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Die Verkündigung Bahá’u’lláhs á Bahá’u’lláh á Bahá'í Verlag GmbH, Auflage 2.03 (O-2021-06-12)
Die Verkündigung Bahá’u’lláhs
Bahá’u’lláh
Einleitung
»Wir wünschen nur das Wohl der Welt und das Glück der Völker, dennoch hält man Uns für Anstifter von Streit und Aufruhr, die Gefangenschaft und Verbannung verdienen… Wir wünschen, daß alle Völker in einem Glauben vereint und alle Menschen Brüder werden, daß das Band der Liebe und Einigkeit zwischen den Menschenkindern gestärkt werde, daß Religionsverschiedenheit zu einem Ende komme und die Unterschiede, welche zwischen den Rassen gemacht werden, aufhören – was ist nun Schlimmes hieran? … Aber trotz all dem wird es dahin kommen: diese fruchtlosen Kämpfe, diese zerstörenden Kriege werden beendet werden, und der ›Größte Friede‹ wird kommen… Aber dennoch sehen Wir eure Könige und Regenten die Schätze ihrer Länder mehr auf die Zerstörung der menschlichen Rasse verwenden als darauf, was zum Glück der Menschheit führen würde … Diese Kämpfe, dieses Blutvergießen und diese Zwietracht müssen aufhören, alle Menschen müssen sein, als ob sie einem Geschlecht und einer Familie angehörten… Es rühme sich kein Mensch dessen, daß er sein Land liebt, sondern eher dessen, daß er das ganze Menschengeschlecht liebt …« Q1
Bahá’u’lláh, der Begründer des Bahá’í-Glaubens, verkündete vor einhundert Jahren den Königen und Herrschern der Welt, den religiösen Führern und der gesamten Menschheit in klarer und unmißverständlicher Sprache, daß das seit langem verheißene Zeitalter des Weltfriedens und der Brüderschaft endlich erschienen und Er selbst der Träger der neuen Botschaft und Kraft Gottes sei, die das heute vorherrschende System voll Streit und Feindschaft unter den Menschen umwandeln und den Geist und die Form der vorherbestimmten Weltordnung schaffen werden.
Glanz und Pracht kennzeichneten damals die gewaltige Macht, die die Herrscher, im allgemeinen in autokratischer Weise, über den größten Teil der Erde ausübten. Bahá’u’lláh, aus Seinem Geburtsland Persien wegen Seiner religiösen Lehren verbannt, war der Gefangene des tyrannischen und mächtigen Sulṭáns des Osmanischen Reiches. In dieser Lage wandte Er sich an die Herrscher der Welt. Obgleich Seine Tablets an einzelne Könige und den Papst übergeben wurden, sind sie entweder absichtlich übersehen oder zurückgewiesen worden, ihr weiser Rat und ihre unheilverkündenden Warnungen blieben unbeachtet, und in einem Falle wurde sogar der Überbringer grausam gefoltert und getötet.
Nachdem Bahá’u’lláh diese alte Welt geprüft hatte und zu der Erkenntnis gekommen war, daß sie »der Gnade solcher Herrscher ausgeliefert (war), die, von Hochmut trunken, ihren eigenen wirklichen Vorteil nicht mehr deutlich wahrnehmen können«Q2, erklärte Er: »Der Hader, der die menschliche Rasse zerspaltet und peinigt, nimmt täglich zu. Die Zeichen drohender Schwäche und des nahen Chaos sind heute zu erkennen, da die bestehende Ordnung bejammernswert unvollkommen erscheint.«Q3 Obgleich Er in düsteren Farben diese »göttliche Züchtigung«Q4 malte, welche über die meisten jener Herrscher kommen und die Völker der Welt zerstörerisch überwältigen würde, hat Bahá’u’lláh doch keinen Zweifel an dem Ergebnis gelassen. »Bald«, so erklärte Er, »wird die heutige Ordnung aufgerollt und eine neue an ihrer Statt entfaltet werden«Q5. Seit dem Heimgang Bahá’u’lláhs im Heiligen Land im Jahre 1892 ist das ›Aufrollen‹ der alten Ordnung eine tägliche Erfahrungstatsache der Menschheit geworden, und kein Ende ist in diesem Vorgang abzusehen.
Der Kern der Weltordnung Bahá’u’lláhs ist die Einheit der menschlichen Rasse. »O ihr Menschenkinder!«, schreibt Er. »Die grundlegende Absicht, die den Glauben Gottes und Seine Religion beseelt, ist, die Belange der menschlichen Rasse zu schützen und ihre Einheit zu fördern …«Q6 Und Er warnt: »Das Wohlergehen der Menschheit, ihr Friede und ihre Sicherheit sind unerreichbar, sofern nicht und ehe nicht ihre Einheit fest begründet ist.«Q7 Diese Einheit zu verwirklichen ist Bahá’u’lláhs ausdrückliche Aufgabe und das Ziel aller Bahá’í-Tätigkeit. Ihre Umrisse und ihr Aufbau sind in den folgenden Auszügen aus den Schriften Shoghi Effendis, des Urenkels von Bahá’u’lláh und Hüters des Bahá’í-Glaubens, aufgezeigt:
»Die Einheit des Menschengeschlechts, wie sie Bahá’u’lláh vorausschaut, umschließt die Begründung eines Weltgemeinwesens, in welchem alle Nationen, Rassen, Glaubensbekenntnisse und Klassen eng und dauerhaft vereint, die Selbständigkeit ihrer Staatsglieder und die persönliche Freiheit und Tatbereitschaft der Einzelwesen, die sie bilden, endgültig und vollständig gesichert sind. Dieses Gemeinwesen muß, so weit wir es uns vorstellen können, aus einer Weltlegislative bestehen, deren Mitglieder als die Bevollmächtigten der ganzen Menschheit die gesamten Hilfsquellen aller sie zusammensetzenden Nationen beaufsichtigen. Es müssen Gesetze erlassen werden, die geeignet sind, das Leben in geregelte Bahnen zu leiten, alle Nöte zu befriedigen und die Beziehungen sämtlicher Rassen und Völker zu ordnen. Eine Weltexekutive, gestützt auf eine internationale Polizeitruppe, wird die Beschlüsse der Weltlegislative ausführen, die erlassenen Gesetze anwenden und die organische Einheit des ganzen Gemeinwesens schützen. Ein Weltschiedsgerichtshof wird seine bindende und endgültige Entscheidung in sämtlichen Streitfragen erlassen und abgeben, die zwischen den verschiedenen Gliedern dieses allumfassenden Systems entstehen. Das Netzwerk eines alle verbindenden Weltverkehrssystems wird ersonnen werden, das den ganzen Erdball umspannt und, befreit von allen nationalen Hindernissen und Beschränkungen, mit wunderbarer Schnelligkeit und absoluter Pünktlichkeit abläuft. Eine Welthauptstadt wird als Nervenzentrum einer Weltzivilisation und als Brennpunkt wirken, in dem die einigenden Lebenskräfte zusammenlaufen und von dem ihre kraftbringenden Einflüsse ausstrahlen werden. Eine Welthilfssprache wird entweder geschaffen oder unter den bestehenden Sprachen ausgewählt und in den Schulen aller verbündeten Nationen als ein Hilfsmittel neben der jeweiligen Muttersprache gelehrt werden. Eine Weltschrift, eine Weltliteratur, ein einheitliches und allumfassendes Währungs-, Gewichts- und Maßsystem werden den Verkehr und die Verständigung unter den Nationen und Rassen der Menschheit vereinfachen und erleichtern. In dieser Weltgemeinschaft werden Wissenschaft und Religion, die beiden gewaltigsten Kräfte im menschlichen Leben, in Einklang gebracht, zusammenwirken und sich harmonisch entwickeln. Die Presse wird in einem solchen System, in dem sie der Darlegung der verschiedenen Ansichten und Überzeugungen der Menschheit vollen Spielraum gewährt, nicht mehr durch althergebrachte Interessen, seien sie persönlicher oder allgemeiner Natur, unheilvoll gelenkt werden, und sie wird vom Einfluß streitender Regierungen und Völker befreit werden. Die wirtschaftlichen Hilfsmittel der Welt werden organisiert, ihre Rohstoffquellen erschlossen und restlos nutzbar gemacht, ihre Märkte aufeinander abgestimmt und entwickelt und die Verteilung ihrer Erzeugnisse unparteiisch geregelt werden.
Nationale Rivalität, Haß und Machenschaften werden aufhören, und Feindseligkeiten und Vorurteile der Rassen werden durch Freundschaft, Verständigung und Zusammenarbeit ersetzt werden. Die Ursachen religiöser Zwistigkeiten werden für immer aus dem Weg geräumt werden; wirtschaftliche Schranken und Hindernisse werden völlig beseitigt und der maßlose Klassenunterschied verwischt werden. Mangel auf der einen Seite und unmäßige Besitzanhäufung auf der anderen Seite werden verschwinden. Die ungeheuren Kräfte, die für den Krieg, wirtschaftlicher oder politischer Art, verzettelt und vergeudet werden, sollen solchen Zwecken zugeführt werden, die den Bereich der menschlichen Erfindungen und der technischen Entwicklung erweitern, der Steigerung der Produktionskraft, der Beseitigung von Krankheiten, der Ausdehnung wissenschaftlicher Forschungen, der Hebung des körperlichen Gesundheitszustands, der Belebung und Verfeinerung des menschlichen Verstandes, der Ausbeutung ungenutzter und ungeahnter Hilfsquellen dieser Erde, der Verlängerung des menschlichen Lebens und der Förderung aller jener Tätigkeiten dienen, die das verstandesmäßige, sittliche und geistige Leben des ganzen Menschengeschlechtes anzuregen vermögen.
Ein Weltbundsystem, das die ganze Erde beherrscht und eine unanfechtbare Befugnis über ihre unvorstellbar großen Hilfsquellen hat, das die Ideale sowohl des Ostens wie auch des Westens verkörpert und in Einklang bringt, vom Fluch des Krieges und des mit ihm verbundenen Elends befreit ist und sich auf die Ausnützung aller verfügbaren Kraftquellen auf der Erdoberfläche erstreckt, ein System, in dem die Stärke zur Dienerin der Gerechtigkeit gemacht ist, dessen Dasein durch seine allumfassende Anerkennung eines Gottes und durch seinen Gehorsam gegen eine gemeinsame Offenbarung getragen wird – dies ist das Ziel, dem die Menschheit, durch die vereinenden Lebenskräfte angetrieben, zustrebt.« Q8
Bahá’u’lláhs Botschaft ist eine Botschaft der Hoffnung, der Liebe und der praktischen Erneuerung. Heute ernten wir die erschreckenden Ergebnisse der Zurückweisung Seines göttlichen Rufes durch unsere Vorfahren. Doch gibt es heute andere Herrscher und Menschen, die vielleicht hören und die Schwere der drohenden Katastrophe aufheben oder mildern können. Aus dieser Hoffnung und aus dem Gefühl einer heiligen Verpflichtung heraus verkündet das Universale Haus der Gerechtigkeit, die international leitende Körperschaft des Bahá’í-Glaubens, mit der Veröffentlichung dieser ausgewählten Texte erneut den Geist dieses mächtigen Rufes von vor einhundert Jahren. Mit derselben Hoffnung und Überzeugung werden die Bahá’í in der ganzen Welt während dieser Periode der Jahrhundertfeier ihr Äußerstes tun, um die erlösende Tatsache dieser erneuten Ausgießung göttlicher Führung und Liebe dem Bewußtsein ihrer Mitmenschen nahezubringen. Wir sind überzeugt, daß ihre Mühe nicht vergeblich sein wird.
Haifa, Israel, 1967
Aufrufe an die Könige und Herrscher der Welt
Aufrufe an die Könige und Herrscher der Welt in ihrer Gesamtheit
***
»O Könige der Erde! Er, der höchste Herr über alle, ist gekommen. Das Reich ist Gottes, des allmächtigen Beschützers, des Selbstbestehenden. Betet niemanden an außer Gott und erhebt euer Angesicht mit strahlendem Herzen zu eurem Herrn, dem Herrn aller Namen. Dies ist eine Offenbarung, welcher nichts, was immer ihr besitzt, gleichgestellt werden kann – könntet ihr es doch erkennen! Wir sehen, daß ihr euch über das freut, was ihr von anderen angesammelt habt, und daß ihr euch ausschließt von den Welten, die nichts außer Meinem Verwahrten Tablet ermessen kann. Die Schätze, die ihr gesammelt habt, lenken euch weit ab von eurem letzten Ziel. Dies ziemt euch schlecht – o könntet ihr das doch verstehen! Reinigt eure Herzen von allen irdischen Verunreinigungen und eilt, einzutreten in das Königreich eures Herrn, des Schöpfers von Erde und Himmel, der die Welt erzittern und alle ihre Völker wehklagen ließ, ausgenommen jene, die auf alle Dinge verzichtet haben und sich an dem festhielten, was im Verborgenen Tablet verordnet wurde…« Q9
»O Könige der Erde! Das Größte Gesetz ist an diesem Ort geoffenbart worden, auf diesem Schauplatz höchsten Glanzes. Alles Verborgene ist ans Licht gebracht worden kraft des Willens des Höchsten Gesetzgebers, Dessen, der die letzte Stunde angekündigt hat, durch welchen der Mond gespalten und jeder unwiderrufliche Befehl gedeutet worden ist.
Ihr seid nur Vasallen, o Könige der Erde! Er, der König der Könige, ist im Gewande Seiner wunderbarsten Herrlichkeit erschienen und lädt euch vor sich, den Helfer in der Gefahr, den Selbstbestehenden. Hütet euch, daß euch nicht der Hochmut davon abhalte, den Quell der Offenbarung zu erkennen, daß die Dinge dieser Welt euch nicht wie mit einem Schleier von Ihm, dem Schöpfer des Himmels, ausschließen. Erhebt euch und dient Ihm, der Sehnsucht aller Völker, der euch durch ein Wort erschuf und verordnete, daß ihr für alle Zeiten die Wahrzeichen Seiner Herrschaft sein sollt.
Bei der Gerechtigkeit Gottes! Es ist nicht Unser Wunsch, Hand an eure Königreiche zu legen. Unsere Bestimmung ist, die Herzen der Menschen zu ergreifen und zu besitzen. Auf sie sind die Augen Bahás gerichtet. Dies bezeugt das Königreich der Namen – könntet ihr es doch verstehen! Wer seinem Herrn nachfolgt, wird der Welt und allem, was darinnen ist, entsagen. Wieviel größer muß dann die Loslösung Dessen sein, der eine so erhabene Stufe innehat! Verlaßt eure Paläste und eilt, Einlaß in Sein Königreich zu gewinnen. Dies wird euch in dieser und in der nächsten Welt von Nutzen sein. Das bezeugt der Herr des Reiches in der Höhe – würdet ihr es doch erkennen!
Wie groß ist die Glückseligkeit, die den König erwartet, der sich erheben wird, Meiner Sache in Meinem Königreich zu helfen, und der sich von allem außer Mir loslösen wird! Solch ein König wird zu den Gefährten der Roten Arche gezählt, der Arche, die Gott dem Volk von Bahá bereitet hat. Alle müssen seinen Namen verherrlichen, seine Stufe ehren und ihm helfen, die Städte aufzuschließen mit den Schlüsseln Meines Namens, der allmächtige Beschützer aller, die die sichtbaren und unsichtbaren Reiche bewohnen. Solch ein König ist das wahre Auge der Menschheit, der leuchtende Schmuck auf der Stirn der Schöpfung, der Urquell von Segnungen für die ganze Welt. O Volk von Bahá, opfere deinen Besitz, ja selbst dein Leben, um ihm beizustehen.
Wir haben nichts von euch erbeten. Wahrlich, um der Sache Gottes willen ermahnen Wir euch und werden Wir Uns gedulden, wie Wir es in dem taten, was Uns in. euren Händen, o Schar der Könige, befallen hat!« Q10
***
»O Könige der Erde! Hört auf die Stimme Gottes, die von diesem erhabenen, früchtebeladenen Baume aus ruft, der den Karminroten Hügeln auf der heiligen Ebene entsprossen ist, und die die Worte anstimmt: ›Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Mächtigen, dem Allvermögenden, dem Allweisen‹ … Fürchtet Gott, o ihr Könige, und laßt euch diese erhabenste Gnade nicht entgehen. So werft denn euren Besitz hinweg und klammert euch an den Halt Gottes, des Erhabenen, des Großen. Wendet eure Herzen dem Antlitz Gottes zu, gebt auf, wonach euch eure Wünsche trachten ließen, und seid nicht bei denen, die zugrunde gehen. O Diener, berichtet ihnen die Geschichte ‘AlísA1, wie Er zu ihnen kam mit der Wahrheit, mit Seinem herrlichen und gewichtigen Buch, in Seinen Händen ein Zeugnis und einen Beweis von Gott und mit heiligen und gesegneten Zeichen von Ihm. Ihr jedoch, o Könige, habt versäumt, auf die Erwähnung Gottes in Seinen Tagen zu achten und euch von den Lichtern führen zu lassen, die aufgingen und aufleuchteten über dem Horizonte eines strahlenden Himmels. Ihr erforschtet nicht Seine Sache, wo dies zu tun doch besser für euch gewesen wäre als alles, was die Sonne bescheint – o könntet ihr es doch verstehen! Ihr bliebt unachtsam, bis die Geistlichen Persiens, diese Grausamen, das Urteil über Ihn fällten und Ihn zu Unrecht töteten. Sein Geist stieg zu Gott empor, und die Augen der Bewohner des Paradieses und die Engel, die Ihm nahe sind, weinten schmerzlich über diese Grausamkeit. Hütet euch, weiterhin so nachlässig zu sein, wie ihr es ehedem wart. So kehrt denn zu Gott, eurem Schöpfer, zurück und gesellt euch nicht zu den Achtlosen … Mein Antlitz kam aus den Schleiern hervor und goß seine Strahlen auf alles, was im Himmel und auf Erden ist. Dennoch habt ihr euch Ihm nicht zugewandt, obwohl ihr für Ihn geschaffen seid, o ihr Könige! Befolgt daher, was Ich euch sage, hört darauf mit euren Herzen und gehört nicht zu denen, die sich abgewandt haben. Denn euer Ruhm besteht nicht in eurer Herrschaft, sondern vielmehr in eurer Nähe zu Gott und im Befolgen Seines Gebotes, wie es in Seinen heiligen und verwahrten Tablets herniedergesandt wurde. Sollte einer von euch über die ganze Erde herrschen und über alles, was darinnen und darauf besteht, ihre Meere, ihre Länder, ihre Berge und ihre Ebenen, und doch nicht von Gott erwähnt werden, so würde ihm all dies nichts nützen – o könntet ihr es doch erkennen! … So erhebt euch denn, seid standhaft, macht wieder gut, was euch entgangen ist, und geht Seinem heiligen Hofe, am Strande Seines mächtigen Ozeans, entgegen, auf daß die Perlen der Erkenntnis und Weisheit,. die Gott für euch in der Hülle Seines strahlenden Herzens aufgespeichert hat, euch offenbart werden mögen … Hütet euch, daß ihr den Odem Gottes nicht hindert, über eure Herzen zu wehen, den Odem, durch welchen die Herzen derer, die sich Ihm zugewandt haben, belebt werden können …« Q11
»Hütet euch, ungerecht zu handeln an jemandem, der euch anruft und unter eurem Schutze steht. Wandelt in der Furcht Gottes und seid unter denen, die ein gottgefälliges Leben führen. Verlaßt euch nicht auf eure Macht, eure Waffen und Schätze. Setzt euer ganzes Vertrauen und eure Zuversicht in Gott, der euch erschaffen hat; sucht Seine Hilfe in allen euren Angelegenheiten. Beistand kommt von Ihm allein. Er hilft, wem Er will, mit den Heerscharen der Himmel und der Erde.
Wißt, daß die Armen das Pfand Gottes in eurer Mitte sind. Seid achtsam, daß ihr Sein Pfand nicht veruntreut, daß ihr nicht ungerecht an ihnen handelt und daß ihr nicht auf den Wegen der Verräter wandelt. Ihr werdet ganz sicherlich zur Rechenschaft über Sein Pfand gerufen werden an dem Tage, da die Waage der Gerechtigkeit aufgestellt ist, an dem Tage, da jedermann das Seinige zugeteilt wird, da die Taten aller Menschen, ob reich oder arm, gewogen werden.
Wenn ihr den Ratschlägen, die Wir in unvergleichlicher und unzweideutiger Sprache in diesem Tablet geoffenbart haben, keine Beachtung schenkt, dann wird von allen Seiten göttliche Züchtigung über euch kommen, und der Urteilsspruch Seiner Gerechtigkeit wird gegen euch verkündet werden. An jenem Tage werdet ihr keine Macht haben, Ihm zu widerstehen, und ihr werdet eure eigene Ohnmacht erkennen. Habt Erbarmen mit euch selbst und mit denen, die euch unterstellt sind, und richtet sie nach den von Gott in Seinem heiligsten und erhabenen Tablet verordneten Geboten, einem Tablet, in dem Er allem und jedem Sein das festgesetzte Maß zugewiesen hat, in dem Er deutlich eine Erklärung aller Dinge gegeben hat, die in sich selbst schon eine Ermahnung ist an alle, die an Ihn glauben.
Prüft Unsere Sache, erforscht die Dinge, die Uns befallen haben, entscheidet gerecht zwischen Uns und Unseren Feinden und gesellt euch zu jenen, die ihren Nächsten unparteiisch behandeln. Wenn ihr dem Unterdrücker nicht in den Arm fallt, wenn ihr versäumt, die Rechte der Niedergetretenen zu schützen, welches Recht habt ihr dann, euch unter den Menschen zu rühmen? Worauf könnt ihr mit Recht stolz sein? Ist es euer Essen und Trinken, auf das ihr stolz seid, sind es die Reichtümer, die in euren Schatzkammern lagern, die Buntheit und der Wert des Schmuckes, mit dem ihr euch bedeckt? Wenn wahrer Ruhm im Besitz solch vergänglicher Dinge bestünde, dann müßte notwendigerweise die Erde, auf der ihr wandelt, sich vor euch rühmen, denn sie versorgt und beschenkt euch nach dem Ratschluß des Allmächtigen gerade mit diesen Dingen. In ihrem Innern ist alles, was ihr besitzt, enthalten, so wie Gott es verordnet hat. Von ihr leitet ihr eure Reichtümer als ein Zeichen Seiner Gnade her. So schaut denn euren Zustand, dessen ihr euch so rühmt. Könntet ihr ihn doch erkennen! Nein, bei Ihm, der das Königreich der ganzen Schöpfung in Seiner Gewalt hält! Euer wahrer und dauernder Ruhm liegt nur in eurem Festhalten an den Geboten Gottes, im Befolgen Seiner Gesetze aus ganzem Herzen, in eurem Entschluß, sie erfüllt zu sehen und unbeirrt den rechten Weg zu wandeln.« Q12
»Zwanzig Jahre sind verronnen,. o Könige, während derer Wir jeden Tag die herben Qualen einer neuen Trübsal empfunden haben. Keiner vor Uns hat das erduldet, was Wir erduldet haben. Könntet ihr es doch fassen! Die sich gegen Uns erhoben, haben Uns hingerichtet, Unser Blut vergossen, Unseren Besitz geplündert und Unsere Ehre verletzt. Obwohl der meisten Unserer Leiden gewahr, habt ihr es dennoch unterlassen, dem Angreifer in den Arm zu fallen. Ist es denn nicht eure klare Pflicht, der Tyrannei des Unterdrückers Einhalt zu gebieten und eure Untertanen unparteiisch zu behandeln, auf daß euer hoher Gerechtigkeitssinn der ganzen Menschheit voll bewiesen werde?
Gott hat euren Händen die Zügel der Regierung des Volkes übergeben, daß ihr in Gerechtigkeit über die Menschen herrschen, die Rechte der Niedergetretenen schützen und die Übeltäter strafen möget. Wenn ihr die Pflicht vernachlässigt, die Gott euch in Seinem Buche vorgeschrieben hat, so werden eure Namen in Seinen Augen zu denen der Ungerechten gezählt werden. Schmerzlich, in der Tat, wird euer Irrtum für euch sein. Wollt ihr euch an das hängen, was euch eure Einbildung vorgespiegelt hat, und die Gebote Gottes, des Erhabensten, des Unerreichbaren, des Allbezwingers, des Allmächtigen, verwerfen? Werft die Dinge, die ihr besitzt, hinweg und haltet euch an das, was Gott euch zu tun geboten hat. Sucht Seine Gnade, denn wer sie sucht, der wandelt auf Seinem geraden Pfad. …
… Der Tag naht heran, da Gott Seine Sache erhöht und Sein Zeugnis verherrlicht haben wird vor den Augen aller, die in den Himmeln und auf Erden sind. Setze dein ganzes Vertrauen in allen Lebenslagen auf deinen Herrn, richte deinen Blick auf Ihn und wende dich ab von all denen, die Seine Wahrheit verschmähen. Lasse Gott, deinen Herrn, dir als Beistand und Helfer genügen. Wir haben gelobt, deinen Triumph auf Erden zu sichern und Unsere Sache über alle Menschen zu erheben, auch wenn kein König zu finden wäre, der dir seinen Blick zuwendete.« Q13
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»O Könige der Erde! Wir sehen euch jedes Jahr eure Ausgaben vermehren und deren Lasten euren Untertanen aufbürden. Das ist, wahrlich, höchst ungerecht. Fürchtet die Seufzer und Tränen dieses Unterdrückten und ladet nicht übermäßige Lasten auf eure Völker. Beraubt sie nicht, um für euch selbst Paläste zu errichten. Nein, wählt vielmehr für sie das, was ihr für euch selbst wählt. So entrollen Wir vor euren Augen das, was euch nützt – würdet ihr es doch erkennen! Eure Völker sind eure Schätze. Hütet euch, durch eure Herrschaft die Gebote Gottes zu verletzen und eure Mündel den Händen der Räuber auszuliefern! Durch sie herrscht ihr, durch sie besteht ihr, mit ihrer Hilfe siegt ihr. Und doch, wie verächtlich schaut ihr auf sie herab! Wie seltsam, wie höchst seltsam!
Nun, da ihr den Größten Frieden zurückgewiesen habt, haltet euch an den Geringeren Frieden, auf daß ihr wenigstens einigermaßen eure eigene Lage und die der von euch Abhängigen bessern möget.
O Herrscher der Erde! Versöhnt euch miteinander, so daß ihr nicht mehr Kriegsrüstungen benötigt, als dem Schutze eurer Gebiete und Länder angemessen ist. Hütet euch, den Rat des Allwissenden, des Glaubwürdigen zu mißachten.
Seid einig, o Könige der Erde, denn dadurch wird der Sturm des Haders gestillt und eure Völker finden Ruhe – wenn ihr doch unter denen wäret, die das verstehen! Sollte einer unter euch gegen einen anderen die Waffen ergreifen, so erhebt euch alle gegen ihn, denn dies ist nichts als offenbare Gerechtigkeit.« Q14
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»Der eine, wahre Gott – erhaben sei Seine Herrlichkeit – hat immer die Herzen der Menschen als Seinen eigenen, ausschließlichen Besitz angesehen und wird dies immer tun. Alles andere, ob zu Land oder zur See, ob Reichtum oder Ruhm, hat Er den Königen und Herrschern der Erde gegeben. Vom Anfang an, der keinen Anfang hat, wurde das Banner, das die Worte verkündet: ›Er tut, was Er will‹Q15 in all seinem Glanz. vor Seiner Offenbarung entfaltet. Heute muß die Menschheit Gehorsam gegenüber den Mächtigen erzeigen und treu am Seile der Weisheit festhalten. Die Mittel zum unmittelbaren Schutz, zur Ruhe und Sicherheit des Menschengeschlechts sind den Führern der menschlichen Gesellschaft anvertraut und liegen in ihrer Hand. So lauten der Wunsch Gottes und Seine Verordnung … Wir hoffen, daß sich einer der Könige der Erde um Gottes willen für den Triumph dieses gequälten und unterdrückten Volkes erheben wird. Dieser König wird ewig gepriesen und verherrlicht werden. Gott hat Seinem Volk zur Pflicht gemacht, den zu unterstützen, der Ihm beisteht, seinem besten Wohle zu dienen und ihm Untertanentreue zu erweisen. Wer Mir folgt, muß unter allen Umständen danach streben, das Wohlergehen dessen zu fördern, der für den Sieg Meiner Sache kämpft, und ihm allezeit Ergebenheit und Aufrichtigkeit bezeigen. Glücklich der Mensch, der Meinen Rat beherzigt und befolgt! Wehe dem, der Meinen Wunsch nicht erfüllt!« Q16
An Napoleon III.
»O König in Paris! Sage den Priestern, sie sollen nicht länger die Glocken läuten. Bei Gott, dem Wahren! Die Mächtigste Glocke ist erschienen in der Gestalt Dessen, welcher der Größte Name ist, und die Finger des Willens deines Herrn, des Erhabensten, des Höchsten, läuten sie im Himmel der Unsterblichkeit in Seinem Namen ›der Allherrliche‹. So sind die mächtigen Verse deines Herrn aufs neue zu dir herabgesandt worden, auf daß du dich erheben mögest, Gottes zu gedenken, des Schöpfers von Erde und Himmel, in diesen Tagen, da alle Geschlechter der Erde trauern, da die Grundmauern der Städte erzittern und der Staub des Unglaubens alle Menschen einhüllt, ausgenommen jene, die dein Herr, der Allwissende, der Allweise, zu verschonen beliebte. Sprich: Er, der. Unbedingte, ist in den Wolken des Lichts gekommen, um alles Erschaffene mit dem Odem Seines Namens ›der Allbarmherzige‹ zu beleben, um die Welt zu vereinen und alle Menschen an dieser Tafel zu versammeln, die vom Himmel herabgesandt wurde. Hüte dich, die Gunst Gottes von dir zu weisen, nachdem sie zu dir herniederkam. Sie ist besser für dich als alles, was du besitzest; denn was dein ist, vergeht, aber was von Gott ist, besteht fort. Er verfügt in der Tat, was Ihm gefällt. Wahrlich,. der Odem der Vergebung weht von der Stätte deines Herrn, des Gottes der Gnade. Wer sich Ihm zukehrt, wird von seinen Sünden, von aller Pein und Krankheit gereinigt. Glücklich der Mensch, der sich diesem Odem zuwendet, und wehe dem, der sich abkehrt!
Würdest du dein inneres Ohr allem Erschaffenen neigen, dann würdest du hören: ›Der Urewige ist in Seiner großen Herrlichkeit gekommen!‹ Alle Dinge feiern das Lob ihres Herrn. Manche Menschen haben Gott erkannt und gedenken Seiner; andere erwähnen Ihn, aber kennen Ihn nicht. Deshalb haben Wir Unser Geheiß in einem deutlichen Tablet niedergelegt.
O König, lausche der Stimme, die aus dem Feuer ruft, das in diesem grünenden Baume brennt, auf dem Sinai, der sich über dem geheiligten, schneeweißen Ort jenseits der Ewigen Stadt erhob: ›Wahrlich, es gibt keinen anderen Gott außer Mir, dem Ewigvergebenden, dem Barmherzigsten!‹ Wahrlich, Wir haben Ihn gesandt, dem Wir mit dem Heiligen GeisteA2 beistanden, damit Er euch dieses Licht ankünde, das ausstrahlt vom Horizont des Willens eures Herrn, des Erhabensten, des Allherrlichen, Ihn, dessen Zeichen im Westen offenbar sind. Richtet nun euer Angesicht auf IhnA3 an diesem Tag, den Gott über alle anderen Tage erhöht und an dem der Allbarmherzige den Glanz Seiner strahlenden Herrlichkeit auf alle ergossen hat, die im Himmel und auf Erden sind. Erhebe dich, Gott zu dienen und Seiner Sache beizustehen! Er, wahrlich, wird mit den Heerscharen des Sichtbaren und des Unsichtbaren dir zur Seite sein und dich zum König über alles einsetzen, was die Sonne bescheint. Dein Herr ist wahrlich der Allgewaltige, der Allmächtige.
Die Winde des Allbarmherzigen wehen über alles Erschaffene hin; glücklich der Mensch, der ihren Duft entdeckt und reinen Herzens ihnen entgegeneilt. Schmücke deinen Tempel mit der Zier Meines Namens, deine Zunge mit Meinem Gedenken und dein Herz mit der Liebe zu Mir, dem Allmächtigen, dem Höchsten. Wir wünschen nichts für dich als das, was besser für dich ist als dein Besitz und alle Schätze der Erde. Wahrlich, dein Herr ist allwissend, und Er kennt alles. Erhebe dich in Meinem Namen unter Meinen Dienern und sprich: ›O ihr Völker der Erde! Wendet euch Ihm zu, der sich euch zuwandte. Wahrlich, Er ist das Antlitz Gottes unter euch, Sein Zeugnis und Seine Führung für euch. Er kam zu euch mit Zeichen, wie sie keiner sonst aufweisen kann.‹ Mitten im Herzen der Welt erschallt die Stimme des Brennenden Busches, und laut ruft der Heilige Geist vor den Nationen: ›Seht, der Ersehnte ist mit offenbarer Herrschaft gekommen!‹
O König! Die Sterne am Himmel des Wissens sind herabgefallen, sie, die die Wahrheit Meiner Sendung durch ihren Besitz begründen wollen und die Gott in Meinem Namen anrufen. Dennoch haben sie sich abgewandt, als Ich in Meiner Herrlichkeit zu ihnen kam. In der Tat, sie zählen zu den Gefallenen. Dies ist wahrlich das, was der Geist GottesA4 ankündigte, als Er mit der Wahrheit zu euch kam, Er, mit dem sich die jüdischen Gelehrten stritten, bis sie schließlich taten, was den Heiligen Geist klagen und die Tränen jener, die Gott nahe sind, strömen ließ …« Q17
»O König! Wir vernahmen die Worte, die du dem Zaren von Rußland bezüglich deines Entschlusses zum KriegA5 zur Antwort gabst. Wahrlich, dein Herr ist allwissend und kennt alles. Du sagtest: ›Ich lag schlafend auf meinem Bette, als der Schrei der Unterdrückten, die in das Schwarze Meer gestürzt wurden, mich weckte.‹ Solches hörten Wir dich sprechen, und wahrlich, dein Herr ist Zeuge dessen, was Ich sage.. Wir bezeugen, daß das, was dich weckte, nicht ihr Schrei war, sondern die Einflüsterungen deiner eigenen Leidenschaften. Denn Wir prüften dich und fanden dich fehlerhaft. Erfasse die Bedeutung Meiner Worte und gehöre zu den Einsichtsvollen. Mit Rücksicht auf die Würde, die Wir dir in diesem vergänglichen Dasein verliehen, wünschen Wir keineswegs, dich zu verdammen. Wahrlich, Wir wählten die Höflichkeit und machten sie zum Kennzeichen für solche, die Ihm nahe sind. Höflichkeit ist in der Tat ein Gewand, das alle Menschen, jung oder alt, kleidet. Wohl steht es um den, der seinen Tempel mit ihr schmückt, und wehe denen, die dieser großen Gabe verlustig gehen. •Wärest du aufrichtig in deinen Worten gewesen, so hättest du das Buch Gottes nicht beiseite geworfen, als es dir von Ihm, dem Allmächtigen, dem Allweisen, zugesandt wurde. Wir haben dich damit geprüft und fanden dich anders, als du vorgibst. Erhebe dich und suche nachzuholen, was du versäumt hast. Binnen kurzem werden die Welt und all dein Besitz untergehen, und das Reich wird Gottes bleiben, deines Herrn und des Herrn deiner Väter. Es geziemt dir nicht, deine Geschäfte nach den Befehlen deiner Leidenschaften zu führen. Fürchte die Seufzer dieses Unterdrückten und schirme Ihn vor den Speeren derer, die Unrecht tun.
Für das, was du getan hast, soll dein Reich in Verwirrung gestürzt werden; deine Herrschaft, soll deinen Händen zur Strafe für das, was du verübtest, entgleiten. Dann wirst du erkennen, wie sehr du dich geirrt hast. Aufruhr wird das ganze Volk des Landes ergreifen, es sei denn, du hilfst dieser Sache und folgst Ihm, dem Geist GottesA6, auf diesem, dem Geraden Pfad. Hat dich dein Pomp stolz gemacht? Bei Meinem Leben! Er soll nicht von Dauer sein, nein, er soll bald dahinschwinden, es sei denn, du hältst dich standhaft an dieses feste Seil. Wir sehen Erniedrigung dich verfolgen, während du zu den Achtlosen gehörst. Es geziemt dir, wenn du Seine Stimme vom Throne der Herrlichkeit rufen hörst, alles wegzuwerfen, was du besitzest, und laut zu antworten: ›Hier bin ich, o Du Herr all dessen, was im Himmel und auf Erden ist!‹
O König! Wir waren im ‘Iráq, als die Stunde des Abschieds kam. Auf Befehl des Königs des IslámA7 lenkten Wir Unseren Fuß in seiner Richtung. Bei Unserer Ankunft fügten Uns die Böswilligen zu, was die Bücher der Welt niemals angemessen wiedergeben können. Die Bewohner des Paradieses und alle, die an den Stätten der Heiligkeit weilen, klagten laut darüber, und doch sind die Menschen in dichte Schleier gehüllt! …
Unsere Lage wurde von Tag zu Tag, ja von Stunde zu Stunde schlimmer, bis man Uns aus Unserem Gefängnis nahm und Uns – ein schreiendes Unrecht – in das Größte Gefängnis brachte…« Q18
»Sei dir bewußt, daß deine Untertanen Gottes Lehen an dich sind. Beschütze sie darum wie dein eigenes Selbst. Sieh dich vor, daß nicht Wölfe zu Hirten der Herde werden oder daß Stolz und Eitelkeit dich hindern, dich der Armen und Verlassenen anzunehmen. Erhebe dich in Meinem Namen am Horizont der Entsagung und richte sodann dein Angesicht auf das Königreich, wie es dein Herr, der Herr der Stärke und Macht, dir befiehlt …
Schmücke den Körper deines Reiches mit dem Gewande Meines Namens; alsdann mache dich auf, Meine Sache zu lehren. Dies ist besser für dich als alles, was du besitzest. Gott wird dadurch deinen Namen unter allen Königen erhöhen. Er ist über alle Dinge mächtig. Wandle unter den Menschen im Namen Gottes und in der Kraft Seiner Macht, damit du Seine Zeichen unter den Völkern auf Erden kundtust …« Q19
»Betrachtet die Welt wie einen menschlichen Körper, der von verschiedenen Leiden befallen wurde und dessen Genesung davon abhängt, daß alle Elemente, aus denen er sich zusammensetzt, aufeinander abgestimmt werden. Haltet euch an das, was Wir für euch verordneten, und wandelt nicht auf den Wegen jener, die Zwietracht stiften. Sinnt nach über die Welt und den Zustand ihrer Völker. Er, um dessentwillen die Welt ins Sein gerufen wurde, ist in der trostlosesten aller Städte wegen der Untaten der Verstockten eingekerkert. Vom Horizont Seiner Gefängnisstadt lädt Er die Menschheit zum Anbruch des Tages Gottes, des Erhabenen, des Großen. Frohlockst du über die Schätze, die du besitzest, wo du doch weißt, daß sie vergehen werden? Freust du dich darüber, daß du ein Stückchen Erde beherrschst, während die ganze Welt nach der Schätzung des Volkes Bahás soviel wert ist wie das Schwarze im Auge einer toten Ameise? Überlasse dies denen, die ihre Lust dareinsetzten, und wende dich Ihm, der Sehnsucht der Welt, zu. Wohin sind die Stolzen und ihre Paläste gekommen? Blicke in ihre Gräber, damit du an diesem Beispiel lernst, denn Wir machten es zur Lehre für jeden Betrachter. Würde der Windhauch der Offenbarung dich erfassen, du würdest die Welt fliehen, würdest dich dem Reiche Gottes zuwenden und alles hingeben, was du besitzest, um dieser erhabenen Schau nahezukommen.« Q20
An Zar Alexander II.
»O Zar von Rußland! Neige dein Ohr der Stimme Gottes, des Königs, des Heiligen, und wende dich dem Paradiese zu, der Stätte, wo Er wohnt, der unter den himmlischen Scharen die erhabensten Titel trägt und dem im Reiche der Schöpfung der Name Gott, der Strahlende, der Glorreiche, beigelegt wird. Hüte dich, daß dich deine Begierde nicht hindere, dich dem Angesichte deines Herrn, des Mitleidigen, des Barmherzigsten, zuzuwenden. Wir haben wahrlich die Sache vernommen, um die du deinen Herrn in heimlicher Zwiesprache angefleht hast. Darum wehten die Winde Meiner liebevollen Güte und wogte das Meer Meiner Barmherzigkeit, und Wir antworteten dir in Wahrheit. Dein Herr ist der Allwissende, der Allweise. Als Ich gefesselt und angekettet im Kerker lag, bot Mir einer deiner Gesandten seine Hilfe an. Deshalb hat Gott einen Rang für dich verordnet, welchen keine Erkenntnis begreifen kann, ausgenommen Seine Erkenntnis. Hüte dich, daß du diesen erhabenen Rang nicht verscherzest … Hüte dich, daß dich deine Herrschaft nicht von Ihm, dem höchsten Herrscher, fernhält. Wahrlich, Er ist mit Seinem Reiche gekommen, und alle Atome rufen laut: ›Seht, der Herr ist in Seiner erhabenen Majestät gekommen!‹ Er, der Vater, ist gekommen, und der SohnA8 im heiligen Tale ruft aus: ›Hier bin Ich, hier bin Ich, o Herr, Mein Gott!‹, während der Sinai das Haus umkreist und der Brennende Busch laut ausruft: ›Der Freigebigste ist gekommen auf den Wolken thronend! Gesegnet ist, wer sich Ihm nähert, und wehe denen, die weit entfernt sind!‹
Erhebe dich inmitten der Menschen im Namen dieser allbezwingenden Sache und rufe sodann die Nationen zu Gott, dem Erhabenen, dem Großen. Gehöre nicht zu denen, die Gott bei einem Seiner Namen angerufen haben, die aber, als Er, der Gegenstand aller Namen, erschien, Ihn verleugneten, sich von Ihm abwandten und schließlich mit offenbarer Ungerechtigkeit das Urteil über Ihn fällten. Bedenke und rufe dir die Tage ins Gedächtnis zurück, da der Geist GottesA9 erschien und Herodes das Urteil über Ihn sprach. Gott aber half Ihm mit den unsichtbaren Heerscharen, beschützte Ihn in Wahrheit und sandte Ihn nach Seiner Verheißung in ein anderes Land. Wahrlich, Er verordnet, was Ihm gefällt. Dein Herr behütet sicher, wen Er will, sei er auch in der Mitte der Meere oder im Bauch der Schlange oder unter dem Schwerte des Tyrannen…
Wiederum sage Ich: Höre auf Meine Stimme, die aus Meinem Gefängnis ruft, daß sie dir künde, was Meiner Schönheit widerfahren ist von der Hand derer, die die Offenbarungen Meiner Herrlichkeit sind, und damit du verstehen mögest, wie groß Meine Geduld gewesen ist, ungeachtet Meiner Macht, und wie unermeßlich Meine Nachsicht, ungeachtet Meiner Stärke. Bei Meinem Leben! Könntest du nur die Dinge erkennen, die durch Meine Feder herabgesandt wurden, und die Reichtümer Meiner Sache entdecken und die Perlen Meiner Geheimnisse, welche in den Meeren Meiner Namen und in den Bechern Meiner Worte verborgen liegen – du würdest in deiner Liebe zu Meinem Namen und in deiner Sehnsucht nach Meinem herrlichen und erhabenen Reich dein Leben auf Meinem Pfade hingeben. Wisse, daß, wenn auch das Schwert Meiner Feinde über Mir hängt und Meine Glieder von unermeßlichen Leiden befallen sind, Mein Geist doch von einer Freude erfüllt ist, mit der alle Freuden der Erde nimmermehr verglichen werden können.
Wende dein Herz Ihm, dem Ziel der Anbetung der Welt, zu und sprich: O Völker der Erde! Habt ihr Den verleugnet, auf dessen Pfad Er den Märtyrertod erlitt, der mit der Wahrheit kam und die Ankündigung eures Herrn, des Erhabenen, des Großen, überbrachte? Sprich: Dies ist eine Verkündigung, über die die Herzen der Propheten und Boten frohlockten. Dies ist der Eine, dessen das Herz der Welt gedenkt und der in den Büchern Gottes, des Mächtigen, des Allweisen, verheißen ist. Die Hände der Boten waren im Verlangen, Mir zu begegnen, zu Gott erhoben, dem Mächtigen, dem Verherrlichten … Einige wehklagten über ihre Trennung von Mir, andere erduldeten Ungemach auf Meinem Pfade und wieder andere gaben ihr Leben hin um Meiner Schönheit willen – o könntet ihr das doch erkennen! Sprich: Ich habe wahrlich nicht danach getrachtet, Mich selbst zu rühmen, vielmehr Gott selbst tat es – würdet ihr doch gerecht urteilen! Nichts kann in Mir gesehen werden außer Gott und Seiner Sache – könntet ihr es doch gewahr werden! Ich bin Der, den die Zunge Jesajas pries, Der, mit dessen Namen sowohl die Thora wie das Evangelium geschmückt wurden … Gesegnet sei der König, dessen Herrschaft ihn nicht von seinem Herrscher fernhielt und der sich mit seinem Herzen Gott zuwandte. Er, wahrlich, wird zu jenen gezählt, die das erreichten, was Gott, der Mächtige, der Allweise, wünschte. Binnen kurzem wird sich ein solcher unter die Monarchen der Reiche des Königreiches eingereiht finden. Dein Herr ist mächtig über alle Dinge. Er gibt, was Er will, wem immer Er will, und versagt, was Ihm beliebt, wem immer Er will. Er, wahrlich, ist der Allgewaltige, der Allmächtige!« Q21
An Königin Viktoria
»O Königin in London! Neige dein Ohr der Stimme deines Herrn, des Herrn des ganzen Menschengeschlechts, die vom göttlichen Lotosbaum ruft: Wahrlich, es gibt keinen Gott außer Mir, dem Allmächtigen, dem Allweisen! Wirf alles hinweg, was auf Erden ist, und schmücke das Haupt deines Königreichs mit der Krone des Gedenkens deines Herrn, des Glorreichsten. Er, wahrlich, ist in die Welt in Seiner größten Herrlichkeit gekommen, und alles, was im Evangelium verkündet ist, hat sich erfüllt. Das Land Syrien ist geehrt worden durch die Fußspuren seines Herrn, des Herrn aller Menschen, und Nord und Süd sind beide trunken vom Wein Seiner Gegenwart. Gesegnet ist der Mensch, der den Duft des Barmherzigsten einatmete und sich dem Aufgangsort Seiner Schönheit in dieser strahlenden Morgendämmerung zuwandte. Die Moschee von Aqsá bebt im Windhauch ihres Herrn, des Allherrlichen, während BaṭḥáA10 vor der Stimme Gottes, des Erhabenen, des Höchsten, erzittert. Und so feiert jeder Stein von ihnen den Lobpreis des Herrn durch diesen Großen Namen.
Gib dein Begehren auf und wende sodann dein Herz deinem Herrn, dem Altehrwürdigen der Tage, zu. Wir erwähnen dich um der Sache Gottes willen und wünschen, daß dein Name erhöht werde durch dein Gedenken an Gott, den Schöpfer von Erde und Himmel. Er, wahrlich, ist Zeuge dessen, was Ich sage. Wir haben erfahren, daß du den Handel mit Sklaven, Männern sowohl wie Frauen, verboten hast. Wahrlich, dies ist, was Gott in dieser wundervollen Offenbarung zur Pflicht gemacht hat. Gott hat dir dafür eine Belohnung bestimmt. Er wird dem, der Gutes tut, seinen gerechten Lohn geben – möchtest du doch dem folgen, was dir zugesandt ward durch Ihn, den Allwissenden, den alles Durchschauenden. Was aber den betrifft, der sich abwendet und sich vor Stolz bläht, nachdem klare Zeichen zu ihm gekommen sind von dem Offenbarer der Zeichen, dessen Werk wird Gott zunichte machen. Er, wahrlich, hat Gewalt über alle Dinge. Des Menschen Taten sind annehmbar, nachdem erA11 anerkannt hat. Wer sich von dem Wahren abwendet, ist in der Tat am tiefsten unter Seinen Geschöpfen verschleiert. So ist es durch Ihn, den Allmächtigen, den Gewaltigsten, bestimmt worden.
Wir haben auch gehört, daß du die Zügel der Beratung den Händen der Volksvertreter anvertraut hast. Du hast fürwahr gut daran getan, denn dadurch werden der Grund des Gebäudes. deiner Angelegenheiten gestärkt und die Herzen aller, die unter deinem Schutze stehen, ob hoch oder niedrig, beruhigt werden. Es geziemt diesen jedoch, vertrauenswürdig zu sein unter Seinen Dienern und sich als die Vertreter aller zu betrachten, die auf Erden wohnen. – Dies ist es, was Er ihnen in diesem Tablet rät, Er, der Herrscher, der Allweise … Gesegnet ist, wer die Versammlung besucht um Gottes willen und aus reiner Gerechtigkeit zwischen den Menschen entscheidet. Er gehört fürwahr zu den Glückseligen …
Wende dich Gott zu und sprich: O mein höchster Herr! Ich bin nur Dein Vasall, und Du bist in Wahrheit der König der Könige. Ich habe meine flehenden Hände zum Himmel Deiner Gnade und Deiner Gaben erhoben. So sende denn aus den Wolken Deiner Großmut auf mich herab, was mich von allem außer Dir befreien wird, und ziehe mich näher zu Dir hin. Ich bitte Dich, o mein Herr, bei Deinem Namen, den Du zum König der Namen gemacht hast und zu Deiner Offenbarung für alle, die im Himmel und auf Erden sind, zerreiße die Schleier, die zwischen mich und meine Erkenntnis des Aufgangsortes Deiner Zeichen und des Tagesanbruchs Deiner Offenbarung getreten sind. Du bist, wahrlich, der Mächtigste, der Gewaltigste, der Gütigste. O Herr, beraube mich nicht der Düfte des Gewandes Deiner Barmherzigkeit in Deinen Tagen und schreibe nieder für mich, was Du für Deine Dienerinnen niedergeschrieben hast, die an Dich und Deine Zeichen geglaubt und Dich erkannt und ihre Herzen dem Horizonte Deiner Sache zugewandt haben. Du bist wahrlich der Herr der Welten und der Barmherzigste derer, die Barmherzigkeit erzeigen. So stehe mir bei, o mein Gott, Deiner inmitten Deiner Dienerinnen zu gedenken und Deiner Sache in Deinen Ländern zu helfen. Nimm an, was von mir ausging, als das Licht Deines Antlitzes aufstrahlte. Du hast fürwahr die Macht über alle Dinge. Ruhm sei Dir, o Du, in dessen Hand das Reich der Himmel und der Erde ruht.« Q22
An Kaiser Wilhelm I.
»O König von Berlin! Höre auf die Stimme, die aus diesem offenbaren Tempel ruft: ›Wahrlich, es gibt keinen Gott außer Mir, dem Immerwährenden, dem Unvergleichlichen, dem Altehrwürdigen der Tage.‹ Hüte dich, daß dich nicht Stolz hindere, den Tagesanbruch göttlicher Offenbarung zu erkennen, daß irdische Wünsche dich nicht wie durch einen Schleier trennen von dem Herrn des Thrones im Himmel und auf Erden hienieden. Dies rät dir die Feder des Höchsten. Er, wahrlich, ist der Gnadenvollste, der Gütigste. Denke an denA12, dessen Macht deine Macht überragte und dessen Rang deinen Rang übertraf. Wo ist er? Wohin ist entschwunden, was er besaß? Sei gewarnt und sei nicht einer der tief Schlafenden. Er warf das Tablet Gottes beiseite, als Wir ihm kundtaten, was die Scharen der Tyrannen Uns erdulden ließen. Darum überfiel ihn Unglück von allen Seiten, und er starb in großem Verlust. Denke gut über ihn nach, o König, und über solche, die gleich dir Städte erobert und über Menschen geherrscht haben. Der Barmherzigste brachte sie herab von ihren Palästen in das Grab. Sei gewarnt! Sei einer von denen, die überlegen! … O Ufer des Rheins! Wir haben euch mit Blut bedeckt gesehen, denn die Schwerter der Vergeltung wurden gegen euch gezückt; und es soll noch einmal geschehen. Und Wir hören das Wehklagen Berlins, obgleich es heute in sichtbarem Ruhme strahlt.« Q23
An Kaiser Franz Joseph
»O Kaiser von Österreich! Er, der Tagesanbruch des göttlichen Lichtes, weilte im Gefängnis von ‘Akká zu der Zeit, da du dich aufmachtest, die Aqṣá-MoscheeA13 zu besuchen. Du zogst an Ihm vorüber und forschtest nicht nach Ihm, durch den jedes Haus erhöht und jede erhabene Pforte geöffnet wurde. Wir, wahrlich, machten esA14 zu einem Platz, wohin die Welt sich wenden soll, um Meiner zu gedenken. Doch du hast Ihn, das Ziel dieses Gedenkens, verschmäht, als Er erschien mit dem Reiche Gottes, deines Herrn und des Herrn der Welten. Wir sind allezeit mit dir gewesen und fanden dich an einen Zweig geklammert, der Wurzel nicht achtend. Wahrlich, dein Herr ist Zeuge dessen, was Ich sage. Wir waren bekümmert, dich um Unseren Namen kreisen zu sehen, ohne Unser gewahr zu werden, obgleich Wir vor deinem Angesicht waren. Öffne deine Augen, diese herrliche Erscheinung zu betrachten und Ihn, den du des Tages und zur Nachtzeit anrufst, zu erkennen und das Licht zu erschauen, das von diesem Horizont ausstrahlt.« Q24
An Sulṭán ‘Abdu’l-‘Azíz
»O König! Höre auf die Rede Dessen, der die Wahrheit spricht, der nicht von dir verlangt, daß du Ihn mit dem entlohnst, was Gott dir zu schenken beliebte, und der unbeirrbar auf dem geraden Pfade wandelt. Er lädt dich vor Gott, deinen Herrn, und weist dir die rechte Bahn und den Weg, der zu wirklichem Glück führt, damit du vielleicht zu den Wohlgelittenen gehören mögest.
Hüte dich, o König, daß du nicht solche Minister um dich sammelst, die dem Verlangen einer bösen Neigung folgen, die das ihnen Anvertraute fortwerfen und offenkundig das ihnen geschenkte Vertrauen mißbrauchen. Sei freigebig gegen andere, wie Gott freigebig gegen dich war, und überlasse das Wohl deines Volkes nicht der Gnade solcher Minister. Vergiß nicht die Gottesfurcht und zähle zu den rechtschaffen Handelnden. Sammle Minister um dich, bei denen du den Wohlgeruch des Glaubens und der Gerechtigkeit verspürst, pflege Rat mit ihnen, wähle immer, was in deinen Augen das beste ist, und sei unter denen, die edelmütig handeln.
Wisse, daß der, der nicht an Gott glaubt, weder vertrauenswürdig noch wahrhaftig ist. Das ist in der Tat die Wahrheit, die unbestrittene Wahrheit. Wer treulos an Gott handelt, wird auch treulos an seinem König handeln. Nichts kann einen solchen Menschen vom Bösen abhalten, nichts kann ihn daran hindern, seinen Nächsten zu verraten, nichts kann ihn bestimmen, ehrlich zu handeln.
Hüte dich, die Zügel der Angelegenheiten deines Staates den Händen anderer zu überlassen, lasse dein Vertrauen nicht auf Ministern ruhen, die deines Vertrauens unwürdig sind, und zähle nicht zu denen, die in Nachlässigkeit dahinleben. Weiche denen aus, deren Herzen sich von dir abgewendet haben, setze dein Vertrauen nicht in sie und vertraue ihnen deine Angelegenheiten und die Angelegenheiten derer nicht an, die sich zu deinem Glauben bekennen. Hüte dich, dem Wolf zu gestatten, der Hirte der Herde Gottes zu werden, und überlasse das Schicksal Seiner Geliebten nicht der Gnade der Bösen. Erwarte nicht, daß die, welche die Gesetze Gottes übertreten, vertrauenswürdig und aufrichtig in dem Glauben sein werden, zu dem sie sich bekennen. Meide sie und wache streng über dich selbst, damit ihre List und ihr übelwollen dir nicht schaden. Wende dich von ihnen ab und richte deinen Blick auf Gott, deinen Herrn, den Allherrlichen, den Freigebigsten. Gott wird wahrlich mit dem sein, der sich Ihm ganz hingibt. Er wird gewißlich den, der sein ganzes Vertrauen in Gott setzt, vor allem behüten, was ihm schaden könnte, und ihn vor der Schlechtigkeit jedes üblen Ränkeschmieds beschirmen.
Wenn du dein Ohr Meiner Rede neigst und Meinen Rat befolgst, wird Gott dich zu einer so hohen Stellung erheben, daß dich auf der ganzen Erde keines Menschen Anschlag jemals erreichen und schädigen kann. O König, folge mit deinem innersten Herzen und deinem ganzen Sein den Geboten Gottes und wandle nicht auf den Wegen des Unterdrückers. Ergreife die Zügel der Angelegenheiten deines Volkes, halte sie sicher in der Hand deiner Macht und prüfe persönlich die Belange des Volkes. Lasse dir nichts entgehen, denn darin liegt das höchste Gut.
Danke Gott, daß Er dich vor der ganzen Welt auserwählte und dich zum König über die gemacht hat, die deinen Glauben bekennen. Es geziemt dir wohl, die wunderbaren Gunstbeweise zu würdigen, mit denen Gott dich bevorzugt hat, und fortwährend Seinen Namen zu erhöhen. Du kannst Ihn dann am besten verherrlichen, wenn du Seine Geliebten liebst und Seine Diener vor dem übelwollen der Treulosen schirmst und schützest, damit niemand sie länger unterdrücke. Du solltest dich ferner erheben, um das Gesetz Gottes unter ihnen zu errichten, damit du zu denen zählst, die sicher in Seinem Gesetz stehen.
Solltest du Ströme der Gerechtigkeit mit ihren Wassern deine Untertanen umfluten lassen, so würde Gott dir gewißlich mit den Heerscharen des Unsichtbaren und des Sichtbaren helfen und dich in deinen Angelegenheiten stärken. Kein Gott ist außer Ihm. Die ganze Schöpfung und ihr Reich sind Sein. Zu Ihm kehren die Werke der Gläubigen zurück.
Verlasse dich nicht auf deine Schätze. Setze dein ganzes Vertrauen in die Gnade Gottes, deines Herrn. Laß Ihn deine Zuversicht sein in allem, was du tust, und zähle zu denen, die sich in Seinen Willen ergeben haben. Lasse Ihn dein Helfer sein und bereichere dich an Seinen Schätzen, denn bei Ihm sind die Schatzkammern der Himmel und der Erde. Er schenkt sie, wem Er will, und vorenthält sie, wem Er will. Es ist kein Gott außer Ihm, dem Allbesitzenden, dem Allgepriesenen. Alle sind nur Almosenempfänger am Tor Seines Erbarmens. Alle sind hilflos vor der Offenbarung Seiner Herrschaft und flehen um die Beweise Seiner Gunst.
Überschreite nicht die Grenzen der Mäßigung und verfahre gerecht mit denen, die dir dienen. Gib ihnen ihren Nöten entsprechend und nicht in einem Ausmaß, das sie befähigt, Reichtümer für sich anzuhäufen, ihr Äußeres zu schmücken, ihr Heim zu verschönern, Dinge zu erwerben, die von keinerlei Nutzen für sie sind und sie zu den Verschwendern zählen läßt. Handle an ihnen mit unwandelbarer Gerechtigkeit, so daß keiner unter ihnen Mangel leide oder durch Überfluß übersättigt werde. Das ist offenbare Gerechtigkeit.
Gestatte den Verworfenen nicht, über die Edlen und Ehrenwerten zu herrschen, und lasse es nicht zu, daß die Hochgesinnten der Gnade der Gemeinen und Nichtswürdigen ausgeliefert werden – denn solches haben Wir bei Unserer Ankunft in der StadtA15 beobachtet. Das bezeugen Wir. Wir fanden unter ihren Bewohnern einige, die Vermögen im Überfluß besaßen und inmitten eines übermäßigen Reichtums lebten, während andere sich in bitterer Not und niederster Armut befanden. Das geziemt deiner Herrschaft nicht und ist deines Ranges unwürdig.
Lasse dir Meinen Rat angenehm sein und strebe danach, unparteiisch unter den Menschen zu herrschen, damit Gott deinen Namen erhöhe und den Ruf deiner Gerechtigkeit in aller Welt verbreite. Hüte dich, deine Minister auf Kosten deiner Untertanen zu mächtig werden zu lassen. Fürchte die Seufzer der Armen und der Aufrechten im Herzen, die bei jedem Tagesanbruch ihre Lage beklagen, und sei ihnen ein liebreicher Herrscher. Wahrlich, sie allein sind deine Schätze auf Erden. Es geziemt dir daher, deine Schätze vor den Angriffen derer zu bewahren, die danach trachten, dich zu berauben: Untersuche eingehend ihre Angelegenheiten, erforsche jedes Jahr, nein, jeden Monat ihre Lage und zähle nicht zu denen, die ihrer Pflicht nicht nachkommen.
Halte dir Gottes unfehlbare Waage vor Augen und wäge damit wie einer, der in Seiner Gegenwart steht, deine Handlungen jeden Tag, jeden Augenblick deines Lebens ab. Ziehe dich selbst zur Verantwortung, ehe du zur Rechenschaft gezogen wirst an dem Tag, da kein Mensch die Kraft haben wird, aufrecht zu stehen; aus Furcht vor Gott, an dem Tag, da die Herzen der Achtlosen erzittern werden.
Es geziemt jedem König, so freigebig zu sein wie die Sonne, die das Wachstum aller Wesen fördert und jedem seinen Anteil gibt, deren Wohltaten ihr nicht innewohnen, sondern von Ihm bestimmt sind, dem Machtvollsten, dem Allmächtigen. Der König sollte so freispendend, so großzügig in seinem Erbarmen sein, wie die Wolken, deren Schauer der Freigebigkeit sich über jedes Land auf. Befehl Dessen ergießen, der der Höchste Verordner, der Allwissende ist.
Hüte dich, deine Staatsangelegenheiten völlig den Händen anderer anzuvertrauen. Niemand kann deine Amtstätigkeit besser ausüben als du selbst. Deshalb erklären Wir dir Unsere Worte der Weisheit und senden auf dich hernieder, was dich befähigen kann, von der linken Hand der Unterdrückung zur rechten Hand der Gerechtigkeit hinüberzuwechseln und dich dem leuchtenden Meer Seiner Gunst zu nähern. Das ist der Weg, den die Könige, die vor dir waren, gegangen sind, diejenigen, die gerecht an ihren Untertanen gehandelt haben und auf den Pfaden unwandelbarer Gerechtigkeit vorangeschritten sind.
Du bist Gottes Schatten auf Erden. So strebe danach, in einer Weise zu handeln, wie es einer so hervorragenden und erhabenen Stufe geziemt. Wenn du nicht das befolgst, was Wir auf dich herabkommen ließen und dich lehrten, wirst du dich jener großen und unschätzbaren Ehre berauben. Kehre daher um, halte dich allein an Gott, reinige dein Herz von der Welt und allen ihren Nichtigkeiten und dulde nicht, daß die Liebe irgendeines Fremdlings hineinkomme und darin wohne. Wenn du dein Herz nicht von jeglicher Spur einer solchen Liebe läuterst, kann der Glanz des Lichtes Gottes seinen Strahlenschimmer nicht darüber ausgießen, denn niemandem hat Gott mehr als ein Herz gegeben. Das, wahrlich, wurde angeordnet und niedergeschrieben in Seinem altehrwürdigen Buch. Da das menschliche Herz, wie es von Gott gebildet wurde, eins und unteilbar ist, geziemt es dir, seine Zuneigung auch eins und unteilbar sein zu lassen. Halte dich darum mit der ganzen Zuneigung deines Herzens an Seine Liebe und bewahre es vor der Liebe irgendeines anderen außer Ihm, damit Er dir helfe, dich in das Meer Seiner Einigkeit zu versenken, und dich befähige, eine wahre Stütze Seiner Einheit zu werden. Gott ist Mein Zeuge – Ich offenbarte dir diese Worte in der alleinigen Absicht, dich von den vergänglichen Dingen der Erde zu heiligen und dir zu helfen, das Reich ewigwährender Herrlichkeit zu betreten, damit du mit der Erlaubnis Gottes unter denen seiest, die darin bleiben und herrschen…« Q25
»O König! Höre auf die Worte, die Wir an dich gerichtet haben. Gebiete dem Unterdrücker, von seiner Tyrannei abzulassen, und sondere die, welche Ungerechtigkeiten begehen, von denen ab, die deinen Glauben bekennen. Bei der Gerechtigkeit Gottes – die Heimsuchungen, die Wir erlitten haben, sind so groß, daß die Feder bei ihrer Wiedergabe von Schmerz überwältigt ist. Keiner von denen, die wirklich glauben und die Einheit Gottes aufrechterhalten, kann die Last ihres Berichtes ertragen. So groß waren Unsere Leiden, daß selbst die Augen Unserer Feinde und darüber hinaus die eines jeden erkennenden Menschen über Uns geweint haben. Allen diesen Prüfungen wurden Wir unterworfen, obwohl Wir versuchten, dir nahezukommen, und Wir dem Volke befahlen, in deinen Schatten zu treten, damit du ein Bollwerk für die werdest, die an die Einheit Gottes glauben und sie hochhalten.
O König! War Ich dir jemals ungehorsam? Habe Ich jemals eines deiner Gesetze übertreten? Kann irgendeiner deiner Minister, die dich im ‘Iráq vertraten, einen Beweis erbringen, der Meine Untreue gegen dich belegen könnte? Nein, bei Ihm, dem Herrn aller Welten! Auch nicht einen kurzen Augenblick lang lehnten Wir Uns gegen dich oder gegen irgendeinen deiner Minister auf. Niemals, so Gott will, werden Wir Uns gegen dich empören, obgleich Wir schwereren Prüfungen ausgesetzt sind, als Wir sie jemals in der Vergangenheit erlitten haben.
Am Tage und in der Nacht, am Abend und am Morgen beten Wir zu Gott um deinetwillen, damit Er dir gnädig helfe, Ihm zu gehorchen und Seine Gebote zu halten, damit Er dich schirme vor der Menge der Bösen. Verfahre daher nach deinem Wohlgefallen und behandle Uns, wie es deiner Stufe und deiner Herrschaft geziemt. Vergiß nicht das Gesetz Gottes bei allem, was du jetzt oder in kommenden Tagen zu vollbringen wünschst. Sprich: Preis sei Gott, dem Herrn aller Welten!« Q26
An Náṣiri’d-Dín Sháh
»O König! Ich war nur ein Mensch wie andere und schlief auf Meinem Lager – siehe, da wehten die Winde des Herrlichsten über Mich und gaben Mir Kenntnis von allem, was war. Diese Sache ist nicht von Mir, sondern von Dem, welcher allmächtig und allwissend ist. Und Er gebot Mir, Meine Stimme zu erheben zwischen Erde und Himmel, und um dessentwillen befiel Mich, worüber ein jeder Mensch mit Einsicht weinte. Die allgemein übliche Gelehrsamkeit der Menschen studierte Ich nicht; ihre Schulen betrat Ich nicht. Frage nach in der Stadt, wo Ich wohnte, auf daß du wohl versichert seiest, daß Ich nicht zu denen gehöre, die falsch reden. Dies ist nur ein Blatt, das die Winde des Willens deines Herrn, des Allmächtigen, des Allgepriesenen, bewegt haben. Kann es ruhig bleiben, wenn der Sturmwind weht? Nein, bei Ihm, dem Herrn aller Namen und Eigenschaften! Er bewegt es, wie Er will. Das Vorübergehende ist wie ein Nichts vor Ihm, dem Ewigen. Sein allbezwingender Ruf hat Mich erreicht und ließ Mich Seinen Lobpreis unter allem Volke anstimmen. Fürwahr, Ich war wie ein Toter, als Sein Befehl erscholl. Die Hand des Willens deines Herrn, des Mitleidigen, des Barmherzigen, verwandelte Mich. Kann irgend jemand aus eigenem Willen das aussprechen, weswegen alle Menschen, hoch und niedrig, sich gegen ihn erheben werden? Nein, bei Ihm, der die Feder die ewigen Geheimnisse lehrte: das kann nur, wem die Gnade des Allmächtigen, des Allgewaltigen Kraft gab. Die Feder des Höchsten wandte sich Mir zu und sprach: Fürchte dich nicht! Berichte Seiner Majestät dem Sháh, was über dich gekommen ist. Wahrlich, sein Herz ist in der Hand deines Herrn, des Gottes der Barmherzigkeit, damit vielleicht die Sonne der Gerechtigkeit und Freigebigkeit über dem Horizonte seines Herzens aufstrahlt. So wurde die Verordnung unwiderruflich festgesetzt durch Ihn, den. Allweisen.
O König, blicke, auf diesen Jüngling mit den Augen der Gerechtigkeit. Urteile sodann aufrichtig über das, was Ihn befallen hat. Wahrhaftig, Gott hat dich zu Seinem Schatten gemacht unter den Menschen und zum Zeichen Seiner Macht für alle, die auf Erden wohnen. Urteile zwischen Uns und denen, die Uns Unrecht taten ohne Beweis und ohne ein erleuchtendes Buch. Sie, die um dich sind, lieben dich um ihres eigenen Vorteils willen, wogegen dieser Jüngling dich um deines Vorteils willen liebt und keinen Wunsch hat, als dich dem Sitze der Gnade näher zu bringen und dich der rechten Hand der Gerechtigkeit zuzuführen. Dein Herr ist Zeuge dessen, was Ich erkläre.
O König! Wenn du dein Ohr dem Laut der Feder der Herrlichkeit und dem Gurren der Taube der Ewigkeit zuneigtest, die auf den Zweigen des Lotosbaumes, über den es kein Hinausgehen gibt, den Lobpreis Gottes, des Schöpfers aller Namen, der Erde und des Himmels, singt, so würdest du auf eine solche Stufe gelangen, von welcher aus du in der Welt des Daseins nichts als den Glanz des Angebeteten schautest und deine Herrschaft als das Unwürdigste deines Besitzes ansähest; du würdest sie jedem überlassen, der sie gerade begehrt, und dein Angesicht dem Horizont zuwenden, der im Lichte Seines Antlitzes erglüht. Auch würdest du die Bürde der Herrschaft nur noch tragen wollen, um damit deinem Herrn, dem Erhabenen, dem Höchsten, zu helfen. Dann würden dich die Himmelsbewohner segnen. Ach, wie herrlich ist diese erhabenste Stufe – könntest du doch zu ihr gelangen durch die Macht einer Herrschaft, die erkannt wird als vom Namen Gottes hergeleitet!…
O König des Zeitalters! Die Augen dieser Flüchtlinge sind der Barmherzigkeit des Barmherzigsten zugewandt und auf sie geheftet. Es besteht kein Zweifel, daß diesen Trübsalen die Ausgießungen höchster Barmherzigkeit folgen werden und daß nach diesen schrecklichen Anfeindungen ein überströmendes Glück kommen wird. Wir hoffen sehr, daß Seine Majestät der Sháh diese Dinge selbst untersuchen und den Herzen Hoffnung bringen wird. Was Wir deiner Majestät unterbreiteten, ist fürwahr zu deinem höchsten Nutzen. Und Gott, wahrlich, ist für Mich hinreichend Zeuge…
O Sháh, geschähe es doch, daß du Mir gestattetest, dir das zu senden, was die Augen ergötzt, die Seelen beruhigt und jeden ehrlich gesinnten Menschen überzeugt, daß bei Ihm die Erkenntnis des Buches ist … Wäre die Zurückweisung durch die Narren und die falsche Nachsicht der Geistlichen nicht gewesen, so hätte Ich eine Rede gehalten, welche die Herzen durchschauert und in ein Reich entführt hätte, wo im Rauschen der Winde zu hören wäre: ›Keinen Gott gibt es außer Ihm‹…
O Sháh, Ich habe auf dem Pfade Gottes geschaut, was noch kein Auge schaute und kein Ohr hörte … Wie zahlreich sind die Trübsale, welche auf Mich herabströmten und bald noch herabströmen werden! Ich schreite voran, den Blick auf Ihn gerichtet, den Allmächtigen, den Allgütigen, während hinter Mir die Schlange gleitet. Meine Augen haben Tränen vergossen, bis Mein Bett von ihnen getränkt war. Aber Ich gräme Mich nicht um Mich. Bei Gott! Mein Haupt sehnt sich nach dem Speer aus Liebe zu seinem Herrn. Ich ging nie an einem Baum vorbei, ohne daß Mein Herz ihn anredete und sprach: ›O würdest du doch in Meinem Namen abgehauen und Mein Leib an dir auf dem Pfade Meines Herrn gekreuzigt!‹ … Bei Gott! Obgleich Müdigkeit Mich niederdrückt, Hunger Mich verzehrt, der nackte Fels Mein Bett ist und die Tiere des Feldes Meine Gefährten sind, will Ich nicht klagen, sondern geduldig ausharren, wie jene mit Standhaftigkeit und Festigkeit Begabten durch die Kraft Gottes, des ewigen Königs und Schöpfers der Nationen, ausgeharrt haben. Gott will Ich Dank in allen Lebenslagen darbringen. Wir bitten, Er möge in Seiner Güte – gepriesen sei Er! – durch diese Kerkerhaft den Menschen die Nacken von Ketten und Fesseln befreien und sie mit aufrichtigem Angesicht sich Seinem Antlitz zuwenden lassen, Ihm, dem Mächtigen, dem Freigebigen. Er ist bereit, jedem zu antworten, der Ihn anruft, und Er ist denen nahe, die mit Ihm Umgang pflegen.« Q27
An die Führer Amerikas
»O Herrscher in Amerika und Präsidenten seiner Republiken! Hört auf das, was die Taube auf dem Zweig der Ewigkeit singt: Es gibt keinen anderen Gott außer Mir, dem Selbstbestehenden, dem Vergebenden, dem Allgütigen. Schmückt den Tempel der Herrschaft mit der Zier der Gerechtigkeit und der. Gottesfurcht und ihr Haupt mit der Krone des Gedenkens eures Herrn, des Schöpfers der Himmel. Dies rät euch der Tagesanbruch der Namen, wie es Ihm von dem Allwissenden, dem Allweisen befohlen wurde. Der Verheißene ist in dieser herrlichen Stufe erschienen, und alle Wesen, sichtbar und unsichtbar, freuten sich darüber. Nutzt den Tag Gottes. Wahrlich, Ihm zu begegnen ist besser für euch als alles, worauf die Sonne scheint – würdet ihr es doch erkennen. O Schar der Herrscher! Hört auf das, was vom Tagesanbruch der Größe laut geworden ist: Wahrlich, es gibt keinen Gott außer Mir, dem Herrn der Äußerung, dem Allwissenden. Helft dem Zerbrochenen mit der Hand der Gerechtigkeit und werft den überall tätigen Bedrücker mit der Rute der Gesetze eures Herrn, des Verordners, des Allweisen, nieder.« Q28
An die gewählten Vertreter des Volkes in allen Ländern
»O ihr gewählten Volksvertreter in allen Ländern! Beratet miteinander und laßt euch nur das angelegen sein, was der Menschheit nützt und ihre Lage bessert – so ihr zu denen gehört, die achtsam prüfen. Betrachtet die Welt wie einen menschlichen Körper. Obwohl er bei seiner Erschaffung gesund und vollkommen war, ist er aus verschiedenen Ursachen von schweren Störungen und Krankheiten befallen worden. Keinen einzigen Tag lang wurde ihm Linderung zuteil, nein, im Gegenteil, sein Übel verschlimmerte sich, weil er in die Behandlung unwissender Ärzte fiel, die ihren persönlichen Wünschen nachgaben und sich schmählich irrten. Wenn einmal durch die Sorgfalt eines fähigen Arztes ein Glied des Körpers geheilt wurde, so blieb dennoch der übrige Teil so leidend wie zuvor. So unterrichtet euch der Allwissende, der Allweise.
Wir sehen ihn an diesem Tage der Gnade solcher Herrscher ausgeliefert, die, von Hochmut trunken, ihren eigenen wirklichen Vorteil nicht mehr deutlich wahrnehmen können, wieviel weniger eine so verwirrende und herausfordernde Offenbarung wie diese zu erkennen vermögen. Wenn je einer unter ihnen bestrebt gewesen ist, den Zustand jenes Körpers zu bessern, so lag sein Beweggrund; ob er es eingestand oder nicht, im eigenen Gewinn. Die Unwürdigkeit dieses Beweggrundes hat seine Heilkraft begrenzt.
Was der Herr als höchstes Mittel und mächtigstes Werkzeug für die Heilung der ganzen Welt bestimmt hat, ist die Vereinigung aller ihrer Völker in einer allumfassenden Sache, einem gemeinsamen Glauben. Dies kann nicht anders erreicht werden als durch die Kraft eines erfahrenen, allgewaltigen und erleuchteten Arztes. Wahrlich, das ist die Wahrheit und alles andere nichts als Irrtum.« Q29
Aufrufe an die religiösen Führer der Welt
Aufrufe an die religiösen Führer der Welt in ihrer Gesamtheit
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»O Führer der Religion! Meßt das Buch Gottes nicht mit solchen Maßen und Wissenschaften, die euch geläufig sind, denn das Buch selbst ist die untrügliche Waage, die unter den Menschen aufgestellt worden ist. Auf dieser vollkommenen Waage soll alles gewogen werden, was die Völker und Geschlechter der Erde besitzen, während das Maß ihres Gewichtes nach ihrer Maßeinheit geprüft werden sollte – würdet ihr es doch erkennen!
Das Auge Meiner liebenden Güte weint bitterlich über euch, weil ihr den Einen nicht erkannt habt, nach dem ihr Tag und Nacht, abends und morgens, gerufen habt. O Menschen, schreitet mit blütenweißem Antlitz und strahlendem Herzen voran zu dem seligen, purpurnen OrtA16, in dem der Sadratu’l-MuntaháA17 ruft: ›Wahrlich, es ist kein Gott außer Mir, dem allmächtigen Beschirmer, dem Selbstbestehenden!‹
O ihr Religionsführer! Wo ist einer unter euch, der sich an Sehkraft und Einsicht mit Mir messen könnte? Wo ist einer zu finden, der behaupten dürfte, Mir an Sprache oder Weisheit zu gleichen? Nein, bei Meinem Herrn, dem Allbarmherzigen! Alles auf Erden wird vergehen, dieses aber ist das Antlitz eures Herrn, des Allmächtigen, des Vielgeliebten
Wir haben verordnet, ihr Menschen, daß das höchste und letzte Ziel aller Gelehrsamkeit sein soll, Ihn als Gegenstand alles Wissens zu erkennen; aber seht, wie ihr es dennoch eurer Gelehrsamkeit gestattet habt, euch wie durch einen Schleier von Ihm, dem Tagesanbruch dieses Lichtes, durch den alles Verborgene geoffenbart worden ist,. zu trennen! Könntet ihr den Quell entdecken, woraus die Herrlichkeit dieser Sprache strömt, so würdet ihr die Völker der Welt und alles, was sie besitzen, verwerfen und euch um diesen gesegnetsten Thron der Herrlichkeit scharen!
Sprecht: Dies ist wahrlich der Himmel, in dem das UrbuchA18 verwahrt wird – könntet ihr es doch verstehen! Er allein ließ den Felsen rufen und den Brennenden Busch auf dem das Heilige Land überragenden Berge seine Stimme erheben und verkünden: ›Das Reich ist Gottes, des allerhöchsten Herrn, des Allmächtigen, des Liebenden!‹
Wir haben weder eine Schule besucht noch eine eurer Abhandlungen gelesen. Neigt euer Ohr den Worten dieses Ungelehrten, womit Er euch vor. Gott, den Ewigbestehenden, ruft! Dies ist für euch bester als alle Schätze der Erde. Könntet ihr es doch begreifen!« Q30
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»O Schar der Geistlichen! Als Meine Verse herabgesandt und Meine klaren Zeichen enthüllt wurden, fanden Wir euch hinter Schleiern. Dies, wahrlich, ist etwas Seltsames … Wir haben die Schleier zerrissen. Hütet euch, daß ihr das Volk nicht durch noch einen anderen Schleier ausschließt. Zerbrecht die Ketten eitler Einbildungen im Namen des Herrn aller Menschen und gehört nicht zu den Betrügern. Solltet ihr euch Gott zuwenden und Seine Sache annehmen, so sät keine Unordnung in sie und meßt nicht das Buch Gottes mit euren selbstsüchtigen Wünschen. Wahrlich, dies ist Gottes Rat ehedem und immerdar … Hättet ihr an Gott geglaubt, als Er sich offenbarte, so hätte sich das Volk nicht von Ihm abgewandt, noch hätte Uns das befallen, dessen ihr heute Zeuge seid. Fürchtet Gott und gesellt euch nicht zu den Achtlosen! … Dies ist die Sache, die alle eure abergläubischen Meinungen und eure Götzenbilder ins Wanken brachte … O Schar der Geistlichen! Hütet euch, zur Ursache des Streites im Lande zu werden, so wie ihr in seinen frühen Tagen zur Ursache der Zurückweisung des Glaubens wurdet. Sammelt das Volk um dieses Wort, das die Steine ausrufen ließ: ›Das Reich ist Gottes, des Aufgangsortes aller Zeichen!‹ … Zerreißt die Schleier in einer solchen Weise, daß es die Bewohner des Königreiches hören. Dies ist der Befehl Gottes in den vergangenen Tagen und für die kommenden. Gesegnet der Mensch, der befolgt, was ihm befohlen wurde, und wehe den Nachlässigen …« Q31
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»O Schar der Geistlichen! Wie lange wollt ihr die Speere des Hasses auf das Antlitz Bahás richten? Zügelt eure Feder! Seht, die Erhabenste Feder spricht zwischen Erde und Himmel. Fürchtet Gott und folgt nicht euren Wünschen, die das Antlitz der Schöpfung entstellt haben! Reinigt eure Ohren, auf daß sie der Stimme Gottes lauschen. Bei Gott! Sie ist wie ein Feuer, das die Schleier verzehrt, und wie Wasser, das die Seelen all derer reinigt, die im Weltall sind …
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O Schar der Geistlichen! Kann sich einer von euch mit dein göttlichen Jüngling in der Arena der Weisheit und der Verkündung messen oder sich mit Ihm in den Himmel der inneren Bedeutung und der Auslegung erheben? Nein, bei Meinem Herrn, dem Gott der Barmherzigkeit! Alle wurden am heutigen Tage durch das Wort deines Herrn ohnmächtig. Sie sind sogar wie tot und leblos außer dem, den dein Herr, der Allmächtige, der Unbeschränkte, zu verschonen gewillt ist. Ein solcher Mensch gehört wahrlich zu den mit Erkenntnis Begabten in den Augen Dessen, der der Allwissende ist. Die Insassen des Paradieses und die Bewohner der geheiligten Stätten segnen ihn zur Abendzeit und zur Morgendämmerung. Kann einer mit Holzbeinen demjenigen Widerstand leisten, dessen Füße Gott aus Stahl gemacht hat? Nein, bei Ihm, der das All der Schöpfung erleuchtet! …
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Als Wir genau darauf achteten, entdeckten Wir, daß Unsere Feinde zum größten Teil Geistliche sind … Unter dem Volke sind welche, die sagten: ›Er hat die Geistlichen verworfen.‹ Sprich: ›Ja, bei Meinem Herrn! Ich war gewißlich Der, welcher die Götzenbilder zerschlug.‹ … Wahrlich, Wir haben die Posaune, die Unsere Erhabenste Feder ist, erschallen lassen, und siehe, die Geistlichen und die Gelehrten, die Doktoren und die Herrscher fielen betäubt nieder, ausgenommen solche, die Gott als Zeichen Seiner Gnade bewahrte, und Er, wahrlich, ist der Allgütige, der Urewige aller Tage…
O Schar der Geistlichen! Werft eitle Phantasiegebilde und Einbildungen beiseite und wendet euch dann dem Horizonte der Gewißheit zu. Ich schwöre bei Gott: Alles, was ihr besitzt, wird euch nichts nützen, weder alle Schätze der Erde noch die Führerschaft, die ihr euch angeeignet habt. Fürchtet Gott und gehört nicht zu den Verlorenen! … Sprich: O Schar der Geistlichen! Legt alle eure Schleier und Hüllen beiseite. Schenkt euer. Ohr dem, wozu euch. die Erhabenste Feder an diesem wunderbaren Tage ruft … Die Welt ist durch eure eitlen Einbildungen mit Staub beladen, und die Herzen der Gott. Nahen werden von eurer Grausamkeit gequält. Fürchtet Gott und gesellt euch zu denen, die gerecht urteilen …
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O ihr Dämmerungsorte der Erkenntnis! Hütet euch davor, daß man euch ändere. Denn wenn ihr euch ändert, werden sich die meisten Menschen desgleichen ändern. Wahrlich, dies ist ein Unrecht an euch und an anderen … Ihr gleicht einer Quelle. Wenn sie sich verändert, werden die Ströme, die ihr entstammen, sich verändern. Fürchtet Gott und gesellt euch zu den Gottesfürchtigen! Wenn das Herz des Menschen verdorben wird, werden seine Glieder gleicherweise verdorben werden. Und ähnlich, wenn die Wurzel eines Baumes verdorben wird, so werden seine Äste, seine Triebe, seine Blätter und seine Früchte verdorben werden …
O Schar der Geistlichen! Seid ehrlich, Ich beschwöre euch bei Gott, und vernichtet nicht die Wahrheit durch die Dinge, die ihr besitzt. Prüft genau, was Wir in Wahrheit herabgesandt haben. Wahrlich, es wird euch helfen und wird euch Gott, dem Mächtigen, dem Großen, nahe bringen. Bedenkt und ruft euch ins Gedächtnis, wie das Volk Muḥammad, den Apostel Gottes, verleugnete, als Er erschien. Sie beschuldigten Ihn derart, daß der GeistA19 auf Seiner Erhabensten Stufe wehklagte und der Geist des Glaubens aufschrie. Bedenkt weiter, was vor Ihm die Apostel und Gottgesandten durch die Hände der Ungerechten befallen hat. Wir erwähnen euch um Gottes willen, erinnern euch an Seine Zeichen und verkünden euch die Dinge, die denen verordnet sind, die Ihm im erhabensten Paradiese und im allerhöchsten Himmel nahe sind. Wahrlich, Ich bin der Verkünder, der Allwissende. Er ist um eurer Erlösung willen gekommen und hat die Leiden ertragen, damit ihr auf der Leiter der Äußerungen zum Gipfel des Verstehens emporsteigen mögt … Prüft mit Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit, was herabgesandt wurde. Wahrlich, es wird euch durch die Wahrheit erhöhen und Dinge schauen lassen, die euch verschlossen waren, und es wird euch befähigen, Seinen perlenden Wein zu trinken …« Q32
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»Jene Geistlichen …, die wahrhaft mit dem Schmuck der Erkenntnis geziert sind und einen rechtschaffenen Charakter besitzen, sind wahrlich wie ein Haupt für den Körper der Welt lind wie Augen für die Völker. Die Führung der Menschheit ist allezeit von diesen gesegneten Seelen abhängig gewesen und ist es noch …
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Der Geistliche, dessen Betragen rechtschaffen ist, und der Weise, der gerecht ist, sind wie der Geist für den Körper der Welt. Wohl dem Geistlichen, dessen. Haupt mit der Krone der Gerechtigkeit geschmückt und dessen TempelA20 mit dem Schmucke der Rechtschaffenheit geziert ist…
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Der Geistliche, der den heiligsten Wein im Namen des höchsten Verordners ergriffen und getrunken hat, ist wie ein Auge für die Welt. Wohl denen, die ihm gehorchen und seiner gedenken …
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Groß ist die Glückseligkeit jenes Geistlichen, der die Erkenntnis nicht zum Schleier werden ließ zwischen sich und dem Einen, der das Ziel aller Erkenntnis ist, und der, als der Selbstbestehende erschien, sich Ihm mit strahlendem Antlitz zugewandt hat. Er wird in Wahrheit zu den Gelehrten gezählt. Die Bewohner des Paradieses suchen die Segnung seines Odems, und seine Leuchte ergießt ihren Glanz über alle, die im Himmel und auf Erden sind. Wahrlich, er wird unter die Erben der Offenbarer gezählt. Wer ihn erschaut, hat fürwahr den Einen Wahren erschaut, und wer sich ihm zuwendet, hat sich fürwahr Gott zugewandt, dem Allmächtigen, dem Allweisen …« Q33
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»O Schar der Geistlichen! Ihr werdet euch künftighin nicht mehr im Besitze irgendeiner Macht sehen, denn Wir haben sie von euch genommen und für solche bestimmt, die an Gott geglaubt haben, den Einen, den Allgewaltigen, den Allmächtigen, den Unbeschränkten.« Q34
An Papst Pius IX.
