst perceive the fragrance of faith and of justice, and take thou counsel with them, and choose whatever is best in thy sight, and be of them that act generously.


Know thou for a certainty that whoso disbelieveth in God is neither trustworthy nor truthful. This, indeed, is the truth, the undoubted truth. He that acteth treacherously towards God will, also, act treacherously towards his king. Nothing whatever can deter such a man from evil, nothing can hinder him from betraying his neighbour, nothing can induce him to walk uprightly.


Take heed that thou resign not the reins of the affairs of thy state into the hands of others, and repose not thy confidence in ministers unworthy of thy trust, and be not of them that live in heedlessness. Shun them whose hearts are turned away from thee, and place not thy confidence in them, and entrust them not with thine affairs and the affairs of such as profess thy faith. Beware that thou allow not the wolf to become the shepherd of God's flock, and surrender not the fate of His loved ones to the mercy of the malicious. Expect not that they who violate the ordinances of God will be trustworthy or sincere in the faith they profess. Avoid them, and preserve strict guard over thyself, lest their devices and mischief hurt thee. Turn away from them, and fix thy gaze upon God, thy Lord, the All-Glorious, the Most Bountiful. He that giveth up himself wholly to God, God shall, assuredly, be with him; and he that placeth his complete trust in God, God shall, verily, protect him from whatsoever may harm him, and shield him from the wickedness of every evil plotter.


Wert thou to incline thine ear unto My speech and observe My counsel, God would exalt thee to so eminent a position that the designs of no man on the whole earth can ever touch or hurt thee. Observe, O King, with thine inmost heart and with thy whole being, the precepts of God, and walk not in the paths of the oppressor. Seize thou, and hold firmly within the grasp of thy might, the reins of the affairs of thy people, and examine in person whatever pertaineth unto them. Let nothing escape thee, for therein lieth the highest good.


Render thanks unto God for having chosen thee out of the whole world, and made thee king over them that profess thy faith. It well beseemeth thee to appreciate the wondrous favours with which God hath favoured thee, and to magnify continually His name. Thou canst best praise Him if thou lovest His loved ones, and dost safeguard and protect His servants from the mischief of the treacherous, that none may any longer oppress them. Thou shouldst, moreover, arise to enforce the law of God amongst them, that thou mayest be of those who are firmly established in His law.


Shouldst thou cause rivers of justice to spread their waters amongst thy subjects, God would surely aid thee with the hosts of the unseen and of the seen, and would strengthen thee in thine affairs. No God is there but Him. All creation and its empire are His. Unto Him return the works of the faithful.


Place not thy reliance on thy treasures. Put thy whole confidence in the grace of God, thy Lord. Let Him be thy trust in whatever thou doest, and be of them that have submitted themselves to His Will. Let Him be thy helper and enrich thyself with His treasures, for with Him are the treasuries of the heavens and of the earth. He bestoweth them upon whom He will, and from whom He will He withholdeth them. There is none other God but Him, the All-Possessing, the All-Praised. All are but paupers at the door of His mercy; all are helpless before the revelation of His sovereignty, and beseech His favours.


Overstep not the bounds of moderation, and deal justly with them that serve thee. Bestow upon them according to their needs, and not to the extent that will enable them to lay up riches for themselves, to deck their persons, to embellish their homes, to acquire the things that are of no benefit unto them, and to be numbered with the extravagant. Deal with them with undeviating justice, so that none among them may either suffer want, or be pampered with luxuries. This is but manifest justice.


Allow not the abject to rule over and dominate them who are noble and worthy of honour, and suffer not the high-minded to be at the mercy of the contemptible and worthless, for this is what We observed upon Our arrival in the City, and to it We bear witness. We found among its inhabitants some who were possessed of an affluent fortune and lived in the midst of excessive riches, while others were in dire want and abject poverty. This ill beseemeth thy sovereignty, and is unworthy of thy rank.


Let My counsel be acceptable to thee, and strive thou to rule with equity among men, that God may exalt thy name and spread abroad the fame of thy justice in all the world. Beware lest thou aggrandize thy ministers at the expense of thy subjects. Fear the sighs of the poor and of the upright in heart who, at every break of day, bewail their plight, and be unto them a benignant sovereign. They, verily, are thy treasures on earth. It behoveth thee, therefore, to safeguard thy treasures from the assaults of them who wish to rob thee. Inquire into their affairs, and ascertain, every year, nay every month, their condition, and be not of them that are careless of their duty.


Set before thine eyes God's unerring Balance and, as one standing in His Presence, weigh in that Balance thine actions every day, every moment of thy life. Bring thyself to account ere thou art summoned to a reckoning, on the Day when no man shall have strength to stand for fear of God, the Day when the hearts of the heedless ones shall be made to tremble.


It behoveth every king to be as bountiful as the sun, which fostereth the growth of all beings, and giveth to each its due, whose benefits are not inherent in itself, but are ordained by Him Who is the Most Powerful, the Almighty. The King should be as generous, as liberal in his mercy as the clouds, the outpourings of whose bounty are showered upon every land, by the behest of Him Who is the Supreme Ordainer, the All-Knowing.


Have a care not to entrust thine affairs of state entirely into another's hands. None can discharge thy functions better than thine own self. Thus do We make clear unto thee Our words of wisdom, and send down upon thee that which can enable thee to pass over from the left hand of oppression to the right hand of justice, and approach the resplendent ocean of His favours. Such is the path which the kings that were before thee have trodden, they that acted equitably towards their subjects, and walked in the ways of undeviating justice.


Thou art God's shadow on earth. Strive, therefore, to act in such a manner as befitteth so eminent, so august a station. If thou dost depart from following the things We have caused to descend upon thee and taught thee, thou wilt, assuredly, be derogating from that great and priceless honour. Return, then, and cleave wholly unto God, and cleanse thine heart from the world and all its vanities, and suffer not the love of any stranger to enter and dwell therein. Not until thou dost purify thine heart from every trace of such love can the brightness of the light of God shed its radiance upon it, for to none hath God given more than one heart. This, verily, hath been decreed and written down in His ancient Book. And as the human heart, as fashioned by God, is one and undivided, it behoveth thee to take heed that its affections be, also, one and undivided. Cleave thou, therefore, with the whole affection of thine heart, unto His love, and withdraw it from the love of anyone besides Him, that He may aid thee to immerse thyself in the ocean of His unity, and enable thee to become a true upholder of His oneness. God is My witness. My sole purpose in revealing to thee these words is to sanctify thee from the transitory things of the earth, and aid thee to enter the realm of everlasting glory, that thou mayest, by the leave of God, be of them that abide and rule therein.


