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Brief an den Sohn des Wolfes á Bahá’u’lláh á Bahá'í Verlag GmbH, Auflage 3.01 (O-2023-02-01)
Brief an den Sohn des Wolfes
Bahá’u’lláh
Im Namen Gottes, des Einen, des Unvergleichlichen, des Allmachtvollen, des Allwissenden, des Allweisen.
Preis sei Gott, dem Ewigen, der nie vergeht, dem Immerwährenden, der niemals schwach wird, dem Selbstbestehenden, der sich niemals wandelt. Er ist es, der alles in Seiner höchsten Herrschaft überragt, der sich durch Seine Zeichen kundgibt und sich durch Seine Geheimnisse verborgen hält. Er ist es, auf dessen Geheiß die Fahne des Erhabensten Wortes in der Welt der Schöpfung aufgerichtet und das Banner des »Er tut, was Er will« inmitten aller Völker aufgepflanzt wurde. Er ist es, der Seinen Glauben zur Führung Seiner Geschöpfe offenbarte und Seine Verse herniedersandte, um Seinen Beweis und Sein Zeugnis darzutun; Er schmückte das Vorwort im Buche des Menschen mit der Zier Seines Ausspruchs: »Der Gott der Barmherzigkeit hat den Qur’án gelehrt; Er hat den Menschen erschaffen und hat ihn die deutliche Sprache gelehrt.« Es ist kein Gott außer Ihm, dem Einen, dem Unvergleichlichen, dem Kraftvollen, dem Mächtigen, dem Wohltätigen.
Das Licht, das vom Himmel der Gaben erstrahlt, und der Segen, der vom Dämmerungsort des Willens Gottes, des Herrn im Reiche der Namen, ausgeht, seien auf Ihm, dem Höchsten Mittler, der Erhabensten Feder, auf Ihm, den Gott zum Aufgangsort Seiner vortrefflichsten Namen und zum Tagesanbruch Seiner erhabensten Attribute gemacht hat. Durch Ihn erstrahlt das Licht der Einheit am Horizont der Welt und durch Ihn wurde das Prinzip der Einzigkeit Gottes allen Völkern offenbart, die sich mit leuchtendem Antlitz dem Höchsten Horizonte zuwenden und anerkennen, was die Zunge der Äußerung im Reiche Seiner Erkenntnis gesprochen hat: »Erde und Himmel, Ruhm und Herrschaft sind Gottes, des Allmächtigen, des Allmachtvollen, des Herrn überströmender Gnade.«
Leihe dein Ohr, o du gefeierter Geistlicher, der Stimme dieses Unterdrückten. Wahrlich, Er rät dir um Gottes willen und ermahnt dich zu dem, was dich in allen Lebenslagen Ihm nahe kommen lässt. Er ist fürwahr der Allbesitzende, der Erhabene. Wisse, dass des Menschen Ohr geschaffen wurde, damit es auf die Göttliche Stimme höre an diesem Tage, der in allen Büchern, Schriften und Tablets erwähnt wurde. So reinige denn deine Seele mit den Wassern der Entsagung und schmücke dein Haupt mit der Krone der Gottesfurcht und deinen Tempel mit der Zier des Vertrauens in Ihn. Alsdann erhebe dich und sprich, dein Angesicht dem Größten Hause zugewandt, dem Orte, den auf Befehl des Ewigen Königs alle Erdenbewohner umkreisen müssen:
»O Gott, mein Gott, mein Verlangen, mein Angebeteter, mein Meister, meine Stütze, meine höchste Hoffnung und meine tiefste Sehnsucht! Du siehst, wie ich mich Dir zuwende, wie ich mich fest an das Seil Deiner Güte halte, mich an den Saum Deiner Großmut klammere, die Heiligkeit Deines Selbstes und die Reinheit Deines Wesens bekenne und Deine Einzigkeit und Deine Einheit bekunde. Ich bezeuge, dass Du der Eine, der Einzige, der Unvergleichliche, der Unvergängliche bist. Du hast Dir in Deinem Reiche keinen Genossen beigesellt, noch hast Du Dir einen Gefährten auf Erden erkoren. Alle erschaffenen Dinge bezeugen, was Du mit der Zunge Deiner Größe schon vor ihrer Erschaffung bekundet hast. Wahrlich, Du bist Gott! Es gibt keinen Gott außer Dir! Seit Ewigkeit warst Du geheiligt über das Lob Deiner Diener und erhaben über die Beschreibung Deiner Geschöpfe. Du siehst, o Herr, wie der Unwissende das Meer Deiner Erkenntnis sucht, der Verdurstende das Lebenswasser Deines Wortes, der Gedemütigte das Zelt Deiner Herrlichkeit, der Arme den Schatz Deiner Reichtümer, der Bittende den Dämmerungsort Deiner Weisheit, der Schwache den Quell Deiner Stärke, der Elende den Himmel Deiner Gaben und der Stumme das Reich Deines Ausdrucks.
Ich bezeuge, o mein Gott und mein König, dass Du mich erschaffen hast, Deiner zu gedenken, Dich zu verherrlichen und Deine Sache zu fördern. Dennoch habe ich Deinen Feinden geholfen, die Deinen Bund brachen, Dein Buch verwarfen, die nicht an Dich glaubten und Deine Zeichen leugneten. Wehe mir, wehe mir ob meines Eigensinns und meiner Schande, meiner Sündhaftigkeit und meines Unrechts, die mich davon abhielten, in das Meer Deiner Einheit zu tauchen und die See Deiner Gnade zu ergründen! Darum wehe mir, wehe mir, und nochmals wehe mir, wehe mir ob meiner Erbärmlichkeit und meiner schrecklichen Vergehen! Du riefst mich ins Leben, o mein Gott, damit ich Dein Wort erhöhe und Deine Sache verkünde. Meine Achtlosigkeit aber hat mich abgehalten und in solcher Weise irregeleitet, dass ich mich aufmachte, Deine Zeichen auszutilgen und das Blut Deiner Geliebten zu vergießen, die die Dämmerungsorte Deiner Zeichen sind, die Morgenröten Deiner Offenbarung und die Schatzkammern Deiner Geheimnisse.
O Herr, mein Herr, und wiederum:
O Herr, mein Herr, und noch einmal:
O Herr, mein Herr!
Ich bezeuge, dass die Früchte des Baumes Deiner Gerechtigkeit ob meiner Bosheit abfielen, dass die Herzen derer unter Deinen Geschöpfen, die sich Deiner Nähe erfreuen, verzehrt wurden und die Seelen der Aufrichtigen unter Deinen Dienern durch das Feuer meiner Widerspenstigkeit zerschmolzen.
Nichtswürdiger Wicht, der ich bin!
Welch grausame Verbrechen habe ich schamlos verübt!
Wehe mir, wehe mir ob meines Fernseins von Dir, ob meines Eigensinns, meiner Dummheit, meiner Niedertracht, ob meiner Auflehnung und meines Widerstands gegen Dich!
Wie viele Tage gab es, an denen Du Deinen Dienern und Deinen Geliebten gebotest, mich zu beschützen, während ich ihnen befahl, Dir und Deinen Vertrauten wehe zu tun!
Und wie zahllos waren die Nächte, in denen Du gnädiglich meiner gedachtest und mir Deinen Pfad wiesest, während ich mich von Dir und Deinen Zeichen abwandte!
Bei Deiner Herrlichkeit, o Du Hoffnung derer, die Deine Einheit anerkennen, und die Herzenssehnsucht jener, die sich von allem außer Dir lösten!
Ich finde keinen Helfer außer Dir, keinen Herrscher, keine Zuflucht oder Freistatt als Dich!
Aber ach, meine Abkehr von Dir hat den Schleier meiner Redlichkeit verbrannt, und meine Absage an Dich hat die Hülle zerrissen, die meine Ehre bedeckte.
O wäre ich doch tief unter der Erde, dass meine Übeltaten vor Deinen Dienern verborgen blieben!
Du siehst den Sünder, o mein Herr, der sich dem Dämmerungsort Deiner Vergebung und Deiner Gnade zuwendet, und erkennst den Berg von Schlechtigkeit, der den Himmel Deiner Barmherzigkeit und Deiner Vergebung sucht.
Ach wehe mir!
Meine großen Sünden haben mich gehindert, dem Hofe Deiner Gnade näherzukommen, und meine gräßlichen Untaten ließen mich weit vom Heiligtum Deiner Gegenwart abirren.
Fürwahr, ich versäumte meine Pflichten vor Dir, ich brach Deinen Bund und Deinen Willen und verübte Taten, die die Bewohner der Städte Deiner Gerechtigkeit und die Dämmerungsorte Deiner Gnade in Deinem Reiche zum Weinen brachten.
O mein Gott, ich bezeuge, dass ich Deine Gebote missachtet und meinen Leidenschaften gefrönt, dass ich die Gesetze Deines Buches verworfen und mich an das Buch meiner eigenen Begierden gehalten habe.
O Jammer über Jammer!
Je größer meine Bosheit wurde, desto mehr nahm Deine Nachsicht mit mir zu, und je wilder das Feuer meiner Widerspenstigkeit wütete, desto stärker suchten Deine Vergebung und Deine Gnade die Flammen zu ersticken.
Bei der Kraft Deiner Allmacht, o Du Verlangen der Welt und wahrer Geliebter aller Völker!
Deine Langmut hat mich hoffärtig und Deine Geduld hat mich dreist gemacht!
O mein Gott, Du siehst die Tränen, die ich ob meiner Schande weine, und hörst die Seufzer, die ich ob meiner Achtlosigkeit ausstoße.
Ich schwöre bei Deiner erhabenen Größe!
Keine Wohnstatt kann ich finden, es sei denn im Schatten des Hofes Deiner Gaben, und keine Zuflucht als unter dem Baldachin Deiner Gnade.
Du siehst mich inmitten eines Meeres hoffnungsloser Verzweiflung, seitdem Du mich Deine Worte hören ließest: ›Verzweifle nicht!‹ Bei Deiner Kraft!
Mein schweres Unrecht hat das Seil meiner Hoffnung zerrissen, und meine Auflehnung hat mein Gesicht vor dem Throne Deiner Gerechtigkeit in Schatten gehüllt.
O mein Gott, Du siehst mich wie tot vor dem Tore Deiner Gunst niederfallen; ich schäme mich, um das Lebenswasser Deiner Vergebung aus der Hand Deiner Güte zu bitten.
Du gabst mir eine Zunge, Deiner zu gedenken und Dich zu preisen; sie aber sprach, was die Seelen Deiner Erwählten, die Dir nahe sind, zerschmelzen ließ und die Herzen der aufrechten Bewohner in den Gemächern der Heiligkeit verzehrte.
Du gabst mir Augen, Deine Zeichen zu erkennen, auf Deine Verse zu schauen und die Offenbarungen des Werkes Deiner Hände zu betrachten; ich aber verwarf Deinen Willen und tat, was die Gläubigen unter Deinen Geschöpfen und die Losgelösten unter Deinen Dienern seufzen ließ.
Du gabst mir Ohren, damit ich auf Deinen Lobpreis lausche, auf Deine Verherrlichung und auf das, was Du vom Himmel Deiner Gaben und von den Höhen Deines Willens herniedersandtest.
Doch wehe mir, wehe mir!
Deiner Sache bin ich abtrünnig geworden, und Deinen Dienern habe ich befohlen, Deine Vertrauten und Deine Geliebten zu schmähen.
Vor dem Throne Deiner Gerechtigkeit habe ich mich in solcher Weise vergangen, dass diejenigen unter den Bewohnern Deines Reiches, die Deine Einheit erkannt haben und Dir ganz ergeben sind, schmerzlich klagten und trauerten.
O mein Gott, ich weiß nicht, welche meiner Übeltaten ich vor der wogenden See Deiner Gunst erwähnen soll und welche meiner Sünden ich bekennen soll, wenn ich den strahlenden Sonnen Deiner herrlichen Gnadengaben gegenübertrete.
Nun flehe ich zu Dir bei den Geheimnissen Deines Buches, bei den Dingen, die in Deiner Erkenntnis verborgen liegen, und bei den Perlen, die in den Muscheln des Weltmeers Deiner Gnade ruhen, zähle mich zu denen, die Du in Deinem Buch erwähntest und in Deinen Tablets beschriebst!
O mein Gott, hast Du mir nach dieser Trübsal noch eine Freude bestimmt, oder eine Hilfe nach diesem Jammer, eine Erleichterung nach dieser Not?
O wehe, wehe mir!
Du hast verfügt, dass jede Kanzel Deiner Verkündigung, der Verherrlichung Deines Wortes und der Offenbarung Deiner Sache geweiht sei; ich aber habe sie bestiegen, um den Bruch Deines Bundes zu predigen, und habe zu Deinen Dienern Worte gesprochen, die die Bewohner der Zelte Deiner Erhabenheit und die Bürger der Städte Deines Wissens zum Weinen brachten.
Wie oft hast Du aus dem Himmel Deiner Gaben die Speise Deiner Worte herniedergesandt, und ich verschmähte sie!
Wie oft hast Du mich zu den stillen Wassern Deiner Gnade gerufen, und ich habe mich abgewandt, weil ich meinen eigenen Lüsten und Begierden folgte!
Bei Deiner Herrlichkeit!
Ich weiß nicht, für welche meiner Sünden ich Dich um Verzeihung bitten und um Vergebung anflehen soll.
Ich weiß nicht, ob welcher meiner Untaten ich mich an den Hof Deiner Großmut, zum Heiligtum Deiner Gunst wenden soll.
So groß sind meine Sünden und Vergehen, dass kein Mensch sie zählen und keine Feder sie schildern kann.
Ich flehe Dich an, o Du, der Du Finsternis in Licht verwandelst, der Du Deine Geheimnisse auf dem Sinai Deiner Offenbarung enthüllst!
Stehe mir allezeit bei, dass ich mein Vertrauen auf Dich setze und mein Tun und Lassen Deiner Führung anbefehle.
Sodann, o mein Gott, lass mich zufrieden sein mit dem, was der Finger Deines Rats gewiesen und die Feder Deines Gebots niedergeschrieben hat.
Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt, und Deine Hand lenkt alles im Himmel und auf Erden.
Es gibt keinen Gott außer Dir, dem Allwissenden, dem Allweisen.«
O Shaykh! Sei gewiss, dass weder die Verleumdungen der Menschen noch ihre Ablehnung und ihre Spitzfindigkeiten den anfechten können, der sich am Seil der Gunst des Herrn aller Schöpfung und am Saume Seiner Gnade festhält. Bei Gott! Er, die Herrlichkeit Gottes (Bahá), spricht nicht aus eigenem Antrieb. Wer Ihm die Stimme verlieh, ist Er, welcher allen Dingen Stimme gab, auf dass sie Ihn preisen und verherrlichen. Es gibt keinen anderen Gott als Ihn, den Einen, den Unvergleichlichen, den Herrn der Kraft, den Unbedingten.
Die, deren Auge klar, deren Ohr offen, deren Herz erleuchtet und deren Brust geweitet ist, erkennen, was wahr und was falsch ist, und unterscheiden das eine vom andern. Sprich das folgende Gebet, das von der Zunge dieses Unterdrückten floss, und denke darüber nach mit einem Herzen, das frei von aller Bindung ist, und mit reinen und geweihten Ohren gib acht auf seine Bedeutung, auf dass du vielleicht den Hauch der Loslösung atmest und Erbarmen mit dir und anderen empfindest:
»Mein Gott, Du mein Angebeteter, Du Ziel meiner Sehnsucht, Du Allgütiger, Allbarmherziger!
Alles Leben kommt von Dir, und alle Kraft liegt in der Hand Deiner Allmacht.
Wen immer Du erhöhst, der ist über die Engel erhöht und erlangt die Stufe des ›Wahrlich, Wir hoben ihn auf eine hohe Stufe empor‹, und wen immer Du erniedrigst, der wird gemeiner als der Staub, nein, weniger als ein Nichts.
O Göttliche Vorsehung!
Böse, sündig und haltlos wie wir sind, suchen wir dennoch bei Dir den ›Sitz der Wahrheit‹ und sehnen uns danach, das Antlitz des Allmächtigen Königs zu schauen.
Dein ist der Befehl, alle Herrschaft liegt bei Dir, und das Reich der Macht beugt sich auf Dein Geheiß.
Alles, was Du tust, ist reine Gerechtigkeit, ist Gnade in ihrer wahren Gestalt.
Ein Schimmer vom Strahlenglanz Deines Namens ›der Allbarmherzige‹ genügt, um jede Spur von Sündhaftigkeit aus der Welt zu bannen und zu tilgen, und ein einziger Hauch von den Lüften des Tages Deiner Offenbarung reicht aus, die ganze Menschheit mit einem neuen Gewand zu schmücken.
O Du Allmächtiger!
Verleihe Deinen schwachen Geschöpfen Deine Stärke, und belebe die, welche den Toten gleichen, auf dass sie Dich finden, zum Weltmeer Deiner Führung gelangen und standhaft in Deiner Sache bleiben.
Wird der Duft Deines Lobpreises in einer der verschiedenen Sprachen der Welt, des Ostens oder des Westens, verbreitet, dann wird diese Sprache wahrlich lieb und wert gehalten.
Wäre eine Sprache aber dieses Duftes beraubt, dann wäre sie keiner Erwähnung wert, sei es in Worten oder auch nur in Gedanken.
O Vorsehung, wir bitten Dich, zeige allen Menschen Deinen Weg und führe sie den geraden Pfad.
Wahrlich, Du bist der Allmächtige, der Allmachtvolle, der Allwissende, der Allschauende.«
Wir flehen zu Gott, Er möge dir beistehen, gerecht und aufrichtig zu sein, und dich mit den Dingen vertraut machen, die vor den Augen der Menschen verborgen waren. Er ist in Wahrheit der Mächtige, der Unbezwungene. Wir bitten dich, über das nachzudenken, was geoffenbart wurde, und in deiner Rede ehrlich und gerecht zu sein, auf dass vielleicht das Tagesgestirn der Wahrhaftigkeit und der Aufrichtigkeit in seinem Glanz erstrahle, dich aus dem Dunkel der Unwissenheit befreie und die Welt mit dem Licht der Erkenntnis erleuchte. Dieser Unterdrückte hat weder eine Schule besucht noch an dem Wortstreit der Gelehrten teilgenommen. Bei Meinem Leben! Nicht aus eigenem Antrieb habe Ich von Mir gekündet, sondern Gott hat Mich nach Seinem ureigenen Ratschluss geoffenbart. Im Tablet an Seine Majestät den Sháh – möge Gott, gepriesen und verherrlicht sei Er, ihm beistehen – strömten folgende Worte von der Zunge dieses Unterdrückten:
»O König! Ich war nur ein Mensch wie andere und lag schlafend auf Meinem Lager. Siehe, da wehten die Lüfte des Allherrlichen über Mich hin und lehrten Mich die Erkenntnis all dessen, was war. Dies ist nicht von Mir, sondern von Einem, der allmächtig und allwissend ist. Und Er gebot Mir, Meine Stimme zwischen Erde und Himmel zu erheben, und um dessentwillen befiel Mich, was jedes verständigen Menschen Tränen fließen ließ. Die Gelehrsamkeit der Menschen studierte Ich nicht; ihre Schulen betrat Ich nicht. Frage nach in der Stadt, wo Ich wohnte, und sei dessen wohl versichert, dass Ich nicht zu denen gehörte, die falsch reden. Das hier ist nur ein Blatt, das die Winde des Willens deines Herrn, des Allmächtigen, des Allgepriesenen, bewegt haben. Kann es ruhen, wenn der Sturmwind weht? Nein bei Ihm, dem Herrn aller Namen und Eigenschaften! Sie bewegen es nach ihrem Belieben. Das unscheinbare Ding ist wie ein Nichts vor Ihm, dem Ewigen. Sein allbezwingender Ruf hat Mich erreicht und ließ Mich Seinen Lobpreis unter allem Volke verkünden. Fürwahr, Ich war wie tot, als Sein Befehl erging. Die Hand des Willens deines Herrn, des Mitleidsvollen, des Barmherzigen, verwandelte Mich.«
Jetzt ist der Augenblick gekommen, dich mit den Wassern der Loslösung, die aus der Erhabensten Feder flossen, zu reinigen, und über das, was immer wieder herniedergesandt und geoffenbart wurde, nachzudenken. Dann strebe danach, soweit es in deinen Kräften steht, das Feuer der Feindschaft und des Hasses, das in den Herzen der Völker dieser Welt schwelt, mit der Macht der Weisheit und der Kraft deiner Worte auszulöschen. Die Göttlichen Boten wurden herabgesandt und Ihre Bücher wurden geoffenbart, damit die Erkenntnis Gottes vertieft und Einheit und Brüderlichkeit unter den Menschen gefördert werden. Aber siehe, wie sie das Gesetz Gottes zum Grund und Vorwand für Verderbtheit und Hass benützten. Wie bedauerlich, wie jämmerlich ist es, dass die meisten Menschen an den Dingen hängen, die sie besitzen, und sich nur mit diesen beschäftigen, während sie dessen, was Gottes ist, nicht gewahr werden und wie durch einen Schleier davon getrennt sind!
Sprich: »O Gott, mein Gott! Schmücke mein Haupt mit der Krone der Gerechtigkeit und meinen Tempel mit der Zier der Redlichkeit. Du bist wahrlich der Besitzer aller Wohltaten und Gaben.«
Gerechtigkeit und Redlichkeit sind die beiden Wächter, die über die Menschen wachen. Von ihnen gehen deutliche, gesegnete Worte aus, die die Grundlage für das Wohl der Welt und den Schutz ihrer Völker bilden.
Die folgenden Worte flossen aus der Feder dieses Unterdrückten in einem Seiner Tablets: »Die Absicht des einen wahren Gottes – erhaben ist Seine Herrlichkeit – ist es, aus der Tiefe des Menschen die geheimnisvollen Edelsteine ans Licht zu fördern – die Aufgangsorte Seiner Sache und die Speicher der Perlen Seiner Erkenntnis; denn Gott selbst ist der Unsichtbare, der Verborgene, vor den Augen der Menschen verhüllt. Denke über das nach, was der Barmherzige im Qur’án offenbarte: ›Keine Schau kann Ihn umfassen, aber Er umfasst alle Schau; Er ist der Scharfblickende, der Allkennende.‹«
Dass es den verschiedenen Gemeinschaften und den mannigfachen Glaubensrichtungen auf der Erde nie gestattet sein sollte, Gefühle der Feindschaft unter den Menschen zu nähren, gehört an diesem Tage zum Wesen des Glaubens Gottes und zu Seiner Religion. Diese Grundsätze und Gesetze, diese festgefügten und mächtigen Glaubenssysteme gingen alle aus einer Quelle hervor und sind die Strahlen eines Lichtes. Wenn sie sich voneinander unterscheiden, so ist dies den wechselnden Erfordernissen der Zeitalter zuzuschreiben, in denen sie verkündet wurden.
Gürte deine Lenden, o Volk Bahás, und bemühe dich, dass sich vielleicht der Lärm religiösen Haders und Streites, der die Völker der Erde beunruhigt, lege und keine Spur davon mehr übrig bleibe. Um der Liebe zu Gott und Seinen Dienern willen erhebt euch, diese erhabene, folgenreiche Offenbarung zu unterstützen. Religiöser Fanatismus und Hass sind ein weltverzehrendes Feuer, dessen Gewalt niemand zu dämpfen vermag. Nur die Hand Göttlicher Macht kann die Menschheit von dieser verheerenden Plage befreien. Denke an den Krieg, der zwischen den beiden Nationen entbrannt ist! Beide Seiten setzen ihre ganze Habe und ihr Leben aufs Spiel. Wieviele Dörfer wurden völlig ausgelöscht!
Die Äußerung Gottes ist eine Lampe, deren Licht die Worte sind: Ihr seid die Früchte eines Baumes und die Blätter eines Zweiges. Verkehrt miteinander in größter Liebe und Eintracht, in Freundschaft und Brüderlichkeit. Er, die Sonne der Wahrheit, ist Mein Zeuge! So mächtig ist das Licht der Einheit, dass es die ganze Erde erleuchten kann. Der eine wahre Gott, der alle Dinge kennt, bezeugt die Wahrheit dieser Worte.
Bemüht euch, diese erlauchte und erhabene Stufe zu erreichen, eine Stufe, die den Schutz und die Sicherheit der ganzen Menschheit verbürgt. Dieses Ziel übertrifft jedes andere Ziel, und dieses Streben ist der Fürst allen Strebens. Aber noch verdunkeln dichte Wolken der Unterdrückung das Morgenlicht der Gerechtigkeit; solange sie nicht zerstreut sind, fällt es schwer, die Herrlichkeit dieser Stufe vor den Augen der Menschen zu entschleiern. Diese dichten Wolken sind der Ausdruck eitler Vorstellungen und leerer Einbildungen, die die Geistlichen Persiens hegen. Einmal sprachen Wir in der Sprache des Gesetzgebers, ein anderes Mal in der des Wahrheitssuchers und des Mystikers; aber immer war es Unsere höchste Absicht und Unser größter Wunsch, die Herrlichkeit und Erhabenheit dieser Stufe zu enthüllen. Wahrlich, Gott ist ein ausreichender Zeuge!
O Volk Bahás! Verkehre mit allen Menschen im Geiste der Freundschaft und Kameradschaft. Wenn du eine Wahrheit erkannt hast und ein Juwel besitzest, das andere nicht besitzen, dann teile es mit ihnen in Worten größter Freundlichkeit und höchsten Wohlwollens. Wird die Wahrheit angenommen und erfüllt sie ihren Zweck, so ist dein Ziel erreicht. Weist jemand sie zurück, so überlasse ihn sich selbst und flehe zu Gott, dass Er ihn führe. Hüte dich, ihn unfreundlich zu behandeln. Freundlicher Zuspruch ist ein Magnet für die Menschenherzen. Er ist das Brot des Geistes, er verleiht den Worten Bedeutung und ist die Quelle des Lichts der Wahrheit und des Verstehens.
Mit »Geistlichkeit« sind an der zuvor angeführten Stelle jene Menschen gemeint, die sich äußerlich das Gewand der Erkenntnis überwerfen, in ihrem Innern aber deren ermangeln. In diesem Zusammenhang führten Wir im Tablet an Seine Majestät den Sháh verschiedene Textstellen aus den Verborgenen Worten an, die die Feder Abhás unter dem Titel Buch der Fáṭimih – Gottes Segen ruhe auf ihr – offenbarte.
»O ihr Toren, die ihr als weise geltet! Warum verkleidet ihr euch als Hirten, da ihr doch innerlich zu Wölfen wurdet, die nach Meiner Herde trachten? Ihr gleicht dem Morgenstern, der vor der Dämmerung strahlend und hell scheint und der doch die Wanderer zu Meiner Stadt in die Irre und auf den Pfad des Verderbens leitet.«
Desgleichen sagt Er:»O ihr scheinbar Vollkommenen, doch innerlich Unvollkommenen! Ihr seid wie reines, doch bitteres Wasser, das äußerlich kristallklar scheint, von dem aber bei der Probe durch den göttlichen Prüfer nicht ein Tropfen angenommen wird. Ja, der Sonnenstrahl fällt gleicherweise auf den Staub wie den Spiegel, doch in ihrem Widerschein unterscheiden sie sich wie der Stern von der Erde – ja mehr noch, der Unterschied ist unermesslich.«
Und weiterhin spricht Er:»O Wesen der Leidenschaft! Manches Mal kam Ich in der Morgendämmerung aus den Reichen des Unendlichen zu deiner Wohnung und fand dich auf dem Lager der Behaglichkeit mit anderem als Mir beschäftigt. Da kehrte Ich dem Blitzstrahl des Geistes gleich zu den Reichen der himmlischen Herrlichkeit zurück, ohne es in Meiner Zufluchtstätte droben die Heerscharen der Heiligkeit wissen zu lassen.«
Und wiederum spricht Er: »O du Sklave dieser Welt! Zu mancher Morgenstunde wehte der Hauch Meiner liebenden Güte über dich hin und fand dich auf dem Lager der Nachlässigkeit tief schlafend. Deinen bejammernswerten Zustand beklagend, kehrte er zurück, woher er gekommen war.«
Jene Geistlichen aber, die wahrhaft mit der Zier der Erkenntnis und mit einem edlen Charakter geschmückt sind, sind wie das Haupt für den Körper der Welt und wie Augen für die Völker. Zu allen Zeiten hing und hängt die Führung der Menschen von solchen gesegneten Seelen ab. Wir flehen zu Gott, Er möge ihnen gnädig beistehen, nach Seinem Willen und Wohlgefallen zu handeln. Er ist wahrlich der Herr aller Menschen, der Herr dieser Welt und der kommenden.
O Shaykh! Wie Wir erfahren haben, hast du dich von Uns abgewandt und dich in solcher Weise gegen Uns gestellt, dass du den Leuten befahlst, Mich zu verfluchen und das Blut der Diener Gottes zu vergießen. Gott belohne den, der da sagte: »Gerne will ich dem Richter gehorchen, der in so ungewöhnlicher Weise verfügte, dass mein Blut im Ḥill wie im Ḥaram vergossen werde.« Wahrlich, Ich sage: Was sich auch immer auf dem Pfade Gottes zuträgt, es ist das Wohlgefallen der Seele und der Wunsch des Herzens. Tödliches Gift ist auf Seinem Pfade reiner Honig und jede Trübsal ein Trunk kristallklaren Wassers. Im Tablet an Seine Majestät den Sháh steht geschrieben: »Bei Ihm, der die Wahrheit ist! Ich fürchte keinen Kummer auf Seinem Pfad noch irgendeine Prüfung in Meiner Liebe zu Ihm. Wahrlich, Gott machte das Leid zum Morgentau auf Seiner grünen Au und zum Docht für Seine Lampe, die Erde und Himmel erleuchtet.«
Wende dein Herz Ihm zu, der die Ka‘bah Gottes, des Helfers in Gefahr, des Selbstbestehenden, ist, und erhebe deine Hände zur Gnade Gottes, des Herrn aller Welten, in so festem Glauben, dass sich alle erschaffenen Dinge gleichfalls veranlasst sehen, die Hände zu erheben. Alsdann richte dein Angesicht in solcher Weise auf Ihn, dass alles Leben gleich dir zu Seinem strahlend hellen Horizont aufblickt, und sprich: »Du siehst mich, o mein Herr, wie ich mein Antlitz dem Himmel Deiner Gnade und dem Weltmeer Deiner Gunst zuwende, losgelöst von allem außer Dir. Ich bitte Dich, beim Glanz der Sonne Deines Erscheinens auf dem Berge Sinai und bei den Strahlen des Gestirns Deiner Gnade, das vom Himmelskreis Deines Namens ›der Immervergebende‹ herniederstrahlt, gewähre mir Deine Vergebung und lass Deine Barmherzigkeit über mir walten. Sodann schreibe für mich mit Deiner Feder der Herrlichkeit nieder, was mich durch Deinen Namen in der Welt der Schöpfung erhöht. Hilf mir, o mein Herr, mich Dir zuzuwenden und auf die Stimme Deiner Geliebten zu hören, die alle Macht der Erde nicht schwächen konnte und die die Gewalt der Völker nicht von Dir fernzuhalten vermochte. Dir eilen sie entgegen und sprechen: ›Gott ist unser Herr, der Herr aller im Himmel und auf Erden!‹«
O Shaykh! Wahrlich, Ich sage dir: Das Siegel des Erlesenen Weines ist in Seinem Namen ›der Selbstbestehende‹ erbrochen worden; versage ihn dir nicht! Dieser Unterdrückte spricht nur nach Gottes Willen; um Gottes willen solltest auch du über das nachdenken, was herniedergesandt und geoffenbart wurde, damit vielleicht auch du an diesem gesegneten Tage deinen Anteil an den reichlichen Ausgießungen Dessen erhalten mögest, der wahrlich der Wohltäter aller ist, und du nicht leer ausgehen mögest! Dies würde Gott wahrlich nicht schwerfallen. Durch Gottes Wort wurde Adam, aus Staub geschaffen, auf den himmlischen Thron erhoben, ein einfacher Fischer wurde zur Schatzkammer göttlicher Weisheit, und Abú-Dhar, der Schäfer, wurde ein Fürst der Völker!
Dieser Tag, o Shaykh, war und ist niemals der Tag, an dem menschengemachte Künste und Wissenschaften dem Menschen als wahrer Maßstab gelten können, hat doch anerkanntermaßen Er, der in keiner Kunst oder Wissenschaft bewandert war, den Thron aus reinstem Gold bestiegen und den Ehrensitz im Rat der Erkenntnis eingenommen, während der gefeierte Erklärer und Wahrer dieser Künste und Wissenschaften ausgeschlossen blieb. Mit ›Künsten und Wissenschaften‹ ist hier gemeint, was mit Worten anfängt und mit Worten aufhört. Solche Künste und Wissenschaften jedoch, die gute Ergebnisse zeitigen, die Früchte tragen und dem Wohlergehen und dem Frieden der Menschen dienlich sind, waren vor Gott angenehm und werden es bleiben. Würdest du Meiner Stimme Gehör schenken, du würdest alle deine Habe beiseite werfen und deinen Blick auf den Ort heften, an dem das Weltmeer der Weisheit und des Wortes wogt und die Düfte der Güte deines Herrn, des Mitleidsvollen, wehen.
In diesem Zusammenhang erscheint es Uns ratsam, kurz einige vergangene Geschehnisse anzuführen, die vielleicht der Sache der Gerechtigkeit und Rechtlichkeit zur Rechtfertigung dienen können.
Als Seine Majestät der Sháh – möge ihm Gott, sein Herr, der Allbarmherzige, mit Seiner stärkenden Gnade beistehen – eine Reise nach Iṣfahán plante, besuchte dieser Unterdrückte mit seiner Erlaubnis die heiligen und erlauchten Ruhestätten der Imáme – Gottes Segen ruhe auf ihnen.
Als Wir zurückkehrten, begaben Wir Uns wegen der großen Hitze, die in der Hauptstadt herrschte, nach Lavásán.
Kurz nach Unserer Abreise wurde der Anschlag auf das Leben Seiner Majestät verübt – möge Gott, erhaben und verherrlicht sei Er, ihm beistehen.
Es waren unruhige Tage, und die Flammen des Hasses schlugen hoch.
Viele wurden verhaftet, darunter auch dieser Unterdrückte.
Bei der Gerechtigkeit Gottes!
Wir standen in keinerlei Beziehung zu dieser Missetat, und Unsere Unschuld wurde von den Gerichten einwandfrei festgestellt.
Dennoch ergriff man Uns und führte Uns von Níyávarán, dem damaligen Wohnsitz Seiner Majestät, zu Fuß und in Ketten, barhäuptig und mit bloßen Füßen, in den Kerker von Ṭihrán.
Ein roher Kerl, der neben Uns herritt, riss Uns den Hut vom Haupte, während Wir von einem Trupp Henkersknechte und Amtspersonen dahingetrieben wurden.
Vier Monate lang mussten Wir in einem unbeschreiblich schmutzigen Loch verbringen.
Eine enge, finstere Grube wäre dem Kerker vorzuziehen, in den dieser Unterdrückte und andere ähnlich Misshandelte gesperrt wurden.
Bei Unserer Einlieferung wurden Wir zuerst einen pechschwarzen Gang entlanggeführt, von dort stiegen Wir drei steile Treppen zu dem Verließ hinab, das Uns bestimmt war.
Dieser Kerker war in dichtes Dunkel gehüllt; Unsere Mitgefangenen zählten nahezu einhundertfünfzig Menschen:
Diebe, Mörder und Straßenräuber.
Trotz seiner Überfüllung hatte das Verließ keinen anderen Auslass als den Gang, durch den Wir gekommen waren.
Keine Feder kann diesen Ort beschreiben, keine Zunge seinen widerlichen Gestank schildern.
Die meisten dieser Menschen hatten weder Kleider noch Stroh, darauf zu liegen.
Nur Gott weiß, was Wir in diesem übelriechenden, finsteren Raum zu leiden hatten!
Während Wir in diesem Kerker lagen, dachten Wir Tag und Nacht über die Taten, die Geisteshaltung und die Lebensführung der Bábí nach. Wir fragten Uns, was so hochgesinnte, edle und verständige Leute zu solch einem vermessenen, abscheulichen Anschlag gegen das Leben Seiner Majestät veranlasst haben könnte. Hierauf beschloss dieser Unterdrückte, sich nach Seiner Entlassung aus dem Gefängnis aufzumachen und alle Kraft an die Aufgabe der geistigen Neubelebung dieser Menschen zu wenden.
Eines Nachts im Traum waren von allen Seiten diese erhabenen Worte zu hören: »Wahrlich, Wir werden Dich durch Dich selbst und durch Deine Feder siegreich machen. Sei nicht traurig über das, was Dir widerfahren ist, und fürchte Dich nicht, denn Du bist in Sicherheit. Binnen kurzem wird Gott die Schätze der Erde offenkundig machen – Menschen, die Dir beistehen werden durch Dich selbst und durch Deinen Namen, durch welchen Gott die Herzen derer belebt, die Ihn erkannt haben.«
Und als dieser Unterdrückte Sein Gefängnis verließ, reisten Wir nach dem ‘Iráq, dem Befehl Seiner Majestät des Sháhs folgend – möge Gott, gepriesen sei Er, ihm beistehen –, wobei Wir von Beamten im Dienst der geschätzten und geehrten Regierung von Persien und Russland geleitet wurden. Nach Unserer Ankunft offenbarten Wir mit der Hilfe Gottes und Seiner Gnade und Barmherzigkeit einer Regenflut gleich Unsere Verse und sandten diese in verschiedene Teile der Welt. Alle Menschen, besonders aber dieses Volk, ermahnten Wir mit weisem Rat und liebendem Verweis und verboten ihm, sich in Aufruhr, Zank, Wortstreit oder Kampf einzulassen. Durch Gottes Gnade wandelte sich auf diese Weise törichter Eigensinn in fromme Verständigkeit, und aus Waffen wurden Werkzeuge des Friedens.
In den Tagen, da Ich im Kerker in Ṭihrán lag, vergönnten Mir die schweren Ketten, die Mich wundrieben, und die üble Luft nur wenig Schlaf; dennoch hatte Ich in den seltenen Augenblicken des Schlummers ein Gefühl, wie wenn etwas vom Scheitel Meines Hauptes über Meine Brust strömte, einem mächtigen Sturzbach gleich, der sich vom Gipfel eines hohen Berges zu Tal ergießt. Jedes Glied Meines Körpers wurde so in Flammen gesetzt, und Meine Zunge sprach in solchen Augenblicken Worte, die zu hören kein Mensch hätte ertragen können.
Im folgenden wollen Wir einige Stellen aus Tablets anführen, die besonders für dieses Volk geoffenbart wurden, damit sich jeder überzeuge, dass dieser Unterdrückte in einer Weise gehandelt hat, die vor den Einsichtsvollen und vor jenen, welche Gerechtigkeit und Billigkeit verkörpern, wohl bestehen kann:
»O ihr Freunde Gottes in Seinen Städten, ihr Geliebten Gottes in Seinen Landen! Dieser Unterdrückte verpflichtet euch zu Ehrenhaftigkeit und Frömmigkeit. Gesegnet die Stadt, die durch ihr Licht erleuchtet wird! Durch diese Eigenschaften wird der Mensch erhoben und das Tor der Sicherheit vor aller Schöpfung geöffnet. Glücklich der Mensch, der sich fest an sie hält und ihren Wert erkennt, und wehe dem, der ihre Bedeutung leugnet!«
Und in anderem Zusammenhang wurden diese Worte geoffenbart: »Wir machen es den Dienern und Dienerinnen Gottes zur Pflicht, rein zu sein und Gott zu fürchten, auf dass sie den Schlummer ihrer verderbten Begierden abschütteln und sich Gott, dem Schöpfer der Himmel und der Erde, zuwenden. So haben Wir es den Gläubigen befohlen, als das Tagesgestirn der Welt vom Horizont des ‘Iráq erstrahlte. Meine Gefangenschaft grämt Mich nicht, noch bedrücken Mich die Leiden, die Ich erdulde, oder was Mir die Hände Meiner Bedrücker zugefügt haben. Was Mich härmt, ist das Betragen jener, die Meinen Namen tragen, aber Dinge begehen, die Mein Herz und Meine Feder zum Klagen bringen. Jene, die Unordnung im Lande verbreiten, Hand an das Eigentum anderer legen, ein Haus ohne Erlaubnis seines Besitzers betreten – wahrlich, mit diesen haben Wir nichts zu schaffen, bis sie bereuen und zu Gott, dem Immervergebenden, dem Allbarmherzigen, zurückkehren.«
Und wieder an anderer Stelle: »O Völker der Erde! Eilt, nach dem Wohlgefallen Gottes zu handeln, und kämpft tapfer, wie es euch zu kämpfen geziemt, für die Verkündigung Seiner unwiderstehlichen, unerschütterlichen Sache. Wir haben angeordnet, dass auf dem Pfade Gottes der Krieg mit den Heeren der Weisheit und des Wortes geführt werden soll, mit den Waffen eines guten Charakters und lobenswerter Taten. So wurde es von Ihm, dem Allmächtigen, dem Allmachtvollen, bestimmt. Es gibt keinen Ruhm für denjenigen, der Unordnung auf der Erde schafft, nachdem diese so wohl geordnet wurde. Fürchte Gott, o Volk, und zähle nicht zu denen, die Unrecht tun«.
Und nochmals in anderem Zusammenhang: »Redet nicht schlecht voneinander. Wahrlich, Wir sind gekommen, um alle Erdenbewohner zu vereinen und zusammenzuführen. Dies bezeugt das, was das Meer Meines Wortes unter den Menschen offenbarte, und doch ist die Mehrzahl der Menschen in die Irre gegangen. Wenn euch jemand verleumdet, wenn euch Leid auf dem Pfade Gottes befällt, dann seid geduldig und setzt euer Vertrauen auf Ihn, den Hörenden, den Sehenden. Er, wahrlich, ist Augenzeuge; Er sieht alles und tut kraft Seiner höchsten Herrschaft, was Ihm gefällt. Wahrlich, Er ist der Herr der Stärke und der Macht. Im Buche Gottes, des Mächtigen, des Großen, ist euch verboten, euch in Kampf und Streit einzulassen. Haltet euch fest an das, was euch und den Völkern der Welt nützt. So befiehlt es euch der König der Ewigkeit, der in Seinem Größten Namen offenbar ist. Er, wahrlich, ist der Verordner, der Allweise.«
Und wieder ein andermal: »Hütet euch, irgend jemandes Blut zu vergießen! Zieht das Schwert eurer Zunge aus der Scheide der Äußerung, denn damit könnt ihr die Bollwerke der Menschenherzen erobern. Wir haben das Gebot, den Heiligen Krieg gegeneinander zu führen, aufgehoben. Gottes Barmherzigkeit hat wahrlich alle erschaffenen Dinge umfangen – wolltet ihr es doch begreifen!«
Und wiederum an anderer Stelle: »O Volk! Verbreite keine Unordnung im Lande und vergieße nicht irgend jemandes Blut! Missbrauche nicht das Vermögen anderer und folge nicht jedem fluchwürdigen Schwätzer!«
Und in noch anderem Zusammenhang: »Die Sonne des Göttlichen Wortes kann niemals untergehen, ihre Strahlen können nicht ausgelöscht werden. An diesem Tage wurden die folgenden erhabenen Worte von dem Lotosbaum gehört, über den hinaus keiner gehen kann: ›Ich halte zu dem, der Mich liebt, der getreu Meine Gebote befolgt und alles von sich wirft, was ihm in Meinem Buch verboten wurde.‹«
Und wieder ein anderes Mal: »Dies ist der Tag, von Gott zu sprechen, Sein Lob zu verkünden und Ihm zu dienen; beraubt euch dessen nicht. Ihr seid die Buchstaben der Worte, ihr seid die Worte des Buches. Ihr seid die Triebe, die die Hand der Güte in den Boden der Barmherzigkeit pflanzte und die die Schauer der Großmut zum Blühen brachten. Er hat euch vor den Stürmen des Unglaubens und den Unwettern der Gottlosigkeit behütet, und Er hat euch mit den Händen Seiner liebenden Vorsehung großgezogen. Jetzt ist es für euch an der Zeit, Blätter zu treiben und Früchte zu tragen. Die Früchte am Baume des Menschen sind seit eh und je edle Taten und ein lobenswerter Charakter. Vorenthaltet diese Früchte den Achtlosen nicht! Werden sie angenommen, ist euer Ziel erreicht und der Zweck des Lebens erfüllt. Wo nicht, da überlasst jene ihrem Zeitvertreib, leeren Wortstreit zu führen. Strebe danach, o Volk Gottes, die Herzen der verschiedenen Völker auf Erden mit den Wassern deiner Nachsicht und Güte von Hass und Feindseligkeit zu reinigen und zu läutern, auf dass sie würdig und tauglich werden, die Strahlen der Sonne der Wahrheit aufzunehmen.«
Im vierten Ishráq des Ishráqát (des Tablets von der Pracht) führten Wir aus: »Jede Sache braucht einen Helfer. In dieser Sendung sind die Heerscharen, die sie zum Siege führen, lobenswerte Taten und ein aufrechter Charakter. Der Anführer und Befehlshaber dieser Heerscharen ist seit je die Gottesfurcht, die alle Dinge umfasst und beherrscht.«
Im dritten Tajallí des Buches Tajallíyát (des Buches vom Strahlenglanz) schrieben Wir: »Künste, Gewerbe und Wissenschaften erhöhen die Welt des Seins und tragen zu ihrer Vervollkommnung bei. Wissen gleicht den Flügeln im Leben des Menschen, es ist wie eine Leiter für seinen Aufstieg; es ist jedermanns Pflicht, sich Wissen zu erwerben. Jedoch sollten solche Wissenschaften studiert werden, die den Völkern auf Erden nützen, nicht solche, die mit Worten beginnen und mit Worten enden. Die Völker der Welt verdanken in der Tat viel den Wissenschaftlern und Handwerkern. Dies bezeugt das Mutterbuch an solch hervorragender Stelle.«
In der Tat, Wissen ist ein wahrer Schatz für den Menschen, eine Quelle des Ruhmes, der Großmut, der Freude, der Erhabenheit, des Frohsinns und der Heiterkeit. Glücklich der Mensch, der sich daran hält, und wehe dem Achtlosen!
Es ist deine Pflicht, unter allen Umständen die Menschen zu dem anzuhalten, was sie befähigt, geistige Eigenschaften und edle Taten an den Tag zu legen, auf dass sie gewahr werden, was zur Erhöhung des Menschen führt, und mit ganzer Kraft der höchsten Stufe, dem Gipfel des Ruhmes entgegenstreben. Die Gottesfurcht war stets das Wichtigste in der Erziehung Seiner Geschöpfe. Wohl denen, die sie erlangt haben!
Das erste Wort, das die Feder Abhás offenbarte und auf dem ersten Blatt des Paradieses niederschrieb, lautet: »Wahrlich, Ich sage euch: Die Gottesfurcht war von jeher ein sicherer Schutz und eine feste Burg für alle Völker der Welt. Sie ist das vortrefflichste Mittel zum Schutz der Menschheit und die Hauptursache ihrer Erhaltung. Es gibt etwas im Wesen des Menschen, das ihn beschützt und bewahrt vor dem, was unwürdig und unpassend ist. Dieses Etwas wird ›Sittsamkeit‹ genannt. Aber nur wenigen ist diese Tugend beschieden, denn nicht alle sind mit ihr ausgestattet. Es obliegt den Königen und den geistigen Führern der Welt, sich fest an die Religion zu halten, denn durch sie wird allen außer Ihm selbst Gottesfurcht eingeflößt.«
Das zweite Wort, das Wir auf dem zweiten Blatt des Paradieses verzeichneten, ist das folgende: »In diesem Augenblick wendet sich die Feder des Göttlichen Erklärers an die Offenbarungen der Obrigkeit und die Quellen der Macht, nämlich an die Könige und Regenten der Erde – möge Gott ihnen beistehen – und befiehlt ihnen, stets die Anliegen der Religion zu unterstützen und sich fest an sie zu halten. Religion ist wahrlich das vortrefflichste Mittel zur Errichtung der Ordnung in der Welt und für die Ruhe ihrer Völker. Die Schwäche der Pfeiler der Religion hat die Toren gestärkt und sie dreist und anmaßend gemacht. Wahrlich, Ich sage: Je stärker die Religion verfällt, desto widerspenstiger werden die Gottlosen. Dies kann letztlich nur in Chaos und Gesetzlosigkeit enden. Hört auf Mich, o ihr Einsichtsvollen, und seid gewarnt, o ihr, die ihr Unterscheidungsvermögen besitzt!«
Wir hegen die Hoffnung, dass du mit aufmerksamem Ohr auf das hörst, was Wir dir mitgeteilt haben, damit es dir gelingen möge, die Menschen von dem, was sie besitzen, weg- und zu dem, was Gott besitzt, hinzuführen. Wir flehen zu Gott, er möge das Licht der Redlichkeit und die Sonne der Gerechtigkeit von den dichten Wolken der Widerspenstigkeit befreien und auf die Menschen scheinen lassen. Kein Licht kann sich mit dem der Gerechtigkeit vergleichen. Die Begründung der Ordnung in der Welt und die Ruhe der Völker hängen davon ab.
Im Buch der Äußerung wurden die folgenden erhabenen Worte niedergeschrieben und festgehalten: »Sprecht, o Freunde! Strebt danach, dass die Leiden, die dieser Unterdrückte und ihr auf dem Pfade Gottes erduldetet, sich nicht als vergebens erweisen. Klammert euch an den Saum der Tugend und haltet euch fest am Seil der Vertrauenswürdigkeit und Frömmigkeit. Befasst euch mit den Dingen, die der Menschheit nützen, und nicht mit euren verderbten, selbstischen Begierden. O ihr Anhänger dieses Unterdrückten! Ihr seid die Hirten der Menschheit! Befreit eure Herden von den Wölfen übler Lüste und Leidenschaften und schmückt sie mit der Zier der Gottesfurcht. Also lautet der unumstößliche Befehl, der zu dieser Stunde aus der Feder Dessen fließt, der der Altehrwürdige der Tage ist. Bei der Gerechtigkeit Gottes! Das Schwert eines tugendhaften Charakters und aufrechten Verhaltens ist schärfer als Klingen aus Stahl. Die Stimme des wahren Glaubens ruft in diesem Augenblick laut und spricht: O Volk! Wahrlich, der Tag ist gekommen, und Mein Herr ließ Mich durch ein Licht erstrahlen, dessen Glanz die Sonnen der Äußerung in den Schatten stellt. Fürchtet den Barmherzigen und gehört nicht zu denen, die in die Irre gehen!«
Das dritte Wort, das Wir auf dem dritten Blatt des Paradieses aufzeichneten, lautet: »O Sohn des Menschen! Wenn du auf Barmherzigkeit siehst, dann gib auf, was dir Nutzen bringt, und halte dich an das, was der Menschheit nützt. Und wenn du auf Gerechtigkeit siehst, dann wähle für deinen Nächsten, was du für dich selbst wählst. Demut erhebt den Menschen zum Himmel des Ruhms und der Macht, Stolz dagegen erniedrigt ihn zu Schmach und Schande. Groß ist dieser Tag und mächtig der Ruf! In einem Unserer Tablets haben Wir diese erhabenen Worte geoffenbart: ›Wenn die Welt des Geistes ganz auf den Gehörsinn übertragen wäre, könnte dieser beanspruchen, würdig zu sein, auf die Stimme, die vom Höchsten Horizonte aus ruft, zu lauschen; denn anders sind diese Ohren, durch Lügen besudelt, niemals aufnahmefähig.‹ Wohl denen, die hören, und wehe den Achtlosen!«
Wir flehen zu Gott – gepriesen sei Seine Herrlichkeit –, und Wir hegen die Hoffnung, dass Er gnädig den Offenbarungen des Reichtums und der Macht, den Dämmerungsorten der Herrschaft und des Ruhmes, den Königen auf Erden, beistehe – möge Gott ihnen durch Seine stärkende Gnade helfen –, den Geringeren Frieden zu errichten.
Dies ist in der Tat das beste Mittel, die Ruhe der Völker zu sichern.
Es ist die Pflicht der Herrscher der Welt – möge ihnen Gott helfen –, sich vereint und standhaft an diesen Frieden zu halten, er ist das wichtigste Werkzeug für den Schutz der ganzen Menschheit.
Wir hoffen, dass sich die Herrscher erheben werden, um das zu vollbringen, was die Wohlfahrt der Menschen verbürgt.
Sie müssen eine allumfassende Versammlung einberufen, an der entweder sie selbst oder ihre Minister teilnehmen, und Maßnahmen durchsetzen, die erforderlich sind, um Einheit und Eintracht unter den Menschen zu schaffen.
Die Waffen des Krieges müssen sie ablegen und sich den Machtmitteln weltweiten Aufbaus zuwenden.
Sollte sich ein König gegen einen anderen erheben, müssen alle anderen Könige aufstehen, um ihn daran zu hindern.
Dann werden sie Waffen und Kriegsgerät nur noch in dem Maß benötigen, wie es für die innere Sicherheit ihrer Länder unumgänglich ist.
Wenn sich die Herrscher zu dieser allumfassenden Segnung entschließen, werden die Völker aller Staaten in Ruhe und Zufriedenheit ihren Geschäften nachgehen, und die Seufzer und Klagen der meisten Menschen werden verstummen.
Wir flehen zu Gott, Er möge ihnen beistehen, nach Seinem Willen und Wohlgefallen zu handeln.
Er, wahrlich, ist der Herr des Thrones in der Höhe und auf Erden hienieden, der Herr dieser und der kommenden Welt.
Es wäre vorzuziehen und weit besser, wenn die hochgeehrten Könige selbst an jener Versammlung teilnähmen und ihre Beschlüsse verkündeten.
Jeder König, der sich erhebt, um diese Aufgabe zu vollbringen, wird wahrlich vor Gottes Augen zum Leitstern aller Könige werden.
Glücklich ist er, und groß ist sein Segen!
Jedesmal, wenn in diesem Land Männer für das Heer ausgehoben werden, erfasst das Volk große Furcht. Jahr für Jahr verstärkt jede Nation ihre Streitkräfte, denn die Regierungen sind unersättlich in dem Verlangen, ihren Truppen immer neue Rekruten zuzuführen. Wie Wir hörten, hat sich die Regierung Persiens – möge Gott ihr beistehen – in gleicher Weise entschlossen, das Heer zu verstärken. Nach Ansicht dieses Unterdrückten würde eine gut ausgerüstete und geschulte Streitmacht von hunderttausend Mann genügen. Wir hoffen, du wirst dem Licht der Gerechtigkeit zu hellerem Schein verhelfen. Bei der Rechtlichkeit Gottes! Gerechtigkeit ist eine starke Macht. Sie ist es vor allem, die die Bollwerke der Herzen und Seelen der Menschen bezwingt, sie offenbart die Geheimnisse der Welt des Seins und ist die Bannerträgerin der Liebe und Großmut.
In den Schätzen der Erkenntnis Gottes liegt ein Wissen verborgen, das – richtig angewandt –, wenn auch nicht ganz, so doch in hohem Maße, die Furcht vertreibt. Dieses Wissen sollte von Kindheit an gelehrt werden, weil es viel dazu beiträgt, die Furcht zu bannen. Was die Furcht vermindert, steigert den Mut. Wenn der Wille Gottes Uns beisteht, wird vielleicht eine längere Abhandlung über diese Frage aus der Feder des Göttlichen Erklärers fließen, in der auch enthüllt wird, was auf den Gebieten der Künste und Wissenschaften zur Erneuerung der Welt und ihrer Nationen führt. Auch wurde von der Feder des Höchsten in dem Roten Buche ein Wort niedergeschrieben und festgehalten, das imstande ist, die in den Menschen verborgene Kraft voll zu enthüllen, ja ihre Wirksamkeit zu verdoppeln. Wir flehen zu Gott – gepriesen und verherrlicht sei Er –, Seinen Dienern gnädig zu helfen, das zu tun, was Ihm wohlgefällig und angenehm ist.
Heutzutage haben Uns Feinde von allen Seiten umringt, und das Feuer des Hasses ist entzündet. O Völker der Erde! Bei Meinem Leben und dem euren! Nie hatte dieser Unterdrückte den Wunsch nach Führerschaft, noch hege Ich ihn heute. Mein Ziel war und ist zu tilgen, was Streit zwischen den Völkern der Welt und Entfremdung zwischen den Nationen verursacht, auf dass alle Menschen von jeder irdischen Bindung geheiligt und frei werden, sich ihrem wahren Besten zu widmen. Wir bitten Unsere Geliebten flehentlich, den Saum Unseres Gewandes nicht mit dem Staub der Falschheit zu beschmutzen noch Hinweise auf das zu dulden, was sie als Zeichen und Wunder ansehen, und dadurch Unseren Rang und Unsere Stufe zu erniedrigen oder der Reinheit und Heiligkeit Unseres Namens zu schaden.
Gütiger Gott! Dies ist der Tag, an dem der Weise den Rat dieses Unterdrückten suchen und Ihn, der die Wahrheit ist, befragen sollte, was zum Ruhm und zur Befriedigung der Menschen führt. Und doch sind alle emsig bemüht, dieses herrliche, dieses strahlende Licht zu löschen, und trachten eifrig danach, Uns eine Schuld nachzuweisen oder sich mit Protesten entschieden gegen Uns zu wenden. Sie gehen so weit, das Verhalten dieses Unterdrückten auf so schlimme Art verdreht und entstellt wiederzugeben, dass es unschicklich wäre, dies näher auszuführen. Einer Unserer Freunde berichtete, er habe unter den Einwohnern der Großen Stadt (Konstantinopel) jemanden mit großem Bedauern erklären hören, dass jedes Jahr eine Summe von fünfzigtausend Túmán von seinem Heimatland nach ‘Akká geschickt würde. Es wurde aber nicht erklärt, wer diese Summe aufbrachte, noch durch wessen Hände sie ging.
Kurz gesagt:
Dieser Unterdrückte ist angesichts all dessen, was Ihm von ihren Händen zugefügt und was über Ihn geredet wurde, geduldig geblieben und hat Seinen Frieden gewahrt.
Ist es doch Unser Ziel, mit Hilfe der liebenden Vorsehung Gottes – gepriesen sei Seine Herrlichkeit – und Seiner alles überbietenden Gnade durch die Kraft Unserer Worte alle Streitigkeiten, allen Krieg und alles Blutvergießen vom Antlitz der Erde zu tilgen.
Ungeachtet dessen, was sie ausgestreut haben, sind Wir immer und überall in geziemender Geduld verblieben und haben sie Gott überlassen.
Auf diese besondere Anschuldigung aber haben Wir erwidert:
Wenn sie der Wahrheit entspräche, geziemte es sich, Ihm, dem Herrn alles Seins und dem König des Sichtbaren wie des Unsichtbaren, dafür dankbar zu sein, dass Er in Persien Einen erweckte, der es als Gefangener und ohne jede Hilfe und Unterstützung vermochte, einen bestimmenden Einfluss auf dieses Land zu gewinnen und eine jährliche Steuereinnahme daraus zu ziehen.
Solch ein Erfolg wäre eher zu loben als zu tadeln, wenn man nur zu denen gehörte, die gerecht in ihrem Urteil sind.
Sollte jemand in die Lebensverhältnisse dieses Unterdrückten Einsicht nehmen wollen, möge er sich sagen lassen, dass diesen Gefangenen hier, von der Welt verfolgt und von ihren Völkern mit Unbill überhäuft, Tag und Nacht selbst die bescheidensten Mittel zum Leben vorenthalten wurden.
Nur ungern sprechen Wir von solchen Dingen, auch hatten Wir niemals den Wunsch, über Unsere Ankläger Beschwerde zu führen.
In den Mauern dieser Gefängnisstadt musste ein hochgeachteter Mann eine zeitlang Steine brechen, um sein Leben zu fristen; andere zehrten zu Zeiten von der himmlischen Speise, die Hunger heißt.
Wir flehen zu Gott – gepriesen und verherrlicht sei Er –, Er möge allen Menschen helfen, gerecht und ehrlich zu sein, und ihnen gnädig beistehen, dass sie bereuen und sich Ihm wieder zuwenden.
Er, wahrlich, hört und ist bereit zu antworten.
Verherrlicht seist Du, o Herr mein Gott! Du siehst, was diesem Unterdrückten von jenen zugefügt wurde, die sich Mir nicht anschlossen, die sich erhoben haben, Mir solches Leid anzutun, Mich so zu erniedrigen, dass keine Feder es schildern, keine Zunge es erzählen, kein Tablet die Schwere dieser Last ertragen kann. Du hörst den Schrei Meines Herzens und den Seufzer Meines innersten Wesens. Du weißt, was Deinen Vertrauten in Deinen Städten und Deinen Erwählten in Deinem Lande von jenen zugefügt wurde, die Deinen Bund und Dein Testament brachen. Ich flehe Dich an, o mein Herr, bei den Seufzern derer, die Dich überall in der Welt lieben, bei ihrer Klage über ihr Fernsein vom Hofe Deiner Gegenwart, bei dem Blute, das aus Liebe zu Dir vergossen wurde, bei den Herzen, die auf Deinem Pfad dahingeschmolzen sind – beschütze Deine Geliebten vor der Grausamkeit derer, die der Geheimnisse Deines Namens ›der Unbezwungene‹ nicht gewahr wurden. Stehe ihnen bei, o mein Herr, mit Deiner Macht, die über alle Dinge herrscht, und hilf ihnen, geduldig und langmütig zu sein. Du bist der Allgewaltige, der Allmächtige, der Allgütige. Es gibt keinen Gott außer Dir, dem Großmütigen, dem Herrn überströmender Gnade.
Heutzutage gibt es Menschen, die, weit davon entfernt, gerecht und redlich zu sein, Mich mit dem Schwert des Hasses und dem Speer der Feindschaft angreifen, wobei sie vergessen, dass es jedem rechtlich Gesinnten zukommt, Ihm, den die Welt verworfen und den die Völker verlassen haben, nach Kräften beizustehen und Frömmigkeit und Gerechtigkeit walten zu lassen. Den meisten Zeitgenossen ist es bis heute nicht gelungen, die wahre Absicht dieses Unterdrückten zu entdecken, noch haben sie erkannt, aus welchem Grunde Er Seine zahllosen Leiden willig auf sich nahm. Unterdessen klagt die Stimme Meines Herzens: »O dass Mein Volk doch erkennte!« Losgelöst von allen Dingen spricht dieser Unterdrückte die erhabenen Worte: »Wogen umbranden die Arche Gottes, des Helfers in Gefahr, des Selbstbestehenden. Fürchte nicht den grimmen Sturm, o Seefahrer! Er, der die Dämmerung erscheinen lässt, ist wahrlich mit Dir in dieser Finsternis, die die Herzen aller Menschen in Schrecken versetzte, ausgenommen jene, die zu verschonen Gott, dem Allmächtigen, dem Unbezwungenen, beliebte.«
O Shaykh!
Ich schwöre bei der Sonne der Wahrheit, die sich erhob und vom Horizont dieses Gefängnisses erstrahlt!
Die Welt zu bessern ist die einzige Absicht dieses Unterdrückten.
Dies bezeugt jeder Mensch mit Urteilskraft, Unterscheidungsvermögen, Einsicht und Verständnis.
Von Prüfungen heimgesucht, hielt Er fest am Seil geduldiger Tapferkeit, fügte sich zufrieden in das, was Ihm Seine Feinde bereiteten, und rief aus:
»Ich habe Meinem Verlangen entsagt um Deines Verlangens willen, o Mein Gott, und habe Meinen Willen aufgegeben, um Deinen Willen zu offenbaren.
Bei Deiner Herrlichkeit!
Ich wünsche nicht, Mein Selbst und Mein Leben zu bewahren, es sei denn, um Deiner Sache zu dienen, und Ich liebe Mein Sein nur, um es auf Deinem Pfade zu opfern.
Du siehst und weißt, o Mein Herr, dass sie, die Wir baten, gerecht und ehrlich zu sein, sich ungerecht und grausam gegen Uns erhoben.
Nach außen hin hielten sie zu Mir, insgeheim aber halfen sie Meinen Feinden, die sich aufmachten, Mich zu entehren.
O Gott, Mein Gott!
Ich bezeuge, dass Du Deine Diener erschaffen hast, Deine Sache zu fördern und Dein Wort zu verherrlichen, und dennoch haben sie Deinen Feinden geholfen.
Ich flehe Dich an, bei Deiner Sache, die die Welt des Seins umschließt, und bei Deinem Namen, durch den Du alles Sichtbare und Unsichtbare unterwarfst, schmücke die Völker der Erde mit dem Lichte Deiner Gerechtigkeit und erleuchte ihre Herzen mit dem Glanz Deiner Erkenntnis.
O Mein Gott, Ich bin Dein Diener und Deines Dieners Sohn.
Ich bezeuge Deine Einheit und Deine Einzigkeit, die Heiligkeit Deines Seins und die Reinheit Deines Wesens.
Du siehst, o Mein Herr, Deine Vertrauten in der Gewalt der Verräter unter Deinen Geschöpfen und der Verleumder unter Deinem Volke.
Du weißt, was Uns angetan wurde von den Händen jener, die Du besser kennst als Wir.
Sie haben begangen, was den Schleier von jenen unter Deinen Geschöpfen, die Dir nahe sind, herabriss.
Ich flehe Dich an:
Hilf ihnen, das zu gewinnen, was ihnen in den Tagen des Dämmerungsortes Deiner Offenbarung und des Anbruchs Deiner Eingebung entgangen ist.
Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt, und in Deiner Hand liegt die Herrschaft über alles, was im Himmel und auf Erden ist.« Die klagende Stimme des wahren Glaubens wurde laut und ruft:
»O Volk!
Bei der Gerechtigkeit Gottes!
Ich habe Ihn erreicht, der Mich offenbarte und herniedersandte.
Dies ist der Tag, an dem der Sinai Dem zulächelt, der auf ihm Zwiesprache hielt, an dem der Karmel seinem Offenbarer und der Sadrah Ihm, der ihn lehrte, zujubeln.
Fürchtet Gott und gehört nicht zu denen, die Ihn verleugneten!
Haltet euch nicht von dem fern, was durch Seine Gnade verkündet wurde!
Greift nach dem Lebenswasser der Unsterblichkeit im Namen eures Herrn, des Herrn aller Namen, und trinkt im Gedenken an Ihn, den Mächtigen, den Unvergleichlichen!«
Wir haben in allen Lebenslagen den Menschen anbefohlen, was rechtens ist, und ihnen verboten, was falsch ist. Er, der Herr des Seins, ist Zeuge, dass dieser Unterdrückte von Gott für Seine Geschöpfe erflehte, was Einheit und Eintracht, Gemeinsinn und Einklang fördert. Bei der Gerechtigkeit Gottes! Dieser Unterdrückte ist der Verstellung nicht fähig. Er, wahrlich, offenbarte, was Er wünschte. Er, wahrlich, ist der Herr der Kraft, der Unbezwungene.
Wir führen noch einmal einige der erhabenen Worte an, die im Tablet an Seine Majestät den Sháh geoffenbart wurden, damit du mit Gewissheit innewerdest, dass alles, was darin zur Sprache kam, von Gott ist:»O König!
Ich war nur ein Mensch wie andere und lag schlafend auf Meinem Lager.
Siehe, da wehten die Lüfte des Allherrlichen über Mich hin und lehrten Mich die Kenntnis all dessen, was war.
Dies ist nicht von Mir, sondern von Einem, der allmächtig und allwissend ist.
Und Er gebot Mir, Meine Stimme zwischen Erde und Himmel zu erheben, und um dessentwillen befiel Mich, was jedes verständigen Menschen Tränen fließen ließ.
Die Gelehrsamkeit der Menschen studierte Ich nicht; ihre Schulen betrat Ich nicht.
Frage nach in der Stadt, wo Ich wohnte, und sei dessen wohl versichert, dass Ich nicht zu denen gehöre, die falsch reden.
Das hier ist nur ein Blatt, das die Winde des Willens deines Herrn, des Allmächtigen, des Allgepriesenen, bewegt haben.
Kann es ruhen, wenn der Sturmwind weht?
Nein, bei Ihm, dem Herrn aller Namen und Eigenschaften!
Sie bewegen es nach ihrem Belieben.
Das unscheinbare Ding ist wie ein Nichts vor Ihm, dem Ewigen.
Sein allbezwingender Ruf hat Mich erreicht und ließ Mich Seinen Lobpreis unter allem Volke verkünden.
Fürwahr, Ich war wie tot, als Sein Befehl erging.
Die Hand des Willens deines Herrn, des Mitleidvollen, des Barmherzigen, verwandelte Mich.
Würde irgend jemand aus eigenem Willen etwas aussprechen, weswegen alle Menschen, hoch und niedrig, Einspruch gegen ihn erheben werden?
Nein, bei Ihm, der die Feder die ewigen Geheimnisse lehrte: nur Der, welchen die Gnade des Allmächtigen, des Allgewaltigen, gestärkt hat.
Blicke auf diesen Unterdrückten, o König, mit den Augen der Gerechtigkeit. Urteile sodann aufrichtig über das, was Ihn befallen hat. Wahrlich, Gott hat dich unter den Menschen zu Seinem Schatten und zum Zeichen Seiner Macht für alle, die auf Erden wohnen, gemacht. Urteile du zwischen Uns und denen, die Uns ohne Beweis und ohne ein erleuchtendes Buch Unrecht taten. Die um dich sind, lieben dich um ihres eigenen Vorteils willen, wogegen dieser Jüngling dich um deines Vorteils willen liebt und nie einen anderen Wunsch hatte, als dich dem Sitze der Gnade näherzubringen und dich der rechten Hand der Gerechtigkeit zuzuführen. Dein Herr ist Zeuge dessen, was Ich erkläre.
O König! Würdest du dein Ohr dem durchdringenden Laut der Feder der Herrlichkeit und dem Gurren der Taube der Ewigkeit neigen, die auf den Zweigen des Lotosbaumes, über den hinaus niemand vordringen kann, den Lobpreis Gottes singt, des Urhebers aller Namen und des Schöpfers der Erde und des Himmels, so würdest du zu einer Stufe gelangen, von der aus du in der Welt des Seins nichts als den Glanz des Angebeteten schautest; du würdest deine Herrschaft als das Verächtlichste unter all deinen Besitztümern ansehen und sie jedem überlassen, der sie gerade begehrt, indem du dein Angesicht dem Horizonte zuwendetest, der im Lichte Seines Antlitzes erglüht. Auch wärest du nicht mehr gewillt, die Bürde der Herrschaft anders zu tragen als in der Absicht, deinem Herrn zu helfen, dem Erhabenen, dem Höchsten. Dann würden die Scharen der Höhe dich segnen. O wie herrlich ist diese höchst erhabene Stufe – könntest du doch dahin aufsteigen durch die Macht einer Herrschaft, die sich anerkanntermaßen vom Namen Gottes herleitet!«
Du oder jemand anderes hat gesagt: »Lasst die Súrih Tawḥíd übersetzen, damit alle ganz klar erkennen, dass der eine wahre Gott weder zeugt noch gezeugt wird. Darüber hinaus glauben die Bábí an Seine (Bahá’u’lláhs) Göttlichkeit und Gottheit.«
O Shaykh! Dies ist die Stufe, auf der das Selbst stirbt und man in Gott lebt. Wo immer Ich von Göttlichkeit spreche, bedeutet dies Meine gänzliche, vollständige Selbstauslöschung. Auf dieser Stufe habe Ich keine Gewalt mehr über Mein eigenes Wohl und Wehe, noch über Mein Leben oder Mein Wiedererwachen.
O Shaykh! Wie erklären sich die Geistlichen dieser Zeit die strahlende Herrlichkeit, die der Sadrah des Wortes über den Sohn ‘Imráns (Moses) auf dem Sinai göttlicher Erkenntnis ausgoss? Er (Moses) hörte auf das Wort, das der Brennende Busch sprach, und folgte ihm; und doch fehlt den meisten Menschen die Kraft, dies zu begreifen, weil sie sich mit ihren eigenen Belangen beschäftigen und der Gott zugehörigen Dinge nicht gewahr werden. Hierüber sagte der Siyyid von Findirisk mit Recht: »Diese Frage kann kein sterblicher Geist ergründen, selbst wenn es ein Abú-Naṣr oder Abú-‘Alí Síná (Avicenna) wäre.« Welche Auslegung können die Geistlichen dem Worte des Siegels der Propheten (Muḥammad) geben – mögen die Seelen aller ein Opfer für Ihn sein: »Ihr werdet wahrlich euren Herrn schauen, wie ihr den Vollmond in seiner vierzehnten Nacht schauet …«? Der Gebieter der Gläubigen (Imám ‘Alí) – Friede sei mit ihm – sagt überdies im Khuṭbiy-i-Tuṭunjíyyah: »Erwartet die Offenbarung Dessen, der aus dem Brennenden Busch mit Moses auf dem Sinai sprach.« Auch Ḥusayn, der Sohn ‘Alís, sprach: »Wird irgend jemandem außer Dir eine Offenbarung gewährt, die Dir nicht gewährt wurde – eine Offenbarung, deren Offenbarer Er sein wird, der Dich offenbarte? Blind sei das Auge, das Dich nicht sieht!«
Von den Imámen – Gottes Segnungen seien mit ihnen – wurden ähnliche Aussprüche berichtet; sie sind weithin bekannt und in glaubwürdigen Büchern festgehalten. Gesegnet ist, wer begreift und die reine Wahrheit spricht. Gut steht es um den, der sich mit der Hilfe des Lebenswassers der Worte Dessen, der das Verlangen aller Menschen ist, von eitlen Vorstellungen und leeren Einbildungen gereinigt hat, und der im Namen des Allbesitzenden, des Allhöchsten, die Schleier des Zweifels von sich warf, der Welt und allem in ihr entsagte und sich dem Größten Gefängnis zuwandte.
O Shaykh! Kein Hauch läßt sich mit dem Odem Göttlicher Offenbarung vergleichen, und das Wort, das von Gott gesprochen wurde, leuchtet und strahlt wie die Sonne inmitten der Bücher der Menschen. Glücklich der Mensch, der es entdeckt und erkennt und spricht: »Gepriesen seist Du, Du Verlangen der Welt, und Dank sei Dir, o Du Vielgeliebter der Herzen derer, die Dir ergeben sind!«
Die Menschen konnten nicht begreifen, was Wir in den Aussprüchen über Göttlichkeit und Gottheit sagen wollten. Könnten sie es erfassen, sie würden sich von ihren Plätzen erheben und ausrufen: »Wahrlich, wir bitten Gott um Vergebung!« Das Siegel der Propheten – mögen die Seelen aller außer Ihm ein Opfer für Ihn sein – spricht: »Mannigfaltig sind Unsere Beziehungen zu Gott. Einmal sind Wir Er selbst, und Er ist Wir selbst. Ein andermal ist Er, der Er ist, und Wir sind, die Wir sind.«
Abgesehen davon, warum erwähntest du nicht jene anderen Stufen, die die Feder Abhás enthüllte? Die Zunge dieses Unterdrückten hat so manchen Tag und manche Nacht diese erhabenen Worte geäußert: »O Gott, mein Gott! Ich bezeuge Deine Einheit und Deine Einzigkeit, dass Du Gott bist und dass es keinen Gott gibt außer Dir. Du bist seit Ewigkeit geheiligt über die Erwähnung durch irgend jemanden außer Dir und über den Lobpreis aller außer Dir selbst, und in alle Ewigkeit wirst Du der bleiben, der Du seit Anbeginn warst und immer bist. Ich flehe Dich an, o König der Ewigkeit, bei dem Größten Namen, bei den Strahlen des Tagesgestirns Deiner Offenbarung auf dem Sinai des Wortes und bei den Wogen des Meeres Deiner Erkenntnis unter allem Erschaffenen – stehe mir gnädig bei in dem, was mich näher zu Dir bringt und mich von allem außer Dir loslöst. Bei Deiner Herrlichkeit, o Du Herr allen Seins, Du Verlangen der ganzen Schöpfung! Ich möchte mein Antlitz auf jeden Fleck Deiner Erde legen, damit es vielleicht der Ehre teilhaftig werde, eine Stelle zu berühren, die vom Fuß Deiner Geliebten geadelt wurde!«
Bei der Gerechtigkeit Gottes! Eitle Einbildungen hielten die Menschen vom Himmel der Gewißheit fern, und leere Vorstellungen versperrten ihren Weg zu dem köstlichen Versiegelten Wein. Wahrlich, Ich sage und erkläre um Gottes willen: Dieser Diener, dieser Unterdrückte, schämt sich, für sich selbst irgendeine Existenz zu beanspruchen, geschweige denn jene erhabenen Stufen des Seins! Jeder Mensch mit Urteilsvermögen, der auf Erden wandelt, fühlt sich in der Tat beschämt, weil er sich voll bewußt ist, dass dasjenige, dem er seinen Wohlstand, seinen Reichtum, seine Macht, seine Erhöhung, seinen Fortschritt und all seine Kraft verdankt, nach dem Willen Gottes die nackte Erde ist, die alle Menschen mit Füßen treten. Zweifellos ist jeder, der sich dieser Wahrheit bewusst ist, von allem Stolz, Dünkel und Hochmut geläutert und geheiligt. Was immer hier gesagt wurde, kam von Gott. Wahrlich, Er hat dies bezeugt und bezeugt es noch, und Er ist wahrlich der Allwissende, der Allunterrichtete.
Bitte Gott, Er möge den Menschen hörende Ohren, scharfen Blick, eine geweitete Brust und ein empfängliches Herz schenken, auf dass sich Seiner Diener Herzenswunsch erfülle und sie ihr Angesicht auf ihren Geliebten richten. Dieser Unterdrückte hat Ungemach erfahren, wie es noch kein Auge geschaut hat. Niemals hat Er auf irgendeine Weise gezögert, Seine Sache zu verkünden. Er wandte sich an die Könige und Herrscher der Welt – möge Gott, gepriesen sei Er, ihnen beistehen – und ließ sie wissen, was zu Wohlfahrt, Einheit, Eintracht und Erneuerung der Welt führt und was die Ruhe der Nationen sichert. Unter ihnen war Napoleon III., von dem es hieß, er habe einen bestimmten Ausspruch getan; darauf schickten Wir ihm Unser Tablet, als Wir in Adrianopel waren. Er gab jedoch keine Antwort. Nach Unserer Ankunft im Größten Gefängnis erreichte Uns ein Brief seines Ministers; der erste Teil war in persischer Sprache, der zweite in seiner eigenen Handschrift. Dieser Brief war herzlich gehalten, und er schrieb: »Ich habe, wie Sie es wünschten, Ihren Brief übergeben und bis jetzt keine Antwort erhalten. Wir haben jedoch die nötigen Empfehlungen an unseren Gesandten in Konstantinopel und unsere Konsuln in jenen Gegenden ergehen lassen. Sollten Sie noch einen Wunsch haben, teilen Sie uns diesen bitte mit, und wir werden ihn erfüllen.«
Aus diesen Worten wurde deutlich, dass er der Meinung war, es sei die Absicht dieses Dieners gewesen, um materielle Hilfe zu bitten. Wir offenbarten deshalb um seinetwillen (wegen Napoleon III.) in der Súratu’l-Haykal Verse, von denen Wir einige nun anführen, damit du erkennst, dass die Sache dieses Unterdrückten im Namen Gottes enthüllt wurde und von Ihm gekommen ist:
»O König in Paris!
Sage den Priestern, sie sollen nicht länger die Glocken läuten.
Bei Gott, dem Wahren!
Die Mächtigste Glocke ist erschienen in der Gestalt Dessen, welcher der Größte Name ist, und die Finger des Willens deines Herrn, des Erhabensten, des Höchsten, läuten sie im Himmel der Unsterblichkeit in Seinem Namen ›der Allherrliche‹.
So sind die mächtigen Verse deines Herrn aufs neue zu dir herabgesandt worden, auf dass du dich erheben mögest, Gottes zu gedenken, des Schöpfers von Erde und Himmel, in diesen Tagen, da alle Geschlechter der Erde trauern, da die Grundmauern der Städte erzittern und der Staub des Unglaubens alle Menschen einhüllt, ausgenommen jene, die dein Herr, der Allwissende, der Allweise, zu verschonen beliebte.
Sprich:
Er, der Unbedingte, ist in den Wolken des Lichts gekommen, um alles Erschaffene mit dem Odem Seines Namens ›der Allbarmherzige‹ zu beleben, um die Welt zu vereinen und alle Menschen an dieser Tafel zu versammeln, die vom Himmel herabgesandt wurde.
Hüte dich, die Gunst Gottes von dir zu weisen, nachdem sie zu dir hernieder kam.
Sie ist besser für dich als alles, was du besitzest; denn was dein ist, vergeht, aber was von Gott ist, besteht fort.
Er verfügt in der Tat, was Ihm gefällt.
Wahrlich, der Odem der Vergebung weht von der Stätte deines Herrn, des Gottes der Gnade.
Wer sich Ihm zukehrt, wird von seinen Sünden, von aller Pein und Krankheit gereinigt.
Glücklich der Mensch, der sich diesem Odem zuwendet, und wehe dem, der sich abkehrt!
Würdest du dein inneres Ohr allem Erschaffenen neigen, dann würdest du hören: ›Der Urewige ist in Seiner großen Herrlichkeit gekommen!‹ Alle Dinge feiern das Lob ihres Herrn. Manche Menschen haben Gott erkannt und gedenken Seiner; andere erwähnen Ihn, aber kennen Ihn nicht. Deshalb haben Wir Unser Geheiß in einem deutlichen Tablet niedergelegt.
O König, lausche der Stimme, die aus dem Feuer ruft, das in diesem grünenden Baume brennt, auf dem Sinai, der sich über dem geheiligten, schneeweißen Ort jenseits der Ewigen Stadt erhob: ›Wahrlich, es gibt keinen anderen Gott außer Mir, dem Ewigvergebenden, dem Barmherzigsten!‹ Wahrlich, Wir haben Ihn gesandt, dem Wir mit dem Heiligen Geiste (Jesus Christus) beistanden, damit Er euch dieses Licht ankünde, das ausstrahlt vom Horizont des Willens eures Herrn, des Erhabensten, des Allherrlichen, Ihn, dessen Zeichen im Westen offenbar sind. Richtet nun euer Angesicht auf Ihn (Bahá’u’lláh) an diesem Tag, den Gott über alle anderen Tage erhöht und an dem der Allbarmherzige den Glanz Seiner strahlenden Herrlichkeit auf alle ergossen hat, die im Himmel und auf Erden sind. Erhebe dich, Gott zu dienen und Seiner Sache beizustehen! Er, wahrlich, wird mit den Heerscharen des Sichtbaren und des Unsichtbaren dir zur Seite sein und dich zum König über alles einsetzen, was die Sonne bescheint. Dein Herr ist wahrlich der Allgewaltige, der Allmächtige.
Die Winde des Allbarmherzigen wehen über alles Erschaffene hin; glücklich der Mensch, der ihren Duft entdeckt und reinen Herzens ihnen entgegeneilt. Schmücke deinen Tempel mit der Zier Meines Namens, deine Zunge mit Meinem Gedenken und dein Herz mit der Liebe zu Mir, dem Allmächtigen, dem Höchsten. Wir wünschen nichts für dich als das, was besser für dich ist als dein Besitz und alle Schätze der Erde. Wahrlich, dein Herr ist allwissend, und Er kennt alles. Erhebe dich in Meinem Namen unter Meinen Dienern und sprich: ›O ihr Völker der Erde! Wendet euch Ihm zu, der sich euch zuwandte. Wahrlich, Er ist das Antlitz Gottes unter euch, Sein Zeugnis und Seine Führung für euch. Er kam zu euch mit Zeichen, wie sie keiner sonst aufweisen kann.‹ Mitten im Herzen der Welt erschallt die Stimme des Brennenden Busches, und laut ruft der Heilige Geist vor den Nationen: ›Seht, der Ersehnte ist mit offenbarer Herrschaft gekommen!
O König! Die Sterne am Himmel des Wissens sind herabgefallen, sie, die die Wahrheit Meiner Sendung durch ihren Besitz begründen wollen und die Gott in Meinem Namen anrufen. Dennoch haben sie sich abgewandt, als Ich in Meiner Herrlichkeit zu ihnen kam. In der Tat, sie zählen zu den Gefallenen. Dies ist wahrlich das, was der Geist Gottes (Jesus Christus) ankündigte, als Er mit der Wahrheit zu euch kam, Er, mit dem sich die jüdischen Gelehrten stritten, bis sie schließlich das taten, was den Heiligen Geist klagen und die Tränen jener, die Gott nahe sind, strömen ließ.
Sprich:
O Schar der Mönche!
Schließt euch nicht in euren Kirchen und Klöstern ein.
Kommt heraus mit Meiner Erlaubnis und befasst euch sodann mit dem, was euch und anderen nützt.
Dies gebietet euch der Herr am Tage der Abrechnung.
Schließt euch ab im Bollwerk Meiner Liebe.
Dies ist wahrlich die Abgeschlossenheit, die euch ansteht – könntet ihr es doch erkennen.
Wer sich in seinem Haus einschließt, gleicht in der Tat einem Toten.
Es geziemt dem Menschen, das zu tun, was der Menschheit nützt.
Wer keine Frucht hervorbringt, taugt nur für das Feuer.
So ermahnt euch euer Herr; Er ist wahrlich der Mächtige, der Gabenreiche.
Tretet in den Ehestand, auf dass sich nach euch ein anderer an eurer Statt erhebe.
Wahrlich, Wir haben euch Unzucht verboten, aber nicht das, was die Treue fördert.
Haltet ihr euch an die Eingebungen eurer Natur und werft die Gesetze Gottes von euch?
Fürchtet Gott und gehört nicht zu den Narren!
Wäre nicht der Mensch, der auf Meiner Erde an Mich denkt, wie könnten Meine Namen und Eigenschaften sonst offenbar werden?
Denkt nach und gehört nicht zu denen, die sich wie durch einen Schleier von Ihm trennten und in tiefem Schlaf lagen.
Er, der nicht heiratete (Jesus Christus), fand wegen der Untaten der Verräter keine Stätte, wo Er hätte wohnen und Sein Haupt zur Ruhe legen können.
Seine Heiligkeit liegt nicht in dem, was ihr glaubt und euch einbildet, sondern in den Dingen, die auch Uns zugehören.
Fragt, damit ihr Seine Stufe erkennt, die über die leeren Vorstellungen aller Völker auf Erden erhaben ist.
Gesegnet sind die Verständigen!
O König!
Wir vernahmen die Worte, die du dem Zaren von Russland bezüglich deines Entschlusses zum Krieg (Krimkrieg) zur Antwort gabst.
Wahrlich, dein Herr ist allwissend und kennt alles.
Du sagtest: ›Ich lag schlafend auf meinem Bette, als der Schrei der Unterdrückten, die in das Schwarze Meer gestürzt wurden, mich weckte.‹ Solches hörten Wir dich sprechen, und wahrlich, dein Herr ist Zeuge dessen, was Ich sage.
Wir bezeugen, dass das, was dich weckte, nicht ihr Schrei war, sondern die Einflüsterungen deiner eigenen Leidenschaften.
Denn Wir prüften dich und fanden dich fehlerhaft.
Erfasse die Bedeutung Meiner Worte und gehöre zu den Einsichtsvollen.
Mit Rücksicht auf die Würde, die Wir dir in diesem sterblichen Dasein verliehen, wünschen Wir keineswegs, dich zu verdammen.
Wahrlich, Wir wählten die Höflichkeit und machten sie zum Kennzeichen für solche, die Ihm nahe sind.
Höflichkeit ist in der Tat ein Gewand, das alle Menschen, jung oder alt, kleidet.
Wohl steht es um den, der seinen Tempel mit ihr schmückt, und wehe denen, die dieser großen Gabe verlustig gehen. – Wärest du aufrichtig in deinen Worten gewesen, so hättest du das Buch Gottes nicht beiseite geworfen, als es dir von Ihm, dem Allmächtigen, dem Allweisen, zugesandt wurde.
Wir haben dich damit geprüft und fanden dich anders, als du vorgibst.
Erhebe dich und suche nachzuholen, was du versäumt hast.
Binnen kurzem werden deine Welt und all dein Besitz untergehen, und das Reich wird Gottes bleiben, deines Herrn und des Herrn deiner Väter.
Es geziemt dir nicht, deine Geschäfte nach den Befehlen deiner Leidenschaften zu führen.
Fürchte die Seufzer dieses Unterdrückten und schirme Ihn vor den Speeren derer, die Unrecht tun.
Für das, was du getan hast, soll dein Reich in Verwirrung gestürzt werden; deine Herrschaft soll deinen Händen zur Strafe für das, was du verübtest, entgleiten. Dann wirst du erkennen, wie sehr du dich geirrt hast. Aufruhr wird das ganze Volk des Landes ergreifen, es sei denn, du hilfst dieser Sache und folgst Ihm, dem Geist Gottes (Jesus), auf diesem, dem Geraden Pfad. Hat dich dein Pomp stolz gemacht? Bei Meinem Leben! Er soll nicht von Dauer sein, nein, er soll bald dahinschwinden, es sei denn, du hältst dich standhaft an dieses feste Seil. Wir sehen Erniedrigung dich verfolgen, während du zu den Achtlosen gehörst. Es geziemt dir, wenn du Seine Stimme vom Throne der Herrlichkeit rufen hörst, alles wegzuwerfen, was du besitzest, und laut zu antworten: ›Hier bin ich, o Du Herr all dessen, was im Himmel und auf Erden ist!‹
O König! Wir waren im ‘Iráq, als die Stunde des Abschieds kam. Auf Befehl des Königs des Islám (des Sulṭáns der Türkei) lenkten Wir Unseren Fuß in seiner Richtung. Bei Unserer Ankunft fügten Uns die Böswilligen zu, was die Bücher der Welt niemals angemessen wiedergeben können. Die Bewohner des Paradieses und alle, die an den Stätten der Heiligkeit weilen, klagten laut darüber, und doch sind die Menschen in dichte Schleier gehüllt!«
Weiter sagten Wir: »Unsere Lage wurde von Tag zu Tag, ja von Stunde zu Stunde schlimmer, bis man Uns aus Unserem Gefängnis nahm und Uns – ein schreiendes Unrecht – in das Größte Gefängnis brachte. Und wenn jemand fragte: ›Für welches Verbrechen wurden sie eingekerkert?‹, gab man zur Antwort: ›Sie suchten den Glauben durch eine neue Religion zu ersetzen.‹ Wenn ihr das Alte vorzieht, warum habt ihr dann das missachtet, was in der Torah und im Evangelium aufgeschrieben wurde? Erklärt dies, o Menschen! Bei Meinem Leben! Es gibt keinen Ort, zu dem ihr an diesem Tag fliehen könnt. Wenn dies Mein Verbrechen sein soll, dann hat es Muḥammad, der Gesandte Gottes, vor Mir begangen, und vor Ihm Er, der Geist Gottes (Jesus Christus), und in noch früherer Zeit Er, der mit Gott redete (Moses). Und wenn es Meine Sünde sein soll, dass Ich das Wort Gottes pries und Seine Sache verkündete, dann bin Ich in der Tat der größte Sünder! Eine solche Sünde will Ich nicht gegen die Reiche der Erde und des Himmels tauschen.«
Und weiter sagten Wir: »In dem Maß, wie sich Meine Leiden vervielfachten, wuchs Meine Liebe zu Gott und zu Seiner Sache. Alles, was von der Schar der Verstockten über Mich kam, hatte nicht die Macht, Mich von Meinem Ziel abzubringen. Auch wenn sie Mich in den Tiefen der Erde verborgen hielten, würden sie Mich doch hoch auf den Wolken reiten sehen, wie Ich zu Gott, dem Herrn der Kraft und der Macht, rufe. Ich habe Mich auf dem Pfade Gottes aufgeopfert, und in Meiner Liebe zu Ihm und zu Seinem Wohlgefallen sehne Ich Mich nach Leiden. Dafür zeugt das Leid, das Mich jetzt quält, eine Not, wie sie noch nie ein Mensch zu ertragen hatte. Jedes Haar auf Meinem Haupte ruft, was der Brennende Busch auf dem Berge Sinai sprach, und jede Ader Meines Körpers fleht zu Gott und spricht: ›O würde ich doch auf Deinem Pfade getötet, damit die Welt neu belebt und alle ihre Völker vereinigt werden!‹ So wurde es von Ihm, dem Allwissenden, dem Allkennenden, verfügt.
Sei dir bewusst, dass deine Untertanen Gottes Lehen an dich sind. Beschütze sie darum wie dein eigenes Selbst. Sieh dich vor, dass nicht Wölfe zu Hirten der Herde werden oder dass Stolz und Eitelkeit dich hindern, dich der Armen und Verlassenen anzunehmen. Erhebe dich in Meinem Namen am Horizont der Entsagung und richte sodann dein Angesicht auf das Königreich, wie es dein Herr, der Herr der Stärke und Macht, dir befiehlt.«
Und Wir fuhren fort: »Schmücke den Körper deines Reiches mit dem Gewande Meines Namens; alsdann mache dich auf, Meine Sache zu lehren. Dies ist besser für dich als alles, was du besitzest. Gott wird dadurch deinen Namen unter allen Königen erhöhen. Er ist über alle Dinge mächtig. Wandle unter den Menschen im Namen Gottes und in der Kraft Seiner Macht, damit du Seine Zeichen unter den Völkern auf Erden kundtust.«
Und weiter führten Wir aus: »Steht es euch zu, euch auf Ihn, den Gott der Barmherzigkeit, zu berufen, und doch Dinge zu tun, wie sie der Böse tut? Nein, bei der Schönheit Dessen, der der Allherrliche ist! Könntet ihr es nur begreifen! Reinigt euer Herz von der Liebe zur Welt, eure Zunge von Verleumdung, eure Glieder von allem, was euch abhält, näher zu Gott, dem Mächtigen, dem Allgepriesenen, zu gelangen. Sprich: Unter ›Welt‹ ist zu verstehen, was euch von Ihm, dem Dämmerungsort der Offenbarung, abhält und euch zu den Dingen verleitet, die euch Nachteil bringen. Wahrlich, was euch an diesem Tag von Gott fernhält, ist Weltlichkeit ihrem Wesen nach. Meidet sie und nähert euch dem Erhabensten Anblick, diesem leuchtenden und strahlenden Thron. Vergießt nicht das Blut anderer, o Menschen, und urteilt über niemanden ungerecht. Dies befiehlt euch der Wissende, der über alles unterrichtet ist. Wer Unordnung schafft im Lande, nachdem es wohl geordnet ist, überschreitet wahrlich die Grenzen, die im Buche gezogen sind. Elend ist in der Tat die Wohnstatt der Übertreter!«
Und ferner sagten Wir: »Geht nicht verräterisch mit der Habe eures Nächsten um. Seid auf dieser Erde vertrauenswürdig und enthaltet den Armen nicht vor, was Gott euch in Seiner Gnade gegeben hat. Er wird euch wahrlich das Doppelte dessen schenken, was ihr besitzt. Wahrlich, Er ist der Gütigste, der Freigebigste. O Volk Bahás! Bezwingt die Bollwerke der Menschenherzen mit den Schwertern der Weisheit und der Rede. Wer Wortstreit führt, wie es ihm seine Begierden eingeben, ist in der Tat in einen deutlichen Schleier gehüllt. Sprich: Das Schwert der Weisheit schneidet heißer als des Sommers Hitze, es ist schärfer als Klingen von Stahl – könntet ihr es doch verstehen. Zieht es in Meinem Namen und in der Kraft Meiner Macht, alsdann erobert damit die Städte der Herzen jener, welche sich in der Feste ihrer verderbten Lüste verschanzt halten. Dies befiehlt euch die Feder des Allherrlichen, während die Schwerter der Verstockten über ihr drohen. Bemerkt ihr die Sünde eines andern, verschweigt sie, damit Gott eure eigene Sünde verschweige. Wahrlich, Er ist der Verschwiegene, der Herr überströmender Gnade. O ihr Reichen auf Erden! Wenn ihr einem Armen begegnet, behandelt ihn nicht geringschätzig. Denkt daran, woraus ihr erschaffen wurdet. Aus einem winzigen Samen wurde jeder von euch erschaffen.«
Und weiter sagten Wir: »Betrachtet die Welt wie einen menschlichen Körper, der von verschiedenen Leiden befallen wurde und dessen Genesung davon abhängt, dass alle Elemente, aus denen er sich zusammensetzt, aufeinander abgestimmt werden. Haltet euch an das, was Wir für euch verordneten, und wandelt nicht auf den Wegen jener, die Zwietracht stiften. Sinnt nach über die Welt und den Zustand ihrer Völker. Er, um dessentwillen die Welt ins Sein gerufen wurde, ist in der trostlosesten aller Städte wegen der Untaten der Verstockten eingekerkert. Vom Horizont Seiner Gefängnisstadt (‘Akká) lädt Er die Menschheit zum Anbruch des Tages Gottes, des Erhabenen, des Großen. Frohlockst du über die Schätze, die du besitzest, wo du doch weißt, dass sie vergehen werden? Freust du dich darüber, dass du ein Stückchen Erde beherrschst, während die ganze Welt nach der Schätzung des Volkes Bahás soviel wert ist wie das Schwarze im Auge einer toten Ameise? Überlasse dies denen, die ihre Lust dareinsetzten, und wende dich Ihm, der Sehnsucht der Welt, zu. Wohin sind die Stolzen und ihre Paläste gekommen? Blicke in ihre Gräber, damit du an diesem Beispiel lernst, denn Wir machten dies zur Lehre für jeden Betrachter. Würde der Windhauch der Offenbarung dich erfassen, du würdest die Welt fliehen, würdest dich dem Reiche Gottes zuwenden und alles hingeben, was du besitzest, um dieser erhabenen Schau nahezukommen.«
Wir baten einen Christen, dieses Tablet zu befördern, und er teilte Uns mit, dass er das Original und die Übersetzung zugestellt habe. Gott, der Allmächtige, der Allwissende, hat Kenntnis von allen Dingen.
Einer der Abschnitte der Súratu’l-Haykal ist das Tablet, das an Seine Majestät den Zaren von Russland – möge Gott, gepriesen und verherrlicht sei Er, ihm beistehen – gerichtet wurde:
»O Zar von Russland! Neige dein Ohr der Stimme Gottes, des Königs, des Heiligen, und wende dich dem Paradiese zu, der Stätte, wo Er wohnt, der unter den himmlischen Scharen die erhabensten Titel trägt und im Reiche der Schöpfung mit den Namen Gottes ›der Strahlende‹, ›der Allherrliche‹ angerufen wird. Hüte dich, dass nichts dich hindere, dein Angesicht deinem Herrn, dem Mitleidvollen, dem Barmherzigsten, zuzuwenden. Wir haben vernommen, worum du deinen Herrn in heimlicher Zwiesprache angefleht hast. Darum wehten die Winde Meiner Güte und wogte das Meer Meiner Barmherzigkeit, und Wir antworteten dir in Wahrheit. Dein Herr ist wahrlich der Allwissende, der Allweise. Als Ich gefesselt und angekettet im Kerker von Ṭihrán lag, gewährte Mir einer deiner Minister Beistand. Deshalb hat Gott einen Rang für dich verordnet, welchen keine Erkenntnis begreifen kann, ausgenommen Seine Erkenntnis. Hüte dich, diesen erhabenen Rang zu verschachern.«
Und weiter sagten Wir: »Er, der Vater, ist gekommen, und der Sohn (Jesus Christus) im geheiligten Tal ruft aus: ›Hier bin ich, hier bin ich, o Herr, mein Gott!‹, während der Sinai das Haus umkreist und der Brennende Busch laut ausruft: ›Der Allgütige ist, auf den Wolken thronend, gekommen! Glückselig ist, wer sich Ihm nähert, und wehe denen, die weit in der Ferne sind.‹
Erhebe dich inmitten der Menschen im Namen dieser allbezwingenden Sache, und rufe sodann die Nationen zusammen zu Gott, dem Erhabenen, dem Großen. Gehöre nicht zu denen, die Gott bei einem Seiner Namen angerufen haben, die aber, als Er, der Gegenstand aller Namen, erschien, Ihn verleugneten und sich von Ihm abwandten und schließlich das Urteil gegen Ihn mit offenbarer Ungerechtigkeit fällten. Bedenke dies und rufe dir die Tage ins Gedächtnis zurück, da der Geist Gottes (Jesus Christus) erschien und Herodes das Urteil über Ihn sprach. Gott aber half Ihm mit den unsichtbaren Heerscharen, beschützte Ihn mit der Wahrheit und sandte Ihn nach Seiner Verheißung in ein anderes Land. Wahrlich, Er verordnet, was Ihm gefällt. Dein Herr behütet sicher, wen Er will, und sei er auch in der Mitte der Meere oder im Bauch der Schlange oder unter dem Schwerte des Tyrannen.«
Und Wir fuhren fort: »Wiederum sage Ich: Höre auf Meine Stimme, die aus Meinem Gefängnis ruft, dass sie dir künde, was Meiner Schönheit von der Hand derer widerfahren ist, die die Offenbarungen Meiner Herrlichkeit sind, und damit du verstehst, wie groß Meine Geduld, ungeachtet Meiner Macht, gewesen ist, und wie unermesslich Meine Nachsicht, ungeachtet Meiner Gewalt. Bei Meinem Leben! Könntest du die durch Meine Feder herabgesandten Dinge erkennen, die Reichtümer Meiner Sache entdecken und die Perlen Meiner Geheimnisse sehen, welche in den Meeren Meiner Namen und in den Kelchen Meiner Worte verborgen sind, du würdest aus Sehnsucht nach Seinem herrlichen und erhabenen Reich dein Leben auf dem Pfade Gottes hingeben. Wisse, dass, wenn auch Mein Leib unter den Schwertern Meiner Feinde liegt und Meine Glieder von unermesslichen Leiden befallen sind, Mein Geist doch von einer Freude erfüllt ist, mit der alle Freuden der Erde nimmermehr verglichen werden können.«
Weiter führen Wir auch noch einige Verse aus dem Tablet an Ihre Majestät die Königin (Viktoria) an – möge Gott, gepriesen und verherrlicht sei Er, ihr beistehen. Unsere Absicht ist, der Hauch der Offenbarung möge dich umfangen und bewirken, dass du dich, völlig um Gottes Willen, erhebst, Seiner Sache zu dienen und eines der Tablets an die Könige zu bestellen, das bisher noch nicht befördert wurde. Dies ist eine große Aufgabe und ein großer Dienst. In jenen Landstrichen gibt es zahlreiche hervorragende Geistliche, unter ihnen Siyyids, die für ihren hohen Rang und ihre Würde bekannt sind. Besprich dich mit ihnen und zeige ihnen, was aus der Feder der Herrlichkeit geflossen ist, auf dass ihnen gnädig geholfen werde, den Zustand der Welt zu bessern und den Charakter der Menschen verschiedenartiger Nationen zu veredeln; auf dass sie ferner mit den Lebenswassern der Ratschläge Gottes den Hass und die Feindseligkeit ersticken, die in den Herzen der Menschen verborgen schwelen. Wir beten zu Gott, es möge dir dabei geholfen werden, und dies wäre wahrlich nicht schwer für Ihn.
»O Königin in London! Neige dein Ohr der Stimme deines Herrn, des Herrn des ganzen Menschengeschlechts, die vom Göttlichen Lotosbaum ruft: Wahrlich, es gibt keinen Gott außer Mir, dem Allmächtigen, dem Allweisen! Wirf alles, was auf Erden ist, hinweg und schmücke das Haupt deines Königreichs mit der Krone des Gedenkens deines Herrn, des Glorreichen. Er, wahrlich, kam in Seiner größten Herrlichkeit in die Welt, und alles, was im Evangelium verkündet wurde, hat sich erfüllt. Das Land Syrien wurde durch die Fußspuren seines Herrn, des Herrn aller Menschen, geehrt, und Nord und Süd sind vom Wein Seiner Gegenwart trunken. Gesegnet ist der Mensch, der den Duft des Barmherzigsten einatmet und sich dem Aufgangsort Seiner Schönheit an diesem strahlenden Morgen zuwendet. Die Moschee von Aqṣá schwingt im Lufthauch ihres Herrn, des Allherrlichen, während Baṭḥá. (Mekka) vor der Stimme Gottes, des Erhabenen, des Höchsten, erzittert. So feiert jeder Stein von ihnen den Lobpreis des Herrn durch diesen Großen Namen.«
Und weiter sagten Wir: »Wir erwähnen dich um Gottes willen und wünschen, dass dein Name durch dein Gedenken an Gott, den Schöpfer von Erde und Himmel, erhöht werde. Er, wahrlich, ist Zeuge dessen, was Ich sage. Wir haben erfahren, dass du den Handel mit Sklaven, Männern sowohl wie Frauen, verboten hast. Wahrlich, dies ist, was Gott in dieser wundervollen Offenbarung zur Pflicht gemacht hat. Gott hat dir dafür eine Belohnung bestimmt. Er wird in der Tat dem, der Gutes tut, ganz gleich ob Mann oder Frau, den schuldigen Lohn zahlen – möchtest du doch dem folgen, was dir durch Ihn, den Allwissenden, den alles Durchschauenden, gesandt wurde. Was aber den betrifft, der sich abwendet und sich vor Stolz bläht, nachdem ihm klare Beweise durch den Offenbarer der Zeichen gegeben wurden, dessen Werk wird Gott zunichte machen. Er, wahrlich, hat Gewalt über alle Dinge. Des Menschen Taten können angenommen werden, nachdem er (die Manifestation) anerkannt hat. Wer sich von dem Einen Wahren abwendet, ist in der Tat unter Seinen Geschöpfen am stärksten in Schleier gehüllt. So ist es durch Ihn, den Allmächtigen, den Gewaltigsten, bestimmt worden.
Wir haben auch gehört, dass du die Zügel der Beratung den Händen der Volksvertreter anvertraut hast. Du hast fürwahr gut getan, denn dadurch werden die Grundmauern des Baus deiner Staatsgeschäfte gekräftigt und die Herzen aller, die unter deinem Schatten sind, ob hoch oder niedrig, beruhigt werden. Es geziemt ihnen, vertrauenswürdig unter Seinen Dienern zu sein und sich als die Vertreter aller Menschen auf Erden zu betrachten. Dies rät ihnen mit diesem Tablet der Herrscher, der Allweise. Und jeder von ihnen möge, wenn er sich in die Ratsversammlung begibt, seine Augen auf den Höchsten Horizont richten und sprechen: ›O mein Gott! Ich bitte Dich bei Deinem herrlichsten Namen, hilf mir in dem, was den Angelegenheiten Deiner Diener gutes Gelingen bringt und Deine Städte blühen lässt. Du hast wahrlich Macht über alle Dinge!‹ Gesegnet ist, wer in eine solche Versammlung um Gottes willen geht und mit lauterer Gerechtigkeit zwischen den Menschen entscheidet. Er gehört fürwahr zu den Glückseligen.
O ihr Mitglieder der Volksvertretungen in jenem Land und in anderen Ländern! Beratet miteinander und befasst euch nur mit dem, was der Menschheit nützt und ihre Lage bessert – gehörtet ihr doch zu denen, die sorgfältig prüfen! Betrachtet die Welt wie einen menschlichen Körper, der – obwohl gesund und vollkommen erschaffen – aus vielerlei Gründen von schweren Störungen und Krankheiten befallen wurde. Kein Tag brachte ihm Erleichterung, nein, immer schlimmer wurde seine Krankheit, weil er unwissenden Ärzten in die Hände fiel, die nur ihren eigenen Interessen folgten und sich tief irrten. Und wenn einmal dank der Fürsorge eines befähigten Arztes ein Glied geheilt wurde, blieben doch die Leiden des übrigen Körpers unverändert. Also belehrt euch der Allwissende, der Allweise. An diesem Tag sehen Wir die Menschheit Herrschern ausgeliefert, die so vor Hochmut trunken sind, dass sie nicht einmal ihren eigenen Vorteil klar erkennen, geschweige denn eine Offenbarung, die so umwälzend und herausfordernd ist wie diese.«
Und weiter führten Wir aus: »Was Gott als das beste Heilmittel und mächtigste Werkzeug für die Heilung der Welt verordnet hat, ist die Vereinigung aller ihrer Völker in einer umfassenden Sache, einem gemeinsamen Glauben. Dies kann auf keine andere Weise erreicht werden als durch die Kraft eines geschickten, allmächtigen und inspirierten Arztes. Bei Meinem Leben! Dies ist die Wahrheit, und alles andere ist barer Irrtum. Jedes Mal, wenn dieses Mächtigste Werkzeug erschien, wenn dieses Licht an dem Altehrwürdigen Aufgangsort erstrahlte, wurde es von unwissenden Ärzten behindert, die sich wie Wolken zwischen Ihn und die Welt schoben. Die Welt konnte daher nicht genesen, und ihre Krankheit dauerte fort bis auf den heutigen Tag. Unfähig waren sie in der Tat, die Welt zu schützen oder eine Heilung zu bewirken, während Er, die Offenbarung der Macht unter den Menschen, durch das Tun dieser unwissenden Ärzte gehindert wurde, Seine Absicht zu verwirklichen.
Bedenke diese Tage, da Er, die Altehrwürdige Schönheit, unter dem Größten Namen kam, um die Welt neu zu beleben und ihre Völker zu vereinen. Sie jedoch erhoben sich mit geschärften Schwertern gegen Ihn und verübten, was den Geist des Glaubens klagen ließ, bis sie Ihn schließlich in der trostlosesten aller Städte einkerkerten und den Gläubigen die Hand vom Saum Seines Gewandes fortrissen. Sagte jemand zu ihnen: ›Der Welterneuerer ist gekommen‹, so antworteten sie: ›Fürwahr, es ist bewiesen, dass Er nur Zwietracht stiftet!‹ – und dies, obwohl sie nie mit Ihm verkehrten und wussten, dass Er sich selbst keinen Augenblick lang zu schützen suchte. Zu jeder Stunde war Er der Gnade der Übeltäter ausgeliefert. Einmal warfen sie Ihn ins Gefängnis, ein andermal verbannten sie Ihn, und schließlich trieben sie Ihn von Land zu Land. So haben sie den Stab über Uns gebrochen, und Gott, wahrlich, weiß, was Ich sage.«
Die Anklage, Zwietracht gestiftet zu haben, legten seinerzeit bereits die Pharaonen Ägyptens Dem zur Last, der mit Gott Zwiesprache hielt (Moses). Lies nach, was der Allbarmherzige im Qur’án offenbarte. Er – gesegnet und verherrlicht sei Er – spricht: »Überdies sandten Wir vor Zeiten Moses mit Unseren Zeichen und mit deutlicher Macht zu Pharao, zu Hamán und Qárún. Und sie riefen: ›Zauberer, Betrüger!‹ Und als Er aus Unserer Gegenwart mit der Wahrheit zu ihnen trat, sagten sie: ›Erschlagt die Söhne derer, die wie Er glauben, und lasst nur ihre Frauen und Töchter am Leben!‹ Doch der Plan der Ungläubigen endete in einem Fehlschlag. Pharao sagte: ›Lasst mich allein, auf dass ich Moses töte; lasst Ihn Seinen Herrn anrufen. Ich fürchte, Er ändert eure Religion oder schafft Unordnung im Lande.‹ Und Moses sagte: ›Ich nehme Zuflucht bei Meinem Herrn und eurem Herrn vor jedem Hochmütigen, der nicht an den Tag der Abrechnung glaubt.‹«
Zu allen Zeiten haben die Menschen jeden Welterneuerer als Zwietrachtstifter angesehen und von Ihm in Ausdrücken gesprochen, die jedermann bekannt sind. So oft die Sonne göttlicher Offenbarung ihren Glanz vom Himmel des Willens Gottes erstrahlen ließ, verleugnete Ihn eine große Zahl von Menschen, andere wandten sich von Ihm ab, wieder andere verleumdeten Ihn und hielten dadurch die Diener Gottes vom Strom der liebenden Vorsehung Dessen zurück, der der König der Schöpfung ist. In gleicher Weise redeten und reden an diesem Tage jene, die mit diesem Unterdrückten weder zusammenkamen noch sich Ihm anschlossen, wie du es gehört hast und immer noch hörst. Sprich: »O Volk! Die Sonne des Wortes strahlt an diesem Tage vom Horizont der Großmut, und der Glanz der Offenbarung Dessen, der auf dem Sinai sprach, leuchtet und strahlt allen Religionen voran. Reinigt und heiligt Brust und Herz, Ohr und Auge mit dem Lebenswasser der Worte des Allbarmherzigen und hebt alsdann euer Angesicht zu Ihm auf. Bei der Gerechtigkeit Gottes! Ihr werdet alle Dinge verkünden hören: ›Wahrlich, Er, der Eine Wahre, ist gekommen. Gesegnet sind, die redlich urteilen, und gesegnet, die sich Ihm zuwenden!‹«
Unter den Dingen, die man dem Göttlichen Lotosbaum (Moses) zur Last legte, sind Anklagen, die so unwahr sind, dass dies jeder gebildete Mensch mit Urteilsvermögen, jedes weise und verständnisvolle Herz bezeugen kann.
Sicherlich hast du die Verse gelesen und bedacht, die über Ihn, der mit Gott sprach, herniedergesandt wurden.
Er – gesegnet und verherrlicht sei Er – spricht:
»Er sagte: ›Haben wir Dich nicht unter uns aufgezogen, als Du ein Kind warst?
Und hast Du nicht Jahre Deines Lebens unter uns verbracht?
Und doch, was für eine Tat hast Du vollbracht!
Du bist einer der Undankbaren.‹ Er sagte: ›Es war wirklich so, und Ich war Einer von denen, die irrten.
Und Ich floh vor euch, weil Ich euch fürchtete; aber Mein Herr hat Mir Weisheit gegeben und hat Mich zu einem Seiner Sendboten gemacht.‹« Und an anderer Stelle spricht Er – gesegnet und verherrlicht sei Er:
»Und Er betrat eine Stadt zu einer Zeit, da die Einwohner Seiner nicht achteten, und fand darin zwei Männer, die miteinander kämpften; der eine war aus Seinem eigenen Volk, der andere aus dem Seiner Feinde.
Und der, welcher zu Seinem Volke gehörte, bat Ihn um Hilfe gegen den, welcher von Seinen Feinden war.
Und Moses schlug ihn mit Seiner Faust und tötete ihn.
Da sagte Er: ›Dies ist ein Werk des Teufels; denn er ist ein Feind, ein offenbarer Verführer.‹ Da sagte Er: ›O mein Herr!
Ich habe zu meinem eigenen Schaden gesündigt; vergib mir.‹ Und Gott vergab Ihm, denn Er ist der Vergebende, der Barmherzige.
Er sprach: ›Herr!
Da Du mir diese Gnade erwiesen hast, will ich nie wieder den Gottlosen helfen.‹ Und in der Stadt war Er am Mittag voll Furcht und warf verstohlene Blicke um sich.
Und siehe da, der Mann, dem Er tags zuvor geholfen hatte, rief Ihn nochmals um Hilfe an.
Da sagte Moses zu ihm: ›Du bist offensichtlich ein ganz verkommener Mensch.‹ Und als Er gewaltsam Hand an ihn legen wollte, der ihr gemeinsamer Feind war, sagte der zu Ihm: ›O Moses!
Willst Du mich erschlagen, wie Du gestern einen erschlugst?
Du willst nur ein Tyrann in diesem Lande werden, Du hast nicht den Wunsch, Frieden zu schaffen.‹« Deine Ohren und Augen müssen nun gereinigt und geheiligt werden, damit du imstande bist, redlich und gerecht zu urteilen.
Zu allem hin war es Moses selbst, der Sein Unrecht und Seinen Eigensinn bekannte und bezeugte, dass Ihn Furcht befallen und dass Er übel gehandelt hatte und geflohen war.
Er bat Gott – gepriesen sei Seine Herrlichkeit –, Ihm zu vergeben, und es wurde Ihm vergeben.
O Shaykh!
Sooft sich Gott, der Wahre – gepriesen sei Seine Herrlichkeit – in der Person Seiner Manifestation offenbarte, trat Er unter die Menschen mit dem Banner des »Er tut, was Er will, und Er bestimmt, was Ihm gefällt«.
Niemand hat das Recht, nach dem Warum und Weshalb zu fragen; wer dies tut, hat sich in der Tat von Gott, dem Herrn der Herren, abgewandt.
In den Tagen einer jeden Manifestation treffen diese Dinge ein und sind offenkundig.
Auch über diesen Unterdrückten hat man Dinge gesagt, von denen jene, die Gott nahe und Ihm ergeben sind, heute wie ehedem bezeugen, dass sie falsch sind.
Bei der Gerechtigkeit Gottes!
Der Saum Seines Gewandes ist und bleibt unbefleckt, auch wenn sich heutzutage noch so viele vorgenommen haben, ihn mit ihren lügnerischen und unziemlichen Verleumdungen zu beschmutzen.
Gott aber weiß, und sie wissen nichts.
Er, der sich mit Gottes Macht und Stärke angesichts aller Völker auf Erden erhob und die Massen vor den Erhabensten Horizont lud, wurde von ihnen verworfen; stattdessen haben sie sich an solche Menschen geklammert, die sich ständig hinter Schleiern und Hüllen versteckt hielten und um ihre eigene Sicherheit besorgt waren.
Auch sind jetzt viele emsig dabei, Lügen und Verleumdungen auszustreuen; sie haben keine andere Absicht, als Misstrauen in die Herzen und Seelen der Menschen zu säen.
Sobald jemand die Große Stadt (Konstantinopel) verlässt, um dieses Land zu besuchen, telegraphieren sie schnell und behaupten, er habe Geld gestohlen und sei nach ‘Akká geflohen.
Ein hochgebildeter, gelehrter und vornehmer Mann besuchte an seinem Lebensabend das Heilige Land, um Ruhe und Frieden zu suchen, und über ihn hat man Dinge geschrieben, welche jene, die Gott ergeben und Ihm nahe sind, seufzen ließ.
Seine Exzellenz, der verstorbene Mírzá Ḥusayn Khán, Mushíru’d-Dawlih – möge Gott ihm vergeben –, hatte diesen Unterdrückten gekannt. Zweifelsohne muss er den Behörden einen eingehenden Bericht über die Ankunft dieses Unterdrückten an der Hohen Pforte und von allem, was Er sagte und tat, gegeben haben. Am Tage Unserer Ankunft besuchte Uns der Regierungsbeamte, dessen Amt es war, offizielle Besucher zu empfangen und zu bewirten, und er geleitete Uns an den Ort, an den er Uns befehlsgemäß zu bringen hatte. In der Tat hat die Regierung uns Unterdrückten freundliche Beachtung geschenkt. Am nächsten Tag kam Prinz Shujá‘u’d-Dawlih, um Uns zu besuchen, wobei er von Mírzá Ṣafá begleitet wurde; er kam als Vertreter des verstorbenen Mushíru’d-Dawlih, des (am kaiserlichen Hof akkreditierten) Gesandten. Andere, darunter mehrere Minister der kaiserlichen Regierung und der inzwischen verstorbene Kamál Páshá, sprachen ebenfalls bei Uns vor. Ganz im Vertrauen auf Gott und ohne Hinweis auf irgendein Bedürfnis, das Er hätte haben können, oder auf irgend etwas anderes weilte dieser Unterdrückte vier Monate lang in jener Stadt. Seine Handlungen waren allen bekannt und offenkundig, und niemand kann sie leugnen, ausgenommen jene, die Ihn hassen und nicht die Wahrheit sprechen. Wer Gott anerkannt hat, anerkennt keinen anderen außer Ihm. Wir haben nie gern von solchen Dingen gesprochen und möchten es auch jetzt nicht.
Sooft hohe Würdenträger aus Persien in jene Stadt (Konstantinopel) kamen, bemühten sie sich bis zum äußersten und indem sie an jeder Tür vorsprachen, Gelder und Geschenke zu bekommen, so viele sie nur erhalten konnten.
Selbst wenn dieser Unterdrückte nichts tat, was Persien zum Ruhm gereichte, hat Er doch in einer Weise gehandelt, die Seinem Land keine Schande brachte.
Was die verstorbene Exzellenz (Mushíru’d-Dawlih) tat – möge Gott seine Stufe erhöhen –, entsprang nicht seiner Freundschaft zu diesem Unterdrückten; es hatte seinen Grund vielmehr in seinem eigenen klugen Urteil und in seinem Wunsch, den Dienst zu Ende zu führen, den er insgeheim seiner Regierung zu leisten gedachte.
Ich bezeuge, dass er im Dienst für seine Regierung so gewissenhaft war, dass in seinem Amtsbereich Unehrlichkeit keine Rolle spielte und mit Verachtung gestraft wurde.
Er war für die Ankunft dieser Unterdrückten im Größten Gefängnis (‘Akká) verantwortlich.
Weil er aber in der Erfüllung seiner Pflicht gewissenhaft war, verdient er Unser Lob.
Dieser Unterdrückte war zu allen Zeiten bestrebt und bemüht, die Interessen sowohl der Regierung wie auch des Volkes zu veredeln und zu fördern, nicht aber Seine eigene Stufe zu erhöhen.
Eine Anzahl Menschen hat nunmehr andere um sich geschart, und sie haben sich aufgemacht, diesen Unterdrückten zu entehren.
Dennoch flehe Ich zu Gott – geheiligt und verherrlicht sei Er –, Er möge ihnen helfen, zu Ihm zurückzufinden, und möge ihnen beistehen, das von ihnen Begangene wiedergutzumachen und vor dem Tor Seiner Großmut zu bereuen.
Wahrlich, Er ist der Vergebende, der Barmherzige.
O Shaykh! Wahrlich, Meine Feder klagt um Mein eigenes Selbst, und Mein Tablet weint bitterlich über das, was Mir von den Händen jenes Menschen (Mírzá Yaḥyá) zugefügt wurde, den Wir lange Jahre beschützt haben und der Tag und Nacht in Meiner Gegenwart diente, bis er von einem Meiner Diener namens Siyyid Muḥammad zum Irrtum verführt wurde. Dies bezeugen Meine gläubigen Diener, die Mich auf Meinem Verbannungsweg von Baghdád bis hierher in dieses Größte Gefängnis begleitet haben. Und hier widerfuhr Mir von der Hand dieser beiden, was jeden Verständnisvollen aufschreien, jeden Einsichtsvollen laut jammern und die Tränen der ehrlich Gesinnten fließen ließ.
Wir bitten Gott, Er möge denen gnädig beistehen, die verführt wurden, dass sie gerecht und unparteiisch werden, und möge sie erkennen lassen, worin sie achtlos waren. Wahrlich, Er ist der Allgütige, der Großmütigste. O mein Herr, schließe Deine Diener nicht aus vor dem Tor Deiner Gnade, und vertreibe sie nicht vom Hofe Deiner Gegenwart. Hilf ihnen, die Nebel eitler Wahngebilde zu zerstreuen und die Schleier leerer Einbildungen und Hoffnungen auseinanderzureißen. Du bist wahrlich der Allbesitzende, der Höchste. Es gibt keinen Gott außer Dir, dem Allmächtigen, dem Gnadenvollen.
Ich schwöre bei der Sonne des Zeugnisses Gottes, die vom Horizont der Gewissheit strahlt! Tag und Nacht beschäftigte sich dieser Unterdrückte mit dem, was die Seelen der Menschen bessern kann, bis das Licht der Erkenntnis den Sieg über die Finsternis der Unwissenheit davontrug.
O Shaykh!
Immer wieder habe Ich erklärt und versichere es jetzt erneut, dass Wir vierzig Jahre lang durch die Gnade Gottes und durch Seinen unwiderstehlichen, machtvollen Willen Seiner Majestät dem Sháh – möge Gott ihm beistehen – solche Hilfe angedeihen ließen, dass es alle, die Gerechtigkeit und Billigkeit in sich verkörpern, als unbestreitbare Tatsache ansehen.
Keiner kann dies leugnen, er wäre denn ein Übeltäter und Sünder oder einer, der Uns hasst oder Unsere Wahrheit anzweifelt.
Wie seltsam ist es doch, dass bis heute die Staatsminister und die Volksvertreter gleichermaßen dieses offensichtlichen, unleugbaren Dienstes nicht gewahr wurden; und wenn sie darauf aufmerksam gemacht wurden, haben sie es aus eigennützigen Beweggründen vorgezogen, diesen Dienst zu übersehen.
Vor diesen vierzig Jahren herrschten ständig Streitigkeiten und Auseinandersetzungen, die die Diener Gottes beunruhigten.
Aber seither haben sie sich alle, mit dem Beistand der Heerscharen der Weisheit und des Wortes, der Ermahnungen und des Verständnisses, fest an das starke Seil der Geduld und an den leuchtenden Saum der Seelenstärke gehalten – so sehr, dass diese unterdrückten Menschen standhaft alles ertrugen, was ihnen angetan wurde, und alles Gott anheimstellten, obwohl in Mázindarán und in Rasht eine große Zahl von ihnen auf die grässlichste Weise gequält wurde.
Unter diesen war der ehrenwerte Ḥájí Naṣír, unzweifelhaft ein strahlendes Licht, das am Himmel der Entsagung leuchtete.
Als er den Märtyrertod erlitten hatte, rissen sie ihm die Augen aus, schnitten ihm die Nase ab und fügten ihm solche Schmach zu, dass unbeteiligte Fremde weinten und klagten und im Geheimen Mittel zur Unterstützung seiner Frau und seiner Kinder sammelten.
O Shaykh! Meine Feder schämt sich, das wiederzugeben, was tatsächlich vorgekommen ist. Im Lande Ṣád (Iṣfahán) brannte das Feuer der Tyrannei mit so heißer Flamme, dass jeder redlich Gesinnte laut jammerte. Bei deinem Leben! Die Städte der Erkenntnis und des Verstehens weinten so sehr, dass die Seelen der Frommen und Gottesfürchtigen dahinschmolzen. Die strahlenden Zwillingsleuchten Ḥasan und Ḥusayn (der »König der Märtyrer« und der »Geliebte der Märtyrer«) opferten in jener Stadt aus freien Stücken ihr Leben. Reichtum, Glück und Ruhm konnten sie nicht abhalten. Gott weiß, was ihnen widerfuhr, und doch sind sich dessen die Menschen zum großen Teil nicht bewusst.
Vor ihnen tranken voll Inbrunst und Sehnsucht ein Mann namens Káẓim und seine Gefährten den Kelch des Martyriums, nach ihnen der ehrenwerte Ashraf; sie alle eilten zu ihrem Erhabensten Gefährten. Desgleichen wurden zur Zeit des Sardár ‘Azíz Khán, dieses Gottesfürchtigen, Mírzá Muṣṭafá und jene, die mit ihm gemartert wurden, gefangengesetzt und zu dem Höchsten Freund im Allherrlichen Himmel gesandt. Kurz, in jeder Stadt waren die Beweise einer Tyrannei ohnegleichen unmissverständlich klar und offenbar, und doch griff keiner von ihnen zur Selbstverteidigung. Rufe dir den ehrenwerten Badí‘ ins Gedächtnis, den Überbringer des Tablets an Seine Majestät den Sháh, und denke darüber nach, wie er sein Leben hingab. Dieser Ritter sprengte auf seinem Schlachtross in die Kampfbahn der Entsagung und warf die kostbare Krone des Lebens von sich, Dem zuliebe, der der unvergleichliche Freund ist.
O Shaykh! Wenn Dinge wie diese bestritten werden sollen, was ist dann noch wert, geglaubt zu werden? Gib Gott zuliebe der Wahrheit die Ehre und gehöre nicht zu denen, die schweigen. Man verhaftete den ehrenwerten Najaf-‘Alí, und er eilte mit Entzücken und großer Sehnsucht auf das Feld des Martyriums und sprach: »Wir bewahren uns beides, Bahá und das Khún-Bahá (Blutgeld)!« Mit diesen Worten gab er seinen Geist auf. Denke nach über den herrlichen Glanz, den das Licht der Entsagung aus der Herzenskammer des Mullá ‘Alí-Ján ergoss. Er war vom Hauch des Erhabensten Wortes und von der Macht der Feder der Herrlichkeit so hingerissen, dass für ihn das Feld des Märtyrertodes allen Stätten irdischen Glücks gleichkam, nein, diese bei weitem übertraf. Sinne über das Verhalten von Abá-Baṣír und Siyyid Ashraf-i-Zanjání nach. Man ließ die Mutter Ashrafs holen, damit sie ihn von seinem Vorsatz abbringe. Aber sie spornte ihn noch an, bis er den erhabensten Märtyrertod starb.
O Shaykh! Dieses Volk ließ die Meerenge der Namen hinter sich und schlug seine Zelte an den Ufern der See der Entsagung auf. Eine Myriade Leben hätten sie willig hingegeben, statt das Wort zu sprechen, das ihre Feinde hören wollten. Sie hielten sich fest an das, was Gott gefällt, völlig frei und losgelöst von allem, was den Menschen zugehört. Lieber ließen sie sich das Haupt abschlagen, als dass sie ein unpassendes Wort geäußert hätten. Bewege dies in deinem Herzen. Mich dünkt, sie haben sich aus dem Meer der Entsagung sattgetrunken. Das Leben dieser Welt konnte sie nicht davon abhalten, den Märtyrertod auf dem Pfade Gottes auf sich zu nehmen.
In Mázindarán wurde eine sehr große Zahl von Dienern Gottes umgebracht. Unter dem Einfluss von Verleumdern raubte der Gouverneur einem großen Teil von ihnen alles, was sie besaßen. Unter anderem warf er ihnen vor, sie hätten Waffen angesammelt; aber die Untersuchung ergab, dass sie nur ein ungeladenes Gewehr besaßen. Gnädiger Gott! Dieses Volk braucht keine Vernichtungswaffen, denn es rüstet sich, die Welt neu zu gestalten. Seine Heerscharen sind gute Taten, seine Waffen aufrechtes Betragen, und sein Befehlshaber ist die Gottesfurcht. Gesegnet ist, wer gerecht urteilt. Bei der Gerechtigkeit Gottes! Geduld, Friedfertigkeit, Ergebenheit und Zufriedenheit dieser Menschen waren so groß, dass sie zu Vorbildern der Gerechtigkeit wurden, und ihre Nachsicht war so umfassend, dass sie sich lieber töten ließen als selbst zu töten, und dies, obwohl sie, von aller Welt unterdrückt, Leiden ertragen mussten, wie sie die Geschichte nicht verzeichnete noch die Augen irgendeines Volkes jemals schauten. Was kann sie dazu geführt haben, sich in so schwere Prüfungen zu finden und es abzulehnen, eine Hand zur Abwehr zu erheben? Was kann solche Ergebenheit und Gelassenheit bewirkt haben? Die wahre Ursache liegt in dem Verbot, das die Feder der Herrlichkeit Tag und Nacht aussprach, und darin, dass Wir die Zügel der Autorität ergriffen, vermöge der Kraft und Macht des Herrn der ganzen Menschheit.
Erinnere dich des Vaters von Badí‘. Man kerkerte diesen Unterdrückten ein und befahl ihm, seinen Glauben zu verfluchen und zu schmähen. Er jedoch wählte durch die Gnade Gottes und die Barmherzigkeit seines Herrn den Märtyrertod und erlangte ihn auch. Wolltest du die Märtyrer auf dem Pfade Gottes zusammenrechnen, du könntest sie nicht zählen. Denke an den ehrenwerten Siyyid Ismá‘íl – mit ihm seien der Friede Gottes und Seine Güte –, wie er vor Tagesanbruch mit seinem eigenen Turban die Schwelle Meines Hauses abzustauben pflegte, bis er schließlich, am Ufer des Flusses stehend und seine Augen auf dieses Haus gerichtet, mit eigener Hand sein Leben opferte.
Sinne nach über den durchdringenden Einfluss des Wortes Gottes. Jeder einzelnen dieser Seelen wurde zuerst befohlen, ihren Glauben zu lästern und zu verfluchen, aber keine fand sich, die ihren eigenen Willen dem Willen Gottes vorgezogen hätte.
O Shaykh! In früheren Zeiten war es nur einer, der dazu ausersehen wurde, erschlagen zu werden, nun aber hat dieser Unterdrückte dir vor Augen geführt, was jeden redlich gesinnten Menschen staunen lässt. Urteile gerecht, Ich beschwöre dich, und mache dich auf, deinem Herrn zu dienen. Er, wahrlich, wird dich mit einem Lohn bedenken, den weder die Schätze der Erde noch alle Besitztümer der Könige und Herrscher aufwiegen können. In allen deinen Angelegenheiten setze dein Vertrauen auf Gott und stelle sie Ihm anheim. Er wird dir großen Lohn gewähren, wie es im Buche verordnet ist. Befasse dich während dieser flüchtigen Tage deines Lebens mit solchen Taten, die den Duft göttlichen Wohlgefallens atmen und den Schmuck tragen, von Ihm angenommen zu sein. Die Handlungen des ehrenwerten Balál, des Äthiopiers, waren so angenehm in den Augen Gottes, dass das ›sín‹ seiner stammelnden Zunge mehr war als das ›shín‹, das die ganze Welt sprach. Dies ist der Tag, an dem alle Völker das Licht der Einheit und Eintracht verbreiten sollten. Aber, kurz gesagt, Stolz und Eitelkeit gewisser Völker auf Erden haben das wahre Verständnis zerstört und das Heim der Gerechtigkeit und Billigkeit verwüstet.
O Shaykh! Was über diesen Unterdrückten kam, übersteigt jedes Bild und jeden Vergleich. Alles haben Wir mit äußerster Willigkeit und Ergebenheit ertragen, damit die Seelen der Menschen erbaut und das Wort Gottes verherrlicht werden. Während Wir im Gefängnis des Landes Mím (Mázindarán) eingekerkert waren, wurden Wir eines Tages den Geistlichen ausgeliefert. Du kannst dir gewiss vorstellen, was Uns zustieß. Falls du einmal das Verlies Seiner Majestät des Sháhs besuchst, bitte den Leiter und ersten Aufseher, dir die beiden Ketten zu zeigen, die Qara-Guhar und Salásil heißen. Bei der Sonne der Gerechtigkeit schwöre Ich, dass dieser Unterdrückte vier Monate lang mit der einen oder anderen dieser beiden Ketten gefoltert und gefesselt wurde. »Mein Leid übertraf alle Leiden, denen Jakob ausgesetzt war, und alle Not Hiobs war nur ein Teil Meines Kummers!«
Denke auch nach über das Martyrium des Ḥájí Muḥammad-Riḍá in der Stadt der Liebe (‘Ishqábád). Die Tyrannen auf Erden haben diesen Gepeinigten solchen Leiden unterworfen, dass viele Fremde darüber weinten und klagten; denn wie berichtet und bezeugt wird, wurden seinem gesegneten Körper nicht weniger als zweiunddreißig Wunden beigebracht. Dennoch übertrat keiner der Gläubigen Mein Gebot und erhob die Hand zum Widerstand. Komme, was wolle, sie wehrten ihrer Neigung, das zu übertreten, was im Buche befohlen ist, obwohl eine beträchtliche Zahl dieses Volkes in jener Stadt wohnte und heute noch dort ist.
Wir bitten Seine Majestät den Sháh dringend – möge Gott, geheiligt und verherrlicht sei Er, ihm beistehen –, selbst über diese Dinge nachzudenken und mit Billigkeit und Gerechtigkeit zu urteilen. Obwohl während der letzten Jahre etliche Gläubige in fast allen Städten Persiens lieber den Tod erduldeten, als selbst zu töten, loderte doch der Hass, der in manchen Herzen schwelte, schlimmer auf als zuvor. Wenn sich die Opfer der Unterdrückung für ihre Feinde ins Mittel legen, ist dies in den Augen der Herrscher eine fürstliche Tat. Vielen ist es sicherlich bekannt, dass sich diese unterdrückten Menschen in jener Stadt (‘Ishqábád) beim Gouverneur für ihre Mörder verwandten und ihn um Milderung seines Urteils baten. Merket deshalb wohl auf, o ihr Einsichtsvollen!