»O Papst! Zerreiße die Schleier! Er, der Herr der Herren, ist gekommen, von Wolken überschattet, und der Ratschluß ist erfüllt worden durch Gott, den Allmächtigen, den Unendlichen … Wahrlich, Er ist wieder vom Himmel herniedergekommen, wie Er von dort zum ersten Male herniedergekommen war. Hüte dich, mit Ihm zu streiten, wie es die Pharisäer mit IhmA21 taten ohne ein klares Zeichen oder einen Beweis. Zu Seiner Rechten strömen die lebendigen Wasser der Gnade und zu Seiner Linken der auserlesene Wein der Gerechtigkeit, während vor Ihm die Engel des Paradieses einhergehen und das Banner Seiner Zeichen tragen. Hüte dich, daß dich nicht irgendein Name von Gott ausschließe, dem Schöpfer von Himmel und Erde. Lasse die Welt hinter dir und wende dich deinem Herrn zu, durch welchen die ganze Erde erleuchtet worden ist … Wohnst du in Palästen, während Er, der König der Offenbarung, in der, trostlosesten Behausung lebt? Überlasse sie denen, die sie begehren, und wende dein Antlitz mit Freude und Wonne dem Reiche Gottes zu … Erhebe dich im Namen deines Herrn, des Gottes der Barmherzigkeit, inmitten der Völker der Erde und ergreife den Kelch des Lebens mit den Händen des Vertrauens; trinke du zuerst davon und biete ihn sodann solchen an, die sich Ihm inmitten der Völker allen Glaubens zuwenden …
Rufe dir Ihn, den GeistA22, ins Gedächtnis zurück, wie bei Seinem Kommen die Gelehrtesten Seiner Zeit in Seinem eigenen Lande das Urteil gegen Ihn fällten, während einer, der nur ein Fischer war, an Ihn glaubte. Gebt darum acht, ihr Menschen mit einsichtsvollen Herzen! Du bist in Wahrheit eine der Sonnen am Himmel Seiner Namen. Hüte dich, daß die Finsternis nicht ihre Schleier über dich breite und dich fernab von Seinem Lichte verhülle … Betrachte jene, die sich dem SohneA23 widersetzten, als Er zu ihnen mit Macht und Herrschaft kam. Wie viele von den Pharisäern warteten darauf, Ihn zu schauen, und wehklagten, weil sie von Ihm getrennt waren! Und doch, als der Duft Seines Kommens über sie wehte und Seine Schönheit sich enthüllte, da wandten sie sich von Ihm ab und stritten mit Ihm … Keiner, außer ganz wenigen, die jeglicher Macht bei den Menschen ermangelten, wandte sich Seinem Antlitz zu. Heute aber ist jeder mit Macht ausgestattete und mit Herrschaft bekleidete Mensch stolz auf Seinen Namen! Ebenso beachte, wie zahlreich heutzutage die Mönche sind, die sich in Meinem Namen in ihren Kirchen abgeschlossen haben und die, als die festgesetzte Zeit erfüllt war und Wir Unsere Schönheit enthüllten, Uns nicht erkannten, obwohl sie zur Abendzeit und zur Morgendämmerung nach Mir rufen …
Das Wort, das, der Sohn verbarg, ist offenbar geworden. Es wurde in Gestalt des Menschentempels am heutigen Tage herabgesandt. Gesegnet sei der Herr, welcher der Vater ist! Wahrlich, Er ist zu den Völkern in Seiner größten Majestät gekommen. Wende dein Angesicht Ihm zu, o Schar der Rechtschaffenen! … Dies ist der Tag, da der FelsA24 ausruft und jauchzt und den Lobpreis seines Herrn, des Allbesitzenden, des Höchsten, verherrlicht mit den Worten: ›Seht, der Vater ist gekommen, und was euch verheißen ward in Seinem Reich ist erfüllt!‹ … Mein Leib sehnt sich nach dem Kreuze, und Mein Haupt erwartet den Wurf des Speeres auf dem Pfade des Allbarmherzigen, auf daß die Welt von ihren Übertretungen geläutert werde…
O höchster Priester! Neige dein Ohr dem zu, was der Gestalter modernden Gebeins dir rät, wie es von Ihm, der Sein Größter Name ist, verkündet wird. Verkaufe den reich verzierten Kirchenschmuck, den du besitzest, und opfere ihn auf dem Pfade Gottes, der die Nacht auf den Tag und den Tag auf die Nacht folgen läßt. Übergib dein Königreich den Königen und tritt hervor aus deiner Wohnung, dein Angesicht zum Reich Gottes erhoben, dann verkünde, losgelöst von der Welt, das Lob deines Herrn zwischen Erde und Himmel. Dies gebot dir Er, der Besitzer aller Namen, von seiten deines Herrn, des Allmächtigen, des Allwissenden. Ermahne die Könige und sprich: ›Verfahrt gerecht mit den Menschen. Hütet euch, die im Buche festgesetzten Grenzen zu überschreiten.‹ Dies, wahrlich, geziemt dir. Hüte dich, dir die Dinge der Welt und ihre Reichtümer anzueignen. Überlasse sie denen, die sie begehren, und halte fest an dem, was dir von Ihm, dem Herrn der Schöpfung, befohlen ist. Sollte irgend jemand dir alle Schätze der Erde anbieten, so gönne ihnen nicht einmal einen Blick. Sei so, wie dein Herr gewesen ist. Also hat die Zunge der Offenbarung ausgesprochen, was Gott zum Schmucke des Buches der Schöpfung gemacht hat… Sollte die Trunkenheit des Weines Meiner Verse dich überkommen, und solltest du dich entschließen, vor dem Throne deines Herrn, des Schöpfers von Himmel und Erde zu erscheinen, so mache Meine Liebe zu deinem Gewande, Meine Erwähnung zu deinem Schilde und dein Vertrauen auf Gott, den Offenbarer aller Macht, zu deiner Wegzehrung. Wahrlich, der Tag der Ernte ist gekommen, und alle Dinge sind voneinander geschieden worden. Er hat das, was Er wollte, in den Gefäßen der Gerechtigkeit verwahrt und hat ins Feuer geworfen, was diesem verfallen ist. So ist es von deinem Herrn, dem Mächtigen, dem Liebevollen, an diesem verheißenen Tage beschlossen worden. Wahrlich, Er verordnet, was Ihm gefällt. Es gibt keinen anderen Gott außer Ihm, dem Allmächtigen, dem Allbezwingenden.« Q35
An die Geistlichkeit und die Anhänger der verschiedenen Religionen
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»Einmal wenden Wir Uns an das Volk der Thora und laden es vor Ihn, den Offenbarer von Versen, der gekommen ist von Dem, der die Nacken der Menschen beugt … Ein anderes Mal wenden Wir Uns an das Volk des Evangeliums und sprechen: ›Der Allherrliche ist gekommen in diesem Namen, durch den der Odem Gottes über alle Bereiche wehte.‹ … Und wieder ein anderes Mal wenden Wir Uns an das Volk des Qur’án und sagen: ›Fürchtet den Allbarmherzigen und verspottet nicht Ihn, durch den alle Religionen begründet wurden.‹ … Wisse des weiteren, daß Wir an die MagierA25 Tablets gerichtet und sie mit Unserem Gesetze geschmückt haben … Wir haben darin das Wesen aller in ihren Büchern enthaltenen Hinweise und Gleichnisse geoffenbart. Wahrlich, der Herr ist der Allmächtige, der Allwissende.« Q36
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»Rufe aus gen Zion, o Karmel, und künde die frohe Botschaft: Er, der den sterblichen Augen verborgen war, ist gekommen! Seine allbezwingende Herrschaft ist offenbar, Sein allumfassender Glanz enthüllt worden. Hüte dich nun, daß du nicht zögerst oder schwankst. Eile und umschreite die Stadt Gottes, die vom Himmel herabkam, die himmlische Ka‘bah, die die Begünstigten Gottes, die Reinen im Herzen und die Gesellschaft der erhabensten Engel in Anbetung umschritten. O, wie sehne Ich Mich danach, die frohe Botschaft dieser Offenbarung an jeder Stelle des Erdkreises zu verkünden und sie in jede seiner Städte zu tragen, eine Botschaft, die das Herz des Sinai angezogen und in deren Namen es aus dem Brennenden Busch ruft: ›Gottes, des Herrn der Herren, sind die Reiche der Erde und des Himmels.‹ Wahrlich, dies ist der Tag, an dem Land und Meer über diese Verkündigung frohlocken, der Tag, für den aufbewahrt wurde, was Gott aus einer jenseits der Fassungskraft des sterblichen Verstandes und Herzens liegenden Großmut zu offenbaren auserkor. Bald wird Gott Seine Arche auf dich zusteuern und das Volk Bahás ankündigen, das im Buch der Namen erwähnt ist.« Q37
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»Das Größte Gesetz ist gekommen, und die Urewige Schönheit herrscht auf dem Throne Davids. So hat Meine Feder gesprochen, was die Chroniken vergangener Zeitalter berichtet haben. Heute aber ruft David laut und spricht: ›O mein liebreicher Herr! Zähle Du mich zu denen, die standhaft geblieben sind in Deiner Sache, o Du, durch den die Angesichter erleuchtet wurden und die Schritte gestrauchelt sind!‹
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Der Odem wurde ausgesandt, und der Windhauch hat geweht, und von Zion ist erschienen, was verborgen war, und von Jerusalem ist die Stimme, Gottes, des Einen, des Unvergleichlichen, des Allwissenden, gehört worden…
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Lausche dem Gesang Davids. Er sagt: ›Wer wird mich in die feste Stadt bringen?‹Q38 Die feste Stadt ist ‘Akká, welches das Größte Gefängnis genannt wurde und welches eine Festung und mächtige Wälle besitzt …
Lies genau, was Jesaja in seinem Buche gesprochen hat. Er sagt: ›Steige auf den hohen Berg, o Zion, die du frohe Botschaften bringest; erhebe deine Stimme mit Macht, o Jerusalem, die du frohe Botschaften bringest. Erhebe sie und fürchte dich nicht. Sprich unter den Städten Judas: Schauet auf euren Gott! Sehet, der Herr Gott wird kommen mit starker Hand und Sein Arm soll für Ihn herrschen.‹Q39 Heute sind alle Zeichen erschienen. Eine große Stadt ist vom Himmel herabgestiegen und Zion bebt und jubelt vor Freude über die Offenbarung Gottes, denn er hat die Stimme Gottes auf allen Seiten vernommen.« Q40
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»O Schar der Christen! Wir haben Uns euch schon zu einem früheren Zeitpunkt offenbart, und ihr habt Mich nicht erkannt. Dies ist noch einmal eine günstige Gelegenheit, die euch gewährt wird. Dies ist der Tag Gottes, wendet euch Ihm zu … Der Geliebte wünscht nicht, daß ihr vom Feuer eurer Leidenschaften verzehrt werdet. Wäret ihr von Ihm wie durch einen Schleier getrennt, so wäre dies aus keinem anderen Grunde als eurer eigenen Widerspenstigkeit und Unwissenheit. Ihr erwähnt Mich und kennt Mich doch nicht. Ihr ruft Mich an, aber ihr achtet nicht auf Meine Offenbarung … O Völker des Evangeliums! Sie, die nicht im Königreich waren, sind jetzt eingetreten, während Wir euch an diesem Tage zögernd am Tore stehen sehen. Zerreißt die Schleier durch die Kraft eures Herrn, des Allmächtigen, des Allgütigen, und tretet dann in Meinem Namen ein in Mein Königreich. So befiehlt euch Er, der euch ewiges Leben wünscht … O Kinder des Königreiches! Wir sehen euch in Finsternis. Wahrlich, dies geziemt euch nicht. Habt ihr angesichts des Lichtes Furcht wegen eurer Taten? Wendet euch Ihm zu … Wahrlich, ErA26 sagte: ›Folget Mir nach, und Ich will euch zu Menschenfischern machen.‹Q41 Am heutigen Tage jedoch sagen Wir: ›Folget Mir nach, auf daß Wir euch zu Lebensspendern der Menschheit machen.‹
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Wahrlich, Wir sind um euretwillen gekommen und haben die Trübsal der Welt um eurer Rettung willen getragen. Flieht ihr Den, der Sein Leben aufopferte, damit ihr belebt werdet? Fürchtet Gott, o ihr Anhänger des GeistesA27, und wandelt nicht in den Fußstapfen eines jeden Geistlichen, der weit in die Irre gegangen ist … Öffnet die Türen eurer Herzen. Wahrlich, Er, der GeistA28, steht davor. Warum haltet ihr euch fern von Ihm, der euch zu einer strahlenden Höhe bringen will? Sprich: Wahrlich, Wir haben euch die Pforten des Königreiches geöffnet. Wollt ihr vor Meinem Antlitz die Türen eurer Häuser verriegeln? Wahrlich, dies ist nichts als ein schmerzlicher Irrtum.« Q42
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»O Schar der Patriarchen! Er, der euch in den Schriften verheißen wurde, ist gekommen. Fürchtet Gott und folgt nicht den eitlen Einbildungen der Abergläubischen. Legt die Dinge, die ihr besitzt, beiseite und haltet euch am Tablet Gottes durch Seine höchste Macht fest. Dies ist besser für euch als alle eure Besitztümer. Dies bezeugt jedes verständige Herz und jeder einsichtsvolle Mensch. Seid ihr stolz auf Meinen Namen und sondert euch doch von Mir ab wie mit einem Schleier? Wahrlich, das ist seltsam.
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O Schar der Erzbischöfe! Er, der Herr aller Menschen, ist erschienen. Auf dem Felde der Führung ruft Er die Menschheit, während ihr zu den Toten gezählt werdet! Groß ist die Glückseligkeit dessen, der durch Gottes Hauch erweckt wird und in diesem klaren Namen von den Toten aufersteht.
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O Schar der Bischöfe! Furcht hat alle Geschlechter der Erde ergriffen, und Er, der ewige Vater, ruft laut zwischen Erde und Himmel. Gesegnet das Ohr, das gehört hat, und das Auge, das gesehen hat, und das Herz, das sich Ihm zugewandt hat, dem Punkte der Anbetung aller, die in den Himmeln und auf Erden sind …
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O Schar der Bischöfe! Ihr seid die Sterne des Himmels Meiner Erkenntnis. Meine Barmherzigkeit wünscht nicht, daß ihr auf die Erde fallt. Meine Gerechtigkeit aber erklärt: ›Dies ist, was der Sohn A29 bestimmt hat.‹ Und was immer aus Seinem untadeligen, die Wahrheit sprechenden, glaubwürdigen Munde kam, kann niemals geändert werden. Wahrlich, die Glocken verkünden Meinen Namen und wehklagen über Mich, aber Mein Geist jubelt in offenkundiger Freude. Der Körper des Geliebten sehnt sich nach dem Kreuz, und Sein Haupt begehrt den Speer auf dem Pfade des Allbarmherzigen. Die Gewalt des Unterdrückers kann Ihn in keiner Weise von Seinem Ziel abhalten. … Die Sterne am Himmel der Erkenntnis sind gefallen, sie, die ihre Beweise anführen, um die Wahrheit Meiner Sache zu beweisen, und die von Gott in Meinem Namen reden. Als Ich zu ihnen in Meiner Majestät kam, wandten sie sich dennoch von Mir ab. Wahrlich, sie gehören zu den Gefallenen. Das ist es, was der GeistA30 weissagte, als Er in der Wahrheit kam und Ihn die jüdischen Gelehrten schmähten, bis sie begingen, was den Heiligen Geist wehklagen und die Augen derer, die Gott nahe sind, weinen ließ.
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O Schar der Priester! Laßt die Glocken und kommt dann aus euren Kirchen. Es geziemt euch, an diesem Tage den Größten Namen laut unter den Völkern zu verkünden. Zieht ihr vor, stille zu sein, während jeder Stein und jeder Baum laut aufjauchzt: ›Der Herr ist in Seiner größten Herrlichkeit gekommen!‹ … Er, der die Menschen in Meinem Namen versammelt, ist wahrlich von Mir lind wird verkünden, was die Macht aller übersteigt, die auf Erden sind … Laßt den Odem Gottes euch erwecken. Wahrlich, er hat über die Welt geweht. Wohl dem, der seinen Duft empfunden hat und unter die ganz Sicheren gezählt worden ist! …
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O Schar der Priester! Der Tag der Abrechnung ist gekommen, der Tag, da Er, der im Himmel war, erschienen ist. Wahrlich, Er ist der Eine, der euch verheißen wurde in den Büchern Gottes, des Heiligen, des Allmächtigen, des Allgepriesenen. Wie lange werdet ihr in der Wildnis der Achtlosigkeit und des Aberglaubens wandern? Wendet euch mit euren Herzen eurem Herrn zu, dem Vergebenden, dem Großmütigen.
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O Schar der Mönche! Schließt euch nicht ab in Kirchen und Klöstern. Kommt mit Meiner Erlaubnis hervor und befaßt euch mit dem, was euren Seelen und den Seelen der Menschen nützen wird. Dies befiehlt euch der König des Tages. der Abrechnung. Schließt euch in die Feste Meiner Liebe ein. Wahrlich, dies ist eine angemessene Abgeschlossenheit wäret ihr doch unter denen, die dies wahrnehmen. Wer sich in einem Haus abschließt, ist fürwahr wie ein Toter. Es geziemt dem Menschen, das aufzuweisen, was allem. Erschaffenen Nutzen bringt; und wer keine Frucht hervorbringt, der taugt für das Feuer. Solches rät euch euer Herr, und Er, wahrlich, ist der Allmächtige, der Allgütige. Schließt die Ehe, damit nach euch ein anderer euren Platz ausfüllen möge. Wir haben euch treulose Taten verboten, nicht aber das, was Treue beweisen wird. Habt ihr euch an die Normen geklammert, die euer eigenes Selbst aufgestellt hat, und das Richtmaß Gottes von euch geworfen? Fürchtet Gott und gesellt euch nicht zu den Narren. Wenn nicht der Mensch, wer könnte Mich auf Meiner Erde erwähnen, und wie könnten Meine Merkmale und Mein Name geoffenbart worden sein? Denkt darüber nach und gehört nicht zu denen, die verhüllt sind und fest schlafen. Er, der nicht heirateteA31, fand keinen Platz, wo Er wohnen oder Sein Haupt niederlegen konnte um dessentwillen, was die Hände der Verräter Ihm angetan haben. Seine Heiligkeit besteht nicht in dem, was ihr glaubt oder euch einbildet, sondern vielmehr in dem, was Wir besitzen. Bittet, auf daß ihr Seine Stufe begreifen möget, die erhöht wurde über die Vorstellung aller, die auf Erden wohnen. Gesegnet sind, die dies verstehen…
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O Schar der Mönche! Wenn ihr Mir folgen werdet, dann werde Ich euch zu Erben Meines Königreiches machen. Und wenn ihr gegen Mich fehlt, so werde Ich es in Meiner Langmut geduldig ertragen, denn Ich bin wahrlich der Ewigvergebende, der Allbarmherzige … Bethlehem ist in Bewegung durch den Odem Gottes. Wir hören seine Stimme sprechen: ›O großmütiger Herr! Wo ist Deine große Herrlichkeit aufgerichtet? Die süßen Düfte Deiner Gegenwart haben mich erquickt, nachdem ich durch meine Trennung von Dir verzagt war: Gepriesen seist Du, daß Du die Schleier gehoben hast und mit Macht in offenbarer Herrlichkeit gekommen bist.‹ Wir riefen ihm zu aus dem Heiligtum der Hoheit und Größe: ›O Bethlehem! Dieses Licht ist im Osten aufgegangen und nach dem Westen gezogen, bis es dich am Abend seines Lebens erreicht hat. So sage Mir: Erkennen die Söhne den Vater und anerkennen sie Ihn, oder verleugnen sie Ihn, wie IhnA32 ehemals das Volk verleugnete?‹ Darauf schrie es auf und sprach: ›Du bist in Wahrheit der Allwissende, der Bestunterrichtete.‹
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Bedenkt gleicherweise, wie zahlreich heutzutage die Mönche sind, die sich in den Kirchen in Meinem Namen abgeschlossen haben und die, als die festgesetzte Zeit gekommen war und Wir ihnen Unsere Schönheit enthüllten, verfehlten, Mich zu erkennen, obwohl sie nach Mir in der Morgendämmerung und zur Abendzeit rufen…
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Lest ihr das Evangelium … und weigert euch dennoch, den allherrlichen Herrn anzuerkennen? Wahrlich, dies geziemt dir nicht, o Schar gelehrter Männer! … Die Düfte des Allbarmherzigen haben über alle Schöpfung geweht. Glücklich der Mensch, der seinen Wünschen entsagt und an der Führung festgehalten hat.« Q43
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»Habt ihr nicht den Qur’án gelesen? Lest ihn, damit ihr die Wahrheit erkennen möget, denn dieses Buch ist wahrhaftig der gerade Pfad. Es ist der Weg Gottes für alle, die in den Himmeln und auf der Erde sind. Habt ihr den Qur’án nicht beachtet, so könnt ihr doch nicht den Bayán als euch ferne ansehen. Offen ist er vor euren Augen! Lest seine Verse, damit ihr vielleicht davon absteht, das zu tun, was die Boten Gottes trauern und wehklagen läßt.
Eilt hervor aus euren Gräbern! Wie lange noch wollt ihr schlafen? Zum zweitenmal ist die Posaune erschallt. Auf wen schaut ihr? Dies ist euer Herr, der Gott des Erbarmens. Seht selbst, wie ihr Seine Zeichen verleugnet! Die Erde hat mit gewaltigem Beben gezittert und ihre Last von sich geworfen. Wollt ihr es nicht gestehen? Sprich: Wollt ihr nicht erkennen, daß die Berge wie WollflockenA33 wurden, daß die Menschen vor der ehrfurchtgebietenden Erhabenheit der Sache Gottes schlimm in Bedrängnis gerieten? So bezeugt denn, daß ihre Häuser leere Trümmer und sie selbst ein erstickter Schwarm sind.
Dies ist der Tag, da der Allerbarmer in den Wolken des Wissens mit sichtbarer Herrschaft bekleidet herabkam. Er weiß sehr wohl um das Tun der Menschen, und niemand vermag, Seine Herrlichkeit zu mißdeuten, könntet ihr es doch begreifen! Die Himmel aller Religionen wurden gespalten, die Erde menschlichen Begreifens klafft auseinander, und ihr seht die Engel Gottes herniedersteigen. Sprich: Dies ist der Tag, da sie sich gegenseitig betrügen, wohin willst du entfliehen? Die Berge sind dahingesunken, und die Himmel wurden zusammengefaltet,A34 das ganze Erdenrund ist in Seiner Hand, vermöchtet ihr nur, dies zu verstehen. Wer ist es, der euch zu schützen vermöchte? Niemand, bei Ihm, der der Allbarmherzige ist! Niemand, außer Gott, dem Allmächtigen, dem Allherrlichen, dem Wohltätigen. Jedes Weib, das eine Last unter dem Herzen trug, hat sie ausgestoßen. Wir sehen die Männer trunken an diesem Tag, dem Tag, an welchem Menschen und Engel miteinander versammelt wurden.
Bleibt da noch irgendein Zweifel über Gott? Sieh, wie Er vom Himmel Seiner Gnade herabgefahren ist, gegürtet mit Macht und mit Herrschaft bekleidet! Ist irgendein Zweifel an Seinen Zeichen? Öffnet eure Augen und seht Seinen klaren Beweis. Zu eurer Rechten ist euch das Paradies nahe gebracht, während zugleich die Hölle entfacht wurde. Schaut ihre fressende Flamme! Eilt, daß ihr in das Paradies kommt, als Zeichen Unserer Gnade für euch, und trinkt aus den Händen des Allbarmherzigen den Wein, der wahres Leben bedeutet.« Q44
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»Bei Ihm, der großen Offenbarung! Der Allbarmherzige ist mit unbezweifelbarer Herrschaft gekommen. Die WaageA35 ist bereit, und alle auf der Erde wurden versammelt. Der PosaunenrufA36 ist erschallt, und siehe, die Augen aller sind erstarrt vor Entsetzen, und die Herzen aller in den Himmeln und auf der Erde haben gebebt, mit Ausnahme derer, die der Hauch der göttlichen Verse mit neuem Leben erfüllt hat und die sich von allem lösten.
Dies ist der Tag, da die Erde ihre Botschaft kundtut. Die Übeltäter sind ihr zur Last – vermöchtet ihr es zu erkennen! Der Mond der eitlen Einbildung ist gespalten, und der Himmel hat sich sichtlich umzogen. Wir sehen das Volk zu Boden geworfen, voller Angst vor deinem Herrn, dem Allmächtigen, dem Machtvollen. Der Rufer hat gerufen, und die Menschen wurden hinweggerafft, so groß war die Kraft Seines Zornes. Das Volk zur Linken jammert und seufzt, während das Volk zur Rechten in herrlichen Wohnungen weilt. Es empfängt aus den Händen des Allbarmherzigen den Wein, der in Wahrheit Leben bedeutet, und ist wahrhaft selig.
Die Erde wurde geschüttelt, die Gebirge verschwanden, und die Engel sind Reihe um Reihe vor Uns erschienen. Die meisten Menschen wurden in ihrer Trunkenheit verwirrt und tragen auf ihren Gesichtern die Zeichen des Zornes. Also haben Wir die Missetäter versammelt. Wir sehen sie, wie sie sich auf ihre Trugbilder stürzen. Sprich: Niemand wird an diesem Tage vor Gottes Ratschluß sicher sein. Dieser Tag ist in der Tat ein Tag des Schreckens. Wir zeigen ihnen die, die sie verführt haben, und sie sehen sie und erkennen sie doch nicht, denn ihre Augen sind trunken. Sie sind wahrlich ein blindes Volk. Ihre Beweise sind die Verleumdungen, die sie geäußert haben. Verdammt sind ihre Verleumdungen vor Gott, dem Helfer in Gefahr, dem Selbstbestehenden. Der Böse hat in ihren Herzen Unheil angestiftet, und sie wurden von einer Qual befallen, die keiner von ihnen abwenden kann. Sie eilen zu den Gottlosen und mehren die Übeltäter. Dies sind ihre Taten.
Sprich: Die Himmel wurden zusammengefaltet, und die Erde ist in Seinem Griff, die Verderbten wurden bei ihrem StirnhaarA37 erfaßt, und noch immer verstehen sie nicht. Sie trinken vom verfaulten Wasser und wissen es nicht. Sprich: Der Ruf ist erklungen, und die Menschen sind aus ihren Gräbern hervorgekommen und schauen auferstehend um sich. Einige von ihnen haben sich beeilt, um in den Hof des Gottes des Erbarmens zu kommen, andere sind im Höllenfeuer auf ihr Antlitz gefallen, während sich wieder andere bestürzt verloren haben. Die Verse Gottes wurden enthüllt, und doch haben sie sich von ihnen abgewendet. Sein Beweis ist erbracht, und doch beachten sie ihn nicht. Wenn sie das Angesicht des Allerbarmenden sehen, wird ihr eigenes Gesicht trüb, während sie sich unbesorgt tummeln. Sie eilen dem Feuer der Hölle zu und halten es für Licht. Ferne sei von Gott, was sie gerne erträumen! Sprich: Ob ihr euch freut oder im Zorn vergeht, die Himmel sind gespalten, und Gott ist herabgefahren, ausgestattet mit strahlender Herrschaft. Alles Erschaffene ruft vernehmbar: ›Gottes ist das Reich, des Allmächtigen, des Allwissenden, des Allweisen!‹« Q45
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»O Schar persischer Geistlicher! In Meinem Namen habt ihr die Zügel der Macht über die Menschen ergriffen, und durch eure Beziehung zu Mir nehmt ihr die Ehrensitze ein. Als Ich Mich aber offenbarte, wandtet ihr euch ab und begingt, was die Tränen derer, die Mich erkannten, fließen ließ. Binnen kurzem wird alles, was ihr besitzt, zugrunde gehen, und euer Ruhm wird sich in jämmerlichste Erniedrigung verwandeln, und ihr werdet die Strafe sehen für das, was ihr getan habt, wie es von Gott, dem Verordner, dem Allweisen, beschlossen wurde.« Q46
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»O ihr Geistlichen der Stadt! Wir kamen zu euch mit der Wahrheit, ihr aber achtetet ihrer nicht. Mich dünkt, ihr gleicht Toten, eingewickelt in die Hüllen eures eigenen Selbstes. Ihr suchtet nicht Unsere Gegenwart, als dies zu tun besser für euch gewesen wäre als alle eure Taten … So wißt: Wenn eure Führer, denen ihr Treue schuldet, auf die ihr stolz seid, die ihr bei Tag und Nacht erwähnt und in deren Fußspuren ihr Führung sucht –, wenn sie in diesen Tagen gelebt hätten, so wären sie um Mich gewesen und hätten sich nimmer von Mir getrennt, weder am Abend noch am Morgen. Ihr jedoch wandtet euer Antlitz, auch nicht für einen einzigen Augenblick, Meinem Antlitz zu, und ihr wurdet hochmütig und achtetet nicht auf diesen Mißhandelten, der von den Menschen so gequält wurde, da sie mit Ihm verfuhren, wie es ihnen beliebte. Ihr habt es unterlassen, über Meine Lage nachzuforschen, auch unterrichtetet ihr euch nicht über das, was Mir zustieß. Dadurch habt ihr das Wehen der Heiligkeit und die Lüfte der Güte, die von diesem leuchtenden und sichtbaren Orte ausgehen, von euch abgehalten. Mich dünkt, ihr habt euch an Äußerlichkeiten gehängt und das Innere vergessen, und ihr sagt, was ihr nicht tut. Ihr liebt Namen und scheint euch ihnen ganz hingegeben zu haben. Aus diesem Grunde erwähnt ihr die Namen eurer Führer. Und würde irgendeiner wie sie, oder ein Besserer als sie, zu euch kommen, so würdet ihr ihn fliehen. Durch jene Namen habt ihr euch erhöht und euch eure Stellung gesichert, und ihr lebt und gedeiht durch sie. Und würden eure Führer wieder erscheinen, so würdet ihr weder auf eure Führerschaft verzichten, noch würdet ihr euch ihnen zuwenden oder euer Antlitz auf sie richten. Wir fanden, daß ihr, wie die meisten Menschen, Namen anbetet, die sie alle Tage ihres Lebens erwähnen und mit denen sie sich befassen. Kaum jedoch erscheinen die Träger dieser Namen, da verwerfen sie sie und kehren ihnen den Rücken… Wißt, daß Gott an diesem Tage weder eure Gedanken annehmen wird noch euer Gedenken an Ihn, auch nicht eure Haltung Ihm gegenüber, eure Andachtsübungen und eure Wachsamkeit, es sei denn, ihr werdet neuerschaffen in der hohen Achtung diesem Diener gegenüber könntet ihr es doch begreifen.« Q47
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»Um euretwillen klagte der ApostelA38, und die ReineA39 schrie auf, und die Länder wurden verwüstet, und Finsternis fiel auf alle Regionen. O Schar der Geistlichen! Um euretwillen wurde das Volk erniedrigt, das Banner des Islám niedergeholt und sein mächtiger Thron umgestürzt. Jedesmal, wenn ein Mensch mit Verstand an dem festzuhalten suchte, was den Islám erhöhen würde, habt ihr ein Geschrei erhoben, und dadurch wurde er verhindert, seinen Plan auszuführen, während das Land offensichtlich dem Verderben preisgegeben war.« Q48
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»Von allen Völkern der Welt ist dasjenige, das den größten Verlust erlitten hat, das Volk Persiens gewesen und ist es noch. Ich schwöre bei der Sonne der Äußerungen, die in ihrem Mittagsglanze auf die Welt scheint! Das Wehklagen der Kanzeln in diesem Lande ertönt immerfort. Schon in den ersten Tagen wurden solche Wehklagen im Lande ṬáA40 gehört, denn Kanzeln, die zur Erwähnung des Einen Wahren errichtet wurden – erhaben sei Seine Herrlichkeit – sind jetzt in Persien zu Orten geworden, von denen aus Lästerungen gegen Ihn, die Sehnsucht der Welt, ausgesprochen werden.
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An diesem Tage ist die Welt mit den Wohlgerüchen vom Gewande der Offenbarung des altehrwürdigen Königs erfüllt …, und doch haben sieA41 sich versammelt und sich auf ihren Sitzen breitgemacht und gesprochen, was ein Tier Scham empfinden ließe, wieviel mehr noch den Menschen selbst. Würden sie sich einer ihrer Taten bewußt werden und das Unheil erkennen, das sie angerichtet haben, so würden sie sich mit eigener Hand zu ihrem endgültigen Wohnort befördern.
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O Schar der Geistlichen! … Legt beiseite, was ihr besitzt, haltet Frieden und hört sodann auf das, was die Zunge der Größe und Erhabenheit spricht. Wie viele verschleierte Dienerinnen wandten sich Mir zu und glaubten; und wie viele Turbanträger waren von Mir ausgeschlossen und folgten den Fußstapfen vergangener Geschlechter!« Q49
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»O Hohepriester! Ohren sind euch gegeben worden, damit sie dem Geheimnis Dessen, welcher der Selbstbestehende ist, lauschen, und Augen, damit sie Ihn erschauen. Wovor flieht ihr? Der unvergleichliche Freund ist offenbar. Er spricht Worte, in denen Erlösung ruht. O Hohepriester!. Würdet ihr den Duft vom Rosengarten des Verstehens wahrnehmen, so würdet ihr keinen anderen außer Ihm suchen, und ihr würdet den Allweisen und Unvergleichlichen in Seinem neuen Gewande entdecken und eure Augen von der Welt und von allen, die sie suchen, abwenden, und euch erheben, ihm zu helfen…
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Was immer in den Büchern verkündet wurde, ist enthüllt und erklärt worden. Überall, wurden die Zeichen geoffenbart. Der Allmächtige ruft an diesem Tage und kündet das Erscheinen des Erhabensten Himmels an …
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Dies ist nicht der Tag, an dem die Hohepriester noch befehlen und ihre Amtsgewalt ausüben können. In, eurem Buche ist dargelegt, daß die Hohepriester an jenem Tage die Menschen irreführen und daran hindern werden, Ihm zu nahen. Wahrlich, nur der ist ein Hoherpriester, der das Licht geschaut hat und auf dem Wege vorangeeilt ist, der zu dem Geliebten führt…
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Sprecht, o Hohepriester! Die Hand der Allmacht ist aus den Wolken hervor ausgestreckt. Betrachtet sie mit neuen Augen. Die Zeichen Seiner Erhabenheit und Größe sind enthüllt. Blickt auf sie mit reinen Augen … Sprecht, o Hohepriester! Ihr genießt Verehrung um Meines Namens willen und doch flieht ihr Mich. Ihr seid die Hohepriester des Tempels. Wäret ihr die Hohepriester des Allmächtigen gewesen, so wäret ihr mit Ihm vereint worden und ihr hättet Ihn erkannt … Sprecht, o Hohepriester! Keines Menschen Taten werden angenommen werden an diesem Tage, es sei denn, er entsage der Menschheit und allem, was Menschen besitzen, und wende sein Antlitz dem Allmächtigen zu.« Q50
Die grosse Verkündigung an die Menschheit
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»Die den Völkern und Geschlechtern der Erde vorherbestimmte Zeit ist nun gekommen. Die Verheißungen Gottes, wie sie die Heiligen Schriften überliefert haben, sind alle erfüllt. Aus Zion ist Gottes Gesetz hervorgegangen, und Jerusalem mit seinen Hügeln und seinem Land ist voll der Herrlichkeit Seiner Offenbarung. Selig, wer in seinem Herzen bewegt, was in den Büchern Gottes, des Helfers in Gefahr, des Selbstbestehenden, geoffenbart ist. Sinnt darüber nach, o ihr Geliebten Gottes, und lauscht Seinem Worte, damit ihr euch durch Seine Gunst und Gnade aus den kristallenen Wassern der Beständigkeit satt trinkt und in Seiner Sache so unerschütterlich wie die Berge werdet.« Q51
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»Wahrlich, Ich sage: Dies ist der Tag, da das Menschengeschlecht das Angesicht des Verheißenen schauen und Seine Stimme vernehmen wird. Gott hat Seinen Ruf erhoben, und das Licht Seines Antlitzes ist über den Menschen aufgegangen. Es ziemt einem jeden, die Spuren aller eitlen Worte von der Tafel seines Herzens zu löschen und mit offenen, unvoreingenommenen Sinnen auf die Merkmale Seiner Offenbarung, die Beweise Seiner Sendung und die Zeichen Seines Glanzes zu schauen.
Groß fürwahr ist dieser Tag! Die Andeutungen aller Heiligen Schriften als dem ›Tag Gottes‹A42 zeugen von seiner Größe. Die Seele jeder Manifestation Gottes und jedes göttlichen Boten hat nach diesem wunderbaren Tag gedürstet, und die mannigfachen Geschlechter der Erde haben sich danach gesehnt, ihn zu erreichen. Doch kaum hatte sich der Morgenstern Seiner Offenbarung am Himmel des Willens Gottes kundgetan, wurden alle außer jenen, die der Allmächtige zu führen beliebte, als stumm und nachlässig befunden.
O du, der du dich Meiner erinnert hast! Der dichteste Schleier hat die Völker der Erde von Seiner Herrlichkeit getrennt und sie gehindert, Seinem Ruf zu lauschen. Gott gebe, daß das Licht der Einheit die gesamte Erde umleuchte und daß das Siegel des ›Das Reich ist Gottes‹A43 allen ihren Völkern auf die Stirn gedrückt werde.« Q52
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»… O ihr Menschenkinder! Die grundlegende Absicht, die den Glauben Gottes und Seine Religion beseelt, ist, die Belange der menschlichen Rasse zu schützen, ihre Einheit zu fördern und den Geist der Liebe und Kameradschaft unter den Menschen zu pflegen. Laßt sie nicht zu einem Quell der Uneinigkeit und des Mißklangs, des Hasses und der Feindschaft werden. Dies ist der rechte Pfad, die festgelegte und unverrückbare Grundlage. Was sich auf dieser Grundlage erhebt, kann durch die Wechselfälle der Welt niemals in seiner Kraft geschwächt werden, noch können die Umwälzungen zahlloser Jahrhunderte seinen Bau untergraben. Unsere Hoffnung ist, daß sich die religiösen Führer der Welt und ihre Herrscher vereint für die Neugestaltung dieses Zeitalters und die Wiederherstellung seines Friedens erheben mögen. Laßt sie, nachdem sie über seine Nöte nachgedacht haben, zusammen beratschlagen und in bedachtsamer und voller Überlegung einer kranken und schwer heimgesuchten Welt das Heilmittel darreichen, das sie erheischt. … Es geziemt denen, die an der Macht sind, Mäßigung in allen Dingen zu üben. Wer die Grenzen der Mäßigung überschreitet, wird aufhören, einen wohltätigen Einfluß auszuüben. Betrachtet zum Beispiel solche Dinge, wie Freiheit, Zivilisation und dergleichen mehr. Wie günstig verständige Menschen sie auch anschauen mögen, so werden sie doch,. im Übermaß, einen verderblichen Einfluß auf die Menschen ausüben. … So Gott will, werden die Völker der Welt als Ergebnis der hohen Bemühungen ihrer Herrscher und der Weisen und Gelehrten unter den Menschen dahin geführt werden, ihr wahres Wohl zu erkennen. Wie lange wird die Menschheit in ihrem Eigensinn verharren und Ungerechtigkeit fortbestehen? Wie lange sollen Chaos und Verwirrung unter den Menschen herrschen und Uneinigkeit das Antlitz der Gesellschaft zerwühlen? … Die Winde der Verzweiflung wehen aus jeder Richtung, und der Hader, der die menschliche Rasse zerspaltet und peinigt, nimmt täglich zu. Die Zeichen drohender Schwäche und des nahen Chaos sind heute zu erkennen, da die bestehende Ordnung bejammernswert unvollkommen erscheint. Ich flehe zu Gott – erhaben sei Seine Herrlichkeit –, daß Er die Völker der Welt gnädig erwecke, ihnen gewähre, daß das Ergebnis ihres Verhaltens nutzbringend für sie sei, und ihnen helfe, das zu vollbringen, was ihrer Stufe geziemt.« Q53
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»O ihr einander bekämpfenden Völker und Geschlechter der Erde! Wendet euer Angesicht der Einheit zu und laßt den Glanz ihres Lichtes auf euch scheinen. Versammelt euch und beschließt um der Sache Gottes willen, all das auszurotten, was die Quelle des Streites unter euch ist. Alsdann wird der Glanz der erhabenen Leuchte die ganze Erde umhüllen, und ihre Bewohner werden die Bürger einer Stadt werden und einen und denselben Sitz einnehmen. Dieser Unterdrückte hat seit den frühen Tagen Seines Lebens keinen anderen Wunsch als diesen gehegt und wird auch künftig keinen anderen Wunsch als diesen nähren. Die Völker der Welt, welcher Rasse oder Religion sie auch angehören mögen, leiten ihre Erkenntnis unzweifelhaft aus einer himmlischen Quelle her, und alle sind die Geschöpfe eines Gottes. Die Verschiedenheit ihrer Lebensordnungen muß den wechselnden Anforderungen und Bedürfnissen des Zeitalters zugeschrieben werden, in dem diese geoffenbart wurden. Alle, außer wenigen, die das Ergebnis menschlicher Verderbtheit sind, traten auf Gottes Geheiß in Erscheinung, und sie sind ein Abglanz Seines Willens und Seiner Absicht. Erhebt euch, ausgestattet mit der Kraft des Glaubens; und reißt die Götter eurer eitlen Einbildungen, die Zwietracht unter euch säten, in Stücke. Haltet euch an das, was euch zusammenführt und einigt. Dies ist das erhabenste Wort, das das Mutterbuch auf euch herabgesandt und euch geoffenbart hat. Das bezeugt die Zunge der Größe aus ihrer Wohnung der Herrlichkeit.« Q54
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»In dem Wunsche, die Vorbedingungen für den Frieden und die Ruhe der Welt und für den Fortschritt ihrer Völker zu offenbaren, hat das Erhabene Wesen geschrieben: Die Zeit muß kommen, da die gebieterische Notwendigkeit zur Abhaltung einer ausgedehnten und allumfassenden Versammlung der Menschen universal erkannt wird. Die Herrscher und Könige der Erde müssen ihr unbedingt beiwohnen und, an ihren Beratungen teilnehmend, solche Wege und Mittel erwägen, die den Grund zum Größten Weltfrieden unter den Menschen legen. Ein solcher Friede erfordert, um der Ruhe der Völker der Erde willen, daß die Großmächte sich zu völliger Versöhnung untereinander entschließen. Sollte ein König die Waffen gegen einen anderen ergreifen, so müssen sich alle vereint erheben und ihn daran hindern. Wenn dies geschieht, benötigen die Nationen der Welt nicht länger irgendeine Bewaffnung, es sei denn zur Wahrung der Sicherheit ihrer Reiche und der inneren Ordnung in ihren Gebieten. Das wird den Frieden und die Ruhe jedes Volkes, jeder Regierung und Nation verbürgen. Wir hoffen sehr, daß die Könige und Herrscher der Erde, die Spiegel des gnädigen und allmächtigen Namens Gottes, diese Stufe erreichen und die Menschheit vor dem Angriff der Gewaltherrschaft beschirmen mögen. … Der Tag ist nahe, da alle Völker der Welt eine universale Sprache und eine gemeinsame Schrift annehmen werden. Wenn dies erreicht wird, ist es für jedermann, welche Stadt er auch bereisen mag, als betrete er sein eigenes Haus. Diese Dinge sind verbindlich und durchaus wesentlich. Es ist die Pflicht eines jeden Einsichtigen und Verständigen, danach zu streben, das hier Niedergeschriebene in die Wirklichkeit und in die Tat umzusetzen. … Wer sich heute dem Dienst an der ganzen menschlichen Rasse hingibt, der ist wirklich ein Mensch. Das Erhabene Wesen spricht: Gesegnet und glücklich ist, wer sich erhebt, um dem Wohl der Völker und Geschlechter der Erde zu dienen. An anderer Stelle hat Er verkündet: Es rühme sich nicht der, der sein Vaterland liebt, sondern der, der die ganze Welt liebt. Die Erde ist nur eine Heimat und die Menschheit ihre Bürger.« Q55
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»Der allwissende Arzt legt Seinen Finger an den Puls der Menschheit. Er erkennt die Krankheit und verschreibt in Seiner unfehlbaren Weisheit das Heilmittel. Jedes Zeitalter hat seine eigenen Probleme, jede Seele ihre besondere Sehnsucht. Das Heilmittel, das die Welt in ihren gegenwärtigen Nöten braucht, kann nicht das gleiche sein, das ein späteres Zeitalter erfordern wird. Beachtet genau die Nöte eures Zeitalters und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf seine Bedürfnisse und Forderungen.
Wir sehen, wie die ganze menschliche Rasse von großen, unberechenbaren Nöten umgeben ist. Wir fühlen, wie sie auf ihrem Krankenbett dahinsiecht, schmerzlich geprüft und ernüchtert. Jene, die von Eigendünkel trunken sind, haben sich zwischen sie und den göttlichen unfehlbaren Arzt gedrängt. Bezeuge, wie sie alle Menschen, sich selbst mit eingeschlossen, in das Netzwerk ihrer List verstrickt haben. Sie können weder die Ursache der Krankheit entdecken, noch kennen sie irgendein Heilmittel. Sie denken, das Gerade sei krumm, und bilden sich ein, ihr Freund sei ihr Feind.
Neigt euer Ohr der süßen Weise dieses Gefangenen. Steht auf und erhebt eure Stimme, damit die fest Schlafenden erwachen mögen. Sprecht: O ihr, die ihr wie tot seid! Die Hand göttlicher Freigebigkeit reicht euch das Wasser des Lebens. Beeilt euch und trinkt zur Genüge. Wer an diesem Tag wiedergeboren wird, soll niemals sterben; wer tot bleibt, soll niemals leben.« Q56
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»O Völker der Erde! Gott, die ewige Wahrheit, ist Mein Zeuge, daß die Süße der Worte eures Herrn, des Unbezwungenen, Bäche frischen und sanftfließenden Wassers aus den Felsen quellen ließ – dennoch schlummert ihr. Werft von euch, was ihr besitzt, und erhebt euch auf den Flügeln der Loslösung über alles Erschaffene! So gebietet euch der Herr der Schöpfung, der mit der Bewegung Seiner Feder die Seele der Menschheit in Wallung gebracht hat.
Wißt ihr, aus welchen Höhen euer Herr, der Allherrliche, ruft? Glaubt ihr, die Feder erkannt zu haben, womit euer Herr, der Herr aller Namen, euch befiehlt? Nein, bei Meinem Leben! Wenn ihr es wüßtet, würdet ihr der Welt entsagen und mit ganzem Herzen zum Vielgeliebten eilen. Eure Seelen wären von Seinem Wort so hingerissen, daß sie jene große Welt in Erregung versetzten – wieviel mehr diese kleine und geringe! So sind die Regengüsse Meiner Freigebigkeit zum Zeichen der Gnade vom Himmel Meiner Huld herabgeströmt, damit ihr dankbar seid …
Hütet euch, daß nicht Fleischeslust und böse Neigung euch entzweien! Seid wie die Finger einer Hand und die Glieder eines Körpers! So rät es euch die alles offenbarende Feder – möchtet ihr doch daran glauben!
Betrachtet die Gnade und die Gaben Gottes! Er auferlegt euch, was euch nützt, obschon Er selbst alle Geschöpfe entbehren kann. Eure bösen Werke können Uns niemals scha-den, noch eure guten Uns nützen. Allein um Gottes willen ermahnen Wir euch. Jeder Klarsehende und Einsichtige wird dies bezeugen.« Q57
***
»Das Gleichgewicht der Welt schwankt infolge der ausstrahlenden Schwingungen dieser größten und neuen WeltordnungA44. Die Lebensweise der Menschheit ist in Aufruhr geraten durch das Wirken dieses einzigartigen und wundersamen Planes, desgleichen menschliche Augen noch nie geschaut haben.
Versenkt euch in das Meer Meiner Worte, damit ihr seine Geheimnisse ergründen und die Perlen der Weisheit entdecken möget, die in seinen Tiefen schlummern! Hütet euch, in eurem Entschluß wankend zu werden und die Wahrheit dieser Sache nicht anzunehmen – einer Sache, welche die Möglichkeiten der Macht Gottes enthüllt und Seine höchste Herrschaft errichtet hat! Eilt freudestrahlend zu Ihm! Dies ist der unveränderliche Glaube Gottes, ewig in der Vergangenheit, ewig in der Zukunft. Laßt den, der sucht, zu Ihm gelangen! Wenn Ihn aber jemand zu suchen verschmäht, so genügt sich wahrlich Gott selbst, und Er ist über jede Abhängigkeit von Seinen Geschöpfen erhaben:
Sprecht: Dies ist die untrügliche Waage, die Gott in Händen hält, worauf alle, die im Himmel und auf Erden sind, gewogen werden und ihr Schicksal bestimmt wird – möchtet ihr zu denen gehören, die glauben und diese Wahrheit erkennen! Sprecht: Sie hat die Armen bereichert, die Gelehrten erleuchtet und den Suchern den Weg gewiesen, zur Gegenwart Gottes aufzusteigen. Hütet euch, sie zur Ursache des Zankes unter euch zu machen! Steht fest wie ein unverrückbarer Berg in der Sache eures Herrn, des Mächtigen, des Liebenden!« Q58
***
»O ihr Völker der Welt! Wißt, daß Meine Gebote die Lampen Meiner liebevollen Vorsehung unter Meinen Dienern und die Schlüssel Meines Erbarmens für Meine Geschöpfe sind. So wurde es aus dem Himmel des Willens eures Herrn, des Herrn der Offenbarung, herabgesandt. Könnte ein Mensch die Süße der Worte kosten, welche die Lippen des Allbarmherzigen zu künden beliebten, so würde er, und wären die Schätze der Erde in seinem Besitz, ihnen gänzlich entsagen, damit er die Wahrheit auch nur eines Seiner Gebote, die über dem Tagesanbruch Seiner gütigen Fürsorge und liebevollen Zuneigung leuchten, rechtfertigte.
In Meinen Gesetzen könnt ihr den süßen Duft Meines Gewandes wahrnehmen, und mit ihrer Hilfe werden die Banner des Sieges auf den höchsten Bergesgipfeln errichtet werden. Die Zunge Meiner Kraft hat aus dem Himmel Meiner allmächtigen Herrlichkeit diese Worte an Meine Schöpfung gerichtet: ›Befolgt Meine Gebote aus Liebe zu Meiner Schönheit!‹ Glücklich ist der Liebende, der den göttlichen Wohlgeruch seines Meistgeliebten aus diesen mit einem solchen Gnadenduft ausgestatteten Worten eingeatmet hat – einen Duft, den keine Zunge schildern kann. Bei Meinem Leben! Wer den erlesenen Wein der Reinheit aus den Händen Meiner gütigen Gewogenheit getrunken hat, wird Meine über dem Tagesanbruch Meiner Schöpfung leuchtenden Gebote umkreisen.
Glaubt nicht, daß Wir euch ein bloßes Gesetzbuch offenbarten. Nein, Wir haben vielmehr den erlesenen Wein mit den Fingern der Macht und Kraft entsiegelt. Dafür zeugt, was die Feder der Offenbarung enthüllte. Denkt darüber nach, o ihr mit Einsicht Begabten! …
Wenn Meine Gesetze wie die Sonne am Himmel Meiner Äußerung erscheinen, müssen sie von allen gewissenhaft befolgt werden, auch wenn Mein Gebot so ist, daß es den Himmel jeder Religion auseinanderspaltet. Er tut, was Ihm gefällt. Er wählt, und niemand kann Seine Wahl in Frage stellen. Was Er, der Vielgeliebte, verordnet, das ist wahrlich geliebt. Das bezeugt Mir Der, der der Herr aller Schöpfung ist. Wer den zarten Wohlgeruch des Allerbarmers eingeatmet und den Ursprung dieser Äußerung erkannt hat, wird bereitwillig die Pfeile der Feinde willkommen heißen, damit er so die Wahrheit der Gesetze Gottes unter den Menschen begründe. Wohl ist es um den bestellt, der sich ihnen zugewandt und den Sinn dieses entschiedenen Gebotes erfaßt hat.« Q59
***
»Dies ist der Tag, an dem Gottes erhabenste Segnungen den Menschen zugeströmt sind, der Tag, an dem sich Seine größte Gnade über alles Erschaffene ergossen hat. Allen Völkern der Welt obliegt es, ihre Gegensätze auszugleichen und in vollkommener Einigkeit und in Frieden unter dem Schatten des Baumes Seiner Hut und Güte zu verweilen. Es geziemt ihnen, sich an das zu halten, was an diesem Tag der Erhöhung ihrer Stufe und der Förderung ihres eigenen Besten dienen kann. Glücklich die, zu deren Gedächtnis die allherrliche Feder sich bewegt hat, und gesegnet, wessen Namen Wir nach Unserem unerforschlichen Ratschluß zu verschweigen beliebten.
Bitte den einen, wahren Gott, daß Er allen Menschen gnädig beistehe, damit sie das erfüllen, was Unsere Augen billigen können. Bald wird die heutige Ordnung aufgerollt und eine neue an ihrer Statt entfaltet werden. Wahrlich, dein Herr spricht die Wahrheit, und Er weiß um das Ungeschaute.« Q60
Quellenangaben
Q1 Auszug aus dem Bericht des Orientalisten Prof. E. G. Browne mit den Worten, die Bahá’u’lláh bei seinem Besuch in Bahjí 1890 an ihn richtete. (Vgl. Browne, A Traveller’s Narrative, Einleitung S. XL, Cambridge University Press 1891), zitiert aus: Esslemont, Bahá’u’lláh und das Neue Zeitalter, S. 56.
Q2 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Malikih, in: Ährenlese 120:2, – Anm. d. Hrsg.
Q3 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Maqṣúd, in: Botschaften aus ‘Akká 11:26, zitiert aus: Ährenlese 110 – Anm. d. Hrsg.
Q4 Bahá’u’lláh, Súratu’l-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:12, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 44 – Anm. d. Hrsg.
Q5 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Ghulám-Ḥusayn, in: Ährenlese 4:2 – Anm. d. Hrsg.
Q6 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Maqṣúd, in: Botschaften aus ‘Akká 11:14, zitiert aus: Ährenlese 110 – Anm. d. Hrsg.
Q7 Bahá’u’lláh, in: Ährenlese 131:2 – Anm. d. Hrsg.
Q8 Shoghi Effendi, Botschaft von 1934-02-08, an die Geliebten Gottes und die Dienerinnen des Barmherzigen überall im Westen, in: Die Weltordnung Bahá’u’lláhs 7:109–111 – Anm. d. Hrsg.
Q9 Bahá’u’lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:78–79, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 51 – Anm. d. Hrsg.
Q10 Bahá’u’lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:81–84, 1:87, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 52–56 – Anm. d. Hrsg.
Q11 Bahá’u’lláh, Súratu’l-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:2–4, 5:6, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 40 – Anm. d. Hrsg.
Q12 Bahá’u’lláh, Súratu’l-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:10–14, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 42–45 – Anm. d. Hrsg.
Q13 Bahá’u’lláh, Súratu’l-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:20–21, 5:23, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 46–49 – Anm. d. Hrsg.
Q14 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Malikih, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 58–61, vgl. Súratu’l-Haykal, in: Anspruch und Verkündigung 1:179–182 – Anm. d. Hrsg.
Q15 vgl. Qur’án 2:253, 3:40, 14:27, 22:14, 22:18 – Anm. d. Hrsg.
Q16 Bahá’u’lláh, in: Ährenlese 102:1.
Q17 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Nápulyún-2, zitiert aus: Brief an den Sohn des Wolfes 78–82, vgl. Súratu’l-Haykal, in: Anspruch und Verkündigung 1:131–135 – Anm. d. Hrsg.
Q18 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Nápulyún-2, zitiert aus: Brief an den Sohn des Wolfes 84–87, vgl. Súratu’l-Haykal, in: Anspruch und Verkündigung 1:137–140 – Anm. d. Hrsg.
Q19 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Nápulyún-2, zitiert aus: Brief an den Sohn des Wolfes 89–90, vgl. Súratu’l-Haykal, in: Anspruch und Verkündigung 1:143–145 – Anm. d. Hrsg.
Q20 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Nápulyún-2, zitiert aus: Brief an den Sohn des Wolfes 93, vgl. Súratu’l-Haykal, in: Anspruch und Verkündigung 1:152, 1:156 – Anm. d. Hrsg.
Q21 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Malik-i-Rús–1, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 74–77, vgl. Súratu’l-Haykal, in: Anspruch und Verkündigung 1:158–160, 1:162–163, 1:170 – Anm. d. Hrsg.
Q22 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Malikih, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 78–81, vgl. Súratu’l-Haykal, in: Anspruch und Verkündigung 1:171–173, 1:185 – Anm. d. Hrsg.
Q23 Bahá’u’lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:86, 5:117:1, 5:118:1–3, 1:90, 5:121:1–2, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 82–83, – Anm. d. Hrsg.
Q24 Bahá’u’lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:85, 5:116:1–2, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 84, – Anm. d. Hrsg.
Q25 Bahá’u’lláh, Súratu’l-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:58–72, zitiert aus: Ährenlese 114:1–15. – Anm. d. Hrsg
Q26 Bahá’u’lláh, Súratu’l-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:81–83, zitiert aus: Ährenlese 114:19–21 – Anm. d. Hrsg.
Q27 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Sulṭán, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 96–101, vgl. Súratu’l-Haykal, in: Anspruch und Verkündigung 1:192–195, 1:230, 1:249, 1:265–266, 1:268 – Anm. d. Hrsg.
Q28 Bahá’u’lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:88, zitiert aus: Shoghi Effendi, Citadel of Faith: Messages to America, 1947–1957, p. 18f – Anm. d. Hrsg.
Q29 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Malikih, zitiert aus: Ährenlese 120:1–3, vgl. Súratu’l-Haykal, in: Anspruch und Verkündigung 1:174–176 – Anm. d. Hrsg.
Q30 Bahá’u’lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:99–104, zitiert aus: Ährenlese 98:1–6 – Anm. d. Hrsg.
Q31 Bahá’u’lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:165, 166, 167, 169, 171, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 202, – Anm. d. Hrsg.
Q32 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 203–208, – Anm. d. Hrsg.
Q33 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 270, – Anm. d. Hrsg.
Q34 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 200, – Anm. d. Hrsg.
Q35 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Páp, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 70–73 , vgl. Súratu’l-Haykal, in: Anspruch und Verkündigung 1:102–103, 105–106, 108, 112–114, 118, 120, 126 – Anm. d. Hrsg.
Q36 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 190, – Anm. d. Hrsg.
Q37 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Karmil, in: Botschaften aus ‘Akká 1:4, zitiert aus: Ährenlese 11:4 – Anm. d. Hrsg.
Q38 Ps. 60:9, 108:10 – Anm. d. Hrsg.
Q39 Jes. 40:9–10 – Anm. d. Hrsg.
Q40 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 191, – Anm. d. Hrsg.
Q41 Mk. 1:17 – Anm. d. Hrsg.
Q42 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Páp, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 260, – Anm. d. Hrsg.
Q43 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 251–255 – Anm. d. Hrsg.
Q44 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Ährenlese 18:4–7 – Anm. d. Hrsg.
Q45 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Ährenlese 17:1–4 – Anm. d. Hrsg.
Q46 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 222, – Anm. d. Hrsg.
Q47 Bahá’u’lláh, Súratu’l-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:108–111, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 223, – Anm. d. Hrsg.
Q48 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Burhán, in: Botschaften aus ‘Akká 14:12, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 121, – Anm. d. Hrsg.
Q49 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 217–219 – Anm. d. Hrsg.
Q50 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 192, – Anm. d. Hrsg.
Q51 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Ährenlese 10:1 – Anm. d. Hrsg.
Q52 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Ährenlese 7:1–3 – Anm. d. Hrsg.
Q53 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Maqṣúd, in: Botschaften aus ‘Akká 11:14, 11:18, 11:25, 11:26, zitiert aus: Ährenlese 110 – Anm. d. Hrsg.
Q54 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Ittiḥád, zitiert aus: Ährenlese 111 – Anm. d. Hrsg.
Q55 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Maqṣúd, in: Botschaften aus ‘Akká 11:7, 11:9, 11:12, zitiert aus: Ährenlese 117 – Anm. d. Hrsg.
Q56 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Mánikchí-Ṣáḥib, in Tabernakel der Einheit 1:4–6, zitiert aus: Ährenlese 106:1–3 – Anm. d. Hrsg.
Q57 Bahá’u’lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:54–55, 1:58–59, zitiert aus: Ährenlese 72:2–5 – Anm. d. Hrsg.
Q58 Bahá’u’lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:181–183, zitiert aus: Ährenlese 70:1–3 – Anm. d. Hrsg.
Q59 Bahá’u’lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:3–5, 1:7, zitiert aus: Ährenlese 155:3–6 – Anm. d. Hrsg.
Q60 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Ghulám-Ḥusayn, zitiert aus: Ährenlese 4:1–2 – Anm. d. Hrsg.
Anmerkungen
A1 des Báb
A2 Jesus Christus
A3 Bahá’u’lláh
A4 Jesus Christus
A5 Krimkrieg
A6 Jesus
A7 des Sulṭáns der Türkei
A8 Jesus
A9 Jesus
A10 Mekka
A11 die Manifestation
A12 Napoleon III.
A13 in Jerusalem
A14 Jerusalem
A15 Konstantinopel
A16 vgl. Kitáb-i-Aqdas 5:127:1 – Anm. d. Hrsg.
A17 vgl. Kitáb-i-Aqdas 5:128:1 – Anm. d. Hrsg.
A18 vgl. Kitáb-i-Aqdas 5:129:1 – Anm. d. Hrsg.
A19 Jesus
A20 Körper – Anm. d. Hrsg.
A21 Jesus
A22 Jesus
A23 Jesus
A24 Petrus
A25 Zoroastrier – Anm. d. Hrsg.
A26 Jesus
A27 Jesus
A28 Jesus
A29 Jesus
A30 Jesus
A31 Jesus
A32 Jesus
A33 vgl. Qur’án 101:5 – Anm. d. Hrsg.
A34 vgl. Qur’án 39:67 – Anm. d. Hrsg.
A35 vgl. Offb. 6:5, Qur’án 55:7–8, 57:25, 21:47, 7:8–9, 23:102–103, 101:6–9, 18:105 – Anm. d. Hrsg.
A36 vgl. Qur’án 50:20, 50:42 – Anm. d. Hrsg.
A37 vgl. Qur’án 55:41 – Anm. d. Hrsg.
A38 Muḥammad
A39 Fáṭimih
A40 Ṭihrán
A41 die Geistlichen
A42 vgl. Qur’án 19:37, 24:64, 28:61, 28:65–66, 75, 40:16–18, 41:47, 83:5–6 – Anm. d. Hrsg.
A43 vgl. Qur’án 6:73, 22:56, 25:26, 35:13, 39:6, 40:16, 64:1, 67:1 – Anm. d. Hrsg.
A44 vgl. Kitáb-i-Aqdas 5:189 – Anm. d. Hrsg.
Die Verkündigung Bahá’u’lláhs
Bahá’u’lláh
Einleitung
»Wir wünschen nur das Wohl der Welt und das Glück der Völker, dennoch hält man Uns für Anstifter von Streit und Aufruhr, die Gefangenschaft und Verbannung verdienen… Wir wünschen, daß alle Völker in einem Glauben vereint und alle Menschen Brüder werden, daß das Band der Liebe und Einigkeit zwischen den Menschenkindern gestärkt werde, daß Religionsverschiedenheit zu einem Ende komme und die Unterschiede, welche zwischen den Rassen gemacht werden, aufhören – was ist nun Schlimmes hieran? … Aber trotz all dem wird es dahin kommen: diese fruchtlosen Kämpfe, diese zerstörenden Kriege werden beendet werden, und der ›Größte Friede‹ wird kommen… Aber dennoch sehen Wir eure Könige und Regenten die Schätze ihrer Länder mehr auf die Zerstörung der menschlichen Rasse verwenden als darauf, was zum Glück der Menschheit führen würde … Diese Kämpfe, dieses Blutvergießen und diese Zwietracht müssen aufhören, alle Menschen müssen sein, als ob sie einem Geschlecht und einer Familie angehörten… Es rühme sich kein Mensch dessen, daß er sein Land liebt, sondern eher dessen, daß er das ganze Menschengeschlecht liebt …« Q1
Bahá’u’lláh, der Begründer des Bahá’í-Glaubens, verkündete vor einhundert Jahren den Königen und Herrschern der Welt, den religiösen Führern und der gesamten Menschheit in klarer und unmißverständlicher Sprache, daß das seit langem verheißene Zeitalter des Weltfriedens und der Brüderschaft endlich erschienen und Er selbst der Träger der neuen Botschaft und Kraft Gottes sei, die das heute vorherrschende System voll Streit und Feindschaft unter den Menschen umwandeln und den Geist und die Form der vorherbestimmten Weltordnung schaffen werden.
Glanz und Pracht kennzeichneten damals die gewaltige Macht, die die Herrscher, im allgemeinen in autokratischer Weise, über den größten Teil der Erde ausübten. Bahá’u’lláh, aus Seinem Geburtsland Persien wegen Seiner religiösen Lehren verbannt, war der Gefangene des tyrannischen und mächtigen Sulṭáns des Osmanischen Reiches. In dieser Lage wandte Er sich an die Herrscher der Welt. Obgleich Seine Tablets an einzelne Könige und den Papst übergeben wurden, sind sie entweder absichtlich übersehen oder zurückgewiesen worden, ihr weiser Rat und ihre unheilverkündenden Warnungen blieben unbeachtet, und in einem Falle wurde sogar der Überbringer grausam gefoltert und getötet.
Nachdem Bahá’u’lláh diese alte Welt geprüft hatte und zu der Erkenntnis gekommen war, daß sie »der Gnade solcher Herrscher ausgeliefert (war), die, von Hochmut trunken, ihren eigenen wirklichen Vorteil nicht mehr deutlich wahrnehmen können«Q2, erklärte Er: »Der Hader, der die menschliche Rasse zerspaltet und peinigt, nimmt täglich zu. Die Zeichen drohender Schwäche und des nahen Chaos sind heute zu erkennen, da die bestehende Ordnung bejammernswert unvollkommen erscheint.«Q3 Obgleich Er in düsteren Farben diese »göttliche Züchtigung«Q4 malte, welche über die meisten jener Herrscher kommen und die Völker der Welt zerstörerisch überwältigen würde, hat Bahá’u’lláh doch keinen Zweifel an dem Ergebnis gelassen. »Bald«, so erklärte Er, »wird die heutige Ordnung aufgerollt und eine neue an ihrer Statt entfaltet werden«Q5. Seit dem Heimgang Bahá’u’lláhs im Heiligen Land im Jahre 1892 ist das ›Aufrollen‹ der alten Ordnung eine tägliche Erfahrungstatsache der Menschheit geworden, und kein Ende ist in diesem Vorgang abzusehen.
Der Kern der Weltordnung Bahá’u’lláhs ist die Einheit der menschlichen Rasse. »O ihr Menschenkinder!«, schreibt Er. »Die grundlegende Absicht, die den Glauben Gottes und Seine Religion beseelt, ist, die Belange der menschlichen Rasse zu schützen und ihre Einheit zu fördern …«Q6 Und Er warnt: »Das Wohlergehen der Menschheit, ihr Friede und ihre Sicherheit sind unerreichbar, sofern nicht und ehe nicht ihre Einheit fest begründet ist.«Q7 Diese Einheit zu verwirklichen ist Bahá’u’lláhs ausdrückliche Aufgabe und das Ziel aller Bahá’í-Tätigkeit. Ihre Umrisse und ihr Aufbau sind in den folgenden Auszügen aus den Schriften Shoghi Effendis, des Urenkels von Bahá’u’lláh und Hüters des Bahá’í-Glaubens, aufgezeigt:
»Die Einheit des Menschengeschlechts, wie sie Bahá’u’lláh vorausschaut, umschließt die Begründung eines Weltgemeinwesens, in welchem alle Nationen, Rassen, Glaubensbekenntnisse und Klassen eng und dauerhaft vereint, die Selbständigkeit ihrer Staatsglieder und die persönliche Freiheit und Tatbereitschaft der Einzelwesen, die sie bilden, endgültig und vollständig gesichert sind. Dieses Gemeinwesen muß, so weit wir es uns vorstellen können, aus einer Weltlegislative bestehen, deren Mitglieder als die Bevollmächtigten der ganzen Menschheit die gesamten Hilfsquellen aller sie zusammensetzenden Nationen beaufsichtigen. Es müssen Gesetze erlassen werden, die geeignet sind, das Leben in geregelte Bahnen zu leiten, alle Nöte zu befriedigen und die Beziehungen sämtlicher Rassen und Völker zu ordnen. Eine Weltexekutive, gestützt auf eine internationale Polizeitruppe, wird die Beschlüsse der Weltlegislative ausführen, die erlassenen Gesetze anwenden und die organische Einheit des ganzen Gemeinwesens schützen. Ein Weltschiedsgerichtshof wird seine bindende und endgültige Entscheidung in sämtlichen Streitfragen erlassen und abgeben, die zwischen den verschiedenen Gliedern dieses allumfassenden Systems entstehen. Das Netzwerk eines alle verbindenden Weltverkehrssystems wird ersonnen werden, das den ganzen Erdball umspannt und, befreit von allen nationalen Hindernissen und Beschränkungen, mit wunderbarer Schnelligkeit und absoluter Pünktlichkeit abläuft. Eine Welthauptstadt wird als Nervenzentrum einer Weltzivilisation und als Brennpunkt wirken, in dem die einigenden Lebenskräfte zusammenlaufen und von dem ihre kraftbringenden Einflüsse ausstrahlen werden. Eine Welthilfssprache wird entweder geschaffen oder unter den bestehenden Sprachen ausgewählt und in den Schulen aller verbündeten Nationen als ein Hilfsmittel neben der jeweiligen Muttersprache gelehrt werden. Eine Weltschrift, eine Weltliteratur, ein einheitliches und allumfassendes Währungs-, Gewichts- und Maßsystem werden den Verkehr und die Verständigung unter den Nationen und Rassen der Menschheit vereinfachen und erleichtern. In dieser Weltgemeinschaft werden Wissenschaft und Religion, die beiden gewaltigsten Kräfte im menschlichen Leben, in Einklang gebracht, zusammenwirken und sich harmonisch entwickeln. Die Presse wird in einem solchen System, in dem sie der Darlegung der verschiedenen Ansichten und Überzeugungen der Menschheit vollen Spielraum gewährt, nicht mehr durch althergebrachte Interessen, seien sie persönlicher oder allgemeiner Natur, unheilvoll gelenkt werden, und sie wird vom Einfluß streitender Regierungen und Völker befreit werden. Die wirtschaftlichen Hilfsmittel der Welt werden organisiert, ihre Rohstoffquellen erschlossen und restlos nutzbar gemacht, ihre Märkte aufeinander abgestimmt und entwickelt und die Verteilung ihrer Erzeugnisse unparteiisch geregelt werden.
Nationale Rivalität, Haß und Machenschaften werden aufhören, und Feindseligkeiten und Vorurteile der Rassen werden durch Freundschaft, Verständigung und Zusammenarbeit ersetzt werden. Die Ursachen religiöser Zwistigkeiten werden für immer aus dem Weg geräumt werden; wirtschaftliche Schranken und Hindernisse werden völlig beseitigt und der maßlose Klassenunterschied verwischt werden. Mangel auf der einen Seite und unmäßige Besitzanhäufung auf der anderen Seite werden verschwinden. Die ungeheuren Kräfte, die für den Krieg, wirtschaftlicher oder politischer Art, verzettelt und vergeudet werden, sollen solchen Zwecken zugeführt werden, die den Bereich der menschlichen Erfindungen und der technischen Entwicklung erweitern, der Steigerung der Produktionskraft, der Beseitigung von Krankheiten, der Ausdehnung wissenschaftlicher Forschungen, der Hebung des körperlichen Gesundheitszustands, der Belebung und Verfeinerung des menschlichen Verstandes, der Ausbeutung ungenutzter und ungeahnter Hilfsquellen dieser Erde, der Verlängerung des menschlichen Lebens und der Förderung aller jener Tätigkeiten dienen, die das verstandesmäßige, sittliche und geistige Leben des ganzen Menschengeschlechtes anzuregen vermögen.
Ein Weltbundsystem, das die ganze Erde beherrscht und eine unanfechtbare Befugnis über ihre unvorstellbar großen Hilfsquellen hat, das die Ideale sowohl des Ostens wie auch des Westens verkörpert und in Einklang bringt, vom Fluch des Krieges und des mit ihm verbundenen Elends befreit ist und sich auf die Ausnützung aller verfügbaren Kraftquellen auf der Erdoberfläche erstreckt, ein System, in dem die Stärke zur Dienerin der Gerechtigkeit gemacht ist, dessen Dasein durch seine allumfassende Anerkennung eines Gottes und durch seinen Gehorsam gegen eine gemeinsame Offenbarung getragen wird – dies ist das Ziel, dem die Menschheit, durch die vereinenden Lebenskräfte angetrieben, zustrebt.« Q8
Bahá’u’lláhs Botschaft ist eine Botschaft der Hoffnung, der Liebe und der praktischen Erneuerung. Heute ernten wir die erschreckenden Ergebnisse der Zurückweisung Seines göttlichen Rufes durch unsere Vorfahren. Doch gibt es heute andere Herrscher und Menschen, die vielleicht hören und die Schwere der drohenden Katastrophe aufheben oder mildern können. Aus dieser Hoffnung und aus dem Gefühl einer heiligen Verpflichtung heraus verkündet das Universale Haus der Gerechtigkeit, die international leitende Körperschaft des Bahá’í-Glaubens, mit der Veröffentlichung dieser ausgewählten Texte erneut den Geist dieses mächtigen Rufes von vor einhundert Jahren. Mit derselben Hoffnung und Überzeugung werden die Bahá’í in der ganzen Welt während dieser Periode der Jahrhundertfeier ihr Äußerstes tun, um die erlösende Tatsache dieser erneuten Ausgießung göttlicher Führung und Liebe dem Bewußtsein ihrer Mitmenschen nahezubringen. Wir sind überzeugt, daß ihre Mühe nicht vergeblich sein wird.
Haifa, Israel, 1967
Aufrufe an die Könige und Herrscher der Welt
Aufrufe an die Könige und Herrscher der Welt in ihrer Gesamtheit
***
»O Könige der Erde! Er, der höchste Herr über alle, ist gekommen. Das Reich ist Gottes, des allmächtigen Beschützers, des Selbstbestehenden. Betet niemanden an außer Gott und erhebt euer Angesicht mit strahlendem Herzen zu eurem Herrn, dem Herrn aller Namen. Dies ist eine Offenbarung, welcher nichts, was immer ihr besitzt, gleichgestellt werden kann – könntet ihr es doch erkennen! Wir sehen, daß ihr euch über das freut, was ihr von anderen angesammelt habt, und daß ihr euch ausschließt von den Welten, die nichts außer Meinem Verwahrten Tablet ermessen kann. Die Schätze, die ihr gesammelt habt, lenken euch weit ab von eurem letzten Ziel. Dies ziemt euch schlecht – o könntet ihr das doch verstehen! Reinigt eure Herzen von allen irdischen Verunreinigungen und eilt, einzutreten in das Königreich eures Herrn, des Schöpfers von Erde und Himmel, der die Welt erzittern und alle ihre Völker wehklagen ließ, ausgenommen jene, die auf alle Dinge verzichtet haben und sich an dem festhielten, was im Verborgenen Tablet verordnet wurde…« Q9
»O Könige der Erde! Das Größte Gesetz ist an diesem Ort geoffenbart worden, auf diesem Schauplatz höchsten Glanzes. Alles Verborgene ist ans Licht gebracht worden kraft des Willens des Höchsten Gesetzgebers, Dessen, der die letzte Stunde angekündigt hat, durch welchen der Mond gespalten und jeder unwiderrufliche Befehl gedeutet worden ist.
Ihr seid nur Vasallen, o Könige der Erde! Er, der König der Könige, ist im Gewande Seiner wunderbarsten Herrlichkeit erschienen und lädt euch vor sich, den Helfer in der Gefahr, den Selbstbestehenden. Hütet euch, daß euch nicht der Hochmut davon abhalte, den Quell der Offenbarung zu erkennen, daß die Dinge dieser Welt euch nicht wie mit einem Schleier von Ihm, dem Schöpfer des Himmels, ausschließen. Erhebt euch und dient Ihm, der Sehnsucht aller Völker, der euch durch ein Wort erschuf und verordnete, daß ihr für alle Zeiten die Wahrzeichen Seiner Herrschaft sein sollt.
Bei der Gerechtigkeit Gottes! Es ist nicht Unser Wunsch, Hand an eure Königreiche zu legen. Unsere Bestimmung ist, die Herzen der Menschen zu ergreifen und zu besitzen. Auf sie sind die Augen Bahás gerichtet. Dies bezeugt das Königreich der Namen – könntet ihr es doch verstehen! Wer seinem Herrn nachfolgt, wird der Welt und allem, was darinnen ist, entsagen. Wieviel größer muß dann die Loslösung Dessen sein, der eine so erhabene Stufe innehat! Verlaßt eure Paläste und eilt, Einlaß in Sein Königreich zu gewinnen. Dies wird euch in dieser und in der nächsten Welt von Nutzen sein. Das bezeugt der Herr des Reiches in der Höhe – würdet ihr es doch erkennen!
Wie groß ist die Glückseligkeit, die den König erwartet, der sich erheben wird, Meiner Sache in Meinem Königreich zu helfen, und der sich von allem außer Mir loslösen wird! Solch ein König wird zu den Gefährten der Roten Arche gezählt, der Arche, die Gott dem Volk von Bahá bereitet hat. Alle müssen seinen Namen verherrlichen, seine Stufe ehren und ihm helfen, die Städte aufzuschließen mit den Schlüsseln Meines Namens, der allmächtige Beschützer aller, die die sichtbaren und unsichtbaren Reiche bewohnen. Solch ein König ist das wahre Auge der Menschheit, der leuchtende Schmuck auf der Stirn der Schöpfung, der Urquell von Segnungen für die ganze Welt. O Volk von Bahá, opfere deinen Besitz, ja selbst dein Leben, um ihm beizustehen.
Wir haben nichts von euch erbeten. Wahrlich, um der Sache Gottes willen ermahnen Wir euch und werden Wir Uns gedulden, wie Wir es in dem taten, was Uns in. euren Händen, o Schar der Könige, befallen hat!« Q10
***
»O Könige der Erde! Hört auf die Stimme Gottes, die von diesem erhabenen, früchtebeladenen Baume aus ruft, der den Karminroten Hügeln auf der heiligen Ebene entsprossen ist, und die die Worte anstimmt: ›Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Mächtigen, dem Allvermögenden, dem Allweisen‹ … Fürchtet Gott, o ihr Könige, und laßt euch diese erhabenste Gnade nicht entgehen. So werft denn euren Besitz hinweg und klammert euch an den Halt Gottes, des Erhabenen, des Großen. Wendet eure Herzen dem Antlitz Gottes zu, gebt auf, wonach euch eure Wünsche trachten ließen, und seid nicht bei denen, die zugrunde gehen. O Diener, berichtet ihnen die Geschichte ‘AlísA1, wie Er zu ihnen kam mit der Wahrheit, mit Seinem herrlichen und gewichtigen Buch, in Seinen Händen ein Zeugnis und einen Beweis von Gott und mit heiligen und gesegneten Zeichen von Ihm. Ihr jedoch, o Könige, habt versäumt, auf die Erwähnung Gottes in Seinen Tagen zu achten und euch von den Lichtern führen zu lassen, die aufgingen und aufleuchteten über dem Horizonte eines strahlenden Himmels. Ihr erforschtet nicht Seine Sache, wo dies zu tun doch besser für euch gewesen wäre als alles, was die Sonne bescheint – o könntet ihr es doch verstehen! Ihr bliebt unachtsam, bis die Geistlichen Persiens, diese Grausamen, das Urteil über Ihn fällten und Ihn zu Unrecht töteten. Sein Geist stieg zu Gott empor, und die Augen der Bewohner des Paradieses und die Engel, die Ihm nahe sind, weinten schmerzlich über diese Grausamkeit. Hütet euch, weiterhin so nachlässig zu sein, wie ihr es ehedem wart. So kehrt denn zu Gott, eurem Schöpfer, zurück und gesellt euch nicht zu den Achtlosen … Mein Antlitz kam aus den Schleiern hervor und goß seine Strahlen auf alles, was im Himmel und auf Erden ist. Dennoch habt ihr euch Ihm nicht zugewandt, obwohl ihr für Ihn geschaffen seid, o ihr Könige! Befolgt daher, was Ich euch sage, hört darauf mit euren Herzen und gehört nicht zu denen, die sich abgewandt haben. Denn euer Ruhm besteht nicht in eurer Herrschaft, sondern vielmehr in eurer Nähe zu Gott und im Befolgen Seines Gebotes, wie es in Seinen heiligen und verwahrten Tablets herniedergesandt wurde. Sollte einer von euch über die ganze Erde herrschen und über alles, was darinnen und darauf besteht, ihre Meere, ihre Länder, ihre Berge und ihre Ebenen, und doch nicht von Gott erwähnt werden, so würde ihm all dies nichts nützen – o könntet ihr es doch erkennen! … So erhebt euch denn, seid standhaft, macht wieder gut, was euch entgangen ist, und geht Seinem heiligen Hofe, am Strande Seines mächtigen Ozeans, entgegen, auf daß die Perlen der Erkenntnis und Weisheit,. die Gott für euch in der Hülle Seines strahlenden Herzens aufgespeichert hat, euch offenbart werden mögen … Hütet euch, daß ihr den Odem Gottes nicht hindert, über eure Herzen zu wehen, den Odem, durch welchen die Herzen derer, die sich Ihm zugewandt haben, belebt werden können …« Q11
»Hütet euch, ungerecht zu handeln an jemandem, der euch anruft und unter eurem Schutze steht. Wandelt in der Furcht Gottes und seid unter denen, die ein gottgefälliges Leben führen. Verlaßt euch nicht auf eure Macht, eure Waffen und Schätze. Setzt euer ganzes Vertrauen und eure Zuversicht in Gott, der euch erschaffen hat; sucht Seine Hilfe in allen euren Angelegenheiten. Beistand kommt von Ihm allein. Er hilft, wem Er will, mit den Heerscharen der Himmel und der Erde.