Hast thou heard, O King, what We have suffered at the hands of thy ministers and how We have been treated by them, or art thou of the negligent? If indeed thou hast heard and known, wherefore didst thou not forbid thy ministers to commit such deeds? How didst thou desire for Him Who hath complied with thy command, and been obedient to thy behest, that which no king would desire for any of his subjects? And if thou knowest not, this indeed is a more grievous error, wert thou of the God-fearing. Wherefore shall I recount to thee that which We have suffered at the hands of these oppressors.


Know, then, that We came unto thy city at thine own behest, and entered therein with conspicuous honour. They expelled Us, however, from thy city with an abasement with which no abasement on earth can compare, if thou be of them that are well-informed. They made Us journey until We reached the place [Adrianople] which none entereth except such as have rebelled against the authority of the sovereign, and as are numbered with the transgressors. All this, notwithstanding that We had never disobeyed thee, though it be for a single moment, for when We heard thy bidding We observed it and submitted to thy will. In dealing with Us, however, thy ministers neither honoured the standards of God and His commandments, nor heeded that which hath been revealed to the Prophets and Messengers. They showed Us no mercy and committed against Us that which no one among the faithful hath ever wrought against his fellow, nor any believer inflicted upon an infidel. God knoweth and is a witness unto the truth of Our words.


When they expelled Us from thy city, they placed Us in such conveyances as the people use to carry baggage and the like. Such was the treatment We received at their hands, shouldst thou wish to know the truth. Thus were We sent away, and thus were We brought to the city which they regard as the abode of rebels. Upon our arrival, We could find no house in which to dwell, and perforce resided in a place where none would enter save the most indigent stranger. There We lodged for a time, after which, suffering increasingly from the confined space, We sought and rented houses which by reason of the extreme cold had been vacated by their occupants. Thus in the depth of winter we were constrained to make our abode in houses wherein none dwell except in the heat of summer. Neither My family, nor those who accompanied Me, had the necessary raiment to protect them from the cold in that freezing weather.


Would that thy ministers had dealt with Us according to the principles they uphold amongst themselves! For, by God, they dealt with Us neither in accordance with the commandments of God, nor with the practices they uphold, nor with the standards current amongst men, nor even with the manner in which the destitute of the earth receive a wayfarer. Such is the account of what We suffered at their hands, and which We have related unto thee in a language of truthfulness and sincerity.


All this befell Me, though I had come unto them at their own behest and did not oppose their authority, which deriveth from thine own. Thus did We accept and observe their bidding. They, however, appear to have forgotten that which God hath commanded. He saith, and His Word is the truth: "Act with humility towards the believers."73 Methinks that their only concern was their own comfort and repose, and that their ears were deaf to the sighs of the poor and the cries of the oppressed. They seem to imagine that they have been created from pure light, while others have been fashioned out of dust. How wretched are their imaginings! We have all been created from a sorry germ.74


I swear by God, O King! It is not My wish to make My plaint to thee against them that persecute Me. I only plead My grief and My sorrow to God, Who hath created Me and them, Who well knoweth our state and Who watcheth over all things. My wish is to warn them of the consequences of their actions, if perchance they might desist from treating others as they have treated Me, and be of them that heed My warning.


The tribulations that have touched Us, the destitution from which We suffer, the various troubles with which We are encompassed, shall all pass away, as shall pass away the pleasures in which they delight and the affluence they enjoy. This is the truth which no man on earth can reject. The days in which We have been compelled to dwell in the dust will soon be ended, as will the days in which they occupied the seats of honour. God shall, assuredly, judge with truth between Us and them, and He, verily, is the best of judges.


We render thanks unto God for whatsoever hath befallen Us, and We patiently endure the things He hath ordained in the past or will ordain in the future. In Him have I placed My trust; and into His hands have I committed My Cause. He will, certainly, repay all them that endure with patience and put their confidence in Him. His is the creation and its empire. He exalteth whom He will, and whom He will He doth abase. He shall not be asked of His doings. He, verily, is the All-Glorious, the Almighty.


Let thine ear be attentive, O King, to the words We have addressed to thee. Let the oppressor desist from his tyranny, and cut off the perpetrators of injustice from among them that profess thy faith. By the righteousness of God! The tribulations We have sustained are such that any pen that recounteth them cannot but be overwhelmed with anguish. No one of them that truly believe and uphold the unity of God can bear the burden of their recital. So great have been Our sufferings that even the eyes of Our enemies have wept over Us, and beyond them those of every discerning person. And to all these trials have We been subjected, in spite of Our action in approaching thee, and in bidding the people to enter beneath thy shadow, that thou mightest be a stronghold unto them that believe in and uphold the unity of God.


Have I, O King, ever disobeyed thee? Have I, at any time, transgressed any of thy laws? Can any of thy ministers that represented thee in 'Iraq produce any proof that can establish My disloyalty to thee? Nay, by Him Who is the Lord of all worlds! Not for one short moment did We rebel against thee, or against any of thy ministers. Never, God willing, shall We revolt against thee, though We be exposed to trials more severe than any We suffered in the past.


In the daytime and in the night season, at even and at morn, We pray to God on thy behalf, that He may graciously aid thee to be obedient unto Him and to observe His commandment, that He may shield thee from the hosts of the evil ones. Do, therefore, as it pleaseth thee, and treat Us as befitteth thy station and beseemeth thy sovereignty. Be not forgetful of the law of God in whatever thou desirest to achieve, now or in the days to come. Say: Praise be to God, the Lord of all worlds!


Dost thou imagine, O Minister of the Shah in the City, that I hold within My grasp the ultimate destiny of the Cause of God? Thinkest thou that My imprisonment, or the shame I have been made to suffer, or even My death and utter annihilation, can deflect its course? Wretched is what thou hast imagined in thine heart! Thou art indeed of them that walk after the vain imaginings which their hearts devise. No God is there but Him. Powerful is He to manifest His Cause, and to exalt His testimony, and to establish whatsoever is His Will, and to elevate it to so eminent a position that neither thine own hands, nor the hands of them that have turned away from Him, can ever touch or harm it.