O Shaykh! Diese deutlichen Verse wurden in einem der Tablets von der Feder Abhás herniedergesandt: »Höre, o Diener, auf die Stimme dieses Unterdrückten, der auf dem Pfade Gottes, des Herrn aller Namen, schwere Leiden und Qualen erduldete, bis Er einstens im Lande Ṭá (Ṭihrán) ins Gefängnis geworfen wurde. Er rief die Menschen zum erhabensten Paradiese, und doch ergriffen sie Ihn und schleppten Ihn vor aller Augen durch Städte und Länder. Wieviele der Nächte, in denen der Schlaf die Augen Meiner Geliebten floh ob ihrer Liebe zu Mir, und wie zahllos die Tage, an denen Ich dem Angriff der Menschen gegenüberstand! Einmal fand Ich Mich auf Bergeshöhen, ein andermal tief im Gefängnis von Ṭá in Ketten und Banden. Bei der Gerechtigkeit Gottes! Ich war Ihm allezeit dankbar; Sein Lob auf den Lippen und immer Seiner gedenkend, wandte Ich Mich Ihm zu, zufrieden mit Seinem Wohlgefallen, demütig und untertänig vor Ihm. So vergingen Meine Tage, bis sie in diesem Gefängnis (‘Akká), das die Erde erzittern und die Himmel seufzen ließ, ein Ende fanden. Glücklich, wer seine leeren Einbildungen von sich warf, als Er, der verborgen war, mit den Bannern Seiner Zeichen erschien. Wahrlich, Wir haben den Menschen diese Größte Offenbarung verkündet, und doch befinden sie sich in einem Zustand seltsamer Betäubung.«
Daraufhin erhob sich eine Stimme aus dem Ḥijáz, rief laut und sprach: »Groß ist dein Segen, o ‘Akká, dass Gott dich zum Ausgangspunkt Seiner Lieblichsten Stimme und zum Dämmerungsort Seiner mächtigsten Zeichen gemacht hat. Glückselig bist du, dass der Thron der Gerechtigkeit in dir errichtet wurde und das Tagesgestirn der Güte Gottes und Seiner Großmut an deinem Horizont erstrahlte. Wohl steht es mit jedem redlich gesinnten Menschen, der billig urteilt über Ihn, das Größte Gedenken, und wehe dem, der irrt und zweifelt.«
Nach dem Tod einiger Märtyrer wurde das Lawḥ-i-Burhán (Tablet des Beweises) vom Himmel der Offenbarung des Herrn der Religionen herniedergesandt:
»Er ist der Allmächtige, der Allwissende, der Allweise!
Die Winde des Hasses umschlossen die Arche von Baṭḥá (Mekka) wegen der Untaten, die die Hände der Unterdrücker begingen.
O du, der du für deine Gelehrsamkeit bekannt bist!
Du hast diejenigen verurteilt, um derentwillen die Bücher der Welt weinten und die Schriften der Religionen Zeugnis ablegten.
Du bist in der Tat weit vom rechten Wege abgeirrt und in einen dichten Schleier gehüllt.
Bei Gott selbst!
Du hast jene verurteilt, durch die der Horizont des Glaubens erleuchtet wurde.
Dies bezeugen sie alle, die die Dämmerungsorte der Offenbarung und die Manifestationen der Sache deines Herrn, des Barmherzigsten, sind – sie, die ihre Seelen und all ihren Besitz auf Seinem geraden Pfade geopfert haben.
Der Glaube Gottes weint allüberall ob deiner Tyrannei, und doch vergnügst du dich und gehörst zu denen, die frohlocken.
Ich trage keinen Hass gegen dich oder sonst jemanden im Herzen.
Jeder Mensch mit Urteilsvermögen sieht dich und deinesgleichen versunken in offenbarer Torheit.
Hättest du dir klargemacht, was du getan hast, du hättest dich ins Feuer geworfen oder dein Haus verlassen und wärest in die Berge geflüchtet, oder hättest gestöhnt und gejammert, bis du an den Ort zurückgekehrt wärest, der dir von Ihm, dem Herrn der Kraft und Macht, bestimmt ist.
O du, der du so viel wie ein Nichts bist!
Zerreiße die Schleier eitler Vorstellungen und leerer Einbildungen, damit du das Tagesgestirn der Erkenntnis von diesem strahlenden Horizonte scheinen siehst.
Du hast ein Andenken an den Propheten selbst in Stücke gerissen und dir eingebildet, damit dem Gottesglauben zu helfen.
Solches hat dir deine Seele eingegeben, und du bist wahrlich einer der Achtlosen.
Was du tatest, hat den himmlischen Heerscharen und jenen, die die Sache Gottes, des Herrn der Welten, umkreisen, die Herzen gebrochen.
Die Seele der Reinen (Fáṭimih) schmolz wegen deiner Grausamkeit dahin, und die Bewohner des Paradieses weinten bitterlich an ihrem gesegneten Ort.
Ich beschwöre dich bei Gott, urteile gerecht! Welchen Beweis brachten die jüdischen Gelehrten vor, um Ihn, den Geist Gottes (Jesus Christus), zu verdammen, als Er mit der Wahrheit zu ihnen kam? Was konnte der Beweis sein, den die Pharisäer und Götzenpriester ins Feld führten, um sich dafür zu rechtfertigen, dass sie Muḥammad, den Gesandten Gottes, verleugneten, als Er zu ihnen kam mit einem Buch, welches zwischen Wahrheit und Falschheit mit solcher Gerechtigkeit schied, dass sich das Dunkel der Erde in Licht verwandelte und die Herzen jener, die Ihn erkannt hatten, in Entzücken gerieten? Tatsächlich hast du heute dieselben Gründe vorgebracht, deren sich die Gelehrten jener Zeit bedienten. Er, der König des Reiches der Gnade, bezeugt es in diesem großen Gefängnis. Du bist wahrlich ihre Wege gewandelt, nein, du hast sie gar noch in ihrer Grausamkeit übertroffen und hast dir dabei eingebildet, du hülfest dem Glauben und verteidigtest das Gesetz Gottes, des Allwissenden, des Allweisen. Bei Ihm, der die Wahrheit ist! Dein Unrecht ließ Gabriel stöhnen und brachte das Gesetz Gottes, von dem der Windhauch der Gerechtigkeit über alle im Himmel und auf Erden weht, zum Weinen. Hast du dir in deiner Unwissenheit tatsächlich eingebildet, das Urteil, das du sprachst, nütze dir in irgendeiner Weise? Nein, bei Ihm, dem König aller Namen! Dass es dir nur schadet, bezeugt Er, der alles weiß, was in dem verwahrten Tablet verzeichnet ist.
O du, der du in die Irre gingst! Nie hast du Mich gesehen, nie hast du mit Mir verkehrt oder warst auch nur für den Bruchteil eines Augenblicks Mein Gefährte. Wie kommt es dann, dass du den Menschen befiehlst, Mich zu verfluchen? Folgst du darin dem Drang deiner Begierden oder gehorchst du etwa deinem Herrn? Gib ein Zeichen, wenn du zu denen gehörst, die die Wahrheit lieben! Wir bezeugen, dass du das Gesetz Gottes von dir geworfen und dich den Befehlen deiner Leidenschaften gebeugt hast. Wahrlich, nichts entgeht Seinem Wissen; Er ist fürwahr der Unvergleichliche, der Allunterrichtete. O du achtloser Mensch! Beachte, was der Barmherzige im Qur’án offenbarte: ›Sage nicht zu jedem, der dir mit einem Gruß begegnet: »Du bist kein Gläubiger«.‹ Solches hat Er verordnet, in dessen Hand die Reiche der Offenbarung und der Schöpfung liegen – wärest du doch von denen, die hören. Du aber hast das Gebot Gottes beiseite gelegt und dich an den Drang deiner Begierden gehalten. Wehe über dich, o du achtloser Zweifler! Wenn du Mich verleugnest, mit welchem Beweis kannst du dann die Wahrheit dessen verfechten, was du besitzest? Lege ihn vor, o du, der du Gott Gefährten beigesellst und dich abkehrst von Seiner Oberherrschaft, die alle Welten umschließt!
Wisse, dass der in Wahrheit ein Gebildeter ist, der Meine Offenbarung annimmt, vom Weltmeer Meines Wissens trinkt und sich in die Lüfte Meiner Liebe aufschwingt, der alles außer Mir von sich wirft und sich mit festem Griff an das hält, was vom Reiche Meines wunderbaren Wortes herabgesandt wurde.
Er ist fürwahr wie das Auge für die Menschheit und wie der Geist des Lebens für den Körper der ganzen Schöpfung.
Verherrlicht sei der Allbarmherzige, der ihn erleuchtete und ihn sich aufmachen ließ, dieser großen und mächtigen Sache zu dienen.
Wahrlich, solch ein Mensch ist gesegnet von den Scharen der Höhe und den Bewohnern des Tabernakels der Größe, die Meinen versiegelten Wein trinken in Meinem Namen ›der Allmächtige‹, ›der Allmachtvolle‹.
Wenn du zu denen gehörst, die eine solch erhabene Stufe einnehmen, dann erbringe ein Zeichen von Gott, dem Schöpfer der Himmel.
Und wenn du deine Ohnmacht erkennst, zügle deine Leidenschaften und kehre zu deinem Herrn zurück, damit Er dir vielleicht deine Sünden vergebe, Sünden, die dem Göttlichen Lotosbaum die Blätter versengten, den Felsen aufschreien ließen und die Augen der Einsichtsvollen zum Weinen brachten.
Deinetwegen zerriss der Schleier der Göttlichkeit, scheiterte die Arche, lahmte die Kamelstute und stöhnte der Geist (Jesus) an Seinem erhabenen Orte.
Rechtest du mit Ihm, der zu dir kam mit den Zeugnissen Gottes und mit Seinen Zeichen, die du und alle auf Erden besitzen?
Öffne die Augen, damit du diesen Unterdrückten vom Horizont des Willens Gottes, des Herrschers, des Wahren, des Strahlenden, leuchten siehst.
Öffne alsdann das Ohr deines Herzens, damit du die Stimme des göttlichen Lotosbaumes vernimmst, der in Wahrheit von Gott, dem Allmächtigen, dem Wohltätigen, gehegt wurde.
Wahrlich, trotz allem, was Ihm die Grausamkeit und der Ungehorsam von Leuten wie dir zufügten, ruft dieser Baum laut und lädt alle Menschen zum Sadratu’l-Muntahá und zum höchsten Horizonte.
Gesegnet die Seele, die auf das mächtigste Zeichen schaut, und das Ohr, das Seine lieblichste Stimme vernimmt, aber wehe dem, der sich abwendet und gottlos handelt.
O du, der du dich von Gott abkehrtest!
Wolltest du mit ehrlichem Auge auf den Göttlichen Lotosbaum blicken, du würdest an seinen Ästen, Zweigen und Blättern die Male bemerken, die dein Schwert ihm zufügte, obwohl dich Gott erschaffen hat, diesen Baum zu erkennen und ihm zu dienen.
Denke nach, damit du vielleicht deine Frevelhaftigkeit erkennst und zu denen zählst, die in sich gegangen sind.
Meinst du, Wir fürchteten deine Grausamkeit?
Wisse und sei dessen wohl versichert, dass Wir vom ersten Tag an, da die Erhabenste Feder zwischen Erde und Himmel ihre Stimme erhob, Unsere Seelen, Unsere Körper, Unsere Söhne und Unseren Besitz auf dem Pfade Gottes, des Erhabenen, des Großen, aufopferten.
Dies ist unser Ruhm vor allem Erschaffenen und den Scharen der Höhe, und dafür zeugt, was Uns auf diesem geraden Pfad zustieß.
Bei Gott!
Unsere Herzen brachen, Unsere Körper wurden gekreuzigt und Unser Blut vergossen, während Unsere Augen am Horizont der Güte ihres Herrn, des Zeugen, des Allschauenden, hingen.
Je schlimmer seine Leiden, desto flammender wuchs die Liebe des Volks Bahás.
Seine Aufrichtigkeit bezeugte, was der Allbarmherzige im Qur’án herabsandte, wo Er sagt: ›Wünscht euch den Tod, so ihr aufrichtig seid.‹ Wer verdient den Vorzug: einer, der sich hinter Vorhängen verbirgt, oder einer, welcher sich auf dem Pfade Gottes aufopfert?
Urteile gerecht und gehöre nicht zu denen, die verwirrt durch die Wüste der Falschheit schweifen.
So weit wurden jene von den Lebenswassern der Liebe des Barmherzigsten mitgerissen, dass weder die Waffen der Welt noch die Schwerter der Nationen sie davon abhielten, ihr Antlitz auf das Weltmeer der Großmut ihres Herrn, des Gebenden, des Edelmütigen, zu richten.
Bei Gott! Alle Schwierigkeiten konnten Mich nicht entmutigen, und die Nichtanerkennung der Geistlichen vermochte nicht, Mich zu schwächen. Heute wie ehedem spreche Ich vor dem Angesicht der Menschen: ›Das Tor der Gnade ist aufgetan, und Er, der Morgen der Gerechtigkeit, ist gekommen mit deutlichen Zeichen und klaren Beweisen von Gott, dem Herrn der Kraft und der Macht!‹ Zeige dich vor Mir, damit du die Geheimnisse vernimmst, die der Sohn ‘Imráns (Moses) auf dem Sinai der Weisheit hörte. Dies befiehlt dir aus Seinem großen Gefängnis der Aufgangsort der Offenbarung deines Herrn, des Gottes der Barmherzigkeit.«
Erneut erhoben sich hierauf der Schrei und die Klage des Wahren Glaubens mit den Worten: »Wahrlich, Sinai ruft laut und spricht: ›O Volk des Bayán! Fürchte den Barmherzigen. Ich bin in der Tat zu Ihm gelangt, der auf mir Zwiesprache führte, und die Wonnen meiner Freude überkamen die Steine der Erde und ihren Staub.‹ Und der Busch ruft aus: ›O Volk des Bayán! Urteile gerecht über das, was in Wahrheit geoffenbart wurde. Das Feuer, welches Gott Dem vor Augen führte, der mit Ihm sprach, ist jetzt wahrlich offenbar. Dies bezeugt jeder Mensch mit Einsicht und Verständnis.‹«
Wir haben gewisse Märtyrer dieser Offenbarung erwähnt und einige Verse angeführt, die über sie vom Reiche Unseres Wortes herabgesandt wurden. Nun hegen Wir die Hoffnung, dass du, frei von aller Bindung an diese Welt, nachdenkst über das, was Wir äußerten.
Es geziemt dir, nunmehr über die Verfassung des Mírzá Hádíy-i-Dawlat-Ábádí und des Ṣád-i-Iṣfahání (Ṣadru’l-‘Ulamá) nachzusinnen, die im Lande Ṭá (Ṭihrán) wohnen. Kaum hatte der erstere gehört, dass er ein Bábí genannt wurde, da wurde er so verstört, dass er Haltung und Würde verlor. Er bestieg die Kanzel und sprach Worte, die ihm übel anstanden. Seit unvordenklichen Zeiten haben solche weltlichen und törichten Menschen ihrer Herrschsucht zuliebe Taten begangen, welche die Menschen in die Irre leiteten. Du darfst aber nicht denken, alle Gläubigen seien wie diese beiden. Wir haben dir die Festigkeit, Standhaftigkeit, Gewissheit, Gelassenheit und Würde der Märtyrer dieser Offenbarung beschrieben, auf dass du wohl unterrichtet seist. Wenn Ich die Stellen aus den Tablets an die Könige und andere anführte, bezweckte Ich damit, du möchtest mit Gewissheit erkennen, dass dieser Unterdrückte die Sache Gottes nicht verborgen, sondern offen verkündet und in der beredtesten Sprache vor dem Antlitz der Welt dargelegt hat, wie es Seine Aufgabe war. Etliche kleinmütige Seelen jedoch, wie Hádí und andere, haben sich gegen die Sache Gottes gewandt und diesem flüchtigen Leben zuliebe gesagt und getan, was das Auge der Gerechtigkeit weinen und die Feder der Herrlichkeit seufzen ließ, obwohl sie über das Wesen dieser Sache nichts wussten. Dieser Unterdrückte dagegen hat sie nur um Gottes willen geoffenbart.
O Hádí! Du bist zu Meinem Bruder gegangen und hast ihn besucht. Wende nun dein Angesicht zum Hofe dieses Unterdrückten, damit der Hauch der Offenbarung und der Odem der Eingebung dir helfe und dich befähige, dein Ziel zu erreichen. Wer immer an diesem Tage auf Meine Zeichen blickt, wird Wahrheit von Falschheit unterscheiden wie die Sonne vom Schatten, und er wird das Ziel kennenlernen. Gott weiß und bezeugt Mir, dass alles, was erwähnt wurde, um Gottes willen geschah, damit du vielleicht zum Hort der Führung unter den Menschen werdest und die Völker der Welt von eitlen Vorstellungen und leeren Einbildungen befreist. Gütiger Gott! Die sich abwenden und Mich verleugnen, haben bis heute versäumt zu erkennen, wer das herniedersandte, was dem Herold, dem Ersten Punkt, gegeben wurde. Das Wissen darum ist bei Gott, dem Herrn der Welten.
Bemühe dich, o Shaykh, und erhebe dich, dieser Sache zu dienen. Der Versiegelte Wein wurde an diesem Tag vor den Augen der Menschen ans Licht gebracht. Greife zu im Namen deines Herrn und trinke dir Genüge im Gedenken an Ihn, den Mächtigen, den Unvergleichlichen. Tag und Nacht hat dieser Unterdrückte sich mit dem befasst, was die Herzen vereint und die Seelen der Menschen erbaut. Was sich in den ersten Jahren in Persien zutrug, hat die Aufrichtigen und Begünstigten tief betrübt. Jedes Jahr verzeichnete ein neues Gemetzel, Raub, Plünderung und Blutvergießen. Einmal ereignete sich in Zanján, was die größte Bestürzung hervorrief, ein andermal in Nayríz und dann wieder in Ṭabarsí, und schließlich kam es zu dem Geschehnis im Lande Ṭá (Ṭihrán). Seitdem machte dieser Unterdrückte mit der Hilfe des einen wahren Gottes – gepriesen sei Seine Herrlichkeit – dieses bedrängte Volk mit dem vertraut, was ihm anstand. Alle haben sie sich von den Dingen geheiligt, die sie und andere besitzen; sie haben sich an das gehalten und ihre Augen auf das gerichtet, was Gottes ist.
Es obliegt nun Seiner Majestät dem Sháh – möge Gott, gepriesen sei Er, ihn beschützen –, dieses Volk mit Güte und Barmherzigkeit zu behandeln.
Dieser Unterdrückte verbürgt sich vor der göttlichen Ka‘bah, dass dieses Volk nur Wahrhaftigkeit und Treue bezeigen wird, hingegen nichts, was in irgendeiner Weise den weltverbessernden Ideen Seiner Majestät zuwiderliefe.
Jede Nation muss die Stellung ihres Herrschers hoch achten, muss ihm untertan sein, sein Gebot ausführen und seine Befehlsgewalt wahren.
Die Herrscher der Welt waren und sind die Offenbarungen der Macht, Größe und Erhabenheit Gottes.
Dieser Unterdrückte hat niemals hinterlistig gegen irgend jemanden gehandelt.
Jedermann ist dessen gewahr und bezeugt es.
Achtung vor dem Rang der Herrscher ist göttlich verordnet, wie es durch die Worte der Propheten Gottes und Seiner Erwählten klar bekundet wird.
Er, der Geist (Jesus) – möge Friede mit Ihm sein –, wurde gefragt:
»O Geist Gottes!
Ist es rechtens, dem Kaiser Tribut zu zahlen?« Und Er gab zur Antwort:
»Ja, gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.« Er verbot es nicht.
Diese beiden Aussagen sind in den Augen einsichtsvoller Menschen ein und dasselbe; denn wenn das, was dem Kaiser gehörte, nicht von Gott gekommen wäre, hätte Er es verboten.
Und ebenso der heilige Vers:
»Gehorchet Gott und gehorchet dem Gesandten und denen unter euch, die mit Befehlsgewalt ausgestattet sind.« »Jene, die mit Befehlsgewalt ausgestattet sind,« bezieht sich in erster Linie und in besonderer Hinsicht auf die Imáme – Gottes Segen ruhe auf ihnen!
Sie sind wahrlich die Offenbarungen der Macht Gottes, die Quellen Seiner Befehlsgewalt, die Schatzkammern Seines Wissens und die Aufgangsorte Seiner Gebote.
In zweiter Linie beziehen sich diese Worte auf die Könige und Herrscher – das heißt solche, deren strahlende Gerechtigkeit die Horizonte der Welt mit hellem Glanz erleuchtet.
Wir hegen die Hoffnung, dass Seine Majestät der Sháh im Lichte einer Gerechtigkeit erstrahle, deren Glanz alle Geschlechter auf Erden umfängt.
Es ist jedermanns Pflicht, Gott um des Sháhs willen anzuflehen, Er möge ihm gewähren, was an diesem Tage schicklich und passend ist.
O Gott, mein Gott, Du mein Meister, meine Stütze, meine Sehnsucht und mein Geliebter! Ich bitte Dich bei den Geheimnissen, die in Deiner Erkenntnis verborgen ruhen, bei den Zeichen, die den Duft Deiner Güte verbreiten, bei den Wogen des Weltmeers Deiner Gaben, bei dem Himmel Deiner Gnade und Freigebigkeit, bei dem Blute, das auf Deinem Pfad vergossen wurde, und bei den Herzen, die sich in ihrer Liebe zu Dir verzehrten – stehe Seiner Majestät dem Sháh mit Deiner Macht und höchsten Gewalt bei, auf dass von ihm ausgehe, was ewig in Deinen Büchern, Schriften und Tablets fortbesteht. Halte seine Hand, o mein Herr, mit der Hand Deiner Allmacht, erleuchte ihn mit dem Licht Deiner Erkenntnis und schmücke ihn mit der Zier Deiner Tugenden. Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt, und in Deiner Hand liegen die Zügel der ganzen Schöpfung. Es gibt keinen Gott außer Dir, dem Immervergebenden, dem Allgütigen.
In seinem Brief an die Römer hat der heilige Paulus geschrieben: »Jedermann soll sich übergeordneten Gewalten unterwerfen; denn es gibt keine Gewalt, es sei denn von Gott, die bestehenden aber sind von Gott angeordnet. Wer sich darum der Gewalt widersetzt, hat sich wider die Anordnung Gottes aufgelehnt.« Und weiter: »Denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zum Zorn an dem, der Böses betreibt.« Er sagt, dass die Erscheinung der Könige, ihre Majestät und Macht von Gott sind.
Auch in den alten Überlieferungen sind Hinweise, welche die Geistlichen sehen und hören. Wir flehen zu Gott – gesegnet und verherrlicht sei Er –, Er möge dir, o Shaykh, helfen, dich fest an das zu halten, was vom Himmel der Gaben Gottes, des Herrn der Welten, herabgesandt wurde. Die Geistlichen müssen sich unbedingt mit Seiner Majestät dem Sháh verbinden und sich an das halten, was für den Schutz, die Sicherheit, die Wohlfahrt und das Gedeihen der Menschen Gewähr bietet. Ein gerechter König erfreut sich näheren Zugangs zu Gott als sonst ein Mensch. Dies bezeugt Er, der in Seinem Größten Gefängnis spricht. Bei Gott! Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Einen, dem Unvergleichlichen, dem Allmächtigen, dem Allwissenden, dem Allweisen.
Würdest du um Gottes willen, und sei es auch nur für eine Stunde, über das nachdenken, was sich früher und neuerdings ereignet hat, du würdest dich hinwegkehren von allem, was du besitzest, hin zu den Dingen, die Gott zugehören, und du würdest zu einem Werkzeug für die Erhöhung Seines Wortes werden. Ist jemals seit der Erschaffung der Welt bis auf den heutigen Tag eine Ausstrahlung oder eine Offenbarung vom Tagesanbruch des Willens Gottes ausgegangen, die von den Geschlechtern auf Erden angenommen, deren Geheiß von ihnen anerkannt wurde? Wo findet man einen solchen Glauben und wie ist sein Name? Vom Siegel der Propheten (Muḥammad) – mögen alle außer Ihm selbst ein Opfer für Ihn sein – über den Geist Gottes (Jesus) bis zurück auf die Erste Manifestation haben alle zur Zeit Ihres Auftretens schweres Leid erduldet. Die einen hielt man für besessen, die anderen für Betrüger, und Sie wurden auf solche Weise behandelt, dass die Feder sich schämt, es zu schildern. Bei Gott! Es kam über Sie, was alle erschaffenen Dinge seufzen ließ, und doch sind die Menschen zum größten Teil in offenkundige Unwissenheit versunken! Wir beten zu Gott, Er möge ihnen helfen, zu Ihm zurückzukehren und Reue vor dem Tor Seiner Gnade zu üben. Mächtig ist Er über alle Dinge.
In diesem Augenblick erhebt sich laut die Stimme der Erhabensten Feder und spricht zu Mir: »Ermahne den Shaykh, wie Du einen Deiner Äste (Söhne) ermahnt hast, auf dass der Hauch Deiner Worte ihn anziehe und Gott, dem Herrn der Welten, näherbringe.«
»Sei freigebig im Glück und dankbar im Unglück.
Sei des Vertrauens deines Nächsten wert und schaue hellen und freundlichen Auges auf ihn.
Sei ein Schatz dem Armen, ein Mahner dem Reichen, eine Antwort auf den Schrei des Bedrückten und halte dein Versprechen heilig.
Sei gerecht in deinem Urteil und behutsam in deiner Rede.
Sei zu keinem Menschen unbillig, sondern erweise allen Sanftmut.
Sei wie eine Lampe für die, so im Dunkeln gehn, eine Freude den Betrübten, ein Meer für die Dürstenden, ein schützender Port für die Bedrängten, Stütze und Verteidiger für das Opfer der Unterdrückung.
Lass Sauberkeit und Redlichkeit all dein Handeln auszeichnen.
Sei eine Heimat dem Fremdling, ein Balsam dem Leidenden, dem Flüchtling ein starker Turm.
Sei dem Blinden Auge und ein Licht der Rechtleitung für den Fuß des Irrenden.
Sei ein Schmuck für das Antlitz der Wahrheit, eine Krone für die Stirn der Treue, ein Pfeiler für den Tempel der Redlichkeit, der Lebenshauch dem Körper der Menschheit, ein Banner für die Heerscharen der Gerechtigkeit, ein Himmelslicht am Horizont der Tugend, Tau für den Urgrund des Menschenherzens, eine Arche auf dem Meer der Erkenntnis, eine Sonne am Himmel der Gnade, ein Stein im Diadem der Weisheit, ein strahlendes Licht am Firmament deiner Zeitgenossen, eine Frucht am Baume der Demut.
Dich vor der Glut der Eifersucht und vor der Kälte des Hasses zu schützen, darum bitten Wir Gott.
Er, wahrlich, ist nahe, bereit zur Antwort.« Dies hat Meine Zunge zu einem Meiner Äste (Söhne) gesprochen, und Wir tun es denen unter Unseren Geliebten kund, die ihre eitlen Einbildungen von sich geworfen haben und sich fest an das halten, was ihnen vorgeschrieben ist an dem Tage, da der Morgenstern der Gewissheit am Horizont des Willens Gottes, des Herrn der Welten, erschien.
Dies ist der Tag, an dem der Vogel des Wortes im Namen seines Herrn, des Gottes der Barmherzigkeit, sein Lied auf den Zweigen singt.
Gesegnet ist der Mensch, der auf den Schwingen der Sehnsucht Gott, dem Herrn am Tag des Gerichts, entgegenschwebt.
Der eine wahre Gott weiß wohl und die ganze Schar Seiner Vertrauten bezeugt, dass dieser Unterdrückte zu allen Zeiten schlimmen Gefahren gegenüberstand.
Aber ohne die Leiden, die Mir auf dem Pfade Gottes zustießen, hätte das Leben für Mich nichts an Süße gehabt, und Mein Dasein wäre Mir nutzlos gewesen.
Wer mit Urteilskraft begabt ist und sein Auge auf den Erhabensten Anblick richtet, für den ist es kein Geheimnis, dass Ich die meisten Tage Meines Lebens wie ein Sklave unter einem Schwert saß, das an einem Faden hing und von dem Ich nicht wusste, ob es nicht früher oder später herabfallen würde.
Dennoch und trotz alledem statten Wir Gott, dem Herrn der Welten, Unseren Dank ab.
Die Zunge Meines Herzens spricht Tag und Nacht dieses Gebet:
»Ruhm sei Dir, o mein Gott!
Wäre es nicht durch die Leiden auf Deinem Pfad, wie könnten die, welche Dich wirklich lieben, erkannt werden?
Und wäre es nicht durch die Prüfungen, die aus Liebe zu Dir erduldet werden, wie anders könnte die Stufe derer, die sich nach Dir sehnen, kundwerden?
Deine Macht ist mein Zeuge!
Tränen sind die Gefährten all derer, die Dich verehren, Seufzer sind der Trost jener, die Dich suchen, und die Teile ihrer gebrochenen Herzen sind die Speise solcher, die zu Dir eilen.
Wie süß schmeckt mir die Bitternis des Todes auf Deinem Pfade, und wie kostbar schätze ich die Pfeile Deiner Feinde, wenn sie bei der Erhöhung Deines Wortes auf mich treffen!
Lass mich in Deiner Sache kosten, o mein Gott und mein Meister, was immer Du wünschst, und sende in Deiner Liebe alles auf mich hernieder, was Du verordnet hast.
Bei Deiner Herrlichkeit!
Ich wünsche nur, was Du wünschst, und schätze nur, was Du schätzest.
In Dich setze ich allezeit mein ganzes Vertrauen und meine Zuversicht.
Du bist wahrlich der Allbesitzende, der Höchste.
Ich flehe Dich an, o mein Gott, lass dieser Offenbarung Helfer erstehen, die Deines Namens und Deiner höchsten Macht würdig sind, auf dass sie Deiner unter Deinen Geschöpfen gedenken; errichte das Banner Deines Sieges in Deinem Land und schmücke alle mit Deinen Tugenden und Deinen Geboten.
Es gibt keinen Gott außer Dir, dem Helfer in Gefahr, dem Selbstbestehenden.«
Hierauf erhob sich die Stimme des wahren Glaubens; wieder und wieder rief sie laut und sprach: »O Scharen der Erde! Bei Gott! Ich bin der wahre Gottesglaube unter euch. Hütet euch, dass ihr Mich nicht verleugnet. Gott hat Mich geoffenbart mit einem Licht, das alle umfängt, die im Himmel und auf Erden sind. Urteilt gerecht, o Menschen, über Meine Offenbarung, die Verkündigung Meiner Herrlichkeit und den Glanz Meines Lichtes, und gehört nicht zu denen, die Unrecht tun.«
O Shaykh! Dieser Unterdrückte fleht zu Gott – gesegnet und verherrlicht sei Er –, Er möge in dir den erwecken, der die Tür zur Gerechtigkeit öffnet, und möge durch dich Seine Sache unter Seinen Dienern verkünden. Er, wahrlich, ist der Allgewaltige, der Allmächtige, der Allgütige.
O Shaykh! Bitte den einen wahren Gott, Ohren, Augen und Herzen der Menschen zu heiligen und sie vor den Begierden einer verderbten Neigung zu schützen. Denn Bosheit ist eine schlimme Krankheit, die den Menschen der Erkenntnis des Großen Seins beraubt und ihn von den Strahlen der Sonne der Gewissheit abhält. Wir beten und hoffen, dass Gott durch Seine Gnade und Barmherzigkeit dieses mächtige Hindernis entferne. Er, wahrlich, ist der Machtvolle, der Allunterwerfende, der Allmächtige.
In diesem Augenblick erhob sich eine Stimme zur Rechten des Strahlenden Ortes: »Gott! Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Verordner, dem Allweisen! Mache den Shaykh mit dem Rest des Lawḥ-i-Burhán (Tablet des Beweises) bekannt, damit es ihn zum Horizont der Offenbarung seines Herrn, des Gottes der Barmherzigkeit, hinziehe und er sich vielleicht erhebe, Meiner Sache mit deutlichen Zeichen und erhabenen Beweisen zu helfen, und unter den Menschen verkünde, was die Zunge des Zeugnisses gesprochen hat: ›Das Reich ist Gottes, des Herrn der Welten!‹«
»Lies das Kitáb-i-Íqán (das Buch der Gewissheit) und was vom Allbarmherzigen dem König in Paris (Napoleon III.) und seinesgleichen gesandt wurde, auf dass dir bewusst werde, was sich in der Vergangenheit ereignete, und du dich überzeugst, dass Wir keineswegs Unordnung im Land verbreiten wollten, nachdem es wohlgeordnet war. Nur um Gottes willen ermahnen Wir Seine Diener. Wer es wünscht, den lasse sich Gott zuwenden, und wer will, möge sich abkehren. Unser Herr, der Barmherzige, ist wahrlich der Allgenügende, der Allgepriesene. O Schar der Geschlechter auf Erden! Dies ist der Tag, da nichts unter allen Dingen und kein Name unter allen Namen euch nützen kann, es sei denn durch diesen Namen, den Gott zur Manifestation Seiner Sache und zum Tagesanbruch Seiner erhabensten Benennungen gemacht hat für alle, die im Reich der Schöpfung sind. Selig ist der Mensch, der den Duft des Allbarmherzigen wahrgenommen hat und zu denen zählt, die standhaft sind. Weder eure Wissenschaften noch eure Künste, eure Schätze oder euer Ruhm werden euch an diesem Tag etwas nützen. Werft sie alle von euch und richtet euer Angesicht auf das Hocherhabene Wort, durch welches die Schriften, die Bücher und dieses erleuchtete Tablet unzweideutig kundgemacht wurden. Werft weg, o ihr Menschen, was ihr mit der Feder eurer eitlen Vorstellungen und leeren Einbildungen zusammengeschrieben habt. Bei Gott! Die Sonne der Erkenntnis strahlt über dem Horizont der Gewissheit.
O du, der du in die Irre gingst! Wenn dir irgendein Zweifel an Unserer Lebensführung kommt, so wisse, dass Wir bezeugen, was Gott selbst vor der Erschaffung der Himmel und der Erde bezeugte: Es ist kein anderer Gott außer Ihm, dem Allmächtigen, dem Allgütigen. Wir bezeugen, dass Er einzig ist in Seinem Wesen, einzig in Seinen Eigenschaften. Er hat nicht Seinesgleichen im ganzen Weltall noch einen Gefährten in der ganzen Schöpfung. Seine Boten und Seine Bücher hat Er herniedergesandt, damit sie Seinen Geschöpfen den Geraden Pfad weisen.
Ist der Sháh über dein Vorgehen unterrichtet worden, und hat er sich entschieden, die Augen davor zu verschließen? Oder hat ihn die Furcht gepackt vor dem Heulen eines Rudels Wölfe, das dem Pfade Gottes den Rücken kehrte und dir auf deinem Wege nachfolgte, ohne klaren Beweis oder ein Buch? Wir hörten, die Provinzen Persiens seien mit der Zier der Gerechtigkeit geschmückt worden. Als Wir aber genau hinschauten, fanden Wir, dass sie Aufgangsorte der Tyrannei und Tagesanbrüche des Unrechts sind. Wir sehen die Gerechtigkeit in den Klauen der Gewaltherrschaft. Wir flehen Gott an, sie durch die Kraft Seiner Macht und Seiner höchsten Herrschaft zu befreien. Er, wahrlich, ist über allem, was in den Himmeln und auf Erden ist. Keinem ist das Recht gegeben, sich irgend jemandem gegenüber zu beschweren über das, was der Sache Gottes zugestoßen ist. Es geziemt jedem, der sein Angesicht auf den Erhabensten Horizont gerichtet hat, sich beharrlich an das Seil der Geduld zu halten und sein Vertrauen auf Gott zu setzen, den Helfer in Gefahr, den Unbezwungenen. O ihr Geliebten Gottes! Trinkt euch satt aus dem Quell der Weisheit, schwingt euch auf in die Sphären der Weisheit und sprecht mit Weisheit und Beredsamkeit. Dies gebietet euch euer Herr, der Allmächtige, der Allwissende.
O du Achtloser! Baue nicht auf deinen Ruhm und deine Macht. Du gleichst der letzten Spur des Sonnenlichts auf der Bergesspitze. Bald wird sie dahinschwinden, wie es Gott, der Allbesitzende, der Höchste, verordnet hat. Weggenommen ist von dir und deinesgleichen aller Ruhm, und dies ist wahrlich, was von Ihm, bei dem das Mutterbuch ist, verfügt wurde. Wo ist der zu finden, der mit Gott rechtete, und wohin ist der entschwunden, der Seinen Zeichen widersprach und sich von Seiner höchsten Herrschaft abwandte? Wo sind sie, die Seine Erwählten erschlugen und das Blut Seiner Heiligen vergossen? Denke nach, auf dass du vielleicht den Geruch deiner Taten wahrnehmest, o du törichter Zweifler! Deinetwegen klagte der Gesandte (Muḥammad), und die Reine (Fáṭimih) schrie laut auf; alle Länder waren verwüstet, und Dunkel fiel über alle Bereiche. O Schar der Geistlichen! Euretwegen gerieten die Menschen in Schande, das Banner des Islám wurde herabgezerrt und sein mächtiger Thron gestürzt. Immer, wenn ein verständiger Mann sich an das zu halten suchte, was den Islám erhöht hätte, stimmtet ihr euer Geschrei an, was ihn hinderte, sein Ziel zu erreichen, während das Land tief im Verfall befangen blieb.
O Meine Erhabene Feder!
Rufe dir die Schlange (den Imám-Jum‘ih von Iṣfahán) in Erinnerung, deren Grausamkeit alles Erschaffene stöhnen und den Heiligen die Glieder erzittern ließ.
So gebietet dir der Herr aller Namen auf dieser erhabenen Stufe.
Laut schrie die Reine (Fáṭimih) ob deiner Ungerechtigkeit auf, und doch bildest du dir ein, zur Familie des Gesandten Gottes [Muḥammads] zu zählen!
Solches hat dir deine Seele eingeflüstert, o du, der du dich abgewandt hast von Gott, dem Herrn all dessen, was war und was sein wird.
Urteile gerecht, du Schlange!
Für welches Verbrechen erstachst du die Kinder des Gesandten Gottes (den ›König der Märtyrer‹ und den ›Geliebten der Märtyrer‹) und plündertest ihre Habe?
Leugnest du Ihn, der dich erschuf durch Seinen Befehl: ›Sei, und es war‹?
Du hast an den Kindern des Gesandten Gottes gehandelt, wie nicht einmal ‘Ád mit Húd verfuhr, noch Thamúd mit Ṣáliḥ, noch die Juden mit dem Geist Gottes (Jesus), dem Herrn allen Seins.
Leugnest du die Zeichen deines Herrn, vor denen sich, kaum dass sie vom Himmel Seiner Sache herabkamen, alle Bücher der Welt verneigten?
Gehe in dich, damit du deiner Tat bewusst werdest, o du achtloser Verworfener!
Binnen kurzem werden die Winde der Züchtigung über dich kommen, wie sie über andere vor dir gekommen sind.
Warte nur, du, der du Gott, dem Herrn des Sichtbaren und des Unsichtbaren, Gefährten beigesellt hast.
Dies ist der Tag, den Gott durch die Zunge Seines Gesandten angekündigt hat.
Sinne nach, damit du begreifst, was der Allbarmherzige im Qur’án und in diesem klaren Tablet herniedersandte.
Dies ist der Tag, da Er, der Morgen der Offenbarung, mit klaren Zeichen, die keiner zählen kann, erschienen ist.
Dies ist der Tag, da jeder Mensch mit Wahrnehmungskraft den Duft der Brise des Allbarmherzigen in der Welt der Schöpfung entdeckt, da jeder Einsichtsvolle dem Lebenswasser der Gnade seines Herrn, des Königs der Könige, entgegeneilt.
O du Achtloser!
Die Geschichte vom Opfer (Ismá‘íl) hat sich wiederholt, und er, das Opfer, ist zu der Opferstätte geschritten, und er kehrte nicht zurück ob dem, was deine Hand verübte, o du verderbter Hasser!
Hast du dir eingebildet, jenes Martyrium würde dieser Sache Schande bereiten?
Nein, bei Ihm, den Gott zur Schatzkammer Seiner Offenbarung machte, gehörtest du doch zu denen, die begreifen.
Wehe dir, der du Gott Gefährten beigesellt hast, und wehe denen, die dich zum Führer nahmen, ohne ein klares Zeichen oder ein eindeutiges Buch!
Wie zahllos waren die Unterdrücker vor dir, die sich aufmachten, das Licht Gottes zu ersticken, und wie viele der Gottlosen, die mordeten und plünderten, bis die Herzen und Seelen der Menschen über ihre Grausamkeit stöhnten!
Die Sonne der Gerechtigkeit verfinsterte sich, denn die Verkörperung der Tyrannei wurde auf den Thron des Hasses gesetzt, und doch sind die Menschen ohne Verständnis.
O du Narr!
Du hast die Kinder des Gesandten erschlagen und ihre Habe geplündert.
Sprich:
Waren es ihre Besitztümer, die nach deiner Meinung Gott leugneten, oder sie selbst?
Urteile gerecht, o du Unwissender, der du wie durch einen Schleier von Gott getrennt bist.
Du hast dich an die Tyrannei gehalten und die Gerechtigkeit verworfen.
Alles Erschaffene klagt darüber, aber noch immer gehörst du zu den Verstockten.
Du hast die Alten getötet und die Jungen ausgeplündert.
Denkst du, du könntest genießen, was deine Unredlichkeit aufgehäuft hat?
Nein, bei Meinem Selbst!
Also unterrichtet dich Er, der alles weiß.
Bei Gott!
Was du besitzest, soll dir nichts nützen, noch das, was du durch deine Grausamkeit zusammengerafft hast.
Dafür zeugt dein Herr, der Allwissende.
Du hast dich erhoben, das Licht dieses Glaubens auszutreten; binnen kurzem wird dein eigenes Feuer auf Seinen Befehl ausgelöscht werden.
Er, wahrlich, ist der Herr der Stärke und der Macht.
Weder Wandel und Wechsel der Welt noch die Macht der Nationen können Seine Pläne durchkreuzen.
Er tut, was Ihm beliebt, und verordnet, was Er will, durch die Macht Seiner höchsten Herrschaft.
Denke an die Kamelstute:
Obwohl nur ein Tier, hat sie der Allbarmherzige auf eine so hohe Stufe erhoben, dass die Zungen der Erde sie erwähnten und priesen.
Wahrlich, Er ist über allem in den Himmeln und auf Erden.
Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Allmächtigen, dem Großen.
Also haben Wir den Himmel Unseres Tablets mit den Sonnen Unserer Worte geschmückt.
Gesegnet der Mensch, der dazu gelangt und von ihnen erleuchtet wird, und wehe denen, die sich abwenden, Ihn verleugnen und fern von Ihm in der Irre schweifen.
Preis sei Gott, dem Herrn der Welten!«
O Shaykh!
Wir haben es dir ermöglicht, dem Lied der Nachtigall des Paradieses zu lauschen, und deinen Augen haben Wir die Zeichen enthüllt, die Gott durch Sein allbezwingendes Gebot in das Größte Gefängnis herniedersandte; dies taten Wir, damit dein Auge sich erfreue und deine Seele Gewissheit erlange.
Er ist wahrlich der Allgütige, der Freigebige.
Erhebe dich durch die Kraft Seines Zeugnisses, der Sache Gottes, deines Herrn, des Gottes der Barmherzigkeit, zu dienen.
So du furchtsam bist in deinem Glauben, ergreife Mein Tablet und verwahre es am Busen der Zuversicht.
Und wenn du die Stätte der Auferstehung betrittst und Gott dich fragt, durch welchen Beweis du an diese Offenbarung geglaubt hast, dann ziehe das Tablet hervor und sprich:
»Durch dieses heilige, mächtige, unvergleichliche Buch.« Alsdann werden alle ihre Hände zu dir erheben und das Tablet ergreifen; an ihre Augen werden sie es pressen und den Duft der Worte Gottes, des Herrn der Welten, atmen.
Sollte Gott dich peinigen, weil du an Seine Zeichen in dieser Offenbarung glaubst, aus welchem Grund könnte Er dann solche peinigen, die nicht an Muḥammad, den Gesandten Gottes, glaubten, und vor diesem nicht an Jesus, den Sohn Marias, und an Ihn, der mit Gott sprach (Moses), und an Ihn, der der Freund Gottes ist (Abraham), und noch weiter zurück bis zu Jenem, der die Erste Manifestation war, erschaffen durch den Willen deines Herrn, des Machtvollen, des Allumfassenden.
So haben Wir Unsere Verse einem anderen vor dir herniedergesandt; dir rufen Wir sie an diesem Tag ins Gedächtnis, damit du verstehst und zu denen gehörst, die Gewissheit haben.
O du, der du dir die Stimme des Wissens anmaßt!
Diese Sache ist zu deutlich, um verdunkelt, zu offenbar, um verheimlicht zu werden.
Sie strahlt wie die Sonne in der Herrlichkeit des Mittags.
Keiner kann sie leugnen, er sei denn ein Hasser und Zweifler.
Nunmehr geziemt es uns, dass wir uns dem Ersehnten zuwenden und uns an diese erhabensten Worte halten:
»O Gott, mein Gott!
Du hast die Lampe Deiner Sache mit dem Öl der Weisheit entzündet.
Schütze sie vor widrigen Winden.
Die Lampe ist Dein, das Glas ist Dein, und alles in den Himmeln und auf Erden ruht in der Hand Deiner Macht.
Verleihe den Herrschern Gerechtigkeitssinn und den Geistlichen Redlichkeit.
Du bist der Allmächtige, und Du hast durch die Bewegung Deiner Feder Deiner unwiderstehlichen Sache geholfen und Deine Geliebten rechtgeleitet.
Du bist der Herr der Kraft und der König der Macht.
Kein Gott ist außer Dir, dem Starken, dem Unbezwungenen.« Sprich weiter:
»O Gott, mein Gott!
Ich sage Dir Dank, denn Du gabst mir Deinen Versiegelten Wein aus der Hand der Freigebigkeit Deines Namens ›der Selbstbestehende‹ zu trinken.
Ich flehe Dich an, bei den Strahlen des Morgens Deiner Offenbarung, bei der Kraft Deines Erhabensten Wortes und bei der Macht Deiner Hehrsten Feder, deren Bewegung das Wesen alles Erschaffenen in Entzücken versetzte, stehe Seiner Majestät dem Sháh bei, Deine Sache siegreich zu machen, sich dem Horizont Deiner Offenbarung zuzuwenden und sein Angesicht auf das Licht Deines Antlitzes zu richten.
Hilf ihm alsdann, näher zu Dir zu gelangen.
Unterstütze ihn mit den Heerscharen der Himmel und der Erde.
Ich bitte Dich flehentlich, o Du Herr aller Namen und Schöpfer der Himmel, bei dem Licht Deiner Sache und bei dem Feuer des Lotosbaumes Deiner Güte, hilf Seiner Majestät, Deine Sache unter Deinen Geschöpfen kundzumachen.
Öffne sodann vor seinem Angesicht die Tore Deiner Gnade, Deiner Barmherzigkeit und Deiner Gabenfülle.
Durch Dein Wort: ›Sei, und es ist‹ bist Du mächtig zu tun, was Dir gefällt.«
O Shaykh!
Wir haben durch die Kraft Gottes und Seine Macht die Zügel der Herrschaft ergriffen, die nur Er ergreifen kann, der der Mächtige, der Starke ist.
Keiner hatte die Macht, Unheil oder Aufruhr zu stiften.
Nun, da sie aber versäumt haben, diese himmlische Güte, diese Gabenfülle richtig zu schätzen, wurden und werden sie von der Vergeltung, die ihre Taten nach sich ziehen, heimgesucht.
Als die Staatsbeamten sahen, welche geheimen Fortschritte dieses Ausgespannte Seil (der Rechtleitung) machte, haben sie Meine Gegner in jeder Hinsicht angespornt und unterstützt.
In der Großen Stadt ( Konstantinopel) haben sie eine beträchtliche Menschenmenge aufgewiegelt, um diesem Unterdrückten entgegenzutreten.
Es kam so weit, dass die Beamten in jener Stadt Taten verübten, die über die Regierung und das Volk Schande brachten.
Einst kam ein angesehener Siyyid nach Beirut; seine allbekannte Untadeligkeit, seine lobenswerte Lebensführung und sein geschäftlicher Ruf wurden von der Mehrzahl edelgesinnter Menschen hoch geachtet, und er wurde als ein überaus ehrenwerter Kaufmann geschätzt.
In Anbetracht seiner Freundschaft zu diesem Unterdrückten telegraphierte man dem persischen Dolmetscher, der Siyyid habe mit Hilfe seines Dieners eine Summe Geldes und andere Dinge gestohlen und sei nach ‘Akká gegangen.
Man verfolgte dabei die Absicht, diesen Unterdrückten zu entehren.
Und doch liegt es dem Volk dieses Landes ferne, sich durch solche schnöden Schauergeschichten vom geraden Pfad der Rechtschaffenheit und Treue ablenken zu lassen.
Kurz, man greift Mich von allen Seiten an und bestärkt Meine Feinde.
Dieser Unterdrückte jedoch fleht zu dem einen wahren Gott, Er möge jedem gnädig beistehen in dem, was in diesen Tagen schicklich ist.
Tag und Nacht richte Ich Meinen Blick auf diese deutlichen Worte und spreche:
»O Gott, mein Gott!
Ich flehe Dich an, bei der Sonne Deiner Gnade, bei dem Meere Deiner Erkenntnis und bei dem Himmel Deiner Gerechtigkeit, hilf denen, die Dich verleugnen, dass sie bekennen, hilf ihnen, die sich von Dir abwenden, dass sie zurückkehren, und hilf jenen, die Dich lästern, dass sie gerecht und redlich in ihrem Urteil sind.
Stehe ihnen bei, o mein Herr, dass sie zu Dir zurückkehren und vor dem Tore Deiner Gnade Reue üben.
Mächtig bist Du zu tun, was Du willst, und in Deiner Hand liegen die Zügel der Herrschaft über alles, was in den Himmeln und auf Erden ist.
Preis sei Gott, dem Herrn der Welten.«
Die Zeit ist nahe, da alles enthüllt wird, was in den Herzen und Seelen der Menschen verborgen liegt. Heute ist der Tag, von dem Luqmán zu seinem Sohne sprach, der Tag, den der Herr der Herrlichkeit ankündete, den Er Ihm, Seinem Freunde ( Muḥammad), durch die folgenden Worte bekanntgab – verherrlicht sei Er: »O mein Sohn! Wahrlich, Gott bringt alles ans Licht, und wäre es auch nur so schwer wie ein Senfkorn und läge verborgen in einem Felsen oder in den Himmeln oder in der Erde; denn Gott ist sinnreich und kennt alles«. An diesem Tag wird aller Augentrug, alles, was der Menschen Brust verbirgt, kundgemacht und vor dem Throne Seiner Offenbarung bloßgelegt. Nichts, was es auch sei, entgeht Seiner Kenntnis. Er hört und sieht, und Er ist wahrlich der Allhörende, der Allsehende. Wie seltsam ist es doch, dass die Menschen nicht zwischen dem Vertrauenswürdigen und dem Trügerischen unterscheiden!
Wollte doch Seine Majestät der Sháh von Persien – möge Gott seine Herrschaft erhalten – die Konsuln der geehrten persischen Regierung befragen, die in diesem Land waren, damit er über Taten und Wandel dieses Unterdrückten unterrichtet würde. Kurz, man hat viele, wie zum Beispiel den Akhtar, aufgestachelt und befleißigt sich, Verleumdungen auszustreuen. Es ist klar und deutlich, dass man immer mit den Schwertern des Hasses und den Speeren der Feindschaft denjenigen umringt, von welchem man weiß, dass er ein Ausgestoßener unter den Menschen ist und von einem Land ins andere verbannt wurde. Dies ist nicht das erstemal, dass solches Unrecht verübt wurde, nicht der erste Kelch, der zu Boden geschmettert, der erste Schleier, der auf dem Pfade Gottes, des Herrn der Welten, entzweigerissen wurde. Aber dieser Unterdrückte blieb still und ruhig in dem Größten Gefängnis und befasste sich mit Seinen eigenen Angelegenheiten, völlig losgelöst von allem außer Gott. Das Unrecht wurde so schwer, dass die Federn der Welt nicht die Kraft haben, es aufzuzeichnen.
In diesem Zusammenhang ist es notwendig, die folgende Begebenheit zu erwähnen, damit sich die Menschen fest an das Seil der Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit halten mögen. Ḥájí Shaykh Muḥammad-‘Alí – auf ihm sei die Herrlichkeit Gottes, des Immerwährenden – war ein hochangesehener Kaufmann, wohlbekannt bei den meisten Einwohnern der Großen Stadt (Konstantinopel).
Als vor kurzem die persische Botschaft in Konstantinopel insgeheim Unheil stiftete, bemerkte man, dass diese gläubige, aufrichtige Seele große Pein litt.
Schließlich warf er sich eines Nachts ins Meer, wurde jedoch von einigen Vorübergehenden gerettet.
Seine Tat wurde überall beredet, und verschiedene Leute legten sie auf unterschiedliche Weise aus.
Wenig später begab er sich des Abends in eine Moschee, verweilte dort, wie der Wächter jener Stätte berichtete, die ganze Nacht und verrichtete bis zum frühen Morgen, inbrünstig und mit Tränen in den Augen, seine Gebete und Bitten.
Als der Wächter bemerkte, dass er mit seiner Andacht plötzlich aufhörte, ging er zu ihm hin und fand, dass er bereits den Geist aufgegeben hatte.
Eine leere Flasche lag ihm zur Seite und zeigte an, dass er sich vergiftet hatte.
Kurz, der Wächter war sehr erschrocken und überbrachte den Leuten die Nachricht.
Man fand heraus, dass er zwei Testamente hinterlassen hatte.
Im ersten anerkannte und bezeugte er die Einheit Gottes, dass Gottes erhabenes Sein weder Gefährten noch Seinesgleichen habe und dass Sein Wesen hoch über allem Lobpreis, aller Verherrlichung und Beschreibung stehe.
Auch legte er Zeugnis ab für die Offenbarung der Propheten und der Heiligen und anerkannte, was in den Büchern Gottes, des Herrn aller Menschen, niedergelegt ist.
Auf einem anderen Blatt, worauf er ein Gebet aufgezeichnet hatte, schrieb er zum Schluss die Worte:
»Dieser Diener und die Geliebten Gottes sind bestürzt.
Einerseits hat die Feder des Höchsten allen Menschen verboten, sich in Aufruhr, Streit und Kampf einzulassen, und andererseits hat diese selbe Feder die erhabenen Worte herniedergesandt: ›So jemand in der Gegenwart der Manifestation bei einer Seele böse Absicht entdeckt, darf er sich ihr nicht widersetzen, sondern muss sie Gott überlassen.‹ In Anbetracht dessen, dass einesteils jener bindende Befehl klar und fest begründet ist und auf der anderen Seite Verleumdungen geäußert wurden, so schwer, dass es über Menschenkraft geht, sie zu ertragen, hat dieser Diener beschlossen, die schlimmste Sünde zu begehen.
Ich wende mich flehentlich zum Meer der Güte Gottes, zum Himmel Seiner Barmherzigkeit und hoffe, dass Er mit der Feder Seiner Gnade und Gunst die Missetaten dieses Dieners austilgt.
Sind meine Übertretungen auch mannigfach und meine Übeltaten unzählig, so klammere ich mich doch beharrlich an das Seil Seiner Gaben und an den Saum Seiner Großmut.
Gott ist Zeuge, und die Seiner Schwelle nahe sind, wissen es wohl, dass dieser Diener es nicht ertragen konnte, die Schauermärchen anzuhören, die von den Verrätern verbreitet wurden.
Deshalb habe ich diese Tat begangen.
Wenn Er mich züchtigt, gebührt Ihm wahrlich Preis für das, was Er tut, und wenn Er mir vergibt, soll Sein Geheiß befolgt werden.«
Sinne nun nach, o Shaykh, über den Einfluss des Wortes Gottes, auf dass du dich von der linken Hand eitler Einbildungen zur Rechten der Gewissheit wendest. In der Sache Gottes ist dieser Unterdrückte niemals heuchlerisch gegen irgend jemanden vorgegangen; laut habe Ich das Wort Gottes vor dem Angesicht Seiner Geschöpfe verkündet. Wer es wünscht, den lasse sich diesem Wort zuwenden, und wer es wünscht, der möge sich abkehren. Wenn aber dies geleugnet wird, was so klar, so offenbar, so unzweifelhaft ist, was kann dann in den Augen einsichtsvoller Menschen noch annehmbar und glaubenswert erscheinen? Wir flehen zu Gott – gepriesen und verherrlicht sei Er –, dem Vorgenannten (Ḥájí Shaykh Muḥammad-‘Alí) zu vergeben und seine üblen Taten in gute zu verwandeln. Er, wahrlich, ist der Allmächtige, der Allmachtvolle, der Allgütige.
Es sind solche Dinge in dieser Offenbarung erschienen, dass es weder für die Größen der Wissenschaft und Gelehrsamkeit noch für die Offenbarungen der Gerechtigkeit und Billigkeit eine andere Möglichkeit gibt, als sie anzuerkennen. Deine Pflicht ist es an diesem Tage, dich mit himmlischer Macht zu erheben und mit der Kraft des Wissens bei den Völkern der Welt alle Zweifel zu zerstreuen, auf dass alle Menschen geheiligt werden, ihre Schritte zum Größten Meere lenken und sich fest an das halten, was Gottes Absicht ist.
Jeder, der sich von Mir wendet, hält sich an seine eigenen eitlen Worte und erhebt damit Einwände gegen Ihn, der die Wahrheit ist.
Gnädiger Gott!
Die Hinweise, die die Heiligen und Erwählten auf Gottheit und Göttlichkeit machten, sind als Gründe der Leugnung und Verwerfung ins Feld geführt worden.
Der Imám Ṣádiq sagte:
»Dienstbarkeit ist etwas, dessen Wesen Gottesbewusstsein ist.« Der Gebieter der Gläubigen (Imám ‘Alí) antwortete einem Araber, der ihn über die Seele befragte, wie folgt:
»Das dritte ist die Seele, welche göttlich und himmlisch ist.
Sie ist göttliche Wirkkraft, eine Wesenheit, einfach und selbstbestehend.« Und weiter sagt er – Friede sei mit ihm:
»Daher ist sie das erhabenste Wesen Gottes, der Baum der Glückseligkeit, der Lotosbaum, über den hinaus keiner gehen kann, der Garten des Friedens.« Der Imám Ṣádiq sprach:
»Wenn sich unser Qá’im erhebt, wird die Erde im Lichte ihres Herrn erstrahlen.« Auch wird Abí-‘Abdi’lláh – Friede sei mit ihm – eine längere Überlieferung zugeschrieben, in der sich folgende erhabenen Worte finden:
»Darauf wird Er, der Allbezwingende – gepriesen und verherrlicht sei Er – von den Wolken herabsteigen mit den Engeln.« Und im machtvollen Qur’án:
»Was könnten solche Menschen anderes erwarten, als dass Gott herniederkommen werde zu ihnen, überschattet von Wolken?« Und in der Überlieferung des Mufaḍḍal steht:
»Der Qá’im wird sich mit dem Rücken gegen das Allerheiligste lehnen und wird die Hand ausstrecken, und siehe, sie wird schneeweiß, aber unverletzt sein.
Und Er wird sprechen: ›Dies ist die Hand Gottes, die rechte Hand Gottes, die von Gott kommt, auf Befehl Gottes!‹« Wie man diese Überlieferungen auch auslegt, in gleicher Weise möge man auslegen, was die Erhabenste Feder niedergeschrieben hat.
Der Gebieter der Gläubigen ( Imám ‘Alí) sagte:
»Ich bin Er, der weder mit Namen genannt noch beschrieben werden kann.« Und weiter sprach Er:
»Nach außen hin bin Ich ein Imám; inwendig bin Ich der Unerschaute, der Unerkennbare.« Abú-Ja‘far-i-Ṭúsí sprach:
»Ich sagte zu Abí-‘Abdi’lláh: ›Du bist der Weg, der im Buche Gottes erwähnt ist, und du bist die Gottessteuer, und du bist die Pilgerfahrt.‹ Er antwortete: ›O Mensch!
Wir sind der Weg, der im Buche Gottes erwähnt ist, und Wir sind die Gottessteuer, und Wir sind die Fasten, und Wir sind die Pilgerfahrt, und Wir sind der Heilige Monat, und Wir sind die Heilige Stadt, und Wir sind die Ka‘bah Gottes, und Wir sind die Qiblih Gottes, und Wir sind das Angesicht Gottes.‹« Jábir berichtet, dass Abú-Ja‘far – Friede sei mit ihm – folgendes zu ihm gesprochen habe:
»O Jábir!
Gib acht auf den Bayán (Auslegung) und auf die Ma‘ání (Bedeutungen).« Er – Friede sei mit ihm – fügte hinzu:
»Was den Bayán anbelangt, so besteht er darin, dass du Gott – verherrlicht sei Er – anerkennst als den Einen, der nicht Seinesgleichen hat, dass du Ihn anbetest und dich weigerst, Ihm Gefährten beizugesellen.
Was die Ma‘ání angeht, so sind Wir ihr Inhalt, ihre Lende, ihre Hand, ihre Zunge, ihre Ursache, ihr Befehl, ihre Erkenntnis und ihr Recht.
Wenn Wir Uns etwas wünschen, ist es Gott, der es wünscht, und Er begehrt, was Wir begehren.« Auch der Gebieter der Gläubigen ( Imám ‘Alí) – Friede sei mit ihm – sagte:
»Wie kann ich einen Herrn anbeten, den ich nicht gesehen habe?« Und in anderem Zusammenhang sprach er:
»Ich nehme nichts wahr, es sei denn, ich nehme Gott zuvor, Gott hernach oder Gott zusammen damit wahr.«
O Shaykh! Denke nach über die Dinge, die angeführt wurden, auf dass du den versiegelten Wein trinkst durch die Kraft des Namens Dessen, der der Selbstbestehende ist, und du das erlangst, was keiner begreifen kann. Gürte die Lenden des Bemühens und wende dich dem Erhabensten Königreich zu, auf dass du den Hauch der Offenbarung und Eingebung, wie er auf Mich herniederkommt, begreifst und ebenfalls dazu gelangst. Wahrlich, Ich sage: Die Sache Gottes hatte nie, noch hat sie heute, etwas Ebenbürtiges. Zerreiße die Schleier eitler Einbildungen. Er wird dich wahrlich bestärken und unterstützen, als ein Zeichen Seiner Gnade. Er ist in Wahrheit der Starke, der Allbezwingende, der Allmächtige. Dulde nicht, dass du leer ausgehst, solange es noch Zeit ist und der gesegnete Lotosbaum seine Stimme noch laut unter den Menschen hören lässt. Setze dein Vertrauen in Gott, stelle Ihm deine Geschäfte anheim; alsdann betrete dieses Größte Gefängnis, auf dass du hörst, was noch kein Ohr gehört, und schaust, was noch kein Auge je erblickt hat. Gibt es nach einer solchen Darlegung noch Raum für Zweifel? Nein, bei Gott, der über Seiner Sache steht! Wahrlich, Ich sage: An diesem Tage finden die gesegneten Worte »Er aber ist der Gesandte Gottes und das Siegel der Propheten« ihre Erfüllung in dem Vers: »Der Tag, da die Menschheit vor dem Herrn der Welten stehen wird«. Statte Gott für eine solch große Gunst deinen Dank ab.
O Shaykh! Der Hauch der Offenbarung lässt sich mit keinem anderen Odem verwechseln. Jetzt steht der Lotosbaum, über den hinaus keiner gehen kann, vor deinen Augen, beladen mit ungezählten Früchten; besudle dich nicht mit eitlen Einbildungen, wie es die Menschen vergangener Zeiten taten. Diese Worte verkünden das wahre Wesen des Gottesglaubens. Er ist für alle Dinge Zeuge. Um die Wahrheit Seiner Offenbarung darzutun, war und ist Er niemals auf irgend jemanden angewiesen. Wohl an die hundert Bände strahlender Verse und deutlicher Worte sind schon vom Himmel des Willens Dessen herabgesandt worden, der der Offenbarer der Zeichen ist, und sie sind allen zugänglich. Es ist an dir, dich dem Letzten Ziel zuzuwenden, dem Höchsten Ende, dem Hehrsten Gipfel, auf dass du hörst und schaust, was von Gott, dem Herrn der Welten, verkündet wurde.
Sinne eine Weile nach über die Verse von der Göttlichen Gegenwart, die Er, der Herr im Königreich der Namen, im Qur’án herniedersandte, damit du vielleicht den Geraden Pfad erkennst und zum Mittel der Führung für Seine Geschöpfe wirst.
Ein Mann wie du muss sich an diesem Tage erheben, Unserer Sache zu dienen.
Die Erniedrigung dieses Unterdrückten wie auch dein Ruhm werden beide vergehen.
Strebe danach, eine Tat zu vollbringen, deren Duft niemals von der Erde verweht.
Über die Göttliche Gegenwart ist herabgesandt worden, was kein Leugner jemals zu verwerfen oder zu widerlegen imstande war oder ist.
Er – gepriesen und verherrlicht sei Er – spricht:
»Es ist Gott, der die Himmel ohne Pfeiler, die du sehen kannst, errichtet hat; dann bestieg Er Seinen Thron und auferlegte Sonne und Mond Gesetze:
Beide wandern zu ihrem bestimmten Ziel.
Er ordnet alle Dinge.
Er macht Seine Zeichen deutlich, damit du festen Glauben hast an die Gegenwart deines Herrn.« Er spricht auch:
»Zu dem, der in die Gegenwart Gottes zu gelangen hofft, wird die festgesetzte Zeit Gottes sicherlich kommen.
Er ist der Hörende, der Wissende.« Und weiter sagt Er – verherrlicht sei Er:
»Was jene angeht, die nicht an die Zeichen Gottes oder daran glauben, dass sie je in Seine Gegenwart gelangen – sie werden an Meiner Barmherzigkeit verzweifeln, und schlimme Züchtigung harrt ihrer.« Desgleichen spricht Er:
»Und sie sagen: ›Wie denn?
Wenn wir in der Erde verborgen lagen, sollen wir da neu erschaffen werden?‹ Wahrhaftig, sie leugnen, dass sie in die Gegenwart ihres Herrn gelangen werden.« Und weiter sagt Er:
»In der Tat, sie bezweifeln die Gegenwart ihres Herrn.
Er, wahrlich, ist über allen Dingen.« Und weiter spricht Er:
»Wahrlich, die hoffen, nicht in Unsere Gegenwart zu gelangen, die in diesem Erdenleben Genüge finden und dabei bleiben, die Unserer Zeichen nicht achten – ihr Aufenthalt ist das Feuer, zur Vergeltung für ihre Taten!« Und ferner spricht Er:
»Aber wenn ihnen Unsere deutlichen Zeichen kundgetan werden, sagen sie, die nicht erwarten, in Unsere Gegenwart zu gelangen: ›Bringe einen Qur’án, der anders ist als dieser hier, oder ändere ihn ab.‹ Sprich:
Es ist nicht an Mir, ihn zu ändern, wie es Mir Meine eigene Seele eingibt.
Ich befolge nur, was Mir geoffenbart ist.
Wahrlich, Ich fürchte, so Ich Mich gegen Meinen Herrn auflehne, die Strafe eines großen Tages.« Und gleicherweise sagt Er:
»Dann gaben Wir das Buch an Moses – vollständig für Ihn, damit Er recht handle, ein Entscheid für alle Fälle, eine Führung, eine Barmherzigkeit, auf dass sie an die Gegenwart ihres Herrn glauben.« Desgleichen sagt Er:
»Das sind jene, die nicht an die Zeichen des Herrn oder daran glauben, dass sie in Seine Gegenwart gelangen werden.
Eitel sind darum ihre Werke, und kein Gewicht werden Wir ihnen am Tage der Auferstehung zumessen.
Die Hölle wird ihr Lohn sein, denn sie waren Ungläubige und taten Meine Zeichen und Meine Gesandten verächtlich ab.« Fernerhin sagt Er:
»Ist dir die Geschichte von Moses bekannt?
Wie Er ein Feuer sah und zu Seiner Familie sagte: ›Wartet hier, denn Ich sehe ein Feuer; vielleicht kann Ich euch davon bringen, oder Ich treffe bei dem Feuer einen Führer.‹ Und als Er hinkam, wurde Er angerufen: ›O Moses!
Wahrlich, Ich bin Dein Herr; ziehe deshalb Deine Schuhe aus, denn Du bist in dem heiligen Tal von Towa.
Und Ich habe Dich auserwählt; höre denn, was verkündet werden soll.
Wahrlich, Ich bin Gott.
Es gibt keinen Gott außer Mir.
Deshalb bete Mich an.‹« Und weiter sagt Er:
»Haben sie nicht bei sich bedacht, dass Gott die Himmel und die Erde und alles, was dazwischen ist, nur für ein bedeutsames Ziel und eine festgesetzte Frist erschaffen hat?
Aber in Wirklichkeit glauben die meisten Menschen nicht, dass sie in die Gegenwart ihres Herrn gelangen werden.« Desgleichen spricht Er:
»Wie!
Denken sie denn nicht daran, dass sie wieder auferstehen werden zum Großen Tag, dem Tag, da die ganze Menschheit vor dem Herrn der Welten stehen wird?« Ebenso sagt Er:
»Vormals gaben Wir Moses das Buch.
Hege keinen Zweifel, dass Er in Unsere Gegenwart gelangt ist.« Und Er spricht:
»Ja!
Aber wenn die Erde zermalmt wird mit Krachen, Krachen, und dein Herr kommen wird und die Engel, Reihe um Reihe.« Und desgleichen sagt Er:
»Gern würden sie das Licht Gottes mit dem Mund ausblasen!
Aber wenn es auch die Ungläubigen hassen, Gott wird Sein Licht vollenden.« Und weiter spricht Er:
»Und als Moses die Zeit erfüllt hatte und mit Seiner Familie reiste, sah Er ein Feuer am Bergeshang.
Er sagte zu Seiner Familie: ›Wartet, denn Ich sehe ein Feuer.
Vielleicht kann Ich euch von dort Kunde bringen, oder einen Teil davon, euch zu wärmen.‹ Und als Er hinkam, rief Ihn eine Stimme aus dem Busch an, von der rechten Seite des Tales am geheiligten Ort: ›O Moses, Ich bin wahrlich Gott, der Herr der Welten!‹«
In allen Heiligen Büchern ist die Verheißung der Göttlichen Gegenwart deutlich aufgezeichnet. Mit dieser Gegenwart ist die Gegenwart Dessen gemeint, der der Tagesanbruch der Zeichen ist, der Dämmerungsort der klaren Beweise, die Manifestation der Herrlichen Namen, die Quelle der Eigenschaften des wahren Gottes – gepriesen sei Seine Herrlichkeit. Gott in Seinem Wesen und Seinem Urselbst ist allezeit unsichtbar, unerreichbar und unerforschlich. Unter Gegenwart ist deshalb die Gegenwart Dessen zu verstehen, der Sein Statthalter unter den Menschen ist. Überdies hatte und hat Er niemals Gefährten oder Seinesgleichen. Denn hätte Er sie, wie könnte dann dargetan werden, dass das Sein Gottes erhaben und Sein Wesen geheiligt sind über jeden Vergleich, jede Ähnlichkeit? Kurz gesagt, im Kitáb-i-Íqán (Buch der Gewissheit) ist über die Gegenwart und die Offenbarung Gottes verkündet worden, was dem redlich Gesinnten genügt. Wir flehen zu Ihm – gepriesen sei Er –, einem jeden beizustehen, das Wesen der Wahrhaftigkeit zu verkörpern und Ihm nahezukommen. Er ist wahrlich der Herr der Kraft und Macht. Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Allhörenden, dem Herrn des Wortes, dem Allmächtigen, dem Allgepriesenen.
O du, der du für deine Gelehrsamkeit bekannt bist! Gebiete den Menschen zu tun, was lobenswert ist, und gehöre nicht zu den Zaudernden. Beobachte mit scharfem Auge. Die Sonne der Wahrheit scheint in Strahlenfülle vom Horizont der Gefängnisstadt ‘Akká, auf Geheiß des Herrn im Königreich des Wortes, des Herrn im Himmel der Erkenntnis. Alles Leugnen hat sie nicht verdunkeln können, und zehntausend Heere, in Schlachtreihen gegen sie aufgestellt, waren ohnmächtig, sie am Scheinen zu hindern. Du kannst dich nicht länger entschuldigen. Entweder musst du sie erkennen, oder – Gott bewahre – dich aufmachen und alle Propheten verleugnen!
Sinne nach, o Shaykh, über die Shí‘iten. Wie groß ist die Zahl der Luftschlösser, die sie mit den Händen eitler Vorstellungen und leerer Einbildungen errichteten, und wie zahlreich die Städte, die sie so bauten! Schließlich wurden diese leeren Einbildungen in Kugeln geschmolzen und auf Ihn, den Prinzen der Welt, geschossen. Nicht eine Seele unter den Führern dieser Sekte anerkannte Ihn am Tage Seiner Offenbarung! Sooft von Seinem gesegneten Namen die Rede war, pflegten sie alle zu sagen: »Möge Gott die Freude beschleunigen, die Sein Kommen bringen wird!« Wie man gesehen hat, riefen sie jedoch am Tage der Offenbarung jener Sonne der Wahrheit: »Möge Gott Seine Pein beschleunigen!« Ihn, das Wesen des Seins und den Herrn des Sichtbaren wie des Unsichtbaren, setzten sie ab, und sie begingen, was das Tablet weinen und die Feder stöhnen machte, was den Aufrichtigen Schreie erpresste und die Tränen der Begünstigten strömen ließ.
Überlege gut, o Shaykh, und sei redlich in dem, was du sagst. Die Anhänger des Shaykhs von Aḥsá (Shaykh Aḥmad) haben mit der Hilfe Gottes begriffen, was dem Verständnis anderer verschleiert war und wovon diese ausgeschlossen blieben. Kurz, in jedem Zeitalter, in jedem Jahrhundert haben sich in den Tagen der Manifestation jener Tagesanbrüche der Offenbarung, jener Aufgangsorte der Eingebung, jener Schatzkammern göttlicher Erkenntnis Streitigkeiten erhoben, die von lügenhaften und gottlosen Seelen verursacht wurden. Es ist nicht statthaft, sich hierüber zu verbreiten. Du selbst bist besser bekannt und vertraut mit den eitlen Vorstellungen der Abergläubischen und den leeren Einbildungen der Zweifler.
An diesem Tage fordert dieser Unterdrückte dich auf, dich und die anderen Geistlichen, die vom Kelch der Erkenntnis Gottes getrunken haben und von den strahlenden Worten des Tagesgestirns der Gerechtigkeit erleuchtet sind, eine Person zu bestimmen, ohne dass jemand davon weiß, ihn in diese Gegend zu entsenden und es ihm zu ermöglichen, eine zeitlang auf der Insel Zypern zu weilen und mit Mírzá Yaḥyá zusammenzutreffen; vielleicht wird jene Person dann über die Grundlagen dieses Glaubens und die Quelle der göttlichen Gesetze und Gebote ins Bild gesetzt.
Wolltest du eine Weile nachdenken, du würdest die Weisheit, Macht und höchste Herrschaft Gottes – gepriesen sei Seine Herrlichkeit – bezeugen. Einige wenige, die nichts von dieser Sache wissen und nicht mit Uns zusammengekommen sind, haben sich in solcher Weise geäußert, dass alle Dinge und solche Seelen, die in Gewissheit leben, die Gott wohlgefällig waren und sind, den Betrug jener Achtlosen [Mírzá Yaḥyá und seine Anhänger] bezeugen. Wolltest du dich nunmehr bemühen, dann würde die Wahrheit dieser Sache vor der Menschheit offengelegt, und das Volk wäre von diesem schrecklichen, drückenden Dunkel befreit. Wer außer Bahá kann so vor dem Angesicht der Menschen sprechen, und wer außer Ihm hat die Macht zu verkünden, was Ihm von Gott, dem Herrn der Heerscharen, befohlen ward?
Jener Achtlose hat sich nun gar an den Brauch des Rawḍih-Khání (die traditionelle Wehklage um den Imám Ḥusayn) geklammert. Ich schwöre bei Gott, er ist in deutlichem Irrtum. Denn es ist der Glaube dieses Volkes, dass sich während der Offenbarung des Qá’im die Imáme – möge der Friede Gottes mit ihnen sein – aus ihren Grabmälern erheben. Dies ist die Wahrheit, und es gibt keinen Zweifel darüber. Wir flehen zu Gott, Er möge den Abergläubischen ein wenig von den Lebenswassern der Gewissheit zuteilen, die aus dem Brunnquell der Erhabensten Feder strömen, damit alle erlangen, was ihnen in diesen Tagen geziemt.
O Shaykh! Umgeben von Drangsal, befasst sich dieser Unterdrückte mit der Niederschrift dieser Worte. Auf allen Seiten sind die Flammen der Bedrückung und der Tyrannei zu sehen. Es erreichten Uns einerseits Nachrichten, dass Unsere Geliebten im Lande Ṭá (Ṭihrán) gefangengesetzt wurden, und dies, obwohl Sonne und Mond, Land und Meer bezeugen, dass diese Menschen den Schmuck der Treue tragen, dass sie sich an nichts hielten und halten werden als an das, was die Gewähr für die Erhöhung der Regierung, die Aufrechterhaltung der Ordnung in der Nation und die Ruhe des Volkes bietet.
O Shaykh! Immer wieder haben Wir erklärt, dass Wir eine Reihe von Jahren Seiner Majestät dem Sháh Unsere Hilfe angedeihen ließen. Jahrelang hat sich in Persien kein widriger Zwischenfall ereignet. Die Zügel der Aufruhrstifter in den verschiedenen Sekten blieben fest in der Hand der Macht. Keiner hat seine Schranken überschritten. Bei Gott! Diese Menschen waren nie geneigt, Unheil zu stiften, und sind es auch heute nicht. Ihr Herz ist mit dem Licht der Gottesfurcht erleuchtet und mit dem Schmuck Seiner Liebe geziert. Ihr Bestreben war und ist die Besserung der Welt. Ihre Absicht ist, Streitigkeiten zu beseitigen und die Flamme des Hasses und der Feindschaft zu ersticken, auf dass die ganze Erde schließlich als ein Land betrachtet wird.
Auf der anderen Seite suchen die Beamten der persischen Gesandtschaft in der Großen Stadt (Konstantinopel) mit aller Kraft und unablässig, diese Unterdrückten hier zu vernichten.
Sie wünschen das eine, und Gott wünscht ein anderes.
Betrachte nun, was über die Vertrauten Gottes in jedem Land gekommen ist.
Einmal wurden sie des Raubes und Diebstahls bezichtigt, ein andermal in einer Weise verleumdet, die ohnegleichen in dieser Welt ist.
Gib du redlich Antwort:
Was können die Ergebnisse und Folgen in fremden Ländern sein, wenn die persische Gesandtschaft gegen eigene Untertanen die Anklage des Diebstahls erhebt?
Wenn sich dieser Unterdrückte schämte, war es nicht ob der Erniedrigung, die es diesem Diener einbrachte, sondern ob der Schande, dass die Gesandten anderer Länder erfuhren, wie unfähig und verständnislos verschiedene hohe Beamte der persischen Gesandtschaft sind.
»Schleuderst du deine Verleumdungen in das Angesicht Derer, die der eine wahre Gott zu Hütern der Schätze Seines siebten Himmels gemacht hat?« Kurz, anstatt zu versuchen, durch Ihn, der diese erhabene Stufe einnimmt, den höchsten Rang zu erlangen und Seinen Rat einzuholen, geben sie sich die äußerste Mühe und tun ihr Möglichstes, um Sein Licht auszulöschen.
Allerdings war, wie berichtet wird, Seine Exzellenz, der Gesandte Mu‘ínu’l-Mulk, Mírzá Muḥsin Khán – möge Gott ihm beistehen –, zu jener Zeit von Konstantinopel abwesend.
Solches geschah, weil man glaubte, Seine Majestät der Sháh von Persien – möge der Allbarmherzige ihm helfen – sei erzürnt über jene, die das Heiligtum der Weisheit erreichten und umkreisten.
Gott weiß und bezeugt, dass sich dieser Unterdrückte allezeit fest an das gehalten hat, was der Regierung und dem Volke zum Ruhm gereicht.
Gott, wahrlich, genügt als Zeuge.
Das Volk Bahás beschreibend, hat die Erhabenste Feder folgende Worte herniedergesandt: »Wahrlich, dies sind Menschen, welche, wenn sie in Städte von reinem Gold kommen, derer nicht achten; und wenn sie der schönsten und anmutigsten aller Frauen begegnen, wenden sie sich ab.« Solches wurde durch die Erhabenste Feder für das Volk Bahás von seiten des Ratgebers, des Allwissenden herabgesandt. Und in den letzten Absätzen des Tablets an Seine Majestät den Kaiser von Paris (Napoleon III.) sind diese erhabenen Worte geoffenbart: »Frohlockst du über die Schätze, die du besitzest, wo du doch weißt, dass sie vergehen werden? Freust du dich darüber, dass du eine Spanne Erde beherrschst, während die ganze Welt in den Augen des Volkes Bahás so viel wert ist wie das Schwarze im Auge einer toten Ameise? Überlasse dies denen, die ihre Lust dareingesetzt haben, und wende dich Ihm, der Sehnsucht der Welt, zu.«
Gott allein – gepriesen sei Seine Herrlichkeit – weiß um die Dinge, die über diesen Unterdrückten gekommen sind. Jeder Tag bringt Uns einen neuen Bericht über Gerüchte, die gegen Uns in der Gesandtschaft in Konstantinopel umlaufen. Gnädiger Gott! Das einzige Ziel ihrer Machenschaften ist, diesen Diener vollends zu vernichten. Sie vergessen jedoch, dass Erniedrigung auf dem Pfade Gottes Mein wahrer Ruhm ist. In den Zeitungen stand: »Was die Betrügereien einiger Verbannter in ‘Akká und ihre Ausschreitungen gegen verschiedene Leute angeht, usw. …« Den Verkörperungen der Gerechtigkeit und den Dämmerungsorten der Redlichkeit sind Meine Absicht und Mein Ziel klar und offenkundig. Kurz, man machte sich auf, Mir mannigfache Drangsal zuzufügen, und behandelte Mich ungerecht und grausam. Bei Gott! Nicht gegen die erhabenste Wohnstatt möchte dieser Unterdrückte dieses Exil eintauschen. In den Augen der Einsichtsvollen ist alles, was dem Menschen auf dem Pfade Gottes widerfährt, offenbarer Ruhm und höchster Gewinn. Früher schon sagten Wir: »Ruhm sei Dir, o mein Gott! Wäre es nicht durch die Leiden auf Deinem Pfad, wie könnten die, welche Dich wirklich lieben, erkannt werden? Und wäre es nicht durch die Prüfungen, die aus Liebe zu Dir erduldet werden, wie anders könnte die Stufe derer, die sich nach Dir sehnen, kund werden?«
Solche Erniedrigung fügte man Uns zu, dass man jeden Tag neue Verleumdungen verbreitete. Dieser Unterdrückte jedoch hält sich an die Ihm geziemende Geduld. Wollte doch Seine Majestät der Sháh einen Bericht darüber anfordern, was Uns in Konstantinopel zustieß, damit er mit dem wirklichen Sachverhalt vertraut werde. O Sháh! Ich beschwöre dich bei deinem Herrn, dem Gott der Barmherzigkeit, prüfe diese Angelegenheit mit unparteiischem Auge. Ist denn kein aufrechter Mensch zu finden, der an diesem Tage nach der Richtschnur dessen, was Gott in Seinem Buch herniedergesandt hat, urteilt? Wo ist der Redliche, der unparteiisch abwägt, was gegen Uns verübt wurde, ohne klares Zeichen oder Beweis?
O Shaykh! Denke über das Verhalten der Menschen nach. In den Städten der Erkenntnis und der Weisheit sind die Bewohner tief bestürzt; sie fragen sich, wie es kommt, dass sich die Shí‘iten, welche sich selbst als die gelehrtesten, redlichsten und frömmsten Menschen auf Erden betrachteten, an diesem Tage von Seiner Offenbarung abwenden und eine nie erlebte Grausamkeit bezeigen. Es ist deine Pflicht, dir dies eine Weile zu überlegen. Wie viele Geistliche sind seit Anbeginn jener Sekte bis auf den heutigen Tag aufgetreten, von denen keiner die wahre Natur dieser Offenbarung erkannt hat. Was kann der Grund für diese Widerspenstigkeit sein? Wollten Wir es sagen, es würde ihnen die Glieder zerreißen. Sie müssen unbedingt darüber nachdenken, tausendmal tausend Jahre lang darüber nachdenken, damit sie vielleicht ein paar Tropfen vom Weltmeer der Erkenntnis erlangen und entdecken, was sie an diesem Tage nicht beachten.
Ich wandelte im Lande Ṭá (Ṭihrán) – dem Aufgangsort der Zeichen deines Herrn; siehe, da hörte Ich das Klagelied der Kanzeln und ihr Bittgebet zu Gott – gepriesen und verherrlicht sei Er. Laut schrien sie und sprachen: »O Gott der Welt und Herr der Völker! Du siehst unseren Zustand und was die Grausamkeit Deiner Diener über uns brachte. Du hast uns erschaffen und geoffenbart zu Deiner Verherrlichung, Deinem Lobpreis. Nun hörst Du, was die Verstockten in Deinen Tagen über uns verkünden. Bei Deiner Macht! Unsere Seelen schmelzen dahin und unsere Glieder erzittern. Wehe, wehe! Hättest Du uns doch nie erschaffen und geoffenbart!«
Diese Worte verzehren die Herzen derer, die sich nahen Zugangs zu Gott erfreuen, und laut erhebt sich die Klage jener, die Ihm ergeben sind. Immer wieder haben Wir um Gottes willen die hochgestellten Geistlichen ermahnt und sie zum Erhabensten Horizont geladen, auf dass sie in den Tagen Seiner Offenbarung vom Meer der Worte Dessen, der die Sehnsucht der Welt ist, ihr Teil erhielten und nicht völlig leer ausgingen.
In den meisten Unserer Tablets wurde diese bedeutsamste Ermahnung vom Himmel Seiner allumfassenden Barmherzigkeit herniedergesandt. Wir sprachen: »O Schar der Herrscher und der Geistlichen! Neigt euer Ohr der Stimme, die vom Horizont ‘Akkás ruft. Wahrlich, sie hilft euch, den rechten Weg zu gehen; sie bringt euch näher zu Ihm und lenkt eure Schritte zu der Stufe, die Gott zum Tagesanbruch Seiner Offenbarung und zum Dämmerungsort Seines Strahlenglanzes gemacht hat. O ihr Völker der Welt! Er, der Größte Name, ist von dem altehrwürdigen König gekommen und hat den Menschen diese Offenbarung verkündet, die in Seiner Erkenntnis, in der Schatzkammer Seines Gewahrsams, verborgen und behütet war und die von der Erhabensten Feder im Buche Gottes, des Herrn der Herren, niedergelegt wurde. O Volk von shín (Shíráz)! Habt ihr Meine Güte und Meine Barmherzigkeit vergessen, die alles Erschaffene überragen und die von Gott, der den Menschen die Nacken beugt, ausgingen?«
Im Kitáb-i-Aqdas (dem Heiligsten Buch) ist folgendes geoffenbart:
»Sprich:
O Führer der Religion!
Wägt nicht das Buch Gottes nach den Maßstäben und Wissenschaften, die bei euch im Schwange sind; denn das Buch selbst ist die untrügliche Waage, die unter den Menschen aufgestellt wurde.
Auf dieser vollkommenen Waage muss alles gewogen werden, was den Völkern und Geschlechtern eigen ist, während die Skala ihres Gewichts nach ihrem eigenen Richtmaß geprüft werden muss – wenn ihr es nur wüsstet.
Bitter weint das Auge Meiner Güte über euch, weil ihr versäumt habt, Ihn zu erkennen, nach dem ihr Tag und Nacht, am Morgen wie am Abend, gerufen habt.
O Volk, schreite mit schneeweißem Gesicht und mit strahlendem Herzen voran zu dem seligen, blutroten Ort, wo der Baum, über den hinaus keiner gehen kann, ruft: ›Wahrlich, es gibt keinen Gott außer Mir, dem allmächtigen Beschützer, dem Selbstbestehenden!‹ O ihr Religionsführer in Persien!
Wer von Euch kommt Mir an geistiger Schau und Scharfblick gleich?
Wer kann es wagen zu behaupten, er sei Meinesgleichen an Wortgewalt und Weisheit?
Nein, bei Meinem Herrn, dem Allbarmherzigen!
Alle auf Erden werden vergehen; und dies ist das Antlitz eures Herrn, des Allmächtigen, des Vielgeliebten.
Wir haben bestimmt, o Menschen, dass das höchste und letzte Ziel aller Bildung die Erkenntnis Dessen ist, der den Gegenstand alles Wissens bildet; und nun seht, wie ihr eurer Gelehrsamkeit gestattet habt, dass sie euch wie durch einen Schleier trennt von Ihm, dem Tagesanbruch dieses Lichtes, durch welchen alles Verborgene offenbar wurde.
Sprich:
Dies ist wahrlich der Himmel, in dem das Mutterbuch verwahrt ist – könntet ihr es doch begreifen.
Er ließ den Felsen rufen und den Brennenden Busch eine Stimme auf dem Berge über dem Heiligen Land erheben und verkünden: ›Das Reich ist Gottes, des unumschränkten Herrn aller, des Allmächtigen, des Liebenden!‹ Wir haben keine Schule besucht noch eine eurer Abhandlungen gelesen.
Neigt euer Ohr den Worten dieses Ungelehrten, mit denen Er euch vor Gott, den Immerbestehenden, ruft.
Besser ist dies für euch als alle Schätze der Erde – könntet ihr es doch begreifen.
Wer auslegt, was vom Himmel der Offenbarung herniedergesandt ward, und dessen klaren Sinn ändert, der gehört wahrlich zu denen, die das erhabene Wort Gottes verdrehen, und zu den Verlorenen im Deutlichen Buche.«
Darauf hörten Wir das Seufzen des wahren Glaubens und sprachen zu ihm: »Warum, o wahrer Glaube, höre Ich dich zur Mitternacht aufschreien und des Tags seufzen und bei Sonnenaufgang klagen?« Er gab zur Antwort: »O Fürst der Welt, der Du im Größten Namen geoffenbart bist! Die Achtlosen haben Deine weiße Kamelstute gelähmt und Deine Rote Arche scheitern lassen. Sie wollten Dein Licht löschen und das Antlitz Deiner Sache verhüllen. Deshalb erhob sich meine Klage und die aller erschaffenen Dinge; und doch ahnen es die Menschen zum größten Teil nicht.« Der wahre Glaube hält sich an diesem Tage fest an den Saum Unserer Großmut und kreist um Unsere Person.
O Shaykh! Tritt in Meine Gegenwart, auf dass du schaust, was das Auge des Weltalls noch niemals schaute, und hörst, was das Ohr der ganzen Schöpfung noch nie vernahm, und du dich vom Kot eitler Einbildungen befreist und dein Angesicht auf die Erhabenste Stufe richtest, von der dieser Unterdrückte mit lauter Stimme ruft: »Das Reich ist Gottes, des Allmächtigen, des Allgepriesenen!« Wir hegen die Hoffnung, dass durch dein Bemühen die Schwingen der Menschen von allem Schmutz der Selbstsucht und Begierde geläutert und würdig werden, sich in die Lüfte der Liebe Gottes zu erheben. Mit Kot beschmutzte Flügel können sich niemals erheben. Dies bezeugen die Vertreter der Gerechtigkeit und Redlichkeit, und doch befinden sich die Menschen in offenbarem Zweifel.
O Shaykh! Widerspruch ist von allen Seiten gegen Uns laut geworden – solcher Widerspruch, dass Unsere Feder um Verzeihung fleht, ihn aufzuzeichnen. Dennoch haben Wir in Unserer großen Barmherzigkeit dem Verständnis der Menschen gemäß darauf geantwortet, auf dass sie vom Feuer des Leugnens und der Verneinung befreit und mit dem Lichte der Bestätigung und der Annahme erleuchtet würden. Redlichkeit ist selten zu finden, und Gerechtigkeit hat aufgehört zu bestehen.
Neben anderen wurden als Antwort an gewisse Personen folgende klare Verse vom Reich der Göttlichen Erkenntnis herniedergesandt:
»O du, der du deine Augen auf die Strahlen Meines Antlitzes gerichtet hast!
Eitle Einbildungen umgeben die Bewohner der Erde und hindern sie, sich dem Horizont der Gewissheit, seiner Klarheit, seinen Offenbarungen und seinem Lichte zuzuwenden.
Leere Vorstellungen halten sie von Ihm, dem Selbstbestehenden, ab.
Sie sprechen, wie es ihnen ihre Launen eingeben, und haben kein Verständnis.
Unter ihnen sind jene, die sagen: ›Sind die Verse geoffenbart worden?‹ Sprich: ›Ja, beim Herrn der Himmel!‹ ›Ist die Stunde gekommen?‹ ›Nein, sie ist sogar schon vorüber, bei Ihm, dem Offenbarer klarer Zeichen!
Wahrlich, die Unvermeidliche ist gekommen, und Er, der Wahre, ist mit Zeugnis und Beweis erschienen.
Das Land liegt offen, und die Menschheit ist in Furcht und Schrecken.
Die Erde bebte, und die Geschlechter wehklagten aus Furcht vor Gott, dem Herrn der Kraft, dem Allbezwingenden.‹ Sprich: ›Betäubend laut erschallte die Posaune, und der Tag ist Gottes, des Einen, des Unbeschränkten.‹ ›Ist die Katastrophe eingetreten?‹ Sprich: ›Ja, bei dem Herrn der Herren!‹ ›Ist die Auferstehung gekommen?‹ ›Nein, mehr noch:
Er, der Selbstbestehende, ist mit dem Königreich Seiner Zeichen erschienen.‹ ›Siehst du die Menschen niedergestürzt?‹ ›Ja, bei meinem Herrn, dem Erhabenen, dem Höchsten!‹ ›Sind die Baumstämme entwurzelt worden?‹ ›Ja, mehr noch:
Selbst die Berge wurden durch Ihn, den Herrn der Eigenschaften, zu Staub zermahlen!‹ Sie sagen: ›Wo ist das Paradies und wo die Hölle?‹ Sprich: ›Das eine ist die Vereinigung mit Mir, das andere dein eigenes Selbst, o du, der du Gott Gefährten zugesellst und zweifelst.‹ Sie sagen: ›Wir sehen die Waage nicht.‹ Sprich: ›Freilich, bei meinem Herrn, dem Gott der Barmherzigkeit.
Keiner kann sie sehen außer den Einsichtsvollen.‹ ›Sind die Sterne vom Himmel gefallen?‹ Sprich: ›Ja, als Er, der Selbstbestehende, im Land des Geheimnisses (Adrianopel) wohnte.
Habt acht, ihr Einsichtigen!‹ Alle Zeichen erschienen, als Wir die Hand der Macht vom Busen der Majestät und Herrschaft hervorzogen.
Wahrlich, der Rufer hat gerufen, als die verheißene Zeit gekommen war, und sie, die den Strahlenglanz des Sinai erkannten, sanken ohnmächtig hin in der Wüste des Zauderns vor der furchtgebietenden Majestät deines Herrn, des Herrn der Schöpfung.
Die Posaune fragt: ›Wurde das Horn geblasen?‹ Sprich: ›Ja, bei dem König der Offenbarung!
Es geschah, als Er den Thron Seines Namens »der Allgütige« bestieg.‹ Die Finsternis wurde vom Morgenlicht der Barmherzigkeit deines Herrn, des Quells allen Lichtes, vertrieben.
Der Odem des Allbarmherzigen wehte, und die Seelen wurden in den Gräbern ihrer Körper erquickt.
So wurde der Ratschluss von Gott, dem Mächtigen, dem Wohltätigen, erfüllt.
Die Irregegangenen fragen: ›Wann wurden die Himmel gespalten?‹ Sprich: ›Während ihr in den Gräbern der Achtlosigkeit und des Irrtums lagt.‹ Einer der Achtlosen reibt sich die Augen und schaut zur Rechten und zur Linken.
Sprich: ›Verblendet bist du.
Keine Zuflucht bleibt dir, wohin du fliehen könntest.‹ Auch ist einer unter ihnen, der sagt: ›Sind die Menschen versammelt worden?‹ Sprich: ›Ja, bei Meinem Herrn, während du in der Wiege eitler Vorstellungen lagst.‹ Und ein anderer unter ihnen sagt: ›Ist das Buch durch die Macht des wahren Glaubens herniedergesandt worden?‹ Sprich: ›Der wahre Glaube selbst ist darüber in Staunen versetzt.
Fürchtet euch, o ihr Menschen mit verstehendem Herzen!‹ Und noch einer von ihnen sagt: ›Bin ich blind mit den anderen versammelt worden?‹ Sprich: ›Ja, bei Ihm, der auf den Wolken reitet!‹ Das Paradies ist mit mystischen Rosen geschmückt, und die Hölle lodert auf durch das Feuer der Gottlosen.
Sprich: ›Das Licht ist am Horizont der Offenbarung erschienen, und die ganze Erde wurde beim Kommen des Herrn am Tage des Bundes erleuchtet.‹ Die Zweifler sind zugrunde gegangen, aber gut bestellt ist es um den, der sich – vom Lichte der Überzeugung geführt – zum Dämmerungsort der Gewissheit wandte.
Gesegnet bist du, der du deinen Blick auf Mich richtest, um dieses Tablets willen, das für dich herniedergesandt wurde – ein Tablet, das den Seelen der Menschen Aufschwung gibt.
Präge es deinem Gedächtnis ein und trage es vor.
Bei Meinem Leben!
Es ist ein Tor zur Gnade deines Herrn.
Wohl dem, der es am Abend und am Morgen liest.
Wahrlich, Wir hörten, wie du diese Sache priesest, durch die der Berg des Wissens zermalmt wurde und die Füße der Menschen strauchelten.
Meine Herrlichkeit sei mit dir und allen, die sich dem Allmächtigen, dem Gabenreichen zugewandt haben.
Das Tablet ist nun beendet, aber das Thema ist noch nicht erschöpft.
Sei geduldig, denn dein Herr ist der Geduldige.«
Dies sind Verse, die Wir früher, kurz nach Unserer Ankunft in der Gefängnisstadt ‘Akká, offenbarten, und Wir senden sie dir, damit du weißt, was die lügnerischen Zungen gewisser Menschen sprachen, als Unsere Sache zu ihnen kam mit Macht und Herrschaft. Die Grundlagen eitler Vorstellungen sind erzittert, und der Himmel leerer Einbildungen wurde gespalten; dennoch sind die Menschen im Zweifel und hadern mit Ihm. Sie leugneten das Zeugnis Gottes und Seinen Beweis, als Er vom Himmel der Macht mit dem Königreich Seiner Zeichen kam. Sie verwarfen, was ihnen im Buche befohlen wurde, und verübten, was ihnen verboten ward. Abgewandt haben sie sich von ihrem Gott und sind ihren Begierden gefolgt. Sie sind wahrlich vom Wege abgekommen und in die Irre gegangen. Sie lesen die Verse und leugnen sie. Sie schauen die klaren Zeichen und kehren sich ab. In der Tat, sie sind in seltsamen Zweifeln verfangen.
Wir ermahnten Unsere Geliebten zur Gottesfurcht, die der Urquell aller guten Taten und Sitten ist. In der Stadt Bahás ist die Gottesfurcht die Führerin der Heerscharen der Gerechtigkeit. Glücklich der Mensch, der unter den Schatten ihres leuchtenden Banners tritt und sich fest daran hält. Er, wahrlich, zählt zu den Gefährten der Roten Arche, von der im Qayyúmu’l-Asmá’ die Rede ist.
Sprich: O Volk Gottes! Schmücke deine Tempel mit der Zier der Vertrauenswürdigkeit und Frömmigkeit. Alsdann hilf deinem Herrn mit den Heerscharen guter Taten und edler Eigenschaften. In Meinen Büchern, Schriften, Sendschreiben und Tablets haben Wir euch Streit und Zwist verboten, und dabei wünschten Wir nichts als eure Erhöhung und euren Fortschritt. Dies bezeugen der Himmel und seine Sterne, die Sonne und ihr Glanz, die Bäume und ihre Blätter, die Meere und ihre Wogen, die Erde und ihre Schätze. Wir bitten Gott, Seinen Geliebten beizustehen und sie in dem zu stärken, was ihrer auf dieser glückseligen, dieser mächtigen und wunderbaren Stufe würdig ist.
Des weiteren sagten Wir in einem anderen Tablet: »O du, der du deinen Blick auf Mein Antlitz richtest! Ermahne die Menschen zur Gottesfurcht. Bei Gott! Die Gottesfurcht ist die Befehlshaberin über die Streitmacht deines Herrn. Ihre Truppen sind edle Charaktereigenschaften und gute Taten. Sie hat durch alle Jahrhunderte und Zeitalter die Städte der Menschenherzen erobert und die Banner der Überlegenheit und des Sieges hoch über allen anderen Bannern gehisst.«
»Wir wollen dich nun an die Vertrauenswürdigkeit und an die Stelle erinnern, die sie vor Gott, deinem Herrn und dem Herrn des Mächtigen Thrones, einnimmt. Eines Tages begaben Wir Uns auf Unsere grüne Insel [Garten Riḍván]. Als Wir sie betraten, sahen Wir fließende Bäche und Bäume in voller Pracht, zwischen deren Blättern die Sonne spielte. Unser Gesicht nach rechts wendend, sahen Wir, was die Feder nicht zu beschreiben vermag; sie kann nicht kundtun, was das Auge des Herrn der Menschheit an diesem Ort wahrnahm, welcher der heiligste, hehrste, gesegnetste und erhabenste Ort ist. Wir wandten Uns darauf zur Linken. Dort sahen Wir eines der herrlichen Wesen des Erhabensten Paradieses auf einer Säule reinen Lichtes stehen und mit lauter Stimme rufen: ›O ihr Bewohner der Erde und des Himmels! Schaut auf Meine Schönheit, Mein Leuchten, Meine Erscheinung, Meinen Glanz! Bei Gott, dem Wahrhaftigen! Ich bin die Vertrauenswürdigkeit, ihre Verkörperung und ihre Schönheit. Ich will jeden belohnen, der sich an Mich hält, Meinen Rang und Meine Stufe erkennt und sich fest an den Saum Meines Gewandes klammert. Ich bin der edelste Schmuck für das Volk Bahás und der Mantel des Ruhmes für alle im Reiche der Schöpfung. Ich bin das erhabenste Werkzeug für die Wohlfahrt der Welt und der Horizont der Sicherheit für alles Leben.‹ Damit sandten Wir dir hernieder, was die Menschen näher zum Herrn der Schöpfung ziehen wird.«
Dieser Unterdrückte hat zu allen Zeiten die Völker der Welt zu dem gerufen, was sie erhöht und Gott näher bringt. Was vom Erhabensten Horizont ausstrahlt, lässt keinem Menschen Raum für Wankelmut, Zurückweisung oder Absage. Die Eigensinnigen aber haben es versäumt, ihren Nutzen daraus zu ziehen; dies wird ihren Verlust nur mehren.
O Shaykh! Die Geistlichen haben die Pflicht, sich mit Seiner Majestät dem Sháh – möge Gott ihm beistehen – zu vereinen und sich an das zu halten, was Regierung und Volk in ihrer Stufe erhöht. Das Volk Bahás ist unablässig bemüht, die Seelen der Menschen zu erleuchten und deren Verfassung wieder zu Ehren zu bringen. Dies bezeugt, was die Erhabenste Feder in diesem leuchtenden Tablet herniedersandte. Wie oft schon waren die Dinge so einfach und leicht zu verwirklichen, und doch waren die meisten achtlos und nur darauf aus, ihre Zeit zu vergeuden.
In Konstantinopel besuchte eines Tages Kamál Páshá diesen Unterdrückten. Unsere Unterredung drehte sich darum, was dem Menschen nützlich wäre. Er sagte, er habe mehrere Sprachen gelernt. Wir erwiderten: »Du hast dein Leben vergeudet. Es geziemt dir und den anderen Beamten der Regierung, eine Versammlung einzuberufen und eine unter den verschiedenen Sprachen sowie eine der bestehenden Schriftarten auszuwählen oder aber eine neue Sprache und eine neue Schrift zu schaffen, die man die Kinder in den Schulen der ganzen Welt lehrt. Auf diese Weise würden sie nur zwei Sprachen lernen, ihre Muttersprache und diejenige, in der sich alle Völker der Welt verständigen. Wenn die Menschen dies fest im Auge behielten, würde die ganze Erde schließlich als ein Land betrachtet werden, und das Volk wäre entlastet und befreit von der Notwendigkeit, verschiedene Sprachen zu lehren und zu lernen.« Solange Kamál Páshá in Unserer Gegenwart weilte, stimmte er zu; er bekundete sogar große Freude und volle Zufriedenheit. Wir sagten ihm, er solle diese Angelegenheit den Beamten und Ministern der Regierung vorlegen, damit sie in all den verschiedenen Ländern bewerkstelligt würde. Aber sooft er Uns später noch besuchte, kam er doch nie mehr auf diesen Gegenstand zu sprechen, obgleich doch das, was Wir vorschlugen, zur Einigkeit und Einheit der Völker dieser Welt beiträgt.
Wir hoffen sehr, dass die persische Regierung diesen Gedanken aufnimmt und ausführt. Vor kurzem sind eine neue Sprache und eine neue Schrift erfunden worden. Wenn du wünschst, werden Wir sie dir mitteilen. Unsere Absicht ist, dass sich alle Menschen an das halten, was unnötige Mühe und Anstrengung vermindert, damit sie ihre Tage in geziemender Weise verbringen und zu Ende führen. Gott ist wahrlich der Helfer, der Unterrichtete, der Verordner, der Allwissende.
So Gott will, wird Persien so weit kommen, dass es sich mit Tugenden schmückt, deren es bisher beraubt war. Sprich: »O Sháh! Bemühe dich, auf dass die Völker der Welt vom Strahlenglanz der Sonne deiner Gerechtigkeit erleuchtet werden. Die Augen dieses Unterdrückten sind nur auf Vertrauenswürdigkeit, Wahrhaftigkeit, Reinheit und alles, was den Menschen nützt, gerichtet.« Sieh Ihn nicht als einen Verräter an. Verherrlicht seist Du, o mein Gott, mein Meister, meine Stütze! Stehe Du Seiner Majestät dem Sháh bei, Deine Gesetze und Deine Gebote auszuführen und Deine Gerechtigkeit unter Deinen Dienern zu vertreten. Du bist wahrlich der Großmütige, der Herr überströmender Gnade, der Allmächtige, der Allgewaltige. Die Sache Gottes ist als ein Zeichen Seiner Gnade erschienen. Glücklich ist, wer danach handelt; glücklich ist, wer versteht; glücklich ist der Mensch, der sich an die Wahrheit hält, losgelöst von allem, was in den Himmeln und auf Erden ist.
O Shaykh! Suche nach der Küste des Größten Meeres und besteige sodann die Rote Arche, die Gott im Qayyúmu’l-Asmá’ für das Volk Bahás verordnet hat. Wahrlich, sie fährt über Land und Meer. Wer sie betritt, ist errettet, und wer sich von ihr wendet, geht zugrunde. Wenn du sie gefunden hast und besteigst, richte dein Angesicht auf die Ka‘bah Gottes, des Helfers in Gefahr, des Selbstbestehenden, und sprich: »O mein Gott! Ich flehe zu Dir bei Deinem herrlichsten Lichte, und alle Deine Lichter sind wahrlich herrlich.« Alsdann werden sich die Tore des Königreichs weit vor deinem Angesicht auftun, und du wirst sehen, was zuvor kein Auge schaute, und hören, was noch kein Ohr vernommen hat. Dieser Unterdrückte ermahnt dich, wie Er dich schon zuvor ermahnte, und Er hatte nie einen anderen Wunsch für dich, als dass du auf dem Meer der Einheit Gottes, des Herrn der Welten, fährst. Dies ist der Tag, an dem alle erschaffenen Dinge laut rufend den Menschen diese Offenbarung verkünden, durch die erschienen ist, was in der Erkenntnis Gottes, des Mächtigen, des Allgepriesenen, bewahrt und verborgen war.
O Shaykh!
Du hast gehört, welch süße Weisen die Tauben des Wortes auf den Zweigen des Lotosbaumes der Erkenntnis gurren.
Lausche nun auf den Gesang, den die Vögel der Weisheit im Erhabensten Paradies anstimmten.
Sie werden dich wahrlich mit bisher nie erahnten Dingen vertraut machen.
Höre, was die Zunge der Macht und Kraft gesprochen hat in den Büchern Gottes, des Verlangens jedes verstehenden Herzens.
In diesem Augenblick erhebt sich eine Stimme aus dem Lotosbaum im Erhabensten Paradiese, über den hinaus keiner schreiten kann, und gebietet Mir, dir zu sagen, was in den Büchern und Tablets herniedergesandt wurde und was Mein Vorläufer sprach, der Sein Leben für diese Große Verkündung, diesen Geraden Pfad opferte.
Er sagte – und Er spricht die Wahrheit:
»Ich habe zu Seiner Erwähnung diese edelsteingleichen Worte niedergeschrieben: ›Keine Andeutung von Mir kann Ihn andeuten, noch kann dies irgend etwas, was im Bayán steht.‹« Und weiter sagt Er – gepriesen und verherrlicht sei Er – über diese mächtigste Offenbarung, diese Große Verkündung:
»Gepriesen und verherrlicht ist Er über die Macht jedes anderen außer Ihm selbst, Ihn zu offenbaren, und über die Beschreibung durch irgendeines Seiner Geschöpfe.
Ich selbst bin nur der erste Diener, der an Ihn und Seine Zeichen glaubt und am süßen Duft Seiner Worte von den Paradiesfrüchten Seines Wissens teilhat.
Ja, bei Seiner Herrlichkeit!
Er ist die Wahrheit.
Es gibt keinen anderen Gott außer Ihm.
Alle sind auf Seinen Befehl hin auferstanden.« Dies sind die Worte, die die Taube der Wahrheit auf den Zweigen des Göttlichen Lotosbaumes gurrte.
Wohl steht es um den, der ihrer Stimme lauschte und vom Meer göttlicher Äußerung, das in jedem dieser Worte verborgen liegt, trank.
Ein andermal rief die Stimme des Bayán laut von den höchsten Zweigen.
Er sagte – gesegnet und verherrlicht sei Er:
»Im Jahre neun werdet ihr zu allem Guten gelangen.« Und wieder bei anderer Gelegenheit:
»Im Jahre neun werdet ihr in die Gegenwart Gottes gelangen.« Diese Weisen der Vögel in den Städten des Wissens stimmen mit dem überein, was der Allbarmherzige im Qur’án herniedersandte.
Gesegnet sind die Einsichtsvollen, gesegnet die, welche zu diesem Ziel gelangen.
O Shaykh!
Ich schwöre bei Gott!
Der Strom der Barmherzigkeit fließt, das Meer des Wortes wogt und die Sonne der Offenbarung strahlt in ihrem Glanze.
Sprich die erhabenen Worte, die Mein Vorläufer, der Erste Punkt, geoffenbart hat, mit reinem Herzen, geweiteter Brust und wahrheitsliebender Zunge.
Er sagte – verherrlicht sei Seine Rede – zu dem ehrwürdigen ‘Aẓím:
»Dies ist wahrlich, was Wir dir verheißen haben, bevor Wir noch deinen Ruf beantworteten.
Warte, bis von der Zeit des Bayán neun verflossen sind.
Alsdann rufe aus: ›Gesegnet sei Gott hierfür, der erhabenste der Schöpfer!‹ Sprich:
Dies ist wahrlich eine Verkündung, die niemand außer Gott begreift.
Ihr aber werdet an jenem Tage nichts bemerken.« Im Jahre neun erhob sich diese Größte Offenbarung und erstrahlte hell am Horizont des Willens Gottes.
Niemand kann es leugnen außer dem Achtlosen und Zweifelnden.
Wir bitten Gott, Seinen Dienern beizustehen, dass sie zu Ihm zurückkehren und um Vergebung flehen für alles, was sie in diesem nichtigen Leben begangen haben.
Er ist wahrlich der Vergebende, der Verzeihende, der Allbarmherzige.
In anderem Zusammenhang spricht Er:
»Ich bin der erste Diener, der an Ihn und Seine Zeichen glaubt.« Gleicherweise sagt Er im Persischen Bayán:
»Er ist wahrlich Der, welcher unter allen Umständen verkündet: ›Ich bin in Wahrheit Gott!‹« – und so fährt Er fort, gesegnet und verherrlicht sei Er.
Was mit Göttlichkeit und Gottheit gemeint ist, wurde früher erklärt.
Wir haben wahrlich die Schleier zerrissen und enthüllt, was die Menschen Gott, der ihnen den Nacken beugt, nahe bringt.
Glücklich der Mensch, der zu Gerechtigkeit und Redlichkeit gelangte durch diese Gnade, die alles in den Himmeln und auf Erden umspannt, wie es Gott, der Herr der Welten, geboten hat.
O Shaykh! Lausche den Weisen des Evangeliums mit dem Ohr der Unparteilichkeit. Er prophezeit – verherrlicht sei Sein Wort – über die kommenden Dinge: »Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, auch nicht der Sohn, sondern allein der Vater.«. Mit »Vater« ist in diesem Zusammenhang Gott gemeint – gepriesen sei Seine Herrlichkeit. Er ist der Wahre Erzieher, der Geistige Lehrer.
Joel sagt: »Denn der Tag des Herrn ist groß und überaus schrecklich, und wer kann ihn bestehen?«. Erstens sagt Er in dem erhabenen Wort, das im Evangelium aufgezeichnet ist, dass niemand der Zeit der Offenbarung gewärtig ist außer Gott, dem Allwissenden, der von allen Dingen Kenntnis hat. Zweitens legt Er die Größe dieser Offenbarung dar. Ebenso spricht Er im Qur’án: »Worüber befragen sie einander? Über die Große Verkündung.« Dies ist die Verkündung, über deren Größe in den meisten Büchern aus alter und neuer Zeit gesprochen wird. Dies ist die Verkündung, die die Glieder der Menschen erzittern ließ, ausgenommen jener, die Gott, der Beschützer, der Helfer, der Beistand, verschonen wollte. Die Menschen haben in der Tat mit eigenen Augen gesehen, wie sie selbst und alle Dinge in Verwirrung gestürzt wurden und in ein schlimmes Durcheinander gerieten, außer jenen, die Gott auszunehmen beliebte.
O Shaykh! Groß ist diese Sendung und groß die Verkündung! Denke geduldig und ruhig nach über die leuchtenden Zeichen, die erhabenen Worte und alles, was in diesen Tagen geoffenbart wurde, damit du die Geheimnisse ergründest, die in den Büchern verborgen sind, und dich bemühst, Seine Diener zu führen. Lausche mit deinem geistigen Ohr auf die Stimme Jeremias, der da sagt: »Groß ist jener Tag, und er hat nicht seinesgleichen.«. Würdest du mit dem Auge der Ehrlichkeit schauen, du würdest die Größe dieses Tages wahrnehmen. Neige dein Ohr der Stimme dieses Allwissenden Ratgebers, und lass dich nicht der Barmherzigkeit verlustig gehen, die alles Erschaffene, das Sichtbare wie das Unsichtbare, übertrifft. Höre auf den Gesang Davids. Er spricht: »Wer will mich führen in eine feste Stadt?«. Die »feste Stadt« ist ‘Akká, das den Namen »Größtes Gefängnis« erhielt und eine Festung und mächtige Wälle besitzt.
O Shaykh! Lies, was Jesaja in seinem Buch gesprochen hat. Er sagt: »Steige auf den hohen Berg, o Zion, dass du gute Kunde bringest; erhebe deine Stimme mit Macht, o Jerusalem, dass du gute Kunde bringest. Erhebe sie und fürchte dich nicht; sage den Städten Judas: ›Sehet euren Gott! Sehet, der Herr, euer Gott, wird kommen mit starker Hand, und Sein Arm wird für Ihn herrschen.‹«. An diesem Tag sind alle Zeichen erschienen. Eine große Stadt ist vom Himmel gekommen, und Zion zittert und jubelt vor Freude über die Offenbarung Gottes, denn er hat Gottes Stimme auf allen Seiten gehört. An diesem Tag ist ein neues Evangelium nach Jerusalem gekommen, denn an der Stelle der Sykomore steht die Zeder. Jerusalem ist das Ziel der Pilgerschaft für alle Völker der Welt und wurde heilig genannt, zusammen mit Zion und Palästina; sie sind alle in diesen Bezirken gelegen. Deshalb ist gesagt: »Gesegnet ist der Mensch, der nach ‘Akká wanderte.«
Amos sagt: »Der Herr wird aus Zion brüllen und Seine Stimme aus Jerusalem hören lassen; und die Wohnstätten der Hirten werden trauern, und der Gipfel des Karmel wird verdorren.«. Karmel wurde im Buche Gottes als der Berg Gottes und als Sein Weinberg bezeichnet. Durch die Gnade des Herrn der Offenbarung wurde auf ihm das Zelt der Herrlichkeit errichtet. Glücklich, wer dorthin gelangt; glücklich, wer sein Angesicht ihm zuwendet. Und desgleichen sagt Er: »Unser Gott kommt und schweigt nicht.«.
O Shaykh! Denke nach über diese Worte, die Er, das Verlangen der Welt, an Amos richtete. Er sagt: »Bereite dich, Israel, deinem Herrn zu begegnen; denn siehe, Er ist’s, der die Berge formt und den Wind schafft und dem Menschen zeigt, was dieser im Sinne hat; Er macht die Finsternis am Morgen; Er schreitet einher auf den Höhen der Erde; der Herr, der Gott der Heerscharen, ist Sein Name.«. Er sagt, Er mache die Finsternis am Morgen. Damit ist gemeint: Wenn sich zur Zeit der Offenbarung Dessen, der auf dem Sinai Zwiesprache hielt, irgend jemand als den wahren Morgen betrachten würde, dann würde er durch Gottes Macht und Kraft in Finsternis verwandelt. Er ist wahrlich die falsche Dämmerung, auch wenn er glaubt, er sei die wahre. Wehe ihm und wehe denen, die ihm folgen, ohne ein klares Zeichen von Gott, dem Herrn der Welten.
Jesaja sagt: »Der Herr allein wird erhöhet werden an jenem Tage.«. Über die Größe der Offenbarung sagt Er: »Gehe in den Felsen und verbirg dich im Staube aus Furcht vor dem Herrn und um Seiner herrlichen Majestät willen.«. In anderem Zusammenhang spricht Er: »Die Wüste und die Einöde werden froh sein, und das dürre Land wird jubeln und blühen wie die Rose. Es wird blühen in üppiger Fülle und frohlocken mit Gesang und Freude; denn die Herrlichkeit des Libanon wird ihm gegeben sein, der Glanz des Karmel und des Saron. Sie werden die Herrlichkeit des Herrn sehen und den Glanz unseres Gottes.«.
Diese Stellen bedürfen keiner Erklärung. Sie sind strahlend und offenbar wie die Sonne und glänzen und leuchten wie das Licht selbst. Jeder Mensch mit redlichem Sinn wird durch den Duft dieser Worte in den Garten des Verstehens geführt und gelangt zu dem, was vor den meisten Menschen verschleiert und verschlossen ist. Sprich: Fürchte Gott, o Volk, und folge nicht den Zweifeln jener lauten Schreier, die den Bund Gottes und Sein Testament gebrochen haben und die Seine Barmherzigkeit leugnen, welche allen vorangeht, die in den Himmeln und auf Erden sind.
Und ferner spricht Er: »Saget den verzagten Herzen: Seid getrost, fürchtet euch nicht.«. Dieser gesegnete Vers ist ein Beweis für die Größe der Offenbarung und die Größe der Sendung; denn der Schall der Posaune muss unweigerlich Verwirrung über die ganze Welt verbreiten, und Furcht und Zittern unter allen Menschen. Gut steht es um den, der vom Licht des Vertrauens und der Loslösung erleuchtet ist. Die Drangsal jenes Tages wird ihn nicht behindern oder beunruhigen. Also spricht die Zunge des Wortes auf Geheiß Dessen, der der Allbarmherzige ist. Er ist wahrlich der Starke, der Allgewaltige, der Allunterwerfende, der Allmächtige. Es obliegt nun all denen, die mit einem hörenden Ohr und einem sehenden Auge ausgestattet sind, über diese erhabenen Worte nachzudenken, in deren jedem die Meere innerer Bedeutung und Erklärung verborgen sind, auf dass die Rede, die Er, der Herr der Offenbarung, äußerte, Seine Diener befähige, strahlend und mit größter Freude zum Höchsten Ziel, dem Erhabensten Gipfel – dem Dämmerungsort dieser Stimme – zu gelangen.
O Shaykh! Könntest du auch nur weniger als durch ein Nadelöhr geht von dem Hauch Meines Wortes begreifen, du würdest die Welt und alles, was darinnen ist, verlassen und deinen Blick auf das Licht des ersehnten Antlitzes richten. Kurz, in den Aussprüchen Dessen, der der Geist ist (Jesus), liegen ungezählte Bedeutungen verborgen. Auf viele Dinge kam Er zu sprechen, aber als Er niemanden fand, der ein hörendes Ohr oder ein sehendes Auge besaß, zog Er es vor, die meisten dieser Dinge zu verhüllen, wie Er ja einmal sagte: »Ihr könnt es jetzt noch nicht tragen.« Dieser Aufgangsort der Offenbarung sagte, an jenem Tag werde Er, der Verheißene, die kommenden Dinge enthüllen. Demgemäß wurde im Kitáb-i-Aqdas, in den Tablets an die Könige, im Lawḥ-i-Ra’ís und im Lawḥ-i-Fu’ád das meiste dessen, was sich auf dieser Erde ereignet hat, von der Erhabensten Feder angekündigt und vorausgesagt.
Im Kitáb-i-Aqdas wurde folgendes geoffenbart:
»O Land von Ṭá (Ṭihrán)!
Lass dich durch nichts betrüben, denn Gott hat dich zum Quell der Freude für die ganze Menschheit erwählt.
Er wird, wenn es Sein Wille ist, deinen Thron mit einem Herrscher segnen, der in Gerechtigkeit regieren und die von den Wölfen zerstreute Herde Gottes sammeln wird.
Voll Glück und Freude wird ein solcher Herrscher sein Angesicht dem Volke Bahás zukehren und diesem seine Gunst erwiesen.
Er wird in der Tat vor dem Auge Gottes als ein Juwel unter den Menschen angesehen.
Auf ihm ruhe allezeit der Ruhm Gottes und der Ruhm aller, die im Reiche Seiner Offenbarung weilen.« Diese Verse wurden schon früher verkündet.
Nun aber ist der folgende Vers herniedergesandt worden:
»O Gott, mein Gott!
Bahá bittet Dich und fleht zu Dir bei dem Lichte Deines Antlitzes, bei den Wogen des Meeres Deiner Offenbarung und bei dem Strahlenglanz der Sonne Deines Wortes, stehe dem Sháh bei, gerecht und ehrlich zu sein.
So es Dein Wille ist, segne durch ihn den Thron der Hoheit und Herrschaft.
Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt.
Es gibt keinen Gott außer Dir, der Du hörst und zur Antwort bereit bist.« »Frohlocke mit großer Freude, o Land von Ṭá (Ṭihrán), denn Gott hat dich zum Tagesanbruch Seines Lichtes gemacht, da in dir die Manifestation Seiner Herrlichkeit geboren wurde.
Freue dich über diesen Namen, der dir verliehen wurde – einen Namen, durch den der Morgenstern der Gnade seinen Glanz erstrahlen ließ und durch den Erde und Himmel erleuchtet wurden.
Binnen kurzem werden deine Verhältnisse gewandelt werden, und die Zügel der Macht werden in die Hand des Volkes übergehen.
Wahrlich, dein Herr ist der Allwissende.
Seine Gewalt umfasst alle Dinge.
Bleibe der gnädigen Gunst deines Herrn versichert.
Das Auge Seiner Güte wird ewig auf dir ruhen.
Es nähert sich der Tag, da deine Erregung in Frieden und ruhevolle Stille verwandelt sein wird.
So wurde es im Wundersamen Buche bestimmt.«
Ebenso wurde im Lawḥ-i-Fu’ád, im Tablet an den König von Paris (Napoleon III.) und in anderen Tablets geoffenbart, was jeden redlich Gesinnten veranlassen wird, die Macht, Hoheit und Weisheit Gottes – gepriesen sei Seine Herrlichkeit – zu bezeugen. Wollten die Menschen mit dem Auge der Gerechtigkeit schauen, sie würden des Geheimnisses dieses gesegneten Verses gewahr werden: »Es gibt kein Ding, sei es grün oder dürr, das nicht in deutlicher Schrift aufgezeichnet wäre«, und sie würden diesen Vers begreifen. Da jedoch die Menschen an diesem Tage die Wahrheit verworfen haben, können sie das, was von Ihm, dem Enthüllenden, dem Altehrwürdigen der Tage, herniedergesandt ward, nicht verstehen. Gnädiger Gott! Überall sind deutliche Zeichen erschienen, und dennoch sind die Menschen zum größten Teil des Vorrechts beraubt, diese wahrzunehmen und zu begreifen. Wir flehen zu Gott, Er möge allen Menschen Seine Hilfe angedeihen lassen, damit sie die Perlen erkennen, die in den Muscheln des Größten Meeres verborgen ruhen, und rufen: »Gepriesen seist Du, o Gott der Welt!«
O Schar der redlich Gesinnten! Schaut auf die Wogen des Wortes und der Erkenntnis Gottes und denkt darüber nach, auf dass ihr mit der Zunge eures Geistes und Mundes bezeugt, dass bei Ihm die Kenntnis all dessen ist, was in dem Buche steht. Nichts entgeht Seiner Kenntnis. Er hat wahrlich geoffenbart, was verborgen war, als Er bei Seiner Wiederkehr den Thron des Bayán bestieg. All dies wurde herniedergesandt und wird, Wort für Wort, auf Erden eintreffen. Keinem bleibt die Möglichkeit, sich abzuwenden oder sich dagegen zu verwahren. Da jedoch rechter Sinn in Ungnade fiel und verborgen blieb, reden die meisten Menschen, wie es ihnen ihre eitlen Vorstellungen eingeben.
O Gott, mein Gott! Verhindere Deine Diener nicht, ihr Angesicht dem Lichte der Gewissheit zuzuwenden, das über dem Horizonte Deines Willens angebrochen ist, und lass sie nicht des Meeres Deiner Zeichen verlustig gehen, o mein Gott. O mein Herr, sie sind Deine Diener in Deinen Städten und Deine Knechte in Deinen Landen. Wenn Du kein Erbarmen mit ihnen hast, wer soll ihnen dann Barmherzigkeit erweisen? Nimm jene bei der Hand, o mein Gott, die in der See eitler Vorstellungen versunken sind, und befreie sie durch Deine Kraft und höchste Herrschaft. Schütze sie sodann mit der Wehr Deiner Macht. Du bist mächtig zu tun, was Du willst, und in Deiner Rechten ruhen die Zügel all dessen, was in den Himmeln und auf Erden ist.
In gleicher Weise sagt der Erste Punkt [der Báb]: »Schaut auf Ihn mit Seinen eigenen Augen. Wenn ihr auf Ihn mit den Augen anderer schautet, würdet ihr Ihn niemals finden und erkennen.« Dies bezieht sich auf nichts anderes als diese Größte Offenbarung. Wohl steht es um die, welche redlich urteilen. Und ebenso sagt Er: »Der einjährige Spross, der in sich die Kräfte der kommenden Offenbarung trägt, ist mit einer Macht ausgestattet, die den vereinten Kräften des ganzen Bayán überlegen ist.« Diese frohen Botschaften des Bayán und der Bücher früherer Zeiten sind wiederholt unter verschiedenen Namen in zahlreichen Büchern erwähnt worden, auf dass die Menschen gerecht urteilen mögen über das, was am Horizont des Willens Gottes, des Herrn des Mächtigen Thrones, erschienen ist und von dort herniederstrahlt.
O Shaykh! Sage dem Volk des Bayán: »Denkt über diese gesegneten Worte nach. Er spricht: ›Der ganze Bayán ist nur ein Blatt unter den Blättern Seines Paradieses.‹ Sei redlich, o Volk, und gehöre nicht zu jenen, die zu den Verlorenen gezählt werden im Buche Gottes, des Herrn der Welten.« Der gesegnete Lotosbaum steht an diesem Tage vor deinem Angesicht, beladen mit himmlischen, neuen und wundersamen Früchten. Schaue auf ihn, losgelöst von allem außer ihm. Also spricht die Zunge der Macht und Kraft an diesem Ort, den Gott mit den Fußspuren Seines Größten Namens und Seiner Mächtigen Verkündung schmückte.
Desgleichen sagt Er:
»Ehe nicht neun [Jahre] vom Beginn dieser Sache an vergangen sind, wird das Wesen alles Erschaffenen nicht geoffenbart werden.
Alles, was du bis jetzt gesehen hast, ist das Wachstum des feuchten Samens bis zu der Zeit, da Wir ihn mit Fleisch umkleideten.
Habe Geduld, bis du eine neue Schöpfung schaust.
Sprich: ›Gesegnet sei darum Gott, der erhabenste der Schöpfer!‹« Und weiterhin sagt Er über die Macht dieser Offenbarung:
»Rechtens ist es für Ihn, den Gott offenbaren wird, den Größten auf Erden zu verwerfen, da ein solcher nur ein Geschöpf in Seiner Hand ist und alle Dinge Ihn anbeten.
Nach Ḥín (68 – 1268 d.
H.) wird euch eine Sache gegeben werden, die ihr dann kennenlernen werdet.« Und ferner sagt Er:
»Wisse mit ganzer Sicherheit und durch den fest begründeten, völlig unwiderruflichen Ratschluss, dass Er – gepriesen sei Seine Herrlichkeit, gelobt sei Seine Macht, geheiligt sei Sein hehres Wesen, verherrlicht sei Seine Größe und gerühmt seien Seine Wege – jedes Ding durch dessen eigenes Selbst erkennbar macht; wer könnte da Ihn durch irgendeinen anderen erkennen als durch Ihn selbst?« Und weiter sagt Er – gepriesen und verherrlicht sei Er:
»Hüte dich, hüte dich, dass dich in den Tagen Seiner Offenbarung das Váḥid des Bayán (die achtzehn Buchstaben des Lebendigen) nicht wie ein Schleier von Ihm trennt, da dieses Váḥid in Seinen Augen nur ein Geschöpf ist.
Und hüte dich, hüte dich, dass dich die Worte, die im Bayán herniedergesandt sind, nicht wie ein Schleier von Ihm trennen.« Und ein andermal sagt Er – gepriesen sei Er:
»Schaue auf Ihn nur mit Seinem eigenen Auge.
Denn wer mit Seinem Auge auf Ihn schaut, wird Ihn erkennen; andernfalls wird Er für ihn verhüllt sein.
So du Gott und Seine Gegenwart suchst, suche Ihn und schaue auf Ihn.« Und wiederum sagt Er:
»Besser ist es für dich, auch nur einen der Verse Dessen zu sprechen, den Gott offenbaren wird, als den ganzen Bayán niederzuschreiben; denn an jenem Tag kann dich dieser eine Vers erlösen, während der ganze Bayán dich nicht erlösen kann.«
Sprich: O Volk des Bayán! Sei redlich, redlich, und hinwiederum: Sei redlich, redlich! Gehöre nicht zu denen, die der Manifestation der Sache Gottes Erwähnung taten des tags und des nachts, und die, als Er durch Seine Gnade erschien und der Horizont der Offenbarung erleuchtet war, ein Urteil über Ihn fällten, das die Bewohner des Königreiches und des Reiches der Herrlichkeit und all jene wehklagen ließ, die den Willen Gottes, des Allwissenden, des Allweisen, umkreisen.
Denke tief nach über diese erhabenen Worte. Er sagt: »Wahrlich, Ich glaube an Ihn und an Seinen Glauben und an Sein Buch und an Seine Beweise und an Seine Wege und an alles, was hierüber von Ihm ausgeht. Ich rühme Mich Meiner Verwandtschaft mit Ihm und bin stolz auf Meinen Glauben an Ihn.« Desgleichen sagt Er: »O Gemeinde des Bayán und ihr alle, die ihr dieser angehört! Erkennt die Grenzen, die euch gesetzt sind; denn ein Wesen wie der Punkt des Bayán selbst hat an Ihn, den Gott offenbaren wird, geglaubt, ehe noch alle Dinge erschaffen wurden. Dessen, wahrlich, rühme Ich Mich vor allen im Reiche des Himmels und der Erde.« Bei Gott! Alle Atome des Weltalls stöhnen und jammern ob der Grausamkeit, die von den Eigensinnigen im Volke des Bayán verübt wurde. Wo sind jene, die mit Einsicht und Gehör begabt sind? Wir flehen zu Gott – gesegnet und verherrlicht sei Er –, Er möge sie versammeln und zu dem ermahnen, was ihnen nützt, und sie fernhalten von dem, was ihnen schadet. Er ist in Wahrheit der Starke, der Allunterwerfende, der Allmächtige.
Und weiter sagt Er: »Lasst es nicht zu, dass ihr wie durch einen Schleier von Gott getrennt seid, nachdem Er sich offenbarte. Denn alles, was im Bayán gepriesen wurde, ist nur wie ein Ring an Meiner Hand, und Ich selbst bin wahrlich nur ein Ring an der Hand Dessen, den Gott offenbaren wird – verherrlicht sei Seine Erwähnung! Er wendet ihn, wie es Ihm gefällt, wozu es Ihm gefällt und wodurch es Ihm gefällt. Er, wahrlich, ist der Helfer in Gefahr, der Höchste.« Desgleichen sagt Er: »Wollte Er einen jeden auf Erden zu einem Propheten machen, würden alle – und dies ist die unbedingte Wahrheit – in den Augen Gottes als Propheten angesehen.« Und ein andermal sagt Er: »Am Tage der Offenbarung Dessen, den Gott offenbaren wird, werden alle Erdbewohner in Seiner Wertschätzung gleich sein. Wen immer Er zum Propheten bestimmt, der ist wahrlich vom Anbeginn an, der keinen Anbeginn hat, ein Prophet gewesen und wird ein solcher bleiben bis zum Ende, das kein Ende hat, da dies eine Tat Gottes ist. Und wer immer von Ihm zum Statthalter gemacht wird, wird in allen Welten ein Statthalter sein, da dies eine Tat Gottes ist. Denn der Wille Gottes kann auf keine andere Weise enthüllt werden als durch Seinen Willen, noch kann Gottes Wunsch anders geoffenbart werden als durch Seinen Wunsch. Er ist wahrlich der Allbezwingende, der Allgewaltige, der Allhöchste.«
Kurz, bei jeder Gelegenheit hat Er dargelegt, was der Bekehrung, dem Fortschritt, der Erhöhung und der Führung der Menschen dienlich ist. Etliche unredliche Seelen sind jedoch zu einem Schleier, einer unüberwindlichen Schranke geworden und haben das Volk gehindert, sich dem Lichte Seines Antlitzes zuzuwenden. Wir bitten Gott, sie durch Seine höchste Herrschaft auszustoßen und sich ihrer durch Seine alles erfassende Kraft zu bemächtigen. Er ist wahrlich der Herr der Stärke, der Mächtige, der Allweise.