Wißt, daß die Armen das Pfand Gottes in eurer Mitte sind. Seid achtsam, daß ihr Sein Pfand nicht veruntreut, daß ihr nicht ungerecht an ihnen handelt und daß ihr nicht auf den Wegen der Verräter wandelt. Ihr werdet ganz sicherlich zur Rechenschaft über Sein Pfand gerufen werden an dem Tage, da die Waage der Gerechtigkeit aufgestellt ist, an dem Tage, da jedermann das Seinige zugeteilt wird, da die Taten aller Menschen, ob reich oder arm, gewogen werden.
Wenn ihr den Ratschlägen, die Wir in unvergleichlicher und unzweideutiger Sprache in diesem Tablet geoffenbart haben, keine Beachtung schenkt, dann wird von allen Seiten göttliche Züchtigung über euch kommen, und der Urteilsspruch Seiner Gerechtigkeit wird gegen euch verkündet werden. An jenem Tage werdet ihr keine Macht haben, Ihm zu widerstehen, und ihr werdet eure eigene Ohnmacht erkennen. Habt Erbarmen mit euch selbst und mit denen, die euch unterstellt sind, und richtet sie nach den von Gott in Seinem heiligsten und erhabenen Tablet verordneten Geboten, einem Tablet, in dem Er allem und jedem Sein das festgesetzte Maß zugewiesen hat, in dem Er deutlich eine Erklärung aller Dinge gegeben hat, die in sich selbst schon eine Ermahnung ist an alle, die an Ihn glauben.
Prüft Unsere Sache, erforscht die Dinge, die Uns befallen haben, entscheidet gerecht zwischen Uns und Unseren Feinden und gesellt euch zu jenen, die ihren Nächsten unparteiisch behandeln. Wenn ihr dem Unterdrücker nicht in den Arm fallt, wenn ihr versäumt, die Rechte der Niedergetretenen zu schützen, welches Recht habt ihr dann, euch unter den Menschen zu rühmen? Worauf könnt ihr mit Recht stolz sein? Ist es euer Essen und Trinken, auf das ihr stolz seid, sind es die Reichtümer, die in euren Schatzkammern lagern, die Buntheit und der Wert des Schmuckes, mit dem ihr euch bedeckt? Wenn wahrer Ruhm im Besitz solch vergänglicher Dinge bestünde, dann müßte notwendigerweise die Erde, auf der ihr wandelt, sich vor euch rühmen, denn sie versorgt und beschenkt euch nach dem Ratschluß des Allmächtigen gerade mit diesen Dingen. In ihrem Innern ist alles, was ihr besitzt, enthalten, so wie Gott es verordnet hat. Von ihr leitet ihr eure Reichtümer als ein Zeichen Seiner Gnade her. So schaut denn euren Zustand, dessen ihr euch so rühmt. Könntet ihr ihn doch erkennen! Nein, bei Ihm, der das Königreich der ganzen Schöpfung in Seiner Gewalt hält! Euer wahrer und dauernder Ruhm liegt nur in eurem Festhalten an den Geboten Gottes, im Befolgen Seiner Gesetze aus ganzem Herzen, in eurem Entschluß, sie erfüllt zu sehen und unbeirrt den rechten Weg zu wandeln.« Q12
»Zwanzig Jahre sind verronnen,. o Könige, während derer Wir jeden Tag die herben Qualen einer neuen Trübsal empfunden haben. Keiner vor Uns hat das erduldet, was Wir erduldet haben. Könntet ihr es doch fassen! Die sich gegen Uns erhoben, haben Uns hingerichtet, Unser Blut vergossen, Unseren Besitz geplündert und Unsere Ehre verletzt. Obwohl der meisten Unserer Leiden gewahr, habt ihr es dennoch unterlassen, dem Angreifer in den Arm zu fallen. Ist es denn nicht eure klare Pflicht, der Tyrannei des Unterdrückers Einhalt zu gebieten und eure Untertanen unparteiisch zu behandeln, auf daß euer hoher Gerechtigkeitssinn der ganzen Menschheit voll bewiesen werde?
Gott hat euren Händen die Zügel der Regierung des Volkes übergeben, daß ihr in Gerechtigkeit über die Menschen herrschen, die Rechte der Niedergetretenen schützen und die Übeltäter strafen möget. Wenn ihr die Pflicht vernachlässigt, die Gott euch in Seinem Buche vorgeschrieben hat, so werden eure Namen in Seinen Augen zu denen der Ungerechten gezählt werden. Schmerzlich, in der Tat, wird euer Irrtum für euch sein. Wollt ihr euch an das hängen, was euch eure Einbildung vorgespiegelt hat, und die Gebote Gottes, des Erhabensten, des Unerreichbaren, des Allbezwingers, des Allmächtigen, verwerfen? Werft die Dinge, die ihr besitzt, hinweg und haltet euch an das, was Gott euch zu tun geboten hat. Sucht Seine Gnade, denn wer sie sucht, der wandelt auf Seinem geraden Pfad. …
… Der Tag naht heran, da Gott Seine Sache erhöht und Sein Zeugnis verherrlicht haben wird vor den Augen aller, die in den Himmeln und auf Erden sind. Setze dein ganzes Vertrauen in allen Lebenslagen auf deinen Herrn, richte deinen Blick auf Ihn und wende dich ab von all denen, die Seine Wahrheit verschmähen. Lasse Gott, deinen Herrn, dir als Beistand und Helfer genügen. Wir haben gelobt, deinen Triumph auf Erden zu sichern und Unsere Sache über alle Menschen zu erheben, auch wenn kein König zu finden wäre, der dir seinen Blick zuwendete.« Q13
***
»O Könige der Erde! Wir sehen euch jedes Jahr eure Ausgaben vermehren und deren Lasten euren Untertanen aufbürden. Das ist, wahrlich, höchst ungerecht. Fürchtet die Seufzer und Tränen dieses Unterdrückten und ladet nicht übermäßige Lasten auf eure Völker. Beraubt sie nicht, um für euch selbst Paläste zu errichten. Nein, wählt vielmehr für sie das, was ihr für euch selbst wählt. So entrollen Wir vor euren Augen das, was euch nützt – würdet ihr es doch erkennen! Eure Völker sind eure Schätze. Hütet euch, durch eure Herrschaft die Gebote Gottes zu verletzen und eure Mündel den Händen der Räuber auszuliefern! Durch sie herrscht ihr, durch sie besteht ihr, mit ihrer Hilfe siegt ihr. Und doch, wie verächtlich schaut ihr auf sie herab! Wie seltsam, wie höchst seltsam!
Nun, da ihr den Größten Frieden zurückgewiesen habt, haltet euch an den Geringeren Frieden, auf daß ihr wenigstens einigermaßen eure eigene Lage und die der von euch Abhängigen bessern möget.
O Herrscher der Erde! Versöhnt euch miteinander, so daß ihr nicht mehr Kriegsrüstungen benötigt, als dem Schutze eurer Gebiete und Länder angemessen ist. Hütet euch, den Rat des Allwissenden, des Glaubwürdigen zu mißachten.
Seid einig, o Könige der Erde, denn dadurch wird der Sturm des Haders gestillt und eure Völker finden Ruhe – wenn ihr doch unter denen wäret, die das verstehen! Sollte einer unter euch gegen einen anderen die Waffen ergreifen, so erhebt euch alle gegen ihn, denn dies ist nichts als offenbare Gerechtigkeit.« Q14
***
»Der eine, wahre Gott – erhaben sei Seine Herrlichkeit – hat immer die Herzen der Menschen als Seinen eigenen, ausschließlichen Besitz angesehen und wird dies immer tun. Alles andere, ob zu Land oder zur See, ob Reichtum oder Ruhm, hat Er den Königen und Herrschern der Erde gegeben. Vom Anfang an, der keinen Anfang hat, wurde das Banner, das die Worte verkündet: ›Er tut, was Er will‹Q15 in all seinem Glanz. vor Seiner Offenbarung entfaltet. Heute muß die Menschheit Gehorsam gegenüber den Mächtigen erzeigen und treu am Seile der Weisheit festhalten. Die Mittel zum unmittelbaren Schutz, zur Ruhe und Sicherheit des Menschengeschlechts sind den Führern der menschlichen Gesellschaft anvertraut und liegen in ihrer Hand. So lauten der Wunsch Gottes und Seine Verordnung … Wir hoffen, daß sich einer der Könige der Erde um Gottes willen für den Triumph dieses gequälten und unterdrückten Volkes erheben wird. Dieser König wird ewig gepriesen und verherrlicht werden. Gott hat Seinem Volk zur Pflicht gemacht, den zu unterstützen, der Ihm beisteht, seinem besten Wohle zu dienen und ihm Untertanentreue zu erweisen. Wer Mir folgt, muß unter allen Umständen danach streben, das Wohlergehen dessen zu fördern, der für den Sieg Meiner Sache kämpft, und ihm allezeit Ergebenheit und Aufrichtigkeit bezeigen. Glücklich der Mensch, der Meinen Rat beherzigt und befolgt! Wehe dem, der Meinen Wunsch nicht erfüllt!« Q16
An Napoleon III.
»O König in Paris! Sage den Priestern, sie sollen nicht länger die Glocken läuten. Bei Gott, dem Wahren! Die Mächtigste Glocke ist erschienen in der Gestalt Dessen, welcher der Größte Name ist, und die Finger des Willens deines Herrn, des Erhabensten, des Höchsten, läuten sie im Himmel der Unsterblichkeit in Seinem Namen ›der Allherrliche‹. So sind die mächtigen Verse deines Herrn aufs neue zu dir herabgesandt worden, auf daß du dich erheben mögest, Gottes zu gedenken, des Schöpfers von Erde und Himmel, in diesen Tagen, da alle Geschlechter der Erde trauern, da die Grundmauern der Städte erzittern und der Staub des Unglaubens alle Menschen einhüllt, ausgenommen jene, die dein Herr, der Allwissende, der Allweise, zu verschonen beliebte. Sprich: Er, der. Unbedingte, ist in den Wolken des Lichts gekommen, um alles Erschaffene mit dem Odem Seines Namens ›der Allbarmherzige‹ zu beleben, um die Welt zu vereinen und alle Menschen an dieser Tafel zu versammeln, die vom Himmel herabgesandt wurde. Hüte dich, die Gunst Gottes von dir zu weisen, nachdem sie zu dir herniederkam. Sie ist besser für dich als alles, was du besitzest; denn was dein ist, vergeht, aber was von Gott ist, besteht fort. Er verfügt in der Tat, was Ihm gefällt. Wahrlich,. der Odem der Vergebung weht von der Stätte deines Herrn, des Gottes der Gnade. Wer sich Ihm zukehrt, wird von seinen Sünden, von aller Pein und Krankheit gereinigt. Glücklich der Mensch, der sich diesem Odem zuwendet, und wehe dem, der sich abkehrt!
Würdest du dein inneres Ohr allem Erschaffenen neigen, dann würdest du hören: ›Der Urewige ist in Seiner großen Herrlichkeit gekommen!‹ Alle Dinge feiern das Lob ihres Herrn. Manche Menschen haben Gott erkannt und gedenken Seiner; andere erwähnen Ihn, aber kennen Ihn nicht. Deshalb haben Wir Unser Geheiß in einem deutlichen Tablet niedergelegt.
O König, lausche der Stimme, die aus dem Feuer ruft, das in diesem grünenden Baume brennt, auf dem Sinai, der sich über dem geheiligten, schneeweißen Ort jenseits der Ewigen Stadt erhob: ›Wahrlich, es gibt keinen anderen Gott außer Mir, dem Ewigvergebenden, dem Barmherzigsten!‹ Wahrlich, Wir haben Ihn gesandt, dem Wir mit dem Heiligen GeisteA2 beistanden, damit Er euch dieses Licht ankünde, das ausstrahlt vom Horizont des Willens eures Herrn, des Erhabensten, des Allherrlichen, Ihn, dessen Zeichen im Westen offenbar sind. Richtet nun euer Angesicht auf IhnA3 an diesem Tag, den Gott über alle anderen Tage erhöht und an dem der Allbarmherzige den Glanz Seiner strahlenden Herrlichkeit auf alle ergossen hat, die im Himmel und auf Erden sind. Erhebe dich, Gott zu dienen und Seiner Sache beizustehen! Er, wahrlich, wird mit den Heerscharen des Sichtbaren und des Unsichtbaren dir zur Seite sein und dich zum König über alles einsetzen, was die Sonne bescheint. Dein Herr ist wahrlich der Allgewaltige, der Allmächtige.
Die Winde des Allbarmherzigen wehen über alles Erschaffene hin; glücklich der Mensch, der ihren Duft entdeckt und reinen Herzens ihnen entgegeneilt. Schmücke deinen Tempel mit der Zier Meines Namens, deine Zunge mit Meinem Gedenken und dein Herz mit der Liebe zu Mir, dem Allmächtigen, dem Höchsten. Wir wünschen nichts für dich als das, was besser für dich ist als dein Besitz und alle Schätze der Erde. Wahrlich, dein Herr ist allwissend, und Er kennt alles. Erhebe dich in Meinem Namen unter Meinen Dienern und sprich: ›O ihr Völker der Erde! Wendet euch Ihm zu, der sich euch zuwandte. Wahrlich, Er ist das Antlitz Gottes unter euch, Sein Zeugnis und Seine Führung für euch. Er kam zu euch mit Zeichen, wie sie keiner sonst aufweisen kann.‹ Mitten im Herzen der Welt erschallt die Stimme des Brennenden Busches, und laut ruft der Heilige Geist vor den Nationen: ›Seht, der Ersehnte ist mit offenbarer Herrschaft gekommen!‹
O König! Die Sterne am Himmel des Wissens sind herabgefallen, sie, die die Wahrheit Meiner Sendung durch ihren Besitz begründen wollen und die Gott in Meinem Namen anrufen. Dennoch haben sie sich abgewandt, als Ich in Meiner Herrlichkeit zu ihnen kam. In der Tat, sie zählen zu den Gefallenen. Dies ist wahrlich das, was der Geist GottesA4 ankündigte, als Er mit der Wahrheit zu euch kam, Er, mit dem sich die jüdischen Gelehrten stritten, bis sie schließlich taten, was den Heiligen Geist klagen und die Tränen jener, die Gott nahe sind, strömen ließ …« Q17
»O König! Wir vernahmen die Worte, die du dem Zaren von Rußland bezüglich deines Entschlusses zum KriegA5 zur Antwort gabst. Wahrlich, dein Herr ist allwissend und kennt alles. Du sagtest: ›Ich lag schlafend auf meinem Bette, als der Schrei der Unterdrückten, die in das Schwarze Meer gestürzt wurden, mich weckte.‹ Solches hörten Wir dich sprechen, und wahrlich, dein Herr ist Zeuge dessen, was Ich sage.. Wir bezeugen, daß das, was dich weckte, nicht ihr Schrei war, sondern die Einflüsterungen deiner eigenen Leidenschaften. Denn Wir prüften dich und fanden dich fehlerhaft. Erfasse die Bedeutung Meiner Worte und gehöre zu den Einsichtsvollen. Mit Rücksicht auf die Würde, die Wir dir in diesem vergänglichen Dasein verliehen, wünschen Wir keineswegs, dich zu verdammen. Wahrlich, Wir wählten die Höflichkeit und machten sie zum Kennzeichen für solche, die Ihm nahe sind. Höflichkeit ist in der Tat ein Gewand, das alle Menschen, jung oder alt, kleidet. Wohl steht es um den, der seinen Tempel mit ihr schmückt, und wehe denen, die dieser großen Gabe verlustig gehen. •Wärest du aufrichtig in deinen Worten gewesen, so hättest du das Buch Gottes nicht beiseite geworfen, als es dir von Ihm, dem Allmächtigen, dem Allweisen, zugesandt wurde. Wir haben dich damit geprüft und fanden dich anders, als du vorgibst. Erhebe dich und suche nachzuholen, was du versäumt hast. Binnen kurzem werden die Welt und all dein Besitz untergehen, und das Reich wird Gottes bleiben, deines Herrn und des Herrn deiner Väter. Es geziemt dir nicht, deine Geschäfte nach den Befehlen deiner Leidenschaften zu führen. Fürchte die Seufzer dieses Unterdrückten und schirme Ihn vor den Speeren derer, die Unrecht tun.
Für das, was du getan hast, soll dein Reich in Verwirrung gestürzt werden; deine Herrschaft, soll deinen Händen zur Strafe für das, was du verübtest, entgleiten. Dann wirst du erkennen, wie sehr du dich geirrt hast. Aufruhr wird das ganze Volk des Landes ergreifen, es sei denn, du hilfst dieser Sache und folgst Ihm, dem Geist GottesA6, auf diesem, dem Geraden Pfad. Hat dich dein Pomp stolz gemacht? Bei Meinem Leben! Er soll nicht von Dauer sein, nein, er soll bald dahinschwinden, es sei denn, du hältst dich standhaft an dieses feste Seil. Wir sehen Erniedrigung dich verfolgen, während du zu den Achtlosen gehörst. Es geziemt dir, wenn du Seine Stimme vom Throne der Herrlichkeit rufen hörst, alles wegzuwerfen, was du besitzest, und laut zu antworten: ›Hier bin ich, o Du Herr all dessen, was im Himmel und auf Erden ist!‹
O König! Wir waren im ‘Iráq, als die Stunde des Abschieds kam. Auf Befehl des Königs des IslámA7 lenkten Wir Unseren Fuß in seiner Richtung. Bei Unserer Ankunft fügten Uns die Böswilligen zu, was die Bücher der Welt niemals angemessen wiedergeben können. Die Bewohner des Paradieses und alle, die an den Stätten der Heiligkeit weilen, klagten laut darüber, und doch sind die Menschen in dichte Schleier gehüllt! …
Unsere Lage wurde von Tag zu Tag, ja von Stunde zu Stunde schlimmer, bis man Uns aus Unserem Gefängnis nahm und Uns – ein schreiendes Unrecht – in das Größte Gefängnis brachte…« Q18
»Sei dir bewußt, daß deine Untertanen Gottes Lehen an dich sind. Beschütze sie darum wie dein eigenes Selbst. Sieh dich vor, daß nicht Wölfe zu Hirten der Herde werden oder daß Stolz und Eitelkeit dich hindern, dich der Armen und Verlassenen anzunehmen. Erhebe dich in Meinem Namen am Horizont der Entsagung und richte sodann dein Angesicht auf das Königreich, wie es dein Herr, der Herr der Stärke und Macht, dir befiehlt …
Schmücke den Körper deines Reiches mit dem Gewande Meines Namens; alsdann mache dich auf, Meine Sache zu lehren. Dies ist besser für dich als alles, was du besitzest. Gott wird dadurch deinen Namen unter allen Königen erhöhen. Er ist über alle Dinge mächtig. Wandle unter den Menschen im Namen Gottes und in der Kraft Seiner Macht, damit du Seine Zeichen unter den Völkern auf Erden kundtust …« Q19
»Betrachtet die Welt wie einen menschlichen Körper, der von verschiedenen Leiden befallen wurde und dessen Genesung davon abhängt, daß alle Elemente, aus denen er sich zusammensetzt, aufeinander abgestimmt werden. Haltet euch an das, was Wir für euch verordneten, und wandelt nicht auf den Wegen jener, die Zwietracht stiften. Sinnt nach über die Welt und den Zustand ihrer Völker. Er, um dessentwillen die Welt ins Sein gerufen wurde, ist in der trostlosesten aller Städte wegen der Untaten der Verstockten eingekerkert. Vom Horizont Seiner Gefängnisstadt lädt Er die Menschheit zum Anbruch des Tages Gottes, des Erhabenen, des Großen. Frohlockst du über die Schätze, die du besitzest, wo du doch weißt, daß sie vergehen werden? Freust du dich darüber, daß du ein Stückchen Erde beherrschst, während die ganze Welt nach der Schätzung des Volkes Bahás soviel wert ist wie das Schwarze im Auge einer toten Ameise? Überlasse dies denen, die ihre Lust dareinsetzten, und wende dich Ihm, der Sehnsucht der Welt, zu. Wohin sind die Stolzen und ihre Paläste gekommen? Blicke in ihre Gräber, damit du an diesem Beispiel lernst, denn Wir machten es zur Lehre für jeden Betrachter. Würde der Windhauch der Offenbarung dich erfassen, du würdest die Welt fliehen, würdest dich dem Reiche Gottes zuwenden und alles hingeben, was du besitzest, um dieser erhabenen Schau nahezukommen.« Q20
An Zar Alexander II.
»O Zar von Rußland! Neige dein Ohr der Stimme Gottes, des Königs, des Heiligen, und wende dich dem Paradiese zu, der Stätte, wo Er wohnt, der unter den himmlischen Scharen die erhabensten Titel trägt und dem im Reiche der Schöpfung der Name Gott, der Strahlende, der Glorreiche, beigelegt wird. Hüte dich, daß dich deine Begierde nicht hindere, dich dem Angesichte deines Herrn, des Mitleidigen, des Barmherzigsten, zuzuwenden. Wir haben wahrlich die Sache vernommen, um die du deinen Herrn in heimlicher Zwiesprache angefleht hast. Darum wehten die Winde Meiner liebevollen Güte und wogte das Meer Meiner Barmherzigkeit, und Wir antworteten dir in Wahrheit. Dein Herr ist der Allwissende, der Allweise. Als Ich gefesselt und angekettet im Kerker lag, bot Mir einer deiner Gesandten seine Hilfe an. Deshalb hat Gott einen Rang für dich verordnet, welchen keine Erkenntnis begreifen kann, ausgenommen Seine Erkenntnis. Hüte dich, daß du diesen erhabenen Rang nicht verscherzest … Hüte dich, daß dich deine Herrschaft nicht von Ihm, dem höchsten Herrscher, fernhält. Wahrlich, Er ist mit Seinem Reiche gekommen, und alle Atome rufen laut: ›Seht, der Herr ist in Seiner erhabenen Majestät gekommen!‹ Er, der Vater, ist gekommen, und der SohnA8 im heiligen Tale ruft aus: ›Hier bin Ich, hier bin Ich, o Herr, Mein Gott!‹, während der Sinai das Haus umkreist und der Brennende Busch laut ausruft: ›Der Freigebigste ist gekommen auf den Wolken thronend! Gesegnet ist, wer sich Ihm nähert, und wehe denen, die weit entfernt sind!‹
Erhebe dich inmitten der Menschen im Namen dieser allbezwingenden Sache und rufe sodann die Nationen zu Gott, dem Erhabenen, dem Großen. Gehöre nicht zu denen, die Gott bei einem Seiner Namen angerufen haben, die aber, als Er, der Gegenstand aller Namen, erschien, Ihn verleugneten, sich von Ihm abwandten und schließlich mit offenbarer Ungerechtigkeit das Urteil über Ihn fällten. Bedenke und rufe dir die Tage ins Gedächtnis zurück, da der Geist GottesA9 erschien und Herodes das Urteil über Ihn sprach. Gott aber half Ihm mit den unsichtbaren Heerscharen, beschützte Ihn in Wahrheit und sandte Ihn nach Seiner Verheißung in ein anderes Land. Wahrlich, Er verordnet, was Ihm gefällt. Dein Herr behütet sicher, wen Er will, sei er auch in der Mitte der Meere oder im Bauch der Schlange oder unter dem Schwerte des Tyrannen…
Wiederum sage Ich: Höre auf Meine Stimme, die aus Meinem Gefängnis ruft, daß sie dir künde, was Meiner Schönheit widerfahren ist von der Hand derer, die die Offenbarungen Meiner Herrlichkeit sind, und damit du verstehen mögest, wie groß Meine Geduld gewesen ist, ungeachtet Meiner Macht, und wie unermeßlich Meine Nachsicht, ungeachtet Meiner Stärke. Bei Meinem Leben! Könntest du nur die Dinge erkennen, die durch Meine Feder herabgesandt wurden, und die Reichtümer Meiner Sache entdecken und die Perlen Meiner Geheimnisse, welche in den Meeren Meiner Namen und in den Bechern Meiner Worte verborgen liegen – du würdest in deiner Liebe zu Meinem Namen und in deiner Sehnsucht nach Meinem herrlichen und erhabenen Reich dein Leben auf Meinem Pfade hingeben. Wisse, daß, wenn auch das Schwert Meiner Feinde über Mir hängt und Meine Glieder von unermeßlichen Leiden befallen sind, Mein Geist doch von einer Freude erfüllt ist, mit der alle Freuden der Erde nimmermehr verglichen werden können.
Wende dein Herz Ihm, dem Ziel der Anbetung der Welt, zu und sprich: O Völker der Erde! Habt ihr Den verleugnet, auf dessen Pfad Er den Märtyrertod erlitt, der mit der Wahrheit kam und die Ankündigung eures Herrn, des Erhabenen, des Großen, überbrachte? Sprich: Dies ist eine Verkündigung, über die die Herzen der Propheten und Boten frohlockten. Dies ist der Eine, dessen das Herz der Welt gedenkt und der in den Büchern Gottes, des Mächtigen, des Allweisen, verheißen ist. Die Hände der Boten waren im Verlangen, Mir zu begegnen, zu Gott erhoben, dem Mächtigen, dem Verherrlichten … Einige wehklagten über ihre Trennung von Mir, andere erduldeten Ungemach auf Meinem Pfade und wieder andere gaben ihr Leben hin um Meiner Schönheit willen – o könntet ihr das doch erkennen! Sprich: Ich habe wahrlich nicht danach getrachtet, Mich selbst zu rühmen, vielmehr Gott selbst tat es – würdet ihr doch gerecht urteilen! Nichts kann in Mir gesehen werden außer Gott und Seiner Sache – könntet ihr es doch gewahr werden! Ich bin Der, den die Zunge Jesajas pries, Der, mit dessen Namen sowohl die Thora wie das Evangelium geschmückt wurden … Gesegnet sei der König, dessen Herrschaft ihn nicht von seinem Herrscher fernhielt und der sich mit seinem Herzen Gott zuwandte. Er, wahrlich, wird zu jenen gezählt, die das erreichten, was Gott, der Mächtige, der Allweise, wünschte. Binnen kurzem wird sich ein solcher unter die Monarchen der Reiche des Königreiches eingereiht finden. Dein Herr ist mächtig über alle Dinge. Er gibt, was Er will, wem immer Er will, und versagt, was Ihm beliebt, wem immer Er will. Er, wahrlich, ist der Allgewaltige, der Allmächtige!« Q21
An Königin Viktoria
»O Königin in London! Neige dein Ohr der Stimme deines Herrn, des Herrn des ganzen Menschengeschlechts, die vom göttlichen Lotosbaum ruft: Wahrlich, es gibt keinen Gott außer Mir, dem Allmächtigen, dem Allweisen! Wirf alles hinweg, was auf Erden ist, und schmücke das Haupt deines Königreichs mit der Krone des Gedenkens deines Herrn, des Glorreichsten. Er, wahrlich, ist in die Welt in Seiner größten Herrlichkeit gekommen, und alles, was im Evangelium verkündet ist, hat sich erfüllt. Das Land Syrien ist geehrt worden durch die Fußspuren seines Herrn, des Herrn aller Menschen, und Nord und Süd sind beide trunken vom Wein Seiner Gegenwart. Gesegnet ist der Mensch, der den Duft des Barmherzigsten einatmete und sich dem Aufgangsort Seiner Schönheit in dieser strahlenden Morgendämmerung zuwandte. Die Moschee von Aqsá bebt im Windhauch ihres Herrn, des Allherrlichen, während BaṭḥáA10 vor der Stimme Gottes, des Erhabenen, des Höchsten, erzittert. Und so feiert jeder Stein von ihnen den Lobpreis des Herrn durch diesen Großen Namen.
Gib dein Begehren auf und wende sodann dein Herz deinem Herrn, dem Altehrwürdigen der Tage, zu. Wir erwähnen dich um der Sache Gottes willen und wünschen, daß dein Name erhöht werde durch dein Gedenken an Gott, den Schöpfer von Erde und Himmel. Er, wahrlich, ist Zeuge dessen, was Ich sage. Wir haben erfahren, daß du den Handel mit Sklaven, Männern sowohl wie Frauen, verboten hast. Wahrlich, dies ist, was Gott in dieser wundervollen Offenbarung zur Pflicht gemacht hat. Gott hat dir dafür eine Belohnung bestimmt. Er wird dem, der Gutes tut, seinen gerechten Lohn geben – möchtest du doch dem folgen, was dir zugesandt ward durch Ihn, den Allwissenden, den alles Durchschauenden. Was aber den betrifft, der sich abwendet und sich vor Stolz bläht, nachdem klare Zeichen zu ihm gekommen sind von dem Offenbarer der Zeichen, dessen Werk wird Gott zunichte machen. Er, wahrlich, hat Gewalt über alle Dinge. Des Menschen Taten sind annehmbar, nachdem erA11 anerkannt hat. Wer sich von dem Wahren abwendet, ist in der Tat am tiefsten unter Seinen Geschöpfen verschleiert. So ist es durch Ihn, den Allmächtigen, den Gewaltigsten, bestimmt worden.
Wir haben auch gehört, daß du die Zügel der Beratung den Händen der Volksvertreter anvertraut hast. Du hast fürwahr gut daran getan, denn dadurch werden der Grund des Gebäudes. deiner Angelegenheiten gestärkt und die Herzen aller, die unter deinem Schutze stehen, ob hoch oder niedrig, beruhigt werden. Es geziemt diesen jedoch, vertrauenswürdig zu sein unter Seinen Dienern und sich als die Vertreter aller zu betrachten, die auf Erden wohnen. – Dies ist es, was Er ihnen in diesem Tablet rät, Er, der Herrscher, der Allweise … Gesegnet ist, wer die Versammlung besucht um Gottes willen und aus reiner Gerechtigkeit zwischen den Menschen entscheidet. Er gehört fürwahr zu den Glückseligen …
Wende dich Gott zu und sprich: O mein höchster Herr! Ich bin nur Dein Vasall, und Du bist in Wahrheit der König der Könige. Ich habe meine flehenden Hände zum Himmel Deiner Gnade und Deiner Gaben erhoben. So sende denn aus den Wolken Deiner Großmut auf mich herab, was mich von allem außer Dir befreien wird, und ziehe mich näher zu Dir hin. Ich bitte Dich, o mein Herr, bei Deinem Namen, den Du zum König der Namen gemacht hast und zu Deiner Offenbarung für alle, die im Himmel und auf Erden sind, zerreiße die Schleier, die zwischen mich und meine Erkenntnis des Aufgangsortes Deiner Zeichen und des Tagesanbruchs Deiner Offenbarung getreten sind. Du bist, wahrlich, der Mächtigste, der Gewaltigste, der Gütigste. O Herr, beraube mich nicht der Düfte des Gewandes Deiner Barmherzigkeit in Deinen Tagen und schreibe nieder für mich, was Du für Deine Dienerinnen niedergeschrieben hast, die an Dich und Deine Zeichen geglaubt und Dich erkannt und ihre Herzen dem Horizonte Deiner Sache zugewandt haben. Du bist wahrlich der Herr der Welten und der Barmherzigste derer, die Barmherzigkeit erzeigen. So stehe mir bei, o mein Gott, Deiner inmitten Deiner Dienerinnen zu gedenken und Deiner Sache in Deinen Ländern zu helfen. Nimm an, was von mir ausging, als das Licht Deines Antlitzes aufstrahlte. Du hast fürwahr die Macht über alle Dinge. Ruhm sei Dir, o Du, in dessen Hand das Reich der Himmel und der Erde ruht.« Q22
An Kaiser Wilhelm I.
»O König von Berlin! Höre auf die Stimme, die aus diesem offenbaren Tempel ruft: ›Wahrlich, es gibt keinen Gott außer Mir, dem Immerwährenden, dem Unvergleichlichen, dem Altehrwürdigen der Tage.‹ Hüte dich, daß dich nicht Stolz hindere, den Tagesanbruch göttlicher Offenbarung zu erkennen, daß irdische Wünsche dich nicht wie durch einen Schleier trennen von dem Herrn des Thrones im Himmel und auf Erden hienieden. Dies rät dir die Feder des Höchsten. Er, wahrlich, ist der Gnadenvollste, der Gütigste. Denke an denA12, dessen Macht deine Macht überragte und dessen Rang deinen Rang übertraf. Wo ist er? Wohin ist entschwunden, was er besaß? Sei gewarnt und sei nicht einer der tief Schlafenden. Er warf das Tablet Gottes beiseite, als Wir ihm kundtaten, was die Scharen der Tyrannen Uns erdulden ließen. Darum überfiel ihn Unglück von allen Seiten, und er starb in großem Verlust. Denke gut über ihn nach, o König, und über solche, die gleich dir Städte erobert und über Menschen geherrscht haben. Der Barmherzigste brachte sie herab von ihren Palästen in das Grab. Sei gewarnt! Sei einer von denen, die überlegen! … O Ufer des Rheins! Wir haben euch mit Blut bedeckt gesehen, denn die Schwerter der Vergeltung wurden gegen euch gezückt; und es soll noch einmal geschehen. Und Wir hören das Wehklagen Berlins, obgleich es heute in sichtbarem Ruhme strahlt.« Q23
An Kaiser Franz Joseph
»O Kaiser von Österreich! Er, der Tagesanbruch des göttlichen Lichtes, weilte im Gefängnis von ‘Akká zu der Zeit, da du dich aufmachtest, die Aqṣá-MoscheeA13 zu besuchen. Du zogst an Ihm vorüber und forschtest nicht nach Ihm, durch den jedes Haus erhöht und jede erhabene Pforte geöffnet wurde. Wir, wahrlich, machten esA14 zu einem Platz, wohin die Welt sich wenden soll, um Meiner zu gedenken. Doch du hast Ihn, das Ziel dieses Gedenkens, verschmäht, als Er erschien mit dem Reiche Gottes, deines Herrn und des Herrn der Welten. Wir sind allezeit mit dir gewesen und fanden dich an einen Zweig geklammert, der Wurzel nicht achtend. Wahrlich, dein Herr ist Zeuge dessen, was Ich sage. Wir waren bekümmert, dich um Unseren Namen kreisen zu sehen, ohne Unser gewahr zu werden, obgleich Wir vor deinem Angesicht waren. Öffne deine Augen, diese herrliche Erscheinung zu betrachten und Ihn, den du des Tages und zur Nachtzeit anrufst, zu erkennen und das Licht zu erschauen, das von diesem Horizont ausstrahlt.« Q24
An Sulṭán ‘Abdu’l-‘Azíz
»O König! Höre auf die Rede Dessen, der die Wahrheit spricht, der nicht von dir verlangt, daß du Ihn mit dem entlohnst, was Gott dir zu schenken beliebte, und der unbeirrbar auf dem geraden Pfade wandelt. Er lädt dich vor Gott, deinen Herrn, und weist dir die rechte Bahn und den Weg, der zu wirklichem Glück führt, damit du vielleicht zu den Wohlgelittenen gehören mögest.
Hüte dich, o König, daß du nicht solche Minister um dich sammelst, die dem Verlangen einer bösen Neigung folgen, die das ihnen Anvertraute fortwerfen und offenkundig das ihnen geschenkte Vertrauen mißbrauchen. Sei freigebig gegen andere, wie Gott freigebig gegen dich war, und überlasse das Wohl deines Volkes nicht der Gnade solcher Minister. Vergiß nicht die Gottesfurcht und zähle zu den rechtschaffen Handelnden. Sammle Minister um dich, bei denen du den Wohlgeruch des Glaubens und der Gerechtigkeit verspürst, pflege Rat mit ihnen, wähle immer, was in deinen Augen das beste ist, und sei unter denen, die edelmütig handeln.
Wisse, daß der, der nicht an Gott glaubt, weder vertrauenswürdig noch wahrhaftig ist. Das ist in der Tat die Wahrheit, die unbestrittene Wahrheit. Wer treulos an Gott handelt, wird auch treulos an seinem König handeln. Nichts kann einen solchen Menschen vom Bösen abhalten, nichts kann ihn daran hindern, seinen Nächsten zu verraten, nichts kann ihn bestimmen, ehrlich zu handeln.
Hüte dich, die Zügel der Angelegenheiten deines Staates den Händen anderer zu überlassen, lasse dein Vertrauen nicht auf Ministern ruhen, die deines Vertrauens unwürdig sind, und zähle nicht zu denen, die in Nachlässigkeit dahinleben. Weiche denen aus, deren Herzen sich von dir abgewendet haben, setze dein Vertrauen nicht in sie und vertraue ihnen deine Angelegenheiten und die Angelegenheiten derer nicht an, die sich zu deinem Glauben bekennen. Hüte dich, dem Wolf zu gestatten, der Hirte der Herde Gottes zu werden, und überlasse das Schicksal Seiner Geliebten nicht der Gnade der Bösen. Erwarte nicht, daß die, welche die Gesetze Gottes übertreten, vertrauenswürdig und aufrichtig in dem Glauben sein werden, zu dem sie sich bekennen. Meide sie und wache streng über dich selbst, damit ihre List und ihr übelwollen dir nicht schaden. Wende dich von ihnen ab und richte deinen Blick auf Gott, deinen Herrn, den Allherrlichen, den Freigebigsten. Gott wird wahrlich mit dem sein, der sich Ihm ganz hingibt. Er wird gewißlich den, der sein ganzes Vertrauen in Gott setzt, vor allem behüten, was ihm schaden könnte, und ihn vor der Schlechtigkeit jedes üblen Ränkeschmieds beschirmen.
Wenn du dein Ohr Meiner Rede neigst und Meinen Rat befolgst, wird Gott dich zu einer so hohen Stellung erheben, daß dich auf der ganzen Erde keines Menschen Anschlag jemals erreichen und schädigen kann. O König, folge mit deinem innersten Herzen und deinem ganzen Sein den Geboten Gottes und wandle nicht auf den Wegen des Unterdrückers. Ergreife die Zügel der Angelegenheiten deines Volkes, halte sie sicher in der Hand deiner Macht und prüfe persönlich die Belange des Volkes. Lasse dir nichts entgehen, denn darin liegt das höchste Gut.
Danke Gott, daß Er dich vor der ganzen Welt auserwählte und dich zum König über die gemacht hat, die deinen Glauben bekennen. Es geziemt dir wohl, die wunderbaren Gunstbeweise zu würdigen, mit denen Gott dich bevorzugt hat, und fortwährend Seinen Namen zu erhöhen. Du kannst Ihn dann am besten verherrlichen, wenn du Seine Geliebten liebst und Seine Diener vor dem übelwollen der Treulosen schirmst und schützest, damit niemand sie länger unterdrücke. Du solltest dich ferner erheben, um das Gesetz Gottes unter ihnen zu errichten, damit du zu denen zählst, die sicher in Seinem Gesetz stehen.
Solltest du Ströme der Gerechtigkeit mit ihren Wassern deine Untertanen umfluten lassen, so würde Gott dir gewißlich mit den Heerscharen des Unsichtbaren und des Sichtbaren helfen und dich in deinen Angelegenheiten stärken. Kein Gott ist außer Ihm. Die ganze Schöpfung und ihr Reich sind Sein. Zu Ihm kehren die Werke der Gläubigen zurück.
Verlasse dich nicht auf deine Schätze. Setze dein ganzes Vertrauen in die Gnade Gottes, deines Herrn. Laß Ihn deine Zuversicht sein in allem, was du tust, und zähle zu denen, die sich in Seinen Willen ergeben haben. Lasse Ihn dein Helfer sein und bereichere dich an Seinen Schätzen, denn bei Ihm sind die Schatzkammern der Himmel und der Erde. Er schenkt sie, wem Er will, und vorenthält sie, wem Er will. Es ist kein Gott außer Ihm, dem Allbesitzenden, dem Allgepriesenen. Alle sind nur Almosenempfänger am Tor Seines Erbarmens. Alle sind hilflos vor der Offenbarung Seiner Herrschaft und flehen um die Beweise Seiner Gunst.
Überschreite nicht die Grenzen der Mäßigung und verfahre gerecht mit denen, die dir dienen. Gib ihnen ihren Nöten entsprechend und nicht in einem Ausmaß, das sie befähigt, Reichtümer für sich anzuhäufen, ihr Äußeres zu schmücken, ihr Heim zu verschönern, Dinge zu erwerben, die von keinerlei Nutzen für sie sind und sie zu den Verschwendern zählen läßt. Handle an ihnen mit unwandelbarer Gerechtigkeit, so daß keiner unter ihnen Mangel leide oder durch Überfluß übersättigt werde. Das ist offenbare Gerechtigkeit.
Gestatte den Verworfenen nicht, über die Edlen und Ehrenwerten zu herrschen, und lasse es nicht zu, daß die Hochgesinnten der Gnade der Gemeinen und Nichtswürdigen ausgeliefert werden – denn solches haben Wir bei Unserer Ankunft in der StadtA15 beobachtet. Das bezeugen Wir. Wir fanden unter ihren Bewohnern einige, die Vermögen im Überfluß besaßen und inmitten eines übermäßigen Reichtums lebten, während andere sich in bitterer Not und niederster Armut befanden. Das geziemt deiner Herrschaft nicht und ist deines Ranges unwürdig.
Lasse dir Meinen Rat angenehm sein und strebe danach, unparteiisch unter den Menschen zu herrschen, damit Gott deinen Namen erhöhe und den Ruf deiner Gerechtigkeit in aller Welt verbreite. Hüte dich, deine Minister auf Kosten deiner Untertanen zu mächtig werden zu lassen. Fürchte die Seufzer der Armen und der Aufrechten im Herzen, die bei jedem Tagesanbruch ihre Lage beklagen, und sei ihnen ein liebreicher Herrscher. Wahrlich, sie allein sind deine Schätze auf Erden. Es geziemt dir daher, deine Schätze vor den Angriffen derer zu bewahren, die danach trachten, dich zu berauben: Untersuche eingehend ihre Angelegenheiten, erforsche jedes Jahr, nein, jeden Monat ihre Lage und zähle nicht zu denen, die ihrer Pflicht nicht nachkommen.
Halte dir Gottes unfehlbare Waage vor Augen und wäge damit wie einer, der in Seiner Gegenwart steht, deine Handlungen jeden Tag, jeden Augenblick deines Lebens ab. Ziehe dich selbst zur Verantwortung, ehe du zur Rechenschaft gezogen wirst an dem Tag, da kein Mensch die Kraft haben wird, aufrecht zu stehen; aus Furcht vor Gott, an dem Tag, da die Herzen der Achtlosen erzittern werden.
Es geziemt jedem König, so freigebig zu sein wie die Sonne, die das Wachstum aller Wesen fördert und jedem seinen Anteil gibt, deren Wohltaten ihr nicht innewohnen, sondern von Ihm bestimmt sind, dem Machtvollsten, dem Allmächtigen. Der König sollte so freispendend, so großzügig in seinem Erbarmen sein, wie die Wolken, deren Schauer der Freigebigkeit sich über jedes Land auf. Befehl Dessen ergießen, der der Höchste Verordner, der Allwissende ist.
Hüte dich, deine Staatsangelegenheiten völlig den Händen anderer anzuvertrauen. Niemand kann deine Amtstätigkeit besser ausüben als du selbst. Deshalb erklären Wir dir Unsere Worte der Weisheit und senden auf dich hernieder, was dich befähigen kann, von der linken Hand der Unterdrückung zur rechten Hand der Gerechtigkeit hinüberzuwechseln und dich dem leuchtenden Meer Seiner Gunst zu nähern. Das ist der Weg, den die Könige, die vor dir waren, gegangen sind, diejenigen, die gerecht an ihren Untertanen gehandelt haben und auf den Pfaden unwandelbarer Gerechtigkeit vorangeschritten sind.
Du bist Gottes Schatten auf Erden. So strebe danach, in einer Weise zu handeln, wie es einer so hervorragenden und erhabenen Stufe geziemt. Wenn du nicht das befolgst, was Wir auf dich herabkommen ließen und dich lehrten, wirst du dich jener großen und unschätzbaren Ehre berauben. Kehre daher um, halte dich allein an Gott, reinige dein Herz von der Welt und allen ihren Nichtigkeiten und dulde nicht, daß die Liebe irgendeines Fremdlings hineinkomme und darin wohne. Wenn du dein Herz nicht von jeglicher Spur einer solchen Liebe läuterst, kann der Glanz des Lichtes Gottes seinen Strahlenschimmer nicht darüber ausgießen, denn niemandem hat Gott mehr als ein Herz gegeben. Das, wahrlich, wurde angeordnet und niedergeschrieben in Seinem altehrwürdigen Buch. Da das menschliche Herz, wie es von Gott gebildet wurde, eins und unteilbar ist, geziemt es dir, seine Zuneigung auch eins und unteilbar sein zu lassen. Halte dich darum mit der ganzen Zuneigung deines Herzens an Seine Liebe und bewahre es vor der Liebe irgendeines anderen außer Ihm, damit Er dir helfe, dich in das Meer Seiner Einigkeit zu versenken, und dich befähige, eine wahre Stütze Seiner Einheit zu werden. Gott ist Mein Zeuge – Ich offenbarte dir diese Worte in der alleinigen Absicht, dich von den vergänglichen Dingen der Erde zu heiligen und dir zu helfen, das Reich ewigwährender Herrlichkeit zu betreten, damit du mit der Erlaubnis Gottes unter denen seiest, die darin bleiben und herrschen…« Q25
»O König! Höre auf die Worte, die Wir an dich gerichtet haben. Gebiete dem Unterdrücker, von seiner Tyrannei abzulassen, und sondere die, welche Ungerechtigkeiten begehen, von denen ab, die deinen Glauben bekennen. Bei der Gerechtigkeit Gottes – die Heimsuchungen, die Wir erlitten haben, sind so groß, daß die Feder bei ihrer Wiedergabe von Schmerz überwältigt ist. Keiner von denen, die wirklich glauben und die Einheit Gottes aufrechterhalten, kann die Last ihres Berichtes ertragen. So groß waren Unsere Leiden, daß selbst die Augen Unserer Feinde und darüber hinaus die eines jeden erkennenden Menschen über Uns geweint haben. Allen diesen Prüfungen wurden Wir unterworfen, obwohl Wir versuchten, dir nahezukommen, und Wir dem Volke befahlen, in deinen Schatten zu treten, damit du ein Bollwerk für die werdest, die an die Einheit Gottes glauben und sie hochhalten.
O König! War Ich dir jemals ungehorsam? Habe Ich jemals eines deiner Gesetze übertreten? Kann irgendeiner deiner Minister, die dich im ‘Iráq vertraten, einen Beweis erbringen, der Meine Untreue gegen dich belegen könnte? Nein, bei Ihm, dem Herrn aller Welten! Auch nicht einen kurzen Augenblick lang lehnten Wir Uns gegen dich oder gegen irgendeinen deiner Minister auf. Niemals, so Gott will, werden Wir Uns gegen dich empören, obgleich Wir schwereren Prüfungen ausgesetzt sind, als Wir sie jemals in der Vergangenheit erlitten haben.
Am Tage und in der Nacht, am Abend und am Morgen beten Wir zu Gott um deinetwillen, damit Er dir gnädig helfe, Ihm zu gehorchen und Seine Gebote zu halten, damit Er dich schirme vor der Menge der Bösen. Verfahre daher nach deinem Wohlgefallen und behandle Uns, wie es deiner Stufe und deiner Herrschaft geziemt. Vergiß nicht das Gesetz Gottes bei allem, was du jetzt oder in kommenden Tagen zu vollbringen wünschst. Sprich: Preis sei Gott, dem Herrn aller Welten!« Q26
An Náṣiri’d-Dín Sháh
»O König! Ich war nur ein Mensch wie andere und schlief auf Meinem Lager – siehe, da wehten die Winde des Herrlichsten über Mich und gaben Mir Kenntnis von allem, was war. Diese Sache ist nicht von Mir, sondern von Dem, welcher allmächtig und allwissend ist. Und Er gebot Mir, Meine Stimme zu erheben zwischen Erde und Himmel, und um dessentwillen befiel Mich, worüber ein jeder Mensch mit Einsicht weinte. Die allgemein übliche Gelehrsamkeit der Menschen studierte Ich nicht; ihre Schulen betrat Ich nicht. Frage nach in der Stadt, wo Ich wohnte, auf daß du wohl versichert seiest, daß Ich nicht zu denen gehöre, die falsch reden. Dies ist nur ein Blatt, das die Winde des Willens deines Herrn, des Allmächtigen, des Allgepriesenen, bewegt haben. Kann es ruhig bleiben, wenn der Sturmwind weht? Nein, bei Ihm, dem Herrn aller Namen und Eigenschaften! Er bewegt es, wie Er will. Das Vorübergehende ist wie ein Nichts vor Ihm, dem Ewigen. Sein allbezwingender Ruf hat Mich erreicht und ließ Mich Seinen Lobpreis unter allem Volke anstimmen. Fürwahr, Ich war wie ein Toter, als Sein Befehl erscholl. Die Hand des Willens deines Herrn, des Mitleidigen, des Barmherzigen, verwandelte Mich. Kann irgend jemand aus eigenem Willen das aussprechen, weswegen alle Menschen, hoch und niedrig, sich gegen ihn erheben werden? Nein, bei Ihm, der die Feder die ewigen Geheimnisse lehrte: das kann nur, wem die Gnade des Allmächtigen, des Allgewaltigen Kraft gab. Die Feder des Höchsten wandte sich Mir zu und sprach: Fürchte dich nicht! Berichte Seiner Majestät dem Sháh, was über dich gekommen ist. Wahrlich, sein Herz ist in der Hand deines Herrn, des Gottes der Barmherzigkeit, damit vielleicht die Sonne der Gerechtigkeit und Freigebigkeit über dem Horizonte seines Herzens aufstrahlt. So wurde die Verordnung unwiderruflich festgesetzt durch Ihn, den. Allweisen.
O König, blicke, auf diesen Jüngling mit den Augen der Gerechtigkeit. Urteile sodann aufrichtig über das, was Ihn befallen hat. Wahrhaftig, Gott hat dich zu Seinem Schatten gemacht unter den Menschen und zum Zeichen Seiner Macht für alle, die auf Erden wohnen. Urteile zwischen Uns und denen, die Uns Unrecht taten ohne Beweis und ohne ein erleuchtendes Buch. Sie, die um dich sind, lieben dich um ihres eigenen Vorteils willen, wogegen dieser Jüngling dich um deines Vorteils willen liebt und keinen Wunsch hat, als dich dem Sitze der Gnade näher zu bringen und dich der rechten Hand der Gerechtigkeit zuzuführen. Dein Herr ist Zeuge dessen, was Ich erkläre.
O König! Wenn du dein Ohr dem Laut der Feder der Herrlichkeit und dem Gurren der Taube der Ewigkeit zuneigtest, die auf den Zweigen des Lotosbaumes, über den es kein Hinausgehen gibt, den Lobpreis Gottes, des Schöpfers aller Namen, der Erde und des Himmels, singt, so würdest du auf eine solche Stufe gelangen, von welcher aus du in der Welt des Daseins nichts als den Glanz des Angebeteten schautest und deine Herrschaft als das Unwürdigste deines Besitzes ansähest; du würdest sie jedem überlassen, der sie gerade begehrt, und dein Angesicht dem Horizont zuwenden, der im Lichte Seines Antlitzes erglüht. Auch würdest du die Bürde der Herrschaft nur noch tragen wollen, um damit deinem Herrn, dem Erhabenen, dem Höchsten, zu helfen. Dann würden dich die Himmelsbewohner segnen. Ach, wie herrlich ist diese erhabenste Stufe – könntest du doch zu ihr gelangen durch die Macht einer Herrschaft, die erkannt wird als vom Namen Gottes hergeleitet!…
O König des Zeitalters! Die Augen dieser Flüchtlinge sind der Barmherzigkeit des Barmherzigsten zugewandt und auf sie geheftet. Es besteht kein Zweifel, daß diesen Trübsalen die Ausgießungen höchster Barmherzigkeit folgen werden und daß nach diesen schrecklichen Anfeindungen ein überströmendes Glück kommen wird. Wir hoffen sehr, daß Seine Majestät der Sháh diese Dinge selbst untersuchen und den Herzen Hoffnung bringen wird. Was Wir deiner Majestät unterbreiteten, ist fürwahr zu deinem höchsten Nutzen. Und Gott, wahrlich, ist für Mich hinreichend Zeuge…
O Sháh, geschähe es doch, daß du Mir gestattetest, dir das zu senden, was die Augen ergötzt, die Seelen beruhigt und jeden ehrlich gesinnten Menschen überzeugt, daß bei Ihm die Erkenntnis des Buches ist … Wäre die Zurückweisung durch die Narren und die falsche Nachsicht der Geistlichen nicht gewesen, so hätte Ich eine Rede gehalten, welche die Herzen durchschauert und in ein Reich entführt hätte, wo im Rauschen der Winde zu hören wäre: ›Keinen Gott gibt es außer Ihm‹…
O Sháh, Ich habe auf dem Pfade Gottes geschaut, was noch kein Auge schaute und kein Ohr hörte … Wie zahlreich sind die Trübsale, welche auf Mich herabströmten und bald noch herabströmen werden! Ich schreite voran, den Blick auf Ihn gerichtet, den Allmächtigen, den Allgütigen, während hinter Mir die Schlange gleitet. Meine Augen haben Tränen vergossen, bis Mein Bett von ihnen getränkt war. Aber Ich gräme Mich nicht um Mich. Bei Gott! Mein Haupt sehnt sich nach dem Speer aus Liebe zu seinem Herrn. Ich ging nie an einem Baum vorbei, ohne daß Mein Herz ihn anredete und sprach: ›O würdest du doch in Meinem Namen abgehauen und Mein Leib an dir auf dem Pfade Meines Herrn gekreuzigt!‹ … Bei Gott! Obgleich Müdigkeit Mich niederdrückt, Hunger Mich verzehrt, der nackte Fels Mein Bett ist und die Tiere des Feldes Meine Gefährten sind, will Ich nicht klagen, sondern geduldig ausharren, wie jene mit Standhaftigkeit und Festigkeit Begabten durch die Kraft Gottes, des ewigen Königs und Schöpfers der Nationen, ausgeharrt haben. Gott will Ich Dank in allen Lebenslagen darbringen. Wir bitten, Er möge in Seiner Güte – gepriesen sei Er! – durch diese Kerkerhaft den Menschen die Nacken von Ketten und Fesseln befreien und sie mit aufrichtigem Angesicht sich Seinem Antlitz zuwenden lassen, Ihm, dem Mächtigen, dem Freigebigen. Er ist bereit, jedem zu antworten, der Ihn anruft, und Er ist denen nahe, die mit Ihm Umgang pflegen.« Q27
An die Führer Amerikas
»O Herrscher in Amerika und Präsidenten seiner Republiken! Hört auf das, was die Taube auf dem Zweig der Ewigkeit singt: Es gibt keinen anderen Gott außer Mir, dem Selbstbestehenden, dem Vergebenden, dem Allgütigen. Schmückt den Tempel der Herrschaft mit der Zier der Gerechtigkeit und der. Gottesfurcht und ihr Haupt mit der Krone des Gedenkens eures Herrn, des Schöpfers der Himmel. Dies rät euch der Tagesanbruch der Namen, wie es Ihm von dem Allwissenden, dem Allweisen befohlen wurde. Der Verheißene ist in dieser herrlichen Stufe erschienen, und alle Wesen, sichtbar und unsichtbar, freuten sich darüber. Nutzt den Tag Gottes. Wahrlich, Ihm zu begegnen ist besser für euch als alles, worauf die Sonne scheint – würdet ihr es doch erkennen. O Schar der Herrscher! Hört auf das, was vom Tagesanbruch der Größe laut geworden ist: Wahrlich, es gibt keinen Gott außer Mir, dem Herrn der Äußerung, dem Allwissenden. Helft dem Zerbrochenen mit der Hand der Gerechtigkeit und werft den überall tätigen Bedrücker mit der Rute der Gesetze eures Herrn, des Verordners, des Allweisen, nieder.« Q28
An die gewählten Vertreter des Volkes in allen Ländern
»O ihr gewählten Volksvertreter in allen Ländern! Beratet miteinander und laßt euch nur das angelegen sein, was der Menschheit nützt und ihre Lage bessert – so ihr zu denen gehört, die achtsam prüfen. Betrachtet die Welt wie einen menschlichen Körper. Obwohl er bei seiner Erschaffung gesund und vollkommen war, ist er aus verschiedenen Ursachen von schweren Störungen und Krankheiten befallen worden. Keinen einzigen Tag lang wurde ihm Linderung zuteil, nein, im Gegenteil, sein Übel verschlimmerte sich, weil er in die Behandlung unwissender Ärzte fiel, die ihren persönlichen Wünschen nachgaben und sich schmählich irrten. Wenn einmal durch die Sorgfalt eines fähigen Arztes ein Glied des Körpers geheilt wurde, so blieb dennoch der übrige Teil so leidend wie zuvor. So unterrichtet euch der Allwissende, der Allweise.
Wir sehen ihn an diesem Tage der Gnade solcher Herrscher ausgeliefert, die, von Hochmut trunken, ihren eigenen wirklichen Vorteil nicht mehr deutlich wahrnehmen können, wieviel weniger eine so verwirrende und herausfordernde Offenbarung wie diese zu erkennen vermögen. Wenn je einer unter ihnen bestrebt gewesen ist, den Zustand jenes Körpers zu bessern, so lag sein Beweggrund; ob er es eingestand oder nicht, im eigenen Gewinn. Die Unwürdigkeit dieses Beweggrundes hat seine Heilkraft begrenzt.
Was der Herr als höchstes Mittel und mächtigstes Werkzeug für die Heilung der ganzen Welt bestimmt hat, ist die Vereinigung aller ihrer Völker in einer allumfassenden Sache, einem gemeinsamen Glauben. Dies kann nicht anders erreicht werden als durch die Kraft eines erfahrenen, allgewaltigen und erleuchteten Arztes. Wahrlich, das ist die Wahrheit und alles andere nichts als Irrtum.« Q29
Aufrufe an die religiösen Führer der Welt
Aufrufe an die religiösen Führer der Welt in ihrer Gesamtheit
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»O Führer der Religion! Meßt das Buch Gottes nicht mit solchen Maßen und Wissenschaften, die euch geläufig sind, denn das Buch selbst ist die untrügliche Waage, die unter den Menschen aufgestellt worden ist. Auf dieser vollkommenen Waage soll alles gewogen werden, was die Völker und Geschlechter der Erde besitzen, während das Maß ihres Gewichtes nach ihrer Maßeinheit geprüft werden sollte – würdet ihr es doch erkennen!
Das Auge Meiner liebenden Güte weint bitterlich über euch, weil ihr den Einen nicht erkannt habt, nach dem ihr Tag und Nacht, abends und morgens, gerufen habt. O Menschen, schreitet mit blütenweißem Antlitz und strahlendem Herzen voran zu dem seligen, purpurnen OrtA16, in dem der Sadratu’l-MuntaháA17 ruft: ›Wahrlich, es ist kein Gott außer Mir, dem allmächtigen Beschirmer, dem Selbstbestehenden!‹
O ihr Religionsführer! Wo ist einer unter euch, der sich an Sehkraft und Einsicht mit Mir messen könnte? Wo ist einer zu finden, der behaupten dürfte, Mir an Sprache oder Weisheit zu gleichen? Nein, bei Meinem Herrn, dem Allbarmherzigen! Alles auf Erden wird vergehen, dieses aber ist das Antlitz eures Herrn, des Allmächtigen, des Vielgeliebten
Wir haben verordnet, ihr Menschen, daß das höchste und letzte Ziel aller Gelehrsamkeit sein soll, Ihn als Gegenstand alles Wissens zu erkennen; aber seht, wie ihr es dennoch eurer Gelehrsamkeit gestattet habt, euch wie durch einen Schleier von Ihm, dem Tagesanbruch dieses Lichtes, durch den alles Verborgene geoffenbart worden ist,. zu trennen! Könntet ihr den Quell entdecken, woraus die Herrlichkeit dieser Sprache strömt, so würdet ihr die Völker der Welt und alles, was sie besitzen, verwerfen und euch um diesen gesegnetsten Thron der Herrlichkeit scharen!
Sprecht: Dies ist wahrlich der Himmel, in dem das UrbuchA18 verwahrt wird – könntet ihr es doch verstehen! Er allein ließ den Felsen rufen und den Brennenden Busch auf dem das Heilige Land überragenden Berge seine Stimme erheben und verkünden: ›Das Reich ist Gottes, des allerhöchsten Herrn, des Allmächtigen, des Liebenden!‹
Wir haben weder eine Schule besucht noch eine eurer Abhandlungen gelesen. Neigt euer Ohr den Worten dieses Ungelehrten, womit Er euch vor. Gott, den Ewigbestehenden, ruft! Dies ist für euch bester als alle Schätze der Erde. Könntet ihr es doch begreifen!« Q30
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»O Schar der Geistlichen! Als Meine Verse herabgesandt und Meine klaren Zeichen enthüllt wurden, fanden Wir euch hinter Schleiern. Dies, wahrlich, ist etwas Seltsames … Wir haben die Schleier zerrissen. Hütet euch, daß ihr das Volk nicht durch noch einen anderen Schleier ausschließt. Zerbrecht die Ketten eitler Einbildungen im Namen des Herrn aller Menschen und gehört nicht zu den Betrügern. Solltet ihr euch Gott zuwenden und Seine Sache annehmen, so sät keine Unordnung in sie und meßt nicht das Buch Gottes mit euren selbstsüchtigen Wünschen. Wahrlich, dies ist Gottes Rat ehedem und immerdar … Hättet ihr an Gott geglaubt, als Er sich offenbarte, so hätte sich das Volk nicht von Ihm abgewandt, noch hätte Uns das befallen, dessen ihr heute Zeuge seid. Fürchtet Gott und gesellt euch nicht zu den Achtlosen! … Dies ist die Sache, die alle eure abergläubischen Meinungen und eure Götzenbilder ins Wanken brachte … O Schar der Geistlichen! Hütet euch, zur Ursache des Streites im Lande zu werden, so wie ihr in seinen frühen Tagen zur Ursache der Zurückweisung des Glaubens wurdet. Sammelt das Volk um dieses Wort, das die Steine ausrufen ließ: ›Das Reich ist Gottes, des Aufgangsortes aller Zeichen!‹ … Zerreißt die Schleier in einer solchen Weise, daß es die Bewohner des Königreiches hören. Dies ist der Befehl Gottes in den vergangenen Tagen und für die kommenden. Gesegnet der Mensch, der befolgt, was ihm befohlen wurde, und wehe den Nachlässigen …« Q31
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»O Schar der Geistlichen! Wie lange wollt ihr die Speere des Hasses auf das Antlitz Bahás richten? Zügelt eure Feder! Seht, die Erhabenste Feder spricht zwischen Erde und Himmel. Fürchtet Gott und folgt nicht euren Wünschen, die das Antlitz der Schöpfung entstellt haben! Reinigt eure Ohren, auf daß sie der Stimme Gottes lauschen. Bei Gott! Sie ist wie ein Feuer, das die Schleier verzehrt, und wie Wasser, das die Seelen all derer reinigt, die im Weltall sind …
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O Schar der Geistlichen! Kann sich einer von euch mit dein göttlichen Jüngling in der Arena der Weisheit und der Verkündung messen oder sich mit Ihm in den Himmel der inneren Bedeutung und der Auslegung erheben? Nein, bei Meinem Herrn, dem Gott der Barmherzigkeit! Alle wurden am heutigen Tage durch das Wort deines Herrn ohnmächtig. Sie sind sogar wie tot und leblos außer dem, den dein Herr, der Allmächtige, der Unbeschränkte, zu verschonen gewillt ist. Ein solcher Mensch gehört wahrlich zu den mit Erkenntnis Begabten in den Augen Dessen, der der Allwissende ist. Die Insassen des Paradieses und die Bewohner der geheiligten Stätten segnen ihn zur Abendzeit und zur Morgendämmerung. Kann einer mit Holzbeinen demjenigen Widerstand leisten, dessen Füße Gott aus Stahl gemacht hat? Nein, bei Ihm, der das All der Schöpfung erleuchtet! …
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Als Wir genau darauf achteten, entdeckten Wir, daß Unsere Feinde zum größten Teil Geistliche sind … Unter dem Volke sind welche, die sagten: ›Er hat die Geistlichen verworfen.‹ Sprich: ›Ja, bei Meinem Herrn! Ich war gewißlich Der, welcher die Götzenbilder zerschlug.‹ … Wahrlich, Wir haben die Posaune, die Unsere Erhabenste Feder ist, erschallen lassen, und siehe, die Geistlichen und die Gelehrten, die Doktoren und die Herrscher fielen betäubt nieder, ausgenommen solche, die Gott als Zeichen Seiner Gnade bewahrte, und Er, wahrlich, ist der Allgütige, der Urewige aller Tage…
O Schar der Geistlichen! Werft eitle Phantasiegebilde und Einbildungen beiseite und wendet euch dann dem Horizonte der Gewißheit zu. Ich schwöre bei Gott: Alles, was ihr besitzt, wird euch nichts nützen, weder alle Schätze der Erde noch die Führerschaft, die ihr euch angeeignet habt. Fürchtet Gott und gehört nicht zu den Verlorenen! … Sprich: O Schar der Geistlichen! Legt alle eure Schleier und Hüllen beiseite. Schenkt euer. Ohr dem, wozu euch. die Erhabenste Feder an diesem wunderbaren Tage ruft … Die Welt ist durch eure eitlen Einbildungen mit Staub beladen, und die Herzen der Gott. Nahen werden von eurer Grausamkeit gequält. Fürchtet Gott und gesellt euch zu denen, die gerecht urteilen …
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O ihr Dämmerungsorte der Erkenntnis! Hütet euch davor, daß man euch ändere. Denn wenn ihr euch ändert, werden sich die meisten Menschen desgleichen ändern. Wahrlich, dies ist ein Unrecht an euch und an anderen … Ihr gleicht einer Quelle. Wenn sie sich verändert, werden die Ströme, die ihr entstammen, sich verändern. Fürchtet Gott und gesellt euch zu den Gottesfürchtigen! Wenn das Herz des Menschen verdorben wird, werden seine Glieder gleicherweise verdorben werden. Und ähnlich, wenn die Wurzel eines Baumes verdorben wird, so werden seine Äste, seine Triebe, seine Blätter und seine Früchte verdorben werden …
O Schar der Geistlichen! Seid ehrlich, Ich beschwöre euch bei Gott, und vernichtet nicht die Wahrheit durch die Dinge, die ihr besitzt. Prüft genau, was Wir in Wahrheit herabgesandt haben. Wahrlich, es wird euch helfen und wird euch Gott, dem Mächtigen, dem Großen, nahe bringen. Bedenkt und ruft euch ins Gedächtnis, wie das Volk Muḥammad, den Apostel Gottes, verleugnete, als Er erschien. Sie beschuldigten Ihn derart, daß der GeistA19 auf Seiner Erhabensten Stufe wehklagte und der Geist des Glaubens aufschrie. Bedenkt weiter, was vor Ihm die Apostel und Gottgesandten durch die Hände der Ungerechten befallen hat. Wir erwähnen euch um Gottes willen, erinnern euch an Seine Zeichen und verkünden euch die Dinge, die denen verordnet sind, die Ihm im erhabensten Paradiese und im allerhöchsten Himmel nahe sind. Wahrlich, Ich bin der Verkünder, der Allwissende. Er ist um eurer Erlösung willen gekommen und hat die Leiden ertragen, damit ihr auf der Leiter der Äußerungen zum Gipfel des Verstehens emporsteigen mögt … Prüft mit Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit, was herabgesandt wurde. Wahrlich, es wird euch durch die Wahrheit erhöhen und Dinge schauen lassen, die euch verschlossen waren, und es wird euch befähigen, Seinen perlenden Wein zu trinken …« Q32
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»Jene Geistlichen …, die wahrhaft mit dem Schmuck der Erkenntnis geziert sind und einen rechtschaffenen Charakter besitzen, sind wahrlich wie ein Haupt für den Körper der Welt lind wie Augen für die Völker. Die Führung der Menschheit ist allezeit von diesen gesegneten Seelen abhängig gewesen und ist es noch …
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Der Geistliche, dessen Betragen rechtschaffen ist, und der Weise, der gerecht ist, sind wie der Geist für den Körper der Welt. Wohl dem Geistlichen, dessen. Haupt mit der Krone der Gerechtigkeit geschmückt und dessen TempelA20 mit dem Schmucke der Rechtschaffenheit geziert ist…
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Der Geistliche, der den heiligsten Wein im Namen des höchsten Verordners ergriffen und getrunken hat, ist wie ein Auge für die Welt. Wohl denen, die ihm gehorchen und seiner gedenken …
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Groß ist die Glückseligkeit jenes Geistlichen, der die Erkenntnis nicht zum Schleier werden ließ zwischen sich und dem Einen, der das Ziel aller Erkenntnis ist, und der, als der Selbstbestehende erschien, sich Ihm mit strahlendem Antlitz zugewandt hat. Er wird in Wahrheit zu den Gelehrten gezählt. Die Bewohner des Paradieses suchen die Segnung seines Odems, und seine Leuchte ergießt ihren Glanz über alle, die im Himmel und auf Erden sind. Wahrlich, er wird unter die Erben der Offenbarer gezählt. Wer ihn erschaut, hat fürwahr den Einen Wahren erschaut, und wer sich ihm zuwendet, hat sich fürwahr Gott zugewandt, dem Allmächtigen, dem Allweisen …« Q33
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»O Schar der Geistlichen! Ihr werdet euch künftighin nicht mehr im Besitze irgendeiner Macht sehen, denn Wir haben sie von euch genommen und für solche bestimmt, die an Gott geglaubt haben, den Einen, den Allgewaltigen, den Allmächtigen, den Unbeschränkten.« Q34
An Papst Pius IX.
»O Papst! Zerreiße die Schleier! Er, der Herr der Herren, ist gekommen, von Wolken überschattet, und der Ratschluß ist erfüllt worden durch Gott, den Allmächtigen, den Unendlichen … Wahrlich, Er ist wieder vom Himmel herniedergekommen, wie Er von dort zum ersten Male herniedergekommen war. Hüte dich, mit Ihm zu streiten, wie es die Pharisäer mit IhmA21 taten ohne ein klares Zeichen oder einen Beweis. Zu Seiner Rechten strömen die lebendigen Wasser der Gnade und zu Seiner Linken der auserlesene Wein der Gerechtigkeit, während vor Ihm die Engel des Paradieses einhergehen und das Banner Seiner Zeichen tragen. Hüte dich, daß dich nicht irgendein Name von Gott ausschließe, dem Schöpfer von Himmel und Erde. Lasse die Welt hinter dir und wende dich deinem Herrn zu, durch welchen die ganze Erde erleuchtet worden ist … Wohnst du in Palästen, während Er, der König der Offenbarung, in der, trostlosesten Behausung lebt? Überlasse sie denen, die sie begehren, und wende dein Antlitz mit Freude und Wonne dem Reiche Gottes zu … Erhebe dich im Namen deines Herrn, des Gottes der Barmherzigkeit, inmitten der Völker der Erde und ergreife den Kelch des Lebens mit den Händen des Vertrauens; trinke du zuerst davon und biete ihn sodann solchen an, die sich Ihm inmitten der Völker allen Glaubens zuwenden …
Rufe dir Ihn, den GeistA22, ins Gedächtnis zurück, wie bei Seinem Kommen die Gelehrtesten Seiner Zeit in Seinem eigenen Lande das Urteil gegen Ihn fällten, während einer, der nur ein Fischer war, an Ihn glaubte. Gebt darum acht, ihr Menschen mit einsichtsvollen Herzen! Du bist in Wahrheit eine der Sonnen am Himmel Seiner Namen. Hüte dich, daß die Finsternis nicht ihre Schleier über dich breite und dich fernab von Seinem Lichte verhülle … Betrachte jene, die sich dem SohneA23 widersetzten, als Er zu ihnen mit Macht und Herrschaft kam. Wie viele von den Pharisäern warteten darauf, Ihn zu schauen, und wehklagten, weil sie von Ihm getrennt waren! Und doch, als der Duft Seines Kommens über sie wehte und Seine Schönheit sich enthüllte, da wandten sie sich von Ihm ab und stritten mit Ihm … Keiner, außer ganz wenigen, die jeglicher Macht bei den Menschen ermangelten, wandte sich Seinem Antlitz zu. Heute aber ist jeder mit Macht ausgestattete und mit Herrschaft bekleidete Mensch stolz auf Seinen Namen! Ebenso beachte, wie zahlreich heutzutage die Mönche sind, die sich in Meinem Namen in ihren Kirchen abgeschlossen haben und die, als die festgesetzte Zeit erfüllt war und Wir Unsere Schönheit enthüllten, Uns nicht erkannten, obwohl sie zur Abendzeit und zur Morgendämmerung nach Mir rufen …
Das Wort, das, der Sohn verbarg, ist offenbar geworden. Es wurde in Gestalt des Menschentempels am heutigen Tage herabgesandt. Gesegnet sei der Herr, welcher der Vater ist! Wahrlich, Er ist zu den Völkern in Seiner größten Majestät gekommen. Wende dein Angesicht Ihm zu, o Schar der Rechtschaffenen! … Dies ist der Tag, da der FelsA24 ausruft und jauchzt und den Lobpreis seines Herrn, des Allbesitzenden, des Höchsten, verherrlicht mit den Worten: ›Seht, der Vater ist gekommen, und was euch verheißen ward in Seinem Reich ist erfüllt!‹ … Mein Leib sehnt sich nach dem Kreuze, und Mein Haupt erwartet den Wurf des Speeres auf dem Pfade des Allbarmherzigen, auf daß die Welt von ihren Übertretungen geläutert werde…
O höchster Priester! Neige dein Ohr dem zu, was der Gestalter modernden Gebeins dir rät, wie es von Ihm, der Sein Größter Name ist, verkündet wird. Verkaufe den reich verzierten Kirchenschmuck, den du besitzest, und opfere ihn auf dem Pfade Gottes, der die Nacht auf den Tag und den Tag auf die Nacht folgen läßt. Übergib dein Königreich den Königen und tritt hervor aus deiner Wohnung, dein Angesicht zum Reich Gottes erhoben, dann verkünde, losgelöst von der Welt, das Lob deines Herrn zwischen Erde und Himmel. Dies gebot dir Er, der Besitzer aller Namen, von seiten deines Herrn, des Allmächtigen, des Allwissenden. Ermahne die Könige und sprich: ›Verfahrt gerecht mit den Menschen. Hütet euch, die im Buche festgesetzten Grenzen zu überschreiten.‹ Dies, wahrlich, geziemt dir. Hüte dich, dir die Dinge der Welt und ihre Reichtümer anzueignen. Überlasse sie denen, die sie begehren, und halte fest an dem, was dir von Ihm, dem Herrn der Schöpfung, befohlen ist. Sollte irgend jemand dir alle Schätze der Erde anbieten, so gönne ihnen nicht einmal einen Blick. Sei so, wie dein Herr gewesen ist. Also hat die Zunge der Offenbarung ausgesprochen, was Gott zum Schmucke des Buches der Schöpfung gemacht hat… Sollte die Trunkenheit des Weines Meiner Verse dich überkommen, und solltest du dich entschließen, vor dem Throne deines Herrn, des Schöpfers von Himmel und Erde zu erscheinen, so mache Meine Liebe zu deinem Gewande, Meine Erwähnung zu deinem Schilde und dein Vertrauen auf Gott, den Offenbarer aller Macht, zu deiner Wegzehrung. Wahrlich, der Tag der Ernte ist gekommen, und alle Dinge sind voneinander geschieden worden. Er hat das, was Er wollte, in den Gefäßen der Gerechtigkeit verwahrt und hat ins Feuer geworfen, was diesem verfallen ist. So ist es von deinem Herrn, dem Mächtigen, dem Liebevollen, an diesem verheißenen Tage beschlossen worden. Wahrlich, Er verordnet, was Ihm gefällt. Es gibt keinen anderen Gott außer Ihm, dem Allmächtigen, dem Allbezwingenden.« Q35
An die Geistlichkeit und die Anhänger der verschiedenen Religionen
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»Einmal wenden Wir Uns an das Volk der Thora und laden es vor Ihn, den Offenbarer von Versen, der gekommen ist von Dem, der die Nacken der Menschen beugt … Ein anderes Mal wenden Wir Uns an das Volk des Evangeliums und sprechen: ›Der Allherrliche ist gekommen in diesem Namen, durch den der Odem Gottes über alle Bereiche wehte.‹ … Und wieder ein anderes Mal wenden Wir Uns an das Volk des Qur’án und sagen: ›Fürchtet den Allbarmherzigen und verspottet nicht Ihn, durch den alle Religionen begründet wurden.‹ … Wisse des weiteren, daß Wir an die MagierA25 Tablets gerichtet und sie mit Unserem Gesetze geschmückt haben … Wir haben darin das Wesen aller in ihren Büchern enthaltenen Hinweise und Gleichnisse geoffenbart. Wahrlich, der Herr ist der Allmächtige, der Allwissende.« Q36
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»Rufe aus gen Zion, o Karmel, und künde die frohe Botschaft: Er, der den sterblichen Augen verborgen war, ist gekommen! Seine allbezwingende Herrschaft ist offenbar, Sein allumfassender Glanz enthüllt worden. Hüte dich nun, daß du nicht zögerst oder schwankst. Eile und umschreite die Stadt Gottes, die vom Himmel herabkam, die himmlische Ka‘bah, die die Begünstigten Gottes, die Reinen im Herzen und die Gesellschaft der erhabensten Engel in Anbetung umschritten. O, wie sehne Ich Mich danach, die frohe Botschaft dieser Offenbarung an jeder Stelle des Erdkreises zu verkünden und sie in jede seiner Städte zu tragen, eine Botschaft, die das Herz des Sinai angezogen und in deren Namen es aus dem Brennenden Busch ruft: ›Gottes, des Herrn der Herren, sind die Reiche der Erde und des Himmels.‹ Wahrlich, dies ist der Tag, an dem Land und Meer über diese Verkündigung frohlocken, der Tag, für den aufbewahrt wurde, was Gott aus einer jenseits der Fassungskraft des sterblichen Verstandes und Herzens liegenden Großmut zu offenbaren auserkor. Bald wird Gott Seine Arche auf dich zusteuern und das Volk Bahás ankündigen, das im Buch der Namen erwähnt ist.« Q37
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»Das Größte Gesetz ist gekommen, und die Urewige Schönheit herrscht auf dem Throne Davids. So hat Meine Feder gesprochen, was die Chroniken vergangener Zeitalter berichtet haben. Heute aber ruft David laut und spricht: ›O mein liebreicher Herr! Zähle Du mich zu denen, die standhaft geblieben sind in Deiner Sache, o Du, durch den die Angesichter erleuchtet wurden und die Schritte gestrauchelt sind!‹
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Der Odem wurde ausgesandt, und der Windhauch hat geweht, und von Zion ist erschienen, was verborgen war, und von Jerusalem ist die Stimme, Gottes, des Einen, des Unvergleichlichen, des Allwissenden, gehört worden…
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Lausche dem Gesang Davids. Er sagt: ›Wer wird mich in die feste Stadt bringen?‹Q38 Die feste Stadt ist ‘Akká, welches das Größte Gefängnis genannt wurde und welches eine Festung und mächtige Wälle besitzt …
Lies genau, was Jesaja in seinem Buche gesprochen hat. Er sagt: ›Steige auf den hohen Berg, o Zion, die du frohe Botschaften bringest; erhebe deine Stimme mit Macht, o Jerusalem, die du frohe Botschaften bringest. Erhebe sie und fürchte dich nicht. Sprich unter den Städten Judas: Schauet auf euren Gott! Sehet, der Herr Gott wird kommen mit starker Hand und Sein Arm soll für Ihn herrschen.‹Q39 Heute sind alle Zeichen erschienen. Eine große Stadt ist vom Himmel herabgestiegen und Zion bebt und jubelt vor Freude über die Offenbarung Gottes, denn er hat die Stimme Gottes auf allen Seiten vernommen.« Q40
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»O Schar der Christen! Wir haben Uns euch schon zu einem früheren Zeitpunkt offenbart, und ihr habt Mich nicht erkannt. Dies ist noch einmal eine günstige Gelegenheit, die euch gewährt wird. Dies ist der Tag Gottes, wendet euch Ihm zu … Der Geliebte wünscht nicht, daß ihr vom Feuer eurer Leidenschaften verzehrt werdet. Wäret ihr von Ihm wie durch einen Schleier getrennt, so wäre dies aus keinem anderen Grunde als eurer eigenen Widerspenstigkeit und Unwissenheit. Ihr erwähnt Mich und kennt Mich doch nicht. Ihr ruft Mich an, aber ihr achtet nicht auf Meine Offenbarung … O Völker des Evangeliums! Sie, die nicht im Königreich waren, sind jetzt eingetreten, während Wir euch an diesem Tage zögernd am Tore stehen sehen. Zerreißt die Schleier durch die Kraft eures Herrn, des Allmächtigen, des Allgütigen, und tretet dann in Meinem Namen ein in Mein Königreich. So befiehlt euch Er, der euch ewiges Leben wünscht … O Kinder des Königreiches! Wir sehen euch in Finsternis. Wahrlich, dies geziemt euch nicht. Habt ihr angesichts des Lichtes Furcht wegen eurer Taten? Wendet euch Ihm zu … Wahrlich, ErA26 sagte: ›Folget Mir nach, und Ich will euch zu Menschenfischern machen.‹Q41 Am heutigen Tage jedoch sagen Wir: ›Folget Mir nach, auf daß Wir euch zu Lebensspendern der Menschheit machen.‹
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Wahrlich, Wir sind um euretwillen gekommen und haben die Trübsal der Welt um eurer Rettung willen getragen. Flieht ihr Den, der Sein Leben aufopferte, damit ihr belebt werdet? Fürchtet Gott, o ihr Anhänger des GeistesA27, und wandelt nicht in den Fußstapfen eines jeden Geistlichen, der weit in die Irre gegangen ist … Öffnet die Türen eurer Herzen. Wahrlich, Er, der GeistA28, steht davor. Warum haltet ihr euch fern von Ihm, der euch zu einer strahlenden Höhe bringen will? Sprich: Wahrlich, Wir haben euch die Pforten des Königreiches geöffnet. Wollt ihr vor Meinem Antlitz die Türen eurer Häuser verriegeln? Wahrlich, dies ist nichts als ein schmerzlicher Irrtum.« Q42
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»O Schar der Patriarchen! Er, der euch in den Schriften verheißen wurde, ist gekommen. Fürchtet Gott und folgt nicht den eitlen Einbildungen der Abergläubischen. Legt die Dinge, die ihr besitzt, beiseite und haltet euch am Tablet Gottes durch Seine höchste Macht fest. Dies ist besser für euch als alle eure Besitztümer. Dies bezeugt jedes verständige Herz und jeder einsichtsvolle Mensch. Seid ihr stolz auf Meinen Namen und sondert euch doch von Mir ab wie mit einem Schleier? Wahrlich, das ist seltsam.