Dost thou believe thou hast the power to frustrate His Will, to hinder Him from executing His judgement, or to deter Him from exercising His sovereignty? Pretendest thou that aught in the heavens or in the earth can resist His Faith? Nay, by Him Who is the Eternal Truth! Nothing whatsoever in the whole of creation can thwart His Purpose. Cast away, therefore, the mere conceit thou dost follow, for mere conceit can never take the place of truth. Be thou of them that have truly repented and returned to God, the God Who hath created thee, Who hath nourished thee, and made thee a minister among them that profess thy faith.


Know thou, moreover, that He it is Who hath, by His own behest, created all that is in the heavens and all that is on the earth. How can, then, the thing that hath been created at His bidding prevail against Him? High is God exalted above what ye imagine about Him, ye people of malice! If this Cause be of God, no man can prevail against it; and if it be not of God, the divines amongst you, and they that follow their corrupt desires and such as have rebelled against Him will surely suffice to overpower it.


Hast thou not heard what a man of the family of Pharaoh, a believer, hath said of old, and which God recounted unto His Apostle, Whom He hath chosen above all human beings, and entrusted with His Message, and made the source of His mercy unto all them that dwell on earth? He said, and He, verily, speaketh the truth: "Will ye slay a man because he saith my Lord is God, when he hath already come to you with proofs of his mission? And if he be a liar, on him will be his lie, but if he be a man of truth, part at least of what he threateneth will fall upon you."75 This is what God hath revealed unto His Well-Beloved One, in His unerring Book.


And yet, ye have failed to incline your ears unto His bidding, have disregarded His law, have rejected His counsel as recorded in His Book, and have been of them that have strayed far from Him. How many those who, every year, and every month, have because of you been put to death! How manifold the injustices ye have perpetrated -- injustices the like of which the eye of creation hath not seen, which no chronicler hath ever recorded! How numerous the babes and sucklings who were made orphans, and the fathers who lost their sons, because of your cruelty, O ye unjust doers! How oft hath a sister pined away and mourned over her brother, and how oft hath a wife lamented after her husband and sole sustainer!


Your iniquity waxed greater and greater until ye slew Him Who had never taken His eyes away from the face of God, the Most Exalted, the Most Great. [The Bab] Would that ye had put Him to death after the manner men are wont to put one another to death! Ye slew Him, however, in such circumstances as no man hath ever witnessed. The heavens wept sore over Him, and the souls of them who are nigh unto God cried out for His affliction. Was He not a Scion of your Prophet's ancient House? Had not His fame as a direct descendant of the Apostle been spread abroad amongst you? Why, then, did ye inflict upon Him what no man, however far ye may look back, hath inflicted upon another? By God! The eye of creation hath never beheld your like. Ye slay Him Who is a Scion of your Prophet's House, and rejoice and make merry while seated on your seats of honour! Ye utter your imprecations against them who were before you, and who have perpetrated what ye have perpetrated, and remain yourselves all the time unaware of your enormities!


Be fair in your judgement. Did they whom ye curse, upon whom ye invoke evil, act differently from yourselves? Have they not slain the descendant of their Prophet [Imam Husayn] as ye have slain the descendant of your own? Is not your conduct similar to their conduct? Wherefore, then, claim ye to be different from them, O ye sowers of dissension amongst men?


And when ye took away His life, one of His followers arose to avenge His death. He was unknown of men, and the design he had conceived was unnoticed by anyone. Eventually he committed what had been preordained. It behoveth you, therefore, to attach blame to no one except to yourselves, for the things ye have committed, if ye but judge fairly. Who is there on the whole earth who hath done what ye have done? None, by Him Who is the Lord of all worlds!


All the rulers and kings of the earth honour and revere the descendants of their Prophets and holy men, could ye but perceive it. Ye, on the other hand, are responsible for such acts as no man hath, at any time, performed. Your misdeeds have caused every understanding heart to be consumed with grief. And yet, ye have remained sunk in your heedlessness, and failed to realize the wickedness of your actions.


Ye have persisted in your waywardness until ye rose up against Us, though We had committed nothing to justify your enmity. Fear ye not God Who hath created you, and fashioned you, and caused you to attain your strength, and joined you with them that have resigned themselves to Him? [The Muslims] How long will ye persist in your waywardness? How long will ye refuse to reflect? How long ere ye shake off your slumber and are roused from your heedlessness? How long will ye remain unaware of the truth?


Ponder in thine heart. Did ye, notwithstanding your behaviour and the things your hands have wrought, succeed in quenching the fire of God or in putting out the light of His Revelation -- a light that hath enveloped with its brightness them that are immersed in the billowing oceans of immortality, and hath attracted the souls of such as truly believe in and uphold His unity? Know ye not that the Hand of God is over your hands, that His Decree transcendeth all your devices, that He is supreme over His servants, that He is equal to His Purpose, that He doth what He wisheth, that He shall not be asked of whatever He willeth, that He ordaineth what He pleaseth, that He is the Most Powerful, the Almighty? If ye believe this to be the truth, wherefore, then, will ye not cease from troubling and be at peace with yourselves?


Ye perpetrate every day a fresh injustice, and treat Me as ye treated Me in times past, though I never attempted to meddle with your affairs. At no time have I opposed you, neither have I rebelled against your laws. Behold how ye have, at the last, made Me a prisoner in this far-off land! Know for a certainty, however, that whatever your hands or the hands of the infidels have wrought will never, as they never did of old, change the Cause of God or alter His ways.


Give heed to My warning, ye people of Persia! If I be slain at your hands, God will assuredly raise up one who will fill the seat made vacant through My death, for such is God's method carried into effect of old, and no change can ye find in God's method of dealing. Seek ye to put out God's light that shineth upon His earth? Averse is God from what ye desire. He shall perfect His light, albeit ye abhor it in the secret of your hearts.