An anderer Stelle sagt Er: »Er – verherrlicht sei Seine Erwähnung – gleicht der Sonne. Würden ungezählte Spiegel vor ihr aufgestellt, ein jeder würde nach seiner Fähigkeit den Glanz dieser Sonne widerstrahlen, und wäre kein Spiegel vor ihr, würde sie sich weiterhin erheben und senken, und nur die Spiegel wären von ihrem Licht ausgeschlossen. Ich habe wahrlich Meine Pflicht nicht versäumt, dieses Volk zu ermahnen und auf Mittel und Wege zu sinnen, durch die es sich Gott, seinem Herrn, zuwenden und an Gott, seinen Schöpfer, glauben kann. Wenn Ihm am Tage Seiner Offenbarung alle auf Erden Gefolgschaft leisten, wird Mein innerstes Wesen jubeln, weil dann alle den Gipfel ihres Seins erklimmen, weil sie ihrem Geliebten Auge in Auge gegenüberstehen und in dem höchsten Maße, das in der Welt des Seins erreichbar ist, den Strahlenglanz Dessen erkennen, der die Sehnsucht ihrer Herzen ist. Wenn nicht, wird Meine Seele in der Tat traurig sein. Ich habe in Wahrheit alle Dinge auf dieses Ziel vorbereitet. Wie könnte da irgend jemand durch einen Schleier von Ihm getrennt sein? Hierfür habe Ich zu Gott gerufen und werde weiter zu Ihm rufen. Er, wahrlich, ist nahe, bereit zur Antwort.«
Und desgleichen sagt Er: »Sie werden diesem Baume, der weder vom Osten noch vom Westen stammt, selbst den Namen eines Gläubigen versagen; denn würden sie Ihn so nennen, dann könnten sie Ihm nicht wehtun.« Hat dein Ohr, o Welt, vernommen, mit welcher Hilflosigkeit diese Worte enthüllt wurden vom Tagesanbruch des Willens Dessen, der der Aufgangsort aller Namen ist? Er spricht: »Ich habe alle Menschen erzogen, damit sie diese Offenbarung erkennen, und doch weigert sich das Volk des Bayán, jenem gesegneten Baume, der weder dem Osten noch dem Westen angehört, auch nur den Namen eines Gläubigen zuzugestehen.« Wehe, wehe ob dem, was über Mich gekommen ist! Bei Gott! Von der Hand dessen, den Ich aufgezogen habe ( Mírzá Yaḥyá), wurde Mir Tag und Nacht zugefügt, was den Heiligen Geist und die Bewohner des Tabernakels der Erhabenheit Gottes, des Herrn dieses wundersamen Tages, zum Weinen brachte.
Ferner sagt Er in Widerlegung gewisser Ungläubiger: »Denn niemand weiß die Zeit dieser Offenbarung außer Gott. Wann immer sie erscheint, müssen alle den Punkt der Wahrheit anerkennen und Gott danken.« Die sich von Mir abwandten, redeten genauso, wie die Anhänger Johannis (des Täufers) redeten; denn auch diese verwahrten sich gegen Ihn, der der Geist (Jesus) war, und sagten: »Die Sendung Johannis ist noch nicht beendet; weshalb bist du gekommen?« Nun, auch sie, die Uns verleugneten, obwohl sie Uns niemals kennenlernten und stets in Unkenntnis der Grundlagen dieser Sendung blieben, da sie nicht wissen, von Wem diese ausgeht und was sie bedeutet – auch sie haben geredet, was alles Erschaffene seufzen und wehklagen ließ. Bei Meinem Leben! Ein Stummer kann niemals Dem gegenübertreten, der in sich das Königreich des Wortes verkörpert. Fürchte Gott, o Volk, und lies sodann, was mit Wahrheit herniedergesandt wurde im achten Kapitel des sechsten Váḥid des Bayán, und gehöre nicht zu denen, die sich abwenden. Auch Er hat befohlen: »Einmal alle neunzehn Tage sollten sie dieses Kapitel lesen, damit sie in der Zeit der Offenbarung Dessen, den Gott offenbaren wird, durch keine Schleier von Überlegungen, die diesen Versen fremd sind, von Ihm getrennt werden; denn diese Verse waren und sind die gewichtigsten aller Zeugnisse und Beweise.«
Johannes, der Sohn des Zacharias, sagte, was auch Mein Vorläufer gesagt hat: »Ich sage euch, tut Buße; denn das Himmelreich ist nahe. Wahrlich, ich taufe euch mit Wasser zur Buße, aber Er, der nach mir kommt, ist mächtiger als ich; ich bin nicht wert, Seine Schuhe zu tragen.« Und deshalb hat auch Mein Vorläufer zum Zeichen Seiner Unterwürfigkeit und Demut gesagt: »Der ganze Bayán ist nur ein Blatt unter den Blättern Seines Paradieses.« Und weiter sagt Er: »Ich bin der erste, der Ihn anbetet, und rühme Mich Meiner Verwandtschaft mit Ihm.« Und doch, o Menschen, hat das Volk des Bayán derartige Taten verübt, dass selbst Dhi’l-Jawshan, Ibn-i-Anas und Aṣbaḥí Zuflucht bei Gott davor suchten und noch suchen. Dieser Unterdrückte befasst sich Tag und Nacht vor den Augen aller Bekenntnisse mit den Dingen, die zur Erhöhung der Sache Gottes führen, während jene Menschen dem nachhängen, was schmerzliche Erniedrigung mit sich bringt.
Desgleichen sagt Er:
»Erkennt Ihn an Seinen Versen.
Je nachlässiger ihr in eurem Bemühen seid, Ihn kennenzulernen, desto schlimmer werdet ihr vom Feuer verhüllt sein.« O ihr im Volk des Bayán, die ihr euch von Mir abgewandt habt!
Denkt nach über diese erhabensten Worte, die dem Brunnquell der Äußerung Dessen entströmten, welcher der Punkt des Wissens ist.
Hört nunmehr auf diese Worte.
Er sagt:
»An jenem Tag wird sich die Sonne der Wahrheit an das Volk des Bayán wenden und folgende Súrih des Qur’án vortragen: ›Sprich:
O ihr Ungläubigen!
Ich verehre nicht, was ihr verehret, und ihr verehret nicht, was Ich verehre.
Ich werde nie verehren, was ihr verehret, noch werdet ihr je verehren, was Ich verehre.
Euch sei euer Glaube und Mir Mein Glaube.‹«.
Gnädiger Gott!
Trotz dieser erlauchten Erklärungen, trotz dieser glänzenden und strahlenden Zeichen sind sie alle in ihre leeren Einbildungen verrannt, werden des Ersehnten nicht gewahr und sind durch einen Schleier von Ihm getrennt.
O ihr, die ihr in die Irre gingt!
Erwacht aus dem Schlafe der Achtlosigkeit und hört auf diese Worte Meines Vorläufers.
Er sagt:
»Der Baum der Bestätigung gilt als Baum des Verleugnens, wenn er sich von Ihm wendet, und der Baum des Leugnens gilt als Baum der Bestätigung, wenn er sich Ihm zuwendet.« Ebenso sagt Er:
»Wenn jemand den Anspruch auf eine Offenbarung erhebt, aber keinen Beweis erbringen kann, verwahrt euch nicht und betrübt Ihn nicht.« Kurz, dieser Unterdrückte äußerte Tag und Nacht die Worte:
»Sprich:
O ihr Ungläubigen!«, damit dies vielleicht das Mittel werde, das Volk zu erwecken und es mit der Zier der Redlichkeit zu schmücken.
Und nun sinne nach über diese Worte, die den Hauch der Verzweiflung atmen in Seiner kummervollen Anrufung Gottes, des Herrn der Welten. Er spricht: »Verherrlicht bist Du, o mein Gott! Sei Du mein Zeuge, dass ich durch dieses Buch über die Sendung Dessen, den Du offenbaren wirst, mit allen erschaffenen Dingen einen Bund geschlossen habe, ehe noch der Bund über meine eigene Sendung errichtet wurde. Du genügst als Zeuge, und mit Dir jene, die an Deine Zeichen glauben. Du, wahrlich, schenkst mir Genüge. In Dich habe ich mein Vertrauen gesetzt, und Du, wahrlich, führst über alle Dinge Buch.«
In anderem Zusammenhang sagt Er: »O ihr sonnengleichen Spiegel! Schaut auf die Sonne der Wahrheit. Wahrlich, ihr hängt von dieser ab, könntet ihr es doch begreifen. Ihr seid alle wie Fische, die sich in den Wassern des Meeres tummeln; ihr verbergt euch davor, und doch fragt ihr euch, was es ist, von dem ihr abhängt.« Desgleichen sagt Er: »Ich beklage Mich bei dir, o Spiegel Meiner Großmut, über alle anderen Spiegel. Alle schauen sie auf Mich durch ihre eigenen Farben.« Diese Worte wurden von der Quelle der Offenbarung des Allgütigen herniedergesandt und an Siyyid Javád, bekannt unter dem Namen Karbilá’í, gerichtet.
Gott bezeugt und die Welt bestätigt Mir, dass dieser Siyyid auf Meiner, dieses Unterdrückten, Seite stand und sogar eine ausführliche Erwiderung an jene schrieb, die sich von Mir wandten.
Überdies haben Wir an Ḥaydar-‘Alí zwei Mitteilungen gesandt, in denen er für die Offenbarung des Einen Wahren Zeugnis ablegt und in denen die Beweise seiner Abkehr von allem außer Ihm klar und offenkundig sind.
Die Handschrift des Siyyid ist unzweideutig und jedermann bekannt.
Unsere Absicht bei der Weitergabe dieser Schriftstücke war, dass durch sie vielleicht jene, die Uns verleugneten, zu den Lebenswassern der Anerkennung gelangen und die, welche sich abwandten, vom Licht der Bekehrung erleuchtet würden.
Gott ist Mein Zeuge, dass dieser Unterdrückte nie ein anderes Ziel hatte als die Übermittlung des Wortes Gottes.
Gesegnet sind die redlich Gesinnten, und wehe denen, die sich abwenden.
Sie, die sich von Mir abkehrten, haben schon mancherlei Ränke geschmiedet und sind auf mannigfache Weise hinterlistig vorgegangen.
Einmal haben sie sich ein Bild dieses Siyyid verschafft und es mit anderen auf einen Bogen Papier geklebt, obenan das Porträt von Mírzá Yaḥyá.
Kurz, sie haben jedes Mittel ergriffen, um den Einen Wahren zu verwerfen.
Sprich:
»Der Eine Wahre ist gekommen, offenbar wie die strahlende Sonne; welch ein Jammer, dass Er in die Stadt der Blinden gekommen ist!« Der erwähnte Siyyid ermahnte die Leugner und berief sie zum Erhabensten Horizonte, konnte aber auf diese harten Steine keinen Eindruck machen.
Sie haben über ihn Dinge gesagt, gegen die er Zuflucht suchte bei Gott – gepriesen sei Seine Herrlichkeit.
Die flehentlichen Bitten, die er an diesen heiligen Hof sandte, sind jetzt in Unserem Besitz.
Glücklich sind die redlich Gesinnten.
Denke nun nach über die Klage des Ersten Punktes gegen die »Spiegel«, damit vielleicht die Menschen erweckt werden und sich von der linken Hand eitler Vorstellungen und Einbildungen hin zu der Rechten des Glaubens und der Gewissheit wenden, und damit sie sich bewusst werden, wovor sie verschleiert sind. Sie sind in der Tat nur darum aus der Welt des Nichtseins in die Welt des Seins getreten, dass sie diese Größte Sendung erkennen. Überdies sagt Er: »Weihe, o mein Gott, diesen ganzen Baum Ihm, auf dass alle Früchte, die Du an ihm wachsen lässt, für Ihn geoffenbart werden, den Gott zum Offenbarer all dessen bestimmte, was Ihm gefällt. Bei Deiner Herrlichkeit! Ich hatte nie den Wunsch, dass dieser Baum je einen Zweig, ein Blatt oder eine Frucht trüge, die es versäumten, sich am Tage Seiner Offenbarung vor Ihm zu beugen, oder die sich weigerten, Dich durch Ihn zu preisen, wie es der Herrlichkeit Seiner allherrlichen Offenbarung und der Erhabenheit Seiner erhabensten Verborgenheit angemessen ist. Und solltest Du, o mein Gott, einen Zweig, ein Blatt oder eine Frucht an mir erblicken, die es versäumen, sich am Tage Seiner Offenbarung vor Ihm zu beugen – schneide sie weg von diesem Baume, o mein Gott, denn sie sind nicht von mir noch sollen sie zu mir zurückkehren.«
O Volk des Bayán! Ich schwöre bei Gott! Dieser Unterdrückte hat keine andere Absicht, als die Sache zu offenbaren, die zu enthüllen Er berufen war. Würdet ihr das Ohr eures Herzens Ihm zuneigen, ihr würdet von jedem Teil und Glied, von jeder Ader, ja von jedem einzelnen Haar dieses Unterdrückten hören, was die Scharen der Höhe und die Welt der Schöpfung bewegt und entzückt.
O Hádí! Der blinde Fanatismus vergangener Zeiten hat die unglücklichen Geschöpfe von dem Geraden Pfade ferngehalten. Denke nach über die Shí‘iten. Zwölfhundert Jahre lang haben sie gerufen: »O Qá’im!«, um schließlich Sein Todesurteil zu fällen und Ihm das Märtyrertum aufzuerlegen, trotzdem sie an den Einen Wahren – gepriesen sei Seine Herrlichkeit –, an das Siegel der Propheten und an die Erwählten glauben und diese alle anerkennen. Es ist nun nötig, eine Weile nachzudenken, damit vielleicht entdeckt werde, was zwischen den Einen Wahren und Seine Geschöpfe getreten ist, und damit die Taten, die zu Einspruch und Verleugnung führten, bekanntwerden.
O Hádí! Wir haben das Wehklagen der Kanzeln gehört, welche die Geistlichen, wie von jedermann bezeugt wird, bestiegen, um den Einen Wahren zu verfluchen und die Dinge zu tun, die Ihm, dem Wesen des Seins, und Seinen Gefährten zugestoßen sind und dergleichen weder Ohr noch Auge der Welt zuvor jemals wahrnahmen. Du rufst das Volk zusammen und tust es noch, wobei du beanspruchst, Sein Statthalter und Spiegel zu sein, trotzdem du nichts über diese Sache weißt, zumal du noch nie in Unserer Gegenwart warst.
Ein jeder aus diesem Volke weiß wohl, dass Siyyid Muḥammad nur einer Unserer Diener war. Er begleitete Uns in den Tagen, da Wir Uns auf Geheiß der kaiserlich-türkischen Regierung in deren Hauptstadt begaben. Später beging er, was die Feder des Höchsten – Ich schwöre es bei Gott – weinen und Sein Tablet stöhnen ließ. Wir stießen ihn deshalb aus; daraufhin verband er sich mit Mírzá Yaḥyá und tat, was noch kein Tyrann je getan hat. Wir gaben ihn auf und sagten zu ihm: »Fort mit dir, du achtloser Mensch!« Nachdem diese Worte gefallen waren, trat er in den Orden der Mawlaví ein und verblieb in deren Gesellschaft bis zu der Zeit, da Wir abreisen mussten.
O Hádí!
Dulde nicht, dass du zu einem Werkzeug für die Verbreitung neuen Aberglaubens werdest, und weigere dich, noch einmal eine ähnliche Sekte zu gründen wie die der Shí‘iten.
Denke darüber nach, welche Unmengen Blutes vergossen wurden.
Du und andere, die Erkenntnis besitzen wollen, wie auch die shí‘itischen Geistlichen, einer wie der andere, haben von Anfang an den Einen Wahren verflucht und verfügt, dass Sein heiligstes Blut fließe.
Fürchte Gott, o Hádí!
Lass es nicht zu, dass die Menschen wieder von den leeren Einbildungen früherer Zeiten befallen werden.
Fürchte Gott und gehöre nicht zu denen, die Unrecht tun.
Dieser Tage haben Wir gehört, du seist bestrebt, jede Ausgabe des Bayán an dich zu bringen, um sie zu vernichten.
Dieser Unterdrückte fordert dich um Gottes willen auf, von diesem Vorhaben abzulassen.
Dein Verstand und deine Urteilskraft werden niemals den Verstand und die Urteilskraft Dessen übertreffen, der der Fürst der Welt ist.
Gott bezeugt Mir, dass dieser Unterdrückte den Bayán nicht gelesen noch sich mit seinem Inhalt vertraut gemacht hat.
So viel ist aber bekannt und unzweifelhaft klar, dass Er das Buch des Bayán zur Grundlage Seiner Werke ausersehen hat.
Fürchte Gott und mische dich nicht in Dinge, die hoch über dich hinausragen.
Zwölfhundert Jahre lang haben Leute, die dir gleichen, die unglücklichen Shí‘iten im Abgrund leerer Vorstellungen und eitler Einbildungen gepeinigt.
Endlich traten dann am Tage des Gerichts Dinge auf, vor denen die Unterdrücker vergangener Zeiten Zuflucht bei dem Einen Wahren suchten.
Begreife nunmehr den Ruf, den Er, der Punkt, in Seinen Worten erhob. Er flehte zu Gott, Er möge, falls an diesem Baum – der Sein gesegnetes Selbst ist – eine Frucht, ein Blatt oder ein Zweig auftrete, der nicht an Ihn glaube, diese unverzüglich abhauen. Desgleichen sagt Er: »Wenn jemand eine Erklärung abgibt und es versäumt, sie durch einen Beweis zu untermauern, dann verwerft ihn nicht.« Und doch hast du Ihn jetzt verworfen und freust dich noch dessen, obwohl Er sich auf hundert Bücher stützt!
Zu wiederholtem Male fordere Ich dich auf:
Prüfe genau, was geoffenbart wurde.
Der Windhauch des Wortes in dieser Offenbarung ist nicht zu vergleichen mit dem vergangener Zeiten.
Dieser Unterdrückte wurde ständig verfolgt und fand nie einen sicheren Ort, an dem Er die Schriften des Erhabensten (des Báb) oder die von einem anderen gründlich hätte lesen können.
Etwa zwei Monate, nachdem Wir – getreu dem Befehl Seiner Majestät des Sháhs von Persien, möge Gott ihm beistehen – im ‘Iráq eintrafen, stieß Mírzá Yaḥyá zu Uns.
Wir sprachen zu ihm:
»Dem königlichen Gebot zufolge sind Wir hierher geschickt worden.
Für dich ist es ratsam, in Persien zu bleiben.
Wir werden auch Unseren Bruder Mírzá Músá an einen anderen Ort senden.
Da eure Namen in dem königlichen Erlass nicht erwähnt sind, könnt ihr euch aufmachen und anderswo Dienst tun.« Später verließ dieser Unterdrückte Baghdád und zog sich für zwei Jahre von der Welt zurück.
Nach Unserer Rückkehr fanden Wir, dass er nicht gegangen war und seine Abreise hinausgeschoben hatte.
Dieser Unterdrückte war hierüber sehr betrübt.
Gott bestätigt und bezeugt Uns, dass Wir Uns allezeit mit der Verbreitung dieser Sendung befassten.
Weder Ketten noch Bande, weder der Block noch der Kerker konnten Uns daran hindern, Uns zu offenbaren.
In jenem Lande verboten Wir jede Zwietracht, alle unschicklichen, ruchlosen Taten.
Tag und Nacht richteten Wir Unsere Tablets überallhin.
Wir hatten keine andere Absicht, als die Seelen der Menschen zu erbauen und das gesegnete Wort zu erhöhen.
Wir beauftragten eigens gewisse Gläubige, die Schriften des Ersten Punktes zu sammeln.
Als dies besorgt war, geboten Wir Mírzá Yaḥyá und Mírzá Vahháb-i-Khurásání, bekannt unter dem Namen Mírzá Javád, an einem bestimmten Ort zusammenzukommen.
Unserer Weisung gemäß vollendeten sie die Aufgabe, zwei Abschriften der Werke des Ersten Punktes zu fertigen.
Ich schwöre bei Gott!
Dieser Unterdrückte hat, da Er ständig mit den Menschen umzugehen hatte, niemals in diese Bücher geschaut noch Sein leibliches Auge auf diese Schriften geworfen.
Als Wir abreisten, waren die besagten Schriften im Besitz jener beiden Personen.
Man war übereingekommen, dass sie Mírzá Yaḥyá anvertraut würden, damit er sie nach Persien bringe und im ganzen Land verbreite.
Dieser Unterdrückte begab sich auf Geheiß der Minister der türkischen Regierung in deren Hauptstadt.
Als Wir in Mossul eintrafen, stellten Wir fest, dass Mírzá Yaḥyá vor Uns in diese Stadt gereist war und Uns dort erwartete.
Kurz, die Bücher und Schriften waren in Baghdád zurückgelassen worden, während er selbst sich nach Konstantinopel aufmachte und sich diesen Dienern anschloss.
Gott ist Zeuge dessen, was über diesen Unterdrückten kam; denn nachdem Wir uns so emsig um jene Schriften bemüht hatten, gab er (Mírzá Yaḥyá) sie preis und ging mit den Verbannten.
Lange Zeit war dieser Unterdrückte von unendlichem Leid überwältigt, bis Wir schließlich, durch eine Reihe von Maßnahmen, deren niemand außer dem einen wahren Gott gewahr ist, jene Schriften an einen anderen Ort in einem anderen Land sandten, angesichts der Tatsache, dass im ‘Iráq alle Dokumente jeden Monat sorgfältig geprüft werden müssen, damit sie nicht vermodern und zugrunde gehen.
Gott aber bewahrte sie und brachte sie an einen Ort, den Er schon früher bestimmt hatte.
Er ist wahrlich der Beschützer, der Helfer.
Wohin dieser Unterdrückte sich auch begab, Mírzá Yaḥyá folgte Ihm. Du selbst bist dessen Zeuge und weißt es wohl, dass alles die Wahrheit ist, was hier gesagt wurde. Der Siyyid von Iṣfahán jedoch täuschte ihn im Geheimen. Zusammen begingen sie, was die größte Bestürzung hervorrief. Frage doch bei den Beamten der Regierung über das Benehmen Mírzá Yaḥyás in jenem Land an! Außerdem beschwöre Ich dich bei Gott, dem Einen, dem Unvergleichlichen, dem Herrn der Kraft, dem Mächtigsten, sorgfältig die Mitteilungen zu prüfen, die in seinem [Mírzá Yaḥyás] Namen an den Ersten Punkt gerichtet wurden, damit du klare Beweise von Ihm, der die Wahrheit ist, schaust. Auch aus den Worten des Punktes des Bayán – mögen alle Seelen außer Ihm um Seinetwillen geopfert werden – ging hervor, was kein Schleier verdunkeln und verbergen kann, weder die Schleier der Herrlichkeit noch die, welche die Irregegangenen zugezogen haben. Wahrlich, die Schleier sind zerrissen durch den Finger des Willens deines Herrn, des Starken, des Allunterwerfenden, des Allmächtigen. Ja, verzweifelt ist die Lage derer, die Mich verleumdet und beneidet haben. Vor kurzem wurde behauptet, du hättest die Urheberschaft am Kitáb-i-Íqán und gewissen Tablets anderen Leuten zugeschrieben. Ich schwöre bei Gott! Dies ist ein großes Unrecht. Andere sind nicht in der Lage, die Bedeutung dieser Bücher zu begreifen, geschweige denn, diese zu offenbaren!
Ḥasan-i-Mázindarání war der Überbringer von siebzig Tablets.
Bei seinem Tode wurden diese Briefe nicht denen ausgehändigt, für die sie bestimmt waren, sondern einer Meiner Schwestern anvertraut, die sich ohne jeden Grund von Mir abgewandt hatte.
Gott weiß, was mit seinen Tablets geschah.
Diese Schwester hat nie bei Uns gelebt.
Ich schwöre bei der Sonne der Wahrheit, dass sie Mírzá Yaḥyá nie mehr sah, nachdem sich dies zutrug, und von Unserer Sendung nichts wusste; denn bereits früher war sie Uns entfremdet worden.
Sie lebte in einem Stadtteil und dieser Unterdrückte in einem anderen.
Zum Zeichen Unserer Güte, Zuneigung und Barmherzigkeit jedoch besuchten Wir sie und ihre Mutter etliche Tage vor Unserer Abreise, damit sie von den Lebenswassern des Glaubens tränken und zu dem gelangten, was sie an diesem Tag Gott näher bringt.
Gott weiß wohl und bezeugt Mir, und sie selbst bestätigt es, dass Ich keinen anderen Gedanken hatte als diesen.
Schließlich kam sie – gepriesen sei Gott – durch Seine Gnade zu diesem Ziel und wurde mit der Zier der Liebe geschmückt.
Nachdem Wir jedoch weiter verbannt worden und vom ‘Iráq nach Konstantinopel abgereist waren, erreichten Uns keinerlei Nachrichten mehr von ihr.
Nach Unserer Trennung im Lande Ṭá (Ṭihrán) kamen Wir nie mehr mit Mírzá Riḍá-Qulí, Unserem Bruder, zusammen und erhielten keine besonderen Mitteilungen über sie.
In früheren Tagen hatten wir alle zusammen in einem Haus gelebt, das später durch Versteigerung gegen eine geringfügige Summe verkauft wurde.
Die beiden Brüder Farmán-Farmá und Ḥisámu’s-Salṭanih kauften es und teilten es unter sich.
Danach trennten Wir Uns von Unserem Bruder.
Er nahm Wohnung in der Nähe des Eingangs zur Masjid-i-Sháh, während Wir beim Shimírán-Tor wohnten.
Seither trug diese Schwester ohne allen Grund eine feindselige Haltung gegen Uns zur Schau.
Dieser Unterdrückte wahrte unter allen Umständen Frieden.
Aber Meine Schwester nahm die dem Größten Ast (‘Abdu’l-Bahá) anverlobte Tochter Unseres verstorbenen Bruders Mírzá Muḥammad-Ḥasan aus Núr – mit ihm seien die Herrlichkeit Gottes, Sein Friede und Seine Barmherzigkeit – zu sich in ihr Haus und schickte sie dann an einen anderen Ort.
Einige Unserer Gefährten und Freunde an verschiedenen Plätzen beklagten sich darüber, denn es war eine kränkende Übeltat, die von allen Geliebten Gottes missbilligt wurde.
Wie seltsam, dass Unsere Schwester jene in ihr Haus nahm, um dann dafür zu sorgen, dass sie anderswohin verbracht wird!
Trotz alledem blieb dieser Unterdrückte still und ruhig und bleibt es noch.
Ein Wort aber fiel, um Unsere Geliebten zu beunruhigen.
Gott bezeugt und bestätigt Mir, dass das Gesagte die Wahrheit und aufrichtig gemeint war.
Keiner Unserer Geliebten, ob in dieser Gegend hier oder in jenem Land, hätte Unsere Schwester einer Handlung für fähig halten können, die dem Anstand, der Zuneigung und der Freundschaft derart zuwiderläuft.
Nachdem es jedoch geschehen war und sie erkannten, dass der Weg versperrt war, verfuhren sie in einer Weise, die dir und anderen wohlbekannt ist.
Es muss daher offenkundig sein, wie tief der Schmerz war, den jene Tat diesem Unterdrückten zufügte.
Später tat sie sich mit Mírzá Yaḥyá zusammen.
Widersprüchliche Berichte über sie kommen zu Uns, und es ist nicht klar, was sie sagt oder tut.
Wir flehen zu Gott – gelobt und verherrlicht sei Er –, Er möge sie zu sich zurückführen und ihr helfen, Reue vor dem Tore Seiner Gnade zu üben.
Er ist wahrlich der Mächtige, der Vergebende, und Er ist in Wahrheit der Allmachtvolle, der Verzeihende.
In einem anderen Zusammenhang sagt Er: »Würde Er in diesem Augenblick erscheinen, Ich wäre der erste, Ihn anzubeten und Mich vor Ihm zu verneigen.« Sei redlich, o Volk! Die Absicht des Erhabensten (des Báb) war, sicherzustellen, dass die unmittelbare Nähe dieser Offenbarung die Menschen nicht von dem ewigen göttlichen Gesetz abhalte, wie die Gefährten Johannis (des Täufers) verhindert waren, Ihn, den Geist (Jesus), anzuerkennen. Immer wieder sagte Er: »Lasst es nicht zu, dass euch der Bayán und alles, was darin geoffenbart wurde, von jenem Wesen des Seins, jenem Herrn des Sichtbaren wie des Unsichtbaren fernhält.« Wenn sich jemand angesichts dieses bindenden Gebotes an den Bayán klammert, hat er wahrlich den Schatten des gesegneten und erhabenen Baumes verlassen. Sei redlich, o Volk, und gehöre nicht zu den Achtlosen.
Desgleichen sagt Er: »Lasst euch nicht durch Namen wie durch einen Schleier trennen von Ihm, dem Herrn aller Namen, nicht einmal durch den Namen Prophet, denn auch dieser ist nur ein Geschöpf Seines Wortes.« Und ferner spricht Er im siebten Kapitel des zweiten Váḥid: »O Volk des Bayán! Handle nicht, wie das Volk des Qur’án gehandelt hat; denn wenn du so handelst, werden die Früchte deiner Nacht zunichte werden.« Weiter sagt Er – verherrlicht sei Seine Erwähnung: »Wenn du zu Seiner Offenbarung findest und Ihm gehorchst, hast du die Frucht des Bayán hervorgebracht; wo nicht, bist du unwürdig, vor Gott erwähnt zu werden. Habe Mitleid mit dir selbst. Wenn du Ihm, der Offenbarung der Herrschaft Gottes, nicht hilfst, sei wenigstens keine Ursache des Kummers für Ihn.« Ein andermal sagt Er – verherrlicht sei Seine Stufe: »Wenn du nicht in die Gegenwart Gottes gelangst, betrübe wenigstens nicht das Zeichen Gottes. Auf den Vorteil, den Ihm die Gläubigen des Bayán bringen könnten, verzichtet Er, wenn ihr auf das verzichtet, was Ihm schaden kann. Ich weiß jedoch, dass ihr euch weigern werdet, so zu tun.«
O Hádí! Mir scheint, du hast dich gerade wegen dieser unzweifelhaften Worte entschlossen, den Bayán auszutilgen. Höre auf die Stimme dieses Unterdrückten und lass ab von der Verfolgung, die die Säulen des Bayán erzittern ließ. Ich bin weder in Chihríq noch in Máh-Kú gewesen. Gegenwärtig gehen unter deinen Anhängern die gleichen Behauptungen um wie bei den Shí‘iten, welche sagen, der Qur’án sei unvollendet. Diese Leute behaupten auch, dieser Bayán sei nicht der ursprüngliche. Die Fassung in der Handschrift des Siyyid Ḥusayn ist noch vorhanden, desgleichen diejenige von der Hand Mírzá Aḥmads.
Siehst du den als einen Unterdrückten an, der in dieser Welt nie einen einzigen Streich empfing und ständig von fünf Mägden Gottes umgeben war? Und legst du dem Einen Wahren, der von frühester Jugend bis auf den heutigen Tag in den Händen Seiner Feinde war und das schlimmste Leid der Welt erduldete, Vorwürfe zur Last, wie sie nicht einmal die Juden Christus nachsagten? Höre auf die Stimme dieses Unterdrückten und zähle nicht zu denen, die alles verlieren.
Und weiterhin sagt Er: »Wieviele der Feuer, die Gott durch Ihn, den Er offenbaren wird, in Licht wandelt, und wie zahlreich die Lichter, die durch Ihn zu Feuer werden! Ich schaue Seine Erscheinung wie die Sonne hoch am Himmel und das Verschwinden aller wie das der nächtlichen Sterne am Tage.« Hast du Ohren, o Welt, auf die Stimme des Einen Wahren zu hören und redlich über diese Offenbarung zu urteilen, bei deren Erscheinen Sinai rief: »Er, der auf mir Zwiesprache hielt, ist mit deutlichen Zeichen und leuchtenden Beweisen gekommen, trotz dem Achtlosen, der fernab in der Irre schweift, und trotz jedem lügenreichen Verleumder, der das Licht Gottes mit seinen üblen Reden ersticken will und die Zeichen Gottes mit seiner Bosheit austilgen möchte. Sie beide gehören wahrlich zu denen, die im Buche Gottes, des Herrn der Welten, Unrecht tun.«
Desgleichen sagt Er: »Der Bayán ist vom Anfang bis zum Ende der Aufbewahrungsort aller Seiner Eigenschaften und die Schatzkammer Seines Feuers wie auch Seines Lichtes.« Großer Gott! Die Seele wird hingerissen vom Duft dieser Worte, denn mit grenzenloser Traurigkeit erklärt Er hier, was Er wahrnimmt. Er sagt weiter zu dem Buchstaben des Lebendigen, Mullá Báqir – mit ihm seien die Herrlichkeit Gottes und Seine Güte –: »Vielleicht kannst du in acht Jahren, am Tage Seiner Offenbarung, in Seine Gegenwart gelangen.«
Wisse dies, o Hádí, und sei unter denen, die hören. Urteile gerecht. Die Gefährten Gottes und die Zeugen Dessen, der die Wahrheit ist, haben zum größten Teil das Märtyrertum erlitten. Du jedoch bist noch am Leben. Wie kommt es, dass du verschont bliebst? Ich schwöre bei Gott! Es geschah, weil du [den Glauben] verleugnet hast, während jene gesegneten Seelen den Märtyrertod starben, weil sie bekannten. Jeder gerechte und redlich gesinnte Mensch wird dies bezeugen; denn Antrieb und Beweggrund beider sind klar und deutlich wie die Sonne.
Und weiter wendet Er sich an Dayyán, der Unrecht litt und das Märtyrertum erduldete, und spricht:
»Du wirst deinen Wert erkennen durch die Worte Dessen, den Gott offenbaren wird.« Er hat Dayyán auch mit den folgenden Worten verkündet, er sei der dritte Buchstabe im Glauben an Ihn, den Gott offenbaren werde:
»O du, der du der dritte Buchstabe bist, welcher an Ihn glaubt, den Gott offenbaren wird!« Ferner sagt Er:
»So aber Gott es will, wird Er dich berühmt machen durch die Worte Dessen, den Gott offenbaren wird.« Dayyán, der nach Seinen, des Punktes, Worten – mögen die Seelen aller außer Ihm um Seinetwillen geopfert werden – der Aufbewahrungsort des Glaubens an den einen wahren Gott – gepriesen sei Seine Herrlichkeit – und die Schatzkammer der Perlen Seiner Erkenntnis ist, musste ein so grausames Märtyrertum von ihnen erleiden, dass die Scharen der Höhe weinten und klagten.
Ihn lehrte Er (der Báb) die verborgene und bewahrte Erkenntnis, indem Er sie ihm mit den Worten anvertraute:
»O du, der du Dayyán genannt wirst!
Dies ist ein verborgenes und bewahrtes Wissen.
Wir haben es dir anvertraut und als Zeichen der Ehre von Gott gebracht, weil das Auge deines Herzens rein ist.
Du wirst seinen Wert zu schätzen wissen und wirst es in seiner Erhabenheit hegen und pflegen.
Gott hat es wahrlich gefallen, dem Punkt des Bayán ein verborgenes und bewahrtes Wissen zu schenken, desgleichen Gott noch niemals vor dieser Offenbarung herniedergesandt hat.
Kostbarer ist es in der Wertschätzung Gottes – verherrlicht sei Er – als irgendein anderes Wissen.
Er hat es wahrlich zu Seinem Zeugnis gemacht, wie Er auch die Verse zu Seinem Zeugnis machte.« Dieser unterdrückte Dayyán, der die Schatzkammer der Erkenntnis Gottes war, erlitt zusammen mit Mírzá ‘Alí-Akbar, einem der Verwandten des Ersten Punktes – die Herrlichkeit Gottes und Seine Barmherzigkeit seien mit Ihm –, Abu’l-Qásim-i-Káshí und mehreren anderen den Märtyrertod auf Anstiften Mírzá Yaḥyás.
O Hádí! Sein Buch, dem er den Titel Mustayqiẓ gab, ist in deinem Besitz. Lies es. Auch wenn du das Buch schon gesehen hast, lies es noch einmal, damit du dir vielleicht einen erhabenen Sitz unter dem Baldachin der Wahrheit verschaffst.
Über Siyyid Ibráhím strömten aus der Feder des Ersten Punktes – verherrlicht sei Seine Äußerung – folgende Worte: »O du, der du in Meinen Schriften Mein Freund und in Meinen Büchern, nächst Meinen Schriften, Mein Gedenken und im Bayán Mein Name genannt bist!« Dieser Siyyid Ibráhím wurde von ihm (Mírzá Yaḥyá), ebenso wie Dayyán, mit den Schimpfnamen ›Vater der Schlechtigkeit‹ und ›Vater des Unheils‹ belegt. Urteile redlich, wie schlimm die Lage dieser Unterdrückten gewesen ist, und dies, obwohl der eine von ihnen damit befasst war, jenem zu dienen, während der andere sein Gast war. Kurz, Ich schwöre bei Gott: Die Taten, die jener beging, waren dergestalt, dass Unsere Feder sich schämt, sie aufzuzählen.
Denke eine Weile nach über die Schande, die dem Ersten Punkt bereitet wurde. Überlege, was geschah. Als dieser Unterdrückte, nachdem Er sich zwei Jahre zurückgezogen hatte und durch Wüsten und Berge gewandert war, auf Betreiben einiger Gläubiger, die Ihn lange in der Wildnis gesucht hatten, nach Baghdád zurückkehrte, suchte Ihn ein gewisser Mírzá Muḥammad-‘Alí aus Rasht auf und berichtete vor einer großen Versammlung, was zum Schaden der Ehre des Báb verübt worden war und in Wahrheit alle Lande von Schmerz überwältigte. Großer Gott! Wie konnte man diesen schlimmen Verrat hingehen lassen? Kurz, Wir flehen zu Gott, diesem Frevler zu helfen, dass er bereut und zu Ihm zurückkehrt. Er, wahrlich, ist der Helfer, der Allweise.
Was Dayyán angeht – mit ihm seien die Herrlichkeit Gottes und Seine Barmherzigkeit –, so gelangte er in Unsere Gegenwart, wie es vom Ersten Punkt geoffenbart worden war. Wir beten zu Gott, Er möge den Achtlosen beistehen, sich Ihm zuzuwenden, und möge denen helfen, die sich abgewandt haben, zu Ihm zurückzukehren, und jenen, die Ihn leugnen, Seine Sache anzuerkennen, bei deren Erscheinen alles Erschaffene verkündete: »Er, der in der Schatzkammer des Wissens verborgen war, der von der Feder des Höchsten in Seinen Büchern, Seinen Schriften, Seinen Briefen und Seinen Tablets verzeichnet ist – Er ist gekommen!«
In diesem Zusammenhang wurde es für nötig erachtet, Überlieferungen zu erwähnen, die über die gesegnete und geehrte Stadt ‘Akká aufgezeichnet sind, auf dass du, o Hádí, eine Straße zur Wahrheit und einen Pfad zu Gott suchen mögest.
Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Allbarmherzigen!
Folgendes ist über die Vortrefflichkeit ‘Akkás, über das Meer und über ‘Aynu’l-Baqár (den Brunnen der Kuh), der in ‘Akká liegt, berichtet:
‘Abdu’l-‘Azíz, der Sohn des ‘Abdu’s-Salám, hat uns erzählt, dass der Prophet – mögen der Segen Gottes und Sein Gruß mit Ihm sein – gesagt hat: »‘Akká ist eine Stadt in Syrien, der Gott Seine besondere Barmherzigkeit erwiesen hat.«
Ibn-i-Mas‘úd – möge Gott Wohlgefallen an ihm haben – erklärte: »Der Prophet – mögen der Segen Gottes und Sein Gruß mit Ihm sein – sagte: ›Aller Küsten beste ist die von Askalon, und ‘Akká ist wahrlich besser als Askalon, und die Vortrefflichkeit ‘Akkás ist über die von Askalon und alle anderen Küsten erhaben, wie die Vortrefflichkeit Muḥammads über die aller anderen Propheten erhaben ist. Ich bringe euch Kunde von einer Stadt zwischen zwei Bergen in Syrien, mitten in einer Aue, ‘Akká mit Namen. Wahrlich, wer sie voll Sehnsucht betritt und voll des Eifers, sie zu besuchen, dem wird Gott seine Sünden vergeben, die vergangenen wie die künftigen. Und wer sie verlässt, dessen Abreise wird Gott nicht segnen, er sei denn ein Pilger. In ihr liegt ein Brunnen, genannt der Brunnen der Kuh. Wer einen Schluck davon trinkt, dem wird Gott das Herz mit Licht füllen und wird ihn beschützen vor dem größten Schrecken am Tage der Auferstehung.‹«
Anas, der Sohn des Málik – möge Gott Wohlgefallen an ihm haben – berichtete: »Der Gesandte Gottes – mögen der Segen Gottes und Sein Gruß mit Ihm sein – sagte: ›An der Küste des Meeres ist eine Stadt, hangend unter dem Throne, mit Namen ‘Akká. Wer darin wohnt, standhaft und in Erwartung einer Belohnung von Gott – gepriesen sei Er –, für den wird Gott bis zum Tage der Auferstehung den Lohn derer verzeichnen, die geduldig waren, die aufstanden und sich hinknieten und sich vor Ihm zu Boden warfen.‹
Und Er selbst – der Segen Gottes und Sein Gruß seien mit Ihm – sagte: »Ich künde euch von einer weißen Stadt am Ufer des Meeres, deren Weiße Gott – gepriesen sei Er – wohlgefällt. Sie heißt ‘Akká. Wer von einem ihrer Flöhe gebissen wird, wird von Gott mehr geschätzt als einer, der auf dem Pfad Gottes einen schweren Schlag erleidet. Und wer darin den Ruf zum Gebet erhebt, dessen Stimme wird bis ins Paradies emporgetragen. Und wer darin sieben Tage verweilt im Angesicht des Feindes, den wird Gott mit Khiḍr – Friede sei mit Ihm – zusammenbringen und wird ihn am Tage der Auferstehung vor dem größten Schrecken bewahren.« Und weiter sagte Er – mögen der Segen Gottes, gepriesen sei Er, und Sein Gruß mit Ihm sein –: »Es gibt Könige und Fürsten im Paradiese. Die Armen von ‘Akká sind die Könige des Paradieses und seine Fürsten. Ein Monat in ‘Akká ist besser als tausend Jahre anderswo.«
Der Gesandte Gottes – mögen Gottes Segen und Sein Gruß mit Ihm sein – soll ferner gesagt haben: »Gesegnet ist der Mensch, der ‘Akká besucht hat, und gesegnet der, der den Besucher von ‘Akká besucht hat. Gesegnet ist, wer aus dem Brunnen der Kuh trinkt und sich mit seinen Wassern wäscht; denn die schwarzäugigen Jungfrauen des Paradieses trinken den Kampfer, der aus dem Brunnen der Kuh, der Quelle von Salván (Siloam) und dem Brunnen Zamzam kommt. Wohl steht es um den, der von diesen Brunnen getrunken und sich in ihren Wassern gewaschen hat; denn Gott hat dem Feuer der Hölle verboten, ihn und seinen Körper am Tage der Auferstehung zu berühren.«
Der Prophet – mögen der Segen Gottes und Sein Gruß mit Ihm sein – soll weiterhin gesagt haben: »In ‘Akká gibt es Werke, die über Gebühr angerechnet werden, und Taten, die Wohltaten sind; sie gewährt Gott eigens demjenigen, der Ihm gefällt. Und wer in ‘Akká spricht: ›Verherrlicht sei Gott, und gepriesen sei Gott, und es gibt keinen anderen Gott außer Gott, und überaus groß ist Gott, und es gibt keine Macht oder Kraft außer in Gott, dem Erhabenen, dem Mächtigen‹, für den wird Gott tausend gute Taten aufschreiben und wird tausend Übeltaten von ihm tilgen, und Er wird ihn im Paradies um tausend Stufen erhöhen, und Er wird ihm seine Vergehen vergeben. Und wer in ‘Akká spricht: ›Ich erbitte von Gott Vergebung‹, dem wird Gott alle seine Fehltritte verzeihen. Und wer in ‘Akká des Morgens und des Abends, des Nachts und in der Dämmerung Gottes gedenkt, ist in den Augen Gottes besser, als wer auf dem Pfade Gottes – verherrlicht sei Er – Schwerter, Speere und Waffen trägt.«
Der Gesandte Gottes – mögen Gottes Segen und Sein Gruß mit Ihm sein – hat ferner gesagt: »Wer auf das Meer zur Abendzeit und bei Sonnenuntergang hinausschaut und spricht: ›Gott ist der Größte!‹, dem wird Gott seine Sünden vergeben, auch wenn sie sich türmen wie Dünen von Sand. Und wer vierzig Wogen zählt und dabei immer wieder spricht: ›Gott ist der Größte!‹ – verherrlicht sei Er –, dem wird Gott seine Sünden vergeben, die vergangenen wie die künftigen.«
Der Gesandte Gottes – mögen Gottes Segen und Sein Gruß mit Ihm sein – sprach weiterhin: »Wer eine ganze Nacht auf das Meer hinausschaut, ist besser, als wer zwei volle Monate zwischen Rukn und Maqám hin und her wandelt. Und wer an den Ufern des Meeres aufgewachsen ist, ist besser daran, als wer anderswo großgezogen wurde. Und wenn jemand am Meeresufer liegt, ist es, wie wenn er anderswo steht.«
Wahrlich, der Gesandte Gottes – mögen Gottes Segen, gepriesen sei Er, und Sein Gruß mit Ihm sein – hat die Wahrheit gesprochen.
Quellenangaben
Anmerkungen
Brief an den Sohn des Wolfes
Bahá’u’lláh
Im Namen Gottes, des Einen, des Unvergleichlichen, des Allmachtvollen, des Allwissenden, des Allweisen.
Preis sei Gott, dem Ewigen, der nie vergeht, dem Immerwährenden, der niemals schwach wird, dem Selbstbestehenden, der sich niemals wandelt. Er ist es, der alles in Seiner höchsten Herrschaft überragt, der sich durch Seine Zeichen kundgibt und sich durch Seine Geheimnisse verborgen hält. Er ist es, auf dessen Geheiß die Fahne des Erhabensten Wortes in der Welt der Schöpfung aufgerichtet und das Banner des »Er tut, was Er will« inmitten aller Völker aufgepflanzt wurde. Er ist es, der Seinen Glauben zur Führung Seiner Geschöpfe offenbarte und Seine Verse herniedersandte, um Seinen Beweis und Sein Zeugnis darzutun; Er schmückte das Vorwort im Buche des Menschen mit der Zier Seines Ausspruchs: »Der Gott der Barmherzigkeit hat den Qur’án gelehrt; Er hat den Menschen erschaffen und hat ihn die deutliche Sprache gelehrt.« Es ist kein Gott außer Ihm, dem Einen, dem Unvergleichlichen, dem Kraftvollen, dem Mächtigen, dem Wohltätigen.
Das Licht, das vom Himmel der Gaben erstrahlt, und der Segen, der vom Dämmerungsort des Willens Gottes, des Herrn im Reiche der Namen, ausgeht, seien auf Ihm, dem Höchsten Mittler, der Erhabensten Feder, auf Ihm, den Gott zum Aufgangsort Seiner vortrefflichsten Namen und zum Tagesanbruch Seiner erhabensten Attribute gemacht hat. Durch Ihn erstrahlt das Licht der Einheit am Horizont der Welt und durch Ihn wurde das Prinzip der Einzigkeit Gottes allen Völkern offenbart, die sich mit leuchtendem Antlitz dem Höchsten Horizonte zuwenden und anerkennen, was die Zunge der Äußerung im Reiche Seiner Erkenntnis gesprochen hat: »Erde und Himmel, Ruhm und Herrschaft sind Gottes, des Allmächtigen, des Allmachtvollen, des Herrn überströmender Gnade.«
Leihe dein Ohr, o du gefeierter Geistlicher, der Stimme dieses Unterdrückten. Wahrlich, Er rät dir um Gottes willen und ermahnt dich zu dem, was dich in allen Lebenslagen Ihm nahe kommen lässt. Er ist fürwahr der Allbesitzende, der Erhabene. Wisse, dass des Menschen Ohr geschaffen wurde, damit es auf die Göttliche Stimme höre an diesem Tage, der in allen Büchern, Schriften und Tablets erwähnt wurde. So reinige denn deine Seele mit den Wassern der Entsagung und schmücke dein Haupt mit der Krone der Gottesfurcht und deinen Tempel mit der Zier des Vertrauens in Ihn. Alsdann erhebe dich und sprich, dein Angesicht dem Größten Hause zugewandt, dem Orte, den auf Befehl des Ewigen Königs alle Erdenbewohner umkreisen müssen:
»O Gott, mein Gott, mein Verlangen, mein Angebeteter, mein Meister, meine Stütze, meine höchste Hoffnung und meine tiefste Sehnsucht! Du siehst, wie ich mich Dir zuwende, wie ich mich fest an das Seil Deiner Güte halte, mich an den Saum Deiner Großmut klammere, die Heiligkeit Deines Selbstes und die Reinheit Deines Wesens bekenne und Deine Einzigkeit und Deine Einheit bekunde. Ich bezeuge, dass Du der Eine, der Einzige, der Unvergleichliche, der Unvergängliche bist. Du hast Dir in Deinem Reiche keinen Genossen beigesellt, noch hast Du Dir einen Gefährten auf Erden erkoren. Alle erschaffenen Dinge bezeugen, was Du mit der Zunge Deiner Größe schon vor ihrer Erschaffung bekundet hast. Wahrlich, Du bist Gott! Es gibt keinen Gott außer Dir! Seit Ewigkeit warst Du geheiligt über das Lob Deiner Diener und erhaben über die Beschreibung Deiner Geschöpfe. Du siehst, o Herr, wie der Unwissende das Meer Deiner Erkenntnis sucht, der Verdurstende das Lebenswasser Deines Wortes, der Gedemütigte das Zelt Deiner Herrlichkeit, der Arme den Schatz Deiner Reichtümer, der Bittende den Dämmerungsort Deiner Weisheit, der Schwache den Quell Deiner Stärke, der Elende den Himmel Deiner Gaben und der Stumme das Reich Deines Ausdrucks.
Ich bezeuge, o mein Gott und mein König, dass Du mich erschaffen hast, Deiner zu gedenken, Dich zu verherrlichen und Deine Sache zu fördern. Dennoch habe ich Deinen Feinden geholfen, die Deinen Bund brachen, Dein Buch verwarfen, die nicht an Dich glaubten und Deine Zeichen leugneten. Wehe mir, wehe mir ob meines Eigensinns und meiner Schande, meiner Sündhaftigkeit und meines Unrechts, die mich davon abhielten, in das Meer Deiner Einheit zu tauchen und die See Deiner Gnade zu ergründen! Darum wehe mir, wehe mir, und nochmals wehe mir, wehe mir ob meiner Erbärmlichkeit und meiner schrecklichen Vergehen! Du riefst mich ins Leben, o mein Gott, damit ich Dein Wort erhöhe und Deine Sache verkünde. Meine Achtlosigkeit aber hat mich abgehalten und in solcher Weise irregeleitet, dass ich mich aufmachte, Deine Zeichen auszutilgen und das Blut Deiner Geliebten zu vergießen, die die Dämmerungsorte Deiner Zeichen sind, die Morgenröten Deiner Offenbarung und die Schatzkammern Deiner Geheimnisse.
O Herr, mein Herr, und wiederum:
O Herr, mein Herr, und noch einmal:
O Herr, mein Herr!
Ich bezeuge, dass die Früchte des Baumes Deiner Gerechtigkeit ob meiner Bosheit abfielen, dass die Herzen derer unter Deinen Geschöpfen, die sich Deiner Nähe erfreuen, verzehrt wurden und die Seelen der Aufrichtigen unter Deinen Dienern durch das Feuer meiner Widerspenstigkeit zerschmolzen.
Nichtswürdiger Wicht, der ich bin!
Welch grausame Verbrechen habe ich schamlos verübt!
Wehe mir, wehe mir ob meines Fernseins von Dir, ob meines Eigensinns, meiner Dummheit, meiner Niedertracht, ob meiner Auflehnung und meines Widerstands gegen Dich!
Wie viele Tage gab es, an denen Du Deinen Dienern und Deinen Geliebten gebotest, mich zu beschützen, während ich ihnen befahl, Dir und Deinen Vertrauten wehe zu tun!
Und wie zahllos waren die Nächte, in denen Du gnädiglich meiner gedachtest und mir Deinen Pfad wiesest, während ich mich von Dir und Deinen Zeichen abwandte!
Bei Deiner Herrlichkeit, o Du Hoffnung derer, die Deine Einheit anerkennen, und die Herzenssehnsucht jener, die sich von allem außer Dir lösten!
Ich finde keinen Helfer außer Dir, keinen Herrscher, keine Zuflucht oder Freistatt als Dich!
Aber ach, meine Abkehr von Dir hat den Schleier meiner Redlichkeit verbrannt, und meine Absage an Dich hat die Hülle zerrissen, die meine Ehre bedeckte.
O wäre ich doch tief unter der Erde, dass meine Übeltaten vor Deinen Dienern verborgen blieben!
Du siehst den Sünder, o mein Herr, der sich dem Dämmerungsort Deiner Vergebung und Deiner Gnade zuwendet, und erkennst den Berg von Schlechtigkeit, der den Himmel Deiner Barmherzigkeit und Deiner Vergebung sucht.
Ach wehe mir!
Meine großen Sünden haben mich gehindert, dem Hofe Deiner Gnade näherzukommen, und meine gräßlichen Untaten ließen mich weit vom Heiligtum Deiner Gegenwart abirren.
Fürwahr, ich versäumte meine Pflichten vor Dir, ich brach Deinen Bund und Deinen Willen und verübte Taten, die die Bewohner der Städte Deiner Gerechtigkeit und die Dämmerungsorte Deiner Gnade in Deinem Reiche zum Weinen brachten.
O mein Gott, ich bezeuge, dass ich Deine Gebote missachtet und meinen Leidenschaften gefrönt, dass ich die Gesetze Deines Buches verworfen und mich an das Buch meiner eigenen Begierden gehalten habe.
O Jammer über Jammer!
Je größer meine Bosheit wurde, desto mehr nahm Deine Nachsicht mit mir zu, und je wilder das Feuer meiner Widerspenstigkeit wütete, desto stärker suchten Deine Vergebung und Deine Gnade die Flammen zu ersticken.
Bei der Kraft Deiner Allmacht, o Du Verlangen der Welt und wahrer Geliebter aller Völker!
Deine Langmut hat mich hoffärtig und Deine Geduld hat mich dreist gemacht!
O mein Gott, Du siehst die Tränen, die ich ob meiner Schande weine, und hörst die Seufzer, die ich ob meiner Achtlosigkeit ausstoße.
Ich schwöre bei Deiner erhabenen Größe!
Keine Wohnstatt kann ich finden, es sei denn im Schatten des Hofes Deiner Gaben, und keine Zuflucht als unter dem Baldachin Deiner Gnade.
Du siehst mich inmitten eines Meeres hoffnungsloser Verzweiflung, seitdem Du mich Deine Worte hören ließest: ›Verzweifle nicht!‹ Bei Deiner Kraft!
Mein schweres Unrecht hat das Seil meiner Hoffnung zerrissen, und meine Auflehnung hat mein Gesicht vor dem Throne Deiner Gerechtigkeit in Schatten gehüllt.
O mein Gott, Du siehst mich wie tot vor dem Tore Deiner Gunst niederfallen; ich schäme mich, um das Lebenswasser Deiner Vergebung aus der Hand Deiner Güte zu bitten.
Du gabst mir eine Zunge, Deiner zu gedenken und Dich zu preisen; sie aber sprach, was die Seelen Deiner Erwählten, die Dir nahe sind, zerschmelzen ließ und die Herzen der aufrechten Bewohner in den Gemächern der Heiligkeit verzehrte.
Du gabst mir Augen, Deine Zeichen zu erkennen, auf Deine Verse zu schauen und die Offenbarungen des Werkes Deiner Hände zu betrachten; ich aber verwarf Deinen Willen und tat, was die Gläubigen unter Deinen Geschöpfen und die Losgelösten unter Deinen Dienern seufzen ließ.
Du gabst mir Ohren, damit ich auf Deinen Lobpreis lausche, auf Deine Verherrlichung und auf das, was Du vom Himmel Deiner Gaben und von den Höhen Deines Willens herniedersandtest.
Doch wehe mir, wehe mir!
Deiner Sache bin ich abtrünnig geworden, und Deinen Dienern habe ich befohlen, Deine Vertrauten und Deine Geliebten zu schmähen.
Vor dem Throne Deiner Gerechtigkeit habe ich mich in solcher Weise vergangen, dass diejenigen unter den Bewohnern Deines Reiches, die Deine Einheit erkannt haben und Dir ganz ergeben sind, schmerzlich klagten und trauerten.
O mein Gott, ich weiß nicht, welche meiner Übeltaten ich vor der wogenden See Deiner Gunst erwähnen soll und welche meiner Sünden ich bekennen soll, wenn ich den strahlenden Sonnen Deiner herrlichen Gnadengaben gegenübertrete.
Nun flehe ich zu Dir bei den Geheimnissen Deines Buches, bei den Dingen, die in Deiner Erkenntnis verborgen liegen, und bei den Perlen, die in den Muscheln des Weltmeers Deiner Gnade ruhen, zähle mich zu denen, die Du in Deinem Buch erwähntest und in Deinen Tablets beschriebst!
O mein Gott, hast Du mir nach dieser Trübsal noch eine Freude bestimmt, oder eine Hilfe nach diesem Jammer, eine Erleichterung nach dieser Not?
O wehe, wehe mir!
Du hast verfügt, dass jede Kanzel Deiner Verkündigung, der Verherrlichung Deines Wortes und der Offenbarung Deiner Sache geweiht sei; ich aber habe sie bestiegen, um den Bruch Deines Bundes zu predigen, und habe zu Deinen Dienern Worte gesprochen, die die Bewohner der Zelte Deiner Erhabenheit und die Bürger der Städte Deines Wissens zum Weinen brachten.
Wie oft hast Du aus dem Himmel Deiner Gaben die Speise Deiner Worte herniedergesandt, und ich verschmähte sie!
Wie oft hast Du mich zu den stillen Wassern Deiner Gnade gerufen, und ich habe mich abgewandt, weil ich meinen eigenen Lüsten und Begierden folgte!
Bei Deiner Herrlichkeit!
Ich weiß nicht, für welche meiner Sünden ich Dich um Verzeihung bitten und um Vergebung anflehen soll.
Ich weiß nicht, ob welcher meiner Untaten ich mich an den Hof Deiner Großmut, zum Heiligtum Deiner Gunst wenden soll.
So groß sind meine Sünden und Vergehen, dass kein Mensch sie zählen und keine Feder sie schildern kann.
Ich flehe Dich an, o Du, der Du Finsternis in Licht verwandelst, der Du Deine Geheimnisse auf dem Sinai Deiner Offenbarung enthüllst!
Stehe mir allezeit bei, dass ich mein Vertrauen auf Dich setze und mein Tun und Lassen Deiner Führung anbefehle.
Sodann, o mein Gott, lass mich zufrieden sein mit dem, was der Finger Deines Rats gewiesen und die Feder Deines Gebots niedergeschrieben hat.
Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt, und Deine Hand lenkt alles im Himmel und auf Erden.
Es gibt keinen Gott außer Dir, dem Allwissenden, dem Allweisen.«
O Shaykh! Sei gewiss, dass weder die Verleumdungen der Menschen noch ihre Ablehnung und ihre Spitzfindigkeiten den anfechten können, der sich am Seil der Gunst des Herrn aller Schöpfung und am Saume Seiner Gnade festhält. Bei Gott! Er, die Herrlichkeit Gottes (Bahá), spricht nicht aus eigenem Antrieb. Wer Ihm die Stimme verlieh, ist Er, welcher allen Dingen Stimme gab, auf dass sie Ihn preisen und verherrlichen. Es gibt keinen anderen Gott als Ihn, den Einen, den Unvergleichlichen, den Herrn der Kraft, den Unbedingten.
Die, deren Auge klar, deren Ohr offen, deren Herz erleuchtet und deren Brust geweitet ist, erkennen, was wahr und was falsch ist, und unterscheiden das eine vom andern. Sprich das folgende Gebet, das von der Zunge dieses Unterdrückten floss, und denke darüber nach mit einem Herzen, das frei von aller Bindung ist, und mit reinen und geweihten Ohren gib acht auf seine Bedeutung, auf dass du vielleicht den Hauch der Loslösung atmest und Erbarmen mit dir und anderen empfindest:
»Mein Gott, Du mein Angebeteter, Du Ziel meiner Sehnsucht, Du Allgütiger, Allbarmherziger!
Alles Leben kommt von Dir, und alle Kraft liegt in der Hand Deiner Allmacht.
Wen immer Du erhöhst, der ist über die Engel erhöht und erlangt die Stufe des ›Wahrlich, Wir hoben ihn auf eine hohe Stufe empor‹, und wen immer Du erniedrigst, der wird gemeiner als der Staub, nein, weniger als ein Nichts.
O Göttliche Vorsehung!
Böse, sündig und haltlos wie wir sind, suchen wir dennoch bei Dir den ›Sitz der Wahrheit‹ und sehnen uns danach, das Antlitz des Allmächtigen Königs zu schauen.
Dein ist der Befehl, alle Herrschaft liegt bei Dir, und das Reich der Macht beugt sich auf Dein Geheiß.
Alles, was Du tust, ist reine Gerechtigkeit, ist Gnade in ihrer wahren Gestalt.
Ein Schimmer vom Strahlenglanz Deines Namens ›der Allbarmherzige‹ genügt, um jede Spur von Sündhaftigkeit aus der Welt zu bannen und zu tilgen, und ein einziger Hauch von den Lüften des Tages Deiner Offenbarung reicht aus, die ganze Menschheit mit einem neuen Gewand zu schmücken.
O Du Allmächtiger!
Verleihe Deinen schwachen Geschöpfen Deine Stärke, und belebe die, welche den Toten gleichen, auf dass sie Dich finden, zum Weltmeer Deiner Führung gelangen und standhaft in Deiner Sache bleiben.
Wird der Duft Deines Lobpreises in einer der verschiedenen Sprachen der Welt, des Ostens oder des Westens, verbreitet, dann wird diese Sprache wahrlich lieb und wert gehalten.
Wäre eine Sprache aber dieses Duftes beraubt, dann wäre sie keiner Erwähnung wert, sei es in Worten oder auch nur in Gedanken.
O Vorsehung, wir bitten Dich, zeige allen Menschen Deinen Weg und führe sie den geraden Pfad.
Wahrlich, Du bist der Allmächtige, der Allmachtvolle, der Allwissende, der Allschauende.«
Wir flehen zu Gott, Er möge dir beistehen, gerecht und aufrichtig zu sein, und dich mit den Dingen vertraut machen, die vor den Augen der Menschen verborgen waren. Er ist in Wahrheit der Mächtige, der Unbezwungene. Wir bitten dich, über das nachzudenken, was geoffenbart wurde, und in deiner Rede ehrlich und gerecht zu sein, auf dass vielleicht das Tagesgestirn der Wahrhaftigkeit und der Aufrichtigkeit in seinem Glanz erstrahle, dich aus dem Dunkel der Unwissenheit befreie und die Welt mit dem Licht der Erkenntnis erleuchte. Dieser Unterdrückte hat weder eine Schule besucht noch an dem Wortstreit der Gelehrten teilgenommen. Bei Meinem Leben! Nicht aus eigenem Antrieb habe Ich von Mir gekündet, sondern Gott hat Mich nach Seinem ureigenen Ratschluss geoffenbart. Im Tablet an Seine Majestät den Sháh – möge Gott, gepriesen und verherrlicht sei Er, ihm beistehen – strömten folgende Worte von der Zunge dieses Unterdrückten:
»O König! Ich war nur ein Mensch wie andere und lag schlafend auf Meinem Lager. Siehe, da wehten die Lüfte des Allherrlichen über Mich hin und lehrten Mich die Erkenntnis all dessen, was war. Dies ist nicht von Mir, sondern von Einem, der allmächtig und allwissend ist. Und Er gebot Mir, Meine Stimme zwischen Erde und Himmel zu erheben, und um dessentwillen befiel Mich, was jedes verständigen Menschen Tränen fließen ließ. Die Gelehrsamkeit der Menschen studierte Ich nicht; ihre Schulen betrat Ich nicht. Frage nach in der Stadt, wo Ich wohnte, und sei dessen wohl versichert, dass Ich nicht zu denen gehörte, die falsch reden. Das hier ist nur ein Blatt, das die Winde des Willens deines Herrn, des Allmächtigen, des Allgepriesenen, bewegt haben. Kann es ruhen, wenn der Sturmwind weht? Nein bei Ihm, dem Herrn aller Namen und Eigenschaften! Sie bewegen es nach ihrem Belieben. Das unscheinbare Ding ist wie ein Nichts vor Ihm, dem Ewigen. Sein allbezwingender Ruf hat Mich erreicht und ließ Mich Seinen Lobpreis unter allem Volke verkünden. Fürwahr, Ich war wie tot, als Sein Befehl erging. Die Hand des Willens deines Herrn, des Mitleidsvollen, des Barmherzigen, verwandelte Mich.«
Jetzt ist der Augenblick gekommen, dich mit den Wassern der Loslösung, die aus der Erhabensten Feder flossen, zu reinigen, und über das, was immer wieder herniedergesandt und geoffenbart wurde, nachzudenken. Dann strebe danach, soweit es in deinen Kräften steht, das Feuer der Feindschaft und des Hasses, das in den Herzen der Völker dieser Welt schwelt, mit der Macht der Weisheit und der Kraft deiner Worte auszulöschen. Die Göttlichen Boten wurden herabgesandt und Ihre Bücher wurden geoffenbart, damit die Erkenntnis Gottes vertieft und Einheit und Brüderlichkeit unter den Menschen gefördert werden. Aber siehe, wie sie das Gesetz Gottes zum Grund und Vorwand für Verderbtheit und Hass benützten. Wie bedauerlich, wie jämmerlich ist es, dass die meisten Menschen an den Dingen hängen, die sie besitzen, und sich nur mit diesen beschäftigen, während sie dessen, was Gottes ist, nicht gewahr werden und wie durch einen Schleier davon getrennt sind!
Sprich: »O Gott, mein Gott! Schmücke mein Haupt mit der Krone der Gerechtigkeit und meinen Tempel mit der Zier der Redlichkeit. Du bist wahrlich der Besitzer aller Wohltaten und Gaben.«
Gerechtigkeit und Redlichkeit sind die beiden Wächter, die über die Menschen wachen. Von ihnen gehen deutliche, gesegnete Worte aus, die die Grundlage für das Wohl der Welt und den Schutz ihrer Völker bilden.
Die folgenden Worte flossen aus der Feder dieses Unterdrückten in einem Seiner Tablets: »Die Absicht des einen wahren Gottes – erhaben ist Seine Herrlichkeit – ist es, aus der Tiefe des Menschen die geheimnisvollen Edelsteine ans Licht zu fördern – die Aufgangsorte Seiner Sache und die Speicher der Perlen Seiner Erkenntnis; denn Gott selbst ist der Unsichtbare, der Verborgene, vor den Augen der Menschen verhüllt. Denke über das nach, was der Barmherzige im Qur’án offenbarte: ›Keine Schau kann Ihn umfassen, aber Er umfasst alle Schau; Er ist der Scharfblickende, der Allkennende.‹«
Dass es den verschiedenen Gemeinschaften und den mannigfachen Glaubensrichtungen auf der Erde nie gestattet sein sollte, Gefühle der Feindschaft unter den Menschen zu nähren, gehört an diesem Tage zum Wesen des Glaubens Gottes und zu Seiner Religion. Diese Grundsätze und Gesetze, diese festgefügten und mächtigen Glaubenssysteme gingen alle aus einer Quelle hervor und sind die Strahlen eines Lichtes. Wenn sie sich voneinander unterscheiden, so ist dies den wechselnden Erfordernissen der Zeitalter zuzuschreiben, in denen sie verkündet wurden.
Gürte deine Lenden, o Volk Bahás, und bemühe dich, dass sich vielleicht der Lärm religiösen Haders und Streites, der die Völker der Erde beunruhigt, lege und keine Spur davon mehr übrig bleibe. Um der Liebe zu Gott und Seinen Dienern willen erhebt euch, diese erhabene, folgenreiche Offenbarung zu unterstützen. Religiöser Fanatismus und Hass sind ein weltverzehrendes Feuer, dessen Gewalt niemand zu dämpfen vermag. Nur die Hand Göttlicher Macht kann die Menschheit von dieser verheerenden Plage befreien. Denke an den Krieg, der zwischen den beiden Nationen entbrannt ist! Beide Seiten setzen ihre ganze Habe und ihr Leben aufs Spiel. Wieviele Dörfer wurden völlig ausgelöscht!
Die Äußerung Gottes ist eine Lampe, deren Licht die Worte sind: Ihr seid die Früchte eines Baumes und die Blätter eines Zweiges. Verkehrt miteinander in größter Liebe und Eintracht, in Freundschaft und Brüderlichkeit. Er, die Sonne der Wahrheit, ist Mein Zeuge! So mächtig ist das Licht der Einheit, dass es die ganze Erde erleuchten kann. Der eine wahre Gott, der alle Dinge kennt, bezeugt die Wahrheit dieser Worte.
Bemüht euch, diese erlauchte und erhabene Stufe zu erreichen, eine Stufe, die den Schutz und die Sicherheit der ganzen Menschheit verbürgt. Dieses Ziel übertrifft jedes andere Ziel, und dieses Streben ist der Fürst allen Strebens. Aber noch verdunkeln dichte Wolken der Unterdrückung das Morgenlicht der Gerechtigkeit; solange sie nicht zerstreut sind, fällt es schwer, die Herrlichkeit dieser Stufe vor den Augen der Menschen zu entschleiern. Diese dichten Wolken sind der Ausdruck eitler Vorstellungen und leerer Einbildungen, die die Geistlichen Persiens hegen. Einmal sprachen Wir in der Sprache des Gesetzgebers, ein anderes Mal in der des Wahrheitssuchers und des Mystikers; aber immer war es Unsere höchste Absicht und Unser größter Wunsch, die Herrlichkeit und Erhabenheit dieser Stufe zu enthüllen. Wahrlich, Gott ist ein ausreichender Zeuge!
O Volk Bahás! Verkehre mit allen Menschen im Geiste der Freundschaft und Kameradschaft. Wenn du eine Wahrheit erkannt hast und ein Juwel besitzest, das andere nicht besitzen, dann teile es mit ihnen in Worten größter Freundlichkeit und höchsten Wohlwollens. Wird die Wahrheit angenommen und erfüllt sie ihren Zweck, so ist dein Ziel erreicht. Weist jemand sie zurück, so überlasse ihn sich selbst und flehe zu Gott, dass Er ihn führe. Hüte dich, ihn unfreundlich zu behandeln. Freundlicher Zuspruch ist ein Magnet für die Menschenherzen. Er ist das Brot des Geistes, er verleiht den Worten Bedeutung und ist die Quelle des Lichts der Wahrheit und des Verstehens.
Mit »Geistlichkeit« sind an der zuvor angeführten Stelle jene Menschen gemeint, die sich äußerlich das Gewand der Erkenntnis überwerfen, in ihrem Innern aber deren ermangeln. In diesem Zusammenhang führten Wir im Tablet an Seine Majestät den Sháh verschiedene Textstellen aus den Verborgenen Worten an, die die Feder Abhás unter dem Titel Buch der Fáṭimih – Gottes Segen ruhe auf ihr – offenbarte.
»O ihr Toren, die ihr als weise geltet! Warum verkleidet ihr euch als Hirten, da ihr doch innerlich zu Wölfen wurdet, die nach Meiner Herde trachten? Ihr gleicht dem Morgenstern, der vor der Dämmerung strahlend und hell scheint und der doch die Wanderer zu Meiner Stadt in die Irre und auf den Pfad des Verderbens leitet.«
Desgleichen sagt Er:»O ihr scheinbar Vollkommenen, doch innerlich Unvollkommenen! Ihr seid wie reines, doch bitteres Wasser, das äußerlich kristallklar scheint, von dem aber bei der Probe durch den göttlichen Prüfer nicht ein Tropfen angenommen wird. Ja, der Sonnenstrahl fällt gleicherweise auf den Staub wie den Spiegel, doch in ihrem Widerschein unterscheiden sie sich wie der Stern von der Erde – ja mehr noch, der Unterschied ist unermesslich.«
Und weiterhin spricht Er:»O Wesen der Leidenschaft! Manches Mal kam Ich in der Morgendämmerung aus den Reichen des Unendlichen zu deiner Wohnung und fand dich auf dem Lager der Behaglichkeit mit anderem als Mir beschäftigt. Da kehrte Ich dem Blitzstrahl des Geistes gleich zu den Reichen der himmlischen Herrlichkeit zurück, ohne es in Meiner Zufluchtstätte droben die Heerscharen der Heiligkeit wissen zu lassen.«
Und wiederum spricht Er: »O du Sklave dieser Welt! Zu mancher Morgenstunde wehte der Hauch Meiner liebenden Güte über dich hin und fand dich auf dem Lager der Nachlässigkeit tief schlafend. Deinen bejammernswerten Zustand beklagend, kehrte er zurück, woher er gekommen war.«
Jene Geistlichen aber, die wahrhaft mit der Zier der Erkenntnis und mit einem edlen Charakter geschmückt sind, sind wie das Haupt für den Körper der Welt und wie Augen für die Völker. Zu allen Zeiten hing und hängt die Führung der Menschen von solchen gesegneten Seelen ab. Wir flehen zu Gott, Er möge ihnen gnädig beistehen, nach Seinem Willen und Wohlgefallen zu handeln. Er ist wahrlich der Herr aller Menschen, der Herr dieser Welt und der kommenden.
O Shaykh! Wie Wir erfahren haben, hast du dich von Uns abgewandt und dich in solcher Weise gegen Uns gestellt, dass du den Leuten befahlst, Mich zu verfluchen und das Blut der Diener Gottes zu vergießen. Gott belohne den, der da sagte: »Gerne will ich dem Richter gehorchen, der in so ungewöhnlicher Weise verfügte, dass mein Blut im Ḥill wie im Ḥaram vergossen werde.« Wahrlich, Ich sage: Was sich auch immer auf dem Pfade Gottes zuträgt, es ist das Wohlgefallen der Seele und der Wunsch des Herzens. Tödliches Gift ist auf Seinem Pfade reiner Honig und jede Trübsal ein Trunk kristallklaren Wassers. Im Tablet an Seine Majestät den Sháh steht geschrieben: »Bei Ihm, der die Wahrheit ist! Ich fürchte keinen Kummer auf Seinem Pfad noch irgendeine Prüfung in Meiner Liebe zu Ihm. Wahrlich, Gott machte das Leid zum Morgentau auf Seiner grünen Au und zum Docht für Seine Lampe, die Erde und Himmel erleuchtet.«
Wende dein Herz Ihm zu, der die Ka‘bah Gottes, des Helfers in Gefahr, des Selbstbestehenden, ist, und erhebe deine Hände zur Gnade Gottes, des Herrn aller Welten, in so festem Glauben, dass sich alle erschaffenen Dinge gleichfalls veranlasst sehen, die Hände zu erheben. Alsdann richte dein Angesicht in solcher Weise auf Ihn, dass alles Leben gleich dir zu Seinem strahlend hellen Horizont aufblickt, und sprich: »Du siehst mich, o mein Herr, wie ich mein Antlitz dem Himmel Deiner Gnade und dem Weltmeer Deiner Gunst zuwende, losgelöst von allem außer Dir. Ich bitte Dich, beim Glanz der Sonne Deines Erscheinens auf dem Berge Sinai und bei den Strahlen des Gestirns Deiner Gnade, das vom Himmelskreis Deines Namens ›der Immervergebende‹ herniederstrahlt, gewähre mir Deine Vergebung und lass Deine Barmherzigkeit über mir walten. Sodann schreibe für mich mit Deiner Feder der Herrlichkeit nieder, was mich durch Deinen Namen in der Welt der Schöpfung erhöht. Hilf mir, o mein Herr, mich Dir zuzuwenden und auf die Stimme Deiner Geliebten zu hören, die alle Macht der Erde nicht schwächen konnte und die die Gewalt der Völker nicht von Dir fernzuhalten vermochte. Dir eilen sie entgegen und sprechen: ›Gott ist unser Herr, der Herr aller im Himmel und auf Erden!‹«
O Shaykh! Wahrlich, Ich sage dir: Das Siegel des Erlesenen Weines ist in Seinem Namen ›der Selbstbestehende‹ erbrochen worden; versage ihn dir nicht! Dieser Unterdrückte spricht nur nach Gottes Willen; um Gottes willen solltest auch du über das nachdenken, was herniedergesandt und geoffenbart wurde, damit vielleicht auch du an diesem gesegneten Tage deinen Anteil an den reichlichen Ausgießungen Dessen erhalten mögest, der wahrlich der Wohltäter aller ist, und du nicht leer ausgehen mögest! Dies würde Gott wahrlich nicht schwerfallen. Durch Gottes Wort wurde Adam, aus Staub geschaffen, auf den himmlischen Thron erhoben, ein einfacher Fischer wurde zur Schatzkammer göttlicher Weisheit, und Abú-Dhar, der Schäfer, wurde ein Fürst der Völker!
Dieser Tag, o Shaykh, war und ist niemals der Tag, an dem menschengemachte Künste und Wissenschaften dem Menschen als wahrer Maßstab gelten können, hat doch anerkanntermaßen Er, der in keiner Kunst oder Wissenschaft bewandert war, den Thron aus reinstem Gold bestiegen und den Ehrensitz im Rat der Erkenntnis eingenommen, während der gefeierte Erklärer und Wahrer dieser Künste und Wissenschaften ausgeschlossen blieb. Mit ›Künsten und Wissenschaften‹ ist hier gemeint, was mit Worten anfängt und mit Worten aufhört. Solche Künste und Wissenschaften jedoch, die gute Ergebnisse zeitigen, die Früchte tragen und dem Wohlergehen und dem Frieden der Menschen dienlich sind, waren vor Gott angenehm und werden es bleiben. Würdest du Meiner Stimme Gehör schenken, du würdest alle deine Habe beiseite werfen und deinen Blick auf den Ort heften, an dem das Weltmeer der Weisheit und des Wortes wogt und die Düfte der Güte deines Herrn, des Mitleidsvollen, wehen.
In diesem Zusammenhang erscheint es Uns ratsam, kurz einige vergangene Geschehnisse anzuführen, die vielleicht der Sache der Gerechtigkeit und Rechtlichkeit zur Rechtfertigung dienen können.
Als Seine Majestät der Sháh – möge ihm Gott, sein Herr, der Allbarmherzige, mit Seiner stärkenden Gnade beistehen – eine Reise nach Iṣfahán plante, besuchte dieser Unterdrückte mit seiner Erlaubnis die heiligen und erlauchten Ruhestätten der Imáme – Gottes Segen ruhe auf ihnen.
Als Wir zurückkehrten, begaben Wir Uns wegen der großen Hitze, die in der Hauptstadt herrschte, nach Lavásán.
Kurz nach Unserer Abreise wurde der Anschlag auf das Leben Seiner Majestät verübt – möge Gott, erhaben und verherrlicht sei Er, ihm beistehen.
Es waren unruhige Tage, und die Flammen des Hasses schlugen hoch.
Viele wurden verhaftet, darunter auch dieser Unterdrückte.
Bei der Gerechtigkeit Gottes!
Wir standen in keinerlei Beziehung zu dieser Missetat, und Unsere Unschuld wurde von den Gerichten einwandfrei festgestellt.
Dennoch ergriff man Uns und führte Uns von Níyávarán, dem damaligen Wohnsitz Seiner Majestät, zu Fuß und in Ketten, barhäuptig und mit bloßen Füßen, in den Kerker von Ṭihrán.
Ein roher Kerl, der neben Uns herritt, riss Uns den Hut vom Haupte, während Wir von einem Trupp Henkersknechte und Amtspersonen dahingetrieben wurden.
Vier Monate lang mussten Wir in einem unbeschreiblich schmutzigen Loch verbringen.
Eine enge, finstere Grube wäre dem Kerker vorzuziehen, in den dieser Unterdrückte und andere ähnlich Misshandelte gesperrt wurden.
Bei Unserer Einlieferung wurden Wir zuerst einen pechschwarzen Gang entlanggeführt, von dort stiegen Wir drei steile Treppen zu dem Verließ hinab, das Uns bestimmt war.
Dieser Kerker war in dichtes Dunkel gehüllt; Unsere Mitgefangenen zählten nahezu einhundertfünfzig Menschen:
Diebe, Mörder und Straßenräuber.
Trotz seiner Überfüllung hatte das Verließ keinen anderen Auslass als den Gang, durch den Wir gekommen waren.
Keine Feder kann diesen Ort beschreiben, keine Zunge seinen widerlichen Gestank schildern.
Die meisten dieser Menschen hatten weder Kleider noch Stroh, darauf zu liegen.
Nur Gott weiß, was Wir in diesem übelriechenden, finsteren Raum zu leiden hatten!
Während Wir in diesem Kerker lagen, dachten Wir Tag und Nacht über die Taten, die Geisteshaltung und die Lebensführung der Bábí nach. Wir fragten Uns, was so hochgesinnte, edle und verständige Leute zu solch einem vermessenen, abscheulichen Anschlag gegen das Leben Seiner Majestät veranlasst haben könnte. Hierauf beschloss dieser Unterdrückte, sich nach Seiner Entlassung aus dem Gefängnis aufzumachen und alle Kraft an die Aufgabe der geistigen Neubelebung dieser Menschen zu wenden.
Eines Nachts im Traum waren von allen Seiten diese erhabenen Worte zu hören: »Wahrlich, Wir werden Dich durch Dich selbst und durch Deine Feder siegreich machen. Sei nicht traurig über das, was Dir widerfahren ist, und fürchte Dich nicht, denn Du bist in Sicherheit. Binnen kurzem wird Gott die Schätze der Erde offenkundig machen – Menschen, die Dir beistehen werden durch Dich selbst und durch Deinen Namen, durch welchen Gott die Herzen derer belebt, die Ihn erkannt haben.«
Und als dieser Unterdrückte Sein Gefängnis verließ, reisten Wir nach dem ‘Iráq, dem Befehl Seiner Majestät des Sháhs folgend – möge Gott, gepriesen sei Er, ihm beistehen –, wobei Wir von Beamten im Dienst der geschätzten und geehrten Regierung von Persien und Russland geleitet wurden. Nach Unserer Ankunft offenbarten Wir mit der Hilfe Gottes und Seiner Gnade und Barmherzigkeit einer Regenflut gleich Unsere Verse und sandten diese in verschiedene Teile der Welt. Alle Menschen, besonders aber dieses Volk, ermahnten Wir mit weisem Rat und liebendem Verweis und verboten ihm, sich in Aufruhr, Zank, Wortstreit oder Kampf einzulassen. Durch Gottes Gnade wandelte sich auf diese Weise törichter Eigensinn in fromme Verständigkeit, und aus Waffen wurden Werkzeuge des Friedens.
In den Tagen, da Ich im Kerker in Ṭihrán lag, vergönnten Mir die schweren Ketten, die Mich wundrieben, und die üble Luft nur wenig Schlaf; dennoch hatte Ich in den seltenen Augenblicken des Schlummers ein Gefühl, wie wenn etwas vom Scheitel Meines Hauptes über Meine Brust strömte, einem mächtigen Sturzbach gleich, der sich vom Gipfel eines hohen Berges zu Tal ergießt. Jedes Glied Meines Körpers wurde so in Flammen gesetzt, und Meine Zunge sprach in solchen Augenblicken Worte, die zu hören kein Mensch hätte ertragen können.
Im folgenden wollen Wir einige Stellen aus Tablets anführen, die besonders für dieses Volk geoffenbart wurden, damit sich jeder überzeuge, dass dieser Unterdrückte in einer Weise gehandelt hat, die vor den Einsichtsvollen und vor jenen, welche Gerechtigkeit und Billigkeit verkörpern, wohl bestehen kann:
»O ihr Freunde Gottes in Seinen Städten, ihr Geliebten Gottes in Seinen Landen! Dieser Unterdrückte verpflichtet euch zu Ehrenhaftigkeit und Frömmigkeit. Gesegnet die Stadt, die durch ihr Licht erleuchtet wird! Durch diese Eigenschaften wird der Mensch erhoben und das Tor der Sicherheit vor aller Schöpfung geöffnet. Glücklich der Mensch, der sich fest an sie hält und ihren Wert erkennt, und wehe dem, der ihre Bedeutung leugnet!«
Und in anderem Zusammenhang wurden diese Worte geoffenbart: »Wir machen es den Dienern und Dienerinnen Gottes zur Pflicht, rein zu sein und Gott zu fürchten, auf dass sie den Schlummer ihrer verderbten Begierden abschütteln und sich Gott, dem Schöpfer der Himmel und der Erde, zuwenden. So haben Wir es den Gläubigen befohlen, als das Tagesgestirn der Welt vom Horizont des ‘Iráq erstrahlte. Meine Gefangenschaft grämt Mich nicht, noch bedrücken Mich die Leiden, die Ich erdulde, oder was Mir die Hände Meiner Bedrücker zugefügt haben. Was Mich härmt, ist das Betragen jener, die Meinen Namen tragen, aber Dinge begehen, die Mein Herz und Meine Feder zum Klagen bringen. Jene, die Unordnung im Lande verbreiten, Hand an das Eigentum anderer legen, ein Haus ohne Erlaubnis seines Besitzers betreten – wahrlich, mit diesen haben Wir nichts zu schaffen, bis sie bereuen und zu Gott, dem Immervergebenden, dem Allbarmherzigen, zurückkehren.«
Und wieder an anderer Stelle: »O Völker der Erde! Eilt, nach dem Wohlgefallen Gottes zu handeln, und kämpft tapfer, wie es euch zu kämpfen geziemt, für die Verkündigung Seiner unwiderstehlichen, unerschütterlichen Sache. Wir haben angeordnet, dass auf dem Pfade Gottes der Krieg mit den Heeren der Weisheit und des Wortes geführt werden soll, mit den Waffen eines guten Charakters und lobenswerter Taten. So wurde es von Ihm, dem Allmächtigen, dem Allmachtvollen, bestimmt. Es gibt keinen Ruhm für denjenigen, der Unordnung auf der Erde schafft, nachdem diese so wohl geordnet wurde. Fürchte Gott, o Volk, und zähle nicht zu denen, die Unrecht tun«.
Und nochmals in anderem Zusammenhang: »Redet nicht schlecht voneinander. Wahrlich, Wir sind gekommen, um alle Erdenbewohner zu vereinen und zusammenzuführen. Dies bezeugt das, was das Meer Meines Wortes unter den Menschen offenbarte, und doch ist die Mehrzahl der Menschen in die Irre gegangen. Wenn euch jemand verleumdet, wenn euch Leid auf dem Pfade Gottes befällt, dann seid geduldig und setzt euer Vertrauen auf Ihn, den Hörenden, den Sehenden. Er, wahrlich, ist Augenzeuge; Er sieht alles und tut kraft Seiner höchsten Herrschaft, was Ihm gefällt. Wahrlich, Er ist der Herr der Stärke und der Macht. Im Buche Gottes, des Mächtigen, des Großen, ist euch verboten, euch in Kampf und Streit einzulassen. Haltet euch fest an das, was euch und den Völkern der Welt nützt. So befiehlt es euch der König der Ewigkeit, der in Seinem Größten Namen offenbar ist. Er, wahrlich, ist der Verordner, der Allweise.«
Und wieder ein andermal: »Hütet euch, irgend jemandes Blut zu vergießen! Zieht das Schwert eurer Zunge aus der Scheide der Äußerung, denn damit könnt ihr die Bollwerke der Menschenherzen erobern. Wir haben das Gebot, den Heiligen Krieg gegeneinander zu führen, aufgehoben. Gottes Barmherzigkeit hat wahrlich alle erschaffenen Dinge umfangen – wolltet ihr es doch begreifen!«
Und wiederum an anderer Stelle: »O Volk! Verbreite keine Unordnung im Lande und vergieße nicht irgend jemandes Blut! Missbrauche nicht das Vermögen anderer und folge nicht jedem fluchwürdigen Schwätzer!«
Und in noch anderem Zusammenhang: »Die Sonne des Göttlichen Wortes kann niemals untergehen, ihre Strahlen können nicht ausgelöscht werden. An diesem Tage wurden die folgenden erhabenen Worte von dem Lotosbaum gehört, über den hinaus keiner gehen kann: ›Ich halte zu dem, der Mich liebt, der getreu Meine Gebote befolgt und alles von sich wirft, was ihm in Meinem Buch verboten wurde.‹«
Und wieder ein anderes Mal: »Dies ist der Tag, von Gott zu sprechen, Sein Lob zu verkünden und Ihm zu dienen; beraubt euch dessen nicht. Ihr seid die Buchstaben der Worte, ihr seid die Worte des Buches. Ihr seid die Triebe, die die Hand der Güte in den Boden der Barmherzigkeit pflanzte und die die Schauer der Großmut zum Blühen brachten. Er hat euch vor den Stürmen des Unglaubens und den Unwettern der Gottlosigkeit behütet, und Er hat euch mit den Händen Seiner liebenden Vorsehung großgezogen. Jetzt ist es für euch an der Zeit, Blätter zu treiben und Früchte zu tragen. Die Früchte am Baume des Menschen sind seit eh und je edle Taten und ein lobenswerter Charakter. Vorenthaltet diese Früchte den Achtlosen nicht! Werden sie angenommen, ist euer Ziel erreicht und der Zweck des Lebens erfüllt. Wo nicht, da überlasst jene ihrem Zeitvertreib, leeren Wortstreit zu führen. Strebe danach, o Volk Gottes, die Herzen der verschiedenen Völker auf Erden mit den Wassern deiner Nachsicht und Güte von Hass und Feindseligkeit zu reinigen und zu läutern, auf dass sie würdig und tauglich werden, die Strahlen der Sonne der Wahrheit aufzunehmen.«
Im vierten Ishráq des Ishráqát (des Tablets von der Pracht) führten Wir aus: »Jede Sache braucht einen Helfer. In dieser Sendung sind die Heerscharen, die sie zum Siege führen, lobenswerte Taten und ein aufrechter Charakter. Der Anführer und Befehlshaber dieser Heerscharen ist seit je die Gottesfurcht, die alle Dinge umfasst und beherrscht.«
Im dritten Tajallí des Buches Tajallíyát (des Buches vom Strahlenglanz) schrieben Wir: »Künste, Gewerbe und Wissenschaften erhöhen die Welt des Seins und tragen zu ihrer Vervollkommnung bei. Wissen gleicht den Flügeln im Leben des Menschen, es ist wie eine Leiter für seinen Aufstieg; es ist jedermanns Pflicht, sich Wissen zu erwerben. Jedoch sollten solche Wissenschaften studiert werden, die den Völkern auf Erden nützen, nicht solche, die mit Worten beginnen und mit Worten enden. Die Völker der Welt verdanken in der Tat viel den Wissenschaftlern und Handwerkern. Dies bezeugt das Mutterbuch an solch hervorragender Stelle.«
In der Tat, Wissen ist ein wahrer Schatz für den Menschen, eine Quelle des Ruhmes, der Großmut, der Freude, der Erhabenheit, des Frohsinns und der Heiterkeit. Glücklich der Mensch, der sich daran hält, und wehe dem Achtlosen!
Es ist deine Pflicht, unter allen Umständen die Menschen zu dem anzuhalten, was sie befähigt, geistige Eigenschaften und edle Taten an den Tag zu legen, auf dass sie gewahr werden, was zur Erhöhung des Menschen führt, und mit ganzer Kraft der höchsten Stufe, dem Gipfel des Ruhmes entgegenstreben. Die Gottesfurcht war stets das Wichtigste in der Erziehung Seiner Geschöpfe. Wohl denen, die sie erlangt haben!
Das erste Wort, das die Feder Abhás offenbarte und auf dem ersten Blatt des Paradieses niederschrieb, lautet: »Wahrlich, Ich sage euch: Die Gottesfurcht war von jeher ein sicherer Schutz und eine feste Burg für alle Völker der Welt. Sie ist das vortrefflichste Mittel zum Schutz der Menschheit und die Hauptursache ihrer Erhaltung. Es gibt etwas im Wesen des Menschen, das ihn beschützt und bewahrt vor dem, was unwürdig und unpassend ist. Dieses Etwas wird ›Sittsamkeit‹ genannt. Aber nur wenigen ist diese Tugend beschieden, denn nicht alle sind mit ihr ausgestattet. Es obliegt den Königen und den geistigen Führern der Welt, sich fest an die Religion zu halten, denn durch sie wird allen außer Ihm selbst Gottesfurcht eingeflößt.«
Das zweite Wort, das Wir auf dem zweiten Blatt des Paradieses verzeichneten, ist das folgende: »In diesem Augenblick wendet sich die Feder des Göttlichen Erklärers an die Offenbarungen der Obrigkeit und die Quellen der Macht, nämlich an die Könige und Regenten der Erde – möge Gott ihnen beistehen – und befiehlt ihnen, stets die Anliegen der Religion zu unterstützen und sich fest an sie zu halten. Religion ist wahrlich das vortrefflichste Mittel zur Errichtung der Ordnung in der Welt und für die Ruhe ihrer Völker. Die Schwäche der Pfeiler der Religion hat die Toren gestärkt und sie dreist und anmaßend gemacht. Wahrlich, Ich sage: Je stärker die Religion verfällt, desto widerspenstiger werden die Gottlosen. Dies kann letztlich nur in Chaos und Gesetzlosigkeit enden. Hört auf Mich, o ihr Einsichtsvollen, und seid gewarnt, o ihr, die ihr Unterscheidungsvermögen besitzt!«
Wir hegen die Hoffnung, dass du mit aufmerksamem Ohr auf das hörst, was Wir dir mitgeteilt haben, damit es dir gelingen möge, die Menschen von dem, was sie besitzen, weg- und zu dem, was Gott besitzt, hinzuführen. Wir flehen zu Gott, er möge das Licht der Redlichkeit und die Sonne der Gerechtigkeit von den dichten Wolken der Widerspenstigkeit befreien und auf die Menschen scheinen lassen. Kein Licht kann sich mit dem der Gerechtigkeit vergleichen. Die Begründung der Ordnung in der Welt und die Ruhe der Völker hängen davon ab.
Im Buch der Äußerung wurden die folgenden erhabenen Worte niedergeschrieben und festgehalten: »Sprecht, o Freunde! Strebt danach, dass die Leiden, die dieser Unterdrückte und ihr auf dem Pfade Gottes erduldetet, sich nicht als vergebens erweisen. Klammert euch an den Saum der Tugend und haltet euch fest am Seil der Vertrauenswürdigkeit und Frömmigkeit. Befasst euch mit den Dingen, die der Menschheit nützen, und nicht mit euren verderbten, selbstischen Begierden. O ihr Anhänger dieses Unterdrückten! Ihr seid die Hirten der Menschheit! Befreit eure Herden von den Wölfen übler Lüste und Leidenschaften und schmückt sie mit der Zier der Gottesfurcht. Also lautet der unumstößliche Befehl, der zu dieser Stunde aus der Feder Dessen fließt, der der Altehrwürdige der Tage ist. Bei der Gerechtigkeit Gottes! Das Schwert eines tugendhaften Charakters und aufrechten Verhaltens ist schärfer als Klingen aus Stahl. Die Stimme des wahren Glaubens ruft in diesem Augenblick laut und spricht: O Volk! Wahrlich, der Tag ist gekommen, und Mein Herr ließ Mich durch ein Licht erstrahlen, dessen Glanz die Sonnen der Äußerung in den Schatten stellt. Fürchtet den Barmherzigen und gehört nicht zu denen, die in die Irre gehen!«
Das dritte Wort, das Wir auf dem dritten Blatt des Paradieses aufzeichneten, lautet: »O Sohn des Menschen! Wenn du auf Barmherzigkeit siehst, dann gib auf, was dir Nutzen bringt, und halte dich an das, was der Menschheit nützt. Und wenn du auf Gerechtigkeit siehst, dann wähle für deinen Nächsten, was du für dich selbst wählst. Demut erhebt den Menschen zum Himmel des Ruhms und der Macht, Stolz dagegen erniedrigt ihn zu Schmach und Schande. Groß ist dieser Tag und mächtig der Ruf! In einem Unserer Tablets haben Wir diese erhabenen Worte geoffenbart: ›Wenn die Welt des Geistes ganz auf den Gehörsinn übertragen wäre, könnte dieser beanspruchen, würdig zu sein, auf die Stimme, die vom Höchsten Horizonte aus ruft, zu lauschen; denn anders sind diese Ohren, durch Lügen besudelt, niemals aufnahmefähig.‹ Wohl denen, die hören, und wehe den Achtlosen!«
Wir flehen zu Gott – gepriesen sei Seine Herrlichkeit –, und Wir hegen die Hoffnung, dass Er gnädig den Offenbarungen des Reichtums und der Macht, den Dämmerungsorten der Herrschaft und des Ruhmes, den Königen auf Erden, beistehe – möge Gott ihnen durch Seine stärkende Gnade helfen –, den Geringeren Frieden zu errichten.
Dies ist in der Tat das beste Mittel, die Ruhe der Völker zu sichern.
Es ist die Pflicht der Herrscher der Welt – möge ihnen Gott helfen –, sich vereint und standhaft an diesen Frieden zu halten, er ist das wichtigste Werkzeug für den Schutz der ganzen Menschheit.
Wir hoffen, dass sich die Herrscher erheben werden, um das zu vollbringen, was die Wohlfahrt der Menschen verbürgt.
Sie müssen eine allumfassende Versammlung einberufen, an der entweder sie selbst oder ihre Minister teilnehmen, und Maßnahmen durchsetzen, die erforderlich sind, um Einheit und Eintracht unter den Menschen zu schaffen.
Die Waffen des Krieges müssen sie ablegen und sich den Machtmitteln weltweiten Aufbaus zuwenden.
Sollte sich ein König gegen einen anderen erheben, müssen alle anderen Könige aufstehen, um ihn daran zu hindern.
Dann werden sie Waffen und Kriegsgerät nur noch in dem Maß benötigen, wie es für die innere Sicherheit ihrer Länder unumgänglich ist.
Wenn sich die Herrscher zu dieser allumfassenden Segnung entschließen, werden die Völker aller Staaten in Ruhe und Zufriedenheit ihren Geschäften nachgehen, und die Seufzer und Klagen der meisten Menschen werden verstummen.
Wir flehen zu Gott, Er möge ihnen beistehen, nach Seinem Willen und Wohlgefallen zu handeln.
Er, wahrlich, ist der Herr des Thrones in der Höhe und auf Erden hienieden, der Herr dieser und der kommenden Welt.
Es wäre vorzuziehen und weit besser, wenn die hochgeehrten Könige selbst an jener Versammlung teilnähmen und ihre Beschlüsse verkündeten.
Jeder König, der sich erhebt, um diese Aufgabe zu vollbringen, wird wahrlich vor Gottes Augen zum Leitstern aller Könige werden.
Glücklich ist er, und groß ist sein Segen!
Jedesmal, wenn in diesem Land Männer für das Heer ausgehoben werden, erfasst das Volk große Furcht. Jahr für Jahr verstärkt jede Nation ihre Streitkräfte, denn die Regierungen sind unersättlich in dem Verlangen, ihren Truppen immer neue Rekruten zuzuführen. Wie Wir hörten, hat sich die Regierung Persiens – möge Gott ihr beistehen – in gleicher Weise entschlossen, das Heer zu verstärken. Nach Ansicht dieses Unterdrückten würde eine gut ausgerüstete und geschulte Streitmacht von hunderttausend Mann genügen. Wir hoffen, du wirst dem Licht der Gerechtigkeit zu hellerem Schein verhelfen. Bei der Rechtlichkeit Gottes! Gerechtigkeit ist eine starke Macht. Sie ist es vor allem, die die Bollwerke der Herzen und Seelen der Menschen bezwingt, sie offenbart die Geheimnisse der Welt des Seins und ist die Bannerträgerin der Liebe und Großmut.
In den Schätzen der Erkenntnis Gottes liegt ein Wissen verborgen, das – richtig angewandt –, wenn auch nicht ganz, so doch in hohem Maße, die Furcht vertreibt. Dieses Wissen sollte von Kindheit an gelehrt werden, weil es viel dazu beiträgt, die Furcht zu bannen. Was die Furcht vermindert, steigert den Mut. Wenn der Wille Gottes Uns beisteht, wird vielleicht eine längere Abhandlung über diese Frage aus der Feder des Göttlichen Erklärers fließen, in der auch enthüllt wird, was auf den Gebieten der Künste und Wissenschaften zur Erneuerung der Welt und ihrer Nationen führt. Auch wurde von der Feder des Höchsten in dem Roten Buche ein Wort niedergeschrieben und festgehalten, das imstande ist, die in den Menschen verborgene Kraft voll zu enthüllen, ja ihre Wirksamkeit zu verdoppeln. Wir flehen zu Gott – gepriesen und verherrlicht sei Er –, Seinen Dienern gnädig zu helfen, das zu tun, was Ihm wohlgefällig und angenehm ist.
Heutzutage haben Uns Feinde von allen Seiten umringt, und das Feuer des Hasses ist entzündet. O Völker der Erde! Bei Meinem Leben und dem euren! Nie hatte dieser Unterdrückte den Wunsch nach Führerschaft, noch hege Ich ihn heute. Mein Ziel war und ist zu tilgen, was Streit zwischen den Völkern der Welt und Entfremdung zwischen den Nationen verursacht, auf dass alle Menschen von jeder irdischen Bindung geheiligt und frei werden, sich ihrem wahren Besten zu widmen. Wir bitten Unsere Geliebten flehentlich, den Saum Unseres Gewandes nicht mit dem Staub der Falschheit zu beschmutzen noch Hinweise auf das zu dulden, was sie als Zeichen und Wunder ansehen, und dadurch Unseren Rang und Unsere Stufe zu erniedrigen oder der Reinheit und Heiligkeit Unseres Namens zu schaden.
Gütiger Gott! Dies ist der Tag, an dem der Weise den Rat dieses Unterdrückten suchen und Ihn, der die Wahrheit ist, befragen sollte, was zum Ruhm und zur Befriedigung der Menschen führt. Und doch sind alle emsig bemüht, dieses herrliche, dieses strahlende Licht zu löschen, und trachten eifrig danach, Uns eine Schuld nachzuweisen oder sich mit Protesten entschieden gegen Uns zu wenden. Sie gehen so weit, das Verhalten dieses Unterdrückten auf so schlimme Art verdreht und entstellt wiederzugeben, dass es unschicklich wäre, dies näher auszuführen. Einer Unserer Freunde berichtete, er habe unter den Einwohnern der Großen Stadt (Konstantinopel) jemanden mit großem Bedauern erklären hören, dass jedes Jahr eine Summe von fünfzigtausend Túmán von seinem Heimatland nach ‘Akká geschickt würde. Es wurde aber nicht erklärt, wer diese Summe aufbrachte, noch durch wessen Hände sie ging.
Kurz gesagt:
Dieser Unterdrückte ist angesichts all dessen, was Ihm von ihren Händen zugefügt und was über Ihn geredet wurde, geduldig geblieben und hat Seinen Frieden gewahrt.
Ist es doch Unser Ziel, mit Hilfe der liebenden Vorsehung Gottes – gepriesen sei Seine Herrlichkeit – und Seiner alles überbietenden Gnade durch die Kraft Unserer Worte alle Streitigkeiten, allen Krieg und alles Blutvergießen vom Antlitz der Erde zu tilgen.
Ungeachtet dessen, was sie ausgestreut haben, sind Wir immer und überall in geziemender Geduld verblieben und haben sie Gott überlassen.
Auf diese besondere Anschuldigung aber haben Wir erwidert:
Wenn sie der Wahrheit entspräche, geziemte es sich, Ihm, dem Herrn alles Seins und dem König des Sichtbaren wie des Unsichtbaren, dafür dankbar zu sein, dass Er in Persien Einen erweckte, der es als Gefangener und ohne jede Hilfe und Unterstützung vermochte, einen bestimmenden Einfluss auf dieses Land zu gewinnen und eine jährliche Steuereinnahme daraus zu ziehen.
Solch ein Erfolg wäre eher zu loben als zu tadeln, wenn man nur zu denen gehörte, die gerecht in ihrem Urteil sind.
Sollte jemand in die Lebensverhältnisse dieses Unterdrückten Einsicht nehmen wollen, möge er sich sagen lassen, dass diesen Gefangenen hier, von der Welt verfolgt und von ihren Völkern mit Unbill überhäuft, Tag und Nacht selbst die bescheidensten Mittel zum Leben vorenthalten wurden.
Nur ungern sprechen Wir von solchen Dingen, auch hatten Wir niemals den Wunsch, über Unsere Ankläger Beschwerde zu führen.
In den Mauern dieser Gefängnisstadt musste ein hochgeachteter Mann eine zeitlang Steine brechen, um sein Leben zu fristen; andere zehrten zu Zeiten von der himmlischen Speise, die Hunger heißt.
Wir flehen zu Gott – gepriesen und verherrlicht sei Er –, Er möge allen Menschen helfen, gerecht und ehrlich zu sein, und ihnen gnädig beistehen, dass sie bereuen und sich Ihm wieder zuwenden.
Er, wahrlich, hört und ist bereit zu antworten.
Verherrlicht seist Du, o Herr mein Gott! Du siehst, was diesem Unterdrückten von jenen zugefügt wurde, die sich Mir nicht anschlossen, die sich erhoben haben, Mir solches Leid anzutun, Mich so zu erniedrigen, dass keine Feder es schildern, keine Zunge es erzählen, kein Tablet die Schwere dieser Last ertragen kann. Du hörst den Schrei Meines Herzens und den Seufzer Meines innersten Wesens. Du weißt, was Deinen Vertrauten in Deinen Städten und Deinen Erwählten in Deinem Lande von jenen zugefügt wurde, die Deinen Bund und Dein Testament brachen. Ich flehe Dich an, o mein Herr, bei den Seufzern derer, die Dich überall in der Welt lieben, bei ihrer Klage über ihr Fernsein vom Hofe Deiner Gegenwart, bei dem Blute, das aus Liebe zu Dir vergossen wurde, bei den Herzen, die auf Deinem Pfad dahingeschmolzen sind – beschütze Deine Geliebten vor der Grausamkeit derer, die der Geheimnisse Deines Namens ›der Unbezwungene‹ nicht gewahr wurden. Stehe ihnen bei, o mein Herr, mit Deiner Macht, die über alle Dinge herrscht, und hilf ihnen, geduldig und langmütig zu sein. Du bist der Allgewaltige, der Allmächtige, der Allgütige. Es gibt keinen Gott außer Dir, dem Großmütigen, dem Herrn überströmender Gnade.
Heutzutage gibt es Menschen, die, weit davon entfernt, gerecht und redlich zu sein, Mich mit dem Schwert des Hasses und dem Speer der Feindschaft angreifen, wobei sie vergessen, dass es jedem rechtlich Gesinnten zukommt, Ihm, den die Welt verworfen und den die Völker verlassen haben, nach Kräften beizustehen und Frömmigkeit und Gerechtigkeit walten zu lassen. Den meisten Zeitgenossen ist es bis heute nicht gelungen, die wahre Absicht dieses Unterdrückten zu entdecken, noch haben sie erkannt, aus welchem Grunde Er Seine zahllosen Leiden willig auf sich nahm. Unterdessen klagt die Stimme Meines Herzens: »O dass Mein Volk doch erkennte!« Losgelöst von allen Dingen spricht dieser Unterdrückte die erhabenen Worte: »Wogen umbranden die Arche Gottes, des Helfers in Gefahr, des Selbstbestehenden. Fürchte nicht den grimmen Sturm, o Seefahrer! Er, der die Dämmerung erscheinen lässt, ist wahrlich mit Dir in dieser Finsternis, die die Herzen aller Menschen in Schrecken versetzte, ausgenommen jene, die zu verschonen Gott, dem Allmächtigen, dem Unbezwungenen, beliebte.«
O Shaykh!
Ich schwöre bei der Sonne der Wahrheit, die sich erhob und vom Horizont dieses Gefängnisses erstrahlt!
Die Welt zu bessern ist die einzige Absicht dieses Unterdrückten.
Dies bezeugt jeder Mensch mit Urteilskraft, Unterscheidungsvermögen, Einsicht und Verständnis.
Von Prüfungen heimgesucht, hielt Er fest am Seil geduldiger Tapferkeit, fügte sich zufrieden in das, was Ihm Seine Feinde bereiteten, und rief aus:
»Ich habe Meinem Verlangen entsagt um Deines Verlangens willen, o Mein Gott, und habe Meinen Willen aufgegeben, um Deinen Willen zu offenbaren.
Bei Deiner Herrlichkeit!
Ich wünsche nicht, Mein Selbst und Mein Leben zu bewahren, es sei denn, um Deiner Sache zu dienen, und Ich liebe Mein Sein nur, um es auf Deinem Pfade zu opfern.
Du siehst und weißt, o Mein Herr, dass sie, die Wir baten, gerecht und ehrlich zu sein, sich ungerecht und grausam gegen Uns erhoben.
Nach außen hin hielten sie zu Mir, insgeheim aber halfen sie Meinen Feinden, die sich aufmachten, Mich zu entehren.
O Gott, Mein Gott!
Ich bezeuge, dass Du Deine Diener erschaffen hast, Deine Sache zu fördern und Dein Wort zu verherrlichen, und dennoch haben sie Deinen Feinden geholfen.
Ich flehe Dich an, bei Deiner Sache, die die Welt des Seins umschließt, und bei Deinem Namen, durch den Du alles Sichtbare und Unsichtbare unterwarfst, schmücke die Völker der Erde mit dem Lichte Deiner Gerechtigkeit und erleuchte ihre Herzen mit dem Glanz Deiner Erkenntnis.
O Mein Gott, Ich bin Dein Diener und Deines Dieners Sohn.
Ich bezeuge Deine Einheit und Deine Einzigkeit, die Heiligkeit Deines Seins und die Reinheit Deines Wesens.
Du siehst, o Mein Herr, Deine Vertrauten in der Gewalt der Verräter unter Deinen Geschöpfen und der Verleumder unter Deinem Volke.
Du weißt, was Uns angetan wurde von den Händen jener, die Du besser kennst als Wir.
Sie haben begangen, was den Schleier von jenen unter Deinen Geschöpfen, die Dir nahe sind, herabriss.
Ich flehe Dich an:
Hilf ihnen, das zu gewinnen, was ihnen in den Tagen des Dämmerungsortes Deiner Offenbarung und des Anbruchs Deiner Eingebung entgangen ist.
Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt, und in Deiner Hand liegt die Herrschaft über alles, was im Himmel und auf Erden ist.« Die klagende Stimme des wahren Glaubens wurde laut und ruft:
»O Volk!
Bei der Gerechtigkeit Gottes!
Ich habe Ihn erreicht, der Mich offenbarte und herniedersandte.
Dies ist der Tag, an dem der Sinai Dem zulächelt, der auf ihm Zwiesprache hielt, an dem der Karmel seinem Offenbarer und der Sadrah Ihm, der ihn lehrte, zujubeln.
Fürchtet Gott und gehört nicht zu denen, die Ihn verleugneten!
Haltet euch nicht von dem fern, was durch Seine Gnade verkündet wurde!
Greift nach dem Lebenswasser der Unsterblichkeit im Namen eures Herrn, des Herrn aller Namen, und trinkt im Gedenken an Ihn, den Mächtigen, den Unvergleichlichen!«
Wir haben in allen Lebenslagen den Menschen anbefohlen, was rechtens ist, und ihnen verboten, was falsch ist. Er, der Herr des Seins, ist Zeuge, dass dieser Unterdrückte von Gott für Seine Geschöpfe erflehte, was Einheit und Eintracht, Gemeinsinn und Einklang fördert. Bei der Gerechtigkeit Gottes! Dieser Unterdrückte ist der Verstellung nicht fähig. Er, wahrlich, offenbarte, was Er wünschte. Er, wahrlich, ist der Herr der Kraft, der Unbezwungene.
Wir führen noch einmal einige der erhabenen Worte an, die im Tablet an Seine Majestät den Sháh geoffenbart wurden, damit du mit Gewissheit innewerdest, dass alles, was darin zur Sprache kam, von Gott ist:»O König!
Ich war nur ein Mensch wie andere und lag schlafend auf Meinem Lager.
Siehe, da wehten die Lüfte des Allherrlichen über Mich hin und lehrten Mich die Kenntnis all dessen, was war.
Dies ist nicht von Mir, sondern von Einem, der allmächtig und allwissend ist.
Und Er gebot Mir, Meine Stimme zwischen Erde und Himmel zu erheben, und um dessentwillen befiel Mich, was jedes verständigen Menschen Tränen fließen ließ.
Die Gelehrsamkeit der Menschen studierte Ich nicht; ihre Schulen betrat Ich nicht.
Frage nach in der Stadt, wo Ich wohnte, und sei dessen wohl versichert, dass Ich nicht zu denen gehöre, die falsch reden.
Das hier ist nur ein Blatt, das die Winde des Willens deines Herrn, des Allmächtigen, des Allgepriesenen, bewegt haben.
Kann es ruhen, wenn der Sturmwind weht?
Nein, bei Ihm, dem Herrn aller Namen und Eigenschaften!
Sie bewegen es nach ihrem Belieben.
Das unscheinbare Ding ist wie ein Nichts vor Ihm, dem Ewigen.
Sein allbezwingender Ruf hat Mich erreicht und ließ Mich Seinen Lobpreis unter allem Volke verkünden.
Fürwahr, Ich war wie tot, als Sein Befehl erging.
Die Hand des Willens deines Herrn, des Mitleidvollen, des Barmherzigen, verwandelte Mich.
Würde irgend jemand aus eigenem Willen etwas aussprechen, weswegen alle Menschen, hoch und niedrig, Einspruch gegen ihn erheben werden?
Nein, bei Ihm, der die Feder die ewigen Geheimnisse lehrte: nur Der, welchen die Gnade des Allmächtigen, des Allgewaltigen, gestärkt hat.
Blicke auf diesen Unterdrückten, o König, mit den Augen der Gerechtigkeit. Urteile sodann aufrichtig über das, was Ihn befallen hat. Wahrlich, Gott hat dich unter den Menschen zu Seinem Schatten und zum Zeichen Seiner Macht für alle, die auf Erden wohnen, gemacht. Urteile du zwischen Uns und denen, die Uns ohne Beweis und ohne ein erleuchtendes Buch Unrecht taten. Die um dich sind, lieben dich um ihres eigenen Vorteils willen, wogegen dieser Jüngling dich um deines Vorteils willen liebt und nie einen anderen Wunsch hatte, als dich dem Sitze der Gnade näherzubringen und dich der rechten Hand der Gerechtigkeit zuzuführen. Dein Herr ist Zeuge dessen, was Ich erkläre.
O König! Würdest du dein Ohr dem durchdringenden Laut der Feder der Herrlichkeit und dem Gurren der Taube der Ewigkeit neigen, die auf den Zweigen des Lotosbaumes, über den hinaus niemand vordringen kann, den Lobpreis Gottes singt, des Urhebers aller Namen und des Schöpfers der Erde und des Himmels, so würdest du zu einer Stufe gelangen, von der aus du in der Welt des Seins nichts als den Glanz des Angebeteten schautest; du würdest deine Herrschaft als das Verächtlichste unter all deinen Besitztümern ansehen und sie jedem überlassen, der sie gerade begehrt, indem du dein Angesicht dem Horizonte zuwendetest, der im Lichte Seines Antlitzes erglüht. Auch wärest du nicht mehr gewillt, die Bürde der Herrschaft anders zu tragen als in der Absicht, deinem Herrn zu helfen, dem Erhabenen, dem Höchsten. Dann würden die Scharen der Höhe dich segnen. O wie herrlich ist diese höchst erhabene Stufe – könntest du doch dahin aufsteigen durch die Macht einer Herrschaft, die sich anerkanntermaßen vom Namen Gottes herleitet!«
Du oder jemand anderes hat gesagt: »Lasst die Súrih Tawḥíd übersetzen, damit alle ganz klar erkennen, dass der eine wahre Gott weder zeugt noch gezeugt wird. Darüber hinaus glauben die Bábí an Seine (Bahá’u’lláhs) Göttlichkeit und Gottheit.«
O Shaykh! Dies ist die Stufe, auf der das Selbst stirbt und man in Gott lebt. Wo immer Ich von Göttlichkeit spreche, bedeutet dies Meine gänzliche, vollständige Selbstauslöschung. Auf dieser Stufe habe Ich keine Gewalt mehr über Mein eigenes Wohl und Wehe, noch über Mein Leben oder Mein Wiedererwachen.
O Shaykh! Wie erklären sich die Geistlichen dieser Zeit die strahlende Herrlichkeit, die der Sadrah des Wortes über den Sohn ‘Imráns (Moses) auf dem Sinai göttlicher Erkenntnis ausgoss? Er (Moses) hörte auf das Wort, das der Brennende Busch sprach, und folgte ihm; und doch fehlt den meisten Menschen die Kraft, dies zu begreifen, weil sie sich mit ihren eigenen Belangen beschäftigen und der Gott zugehörigen Dinge nicht gewahr werden. Hierüber sagte der Siyyid von Findirisk mit Recht: »Diese Frage kann kein sterblicher Geist ergründen, selbst wenn es ein Abú-Naṣr oder Abú-‘Alí Síná (Avicenna) wäre.« Welche Auslegung können die Geistlichen dem Worte des Siegels der Propheten (Muḥammad) geben – mögen die Seelen aller ein Opfer für Ihn sein: »Ihr werdet wahrlich euren Herrn schauen, wie ihr den Vollmond in seiner vierzehnten Nacht schauet …«? Der Gebieter der Gläubigen (Imám ‘Alí) – Friede sei mit ihm – sagt überdies im Khuṭbiy-i-Tuṭunjíyyah: »Erwartet die Offenbarung Dessen, der aus dem Brennenden Busch mit Moses auf dem Sinai sprach.« Auch Ḥusayn, der Sohn ‘Alís, sprach: »Wird irgend jemandem außer Dir eine Offenbarung gewährt, die Dir nicht gewährt wurde – eine Offenbarung, deren Offenbarer Er sein wird, der Dich offenbarte? Blind sei das Auge, das Dich nicht sieht!«
Von den Imámen – Gottes Segnungen seien mit ihnen – wurden ähnliche Aussprüche berichtet; sie sind weithin bekannt und in glaubwürdigen Büchern festgehalten. Gesegnet ist, wer begreift und die reine Wahrheit spricht. Gut steht es um den, der sich mit der Hilfe des Lebenswassers der Worte Dessen, der das Verlangen aller Menschen ist, von eitlen Vorstellungen und leeren Einbildungen gereinigt hat, und der im Namen des Allbesitzenden, des Allhöchsten, die Schleier des Zweifels von sich warf, der Welt und allem in ihr entsagte und sich dem Größten Gefängnis zuwandte.
O Shaykh! Kein Hauch läßt sich mit dem Odem Göttlicher Offenbarung vergleichen, und das Wort, das von Gott gesprochen wurde, leuchtet und strahlt wie die Sonne inmitten der Bücher der Menschen. Glücklich der Mensch, der es entdeckt und erkennt und spricht: »Gepriesen seist Du, Du Verlangen der Welt, und Dank sei Dir, o Du Vielgeliebter der Herzen derer, die Dir ergeben sind!«
Die Menschen konnten nicht begreifen, was Wir in den Aussprüchen über Göttlichkeit und Gottheit sagen wollten. Könnten sie es erfassen, sie würden sich von ihren Plätzen erheben und ausrufen: »Wahrlich, wir bitten Gott um Vergebung!« Das Siegel der Propheten – mögen die Seelen aller außer Ihm ein Opfer für Ihn sein – spricht: »Mannigfaltig sind Unsere Beziehungen zu Gott. Einmal sind Wir Er selbst, und Er ist Wir selbst. Ein andermal ist Er, der Er ist, und Wir sind, die Wir sind.«
Abgesehen davon, warum erwähntest du nicht jene anderen Stufen, die die Feder Abhás enthüllte? Die Zunge dieses Unterdrückten hat so manchen Tag und manche Nacht diese erhabenen Worte geäußert: »O Gott, mein Gott! Ich bezeuge Deine Einheit und Deine Einzigkeit, dass Du Gott bist und dass es keinen Gott gibt außer Dir. Du bist seit Ewigkeit geheiligt über die Erwähnung durch irgend jemanden außer Dir und über den Lobpreis aller außer Dir selbst, und in alle Ewigkeit wirst Du der bleiben, der Du seit Anbeginn warst und immer bist. Ich flehe Dich an, o König der Ewigkeit, bei dem Größten Namen, bei den Strahlen des Tagesgestirns Deiner Offenbarung auf dem Sinai des Wortes und bei den Wogen des Meeres Deiner Erkenntnis unter allem Erschaffenen – stehe mir gnädig bei in dem, was mich näher zu Dir bringt und mich von allem außer Dir loslöst. Bei Deiner Herrlichkeit, o Du Herr allen Seins, Du Verlangen der ganzen Schöpfung! Ich möchte mein Antlitz auf jeden Fleck Deiner Erde legen, damit es vielleicht der Ehre teilhaftig werde, eine Stelle zu berühren, die vom Fuß Deiner Geliebten geadelt wurde!«
Bei der Gerechtigkeit Gottes! Eitle Einbildungen hielten die Menschen vom Himmel der Gewißheit fern, und leere Vorstellungen versperrten ihren Weg zu dem köstlichen Versiegelten Wein. Wahrlich, Ich sage und erkläre um Gottes willen: Dieser Diener, dieser Unterdrückte, schämt sich, für sich selbst irgendeine Existenz zu beanspruchen, geschweige denn jene erhabenen Stufen des Seins! Jeder Mensch mit Urteilsvermögen, der auf Erden wandelt, fühlt sich in der Tat beschämt, weil er sich voll bewußt ist, dass dasjenige, dem er seinen Wohlstand, seinen Reichtum, seine Macht, seine Erhöhung, seinen Fortschritt und all seine Kraft verdankt, nach dem Willen Gottes die nackte Erde ist, die alle Menschen mit Füßen treten. Zweifellos ist jeder, der sich dieser Wahrheit bewusst ist, von allem Stolz, Dünkel und Hochmut geläutert und geheiligt. Was immer hier gesagt wurde, kam von Gott. Wahrlich, Er hat dies bezeugt und bezeugt es noch, und Er ist wahrlich der Allwissende, der Allunterrichtete.
Bitte Gott, Er möge den Menschen hörende Ohren, scharfen Blick, eine geweitete Brust und ein empfängliches Herz schenken, auf dass sich Seiner Diener Herzenswunsch erfülle und sie ihr Angesicht auf ihren Geliebten richten. Dieser Unterdrückte hat Ungemach erfahren, wie es noch kein Auge geschaut hat. Niemals hat Er auf irgendeine Weise gezögert, Seine Sache zu verkünden. Er wandte sich an die Könige und Herrscher der Welt – möge Gott, gepriesen sei Er, ihnen beistehen – und ließ sie wissen, was zu Wohlfahrt, Einheit, Eintracht und Erneuerung der Welt führt und was die Ruhe der Nationen sichert. Unter ihnen war Napoleon III., von dem es hieß, er habe einen bestimmten Ausspruch getan; darauf schickten Wir ihm Unser Tablet, als Wir in Adrianopel waren. Er gab jedoch keine Antwort. Nach Unserer Ankunft im Größten Gefängnis erreichte Uns ein Brief seines Ministers; der erste Teil war in persischer Sprache, der zweite in seiner eigenen Handschrift. Dieser Brief war herzlich gehalten, und er schrieb: »Ich habe, wie Sie es wünschten, Ihren Brief übergeben und bis jetzt keine Antwort erhalten. Wir haben jedoch die nötigen Empfehlungen an unseren Gesandten in Konstantinopel und unsere Konsuln in jenen Gegenden ergehen lassen. Sollten Sie noch einen Wunsch haben, teilen Sie uns diesen bitte mit, und wir werden ihn erfüllen.«
Aus diesen Worten wurde deutlich, dass er der Meinung war, es sei die Absicht dieses Dieners gewesen, um materielle Hilfe zu bitten. Wir offenbarten deshalb um seinetwillen (wegen Napoleon III.) in der Súratu’l-Haykal Verse, von denen Wir einige nun anführen, damit du erkennst, dass die Sache dieses Unterdrückten im Namen Gottes enthüllt wurde und von Ihm gekommen ist:
»O König in Paris!
Sage den Priestern, sie sollen nicht länger die Glocken läuten.
Bei Gott, dem Wahren!
Die Mächtigste Glocke ist erschienen in der Gestalt Dessen, welcher der Größte Name ist, und die Finger des Willens deines Herrn, des Erhabensten, des Höchsten, läuten sie im Himmel der Unsterblichkeit in Seinem Namen ›der Allherrliche‹.
So sind die mächtigen Verse deines Herrn aufs neue zu dir herabgesandt worden, auf dass du dich erheben mögest, Gottes zu gedenken, des Schöpfers von Erde und Himmel, in diesen Tagen, da alle Geschlechter der Erde trauern, da die Grundmauern der Städte erzittern und der Staub des Unglaubens alle Menschen einhüllt, ausgenommen jene, die dein Herr, der Allwissende, der Allweise, zu verschonen beliebte.
Sprich:
Er, der Unbedingte, ist in den Wolken des Lichts gekommen, um alles Erschaffene mit dem Odem Seines Namens ›der Allbarmherzige‹ zu beleben, um die Welt zu vereinen und alle Menschen an dieser Tafel zu versammeln, die vom Himmel herabgesandt wurde.
Hüte dich, die Gunst Gottes von dir zu weisen, nachdem sie zu dir hernieder kam.
Sie ist besser für dich als alles, was du besitzest; denn was dein ist, vergeht, aber was von Gott ist, besteht fort.
Er verfügt in der Tat, was Ihm gefällt.
Wahrlich, der Odem der Vergebung weht von der Stätte deines Herrn, des Gottes der Gnade.
Wer sich Ihm zukehrt, wird von seinen Sünden, von aller Pein und Krankheit gereinigt.
Glücklich der Mensch, der sich diesem Odem zuwendet, und wehe dem, der sich abkehrt!
Würdest du dein inneres Ohr allem Erschaffenen neigen, dann würdest du hören: ›Der Urewige ist in Seiner großen Herrlichkeit gekommen!‹ Alle Dinge feiern das Lob ihres Herrn. Manche Menschen haben Gott erkannt und gedenken Seiner; andere erwähnen Ihn, aber kennen Ihn nicht. Deshalb haben Wir Unser Geheiß in einem deutlichen Tablet niedergelegt.
O König, lausche der Stimme, die aus dem Feuer ruft, das in diesem grünenden Baume brennt, auf dem Sinai, der sich über dem geheiligten, schneeweißen Ort jenseits der Ewigen Stadt erhob: ›Wahrlich, es gibt keinen anderen Gott außer Mir, dem Ewigvergebenden, dem Barmherzigsten!‹ Wahrlich, Wir haben Ihn gesandt, dem Wir mit dem Heiligen Geiste (Jesus Christus) beistanden, damit Er euch dieses Licht ankünde, das ausstrahlt vom Horizont des Willens eures Herrn, des Erhabensten, des Allherrlichen, Ihn, dessen Zeichen im Westen offenbar sind. Richtet nun euer Angesicht auf Ihn (Bahá’u’lláh) an diesem Tag, den Gott über alle anderen Tage erhöht und an dem der Allbarmherzige den Glanz Seiner strahlenden Herrlichkeit auf alle ergossen hat, die im Himmel und auf Erden sind. Erhebe dich, Gott zu dienen und Seiner Sache beizustehen! Er, wahrlich, wird mit den Heerscharen des Sichtbaren und des Unsichtbaren dir zur Seite sein und dich zum König über alles einsetzen, was die Sonne bescheint. Dein Herr ist wahrlich der Allgewaltige, der Allmächtige.
Die Winde des Allbarmherzigen wehen über alles Erschaffene hin; glücklich der Mensch, der ihren Duft entdeckt und reinen Herzens ihnen entgegeneilt. Schmücke deinen Tempel mit der Zier Meines Namens, deine Zunge mit Meinem Gedenken und dein Herz mit der Liebe zu Mir, dem Allmächtigen, dem Höchsten. Wir wünschen nichts für dich als das, was besser für dich ist als dein Besitz und alle Schätze der Erde. Wahrlich, dein Herr ist allwissend, und Er kennt alles. Erhebe dich in Meinem Namen unter Meinen Dienern und sprich: ›O ihr Völker der Erde! Wendet euch Ihm zu, der sich euch zuwandte. Wahrlich, Er ist das Antlitz Gottes unter euch, Sein Zeugnis und Seine Führung für euch. Er kam zu euch mit Zeichen, wie sie keiner sonst aufweisen kann.‹ Mitten im Herzen der Welt erschallt die Stimme des Brennenden Busches, und laut ruft der Heilige Geist vor den Nationen: ›Seht, der Ersehnte ist mit offenbarer Herrschaft gekommen!
O König! Die Sterne am Himmel des Wissens sind herabgefallen, sie, die die Wahrheit Meiner Sendung durch ihren Besitz begründen wollen und die Gott in Meinem Namen anrufen. Dennoch haben sie sich abgewandt, als Ich in Meiner Herrlichkeit zu ihnen kam. In der Tat, sie zählen zu den Gefallenen. Dies ist wahrlich das, was der Geist Gottes (Jesus Christus) ankündigte, als Er mit der Wahrheit zu euch kam, Er, mit dem sich die jüdischen Gelehrten stritten, bis sie schließlich das taten, was den Heiligen Geist klagen und die Tränen jener, die Gott nahe sind, strömen ließ.
Sprich:
O Schar der Mönche!
Schließt euch nicht in euren Kirchen und Klöstern ein.
Kommt heraus mit Meiner Erlaubnis und befasst euch sodann mit dem, was euch und anderen nützt.
Dies gebietet euch der Herr am Tage der Abrechnung.
Schließt euch ab im Bollwerk Meiner Liebe.
Dies ist wahrlich die Abgeschlossenheit, die euch ansteht – könntet ihr es doch erkennen.
Wer sich in seinem Haus einschließt, gleicht in der Tat einem Toten.
Es geziemt dem Menschen, das zu tun, was der Menschheit nützt.
Wer keine Frucht hervorbringt, taugt nur für das Feuer.
So ermahnt euch euer Herr; Er ist wahrlich der Mächtige, der Gabenreiche.
Tretet in den Ehestand, auf dass sich nach euch ein anderer an eurer Statt erhebe.
Wahrlich, Wir haben euch Unzucht verboten, aber nicht das, was die Treue fördert.
Haltet ihr euch an die Eingebungen eurer Natur und werft die Gesetze Gottes von euch?
Fürchtet Gott und gehört nicht zu den Narren!
Wäre nicht der Mensch, der auf Meiner Erde an Mich denkt, wie könnten Meine Namen und Eigenschaften sonst offenbar werden?
Denkt nach und gehört nicht zu denen, die sich wie durch einen Schleier von Ihm trennten und in tiefem Schlaf lagen.
Er, der nicht heiratete (Jesus Christus), fand wegen der Untaten der Verräter keine Stätte, wo Er hätte wohnen und Sein Haupt zur Ruhe legen können.
Seine Heiligkeit liegt nicht in dem, was ihr glaubt und euch einbildet, sondern in den Dingen, die auch Uns zugehören.
Fragt, damit ihr Seine Stufe erkennt, die über die leeren Vorstellungen aller Völker auf Erden erhaben ist.
Gesegnet sind die Verständigen!
O König!
Wir vernahmen die Worte, die du dem Zaren von Russland bezüglich deines Entschlusses zum Krieg (Krimkrieg) zur Antwort gabst.
Wahrlich, dein Herr ist allwissend und kennt alles.
Du sagtest: ›Ich lag schlafend auf meinem Bette, als der Schrei der Unterdrückten, die in das Schwarze Meer gestürzt wurden, mich weckte.‹ Solches hörten Wir dich sprechen, und wahrlich, dein Herr ist Zeuge dessen, was Ich sage.
Wir bezeugen, dass das, was dich weckte, nicht ihr Schrei war, sondern die Einflüsterungen deiner eigenen Leidenschaften.
Denn Wir prüften dich und fanden dich fehlerhaft.
Erfasse die Bedeutung Meiner Worte und gehöre zu den Einsichtsvollen.
Mit Rücksicht auf die Würde, die Wir dir in diesem sterblichen Dasein verliehen, wünschen Wir keineswegs, dich zu verdammen.
Wahrlich, Wir wählten die Höflichkeit und machten sie zum Kennzeichen für solche, die Ihm nahe sind.
Höflichkeit ist in der Tat ein Gewand, das alle Menschen, jung oder alt, kleidet.
Wohl steht es um den, der seinen Tempel mit ihr schmückt, und wehe denen, die dieser großen Gabe verlustig gehen. – Wärest du aufrichtig in deinen Worten gewesen, so hättest du das Buch Gottes nicht beiseite geworfen, als es dir von Ihm, dem Allmächtigen, dem Allweisen, zugesandt wurde.
Wir haben dich damit geprüft und fanden dich anders, als du vorgibst.
Erhebe dich und suche nachzuholen, was du versäumt hast.
Binnen kurzem werden deine Welt und all dein Besitz untergehen, und das Reich wird Gottes bleiben, deines Herrn und des Herrn deiner Väter.
Es geziemt dir nicht, deine Geschäfte nach den Befehlen deiner Leidenschaften zu führen.
Fürchte die Seufzer dieses Unterdrückten und schirme Ihn vor den Speeren derer, die Unrecht tun.
Für das, was du getan hast, soll dein Reich in Verwirrung gestürzt werden; deine Herrschaft soll deinen Händen zur Strafe für das, was du verübtest, entgleiten. Dann wirst du erkennen, wie sehr du dich geirrt hast. Aufruhr wird das ganze Volk des Landes ergreifen, es sei denn, du hilfst dieser Sache und folgst Ihm, dem Geist Gottes (Jesus), auf diesem, dem Geraden Pfad. Hat dich dein Pomp stolz gemacht? Bei Meinem Leben! Er soll nicht von Dauer sein, nein, er soll bald dahinschwinden, es sei denn, du hältst dich standhaft an dieses feste Seil. Wir sehen Erniedrigung dich verfolgen, während du zu den Achtlosen gehörst. Es geziemt dir, wenn du Seine Stimme vom Throne der Herrlichkeit rufen hörst, alles wegzuwerfen, was du besitzest, und laut zu antworten: ›Hier bin ich, o Du Herr all dessen, was im Himmel und auf Erden ist!‹
O König! Wir waren im ‘Iráq, als die Stunde des Abschieds kam. Auf Befehl des Königs des Islám (des Sulṭáns der Türkei) lenkten Wir Unseren Fuß in seiner Richtung. Bei Unserer Ankunft fügten Uns die Böswilligen zu, was die Bücher der Welt niemals angemessen wiedergeben können. Die Bewohner des Paradieses und alle, die an den Stätten der Heiligkeit weilen, klagten laut darüber, und doch sind die Menschen in dichte Schleier gehüllt!«
Weiter sagten Wir: »Unsere Lage wurde von Tag zu Tag, ja von Stunde zu Stunde schlimmer, bis man Uns aus Unserem Gefängnis nahm und Uns – ein schreiendes Unrecht – in das Größte Gefängnis brachte. Und wenn jemand fragte: ›Für welches Verbrechen wurden sie eingekerkert?‹, gab man zur Antwort: ›Sie suchten den Glauben durch eine neue Religion zu ersetzen.‹ Wenn ihr das Alte vorzieht, warum habt ihr dann das missachtet, was in der Torah und im Evangelium aufgeschrieben wurde? Erklärt dies, o Menschen! Bei Meinem Leben! Es gibt keinen Ort, zu dem ihr an diesem Tag fliehen könnt. Wenn dies Mein Verbrechen sein soll, dann hat es Muḥammad, der Gesandte Gottes, vor Mir begangen, und vor Ihm Er, der Geist Gottes (Jesus Christus), und in noch früherer Zeit Er, der mit Gott redete (Moses). Und wenn es Meine Sünde sein soll, dass Ich das Wort Gottes pries und Seine Sache verkündete, dann bin Ich in der Tat der größte Sünder! Eine solche Sünde will Ich nicht gegen die Reiche der Erde und des Himmels tauschen.«
Und weiter sagten Wir: »In dem Maß, wie sich Meine Leiden vervielfachten, wuchs Meine Liebe zu Gott und zu Seiner Sache. Alles, was von der Schar der Verstockten über Mich kam, hatte nicht die Macht, Mich von Meinem Ziel abzubringen. Auch wenn sie Mich in den Tiefen der Erde verborgen hielten, würden sie Mich doch hoch auf den Wolken reiten sehen, wie Ich zu Gott, dem Herrn der Kraft und der Macht, rufe. Ich habe Mich auf dem Pfade Gottes aufgeopfert, und in Meiner Liebe zu Ihm und zu Seinem Wohlgefallen sehne Ich Mich nach Leiden. Dafür zeugt das Leid, das Mich jetzt quält, eine Not, wie sie noch nie ein Mensch zu ertragen hatte. Jedes Haar auf Meinem Haupte ruft, was der Brennende Busch auf dem Berge Sinai sprach, und jede Ader Meines Körpers fleht zu Gott und spricht: ›O würde ich doch auf Deinem Pfade getötet, damit die Welt neu belebt und alle ihre Völker vereinigt werden!‹ So wurde es von Ihm, dem Allwissenden, dem Allkennenden, verfügt.