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O Schar der Erzbischöfe! Er, der Herr aller Menschen, ist erschienen. Auf dem Felde der Führung ruft Er die Menschheit, während ihr zu den Toten gezählt werdet! Groß ist die Glückseligkeit dessen, der durch Gottes Hauch erweckt wird und in diesem klaren Namen von den Toten aufersteht.
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O Schar der Bischöfe! Furcht hat alle Geschlechter der Erde ergriffen, und Er, der ewige Vater, ruft laut zwischen Erde und Himmel. Gesegnet das Ohr, das gehört hat, und das Auge, das gesehen hat, und das Herz, das sich Ihm zugewandt hat, dem Punkte der Anbetung aller, die in den Himmeln und auf Erden sind …
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O Schar der Bischöfe! Ihr seid die Sterne des Himmels Meiner Erkenntnis. Meine Barmherzigkeit wünscht nicht, daß ihr auf die Erde fallt. Meine Gerechtigkeit aber erklärt: ›Dies ist, was der Sohn A29 bestimmt hat.‹ Und was immer aus Seinem untadeligen, die Wahrheit sprechenden, glaubwürdigen Munde kam, kann niemals geändert werden. Wahrlich, die Glocken verkünden Meinen Namen und wehklagen über Mich, aber Mein Geist jubelt in offenkundiger Freude. Der Körper des Geliebten sehnt sich nach dem Kreuz, und Sein Haupt begehrt den Speer auf dem Pfade des Allbarmherzigen. Die Gewalt des Unterdrückers kann Ihn in keiner Weise von Seinem Ziel abhalten. … Die Sterne am Himmel der Erkenntnis sind gefallen, sie, die ihre Beweise anführen, um die Wahrheit Meiner Sache zu beweisen, und die von Gott in Meinem Namen reden. Als Ich zu ihnen in Meiner Majestät kam, wandten sie sich dennoch von Mir ab. Wahrlich, sie gehören zu den Gefallenen. Das ist es, was der GeistA30 weissagte, als Er in der Wahrheit kam und Ihn die jüdischen Gelehrten schmähten, bis sie begingen, was den Heiligen Geist wehklagen und die Augen derer, die Gott nahe sind, weinen ließ.
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O Schar der Priester! Laßt die Glocken und kommt dann aus euren Kirchen. Es geziemt euch, an diesem Tage den Größten Namen laut unter den Völkern zu verkünden. Zieht ihr vor, stille zu sein, während jeder Stein und jeder Baum laut aufjauchzt: ›Der Herr ist in Seiner größten Herrlichkeit gekommen!‹ … Er, der die Menschen in Meinem Namen versammelt, ist wahrlich von Mir lind wird verkünden, was die Macht aller übersteigt, die auf Erden sind … Laßt den Odem Gottes euch erwecken. Wahrlich, er hat über die Welt geweht. Wohl dem, der seinen Duft empfunden hat und unter die ganz Sicheren gezählt worden ist! …
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O Schar der Priester! Der Tag der Abrechnung ist gekommen, der Tag, da Er, der im Himmel war, erschienen ist. Wahrlich, Er ist der Eine, der euch verheißen wurde in den Büchern Gottes, des Heiligen, des Allmächtigen, des Allgepriesenen. Wie lange werdet ihr in der Wildnis der Achtlosigkeit und des Aberglaubens wandern? Wendet euch mit euren Herzen eurem Herrn zu, dem Vergebenden, dem Großmütigen.
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O Schar der Mönche! Schließt euch nicht ab in Kirchen und Klöstern. Kommt mit Meiner Erlaubnis hervor und befaßt euch mit dem, was euren Seelen und den Seelen der Menschen nützen wird. Dies befiehlt euch der König des Tages. der Abrechnung. Schließt euch in die Feste Meiner Liebe ein. Wahrlich, dies ist eine angemessene Abgeschlossenheit wäret ihr doch unter denen, die dies wahrnehmen. Wer sich in einem Haus abschließt, ist fürwahr wie ein Toter. Es geziemt dem Menschen, das aufzuweisen, was allem. Erschaffenen Nutzen bringt; und wer keine Frucht hervorbringt, der taugt für das Feuer. Solches rät euch euer Herr, und Er, wahrlich, ist der Allmächtige, der Allgütige. Schließt die Ehe, damit nach euch ein anderer euren Platz ausfüllen möge. Wir haben euch treulose Taten verboten, nicht aber das, was Treue beweisen wird. Habt ihr euch an die Normen geklammert, die euer eigenes Selbst aufgestellt hat, und das Richtmaß Gottes von euch geworfen? Fürchtet Gott und gesellt euch nicht zu den Narren. Wenn nicht der Mensch, wer könnte Mich auf Meiner Erde erwähnen, und wie könnten Meine Merkmale und Mein Name geoffenbart worden sein? Denkt darüber nach und gehört nicht zu denen, die verhüllt sind und fest schlafen. Er, der nicht heirateteA31, fand keinen Platz, wo Er wohnen oder Sein Haupt niederlegen konnte um dessentwillen, was die Hände der Verräter Ihm angetan haben. Seine Heiligkeit besteht nicht in dem, was ihr glaubt oder euch einbildet, sondern vielmehr in dem, was Wir besitzen. Bittet, auf daß ihr Seine Stufe begreifen möget, die erhöht wurde über die Vorstellung aller, die auf Erden wohnen. Gesegnet sind, die dies verstehen…
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O Schar der Mönche! Wenn ihr Mir folgen werdet, dann werde Ich euch zu Erben Meines Königreiches machen. Und wenn ihr gegen Mich fehlt, so werde Ich es in Meiner Langmut geduldig ertragen, denn Ich bin wahrlich der Ewigvergebende, der Allbarmherzige … Bethlehem ist in Bewegung durch den Odem Gottes. Wir hören seine Stimme sprechen: ›O großmütiger Herr! Wo ist Deine große Herrlichkeit aufgerichtet? Die süßen Düfte Deiner Gegenwart haben mich erquickt, nachdem ich durch meine Trennung von Dir verzagt war: Gepriesen seist Du, daß Du die Schleier gehoben hast und mit Macht in offenbarer Herrlichkeit gekommen bist.‹ Wir riefen ihm zu aus dem Heiligtum der Hoheit und Größe: ›O Bethlehem! Dieses Licht ist im Osten aufgegangen und nach dem Westen gezogen, bis es dich am Abend seines Lebens erreicht hat. So sage Mir: Erkennen die Söhne den Vater und anerkennen sie Ihn, oder verleugnen sie Ihn, wie IhnA32 ehemals das Volk verleugnete?‹ Darauf schrie es auf und sprach: ›Du bist in Wahrheit der Allwissende, der Bestunterrichtete.‹
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Bedenkt gleicherweise, wie zahlreich heutzutage die Mönche sind, die sich in den Kirchen in Meinem Namen abgeschlossen haben und die, als die festgesetzte Zeit gekommen war und Wir ihnen Unsere Schönheit enthüllten, verfehlten, Mich zu erkennen, obwohl sie nach Mir in der Morgendämmerung und zur Abendzeit rufen…
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Lest ihr das Evangelium … und weigert euch dennoch, den allherrlichen Herrn anzuerkennen? Wahrlich, dies geziemt dir nicht, o Schar gelehrter Männer! … Die Düfte des Allbarmherzigen haben über alle Schöpfung geweht. Glücklich der Mensch, der seinen Wünschen entsagt und an der Führung festgehalten hat.« Q43
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»Habt ihr nicht den Qur’án gelesen? Lest ihn, damit ihr die Wahrheit erkennen möget, denn dieses Buch ist wahrhaftig der gerade Pfad. Es ist der Weg Gottes für alle, die in den Himmeln und auf der Erde sind. Habt ihr den Qur’án nicht beachtet, so könnt ihr doch nicht den Bayán als euch ferne ansehen. Offen ist er vor euren Augen! Lest seine Verse, damit ihr vielleicht davon absteht, das zu tun, was die Boten Gottes trauern und wehklagen läßt.
Eilt hervor aus euren Gräbern! Wie lange noch wollt ihr schlafen? Zum zweitenmal ist die Posaune erschallt. Auf wen schaut ihr? Dies ist euer Herr, der Gott des Erbarmens. Seht selbst, wie ihr Seine Zeichen verleugnet! Die Erde hat mit gewaltigem Beben gezittert und ihre Last von sich geworfen. Wollt ihr es nicht gestehen? Sprich: Wollt ihr nicht erkennen, daß die Berge wie WollflockenA33 wurden, daß die Menschen vor der ehrfurchtgebietenden Erhabenheit der Sache Gottes schlimm in Bedrängnis gerieten? So bezeugt denn, daß ihre Häuser leere Trümmer und sie selbst ein erstickter Schwarm sind.
Dies ist der Tag, da der Allerbarmer in den Wolken des Wissens mit sichtbarer Herrschaft bekleidet herabkam. Er weiß sehr wohl um das Tun der Menschen, und niemand vermag, Seine Herrlichkeit zu mißdeuten, könntet ihr es doch begreifen! Die Himmel aller Religionen wurden gespalten, die Erde menschlichen Begreifens klafft auseinander, und ihr seht die Engel Gottes herniedersteigen. Sprich: Dies ist der Tag, da sie sich gegenseitig betrügen, wohin willst du entfliehen? Die Berge sind dahingesunken, und die Himmel wurden zusammengefaltet,A34 das ganze Erdenrund ist in Seiner Hand, vermöchtet ihr nur, dies zu verstehen. Wer ist es, der euch zu schützen vermöchte? Niemand, bei Ihm, der der Allbarmherzige ist! Niemand, außer Gott, dem Allmächtigen, dem Allherrlichen, dem Wohltätigen. Jedes Weib, das eine Last unter dem Herzen trug, hat sie ausgestoßen. Wir sehen die Männer trunken an diesem Tag, dem Tag, an welchem Menschen und Engel miteinander versammelt wurden.
Bleibt da noch irgendein Zweifel über Gott? Sieh, wie Er vom Himmel Seiner Gnade herabgefahren ist, gegürtet mit Macht und mit Herrschaft bekleidet! Ist irgendein Zweifel an Seinen Zeichen? Öffnet eure Augen und seht Seinen klaren Beweis. Zu eurer Rechten ist euch das Paradies nahe gebracht, während zugleich die Hölle entfacht wurde. Schaut ihre fressende Flamme! Eilt, daß ihr in das Paradies kommt, als Zeichen Unserer Gnade für euch, und trinkt aus den Händen des Allbarmherzigen den Wein, der wahres Leben bedeutet.« Q44
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»Bei Ihm, der großen Offenbarung! Der Allbarmherzige ist mit unbezweifelbarer Herrschaft gekommen. Die WaageA35 ist bereit, und alle auf der Erde wurden versammelt. Der PosaunenrufA36 ist erschallt, und siehe, die Augen aller sind erstarrt vor Entsetzen, und die Herzen aller in den Himmeln und auf der Erde haben gebebt, mit Ausnahme derer, die der Hauch der göttlichen Verse mit neuem Leben erfüllt hat und die sich von allem lösten.
Dies ist der Tag, da die Erde ihre Botschaft kundtut. Die Übeltäter sind ihr zur Last – vermöchtet ihr es zu erkennen! Der Mond der eitlen Einbildung ist gespalten, und der Himmel hat sich sichtlich umzogen. Wir sehen das Volk zu Boden geworfen, voller Angst vor deinem Herrn, dem Allmächtigen, dem Machtvollen. Der Rufer hat gerufen, und die Menschen wurden hinweggerafft, so groß war die Kraft Seines Zornes. Das Volk zur Linken jammert und seufzt, während das Volk zur Rechten in herrlichen Wohnungen weilt. Es empfängt aus den Händen des Allbarmherzigen den Wein, der in Wahrheit Leben bedeutet, und ist wahrhaft selig.
Die Erde wurde geschüttelt, die Gebirge verschwanden, und die Engel sind Reihe um Reihe vor Uns erschienen. Die meisten Menschen wurden in ihrer Trunkenheit verwirrt und tragen auf ihren Gesichtern die Zeichen des Zornes. Also haben Wir die Missetäter versammelt. Wir sehen sie, wie sie sich auf ihre Trugbilder stürzen. Sprich: Niemand wird an diesem Tage vor Gottes Ratschluß sicher sein. Dieser Tag ist in der Tat ein Tag des Schreckens. Wir zeigen ihnen die, die sie verführt haben, und sie sehen sie und erkennen sie doch nicht, denn ihre Augen sind trunken. Sie sind wahrlich ein blindes Volk. Ihre Beweise sind die Verleumdungen, die sie geäußert haben. Verdammt sind ihre Verleumdungen vor Gott, dem Helfer in Gefahr, dem Selbstbestehenden. Der Böse hat in ihren Herzen Unheil angestiftet, und sie wurden von einer Qual befallen, die keiner von ihnen abwenden kann. Sie eilen zu den Gottlosen und mehren die Übeltäter. Dies sind ihre Taten.
Sprich: Die Himmel wurden zusammengefaltet, und die Erde ist in Seinem Griff, die Verderbten wurden bei ihrem StirnhaarA37 erfaßt, und noch immer verstehen sie nicht. Sie trinken vom verfaulten Wasser und wissen es nicht. Sprich: Der Ruf ist erklungen, und die Menschen sind aus ihren Gräbern hervorgekommen und schauen auferstehend um sich. Einige von ihnen haben sich beeilt, um in den Hof des Gottes des Erbarmens zu kommen, andere sind im Höllenfeuer auf ihr Antlitz gefallen, während sich wieder andere bestürzt verloren haben. Die Verse Gottes wurden enthüllt, und doch haben sie sich von ihnen abgewendet. Sein Beweis ist erbracht, und doch beachten sie ihn nicht. Wenn sie das Angesicht des Allerbarmenden sehen, wird ihr eigenes Gesicht trüb, während sie sich unbesorgt tummeln. Sie eilen dem Feuer der Hölle zu und halten es für Licht. Ferne sei von Gott, was sie gerne erträumen! Sprich: Ob ihr euch freut oder im Zorn vergeht, die Himmel sind gespalten, und Gott ist herabgefahren, ausgestattet mit strahlender Herrschaft. Alles Erschaffene ruft vernehmbar: ›Gottes ist das Reich, des Allmächtigen, des Allwissenden, des Allweisen!‹« Q45
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»O Schar persischer Geistlicher! In Meinem Namen habt ihr die Zügel der Macht über die Menschen ergriffen, und durch eure Beziehung zu Mir nehmt ihr die Ehrensitze ein. Als Ich Mich aber offenbarte, wandtet ihr euch ab und begingt, was die Tränen derer, die Mich erkannten, fließen ließ. Binnen kurzem wird alles, was ihr besitzt, zugrunde gehen, und euer Ruhm wird sich in jämmerlichste Erniedrigung verwandeln, und ihr werdet die Strafe sehen für das, was ihr getan habt, wie es von Gott, dem Verordner, dem Allweisen, beschlossen wurde.« Q46
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»O ihr Geistlichen der Stadt! Wir kamen zu euch mit der Wahrheit, ihr aber achtetet ihrer nicht. Mich dünkt, ihr gleicht Toten, eingewickelt in die Hüllen eures eigenen Selbstes. Ihr suchtet nicht Unsere Gegenwart, als dies zu tun besser für euch gewesen wäre als alle eure Taten … So wißt: Wenn eure Führer, denen ihr Treue schuldet, auf die ihr stolz seid, die ihr bei Tag und Nacht erwähnt und in deren Fußspuren ihr Führung sucht –, wenn sie in diesen Tagen gelebt hätten, so wären sie um Mich gewesen und hätten sich nimmer von Mir getrennt, weder am Abend noch am Morgen. Ihr jedoch wandtet euer Antlitz, auch nicht für einen einzigen Augenblick, Meinem Antlitz zu, und ihr wurdet hochmütig und achtetet nicht auf diesen Mißhandelten, der von den Menschen so gequält wurde, da sie mit Ihm verfuhren, wie es ihnen beliebte. Ihr habt es unterlassen, über Meine Lage nachzuforschen, auch unterrichtetet ihr euch nicht über das, was Mir zustieß. Dadurch habt ihr das Wehen der Heiligkeit und die Lüfte der Güte, die von diesem leuchtenden und sichtbaren Orte ausgehen, von euch abgehalten. Mich dünkt, ihr habt euch an Äußerlichkeiten gehängt und das Innere vergessen, und ihr sagt, was ihr nicht tut. Ihr liebt Namen und scheint euch ihnen ganz hingegeben zu haben. Aus diesem Grunde erwähnt ihr die Namen eurer Führer. Und würde irgendeiner wie sie, oder ein Besserer als sie, zu euch kommen, so würdet ihr ihn fliehen. Durch jene Namen habt ihr euch erhöht und euch eure Stellung gesichert, und ihr lebt und gedeiht durch sie. Und würden eure Führer wieder erscheinen, so würdet ihr weder auf eure Führerschaft verzichten, noch würdet ihr euch ihnen zuwenden oder euer Antlitz auf sie richten. Wir fanden, daß ihr, wie die meisten Menschen, Namen anbetet, die sie alle Tage ihres Lebens erwähnen und mit denen sie sich befassen. Kaum jedoch erscheinen die Träger dieser Namen, da verwerfen sie sie und kehren ihnen den Rücken… Wißt, daß Gott an diesem Tage weder eure Gedanken annehmen wird noch euer Gedenken an Ihn, auch nicht eure Haltung Ihm gegenüber, eure Andachtsübungen und eure Wachsamkeit, es sei denn, ihr werdet neuerschaffen in der hohen Achtung diesem Diener gegenüber könntet ihr es doch begreifen.« Q47
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»Um euretwillen klagte der ApostelA38, und die ReineA39 schrie auf, und die Länder wurden verwüstet, und Finsternis fiel auf alle Regionen. O Schar der Geistlichen! Um euretwillen wurde das Volk erniedrigt, das Banner des Islám niedergeholt und sein mächtiger Thron umgestürzt. Jedesmal, wenn ein Mensch mit Verstand an dem festzuhalten suchte, was den Islám erhöhen würde, habt ihr ein Geschrei erhoben, und dadurch wurde er verhindert, seinen Plan auszuführen, während das Land offensichtlich dem Verderben preisgegeben war.« Q48
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»Von allen Völkern der Welt ist dasjenige, das den größten Verlust erlitten hat, das Volk Persiens gewesen und ist es noch. Ich schwöre bei der Sonne der Äußerungen, die in ihrem Mittagsglanze auf die Welt scheint! Das Wehklagen der Kanzeln in diesem Lande ertönt immerfort. Schon in den ersten Tagen wurden solche Wehklagen im Lande ṬáA40 gehört, denn Kanzeln, die zur Erwähnung des Einen Wahren errichtet wurden – erhaben sei Seine Herrlichkeit – sind jetzt in Persien zu Orten geworden, von denen aus Lästerungen gegen Ihn, die Sehnsucht der Welt, ausgesprochen werden.
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An diesem Tage ist die Welt mit den Wohlgerüchen vom Gewande der Offenbarung des altehrwürdigen Königs erfüllt …, und doch haben sieA41 sich versammelt und sich auf ihren Sitzen breitgemacht und gesprochen, was ein Tier Scham empfinden ließe, wieviel mehr noch den Menschen selbst. Würden sie sich einer ihrer Taten bewußt werden und das Unheil erkennen, das sie angerichtet haben, so würden sie sich mit eigener Hand zu ihrem endgültigen Wohnort befördern.
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O Schar der Geistlichen! … Legt beiseite, was ihr besitzt, haltet Frieden und hört sodann auf das, was die Zunge der Größe und Erhabenheit spricht. Wie viele verschleierte Dienerinnen wandten sich Mir zu und glaubten; und wie viele Turbanträger waren von Mir ausgeschlossen und folgten den Fußstapfen vergangener Geschlechter!« Q49
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»O Hohepriester! Ohren sind euch gegeben worden, damit sie dem Geheimnis Dessen, welcher der Selbstbestehende ist, lauschen, und Augen, damit sie Ihn erschauen. Wovor flieht ihr? Der unvergleichliche Freund ist offenbar. Er spricht Worte, in denen Erlösung ruht. O Hohepriester!. Würdet ihr den Duft vom Rosengarten des Verstehens wahrnehmen, so würdet ihr keinen anderen außer Ihm suchen, und ihr würdet den Allweisen und Unvergleichlichen in Seinem neuen Gewande entdecken und eure Augen von der Welt und von allen, die sie suchen, abwenden, und euch erheben, ihm zu helfen…
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Was immer in den Büchern verkündet wurde, ist enthüllt und erklärt worden. Überall, wurden die Zeichen geoffenbart. Der Allmächtige ruft an diesem Tage und kündet das Erscheinen des Erhabensten Himmels an …
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Dies ist nicht der Tag, an dem die Hohepriester noch befehlen und ihre Amtsgewalt ausüben können. In, eurem Buche ist dargelegt, daß die Hohepriester an jenem Tage die Menschen irreführen und daran hindern werden, Ihm zu nahen. Wahrlich, nur der ist ein Hoherpriester, der das Licht geschaut hat und auf dem Wege vorangeeilt ist, der zu dem Geliebten führt…
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Sprecht, o Hohepriester! Die Hand der Allmacht ist aus den Wolken hervor ausgestreckt. Betrachtet sie mit neuen Augen. Die Zeichen Seiner Erhabenheit und Größe sind enthüllt. Blickt auf sie mit reinen Augen … Sprecht, o Hohepriester! Ihr genießt Verehrung um Meines Namens willen und doch flieht ihr Mich. Ihr seid die Hohepriester des Tempels. Wäret ihr die Hohepriester des Allmächtigen gewesen, so wäret ihr mit Ihm vereint worden und ihr hättet Ihn erkannt … Sprecht, o Hohepriester! Keines Menschen Taten werden angenommen werden an diesem Tage, es sei denn, er entsage der Menschheit und allem, was Menschen besitzen, und wende sein Antlitz dem Allmächtigen zu.« Q50
Die grosse Verkündigung an die Menschheit
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»Die den Völkern und Geschlechtern der Erde vorherbestimmte Zeit ist nun gekommen. Die Verheißungen Gottes, wie sie die Heiligen Schriften überliefert haben, sind alle erfüllt. Aus Zion ist Gottes Gesetz hervorgegangen, und Jerusalem mit seinen Hügeln und seinem Land ist voll der Herrlichkeit Seiner Offenbarung. Selig, wer in seinem Herzen bewegt, was in den Büchern Gottes, des Helfers in Gefahr, des Selbstbestehenden, geoffenbart ist. Sinnt darüber nach, o ihr Geliebten Gottes, und lauscht Seinem Worte, damit ihr euch durch Seine Gunst und Gnade aus den kristallenen Wassern der Beständigkeit satt trinkt und in Seiner Sache so unerschütterlich wie die Berge werdet.« Q51
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»Wahrlich, Ich sage: Dies ist der Tag, da das Menschengeschlecht das Angesicht des Verheißenen schauen und Seine Stimme vernehmen wird. Gott hat Seinen Ruf erhoben, und das Licht Seines Antlitzes ist über den Menschen aufgegangen. Es ziemt einem jeden, die Spuren aller eitlen Worte von der Tafel seines Herzens zu löschen und mit offenen, unvoreingenommenen Sinnen auf die Merkmale Seiner Offenbarung, die Beweise Seiner Sendung und die Zeichen Seines Glanzes zu schauen.
Groß fürwahr ist dieser Tag! Die Andeutungen aller Heiligen Schriften als dem ›Tag Gottes‹A42 zeugen von seiner Größe. Die Seele jeder Manifestation Gottes und jedes göttlichen Boten hat nach diesem wunderbaren Tag gedürstet, und die mannigfachen Geschlechter der Erde haben sich danach gesehnt, ihn zu erreichen. Doch kaum hatte sich der Morgenstern Seiner Offenbarung am Himmel des Willens Gottes kundgetan, wurden alle außer jenen, die der Allmächtige zu führen beliebte, als stumm und nachlässig befunden.
O du, der du dich Meiner erinnert hast! Der dichteste Schleier hat die Völker der Erde von Seiner Herrlichkeit getrennt und sie gehindert, Seinem Ruf zu lauschen. Gott gebe, daß das Licht der Einheit die gesamte Erde umleuchte und daß das Siegel des ›Das Reich ist Gottes‹A43 allen ihren Völkern auf die Stirn gedrückt werde.« Q52
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»… O ihr Menschenkinder! Die grundlegende Absicht, die den Glauben Gottes und Seine Religion beseelt, ist, die Belange der menschlichen Rasse zu schützen, ihre Einheit zu fördern und den Geist der Liebe und Kameradschaft unter den Menschen zu pflegen. Laßt sie nicht zu einem Quell der Uneinigkeit und des Mißklangs, des Hasses und der Feindschaft werden. Dies ist der rechte Pfad, die festgelegte und unverrückbare Grundlage. Was sich auf dieser Grundlage erhebt, kann durch die Wechselfälle der Welt niemals in seiner Kraft geschwächt werden, noch können die Umwälzungen zahlloser Jahrhunderte seinen Bau untergraben. Unsere Hoffnung ist, daß sich die religiösen Führer der Welt und ihre Herrscher vereint für die Neugestaltung dieses Zeitalters und die Wiederherstellung seines Friedens erheben mögen. Laßt sie, nachdem sie über seine Nöte nachgedacht haben, zusammen beratschlagen und in bedachtsamer und voller Überlegung einer kranken und schwer heimgesuchten Welt das Heilmittel darreichen, das sie erheischt. … Es geziemt denen, die an der Macht sind, Mäßigung in allen Dingen zu üben. Wer die Grenzen der Mäßigung überschreitet, wird aufhören, einen wohltätigen Einfluß auszuüben. Betrachtet zum Beispiel solche Dinge, wie Freiheit, Zivilisation und dergleichen mehr. Wie günstig verständige Menschen sie auch anschauen mögen, so werden sie doch,. im Übermaß, einen verderblichen Einfluß auf die Menschen ausüben. … So Gott will, werden die Völker der Welt als Ergebnis der hohen Bemühungen ihrer Herrscher und der Weisen und Gelehrten unter den Menschen dahin geführt werden, ihr wahres Wohl zu erkennen. Wie lange wird die Menschheit in ihrem Eigensinn verharren und Ungerechtigkeit fortbestehen? Wie lange sollen Chaos und Verwirrung unter den Menschen herrschen und Uneinigkeit das Antlitz der Gesellschaft zerwühlen? … Die Winde der Verzweiflung wehen aus jeder Richtung, und der Hader, der die menschliche Rasse zerspaltet und peinigt, nimmt täglich zu. Die Zeichen drohender Schwäche und des nahen Chaos sind heute zu erkennen, da die bestehende Ordnung bejammernswert unvollkommen erscheint. Ich flehe zu Gott – erhaben sei Seine Herrlichkeit –, daß Er die Völker der Welt gnädig erwecke, ihnen gewähre, daß das Ergebnis ihres Verhaltens nutzbringend für sie sei, und ihnen helfe, das zu vollbringen, was ihrer Stufe geziemt.« Q53
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»O ihr einander bekämpfenden Völker und Geschlechter der Erde! Wendet euer Angesicht der Einheit zu und laßt den Glanz ihres Lichtes auf euch scheinen. Versammelt euch und beschließt um der Sache Gottes willen, all das auszurotten, was die Quelle des Streites unter euch ist. Alsdann wird der Glanz der erhabenen Leuchte die ganze Erde umhüllen, und ihre Bewohner werden die Bürger einer Stadt werden und einen und denselben Sitz einnehmen. Dieser Unterdrückte hat seit den frühen Tagen Seines Lebens keinen anderen Wunsch als diesen gehegt und wird auch künftig keinen anderen Wunsch als diesen nähren. Die Völker der Welt, welcher Rasse oder Religion sie auch angehören mögen, leiten ihre Erkenntnis unzweifelhaft aus einer himmlischen Quelle her, und alle sind die Geschöpfe eines Gottes. Die Verschiedenheit ihrer Lebensordnungen muß den wechselnden Anforderungen und Bedürfnissen des Zeitalters zugeschrieben werden, in dem diese geoffenbart wurden. Alle, außer wenigen, die das Ergebnis menschlicher Verderbtheit sind, traten auf Gottes Geheiß in Erscheinung, und sie sind ein Abglanz Seines Willens und Seiner Absicht. Erhebt euch, ausgestattet mit der Kraft des Glaubens; und reißt die Götter eurer eitlen Einbildungen, die Zwietracht unter euch säten, in Stücke. Haltet euch an das, was euch zusammenführt und einigt. Dies ist das erhabenste Wort, das das Mutterbuch auf euch herabgesandt und euch geoffenbart hat. Das bezeugt die Zunge der Größe aus ihrer Wohnung der Herrlichkeit.« Q54
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»In dem Wunsche, die Vorbedingungen für den Frieden und die Ruhe der Welt und für den Fortschritt ihrer Völker zu offenbaren, hat das Erhabene Wesen geschrieben: Die Zeit muß kommen, da die gebieterische Notwendigkeit zur Abhaltung einer ausgedehnten und allumfassenden Versammlung der Menschen universal erkannt wird. Die Herrscher und Könige der Erde müssen ihr unbedingt beiwohnen und, an ihren Beratungen teilnehmend, solche Wege und Mittel erwägen, die den Grund zum Größten Weltfrieden unter den Menschen legen. Ein solcher Friede erfordert, um der Ruhe der Völker der Erde willen, daß die Großmächte sich zu völliger Versöhnung untereinander entschließen. Sollte ein König die Waffen gegen einen anderen ergreifen, so müssen sich alle vereint erheben und ihn daran hindern. Wenn dies geschieht, benötigen die Nationen der Welt nicht länger irgendeine Bewaffnung, es sei denn zur Wahrung der Sicherheit ihrer Reiche und der inneren Ordnung in ihren Gebieten. Das wird den Frieden und die Ruhe jedes Volkes, jeder Regierung und Nation verbürgen. Wir hoffen sehr, daß die Könige und Herrscher der Erde, die Spiegel des gnädigen und allmächtigen Namens Gottes, diese Stufe erreichen und die Menschheit vor dem Angriff der Gewaltherrschaft beschirmen mögen. … Der Tag ist nahe, da alle Völker der Welt eine universale Sprache und eine gemeinsame Schrift annehmen werden. Wenn dies erreicht wird, ist es für jedermann, welche Stadt er auch bereisen mag, als betrete er sein eigenes Haus. Diese Dinge sind verbindlich und durchaus wesentlich. Es ist die Pflicht eines jeden Einsichtigen und Verständigen, danach zu streben, das hier Niedergeschriebene in die Wirklichkeit und in die Tat umzusetzen. … Wer sich heute dem Dienst an der ganzen menschlichen Rasse hingibt, der ist wirklich ein Mensch. Das Erhabene Wesen spricht: Gesegnet und glücklich ist, wer sich erhebt, um dem Wohl der Völker und Geschlechter der Erde zu dienen. An anderer Stelle hat Er verkündet: Es rühme sich nicht der, der sein Vaterland liebt, sondern der, der die ganze Welt liebt. Die Erde ist nur eine Heimat und die Menschheit ihre Bürger.« Q55
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»Der allwissende Arzt legt Seinen Finger an den Puls der Menschheit. Er erkennt die Krankheit und verschreibt in Seiner unfehlbaren Weisheit das Heilmittel. Jedes Zeitalter hat seine eigenen Probleme, jede Seele ihre besondere Sehnsucht. Das Heilmittel, das die Welt in ihren gegenwärtigen Nöten braucht, kann nicht das gleiche sein, das ein späteres Zeitalter erfordern wird. Beachtet genau die Nöte eures Zeitalters und legt den Schwerpunkt eurer Überlegungen auf seine Bedürfnisse und Forderungen.
Wir sehen, wie die ganze menschliche Rasse von großen, unberechenbaren Nöten umgeben ist. Wir fühlen, wie sie auf ihrem Krankenbett dahinsiecht, schmerzlich geprüft und ernüchtert. Jene, die von Eigendünkel trunken sind, haben sich zwischen sie und den göttlichen unfehlbaren Arzt gedrängt. Bezeuge, wie sie alle Menschen, sich selbst mit eingeschlossen, in das Netzwerk ihrer List verstrickt haben. Sie können weder die Ursache der Krankheit entdecken, noch kennen sie irgendein Heilmittel. Sie denken, das Gerade sei krumm, und bilden sich ein, ihr Freund sei ihr Feind.
Neigt euer Ohr der süßen Weise dieses Gefangenen. Steht auf und erhebt eure Stimme, damit die fest Schlafenden erwachen mögen. Sprecht: O ihr, die ihr wie tot seid! Die Hand göttlicher Freigebigkeit reicht euch das Wasser des Lebens. Beeilt euch und trinkt zur Genüge. Wer an diesem Tag wiedergeboren wird, soll niemals sterben; wer tot bleibt, soll niemals leben.« Q56
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»O Völker der Erde! Gott, die ewige Wahrheit, ist Mein Zeuge, daß die Süße der Worte eures Herrn, des Unbezwungenen, Bäche frischen und sanftfließenden Wassers aus den Felsen quellen ließ – dennoch schlummert ihr. Werft von euch, was ihr besitzt, und erhebt euch auf den Flügeln der Loslösung über alles Erschaffene! So gebietet euch der Herr der Schöpfung, der mit der Bewegung Seiner Feder die Seele der Menschheit in Wallung gebracht hat.
Wißt ihr, aus welchen Höhen euer Herr, der Allherrliche, ruft? Glaubt ihr, die Feder erkannt zu haben, womit euer Herr, der Herr aller Namen, euch befiehlt? Nein, bei Meinem Leben! Wenn ihr es wüßtet, würdet ihr der Welt entsagen und mit ganzem Herzen zum Vielgeliebten eilen. Eure Seelen wären von Seinem Wort so hingerissen, daß sie jene große Welt in Erregung versetzten – wieviel mehr diese kleine und geringe! So sind die Regengüsse Meiner Freigebigkeit zum Zeichen der Gnade vom Himmel Meiner Huld herabgeströmt, damit ihr dankbar seid …
Hütet euch, daß nicht Fleischeslust und böse Neigung euch entzweien! Seid wie die Finger einer Hand und die Glieder eines Körpers! So rät es euch die alles offenbarende Feder – möchtet ihr doch daran glauben!
Betrachtet die Gnade und die Gaben Gottes! Er auferlegt euch, was euch nützt, obschon Er selbst alle Geschöpfe entbehren kann. Eure bösen Werke können Uns niemals scha-den, noch eure guten Uns nützen. Allein um Gottes willen ermahnen Wir euch. Jeder Klarsehende und Einsichtige wird dies bezeugen.« Q57
***
»Das Gleichgewicht der Welt schwankt infolge der ausstrahlenden Schwingungen dieser größten und neuen WeltordnungA44. Die Lebensweise der Menschheit ist in Aufruhr geraten durch das Wirken dieses einzigartigen und wundersamen Planes, desgleichen menschliche Augen noch nie geschaut haben.
Versenkt euch in das Meer Meiner Worte, damit ihr seine Geheimnisse ergründen und die Perlen der Weisheit entdecken möget, die in seinen Tiefen schlummern! Hütet euch, in eurem Entschluß wankend zu werden und die Wahrheit dieser Sache nicht anzunehmen – einer Sache, welche die Möglichkeiten der Macht Gottes enthüllt und Seine höchste Herrschaft errichtet hat! Eilt freudestrahlend zu Ihm! Dies ist der unveränderliche Glaube Gottes, ewig in der Vergangenheit, ewig in der Zukunft. Laßt den, der sucht, zu Ihm gelangen! Wenn Ihn aber jemand zu suchen verschmäht, so genügt sich wahrlich Gott selbst, und Er ist über jede Abhängigkeit von Seinen Geschöpfen erhaben:
Sprecht: Dies ist die untrügliche Waage, die Gott in Händen hält, worauf alle, die im Himmel und auf Erden sind, gewogen werden und ihr Schicksal bestimmt wird – möchtet ihr zu denen gehören, die glauben und diese Wahrheit erkennen! Sprecht: Sie hat die Armen bereichert, die Gelehrten erleuchtet und den Suchern den Weg gewiesen, zur Gegenwart Gottes aufzusteigen. Hütet euch, sie zur Ursache des Zankes unter euch zu machen! Steht fest wie ein unverrückbarer Berg in der Sache eures Herrn, des Mächtigen, des Liebenden!« Q58
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»O ihr Völker der Welt! Wißt, daß Meine Gebote die Lampen Meiner liebevollen Vorsehung unter Meinen Dienern und die Schlüssel Meines Erbarmens für Meine Geschöpfe sind. So wurde es aus dem Himmel des Willens eures Herrn, des Herrn der Offenbarung, herabgesandt. Könnte ein Mensch die Süße der Worte kosten, welche die Lippen des Allbarmherzigen zu künden beliebten, so würde er, und wären die Schätze der Erde in seinem Besitz, ihnen gänzlich entsagen, damit er die Wahrheit auch nur eines Seiner Gebote, die über dem Tagesanbruch Seiner gütigen Fürsorge und liebevollen Zuneigung leuchten, rechtfertigte.
In Meinen Gesetzen könnt ihr den süßen Duft Meines Gewandes wahrnehmen, und mit ihrer Hilfe werden die Banner des Sieges auf den höchsten Bergesgipfeln errichtet werden. Die Zunge Meiner Kraft hat aus dem Himmel Meiner allmächtigen Herrlichkeit diese Worte an Meine Schöpfung gerichtet: ›Befolgt Meine Gebote aus Liebe zu Meiner Schönheit!‹ Glücklich ist der Liebende, der den göttlichen Wohlgeruch seines Meistgeliebten aus diesen mit einem solchen Gnadenduft ausgestatteten Worten eingeatmet hat – einen Duft, den keine Zunge schildern kann. Bei Meinem Leben! Wer den erlesenen Wein der Reinheit aus den Händen Meiner gütigen Gewogenheit getrunken hat, wird Meine über dem Tagesanbruch Meiner Schöpfung leuchtenden Gebote umkreisen.
Glaubt nicht, daß Wir euch ein bloßes Gesetzbuch offenbarten. Nein, Wir haben vielmehr den erlesenen Wein mit den Fingern der Macht und Kraft entsiegelt. Dafür zeugt, was die Feder der Offenbarung enthüllte. Denkt darüber nach, o ihr mit Einsicht Begabten! …
Wenn Meine Gesetze wie die Sonne am Himmel Meiner Äußerung erscheinen, müssen sie von allen gewissenhaft befolgt werden, auch wenn Mein Gebot so ist, daß es den Himmel jeder Religion auseinanderspaltet. Er tut, was Ihm gefällt. Er wählt, und niemand kann Seine Wahl in Frage stellen. Was Er, der Vielgeliebte, verordnet, das ist wahrlich geliebt. Das bezeugt Mir Der, der der Herr aller Schöpfung ist. Wer den zarten Wohlgeruch des Allerbarmers eingeatmet und den Ursprung dieser Äußerung erkannt hat, wird bereitwillig die Pfeile der Feinde willkommen heißen, damit er so die Wahrheit der Gesetze Gottes unter den Menschen begründe. Wohl ist es um den bestellt, der sich ihnen zugewandt und den Sinn dieses entschiedenen Gebotes erfaßt hat.« Q59
***
»Dies ist der Tag, an dem Gottes erhabenste Segnungen den Menschen zugeströmt sind, der Tag, an dem sich Seine größte Gnade über alles Erschaffene ergossen hat. Allen Völkern der Welt obliegt es, ihre Gegensätze auszugleichen und in vollkommener Einigkeit und in Frieden unter dem Schatten des Baumes Seiner Hut und Güte zu verweilen. Es geziemt ihnen, sich an das zu halten, was an diesem Tag der Erhöhung ihrer Stufe und der Förderung ihres eigenen Besten dienen kann. Glücklich die, zu deren Gedächtnis die allherrliche Feder sich bewegt hat, und gesegnet, wessen Namen Wir nach Unserem unerforschlichen Ratschluß zu verschweigen beliebten.
Bitte den einen, wahren Gott, daß Er allen Menschen gnädig beistehe, damit sie das erfüllen, was Unsere Augen billigen können. Bald wird die heutige Ordnung aufgerollt und eine neue an ihrer Statt entfaltet werden. Wahrlich, dein Herr spricht die Wahrheit, und Er weiß um das Ungeschaute.« Q60
Quellenangaben
Q1 Auszug aus dem Bericht des Orientalisten Prof. E. G. Browne mit den Worten, die Bahá’u’lláh bei seinem Besuch in Bahjí 1890 an ihn richtete. (Vgl. Browne, A Traveller’s Narrative, Einleitung S. XL, Cambridge University Press 1891), zitiert aus: Esslemont, Bahá’u’lláh und das Neue Zeitalter, S. 56.
Q2 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Malikih, in: Ährenlese 120:2, – Anm. d. Hrsg.
Q3 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Maqṣúd, in: Botschaften aus ‘Akká 11:26, zitiert aus: Ährenlese 110 – Anm. d. Hrsg.
Q4 Bahá’u’lláh, Súratu’l-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:12, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 44 – Anm. d. Hrsg.
Q5 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Ghulám-Ḥusayn, in: Ährenlese 4:2 – Anm. d. Hrsg.
Q6 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Maqṣúd, in: Botschaften aus ‘Akká 11:14, zitiert aus: Ährenlese 110 – Anm. d. Hrsg.
Q7 Bahá’u’lláh, in: Ährenlese 131:2 – Anm. d. Hrsg.
Q8 Shoghi Effendi, Botschaft von 1934-02-08, an die Geliebten Gottes und die Dienerinnen des Barmherzigen überall im Westen, in: Die Weltordnung Bahá’u’lláhs 7:109–111 – Anm. d. Hrsg.
Q9 Bahá’u’lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:78–79, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 51 – Anm. d. Hrsg.
Q10 Bahá’u’lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:81–84, 1:87, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 52–56 – Anm. d. Hrsg.
Q11 Bahá’u’lláh, Súratu’l-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:2–4, 5:6, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 40 – Anm. d. Hrsg.
Q12 Bahá’u’lláh, Súratu’l-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:10–14, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 42–45 – Anm. d. Hrsg.
Q13 Bahá’u’lláh, Súratu’l-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:20–21, 5:23, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 46–49 – Anm. d. Hrsg.
Q14 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Malikih, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 58–61, vgl. Súratu’l-Haykal, in: Anspruch und Verkündigung 1:179–182 – Anm. d. Hrsg.
Q15 vgl. Qur’án 2:253, 3:40, 14:27, 22:14, 22:18 – Anm. d. Hrsg.
Q16 Bahá’u’lláh, in: Ährenlese 102:1.
Q17 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Nápulyún-2, zitiert aus: Brief an den Sohn des Wolfes 78–82, vgl. Súratu’l-Haykal, in: Anspruch und Verkündigung 1:131–135 – Anm. d. Hrsg.
Q18 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Nápulyún-2, zitiert aus: Brief an den Sohn des Wolfes 84–87, vgl. Súratu’l-Haykal, in: Anspruch und Verkündigung 1:137–140 – Anm. d. Hrsg.
Q19 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Nápulyún-2, zitiert aus: Brief an den Sohn des Wolfes 89–90, vgl. Súratu’l-Haykal, in: Anspruch und Verkündigung 1:143–145 – Anm. d. Hrsg.
Q20 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Nápulyún-2, zitiert aus: Brief an den Sohn des Wolfes 93, vgl. Súratu’l-Haykal, in: Anspruch und Verkündigung 1:152, 1:156 – Anm. d. Hrsg.
Q21 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Malik-i-Rús–1, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 74–77, vgl. Súratu’l-Haykal, in: Anspruch und Verkündigung 1:158–160, 1:162–163, 1:170 – Anm. d. Hrsg.
Q22 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Malikih, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 78–81, vgl. Súratu’l-Haykal, in: Anspruch und Verkündigung 1:171–173, 1:185 – Anm. d. Hrsg.
Q23 Bahá’u’lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:86, 5:117:1, 5:118:1–3, 1:90, 5:121:1–2, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 82–83, – Anm. d. Hrsg.
Q24 Bahá’u’lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:85, 5:116:1–2, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 84, – Anm. d. Hrsg.
Q25 Bahá’u’lláh, Súratu’l-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:58–72, zitiert aus: Ährenlese 114:1–15. – Anm. d. Hrsg
Q26 Bahá’u’lláh, Súratu’l-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:81–83, zitiert aus: Ährenlese 114:19–21 – Anm. d. Hrsg.
Q27 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Sulṭán, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 96–101, vgl. Súratu’l-Haykal, in: Anspruch und Verkündigung 1:192–195, 1:230, 1:249, 1:265–266, 1:268 – Anm. d. Hrsg.
Q28 Bahá’u’lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:88, zitiert aus: Shoghi Effendi, Citadel of Faith: Messages to America, 1947–1957, p. 18f – Anm. d. Hrsg.
Q29 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Malikih, zitiert aus: Ährenlese 120:1–3, vgl. Súratu’l-Haykal, in: Anspruch und Verkündigung 1:174–176 – Anm. d. Hrsg.
Q30 Bahá’u’lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:99–104, zitiert aus: Ährenlese 98:1–6 – Anm. d. Hrsg.
Q31 Bahá’u’lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:165, 166, 167, 169, 171, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 202, – Anm. d. Hrsg.
Q32 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 203–208, – Anm. d. Hrsg.
Q33 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 270, – Anm. d. Hrsg.
Q34 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 200, – Anm. d. Hrsg.
Q35 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Páp, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 70–73 , vgl. Súratu’l-Haykal, in: Anspruch und Verkündigung 1:102–103, 105–106, 108, 112–114, 118, 120, 126 – Anm. d. Hrsg.
Q36 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 190, – Anm. d. Hrsg.
Q37 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Karmil, in: Botschaften aus ‘Akká 1:4, zitiert aus: Ährenlese 11:4 – Anm. d. Hrsg.
Q38 Ps. 60:9, 108:10 – Anm. d. Hrsg.
Q39 Jes. 40:9–10 – Anm. d. Hrsg.
Q40 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 191, – Anm. d. Hrsg.
Q41 Mk. 1:17 – Anm. d. Hrsg.
Q42 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Páp, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 260, – Anm. d. Hrsg.
Q43 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 251–255 – Anm. d. Hrsg.
Q44 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Ährenlese 18:4–7 – Anm. d. Hrsg.
Q45 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Ährenlese 17:1–4 – Anm. d. Hrsg.
Q46 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 222, – Anm. d. Hrsg.
Q47 Bahá’u’lláh, Súratu’l-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:108–111, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 223, – Anm. d. Hrsg.
Q48 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Burhán, in: Botschaften aus ‘Akká 14:12, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 121, – Anm. d. Hrsg.
Q49 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 217–219 – Anm. d. Hrsg.
Q50 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 192, – Anm. d. Hrsg.
Q51 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Ährenlese 10:1 – Anm. d. Hrsg.
Q52 Bahá’u’lláh, zitiert aus: Ährenlese 7:1–3 – Anm. d. Hrsg.
Q53 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Maqṣúd, in: Botschaften aus ‘Akká 11:14, 11:18, 11:25, 11:26, zitiert aus: Ährenlese 110 – Anm. d. Hrsg.
Q54 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Ittiḥád, zitiert aus: Ährenlese 111 – Anm. d. Hrsg.
Q55 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Maqṣúd, in: Botschaften aus ‘Akká 11:7, 11:9, 11:12, zitiert aus: Ährenlese 117 – Anm. d. Hrsg.
Q56 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Mánikchí-Ṣáḥib, in Tabernakel der Einheit 1:4–6, zitiert aus: Ährenlese 106:1–3 – Anm. d. Hrsg.
Q57 Bahá’u’lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:54–55, 1:58–59, zitiert aus: Ährenlese 72:2–5 – Anm. d. Hrsg.
Q58 Bahá’u’lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:181–183, zitiert aus: Ährenlese 70:1–3 – Anm. d. Hrsg.
Q59 Bahá’u’lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:3–5, 1:7, zitiert aus: Ährenlese 155:3–6 – Anm. d. Hrsg.
Q60 Bahá’u’lláh, Lawḥ-i-Ghulám-Ḥusayn, zitiert aus: Ährenlese 4:1–2 – Anm. d. Hrsg.
Anmerkungen
A1 des Báb
A2 Jesus Christus
A3 Bahá’u’lláh
A4 Jesus Christus
A5 Krimkrieg
A6 Jesus
A7 des Sulṭáns der Türkei
A8 Jesus
A9 Jesus
A10 Mekka
A11 die Manifestation
A12 Napoleon III.
A13 in Jerusalem
A14 Jerusalem
A15 Konstantinopel
A16 vgl. Kitáb-i-Aqdas 5:127:1 – Anm. d. Hrsg.
A17 vgl. Kitáb-i-Aqdas 5:128:1 – Anm. d. Hrsg.
A18 vgl. Kitáb-i-Aqdas 5:129:1 – Anm. d. Hrsg.
A19 Jesus
A20 Körper – Anm. d. Hrsg.
A21 Jesus
A22 Jesus
A23 Jesus
A24 Petrus
A25 Zoroastrier – Anm. d. Hrsg.
A26 Jesus
A27 Jesus
A28 Jesus
A29 Jesus
A30 Jesus
A31 Jesus
A32 Jesus
A33 vgl. Qur’án 101:5 – Anm. d. Hrsg.
A34 vgl. Qur’án 39:67 – Anm. d. Hrsg.
A35 vgl. Offb. 6:5, Qur’án 55:7–8, 57:25, 21:47, 7:8–9, 23:102–103, 101:6–9, 18:105 – Anm. d. Hrsg.
A36 vgl. Qur’án 50:20, 50:42 – Anm. d. Hrsg.
A37 vgl. Qur’án 55:41 – Anm. d. Hrsg.
A38 Muḥammad
A39 Fáṭimih
A40 Ṭihrán
A41 die Geistlichen
A42 vgl. Qur’án 19:37, 24:64, 28:61, 28:65–66, 75, 40:16–18, 41:47, 83:5–6 – Anm. d. Hrsg.
A43 vgl. Qur’án 6:73, 22:56, 25:26, 35:13, 39:6, 40:16, 64:1, 67:1 – Anm. d. Hrsg.
A44 vgl. Kitáb-i-Aqdas 5:189 – Anm. d. Hrsg.
Source: Bahá'í Library Online (bahai-library.com), curated by Jonah Winters. Used by permission of the curator. Original citation: Bahá'u'lláh, La proclamation de Baha'u'llah, bahai-library.com.
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Religare
La proclamation de Bahá’u’lláh
Bahá’u’lláh
Révélation : 1865-68
Edition : MEB 1983 - isbn: 0877430640
Internet : 23 mai 2016
Bibliothèque des religions
www.religare.org Bahá’íe
Table des matières
Préface .................................................................................................................................................. 2
Introduction .......................................................................................................................................... 2
1. Appel aux rois et dirigeants du monde............................................................................................. 5
2. Appel à l'empereur Napoléon III.................................................................................................... 11
3. Appel au Tsar Alexandre II ............................................................................................................ 17
4. Appel à la reine Victoria ................................................................................................................ 20
5. Appel au Kaiser Guillaume Ier ...................................................................................................... 23
6. Appel à l'Empereur François-Joseph ............................................................................................. 24
7. Appel au Sultan Abdu'l-Aziz ......................................................................................................... 25
8. Appel à Nasiri'd-Din Shah ............................................................................................................. 30
9. Appel aux Dirigeants d'Amérique .................................................................................................. 46
10. Appel aux représentants élus des peuples .................................................................................... 47
11. Appel aux chefs religieux du monde............................................................................................ 48
12. Appel au Pape Pie IX ................................................................................................................... 52
13. Appel au Clergé et aux fidèles des différentes religions .............................................................. 57
14. La grande proclamation à l'humanité ........................................................................................... 68
[nota : voir aussi l’ouvrage « L'appel du seigneur des armées » contenant d'autres tablettes saintes envoyées aux rois et
dirigeants du monde :
- Sourate du Temple
- SÚRIY-I-RA’ÍS
- LAWH-I-RA’ÍS
- LAWH-I-FU’AD
- SÚRIY-I-MULÚK]
[nota : les chapitres suivants ont été remplacés par la traduction plus récente et complète tirée de l’ouvrage « L'appel
du seigneur des armées » :
- Tablette au pape Pie
- Napoléon III
- Tsar Alexandre II
- Reine Victoria
- Násiri'd-Dín Sháh (Lawh-i-Sultan)]
© Maison d’éditions bahá’íes , 52 rue Henri Evenpoel, 1030 Bruxelles, Belgique
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Préface
"Nous ne désirons que le bien du monde et le bonheur des nations; pourtant on nous considère
comme un élément de désordre et de sédition méritant la captivité et le bannissement... Que toutes
les nations deviennent une dans la foi et que tous les hommes soient des frères; que les liens
d'affection et d'unité entre les enfants des hommes soient fortifiés; que la diversité des religions
cesse et que les différences de race soient abolies; quel mal y a-t-il en cela ?... Cela sera malgré tout
! Ces luttes stériles, ces guerres ruineuses passeront, et la paix suprême viendra... Pourtant Nous
voyons vos rois et vos dirigeants prodiguer plus facilement leurs trésors à des fins destructrices de
la race humaine, qu'à les consacrer au bonheur de l'humanité... Ces luttes, ces massacres et ces
discordes doivent cesser et tous les hommes doivent être comme les membres d'une même famille...
Que l'homme ne se glorifie pas d'aimer son pays, mais qu'il cherche plutôt sa gloire dans son amour
du genre humain... "
Bahá'u'lláh
[nota : Bahá'u'lláh s'adressait ici au professeur Ed. G. Browne de l'Université de Cambridge, un orientaliste venu lui
rendre visite dans la maison de Bahji à Akka en 1890]
Introduction
Il y a cent ans, Bahá'u'lláh, fondateur de la Foi bahá'íe s'adressa en termes clairs et indubitables aux
rois, aux dirigeants du monde, à ses chefs religieux, et à tout le genre humain pour annoncer que
l'époque longtemps promise de paix et de fraternité mondiales avait enfin vu le jour.
Lui-même, proclamait-il, était le porteur du nouveau message et du pouvoir de Dieu, appelés à
transformer le régime d'antagonisme et d'inimitié régnant chez les hommes et créer dans l'esprit et
la forme l'ordre mondial prédestiné. A cette époque la splendeur et les trophées des monarques
étaient à la mesure de l'immense pouvoir qu'ils exerçaient, souvent de façon autocratique, sur la
majeure partie de la terre. Exilé de sa Perse natale à cause de son enseignement religieux,
Bahá'u'lláh était le prisonnier du tout-puissant et tyrannique Sultan de l'Empire ottoman. C'est en de
telles circonstances qu'il s'adressa aux dirigeants du monde. Ses tablettes à certains rois et au pape,
bien que délivrées à leur destinataire, furent ignorées ou rejetées; leurs sages conseils et leurs
terribles avertissements passèrent inaperçus et il arriva qu'un des messagers fut même mis à mort
après avoir été cruellement torturé. Observant ce vieux monde et le voyant "à la merci de dirigeants
ivres d'orgueil au point de ne plus pouvoir discerner leur véritable intérêt" Bahá'u'lláh déclara: "Le
conflit qui divise et afflige la race humaine grandit de jour en jour. Des signes de chaos et
d'imminents bouleversements peuvent être à présent discernés, d'autant que l'ordre prévalant
maintenant se révèle d'une lamentable insuffisance." Bien que dépeignant sous de sombres couleurs
"le châtiment divin" qui doit assaillir la plupart des dirigeants et entraîner dans la ruine les peuples
du monde, Bahá'u'lláh ne permet cependant aucun doute quant à l'issue finale. "Bientôt, affirme-t-il,
le présent ordre de choses sera révolu et un nouvel ordre se déploiera à sa place. " Depuis
l'ascension de Bahá'u'lláh en Terre Sainte, en 1892, le repli de l'ordre ancien est devenu un fait
d'expérience quotidienne, et l'on ne discerne aucune atténuation de ce processus. L'essence de
l'Ordre mondial de Bahá'u'lláh est l'unité de la race humaine.
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"O vous enfants des hommes, écrit-il, le dessein fondamental animant la Foi de Dieu et sa Religion
est de protéger les intérêts de la race humaine et de promouvoir son unité." Et il donne cet
avertissement: "Le bien-être de l'humanité, sa paix et sa sécurité resteront inaccessibles tant que son
unité ne sera pas fermement établie." Atteindre cette unité, tel est l'objet de la mission de Bahá'u'lláh
ainsi que le but de toute activité bahá'íe. L'extrait suivant, tiré des écrits de Shoghi Effendi, arrièrepetit-fils de Bahá'u'lláh et Gardien de la Foi bahá'íe, donne le schéma et la structure de cette unité.
"L'unité de la race humaine telle que l'a envisagée Bahá'u'lláh implique l'établissement d'une
Fédération universelle au sein de laquelle toutes les nations, races, classes et croyances seront
étroitement et définitivement unies; où l'autonomie des Etats membres, la liberté personnelle, ainsi
que l'initiative des individus, seront complètement et pour toujours sauvegardées. Cette Fédération
pour autant que nous puissions l'imaginer doit comporter un corps législatif mondial dont les
membres en tant que représentants de toute l'humanité auront le contrôle suprême sur toutes les
ressources des nations composantes; ce corps édictera les lois requises pour régler la vie, satisfaire
aux besoins et harmoniser les relations de tous les peuples et de toutes les races. Un Exécutif
mondial s'appuyant sur une Force internationale veillera à l'exécution des décisions prises par ce
corps législatif, appliquera les lois qu'il aura décrétées et garantira l'unité organique de la
communauté tout entière. Un Tribunal mondial jugera et rendra un verdict ultime et obligatoire dans
tous les cas de différends pouvant surgir entre les divers éléments faisant partie de ce système.
Un mécanisme d'intercommunication mondiale sera établi en faveur de toute la planète; il sera
affranchi de toutes pressions ou restrictions nationales et fonctionnera avec une merveilleuse
rapidité et une parfaite régularité. Une métropole mondiale, foyer vers lequel convergeront toutes
les forces unifiantes de la vie et d'où rayonneront ses influences vitalisantes, oeuvrera en tant que
centre nerveux d'une civilisation mondiale. Une langue universelle inventée ou choisie entre celles
existant déjà, sera enseignée dans toutes les écoles des nations fédérées comme auxiliaire de la
langue maternelle. Une écriture universelle, une littérature universelle, un système universel de
monnaie et de poids et mesures viendront simplifier et faciliter les relations et la compréhension
parmi les nations et entre les groupes ethniques. Dans une telle société mondiale les deux grandes
forces de la vie humaine, la science et la religion seront réconciliées, coopéreront et se
développeront dans l'harmonie. La presse dans un tel système, tout en donnant libre champ à
l'expression des vues et convictions diversifiées du genre humain, cessera d'être pernicieusement
manipulée par des droits acquis, privés ou publies et sera libérée de l'influence de gouvernements et
de peuples en litige. Les ressources économiques du monde seront contrôlées, ses sources de
matières premières seront captées et pleinement utilisées, ses marchés coordonnés et développés, et
la distribution de ses produits équitablement réglée. Rivalités, haines et intrigues cesseront entre
nations; animosités et préjugés raciaux feront place à l'amitié, à la coopération et à la
compréhension réciproque. Les causes de confit religieux seront à jamais écartées, les barrières et
restrictions économiques complètement abolies, et l'écart démesuré entre classes aura disparu. Le
dénuement d'une part, et une forte accumulation de biens en un petit nombre de mains d'autre part,
disparaîtront.
Les immenses énergies dissipées et gâchées pour la guerre économique ou politique seront
consacrées à étendre la portée des inventions et du développement technique, à accroître la
productivité de l'humanité, à exterminer la maladie, à promouvoir les recherches scientifiques, à
relever le niveau de la santé physique, à rendre le cerveau humain plus aigu et subtil, à exploiter les
ressources de la planète jusque-là inemployées et insoupçonnées, à prolonger la vie humaine, et à
développer tout autre moyen propre à stimuler la vie intellectuelle, morale et spirituelle de la race
humaine tout entière. Un système fédéral mondial régissant la terre entière et exerçant sur ses
ressources d'une inimaginable ampleur une autorité à l'abri de toute discussion; incorporant et
alliant les idéaux de l'orient et de l'occident; affranchi des malédictions de la guerre et de ses
misères; veillant à l'exploitation de toutes les sources d'énergie disponibles sur toute la surface de la
planète, un système dans lequel la force sera mise au service du droit et dont la vie sera soutenue
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par la reconnaissance universelle d'un seul Dieu et par la fidélité à une Révélation commune, tel est
le but vers lequel les forces unifiantes de la vie poussent l'humanité." Le message de Bahá'u'lláh est
un message d'espoir, d'amour et de reconstruction pratique. Nous recevons aujourd'hui les navrants
contrecoups du rejet, par nos aïeux, de son appel divin. Mais il y a maintenant de nouveaux
dirigeants et de nouvelles générations qui, par chance, entendront cet appel et qui éviteront ou
tempéreront la rigueur d'une imminente catastrophe. C'est dans cet espoir et en le tenant pour un
devoir sacré, que la Maison Universelle de Justice, organisme international gouvernant la Foi
bahá'íe, proclame à nouveau par la publication de ces extraits choisis, l'essence de ce puissant appel
d'il y a un siècle.
Dans le même espoir, la même croyance, les bahá'ís du monde entier feront de leur mieux, pendant
cette période du centenaire (1968), pour attirer l'attention de leurs contemporains sur l'action
rédemptrice de cette nouvelle effusion d'amour et d'impulsion divine. Nous croyons que leurs
efforts ne seront pas vains.
Haïfa, 1967.
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1. Appel aux rois et dirigeants du monde
(1.1)
O rois de la terre ! Celui qui est le souverain Seigneur de tous est venu. Le royaume est à Dieu,
l'omnipotent protecteur, l'Etre subsistant par Lui-même. N'adorez que Dieu et, d'un coeur rayonnant
de joie, levez vos visages vers votre Seigneur, le Seigneur de tous les noms.
(1.2)
Voici une Révélation à laquelle tout ce que vous posséderiez ne pourra jamais se comparer puissiezvous le savoir.
(1.3)
Nous vous voyons vous réjouir de ce que vous avez amassé aux dépens d'autrui, et vous exclure
vous-mêmes des mondes que rien, sauf ma Tablette préservée, ne pourrait dénombrer.
(1.4)
Les trésors que vous avez accumulés vous ont détournés de votre but ultime. Cela ne vous sied pas,
puissiez-vous le comprendre.
(1.5)
Purifiez vos coeurs de toutes souillures terrestres et hâtez-vous d'entrer au royaume de votre
Seigneur, le créateur de la terre et du ciel, qui a fait trembler le monde et gémir tous ses peuples,
excepté ceux qui ont renoncé à tout et se sont attachés à ce qu'ordonnait la Tablette cachée...
(1.6)
O rois de la terre ! En cet endroit, sur cette scène de splendeur transcendante, a été révélée la plus
grande Loi.
(1.7)
Toute chose cachée fut mise en lumière en raison de la volonté du Maître suprême, celui qui
inaugura l'heure dernière, par qui la lune fut fendue, et par qui fut exprimé chaque irrévocable
décret.
(1.8)
Vous n'êtes que des vassaux, ô rois de la terre ! Celui qui est le roi des rois est apparu, paré de sa
Gloire la plus merveilleuse, et il vous appelle à lui, le Protecteur dans le danger, l'Etre subsistant par
lui-même.
(1.9)
Prenez garde que l'orgueil ne vous empêche de reconnaître la source de la Révélation et que les
choses de ce monde ne vous séparent comme par un voile, de celui qui est le désir de toutes les
nations, celui qui est le créateur du ciel, celui qui vous a créés d'une de ses paroles et vous a
destinés à être, de tout temps, les emblèmes de sa souveraineté.
(1.10)
Par la Justice de Dieu ! Nous n'avons pas l'intention de mettre la main sur vos royaumes. Notre
mission est de nous emparer des coeurs des hommes et de les garder. Sur eux sont fixés les regards
de Bahá. De ceci le royaume des noms porte témoignage, puissiez-vous le comprendre.
(1.11)
Quiconque suit son Seigneur renoncera au monde et à tout ce qu'il contient; combien plus grand
encore doit être alors le détachement de celui qui occupe un rang si auguste !
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(1.12)
Délaissez vos palais et hâtez-vous d'obtenir l'accès à son royaume. Cela en vérité vous sera
profitable à la fois en ce monde et dans l'autre; le Seigneur du royaume d'en-haut s'en porte garant,
puissiez-vous seulement le savoir.
(1.13)
Combien grande est la bénédiction réservée au roi qui se lèvera pour servir ma cause en mon
royaume et se détachera de tout autre que moi !
(1.14)
Un tel roi sera rangé parmi les compagnons de l'Arche pourpre que Dieu a préparée pour le peuple
de Bahá.
(1.15)
Tous devront glorifier son nom, révérer son rang, et l'aider à ouvrir les portes des cités par la clé de
mon nom, l'omnipotent Protecteur de tous les habitants des royaumes visibles et invisibles.
(1.16)
Un tel roi sera l'oeil même de l'humanité, la lumineuse parure au front de la création, la source de
bénédictions pour le monde entier.
(1.17)
O peuple de Bahá, faites-lui l'offrande de vos biens, que dis-je, de vos vies mêmes pour l'assister.
(1.18)
Nous ne vous avons rien demandé. C'est en vérité pour l'amour de Dieu que Nous vous exhortons,
et Nous prendrons patience comme Nous l'avons fait dans tout ce que Nous avons enduré de votre
part, ô assemblée de rois.
(1.19)
O rois de la terre ! Prêtez l'oreille à la voix de Dieu, qui vous appelle de cet arbre sublime et chargé
de fruits, jailli de la Colline pourpre sur la sainte plaine, et qui proclame: "Il n'est pas d'autre Dieu
que Lui, le Puissant, l'Omnipotent, le Très-Sage."
(1.20)
Craignez Dieu, ô assemblée de rois et ne vous laissez pas priver de cette très sublime grâce. Aussi
rejetez loin de vous ce que vous possédez et tenez-vous fermement à la corde de Dieu, le Très-Haut,
le Grand.
(1.21)
Tournez vos coeurs vers la face de Dieu, abandonnez ce que vos désirs vous poussaient à rechercher
et ne soyez pas de ceux qui périssent.
(1.22)
Conte-leur, ô serviteur, l'histoire d'Ali (le Bab) qui vint à eux avec sincérité, apportant son glorieux
et puissant livre et tenant en ses mains une preuve et un témoignage de Dieu ainsi que ses signes
bénis et sacrés.
(1.23)
Malgré cela, ô rois, vous n'avez pas su prêter attention au souvenir de Dieu en ses jours ni vous
laisser guider par les lumières qui se levèrent pour briller sur l'horizon d'un ciel resplendissant.
Vous n'avez pas examiné sa cause alors que cela eut mieux valu pour vous que posséder tout ce
qu'éclaire le soleil, puissiez-vous en prendre conscience.
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(1.24)
Vous êtes restés indifférents jusqu'à ce que les prêtres de la Perse, ces êtres cruels, rendent leur
sentence contre lui et l'immolent injustement.
(1.25)
Son esprit s'éleva vers Dieu, et cette cruauté arracha des larmes douloureuses aux habitants du
paradis et aux anges qui sont près de Dieu.
(1.26)
Gardez-vous à l'avenir d'être aussi négligents que dans le passé. Retournez donc vers Dieu, votre
créateur, et ne soyez pas parmi les insouciants...
(1.27)
Ma face a rejeté ses voiles et a projeté son éclat sur tout ce qui est dans le ciel et sur terre; et
pourtant, bien que vous fussiez créés pour Lui, vous ne vous êtes pas tournés vers Lui, ô assemblée
de rois !
(1.28)
Suivez donc mes conseils, écoutez-les de tout votre coeur et ne soyez pas de ceux qui détournent la
tête. Car votre gloire ne consiste pas en votre souveraineté mais bien en votre proximité de Dieu et
en votre observance de son commandement tel qu'il fut envoyé dans ses saintes Tablettes
préservées.
(1.29)
Si l'un quelconque d'entre vous régnait sur toute la terre et sur tout ce qu'elle renferme et montre à
sa surface: ses mers, ses continents, ses montagnes et ses plaines, mais que Dieu ne se souvînt pas
de lui, tout cela ne lui serait d'aucun profit, si seulement vous pouviez le savoir...
(1.30)
Levez-vous donc, affermissez vos pas et, vous repentant de vos manquements, dirigez-vous vers sa
sainte cour, sur le rivage de son puissant océan, afin que vous soient révélées les perles de savoir et
de sagesse que Dieu a mises en réserve dans la nacre de son coeur rayonnant...
(1.31)
Gardez-vous d'empêcher la brise de Dieu de souffler sur vos coeurs, cette brise qui peut ranimer les
coeurs de ceux qui se sont tournés vers Lui...
(1.32)
Gardez-vous de traiter injustement qui en appelle à vous et s'en remet à votre protection. Marchez
dans la crainte de Dieu et soyez de ceux qui mènent une vie pieuse. Ne vous reposez pas sur votre
pouvoir, vos armées et vos trésors.
(1.33)
Placez tout votre espoir et toute votre confiance en Dieu qui vous a créés et recherchez son aide en
toutes vos affaires. Le secours ne vient que de Lui. Il l'accorde à qui Il veut, à l'aide des armées du
ciel et de la terre.
(1.34)
Sachez que les pauvres sont un dépôt que Dieu a placé parmi vous. Veillez à ne pas trahir sa
confiance en les traitant injustement et à ne pas marcher dans la voie des félons.
(1.35)
Vous serez certainement appelés à rendre compte de ce dépôt le jour où sera dressée la balance de la
Justice, où chacun recevra ce qui lui est dû, et où seront pesés les actes de tous, riches ou pauvres.
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(1.36)
Si vous ne prenez pas garde aux avis qu'en un clair et incomparable langage Nous avons révélés
dans cette Tablette, le châtiment de Dieu vous assaillira de toutes parts, et la sentence de sa Justice
sera prononcée contre vous. Ce Jour-là vous n'aurez aucun moyen de Lui résister et vous connaîtrez
votre impuissance.
(1.37)
Ayez pitié de vous-mêmes et de vos sujets. Jugez entre eux d'après les instructions prescrites par
Dieu dans sa sublime et très sainte Tablette, où Il assigna à toutes choses et à chacune sa limite
fixée et donna une claire explication de toutes choses, Tablette qui est, par elle-même, un
avertissement pour ceux qui croient en Lui.
(1.38)
Examinez notre cause, informez-vous de ce qui Nous est arrivé, décidez avec justice entre Nous et
nos ennemis et soyez de ceux qui agissent équitablement envers leur prochain.
(1.39)
Si vous n'arrêtez pas la main de l'oppresseur, si vous ne faites rien pour sauvegarder les droits des
opprimés, quel droit aurez-vous donc à vous vanter devant les hommes ? De quoi au juste pourrezvous être fiers ?
(1.40)
Vous ferez-vous gloire de ce que vous mangez et buvez, des richesses que vous avez amassées dans
vos coffres et de la variété des ornements dont vous vous couvrez ?
(1.41)
Si la vraie gloire consistait en la possession de ces choses périssables, la terre sur laquelle vous
marchez devrait alors se vanter de vous être supérieure car c'est elle qui, par un décret du Tout-
Puissant, vous procure et vous donne tous ces biens.
(1.42)
Elle contient dans ses entrailles, selon ce que Dieu a ordonné, tout ce que vous possédez; d'elle, en
signe de Sa miséricorde, vous tirez vos richesses.
(1.43)
Voyez donc quelle est votre condition et de quoi vous vous glorifiez. Et puissiez-vous en prendre
conscience !
(1.44)
Certes - par Celui qui tient dans sa main le royaume tout entier de la création - votre gloire vraie et
durable ne réside que dans votre ferme attachement aux préceptes de Dieu, dans votre observation
sincère de ses lois, votre résolution de veiller à leur application et de suivre avec conscience le droit
chemin...
(1.45)
Vingt années se sont écoulées, ô rois, pendant lesquelles Nous avons connu chaque jour l'agonie
d'une nouvelle tribulation. Nul de ceux qui nous ont précédés n'a enduré ce que Nous avons
supporté. Puissiez-vous en prendre conscience !
(1.46)
Ceux qui se sont levés contre Nous, Nous ont mis à mort, ils ont répandu notre sang, pillé nos biens
et violé notre honneur. Encore qu'informés de la plupart de nos malheurs, vous n'avez toutefois pas
arrêté la main de l'agresseur.
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(1.47)
N'est-ce pourtant pas votre devoir évident de refréner la tyrannie de l'oppresseur et de traiter
équitablement vos sujets, afin de montrer pleinement à l'humanité que vous avez un sentiment élevé
de la Justice ?
(1.48)
Dieu a placé entre vos mains les rênes du gouvernement du peuple pour que vous le gouverniez
avec justice, que vous sauvegardiez les droits des opprimés et que vous punissiez les fauteurs
d'injustice.
(1.49)
Si vous négligez les devoirs que Dieu vous a prescrits dans son Livre, vos noms figureront parmi
ceux qu'Il juge injustes; grave serait assurément votre erreur.
(1.50)
Pour vous attacher à ce qu'ont tramé vos imaginations, rejetterez-vous les commandements de Dieu,
le Plus Elevé, l'Inaccessible, l'Irrésistible, le Tout-Puissant ? Rejetez plutôt ce que vous possédez
pour vous attacher à ce que Dieu vous a ordonné d'observer. Cherchez sa grâce, car celui qui la
cherche foule son droit sentier...
(1.51)
Le jour approche où Dieu exaltera sa cause et magnifiera son témoignage aux yeux de tous ceux qui
sont dans les cieux et sur la terre.
(1.52)
En toutes circonstances, mets toute ta confiance en ton Seigneur fixe ton regard sur Lui et détournetoi de ceux qui répudient sa vérité. Que Dieu, ton Seigneur, soit ta seule aide et ton unique secours.
(1.53)
Nous nous sommes engagés à assurer Ton triomphe sur la terre et à exalter notre cause au-dessus de
tous les hommes, encore qu'aucun roi ne se soit trouvé qui veuille se tourner vers Toi...
(1.54)
O Rois de la terre ! Nous vous voyons accroître chaque année vos dépenses et en faire peser le
fardeau sur vos sujets. Cela est, sans conteste, une totale et lourde injustice.
(1.55)
Craignez les soupirs et les larmes de cet opprimé et ne chargez pas vos peuples de fardeaux abusifs.
Ne les dépouillez pas, pour vous construire des palais; et même, choisissez pour eux ce que vous
choisiriez pour vous. Nous vous exposons ainsi ce qui vous sera profitable, le puissiez-vous
comprendre.
(1.56)
Vos peuples sont vos trésors. Prenez garde de violer, par vos lois, les commandements de Dieu en
livrant aux voleurs ceux dont vous avez la garde. C'est par eux que vous régnez et que votre
subsistance est assurée, et c'est avec leur aide que vous faites des conquêtes. Et cependant avec quel
dédain vous les considérez. Etrange, très étrange en vérité !
(1.57)
Mais puisque vous avez refusé la Très Grande Paix, attachez-vous du moins à celle-ci: la Moindre
Paix, qui vous permettra quand même d'améliorer quelque peu votre propre condition et celle de
vos sujets.
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(1.58)
O Souverains de la terre ! Réconciliez-vous afin de n'avoir à vous armer que dans la mesure
nécessaire à la défense de vos territoires et de vos empires. Gardez-vous de négliger le conseil de
celui qui est l'Omniscient, le Fidèle.
(1.59)
Soyez unis, ô rois de la terre, car ainsi la tempête de la discorde s'apaisera parmi vous et vos peuples
trouveront le repos, si vous êtes de ceux qui comprennent.
(1.60)
Si l'un d'entre vous prenait les armes contre un autre, levez-vous tous contre lui, car ce ne sera là
que justice manifeste.
(1.61)
Le seul vrai Dieu, exaltée soit sa gloire, a toujours considéré et continuera de considérer les coeurs
des hommes comme son bien propre et exclusif. Tout le reste, soit venant de la terre ou des mers,
soit richesses, soit gloire, Il l'a légué aux rois et dirigeants de la terre.
(1.62)
Depuis le commencement qui n'a pas de commencement, l'étendard qui proclame: "Il fait ce qu'il
veut" a toujours été déployé dans toute sa splendeur devant sa manifestation.
(1.63)
Ce dont l'humanité a besoin en ce jour, c'est l'obéissance à ceux qui détiennent l'autorité et
l'attachement sincère à la corde de la sagesse.
(1.64)
Les instruments essentiels à l'immédiate protection de la race humaine, à sa sûreté et à sa sécurité,
sont détenus par les dirigeants de la société auxquels ils ont été confiés. Tel est le désir de Dieu, tel
est son décret...
(1.65)
Nous caressons l'espoir qu'un des rois de la terre se lèvera pour l'amour de Dieu, afin de faire
triompher ce peuple opprimé et persécuté. Ce roi sera à jamais glorifié et exalté.
(1.66)
Dieu a prescrit à ce peuple d'aider qui l'aidera, de servir au mieux les intérêts d'un tel roi et de lui
témoigner un constant loyalisme.
(1.67)
Ceux qui Me suivent doivent donc s'efforcer, en toutes circonstances, de travailler à la prospérité de
celui qui se lèvera pour le triomphe de ma Cause, et de lui prouver en tout temps, leur fidélité et leur
dévouement.
(1.68)
Heureux l'homme qui écoute et observe mes conseils. Et malheur à qui néglige d'obéir à mon désir.
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2. Appel à l'empereur Napoléon III
[nota : ce chapitre a été remplacé par la traduction plus récente et complète tirée de l’ouvrage « L'appel du seigneur
des armées »]
(2.1)
Ô roi de Paris [nota : il s’agit de la seconde épître adressée par Bahá’u’lláh à l’empereur des Français ; une
première épître avait été révélée à Andrinople] , dis aux prêtres de ne plus faire sonner les cloches. Par
Dieu, le Vrai, celui qui est le plus grand Nom lance l’appel le plus puissant et les doigts de la
volonté de ton Seigneur, le Très-Élevé, le Sublime, le font résonner en son Nom au ciel
d’immortalité. Ainsi, une fois encore descendent sur toi les versets puissants de ton Seigneur, afin
que tu te lèves pour mentionner Dieu, le créateur de la terre et du ciel, en ces jours où gémissent
tous les peuples de la terre, où sont ébranlées les colonnes des cités, et où la poussière de l’irréligion
enveloppe tous les hommes sauf ceux qu’il a plu à Dieu, le Savant, le Sage, d’épargner. Dis : Celui
qui est l’Inconditionné est venu, entouré de nuées de lumière, pour vivifier toutes choses créées par
la brise de son Nom, le Très-Miséricordieux, pour unir le monde et pour rassembler tous les
hommes autour de cette table descendue du ciel. Garde-toi de refuser la grâce de Dieu alors qu’il te
l’a envoyée. Meilleure est-elle pour toi que tout ce que tu possèdes car disparaît ce qui est tien, alors
que perdure ce qui est à Dieu. En vérité, il ordonne ce qui lui plaît. Oui, elles se lèvent les brises du
pardon dispensées par ton Seigneur, le Dieu de miséricorde. Qui se tourne vers elles est purifié de
ses péchés, de toute souffrance et de toute maladie. Heureux celui sur qui s’expose à ces brises et
malheur à qui s’en protège.
(2.2)
Si tu tendais ton ouïe intérieure vers toutes choses créées, tu entendrais : « L’Ancien des Jours est
apparu dans sa grande gloire ! » Tout célèbre la gloire du Seigneur. Certains ont connu Dieu et le
mentionnent, d’autres le mentionnent sans le connaître. Aussi avons-nous consigné notre décret sur
une tablette évidente.
(2.3)
Ô Souverain, écoute la voix du feu allumé dans cet arbre verdoyant, sur ce Sinaï élevé en ce lieu
sacré et nivéen, par-delà la Cité éternelle : « Certes, il n’est pas d’autre Dieu que moi, le Clément, le
Très-Miséricordieux. » En vérité, nous envoyons celui que nous soutenons par le Saint-Esprit afin
qu’il vous annonce cette Lumière qui brille de l’horizon de la volonté de votre Seigneur, le Sublime,
le Très-Glorieux et dont les signes se manifestent en Occident. Tournez vos visages vers lui en ce
jour que Dieu exalte au-dessus de tous les autres jours, et où le Très-Miséricordieux répand la
splendeur de sa gloire rayonnante sur tous ceux qui sont au ciel et sur la terre. Lève-toi pour servir
Dieu et soutenir sa cause. Il t’aidera vraiment par les armées du visible et de l’invisible et fera de toi
le roi de tout ce qu’éclaire le soleil. Ton Seigneur est vraiment le Tout-Puissant, l’Omnipotent.
(2.4)
Les brises du Très-Miséricordieux soufflent sur toutes choses créées ; heureux l’homme qui
découvre leur parfum et qui d’un coeur pur se dirige vers elles. Orne ton temple de la parure de mon
Nom, ta parole de mon souvenir et ton coeur de ton amour pour moi, le Tout-Puissant, le Très-Haut.
Nous ne désirons pour toi que le meilleur, meilleur que ce que tu possèdes et que tous les trésors de
la terre. Ton Seigneur est réellement celui qui sait, il est informé de tout. Lève-toi en mon Nom
parmi mes serviteurs et dis : « Ô peuples de la terre, tournez-vous vers celui qui se tourne vers vous.
Il est en vérité le visage de Dieu parmi vous, son témoin et son guide pour vous. Il vient vers vous
avec des signes qu’il est seul à présenter ». La voix du Buisson ardent retentit au centre du monde et
le Saint-Esprit annonce aux nations : « Voyez ! Le Promis est venu avec un pouvoir évident. »
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(2.5)
Ô Roi, elles sont tombées, les étoiles du ciel du savoir : celles qui cherchent à établir la vérité de ma
cause par leurs propres moyens et font mention de Dieu en mon Nom. Et cependant quand je suis
venu vers elles dans toute ma gloire, elles se sont détournées de moi. Elles sont, certes, parmi les
déchues. Voilà ce que l’esprit de Dieu annonça quand il vint avec la vérité parmi vous, lui que les
docteurs juifs contestèrent jusqu’à commettre ce qui provoqua les lamentations du Saint-Esprit et
les larmes de ceux qui sont proches de Dieu. Pense à ce Pharisien qui adora Dieu pendant soixantedix ans et rejeta le Fils lorsqu’il apparut alors que fut admis dans le Royaume quelqu’un qui avait
commis l’adultère. Ainsi te conseille la Plume, selon l’ordre du Roi éternel, pour que tu saches ce
qu’il advint dans le passé et que tu sois compté, en ce jour, parmi ceux qui croient sincèrement.
(2.6)
Dis : ô assemblée de moines, ne vous enfermez pas dans vos églises et vos cloîtres. Avec ma
permission, sortez et travaillez à ce qui vous profitera et profitera aux autres. Ainsi vous ordonne
celui qui est le Seigneur du jour de la résurrection. Enfermez-vous dans la forteresse de mon amour.
Voici vraiment la réclusion qui vous convient si vous pouviez le savoir. Celui qui s’enferme chez
lui est comme mort. Il convient à l’homme de produire ce qui bénéficie à l’humanité. Celui qui ne
produit pas de fruit est destiné au feu. Ainsi vous conseille votre Seigneur. En vérité, il est le Fort,
le Généreux. Mariez-vous afin que de vous naisse quelqu’un pour prendre votre place. Certes, nous
interdisons la lubricité, mais pas ce qui favorise la fidélité. Etes-vous esclaves des inclinaisons de
votre nature et rejetez-vous les lois de Dieu ? Craignez Dieu et ne soyez pas insensés. Si ce n’est
l’homme, qui sur ma terre se souviendrait de moi, comment mes Noms et attributs pourraient-ils
être connus ? Réfléchissez et ne soyez pas de ceux qui se cachent de lui derrière un voile et
s’enfoncent rapidement dans le sommeil. Celui qui ne se maria pas [nota : Jésus] ne trouva aucune
place pour demeurer ou pour poser sa tête à cause de ce qu’accomplirent les traîtres. Sa sainteté ne
consistait pas en ce que vous pensez ou imaginez, mais plutôt en ce que nous possédons. Demandez
à appréhender son rang qui est exalté au-dessus des imaginations vaines de tous les peuples. Bénis
ceux qui comprennent.