Pause for but a little while and reflect, O Minister, and be fair in thy judgement. What is it that We have committed that could justify thee in having slandered Us unto the King's Ministers, in following thy desires, in perverting the truth, and in uttering thy calumnies against Us? We have never met each other except when We met thee in thy father's house, in the days when the martyrdom of Imam husayn was being commemorated. On those occasions no one could have had the chance of making known to others his views and beliefs in conversation or in discourse. Thou wilt bear witness to the truth of My words, if thou be of the truthful. I have frequented no other gatherings in which thou couldst have learned My mind or in which any other could have done so. How, then, didst thou pronounce thy verdict against Me, when thou hadst not heard My testimony from Mine own lips? Hast thou not heard what God, exalted be His glory, hath said: "Say not to everyone who meeteth you with a greeting, 'Thou art not a believer'."76 "Thrust not away those who cry to their Lord at morn and even, craving to behold His face."77 Thou hast indeed forsaken what the Book of God hath prescribed, and yet thou deemest thyself to be a believer!


Despite what thou hast done I entertain -- and to this God is My witness -- no ill will against thee, nor against anyone, though from thee and others We receive such hurt as no believer in the unity of God can sustain. My cause is in the hand of none except God, and My trust is in no one else but Him. Erelong shall your days pass away, as shall pass away the days of those who now, with flagrant pride, vaunt themselves over their neighbour. Soon shall ye be gathered together in the presence of God, and shall be asked of your doings, and shall be repaid for what your hands have wrought, and wretched is the abode of the wicked doers!


By God! Wert thou to realize what thou hast done, thou wouldst surely weep sore over thyself, and wouldst flee for refuge to God, and wouldst pine away and mourn all the days of thy life, till God will have forgiven thee, for He, verily, is the Most Generous, the All-Bountiful. Thou wilt, however, persist, till the hour of thy death, in thy heedlessness, inasmuch as thou hast, with all thine heart, thy soul and inmost being, busied thyself with the vanities of the world. Thou shalt, after thy departure, discover what We have revealed unto thee, and shalt find all thy doings recorded in the Book wherein the works of all them that dwell on earth, be they greater or less than the weight of an atom, are noted down. Heed, therefore, My counsel, and hearken thou, with the hearing of thine heart, unto My speech, and be not careless of My words, nor be of them that reject My truth. Glory not in the things that have been given thee. Set before thine eyes what hath been revealed in the Book of God, the Help in Peril, the All-Glorious: "And when they had forgotten their warnings, We set open to them the gates of all things," even as We did set open to thee and to thy like the gates of this earth and the ornaments thereof. Wait thou, therefore, for what hath been promised in the latter part of this holy verse,78 for this is a promise from Him Who is the Almighty, the All-Wise -- a promise that will not prove untrue.


I know not the path ye have chosen and which ye tread, O congregation of My ill-wishers! We summon you to God, We remind you of His Day, We announce unto you tidings of your reunion with Him, We draw you nigh unto His court, and send down upon you tokens of His wondrous wisdom, and yet lo, behold how ye reject Us, how ye condemn Us, through the things which your lying mouths have uttered, as an infidel, how ye devise your devices against Us! And when We manifest unto you what God hath, through His bountiful favour, bestowed upon Us, ye say, "It is but plain magic." The same words were spoken by the generations that were before you and were what ye are, did ye but perceive it. Ye have thereby deprived yourselves of the bounty of God and of His grace, and shall never obtain them till the day when God will have judged between Us and you, and He, verily, is the best of judges.


Certain ones among you have said: "He it is Who hath laid claim to be God." By God! This is a gross calumny. I am but a servant of God Who hath believed in Him and in His signs, and in His Prophets and in His angels. My tongue, and My heart, and My inner and My outer being testify that there is no God but Him, that all others have been created by His behest, and been fashioned through the operation of His Will. There is none other God but Him, the Creator, the Raiser from the dead, the Quickener, the Slayer. I am He that telleth abroad the favours with which God hath, through His bounty, favoured Me. If this be My transgression, then I am truly the first of the transgressors. I and My kindred are at your mercy. Do ye as ye please, and be not of them that hesitate, that I might return to God My Lord, and reach the place where I can no longer behold your faces. This, indeed, is My dearest wish, My most ardent desire. Of My state God is, verily, sufficiently informed, observant.


Imagine thyself to be under the eye of God, O Minister! If thou seest Him not, He, in truth, clearly seeth thee. Observe, and judge fairly Our Cause. What is it that We have committed that could have induced thee to rise up against Us, and to slander Us to the people, if thou be of them who are just? We departed out of Tihran, at the bidding of the King, [Nasiri'd-Din Shah] and, by his leave, transferred Our residence to 'Iraq. If I had transgressed against him, why, then, did he release Me? And if I were innocent of guilt, wherefore did ye afflict Us with such tribulation as none among them that profess your faith hath suffered? Hath any of Mine acts, after Mine arrival in 'Iraq, been such as to subvert the authority of the government? Who is it that can be said to have detected anything reprehensible in Our behaviour? Enquire for thyself of its people, that thou mayest be of them who have discerned the truth.


For eleven years We dwelt in that land, until the Minister representing thy government arrived,79 whose name Our pen is loth to mention, who was given to wine, who followed his lusts, and committed wickedness, and was corrupt and corrupted 'Iraq. To this will bear witness most of the inhabitants of Baghdad, wert thou to inquire of them, and be of such as seek the truth. He it was who wrongfully seized the substance of his fellow-men, who forsook all the commandments of God, and perpetrated whatever God had forbidden. Eventually, he, following his desires, rose up against Us, and walked in the ways of the unjust. He accused Us, in his letter to thee, and thou didst believe him and followed in his way, without seeking any proof or trustworthy evidence from him. Thou didst ask for no explanation, nor didst thou attempt either to investigate or ascertain the matter, that the truth might be distinguished from falsehood in thy sight, and that thou mightest be clear in thy discernment. Find out for thyself the sort of man he was by asking those Ministers who were, at that time, in 'Iraq, as well as the Governor of the City [Baghdad] and its high Counsellor, that the truth may be revealed to thee, and that thou mayest be of the well-informed.


God is Our witness! We have, under no circumstances, opposed either him, or others. We observed, under all conditions, the precepts of God, and were never one of those that wrought disorders. To this he himself doth testify. His intention was to lay hold on Us, and send Us back to Persia, that he might thereby exalt his fame and reputation. Thou hast committed the same crime, and for the self-same purpose. Ye both are of equal grade in the sight of God, the sovereign Lord of all, the All-Knowing.