Sei dir bewusst, dass deine Untertanen Gottes Lehen an dich sind. Beschütze sie darum wie dein eigenes Selbst. Sieh dich vor, dass nicht Wölfe zu Hirten der Herde werden oder dass Stolz und Eitelkeit dich hindern, dich der Armen und Verlassenen anzunehmen. Erhebe dich in Meinem Namen am Horizont der Entsagung und richte sodann dein Angesicht auf das Königreich, wie es dein Herr, der Herr der Stärke und Macht, dir befiehlt.«
Und Wir fuhren fort: »Schmücke den Körper deines Reiches mit dem Gewande Meines Namens; alsdann mache dich auf, Meine Sache zu lehren. Dies ist besser für dich als alles, was du besitzest. Gott wird dadurch deinen Namen unter allen Königen erhöhen. Er ist über alle Dinge mächtig. Wandle unter den Menschen im Namen Gottes und in der Kraft Seiner Macht, damit du Seine Zeichen unter den Völkern auf Erden kundtust.«
Und weiter führten Wir aus: »Steht es euch zu, euch auf Ihn, den Gott der Barmherzigkeit, zu berufen, und doch Dinge zu tun, wie sie der Böse tut? Nein, bei der Schönheit Dessen, der der Allherrliche ist! Könntet ihr es nur begreifen! Reinigt euer Herz von der Liebe zur Welt, eure Zunge von Verleumdung, eure Glieder von allem, was euch abhält, näher zu Gott, dem Mächtigen, dem Allgepriesenen, zu gelangen. Sprich: Unter ›Welt‹ ist zu verstehen, was euch von Ihm, dem Dämmerungsort der Offenbarung, abhält und euch zu den Dingen verleitet, die euch Nachteil bringen. Wahrlich, was euch an diesem Tag von Gott fernhält, ist Weltlichkeit ihrem Wesen nach. Meidet sie und nähert euch dem Erhabensten Anblick, diesem leuchtenden und strahlenden Thron. Vergießt nicht das Blut anderer, o Menschen, und urteilt über niemanden ungerecht. Dies befiehlt euch der Wissende, der über alles unterrichtet ist. Wer Unordnung schafft im Lande, nachdem es wohl geordnet ist, überschreitet wahrlich die Grenzen, die im Buche gezogen sind. Elend ist in der Tat die Wohnstatt der Übertreter!«
Und ferner sagten Wir: »Geht nicht verräterisch mit der Habe eures Nächsten um. Seid auf dieser Erde vertrauenswürdig und enthaltet den Armen nicht vor, was Gott euch in Seiner Gnade gegeben hat. Er wird euch wahrlich das Doppelte dessen schenken, was ihr besitzt. Wahrlich, Er ist der Gütigste, der Freigebigste. O Volk Bahás! Bezwingt die Bollwerke der Menschenherzen mit den Schwertern der Weisheit und der Rede. Wer Wortstreit führt, wie es ihm seine Begierden eingeben, ist in der Tat in einen deutlichen Schleier gehüllt. Sprich: Das Schwert der Weisheit schneidet heißer als des Sommers Hitze, es ist schärfer als Klingen von Stahl – könntet ihr es doch verstehen. Zieht es in Meinem Namen und in der Kraft Meiner Macht, alsdann erobert damit die Städte der Herzen jener, welche sich in der Feste ihrer verderbten Lüste verschanzt halten. Dies befiehlt euch die Feder des Allherrlichen, während die Schwerter der Verstockten über ihr drohen. Bemerkt ihr die Sünde eines andern, verschweigt sie, damit Gott eure eigene Sünde verschweige. Wahrlich, Er ist der Verschwiegene, der Herr überströmender Gnade. O ihr Reichen auf Erden! Wenn ihr einem Armen begegnet, behandelt ihn nicht geringschätzig. Denkt daran, woraus ihr erschaffen wurdet. Aus einem winzigen Samen wurde jeder von euch erschaffen.«
Und weiter sagten Wir: »Betrachtet die Welt wie einen menschlichen Körper, der von verschiedenen Leiden befallen wurde und dessen Genesung davon abhängt, dass alle Elemente, aus denen er sich zusammensetzt, aufeinander abgestimmt werden. Haltet euch an das, was Wir für euch verordneten, und wandelt nicht auf den Wegen jener, die Zwietracht stiften. Sinnt nach über die Welt und den Zustand ihrer Völker. Er, um dessentwillen die Welt ins Sein gerufen wurde, ist in der trostlosesten aller Städte wegen der Untaten der Verstockten eingekerkert. Vom Horizont Seiner Gefängnisstadt (‘Akká) lädt Er die Menschheit zum Anbruch des Tages Gottes, des Erhabenen, des Großen. Frohlockst du über die Schätze, die du besitzest, wo du doch weißt, dass sie vergehen werden? Freust du dich darüber, dass du ein Stückchen Erde beherrschst, während die ganze Welt nach der Schätzung des Volkes Bahás soviel wert ist wie das Schwarze im Auge einer toten Ameise? Überlasse dies denen, die ihre Lust dareinsetzten, und wende dich Ihm, der Sehnsucht der Welt, zu. Wohin sind die Stolzen und ihre Paläste gekommen? Blicke in ihre Gräber, damit du an diesem Beispiel lernst, denn Wir machten dies zur Lehre für jeden Betrachter. Würde der Windhauch der Offenbarung dich erfassen, du würdest die Welt fliehen, würdest dich dem Reiche Gottes zuwenden und alles hingeben, was du besitzest, um dieser erhabenen Schau nahezukommen.«
Wir baten einen Christen, dieses Tablet zu befördern, und er teilte Uns mit, dass er das Original und die Übersetzung zugestellt habe. Gott, der Allmächtige, der Allwissende, hat Kenntnis von allen Dingen.
Einer der Abschnitte der Súratu’l-Haykal ist das Tablet, das an Seine Majestät den Zaren von Russland – möge Gott, gepriesen und verherrlicht sei Er, ihm beistehen – gerichtet wurde:
»O Zar von Russland! Neige dein Ohr der Stimme Gottes, des Königs, des Heiligen, und wende dich dem Paradiese zu, der Stätte, wo Er wohnt, der unter den himmlischen Scharen die erhabensten Titel trägt und im Reiche der Schöpfung mit den Namen Gottes ›der Strahlende‹, ›der Allherrliche‹ angerufen wird. Hüte dich, dass nichts dich hindere, dein Angesicht deinem Herrn, dem Mitleidvollen, dem Barmherzigsten, zuzuwenden. Wir haben vernommen, worum du deinen Herrn in heimlicher Zwiesprache angefleht hast. Darum wehten die Winde Meiner Güte und wogte das Meer Meiner Barmherzigkeit, und Wir antworteten dir in Wahrheit. Dein Herr ist wahrlich der Allwissende, der Allweise. Als Ich gefesselt und angekettet im Kerker von Ṭihrán lag, gewährte Mir einer deiner Minister Beistand. Deshalb hat Gott einen Rang für dich verordnet, welchen keine Erkenntnis begreifen kann, ausgenommen Seine Erkenntnis. Hüte dich, diesen erhabenen Rang zu verschachern.«
Und weiter sagten Wir: »Er, der Vater, ist gekommen, und der Sohn (Jesus Christus) im geheiligten Tal ruft aus: ›Hier bin ich, hier bin ich, o Herr, mein Gott!‹, während der Sinai das Haus umkreist und der Brennende Busch laut ausruft: ›Der Allgütige ist, auf den Wolken thronend, gekommen! Glückselig ist, wer sich Ihm nähert, und wehe denen, die weit in der Ferne sind.‹
Erhebe dich inmitten der Menschen im Namen dieser allbezwingenden Sache, und rufe sodann die Nationen zusammen zu Gott, dem Erhabenen, dem Großen. Gehöre nicht zu denen, die Gott bei einem Seiner Namen angerufen haben, die aber, als Er, der Gegenstand aller Namen, erschien, Ihn verleugneten und sich von Ihm abwandten und schließlich das Urteil gegen Ihn mit offenbarer Ungerechtigkeit fällten. Bedenke dies und rufe dir die Tage ins Gedächtnis zurück, da der Geist Gottes (Jesus Christus) erschien und Herodes das Urteil über Ihn sprach. Gott aber half Ihm mit den unsichtbaren Heerscharen, beschützte Ihn mit der Wahrheit und sandte Ihn nach Seiner Verheißung in ein anderes Land. Wahrlich, Er verordnet, was Ihm gefällt. Dein Herr behütet sicher, wen Er will, und sei er auch in der Mitte der Meere oder im Bauch der Schlange oder unter dem Schwerte des Tyrannen.«
Und Wir fuhren fort: »Wiederum sage Ich: Höre auf Meine Stimme, die aus Meinem Gefängnis ruft, dass sie dir künde, was Meiner Schönheit von der Hand derer widerfahren ist, die die Offenbarungen Meiner Herrlichkeit sind, und damit du verstehst, wie groß Meine Geduld, ungeachtet Meiner Macht, gewesen ist, und wie unermesslich Meine Nachsicht, ungeachtet Meiner Gewalt. Bei Meinem Leben! Könntest du die durch Meine Feder herabgesandten Dinge erkennen, die Reichtümer Meiner Sache entdecken und die Perlen Meiner Geheimnisse sehen, welche in den Meeren Meiner Namen und in den Kelchen Meiner Worte verborgen sind, du würdest aus Sehnsucht nach Seinem herrlichen und erhabenen Reich dein Leben auf dem Pfade Gottes hingeben. Wisse, dass, wenn auch Mein Leib unter den Schwertern Meiner Feinde liegt und Meine Glieder von unermesslichen Leiden befallen sind, Mein Geist doch von einer Freude erfüllt ist, mit der alle Freuden der Erde nimmermehr verglichen werden können.«
Weiter führen Wir auch noch einige Verse aus dem Tablet an Ihre Majestät die Königin (Viktoria) an – möge Gott, gepriesen und verherrlicht sei Er, ihr beistehen. Unsere Absicht ist, der Hauch der Offenbarung möge dich umfangen und bewirken, dass du dich, völlig um Gottes Willen, erhebst, Seiner Sache zu dienen und eines der Tablets an die Könige zu bestellen, das bisher noch nicht befördert wurde. Dies ist eine große Aufgabe und ein großer Dienst. In jenen Landstrichen gibt es zahlreiche hervorragende Geistliche, unter ihnen Siyyids, die für ihren hohen Rang und ihre Würde bekannt sind. Besprich dich mit ihnen und zeige ihnen, was aus der Feder der Herrlichkeit geflossen ist, auf dass ihnen gnädig geholfen werde, den Zustand der Welt zu bessern und den Charakter der Menschen verschiedenartiger Nationen zu veredeln; auf dass sie ferner mit den Lebenswassern der Ratschläge Gottes den Hass und die Feindseligkeit ersticken, die in den Herzen der Menschen verborgen schwelen. Wir beten zu Gott, es möge dir dabei geholfen werden, und dies wäre wahrlich nicht schwer für Ihn.
»O Königin in London! Neige dein Ohr der Stimme deines Herrn, des Herrn des ganzen Menschengeschlechts, die vom Göttlichen Lotosbaum ruft: Wahrlich, es gibt keinen Gott außer Mir, dem Allmächtigen, dem Allweisen! Wirf alles, was auf Erden ist, hinweg und schmücke das Haupt deines Königreichs mit der Krone des Gedenkens deines Herrn, des Glorreichen. Er, wahrlich, kam in Seiner größten Herrlichkeit in die Welt, und alles, was im Evangelium verkündet wurde, hat sich erfüllt. Das Land Syrien wurde durch die Fußspuren seines Herrn, des Herrn aller Menschen, geehrt, und Nord und Süd sind vom Wein Seiner Gegenwart trunken. Gesegnet ist der Mensch, der den Duft des Barmherzigsten einatmet und sich dem Aufgangsort Seiner Schönheit an diesem strahlenden Morgen zuwendet. Die Moschee von Aqṣá schwingt im Lufthauch ihres Herrn, des Allherrlichen, während Baṭḥá. (Mekka) vor der Stimme Gottes, des Erhabenen, des Höchsten, erzittert. So feiert jeder Stein von ihnen den Lobpreis des Herrn durch diesen Großen Namen.«
Und weiter sagten Wir: »Wir erwähnen dich um Gottes willen und wünschen, dass dein Name durch dein Gedenken an Gott, den Schöpfer von Erde und Himmel, erhöht werde. Er, wahrlich, ist Zeuge dessen, was Ich sage. Wir haben erfahren, dass du den Handel mit Sklaven, Männern sowohl wie Frauen, verboten hast. Wahrlich, dies ist, was Gott in dieser wundervollen Offenbarung zur Pflicht gemacht hat. Gott hat dir dafür eine Belohnung bestimmt. Er wird in der Tat dem, der Gutes tut, ganz gleich ob Mann oder Frau, den schuldigen Lohn zahlen – möchtest du doch dem folgen, was dir durch Ihn, den Allwissenden, den alles Durchschauenden, gesandt wurde. Was aber den betrifft, der sich abwendet und sich vor Stolz bläht, nachdem ihm klare Beweise durch den Offenbarer der Zeichen gegeben wurden, dessen Werk wird Gott zunichte machen. Er, wahrlich, hat Gewalt über alle Dinge. Des Menschen Taten können angenommen werden, nachdem er (die Manifestation) anerkannt hat. Wer sich von dem Einen Wahren abwendet, ist in der Tat unter Seinen Geschöpfen am stärksten in Schleier gehüllt. So ist es durch Ihn, den Allmächtigen, den Gewaltigsten, bestimmt worden.
Wir haben auch gehört, dass du die Zügel der Beratung den Händen der Volksvertreter anvertraut hast. Du hast fürwahr gut getan, denn dadurch werden die Grundmauern des Baus deiner Staatsgeschäfte gekräftigt und die Herzen aller, die unter deinem Schatten sind, ob hoch oder niedrig, beruhigt werden. Es geziemt ihnen, vertrauenswürdig unter Seinen Dienern zu sein und sich als die Vertreter aller Menschen auf Erden zu betrachten. Dies rät ihnen mit diesem Tablet der Herrscher, der Allweise. Und jeder von ihnen möge, wenn er sich in die Ratsversammlung begibt, seine Augen auf den Höchsten Horizont richten und sprechen: ›O mein Gott! Ich bitte Dich bei Deinem herrlichsten Namen, hilf mir in dem, was den Angelegenheiten Deiner Diener gutes Gelingen bringt und Deine Städte blühen lässt. Du hast wahrlich Macht über alle Dinge!‹ Gesegnet ist, wer in eine solche Versammlung um Gottes willen geht und mit lauterer Gerechtigkeit zwischen den Menschen entscheidet. Er gehört fürwahr zu den Glückseligen.
O ihr Mitglieder der Volksvertretungen in jenem Land und in anderen Ländern! Beratet miteinander und befasst euch nur mit dem, was der Menschheit nützt und ihre Lage bessert – gehörtet ihr doch zu denen, die sorgfältig prüfen! Betrachtet die Welt wie einen menschlichen Körper, der – obwohl gesund und vollkommen erschaffen – aus vielerlei Gründen von schweren Störungen und Krankheiten befallen wurde. Kein Tag brachte ihm Erleichterung, nein, immer schlimmer wurde seine Krankheit, weil er unwissenden Ärzten in die Hände fiel, die nur ihren eigenen Interessen folgten und sich tief irrten. Und wenn einmal dank der Fürsorge eines befähigten Arztes ein Glied geheilt wurde, blieben doch die Leiden des übrigen Körpers unverändert. Also belehrt euch der Allwissende, der Allweise. An diesem Tag sehen Wir die Menschheit Herrschern ausgeliefert, die so vor Hochmut trunken sind, dass sie nicht einmal ihren eigenen Vorteil klar erkennen, geschweige denn eine Offenbarung, die so umwälzend und herausfordernd ist wie diese.«
Und weiter führten Wir aus: »Was Gott als das beste Heilmittel und mächtigste Werkzeug für die Heilung der Welt verordnet hat, ist die Vereinigung aller ihrer Völker in einer umfassenden Sache, einem gemeinsamen Glauben. Dies kann auf keine andere Weise erreicht werden als durch die Kraft eines geschickten, allmächtigen und inspirierten Arztes. Bei Meinem Leben! Dies ist die Wahrheit, und alles andere ist barer Irrtum. Jedes Mal, wenn dieses Mächtigste Werkzeug erschien, wenn dieses Licht an dem Altehrwürdigen Aufgangsort erstrahlte, wurde es von unwissenden Ärzten behindert, die sich wie Wolken zwischen Ihn und die Welt schoben. Die Welt konnte daher nicht genesen, und ihre Krankheit dauerte fort bis auf den heutigen Tag. Unfähig waren sie in der Tat, die Welt zu schützen oder eine Heilung zu bewirken, während Er, die Offenbarung der Macht unter den Menschen, durch das Tun dieser unwissenden Ärzte gehindert wurde, Seine Absicht zu verwirklichen.
Bedenke diese Tage, da Er, die Altehrwürdige Schönheit, unter dem Größten Namen kam, um die Welt neu zu beleben und ihre Völker zu vereinen. Sie jedoch erhoben sich mit geschärften Schwertern gegen Ihn und verübten, was den Geist des Glaubens klagen ließ, bis sie Ihn schließlich in der trostlosesten aller Städte einkerkerten und den Gläubigen die Hand vom Saum Seines Gewandes fortrissen. Sagte jemand zu ihnen: ›Der Welterneuerer ist gekommen‹, so antworteten sie: ›Fürwahr, es ist bewiesen, dass Er nur Zwietracht stiftet!‹ – und dies, obwohl sie nie mit Ihm verkehrten und wussten, dass Er sich selbst keinen Augenblick lang zu schützen suchte. Zu jeder Stunde war Er der Gnade der Übeltäter ausgeliefert. Einmal warfen sie Ihn ins Gefängnis, ein andermal verbannten sie Ihn, und schließlich trieben sie Ihn von Land zu Land. So haben sie den Stab über Uns gebrochen, und Gott, wahrlich, weiß, was Ich sage.«
Die Anklage, Zwietracht gestiftet zu haben, legten seinerzeit bereits die Pharaonen Ägyptens Dem zur Last, der mit Gott Zwiesprache hielt (Moses). Lies nach, was der Allbarmherzige im Qur’án offenbarte. Er – gesegnet und verherrlicht sei Er – spricht: »Überdies sandten Wir vor Zeiten Moses mit Unseren Zeichen und mit deutlicher Macht zu Pharao, zu Hamán und Qárún. Und sie riefen: ›Zauberer, Betrüger!‹ Und als Er aus Unserer Gegenwart mit der Wahrheit zu ihnen trat, sagten sie: ›Erschlagt die Söhne derer, die wie Er glauben, und lasst nur ihre Frauen und Töchter am Leben!‹ Doch der Plan der Ungläubigen endete in einem Fehlschlag. Pharao sagte: ›Lasst mich allein, auf dass ich Moses töte; lasst Ihn Seinen Herrn anrufen. Ich fürchte, Er ändert eure Religion oder schafft Unordnung im Lande.‹ Und Moses sagte: ›Ich nehme Zuflucht bei Meinem Herrn und eurem Herrn vor jedem Hochmütigen, der nicht an den Tag der Abrechnung glaubt.‹«
Zu allen Zeiten haben die Menschen jeden Welterneuerer als Zwietrachtstifter angesehen und von Ihm in Ausdrücken gesprochen, die jedermann bekannt sind. So oft die Sonne göttlicher Offenbarung ihren Glanz vom Himmel des Willens Gottes erstrahlen ließ, verleugnete Ihn eine große Zahl von Menschen, andere wandten sich von Ihm ab, wieder andere verleumdeten Ihn und hielten dadurch die Diener Gottes vom Strom der liebenden Vorsehung Dessen zurück, der der König der Schöpfung ist. In gleicher Weise redeten und reden an diesem Tage jene, die mit diesem Unterdrückten weder zusammenkamen noch sich Ihm anschlossen, wie du es gehört hast und immer noch hörst. Sprich: »O Volk! Die Sonne des Wortes strahlt an diesem Tage vom Horizont der Großmut, und der Glanz der Offenbarung Dessen, der auf dem Sinai sprach, leuchtet und strahlt allen Religionen voran. Reinigt und heiligt Brust und Herz, Ohr und Auge mit dem Lebenswasser der Worte des Allbarmherzigen und hebt alsdann euer Angesicht zu Ihm auf. Bei der Gerechtigkeit Gottes! Ihr werdet alle Dinge verkünden hören: ›Wahrlich, Er, der Eine Wahre, ist gekommen. Gesegnet sind, die redlich urteilen, und gesegnet, die sich Ihm zuwenden!‹«
Unter den Dingen, die man dem Göttlichen Lotosbaum (Moses) zur Last legte, sind Anklagen, die so unwahr sind, dass dies jeder gebildete Mensch mit Urteilsvermögen, jedes weise und verständnisvolle Herz bezeugen kann.
Sicherlich hast du die Verse gelesen und bedacht, die über Ihn, der mit Gott sprach, herniedergesandt wurden.
Er – gesegnet und verherrlicht sei Er – spricht:
»Er sagte: ›Haben wir Dich nicht unter uns aufgezogen, als Du ein Kind warst?
Und hast Du nicht Jahre Deines Lebens unter uns verbracht?
Und doch, was für eine Tat hast Du vollbracht!
Du bist einer der Undankbaren.‹ Er sagte: ›Es war wirklich so, und Ich war Einer von denen, die irrten.
Und Ich floh vor euch, weil Ich euch fürchtete; aber Mein Herr hat Mir Weisheit gegeben und hat Mich zu einem Seiner Sendboten gemacht.‹« Und an anderer Stelle spricht Er – gesegnet und verherrlicht sei Er:
»Und Er betrat eine Stadt zu einer Zeit, da die Einwohner Seiner nicht achteten, und fand darin zwei Männer, die miteinander kämpften; der eine war aus Seinem eigenen Volk, der andere aus dem Seiner Feinde.
Und der, welcher zu Seinem Volke gehörte, bat Ihn um Hilfe gegen den, welcher von Seinen Feinden war.
Und Moses schlug ihn mit Seiner Faust und tötete ihn.
Da sagte Er: ›Dies ist ein Werk des Teufels; denn er ist ein Feind, ein offenbarer Verführer.‹ Da sagte Er: ›O mein Herr!
Ich habe zu meinem eigenen Schaden gesündigt; vergib mir.‹ Und Gott vergab Ihm, denn Er ist der Vergebende, der Barmherzige.
Er sprach: ›Herr!
Da Du mir diese Gnade erwiesen hast, will ich nie wieder den Gottlosen helfen.‹ Und in der Stadt war Er am Mittag voll Furcht und warf verstohlene Blicke um sich.
Und siehe da, der Mann, dem Er tags zuvor geholfen hatte, rief Ihn nochmals um Hilfe an.
Da sagte Moses zu ihm: ›Du bist offensichtlich ein ganz verkommener Mensch.‹ Und als Er gewaltsam Hand an ihn legen wollte, der ihr gemeinsamer Feind war, sagte der zu Ihm: ›O Moses!
Willst Du mich erschlagen, wie Du gestern einen erschlugst?
Du willst nur ein Tyrann in diesem Lande werden, Du hast nicht den Wunsch, Frieden zu schaffen.‹« Deine Ohren und Augen müssen nun gereinigt und geheiligt werden, damit du imstande bist, redlich und gerecht zu urteilen.
Zu allem hin war es Moses selbst, der Sein Unrecht und Seinen Eigensinn bekannte und bezeugte, dass Ihn Furcht befallen und dass Er übel gehandelt hatte und geflohen war.
Er bat Gott – gepriesen sei Seine Herrlichkeit –, Ihm zu vergeben, und es wurde Ihm vergeben.
O Shaykh!
Sooft sich Gott, der Wahre – gepriesen sei Seine Herrlichkeit – in der Person Seiner Manifestation offenbarte, trat Er unter die Menschen mit dem Banner des »Er tut, was Er will, und Er bestimmt, was Ihm gefällt«.
Niemand hat das Recht, nach dem Warum und Weshalb zu fragen; wer dies tut, hat sich in der Tat von Gott, dem Herrn der Herren, abgewandt.
In den Tagen einer jeden Manifestation treffen diese Dinge ein und sind offenkundig.
Auch über diesen Unterdrückten hat man Dinge gesagt, von denen jene, die Gott nahe und Ihm ergeben sind, heute wie ehedem bezeugen, dass sie falsch sind.
Bei der Gerechtigkeit Gottes!
Der Saum Seines Gewandes ist und bleibt unbefleckt, auch wenn sich heutzutage noch so viele vorgenommen haben, ihn mit ihren lügnerischen und unziemlichen Verleumdungen zu beschmutzen.
Gott aber weiß, und sie wissen nichts.
Er, der sich mit Gottes Macht und Stärke angesichts aller Völker auf Erden erhob und die Massen vor den Erhabensten Horizont lud, wurde von ihnen verworfen; stattdessen haben sie sich an solche Menschen geklammert, die sich ständig hinter Schleiern und Hüllen versteckt hielten und um ihre eigene Sicherheit besorgt waren.
Auch sind jetzt viele emsig dabei, Lügen und Verleumdungen auszustreuen; sie haben keine andere Absicht, als Misstrauen in die Herzen und Seelen der Menschen zu säen.
Sobald jemand die Große Stadt (Konstantinopel) verlässt, um dieses Land zu besuchen, telegraphieren sie schnell und behaupten, er habe Geld gestohlen und sei nach ‘Akká geflohen.
Ein hochgebildeter, gelehrter und vornehmer Mann besuchte an seinem Lebensabend das Heilige Land, um Ruhe und Frieden zu suchen, und über ihn hat man Dinge geschrieben, welche jene, die Gott ergeben und Ihm nahe sind, seufzen ließ.
Seine Exzellenz, der verstorbene Mírzá Ḥusayn Khán, Mushíru’d-Dawlih – möge Gott ihm vergeben –, hatte diesen Unterdrückten gekannt. Zweifelsohne muss er den Behörden einen eingehenden Bericht über die Ankunft dieses Unterdrückten an der Hohen Pforte und von allem, was Er sagte und tat, gegeben haben. Am Tage Unserer Ankunft besuchte Uns der Regierungsbeamte, dessen Amt es war, offizielle Besucher zu empfangen und zu bewirten, und er geleitete Uns an den Ort, an den er Uns befehlsgemäß zu bringen hatte. In der Tat hat die Regierung uns Unterdrückten freundliche Beachtung geschenkt. Am nächsten Tag kam Prinz Shujá‘u’d-Dawlih, um Uns zu besuchen, wobei er von Mírzá Ṣafá begleitet wurde; er kam als Vertreter des verstorbenen Mushíru’d-Dawlih, des (am kaiserlichen Hof akkreditierten) Gesandten. Andere, darunter mehrere Minister der kaiserlichen Regierung und der inzwischen verstorbene Kamál Páshá, sprachen ebenfalls bei Uns vor. Ganz im Vertrauen auf Gott und ohne Hinweis auf irgendein Bedürfnis, das Er hätte haben können, oder auf irgend etwas anderes weilte dieser Unterdrückte vier Monate lang in jener Stadt. Seine Handlungen waren allen bekannt und offenkundig, und niemand kann sie leugnen, ausgenommen jene, die Ihn hassen und nicht die Wahrheit sprechen. Wer Gott anerkannt hat, anerkennt keinen anderen außer Ihm. Wir haben nie gern von solchen Dingen gesprochen und möchten es auch jetzt nicht.
Sooft hohe Würdenträger aus Persien in jene Stadt (Konstantinopel) kamen, bemühten sie sich bis zum äußersten und indem sie an jeder Tür vorsprachen, Gelder und Geschenke zu bekommen, so viele sie nur erhalten konnten.
Selbst wenn dieser Unterdrückte nichts tat, was Persien zum Ruhm gereichte, hat Er doch in einer Weise gehandelt, die Seinem Land keine Schande brachte.
Was die verstorbene Exzellenz (Mushíru’d-Dawlih) tat – möge Gott seine Stufe erhöhen –, entsprang nicht seiner Freundschaft zu diesem Unterdrückten; es hatte seinen Grund vielmehr in seinem eigenen klugen Urteil und in seinem Wunsch, den Dienst zu Ende zu führen, den er insgeheim seiner Regierung zu leisten gedachte.
Ich bezeuge, dass er im Dienst für seine Regierung so gewissenhaft war, dass in seinem Amtsbereich Unehrlichkeit keine Rolle spielte und mit Verachtung gestraft wurde.
Er war für die Ankunft dieser Unterdrückten im Größten Gefängnis (‘Akká) verantwortlich.
Weil er aber in der Erfüllung seiner Pflicht gewissenhaft war, verdient er Unser Lob.
Dieser Unterdrückte war zu allen Zeiten bestrebt und bemüht, die Interessen sowohl der Regierung wie auch des Volkes zu veredeln und zu fördern, nicht aber Seine eigene Stufe zu erhöhen.
Eine Anzahl Menschen hat nunmehr andere um sich geschart, und sie haben sich aufgemacht, diesen Unterdrückten zu entehren.
Dennoch flehe Ich zu Gott – geheiligt und verherrlicht sei Er –, Er möge ihnen helfen, zu Ihm zurückzufinden, und möge ihnen beistehen, das von ihnen Begangene wiedergutzumachen und vor dem Tor Seiner Großmut zu bereuen.
Wahrlich, Er ist der Vergebende, der Barmherzige.
O Shaykh! Wahrlich, Meine Feder klagt um Mein eigenes Selbst, und Mein Tablet weint bitterlich über das, was Mir von den Händen jenes Menschen (Mírzá Yaḥyá) zugefügt wurde, den Wir lange Jahre beschützt haben und der Tag und Nacht in Meiner Gegenwart diente, bis er von einem Meiner Diener namens Siyyid Muḥammad zum Irrtum verführt wurde. Dies bezeugen Meine gläubigen Diener, die Mich auf Meinem Verbannungsweg von Baghdád bis hierher in dieses Größte Gefängnis begleitet haben. Und hier widerfuhr Mir von der Hand dieser beiden, was jeden Verständnisvollen aufschreien, jeden Einsichtsvollen laut jammern und die Tränen der ehrlich Gesinnten fließen ließ.
Wir bitten Gott, Er möge denen gnädig beistehen, die verführt wurden, dass sie gerecht und unparteiisch werden, und möge sie erkennen lassen, worin sie achtlos waren. Wahrlich, Er ist der Allgütige, der Großmütigste. O mein Herr, schließe Deine Diener nicht aus vor dem Tor Deiner Gnade, und vertreibe sie nicht vom Hofe Deiner Gegenwart. Hilf ihnen, die Nebel eitler Wahngebilde zu zerstreuen und die Schleier leerer Einbildungen und Hoffnungen auseinanderzureißen. Du bist wahrlich der Allbesitzende, der Höchste. Es gibt keinen Gott außer Dir, dem Allmächtigen, dem Gnadenvollen.
Ich schwöre bei der Sonne des Zeugnisses Gottes, die vom Horizont der Gewissheit strahlt! Tag und Nacht beschäftigte sich dieser Unterdrückte mit dem, was die Seelen der Menschen bessern kann, bis das Licht der Erkenntnis den Sieg über die Finsternis der Unwissenheit davontrug.
O Shaykh!
Immer wieder habe Ich erklärt und versichere es jetzt erneut, dass Wir vierzig Jahre lang durch die Gnade Gottes und durch Seinen unwiderstehlichen, machtvollen Willen Seiner Majestät dem Sháh – möge Gott ihm beistehen – solche Hilfe angedeihen ließen, dass es alle, die Gerechtigkeit und Billigkeit in sich verkörpern, als unbestreitbare Tatsache ansehen.
Keiner kann dies leugnen, er wäre denn ein Übeltäter und Sünder oder einer, der Uns hasst oder Unsere Wahrheit anzweifelt.
Wie seltsam ist es doch, dass bis heute die Staatsminister und die Volksvertreter gleichermaßen dieses offensichtlichen, unleugbaren Dienstes nicht gewahr wurden; und wenn sie darauf aufmerksam gemacht wurden, haben sie es aus eigennützigen Beweggründen vorgezogen, diesen Dienst zu übersehen.
Vor diesen vierzig Jahren herrschten ständig Streitigkeiten und Auseinandersetzungen, die die Diener Gottes beunruhigten.
Aber seither haben sie sich alle, mit dem Beistand der Heerscharen der Weisheit und des Wortes, der Ermahnungen und des Verständnisses, fest an das starke Seil der Geduld und an den leuchtenden Saum der Seelenstärke gehalten – so sehr, dass diese unterdrückten Menschen standhaft alles ertrugen, was ihnen angetan wurde, und alles Gott anheimstellten, obwohl in Mázindarán und in Rasht eine große Zahl von ihnen auf die grässlichste Weise gequält wurde.
Unter diesen war der ehrenwerte Ḥájí Naṣír, unzweifelhaft ein strahlendes Licht, das am Himmel der Entsagung leuchtete.
Als er den Märtyrertod erlitten hatte, rissen sie ihm die Augen aus, schnitten ihm die Nase ab und fügten ihm solche Schmach zu, dass unbeteiligte Fremde weinten und klagten und im Geheimen Mittel zur Unterstützung seiner Frau und seiner Kinder sammelten.
O Shaykh! Meine Feder schämt sich, das wiederzugeben, was tatsächlich vorgekommen ist. Im Lande Ṣád (Iṣfahán) brannte das Feuer der Tyrannei mit so heißer Flamme, dass jeder redlich Gesinnte laut jammerte. Bei deinem Leben! Die Städte der Erkenntnis und des Verstehens weinten so sehr, dass die Seelen der Frommen und Gottesfürchtigen dahinschmolzen. Die strahlenden Zwillingsleuchten Ḥasan und Ḥusayn (der »König der Märtyrer« und der »Geliebte der Märtyrer«) opferten in jener Stadt aus freien Stücken ihr Leben. Reichtum, Glück und Ruhm konnten sie nicht abhalten. Gott weiß, was ihnen widerfuhr, und doch sind sich dessen die Menschen zum großen Teil nicht bewusst.
Vor ihnen tranken voll Inbrunst und Sehnsucht ein Mann namens Káẓim und seine Gefährten den Kelch des Martyriums, nach ihnen der ehrenwerte Ashraf; sie alle eilten zu ihrem Erhabensten Gefährten. Desgleichen wurden zur Zeit des Sardár ‘Azíz Khán, dieses Gottesfürchtigen, Mírzá Muṣṭafá und jene, die mit ihm gemartert wurden, gefangengesetzt und zu dem Höchsten Freund im Allherrlichen Himmel gesandt. Kurz, in jeder Stadt waren die Beweise einer Tyrannei ohnegleichen unmissverständlich klar und offenbar, und doch griff keiner von ihnen zur Selbstverteidigung. Rufe dir den ehrenwerten Badí‘ ins Gedächtnis, den Überbringer des Tablets an Seine Majestät den Sháh, und denke darüber nach, wie er sein Leben hingab. Dieser Ritter sprengte auf seinem Schlachtross in die Kampfbahn der Entsagung und warf die kostbare Krone des Lebens von sich, Dem zuliebe, der der unvergleichliche Freund ist.
O Shaykh! Wenn Dinge wie diese bestritten werden sollen, was ist dann noch wert, geglaubt zu werden? Gib Gott zuliebe der Wahrheit die Ehre und gehöre nicht zu denen, die schweigen. Man verhaftete den ehrenwerten Najaf-‘Alí, und er eilte mit Entzücken und großer Sehnsucht auf das Feld des Martyriums und sprach: »Wir bewahren uns beides, Bahá und das Khún-Bahá (Blutgeld)!« Mit diesen Worten gab er seinen Geist auf. Denke nach über den herrlichen Glanz, den das Licht der Entsagung aus der Herzenskammer des Mullá ‘Alí-Ján ergoss. Er war vom Hauch des Erhabensten Wortes und von der Macht der Feder der Herrlichkeit so hingerissen, dass für ihn das Feld des Märtyrertodes allen Stätten irdischen Glücks gleichkam, nein, diese bei weitem übertraf. Sinne über das Verhalten von Abá-Baṣír und Siyyid Ashraf-i-Zanjání nach. Man ließ die Mutter Ashrafs holen, damit sie ihn von seinem Vorsatz abbringe. Aber sie spornte ihn noch an, bis er den erhabensten Märtyrertod starb.
O Shaykh! Dieses Volk ließ die Meerenge der Namen hinter sich und schlug seine Zelte an den Ufern der See der Entsagung auf. Eine Myriade Leben hätten sie willig hingegeben, statt das Wort zu sprechen, das ihre Feinde hören wollten. Sie hielten sich fest an das, was Gott gefällt, völlig frei und losgelöst von allem, was den Menschen zugehört. Lieber ließen sie sich das Haupt abschlagen, als dass sie ein unpassendes Wort geäußert hätten. Bewege dies in deinem Herzen. Mich dünkt, sie haben sich aus dem Meer der Entsagung sattgetrunken. Das Leben dieser Welt konnte sie nicht davon abhalten, den Märtyrertod auf dem Pfade Gottes auf sich zu nehmen.
In Mázindarán wurde eine sehr große Zahl von Dienern Gottes umgebracht. Unter dem Einfluss von Verleumdern raubte der Gouverneur einem großen Teil von ihnen alles, was sie besaßen. Unter anderem warf er ihnen vor, sie hätten Waffen angesammelt; aber die Untersuchung ergab, dass sie nur ein ungeladenes Gewehr besaßen. Gnädiger Gott! Dieses Volk braucht keine Vernichtungswaffen, denn es rüstet sich, die Welt neu zu gestalten. Seine Heerscharen sind gute Taten, seine Waffen aufrechtes Betragen, und sein Befehlshaber ist die Gottesfurcht. Gesegnet ist, wer gerecht urteilt. Bei der Gerechtigkeit Gottes! Geduld, Friedfertigkeit, Ergebenheit und Zufriedenheit dieser Menschen waren so groß, dass sie zu Vorbildern der Gerechtigkeit wurden, und ihre Nachsicht war so umfassend, dass sie sich lieber töten ließen als selbst zu töten, und dies, obwohl sie, von aller Welt unterdrückt, Leiden ertragen mussten, wie sie die Geschichte nicht verzeichnete noch die Augen irgendeines Volkes jemals schauten. Was kann sie dazu geführt haben, sich in so schwere Prüfungen zu finden und es abzulehnen, eine Hand zur Abwehr zu erheben? Was kann solche Ergebenheit und Gelassenheit bewirkt haben? Die wahre Ursache liegt in dem Verbot, das die Feder der Herrlichkeit Tag und Nacht aussprach, und darin, dass Wir die Zügel der Autorität ergriffen, vermöge der Kraft und Macht des Herrn der ganzen Menschheit.
Erinnere dich des Vaters von Badí‘. Man kerkerte diesen Unterdrückten ein und befahl ihm, seinen Glauben zu verfluchen und zu schmähen. Er jedoch wählte durch die Gnade Gottes und die Barmherzigkeit seines Herrn den Märtyrertod und erlangte ihn auch. Wolltest du die Märtyrer auf dem Pfade Gottes zusammenrechnen, du könntest sie nicht zählen. Denke an den ehrenwerten Siyyid Ismá‘íl – mit ihm seien der Friede Gottes und Seine Güte –, wie er vor Tagesanbruch mit seinem eigenen Turban die Schwelle Meines Hauses abzustauben pflegte, bis er schließlich, am Ufer des Flusses stehend und seine Augen auf dieses Haus gerichtet, mit eigener Hand sein Leben opferte.
Sinne nach über den durchdringenden Einfluss des Wortes Gottes. Jeder einzelnen dieser Seelen wurde zuerst befohlen, ihren Glauben zu lästern und zu verfluchen, aber keine fand sich, die ihren eigenen Willen dem Willen Gottes vorgezogen hätte.
O Shaykh! In früheren Zeiten war es nur einer, der dazu ausersehen wurde, erschlagen zu werden, nun aber hat dieser Unterdrückte dir vor Augen geführt, was jeden redlich gesinnten Menschen staunen lässt. Urteile gerecht, Ich beschwöre dich, und mache dich auf, deinem Herrn zu dienen. Er, wahrlich, wird dich mit einem Lohn bedenken, den weder die Schätze der Erde noch alle Besitztümer der Könige und Herrscher aufwiegen können. In allen deinen Angelegenheiten setze dein Vertrauen auf Gott und stelle sie Ihm anheim. Er wird dir großen Lohn gewähren, wie es im Buche verordnet ist. Befasse dich während dieser flüchtigen Tage deines Lebens mit solchen Taten, die den Duft göttlichen Wohlgefallens atmen und den Schmuck tragen, von Ihm angenommen zu sein. Die Handlungen des ehrenwerten Balál, des Äthiopiers, waren so angenehm in den Augen Gottes, dass das ›sín‹ seiner stammelnden Zunge mehr war als das ›shín‹, das die ganze Welt sprach. Dies ist der Tag, an dem alle Völker das Licht der Einheit und Eintracht verbreiten sollten. Aber, kurz gesagt, Stolz und Eitelkeit gewisser Völker auf Erden haben das wahre Verständnis zerstört und das Heim der Gerechtigkeit und Billigkeit verwüstet.
O Shaykh! Was über diesen Unterdrückten kam, übersteigt jedes Bild und jeden Vergleich. Alles haben Wir mit äußerster Willigkeit und Ergebenheit ertragen, damit die Seelen der Menschen erbaut und das Wort Gottes verherrlicht werden. Während Wir im Gefängnis des Landes Mím (Mázindarán) eingekerkert waren, wurden Wir eines Tages den Geistlichen ausgeliefert. Du kannst dir gewiss vorstellen, was Uns zustieß. Falls du einmal das Verlies Seiner Majestät des Sháhs besuchst, bitte den Leiter und ersten Aufseher, dir die beiden Ketten zu zeigen, die Qara-Guhar und Salásil heißen. Bei der Sonne der Gerechtigkeit schwöre Ich, dass dieser Unterdrückte vier Monate lang mit der einen oder anderen dieser beiden Ketten gefoltert und gefesselt wurde. »Mein Leid übertraf alle Leiden, denen Jakob ausgesetzt war, und alle Not Hiobs war nur ein Teil Meines Kummers!«
Denke auch nach über das Martyrium des Ḥájí Muḥammad-Riḍá in der Stadt der Liebe (‘Ishqábád). Die Tyrannen auf Erden haben diesen Gepeinigten solchen Leiden unterworfen, dass viele Fremde darüber weinten und klagten; denn wie berichtet und bezeugt wird, wurden seinem gesegneten Körper nicht weniger als zweiunddreißig Wunden beigebracht. Dennoch übertrat keiner der Gläubigen Mein Gebot und erhob die Hand zum Widerstand. Komme, was wolle, sie wehrten ihrer Neigung, das zu übertreten, was im Buche befohlen ist, obwohl eine beträchtliche Zahl dieses Volkes in jener Stadt wohnte und heute noch dort ist.
Wir bitten Seine Majestät den Sháh dringend – möge Gott, geheiligt und verherrlicht sei Er, ihm beistehen –, selbst über diese Dinge nachzudenken und mit Billigkeit und Gerechtigkeit zu urteilen. Obwohl während der letzten Jahre etliche Gläubige in fast allen Städten Persiens lieber den Tod erduldeten, als selbst zu töten, loderte doch der Hass, der in manchen Herzen schwelte, schlimmer auf als zuvor. Wenn sich die Opfer der Unterdrückung für ihre Feinde ins Mittel legen, ist dies in den Augen der Herrscher eine fürstliche Tat. Vielen ist es sicherlich bekannt, dass sich diese unterdrückten Menschen in jener Stadt (‘Ishqábád) beim Gouverneur für ihre Mörder verwandten und ihn um Milderung seines Urteils baten. Merket deshalb wohl auf, o ihr Einsichtsvollen!
O Shaykh! Diese deutlichen Verse wurden in einem der Tablets von der Feder Abhás herniedergesandt: »Höre, o Diener, auf die Stimme dieses Unterdrückten, der auf dem Pfade Gottes, des Herrn aller Namen, schwere Leiden und Qualen erduldete, bis Er einstens im Lande Ṭá (Ṭihrán) ins Gefängnis geworfen wurde. Er rief die Menschen zum erhabensten Paradiese, und doch ergriffen sie Ihn und schleppten Ihn vor aller Augen durch Städte und Länder. Wieviele der Nächte, in denen der Schlaf die Augen Meiner Geliebten floh ob ihrer Liebe zu Mir, und wie zahllos die Tage, an denen Ich dem Angriff der Menschen gegenüberstand! Einmal fand Ich Mich auf Bergeshöhen, ein andermal tief im Gefängnis von Ṭá in Ketten und Banden. Bei der Gerechtigkeit Gottes! Ich war Ihm allezeit dankbar; Sein Lob auf den Lippen und immer Seiner gedenkend, wandte Ich Mich Ihm zu, zufrieden mit Seinem Wohlgefallen, demütig und untertänig vor Ihm. So vergingen Meine Tage, bis sie in diesem Gefängnis (‘Akká), das die Erde erzittern und die Himmel seufzen ließ, ein Ende fanden. Glücklich, wer seine leeren Einbildungen von sich warf, als Er, der verborgen war, mit den Bannern Seiner Zeichen erschien. Wahrlich, Wir haben den Menschen diese Größte Offenbarung verkündet, und doch befinden sie sich in einem Zustand seltsamer Betäubung.«
Daraufhin erhob sich eine Stimme aus dem Ḥijáz, rief laut und sprach: »Groß ist dein Segen, o ‘Akká, dass Gott dich zum Ausgangspunkt Seiner Lieblichsten Stimme und zum Dämmerungsort Seiner mächtigsten Zeichen gemacht hat. Glückselig bist du, dass der Thron der Gerechtigkeit in dir errichtet wurde und das Tagesgestirn der Güte Gottes und Seiner Großmut an deinem Horizont erstrahlte. Wohl steht es mit jedem redlich gesinnten Menschen, der billig urteilt über Ihn, das Größte Gedenken, und wehe dem, der irrt und zweifelt.«
Nach dem Tod einiger Märtyrer wurde das Lawḥ-i-Burhán (Tablet des Beweises) vom Himmel der Offenbarung des Herrn der Religionen herniedergesandt:
»Er ist der Allmächtige, der Allwissende, der Allweise!
Die Winde des Hasses umschlossen die Arche von Baṭḥá (Mekka) wegen der Untaten, die die Hände der Unterdrücker begingen.
O du, der du für deine Gelehrsamkeit bekannt bist!
Du hast diejenigen verurteilt, um derentwillen die Bücher der Welt weinten und die Schriften der Religionen Zeugnis ablegten.
Du bist in der Tat weit vom rechten Wege abgeirrt und in einen dichten Schleier gehüllt.
Bei Gott selbst!
Du hast jene verurteilt, durch die der Horizont des Glaubens erleuchtet wurde.
Dies bezeugen sie alle, die die Dämmerungsorte der Offenbarung und die Manifestationen der Sache deines Herrn, des Barmherzigsten, sind – sie, die ihre Seelen und all ihren Besitz auf Seinem geraden Pfade geopfert haben.
Der Glaube Gottes weint allüberall ob deiner Tyrannei, und doch vergnügst du dich und gehörst zu denen, die frohlocken.
Ich trage keinen Hass gegen dich oder sonst jemanden im Herzen.
Jeder Mensch mit Urteilsvermögen sieht dich und deinesgleichen versunken in offenbarer Torheit.
Hättest du dir klargemacht, was du getan hast, du hättest dich ins Feuer geworfen oder dein Haus verlassen und wärest in die Berge geflüchtet, oder hättest gestöhnt und gejammert, bis du an den Ort zurückgekehrt wärest, der dir von Ihm, dem Herrn der Kraft und Macht, bestimmt ist.
O du, der du so viel wie ein Nichts bist!
Zerreiße die Schleier eitler Vorstellungen und leerer Einbildungen, damit du das Tagesgestirn der Erkenntnis von diesem strahlenden Horizonte scheinen siehst.
Du hast ein Andenken an den Propheten selbst in Stücke gerissen und dir eingebildet, damit dem Gottesglauben zu helfen.
Solches hat dir deine Seele eingegeben, und du bist wahrlich einer der Achtlosen.
Was du tatest, hat den himmlischen Heerscharen und jenen, die die Sache Gottes, des Herrn der Welten, umkreisen, die Herzen gebrochen.
Die Seele der Reinen (Fáṭimih) schmolz wegen deiner Grausamkeit dahin, und die Bewohner des Paradieses weinten bitterlich an ihrem gesegneten Ort.
Ich beschwöre dich bei Gott, urteile gerecht! Welchen Beweis brachten die jüdischen Gelehrten vor, um Ihn, den Geist Gottes (Jesus Christus), zu verdammen, als Er mit der Wahrheit zu ihnen kam? Was konnte der Beweis sein, den die Pharisäer und Götzenpriester ins Feld führten, um sich dafür zu rechtfertigen, dass sie Muḥammad, den Gesandten Gottes, verleugneten, als Er zu ihnen kam mit einem Buch, welches zwischen Wahrheit und Falschheit mit solcher Gerechtigkeit schied, dass sich das Dunkel der Erde in Licht verwandelte und die Herzen jener, die Ihn erkannt hatten, in Entzücken gerieten? Tatsächlich hast du heute dieselben Gründe vorgebracht, deren sich die Gelehrten jener Zeit bedienten. Er, der König des Reiches der Gnade, bezeugt es in diesem großen Gefängnis. Du bist wahrlich ihre Wege gewandelt, nein, du hast sie gar noch in ihrer Grausamkeit übertroffen und hast dir dabei eingebildet, du hülfest dem Glauben und verteidigtest das Gesetz Gottes, des Allwissenden, des Allweisen. Bei Ihm, der die Wahrheit ist! Dein Unrecht ließ Gabriel stöhnen und brachte das Gesetz Gottes, von dem der Windhauch der Gerechtigkeit über alle im Himmel und auf Erden weht, zum Weinen. Hast du dir in deiner Unwissenheit tatsächlich eingebildet, das Urteil, das du sprachst, nütze dir in irgendeiner Weise? Nein, bei Ihm, dem König aller Namen! Dass es dir nur schadet, bezeugt Er, der alles weiß, was in dem verwahrten Tablet verzeichnet ist.
O du, der du in die Irre gingst! Nie hast du Mich gesehen, nie hast du mit Mir verkehrt oder warst auch nur für den Bruchteil eines Augenblicks Mein Gefährte. Wie kommt es dann, dass du den Menschen befiehlst, Mich zu verfluchen? Folgst du darin dem Drang deiner Begierden oder gehorchst du etwa deinem Herrn? Gib ein Zeichen, wenn du zu denen gehörst, die die Wahrheit lieben! Wir bezeugen, dass du das Gesetz Gottes von dir geworfen und dich den Befehlen deiner Leidenschaften gebeugt hast. Wahrlich, nichts entgeht Seinem Wissen; Er ist fürwahr der Unvergleichliche, der Allunterrichtete. O du achtloser Mensch! Beachte, was der Barmherzige im Qur’án offenbarte: ›Sage nicht zu jedem, der dir mit einem Gruß begegnet: »Du bist kein Gläubiger«.‹ Solches hat Er verordnet, in dessen Hand die Reiche der Offenbarung und der Schöpfung liegen – wärest du doch von denen, die hören. Du aber hast das Gebot Gottes beiseite gelegt und dich an den Drang deiner Begierden gehalten. Wehe über dich, o du achtloser Zweifler! Wenn du Mich verleugnest, mit welchem Beweis kannst du dann die Wahrheit dessen verfechten, was du besitzest? Lege ihn vor, o du, der du Gott Gefährten beigesellst und dich abkehrst von Seiner Oberherrschaft, die alle Welten umschließt!
Wisse, dass der in Wahrheit ein Gebildeter ist, der Meine Offenbarung annimmt, vom Weltmeer Meines Wissens trinkt und sich in die Lüfte Meiner Liebe aufschwingt, der alles außer Mir von sich wirft und sich mit festem Griff an das hält, was vom Reiche Meines wunderbaren Wortes herabgesandt wurde.
Er ist fürwahr wie das Auge für die Menschheit und wie der Geist des Lebens für den Körper der ganzen Schöpfung.
Verherrlicht sei der Allbarmherzige, der ihn erleuchtete und ihn sich aufmachen ließ, dieser großen und mächtigen Sache zu dienen.
Wahrlich, solch ein Mensch ist gesegnet von den Scharen der Höhe und den Bewohnern des Tabernakels der Größe, die Meinen versiegelten Wein trinken in Meinem Namen ›der Allmächtige‹, ›der Allmachtvolle‹.
Wenn du zu denen gehörst, die eine solch erhabene Stufe einnehmen, dann erbringe ein Zeichen von Gott, dem Schöpfer der Himmel.
Und wenn du deine Ohnmacht erkennst, zügle deine Leidenschaften und kehre zu deinem Herrn zurück, damit Er dir vielleicht deine Sünden vergebe, Sünden, die dem Göttlichen Lotosbaum die Blätter versengten, den Felsen aufschreien ließen und die Augen der Einsichtsvollen zum Weinen brachten.
Deinetwegen zerriss der Schleier der Göttlichkeit, scheiterte die Arche, lahmte die Kamelstute und stöhnte der Geist (Jesus) an Seinem erhabenen Orte.
Rechtest du mit Ihm, der zu dir kam mit den Zeugnissen Gottes und mit Seinen Zeichen, die du und alle auf Erden besitzen?
Öffne die Augen, damit du diesen Unterdrückten vom Horizont des Willens Gottes, des Herrschers, des Wahren, des Strahlenden, leuchten siehst.
Öffne alsdann das Ohr deines Herzens, damit du die Stimme des göttlichen Lotosbaumes vernimmst, der in Wahrheit von Gott, dem Allmächtigen, dem Wohltätigen, gehegt wurde.
Wahrlich, trotz allem, was Ihm die Grausamkeit und der Ungehorsam von Leuten wie dir zufügten, ruft dieser Baum laut und lädt alle Menschen zum Sadratu’l-Muntahá und zum höchsten Horizonte.
Gesegnet die Seele, die auf das mächtigste Zeichen schaut, und das Ohr, das Seine lieblichste Stimme vernimmt, aber wehe dem, der sich abwendet und gottlos handelt.
O du, der du dich von Gott abkehrtest!
Wolltest du mit ehrlichem Auge auf den Göttlichen Lotosbaum blicken, du würdest an seinen Ästen, Zweigen und Blättern die Male bemerken, die dein Schwert ihm zufügte, obwohl dich Gott erschaffen hat, diesen Baum zu erkennen und ihm zu dienen.
Denke nach, damit du vielleicht deine Frevelhaftigkeit erkennst und zu denen zählst, die in sich gegangen sind.
Meinst du, Wir fürchteten deine Grausamkeit?
Wisse und sei dessen wohl versichert, dass Wir vom ersten Tag an, da die Erhabenste Feder zwischen Erde und Himmel ihre Stimme erhob, Unsere Seelen, Unsere Körper, Unsere Söhne und Unseren Besitz auf dem Pfade Gottes, des Erhabenen, des Großen, aufopferten.
Dies ist unser Ruhm vor allem Erschaffenen und den Scharen der Höhe, und dafür zeugt, was Uns auf diesem geraden Pfad zustieß.
Bei Gott!
Unsere Herzen brachen, Unsere Körper wurden gekreuzigt und Unser Blut vergossen, während Unsere Augen am Horizont der Güte ihres Herrn, des Zeugen, des Allschauenden, hingen.
Je schlimmer seine Leiden, desto flammender wuchs die Liebe des Volks Bahás.
Seine Aufrichtigkeit bezeugte, was der Allbarmherzige im Qur’án herabsandte, wo Er sagt: ›Wünscht euch den Tod, so ihr aufrichtig seid.‹ Wer verdient den Vorzug: einer, der sich hinter Vorhängen verbirgt, oder einer, welcher sich auf dem Pfade Gottes aufopfert?
Urteile gerecht und gehöre nicht zu denen, die verwirrt durch die Wüste der Falschheit schweifen.
So weit wurden jene von den Lebenswassern der Liebe des Barmherzigsten mitgerissen, dass weder die Waffen der Welt noch die Schwerter der Nationen sie davon abhielten, ihr Antlitz auf das Weltmeer der Großmut ihres Herrn, des Gebenden, des Edelmütigen, zu richten.
Bei Gott! Alle Schwierigkeiten konnten Mich nicht entmutigen, und die Nichtanerkennung der Geistlichen vermochte nicht, Mich zu schwächen. Heute wie ehedem spreche Ich vor dem Angesicht der Menschen: ›Das Tor der Gnade ist aufgetan, und Er, der Morgen der Gerechtigkeit, ist gekommen mit deutlichen Zeichen und klaren Beweisen von Gott, dem Herrn der Kraft und der Macht!‹ Zeige dich vor Mir, damit du die Geheimnisse vernimmst, die der Sohn ‘Imráns (Moses) auf dem Sinai der Weisheit hörte. Dies befiehlt dir aus Seinem großen Gefängnis der Aufgangsort der Offenbarung deines Herrn, des Gottes der Barmherzigkeit.«
Erneut erhoben sich hierauf der Schrei und die Klage des Wahren Glaubens mit den Worten: »Wahrlich, Sinai ruft laut und spricht: ›O Volk des Bayán! Fürchte den Barmherzigen. Ich bin in der Tat zu Ihm gelangt, der auf mir Zwiesprache führte, und die Wonnen meiner Freude überkamen die Steine der Erde und ihren Staub.‹ Und der Busch ruft aus: ›O Volk des Bayán! Urteile gerecht über das, was in Wahrheit geoffenbart wurde. Das Feuer, welches Gott Dem vor Augen führte, der mit Ihm sprach, ist jetzt wahrlich offenbar. Dies bezeugt jeder Mensch mit Einsicht und Verständnis.‹«
Wir haben gewisse Märtyrer dieser Offenbarung erwähnt und einige Verse angeführt, die über sie vom Reiche Unseres Wortes herabgesandt wurden. Nun hegen Wir die Hoffnung, dass du, frei von aller Bindung an diese Welt, nachdenkst über das, was Wir äußerten.
Es geziemt dir, nunmehr über die Verfassung des Mírzá Hádíy-i-Dawlat-Ábádí und des Ṣád-i-Iṣfahání (Ṣadru’l-‘Ulamá) nachzusinnen, die im Lande Ṭá (Ṭihrán) wohnen. Kaum hatte der erstere gehört, dass er ein Bábí genannt wurde, da wurde er so verstört, dass er Haltung und Würde verlor. Er bestieg die Kanzel und sprach Worte, die ihm übel anstanden. Seit unvordenklichen Zeiten haben solche weltlichen und törichten Menschen ihrer Herrschsucht zuliebe Taten begangen, welche die Menschen in die Irre leiteten. Du darfst aber nicht denken, alle Gläubigen seien wie diese beiden. Wir haben dir die Festigkeit, Standhaftigkeit, Gewissheit, Gelassenheit und Würde der Märtyrer dieser Offenbarung beschrieben, auf dass du wohl unterrichtet seist. Wenn Ich die Stellen aus den Tablets an die Könige und andere anführte, bezweckte Ich damit, du möchtest mit Gewissheit erkennen, dass dieser Unterdrückte die Sache Gottes nicht verborgen, sondern offen verkündet und in der beredtesten Sprache vor dem Antlitz der Welt dargelegt hat, wie es Seine Aufgabe war. Etliche kleinmütige Seelen jedoch, wie Hádí und andere, haben sich gegen die Sache Gottes gewandt und diesem flüchtigen Leben zuliebe gesagt und getan, was das Auge der Gerechtigkeit weinen und die Feder der Herrlichkeit seufzen ließ, obwohl sie über das Wesen dieser Sache nichts wussten. Dieser Unterdrückte dagegen hat sie nur um Gottes willen geoffenbart.
O Hádí! Du bist zu Meinem Bruder gegangen und hast ihn besucht. Wende nun dein Angesicht zum Hofe dieses Unterdrückten, damit der Hauch der Offenbarung und der Odem der Eingebung dir helfe und dich befähige, dein Ziel zu erreichen. Wer immer an diesem Tage auf Meine Zeichen blickt, wird Wahrheit von Falschheit unterscheiden wie die Sonne vom Schatten, und er wird das Ziel kennenlernen. Gott weiß und bezeugt Mir, dass alles, was erwähnt wurde, um Gottes willen geschah, damit du vielleicht zum Hort der Führung unter den Menschen werdest und die Völker der Welt von eitlen Vorstellungen und leeren Einbildungen befreist. Gütiger Gott! Die sich abwenden und Mich verleugnen, haben bis heute versäumt zu erkennen, wer das herniedersandte, was dem Herold, dem Ersten Punkt, gegeben wurde. Das Wissen darum ist bei Gott, dem Herrn der Welten.
Bemühe dich, o Shaykh, und erhebe dich, dieser Sache zu dienen. Der Versiegelte Wein wurde an diesem Tag vor den Augen der Menschen ans Licht gebracht. Greife zu im Namen deines Herrn und trinke dir Genüge im Gedenken an Ihn, den Mächtigen, den Unvergleichlichen. Tag und Nacht hat dieser Unterdrückte sich mit dem befasst, was die Herzen vereint und die Seelen der Menschen erbaut. Was sich in den ersten Jahren in Persien zutrug, hat die Aufrichtigen und Begünstigten tief betrübt. Jedes Jahr verzeichnete ein neues Gemetzel, Raub, Plünderung und Blutvergießen. Einmal ereignete sich in Zanján, was die größte Bestürzung hervorrief, ein andermal in Nayríz und dann wieder in Ṭabarsí, und schließlich kam es zu dem Geschehnis im Lande Ṭá (Ṭihrán). Seitdem machte dieser Unterdrückte mit der Hilfe des einen wahren Gottes – gepriesen sei Seine Herrlichkeit – dieses bedrängte Volk mit dem vertraut, was ihm anstand. Alle haben sie sich von den Dingen geheiligt, die sie und andere besitzen; sie haben sich an das gehalten und ihre Augen auf das gerichtet, was Gottes ist.
Es obliegt nun Seiner Majestät dem Sháh – möge Gott, gepriesen sei Er, ihn beschützen –, dieses Volk mit Güte und Barmherzigkeit zu behandeln.
Dieser Unterdrückte verbürgt sich vor der göttlichen Ka‘bah, dass dieses Volk nur Wahrhaftigkeit und Treue bezeigen wird, hingegen nichts, was in irgendeiner Weise den weltverbessernden Ideen Seiner Majestät zuwiderliefe.
Jede Nation muss die Stellung ihres Herrschers hoch achten, muss ihm untertan sein, sein Gebot ausführen und seine Befehlsgewalt wahren.
Die Herrscher der Welt waren und sind die Offenbarungen der Macht, Größe und Erhabenheit Gottes.
Dieser Unterdrückte hat niemals hinterlistig gegen irgend jemanden gehandelt.
Jedermann ist dessen gewahr und bezeugt es.
Achtung vor dem Rang der Herrscher ist göttlich verordnet, wie es durch die Worte der Propheten Gottes und Seiner Erwählten klar bekundet wird.
Er, der Geist (Jesus) – möge Friede mit Ihm sein –, wurde gefragt:
»O Geist Gottes!
Ist es rechtens, dem Kaiser Tribut zu zahlen?« Und Er gab zur Antwort:
»Ja, gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist.« Er verbot es nicht.
Diese beiden Aussagen sind in den Augen einsichtsvoller Menschen ein und dasselbe; denn wenn das, was dem Kaiser gehörte, nicht von Gott gekommen wäre, hätte Er es verboten.
Und ebenso der heilige Vers:
»Gehorchet Gott und gehorchet dem Gesandten und denen unter euch, die mit Befehlsgewalt ausgestattet sind.« »Jene, die mit Befehlsgewalt ausgestattet sind,« bezieht sich in erster Linie und in besonderer Hinsicht auf die Imáme – Gottes Segen ruhe auf ihnen!
Sie sind wahrlich die Offenbarungen der Macht Gottes, die Quellen Seiner Befehlsgewalt, die Schatzkammern Seines Wissens und die Aufgangsorte Seiner Gebote.
In zweiter Linie beziehen sich diese Worte auf die Könige und Herrscher – das heißt solche, deren strahlende Gerechtigkeit die Horizonte der Welt mit hellem Glanz erleuchtet.
Wir hegen die Hoffnung, dass Seine Majestät der Sháh im Lichte einer Gerechtigkeit erstrahle, deren Glanz alle Geschlechter auf Erden umfängt.
Es ist jedermanns Pflicht, Gott um des Sháhs willen anzuflehen, Er möge ihm gewähren, was an diesem Tage schicklich und passend ist.
O Gott, mein Gott, Du mein Meister, meine Stütze, meine Sehnsucht und mein Geliebter! Ich bitte Dich bei den Geheimnissen, die in Deiner Erkenntnis verborgen ruhen, bei den Zeichen, die den Duft Deiner Güte verbreiten, bei den Wogen des Weltmeers Deiner Gaben, bei dem Himmel Deiner Gnade und Freigebigkeit, bei dem Blute, das auf Deinem Pfad vergossen wurde, und bei den Herzen, die sich in ihrer Liebe zu Dir verzehrten – stehe Seiner Majestät dem Sháh mit Deiner Macht und höchsten Gewalt bei, auf dass von ihm ausgehe, was ewig in Deinen Büchern, Schriften und Tablets fortbesteht. Halte seine Hand, o mein Herr, mit der Hand Deiner Allmacht, erleuchte ihn mit dem Licht Deiner Erkenntnis und schmücke ihn mit der Zier Deiner Tugenden. Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt, und in Deiner Hand liegen die Zügel der ganzen Schöpfung. Es gibt keinen Gott außer Dir, dem Immervergebenden, dem Allgütigen.
In seinem Brief an die Römer hat der heilige Paulus geschrieben: »Jedermann soll sich übergeordneten Gewalten unterwerfen; denn es gibt keine Gewalt, es sei denn von Gott, die bestehenden aber sind von Gott angeordnet. Wer sich darum der Gewalt widersetzt, hat sich wider die Anordnung Gottes aufgelehnt.« Und weiter: »Denn sie ist Gottes Dienerin, eine Rächerin zum Zorn an dem, der Böses betreibt.« Er sagt, dass die Erscheinung der Könige, ihre Majestät und Macht von Gott sind.
Auch in den alten Überlieferungen sind Hinweise, welche die Geistlichen sehen und hören. Wir flehen zu Gott – gesegnet und verherrlicht sei Er –, Er möge dir, o Shaykh, helfen, dich fest an das zu halten, was vom Himmel der Gaben Gottes, des Herrn der Welten, herabgesandt wurde. Die Geistlichen müssen sich unbedingt mit Seiner Majestät dem Sháh verbinden und sich an das halten, was für den Schutz, die Sicherheit, die Wohlfahrt und das Gedeihen der Menschen Gewähr bietet. Ein gerechter König erfreut sich näheren Zugangs zu Gott als sonst ein Mensch. Dies bezeugt Er, der in Seinem Größten Gefängnis spricht. Bei Gott! Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Einen, dem Unvergleichlichen, dem Allmächtigen, dem Allwissenden, dem Allweisen.
Würdest du um Gottes willen, und sei es auch nur für eine Stunde, über das nachdenken, was sich früher und neuerdings ereignet hat, du würdest dich hinwegkehren von allem, was du besitzest, hin zu den Dingen, die Gott zugehören, und du würdest zu einem Werkzeug für die Erhöhung Seines Wortes werden. Ist jemals seit der Erschaffung der Welt bis auf den heutigen Tag eine Ausstrahlung oder eine Offenbarung vom Tagesanbruch des Willens Gottes ausgegangen, die von den Geschlechtern auf Erden angenommen, deren Geheiß von ihnen anerkannt wurde? Wo findet man einen solchen Glauben und wie ist sein Name? Vom Siegel der Propheten (Muḥammad) – mögen alle außer Ihm selbst ein Opfer für Ihn sein – über den Geist Gottes (Jesus) bis zurück auf die Erste Manifestation haben alle zur Zeit Ihres Auftretens schweres Leid erduldet. Die einen hielt man für besessen, die anderen für Betrüger, und Sie wurden auf solche Weise behandelt, dass die Feder sich schämt, es zu schildern. Bei Gott! Es kam über Sie, was alle erschaffenen Dinge seufzen ließ, und doch sind die Menschen zum größten Teil in offenkundige Unwissenheit versunken! Wir beten zu Gott, Er möge ihnen helfen, zu Ihm zurückzukehren und Reue vor dem Tor Seiner Gnade zu üben. Mächtig ist Er über alle Dinge.
In diesem Augenblick erhebt sich laut die Stimme der Erhabensten Feder und spricht zu Mir: »Ermahne den Shaykh, wie Du einen Deiner Äste (Söhne) ermahnt hast, auf dass der Hauch Deiner Worte ihn anziehe und Gott, dem Herrn der Welten, näherbringe.«
»Sei freigebig im Glück und dankbar im Unglück.
Sei des Vertrauens deines Nächsten wert und schaue hellen und freundlichen Auges auf ihn.
Sei ein Schatz dem Armen, ein Mahner dem Reichen, eine Antwort auf den Schrei des Bedrückten und halte dein Versprechen heilig.
Sei gerecht in deinem Urteil und behutsam in deiner Rede.
Sei zu keinem Menschen unbillig, sondern erweise allen Sanftmut.
Sei wie eine Lampe für die, so im Dunkeln gehn, eine Freude den Betrübten, ein Meer für die Dürstenden, ein schützender Port für die Bedrängten, Stütze und Verteidiger für das Opfer der Unterdrückung.
Lass Sauberkeit und Redlichkeit all dein Handeln auszeichnen.
Sei eine Heimat dem Fremdling, ein Balsam dem Leidenden, dem Flüchtling ein starker Turm.
Sei dem Blinden Auge und ein Licht der Rechtleitung für den Fuß des Irrenden.
Sei ein Schmuck für das Antlitz der Wahrheit, eine Krone für die Stirn der Treue, ein Pfeiler für den Tempel der Redlichkeit, der Lebenshauch dem Körper der Menschheit, ein Banner für die Heerscharen der Gerechtigkeit, ein Himmelslicht am Horizont der Tugend, Tau für den Urgrund des Menschenherzens, eine Arche auf dem Meer der Erkenntnis, eine Sonne am Himmel der Gnade, ein Stein im Diadem der Weisheit, ein strahlendes Licht am Firmament deiner Zeitgenossen, eine Frucht am Baume der Demut.
Dich vor der Glut der Eifersucht und vor der Kälte des Hasses zu schützen, darum bitten Wir Gott.
Er, wahrlich, ist nahe, bereit zur Antwort.« Dies hat Meine Zunge zu einem Meiner Äste (Söhne) gesprochen, und Wir tun es denen unter Unseren Geliebten kund, die ihre eitlen Einbildungen von sich geworfen haben und sich fest an das halten, was ihnen vorgeschrieben ist an dem Tage, da der Morgenstern der Gewissheit am Horizont des Willens Gottes, des Herrn der Welten, erschien.
Dies ist der Tag, an dem der Vogel des Wortes im Namen seines Herrn, des Gottes der Barmherzigkeit, sein Lied auf den Zweigen singt.
Gesegnet ist der Mensch, der auf den Schwingen der Sehnsucht Gott, dem Herrn am Tag des Gerichts, entgegenschwebt.
Der eine wahre Gott weiß wohl und die ganze Schar Seiner Vertrauten bezeugt, dass dieser Unterdrückte zu allen Zeiten schlimmen Gefahren gegenüberstand.
Aber ohne die Leiden, die Mir auf dem Pfade Gottes zustießen, hätte das Leben für Mich nichts an Süße gehabt, und Mein Dasein wäre Mir nutzlos gewesen.
Wer mit Urteilskraft begabt ist und sein Auge auf den Erhabensten Anblick richtet, für den ist es kein Geheimnis, dass Ich die meisten Tage Meines Lebens wie ein Sklave unter einem Schwert saß, das an einem Faden hing und von dem Ich nicht wusste, ob es nicht früher oder später herabfallen würde.
Dennoch und trotz alledem statten Wir Gott, dem Herrn der Welten, Unseren Dank ab.
Die Zunge Meines Herzens spricht Tag und Nacht dieses Gebet:
»Ruhm sei Dir, o mein Gott!
Wäre es nicht durch die Leiden auf Deinem Pfad, wie könnten die, welche Dich wirklich lieben, erkannt werden?
Und wäre es nicht durch die Prüfungen, die aus Liebe zu Dir erduldet werden, wie anders könnte die Stufe derer, die sich nach Dir sehnen, kundwerden?
Deine Macht ist mein Zeuge!
Tränen sind die Gefährten all derer, die Dich verehren, Seufzer sind der Trost jener, die Dich suchen, und die Teile ihrer gebrochenen Herzen sind die Speise solcher, die zu Dir eilen.
Wie süß schmeckt mir die Bitternis des Todes auf Deinem Pfade, und wie kostbar schätze ich die Pfeile Deiner Feinde, wenn sie bei der Erhöhung Deines Wortes auf mich treffen!
Lass mich in Deiner Sache kosten, o mein Gott und mein Meister, was immer Du wünschst, und sende in Deiner Liebe alles auf mich hernieder, was Du verordnet hast.
Bei Deiner Herrlichkeit!
Ich wünsche nur, was Du wünschst, und schätze nur, was Du schätzest.
In Dich setze ich allezeit mein ganzes Vertrauen und meine Zuversicht.
Du bist wahrlich der Allbesitzende, der Höchste.
Ich flehe Dich an, o mein Gott, lass dieser Offenbarung Helfer erstehen, die Deines Namens und Deiner höchsten Macht würdig sind, auf dass sie Deiner unter Deinen Geschöpfen gedenken; errichte das Banner Deines Sieges in Deinem Land und schmücke alle mit Deinen Tugenden und Deinen Geboten.
Es gibt keinen Gott außer Dir, dem Helfer in Gefahr, dem Selbstbestehenden.«
Hierauf erhob sich die Stimme des wahren Glaubens; wieder und wieder rief sie laut und sprach: »O Scharen der Erde! Bei Gott! Ich bin der wahre Gottesglaube unter euch. Hütet euch, dass ihr Mich nicht verleugnet. Gott hat Mich geoffenbart mit einem Licht, das alle umfängt, die im Himmel und auf Erden sind. Urteilt gerecht, o Menschen, über Meine Offenbarung, die Verkündigung Meiner Herrlichkeit und den Glanz Meines Lichtes, und gehört nicht zu denen, die Unrecht tun.«
O Shaykh! Dieser Unterdrückte fleht zu Gott – gesegnet und verherrlicht sei Er –, Er möge in dir den erwecken, der die Tür zur Gerechtigkeit öffnet, und möge durch dich Seine Sache unter Seinen Dienern verkünden. Er, wahrlich, ist der Allgewaltige, der Allmächtige, der Allgütige.
O Shaykh! Bitte den einen wahren Gott, Ohren, Augen und Herzen der Menschen zu heiligen und sie vor den Begierden einer verderbten Neigung zu schützen. Denn Bosheit ist eine schlimme Krankheit, die den Menschen der Erkenntnis des Großen Seins beraubt und ihn von den Strahlen der Sonne der Gewissheit abhält. Wir beten und hoffen, dass Gott durch Seine Gnade und Barmherzigkeit dieses mächtige Hindernis entferne. Er, wahrlich, ist der Machtvolle, der Allunterwerfende, der Allmächtige.
In diesem Augenblick erhob sich eine Stimme zur Rechten des Strahlenden Ortes: »Gott! Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Verordner, dem Allweisen! Mache den Shaykh mit dem Rest des Lawḥ-i-Burhán (Tablet des Beweises) bekannt, damit es ihn zum Horizont der Offenbarung seines Herrn, des Gottes der Barmherzigkeit, hinziehe und er sich vielleicht erhebe, Meiner Sache mit deutlichen Zeichen und erhabenen Beweisen zu helfen, und unter den Menschen verkünde, was die Zunge des Zeugnisses gesprochen hat: ›Das Reich ist Gottes, des Herrn der Welten!‹«
»Lies das Kitáb-i-Íqán (das Buch der Gewissheit) und was vom Allbarmherzigen dem König in Paris (Napoleon III.) und seinesgleichen gesandt wurde, auf dass dir bewusst werde, was sich in der Vergangenheit ereignete, und du dich überzeugst, dass Wir keineswegs Unordnung im Land verbreiten wollten, nachdem es wohlgeordnet war. Nur um Gottes willen ermahnen Wir Seine Diener. Wer es wünscht, den lasse sich Gott zuwenden, und wer will, möge sich abkehren. Unser Herr, der Barmherzige, ist wahrlich der Allgenügende, der Allgepriesene. O Schar der Geschlechter auf Erden! Dies ist der Tag, da nichts unter allen Dingen und kein Name unter allen Namen euch nützen kann, es sei denn durch diesen Namen, den Gott zur Manifestation Seiner Sache und zum Tagesanbruch Seiner erhabensten Benennungen gemacht hat für alle, die im Reich der Schöpfung sind. Selig ist der Mensch, der den Duft des Allbarmherzigen wahrgenommen hat und zu denen zählt, die standhaft sind. Weder eure Wissenschaften noch eure Künste, eure Schätze oder euer Ruhm werden euch an diesem Tag etwas nützen. Werft sie alle von euch und richtet euer Angesicht auf das Hocherhabene Wort, durch welches die Schriften, die Bücher und dieses erleuchtete Tablet unzweideutig kundgemacht wurden. Werft weg, o ihr Menschen, was ihr mit der Feder eurer eitlen Vorstellungen und leeren Einbildungen zusammengeschrieben habt. Bei Gott! Die Sonne der Erkenntnis strahlt über dem Horizont der Gewissheit.
O du, der du in die Irre gingst! Wenn dir irgendein Zweifel an Unserer Lebensführung kommt, so wisse, dass Wir bezeugen, was Gott selbst vor der Erschaffung der Himmel und der Erde bezeugte: Es ist kein anderer Gott außer Ihm, dem Allmächtigen, dem Allgütigen. Wir bezeugen, dass Er einzig ist in Seinem Wesen, einzig in Seinen Eigenschaften. Er hat nicht Seinesgleichen im ganzen Weltall noch einen Gefährten in der ganzen Schöpfung. Seine Boten und Seine Bücher hat Er herniedergesandt, damit sie Seinen Geschöpfen den Geraden Pfad weisen.
Ist der Sháh über dein Vorgehen unterrichtet worden, und hat er sich entschieden, die Augen davor zu verschließen? Oder hat ihn die Furcht gepackt vor dem Heulen eines Rudels Wölfe, das dem Pfade Gottes den Rücken kehrte und dir auf deinem Wege nachfolgte, ohne klaren Beweis oder ein Buch? Wir hörten, die Provinzen Persiens seien mit der Zier der Gerechtigkeit geschmückt worden. Als Wir aber genau hinschauten, fanden Wir, dass sie Aufgangsorte der Tyrannei und Tagesanbrüche des Unrechts sind. Wir sehen die Gerechtigkeit in den Klauen der Gewaltherrschaft. Wir flehen Gott an, sie durch die Kraft Seiner Macht und Seiner höchsten Herrschaft zu befreien. Er, wahrlich, ist über allem, was in den Himmeln und auf Erden ist. Keinem ist das Recht gegeben, sich irgend jemandem gegenüber zu beschweren über das, was der Sache Gottes zugestoßen ist. Es geziemt jedem, der sein Angesicht auf den Erhabensten Horizont gerichtet hat, sich beharrlich an das Seil der Geduld zu halten und sein Vertrauen auf Gott zu setzen, den Helfer in Gefahr, den Unbezwungenen. O ihr Geliebten Gottes! Trinkt euch satt aus dem Quell der Weisheit, schwingt euch auf in die Sphären der Weisheit und sprecht mit Weisheit und Beredsamkeit. Dies gebietet euch euer Herr, der Allmächtige, der Allwissende.
O du Achtloser! Baue nicht auf deinen Ruhm und deine Macht. Du gleichst der letzten Spur des Sonnenlichts auf der Bergesspitze. Bald wird sie dahinschwinden, wie es Gott, der Allbesitzende, der Höchste, verordnet hat. Weggenommen ist von dir und deinesgleichen aller Ruhm, und dies ist wahrlich, was von Ihm, bei dem das Mutterbuch ist, verfügt wurde. Wo ist der zu finden, der mit Gott rechtete, und wohin ist der entschwunden, der Seinen Zeichen widersprach und sich von Seiner höchsten Herrschaft abwandte? Wo sind sie, die Seine Erwählten erschlugen und das Blut Seiner Heiligen vergossen? Denke nach, auf dass du vielleicht den Geruch deiner Taten wahrnehmest, o du törichter Zweifler! Deinetwegen klagte der Gesandte (Muḥammad), und die Reine (Fáṭimih) schrie laut auf; alle Länder waren verwüstet, und Dunkel fiel über alle Bereiche. O Schar der Geistlichen! Euretwegen gerieten die Menschen in Schande, das Banner des Islám wurde herabgezerrt und sein mächtiger Thron gestürzt. Immer, wenn ein verständiger Mann sich an das zu halten suchte, was den Islám erhöht hätte, stimmtet ihr euer Geschrei an, was ihn hinderte, sein Ziel zu erreichen, während das Land tief im Verfall befangen blieb.
O Meine Erhabene Feder!
Rufe dir die Schlange (den Imám-Jum‘ih von Iṣfahán) in Erinnerung, deren Grausamkeit alles Erschaffene stöhnen und den Heiligen die Glieder erzittern ließ.
So gebietet dir der Herr aller Namen auf dieser erhabenen Stufe.
Laut schrie die Reine (Fáṭimih) ob deiner Ungerechtigkeit auf, und doch bildest du dir ein, zur Familie des Gesandten Gottes [Muḥammads] zu zählen!
Solches hat dir deine Seele eingeflüstert, o du, der du dich abgewandt hast von Gott, dem Herrn all dessen, was war und was sein wird.
Urteile gerecht, du Schlange!
Für welches Verbrechen erstachst du die Kinder des Gesandten Gottes (den ›König der Märtyrer‹ und den ›Geliebten der Märtyrer‹) und plündertest ihre Habe?
Leugnest du Ihn, der dich erschuf durch Seinen Befehl: ›Sei, und es war‹?
Du hast an den Kindern des Gesandten Gottes gehandelt, wie nicht einmal ‘Ád mit Húd verfuhr, noch Thamúd mit Ṣáliḥ, noch die Juden mit dem Geist Gottes (Jesus), dem Herrn allen Seins.
Leugnest du die Zeichen deines Herrn, vor denen sich, kaum dass sie vom Himmel Seiner Sache herabkamen, alle Bücher der Welt verneigten?
Gehe in dich, damit du deiner Tat bewusst werdest, o du achtloser Verworfener!
Binnen kurzem werden die Winde der Züchtigung über dich kommen, wie sie über andere vor dir gekommen sind.
Warte nur, du, der du Gott, dem Herrn des Sichtbaren und des Unsichtbaren, Gefährten beigesellt hast.
Dies ist der Tag, den Gott durch die Zunge Seines Gesandten angekündigt hat.
Sinne nach, damit du begreifst, was der Allbarmherzige im Qur’án und in diesem klaren Tablet herniedersandte.
Dies ist der Tag, da Er, der Morgen der Offenbarung, mit klaren Zeichen, die keiner zählen kann, erschienen ist.
Dies ist der Tag, da jeder Mensch mit Wahrnehmungskraft den Duft der Brise des Allbarmherzigen in der Welt der Schöpfung entdeckt, da jeder Einsichtsvolle dem Lebenswasser der Gnade seines Herrn, des Königs der Könige, entgegeneilt.
O du Achtloser!
Die Geschichte vom Opfer (Ismá‘íl) hat sich wiederholt, und er, das Opfer, ist zu der Opferstätte geschritten, und er kehrte nicht zurück ob dem, was deine Hand verübte, o du verderbter Hasser!
Hast du dir eingebildet, jenes Martyrium würde dieser Sache Schande bereiten?
Nein, bei Ihm, den Gott zur Schatzkammer Seiner Offenbarung machte, gehörtest du doch zu denen, die begreifen.
Wehe dir, der du Gott Gefährten beigesellt hast, und wehe denen, die dich zum Führer nahmen, ohne ein klares Zeichen oder ein eindeutiges Buch!
Wie zahllos waren die Unterdrücker vor dir, die sich aufmachten, das Licht Gottes zu ersticken, und wie viele der Gottlosen, die mordeten und plünderten, bis die Herzen und Seelen der Menschen über ihre Grausamkeit stöhnten!
Die Sonne der Gerechtigkeit verfinsterte sich, denn die Verkörperung der Tyrannei wurde auf den Thron des Hasses gesetzt, und doch sind die Menschen ohne Verständnis.
O du Narr!
Du hast die Kinder des Gesandten erschlagen und ihre Habe geplündert.
Sprich:
Waren es ihre Besitztümer, die nach deiner Meinung Gott leugneten, oder sie selbst?
Urteile gerecht, o du Unwissender, der du wie durch einen Schleier von Gott getrennt bist.
Du hast dich an die Tyrannei gehalten und die Gerechtigkeit verworfen.
Alles Erschaffene klagt darüber, aber noch immer gehörst du zu den Verstockten.
Du hast die Alten getötet und die Jungen ausgeplündert.
Denkst du, du könntest genießen, was deine Unredlichkeit aufgehäuft hat?
Nein, bei Meinem Selbst!
Also unterrichtet dich Er, der alles weiß.
Bei Gott!
Was du besitzest, soll dir nichts nützen, noch das, was du durch deine Grausamkeit zusammengerafft hast.
Dafür zeugt dein Herr, der Allwissende.
Du hast dich erhoben, das Licht dieses Glaubens auszutreten; binnen kurzem wird dein eigenes Feuer auf Seinen Befehl ausgelöscht werden.
Er, wahrlich, ist der Herr der Stärke und der Macht.
Weder Wandel und Wechsel der Welt noch die Macht der Nationen können Seine Pläne durchkreuzen.
Er tut, was Ihm beliebt, und verordnet, was Er will, durch die Macht Seiner höchsten Herrschaft.
Denke an die Kamelstute:
Obwohl nur ein Tier, hat sie der Allbarmherzige auf eine so hohe Stufe erhoben, dass die Zungen der Erde sie erwähnten und priesen.
Wahrlich, Er ist über allem in den Himmeln und auf Erden.
Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Allmächtigen, dem Großen.
Also haben Wir den Himmel Unseres Tablets mit den Sonnen Unserer Worte geschmückt.
Gesegnet der Mensch, der dazu gelangt und von ihnen erleuchtet wird, und wehe denen, die sich abwenden, Ihn verleugnen und fern von Ihm in der Irre schweifen.
Preis sei Gott, dem Herrn der Welten!«
O Shaykh!
Wir haben es dir ermöglicht, dem Lied der Nachtigall des Paradieses zu lauschen, und deinen Augen haben Wir die Zeichen enthüllt, die Gott durch Sein allbezwingendes Gebot in das Größte Gefängnis herniedersandte; dies taten Wir, damit dein Auge sich erfreue und deine Seele Gewissheit erlange.
Er ist wahrlich der Allgütige, der Freigebige.
Erhebe dich durch die Kraft Seines Zeugnisses, der Sache Gottes, deines Herrn, des Gottes der Barmherzigkeit, zu dienen.
So du furchtsam bist in deinem Glauben, ergreife Mein Tablet und verwahre es am Busen der Zuversicht.
Und wenn du die Stätte der Auferstehung betrittst und Gott dich fragt, durch welchen Beweis du an diese Offenbarung geglaubt hast, dann ziehe das Tablet hervor und sprich:
»Durch dieses heilige, mächtige, unvergleichliche Buch.« Alsdann werden alle ihre Hände zu dir erheben und das Tablet ergreifen; an ihre Augen werden sie es pressen und den Duft der Worte Gottes, des Herrn der Welten, atmen.
Sollte Gott dich peinigen, weil du an Seine Zeichen in dieser Offenbarung glaubst, aus welchem Grund könnte Er dann solche peinigen, die nicht an Muḥammad, den Gesandten Gottes, glaubten, und vor diesem nicht an Jesus, den Sohn Marias, und an Ihn, der mit Gott sprach (Moses), und an Ihn, der der Freund Gottes ist (Abraham), und noch weiter zurück bis zu Jenem, der die Erste Manifestation war, erschaffen durch den Willen deines Herrn, des Machtvollen, des Allumfassenden.
So haben Wir Unsere Verse einem anderen vor dir herniedergesandt; dir rufen Wir sie an diesem Tag ins Gedächtnis, damit du verstehst und zu denen gehörst, die Gewissheit haben.
O du, der du dir die Stimme des Wissens anmaßt!
Diese Sache ist zu deutlich, um verdunkelt, zu offenbar, um verheimlicht zu werden.
Sie strahlt wie die Sonne in der Herrlichkeit des Mittags.
Keiner kann sie leugnen, er sei denn ein Hasser und Zweifler.
Nunmehr geziemt es uns, dass wir uns dem Ersehnten zuwenden und uns an diese erhabensten Worte halten:
»O Gott, mein Gott!
Du hast die Lampe Deiner Sache mit dem Öl der Weisheit entzündet.
Schütze sie vor widrigen Winden.
Die Lampe ist Dein, das Glas ist Dein, und alles in den Himmeln und auf Erden ruht in der Hand Deiner Macht.
Verleihe den Herrschern Gerechtigkeitssinn und den Geistlichen Redlichkeit.
Du bist der Allmächtige, und Du hast durch die Bewegung Deiner Feder Deiner unwiderstehlichen Sache geholfen und Deine Geliebten rechtgeleitet.
Du bist der Herr der Kraft und der König der Macht.
Kein Gott ist außer Dir, dem Starken, dem Unbezwungenen.« Sprich weiter:
»O Gott, mein Gott!
Ich sage Dir Dank, denn Du gabst mir Deinen Versiegelten Wein aus der Hand der Freigebigkeit Deines Namens ›der Selbstbestehende‹ zu trinken.
Ich flehe Dich an, bei den Strahlen des Morgens Deiner Offenbarung, bei der Kraft Deines Erhabensten Wortes und bei der Macht Deiner Hehrsten Feder, deren Bewegung das Wesen alles Erschaffenen in Entzücken versetzte, stehe Seiner Majestät dem Sháh bei, Deine Sache siegreich zu machen, sich dem Horizont Deiner Offenbarung zuzuwenden und sein Angesicht auf das Licht Deines Antlitzes zu richten.
Hilf ihm alsdann, näher zu Dir zu gelangen.
Unterstütze ihn mit den Heerscharen der Himmel und der Erde.
Ich bitte Dich flehentlich, o Du Herr aller Namen und Schöpfer der Himmel, bei dem Licht Deiner Sache und bei dem Feuer des Lotosbaumes Deiner Güte, hilf Seiner Majestät, Deine Sache unter Deinen Geschöpfen kundzumachen.
Öffne sodann vor seinem Angesicht die Tore Deiner Gnade, Deiner Barmherzigkeit und Deiner Gabenfülle.
Durch Dein Wort: ›Sei, und es ist‹ bist Du mächtig zu tun, was Dir gefällt.«
O Shaykh!
Wir haben durch die Kraft Gottes und Seine Macht die Zügel der Herrschaft ergriffen, die nur Er ergreifen kann, der der Mächtige, der Starke ist.
Keiner hatte die Macht, Unheil oder Aufruhr zu stiften.
Nun, da sie aber versäumt haben, diese himmlische Güte, diese Gabenfülle richtig zu schätzen, wurden und werden sie von der Vergeltung, die ihre Taten nach sich ziehen, heimgesucht.
Als die Staatsbeamten sahen, welche geheimen Fortschritte dieses Ausgespannte Seil (der Rechtleitung) machte, haben sie Meine Gegner in jeder Hinsicht angespornt und unterstützt.
In der Großen Stadt ( Konstantinopel) haben sie eine beträchtliche Menschenmenge aufgewiegelt, um diesem Unterdrückten entgegenzutreten.
Es kam so weit, dass die Beamten in jener Stadt Taten verübten, die über die Regierung und das Volk Schande brachten.
Einst kam ein angesehener Siyyid nach Beirut; seine allbekannte Untadeligkeit, seine lobenswerte Lebensführung und sein geschäftlicher Ruf wurden von der Mehrzahl edelgesinnter Menschen hoch geachtet, und er wurde als ein überaus ehrenwerter Kaufmann geschätzt.
In Anbetracht seiner Freundschaft zu diesem Unterdrückten telegraphierte man dem persischen Dolmetscher, der Siyyid habe mit Hilfe seines Dieners eine Summe Geldes und andere Dinge gestohlen und sei nach ‘Akká gegangen.
Man verfolgte dabei die Absicht, diesen Unterdrückten zu entehren.
Und doch liegt es dem Volk dieses Landes ferne, sich durch solche schnöden Schauergeschichten vom geraden Pfad der Rechtschaffenheit und Treue ablenken zu lassen.
Kurz, man greift Mich von allen Seiten an und bestärkt Meine Feinde.
Dieser Unterdrückte jedoch fleht zu dem einen wahren Gott, Er möge jedem gnädig beistehen in dem, was in diesen Tagen schicklich ist.
Tag und Nacht richte Ich Meinen Blick auf diese deutlichen Worte und spreche:
»O Gott, mein Gott!
Ich flehe Dich an, bei der Sonne Deiner Gnade, bei dem Meere Deiner Erkenntnis und bei dem Himmel Deiner Gerechtigkeit, hilf denen, die Dich verleugnen, dass sie bekennen, hilf ihnen, die sich von Dir abwenden, dass sie zurückkehren, und hilf jenen, die Dich lästern, dass sie gerecht und redlich in ihrem Urteil sind.
Stehe ihnen bei, o mein Herr, dass sie zu Dir zurückkehren und vor dem Tore Deiner Gnade Reue üben.
Mächtig bist Du zu tun, was Du willst, und in Deiner Hand liegen die Zügel der Herrschaft über alles, was in den Himmeln und auf Erden ist.
Preis sei Gott, dem Herrn der Welten.«
Die Zeit ist nahe, da alles enthüllt wird, was in den Herzen und Seelen der Menschen verborgen liegt. Heute ist der Tag, von dem Luqmán zu seinem Sohne sprach, der Tag, den der Herr der Herrlichkeit ankündete, den Er Ihm, Seinem Freunde ( Muḥammad), durch die folgenden Worte bekanntgab – verherrlicht sei Er: »O mein Sohn! Wahrlich, Gott bringt alles ans Licht, und wäre es auch nur so schwer wie ein Senfkorn und läge verborgen in einem Felsen oder in den Himmeln oder in der Erde; denn Gott ist sinnreich und kennt alles«. An diesem Tag wird aller Augentrug, alles, was der Menschen Brust verbirgt, kundgemacht und vor dem Throne Seiner Offenbarung bloßgelegt. Nichts, was es auch sei, entgeht Seiner Kenntnis. Er hört und sieht, und Er ist wahrlich der Allhörende, der Allsehende. Wie seltsam ist es doch, dass die Menschen nicht zwischen dem Vertrauenswürdigen und dem Trügerischen unterscheiden!
Wollte doch Seine Majestät der Sháh von Persien – möge Gott seine Herrschaft erhalten – die Konsuln der geehrten persischen Regierung befragen, die in diesem Land waren, damit er über Taten und Wandel dieses Unterdrückten unterrichtet würde. Kurz, man hat viele, wie zum Beispiel den Akhtar, aufgestachelt und befleißigt sich, Verleumdungen auszustreuen. Es ist klar und deutlich, dass man immer mit den Schwertern des Hasses und den Speeren der Feindschaft denjenigen umringt, von welchem man weiß, dass er ein Ausgestoßener unter den Menschen ist und von einem Land ins andere verbannt wurde. Dies ist nicht das erstemal, dass solches Unrecht verübt wurde, nicht der erste Kelch, der zu Boden geschmettert, der erste Schleier, der auf dem Pfade Gottes, des Herrn der Welten, entzweigerissen wurde. Aber dieser Unterdrückte blieb still und ruhig in dem Größten Gefängnis und befasste sich mit Seinen eigenen Angelegenheiten, völlig losgelöst von allem außer Gott. Das Unrecht wurde so schwer, dass die Federn der Welt nicht die Kraft haben, es aufzuzeichnen.
In diesem Zusammenhang ist es notwendig, die folgende Begebenheit zu erwähnen, damit sich die Menschen fest an das Seil der Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit halten mögen. Ḥájí Shaykh Muḥammad-‘Alí – auf ihm sei die Herrlichkeit Gottes, des Immerwährenden – war ein hochangesehener Kaufmann, wohlbekannt bei den meisten Einwohnern der Großen Stadt (Konstantinopel).
Als vor kurzem die persische Botschaft in Konstantinopel insgeheim Unheil stiftete, bemerkte man, dass diese gläubige, aufrichtige Seele große Pein litt.
Schließlich warf er sich eines Nachts ins Meer, wurde jedoch von einigen Vorübergehenden gerettet.
Seine Tat wurde überall beredet, und verschiedene Leute legten sie auf unterschiedliche Weise aus.
Wenig später begab er sich des Abends in eine Moschee, verweilte dort, wie der Wächter jener Stätte berichtete, die ganze Nacht und verrichtete bis zum frühen Morgen, inbrünstig und mit Tränen in den Augen, seine Gebete und Bitten.
Als der Wächter bemerkte, dass er mit seiner Andacht plötzlich aufhörte, ging er zu ihm hin und fand, dass er bereits den Geist aufgegeben hatte.
Eine leere Flasche lag ihm zur Seite und zeigte an, dass er sich vergiftet hatte.
Kurz, der Wächter war sehr erschrocken und überbrachte den Leuten die Nachricht.
Man fand heraus, dass er zwei Testamente hinterlassen hatte.
Im ersten anerkannte und bezeugte er die Einheit Gottes, dass Gottes erhabenes Sein weder Gefährten noch Seinesgleichen habe und dass Sein Wesen hoch über allem Lobpreis, aller Verherrlichung und Beschreibung stehe.
Auch legte er Zeugnis ab für die Offenbarung der Propheten und der Heiligen und anerkannte, was in den Büchern Gottes, des Herrn aller Menschen, niedergelegt ist.
Auf einem anderen Blatt, worauf er ein Gebet aufgezeichnet hatte, schrieb er zum Schluss die Worte:
»Dieser Diener und die Geliebten Gottes sind bestürzt.
Einerseits hat die Feder des Höchsten allen Menschen verboten, sich in Aufruhr, Streit und Kampf einzulassen, und andererseits hat diese selbe Feder die erhabenen Worte herniedergesandt: ›So jemand in der Gegenwart der Manifestation bei einer Seele böse Absicht entdeckt, darf er sich ihr nicht widersetzen, sondern muss sie Gott überlassen.‹ In Anbetracht dessen, dass einesteils jener bindende Befehl klar und fest begründet ist und auf der anderen Seite Verleumdungen geäußert wurden, so schwer, dass es über Menschenkraft geht, sie zu ertragen, hat dieser Diener beschlossen, die schlimmste Sünde zu begehen.
Ich wende mich flehentlich zum Meer der Güte Gottes, zum Himmel Seiner Barmherzigkeit und hoffe, dass Er mit der Feder Seiner Gnade und Gunst die Missetaten dieses Dieners austilgt.
Sind meine Übertretungen auch mannigfach und meine Übeltaten unzählig, so klammere ich mich doch beharrlich an das Seil Seiner Gaben und an den Saum Seiner Großmut.
Gott ist Zeuge, und die Seiner Schwelle nahe sind, wissen es wohl, dass dieser Diener es nicht ertragen konnte, die Schauermärchen anzuhören, die von den Verrätern verbreitet wurden.
Deshalb habe ich diese Tat begangen.
Wenn Er mich züchtigt, gebührt Ihm wahrlich Preis für das, was Er tut, und wenn Er mir vergibt, soll Sein Geheiß befolgt werden.«
Sinne nun nach, o Shaykh, über den Einfluss des Wortes Gottes, auf dass du dich von der linken Hand eitler Einbildungen zur Rechten der Gewissheit wendest. In der Sache Gottes ist dieser Unterdrückte niemals heuchlerisch gegen irgend jemanden vorgegangen; laut habe Ich das Wort Gottes vor dem Angesicht Seiner Geschöpfe verkündet. Wer es wünscht, den lasse sich diesem Wort zuwenden, und wer es wünscht, der möge sich abkehren. Wenn aber dies geleugnet wird, was so klar, so offenbar, so unzweifelhaft ist, was kann dann in den Augen einsichtsvoller Menschen noch annehmbar und glaubenswert erscheinen? Wir flehen zu Gott – gepriesen und verherrlicht sei Er –, dem Vorgenannten (Ḥájí Shaykh Muḥammad-‘Alí) zu vergeben und seine üblen Taten in gute zu verwandeln. Er, wahrlich, ist der Allmächtige, der Allmachtvolle, der Allgütige.
Es sind solche Dinge in dieser Offenbarung erschienen, dass es weder für die Größen der Wissenschaft und Gelehrsamkeit noch für die Offenbarungen der Gerechtigkeit und Billigkeit eine andere Möglichkeit gibt, als sie anzuerkennen. Deine Pflicht ist es an diesem Tage, dich mit himmlischer Macht zu erheben und mit der Kraft des Wissens bei den Völkern der Welt alle Zweifel zu zerstreuen, auf dass alle Menschen geheiligt werden, ihre Schritte zum Größten Meere lenken und sich fest an das halten, was Gottes Absicht ist.
Jeder, der sich von Mir wendet, hält sich an seine eigenen eitlen Worte und erhebt damit Einwände gegen Ihn, der die Wahrheit ist.
Gnädiger Gott!
Die Hinweise, die die Heiligen und Erwählten auf Gottheit und Göttlichkeit machten, sind als Gründe der Leugnung und Verwerfung ins Feld geführt worden.
Der Imám Ṣádiq sagte:
»Dienstbarkeit ist etwas, dessen Wesen Gottesbewusstsein ist.« Der Gebieter der Gläubigen (Imám ‘Alí) antwortete einem Araber, der ihn über die Seele befragte, wie folgt:
»Das dritte ist die Seele, welche göttlich und himmlisch ist.
Sie ist göttliche Wirkkraft, eine Wesenheit, einfach und selbstbestehend.« Und weiter sagt er – Friede sei mit ihm:
»Daher ist sie das erhabenste Wesen Gottes, der Baum der Glückseligkeit, der Lotosbaum, über den hinaus keiner gehen kann, der Garten des Friedens.« Der Imám Ṣádiq sprach:
»Wenn sich unser Qá’im erhebt, wird die Erde im Lichte ihres Herrn erstrahlen.« Auch wird Abí-‘Abdi’lláh – Friede sei mit ihm – eine längere Überlieferung zugeschrieben, in der sich folgende erhabenen Worte finden:
»Darauf wird Er, der Allbezwingende – gepriesen und verherrlicht sei Er – von den Wolken herabsteigen mit den Engeln.« Und im machtvollen Qur’án:
»Was könnten solche Menschen anderes erwarten, als dass Gott herniederkommen werde zu ihnen, überschattet von Wolken?« Und in der Überlieferung des Mufaḍḍal steht:
»Der Qá’im wird sich mit dem Rücken gegen das Allerheiligste lehnen und wird die Hand ausstrecken, und siehe, sie wird schneeweiß, aber unverletzt sein.
Und Er wird sprechen: ›Dies ist die Hand Gottes, die rechte Hand Gottes, die von Gott kommt, auf Befehl Gottes!‹« Wie man diese Überlieferungen auch auslegt, in gleicher Weise möge man auslegen, was die Erhabenste Feder niedergeschrieben hat.
Der Gebieter der Gläubigen ( Imám ‘Alí) sagte:
»Ich bin Er, der weder mit Namen genannt noch beschrieben werden kann.« Und weiter sprach Er:
»Nach außen hin bin Ich ein Imám; inwendig bin Ich der Unerschaute, der Unerkennbare.« Abú-Ja‘far-i-Ṭúsí sprach:
»Ich sagte zu Abí-‘Abdi’lláh: ›Du bist der Weg, der im Buche Gottes erwähnt ist, und du bist die Gottessteuer, und du bist die Pilgerfahrt.‹ Er antwortete: ›O Mensch!
Wir sind der Weg, der im Buche Gottes erwähnt ist, und Wir sind die Gottessteuer, und Wir sind die Fasten, und Wir sind die Pilgerfahrt, und Wir sind der Heilige Monat, und Wir sind die Heilige Stadt, und Wir sind die Ka‘bah Gottes, und Wir sind die Qiblih Gottes, und Wir sind das Angesicht Gottes.‹« Jábir berichtet, dass Abú-Ja‘far – Friede sei mit ihm – folgendes zu ihm gesprochen habe:
»O Jábir!
Gib acht auf den Bayán (Auslegung) und auf die Ma‘ání (Bedeutungen).« Er – Friede sei mit ihm – fügte hinzu:
»Was den Bayán anbelangt, so besteht er darin, dass du Gott – verherrlicht sei Er – anerkennst als den Einen, der nicht Seinesgleichen hat, dass du Ihn anbetest und dich weigerst, Ihm Gefährten beizugesellen.
Was die Ma‘ání angeht, so sind Wir ihr Inhalt, ihre Lende, ihre Hand, ihre Zunge, ihre Ursache, ihr Befehl, ihre Erkenntnis und ihr Recht.
Wenn Wir Uns etwas wünschen, ist es Gott, der es wünscht, und Er begehrt, was Wir begehren.« Auch der Gebieter der Gläubigen ( Imám ‘Alí) – Friede sei mit ihm – sagte:
»Wie kann ich einen Herrn anbeten, den ich nicht gesehen habe?« Und in anderem Zusammenhang sprach er:
»Ich nehme nichts wahr, es sei denn, ich nehme Gott zuvor, Gott hernach oder Gott zusammen damit wahr.«
O Shaykh! Denke nach über die Dinge, die angeführt wurden, auf dass du den versiegelten Wein trinkst durch die Kraft des Namens Dessen, der der Selbstbestehende ist, und du das erlangst, was keiner begreifen kann. Gürte die Lenden des Bemühens und wende dich dem Erhabensten Königreich zu, auf dass du den Hauch der Offenbarung und Eingebung, wie er auf Mich herniederkommt, begreifst und ebenfalls dazu gelangst. Wahrlich, Ich sage: Die Sache Gottes hatte nie, noch hat sie heute, etwas Ebenbürtiges. Zerreiße die Schleier eitler Einbildungen. Er wird dich wahrlich bestärken und unterstützen, als ein Zeichen Seiner Gnade. Er ist in Wahrheit der Starke, der Allbezwingende, der Allmächtige. Dulde nicht, dass du leer ausgehst, solange es noch Zeit ist und der gesegnete Lotosbaum seine Stimme noch laut unter den Menschen hören lässt. Setze dein Vertrauen in Gott, stelle Ihm deine Geschäfte anheim; alsdann betrete dieses Größte Gefängnis, auf dass du hörst, was noch kein Ohr gehört, und schaust, was noch kein Auge je erblickt hat. Gibt es nach einer solchen Darlegung noch Raum für Zweifel? Nein, bei Gott, der über Seiner Sache steht! Wahrlich, Ich sage: An diesem Tage finden die gesegneten Worte »Er aber ist der Gesandte Gottes und das Siegel der Propheten« ihre Erfüllung in dem Vers: »Der Tag, da die Menschheit vor dem Herrn der Welten stehen wird«. Statte Gott für eine solch große Gunst deinen Dank ab.
O Shaykh! Der Hauch der Offenbarung lässt sich mit keinem anderen Odem verwechseln. Jetzt steht der Lotosbaum, über den hinaus keiner gehen kann, vor deinen Augen, beladen mit ungezählten Früchten; besudle dich nicht mit eitlen Einbildungen, wie es die Menschen vergangener Zeiten taten. Diese Worte verkünden das wahre Wesen des Gottesglaubens. Er ist für alle Dinge Zeuge. Um die Wahrheit Seiner Offenbarung darzutun, war und ist Er niemals auf irgend jemanden angewiesen. Wohl an die hundert Bände strahlender Verse und deutlicher Worte sind schon vom Himmel des Willens Dessen herabgesandt worden, der der Offenbarer der Zeichen ist, und sie sind allen zugänglich. Es ist an dir, dich dem Letzten Ziel zuzuwenden, dem Höchsten Ende, dem Hehrsten Gipfel, auf dass du hörst und schaust, was von Gott, dem Herrn der Welten, verkündet wurde.
Sinne eine Weile nach über die Verse von der Göttlichen Gegenwart, die Er, der Herr im Königreich der Namen, im Qur’án herniedersandte, damit du vielleicht den Geraden Pfad erkennst und zum Mittel der Führung für Seine Geschöpfe wirst.
Ein Mann wie du muss sich an diesem Tage erheben, Unserer Sache zu dienen.
Die Erniedrigung dieses Unterdrückten wie auch dein Ruhm werden beide vergehen.
Strebe danach, eine Tat zu vollbringen, deren Duft niemals von der Erde verweht.
Über die Göttliche Gegenwart ist herabgesandt worden, was kein Leugner jemals zu verwerfen oder zu widerlegen imstande war oder ist.
Er – gepriesen und verherrlicht sei Er – spricht:
»Es ist Gott, der die Himmel ohne Pfeiler, die du sehen kannst, errichtet hat; dann bestieg Er Seinen Thron und auferlegte Sonne und Mond Gesetze:
Beide wandern zu ihrem bestimmten Ziel.
Er ordnet alle Dinge.
Er macht Seine Zeichen deutlich, damit du festen Glauben hast an die Gegenwart deines Herrn.« Er spricht auch:
»Zu dem, der in die Gegenwart Gottes zu gelangen hofft, wird die festgesetzte Zeit Gottes sicherlich kommen.
Er ist der Hörende, der Wissende.« Und weiter sagt Er – verherrlicht sei Er:
»Was jene angeht, die nicht an die Zeichen Gottes oder daran glauben, dass sie je in Seine Gegenwart gelangen – sie werden an Meiner Barmherzigkeit verzweifeln, und schlimme Züchtigung harrt ihrer.« Desgleichen spricht Er:
»Und sie sagen: ›Wie denn?
Wenn wir in der Erde verborgen lagen, sollen wir da neu erschaffen werden?‹ Wahrhaftig, sie leugnen, dass sie in die Gegenwart ihres Herrn gelangen werden.« Und weiter sagt Er:
»In der Tat, sie bezweifeln die Gegenwart ihres Herrn.
Er, wahrlich, ist über allen Dingen.« Und weiter spricht Er:
»Wahrlich, die hoffen, nicht in Unsere Gegenwart zu gelangen, die in diesem Erdenleben Genüge finden und dabei bleiben, die Unserer Zeichen nicht achten – ihr Aufenthalt ist das Feuer, zur Vergeltung für ihre Taten!« Und ferner spricht Er:
»Aber wenn ihnen Unsere deutlichen Zeichen kundgetan werden, sagen sie, die nicht erwarten, in Unsere Gegenwart zu gelangen: ›Bringe einen Qur’án, der anders ist als dieser hier, oder ändere ihn ab.‹ Sprich:
Es ist nicht an Mir, ihn zu ändern, wie es Mir Meine eigene Seele eingibt.
Ich befolge nur, was Mir geoffenbart ist.
Wahrlich, Ich fürchte, so Ich Mich gegen Meinen Herrn auflehne, die Strafe eines großen Tages.« Und gleicherweise sagt Er:
»Dann gaben Wir das Buch an Moses – vollständig für Ihn, damit Er recht handle, ein Entscheid für alle Fälle, eine Führung, eine Barmherzigkeit, auf dass sie an die Gegenwart ihres Herrn glauben.« Desgleichen sagt Er:
»Das sind jene, die nicht an die Zeichen des Herrn oder daran glauben, dass sie in Seine Gegenwart gelangen werden.
Eitel sind darum ihre Werke, und kein Gewicht werden Wir ihnen am Tage der Auferstehung zumessen.
Die Hölle wird ihr Lohn sein, denn sie waren Ungläubige und taten Meine Zeichen und Meine Gesandten verächtlich ab.« Fernerhin sagt Er:
»Ist dir die Geschichte von Moses bekannt?
Wie Er ein Feuer sah und zu Seiner Familie sagte: ›Wartet hier, denn Ich sehe ein Feuer; vielleicht kann Ich euch davon bringen, oder Ich treffe bei dem Feuer einen Führer.‹ Und als Er hinkam, wurde Er angerufen: ›O Moses!
Wahrlich, Ich bin Dein Herr; ziehe deshalb Deine Schuhe aus, denn Du bist in dem heiligen Tal von Towa.
Und Ich habe Dich auserwählt; höre denn, was verkündet werden soll.
Wahrlich, Ich bin Gott.
Es gibt keinen Gott außer Mir.
Deshalb bete Mich an.‹« Und weiter sagt Er:
»Haben sie nicht bei sich bedacht, dass Gott die Himmel und die Erde und alles, was dazwischen ist, nur für ein bedeutsames Ziel und eine festgesetzte Frist erschaffen hat?
Aber in Wirklichkeit glauben die meisten Menschen nicht, dass sie in die Gegenwart ihres Herrn gelangen werden.« Desgleichen spricht Er:
»Wie!
Denken sie denn nicht daran, dass sie wieder auferstehen werden zum Großen Tag, dem Tag, da die ganze Menschheit vor dem Herrn der Welten stehen wird?« Ebenso sagt Er:
»Vormals gaben Wir Moses das Buch.
Hege keinen Zweifel, dass Er in Unsere Gegenwart gelangt ist.« Und Er spricht:
»Ja!
Aber wenn die Erde zermalmt wird mit Krachen, Krachen, und dein Herr kommen wird und die Engel, Reihe um Reihe.« Und desgleichen sagt Er:
»Gern würden sie das Licht Gottes mit dem Mund ausblasen!
Aber wenn es auch die Ungläubigen hassen, Gott wird Sein Licht vollenden.« Und weiter spricht Er:
»Und als Moses die Zeit erfüllt hatte und mit Seiner Familie reiste, sah Er ein Feuer am Bergeshang.
Er sagte zu Seiner Familie: ›Wartet, denn Ich sehe ein Feuer.
Vielleicht kann Ich euch von dort Kunde bringen, oder einen Teil davon, euch zu wärmen.‹ Und als Er hinkam, rief Ihn eine Stimme aus dem Busch an, von der rechten Seite des Tales am geheiligten Ort: ›O Moses, Ich bin wahrlich Gott, der Herr der Welten!‹«
In allen Heiligen Büchern ist die Verheißung der Göttlichen Gegenwart deutlich aufgezeichnet. Mit dieser Gegenwart ist die Gegenwart Dessen gemeint, der der Tagesanbruch der Zeichen ist, der Dämmerungsort der klaren Beweise, die Manifestation der Herrlichen Namen, die Quelle der Eigenschaften des wahren Gottes – gepriesen sei Seine Herrlichkeit. Gott in Seinem Wesen und Seinem Urselbst ist allezeit unsichtbar, unerreichbar und unerforschlich. Unter Gegenwart ist deshalb die Gegenwart Dessen zu verstehen, der Sein Statthalter unter den Menschen ist. Überdies hatte und hat Er niemals Gefährten oder Seinesgleichen. Denn hätte Er sie, wie könnte dann dargetan werden, dass das Sein Gottes erhaben und Sein Wesen geheiligt sind über jeden Vergleich, jede Ähnlichkeit? Kurz gesagt, im Kitáb-i-Íqán (Buch der Gewissheit) ist über die Gegenwart und die Offenbarung Gottes verkündet worden, was dem redlich Gesinnten genügt. Wir flehen zu Ihm – gepriesen sei Er –, einem jeden beizustehen, das Wesen der Wahrhaftigkeit zu verkörpern und Ihm nahezukommen. Er ist wahrlich der Herr der Kraft und Macht. Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Allhörenden, dem Herrn des Wortes, dem Allmächtigen, dem Allgepriesenen.
O du, der du für deine Gelehrsamkeit bekannt bist! Gebiete den Menschen zu tun, was lobenswert ist, und gehöre nicht zu den Zaudernden. Beobachte mit scharfem Auge. Die Sonne der Wahrheit scheint in Strahlenfülle vom Horizont der Gefängnisstadt ‘Akká, auf Geheiß des Herrn im Königreich des Wortes, des Herrn im Himmel der Erkenntnis. Alles Leugnen hat sie nicht verdunkeln können, und zehntausend Heere, in Schlachtreihen gegen sie aufgestellt, waren ohnmächtig, sie am Scheinen zu hindern. Du kannst dich nicht länger entschuldigen. Entweder musst du sie erkennen, oder – Gott bewahre – dich aufmachen und alle Propheten verleugnen!
Sinne nach, o Shaykh, über die Shí‘iten. Wie groß ist die Zahl der Luftschlösser, die sie mit den Händen eitler Vorstellungen und leerer Einbildungen errichteten, und wie zahlreich die Städte, die sie so bauten! Schließlich wurden diese leeren Einbildungen in Kugeln geschmolzen und auf Ihn, den Prinzen der Welt, geschossen. Nicht eine Seele unter den Führern dieser Sekte anerkannte Ihn am Tage Seiner Offenbarung! Sooft von Seinem gesegneten Namen die Rede war, pflegten sie alle zu sagen: »Möge Gott die Freude beschleunigen, die Sein Kommen bringen wird!« Wie man gesehen hat, riefen sie jedoch am Tage der Offenbarung jener Sonne der Wahrheit: »Möge Gott Seine Pein beschleunigen!« Ihn, das Wesen des Seins und den Herrn des Sichtbaren wie des Unsichtbaren, setzten sie ab, und sie begingen, was das Tablet weinen und die Feder stöhnen machte, was den Aufrichtigen Schreie erpresste und die Tränen der Begünstigten strömen ließ.
Überlege gut, o Shaykh, und sei redlich in dem, was du sagst. Die Anhänger des Shaykhs von Aḥsá (Shaykh Aḥmad) haben mit der Hilfe Gottes begriffen, was dem Verständnis anderer verschleiert war und wovon diese ausgeschlossen blieben. Kurz, in jedem Zeitalter, in jedem Jahrhundert haben sich in den Tagen der Manifestation jener Tagesanbrüche der Offenbarung, jener Aufgangsorte der Eingebung, jener Schatzkammern göttlicher Erkenntnis Streitigkeiten erhoben, die von lügenhaften und gottlosen Seelen verursacht wurden. Es ist nicht statthaft, sich hierüber zu verbreiten. Du selbst bist besser bekannt und vertraut mit den eitlen Vorstellungen der Abergläubischen und den leeren Einbildungen der Zweifler.
An diesem Tage fordert dieser Unterdrückte dich auf, dich und die anderen Geistlichen, die vom Kelch der Erkenntnis Gottes getrunken haben und von den strahlenden Worten des Tagesgestirns der Gerechtigkeit erleuchtet sind, eine Person zu bestimmen, ohne dass jemand davon weiß, ihn in diese Gegend zu entsenden und es ihm zu ermöglichen, eine zeitlang auf der Insel Zypern zu weilen und mit Mírzá Yaḥyá zusammenzutreffen; vielleicht wird jene Person dann über die Grundlagen dieses Glaubens und die Quelle der göttlichen Gesetze und Gebote ins Bild gesetzt.
Wolltest du eine Weile nachdenken, du würdest die Weisheit, Macht und höchste Herrschaft Gottes – gepriesen sei Seine Herrlichkeit – bezeugen. Einige wenige, die nichts von dieser Sache wissen und nicht mit Uns zusammengekommen sind, haben sich in solcher Weise geäußert, dass alle Dinge und solche Seelen, die in Gewissheit leben, die Gott wohlgefällig waren und sind, den Betrug jener Achtlosen [Mírzá Yaḥyá und seine Anhänger] bezeugen. Wolltest du dich nunmehr bemühen, dann würde die Wahrheit dieser Sache vor der Menschheit offengelegt, und das Volk wäre von diesem schrecklichen, drückenden Dunkel befreit. Wer außer Bahá kann so vor dem Angesicht der Menschen sprechen, und wer außer Ihm hat die Macht zu verkünden, was Ihm von Gott, dem Herrn der Heerscharen, befohlen ward?
Jener Achtlose hat sich nun gar an den Brauch des Rawḍih-Khání (die traditionelle Wehklage um den Imám Ḥusayn) geklammert. Ich schwöre bei Gott, er ist in deutlichem Irrtum. Denn es ist der Glaube dieses Volkes, dass sich während der Offenbarung des Qá’im die Imáme – möge der Friede Gottes mit ihnen sein – aus ihren Grabmälern erheben. Dies ist die Wahrheit, und es gibt keinen Zweifel darüber. Wir flehen zu Gott, Er möge den Abergläubischen ein wenig von den Lebenswassern der Gewissheit zuteilen, die aus dem Brunnquell der Erhabensten Feder strömen, damit alle erlangen, was ihnen in diesen Tagen geziemt.
O Shaykh! Umgeben von Drangsal, befasst sich dieser Unterdrückte mit der Niederschrift dieser Worte. Auf allen Seiten sind die Flammen der Bedrückung und der Tyrannei zu sehen. Es erreichten Uns einerseits Nachrichten, dass Unsere Geliebten im Lande Ṭá (Ṭihrán) gefangengesetzt wurden, und dies, obwohl Sonne und Mond, Land und Meer bezeugen, dass diese Menschen den Schmuck der Treue tragen, dass sie sich an nichts hielten und halten werden als an das, was die Gewähr für die Erhöhung der Regierung, die Aufrechterhaltung der Ordnung in der Nation und die Ruhe des Volkes bietet.
O Shaykh! Immer wieder haben Wir erklärt, dass Wir eine Reihe von Jahren Seiner Majestät dem Sháh Unsere Hilfe angedeihen ließen. Jahrelang hat sich in Persien kein widriger Zwischenfall ereignet. Die Zügel der Aufruhrstifter in den verschiedenen Sekten blieben fest in der Hand der Macht. Keiner hat seine Schranken überschritten. Bei Gott! Diese Menschen waren nie geneigt, Unheil zu stiften, und sind es auch heute nicht. Ihr Herz ist mit dem Licht der Gottesfurcht erleuchtet und mit dem Schmuck Seiner Liebe geziert. Ihr Bestreben war und ist die Besserung der Welt. Ihre Absicht ist, Streitigkeiten zu beseitigen und die Flamme des Hasses und der Feindschaft zu ersticken, auf dass die ganze Erde schließlich als ein Land betrachtet wird.
Auf der anderen Seite suchen die Beamten der persischen Gesandtschaft in der Großen Stadt (Konstantinopel) mit aller Kraft und unablässig, diese Unterdrückten hier zu vernichten.
Sie wünschen das eine, und Gott wünscht ein anderes.
Betrachte nun, was über die Vertrauten Gottes in jedem Land gekommen ist.
Einmal wurden sie des Raubes und Diebstahls bezichtigt, ein andermal in einer Weise verleumdet, die ohnegleichen in dieser Welt ist.
Gib du redlich Antwort:
Was können die Ergebnisse und Folgen in fremden Ländern sein, wenn die persische Gesandtschaft gegen eigene Untertanen die Anklage des Diebstahls erhebt?
Wenn sich dieser Unterdrückte schämte, war es nicht ob der Erniedrigung, die es diesem Diener einbrachte, sondern ob der Schande, dass die Gesandten anderer Länder erfuhren, wie unfähig und verständnislos verschiedene hohe Beamte der persischen Gesandtschaft sind.
»Schleuderst du deine Verleumdungen in das Angesicht Derer, die der eine wahre Gott zu Hütern der Schätze Seines siebten Himmels gemacht hat?« Kurz, anstatt zu versuchen, durch Ihn, der diese erhabene Stufe einnimmt, den höchsten Rang zu erlangen und Seinen Rat einzuholen, geben sie sich die äußerste Mühe und tun ihr Möglichstes, um Sein Licht auszulöschen.
Allerdings war, wie berichtet wird, Seine Exzellenz, der Gesandte Mu‘ínu’l-Mulk, Mírzá Muḥsin Khán – möge Gott ihm beistehen –, zu jener Zeit von Konstantinopel abwesend.
Solches geschah, weil man glaubte, Seine Majestät der Sháh von Persien – möge der Allbarmherzige ihm helfen – sei erzürnt über jene, die das Heiligtum der Weisheit erreichten und umkreisten.
Gott weiß und bezeugt, dass sich dieser Unterdrückte allezeit fest an das gehalten hat, was der Regierung und dem Volke zum Ruhm gereicht.
Gott, wahrlich, genügt als Zeuge.
Das Volk Bahás beschreibend, hat die Erhabenste Feder folgende Worte herniedergesandt: »Wahrlich, dies sind Menschen, welche, wenn sie in Städte von reinem Gold kommen, derer nicht achten; und wenn sie der schönsten und anmutigsten aller Frauen begegnen, wenden sie sich ab.« Solches wurde durch die Erhabenste Feder für das Volk Bahás von seiten des Ratgebers, des Allwissenden herabgesandt. Und in den letzten Absätzen des Tablets an Seine Majestät den Kaiser von Paris (Napoleon III.) sind diese erhabenen Worte geoffenbart: »Frohlockst du über die Schätze, die du besitzest, wo du doch weißt, dass sie vergehen werden? Freust du dich darüber, dass du eine Spanne Erde beherrschst, während die ganze Welt in den Augen des Volkes Bahás so viel wert ist wie das Schwarze im Auge einer toten Ameise? Überlasse dies denen, die ihre Lust dareingesetzt haben, und wende dich Ihm, der Sehnsucht der Welt, zu.«
Gott allein – gepriesen sei Seine Herrlichkeit – weiß um die Dinge, die über diesen Unterdrückten gekommen sind. Jeder Tag bringt Uns einen neuen Bericht über Gerüchte, die gegen Uns in der Gesandtschaft in Konstantinopel umlaufen. Gnädiger Gott! Das einzige Ziel ihrer Machenschaften ist, diesen Diener vollends zu vernichten. Sie vergessen jedoch, dass Erniedrigung auf dem Pfade Gottes Mein wahrer Ruhm ist. In den Zeitungen stand: »Was die Betrügereien einiger Verbannter in ‘Akká und ihre Ausschreitungen gegen verschiedene Leute angeht, usw. …« Den Verkörperungen der Gerechtigkeit und den Dämmerungsorten der Redlichkeit sind Meine Absicht und Mein Ziel klar und offenkundig. Kurz, man machte sich auf, Mir mannigfache Drangsal zuzufügen, und behandelte Mich ungerecht und grausam. Bei Gott! Nicht gegen die erhabenste Wohnstatt möchte dieser Unterdrückte dieses Exil eintauschen. In den Augen der Einsichtsvollen ist alles, was dem Menschen auf dem Pfade Gottes widerfährt, offenbarer Ruhm und höchster Gewinn. Früher schon sagten Wir: »Ruhm sei Dir, o mein Gott! Wäre es nicht durch die Leiden auf Deinem Pfad, wie könnten die, welche Dich wirklich lieben, erkannt werden? Und wäre es nicht durch die Prüfungen, die aus Liebe zu Dir erduldet werden, wie anders könnte die Stufe derer, die sich nach Dir sehnen, kund werden?«
Solche Erniedrigung fügte man Uns zu, dass man jeden Tag neue Verleumdungen verbreitete. Dieser Unterdrückte jedoch hält sich an die Ihm geziemende Geduld. Wollte doch Seine Majestät der Sháh einen Bericht darüber anfordern, was Uns in Konstantinopel zustieß, damit er mit dem wirklichen Sachverhalt vertraut werde. O Sháh! Ich beschwöre dich bei deinem Herrn, dem Gott der Barmherzigkeit, prüfe diese Angelegenheit mit unparteiischem Auge. Ist denn kein aufrechter Mensch zu finden, der an diesem Tage nach der Richtschnur dessen, was Gott in Seinem Buch herniedergesandt hat, urteilt? Wo ist der Redliche, der unparteiisch abwägt, was gegen Uns verübt wurde, ohne klares Zeichen oder Beweis?
O Shaykh! Denke über das Verhalten der Menschen nach. In den Städten der Erkenntnis und der Weisheit sind die Bewohner tief bestürzt; sie fragen sich, wie es kommt, dass sich die Shí‘iten, welche sich selbst als die gelehrtesten, redlichsten und frömmsten Menschen auf Erden betrachteten, an diesem Tage von Seiner Offenbarung abwenden und eine nie erlebte Grausamkeit bezeigen. Es ist deine Pflicht, dir dies eine Weile zu überlegen. Wie viele Geistliche sind seit Anbeginn jener Sekte bis auf den heutigen Tag aufgetreten, von denen keiner die wahre Natur dieser Offenbarung erkannt hat. Was kann der Grund für diese Widerspenstigkeit sein? Wollten Wir es sagen, es würde ihnen die Glieder zerreißen. Sie müssen unbedingt darüber nachdenken, tausendmal tausend Jahre lang darüber nachdenken, damit sie vielleicht ein paar Tropfen vom Weltmeer der Erkenntnis erlangen und entdecken, was sie an diesem Tage nicht beachten.
Ich wandelte im Lande Ṭá (Ṭihrán) – dem Aufgangsort der Zeichen deines Herrn; siehe, da hörte Ich das Klagelied der Kanzeln und ihr Bittgebet zu Gott – gepriesen und verherrlicht sei Er. Laut schrien sie und sprachen: »O Gott der Welt und Herr der Völker! Du siehst unseren Zustand und was die Grausamkeit Deiner Diener über uns brachte. Du hast uns erschaffen und geoffenbart zu Deiner Verherrlichung, Deinem Lobpreis. Nun hörst Du, was die Verstockten in Deinen Tagen über uns verkünden. Bei Deiner Macht! Unsere Seelen schmelzen dahin und unsere Glieder erzittern. Wehe, wehe! Hättest Du uns doch nie erschaffen und geoffenbart!«
Diese Worte verzehren die Herzen derer, die sich nahen Zugangs zu Gott erfreuen, und laut erhebt sich die Klage jener, die Ihm ergeben sind. Immer wieder haben Wir um Gottes willen die hochgestellten Geistlichen ermahnt und sie zum Erhabensten Horizont geladen, auf dass sie in den Tagen Seiner Offenbarung vom Meer der Worte Dessen, der die Sehnsucht der Welt ist, ihr Teil erhielten und nicht völlig leer ausgingen.
In den meisten Unserer Tablets wurde diese bedeutsamste Ermahnung vom Himmel Seiner allumfassenden Barmherzigkeit herniedergesandt. Wir sprachen: »O Schar der Herrscher und der Geistlichen! Neigt euer Ohr der Stimme, die vom Horizont ‘Akkás ruft. Wahrlich, sie hilft euch, den rechten Weg zu gehen; sie bringt euch näher zu Ihm und lenkt eure Schritte zu der Stufe, die Gott zum Tagesanbruch Seiner Offenbarung und zum Dämmerungsort Seines Strahlenglanzes gemacht hat. O ihr Völker der Welt! Er, der Größte Name, ist von dem altehrwürdigen König gekommen und hat den Menschen diese Offenbarung verkündet, die in Seiner Erkenntnis, in der Schatzkammer Seines Gewahrsams, verborgen und behütet war und die von der Erhabensten Feder im Buche Gottes, des Herrn der Herren, niedergelegt wurde. O Volk von shín (Shíráz)! Habt ihr Meine Güte und Meine Barmherzigkeit vergessen, die alles Erschaffene überragen und die von Gott, der den Menschen die Nacken beugt, ausgingen?«
Im Kitáb-i-Aqdas (dem Heiligsten Buch) ist folgendes geoffenbart:
»Sprich:
O Führer der Religion!
Wägt nicht das Buch Gottes nach den Maßstäben und Wissenschaften, die bei euch im Schwange sind; denn das Buch selbst ist die untrügliche Waage, die unter den Menschen aufgestellt wurde.
Auf dieser vollkommenen Waage muss alles gewogen werden, was den Völkern und Geschlechtern eigen ist, während die Skala ihres Gewichts nach ihrem eigenen Richtmaß geprüft werden muss – wenn ihr es nur wüsstet.
Bitter weint das Auge Meiner Güte über euch, weil ihr versäumt habt, Ihn zu erkennen, nach dem ihr Tag und Nacht, am Morgen wie am Abend, gerufen habt.
O Volk, schreite mit schneeweißem Gesicht und mit strahlendem Herzen voran zu dem seligen, blutroten Ort, wo der Baum, über den hinaus keiner gehen kann, ruft: ›Wahrlich, es gibt keinen Gott außer Mir, dem allmächtigen Beschützer, dem Selbstbestehenden!‹ O ihr Religionsführer in Persien!
Wer von Euch kommt Mir an geistiger Schau und Scharfblick gleich?
Wer kann es wagen zu behaupten, er sei Meinesgleichen an Wortgewalt und Weisheit?
Nein, bei Meinem Herrn, dem Allbarmherzigen!
Alle auf Erden werden vergehen; und dies ist das Antlitz eures Herrn, des Allmächtigen, des Vielgeliebten.
Wir haben bestimmt, o Menschen, dass das höchste und letzte Ziel aller Bildung die Erkenntnis Dessen ist, der den Gegenstand alles Wissens bildet; und nun seht, wie ihr eurer Gelehrsamkeit gestattet habt, dass sie euch wie durch einen Schleier trennt von Ihm, dem Tagesanbruch dieses Lichtes, durch welchen alles Verborgene offenbar wurde.
Sprich:
Dies ist wahrlich der Himmel, in dem das Mutterbuch verwahrt ist – könntet ihr es doch begreifen.
Er ließ den Felsen rufen und den Brennenden Busch eine Stimme auf dem Berge über dem Heiligen Land erheben und verkünden: ›Das Reich ist Gottes, des unumschränkten Herrn aller, des Allmächtigen, des Liebenden!‹ Wir haben keine Schule besucht noch eine eurer Abhandlungen gelesen.
Neigt euer Ohr den Worten dieses Ungelehrten, mit denen Er euch vor Gott, den Immerbestehenden, ruft.
Besser ist dies für euch als alle Schätze der Erde – könntet ihr es doch begreifen.
Wer auslegt, was vom Himmel der Offenbarung herniedergesandt ward, und dessen klaren Sinn ändert, der gehört wahrlich zu denen, die das erhabene Wort Gottes verdrehen, und zu den Verlorenen im Deutlichen Buche.«
Darauf hörten Wir das Seufzen des wahren Glaubens und sprachen zu ihm: »Warum, o wahrer Glaube, höre Ich dich zur Mitternacht aufschreien und des Tags seufzen und bei Sonnenaufgang klagen?« Er gab zur Antwort: »O Fürst der Welt, der Du im Größten Namen geoffenbart bist! Die Achtlosen haben Deine weiße Kamelstute gelähmt und Deine Rote Arche scheitern lassen. Sie wollten Dein Licht löschen und das Antlitz Deiner Sache verhüllen. Deshalb erhob sich meine Klage und die aller erschaffenen Dinge; und doch ahnen es die Menschen zum größten Teil nicht.« Der wahre Glaube hält sich an diesem Tage fest an den Saum Unserer Großmut und kreist um Unsere Person.