(2.7)
Ô Roi ! Nous avons entendu la réponse que tu adressas au Tsar de Russie concernant ta décision au
sujet de la guerre [nota : guerre de Crimée 1853-1856]. Certes, ton Seigneur sait, il est informé. Tu dis :
« J’étais endormi sur ma couche et fus réveillé par les cris des malheureux qu’on noyait dans la Mer
Noire. » Voilà ce que nous t’avons entendu dire, et ton Seigneur est vraiment le témoin de mes
paroles. Nous affirmons que ce ne sont pas leurs cris qui t’ont réveillé mais l’aiguillon de tes
propres passions, car nous t’avons mis à l’épreuve et nous t’avons pris en défaut. Comprends le sens
de mes propos et sois perspicace. Nous ne souhaitons pas t’adresser de blâme en raison du haut
rang que nous t’avons conféré en ce monde mortel. Nous préférons la courtoisie dont nous avons
fait le signe distinctif de ceux qui sont proches de lui. La courtoisie est réellement le vêtement qui
sied à tous les hommes, jeunes ou vieux. Heureux celui qui s’en pare et malheur à celui qui se prive
de cette magnificence. Si ton discours avait été sincère, tu n’aurais pas rejeté le Livre de Dieu,
lorsque le Tout-Puissant, le Très-Sage te l’a envoyé. Ainsi t’avons-nous éprouvé et nous ne t’avons
pas trouvé tel que tu te prétendais. Lève-toi et fais amende honorable pour ce qui t’a échappé. Avant
peu, le monde, et avec lui tout ce que tu possèdes, périra mais le Royaume appartiendra toujours à
Dieu, ton Seigneur, le Seigneur de tes pères. Il ne te convient pas de gérer tes affaires selon les
exigences de tes désirs. Redoute les soupirs de cet opprimé et protège-le contre les traits des
fauteurs d’injustice.
(2.8)
Pour ce que tu as fait et en punition de ce que tu as tramé, ton empire s’échappera de tes mains et
ton royaume sera jeté dans le chaos [nota : dans l’année, Napoléon III fut vaincu à la bataille de Sedan (1870) et
envoyé en exil] . Tu comprendras alors à quel point tu t’es trompé. Dans ton pays, l’agitation
s’emparera du peuple, à moins que tu ne te décides à soutenir cette cause et à suivre dans ce droit
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chemin celui qui est l’Esprit de Dieu. Ton faste t’a-t-il enorgueilli ? Par ma vie, il ne durera guère et
s’évanouira bientôt, à moins que de ne pas renoncer à cette Corde solide. Nous voyons l’humiliation
à tes trousses aussi longtemps que tu seras compté parmi ceux qui dorment profondément.
Maintenant que tu entends voix venant du siège de gloire, il t’appartient d’abandonner tout ce que
tu possèdes et de t’écrier : « Me voici, ô Seigneur de tout ce qui est au ciel et sur la terre. »
(2.9)
Ô, Roi, nous étions en Irak quand vint l’heure de la séparation [nota : lorsque Bahá’u’lláh reçut l’ordre de
se rendre à Constantinople] . Sur l’ordre du roi de l’islam [nota : le sultan de Turquie] , nous nous dirigeâmes
vers son pays. Là, il nous advint de la part des méchants ce que les livres ne pourront jamais
raconter, dont se lamentent sa les habitants du paradis et ceux qui demeurent dans les retraites
sacrées ; et malgré cela, les gens sont toujours enveloppés d’un voile épais. Dis : Contestez-vous
celui qui vient vers vous, porteur du seing de Dieu et de ses preuves, du témoignage de Dieu et de
ses signes ? Ces choses ne sont pas de lui, mais de celui qui lui a ordonné de se lever, l’a envoyé
avec le pouvoir de la vérité et en a fait une lampe pour l’humanité tout entière.
(2.10)
De jour en jour, que dis-je ! D’heure en heure, notre déplorable situation s’aggrava jusqu’à ce qu’on
nous fit sortir de notre prison pour nous enfermer, avec une injustice flagrante, dans la plus grande
Prison. Et si on leur demande : « Pour quels crimes les avez-vous emprisonnés ? », ils répondent :
« Ils ont voulu remplacer la Foi par une nouvelle religion. » Si vous préférez ce qui est ancien,
pourquoi avez-vous rejeté ce qui a été révélé dans la Torah ou dans l’Évangile. Soyez clairs, ô
peuple ! Par ma vie ! Il n’y a pas de refuge pour vous en ce jour. Si tel est mon crime, Muhammad,
l’apôtre de Dieu, l’a commis avant moi, et avant lui, celui qui est l’Esprit de Dieu, et encore avant,
celui qui conversa avec Dieu. Si mon péché est d’avoir exalté la parole de Dieu et d’avoir révélé sa
cause, alors je suis le plus grand des pécheurs. Un tel péché, je ne l’échangerai pas pour les
royaumes du ciel et de la terre.
(2.11)
Dès notre arrivée dans cette prison, nous décidâmes d’adresser aux rois les messages de leur
Seigneur, le Fort, le Loué. Bien que nous leur ayons transmis, en plusieurs épîtres, ce qui nous fut
ordonné, nous le faisons une fois de plus en signe de la grâce de Dieu. Peut-être reconnaîtront-ils le
Seigneur venu sur les nuages avec une souveraineté évidente.
(2.12)
À mesure que mes tribulations augmentaient, croissait mon amour pour Dieu et pour sa cause au
point que ne pouvait me détourner de mon but tout ce qui m’advenait des mains des armées des
récalcitrants. Me cacheraient-ils dans les profondeurs de la terre qu’ils me trouveraient chevauchant
les nuages et lançant l’appel de Dieu, le Seigneur de force et de puissance. Je me suis offert en
sacrifice dans le chemin de Dieu, et j’aspire aux tribulations dans mon amour pour lui et par égard à
son bon plaisir. En témoignent les malheurs qui m’ont affligé et n’ont rien de comparable à ce que
d’autres ont souffert. Chaque cheveu de ma tête fait retentir l’appel que le Buisson ardent a lancé
sur le Sinaï et chaque veine de mon corps invoque Dieu en disant : « Puis-je mourir dans ton sentier
pour que bouge monde et que s’unissent ses peuples ! ». Ainsi en a-t-il été décrété par celui qui est
l’Omniscient, l’Informé.
(2.13)
Sachez que vos sujets sont un dépôt que Dieu vous a confié. Aussi, veillez sur eux comme sur vousmêmes. Attention à ne pas laisser les loups devenir les bergers du troupeau, et que l’orgueil et la
vanité ne vous empêche pas de vous) occuper des pauvres et des affligés. Si tu pouvais boire le vin
mystique de la vie éternelle au calice des paroles de ton Seigneur, le Magnanime, tu serais capable
d’abandonner tout ce que tu possèdes et de proclamer mon Nom à toute l’humanité. Purifie donc
ton âme par les eaux du détachement. En vérité, il est le Souvenir qui luit au-dessus de l’horizon de
la création, il lavera ton âme de la poussière du monde. Abandonne tes palais aux peuples des
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tombeaux et ton empire à qui le désire. Puis tourne-toi vers le Royaume. C’est cela que Dieu a
vraiment choisi pour toi, si tu étais de ceux qui se tournent vers lui. Ils sont comme privés de vie
ceux qui ont manqué de se tourner vers la face de Dieu en cette révélation. Ils agissent sous
l’impulsion de leurs désirs égoïstes : en réalité, ils appartiennent aux morts. Mais si tu souhaites
porter le poids de ta souveraineté, fais le pour venir en aide à la cause de ton Seigneur. Glorifié soit
ce rang ! Celui qui y parvient reçoit toutes les faveurs que dispense l’Omniscient, le Très-Sage.
(2.14)
Lève-toi, en mon Nom, au-dessus de l’horizon du renoncement et au commandement de ton
Seigneur, le Fort, le Puissant, tourne ta face vers le Royaume. Par le pouvoir de ma souveraineté,
dresse-toi devant les habitants du monde et dis : « Ô peuple, le Jour est venu et les bénédictions de
Dieu se répandent sur la création tout entière. Ceux qui se sont détournés de son visage sont les
victimes impuissantes de leurs inclinations corrompues. Ils se sont vraiment égarés.»
(2.15)
Pare le corps de ton royaume du vêtement de mon Nom, et lève-toi pour enseigner ma cause. Cela
vaut mieux pour toi que tout ce que tu possèdes. Alors Dieu exaltera ton nom devant tous les rois. Il
a pouvoir sur toutes choses. Au nom de Dieu, avance parmi les hommes, et par son pouvoir et sa
puissance, fais connaître ses signes aux peuples. Brûle de la flamme du feu éternel que le
Magnanime a allumé au coeur de la création afin que, par toi, la chaleur de son amour réchauffe le
coeur de ses élus. Suis mon chemin et ravis le coeur des hommes par le souvenir de moi, le Tout-
Puissant, le Très-Exalté.
(2.16)
Dis : Celui qui, en ce jour, n’a pas diffusé les doux parfums du souvenir de son Seigneur est
vraiment indigne du rang d’homme. En vérité, il appartient à ceux qui suivent leurs désirs et se
trouvera avant peu dans un profond désarroi. Pouvez-vous vous réclamer de celui qui est le Dieu de
miséricorde et commettre ce que commet le Malin ? Par la beauté du Très-Glorifié, cela ne se peut,
si vous pouviez le savoir. Purifiez vos coeurs de l’attrait du monde, vos langues de la calomnie et
vos membres de tout ce qui vous empêche d’approcher Dieu, le Fort, le Loué. Dis : Par le monde,
on entend ce qui vous tient éloigné de celui qui est l’aurore de la révélation et vous incline vers ce
qui ne vous profite en rien. En vérité, ce qui, en ce jour, vous tient à l’écart de Dieu, est
essentiellement le l’amour du monde. Rejetez-le et approchez-vous de cette vision sublime, de ce
siège lumineux et resplendissant. Béni est celui qui ne permet à rien de s’interposer entre lui et son
Seigneur. Assurément, rien ne peut lui arriver s’il goûte avec justice aux avantages de ce monde car
nous avons créé toutes choses pour ceux de nos serviteurs qui croient sincèrement en Dieu.
(2.17)
Ô peuple, si vos paroles diffèrent de vos actes, qu’est-ce qui vous différenciera de ceux qui, tout en
professant leur foi en leur Seigneur, leur Dieu, le rejettent lorsqu’il vient vers eux, entouré des
nuages et font montre d’orgueil devant Dieu, l’Incomparable, l’Omniscient ? Ne répandez le sang
de personne, ô peuple, et ne portez de jugement injuste envers personne. Ainsi vous commande
celui qui sait et connaît toute chose. Ceux qui sèment le désordre dans le pays lorsque l’ordre est
bien établi, outrepassent les limites fixées dans le Livre. Misérable sera le séjour des
transgresseurs !
(2.18)
Dieu prescrit à chacun d’enseigner sa cause. Qui se lève pour accomplir ce devoir doit, avant de
proclamer son message, s’orner d’un caractère empreint de droiture et digne de louange pour que
ses paroles captivent le coeur de ceux qui entendent son appel. Sans cela, il n’a aucun espoir
d’influencer ses auditeurs. Ainsi vous en instruit Dieu. En vérité, il est le Magnanime, le Très-
Compatissant.
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(2.19)
Ceux qui exhortent les autres à pratiquer la justice, alors qu’eux-mêmes commettent des iniquités,
sont accusés de fausseté en raison de ce que leur langue profère, par les habitants du Royaume et
par ceux qui gravitent autour du trône de leur Seigneur, le Puissant, le Bienveillant. Ne faites pas, ô
peuple, ce qui déshonore votre nom et la renommée de la cause parmi les hommes. Prenez garde de
ne pas toucher à ce qu’abhorre votre raison. Craignez Dieu et ne suivez pas ceux qui s’égarent. Ne
passez pas des accords trompeurs avec vos voisins. Soyez dignes de confiance sur la terre et ne
privez pas les pauvres de ce que Dieu, dans sa bonté, vous a donné. En vérité, il vous gratifiera du
double de ce que vous possédez. Il est vraiment le Dieu de toute bonté, le Munificent.
(2.20)
Dis : Nous ordonnons d’enseigner notre cause par le pouvoir de la parole. Prenez garde d’entrer en
confrontation stérile avec quelqu’un. L’Esprit-Saint fortifiera celui qui se lève pour enseigner sa
cause uniquement par amour de son Seigneur et lui inspirera ce qui illumine le coeur du monde et
plus encore le coeur de ceux qui le cherche. Ö peuple de Bahá, partez à la conquête du coeur des
hommes, armés de l’épée de la sagesse et des paroles. Un voile épais enveloppe vraiment ceux qui
contestent, poussés par leurs désirs. Dis : L’épée de la sagesse est plus brûlante que la chaleur de
l’été et plus tranchantes que des lames d’acier, si vous êtes en mesure de comprendre. Tirez-la en
mon nom et par la force de ma puissance ; employez-la pour conquérir les cités du coeur de ceux
qui se sont retranchés dans la forteresse de leurs désirs corrompus. Ainsi vous en prie la Plume du
Très-Glorieux, alors que les épées des rebelles sont suspendues au-dessus de sa tête.
(2.21)
Si vous avez connaissance d’un péché commis par quelqu’un, taisez-le afin que Dieu cache vos
propres péchés. Il est l’oeil aveugle, le Seigneur de grâce abondante. Ô vous, les riches de la terre,
si vous croisez un pauvre sur votre chemin, ne le traitez pas avec dédain. Pensez à ce dont vous
fûtes créés. Tous furent créés d’une goutte d’eau vile [voir Coran : 32.8, 77.20] . Il vous convient
d’observer la sincérité qui ornera vos temples, glorifiera votre nom, exaltera votre rang parmi les
hommes et vous assurera d’une récompense généreuse devant Dieu.
(2.22)
Ô peuples de la terre, écoutez ce que vous commande la Plume du Seigneur des nations. Sachez que
les révélations du passé atteignent leur plus haute et finale consécration dans la loi que ce très
puissant Océan dispense. À notre commandement, hâtez-vous de la connaître. En vérité, nous
ordonnons ce qui nous plait. Considère le monde comme le corps d’un homme affligé de maux
divers, et dont la guérison dépend de l’agencement harmonieux de toutes ses composantes.
Rassemblez-vous autour de ce que nous prescrivons et ne marchez pas sur les traces de ceux qui
sèment la dissension.
(2.23)
Toutes les fêtes reçoivent leur consécration dans les deux plus grandes fêtes et dans deux autres
fêtes qui tombent les jours jumeaux - La première de ces plus grandes fêtes évoque ces jours où
Dieu répandit la gloire resplendissante de son Nom sublime sur tout ce qui est dans les cieux et sur
la terre, et la seconde est ce jour où nous avons fait se lever celui qui annonça la joyeuse nouvelle
de cette grande Proclamation [nota : les deux plus grandes fêtes sont la Fête du Ridván, au cours duquel
Bahá’u’lláh fit la première proclamation de sa mission, et la déclaration du Báb. Les « jours jumeaux » se réfèrent aux
naissances du Báb et de Bahá’u’lláh - voir « Kitáb-i-Aqdas » MEB 2011 §110] . Ainsi en a-t-il été décrété dans le
Livre par celui qui est le Fort, le Puissant. Les autres jours, vaquez à vos occupations journalières et
n’hésitez pas à vous consacrer à vos commerces et à vos métiers. Voilà le commandement et la loi
promulgués par celui qui est votre Seigneur, l’Omniscient, le Très-Sage.
(2.24)
Dis : Ô assemblée de prêtres et de moines, mangez ce que Dieu vous permet et ne vous abstenez pas
de nourriture. En signe de sa grâce, Dieu vous autorise d’en user sauf pendant une brève période. En
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vérité, il est le Fort, le Bienfaisant. Renoncez à ce que vous possédez et attachez-vous aux desseins
de Dieu. Voilà ce qui vous est profitable si vous êtes de ceux qui comprennent. Nous vous
ordonnons un jeûne de dix-neuf jours lors de la saison la plus tempérée et vous libérons, en cette
révélation resplendissante, de faire davantage. Ainsi donc, nous vous ordonnons clairement ce qui
doit être observé pour vous permettre de suivre les commandements de Dieu et vous unir en ce que
le Tout-Puissant, le Très-Sage vous a prescrit. Celui qui est le Seigneur, le Très-Miséricordieux,
chérit en son coeur de voir la race humaine unie en une seule âme et un seul corps. Hâtez-vous de
prendre votre part des bienfaits de Dieu et rendez grâce en ce jour qui éclipse tous les autres jours.
Grand est le bonheur de l’homme qui se détache de tout ce qu’il a pour souhaiter obtenir ce qui est à
Dieu. Un tel homme, nous en témoignons, est comptés parmi les élus de Dieu.
(2.25)
Ô Roi, témoigne de ce que Dieu a lui-même et pour lui-même témoigné avant la création du ciel et
de la terre : « Il n’est d’autre Dieu que moi, l’Unique, le Suprême, l’Incomparable, l’Inaccessible ».
Lève-toi résolument en faveur de la cause de ton Seigneur, le Très-Glorieux. Ainsi t’en instruit cette
épître merveilleuse. En vérité, nous ne désirons rien d’autre pour toi que ce qui te bénéficiera plus
que tous les biens de la terre. En témoignent toutes les choses créées et plus encore, ce Livre
explicite.
(2.26)
Méditez sur le monde et sur la condition de ses peuples. Celui pour lequel fut créé le monde est
emprisonné dans la plus désolée des cités [nota : Acre] à cause de ce qu’ont forgé les mains des
égarés. De l’horizon de cette ville-prison, il appelle les hommes à l’Aurore de Dieu, le Suprême, le
Très-Haut. Te félicites-tu des trésors en ta possession, tout en sachant qu’ils périront ? Te réjouis-tu
de régner sur un arpent de terre alors que le monde entier, pour les gens de Bahá, n’a pas plus de
valeur que la noire prunelle d’une fourmi morte ? Abandonne-le à ceux qui le chérissent et tournetoi vers celui qui est le désir de l’Univers. Que sont devenus les orgueilleux et leurs palais ?
Contemple leurs tombes et profite de cet exemple, car nous en avons fait une leçon pour ceux qui
observent. Si les brises de la Révélation te saisissent, tu fuiras le monde pour te diriger vers le
Royaume et tu dépenseras tout ce que tu possèdes pour te rapprocher de cette sublime vision.
(2.27)
Nous voyons la plupart des gens adorer des noms et s’exposer, comme tu le constates, à de terribles
périls dans le seul espoir de perpétuer leur nom, alors que toute âme perspicace atteste qu’un nom
ne servira en rien à son porteur, après la mort de celui-ci, si ce nom n’exprime pas sa relation avec
Dieu, le Tout-Puissant, le Magnifié. Ainsi leurs vaines imaginations les rendent esclaves en punition
de ce que leurs mains ont forgé. Vois l’étroitesse d’esprit des hommes. Ils courent furieusement
après ce qui ne leur est d’aucun profit. Si tu leur demandais : « Y a-t-il un quelconque avantage en
ce que vous désirez ? », tu les verrais terriblement perplexes. S’il se trouvait une âme impartiale,
elle répondrait : « Non, par le Seigneur des mondes ! » Telle est la condition des hommes et de ce
qu’ils possèdent. Laisse-les à leur folie et tourne ton regard vers Dieu. En vérité, c’est cela qui te
convient. Hâte-toi de suivre le conseil de ton Seigneur et dis : Loué sois-tu, ô Dieu de tout ce qui est
au ciel et sur la terre.
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3. Appel au Tsar Alexandre II
[nota : ce chapitre a été remplacé par la traduction plus récente et complète tirée de l’ouvrage « L'appel du seigneur
des armées »]
(3.1)
Ô tsar de Russie ! Prête l’oreille à la voix de Dieu, le Roi, le Très-Saint, et tourne-toi vers le paradis
où demeure celui qui, dans l’Assemblée suprême, porte les titres les plus éminents et qui, dans le
monde de la création est appelé par le nom de Dieu, le Resplendissant, le Très-Glorieux. Prends
garde que tes désirs ne t’empêchent de te tourner vers la face de ton Seigneur, le Compatissant, le
Très-Miséricordieux. Nous avons entendu ce que tu as demandé à ton Seigneur lorsque tu
l’interpellais secrètement. Alors les brises de ma tendre bonté soufflèrent, les vagues de ma
miséricorde se soulevèrent, et nous t’avons répondu. Ton Seigneur est certes l’Omniscient, le Très-
Sage. Tandis que je languissais en prison, chargé de chaînes et de fers, un de tes ministres me
proposa son aide. C’est pourquoi Dieu t’a assigné un rang dont nul sauf lui ne peut avoir
connaissance. Prends garde à ne pas aliéner cette sublime position. Ton Seigneur, certes, fait ce
qu’il veut. Dieu abrogera ou confirmera ce qui lui plaît, car la connaissance de toutes choses est
chez lui dans la Tablette préservée.
(3.2)
Crains que ta souveraineté ne te retienne loin de celui qui est le Souverain suprême. En vérité, il est
venu avec son Royaume, et tous les atomes proclament ; « Voyez ! Le Seigneur est apparu dans
toute sa majesté. » Celui qui est le Père est venu, et le Fils, dans la sainte Vallée, s’écrie : « Me
voici ô Seigneur, mon Dieu, me voici ! » Tandis que le Sinaï gravite autour de la Demeure et que le
Buisson ardent annonce à haute voix: « Le Très-Généreux est venu sur les nuages ! Béni est celui
qui s’approche de lui et malheur à ceux qui se tiennent à l’écart. »
(3.3)
Lève-toi parmi les hommes au nom de cette cause impérative, et appelle les nations à Dieu, le
Grand, le Suprême. Ne sois pas de ceux qui appellent Dieu par l’un de ses Noms, puis lorsque paraît
celui qui est l’essence de tous les noms, le renient, se détournent de lui et finalement le condamnent
avec une évidente injustice. Réfléchis et rappelle-toi les jours où l’Esprit de Dieu apparut, et où
Hérode rendit son verdict contre lui. Dieu le secourut cependant par les armées de l’invisible ; il le
protégea vraiment et l’envoya dans un autre pays, selon sa promesse. En vérité Il ordonne ce qui lui
plaît. Certes, ton Seigneur protège qui il veut, qu’il soit au coeur de l’océan, dans la gueule du
dragon ou sous l’épée du tyran.
(3.4)
Béni soit le roi que les voiles de gloire n’ont pas empêché de se tourner vers l’Aurore de beauté et
qui a tout abandonné dans son désir d’obtenir ce qui est à Dieu. E, vérité, il est, aux yeux de Dieu,
compté parmi les hommes d’excellence et loué par les habitants du paradis et par ceux qui gravitent
jour et nuit autour du Trône suprême.
(3.5)
Je dis encore : Ecoute ma voix qui de ma prison, s’élève afin que je t’apprenne ce que ma beauté a
souffert aux mains de ceux qui sont les manifestations de ma gloire, et afin que tu saches combien
grande fut ma patience malgré mon pouvoir, et combien immense ma longanimité malgré ma
puissance. Sur ma vie ! si seulement tu savais ce qu’a révélé ma plume, si tu découvrais les trésors
de ma cause, les perles des mystères reposant au fond des mers de mes noms et dans les calices de
mes paroles, tu sacrifierais ta vie dans mon chemin dans la soif d’entrer dans mon Royaume
sublime et glorieux, et pour l’amour de mon Nom. Sache que même si mon corps se trouve sous les
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épées de mes ennemis et mes membres environnés d’innombrables dangers, mon esprit est, malgré
tout, rempli d’une allégresse sans nulle comparaison avec les joies de la terre.
(3.6)
Tourne ton coeur vers celui qui est le centre d’adoration du monde et dis : « Ô peuples de la terre,
avez-vous rejeté celui dans le sentier duquel le précurseur de votre Seigneur, le Très-Élevé, le
Sublime souffrit le martyre ? ». Dis : c’est une nouvelle dont se sont réjouis les coeurs des
prophètes et des Messagers. C’est celui dont se souvient l’âme de la création et qui est promis dans
les Livres de Dieu, le Puissant, le Très-Sage. Dans leur désir de me rencontrer, les messagers ont
levé leurs mains en supplication vers Dieu, le Puissant, le Glorifié. En témoigne ce que celui qui est
le Seigneur de force et de puissance a révélé dans les Écritures saintes.
(3.7)
D’aucuns se sont lamentés d’être séparés de moi, d’autres ont supporté des épreuves dans mon
chemin, d’autres encore ont fait le sacrifice de leur vie pour l’amour de ma beauté, puissiez-vous le
savoir. Dis : Je n’ai certes pas cherché à prôner ma personne, mais plutôt à louer Dieu lui-même, si
vous jugiez équitablement. On ne voit en moi rien d’autre que Dieu et sa cause, puissiez-vous le
comprendre. Je suis celui qu’Isaïe a célébré, celui dont le nom orne la Thora et l’Évangile. Ainsi en
est-il décrété dans les Écritures du Seigneur, le Magnanime. Il m’a, en vérité, rendu témoignage
comme je témoigne de lui. Et Dieu atteste la véracité de mes paroles.
(3.8)
Dis : Les Livres n’ont été révélés que pour m’évoquer. Quiconque entendra leur appel, en percevra
les fragrances délicieuses de mon nom et de ma glorification ; et celui qui n’a pas fermé l’accès de
son oreille à son coeur en entendra chaque mot : « Le Véridique est venu ! Il est, en vérité, le bienaimé des mondes ! »
(3.9)
C’est par égard pour Dieu que ma langue te conseille et que ma plume se meut pour te mentionner,
car ni la malice ni le déni des habitants de la terre ne peuvent me nuire, pas plus que l’allégeance de
toute la création ne peut me profiter. En fait, nous t’exhortons à accepter ce qui nous a été
commandé et nous ne désirons pour toi rien d’autre que te voir bénéficier de ce qui te profitera en
ce monde et dans l’autre. Dis : Ferez-vous périr celui qui vous somme d’accéder à la vie éternelle ?
Craignez Dieu et ne suivez pas les oppresseurs rebelles.
(3.10)
Ô prétentieux de la terre, croyez-vous pouvoir vivre dans des palais alors que le Roi de la révélation
habite le plus dévasté des lieux ? Non, par ma vie ! Des tombes sont vos demeures si vous pouviez
comprendre. En vérité, celui qui, en ces jours, échappe à la caresse de la brise divine est compté
parmi les morts aux yeux de celui qui est le Seigneur des noms et des attributs. Sortez donc des
tombes de l’ego et du désir et tournez-vous vers le royaume de Dieu, le Possesseur du trône en haut
et ici-bas afin de contempler ce que vous a promis de tout temps votre Seigneur, l’Omniscient.
(3.11)
Pensez-vous profiter des choses que vous possédez ? Elles appartiendront bientôt à d’autres et vous
redeviendrez poussière sans personne pour vous aider ou vous secourir. Où est l’avantage d’une vie
que la mort peut rattraper, d’une existence condamnée à la disparition ou d’une prospérité sujette au
changement ? Détachez-vous des choses que vous possédez et tournez vos visages vers les faveurs
que Dieu a dispensées en ce Nom merveilleux.
(3.12)
Ainsi la Plume du Très-Haut te diffuse ses mélodies avec la permission de ton Seigneur, le Très-
Glorieux. Ecoute-les et chante-les : « Loué sois-tu, ô Seigneur des mondes, car tu m’as évoqué par
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la langue de celui qui est la Manifestation de toi-même alors qu’il croupissait dans la plus grande
Prison pour que le monde entier accède à la vraie liberté. »
(3.13)
Béni soit le roi que sa souveraineté n’a pas écarté de son Souverain et qui, de tout son coeur, s’est
tourné vers Dieu. Il est, en vérité, de ceux qui ont accompli la volonté de Dieu, le Puissant, le Très-
Sage. Avant peu un tel roi sera compté parmi les monarques des nations du Royaume. Ton Seigneur
a vraiment la suprématie sur toutes choses. À qui il veut, il donne ce qui lui plaît et, à qui il veut, il
le refuse. Il est certes le Tout-Puissant, le Fort.
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4. Appel à la reine Victoria
[nota : ce chapitre a été remplacé par la traduction plus récente et complète tirée de l’ouvrage « L'appel du seigneur
des armées »]
(4.1)
Ô reine de Londres, prête l’oreille à la voix de ton Seigneur, le Seigneur de l’humanité, qui appelle
de l’arbre divin : En vérité, il n’est pas d’autre Dieu que moi, le Tout-Puissant, le Très Sage !
Rejette loin de toi tout ce qui est sur terre et pare la tête de ton royaume de la couronne du souvenir
de ton Seigneur, le Très-Glorieux. Il est certes venu en ce monde dans sa gloire suprême, et tout ce
qui est mentionné dans l’Evangile est accompli. La terre de Syrie est honorée par les pas de son
Seigneur, le Seigneur de tous les hommes, et le Nord et le Sud sont tous deux enivrés du vin de sa
présence. Béni est l’homme qui, en cette aube resplendissante, respire l’effluve du Très-
Miséricordieux et se tourne vers l’Orient de sa beauté. La mosquée d’Aqsa frémit sous les brises de
son Seigneur, Le Très-Glorieux, tandis que Bathá [nota : la Mecque] tremble à la voix de Dieu, le
Très-Elevé, le Sublime. Aussi chacune de leurs pierres loue le Seigneur par ce Nom majestueux.
(4.2)
Mets tes désirs de côté et tourne ton coeur vers ton Seigneur, l’Ancien des Jours. Nous faisons
mention de toi pour l’amour de Dieu et nous désirons que ton nom soit magnifié pour ta souvenance
de Dieu, le créateur du ciel et de la terre. En vérité, il est témoin de ce que je dis. Nous avons appris
que tu as interdit le commerce des esclaves, hommes et femmes. C’est précisément ce que Dieu
recommande dans cette merveilleuse Révélation. Pour cela, Dieu te réserve une récompense
certaine. Il rétribue selon son dû l’auteur de toute bonne action, si tu agis selon ce que t’envoie celui
qui est l’Omniscient, l’Informé. Quant à celui qui se détourne de Dieu et s’enfle d’orgueil après
avoir reçu les témoignages évidents de celui qui révèle les signes, Dieu réduira son oeuvre à néant.
Certes il a pouvoir sur toutes choses. Les actes d’un homme ne sont acceptables que s’il la reconnaît
la Manifestation. Quiconque se détourne du Véridique est la plus aveugle de ses créatures. Ainsi en
a décrété celui qui est le Fort, le Tout-Puissant.
(4.3)
Nous avons appris également que tu as remis les rênes du gouvernement entre les mains des
représentants du peuple. Tu as certes bien agi car cela renforcera les fondations de l’édifice de tes
affaires et rassurera les coeurs de ceux qui vivent sous ton ombre, riches ou pauvres. Il faut
cependant qu’ils soient dignes de la confiance des serviteurs de Dieu et qu’ils se considèrent comme
les représentants de tous ceux qui habitent sur terre. Voilà ce que leur conseille dans cette Tablette
celui qui est le Souverain, le Très-Sage. Quand l’un d’entre eux se dirige vers l’Assemblée, qu’il
tourne son regard vers l’Horizon suprême et dise : « Ô mon Dieu, par ton Nom le plus glorieux, je
te demande de m’aider à faire prospérer les affaires de tes serviteurs et fleurir tes cités. En vérité, tu
as suprématie sur toutes choses ! » Béni celui qui entre dans l’Assemblée pour l’amour de Dieu et
rend saine justice entre les hommes. En vérité, il est compté parmi les bienheureux.
(4.4)
Ô vous qui, en chaque pays, représentez les peuples ! Réunissez-vous pour vous consulter et
souciez-vous seulement de ce qui profite à l’humanité et en améliore les conditions, si vous êtes de
ceux qui sont scrupuleux. Considérez le monde comme s’il était un corps humain qui, bien que créé
complet et parfait, souffre de désordres et de maladies graves pour beaucoup de raisons. Il n’est pas
un jour où il s’améliore ; au contraire, sa maladie croît en sévérité car il est traité par des médecins
ignorants qui donnent libre cours à leurs désirs et errent cruellement. Et même si de temps à autre,
un organe de ce corps est guéri, les autres n’en restent pas moins affligés. Ainsi vous en informe
l’Omniscient, le Très-Sage.
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(4.5)
Nous le trouvons aujourd’hui à la merci de dirigeants si imbus d’orgueil qu’ils ne discernent même
pas leurs propres avantages, encore moins une révélation aussi déroutante et aussi provocatrice que
celle-ci. Et si l’un d’entre eux s’efforce d’améliorer sa condition, c’est par appât du gain, qu’il
l’avoue ou non ; et l’indignité de ses motifs limite ca capacité à guérir ou soigner.
(4.6)
Le remède souverain et l’instrument tout puissant de la guérison du monde entier est l’union de ses
peuples en une Cause universelle, une seule et même Foi : voilà ce qu’ordonne le Seigneur. Rien ne
peut réaliser cela, sauf le pouvoir d’un médecin habile, tout puissant et inspiré. Voilà la seule vérité,
tout le reste n’est qu’erreur. Chaque fois qu’est apparu cet Instrument tout puissant et que l’Aurore
ancienne a lui, des médecins ignorants l’en ont empêché et, comme des nuages, se sont interposés
entre lui et le monde. Celui-ci ne peut donc guérir et sa maladie persiste jusqu’aujourd’hui. Ces
médecins ne peuvent le protéger ni le soigner alors que celui qui est la Manifestation de puissance
parmi les hommes est empêché d’atteindre son but en raison de ce qu’ont forgé les mains des
médecins ignorants.
(4.7)
Etudie ces jours pendant lesquels est venu la Beauté ancienne sous le plus grand Nom pour vivifier
le monde et unir ses peuples. Ceux-ci se sont cependant dressés contre lui, brandissant des épées
affûtées et ont commis ce qui a provoqué les lamentations de l’Esprit de fidélité. Finalement, ils
l’ont emprisonné dans la plus désolée des cités et rompu le lien qui attachait les fidèles au pan de
son vêtement. Que quelqu’un leur dise : « Le Réformateur du monde est venu », ils répondaient :
« Il est prouvé qu’il est un semeur de discorde », et pourtant, ils ne s’étaient associés à lui en aucune
façon ni avaient compris qu’à aucun moment, il avait cherché à se protéger. Il était en permanence à
la merci des malfaiteurs. D’abord, ils l’ont jeté en prison, puis ils l’ont banni et enfin ils l’ont
ballotté de pays en pays. Telle est la manière dont ils nous ont jugés et vraiment, Dieu sait ce que je
dis. De telles personnes, Dieu les tient pour les plus ignorantes de ses créatures. Ils ont amputé leurs
propres membres et ne le voient pas ; ils se sont privés de ce qu’il leur convient le mieux et ne le
savent pas. Ils ressemblent à ces jeunes enfants qui ne distinguent pas le malfaiteur du réformateur,
ni le mauvais du bon. Nous les voyons aujourd’hui enveloppés dans un voile évident.
(4.8)
Ô dirigeants de la terre, Pourquoi obscurcir l’éclat du soleil et l’empêcher de briller ? Écoutez le
conseil que vous donne la plume du Très-Haut afin d’atteindre, vous et le pauvre, la paix et la
tranquillité. Nous supplions Dieu d’aider les rois à établir la paix sur la terre. En vérité, il fait ce
qu’il veut.
(4.9)
Ô rois de la terre, nous vous voyons augmenter chaque jour vos dépenses et en faire peser le fardeau
sur vos sujets. Quelle honte et quelle injustice ! Craignez les soupirs et les larmes de cet Opprimé, et
n’imposez pas de charges trop lourdes sur vos peuples. Ne les dépouillez pas pour vous construire
des palais ; au contraire, choisissez pour eux ce que vous choisissez pour vous-mêmes. Ainsi
ouvrons-nous vos yeux sur ce qui vous profite, si vous pouvez le voir. Vos peuples sont votre
trésor. Prenez garde de ne pas violer par vos décrets les commandements de Dieu et de ne pas livrer
vos états aux mains des voleurs. C’est par eux que vous régner, par eux que vous vous maintenez et
avec leur aide que vous conquérez. Et pourtant quel dédain dans le regard que vous leur jetez.
Étrange, vraiment étrange !
(4.10)
Maintenant que vous refusez la très grande paix, attachez-vous au moins à promouvoir une moindre
paix, afin d’améliorer votre condition et celle de vos sujets.
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(4.11)
Ô dirigeants de la terre, réconciliez-vous de manière à vous passer d’armements sauf pour maintenir
la sécurité de vos territoires et possessions. Faites attention de ne pas méconnaître le conseil de
l’Omniscient, du Fidèle.
(4.12)
Soyez unis, ô rois de la terre, pour apaiser la tempête de la discorde entre vous et apporter la
tranquillité à vos peuples, si vous pouvez le comprendre. Si l’un de vous prend les armes contre un
autre, levez-vous pour vous opposer à lui, car ce n’est que justice évidente. Ainsi vous en avionsnous déjà adjurés dans une tablette antérieure [nota : Súriy-i-Mulúk], et vous sommons à nouveau de
suivre ce qu’a révélé celui qui est le Tout-Puissant, le Très-Sage. Si quelqu’un cherche refuge
auprès de vous, accordez-lui votre protection et ne le trahissez pas. Tel est le conseil de la plume du
Très-Haut, que vous prodigue celui qui est l’Omniscient, l’Informé.
(4.13)
Prenez garde de ne pas agir comme le fit le roi de l’islam [nota : le Sultan de Turquie] lorsque nous
répondîmes à son invitation. Ses ministres prononcèrent contre nous un jugement inique qui
provoqua les lamentations de toute la création et consuma le coeur de ceux qui sont proches de
Dieu. Les vents de l’ego et de la passion les ont ballottés à leur gré et nous les avons tous trouvés
privés de constance. En vérité, ils sont au nombre des égarés.
(4.14)
Donne-toi libre cours, ô Plume de l’Ancien des jours, et laisse les à eux-mêmes car ils sont plongés
dans leurs vaines imaginations. Invoque la Reine pour qu’elle dirige un coeur pur vers la scène de la
gloire transcendante, n’empêche pas son regard de se porter sur son Seigneur, l’Ordonnateur
suprême et informe-toi de ce qui est révélé dans les livres et tablettes du Créateur - Lui, qui jette son
ombre sur le soleil et éclipse la lune ; lui, par qui l’appel est lancé entre ciel et terre.
(4.15)
Tourne-toi vers Dieu et dis : O Seigneur, mon Roi, je ne suis pour toi qu’un vassal et toi, en vérité,
tu es le Roi des rois. Je tends des mains suppliantes vers le ciel de ta grâce et de ta générosité. Fais
descendre sur moi des nuées de ta munificence ce qui me détachera de tout autre que toi, et me
rapprochera de toi. Ô mon Seigneur, par ton nom que tu as fait le roi des noms et la manifestation
de toi-même pour tous ceux qui sont au ciel et sur terre, je te supplie de déchirer les voiles qui
s’interposent entre moi et la reconnaissance de l’Aurore de tes signes, et de l’Aube de ta révélation.
Tu es en vérité, le Tout-Puissant, l’Omnipotent, le Très-Généreux. Ô mon Seigneur, ne me prive
pas, en tes jours, des parfums suaves du vêtement de ta clémence et écris pour moi ce que tu as écrit
pour tes servantes qui ont cru en toi et en tes signes, qui t’ont reconnu, et ont tourné leur coeur vers
l’horizon de ta cause. Tu es en vérité, le Seigneur des mondes et de ceux dont a pitié le Magnanime.
Ô mon Dieu, aide-moi à rappeler ton souvenir parmi tes servantes et à soutenir ta cause sur la terre.
Oublie ce qui m’a échappé lorsque ta face rayonna de lumière. Certes, tu as pouvoir sur toutes
choses. Que la gloire soit sur toi, ô toi qui tiens dans ta main le royaume des cieux et de la terre !
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5. Appel au Kaiser Guillaume Ier
(5.1)
O roi de Berlin ! Prête l'oreille à la Voix qui, de ce Temple manifeste s'écrie: En vérité il n'y a pas
d'autre Dieu que Moi, l'Eternel, l'Incomparable, l'Ancien des Jours.
(5.2)
Prends garde que l'orgueil ne te prive de reconnaître l'aube de la divine Révélation, et que les désirs
terrestres ne te séparent, comme par un voile, du trône de la terre et du ciel. Ainsi te conseille la
Plume du Très-Haut. Il est en vérité, le Très-Bienveillant, le Très-Généreux.
(5.3)
Te souviens-tu de celui dont la puissance dépassait ta puissance (Napoléon III) et dont le rang
surpassait le tien ? Où est-il ? Où sont allées les choses qu'il possédait ? Tires-en la leçon et ne sois
pas de ceux qui dorment profondément.
(5.4)
C'est lui qui jeta à terre la Tablette de Dieu lorsque nous lui fîmes savoir ce que les armées de la
tyrannie Nous avaient fait subir. Alors le déshonneur l'assaillit de toutes parts, et il s'écroula dans la
poussière avec pertes et fracas.
(5.5)
O roi, médite sur lui et sur ceux qui, comme toi, ont conquis des cités et régné sur des hommes. De
leurs palais, Dieu les fit descendre dans la tombe. Sois averti et sois de ceux qui réfléchissent...
(5.6)
O rives du Rhin: Nous vous avons vues couvertes de sang, car les épées du châtiment étaient tirées
contre vous. Et cela vous arrivera encore une autre fois. Et nous entendons les lamentations de
Berlin bien qu'en ce jour, sa gloire soit évidente.
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6. Appel à l'Empereur François-Joseph
(6.1)
O empereur d'Autriche ! Celui qui est l'aurore de la lumière de Dieu se trouvait dans la prison
d'Akka lorsque tu te mis en route pour visiter la mosquée d'Aqsa (Jérusalem). Tu passas près de lui
sans t'informer de celui par qui toute demeure est exaltée et toute porte altière est ouverte.
(6.2)
En vérité, Nous avons fait d'elle (Jérusalem) une ville vers laquelle le monde devrait se tourner pour
évoquer mon souvenir; et pourtant, tu repoussas celui qui est l'objet de ce souvenir quand il parut
avec le Royaume de Dieu, ton Seigneur, le Seigneur des mondes.
(6.3)
Nous fûmes constamment près de roi et Nous t'avons trouvé accroché à la Branche mais insoucieux
de la Racine. Ton Seigneur, en vérité, est témoin de ce que je dis.
(6.4)
Nous avons été peiné de te voir tourner autour de notre Nom, tout en Nous ignorant, bien que Nous
fussions devant toi.
(6.5)
Ouvre les yeux afin de pouvoir contempler cette glorieuse vision, reconnaître celui que tu invoques
jour et nuit et fixer ton regard sur la lumière qui brille au-dessus de cet horizon lumineux.
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7. Appel au Sultan Abdu'l-Aziz
(7.1)
Ecoute ô Roi, les paroles de celui qui dit la vérité et qui n'attend pas que tu lui donnes, en
récompense, les biens que Dieu a voulu t'octroyer, et qui sans jamais faillir, marche dans le droit
sentier.
(7.2)
C'est lui qui t'appelle à Dieu, ton Seigneur; c'est lui qui te montre la bonne direction, le chemin qui
mène à la vraie félicité, afin que, par bonheur, tu sois parmi les heureux.
(7.3)
Garde-toi, ô Roi, de t'entourer de ministres qui suivent leurs inclinations corrompues, qui délaissent
la tâche qui leur a été confiée et trahissent manifestement leur mission.
(7.4)
Sois bienfaisant pour les autres comme Dieu l'a été pour toi, ne laisse pas les intérêts de ton peuple
à la merci de ministres tels que ceux-là. Ne délaisse pas la crainte de Dieu et sois de ceux qui
agissent avec droiture.
(7.5)
Entoure-toi de ces ministres dans lesquels tu perçois la fragrance de foi et de justice, délibère avec
eux, décide de ce qui te semble préférable, et sois de ceux qui se comportent avec générosité.
(7.6)
Tiens pour certain que celui qui ne croit pas en Dieu n'est ni véridique, ni digne de confiance. Telle
est en fait, la vérité, l'indubitable vérité.
(7.7)
Celui qui trahit Dieu, trahit aussi son roi. Rien ne peut détourner du mal un tel homme, ni
l'empêcher de trahir son prochain, rien ne peut l'inciter à suivre la voie droite.
(7.8)
Garde-toi d'abandonner à d'autres la direction des affaires de l'Etat, ne fais pas confiance à des
ministres qui ne le méritent pas et ne sois pas de ceux qui vivent dans l'insouciance.
(7.9)
Evite ceux dont le coeur s'est détourné de toi, ne place pas en eux ta confiance et ne les charge pas
de régler tes affaires ni celles de ceux qui partagent ta foi.
(7.10)
Veille à ne pas permettre au loup de devenir le berger du troupeau de Dieu et ne laisse pas ses bienaimés à la merci des malveillants.
(7.11)
Ne t'attends pas à voir les transgresseurs des commandements de Dieu devenir honnêtes ou sincères
dans la foi qu'ils professent. Evite-les et prends bien garde d'être victime de leurs ruses et de leurs
méfaits. Détourne-toi d'eux et fixe ton regard sur Dieu, ton Seigneur, le Très-Glorieux, le Très-
Généreux.
(7.12)
Qui se donne entièrement à lui, Dieu sera sans nul doute avec lui. Celui qui met toute sa confiance
en Dieu, en vérité, Dieu le gardera de tout mal et le protégera contre les méfaits des comploteurs.
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(7.13)
Si tu écoutais ce que je te dis et suivais mon conseil, Dieu t'élèverait à une si éminente position que,
sur la terre entière, les desseins d'aucun homme ne pourraient jamais t'atteindre ni te léser.
(7.14)
Observe, ô Roi, de tout ton coeur et de toutes tes forces, les préceptes de Dieu et ne suis pas la voie
de l'oppresseur.
(7.15)
Saisis et tiens fermement dans la main de ton pouvoir la direction des affaires de ton peuple,
examine toi-même tout ce qui s'y rapporte et que rien ne t'échappe, car là se trouve le souverain
bien.
(7.16)
Rends grâce à Dieu de t'avoir choisi entre tous pour régner sur ceux qui professent ta foi. Il te
convient d'apprécier les merveilleuses faveurs dont Dieu t'a gratifié et de magnifier constamment
son Nom.
(7.17)
La plus belle louange que tu puisses lui offrir, c'est d'aimer ceux qu'Il aime, de veiller sur ses
serviteurs et de les préserver de la perfidie des traîtres, afin que cesse toute oppression.
(7.18)
Enfin tu devrais te décider à leur appliquer la loi de Dieu pour pouvoir être toi-même, solidement
ancré dans cette loi.
(7.19)
Si grâce à toi, des fleuves de justice répandaient leurs flots sur tes sujets, Dieu t'aiderait sûrement
par les armées du visible et de l'invisible et t'affermirait dans tes entreprises. Il n'est pas d'autre Dieu
que Lui. La création entière et son empire Lui appartiennent et les oeuvres des fidèles retournent à
Lui.
(7.20)
Ne te repose pas sur tes trésors. Ne compte que sur la grâce de Dieu, ton Seigneur. Confie-toi à Lui
dans tout ce que tu fais, et sois de ceux qui se sont soumis à sa volonté.
(7.21)
Puisses-tu t'en remettre à Lui pour qu'Il t'assiste et t'enrichisse de ses trésors, car les trésors de la
terre et des cieux sont à Lui. Il les accorde à qui Il veut, et à qui Il veut, Il les retire. Il n'est pas
d'autre Dieu que Lui, le Possesseur, le Loué.
(7.22)
Tous ne sont que des indigents au seuil de sa miséricorde; ils sont impuissants devant la révélation
de sa souveraineté et implorent ses faveurs.
(7.23)
Ne dépasse pas les bornes de la modération et traite équitablement ceux qui te servent. Donne-leur
de quoi satisfaire leurs besoins, mais non pas au point de leur permettre d'accumuler des richesses
pour eux-mêmes, de se parer, de décorer leurs maisons, d'acquérir ce qui ne leur est d'aucun profit
et de passer ainsi pour des extravagants.
(7.24)
Traite-les avec une rigide justice afin que nul d'entre eux ne soit dans le besoin ni ne se complaise
dans un luxe excessif. Ce n'est là qu'évidente justice.
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(7.25)
Ne permets pas à des êtres abjects de diriger ni de dominer des âmes nobles et honorables et ne
souffre pas que des esprits supérieurs soient à la merci d'êtres indignes et sans valeur.
(7.26)
Or, Nous l'attestons, c'est ce que Nous avons constaté lors de notre arrivée dans la ville
(Constantinople). Nous avons vu certains de ses habitants pourvus d'une opulente fortune et vivant
dans une richesse excessive, alors que d'autres sont dans une indigence cruelle ou dans une misère
sordide. Cela ne convient pas à ta souveraineté et n'est pas digne de ton rang.
(7.27)
Accepte le conseil que je te donne et efforce-toi de gouverner avec équité, afin que Dieu puisse
célébrer ton nom et répandre au loin dans le monde la renommée de ta justice.
(7.28)
Garde-toi d'élever la puissance de tes ministres aux dépens de tes sujets.
(7.29)
Crains les soupirs des pauvres et des gens au coeur droit qui, à chaque aurore, se lamentent sur leur
triste sort, et sois pour eux un souverain bienveillant. Ils sont, en vérité, les trésors de la terre. Il te
convient donc de mettre tes trésors à l'abri des attaques de ceux qui voudraient te les dérober.
(7.30)
Informe-toi de leurs affaires et, chaque année, que dis-je, chaque mois, assure-toi de leur condition;
ne sois pas de ceux qui négligent leur devoir.
(7.31)
Garde sous les yeux l'infaillible balance de Dieu et, comme si tu étais en sa présence, chaque jour, à
chaque instant, pèse tes actions.
(7.32)
Fais volontairement tes comptes avant d'y être convié, au Jour où nul homme n'aura la force de
rester debout et où, par crainte de Dieu, les coeurs des inconscients ne pourront que trembler.
(7.33)
Il convient à tout roi d'être aussi généreux que le soleil qui stimule la croissance de tous les êtres,
qui donne à chacun ce qui lui revient et dont les bienfaits ne sont pas son fait mais proviennent de la
volonté du Tout-Puissant, de l'Omnipotent.
(7.34)
Un roi devrait être aussi généreux, aussi libéral dans sa grâce, que les nuages qui, sur l'ordre du
Maître suprême, de l'Omniscient, déversent leurs ondées bienfaisantes sur toute la terre.
(7.35)
Aie soin de ne pas confier entièrement les affaires de l'Etat aux mains des autres. Nul mieux que toimême, ne pourrait assumer tes fonctions.
(7.36)
Ainsi, Nous t'expliquons clairement nos paroles de sagesse et t'adressons ce qui te permettra de
remplacer la main gauche de l'oppression par la main droite de la justice, et de t'approcher du
resplendissant océan des faveurs de Dieu. Telle est la voie que suivirent avant toi, les rois qui
traitèrent leurs sujets avec équité sans jamais s'écarter d'une justice rigoureuse.
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(7.37)
Tu es l'ombre de Dieu sur la terre. Efforce-toi donc d'agir de la manière qui sied le mieux à un rang
aussi éminent, aussi majestueux. Certes, si tu t'abstenais de suivre les enseignements que nous
avons fait descendre sur toi, tu dérogerais à cet insigne et inestimable honneur.
(7.38)
Retourne donc à Dieu et attache-toi étroitement à Lui; purifie ton coeur du monde et de ses vanités
et ne laisse l'amour de nul autre s'y glisser et y demeurer.
(7.39)
Tant qu'il ne sera pas purifié de toute trace d'un tel amour, la clarté et la lumière divine ne pourront
irradier en lui car, à personne, Dieu n'a donné plus d'un coeur. Tel est, en vérité, le Décret enregistré
dans son ancien Livre.
(7.40)
Et puisque le coeur humain, tel que Dieu l'a fait, est un et indivisible, il te convient de veiller à ce
que tes affections, elles aussi, soient une et sans partage. Attache-toi donc avec tout le penchant de
ton coeur, à l'amour de Dieu et renonce à l'amour de tout autre pour qu'Il t'aide à te plonger dans
l'océan de son unité et à devenir un véritable défenseur de cette unité.
(7.41)
Dieu m'en est témoin: je n'ai d'autre objet en te révélant ces paroles que de te sanctifier des choses
transitoires de la terre et de t'aider à entrer dans le royaume de gloire éternelle, pour qu'avec la
permission de Dieu, tu sois de ceux qui y demeurent et qui y règnent.
(7.42)
Que ton oreille, ô Roi, soit attentive aux paroles que Nous t'avons adressées. Oblige l'oppresseur à
renoncer à sa tyrannie et, parmi ceux qui professent ta foi, sépare-toi de ceux qui commettent
l'injustice.
(7.43)
Par la justice de Dieu ! Les tribulations que Nous avons endurées sont telles que quiconque voudrait
les raconter serait envahi par l'angoisse. Personne parmi les croyants sincères et les défenseurs de
l'unité de Dieu, n'en pourrait supporter l'accablant récit. Si grandes ont été nos souffrances que toute
personne douée de discernement, et même nos ennemis, en ont pleuré.
(7.44)
Et toutes ces épreuves Nous ont été infligées malgré notre démarche auprès de toi, et bien que Nous
ayons recommandé au peuple de s'abriter sous ton ombre, afin que tu sois comme une forteresse
pour les croyants et les défenseurs de l'unité de Dieu.
(7.45)
T'ai-je, ô Roi, jamais désobéi ? Ai-je un seul instant, transgressé l'une de tes lois ? Qui parmi tes
ministres en Iraq, pourrait donner une preuve de ma déloyauté à ton égard ? Non, par Celui qui est
le Seigneur de tous les mondes ! Pas un seul instant Nous ne nous sommes rebellé contre toi ni
contre l'un de tes ministres.
(7.46)
Jamais, si Dieu le veut, Nous ne nous révolterons contre toi, serions-nous soumis à des épreuves
plus cruelles encore que celles du passé.
(7.47)
Jour et nuit, matin et soir, Nous prions Dieu pour toi; qu'Il veuille bien t'aider à devenir obéissant
envers Lui et fidèle à ses commandements, et qu'Il te protège contre l'assaut des méchants. Fais
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donc ce qu'il te plaît, traite-Nous comme il convient à ta condition et comme il sied à ta
souveraineté.
(7.48)
Quoi que tu entreprennes en ce jour ou dans l'avenir, n'oublie jamais la loi de Dieu, le Seigneur de
tous les mondes !
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8. Appel à Nasiri'd-Din Shah
[nota : ce chapitre a été remplacé par la traduction plus récente et complète tirée de l’ouvrage « L'appel du seigneur
des armées »]
(8.1)
Ô roi terrestre ! Entends l’appel de ce vassal : En vérité, je suis un serviteur qui croit en Dieu et en
ses signes et qui s’est sacrifié en son chemin. En portent témoignage les malheurs qui m’affligent,
malheurs tels qu’aucun homme n’en a jamais supporté. Mon Seigneur l’Omniscient témoigne de la
vérité de mes paroles. Je n’ai fait qu’appeler les hommes à Dieu, ton Seigneur et le Seigneur des
mondes, et par amour de lui j’ai enduré des afflictions telles que la création n’en avait jamais vues.
En témoignent ceux que les voiles de l’imagination humaine n’ont pas empêché de se tourner vers
la plus sublime vision et, au-delà d’eux celui qui possède la connaissance de toute chose sur la
Tablette préservée.
(8.2)
Chaque fois que les nuages de tribulations laissaient pleuvoir les flèches de l’affliction sur le
chemin de Dieu, le Seigneur de tous les noms, je me suis hâté à leur rencontre, ainsi qu’en attestera
toute âme juste et judicieuse. Nombreuses furent les nuits pendant lesquelles les bêtes des champs
reposaient dans leur tanière et les oiseaux du ciel dans leurs nids alors que cet Adolescent
languissait dans ses chaînes et ses fers avec personne pour le secourir !
(8.3)
Souviens-toi de la miséricorde de Dieu ; comment, alors que tu étais emprisonné avec d’autres, il te
délivra et t’aida, par les milices du visible et de l’invisible, jusqu’à ce que le Roi t’envoie en Irak
après que nous lui ayons montré que tu ne faisais pas partie des fauteurs de troubles. Ceux qui
suivent leurs désirs corrompus et rejettent la crainte de Dieu font vraiment une grave erreur. Nous
nous tenons à l’écart de ceux qui mettent le désordre dans un pays, répandent le sang des uns et
s’approprient le bien des autres ; nous supplions Dieu de ne pas nous associer avec eux, que ce soit
dans ce monde où dans le monde à venir, sauf s’ils s’en repentaient devant lui. Il est vraiment le
plus miséricordieux des miséricordieux.
(8.4)
Quiconque se tourne vers Dieu doit se distinguer des autres par chacun de ses actes et doit suivre ce
que le Livre lui enjoint. Ainsi en est-il décrété dans une épître explicite. Quant à ceux qui rejettent
les commandements de Dieu et suivent les incitations de leurs propres désirs, ils font vraiment une
erreur grave
(8.5)
Ô roi ! Par ton Seigneur, le Très-Miséricordieux, je te supplie de jeter un regard généreux sur tes
serviteurs et de les traiter avec justice, afin que Dieu puisse te traiter avec miséricorde. Ton
Seigneur a le pouvoir de faire ce qu’il lui plaît. Le monde, ses humiliations et sa gloire passeront
mais la souveraineté sera toujours à Dieu, le Plus-Loué, l’Omniscient.
(8.6)
Dis : Il alluma la lampe de la parole et la nourrit de l’huile de la sagesse et de la compréhension.
Ton Seigneur, le Très-Miséricordieux, est trop élevé pour que quiconque dans l’univers résiste à sa
Foi. Il révèle ce qu’il veut par le pouvoir de sa souveraine puissance et protège sa révélation d’une
armée de ses anges préférés. Il est exalté au-dessus de ses serviteurs et exerce un pouvoir
indiscutable sur sa création. Il est, en vérité, l’Omniscient, le Très-Sage.
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(8.7)
Ô roi ! Je n’étais qu’un homme comme tant d’autres, endormi sur ma couche, lorsque soudain les
brises du Très-Glorieux passèrent sur moi et m’enseignèrent la science de tout ce qui fut. Ceci ne
vient pas de moi mais de celui qui est le Tout-Puissant et l’Omniscient. Il m’ordonna d’élever la
voix entre la terre et le ciel et, pour cela, il m’advint ce qui a fait couler les larmes de tout homme
de discernement. Les sciences répandues parmi les hommes, je ne les ai pas étudiées ; leurs écoles,
je ne les ai jamais fréquentées. Renseigne-toi dans la ville où j’habitais pour t’assurer que je ne
mens pas. Voici une simple feuille qu’agitent les vents de la volonté de ton Seigneur, le Tout-
Puissant, le Loué. Peut-elle rester immobile alors qu’ils se déchaînent ? Par le Seigneur de tous les
noms et attributs, ils la déplacent à leur gré. L’éphémère n’est que néant face à l’éternel. Son ordre
irrésistible me parvint et me fit célébrer sa louange parmi les peuples. En vérité, quand cet ordre me
parvint j’étais comme mort ; la main de la volonté de ton Seigneur, le Compatissant, le
Miséricordieux, me transforma. Par celui qui révéla les mystères éternels à la Plume, qui, sinon
celui qui fut fortifié par la grâce du Tout-Puissant, de l’Omnipotent, pourrait de lui-même clamer ce
que contesteront tous les hommes, grands et petits ?
(8.8)
La plume du Très-Haut s’adressa à moi, disant : N’aie crainte ! Conte à sa majesté le Shah ce qui
t’est arrivé. En vérité, son coeur est entre les mains de ton Seigneur, le Dieu de miséricorde, afin
que brille le soleil de justice et de générosité depuis l’horizon de son coeur. Ainsi le décret fut-il
révélé par celui qui est le Très-Sage.
(8.9)
Ô roi, considère cet Adolescent avec justice puis porte un jugement impartial sur ce qui lui est
arrivé. En vérité, Dieu a fait de toi son ombre parmi les hommes et le symbole de son pouvoir sur
tous ceux qui vivent sur terre. Tranche entre nous et ceux qui nous firent du mal sans preuve ni livre
probant. Ceux qui t’entourent ne t’aiment que par intérêt alors que cet Adolescent t’aime pour ton
bien et n’a d’autre désir que de t’attirer vers le siège de grâce et de te placer à la droite de la justice.
Ton seigneur témoigne de ce que je dis.
(8.10)
Ô roi, tends l’oreille vers le grincement de la plume de gloire et vers le roucoulement de la colombe
d’éternité qui, sur les branches de l’arbre sacré au-delà duquel nul ne passe, chante les louanges de
Dieu, l’auteur de tous les noms, et le créateur de la terre et du ciel. Alors tu t’élèveras en un lieu
d’où tu ne verras rien d’autre dans le monde de l’existence que l’éclat de l’Adoré, tu considéreras ta
souveraineté comme la plus méprisable de tes possessions l’abandonnant à quiconque la
convoiterait, et tu tourneras ton visage vers l’horizon éclairé de la lumière de sa Face. Tu refuseras
à jamais de supporter le poids du pouvoir sauf dans le but d’aider ton Seigneur, l’Exalté, le Très-
Haut. Béni seras-tu alors par l’assemblée céleste. Ô que cet état sublime est excellent, si tu peux y
parvenir grâce au pouvoir d’une souveraineté que l’on sait découler du Nom de Dieu !
(8.11)
Il en est qui affirment que cet Adolescent n’a d’autre but que de perpétuer son nom, alors que
d’autres prétendent qu’il recherche pour lui-même les vanités terrestres, en dépit du fait que jamais,
au cours de ma vie, je n’ai trouvé d’endroit sûr, si petit soit-il. J’ai toujours été immergé dans une
mer de tribulations dont seul Dieu connaît l’ampleur. Il sait de quoi je parle. Combien de fois mes
bien-aimés furent-ils profondément choqués par mes afflictions, combien de nuits mes proches ontils pleuré amèrement et se sont-ils lamentés en craignant pour ma vie ! Qui peut nier cela si ce n’est
un menteur ? Est-il concevable que celui qui s’attend à perdre la vie à tout instant recherche les
vanités terrestres ? Quelles étranges idées ont ceux qui parlent poussés par leurs lubies et qui errent
dans le désert de l’égoïsme et des passions ! Avant peu, on leur demandera compte de leurs paroles
et alors ils ne trouveront aucun ami pour les aider.
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(8.12)
Il en est d’autres qui prétendent qu’il ne croit pas en Dieu ; pourtant chaque membre de mon corps
témoigne qu’il n’est pas d’autre Dieu que lui ; que ceux qu’il a élevés en vérité et envoyés au loin
sous sa guidance sont les manifestations de ses noms les plus excellents, les révélateurs de ses
attributs très exaltés et les dépositaires de sa révélation dans le royaume de sa création. Grâce à eux,
la preuve de Dieu se parfait pour tous sauf pour lui, l’étendard de l’unité divine se dresse et le
symbole de la sainteté devient manifeste ; par eux, chaque âme trouve un chemin vers le Seigneur
du Trône céleste. Nous témoignons qu’il n’est d’autre Dieu que lui, qu’éternellement il est seul, que
personne n’est à ses côtés et qu’il sera pour l’éternité ce qu’il a toujours été. Trop élevé est le Très-
Miséricordieux pour que le coeur de ceux qui l’ont reconnu appréhende sa vraie nature ou pour que
l’intelligence des hommes espère sonder son essence. Il est exalté au-dessus de la compréhension de
tous sauf de lui-même et sanctifié au-delà de la compréhension de tout autre que lui. De toute
éternité il est indépendant de la création tout entière.
(8.13)
Souviens-toi des jours où le soleil de Bathá [nota : Muhammad] brillait à l’horizon de la volonté de ton
Seigneur, l’Exalté, le Très-Haut ; rappelle-toi de quelle manière les religieux de ce temps-là se
détournèrent de lui, comment les érudits s’opposèrent à lui et tu auras peut-être une chance
d’appréhender ce qui, en ce jour, reste caché derrière les voiles de gloire. Son sort devint si terrible
qu’il demanda à ses compagnons de se disperser. Tel fut le décret révélé du ciel de la gloire divine.
Souviens-toi aussi que, lorsque l’un de ces mêmes compagnons arrivant devant le roi d’Éthiopie, lui
récita une sourate du Coran, celui-ci déclara à ses serviteurs : « En vérité, ceci a été révélé par celui
qui est l’Omniscient, le Très-Sage. Quiconque reconnaît la vérité et croit dans les enseignements de
Jésus, ne peut renier ce qui vient d’être récité. En vérité, nous témoignons de son exactitude de
même que nous témoignons qu’en vérité, nous possédons des Livres de Dieu, le Secours,
l’Absolu. »
(8.14)
Ô roi ! Je le jure par Dieu ! Si tu tendais l’oreille aux mélodies de ce rossignol qui, selon l’ordre de
ton Seigneur, le Très-Miséricordieux, module des chants mélodieux dans le buisson mystique, tu
renoncerais à ta souveraineté, tu te tournerais vers cette scène de gloire transcendante, cet état à
l’horizon duquel brille le Livre de l’Aube [voir : Coran 17.78] et tu dépenserais tout ce que tu possèdes
dans ton ardeur à obtenir ce qui est à Dieu. Tu te trouverais alors au sommet de l’exaltation et de la
gloire, au pinacle de la majesté et de l’indépendance. Le décret en est inscrit dans le Livre-Mère par
la plume du Très-Miséricordieux. À quoi sert ce que tu possèdes aujourd’hui et qui demain sera à
d’autres ? Choisis pour toi ce que Dieu a choisi pour ses élus et Dieu t’accordera une puissante
souveraineté dans son royaume. Nous supplions Dieu d’aider Ta Majesté à entendre ce verbe dont
la lumière enveloppe le monde, et de te protéger de ceux qui sont loin de la cour de sa présence.
(8.15)
Gloire à toi, ô Seigneur, mon Dieu ! Nombreuses en ton sentier sont les têtes dressées à la pointe
des piques et nombreuses les poitrines qui sont la cible des flèches pour ton bon plaisir ! Nombreux
les coeurs lacérés pour l’exaltation de ton Verbe et la promotion de ta cause, et innombrables les
yeux qui pleurent à chaudes larmes pour l’amour de toi ! Ô toi qui es le Roi des rois et qui as pitié
des humbles ! Par ton Plus grand Nom dont tu as fait l’Aurore de tes noms les plus excellents et
l’Orient de tes attributs très exaltés, je t’implore de supprimer les voiles qui s’interposent entre toi et
tes créatures et de supprimer ce qui les empêche de se tourner vers l’horizon de ta révélation. Ô
mon Dieu, par ton Nom très exalté, fais qu’ils se tournent de la gauche de l’oubli et de l’illusion
vers la droite de la connaissance et de la certitude, afin qu’ils comprennent ce que ta générosité et ta
grâce désirent pour eux et qu’ils dirigent leurs visages vers celui qui est la Manifestation de ta cause
et le Révélateur de tes signes.
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(8.16)
Ô mon Dieu ! Tu es le Très-généreux dont la grâce est infinie. Ne retiens pas tes serviteurs loin de
l’océan très puissant où gisent les perles de ta connaissance et de ta sagesse, et ne les détourne pas
du portail que tu as largement ouvert pour tous ceux qui sont au ciel et pour tous ceux qui sont sur
la terre. Ô Seigneur ! Ne les abandonne pas à eux-mêmes car ils ne comprennent rien et s’éloignent
de ce qui est meilleur pour eux que tout ce que tu as créé sur la terre. Ô mon Dieu, jette sur eux un
regard favorable et bienveillant, libère-les de l’égoïsme et de la passion afin qu’ils se rapprochent de
ton horizon très exalté, goûtent à la douceur de ton souvenir et se régalent de ce pain que tu as fait
descendre du ciel de ta volonté et du firmament de ta grâce. De toute éternité ta générosité embrasse
la création tout entière et ta miséricorde surpasse tout. Il n’est de Dieu que toi, qui toujours
pardonnes, le Très-Compatissant.
(8.17)
Sois glorifié, ô Seigneur, mon Dieu ! Tu sais que mon coeur fond pour ta cause et que le feu de ton
amour fait bouillir le sang dans mes veines à tel point que chaque goutte proclame au plus profond
de moi-même : « Ô mon seigneur, le Très-Haut, laisse-moi me répandre sur le sol par amour de toi
pour que de ce coeur jaillisse ce que tu as décidé dans tes épîtres et que tu as caché aux yeux de tous
à l’exception de ceux de tes serviteurs qui ont goûté, des mains de ta grâce, au flot cristallin de la
connaissance, et qui ont bu, à la coupe de tes dons, l’eau fraîche de la compréhension.
(8.18)
Ô mon Dieu, tu sais que dans toutes mes affaires, je n’ai cherché qu’à obéir à ton ordre, que dans
chacune de mes paroles je n’ai voulu que chanter tes louanges et que dans tout ce qui est issu de ma
plume je n’ai voulu que gagner ton bon plaisir et révéler ce que tu m’as ordonné par ta souveraineté.
(8.19)
Ô mon Dieu, tu me vois perdu dans ton pays. Chaque fois que j’évoque ce que tu m’as commandé
de dire, tes créatures se moquent de moi. Et pourtant, si je négligeais ce que tu m’as demandé
d’observer, je mériterais la verge de ta colère et serais éloigné des prairies de ton approche. Mais,
par ta gloire ! J’ai tourné mon visage vers ton bon plaisir et me suis détourné de ce en quoi tes
serviteurs ont placé leurs affections. J’ai pris tout ce qui est à toi en abandonnant tout ce qui me
conduirait loin des retraites de ta proximité et des hauteurs de ta gloire. Je le jure par ton pouvoir !
Le coeur plein de ton amour, rien ne peut m’alarmer et dans le chemin de ton bon plaisir toutes les
afflictions du monde ne peuvent me décourager. Mais tout ceci n’est dû qu’à ton pouvoir et à ta
puissance, à ta générosité et à ta grâce, et non à mon propre mérite.
(8.20)
Cette épître, ô mon Dieu, j’ai décidé de l’envoyer au roi. Tu sais que mon seul souhait c’est qu’il
soit juste envers tes serviteurs et qu’il étende ses faveurs au peuple de ton royaume. Je ne désire
pour moi que ce que tu désires, et par ton aide, je ne souhaite que ce que tu souhaites. Périsse l’âme
qui recherche près de toi un autre que toi ! Je le jure par ta gloire ! Mon souhait le plus cher est ton
bon plaisir et ton dessein mon plus grand espoir. Ô mon Dieu, aie pitié de cette pauvre créature qui
s’accroche au pan du vêtement de tes richesses, de cette âme suppliante qui te conjure par ces mots :
« Tu es en vérité le Seigneur de puissance et de gloire ! » Ô mon Dieu, aide Sa Majesté le Shah, à
garder tes lois parmi tes serviteurs et à manifester ta justice parmi tes créatures, afin qu’il traite ces
gens comme il traite les autres. Tu es, en vérité, le Dieu de pouvoir, de gloire et de sagesse.
(8.21)
Avec la permission du roi de ce jour, ce serviteur voyagea du siège de la souveraineté [nota : Téhéran]
jusqu’en Irak où il séjourna douze ans. Pendant toute cette période, aucune explication sur notre
situation ne fut présentée à la cour de ta présence et aucun rapport ne fut envoyé aux Puissances
étrangères. Plaçant toute notre confiance en Dieu, nous restâmes dans ce pays jusqu’à l’arrivée d’un
haut fonctionnaire [nota : Mírzá Buzurg Khán, Consul général persan à Bagdad] qui dès son arrivée entreprit
le harassement de cette pauvre communauté d’exilés. À l’instigation de quelques soi-disant érudits
La proclamation de Bahá’u’lláh - www.religare.org Page 33 / 75
et d’autres individus, il créa, jour après jour, des problèmes à ces serviteurs bien que ceux-ci n’aient
jamais commis aucun acte répréhensible contre l’État et ses peuples ou contraire aux lois et
coutumes des citoyens du royaume.
(8.22)
Craignant que les actes de ces transgresseurs produisent des effets contraires à ton jugement
souverain, ce serviteur écrivit un bref récit de la situation à Mírzá Sa’íd Khán [nota : le Mu’taminu’l-
Mulk, Mírzá Sa’íd Khán-i-Anṣarí, ministre des Affaires étrangères] des Affaires étrangères. Il aurait pu ainsi le
soumettre à la royale présence de sorte qu’aurait été respecté quoique ce soit que tu aies décrété à ce
sujet. Un long temps s’écoula, et aucun décret ne fut publié. Les choses en arrivèrent à un point tel
que d’imminentes luttes et tueries furent à craindre. Le besoin de protéger les serviteurs de Dieu
contraignit quelques-uns d’entre eux à faire appel au gouverneur d’Irak.
(8.23)
Si tu regardais ces évènements avec équité, il serait clair et évident dans le miroir de ton coeur que
ce qui arriva était le résultat des circonstances et qu’il n’y avait pas d’autre choix. Sa Majesté ellemême constate que dans toutes les villes où réside un certain nombre de ces gens, l’hostilité de
certains fonctionnaires a allumé la flamme de la dispute et de la discorde. Cette âme humble, depuis
son arrivée en Irak, a interdit à tous de s’engager dans la lutte et les dissensions. Les témoins de ce
serviteur sont ses actes, et tous savent et peuvent témoigner qu’en Irak, où vivent ces gens en
nombre plus grand que nulle part ailleurs, jamais aucun d’eux n’a outrepassé ses limites, ni agressé
ses voisins. Fixant leur regard sur Dieu et plaçant en lui toute leur confiance, ils vivent en paix
maintenant depuis plus de quinze ans et, dans tous les évènements qui leur sont arrivés ils se sont
montrés patients et résignés à la volonté de Dieu.
(8.24)
Après l’arrivée de ce serviteur en la cité d’Andrinople, quelques individus, d’Irak et d’ailleurs,
s’enquirent du sens de l’expression « porter assistance à Dieu » qui est citée dans les Écritures
saintes. On donna plusieurs réponses, dont l’une est formulée dans ce texte, qui peut prouver
clairement, en la cour de ta présence, que ce serviteur n’a d’autre but que de promouvoir
l’amélioration et le bien-être du monde. Et si certaines des faveurs divines qui, aussi indigne que je
sois, me furent octroyées par le bon plaisir de Dieu ne sont pas évidentes et manifestes, il sera au
moins établi que dans sa miséricorde et sa grâce infinies, il n’a pas privé mon coeur de l’ornement
de la raison. Voici le passage concernant le sens de « porter assistance à Dieu ».
Il est Dieu. Que sa gloire soit exaltée !
(8.25)
Il est clair et évident que le seul vrai Dieu - Glorifiée soit sa mention ! - est sanctifié au-delà du
monde et de tout ce qu’il contient. Par « porter assistance à Dieu » nous n’entendons pas qu’une
âme doive se battre ou en affronter une autre. Le souverain Seigneur qui fait ce qui lui plaît a confié
le royaume de la création, ses terres et ses mers, aux mains des rois qui sont, selon ce qu’il a
décrété, les manifestations de son pouvoir divin. S’ils s’abritaient à l’ombre du Véridique, ils
seraient considérés comme du parti de Dieu ; sinon, ton Seigneur sait vraiment et remarque tout.
(8.26)
Ce que Dieu - que son nom soit glorifié - désire pour lui-même, c’est le coeur de ses serviteurs, qui
sont les trésors de son amour et de son souvenir ainsi que les châsses de sa connaissance et de sa
sagesse. C’est le voeu permanent du Roi éternel de libérer le coeur de ses serviteurs des choses de
ce monde et de tout ce qui en dépend afin qu’ils deviennent les dignes bénéficiaires de la splendeur
de celui qui est le Roi de tous les noms et de tous les attributs. Ainsi, aucun étranger ne doit être
admis dans la cité du coeur afin que l’Ami incomparable puisse entrer dans son foyer. Par là on
entend la splendeur de ses noms et de ses attributs, non pas son essence exaltée car ce Roi
incomparable a toujours été et sera toujours sanctifié de l’élévation et de l’abaissement.
La proclamation de Bahá’u’lláh - www.religare.org Page 34 / 75
(8.27)
Il s’ensuit que l’expression « porter assistance à Dieu » ne signifie pas, en ce jour, affronter
quelqu’un ou entrer en conflit avec lui. Loin de là ! Ce qui est préférable aux yeux de Dieu, c’est
que les cités du coeur des hommes, qui sont dirigées par les armées de l’égoïsme et de la passion,
soient soumises par l’épée de la parole, de la sagesse et de la compréhension. Ainsi, quiconque
cherche à aider Dieu doit, avant toute chose, conquérir par l’épée du sens spirituel et de
l’explication, la cité de son propre coeur, la protéger du souvenir de tout sauf Dieu et ensuite
seulement partir à la conquête des cités du coeur des autres.
(8.28)
C’est cela le vrai sens de l’expression « porter assistance à Dieu ». La sédition n’a jamais plu à
Dieu, pas plus qu’il n’accepta les actes commis dans le passé par certains sots. Sache qu’être tué
dans la voie de son bon plaisir vaut mieux pour toi que tuer. En ce jour, les bien-aimés du Seigneur
doivent se conduire parmi ses serviteurs, en sorte que leurs actes guident les hommes vers le paradis
du Très-Glorieux.
(8.29)
Par celui qui brille à l’orient de sainteté ! Les amis de Dieu ne placent pas et ne placeront jamais
leurs espoirs dans le monde et dans ses possessions éphémères. Le seul vrai Dieu a toujours
considéré que le coeur des hommes lui appartient d’une manière exclusive. C’est aussi une
expression de sa miséricorde qui surpasse tout, afin qu’ainsi les âmes mortelles soient épurées et
sanctifiées de tout ce qui appartient au monde de poussière et entrent aux royaumes d’éternité.
Sinon, ce Roi idéal, en lui-même et par lui-même, se suffit à lui-même et est indépendant de tout.
L’amour de ses créatures ne saurait lui profiter et leur malveillance ne saurait lui nuire. Tous
viennent de la poussière, tous retourneront à la poussière cependant que le vrai Dieu, le seul et
l’unique, est établi sur son trône, un trône qui est au-delà du temps et de l’espace, sanctifié au-delà
de toute parole ou expression, allusion, description et définition, exalté au-delà de toute notion
d’abaissement et de glorification. Cela nul ne le sait sauf lui et ceux qui ont la connaissance du
Livre. Il n’est de Dieu que lui, le Tout-Puissant, le Bienfaisant.
(8.30)
Mais il revient à la bienveillance du souverain d’examiner tous les problèmes avec l’oeil de la
justice et de la miséricorde et de ne pas se contenter des accusations sans fondements de certains
individus. Nous supplions Dieu d’aider généreusement le roi à accomplir ce qu’il Lui plaît ; en
vérité, ce qu’il désire devrait être le désir de tous les mondes.
(8.31)
Plus tard, ce serviteur fut sommé de venir à Constantinople où nous arrivâmes en compagnie de
quelques pauvres exilés. Nous n’avons jamais cherché à rencontrer quelqu’un puisque nous
n’avions rien à demander et que notre seul but était de démontrer à tous que ce serviteur n’avait pas
l’esprit malfaisant et ne s’était jamais associé à des semeurs de discorde. Par Celui qui pousse la
langue de tous les êtres à chanter ses louanges, il fallut bien prendre des mesures pour protéger
certaines âmes puisque certaines circonstances rendaient difficiles l’installation dans n’importe quel
quartier. Mon Seigneur sait ce qui est en moi et il témoigne de la vérité de ce que je dis.
(8.32)
Un roi juste est l’ombre de Dieu sur la terre. Tous devraient chercher refuge à l’ombre de sa justice
et se reposer à l’abri de ses faveurs. Il ne s’agit pas d’un sujet particulier ou limité dans ses
perspectives, que l’on pourrait appliquer à l’un ou à l’autre car l’ombre nous rappelle celui qui la
projette. Dieu, glorifié soit son souvenir, s’est appelé lui-même le Seigneur des mondes car il a
nourri et nourrit toujours tout le monde. Et glorifiée soit sa grâce qui précède toutes choses créées et
sa miséricorde qui surpasse les mondes.
La proclamation de Bahá’u’lláh - www.religare.org Page 35 / 75
(8.33)
Il est clair et évident que ceux qui se sont associés à cette Cause, qu’elle soit considérée par les
autres comme juste ou non, l’ont acceptée comme vraie et qu’ils ont tout abandonné dans leur désir
de participer aux choses divines. Qu’ils montrent une telle renonciation dans la voie de l’amour du
Très-Miséricordieux est un témoignage fidèle et éloquent de la vérité de leurs convictions. A-t-on
jamais vu un homme de bon sens sacrifier sa vie sans motif ni raison ? Il est tout aussi improbable
de suggérer que ces gens ont perdu l’esprit, car une telle attitude n’est pas l’apanage d’une ou deux
personnes. Au contraire, une grande multitude de gens venant de classes différentes burent leur
content des eaux vivifiantes de la connaissance divine et, intoxiqués, se précipitèrent, coeur et âme,
vers le champ du sacrifice dans la voie du Bien-aimé.
(8.34)
Si ces âmes, qui ont renoncé à tout sauf à Dieu par amour de lui et ont offert leur vie dans son
sentier, doivent être vues comme des imposteurs, qu’offrent les autres pour prouver leurs assertions
en ta présence ? Feu Hájí Siyyid Muhammad [nota : Áqá Siyyid Muhammad-i-Ṭabátabá’iy-i-Iṣfáhání, connu
comme « Mujáhid »] - Que Dieu exalte son rang et le plonge dans l’océan de son pardon et de sa
miséricorde ! - fut l’un des clercs les plus érudits de son temps, l’un des hommes les plus dévot et
pieux. Il était si bien considéré que tous le louaient et reconnaissaient sa droiture et sa piété.
Pourtant, lors de la guerre avec la Russie [nota : la seconde guerre russo-persane de 1825-28] lui qui avait
signé le décret de la guerre sainte et qui, bannière au vent, avait quitté son pays natal pour défendre
sa foi, abandonna, après la violence d’une brève échauffourée, toutes ses bonnes intentions et s’en
retourna d’où il était venu. Si seulement le voile pouvait se lever et les yeux des hommes découvrir
ce qui était jusqu’à présent caché !
(8.35)
Depuis plus de vingt ans, ces gens sont, jour et nuit, victimes du courroux furieux du souverain et
les orages impétueux de son déplaisir les ont disséminés dans différents pays. Combien d’enfants
devinrent orphelins et combien de pères perdirent leurs fils ! Combien de mères n’eurent pas le
courage, sous la peur ou la menace, de pleurer leurs enfants assassinés ! Combien qui, riches et
influents le soir, se virent au matin destitués et profondément humiliés ! Il n’est pas de pays dont le
sol ne soit pas teinté de leur sang et nul endroit du ciel où leurs soupirs ne soient pas montés. Au
long des années, les flèches des tourments n’ont cessé de pleuvoir des nuages de la volonté divine et
malgré toutes ces calamités, toutes ces tribulations, la flamme de l’amour divin brûle toujours dans
leur coeur au point que si l’on déchiquetait leurs corps, non seulement ils n’abandonneraient pas
leur amour de celui qui est le Bien-Aimé des mondes, mais ils accueilleraient de tout coeur ce qui
peut leur advenir dans le chemin de Dieu.
(8.36)
Ô roi, les brises de la grâce du Très-Miséricordieux ont transformé ces serviteurs et les ont attirés
jusqu’à sa Cour sacrée. «Les preuves d’un vrai amour se voient sur les manches de l’amant ». Et
pourtant, quelques soi-disant érudits ont troublé le coeur lumineux du roi de ce jour, concernant ces
âmes qui gravitent autour de la tente du Très-Miséricordieux et cherchent à atteindre le sanctuaire
de la vraie connaissance. Si seulement Sa Majesté daignait décider que ce serviteur soit mis face à
face avec les religieux de ce temps afin qu’il produise des preuves et des témoignages en présence
de sa majesté le Shah ! Ce serviteur est prêt et il place en Dieu son espoir que cette réunion sera
organisée afin que la vérité de cette question soit claire et évidente devant Sa Majesté le Shah. C’est
à toi d’ordonner et je me tiens prêt devant le trône de ta souveraineté. Décide donc, pour ou contre
moi.
(8.37)
Dans le Coran, son témoignage éternel à tous les peuples du monde, le Très-Miséricordieux
affirme : « Souhaitez la mort si vous êtes des hommes de vérité » [voir Coran : 2.94 ; 62.6] . Vois
comme il a désigné le désir de la mort comme preuve de la sincérité ! Et ton jugement lumineux sait
clairement, sans aucun doute et avec évidence, lesquels ont choisi, en ce jour, de donner leur vie
La proclamation de Bahá’u’lláh - www.religare.org Page 36 / 75
dans le sentier du Bien-Aimé des mondes. Si l’on écrivait des livres exposant les croyances de ces
gens avec le sang qu’ils ont répandu dans le sentier de Dieu - exalté soit sa gloire ! - on pourrait
déjà en lire d’innombrables volumes.
(8.38)
Nous osons demander comment il est possible d’attaquer ces gens dont les actes sont en conformité
avec leurs paroles et de croire plutôt ceux qui refusent d’abandonner un iota de leur autorité
mondaine dans le chemin de celui qui est l’Indépendant ? Quelques-uns des religieux qui ont
déclaré infidèle ce serviteur ne m’ont jamais rencontré. Sans m’avoir jamais vu, sans connaître mon
dessein, ils ont parlé et agi selon leur désir. Pourtant, chaque prétention exige une preuve et pas
seulement des mots et des étalages d’apparente piété.