It is not Our purpose in addressing to thee these words to lighten the burden of Our woe, or to induce thee to intercede for Us with anyone. Nay, by Him Who is the Lord of all worlds! We have set forth the whole matter before thee, that perchance thou might realize what thou hast done, might desist from inflicting on others the hurt thou hast inflicted on Us, and might be of them that have truly repented to God, Who created thee and created all things, and might act with discernment in the future. Better is this for thee than all thou dost possess, than thy ministry whose days are numbered.


Beware lest thou be led to connive at injustice. Set thy heart firmly upon justice, and alter not the Cause of God, and be of them whose eyes are directed towards the things that have been revealed in His Book. Follow not, under any condition, the promptings of thine evil desires. Keep thou the law of God, thy Lord, the Beneficent, the Ancient of Days. Thou shalt most certainly return to dust, and shalt perish like all the things in which thou takest delight. This is what the Tongue of truth and glory hath spoken.


Rememberest thou not God's warning uttered in times past, that thou mayest be of them that heed His warning? He said, and He, verily, speaketh the truth: "From it (earth) have We created you, and unto it will We return you, and out of it will We bring you forth a second time."80 This is what God ordained unto all them that dwell on earth, be they high or low. It behoveth not, therefore, him who was created from dust, who will return unto it, and will again be brought forth out of it, to swell with pride before God, and before His loved ones, to proudly scorn them, and be filled with disdainful arrogance. Nay, rather it behoveth thee and those like thee to submit yourselves to them Who are the Manifestations of the unity of God, and to defer humbly to the faithful, who have forsaken their all for the sake of God, and have detached themselves from the things which engross men's attention, and lead them astray from the path of God, the All-Glorious, the All-Praised. Thus do We send down upon you that which shall profit you and profit them that have placed their whole trust and confidence in their Lord.


O ye divines of the City! We came to you with the truth, whilst ye were heedless of it. Methinks ye are as dead, wrapt in the coverings of your own selves. Ye sought not Our presence, when so to do would have been better for you than all your doings. Know ye that the Sun of vicegerency hath dawned in all truth, and yet ye have turned away therefrom. The Moon of guidance hath risen high in the midmost heaven, and yet ye remain veiled therefrom. The Star of divine bounty hath shone forth above the horizon of eternal holiness, and yet ye have strayed far therefrom.


Know ye, that had your leaders, to whom ye owe allegiance, and on whom ye pride yourselves, and whom ye mention by day and by night, and from whose traces ye seek guidance -- had they lived in these days, they would have circled around Me, and would not have separated themselves from Me, whether at eventide or at morn. Ye, however, did not turn your faces towards My face, for even less than a moment, and waxed proud, and were careless of this Wronged One, Who hath been so afflicted by men that they dealt with Him as they pleased. Ye failed to inquire about My condition, nor did ye inform yourselves of the things which befell Me. Thereby have ye withheld from yourselves the winds of holiness, and the breezes of bounty, that blow from this luminous and perspicuous Spot.


Methinks ye have clung to outward things, and forgotten the inner things, and say that which ye do not. Ye are lovers of names, and appear to have given yourselves up to them. For this reason make ye mention of the names of your leaders. And should anyone like them, or superior unto them, come unto you, ye would flee him. Through their names ye have exalted yourselves, and have secured your positions, and live and prosper. And were your leaders to reappear, ye would not renounce your leadership, nor would ye turn in their direction, nor set your faces towards them.


We found you, as We found most men, worshipping names which they mention during the days of their life, and with which they occupy themselves. No sooner do the Bearers of these names appear, however, than they repudiate them, and turn upon their heels. Thus have We found you, and thus have We reckoned up your actions and borne witness to all your doings in this day. Know ye that God will not, in this day, accept your thoughts, nor your remembrance of Him, nor your turning towards Him, nor your devotions, nor your vigilance, unless ye be made new in the estimation of this Servant, could ye but perceive it.


By God! The Tree of vicegerency hath been planted, the Point of knowledge hath been made plain, and the sovereignty of God, the Help in Peril, the Self-Subsisting, hath been established. Fear ye the Lord. Follow not the promptings of your evil desires, but keep the law of God all your days. Renew the rules of the ways ye follow, that ye may be led by the light of guidance and may hasten in the path of the True One.


O ye wise men of the City and philosophers of the world! Beware lest human learning and wisdom cause you to wax proud before God, the Help in Peril, the Self-Subsisting. Know ye that true wisdom is to fear God, to know Him, and to recognize His Manifestations. This wisdom, however, can be attained only by those who detach themselves from the world, and who walk in the ways of the good pleasure of their Lord. Are ye possessed of greater wisdom than the one who contrived a moon which would rise from one well and set in another, and whose light was visible at a distance of three leagues?81 God, verily, blotted out every trace of his works and returned him unto dust, as ye have already heard or are now informed.


How many the sages and philosophers who equalled or surpassed him in learning and wisdom! And how vast the number of those who equalled or surpassed yourselves! Some of them believed in God, while others disbelieved and joined partners with Him. The latter were at last cast into the Fire, there to take up their abode, while the former returned unto the mercy of their Lord, therein to abide. For God doth not ask you of your sciences, but of your faith and of your conduct. Are ye greater in wisdom than the One Who brought you into being, Who fashioned the heavens and all that they contain, the earth and all that dwell upon it? Gracious God! True wisdom is His. All creation and its empire are His. He bestoweth His wisdom upon whomsoever He chooseth amongst men, and withholdeth it from whomsoever He desireth. He, in truth, is the Bestower and the Withholder, and He, verily, is the All-Bountiful, the All-Wise.


O ye learned of the world! Ye failed to seek Our presence, that ye might hearken unto the sweet melodies of the Spirit and perceive that which God in His bounty hath pleased to bestow upon Me. Verily, this grace hath now escaped you, did ye but know. Had ye sought Our presence, We would have imparted unto you a knowledge that would have rendered you independent of all else. But this ye failed to do, and thus hath the decree of God been fulfilled. Now have I been forbidden to disclose it, since We stand accused of sorcery, if ye perceive Our meaning. The same words were uttered by the deniers of old, men whom death hath long since overtaken and who now dwell in the fire bewailing their plight. The deniers of this day shall likewise meet their doom. Such is the irrevocable decree of Him Who is the All-Powerful, the Self-Sufficient.