O Shaykh! Tritt in Meine Gegenwart, auf dass du schaust, was das Auge des Weltalls noch niemals schaute, und hörst, was das Ohr der ganzen Schöpfung noch nie vernahm, und du dich vom Kot eitler Einbildungen befreist und dein Angesicht auf die Erhabenste Stufe richtest, von der dieser Unterdrückte mit lauter Stimme ruft: »Das Reich ist Gottes, des Allmächtigen, des Allgepriesenen!« Wir hegen die Hoffnung, dass durch dein Bemühen die Schwingen der Menschen von allem Schmutz der Selbstsucht und Begierde geläutert und würdig werden, sich in die Lüfte der Liebe Gottes zu erheben. Mit Kot beschmutzte Flügel können sich niemals erheben. Dies bezeugen die Vertreter der Gerechtigkeit und Redlichkeit, und doch befinden sich die Menschen in offenbarem Zweifel.
O Shaykh! Widerspruch ist von allen Seiten gegen Uns laut geworden – solcher Widerspruch, dass Unsere Feder um Verzeihung fleht, ihn aufzuzeichnen. Dennoch haben Wir in Unserer großen Barmherzigkeit dem Verständnis der Menschen gemäß darauf geantwortet, auf dass sie vom Feuer des Leugnens und der Verneinung befreit und mit dem Lichte der Bestätigung und der Annahme erleuchtet würden. Redlichkeit ist selten zu finden, und Gerechtigkeit hat aufgehört zu bestehen.
Neben anderen wurden als Antwort an gewisse Personen folgende klare Verse vom Reich der Göttlichen Erkenntnis herniedergesandt:
»O du, der du deine Augen auf die Strahlen Meines Antlitzes gerichtet hast!
Eitle Einbildungen umgeben die Bewohner der Erde und hindern sie, sich dem Horizont der Gewissheit, seiner Klarheit, seinen Offenbarungen und seinem Lichte zuzuwenden.
Leere Vorstellungen halten sie von Ihm, dem Selbstbestehenden, ab.
Sie sprechen, wie es ihnen ihre Launen eingeben, und haben kein Verständnis.
Unter ihnen sind jene, die sagen: ›Sind die Verse geoffenbart worden?‹ Sprich: ›Ja, beim Herrn der Himmel!‹ ›Ist die Stunde gekommen?‹ ›Nein, sie ist sogar schon vorüber, bei Ihm, dem Offenbarer klarer Zeichen!
Wahrlich, die Unvermeidliche ist gekommen, und Er, der Wahre, ist mit Zeugnis und Beweis erschienen.
Das Land liegt offen, und die Menschheit ist in Furcht und Schrecken.
Die Erde bebte, und die Geschlechter wehklagten aus Furcht vor Gott, dem Herrn der Kraft, dem Allbezwingenden.‹ Sprich: ›Betäubend laut erschallte die Posaune, und der Tag ist Gottes, des Einen, des Unbeschränkten.‹ ›Ist die Katastrophe eingetreten?‹ Sprich: ›Ja, bei dem Herrn der Herren!‹ ›Ist die Auferstehung gekommen?‹ ›Nein, mehr noch:
Er, der Selbstbestehende, ist mit dem Königreich Seiner Zeichen erschienen.‹ ›Siehst du die Menschen niedergestürzt?‹ ›Ja, bei meinem Herrn, dem Erhabenen, dem Höchsten!‹ ›Sind die Baumstämme entwurzelt worden?‹ ›Ja, mehr noch:
Selbst die Berge wurden durch Ihn, den Herrn der Eigenschaften, zu Staub zermahlen!‹ Sie sagen: ›Wo ist das Paradies und wo die Hölle?‹ Sprich: ›Das eine ist die Vereinigung mit Mir, das andere dein eigenes Selbst, o du, der du Gott Gefährten zugesellst und zweifelst.‹ Sie sagen: ›Wir sehen die Waage nicht.‹ Sprich: ›Freilich, bei meinem Herrn, dem Gott der Barmherzigkeit.
Keiner kann sie sehen außer den Einsichtsvollen.‹ ›Sind die Sterne vom Himmel gefallen?‹ Sprich: ›Ja, als Er, der Selbstbestehende, im Land des Geheimnisses (Adrianopel) wohnte.
Habt acht, ihr Einsichtigen!‹ Alle Zeichen erschienen, als Wir die Hand der Macht vom Busen der Majestät und Herrschaft hervorzogen.
Wahrlich, der Rufer hat gerufen, als die verheißene Zeit gekommen war, und sie, die den Strahlenglanz des Sinai erkannten, sanken ohnmächtig hin in der Wüste des Zauderns vor der furchtgebietenden Majestät deines Herrn, des Herrn der Schöpfung.
Die Posaune fragt: ›Wurde das Horn geblasen?‹ Sprich: ›Ja, bei dem König der Offenbarung!
Es geschah, als Er den Thron Seines Namens »der Allgütige« bestieg.‹ Die Finsternis wurde vom Morgenlicht der Barmherzigkeit deines Herrn, des Quells allen Lichtes, vertrieben.
Der Odem des Allbarmherzigen wehte, und die Seelen wurden in den Gräbern ihrer Körper erquickt.
So wurde der Ratschluss von Gott, dem Mächtigen, dem Wohltätigen, erfüllt.
Die Irregegangenen fragen: ›Wann wurden die Himmel gespalten?‹ Sprich: ›Während ihr in den Gräbern der Achtlosigkeit und des Irrtums lagt.‹ Einer der Achtlosen reibt sich die Augen und schaut zur Rechten und zur Linken.
Sprich: ›Verblendet bist du.
Keine Zuflucht bleibt dir, wohin du fliehen könntest.‹ Auch ist einer unter ihnen, der sagt: ›Sind die Menschen versammelt worden?‹ Sprich: ›Ja, bei Meinem Herrn, während du in der Wiege eitler Vorstellungen lagst.‹ Und ein anderer unter ihnen sagt: ›Ist das Buch durch die Macht des wahren Glaubens herniedergesandt worden?‹ Sprich: ›Der wahre Glaube selbst ist darüber in Staunen versetzt.
Fürchtet euch, o ihr Menschen mit verstehendem Herzen!‹ Und noch einer von ihnen sagt: ›Bin ich blind mit den anderen versammelt worden?‹ Sprich: ›Ja, bei Ihm, der auf den Wolken reitet!‹ Das Paradies ist mit mystischen Rosen geschmückt, und die Hölle lodert auf durch das Feuer der Gottlosen.
Sprich: ›Das Licht ist am Horizont der Offenbarung erschienen, und die ganze Erde wurde beim Kommen des Herrn am Tage des Bundes erleuchtet.‹ Die Zweifler sind zugrunde gegangen, aber gut bestellt ist es um den, der sich – vom Lichte der Überzeugung geführt – zum Dämmerungsort der Gewissheit wandte.
Gesegnet bist du, der du deinen Blick auf Mich richtest, um dieses Tablets willen, das für dich herniedergesandt wurde – ein Tablet, das den Seelen der Menschen Aufschwung gibt.
Präge es deinem Gedächtnis ein und trage es vor.
Bei Meinem Leben!
Es ist ein Tor zur Gnade deines Herrn.
Wohl dem, der es am Abend und am Morgen liest.
Wahrlich, Wir hörten, wie du diese Sache priesest, durch die der Berg des Wissens zermalmt wurde und die Füße der Menschen strauchelten.
Meine Herrlichkeit sei mit dir und allen, die sich dem Allmächtigen, dem Gabenreichen zugewandt haben.
Das Tablet ist nun beendet, aber das Thema ist noch nicht erschöpft.
Sei geduldig, denn dein Herr ist der Geduldige.«
Dies sind Verse, die Wir früher, kurz nach Unserer Ankunft in der Gefängnisstadt ‘Akká, offenbarten, und Wir senden sie dir, damit du weißt, was die lügnerischen Zungen gewisser Menschen sprachen, als Unsere Sache zu ihnen kam mit Macht und Herrschaft. Die Grundlagen eitler Vorstellungen sind erzittert, und der Himmel leerer Einbildungen wurde gespalten; dennoch sind die Menschen im Zweifel und hadern mit Ihm. Sie leugneten das Zeugnis Gottes und Seinen Beweis, als Er vom Himmel der Macht mit dem Königreich Seiner Zeichen kam. Sie verwarfen, was ihnen im Buche befohlen wurde, und verübten, was ihnen verboten ward. Abgewandt haben sie sich von ihrem Gott und sind ihren Begierden gefolgt. Sie sind wahrlich vom Wege abgekommen und in die Irre gegangen. Sie lesen die Verse und leugnen sie. Sie schauen die klaren Zeichen und kehren sich ab. In der Tat, sie sind in seltsamen Zweifeln verfangen.
Wir ermahnten Unsere Geliebten zur Gottesfurcht, die der Urquell aller guten Taten und Sitten ist. In der Stadt Bahás ist die Gottesfurcht die Führerin der Heerscharen der Gerechtigkeit. Glücklich der Mensch, der unter den Schatten ihres leuchtenden Banners tritt und sich fest daran hält. Er, wahrlich, zählt zu den Gefährten der Roten Arche, von der im Qayyúmu’l-Asmá’ die Rede ist.
Sprich: O Volk Gottes! Schmücke deine Tempel mit der Zier der Vertrauenswürdigkeit und Frömmigkeit. Alsdann hilf deinem Herrn mit den Heerscharen guter Taten und edler Eigenschaften. In Meinen Büchern, Schriften, Sendschreiben und Tablets haben Wir euch Streit und Zwist verboten, und dabei wünschten Wir nichts als eure Erhöhung und euren Fortschritt. Dies bezeugen der Himmel und seine Sterne, die Sonne und ihr Glanz, die Bäume und ihre Blätter, die Meere und ihre Wogen, die Erde und ihre Schätze. Wir bitten Gott, Seinen Geliebten beizustehen und sie in dem zu stärken, was ihrer auf dieser glückseligen, dieser mächtigen und wunderbaren Stufe würdig ist.
Des weiteren sagten Wir in einem anderen Tablet: »O du, der du deinen Blick auf Mein Antlitz richtest! Ermahne die Menschen zur Gottesfurcht. Bei Gott! Die Gottesfurcht ist die Befehlshaberin über die Streitmacht deines Herrn. Ihre Truppen sind edle Charaktereigenschaften und gute Taten. Sie hat durch alle Jahrhunderte und Zeitalter die Städte der Menschenherzen erobert und die Banner der Überlegenheit und des Sieges hoch über allen anderen Bannern gehisst.«
»Wir wollen dich nun an die Vertrauenswürdigkeit und an die Stelle erinnern, die sie vor Gott, deinem Herrn und dem Herrn des Mächtigen Thrones, einnimmt. Eines Tages begaben Wir Uns auf Unsere grüne Insel [Garten Riḍván]. Als Wir sie betraten, sahen Wir fließende Bäche und Bäume in voller Pracht, zwischen deren Blättern die Sonne spielte. Unser Gesicht nach rechts wendend, sahen Wir, was die Feder nicht zu beschreiben vermag; sie kann nicht kundtun, was das Auge des Herrn der Menschheit an diesem Ort wahrnahm, welcher der heiligste, hehrste, gesegnetste und erhabenste Ort ist. Wir wandten Uns darauf zur Linken. Dort sahen Wir eines der herrlichen Wesen des Erhabensten Paradieses auf einer Säule reinen Lichtes stehen und mit lauter Stimme rufen: ›O ihr Bewohner der Erde und des Himmels! Schaut auf Meine Schönheit, Mein Leuchten, Meine Erscheinung, Meinen Glanz! Bei Gott, dem Wahrhaftigen! Ich bin die Vertrauenswürdigkeit, ihre Verkörperung und ihre Schönheit. Ich will jeden belohnen, der sich an Mich hält, Meinen Rang und Meine Stufe erkennt und sich fest an den Saum Meines Gewandes klammert. Ich bin der edelste Schmuck für das Volk Bahás und der Mantel des Ruhmes für alle im Reiche der Schöpfung. Ich bin das erhabenste Werkzeug für die Wohlfahrt der Welt und der Horizont der Sicherheit für alles Leben.‹ Damit sandten Wir dir hernieder, was die Menschen näher zum Herrn der Schöpfung ziehen wird.«
Dieser Unterdrückte hat zu allen Zeiten die Völker der Welt zu dem gerufen, was sie erhöht und Gott näher bringt. Was vom Erhabensten Horizont ausstrahlt, lässt keinem Menschen Raum für Wankelmut, Zurückweisung oder Absage. Die Eigensinnigen aber haben es versäumt, ihren Nutzen daraus zu ziehen; dies wird ihren Verlust nur mehren.
O Shaykh! Die Geistlichen haben die Pflicht, sich mit Seiner Majestät dem Sháh – möge Gott ihm beistehen – zu vereinen und sich an das zu halten, was Regierung und Volk in ihrer Stufe erhöht. Das Volk Bahás ist unablässig bemüht, die Seelen der Menschen zu erleuchten und deren Verfassung wieder zu Ehren zu bringen. Dies bezeugt, was die Erhabenste Feder in diesem leuchtenden Tablet herniedersandte. Wie oft schon waren die Dinge so einfach und leicht zu verwirklichen, und doch waren die meisten achtlos und nur darauf aus, ihre Zeit zu vergeuden.
In Konstantinopel besuchte eines Tages Kamál Páshá diesen Unterdrückten. Unsere Unterredung drehte sich darum, was dem Menschen nützlich wäre. Er sagte, er habe mehrere Sprachen gelernt. Wir erwiderten: »Du hast dein Leben vergeudet. Es geziemt dir und den anderen Beamten der Regierung, eine Versammlung einzuberufen und eine unter den verschiedenen Sprachen sowie eine der bestehenden Schriftarten auszuwählen oder aber eine neue Sprache und eine neue Schrift zu schaffen, die man die Kinder in den Schulen der ganzen Welt lehrt. Auf diese Weise würden sie nur zwei Sprachen lernen, ihre Muttersprache und diejenige, in der sich alle Völker der Welt verständigen. Wenn die Menschen dies fest im Auge behielten, würde die ganze Erde schließlich als ein Land betrachtet werden, und das Volk wäre entlastet und befreit von der Notwendigkeit, verschiedene Sprachen zu lehren und zu lernen.« Solange Kamál Páshá in Unserer Gegenwart weilte, stimmte er zu; er bekundete sogar große Freude und volle Zufriedenheit. Wir sagten ihm, er solle diese Angelegenheit den Beamten und Ministern der Regierung vorlegen, damit sie in all den verschiedenen Ländern bewerkstelligt würde. Aber sooft er Uns später noch besuchte, kam er doch nie mehr auf diesen Gegenstand zu sprechen, obgleich doch das, was Wir vorschlugen, zur Einigkeit und Einheit der Völker dieser Welt beiträgt.
Wir hoffen sehr, dass die persische Regierung diesen Gedanken aufnimmt und ausführt. Vor kurzem sind eine neue Sprache und eine neue Schrift erfunden worden. Wenn du wünschst, werden Wir sie dir mitteilen. Unsere Absicht ist, dass sich alle Menschen an das halten, was unnötige Mühe und Anstrengung vermindert, damit sie ihre Tage in geziemender Weise verbringen und zu Ende führen. Gott ist wahrlich der Helfer, der Unterrichtete, der Verordner, der Allwissende.
So Gott will, wird Persien so weit kommen, dass es sich mit Tugenden schmückt, deren es bisher beraubt war. Sprich: »O Sháh! Bemühe dich, auf dass die Völker der Welt vom Strahlenglanz der Sonne deiner Gerechtigkeit erleuchtet werden. Die Augen dieses Unterdrückten sind nur auf Vertrauenswürdigkeit, Wahrhaftigkeit, Reinheit und alles, was den Menschen nützt, gerichtet.« Sieh Ihn nicht als einen Verräter an. Verherrlicht seist Du, o mein Gott, mein Meister, meine Stütze! Stehe Du Seiner Majestät dem Sháh bei, Deine Gesetze und Deine Gebote auszuführen und Deine Gerechtigkeit unter Deinen Dienern zu vertreten. Du bist wahrlich der Großmütige, der Herr überströmender Gnade, der Allmächtige, der Allgewaltige. Die Sache Gottes ist als ein Zeichen Seiner Gnade erschienen. Glücklich ist, wer danach handelt; glücklich ist, wer versteht; glücklich ist der Mensch, der sich an die Wahrheit hält, losgelöst von allem, was in den Himmeln und auf Erden ist.
O Shaykh! Suche nach der Küste des Größten Meeres und besteige sodann die Rote Arche, die Gott im Qayyúmu’l-Asmá’ für das Volk Bahás verordnet hat. Wahrlich, sie fährt über Land und Meer. Wer sie betritt, ist errettet, und wer sich von ihr wendet, geht zugrunde. Wenn du sie gefunden hast und besteigst, richte dein Angesicht auf die Ka‘bah Gottes, des Helfers in Gefahr, des Selbstbestehenden, und sprich: »O mein Gott! Ich flehe zu Dir bei Deinem herrlichsten Lichte, und alle Deine Lichter sind wahrlich herrlich.« Alsdann werden sich die Tore des Königreichs weit vor deinem Angesicht auftun, und du wirst sehen, was zuvor kein Auge schaute, und hören, was noch kein Ohr vernommen hat. Dieser Unterdrückte ermahnt dich, wie Er dich schon zuvor ermahnte, und Er hatte nie einen anderen Wunsch für dich, als dass du auf dem Meer der Einheit Gottes, des Herrn der Welten, fährst. Dies ist der Tag, an dem alle erschaffenen Dinge laut rufend den Menschen diese Offenbarung verkünden, durch die erschienen ist, was in der Erkenntnis Gottes, des Mächtigen, des Allgepriesenen, bewahrt und verborgen war.
O Shaykh!
Du hast gehört, welch süße Weisen die Tauben des Wortes auf den Zweigen des Lotosbaumes der Erkenntnis gurren.
Lausche nun auf den Gesang, den die Vögel der Weisheit im Erhabensten Paradies anstimmten.
Sie werden dich wahrlich mit bisher nie erahnten Dingen vertraut machen.
Höre, was die Zunge der Macht und Kraft gesprochen hat in den Büchern Gottes, des Verlangens jedes verstehenden Herzens.
In diesem Augenblick erhebt sich eine Stimme aus dem Lotosbaum im Erhabensten Paradiese, über den hinaus keiner schreiten kann, und gebietet Mir, dir zu sagen, was in den Büchern und Tablets herniedergesandt wurde und was Mein Vorläufer sprach, der Sein Leben für diese Große Verkündung, diesen Geraden Pfad opferte.
Er sagte – und Er spricht die Wahrheit:
»Ich habe zu Seiner Erwähnung diese edelsteingleichen Worte niedergeschrieben: ›Keine Andeutung von Mir kann Ihn andeuten, noch kann dies irgend etwas, was im Bayán steht.‹« Und weiter sagt Er – gepriesen und verherrlicht sei Er – über diese mächtigste Offenbarung, diese Große Verkündung:
»Gepriesen und verherrlicht ist Er über die Macht jedes anderen außer Ihm selbst, Ihn zu offenbaren, und über die Beschreibung durch irgendeines Seiner Geschöpfe.
Ich selbst bin nur der erste Diener, der an Ihn und Seine Zeichen glaubt und am süßen Duft Seiner Worte von den Paradiesfrüchten Seines Wissens teilhat.
Ja, bei Seiner Herrlichkeit!
Er ist die Wahrheit.
Es gibt keinen anderen Gott außer Ihm.
Alle sind auf Seinen Befehl hin auferstanden.« Dies sind die Worte, die die Taube der Wahrheit auf den Zweigen des Göttlichen Lotosbaumes gurrte.
Wohl steht es um den, der ihrer Stimme lauschte und vom Meer göttlicher Äußerung, das in jedem dieser Worte verborgen liegt, trank.
Ein andermal rief die Stimme des Bayán laut von den höchsten Zweigen.
Er sagte – gesegnet und verherrlicht sei Er:
»Im Jahre neun werdet ihr zu allem Guten gelangen.« Und wieder bei anderer Gelegenheit:
»Im Jahre neun werdet ihr in die Gegenwart Gottes gelangen.« Diese Weisen der Vögel in den Städten des Wissens stimmen mit dem überein, was der Allbarmherzige im Qur’án herniedersandte.
Gesegnet sind die Einsichtsvollen, gesegnet die, welche zu diesem Ziel gelangen.
O Shaykh!
Ich schwöre bei Gott!
Der Strom der Barmherzigkeit fließt, das Meer des Wortes wogt und die Sonne der Offenbarung strahlt in ihrem Glanze.
Sprich die erhabenen Worte, die Mein Vorläufer, der Erste Punkt, geoffenbart hat, mit reinem Herzen, geweiteter Brust und wahrheitsliebender Zunge.
Er sagte – verherrlicht sei Seine Rede – zu dem ehrwürdigen ‘Aẓím:
»Dies ist wahrlich, was Wir dir verheißen haben, bevor Wir noch deinen Ruf beantworteten.
Warte, bis von der Zeit des Bayán neun verflossen sind.
Alsdann rufe aus: ›Gesegnet sei Gott hierfür, der erhabenste der Schöpfer!‹ Sprich:
Dies ist wahrlich eine Verkündung, die niemand außer Gott begreift.
Ihr aber werdet an jenem Tage nichts bemerken.« Im Jahre neun erhob sich diese Größte Offenbarung und erstrahlte hell am Horizont des Willens Gottes.
Niemand kann es leugnen außer dem Achtlosen und Zweifelnden.
Wir bitten Gott, Seinen Dienern beizustehen, dass sie zu Ihm zurückkehren und um Vergebung flehen für alles, was sie in diesem nichtigen Leben begangen haben.
Er ist wahrlich der Vergebende, der Verzeihende, der Allbarmherzige.
In anderem Zusammenhang spricht Er:
»Ich bin der erste Diener, der an Ihn und Seine Zeichen glaubt.« Gleicherweise sagt Er im Persischen Bayán:
»Er ist wahrlich Der, welcher unter allen Umständen verkündet: ›Ich bin in Wahrheit Gott!‹« – und so fährt Er fort, gesegnet und verherrlicht sei Er.
Was mit Göttlichkeit und Gottheit gemeint ist, wurde früher erklärt.
Wir haben wahrlich die Schleier zerrissen und enthüllt, was die Menschen Gott, der ihnen den Nacken beugt, nahe bringt.
Glücklich der Mensch, der zu Gerechtigkeit und Redlichkeit gelangte durch diese Gnade, die alles in den Himmeln und auf Erden umspannt, wie es Gott, der Herr der Welten, geboten hat.
O Shaykh! Lausche den Weisen des Evangeliums mit dem Ohr der Unparteilichkeit. Er prophezeit – verherrlicht sei Sein Wort – über die kommenden Dinge: »Von dem Tage aber und von der Stunde weiß niemand, auch die Engel nicht im Himmel, auch nicht der Sohn, sondern allein der Vater.«. Mit »Vater« ist in diesem Zusammenhang Gott gemeint – gepriesen sei Seine Herrlichkeit. Er ist der Wahre Erzieher, der Geistige Lehrer.
Joel sagt: »Denn der Tag des Herrn ist groß und überaus schrecklich, und wer kann ihn bestehen?«. Erstens sagt Er in dem erhabenen Wort, das im Evangelium aufgezeichnet ist, dass niemand der Zeit der Offenbarung gewärtig ist außer Gott, dem Allwissenden, der von allen Dingen Kenntnis hat. Zweitens legt Er die Größe dieser Offenbarung dar. Ebenso spricht Er im Qur’án: »Worüber befragen sie einander? Über die Große Verkündung.« Dies ist die Verkündung, über deren Größe in den meisten Büchern aus alter und neuer Zeit gesprochen wird. Dies ist die Verkündung, die die Glieder der Menschen erzittern ließ, ausgenommen jener, die Gott, der Beschützer, der Helfer, der Beistand, verschonen wollte. Die Menschen haben in der Tat mit eigenen Augen gesehen, wie sie selbst und alle Dinge in Verwirrung gestürzt wurden und in ein schlimmes Durcheinander gerieten, außer jenen, die Gott auszunehmen beliebte.
O Shaykh! Groß ist diese Sendung und groß die Verkündung! Denke geduldig und ruhig nach über die leuchtenden Zeichen, die erhabenen Worte und alles, was in diesen Tagen geoffenbart wurde, damit du die Geheimnisse ergründest, die in den Büchern verborgen sind, und dich bemühst, Seine Diener zu führen. Lausche mit deinem geistigen Ohr auf die Stimme Jeremias, der da sagt: »Groß ist jener Tag, und er hat nicht seinesgleichen.«. Würdest du mit dem Auge der Ehrlichkeit schauen, du würdest die Größe dieses Tages wahrnehmen. Neige dein Ohr der Stimme dieses Allwissenden Ratgebers, und lass dich nicht der Barmherzigkeit verlustig gehen, die alles Erschaffene, das Sichtbare wie das Unsichtbare, übertrifft. Höre auf den Gesang Davids. Er spricht: »Wer will mich führen in eine feste Stadt?«. Die »feste Stadt« ist ‘Akká, das den Namen »Größtes Gefängnis« erhielt und eine Festung und mächtige Wälle besitzt.
O Shaykh! Lies, was Jesaja in seinem Buch gesprochen hat. Er sagt: »Steige auf den hohen Berg, o Zion, dass du gute Kunde bringest; erhebe deine Stimme mit Macht, o Jerusalem, dass du gute Kunde bringest. Erhebe sie und fürchte dich nicht; sage den Städten Judas: ›Sehet euren Gott! Sehet, der Herr, euer Gott, wird kommen mit starker Hand, und Sein Arm wird für Ihn herrschen.‹«. An diesem Tag sind alle Zeichen erschienen. Eine große Stadt ist vom Himmel gekommen, und Zion zittert und jubelt vor Freude über die Offenbarung Gottes, denn er hat Gottes Stimme auf allen Seiten gehört. An diesem Tag ist ein neues Evangelium nach Jerusalem gekommen, denn an der Stelle der Sykomore steht die Zeder. Jerusalem ist das Ziel der Pilgerschaft für alle Völker der Welt und wurde heilig genannt, zusammen mit Zion und Palästina; sie sind alle in diesen Bezirken gelegen. Deshalb ist gesagt: »Gesegnet ist der Mensch, der nach ‘Akká wanderte.«
Amos sagt: »Der Herr wird aus Zion brüllen und Seine Stimme aus Jerusalem hören lassen; und die Wohnstätten der Hirten werden trauern, und der Gipfel des Karmel wird verdorren.«. Karmel wurde im Buche Gottes als der Berg Gottes und als Sein Weinberg bezeichnet. Durch die Gnade des Herrn der Offenbarung wurde auf ihm das Zelt der Herrlichkeit errichtet. Glücklich, wer dorthin gelangt; glücklich, wer sein Angesicht ihm zuwendet. Und desgleichen sagt Er: »Unser Gott kommt und schweigt nicht.«.
O Shaykh! Denke nach über diese Worte, die Er, das Verlangen der Welt, an Amos richtete. Er sagt: »Bereite dich, Israel, deinem Herrn zu begegnen; denn siehe, Er ist’s, der die Berge formt und den Wind schafft und dem Menschen zeigt, was dieser im Sinne hat; Er macht die Finsternis am Morgen; Er schreitet einher auf den Höhen der Erde; der Herr, der Gott der Heerscharen, ist Sein Name.«. Er sagt, Er mache die Finsternis am Morgen. Damit ist gemeint: Wenn sich zur Zeit der Offenbarung Dessen, der auf dem Sinai Zwiesprache hielt, irgend jemand als den wahren Morgen betrachten würde, dann würde er durch Gottes Macht und Kraft in Finsternis verwandelt. Er ist wahrlich die falsche Dämmerung, auch wenn er glaubt, er sei die wahre. Wehe ihm und wehe denen, die ihm folgen, ohne ein klares Zeichen von Gott, dem Herrn der Welten.
Jesaja sagt: »Der Herr allein wird erhöhet werden an jenem Tage.«. Über die Größe der Offenbarung sagt Er: »Gehe in den Felsen und verbirg dich im Staube aus Furcht vor dem Herrn und um Seiner herrlichen Majestät willen.«. In anderem Zusammenhang spricht Er: »Die Wüste und die Einöde werden froh sein, und das dürre Land wird jubeln und blühen wie die Rose. Es wird blühen in üppiger Fülle und frohlocken mit Gesang und Freude; denn die Herrlichkeit des Libanon wird ihm gegeben sein, der Glanz des Karmel und des Saron. Sie werden die Herrlichkeit des Herrn sehen und den Glanz unseres Gottes.«.
Diese Stellen bedürfen keiner Erklärung. Sie sind strahlend und offenbar wie die Sonne und glänzen und leuchten wie das Licht selbst. Jeder Mensch mit redlichem Sinn wird durch den Duft dieser Worte in den Garten des Verstehens geführt und gelangt zu dem, was vor den meisten Menschen verschleiert und verschlossen ist. Sprich: Fürchte Gott, o Volk, und folge nicht den Zweifeln jener lauten Schreier, die den Bund Gottes und Sein Testament gebrochen haben und die Seine Barmherzigkeit leugnen, welche allen vorangeht, die in den Himmeln und auf Erden sind.
Und ferner spricht Er: »Saget den verzagten Herzen: Seid getrost, fürchtet euch nicht.«. Dieser gesegnete Vers ist ein Beweis für die Größe der Offenbarung und die Größe der Sendung; denn der Schall der Posaune muss unweigerlich Verwirrung über die ganze Welt verbreiten, und Furcht und Zittern unter allen Menschen. Gut steht es um den, der vom Licht des Vertrauens und der Loslösung erleuchtet ist. Die Drangsal jenes Tages wird ihn nicht behindern oder beunruhigen. Also spricht die Zunge des Wortes auf Geheiß Dessen, der der Allbarmherzige ist. Er ist wahrlich der Starke, der Allgewaltige, der Allunterwerfende, der Allmächtige. Es obliegt nun all denen, die mit einem hörenden Ohr und einem sehenden Auge ausgestattet sind, über diese erhabenen Worte nachzudenken, in deren jedem die Meere innerer Bedeutung und Erklärung verborgen sind, auf dass die Rede, die Er, der Herr der Offenbarung, äußerte, Seine Diener befähige, strahlend und mit größter Freude zum Höchsten Ziel, dem Erhabensten Gipfel – dem Dämmerungsort dieser Stimme – zu gelangen.
O Shaykh! Könntest du auch nur weniger als durch ein Nadelöhr geht von dem Hauch Meines Wortes begreifen, du würdest die Welt und alles, was darinnen ist, verlassen und deinen Blick auf das Licht des ersehnten Antlitzes richten. Kurz, in den Aussprüchen Dessen, der der Geist ist (Jesus), liegen ungezählte Bedeutungen verborgen. Auf viele Dinge kam Er zu sprechen, aber als Er niemanden fand, der ein hörendes Ohr oder ein sehendes Auge besaß, zog Er es vor, die meisten dieser Dinge zu verhüllen, wie Er ja einmal sagte: »Ihr könnt es jetzt noch nicht tragen.« Dieser Aufgangsort der Offenbarung sagte, an jenem Tag werde Er, der Verheißene, die kommenden Dinge enthüllen. Demgemäß wurde im Kitáb-i-Aqdas, in den Tablets an die Könige, im Lawḥ-i-Ra’ís und im Lawḥ-i-Fu’ád das meiste dessen, was sich auf dieser Erde ereignet hat, von der Erhabensten Feder angekündigt und vorausgesagt.
Im Kitáb-i-Aqdas wurde folgendes geoffenbart:
»O Land von Ṭá (Ṭihrán)!
Lass dich durch nichts betrüben, denn Gott hat dich zum Quell der Freude für die ganze Menschheit erwählt.
Er wird, wenn es Sein Wille ist, deinen Thron mit einem Herrscher segnen, der in Gerechtigkeit regieren und die von den Wölfen zerstreute Herde Gottes sammeln wird.
Voll Glück und Freude wird ein solcher Herrscher sein Angesicht dem Volke Bahás zukehren und diesem seine Gunst erwiesen.
Er wird in der Tat vor dem Auge Gottes als ein Juwel unter den Menschen angesehen.
Auf ihm ruhe allezeit der Ruhm Gottes und der Ruhm aller, die im Reiche Seiner Offenbarung weilen.« Diese Verse wurden schon früher verkündet.
Nun aber ist der folgende Vers herniedergesandt worden:
»O Gott, mein Gott!
Bahá bittet Dich und fleht zu Dir bei dem Lichte Deines Antlitzes, bei den Wogen des Meeres Deiner Offenbarung und bei dem Strahlenglanz der Sonne Deines Wortes, stehe dem Sháh bei, gerecht und ehrlich zu sein.
So es Dein Wille ist, segne durch ihn den Thron der Hoheit und Herrschaft.
Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt.
Es gibt keinen Gott außer Dir, der Du hörst und zur Antwort bereit bist.« »Frohlocke mit großer Freude, o Land von Ṭá (Ṭihrán), denn Gott hat dich zum Tagesanbruch Seines Lichtes gemacht, da in dir die Manifestation Seiner Herrlichkeit geboren wurde.
Freue dich über diesen Namen, der dir verliehen wurde – einen Namen, durch den der Morgenstern der Gnade seinen Glanz erstrahlen ließ und durch den Erde und Himmel erleuchtet wurden.
Binnen kurzem werden deine Verhältnisse gewandelt werden, und die Zügel der Macht werden in die Hand des Volkes übergehen.
Wahrlich, dein Herr ist der Allwissende.
Seine Gewalt umfasst alle Dinge.
Bleibe der gnädigen Gunst deines Herrn versichert.
Das Auge Seiner Güte wird ewig auf dir ruhen.
Es nähert sich der Tag, da deine Erregung in Frieden und ruhevolle Stille verwandelt sein wird.
So wurde es im Wundersamen Buche bestimmt.«
Ebenso wurde im Lawḥ-i-Fu’ád, im Tablet an den König von Paris (Napoleon III.) und in anderen Tablets geoffenbart, was jeden redlich Gesinnten veranlassen wird, die Macht, Hoheit und Weisheit Gottes – gepriesen sei Seine Herrlichkeit – zu bezeugen. Wollten die Menschen mit dem Auge der Gerechtigkeit schauen, sie würden des Geheimnisses dieses gesegneten Verses gewahr werden: »Es gibt kein Ding, sei es grün oder dürr, das nicht in deutlicher Schrift aufgezeichnet wäre«, und sie würden diesen Vers begreifen. Da jedoch die Menschen an diesem Tage die Wahrheit verworfen haben, können sie das, was von Ihm, dem Enthüllenden, dem Altehrwürdigen der Tage, herniedergesandt ward, nicht verstehen. Gnädiger Gott! Überall sind deutliche Zeichen erschienen, und dennoch sind die Menschen zum größten Teil des Vorrechts beraubt, diese wahrzunehmen und zu begreifen. Wir flehen zu Gott, Er möge allen Menschen Seine Hilfe angedeihen lassen, damit sie die Perlen erkennen, die in den Muscheln des Größten Meeres verborgen ruhen, und rufen: »Gepriesen seist Du, o Gott der Welt!«
O Schar der redlich Gesinnten! Schaut auf die Wogen des Wortes und der Erkenntnis Gottes und denkt darüber nach, auf dass ihr mit der Zunge eures Geistes und Mundes bezeugt, dass bei Ihm die Kenntnis all dessen ist, was in dem Buche steht. Nichts entgeht Seiner Kenntnis. Er hat wahrlich geoffenbart, was verborgen war, als Er bei Seiner Wiederkehr den Thron des Bayán bestieg. All dies wurde herniedergesandt und wird, Wort für Wort, auf Erden eintreffen. Keinem bleibt die Möglichkeit, sich abzuwenden oder sich dagegen zu verwahren. Da jedoch rechter Sinn in Ungnade fiel und verborgen blieb, reden die meisten Menschen, wie es ihnen ihre eitlen Vorstellungen eingeben.
O Gott, mein Gott! Verhindere Deine Diener nicht, ihr Angesicht dem Lichte der Gewissheit zuzuwenden, das über dem Horizonte Deines Willens angebrochen ist, und lass sie nicht des Meeres Deiner Zeichen verlustig gehen, o mein Gott. O mein Herr, sie sind Deine Diener in Deinen Städten und Deine Knechte in Deinen Landen. Wenn Du kein Erbarmen mit ihnen hast, wer soll ihnen dann Barmherzigkeit erweisen? Nimm jene bei der Hand, o mein Gott, die in der See eitler Vorstellungen versunken sind, und befreie sie durch Deine Kraft und höchste Herrschaft. Schütze sie sodann mit der Wehr Deiner Macht. Du bist mächtig zu tun, was Du willst, und in Deiner Rechten ruhen die Zügel all dessen, was in den Himmeln und auf Erden ist.
In gleicher Weise sagt der Erste Punkt [der Báb]: »Schaut auf Ihn mit Seinen eigenen Augen. Wenn ihr auf Ihn mit den Augen anderer schautet, würdet ihr Ihn niemals finden und erkennen.« Dies bezieht sich auf nichts anderes als diese Größte Offenbarung. Wohl steht es um die, welche redlich urteilen. Und ebenso sagt Er: »Der einjährige Spross, der in sich die Kräfte der kommenden Offenbarung trägt, ist mit einer Macht ausgestattet, die den vereinten Kräften des ganzen Bayán überlegen ist.« Diese frohen Botschaften des Bayán und der Bücher früherer Zeiten sind wiederholt unter verschiedenen Namen in zahlreichen Büchern erwähnt worden, auf dass die Menschen gerecht urteilen mögen über das, was am Horizont des Willens Gottes, des Herrn des Mächtigen Thrones, erschienen ist und von dort herniederstrahlt.
O Shaykh! Sage dem Volk des Bayán: »Denkt über diese gesegneten Worte nach. Er spricht: ›Der ganze Bayán ist nur ein Blatt unter den Blättern Seines Paradieses.‹ Sei redlich, o Volk, und gehöre nicht zu jenen, die zu den Verlorenen gezählt werden im Buche Gottes, des Herrn der Welten.« Der gesegnete Lotosbaum steht an diesem Tage vor deinem Angesicht, beladen mit himmlischen, neuen und wundersamen Früchten. Schaue auf ihn, losgelöst von allem außer ihm. Also spricht die Zunge der Macht und Kraft an diesem Ort, den Gott mit den Fußspuren Seines Größten Namens und Seiner Mächtigen Verkündung schmückte.
Desgleichen sagt Er:
»Ehe nicht neun [Jahre] vom Beginn dieser Sache an vergangen sind, wird das Wesen alles Erschaffenen nicht geoffenbart werden.
Alles, was du bis jetzt gesehen hast, ist das Wachstum des feuchten Samens bis zu der Zeit, da Wir ihn mit Fleisch umkleideten.
Habe Geduld, bis du eine neue Schöpfung schaust.
Sprich: ›Gesegnet sei darum Gott, der erhabenste der Schöpfer!‹« Und weiterhin sagt Er über die Macht dieser Offenbarung:
»Rechtens ist es für Ihn, den Gott offenbaren wird, den Größten auf Erden zu verwerfen, da ein solcher nur ein Geschöpf in Seiner Hand ist und alle Dinge Ihn anbeten.
Nach Ḥín (68 – 1268 d.
H.) wird euch eine Sache gegeben werden, die ihr dann kennenlernen werdet.« Und ferner sagt Er:
»Wisse mit ganzer Sicherheit und durch den fest begründeten, völlig unwiderruflichen Ratschluss, dass Er – gepriesen sei Seine Herrlichkeit, gelobt sei Seine Macht, geheiligt sei Sein hehres Wesen, verherrlicht sei Seine Größe und gerühmt seien Seine Wege – jedes Ding durch dessen eigenes Selbst erkennbar macht; wer könnte da Ihn durch irgendeinen anderen erkennen als durch Ihn selbst?« Und weiter sagt Er – gepriesen und verherrlicht sei Er:
»Hüte dich, hüte dich, dass dich in den Tagen Seiner Offenbarung das Váḥid des Bayán (die achtzehn Buchstaben des Lebendigen) nicht wie ein Schleier von Ihm trennt, da dieses Váḥid in Seinen Augen nur ein Geschöpf ist.
Und hüte dich, hüte dich, dass dich die Worte, die im Bayán herniedergesandt sind, nicht wie ein Schleier von Ihm trennen.« Und ein andermal sagt Er – gepriesen sei Er:
»Schaue auf Ihn nur mit Seinem eigenen Auge.
Denn wer mit Seinem Auge auf Ihn schaut, wird Ihn erkennen; andernfalls wird Er für ihn verhüllt sein.
So du Gott und Seine Gegenwart suchst, suche Ihn und schaue auf Ihn.« Und wiederum sagt Er:
»Besser ist es für dich, auch nur einen der Verse Dessen zu sprechen, den Gott offenbaren wird, als den ganzen Bayán niederzuschreiben; denn an jenem Tag kann dich dieser eine Vers erlösen, während der ganze Bayán dich nicht erlösen kann.«
Sprich: O Volk des Bayán! Sei redlich, redlich, und hinwiederum: Sei redlich, redlich! Gehöre nicht zu denen, die der Manifestation der Sache Gottes Erwähnung taten des tags und des nachts, und die, als Er durch Seine Gnade erschien und der Horizont der Offenbarung erleuchtet war, ein Urteil über Ihn fällten, das die Bewohner des Königreiches und des Reiches der Herrlichkeit und all jene wehklagen ließ, die den Willen Gottes, des Allwissenden, des Allweisen, umkreisen.
Denke tief nach über diese erhabenen Worte. Er sagt: »Wahrlich, Ich glaube an Ihn und an Seinen Glauben und an Sein Buch und an Seine Beweise und an Seine Wege und an alles, was hierüber von Ihm ausgeht. Ich rühme Mich Meiner Verwandtschaft mit Ihm und bin stolz auf Meinen Glauben an Ihn.« Desgleichen sagt Er: »O Gemeinde des Bayán und ihr alle, die ihr dieser angehört! Erkennt die Grenzen, die euch gesetzt sind; denn ein Wesen wie der Punkt des Bayán selbst hat an Ihn, den Gott offenbaren wird, geglaubt, ehe noch alle Dinge erschaffen wurden. Dessen, wahrlich, rühme Ich Mich vor allen im Reiche des Himmels und der Erde.« Bei Gott! Alle Atome des Weltalls stöhnen und jammern ob der Grausamkeit, die von den Eigensinnigen im Volke des Bayán verübt wurde. Wo sind jene, die mit Einsicht und Gehör begabt sind? Wir flehen zu Gott – gesegnet und verherrlicht sei Er –, Er möge sie versammeln und zu dem ermahnen, was ihnen nützt, und sie fernhalten von dem, was ihnen schadet. Er ist in Wahrheit der Starke, der Allunterwerfende, der Allmächtige.
Und weiter sagt Er: »Lasst es nicht zu, dass ihr wie durch einen Schleier von Gott getrennt seid, nachdem Er sich offenbarte. Denn alles, was im Bayán gepriesen wurde, ist nur wie ein Ring an Meiner Hand, und Ich selbst bin wahrlich nur ein Ring an der Hand Dessen, den Gott offenbaren wird – verherrlicht sei Seine Erwähnung! Er wendet ihn, wie es Ihm gefällt, wozu es Ihm gefällt und wodurch es Ihm gefällt. Er, wahrlich, ist der Helfer in Gefahr, der Höchste.« Desgleichen sagt Er: »Wollte Er einen jeden auf Erden zu einem Propheten machen, würden alle – und dies ist die unbedingte Wahrheit – in den Augen Gottes als Propheten angesehen.« Und ein andermal sagt Er: »Am Tage der Offenbarung Dessen, den Gott offenbaren wird, werden alle Erdbewohner in Seiner Wertschätzung gleich sein. Wen immer Er zum Propheten bestimmt, der ist wahrlich vom Anbeginn an, der keinen Anbeginn hat, ein Prophet gewesen und wird ein solcher bleiben bis zum Ende, das kein Ende hat, da dies eine Tat Gottes ist. Und wer immer von Ihm zum Statthalter gemacht wird, wird in allen Welten ein Statthalter sein, da dies eine Tat Gottes ist. Denn der Wille Gottes kann auf keine andere Weise enthüllt werden als durch Seinen Willen, noch kann Gottes Wunsch anders geoffenbart werden als durch Seinen Wunsch. Er ist wahrlich der Allbezwingende, der Allgewaltige, der Allhöchste.«
Kurz, bei jeder Gelegenheit hat Er dargelegt, was der Bekehrung, dem Fortschritt, der Erhöhung und der Führung der Menschen dienlich ist. Etliche unredliche Seelen sind jedoch zu einem Schleier, einer unüberwindlichen Schranke geworden und haben das Volk gehindert, sich dem Lichte Seines Antlitzes zuzuwenden. Wir bitten Gott, sie durch Seine höchste Herrschaft auszustoßen und sich ihrer durch Seine alles erfassende Kraft zu bemächtigen. Er ist wahrlich der Herr der Stärke, der Mächtige, der Allweise.
An anderer Stelle sagt Er: »Er – verherrlicht sei Seine Erwähnung – gleicht der Sonne. Würden ungezählte Spiegel vor ihr aufgestellt, ein jeder würde nach seiner Fähigkeit den Glanz dieser Sonne widerstrahlen, und wäre kein Spiegel vor ihr, würde sie sich weiterhin erheben und senken, und nur die Spiegel wären von ihrem Licht ausgeschlossen. Ich habe wahrlich Meine Pflicht nicht versäumt, dieses Volk zu ermahnen und auf Mittel und Wege zu sinnen, durch die es sich Gott, seinem Herrn, zuwenden und an Gott, seinen Schöpfer, glauben kann. Wenn Ihm am Tage Seiner Offenbarung alle auf Erden Gefolgschaft leisten, wird Mein innerstes Wesen jubeln, weil dann alle den Gipfel ihres Seins erklimmen, weil sie ihrem Geliebten Auge in Auge gegenüberstehen und in dem höchsten Maße, das in der Welt des Seins erreichbar ist, den Strahlenglanz Dessen erkennen, der die Sehnsucht ihrer Herzen ist. Wenn nicht, wird Meine Seele in der Tat traurig sein. Ich habe in Wahrheit alle Dinge auf dieses Ziel vorbereitet. Wie könnte da irgend jemand durch einen Schleier von Ihm getrennt sein? Hierfür habe Ich zu Gott gerufen und werde weiter zu Ihm rufen. Er, wahrlich, ist nahe, bereit zur Antwort.«
Und desgleichen sagt Er: »Sie werden diesem Baume, der weder vom Osten noch vom Westen stammt, selbst den Namen eines Gläubigen versagen; denn würden sie Ihn so nennen, dann könnten sie Ihm nicht wehtun.« Hat dein Ohr, o Welt, vernommen, mit welcher Hilflosigkeit diese Worte enthüllt wurden vom Tagesanbruch des Willens Dessen, der der Aufgangsort aller Namen ist? Er spricht: »Ich habe alle Menschen erzogen, damit sie diese Offenbarung erkennen, und doch weigert sich das Volk des Bayán, jenem gesegneten Baume, der weder dem Osten noch dem Westen angehört, auch nur den Namen eines Gläubigen zuzugestehen.« Wehe, wehe ob dem, was über Mich gekommen ist! Bei Gott! Von der Hand dessen, den Ich aufgezogen habe ( Mírzá Yaḥyá), wurde Mir Tag und Nacht zugefügt, was den Heiligen Geist und die Bewohner des Tabernakels der Erhabenheit Gottes, des Herrn dieses wundersamen Tages, zum Weinen brachte.
Ferner sagt Er in Widerlegung gewisser Ungläubiger: »Denn niemand weiß die Zeit dieser Offenbarung außer Gott. Wann immer sie erscheint, müssen alle den Punkt der Wahrheit anerkennen und Gott danken.« Die sich von Mir abwandten, redeten genauso, wie die Anhänger Johannis (des Täufers) redeten; denn auch diese verwahrten sich gegen Ihn, der der Geist (Jesus) war, und sagten: »Die Sendung Johannis ist noch nicht beendet; weshalb bist du gekommen?« Nun, auch sie, die Uns verleugneten, obwohl sie Uns niemals kennenlernten und stets in Unkenntnis der Grundlagen dieser Sendung blieben, da sie nicht wissen, von Wem diese ausgeht und was sie bedeutet – auch sie haben geredet, was alles Erschaffene seufzen und wehklagen ließ. Bei Meinem Leben! Ein Stummer kann niemals Dem gegenübertreten, der in sich das Königreich des Wortes verkörpert. Fürchte Gott, o Volk, und lies sodann, was mit Wahrheit herniedergesandt wurde im achten Kapitel des sechsten Váḥid des Bayán, und gehöre nicht zu denen, die sich abwenden. Auch Er hat befohlen: »Einmal alle neunzehn Tage sollten sie dieses Kapitel lesen, damit sie in der Zeit der Offenbarung Dessen, den Gott offenbaren wird, durch keine Schleier von Überlegungen, die diesen Versen fremd sind, von Ihm getrennt werden; denn diese Verse waren und sind die gewichtigsten aller Zeugnisse und Beweise.«
Johannes, der Sohn des Zacharias, sagte, was auch Mein Vorläufer gesagt hat: »Ich sage euch, tut Buße; denn das Himmelreich ist nahe. Wahrlich, ich taufe euch mit Wasser zur Buße, aber Er, der nach mir kommt, ist mächtiger als ich; ich bin nicht wert, Seine Schuhe zu tragen.« Und deshalb hat auch Mein Vorläufer zum Zeichen Seiner Unterwürfigkeit und Demut gesagt: »Der ganze Bayán ist nur ein Blatt unter den Blättern Seines Paradieses.« Und weiter sagt Er: »Ich bin der erste, der Ihn anbetet, und rühme Mich Meiner Verwandtschaft mit Ihm.« Und doch, o Menschen, hat das Volk des Bayán derartige Taten verübt, dass selbst Dhi’l-Jawshan, Ibn-i-Anas und Aṣbaḥí Zuflucht bei Gott davor suchten und noch suchen. Dieser Unterdrückte befasst sich Tag und Nacht vor den Augen aller Bekenntnisse mit den Dingen, die zur Erhöhung der Sache Gottes führen, während jene Menschen dem nachhängen, was schmerzliche Erniedrigung mit sich bringt.
Desgleichen sagt Er:
»Erkennt Ihn an Seinen Versen.
Je nachlässiger ihr in eurem Bemühen seid, Ihn kennenzulernen, desto schlimmer werdet ihr vom Feuer verhüllt sein.« O ihr im Volk des Bayán, die ihr euch von Mir abgewandt habt!
Denkt nach über diese erhabensten Worte, die dem Brunnquell der Äußerung Dessen entströmten, welcher der Punkt des Wissens ist.
Hört nunmehr auf diese Worte.
Er sagt:
»An jenem Tag wird sich die Sonne der Wahrheit an das Volk des Bayán wenden und folgende Súrih des Qur’án vortragen: ›Sprich:
O ihr Ungläubigen!
Ich verehre nicht, was ihr verehret, und ihr verehret nicht, was Ich verehre.
Ich werde nie verehren, was ihr verehret, noch werdet ihr je verehren, was Ich verehre.
Euch sei euer Glaube und Mir Mein Glaube.‹«.
Gnädiger Gott!
Trotz dieser erlauchten Erklärungen, trotz dieser glänzenden und strahlenden Zeichen sind sie alle in ihre leeren Einbildungen verrannt, werden des Ersehnten nicht gewahr und sind durch einen Schleier von Ihm getrennt.
O ihr, die ihr in die Irre gingt!
Erwacht aus dem Schlafe der Achtlosigkeit und hört auf diese Worte Meines Vorläufers.
Er sagt:
»Der Baum der Bestätigung gilt als Baum des Verleugnens, wenn er sich von Ihm wendet, und der Baum des Leugnens gilt als Baum der Bestätigung, wenn er sich Ihm zuwendet.« Ebenso sagt Er:
»Wenn jemand den Anspruch auf eine Offenbarung erhebt, aber keinen Beweis erbringen kann, verwahrt euch nicht und betrübt Ihn nicht.« Kurz, dieser Unterdrückte äußerte Tag und Nacht die Worte:
»Sprich:
O ihr Ungläubigen!«, damit dies vielleicht das Mittel werde, das Volk zu erwecken und es mit der Zier der Redlichkeit zu schmücken.
Und nun sinne nach über diese Worte, die den Hauch der Verzweiflung atmen in Seiner kummervollen Anrufung Gottes, des Herrn der Welten. Er spricht: »Verherrlicht bist Du, o mein Gott! Sei Du mein Zeuge, dass ich durch dieses Buch über die Sendung Dessen, den Du offenbaren wirst, mit allen erschaffenen Dingen einen Bund geschlossen habe, ehe noch der Bund über meine eigene Sendung errichtet wurde. Du genügst als Zeuge, und mit Dir jene, die an Deine Zeichen glauben. Du, wahrlich, schenkst mir Genüge. In Dich habe ich mein Vertrauen gesetzt, und Du, wahrlich, führst über alle Dinge Buch.«
In anderem Zusammenhang sagt Er: »O ihr sonnengleichen Spiegel! Schaut auf die Sonne der Wahrheit. Wahrlich, ihr hängt von dieser ab, könntet ihr es doch begreifen. Ihr seid alle wie Fische, die sich in den Wassern des Meeres tummeln; ihr verbergt euch davor, und doch fragt ihr euch, was es ist, von dem ihr abhängt.« Desgleichen sagt Er: »Ich beklage Mich bei dir, o Spiegel Meiner Großmut, über alle anderen Spiegel. Alle schauen sie auf Mich durch ihre eigenen Farben.« Diese Worte wurden von der Quelle der Offenbarung des Allgütigen herniedergesandt und an Siyyid Javád, bekannt unter dem Namen Karbilá’í, gerichtet.
Gott bezeugt und die Welt bestätigt Mir, dass dieser Siyyid auf Meiner, dieses Unterdrückten, Seite stand und sogar eine ausführliche Erwiderung an jene schrieb, die sich von Mir wandten.
Überdies haben Wir an Ḥaydar-‘Alí zwei Mitteilungen gesandt, in denen er für die Offenbarung des Einen Wahren Zeugnis ablegt und in denen die Beweise seiner Abkehr von allem außer Ihm klar und offenkundig sind.
Die Handschrift des Siyyid ist unzweideutig und jedermann bekannt.
Unsere Absicht bei der Weitergabe dieser Schriftstücke war, dass durch sie vielleicht jene, die Uns verleugneten, zu den Lebenswassern der Anerkennung gelangen und die, welche sich abwandten, vom Licht der Bekehrung erleuchtet würden.
Gott ist Mein Zeuge, dass dieser Unterdrückte nie ein anderes Ziel hatte als die Übermittlung des Wortes Gottes.
Gesegnet sind die redlich Gesinnten, und wehe denen, die sich abwenden.
Sie, die sich von Mir abkehrten, haben schon mancherlei Ränke geschmiedet und sind auf mannigfache Weise hinterlistig vorgegangen.
Einmal haben sie sich ein Bild dieses Siyyid verschafft und es mit anderen auf einen Bogen Papier geklebt, obenan das Porträt von Mírzá Yaḥyá.
Kurz, sie haben jedes Mittel ergriffen, um den Einen Wahren zu verwerfen.
Sprich:
»Der Eine Wahre ist gekommen, offenbar wie die strahlende Sonne; welch ein Jammer, dass Er in die Stadt der Blinden gekommen ist!« Der erwähnte Siyyid ermahnte die Leugner und berief sie zum Erhabensten Horizonte, konnte aber auf diese harten Steine keinen Eindruck machen.
Sie haben über ihn Dinge gesagt, gegen die er Zuflucht suchte bei Gott – gepriesen sei Seine Herrlichkeit.
Die flehentlichen Bitten, die er an diesen heiligen Hof sandte, sind jetzt in Unserem Besitz.
Glücklich sind die redlich Gesinnten.
Denke nun nach über die Klage des Ersten Punktes gegen die »Spiegel«, damit vielleicht die Menschen erweckt werden und sich von der linken Hand eitler Vorstellungen und Einbildungen hin zu der Rechten des Glaubens und der Gewissheit wenden, und damit sie sich bewusst werden, wovor sie verschleiert sind. Sie sind in der Tat nur darum aus der Welt des Nichtseins in die Welt des Seins getreten, dass sie diese Größte Sendung erkennen. Überdies sagt Er: »Weihe, o mein Gott, diesen ganzen Baum Ihm, auf dass alle Früchte, die Du an ihm wachsen lässt, für Ihn geoffenbart werden, den Gott zum Offenbarer all dessen bestimmte, was Ihm gefällt. Bei Deiner Herrlichkeit! Ich hatte nie den Wunsch, dass dieser Baum je einen Zweig, ein Blatt oder eine Frucht trüge, die es versäumten, sich am Tage Seiner Offenbarung vor Ihm zu beugen, oder die sich weigerten, Dich durch Ihn zu preisen, wie es der Herrlichkeit Seiner allherrlichen Offenbarung und der Erhabenheit Seiner erhabensten Verborgenheit angemessen ist. Und solltest Du, o mein Gott, einen Zweig, ein Blatt oder eine Frucht an mir erblicken, die es versäumen, sich am Tage Seiner Offenbarung vor Ihm zu beugen – schneide sie weg von diesem Baume, o mein Gott, denn sie sind nicht von mir noch sollen sie zu mir zurückkehren.«
O Volk des Bayán! Ich schwöre bei Gott! Dieser Unterdrückte hat keine andere Absicht, als die Sache zu offenbaren, die zu enthüllen Er berufen war. Würdet ihr das Ohr eures Herzens Ihm zuneigen, ihr würdet von jedem Teil und Glied, von jeder Ader, ja von jedem einzelnen Haar dieses Unterdrückten hören, was die Scharen der Höhe und die Welt der Schöpfung bewegt und entzückt.
O Hádí! Der blinde Fanatismus vergangener Zeiten hat die unglücklichen Geschöpfe von dem Geraden Pfade ferngehalten. Denke nach über die Shí‘iten. Zwölfhundert Jahre lang haben sie gerufen: »O Qá’im!«, um schließlich Sein Todesurteil zu fällen und Ihm das Märtyrertum aufzuerlegen, trotzdem sie an den Einen Wahren – gepriesen sei Seine Herrlichkeit –, an das Siegel der Propheten und an die Erwählten glauben und diese alle anerkennen. Es ist nun nötig, eine Weile nachzudenken, damit vielleicht entdeckt werde, was zwischen den Einen Wahren und Seine Geschöpfe getreten ist, und damit die Taten, die zu Einspruch und Verleugnung führten, bekanntwerden.
O Hádí! Wir haben das Wehklagen der Kanzeln gehört, welche die Geistlichen, wie von jedermann bezeugt wird, bestiegen, um den Einen Wahren zu verfluchen und die Dinge zu tun, die Ihm, dem Wesen des Seins, und Seinen Gefährten zugestoßen sind und dergleichen weder Ohr noch Auge der Welt zuvor jemals wahrnahmen. Du rufst das Volk zusammen und tust es noch, wobei du beanspruchst, Sein Statthalter und Spiegel zu sein, trotzdem du nichts über diese Sache weißt, zumal du noch nie in Unserer Gegenwart warst.
Ein jeder aus diesem Volke weiß wohl, dass Siyyid Muḥammad nur einer Unserer Diener war. Er begleitete Uns in den Tagen, da Wir Uns auf Geheiß der kaiserlich-türkischen Regierung in deren Hauptstadt begaben. Später beging er, was die Feder des Höchsten – Ich schwöre es bei Gott – weinen und Sein Tablet stöhnen ließ. Wir stießen ihn deshalb aus; daraufhin verband er sich mit Mírzá Yaḥyá und tat, was noch kein Tyrann je getan hat. Wir gaben ihn auf und sagten zu ihm: »Fort mit dir, du achtloser Mensch!« Nachdem diese Worte gefallen waren, trat er in den Orden der Mawlaví ein und verblieb in deren Gesellschaft bis zu der Zeit, da Wir abreisen mussten.
O Hádí!
Dulde nicht, dass du zu einem Werkzeug für die Verbreitung neuen Aberglaubens werdest, und weigere dich, noch einmal eine ähnliche Sekte zu gründen wie die der Shí‘iten.
Denke darüber nach, welche Unmengen Blutes vergossen wurden.
Du und andere, die Erkenntnis besitzen wollen, wie auch die shí‘itischen Geistlichen, einer wie der andere, haben von Anfang an den Einen Wahren verflucht und verfügt, dass Sein heiligstes Blut fließe.
Fürchte Gott, o Hádí!
Lass es nicht zu, dass die Menschen wieder von den leeren Einbildungen früherer Zeiten befallen werden.
Fürchte Gott und gehöre nicht zu denen, die Unrecht tun.
Dieser Tage haben Wir gehört, du seist bestrebt, jede Ausgabe des Bayán an dich zu bringen, um sie zu vernichten.
Dieser Unterdrückte fordert dich um Gottes willen auf, von diesem Vorhaben abzulassen.
Dein Verstand und deine Urteilskraft werden niemals den Verstand und die Urteilskraft Dessen übertreffen, der der Fürst der Welt ist.
Gott bezeugt Mir, dass dieser Unterdrückte den Bayán nicht gelesen noch sich mit seinem Inhalt vertraut gemacht hat.
So viel ist aber bekannt und unzweifelhaft klar, dass Er das Buch des Bayán zur Grundlage Seiner Werke ausersehen hat.
Fürchte Gott und mische dich nicht in Dinge, die hoch über dich hinausragen.
Zwölfhundert Jahre lang haben Leute, die dir gleichen, die unglücklichen Shí‘iten im Abgrund leerer Vorstellungen und eitler Einbildungen gepeinigt.
Endlich traten dann am Tage des Gerichts Dinge auf, vor denen die Unterdrücker vergangener Zeiten Zuflucht bei dem Einen Wahren suchten.
Begreife nunmehr den Ruf, den Er, der Punkt, in Seinen Worten erhob. Er flehte zu Gott, Er möge, falls an diesem Baum – der Sein gesegnetes Selbst ist – eine Frucht, ein Blatt oder ein Zweig auftrete, der nicht an Ihn glaube, diese unverzüglich abhauen. Desgleichen sagt Er: »Wenn jemand eine Erklärung abgibt und es versäumt, sie durch einen Beweis zu untermauern, dann verwerft ihn nicht.« Und doch hast du Ihn jetzt verworfen und freust dich noch dessen, obwohl Er sich auf hundert Bücher stützt!
Zu wiederholtem Male fordere Ich dich auf:
Prüfe genau, was geoffenbart wurde.
Der Windhauch des Wortes in dieser Offenbarung ist nicht zu vergleichen mit dem vergangener Zeiten.
Dieser Unterdrückte wurde ständig verfolgt und fand nie einen sicheren Ort, an dem Er die Schriften des Erhabensten (des Báb) oder die von einem anderen gründlich hätte lesen können.
Etwa zwei Monate, nachdem Wir – getreu dem Befehl Seiner Majestät des Sháhs von Persien, möge Gott ihm beistehen – im ‘Iráq eintrafen, stieß Mírzá Yaḥyá zu Uns.
Wir sprachen zu ihm:
»Dem königlichen Gebot zufolge sind Wir hierher geschickt worden.
Für dich ist es ratsam, in Persien zu bleiben.
Wir werden auch Unseren Bruder Mírzá Músá an einen anderen Ort senden.
Da eure Namen in dem königlichen Erlass nicht erwähnt sind, könnt ihr euch aufmachen und anderswo Dienst tun.« Später verließ dieser Unterdrückte Baghdád und zog sich für zwei Jahre von der Welt zurück.
Nach Unserer Rückkehr fanden Wir, dass er nicht gegangen war und seine Abreise hinausgeschoben hatte.
Dieser Unterdrückte war hierüber sehr betrübt.
Gott bestätigt und bezeugt Uns, dass Wir Uns allezeit mit der Verbreitung dieser Sendung befassten.
Weder Ketten noch Bande, weder der Block noch der Kerker konnten Uns daran hindern, Uns zu offenbaren.
In jenem Lande verboten Wir jede Zwietracht, alle unschicklichen, ruchlosen Taten.
Tag und Nacht richteten Wir Unsere Tablets überallhin.
Wir hatten keine andere Absicht, als die Seelen der Menschen zu erbauen und das gesegnete Wort zu erhöhen.
Wir beauftragten eigens gewisse Gläubige, die Schriften des Ersten Punktes zu sammeln.
Als dies besorgt war, geboten Wir Mírzá Yaḥyá und Mírzá Vahháb-i-Khurásání, bekannt unter dem Namen Mírzá Javád, an einem bestimmten Ort zusammenzukommen.
Unserer Weisung gemäß vollendeten sie die Aufgabe, zwei Abschriften der Werke des Ersten Punktes zu fertigen.
Ich schwöre bei Gott!
Dieser Unterdrückte hat, da Er ständig mit den Menschen umzugehen hatte, niemals in diese Bücher geschaut noch Sein leibliches Auge auf diese Schriften geworfen.
Als Wir abreisten, waren die besagten Schriften im Besitz jener beiden Personen.
Man war übereingekommen, dass sie Mírzá Yaḥyá anvertraut würden, damit er sie nach Persien bringe und im ganzen Land verbreite.
Dieser Unterdrückte begab sich auf Geheiß der Minister der türkischen Regierung in deren Hauptstadt.
Als Wir in Mossul eintrafen, stellten Wir fest, dass Mírzá Yaḥyá vor Uns in diese Stadt gereist war und Uns dort erwartete.
Kurz, die Bücher und Schriften waren in Baghdád zurückgelassen worden, während er selbst sich nach Konstantinopel aufmachte und sich diesen Dienern anschloss.
Gott ist Zeuge dessen, was über diesen Unterdrückten kam; denn nachdem Wir uns so emsig um jene Schriften bemüht hatten, gab er (Mírzá Yaḥyá) sie preis und ging mit den Verbannten.
Lange Zeit war dieser Unterdrückte von unendlichem Leid überwältigt, bis Wir schließlich, durch eine Reihe von Maßnahmen, deren niemand außer dem einen wahren Gott gewahr ist, jene Schriften an einen anderen Ort in einem anderen Land sandten, angesichts der Tatsache, dass im ‘Iráq alle Dokumente jeden Monat sorgfältig geprüft werden müssen, damit sie nicht vermodern und zugrunde gehen.
Gott aber bewahrte sie und brachte sie an einen Ort, den Er schon früher bestimmt hatte.
Er ist wahrlich der Beschützer, der Helfer.
Wohin dieser Unterdrückte sich auch begab, Mírzá Yaḥyá folgte Ihm. Du selbst bist dessen Zeuge und weißt es wohl, dass alles die Wahrheit ist, was hier gesagt wurde. Der Siyyid von Iṣfahán jedoch täuschte ihn im Geheimen. Zusammen begingen sie, was die größte Bestürzung hervorrief. Frage doch bei den Beamten der Regierung über das Benehmen Mírzá Yaḥyás in jenem Land an! Außerdem beschwöre Ich dich bei Gott, dem Einen, dem Unvergleichlichen, dem Herrn der Kraft, dem Mächtigsten, sorgfältig die Mitteilungen zu prüfen, die in seinem [Mírzá Yaḥyás] Namen an den Ersten Punkt gerichtet wurden, damit du klare Beweise von Ihm, der die Wahrheit ist, schaust. Auch aus den Worten des Punktes des Bayán – mögen alle Seelen außer Ihm um Seinetwillen geopfert werden – ging hervor, was kein Schleier verdunkeln und verbergen kann, weder die Schleier der Herrlichkeit noch die, welche die Irregegangenen zugezogen haben. Wahrlich, die Schleier sind zerrissen durch den Finger des Willens deines Herrn, des Starken, des Allunterwerfenden, des Allmächtigen. Ja, verzweifelt ist die Lage derer, die Mich verleumdet und beneidet haben. Vor kurzem wurde behauptet, du hättest die Urheberschaft am Kitáb-i-Íqán und gewissen Tablets anderen Leuten zugeschrieben. Ich schwöre bei Gott! Dies ist ein großes Unrecht. Andere sind nicht in der Lage, die Bedeutung dieser Bücher zu begreifen, geschweige denn, diese zu offenbaren!
Ḥasan-i-Mázindarání war der Überbringer von siebzig Tablets.
Bei seinem Tode wurden diese Briefe nicht denen ausgehändigt, für die sie bestimmt waren, sondern einer Meiner Schwestern anvertraut, die sich ohne jeden Grund von Mir abgewandt hatte.
Gott weiß, was mit seinen Tablets geschah.
Diese Schwester hat nie bei Uns gelebt.
Ich schwöre bei der Sonne der Wahrheit, dass sie Mírzá Yaḥyá nie mehr sah, nachdem sich dies zutrug, und von Unserer Sendung nichts wusste; denn bereits früher war sie Uns entfremdet worden.
Sie lebte in einem Stadtteil und dieser Unterdrückte in einem anderen.
Zum Zeichen Unserer Güte, Zuneigung und Barmherzigkeit jedoch besuchten Wir sie und ihre Mutter etliche Tage vor Unserer Abreise, damit sie von den Lebenswassern des Glaubens tränken und zu dem gelangten, was sie an diesem Tag Gott näher bringt.
Gott weiß wohl und bezeugt Mir, und sie selbst bestätigt es, dass Ich keinen anderen Gedanken hatte als diesen.
Schließlich kam sie – gepriesen sei Gott – durch Seine Gnade zu diesem Ziel und wurde mit der Zier der Liebe geschmückt.
Nachdem Wir jedoch weiter verbannt worden und vom ‘Iráq nach Konstantinopel abgereist waren, erreichten Uns keinerlei Nachrichten mehr von ihr.
Nach Unserer Trennung im Lande Ṭá (Ṭihrán) kamen Wir nie mehr mit Mírzá Riḍá-Qulí, Unserem Bruder, zusammen und erhielten keine besonderen Mitteilungen über sie.
In früheren Tagen hatten wir alle zusammen in einem Haus gelebt, das später durch Versteigerung gegen eine geringfügige Summe verkauft wurde.
Die beiden Brüder Farmán-Farmá und Ḥisámu’s-Salṭanih kauften es und teilten es unter sich.
Danach trennten Wir Uns von Unserem Bruder.
Er nahm Wohnung in der Nähe des Eingangs zur Masjid-i-Sháh, während Wir beim Shimírán-Tor wohnten.
Seither trug diese Schwester ohne allen Grund eine feindselige Haltung gegen Uns zur Schau.
Dieser Unterdrückte wahrte unter allen Umständen Frieden.
Aber Meine Schwester nahm die dem Größten Ast (‘Abdu’l-Bahá) anverlobte Tochter Unseres verstorbenen Bruders Mírzá Muḥammad-Ḥasan aus Núr – mit ihm seien die Herrlichkeit Gottes, Sein Friede und Seine Barmherzigkeit – zu sich in ihr Haus und schickte sie dann an einen anderen Ort.
Einige Unserer Gefährten und Freunde an verschiedenen Plätzen beklagten sich darüber, denn es war eine kränkende Übeltat, die von allen Geliebten Gottes missbilligt wurde.
Wie seltsam, dass Unsere Schwester jene in ihr Haus nahm, um dann dafür zu sorgen, dass sie anderswohin verbracht wird!
Trotz alledem blieb dieser Unterdrückte still und ruhig und bleibt es noch.
Ein Wort aber fiel, um Unsere Geliebten zu beunruhigen.
Gott bezeugt und bestätigt Mir, dass das Gesagte die Wahrheit und aufrichtig gemeint war.
Keiner Unserer Geliebten, ob in dieser Gegend hier oder in jenem Land, hätte Unsere Schwester einer Handlung für fähig halten können, die dem Anstand, der Zuneigung und der Freundschaft derart zuwiderläuft.
Nachdem es jedoch geschehen war und sie erkannten, dass der Weg versperrt war, verfuhren sie in einer Weise, die dir und anderen wohlbekannt ist.
Es muss daher offenkundig sein, wie tief der Schmerz war, den jene Tat diesem Unterdrückten zufügte.
Später tat sie sich mit Mírzá Yaḥyá zusammen.
Widersprüchliche Berichte über sie kommen zu Uns, und es ist nicht klar, was sie sagt oder tut.
Wir flehen zu Gott – gelobt und verherrlicht sei Er –, Er möge sie zu sich zurückführen und ihr helfen, Reue vor dem Tore Seiner Gnade zu üben.
Er ist wahrlich der Mächtige, der Vergebende, und Er ist in Wahrheit der Allmachtvolle, der Verzeihende.
In einem anderen Zusammenhang sagt Er: »Würde Er in diesem Augenblick erscheinen, Ich wäre der erste, Ihn anzubeten und Mich vor Ihm zu verneigen.« Sei redlich, o Volk! Die Absicht des Erhabensten (des Báb) war, sicherzustellen, dass die unmittelbare Nähe dieser Offenbarung die Menschen nicht von dem ewigen göttlichen Gesetz abhalte, wie die Gefährten Johannis (des Täufers) verhindert waren, Ihn, den Geist (Jesus), anzuerkennen. Immer wieder sagte Er: »Lasst es nicht zu, dass euch der Bayán und alles, was darin geoffenbart wurde, von jenem Wesen des Seins, jenem Herrn des Sichtbaren wie des Unsichtbaren fernhält.« Wenn sich jemand angesichts dieses bindenden Gebotes an den Bayán klammert, hat er wahrlich den Schatten des gesegneten und erhabenen Baumes verlassen. Sei redlich, o Volk, und gehöre nicht zu den Achtlosen.
Desgleichen sagt Er: »Lasst euch nicht durch Namen wie durch einen Schleier trennen von Ihm, dem Herrn aller Namen, nicht einmal durch den Namen Prophet, denn auch dieser ist nur ein Geschöpf Seines Wortes.« Und ferner spricht Er im siebten Kapitel des zweiten Váḥid: »O Volk des Bayán! Handle nicht, wie das Volk des Qur’án gehandelt hat; denn wenn du so handelst, werden die Früchte deiner Nacht zunichte werden.« Weiter sagt Er – verherrlicht sei Seine Erwähnung: »Wenn du zu Seiner Offenbarung findest und Ihm gehorchst, hast du die Frucht des Bayán hervorgebracht; wo nicht, bist du unwürdig, vor Gott erwähnt zu werden. Habe Mitleid mit dir selbst. Wenn du Ihm, der Offenbarung der Herrschaft Gottes, nicht hilfst, sei wenigstens keine Ursache des Kummers für Ihn.« Ein andermal sagt Er – verherrlicht sei Seine Stufe: »Wenn du nicht in die Gegenwart Gottes gelangst, betrübe wenigstens nicht das Zeichen Gottes. Auf den Vorteil, den Ihm die Gläubigen des Bayán bringen könnten, verzichtet Er, wenn ihr auf das verzichtet, was Ihm schaden kann. Ich weiß jedoch, dass ihr euch weigern werdet, so zu tun.«
O Hádí! Mir scheint, du hast dich gerade wegen dieser unzweifelhaften Worte entschlossen, den Bayán auszutilgen. Höre auf die Stimme dieses Unterdrückten und lass ab von der Verfolgung, die die Säulen des Bayán erzittern ließ. Ich bin weder in Chihríq noch in Máh-Kú gewesen. Gegenwärtig gehen unter deinen Anhängern die gleichen Behauptungen um wie bei den Shí‘iten, welche sagen, der Qur’án sei unvollendet. Diese Leute behaupten auch, dieser Bayán sei nicht der ursprüngliche. Die Fassung in der Handschrift des Siyyid Ḥusayn ist noch vorhanden, desgleichen diejenige von der Hand Mírzá Aḥmads.
Siehst du den als einen Unterdrückten an, der in dieser Welt nie einen einzigen Streich empfing und ständig von fünf Mägden Gottes umgeben war? Und legst du dem Einen Wahren, der von frühester Jugend bis auf den heutigen Tag in den Händen Seiner Feinde war und das schlimmste Leid der Welt erduldete, Vorwürfe zur Last, wie sie nicht einmal die Juden Christus nachsagten? Höre auf die Stimme dieses Unterdrückten und zähle nicht zu denen, die alles verlieren.
Und weiterhin sagt Er: »Wieviele der Feuer, die Gott durch Ihn, den Er offenbaren wird, in Licht wandelt, und wie zahlreich die Lichter, die durch Ihn zu Feuer werden! Ich schaue Seine Erscheinung wie die Sonne hoch am Himmel und das Verschwinden aller wie das der nächtlichen Sterne am Tage.« Hast du Ohren, o Welt, auf die Stimme des Einen Wahren zu hören und redlich über diese Offenbarung zu urteilen, bei deren Erscheinen Sinai rief: »Er, der auf mir Zwiesprache hielt, ist mit deutlichen Zeichen und leuchtenden Beweisen gekommen, trotz dem Achtlosen, der fernab in der Irre schweift, und trotz jedem lügenreichen Verleumder, der das Licht Gottes mit seinen üblen Reden ersticken will und die Zeichen Gottes mit seiner Bosheit austilgen möchte. Sie beide gehören wahrlich zu denen, die im Buche Gottes, des Herrn der Welten, Unrecht tun.«
Desgleichen sagt Er: »Der Bayán ist vom Anfang bis zum Ende der Aufbewahrungsort aller Seiner Eigenschaften und die Schatzkammer Seines Feuers wie auch Seines Lichtes.« Großer Gott! Die Seele wird hingerissen vom Duft dieser Worte, denn mit grenzenloser Traurigkeit erklärt Er hier, was Er wahrnimmt. Er sagt weiter zu dem Buchstaben des Lebendigen, Mullá Báqir – mit ihm seien die Herrlichkeit Gottes und Seine Güte –: »Vielleicht kannst du in acht Jahren, am Tage Seiner Offenbarung, in Seine Gegenwart gelangen.«
Wisse dies, o Hádí, und sei unter denen, die hören. Urteile gerecht. Die Gefährten Gottes und die Zeugen Dessen, der die Wahrheit ist, haben zum größten Teil das Märtyrertum erlitten. Du jedoch bist noch am Leben. Wie kommt es, dass du verschont bliebst? Ich schwöre bei Gott! Es geschah, weil du [den Glauben] verleugnet hast, während jene gesegneten Seelen den Märtyrertod starben, weil sie bekannten. Jeder gerechte und redlich gesinnte Mensch wird dies bezeugen; denn Antrieb und Beweggrund beider sind klar und deutlich wie die Sonne.
Und weiter wendet Er sich an Dayyán, der Unrecht litt und das Märtyrertum erduldete, und spricht:
»Du wirst deinen Wert erkennen durch die Worte Dessen, den Gott offenbaren wird.« Er hat Dayyán auch mit den folgenden Worten verkündet, er sei der dritte Buchstabe im Glauben an Ihn, den Gott offenbaren werde:
»O du, der du der dritte Buchstabe bist, welcher an Ihn glaubt, den Gott offenbaren wird!« Ferner sagt Er:
»So aber Gott es will, wird Er dich berühmt machen durch die Worte Dessen, den Gott offenbaren wird.« Dayyán, der nach Seinen, des Punktes, Worten – mögen die Seelen aller außer Ihm um Seinetwillen geopfert werden – der Aufbewahrungsort des Glaubens an den einen wahren Gott – gepriesen sei Seine Herrlichkeit – und die Schatzkammer der Perlen Seiner Erkenntnis ist, musste ein so grausames Märtyrertum von ihnen erleiden, dass die Scharen der Höhe weinten und klagten.
Ihn lehrte Er (der Báb) die verborgene und bewahrte Erkenntnis, indem Er sie ihm mit den Worten anvertraute:
»O du, der du Dayyán genannt wirst!
Dies ist ein verborgenes und bewahrtes Wissen.
Wir haben es dir anvertraut und als Zeichen der Ehre von Gott gebracht, weil das Auge deines Herzens rein ist.
Du wirst seinen Wert zu schätzen wissen und wirst es in seiner Erhabenheit hegen und pflegen.
Gott hat es wahrlich gefallen, dem Punkt des Bayán ein verborgenes und bewahrtes Wissen zu schenken, desgleichen Gott noch niemals vor dieser Offenbarung herniedergesandt hat.
Kostbarer ist es in der Wertschätzung Gottes – verherrlicht sei Er – als irgendein anderes Wissen.
Er hat es wahrlich zu Seinem Zeugnis gemacht, wie Er auch die Verse zu Seinem Zeugnis machte.« Dieser unterdrückte Dayyán, der die Schatzkammer der Erkenntnis Gottes war, erlitt zusammen mit Mírzá ‘Alí-Akbar, einem der Verwandten des Ersten Punktes – die Herrlichkeit Gottes und Seine Barmherzigkeit seien mit Ihm –, Abu’l-Qásim-i-Káshí und mehreren anderen den Märtyrertod auf Anstiften Mírzá Yaḥyás.
O Hádí! Sein Buch, dem er den Titel Mustayqiẓ gab, ist in deinem Besitz. Lies es. Auch wenn du das Buch schon gesehen hast, lies es noch einmal, damit du dir vielleicht einen erhabenen Sitz unter dem Baldachin der Wahrheit verschaffst.
Über Siyyid Ibráhím strömten aus der Feder des Ersten Punktes – verherrlicht sei Seine Äußerung – folgende Worte: »O du, der du in Meinen Schriften Mein Freund und in Meinen Büchern, nächst Meinen Schriften, Mein Gedenken und im Bayán Mein Name genannt bist!« Dieser Siyyid Ibráhím wurde von ihm (Mírzá Yaḥyá), ebenso wie Dayyán, mit den Schimpfnamen ›Vater der Schlechtigkeit‹ und ›Vater des Unheils‹ belegt. Urteile redlich, wie schlimm die Lage dieser Unterdrückten gewesen ist, und dies, obwohl der eine von ihnen damit befasst war, jenem zu dienen, während der andere sein Gast war. Kurz, Ich schwöre bei Gott: Die Taten, die jener beging, waren dergestalt, dass Unsere Feder sich schämt, sie aufzuzählen.
Denke eine Weile nach über die Schande, die dem Ersten Punkt bereitet wurde. Überlege, was geschah. Als dieser Unterdrückte, nachdem Er sich zwei Jahre zurückgezogen hatte und durch Wüsten und Berge gewandert war, auf Betreiben einiger Gläubiger, die Ihn lange in der Wildnis gesucht hatten, nach Baghdád zurückkehrte, suchte Ihn ein gewisser Mírzá Muḥammad-‘Alí aus Rasht auf und berichtete vor einer großen Versammlung, was zum Schaden der Ehre des Báb verübt worden war und in Wahrheit alle Lande von Schmerz überwältigte. Großer Gott! Wie konnte man diesen schlimmen Verrat hingehen lassen? Kurz, Wir flehen zu Gott, diesem Frevler zu helfen, dass er bereut und zu Ihm zurückkehrt. Er, wahrlich, ist der Helfer, der Allweise.
Was Dayyán angeht – mit ihm seien die Herrlichkeit Gottes und Seine Barmherzigkeit –, so gelangte er in Unsere Gegenwart, wie es vom Ersten Punkt geoffenbart worden war. Wir beten zu Gott, Er möge den Achtlosen beistehen, sich Ihm zuzuwenden, und möge denen helfen, die sich abgewandt haben, zu Ihm zurückzukehren, und jenen, die Ihn leugnen, Seine Sache anzuerkennen, bei deren Erscheinen alles Erschaffene verkündete: »Er, der in der Schatzkammer des Wissens verborgen war, der von der Feder des Höchsten in Seinen Büchern, Seinen Schriften, Seinen Briefen und Seinen Tablets verzeichnet ist – Er ist gekommen!«
In diesem Zusammenhang wurde es für nötig erachtet, Überlieferungen zu erwähnen, die über die gesegnete und geehrte Stadt ‘Akká aufgezeichnet sind, auf dass du, o Hádí, eine Straße zur Wahrheit und einen Pfad zu Gott suchen mögest.
Im Namen Gottes, des Allerbarmers, des Allbarmherzigen!
Folgendes ist über die Vortrefflichkeit ‘Akkás, über das Meer und über ‘Aynu’l-Baqár (den Brunnen der Kuh), der in ‘Akká liegt, berichtet:
‘Abdu’l-‘Azíz, der Sohn des ‘Abdu’s-Salám, hat uns erzählt, dass der Prophet – mögen der Segen Gottes und Sein Gruß mit Ihm sein – gesagt hat: »‘Akká ist eine Stadt in Syrien, der Gott Seine besondere Barmherzigkeit erwiesen hat.«
Ibn-i-Mas‘úd – möge Gott Wohlgefallen an ihm haben – erklärte: »Der Prophet – mögen der Segen Gottes und Sein Gruß mit Ihm sein – sagte: ›Aller Küsten beste ist die von Askalon, und ‘Akká ist wahrlich besser als Askalon, und die Vortrefflichkeit ‘Akkás ist über die von Askalon und alle anderen Küsten erhaben, wie die Vortrefflichkeit Muḥammads über die aller anderen Propheten erhaben ist. Ich bringe euch Kunde von einer Stadt zwischen zwei Bergen in Syrien, mitten in einer Aue, ‘Akká mit Namen. Wahrlich, wer sie voll Sehnsucht betritt und voll des Eifers, sie zu besuchen, dem wird Gott seine Sünden vergeben, die vergangenen wie die künftigen. Und wer sie verlässt, dessen Abreise wird Gott nicht segnen, er sei denn ein Pilger. In ihr liegt ein Brunnen, genannt der Brunnen der Kuh. Wer einen Schluck davon trinkt, dem wird Gott das Herz mit Licht füllen und wird ihn beschützen vor dem größten Schrecken am Tage der Auferstehung.‹«
Anas, der Sohn des Málik – möge Gott Wohlgefallen an ihm haben – berichtete: »Der Gesandte Gottes – mögen der Segen Gottes und Sein Gruß mit Ihm sein – sagte: ›An der Küste des Meeres ist eine Stadt, hangend unter dem Throne, mit Namen ‘Akká. Wer darin wohnt, standhaft und in Erwartung einer Belohnung von Gott – gepriesen sei Er –, für den wird Gott bis zum Tage der Auferstehung den Lohn derer verzeichnen, die geduldig waren, die aufstanden und sich hinknieten und sich vor Ihm zu Boden warfen.‹
Und Er selbst – der Segen Gottes und Sein Gruß seien mit Ihm – sagte: »Ich künde euch von einer weißen Stadt am Ufer des Meeres, deren Weiße Gott – gepriesen sei Er – wohlgefällt. Sie heißt ‘Akká. Wer von einem ihrer Flöhe gebissen wird, wird von Gott mehr geschätzt als einer, der auf dem Pfad Gottes einen schweren Schlag erleidet. Und wer darin den Ruf zum Gebet erhebt, dessen Stimme wird bis ins Paradies emporgetragen. Und wer darin sieben Tage verweilt im Angesicht des Feindes, den wird Gott mit Khiḍr – Friede sei mit Ihm – zusammenbringen und wird ihn am Tage der Auferstehung vor dem größten Schrecken bewahren.« Und weiter sagte Er – mögen der Segen Gottes, gepriesen sei Er, und Sein Gruß mit Ihm sein –: »Es gibt Könige und Fürsten im Paradiese. Die Armen von ‘Akká sind die Könige des Paradieses und seine Fürsten. Ein Monat in ‘Akká ist besser als tausend Jahre anderswo.«
Der Gesandte Gottes – mögen Gottes Segen und Sein Gruß mit Ihm sein – soll ferner gesagt haben: »Gesegnet ist der Mensch, der ‘Akká besucht hat, und gesegnet der, der den Besucher von ‘Akká besucht hat. Gesegnet ist, wer aus dem Brunnen der Kuh trinkt und sich mit seinen Wassern wäscht; denn die schwarzäugigen Jungfrauen des Paradieses trinken den Kampfer, der aus dem Brunnen der Kuh, der Quelle von Salván (Siloam) und dem Brunnen Zamzam kommt. Wohl steht es um den, der von diesen Brunnen getrunken und sich in ihren Wassern gewaschen hat; denn Gott hat dem Feuer der Hölle verboten, ihn und seinen Körper am Tage der Auferstehung zu berühren.«
Der Prophet – mögen der Segen Gottes und Sein Gruß mit Ihm sein – soll weiterhin gesagt haben: »In ‘Akká gibt es Werke, die über Gebühr angerechnet werden, und Taten, die Wohltaten sind; sie gewährt Gott eigens demjenigen, der Ihm gefällt. Und wer in ‘Akká spricht: ›Verherrlicht sei Gott, und gepriesen sei Gott, und es gibt keinen anderen Gott außer Gott, und überaus groß ist Gott, und es gibt keine Macht oder Kraft außer in Gott, dem Erhabenen, dem Mächtigen‹, für den wird Gott tausend gute Taten aufschreiben und wird tausend Übeltaten von ihm tilgen, und Er wird ihn im Paradies um tausend Stufen erhöhen, und Er wird ihm seine Vergehen vergeben. Und wer in ‘Akká spricht: ›Ich erbitte von Gott Vergebung‹, dem wird Gott alle seine Fehltritte verzeihen. Und wer in ‘Akká des Morgens und des Abends, des Nachts und in der Dämmerung Gottes gedenkt, ist in den Augen Gottes besser, als wer auf dem Pfade Gottes – verherrlicht sei Er – Schwerter, Speere und Waffen trägt.«
Der Gesandte Gottes – mögen Gottes Segen und Sein Gruß mit Ihm sein – hat ferner gesagt: »Wer auf das Meer zur Abendzeit und bei Sonnenuntergang hinausschaut und spricht: ›Gott ist der Größte!‹, dem wird Gott seine Sünden vergeben, auch wenn sie sich türmen wie Dünen von Sand. Und wer vierzig Wogen zählt und dabei immer wieder spricht: ›Gott ist der Größte!‹ – verherrlicht sei Er –, dem wird Gott seine Sünden vergeben, die vergangenen wie die künftigen.«
Der Gesandte Gottes – mögen Gottes Segen und Sein Gruß mit Ihm sein – sprach weiterhin: »Wer eine ganze Nacht auf das Meer hinausschaut, ist besser, als wer zwei volle Monate zwischen Rukn und Maqám hin und her wandelt. Und wer an den Ufern des Meeres aufgewachsen ist, ist besser daran, als wer anderswo großgezogen wurde. Und wenn jemand am Meeresufer liegt, ist es, wie wenn er anderswo steht.«
Wahrlich, der Gesandte Gottes – mögen Gottes Segen, gepriesen sei Er, und Sein Gruß mit Ihm sein – hat die Wahrheit gesprochen.
Quellenangaben
Anmerkungen
Source: Bahá'í Library Online (bahai-library.com), curated by Jonah Winters. Used by permission of the curator. Original citation: Bahá'u'lláh, Epistle to the Son of the Wolf, Wilmette, IL: Bahá'í Publishing Trust, 1979 [1941], bahai-library.com.
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Epistle to the Son of the Wolf
Bahá'u'lláh
Wilmette, IL: Bahá'í Publishing Trust, 1979 [1941]
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In the name of God, the One, the Incomparable,
the All-Powerful, the All-Knowing, the All-Wise.
Praise be to God, the Eternal that perisheth not,
the Everlasting that declineth not, the Self-Subsisting
that altereth not. He it is Who is transcendent in
His sovereignty, Who is manifest through His signs,
and is hidden through His mysteries. He it is at
Whose bidding the standard of the Most Exalted
Word hath been lifted up in the world of creation,
and the banner of "He doeth whatsoever He willeth"
raised amidst all peoples. He it is Who hath revealed
His Cause for the guidance of His creatures, and sent
down His verses to demonstrate His Proof and His
Testimony, and embellished the preface of the Book
of Man with the ornament of utterance through His
saying: "The God of Mercy hath taught the Qur'án,
hath created man, and taught him articulate speech."
No God is there but Him, the One, the Peerless, the
Powerful, the Mighty, the Beneficent.
The light that is shed from the heaven of bounty,
and the benediction that shineth from the dawning-place
of the will of God, the Lord of the Kingdom
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of Names, rest upon Him Who is the Supreme Mediator,
the Most Exalted Pen, Him Whom God hath
made the Dawning-Place of His most excellent
names and the Dayspring of His most exalted attributes.
Through Him the light of unity hath shone
forth above the horizon of the world, and the law of
oneness hath been revealed amidst the nations, who,
with radiant faces, have turned towards the Supreme
Horizon, and acknowledged that which the Tongue
of Utterance hath spoken in the kingdom of His
knowledge: "Earth and heaven, glory and dominion,
are God's, the Omnipotent, the Almighty, the Lord
of grace abounding!"
Give ear, O distinguished divine, unto the voice of
this Wronged One. He verily, counselleth thee for
the sake of God, and exhorteth thee unto that which
will cause thee to draw nigh unto Him under all
conditions. He, in truth, is the All-Possessing, the
Exalted. Know thou that the ear of man hath been
created that it may hearken unto the Divine Voice
on this Day that hath been mentioned in all the Books,
Scriptures, and Tablets. Purify thou, first, thy soul
with the waters of renunciation, and adorn thine
head with the crown of the fear of God, and thy temple
with the ornament of reliance upon Him. Arise,
then, and, with thy face set towards the Most Great
House, the Spot round which, as decreed by the
Eternal King, all that dwell on earth must circle,
recite:
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"O God, my God, and my Desire, and my Adored
One, and my Master, and my Mainstay, and my utmost
Hope, and my supreme Aspiration! Thou seest
me turning towards Thee, holding fast unto the cord
of Thy bounty, clinging to the hem of Thy generosity,
acknowledging the sanctity of Thy Self and
the purity of Thine Essence, and testifying to Thy
unity and Thy oneness. I bear witness that Thou
art the One, the Single, the Incomparable, the Ever-Abiding.
Thou didst not take unto Thyself a partner
in Thy dominion, nor didst Thou choose a peer for
Thyself upon earth. All created things have borne
witness unto that which the Tongue of Thy grandeur
hath testified ere their creation. Verily Thou art
God; there is none other God but Thee! From everlasting
Thou wast sanctified from the mention of
Thy servants, and exalted above the description of Thy
creatures. Thou beholdest, O Lord, the ignorant
seeking the ocean of Thy knowledge, the sore athirst
the living waters of Thine utterance, the abased the
tabernacle of Thy glory, the poor the treasury of Thy
riches, the suppliant the dawning-place of Thy wisdom,
the weak the source of Thy strength, the
wretched the heaven of Thy bounty, the dumb the
kingdom of Thy mention.
"I testify, O my God, and my King, that Thou hast
created me to remember Thee, to glorify Thee, and
to aid Thy Cause. And yet, I have aided Thine enemies,
who have broken Thy Covenant, who have cast
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away Thy Book, disbelieved in Thee, and repudiated
Thy signs. Alas, alas, for my waywardness, and my
shame, and my sinfulness, and my wrong-doing that
have withheld me from the depths of the ocean of
Thy unity and from fathoming the sea of Thy mercy.
Wherefore, alas, alas! and again alas, alas! for my
wretchedness and the grievousness of my transgressions!
Thou didst call me into being, O my God, to
exalt Thy Word, and to manifest Thy Cause. My
heedlessness, however, hath deterred me and compassed
me about, in such wise that I have arisen to
blot out Thy signs, and to shed the blood of Thy
loved ones, and of the dawning-places of Thy signs,
and of the daysprings of Thy revelation, and of the
repositories of Thy mysteries.
"O Lord, my Lord! and again, O Lord, my Lord!
and yet again, O Lord, my Lord! I bear witness that
by reason of mine iniquity the fruits of the tree of
Thy justice have fallen, and through the fire of my
rebelliousness the hearts of such of Thy creatures as
enjoy near access to Thee were consumed, and the
souls of the sincere among Thy servants have melted.
O wretched, wretched that I am! O the cruelties,
the glaring cruelties, I inflicted! Woe is me, woe is
me, for my remoteness from Thee, and for my waywardness,
and mine ignorance, and my baseness, and
my repudiation of Thee, and my protests against
Thee! How many the days during which Thou didst
bid Thy servants and Thy loved ones to protect me,
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whilst I commanded them to harm Thee and to harm
them that Thou didst trust! And how numerous the
nights during which Thou didst graciously remember
me, and didst show me Thy path, whilst I turned
away from Thee and from Thy signs! By Thy glory!
O Thou Who art the Hope of such as have acknowledged
Thy unity, and the Desire of the hearts of them
that are rid of all attachment to any save Thee! I
find no succorer except Thee, nor king, nor refuge,
nor haven besides Thyself. Alas, alas! My turning
away from Thee hath burnt up the veil of mine
integrity, and my denial of Thee hath rent asunder
the covering cast over mine honor. O would that I
were beneath the depths of the earth, so that my evil
deeds would remain unknown to Thy servants! Thou
seest the sinner, O my Lord, who hath turned towards
the dawning-place of Thy forgiveness and Thy
bounty, and the mountain of iniquity that hath
sought the heaven of Thy mercy and pardon. Alas,
alas! My mighty sins have prevented me from approaching
the court of Thy mercy, and my monstrous
deeds have caused me to stray far from the
sanctuary of Thy presence. Indeed, I am he that
hath failed in duty towards Thee, and hath broken
Thy Covenant and Thy Testament, and committed
that which hath made the dwellers of the cities of
Thy justice, and the dawning-places of Thy grace
in Thy realms, to lament. I testify, O my God, that
I have put away Thy commandments, and clung to
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the dictates of my passions, and have cast away the
statutes of Thy Book, and seized the book of mine
own desire. O misery, misery! As mine iniquities
waxed greater and greater, Thy forbearance towards
me augmented, and as the fire of my rebelliousness
grew fiercer, the more did Thy forgiveness and Thy
grace seek to smother up its flame. By the power of
Thy might! O Thou Who art the desire of the world
and the Best-Beloved of the nations! Thy long-suffering
hath puffed me up, and Thy patience hath emboldened
me. Thou beholdest, O my God, the tears
that my shame hath caused to flow, and the sighs
which my heedlessness hath led me to utter. I
swear by the greatness of Thy majesty! I can find
for myself no habitation save beneath the shadow of
the court of Thy bounty, nor any refuge except
under the canopy of Thy mercy. Thou seest me in
the midst of a sea of despair and of hopelessness, after
Thou didst cause me to hear Thy words "Despair
not." By Thy power! My sore injustice hath severed
the cord of my hope, and my rebellion hath darkened
my face before the throne of Thy justice. Thou
beholdest, O my God, him who is as one dead fallen
at the door of Thy favor, ashamed to seek from the
hand of Thy loving-kindness the living waters of Thy
pardon. Thou hast given me a tongue wherewith to
remember and praise Thee, and yet it uttereth that
which hath caused the souls of such of Thy chosen
ones as are nigh unto Thee to melt, and the hearts of
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the sincere amongst the dwellers of the habitations
of holiness to be consumed. Thou hast given me eyes
to witness Thy signs, and to behold Thy verses, and
to contemplate the revelations of Thine handiwork,
but I have rejected Thy will, and have committed
what hath caused the faithful among Thy creatures
and the detached amidst Thy servants to groan. Thou
hast given me ears that I may incline them unto Thy
praise and Thy celebration, and unto that which Thou
didst send down from the heaven of Thy bounty and
the firmament of Thy will. And yet, alas, alas, I
have forsaken Thy Cause, and have commanded Thy
servants to blaspheme against Thy trusted ones and
Thy loved ones, and have acted, before the throne of
Thy justice, in such wise that those that have recognized
Thy unity and are wholly devoted to Thee
among the dwellers of Thy realm mourned with a
sore lamentation. I know not, O my God, which
among my evildoings to mention before the billowing
ocean of Thy favor, nor which of my trespasses
to declare when face to face with the splendors of
the suns of Thy goodly gifts and bounties.
"I beseech Thee, this very moment, by the mysteries
of Thy Book, and by the things hid in Thy knowledge,
and by the pearls that lie concealed within the
shells of the ocean of Thy mercy, to reckon me among
such as Thou didst mention in Thy Book and describe
in Thy Tablets. Hast Thou decreed for me, O my
God, any joy after this tribulation, or any relief to
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succeed this affliction, or any ease to follow this
trouble? Alas, alas! Thou hast ordained that every
pulpit be set apart for Thy mention, and for the
glorification of Thy Word, and the revelation of Thy
Cause, but I have ascended it to proclaim the violation
of Thy Covenant, and have spoken unto Thy
servants such words as have caused the dwellers of
the Tabernacles of Thy majesty and the denizens of
the Cities of Thy wisdom to lament. How often hast
Thou sent down the food of Thine utterance out of
the heaven of Thy bounty, and I denied it; and how
numerous the occasions on which Thou hast summoned
me to the soft flowing waters of Thy mercy,
and I have chosen to turn away therefrom, by reason
of my having followed my own wish and desire! By
Thy glory! I know not for which sin to beg Thy
forgiveness and implore Thy pardon, nor from which
of mine iniquities to turn aside unto the Court of Thy
bounteousness and the Sanctuary of Thy favor. Such
are my sins and trespasses that no man can number
them, nor pen describe them. I implore Thee, O Thou
that turnest darkness into light, and revealest Thy
mysteries on the Sinai of Thy Revelation, to aid me,
at all times, to put my trust in Thee, and to commit
mine affairs unto Thy care. Make me, then, O my
God, content with that which the finger of Thy decree
hath traced, and the pen of Thy ordinance hath
written. Potent art Thou to do what pleaseth Thee,
and in Thy grasp are the reins of all that are in heaven
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and on earth. No God is there but Thee, the All-knowing,
the All-Wise."
O Shaykh! Know thou that neither the
calumnies
which men may utter, nor their denials, nor any cavils
they may raise, can harm him that hath clung to the
cord of the grace, and seized the hem of the mercy,
of the Lord of creation. By God! He, the Glory of
God (Bahá), hath spoken not from mere impulse.
He that hath given Him a voice is He that hath given
a voice unto all things, that they may praise and
glorify Him. There is none other God but Him, the
One, the Incomparable, the Lord of strength, the
Unconditioned.
They whose sight is keen, whose ears are retentive,
whose hearts are enlightened, and whose breasts are
dilated, recognize both truth and falsehood, and distinguish
the one from the other. Recite thou this
prayer that hath flowed from the tongue of this
Wronged One, and ponder thereon with a heart rid
of all attachment, and with ears that are pure and
sanctified, be attentive to its meaning, that haply
thou mayest inhale the breath of detachment and
have pity upon thyself and upon others:
"My God, the Object of my adoration, the Goal
of my desire, the All-Bountiful, the Most Compassionate!
All life is of Thee, and all power lieth within
the grasp of Thine omnipotence. Whosoever Thou
exaltest is raised above the angels, and attaineth the
station: `Verily, We uplifted him to a place on
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high!'; and whosoever Thou dost abase is made lower
than dust, nay, less than nothing. O Divine Providence!
Though wicked, sinful, and intemperate, we
still seek from Thee a `seat of truth,' and long to
behold the countenance of the Omnipotent King.
It is Thine to command, and all sovereignty belongeth
to Thee, and the realm of might boweth before Thy
behest. Everything Thou doest is pure justice, nay,
the very essence of grace. One gleam from the splendors
of Thy Name, the All-Merciful, sufficeth to
banish and blot out every trace of sinfulness from the
world, and a single breath from the breezes of the
Day of Thy Revelation is enough to adorn all mankind
with a fresh attire. Vouchsafe Thy strength,
O Almighty One, unto Thy weak creatures, and
quicken them who are as dead, that haply they may
find Thee, and may be led unto the ocean of Thy
guidance, and may remain steadfast in Thy Cause.
Should the fragrance of Thy praise be shed abroad
by any of the divers tongues of the world, out of
the East or out of the West, it would, verily, be prized
and greatly cherished. If such tongues, however, be
deprived of that fragrance, they assuredly would be
unworthy of any mention, in word or yet in thought.
We beg of Thee, O Providence, to show Thy way
unto all men, and to guide them aright. Thou art,
verily, the Almighty, the Most Powerful, the All-Knowing,
the All-Seeing."
We beseech God to aid thee to be just and fair-minded,
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and to acquaint thee with the things that
were hidden from the eyes of men. He, in truth, is
the Mighty, the Unconstrained. We ask thee to reflect
upon that which hath been revealed, and to be fair
and just in thy speech, that perchance the splendors
of the daystar of truthfulness and sincerity may
shine forth, and may deliver thee from the darkness
of ignorance, and illumine the world with the light
of knowledge. This Wronged One hath frequented
no school, neither hath He attended the controversies
of the learned. By My life! Not of Mine own volition
have I revealed Myself, but God, of His own
choosing, hath manifested Me. In the Tablet, addressed
to His Majesty the Sháh--may God, blessed
and glorified be He, assist him--these words have
streamed from the tongue of this Wronged One:
"O King! I was but a man like others, asleep upon
My couch, when lo, the breezes of the All-Glorious
were wafted over Me, and taught Me the knowledge
of all that hath been. This thing is not from Me, but
from One Who is Almighty and All-Knowing. And
He bade Me lift up My voice between earth and
heaven, and for this there befell Me what hath caused
the tears of every man of understanding to flow.
The learning current amongst men I studied not;
their schools I entered not. Ask of the city wherein
I dwelt, that thou mayest be well assured that I am
not of them who speak falsely. This is but a leaf
which the winds of the will of thy Lord, the Almighty,
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the All-Praised, have stirred. Can it be still
when the tempestuous winds are blowing? Nay, by
Him Who is the Lord of all Names and Attributes!
They move it as they list. The evanescent is as nothing
before Him Who is the Ever-Abiding. His all-compelling
summons hath reached Me, and caused
Me to speak His praise amidst all people. I was indeed
as one dead when His behest was uttered. The hand
of the will of thy Lord, the Compassionate, the Merciful,
transformed Me."
Now is the moment in which to cleanse thyself
with the waters of detachment that have flowed out
from the Supreme Pen, and to ponder, wholly for the
sake of God, those things which, time and again, have
been sent down or manifested, and then to strive, as
much as lieth in thee, to quench, through the power
of wisdom and the force of thy utterance, the fire of
enmity and hatred which smouldereth in the hearts
of the peoples of the world. The Divine Messengers
have been sent down, and their Books were revealed,
for the purpose of promoting the knowledge of God,
and of furthering unity and fellowship amongst men.
But now behold, how they have made the Law of God
a cause and pretext for perversity and hatred. How
pitiful, how regrettable, that most men are cleaving
fast to, and have busied themselves with, the things
they possess, and are unaware of, and shut out as by
a veil from, the things God possesseth!
Say: "O God, my God! Attire mine head with the
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crown of justice, and my temple with the ornament
of equity. Thou, verily, art the Possessor of all gifts
and bounties."
Justice and equity are twin Guardians that watch
over men. From them are revealed such blessed and
perspicuous words as are the cause of the well-being
of the world and the protection of the nations.
These words have streamed from the pen of this
Wronged One in one of His Tablets: "The purpose
of the one true God, exalted be His glory, hath been
to bring forth the Mystic Gems out of the mine of
man--they Who are the Dawning-Places of His
Cause and the Repositories of the pearls of His knowledge;
for, God Himself, glorified be He, is the Unseen,
the One concealed and hidden from the eyes of men.
Consider what the Merciful hath revealed in the
Qur'án: No vision taketh in Him, but He taketh in
all vision, and He is the Subtile, the All-Informed!"
That the divers communions of the earth, and the
manifold systems of religious belief, should never be
allowed to foster the feelings of animosity among
men, is, in this Day, of the essence of the Faith of
God and His Religion. These principles and laws,
these firmly-established and mighty systems, have
proceeded from one Source, and are rays of one Light.
That they differ one from another is to be attributed
to the varying requirements of the ages in which they
were promulgated.
Gird up the loins of your endeavor, O people of
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Bahá, that haply the tumult of religious dissension
and strife that agitateth the peoples of the earth may
be stilled, that every trace of it may be completely
obliterated. For the love of God, and them that
serve Him, arise to aid this sublime and momentous
Revelation. Religious fanaticism and hatred are a
world-devouring fire, whose violence none can
quench. The Hand of Divine power can, alone,
deliver mankind from this desolating affliction. Consider
the war that hath involved the two Nations,
how both sides have renounced their possessions and
their lives. How many the villages that were completely
wiped out!
The utterance of God is a lamp, whose light is
these words: Ye are the fruits of one tree, and the
leaves of one branch. Deal ye one with another with
the utmost love and harmony, with friendliness and
fellowship. He Who is the Daystar of Truth beareth
Me witness! So powerful is the light of unity that it
can illuminate the whole earth. The One true God,
He Who knoweth all things, Himself testifieth to the
truth of these words.
Exert yourselves that ye may attain this transcendent
and most sublime station, the station that can
insure the protection and security of all mankind.
This goal excelleth every other goal, and this aspiration
is the monarch of all aspirations. So long, however,
as the thick clouds of oppression, which obscure
the daystar of justice, remain undispelled, it would
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be difficult for the glory of this station to be unveiled
to men's eyes. These thick clouds are the exponents
of idle fancies and vain imaginings, who are none
other but the divines of Persia. At one time We spoke
in the language of the lawgiver; at another in that
of the truth-seeker and the mystic, and yet Our
supreme purpose and highest wish hath always been
to disclose the glory and sublimity of this station.
God, verily, is a sufficient witness!
Consort with all men, O people of Bahá, in a spirit
of friendliness and fellowship. If ye be aware of a
certain truth, if ye possess a jewel, of which others
are deprived, share it with them in a language of
utmost kindliness and goodwill. If it be accepted,
if it fulfill its purpose, your object is attained. If
anyone should refuse it, leave him unto himself, and
beseech God to guide him. Beware lest ye deal unkindly
with him. A kindly tongue is the lodestone
of the hearts of men. It is the bread of the spirit, it
clotheth the words with meaning, it is the fountain
of the light of wisdom and understanding.
By "divines" in the passage cited above is meant
those men who outwardly attire themselves with the
raiment of knowledge, but who inwardly are deprived
therefrom. In this connection, We quote from the
Tablet addressed to His Majesty the Sháh, certain
passages from the "Hidden Words" which were revealed
by the Abhá Pen under the name of the "Book
of Fátimih," the blessings of God be upon her!
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"O ye that are foolish, yet have a name to be wise!
Wherefore do ye wear the guise of the shepherd, when
inwardly ye have become wolves, intent upon My
flock? Ye are even as the star, which riseth ere the
dawn, and which, though it seem radiant and luminous,
leadeth the wayfarers of My city astray into the
paths of perdition."
And likewise He saith: "O ye seeming fair yet
inwardly foul! Ye are like clear but bitter water,
which to outward seeming is crystal pure but of
which, when tested by the Divine Assayer, not a drop
is accepted. Yea, the sunbeam falls alike upon the
dust and the mirror, yet differ they in reflection even
as doth the star from the earth: nay, immeasurable is
the difference!"
And also He saith: "O essence of desire! At many
a dawn have I turned from the realms of the Placeless
unto thine abode, and found thee on the bed of
ease busied with others than Myself. Thereupon, even
as the flash of the spirit, I returned to the realms of
celestial glory, and breathed it not in My retreats
above unto the hosts of holiness."
And again He saith: "O bond slave of the world!
Many a dawn hath the breeze of My loving-kindness
wafted over thee and found thee upon the bed of
heedlessness fast asleep. Bewailing then thy plight it
returned whence it came."
Those divines, however, who are truly adorned
with the ornament of knowledge and of a goodly
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character are, verily, as a head to the body of the
world, and as eyes to the nations. The guidance of
men hath, at all times, been, and is, dependent upon
such blessed souls. We beseech God to graciously aid
them to do His will and pleasure. He, in truth, is
the Lord of all men, the Lord of this world and of the
next.
O Shaykh! We have learned that thou hast turned
away from Us, and protested against Us, in such wise
that thou hast bidden the people to curse Me, and
decreed that the blood of the servants of God be shed.
God requite him who said: "Willingly will I obey the
judge who hath so strangely decreed that my blood
be spilt at Hill and at Harám!" Verily I say: Whatever
befalleth in the path of God is the beloved of
the soul and the desire of the heart. Deadly poison
in His path is pure honey, and every tribulation a
draught of crystal water. In the Tablet to His
Majesty the Sháh it is written: "By Him Who is the
Truth! I fear no tribulation in His path, nor any
affliction in My love for Him. Verily God hath made
adversity as a morning dew upon His green pasture,
and a wick for His lamp which lighteth earth and
heaven."
Set thine heart towards Him Who is the Kaaba of
God, the Help in Peril, the Self-Subsisting, and raise
thou thine hands with such firm conviction as shall
cause the hands of all created things to be lifted up
towards the heaven of the grace of God, the Lord of
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all worlds. Turn, then, thy face towards Him in
such wise that the faces of all beings will turn in the
direction of His shining and luminous Horizon, and
say: "Thou seest me, O my Lord, with my face
turned towards the heaven of Thy bounty and the
ocean of Thy favor, withdrawn from all else beside
Thee. I ask of Thee, by the splendors of the Sun of
Thy revelation on Sinai, and the effulgences of the Orb
of Thy grace which shineth from the horizon of Thy
Name, the Ever-Forgiving, to grant me Thy pardon
and to have mercy upon me. Write down, then, for
me with Thy pen of glory that which will exalt me
through Thy Name in the world of creation. Aid
me, O my Lord, to set myself towards Thee, and to
hearken unto the voice of Thy loved ones, whom the
powers of the earth have failed to weaken, and the
dominion of the nations has been powerless to withhold
from Thee, and who, advancing towards
Thee, have said: `God is our Lord, the Lord of all who
are in heaven and all who are on earth!'"
O Shaykh! Verily I say, the seal of the Choice
Wine hath, in the name of Him Who is the Self-Subsisting,
been broken; withhold not thyself therefrom.
This Wronged One speaketh wholly for the
sake of God; thou too shouldst, likewise, for the sake
of God, meditate upon those things that have been
sent down and manifested, that haply thou mayest,
on this blessed Day, take thy portion of the liberal
effusions of Him Who is truly the All-Bountiful, and
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mayest not remain deprived thereof. This indeed
would not be hard for God. Dust-made Adam was
raised up, through the Word of God, to the heavenly
throne, and a mere fisherman was made the repository
of Divine wisdom, and Abú-Dhar, the shepherd,
became a prince of the nations!
This Day, O Shaykh, hath never been, nor is it
now, the Day whereon man-made arts and sciences
can be regarded as a true standard for men, since it
hath been recognized that He Who was wholly unversed
in any of them hath ascended the throne of
purest gold, and occupied the seat of honor in the
council of knowledge, whilst the acknowledged exponent
and repository of these arts and sciences
remained utterly deprived. By "arts and sciences"
is meant those which begin with words and end with
words. Such arts and sciences, however, as are
productive of good results, and bring forth their
fruit, and are conducive to the well-being and tranquility
of men have been, and will remain, acceptable
before God. Wert thou to give ear to My voice, thou
wouldst cast away all thy possessions, and wouldst set
thy face towards the Spot wherein the ocean of wisdom
and of utterance hath surged, and the sweet
savors of the loving-kindness of thy Lord, the Compassionate,
have wafted.
We deem it advisable, in this connection, to recount
briefly some past events, that perchance they
may be the means of vindicating the cause of equity
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and justice. At the time when His Majesty the Sháh,
may God, his Lord, the Most Merciful, aid him
through His strengthening grace, was planning a
journey to Isfahán, this Wronged One, having obtained
his permission, visited the holy and luminous
resting-places of the Imáms, may the blessings of God
be upon them! Upon Our return, We proceeded to
Lavásan on account of the excessive heat prevailing
in the capital. Following Our departure, there occurred
the attempt upon the life of His Majesty, may
God, exalted and glorified be He, assist him. Those
days were troublous days, and the fires of hatred
burned high. Many were arrested, among them this
Wronged One. By the righteousness of God! We
were in no wise connected with that evil deed, and
Our innocence was indisputably established by the
tribunals. Nevertheless, they apprehended Us, and
from Níyávarán, which was then the residence of
His Majesty, conducted Us, on foot and in chains,
with bared head and bare feet, to the dungeon of
Tihrán. A brutal man, accompanying Us on horseback,
snatched off Our hat, whilst We were being
hurried along by a troop of executioners and officials.
We were consigned for four months to a place foul
beyond comparison. As to the dungeon in which this
Wronged One and others similarly wronged were
confined, a dark and narrow pit were preferable.
Upon Our arrival We were first conducted along a
pitch-black corridor, from whence We descended
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three steep flights of stairs to the place of confinement
assigned to Us. The dungeon was wrapped in thick
darkness, and Our fellow prisoners numbered nearly
a hundred and fifty souls: thieves, assassins and highwaymen.
Though crowded, it had no other outlet
than the passage by which We entered. No pen can
depict that place, nor any tongue describe its loathsome
smell. Most of these men had neither clothes
nor bedding to lie on. God alone knoweth what befell
Us in that most foul-smelling and gloomy place!
Day and night, while confined in that dungeon,
We meditated upon the deeds, the condition, and the
conduct of the Bábís, wondering what could have led
a people so high-minded, so noble, and of such intelligence,
to perpetrate such an audacious and outrageous
act against the person of His Majesty. This
Wronged One, thereupon, decided to arise, after His
release from prison, and undertake, with the utmost
vigor, the task of regenerating this people.
One night, in a dream, these exalted words were
heard on every side: "Verily, We shall render Thee
victorious by Thyself and by Thy Pen. Grieve Thou
not for that which hath befallen Thee, neither be
Thou afraid, for Thou art in safety. Erelong will
God raise up the treasures of the earth--men who
will aid Thee through Thyself and through Thy
Name, wherewith God hath revived the hearts of
such as have recognized Him."
And when this Wronged One went forth out of
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His prison, We journeyed, in pursuance of the order
of His Majesty the Sháh--may God, exalted be He,
protect him--to `Iráq, escorted by officers in the
service of the esteemed and honored governments of
Persia and Russia. After Our arrival, We revealed,
as a copious rain, by the aid of God and His Divine
Grace and mercy, Our verses, and sent them to various
parts of the world. We exhorted all men, and particularly
this people, through Our wise counsels and
loving admonitions, and forbade them to engage in
sedition, quarrels, disputes and conflict. As a result
of this, and by the grace of God, waywardness and
folly were changed into piety and understanding,
and weapons converted into instruments of peace.
During the days I lay in the prison of Tihrán,
though the galling weight of the chains and the
stench-filled air allowed Me but little sleep, still in
those infrequent moments of slumber I felt as if something
flowed from the crown of My head over My
breast, even as a mighty torrent that precipitateth
itself upon the earth from the summit of a lofty
mountain. Every limb of My body would, as a result,
be set afire. At such moments My tongue recited
what no man could bear to hear.
We shall herewith cite a few passages from Tablets
specifically revealed to this people, so that every
one may know of a certainty that this Wronged One
hath acted in a manner which hath been pleasing and
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acceptable unto men endued with insight, and unto
such as are the exponents of justice and equity:
"O ye friends of God in His cities and His loved
ones in His lands! This Wronged One enjoineth on
you honesty and piety. Blessed the city that shineth
by their light. Through them man is exalted, and
the door of security is unlocked before the face of all
creation. Happy the man that cleaveth fast unto
them, and recognizeth their virtue, and woe betide
him that denieth their station."
And in another connection these words were revealed:
"We enjoin the servants of God and His handmaidens
to be pure and to fear God, that they may
shake off the slumber of their corrupt desires, and
turn toward God, the Maker of the heavens and of
the earth. Thus have We commanded the faithful
when the Daystar of the world shone forth from the
horizon of `Iráq. My imprisonment doeth Me no
harm, neither the tribulations I suffer, nor the things
that have befallen Me at the hands of My oppressors.
That which harmeth Me is the conduct of those who,
though they bear My name, yet commit that which
maketh My heart and My pen to lament. They that
spread disorder in the land, and lay hands on the
property of others, and enter a house without leave
of its owner, We, verily, are clear of them, unless
they repent and return unto God, the Ever-Forgiving,
the Most Merciful."
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And in another connection: "O peoples of the
earth! Haste ye to do the pleasure of God, and war
ye valiantly, as it behooveth you to war, for the sake
of proclaiming His resistless and immovable Cause.
We have decreed that war shall be waged in the path
of God with the armies of wisdom and utterance,
and of a goodly character and praiseworthy deeds.
Thus hath it been decided by Him Who is the All-Powerful,
the Almighty. There is no glory for him
that committeth disorder on the earth after it hath
been made so good. Fear God, O people, and be not
of them that act unjustly."
And again in another connection: "Revile ye not
one another. We, verily, have come to unite and weld
together all that dwell on earth. Unto this beareth
witness what the ocean of Mine utterance hath revealed
amongst men, and yet most of the people have
gone astray. If anyone revile you, or trouble touch
you, in the path of God, be patient, and put your
trust in Him Who heareth, Who seeth. He, in truth,
witnesseth, and perceiveth, and doeth what He pleaseth,
through the power of His sovereignty. He,
verily, is the Lord of strength, and of might. In the
Book of God, the Mighty, the Great, ye have been
forbidden to engage in contention and conflict. Lay
fast hold on whatever will profit you, and profit the
peoples of the world. Thus commandeth you the
King of Eternity, Who is manifest in His Most Great
Name. He, verily, is the Ordainer, the All-Wise."
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And yet again in another connection: "Beware lest
ye shed the blood of any one. Unsheathe the sword of
your tongue from the scabbard of utterance, for
therewith ye can conquer the citadels of men's hearts.
We have abolished the law to wage holy war against
each other. God's mercy hath, verily, encompassed
all created things, if ye do but understand."
And yet again in another connection: "O people!
Spread not disorder in the land, and shed not the blood
of any one, and consume not the substance of others
wrongfully, neither follow every accursed prattler."
And still again in another connection: "The Sun
of Divine Utterance can never set, neither can its
radiance be extinguished. These sublime words have,
in this day, been heard from the Lote-Tree beyond
which there is no passing: `I belong to him that loveth
Me, that holdeth fast My commandments, and casteth
away the things forbidden him in My Book.'"
And still again in another connection: "This is the
day to make mention of God, to celebrate His praise,
and to serve Him; deprive not yourselves thereof.
Ye are the letters of the words, and the words of the
Book. Ye are the saplings which the hand of Loving-kindness
hath planted in the soil of mercy, and
which the showers of bounty have made to flourish.
He hath protected you from the mighty winds of
misbelief, and the tempestuous gales of impiety, and
nurtured you with the hands of His loving providence.
Now is the time for you to put forth your
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leaves, and yield your fruit. The fruits of the tree
of man have ever been and are goodly deeds and a
praiseworthy character. Withhold not these fruits
from the heedless. If they be accepted, your end is
attained, and the purpose of life achieved. If not,
leave them in their pastime of vain disputes. Strive,
O people of God, that haply the hearts of the divers
kindreds of the earth may, through the waters of your
forbearance and loving-kindness, be cleansed and
sanctified from animosity and hatred, and be made
worthy and befitting recipients of the splendors of
the Sun of Truth."
In the fourth Ishráq (splendor) of the Ishráqát
(Tablet of Splendors) We have mentioned: "Every
cause needeth a helper. In this Revelation the hosts
which can render it victorious are the hosts of praiseworthy
deeds and upright character. The leader and
commander of these hosts hath ever been the fear of
God, a fear that encompasseth all things, and reigneth
over all things."
In the third Tajallí (effulgence) of the Book of
Tajallíyát (Book of Effulgences) We have mentioned:
"Arts, crafts and sciences uplift the world of
being, and are conducive to its exaltation. Knowledge
is as wings to man's life, and a ladder for his ascent.
Its acquisition is incumbent upon everyone. The
knowledge of such sciences, however, should be acquired
as can profit the peoples of the earth, and not
those which begin with words and end with words.
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Great indeed is the claim of scientists and craftsmen
on the peoples of the world. Unto this beareth witness
the Mother Book in this conspicuous station."
In truth, knowledge is a veritable treasure for man,
and a source of glory, of bounty, of joy, of exaltation,
of cheer and gladness unto him. Happy the man
that cleaveth unto it, and woe betide the heedless.
It is incumbent upon thee to summon the people,
under all conditions, to whatever will cause them to
show forth spiritual characteristics and goodly deeds,
so that all may become aware of that which is the
cause of human upliftment, and may, with the utmost
endeavor, direct themselves towards the most
sublime Station and the Pinnacle of Glory. The fear
of God hath ever been the prime factor in the education
of His creatures. Well is it with them that
have attained thereunto!
The first word which the Abhá Pen hath revealed
and inscribed on the first leaf of Paradise is this:
"Verily I say: The fear of God hath ever been a sure
defence and a safe stronghold for all the peoples of the
world. It is the chief cause of the protection of mankind,
and the supreme instrument for its preservation.
Indeed, there existeth in man a faculty which
deterreth him from, and guardeth him against, whatever
is unworthy and unseemly, and which is known
as his sense of shame. This, however, is confined to
but a few; all have not possessed, and do not possess, it.
It is incumbent upon the kings and the spiritual
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leaders of the world to lay fast hold on religion, inasmuch
as through it the fear of God is instilled in
all else but Him."
The second word We have recorded on the second
leaf of Paradise is the following: "The Pen of the
Divine Expounder exhorteth, at this moment, the
manifestations of authority and the sources of power,
namely the kings and rulers of the earth--may God
assist them--and enjoineth them to uphold the cause
of religion, and to cleave unto it. Religion is, verily,
the chief instrument for the establishment of order
in the world, and of tranquillity amongst its peoples.
The weakening of the pillars of religion hath
strengthened the foolish, and emboldened them, and
made them more arrogant. Verily I say: The greater
the decline of religion, the more grievous the waywardness
of the ungodly. This cannot but lead in the
end to chaos and confusion. Hear Me, O men of
insight, and be warned, ye who are endued with
discernment!"
It is Our hope that thou wilt hear with attentive
ears the things We have mentioned unto thee, that
perchance thou mayest turn men away from the
things they possess to the things that God possesseth.
We entreat God to deliver the light of equity and the
sun of justice from the thick clouds of waywardness,
and cause them to shine forth upon men. No light
can compare with the light of justice. The establishment
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of order in the world and the tranquillity of
the nations depend upon it.
In the Book of Utterance these exalted words have
been written down and recorded: "Say, O friends!
Strive that haply the tribulations suffered by this
Wronged One and by you, in the path of God, may
not prove to have been in vain. Cling ye to the hem
of virtue, and hold fast to the cord of trustworthiness
and piety. Concern yourselves with the things
that benefit mankind, and not with your corrupt and
selfish desires. O ye followers of this Wronged One!
Ye are the shepherds of mankind; liberate ye your
flocks from the wolves of evil passions and desires,
and adorn them with the ornament of the fear of
God. This is the firm commandment which hath, at
this moment, flowed out from the Pen of Him Who
is the Ancient of Days. By the righteousness of God!
The sword of a virtuous character and upright conduct
is sharper than blades of steel. The voice of the
true Faith calleth aloud, at this moment, and saith:
O people! Verily, the Day is come, and My Lord
hath made Me to shine forth with a light whose
splendor hath eclipsed the suns of utterance. Fear ye
the Merciful, and be not of them that have gone
astray."
The third word we have recorded on the third leaf
of Paradise is this: "O son of man! If thine eyes be
turned towards mercy, forsake the things that profit
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thee, and cleave unto that which will profit mankind.
And if thine eyes be turned towards justice, choose
thou for thy neighbor that which thou choosest for
thyself. Humility exalteth man to the heaven of
glory and power, whilst pride abaseth him to the
depths of wretchedness and degradation. Great is the
Day, and mighty the Call! In one of Our Tablets
We have revealed these exalted words: `Were the
world of the spirit to be wholly converted into the
sense of hearing, it could then claim to be worthy
to hearken unto the Voice that calleth from the
Supreme Horizon; for otherwise, these ears that are
defiled with lying tales have never been, nor are they
now, fit to hear it.' Well is it with them that hearken;
and woe betide the wayward."
We pray God--exalted be His glory--and cherish
the hope that He may graciously assist the manifestations
of affluence and power and the daysprings of
sovereignty and glory, the kings of the earth--may
God aid them through His strengthening grace--to
establish the Lesser Peace. This, indeed, is the greatest
means for insuring the tranquillity of the nations.
It is incumbent upon the Sovereigns of the world--
may God assist them--unitedly to hold fast unto
this Peace, which is the chief instrument for the protection
of all mankind. It is Our hope that they will
arise to achieve what will be conducive to the well-being
of man. It is their duty to convene an all-inclusive
assembly, which either they themselves or
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their ministers will attend, and to enforce whatever
measures are required to establish unity and concord
amongst men. They must put away the weapons of
war, and turn to the instruments of universal reconstruction.
Should one king rise up against another,
all the other kings must arise to deter him. Arms and
armaments will, then, be no more needed beyond
that which is necessary to insure the internal security
of their respective countries. If they attain unto this
all-surpassing blessing, the people of each nation will
pursue, with tranquillity and contentment, their own
occupations, and the groanings and lamentations of
most men would be silenced. We beseech God to aid
them to do His will and pleasure. He, verily, is the
Lord of the throne on high and of earth below, and
the Lord of this world and of the world to come. It
would be preferable and more fitting that the highly
honored kings themselves should attend such an assembly,
and proclaim their edicts. Any king who will
arise and carry out this task, he verily will, in the
sight of God, become the cynosure of all kings.
Happy is he, and great is his blessedness!
In this land, every time men are conscripted for
the army, a great terror seizeth the people. Every
nation augmenteth, each year, its forces, for their
ministers of war are insatiable in their desire to add
fresh recruits to their battalions. We have learned
that the government of Persia--may God assist them
--have, likewise decided to reinforce their army. In
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the opinion of this Wronged One a force of one hundred
thousand fully-equipped and well-disciplined
men would suffice. We hope that thou wilt cause the
light of justice to shine more brightly. By the
righteousness of God! Justice is a powerful force.
It is, above all else, the conqueror of the citadels of
the hearts and souls of men, and the revealer of the
secrets of the world of being, and the standard-bearer
of love and bounty.
In the treasuries of the knowledge of God there
lieth concealed a knowledge which, when applied,
will largely, though not wholly, eliminate fear. This
knowledge, however, should be taught from childhood,
as it will greatly aid in its elimination. Whatever
decreaseth fear increaseth courage. Should the
Will of God assist Us, there would flow out from the
Pen of the Divine Expounder a lengthy exposition of
that which hath been mentioned, and there would be
revealed, in the field of arts and sciences, what would
renew the world and the nations. A word hath, likewise,
been written down and recorded by the Pen
of the Most High in the Crimson Book which is
capable of fully disclosing that force which is hid
in men, nay of redoubling its potency. We implore
God--exalted and glorified be He--to graciously assist
His servants to do that which is pleasing and acceptable
unto Him.
In these days enemies have compassed Us about,
and the fire of hatred is kindled. O peoples of the
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earth! By My life and by your own! This Wronged
One hath never had, nor hath He now any desire for
leadership. Mine aim hath ever been, and still is, to
suppress whatever is the cause of contention amidst
the peoples of the earth, and of separation amongst
the nations, so that all men may be sanctified from
every earthly attachment, and be set free to occupy
themselves with their own interests. We entreat Our
loved ones not to besmirch the hem of Our raiment
with the dust of falsehood, neither to allow references
to what they have regarded as miracles and prodigies
to debase Our rank and station, or to mar the purity
and sanctity of Our name.
Gracious God! This is the day whereon the wise
should seek the advice of this Wronged One, and ask
Him Who is the Truth what things are conducive to
the glory and tranquillity of men. And yet, all are
earnestly striving to put out this glorious and shining
light, and are diligently seeking either to establish
Our guilt, or to voice their protest against Us. Matters
have come to such a pass, that the conduct of
this Wronged One hath, in every way, been grossly
misrepresented, and in a manner which it would be
unseemly to mention. One of Our friends hath reported
that among the residents of the Great City
(Constantinople) he had heard with the greatest
regret someone state that, each year, a sum of fifty
thousand tumans was being despatched from his native
land to Akká! It hath not, however, been made
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clear who had disbursed the sum, nor through whose
hands it had passed!
Briefly, this Wronged One hath, in the face of all
that hath befallen Him at their hands, and all that
hath been said of Him, endured patiently, and held
His peace, inasmuch as it is Our purpose, through the
loving providence of God--exalted be His glory--
and His surpassing mercy, to abolish, through the
force of Our utterance, all disputes, war, and bloodshed,
from the face of the earth. Under all conditions
We have, in spite of what they have said,
endured with seemly patience, and have left them to
God. In answer to this particular imputation, however,
We have replied, that if that which he affirmeth
be true, it behooveth him to be thankful to Him Who
is the Lord of all being, and the King of the seen and
unseen, for having raised up in Persia One Who,
though a prisoner and with none to help and assist
Him, hath succeeded in establishing His ascendency
over that land, and in drawing from it a yearly revenue.
Such an achievement should be praised rather
than censured, if he be of them that judge equitably.
Should anyone seek to be acquainted with the condition
of this Wronged One, let him be told that these
captives whom the world hath persecuted and the nations
wronged have, for days and nights, been entirely
denied the barest means of subsistence. We are loth
to mention such things, neither have We had, nor
do We have now, any desire to complain against Our
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accuser. Within the walls of this prison a highly
esteemed man was for some time obliged to break
stones that he might earn a living, whilst others had,
at times, to nourish themselves with that Divine sustenance
which is hunger! We entreat God--exalted
and glorified be He--to aid all men to be just and
fair-minded, and to graciously assist them to repent
and return unto Him. He, verily, heareth, and is
ready to answer.
Glorified art Thou, O Lord my God! Thou seest
what hath befallen this Wronged One at the hands
of them that have not associated with Me, and who
have arisen to harm and abase Me, in a manner which
no pen can describe, nor tongue recount, nor can any
Tablet sustain its weight. Thou hearest the cry of
Mine heart, and the groaning of Mine inmost being,
and the things that have befallen Thy trusted ones
in Thy cities and Thy chosen ones in Thy land, at
the hands of such as have broken Thy Covenant and
Thy Testament. I beseech Thee, O my Lord, by the
sighs of Thy lovers throughout the world, and by
their lamentation in their remoteness from the court
of Thy presence, and by the blood that hath been
shed for love of Thee, and by the hearts that have
melted in Thy path, to protect Thy loved ones from
the cruelty of such as have remained unaware of the
mysteries of Thy Name, the Unconstrained. Assist
them, O my Lord, by Thy power that hath prevailed
over all things, and aid them to be patient and long-suffering.
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Thou art the All-Powerful, the Almighty,
the All-Bountiful. No God is there but Thee, the
Generous, the Lord of grace abounding.
In these days there are some who, far from being
just and fair-minded, have assaulted Me with the
sword of hatred and the spear of enmity, forgetting
that it behooveth every fair-minded person to succor
Him Whom the world hath cast away and the nations
abandoned, and to lay hold on piety and righteousness.
Most men have until now failed to discover the
purpose of this Wronged One, nor have they known
the reason for which He hath been willing to endure
countless afflictions. Meanwhile, the voice of Mine
heart crieth out these words: "O that My people
knew!" This Wronged One, rid of attachment unto
all things, uttereth these exalted words: "Waves have
encompassed the Ark of God, the Help in Peril, the
Self-Subsisting. Fear not the tempestuous gales, O
Mariner! He Who causeth the dawn to appear is,
verily, with Thee in this darkness that hath struck
terror into the hearts of all men, except such as God,
the Almighty, the Unconstrained, hath been pleased
to spare."