(8.39)
À ce propos, plusieurs passages du Livre caché de Fátimih - que Dieu la bénisse ! - sont pertinents
et seront cités en persan afin que certains sujets, jusqu’à maintenant cachés, soient révélés en ta
présence. Les personnes à qui s’adresse ce livre, qu’on appelle aujourd’hui Les paroles cachées,
sont celles qui, bien que connues pour leurs apparentes connaissance et piété, ne sont au fond d’euxmêmes qu’esclaves de l’égoïsme et de la passion.
(8.40)
Il dit : Ô vous qui êtes sots et cependant, passez pour sages ! Pourquoi prenez-vous l’apparence de
bergers alors qu’au fond, vous êtes devenus des loups acharnés contre mon troupeau ? Vous êtes
comme l’étoile qui précède l’aurore, elle paraît brillante et lumineuse alors qu’elle égare les
voyageurs de ma cité sur les chemins de perdition.
(8.41)
De même, il dit : Ô vous qui paraissez justes, mais qui au fond êtes perfides ! Vous êtes comme une
eau claire et amère apparemment pure comme du cristal, mais le divin Dégustateur n’en accepte
aucune goutte. Certes, le rayon de soleil tombe sur la poussière comme sur le miroir, mais leur reflet
diffère comme diffère l’étoile de la terre ; immense est la différence !
(8.42)
Il dit encore : Ô essence de désir ! Bien des fois, à l’aurore, depuis les royaumes de l’infini, je suis
venu vers ta demeure et t’ai trouvé sur la couche de repos, occupé avec d’autres que moi. Aussi, tel
l’éclair de l’esprit, je suis retourné au royaume de gloire céleste et, dans mes retraites d’en-haut, je
n’en ai soufflé mot aux armées de sainteté
(8.43)
Et de nouveau, il dit : Ô esclave du monde ! Que de fois, à l’aurore, la brise de ma tendre bonté est
passée sur toi et t’a trouvé profondément endormi. Alors, pleurant sur ta condition, elle est repartie
d’où elle était venue. [voir : « Paroles cachées » en persan : 24, 25, 28 et 30]
(8.44)
Ainsi, dans l’exercice de la justice royale, il n’est pas suffisant d’écouter le seul plaignant. Dans le
Coran, la balance qui distingue sans erreur le vrai du faux, Dieu dit : « Ô vous qui croyez ! Si un
méchant homme vous apporte une nouvelle, vérifiez-la de suite, de peur que par ignorance vous ne
fassiez du mal à d’autres et que vous vous repentiez ensuite de ce que vous avez fait » [voir : Coran
49.6]. Les saintes traditions contiennent en outre ce conseil : «Ne croyez pas le conteur d’histoires »
Certains des religieux qui ne nous ont jamais vu ont mal interprété la nature de notre cause. Mais
ceux qui nous ont rencontré témoigneront que ce serviteur ne parle qu’en accord avec ce que Dieu
commande dans le Livre et qu’il a rappelé ce verset béni - qu’exaltée soit sa parole - : « Nous
rejetez-vous seulement parce que nous croyons en Dieu, en ce qu’il nous a révélé et en ce qu’il
révéla dans le passé ? [voir : Coran 5.59 - « De quoi nous accusez-vous ? Sinon de croire en Dieu, à ce qui est
descendu vers nous et à ce qui était descendu auparavant ? »]
La proclamation de Bahá’u’lláh - www.religare.org Page 37 / 75
(8.45)
Ô roi de ce temps ! Les yeux de ces réfugiés se tournent vers le Très-Miséricordieux et comptent sur
sa clémence. Il ne fait aucun doute que ces tribulations seront suivies par une effusion de grâce
divine et qu’à ces dures adversités succèdera une prospérité abondante. Nous osons pourtant espérer
que Sa Majesté, le Shah, examinera lui-même ces questions et apportera de l’espoir au coeur. Ce
que nous soumettons à ta majesté n’est vraiment que pour ton plus grand bien. En vérité, Dieu m’en
est un témoin suffisant.
(8.46)
Glorifié sois-tu, ô Seigneur, mon Dieu ! Je témoigne que le coeur du roi est vraiment entre les
doigts de ton pouvoir. Si c’est ton souhait, ô mon Dieu, incline le vers la charité et la miséricorde.
Tu es, en vérité, le Tout-Puissant, le Très-Exalté, le Très-Généreux. Il n’est de Dieu que toi, le Très-
Glorieux, celui dont tous recherchent le secours.
(8.47)
En ce qui concerne les qualités des érudits, il dit : « Si, un érudit reste calme, défend sa foi, réfrène
ses désirs et obéit aux commandements de son Seigneur, tous se doivent de l’imiter... » [nota :
tradition attribuée au onzième Imám, Abú Muhammad al Hasan al-’Askarí]. Si le roi de ce jour méditait cette
affirmation, sortie de la bouche de celui qui est l’Aurore de la révélation du Très-Miséricordieux, il
réaliserait que ceux qui sont ornés des attributs énumérés dans cette sainte tradition sont plus rares
que la pierre philosophale. Il s’ensuit que tout le monde ne peut prétendre à un savoir digne d’être
cru.
(8.48)
Concernant les religieux du Temps de la fin, il dit encore : « Les docteurs en religion de ces jourslà seront les religieux les plus vicieux qu’ont aie vus sous les cieux. D’eux sortira la malfaisance et
vers eux elle retournera. » Il dit aussi : « Quand l’étendard de la vérité sera visible, les peuples de
l’Orient et de l’Occident le maudiront » [nota : tradition attribuée au sixième Imám, Abú ‘Abdu’lláh Ja’far aṣ-
Sádiq]. Si quelqu’un conteste ces traditions ce serviteur entreprendra d’établir leur validité car, par
souci de brièveté, on a omis de citer les détails de leur transmission.
(8.49)
Les théologiens qui ont bu à la coupe de la renonciation n’ont jamais fait obstacle à ce serviteur.
Ainsi, par exemple, Shaykh Murtadá [nota : Shaykh Mutadáy-i-Anṣarí, un éminent mujtahid] - Que Dieu
exalte son rang et fasse qu’il repose à l’ombre de sa grâce ! - nous a traité avec bonté lors de notre
séjour en Irak et n’a jamais parlé de cette cause autrement que selon ce que Dieu permet. Nous
supplions Dieu d’aider généreusement chacun à faire sa volonté et son bon plaisir.
(8.50)
Pourtant, ils ont maintenant tous perdu de vue toute autre considération et ils ne font que persécuter
ces gens. Ainsi de certaines personnes qui, par la grâce de leur Seigneur, reposent à l’ombre de ta
royale miséricorde et jouissent de faveurs innombrables, à qui l’on demanderait : « Quel service
avez-vous rendu en retour de ces faveurs royales, avez-vous, par une politique habile, annexé un
nouveau territoire au royaume, vous êtes-vous consacrés exclusivement à ce qui assurerait le bien-
être du peuple, la prospérité du royaume et la gloire durable de l’État ? », la seule réponse est de
désigner en ta royale présence un groupe de gens comme étant, à tort ou à raison, bábís et de
pratiquer ensuite massacres et pillage. À Tabríz par exemple, comme dans la ville égyptienne de
Manṣúríyyih, plusieurs personnes furent ainsi rançonnées, de grandes sommes d’argent volées, et
pourtant aucun rapport ne fut fait sur ces évènements à la cour de ta présence.
(8.51)
Tout cela est arrivé parce que, trouvant ces infortunés sans protection, leurs persécuteurs oublièrent
les problèmes plus importants et consacrèrent leur temps à harasser ces malheureux. Nombreuses
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sont les confessions et diverses sont les croyances qui vivent en paix à l’ombre de ta souveraineté.
Fais que ces gens soient comptés parmi elles. Ceux qui servent le roi devraient être animés par des
buts si élevés et des intentions si sublimes qu’ils s’efforceraient constamment de placer toutes les
religions à l’abri de son ombre et de les administrer en parfaite justice.
(8.52)
Appliquer les lois de Dieu n’est que justice et c’est la source du bien-être général. Bien mieux, les
lois divines ont toujours été et seront toujours la cause et l’instrument de la protection de
l’humanité, ainsi qu’en témoignent ses paroles exaltées : « Dans la punition vous trouverez la vie, ô
hommes de compréhension ! » [voir : Coran 2.179] Mais il ne convient pas à la justice de Ta Majesté
que tout un groupe soit soumis à la verge de ton courroux pour la faute d’une seule âme. Le seul
vrai Dieu - glorifié soit son nom ! - dit : « Aucune ne portera le fardeau d’une autre » [voir : Coran
6.164 ; 17.15 ; 35.18 ; 39.7 ; 53.38] Il est clair et évident qu’en chaque communauté il y a toujours eu et
il y aura toujours l’érudit et l’ignorant, le sage et le sot, le débauché et le pieux. Qu’une âme sage et
réfléchie commette un acte odieux est très improbable car une telle personne, soit recherche ce
monde, soit le rejette. Dans le second cas, il ne regarderait rien d’autre que Dieu et la crainte de
Dieu l’empêcherait encore plus de commettre tout acte illégal ou répréhensible. Dans le premier
cas, il éviterait certainement tout acte qui alarmerait et ferait peur aux gens, il agirait de telle sorte
qu’il gagnerait leur confiance. Il est donc évident que des actes répréhensibles ont toujours été
accomplis, et le seront toujours, par des âmes sottes et ignorantes. Nous implorons Dieu d’empêcher
ses serviteurs de se tourner vers tout autre que lui et de les attirer vers sa présence. Son pouvoir, en
vérité, égale tout.
(8.53)
Loué sois-tu, ô Seigneur mon Dieu ! Tu entends la voix de mes lamentations, tu vois ma condition,
ma détresse, mon affliction. Tu sais tout ce qui est en moi. Si je ne lance cet appel que par amour de
toi, attire le coeur de tes créatures vers le paradis de ta connaissance et le coeur du souverain vers la
droite du trône de ton nom, le Très-Miséricordieux. Ô mon Dieu, accorde-lui une part de cette
bonne nourriture qui vient du ciel de ta générosité et des nuages de ta miséricorde afin qu’il renonce
à tout et se tourne vers la cour de ta faveur. Aide-le ô mon Dieu, à soutenir ta cause et à exalter ton
verbe parmi tes créatures. Renforce-le des armées visibles et invisibles afin qu’il conquière toutes
les villes en ton nom et domine, par ta souveraineté et ton pouvoir, tout ce qui vit sur terre. Ô toi qui
tiens entre tes mains le royaume de la création ! Tu es l’Ordonnateur suprême du commencement à
la fin. Il n’est de Dieu que toi, le Tout-Puissant, le Très-Glorieux, le Très-Sage.
(8.54)
Notre cause a été si dénaturée en ta royale présence que chaque acte inconvenant commit par l’un
de ses adeptes, est présenté comme suscité par leurs croyances. Par celui auprès de qui il n’est pas
d’autre Dieu, ce serviteur a refusé de sanctionner le fait de commettre des actions réprouvées, que
dire alors de celles qui sont explicitement interdites dans le Livre de Dieu.
(8.55)
Dieu interdit aux hommes de boire du vin et cette interdiction est révélée et inscrite dans son Livre.
Malgré tout et en dépit du fait que les érudits d’aujourd’hui - que Dieu augmente leur nombre ! - ont
interdit à tous cet acte misérable, quelques-uns le font toujours. La punition qu’un tel acte appelle,
ne doit pourtant s’appliquer qu’aux négligents qui l’accomplissent alors que les nobles
Manifestations de la sainteté suprême sont sanctifiées et exemptes de tout blâme. En fait, toute la
création visible et invisible, témoigne de leur sainteté.
(8.56)
Ces serviteurs regardent le seul vrai Dieu comme étant celui qui « fait ce qu’il veut » [voir : Coran
3.40 ; 14.27 ; 22.18] et qui « ordonne ce qui lui plaît » [voir : Coran 5.1] . C’est pourquoi ils ne voient pas
comme impossible l’apparition continue dans le monde contingent des Manifestations de son unité.
Si quelqu’un croit le contraire, comment peut-il être différent de ceux qui croient que Dieu est
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« enchaîné » ? [voir : Coran 5.64] Et si le seul vrai Dieu - Glorifiée soit sa mention ! - doit être
vraiment considéré comme libre, alors toute cause qu’il plaît à cet ancien Roi de manifester depuis
la source de son commandement doit être embrassée par tous. Il n’y a de refuge pour personne et
nul abri où se précipiter si ce n’est auprès de Dieu ; il n’y a de protection pour personne et nul abri
si ce n’est auprès de lui.
(8.57)
La condition essentielle de celui qui avance une prétention c’est de pouvoir la prouver par des
preuves et des témoignages évidents. Sinon, le rejet par les hommes, qu’ils soient ignorants ou
érudits, n’a et n’a jamais eu d’importance. Les prophètes de Dieu, ces perles de l’océan de l’unité
divine et dépositaires de la révélation divine, ont toujours été rejetés et refusés par les hommes.
Comme il dit : « Chaque nation couvait de mauvais desseins contre son Messager pour s’en saisir ;
on disputait avec des mensonges pour détruire la vérité » [voir : Coran 40.5] et aussi : « Aucun
messager n’est venu vers eux qu’ils ne l’eussent pris pour l’objet de leurs railleries. » [voir : Coran
36.30]
(8.58)
Considère la révélation de celui qui est le Sceau des prophètes et le Roi des élus - que les âmes de
toute l’humanité soient offertes par amour de lui ! Le soleil de vérité s’étant élevé au-dessus de
l’horizon du Hijáz, grandes furent alors les cruautés que les tenants de l’erreur infligèrent à cette
incomparable manifestation du Très-Glorieux ! Leur irréflexion était telle qu’ils considéraient
chaque blessure infligée à cet être sacré comme un acte des plus louable, comme un moyen
d’arriver à Dieu, le Très-Haut. Car dans les premières années de sa mission les religieux de ce
temps, qu’ils fussent juifs ou chrétiens, se détournaient de ce Soleil du ciel de gloire et tous, grands
ou petits, s’affairaient à éteindre la lumière de cet Astre de l’horizon du sens spirituel. Le nom de
ces religieux sont mentionnés dans les livres anciens ; parmi eux on trouve Wahb Ibn-i-Ráhib, Ka’b
Ibn-i-Ashraf, ‘Abdu’lláh-i-Ubayy et d’autres tous pareils.
(8.59)
Les choses en arrivèrent au point où ces hommes se réunirent et conspirèrent pour répandre son
sang pur, comme Dieu - glorifiée soit sa mention ! - le dit : « Et souviens-toi quand les infidèles
tramaient un complot contre toi, quand ils voulaient te saisir, te tuer ou te chasser, Dieu, à son tour,
complota contre eux, et certes Dieu est le plus habile à nouer un complot. » [voir : Coran 8.30] Il dit
aussi : « Leur opposition te pèse ; certes, si tu le pouvais, tu désirerais pratiquer un antre dans la
terre ou une échelle pour monter au ciel, afin de leur montrer un mirage. Si Dieu voulait, ils se
réuniraient tous dans la direction du chemin droit. Ne soit donc pas du nombre des ignorants. »
[voir : Coran 6.35] Par Dieu ! Le coeur de ses favoris se consume devant le sens de ces deux versets
bénis. Ces faits, bien établis et indiscutables, sont oubliés et plus personne, ni hier ni aujourd’hui,
ne s’arrête pour réfléchir à ce qui fit les hommes se détourner des Révélateurs de la lumière de Dieu
au temps de leur manifestation.
(8.60)
De même, avant l’apparition du Sceau des Prophètes, considère Jésus, fils de Marie. Quand cette
manifestation du Très-Miséricordieux se révéla, tous les prêtres accusèrent cette quintessence de la
foi d’impiété et de rébellion. Finalement, avec la caution d’Anne, le plus érudit des prêtres de son
temps et de Caïphe, le grand prêtre, sa personne bénie souffrit ce que la plume a honte de
mentionner et est impuissante à décrire. Le monde entier dans toute sa grandeur ne pouvait plus le
contenir et Dieu finit par l’élever jusqu’aux cieux.
(8.61)
Conter en détail l’histoire de tous les Prophètes serait fastidieux. Les docteurs de la Torah, par
exemple, affirment qu’aucun prophète indépendant ne viendra avec une nouvelle loi après Moïse.
Ils affirment qu’un rejeton de la maison de David sera manifesté, qui promulguera la Loi de la
Torah et contribuera à établir et à appliquer ses commandements tant en l’Orient qu’en Occident.
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(8.62)
Les disciples de l’Évangile tenaient aussi pour impossible qu’après Jésus, fils de Marie - que la paix
soit sur lui ! - le porteur d’une nouvelle révélation brille de nouveau à l’orient de la volonté de Dieu.
Pour preuve de cette position, ils s’appuient sur le verset suivant de l’Évangile : « Le ciel et la terre
passeront, mais les paroles du Fils de l’homme ne passeront pas. » [voir : Matthieu, 24.35, Marc 13.31,
Luc 21.33] Ils maintiennent que ni les enseignements ni les commandements de Jésus - Paix sur lui ! -
ne peuvent jamais être altérés.
(8.63)
Il dit dans l’Évangile : « Je m’en vais et je reviendrai » [voir : Jean 14.28] De même, dans l’évangile
de Jean, il prédit la venue d’un Consolateur qui viendra après lui [voir : Jean 14.16, 14.26, 15.26, 16.7] .
Dans l’évangile de Luc aussi un certain nombre de signes et de prodiges sont mentionnés. Certains
religieux de cette religion ont pourtant interprété ces affirmations selon leur fantaisie et n’ont pas
réussi à comprendre leur vrai sens.
(8.64)
Ô Shah, si seulement tu pouvais me permettre de t’envoyer ce qui réjouirait les yeux, calmerait les
âmes et persuaderait toutes personnes équitables qu’il a la connaissance du Livre. Certains,
incapables de répondre aux objections élevées par ses opposants, prétendent que la Torah et
l’Évangile ont été corrompus ; en réalité, les références à la corruption ne concernent que certains
cas précis. Sans le rejet des sots et la connivence des religieux, j’aurais prononcé un discours qui
aurait ravi les coeurs, les transportant jusqu’en un royaume d’où l’on perçoit dans le murmure des
vents : Il n’est de Dieu que Lui ! ». Mais le temps n’est pas encore venu, aussi la langue de mon
éloquence est-elle immobile et le vin de l’explication reste-t-il scellé jusqu’à ce que Dieu, par la
force de son pouvoir, daigne l’inaugurer. Il est le Tout-Puissant, l’Omnipotent.
(8.65)
Loué sois-tu, ô Seigneur mon Dieu ! Par ton Nom, par lequel tu soumets tous ceux qui sont au ciel
et sur la terre, je te demande de protéger la lampe de ta cause au sein du globe de ton omnipotence
et de ta généreuse faveur, de crainte que ceux qui sont insouciants des mystères de ton nom,
l’Indépendant, ne l’exposent aux coups de la dénégation. Que l’huile de ta sagesse augmente alors
la radiance de sa lumière ! Tu as vraiment pouvoir sur tous les habitants de la terre et du ciel.
(8.66)
Ô mon Seigneur, par ton Verbe très exalté qui frappe de terreur le coeur de tous ceux qui sont au
ciel et sur la terre, à l’exception de ceux qui tiennent fermement ta Poignée sûre, je t’implore de ne
pas m’abandonner au milieu de tes créatures. Élève-moi vers toi, fais-moi entrer à l’ombre de ta
miséricorde et donne-moi à boire du vin pur de ta providence afin que je vive sous la tente de Ta
Majesté, sous le dais de ta bienveillance. Tu as le pouvoir de faire ce qui te plaît. Tu es vraiment le
Secours, l’Absolu.
(8.67)
Ô roi, la lampe de la justice est éteinte et le feu de la tyrannie brûle de tout côté à tel point que mon
peuple fut conduit captif de Zawrá’ [nota : Bagdad] vers Mosul, connue sous le nom de Hadbá’. Ce
n’est pas le premier outrage subi dans la voie de Dieu. Chacun doit examiner ce qui est arrivé aux
parents du Prophète lorsqu’on les entraîna, captifs, jusqu’à Damas, connue sous le nom de Fayhá’.
Parmi eux, on trouvait le prince des adorateurs de Dieu, le soutien de ceux qui sont proches de Lui,
le sanctuaire de ceux qui recherchent sa présence - que la vie de tous lui soit offerte en sacrifice !
[nota : ‘Alí Ibn Husayn, connu comme « Zaynu’l-Ábidín », le deuxième fils de l’Imám Husayn, qui devint le quatrième
Imám]
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(8.68)
On leur demanda : «Êtes-vous du parti des Sortants ? » [voir : Coran 57.16] Ils répliquèrent : « Par le
Seigneur Tout-Puissant, nous sommes des serviteurs qui croient en Dieu et en ses versets. Grâce à
nous, le visage de la foi resplendit de joie. Grâce à nous le signe du Très-Miséricordieux brille. À la
mention de nos noms le désert de Bathá [nota : La Mecque] se couvre d’eau et l’obscurité qui sépare le
ciel et la terre s’évanouit.
(8.69)
On leur demanda : « Avez-vous interdit ce que Dieu a rendu légal, ou permis ce qu’il a interdit ? »
Il répondit : « Nous sommes les premiers à suivre les commandements divins. Nous sommes la
racine et l’origine de sa cause, le début de tout bien et sa fin. Nous sommes le signe de l’Ancien des
Jours et son souvenir parmi les nations »
(8.70)
On leur demanda : « Avez-vous oublié le Coran ? » Il répondit : « C’est dans notre maison que le
Très-Miséricordieux le révéla. Nous sommes les brises du Très-Glorieux parmi sa création. Nous
sommes les eaux qui jaillissent du très grand Océan et par lesquelles Dieu revivifie la terre, et la
revivifiera encore après sa mort. Grâce à nous ses signes se diffusent, ses preuves se révèlent, ses
symboles se dévoilent. Nous connaissons ses sens cachés et ses mystères inouïs. »
(8.71)
On leur demanda : « Pour quel crime êtes-vous punis ? » Il répondit : « Pour notre amour de Dieu et
notre détachement de tout sauf de lui. »
(8.72)
Que la paix soit sur lui ! Nous n’avons pas relaté ses paroles exactes, nous avons plutôt dispensé
quelques gouttes de cet océan de vie éternelle qui gît en elles afin que ceux qui entendent soient
ranimés et prennent conscience de ce qui est arrivé aux fidèles de Dieu livrés aux mains d’une
génération méchante et égarée. Nous voyons aujourd’hui les gens blâmer les oppresseurs du passé
alors qu’eux-mêmes commettent des vilenies encore plus grandes et ne le savent pas !
(8.73)
Dieu m’est témoin que mon but n’est pas de fomenter la sédition mais de purifier ses serviteurs de
tout ce qui les empêche de s’approcher de lui, le Seigneur du Jour du jugement. J’étais endormi sur
ma couche et voilà que les brises de mon Seigneur, le Très-Miséricordieux, soufflèrent sur moi, me
tirèrent de mon sommeil et me forcèrent à élever la voix entre ciel et terre. Cela ne vient pas de moi,
mais de Dieu. En témoignent les habitants de son Empire et de son Royaume, ainsi que les citoyens
des villes de sa gloire impérissable. Par lui qui est la vérité, je ne crains ni tribulation en son
chemin, ni affliction en raison de mon amour pour lui et dans le sentier de son bon plaisir. En vérité,
Dieu a voulu que l’adversité soit une rosée matinale pour son vert pâturage et une mèche pour sa
lampe qui éclaire le ciel et la terre.
(8.74)
La fortune d’un homme dure-t-elle toujours ? Peut-elle le protéger de celui qui, avant peu, le saisira
par les cheveux ? En contemplant ceux qui dorment dans les tombes, couchés dans la poussière,
peut-on distinguer le crâne effrité du souverain des os désagrégés d’un de ses sujets ? Par celui qui
est le Roi des rois, peut-on faire la différence entre le suzerain et le vassal, entre le riche, le nanti, et
celui qui n’avait ni chaussures ni matelas ? Par Dieu ! Toute distinction est gommée sauf pour ceux
qui défendirent le droit et gouvernèrent avec justice.
(8.75)
Où sont les érudits, les religieux, les potentats du passé ? Que sont devenues leurs vues pénétrantes,
leur perception sagace, leurs idées subtiles et leurs sages décisions ? Où sont leurs coffres cachés,
leurs ornements prétentieux, leurs couches dorées, leurs tapis et leurs coussins éparpillés ? Disparue
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à jamais leur génération ! Tous ont péri et, par décret de Dieu, rien ne reste d’eux que poussière
disséminée. Dissipée la richesse qu’ils avaient accumulée, dispersées les réserves qu’ils avaient
thésaurisées, épuisés les trésors qu’ils avaient cachés ! On ne voit plus que leurs demeures désertes,
leurs maisons sans toit, leurs arbres déracinés et leur splendeur flétrie. Aucun homme perspicace ne
laissera la richesse le distraire de son objectif ultime, aucun homme de compréhension ne laissera la
fortune l’empêcher de se tourner vers celui qui possède tout, le Très-Haut.
(8.76)
Où est celui qui dominait partout où brille le soleil, qui vivait avec extravagance, et recherchait les
pompes de la terre et de tout ce s’y trouve ? Où est le commandeur de la légion basanée qui portait
haut l’étendard doré ? Où est le dirigeant de Zawrá’, le tyran de Fayhá’? [nota : les Abassides dont la
forteresse était Zawrá (Bagdad) étaient célèbres par leur légion basanée tandis que les Omeyyades dont la forteresse
était Fayhá’ (Damas) avaient des étendards rouges et or] Où sont ceux dont la munificence faisait honte aux
trésors de la terre, dont les largesses et l’enflure orgueilleuse humiliaient l’océan lui-même ? Où est
celui qui leva le bras en signe de rébellion et se retourna contre le Très-Miséricordieux ?
(8.77)
Où sont ceux qui recherchèrent les plaisirs terrestres et les fruits des désirs charnels ? Ou se sont
enfuies leurs belles et charmantes femmes ? Où sont leurs arbres ondulants, leurs buissons
verdoyants, leurs beaux manoirs, leurs jardins bien dessinés ? Et qu’en est-il des délices de ces
jardins : le sol meuble, les brises fraîches, le murmure des ruisseaux, le chuchotement du vent, le
roucoulement des colombes et le bruissement des feuilles ? Où sont maintenant leurs matins
splendides et les sourires qui éclairaient leurs visages ? Hélas ! Ils ont tous péri et reposent
maintenant sous un dais de poussière. Nul n’en parle ni ne les mentionne, nul ne connaît leur
histoire et rien ne reste de leurs traces.
(8.78)
Quoi ! Va-t-on contester ce dont on est témoin ? Va-t-on nier ce qu’on sait être vrai ? Quelle
confusion ! Ne voit-on pas qu’on est embarqué pour un voyage dont on ne revient pas ? Va-t-on
longtemps encore errer de montagne en vallée, de colline en ravin ? « N’est-ce pas le temps, pour
les croyants, d’humilier leur coeur à la mention de Dieu ? » [voir : Coran 57.16] Heureux celui qui a
dit ou qui dira : « Oui, par mon Seigneur ! Voici que le temps est venu, que l’heure a sonné ! » et
qui, ensuite, se détachera de tout ce qui fut et se donnera entièrement à celui qui est le Possesseur de
l’univers et le Seigneur de toute la création.
(8.79)
Et pourtant, quelle espérance ! Car rien ne se récolte qui n’ait été semé, et rien n’est relevé qui n’ait
été couché [voir : Luc 19.21] si ce n’est par la grâce et les dons du Seigneur. Le monde a-t-il déjà
conçu dans son sein celui dont les voiles de gloire ne l’empêchent pas de monter jusqu’au royaume
de son Seigneur, le Très-Glorieux, le Très-Haut ? Nous appartient-il encore d’accomplir ces actes
qui dissipent nos afflictions et nous rapprochent de celui qui est la Cause des causes ? Nous
supplions Dieu de nous traiter avec générosité, non avec justice, et de nous accorder d’être de ceux
qui se sont tournés vers leur Seigneur et se sont détachés de tout le reste.
(8.80)
Ô Shah ! J’ai subi dans le sentier de Dieu ce qu’aucun oeil n’a vu et aucune oreille entendu. Mes
connaissances m’ont répudié et mes chemins se sont étrécis. La fontaine du bien-être s’est asséchée
et la demeure confortable est tombée en ruine. Nombreuses sont les épreuves qui ont plu et
pleuvront bientôt sur moi ! Je m’avance, le visage tourné vers le Tout-Puissant, le Très Généreux,
tandis que derrière moi rampe le serpent. Mes yeux ont tant pleuré que mes larmes ont trempé ma
couche.
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(8.81)
Mais ce n’est pas sur moi que je m’attriste. Par Dieu ! Ma tête désire ardemment la lance pour
l’amour de son Dieu. Je ne suis jamais passé près d’un arbre sans que mon coeur ne lui dise : « Ô !
Puisses-tu être abattu en mon nom pour que mon corps soit crucifié sur toi, dans le chemin de son
Seigneur ! » car je vois les gens errer dans l’affliction et inconscients dans leur stupeur éthylique. Ils
adorent leurs passions et ont détrôné leur Dieu. Peut-être ont-ils pris sa cause pour une plaisanterie
et la considèrent-ils comme un jouet ou un passe-temps, tout en pensant qu’ils font le bien et vivent
en sécurité dans la citadelle de sûreté. Cependant les choses ne sont pas ce qu’ils aiment imaginer :
ils découvriront demain ce qu’aujourd’hui ils nient.
(8.82)
Avant peu les riches et les puissants nous banniront du pays d’Andrinople vers la ville d’Acre. On
raconte que c’est la plus désolée des villes du monde, la plus désagréable en apparence, au climat le
plus détestable et à l’eau la plus immonde. Elle ressemble à une ville de hiboux dans l’enceinte de
laquelle on n’entend que leur cri. C’est là qu’ils ont décidé d’emprisonner cet Adolescent, de nous
refuser l’accès au bien-être et au confort et de nous priver de tous les bienfaits terrestres pour le
reste de nos jours.
(8.83)
Par Dieu ! La fatigue m’abat, la faim m’épuise, la roche nue me sert de lit et les bêtes sauvages sont
mes compagnons, mais je ne me plaindrai pas, je le supporterai patiemment comme tant d’autres
l’ont supporté avec patience, constance et fermeté par le pouvoir de Dieu, l’éternel Souverain, le
Créateur des nations. Et je rendrai grâce à Dieu en toutes circonstances. Nous prions pour que, dans
sa bonté, Dieu - loué soit-il - délivre, par cet emprisonnement, les hommes des chaînes et des fers,
et leur permette de se tourner, avec sincérité, vers la face de celui qui est le Tout-Puissant, le
Généreux. Il est prêt à répondre à quiconque l’invoque et il est proche de celui qui communie avec
lui. Nous le supplions aussi de faire de cette sombre épreuve un bouclier pour le temple de sa cause
et de la protéger des assauts des épées aiguisées et des poignards affûtés. L’adversité a toujours
donné lieu à l’élévation de sa cause et à la glorification de son nom. Telle est la méthode de Dieu
depuis des siècles et des âges. Ce qu’aujourd’hui les gens ne peuvent comprendre, ils le
découvriront bientôt, le jour où leur monture trébuchera, où leurs atours seront repliés, leurs lames
émoussées et où leurs pieds achopperont.
(8.84)
Je ne sais pas pendant combien de temps ils éperonneront le destrier de l’ego et des passions pour se
perdre dans le désert de l’erreur et de la négligence. La pompe du puissant ou le malheur de
l’humilié dureront-ils ? Celui qui repose sur le siège le plus élevé, au pinacle de la gloire et de la
puissance, y restera-t-il toujours ? Non ! Par mon Seigneur, le Très-Miséricordieux. Tout ce qui est
sur la terre passera. Seule restera la face de Dieu, le Très-Glorieux, le Très-Généreux. [voir : Coran
55.26]
(8.85)
Quelle armure n’est pas percée par la flèche de destruction et quel front royal n’est pas dépouillé
par la main du destin ? Quelle forteresse résiste à l’approche du messager de la mort, quel trône
n’est pas réduit en pièces, quel palais changé en ruines ? Si ces gens goûtaient au vin choisi par la
miséricorde de son Seigneur, le Tout-Puissant, l’Omniscient, et mis en réserve pour eux dans l’audelà, ils arrêteraient leur censure et ne rechercheraient que le bon plaisir de cet Adolescent.
Pourtant, ils m’ont caché derrière un voile de noirceur tissé par les mains des désirs oiseux et des
vaines imaginations. Avant peu, la main nivéenne de Dieu déchirera la noirceur de cette nuit et
ouvrira un grand portail dans cette ville. Alors ils y pénétreront par troupes en proclamant ce que les
accusateurs proclamaient dans le passé [voir : Coran 12.31], ainsi sera manifeste à la fin ce qui
apparut au commencement.
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(8.86)
Désirent-ils s’attarder ici alors qu’ils ont déjà un pied dans l’étrier ? Veulent-ils revenir alors qu’ils
s’en sont allé ? Non, par celui qui est le Seigneur des seigneurs ! Pas avant le jour du jugement, le
jour où les hommes sortiront de leurs tombes et devront rendre compte. Bienheureux celui qui ne
sera pas écrasé par son fardeaux ce jour-là, le jour où les montagnes disparaîtront et où tous seront
réunis pour être interrogés en présence de Dieu, le Très-Exalté. Sévère est-il dans ses punitions !
(8.87)
Nous supplions Dieu de purger le coeur de certains religieux de l’inimitié et de l’hostilité afin qu’ils
regardent les choses d’un oeil dégagé de mépris. Puisse-t-il les élever jusqu’à un état où ni l’attrait
du monde ni la fascination pour le pouvoir ne parviendront à détourner leur regard de l’horizon
suprême et où ni les bienfaits terrestres ni les désirs charnels ne les empêcheront d’arriver à ce jour
où les montagnes seront réduites en poussière. Ils se réjouissent aujourd’hui des malheurs qui nous
atteignent mais bientôt viendra le temps où ils se lamenteront et pleureront. Par mon Seigneur ! Si je
pouvais choisir entre, d’une part, la richesse et l’opulence, le confort et l’aisance, les honneurs et la
gloire qu’ils connaissent et, d’autre part, les adversités et les épreuves qui sont miennes, je
choisirais sans hésiter ma présente condition et je refuserais d’échanger un seul atome de ces
malheurs contre tout ce qui fut créé dans le monde de l’être.
(8.88)
Si ce n’était pour les épreuves que j’ai subies dans le chemin de Dieu, la vie n’aurait pour moi
aucune douceur et mon existence ne m’aurait pas profité. Pour ceux qui sont dotés de discernement
et dont les yeux sont fixés sur cette vision sublime, ce n’est pas un secret que je fus, pendant
presque toute ma vie, comme un esclave assis sous une épée suspendue par un fil, ne sachant pas si
elle tomberait ou non sur lui. Et néanmoins nous remercions Dieu, le Seigneur des mondes et nous
le louons toujours et en toutes conditions. En vérité, il est témoin de tout.
(8.89)
Nous supplions Dieu d’étendre largement son ombre afin que le vrai croyant et l’amoureux sincère
s’y abritent. Puisse-t-il offrir aux hommes les fleurs de sa bonté et les étoiles du ciel de sa
providence. Nous prions Dieu, de plus, d’aider avec bienveillance le roi à faire Sa volonté et Son
bon plaisir et de le confirmer dans ce qui le rapprochera de la Source des noms de Dieu les plus
excellents. Ainsi il ne cèdera pas à l’injustice à laquelle il assiste, il verra ses sujets avec des yeux
pleins de tendresse et il les protègera de l’oppression. Nous supplions encore Dieu, exalté soit-il, de
réunir toute l’humanité autour du Golf de ce Très-Grand-Océan dont chaque goutte proclame qu’il
est le messager de joie pour le monde et le vivificateur de tous ses peuples. Loué soit Dieu, le
Seigneur du jour du jugement.
(8.90)
Enfin nous supplions Dieu, exaltée soit sa gloire, de te permettre d’aider sa Foi et de te tourner vers
sa justice afin que tu juges entre les gens comme tu jugerais entre les membres de ta famille, afin
que tu choisisses pour eux ce que tu choisirais pour toi-même. Il est le Tout-Puissant, le Très-
Exalté, le Secours, l’Absolu.
(8.91)
Ainsi, des mains du pouvoir et de la puissance, avons-nous construit le Temple, si tu le savais. C’est
lui le Temple qui t’est promis dans le Livre. Approches-en. C’est ce qui te sera profitable, si tu
pouvais le comprendre. Soyez justes, ô peuples de la terre ! Lequel est préférable, ce Temple ou un
temple d’argile ? Tournez-vous vers lui. Ainsi vous l’ordonne Dieu, le Secours, l’Absolu. Suivez
ses commandements et louez Dieu, votre Seigneur, pour les dons qu’il vous a fait. Il est la Vérité. Il
n’est de Dieu que lui. Il révèle ce qui lui plaît par ses mots « sois et c’est ».
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9. Appel aux Dirigeants d'Amérique
(9.1)
O Vous, Dirigeants et Présidents des républiques d'Amérique ! Ecoutez le chant que susurre la
Colombe sur la Branche d'éternité: Il n'y a pas d'autre Dieu que Moi, l'Immuable, le Clément, le
Très-Généreux.
(9.2)
Ornez le temple de l'Empire de la parure de la justice, et parez son dôme de la couronne du souvenir
de votre Seigneur, le créateur des cieux. Ainsi vous conseille celui qui est la source des noms selon
l'ordre de l'Omniscient, du Très-Sage.
(9.3)
Le Promis est apparu dans cette glorieuse condition, et toutes les créatures des mondes visibles et
invisibles se sont réjouies.
(9.4)
Tirez profit de ce Jour de Dieu. En vérité, Le rencontrer vaut mieux pour vous que tout ce qu'éclaire
le soleil, le puissiez-vous comprendre.
(9.5)
O vous assemblée de dirigeants ! Prêtez l'oreille à ce qu'a fait entendre la Source de grandeur: En
vérité, il n'est pas d'autre Dieu que moi, le Maître des paroles, l'Omniscient.
(9.6)
Pansez les meurtris avec les mains de la Justice et par le sceptre des commandements de votre
Seigneur, le Maître Suprême, le Très-Sage, rabaissez l'oppresseur prospère.
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10. Appel aux représentants élus des peuples
(10.1)
O vous, élus du peuple en chaque pays ! Consultez-vous et ne vous occupez que de ce qui est
profitable à l'humanité et propre à en régénérer la condition, si vous êtes de ceux qui observent avec
soin.
(10.2)
Voyez dans le monde une image du corps humain qui, sain et parfaitement constitué lors de sa
création s'est vu, ensuite, sous l'effet de causes diverses, affligé de maladies et de graves désordres.
Pas un seul jour, il n'a connu le bien-être, et pis encore, sa maladie s'est aggravée lorsqu'il fut
soumis au traitement d'ignorants médecins qui, donnant libre cours à leurs désirs personnels, ont
gravement errés.
(10.3)
Et si, autrefois, sous les soins d'un médecin compétent, l'un de ses membres fut guéri, les autres
parties du corps restèrent affligées comme avant. Ainsi vous informe l'Omniscient, le Très-Sage.
(10.4)
Aujourd'hui, Nous voyons le monde à la merci de dirigeants ivres d'orgueil, incapables de discerner
clairement où réside leur véritable intérêt et moins encore de reconnaître une Révélation aussi
stupéfiante et provocante que celle-ci.
(10.5)
Et chaque fois que l'un d'entre eux a tâché d'améliorer la condition du monde, qu'il l'avoue ou non,
il était poussé par son propre intérêt; aussi, l'indigne nature de son mobile a-t-elle limité son pouvoir
de guérir ou de soulager.
(10.6)
Ce que le Seigneur a ordonné comme souverain remède et comme plus puissant moyen de guérison
du monde, c'est l'union de tous ses peuples en une cause universelle, en une foi commune.
(10.7)
Ceci ne peut d'aucune façon être accompli que par le pouvoir d'un habile médecin, tout-puissant et
inspiré. Telle est la vérité et tout le reste n'est qu'erreur...
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11. Appel aux chefs religieux du monde
(11.1)
O chefs de religion ! Ne pesez pas le Livre de Dieu selon les normes et les connaissances qui ont
cours parmi vous, car ce Livre est lui-même l'infaillible balance établie chez les hommes. C'est sur
cette balance que doit être pesé tout ce que possèdent les peuples et tribus de la terre, tandis que
l'exactitude de sa mesure doit être estimée selon son propre étalon, puissiez-vous le savoir.
(11.2)
L'oeil de ma tendre bonté pleure amèrement sur vous à la pensée que vous n'avez pas su reconnaître
celui que vous appelez nuit et jour, soir et matin.
(11.3)
Le visage blanc comme neige, avance d'un coeur radieux, ô peuple, vers le Lieu pourpre et béni où
s'écrie le Sadratu'l-Muntaha: "Il n'y a: en vérité, d'autre Dieu que Moi, le Tout-Puissant, Celui qui
est par Lui-même !"
(11.4)
O vous, chefs de religion ! Qui, parmi vous, possède une perception ou un entendement comparable
au mien ? Où est celui qui émettra la prétention d'être mon égal en paroles ou en sagesse ? Aucun,
par Dieu, le Très-Miséricordieux !
(11.5)
Tout ce qui est sur terre passera; et voici la Face de votre Seigneur, le Tout-Puissant, le Bien-Aimé.
(11.6)
Nous avons décrété, ô peuple, que le but suprême et la fin la plus haute de toute connaissance sont
la reconnaissance de celui qui est l'objet de toute science; et pourtant, voyez comme vous avez
laissé votre savoir vous dissimuler comme par un voile, celui qui est l'aurore de cette Lumière, et
par qui toute chose cachée a été révélée.
(11.7)
Si seulement vous pouviez découvrir la source d'où provient ce message merveilleux, vous
renonceriez aux peuples du monde et à tout ce qu'ils possèdent pour vous rapprocher de ce Siège de
gloire tant béni.
(11.8)
Dis: Voici en vérité le Paradis où le Livre-mère est précieusement conservé, puissiez-vous le
comprendre.
(11.9)
Voici celui qui fit s'exclamer le rocher et qui incita le buisson ardent à élever la voix sur la
montagne dominant la Terre Sainte, pour proclamer: "Le Royaume est à Dieu, le souverain
Seigneur de tous, le Tout-Puissant, Celui qui aime."
(11.10)
Nous n'avons fréquenté aucune école ni lu aucune de vos dissertations. Prêtez l'oreille à ce que vous
déclare cet illettré pour vous amener à Dieu, l'Eternel. Cela vaut mieux pour vous que tous les
trésors de la terre, puissiez-vous le comprendre.
(11.11)
O assemblée de prêtres ! Lorsque mes versets vous furent envoyés et que mes signes évidents vous
furent révélés, Nous vous trouvâmes derrière des voiles...
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(11.12)
Nous avons déchiré les voiles. Gardez-vous de maintenir le peuple à l'écart par un autre voile. Au
nom du Seigneur de tous les hommes, brisez les chaînes des vaines imaginations et n'induisez pas
les gens en erreur.
(11.13)
Si vous vous tournez vers Dieu et si vous embrassez sa Cause, n'y répandez pas la confusion et ne
jaugez pas le Livre de Dieu selon vos désirs égoïstes. Tel est le conseil de Dieu, dans le passé et
pour l'avenir...
(11.14)
Si vous aviez cru en Dieu lorsqu'il s'est révélé, le peuple ne se serait pas détourné de Lui et les
choses dont vous êtes aujourd'hui témoins ne Nous seraient pas advenues. Craignez Dieu et ne
soyez pas du nombre des insouciants...
(11.15)
Voici la Cause qui a ébranlé toutes vos superstitions et vos idoles...
(11.16)
O assemblée de prêtres ! Gardez-vous d'être source de conflit dans le pays comme vous avez été
cause du reniement de la Foi aux premiers jours.
(11.17)
Rassemblez les gens autour de cette Parole qui a poussé les pierres à s'exclamer: "Le Royaume est à
Dieu, l'Aurore de tous les signes ! ...
(11.18)
Déchirez les voiles de telle façon que les habitants du Royaume l'entendent. Tel est le
commandement de Dieu dans les jours passés et pour les jours à venir. Béni l'homme qui observe ce
qui lui fut commandé et malheur aux négligents..."
(11.19)
O assemblée de prêtres, combien de temps encore pointerez-vous vos lances de haine à la Face de
Bahá ?
(11.20)
Rangez vos plumes. Car voici qu'entre ciel et terre, la très sublime Plume proclame: Craignez Dieu
et ne suivez pas vos désirs qui ont altéré la face de la création.
(11.21)
Purifiez vos oreilles afin qu'elles entendent la voix de Dieu. Par Dieu ! Elle est comme le feu qui
consume les voiles et comme l'eau purifiant les âmes de ceux qui sont dans l'Univers.
(11.22)
O assemblée de prêtres ! Qui, parmi vous pourra se mesurer avec l'Adolescent divin dans l'arène de
la sagesse et de la parole, ou qui pourra s'élever avec lui vers le ciel de l'explication et des
significations intimes ? Aucun, par mon Seigneur, le Dieu de miséricorde !
(11.23)
Tous, en ce jour ont défailli devant le Verbe de leur Seigneur. Ils sont comme des morts ou des êtres
inertes, sauf celui que Dieu, le Tout-Puissant, l'Indépendant, a voulu exempter. Celui-là est
vraiment de ceux qui sont revêtus de connaissance au regard de Celui qui est l'Omniscient. Les
hôtes du Paradis et les habitants des Bercails sacrés le bénissent à l'aube et au crépuscule.
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(11.24)
Un homme aux jambes de bois peut-il résister à celui que Dieu a pourvu de pieds d'airain ? Non par
Celui qui répand la lumière sur l'entière création !
(11.25)
Lorsque nous observâmes avec attention, Nous découvrîmes que nos ennemis étaient pour la
plupart, des prêtres... Dans le peuple, il en est qui disent: "Il a répudié les prêtres." Dis: Oui par mon
Seigneur ! Je suis vraiment Celui qui a aboli les idoles.
(11.26)
Certes, nous avons fait sonner la trompette, qui n'est autre que notre sublime Plume. Et voyez
comment alors, prêtres, savants, théologiens et gouvernants ont défailli, excepté ceux que Dieu a
préservés en gage de sa grâce. Il est réellement le Très-Généreux, l'Ancien des Jours.
(11.27)
O assemblée de prêtres ! Chassez loin de vous vos illusions futiles et vos vaines idées, puis tournezvous vers l'Horizon de la Certitude.
(11.28)
Je le jure, par Dieu ! Rien de ce que vous possédez ne vous profitera, ni tous les trésors de la terre,
ni le pouvoir que vous avez usurpé. Craignez Dieu et ne soyez pas de ceux qui se perdent...
(11.29)
Dis: O assemblées de prélats ! Débarrassez-vous de vos voiles et de vos accoutrements. Tendez
l'oreille vers l'endroit d'où vous appelle la Plume suprême en ce Jour merveilleux...
(11.30)
Le monde s'est recouvert de poussière à cause de vos vaines imaginations et les coeurs de ceux qui
jouissent de l'approche de Dieu sont peinés de votre cruauté. Craignez Dieu et soyez de ceux qui
Jugent avec équité.
(11.31)
O vous les sources du savoir, gardez-vous de refuser d'être transformés; car à mesure que vous
changerez, la plupart des hommes le feront également. S'il n'en était pas ainsi, ceci serait vraiment
une injustice envers vous-mêmes et envers les autres...
(11.32)
Vous êtes comparables à une source: si on la transforme, les ruisseaux qu'elle engendre seront
transformés aussi.
(11.33)
Craignez Dieu et soyez du nombre des pieux. De même si l'âme de l'homme est corrompue, ses
membres le seront aussi. Lorsque la racine d'un arbre pourrit, ses branches, ses rejetons, ses feuilles
et ses fruits se corrompent aussi.
(11.34)
O assemblée de prêtres ! Je vous en adjure par Dieu, soyez justes, n'annulez pas la vérité au moyen
de choses qui sont vôtres. Prenez connaissance de ce qu'avec sincérité, Nous vous avons
communiqué. Cela vous aidera vraiment et vous rapprochera de Dieu, le Puissant, le Grand.
(11.35)
Réfléchissez et rappelez-vous comment les hommes renièrent Muhammad, l'Apôtre de Dieu
lorsqu'il parut. Ils lui imputèrent ce qui fit se lamenter l'Esprit (Jésus) dans son rang très sublime, et
se récrier l'Esprit de Foi.
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(11.36)
Considérez encore les choses qui avant lui, advinrent aux Apôtres et aux Messagers de Dieu à cause
de ce qu'avaient forgé les mains des injustes.
(11.37)
Nous faisons mention de vous pour l'amour de Dieu; Nous vous rappelons ses signes, et vous
annonçons ce qui est ordonné pour ceux qui sont près de Lui dans le très sublime Paradis et au plus
haut des cieux; en vérité, Je suis le Messager, l'Omniscient.
(11.38)
Il est venu pour votre salut et il a enduré les tribulations pour vous permettre de vous élever sur les
degrés de la parole jusqu'au sommet de la compréhension...
(11.39)
Avec justice et impartialité, lisez le Message qui vous fut adressé. Il vous élèvera dans la vérité,
vous fera voir les choses qui vous étaient cachées et vous permettra de boire à longs traits ce vin
pétillant.
(11.40)
Ces prêtres qui sont vraiment parés de l'ornement du savoir et d'une bonne conduite sont pour le
monde ce que la tête est au corps; ils sont des yeux pour les nations. En tout temps les hommes ont
été guidés et le sont encore par ces âmes bénies.
(11.41)
Le prêtre dont la conduite est droite et le sage qui pratique la droiture sont comme l'esprit pour le
corps du monde.
(11.42)
Heureux le prélat dont la tête est ornée de la couronne de la justice et dont le temple se pare de
l'ornement de l'équité.
(11.43)
Le prêtre qui, au nom du souverain Ordonnateur, s'est saisi du vin très sacré et l'a bu à longs traits
est comme un oeil pour le monde. Heureux ceux qui lui obéissent et qui évoquent son souvenir.
(11.44)
Grande est la bénédiction de ce prélat qui n'a pas laissé son savoir devenir un voile entre lui et Celui
qui existe par lui-même, a tourné vers Lui un visage radieux. Celui-là est au nombre des instruits.
(11.45)
Les hôtes du Paradis recherchent la bénédiction de son souffle et sa lampe répand sa clarté sur tout
ce qui est au ciel et sur la terre.
(11.46)
Il est, certes, parmi les héritiers des Prophètes. Quiconque le voit a en vérité contemplé Celui qui est
le Véridique; et qui s'est tourné vers lui s'est, en fait, tourné vers Dieu, le Tout-Puissant, le Très-
Sage.
(11.47)
O assemblée de prêtres ! Vous ne serez plus désormais détenteurs d'aucun pouvoir car Nous vous
l'avons retiré et Nous le destinons à ceux qui ont cru en Dieu, l'Unique, le Tout-Puissant,
l'Omnipotent, l'Indépendant.
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12. Appel au Pape Pie IX
[nota : ce chapitre a été remplacé par la traduction plus récente et complète tirée de l’ouvrage « L'appel du seigneur
des armées »]
(12.1)
Ô Pape, déchire les voiles : le Seigneur des Seigneurs est venu à l’ombre des nuées, et Dieu, le
Tout-Puissant, l’Indépendant, a tenu sa promesse. Disperse les brumes par le pouvoir de ton
Seigneur et élève-toi jusqu’au royaume de ses noms et de ses attributs. Ainsi te commande la Plume
du Très-Haut sur l’ordre de ton Seigneur, le Tout-Puissant, l’Irrésistible. Oui, il est venu du ciel
comme il en vint la première fois. Garde-toi d’argumenter avec lui comme le firent les pharisiens,
sans aucun signe ni preuve évidente. À sa droite coulent les eaux vives de sa grâce, et à sa gauche le
vin choisi de la justice, tandis que devant lui, porteurs des bannières de ses signes, marchent les
anges du Paradis. Prends garde qu’un nom ne te cache Dieu, le créateur de la terre et du ciel. Oublie
le monde pour te tourner vers ton Seigneur, par qui la terre tout entière fut illuminée.
(12.2)
De notre nom, le Très-Glorieux, nous avons décoré le Royaume. Ainsi en a décrété Dieu, qui
façonne tout. Prends garde que tes vaines imaginations ne te retiennent, maintenant que le Soleil de
certitude s’est levé à l’horizon de la parole de ton Seigneur, le Puissant, le Bienveillant. Peux-tu
vivre dans des palais, alors que celui qui est le Roi de la révélation habite la plus délabrée des
demeures? Laisse ces imaginations à ceux qui les désirent, et avec joie et ravissement, tourne ton
visage vers le Royaume.
(12.3)
Dis : Ô peuples de la terre, détruisez les demeures de négligence par les mains du pouvoir et de
l’assurance puis, au creux de votre coeur, construisez les palais du vrai savoir afin que le Très-
Miséricordieux les inonde de la radiance de sa lumière. Cela vaut mieux pour vous que tout ce qui
est sous le soleil comme en témoigne celui qui tient en sa main l’ultime décret. Lors de l’avènement
du Désiré dans toute sa gloire, la brise de Dieu a soufflé sur le monde et chaque pierre, chaque
motte de terre s’est exclamée : «Voici le Promis ! Le royaume est à Dieu, le Puissant, le Généreux,
l’Indulgent.»
(12.4)
Prends soin que la sagesse humaine ne t’éloigne de celui qui est l’objet suprême de toute
connaissance ou que le monde ne te détourne de celui qui l’a créé et l’a mis en mouvement. Lèvetoi au milieu des peuples du monde, au nom de ton Seigneur, le Dieu de miséricorde, et prends avec
confiance la coupe de vie. Bois-en d’abord puis offres-en à ceux qui, parmi toutes les croyances, se
tournent vers elle. Ainsi la lune de la parole se lève à l’horizon de la sagesse et de la
compréhension.
(12.5)
Déchire le voile de la connaissance humaine de crainte qu’il ne te retienne loin de celui qui est mon
nom, l’Absolu. Souviens-toi de celui qui était l’Esprit. Lorsqu’il vint, les plus érudits le
condamnèrent en son propre pays alors qu’un simple pêcheur crut en lui. Prenez exemple, hommes
au coeur éclairé. Tu es, en vérité, un des soleils du firmament de ses noms. Redoute que le voile des
ténèbres ne s’étende sur toi et ne te prive de sa lumière. Médite sur ce qui fut révélé dans le Livre
par ton Seigneur, le Puissant, le Très-Généreux.
(12.6)
Dis : immobilisez vos plumes, ô assemblée de prêtres, car voici que le crissement de la Plume de
gloire s’élève entre le ciel et la terre. Rejetez tout ce que vous possédez et saisissez fermement ce
que nous vous avons révélé avec puissance et autorité. L’Heure occultée dans la connaissance de
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Dieu a sonné et tous les atomes de la terre proclament : « L’Ancien des jours est venu dans sa
grande gloire ! D’un coeur humble et contrit, hâtez-vous vers lui, ô peuples de la terre.» Dis : En
vérité, nous nous sommes offerts en rançon pour vos vies. Hélas, lorsque nous revînmes, nous vous
vîmes fuyant loin de nous et les yeux de ma tendre générosité pleurèrent amèrement sur mon
peuple. Craignez Dieu, ô vous qui savez voir.
(12.7)
Considère ceux qui s’opposèrent au Fils quand il vint vers eux avec son souverain pouvoir.
Combien de pharisiens attendaient sa venue et se lamentaient d’être séparés de lui ! Et pourtant
lorsque leur parvint le parfum de sa présence et que sa beauté se dévoila, ils se détournèrent et
entrèrent en contestation avec lui. Ainsi te rappelons-nous ce qui est écrit dans les Livres et les
Écritures. Personne ne se tourna vers lui, sauf quelques-uns, dénués de tout pouvoir. Et cependant,
aujourd’hui, tout homme doté de puissance et d’autorité s’enorgueillit de son Nom ! De même,
considère combien sont nombreux aujourd’hui ces moines qui se cloîtrent dans leurs églises en se
revendiquant de mon Nom ; ils ne nous reconnurent pas lorsqu’arriva le temps prévu pour dévoiler
notre beauté alors qu’ils nous invoquaient soir et matin. Nous les voyons accrochés à mon Nom
mais se détournant de moi. Quelle chose vraiment étrange !
(12.8)
Dis : Ne laissez pas vos dévotions vous retenir loin de celui qui est l’objet de toute dévotion, ni
votre adoration vous éloigner de celui qui est l’objet de toute adoration. Lacérez les voiles de vos
folles imaginations ! Voici votre Seigneur, le Puissant, l’Omniscient, qui vient revivifier le monde
et unir tous ceux qui vivent sur terre. Tournez-vous vers la source de la révélation, ô peuple, et ne
tardez pas, fut-ce d’un battement de paupière. Lisez-vous l’Évangile tout en refusant de reconnaître
de Seigneur très glorieux ? Ceci ne vous convient pas, ô assemblée d’érudits !
(12.9)
Dis : Si vous reniez cette révélation, sur quelle preuve croyez-vous en Dieu ? Produisez-la. Ainsi
l’appel pressant de votre Seigneur est révélé par la Plume du Très-Haut, sur l’ordre de ton Seigneur,
le Très-Glorieux, dans cette épître à l’horizon de laquelle brille la splendeur de sa lumière.
Nombreux sont nos serviteurs dont les actes, voiles entre eux et leur être propre, les ont retenus loin
de Dieu, celui qui fait souffler les vents.
(12.10)
Ô assemblée de moines ! La création embaume la fragrance du Très-Miséricordieux. Béni celui qui
oublie ses désirs et se cramponne à cet avis. Il est de ceux qui atteignent la présence de Dieu en ce
jour où les habitants de la terre sont traumatisés et où tous sont désespérés à l’exception de ceux que
Dieu protège, lui qui fait ployer le cou des hommes.
(12.11)
Alors qu’aux mains des êtres de négation, le manteau de Dieu est taché du sang de la haine, vous
ornez vos corps ! Sortez de vos habitations et appelez le peuple à pénétrer dans le Royaume de
Dieu, le Seigneur du jour du jugement. La parole cachée par le Fils est rendue manifeste. Elle est
révélée en ce jour sous la forme du temple humain. Béni soit le Seigneur qui est le Père ! Il vient
vers les nations dans sa grande majesté. Tournez-vous vers lui, ô assemblée de justes !
(12.12)
Ô disciples de toutes les religions ! Nous vous voyons errer, perdus dans la solitude de l’erreur.
Vous êtes les poissons de cet océan ; pourquoi vous éloigner de ce qui vous fait vivre ? Voyez : il
s’enfle devant vous. Depuis toutes les collines, hâtez-vous vers lui. Voici le jour où le Rocher crie,
s’exclame et célèbre la louange de son Seigneur, le Très-Haut, le Possesseur de toutes choses ; il
dit : « Voyez ! Le Père est venu et ce qui vous fut promis dans le royaume est accompli ! » Cette
parole, préservée derrière le voile de grandeur, répand, avec évidence, sa lumière à l’horizon de la
volonté divine, lorsque la Promesse s’accomplit.
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(12.13)
Mon corps supporte l’emprisonnement afin que vos âmes soient libérées de leurs chaînes et nous
consentons à être abaissés afin que vous soyez exaltés. Écoutez le Seigneur de gloire et de
puissance plutôt que n’importe quel oppresseur impie. Mon corps désire ardemment la croix et ma
tête espère le coup de lance dans le sentier du Très-Miséricordieux, pour que le monde soit purifié
de ses transgressions. Ainsi le soleil de l’autorité divine brille à l’horizon de la révélation de celui
qui est le possesseur de tous les noms et attributs.
(12.14)
Le peuple du Coran s’est rebellé contre nous et nous inflige de tels tourments que l’Esprit saint se
lamente, que l’orage tonne et que les nuages pleurent sur nous. L’un de ces impies s’imagine que
les calamités peuvent détourner Bahá d’accomplir le dessein de Dieu, le Créateur de tout. Dis : Par
celui qui fait pleuvoir la pluie, rien, absolument rien, ne peut l’empêcher de se souvenir de son
Seigneur.
(12.15)
Par la droiture de Dieu ! Qu’ils le jettent dans une fournaise allumée sur la terre et sa tête émergera
au coeur de l’océan pour proclamer : « Il est le Seigneur de tous ceux qui sont au ciel et sur la
terre ! » Qu’ils le précipitent au fond d’un puits ténébreux et ils le trouveront siégeant sur les plus
hauts sommets, proclamant d’une voix forte à toute l’humanité : « Voici le Désir du monde, venu
dans sa majesté, sa souveraineté et son empire transcendant ! » Qu’ils l’enterrent au tréfonds de la
terre et son Esprit, s’élevant au sommet du ciel, lancera cet appel : « Voyez la venue de la Gloire.
Contemplez le Royaume de Dieu, le Très-Saint, le Très-Puissant ! » Et qu’ils répandent son sang,
chaque goutte s’époumonera en invoquant Dieu en ce Nom par lequel les fragrances de son
vêtement se diffusent dans toutes les directions.
(12.16)
Menacé par l’épée de nos ennemis, nous appelons néanmoins toute l’humanité à Dieu, qui créa la
terre et le ciel ; l’aide que nous lui offrons ne peut être perturbée ni par les armées de la tyrannie ni
par le pouvoir des iniques. Dis : Ô peuples de la terre, détruisez les idoles de vos vaines
imaginations au nom de votre Seigneur, le Très-Glorieux, l’Omniscient, et tournez-vous vers lui, en
ce jour que Dieu a fait le Roi des jours.
(12.17)
Ô souverain Pontife ! Tends l’oreille vers ce que te conseille celui qui ranime les os tombés en
poussière, par la voix de celui qui est son plus grand Nom. Vends les somptueux vêtements que tu
possèdes et dépenses-en le prix dans le chemin de Dieu, celui qui assure le retour des jours et des
nuits. Abandonne ton royaume aux rois et, détaché du monde, le visage fixé sur le Royaume, sors
de ta demeure pour chanter entre le ciel et la terre les louanges de ton Seigneur. Ainsi te l’ordonne,
de la part de ton Seigneur, le Tout-Puissant, l’Omniscient, celui qui est le possesseur des Noms.
Exhorte les rois en ces termes : « Conduisez-vous de manière équitable avec les hommes. Veillez à
ne pas transgresser les limites fixées dans le Livre ». Voilà ce qui te convient. Garde-toi de
t’approprier les choses de ce monde et ses richesses. Laisse-les à ceux qui les désirent et attache-toi
à ce que te prescrit celui qui est le Seigneur de la création. Quelqu’un t’offrirait-il tous les trésors de
la terre, refuse d’y jeter même un simple coup d’oeil. Agis comme ton Seigneur a agi. Ainsi la
langue de Révélation te transmet-elle les paroles dont Dieu fait l’ornement du Livre de la création
(12.18)
Regarde une perle dont la nature est de briller. Un voile de soie suffit à cacher son lustre et sa
beauté. De même, la distinction de l’homme réside en l’excellence de sa conduite, dans
l’acquisition de ce qui convient à son état et non dans la poursuite de jeux enfantins. Sache que
l’ornement qui te convient est l’amour de Dieu et le détachement de tout sauf de lui, et non le luxe
La proclamation de Bahá’u’lláh - www.religare.org Page 54 / 75
que tu possèdes. Abandonne celui-ci à ceux qui le recherchent et tourne-toi vers Dieu, qui fait
couler les fleuves.
(12.19)
Tout ce qui est sorti de la bouche du Fils fut révélé en paraboles, alors que celui qui proclame en ce
jour la Vérité ne s’en sert pas. Attention de ne pas t’accrocher à la corde des vaines imaginations et
que cela t’écarte de ce qui est ordonné dans le Royaume de Dieu, le Puissant, le Bienfaisant. Si tu es
grisé par le vin de mes versets, et décides de te présenter devant le trône de ton Seigneur, le créateur
du ciel et de la terre, revêts-toi de mon amour, protège-toi avec mon souvenir et nourris-toi de la
confiance en Dieu, qui dispense tout pouvoir.
(12.20)
Ô disciples du Fils ! Nous vous avons de nouveau envoyé Jean qui, en vérité, a crié dans le désert
du Bayán : Ô peuples du monde, lavez vos yeux ! Voici qu’arrive le jour où vous pourrez
contempler le Promis et vous en approcher. Ô disciples de l’Évangile, préparez la voie ! Le jour de
l’avènement du Seigneur glorieux est proche. Préparez-vous à entrer dans le royaume. Ainsi
l’ordonne Dieu qui fait se lever l’aurore.
(12.21)
Tendez l’oreille aux roucoulements de la colombe d’Éternité perchée sur les branches de l’Arbre
divin : « Ô disciples du Fils, nous vous avons envoyé Jean pour vous baptiser avec de l’eau afin que
vos corps soient purifiés dans l’attente de l’apparition du Messie. Celui-ci, à son tour, vous purifia
du feu de l’amour et de l’eau de l’esprit dans l’attente de ces jours prévus par le Très-
Miséricordieux pour vous purifier avec l’eau de la vie, des mains de sa généreuse bonté. Voici
l’Incomparable annoncé par Isaïe, le Consolateur que l’Esprit vous a promis. Ouvrez les yeux, ô
assemblée d’évêques, afin de contempler votre Seigneur trônant sur le siège de puissance et de
gloire.
(12.22)
Ô membres de toutes les religions, ne marchez pas dans les pas de ceux qui suivirent les pharisiens
et s’écartèrent ainsi de l’Esprit. Ils se sont vraiment égarés dans l’erreur. La Beauté ancienne est
venue dans son plus grand Nom et elle désire accueillir toute l’humanité dans son très saint
Royaume. Les coeurs purs contemplent le Royaume de Dieu dévoilé devant sa Face. Hâtez-vous
vers lui et ne suivez pas l’infidèle et l’impie. Si ton oeil s’y oppose, arrache-le [voir : Matthieu 5.29,
Marc 9.47] . Ainsi l’a décrété la Plume de l’Ancien des jours sur l’ordre du Seigneur de toute la
création. Certes, il est venu de nouveau pour vous sauver, ô peuples de la terre ! Allez-vous
assassiner celui qui désire vous offrir la vie éternelle ? Craignez Dieu, ô vous qui comprenez !
(12.23)
Ô peuple, écoutez ce qui vous est révélé par votre Seigneur très glorieux et tournez vos visages vers
Dieu, le Seigneur de ce monde et du monde à venir. Ainsi vous commande celui qui est l’Orient du
soleil de l’inspiration divine selon l’ordre du Façonneur de toute l’humanité. Certes, nous vous
avons créés pour la lumière et nous ne désirons pas vous abandonner au feu. Émergez de l’ombre, ô
peuple, par la grâce de ce Soleil qui brille à l’horizon de la providence divine et tournez-vous vers
lui, le coeur sanctifié, l’âme assurée, l’oeil attentif et la face éclairée. L’Ordonnateur suprême vous
le conseille depuis le lieu de sa gloire transcendante, afin qu’ainsi vous soyez attirés vers le
Royaume de ses noms.
(12.24)
Béni celui qui reste fidèle à l’Alliance de Dieu et malheur à celui qui la brise et qui ne croit pas en
lui, le Détenteur des secrets. Dis : Voici le jour des bénédictions ! Empressez-vous afin que je fasse
de vous des rois dans les royaumes de mon empire. Suivez-moi, et vous contemplerez ce qui vous
fut promis ; je ferais de vous mes compagnons dans le domaine de ma majesté et les intimes de ma
beauté au ciel de mon pouvoir, à jamais. Si vous vous rebellez contre moi, dans ma clémence, je le
La proclamation de Bahá’u’lláh - www.religare.org Page 55 / 75
supporterai patiemment espérant que vous vous éveillerez et vous lèverez de la couche de la
négligence. Ainsi ma miséricorde vous entoure-t-elle. Craignez Dieu et ne suivez pas ceux qui se
sont détournés de sa Face alors qu’ils invoquent son nom jour et nuit.
(12.25)
Le jour de la moisson est certes venu et toutes choses sont séparées. Le Moissonneur a engrangé
dans les greniers de la justice ce qu’il a choisi, et jeté au feu ce qui en est digne. Tel est, en ce jour
promis, le décret de votre Seigneur, le Puissant, le Dieu d’amour. En vérité, Il ordonne ce qui lui
plaît. Il n’est pas d’autre Dieu que lui, le Tout-Puissant, l’Irrésistible. Le désir du divin moissonneur
est d’engranger toute bonne chose pour Moi. Il n’a parlé que pour vous faire connaître ma Cause et
vous guider vers le chemin de celui dont la mention orne tous les Livres sacrés.
(12.26)
Dis : Ô assemblée de chrétiens ! Nous nous sommes déjà révélés à vous en une occasion précédente
et vous ne nous avez pas reconnu. Voici qu’une autre occasion vous est offerte. Voici le jour de
Dieu ; tournez-vous vers lui. Il est descendu du ciel comme il le fit la première fois et il désire vous
abriter à l’ombre de sa miséricorde. Il est, en vérité, l’Éminent, le Puissant, l’Aide suprême. Le
Bien-Aimé n’aime pas vous voir consumés par le feu de vos désirs. Si un voile vous sépare de lui,
ce n’est qu’en raison de votre égarement et de votre ignorance. Vous me mentionnez sans me
connaître. Vous faites appel à moi, mais rejetez ma révélation bien que je sois venu vers vous dans
ma gloire depuis le ciel de la préexistence. En mon Nom et par le pouvoir de ma souveraineté,
déchirez les voiles pour découvrir un chemin vers votre Seigneur.
(12.27)
Depuis la tente de majesté et de grandeur, le roi de gloire proclame et dit : Ô peuple de l’Évangile,
ceux qui n’étaient pas dans le royaume y sont maintenant entrés alors que nous vous voyons, en ce
jour, vous attarder à la porte. Déchirez les voiles par le pouvoir de votre Seigneur le Puissant, le
Très-Généreux et, en mon Nom, entrez dans mon Royaume. Ainsi vous le demande celui qui désire
pour vous la vie éternelle. Il a en vérité pouvoir sur toutes choses. Bénis ceux qui ont reconnu la
lumière et se hâtent vers elle. En vérité, ils résident dans le royaume et partagent la nourriture et la
boisson des élus de Dieu.
(12.28)
Ô enfants du royaume, nous voyons que vous êtes dans l’ombre. Cela ne vous convient pas. Vos
actes vous rendent-ils craintifs face à la Lumière ? Dirigez-vous vers lui. Les pas de votre Seigneur
très glorieux ont béni les pays qu’ils ont foulés. Ainsi nous aplanissons pour vous le chemin de
celui que l’Esprit a prophétisé. Je témoigne de lui comme il a témoigné de moi. Il a dit, en vérité :
« Suivez-moi et je ferai de vous des pêcheurs d’hommes ». Mais en ce jour nous disons : « Suivezmoi et je ferai de vous les vivificateurs de l’humanité ». Ainsi la Plume de la révélation a inscrit ce
décret dans cette épître.
(12.29)
Ô Plume du Très-Haut, remue-toi en pensant à d’autres rois cités dans ce Livre lumineux et béni
afin qu’ils se lèvent de la couche de négligence, écoutent les chants du Rossignol niché sur les
branches de l’Arbre divin et se hâtent vers Dieu dans cette merveilleuse et sublime révélation.
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13. Appel au Clergé et aux fidèles des différentes religions
(13.1)
Autrefois, Nous nous adressâmes au peuple de la Thora. Nous l'invitâmes à s'avancer vers celui qui
révèle les versets et qui vient de la part de Celui qui fait courber les têtes...
(13.2)
Une autrefois, Nous nous adressâmes, en ces termes, au peuple de l'Evangile: Le Très-Glorieux est
apparu sous ce Nom d'où la brise de Dieu s'est répandue vers toutes les régions...
(13.3)
Une autrefois encore, Nous nous adressâmes au peuple du Qur'an [nota : Coran] , lui disant: Craignez
le Très-Miséricordieux et n'argumentez pas spécieusement avec Celui par qui furent fondées toutes
les religions...
(13.4)
Sachez encore que Nous envoyâmes aux Mages nos Tablettes en les ornant de notre Loi... Nous y
avons dévoilé l'essence de tous les signes et allusions celés dans leurs livres. En vérité, le Seigneur
est le Tout-Puissant, l'Omniscient.
(13.5)
Hèle Sion, ô Carmel, et annonce la joyeuse nouvelle: Celui qui était caché aux yeux des mortels est
venu. Sa souveraineté triomphante est manifeste; sa splendeur tout englobante s'est révélée.
(13.6)
Garde-toi d'hésiter ou de t'arrêter. Hâte-toi de faire le tour de la Cité de Dieu descendue du ciel, la
céleste Kaaba autour de laquelle ont circulé, en adoration, l'élite des anges et les élus de Dieu, ceux
qui ont le coeur pur.
(13.7)
Oh avec quelle ardeur, Je désire annoncer à tous les points du globe, et apporter à toutes ses villes,
les bonnes nouvelles d'une Révélation vers laquelle fut attiré le coeur du Sinaï, et au nom de
laquelle le Buisson ardent s'écrit: "A Dieu, le Seigneur des Seigneurs, appartiennent les royaumes
de la terre et du ciel."
(13.8)
En vérité, voici le Jour où terre et mer se réjouissent de cette proclamation, le Jour en vue duquel
furent réservées ces choses que Dieu, dans sa bonté inconcevable au coeur et à l'esprit des hommes,
avait destinées à la Révélation.
(13.9)
Bientôt vers Toi, Dieu fera naviguer son Arche et manifestera le peuple de Bahá dont parle le Livre
des Noms.
(13.10)
Elle est venue la Très-Grande Loi et, sur le trône de David, règne la Beauté ancienne. Ainsi ma
Plume a rapporté ce que contait l'histoire des temps anciens.
(13.11)
Cette fois cependant, David s'écrie d'une voix forte: "O Seigneur bienfaisant, me comptes-tu parmi
ceux qui sont restés fermes dans ta Cause, ô Toi, par qui furent illuminés les visages et par qui
survinrent les faux pas ?"
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(13.12)
Le souffle a passé, la Brise a soufflé, de Sion est apparu ce qui était caché, et de Jérusalem se fait
entendre la Voix de Dieu, l'Unique, l'Incomparable, l'Omniscient.
(13.13)
Prête l'oreille au chant de David. Il dit: "Qui me conduira dans la Ville forte ?" La Ville forte, c'est
Akka qui fut nommée la Plus-Grande-Prison et où se trouvent une forteresse et de solides
remparts...
(13.14)
Lis attentivement ce que dit Esaïe dans son Livre. Il dit: "Monte sur la plus haute montagne, ô Sion,
pour annoncer la bonne nouvelle." Elève avec force la voix, ô Jérusalem, pour annoncer la bonne
nouvelle.
(13.15)
Elève ta voix sans crainte, dis aux villes de Juda: "Voici votre Dieu ! Voici le Seigneur, l'Eternel,
qui vient avec puissance, étendant le bras de son commandement."
(13.16)
En ce jour, tous les signes sont apparus. Une grande Cité est descendue du ciel et Sion frémit,
exultant de joie devant la Révélation de Dieu; car de tous côtés, elle a entendu sa Voix.
(13.17)
O assemblée de chrétiens ! Nous nous sommes révélés à vous en une précédente occasion et vous
ne M'avez pas reconnu. Une autre occasion se présente à vous. Voici le Jour de Dieu; tournez-vous
vers Lui...
(13.18)
Il n'est pas agréable au Bien-Aimé de vous savoir consumés par le feu de vos désirs. Si vous deviez
être séparés de Lui comme par un voile, ce ne serait que par votre propre ignorance et par votre
entêtement.
(13.19)
Vous faites mention de Moi mais ne Me connaissez pas. Vous M'invoquez mais ne vous souciez pas
de ma Révélation...
(13.20)
O peuple de l'Evangile ! Ceux qui n'étaient pas dans le Royaume y sont maintenant entrés tandis
qu'en ce Jour, Nous vous voyons attendre à la porte.
(13.21)
Déchirez les voiles, par le Pouvoir de votre Seigneur, le Tout-Puissant, le Très-Généreux, et, en
mon Nom, entrez dans mon Royaume. Ainsi vous invite celui qui désire pour vous une vie
éternelle.
(13.22)
O enfants du Royaume ! Nous vous voyons dans les ténèbres. Cela ne vous sied vraiment pas. Face
à la Lumière, avez-vous peur à cause de vos actes ? Avancez vers lui...
(13.23)
En vérité, il (Jésus) a dit: "Suivez-moi et je ferai de vous des pêcheurs d'hommes." [voir : Matthieu
4.19] En ce jour, cependant, Nous disons: Suivez-moi et Nous ferons de vous des animateurs du
genre humain...
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(13.24)
En vérité, Nous sommes venus pour votre bien et Nous avons supporté les infortunes du monde
pour votre salut. Fuirez-vous celui qui a sacrifié sa vie pour que vous soyez vivifiés ?
(13.25)
Craignez Dieu, ô disciples de l'Esprit (Jésus) et ne suivez pas les traces des prêtres qui ont
entièrement fait fausse route.
(13.26)
Ouvrez la porte de votre coeur. En vérité, celui qui est l'Esprit (Jésus) se tient devant elle. Pourquoi
restez-vous éloignés de celui qui se propose de vous conduire vers un lieu resplendissant ?
(13.27)
Dis: En vérité, Nous avons ouvert les portes du Royaume. Allez-vous vous barricader devant sa
Face ? Ce ne serait rien moins qu'une erreur lamentable.
(13.28)
O assemblée de Patriarches ! Celui qui vous fut promis dans les Tablettes est venu. Craignez Dieu
et ne suivez pas les vaines imaginations des superstitieux.
(13.29)
Abandonnez ce que vous possédez et, par la souveraine puissance de Dieu, tenez-vous fermement à
sa Tablette. Cela vous sera plus profitable que tous vos biens. De ceci rendront témoignage tout
esprit pénétrant et tout homme perspicace.
(13.30)
Allez-vous tirer vanité de mon Nom, tout en vous séparant de Moi comme par un voile ? C'est là
chose bien étrange.
(13.31)
O assemblée d'archevêques ! Celui qui est le Seigneur de tous les hommes est paru. De la plaine de
la Direction, Il appelle l'humanité, mais vous êtes toujours parmi les morts.
(13.32)
Grande est la bénédiction de celui que ranime la Brise de Dieu et qui s'est levé parmi les morts à ce
nom irréfutable !
(13.33)
O assemblée d'évêques ! Toutes les tribus du monde ont été saisies d'un frémissement, et Celui qui
est le Père éternel appelle à haute voix entre ciel et terre.
(13.34)
Bénie est l'oreille qui a entendu, l'oeil qui a vu, et le coeur qui s'est tourné vers celui qui est le centre
d'adoration de tous ceux qui sont dans les cieux et de tous ceux qui sont sur la terre.
(13.35)
O assemblée d'évêques ! Vous êtes les étoiles du ciel de mon savoir. Ma miséricorde ne désire pas
vous voir tomber sur la terre.
(13.36)
Pourtant ma justice déclare: "C'est ce que le Fils (Jésus) a décrété." Et toute parole sortie de sa
bouche irréprochable, véridique et irrécusable, ne pourra jamais être changée.
(13.37)
En vérité, les cloches carillonnent en mon Nom et se lamentent sur Moi, mais mon esprit est rempli
d'une joie manifeste.
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(13.38)
Le corps du Bien-Aimé aspire à la croix et sa tête désire ardemment la lance dans le chemin du
miséricordieux. La suprématie de l'oppresseur ne peut, d'aucune manière, le détourner de son but...
(13.39)
Elles sont tombées les étoiles de la connaissance, ceux qui, pour démontrer la vérité de ma Cause
produisent les preuves qu'ils possèdent et qui parlent de Dieu en mon Nom. Et cependant, lorsque
dans ma majesté Je vins vers eux, ils se détournèrent de moi. Ils sont certes de ceux qui sont
tombés.
(13.40)
C'est ce qu'a prophétisé l'Esprit (Jésus) quand il vint avec la vérité, et que les docteurs juifs
contestèrent perfidement ce qu'il disait, jusqu'à commettre finalement ce qui provoqua les
lamentations du Saint-Esprit et les pleurs de ceux qui ont la joie d'être proches de Dieu.
(13.41)
O assemblées de prêtres ! Abandonnez vos cloches et sortez de vos églises. En ce jour, il vous
appartient de proclamer le Très-Grand Nom à haute voix parmi les nations.
(13.42)
Préférez-vous rester muets alors que chaque pierre et chaque arbre s'écrient avec force: "Le
Seigneur est venu dans toute sa gloire !"
(13.43)
Celui qui appelle les hommes en mon Nom est vraiment des miens, et il manifestera ce qui est audelà du pouvoir de tout ce qui est sur la terre...
(13.44)
Puisse la brise de Dieu vous réveiller ! Elle est vraiment passée sur le monde. Heureux qui en a
découvert le parfum; il est compté au nombre des sauvegardés.
(13.45)
O assemblée de prêtres ! Le Jour du règlement est arrivé, ce Jour où est venu celui qui était aux
cieux. Il est, en vérité, celui qui vous fut promis dans les Livres de Dieu, le Saint, le Puissant, le
Loué.
(13.46)
Combien de temps encore allez-vous errer dans le désert de l'insouciance et de la superstition ?
Tournez vos coeurs dans la direction de votre Seigneur, Celui qui pardonne, le Généreux.
(13.47)
O assemblée de moines ! Ne vous confinez pas dans des cloîtres et dans des églises. Avec ma
permission, quittez-les et consacrez-vous à ce qui sera profitable à vos âmes et à celles des hommes.
Ainsi vous l'ordonne le Roi du Jour du règlement.
(13.48)
Retirez-vous dans la forteresse de mon amour. C'est assurément la retraite qui vous convient, si
vous pouviez vous en rendre compte.
(13.49)
Celui qui s'enferme dans une maison est vraiment comme un mort.
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(13.50)
Il appartient à l'homme de faire connaître ce qui est utile à toutes les créatures, et celui qui ne
produit pas de fruit est bon à jeter au feu. Ainsi vous conseille votre Seigneur et Il est certes, le
Tout-Puissant, le Très-Généreux.
(13.51)
Entrez dans la vie conjugale afin que quelqu'un puisse vous succéder. Nous vous avons défendu les
actes perfides, mais non ce qui prouve votre fidélité.
(13.52)
Allez-vous restés accrochés aux règles que vous vous êtes fixées et rejeter derrière vous les lois de
Dieu ? Craignez Dieu et ne restez pas parmi les étourdis.
(13.53)
Si ce n'était l'homme, qui donc ferait mention de moi sur ma terre, et comment mon Nom et mes
attributs seraient-ils révélés ? Réfléchissez et ne restez pas sous les voiles ou profondément
endormis.
(13.54)
Celui qui ne se maria pas (Jésus) n'avait ni demeure ni place où reposer sa tête à cause de ce
qu'avaient forgé les mains des traîtres. Sa sainte pureté ne venait pas de ce que vous croyez ou
imaginez mais plutôt des choses que Nous possédons.
(13.55)
Demandez afin de pouvoir comprendre la grandeur de son rang qui fut élevé au-dessus de ce que
peuvent imaginer les peuples de la terre. Bienheureux ceux qui en prennent conscience.
(13.56)
O assemblée des moines ! Si vous décidez de me suivre je ferai de vous les héritiers de mon
Royaume; et si vous transgressez mes commandements, dans mon inlassable indulgence, je le
supporterai patiemment; car je suis en vérité celui qui toujours pardonne, le Dieu de miséricorde.
(13.57)
Bethléem s'anime sous la brise de Dieu, et sa voix nous parvient: " O Toi, Seigneur très généreux,
où s'est établie ta grande gloire ? Les parfums suaves de ta présence m'ont éveillée alors que je me
languissais d'être séparée de Toi. Louange à Toi qui a soulevé les voiles et qui, dans une gloire
évidente, est venu avec puissance."
(13.58)
Derrière le Tabernacle de majesté et de grandeur, Nous l'appelâmes: "O Bethléem ! Cette lumière
s'est levée à l'Orient; elle s'est propagée vers l'Occident pour t'atteindre finalement au soir de sa vie.
(13.59)
Dis-moi: les fils reconnaissent-ils le Père et l'acceptent-ils, ou bien le renient-ils comme le renièrent
les peuples d'autrefois (Jésus) ?" Alors elle s'écria: "Tu es vraiment l'Omniscient, Celui qui sait
tout."
(13.60)
Songez encore à tous ces moines qui, de nos jours, se sont retranchés en mon Nom dans leurs
cloîtres, et qui, lorsque vint le temps fixé et que Nous leur dévoilâmes notre beauté, n'ont pas su me
reconnaître, alors qu'ils m'invoquaient à l'aube et au déclin du jour.