I counsel you, in the end, not to overstep the bounds of God, nor to heed the ways and habits of men, for these can neither "fatten nor appease your hunger". Fix, rather, your gaze upon the precepts of God. Whosoever desireth, let him accept this counsel as a path leading unto his Lord, and whosoever desireth, let him return to his own idle imaginings. My Lord, verily, is independent above all who are in the heavens and on the earth, and above all that they say and do.


I close with these words uttered by God, exalted be His glory: "Say not to everyone who meeteth you with a greeting, 'Thou art not a believer'."82


Peace be upon you, O concourse of the faithful, and praise be to God, the Lord of the worlds.

Endnotes


[1] cf. Qur'an 2:30-34; 38:71-75.

[2] Ustad Muhammad-'Aliy-i-Salmani. See God Passes By, pp. 166-168, for an account of the events referred to by Baha'u'llah in this and following paragraphs.

[3] The word Haykal (Temple) is composed in Arabic of the four letters Ha', Ya', Kaf and Lam (HYKL). Its first letter is taken to symbolize the word Huviyyah (Essence of Divinity); its second letter the word Qadir (Almighty), of which Ya' is the third letter; its third letter the word Karim (All-Bountiful); and its fourth letter the word Fadl (Grace), of which Lam is the third letter.

[4] cf. Qur'an 21:30; 24:45; 25:54.

[5] That is, the letter "E". In all such instances in the Writings where the letters "B" and "E" are mentioned, the Arabic letters are Kaf and Nun, the two consonants of the Arabic word Kun, which is the imperative meaning "Be".

[6] "The tree beyond which there is no passing", a reference to the station of the Manifestation of God.

[7] These are examples of the types of questions put to the Bab. According to the teachings of Shi'ite Islam, leadership of the Islamic community belonged of right, after the passing of the Prophet Muhammad, to a line of twelve successors, descendants of His daughter Fatimih, known as "Imams". This line being eventually severed through the "occultation" of the last Imam, communication with the latter was for a time maintained through a succession of four intermediaries known as "Gates".

[8] One of a trio of Arabian goddesses whose worship was abolished by the Prophet Muhammad.

[9] A small rock situated low in the eastern corner of the Kaaba.

[10] cf. Matthew 5:29; Mark 9:47.

[11] This is Baha'u'llah's second Tablet addressed to the French Emperor. An earlier Tablet was revealed in Adrianople.

[12] The Crimean War (1853-1856).

[13] Within the year Napoleon III was defeated at the Battle of Sedan (1870) and sent into exile.

[14] cf. Qur'an 77:20; 32:8.

[15] The two Most Great Festivals are the Festival of Ridvan, during which Baha'u'llah first proclaimed His Mission, and the Declaration of the Bab. The "twin days" refer to the Birthdays of the Bab and Baha'u'llah. cf. Kitab-i-Aqdas, 110.

[16] cf. Qur'an 17:78.

[17] Mirza Buzurg Khan, the Persian Consul-General in Baghdad.

[18] The Mu'taminu'l-Mulk, Mirza Sa'id Khan-i-Ansari, Minister of Foreign Affairs.

[19] Baha'u'llah here refers to His and His companions' application for Ottoman citizenship.

[20] Aqa Siyyid Muhammad-i-Tabataba'iy-i-Isfahani, known as "Mujahid".

[21] The second Russo-Persian War of 1825-28.

[22] Qur'an 2:94; 62:6.

[23] cf. Persian Hidden Words, nos. 24, 25, 28 and 30.

[24] Qur'an 49:6.

[25] Qur'an 5:59.

[26] A Tradition ascribed to the eleventh Imam, Abu Muhammad al-hasan al-'Askari.

[27] Traditions ascribed to the sixth Imam, Abu 'Abdu'llah Ja'far as-Sadiq.

[28] Shaykh Murtaday-i-Ansari, a prominent mujtahid.

[29] Qur'an 2:179.

[30] Qur'an 6:164; 17:15; 35:18; 39:7; 53:38.

[31] cf. Qur'an 3:40; 14:27; 22:18.

[32] cf. Qur'an 5:1.

[33] cf. Qur'an 5:64.

[34] Qur'an 40:5.

[35] Qur'an 36:30.

[36] Qur'an 8:30.

[37] Qur'an 6:35.

[38] cf. Matthew 24:35; Mark 13:31; Luke 21:33.

[39] John 14:28.

[40] cf. John 14:16; 14:26; 15:26; 16:7.

[41] See, for example, Qur'an 4:46; 5:13; 5:41; and 2:75, and the discussion in the Kitab-i-Iqan, p. 84 ff.

[42] 'Ali Ibn husayn, known as "Zaynu'l-'Abidin", the second of the Imam husayn's sons, who became the fourth Imam.

[43] The Kharijites, a faction opposed to both the Imams and the Umayyad state.

[44] Allusions to the 'Abbasid and Umayyad dynasties, respectively.

[45] Qur'an 57:16.

[46] cf. Luke 19:21.

[47] cf. Qur'an 55:26.

[48] cf. Qur'an 12:31.

[49] This Tablet was revealed in Arabic in honour of haji Muhammad Isma'il-i-Kashani, entitled Dhabih (Sacrifice) and Anis (Companion) by Baha'u'llah, and addresses 'Ali Pasha, the Ottoman Prime Minister, referred to here as Ra'is (Chief or Ruler).

[50] Sultan 'Abdu'l-'Aziz lost both his throne and his life in 1876. During the subsequent war with Russia (1877-1878), Adrianople was occupied by the enemy and the Turks experienced a violent bloodbath.

[51] Literally, "the Mount of Figs" and "the Mount of Olives", cf. Qur'an 95:1.

[52] Chosroes II, the Sasanian monarch who reigned in Persia during the lifetime of Muhammad.

[53] Haji Ja'far-i-Tabrizi; he was prevented in time from ending his life.

[54] Siyyid Isma'il of Zavarih.

[55] This second Tablet of Baha'u'llah addressing 'Ali Pasha was revealed in Persian shortly after Baha'u'llah's arrival and confinement in 'Akka.