O Shaykh! I swear by the Sun of Truth Which
hath risen and shineth above the horizon of this
Prison! The betterment of the world hath been the
sole aim of this Wronged One. Unto this beareth
witness every man of judgment, of discernment, of
insight and understanding. Whilst afflicted with
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trials, He held fast unto the cord of patience and
fortitude, and was satisfied with the things which
have befallen Him at the hands of His enemies, and
was crying out: "I have renounced My desire for
Thy desire, O my God, and My will for the revelation
of Thy Will. By Thy glory! I desire neither Myself
nor My life except for the purpose of serving Thy
Cause, and I love not My being save that I may sacrifice
it in Thy path. Thou seest and knowest, O my
Lord, that those whom We asked to be fair and just,
have, unjustly and cruelly, risen up against Us.
Openly they were with Me, yet secretly they assisted
My foes, who have arisen to dishonor Me. O God,
my God! I testify that Thou hast created Thy servants
to aid Thy Cause and exalt Thy Word, and
yet they have helped Thine enemies. I beseech Thee,
by Thy Cause that hath encompassed the world of
being, and by Thy Name wherewith Thou hast subjected
the seen and unseen, to adorn the peoples of
the earth with the light of Thy justice, and to illuminate
their hearts with the brightness of Thy knowledge.
I am, O my Lord, Thy servant and the son of
Thy servant. I bear witness unto Thy unity, and
Thy oneness, and to the sanctity of Thy self and the
purity of Thine Essence. Thou beholdest, O my
Lord, Thy trusted ones at the mercy of the treacherous
among Thy creatures, and the calumniators
amidst Thy people. Thou knowest what hath befallen
Us at the hands of them whom Thou knowest
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better than we know them. They have committed
what hath torn the veil from such of Thy creatures
as are nigh unto Thee. I beseech Thee to assist them
to obtain that which hath escaped them in the days
of the Dawning-Place of Thy Revelation and the
Dayspring of Thine Inspiration. Potent art Thou
to do what pleaseth Thee, and in Thy grasp are the
reins of all that is in heaven and all that is on earth."
The voice and the lamentation of the true Faith have
been raised. It calleth aloud and saith: "O people!
By the righteousness of God! I have attained unto
Him Who hath manifested me and sent me down.
This is the Day whereon Sinai hath smiled at Him
Who conversed upon it, and Carmel at its Revealer,
and the Sadrah at Him Who taught it. Fear ye God,
and be not of them that have denied Him. Withhold
not yourselves from that which hath been revealed
through His grace. Seize ye the living waters of immortality
in the name of your Lord, the Lord of all
names, and drink ye in the remembrance of Him,
Who is the Mighty, the Peerless."
We have, under all circumstances, enjoined on men
what is right, and forbidden what is wrong. He Who
is the Lord of Being is witness that this Wronged One
hath besought from God for His creatures whatever
is conducive to unity and harmony, fellowship and
concord. By the righteousness of God! This Wronged
One is not capable of dissimulation. He, verily, hath
revealed that which He desired; He, truly, is the Lord
of strength, the Unrestrained.
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We once again refer unto some of the sublime words
revealed in the Tablet to His Majesty the Sháh, so
that thou mayest know of a certainty that whatever
hath been mentioned hath come from God: "O King!
I was but a man like others, asleep upon My couch,
when lo, the breezes of the All-Glorious were wafted
over Me, and taught Me the knowledge of all that
hath been. This thing is not from Me, but from
One Who is Almighty and All-Knowing. And He
bade Me lift up My voice between earth and heaven,
and for this there befell Me what hath caused the
tears of every man of understanding to flow. The
learning current amongst men I studied not; their
schools I entered not. Ask of the city wherein I
dwelt, that thou mayest be well assured that I am
not of them who speak falsely. This is but a leaf
which the winds of the will of thy Lord, the Almighty,
the All-Praised, have stirred. Can it be still
when the tempestuous winds are blowing? Nay, by
Him Who is the Lord of all Names and Attributes!
They move it as they list. The evanescent is as nothing
before Him Who is the Ever-Abiding. His all-compelling
summons hath reached Me, and caused
Me to speak His praise amidst all people. I was indeed
as one dead when His behest was uttered. The
hand of the will of thy Lord, the Compassionate,
the Merciful, transformed Me. Can anyone speak
forth of his own accord that for which all men, both
high and low, will protest against him? Nay, by Him
Who taught the Pen the eternal mysteries, save him
page 40
whom the grace of the Almighty, the All-Powerful,
hath strengthened.
"Look upon this Wronged One, O King, with the
eyes of justice; judge thou, then, with truth concerning
what hath befallen Him. Of a verity, God
hath made thee His shadow amongst men, and the
sign of His power unto all that dwell on earth. Judge
thou between Us and them that have wronged Us
without proof and without an enlightening Book.
They that surround thee love thee for their own
sakes, whereas this Youth loveth thee for thine own
sake, and hath had no desire except to draw thee
nigh unto the seat of grace, and to turn thee toward
the right-hand of justice. Thy Lord beareth witness
unto that which I declare.
"O King! Wert thou to incline thine ears unto the
shrill voice of the Pen of Glory and the cooing of the
Dove of Eternity, which on the branches of the Lote-Tree
beyond which there is no passing, uttereth
praises to God, the Maker of all Names and the
Creator of earth and heaven, thou wouldst attain
unto a station from which thou wouldst behold in
the world of being naught save the effulgence of the
Adored One, and wouldst regard thy sovereignty as
the most contemptible of thy possessions, abandoning
it to whosoever might desire it, and setting thy face
toward the Horizon aglow with the light of His
countenance. Neither wouldst thou ever be willing
to bear the burden of dominion save for the purpose
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of helping thy Lord, the Exalted, the Most High.
Then would the Concourse on high bless thee. O how
excellent is this most sublime station, couldst thou
ascend thereunto through the power of a sovereignty
recognized as derived from the Name of God!"
Either thou or someone else hath said: "Let the
Súrih of Tawhíd be translated, so that all may know
and be fully persuaded that the one true God begetteth
not, nor is He begotten. Moreover, the Bábís
believe in his (Bahá'u'lláh's's) Divinity and Godhood."
O Shaykh! This station is the station in which
one dieth to himself and liveth in God. Divinity,
whenever I mention it, indicateth My complete and
absolute self-effacement. This is the station in which
I have no control over mine own weal or woe nor
over my life nor over my resurrection.
O Shaykh! How do the divines of this age account
for the effulgent glory which the Sadrah of Utterance
hath shed upon the Son of `Imrán (Moses) on the
Sinai of Divine knowledge? He (Moses) hearkened
unto the Word which the Burning Bush had uttered,
and accepted it; and yet most men are bereft of the
power of comprehending this, inasmuch as they have
busied themselves with their own concerns, and are
unaware of the things which belong unto God. Referring
to this, the Siyyid of Findirisk hath well said:
"This theme no mortal mind can fathom; be it even
that of Abú-Nasr, or Abú-`Alí Síná (Avicenna)."
What explanation can they give concerning that
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which the Seal of the Prophets (Muhammad)--may
the souls of all else but Him be offered up for His
sake--hath said?: "Ye, verily, shall behold your Lord
as ye behold the full moon on its fourteenth night."
The Commander of the Faithful (Imám `Alí)--peace
be upon him--moreover, saith in the Khutbiy-i-Tutúnjíyyih:
"Anticipate ye the Revelation of Him
Who conversed with Moses from the Burning Bush
on Sinai." Husayn, the son of `Alí--peace be upon
him--likewise saith: "Will there be vouchsafed unto
anyone besides Thee a Revelation which hath not
been vouchsafed unto Thyself--A Revelation Whose
Revealer will be He Who revealed Thee. Blind be
the eye that seeth Thee not!"
Similar sayings from the Imáms--the blessings of
God be upon them--have been recorded and are
widely known, and are embodied in books worthy
of credence. Blessed is he that perceiveth, and speaketh
the pure truth. Well is it with him who, aided
by the living waters of the utterance of Him Who
is the Desire of all men, hath purified himself from
idle fancies and vain imaginings, and torn away, in
the name of the All-Possessing, the Most High, the
veils of doubt, and renounced the world and all that
is therein, and directed himself towards the Most
Great Prison.
O Shaykh! No breeze can compare with the
breezes of Divine Revelation, whilst the Word which
is uttered by God shineth and flasheth as the sun
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amidst the books of men. Happy the man that hath
discovered it, and recognized it, and said: "Praised
be Thou, Who art the Desire of the world, and thanks
be to Thee, O Well-Beloved of the hearts of such
as are devoted to Thee!"
Men have failed to perceive Our purpose in the
references We have made to Divinity and Godhood.
Were they to apprehend it, they would arise from
their places, and cry out: "We, verily, ask pardon of
God!" The Seal of the Prophets--may the souls of
all else but Him be offered up for His sake--saith:
"Manifold are Our relationships with God. At one
time, We are He Himself, and He is We Ourself.
At another He is that He is, and We are that We are."
Aside from this, why is it that thou didst not
mention those other stations which the Abhá Pen
hath disclosed? The tongue of this Wronged One
hath, many a day and night, given utterance to these
sublime words: "O God, my God! I bear witness to
Thy unity and Thy oneness, and that Thou art God,
and that there is none other God but Thee. Thou
hast everlastingly been sanctified above the mention
of any one but Thee and the praise of all else except
Thyself, and Thou wilt everlastingly continue to be
the same as Thou wast from the beginning and hast
ever been. I beseech Thee, O King of Eternity, by
the Most Great Name, and by the effulgences of the
Daystar of Thy Revelation upon the Sinai of Utterance,
and by the billows of the Ocean of Thy knowledge
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among all created things, to graciously assist Me
in that which will draw Me nigh unto Thee, and
will detach Me from all except Thee. By Thy glory,
O Lord of all being, and the Desire of all creation!
I would love to lay My face upon every single spot
of Thine earth, that perchance it might be honored
by touching a spot ennobled by the footsteps of Thy
loved ones!"
By the righteousness of God! Idle fancies have
debarred men from the Horizon of Certitude, and
vain imaginings withheld them from the Choice
Sealed Wine. In truth I say, and for the sake of God
I declare: This Servant, this Wronged One, is abashed
to claim for Himself any existence whatever, how
much more those exalted grades of being! Every
man of discernment, while walking upon the earth,
feeleth indeed abashed, inasmuch as he is fully aware
that the thing which is the source of his prosperity,
his wealth, his might, his exaltation, his advancement
and power is, as ordained by God, the very earth
which is trodden beneath the feet of all men. There
can be no doubt that whoever is cognizant of this
truth, is cleansed and sanctified from all pride, arrogance,
and vainglory. Whatever hath been said hath
come from God. Unto this, He, verily, hath borne,
and beareth now, witness, and He, in truth, is the
All-Knowing, the All-Informed.
Beseech God to grant unto men hearing ears, and
sharp sight, and dilated breasts, and receptive hearts,
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that haply His servants may attain unto their hearts'
Desire, and set their faces towards their Beloved.
Troubles, such as no eye hath beheld, have touched
this Wronged One. In proclaiming His Cause, He,
in no wise, hesitated. Addressing Himself unto the
kings and rulers of the earth--may God, exalted be
He, assist them--He imparted unto them that which
is the cause of the well-being, the unity, the harmony,
and the reconstruction of the world, and of the
tranquillity of the nations. Among them was Napoleon III,
who is reported to have made a certain statement,
as a result of which We sent him Our Tablet
while in Adrianople. To this, however, he did not
reply. After Our arrival in the Most Great Prison
there reached Us a letter from his Minister, the first
part of which was in Persian, and the latter in his
own handwriting. In it he was cordial, and wrote
the following: "I have, as requested by you, delivered
your letter, and until now have received no answer.
We have, however, issued the necessary recommendations
to our Minister in Constantinople and our
consuls in those regions. If there be anything you
wish done, inform us, and we will carry it out."
From his words it became apparent that he understood
the purpose of this Servant to have been a
request for material assistance. We, therefore, revealed
in his (Napoleon III's) name verses in the
Súratu'l-Haykal, some of which We now quote, that
thou mayest know that the Cause of this Wronged
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One hath been revealed for the sake of God, and
hath come from Him:
"O King of Paris! Tell the priest to ring the bells
no longer. By God, the True One! The Most Mighty
Bell hath appeared in the form of Him Who is the
Most Great Name, and the fingers of the will of Thy
Lord, the Most Exalted, the Most High, toll it out
in the heaven of Immortality, in His name, the All-Glorious.
Thus have the mighty verses of Thy Lord
been again sent down unto thee, that thou mayest
arise to remember God, the Creator of earth and
heaven, in these days when all the tribes of the earth
have mourned, and the foundations of the cities have
trembled, and the dust of irreligion hath enwrapped
all men, except such as God, the All-Knowing, the
All-Wise, was pleased to spare. Say: He Who is the
Unconditioned is come, in the clouds of light, that
He may quicken all created things with the breezes
of His Name, the Most Merciful, and unify the
world, and gather all men around this Table which
hath been sent down from heaven. Beware that ye
deny not the favor of God after it hath been sent
down unto you. Better is this for you than that which
ye possess; for that which is yours perisheth, whilst
that which is with God endureth. He, in truth,
ordaineth what He pleaseth. Verily, the breezes of
forgiveness have been wafted from the direction of
your Lord, the God of Mercy; whoso turneth thereunto,
shall be cleansed of his sins, and of all pain and
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sickness. Happy the man that hath turned towards
them, and woe betide him that hath turned aside.
"Wert thou to incline thine inner ear unto all created
things, thou wouldst hear: `The Ancient of Days
is come in His great glory!' Everything celebrateth
the praise of its Lord. Some have known God and
remember Him; others remember Him, yet know
Him not. Thus have We set down Our decree in
a perspicuous Tablet.
"Give ear, O King, unto the Voice that calleth
from the Fire which burneth in this verdant Tree,
on this Sinai which hath been raised above the hallowed
and snow-white Spot, beyond the Everlasting
City; `Verily, there is none other God but Me, the
Ever-Forgiving, the Most Merciful!' We, in truth,
have sent Him Whom We aided with the Holy Spirit
(Jesus Christ) that He may announce unto you this
Light that hath shone forth from the horizon of the
will of your Lord, the Most Exalted, the All-Glorious,
and Whose signs have been revealed in the West.
Set your faces towards Him (Bahá'u'lláh), on this
Day which God hath exalted above all other days,
and whereon the All-Merciful hath shed the splendor
of His effulgent glory upon all who are in heaven
and all who are on earth. Arise thou to serve God and
help His Cause. He, verily, will assist thee with the
hosts of the seen and unseen, and will set thee king
over all that whereon the sun riseth. Thy Lord, in
truth, is the All-Powerful, the Almighty.
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"The breezes of the Most Merciful have passed
over all created things; happy the man that hath discovered
their fragrance, and set himself towards them
with a sound heart. Attire thy temple with the ornament
of My Name, and thy tongue with remembrance
of Me, and thine heart with love for Me, the
Almighty, the Most High. We have desired for thee
naught except that which is better for thee than
what thou dost possess and all the treasures of the
earth. Thy Lord, verily, is knowing, informed of all.
Arise, in My Name, amongst My servants, and say:
`O ye peoples of the earth! Turn yourselves towards
Him Who hath turned towards you. He, verily, is
the Face of God amongst you, and His Testimony
and His Guide unto you. He hath come to you with
signs which none can produce.' The voice of the Burning
Bush is raised in the midmost heart of the world,
and the Holy Spirit calleth aloud among the nations:
`Lo, the Desired One is come with manifest dominion!'
"O King! The stars of the heaven of knowledge
have fallen, they who seek to establish the truth of
My Cause through the things they possess, and who
make mention of God in My Name. And yet, when
I came unto them in My glory, they turned aside.
They, indeed, are of the fallen. This is, truly, that
which the Spirit of God (Jesus Christ) hath announced,
when He came with truth unto you, He
with Whom the Jewish doctors disputed, till at last
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they perpetrated what hath made the Holy Spirit to
lament, and the tears of them that have near access
to God to flow.
"Say: O concourse of monks! Seclude not yourselves
in your churches and cloisters. Come ye out
of them by My leave, and busy, then, yourselves
with what will profit you and others. Thus commandeth
you He Who is the Lord of the Day of
Reckoning. Seclude yourselves in the stronghold of
My love. This, truly, is the seclusion that befitteth
you, could ye but know it. He that secludeth himself
in his house is indeed as one dead. It behooveth
man to show forth that which will benefit mankind.
He that bringeth forth no fruit is fit for the fire.
Thus admonisheth you your Lord; He, verily, is the
Mighty, the Bountiful. Enter ye into wedlock, that
after you another may arise in your stead. We,
verily, have forbidden you lechery, and not that
which is conducive to fidelity. Have ye clung unto
the promptings of your nature, and cast behind your
backs the statutes of God? Fear ye God, and be not
of the foolish. But for man, who, on My earth, would
remember Me, and how could My attributes and My
names be revealed? Reflect, and be not of them that
have shut themselves out as by a veil from Him,
and were of those that are fast asleep. He that
married not (Jesus Christ) could find no place
wherein to abide, nor where to lay His head, by
reason of what the hands of the treacherous had
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wrought. His holiness consisted not in the things ye
have believed and imagined, but rather in the things
which belong unto Us. Ask, that ye may be made
aware of His station which hath been exalted above
the vain imaginings of all the peoples of the earth.
Blessed are they that understand.
"O King! We heard the words thou didst utter in
answer to the Czar of Russia, concerning the decision
made regarding the war (Crimean War). Thy Lord,
verily, knoweth, is informed of all. Thou didst say:
`I lay asleep upon my couch, when the cry of the
oppressed, who were drowned in the Black Sea,
wakened me.' This is what We heard thee say, and,
verily, thy Lord is witness unto what I say. We
testify that that which wakened thee was not their
cry but the promptings of thine own passions, for
We tested thee, and found thee wanting. Comprehend
the meaning of My words, and be thou of the
discerning. It is not Our wish to address thee words
of condemnation, out of regard for the dignity We
conferred upon thee in this mortal life. We, verily,
have chosen courtesy, and made it the true mark of
such as are nigh unto Him. Courtesy is, in truth,
a raiment which fitteth all men, whether young or
old. Well is it with him that adorneth his temple
therewith, and woe unto him who is deprived of this
great bounty. Hadst thou been sincere in thy words,
thou wouldst have not cast behind thy back the
Book of God, when it was sent unto thee by Him
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Who is the Almighty, the All-Wise. We have proved
thee through it, and found thee other than that
which thou didst profess. Arise, and make amends for
that which escaped thee. Erelong the world and all
that thou possessest will perish, and the kingdom
will remain unto God, thy Lord and the Lord of thy
fathers of old. It behooveth thee not to conduct
thine affairs according to the dictates of thy desires.
Fear the sighs of this Wronged One, and shield Him
from the darts of such as act unjustly.
"For what thou hast done, thy kingdom shall be
thrown into confusion, and thine empire shall pass
from thine hands, as a punishment for that which
thou hast wrought. Then wilt thou know how thou
hast plainly erred. Commotions shall seize all the
people in that land, unless thou arisest to help this
Cause, and followest Him Who is the Spirit of God
(Jesus Christ) in this, the Straight Path. Hath thy
pomp made thee proud? By My Life! It shall not
endure; nay, it shall soon pass away, unless thou
holdest fast by this firm Cord. We see abasement
hastening after thee, whilst thou art of the heedless.
It behooveth thee when thou hearest His Voice calling
from the seat of glory to cast away all that thou
possessest, and cry out: `Here am I, O Lord of all
that is in heaven and all that is on earth!'
"O King! We were in `Iráq, when the hour of
parting arrived. At the bidding of the King of Islám
(Sultán of Turkey) We set Our steps in his direction.
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Upon Our arrival, there befell Us at the hands of the
malicious that which the books of the world can
never adequately recount. Thereupon the inmates
of Paradise, and they that dwell within the retreats
of holiness, lamented; and yet the people are wrapped
in a thick veil!"
And further We have said: "More grievous became
Our plight from day to day, nay, from hour to hour,
until they took Us forth from Our prison and made
Us, with glaring injustice, enter the Most Great
Prison. And if anyone ask them: `For what crime
were they imprisoned?' they would answer and say:
`They, verily, sought to supplant the Faith with a
new religion!' If that which is ancient be what ye
prefer, wherefore, then, have ye discarded that which
hath been set down in the Torah and the Evangel?
Clear it up, O men! By My life! There is no place
for you to flee to in this day. If this be My crime,
then Muhammad, the Apostle of God, committed it
before Me, and before Him He Who was the Spirit
of God (Jesus Christ), and yet earlier He Who conversed
with God (Moses). And if My sin be this,
that I have exalted the Word of God and revealed
His Cause, then indeed am I the greatest of sinners!
Such a sin I will not barter for the kingdoms of earth
and heaven."
And further We have said: "As My tribulations
multiplied, so did My love for God and for His Cause
increase, in such wise that all that befell Me from the
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hosts of the wayward was powerless to deter Me from
My purpose. Should they hide Me away in the depths
of the earth, yet would they find Me riding aloft on
the clouds, and calling out unto God, the Lord of
strength and of might. I have offered Myself up in
the way of God, and I yearn after tribulations in
My love for Him, and for the sake of His good
pleasure. Unto this bear witness the woes which now
afflict Me, the like of which no other man hath suffered.
Every single hair of Mine head calleth out
that which the Burning Bush uttered on Sinai, and
each vein of My body invoketh God and saith: `O
would I had been severed in Thy path, so that
the world might be quickened, and all its peoples be
united!' Thus hath it been decreed by Him Who
is the All-Knowing, the All-Informed.
"Know of a truth that your subjects are God's
trust amongst you. Watch ye, therefore, over them
as ye watch over your own selves. Beware that ye
allow not wolves to become the shepherds of the fold,
or pride and conceit to deter you from turning unto
the poor and the desolate. Arise thou, in My name,
above the horizon of renunciation, and set, then, thy
face towards the Kingdom, at the bidding of thy
Lord, the Lord of strength and of might."
And further We have said: "Adorn the body of
Thy kingdom with the raiment of My name, and
arise, then, to teach My Cause. Better is this for thee
than that which thou possessest. God will, thereby,
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exalt thy name among all the kings. Potent is He
over all things. Walk thou amongst men in the
name of God, and by the power of His might, that
thou mayest show forth His signs amidst the peoples
of the earth."
And further We have said: "Doth it behoove you
to relate yourselves to Him Who is the God of mercy,
and yet commit the things which the Evil One hath
committed? Nay, by the Beauty of Him Who is the
All-Glorified! could ye but know it. Purge your
hearts from love of the world, and your tongues from
calumny, and your limbs from whatsoever may withhold
you from drawing nigh unto God, the Mighty,
the All-Praised. Say: By the world is meant that
which turneth you aside from Him Who is the
Dawning-Place of Revelation, and inclineth you unto
that which is unprofitable unto you. Verily, the
thing that deterreth you, in this day, from God is
worldliness in its essence. Eschew it, and approach
the Most Sublime Vision, this shining and resplendent
Seat. Shed not the blood of anyone, O people, neither
judge ye anyone unjustly. Thus have ye been commanded
by Him Who knoweth, Who is informed of
all. They that commit disorders in the land after it
hath been well ordered, these indeed have outstepped
the bounds that have been set in the Book. Wretched
shall be the abode of the transgressors!"
And further We have said: "Deal not treacherously
with the substance of your neighbor. Be ye trustworthy
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on earth, and withhold not from the poor
the things given unto you by God through His
grace. He, verily, will bestow upon you the double
of what ye possess. He, in truth, is the All-Bounteous,
the Most Generous. O people of Bahá! Subdue the
citadels of men's hearts with the swords of wisdom
and of utterance. They that dispute, as prompted
by their desires, are indeed wrapped in a palpable
veil. Say: The sword of wisdom is hotter than summer
heat, and sharper than blades of steel, if ye do
but understand. Draw it forth in My name and
through the power of My might, and conquer, then,
with it the cities of the hearts of them that have
secluded themselves in the stronghold of their corrupt
desires. Thus biddeth you the Pen of the All-Glorious,
whilst seated beneath the swords of the
wayward. If ye become aware of a sin committed
by another, conceal it, that God may conceal your
own sin. He, verily, is the Concealer, the Lord of
grace abounding. O ye rich ones on earth! If ye
encounter one who is poor, treat him not disdainfully.
Reflect upon that whereof ye were created.
Every one of you was created of a sorry germ."
And further We have said: "Regard ye the world
as a man's body, which is afflicted with divers ailments,
and the recovery of which dependeth upon
the harmonizing of all of its component elements.
Gather ye around that which We have prescribed
unto you, and walk not in the ways of such as create
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dissension. Meditate on the world and the state of its
people. He, for Whose sake the world was called
into being, hath been imprisoned in the most desolate
of cities (Akká), by reason of that which the hands
of the wayward have wrought. From the horizon of
His prison-city He summoneth mankind unto the
Dayspring of God, the Exalted, the Great. Exultest
thou over the treasures thou dost possess, knowing
they shall perish? Rejoicest thou in that thou rulest
a span of earth, when the whole world, in the estimation
of the people of Bahá, is worth as much as
the black in the eye of a dead ant? Abandon it unto
such as have set their affections upon it, and turn
thou unto Him Who is the Desire of the world.
Whither are gone the proud and their palaces? Gaze
thou into their tombs, that thou mayest profit by
this example, inasmuch as We made it a lesson unto
every beholder. Were the breezes of Revelation to
seize thee, thou wouldst flee the world, and turn
unto the Kingdom, and wouldst expend all thou
possessest, that thou mayest draw nigh unto this
sublime Vision."
We bade a Christian dispatch this Tablet, and he
informed Us that he transmitted both the original
and its translation. God, the Almighty, the All-Knowing,
hath knowledge of all things.
One of the sections of the Súratu'l-Haykal is the
Tablet addressed to His Majesty, the Czar of Russia--
may God, exalted and glorified be He--assist him:
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"O Czar of Russia! Incline thine ear unto the
voice of God, the King, the Holy, and turn thou
unto Paradise, the Spot wherein abideth He Who,
among the Concourse on high, beareth the most excellent
titles, and Who, in the kingdom of creation, is
called by the name of God, the Effulgent, the All-Glorious.
Beware that nothing deter thee from setting
thy face towards thy Lord, the Compassionate,
the Most Merciful. We, verily, have heard the thing
for which thou didst supplicate thy Lord, whilst
secretly communing with Him. Wherefore, the
breeze of My loving-kindness wafted forth, and the
sea of My mercy surged, and We answered thee in
truth. Thy Lord, verily, is the All-Knowing, the
All-Wise. Whilst I lay, chained and fettered, in the
prison of Tihrán, one of thy ministers extended Me
his aid. Wherefore hath God ordained for thee a
station which the knowledge of none can comprehend
except His knowledge. Beware lest thou barter
away this sublime station."
And further We have said: "He Who is the Father
is come, and the Son (Jesus Christ), in the holy vale,
crieth out: `Here am I, here am I, O Lord, my God!',
whilst Sinai circleth round the House, and the Burning
Bush calleth aloud: `The All-Bounteous is come
mounted upon the clouds! Blessed is he that draweth
nigh unto Him, and woe betide them that are far
away.'
"Arise thou amongst men in the name of this all-compelling
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Cause, and summon, then, the nations
unto God, the Mighty, the Great. Be thou not of
them who called upon God by one of His names,
but who, when He Who is the Object of all names
appeared, denied Him and turned aside from Him,
and, in the end, pronounced sentence against Him
with manifest injustice. Consider and call thou to
mind the days whereon the Spirit of God (Jesus
Christ) appeared, and Herod gave judgment against
Him. God, however, aided Him with the hosts of
the unseen, and protected Him with truth, and sent
Him down unto another land, according to His
promise. He, verily, ordaineth what He pleaseth.
Thy Lord truly preserveth whom He willeth, be he
in the midst of the seas or in the maw of the serpent,
or beneath the sword of the oppressor."
And further We have said: "Again I say: Hearken
unto My voice that calleth from My prison, that it
may acquaint thee with the things that have befallen
My Beauty, at the hands of them that are the
manifestations of My glory, and that thou mayest
perceive how great hath been My patience, notwithstanding
My might, and how immense My forbearance,
notwithstanding My power. By My life!
Couldst thou but know the things sent down by My
Pen, and discover the treasures of My Cause, and the
pearls of My mysteries which lie hid in the seas of
My names and in the goblets of My words, thou
wouldst for longing after His glorious and sublime
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Kingdom, lay down thy life in the path of God.
Know thou that though My body be beneath the
swords of My foes, and My limbs be beset with incalculable
afflictions, yet My spirit is filled with a gladness
with which all the joys of the earth can never
compare."
Likewise, We mention some verses from the Tablet
of Her Majesty, the Queen (Queen Victoria)--may
God, exalted and glorified be He, assist her. Our
purpose is that haply the breezes of Revelation may
envelop thee, and cause thee to arise, wholly for the
sake of God, and serve His Cause, and that thou
mayest transmit any of the Tablets of the kings
which might have remained undelivered. This mission
is a great mission, and this service a great service.
In those regions distinguished divines are numerous,
among whom are those Siyyids who are renowned for
their eminence and distinction. Confer with them,
and show them what hath flowed out of the Pen of
Glory, that haply they may be graciously aided to
better the condition of the world, and improve the
character of peoples of different nations, and may,
through the living waters of God's counsels, quench
the hatred and the animosity which lie hid and
smolder in the hearts of men. We pray God that
thou mayest be assisted therein. And this, verily,
would not be hard for Him.
"O Queen in London! Incline thine ear unto the
voice of thy Lord, the Lord of all mankind, calling
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from the Divine Lote-Tree: Verily, no God is there
but Me, the Almighty, the All-Wise! Cast away all
that is on earth, and attire the head of thy kingdom
with the crown of the remembrance of Thy Lord,
the All-Glorious. He, in truth, hath come unto the
world in His most great glory, and all that hath been
mentioned in the Gospel hath been fulfilled. The land
of Syria hath been honored by the footsteps of its
Lord, the Lord of all men, and North and South
are both inebriated with the wine of His presence.
Blessed is the man that hath inhaled the fragrance
of the Most Merciful, and turned unto the Dawning-Place
of His beauty, in this resplendent Dawn. The
Mosque of Aqsá vibrateth through the breezes of its
Lord, the All-Glorious, whilst Bathá (Mecca) trembleth
at the voice of God, the Exalted, the Most High.
Every single stone of them celebrateth the praise of
the Lord, through this Great Name."
And further We said: "We make mention of thee
for the sake of God, and desire that thy name may
be exalted through thy remembrance of God, the
Creator of earth and of heaven. He, verily, is witness
unto that which I say. We have been informed
that thou hast forbidden the trading in slaves, both
men and women. This, verily, is what God hath
enjoined in this wondrous Revelation. God hath,
truly, destined a reward for thee, because of this. He,
verily, will pay the doer of good, whether man or
woman, his due recompense, wert thou to follow
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what hath been sent unto thee by Him Who is the
All-Knowing, the All-Informed. As to him who
turneth aside, and swelleth with pride, after that the
clear tokens have come unto him, from the Revealer
of signs, his work shall God bring to naught. He, in
truth, hath power over all things. Man's actions are
acceptable after his having recognized (the Manifestation).
He that turneth aside from the True One
is indeed the most veiled amongst His creatures. Thus
hath it been decreed by Him Who is the Almighty,
the Most Powerful.
"We have also heard that thou hast entrusted the
reins of counsel into the hands of the representatives
of the people. Thou, indeed, hast done well, for
thereby the foundations of the edifice of thine affairs
will be strengthened, and the hearts of all that are
beneath thy shadow, whether high or low, will be
tranquillized. It behooveth them, however, to be
trustworthy among His servants, and to regard themselves
as the representatives of all that dwell on earth.
This is what counselleth them, in this Tablet, He Who
is the Ruler, the All-Wise. And if any one of them
directeth himself towards the Assembly, let him turn
his eyes unto the Supreme Horizon, and say: `O my
God! I ask Thee, by Thy most glorious Name, to aid
me in that which will cause the affairs of Thy servants
to prosper, and Thy cities to flourish. Thou, indeed,
hast power over all things!' Blessed is he that entereth
the Assembly for the sake of God, and judgeth between
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men with pure justice. He, indeed, is of the
blissful.
"O ye members of Assemblies in that land and in
other countries! Take ye counsel together, and let
your concern be only for that which profiteth mankind,
and bettereth the condition thereof, if ye be
of them that scan heedfully. Regard the world as the
human body which, though at its creation whole
and perfect, hath been afflicted, through various
causes, with grave disorders and maladies. Not for
one day did it gain ease, nay, its sickness waxed more
severe, as it fell under the treatment of ignorant
physicians, who gave full rein to their personal desires,
and have erred grievously. And if at one time,
through the care of an able physician, a member of
that body was healed, the rest remained afflicted as
before. Thus informeth you the All-Knowing, the
All-Wise. We behold it, in this day, at the mercy
of rulers, so drunk with pride that they cannot discern
clearly their own best advantage, much less
recognize a Revelation so bewildering and challenging
as this."
And further We have said: "That which God hath
ordained as the sovereign remedy and mightiest instrument
for the healing of the world is the union
of all its peoples in one universal Cause, one common
Faith. This can in no wise be achieved except through
the power of a skilled, an all-powerful, and inspired
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Physician. By My life! This is the truth, and all
else naught but error. Each time that Most Mighty
Instrument hath come, and that Light shone forth
from the Ancient Dayspring, He was withheld by
ignorant physicians who, even as clouds, interposed
themselves between Him and the world. It failed
therefore, to recover, and its sickness hath persisted
until this day. They indeed were powerless to protect
it, or to effect a cure, whilst He Who hath been
the Manifestation of Power amongst men was withheld
from achieving His purpose, by reason of what
the hands of the ignorant physicians have wrought.
"Consider these days in which He Who is the
Ancient Beauty hath come in the Most Great Name,
that He may quicken the world and unite its peoples.
They, however, rose up against Him with sharpened
swords, and committed that which caused the Faithful
Spirit to lament, until in the end they imprisoned
Him in the most desolate of cities, and broke the grasp
of the faithful upon the hem of His robe. Were
anyone to tell them: `The World Reformer is come,'
they would answer and say: `Indeed it is proven that
He is a fomenter of discord!', and this notwithstanding
that they have never associated with Him, and
have perceived that He did not seek, for one moment,
to protect Himself. At all times He was at the mercy
of the wicked doers. At one time they cast Him into
prison, at another they banished Him, and at yet
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another hurried Him from land to land. Thus have
they pronounced judgment against Us, and God,
truly, is aware of what I say."
This charge of fomenting discord is the same as
that imputed aforetime by the Pharaohs of Egypt
to Him Who conversed with God (Moses). Read
thou what the All-Merciful hath revealed in the
Qur'án. He--may He be blessed and glorified--saith:
"Moreover We had sent Moses of old with Our signs
and with clear authority to Pharaoh, and Hamán,
and Qarún: and they said: `Sorcerer, impostor!' And
when He came to them from Our presence with the
truth, they said: `Slay the sons of those who believe
as He doth, and save their females alive,' but the
stratagem of the unbelievers issued only in failure.
And Pharaoh said: `Let me alone, that I may kill
Moses; and let him call upon his Lord: I fear lest he
change your religion, or cause disorder to show itself
in the land.' And Moses said: `I take refuge with my
Lord, and your Lord from every proud one who
believeth not in the Day of Reckoning.'"
Men have, at all times, considered every World
Reformer a fomenter of discord, and have referred
unto Him in terms with which all are familiar. Each
time the Daystar of Divine Revelation shed its
radiance from the horizon of God's Will a great
number of men denied Him, others turned aside from
Him, and still others calumniated Him, and thereby
withheld the servants of God from the river of loving
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providence of Him Who is the King of creation. In
like manner, they who, in this day, have neither met
this Wronged One nor associated with Him have
said, and even now continue to say, the things thou
hast heard and hearest still. Say: "O people! The
Sun of Utterance beameth forth in this day, above
the horizon of bounty, and the radiance of the Revelation
of Him Who spoke on Sinai flasheth and
glisteneth before all religions. Purge and sanctify
your breasts, and your hearts, and your ears, and your
eyes with the living waters of the utterance of the
All-Merciful, and set, then, your faces towards Him.
By the righteousness of God! Ye shall hear all things
proclaim: `Verily, He the True One is come. Blessed
are they that judge with fairness, and blessed they
that turn towards Him!'"
Among the things they have imputed to the Divine
Lote-Tree (Moses) are charges to the falsity of which
every discerning man of knowledge, and every wise
and understanding heart, will witness. Thou must,
no doubt, have read and considered the verses which
have been sent down concerning Him Who conversed
with God. He--may He be blessed and glorified--
saith: "He said: `Did We not rear thee among
us when a child? And hast thou not passed years
of thy life among us? And yet what a deed is that
which thou hast done! Thou art one of the ungrateful.'
He said: `I did it indeed, and I was one of
those who erred. And I fled from you because I
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feared you; but My Lord hath given Me wisdom and
hath made Me one of His Apostles.'" And elsewhere
He--may He be blessed and exalted--saith: "And
He entered a city at the time when its inhabitants
would not observe Him, and found therein two men
fighting, the one, of His own people; the other, of
His enemies. And he who was of His own people
asked His help against him who was of His enemies.
And Moses smote him with His fist and slew him.
Said He: `This is a work of Satan; for he is an enemy,
a manifest misleader.' He said: `O my Lord! I have
sinned to mine own hurt, forgive me.' So God forgave
Him; for He is the Forgiving, the Merciful.
He said: `Lord! because Thou hast showed me this
grace, I will never again be the helper of the wicked.'
And in the city at noon He was full of fear, casting
furtive glances round Him, and lo, the man whom He
had helped the day before, cried out to Him again
for help. Said Moses to him: `Thou art plainly a
most depraved person.' And when He would have
laid violent hands on him who was their common
foe, he said to Him: `O Moses! Dost Thou desire to
slay me, as thou slewest a man yesterday? Thou desirest
only to become a tyrant in this land, and
desirest not to become a peacemaker.'" Thine ears
and thine eyes must needs now be cleansed and sanctified,
that thou mayest be able to judge with fairness
and justice. Moses Himself, moreover, acknowledged
His injustice and waywardness, and testified
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that fear had seized Him, and that He had transgressed,
and fled away. He asked God--exalted be
His glory--to forgive Him, and He was forgiven.
O Shaykh! Every time God the True One--exalted
be His glory--revealed Himself in the person of His
Manifestation, He came unto men with the standard
of "He doeth what He willeth, and ordaineth what
He pleaseth." None hath the right to ask why or
wherefore, and he that doth so, hath indeed turned
aside from God, the Lord of Lords. In the days of
every Manifestation these things appear and are
evident. Likewise, they have said that about this
Wronged One, to the falsity of which they who are
nigh unto God and are devoted to Him have borne,
and still bear, witness. By the righteousness of God!
This Hem of His Robe hath ever been and remaineth
unsullied, though many have, at the present time,
purposed to besmirch it with their lying and unseemly
calumnies. God, however, knoweth and they
know not. He Who, through the might and power
of God, hath arisen before the face of all the kindreds
of the earth, and summoned the multitudes to
the Supreme Horizon, hath been repudiated by them
and they have clung instead unto such men as have
invariably withdrawn themselves behind veils and
curtains, and busied themselves about their own
protection. Moreover, many are now engaged in
spreading lies and calumnies, and have no other intention
than to instill distrust into the hearts and
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souls of men. As soon as someone leaveth the Great
City (Constantinople) to visit this land, they at
once telegraph and proclaim that he hath stolen
money and fled to Akká. A highly accomplished,
learned and distinguished man visited, in his declining
years, the Holy Land, seeking peace and retirement,
and about him they have written such things as have
caused them who are devoted to God and are nigh
unto Him to sigh.
His Excellency, the late Mírzá Husayn Khán,
Mushíru'd-Dawlih,--may God forgive him--hath
known this Wronged One, and he, no doubt, must
have given to the Authorities a circumstantial account
of the arrival of this Wronged One at the
Sublime Porte, and of the things which He said and
did. On the day of Our arrival the Government
Official, whose duty it was to receive and entertain
official visitors, met Us and escorted Us to the place
he had been bidden to take Us. In truth, the Government
showed these wronged ones the utmost
kindness and consideration. The following day Prince
Shuja'u'd-Dawlih, accompanied by Mírzá Safá, acting
as the representatives of the late Mushíru'd-Dawlih,
the Minister (accredited to the Imperial
Court) came to visit Us. Others, among whom were
several Ministers of the Imperial Government, and
including the late Kamál Páshá, likewise called on Us.
Wholly reliant on God, and without any reference
to any need He might have had, or to any other
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matter, this Wronged One sojourned for a period of
four months in that city. His actions were known
and evident unto all, and none can deny them except
such as hate Him, and speak not the truth. He that
hath recognized God, recognizeth none other but
Him. We have never liked, nor like We, to make
mention of such things.
Whenever high dignitaries of Persia came to that
city (Constantinople) they would exert themselves
to the utmost soliciting at every door such allowances
and gifts as they might obtain. This Wronged One,
however, if He hath done nothing that would redound
to the glory of Persia, hath at least acted in a
manner that could in no wise disgrace it. That which
was done by his late Excellency (Mushíru'd-Dawlih)
--may God exalt his station--was not actuated
by his friendship towards this Wronged One, but
rather was prompted by his own sagacious judgment,
and by his desire to accomplish the service he secretly
contemplated rendering his Government. I testify
that he was so faithful in his service to his Government
that dishonesty played no part, and was held
in contempt, in the domain of his activities. It was
he who was responsible for the arrival of these
wronged ones in the Most Great Prison (Akká).
As he was faithful, however, in the discharge of his
duty, he deserveth Our commendation. This Wronged
One hath, at all times, aimed and striven to exalt
and advance the interests of both the government
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and the people, not to elevate His own station. A
number of men have, now, gathered others about
them, and have arisen to dishonor this Wronged One.
He, nevertheless, beseecheth God--hallowed and glorified
be He--to aid them to return unto Him, and
assist them to compensate for that which escaped
them, and repent before the door of His bounty. He,
verily, is the Forgiving, the Merciful.
O Shaykh! My Pen, verily, lamenteth over Mine
own Self, and My Tablet weepeth sore over what hath
befallen Me at the hands of one (Mírzá Yahyá) over
whom We watched for successive years, and who,
day and night, served in My presence, until he was
made to err by one of My servants, named Siyyid
Muhammad. Unto this bear witness My believing
servants who accompanied Me in My exile from
Baghdád to this, the Most Great Prison. And there
befell Me at the hands of both of them that which
made every man of understanding to cry out, and
he who is endued with insight to groan aloud, and
the tears of the fair-minded to flow.
We pray to God to graciously assist them that
have been led astray to be just and fair-minded, and
to make them aware of that whereof they have been
heedless. He, in truth, is the All-Bounteous, the Most
Generous. Debar not Thy servants, O my Lord, from
the door of Thy grace, and drive them not away
from the court of Thy presence. Assist them to
dispel the mists of idle fancy, and to tear away the
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veils of vain imaginings and hopes. Thou art, verily,
the All-Possessing, the Most High. No God is there
but Thee, the Almighty, the Gracious.
I swear by the Daystar of God's Testimony that
hath shone from the horizon of certitude! This
Wronged One, in the daytime and in the night-season,
occupied Himself with that which would
edify the souls of men, until the light of knowledge
prevailed over the darkness of ignorance.
O Shaykh! Time and again have I declared, and
now yet again I affirm, that for two score years We
have, through the grace of God and by His irresistible
and potent will, extended such aid to His
Majesty the Sháh--may God assist him--as the exponents
of justice and of equity would regard as incontestable
and absolute. None can deny it, unless he
be a transgressor and sinner, or one who would hate
Us or doubt Our truth. How very strange that until
now the Ministers of State and the representatives
of the people have alike remained unaware of such
conspicuous and undeniable service, and, if apprized
of it, have, for reasons of their own, chosen to ignore
it! Previous to these forty years controversies and
conflicts continually prevailed and agitated the servants
of God. But since then, aided by the hosts of
wisdom, of utterance, of exhortations and understanding,
they have all seized and taken fast hold
of the firm cord of patience and of the shining hem
of fortitude, in such wise that this wronged people
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endured steadfastly whatever befell them, and committed
everything unto God, and this notwithstanding
that in Mazindarán and at Rasht a great many
have been most hideously tormented. Among them
was his honor, Hájí Násir, who, unquestionably, was
a brilliant light that shone forth above the horizon
of resignation. After he had suffered martyrdom,
they plucked out his eyes and cut off his nose, and
inflicted on him such indignities that strangers wept
and lamented, and secretly raised funds to support
his wife and children.
O Shaykh! My Pen is abashed to recount what
actually took place. In the land of Sád (Isfahán)
the fire of tyranny burned with such a hot flame
that every fair-minded person groaned aloud. By
thy life! The cities of knowledge and of understanding
wept with such a weeping that the souls
of the pious and of the God-fearing were melted.
The twin shining lights, Hasan and Husayn (The
King of Martyrs and the Beloved of Martyrs) offered
up spontaneously their lives in that city. Neither
fortune, nor wealth, nor glory, could deter them!
God knoweth the things which befell them and yet
the people are, for the most part, unaware!
Before them one named Kázim and they who
were with him, and after them, his honor Ashraf,
all quaffed the draught of martyrdom with the utmost
fervor and longing, and hastened unto the
Supreme Companion. In like manner, at the time
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of Sardár Azíz Khán, that godly man, Mírzá
Mustafá, and his fellow martyrs, were arrested, and
despatched unto the Supreme Friend in the All-Glorious
Horizon. Briefly, in every city the evidences
of a tyranny, beyond like or equal, were unmistakably
clear and manifest, and yet none arose in self-defence!
Call thou to mind his honor Badí, who was
the bearer of the Tablet to His Majesty the Sháh,
and reflect how he laid down his life. That knight,
who spurred on his charger in the arena of renunciation,
threw down the precious crown of life for
the sake of Him Who is the Incomparable Friend.
O Shaykh! If things such as these are to be denied,
what shall, then, be deemed worthy of credence?
Set forth the truth, for the sake of God, and be not
of them that hold their peace. They arrested his
honor Najaf-`Alí, who hastened, with rapture and
great longing, unto the field of martyrdom, uttering
these words: "We have kept both Bahá and the
khún-bahá (bloodmoney)!" With these words he
yielded up his spirit. Meditate on the splendor and
glory which the light of renunciation, shining from
the upper chamber of the heart of Mullá `Alí-Ján,
hath shed. He was so carried away by the breezes of
the Most Sublime Word and by the power of the
Pen of Glory that to him the field of martyrdom
equalled, nay outrivalled, the haunts of earthly delights.
Ponder upon the conduct of `Abá-Básir and
Siyyid Ashraf-i-Zanjání. They sent for the mother
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of Ashraf to dissuade her son from his purpose. But
she spurred him on until he suffered a most glorious
martyrdom.
O Shaykh! This people have passed beyond the
narrow straits of names, and pitched their tents upon
the shores of the sea of renunciation. They would
willingly lay down a myriad lives, rather than breathe
the word desired by their enemies. They have clung
to that which pleaseth God, and are wholly detached
and freed from the things which pertain unto men.
They have preferred to have their heads cut off
rather than utter one unseemly word. Ponder this
in thine heart. Methinks they have quaffed their fill
of the ocean of renunciation. The life of the present
world hath failed to withhold them from suffering
martyrdom in the path of God.
In Mazindarán a vast number of the servants of
God were exterminated. The Governor, under the
influence of calumniators, robbed a great many of
all that they possessed. Among the charges he laid
against them was that they had been laying up arms,
whereas upon investigation it was found out that
they had nothing but an unloaded rifle! Gracious
God! This people need no weapons of destruction,
inasmuch as they have girded themselves to reconstruct
the world. Their hosts are the hosts of goodly
deeds, and their arms the arms of upright conduct,
and their commander the fear of God. Blessed that
one that judgeth with fairness. By the righteousness
of God! Such hath been the patience, the calm, the
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resignation and contentment of this people that they
have become the exponents of justice, and so great
hath been their forbearance, that they have suffered
themselves to be killed rather than kill, and this
notwithstanding that these whom the world hath
wronged have endured tribulations the like of which
the history of the world hath never recorded, nor the
eyes of any nation witnessed. What is it that could
have induced them to reconcile themselves to these
grievous trials, and to refuse to put forth a hand to
repel them? What could have caused such resignation
and serenity? The true cause is to be found
in the ban which the Pen of Glory hath, day and
night, chosen to impose, and in Our assumption of
the reins of authority, through the power and might
of Him Who is the Lord of all mankind.
Remember the father of Badí. They arrested that
wronged one, and ordered him to curse and revile
his Faith. He, however, through the grace of God
and the mercy of his Lord, chose martyrdom, and
attained thereunto. If ye would reckon up the martyrs
in the path of God, ye could not count them.
Consider his honor Siyyid Ismá'íl--upon--upon him be the
peace of God, and His loving-kindness--how, before
daybreak he was wont to dust, with his own turban,
the doorstep of My house, and in the end, whilst
standing on the banks of the river, with his eyes
fixed on that same house, offered up, by his own
hand, his life.
Do thou ponder on the penetrative influence of
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the Word of God. Every single one of these souls
was first ordered to blaspheme and curse his faith,
yet none was found to prefer his own will to the
Will of God.
O Shaykh! In former times he that was chosen
to be slain was but one person, whereas now this
Wronged One hath produced for thee that which
causeth every fair-minded man to marvel. Judge
fairly, I adjure thee, and arise to serve thy Lord.
He, verily, shall reward thee with a reward which
neither the treasures of the earth nor all the possessions
of kings and rulers can equal. In all thine
affairs put thy reliance in God, and commit them
unto Him. He will render thee a reward which the
Book hath ordained as great. Occupy thyself, during
these fleeting days of thy life, with such deeds as will
diffuse the fragrance of Divine good pleasure, and
will be adorned with the ornament of His acceptance.
The acts of his honor, Balál, the Ethiopian, were so
acceptable in the sight of God that the "sín" of his
stuttering tongue excelled the "shín" pronounced by
all the world. This is the day whereon all peoples
should shed the light of unity and concord. In brief,
the pride and vanity of certain of the peoples of the
world have made havoc of true understanding, and
laid waste the home of justice and of equity.
O Shaykh! That which hath touched this Wronged
One is beyond compare or equal. We have borne it
all with the utmost willingness and resignation, so
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that the souls of men may be edified, and the Word
of God be exalted. While confined in the prison of
the Land of Mím (Mazindarán) We were one day
delivered into the hands of the divines. Thou canst
well imagine what befell Us. Shouldst thou at some
time happen to visit the dungeon of His Majesty
the Sháh, ask the director and chief jailer to show
thee those two chains, one of which is known as
Qará-Guhar, and the other as Salásil. I swear by
the Daystar of Justice that for four months this
Wronged One was tormented and chained by one
or the other of them. "My grief exceedeth all the
woes to which Jacob gave vent, and all the afflictions
of Job are but a part of My sorrows!"
Likewise, ponder thou upon the martyrdom of
Hájí Muhammad-Ridá in the City of Love (Ishqábád).
The tyrants of the earth have subjected that
wronged one to such trials as have caused many foreigners
to weep and lament for, as reported and
ascertained, no less than thirty-two wounds were
inflicted upon his blessed body. Yet none of the
faithful transgressed My commandment, nor raised
his hand in resistance. Come what might, they refused
to allow their own inclinations to supersede
that which the Book hath decreed, though a considerable
number of this people have resided, and still
reside, in that city.
We entreat His Majesty the Sháh,--may God, hallowed
and glorified be He, assist him--himself to
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ponder upon these things, and to judge with equity
and justice. Although in recent years a number of
the faithful have, in most of the cities of Persia, suffered
themselves to be killed rather than kill, yet the
hatred smouldering in certain hearts hath blazed
more fiercely than before. For the victims of oppression
to intercede in favor of their enemies is, in
the estimation of rulers, a princely deed. Some must
have certainly heard that this oppressed people have,
in that city (Ishqábád), pleaded with the Governor
on behalf of their murderers, and asked for the mitigation
of their sentence. Take, then, good heed, ye
who are men of insight!
O Shaykh! These perspicuous verses have been
sent down in one of the Tablets by the Abhá Pen:
"Hearken, O servant, unto the voice of this Wronged
One, Who hath endured grievous vexations and trials
in the path of God, the Lord of all Names, until
such time as He was cast into prison, in the Land of
Tá (Tihrán). He summoned men unto the most
sublime Paradise, and yet they seized Him and
paraded Him through cities and countries. How
many the nights during which slumber fled from the
eyes of My loved ones, because of their love for Me;
and how numerous the days whereon I had to face
the assaults of the peoples against Me! At one time
I found Myself on the heights of mountains; at another
in the depths of the prison of Tá (Tihrán), in
chains and fetters. By the righteousness of God!
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I was at all times thankful unto Him, uttering
His praise, engaged in remembering Him, directed
towards Him, satisfied with His pleasure, and lowly
and submissive before Him. So passed My days, until
they ended in this Prison (Akká) which hath made
the earth to tremble and the heavens to sigh. Happy
that one who hath cast away his vain imaginings,
when He Who was hid came with the standards of
His signs. We, verily, have announced unto men
this Most Great Revelation, and yet the people are in
a state of strange stupor."
Thereupon, a Voice was raised from the direction
of Hijáz, calling aloud and saying: "Great is thy
blessedness, O Akká, in that God hath made thee
the dayspring of His Most Sweet Voice, and the
dawn of His most mighty signs. Happy art thou in
that the Throne of Justice hath been established upon
thee, and the Daystar of God's loving-kindness and
bounty hath shone forth above thy horizon. Well
is it with every fair-minded person that hath judged
fairly Him Who is the Most Great Remembrance,
and woe betide him that hath erred and doubted."
Following upon the death of some of the martyrs,
the Lawh-i-Burhán (Tablet of the Proof) was sent
down from the heaven of the Revelation of Him
Who is the Lord of Religions:
"He is the Almighty, the All-Knowing, the All-Wise!
The winds of hatred have encompassed the
Ark of Bathá (Mecca), by reason of that which the
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hands of the oppressors have wrought. O thou who
art reputed for thy learning! Thou hast pronounced
sentence against them for whom the books of the
world have wept, and in whose favor the scriptures
of all religions have testified. Thou, who art gone
far astray, art indeed wrapt in a thick veil. By God
Himself! Thou hast pronounced judgment against
them through whom the horizon of faith hath been
illumined. Unto this bear witness They Who are
the Dawning-Places of Revelation and the Manifestations
of the Cause of thy Lord, the Most Merciful,
Who have sacrificed Their souls and all that They
possessed in His straight Path. The Faith of God
hath cried everywhere, by reason of thy tyranny,
and yet thou disportest thyself and art of them that
exult. There is no hatred in Mine heart for thee nor
for anyone. Every man of discernment beholdeth
thee, and such as are like thee, engulfed in evident
folly. Hadst thou realized that which thou hast done,
thou wouldst have cast thyself into the fire, or abandoned
thine home and fled unto the mountains, or
wouldst have groaned until thou hadst returned unto
the place destined for thee by Him Who is the Lord
of strength and of might. O thou who art even as
nothing! Rend thou asunder the veils of idle fancies
and vain imaginings, that thou mayest behold the
Daystar of knowledge shining from this resplendent
Horizon. Thou hast torn in pieces a remnant of the
Prophet Himself, and imagined that thou hadst
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helped the Faith of God. Thus hath thy soul
prompted thee, and thou art truly one of the heedless.
Thine act hath consumed the hearts of the
Concourse on high, and those of such as have circled
round the Cause of God, the Lord of the worlds.
The soul of the Chaste One (Fátimih) melted, by
reason of thy cruelty, and the inmates of Paradise
wept sore in that blessed Spot.
"Judge thou fairly, I adjure thee by God. What
proof did the Jewish doctors adduce wherewith to
condemn Him Who was the Spirit of God (Jesus
Christ), when He came unto them with truth? What
could have been the evidence produced by the Pharisees
and the idolatrous priests to justify their denial
of Muhammad, the Apostle of God when He came
unto them with a Book that judged between truth
and falsehood with a justice which turned into light
the darkness of the earth, and enraptured the hearts
of such as had known Him? Indeed thou hast produced,
in this day, the same proofs which the foolish
divines advanced in that age. Unto this testifieth
He Who is the King of the realm of grace in this
great Prison. Thou hast, truly, walked in their ways,
nay, hast surpassed them in their cruelty, and hast
deemed thyself to be helping the Faith and defending
the Law of God, the All-Knowing, the All-Wise.
By Him Who is the Truth! Thine iniquity hath
made Gabriel to groan, and hath drawn tears from
the Law of God, through which the breezes of justice
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have been wafted over all who are in heaven and on
earth. Hast thou fondly imagined that the judgment
thou didst pronounce hath profited thee? Nay, by
Him Who is the King of all Names! Unto thy loss
testifieth He with Whom is the knowledge of all
things as recorded in the preserved Tablet.
"O thou who hast gone astray! Thou hast neither
seen Me, nor associated with Me, nor been My companion
for the fraction of a moment. How is it,
then, that thou hast bidden men to curse Me? Didst
thou, in this, follow the promptings of thine own
desires, or didst thou obey thy Lord? Produce thou
a sign, if thou art one of the truthful. We testify
that thou hast cast behind thy back the Law of God,
and laid hold on the dictates of thy passions. Nothing,
in truth, escapeth His knowledge; He, verily, is
the Incomparable, the All-Informed. O heedless one!
Hearken unto that which the Merciful hath revealed
in the Qur'án: `Say not to every one who meeteth you
with a greeting, "Thou art not a believer."' Thus
hath He decreed in Whose grasp are the kingdoms
of Revelation and of creation, if thou be of them
that hearken. Thou hast set aside the commandment
of God, and clung unto the promptings of thine
own desire. Woe, then, unto thee, O careless one that
doubtest! If thou deniest Me, by what proof canst
thou vindicate the truth of that which thou dost
possess? Produce it, then, O thou who hast joined
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partners with God, and turned aside from His sovereignty
that hath encompassed the worlds!
"Know thou that he is truly learned who hath
acknowledged My Revelation, and drunk from the
Ocean of My knowledge, and soared in the atmosphere
of My love, and cast away all else besides Me,
and taken firm hold on that which hath been sent
down from the Kingdom of My wondrous utterance.
He, verily, is even as an eye unto mankind, and
as the spirit of life unto the body of all creation.
Glorified be the All-Merciful Who hath enlightened
him, and caused him to arise and serve His great and
mighty Cause. Verily, such a man is blessed by the
Concourse on high, and by them who dwell within
the Tabernacle of Grandeur, who have quaffed My
sealed Wine in My Name, the Omnipotent, the All-Powerful.
If thou be of them that occupy such a
sublime station, produce then a sign from God, the
Creator of the heavens. And shouldst thou recognize
thy powerlessness, do thou rein in thy passions, and
return unto thy Lord, that perchance He may forgive
thee thy sins which have caused the leaves of
the Divine Lote-Tree to be burnt up, and the Rock
to cry out, and the eyes of men of understanding to
weep. Because of thee the Veil of Divinity was rent
asunder, and the Ark has foundered, and the She-Camel
was hamstrung, and the Spirit (Jesus) groaned
in His sublime retreat. Disputest thou with Him
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Who hath come unto thee with the testimonies of
God and His signs which thou possessest and which
are in the possession of them that dwell on earth?
Open thine eyes that thou mayest behold this
Wronged One shining forth above the horizon of the
will of God, the Sovereign, the Truth, the Resplendent.
Unstop, then, the ear of thine heart that thou
mayest hearken unto the speech of the Divine Lote-Tree
that hath been raised up in truth by God, the
Almighty, the Beneficent. Verily, this Tree, notwithstanding
the things that befell it by reason of thy
cruelty and of the transgressions of such as are like
thee, calleth aloud and summoneth all men unto the
Sadratu'l-Muntahá and the Supreme Horizon. Blessed
is the soul that hath gazed on the Most Mighty Sign,
and the ear that hath heard His most sweet Voice, and
woe to whosoever hath turned aside and done
wickedly.
"O thou who hast turned away from God! Wert
thou to look with the eye of fairness upon the
Divine Lote-Tree, thou wouldst perceive the marks
of thy sword on its boughs, and its branches, and its
leaves, notwithstanding that God created thee for
the purpose of recognizing and of serving it. Reflect,
that haply thou mayest recognize thine iniquity and
be numbered with such as have repented. Thinkest
thou that We fear thy cruelty? Know thou and be
well assured that from the first day whereon the
voice of the Most Sublime Pen was raised betwixt
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earth and heaven We offered up Our souls, and Our
bodies, and Our sons, and Our possessions in the
path of God, the Exalted, the Great, and We glory
therein amongst all created things and the Concourse
on high. Unto this testify the things which have befallen
Us in this straight Path. By God! Our hearts
were consumed, and Our bodies were crucified, and
Our blood was spilt, while Our eyes were fixed on
the horizon of the loving-kindness of their Lord, the
Witness, the All-Seeing. The more grievous their
woes, the greater waxed the love of the people of
Bahá. Unto their sincerity hath borne witness what
the All-Merciful hath sent down in the Qur'án.
He saith: `Wish ye, then, for death, if ye are sincere.'
Who is to be preferred, he that hath sheltered himself
behind curtains, or he that hath offered himself
in the path of God? Judge thou fairly, and be not of
them that rove distraught in the wilderness of falsehood.
So carried away have they been by the living
waters of the love of the Most Merciful, that neither
the arms of the world nor the swords of the nations
have deterred them from setting their faces towards
the ocean of the bounty of their Lord, the Giver,
the Generous.
"By God! Troubles have failed to unnerve Me, and
the repudiation of the divines hath been powerless to
weaken Me. I have spoken, and still speak forth
before the face of men: `The door of grace hath
been unlocked and He Who is the Dayspring of
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Justice is come with perspicuous signs and evident
testimonies, from God, the Lord of strength and of
might!' Present thyself before Me that thou mayest
hear the mysteries which were heard by the Son of
`Imrán (Moses) upon the Sinai of Wisdom. Thus
commandeth thee He Who is the Dawning-Place of
the Revelation of thy Lord, the God of Mercy, from
His great Prison."
Thereupon hath the cry and the lamentation of
the true Faith been raised once again, saying: "Verily,
Sinai calleth aloud and saith: `O people of the Bayán!
Fear ye the Merciful. Indeed have I attained unto
Him Who conversed upon me, and the ecstasies of
my joy have seized the pebbles of the earth and the
dust thereof.' And the Bush exclaimeth: `O people
of the Bayán! Judge ye fairly that which hath in
truth been manifested. Verily the Fire which God
revealed unto the One Who conversed with Him is
now manifested. Unto this beareth witness every
man of insight and understanding.'"
We have made mention of certain martyrs of this
Revelation, and have likewise cited some of the verses
which were sent down concerning them from the
kingdom of Our utterance. We fain would hope
that, rid of all attachment to the world, thou wilt
ponder the things which We have mentioned.
It behooveth thee now to reflect upon the state of
Mírzá Hádí Dawlat-Ábádí and of Sád-i-Isfahání
page 87
(Tihrán). No sooner had the former heard that he
had been called a Bábí than he became so perturbed
that his poise and dignity forsook him. He ascended
the pulpits and spoke words which ill befitted him.
From time immemorial the clay clods of the world
have, wholly by reason of their love of leadership,
perpetrated such acts as have caused men to err.
Thou must not, however, imagine that all the faithful
are such as these two. We have described unto thee
the constancy, the firmness, the steadfastness, the certitude,
the imperturbability and the dignity of the
martyrs of this Revelation, that thou mayest be well-informed.
My purpose in citing the passages from the
Tablets to the kings and others hath been that thou
mayest know of a certainty that this Wronged One
hath not concealed the Cause of God, but hath proclaimed
and delivered, in the most eloquent language,
before the face of the world, the things He had been
commissioned to set forth. Certain faint-hearted
ones, however, such as Hádí and others, have tampered
with the Cause of God and have, in their concern
for this fleeting life, said and done that which
caused the eye of justice to weep and the Pen of Glory
to groan, notwithstanding their ignorance of the
essentials of this Cause; whereas this Wronged One
hath revealed it for the sake of God.
O Hádí! Thou hast gone unto My brother and
hast seen him. Set now thy face towards the court
of this Wronged One, that haply the breezes of Revelation
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and the breaths of inspiration may assist thee
and enable thee to attain thy goal. Whoever gazeth
this day on My signs will distinguish truth from falsehood
as the sun from shadow, and will be made
cognizant of the goal. God is aware and beareth Me
witness that whatever hath been mentioned was for
the sake of God, that haply thou mayest be the
cause of the guidance of men, and mayest deliver the
peoples of the world from idle fancies and vain
imaginings. Gracious God! Until now they that have
turned aside and denied Me have failed to recognize
Who despatched that which was delivered unto the
Herald--the Primal Point! The knowledge of it is
with God, the Lord of the worlds.
Exert thyself, O Shaykh, and arise to serve this
Cause. The Sealed Wine is disclosed in this day before
the faces of men. Seize it in the name of thy Lord,
and quaff thy fill in remembrance of Him Who is
the Mighty, the Incomparable. Night and day hath
this Wronged One been occupied in that which
would unite the hearts, and edify the souls of men.
The events that have happened in Persia during the
early years have truly saddened the well-favored and
sincere ones. Each year witnessed a fresh massacre,
pillage, plunder, and shedding of blood. At one time
there appeared in Zanján that which caused the
greatest consternation; at another in Nayríz, and at
yet another in Tabarsí, and finally there occurred
the episode of the Land of Tá (Tihrán). From that
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time onwards this Wronged One, assisted by the One
True God--exalted be His glory--acquainted this
oppressed people with the things which beseemed
them. All have sanctified themselves from the things
which they and others possess, and have clung unto,
and fixed their eyes upon that which pertaineth unto
God.
It is now incumbent upon His Majesty the Sháh--
may God, exalted be He, protect him--to deal with
this people with loving-kindness and mercy. This
Wronged One pledgeth Himself, before the Divine
Kaaba, that, apart from truthfulness and trustworthiness,
this people will show forth nothing that can in
any way conflict with the world-adorning views of
His Majesty. Every nation must have a high regard
for the position of its sovereign, must be submissive
unto him, must carry out his behests, and hold fast
his authority. The sovereigns of the earth have been
and are the manifestations of the power, the grandeur
and the majesty of God. This Wronged One hath at
no time dealt deceitfully with anyone. Every one is
well aware of this, and beareth witness unto it. Regard
for the rank of sovereigns is divinely ordained,
as is clearly attested by the words of the Prophets
of God and His chosen ones. He Who is the Spirit
(Jesus)--may peace be upon Him--was asked: "O
Spirit of God! Is it lawful to give tribute to Caesar
or not?" And He made reply: "Yea, render to Caesar
the things that are Caesar's and to God the things
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that are God's." He forbade it not. These two sayings
are, in the estimation of men of insight, one
and the same, for if that which belonged to Caesar
had not come from God, He would have forbidden it.
And likewise in the sacred verse: "Obey God and
obey the Apostle, and those among you invested with
authority." By "those invested with authority" is
meant primarily and more especially the Imáms--
the blessings of God rest upon them! They, verily,
are the manifestations of the power of God, and the
sources of His authority, and the repositories of His
knowledge, and the daysprings of His commandments.
Secondarily these words refer unto the kings
and rulers--those through the brightness of whose
justice the horizons of the world are resplendent and
luminous. We fain would hope that His Majesty
the Sháh will shine forth with a light of justice whose
radiance will envelop all the kindreds of the earth.
It is incumbent upon every one to beseech the one
true God on his behalf for that which is meet and
seemly in this day.
O God, my God, and my Master, and my Mainstay,
and my Desire, and my Beloved! I ask Thee
by the mysteries which were hid in Thy knowledge,
and by the signs which have diffused the fragrance
of Thy loving-kindness, and by the billows of the
ocean of Thy bounty, and by the heaven of Thy
grace and generosity, and by the blood spilt in Thy
path, and by the hearts consumed in their love for
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Thee, to assist His Majesty the Sháh with Thy power
and Thy sovereignty, that from him may be manifested
that which will everlastingly endure in Thy
Books, and Thy Scriptures, and Thy Tablets. Hold
Thou his hand, O my Lord, with the hand of Thine
omnipotence, and illuminate him with the light of
Thy knowledge, and adorn him with the adornment
of Thy virtues. Potent art Thou to do what pleaseth
Thee, and in Thy grasp are the reins of all created
things. No God is there but Thee, the Ever-Forgiving,
the All-Bounteous.
In the Epistle to the Romans Saint Paul hath
written: "Let every soul be subject unto the higher
powers. For there is no power but of God; the
powers that be are ordained of God. Whosoever
therefore resisteth the power, resisteth the ordinance
of God." And further: "For he is the minister of
God, a revenger to execute wrath upon him that
doeth evil." He saith that the appearance of the
kings, and their majesty and power are of God.
Moreover, in the traditions of old, references have
been made which the divines have seen and heard.
We beseech God--blessed and glorified be He--to
aid thee, O Shaykh, to lay fast hold on that which
hath been sent down from the heaven of the bounty
of God, the Lord of the worlds. The divines must
needs unite with His Majesty, the Sháh, and cleave
unto that which will insure the protection, the security,
the welfare and prosperity of men. A just king
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enjoyeth nearer access unto God than anyone. Unto
this testifieth He Who speaketh in His Most Great
Prison. God! There is none other God but Him, the
One, the Incomparable, the Almighty, the All-Knowing,
the All-Wise.
Wert thou, for the sake of God, to ponder, though
it be but for an hour, upon the things which have
occurred in former times and more recently, thou
wouldst turn away from the things thou dost possess
unto the things which belong unto God, and wouldst
become a means for the exaltation of His Word.
Hath, from the foundation of the world until the
present day, any Light or Revelation shone forth
from the dayspring of the will of God which the
kindreds of the earth have accepted, and Whose Cause
they have acknowledged? Where is it to be found,
and what is its name? Since the Seal of the Prophets
(Muhammad)--may all else but Him be His sacrifice--
and before Him the Spirit of God (Jesus), as
far back as the First Manifestation, all have at the
time of Their appearance suffered grievously. Some
were held to be possessed, others were called impostors,
and were treated in a manner that the pen is ashamed
to describe. By God! There befell Them what hath
made all created things to sigh, and yet the people
are, for the most part, sunk in manifest ignorance!
We pray God to assist them to return unto Him,
and to repent before the door of His mercy. Potent
is He over all things.
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At this moment the shrill voice of the Most Sublime
Pen hath been raised, and hath addressed Me
saying: "Admonish the Shaykh even as Thou hast
admonished one of Thy Branches (sons), that haply
the breezes of Thine utterance may attract and draw
him nigh unto God, the Lord of the worlds."
"Be generous in prosperity, and thankful in adversity.
Be worthy of the trust of thy neighbor,
and look upon him with a bright and friendly face.
Be a treasure to the poor, an admonisher to the rich,
an answerer to the cry of the needy, a preserver of
the sanctity of thy pledge. Be fair in thy judgment,
and guarded in thy speech. Be unjust to no man,
and show all meekness to all men. Be as a lamp unto
them that walk in darkness, a joy to the sorrowful,
a sea for the thirsty, a haven for the distressed, an
upholder and defender of the victim of oppression.
Let integrity and uprightness distinguish all thine
acts. Be a home for the stranger, a balm to the suffering,
a tower of strength for the fugitive. Be eyes
to the blind, and a guiding light unto the feet of the
erring. Be an ornament to the countenance of truth,
a crown to the brow of fidelity, a pillar of the temple
of righteousness, a breath of life to the body of mankind,
an ensign of the hosts of justice, a luminary
above the horizon of virtue, a dew to the soil of the
human heart, an ark on the ocean of knowledge, a
sun in the heaven of bounty, a gem on the diadem
of wisdom, a shining light in the firmament of thy
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generation, a fruit upon the tree of humility. We
pray God to protect thee from the heat of jealousy
and the cold of hatred. He verily is nigh, ready to
answer." Thus hath My tongue spoken unto one of
My Branches (sons), and We have mentioned it unto
such of Our loved ones as have cast away their idle
fancies, and clung unto that which hath been prescribed
unto them in the day whereon the Daystar
of Certitude hath shone forth above the horizon of
the will of God, the Lord of the worlds. This is the
day on which the Bird of Utterance hath warbled
its melody upon the branches, in the name of its
Lord, the God of Mercy. Blessed is the man that
hath, on the wings of longing, soared towards God,
the Lord of the Judgment Day.
The one true God well knoweth, and all the company
of His trusted ones testify, that this Wronged
One hath, at all times, been faced with dire peril.
But for the tribulations that have touched Me in the
path of God, life would have held no sweetness for
Me, and My existence would have profited Me nothing.
For them who are endued with discernment,
and whose eyes are fixed upon the Sublime Vision, it
is no secret that I have been, most of the days of My
life, even as a slave, sitting under a sword hanging
on a thread, knowing not whether it would fall soon
or late upon him. And yet, notwithstanding all this
We render thanks unto God, the Lord of the worlds.
Mine inner tongue reciteth, in the daytime and in
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the night-season, this prayer: "Glory to Thee, O my
God! But for the tribulations which are sustained
in Thy path, how could Thy true lovers be recognized;
and were it not for the trials which are borne
for love of Thee, how could the station of such as
yearn for Thee be revealed? Thy might beareth Me
witness! The companions of all who adore Thee are
the tears they shed, and the comforters of such as seek
Thee are the groans they utter, and the food of them
who haste to meet Thee is the fragments of their
broken hearts. How sweet to my taste is the bitterness
of death suffered in Thy path, and how precious
in my estimation are the shafts of Thine enemies
when encountered for the sake of the exaltation of
Thy Word! Let me quaff in Thy Cause, O my God
and my Master, whatsoever Thou didst desire, and
send down upon me in Thy love all Thou didst ordain.
By Thy glory! I wish only what Thou wishest, and
cherish what Thou cherishest. In Thee have I, at all
times, placed My whole trust and confidence. Thou
art verily the All-Possessing, the Most High. Raise
up, I implore Thee, O my God, as helpers to this
Revelation such as shall be counted worthy of Thy
Name and of Thy sovereignty, that they may remember
Thee among Thy creatures, and hoist the
ensigns of Thy victory in Thy land, and adorn them
with Thy virtues and Thy commandments. No God
is there but Thee, the Help in Peril, the Self-Subsisting."
page 96
Thereupon the voice of the true Faith was lifted
up, calling aloud again and again and saying: "O
concourse of the earth! By God! I am the true Faith
of God amongst you. Beware that ye deny Me not.
God hath manifested Me with a light that hath encompassed
all that are in the heavens and all that are
on earth. Judge ye equitably, O people, My manifestation,
and the revelation of My glory, and the
radiance of My light, and be not of them that act
unjustly."
O Shaykh! This Wronged One beseecheth God--
blessed and glorified be He--to make thee the one who
will open the door of justice, and reveal through thee
His Cause among His servants. He, verily, is the
All-Powerful, the Almighty, the All-Bounteous.
O Shaykh! Entreat thou the one true God to
sanctify the ears, and the eyes, and the hearts of
mankind, and to protect them from the desires of
a corrupt inclination. For malice is a grievous malady
which depriveth man from recognizing the Great
Being, and debarreth him from the splendors of the
sun of certitude. We pray and hope that through
the grace and mercy of God He may remove this
mighty obstacle. He, verily, is the Potent, the All-Subduing,
the Almighty.
At this moment a Voice was raised from the right-hand
of the Luminous Spot: "God! There is none
other God but Him, the Ordainer, the All-Wise!
Recite Thou unto the Shaykh the remaining passages
page 97
of the Lawh-i-Burhán (Tablet of the Proof) that
they may draw him unto the horizon of the Revelation
of his Lord, the God of Mercy, that haply he
may arise to aid My Cause with perspicuous signs
and exalted testimonies, and may speak forth amongst
men that which the Tongue of Testimony hath
spoken: `The Kingdom is God's, the Lord of the
worlds!'"
"Peruse thou the Kitáb-i-Iqán (Book of Certitude)
and that which the All-Merciful hath sent
down unto the King of Paris (Napoleon III) and to
such as are like him, that thou mayest be made aware
of the things that have happened in the past, and be
persuaded that We have not sought to spread disorder
in the land after it had been well-ordered. We exhort,
wholly for the sake of God, His servants. Let him
who wisheth turn unto Him, and him who wisheth
turn aside. Our Lord, the Merciful, is verily the All-Sufficing,
the All-Praised. O concourse of the kindreds
of the earth! This is the day whereon nothing
amongst all things, nor any name amongst all names,
can profit you save through this Name which God
hath made the Manifestation of His Cause and the
Dayspring of His Most Excellent Titles unto all
who are in the kingdom of creation. Blessed is that
man that hath recognized the fragrance of the All-Merciful
and been numbered with the steadfast. Your
sciences shall not profit you in this day, nor your
arts, nor your treasures, nor your glory. Cast them
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all behind your backs, and set your faces towards the
Most Sublime Word through which the Scriptures
and the Books and this lucid Tablet have been distinctly
set forth. Cast away, O people, the things
ye have composed with the pen of your idle fancies
and vain imaginings. By God! The Daystar of
Knowledge hath shone forth above the horizon of
certitude.
"O thou who art gone astray! If thou hast any
doubt concerning Our conduct, know thou that We
bear witness unto that whereunto God hath Himself
borne witness ere the creation of the heavens and
of the earth, that there is none other God but Him,
the Almighty, the All-Bounteous. We testify that
He is One in His Essence, One in His Attributes.
He hath none to equal Him in the whole universe,
nor any partner in all creation. He hath sent forth
His Messengers, and sent down His Books, that they
may announce unto His creatures the Straight Path.
"Hath the Sháh been informed, and chosen to close
his eyes to thine acts? Or hath he been seized with
fear at the howling of a pack of wolves who have
cast the path of God behind their backs and followed
in thy way without any clear proof or Book? We
have heard that the provinces of Persia have been
adorned with the adornment of justice. When We
observed closely, however, We found them to be the
dawning-places of tyranny and the daysprings of
injustice. We behold justice in the clutches of tyranny.
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We beseech God to set it free through the
power of His might and His sovereignty. He, verily,
overshadoweth all that is in the heavens and on earth.
To none is given the right to protest against any one
concerning that which hath befallen the Cause of
God. It behooveth whosoever hath set his face
towards the Most Sublime Horizon to cleave tenaciously
unto the cord of patience, and to put his
reliance in God, the Help in Peril, the Unconstrained.
O ye loved ones of God! Drink your fill from the
wellspring of wisdom, and soar ye in the atmosphere
of wisdom, and speak forth with wisdom and eloquence.
Thus biddeth you your Lord, the Almighty,
the All-Knowing.
"O heedless one! Rely not on thy glory, and thy
power. Thou art even as the last trace of sunlight
upon the mountain-top. Soon will it fade away as
decreed by God, the All-Possessing, the Most High.
Thy glory and the glory of such as are like thee
have been taken away, and this verily is what hath
been ordained by the One with Whom is the Mother
Tablet. Where is he to be found who contended
with God, and whither is gone he that gainsaid His
signs, and turned aside from His sovereignty? Where
are they who have slain His chosen ones and spilt
the blood of His holy ones? Reflect, that haply thou
mayest perceive the breaths of thine acts, O foolish
doubter! Because of you the Apostle (Muhammad)
lamented, and the Chaste One (Fátimih) cried out,
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and the countries were laid waste, and darkness fell
upon all regions. O concourse of divines! Because
of you the people were abased, and the banner of
Islám was hauled down, and its mighty throne subverted.
Every time a man of discernment hath sought
to hold fast unto that which would exalt Islám, ye
raised a clamor, and thereby was he deterred from
achieving his purpose, while the land remained fallen
in clear ruin.
"O My Supreme Pen! Call Thou to remembrance
the She-Serpent (Imám-Jum'ih of Isfahán) whose
cruelty hath caused all created things to groan, and
the limbs of the holy ones to quake. Thus biddeth
Thee the Lord of all names, in this glorious station.
The Chaste One (Fátimih) hath cried out by reason
of thine iniquity, and yet thou dost imagine thyself
to be of the family of the Apostle of God! Thus hath
thy soul prompted thee, O thou who hast withdrawn
thyself from God, the Lord of all that hath been and
shall be. Judge thou equitably, O She-Serpent! For
what crime didst thou sting the children of the
Apostle of God (King of Martyrs and Beloved of
Martyrs), and pillage their possessions? Hast thou
denied Him Who created thee by His command `be,
and it was'? Thou hast dealt with the children of the
Apostle of God as neither `Ád hath dealt with Húd,
nor Thámúd with Salíh, nor the Jews with the Spirit
of God (Jesus), the Lord of all being. Gainsayest
thou the signs of thy Lord which had no sooner
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been sent down from the heaven of His Cause than
all the books of the world bowed down before them?
Meditate, that thou mayest be made aware of thine
act, O heedless outcast! Erelong will the breaths
of chastisement seize thee, as they seized others before
thee. Wait, O thou who hast joined partners with
God, the Lord of the visible and the invisible. This
is the day which God hath announced through the
tongue of His Apostle. Reflect, that thou mayest
apprehend what the All-Merciful hath sent down in
the Qur'án and in this inscribed Tablet. This is
the day whereon He Who is the Dayspring of Revelation
hath come with clear tokens which none can
number. This is the day whereon every man endued
with perception hath discovered the fragrance of the
breeze of the All-Merciful in the world of creation,
and every man of insight hath hastened unto the living
waters of the mercy of his Lord, the King of Kings.
O heedless one! The tale of the Sacrifice (Ishmael)
hath been retold, and he who was to be offered up
hath directed his steps towards the place of sacrifice,
and returned not, by reason of that which thy
hand hath wrought, O perverse hater! Didst thou
imagine that martyrdom could abase this Cause?
Nay, by Him Whom God hath made to be the Repository
of His Revelation, if thou be of them that comprehend.
Woe betide thee, O thou who hast joined
partners with God, and woe betide them that have
taken thee as their leader, without a clear token or
page 102
a perspicuous Book. How numerous the oppressors
before thee who have arisen to quench the light of
God, and how many the impious who murdered and
pillaged until the hearts and souls of men groaned
by reason of their cruelty! The sun of justice hath
been obscured, inasmuch as the embodiment of tyranny
hath been stablished upon the throne of hatred,
and yet the people understand not. O foolish one!
Thou hast slain the children of the Apostle and
pillaged their possessions. Say: Was it, in thine estimation,
their possessions or themselves that denied
God? Judge fairly, O ignorant one that hath been
shut out as by a veil from God. Thou hast clung
to tyranny, and cast away justice; whereupon all
created things have lamented, and still thou art
among the wayward. Thou hast put to death the
aged, and plundered the young. Thinkest thou that
thou wilt consume that which thine iniquity hath
amassed? Nay, by Myself! Thus informeth thee He
Who is cognizant of all. By God! The things thou
possessest shall profit thee not, nor what thou hast
laid up through thy cruelty. Unto this beareth witness
thy Lord, the All-Knowing. Thou hast arisen
to put out the light of this Cause; erelong will thine
own fire be quenched, at His behest. He, verily, is
the Lord of strength and of might. The changes and
chances of the world, and the powers of the nations,
cannot frustrate Him. He doeth what He pleaseth,
and ordaineth what He willeth through the power
page 103
of His sovereignty. Consider the she-camel. Though
but a beast, yet hath the All-Merciful exalted her
to so high a station that the tongues of the earth made
mention of her and celebrated her praise. He, verily,
overshadoweth all that is in the heavens and on earth.
No God is there but Him, the Almighty, the Great.
Thus have We adorned the heaven of Our Tablet
with the suns of Our words. Blessed the man that
hath attained thereunto, and been illumined with
their light, and woe betide such as have turned aside,
and denied Him, and strayed far from Him. Praised
be God, the Lord of the worlds!"
O Shaykh! We have enabled thee to hear the melodies
of the Nightingale of Paradise, and unveiled to
thine eyes the signs which God, by His all-compelling
behest, hath sent down in the Most Great Prison, that
thine eye might be cheered, and thy soul be well-assured.
He, verily, is the All-Bounteous, the Generous.
Arise thou through the power of His testimony
to serve the Cause of God, thy Lord, the God
of Mercy. If thy faith be fearful, seize thou My
Tablet, and preserve it in the bosom of trust. And
when thou enterest into the place of resurrection,
and God asketh thee by what proof thou hast believed
in this Revelation, draw forth the Tablet and
say: "By this Book, the holy, the mighty, the incomparable."
Thereupon all will lift up their hands
towards thee, and will seize the Tablet, and will press
it to their eyes, and will inhale therefrom the fragrance
page 104
of the utterance of God, the Lord of the
worlds. Were God to torment thee for having believed
in His signs in this Revelation, for what reason
could He then torment such as have disbelieved in
Muhammad, the Apostle of God, and before Him in
Jesus, the Son of Mary, and before Him in the One
Who conversed with God (Moses), and before Him
in the One Who is the Friend of God (Abraham),
and as far back as the One Who was the First Manifestation,
Who was created by the will of thy Lord,
the Potent, the All-Encompassing. Thus have We
sent down Our verses unto one before thee, and
recalled them unto thee, in this day, that thou mayest
understand, and be of them who are well assured.
O thou who assumest the voice of knowledge! This
Cause is too evident to be obscured, and too conspicuous
to be concealed. It shineth as the sun in its
meridian glory. None can deny it unless he be a
hater and a doubter.
At this moment it behooveth us to turn unto the
Desired One, and cleave unto these most sublime
words: "O God, my God! Thou hast lighted the
lamp of Thy Cause with the oil of wisdom; protect it
from contrary winds. The lamp is Thine, and the
glass is Thine, and all things in the heavens and on
earth are in the grasp of Thy power. Bestow justice
upon the rulers, and fairness upon the divines. Thou
art the All-Powerful, Who, through the motion of
Thy Pen, hast aided Thine irresistible Cause, and
page 105
guided aright Thy loved ones. Thou art the Possessor
of power, and the King of might. No God is there
but Thee, the Strong, the Unconstrained." Say thou
also: "O God, my God! I yield Thee thanks inasmuch
as Thou hast made me to drink of Thy Sealed Wine
from the hand of the bounty of Thy Name, the Self-Subsisting.
I entreat Thee by the splendors of the
Dayspring of Thy Revelation, and by the potency
of Thy Most Sublime Word, and by the might of
Thy Most Exalted Pen, through Whose movement
the realities of all created things have been enraptured,
to aid His Majesty the Sháh to render Thy
Cause victorious, and to turn towards the horizon of
Thy Revelation, and to set his face in the direction
of the lights of Thy countenance. Assist him, O my
Lord, to draw nigh unto Thee. Help him, then, with
the hosts of the heavens and of earth. I implore
Thee, O Thou Who art the Lord of all Names and
the Maker of the heavens, by the light of Thy Cause,
and by the fire of the Lote-Tree of Thy loving-kindness,
to help His Majesty to reveal Thy Cause amidst
Thy creatures. Open, then, before his face the doors
of Thy grace, and Thy mercy, and Thy bounty.
Potent art Thou to do what pleaseth Thee by Thy
word: `Be, and it is.'"
O Shaykh! We had seized the reins of authority
by the power of God and His Divine might, as He
alone can seize, Who is the Mighty, the Strong. None
had the power to stir up mischief or sedition. Now,
page 106
however, as they have failed to appreciate this loving-kindness
and these bounties, they have been, and will
be, afflicted with the retribution which their acts
must entail. The State officials, considering the secret
progress of the Extended Cord have, from every
direction, incited and aided Mine adversaries. In the
Great City (Constantinople) they have roused a considerable
number of people to oppose this Wronged
One. Things have come to such a pass that the
officials in that city have acted in a manner which
hath brought shame to both the government and
the people. A distinguished siyyid, whose well-known
integrity, acceptable conduct, and commercial reputation,
were recognized by the majority of fair-minded
men, and who was regarded by all as a highly
honored merchant, once visited Beirut. In view of
his friendship for this Wronged One they telegraphed
the Persian Dragoman informing him that this siyyid,
assisted by his servant, had stolen a sum of money
and other things and gone to Akká. Their design in
this matter was to dishonor this Wronged One. And
yet, far be it from the people of this country to allow
themselves to be deflected, by these unseemly tales,
from the straight path of uprightness and truth.
Briefly, they have assaulted Me from every side, and
are reinforcing Mine adversaries. This Wronged One,
however, beseecheth the one true God to graciously
assist every one in that which beseemeth these days.
Day and night I fix My gaze on these perspicuous
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words, and recite: "O God, my God! I beseech Thee
by the sun of Thy grace, and the sea of Thy knowledge,
and the heaven of Thy justice, to aid them that
have denied Thee to confess, and such as have turned
aside from Thee to return, and those who have calumniated
Thee to be just and fair-minded. Assist them,
O my Lord, to return unto Thee, and to repent before
the door of Thy grace. Powerful art Thou to do what
Thou willest, and in Thy grasp are the reins of all
that is in the heavens and all that is on earth. Praise
be unto God, the Lord of the worlds."
The time is at hand when whatsoever lieth hid in
the souls and hearts of men will be disclosed. This
Day is the Day whereof Luqmán spoke unto his son,
the Day which the Lord of Glory announced and with
which He acquainted Him Who was His Friend
(Muhammad) through these, His words--exalted be
He:--"O my son! Verily, God will bring everything
to light, though it were but the weight of a
grain of mustard-seed, and hidden in a rock or in
the heavens or in the earth; for God is Subtile, informed
of all." This Day the deceitful of eye, and all
that men's breasts conceal, are made known and laid
bare before the throne of His Revelation. Nothing
whatsoever can escape His knowledge. He heareth
and seeth, and He, in truth, is the All-Hearing, the
All-Seeing. How very strange that they discern not
between the trustworthy and the treacherous!
Would that His Majesty the Sháh of Persia--may
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God perpetuate his sovereignty--would inquire from
the Consuls of the honored Persian Government who
have been in this country, that he might become
acquainted with the activities and behavior of this
Wronged One. Briefly, they have incited a great
many such as Akhtar and others, and are busying
themselves in spreading calumnies. It is clear and
evident that they will surround with their swords
of hatred and their shafts of enmity the one whom
they know to be an outcast among men and to have
been banished from one country to another. This
is not the first time that such iniquity hath been
perpetrated, nor the first goblet that hath been dashed
to the ground, nor the first veil that hath been rent
in twain in the path of God, the Lord of the worlds.
This Wronged One, however, remained calm and
silent in the Most Great Prison, busying Himself with
His own affairs, and completely detached from all
else but God. Iniquity waxed so grievous that the
pens of the world are powerless to record it.
In this connection it is necessary to mention the
following occurrence, that haply men may take fast
hold of the cord of justice and truthfulness. Hájí
Shaykh Muhammad `Alí--upon--upon him be the glory of
God, the Ever-Abiding--was a merchant of high
repute, well-known unto most of the inhabitants of
the Great City (Constantinople). Not long ago,
when the Persian Embassy in Constantinople was
secretly engaged in stirring up mischief, it was noticed
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that this believing and sincere soul was greatly distressed.
Finally, one night he threw himself into the
sea, but was rescued by some passers-by who chanced
to come upon him at that moment. His act was
widely commented upon and given varied interpretations
by different people. Following this, one night
he repaired to a mosque, and, as reported by the
guardian of that place, kept vigil the whole night,
and was occupied until the morning in offering,
ardently and with tearful eyes, his prayers and supplications.
Upon hearing him suddenly cease his
devotions, the guardian went to him, and found that
he had already surrendered his soul. An empty bottle
was found by his side, indicating that he had poisoned
himself. Briefly, the guardian, while greatly astonished,
broke the news to the people. It was found out
that he had left two testaments. In the first he recognized
and confessed the unity of God, that His
Exalted Being had neither peer nor equal, and that His
Essence was exalted above all praise, all glorification
and description. He also testified to the Revelation
of the Prophets and the holy ones, and recognized
what had been written down in the Books of God,
the Lord of all men. On another page, in which
he had set down a prayer, he wrote these words in
conclusion: "This servant and the loved ones of God
are perplexed. On the one hand the Pen of the Most
High hath forbidden all men to engage in sedition,
contention or conflict, and on the other that same
page 110
Pen hath sent down these most sublime words:
`Should anyone, in the presence of the Manifestation,
discover an evil intention on the part of any soul,
he must not oppose him, but must leave him to God.'
Considering that on the one hand this binding command
is clear and firmly established, and that on the
other calumnies, beyond human strength to bear or
endure, have been uttered, this servant hath chosen
to commit this most grievous sin. I turn suppliantly
unto the ocean of God's bounty and the heaven of
Divine mercy, and hope that He will blot out with
the pen of His grace and bounteousness the misdeeds
of this servant. Though my transgressions be manifold,
and unnumbered my evildoings, yet do I cleave
tenaciously to the cord of His bounty, and cling unto
the hem of His generosity. God is witness, and they
that are nigh unto His Threshold know full well,
that this servant could not bear to hear the tales
related by the perfidious. I, therefore, have committed
this act. If He chastise me, He verily is to
be praised for what He doeth; and if He forgive me,
His behest shall be obeyed."
Ponder, now, O Shaykh, the influence of the word
of God, that haply thou mayest turn from the left
hand of idle fancy unto the right hand of certitude.
This Wronged One hath never acted hypocritically
towards any one, in the Cause of God, and hath
loudly proclaimed the Word of God before the face
of His creatures. Let him who wisheth turn thereunto,
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and let him who wisheth turn aside. If these
things, however, that are so clear, so manifest and
indubitable, be denied, what else can be deemed
acceptable and worthy of credence in the estimation
of men of insight? We beseech God--blessed and
glorified be He--to forgive the aforementioned person
(Hájí Shaykh Muhammad-`Alí), and change his
evil deeds into good ones. He, verily, is the All-Powerful,
the Almighty, the All-Bounteous.
Such things have appeared in this Revelation that
there is no recourse for either the exponents of
science and knowledge or the manifestations of justice
and equity other than to recognize them. It is
incumbent upon thee, in this day, to arise with celestial
power and dissipate, with the aid of knowledge,
the doubts of the peoples of the world, so that all
men may be sanctified, and direct their steps towards
the Most Great Ocean and cleave fast unto that which
God hath purposed.
Every one who hath turned aside from Me hath
clung to his own idle words, and therewith voiced
his objections to Him Who is the Truth. Gracious
God! Such references as have been made to Divinity
and Godhead by the holy ones and chosen ones of
God have been made a cause for denial and repudiation.
The Imám Sádiq hath said: "Servitude is a
substance, the essence of which is Divinity." The
Commander of the Faithful (Imám `Alí) answered
an Arab, who had questioned him concerning the
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soul, as follows: "The third is the soul which is divine
and celestial. It is a divine energy, a substance,
simple, and self-subsistent." And further he--peace
be upon him--said: "Therefore it is the Most Sublime
Essence of God, the Tree of Blessedness, the
Lote-Tree beyond which there is no passing, the
Garden of Repose." The Imám Sádiq hath said:
"When our Qá'im will arise, the earth will shine
with the light of her Lord." Likewise, a lengthy
tradition is attributed to Ábí-`Abdi'lláh--peace be
upon him--in which these sublime words are found:
"Thereupon will He Who is the All-Compelling--
exalted and glorified be He--descend from the clouds
with the angels." And in the mighty Qur'án: "What
can such expect but that God should come down to
them overshadowed with clouds?" And in the tradition
of Mufaddál it is said: "The Qá'im will lean
His back against the Sanctuary, and will stretch forth
His hand, and lo, it shall be snow-white but unhurt.
And He shall say: `This is the hand of God, the right
hand of God, that cometh from God, at the command
of God!'" In whichever manner these traditions are
interpreted, in that same manner let them also interpret
that which the Most Sublime Pen hath set
down. The Commander of the Faithful (Imám `Alí)
hath said: "I am He Who can neither be named, nor
described." And likewise He hath said: "Outwardly
I am an Imám; inwardly I am the Unseen, the Unknowable."
Abú-Ja'far-i-Túsí hath said: "I said to
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Ábí `Abdi'lláh: `You are the Way mentioned in the
Book of God, and you are the Impost, and you are
the Pilgrimage.' He replied: `O man! We are the
Way mentioned in the Book of God,--exalted and
glorified be He--and We are the Impost, and We
are the Fast, and We are the Pilgrimage, and We are
the Sacred Month, and We are the Sacred City, and
We are the Kaaba of God, and We are the Qiblih of
God, and We are the Face of God.'" Jabír hath said
that Abú-Ja'far--peace be upon him--spoke to him
as follows: "O Jabír! Give heed unto the Bayán
(Exposition) and the Má'ání (Significances)." He--peace be upon him--added: "As to the Bayán, it
consisteth in thy recognition of God--glorified be
He--as the One Who hath no equal, and in thy adoration
of Him, and in thy refusal to join partners with
Him. As to the Má'ání, We are its meaning, and its
side, and its hand, and its tongue, and its cause, and
its command, and its knowledge, and its right. If
We wish for something, it is God Who wisheth it,
and He desireth that which We desire." Moreover,
the Commander of the Faithful (Imám `Alí)--peace
be upon him--hath said: "How can I worship a Lord
Whom I have not seen?" And, in another connection,
he saith: "Nothing have I perceived except that I
perceived God before it, God after it, or God with it."
O Shaykh! Ponder upon the things which have
been mentioned, perchance thou mayest quaff the
Sealed Wine through the power of the name of Him
page 114
Who is the Self-Subsisting, and obtain that which no
one is capable of comprehending. Gird up the loins
of endeavor, and direct thyself towards the Most
Sublime Kingdom, that haply thou mayest perceive,
as they descend upon Me, the breaths of Revelation
and inspiration, and attain thereunto. Verily,
I say: The Cause of God hath never had, nor hath it
now, any peer or equal. Rend asunder the veils of
idle fancies. He, in truth, will reinforce thee, and
assist thee, as a token of His grace. He, verily, is
the Strong, the All-Subduing, the Almighty. While
there is yet time, and the blessed Lote-Tree is still
calling aloud amongst men, suffer not thyself to be
deprived. Place thy trust in God, and commit thine
affairs unto Him, and enter then the Most Great
Prison, that thou mayest hear what no ear hath ever
heard, and gaze on that which no eye hath ever seen.
After such an exposition, can there remain any room
for doubt? Nay, by God, Who standeth over His
Cause! In truth I say: On this day the blessed words
"But He is the Apostle of God, and the Seal of the
Prophets" have found their consummation in the verse
"The day when mankind shall stand before the Lord
of the worlds." Render thou thanksgiving unto God,
for so great a bounty.
O Shaykh! The breezes of Revelation can never
be confounded with other breezes. Now the Lote-Tree
beyond which there is no passing standeth laden
with countless fruits before thy face; besmirch not
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thyself with idle fancies, as have done the people
aforetime. These utterances themselves proclaim the
true nature of the Faith of God. He it is Who witnesseth
unto all things. To demonstrate the truth of
His Revelation He hath not been, nor is He, dependent
upon any one. Well nigh a hundred volumes
of luminous verses and perspicuous words have
already been sent down from the heaven of the will
of Him Who is the Revealer of signs, and are available
unto all. It is for thee to direct thyself towards
the Ultimate Goal, and the Supreme End, and the
Most Sublime Pinnacle, that thou mayest hear and
behold what hath been revealed by God, the Lord
of the worlds.
Ponder a while upon the verses concerning the
Divine Presence, which have been sent down in the
Qur'án by Him Who is the Lord of the kingdom of
names, perchance thou mayest discover the Straight
Path, and be made an instrument for the guidance
of His creatures. Such a one as thou must needs in
this day arise to serve this Cause. The abasement of
this Wronged One as well as thy glory shall both
pass away. Strive thou, that haply thou mayest
achieve a deed the fragrance of which shall never
fade from the earth. Concerning the Divine Presence
there hath been sent down what no denier hath been
or is now able to refute or repudiate. He--blessed
and exalted be He--saith: "It is God Who hath
reared the heavens without pillars thou canst behold;
page 116
then mounted His throne, and imposed laws on the
sun and moon: each traveleth to its appointed goal.
He ordereth all things. He maketh His signs clear,
that ye may have firm faith in the Presence of your
Lord." He also saith: "To him who hopeth to attain
the Presence of God, the set time of God will surely
come. And He is the Hearer, the Knower." And
further He--exalted be He--saith: "As for those who
believe not in the signs of God, or that they shall
ever attain His Presence, these of My mercy shall
despair, and these doth a grievous chastisement
await." And likewise He saith: "And they say,
`What! when we shall have lain hidden in the earth,
shall we become a new creation?' Yea, they deny that
they shall attain the Presence of their Lord." And
likewise He saith: "They truly doubt the Presence
of their Lord. He, verily, overshadoweth all things."
And likewise He saith: "Verily, they who hope not
to attain Our Presence, and find their satisfaction in
this world's life, and rest on it, and who of Our signs
are heedless--these! their abode the fire, in recompense
of their deeds!" And likewise He saith: "But when
Our clear signs are recited to them, they who look
not forward to attain Our Presence, say, `Bring a
different Qur'án from this, or make some change in
it.' Say: It is not for Me to change it as Mine own
soul prompteth. I follow only what is revealed to
Me: verily, I fear, if I rebel against My Lord, the
punishment of a great day." And likewise He saith:
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"Then gave We the Book to Moses--complete for
Him who should do right, and a decision for all
matters, and a guidance, and a mercy, that they
might believe in the Presence of their Lord." And
likewise he saith: "They are those who believe not
in the signs of the Lord, or that they shall ever attain
His Presence. Vain, therefore, are their works; and
no weight will We allow them on the Day of Resurrection.
This shall be their reward--Hell. Because
they were unbelievers, and treated My signs and My
Apostles with scorn." And likewise He saith: "Hath
the history of Moses reached thee? When He saw a
fire, and said to His family, `Tarry ye here, for I
perceive a fire; haply I may bring you a brand from
it, or find at the fire a guide.' And when He came
to it, He was called to, `O Moses! Verily, I am Thy
Lord; therefore pull off Thy shoes, for Thou art in
the holy vale of Towa. And I have chosen Thee;
hearken then to what shall be revealed. Verily, I am
God, there is no God but Me. Therefore, worship
Me.'" And likewise He saith: "Have they not considered
within themselves that God hath not created
the heavens and the earth and all that is between them
but for a serious end, and for a fixed term? But truly
most men believe not that they shall attain the Presence
of their Lord." And likewise He saith: "What!
Have they no thought that they shall be raised again
for the Great Day, the Day when mankind shall
stand before the Lord of the worlds?" And likewise
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He saith: "We heretofore gave the Book to Moses.
Have thou no doubt as to His attaining Our Presence."
And He saith: "Aye! But when the earth
shall be crushed with crushing, crushing, and thy
Lord shall come and the angels rank on rank." And
likewise He saith: "Fain would they put out the
light of God with their mouths! But though the
infidels hate it, God will perfect His light." And
likewise He saith: "And when Moses had fulfilled
the term, and was journeying with His family, He
perceived a fire on the mountain side. He said to His
family: `Wait ye, for I perceive a fire, haply I may
bring you tidings from it, or a brand from the fire
to warm you.' And when He came up to it, a Voice
cried to Him out of the Bush from the right side of
the Vale in the sacred Spot: `O Moses, I truly am
God, the Lord of the worlds!'"
In all the Divine Books the promise of the Divine
Presence hath been explicitly recorded. By this Presence
is meant the Presence of Him Who is the Dayspring
of the signs, and the Dawning-Place of the
clear tokens, and the Manifestation of the Excellent
Names, and the Source of the attributes, of the true
God, exalted be His glory. God in His Essence and
in His own Self hath ever been unseen, inaccessible,
and unknowable. By Presence, therefore, is meant
the Presence of the One Who is His Vicegerent
amongst men. He, moreover, hath never had, nor
hath He, any peer or likeness. For were He to have
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any peer or likeness, how could it then be demonstrated
that His being is exalted above, and His
essence sanctified from, all comparison and likeness?
Briefly, there hath been revealed in the Kitáb-i-Iqán
(Book of Certitude) concerning the Presence and
Revelation of God that which will suffice the fair-minded.
We beseech Him--exalted be He--to aid
every one to become the essence of truthfulness, and
to draw nigh unto Him. He, verily, is the Lord of
strength and power. No God is there but Him, the
All-Hearing, the Lord of Utterance, the Almighty,
the All-Praised.
O thou who art reputed for thy learning! Bid
men to do that which is praiseworthy, and be not of
such as tarry. Observe thou with a keen eye. The
Sun of Truth shineth resplendently, at the bidding
of the Lord of the kingdom of utterance, and the
King of the heaven of knowledge, above the horizon
of the prison-city of Akká. Repudiation hath not
veiled it, and ten thousand hosts arrayed against it
were powerless to withhold it from shining. Thou
canst excuse thyself no longer. Either thou must
recognize it, or--God forbid--arise and deny all the
Prophets!
Reflect, O Shaykh, upon the Shí'ih sect. How
many the edifices which they reared with the hands
of idle fancies and vain imaginings, and how numerous
the cities which they built! At length those vain
imaginings were converted into bullets and aimed
page 120
at Him Who is the Prince of the world. Not one
single soul among the leaders of that sect acknowledged
Him in the Day of His Revelation! Whenever
His blessed name was mentioned, all would say:
"May God hasten the joy His coming will bring!"
On the day of the Revelation of that Sun of Truth,
however, all, as hath been observed, have exclaimed,
saying: "May God hasten His chastisement!" He Who
was the Essence of being and Lord of the seen and
unseen they suspended, and committed what made
the Tablet to weep, and the Pen to groan, and the
cries of the sincere to break forth, and the tears of
the favored ones to flow.
Meditate, O Shaykh, and be fair in what thou
sayest. The followers of Shaykh-i-Ahsa'í (Shaykh
Ahmad) have, by the aid of God, apprehended that
which was veiled from the comprehension of others,
and of which they remained deprived. Briefly, in
every age and century differences have arisen in the
days of the manifestation of the Daysprings of Revelation,
and the Dawning-Places of inspiration, and
the Repositories of Divine knowledge, differences
which have been caused and provoked by lying and
impious souls. To expatiate on this is not permissible.
Thou art thyself better acquainted and more familiar
with the idle fancies of the superstitious and the
vain imaginings of the doubters.
In this day, this Wronged One requesteth thee and
the other divines who have drunk of the cup of the
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knowledge of God, and are illumined by the shining
words of the Daystar of Justice, to appoint some
person, without informing any one, and despatch him
to these regions, and enable him to remain a while in
the island of Cyprus, and associate with Mírzá Yahyá,
perchance he may become aware of the fundamentals
of this Faith and of the source of the Divine laws
and commandments.
Wert thou to ponder a while, thou wouldst bear
witness unto the wisdom, and the power, and the
sovereignty of God, exalted be His glory. The few
who were unaware of this Cause, and had not met
Us, have spoken in such a manner that all things,
and those souls who are well assured, pleased, and
pleasing unto God, have testified unto the imposture
of these heedless ones. Wert thou now to exert thyself,
the truth of this Cause would be made apparent
unto mankind, and the people would be delivered
from this grievous and oppressive darkness. Who
else but Bahá can speak forth before the face of men,
and who else but He can have the power to pronounce
that which He was bidden by God, the Lord
of Hosts?
This heedless one hath now clung to the practice
of Rawdih-khání (traditional lamentation for the
Imám Husayn). He--I swear by God--is in evident
error. For it is the belief of this people that during
the Revelation of the Qá'im, the Imáms--may--may the
peace of God be upon them--have arisen from their
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sepulchres. This verily is the truth, and no doubt
is there about it. We beseech God to bestow upon the
superstitious a portion of the living waters of certitude
which are streaming from the wellspring of
the Most Sublime Pen, that all may attain unto that
which becometh these days.
O Shaykh! While hemmed in by tribulations this
Wronged One is occupied in setting down these
words. On every side the flame of oppression and
tyranny can be discerned. On the one hand, tidings
have reached Us that Our loved ones have been
arrested in the land of Tá (Tihrán) and this notwithstanding
that the sun, and the moon, and the
land, and the sea all testify that this people are
adorned with the adornment of fidelity, and have
clung and will cling to naught except that which
can ensure the exaltation of the government, and the
maintenance of order within the nation, and the
tranquillity of the people.
O Shaykh! We have time and again stated that for
a number of years We have extended Our aid unto
His Majesty the Sháh. For years no untoward incident
hath occurred in Persia. The reins of the stirrers
of sedition among various sects were held firmly in
the grasp of power. None hath transgressed his
limits. By God! This people have never been, nor
are they now, inclined to mischief. Their hearts are
illumined with the light of the fear of God, and
adorned with the adornment of His love. Their
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concern hath ever been and now is for the betterment
of the world. Their purpose is to obliterate
differences, and quench the flame of hatred and enmity,
so that the whole earth may come to be viewed
as one country.
On the other hand, the officials of the Persian
Embassy in the Great City (Constantinople) are
energetically and assiduously seeking to exterminate
these wronged ones. They desire one thing, and God
desireth another. Consider now what hath befallen
the trusted ones of God in every land. At one time
they have been accused of theft and larceny; at another
they have been calumniated in a manner without
parallel in this world. Answer thou fairly. What
could be the results and consequences, in foreign
countries, of the accusation of theft brought by the
Persian Embassy against its own subjects? If this
Wronged One was ashamed, it was not because of
the humiliation it brought this servant, but rather
because of the shame of its becoming known to the
Ambassadors of foreign countries how incompetent
and lacking in understanding are several eminent
officials of the Persian Embassy. "Flingest thou thy
calumnies into the face of Them Whom the one true
God hath made the Trustees of the treasures of His
seventh sphere?" Briefly, instead of seeking, as they
should, through Him Who occupieth this sublime
station, to attain unto the most exalted ranks, and
to obtain His advice, they have exerted themselves
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and are striving their utmost to put out His light.
However, according to what hath been reported, His
Excellency the Ambassador Mu'ínu'l-Mulk, Mírzá
Muhsin Khán--may God assist him--was, at that
time, absent from Constantinople. Such things have
happened because it was believed that His Majesty
the Sháh of Persia--may the All-Merciful assist him
--was angry with them that have attained and revolve
round the Sanctuary of Wisdom. God well
knoweth and testifieth that this Wronged One hath,
at all times, been cleaving fast unto whatever would
be conducive to the glory of both the government
and the people. God, verily, is sufficient Witness.
Describing the people of Bahá, the Most Sublime
Pen hath sent down these words: "These, verily, are
men who if they come to cities of pure gold will
consider them not; and if they meet the fairest and
most comely of women will turn aside." Thus hath
it been sent down by the Most Sublime Pen for the
people of Bahá, on the part of Him Who is the
Counsellor, the Omniscient. In the concluding passages
of the Tablet to His Majesty the Emperor of
Paris (Napoleon III) these exalted words have been
revealed: "Exultest thou over the treasures thou dost
possess, knowing they shall perish? Rejoicest thou
in that thou rulest a span of earth, when the whole
world, in the estimation of the people of Bahá, is
worth as much as the black in the eye of a dead ant?
Abandon it unto such as have set their affections upon
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it, and turn thou unto Him Who is the Desire of the
world."
God alone--exalted be His glory--is cognizant of
the things which befell this Wronged One. Every
day bringeth a fresh report of stories current against
Us at the Embassy in Constantinople. Gracious God!
The sole aim of their machinations is to bring about
the extermination of this servant. They are, however,
oblivious of the fact that abasement in the
path of God is My true glory. In the newspapers
the following hath been recorded: "Touching the
fraudulent dealings of some of the exiles of Akká,
and the excesses committed by them against several
people, etc...." Unto them who are the exponents
of justice and the daysprings of equity the intention
of the writer is evident and his purpose clear. Briefly,
he arose and inflicted upon Me divers tribulations,
and treated Me with injustice and cruelty. By God!
This Wronged One would not barter this place of
exile for the Most Sublime Habitation. In the estimation
of men of insight whatsoever befalleth in the
path of God is manifest glory and a supreme attainment.
Already We have said: "Glory to Thee, O my
God! But for the tribulations which are sustained
in Thy path, how could Thy true lovers be recognized;
and were it not for the trials which are borne
for love of Thee, how could the station of such as
yearn for Thee be revealed?"
Such abasement hath been inflicted that each day
page 126
they spread fresh calumnies. This Wronged One,
however, cleaveth to seemly patience. Would that
His Majesty the Sháh of Persia would ask for a report
of the things which befell Us in Constantinople,
that he might become fully acquainted with the
true facts. O Sháh! I adjure thee by thy Lord, the
God of Mercy, to look into this matter with the eye
of fairness. Is there to be found a just man who will
judge in this day according to that which God hath
sent down in His Book? Where is the fair-minded
person who will equitably consider what hath been
perpetrated against Us without any clear token or
proof?
O Shaykh! Ponder the behavior of men. The
inmates of the cities of knowledge and wisdom are
sore perplexed asking themselves why it is that the
Shí'ih sect, which regarded itself as the most learned,
the most righteous, and the most pious of all the
peoples of the world, hath turned aside in the Day
of His Revelation, and hath shown a cruelty such as
hath never been experienced. It is incumbent upon
thee to reflect a while. From the inception of this
sect until the present day how great hath been the
number of the divines that have appeared, none of
whom became cognizant of the nature of this Revelation.
What could have been the cause of this waywardness?
Were We to mention it, their limbs would
cleave asunder. It is necessary for them to meditate,
to meditate for a thousand thousand years, that haply
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they may attain unto a sprinkling from the ocean of
knowledge, and discover the things whereof they are
oblivious in this day.
I was walking in the Land of Tá (Tihrán)--the
dayspring of the signs of thy Lord--when lo, I heard
the lamentation of the pulpits and the voice of their
supplication unto God, blessed and glorified be He.
They cried out and said: "O God of the world and
Lord of the nations! Thou beholdest our state and
the things which have befallen us by reason of the
cruelty of Thy servants. Thou hast created us and
revealed us for Thy glorification and praise. Thou
dost now hear what the wayward proclaim upon us
in Thy days. By Thy might! Our souls are melted
and our limbs are trembling. Alas, alas! Would that
we had never been created and revealed by Thee!"
The hearts of them that enjoy near access to God
are consumed by these words, and from them the
cries of such as are devoted to Him are raised. Time
and again have We, for the sake of God, admonished
the distinguished divines, and summoned them unto
the Most Sublime Horizon, that perchance they
might, in the days of His Revelation, obtain their
portion of the ocean of the utterance of Him Who
is the Desire of the world, and remain not utterly
deprived thereof.
In most of Our Tablets this most weighty exhortation
hath been sent down from the heaven of His
all-encompassing mercy. We said: "O concourse of
page 128
rulers and divines! Incline your ears unto the Voice
calling from the horizon of Akká. Verily, it aideth
you to proceed aright, and draweth you nigh unto
Him, and directeth your steps towards the station
which God hath made the Dayspring of His Revelation
and the Dawning-Place of His splendors. O
peoples of the world! He Who is the Most Great
Name is come, on the part of the Ancient King,
and hath announced unto men this Revelation which
lay hid in His knowledge, and was preserved in the
treasury of His protection, and was written down
by the Most Sublime Pen in the Books of God, the
Lord of Lords. O people of Shín (Shíráz)! Have ye
forgotten My loving-kindness and My mercy that
have surpassed all created things, and which proceeded
from God Who layeth low the necks of men?"
In the Kitáb-i-Aqdas (Most Holy Book) the following
hath been revealed: "Say: O leaders of religion!
Weigh not the Book of God with such standards
and sciences as are current amongst you, for the
Book itself is the unerring Balance established amongst
men. In this most perfect Balance whatsoever the
peoples and kindreds possess must be weighed, while
the measure of its weight should be tested according
to its own standard, did ye but know it. The eye
of My loving-kindness weepeth sore over you, inasmuch
as ye have failed to recognize the One upon
Whom ye have been calling in the daytime and in
the night season, at even and at morn. Advance, O
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people, with snow-white faces and radiant hearts,
unto the blest and crimson Spot, wherein the Tree
beyond which there is no passing is calling: `Verily,
there is none other God beside Me, the Omnipotent
Protector, the Self-Subsisting!' O ye leaders of religion
in Persia! Who is the man amongst you that can
rival Me in vision or insight? Where is he to be
found that dareth to claim to be My equal in utterance
or wisdom? No, by My Lord, the All-Merciful!
All on the earth shall pass away; and this is the face
of your Lord, the Almighty, the Well-Beloved. We
have decreed, O people, that the highest and last
end of all learning be the recognition of Him Who is
the Object of all knowledge; and yet behold how ye
have allowed your learning to shut you out, as by a
veil, from Him Who is the Dayspring of this Light,
through Whom every hidden thing hath been revealed.
Say: This, verily, is the heaven in which the
Mother Book is treasured, could ye but comprehend
it. He it is Who hath caused the Rock to shout, and
the Burning Bush to lift up its voice upon the Mount
rising above the Holy Land, and proclaim: `The
Kingdom is God's, the sovereign Lord of all, the All-Powerful,
the Loving!' We have not entered any
school, nor read any of your dissertations. Incline
your ears to the words of this unlettered One, wherewith
He summoneth you unto God, the Ever-Abiding.
Better is this for you than all the treasures of
the earth, could ye but comprehend it. Whoso interpreteth
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what hath been sent down from the heaven
of Revelation, and altereth its evident meaning, he,
verily, is of them that have perverted the Sublime
Word of God, and is of the lost ones in the Lucid
Book."
Thereupon We heard the groaning of the true
Faith, and said unto it: "Wherefore, O true Faith,
do I hear Thee cry out in the night season, and groan
in the daytime, and utter Thy lamentations at daybreak?"
She made reply: "O Prince of the world that
standest revealed in the Most Great Name! The
heedless ones have hamstrung Thy white She-Camel,
and caused Thy Crimson Ark to founder, and wished
to put out Thy Light, and to veil the face of Thy
Cause. Wherefore hath the voice of My lamentation
been lifted up, as well as the voice of the lamentation
of all created things, and yet the people are for
the most part unaware." The true Faith hath laid
fast hold, in this day, on the hem of Our bounty,
and circleth about Our Person.
O Shaykh! Enter thou My presence, that thou
mayest behold what the eye of the universe hath never
beheld, and hear that which the ear of the whole
creation hath never heard, that haply thou mayest
free thyself from the mire of vague fancies, and set
thy face towards the Most Sublime Station, wherein
this Wronged One calleth aloud: "The Kingdom is
God's, the Almighty, the All-Praised!" We fain
would hope that through thine exertions the wings
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of men may be sanctified from the mire of self and
desire, and be made worthy to soar in the atmosphere
of God's love. Wings that are besmirched with mire
can never soar. Unto this testify they who are the
exponents of justice and equity, and yet the people
are in evident doubt.
O Shaykh! Protests have been voiced against Us
from every side--protests such as Our pen craveth
pardon for setting down. Nevertheless, by reason of
Our great mercy, We have replied unto them, in
accordance with the understanding of men, that
haply they may be delivered from the fire of negation
and denial, and become illumined with the light of
affirmation and acceptance. Equity is rarely to be
found, and justice hath ceased to exist.
Among others, these perspicuous verses have, in
answer to certain individuals, been sent down from
the Kingdom of Divine knowledge: "O thou who
hast set thy face towards the splendors of My Countenance!
Vague fancies have encompassed the dwellers
of the earth and debarred them from turning
towards the Horizon of Certitude, and its brightness,
and its manifestations and its lights. Vain imaginings
have withheld them from Him Who is the Self-Subsisting.
They speak as prompted by their own
caprices, and understand not. Among them are those
who have said: `Have the verses been sent down?'
Say: `Yea, by Him Who is the Lord of the heavens!'
`Hath the Hour come?' `Nay, more; it hath passed,
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by Him Who is the Revealer of clear tokens! Verily,
the Inevitable is come, and He, the True One, hath
appeared with proof and testimony. The Plain is disclosed,
and mankind is sore vexed and fearful. Earthquakes
have broken loose, and the tribes have lamented,
for fear of God, the Lord of Strength, the
All-Compelling.' Say: `The stunning trumpet blast
hath been loudly raised, and the Day is God's, the
One, the Unconstrained.' `Hath the Catastrophe
come to pass?' Say: `Yea, by the Lord of Lords!' `Is
the Resurrection come?' `Nay, more; He Who is
the Self-Subsisting hath appeared with the Kingdom
of His signs.' `Seest thou men laid low?' `Yea, by my
Lord, the Exalted, the Most High!' `Have the tree-stumps
been uprooted?' `Yea, more; the mountains
have been scattered in dust; by Him the Lord of
attributes!' They say: `Where is Paradise, and where
is Hell?' Say: `The one is reunion with Me; the
other thine own self, O thou who dost associate a
partner with God and doubtest.' They say: `We see
not the Balance.' Say: `Surely, by my Lord, the God
of Mercy! None can see it except such as are endued
with insight.' `Have the stars fallen?' Say: `Yea,
when He Who is the Self-Subsisting dwelt in the
Land of Mystery (Adrianople). Take heed, ye who
are endued with discernment!' All the signs appeared
when We drew forth the Hand of Power from
the bosom of majesty and might. Verily, the Crier
hath cried out, when the promised time came, and
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they that have recognized the splendors of Sinai have
swooned away in the wilderness of hesitation, before
the awful majesty of thy Lord, the Lord of creation.
The trumpet asketh: `Hath the Bugle been sounded?'
Say: `Yea, by the King of Revelation!, when He
mounted the throne of His Name, the All-Merciful.'
Darkness hath been chased away by the dawning-light
of the mercy of thy Lord, the Source of all
light. The breeze of the All-Merciful hath wafted,
and the souls have been quickened in the tombs of
their bodies. Thus hath the decree been fulfilled by
God, the Mighty, the Beneficent. They that have
gone astray have said: `When were the heavens cleft
asunder?' Say: `While ye lay in the graves of waywardness
and error.' Among the heedless is he who
rubbeth his eyes, and looketh to the right and to the
left. Say: `Blinded art thou. No refuge hast thou
to flee to.' And among them is he who saith: `Have
men been gathered together?' Say: `Yea, by my
Lord!, whilst thou didst lie in the cradle of idle fancies.'
And among them is he who saith: `Hath the
Book been sent down through the power of the true
Faith?' Say: `The true Faith itself is astounded. Fear
ye, O ye men of understanding heart!' And among
them is he who saith: `Have I been assembled with
others, blind?' Say: `Yea, by Him that rideth upon
the clouds!' Paradise is decked with mystic roses,
and hell hath been made to blaze with the fire of the
impious. Say: `The light hath shone forth from the
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horizon of Revelation, and the whole earth hath been
illumined at the coming of Him Who is the Lord of
the Day of the Covenant!' The doubters have perished,
whilst he that turned, guided by the light of
assurance, unto the Dayspring of Certitude hath
prospered. Blessed art thou, who hast fixed thy gaze
upon Me, for this Tablet which hath been sent down
for thee--a Tablet which causeth the souls of men to
soar. Commit it to memory, and recite it. By My
life! It is a door to the mercy of thy Lord. Well is it
with him that reciteth it at eventide and at dawn.
We, verily, hear thy praise of this Cause, through
which the mountain of knowledge was crushed, and
men's feet have slipped. My glory be upon thee and
upon whomsoever hath turned unto the Almighty,
the All-Bounteous. The Tablet is ended, but the
theme is unexhausted. Be patient, for thy Lord is
patient."
These are verses We sent down previously, soon
after Our arrival in the prison-city of Akká, and
We have sent them unto thee, that thou mayest be
acquainted with what their lying tongues have
spoken, when Our Cause came unto them with might
and sovereignty. The foundations of idle fancies
have trembled, and the heaven of vain imaginings
hath been cleft asunder, and yet the people are in
doubt and in contention with Him. They have denied
the testimony of God and His proof, after He came
from the heaven of power with the kingdom of His
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signs. They have cast away what had been prescribed,
and perpetrated what had been forbidden them in
the Book. They have abandoned their God, and
clung unto their desires. They truly have strayed and
are in error. They read the verses and deny them.
They behold the clear tokens and turn aside. They
truly are lost in strange doubt.
We have admonished Our loved ones to fear God,
a fear which is the fountain-head of all goodly deeds
and virtues. It is the commander of the hosts of
justice in the city of Bahá. Happy the man that hath
entered the shadow of its luminous standard, and
laid fast hold thereon. He, verily, is of the Companions
of the Crimson Ark, which hath been mentioned
in the Qayyúm-i-Asmá.
Say: O people of God! Adorn your temples with
the adornment of trustworthiness and piety. Help,
then, your Lord with the hosts of goodly deeds and a
praiseworthy character. We have forbidden you dissension
and conflict in My Books, and My Scriptures,
and My Scrolls, and My Tablets, and have wished
thereby naught else save your exaltation and advancement.
Unto this testify the heavens and the stars
thereof, and the sun and the radiance thereof, and
the trees and the leaves thereof, and the seas and the
waves thereof, and the earth and the treasures thereof.
We pray God to assist His loved ones, and aid them
in that which beseemeth them in this blest, this
mighty, and wondrous station.
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Further, in another Tablet, We have said: "O thou
who hast fixed thy gaze upon My countenance!
Admonish men to fear God. By God! This fear is
the chief commander of the army of thy Lord. Its
hosts are a praiseworthy character and goodly deeds.
Through it have the cities of men's hearts been opened
throughout the ages and centuries, and the standards
of ascendancy and triumph raised above all other
standards."
"We will now mention unto thee Trustworthiness
and the station thereof in the estimation of God, thy
Lord, the Lord of the Mighty Throne. One day of
days We repaired unto Our Green Island. Upon Our
arrival, We beheld its streams flowing, and its trees
luxuriant, and the sunlight playing in their midst.
Turning Our face to the right, We beheld what the
pen is powerless to describe; nor can it set forth that
which the eye of the Lord of Mankind witnessed in
that most sanctified, that most sublime, that blest,
and most exalted Spot. Turning, then, to the left
We gazed on one of the Beauties of the Most Sublime
Paradise, standing on a pillar of light, and calling
aloud saying: `O inmates of earth and heaven! Behold
ye My beauty, and My radiance, and My revelation,
and My effulgence. By God, the True One!
I am Trustworthiness and the revelation thereof,
and the beauty thereof. I will recompense whosoever
will cleave unto Me, and recognize My rank
and station, and hold fast unto My hem. I am the
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most great ornament of the people of Bahá, and the
vesture of glory unto all who are in the kingdom of
creation. I am the supreme instrument for the prosperity
of the world, and the horizon of assurance
unto all beings.' Thus have We sent down for thee
that which will draw men nigh unto the Lord of
creation."
This Wronged One hath, at all times, summoned
the peoples of the world unto that which will exalt
them, and draw them nigh unto God. From the
Most Sublime Horizon there hath shone forth that
which leaveth no room unto any one for vacillation,
repudiation or denial. The wayward, however, have
failed to profit therefrom; nay, it shall only increase
their loss.
O Shaykh! It is incumbent upon the divines to
unite with His Majesty, the Sháh--may God assist
him--and to cleave day and night unto that which
will exalt the station of both the government and
the nation. This people are assiduously occupied in
enlightening the souls of men and in rehabilitating
their condition. Unto this testifieth that which hath
been sent down by the Most Sublime Pen in this lucid
Tablet. How often have things been simple and
easy of accomplishment, and yet most men have been
heedless, and busied themselves with that which
wasteth their time!
One day, while in Constantinople, Kamál Páshá
visited this Wronged One. Our conversation turned
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upon topics profitable unto man. He said that he
had learned several languages. In reply We observed:
"You have wasted your life. It beseemeth you and
the other officials of the Government to convene a
gathering and choose one of the divers languages,
and likewise one of the existing scripts, or else to
create a new language and a new script to be taught
children in schools throughout the world. They
would, in this way, be acquiring only two languages,
one their own native tongue, the other the language
in which all the peoples of the world would converse.
Were men to take fast hold on that which hath been
mentioned, the whole earth would come to be regarded
as one country, and the people would be
relieved and freed from the necessity of acquiring
and teaching different languages." When in Our
presence, he acquiesced, and even evinced great joy
and complete satisfaction. We then told him to lay
this matter before the officials and ministers of the
Government, in order that it might be put into
effect throughout the different countries. However,
although he often returned to see Us after this, he
never again referred to this subject, although that
which had been suggested is conducive to the concord
and the unity of the peoples of the world.
We fain would hope that the Persian Government
will adopt it and carry it out. At present, a new language
and a new script have been devised. If thou
desirest, We will communicate them to thee. Our
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purpose is that all men may cleave unto that which
will reduce unnecessary labor and exertion, so that
their days may be befittingly spent and ended. God,
verily, is the Helper, the Knower, the Ordainer, the
Omniscient.
God willing, Persia may be adorned with, and attain
unto, that whereof she hath thus far been
deprived. Say: "O Sháh! Exert thyself so that all
the peoples of the world may be illumined with the
effulgent splendors of the sun of thy justice. The
eyes of this Wronged One are turned towards naught
save trustworthiness, truthfulness, purity, and all
that profiteth men." Regard Him not as a traitor.
Glorified art Thou, O my God, and my Master, and
my Mainstay! Aid Thou His Majesty the Sháh to
execute Thy laws and Thy commandments, and show
forth Thy justice among Thy servants. Thou art,
verily, the All-Bounteous, the Lord of grace abounding,
the Almighty, the All-Powerful. The Cause of
God hath come as a token of His grace. Happy are
they who act; happy are they who understand; happy
the man that hath clung unto the truth, detached
from all that is in the heavens and all that is on earth.
O Shaykh! Seek thou the shore of the Most Great
Ocean, and enter, then, the Crimson Ark which God
hath ordained in the Qayyúm-i-Asmá for the people
of Bahá. Verily, it passeth over land and sea. He
that entereth therein is saved, and he that turneth
aside perisheth. Shouldst thou enter therein and
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attain unto it, set thy face towards the Kaaba of God,
the Help in Peril, the Self-Subsisting, and say: "O
my God! I beseech Thee by Thy most glorious light,
and all Thy lights are verily glorious." Thereupon,
will the doors of the Kingdom be flung wide before
thy face, and thou wilt behold what eyes have never
beheld, and hear what ears have never heard. This
Wronged One exhorteth thee as He hath exhorted
thee before, and hath never had any wish for thee
save that thou shouldst enter the ocean of the unity
of God, the Lord of the worlds. This is the day
whereon all created things cry out, and announce
unto men this Revelation, through which hath appeared
what was concealed and preserved in the
knowledge of God, the Mighty, the All-Praised.
O Shaykh! Thou hast heard the sweet melodies
of the Doves of Utterance cooing on the boughs of
the Lote-Tree of knowledge. Hearken, now, unto
the notes of the Birds of Wisdom upraised in the
Most Sublime Paradise. They verily will acquaint
thee with things of which thou wert wholly unaware.
Give ear unto that which the Tongue of Might and
Power hath spoken in the Books of God, the Desire
of every understanding heart. At this moment a
Voice was raised from the Lote-Tree beyond which
there is no passing, in the heart of the Most Sublime
Paradise, bidding Me relate unto thee that which
hath been sent down in the Books and Tablets, and
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the things spoken by My Forerunner, Who laid down
His life for this Great Announcement, this Straight
Path. He hath said--and He, verily, speaketh the
truth: "I have written down in My mention of Him
these gem-like words: `No allusion of Mine can allude
unto Him, neither anything mentioned in the
Bayán.'" And further, He--exalted and glorified be
He--saith, concerning this most mighty Revelation,
this Great Announcement: "Exalted and glorified is
He above the power of any one to reveal Him except
Himself, or the description of any of His creatures.
I Myself am but the first servant to believe in Him
and in His signs, and to partake of the sweet savors
of His words from the first-fruits of the Paradise
of His knowledge. Yea, by His glory! He is the
Truth. There is none other God but Him. All have
arisen at His bidding." Such are the words sung by
the Dove of Truth on the boughs of the Divine Lote-Tree.
Well is it with him that hath given ear unto its
Voice, and quaffed from the oceans of Divine utterance
that lie concealed in each of these words. In
another connection hath the Voice of the Bayán
called aloud from the loftiest branches. He saith--
blessed and glorified be He: "In the year nine ye will
attain unto all good." On another occasion He saith:
"In the year nine ye will attain unto the Presence
of God." These melodies, uttered by the Birds of the
cities of Knowledge, conform with that which hath
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been sent down by the All-Merciful in the Qur'án.
Blessed are the men of insight; blessed they that attain
thereunto.
O Shaykh! I swear by God! The River of Mercy
floweth, and the Ocean of Utterance surgeth, and
the Sun of Revelation shineth forth resplendent.
With a detached heart, and a dilated breast, and an
utterly truthful tongue, recite thou these sublime
words that have been revealed by My Forerunner--the Primal Point.
He saith--glorified be His utterance--addressing his honor, Azím: "This, verily, is
the thing We promised thee, ere the moment We
answered thy call. Wait thou until nine will have
elapsed from the time of the Bayán. Then exclaim:
`Blessed, therefore, be God, the most excellent of
Makers!' Say: This, verily, is an Announcement
which none except God hath comprehended. Ye,
however, will be unaware on that day." In the year
nine this Most Great Revelation arose and shone forth
brightly above the horizon of the Will of God. None
can deny it save he who is heedless and doubteth.
We pray God to aid His servants to return unto Him,
and beg forgiveness for the things they committed
in this vain life. He, verily, is the Forgiving, the
Pardoner, the All-Merciful. In another connection
He saith: "I am the first servant to believe in Him,
and in His signs." In like manner, in the Persian
Bayán, He saith: "He, verily, is the One Who, under
all conditions, proclaimeth: `I, in very truth, am
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God!'" and so on--blessed and glorified be He. That
which is meant by Divinity and Godhead hath previously
been stated. We have in truth rent the veils
asunder and disclosed that which will draw men nigh
unto God, Who layeth low the necks of men. Happy
the man that hath attained unto justice and equity in
this Grace that hath encompassed all that is in the
heavens and all that is on earth, as bidden by God,
the Lord of the worlds.
O Shaykh! Hearken unto the melodies of the
Gospel with the ear of fairness. He saith--glorified
be His utterance--prophesying the things that are
to come: "But of that Day and Hour knoweth no
man, no, not the angels of heaven, nor the Son,
but the Father." By Father in this connection is
meant God--exalted be His glory. He, verily, is the
True Educator, and the Spiritual Teacher.
Joel saith: "For the Day of the Lord is great and
very terrible; and who can abide it?" Firstly, in the
sublime utterance set forth in the Gospel He saith
that none is aware of the time of the Revelation, that
none knoweth it except God, the All-Knowing, Who
is cognizant of all. Secondly, He setteth forth the
greatness of the Revelation. Likewise, in the Qur'án
He saith: "Of what ask they of one another? Of
the Great Announcement." This is the Announcement,
the greatness of which hath been mentioned
in most of the Books of old and of more recent times.
This is the Announcement that hath caused the limbs
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of mankind to quake, except such as God, the Protector,
the Helper, the Succorer, hath willed to exempt.
Men have indeed with their own eyes witnessed
how all men and all things have been thrown
into confusion and been sore perplexed, save those
whom God hath chosen to exempt.
O Shaykh! Great is the Cause, and great the Announcement!
Patiently and calmly ponder thou upon
the resplendent signs and the sublime words, and all
that hath been revealed in these days, that haply
thou mayest fathom the mysteries that are hid in the
Books, and mayest strive to guide His servants.
Hearken with thine inner ear unto the Voice of Jeremiah,
Who saith: "Oh, for great is that Day, and it
hath no equal." Wert thou to observe with the eye
of fairness, thou wouldst perceive the greatness of
the Day. Incline thine ear unto the Voice of this
All-Knowing Counsellor, and suffer not thyself to be
deprived of the mercy that hath surpassed all created
things, visible and invisible. Lend an ear unto the
song of David. He saith: "Who will bring me into
the Strong City?" The Strong City is Akká,
which hath been named the Most Great Prison, and
which possesseth a fortress and mighty ramparts.
O Shaykh! Peruse that which Isaiah hath spoken
in His Book. He saith: "Get thee up into the high
mountain, O Zion, that bringest good tidings; lift up
Thy Voice with strength, O Jerusalem, that bringest
good tidings. Lift it up, be not afraid; say unto the
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cities of Judah: `Behold your God! Behold the Lord
God will come with strong hand, and His arm shall
rule for Him.'" This Day all the signs have appeared.