(13.61)
Vous lisez l'Evangile et refusez néanmoins de reconnaître votre Seigneur, le Très-Glorieux. Cela ne
vous convient pas, ô assemblée d'érudits...
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(13.62)
Les parfums du Très-Miséricordieux se sont répandus sur toute la création. Heureux l'homme qui a
renoncé à ses désirs et qui s'est maintenu fermement dans la bonne direction.
(13.63)
N'avez-vous pas étudié le Qur'an ? Lisez-le pour y trouver, par bonheur, la vérité; car ce Livre est
assurément le droit Sentier. C'est la voie même de Dieu pour tous ceux qui sont aux cieux et sur la
terre.
(13.64)
Si vous avez négligé le Qur'an, vous ne pouvez toutefois dire que le Bayan soit loin de vous.
Voyez-le grand ouvert sous vos yeux. Etudiez ses versets de crainte qu'il ne vous arrive de
commettre ce qui ferait gémir et pleurer les Messagers de Dieu.
(13.65)
Hâtez-vous de sortir de vos sépulcres. Combien de temps encore resterez-vous endormis ? Le
second coup de trompette a retenti.
(13.66)
Qui contemplez-vous ainsi ? Voici votre Dieu, le Seigneur de miséricorde. Voyez comment vous
réfutez ses signes. Une forte secousse a ébranlé la terre, et elle a rejeté ses fardeaux. Ne l'admettezvous pas ?
(13.67)
Dis: Ne reconnaîtrez-vous pas que les montagnes sont devenues comme des flocons de laine, et que
les hommes sont cruellement éprouvés devant l'impressionnante grandeur de la Cause de Dieu ?
(13.68)
Voyez ! Leurs maisons ne sont plus que ruines désertes, tandis qu'eux-mêmes ont l'air d'une armée
en déroute.
(13.69)
Voici le Jour où le Très-Miséricordieux est descendu sur les nuées de la connaissance, paré d'une
souveraineté manifeste. Il connaît parfaitement les actions des hommes. Il est Celui dont nul ne peut
méconnaître la gloire, puissiez-vous le comprendre.
(13.70)
Le ciel de toute religion s'est déchiré, la terre de l'entendement humain s'est fendue, et l'on voit
descendre les anges de Dieu.
(13.71)
Dis: C'est le Jour de la duperie réciproque; vers où fuyez-vous ? Les montagnes ont disparu, les
cieux ont été repliés et la terre entière est entre ses mains, si seulement vous pouviez le comprendre.
(13.72)
Qui pourrait vous protéger ? Personne, par Celui qui est le Clément ! Personne, sauf Dieu le Tout-
Puissant, le Très-Glorieux, le Bienfaisant.
(13.73)
Toute femme enceinte s'est délivrée de son fardeau. En ce Jour, Nous voyons les hommes comme
pris de boisson; c'est le Jour où anges et hommes ont été rassemblés.
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(13.74)
Existe-t-il un doute quelconque concernant Dieu ? Voyez comme Il est descendu du ciel de sa
grâce, revêtu de souveraineté et ceint de puissance. Y a-t-il un doute sur ses signes ? Ouvrez les
yeux et vous en verrez l'évidence.
(13.75)
Le Paradis est à votre droite; il a été placé à votre portée, tandis que l'enfer a été mis à feu. Voyez
ses flammes dévorantes.
(13.76)
Hâtez-vous d'entrer au Paradis, par un effet de notre clémence envers vous et, des mains du Très-
Miséricordieux, recevez le vin qui, en vérité, est la vie.
(13.77)
Par Celui qui est le grand Message ! Le Très-Miséricordieux est venu, entouré d'une indiscutable
souveraineté. La balance a été installée, et tous les habitants de la terre ont été rassemblés.
(13.78)
La trompette a retenti. Et voyez: tous les yeux se sont agrandis de terreur, et les coeurs de tous ceux
qui sont au ciel et sur terre ont frémi sauf ceux que le souffle des versets de Dieu a vivifiés et, qui se
sont détachés de toutes choses.
(13.79)
Voici le jour où la terre fera connaître ses nouvelles. Les fauteurs d'iniquité sont pour elle des
fardeaux, si seulement vous le saviez.
(13.80)
La lune des futiles imaginations s'est fendue et le ciel a fait paraître une fumée tangible. Nous
voyons les gens abattus frappés de stupeur devant ton Seigneur, le Tout-Puissant, l'Omnipotent.
(13.81)
Le crieur a lancé un cri retentissant, et telle était la violence de sa colère que les hommes ont pris la
fuite.
(13.82)
Ceux qui sont à sa gauche soupirent et se lamentent. Ceux qui sont à sa droite occupent de nobles
demeures. Des mains du Très-Miséricordieux, ils reçoivent et boivent à longs traits le Vin qui, en
vérité, est la Vie, et ce sont certes les bienheureux.
(13.83)
La terre a été secouée, les montagnes ont disparu, et les anges, en rangs serrés, sont descendus
devant Nous.
(13.84)
La plupart des gens restent hébétés dans leur ivresse et montrent sur leur visage des signes de
colère. Ainsi avons-nous rassemblé les auteurs d'iniquités. Nous les voyons se précipiter vers leur
idole.
(13.85)
Dis: En ce Jour, nul ne sera à l'abri du décret de Dieu. C'est, en vérité, un Jour effroyable. Nous leur
montrons ceux qui les ont égarés; ils les voient et ne les reconnaissent pourtant pas. Leur vision est
troublée par l'ivresse; ce sont vraiment des aveugles.
(13.86)
Ils se sont justifiés en proférant des calomnies que Dieu, l'Eternel, le Protecteur dans le danger, a
condamnées.
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(13.87)
Le Malin a éveillé le mal dans leur coeur, et ils sont affligés d'un supplice que personne ne peut
détourner. Ils se précipitent vers les méchants en portant le registre de ceux qui commettent
l'injustice. Telles sont leurs oeuvres.
(13.88)
Dis: les cieux ont été repliés, la terre est dans les mains de Dieu, et les dépravés ont été suspendus
par les cheveux au-dessus de l'abîme; et cependant ils ne comprennent toujours pas. Ils s'abreuvent
aux sources malsaines et ne s'en rendent pas compte.
(13.89)
Dis: l'appel a été lancé, les morts sont sortis de leurs tombes et, debout, regardent autour d'eux.
(13.90)
Quelques-uns se sont hâtés d'atteindre la cour du Dieu de clémence, d'autres sont tombés sur la face
dans le feu de l'enfer; tandis que d'autres encore sont frappés de stupeur.
(13.91)
Les versets de Dieu ont été révélés et, malgré tout, ils s'en sont détournés. Sa preuve s'est
manifestée mais ils l'ignorent.
(13.92)
Et lorsqu'ils voient la Face du Très-Miséricordieux, leurs propres visages s'assombrissent, au milieu
même de leurs divertissements.
(13.93)
Ils se pressent vers le feu de l'enfer, le prenant pour une lumière. Ce qu'ils s'imaginent naïvement est
bien loin de Dieu.
(13.94)
Dis: Que vous soyez dans la joie ou dans une violente fureur, les cieux se sont ouverts, et Dieu est
descendu dans sa rayonnante souveraineté. Toutes les choses créées s'écrient: "Le Royaume est à
Dieu, le Tout-Puissant, l'Omniscient, le Très-Sage."
(13.95)
O assemblée de théologiens persans ! C'est en mon Nom que vous avez pris les rênes du
gouvernement des hommes, et c'est en raison des liens qui vous rattachent à moi que vous occupez
des sièges d'honneur.
(13.96)
Toutefois vous vous êtes écartés de moi lorsque je me suis révélé, et vous avez commis ce qui a fait
couler les pleurs de ceux qui m'ont reconnu.
(13.97)
Avant qu'il soit longtemps, tout ce que vous possédez périra, votre gloire sera changée en la plus
misérable des humiliations et vous verrez le châtiment de ce que vous aurez forgé; ainsi en a décrété
Dieu, le Maître suprême, le Très-Sage.
(13.98)
O vous, prêtres de la ville ! Nous sommes venus avec la vérité et vous ne vous en êtes pas souciés.
Vous me paraissez semblables à des morts, prisonniers du linceul de vos propres personnes.
(13.99)
Vous n'avez pas recherché notre présence alors que cela eût été, pour vous, préférable à tous vos
agissements.
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(13.100)
Sachez que si vos chefs - à qui vous devez obéissance et dont vous vous targuez, que vous
mentionnez jour et nuit, et sur les traces desquels vous cherchez vos directives - si donc vos chefs
avaient vécu de nos jours, ils auraient gravité autour de moi et, ni le soir ni le matin, ne se seraient
séparés de moi.
(13.101)
Vous, par contre, n'avez pas tourné vos faces vers mon visage, fût-ce pour un court instant; vous
vous êtes enflés d'orgueil, sans vous soucier de cet opprimé si tourmenté par les hommes qui
agissaient à leur guise avec lui.
(13.102)
Vous avez négligé d'examiner les conditions dans lesquelles je me trouvais et de vous informer de
ce qui m'était arrivé. Vous avez, par là même, écarté de vous les brises de sainteté et de générosité
soufflant de ce site pur et lumineux.
(13.103)
Il me semble que vous vous êtes attachés aux sujets matériels, oublieux du domaine de l'esprit et
disant des choses que vous ne faites pas.
(13.104)
Vous avez l'amour des noms et semblez vous être adonnés à eux. C'est pour cela que vous citez les
noms de vos chefs. Et si quelqu'un de tel, ou supérieur à eux, venait à vous, vous fuiriez loin de lui.
(13.105)
C'est grâce à leurs noms que vous vous êtes élevés, que vous avez acquis une situation; c'est grâce à
eux que vous vivez et prospérez. Et si vos chefs réapparaissaient, vous ne renonceriez pas à votre
autorité, vous refusant d'aller à eux et de tourner vers eux vos visages.
(13.106)
Nous vous avons trouvés comme la plupart des hommes, en adoration devant les noms qu'ils
mentionnent chaque Jour de leur vie et qui les occupent entièrement. Mais les porteurs de ces noms
ne sont pas sitôt apparus que vous les reniez et tournez les talons.
(13.107)
Sachez qu'en ce jour, Dieu n'acceptera pas vos pensées, votre souvenir, vos dévotions ni votre
vigilance, à moins qu'aux yeux de ce Serviteur, vous ne deveniez un être nouveau; si seulement
vous en preniez conscience.
(13.108)
A cause de vous, l'Apôtre (Muhammad) s'est lamenté, la Chaste (Fatimih) a poussé des cris, la
contrée a été dévastée et les ténèbres sont tombées sur toutes les régions.
(13.109)
O Assemblée de prêtres ! Par votre faute, le peuple a été humilié, la bannière de l'Islam a été
abaissée et son trône puissant renversé.
(13.110)
Chaque fois qu'un homme de discernement s'efforçait de tenir solidement ce qui pouvait exalter
l'Islam, vous éleviez vos clameurs, de sorte qu'il devait abandonner ses projets et que le pays restait
plongé dans une ruine évidente.
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(13.111)
De tous les peuples du monde, c'est le peuple de Perse qui a subi, et continue de subir, les pertes les
plus grandes.
(13.112)
Je le jure par l'Etoile du matin de la Parole, brillant sur le monde dans l'apogée de sa gloire !
D'incessantes lamentations s'élèvent des chaires en ce pays. Dès les premiers jours, pareilles
lamentations furent entendues sur la terre de Ta [nota : Tihran ou Téhéran] car les chaires, édifiées en
vue d'évoquer le souvenir de Celui qui est la Vérité - exaltée soit sa gloire - sont maintenant
devenues des endroits d'où sont proférés des blasphèmes contre celui qui est le Désir des mondes.
(13.113)
En ce jour, le souffle des parfums du vêtement de Révélation du Roi éternel, se répand sur la terre.
Et cependant ils (les prêtres) se sont rassemblés, se sont installés sur leurs sièges et ont dit des
choses qui feraient honte à un animal, et combien plus à l'homme lui-même !
(13.114)
S'ils venaient à se rendre compte d'un seul de leurs actes et percevaient le mal qu'il a produit, ils en
finiraient d'eux-mêmes avec la vie et se hâteraient vers leur dernière demeure.
(13.115)
O assemblée de prêtres ! Abandonnez ce que vous possédez; gardez le silence et prêtez l'oreille à ce
que dit la langue de Grandeur et de Majesté.
(13.116)
Combien de servantes, qui étaient voilées, se sont tournées vers moi et ont cru: et combien de
porteurs de turban (ecclésiastiques) furent privés de moi et suivirent les traces des générations
disparues.
(13.117)
O vous, les Grands-Prêtres ! On vous a donné des oreilles pour écouter le mystère de Celui qui est
l'Indépendant, et des yeux pour le contempler. Pourquoi fuyez-vous ?
(13.118)
L'Ami incomparable s'est manifesté. Dans ce qu'il dit se trouve le salut.
(13.119)
Si vous pouviez, ô Grands-Prêtres, découvrir le parfum de la roseraie de l'entendement, vous ne
chercheriez nul autre que lui; vous reconnaîtriez, sous son nouveau vêtement, le Très-Sage,
l'Incomparable, et, vous détournant du monde et de tous ceux qui le recherchent, vous vous lèveriez
pour lui apporter votre concours.
(13.120)
Tout ce qui vous fut annoncé dans les Livres a été dévoilé clairement. De tous côtés, les signes se
sont manifestés.
(13.121)
En ce Jour, l'Omnipotent lance l'appel et annonce l'apparition du Ciel suprême.
(13.122)
Ce n'est pas le Jour où les Grands-Prêtres puissent commander ni exercer leur autorité. Dans votre
Livre, il est spécifié qu'en ce Jour, les Grands-Prêtres égareront complètement les hommes et les
empêcheront de s'approcher de lui.
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(13.123)
En vérité, est réellement un grand-prêtre celui qui a vu la lumière et s'est hâté dans la voie menant
au Bien-Aimé.
(13.124)
O grands-prêtres ! De derrière les nuées, la Main de l'Omnipotence est tendue: regardez-la avec des
yeux nouveaux.
(13.125)
Les marques de sa majesté et de sa grandeur se sont dévoilées; examinez-les avec des yeux purs.
(13.126)
Dis: ô Grands-Prêtres ! On vous tient en révérence à cause de mon Nom, et cependant, vous me
fuyez. Vous êtes les hauts prêtres du Temple; eussiez-vous été les hauts prêtres de l'Omnipotent,
vous auriez été unis à Lui et L'auriez reconnu.
(13.127)
Dis: ô Grands-Prêtres ! En ce Jour, les actes de nul homme ne seront acceptables, si ce n'est de celui
qui renonce au monde et à tous ses biens et tourne sa face vers l'Omnipotent.
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14. La grande proclamation à l'humanité
(14.1)
Le temps qui fut fixé aux peuples et tribus de la terre est aujourd'hui venu. Les promesses de Dieu,
enregistrées dans les saintes Ecritures, ont toutes été tenues.
(14.2)
De Sion est sortie la Loi de Dieu, et Jérusalem, et ses collines, et le pays d'alentour sont remplis de
sa Révélation.
(14.3)
Heureux l'homme qui médite en son coeur ce qui fut révélé dans les livres de Dieu, le Protecteur
dans le danger, Celui qui est par Lui-même.
(14.4)
Réfléchissez-y, ô vous, bien-aimés de Dieu, et que vos oreilles soient attentives à sa Parole afin que,
par sa grâce et sa miséricorde, vous puissiez boire votre content des eaux cristallines de fidélité, et
devenir, en sa Cause, aussi fermes et inébranlables que la montagne.
(14.5)
Je le dis en vérité; voici le Jour où l'humanité peut contempler la face et entendre la voix du Promis.
(14.6)
L'appel de Dieu s'est fait entendre, et la lumière de son visage s'est levée sur les hommes.
(14.7)
Il appartient à chacun d'effacer de la tablette de son coeur toute trace de vaine parole et, d'un esprit
ouvert et exempt de préjugés, d'examiner les signes de sa Révélation, les preuves de sa Mission et
les témoignages de sa gloire.
(14.8)
Grand est ce Jour, en vérité ! Les allusions qu'y font les Ecritures sacrées en tant que Jour de Dieu
attestent sa grandeur.
(14.9)
Les âmes de chaque Prophète et de chaque Messager divin ont eu soif de ce Jour merveilleux, et
toutes les tribus de la terre ont aussi soupiré après lui.
(14.10)
Mais l'Etoile du Matin de sa Révélation ne s'était pas plutôt manifestée dans le ciel de la volonté de
Dieu que tous, sauf ceux qu'Il voulut bien guider, restèrent stupéfaits et insouciants.
(14.11)
O toi qui as gardé mon souvenir ! Le plus épais des voiles a exclu de sa gloire les peuples de la terre
et les a empêchés d'entendre son appel.
(14.12)
Dieu veuille que la lumière de l'unité enveloppe la terre entière et que le sceau: "Le Royaume est à
Dieu" soit apposé au front de tous ses habitants.
(14.13)
O vous, enfants des hommes ! L'objet fondamental de la Foi de Dieu et de sa religion est de
sauvegarder les intérêts de la race humaine, de promouvoir son unité, et de stimuler parmi les
hommes l'esprit d'amour et de fraternité.
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(14.14)
Ne souffrez pas que cette Foi devienne une source de dissension et de discorde, de haine et
d'inimitié.
(14.15)
Telle est la voie droite, la fondation fixée de manière immuable. Tout ce qui sera édifié sur une telle
fondation, ni les changements et les vicissitudes du monde ne parviendront jamais à en réduire la
force, ni le cours d'innombrables siècles à en miner la structure.
(14.16)
Nous espérons que les chefs religieux du monde et ses dirigeants se lèveront tous pour la réforme de
cet âge et pour l'assainissement de son destin. Qu'ils se consultent après avoir réfléchi à ses besoins
et que par une juste et consciencieuse délibération, ils appliquent à un monde malade et en grande
détresse, le remède qu'il réclame...
(14.17)
Il incombe à ceux qui détiennent l'autorité d'être modérés en toutes choses. Tout ce qui franchit les
limites de la modération cesse d'exercer une action bienfaisante.
(14.18)
Prenez, par exemple, la liberté, la civilisation et autres choses semblables. Bien qu'appréciées par de
nombreux hommes intelligents, elles pourront, si on les pousse à l'excès être cause d'une
pernicieuse influence.
(14.19)
Plût à Dieu que les peuples du monde, grâce aux nobles efforts des dirigeants, des sages et des
savants, en viennent à reconnaître leurs véritables intérêts.
(14.20)
Jusqu'à quand l'humanité persistera-t-elle dans son obstination ? Combien de temps encore
l'injustice sévira-t-elle ? Combien de temps le chaos et la confusion régneront-ils sur la terre et
jusqu'à quand la discorde troublera-t-elle l'ordre de la société ?
(14.21)
Les vents du désespoir soufflent hélas de tous côtés, et les conflits qui divisent et affligent la race
humaine s'aggravent de jour en jour.
(14.22)
Déjà, on peut entrevoir des signes de chaos et d'imminentes convulsions, d'autant que l'ordre qui
maintenant prévaut s'avère d'une lamentable insuffisance.
(14.23)
Je prie Dieu - exaltée soit sa gloire - de bien vouloir, par sa bienveillance, éveiller les peuples de la
terre, permettre que leur soient profitables les effets de leur conduite, et les aider à accomplir ce qui
convient à leur condition.
(14.24)
O vous, peuples et tribus de la terre qui vous querellez ! Tournez vos visages vers l'unité et laissez
briller sur vous les rayons de sa lumière. Rassemblez-vous tous et, par égard pour Dieu, décidezvous à déraciner tout ce qui est source de lutte entre vous.
(14.25)
Alors, la splendeur du grand Luminaire du monde enveloppera toute la terre, et ses habitants seront
désormais citoyens d'une seule cité et titulaires d'un seul et même trône.
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(14.26)
Dès les premiers Jours de sa vie, cet opprimé n'a chéri d'autre désir que celui-là et n'en chérira
jamais d'autre.
(14.27)
Il ne fait pas de doute que les peuples du monde, quelle que soit leur race ou leur religion, reçoivent
leur inspiration d'une seule source céleste et sont les sujets du même Dieu.
(14.28)
Si les lois auxquelles on les voit soumis sont différentes, c'est qu'elles répondaient aux exigences et
aux changeants besoins des âges où elles furent révélées.
(14.29)
A l'exception de quelques-unes dues à l'humaine perversité, elles furent toutes promulguées par
Dieu et sont le reflet de sa volonté et de son dessein.
(14.30)
Levez-vous, et armés du pouvoir de la foi, brisez les idoles de vos vaines imaginations qui sèment
la discorde parmi vous. Attachez-vous à ce qui peut vous rapprocher et vous unir. C'est là, en vérité,
la plus sublime Parole que le Livre-mère vous ait transmise et révélée; et de sa demeure de gloire,
c'est la Langue de Grandeur elle-même qui en rend témoignage.
(14.31)
Désirant révéler les conditions préalables à la tranquillité et à la paix du monde ainsi qu'au progrès
des peuples, le Grand-Etre a écrit: Le temps doit venir où sera universellement ressentie
l'impérieuse nécessité d'une vaste assemblée, formée d'hommes de toutes provenances.
(14.32)
Les rois et dirigeants de la terre devront en faire partie, prendre part à ses délibérations et envisager
les voies et moyens propres à établir parmi les hommes les fondations de la grande Paix du monde.
Celle-ci requiert que les grandes Puissances décident, en vue de la tranquillité des peuples, de se
réconcilier entre elles pleinement.
(14.33)
Si un souverain quelconque prenait les armes contre un autre, tous devraient, d'un accord unanime,
se lever pour l'en empêcher. Ces conditions étant réalisées, les nations n'auraient plus besoin
d'armements que pour préserver la sécurité de leurs royaumes et maintenir l'ordre dans leurs
territoires. Ainsi seraient garantis le calme et la paix de chaque peuple, gouvernement et nation.
(14.34)
Nous voulons espérer que les rois et les dirigeants, qui sont sur la terre les miroirs du bienveillant et
tout-puissant Nom de Dieu, pourront parvenir à cet état de choses et protéger l'humanité des assauts
de la tyrannie.
(14.35)
Le Jour approche où tous les peuples du monde adopteront une langue universelle et une écriture
commune. Une fois cela réalisé, tout homme en quelque ville qu'il se rende, s'y sentira comme chez
lui. Ces choses sont absolument essentielles et obligatoires; il appartient à tout homme de
compréhension et de pénétration de les faire passer sur le plan des actes et de la réalité.
(14.36)
Est vraiment un homme celui qui, aujourd'hui, se consacre au service de la race humaine tout
entière.
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(14.37)
Le grand-Etre dit: Heureux et béni celui qui se lève pour servir les intérêts suprêmes des peuples et
tribus de la terre. Dans un autre passage, Il proclame: Ce n'est pas à celui qui aime son propre pays
qu'il convient de se glorifier, mais plutôt à celui qui aime le monde entier.
(14.38)
La terre n'est qu'un seul pays, et tous les hommes en sont les citoyens.
(14.39)
L'omniscient Médecin tient sous son doigt le pouls de l'humanité. Il décèle la maladie et, dans son
infaillible sagesse, en prescrit le remède.
(14.40)
Chaque âge à son problème particulier et toute âme son aspiration propre. Le remède adéquat aux
maux de ce jour ne peut être identique à celui que nécessitera un âge ultérieur.
(14.41)
Souciez-vous ardemment des besoins de l'époque où vous vivez et axez vos délibérations sur ses
exigences et ses besoins.
(14.42)
Nous sentons très bien à quel point l'espèce humaine est entourée d'afflictions nombreuses et
sévères. Nous la voyons languissante, sur son lit de misère, désillusionnée et cruellement éprouvée.
(14.43)
Ceux que grise leur vanité se sont interposés entre elle et le divin, l'infaillible médecin. Voyez
comment, en s'y prenant eux-mêmes, ils ont entraîné les hommes dans les filets de leurs ruses.
(14.44)
Ils ne sont pas plus capables de découvrir la cause de la maladie que d'en trouver le remède. Pour
eux la rectitude est duplicité et l'ami leur semble un ennemi.
(14.45)
Prêtez l'oreille à la douce mélodie de ce Prisonnier. Levez-vous et faites entendre vos voix afin que,
par bonheur, s'éveillent ceux qui dorment d'un profond sommeil.
(14.46)
Dis: O vous qui ressemblez à des morts ! La main de la Bonté divine vous tend l'Eau de la Vie.
Hâtez-vous d'étancher votre soif.
(14.47)
Quiconque, en ce Jour, est né de nouveau, ne mourra jamais; et celui qui sera resté parmi les morts
jamais plus ne revivra.
(14.48)
O peuples de la terre ! Dieu, l'éternelle Vérité m'en est témoin; à travers la douceur des paroles de
votre Seigneur, l'Indépendant, de doux ruisseaux d'eau fraîche sont sortis des rochers. Et pourtant
vous restez endormis.
(14.49)
Rejetez loin de vous ce que vous possédez et, sur les ailes du détachement, prenez votre essor audelà de toutes choses créées. Ainsi vous invite le Seigneur de la création qui, par le mouvement de
sa Plume, a bouleversé l'âme de l'humanité.
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(14.50)
Savez-vous de quels sommets vous appelle votre Seigneur, le Très-Glorieux ? Pensez-vous avoir
reconnu la Plume par laquelle votre Seigneur, le Seigneur de tous les noms, vous transmet son
commandement ? Non, par ma vie ! L'auriez-vous reconnue que vous renonceriez au monde pour
vous hâter de tout votre coeur vers la présence du Bien-Aimé.
(14.51)
En entendant sa Parole, vos esprits seraient saisis d'un tel transport que le Monde supérieur en serait
ébranlé, et combien plus encore ce petit monde insignifiant.
(14.52)
Ainsi, en gage de ma grâce, les ondées de ma générosité ont ruisselé du ciel de ma tendre bonté,
afin que vous soyez du nombre des reconnaissants.
(14.53)
Craignez que les désirs charnels et les inclinations corrompues n'engendrent des divisions parmi
vous. Soyez unis comme les doigts d'une seule main, les membres d'un même corps. Ainsi vous
conseille la Plume de Révélation, si vous êtes de ceux qui croient.
(14.54)
Réfléchissez à la miséricorde de Dieu et à ses bienfaits. Ce qu'il vous prescrit est pour votre bien,
car, Lui, peut se passer de toutes les créatures.
(14.55)
Vos mauvaises actions ne peuvent jamais Nous nuire, pas plus que ne peuvent Nous profiter vos
bonnes oeuvres.
(14.56)
C'est uniquement pour l'amour de Dieu que Nous vous exhortons. Et de cela, rendra témoignage
tout homme éclairé et d'esprit pénétrant.
(14.57)
L'équilibre du monde s'est trouvé rompu par la vibrante action de ce très grand, de ce nouvel Ordre
mondial.
(14.58)
Le principe régissant la société a été révolutionné par l'effet de cet unique et merveilleux système
dont les yeux des mortels n'avaient jamais encore contemplé l'équivalent.
(14.59)
Plongez-vous dans l'océan de mes paroles, afin d'en pénétrer les secrets et découvrir toutes les
perles de sagesse que recèlent ses profondeurs.
(14.60)
Gardez-vous d'hésiter à embrasser la vérité de cette Cause, par laquelle furent révélées les facultés
de la puissance de Dieu, et fut affirmée sa souveraineté. Le visage rayonnant de joie, hâtez-vous
vers Lui.
(14.61)
Voici l'immuable Foi de Dieu, éternelle dans le passé, éternelle dans l'avenir. Que celui qui la
cherche y accède; et quant à celui qui se refuse à la chercher... Dieu, en vérité, se suffit à Lui-même
et n'a nul besoin de ses créatures.
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(14.62)
Dis: Voici l'infaillible balance que tient la main de Dieu, la balance où sont pesés tous ceux qui sont
aux cieux et tous ceux qui sont sur terre, et qui fixe le sort de chacun, si vous êtes de ceux qui
croient et reconnaissent cette vérité.
(14.63)
Dis: Par elle, les pauvres furent enrichis, les savants furent éclairés, et les chercheurs favorisés dans
leurs efforts vers la présence de Dieu.
(14.64)
Prenez garde d'en faire une cause de discorde entre vous. Telle une montagne inébranlable, fixezvous fermement dans la Cause de votre Seigneur, le Puissant, Celui qui aime.
(14.65)
O vous, peuples du monde ! Sachez, à n'en point douter, que mes commandements sont, pour mes
serviteurs, les lampes de ma tendre providence, et les clés de ma clémence envers mes créatures.
Tel est ce qui fut envoyé du ciel de la volonté de votre Seigneur, le Seigneur de la Révélation.
(14.66)
Si un homme goûtait à la douceur des paroles que les lèvres du Très-Miséricordieux ont voulu
prononcer, cet homme possédât-il tous les trésors de la terre, il y renoncerait pour prouver la vérité
même d'un seul de ses commandements brillant à l'orient de sa tendre sollicitude et de sa généreuse
vigilance.
(14.67)
De mes lois se dégage le suave parfum de mon vêtement, et par elles les étendards de la victoire
seront plantés sur les plus hauts sommets.
(14.68)
Du ciel de ma gloire toute-puissante, la Langue de mon pouvoir s'adressa en ces termes à ma
création: "Observez mes commandements pour l'amour de ma beauté."
(14.69)
Heureux l'amant qui, en ces mots embaumés d'une grâce que nulle langue ne saurait décrire, a
respiré les divins effluves de son Bien-Aimé.
(14.70)
Par ma vie ! Celui qui, des mains de ma généreuse faveur, a bu le vin de probité, gravitera autour de
mes commandements brillant à l'orient de ma création.
(14.71)
Ne croyez pas que Nous vous ayons révélé un simple code de lois. Non, plus exactement, c'est le
vin de choix que, des doigts de la puissance et du pouvoir, Nous avons décacheté pour vous. De
cela porte témoignage ce qu'a dévoilé la Plume de Révélation. Méditez-le, ô hommes d'entendement
!
(14.72)
Toutes les fois que paraissent mes lois, comme le soleil dans le ciel de ma Parole, elles doivent être
fidèlement obéies de tous, dût le ciel de toute religion être fendu par mon décret.
(14.73)
Il fait ce qu'Il lui plaît. Il choisit; et nul ne peut discuter son choix. Tout ce que prescrit le Bien-
Aimé est de même vraiment aimé. De cela, Celui qui est le Seigneur de toute la création me rend
témoignage.
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(14.74)
Quiconque a respiré le doux parfum du Très-Miséricordieux et reconnu la Source de cette parole, se
réjouira en voyant de ses propres yeux voler vers lui les flèches de l'ennemi, car cela lui permettra
d'établir la vérité des lois de Dieu parmi les hommes.
(14.75)
Heureux celui qui s'est tourné vers cette Source et a perçu la signification de son irrécusable décret.
(14.76)
Voici le Jour où les plus précieuses faveurs ont été diffusées sur les hommes, le Jour où sa plus
puissante grâce a pénétré toutes choses créées.
(14.77)
Il incombe à tous les peuples de la terre de concilier leurs différends et, dans une unité et une paix
parfaites, de demeurer à l'ombre de l'Arbre de sa sollicitude et de sa bonté. Il leur appartient de
s'attacher, en ce Jour, à tout ce qui favorise l'élévation de leur condition et l'avancement de leurs
suprêmes intérêts.
(14.78)
Heureux ceux dont la toute-glorieuse Plume fut portée à rappeler le souvenir, et bénis soient ces
hommes dont, en vertu de notre impénétrable décret, Nous avons préféré taire les noms.
(14.79)
Suppliez le seul vrai Dieu d'accorder à tous les hommes une miséricordieuse assistance, afin qu'ils
accomplissent ce qui est recevable à nos yeux.
(14.80)
Bientôt le présent ordre de choses sera retranché et un nouvel ordre sera déployé à sa place. Et
certes, la vérité sort de la bouche de ton Seigneur, Celui qui connaît les choses cachées.
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Religare
La proclamation de Bahá’u’lláh
Bahá’u’lláh
Révélation : 1865-68
Edition : MEB 1983 - isbn: 0877430640
Internet : 23 mai 2016
Bibliothèque des religions
www.religare.org Bahá’íe
Table des matières
Préface .................................................................................................................................................. 2
Introduction .......................................................................................................................................... 2
1. Appel aux rois et dirigeants du monde............................................................................................. 5
2. Appel à l'empereur Napoléon III.................................................................................................... 11
3. Appel au Tsar Alexandre II ............................................................................................................ 17
4. Appel à la reine Victoria ................................................................................................................ 20
5. Appel au Kaiser Guillaume Ier ...................................................................................................... 23
6. Appel à l'Empereur François-Joseph ............................................................................................. 24
7. Appel au Sultan Abdu'l-Aziz ......................................................................................................... 25
8. Appel à Nasiri'd-Din Shah ............................................................................................................. 30
9. Appel aux Dirigeants d'Amérique .................................................................................................. 46
10. Appel aux représentants élus des peuples .................................................................................... 47
11. Appel aux chefs religieux du monde............................................................................................ 48
12. Appel au Pape Pie IX ................................................................................................................... 52
13. Appel au Clergé et aux fidèles des différentes religions .............................................................. 57
14. La grande proclamation à l'humanité ........................................................................................... 68
[nota : voir aussi l’ouvrage « L'appel du seigneur des armées » contenant d'autres tablettes saintes envoyées aux rois et
dirigeants du monde :
- Sourate du Temple
- SÚRIY-I-RA’ÍS
- LAWH-I-RA’ÍS
- LAWH-I-FU’AD
- SÚRIY-I-MULÚK]
[nota : les chapitres suivants ont été remplacés par la traduction plus récente et complète tirée de l’ouvrage « L'appel
du seigneur des armées » :
- Tablette au pape Pie
- Napoléon III
- Tsar Alexandre II
- Reine Victoria
- Násiri'd-Dín Sháh (Lawh-i-Sultan)]
© Maison d’éditions bahá’íes , 52 rue Henri Evenpoel, 1030 Bruxelles, Belgique
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Préface
"Nous ne désirons que le bien du monde et le bonheur des nations; pourtant on nous considère
comme un élément de désordre et de sédition méritant la captivité et le bannissement... Que toutes
les nations deviennent une dans la foi et que tous les hommes soient des frères; que les liens
d'affection et d'unité entre les enfants des hommes soient fortifiés; que la diversité des religions
cesse et que les différences de race soient abolies; quel mal y a-t-il en cela ?... Cela sera malgré tout
! Ces luttes stériles, ces guerres ruineuses passeront, et la paix suprême viendra... Pourtant Nous
voyons vos rois et vos dirigeants prodiguer plus facilement leurs trésors à des fins destructrices de
la race humaine, qu'à les consacrer au bonheur de l'humanité... Ces luttes, ces massacres et ces
discordes doivent cesser et tous les hommes doivent être comme les membres d'une même famille...
Que l'homme ne se glorifie pas d'aimer son pays, mais qu'il cherche plutôt sa gloire dans son amour
du genre humain... "
Bahá'u'lláh
[nota : Bahá'u'lláh s'adressait ici au professeur Ed. G. Browne de l'Université de Cambridge, un orientaliste venu lui
rendre visite dans la maison de Bahji à Akka en 1890]
Introduction
Il y a cent ans, Bahá'u'lláh, fondateur de la Foi bahá'íe s'adressa en termes clairs et indubitables aux
rois, aux dirigeants du monde, à ses chefs religieux, et à tout le genre humain pour annoncer que
l'époque longtemps promise de paix et de fraternité mondiales avait enfin vu le jour.
Lui-même, proclamait-il, était le porteur du nouveau message et du pouvoir de Dieu, appelés à
transformer le régime d'antagonisme et d'inimitié régnant chez les hommes et créer dans l'esprit et
la forme l'ordre mondial prédestiné. A cette époque la splendeur et les trophées des monarques
étaient à la mesure de l'immense pouvoir qu'ils exerçaient, souvent de façon autocratique, sur la
majeure partie de la terre. Exilé de sa Perse natale à cause de son enseignement religieux,
Bahá'u'lláh était le prisonnier du tout-puissant et tyrannique Sultan de l'Empire ottoman. C'est en de
telles circonstances qu'il s'adressa aux dirigeants du monde. Ses tablettes à certains rois et au pape,
bien que délivrées à leur destinataire, furent ignorées ou rejetées; leurs sages conseils et leurs
terribles avertissements passèrent inaperçus et il arriva qu'un des messagers fut même mis à mort
après avoir été cruellement torturé. Observant ce vieux monde et le voyant "à la merci de dirigeants
ivres d'orgueil au point de ne plus pouvoir discerner leur véritable intérêt" Bahá'u'lláh déclara: "Le
conflit qui divise et afflige la race humaine grandit de jour en jour. Des signes de chaos et
d'imminents bouleversements peuvent être à présent discernés, d'autant que l'ordre prévalant
maintenant se révèle d'une lamentable insuffisance." Bien que dépeignant sous de sombres couleurs
"le châtiment divin" qui doit assaillir la plupart des dirigeants et entraîner dans la ruine les peuples
du monde, Bahá'u'lláh ne permet cependant aucun doute quant à l'issue finale. "Bientôt, affirme-t-il,
le présent ordre de choses sera révolu et un nouvel ordre se déploiera à sa place. " Depuis
l'ascension de Bahá'u'lláh en Terre Sainte, en 1892, le repli de l'ordre ancien est devenu un fait
d'expérience quotidienne, et l'on ne discerne aucune atténuation de ce processus. L'essence de
l'Ordre mondial de Bahá'u'lláh est l'unité de la race humaine.
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"O vous enfants des hommes, écrit-il, le dessein fondamental animant la Foi de Dieu et sa Religion
est de protéger les intérêts de la race humaine et de promouvoir son unité." Et il donne cet
avertissement: "Le bien-être de l'humanité, sa paix et sa sécurité resteront inaccessibles tant que son
unité ne sera pas fermement établie." Atteindre cette unité, tel est l'objet de la mission de Bahá'u'lláh
ainsi que le but de toute activité bahá'íe. L'extrait suivant, tiré des écrits de Shoghi Effendi, arrièrepetit-fils de Bahá'u'lláh et Gardien de la Foi bahá'íe, donne le schéma et la structure de cette unité.
"L'unité de la race humaine telle que l'a envisagée Bahá'u'lláh implique l'établissement d'une
Fédération universelle au sein de laquelle toutes les nations, races, classes et croyances seront
étroitement et définitivement unies; où l'autonomie des Etats membres, la liberté personnelle, ainsi
que l'initiative des individus, seront complètement et pour toujours sauvegardées. Cette Fédération
pour autant que nous puissions l'imaginer doit comporter un corps législatif mondial dont les
membres en tant que représentants de toute l'humanité auront le contrôle suprême sur toutes les
ressources des nations composantes; ce corps édictera les lois requises pour régler la vie, satisfaire
aux besoins et harmoniser les relations de tous les peuples et de toutes les races. Un Exécutif
mondial s'appuyant sur une Force internationale veillera à l'exécution des décisions prises par ce
corps législatif, appliquera les lois qu'il aura décrétées et garantira l'unité organique de la
communauté tout entière. Un Tribunal mondial jugera et rendra un verdict ultime et obligatoire dans
tous les cas de différends pouvant surgir entre les divers éléments faisant partie de ce système.
Un mécanisme d'intercommunication mondiale sera établi en faveur de toute la planète; il sera
affranchi de toutes pressions ou restrictions nationales et fonctionnera avec une merveilleuse
rapidité et une parfaite régularité. Une métropole mondiale, foyer vers lequel convergeront toutes
les forces unifiantes de la vie et d'où rayonneront ses influences vitalisantes, oeuvrera en tant que
centre nerveux d'une civilisation mondiale. Une langue universelle inventée ou choisie entre celles
existant déjà, sera enseignée dans toutes les écoles des nations fédérées comme auxiliaire de la
langue maternelle. Une écriture universelle, une littérature universelle, un système universel de
monnaie et de poids et mesures viendront simplifier et faciliter les relations et la compréhension
parmi les nations et entre les groupes ethniques. Dans une telle société mondiale les deux grandes
forces de la vie humaine, la science et la religion seront réconciliées, coopéreront et se
développeront dans l'harmonie. La presse dans un tel système, tout en donnant libre champ à
l'expression des vues et convictions diversifiées du genre humain, cessera d'être pernicieusement
manipulée par des droits acquis, privés ou publies et sera libérée de l'influence de gouvernements et
de peuples en litige. Les ressources économiques du monde seront contrôlées, ses sources de
matières premières seront captées et pleinement utilisées, ses marchés coordonnés et développés, et
la distribution de ses produits équitablement réglée. Rivalités, haines et intrigues cesseront entre
nations; animosités et préjugés raciaux feront place à l'amitié, à la coopération et à la
compréhension réciproque. Les causes de confit religieux seront à jamais écartées, les barrières et
restrictions économiques complètement abolies, et l'écart démesuré entre classes aura disparu. Le
dénuement d'une part, et une forte accumulation de biens en un petit nombre de mains d'autre part,
disparaîtront.
Les immenses énergies dissipées et gâchées pour la guerre économique ou politique seront
consacrées à étendre la portée des inventions et du développement technique, à accroître la
productivité de l'humanité, à exterminer la maladie, à promouvoir les recherches scientifiques, à
relever le niveau de la santé physique, à rendre le cerveau humain plus aigu et subtil, à exploiter les
ressources de la planète jusque-là inemployées et insoupçonnées, à prolonger la vie humaine, et à
développer tout autre moyen propre à stimuler la vie intellectuelle, morale et spirituelle de la race
humaine tout entière. Un système fédéral mondial régissant la terre entière et exerçant sur ses
ressources d'une inimaginable ampleur une autorité à l'abri de toute discussion; incorporant et
alliant les idéaux de l'orient et de l'occident; affranchi des malédictions de la guerre et de ses
misères; veillant à l'exploitation de toutes les sources d'énergie disponibles sur toute la surface de la
planète, un système dans lequel la force sera mise au service du droit et dont la vie sera soutenue
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par la reconnaissance universelle d'un seul Dieu et par la fidélité à une Révélation commune, tel est
le but vers lequel les forces unifiantes de la vie poussent l'humanité." Le message de Bahá'u'lláh est
un message d'espoir, d'amour et de reconstruction pratique. Nous recevons aujourd'hui les navrants
contrecoups du rejet, par nos aïeux, de son appel divin. Mais il y a maintenant de nouveaux
dirigeants et de nouvelles générations qui, par chance, entendront cet appel et qui éviteront ou
tempéreront la rigueur d'une imminente catastrophe. C'est dans cet espoir et en le tenant pour un
devoir sacré, que la Maison Universelle de Justice, organisme international gouvernant la Foi
bahá'íe, proclame à nouveau par la publication de ces extraits choisis, l'essence de ce puissant appel
d'il y a un siècle.
Dans le même espoir, la même croyance, les bahá'ís du monde entier feront de leur mieux, pendant
cette période du centenaire (1968), pour attirer l'attention de leurs contemporains sur l'action
rédemptrice de cette nouvelle effusion d'amour et d'impulsion divine. Nous croyons que leurs
efforts ne seront pas vains.
Haïfa, 1967.
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1. Appel aux rois et dirigeants du monde
(1.1)
O rois de la terre ! Celui qui est le souverain Seigneur de tous est venu. Le royaume est à Dieu,
l'omnipotent protecteur, l'Etre subsistant par Lui-même. N'adorez que Dieu et, d'un coeur rayonnant
de joie, levez vos visages vers votre Seigneur, le Seigneur de tous les noms.
(1.2)
Voici une Révélation à laquelle tout ce que vous posséderiez ne pourra jamais se comparer puissiezvous le savoir.
(1.3)
Nous vous voyons vous réjouir de ce que vous avez amassé aux dépens d'autrui, et vous exclure
vous-mêmes des mondes que rien, sauf ma Tablette préservée, ne pourrait dénombrer.
(1.4)
Les trésors que vous avez accumulés vous ont détournés de votre but ultime. Cela ne vous sied pas,
puissiez-vous le comprendre.
(1.5)
Purifiez vos coeurs de toutes souillures terrestres et hâtez-vous d'entrer au royaume de votre
Seigneur, le créateur de la terre et du ciel, qui a fait trembler le monde et gémir tous ses peuples,
excepté ceux qui ont renoncé à tout et se sont attachés à ce qu'ordonnait la Tablette cachée...
(1.6)
O rois de la terre ! En cet endroit, sur cette scène de splendeur transcendante, a été révélée la plus
grande Loi.
(1.7)
Toute chose cachée fut mise en lumière en raison de la volonté du Maître suprême, celui qui
inaugura l'heure dernière, par qui la lune fut fendue, et par qui fut exprimé chaque irrévocable
décret.
(1.8)
Vous n'êtes que des vassaux, ô rois de la terre ! Celui qui est le roi des rois est apparu, paré de sa
Gloire la plus merveilleuse, et il vous appelle à lui, le Protecteur dans le danger, l'Etre subsistant par
lui-même.
(1.9)
Prenez garde que l'orgueil ne vous empêche de reconnaître la source de la Révélation et que les
choses de ce monde ne vous séparent comme par un voile, de celui qui est le désir de toutes les
nations, celui qui est le créateur du ciel, celui qui vous a créés d'une de ses paroles et vous a
destinés à être, de tout temps, les emblèmes de sa souveraineté.
(1.10)
Par la Justice de Dieu ! Nous n'avons pas l'intention de mettre la main sur vos royaumes. Notre
mission est de nous emparer des coeurs des hommes et de les garder. Sur eux sont fixés les regards
de Bahá. De ceci le royaume des noms porte témoignage, puissiez-vous le comprendre.
(1.11)
Quiconque suit son Seigneur renoncera au monde et à tout ce qu'il contient; combien plus grand
encore doit être alors le détachement de celui qui occupe un rang si auguste !
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(1.12)
Délaissez vos palais et hâtez-vous d'obtenir l'accès à son royaume. Cela en vérité vous sera
profitable à la fois en ce monde et dans l'autre; le Seigneur du royaume d'en-haut s'en porte garant,
puissiez-vous seulement le savoir.
(1.13)
Combien grande est la bénédiction réservée au roi qui se lèvera pour servir ma cause en mon
royaume et se détachera de tout autre que moi !
(1.14)
Un tel roi sera rangé parmi les compagnons de l'Arche pourpre que Dieu a préparée pour le peuple
de Bahá.
(1.15)
Tous devront glorifier son nom, révérer son rang, et l'aider à ouvrir les portes des cités par la clé de
mon nom, l'omnipotent Protecteur de tous les habitants des royaumes visibles et invisibles.
(1.16)
Un tel roi sera l'oeil même de l'humanité, la lumineuse parure au front de la création, la source de
bénédictions pour le monde entier.
(1.17)
O peuple de Bahá, faites-lui l'offrande de vos biens, que dis-je, de vos vies mêmes pour l'assister.
(1.18)
Nous ne vous avons rien demandé. C'est en vérité pour l'amour de Dieu que Nous vous exhortons,
et Nous prendrons patience comme Nous l'avons fait dans tout ce que Nous avons enduré de votre
part, ô assemblée de rois.
(1.19)
O rois de la terre ! Prêtez l'oreille à la voix de Dieu, qui vous appelle de cet arbre sublime et chargé
de fruits, jailli de la Colline pourpre sur la sainte plaine, et qui proclame: "Il n'est pas d'autre Dieu
que Lui, le Puissant, l'Omnipotent, le Très-Sage."
(1.20)
Craignez Dieu, ô assemblée de rois et ne vous laissez pas priver de cette très sublime grâce. Aussi
rejetez loin de vous ce que vous possédez et tenez-vous fermement à la corde de Dieu, le Très-Haut,
le Grand.
(1.21)
Tournez vos coeurs vers la face de Dieu, abandonnez ce que vos désirs vous poussaient à rechercher
et ne soyez pas de ceux qui périssent.
(1.22)
Conte-leur, ô serviteur, l'histoire d'Ali (le Bab) qui vint à eux avec sincérité, apportant son glorieux
et puissant livre et tenant en ses mains une preuve et un témoignage de Dieu ainsi que ses signes
bénis et sacrés.
(1.23)
Malgré cela, ô rois, vous n'avez pas su prêter attention au souvenir de Dieu en ses jours ni vous
laisser guider par les lumières qui se levèrent pour briller sur l'horizon d'un ciel resplendissant.
Vous n'avez pas examiné sa cause alors que cela eut mieux valu pour vous que posséder tout ce
qu'éclaire le soleil, puissiez-vous en prendre conscience.
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(1.24)
Vous êtes restés indifférents jusqu'à ce que les prêtres de la Perse, ces êtres cruels, rendent leur
sentence contre lui et l'immolent injustement.
(1.25)
Son esprit s'éleva vers Dieu, et cette cruauté arracha des larmes douloureuses aux habitants du
paradis et aux anges qui sont près de Dieu.
(1.26)
Gardez-vous à l'avenir d'être aussi négligents que dans le passé. Retournez donc vers Dieu, votre
créateur, et ne soyez pas parmi les insouciants...
(1.27)
Ma face a rejeté ses voiles et a projeté son éclat sur tout ce qui est dans le ciel et sur terre; et
pourtant, bien que vous fussiez créés pour Lui, vous ne vous êtes pas tournés vers Lui, ô assemblée
de rois !
(1.28)
Suivez donc mes conseils, écoutez-les de tout votre coeur et ne soyez pas de ceux qui détournent la
tête. Car votre gloire ne consiste pas en votre souveraineté mais bien en votre proximité de Dieu et
en votre observance de son commandement tel qu'il fut envoyé dans ses saintes Tablettes
préservées.
(1.29)
Si l'un quelconque d'entre vous régnait sur toute la terre et sur tout ce qu'elle renferme et montre à
sa surface: ses mers, ses continents, ses montagnes et ses plaines, mais que Dieu ne se souvînt pas
de lui, tout cela ne lui serait d'aucun profit, si seulement vous pouviez le savoir...
(1.30)
Levez-vous donc, affermissez vos pas et, vous repentant de vos manquements, dirigez-vous vers sa
sainte cour, sur le rivage de son puissant océan, afin que vous soient révélées les perles de savoir et
de sagesse que Dieu a mises en réserve dans la nacre de son coeur rayonnant...
(1.31)
Gardez-vous d'empêcher la brise de Dieu de souffler sur vos coeurs, cette brise qui peut ranimer les
coeurs de ceux qui se sont tournés vers Lui...
(1.32)
Gardez-vous de traiter injustement qui en appelle à vous et s'en remet à votre protection. Marchez
dans la crainte de Dieu et soyez de ceux qui mènent une vie pieuse. Ne vous reposez pas sur votre
pouvoir, vos armées et vos trésors.
(1.33)
Placez tout votre espoir et toute votre confiance en Dieu qui vous a créés et recherchez son aide en
toutes vos affaires. Le secours ne vient que de Lui. Il l'accorde à qui Il veut, à l'aide des armées du
ciel et de la terre.
(1.34)
Sachez que les pauvres sont un dépôt que Dieu a placé parmi vous. Veillez à ne pas trahir sa
confiance en les traitant injustement et à ne pas marcher dans la voie des félons.
(1.35)
Vous serez certainement appelés à rendre compte de ce dépôt le jour où sera dressée la balance de la
Justice, où chacun recevra ce qui lui est dû, et où seront pesés les actes de tous, riches ou pauvres.
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(1.36)
Si vous ne prenez pas garde aux avis qu'en un clair et incomparable langage Nous avons révélés
dans cette Tablette, le châtiment de Dieu vous assaillira de toutes parts, et la sentence de sa Justice
sera prononcée contre vous. Ce Jour-là vous n'aurez aucun moyen de Lui résister et vous connaîtrez
votre impuissance.
(1.37)
Ayez pitié de vous-mêmes et de vos sujets. Jugez entre eux d'après les instructions prescrites par
Dieu dans sa sublime et très sainte Tablette, où Il assigna à toutes choses et à chacune sa limite
fixée et donna une claire explication de toutes choses, Tablette qui est, par elle-même, un
avertissement pour ceux qui croient en Lui.
(1.38)
Examinez notre cause, informez-vous de ce qui Nous est arrivé, décidez avec justice entre Nous et
nos ennemis et soyez de ceux qui agissent équitablement envers leur prochain.
(1.39)
Si vous n'arrêtez pas la main de l'oppresseur, si vous ne faites rien pour sauvegarder les droits des
opprimés, quel droit aurez-vous donc à vous vanter devant les hommes ? De quoi au juste pourrezvous être fiers ?
(1.40)
Vous ferez-vous gloire de ce que vous mangez et buvez, des richesses que vous avez amassées dans
vos coffres et de la variété des ornements dont vous vous couvrez ?
(1.41)
Si la vraie gloire consistait en la possession de ces choses périssables, la terre sur laquelle vous
marchez devrait alors se vanter de vous être supérieure car c'est elle qui, par un décret du Tout-
Puissant, vous procure et vous donne tous ces biens.
(1.42)
Elle contient dans ses entrailles, selon ce que Dieu a ordonné, tout ce que vous possédez; d'elle, en
signe de Sa miséricorde, vous tirez vos richesses.
(1.43)
Voyez donc quelle est votre condition et de quoi vous vous glorifiez. Et puissiez-vous en prendre
conscience !
(1.44)
Certes - par Celui qui tient dans sa main le royaume tout entier de la création - votre gloire vraie et
durable ne réside que dans votre ferme attachement aux préceptes de Dieu, dans votre observation
sincère de ses lois, votre résolution de veiller à leur application et de suivre avec conscience le droit
chemin...
(1.45)
Vingt années se sont écoulées, ô rois, pendant lesquelles Nous avons connu chaque jour l'agonie
d'une nouvelle tribulation. Nul de ceux qui nous ont précédés n'a enduré ce que Nous avons
supporté. Puissiez-vous en prendre conscience !
(1.46)
Ceux qui se sont levés contre Nous, Nous ont mis à mort, ils ont répandu notre sang, pillé nos biens
et violé notre honneur. Encore qu'informés de la plupart de nos malheurs, vous n'avez toutefois pas
arrêté la main de l'agresseur.
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(1.47)
N'est-ce pourtant pas votre devoir évident de refréner la tyrannie de l'oppresseur et de traiter
équitablement vos sujets, afin de montrer pleinement à l'humanité que vous avez un sentiment élevé
de la Justice ?
(1.48)
Dieu a placé entre vos mains les rênes du gouvernement du peuple pour que vous le gouverniez
avec justice, que vous sauvegardiez les droits des opprimés et que vous punissiez les fauteurs
d'injustice.
(1.49)
Si vous négligez les devoirs que Dieu vous a prescrits dans son Livre, vos noms figureront parmi
ceux qu'Il juge injustes; grave serait assurément votre erreur.
(1.50)
Pour vous attacher à ce qu'ont tramé vos imaginations, rejetterez-vous les commandements de Dieu,
le Plus Elevé, l'Inaccessible, l'Irrésistible, le Tout-Puissant ? Rejetez plutôt ce que vous possédez
pour vous attacher à ce que Dieu vous a ordonné d'observer. Cherchez sa grâce, car celui qui la
cherche foule son droit sentier...
(1.51)
Le jour approche où Dieu exaltera sa cause et magnifiera son témoignage aux yeux de tous ceux qui
sont dans les cieux et sur la terre.
(1.52)
En toutes circonstances, mets toute ta confiance en ton Seigneur fixe ton regard sur Lui et détournetoi de ceux qui répudient sa vérité. Que Dieu, ton Seigneur, soit ta seule aide et ton unique secours.
(1.53)
Nous nous sommes engagés à assurer Ton triomphe sur la terre et à exalter notre cause au-dessus de
tous les hommes, encore qu'aucun roi ne se soit trouvé qui veuille se tourner vers Toi...
(1.54)
O Rois de la terre ! Nous vous voyons accroître chaque année vos dépenses et en faire peser le
fardeau sur vos sujets. Cela est, sans conteste, une totale et lourde injustice.
(1.55)
Craignez les soupirs et les larmes de cet opprimé et ne chargez pas vos peuples de fardeaux abusifs.
Ne les dépouillez pas, pour vous construire des palais; et même, choisissez pour eux ce que vous
choisiriez pour vous. Nous vous exposons ainsi ce qui vous sera profitable, le puissiez-vous
comprendre.
(1.56)
Vos peuples sont vos trésors. Prenez garde de violer, par vos lois, les commandements de Dieu en
livrant aux voleurs ceux dont vous avez la garde. C'est par eux que vous régnez et que votre
subsistance est assurée, et c'est avec leur aide que vous faites des conquêtes. Et cependant avec quel
dédain vous les considérez. Etrange, très étrange en vérité !
(1.57)
Mais puisque vous avez refusé la Très Grande Paix, attachez-vous du moins à celle-ci: la Moindre
Paix, qui vous permettra quand même d'améliorer quelque peu votre propre condition et celle de
vos sujets.
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(1.58)
O Souverains de la terre ! Réconciliez-vous afin de n'avoir à vous armer que dans la mesure
nécessaire à la défense de vos territoires et de vos empires. Gardez-vous de négliger le conseil de
celui qui est l'Omniscient, le Fidèle.
(1.59)
Soyez unis, ô rois de la terre, car ainsi la tempête de la discorde s'apaisera parmi vous et vos peuples
trouveront le repos, si vous êtes de ceux qui comprennent.
(1.60)
Si l'un d'entre vous prenait les armes contre un autre, levez-vous tous contre lui, car ce ne sera là
que justice manifeste.
(1.61)
Le seul vrai Dieu, exaltée soit sa gloire, a toujours considéré et continuera de considérer les coeurs
des hommes comme son bien propre et exclusif. Tout le reste, soit venant de la terre ou des mers,
soit richesses, soit gloire, Il l'a légué aux rois et dirigeants de la terre.
(1.62)
Depuis le commencement qui n'a pas de commencement, l'étendard qui proclame: "Il fait ce qu'il
veut" a toujours été déployé dans toute sa splendeur devant sa manifestation.
(1.63)
Ce dont l'humanité a besoin en ce jour, c'est l'obéissance à ceux qui détiennent l'autorité et
l'attachement sincère à la corde de la sagesse.
(1.64)
Les instruments essentiels à l'immédiate protection de la race humaine, à sa sûreté et à sa sécurité,
sont détenus par les dirigeants de la société auxquels ils ont été confiés. Tel est le désir de Dieu, tel
est son décret...
(1.65)
Nous caressons l'espoir qu'un des rois de la terre se lèvera pour l'amour de Dieu, afin de faire
triompher ce peuple opprimé et persécuté. Ce roi sera à jamais glorifié et exalté.
(1.66)
Dieu a prescrit à ce peuple d'aider qui l'aidera, de servir au mieux les intérêts d'un tel roi et de lui
témoigner un constant loyalisme.
(1.67)
Ceux qui Me suivent doivent donc s'efforcer, en toutes circonstances, de travailler à la prospérité de
celui qui se lèvera pour le triomphe de ma Cause, et de lui prouver en tout temps, leur fidélité et leur
dévouement.
(1.68)
Heureux l'homme qui écoute et observe mes conseils. Et malheur à qui néglige d'obéir à mon désir.
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2. Appel à l'empereur Napoléon III
[nota : ce chapitre a été remplacé par la traduction plus récente et complète tirée de l’ouvrage « L'appel du seigneur
des armées »]
(2.1)
Ô roi de Paris [nota : il s’agit de la seconde épître adressée par Bahá’u’lláh à l’empereur des Français ; une
première épître avait été révélée à Andrinople] , dis aux prêtres de ne plus faire sonner les cloches. Par
Dieu, le Vrai, celui qui est le plus grand Nom lance l’appel le plus puissant et les doigts de la
volonté de ton Seigneur, le Très-Élevé, le Sublime, le font résonner en son Nom au ciel
d’immortalité. Ainsi, une fois encore descendent sur toi les versets puissants de ton Seigneur, afin
que tu te lèves pour mentionner Dieu, le créateur de la terre et du ciel, en ces jours où gémissent
tous les peuples de la terre, où sont ébranlées les colonnes des cités, et où la poussière de l’irréligion
enveloppe tous les hommes sauf ceux qu’il a plu à Dieu, le Savant, le Sage, d’épargner. Dis : Celui
qui est l’Inconditionné est venu, entouré de nuées de lumière, pour vivifier toutes choses créées par
la brise de son Nom, le Très-Miséricordieux, pour unir le monde et pour rassembler tous les
hommes autour de cette table descendue du ciel. Garde-toi de refuser la grâce de Dieu alors qu’il te
l’a envoyée. Meilleure est-elle pour toi que tout ce que tu possèdes car disparaît ce qui est tien, alors
que perdure ce qui est à Dieu. En vérité, il ordonne ce qui lui plaît. Oui, elles se lèvent les brises du
pardon dispensées par ton Seigneur, le Dieu de miséricorde. Qui se tourne vers elles est purifié de
ses péchés, de toute souffrance et de toute maladie. Heureux celui sur qui s’expose à ces brises et
malheur à qui s’en protège.
(2.2)
Si tu tendais ton ouïe intérieure vers toutes choses créées, tu entendrais : « L’Ancien des Jours est
apparu dans sa grande gloire ! » Tout célèbre la gloire du Seigneur. Certains ont connu Dieu et le
mentionnent, d’autres le mentionnent sans le connaître. Aussi avons-nous consigné notre décret sur
une tablette évidente.
(2.3)
Ô Souverain, écoute la voix du feu allumé dans cet arbre verdoyant, sur ce Sinaï élevé en ce lieu
sacré et nivéen, par-delà la Cité éternelle : « Certes, il n’est pas d’autre Dieu que moi, le Clément, le
Très-Miséricordieux. » En vérité, nous envoyons celui que nous soutenons par le Saint-Esprit afin
qu’il vous annonce cette Lumière qui brille de l’horizon de la volonté de votre Seigneur, le Sublime,
le Très-Glorieux et dont les signes se manifestent en Occident. Tournez vos visages vers lui en ce
jour que Dieu exalte au-dessus de tous les autres jours, et où le Très-Miséricordieux répand la
splendeur de sa gloire rayonnante sur tous ceux qui sont au ciel et sur la terre. Lève-toi pour servir
Dieu et soutenir sa cause. Il t’aidera vraiment par les armées du visible et de l’invisible et fera de toi
le roi de tout ce qu’éclaire le soleil. Ton Seigneur est vraiment le Tout-Puissant, l’Omnipotent.
(2.4)
Les brises du Très-Miséricordieux soufflent sur toutes choses créées ; heureux l’homme qui
découvre leur parfum et qui d’un coeur pur se dirige vers elles. Orne ton temple de la parure de mon
Nom, ta parole de mon souvenir et ton coeur de ton amour pour moi, le Tout-Puissant, le Très-Haut.
Nous ne désirons pour toi que le meilleur, meilleur que ce que tu possèdes et que tous les trésors de
la terre. Ton Seigneur est réellement celui qui sait, il est informé de tout. Lève-toi en mon Nom
parmi mes serviteurs et dis : « Ô peuples de la terre, tournez-vous vers celui qui se tourne vers vous.
Il est en vérité le visage de Dieu parmi vous, son témoin et son guide pour vous. Il vient vers vous
avec des signes qu’il est seul à présenter ». La voix du Buisson ardent retentit au centre du monde et
le Saint-Esprit annonce aux nations : « Voyez ! Le Promis est venu avec un pouvoir évident. »
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(2.5)
Ô Roi, elles sont tombées, les étoiles du ciel du savoir : celles qui cherchent à établir la vérité de ma
cause par leurs propres moyens et font mention de Dieu en mon Nom. Et cependant quand je suis
venu vers elles dans toute ma gloire, elles se sont détournées de moi. Elles sont, certes, parmi les
déchues. Voilà ce que l’esprit de Dieu annonça quand il vint avec la vérité parmi vous, lui que les
docteurs juifs contestèrent jusqu’à commettre ce qui provoqua les lamentations du Saint-Esprit et
les larmes de ceux qui sont proches de Dieu. Pense à ce Pharisien qui adora Dieu pendant soixantedix ans et rejeta le Fils lorsqu’il apparut alors que fut admis dans le Royaume quelqu’un qui avait
commis l’adultère. Ainsi te conseille la Plume, selon l’ordre du Roi éternel, pour que tu saches ce
qu’il advint dans le passé et que tu sois compté, en ce jour, parmi ceux qui croient sincèrement.
(2.6)
Dis : ô assemblée de moines, ne vous enfermez pas dans vos églises et vos cloîtres. Avec ma
permission, sortez et travaillez à ce qui vous profitera et profitera aux autres. Ainsi vous ordonne
celui qui est le Seigneur du jour de la résurrection. Enfermez-vous dans la forteresse de mon amour.
Voici vraiment la réclusion qui vous convient si vous pouviez le savoir. Celui qui s’enferme chez
lui est comme mort. Il convient à l’homme de produire ce qui bénéficie à l’humanité. Celui qui ne
produit pas de fruit est destiné au feu. Ainsi vous conseille votre Seigneur. En vérité, il est le Fort,
le Généreux. Mariez-vous afin que de vous naisse quelqu’un pour prendre votre place. Certes, nous
interdisons la lubricité, mais pas ce qui favorise la fidélité. Etes-vous esclaves des inclinaisons de
votre nature et rejetez-vous les lois de Dieu ? Craignez Dieu et ne soyez pas insensés. Si ce n’est
l’homme, qui sur ma terre se souviendrait de moi, comment mes Noms et attributs pourraient-ils
être connus ? Réfléchissez et ne soyez pas de ceux qui se cachent de lui derrière un voile et
s’enfoncent rapidement dans le sommeil. Celui qui ne se maria pas [nota : Jésus] ne trouva aucune
place pour demeurer ou pour poser sa tête à cause de ce qu’accomplirent les traîtres. Sa sainteté ne
consistait pas en ce que vous pensez ou imaginez, mais plutôt en ce que nous possédons. Demandez
à appréhender son rang qui est exalté au-dessus des imaginations vaines de tous les peuples. Bénis
ceux qui comprennent.
(2.7)
Ô Roi ! Nous avons entendu la réponse que tu adressas au Tsar de Russie concernant ta décision au
sujet de la guerre [nota : guerre de Crimée 1853-1856]. Certes, ton Seigneur sait, il est informé. Tu dis :
« J’étais endormi sur ma couche et fus réveillé par les cris des malheureux qu’on noyait dans la Mer
Noire. » Voilà ce que nous t’avons entendu dire, et ton Seigneur est vraiment le témoin de mes
paroles. Nous affirmons que ce ne sont pas leurs cris qui t’ont réveillé mais l’aiguillon de tes
propres passions, car nous t’avons mis à l’épreuve et nous t’avons pris en défaut. Comprends le sens
de mes propos et sois perspicace. Nous ne souhaitons pas t’adresser de blâme en raison du haut
rang que nous t’avons conféré en ce monde mortel. Nous préférons la courtoisie dont nous avons
fait le signe distinctif de ceux qui sont proches de lui. La courtoisie est réellement le vêtement qui
sied à tous les hommes, jeunes ou vieux. Heureux celui qui s’en pare et malheur à celui qui se prive
de cette magnificence. Si ton discours avait été sincère, tu n’aurais pas rejeté le Livre de Dieu,
lorsque le Tout-Puissant, le Très-Sage te l’a envoyé. Ainsi t’avons-nous éprouvé et nous ne t’avons
pas trouvé tel que tu te prétendais. Lève-toi et fais amende honorable pour ce qui t’a échappé. Avant
peu, le monde, et avec lui tout ce que tu possèdes, périra mais le Royaume appartiendra toujours à
Dieu, ton Seigneur, le Seigneur de tes pères. Il ne te convient pas de gérer tes affaires selon les
exigences de tes désirs. Redoute les soupirs de cet opprimé et protège-le contre les traits des
fauteurs d’injustice.
(2.8)
Pour ce que tu as fait et en punition de ce que tu as tramé, ton empire s’échappera de tes mains et
ton royaume sera jeté dans le chaos [nota : dans l’année, Napoléon III fut vaincu à la bataille de Sedan (1870) et
envoyé en exil] . Tu comprendras alors à quel point tu t’es trompé. Dans ton pays, l’agitation
s’emparera du peuple, à moins que tu ne te décides à soutenir cette cause et à suivre dans ce droit
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chemin celui qui est l’Esprit de Dieu. Ton faste t’a-t-il enorgueilli ? Par ma vie, il ne durera guère et
s’évanouira bientôt, à moins que de ne pas renoncer à cette Corde solide. Nous voyons l’humiliation
à tes trousses aussi longtemps que tu seras compté parmi ceux qui dorment profondément.
Maintenant que tu entends voix venant du siège de gloire, il t’appartient d’abandonner tout ce que
tu possèdes et de t’écrier : « Me voici, ô Seigneur de tout ce qui est au ciel et sur la terre. »
(2.9)
Ô, Roi, nous étions en Irak quand vint l’heure de la séparation [nota : lorsque Bahá’u’lláh reçut l’ordre de
se rendre à Constantinople] . Sur l’ordre du roi de l’islam [nota : le sultan de Turquie] , nous nous dirigeâmes
vers son pays. Là, il nous advint de la part des méchants ce que les livres ne pourront jamais
raconter, dont se lamentent sa les habitants du paradis et ceux qui demeurent dans les retraites
sacrées ; et malgré cela, les gens sont toujours enveloppés d’un voile épais. Dis : Contestez-vous
celui qui vient vers vous, porteur du seing de Dieu et de ses preuves, du témoignage de Dieu et de
ses signes ? Ces choses ne sont pas de lui, mais de celui qui lui a ordonné de se lever, l’a envoyé
avec le pouvoir de la vérité et en a fait une lampe pour l’humanité tout entière.
(2.10)
De jour en jour, que dis-je ! D’heure en heure, notre déplorable situation s’aggrava jusqu’à ce qu’on
nous fit sortir de notre prison pour nous enfermer, avec une injustice flagrante, dans la plus grande
Prison. Et si on leur demande : « Pour quels crimes les avez-vous emprisonnés ? », ils répondent :
« Ils ont voulu remplacer la Foi par une nouvelle religion. » Si vous préférez ce qui est ancien,
pourquoi avez-vous rejeté ce qui a été révélé dans la Torah ou dans l’Évangile. Soyez clairs, ô
peuple ! Par ma vie ! Il n’y a pas de refuge pour vous en ce jour. Si tel est mon crime, Muhammad,
l’apôtre de Dieu, l’a commis avant moi, et avant lui, celui qui est l’Esprit de Dieu, et encore avant,
celui qui conversa avec Dieu. Si mon péché est d’avoir exalté la parole de Dieu et d’avoir révélé sa
cause, alors je suis le plus grand des pécheurs. Un tel péché, je ne l’échangerai pas pour les
royaumes du ciel et de la terre.
(2.11)
Dès notre arrivée dans cette prison, nous décidâmes d’adresser aux rois les messages de leur
Seigneur, le Fort, le Loué. Bien que nous leur ayons transmis, en plusieurs épîtres, ce qui nous fut
ordonné, nous le faisons une fois de plus en signe de la grâce de Dieu. Peut-être reconnaîtront-ils le
Seigneur venu sur les nuages avec une souveraineté évidente.
(2.12)
À mesure que mes tribulations augmentaient, croissait mon amour pour Dieu et pour sa cause au
point que ne pouvait me détourner de mon but tout ce qui m’advenait des mains des armées des
récalcitrants. Me cacheraient-ils dans les profondeurs de la terre qu’ils me trouveraient chevauchant
les nuages et lançant l’appel de Dieu, le Seigneur de force et de puissance. Je me suis offert en
sacrifice dans le chemin de Dieu, et j’aspire aux tribulations dans mon amour pour lui et par égard à
son bon plaisir. En témoignent les malheurs qui m’ont affligé et n’ont rien de comparable à ce que
d’autres ont souffert. Chaque cheveu de ma tête fait retentir l’appel que le Buisson ardent a lancé
sur le Sinaï et chaque veine de mon corps invoque Dieu en disant : « Puis-je mourir dans ton sentier
pour que bouge monde et que s’unissent ses peuples ! ». Ainsi en a-t-il été décrété par celui qui est
l’Omniscient, l’Informé.
(2.13)
Sachez que vos sujets sont un dépôt que Dieu vous a confié. Aussi, veillez sur eux comme sur vousmêmes. Attention à ne pas laisser les loups devenir les bergers du troupeau, et que l’orgueil et la
vanité ne vous empêche pas de vous) occuper des pauvres et des affligés. Si tu pouvais boire le vin
mystique de la vie éternelle au calice des paroles de ton Seigneur, le Magnanime, tu serais capable
d’abandonner tout ce que tu possèdes et de proclamer mon Nom à toute l’humanité. Purifie donc
ton âme par les eaux du détachement. En vérité, il est le Souvenir qui luit au-dessus de l’horizon de
la création, il lavera ton âme de la poussière du monde. Abandonne tes palais aux peuples des
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tombeaux et ton empire à qui le désire. Puis tourne-toi vers le Royaume. C’est cela que Dieu a
vraiment choisi pour toi, si tu étais de ceux qui se tournent vers lui. Ils sont comme privés de vie
ceux qui ont manqué de se tourner vers la face de Dieu en cette révélation. Ils agissent sous
l’impulsion de leurs désirs égoïstes : en réalité, ils appartiennent aux morts. Mais si tu souhaites
porter le poids de ta souveraineté, fais le pour venir en aide à la cause de ton Seigneur. Glorifié soit
ce rang ! Celui qui y parvient reçoit toutes les faveurs que dispense l’Omniscient, le Très-Sage.
(2.14)
Lève-toi, en mon Nom, au-dessus de l’horizon du renoncement et au commandement de ton
Seigneur, le Fort, le Puissant, tourne ta face vers le Royaume. Par le pouvoir de ma souveraineté,
dresse-toi devant les habitants du monde et dis : « Ô peuple, le Jour est venu et les bénédictions de
Dieu se répandent sur la création tout entière. Ceux qui se sont détournés de son visage sont les
victimes impuissantes de leurs inclinations corrompues. Ils se sont vraiment égarés.»
(2.15)
Pare le corps de ton royaume du vêtement de mon Nom, et lève-toi pour enseigner ma cause. Cela
vaut mieux pour toi que tout ce que tu possèdes. Alors Dieu exaltera ton nom devant tous les rois. Il
a pouvoir sur toutes choses. Au nom de Dieu, avance parmi les hommes, et par son pouvoir et sa
puissance, fais connaître ses signes aux peuples. Brûle de la flamme du feu éternel que le
Magnanime a allumé au coeur de la création afin que, par toi, la chaleur de son amour réchauffe le
coeur de ses élus. Suis mon chemin et ravis le coeur des hommes par le souvenir de moi, le Tout-
Puissant, le Très-Exalté.
(2.16)
Dis : Celui qui, en ce jour, n’a pas diffusé les doux parfums du souvenir de son Seigneur est
vraiment indigne du rang d’homme. En vérité, il appartient à ceux qui suivent leurs désirs et se
trouvera avant peu dans un profond désarroi. Pouvez-vous vous réclamer de celui qui est le Dieu de
miséricorde et commettre ce que commet le Malin ? Par la beauté du Très-Glorifié, cela ne se peut,
si vous pouviez le savoir. Purifiez vos coeurs de l’attrait du monde, vos langues de la calomnie et
vos membres de tout ce qui vous empêche d’approcher Dieu, le Fort, le Loué. Dis : Par le monde,
on entend ce qui vous tient éloigné de celui qui est l’aurore de la révélation et vous incline vers ce
qui ne vous profite en rien. En vérité, ce qui, en ce jour, vous tient à l’écart de Dieu, est
essentiellement le l’amour du monde. Rejetez-le et approchez-vous de cette vision sublime, de ce
siège lumineux et resplendissant. Béni est celui qui ne permet à rien de s’interposer entre lui et son
Seigneur. Assurément, rien ne peut lui arriver s’il goûte avec justice aux avantages de ce monde car
nous avons créé toutes choses pour ceux de nos serviteurs qui croient sincèrement en Dieu.
(2.17)
Ô peuple, si vos paroles diffèrent de vos actes, qu’est-ce qui vous différenciera de ceux qui, tout en
professant leur foi en leur Seigneur, leur Dieu, le rejettent lorsqu’il vient vers eux, entouré des
nuages et font montre d’orgueil devant Dieu, l’Incomparable, l’Omniscient ? Ne répandez le sang
de personne, ô peuple, et ne portez de jugement injuste envers personne. Ainsi vous commande
celui qui sait et connaît toute chose. Ceux qui sèment le désordre dans le pays lorsque l’ordre est
bien établi, outrepassent les limites fixées dans le Livre. Misérable sera le séjour des
transgresseurs !
(2.18)
Dieu prescrit à chacun d’enseigner sa cause. Qui se lève pour accomplir ce devoir doit, avant de
proclamer son message, s’orner d’un caractère empreint de droiture et digne de louange pour que
ses paroles captivent le coeur de ceux qui entendent son appel. Sans cela, il n’a aucun espoir
d’influencer ses auditeurs. Ainsi vous en instruit Dieu. En vérité, il est le Magnanime, le Très-
Compatissant.
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(2.19)
Ceux qui exhortent les autres à pratiquer la justice, alors qu’eux-mêmes commettent des iniquités,
sont accusés de fausseté en raison de ce que leur langue profère, par les habitants du Royaume et
par ceux qui gravitent autour du trône de leur Seigneur, le Puissant, le Bienveillant. Ne faites pas, ô
peuple, ce qui déshonore votre nom et la renommée de la cause parmi les hommes. Prenez garde de
ne pas toucher à ce qu’abhorre votre raison. Craignez Dieu et ne suivez pas ceux qui s’égarent. Ne
passez pas des accords trompeurs avec vos voisins. Soyez dignes de confiance sur la terre et ne
privez pas les pauvres de ce que Dieu, dans sa bonté, vous a donné. En vérité, il vous gratifiera du
double de ce que vous possédez. Il est vraiment le Dieu de toute bonté, le Munificent.
(2.20)
Dis : Nous ordonnons d’enseigner notre cause par le pouvoir de la parole. Prenez garde d’entrer en
confrontation stérile avec quelqu’un. L’Esprit-Saint fortifiera celui qui se lève pour enseigner sa
cause uniquement par amour de son Seigneur et lui inspirera ce qui illumine le coeur du monde et
plus encore le coeur de ceux qui le cherche. Ö peuple de Bahá, partez à la conquête du coeur des
hommes, armés de l’épée de la sagesse et des paroles. Un voile épais enveloppe vraiment ceux qui
contestent, poussés par leurs désirs. Dis : L’épée de la sagesse est plus brûlante que la chaleur de
l’été et plus tranchantes que des lames d’acier, si vous êtes en mesure de comprendre. Tirez-la en
mon nom et par la force de ma puissance ; employez-la pour conquérir les cités du coeur de ceux
qui se sont retranchés dans la forteresse de leurs désirs corrompus. Ainsi vous en prie la Plume du
Très-Glorieux, alors que les épées des rebelles sont suspendues au-dessus de sa tête.
(2.21)
Si vous avez connaissance d’un péché commis par quelqu’un, taisez-le afin que Dieu cache vos
propres péchés. Il est l’oeil aveugle, le Seigneur de grâce abondante. Ô vous, les riches de la terre,
si vous croisez un pauvre sur votre chemin, ne le traitez pas avec dédain. Pensez à ce dont vous
fûtes créés. Tous furent créés d’une goutte d’eau vile [voir Coran : 32.8, 77.20] . Il vous convient
d’observer la sincérité qui ornera vos temples, glorifiera votre nom, exaltera votre rang parmi les
hommes et vous assurera d’une récompense généreuse devant Dieu.
(2.22)
Ô peuples de la terre, écoutez ce que vous commande la Plume du Seigneur des nations. Sachez que
les révélations du passé atteignent leur plus haute et finale consécration dans la loi que ce très
puissant Océan dispense. À notre commandement, hâtez-vous de la connaître. En vérité, nous
ordonnons ce qui nous plait. Considère le monde comme le corps d’un homme affligé de maux
divers, et dont la guérison dépend de l’agencement harmonieux de toutes ses composantes.
Rassemblez-vous autour de ce que nous prescrivons et ne marchez pas sur les traces de ceux qui
sèment la dissension.
(2.23)
Toutes les fêtes reçoivent leur consécration dans les deux plus grandes fêtes et dans deux autres
fêtes qui tombent les jours jumeaux - La première de ces plus grandes fêtes évoque ces jours où
Dieu répandit la gloire resplendissante de son Nom sublime sur tout ce qui est dans les cieux et sur
la terre, et la seconde est ce jour où nous avons fait se lever celui qui annonça la joyeuse nouvelle
de cette grande Proclamation [nota : les deux plus grandes fêtes sont la Fête du Ridván, au cours duquel
Bahá’u’lláh fit la première proclamation de sa mission, et la déclaration du Báb. Les « jours jumeaux » se réfèrent aux
naissances du Báb et de Bahá’u’lláh - voir « Kitáb-i-Aqdas » MEB 2011 §110] . Ainsi en a-t-il été décrété dans le
Livre par celui qui est le Fort, le Puissant. Les autres jours, vaquez à vos occupations journalières et
n’hésitez pas à vous consacrer à vos commerces et à vos métiers. Voilà le commandement et la loi
promulgués par celui qui est votre Seigneur, l’Omniscient, le Très-Sage.
(2.24)
Dis : Ô assemblée de prêtres et de moines, mangez ce que Dieu vous permet et ne vous abstenez pas
de nourriture. En signe de sa grâce, Dieu vous autorise d’en user sauf pendant une brève période. En
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vérité, il est le Fort, le Bienfaisant. Renoncez à ce que vous possédez et attachez-vous aux desseins
de Dieu. Voilà ce qui vous est profitable si vous êtes de ceux qui comprennent. Nous vous
ordonnons un jeûne de dix-neuf jours lors de la saison la plus tempérée et vous libérons, en cette
révélation resplendissante, de faire davantage. Ainsi donc, nous vous ordonnons clairement ce qui
doit être observé pour vous permettre de suivre les commandements de Dieu et vous unir en ce que
le Tout-Puissant, le Très-Sage vous a prescrit. Celui qui est le Seigneur, le Très-Miséricordieux,
chérit en son coeur de voir la race humaine unie en une seule âme et un seul corps. Hâtez-vous de
prendre votre part des bienfaits de Dieu et rendez grâce en ce jour qui éclipse tous les autres jours.
Grand est le bonheur de l’homme qui se détache de tout ce qu’il a pour souhaiter obtenir ce qui est à
Dieu. Un tel homme, nous en témoignons, est comptés parmi les élus de Dieu.
(2.25)
Ô Roi, témoigne de ce que Dieu a lui-même et pour lui-même témoigné avant la création du ciel et
de la terre : « Il n’est d’autre Dieu que moi, l’Unique, le Suprême, l’Incomparable, l’Inaccessible ».
Lève-toi résolument en faveur de la cause de ton Seigneur, le Très-Glorieux. Ainsi t’en instruit cette
épître merveilleuse. En vérité, nous ne désirons rien d’autre pour toi que ce qui te bénéficiera plus
que tous les biens de la terre. En témoignent toutes les choses créées et plus encore, ce Livre
explicite.
(2.26)
Méditez sur le monde et sur la condition de ses peuples. Celui pour lequel fut créé le monde est
emprisonné dans la plus désolée des cités [nota : Acre] à cause de ce qu’ont forgé les mains des
égarés. De l’horizon de cette ville-prison, il appelle les hommes à l’Aurore de Dieu, le Suprême, le
Très-Haut. Te félicites-tu des trésors en ta possession, tout en sachant qu’ils périront ? Te réjouis-tu
de régner sur un arpent de terre alors que le monde entier, pour les gens de Bahá, n’a pas plus de
valeur que la noire prunelle d’une fourmi morte ? Abandonne-le à ceux qui le chérissent et tournetoi vers celui qui est le désir de l’Univers. Que sont devenus les orgueilleux et leurs palais ?
Contemple leurs tombes et profite de cet exemple, car nous en avons fait une leçon pour ceux qui
observent. Si les brises de la Révélation te saisissent, tu fuiras le monde pour te diriger vers le
Royaume et tu dépenseras tout ce que tu possèdes pour te rapprocher de cette sublime vision.
(2.27)
Nous voyons la plupart des gens adorer des noms et s’exposer, comme tu le constates, à de terribles
périls dans le seul espoir de perpétuer leur nom, alors que toute âme perspicace atteste qu’un nom
ne servira en rien à son porteur, après la mort de celui-ci, si ce nom n’exprime pas sa relation avec
Dieu, le Tout-Puissant, le Magnifié. Ainsi leurs vaines imaginations les rendent esclaves en punition
de ce que leurs mains ont forgé. Vois l’étroitesse d’esprit des hommes. Ils courent furieusement
après ce qui ne leur est d’aucun profit. Si tu leur demandais : « Y a-t-il un quelconque avantage en
ce que vous désirez ? », tu les verrais terriblement perplexes. S’il se trouvait une âme impartiale,
elle répondrait : « Non, par le Seigneur des mondes ! » Telle est la condition des hommes et de ce
qu’ils possèdent. Laisse-les à leur folie et tourne ton regard vers Dieu. En vérité, c’est cela qui te
convient. Hâte-toi de suivre le conseil de ton Seigneur et dis : Loué sois-tu, ô Dieu de tout ce qui est
au ciel et sur la terre.