[56] For an account of this incident see God Passes By, p. 182.

[57] A probable reference to the fire of Hocapasa, which destroyed a large part of the city of Constantinople in 1865.

[58] The Lawh-i-Fu'ad was addressed to Shaykh Kazim-i-Samandar of Qazvin, one of the apostles of Baha'u'llah. Its subject, the former Ottoman statesman Fu'ad Pasha, died in France in 1869. The letter names Kaf and Za refer to the K and Z of Kazim.

[59] cf. Qur'an 38:3.

[60] cf. Qur'an 13:13.

[61] cf. Qur'an 40:32.

[62] cf. Qur'an 38:12, 89:10.

[63] "heart" translates fu'ad, the given name of the Ottoman minister.

[64] Mirza Mihdiy-i-Rashti, a judge in Constantinople and supporter of Mirza Yahya.

[65] John 14:28.

[66] John 16:13.

[67] John 1:13.

[68] The French Ambassador in Constantinople.

[69] The Persian Ambassador in Constantinople.

[70] Qur'an 51:55.

[71] Qur'an 49:6.

[72] Qur'an 12:53.

[73] Qur'an 15:88.

[74] cf. Qur'an 77:20; 32:8.

[75] Qur'an 40:28.

[76] Qur'an 4:94.

[77] Qur'an 6:52.

[78] Qur'an 6:44.

[79] The Persian Consul-General in Baghdad.

[80] Qur'an 20:55.

[81] Al-Muqanna' of Khurasan (eighth century A.D.).

[82] Qur'an 4:94.



NOTE ON THE TRANSLATION


Wherever possible, translations made by Shoghi Effendi have been incorporated in the present volume. These passages account for approximately one third of the text. The committees and individuals appointed to prepare the translations faced the challenge of rendering the balance of the Text in a manner at once faithful to the meaning of the original and consistent with the exalted English style established by the Guardian for the translation of Baha'u'llah's matchless utterance.

In the translation of the Lawh-i-Sultan the translators benefited from consulting the earlier, pioneering translation of the English orientalist E. G. Browne as it appeared in 'Abdu'l-Baha's A Traveller's Narrative, first published by Cambridge University Press in 1891.

KEY TO PASSAGES TRANSLATED BY SHOGHI EFFENDI

Abbreviation of Sources

ESW Baha'u'llah. Epistle to the Son of the Wolf. Wilmette: Baha'i Publishing Trust, 1988.

GPB Shoghi Effendi. God Passes By. Wilmette: Baha'i Publishing Trust, 1974.

GWB Baha'u'llah. Gleanings from the Writings of Baha'u'llah. Wilmette: Baha'i Publishing Trust, 1976.

KI Baha'u'llah. The Kitab-i-Iqan. Wilmette: Baha'i Publishing Trust, 1994.

HW Baha'u'llah. The Hidden Words. Wilmette: Baha'i Publishing Trust, 1994. (PHW are from the Persian Hidden Words.)

PDC Shoghi Effendi. The Promised Day Is Come. Wilmette: Baha'i Publishing Trust, rev. ed., 1996.

WOB Shoghi Effendi. The World Order of Baha'u'llah: Selected Letters. Wilmette: Baha'i Publishing Trust, 1991.

PARAGRAPH PASSAGE SOURCE



Suriy-i-Haykal

6-7 "While engulfed in tribulations ... of them that perceive." GPB 101-102

8 "The day is approaching when God ... the Self-Subsisting." WOB 109-110

34 "Erelong shall God draw forth ... how vehement is His might" WOB 110

42 "Beware lest ye shed the blood ... if ye do but understand." ESW 25

44 "Naught is seen in My temple ... could be seen but God." WOB 109

47 "the fertilizing winds ... whether seen or unseen!" WOB 169, PDC 112

50 "The Holy Spirit Itself ... of them that comprehend" WOB 109

66 "Within the treasury of Our Wisdom ... the All-Wise." WOB 109

75 "It is in Our power, should We wish it, to enable ... future ages." WOB 107

88 "Great is the blessedness ... the Almighty, the All-Wise." PDC 271

89 "O ye the dawning-places ... and unto others." PDC 208

89 "Ye are even as a spring ... it fruits, will be corrupted." PDC 208

96 "Had the Primal Point ... with each other in My Days." WOB 138



Pope Pius IX (Lawh-i-Pap)

102 "O Pope!... the Almighty, the Unrestrained." PDC 71

102 "He, verily, hath again come ... hath been illumined." PDC 71

103 "Dwellest thou in palaces ... towards the Kingdom." PDC 71

105 "Arise in the name of thy Lord ...peoples of all faiths." PDC 71

106 "Call thou to remembrance ... away from His light." PDC 72

108 "Consider those who opposed ... disputed with Him." PDC 72

108 "None save a very few ... eventide and at dawn." PDC 72

109 "Read ye the Evangel ... concourse of learned men!" PDC 256

111 "The fragrances of the ... fast hold of guidance." PDC 256

112 "The Word which the Son ... of the righteous!" PDC 73

113 "This is the day ... Kingdom is fulfilled!" PDC 73

114 "My body longeth ... from its transgressions." PDC 73

115 "The people of the Qur'an ... clouds wept over Us." PDC 247

116 "And if they cast ... the Gracious, the All-Powerful!" WOB 108

118 "O Supreme Pontiff ... the book of creation." PDC 74

120 "Should the inebriation ... Revealer of all power." PDC 74

126 "Verily, the day of ingathering ... the All-Compelling." PDC 74

127 "Say: O concourse of Christians ... turn ye unto Him." PDC 261

127 "The Beloved One ... heedless of My Revelation" PDC 261

128 "O people of the Gospel! ... everlasting life." PDC 261

129 "We behold you ... Direct yourselves towards Him." PDC 261

129 "Verily, He said ... quickeners of mankind." PDC 261



Napoleon III (Lawh-i-Napulyun II)