A Great City hath descended from heaven, and Zion
trembleth and exulteth with joy at the Revelation
of God, for it hath heard the Voice of God on every
side. This Day Jerusalem hath attained unto a new
Evangel, for in the stead of the sycamore standeth
the cedar. Jerusalem is the place of pilgrimage for
all the peoples of the world, and hath been named
the Holy City. Together with Zion and Palestine,
they are all included within these regions. Wherefore,
hath it been said: "Blessed is the man that hath
migrated to Akká."
Amos saith: "The Lord will roar from Zion, and
utter His Voice from Jerusalem; and the habitations
of the shepherds shall mourn, and the top of Carmel
shall wither." Carmel, in the Book of God, hath been
designated as the Hill of God, and His Vineyard. It
is here that, by the grace of the Lord of Revelation,
the Tabernacle of Glory hath been raised. Happy
are they that attain thereunto; happy they that set
their faces towards it. And likewise He saith: "Our
God will come, and He will not be silent."
O Shaykh! Reflect upon these words addressed by
Him Who is the Desire of the world to Amos. He
saith: "Prepare to meet thy God, O Israel, for, lo,
He that formeth the mountains and createth the
wind, and declareth unto man what is his thought,
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that maketh the morning darkness, and treadeth upon
the high places of the earth, the Lord, the God of
Hosts, is His name." He saith that He maketh the
morning darkness. By this is meant that if, at the
time of the Manifestation of Him Who conversed on
Sinai anyone were to regard himself as the true morn,
he will, through the might and power of God, be
turned into darkness. He truly is the false dawn,
though believing himself to be the true one. Woe
unto him, and woe unto such as follow him without
a clear token from God, the Lord of the worlds.
Isaiah saith: "The Lord alone shall be exalted in
that Day." Concerning the greatness of the Revelation
He saith: "Enter into the rock, and hide thee
in the dust, for fear of the Lord, and for the glory
of His majesty." And in another connection He
saith: "The wilderness and the solitary place shall be
glad for them; and the desert shall rejoice, and blossom
as the rose. It shall blossom abundantly, and
rejoice even with joy and singing: the glory of Lebanon
shall be given unto it, the splendor of Carmel
and Sharon, they shall see the glory of the Lord, and
the splendor of our God."
These passages stand in need of no commentary.
They are shining and manifest as the sun, and glowing
and luminous as light itself. Every fair-minded
person is led, by the fragrance of these words, unto
the garden of understanding, and attaineth unto that
from which most men are veiled and debarred. Say:
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Fear God, O people, and follow not the doubts of
such as shout aloud, who have broken the Covenant
of God and His Testament, and denied His mercy
that hath preceded all that are in the heavens and
all that are on earth.
And likewise, He saith: "Say to them that are of
a fearful heart: be strong, fear not, behold your God."
This blessed verse is a proof of the greatness of the
Revelation, and of the greatness of the Cause, inasmuch
as the blast of the trumpet must needs spread
confusion throughout the world, and fear and trembling
amongst all men. Well is it with him who hath
been illumined with the light of trust and detachment.
The tribulations of that Day will not hinder
or alarm him. Thus hath the Tongue of Utterance
spoken, as bidden by Him Who is the All-Merciful.
He, verily, is the Strong, the All-Powerful, the All-Subduing,
the Almighty. It is now incumbent upon
them who are endowed with a hearing ear and a seeing
eye to ponder these sublime words, in each of
which the oceans of inner meaning and explanation
are hidden, that haply the words uttered by Him
Who is the Lord of Revelation may enable His
servants to attain, with the utmost joy and radiance,
unto the Supreme Goal and Most Sublime Summit--
the dawning-place of this Voice.
O Shaykh! Wert thou to perceive, be it less than
a needle's eye, the breaths of Mine utterance, thou
wouldst abandon the world and all that is therein,
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and wouldst set thy face towards the lights of the
countenance of the Desired One. Briefly, in the sayings
of Him Who is the Spirit (Jesus) unnumbered
significances lie concealed. Unto many things did
He refer, but as He found none possessed of a hearing
ear or a seeing eye He chose to conceal most of these
things. Even as He saith: "But ye cannot bear them
now." That Dawning-Place of Revelation saith that
on that Day He Who is the Promised One will reveal
the things which are to come. Accordingly in the
Kitáb-i-Aqdas, and in the Tablets to the Kings, and
in the Lawh-i-Ra'ís, and in the Lawh-i-Fu'ád, most
of the things which have come to pass on this earth
have been announced and prophesied by the Most
Sublime Pen.
In the Kitáb-i-Aqdas the following hath been revealed:
"O Land of Tá (Tihrán)! Let nothing grieve
thee, for God hath chosen thee to be the source of
the joy of all mankind. He shall, if it be His Will,
bless thy throne with one who will rule with justice,
who will gather together the flock of God which
the wolves have scattered. Such a ruler will, with joy
and gladness, turn his face towards, and extend his
favors unto, the people of Bahá. He indeed is accounted
in the sight of God, as a jewel among men.
Upon him rest forever the glory of God, and the
glory of all that dwell in the kingdom of His revelation."
These verses were revealed previously. Now,
however, the following verse hath been sent down:
page 149
"O God, my God! Bahá beseecheth Thee and imploreth
Thee, by the lights of Thy countenance and
the billows of the ocean of Thy Revelation, and the
effulgent splendors of the Sun of Thine utterance,
to aid the Sháh to be fair and equitable. If it be Thy
wish, bless Thou, through him, the throne of authority
and sovereignty. Potent art Thou to do what
pleaseth Thee. There is none other God but Thee,
Who hearest, Who art ready to answer." "Rejoice
with great joy, O Land of Tá (Tihrán), for God
hath made thee the dayspring of His light, inasmuch
as within thee was born the Manifestation of His
glory. Be thou glad for this name that hath been
conferred upon thee--a name through which the
Daystar of grace hath shed its splendor, through
which both earth and heaven have been illumined.
Erelong will the state of affairs within thee be
changed, and the reins of power fall into the
hands of the people. Verily, thy Lord is the All-Knowing.
His authority embraceth all things. Rest
thou assured in the gracious favor of thy Lord. The
eye of His loving-kindness shall everlastingly be
directed towards thee. The day is approaching when
thy agitation will have been transmuted into peace
and quiet calm. Thus hath it been decreed in the
Wondrous Book."
And likewise, in the Lawh-i-Fu'ád, and in the Tablet
of the King of Paris (Napoleon III), and in other
Tablets, there hath been revealed that which will lead
page 150
every fair-minded person to testify unto the power,
and the majesty, and the wisdom of God--exalted be
His glory. Were men to observe with the eye of justice,
they would be made aware of the secret of this
blessed verse: "Neither is there a thing green or sere,
but it is noted in a distinct writing," and would comprehend
it. On this day, however, men's repudiation
of the truth hath prevented them from understanding
what hath been sent down in truth by Him Who
is the Revealer, the Ancient of Days. Gracious God!
Perspicuous signs have appeared on every side, and
yet men are, for the most part, deprived of the privilege
of beholding and of comprehending them. We
beseech God to bestow His aid, that all men may
recognize the pearls that lie hid within the shells of
the Most Great Ocean, and exclaim: "Praised be
Thou, O God of the world!"
O concourse of the fair-minded! Observe and
reflect upon the billows of the ocean of the utterance
and knowledge of God, so that ye may testify with
your inner and outer tongues that with Him is the
knowledge of all that is in the Book. Nothing escapeth
His knowledge. He, verily, hath manifested
that which was hidden, when He, upon His return,
mounted the throne of the Bayán. All that hath been
sent down hath and will come to pass, word for
word, upon earth. No possibility is left for anyone
either to turn aside or protest. As fairness, however, is disgraced and concealed, most men speak as prompted by their own idle fancies.
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O God, my God! Debar not Thy servants from
turning their faces towards the light of certitude,
that hath dawned above the horizon of Thy will,
and suffer them not to be deprived, O my God, of
the oceans of Thy signs. They, O my Lord, are Thy
servants in Thy cities, and Thy slaves in Thy lands.
If Thou hast not mercy upon them, who, then, will
show them mercy? Take Thou, O my God, the hands
of such as have been drowned in the sea of idle fancies,
and deliver them by Thy power and Thy sovereignty.
Save them, then, with the arms of Thy might. Powerful
art Thou to do what Thou willest, and in Thy
right hand are the reins of all that is in the heavens
and all that is on earth.
In like manner, the Primal Point saith: "Behold
ye Him with His own eyes. Were ye to behold Him
with the eyes of another, ye would never recognize
and know Him." This referreth to naught else
except this Most Great Revelation. Well is it with
them that judge fairly. And likewise, He saith: "The
year-old germ that holdeth within itself the potentialities
of the Revelation that is to come is endowed
with a potency superior to the combined forces of
the whole of the Bayán." These glad-tidings of the
Bayán and of the Books of former times have been
repeatedly mentioned under divers names in numerous
page 152
books, that perchance men might judge equitably
that which hath arisen and shone forth above the
horizon of the will of God, the Lord of the Mighty
Throne.
O Shaykh! Tell the people of the Bayán: "Ponder
ye these blessed words. He saith: `The whole of the
Bayán is only a leaf amongst the leaves of His Paradise.'
Be fair, O people, and be not of such as are
accounted as lost in the Book of God, the Lord of
the worlds." The blessed Lote-Tree standeth, in this
day, before thy face, laden with heavenly, with new
and wondrous fruits. Gaze on it, detached from all
else save it. Thus hath the Tongue of might and
power spoken at this Spot which God hath adorned
with the footsteps of His Most Great Name and
Mighty Announcement.
And likewise, He saith: "Ere nine will have elapsed
from the inception of this Cause, the realities of the
created things will not be made manifest. All that
thou hast as yet seen is but the stage from the moist
germ until We clothed it with flesh. Be patient, until
thou beholdest a new creation. Say: `Blessed, therefore,
be God, the most excellent of Makers!'" And
likewise, He hath said regarding the power of this
Revelation: "Lawful is it for Him Whom God will
make manifest to reject him who is greatest on earth,
inasmuch as such a one is but a creature in His grasp,
and all things adore Him. After Hin (68) a Cause
shall be given unto you which ye shall come to know."
page 153
And also He saith: "Know thou with absolute certainty,
and through the firmly established and most
irrevocable decree, that He--exalted be His glory,
and magnified be His might, and sanctified be His
holiness, and glorified be His grandeur, and lauded
be His ways, maketh each thing to be known through
its own self; who then can know Him through any
one except Himself?" And further, He saith--exalted
and glorified be He: "Beware, beware lest, in
the days of His Revelation, the Vahíd of the Bayán
(eighteen Letters of the Living) shut thee not out as
by a veil from Him, inasmuch as this Vahíd is but a
creature in His sight. And beware, beware that the
words sent down in the Bayán shut thee not out as
by a veil from Him." And again, He--exalted be
He--saith: "Look not upon Him with any eye except
His own. For whosoever looketh upon Him with
His eye, will recognize Him; otherwise he will be
veiled from Him. Shouldst thou seek God and His
Presence, seek thou Him and gaze upon Him." And
likewise, He saith: "Better is it for thee to recite
but one of the verses of Him Whom God shall make
manifest than to set down the whole of the Bayán,
for on that Day that one verse can save thee, whereas
the entire Bayán cannot save thee."
Say: O people of the Bayán! Be fair, be fair; and
again, be fair, be fair. Be ye not of them who have
made mention of the Manifestation of the Cause of
God in the daytime and in the night season, and
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who, when He, through His grace, appeared, and
when the Horizon of Revelation was illumined,
pronounced against Him such a judgment as hath
provoked the lamentations of the inmates of the
Kingdom and of the Realm of Glory, and of such
as have circled about the will of God, the All-Knowing,
the All-Wise.
Meditate upon these sublime words. He saith: "I,
verily, am a believer in Him, and in His Faith, and in
His Book, and in His Testimonies, and in His Ways,
and in all that proceedeth from Him concerning
them. I glory in My kinship with Him, and pride
Myself on My belief in Him." And likewise, He
saith: "O congregation of the Bayán and all who
are therein! Recognize ye the limits imposed upon
you, for such a One as the Point of the Bayán Himself
hath believed in Him Whom God shall make
manifest, before all things were created. Therein,
verily, do I glory before all who are in the kingdom
of heaven and earth." By God! All the atoms of the
universe groan and lament at the cruelty perpetrated
by the froward among the people of the Bayán.
Whither are gone they who are endued with insight
and hearing? We beseech God--blessed and glorified
be He--to summon them and exhort them unto that
which will profit them, and withhold them from
that which will harm them. He, in truth, is the
Strong, the All-Subduing, the Almighty.
And likewise, He saith: "Suffer not yourselves to
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be shut out as by a veil from God after He hath
revealed Himself. For all that hath been exalted in
the Bayán is but as a ring upon My hand, and I
Myself am, verily, but a ring upon the hand of Him
Whom God shall make manifest--glorified be His
mention! He turneth it as He pleaseth, for whatsoever
He pleaseth, and through whatsoever He
pleaseth. He, verily, is the Help in Peril, the Most
High." And likewise, He saith: "Were He to make of
every one on earth a Prophet, all would, in very truth,
be accounted as Prophets in the sight of God." And
likewise, He saith: "In the day of the revelation of
Him Whom God shall make manifest all that dwell
on earth will be equal in His estimation. Whomsoever
He ordaineth as a Prophet, he, verily, hath been a
Prophet from the beginning that hath no beginning,
and will thus remain until the end that hath no end,
inasmuch as this is an act of God. And whosoever
is made a Vicegerent by Him, shall be a Vicegerent
in all the worlds, for this is an act of God. For the
will of God can in no wise be revealed except through
His will, nor His wish be manifested save through His
wish. He, verily, is the All-Conquering, the All-Powerful,
the All-Highest."
Briefly, in every instance He hath stated that which
is conducive to the conversion, the advancement, the
exaltation, and the guidance of men. A few unfair
ones, however, have become a veil, and an insurmountable
barrier, and debarred the people from
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turning towards the lights of His Countenance. We
pray God to cast them out by His sovereignty, and
seize on them with His seizing power. He, verily, is
the Lord of Strength, the Mighty, the All-Wise.
And likewise, He saith: "He--glorified be His
mention--resembleth the sun. Were unnumbered
mirrors to be placed before it, each would, according
to its capacity, reflect the splendor of that sun,
and were none to be placed before it, it would still
continue to rise and set, and the mirrors alone would
be veiled from its light. I, verily, have not fallen
short of My duty to admonish that people, and to
devise means whereby they may turn towards God,
their Lord, and believe in God, their Creator. If, on
the day of His Revelation, all that are on earth bear
Him allegiance, Mine inmost being will rejoice, inasmuch
as all will have attained the summit of their
existence, and will have been brought face to face
with their Beloved, and will have recognized, to the
fullest extent attainable in the world of being, the
splendor of Him Who is the Desire of their hearts.
If not, My soul will indeed be saddened. I truly have
nurtured all things for this purpose. How, then,
can anyone be veiled from Him? For this have I
called upon God, and will continue to call upon Him.
He, verily, is nigh, ready to answer."
And likewise, He saith: "They will even refuse
unto that Tree, which is neither of the East nor of
the West, the name believer, for were they so to name
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Him, they would fail to sadden Him." Hath thine
ear, O world, heard with what helplessness these
words were revealed from the dayspring of the will
of Him Who is the Dawning-Place of all names? He
saith: "I have educated all men, that they may recognize
this Revelation, and yet the people of the Bayán
refuse to concede even the name believer to that
blessed Tree that belongeth neither to the East nor to
the West." Alas, alas, for the things which have befallen
Me! By God! There befell Me at the hands of
him whom I have nurtured (Mírzá Yahyá), by day
and by night, what hath caused the Holy Spirit, and
the dwellers of the Tabernacle of the Grandeur of
God, the Lord of this wondrous Day, to lament.
Likewise, refuting certain disbelievers, He saith:
"For none knoweth the time of the Revelation except
God. Whenever it appeareth, all must acknowledge
the Point of Truth, and render thanks unto God."
They that have turned aside from Me have spoken
even as the followers of John (the Baptist) spoke.
For they, too, protested against Him Who was the
Spirit (Jesus) saying: "The dispensation of John hath
not yet ended; wherefore hast thou come?" Now, too,
they that have repudiated Us, though they have never
known Us and have been at all times ignorant of the
fundamentals of this Cause, knowing not from
Whom it proceeded or what it signifieth, have spoken
that which hath made all created things to sigh and
lament. By My life! The mute can never confront
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the One Who incarnateth in Himself the kingdom
of utterance. Fear God, O people, and peruse, then,
that which hath been sent down with truth in the
eighth Chapter of the sixth Vahíd of the Bayán, and
be not of such as have turned aside. He, likewise,
hath commanded: "Once every nineteen days this
Chapter should be read, that haply they may not be
veiled, in the time of the revelation of Him Whom
God shall make manifest, by considerations foreign
to the verses, which have been, and are still, the
weightiest of all proofs and testimonies."
John, son of Zacharias, said what My Forerunner
hath said: "Saying, repent ye, for the Kingdom
of heaven is at hand. I indeed baptize you with
water unto repentance, but He that cometh after Me
is mightier than I, Whose shoes I am not worthy to
bear." Wherefore, hath My Forerunner, as a sign of
submissiveness and humility, said: "The whole of the
Bayán is only a leaf amongst the leaves of His Paradise."
And likewise, He saith: "I am the first to
adore Him, and pride Myself on My kinship with
Him." And yet, O men, the people of the Bayán
have acted in such a manner that Dhi'l-Jawshan, and
Ibn-i-Anas, and Asbáhí have sought and still seek
refuge with God against such deeds. This Wronged
One hath, in the face of all religions, busied Himself
day and night with the things that are conducive unto
the exaltation of the Cause of God, whereas those men
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have clung unto that which is the cause of humiliation
and injury.
And likewise, He saith: "Recognize Him by His
verses. The greater your neglect in seeking to know
Him, the more grievously will ye be veiled in fire."
O ye among the people of the Bayán that have turned
aside from Me! Ponder upon these most sublime
words, that have proceeded from the wellspring of
the utterance of Him Who is the Point of Knowledge.
Hearken ye, at this moment, unto these words.
He saith: "On that Day, the Daystar of Truth will
address the people of the Bayán and will recite this
Súrih of the Qur'án: `Say: O ye unbelievers! I worship
not that which ye worship, and ye do not worship
that which I worship. I shall never worship that
which ye worship, neither will ye worship that which
I worship. To you be your religion, to Me My religion.'"
Gracious God! Notwithstanding these lucid
statements, and these shining and luminous tokens all
are occupied with their vain imaginings, and are
unaware of, and veiled from, the Desired One. O ye
that have gone astray! Awake from the sleep of
heedlessness, and give ear unto these words of My
Forerunner. He saith: "The tree of affirmation, by
turning aside from Him, is accounted as the tree of
denial, and the tree of denial, by turning towards
Him, is accounted as the tree of affirmation." And
likewise, He saith: "Should anyone lay claim unto a
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Revelation, and fail to produce any proof, do not
protest, and sadden Him not." Briefly, this Wronged
One hath, night and day, been uttering the words:
"Say: O ye unbelievers!", that haply this may be
the means of awakening the people, and may adorn
them with the adornment of fairness.
And now, meditate upon these words, which diffuse
the breath of despair, in His sorrowful invocation
unto God, the Lord of the worlds. He saith: "Glorified
art Thou, O My God! Bear Thou witness that,
through this Book, I have covenanted with all created
things concerning the Mission of Him Whom Thou
shalt make manifest, ere the covenant concerning
Mine own Mission had been established. Sufficient
witness art Thou and they that have believed in Thy
signs. Thou, verily, sufficest Me. In Thee have I
placed My trust, and Thou, verily, takest count of
all things."
In another connection He saith: "O Sun-like Mirrors!
Look ye upon the Sun of Truth. Ye, verily,
depend upon it, were ye to perceive it. Ye are all
as fishes, moving in the waters of the sea, veiling
yourselves therefrom, and yet asking what it is on
which ye depend." And likewise, He saith: "I complain
unto thee, O Mirror of My generosity, against
all the other Mirrors. All look upon Me through their
own colors." These words were sent down from the
Source of the Revelation of the All-Bounteous, and
were addressed to Siyyid Javád, known as Kárbilá'í.
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God testifieth, and the world beareth Me witness that
this Siyyid stood by this Wronged One, and even
wrote a detailed refutation against them that turned
aside from Me. Two communications, moreover, in
which he hath borne witness unto the Revelation of
the True One, and in which the evidences of his
turning away from all else but Him, are clear and
manifest, have been sent by Us to Haydar-`Alí. The
handwriting of the Siyyid is unmistakable, and is
known unto everyone. Our purpose in doing this was
that perchance they that have denied Us might attain
unto the living waters of acknowledgment, and such
as have turned aside be illumined with the light of
conversion. God is My witness that this Wronged
One hath had no purpose except to convey the Word
of God. Blessed are the fair-minded, and woe betide
them that have turned aside. They that have turned
away from Me have schemed many a time, and acted
deceitfully in divers ways. They have, on one occasion,
secured a picture of this Siyyid, and pasted it
on a sheet with that of others, surmounted by the
portrait of Mírzá Yahyá. Briefly, they have seized
upon every means in order to repudiate the True
One. Say: "The True One is come evident as the
shining sun; O pity that He should have come into
the city of the blind!" The afore-mentioned Siyyid
admonished the deniers, and summoned them unto
the Most Sublime Horizon, but failed to impress
these stones that can take no imprint. Concerning
page 162
him they have said things against which he sought
refuge with God--exalted be His glory. The supplications
which he hath sent to this Holy Court are now
in Our possession. Happy are the fair-minded.
Ponder now upon the complaint of the Primal
Point against the Mirrors, that haply men may be
awakened, and may turn from the left hand of idle
fancies and imaginings unto the right hand of faith
and certitude, and may be made cognizant of that
wherefrom they are veiled. It is indeed for the purpose
of recognizing this Most Great Cause that they
have come out of the world of non-existence into the
world of being. And likewise He saith: "Consecrate
Thou, O my God, the whole of this Tree unto Him,
that from it may be revealed all the fruits created by
God within it for Him through Whom God hath
willed to reveal all that He pleaseth. By Thy glory!
I have not wished that this Tree should ever bear
any branch, leaf, or fruit that would fail to bow
down before Him, on the day of His Revelation, or
refuse to laud Thee through Him, as beseemeth the
glory of His all-glorious Revelation, and the sublimity
of His most sublime Concealment. And shouldst
Thou behold, O my God, any branch, leaf, or fruit
upon Me that hath failed to bow down before Him,
on the day of His Revelation, cut it off, O My God,
from that Tree, for it is not of Me, nor shall it return
unto Me."
O people of the Bayán! I swear by God! This
page 163
Wronged One hath had no other intention except to
manifest the Cause He was commissioned to reveal.
Were ye to incline your inner ears unto Him, ye
would hear from every limb and member and vein
and even from every single hair of this Wronged One
that which would stir and enrapture the Concourse
on high and the world of creation.
O Hádí! The blind fanaticism of former times
hath withheld the hapless creatures from the Straight
Path. Meditate on the Shí'ih sect. For twelve hundred
years they have cried "O Qá'im!", until in the
end all pronounced the sentence of His death, and
caused Him to suffer martyrdom, notwithstanding
their belief in, and their acceptance and acknowledgment
of, the True One--exalted be His glory--and
of the Seal of the Prophets, and of the Chosen Ones.
It is now necessary to reflect a while, that haply that
which hath come between the True One and His
creatures may be discovered, and the deeds which
have been the cause of protest and denial be made
known.
O Hádí! We have heard the moaning of the
pulpits which, as attested by all, the divines of the
age of this Revelation have ascended, and from which
they have cursed the True One, and caused such
things to befall Him Who is the Essence of Being
and His companions as neither the eye nor the ear
of the world hath seen or heard. Thou hast now summoned,
and art still summoning the people, claiming
page 164
to be His vicegerent and mirror, despite thine ignorance
of this Cause as a result of thy not having been
in Our company.
Every one of this people well knoweth that Siyyid
Muhammad was but one of Our servants. In the days
when, as requested by the Imperial Ottoman Government,
We proceeded to their Capital, he accompanied
Us. Subsequently, he committed that which
--I swear by God--hath caused the Pen of the Most
High to weep and His Tablet to groan. We, therefore,
cast him out; whereupon, he joined Mírzá
Yahyá, and did what no tyrant hath ever done. We
abandoned him, and said unto him: "Begone, O heedless
one!" After these words had been uttered, he
joined the order of the Mawlavis, and remained in
their company until the time when We were summoned
to depart.
O Hádí! Suffer not thyself to become the instrument
for the dissemination of new superstitions, and
refuse to set up once again a sect similar to that of
the Shí'ihs. Reflect how great the amount of blood
which hath been spilt. Thou amongst others, who
hast laid claim to knowledge, and likewise the Shí'ih
divines, have, one and all, in the first and ensuing
years, cursed the True One, and decreed that His
most holy blood be shed. Fear God, O Hádí! Be not
willing that men be again afflicted with the vain
imaginings of former times. Fear God, and be not of
them that act unjustly. In these days We have heard
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that thou hast striven to lay hands on and destroy
every copy of the Bayán. This Wronged One requesteth
thee to renounce, for the sake of God, this
intention. Thine intelligence and judgment have
never excelled, nor do they now excel, the intelligence
and judgment of Him Who is the Prince of
the World. God testifieth and beareth Me witness
that this Wronged One hath not perused the Bayán,
nor been acquainted with its contents. This much,
however, is known and is clear and indubitable that
He hath ordained the Book of the Bayán to be the
foundation of His works. Fear God, and meddle not
in matters which far transcend thee. For twelve hundred
years they that resemble thee have afflicted the
hapless Shí'ihs in the pit of vain fancies and idle
imaginings. Finally, there appeared, on the Day of
Judgment things against which the oppressors of old
have sought refuge with the True One.
Apprehend now the cry of Him Who is the Point
as raised by His utterance. He supplicateth God that
if there should appear from this Tree--which is His
blessed Self--any fruit, or leaf, or branch that would
fail to believe in Him, God should cut it off forthwith.
And likewise, He saith: "Should any one make
a statement, and fail to support it by any proof,
reject him not." And yet, now, though supported
by a hundred books, thou hast rejected Him and
rejoicest therein!
Again I repeat, and plead with thee to carefully
page 166
scrutinize that which hath been revealed. The breezes
of utterance in this Revelation are not to be compared
with those of former ages. This Wronged One
hath been perpetually afflicted, and found no place
of safety in which He could peruse either the writings
of the Most Exalted One (the Báb) or those of
any one else. About two months after Our arrival
in `Iráq, following the command of His Majesty the
Sháh of Persia--may God assist him--Mírzá Yahyá
joined Us. We said unto him: "In accordance with
the Royal command We have been sent unto this
place. It is advisable for thee to remain in Persia.
We will send Our brother, Mírzá Músá, to some
other place. As your names have not been mentioned
in the Royal decree, you can arise and render some
service." Subsequently, this Wronged One departed
from Baghdád, and for two years withdrew from
the world. Upon Our return, We found that he had
not left, and had postponed his departure. This
Wronged One was greatly saddened. God testifieth
and beareth Us witness that We have, at all times,
been busied with the propagation of this Cause.
Neither chains nor bonds, stocks nor imprisonment,
have succeeded in withholding Us from revealing
Our Self. In that land We forbad all mischief, and
all unseemly and unholy deeds. Day and night We
sent forth Our Tablets in every direction. We had
no other purpose except to edify the souls of men,
and to exalt the blessed Word.
page 167
We especially appointed certain ones to collect the
writings of the Primal Point. When this was accomplished,
We summoned Mírzá Yahyá and Mírzá Vahháb-i-Khurásání,
known as Mírzá Javád, to meet in
a certain place. Conforming with Our instructions,
they completed the task of transcribing two copies
of the works of the Primal Point. I swear by God!
This Wronged One, by reason of His constant association
with men, hath not looked at these books, nor
gazed with outward eyes on these writings. When
We departed, these writings were in the possession of
these two persons. It was agreed that Mírzá Yahyá
should be entrusted with them, and proceed to Persia,
and disseminate them throughout that land. This
Wronged One proceeded, at the request of the Ministers
of the Ottoman Government to their capital.
When We arrived in Mosul, We found that Mírzá
Yahyá had left before Us for that city, and was
awaiting Us there. Briefly, the books and writings
were left in Baghdád, while he himself proceeded to
Constantinople and joined these servants. God beareth
now witness unto the things which have touched
this Wronged One, for after We had so arduously
striven, he (Mírzá Yahyá) abandoned the writings
and joined the exiles. This Wronged One was, for a
long period, overwhelmed by infinite sorrows until
such time when, in pursuance of measures of which
none but the one true God is aware, We despatched
the writings unto another place and another country,
page 168
owing to the fact that in `Iráq all documents must
every month be carefully examined, lest they rot and
perish. God, however, preserved them and sent them
unto a place which He had previously ordained. He,
verily, is the Protector, the Succorer.
Wherever this Wronged One went Mírzá Yahyá
followed Him. Thou art thyself a witness and well
knowest that whatever hath been said is the truth.
The Siyyid of Isfahán, however, surreptitiously duped
him. They committed that which caused the greatest
consternation. Would that thou wouldst inquire from
the officials of the government concerning the conduct
of Mírzá Yahyá in that land. Aside from all
this, I adjure thee by God, the One, the Incomparable,
the Lord of Strength, the Most Powerful, to carefully
look into the communications addressed in his name
to the Primal Point, that thou mayest behold the
evidences of Him Who is the Truth as clear as the
sun. Likewise, there proceeded from the words of
the Point of the Bayán--may--may the souls of all else but
Him be sacrificed for His sake--that which no veil
can obscure, and which neither the veils of glory nor
the veils interposed by such as have gone astray can
hide. The veils have, verily, been rent asunder by
the finger of the will of thy Lord, the Strong, the
All-Subduing, the All-Powerful. Yea, desperate is
the state of such as have calumniated Me and envied
Me. Not long ago it was stated that thou hadst
ascribed the authorship of the Kitáb-i-Iqán and of
page 169
other Tablets unto others. I swear by God! This is
a grievous injustice. Others are incapable of apprehending
their meaning, how much more of revealing
them!
Hasan-i-Mazindarání was the bearer of seventy
Tablets. Upon his death, these were not delivered
unto those for whom they were intended, but were
entrusted to one of the sisters of this Wronged One,
who, for no reason whatever, had turned aside from
Me. God knoweth what befell His Tablets. This
sister had never lived with Us. I swear by the Sun
of Truth that after these things had happened she
never saw Mírzá Yahyá, and remained unaware of
Our Cause, for in those days she had been estranged
from Us. She lived in one quarter, and this Wronged
One in another. As a token, however, of Our loving-kindness,
our affection and mercy, We, a few days
prior to Our departure, visited her and her mother,
that haply she might quaff from the living waters
of faith, and attain unto that which would draw her
nigh unto God, in this day. God well knoweth and
beareth Me witness, and she herself testifieth, that I
had no thought whatsoever except this. Finally, she
--God be praised--attained unto this through His
grace, and was adorned with the adornment of love.
After We were exiled and had departed from `Iráq
to Constantinople, however, news of her ceased to
reach Us. Subsequent to Our separation in the Land
of Tá (Tihrán), We ceased to meet Mírzá Ridá-Qulí,
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Our brother, and no special news reached Us
concerning her. In the early days we all lived in one
house, which later on was sold at auction, for a negligible
sum, and the two brothers, Farmán-Farmá
and Hisamu's-Saltanih, purchased it and divided it
between themselves. After this occurred, We separated
from Our brother. He established his residence
close to the entrance of Masjid-i-Sháh, whilst We
lived near the Gate of Shimírán. Thereafter, however,
that sister displayed toward Us, for no reason
whatever, a hostile attitude. This Wronged One held
His peace under all conditions. However, Our late
brother Mírzá Muhammad-Hasan's's daughter--upon
him be the glory of God and His peace and His mercy
--who had been betrothed to the Most Great Branch
(`Abdu'l-Bahá) was taken by the sister of this
Wronged One from Núr to her own house, and from
there sent unto another place. Some of Our companions
and friends in various places complained
against this, as it was a very grievous act, and was
disapproved by all the loved ones of God. How
strange that Our sister should have taken her to her
own house, and then arranged for her to be sent elsewhere!
In spite of this, this Wronged One remained,
and still remaineth, calm and silent. A word, however,
was said in order to tranquilize Our loved ones.
God testifieth and beareth Me witness that whatever
hath been said was the truth, and was spoken with
sincerity. None of Our loved ones, whether in these
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regions or in that country, could believe Our sister
capable of an act so contrary to decency, affection and
friendship. After such a thing had occurred, they,
recognizing that the way had been barred, conducted
themselves in a manner well-known unto thyself and
others. It must be evident, therefore, how intense
was the grief which this act inflicted upon this
Wronged One. Later on, she threw in her lot with
Mírzá Yahyá. Conflicting reports concerning her are
now reaching Us, nor is it clear what she is saying
or doing. We beseech God--blessed and glorified be
He--to cause her to turn unto Him, and aid her
to repent before the door of His grace. He, verily,
is the Mighty, the Forgiving; and He is, in truth, the
All-Powerful, the Pardoner.
In another connection He, likewise, saith: "Were
He to appear this very moment, I would be the first
to adore Him, and the first to bow down before
Him." Be fair, O people! The purpose of the Most
Exalted One (the Báb) was to insure that the proximity
of the Revelation should not withhold men
from the Divine and everlasting Law, even as the
companions of John (the Baptist) were prevented
from acknowledging Him Who is the Spirit (Jesus).
Time and again He hath said: "Suffer not the Bayán
and all that hath been revealed therein to withhold
you from that Essence of Being and Lord of the
visible and invisible." Should any one, considering
this binding injunction, cling unto the Bayán, such a
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one hath, verily, passed out of the shadow of the
blessed and exalted Tree. Be fair, O people, and be
not of the heedless.
And likewise, He saith: "Let not names shut you
out as by a veil from Him Who is their Lord, even
the name of Prophet, for such a name is but a creation
of His utterance." And likewise, He, in the
seventh chapter of the second Vahíd, saith: "O people
of the Bayán! Act not as the people of the Qur'án
have acted, for if ye do so, the fruits of your night
will come to naught." And further, He saith--glorified
be His mention: "If thou attainest unto His
Revelation, and obeyest Him, thou wilt have revealed
the fruit of the Bayán; if not, thou art unworthy of
mention before God. Take pity upon thyself. If
thou aidest not Him Who is the Manifestation of the
Lordship of God, be not, then, a cause of sadness unto
Him." And further He saith--magnified be His
station: "If thou attainest not unto the Presence of
God, grieve not, then, the Sign of God. Ye will renounce
that which can profit them that acknowledge
the Bayán, if ye renounce that which can harm Him.
I know, however, that ye will refuse to do so."
O Hádí! Methinks it is by reason of these indubitable
utterances that thou hast determined to blot
out the Bayán. Give ear unto the voice of this
Wronged One, and renounce this oppression that hath
made the pillars of the Bayán to tremble. I have been
neither in Chihríq nor in Máh-Ku. At the present time
page 173
statements have been circulated among thy disciples
identical with those made by the Shí'ihs who have
said that the Qur'án is unfinished. These people
also contend that this Bayán is not the original one.
The copy in the handwriting of Siyyid Husayn is
extant, as is also the copy in the handwriting of Mírzá
Ahmad.
Regardest thou as one wronged he who in this
world was never dealt a single blow, and who was
continually surrounded by five of the handmaidens
of God? And imputest thou unto the True One,
Who, from His earliest years until the present day,
hath been in the hands of His enemies, and been tormented
with the worst afflictions in the world, such
charges as the Jews did not ascribe unto Christ?
Hearken unto the voice of this Wronged One, and
be not of them that are in utter loss.
And, likewise, He saith: "How many the fires
which God converteth into light through Him Whom
God shall make manifest; and how numerous the
lights which are turned into fire through Him! I
behold His appearance even as the sun in the midmost
heaven, and the disappearance of all even as that of
the stars of the night by day." Hast thou ears, O
world, wherewith to hear the voice of the True One,
and to judge equitably this Revelation Which, as soon
as it appeared, Sinai exclaimed: "He that discoursed
upon Me is come with evident signs and resplendent
tokens, in spite of every heedless one that hath gone
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far astray, and of every lying calumniator, who hath
wished to quench the light of God with his calumnies,
and blot out the signs of God through his
malice. They, verily, are of such as have acted unjustly
in the Book of God, the Lord of the worlds."
And likewise, He saith: "The Bayán is from beginning
to end the repository of all of His attributes,
and the treasury of both His fire and His light."
Great God! The soul is carried away by the fragrance
of this utterance, inasmuch as He declareth, with
infinite sadness, that which He perceiveth. Likewise,
He saith to the Letter of the Living, Mullá Báqir--upon him be the glory of God and His loving-kindness:
"Haply thou mayest in eight years, in the day
of His Revelation, attain unto His Presence."
Know thou, O Hádí, and be of them that hearken.
Judge thou equitably. The companions of God and
the Testimonies of Him Who is the Truth have, for
the most part, suffered martyrdom. Thou, however,
art still alive. How is it that thou hast been spared?
I swear by God! It is because of thy denial, whereas
the martyrdom of the blessed souls was due to their
confession. Every just and fair-minded person will
bear witness unto this, inasmuch as the cause and
motive of both are clear and evident as the sun.
And likewise He addresseth Dayyán, who was
wronged and suffered martyrdom, saying: "Thou
shalt recognize thy worth through the words of Him
Whom God shall make manifest." He, likewise, hath
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pronounced him to be the third Letter to believe in
Him Whom God shall make manifest, through these
words: "O thou who art the third Letter to believe
in Him Whom God shall make manifest!" And likewise
He saith: "Should God, however, be willing, He
will make thee known through the words of Him
Whom God shall make manifest." Dayyán, who,
according to the words of Him Who is the Point--
may the souls of all else but Him be sacrificed for
His sake--is the repository of the trust of the one
true God--exalted be His glory--and the treasury of
the pearls of His knowledge, was made by them to
suffer so cruel a martyrdom that the Concourse on
high wept and lamented. He it is whom He (the
Báb) had taught the hidden and preserved knowledge
and entrusted him therewith, through His words:
"O thou who art named Dayyán! This is a hidden
and preserved Knowledge. We have entrusted it unto
thee, and brought it to thee, as a mark of honor from
God, inasmuch as the eye of thine heart is pure. Thou
wilt appreciate its value, and wilt cherish its excellence.
God, verily, hath deigned to bestow upon the
Point of the Bayán a hidden and preserved Knowledge,
the like of which God hath not sent down prior
to this Revelation. More precious is it than any other
knowledge in the estimation of God--glorified be He!
He, verily, hath made it His testimony, even as He
hath made the verses to be His testimony." This
oppressed one, who was the repository of the knowledge
page 176
of God, together with Mírzá `Alí-Akbar, one
of the relatives of the Primal Point--upon him be
the glory of God and His mercy--and Abu'l-Qásim-i-Káshí
and several others suffered martyrdom
through the decree pronounced by Mírzá Yahyá.
O Hádí! His book which he hath entitled "Mustayqiz"
is in thy possession. Read it. Although thou
hast seen the book, peruse it again, that haply thou
mayest obtain for thyself a lofty seat beneath the
canopy of truth.
In like manner, Siyyid Ibráhím, concerning whom
these words have flowed from the Pen of the Primal
Point--magnified be His utterance: "O thou who
art mentioned as My friend in My scriptures, and as
My remembrance in My books, next to My scriptures,
and as My name in the Bayán"--such a one, together
with Dayyán, hath been surnamed by him (Mírzá
Yahyá) Father of Iniquities and Father of Calamities.
Judge thou fairly, how grievous hath been
the plight of these oppressed ones, and this notwithstanding
that one of them was occupied in serving
him, whilst the other was his guest. Briefly, I swear
by God, the deeds he committed were such that Our
Pen is ashamed to recount.
Reflect a while upon the dishonor inflicted upon
the Primal Point. Consider what hath happened.
When this Wronged One, after a retirement of two
years during which He wandered through the deserts
and mountains, returned to Baghdád, as a result of
the intervention of a few, who for a long time had
page 177
sought Him in the wilderness, a certain Mírzá
Muhammad-`Alí of Rasht came to see Him, and
related, before a large gathering of people, that which
had been done, affecting the honor of the Báb, which
hath truly overwhelmed all lands with sorrow. Great
God! How could they have countenanced this most
grievous betrayal? Briefly, We beseech God to aid
the perpetrator of this deed to repent, and return
unto Him. He, verily, is the Helper, the All-Wise.
As to Dayyán--upon him be the glory of God
and His mercy--he attained Our presence in accordance
with that which had been revealed by the pen
of the Primal Point. We pray God to aid the heedless
to turn unto Him, and such as have turned aside
to direct themselves towards Him, and them that
have denied Him to acknowledge this Cause, which,
no sooner did it appear than all created things proclaimed:
"He that was hidden in the Treasury of
Knowledge, and inscribed by the Pen of the Most
High in His Books, and His Scriptures, and His
Scrolls, and His Tablets, is come!"
In this connection it hath been deemed necessary
to mention such traditions as have been recorded
regarding the blessed and honored city of Akká, that
haply thou mayest, O Hádí, seek a path unto the
Truth, and a road leading unto God.
In the name of God, the Compassionate, the
Merciful.
The following hath been recorded concerning the
page 178
merits of Akká, and of the sea, and of Aynu'l-Baqár
(The Spring of the Cow) which is in Akká:
`Abdu'l-`Azíz, son of `Abdu'-Salám, hath related
unto us that the Prophet--may the blessings of God
and His salutations be upon him--hath said: "Akká
is a city in Syria to which God hath shown His
special mercy."
Ibn-i-Mas'úd--may God be pleased with him--
hath stated: "The Prophet--may the blessings of God
and His salutations be upon Him--hath said: `Of
all shores the best is the shore of Askelon, and Akká
is, verily, better than Askelon, and the merit of Akká
above that of Askelon and all other shores is as the
merit of Muhammad above that of all other Prophets.
I bring you tidings of a city betwixt two mountains
in Syria, in the middle of a meadow, which is called
Akká. Verily, he that entereth therein, longing for
it and eager to visit it, God will forgive his sins, both
of the past and of the future. And he that departeth
from it, other than as a pilgrim, God will not bless
his departure. In it is a spring called the Spring of
the Cow. Whoso drinketh a draught therefrom, God
will fill his heart with light, and will protect him
from the most great terror on the Day of Resurrection.'"
Anas, son of Malík --may God be pleased with
him--hath said: "The Apostle of God--may the
blessings of God and His salutations be upon Him--
hath said: `By the shore of the sea is a city, suspended
page 179
beneath the Throne, and named Akká. He that
dwelleth therein, firm and expecting a reward from
God--exalted be He--God will write down for him,
until the Day of Resurrection, the recompense of such
as have been patient, and have stood up, and knelt
down, and prostrated themselves, before Him.'"
And He--may the blessings of God and His salutations
be upon Him--hath said: "I announce unto
you a city, on the shores of the sea, white, whose
whiteness is pleasing unto God--exalted be He! It is
called Akká. He that hath been bitten by one of
its fleas is better, in the estimation of God, than he
who hath received a grievous blow in the path of
God. And he that raiseth therein the call to prayer,
his voice will be lifted up unto Paradise. And he that
remaineth therein for seven days in the face of the
enemy, God will gather him with Khidr--peace be
upon Him--and God will protect him from the
most great terror on the Day of Resurrection." And
He--may the blessings of God,--exalted be He--and
His salutations be upon Him--hath said: "There are
kings and princes in Paradise. The poor of Akká are
the kings of Paradise and the princes thereof. A
month in Akká is better than a thousand years elsewhere."
The Apostle of God--may the blessings of God
and His salutations be upon Him--is reported to have
said: "Blessed the man that hath visited Akká, and
blessed he that hath visited the visitor of Akká.
page 180
Blessed the one that hath drunk from the Spring of
the Cow and washed in its waters, for the black-eyed
damsels quaff the camphor in Paradise, which hath
come from the Spring of the Cow, and from the
Spring of Salván (Siloam), and the Well of Zamzam.
Well is it with him that hath drunk from these
springs, and washed in their waters, for God hath forbidden
the fire of hell to touch him and his body
on the Day of Resurrection."
The Prophet--may the blessings of God and His
salutations be upon Him--is stated to have said: "In
Akká are works of supererogation and acts which
are beneficial, which God vouchsafed specially unto
whomsoever He pleaseth. And he that saith in Akká:
`Glorified be God, and praise be unto God, and there
is none other God but God, and most great is God,
and there is no power nor strength except in God,
the Exalted, the Mighty,' God will write down for
him a thousand good deeds, and blot out from him
a thousand evil deeds, and will uplift him a thousand
grades in Paradise, and will forgive him his transgressions.
And whoso saith in Akká: `I beg forgiveness
of God,' God will forgive all his trespasses. And
he that remembereth God in Akká at morn and at
eventide, in the night-season and at dawn, is better
in the sight of God than he who beareth swords, spears
and arms in the path of God--exalted be He!"
The Apostle of God--may the blessings of God and
His salutations be upon Him--hath also said: "He
page 181
that looketh upon the sea at eventide, and saith: `God
is Most Great!' at sunset, God will forgive his sins,
though they be heaped as piles of sand. And he that
counteth forty waves, while repeating: `God is Most
Great!'--exalted be He--God will forgive his sins,
both past and future."
The Apostle of God--may the blessings of God and
His salutations be upon Him--hath said: "He that
looketh upon the sea a full night is better than he
who passeth two whole months betwixt the Rukn
and the Maqám. And he that hath been brought up
on the shores of the sea is better than he that hath
been brought up elsewhere. And he that lieth on the
shore is as he that standeth elsewhere."
Verily, the Apostle of God--may the blessings of
God, exalted be He, and His salutations be upon
Him--hath spoken the truth.
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Epistle to the Son of the Wolf
Bahá'u'lláh
Wilmette, IL: Bahá'í Publishing Trust, 1979 [1941]
original date
1891
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In the name of God, the One, the Incomparable,
the All-Powerful, the All-Knowing, the All-Wise.
Praise be to God, the Eternal that perisheth not,
the Everlasting that declineth not, the Self-Subsisting
that altereth not. He it is Who is transcendent in
His sovereignty, Who is manifest through His signs,
and is hidden through His mysteries. He it is at
Whose bidding the standard of the Most Exalted
Word hath been lifted up in the world of creation,
and the banner of "He doeth whatsoever He willeth"
raised amidst all peoples. He it is Who hath revealed
His Cause for the guidance of His creatures, and sent
down His verses to demonstrate His Proof and His
Testimony, and embellished the preface of the Book
of Man with the ornament of utterance through His
saying: "The God of Mercy hath taught the Qur'án,
hath created man, and taught him articulate speech."
No God is there but Him, the One, the Peerless, the
Powerful, the Mighty, the Beneficent.
The light that is shed from the heaven of bounty,
and the benediction that shineth from the dawning-place
of the will of God, the Lord of the Kingdom
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of Names, rest upon Him Who is the Supreme Mediator,
the Most Exalted Pen, Him Whom God hath
made the Dawning-Place of His most excellent
names and the Dayspring of His most exalted attributes.
Through Him the light of unity hath shone
forth above the horizon of the world, and the law of
oneness hath been revealed amidst the nations, who,
with radiant faces, have turned towards the Supreme
Horizon, and acknowledged that which the Tongue
of Utterance hath spoken in the kingdom of His
knowledge: "Earth and heaven, glory and dominion,
are God's, the Omnipotent, the Almighty, the Lord
of grace abounding!"
Give ear, O distinguished divine, unto the voice of
this Wronged One. He verily, counselleth thee for
the sake of God, and exhorteth thee unto that which
will cause thee to draw nigh unto Him under all
conditions. He, in truth, is the All-Possessing, the
Exalted. Know thou that the ear of man hath been
created that it may hearken unto the Divine Voice
on this Day that hath been mentioned in all the Books,
Scriptures, and Tablets. Purify thou, first, thy soul
with the waters of renunciation, and adorn thine
head with the crown of the fear of God, and thy temple
with the ornament of reliance upon Him. Arise,
then, and, with thy face set towards the Most Great
House, the Spot round which, as decreed by the
Eternal King, all that dwell on earth must circle,
recite:
page 3
"O God, my God, and my Desire, and my Adored
One, and my Master, and my Mainstay, and my utmost
Hope, and my supreme Aspiration! Thou seest
me turning towards Thee, holding fast unto the cord
of Thy bounty, clinging to the hem of Thy generosity,
acknowledging the sanctity of Thy Self and
the purity of Thine Essence, and testifying to Thy
unity and Thy oneness. I bear witness that Thou
art the One, the Single, the Incomparable, the Ever-Abiding.
Thou didst not take unto Thyself a partner
in Thy dominion, nor didst Thou choose a peer for
Thyself upon earth. All created things have borne
witness unto that which the Tongue of Thy grandeur
hath testified ere their creation. Verily Thou art
God; there is none other God but Thee! From everlasting
Thou wast sanctified from the mention of
Thy servants, and exalted above the description of Thy
creatures. Thou beholdest, O Lord, the ignorant
seeking the ocean of Thy knowledge, the sore athirst
the living waters of Thine utterance, the abased the
tabernacle of Thy glory, the poor the treasury of Thy
riches, the suppliant the dawning-place of Thy wisdom,
the weak the source of Thy strength, the
wretched the heaven of Thy bounty, the dumb the
kingdom of Thy mention.
"I testify, O my God, and my King, that Thou hast
created me to remember Thee, to glorify Thee, and
to aid Thy Cause. And yet, I have aided Thine enemies,
who have broken Thy Covenant, who have cast
page 4
away Thy Book, disbelieved in Thee, and repudiated
Thy signs. Alas, alas, for my waywardness, and my
shame, and my sinfulness, and my wrong-doing that
have withheld me from the depths of the ocean of
Thy unity and from fathoming the sea of Thy mercy.
Wherefore, alas, alas! and again alas, alas! for my
wretchedness and the grievousness of my transgressions!
Thou didst call me into being, O my God, to
exalt Thy Word, and to manifest Thy Cause. My
heedlessness, however, hath deterred me and compassed
me about, in such wise that I have arisen to
blot out Thy signs, and to shed the blood of Thy
loved ones, and of the dawning-places of Thy signs,
and of the daysprings of Thy revelation, and of the
repositories of Thy mysteries.
"O Lord, my Lord! and again, O Lord, my Lord!
and yet again, O Lord, my Lord! I bear witness that
by reason of mine iniquity the fruits of the tree of
Thy justice have fallen, and through the fire of my
rebelliousness the hearts of such of Thy creatures as
enjoy near access to Thee were consumed, and the
souls of the sincere among Thy servants have melted.
O wretched, wretched that I am! O the cruelties,
the glaring cruelties, I inflicted! Woe is me, woe is
me, for my remoteness from Thee, and for my waywardness,
and mine ignorance, and my baseness, and
my repudiation of Thee, and my protests against
Thee! How many the days during which Thou didst
bid Thy servants and Thy loved ones to protect me,
page 5
whilst I commanded them to harm Thee and to harm
them that Thou didst trust! And how numerous the
nights during which Thou didst graciously remember
me, and didst show me Thy path, whilst I turned
away from Thee and from Thy signs! By Thy glory!
O Thou Who art the Hope of such as have acknowledged
Thy unity, and the Desire of the hearts of them
that are rid of all attachment to any save Thee! I
find no succorer except Thee, nor king, nor refuge,
nor haven besides Thyself. Alas, alas! My turning
away from Thee hath burnt up the veil of mine
integrity, and my denial of Thee hath rent asunder
the covering cast over mine honor. O would that I
were beneath the depths of the earth, so that my evil
deeds would remain unknown to Thy servants! Thou
seest the sinner, O my Lord, who hath turned towards
the dawning-place of Thy forgiveness and Thy
bounty, and the mountain of iniquity that hath
sought the heaven of Thy mercy and pardon. Alas,
alas! My mighty sins have prevented me from approaching
the court of Thy mercy, and my monstrous
deeds have caused me to stray far from the
sanctuary of Thy presence. Indeed, I am he that
hath failed in duty towards Thee, and hath broken
Thy Covenant and Thy Testament, and committed
that which hath made the dwellers of the cities of
Thy justice, and the dawning-places of Thy grace
in Thy realms, to lament. I testify, O my God, that
I have put away Thy commandments, and clung to
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the dictates of my passions, and have cast away the
statutes of Thy Book, and seized the book of mine
own desire. O misery, misery! As mine iniquities
waxed greater and greater, Thy forbearance towards
me augmented, and as the fire of my rebelliousness
grew fiercer, the more did Thy forgiveness and Thy
grace seek to smother up its flame. By the power of
Thy might! O Thou Who art the desire of the world
and the Best-Beloved of the nations! Thy long-suffering
hath puffed me up, and Thy patience hath emboldened
me. Thou beholdest, O my God, the tears
that my shame hath caused to flow, and the sighs
which my heedlessness hath led me to utter. I
swear by the greatness of Thy majesty! I can find
for myself no habitation save beneath the shadow of
the court of Thy bounty, nor any refuge except
under the canopy of Thy mercy. Thou seest me in
the midst of a sea of despair and of hopelessness, after
Thou didst cause me to hear Thy words "Despair
not." By Thy power! My sore injustice hath severed
the cord of my hope, and my rebellion hath darkened
my face before the throne of Thy justice. Thou
beholdest, O my God, him who is as one dead fallen
at the door of Thy favor, ashamed to seek from the
hand of Thy loving-kindness the living waters of Thy
pardon. Thou hast given me a tongue wherewith to
remember and praise Thee, and yet it uttereth that
which hath caused the souls of such of Thy chosen
ones as are nigh unto Thee to melt, and the hearts of
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the sincere amongst the dwellers of the habitations
of holiness to be consumed. Thou hast given me eyes
to witness Thy signs, and to behold Thy verses, and
to contemplate the revelations of Thine handiwork,
but I have rejected Thy will, and have committed
what hath caused the faithful among Thy creatures
and the detached amidst Thy servants to groan. Thou
hast given me ears that I may incline them unto Thy
praise and Thy celebration, and unto that which Thou
didst send down from the heaven of Thy bounty and
the firmament of Thy will. And yet, alas, alas, I
have forsaken Thy Cause, and have commanded Thy
servants to blaspheme against Thy trusted ones and
Thy loved ones, and have acted, before the throne of
Thy justice, in such wise that those that have recognized
Thy unity and are wholly devoted to Thee
among the dwellers of Thy realm mourned with a
sore lamentation. I know not, O my God, which
among my evildoings to mention before the billowing
ocean of Thy favor, nor which of my trespasses
to declare when face to face with the splendors of
the suns of Thy goodly gifts and bounties.
"I beseech Thee, this very moment, by the mysteries
of Thy Book, and by the things hid in Thy knowledge,
and by the pearls that lie concealed within the
shells of the ocean of Thy mercy, to reckon me among
such as Thou didst mention in Thy Book and describe
in Thy Tablets. Hast Thou decreed for me, O my
God, any joy after this tribulation, or any relief to
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succeed this affliction, or any ease to follow this
trouble? Alas, alas! Thou hast ordained that every
pulpit be set apart for Thy mention, and for the
glorification of Thy Word, and the revelation of Thy
Cause, but I have ascended it to proclaim the violation
of Thy Covenant, and have spoken unto Thy
servants such words as have caused the dwellers of
the Tabernacles of Thy majesty and the denizens of
the Cities of Thy wisdom to lament. How often hast
Thou sent down the food of Thine utterance out of
the heaven of Thy bounty, and I denied it; and how
numerous the occasions on which Thou hast summoned
me to the soft flowing waters of Thy mercy,
and I have chosen to turn away therefrom, by reason
of my having followed my own wish and desire! By
Thy glory! I know not for which sin to beg Thy
forgiveness and implore Thy pardon, nor from which
of mine iniquities to turn aside unto the Court of Thy
bounteousness and the Sanctuary of Thy favor. Such
are my sins and trespasses that no man can number
them, nor pen describe them. I implore Thee, O Thou
that turnest darkness into light, and revealest Thy
mysteries on the Sinai of Thy Revelation, to aid me,
at all times, to put my trust in Thee, and to commit
mine affairs unto Thy care. Make me, then, O my
God, content with that which the finger of Thy decree
hath traced, and the pen of Thy ordinance hath
written. Potent art Thou to do what pleaseth Thee,
and in Thy grasp are the reins of all that are in heaven
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and on earth. No God is there but Thee, the All-knowing,
the All-Wise."
O Shaykh! Know thou that neither the
calumnies
which men may utter, nor their denials, nor any cavils
they may raise, can harm him that hath clung to the
cord of the grace, and seized the hem of the mercy,
of the Lord of creation. By God! He, the Glory of
God (Bahá), hath spoken not from mere impulse.
He that hath given Him a voice is He that hath given
a voice unto all things, that they may praise and
glorify Him. There is none other God but Him, the
One, the Incomparable, the Lord of strength, the
Unconditioned.
They whose sight is keen, whose ears are retentive,
whose hearts are enlightened, and whose breasts are
dilated, recognize both truth and falsehood, and distinguish
the one from the other. Recite thou this
prayer that hath flowed from the tongue of this
Wronged One, and ponder thereon with a heart rid
of all attachment, and with ears that are pure and
sanctified, be attentive to its meaning, that haply
thou mayest inhale the breath of detachment and
have pity upon thyself and upon others:
"My God, the Object of my adoration, the Goal
of my desire, the All-Bountiful, the Most Compassionate!
All life is of Thee, and all power lieth within
the grasp of Thine omnipotence. Whosoever Thou
exaltest is raised above the angels, and attaineth the
station: `Verily, We uplifted him to a place on
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high!'; and whosoever Thou dost abase is made lower
than dust, nay, less than nothing. O Divine Providence!
Though wicked, sinful, and intemperate, we
still seek from Thee a `seat of truth,' and long to
behold the countenance of the Omnipotent King.
It is Thine to command, and all sovereignty belongeth
to Thee, and the realm of might boweth before Thy
behest. Everything Thou doest is pure justice, nay,
the very essence of grace. One gleam from the splendors
of Thy Name, the All-Merciful, sufficeth to
banish and blot out every trace of sinfulness from the
world, and a single breath from the breezes of the
Day of Thy Revelation is enough to adorn all mankind
with a fresh attire. Vouchsafe Thy strength,
O Almighty One, unto Thy weak creatures, and
quicken them who are as dead, that haply they may
find Thee, and may be led unto the ocean of Thy
guidance, and may remain steadfast in Thy Cause.
Should the fragrance of Thy praise be shed abroad
by any of the divers tongues of the world, out of
the East or out of the West, it would, verily, be prized
and greatly cherished. If such tongues, however, be
deprived of that fragrance, they assuredly would be
unworthy of any mention, in word or yet in thought.
We beg of Thee, O Providence, to show Thy way
unto all men, and to guide them aright. Thou art,
verily, the Almighty, the Most Powerful, the All-Knowing,
the All-Seeing."
We beseech God to aid thee to be just and fair-minded,
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and to acquaint thee with the things that
were hidden from the eyes of men. He, in truth, is
the Mighty, the Unconstrained. We ask thee to reflect
upon that which hath been revealed, and to be fair
and just in thy speech, that perchance the splendors
of the daystar of truthfulness and sincerity may
shine forth, and may deliver thee from the darkness
of ignorance, and illumine the world with the light
of knowledge. This Wronged One hath frequented
no school, neither hath He attended the controversies
of the learned. By My life! Not of Mine own volition
have I revealed Myself, but God, of His own
choosing, hath manifested Me. In the Tablet, addressed
to His Majesty the Sháh--may God, blessed
and glorified be He, assist him--these words have
streamed from the tongue of this Wronged One:
"O King! I was but a man like others, asleep upon
My couch, when lo, the breezes of the All-Glorious
were wafted over Me, and taught Me the knowledge
of all that hath been. This thing is not from Me, but
from One Who is Almighty and All-Knowing. And
He bade Me lift up My voice between earth and
heaven, and for this there befell Me what hath caused
the tears of every man of understanding to flow.
The learning current amongst men I studied not;
their schools I entered not. Ask of the city wherein
I dwelt, that thou mayest be well assured that I am
not of them who speak falsely. This is but a leaf
which the winds of the will of thy Lord, the Almighty,
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the All-Praised, have stirred. Can it be still
when the tempestuous winds are blowing? Nay, by
Him Who is the Lord of all Names and Attributes!
They move it as they list. The evanescent is as nothing
before Him Who is the Ever-Abiding. His all-compelling
summons hath reached Me, and caused
Me to speak His praise amidst all people. I was indeed
as one dead when His behest was uttered. The hand
of the will of thy Lord, the Compassionate, the Merciful,
transformed Me."
Now is the moment in which to cleanse thyself
with the waters of detachment that have flowed out
from the Supreme Pen, and to ponder, wholly for the
sake of God, those things which, time and again, have
been sent down or manifested, and then to strive, as
much as lieth in thee, to quench, through the power
of wisdom and the force of thy utterance, the fire of
enmity and hatred which smouldereth in the hearts
of the peoples of the world. The Divine Messengers
have been sent down, and their Books were revealed,
for the purpose of promoting the knowledge of God,
and of furthering unity and fellowship amongst men.
But now behold, how they have made the Law of God
a cause and pretext for perversity and hatred. How
pitiful, how regrettable, that most men are cleaving
fast to, and have busied themselves with, the things
they possess, and are unaware of, and shut out as by
a veil from, the things God possesseth!
Say: "O God, my God! Attire mine head with the
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crown of justice, and my temple with the ornament
of equity. Thou, verily, art the Possessor of all gifts
and bounties."
Justice and equity are twin Guardians that watch
over men. From them are revealed such blessed and
perspicuous words as are the cause of the well-being
of the world and the protection of the nations.
These words have streamed from the pen of this
Wronged One in one of His Tablets: "The purpose
of the one true God, exalted be His glory, hath been
to bring forth the Mystic Gems out of the mine of
man--they Who are the Dawning-Places of His
Cause and the Repositories of the pearls of His knowledge;
for, God Himself, glorified be He, is the Unseen,
the One concealed and hidden from the eyes of men.
Consider what the Merciful hath revealed in the
Qur'án: No vision taketh in Him, but He taketh in
all vision, and He is the Subtile, the All-Informed!"
That the divers communions of the earth, and the
manifold systems of religious belief, should never be
allowed to foster the feelings of animosity among
men, is, in this Day, of the essence of the Faith of
God and His Religion. These principles and laws,
these firmly-established and mighty systems, have
proceeded from one Source, and are rays of one Light.
That they differ one from another is to be attributed
to the varying requirements of the ages in which they
were promulgated.
Gird up the loins of your endeavor, O people of
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Bahá, that haply the tumult of religious dissension
and strife that agitateth the peoples of the earth may
be stilled, that every trace of it may be completely
obliterated. For the love of God, and them that
serve Him, arise to aid this sublime and momentous
Revelation. Religious fanaticism and hatred are a
world-devouring fire, whose violence none can
quench. The Hand of Divine power can, alone,
deliver mankind from this desolating affliction. Consider
the war that hath involved the two Nations,
how both sides have renounced their possessions and
their lives. How many the villages that were completely
wiped out!
The utterance of God is a lamp, whose light is
these words: Ye are the fruits of one tree, and the
leaves of one branch. Deal ye one with another with
the utmost love and harmony, with friendliness and
fellowship. He Who is the Daystar of Truth beareth
Me witness! So powerful is the light of unity that it
can illuminate the whole earth. The One true God,
He Who knoweth all things, Himself testifieth to the
truth of these words.
Exert yourselves that ye may attain this transcendent
and most sublime station, the station that can
insure the protection and security of all mankind.
This goal excelleth every other goal, and this aspiration
is the monarch of all aspirations. So long, however,
as the thick clouds of oppression, which obscure
the daystar of justice, remain undispelled, it would
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be difficult for the glory of this station to be unveiled
to men's eyes. These thick clouds are the exponents
of idle fancies and vain imaginings, who are none
other but the divines of Persia. At one time We spoke
in the language of the lawgiver; at another in that
of the truth-seeker and the mystic, and yet Our
supreme purpose and highest wish hath always been
to disclose the glory and sublimity of this station.
God, verily, is a sufficient witness!
Consort with all men, O people of Bahá, in a spirit
of friendliness and fellowship. If ye be aware of a
certain truth, if ye possess a jewel, of which others
are deprived, share it with them in a language of
utmost kindliness and goodwill. If it be accepted,
if it fulfill its purpose, your object is attained. If
anyone should refuse it, leave him unto himself, and
beseech God to guide him. Beware lest ye deal unkindly
with him. A kindly tongue is the lodestone
of the hearts of men. It is the bread of the spirit, it
clotheth the words with meaning, it is the fountain
of the light of wisdom and understanding.
By "divines" in the passage cited above is meant
those men who outwardly attire themselves with the
raiment of knowledge, but who inwardly are deprived
therefrom. In this connection, We quote from the
Tablet addressed to His Majesty the Sháh, certain
passages from the "Hidden Words" which were revealed
by the Abhá Pen under the name of the "Book
of Fátimih," the blessings of God be upon her!
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"O ye that are foolish, yet have a name to be wise!
Wherefore do ye wear the guise of the shepherd, when
inwardly ye have become wolves, intent upon My
flock? Ye are even as the star, which riseth ere the
dawn, and which, though it seem radiant and luminous,
leadeth the wayfarers of My city astray into the
paths of perdition."
And likewise He saith: "O ye seeming fair yet
inwardly foul! Ye are like clear but bitter water,
which to outward seeming is crystal pure but of
which, when tested by the Divine Assayer, not a drop
is accepted. Yea, the sunbeam falls alike upon the
dust and the mirror, yet differ they in reflection even
as doth the star from the earth: nay, immeasurable is
the difference!"
And also He saith: "O essence of desire! At many
a dawn have I turned from the realms of the Placeless
unto thine abode, and found thee on the bed of
ease busied with others than Myself. Thereupon, even
as the flash of the spirit, I returned to the realms of
celestial glory, and breathed it not in My retreats
above unto the hosts of holiness."
And again He saith: "O bond slave of the world!
Many a dawn hath the breeze of My loving-kindness
wafted over thee and found thee upon the bed of
heedlessness fast asleep. Bewailing then thy plight it
returned whence it came."
Those divines, however, who are truly adorned
with the ornament of knowledge and of a goodly
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character are, verily, as a head to the body of the
world, and as eyes to the nations. The guidance of
men hath, at all times, been, and is, dependent upon
such blessed souls. We beseech God to graciously aid
them to do His will and pleasure. He, in truth, is
the Lord of all men, the Lord of this world and of the
next.
O Shaykh! We have learned that thou hast turned
away from Us, and protested against Us, in such wise
that thou hast bidden the people to curse Me, and
decreed that the blood of the servants of God be shed.
God requite him who said: "Willingly will I obey the
judge who hath so strangely decreed that my blood
be spilt at Hill and at Harám!" Verily I say: Whatever
befalleth in the path of God is the beloved of
the soul and the desire of the heart. Deadly poison
in His path is pure honey, and every tribulation a
draught of crystal water. In the Tablet to His
Majesty the Sháh it is written: "By Him Who is the
Truth! I fear no tribulation in His path, nor any
affliction in My love for Him. Verily God hath made
adversity as a morning dew upon His green pasture,
and a wick for His lamp which lighteth earth and
heaven."
Set thine heart towards Him Who is the Kaaba of
God, the Help in Peril, the Self-Subsisting, and raise
thou thine hands with such firm conviction as shall
cause the hands of all created things to be lifted up
towards the heaven of the grace of God, the Lord of
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all worlds. Turn, then, thy face towards Him in
such wise that the faces of all beings will turn in the
direction of His shining and luminous Horizon, and
say: "Thou seest me, O my Lord, with my face
turned towards the heaven of Thy bounty and the
ocean of Thy favor, withdrawn from all else beside
Thee. I ask of Thee, by the splendors of the Sun of
Thy revelation on Sinai, and the effulgences of the Orb
of Thy grace which shineth from the horizon of Thy
Name, the Ever-Forgiving, to grant me Thy pardon
and to have mercy upon me. Write down, then, for
me with Thy pen of glory that which will exalt me
through Thy Name in the world of creation. Aid
me, O my Lord, to set myself towards Thee, and to
hearken unto the voice of Thy loved ones, whom the
powers of the earth have failed to weaken, and the
dominion of the nations has been powerless to withhold
from Thee, and who, advancing towards
Thee, have said: `God is our Lord, the Lord of all who
are in heaven and all who are on earth!'"
O Shaykh! Verily I say, the seal of the Choice
Wine hath, in the name of Him Who is the Self-Subsisting,
been broken; withhold not thyself therefrom.
This Wronged One speaketh wholly for the
sake of God; thou too shouldst, likewise, for the sake
of God, meditate upon those things that have been
sent down and manifested, that haply thou mayest,
on this blessed Day, take thy portion of the liberal
effusions of Him Who is truly the All-Bountiful, and
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mayest not remain deprived thereof. This indeed
would not be hard for God. Dust-made Adam was
raised up, through the Word of God, to the heavenly
throne, and a mere fisherman was made the repository
of Divine wisdom, and Abú-Dhar, the shepherd,
became a prince of the nations!
This Day, O Shaykh, hath never been, nor is it
now, the Day whereon man-made arts and sciences
can be regarded as a true standard for men, since it
hath been recognized that He Who was wholly unversed
in any of them hath ascended the throne of
purest gold, and occupied the seat of honor in the
council of knowledge, whilst the acknowledged exponent
and repository of these arts and sciences
remained utterly deprived. By "arts and sciences"
is meant those which begin with words and end with
words. Such arts and sciences, however, as are
productive of good results, and bring forth their
fruit, and are conducive to the well-being and tranquility
of men have been, and will remain, acceptable
before God. Wert thou to give ear to My voice, thou
wouldst cast away all thy possessions, and wouldst set
thy face towards the Spot wherein the ocean of wisdom
and of utterance hath surged, and the sweet
savors of the loving-kindness of thy Lord, the Compassionate,
have wafted.
We deem it advisable, in this connection, to recount
briefly some past events, that perchance they
may be the means of vindicating the cause of equity
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and justice. At the time when His Majesty the Sháh,
may God, his Lord, the Most Merciful, aid him
through His strengthening grace, was planning a
journey to Isfahán, this Wronged One, having obtained
his permission, visited the holy and luminous
resting-places of the Imáms, may the blessings of God
be upon them! Upon Our return, We proceeded to
Lavásan on account of the excessive heat prevailing
in the capital. Following Our departure, there occurred
the attempt upon the life of His Majesty, may
God, exalted and glorified be He, assist him. Those
days were troublous days, and the fires of hatred
burned high. Many were arrested, among them this
Wronged One. By the righteousness of God! We
were in no wise connected with that evil deed, and
Our innocence was indisputably established by the
tribunals. Nevertheless, they apprehended Us, and
from Níyávarán, which was then the residence of
His Majesty, conducted Us, on foot and in chains,
with bared head and bare feet, to the dungeon of
Tihrán. A brutal man, accompanying Us on horseback,
snatched off Our hat, whilst We were being
hurried along by a troop of executioners and officials.
We were consigned for four months to a place foul
beyond comparison. As to the dungeon in which this
Wronged One and others similarly wronged were
confined, a dark and narrow pit were preferable.
Upon Our arrival We were first conducted along a
pitch-black corridor, from whence We descended
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three steep flights of stairs to the place of confinement
assigned to Us. The dungeon was wrapped in thick
darkness, and Our fellow prisoners numbered nearly
a hundred and fifty souls: thieves, assassins and highwaymen.
Though crowded, it had no other outlet
than the passage by which We entered. No pen can
depict that place, nor any tongue describe its loathsome
smell. Most of these men had neither clothes
nor bedding to lie on. God alone knoweth what befell
Us in that most foul-smelling and gloomy place!
Day and night, while confined in that dungeon,
We meditated upon the deeds, the condition, and the
conduct of the Bábís, wondering what could have led
a people so high-minded, so noble, and of such intelligence,
to perpetrate such an audacious and outrageous
act against the person of His Majesty. This
Wronged One, thereupon, decided to arise, after His
release from prison, and undertake, with the utmost
vigor, the task of regenerating this people.
One night, in a dream, these exalted words were
heard on every side: "Verily, We shall render Thee
victorious by Thyself and by Thy Pen. Grieve Thou
not for that which hath befallen Thee, neither be
Thou afraid, for Thou art in safety. Erelong will
God raise up the treasures of the earth--men who
will aid Thee through Thyself and through Thy
Name, wherewith God hath revived the hearts of
such as have recognized Him."
And when this Wronged One went forth out of
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His prison, We journeyed, in pursuance of the order
of His Majesty the Sháh--may God, exalted be He,
protect him--to `Iráq, escorted by officers in the
service of the esteemed and honored governments of
Persia and Russia. After Our arrival, We revealed,
as a copious rain, by the aid of God and His Divine
Grace and mercy, Our verses, and sent them to various
parts of the world. We exhorted all men, and particularly
this people, through Our wise counsels and
loving admonitions, and forbade them to engage in
sedition, quarrels, disputes and conflict. As a result
of this, and by the grace of God, waywardness and
folly were changed into piety and understanding,
and weapons converted into instruments of peace.
During the days I lay in the prison of Tihrán,
though the galling weight of the chains and the
stench-filled air allowed Me but little sleep, still in
those infrequent moments of slumber I felt as if something
flowed from the crown of My head over My
breast, even as a mighty torrent that precipitateth
itself upon the earth from the summit of a lofty
mountain. Every limb of My body would, as a result,
be set afire. At such moments My tongue recited
what no man could bear to hear.
We shall herewith cite a few passages from Tablets
specifically revealed to this people, so that every
one may know of a certainty that this Wronged One
hath acted in a manner which hath been pleasing and
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acceptable unto men endued with insight, and unto
such as are the exponents of justice and equity:
"O ye friends of God in His cities and His loved
ones in His lands! This Wronged One enjoineth on
you honesty and piety. Blessed the city that shineth
by their light. Through them man is exalted, and
the door of security is unlocked before the face of all
creation. Happy the man that cleaveth fast unto
them, and recognizeth their virtue, and woe betide
him that denieth their station."
And in another connection these words were revealed:
"We enjoin the servants of God and His handmaidens
to be pure and to fear God, that they may
shake off the slumber of their corrupt desires, and
turn toward God, the Maker of the heavens and of
the earth. Thus have We commanded the faithful
when the Daystar of the world shone forth from the
horizon of `Iráq. My imprisonment doeth Me no
harm, neither the tribulations I suffer, nor the things
that have befallen Me at the hands of My oppressors.
That which harmeth Me is the conduct of those who,
though they bear My name, yet commit that which
maketh My heart and My pen to lament. They that
spread disorder in the land, and lay hands on the
property of others, and enter a house without leave
of its owner, We, verily, are clear of them, unless
they repent and return unto God, the Ever-Forgiving,
the Most Merciful."
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And in another connection: "O peoples of the
earth! Haste ye to do the pleasure of God, and war
ye valiantly, as it behooveth you to war, for the sake
of proclaiming His resistless and immovable Cause.
We have decreed that war shall be waged in the path
of God with the armies of wisdom and utterance,
and of a goodly character and praiseworthy deeds.
Thus hath it been decided by Him Who is the All-Powerful,
the Almighty. There is no glory for him
that committeth disorder on the earth after it hath
been made so good. Fear God, O people, and be not
of them that act unjustly."
And again in another connection: "Revile ye not
one another. We, verily, have come to unite and weld
together all that dwell on earth. Unto this beareth
witness what the ocean of Mine utterance hath revealed
amongst men, and yet most of the people have
gone astray. If anyone revile you, or trouble touch
you, in the path of God, be patient, and put your
trust in Him Who heareth, Who seeth. He, in truth,
witnesseth, and perceiveth, and doeth what He pleaseth,
through the power of His sovereignty. He,
verily, is the Lord of strength, and of might. In the
Book of God, the Mighty, the Great, ye have been
forbidden to engage in contention and conflict. Lay
fast hold on whatever will profit you, and profit the
peoples of the world. Thus commandeth you the
King of Eternity, Who is manifest in His Most Great
Name. He, verily, is the Ordainer, the All-Wise."
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And yet again in another connection: "Beware lest
ye shed the blood of any one. Unsheathe the sword of
your tongue from the scabbard of utterance, for
therewith ye can conquer the citadels of men's hearts.
We have abolished the law to wage holy war against
each other. God's mercy hath, verily, encompassed
all created things, if ye do but understand."
And yet again in another connection: "O people!
Spread not disorder in the land, and shed not the blood
of any one, and consume not the substance of others
wrongfully, neither follow every accursed prattler."
And still again in another connection: "The Sun
of Divine Utterance can never set, neither can its
radiance be extinguished. These sublime words have,
in this day, been heard from the Lote-Tree beyond
which there is no passing: `I belong to him that loveth
Me, that holdeth fast My commandments, and casteth
away the things forbidden him in My Book.'"
And still again in another connection: "This is the
day to make mention of God, to celebrate His praise,
and to serve Him; deprive not yourselves thereof.
Ye are the letters of the words, and the words of the
Book. Ye are the saplings which the hand of Loving-kindness
hath planted in the soil of mercy, and
which the showers of bounty have made to flourish.
He hath protected you from the mighty winds of
misbelief, and the tempestuous gales of impiety, and
nurtured you with the hands of His loving providence.
Now is the time for you to put forth your
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leaves, and yield your fruit. The fruits of the tree
of man have ever been and are goodly deeds and a
praiseworthy character. Withhold not these fruits
from the heedless. If they be accepted, your end is
attained, and the purpose of life achieved. If not,
leave them in their pastime of vain disputes. Strive,
O people of God, that haply the hearts of the divers
kindreds of the earth may, through the waters of your
forbearance and loving-kindness, be cleansed and
sanctified from animosity and hatred, and be made
worthy and befitting recipients of the splendors of
the Sun of Truth."
In the fourth Ishráq (splendor) of the Ishráqát
(Tablet of Splendors) We have mentioned: "Every
cause needeth a helper. In this Revelation the hosts
which can render it victorious are the hosts of praiseworthy
deeds and upright character. The leader and
commander of these hosts hath ever been the fear of
God, a fear that encompasseth all things, and reigneth
over all things."
In the third Tajallí (effulgence) of the Book of
Tajallíyát (Book of Effulgences) We have mentioned:
"Arts, crafts and sciences uplift the world of
being, and are conducive to its exaltation. Knowledge
is as wings to man's life, and a ladder for his ascent.
Its acquisition is incumbent upon everyone. The
knowledge of such sciences, however, should be acquired
as can profit the peoples of the earth, and not
those which begin with words and end with words.
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Great indeed is the claim of scientists and craftsmen
on the peoples of the world. Unto this beareth witness
the Mother Book in this conspicuous station."
In truth, knowledge is a veritable treasure for man,
and a source of glory, of bounty, of joy, of exaltation,
of cheer and gladness unto him. Happy the man
that cleaveth unto it, and woe betide the heedless.
It is incumbent upon thee to summon the people,
under all conditions, to whatever will cause them to
show forth spiritual characteristics and goodly deeds,
so that all may become aware of that which is the
cause of human upliftment, and may, with the utmost
endeavor, direct themselves towards the most
sublime Station and the Pinnacle of Glory. The fear
of God hath ever been the prime factor in the education
of His creatures. Well is it with them that
have attained thereunto!
The first word which the Abhá Pen hath revealed
and inscribed on the first leaf of Paradise is this:
"Verily I say: The fear of God hath ever been a sure
defence and a safe stronghold for all the peoples of the
world. It is the chief cause of the protection of mankind,
and the supreme instrument for its preservation.
Indeed, there existeth in man a faculty which
deterreth him from, and guardeth him against, whatever
is unworthy and unseemly, and which is known
as his sense of shame. This, however, is confined to
but a few; all have not possessed, and do not possess, it.
It is incumbent upon the kings and the spiritual
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leaders of the world to lay fast hold on religion, inasmuch
as through it the fear of God is instilled in
all else but Him."
The second word We have recorded on the second
leaf of Paradise is the following: "The Pen of the
Divine Expounder exhorteth, at this moment, the
manifestations of authority and the sources of power,
namely the kings and rulers of the earth--may God
assist them--and enjoineth them to uphold the cause
of religion, and to cleave unto it. Religion is, verily,
the chief instrument for the establishment of order
in the world, and of tranquillity amongst its peoples.
The weakening of the pillars of religion hath
strengthened the foolish, and emboldened them, and
made them more arrogant. Verily I say: The greater
the decline of religion, the more grievous the waywardness
of the ungodly. This cannot but lead in the
end to chaos and confusion. Hear Me, O men of
insight, and be warned, ye who are endued with
discernment!"
It is Our hope that thou wilt hear with attentive
ears the things We have mentioned unto thee, that
perchance thou mayest turn men away from the
things they possess to the things that God possesseth.
We entreat God to deliver the light of equity and the
sun of justice from the thick clouds of waywardness,
and cause them to shine forth upon men. No light
can compare with the light of justice. The establishment
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of order in the world and the tranquillity of
the nations depend upon it.
In the Book of Utterance these exalted words have
been written down and recorded: "Say, O friends!
Strive that haply the tribulations suffered by this
Wronged One and by you, in the path of God, may
not prove to have been in vain. Cling ye to the hem
of virtue, and hold fast to the cord of trustworthiness
and piety. Concern yourselves with the things
that benefit mankind, and not with your corrupt and
selfish desires. O ye followers of this Wronged One!
Ye are the shepherds of mankind; liberate ye your
flocks from the wolves of evil passions and desires,
and adorn them with the ornament of the fear of
God. This is the firm commandment which hath, at
this moment, flowed out from the Pen of Him Who
is the Ancient of Days. By the righteousness of God!
The sword of a virtuous character and upright conduct
is sharper than blades of steel. The voice of the
true Faith calleth aloud, at this moment, and saith:
O people! Verily, the Day is come, and My Lord
hath made Me to shine forth with a light whose
splendor hath eclipsed the suns of utterance. Fear ye
the Merciful, and be not of them that have gone
astray."
The third word we have recorded on the third leaf
of Paradise is this: "O son of man! If thine eyes be
turned towards mercy, forsake the things that profit
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thee, and cleave unto that which will profit mankind.
And if thine eyes be turned towards justice, choose
thou for thy neighbor that which thou choosest for
thyself. Humility exalteth man to the heaven of
glory and power, whilst pride abaseth him to the
depths of wretchedness and degradation. Great is the
Day, and mighty the Call! In one of Our Tablets
We have revealed these exalted words: `Were the
world of the spirit to be wholly converted into the
sense of hearing, it could then claim to be worthy
to hearken unto the Voice that calleth from the
Supreme Horizon; for otherwise, these ears that are
defiled with lying tales have never been, nor are they
now, fit to hear it.' Well is it with them that hearken;
and woe betide the wayward."
We pray God--exalted be His glory--and cherish
the hope that He may graciously assist the manifestations
of affluence and power and the daysprings of
sovereignty and glory, the kings of the earth--may
God aid them through His strengthening grace--to
establish the Lesser Peace. This, indeed, is the greatest
means for insuring the tranquillity of the nations.
It is incumbent upon the Sovereigns of the world--
may God assist them--unitedly to hold fast unto
this Peace, which is the chief instrument for the protection
of all mankind. It is Our hope that they will
arise to achieve what will be conducive to the well-being
of man. It is their duty to convene an all-inclusive
assembly, which either they themselves or
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their ministers will attend, and to enforce whatever
measures are required to establish unity and concord
amongst men. They must put away the weapons of
war, and turn to the instruments of universal reconstruction.
Should one king rise up against another,
all the other kings must arise to deter him. Arms and
armaments will, then, be no more needed beyond
that which is necessary to insure the internal security
of their respective countries. If they attain unto this
all-surpassing blessing, the people of each nation will
pursue, with tranquillity and contentment, their own
occupations, and the groanings and lamentations of
most men would be silenced. We beseech God to aid
them to do His will and pleasure. He, verily, is the
Lord of the throne on high and of earth below, and
the Lord of this world and of the world to come. It
would be preferable and more fitting that the highly
honored kings themselves should attend such an assembly,
and proclaim their edicts. Any king who will
arise and carry out this task, he verily will, in the
sight of God, become the cynosure of all kings.
Happy is he, and great is his blessedness!
In this land, every time men are conscripted for
the army, a great terror seizeth the people. Every
nation augmenteth, each year, its forces, for their
ministers of war are insatiable in their desire to add
fresh recruits to their battalions. We have learned
that the government of Persia--may God assist them
--have, likewise decided to reinforce their army. In
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the opinion of this Wronged One a force of one hundred
thousand fully-equipped and well-disciplined
men would suffice. We hope that thou wilt cause the
light of justice to shine more brightly. By the
righteousness of God! Justice is a powerful force.
It is, above all else, the conqueror of the citadels of
the hearts and souls of men, and the revealer of the
secrets of the world of being, and the standard-bearer
of love and bounty.
In the treasuries of the knowledge of God there
lieth concealed a knowledge which, when applied,
will largely, though not wholly, eliminate fear. This
knowledge, however, should be taught from childhood,
as it will greatly aid in its elimination. Whatever
decreaseth fear increaseth courage. Should the
Will of God assist Us, there would flow out from the
Pen of the Divine Expounder a lengthy exposition of
that which hath been mentioned, and there would be
revealed, in the field of arts and sciences, what would
renew the world and the nations. A word hath, likewise,
been written down and recorded by the Pen
of the Most High in the Crimson Book which is
capable of fully disclosing that force which is hid
in men, nay of redoubling its potency. We implore
God--exalted and glorified be He--to graciously assist
His servants to do that which is pleasing and acceptable
unto Him.
In these days enemies have compassed Us about,
and the fire of hatred is kindled. O peoples of the
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earth! By My life and by your own! This Wronged
One hath never had, nor hath He now any desire for
leadership. Mine aim hath ever been, and still is, to
suppress whatever is the cause of contention amidst
the peoples of the earth, and of separation amongst
the nations, so that all men may be sanctified from
every earthly attachment, and be set free to occupy
themselves with their own interests. We entreat Our
loved ones not to besmirch the hem of Our raiment
with the dust of falsehood, neither to allow references
to what they have regarded as miracles and prodigies
to debase Our rank and station, or to mar the purity
and sanctity of Our name.
Gracious God! This is the day whereon the wise
should seek the advice of this Wronged One, and ask
Him Who is the Truth what things are conducive to
the glory and tranquillity of men. And yet, all are
earnestly striving to put out this glorious and shining
light, and are diligently seeking either to establish
Our guilt, or to voice their protest against Us. Matters
have come to such a pass, that the conduct of
this Wronged One hath, in every way, been grossly
misrepresented, and in a manner which it would be
unseemly to mention. One of Our friends hath reported
that among the residents of the Great City
(Constantinople) he had heard with the greatest
regret someone state that, each year, a sum of fifty
thousand tumans was being despatched from his native
land to Akká! It hath not, however, been made
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clear who had disbursed the sum, nor through whose
hands it had passed!
Briefly, this Wronged One hath, in the face of all
that hath befallen Him at their hands, and all that
hath been said of Him, endured patiently, and held
His peace, inasmuch as it is Our purpose, through the
loving providence of God--exalted be His glory--
and His surpassing mercy, to abolish, through the
force of Our utterance, all disputes, war, and bloodshed,
from the face of the earth. Under all conditions
We have, in spite of what they have said,
endured with seemly patience, and have left them to
God. In answer to this particular imputation, however,
We have replied, that if that which he affirmeth
be true, it behooveth him to be thankful to Him Who
is the Lord of all being, and the King of the seen and
unseen, for having raised up in Persia One Who,
though a prisoner and with none to help and assist
Him, hath succeeded in establishing His ascendency
over that land, and in drawing from it a yearly revenue.
Such an achievement should be praised rather
than censured, if he be of them that judge equitably.
Should anyone seek to be acquainted with the condition
of this Wronged One, let him be told that these
captives whom the world hath persecuted and the nations
wronged have, for days and nights, been entirely
denied the barest means of subsistence. We are loth
to mention such things, neither have We had, nor
do We have now, any desire to complain against Our
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accuser. Within the walls of this prison a highly
esteemed man was for some time obliged to break
stones that he might earn a living, whilst others had,
at times, to nourish themselves with that Divine sustenance
which is hunger! We entreat God--exalted
and glorified be He--to aid all men to be just and
fair-minded, and to graciously assist them to repent
and return unto Him. He, verily, heareth, and is
ready to answer.
Glorified art Thou, O Lord my God! Thou seest
what hath befallen this Wronged One at the hands
of them that have not associated with Me, and who
have arisen to harm and abase Me, in a manner which
no pen can describe, nor tongue recount, nor can any
Tablet sustain its weight. Thou hearest the cry of
Mine heart, and the groaning of Mine inmost being,
and the things that have befallen Thy trusted ones
in Thy cities and Thy chosen ones in Thy land, at
the hands of such as have broken Thy Covenant and
Thy Testament. I beseech Thee, O my Lord, by the
sighs of Thy lovers throughout the world, and by
their lamentation in their remoteness from the court
of Thy presence, and by the blood that hath been
shed for love of Thee, and by the hearts that have
melted in Thy path, to protect Thy loved ones from
the cruelty of such as have remained unaware of the
mysteries of Thy Name, the Unconstrained. Assist
them, O my Lord, by Thy power that hath prevailed
over all things, and aid them to be patient and long-suffering.
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Thou art the All-Powerful, the Almighty,
the All-Bountiful. No God is there but Thee, the
Generous, the Lord of grace abounding.
In these days there are some who, far from being
just and fair-minded, have assaulted Me with the
sword of hatred and the spear of enmity, forgetting
that it behooveth every fair-minded person to succor
Him Whom the world hath cast away and the nations
abandoned, and to lay hold on piety and righteousness.
Most men have until now failed to discover the
purpose of this Wronged One, nor have they known
the reason for which He hath been willing to endure
countless afflictions. Meanwhile, the voice of Mine
heart crieth out these words: "O that My people
knew!" This Wronged One, rid of attachment unto
all things, uttereth these exalted words: "Waves have
encompassed the Ark of God, the Help in Peril, the
Self-Subsisting. Fear not the tempestuous gales, O
Mariner! He Who causeth the dawn to appear is,
verily, with Thee in this darkness that hath struck
terror into the hearts of all men, except such as God,
the Almighty, the Unconstrained, hath been pleased
to spare."
O Shaykh! I swear by the Sun of Truth Which
hath risen and shineth above the horizon of this
Prison! The betterment of the world hath been the
sole aim of this Wronged One. Unto this beareth
witness every man of judgment, of discernment, of
insight and understanding. Whilst afflicted with
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trials, He held fast unto the cord of patience and
fortitude, and was satisfied with the things which
have befallen Him at the hands of His enemies, and
was crying out: "I have renounced My desire for
Thy desire, O my God, and My will for the revelation
of Thy Will. By Thy glory! I desire neither Myself
nor My life except for the purpose of serving Thy
Cause, and I love not My being save that I may sacrifice
it in Thy path. Thou seest and knowest, O my
Lord, that those whom We asked to be fair and just,
have, unjustly and cruelly, risen up against Us.
Openly they were with Me, yet secretly they assisted
My foes, who have arisen to dishonor Me. O God,
my God! I testify that Thou hast created Thy servants
to aid Thy Cause and exalt Thy Word, and
yet they have helped Thine enemies. I beseech Thee,
by Thy Cause that hath encompassed the world of
being, and by Thy Name wherewith Thou hast subjected
the seen and unseen, to adorn the peoples of
the earth with the light of Thy justice, and to illuminate
their hearts with the brightness of Thy knowledge.
I am, O my Lord, Thy servant and the son of
Thy servant. I bear witness unto Thy unity, and
Thy oneness, and to the sanctity of Thy self and the
purity of Thine Essence. Thou beholdest, O my
Lord, Thy trusted ones at the mercy of the treacherous
among Thy creatures, and the calumniators
amidst Thy people. Thou knowest what hath befallen
Us at the hands of them whom Thou knowest
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better than we know them. They have committed
what hath torn the veil from such of Thy creatures
as are nigh unto Thee. I beseech Thee to assist them
to obtain that which hath escaped them in the days
of the Dawning-Place of Thy Revelation and the
Dayspring of Thine Inspiration. Potent art Thou
to do what pleaseth Thee, and in Thy grasp are the
reins of all that is in heaven and all that is on earth."
The voice and the lamentation of the true Faith have
been raised. It calleth aloud and saith: "O people!
By the righteousness of God! I have attained unto
Him Who hath manifested me and sent me down.
This is the Day whereon Sinai hath smiled at Him
Who conversed upon it, and Carmel at its Revealer,
and the Sadrah at Him Who taught it. Fear ye God,
and be not of them that have denied Him. Withhold
not yourselves from that which hath been revealed
through His grace. Seize ye the living waters of immortality
in the name of your Lord, the Lord of all
names, and drink ye in the remembrance of Him,
Who is the Mighty, the Peerless."
We have, under all circumstances, enjoined on men
what is right, and forbidden what is wrong. He Who
is the Lord of Being is witness that this Wronged One
hath besought from God for His creatures whatever
is conducive to unity and harmony, fellowship and
concord. By the righteousness of God! This Wronged
One is not capable of dissimulation. He, verily, hath
revealed that which He desired; He, truly, is the Lord
of strength, the Unrestrained.
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We once again refer unto some of the sublime words
revealed in the Tablet to His Majesty the Sháh, so
that thou mayest know of a certainty that whatever
hath been mentioned hath come from God: "O King!
I was but a man like others, asleep upon My couch,
when lo, the breezes of the All-Glorious were wafted
over Me, and taught Me the knowledge of all that
hath been. This thing is not from Me, but from
One Who is Almighty and All-Knowing. And He
bade Me lift up My voice between earth and heaven,
and for this there befell Me what hath caused the
tears of every man of understanding to flow. The
learning current amongst men I studied not; their
schools I entered not. Ask of the city wherein I
dwelt, that thou mayest be well assured that I am
not of them who speak falsely. This is but a leaf
which the winds of the will of thy Lord, the Almighty,
the All-Praised, have stirred. Can it be still
when the tempestuous winds are blowing? Nay, by
Him Who is the Lord of all Names and Attributes!
They move it as they list. The evanescent is as nothing
before Him Who is the Ever-Abiding. His all-compelling
summons hath reached Me, and caused
Me to speak His praise amidst all people. I was indeed
as one dead when His behest was uttered. The
hand of the will of thy Lord, the Compassionate,
the Merciful, transformed Me. Can anyone speak
forth of his own accord that for which all men, both
high and low, will protest against him? Nay, by Him
Who taught the Pen the eternal mysteries, save him
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whom the grace of the Almighty, the All-Powerful,
hath strengthened.
"Look upon this Wronged One, O King, with the
eyes of justice; judge thou, then, with truth concerning
what hath befallen Him. Of a verity, God
hath made thee His shadow amongst men, and the
sign of His power unto all that dwell on earth. Judge
thou between Us and them that have wronged Us
without proof and without an enlightening Book.
They that surround thee love thee for their own
sakes, whereas this Youth loveth thee for thine own
sake, and hath had no desire except to draw thee
nigh unto the seat of grace, and to turn thee toward
the right-hand of justice. Thy Lord beareth witness
unto that which I declare.
"O King! Wert thou to incline thine ears unto the
shrill voice of the Pen of Glory and the cooing of the
Dove of Eternity, which on the branches of the Lote-Tree
beyond which there is no passing, uttereth
praises to God, the Maker of all Names and the
Creator of earth and heaven, thou wouldst attain
unto a station from which thou wouldst behold in
the world of being naught save the effulgence of the
Adored One, and wouldst regard thy sovereignty as
the most contemptible of thy possessions, abandoning
it to whosoever might desire it, and setting thy face
toward the Horizon aglow with the light of His
countenance. Neither wouldst thou ever be willing
to bear the burden of dominion save for the purpose
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of helping thy Lord, the Exalted, the Most High.
Then would the Concourse on high bless thee. O how
excellent is this most sublime station, couldst thou
ascend thereunto through the power of a sovereignty
recognized as derived from the Name of God!"
Either thou or someone else hath said: "Let the
Súrih of Tawhíd be translated, so that all may know
and be fully persuaded that the one true God begetteth
not, nor is He begotten. Moreover, the Bábís
believe in his (Bahá'u'lláh's's) Divinity and Godhood."
O Shaykh! This station is the station in which
one dieth to himself and liveth in God. Divinity,
whenever I mention it, indicateth My complete and
absolute self-effacement. This is the station in which
I have no control over mine own weal or woe nor
over my life nor over my resurrection.
O Shaykh! How do the divines of this age account
for the effulgent glory which the Sadrah of Utterance
hath shed upon the Son of `Imrán (Moses) on the
Sinai of Divine knowledge? He (Moses) hearkened
unto the Word which the Burning Bush had uttered,
and accepted it; and yet most men are bereft of the
power of comprehending this, inasmuch as they have
busied themselves with their own concerns, and are
unaware of the things which belong unto God. Referring
to this, the Siyyid of Findirisk hath well said:
"This theme no mortal mind can fathom; be it even
that of Abú-Nasr, or Abú-`Alí Síná (Avicenna)."
What explanation can they give concerning that
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which the Seal of the Prophets (Muhammad)--may
the souls of all else but Him be offered up for His
sake--hath said?: "Ye, verily, shall behold your Lord
as ye behold the full moon on its fourteenth night."
The Commander of the Faithful (Imám `Alí)--peace
be upon him--moreover, saith in the Khutbiy-i-Tutúnjíyyih:
"Anticipate ye the Revelation of Him
Who conversed with Moses from the Burning Bush
on Sinai." Husayn, the son of `Alí--peace be upon
him--likewise saith: "Will there be vouchsafed unto
anyone besides Thee a Revelation which hath not
been vouchsafed unto Thyself--A Revelation Whose
Revealer will be He Who revealed Thee. Blind be
the eye that seeth Thee not!"
Similar sayings from the Imáms--the blessings of
God be upon them--have been recorded and are
widely known, and are embodied in books worthy
of credence. Blessed is he that perceiveth, and speaketh
the pure truth. Well is it with him who, aided
by the living waters of the utterance of Him Who
is the Desire of all men, hath purified himself from
idle fancies and vain imaginings, and torn away, in
the name of the All-Possessing, the Most High, the
veils of doubt, and renounced the world and all that
is therein, and directed himself towards the Most
Great Prison.
O Shaykh! No breeze can compare with the
breezes of Divine Revelation, whilst the Word which
is uttered by God shineth and flasheth as the sun
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amidst the books of men. Happy the man that hath
discovered it, and recognized it, and said: "Praised
be Thou, Who art the Desire of the world, and thanks
be to Thee, O Well-Beloved of the hearts of such
as are devoted to Thee!"
Men have failed to perceive Our purpose in the
references We have made to Divinity and Godhood.
Were they to apprehend it, they would arise from
their places, and cry out: "We, verily, ask pardon of
God!" The Seal of the Prophets--may the souls of
all else but Him be offered up for His sake--saith:
"Manifold are Our relationships with God. At one
time, We are He Himself, and He is We Ourself.
At another He is that He is, and We are that We are."
Aside from this, why is it that thou didst not
mention those other stations which the Abhá Pen
hath disclosed? The tongue of this Wronged One
hath, many a day and night, given utterance to these
sublime words: "O God, my God! I bear witness to
Thy unity and Thy oneness, and that Thou art God,
and that there is none other God but Thee. Thou
hast everlastingly been sanctified above the mention
of any one but Thee and the praise of all else except
Thyself, and Thou wilt everlastingly continue to be
the same as Thou wast from the beginning and hast
ever been. I beseech Thee, O King of Eternity, by
the Most Great Name, and by the effulgences of the
Daystar of Thy Revelation upon the Sinai of Utterance,
and by the billows of the Ocean of Thy knowledge
page 44
among all created things, to graciously assist Me
in that which will draw Me nigh unto Thee, and
will detach Me from all except Thee. By Thy glory,
O Lord of all being, and the Desire of all creation!
I would love to lay My face upon every single spot
of Thine earth, that perchance it might be honored
by touching a spot ennobled by the footsteps of Thy
loved ones!"
By the righteousness of God! Idle fancies have
debarred men from the Horizon of Certitude, and
vain imaginings withheld them from the Choice
Sealed Wine. In truth I say, and for the sake of God
I declare: This Servant, this Wronged One, is abashed
to claim for Himself any existence whatever, how
much more those exalted grades of being! Every
man of discernment, while walking upon the earth,
feeleth indeed abashed, inasmuch as he is fully aware
that the thing which is the source of his prosperity,
his wealth, his might, his exaltation, his advancement
and power is, as ordained by God, the very earth
which is trodden beneath the feet of all men. There
can be no doubt that whoever is cognizant of this
truth, is cleansed and sanctified from all pride, arrogance,
and vainglory. Whatever hath been said hath
come from God. Unto this, He, verily, hath borne,
and beareth now, witness, and He, in truth, is the
All-Knowing, the All-Informed.
Beseech God to grant unto men hearing ears, and
sharp sight, and dilated breasts, and receptive hearts,
page 45
that haply His servants may attain unto their hearts'
Desire, and set their faces towards their Beloved.
Troubles, such as no eye hath beheld, have touched
this Wronged One. In proclaiming His Cause, He,
in no wise, hesitated. Addressing Himself unto the
kings and rulers of the earth--may God, exalted be
He, assist them--He imparted unto them that which
is the cause of the well-being, the unity, the harmony,
and the reconstruction of the world, and of the
tranquillity of the nations. Among them was Napoleon III,
who is reported to have made a certain statement,
as a result of which We sent him Our Tablet
while in Adrianople. To this, however, he did not
reply. After Our arrival in the Most Great Prison
there reached Us a letter from his Minister, the first
part of which was in Persian, and the latter in his
own handwriting. In it he was cordial, and wrote
the following: "I have, as requested by you, delivered
your letter, and until now have received no answer.
We have, however, issued the necessary recommendations
to our Minister in Constantinople and our
consuls in those regions. If there be anything you
wish done, inform us, and we will carry it out."
From his words it became apparent that he understood
the purpose of this Servant to have been a
request for material assistance. We, therefore, revealed
in his (Napoleon III's) name verses in the
Súratu'l-Haykal, some of which We now quote, that
thou mayest know that the Cause of this Wronged
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One hath been revealed for the sake of God, and
hath come from Him:
"O King of Paris! Tell the priest to ring the bells
no longer. By God, the True One! The Most Mighty
Bell hath appeared in the form of Him Who is the
Most Great Name, and the fingers of the will of Thy
Lord, the Most Exalted, the Most High, toll it out
in the heaven of Immortality, in His name, the All-Glorious.
Thus have the mighty verses of Thy Lord
been again sent down unto thee, that thou mayest
arise to remember God, the Creator of earth and
heaven, in these days when all the tribes of the earth
have mourned, and the foundations of the cities have
trembled, and the dust of irreligion hath enwrapped
all men, except such as God, the All-Knowing, the
All-Wise, was pleased to spare. Say: He Who is the
Unconditioned is come, in the clouds of light, that
He may quicken all created things with the breezes
of His Name, the Most Merciful, and unify the
world, and gather all men around this Table which
hath been sent down from heaven. Beware that ye
deny not the favor of God after it hath been sent
down unto you. Better is this for you than that which
ye possess; for that which is yours perisheth, whilst
that which is with God endureth. He, in truth,
ordaineth what He pleaseth. Verily, the breezes of
forgiveness have been wafted from the direction of
your Lord, the God of Mercy; whoso turneth thereunto,
shall be cleansed of his sins, and of all pain and
page 47
sickness. Happy the man that hath turned towards
them, and woe betide him that hath turned aside.
"Wert thou to incline thine inner ear unto all created
things, thou wouldst hear: `The Ancient of Days
is come in His great glory!' Everything celebrateth
the praise of its Lord. Some have known God and
remember Him; others remember Him, yet know
Him not. Thus have We set down Our decree in
a perspicuous Tablet.
"Give ear, O King, unto the Voice that calleth
from the Fire which burneth in this verdant Tree,
on this Sinai which hath been raised above the hallowed
and snow-white Spot, beyond the Everlasting
City; `Verily, there is none other God but Me, the
Ever-Forgiving, the Most Merciful!' We, in truth,
have sent Him Whom We aided with the Holy Spirit
(Jesus Christ) that He may announce unto you this
Light that hath shone forth from the horizon of the
will of your Lord, the Most Exalted, the All-Glorious,
and Whose signs have been revealed in the West.
Set your faces towards Him (Bahá'u'lláh), on this
Day which God hath exalted above all other days,
and whereon the All-Merciful hath shed the splendor
of His effulgent glory upon all who are in heaven
and all who are on earth. Arise thou to serve God and
help His Cause. He, verily, will assist thee with the
hosts of the seen and unseen, and will set thee king
over all that whereon the sun riseth. Thy Lord, in
truth, is the All-Powerful, the Almighty.
page 48
"The breezes of the Most Merciful have passed
over all created things; happy the man that hath discovered
their fragrance, and set himself towards them
with a sound heart. Attire thy temple with the ornament
of My Name, and thy tongue with remembrance
of Me, and thine heart with love for Me, the
Almighty, the Most High. We have desired for thee
naught except that which is better for thee than
what thou dost possess and all the treasures of the
earth. Thy Lord, verily, is knowing, informed of all.
Arise, in My Name, amongst My servants, and say:
`O ye peoples of the earth! Turn yourselves towards
Him Who hath turned towards you. He, verily, is
the Face of God amongst you, and His Testimony
and His Guide unto you. He hath come to you with
signs which none can produce.' The voice of the Burning
Bush is raised in the midmost heart of the world,
and the Holy Spirit calleth aloud among the nations:
`Lo, the Desired One is come with manifest dominion!'
"O King! The stars of the heaven of knowledge
have fallen, they who seek to establish the truth of
My Cause through the things they possess, and who
make mention of God in My Name. And yet, when
I came unto them in My glory, they turned aside.
They, indeed, are of the fallen. This is, truly, that
which the Spirit of God (Jesus Christ) hath announced,
when He came with truth unto you, He
with Whom the Jewish doctors disputed, till at last
page 49
they perpetrated what hath made the Holy Spirit to
lament, and the tears of them that have near access
to God to flow.
"Say: O concourse of monks! Seclude not yourselves
in your churches and cloisters. Come ye out
of them by My leave, and busy, then, yourselves
with what will profit you and others. Thus commandeth
you He Who is the Lord of the Day of
Reckoning. Seclude yourselves in the stronghold of
My love. This, truly, is the seclusion that befitteth
you, could ye but know it. He that secludeth himself
in his house is indeed as one dead. It behooveth
man to show forth that which will benefit mankind.
He that bringeth forth no fruit is fit for the fire.
Thus admonisheth you your Lord; He, verily, is the
Mighty, the Bountiful. Enter ye into wedlock, that
after you another may arise in your stead. We,
verily, have forbidden you lechery, and not that
which is conducive to fidelity. Have ye clung unto
the promptings of your nature, and cast behind your
backs the statutes of God? Fear ye God, and be not
of the foolish. But for man, who, on My earth, would
remember Me, and how could My attributes and My
names be revealed? Reflect, and be not of them that
have shut themselves out as by a veil from Him,
and were of those that are fast asleep. He that
married not (Jesus Christ) could find no place
wherein to abide, nor where to lay His head, by
reason of what the hands of the treacherous had
page 50
wrought. His holiness consisted not in the things ye
have believed and imagined, but rather in the things
which belong unto Us. Ask, that ye may be made
aware of His station which hath been exalted above
the vain imaginings of all the peoples of the earth.
Blessed are they that understand.
"O King! We heard the words thou didst utter in
answer to the Czar of Russia, concerning the decision
made regarding the war (Crimean War). Thy Lord,
verily, knoweth, is informed of all. Thou didst say:
`I lay asleep upon my couch, when the cry of the
oppressed, who were drowned in the Black Sea,
wakened me.' This is what We heard thee say, and,
verily, thy Lord is witness unto what I say. We
testify that that which wakened thee was not their
cry but the promptings of thine own passions, for
We tested thee, and found thee wanting. Comprehend
the meaning of My words, and be thou of the
discerning. It is not Our wish to address thee words
of condemnation, out of regard for the dignity We
conferred upon thee in this mortal life. We, verily,
have chosen courtesy, and made it the true mark of
such as are nigh unto Him. Courtesy is, in truth,
a raiment which fitteth all men, whether young or
old. Well is it with him that adorneth his temple
therewith, and woe unto him who is deprived of this
great bounty. Hadst thou been sincere in thy words,
thou wouldst have not cast behind thy back the
Book of God, when it was sent unto thee by Him
page 51
Who is the Almighty, the All-Wise. We have proved
thee through it, and found thee other than that
which thou didst profess. Arise, and make amends for
that which escaped thee. Erelong the world and all
that thou possessest will perish, and the kingdom
will remain unto God, thy Lord and the Lord of thy
fathers of old. It behooveth thee not to conduct
thine affairs according to the dictates of thy desires.
Fear the sighs of this Wronged One, and shield Him
from the darts of such as act unjustly.
"For what thou hast done, thy kingdom shall be
thrown into confusion, and thine empire shall pass
from thine hands, as a punishment for that which
thou hast wrought. Then wilt thou know how thou
hast plainly erred. Commotions shall seize all the
people in that land, unless thou arisest to help this
Cause, and followest Him Who is the Spirit of God
(Jesus Christ) in this, the Straight Path. Hath thy
pomp made thee proud? By My Life! It shall not
endure; nay, it shall soon pass away, unless thou
holdest fast by this firm Cord. We see abasement
hastening after thee, whilst thou art of the heedless.
It behooveth thee when thou hearest His Voice calling
from the seat of glory to cast away all that thou
possessest, and cry out: `Here am I, O Lord of all
that is in heaven and all that is on earth!'
"O King! We were in `Iráq, when the hour of
parting arrived. At the bidding of the King of Islám
(Sultán of Turkey) We set Our steps in his direction.
page 52
Upon Our arrival, there befell Us at the hands of the
malicious that which the books of the world can
never adequately recount. Thereupon the inmates
of Paradise, and they that dwell within the retreats
of holiness, lamented; and yet the people are wrapped
in a thick veil!"
And further We have said: "More grievous became
Our plight from day to day, nay, from hour to hour,
until they took Us forth from Our prison and made
Us, with glaring injustice, enter the Most Great
Prison. And if anyone ask them: `For what crime
were they imprisoned?' they would answer and say:
`They, verily, sought to supplant the Faith with a
new religion!' If that which is ancient be what ye
prefer, wherefore, then, have ye discarded that which
hath been set down in the Torah and the Evangel?
Clear it up, O men! By My life! There is no place
for you to flee to in this day. If this be My crime,
then Muhammad, the Apostle of God, committed it
before Me, and before Him He Who was the Spirit
of God (Jesus Christ), and yet earlier He Who conversed
with God (Moses). And if My sin be this,
that I have exalted the Word of God and revealed
His Cause, then indeed am I the greatest of sinners!
Such a sin I will not barter for the kingdoms of earth
and heaven."
And further We have said: "As My tribulations
multiplied, so did My love for God and for His Cause
increase, in such wise that all that befell Me from the
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hosts of the wayward was powerless to deter Me from
My purpose. Should they hide Me away in the depths
of the earth, yet would they find Me riding aloft on
the clouds, and calling out unto God, the Lord of
strength and of might. I have offered Myself up in
the way of God, and I yearn after tribulations in
My love for Him, and for the sake of His good
pleasure. Unto this bear witness the woes which now
afflict Me, the like of which no other man hath suffered.
Every single hair of Mine head calleth out
that which the Burning Bush uttered on Sinai, and
each vein of My body invoketh God and saith: `O
would I had been severed in Thy path, so that
the world might be quickened, and all its peoples be
united!' Thus hath it been decreed by Him Who
is the All-Knowing, the All-Informed.
"Know of a truth that your subjects are God's
trust amongst you. Watch ye, therefore, over them
as ye watch over your own selves. Beware that ye
allow not wolves to become the shepherds of the fold,
or pride and conceit to deter you from turning unto
the poor and the desolate. Arise thou, in My name,
above the horizon of renunciation, and set, then, thy
face towards the Kingdom, at the bidding of thy
Lord, the Lord of strength and of might."
And further We have said: "Adorn the body of
Thy kingdom with the raiment of My name, and
arise, then, to teach My Cause. Better is this for thee
than that which thou possessest. God will, thereby,
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exalt thy name among all the kings. Potent is He
over all things. Walk thou amongst men in the
name of God, and by the power of His might, that
thou mayest show forth His signs amidst the peoples
of the earth."
And further We have said: "Doth it behoove you
to relate yourselves to Him Who is the God of mercy,
and yet commit the things which the Evil One hath
committed? Nay, by the Beauty of Him Who is the
All-Glorified! could ye but know it. Purge your
hearts from love of the world, and your tongues from
calumny, and your limbs from whatsoever may withhold
you from drawing nigh unto God, the Mighty,
the All-Praised. Say: By the world is meant that
which turneth you aside from Him Who is the
Dawning-Place of Revelation, and inclineth you unto
that which is unprofitable unto you. Verily, the
thing that deterreth you, in this day, from God is
worldliness in its essence. Eschew it, and approach
the Most Sublime Vision, this shining and resplendent
Seat. Shed not the blood of anyone, O people, neither
judge ye anyone unjustly. Thus have ye been commanded
by Him Who knoweth, Who is informed of
all. They that commit disorders in the land after it
hath been well ordered, these indeed have outstepped
the bounds that have been set in the Book. Wretched
shall be the abode of the transgressors!"
And further We have said: "Deal not treacherously
with the substance of your neighbor. Be ye trustworthy
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on earth, and withhold not from the poor
the things given unto you by God through His
grace. He, verily, will bestow upon you the double
of what ye possess. He, in truth, is the All-Bounteous,
the Most Generous. O people of Bahá! Subdue the
citadels of men's hearts with the swords of wisdom
and of utterance. They that dispute, as prompted
by their desires, are indeed wrapped in a palpable
veil. Say: The sword of wisdom is hotter than summer
heat, and sharper than blades of steel, if ye do
but understand. Draw it forth in My name and
through the power of My might, and conquer, then,
with it the cities of the hearts of them that have
secluded themselves in the stronghold of their corrupt
desires. Thus biddeth you the Pen of the All-Glorious,
whilst seated beneath the swords of the
wayward. If ye become aware of a sin committed
by another, conceal it, that God may conceal your
own sin. He, verily, is the Concealer, the Lord of
grace abounding. O ye rich ones on earth! If ye
encounter one who is poor, treat him not disdainfully.
Reflect upon that whereof ye were created.
Every one of you was created of a sorry germ."
And further We have said: "Regard ye the world
as a man's body, which is afflicted with divers ailments,
and the recovery of which dependeth upon
the harmonizing of all of its component elements.
Gather ye around that which We have prescribed
unto you, and walk not in the ways of such as create
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dissension. Meditate on the world and the state of its
people. He, for Whose sake the world was called
into being, hath been imprisoned in the most desolate
of cities (Akká), by reason of that which the hands
of the wayward have wrought. From the horizon of
His prison-city He summoneth mankind unto the
Dayspring of God, the Exalted, the Great. Exultest
thou over the treasures thou dost possess, knowing
they shall perish? Rejoicest thou in that thou rulest
a span of earth, when the whole world, in the estimation
of the people of Bahá, is worth as much as
the black in the eye of a dead ant? Abandon it unto
such as have set their affections upon it, and turn
thou unto Him Who is the Desire of the world.
Whither are gone the proud and their palaces? Gaze
thou into their tombs, that thou mayest profit by
this example, inasmuch as We made it a lesson unto
every beholder. Were the breezes of Revelation to
seize thee, thou wouldst flee the world, and turn
unto the Kingdom, and wouldst expend all thou
possessest, that thou mayest draw nigh unto this
sublime Vision."
We bade a Christian dispatch this Tablet, and he
informed Us that he transmitted both the original
and its translation. God, the Almighty, the All-Knowing,
hath knowledge of all things.
One of the sections of the Súratu'l-Haykal is the
Tablet addressed to His Majesty, the Czar of Russia--
may God, exalted and glorified be He--assist him:
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"O Czar of Russia! Incline thine ear unto the
voice of God, the King, the Holy, and turn thou
unto Paradise, the Spot wherein abideth He Who,
among the Concourse on high, beareth the most excellent
titles, and Who, in the kingdom of creation, is
called by the name of God, the Effulgent, the All-Glorious.
Beware that nothing deter thee from setting
thy face towards thy Lord, the Compassionate,
the Most Merciful. We, verily, have heard the thing
for which thou didst supplicate thy Lord, whilst
secretly communing with Him. Wherefore, the
breeze of My loving-kindness wafted forth, and the
sea of My mercy surged, and We answered thee in
truth. Thy Lord, verily, is the All-Knowing, the
All-Wise. Whilst I lay, chained and fettered, in the
prison of Tihrán, one of thy ministers extended Me
his aid. Wherefore hath God ordained for thee a
station which the knowledge of none can comprehend
except His knowledge. Beware lest thou barter
away this sublime station."
And further We have said: "He Who is the Father
is come, and the Son (Jesus Christ), in the holy vale,
crieth out: `Here am I, here am I, O Lord, my God!',
whilst Sinai circleth round the House, and the Burning
Bush calleth aloud: `The All-Bounteous is come
mounted upon the clouds! Blessed is he that draweth
nigh unto Him, and woe betide them that are far
away.'
"Arise thou amongst men in the name of this all-compelling
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Cause, and summon, then, the nations
unto God, the Mighty, the Great. Be thou not of
them who called upon God by one of His names,
but who, when He Who is the Object of all names
appeared, denied Him and turned aside from Him,
and, in the end, pronounced sentence against Him
with manifest injustice. Consider and call thou to
mind the days whereon the Spirit of God (Jesus
Christ) appeared, and Herod gave judgment against
Him. God, however, aided Him with the hosts of
the unseen, and protected Him with truth, and sent
Him down unto another land, according to His
promise. He, verily, ordaineth what He pleaseth.
Thy Lord truly preserveth whom He willeth, be he
in the midst of the seas or in the maw of the serpent,
or beneath the sword of the oppressor."
And further We have said: "Again I say: Hearken
unto My voice that calleth from My prison, that it
may acquaint thee with the things that have befallen
My Beauty, at the hands of them that are the
manifestations of My glory, and that thou mayest
perceive how great hath been My patience, notwithstanding
My might, and how immense My forbearance,
notwithstanding My power. By My life!
Couldst thou but know the things sent down by My
Pen, and discover the treasures of My Cause, and the
pearls of My mysteries which lie hid in the seas of
My names and in the goblets of My words, thou
wouldst for longing after His glorious and sublime
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Kingdom, lay down thy life in the path of God.
Know thou that though My body be beneath the
swords of My foes, and My limbs be beset with incalculable
afflictions, yet My spirit is filled with a gladness
with which all the joys of the earth can never
compare."
Likewise, We mention some verses from the Tablet
of Her Majesty, the Queen (Queen Victoria)--may
God, exalted and glorified be He, assist her. Our
purpose is that haply the breezes of Revelation may
envelop thee, and cause thee to arise, wholly for the
sake of God, and serve His Cause, and that thou
mayest transmit any of the Tablets of the kings
which might have remained undelivered. This mission
is a great mission, and this service a great service.
In those regions distinguished divines are numerous,
among whom are those Siyyids who are renowned for
their eminence and distinction. Confer with them,
and show them what hath flowed out of the Pen of
Glory, that haply they may be graciously aided to
better the condition of the world, and improve the
character of peoples of different nations, and may,
through the living waters of God's counsels, quench
the hatred and the animosity which lie hid and
smolder in the hearts of men. We pray God that
thou mayest be assisted therein. And this, verily,
would not be hard for Him.
"O Queen in London! Incline thine ear unto the
voice of thy Lord, the Lord of all mankind, calling
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from the Divine Lote-Tree: Verily, no God is there
but Me, the Almighty, the All-Wise! Cast away all
that is on earth, and attire the head of thy kingdom
with the crown of the remembrance of Thy Lord,
the All-Glorious. He, in truth, hath come unto the
world in His most great glory, and all that hath been
mentioned in the Gospel hath been fulfilled. The land
of Syria hath been honored by the footsteps of its
Lord, the Lord of all men, and North and South
are both inebriated with the wine of His presence.
Blessed is the man that hath inhaled the fragrance
of the Most Merciful, and turned unto the Dawning-Place
of His beauty, in this resplendent Dawn. The
Mosque of Aqsá vibrateth through the breezes of its
Lord, the All-Glorious, whilst Bathá (Mecca) trembleth
at the voice of God, the Exalted, the Most High.
Every single stone of them celebrateth the praise of
the Lord, through this Great Name."
And further We said: "We make mention of thee
for the sake of God, and desire that thy name may
be exalted through thy remembrance of God, the
Creator of earth and of heaven. He, verily, is witness
unto that which I say. We have been informed
that thou hast forbidden the trading in slaves, both
men and women. This, verily, is what God hath
enjoined in this wondrous Revelation. God hath,
truly, destined a reward for thee, because of this. He,
verily, will pay the doer of good, whether man or
woman, his due recompense, wert thou to follow
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what hath been sent unto thee by Him Who is the
All-Knowing, the All-Informed. As to him who
turneth aside, and swelleth with pride, after that the
clear tokens have come unto him, from the Revealer
of signs, his work shall God bring to naught. He, in
truth, hath power over all things. Man's actions are
acceptable after his having recognized (the Manifestation).
He that turneth aside from the True One
is indeed the most veiled amongst His creatures. Thus
hath it been decreed by Him Who is the Almighty,
the Most Powerful.
"We have also heard that thou hast entrusted the
reins of counsel into the hands of the representatives
of the people. Thou, indeed, hast done well, for
thereby the foundations of the edifice of thine affairs
will be strengthened, and the hearts of all that are
beneath thy shadow, whether high or low, will be
tranquillized. It behooveth them, however, to be
trustworthy among His servants, and to regard themselves
as the representatives of all that dwell on earth.
This is what counselleth them, in this Tablet, He Who
is the Ruler, the All-Wise. And if any one of them
directeth himself towards the Assembly, let him turn
his eyes unto the Supreme Horizon, and say: `O my
God! I ask Thee, by Thy most glorious Name, to aid
me in that which will cause the affairs of Thy servants
to prosper, and Thy cities to flourish. Thou, indeed,
hast power over all things!' Blessed is he that entereth
the Assembly for the sake of God, and judgeth between
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men with pure justice. He, indeed, is of the
blissful.
"O ye members of Assemblies in that land and in
other countries! Take ye counsel together, and let
your concern be only for that which profiteth mankind,
and bettereth the condition thereof, if ye be
of them that scan heedfully. Regard the world as the
human body which, though at its creation whole
and perfect, hath been afflicted, through various
causes, with grave disorders and maladies. Not for
one day did it gain ease, nay, its sickness waxed more
severe, as it fell under the treatment of ignorant
physicians, who gave full rein to their personal desires,
and have erred grievously. And if at one time,
through the care of an able physician, a member of
that body was healed, the rest remained afflicted as
before. Thus informeth you the All-Knowing, the
All-Wise. We behold it, in this day, at the mercy
of rulers, so drunk with pride that they cannot discern
clearly their own best advantage, much less
recognize a Revelation so bewildering and challenging
as this."
And further We have said: "That which God hath
ordained as the sovereign remedy and mightiest instrument
for the healing of the world is the union
of all its peoples in one universal Cause, one common
Faith. This can in no wise be achieved except through
the power of a skilled, an all-powerful, and inspired
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Physician. By My life! This is the truth, and all
else naught but error. Each time that Most Mighty
Instrument hath come, and that Light shone forth
from the Ancient Dayspring, He was withheld by
ignorant physicians who, even as clouds, interposed
themselves between Him and the world. It failed
therefore, to recover, and its sickness hath persisted
until this day. They indeed were powerless to protect
it, or to effect a cure, whilst He Who hath been
the Manifestation of Power amongst men was withheld
from achieving His purpose, by reason of what
the hands of the ignorant physicians have wrought.
"Consider these days in which He Who is the
Ancient Beauty hath come in the Most Great Name,
that He may quicken the world and unite its peoples.
They, however, rose up against Him with sharpened
swords, and committed that which caused the Faithful
Spirit to lament, until in the end they imprisoned
Him in the most desolate of cities, and broke the grasp
of the faithful upon the hem of His robe. Were
anyone to tell them: `The World Reformer is come,'
they would answer and say: `Indeed it is proven that
He is a fomenter of discord!', and this notwithstanding
that they have never associated with Him, and
have perceived that He did not seek, for one moment,
to protect Himself. At all times He was at the mercy
of the wicked doers. At one time they cast Him into
prison, at another they banished Him, and at yet
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another hurried Him from land to land. Thus have
they pronounced judgment against Us, and God,
truly, is aware of what I say."
This charge of fomenting discord is the same as
that imputed aforetime by the Pharaohs of Egypt
to Him Who conversed with God (Moses). Read
thou what the All-Merciful hath revealed in the
Qur'án. He--may He be blessed and glorified--saith:
"Moreover We had sent Moses of old with Our signs
and with clear authority to Pharaoh, and Hamán,
and Qarún: and they said: `Sorcerer, impostor!' And
when He came to them from Our presence with the
truth, they said: `Slay the sons of those who believe
as He doth, and save their females alive,' but the
stratagem of the unbelievers issued only in failure.
And Pharaoh said: `Let me alone, that I may kill
Moses; and let him call upon his Lord: I fear lest he
change your religion, or cause disorder to show itself
in the land.' And Moses said: `I take refuge with my
Lord, and your Lord from every proud one who
believeth not in the Day of Reckoning.'"
Men have, at all times, considered every World
Reformer a fomenter of discord, and have referred
unto Him in terms with which all are familiar. Each
time the Daystar of Divine Revelation shed its
radiance from the horizon of God's Will a great
number of men denied Him, others turned aside from
Him, and still others calumniated Him, and thereby
withheld the servants of God from the river of loving
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providence of Him Who is the King of creation. In
like manner, they who, in this day, have neither met
this Wronged One nor associated with Him have
said, and even now continue to say, the things thou
hast heard and hearest still. Say: "O people! The
Sun of Utterance beameth forth in this day, above
the horizon of bounty, and the radiance of the Revelation
of Him Who spoke on Sinai flasheth and
glisteneth before all religions. Purge and sanctify
your breasts, and your hearts, and your ears, and your
eyes with the living waters of the utterance of the
All-Merciful, and set, then, your faces towards Him.
By the righteousness of God! Ye shall hear all things
proclaim: `Verily, He the True One is come. Blessed
are they that judge with fairness, and blessed they
that turn towards Him!'"
Among the things they have imputed to the Divine
Lote-Tree (Moses) are charges to the falsity of which
every discerning man of knowledge, and every wise
and understanding heart, will witness. Thou must,
no doubt, have read and considered the verses which
have been sent down concerning Him Who conversed
with God. He--may He be blessed and glorified--
saith: "He said: `Did We not rear thee among
us when a child? And hast thou not passed years
of thy life among us? And yet what a deed is that
which thou hast done! Thou art one of the ungrateful.'
He said: `I did it indeed, and I was one of
those who erred. And I fled from you because I
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feared you; but My Lord hath given Me wisdom and
hath made Me one of His Apostles.'" And elsewhere
He--may He be blessed and exalted--saith: "And
He entered a city at the time when its inhabitants
would not observe Him, and found therein two men
fighting, the one, of His own people; the other, of
His enemies. And he who was of His own people
asked His help against him who was of His enemies.
And Moses smote him with His fist and slew him.
Said He: `This is a work of Satan; for he is an enemy,
a manifest misleader.' He said: `O my Lord! I have
sinned to mine own hurt, forgive me.' So God forgave
Him; for He is the Forgiving, the Merciful.
He said: `Lord! because Thou hast showed me this
grace, I will never again be the helper of the wicked.'
And in the city at noon He was full of fear, casting
furtive glances round Him, and lo, the man whom He
had helped the day before, cried out to Him again
for help. Said Moses to him: `Thou art plainly a
most depraved person.' And when He would have
laid violent hands on him who was their common
foe, he said to Him: `O Moses! Dost Thou desire to
slay me, as thou slewest a man yesterday? Thou desirest
only to become a tyrant in this land, and
desirest not to become a peacemaker.'" Thine ears
and thine eyes must needs now be cleansed and sanctified,
that thou mayest be able to judge with fairness
and justice. Moses Himself, moreover, acknowledged
His injustice and waywardness, and testified
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that fear had seized Him, and that He had transgressed,
and fled away. He asked God--exalted be
His glory--to forgive Him, and He was forgiven.
O Shaykh! Every time God the True One--exalted
be His glory--revealed Himself in the person of His
Manifestation, He came unto men with the standard
of "He doeth what He willeth, and ordaineth what
He pleaseth." None hath the right to ask why or
wherefore, and he that doth so, hath indeed turned
aside from God, the Lord of Lords. In the days of
every Manifestation these things appear and are
evident. Likewise, they have said that about this
Wronged One, to the falsity of which they who are
nigh unto God and are devoted to Him have borne,
and still bear, witness. By the righteousness of God!
This Hem of His Robe hath ever been and remaineth
unsullied, though many have, at the present time,
purposed to besmirch it with their lying and unseemly
calumnies. God, however, knoweth and they
know not. He Who, through the might and power
of God, hath arisen before the face of all the kindreds
of the earth, and summoned the multitudes to
the Supreme Horizon, hath been repudiated by them
and they have clung instead unto such men as have
invariably withdrawn themselves behind veils and
curtains, and busied themselves about their own
protection. Moreover, many are now engaged in
spreading lies and calumnies, and have no other intention
than to instill distrust into the hearts and
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souls of men. As soon as someone leaveth the Great
City (Constantinople) to visit this land, they at
once telegraph and proclaim that he hath stolen
money and fled to Akká. A highly accomplished,
learned and distinguished man visited, in his declining
years, the Holy Land, seeking peace and retirement,
and about him they have written such things as have
caused them who are devoted to God and are nigh
unto Him to sigh.
His Excellency, the late Mírzá Husayn Khán,
Mushíru'd-Dawlih,--may God forgive him--hath
known this Wronged One, and he, no doubt, must
have given to the Authorities a circumstantial account
of the arrival of this Wronged One at the
Sublime Porte, and of the things which He said and
did. On the day of Our arrival the Government
Official, whose duty it was to receive and entertain
official visitors, met Us and escorted Us to the place
he had been bidden to take Us. In truth, the Government
showed these wronged ones the utmost
kindness and consideration. The following day Prince
Shuja'u'd-Dawlih, accompanied by Mírzá Safá, acting
as the representatives of the late Mushíru'd-Dawlih,
the Minister (accredited to the Imperial
Court) came to visit Us. Others, among whom were
several Ministers of the Imperial Government, and
including the late Kamál Páshá, likewise called on Us.
Wholly reliant on God, and without any reference
to any need He might have had, or to any other
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matter, this Wronged One sojourned for a period of
four months in that city. His actions were known
and evident unto all, and none can deny them except
such as hate Him, and speak not the truth. He that
hath recognized God, recognizeth none other but
Him. We have never liked, nor like We, to make
mention of such things.
Whenever high dignitaries of Persia came to that
city (Constantinople) they would exert themselves
to the utmost soliciting at every door such allowances
and gifts as they might obtain. This Wronged One,
however, if He hath done nothing that would redound
to the glory of Persia, hath at least acted in a
manner that could in no wise disgrace it. That which
was done by his late Excellency (Mushíru'd-Dawlih)
--may God exalt his station--was not actuated
by his friendship towards this Wronged One, but
rather was prompted by his own sagacious judgment,
and by his desire to accomplish the service he secretly
contemplated rendering his Government. I testify
that he was so faithful in his service to his Government
that dishonesty played no part, and was held
in contempt, in the domain of his activities. It was
he who was responsible for the arrival of these
wronged ones in the Most Great Prison (Akká).
As he was faithful, however, in the discharge of his
duty, he deserveth Our commendation. This Wronged
One hath, at all times, aimed and striven to exalt
and advance the interests of both the government
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and the people, not to elevate His own station. A
number of men have, now, gathered others about
them, and have arisen to dishonor this Wronged One.
He, nevertheless, beseecheth God--hallowed and glorified
be He--to aid them to return unto Him, and
assist them to compensate for that which escaped
them, and repent before the door of His bounty. He,
verily, is the Forgiving, the Merciful.
O Shaykh! My Pen, verily, lamenteth over Mine
own Self, and My Tablet weepeth sore over what hath
befallen Me at the hands of one (Mírzá Yahyá) over
whom We watched for successive years, and who,
day and night, served in My presence, until he was
made to err by one of My servants, named Siyyid
Muhammad. Unto this bear witness My believing
servants who accompanied Me in My exile from
Baghdád to this, the Most Great Prison. And there
befell Me at the hands of both of them that which
made every man of understanding to cry out, and
he who is endued with insight to groan aloud, and
the tears of the fair-minded to flow.
We pray to God to graciously assist them that
have been led astray to be just and fair-minded, and
to make them aware of that whereof they have been
heedless. He, in truth, is the All-Bounteous, the Most
Generous. Debar not Thy servants, O my Lord, from
the door of Thy grace, and drive them not away
from the court of Thy presence. Assist them to
dispel the mists of idle fancy, and to tear away the
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veils of vain imaginings and hopes. Thou art, verily,
the All-Possessing, the Most High. No God is there
but Thee, the Almighty, the Gracious.
I swear by the Daystar of God's Testimony that
hath shone from the horizon of certitude! This
Wronged One, in the daytime and in the night-season,
occupied Himself with that which would
edify the souls of men, until the light of knowledge
prevailed over the darkness of ignorance.
O Shaykh! Time and again have I declared, and
now yet again I affirm, that for two score years We
have, through the grace of God and by His irresistible
and potent will, extended such aid to His
Majesty the Sháh--may God assist him--as the exponents
of justice and of equity would regard as incontestable
and absolute. None can deny it, unless he
be a transgressor and sinner, or one who would hate
Us or doubt Our truth. How very strange that until
now the Ministers of State and the representatives
of the people have alike remained unaware of such
conspicuous and undeniable service, and, if apprized
of it, have, for reasons of their own, chosen to ignore
it! Previous to these forty years controversies and
conflicts continually prevailed and agitated the servants
of God. But since then, aided by the hosts of
wisdom, of utterance, of exhortations and understanding,
they have all seized and taken fast hold
of the firm cord of patience and of the shining hem
of fortitude, in such wise that this wronged people
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endured steadfastly whatever befell them, and committed
everything unto God, and this notwithstanding
that in Mazindarán and at Rasht a great many
have been most hideously tormented. Among them
was his honor, Hájí Násir, who, unquestionably, was
a brilliant light that shone forth above the horizon
of resignation. After he had suffered martyrdom,
they plucked out his eyes and cut off his nose, and
inflicted on him such indignities that strangers wept
and lamented, and secretly raised funds to support
his wife and children.
O Shaykh! My Pen is abashed to recount what
actually took place. In the land of Sád (Isfahán)
the fire of tyranny burned with such a hot flame
that every fair-minded person groaned aloud. By
thy life! The cities of knowledge and of understanding
wept with such a weeping that the souls
of the pious and of the God-fearing were melted.
The twin shining lights, Hasan and Husayn (The
King of Martyrs and the Beloved of Martyrs) offered
up spontaneously their lives in that city. Neither
fortune, nor wealth, nor glory, could deter them!
God knoweth the things which befell them and yet
the people are, for the most part, unaware!
Before them one named Kázim and they who
were with him, and after them, his honor Ashraf,
all quaffed the draught of martyrdom with the utmost
fervor and longing, and hastened unto the
Supreme Companion. In like manner, at the time
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of Sardár Azíz Khán, that godly man, Mírzá
Mustafá, and his fellow martyrs, were arrested, and
despatched unto the Supreme Friend in the All-Glorious
Horizon. Briefly, in every city the evidences
of a tyranny, beyond like or equal, were unmistakably
clear and manifest, and yet none arose in self-defence!
Call thou to mind his honor Badí, who was
the bearer of the Tablet to His Majesty the Sháh,
and reflect how he laid down his life. That knight,
who spurred on his charger in the arena of renunciation,
threw down the precious crown of life for
the sake of Him Who is the Incomparable Friend.