131-5 "O King of Paris! ... near access to God to flow." ESW 46-49

136-9 "Say: O concourse of monks ... wrapped in a thick veil!" ESW 49-52

140 "More grievous ... kingdoms of earth and heaven." ESW 52

141 "Upon Our arrival ... token of God's grace." GPB 206

142-43 "As My tribulations multiplied ... poor and the desolate." ESW 52-53

143 "Abandon thy palaces ... them that turn unto Him." PDC 70

143 "Shouldst thou desire ... All-Knowing, the All-Wise." PDC 70

144 "Arise thou ... Lord of strength and of might." ESW 53

145 "Adorn the body ... peoples of the earth." ESW 53-54

146 "Doth it behove you ... shining and resplendent Seat." ESW 54

147 "Shed not the blood ... abode of the transgressors!" ESW 54

148 "God hath prescribed ... influence his hearers." GWB CLVIII

149 "Deal not treacherously ... the Most Generous." ESW 54-55

150-51 "O people of Baha ... created of a sorry germ." ESW 55

152 "Regard ye the world ... such as create dissension." ESW 55-56

154 "He Who is your Lord ... among God's blessed ones." GWB CVII

156 "Meditate on the world ... this sublime Vision." ESW 56



Czar Alexander II (Lawh-i-Malik-i-Rus)

158 "O Czar of Russia ... barter away this sublime station." PDC 75

159-60 "Beware lest thy sovereignty ... sword of the oppressor." PDC 75-76

162-3 "Again I say ... the Mighty, the Glorified." PDC 77-78

164 "Some lamented ... Evangel were adorned." PDC 78

170 "Blessed be the king ... the All-Powerful, the Almighty." PDC 78



Queen Victoria (Lawh-i-Malikih)

171-3 "O Queen in London ... the Ruler, the All-Wise." PDC 79-81

173 "And if any one of them ... of the blissful." ESW 61-62

174-6 "O ye the elected ... all else naught but error." GWB CXX

176-7 "Each time that Most Mighty ... what I say." ESW 63-64

178-82 "O ye rulers ... naught but manifest justice." GWB CXIX

185 "Turn thou unto God ... heavens and of the earth." PDC 82



Nasiri'd-Din Shah (Lawh-i-Sultan)

192-95 "O King! I was but a man ... derived from the Name of God!" PDC 97-99

217 "A just king is the shadow ... that hath surpassed the worlds." PDC 182

221 "Would that the world-adorning wish ... for Me or against Me." PDC 110

225 "O ye that are foolish ... the paths of perdition." PHW #24

226 "O ye seeming fair ... immeasurable is the difference!" PHW #25

227 "O essence of desire! ... unto the hosts of holiness." PHW #28

228 "O bondslave of the world! ... returned whence it came." PHW #30

230 "O King of the age! ... a sufficient witness unto Me." PDC 100

233 "The religious doctors ... and unto them shall it return." KI 247-48

233 "When the Standard of Truth ... shall curse it." KI 238

234 "Those doctors who have indeed drunk of the cup of renunciation" GPB 143

242 "Each nation hath plotted darkly ... invalidate the truth." KI 5

242 "No Messenger cometh unto them but they laugh Him to scorn." KI 5

244 "But if their opposition be grievous ... a ladder into heaven" KI 109-10

249 "O would that thou wouldst ... knowledge of the Book." PDC 101

249 "But for the repudiation ... no God is there but He!" PDC 101

258 "By Him Who is the Truth! ... lighteth earth and heaven." ESW 17

265 "I have seen, O Shah ... nor ear heard." PDC 102

265-6 "How numerous the tribulations ... in the path of My Lord!" PDC 102

267 "According to what they say ... metropolis of the owl" GPB 186

268 "By God! Though weariness ... such as commune with Him." PDC 102

273 "But for the tribulations ... the Lord of the worlds." ESW 94

276 "Thus have We built the Temple ... Be and it is." PDC 113



Suriy-i-Ra'is

1 "Hearken, O chief ... the Help in Peril, the Self-Subsisting." WOB 178

2 "Thou hast, O Chief, committed that ... evident loss!" WOB 178

5 "The day is approaching ... in sore distress." PDC 152

11 "the loved ones of God ... on the first night without food." GPB 179

12 "The people surrounded the house ... wept over Us" GPB 179

12 "We perceived that the weeping ... such as ponder." GPB 179-180

13 "unheard of in bygone centuries ... the power of His might" GPB 180

13 "King and Beloved of Martyrs" GPB 136-137

14 "Say: This Youth hath departed ... the power of truth" GPB 181

18 "Had Muhammad ... privileged to behold Thy face!" WOB 105-106

21 "Ere long will God ... the Almighty, the Beneficent" PDC 185



Lawh-i-Ra'is

6 "From the foundation of the world ... nor heard of." GPB 187

7 "Soon will He seize you ... none to help or succour you." PDC 153

9 "Several times calamities ... the Pen of My command." PDC 153

25-26 "There is a matter ... may be made known unto you." PDC 111



Lawh-i-Fu'ad

13 "Soon will We dismiss ... the All-Compelling." PDC 156



Suriy-i-Muluk

2 "O kings of the earth! ... the All-Powerful, the All-Wise." PDC 41

2-3 "Fear God, O concourse ... and be not of the heedless." PDC 41

4 "My face hath come forth ... could ye but know it." PDC 41

6 "Arise, then, ... may be revealed unto you." PDC 41

6 "Beware lest ye hinder ... can be quickened." PDC 41

7-14 "Lay not aside the fear ... the right course." PDC 42-46

15 "O kings of Christendom! ... the entire creation." PDC 64

20-23 "Twenty years have passed ... turn his face towards Thee." GWB CXVI

24-30 "Call Thou to remembrance ... Himself a witness." GWB LXV

36 "Know ye that the world ... all things hath testified." GWB LXV

37-47 "Fear God, ye inhabitants ... the path of resignation." GWB LXVI

53-54 "The day is approaching ... of the past or of the future." GWB LXVI

58-72 "Hearken, O King ... abide and rule therein." GWB CXIV

74 "They expelled Us ... on earth can compare" GPB 161

74 "the place which none entereth ... authority of the sovereign" GPB 161

75 "Neither My family ... that freezing weather." GPB 161

78-83 "I swear by God, O King! ... the Lord of all worlds!" GWB CXIV

84-107 "Dost thou imagine ... trust and confidence in their Lord." GWB CXIII

108 "O ye divines of the City! ... than all your doings." PDC 224

109-111 "Know ye, that had your leaders ... turn upon their heels." PDC 224

111 "Know ye that God will not ... could ye but perceive it." PDC 224