O Shaykh! If things such as these are to be denied,
what shall, then, be deemed worthy of credence?
Set forth the truth, for the sake of God, and be not
of them that hold their peace. They arrested his
honor Najaf-`Alí, who hastened, with rapture and
great longing, unto the field of martyrdom, uttering
these words: "We have kept both Bahá and the
khún-bahá (bloodmoney)!" With these words he
yielded up his spirit. Meditate on the splendor and
glory which the light of renunciation, shining from
the upper chamber of the heart of Mullá `Alí-Ján,
hath shed. He was so carried away by the breezes of
the Most Sublime Word and by the power of the
Pen of Glory that to him the field of martyrdom
equalled, nay outrivalled, the haunts of earthly delights.
Ponder upon the conduct of `Abá-Básir and
Siyyid Ashraf-i-Zanjání. They sent for the mother
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of Ashraf to dissuade her son from his purpose. But
she spurred him on until he suffered a most glorious
martyrdom.
O Shaykh! This people have passed beyond the
narrow straits of names, and pitched their tents upon
the shores of the sea of renunciation. They would
willingly lay down a myriad lives, rather than breathe
the word desired by their enemies. They have clung
to that which pleaseth God, and are wholly detached
and freed from the things which pertain unto men.
They have preferred to have their heads cut off
rather than utter one unseemly word. Ponder this
in thine heart. Methinks they have quaffed their fill
of the ocean of renunciation. The life of the present
world hath failed to withhold them from suffering
martyrdom in the path of God.
In Mazindarán a vast number of the servants of
God were exterminated. The Governor, under the
influence of calumniators, robbed a great many of
all that they possessed. Among the charges he laid
against them was that they had been laying up arms,
whereas upon investigation it was found out that
they had nothing but an unloaded rifle! Gracious
God! This people need no weapons of destruction,
inasmuch as they have girded themselves to reconstruct
the world. Their hosts are the hosts of goodly
deeds, and their arms the arms of upright conduct,
and their commander the fear of God. Blessed that
one that judgeth with fairness. By the righteousness
of God! Such hath been the patience, the calm, the
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resignation and contentment of this people that they
have become the exponents of justice, and so great
hath been their forbearance, that they have suffered
themselves to be killed rather than kill, and this
notwithstanding that these whom the world hath
wronged have endured tribulations the like of which
the history of the world hath never recorded, nor the
eyes of any nation witnessed. What is it that could
have induced them to reconcile themselves to these
grievous trials, and to refuse to put forth a hand to
repel them? What could have caused such resignation
and serenity? The true cause is to be found
in the ban which the Pen of Glory hath, day and
night, chosen to impose, and in Our assumption of
the reins of authority, through the power and might
of Him Who is the Lord of all mankind.
Remember the father of Badí. They arrested that
wronged one, and ordered him to curse and revile
his Faith. He, however, through the grace of God
and the mercy of his Lord, chose martyrdom, and
attained thereunto. If ye would reckon up the martyrs
in the path of God, ye could not count them.
Consider his honor Siyyid Ismá'íl--upon--upon him be the
peace of God, and His loving-kindness--how, before
daybreak he was wont to dust, with his own turban,
the doorstep of My house, and in the end, whilst
standing on the banks of the river, with his eyes
fixed on that same house, offered up, by his own
hand, his life.
Do thou ponder on the penetrative influence of
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the Word of God. Every single one of these souls
was first ordered to blaspheme and curse his faith,
yet none was found to prefer his own will to the
Will of God.
O Shaykh! In former times he that was chosen
to be slain was but one person, whereas now this
Wronged One hath produced for thee that which
causeth every fair-minded man to marvel. Judge
fairly, I adjure thee, and arise to serve thy Lord.
He, verily, shall reward thee with a reward which
neither the treasures of the earth nor all the possessions
of kings and rulers can equal. In all thine
affairs put thy reliance in God, and commit them
unto Him. He will render thee a reward which the
Book hath ordained as great. Occupy thyself, during
these fleeting days of thy life, with such deeds as will
diffuse the fragrance of Divine good pleasure, and
will be adorned with the ornament of His acceptance.
The acts of his honor, Balál, the Ethiopian, were so
acceptable in the sight of God that the "sín" of his
stuttering tongue excelled the "shín" pronounced by
all the world. This is the day whereon all peoples
should shed the light of unity and concord. In brief,
the pride and vanity of certain of the peoples of the
world have made havoc of true understanding, and
laid waste the home of justice and of equity.
O Shaykh! That which hath touched this Wronged
One is beyond compare or equal. We have borne it
all with the utmost willingness and resignation, so
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that the souls of men may be edified, and the Word
of God be exalted. While confined in the prison of
the Land of Mím (Mazindarán) We were one day
delivered into the hands of the divines. Thou canst
well imagine what befell Us. Shouldst thou at some
time happen to visit the dungeon of His Majesty
the Sháh, ask the director and chief jailer to show
thee those two chains, one of which is known as
Qará-Guhar, and the other as Salásil. I swear by
the Daystar of Justice that for four months this
Wronged One was tormented and chained by one
or the other of them. "My grief exceedeth all the
woes to which Jacob gave vent, and all the afflictions
of Job are but a part of My sorrows!"
Likewise, ponder thou upon the martyrdom of
Hájí Muhammad-Ridá in the City of Love (Ishqábád).
The tyrants of the earth have subjected that
wronged one to such trials as have caused many foreigners
to weep and lament for, as reported and
ascertained, no less than thirty-two wounds were
inflicted upon his blessed body. Yet none of the
faithful transgressed My commandment, nor raised
his hand in resistance. Come what might, they refused
to allow their own inclinations to supersede
that which the Book hath decreed, though a considerable
number of this people have resided, and still
reside, in that city.
We entreat His Majesty the Sháh,--may God, hallowed
and glorified be He, assist him--himself to
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ponder upon these things, and to judge with equity
and justice. Although in recent years a number of
the faithful have, in most of the cities of Persia, suffered
themselves to be killed rather than kill, yet the
hatred smouldering in certain hearts hath blazed
more fiercely than before. For the victims of oppression
to intercede in favor of their enemies is, in
the estimation of rulers, a princely deed. Some must
have certainly heard that this oppressed people have,
in that city (Ishqábád), pleaded with the Governor
on behalf of their murderers, and asked for the mitigation
of their sentence. Take, then, good heed, ye
who are men of insight!
O Shaykh! These perspicuous verses have been
sent down in one of the Tablets by the Abhá Pen:
"Hearken, O servant, unto the voice of this Wronged
One, Who hath endured grievous vexations and trials
in the path of God, the Lord of all Names, until
such time as He was cast into prison, in the Land of
Tá (Tihrán). He summoned men unto the most
sublime Paradise, and yet they seized Him and
paraded Him through cities and countries. How
many the nights during which slumber fled from the
eyes of My loved ones, because of their love for Me;
and how numerous the days whereon I had to face
the assaults of the peoples against Me! At one time
I found Myself on the heights of mountains; at another
in the depths of the prison of Tá (Tihrán), in
chains and fetters. By the righteousness of God!
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I was at all times thankful unto Him, uttering
His praise, engaged in remembering Him, directed
towards Him, satisfied with His pleasure, and lowly
and submissive before Him. So passed My days, until
they ended in this Prison (Akká) which hath made
the earth to tremble and the heavens to sigh. Happy
that one who hath cast away his vain imaginings,
when He Who was hid came with the standards of
His signs. We, verily, have announced unto men
this Most Great Revelation, and yet the people are in
a state of strange stupor."
Thereupon, a Voice was raised from the direction
of Hijáz, calling aloud and saying: "Great is thy
blessedness, O Akká, in that God hath made thee
the dayspring of His Most Sweet Voice, and the
dawn of His most mighty signs. Happy art thou in
that the Throne of Justice hath been established upon
thee, and the Daystar of God's loving-kindness and
bounty hath shone forth above thy horizon. Well
is it with every fair-minded person that hath judged
fairly Him Who is the Most Great Remembrance,
and woe betide him that hath erred and doubted."
Following upon the death of some of the martyrs,
the Lawh-i-Burhán (Tablet of the Proof) was sent
down from the heaven of the Revelation of Him
Who is the Lord of Religions:
"He is the Almighty, the All-Knowing, the All-Wise!
The winds of hatred have encompassed the
Ark of Bathá (Mecca), by reason of that which the
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hands of the oppressors have wrought. O thou who
art reputed for thy learning! Thou hast pronounced
sentence against them for whom the books of the
world have wept, and in whose favor the scriptures
of all religions have testified. Thou, who art gone
far astray, art indeed wrapt in a thick veil. By God
Himself! Thou hast pronounced judgment against
them through whom the horizon of faith hath been
illumined. Unto this bear witness They Who are
the Dawning-Places of Revelation and the Manifestations
of the Cause of thy Lord, the Most Merciful,
Who have sacrificed Their souls and all that They
possessed in His straight Path. The Faith of God
hath cried everywhere, by reason of thy tyranny,
and yet thou disportest thyself and art of them that
exult. There is no hatred in Mine heart for thee nor
for anyone. Every man of discernment beholdeth
thee, and such as are like thee, engulfed in evident
folly. Hadst thou realized that which thou hast done,
thou wouldst have cast thyself into the fire, or abandoned
thine home and fled unto the mountains, or
wouldst have groaned until thou hadst returned unto
the place destined for thee by Him Who is the Lord
of strength and of might. O thou who art even as
nothing! Rend thou asunder the veils of idle fancies
and vain imaginings, that thou mayest behold the
Daystar of knowledge shining from this resplendent
Horizon. Thou hast torn in pieces a remnant of the
Prophet Himself, and imagined that thou hadst
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helped the Faith of God. Thus hath thy soul
prompted thee, and thou art truly one of the heedless.
Thine act hath consumed the hearts of the
Concourse on high, and those of such as have circled
round the Cause of God, the Lord of the worlds.
The soul of the Chaste One (Fátimih) melted, by
reason of thy cruelty, and the inmates of Paradise
wept sore in that blessed Spot.
"Judge thou fairly, I adjure thee by God. What
proof did the Jewish doctors adduce wherewith to
condemn Him Who was the Spirit of God (Jesus
Christ), when He came unto them with truth? What
could have been the evidence produced by the Pharisees
and the idolatrous priests to justify their denial
of Muhammad, the Apostle of God when He came
unto them with a Book that judged between truth
and falsehood with a justice which turned into light
the darkness of the earth, and enraptured the hearts
of such as had known Him? Indeed thou hast produced,
in this day, the same proofs which the foolish
divines advanced in that age. Unto this testifieth
He Who is the King of the realm of grace in this
great Prison. Thou hast, truly, walked in their ways,
nay, hast surpassed them in their cruelty, and hast
deemed thyself to be helping the Faith and defending
the Law of God, the All-Knowing, the All-Wise.
By Him Who is the Truth! Thine iniquity hath
made Gabriel to groan, and hath drawn tears from
the Law of God, through which the breezes of justice
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have been wafted over all who are in heaven and on
earth. Hast thou fondly imagined that the judgment
thou didst pronounce hath profited thee? Nay, by
Him Who is the King of all Names! Unto thy loss
testifieth He with Whom is the knowledge of all
things as recorded in the preserved Tablet.
"O thou who hast gone astray! Thou hast neither
seen Me, nor associated with Me, nor been My companion
for the fraction of a moment. How is it,
then, that thou hast bidden men to curse Me? Didst
thou, in this, follow the promptings of thine own
desires, or didst thou obey thy Lord? Produce thou
a sign, if thou art one of the truthful. We testify
that thou hast cast behind thy back the Law of God,
and laid hold on the dictates of thy passions. Nothing,
in truth, escapeth His knowledge; He, verily, is
the Incomparable, the All-Informed. O heedless one!
Hearken unto that which the Merciful hath revealed
in the Qur'án: `Say not to every one who meeteth you
with a greeting, "Thou art not a believer."' Thus
hath He decreed in Whose grasp are the kingdoms
of Revelation and of creation, if thou be of them
that hearken. Thou hast set aside the commandment
of God, and clung unto the promptings of thine
own desire. Woe, then, unto thee, O careless one that
doubtest! If thou deniest Me, by what proof canst
thou vindicate the truth of that which thou dost
possess? Produce it, then, O thou who hast joined
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partners with God, and turned aside from His sovereignty
that hath encompassed the worlds!
"Know thou that he is truly learned who hath
acknowledged My Revelation, and drunk from the
Ocean of My knowledge, and soared in the atmosphere
of My love, and cast away all else besides Me,
and taken firm hold on that which hath been sent
down from the Kingdom of My wondrous utterance.
He, verily, is even as an eye unto mankind, and
as the spirit of life unto the body of all creation.
Glorified be the All-Merciful Who hath enlightened
him, and caused him to arise and serve His great and
mighty Cause. Verily, such a man is blessed by the
Concourse on high, and by them who dwell within
the Tabernacle of Grandeur, who have quaffed My
sealed Wine in My Name, the Omnipotent, the All-Powerful.
If thou be of them that occupy such a
sublime station, produce then a sign from God, the
Creator of the heavens. And shouldst thou recognize
thy powerlessness, do thou rein in thy passions, and
return unto thy Lord, that perchance He may forgive
thee thy sins which have caused the leaves of
the Divine Lote-Tree to be burnt up, and the Rock
to cry out, and the eyes of men of understanding to
weep. Because of thee the Veil of Divinity was rent
asunder, and the Ark has foundered, and the She-Camel
was hamstrung, and the Spirit (Jesus) groaned
in His sublime retreat. Disputest thou with Him
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Who hath come unto thee with the testimonies of
God and His signs which thou possessest and which
are in the possession of them that dwell on earth?
Open thine eyes that thou mayest behold this
Wronged One shining forth above the horizon of the
will of God, the Sovereign, the Truth, the Resplendent.
Unstop, then, the ear of thine heart that thou
mayest hearken unto the speech of the Divine Lote-Tree
that hath been raised up in truth by God, the
Almighty, the Beneficent. Verily, this Tree, notwithstanding
the things that befell it by reason of thy
cruelty and of the transgressions of such as are like
thee, calleth aloud and summoneth all men unto the
Sadratu'l-Muntahá and the Supreme Horizon. Blessed
is the soul that hath gazed on the Most Mighty Sign,
and the ear that hath heard His most sweet Voice, and
woe to whosoever hath turned aside and done
wickedly.
"O thou who hast turned away from God! Wert
thou to look with the eye of fairness upon the
Divine Lote-Tree, thou wouldst perceive the marks
of thy sword on its boughs, and its branches, and its
leaves, notwithstanding that God created thee for
the purpose of recognizing and of serving it. Reflect,
that haply thou mayest recognize thine iniquity and
be numbered with such as have repented. Thinkest
thou that We fear thy cruelty? Know thou and be
well assured that from the first day whereon the
voice of the Most Sublime Pen was raised betwixt
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earth and heaven We offered up Our souls, and Our
bodies, and Our sons, and Our possessions in the
path of God, the Exalted, the Great, and We glory
therein amongst all created things and the Concourse
on high. Unto this testify the things which have befallen
Us in this straight Path. By God! Our hearts
were consumed, and Our bodies were crucified, and
Our blood was spilt, while Our eyes were fixed on
the horizon of the loving-kindness of their Lord, the
Witness, the All-Seeing. The more grievous their
woes, the greater waxed the love of the people of
Bahá. Unto their sincerity hath borne witness what
the All-Merciful hath sent down in the Qur'án.
He saith: `Wish ye, then, for death, if ye are sincere.'
Who is to be preferred, he that hath sheltered himself
behind curtains, or he that hath offered himself
in the path of God? Judge thou fairly, and be not of
them that rove distraught in the wilderness of falsehood.
So carried away have they been by the living
waters of the love of the Most Merciful, that neither
the arms of the world nor the swords of the nations
have deterred them from setting their faces towards
the ocean of the bounty of their Lord, the Giver,
the Generous.
"By God! Troubles have failed to unnerve Me, and
the repudiation of the divines hath been powerless to
weaken Me. I have spoken, and still speak forth
before the face of men: `The door of grace hath
been unlocked and He Who is the Dayspring of
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Justice is come with perspicuous signs and evident
testimonies, from God, the Lord of strength and of
might!' Present thyself before Me that thou mayest
hear the mysteries which were heard by the Son of
`Imrán (Moses) upon the Sinai of Wisdom. Thus
commandeth thee He Who is the Dawning-Place of
the Revelation of thy Lord, the God of Mercy, from
His great Prison."
Thereupon hath the cry and the lamentation of
the true Faith been raised once again, saying: "Verily,
Sinai calleth aloud and saith: `O people of the Bayán!
Fear ye the Merciful. Indeed have I attained unto
Him Who conversed upon me, and the ecstasies of
my joy have seized the pebbles of the earth and the
dust thereof.' And the Bush exclaimeth: `O people
of the Bayán! Judge ye fairly that which hath in
truth been manifested. Verily the Fire which God
revealed unto the One Who conversed with Him is
now manifested. Unto this beareth witness every
man of insight and understanding.'"
We have made mention of certain martyrs of this
Revelation, and have likewise cited some of the verses
which were sent down concerning them from the
kingdom of Our utterance. We fain would hope
that, rid of all attachment to the world, thou wilt
ponder the things which We have mentioned.
It behooveth thee now to reflect upon the state of
Mírzá Hádí Dawlat-Ábádí and of Sád-i-Isfahání
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(Tihrán). No sooner had the former heard that he
had been called a Bábí than he became so perturbed
that his poise and dignity forsook him. He ascended
the pulpits and spoke words which ill befitted him.
From time immemorial the clay clods of the world
have, wholly by reason of their love of leadership,
perpetrated such acts as have caused men to err.
Thou must not, however, imagine that all the faithful
are such as these two. We have described unto thee
the constancy, the firmness, the steadfastness, the certitude,
the imperturbability and the dignity of the
martyrs of this Revelation, that thou mayest be well-informed.
My purpose in citing the passages from the
Tablets to the kings and others hath been that thou
mayest know of a certainty that this Wronged One
hath not concealed the Cause of God, but hath proclaimed
and delivered, in the most eloquent language,
before the face of the world, the things He had been
commissioned to set forth. Certain faint-hearted
ones, however, such as Hádí and others, have tampered
with the Cause of God and have, in their concern
for this fleeting life, said and done that which
caused the eye of justice to weep and the Pen of Glory
to groan, notwithstanding their ignorance of the
essentials of this Cause; whereas this Wronged One
hath revealed it for the sake of God.
O Hádí! Thou hast gone unto My brother and
hast seen him. Set now thy face towards the court
of this Wronged One, that haply the breezes of Revelation
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and the breaths of inspiration may assist thee
and enable thee to attain thy goal. Whoever gazeth
this day on My signs will distinguish truth from falsehood
as the sun from shadow, and will be made
cognizant of the goal. God is aware and beareth Me
witness that whatever hath been mentioned was for
the sake of God, that haply thou mayest be the
cause of the guidance of men, and mayest deliver the
peoples of the world from idle fancies and vain
imaginings. Gracious God! Until now they that have
turned aside and denied Me have failed to recognize
Who despatched that which was delivered unto the
Herald--the Primal Point! The knowledge of it is
with God, the Lord of the worlds.
Exert thyself, O Shaykh, and arise to serve this
Cause. The Sealed Wine is disclosed in this day before
the faces of men. Seize it in the name of thy Lord,
and quaff thy fill in remembrance of Him Who is
the Mighty, the Incomparable. Night and day hath
this Wronged One been occupied in that which
would unite the hearts, and edify the souls of men.
The events that have happened in Persia during the
early years have truly saddened the well-favored and
sincere ones. Each year witnessed a fresh massacre,
pillage, plunder, and shedding of blood. At one time
there appeared in Zanján that which caused the
greatest consternation; at another in Nayríz, and at
yet another in Tabarsí, and finally there occurred
the episode of the Land of Tá (Tihrán). From that
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time onwards this Wronged One, assisted by the One
True God--exalted be His glory--acquainted this
oppressed people with the things which beseemed
them. All have sanctified themselves from the things
which they and others possess, and have clung unto,
and fixed their eyes upon that which pertaineth unto
God.
It is now incumbent upon His Majesty the Sháh--
may God, exalted be He, protect him--to deal with
this people with loving-kindness and mercy. This
Wronged One pledgeth Himself, before the Divine
Kaaba, that, apart from truthfulness and trustworthiness,
this people will show forth nothing that can in
any way conflict with the world-adorning views of
His Majesty. Every nation must have a high regard
for the position of its sovereign, must be submissive
unto him, must carry out his behests, and hold fast
his authority. The sovereigns of the earth have been
and are the manifestations of the power, the grandeur
and the majesty of God. This Wronged One hath at
no time dealt deceitfully with anyone. Every one is
well aware of this, and beareth witness unto it. Regard
for the rank of sovereigns is divinely ordained,
as is clearly attested by the words of the Prophets
of God and His chosen ones. He Who is the Spirit
(Jesus)--may peace be upon Him--was asked: "O
Spirit of God! Is it lawful to give tribute to Caesar
or not?" And He made reply: "Yea, render to Caesar
the things that are Caesar's and to God the things
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that are God's." He forbade it not. These two sayings
are, in the estimation of men of insight, one
and the same, for if that which belonged to Caesar
had not come from God, He would have forbidden it.
And likewise in the sacred verse: "Obey God and
obey the Apostle, and those among you invested with
authority." By "those invested with authority" is
meant primarily and more especially the Imáms--
the blessings of God rest upon them! They, verily,
are the manifestations of the power of God, and the
sources of His authority, and the repositories of His
knowledge, and the daysprings of His commandments.
Secondarily these words refer unto the kings
and rulers--those through the brightness of whose
justice the horizons of the world are resplendent and
luminous. We fain would hope that His Majesty
the Sháh will shine forth with a light of justice whose
radiance will envelop all the kindreds of the earth.
It is incumbent upon every one to beseech the one
true God on his behalf for that which is meet and
seemly in this day.
O God, my God, and my Master, and my Mainstay,
and my Desire, and my Beloved! I ask Thee
by the mysteries which were hid in Thy knowledge,
and by the signs which have diffused the fragrance
of Thy loving-kindness, and by the billows of the
ocean of Thy bounty, and by the heaven of Thy
grace and generosity, and by the blood spilt in Thy
path, and by the hearts consumed in their love for
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Thee, to assist His Majesty the Sháh with Thy power
and Thy sovereignty, that from him may be manifested
that which will everlastingly endure in Thy
Books, and Thy Scriptures, and Thy Tablets. Hold
Thou his hand, O my Lord, with the hand of Thine
omnipotence, and illuminate him with the light of
Thy knowledge, and adorn him with the adornment
of Thy virtues. Potent art Thou to do what pleaseth
Thee, and in Thy grasp are the reins of all created
things. No God is there but Thee, the Ever-Forgiving,
the All-Bounteous.
In the Epistle to the Romans Saint Paul hath
written: "Let every soul be subject unto the higher
powers. For there is no power but of God; the
powers that be are ordained of God. Whosoever
therefore resisteth the power, resisteth the ordinance
of God." And further: "For he is the minister of
God, a revenger to execute wrath upon him that
doeth evil." He saith that the appearance of the
kings, and their majesty and power are of God.
Moreover, in the traditions of old, references have
been made which the divines have seen and heard.
We beseech God--blessed and glorified be He--to
aid thee, O Shaykh, to lay fast hold on that which
hath been sent down from the heaven of the bounty
of God, the Lord of the worlds. The divines must
needs unite with His Majesty, the Sháh, and cleave
unto that which will insure the protection, the security,
the welfare and prosperity of men. A just king
page 92
enjoyeth nearer access unto God than anyone. Unto
this testifieth He Who speaketh in His Most Great
Prison. God! There is none other God but Him, the
One, the Incomparable, the Almighty, the All-Knowing,
the All-Wise.
Wert thou, for the sake of God, to ponder, though
it be but for an hour, upon the things which have
occurred in former times and more recently, thou
wouldst turn away from the things thou dost possess
unto the things which belong unto God, and wouldst
become a means for the exaltation of His Word.
Hath, from the foundation of the world until the
present day, any Light or Revelation shone forth
from the dayspring of the will of God which the
kindreds of the earth have accepted, and Whose Cause
they have acknowledged? Where is it to be found,
and what is its name? Since the Seal of the Prophets
(Muhammad)--may all else but Him be His sacrifice--
and before Him the Spirit of God (Jesus), as
far back as the First Manifestation, all have at the
time of Their appearance suffered grievously. Some
were held to be possessed, others were called impostors,
and were treated in a manner that the pen is ashamed
to describe. By God! There befell Them what hath
made all created things to sigh, and yet the people
are, for the most part, sunk in manifest ignorance!
We pray God to assist them to return unto Him,
and to repent before the door of His mercy. Potent
is He over all things.
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At this moment the shrill voice of the Most Sublime
Pen hath been raised, and hath addressed Me
saying: "Admonish the Shaykh even as Thou hast
admonished one of Thy Branches (sons), that haply
the breezes of Thine utterance may attract and draw
him nigh unto God, the Lord of the worlds."
"Be generous in prosperity, and thankful in adversity.
Be worthy of the trust of thy neighbor,
and look upon him with a bright and friendly face.
Be a treasure to the poor, an admonisher to the rich,
an answerer to the cry of the needy, a preserver of
the sanctity of thy pledge. Be fair in thy judgment,
and guarded in thy speech. Be unjust to no man,
and show all meekness to all men. Be as a lamp unto
them that walk in darkness, a joy to the sorrowful,
a sea for the thirsty, a haven for the distressed, an
upholder and defender of the victim of oppression.
Let integrity and uprightness distinguish all thine
acts. Be a home for the stranger, a balm to the suffering,
a tower of strength for the fugitive. Be eyes
to the blind, and a guiding light unto the feet of the
erring. Be an ornament to the countenance of truth,
a crown to the brow of fidelity, a pillar of the temple
of righteousness, a breath of life to the body of mankind,
an ensign of the hosts of justice, a luminary
above the horizon of virtue, a dew to the soil of the
human heart, an ark on the ocean of knowledge, a
sun in the heaven of bounty, a gem on the diadem
of wisdom, a shining light in the firmament of thy
page 94
generation, a fruit upon the tree of humility. We
pray God to protect thee from the heat of jealousy
and the cold of hatred. He verily is nigh, ready to
answer." Thus hath My tongue spoken unto one of
My Branches (sons), and We have mentioned it unto
such of Our loved ones as have cast away their idle
fancies, and clung unto that which hath been prescribed
unto them in the day whereon the Daystar
of Certitude hath shone forth above the horizon of
the will of God, the Lord of the worlds. This is the
day on which the Bird of Utterance hath warbled
its melody upon the branches, in the name of its
Lord, the God of Mercy. Blessed is the man that
hath, on the wings of longing, soared towards God,
the Lord of the Judgment Day.
The one true God well knoweth, and all the company
of His trusted ones testify, that this Wronged
One hath, at all times, been faced with dire peril.
But for the tribulations that have touched Me in the
path of God, life would have held no sweetness for
Me, and My existence would have profited Me nothing.
For them who are endued with discernment,
and whose eyes are fixed upon the Sublime Vision, it
is no secret that I have been, most of the days of My
life, even as a slave, sitting under a sword hanging
on a thread, knowing not whether it would fall soon
or late upon him. And yet, notwithstanding all this
We render thanks unto God, the Lord of the worlds.
Mine inner tongue reciteth, in the daytime and in
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the night-season, this prayer: "Glory to Thee, O my
God! But for the tribulations which are sustained
in Thy path, how could Thy true lovers be recognized;
and were it not for the trials which are borne
for love of Thee, how could the station of such as
yearn for Thee be revealed? Thy might beareth Me
witness! The companions of all who adore Thee are
the tears they shed, and the comforters of such as seek
Thee are the groans they utter, and the food of them
who haste to meet Thee is the fragments of their
broken hearts. How sweet to my taste is the bitterness
of death suffered in Thy path, and how precious
in my estimation are the shafts of Thine enemies
when encountered for the sake of the exaltation of
Thy Word! Let me quaff in Thy Cause, O my God
and my Master, whatsoever Thou didst desire, and
send down upon me in Thy love all Thou didst ordain.
By Thy glory! I wish only what Thou wishest, and
cherish what Thou cherishest. In Thee have I, at all
times, placed My whole trust and confidence. Thou
art verily the All-Possessing, the Most High. Raise
up, I implore Thee, O my God, as helpers to this
Revelation such as shall be counted worthy of Thy
Name and of Thy sovereignty, that they may remember
Thee among Thy creatures, and hoist the
ensigns of Thy victory in Thy land, and adorn them
with Thy virtues and Thy commandments. No God
is there but Thee, the Help in Peril, the Self-Subsisting."
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Thereupon the voice of the true Faith was lifted
up, calling aloud again and again and saying: "O
concourse of the earth! By God! I am the true Faith
of God amongst you. Beware that ye deny Me not.
God hath manifested Me with a light that hath encompassed
all that are in the heavens and all that are
on earth. Judge ye equitably, O people, My manifestation,
and the revelation of My glory, and the
radiance of My light, and be not of them that act
unjustly."
O Shaykh! This Wronged One beseecheth God--
blessed and glorified be He--to make thee the one who
will open the door of justice, and reveal through thee
His Cause among His servants. He, verily, is the
All-Powerful, the Almighty, the All-Bounteous.
O Shaykh! Entreat thou the one true God to
sanctify the ears, and the eyes, and the hearts of
mankind, and to protect them from the desires of
a corrupt inclination. For malice is a grievous malady
which depriveth man from recognizing the Great
Being, and debarreth him from the splendors of the
sun of certitude. We pray and hope that through
the grace and mercy of God He may remove this
mighty obstacle. He, verily, is the Potent, the All-Subduing,
the Almighty.
At this moment a Voice was raised from the right-hand
of the Luminous Spot: "God! There is none
other God but Him, the Ordainer, the All-Wise!
Recite Thou unto the Shaykh the remaining passages
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of the Lawh-i-Burhán (Tablet of the Proof) that
they may draw him unto the horizon of the Revelation
of his Lord, the God of Mercy, that haply he
may arise to aid My Cause with perspicuous signs
and exalted testimonies, and may speak forth amongst
men that which the Tongue of Testimony hath
spoken: `The Kingdom is God's, the Lord of the
worlds!'"
"Peruse thou the Kitáb-i-Iqán (Book of Certitude)
and that which the All-Merciful hath sent
down unto the King of Paris (Napoleon III) and to
such as are like him, that thou mayest be made aware
of the things that have happened in the past, and be
persuaded that We have not sought to spread disorder
in the land after it had been well-ordered. We exhort,
wholly for the sake of God, His servants. Let him
who wisheth turn unto Him, and him who wisheth
turn aside. Our Lord, the Merciful, is verily the All-Sufficing,
the All-Praised. O concourse of the kindreds
of the earth! This is the day whereon nothing
amongst all things, nor any name amongst all names,
can profit you save through this Name which God
hath made the Manifestation of His Cause and the
Dayspring of His Most Excellent Titles unto all
who are in the kingdom of creation. Blessed is that
man that hath recognized the fragrance of the All-Merciful
and been numbered with the steadfast. Your
sciences shall not profit you in this day, nor your
arts, nor your treasures, nor your glory. Cast them
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all behind your backs, and set your faces towards the
Most Sublime Word through which the Scriptures
and the Books and this lucid Tablet have been distinctly
set forth. Cast away, O people, the things
ye have composed with the pen of your idle fancies
and vain imaginings. By God! The Daystar of
Knowledge hath shone forth above the horizon of
certitude.
"O thou who art gone astray! If thou hast any
doubt concerning Our conduct, know thou that We
bear witness unto that whereunto God hath Himself
borne witness ere the creation of the heavens and
of the earth, that there is none other God but Him,
the Almighty, the All-Bounteous. We testify that
He is One in His Essence, One in His Attributes.
He hath none to equal Him in the whole universe,
nor any partner in all creation. He hath sent forth
His Messengers, and sent down His Books, that they
may announce unto His creatures the Straight Path.
"Hath the Sháh been informed, and chosen to close
his eyes to thine acts? Or hath he been seized with
fear at the howling of a pack of wolves who have
cast the path of God behind their backs and followed
in thy way without any clear proof or Book? We
have heard that the provinces of Persia have been
adorned with the adornment of justice. When We
observed closely, however, We found them to be the
dawning-places of tyranny and the daysprings of
injustice. We behold justice in the clutches of tyranny.
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We beseech God to set it free through the
power of His might and His sovereignty. He, verily,
overshadoweth all that is in the heavens and on earth.
To none is given the right to protest against any one
concerning that which hath befallen the Cause of
God. It behooveth whosoever hath set his face
towards the Most Sublime Horizon to cleave tenaciously
unto the cord of patience, and to put his
reliance in God, the Help in Peril, the Unconstrained.
O ye loved ones of God! Drink your fill from the
wellspring of wisdom, and soar ye in the atmosphere
of wisdom, and speak forth with wisdom and eloquence.
Thus biddeth you your Lord, the Almighty,
the All-Knowing.
"O heedless one! Rely not on thy glory, and thy
power. Thou art even as the last trace of sunlight
upon the mountain-top. Soon will it fade away as
decreed by God, the All-Possessing, the Most High.
Thy glory and the glory of such as are like thee
have been taken away, and this verily is what hath
been ordained by the One with Whom is the Mother
Tablet. Where is he to be found who contended
with God, and whither is gone he that gainsaid His
signs, and turned aside from His sovereignty? Where
are they who have slain His chosen ones and spilt
the blood of His holy ones? Reflect, that haply thou
mayest perceive the breaths of thine acts, O foolish
doubter! Because of you the Apostle (Muhammad)
lamented, and the Chaste One (Fátimih) cried out,
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and the countries were laid waste, and darkness fell
upon all regions. O concourse of divines! Because
of you the people were abased, and the banner of
Islám was hauled down, and its mighty throne subverted.
Every time a man of discernment hath sought
to hold fast unto that which would exalt Islám, ye
raised a clamor, and thereby was he deterred from
achieving his purpose, while the land remained fallen
in clear ruin.
"O My Supreme Pen! Call Thou to remembrance
the She-Serpent (Imám-Jum'ih of Isfahán) whose
cruelty hath caused all created things to groan, and
the limbs of the holy ones to quake. Thus biddeth
Thee the Lord of all names, in this glorious station.
The Chaste One (Fátimih) hath cried out by reason
of thine iniquity, and yet thou dost imagine thyself
to be of the family of the Apostle of God! Thus hath
thy soul prompted thee, O thou who hast withdrawn
thyself from God, the Lord of all that hath been and
shall be. Judge thou equitably, O She-Serpent! For
what crime didst thou sting the children of the
Apostle of God (King of Martyrs and Beloved of
Martyrs), and pillage their possessions? Hast thou
denied Him Who created thee by His command `be,
and it was'? Thou hast dealt with the children of the
Apostle of God as neither `Ád hath dealt with Húd,
nor Thámúd with Salíh, nor the Jews with the Spirit
of God (Jesus), the Lord of all being. Gainsayest
thou the signs of thy Lord which had no sooner
page 101
been sent down from the heaven of His Cause than
all the books of the world bowed down before them?
Meditate, that thou mayest be made aware of thine
act, O heedless outcast! Erelong will the breaths
of chastisement seize thee, as they seized others before
thee. Wait, O thou who hast joined partners with
God, the Lord of the visible and the invisible. This
is the day which God hath announced through the
tongue of His Apostle. Reflect, that thou mayest
apprehend what the All-Merciful hath sent down in
the Qur'án and in this inscribed Tablet. This is
the day whereon He Who is the Dayspring of Revelation
hath come with clear tokens which none can
number. This is the day whereon every man endued
with perception hath discovered the fragrance of the
breeze of the All-Merciful in the world of creation,
and every man of insight hath hastened unto the living
waters of the mercy of his Lord, the King of Kings.
O heedless one! The tale of the Sacrifice (Ishmael)
hath been retold, and he who was to be offered up
hath directed his steps towards the place of sacrifice,
and returned not, by reason of that which thy
hand hath wrought, O perverse hater! Didst thou
imagine that martyrdom could abase this Cause?
Nay, by Him Whom God hath made to be the Repository
of His Revelation, if thou be of them that comprehend.
Woe betide thee, O thou who hast joined
partners with God, and woe betide them that have
taken thee as their leader, without a clear token or
page 102
a perspicuous Book. How numerous the oppressors
before thee who have arisen to quench the light of
God, and how many the impious who murdered and
pillaged until the hearts and souls of men groaned
by reason of their cruelty! The sun of justice hath
been obscured, inasmuch as the embodiment of tyranny
hath been stablished upon the throne of hatred,
and yet the people understand not. O foolish one!
Thou hast slain the children of the Apostle and
pillaged their possessions. Say: Was it, in thine estimation,
their possessions or themselves that denied
God? Judge fairly, O ignorant one that hath been
shut out as by a veil from God. Thou hast clung
to tyranny, and cast away justice; whereupon all
created things have lamented, and still thou art
among the wayward. Thou hast put to death the
aged, and plundered the young. Thinkest thou that
thou wilt consume that which thine iniquity hath
amassed? Nay, by Myself! Thus informeth thee He
Who is cognizant of all. By God! The things thou
possessest shall profit thee not, nor what thou hast
laid up through thy cruelty. Unto this beareth witness
thy Lord, the All-Knowing. Thou hast arisen
to put out the light of this Cause; erelong will thine
own fire be quenched, at His behest. He, verily, is
the Lord of strength and of might. The changes and
chances of the world, and the powers of the nations,
cannot frustrate Him. He doeth what He pleaseth,
and ordaineth what He willeth through the power
page 103
of His sovereignty. Consider the she-camel. Though
but a beast, yet hath the All-Merciful exalted her
to so high a station that the tongues of the earth made
mention of her and celebrated her praise. He, verily,
overshadoweth all that is in the heavens and on earth.
No God is there but Him, the Almighty, the Great.
Thus have We adorned the heaven of Our Tablet
with the suns of Our words. Blessed the man that
hath attained thereunto, and been illumined with
their light, and woe betide such as have turned aside,
and denied Him, and strayed far from Him. Praised
be God, the Lord of the worlds!"
O Shaykh! We have enabled thee to hear the melodies
of the Nightingale of Paradise, and unveiled to
thine eyes the signs which God, by His all-compelling
behest, hath sent down in the Most Great Prison, that
thine eye might be cheered, and thy soul be well-assured.
He, verily, is the All-Bounteous, the Generous.
Arise thou through the power of His testimony
to serve the Cause of God, thy Lord, the God
of Mercy. If thy faith be fearful, seize thou My
Tablet, and preserve it in the bosom of trust. And
when thou enterest into the place of resurrection,
and God asketh thee by what proof thou hast believed
in this Revelation, draw forth the Tablet and
say: "By this Book, the holy, the mighty, the incomparable."
Thereupon all will lift up their hands
towards thee, and will seize the Tablet, and will press
it to their eyes, and will inhale therefrom the fragrance
page 104
of the utterance of God, the Lord of the
worlds. Were God to torment thee for having believed
in His signs in this Revelation, for what reason
could He then torment such as have disbelieved in
Muhammad, the Apostle of God, and before Him in
Jesus, the Son of Mary, and before Him in the One
Who conversed with God (Moses), and before Him
in the One Who is the Friend of God (Abraham),
and as far back as the One Who was the First Manifestation,
Who was created by the will of thy Lord,
the Potent, the All-Encompassing. Thus have We
sent down Our verses unto one before thee, and
recalled them unto thee, in this day, that thou mayest
understand, and be of them who are well assured.
O thou who assumest the voice of knowledge! This
Cause is too evident to be obscured, and too conspicuous
to be concealed. It shineth as the sun in its
meridian glory. None can deny it unless he be a
hater and a doubter.
At this moment it behooveth us to turn unto the
Desired One, and cleave unto these most sublime
words: "O God, my God! Thou hast lighted the
lamp of Thy Cause with the oil of wisdom; protect it
from contrary winds. The lamp is Thine, and the
glass is Thine, and all things in the heavens and on
earth are in the grasp of Thy power. Bestow justice
upon the rulers, and fairness upon the divines. Thou
art the All-Powerful, Who, through the motion of
Thy Pen, hast aided Thine irresistible Cause, and
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guided aright Thy loved ones. Thou art the Possessor
of power, and the King of might. No God is there
but Thee, the Strong, the Unconstrained." Say thou
also: "O God, my God! I yield Thee thanks inasmuch
as Thou hast made me to drink of Thy Sealed Wine
from the hand of the bounty of Thy Name, the Self-Subsisting.
I entreat Thee by the splendors of the
Dayspring of Thy Revelation, and by the potency
of Thy Most Sublime Word, and by the might of
Thy Most Exalted Pen, through Whose movement
the realities of all created things have been enraptured,
to aid His Majesty the Sháh to render Thy
Cause victorious, and to turn towards the horizon of
Thy Revelation, and to set his face in the direction
of the lights of Thy countenance. Assist him, O my
Lord, to draw nigh unto Thee. Help him, then, with
the hosts of the heavens and of earth. I implore
Thee, O Thou Who art the Lord of all Names and
the Maker of the heavens, by the light of Thy Cause,
and by the fire of the Lote-Tree of Thy loving-kindness,
to help His Majesty to reveal Thy Cause amidst
Thy creatures. Open, then, before his face the doors
of Thy grace, and Thy mercy, and Thy bounty.
Potent art Thou to do what pleaseth Thee by Thy
word: `Be, and it is.'"
O Shaykh! We had seized the reins of authority
by the power of God and His Divine might, as He
alone can seize, Who is the Mighty, the Strong. None
had the power to stir up mischief or sedition. Now,
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however, as they have failed to appreciate this loving-kindness
and these bounties, they have been, and will
be, afflicted with the retribution which their acts
must entail. The State officials, considering the secret
progress of the Extended Cord have, from every
direction, incited and aided Mine adversaries. In the
Great City (Constantinople) they have roused a considerable
number of people to oppose this Wronged
One. Things have come to such a pass that the
officials in that city have acted in a manner which
hath brought shame to both the government and
the people. A distinguished siyyid, whose well-known
integrity, acceptable conduct, and commercial reputation,
were recognized by the majority of fair-minded
men, and who was regarded by all as a highly
honored merchant, once visited Beirut. In view of
his friendship for this Wronged One they telegraphed
the Persian Dragoman informing him that this siyyid,
assisted by his servant, had stolen a sum of money
and other things and gone to Akká. Their design in
this matter was to dishonor this Wronged One. And
yet, far be it from the people of this country to allow
themselves to be deflected, by these unseemly tales,
from the straight path of uprightness and truth.
Briefly, they have assaulted Me from every side, and
are reinforcing Mine adversaries. This Wronged One,
however, beseecheth the one true God to graciously
assist every one in that which beseemeth these days.
Day and night I fix My gaze on these perspicuous
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words, and recite: "O God, my God! I beseech Thee
by the sun of Thy grace, and the sea of Thy knowledge,
and the heaven of Thy justice, to aid them that
have denied Thee to confess, and such as have turned
aside from Thee to return, and those who have calumniated
Thee to be just and fair-minded. Assist them,
O my Lord, to return unto Thee, and to repent before
the door of Thy grace. Powerful art Thou to do what
Thou willest, and in Thy grasp are the reins of all
that is in the heavens and all that is on earth. Praise
be unto God, the Lord of the worlds."
The time is at hand when whatsoever lieth hid in
the souls and hearts of men will be disclosed. This
Day is the Day whereof Luqmán spoke unto his son,
the Day which the Lord of Glory announced and with
which He acquainted Him Who was His Friend
(Muhammad) through these, His words--exalted be
He:--"O my son! Verily, God will bring everything
to light, though it were but the weight of a
grain of mustard-seed, and hidden in a rock or in
the heavens or in the earth; for God is Subtile, informed
of all." This Day the deceitful of eye, and all
that men's breasts conceal, are made known and laid
bare before the throne of His Revelation. Nothing
whatsoever can escape His knowledge. He heareth
and seeth, and He, in truth, is the All-Hearing, the
All-Seeing. How very strange that they discern not
between the trustworthy and the treacherous!
Would that His Majesty the Sháh of Persia--may
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God perpetuate his sovereignty--would inquire from
the Consuls of the honored Persian Government who
have been in this country, that he might become
acquainted with the activities and behavior of this
Wronged One. Briefly, they have incited a great
many such as Akhtar and others, and are busying
themselves in spreading calumnies. It is clear and
evident that they will surround with their swords
of hatred and their shafts of enmity the one whom
they know to be an outcast among men and to have
been banished from one country to another. This
is not the first time that such iniquity hath been
perpetrated, nor the first goblet that hath been dashed
to the ground, nor the first veil that hath been rent
in twain in the path of God, the Lord of the worlds.
This Wronged One, however, remained calm and
silent in the Most Great Prison, busying Himself with
His own affairs, and completely detached from all
else but God. Iniquity waxed so grievous that the
pens of the world are powerless to record it.
In this connection it is necessary to mention the
following occurrence, that haply men may take fast
hold of the cord of justice and truthfulness. Hájí
Shaykh Muhammad `Alí--upon--upon him be the glory of
God, the Ever-Abiding--was a merchant of high
repute, well-known unto most of the inhabitants of
the Great City (Constantinople). Not long ago,
when the Persian Embassy in Constantinople was
secretly engaged in stirring up mischief, it was noticed
page 109
that this believing and sincere soul was greatly distressed.
Finally, one night he threw himself into the
sea, but was rescued by some passers-by who chanced
to come upon him at that moment. His act was
widely commented upon and given varied interpretations
by different people. Following this, one night
he repaired to a mosque, and, as reported by the
guardian of that place, kept vigil the whole night,
and was occupied until the morning in offering,
ardently and with tearful eyes, his prayers and supplications.
Upon hearing him suddenly cease his
devotions, the guardian went to him, and found that
he had already surrendered his soul. An empty bottle
was found by his side, indicating that he had poisoned
himself. Briefly, the guardian, while greatly astonished,
broke the news to the people. It was found out
that he had left two testaments. In the first he recognized
and confessed the unity of God, that His
Exalted Being had neither peer nor equal, and that His
Essence was exalted above all praise, all glorification
and description. He also testified to the Revelation
of the Prophets and the holy ones, and recognized
what had been written down in the Books of God,
the Lord of all men. On another page, in which
he had set down a prayer, he wrote these words in
conclusion: "This servant and the loved ones of God
are perplexed. On the one hand the Pen of the Most
High hath forbidden all men to engage in sedition,
contention or conflict, and on the other that same
page 110
Pen hath sent down these most sublime words:
`Should anyone, in the presence of the Manifestation,
discover an evil intention on the part of any soul,
he must not oppose him, but must leave him to God.'
Considering that on the one hand this binding command
is clear and firmly established, and that on the
other calumnies, beyond human strength to bear or
endure, have been uttered, this servant hath chosen
to commit this most grievous sin. I turn suppliantly
unto the ocean of God's bounty and the heaven of
Divine mercy, and hope that He will blot out with
the pen of His grace and bounteousness the misdeeds
of this servant. Though my transgressions be manifold,
and unnumbered my evildoings, yet do I cleave
tenaciously to the cord of His bounty, and cling unto
the hem of His generosity. God is witness, and they
that are nigh unto His Threshold know full well,
that this servant could not bear to hear the tales
related by the perfidious. I, therefore, have committed
this act. If He chastise me, He verily is to
be praised for what He doeth; and if He forgive me,
His behest shall be obeyed."
Ponder, now, O Shaykh, the influence of the word
of God, that haply thou mayest turn from the left
hand of idle fancy unto the right hand of certitude.
This Wronged One hath never acted hypocritically
towards any one, in the Cause of God, and hath
loudly proclaimed the Word of God before the face
of His creatures. Let him who wisheth turn thereunto,
page 111
and let him who wisheth turn aside. If these
things, however, that are so clear, so manifest and
indubitable, be denied, what else can be deemed
acceptable and worthy of credence in the estimation
of men of insight? We beseech God--blessed and
glorified be He--to forgive the aforementioned person
(Hájí Shaykh Muhammad-`Alí), and change his
evil deeds into good ones. He, verily, is the All-Powerful,
the Almighty, the All-Bounteous.
Such things have appeared in this Revelation that
there is no recourse for either the exponents of
science and knowledge or the manifestations of justice
and equity other than to recognize them. It is
incumbent upon thee, in this day, to arise with celestial
power and dissipate, with the aid of knowledge,
the doubts of the peoples of the world, so that all
men may be sanctified, and direct their steps towards
the Most Great Ocean and cleave fast unto that which
God hath purposed.
Every one who hath turned aside from Me hath
clung to his own idle words, and therewith voiced
his objections to Him Who is the Truth. Gracious
God! Such references as have been made to Divinity
and Godhead by the holy ones and chosen ones of
God have been made a cause for denial and repudiation.
The Imám Sádiq hath said: "Servitude is a
substance, the essence of which is Divinity." The
Commander of the Faithful (Imám `Alí) answered
an Arab, who had questioned him concerning the
page 112
soul, as follows: "The third is the soul which is divine
and celestial. It is a divine energy, a substance,
simple, and self-subsistent." And further he--peace
be upon him--said: "Therefore it is the Most Sublime
Essence of God, the Tree of Blessedness, the
Lote-Tree beyond which there is no passing, the
Garden of Repose." The Imám Sádiq hath said:
"When our Qá'im will arise, the earth will shine
with the light of her Lord." Likewise, a lengthy
tradition is attributed to Ábí-`Abdi'lláh--peace be
upon him--in which these sublime words are found:
"Thereupon will He Who is the All-Compelling--
exalted and glorified be He--descend from the clouds
with the angels." And in the mighty Qur'án: "What
can such expect but that God should come down to
them overshadowed with clouds?" And in the tradition
of Mufaddál it is said: "The Qá'im will lean
His back against the Sanctuary, and will stretch forth
His hand, and lo, it shall be snow-white but unhurt.
And He shall say: `This is the hand of God, the right
hand of God, that cometh from God, at the command
of God!'" In whichever manner these traditions are
interpreted, in that same manner let them also interpret
that which the Most Sublime Pen hath set
down. The Commander of the Faithful (Imám `Alí)
hath said: "I am He Who can neither be named, nor
described." And likewise He hath said: "Outwardly
I am an Imám; inwardly I am the Unseen, the Unknowable."
Abú-Ja'far-i-Túsí hath said: "I said to
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Ábí `Abdi'lláh: `You are the Way mentioned in the
Book of God, and you are the Impost, and you are
the Pilgrimage.' He replied: `O man! We are the
Way mentioned in the Book of God,--exalted and
glorified be He--and We are the Impost, and We
are the Fast, and We are the Pilgrimage, and We are
the Sacred Month, and We are the Sacred City, and
We are the Kaaba of God, and We are the Qiblih of
God, and We are the Face of God.'" Jabír hath said
that Abú-Ja'far--peace be upon him--spoke to him
as follows: "O Jabír! Give heed unto the Bayán
(Exposition) and the Má'ání (Significances)." He--peace be upon him--added: "As to the Bayán, it
consisteth in thy recognition of God--glorified be
He--as the One Who hath no equal, and in thy adoration
of Him, and in thy refusal to join partners with
Him. As to the Má'ání, We are its meaning, and its
side, and its hand, and its tongue, and its cause, and
its command, and its knowledge, and its right. If
We wish for something, it is God Who wisheth it,
and He desireth that which We desire." Moreover,
the Commander of the Faithful (Imám `Alí)--peace
be upon him--hath said: "How can I worship a Lord
Whom I have not seen?" And, in another connection,
he saith: "Nothing have I perceived except that I
perceived God before it, God after it, or God with it."
O Shaykh! Ponder upon the things which have
been mentioned, perchance thou mayest quaff the
Sealed Wine through the power of the name of Him
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Who is the Self-Subsisting, and obtain that which no
one is capable of comprehending. Gird up the loins
of endeavor, and direct thyself towards the Most
Sublime Kingdom, that haply thou mayest perceive,
as they descend upon Me, the breaths of Revelation
and inspiration, and attain thereunto. Verily,
I say: The Cause of God hath never had, nor hath it
now, any peer or equal. Rend asunder the veils of
idle fancies. He, in truth, will reinforce thee, and
assist thee, as a token of His grace. He, verily, is
the Strong, the All-Subduing, the Almighty. While
there is yet time, and the blessed Lote-Tree is still
calling aloud amongst men, suffer not thyself to be
deprived. Place thy trust in God, and commit thine
affairs unto Him, and enter then the Most Great
Prison, that thou mayest hear what no ear hath ever
heard, and gaze on that which no eye hath ever seen.
After such an exposition, can there remain any room
for doubt? Nay, by God, Who standeth over His
Cause! In truth I say: On this day the blessed words
"But He is the Apostle of God, and the Seal of the
Prophets" have found their consummation in the verse
"The day when mankind shall stand before the Lord
of the worlds." Render thou thanksgiving unto God,
for so great a bounty.
O Shaykh! The breezes of Revelation can never
be confounded with other breezes. Now the Lote-Tree
beyond which there is no passing standeth laden
with countless fruits before thy face; besmirch not
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thyself with idle fancies, as have done the people
aforetime. These utterances themselves proclaim the
true nature of the Faith of God. He it is Who witnesseth
unto all things. To demonstrate the truth of
His Revelation He hath not been, nor is He, dependent
upon any one. Well nigh a hundred volumes
of luminous verses and perspicuous words have
already been sent down from the heaven of the will
of Him Who is the Revealer of signs, and are available
unto all. It is for thee to direct thyself towards
the Ultimate Goal, and the Supreme End, and the
Most Sublime Pinnacle, that thou mayest hear and
behold what hath been revealed by God, the Lord
of the worlds.
Ponder a while upon the verses concerning the
Divine Presence, which have been sent down in the
Qur'án by Him Who is the Lord of the kingdom of
names, perchance thou mayest discover the Straight
Path, and be made an instrument for the guidance
of His creatures. Such a one as thou must needs in
this day arise to serve this Cause. The abasement of
this Wronged One as well as thy glory shall both
pass away. Strive thou, that haply thou mayest
achieve a deed the fragrance of which shall never
fade from the earth. Concerning the Divine Presence
there hath been sent down what no denier hath been
or is now able to refute or repudiate. He--blessed
and exalted be He--saith: "It is God Who hath
reared the heavens without pillars thou canst behold;
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then mounted His throne, and imposed laws on the
sun and moon: each traveleth to its appointed goal.
He ordereth all things. He maketh His signs clear,
that ye may have firm faith in the Presence of your
Lord." He also saith: "To him who hopeth to attain
the Presence of God, the set time of God will surely
come. And He is the Hearer, the Knower." And
further He--exalted be He--saith: "As for those who
believe not in the signs of God, or that they shall
ever attain His Presence, these of My mercy shall
despair, and these doth a grievous chastisement
await." And likewise He saith: "And they say,
`What! when we shall have lain hidden in the earth,
shall we become a new creation?' Yea, they deny that
they shall attain the Presence of their Lord." And
likewise He saith: "They truly doubt the Presence
of their Lord. He, verily, overshadoweth all things."
And likewise He saith: "Verily, they who hope not
to attain Our Presence, and find their satisfaction in
this world's life, and rest on it, and who of Our signs
are heedless--these! their abode the fire, in recompense
of their deeds!" And likewise He saith: "But when
Our clear signs are recited to them, they who look
not forward to attain Our Presence, say, `Bring a
different Qur'án from this, or make some change in
it.' Say: It is not for Me to change it as Mine own
soul prompteth. I follow only what is revealed to
Me: verily, I fear, if I rebel against My Lord, the
punishment of a great day." And likewise He saith:
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"Then gave We the Book to Moses--complete for
Him who should do right, and a decision for all
matters, and a guidance, and a mercy, that they
might believe in the Presence of their Lord." And
likewise he saith: "They are those who believe not
in the signs of the Lord, or that they shall ever attain
His Presence. Vain, therefore, are their works; and
no weight will We allow them on the Day of Resurrection.
This shall be their reward--Hell. Because
they were unbelievers, and treated My signs and My
Apostles with scorn." And likewise He saith: "Hath
the history of Moses reached thee? When He saw a
fire, and said to His family, `Tarry ye here, for I
perceive a fire; haply I may bring you a brand from
it, or find at the fire a guide.' And when He came
to it, He was called to, `O Moses! Verily, I am Thy
Lord; therefore pull off Thy shoes, for Thou art in
the holy vale of Towa. And I have chosen Thee;
hearken then to what shall be revealed. Verily, I am
God, there is no God but Me. Therefore, worship
Me.'" And likewise He saith: "Have they not considered
within themselves that God hath not created
the heavens and the earth and all that is between them
but for a serious end, and for a fixed term? But truly
most men believe not that they shall attain the Presence
of their Lord." And likewise He saith: "What!
Have they no thought that they shall be raised again
for the Great Day, the Day when mankind shall
stand before the Lord of the worlds?" And likewise
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He saith: "We heretofore gave the Book to Moses.
Have thou no doubt as to His attaining Our Presence."
And He saith: "Aye! But when the earth
shall be crushed with crushing, crushing, and thy
Lord shall come and the angels rank on rank." And
likewise He saith: "Fain would they put out the
light of God with their mouths! But though the
infidels hate it, God will perfect His light." And
likewise He saith: "And when Moses had fulfilled
the term, and was journeying with His family, He
perceived a fire on the mountain side. He said to His
family: `Wait ye, for I perceive a fire, haply I may
bring you tidings from it, or a brand from the fire
to warm you.' And when He came up to it, a Voice
cried to Him out of the Bush from the right side of
the Vale in the sacred Spot: `O Moses, I truly am
God, the Lord of the worlds!'"
In all the Divine Books the promise of the Divine
Presence hath been explicitly recorded. By this Presence
is meant the Presence of Him Who is the Dayspring
of the signs, and the Dawning-Place of the
clear tokens, and the Manifestation of the Excellent
Names, and the Source of the attributes, of the true
God, exalted be His glory. God in His Essence and
in His own Self hath ever been unseen, inaccessible,
and unknowable. By Presence, therefore, is meant
the Presence of the One Who is His Vicegerent
amongst men. He, moreover, hath never had, nor
hath He, any peer or likeness. For were He to have
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any peer or likeness, how could it then be demonstrated
that His being is exalted above, and His
essence sanctified from, all comparison and likeness?
Briefly, there hath been revealed in the Kitáb-i-Iqán
(Book of Certitude) concerning the Presence and
Revelation of God that which will suffice the fair-minded.
We beseech Him--exalted be He--to aid
every one to become the essence of truthfulness, and
to draw nigh unto Him. He, verily, is the Lord of
strength and power. No God is there but Him, the
All-Hearing, the Lord of Utterance, the Almighty,
the All-Praised.
O thou who art reputed for thy learning! Bid
men to do that which is praiseworthy, and be not of
such as tarry. Observe thou with a keen eye. The
Sun of Truth shineth resplendently, at the bidding
of the Lord of the kingdom of utterance, and the
King of the heaven of knowledge, above the horizon
of the prison-city of Akká. Repudiation hath not
veiled it, and ten thousand hosts arrayed against it
were powerless to withhold it from shining. Thou
canst excuse thyself no longer. Either thou must
recognize it, or--God forbid--arise and deny all the
Prophets!
Reflect, O Shaykh, upon the Shí'ih sect. How
many the edifices which they reared with the hands
of idle fancies and vain imaginings, and how numerous
the cities which they built! At length those vain
imaginings were converted into bullets and aimed
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at Him Who is the Prince of the world. Not one
single soul among the leaders of that sect acknowledged
Him in the Day of His Revelation! Whenever
His blessed name was mentioned, all would say:
"May God hasten the joy His coming will bring!"
On the day of the Revelation of that Sun of Truth,
however, all, as hath been observed, have exclaimed,
saying: "May God hasten His chastisement!" He Who
was the Essence of being and Lord of the seen and
unseen they suspended, and committed what made
the Tablet to weep, and the Pen to groan, and the
cries of the sincere to break forth, and the tears of
the favored ones to flow.
Meditate, O Shaykh, and be fair in what thou
sayest. The followers of Shaykh-i-Ahsa'í (Shaykh
Ahmad) have, by the aid of God, apprehended that
which was veiled from the comprehension of others,
and of which they remained deprived. Briefly, in
every age and century differences have arisen in the
days of the manifestation of the Daysprings of Revelation,
and the Dawning-Places of inspiration, and
the Repositories of Divine knowledge, differences
which have been caused and provoked by lying and
impious souls. To expatiate on this is not permissible.
Thou art thyself better acquainted and more familiar
with the idle fancies of the superstitious and the
vain imaginings of the doubters.
In this day, this Wronged One requesteth thee and
the other divines who have drunk of the cup of the
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knowledge of God, and are illumined by the shining
words of the Daystar of Justice, to appoint some
person, without informing any one, and despatch him
to these regions, and enable him to remain a while in
the island of Cyprus, and associate with Mírzá Yahyá,
perchance he may become aware of the fundamentals
of this Faith and of the source of the Divine laws
and commandments.
Wert thou to ponder a while, thou wouldst bear
witness unto the wisdom, and the power, and the
sovereignty of God, exalted be His glory. The few
who were unaware of this Cause, and had not met
Us, have spoken in such a manner that all things,
and those souls who are well assured, pleased, and
pleasing unto God, have testified unto the imposture
of these heedless ones. Wert thou now to exert thyself,
the truth of this Cause would be made apparent
unto mankind, and the people would be delivered
from this grievous and oppressive darkness. Who
else but Bahá can speak forth before the face of men,
and who else but He can have the power to pronounce
that which He was bidden by God, the Lord
of Hosts?
This heedless one hath now clung to the practice
of Rawdih-khání (traditional lamentation for the
Imám Husayn). He--I swear by God--is in evident
error. For it is the belief of this people that during
the Revelation of the Qá'im, the Imáms--may--may the
peace of God be upon them--have arisen from their
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sepulchres. This verily is the truth, and no doubt
is there about it. We beseech God to bestow upon the
superstitious a portion of the living waters of certitude
which are streaming from the wellspring of
the Most Sublime Pen, that all may attain unto that
which becometh these days.
O Shaykh! While hemmed in by tribulations this
Wronged One is occupied in setting down these
words. On every side the flame of oppression and
tyranny can be discerned. On the one hand, tidings
have reached Us that Our loved ones have been
arrested in the land of Tá (Tihrán) and this notwithstanding
that the sun, and the moon, and the
land, and the sea all testify that this people are
adorned with the adornment of fidelity, and have
clung and will cling to naught except that which
can ensure the exaltation of the government, and the
maintenance of order within the nation, and the
tranquillity of the people.
O Shaykh! We have time and again stated that for
a number of years We have extended Our aid unto
His Majesty the Sháh. For years no untoward incident
hath occurred in Persia. The reins of the stirrers
of sedition among various sects were held firmly in
the grasp of power. None hath transgressed his
limits. By God! This people have never been, nor
are they now, inclined to mischief. Their hearts are
illumined with the light of the fear of God, and
adorned with the adornment of His love. Their
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concern hath ever been and now is for the betterment
of the world. Their purpose is to obliterate
differences, and quench the flame of hatred and enmity,
so that the whole earth may come to be viewed
as one country.
On the other hand, the officials of the Persian
Embassy in the Great City (Constantinople) are
energetically and assiduously seeking to exterminate
these wronged ones. They desire one thing, and God
desireth another. Consider now what hath befallen
the trusted ones of God in every land. At one time
they have been accused of theft and larceny; at another
they have been calumniated in a manner without
parallel in this world. Answer thou fairly. What
could be the results and consequences, in foreign
countries, of the accusation of theft brought by the
Persian Embassy against its own subjects? If this
Wronged One was ashamed, it was not because of
the humiliation it brought this servant, but rather
because of the shame of its becoming known to the
Ambassadors of foreign countries how incompetent
and lacking in understanding are several eminent
officials of the Persian Embassy. "Flingest thou thy
calumnies into the face of Them Whom the one true
God hath made the Trustees of the treasures of His
seventh sphere?" Briefly, instead of seeking, as they
should, through Him Who occupieth this sublime
station, to attain unto the most exalted ranks, and
to obtain His advice, they have exerted themselves
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and are striving their utmost to put out His light.
However, according to what hath been reported, His
Excellency the Ambassador Mu'ínu'l-Mulk, Mírzá
Muhsin Khán--may God assist him--was, at that
time, absent from Constantinople. Such things have
happened because it was believed that His Majesty
the Sháh of Persia--may the All-Merciful assist him
--was angry with them that have attained and revolve
round the Sanctuary of Wisdom. God well
knoweth and testifieth that this Wronged One hath,
at all times, been cleaving fast unto whatever would
be conducive to the glory of both the government
and the people. God, verily, is sufficient Witness.
Describing the people of Bahá, the Most Sublime
Pen hath sent down these words: "These, verily, are
men who if they come to cities of pure gold will
consider them not; and if they meet the fairest and
most comely of women will turn aside." Thus hath
it been sent down by the Most Sublime Pen for the
people of Bahá, on the part of Him Who is the
Counsellor, the Omniscient. In the concluding passages
of the Tablet to His Majesty the Emperor of
Paris (Napoleon III) these exalted words have been
revealed: "Exultest thou over the treasures thou dost
possess, knowing they shall perish? Rejoicest thou
in that thou rulest a span of earth, when the whole
world, in the estimation of the people of Bahá, is
worth as much as the black in the eye of a dead ant?
Abandon it unto such as have set their affections upon
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it, and turn thou unto Him Who is the Desire of the
world."
God alone--exalted be His glory--is cognizant of
the things which befell this Wronged One. Every
day bringeth a fresh report of stories current against
Us at the Embassy in Constantinople. Gracious God!
The sole aim of their machinations is to bring about
the extermination of this servant. They are, however,
oblivious of the fact that abasement in the
path of God is My true glory. In the newspapers
the following hath been recorded: "Touching the
fraudulent dealings of some of the exiles of Akká,
and the excesses committed by them against several
people, etc...." Unto them who are the exponents
of justice and the daysprings of equity the intention
of the writer is evident and his purpose clear. Briefly,
he arose and inflicted upon Me divers tribulations,
and treated Me with injustice and cruelty. By God!
This Wronged One would not barter this place of
exile for the Most Sublime Habitation. In the estimation
of men of insight whatsoever befalleth in the
path of God is manifest glory and a supreme attainment.
Already We have said: "Glory to Thee, O my
God! But for the tribulations which are sustained
in Thy path, how could Thy true lovers be recognized;
and were it not for the trials which are borne
for love of Thee, how could the station of such as
yearn for Thee be revealed?"
Such abasement hath been inflicted that each day
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they spread fresh calumnies. This Wronged One,
however, cleaveth to seemly patience. Would that
His Majesty the Sháh of Persia would ask for a report
of the things which befell Us in Constantinople,
that he might become fully acquainted with the
true facts. O Sháh! I adjure thee by thy Lord, the
God of Mercy, to look into this matter with the eye
of fairness. Is there to be found a just man who will
judge in this day according to that which God hath
sent down in His Book? Where is the fair-minded
person who will equitably consider what hath been
perpetrated against Us without any clear token or
proof?
O Shaykh! Ponder the behavior of men. The
inmates of the cities of knowledge and wisdom are
sore perplexed asking themselves why it is that the
Shí'ih sect, which regarded itself as the most learned,
the most righteous, and the most pious of all the
peoples of the world, hath turned aside in the Day
of His Revelation, and hath shown a cruelty such as
hath never been experienced. It is incumbent upon
thee to reflect a while. From the inception of this
sect until the present day how great hath been the
number of the divines that have appeared, none of
whom became cognizant of the nature of this Revelation.
What could have been the cause of this waywardness?
Were We to mention it, their limbs would
cleave asunder. It is necessary for them to meditate,
to meditate for a thousand thousand years, that haply
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they may attain unto a sprinkling from the ocean of
knowledge, and discover the things whereof they are
oblivious in this day.
I was walking in the Land of Tá (Tihrán)--the
dayspring of the signs of thy Lord--when lo, I heard
the lamentation of the pulpits and the voice of their
supplication unto God, blessed and glorified be He.
They cried out and said: "O God of the world and
Lord of the nations! Thou beholdest our state and
the things which have befallen us by reason of the
cruelty of Thy servants. Thou hast created us and
revealed us for Thy glorification and praise. Thou
dost now hear what the wayward proclaim upon us
in Thy days. By Thy might! Our souls are melted
and our limbs are trembling. Alas, alas! Would that
we had never been created and revealed by Thee!"
The hearts of them that enjoy near access to God
are consumed by these words, and from them the
cries of such as are devoted to Him are raised. Time
and again have We, for the sake of God, admonished
the distinguished divines, and summoned them unto
the Most Sublime Horizon, that perchance they
might, in the days of His Revelation, obtain their
portion of the ocean of the utterance of Him Who
is the Desire of the world, and remain not utterly
deprived thereof.
In most of Our Tablets this most weighty exhortation
hath been sent down from the heaven of His
all-encompassing mercy. We said: "O concourse of
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rulers and divines! Incline your ears unto the Voice
calling from the horizon of Akká. Verily, it aideth
you to proceed aright, and draweth you nigh unto
Him, and directeth your steps towards the station
which God hath made the Dayspring of His Revelation
and the Dawning-Place of His splendors. O
peoples of the world! He Who is the Most Great
Name is come, on the part of the Ancient King,
and hath announced unto men this Revelation which
lay hid in His knowledge, and was preserved in the
treasury of His protection, and was written down
by the Most Sublime Pen in the Books of God, the
Lord of Lords. O people of Shín (Shíráz)! Have ye
forgotten My loving-kindness and My mercy that
have surpassed all created things, and which proceeded
from God Who layeth low the necks of men?"
In the Kitáb-i-Aqdas (Most Holy Book) the following
hath been revealed: "Say: O leaders of religion!
Weigh not the Book of God with such standards
and sciences as are current amongst you, for the
Book itself is the unerring Balance established amongst
men. In this most perfect Balance whatsoever the
peoples and kindreds possess must be weighed, while
the measure of its weight should be tested according
to its own standard, did ye but know it. The eye
of My loving-kindness weepeth sore over you, inasmuch
as ye have failed to recognize the One upon
Whom ye have been calling in the daytime and in
the night season, at even and at morn. Advance, O
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people, with snow-white faces and radiant hearts,
unto the blest and crimson Spot, wherein the Tree
beyond which there is no passing is calling: `Verily,
there is none other God beside Me, the Omnipotent
Protector, the Self-Subsisting!' O ye leaders of religion
in Persia! Who is the man amongst you that can
rival Me in vision or insight? Where is he to be
found that dareth to claim to be My equal in utterance
or wisdom? No, by My Lord, the All-Merciful!
All on the earth shall pass away; and this is the face
of your Lord, the Almighty, the Well-Beloved. We
have decreed, O people, that the highest and last
end of all learning be the recognition of Him Who is
the Object of all knowledge; and yet behold how ye
have allowed your learning to shut you out, as by a
veil, from Him Who is the Dayspring of this Light,
through Whom every hidden thing hath been revealed.
Say: This, verily, is the heaven in which the
Mother Book is treasured, could ye but comprehend
it. He it is Who hath caused the Rock to shout, and
the Burning Bush to lift up its voice upon the Mount
rising above the Holy Land, and proclaim: `The
Kingdom is God's, the sovereign Lord of all, the All-Powerful,
the Loving!' We have not entered any
school, nor read any of your dissertations. Incline
your ears to the words of this unlettered One, wherewith
He summoneth you unto God, the Ever-Abiding.
Better is this for you than all the treasures of
the earth, could ye but comprehend it. Whoso interpreteth
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what hath been sent down from the heaven
of Revelation, and altereth its evident meaning, he,
verily, is of them that have perverted the Sublime
Word of God, and is of the lost ones in the Lucid
Book."
Thereupon We heard the groaning of the true
Faith, and said unto it: "Wherefore, O true Faith,
do I hear Thee cry out in the night season, and groan
in the daytime, and utter Thy lamentations at daybreak?"
She made reply: "O Prince of the world that
standest revealed in the Most Great Name! The
heedless ones have hamstrung Thy white She-Camel,
and caused Thy Crimson Ark to founder, and wished
to put out Thy Light, and to veil the face of Thy
Cause. Wherefore hath the voice of My lamentation
been lifted up, as well as the voice of the lamentation
of all created things, and yet the people are for
the most part unaware." The true Faith hath laid
fast hold, in this day, on the hem of Our bounty,
and circleth about Our Person.
O Shaykh! Enter thou My presence, that thou
mayest behold what the eye of the universe hath never
beheld, and hear that which the ear of the whole
creation hath never heard, that haply thou mayest
free thyself from the mire of vague fancies, and set
thy face towards the Most Sublime Station, wherein
this Wronged One calleth aloud: "The Kingdom is
God's, the Almighty, the All-Praised!" We fain
would hope that through thine exertions the wings
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of men may be sanctified from the mire of self and
desire, and be made worthy to soar in the atmosphere
of God's love. Wings that are besmirched with mire
can never soar. Unto this testify they who are the
exponents of justice and equity, and yet the people
are in evident doubt.
O Shaykh! Protests have been voiced against Us
from every side--protests such as Our pen craveth
pardon for setting down. Nevertheless, by reason of
Our great mercy, We have replied unto them, in
accordance with the understanding of men, that
haply they may be delivered from the fire of negation
and denial, and become illumined with the light of
affirmation and acceptance. Equity is rarely to be
found, and justice hath ceased to exist.
Among others, these perspicuous verses have, in
answer to certain individuals, been sent down from
the Kingdom of Divine knowledge: "O thou who
hast set thy face towards the splendors of My Countenance!
Vague fancies have encompassed the dwellers
of the earth and debarred them from turning
towards the Horizon of Certitude, and its brightness,
and its manifestations and its lights. Vain imaginings
have withheld them from Him Who is the Self-Subsisting.
They speak as prompted by their own
caprices, and understand not. Among them are those
who have said: `Have the verses been sent down?'
Say: `Yea, by Him Who is the Lord of the heavens!'
`Hath the Hour come?' `Nay, more; it hath passed,
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by Him Who is the Revealer of clear tokens! Verily,
the Inevitable is come, and He, the True One, hath
appeared with proof and testimony. The Plain is disclosed,
and mankind is sore vexed and fearful. Earthquakes
have broken loose, and the tribes have lamented,
for fear of God, the Lord of Strength, the
All-Compelling.' Say: `The stunning trumpet blast
hath been loudly raised, and the Day is God's, the
One, the Unconstrained.' `Hath the Catastrophe
come to pass?' Say: `Yea, by the Lord of Lords!' `Is
the Resurrection come?' `Nay, more; He Who is
the Self-Subsisting hath appeared with the Kingdom
of His signs.' `Seest thou men laid low?' `Yea, by my
Lord, the Exalted, the Most High!' `Have the tree-stumps
been uprooted?' `Yea, more; the mountains
have been scattered in dust; by Him the Lord of
attributes!' They say: `Where is Paradise, and where
is Hell?' Say: `The one is reunion with Me; the
other thine own self, O thou who dost associate a
partner with God and doubtest.' They say: `We see
not the Balance.' Say: `Surely, by my Lord, the God
of Mercy! None can see it except such as are endued
with insight.' `Have the stars fallen?' Say: `Yea,
when He Who is the Self-Subsisting dwelt in the
Land of Mystery (Adrianople). Take heed, ye who
are endued with discernment!' All the signs appeared
when We drew forth the Hand of Power from
the bosom of majesty and might. Verily, the Crier
hath cried out, when the promised time came, and
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they that have recognized the splendors of Sinai have
swooned away in the wilderness of hesitation, before
the awful majesty of thy Lord, the Lord of creation.
The trumpet asketh: `Hath the Bugle been sounded?'
Say: `Yea, by the King of Revelation!, when He
mounted the throne of His Name, the All-Merciful.'
Darkness hath been chased away by the dawning-light
of the mercy of thy Lord, the Source of all
light. The breeze of the All-Merciful hath wafted,
and the souls have been quickened in the tombs of
their bodies. Thus hath the decree been fulfilled by
God, the Mighty, the Beneficent. They that have
gone astray have said: `When were the heavens cleft
asunder?' Say: `While ye lay in the graves of waywardness
and error.' Among the heedless is he who
rubbeth his eyes, and looketh to the right and to the
left. Say: `Blinded art thou. No refuge hast thou
to flee to.' And among them is he who saith: `Have
men been gathered together?' Say: `Yea, by my
Lord!, whilst thou didst lie in the cradle of idle fancies.'
And among them is he who saith: `Hath the
Book been sent down through the power of the true
Faith?' Say: `The true Faith itself is astounded. Fear
ye, O ye men of understanding heart!' And among
them is he who saith: `Have I been assembled with
others, blind?' Say: `Yea, by Him that rideth upon
the clouds!' Paradise is decked with mystic roses,
and hell hath been made to blaze with the fire of the
impious. Say: `The light hath shone forth from the
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horizon of Revelation, and the whole earth hath been
illumined at the coming of Him Who is the Lord of
the Day of the Covenant!' The doubters have perished,
whilst he that turned, guided by the light of
assurance, unto the Dayspring of Certitude hath
prospered. Blessed art thou, who hast fixed thy gaze
upon Me, for this Tablet which hath been sent down
for thee--a Tablet which causeth the souls of men to
soar. Commit it to memory, and recite it. By My
life! It is a door to the mercy of thy Lord. Well is it
with him that reciteth it at eventide and at dawn.
We, verily, hear thy praise of this Cause, through
which the mountain of knowledge was crushed, and
men's feet have slipped. My glory be upon thee and
upon whomsoever hath turned unto the Almighty,
the All-Bounteous. The Tablet is ended, but the
theme is unexhausted. Be patient, for thy Lord is
patient."
These are verses We sent down previously, soon
after Our arrival in the prison-city of Akká, and
We have sent them unto thee, that thou mayest be
acquainted with what their lying tongues have
spoken, when Our Cause came unto them with might
and sovereignty. The foundations of idle fancies
have trembled, and the heaven of vain imaginings
hath been cleft asunder, and yet the people are in
doubt and in contention with Him. They have denied
the testimony of God and His proof, after He came
from the heaven of power with the kingdom of His
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signs. They have cast away what had been prescribed,
and perpetrated what had been forbidden them in
the Book. They have abandoned their God, and
clung unto their desires. They truly have strayed and
are in error. They read the verses and deny them.
They behold the clear tokens and turn aside. They
truly are lost in strange doubt.
We have admonished Our loved ones to fear God,
a fear which is the fountain-head of all goodly deeds
and virtues. It is the commander of the hosts of
justice in the city of Bahá. Happy the man that hath
entered the shadow of its luminous standard, and
laid fast hold thereon. He, verily, is of the Companions
of the Crimson Ark, which hath been mentioned
in the Qayyúm-i-Asmá.
Say: O people of God! Adorn your temples with
the adornment of trustworthiness and piety. Help,
then, your Lord with the hosts of goodly deeds and a
praiseworthy character. We have forbidden you dissension
and conflict in My Books, and My Scriptures,
and My Scrolls, and My Tablets, and have wished
thereby naught else save your exaltation and advancement.
Unto this testify the heavens and the stars
thereof, and the sun and the radiance thereof, and
the trees and the leaves thereof, and the seas and the
waves thereof, and the earth and the treasures thereof.
We pray God to assist His loved ones, and aid them
in that which beseemeth them in this blest, this
mighty, and wondrous station.
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Further, in another Tablet, We have said: "O thou
who hast fixed thy gaze upon My countenance!
Admonish men to fear God. By God! This fear is
the chief commander of the army of thy Lord. Its
hosts are a praiseworthy character and goodly deeds.
Through it have the cities of men's hearts been opened
throughout the ages and centuries, and the standards
of ascendancy and triumph raised above all other
standards."
"We will now mention unto thee Trustworthiness
and the station thereof in the estimation of God, thy
Lord, the Lord of the Mighty Throne. One day of
days We repaired unto Our Green Island. Upon Our
arrival, We beheld its streams flowing, and its trees
luxuriant, and the sunlight playing in their midst.
Turning Our face to the right, We beheld what the
pen is powerless to describe; nor can it set forth that
which the eye of the Lord of Mankind witnessed in
that most sanctified, that most sublime, that blest,
and most exalted Spot. Turning, then, to the left
We gazed on one of the Beauties of the Most Sublime
Paradise, standing on a pillar of light, and calling
aloud saying: `O inmates of earth and heaven! Behold
ye My beauty, and My radiance, and My revelation,
and My effulgence. By God, the True One!
I am Trustworthiness and the revelation thereof,
and the beauty thereof. I will recompense whosoever
will cleave unto Me, and recognize My rank
and station, and hold fast unto My hem. I am the
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most great ornament of the people of Bahá, and the
vesture of glory unto all who are in the kingdom of
creation. I am the supreme instrument for the prosperity
of the world, and the horizon of assurance
unto all beings.' Thus have We sent down for thee
that which will draw men nigh unto the Lord of
creation."
This Wronged One hath, at all times, summoned
the peoples of the world unto that which will exalt
them, and draw them nigh unto God. From the
Most Sublime Horizon there hath shone forth that
which leaveth no room unto any one for vacillation,
repudiation or denial. The wayward, however, have
failed to profit therefrom; nay, it shall only increase
their loss.
O Shaykh! It is incumbent upon the divines to
unite with His Majesty, the Sháh--may God assist
him--and to cleave day and night unto that which
will exalt the station of both the government and
the nation. This people are assiduously occupied in
enlightening the souls of men and in rehabilitating
their condition. Unto this testifieth that which hath
been sent down by the Most Sublime Pen in this lucid
Tablet. How often have things been simple and
easy of accomplishment, and yet most men have been
heedless, and busied themselves with that which
wasteth their time!
One day, while in Constantinople, Kamál Páshá
visited this Wronged One. Our conversation turned
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upon topics profitable unto man. He said that he
had learned several languages. In reply We observed:
"You have wasted your life. It beseemeth you and
the other officials of the Government to convene a
gathering and choose one of the divers languages,
and likewise one of the existing scripts, or else to
create a new language and a new script to be taught
children in schools throughout the world. They
would, in this way, be acquiring only two languages,
one their own native tongue, the other the language
in which all the peoples of the world would converse.
Were men to take fast hold on that which hath been
mentioned, the whole earth would come to be regarded
as one country, and the people would be
relieved and freed from the necessity of acquiring
and teaching different languages." When in Our
presence, he acquiesced, and even evinced great joy
and complete satisfaction. We then told him to lay
this matter before the officials and ministers of the
Government, in order that it might be put into
effect throughout the different countries. However,
although he often returned to see Us after this, he
never again referred to this subject, although that
which had been suggested is conducive to the concord
and the unity of the peoples of the world.
We fain would hope that the Persian Government
will adopt it and carry it out. At present, a new language
and a new script have been devised. If thou
desirest, We will communicate them to thee. Our
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purpose is that all men may cleave unto that which
will reduce unnecessary labor and exertion, so that
their days may be befittingly spent and ended. God,
verily, is the Helper, the Knower, the Ordainer, the
Omniscient.
God willing, Persia may be adorned with, and attain
unto, that whereof she hath thus far been
deprived. Say: "O Sháh! Exert thyself so that all
the peoples of the world may be illumined with the
effulgent splendors of the sun of thy justice. The
eyes of this Wronged One are turned towards naught
save trustworthiness, truthfulness, purity, and all
that profiteth men." Regard Him not as a traitor.
Glorified art Thou, O my God, and my Master, and
my Mainstay! Aid Thou His Majesty the Sháh to
execute Thy laws and Thy commandments, and show
forth Thy justice among Thy servants. Thou art,
verily, the All-Bounteous, the Lord of grace abounding,
the Almighty, the All-Powerful. The Cause of
God hath come as a token of His grace. Happy are
they who act; happy are they who understand; happy
the man that hath clung unto the truth, detached
from all that is in the heavens and all that is on earth.
O Shaykh! Seek thou the shore of the Most Great
Ocean, and enter, then, the Crimson Ark which God
hath ordained in the Qayyúm-i-Asmá for the people
of Bahá. Verily, it passeth over land and sea. He
that entereth therein is saved, and he that turneth
aside perisheth. Shouldst thou enter therein and
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attain unto it, set thy face towards the Kaaba of God,
the Help in Peril, the Self-Subsisting, and say: "O
my God! I beseech Thee by Thy most glorious light,
and all Thy lights are verily glorious." Thereupon,
will the doors of the Kingdom be flung wide before
thy face, and thou wilt behold what eyes have never
beheld, and hear what ears have never heard. This
Wronged One exhorteth thee as He hath exhorted
thee before, and hath never had any wish for thee
save that thou shouldst enter the ocean of the unity
of God, the Lord of the worlds. This is the day
whereon all created things cry out, and announce
unto men this Revelation, through which hath appeared
what was concealed and preserved in the
knowledge of God, the Mighty, the All-Praised.
O Shaykh! Thou hast heard the sweet melodies
of the Doves of Utterance cooing on the boughs of
the Lote-Tree of knowledge. Hearken, now, unto
the notes of the Birds of Wisdom upraised in the
Most Sublime Paradise. They verily will acquaint
thee with things of which thou wert wholly unaware.
Give ear unto that which the Tongue of Might and
Power hath spoken in the Books of God, the Desire
of every understanding heart. At this moment a
Voice was raised from the Lote-Tree beyond which
there is no passing, in the heart of the Most Sublime
Paradise, bidding Me relate unto thee that which
hath been sent down in the Books and Tablets, and
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the things spoken by My Forerunner, Who laid down
His life for this Great Announcement, this Straight
Path. He hath said--and He, verily, speaketh the
truth: "I have written down in My mention of Him
these gem-like words: `No allusion of Mine can allude
unto Him, neither anything mentioned in the
Bayán.'" And further, He--exalted and glorified be
He--saith, concerning this most mighty Revelation,
this Great Announcement: "Exalted and glorified is
He above the power of any one to reveal Him except
Himself, or the description of any of His creatures.
I Myself am but the first servant to believe in Him
and in His signs, and to partake of the sweet savors
of His words from the first-fruits of the Paradise
of His knowledge. Yea, by His glory! He is the
Truth. There is none other God but Him. All have
arisen at His bidding." Such are the words sung by
the Dove of Truth on the boughs of the Divine Lote-Tree.
Well is it with him that hath given ear unto its
Voice, and quaffed from the oceans of Divine utterance
that lie concealed in each of these words. In
another connection hath the Voice of the Bayán
called aloud from the loftiest branches. He saith--
blessed and glorified be He: "In the year nine ye will
attain unto all good." On another occasion He saith:
"In the year nine ye will attain unto the Presence
of God." These melodies, uttered by the Birds of the
cities of Knowledge, conform with that which hath
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been sent down by the All-Merciful in the Qur'án.
Blessed are the men of insight; blessed they that attain
thereunto.
O Shaykh! I swear by God! The River of Mercy
floweth, and the Ocean of Utterance surgeth, and
the Sun of Revelation shineth forth resplendent.
With a detached heart, and a dilated breast, and an
utterly truthful tongue, recite thou these sublime
words that have been revealed by My Forerunner--the Primal Point.
He saith--glorified be His utterance--addressing his honor, Azím: "This, verily, is
the thing We promised thee, ere the moment We
answered thy call. Wait thou until nine will have
elapsed from the time of the Bayán. Then exclaim:
`Blessed, therefore, be God, the most excellent of
Makers!' Say: This, verily, is an Announcement
which none except God hath comprehended. Ye,
however, will be unaware on that day." In the year
nine this Most Great Revelation arose and shone forth
brightly above the horizon of the Will of God. None
can deny it save he who is heedless and doubteth.
We pray God to aid His servants to return unto Him,
and beg forgiveness for the things they committed
in this vain life. He, verily, is the Forgiving, the
Pardoner, the All-Merciful. In another connection
He saith: "I am the first servant to believe in Him,
and in His signs." In like manner, in the Persian
Bayán, He saith: "He, verily, is the One Who, under
all conditions, proclaimeth: `I, in very truth, am
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God!'" and so on--blessed and glorified be He. That
which is meant by Divinity and Godhead hath previously
been stated. We have in truth rent the veils
asunder and disclosed that which will draw men nigh
unto God, Who layeth low the necks of men. Happy
the man that hath attained unto justice and equity in
this Grace that hath encompassed all that is in the
heavens and all that is on earth, as bidden by God,
the Lord of the worlds.
O Shaykh! Hearken unto the melodies of the
Gospel with the ear of fairness. He saith--glorified
be His utterance--prophesying the things that are
to come: "But of that Day and Hour knoweth no
man, no, not the angels of heaven, nor the Son,
but the Father." By Father in this connection is
meant God--exalted be His glory. He, verily, is the
True Educator, and the Spiritual Teacher.
Joel saith: "For the Day of the Lord is great and
very terrible; and who can abide it?" Firstly, in the
sublime utterance set forth in the Gospel He saith
that none is aware of the time of the Revelation, that
none knoweth it except God, the All-Knowing, Who
is cognizant of all. Secondly, He setteth forth the
greatness of the Revelation. Likewise, in the Qur'án
He saith: "Of what ask they of one another? Of
the Great Announcement." This is the Announcement,
the greatness of which hath been mentioned
in most of the Books of old and of more recent times.
This is the Announcement that hath caused the limbs
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of mankind to quake, except such as God, the Protector,
the Helper, the Succorer, hath willed to exempt.
Men have indeed with their own eyes witnessed
how all men and all things have been thrown
into confusion and been sore perplexed, save those
whom God hath chosen to exempt.
O Shaykh! Great is the Cause, and great the Announcement!
Patiently and calmly ponder thou upon
the resplendent signs and the sublime words, and all
that hath been revealed in these days, that haply
thou mayest fathom the mysteries that are hid in the
Books, and mayest strive to guide His servants.
Hearken with thine inner ear unto the Voice of Jeremiah,
Who saith: "Oh, for great is that Day, and it
hath no equal." Wert thou to observe with the eye
of fairness, thou wouldst perceive the greatness of
the Day. Incline thine ear unto the Voice of this
All-Knowing Counsellor, and suffer not thyself to be
deprived of the mercy that hath surpassed all created
things, visible and invisible. Lend an ear unto the
song of David. He saith: "Who will bring me into
the Strong City?" The Strong City is Akká,
which hath been named the Most Great Prison, and
which possesseth a fortress and mighty ramparts.
O Shaykh! Peruse that which Isaiah hath spoken
in His Book. He saith: "Get thee up into the high
mountain, O Zion, that bringest good tidings; lift up
Thy Voice with strength, O Jerusalem, that bringest
good tidings. Lift it up, be not afraid; say unto the
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cities of Judah: `Behold your God! Behold the Lord
God will come with strong hand, and His arm shall
rule for Him.'" This Day all the signs have appeared.
A Great City hath descended from heaven, and Zion
trembleth and exulteth with joy at the Revelation
of God, for it hath heard the Voice of God on every
side. This Day Jerusalem hath attained unto a new
Evangel, for in the stead of the sycamore standeth
the cedar. Jerusalem is the place of pilgrimage for
all the peoples of the world, and hath been named
the Holy City. Together with Zion and Palestine,
they are all included within these regions. Wherefore,
hath it been said: "Blessed is the man that hath
migrated to Akká."
Amos saith: "The Lord will roar from Zion, and
utter His Voice from Jerusalem; and the habitations
of the shepherds shall mourn, and the top of Carmel
shall wither." Carmel, in the Book of God, hath been
designated as the Hill of God, and His Vineyard. It
is here that, by the grace of the Lord of Revelation,
the Tabernacle of Glory hath been raised. Happy
are they that attain thereunto; happy they that set
their faces towards it. And likewise He saith: "Our
God will come, and He will not be silent."
O Shaykh! Reflect upon these words addressed by
Him Who is the Desire of the world to Amos. He
saith: "Prepare to meet thy God, O Israel, for, lo,
He that formeth the mountains and createth the
wind, and declareth unto man what is his thought,
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that maketh the morning darkness, and treadeth upon
the high places of the earth, the Lord, the God of
Hosts, is His name." He saith that He maketh the
morning darkness. By this is meant that if, at the
time of the Manifestation of Him Who conversed on
Sinai anyone were to regard himself as the true morn,
he will, through the might and power of God, be
turned into darkness. He truly is the false dawn,
though believing himself to be the true one. Woe
unto him, and woe unto such as follow him without
a clear token from God, the Lord of the worlds.
Isaiah saith: "The Lord alone shall be exalted in
that Day." Concerning the greatness of the Revelation
He saith: "Enter into the rock, and hide thee
in the dust, for fear of the Lord, and for the glory
of His majesty." And in another connection He
saith: "The wilderness and the solitary place shall be
glad for them; and the desert shall rejoice, and blossom
as the rose. It shall blossom abundantly, and
rejoice even with joy and singing: the glory of Lebanon
shall be given unto it, the splendor of Carmel
and Sharon, they shall see the glory of the Lord, and
the splendor of our God."
These passages stand in need of no commentary.
They are shining and manifest as the sun, and glowing
and luminous as light itself. Every fair-minded
person is led, by the fragrance of these words, unto
the garden of understanding, and attaineth unto that
from which most men are veiled and debarred. Say:
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Fear God, O people, and follow not the doubts of
such as shout aloud, who have broken the Covenant
of God and His Testament, and denied His mercy
that hath preceded all that are in the heavens and
all that are on earth.
And likewise, He saith: "Say to them that are of
a fearful heart: be strong, fear not, behold your God."
This blessed verse is a proof of the greatness of the
Revelation, and of the greatness of the Cause, inasmuch
as the blast of the trumpet must needs spread
confusion throughout the world, and fear and trembling
amongst all men. Well is it with him who hath
been illumined with the light of trust and detachment.
The tribulations of that Day will not hinder
or alarm him. Thus hath the Tongue of Utterance
spoken, as bidden by Him Who is the All-Merciful.
He, verily, is the Strong, the All-Powerful, the All-Subduing,
the Almighty. It is now incumbent upon
them who are endowed with a hearing ear and a seeing
eye to ponder these sublime words, in each of
which the oceans of inner meaning and explanation
are hidden, that haply the words uttered by Him
Who is the Lord of Revelation may enable His
servants to attain, with the utmost joy and radiance,
unto the Supreme Goal and Most Sublime Summit--
the dawning-place of this Voice.
O Shaykh! Wert thou to perceive, be it less than
a needle's eye, the breaths of Mine utterance, thou
wouldst abandon the world and all that is therein,
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and wouldst set thy face towards the lights of the
countenance of the Desired One. Briefly, in the sayings
of Him Who is the Spirit (Jesus) unnumbered
significances lie concealed. Unto many things did
He refer, but as He found none possessed of a hearing
ear or a seeing eye He chose to conceal most of these
things. Even as He saith: "But ye cannot bear them
now." That Dawning-Place of Revelation saith that
on that Day He Who is the Promised One will reveal
the things which are to come. Accordingly in the
Kitáb-i-Aqdas, and in the Tablets to the Kings, and
in the Lawh-i-Ra'ís, and in the Lawh-i-Fu'ád, most
of the things which have come to pass on this earth
have been announced and prophesied by the Most
Sublime Pen.
In the Kitáb-i-Aqdas the following hath been revealed:
"O Land of Tá (Tihrán)! Let nothing grieve
thee, for God hath chosen thee to be the source of
the joy of all mankind. He shall, if it be His Will,
bless thy throne with one who will rule with justice,
who will gather together the flock of God which
the wolves have scattered. Such a ruler will, with joy
and gladness, turn his face towards, and extend his
favors unto, the people of Bahá. He indeed is accounted
in the sight of God, as a jewel among men.
Upon him rest forever the glory of God, and the
glory of all that dwell in the kingdom of His revelation."
These verses were revealed previously. Now,
however, the following verse hath been sent down:
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"O God, my God! Bahá beseecheth Thee and imploreth
Thee, by the lights of Thy countenance and
the billows of the ocean of Thy Revelation, and the
effulgent splendors of the Sun of Thine utterance,
to aid the Sháh to be fair and equitable. If it be Thy
wish, bless Thou, through him, the throne of authority
and sovereignty. Potent art Thou to do what
pleaseth Thee. There is none other God but Thee,
Who hearest, Who art ready to answer." "Rejoice
with great joy, O Land of Tá (Tihrán), for God
hath made thee the dayspring of His light, inasmuch
as within thee was born the Manifestation of His
glory. Be thou glad for this name that hath been
conferred upon thee--a name through which the
Daystar of grace hath shed its splendor, through
which both earth and heaven have been illumined.
Erelong will the state of affairs within thee be
changed, and the reins of power fall into the
hands of the people. Verily, thy Lord is the All-Knowing.
His authority embraceth all things. Rest
thou assured in the gracious favor of thy Lord. The
eye of His loving-kindness shall everlastingly be
directed towards thee. The day is approaching when
thy agitation will have been transmuted into peace
and quiet calm. Thus hath it been decreed in the
Wondrous Book."
And likewise, in the Lawh-i-Fu'ád, and in the Tablet
of the King of Paris (Napoleon III), and in other
Tablets, there hath been revealed that which will lead
page 150
every fair-minded person to testify unto the power,
and the majesty, and the wisdom of God--exalted be
His glory. Were men to observe with the eye of justice,
they would be made aware of the secret of this
blessed verse: "Neither is there a thing green or sere,
but it is noted in a distinct writing," and would comprehend
it. On this day, however, men's repudiation
of the truth hath prevented them from understanding
what hath been sent down in truth by Him Who
is the Revealer, the Ancient of Days. Gracious God!
Perspicuous signs have appeared on every side, and
yet men are, for the most part, deprived of the privilege
of beholding and of comprehending them. We
beseech God to bestow His aid, that all men may
recognize the pearls that lie hid within the shells of
the Most Great Ocean, and exclaim: "Praised be
Thou, O God of the world!"
O concourse of the fair-minded! Observe and
reflect upon the billows of the ocean of the utterance
and knowledge of God, so that ye may testify with
your inner and outer tongues that with Him is the
knowledge of all that is in the Book. Nothing escapeth
His knowledge. He, verily, hath manifested
that which was hidden, when He, upon His return,
mounted the throne of the Bayán. All that hath been
sent down hath and will come to pass, word for
word, upon earth. No possibility is left for anyone
either to turn aside or protest. As fairness, however, is disgraced and concealed, most men speak as prompted by their own idle fancies.
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O God, my God! Debar not Thy servants from
turning their faces towards the light of certitude,
that hath dawned above the horizon of Thy will,
and suffer them not to be deprived, O my God, of
the oceans of Thy signs. They, O my Lord, are Thy
servants in Thy cities, and Thy slaves in Thy lands.
If Thou hast not mercy upon them, who, then, will
show them mercy? Take Thou, O my God, the hands
of such as have been drowned in the sea of idle fancies,
and deliver them by Thy power and Thy sovereignty.
Save them, then, with the arms of Thy might. Powerful
art Thou to do what Thou willest, and in Thy
right hand are the reins of all that is in the heavens
and all that is on earth.
In like manner, the Primal Point saith: "Behold
ye Him with His own eyes. Were ye to behold Him
with the eyes of another, ye would never recognize
and know Him." This referreth to naught else
except this Most Great Revelation. Well is it with
them that judge fairly. And likewise, He saith: "The
year-old germ that holdeth within itself the potentialities
of the Revelation that is to come is endowed
with a potency superior to the combined forces of
the whole of the Bayán." These glad-tidings of the
Bayán and of the Books of former times have been
repeatedly mentioned under divers names in numerous
page 152
books, that perchance men might judge equitably
that which hath arisen and shone forth above the
horizon of the will of God, the Lord of the Mighty
Throne.
O Shaykh! Tell the people of the Bayán: "Ponder
ye these blessed words. He saith: `The whole of the
Bayán is only a leaf amongst the leaves of His Paradise.'
Be fair, O people, and be not of such as are
accounted as lost in the Book of God, the Lord of
the worlds." The blessed Lote-Tree standeth, in this
day, before thy face, laden with heavenly, with new
and wondrous fruits. Gaze on it, detached from all
else save it. Thus hath the Tongue of might and
power spoken at this Spot which God hath adorned
with the footsteps of His Most Great Name and
Mighty Announcement.
And likewise, He saith: "Ere nine will have elapsed
from the inception of this Cause, the realities of the
created things will not be made manifest. All that
thou hast as yet seen is but the stage from the moist
germ until We clothed it with flesh. Be patient, until
thou beholdest a new creation. Say: `Blessed, therefore,
be God, the most excellent of Makers!'" And
likewise, He hath said regarding the power of this
Revelation: "Lawful is it for Him Whom God will
make manifest to reject him who is greatest on earth,
inasmuch as such a one is but a creature in His grasp,
and all things adore Him. After Hin (68) a Cause
shall be given unto you which ye shall come to know."
page 153
And also He saith: "Know thou with absolute certainty,
and through the firmly established and most
irrevocable decree, that He--exalted be His glory,
and magnified be His might, and sanctified be His
holiness, and glorified be His grandeur, and lauded
be His ways, maketh each thing to be known through
its own self; who then can know Him through any
one except Himself?" And further, He saith--exalted
and glorified be He: "Beware, beware lest, in
the days of His Revelation, the Vahíd of the Bayán
(eighteen Letters of the Living) shut thee not out as
by a veil from Him, inasmuch as this Vahíd is but a
creature in His sight. And beware, beware that the
words sent down in the Bayán shut thee not out as
by a veil from Him." And again, He--exalted be
He--saith: "Look not upon Him with any eye except
His own. For whosoever looketh upon Him with
His eye, will recognize Him; otherwise he will be
veiled from Him. Shouldst thou seek God and His
Presence, seek thou Him and gaze upon Him." And
likewise, He saith: "Better is it for thee to recite
but one of the verses of Him Whom God shall make
manifest than to set down the whole of the Bayán,
for on that Day that one verse can save thee, whereas
the entire Bayán cannot save thee."
Say: O people of the Bayán! Be fair, be fair; and
again, be fair, be fair. Be ye not of them who have
made mention of the Manifestation of the Cause of
God in the daytime and in the night season, and
page 154
who, when He, through His grace, appeared, and
when the Horizon of Revelation was illumined,
pronounced against Him such a judgment as hath
provoked the lamentations of the inmates of the
Kingdom and of the Realm of Glory, and of such
as have circled about the will of God, the All-Knowing,
the All-Wise.
Meditate upon these sublime words. He saith: "I,
verily, am a believer in Him, and in His Faith, and in
His Book, and in His Testimonies, and in His Ways,
and in all that proceedeth from Him concerning
them. I glory in My kinship with Him, and pride
Myself on My belief in Him." And likewise, He
saith: "O congregation of the Bayán and all who
are therein! Recognize ye the limits imposed upon
you, for such a One as the Point of the Bayán Himself
hath believed in Him Whom God shall make
manifest, before all things were created. Therein,
verily, do I glory before all who are in the kingdom
of heaven and earth." By God! All the atoms of the
universe groan and lament at the cruelty perpetrated
by the froward among the people of the Bayán.
Whither are gone they who are endued with insight
and hearing? We beseech God--blessed and glorified
be He--to summon them and exhort them unto that
which will profit them, and withhold them from
that which will harm them. He, in truth, is the
Strong, the All-Subduing, the Almighty.
And likewise, He saith: "Suffer not yourselves to
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be shut out as by a veil from God after He hath
revealed Himself. For all that hath been exalted in
the Bayán is but as a ring upon My hand, and I
Myself am, verily, but a ring upon the hand of Him
Whom God shall make manifest--glorified be His
mention! He turneth it as He pleaseth, for whatsoever
He pleaseth, and through whatsoever He
pleaseth. He, verily, is the Help in Peril, the Most
High." And likewise, He saith: "Were He to make of
every one on earth a Prophet, all would, in very truth,
be accounted as Prophets in the sight of God." And
likewise, He saith: "In the day of the revelation of
Him Whom God shall make manifest all that dwell
on earth will be equal in His estimation. Whomsoever
He ordaineth as a Prophet, he, verily, hath been a
Prophet from the beginning that hath no beginning,
and will thus remain until the end that hath no end,
inasmuch as this is an act of God. And whosoever
is made a Vicegerent by Him, shall be a Vicegerent
in all the worlds, for this is an act of God. For the
will of God can in no wise be revealed except through
His will, nor His wish be manifested save through His
wish. He, verily, is the All-Conquering, the All-Powerful,
the All-Highest."
Briefly, in every instance He hath stated that which
is conducive to the conversion, the advancement, the
exaltation, and the guidance of men. A few unfair
ones, however, have become a veil, and an insurmountable
barrier, and debarred the people from
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turning towards the lights of His Countenance. We
pray God to cast them out by His sovereignty, and
seize on them with His seizing power. He, verily, is
the Lord of Strength, the Mighty, the All-Wise.
And likewise, He saith: "He--glorified be His
mention--resembleth the sun. Were unnumbered
mirrors to be placed before it, each would, according
to its capacity, reflect the splendor of that sun,
and were none to be placed before it, it would still
continue to rise and set, and the mirrors alone would
be veiled from its light. I, verily, have not fallen
short of My duty to admonish that people, and to
devise means whereby they may turn towards God,
their Lord, and believe in God, their Creator. If, on
the day of His Revelation, all that are on earth bear
Him allegiance, Mine inmost being will rejoice, inasmuch
as all will have attained the summit of their
existence, and will have been brought face to face
with their Beloved, and will have recognized, to the
fullest extent attainable in the world of being, the
splendor of Him Who is the Desire of their hearts.
If not, My soul will indeed be saddened. I truly have
nurtured all things for this purpose. How, then,
can anyone be veiled from Him? For this have I
called upon God, and will continue to call upon Him.
He, verily, is nigh, ready to answer."
And likewise, He saith: "They will even refuse
unto that Tree, which is neither of the East nor of
the West, the name believer, for were they so to name
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Him, they would fail to sadden Him." Hath thine
ear, O world, heard with what helplessness these
words were revealed from the dayspring of the will
of Him Who is the Dawning-Place of all names? He
saith: "I have educated all men, that they may recognize
this Revelation, and yet the people of the Bayán
refuse to concede even the name believer to that
blessed Tree that belongeth neither to the East nor to
the West." Alas, alas, for the things which have befallen
Me! By God! There befell Me at the hands of
him whom I have nurtured (Mírzá Yahyá), by day
and by night, what hath caused the Holy Spirit, and
the dwellers of the Tabernacle of the Grandeur of
God, the Lord of this wondrous Day, to lament.
Likewise, refuting certain disbelievers, He saith:
"For none knoweth the time of the Revelation except
God. Whenever it appeareth, all must acknowledge
the Point of Truth, and render thanks unto God."
They that have turned aside from Me have spoken
even as the followers of John (the Baptist) spoke.
For they, too, protested against Him Who was the
Spirit (Jesus) saying: "The dispensation of John hath
not yet ended; wherefore hast thou come?" Now, too,
they that have repudiated Us, though they have never
known Us and have been at all times ignorant of the
fundamentals of this Cause, knowing not from
Whom it proceeded or what it signifieth, have spoken
that which hath made all created things to sigh and
lament. By My life! The mute can never confront
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the One Who incarnateth in Himself the kingdom
of utterance. Fear God, O people, and peruse, then,
that which hath been sent down with truth in the
eighth Chapter of the sixth Vahíd of the Bayán, and
be not of such as have turned aside. He, likewise,
hath commanded: "Once every nineteen days this
Chapter should be read, that haply they may not be
veiled, in the time of the revelation of Him Whom
God shall make manifest, by considerations foreign
to the verses, which have been, and are still, the
weightiest of all proofs and testimonies."
John, son of Zacharias, said what My Forerunner
hath said: "Saying, repent ye, for the Kingdom
of heaven is at hand. I indeed baptize you with
water unto repentance, but He that cometh after Me
is mightier than I, Whose shoes I am not worthy to
bear." Wherefore, hath My Forerunner, as a sign of
submissiveness and humility, said: "The whole of the
Bayán is only a leaf amongst the leaves of His Paradise."
And likewise, He saith: "I am the first to
adore Him, and pride Myself on My kinship with
Him." And yet, O men, the people of the Bayán
have acted in such a manner that Dhi'l-Jawshan, and
Ibn-i-Anas, and Asbáhí have sought and still seek
refuge with God against such deeds. This Wronged
One hath, in the face of all religions, busied Himself
day and night with the things that are conducive unto
the exaltation of the Cause of God, whereas those men
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have clung unto that which is the cause of humiliation
and injury.
And likewise, He saith: "Recognize Him by His
verses. The greater your neglect in seeking to know
Him, the more grievously will ye be veiled in fire."
O ye among the people of the Bayán that have turned
aside from Me! Ponder upon these most sublime
words, that have proceeded from the wellspring of
the utterance of Him Who is the Point of Knowledge.
Hearken ye, at this moment, unto these words.
He saith: "On that Day, the Daystar of Truth will
address the people of the Bayán and will recite this
Súrih of the Qur'án: `Say: O ye unbelievers! I worship
not that which ye worship, and ye do not worship
that which I worship. I shall never worship that
which ye worship, neither will ye worship that which
I worship. To you be your religion, to Me My religion.'"
Gracious God! Notwithstanding these lucid
statements, and these shining and luminous tokens all
are occupied with their vain imaginings, and are
unaware of, and veiled from, the Desired One. O ye
that have gone astray! Awake from the sleep of
heedlessness, and give ear unto these words of My
Forerunner. He saith: "The tree of affirmation, by
turning aside from Him, is accounted as the tree of
denial, and the tree of denial, by turning towards
Him, is accounted as the tree of affirmation." And
likewise, He saith: "Should anyone lay claim unto a
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Revelation, and fail to produce any proof, do not
protest, and sadden Him not." Briefly, this Wronged
One hath, night and day, been uttering the words:
"Say: O ye unbelievers!", that haply this may be
the means of awakening the people, and may adorn
them with the adornment of fairness.
And now, meditate upon these words, which diffuse
the breath of despair, in His sorrowful invocation
unto God, the Lord of the worlds. He saith: "Glorified
art Thou, O My God! Bear Thou witness that,
through this Book, I have covenanted with all created
things concerning the Mission of Him Whom Thou
shalt make manifest, ere the covenant concerning
Mine own Mission had been established. Sufficient
witness art Thou and they that have believed in Thy
signs. Thou, verily, sufficest Me. In Thee have I
placed My trust, and Thou, verily, takest count of
all things."
In another connection He saith: "O Sun-like Mirrors!
Look ye upon the Sun of Truth. Ye, verily,
depend upon it, were ye to perceive it. Ye are all
as fishes, moving in the waters of the sea, veiling
yourselves therefrom, and yet asking what it is on
which ye depend." And likewise, He saith: "I complain
unto thee, O Mirror of My generosity, against
all the other Mirrors. All look upon Me through their
own colors." These words were sent down from the
Source of the Revelation of the All-Bounteous, and
were addressed to Siyyid Javád, known as Kárbilá'í.
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God testifieth, and the world beareth Me witness that
this Siyyid stood by this Wronged One, and even
wrote a detailed refutation against them that turned
aside from Me. Two communications, moreover, in
which he hath borne witness unto the Revelation of
the True One, and in which the evidences of his
turning away from all else but Him, are clear and
manifest, have been sent by Us to Haydar-`Alí. The
handwriting of the Siyyid is unmistakable, and is
known unto everyone. Our purpose in doing this was
that perchance they that have denied Us might attain
unto the living waters of acknowledgment, and such
as have turned aside be illumined with the light of
conversion. God is My witness that this Wronged
One hath had no purpose except to convey the Word
of God. Blessed are the fair-minded, and woe betide
them that have turned aside. They that have turned
away from Me have schemed many a time, and acted
deceitfully in divers ways. They have, on one occasion,
secured a picture of this Siyyid, and pasted it
on a sheet with that of others, surmounted by the
portrait of Mírzá Yahyá. Briefly, they have seized
upon every means in order to repudiate the True
One. Say: "The True One is come evident as the
shining sun; O pity that He should have come into
the city of the blind!" The afore-mentioned Siyyid
admonished the deniers, and summoned them unto
the Most Sublime Horizon, but failed to impress
these stones that can take no imprint. Concerning
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him they have said things against which he sought
refuge with God--exalted be His glory. The supplications
which he hath sent to this Holy Court are now
in Our possession. Happy are the fair-minded.
Ponder now upon the complaint of the Primal
Point against the Mirrors, that haply men may be
awakened, and may turn from the left hand of idle
fancies and imaginings unto the right hand of faith
and certitude, and may be made cognizant of that
wherefrom they are veiled. It is indeed for the purpose
of recognizing this Most Great Cause that they
have come out of the world of non-existence into the
world of being. And likewise He saith: "Consecrate
Thou, O my God, the whole of this Tree unto Him,
that from it may be revealed all the fruits created by
God within it for Him through Whom God hath
willed to reveal all that He pleaseth. By Thy glory!
I have not wished that this Tree should ever bear
any branch, leaf, or fruit that would fail to bow
down before Him, on the day of His Revelation, or
refuse to laud Thee through Him, as beseemeth the
glory of His all-glorious Revelation, and the sublimity
of His most sublime Concealment. And shouldst
Thou behold, O my God, any branch, leaf, or fruit
upon Me that hath failed to bow down before Him,
on the day of His Revelation, cut it off, O My God,
from that Tree, for it is not of Me, nor shall it return
unto Me."
O people of the Bayán! I swear by God! This
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Wronged One hath had no other intention except to
manifest the Cause He was commissioned to reveal.
Were ye to incline your inner ears unto Him, ye
would hear from every limb and member and vein
and even from every single hair of this Wronged One
that which would stir and enrapture the Concourse
on high and the world of creation.
O Hádí! The blind fanaticism of former times
hath withheld the hapless creatures from the Straight
Path. Meditate on the Shí'ih sect. For twelve hundred
years they have cried "O Qá'im!", until in the
end all pronounced the sentence of His death, and
caused Him to suffer martyrdom, notwithstanding
their belief in, and their acceptance and acknowledgment
of, the True One--exalted be His glory--and
of the Seal of the Prophets, and of the Chosen Ones.
It is now necessary to reflect a while, that haply that
which hath come between the True One and His
creatures may be discovered, and the deeds which
have been the cause of protest and denial be made
known.
O Hádí! We have heard the moaning of the
pulpits which, as attested by all, the divines of the
age of this Revelation have ascended, and from which
they have cursed the True One, and caused such
things to befall Him Who is the Essence of Being
and His companions as neither the eye nor the ear
of the world hath seen or heard. Thou hast now summoned,
and art still summoning the people, claiming
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to be His vicegerent and mirror, despite thine ignorance
of this Cause as a result of thy not having been
in Our company.
Every one of this people well knoweth that Siyyid
Muhammad was but one of Our servants. In the days
when, as requested by the Imperial Ottoman Government,
We proceeded to their Capital, he accompanied
Us. Subsequently, he committed that which
--I swear by God--hath caused the Pen of the Most
High to weep and His Tablet to groan. We, therefore,
cast him out; whereupon, he joined Mírzá
Yahyá, and did what no tyrant hath ever done. We
abandoned him, and said unto him: "Begone, O heedless
one!" After these words had been uttered, he
joined the order of the Mawlavis, and remained in
their company until the time when We were summoned
to depart.
O Hádí! Suffer not thyself to become the instrument
for the dissemination of new superstitions, and
refuse to set up once again a sect similar to that of
the Shí'ihs. Reflect how great the amount of blood
which hath been spilt. Thou amongst others, who
hast laid claim to knowledge, and likewise the Shí'ih
divines, have, one and all, in the first and ensuing
years, cursed the True One, and decreed that His
most holy blood be shed. Fear God, O Hádí! Be not
willing that men be again afflicted with the vain
imaginings of former times. Fear God, and be not of
them that act unjustly. In these days We have heard
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that thou hast striven to lay hands on and destroy
every copy of the Bayán. This Wronged One requesteth
thee to renounce, for the sake of God, this
intention. Thine intelligence and judgment have
never excelled, nor do they now excel, the intelligence
and judgment of Him Who is the Prince of
the World. God testifieth and beareth Me witness
that this Wronged One hath not perused the Bayán,
nor been acquainted with its contents. This much,
however, is known and is clear and indubitable that
He hath ordained the Book of the Bayán to be the
foundation of His works. Fear God, and meddle not
in matters which far transcend thee. For twelve hundred
years they that resemble thee have afflicted the
hapless Shí'ihs in the pit of vain fancies and idle
imaginings. Finally, there appeared, on the Day of
Judgment things against which the oppressors of old
have sought refuge with the True One.
Apprehend now the cry of Him Who is the Point
as raised by His utterance. He supplicateth God that
if there should appear from this Tree--which is His
blessed Self--any fruit, or leaf, or branch that would
fail to believe in Him, God should cut it off forthwith.
And likewise, He saith: "Should any one make
a statement, and fail to support it by any proof,
reject him not." And yet, now, though supported
by a hundred books, thou hast rejected Him and
rejoicest therein!
Again I repeat, and plead with thee to carefully
page 166
scrutinize that which hath been revealed. The breezes
of utterance in this Revelation are not to be compared
with those of former ages. This Wronged One
hath been perpetually afflicted, and found no place
of safety in which He could peruse either the writings
of the Most Exalted One (the Báb) or those of
any one else. About two months after Our arrival
in `Iráq, following the command of His Majesty the
Sháh of Persia--may God assist him--Mírzá Yahyá
joined Us. We said unto him: "In accordance with
the Royal command We have been sent unto this
place. It is advisable for thee to remain in Persia.
We will send Our brother, Mírzá Músá, to some
other place. As your names have not been mentioned
in the Royal decree, you can arise and render some
service." Subsequently, this Wronged One departed
from Baghdád, and for two years withdrew from
the world. Upon Our return, We found that he had
not left, and had postponed his departure. This
Wronged One was greatly saddened. God testifieth
and beareth Us witness that We have, at all times,
been busied with the propagation of this Cause.
Neither chains nor bonds, stocks nor imprisonment,
have succeeded in withholding Us from revealing
Our Self. In that land We forbad all mischief, and
all unseemly and unholy deeds. Day and night We
sent forth Our Tablets in every direction. We had
no other purpose except to edify the souls of men,
and to exalt the blessed Word.
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We especially appointed certain ones to collect the
writings of the Primal Point. When this was accomplished,
We summoned Mírzá Yahyá and Mírzá Vahháb-i-Khurásání,
known as Mírzá Javád, to meet in
a certain place. Conforming with Our instructions,
they completed the task of transcribing two copies
of the works of the Primal Point. I swear by God!
This Wronged One, by reason of His constant association
with men, hath not looked at these books, nor
gazed with outward eyes on these writings. When
We departed, these writings were in the possession of
these two persons. It was agreed that Mírzá Yahyá
should be entrusted with them, and proceed to Persia,
and disseminate them throughout that land. This
Wronged One proceeded, at the request of the Ministers
of the Ottoman Government to their capital.
When We arrived in Mosul, We found that Mírzá
Yahyá had left before Us for that city, and was
awaiting Us there. Briefly, the books and writings
were left in Baghdád, while he himself proceeded to
Constantinople and joined these servants. God beareth
now witness unto the things which have touched
this Wronged One, for after We had so arduously
striven, he (Mírzá Yahyá) abandoned the writings
and joined the exiles. This Wronged One was, for a
long period, overwhelmed by infinite sorrows until
such time when, in pursuance of measures of which
none but the one true God is aware, We despatched
the writings unto another place and another country,
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owing to the fact that in `Iráq all documents must
every month be carefully examined, lest they rot and
perish. God, however, preserved them and sent them
unto a place which He had previously ordained. He,
verily, is the Protector, the Succorer.
Wherever this Wronged One went Mírzá Yahyá
followed Him. Thou art thyself a witness and well
knowest that whatever hath been said is the truth.
The Siyyid of Isfahán, however, surreptitiously duped
him. They committed that which caused the greatest
consternation. Would that thou wouldst inquire from
the officials of the government concerning the conduct
of Mírzá Yahyá in that land. Aside from all
this, I adjure thee by God, the One, the Incomparable,
the Lord of Strength, the Most Powerful, to carefully
look into the communications addressed in his name
to the Primal Point, that thou mayest behold the
evidences of Him Who is the Truth as clear as the
sun. Likewise, there proceeded from the words of
the Point of the Bayán--may--may the souls of all else but
Him be sacrificed for His sake--that which no veil
can obscure, and which neither the veils of glory nor
the veils interposed by such as have gone astray can
hide. The veils have, verily, been rent asunder by
the finger of the will of thy Lord, the Strong, the
All-Subduing, the All-Powerful. Yea, desperate is
the state of such as have calumniated Me and envied
Me. Not long ago it was stated that thou hadst
ascribed the authorship of the Kitáb-i-Iqán and of
page 169
other Tablets unto others. I swear by God! This is
a grievous injustice. Others are incapable of apprehending
their meaning, how much more of revealing
them!
Hasan-i-Mazindarání was the bearer of seventy
Tablets. Upon his death, these were not delivered
unto those for whom they were intended, but were
entrusted to one of the sisters of this Wronged One,
who, for no reason whatever, had turned aside from
Me. God knoweth what befell His Tablets. This
sister had never lived with Us. I swear by the Sun
of Truth that after these things had happened she
never saw Mírzá Yahyá, and remained unaware of
Our Cause, for in those days she had been estranged
from Us. She lived in one quarter, and this Wronged
One in another. As a token, however, of Our loving-kindness,
our affection and mercy, We, a few days
prior to Our departure, visited her and her mother,
that haply she might quaff from the living waters
of faith, and attain unto that which would draw her
nigh unto God, in this day. God well knoweth and
beareth Me witness, and she herself testifieth, that I
had no thought whatsoever except this. Finally, she
--God be praised--attained unto this through His
grace, and was adorned with the adornment of love.
After We were exiled and had departed from `Iráq
to Constantinople, however, news of her ceased to
reach Us. Subsequent to Our separation in the Land
of Tá (Tihrán), We ceased to meet Mírzá Ridá-Qulí,
page 170
Our brother, and no special news reached Us
concerning her. In the early days we all lived in one
house, which later on was sold at auction, for a negligible
sum, and the two brothers, Farmán-Farmá
and Hisamu's-Saltanih, purchased it and divided it
between themselves. After this occurred, We separated
from Our brother. He established his residence
close to the entrance of Masjid-i-Sháh, whilst We
lived near the Gate of Shimírán. Thereafter, however,
that sister displayed toward Us, for no reason
whatever, a hostile attitude. This Wronged One held
His peace under all conditions. However, Our late
brother Mírzá Muhammad-Hasan's's daughter--upon
him be the glory of God and His peace and His mercy
--who had been betrothed to the Most Great Branch
(`Abdu'l-Bahá) was taken by the sister of this
Wronged One from Núr to her own house, and from
there sent unto another place. Some of Our companions
and friends in various places complained
against this, as it was a very grievous act, and was
disapproved by all the loved ones of God. How
strange that Our sister should have taken her to her
own house, and then arranged for her to be sent elsewhere!
In spite of this, this Wronged One remained,
and still remaineth, calm and silent. A word, however,
was said in order to tranquilize Our loved ones.
God testifieth and beareth Me witness that whatever
hath been said was the truth, and was spoken with
sincerity. None of Our loved ones, whether in these
page 171
regions or in that country, could believe Our sister
capable of an act so contrary to decency, affection and
friendship. After such a thing had occurred, they,
recognizing that the way had been barred, conducted
themselves in a manner well-known unto thyself and
others. It must be evident, therefore, how intense
was the grief which this act inflicted upon this
Wronged One. Later on, she threw in her lot with
Mírzá Yahyá. Conflicting reports concerning her are
now reaching Us, nor is it clear what she is saying
or doing. We beseech God--blessed and glorified be
He--to cause her to turn unto Him, and aid her
to repent before the door of His grace. He, verily,
is the Mighty, the Forgiving; and He is, in truth, the
All-Powerful, the Pardoner.
In another connection He, likewise, saith: "Were
He to appear this very moment, I would be the first
to adore Him, and the first to bow down before
Him." Be fair, O people! The purpose of the Most
Exalted One (the Báb) was to insure that the proximity
of the Revelation should not withhold men
from the Divine and everlasting Law, even as the
companions of John (the Baptist) were prevented
from acknowledging Him Who is the Spirit (Jesus).
Time and again He hath said: "Suffer not the Bayán
and all that hath been revealed therein to withhold
you from that Essence of Being and Lord of the
visible and invisible." Should any one, considering
this binding injunction, cling unto the Bayán, such a
page 172
one hath, verily, passed out of the shadow of the
blessed and exalted Tree. Be fair, O people, and be
not of the heedless.
And likewise, He saith: "Let not names shut you
out as by a veil from Him Who is their Lord, even
the name of Prophet, for such a name is but a creation
of His utterance." And likewise, He, in the
seventh chapter of the second Vahíd, saith: "O people
of the Bayán! Act not as the people of the Qur'án
have acted, for if ye do so, the fruits of your night
will come to naught." And further, He saith--glorified
be His mention: "If thou attainest unto His
Revelation, and obeyest Him, thou wilt have revealed
the fruit of the Bayán; if not, thou art unworthy of
mention before God. Take pity upon thyself. If
thou aidest not Him Who is the Manifestation of the
Lordship of God, be not, then, a cause of sadness unto
Him." And further He saith--magnified be His
station: "If thou attainest not unto the Presence of
God, grieve not, then, the Sign of God. Ye will renounce
that which can profit them that acknowledge
the Bayán, if ye renounce that which can harm Him.
I know, however, that ye will refuse to do so."
O Hádí! Methinks it is by reason of these indubitable
utterances that thou hast determined to blot
out the Bayán. Give ear unto the voice of this
Wronged One, and renounce this oppression that hath
made the pillars of the Bayán to tremble. I have been
neither in Chihríq nor in Máh-Ku. At the present time
page 173
statements have been circulated among thy disciples
identical with those made by the Shí'ihs who have
said that the Qur'án is unfinished. These people
also contend that this Bayán is not the original one.
The copy in the handwriting of Siyyid Husayn is
extant, as is also the copy in the handwriting of Mírzá
Ahmad.
Regardest thou as one wronged he who in this
world was never dealt a single blow, and who was
continually surrounded by five of the handmaidens
of God? And imputest thou unto the True One,
Who, from His earliest years until the present day,
hath been in the hands of His enemies, and been tormented
with the worst afflictions in the world, such
charges as the Jews did not ascribe unto Christ?
Hearken unto the voice of this Wronged One, and
be not of them that are in utter loss.
And, likewise, He saith: "How many the fires
which God converteth into light through Him Whom
God shall make manifest; and how numerous the
lights which are turned into fire through Him! I
behold His appearance even as the sun in the midmost
heaven, and the disappearance of all even as that of
the stars of the night by day." Hast thou ears, O
world, wherewith to hear the voice of the True One,
and to judge equitably this Revelation Which, as soon
as it appeared, Sinai exclaimed: "He that discoursed
upon Me is come with evident signs and resplendent
tokens, in spite of every heedless one that hath gone
page 174
far astray, and of every lying calumniator, who hath
wished to quench the light of God with his calumnies,
and blot out the signs of God through his
malice. They, verily, are of such as have acted unjustly
in the Book of God, the Lord of the worlds."
And likewise, He saith: "The Bayán is from beginning
to end the repository of all of His attributes,
and the treasury of both His fire and His light."
Great God! The soul is carried away by the fragrance
of this utterance, inasmuch as He declareth, with
infinite sadness, that which He perceiveth. Likewise,
He saith to the Letter of the Living, Mullá Báqir--upon him be the glory of God and His loving-kindness:
"Haply thou mayest in eight years, in the day
of His Revelation, attain unto His Presence."
Know thou, O Hádí, and be of them that hearken.
Judge thou equitably. The companions of God and
the Testimonies of Him Who is the Truth have, for
the most part, suffered martyrdom. Thou, however,
art still alive. How is it that thou hast been spared?
I swear by God! It is because of thy denial, whereas
the martyrdom of the blessed souls was due to their
confession. Every just and fair-minded person will
bear witness unto this, inasmuch as the cause and
motive of both are clear and evident as the sun.
And likewise He addresseth Dayyán, who was
wronged and suffered martyrdom, saying: "Thou
shalt recognize thy worth through the words of Him
Whom God shall make manifest." He, likewise, hath
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pronounced him to be the third Letter to believe in
Him Whom God shall make manifest, through these
words: "O thou who art the third Letter to believe
in Him Whom God shall make manifest!" And likewise
He saith: "Should God, however, be willing, He
will make thee known through the words of Him
Whom God shall make manifest." Dayyán, who,
according to the words of Him Who is the Point--
may the souls of all else but Him be sacrificed for
His sake--is the repository of the trust of the one
true God--exalted be His glory--and the treasury of
the pearls of His knowledge, was made by them to
suffer so cruel a martyrdom that the Concourse on
high wept and lamented. He it is whom He (the
Báb) had taught the hidden and preserved knowledge
and entrusted him therewith, through His words:
"O thou who art named Dayyán! This is a hidden
and preserved Knowledge. We have entrusted it unto
thee, and brought it to thee, as a mark of honor from
God, inasmuch as the eye of thine heart is pure. Thou
wilt appreciate its value, and wilt cherish its excellence.
God, verily, hath deigned to bestow upon the
Point of the Bayán a hidden and preserved Knowledge,
the like of which God hath not sent down prior
to this Revelation. More precious is it than any other
knowledge in the estimation of God--glorified be He!
He, verily, hath made it His testimony, even as He
hath made the verses to be His testimony." This
oppressed one, who was the repository of the knowledge
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of God, together with Mírzá `Alí-Akbar, one
of the relatives of the Primal Point--upon him be
the glory of God and His mercy--and Abu'l-Qásim-i-Káshí
and several others suffered martyrdom
through the decree pronounced by Mírzá Yahyá.
O Hádí! His book which he hath entitled "Mustayqiz"
is in thy possession. Read it. Although thou
hast seen the book, peruse it again, that haply thou
mayest obtain for thyself a lofty seat beneath the
canopy of truth.
In like manner, Siyyid Ibráhím, concerning whom
these words have flowed from the Pen of the Primal
Point--magnified be His utterance: "O thou who
art mentioned as My friend in My scriptures, and as
My remembrance in My books, next to My scriptures,
and as My name in the Bayán"--such a one, together
with Dayyán, hath been surnamed by him (Mírzá
Yahyá) Father of Iniquities and Father of Calamities.
Judge thou fairly, how grievous hath been
the plight of these oppressed ones, and this notwithstanding
that one of them was occupied in serving
him, whilst the other was his guest. Briefly, I swear
by God, the deeds he committed were such that Our
Pen is ashamed to recount.
Reflect a while upon the dishonor inflicted upon
the Primal Point. Consider what hath happened.
When this Wronged One, after a retirement of two
years during which He wandered through the deserts
and mountains, returned to Baghdád, as a result of
the intervention of a few, who for a long time had
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sought Him in the wilderness, a certain Mírzá
Muhammad-`Alí of Rasht came to see Him, and
related, before a large gathering of people, that which
had been done, affecting the honor of the Báb, which
hath truly overwhelmed all lands with sorrow. Great
God! How could they have countenanced this most
grievous betrayal? Briefly, We beseech God to aid
the perpetrator of this deed to repent, and return
unto Him. He, verily, is the Helper, the All-Wise.
As to Dayyán--upon him be the glory of God
and His mercy--he attained Our presence in accordance
with that which had been revealed by the pen
of the Primal Point. We pray God to aid the heedless
to turn unto Him, and such as have turned aside
to direct themselves towards Him, and them that
have denied Him to acknowledge this Cause, which,
no sooner did it appear than all created things proclaimed:
"He that was hidden in the Treasury of
Knowledge, and inscribed by the Pen of the Most
High in His Books, and His Scriptures, and His
Scrolls, and His Tablets, is come!"
In this connection it hath been deemed necessary
to mention such traditions as have been recorded
regarding the blessed and honored city of Akká, that
haply thou mayest, O Hádí, seek a path unto the
Truth, and a road leading unto God.
In the name of God, the Compassionate, the
Merciful.
The following hath been recorded concerning the
page 178
merits of Akká, and of the sea, and of Aynu'l-Baqár
(The Spring of the Cow) which is in Akká:
`Abdu'l-`Azíz, son of `Abdu'-Salám, hath related
unto us that the Prophet--may the blessings of God
and His salutations be upon him--hath said: "Akká
is a city in Syria to which God hath shown His
special mercy."
Ibn-i-Mas'úd--may God be pleased with him--
hath stated: "The Prophet--may the blessings of God
and His salutations be upon Him--hath said: `Of
all shores the best is the shore of Askelon, and Akká
is, verily, better than Askelon, and the merit of Akká
above that of Askelon and all other shores is as the
merit of Muhammad above that of all other Prophets.
I bring you tidings of a city betwixt two mountains
in Syria, in the middle of a meadow, which is called
Akká. Verily, he that entereth therein, longing for
it and eager to visit it, God will forgive his sins, both
of the past and of the future. And he that departeth
from it, other than as a pilgrim, God will not bless
his departure. In it is a spring called the Spring of
the Cow. Whoso drinketh a draught therefrom, God
will fill his heart with light, and will protect him
from the most great terror on the Day of Resurrection.'"
Anas, son of Malík --may God be pleased with
him--hath said: "The Apostle of God--may the
blessings of God and His salutations be upon Him--
hath said: `By the shore of the sea is a city, suspended
page 179
beneath the Throne, and named Akká. He that
dwelleth therein, firm and expecting a reward from
God--exalted be He--God will write down for him,
until the Day of Resurrection, the recompense of such
as have been patient, and have stood up, and knelt
down, and prostrated themselves, before Him.'"
And He--may the blessings of God and His salutations
be upon Him--hath said: "I announce unto
you a city, on the shores of the sea, white, whose
whiteness is pleasing unto God--exalted be He! It is
called Akká. He that hath been bitten by one of
its fleas is better, in the estimation of God, than he
who hath received a grievous blow in the path of
God. And he that raiseth therein the call to prayer,
his voice will be lifted up unto Paradise. And he that
remaineth therein for seven days in the face of the
enemy, God will gather him with Khidr--peace be
upon Him--and God will protect him from the
most great terror on the Day of Resurrection." And
He--may the blessings of God,--exalted be He--and
His salutations be upon Him--hath said: "There are
kings and princes in Paradise. The poor of Akká are
the kings of Paradise and the princes thereof. A
month in Akká is better than a thousand years elsewhere."
The Apostle of God--may the blessings of God
and His salutations be upon Him--is reported to have
said: "Blessed the man that hath visited Akká, and
blessed he that hath visited the visitor of Akká.
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Blessed the one that hath drunk from the Spring of
the Cow and washed in its waters, for the black-eyed
damsels quaff the camphor in Paradise, which hath
come from the Spring of the Cow, and from the
Spring of Salván (Siloam), and the Well of Zamzam.
Well is it with him that hath drunk from these
springs, and washed in their waters, for God hath forbidden
the fire of hell to touch him and his body
on the Day of Resurrection."
The Prophet--may the blessings of God and His
salutations be upon Him--is stated to have said: "In
Akká are works of supererogation and acts which
are beneficial, which God vouchsafed specially unto
whomsoever He pleaseth. And he that saith in Akká:
`Glorified be God, and praise be unto God, and there
is none other God but God, and most great is God,
and there is no power nor strength except in God,
the Exalted, the Mighty,' God will write down for
him a thousand good deeds, and blot out from him
a thousand evil deeds, and will uplift him a thousand
grades in Paradise, and will forgive him his transgressions.
And whoso saith in Akká: `I beg forgiveness
of God,' God will forgive all his trespasses. And
he that remembereth God in Akká at morn and at
eventide, in the night-season and at dawn, is better
in the sight of God than he who beareth swords, spears
and arms in the path of God--exalted be He!"
The Apostle of God--may the blessings of God and
His salutations be upon Him--hath also said: "He
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that looketh upon the sea at eventide, and saith: `God
is Most Great!' at sunset, God will forgive his sins,
though they be heaped as piles of sand. And he that
counteth forty waves, while repeating: `God is Most
Great!'--exalted be He--God will forgive his sins,
both past and future."
The Apostle of God--may the blessings of God and
His salutations be upon Him--hath said: "He that
looketh upon the sea a full night is better than he
who passeth two whole months betwixt the Rukn
and the Maqám. And he that hath been brought up
on the shores of the sea is better than he that hath
been brought up elsewhere. And he that lieth on the
shore is as he that standeth elsewhere."
Verily, the Apostle of God--may the blessings of
God, exalted be He, and His salutations be upon
Him--hath spoken the truth.
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