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3. Appel au Tsar Alexandre II
[nota : ce chapitre a été remplacé par la traduction plus récente et complète tirée de l’ouvrage « L'appel du seigneur
des armées »]
(3.1)
Ô tsar de Russie ! Prête l’oreille à la voix de Dieu, le Roi, le Très-Saint, et tourne-toi vers le paradis
où demeure celui qui, dans l’Assemblée suprême, porte les titres les plus éminents et qui, dans le
monde de la création est appelé par le nom de Dieu, le Resplendissant, le Très-Glorieux. Prends
garde que tes désirs ne t’empêchent de te tourner vers la face de ton Seigneur, le Compatissant, le
Très-Miséricordieux. Nous avons entendu ce que tu as demandé à ton Seigneur lorsque tu
l’interpellais secrètement. Alors les brises de ma tendre bonté soufflèrent, les vagues de ma
miséricorde se soulevèrent, et nous t’avons répondu. Ton Seigneur est certes l’Omniscient, le Très-
Sage. Tandis que je languissais en prison, chargé de chaînes et de fers, un de tes ministres me
proposa son aide. C’est pourquoi Dieu t’a assigné un rang dont nul sauf lui ne peut avoir
connaissance. Prends garde à ne pas aliéner cette sublime position. Ton Seigneur, certes, fait ce
qu’il veut. Dieu abrogera ou confirmera ce qui lui plaît, car la connaissance de toutes choses est
chez lui dans la Tablette préservée.
(3.2)
Crains que ta souveraineté ne te retienne loin de celui qui est le Souverain suprême. En vérité, il est
venu avec son Royaume, et tous les atomes proclament ; « Voyez ! Le Seigneur est apparu dans
toute sa majesté. » Celui qui est le Père est venu, et le Fils, dans la sainte Vallée, s’écrie : « Me
voici ô Seigneur, mon Dieu, me voici ! » Tandis que le Sinaï gravite autour de la Demeure et que le
Buisson ardent annonce à haute voix: « Le Très-Généreux est venu sur les nuages ! Béni est celui
qui s’approche de lui et malheur à ceux qui se tiennent à l’écart. »
(3.3)
Lève-toi parmi les hommes au nom de cette cause impérative, et appelle les nations à Dieu, le
Grand, le Suprême. Ne sois pas de ceux qui appellent Dieu par l’un de ses Noms, puis lorsque paraît
celui qui est l’essence de tous les noms, le renient, se détournent de lui et finalement le condamnent
avec une évidente injustice. Réfléchis et rappelle-toi les jours où l’Esprit de Dieu apparut, et où
Hérode rendit son verdict contre lui. Dieu le secourut cependant par les armées de l’invisible ; il le
protégea vraiment et l’envoya dans un autre pays, selon sa promesse. En vérité Il ordonne ce qui lui
plaît. Certes, ton Seigneur protège qui il veut, qu’il soit au coeur de l’océan, dans la gueule du
dragon ou sous l’épée du tyran.
(3.4)
Béni soit le roi que les voiles de gloire n’ont pas empêché de se tourner vers l’Aurore de beauté et
qui a tout abandonné dans son désir d’obtenir ce qui est à Dieu. E, vérité, il est, aux yeux de Dieu,
compté parmi les hommes d’excellence et loué par les habitants du paradis et par ceux qui gravitent
jour et nuit autour du Trône suprême.
(3.5)
Je dis encore : Ecoute ma voix qui de ma prison, s’élève afin que je t’apprenne ce que ma beauté a
souffert aux mains de ceux qui sont les manifestations de ma gloire, et afin que tu saches combien
grande fut ma patience malgré mon pouvoir, et combien immense ma longanimité malgré ma
puissance. Sur ma vie ! si seulement tu savais ce qu’a révélé ma plume, si tu découvrais les trésors
de ma cause, les perles des mystères reposant au fond des mers de mes noms et dans les calices de
mes paroles, tu sacrifierais ta vie dans mon chemin dans la soif d’entrer dans mon Royaume
sublime et glorieux, et pour l’amour de mon Nom. Sache que même si mon corps se trouve sous les
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épées de mes ennemis et mes membres environnés d’innombrables dangers, mon esprit est, malgré
tout, rempli d’une allégresse sans nulle comparaison avec les joies de la terre.
(3.6)
Tourne ton coeur vers celui qui est le centre d’adoration du monde et dis : « Ô peuples de la terre,
avez-vous rejeté celui dans le sentier duquel le précurseur de votre Seigneur, le Très-Élevé, le
Sublime souffrit le martyre ? ». Dis : c’est une nouvelle dont se sont réjouis les coeurs des
prophètes et des Messagers. C’est celui dont se souvient l’âme de la création et qui est promis dans
les Livres de Dieu, le Puissant, le Très-Sage. Dans leur désir de me rencontrer, les messagers ont
levé leurs mains en supplication vers Dieu, le Puissant, le Glorifié. En témoigne ce que celui qui est
le Seigneur de force et de puissance a révélé dans les Écritures saintes.
(3.7)
D’aucuns se sont lamentés d’être séparés de moi, d’autres ont supporté des épreuves dans mon
chemin, d’autres encore ont fait le sacrifice de leur vie pour l’amour de ma beauté, puissiez-vous le
savoir. Dis : Je n’ai certes pas cherché à prôner ma personne, mais plutôt à louer Dieu lui-même, si
vous jugiez équitablement. On ne voit en moi rien d’autre que Dieu et sa cause, puissiez-vous le
comprendre. Je suis celui qu’Isaïe a célébré, celui dont le nom orne la Thora et l’Évangile. Ainsi en
est-il décrété dans les Écritures du Seigneur, le Magnanime. Il m’a, en vérité, rendu témoignage
comme je témoigne de lui. Et Dieu atteste la véracité de mes paroles.
(3.8)
Dis : Les Livres n’ont été révélés que pour m’évoquer. Quiconque entendra leur appel, en percevra
les fragrances délicieuses de mon nom et de ma glorification ; et celui qui n’a pas fermé l’accès de
son oreille à son coeur en entendra chaque mot : « Le Véridique est venu ! Il est, en vérité, le bienaimé des mondes ! »
(3.9)
C’est par égard pour Dieu que ma langue te conseille et que ma plume se meut pour te mentionner,
car ni la malice ni le déni des habitants de la terre ne peuvent me nuire, pas plus que l’allégeance de
toute la création ne peut me profiter. En fait, nous t’exhortons à accepter ce qui nous a été
commandé et nous ne désirons pour toi rien d’autre que te voir bénéficier de ce qui te profitera en
ce monde et dans l’autre. Dis : Ferez-vous périr celui qui vous somme d’accéder à la vie éternelle ?
Craignez Dieu et ne suivez pas les oppresseurs rebelles.
(3.10)
Ô prétentieux de la terre, croyez-vous pouvoir vivre dans des palais alors que le Roi de la révélation
habite le plus dévasté des lieux ? Non, par ma vie ! Des tombes sont vos demeures si vous pouviez
comprendre. En vérité, celui qui, en ces jours, échappe à la caresse de la brise divine est compté
parmi les morts aux yeux de celui qui est le Seigneur des noms et des attributs. Sortez donc des
tombes de l’ego et du désir et tournez-vous vers le royaume de Dieu, le Possesseur du trône en haut
et ici-bas afin de contempler ce que vous a promis de tout temps votre Seigneur, l’Omniscient.
(3.11)
Pensez-vous profiter des choses que vous possédez ? Elles appartiendront bientôt à d’autres et vous
redeviendrez poussière sans personne pour vous aider ou vous secourir. Où est l’avantage d’une vie
que la mort peut rattraper, d’une existence condamnée à la disparition ou d’une prospérité sujette au
changement ? Détachez-vous des choses que vous possédez et tournez vos visages vers les faveurs
que Dieu a dispensées en ce Nom merveilleux.
(3.12)
Ainsi la Plume du Très-Haut te diffuse ses mélodies avec la permission de ton Seigneur, le Très-
Glorieux. Ecoute-les et chante-les : « Loué sois-tu, ô Seigneur des mondes, car tu m’as évoqué par
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la langue de celui qui est la Manifestation de toi-même alors qu’il croupissait dans la plus grande
Prison pour que le monde entier accède à la vraie liberté. »
(3.13)
Béni soit le roi que sa souveraineté n’a pas écarté de son Souverain et qui, de tout son coeur, s’est
tourné vers Dieu. Il est, en vérité, de ceux qui ont accompli la volonté de Dieu, le Puissant, le Très-
Sage. Avant peu un tel roi sera compté parmi les monarques des nations du Royaume. Ton Seigneur
a vraiment la suprématie sur toutes choses. À qui il veut, il donne ce qui lui plaît et, à qui il veut, il
le refuse. Il est certes le Tout-Puissant, le Fort.
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4. Appel à la reine Victoria
[nota : ce chapitre a été remplacé par la traduction plus récente et complète tirée de l’ouvrage « L'appel du seigneur
des armées »]
(4.1)
Ô reine de Londres, prête l’oreille à la voix de ton Seigneur, le Seigneur de l’humanité, qui appelle
de l’arbre divin : En vérité, il n’est pas d’autre Dieu que moi, le Tout-Puissant, le Très Sage !
Rejette loin de toi tout ce qui est sur terre et pare la tête de ton royaume de la couronne du souvenir
de ton Seigneur, le Très-Glorieux. Il est certes venu en ce monde dans sa gloire suprême, et tout ce
qui est mentionné dans l’Evangile est accompli. La terre de Syrie est honorée par les pas de son
Seigneur, le Seigneur de tous les hommes, et le Nord et le Sud sont tous deux enivrés du vin de sa
présence. Béni est l’homme qui, en cette aube resplendissante, respire l’effluve du Très-
Miséricordieux et se tourne vers l’Orient de sa beauté. La mosquée d’Aqsa frémit sous les brises de
son Seigneur, Le Très-Glorieux, tandis que Bathá [nota : la Mecque] tremble à la voix de Dieu, le
Très-Elevé, le Sublime. Aussi chacune de leurs pierres loue le Seigneur par ce Nom majestueux.
(4.2)
Mets tes désirs de côté et tourne ton coeur vers ton Seigneur, l’Ancien des Jours. Nous faisons
mention de toi pour l’amour de Dieu et nous désirons que ton nom soit magnifié pour ta souvenance
de Dieu, le créateur du ciel et de la terre. En vérité, il est témoin de ce que je dis. Nous avons appris
que tu as interdit le commerce des esclaves, hommes et femmes. C’est précisément ce que Dieu
recommande dans cette merveilleuse Révélation. Pour cela, Dieu te réserve une récompense
certaine. Il rétribue selon son dû l’auteur de toute bonne action, si tu agis selon ce que t’envoie celui
qui est l’Omniscient, l’Informé. Quant à celui qui se détourne de Dieu et s’enfle d’orgueil après
avoir reçu les témoignages évidents de celui qui révèle les signes, Dieu réduira son oeuvre à néant.
Certes il a pouvoir sur toutes choses. Les actes d’un homme ne sont acceptables que s’il la reconnaît
la Manifestation. Quiconque se détourne du Véridique est la plus aveugle de ses créatures. Ainsi en
a décrété celui qui est le Fort, le Tout-Puissant.
(4.3)
Nous avons appris également que tu as remis les rênes du gouvernement entre les mains des
représentants du peuple. Tu as certes bien agi car cela renforcera les fondations de l’édifice de tes
affaires et rassurera les coeurs de ceux qui vivent sous ton ombre, riches ou pauvres. Il faut
cependant qu’ils soient dignes de la confiance des serviteurs de Dieu et qu’ils se considèrent comme
les représentants de tous ceux qui habitent sur terre. Voilà ce que leur conseille dans cette Tablette
celui qui est le Souverain, le Très-Sage. Quand l’un d’entre eux se dirige vers l’Assemblée, qu’il
tourne son regard vers l’Horizon suprême et dise : « Ô mon Dieu, par ton Nom le plus glorieux, je
te demande de m’aider à faire prospérer les affaires de tes serviteurs et fleurir tes cités. En vérité, tu
as suprématie sur toutes choses ! » Béni celui qui entre dans l’Assemblée pour l’amour de Dieu et
rend saine justice entre les hommes. En vérité, il est compté parmi les bienheureux.
(4.4)
Ô vous qui, en chaque pays, représentez les peuples ! Réunissez-vous pour vous consulter et
souciez-vous seulement de ce qui profite à l’humanité et en améliore les conditions, si vous êtes de
ceux qui sont scrupuleux. Considérez le monde comme s’il était un corps humain qui, bien que créé
complet et parfait, souffre de désordres et de maladies graves pour beaucoup de raisons. Il n’est pas
un jour où il s’améliore ; au contraire, sa maladie croît en sévérité car il est traité par des médecins
ignorants qui donnent libre cours à leurs désirs et errent cruellement. Et même si de temps à autre,
un organe de ce corps est guéri, les autres n’en restent pas moins affligés. Ainsi vous en informe
l’Omniscient, le Très-Sage.
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(4.5)
Nous le trouvons aujourd’hui à la merci de dirigeants si imbus d’orgueil qu’ils ne discernent même
pas leurs propres avantages, encore moins une révélation aussi déroutante et aussi provocatrice que
celle-ci. Et si l’un d’entre eux s’efforce d’améliorer sa condition, c’est par appât du gain, qu’il
l’avoue ou non ; et l’indignité de ses motifs limite ca capacité à guérir ou soigner.
(4.6)
Le remède souverain et l’instrument tout puissant de la guérison du monde entier est l’union de ses
peuples en une Cause universelle, une seule et même Foi : voilà ce qu’ordonne le Seigneur. Rien ne
peut réaliser cela, sauf le pouvoir d’un médecin habile, tout puissant et inspiré. Voilà la seule vérité,
tout le reste n’est qu’erreur. Chaque fois qu’est apparu cet Instrument tout puissant et que l’Aurore
ancienne a lui, des médecins ignorants l’en ont empêché et, comme des nuages, se sont interposés
entre lui et le monde. Celui-ci ne peut donc guérir et sa maladie persiste jusqu’aujourd’hui. Ces
médecins ne peuvent le protéger ni le soigner alors que celui qui est la Manifestation de puissance
parmi les hommes est empêché d’atteindre son but en raison de ce qu’ont forgé les mains des
médecins ignorants.
(4.7)
Etudie ces jours pendant lesquels est venu la Beauté ancienne sous le plus grand Nom pour vivifier
le monde et unir ses peuples. Ceux-ci se sont cependant dressés contre lui, brandissant des épées
affûtées et ont commis ce qui a provoqué les lamentations de l’Esprit de fidélité. Finalement, ils
l’ont emprisonné dans la plus désolée des cités et rompu le lien qui attachait les fidèles au pan de
son vêtement. Que quelqu’un leur dise : « Le Réformateur du monde est venu », ils répondaient :
« Il est prouvé qu’il est un semeur de discorde », et pourtant, ils ne s’étaient associés à lui en aucune
façon ni avaient compris qu’à aucun moment, il avait cherché à se protéger. Il était en permanence à
la merci des malfaiteurs. D’abord, ils l’ont jeté en prison, puis ils l’ont banni et enfin ils l’ont
ballotté de pays en pays. Telle est la manière dont ils nous ont jugés et vraiment, Dieu sait ce que je
dis. De telles personnes, Dieu les tient pour les plus ignorantes de ses créatures. Ils ont amputé leurs
propres membres et ne le voient pas ; ils se sont privés de ce qu’il leur convient le mieux et ne le
savent pas. Ils ressemblent à ces jeunes enfants qui ne distinguent pas le malfaiteur du réformateur,
ni le mauvais du bon. Nous les voyons aujourd’hui enveloppés dans un voile évident.
(4.8)
Ô dirigeants de la terre, Pourquoi obscurcir l’éclat du soleil et l’empêcher de briller ? Écoutez le
conseil que vous donne la plume du Très-Haut afin d’atteindre, vous et le pauvre, la paix et la
tranquillité. Nous supplions Dieu d’aider les rois à établir la paix sur la terre. En vérité, il fait ce
qu’il veut.
(4.9)
Ô rois de la terre, nous vous voyons augmenter chaque jour vos dépenses et en faire peser le fardeau
sur vos sujets. Quelle honte et quelle injustice ! Craignez les soupirs et les larmes de cet Opprimé, et
n’imposez pas de charges trop lourdes sur vos peuples. Ne les dépouillez pas pour vous construire
des palais ; au contraire, choisissez pour eux ce que vous choisissez pour vous-mêmes. Ainsi
ouvrons-nous vos yeux sur ce qui vous profite, si vous pouvez le voir. Vos peuples sont votre
trésor. Prenez garde de ne pas violer par vos décrets les commandements de Dieu et de ne pas livrer
vos états aux mains des voleurs. C’est par eux que vous régner, par eux que vous vous maintenez et
avec leur aide que vous conquérez. Et pourtant quel dédain dans le regard que vous leur jetez.
Étrange, vraiment étrange !
(4.10)
Maintenant que vous refusez la très grande paix, attachez-vous au moins à promouvoir une moindre
paix, afin d’améliorer votre condition et celle de vos sujets.
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(4.11)
Ô dirigeants de la terre, réconciliez-vous de manière à vous passer d’armements sauf pour maintenir
la sécurité de vos territoires et possessions. Faites attention de ne pas méconnaître le conseil de
l’Omniscient, du Fidèle.
(4.12)
Soyez unis, ô rois de la terre, pour apaiser la tempête de la discorde entre vous et apporter la
tranquillité à vos peuples, si vous pouvez le comprendre. Si l’un de vous prend les armes contre un
autre, levez-vous pour vous opposer à lui, car ce n’est que justice évidente. Ainsi vous en avionsnous déjà adjurés dans une tablette antérieure [nota : Súriy-i-Mulúk], et vous sommons à nouveau de
suivre ce qu’a révélé celui qui est le Tout-Puissant, le Très-Sage. Si quelqu’un cherche refuge
auprès de vous, accordez-lui votre protection et ne le trahissez pas. Tel est le conseil de la plume du
Très-Haut, que vous prodigue celui qui est l’Omniscient, l’Informé.
(4.13)
Prenez garde de ne pas agir comme le fit le roi de l’islam [nota : le Sultan de Turquie] lorsque nous
répondîmes à son invitation. Ses ministres prononcèrent contre nous un jugement inique qui
provoqua les lamentations de toute la création et consuma le coeur de ceux qui sont proches de
Dieu. Les vents de l’ego et de la passion les ont ballottés à leur gré et nous les avons tous trouvés
privés de constance. En vérité, ils sont au nombre des égarés.
(4.14)
Donne-toi libre cours, ô Plume de l’Ancien des jours, et laisse les à eux-mêmes car ils sont plongés
dans leurs vaines imaginations. Invoque la Reine pour qu’elle dirige un coeur pur vers la scène de la
gloire transcendante, n’empêche pas son regard de se porter sur son Seigneur, l’Ordonnateur
suprême et informe-toi de ce qui est révélé dans les livres et tablettes du Créateur - Lui, qui jette son
ombre sur le soleil et éclipse la lune ; lui, par qui l’appel est lancé entre ciel et terre.
(4.15)
Tourne-toi vers Dieu et dis : O Seigneur, mon Roi, je ne suis pour toi qu’un vassal et toi, en vérité,
tu es le Roi des rois. Je tends des mains suppliantes vers le ciel de ta grâce et de ta générosité. Fais
descendre sur moi des nuées de ta munificence ce qui me détachera de tout autre que toi, et me
rapprochera de toi. Ô mon Seigneur, par ton nom que tu as fait le roi des noms et la manifestation
de toi-même pour tous ceux qui sont au ciel et sur terre, je te supplie de déchirer les voiles qui
s’interposent entre moi et la reconnaissance de l’Aurore de tes signes, et de l’Aube de ta révélation.
Tu es en vérité, le Tout-Puissant, l’Omnipotent, le Très-Généreux. Ô mon Seigneur, ne me prive
pas, en tes jours, des parfums suaves du vêtement de ta clémence et écris pour moi ce que tu as écrit
pour tes servantes qui ont cru en toi et en tes signes, qui t’ont reconnu, et ont tourné leur coeur vers
l’horizon de ta cause. Tu es en vérité, le Seigneur des mondes et de ceux dont a pitié le Magnanime.
Ô mon Dieu, aide-moi à rappeler ton souvenir parmi tes servantes et à soutenir ta cause sur la terre.
Oublie ce qui m’a échappé lorsque ta face rayonna de lumière. Certes, tu as pouvoir sur toutes
choses. Que la gloire soit sur toi, ô toi qui tiens dans ta main le royaume des cieux et de la terre !
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5. Appel au Kaiser Guillaume Ier
(5.1)
O roi de Berlin ! Prête l'oreille à la Voix qui, de ce Temple manifeste s'écrie: En vérité il n'y a pas
d'autre Dieu que Moi, l'Eternel, l'Incomparable, l'Ancien des Jours.
(5.2)
Prends garde que l'orgueil ne te prive de reconnaître l'aube de la divine Révélation, et que les désirs
terrestres ne te séparent, comme par un voile, du trône de la terre et du ciel. Ainsi te conseille la
Plume du Très-Haut. Il est en vérité, le Très-Bienveillant, le Très-Généreux.
(5.3)
Te souviens-tu de celui dont la puissance dépassait ta puissance (Napoléon III) et dont le rang
surpassait le tien ? Où est-il ? Où sont allées les choses qu'il possédait ? Tires-en la leçon et ne sois
pas de ceux qui dorment profondément.
(5.4)
C'est lui qui jeta à terre la Tablette de Dieu lorsque nous lui fîmes savoir ce que les armées de la
tyrannie Nous avaient fait subir. Alors le déshonneur l'assaillit de toutes parts, et il s'écroula dans la
poussière avec pertes et fracas.
(5.5)
O roi, médite sur lui et sur ceux qui, comme toi, ont conquis des cités et régné sur des hommes. De
leurs palais, Dieu les fit descendre dans la tombe. Sois averti et sois de ceux qui réfléchissent...
(5.6)
O rives du Rhin: Nous vous avons vues couvertes de sang, car les épées du châtiment étaient tirées
contre vous. Et cela vous arrivera encore une autre fois. Et nous entendons les lamentations de
Berlin bien qu'en ce jour, sa gloire soit évidente.
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6. Appel à l'Empereur François-Joseph
(6.1)
O empereur d'Autriche ! Celui qui est l'aurore de la lumière de Dieu se trouvait dans la prison
d'Akka lorsque tu te mis en route pour visiter la mosquée d'Aqsa (Jérusalem). Tu passas près de lui
sans t'informer de celui par qui toute demeure est exaltée et toute porte altière est ouverte.
(6.2)
En vérité, Nous avons fait d'elle (Jérusalem) une ville vers laquelle le monde devrait se tourner pour
évoquer mon souvenir; et pourtant, tu repoussas celui qui est l'objet de ce souvenir quand il parut
avec le Royaume de Dieu, ton Seigneur, le Seigneur des mondes.
(6.3)
Nous fûmes constamment près de roi et Nous t'avons trouvé accroché à la Branche mais insoucieux
de la Racine. Ton Seigneur, en vérité, est témoin de ce que je dis.
(6.4)
Nous avons été peiné de te voir tourner autour de notre Nom, tout en Nous ignorant, bien que Nous
fussions devant toi.
(6.5)
Ouvre les yeux afin de pouvoir contempler cette glorieuse vision, reconnaître celui que tu invoques
jour et nuit et fixer ton regard sur la lumière qui brille au-dessus de cet horizon lumineux.
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7. Appel au Sultan Abdu'l-Aziz
(7.1)
Ecoute ô Roi, les paroles de celui qui dit la vérité et qui n'attend pas que tu lui donnes, en
récompense, les biens que Dieu a voulu t'octroyer, et qui sans jamais faillir, marche dans le droit
sentier.
(7.2)
C'est lui qui t'appelle à Dieu, ton Seigneur; c'est lui qui te montre la bonne direction, le chemin qui
mène à la vraie félicité, afin que, par bonheur, tu sois parmi les heureux.
(7.3)
Garde-toi, ô Roi, de t'entourer de ministres qui suivent leurs inclinations corrompues, qui délaissent
la tâche qui leur a été confiée et trahissent manifestement leur mission.
(7.4)
Sois bienfaisant pour les autres comme Dieu l'a été pour toi, ne laisse pas les intérêts de ton peuple
à la merci de ministres tels que ceux-là. Ne délaisse pas la crainte de Dieu et sois de ceux qui
agissent avec droiture.
(7.5)
Entoure-toi de ces ministres dans lesquels tu perçois la fragrance de foi et de justice, délibère avec
eux, décide de ce qui te semble préférable, et sois de ceux qui se comportent avec générosité.
(7.6)
Tiens pour certain que celui qui ne croit pas en Dieu n'est ni véridique, ni digne de confiance. Telle
est en fait, la vérité, l'indubitable vérité.
(7.7)
Celui qui trahit Dieu, trahit aussi son roi. Rien ne peut détourner du mal un tel homme, ni
l'empêcher de trahir son prochain, rien ne peut l'inciter à suivre la voie droite.
(7.8)
Garde-toi d'abandonner à d'autres la direction des affaires de l'Etat, ne fais pas confiance à des
ministres qui ne le méritent pas et ne sois pas de ceux qui vivent dans l'insouciance.
(7.9)
Evite ceux dont le coeur s'est détourné de toi, ne place pas en eux ta confiance et ne les charge pas
de régler tes affaires ni celles de ceux qui partagent ta foi.
(7.10)
Veille à ne pas permettre au loup de devenir le berger du troupeau de Dieu et ne laisse pas ses bienaimés à la merci des malveillants.
(7.11)
Ne t'attends pas à voir les transgresseurs des commandements de Dieu devenir honnêtes ou sincères
dans la foi qu'ils professent. Evite-les et prends bien garde d'être victime de leurs ruses et de leurs
méfaits. Détourne-toi d'eux et fixe ton regard sur Dieu, ton Seigneur, le Très-Glorieux, le Très-
Généreux.
(7.12)
Qui se donne entièrement à lui, Dieu sera sans nul doute avec lui. Celui qui met toute sa confiance
en Dieu, en vérité, Dieu le gardera de tout mal et le protégera contre les méfaits des comploteurs.
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(7.13)
Si tu écoutais ce que je te dis et suivais mon conseil, Dieu t'élèverait à une si éminente position que,
sur la terre entière, les desseins d'aucun homme ne pourraient jamais t'atteindre ni te léser.
(7.14)
Observe, ô Roi, de tout ton coeur et de toutes tes forces, les préceptes de Dieu et ne suis pas la voie
de l'oppresseur.
(7.15)
Saisis et tiens fermement dans la main de ton pouvoir la direction des affaires de ton peuple,
examine toi-même tout ce qui s'y rapporte et que rien ne t'échappe, car là se trouve le souverain
bien.
(7.16)
Rends grâce à Dieu de t'avoir choisi entre tous pour régner sur ceux qui professent ta foi. Il te
convient d'apprécier les merveilleuses faveurs dont Dieu t'a gratifié et de magnifier constamment
son Nom.
(7.17)
La plus belle louange que tu puisses lui offrir, c'est d'aimer ceux qu'Il aime, de veiller sur ses
serviteurs et de les préserver de la perfidie des traîtres, afin que cesse toute oppression.
(7.18)
Enfin tu devrais te décider à leur appliquer la loi de Dieu pour pouvoir être toi-même, solidement
ancré dans cette loi.
(7.19)
Si grâce à toi, des fleuves de justice répandaient leurs flots sur tes sujets, Dieu t'aiderait sûrement
par les armées du visible et de l'invisible et t'affermirait dans tes entreprises. Il n'est pas d'autre Dieu
que Lui. La création entière et son empire Lui appartiennent et les oeuvres des fidèles retournent à
Lui.
(7.20)
Ne te repose pas sur tes trésors. Ne compte que sur la grâce de Dieu, ton Seigneur. Confie-toi à Lui
dans tout ce que tu fais, et sois de ceux qui se sont soumis à sa volonté.
(7.21)
Puisses-tu t'en remettre à Lui pour qu'Il t'assiste et t'enrichisse de ses trésors, car les trésors de la
terre et des cieux sont à Lui. Il les accorde à qui Il veut, et à qui Il veut, Il les retire. Il n'est pas
d'autre Dieu que Lui, le Possesseur, le Loué.
(7.22)
Tous ne sont que des indigents au seuil de sa miséricorde; ils sont impuissants devant la révélation
de sa souveraineté et implorent ses faveurs.
(7.23)
Ne dépasse pas les bornes de la modération et traite équitablement ceux qui te servent. Donne-leur
de quoi satisfaire leurs besoins, mais non pas au point de leur permettre d'accumuler des richesses
pour eux-mêmes, de se parer, de décorer leurs maisons, d'acquérir ce qui ne leur est d'aucun profit
et de passer ainsi pour des extravagants.
(7.24)
Traite-les avec une rigide justice afin que nul d'entre eux ne soit dans le besoin ni ne se complaise
dans un luxe excessif. Ce n'est là qu'évidente justice.
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(7.25)
Ne permets pas à des êtres abjects de diriger ni de dominer des âmes nobles et honorables et ne
souffre pas que des esprits supérieurs soient à la merci d'êtres indignes et sans valeur.
(7.26)
Or, Nous l'attestons, c'est ce que Nous avons constaté lors de notre arrivée dans la ville
(Constantinople). Nous avons vu certains de ses habitants pourvus d'une opulente fortune et vivant
dans une richesse excessive, alors que d'autres sont dans une indigence cruelle ou dans une misère
sordide. Cela ne convient pas à ta souveraineté et n'est pas digne de ton rang.
(7.27)
Accepte le conseil que je te donne et efforce-toi de gouverner avec équité, afin que Dieu puisse
célébrer ton nom et répandre au loin dans le monde la renommée de ta justice.
(7.28)
Garde-toi d'élever la puissance de tes ministres aux dépens de tes sujets.
(7.29)
Crains les soupirs des pauvres et des gens au coeur droit qui, à chaque aurore, se lamentent sur leur
triste sort, et sois pour eux un souverain bienveillant. Ils sont, en vérité, les trésors de la terre. Il te
convient donc de mettre tes trésors à l'abri des attaques de ceux qui voudraient te les dérober.
(7.30)
Informe-toi de leurs affaires et, chaque année, que dis-je, chaque mois, assure-toi de leur condition;
ne sois pas de ceux qui négligent leur devoir.
(7.31)
Garde sous les yeux l'infaillible balance de Dieu et, comme si tu étais en sa présence, chaque jour, à
chaque instant, pèse tes actions.
(7.32)
Fais volontairement tes comptes avant d'y être convié, au Jour où nul homme n'aura la force de
rester debout et où, par crainte de Dieu, les coeurs des inconscients ne pourront que trembler.
(7.33)
Il convient à tout roi d'être aussi généreux que le soleil qui stimule la croissance de tous les êtres,
qui donne à chacun ce qui lui revient et dont les bienfaits ne sont pas son fait mais proviennent de la
volonté du Tout-Puissant, de l'Omnipotent.
(7.34)
Un roi devrait être aussi généreux, aussi libéral dans sa grâce, que les nuages qui, sur l'ordre du
Maître suprême, de l'Omniscient, déversent leurs ondées bienfaisantes sur toute la terre.
(7.35)
Aie soin de ne pas confier entièrement les affaires de l'Etat aux mains des autres. Nul mieux que toimême, ne pourrait assumer tes fonctions.
(7.36)
Ainsi, Nous t'expliquons clairement nos paroles de sagesse et t'adressons ce qui te permettra de
remplacer la main gauche de l'oppression par la main droite de la justice, et de t'approcher du
resplendissant océan des faveurs de Dieu. Telle est la voie que suivirent avant toi, les rois qui
traitèrent leurs sujets avec équité sans jamais s'écarter d'une justice rigoureuse.
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(7.37)
Tu es l'ombre de Dieu sur la terre. Efforce-toi donc d'agir de la manière qui sied le mieux à un rang
aussi éminent, aussi majestueux. Certes, si tu t'abstenais de suivre les enseignements que nous
avons fait descendre sur toi, tu dérogerais à cet insigne et inestimable honneur.
(7.38)
Retourne donc à Dieu et attache-toi étroitement à Lui; purifie ton coeur du monde et de ses vanités
et ne laisse l'amour de nul autre s'y glisser et y demeurer.
(7.39)
Tant qu'il ne sera pas purifié de toute trace d'un tel amour, la clarté et la lumière divine ne pourront
irradier en lui car, à personne, Dieu n'a donné plus d'un coeur. Tel est, en vérité, le Décret enregistré
dans son ancien Livre.
(7.40)
Et puisque le coeur humain, tel que Dieu l'a fait, est un et indivisible, il te convient de veiller à ce
que tes affections, elles aussi, soient une et sans partage. Attache-toi donc avec tout le penchant de
ton coeur, à l'amour de Dieu et renonce à l'amour de tout autre pour qu'Il t'aide à te plonger dans
l'océan de son unité et à devenir un véritable défenseur de cette unité.
(7.41)
Dieu m'en est témoin: je n'ai d'autre objet en te révélant ces paroles que de te sanctifier des choses
transitoires de la terre et de t'aider à entrer dans le royaume de gloire éternelle, pour qu'avec la
permission de Dieu, tu sois de ceux qui y demeurent et qui y règnent.
(7.42)
Que ton oreille, ô Roi, soit attentive aux paroles que Nous t'avons adressées. Oblige l'oppresseur à
renoncer à sa tyrannie et, parmi ceux qui professent ta foi, sépare-toi de ceux qui commettent
l'injustice.
(7.43)
Par la justice de Dieu ! Les tribulations que Nous avons endurées sont telles que quiconque voudrait
les raconter serait envahi par l'angoisse. Personne parmi les croyants sincères et les défenseurs de
l'unité de Dieu, n'en pourrait supporter l'accablant récit. Si grandes ont été nos souffrances que toute
personne douée de discernement, et même nos ennemis, en ont pleuré.
(7.44)
Et toutes ces épreuves Nous ont été infligées malgré notre démarche auprès de toi, et bien que Nous
ayons recommandé au peuple de s'abriter sous ton ombre, afin que tu sois comme une forteresse
pour les croyants et les défenseurs de l'unité de Dieu.
(7.45)
T'ai-je, ô Roi, jamais désobéi ? Ai-je un seul instant, transgressé l'une de tes lois ? Qui parmi tes
ministres en Iraq, pourrait donner une preuve de ma déloyauté à ton égard ? Non, par Celui qui est
le Seigneur de tous les mondes ! Pas un seul instant Nous ne nous sommes rebellé contre toi ni
contre l'un de tes ministres.
(7.46)
Jamais, si Dieu le veut, Nous ne nous révolterons contre toi, serions-nous soumis à des épreuves
plus cruelles encore que celles du passé.
(7.47)
Jour et nuit, matin et soir, Nous prions Dieu pour toi; qu'Il veuille bien t'aider à devenir obéissant
envers Lui et fidèle à ses commandements, et qu'Il te protège contre l'assaut des méchants. Fais
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donc ce qu'il te plaît, traite-Nous comme il convient à ta condition et comme il sied à ta
souveraineté.
(7.48)
Quoi que tu entreprennes en ce jour ou dans l'avenir, n'oublie jamais la loi de Dieu, le Seigneur de
tous les mondes !
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8. Appel à Nasiri'd-Din Shah
[nota : ce chapitre a été remplacé par la traduction plus récente et complète tirée de l’ouvrage « L'appel du seigneur
des armées »]
(8.1)
Ô roi terrestre ! Entends l’appel de ce vassal : En vérité, je suis un serviteur qui croit en Dieu et en
ses signes et qui s’est sacrifié en son chemin. En portent témoignage les malheurs qui m’affligent,
malheurs tels qu’aucun homme n’en a jamais supporté. Mon Seigneur l’Omniscient témoigne de la
vérité de mes paroles. Je n’ai fait qu’appeler les hommes à Dieu, ton Seigneur et le Seigneur des
mondes, et par amour de lui j’ai enduré des afflictions telles que la création n’en avait jamais vues.
En témoignent ceux que les voiles de l’imagination humaine n’ont pas empêché de se tourner vers
la plus sublime vision et, au-delà d’eux celui qui possède la connaissance de toute chose sur la
Tablette préservée.
(8.2)
Chaque fois que les nuages de tribulations laissaient pleuvoir les flèches de l’affliction sur le
chemin de Dieu, le Seigneur de tous les noms, je me suis hâté à leur rencontre, ainsi qu’en attestera
toute âme juste et judicieuse. Nombreuses furent les nuits pendant lesquelles les bêtes des champs
reposaient dans leur tanière et les oiseaux du ciel dans leurs nids alors que cet Adolescent
languissait dans ses chaînes et ses fers avec personne pour le secourir !
(8.3)
Souviens-toi de la miséricorde de Dieu ; comment, alors que tu étais emprisonné avec d’autres, il te
délivra et t’aida, par les milices du visible et de l’invisible, jusqu’à ce que le Roi t’envoie en Irak
après que nous lui ayons montré que tu ne faisais pas partie des fauteurs de troubles. Ceux qui
suivent leurs désirs corrompus et rejettent la crainte de Dieu font vraiment une grave erreur. Nous
nous tenons à l’écart de ceux qui mettent le désordre dans un pays, répandent le sang des uns et
s’approprient le bien des autres ; nous supplions Dieu de ne pas nous associer avec eux, que ce soit
dans ce monde où dans le monde à venir, sauf s’ils s’en repentaient devant lui. Il est vraiment le
plus miséricordieux des miséricordieux.
(8.4)
Quiconque se tourne vers Dieu doit se distinguer des autres par chacun de ses actes et doit suivre ce
que le Livre lui enjoint. Ainsi en est-il décrété dans une épître explicite. Quant à ceux qui rejettent
les commandements de Dieu et suivent les incitations de leurs propres désirs, ils font vraiment une
erreur grave
(8.5)
Ô roi ! Par ton Seigneur, le Très-Miséricordieux, je te supplie de jeter un regard généreux sur tes
serviteurs et de les traiter avec justice, afin que Dieu puisse te traiter avec miséricorde. Ton
Seigneur a le pouvoir de faire ce qu’il lui plaît. Le monde, ses humiliations et sa gloire passeront
mais la souveraineté sera toujours à Dieu, le Plus-Loué, l’Omniscient.
(8.6)
Dis : Il alluma la lampe de la parole et la nourrit de l’huile de la sagesse et de la compréhension.
Ton Seigneur, le Très-Miséricordieux, est trop élevé pour que quiconque dans l’univers résiste à sa
Foi. Il révèle ce qu’il veut par le pouvoir de sa souveraine puissance et protège sa révélation d’une
armée de ses anges préférés. Il est exalté au-dessus de ses serviteurs et exerce un pouvoir
indiscutable sur sa création. Il est, en vérité, l’Omniscient, le Très-Sage.
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(8.7)
Ô roi ! Je n’étais qu’un homme comme tant d’autres, endormi sur ma couche, lorsque soudain les
brises du Très-Glorieux passèrent sur moi et m’enseignèrent la science de tout ce qui fut. Ceci ne
vient pas de moi mais de celui qui est le Tout-Puissant et l’Omniscient. Il m’ordonna d’élever la
voix entre la terre et le ciel et, pour cela, il m’advint ce qui a fait couler les larmes de tout homme
de discernement. Les sciences répandues parmi les hommes, je ne les ai pas étudiées ; leurs écoles,
je ne les ai jamais fréquentées. Renseigne-toi dans la ville où j’habitais pour t’assurer que je ne
mens pas. Voici une simple feuille qu’agitent les vents de la volonté de ton Seigneur, le Tout-
Puissant, le Loué. Peut-elle rester immobile alors qu’ils se déchaînent ? Par le Seigneur de tous les
noms et attributs, ils la déplacent à leur gré. L’éphémère n’est que néant face à l’éternel. Son ordre
irrésistible me parvint et me fit célébrer sa louange parmi les peuples. En vérité, quand cet ordre me
parvint j’étais comme mort ; la main de la volonté de ton Seigneur, le Compatissant, le
Miséricordieux, me transforma. Par celui qui révéla les mystères éternels à la Plume, qui, sinon
celui qui fut fortifié par la grâce du Tout-Puissant, de l’Omnipotent, pourrait de lui-même clamer ce
que contesteront tous les hommes, grands et petits ?
(8.8)
La plume du Très-Haut s’adressa à moi, disant : N’aie crainte ! Conte à sa majesté le Shah ce qui
t’est arrivé. En vérité, son coeur est entre les mains de ton Seigneur, le Dieu de miséricorde, afin
que brille le soleil de justice et de générosité depuis l’horizon de son coeur. Ainsi le décret fut-il
révélé par celui qui est le Très-Sage.
(8.9)
Ô roi, considère cet Adolescent avec justice puis porte un jugement impartial sur ce qui lui est
arrivé. En vérité, Dieu a fait de toi son ombre parmi les hommes et le symbole de son pouvoir sur
tous ceux qui vivent sur terre. Tranche entre nous et ceux qui nous firent du mal sans preuve ni livre
probant. Ceux qui t’entourent ne t’aiment que par intérêt alors que cet Adolescent t’aime pour ton
bien et n’a d’autre désir que de t’attirer vers le siège de grâce et de te placer à la droite de la justice.
Ton seigneur témoigne de ce que je dis.
(8.10)
Ô roi, tends l’oreille vers le grincement de la plume de gloire et vers le roucoulement de la colombe
d’éternité qui, sur les branches de l’arbre sacré au-delà duquel nul ne passe, chante les louanges de
Dieu, l’auteur de tous les noms, et le créateur de la terre et du ciel. Alors tu t’élèveras en un lieu
d’où tu ne verras rien d’autre dans le monde de l’existence que l’éclat de l’Adoré, tu considéreras ta
souveraineté comme la plus méprisable de tes possessions l’abandonnant à quiconque la
convoiterait, et tu tourneras ton visage vers l’horizon éclairé de la lumière de sa Face. Tu refuseras
à jamais de supporter le poids du pouvoir sauf dans le but d’aider ton Seigneur, l’Exalté, le Très-
Haut. Béni seras-tu alors par l’assemblée céleste. Ô que cet état sublime est excellent, si tu peux y
parvenir grâce au pouvoir d’une souveraineté que l’on sait découler du Nom de Dieu !
(8.11)
Il en est qui affirment que cet Adolescent n’a d’autre but que de perpétuer son nom, alors que
d’autres prétendent qu’il recherche pour lui-même les vanités terrestres, en dépit du fait que jamais,
au cours de ma vie, je n’ai trouvé d’endroit sûr, si petit soit-il. J’ai toujours été immergé dans une
mer de tribulations dont seul Dieu connaît l’ampleur. Il sait de quoi je parle. Combien de fois mes
bien-aimés furent-ils profondément choqués par mes afflictions, combien de nuits mes proches ontils pleuré amèrement et se sont-ils lamentés en craignant pour ma vie ! Qui peut nier cela si ce n’est
un menteur ? Est-il concevable que celui qui s’attend à perdre la vie à tout instant recherche les
vanités terrestres ? Quelles étranges idées ont ceux qui parlent poussés par leurs lubies et qui errent
dans le désert de l’égoïsme et des passions ! Avant peu, on leur demandera compte de leurs paroles
et alors ils ne trouveront aucun ami pour les aider.
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(8.12)
Il en est d’autres qui prétendent qu’il ne croit pas en Dieu ; pourtant chaque membre de mon corps
témoigne qu’il n’est pas d’autre Dieu que lui ; que ceux qu’il a élevés en vérité et envoyés au loin
sous sa guidance sont les manifestations de ses noms les plus excellents, les révélateurs de ses
attributs très exaltés et les dépositaires de sa révélation dans le royaume de sa création. Grâce à eux,
la preuve de Dieu se parfait pour tous sauf pour lui, l’étendard de l’unité divine se dresse et le
symbole de la sainteté devient manifeste ; par eux, chaque âme trouve un chemin vers le Seigneur
du Trône céleste. Nous témoignons qu’il n’est d’autre Dieu que lui, qu’éternellement il est seul, que
personne n’est à ses côtés et qu’il sera pour l’éternité ce qu’il a toujours été. Trop élevé est le Très-
Miséricordieux pour que le coeur de ceux qui l’ont reconnu appréhende sa vraie nature ou pour que
l’intelligence des hommes espère sonder son essence. Il est exalté au-dessus de la compréhension de
tous sauf de lui-même et sanctifié au-delà de la compréhension de tout autre que lui. De toute
éternité il est indépendant de la création tout entière.
(8.13)
Souviens-toi des jours où le soleil de Bathá [nota : Muhammad] brillait à l’horizon de la volonté de ton
Seigneur, l’Exalté, le Très-Haut ; rappelle-toi de quelle manière les religieux de ce temps-là se
détournèrent de lui, comment les érudits s’opposèrent à lui et tu auras peut-être une chance
d’appréhender ce qui, en ce jour, reste caché derrière les voiles de gloire. Son sort devint si terrible
qu’il demanda à ses compagnons de se disperser. Tel fut le décret révélé du ciel de la gloire divine.
Souviens-toi aussi que, lorsque l’un de ces mêmes compagnons arrivant devant le roi d’Éthiopie, lui
récita une sourate du Coran, celui-ci déclara à ses serviteurs : « En vérité, ceci a été révélé par celui
qui est l’Omniscient, le Très-Sage. Quiconque reconnaît la vérité et croit dans les enseignements de
Jésus, ne peut renier ce qui vient d’être récité. En vérité, nous témoignons de son exactitude de
même que nous témoignons qu’en vérité, nous possédons des Livres de Dieu, le Secours,
l’Absolu. »
(8.14)
Ô roi ! Je le jure par Dieu ! Si tu tendais l’oreille aux mélodies de ce rossignol qui, selon l’ordre de
ton Seigneur, le Très-Miséricordieux, module des chants mélodieux dans le buisson mystique, tu
renoncerais à ta souveraineté, tu te tournerais vers cette scène de gloire transcendante, cet état à
l’horizon duquel brille le Livre de l’Aube [voir : Coran 17.78] et tu dépenserais tout ce que tu possèdes
dans ton ardeur à obtenir ce qui est à Dieu. Tu te trouverais alors au sommet de l’exaltation et de la
gloire, au pinacle de la majesté et de l’indépendance. Le décret en est inscrit dans le Livre-Mère par
la plume du Très-Miséricordieux. À quoi sert ce que tu possèdes aujourd’hui et qui demain sera à
d’autres ? Choisis pour toi ce que Dieu a choisi pour ses élus et Dieu t’accordera une puissante
souveraineté dans son royaume. Nous supplions Dieu d’aider Ta Majesté à entendre ce verbe dont
la lumière enveloppe le monde, et de te protéger de ceux qui sont loin de la cour de sa présence.
(8.15)
Gloire à toi, ô Seigneur, mon Dieu ! Nombreuses en ton sentier sont les têtes dressées à la pointe
des piques et nombreuses les poitrines qui sont la cible des flèches pour ton bon plaisir ! Nombreux
les coeurs lacérés pour l’exaltation de ton Verbe et la promotion de ta cause, et innombrables les
yeux qui pleurent à chaudes larmes pour l’amour de toi ! Ô toi qui es le Roi des rois et qui as pitié
des humbles ! Par ton Plus grand Nom dont tu as fait l’Aurore de tes noms les plus excellents et
l’Orient de tes attributs très exaltés, je t’implore de supprimer les voiles qui s’interposent entre toi et
tes créatures et de supprimer ce qui les empêche de se tourner vers l’horizon de ta révélation. Ô
mon Dieu, par ton Nom très exalté, fais qu’ils se tournent de la gauche de l’oubli et de l’illusion
vers la droite de la connaissance et de la certitude, afin qu’ils comprennent ce que ta générosité et ta
grâce désirent pour eux et qu’ils dirigent leurs visages vers celui qui est la Manifestation de ta cause
et le Révélateur de tes signes.
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(8.16)
Ô mon Dieu ! Tu es le Très-généreux dont la grâce est infinie. Ne retiens pas tes serviteurs loin de
l’océan très puissant où gisent les perles de ta connaissance et de ta sagesse, et ne les détourne pas
du portail que tu as largement ouvert pour tous ceux qui sont au ciel et pour tous ceux qui sont sur
la terre. Ô Seigneur ! Ne les abandonne pas à eux-mêmes car ils ne comprennent rien et s’éloignent
de ce qui est meilleur pour eux que tout ce que tu as créé sur la terre. Ô mon Dieu, jette sur eux un
regard favorable et bienveillant, libère-les de l’égoïsme et de la passion afin qu’ils se rapprochent de
ton horizon très exalté, goûtent à la douceur de ton souvenir et se régalent de ce pain que tu as fait
descendre du ciel de ta volonté et du firmament de ta grâce. De toute éternité ta générosité embrasse
la création tout entière et ta miséricorde surpasse tout. Il n’est de Dieu que toi, qui toujours
pardonnes, le Très-Compatissant.
(8.17)
Sois glorifié, ô Seigneur, mon Dieu ! Tu sais que mon coeur fond pour ta cause et que le feu de ton
amour fait bouillir le sang dans mes veines à tel point que chaque goutte proclame au plus profond
de moi-même : « Ô mon seigneur, le Très-Haut, laisse-moi me répandre sur le sol par amour de toi
pour que de ce coeur jaillisse ce que tu as décidé dans tes épîtres et que tu as caché aux yeux de tous
à l’exception de ceux de tes serviteurs qui ont goûté, des mains de ta grâce, au flot cristallin de la
connaissance, et qui ont bu, à la coupe de tes dons, l’eau fraîche de la compréhension.
(8.18)
Ô mon Dieu, tu sais que dans toutes mes affaires, je n’ai cherché qu’à obéir à ton ordre, que dans
chacune de mes paroles je n’ai voulu que chanter tes louanges et que dans tout ce qui est issu de ma
plume je n’ai voulu que gagner ton bon plaisir et révéler ce que tu m’as ordonné par ta souveraineté.
(8.19)
Ô mon Dieu, tu me vois perdu dans ton pays. Chaque fois que j’évoque ce que tu m’as commandé
de dire, tes créatures se moquent de moi. Et pourtant, si je négligeais ce que tu m’as demandé
d’observer, je mériterais la verge de ta colère et serais éloigné des prairies de ton approche. Mais,
par ta gloire ! J’ai tourné mon visage vers ton bon plaisir et me suis détourné de ce en quoi tes
serviteurs ont placé leurs affections. J’ai pris tout ce qui est à toi en abandonnant tout ce qui me
conduirait loin des retraites de ta proximité et des hauteurs de ta gloire. Je le jure par ton pouvoir !
Le coeur plein de ton amour, rien ne peut m’alarmer et dans le chemin de ton bon plaisir toutes les
afflictions du monde ne peuvent me décourager. Mais tout ceci n’est dû qu’à ton pouvoir et à ta
puissance, à ta générosité et à ta grâce, et non à mon propre mérite.
(8.20)
Cette épître, ô mon Dieu, j’ai décidé de l’envoyer au roi. Tu sais que mon seul souhait c’est qu’il
soit juste envers tes serviteurs et qu’il étende ses faveurs au peuple de ton royaume. Je ne désire
pour moi que ce que tu désires, et par ton aide, je ne souhaite que ce que tu souhaites. Périsse l’âme
qui recherche près de toi un autre que toi ! Je le jure par ta gloire ! Mon souhait le plus cher est ton
bon plaisir et ton dessein mon plus grand espoir. Ô mon Dieu, aie pitié de cette pauvre créature qui
s’accroche au pan du vêtement de tes richesses, de cette âme suppliante qui te conjure par ces mots :
« Tu es en vérité le Seigneur de puissance et de gloire ! » Ô mon Dieu, aide Sa Majesté le Shah, à
garder tes lois parmi tes serviteurs et à manifester ta justice parmi tes créatures, afin qu’il traite ces
gens comme il traite les autres. Tu es, en vérité, le Dieu de pouvoir, de gloire et de sagesse.
(8.21)
Avec la permission du roi de ce jour, ce serviteur voyagea du siège de la souveraineté [nota : Téhéran]
jusqu’en Irak où il séjourna douze ans. Pendant toute cette période, aucune explication sur notre
situation ne fut présentée à la cour de ta présence et aucun rapport ne fut envoyé aux Puissances
étrangères. Plaçant toute notre confiance en Dieu, nous restâmes dans ce pays jusqu’à l’arrivée d’un
haut fonctionnaire [nota : Mírzá Buzurg Khán, Consul général persan à Bagdad] qui dès son arrivée entreprit
le harassement de cette pauvre communauté d’exilés. À l’instigation de quelques soi-disant érudits
La proclamation de Bahá’u’lláh - www.religare.org Page 33 / 75
et d’autres individus, il créa, jour après jour, des problèmes à ces serviteurs bien que ceux-ci n’aient
jamais commis aucun acte répréhensible contre l’État et ses peuples ou contraire aux lois et
coutumes des citoyens du royaume.
(8.22)
Craignant que les actes de ces transgresseurs produisent des effets contraires à ton jugement
souverain, ce serviteur écrivit un bref récit de la situation à Mírzá Sa’íd Khán [nota : le Mu’taminu’l-
Mulk, Mírzá Sa’íd Khán-i-Anṣarí, ministre des Affaires étrangères] des Affaires étrangères. Il aurait pu ainsi le
soumettre à la royale présence de sorte qu’aurait été respecté quoique ce soit que tu aies décrété à ce
sujet. Un long temps s’écoula, et aucun décret ne fut publié. Les choses en arrivèrent à un point tel
que d’imminentes luttes et tueries furent à craindre. Le besoin de protéger les serviteurs de Dieu
contraignit quelques-uns d’entre eux à faire appel au gouverneur d’Irak.
(8.23)
Si tu regardais ces évènements avec équité, il serait clair et évident dans le miroir de ton coeur que
ce qui arriva était le résultat des circonstances et qu’il n’y avait pas d’autre choix. Sa Majesté ellemême constate que dans toutes les villes où réside un certain nombre de ces gens, l’hostilité de
certains fonctionnaires a allumé la flamme de la dispute et de la discorde. Cette âme humble, depuis
son arrivée en Irak, a interdit à tous de s’engager dans la lutte et les dissensions. Les témoins de ce
serviteur sont ses actes, et tous savent et peuvent témoigner qu’en Irak, où vivent ces gens en
nombre plus grand que nulle part ailleurs, jamais aucun d’eux n’a outrepassé ses limites, ni agressé
ses voisins. Fixant leur regard sur Dieu et plaçant en lui toute leur confiance, ils vivent en paix
maintenant depuis plus de quinze ans et, dans tous les évènements qui leur sont arrivés ils se sont
montrés patients et résignés à la volonté de Dieu.
(8.24)
Après l’arrivée de ce serviteur en la cité d’Andrinople, quelques individus, d’Irak et d’ailleurs,
s’enquirent du sens de l’expression « porter assistance à Dieu » qui est citée dans les Écritures
saintes. On donna plusieurs réponses, dont l’une est formulée dans ce texte, qui peut prouver
clairement, en la cour de ta présence, que ce serviteur n’a d’autre but que de promouvoir
l’amélioration et le bien-être du monde. Et si certaines des faveurs divines qui, aussi indigne que je
sois, me furent octroyées par le bon plaisir de Dieu ne sont pas évidentes et manifestes, il sera au
moins établi que dans sa miséricorde et sa grâce infinies, il n’a pas privé mon coeur de l’ornement
de la raison. Voici le passage concernant le sens de « porter assistance à Dieu ».
Il est Dieu. Que sa gloire soit exaltée !
(8.25)
Il est clair et évident que le seul vrai Dieu - Glorifiée soit sa mention ! - est sanctifié au-delà du
monde et de tout ce qu’il contient. Par « porter assistance à Dieu » nous n’entendons pas qu’une
âme doive se battre ou en affronter une autre. Le souverain Seigneur qui fait ce qui lui plaît a confié
le royaume de la création, ses terres et ses mers, aux mains des rois qui sont, selon ce qu’il a
décrété, les manifestations de son pouvoir divin. S’ils s’abritaient à l’ombre du Véridique, ils
seraient considérés comme du parti de Dieu ; sinon, ton Seigneur sait vraiment et remarque tout.
(8.26)
Ce que Dieu - que son nom soit glorifié - désire pour lui-même, c’est le coeur de ses serviteurs, qui
sont les trésors de son amour et de son souvenir ainsi que les châsses de sa connaissance et de sa
sagesse. C’est le voeu permanent du Roi éternel de libérer le coeur de ses serviteurs des choses de
ce monde et de tout ce qui en dépend afin qu’ils deviennent les dignes bénéficiaires de la splendeur
de celui qui est le Roi de tous les noms et de tous les attributs. Ainsi, aucun étranger ne doit être
admis dans la cité du coeur afin que l’Ami incomparable puisse entrer dans son foyer. Par là on
entend la splendeur de ses noms et de ses attributs, non pas son essence exaltée car ce Roi
incomparable a toujours été et sera toujours sanctifié de l’élévation et de l’abaissement.
La proclamation de Bahá’u’lláh - www.religare.org Page 34 / 75
(8.27)
Il s’ensuit que l’expression « porter assistance à Dieu » ne signifie pas, en ce jour, affronter
quelqu’un ou entrer en conflit avec lui. Loin de là ! Ce qui est préférable aux yeux de Dieu, c’est
que les cités du coeur des hommes, qui sont dirigées par les armées de l’égoïsme et de la passion,
soient soumises par l’épée de la parole, de la sagesse et de la compréhension. Ainsi, quiconque
cherche à aider Dieu doit, avant toute chose, conquérir par l’épée du sens spirituel et de
l’explication, la cité de son propre coeur, la protéger du souvenir de tout sauf Dieu et ensuite
seulement partir à la conquête des cités du coeur des autres.
(8.28)
C’est cela le vrai sens de l’expression « porter assistance à Dieu ». La sédition n’a jamais plu à
Dieu, pas plus qu’il n’accepta les actes commis dans le passé par certains sots. Sache qu’être tué
dans la voie de son bon plaisir vaut mieux pour toi que tuer. En ce jour, les bien-aimés du Seigneur
doivent se conduire parmi ses serviteurs, en sorte que leurs actes guident les hommes vers le paradis
du Très-Glorieux.
(8.29)
Par celui qui brille à l’orient de sainteté ! Les amis de Dieu ne placent pas et ne placeront jamais
leurs espoirs dans le monde et dans ses possessions éphémères. Le seul vrai Dieu a toujours
considéré que le coeur des hommes lui appartient d’une manière exclusive. C’est aussi une
expression de sa miséricorde qui surpasse tout, afin qu’ainsi les âmes mortelles soient épurées et
sanctifiées de tout ce qui appartient au monde de poussière et entrent aux royaumes d’éternité.
Sinon, ce Roi idéal, en lui-même et par lui-même, se suffit à lui-même et est indépendant de tout.
L’amour de ses créatures ne saurait lui profiter et leur malveillance ne saurait lui nuire. Tous
viennent de la poussière, tous retourneront à la poussière cependant que le vrai Dieu, le seul et
l’unique, est établi sur son trône, un trône qui est au-delà du temps et de l’espace, sanctifié au-delà
de toute parole ou expression, allusion, description et définition, exalté au-delà de toute notion
d’abaissement et de glorification. Cela nul ne le sait sauf lui et ceux qui ont la connaissance du
Livre. Il n’est de Dieu que lui, le Tout-Puissant, le Bienfaisant.
(8.30)
Mais il revient à la bienveillance du souverain d’examiner tous les problèmes avec l’oeil de la
justice et de la miséricorde et de ne pas se contenter des accusations sans fondements de certains
individus. Nous supplions Dieu d’aider généreusement le roi à accomplir ce qu’il Lui plaît ; en
vérité, ce qu’il désire devrait être le désir de tous les mondes.
(8.31)
Plus tard, ce serviteur fut sommé de venir à Constantinople où nous arrivâmes en compagnie de
quelques pauvres exilés. Nous n’avons jamais cherché à rencontrer quelqu’un puisque nous
n’avions rien à demander et que notre seul but était de démontrer à tous que ce serviteur n’avait pas
l’esprit malfaisant et ne s’était jamais associé à des semeurs de discorde. Par Celui qui pousse la
langue de tous les êtres à chanter ses louanges, il fallut bien prendre des mesures pour protéger
certaines âmes puisque certaines circonstances rendaient difficiles l’installation dans n’importe quel
quartier. Mon Seigneur sait ce qui est en moi et il témoigne de la vérité de ce que je dis.
(8.32)
Un roi juste est l’ombre de Dieu sur la terre. Tous devraient chercher refuge à l’ombre de sa justice
et se reposer à l’abri de ses faveurs. Il ne s’agit pas d’un sujet particulier ou limité dans ses
perspectives, que l’on pourrait appliquer à l’un ou à l’autre car l’ombre nous rappelle celui qui la
projette. Dieu, glorifié soit son souvenir, s’est appelé lui-même le Seigneur des mondes car il a
nourri et nourrit toujours tout le monde. Et glorifiée soit sa grâce qui précède toutes choses créées et
sa miséricorde qui surpasse les mondes.
La proclamation de Bahá’u’lláh - www.religare.org Page 35 / 75
(8.33)
Il est clair et évident que ceux qui se sont associés à cette Cause, qu’elle soit considérée par les
autres comme juste ou non, l’ont acceptée comme vraie et qu’ils ont tout abandonné dans leur désir
de participer aux choses divines. Qu’ils montrent une telle renonciation dans la voie de l’amour du
Très-Miséricordieux est un témoignage fidèle et éloquent de la vérité de leurs convictions. A-t-on
jamais vu un homme de bon sens sacrifier sa vie sans motif ni raison ? Il est tout aussi improbable
de suggérer que ces gens ont perdu l’esprit, car une telle attitude n’est pas l’apanage d’une ou deux
personnes. Au contraire, une grande multitude de gens venant de classes différentes burent leur
content des eaux vivifiantes de la connaissance divine et, intoxiqués, se précipitèrent, coeur et âme,
vers le champ du sacrifice dans la voie du Bien-aimé.
(8.34)
Si ces âmes, qui ont renoncé à tout sauf à Dieu par amour de lui et ont offert leur vie dans son
sentier, doivent être vues comme des imposteurs, qu’offrent les autres pour prouver leurs assertions
en ta présence ? Feu Hájí Siyyid Muhammad [nota : Áqá Siyyid Muhammad-i-Ṭabátabá’iy-i-Iṣfáhání, connu
comme « Mujáhid »] - Que Dieu exalte son rang et le plonge dans l’océan de son pardon et de sa
miséricorde ! - fut l’un des clercs les plus érudits de son temps, l’un des hommes les plus dévot et
pieux. Il était si bien considéré que tous le louaient et reconnaissaient sa droiture et sa piété.
Pourtant, lors de la guerre avec la Russie [nota : la seconde guerre russo-persane de 1825-28] lui qui avait
signé le décret de la guerre sainte et qui, bannière au vent, avait quitté son pays natal pour défendre
sa foi, abandonna, après la violence d’une brève échauffourée, toutes ses bonnes intentions et s’en
retourna d’où il était venu. Si seulement le voile pouvait se lever et les yeux des hommes découvrir
ce qui était jusqu’à présent caché !
(8.35)
Depuis plus de vingt ans, ces gens sont, jour et nuit, victimes du courroux furieux du souverain et
les orages impétueux de son déplaisir les ont disséminés dans différents pays. Combien d’enfants
devinrent orphelins et combien de pères perdirent leurs fils ! Combien de mères n’eurent pas le
courage, sous la peur ou la menace, de pleurer leurs enfants assassinés ! Combien qui, riches et
influents le soir, se virent au matin destitués et profondément humiliés ! Il n’est pas de pays dont le
sol ne soit pas teinté de leur sang et nul endroit du ciel où leurs soupirs ne soient pas montés. Au
long des années, les flèches des tourments n’ont cessé de pleuvoir des nuages de la volonté divine et
malgré toutes ces calamités, toutes ces tribulations, la flamme de l’amour divin brûle toujours dans
leur coeur au point que si l’on déchiquetait leurs corps, non seulement ils n’abandonneraient pas
leur amour de celui qui est le Bien-Aimé des mondes, mais ils accueilleraient de tout coeur ce qui
peut leur advenir dans le chemin de Dieu.
(8.36)
Ô roi, les brises de la grâce du Très-Miséricordieux ont transformé ces serviteurs et les ont attirés
jusqu’à sa Cour sacrée. «Les preuves d’un vrai amour se voient sur les manches de l’amant ». Et
pourtant, quelques soi-disant érudits ont troublé le coeur lumineux du roi de ce jour, concernant ces
âmes qui gravitent autour de la tente du Très-Miséricordieux et cherchent à atteindre le sanctuaire
de la vraie connaissance. Si seulement Sa Majesté daignait décider que ce serviteur soit mis face à
face avec les religieux de ce temps afin qu’il produise des preuves et des témoignages en présence
de sa majesté le Shah ! Ce serviteur est prêt et il place en Dieu son espoir que cette réunion sera
organisée afin que la vérité de cette question soit claire et évidente devant Sa Majesté le Shah. C’est
à toi d’ordonner et je me tiens prêt devant le trône de ta souveraineté. Décide donc, pour ou contre
moi.
(8.37)
Dans le Coran, son témoignage éternel à tous les peuples du monde, le Très-Miséricordieux
affirme : « Souhaitez la mort si vous êtes des hommes de vérité » [voir Coran : 2.94 ; 62.6] . Vois
comme il a désigné le désir de la mort comme preuve de la sincérité ! Et ton jugement lumineux sait
clairement, sans aucun doute et avec évidence, lesquels ont choisi, en ce jour, de donner leur vie
La proclamation de Bahá’u’lláh - www.religare.org Page 36 / 75
dans le sentier du Bien-Aimé des mondes. Si l’on écrivait des livres exposant les croyances de ces
gens avec le sang qu’ils ont répandu dans le sentier de Dieu - exalté soit sa gloire ! - on pourrait
déjà en lire d’innombrables volumes.
(8.38)
Nous osons demander comment il est possible d’attaquer ces gens dont les actes sont en conformité
avec leurs paroles et de croire plutôt ceux qui refusent d’abandonner un iota de leur autorité
mondaine dans le chemin de celui qui est l’Indépendant ? Quelques-uns des religieux qui ont
déclaré infidèle ce serviteur ne m’ont jamais rencontré. Sans m’avoir jamais vu, sans connaître mon
dessein, ils ont parlé et agi selon leur désir. Pourtant, chaque prétention exige une preuve et pas
seulement des mots et des étalages d’apparente piété.
(8.39)
À ce propos, plusieurs passages du Livre caché de Fátimih - que Dieu la bénisse ! - sont pertinents
et seront cités en persan afin que certains sujets, jusqu’à maintenant cachés, soient révélés en ta
présence. Les personnes à qui s’adresse ce livre, qu’on appelle aujourd’hui Les paroles cachées,
sont celles qui, bien que connues pour leurs apparentes connaissance et piété, ne sont au fond d’euxmêmes qu’esclaves de l’égoïsme et de la passion.
(8.40)
Il dit : Ô vous qui êtes sots et cependant, passez pour sages ! Pourquoi prenez-vous l’apparence de
bergers alors qu’au fond, vous êtes devenus des loups acharnés contre mon troupeau ? Vous êtes
comme l’étoile qui précède l’aurore, elle paraît brillante et lumineuse alors qu’elle égare les
voyageurs de ma cité sur les chemins de perdition.
(8.41)
De même, il dit : Ô vous qui paraissez justes, mais qui au fond êtes perfides ! Vous êtes comme une
eau claire et amère apparemment pure comme du cristal, mais le divin Dégustateur n’en accepte
aucune goutte. Certes, le rayon de soleil tombe sur la poussière comme sur le miroir, mais leur reflet
diffère comme diffère l’étoile de la terre ; immense est la différence !
(8.42)
Il dit encore : Ô essence de désir ! Bien des fois, à l’aurore, depuis les royaumes de l’infini, je suis
venu vers ta demeure et t’ai trouvé sur la couche de repos, occupé avec d’autres que moi. Aussi, tel
l’éclair de l’esprit, je suis retourné au royaume de gloire céleste et, dans mes retraites d’en-haut, je
n’en ai soufflé mot aux armées de sainteté
(8.43)
Et de nouveau, il dit : Ô esclave du monde ! Que de fois, à l’aurore, la brise de ma tendre bonté est
passée sur toi et t’a trouvé profondément endormi. Alors, pleurant sur ta condition, elle est repartie
d’où elle était venue. [voir : « Paroles cachées » en persan : 24, 25, 28 et 30]
(8.44)
Ainsi, dans l’exercice de la justice royale, il n’est pas suffisant d’écouter le seul plaignant. Dans le
Coran, la balance qui distingue sans erreur le vrai du faux, Dieu dit : « Ô vous qui croyez ! Si un
méchant homme vous apporte une nouvelle, vérifiez-la de suite, de peur que par ignorance vous ne
fassiez du mal à d’autres et que vous vous repentiez ensuite de ce que vous avez fait » [voir : Coran
49.6]. Les saintes traditions contiennent en outre ce conseil : «Ne croyez pas le conteur d’histoires »
Certains des religieux qui ne nous ont jamais vu ont mal interprété la nature de notre cause. Mais
ceux qui nous ont rencontré témoigneront que ce serviteur ne parle qu’en accord avec ce que Dieu
commande dans le Livre et qu’il a rappelé ce verset béni - qu’exaltée soit sa parole - : « Nous
rejetez-vous seulement parce que nous croyons en Dieu, en ce qu’il nous a révélé et en ce qu’il
révéla dans le passé ? [voir : Coran 5.59 - « De quoi nous accusez-vous ? Sinon de croire en Dieu, à ce qui est
descendu vers nous et à ce qui était descendu auparavant ? »]
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(8.45)
Ô roi de ce temps ! Les yeux de ces réfugiés se tournent vers le Très-Miséricordieux et comptent sur
sa clémence. Il ne fait aucun doute que ces tribulations seront suivies par une effusion de grâce
divine et qu’à ces dures adversités succèdera une prospérité abondante. Nous osons pourtant espérer
que Sa Majesté, le Shah, examinera lui-même ces questions et apportera de l’espoir au coeur. Ce
que nous soumettons à ta majesté n’est vraiment que pour ton plus grand bien. En vérité, Dieu m’en
est un témoin suffisant.
(8.46)
Glorifié sois-tu, ô Seigneur, mon Dieu ! Je témoigne que le coeur du roi est vraiment entre les
doigts de ton pouvoir. Si c’est ton souhait, ô mon Dieu, incline le vers la charité et la miséricorde.
Tu es, en vérité, le Tout-Puissant, le Très-Exalté, le Très-Généreux. Il n’est de Dieu que toi, le Très-
Glorieux, celui dont tous recherchent le secours.
(8.47)
En ce qui concerne les qualités des érudits, il dit : « Si, un érudit reste calme, défend sa foi, réfrène
ses désirs et obéit aux commandements de son Seigneur, tous se doivent de l’imiter... » [nota :
tradition attribuée au onzième Imám, Abú Muhammad al Hasan al-’Askarí]. Si le roi de ce jour méditait cette
affirmation, sortie de la bouche de celui qui est l’Aurore de la révélation du Très-Miséricordieux, il
réaliserait que ceux qui sont ornés des attributs énumérés dans cette sainte tradition sont plus rares
que la pierre philosophale. Il s’ensuit que tout le monde ne peut prétendre à un savoir digne d’être
cru.
(8.48)
Concernant les religieux du Temps de la fin, il dit encore : « Les docteurs en religion de ces jourslà seront les religieux les plus vicieux qu’ont aie vus sous les cieux. D’eux sortira la malfaisance et
vers eux elle retournera. » Il dit aussi : « Quand l’étendard de la vérité sera visible, les peuples de
l’Orient et de l’Occident le maudiront » [nota : tradition attribuée au sixième Imám, Abú ‘Abdu’lláh Ja’far aṣ-
Sádiq]. Si quelqu’un conteste ces traditions ce serviteur entreprendra d’établir leur validité car, par
souci de brièveté, on a omis de citer les détails de leur transmission.
(8.49)
Les théologiens qui ont bu à la coupe de la renonciation n’ont jamais fait obstacle à ce serviteur.
Ainsi, par exemple, Shaykh Murtadá [nota : Shaykh Mutadáy-i-Anṣarí, un éminent mujtahid] - Que Dieu
exalte son rang et fasse qu’il repose à l’ombre de sa grâce ! - nous a traité avec bonté lors de notre
séjour en Irak et n’a jamais parlé de cette cause autrement que selon ce que Dieu permet. Nous
supplions Dieu d’aider généreusement chacun à faire sa volonté et son bon plaisir.
(8.50)
Pourtant, ils ont maintenant tous perdu de vue toute autre considération et ils ne font que persécuter
ces gens. Ainsi de certaines personnes qui, par la grâce de leur Seigneur, reposent à l’ombre de ta
royale miséricorde et jouissent de faveurs innombrables, à qui l’on demanderait : « Quel service
avez-vous rendu en retour de ces faveurs royales, avez-vous, par une politique habile, annexé un
nouveau territoire au royaume, vous êtes-vous consacrés exclusivement à ce qui assurerait le bien-
être du peuple, la prospérité du royaume et la gloire durable de l’État ? », la seule réponse est de
désigner en ta royale présence un groupe de gens comme étant, à tort ou à raison, bábís et de
pratiquer ensuite massacres et pillage. À Tabríz par exemple, comme dans la ville égyptienne de
Manṣúríyyih, plusieurs personnes furent ainsi rançonnées, de grandes sommes d’argent volées, et
pourtant aucun rapport ne fut fait sur ces évènements à la cour de ta présence.
(8.51)
Tout cela est arrivé parce que, trouvant ces infortunés sans protection, leurs persécuteurs oublièrent
les problèmes plus importants et consacrèrent leur temps à harasser ces malheureux. Nombreuses
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sont les confessions et diverses sont les croyances qui vivent en paix à l’ombre de ta souveraineté.
Fais que ces gens soient comptés parmi elles. Ceux qui servent le roi devraient être animés par des
buts si élevés et des intentions si sublimes qu’ils s’efforceraient constamment de placer toutes les
religions à l’abri de son ombre et de les administrer en parfaite justice.
(8.52)
Appliquer les lois de Dieu n’est que justice et c’est la source du bien-être général. Bien mieux, les
lois divines ont toujours été et seront toujours la cause et l’instrument de la protection de
l’humanité, ainsi qu’en témoignent ses paroles exaltées : « Dans la punition vous trouverez la vie, ô
hommes de compréhension ! » [voir : Coran 2.179] Mais il ne convient pas à la justice de Ta Majesté
que tout un groupe soit soumis à la verge de ton courroux pour la faute d’une seule âme. Le seul
vrai Dieu - glorifié soit son nom ! - dit : « Aucune ne portera le fardeau d’une autre » [voir : Coran
6.164 ; 17.15 ; 35.18 ; 39.7 ; 53.38] Il est clair et évident qu’en chaque communauté il y a toujours eu et
il y aura toujours l’érudit et l’ignorant, le sage et le sot, le débauché et le pieux. Qu’une âme sage et
réfléchie commette un acte odieux est très improbable car une telle personne, soit recherche ce
monde, soit le rejette. Dans le second cas, il ne regarderait rien d’autre que Dieu et la crainte de
Dieu l’empêcherait encore plus de commettre tout acte illégal ou répréhensible. Dans le premier
cas, il éviterait certainement tout acte qui alarmerait et ferait peur aux gens, il agirait de telle sorte
qu’il gagnerait leur confiance. Il est donc évident que des actes répréhensibles ont toujours été
accomplis, et le seront toujours, par des âmes sottes et ignorantes. Nous implorons Dieu d’empêcher
ses serviteurs de se tourner vers tout autre que lui et de les attirer vers sa présence. Son pouvoir, en
vérité, égale tout.
(8.53)
Loué sois-tu, ô Seigneur mon Dieu ! Tu entends la voix de mes lamentations, tu vois ma condition,
ma détresse, mon affliction. Tu sais tout ce qui est en moi. Si je ne lance cet appel que par amour de
toi, attire le coeur de tes créatures vers le paradis de ta connaissance et le coeur du souverain vers la
droite du trône de ton nom, le Très-Miséricordieux. Ô mon Dieu, accorde-lui une part de cette
bonne nourriture qui vient du ciel de ta générosité et des nuages de ta miséricorde afin qu’il renonce
à tout et se tourne vers la cour de ta faveur. Aide-le ô mon Dieu, à soutenir ta cause et à exalter ton
verbe parmi tes créatures. Renforce-le des armées visibles et invisibles afin qu’il conquière toutes
les villes en ton nom et domine, par ta souveraineté et ton pouvoir, tout ce qui vit sur terre. Ô toi qui
tiens entre tes mains le royaume de la création ! Tu es l’Ordonnateur suprême du commencement à
la fin. Il n’est de Dieu que toi, le Tout-Puissant, le Très-Glorieux, le Très-Sage.
(8.54)
Notre cause a été si dénaturée en ta royale présence que chaque acte inconvenant commit par l’un
de ses adeptes, est présenté comme suscité par leurs croyances. Par celui auprès de qui il n’est pas
d’autre Dieu, ce serviteur a refusé de sanctionner le fait de commettre des actions réprouvées, que
dire alors de celles qui sont explicitement interdites dans le Livre de Dieu.
(8.55)
Dieu interdit aux hommes de boire du vin et cette interdiction est révélée et inscrite dans son Livre.
Malgré tout et en dépit du fait que les érudits d’aujourd’hui - que Dieu augmente leur nombre ! - ont
interdit à tous cet acte misérable, quelques-uns le font toujours. La punition qu’un tel acte appelle,
ne doit pourtant s’appliquer qu’aux négligents qui l’accomplissent alors que les nobles
Manifestations de la sainteté suprême sont sanctifiées et exemptes de tout blâme. En fait, toute la
création visible et invisible, témoigne de leur sainteté.
(8.56)
Ces serviteurs regardent le seul vrai Dieu comme étant celui qui « fait ce qu’il veut » [voir : Coran
3.40 ; 14.27 ; 22.18] et qui « ordonne ce qui lui plaît » [voir : Coran 5.1] . C’est pourquoi ils ne voient pas
comme impossible l’apparition continue dans le monde contingent des Manifestations de son unité.
Si quelqu’un croit le contraire, comment peut-il être différent de ceux qui croient que Dieu est
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« enchaîné » ? [voir : Coran 5.64] Et si le seul vrai Dieu - Glorifiée soit sa mention ! - doit être
vraiment considéré comme libre, alors toute cause qu’il plaît à cet ancien Roi de manifester depuis
la source de son commandement doit être embrassée par tous. Il n’y a de refuge pour personne et
nul abri où se précipiter si ce n’est auprès de Dieu ; il n’y a de protection pour personne et nul abri
si ce n’est auprès de lui.
(8.57)
La condition essentielle de celui qui avance une prétention c’est de pouvoir la prouver par des
preuves et des témoignages évidents. Sinon, le rejet par les hommes, qu’ils soient ignorants ou
érudits, n’a et n’a jamais eu d’importance. Les prophètes de Dieu, ces perles de l’océan de l’unité
divine et dépositaires de la révélation divine, ont toujours été rejetés et refusés par les hommes.
Comme il dit : « Chaque nation couvait de mauvais desseins contre son Messager pour s’en saisir ;
on disputait avec des mensonges pour détruire la vérité » [voir : Coran 40.5] et aussi : « Aucun
messager n’est venu vers eux qu’ils ne l’eussent pris pour l’objet de leurs railleries. » [voir : Coran
36.30]
(8.58)
Considère la révélation de celui qui est le Sceau des prophètes et le Roi des élus - que les âmes de
toute l’humanité soient offertes par amour de lui ! Le soleil de vérité s’étant élevé au-dessus de
l’horizon du Hijáz, grandes furent alors les cruautés que les tenants de l’erreur infligèrent à cette
incomparable manifestation du Très-Glorieux ! Leur irréflexion était telle qu’ils considéraient
chaque blessure infligée à cet être sacré comme un acte des plus louable, comme un moyen
d’arriver à Dieu, le Très-Haut. Car dans les premières années de sa mission les religieux de ce
temps, qu’ils fussent juifs ou chrétiens, se détournaient de ce Soleil du ciel de gloire et tous, grands
ou petits, s’affairaient à éteindre la lumière de cet Astre de l’horizon du sens spirituel. Le nom de
ces religieux sont mentionnés dans les livres anciens ; parmi eux on trouve Wahb Ibn-i-Ráhib, Ka’b
Ibn-i-Ashraf, ‘Abdu’lláh-i-Ubayy et d’autres tous pareils.
(8.59)
Les choses en arrivèrent au point où ces hommes se réunirent et conspirèrent pour répandre son
sang pur, comme Dieu - glorifiée soit sa mention ! - le dit : « Et souviens-toi quand les infidèles
tramaient un complot contre toi, quand ils voulaient te saisir, te tuer ou te chasser, Dieu, à son tour,
complota contre eux, et certes Dieu est le plus habile à nouer un complot. » [voir : Coran 8.30] Il dit
aussi : « Leur opposition te pèse ; certes, si tu le pouvais, tu désirerais pratiquer un antre dans la
terre ou une échelle pour monter au ciel, afin de leur montrer un mirage. Si Dieu voulait, ils se
réuniraient tous dans la direction du chemin droit. Ne soit donc pas du nombre des ignorants. »
[voir : Coran 6.35] Par Dieu ! Le coeur de ses favoris se consume devant le sens de ces deux versets
bénis. Ces faits, bien établis et indiscutables, sont oubliés et plus personne, ni hier ni aujourd’hui,
ne s’arrête pour réfléchir à ce qui fit les hommes se détourner des Révélateurs de la lumière de Dieu
au temps de leur manifestation.
(8.60)
De même, avant l’apparition du Sceau des Prophètes, considère Jésus, fils de Marie. Quand cette
manifestation du Très-Miséricordieux se révéla, tous les prêtres accusèrent cette quintessence de la
foi d’impiété et de rébellion. Finalement, avec la caution d’Anne, le plus érudit des prêtres de son
temps et de Caïphe, le grand prêtre, sa personne bénie souffrit ce que la plume a honte de
mentionner et est impuissante à décrire. Le monde entier dans toute sa grandeur ne pouvait plus le
contenir et Dieu finit par l’élever jusqu’aux cieux.
(8.61)
Conter en détail l’histoire de tous les Prophètes serait fastidieux. Les docteurs de la Torah, par
exemple, affirment qu’aucun prophète indépendant ne viendra avec une nouvelle loi après Moïse.
Ils affirment qu’un rejeton de la maison de David sera manifesté, qui promulguera la Loi de la
Torah et contribuera à établir et à appliquer ses commandements tant en l’Orient qu’en Occident.
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(8.62)
Les disciples de l’Évangile tenaient aussi pour impossible qu’après Jésus, fils de Marie - que la paix
soit sur lui ! - le porteur d’une nouvelle révélation brille de nouveau à l’orient de la volonté de Dieu.
Pour preuve de cette position, ils s’appuient sur le verset suivant de l’Évangile : « Le ciel et la terre
passeront, mais les paroles du Fils de l’homme ne passeront pas. » [voir : Matthieu, 24.35, Marc 13.31,
Luc 21.33] Ils maintiennent que ni les enseignements ni les commandements de Jésus - Paix sur lui ! -
ne peuvent jamais être altérés.
(8.63)
Il dit dans l’Évangile : « Je m’en vais et je reviendrai » [voir : Jean 14.28] De même, dans l’évangile
de Jean, il prédit la venue d’un Consolateur qui viendra après lui [voir : Jean 14.16, 14.26, 15.26, 16.7] .
Dans l’évangile de Luc aussi un certain nombre de signes et de prodiges sont mentionnés. Certains
religieux de cette religion ont pourtant interprété ces affirmations selon leur fantaisie et n’ont pas
réussi à comprendre leur vrai sens.
(8.64)
Ô Shah, si seulement tu pouvais me permettre de t’envoyer ce qui réjouirait les yeux, calmerait les
âmes et persuaderait toutes personnes équitables qu’il a la connaissance du Livre. Certains,
incapables de répondre aux objections élevées par ses opposants, prétendent que la Torah et
l’Évangile ont été corrompus ; en réalité, les références à la corruption ne concernent que certains
cas précis. Sans le rejet des sots et la connivence des religieux, j’aurais prononcé un discours qui
aurait ravi les coeurs, les transportant jusqu’en un royaume d’où l’on perçoit dans le murmure des
vents : Il n’est de Dieu que Lui ! ». Mais le temps n’est pas encore venu, aussi la langue de mon
éloquence est-elle immobile et le vin de l’explication reste-t-il scellé jusqu’à ce que Dieu, par la
force de son pouvoir, daigne l’inaugurer. Il est le Tout-Puissant, l’Omnipotent.
(8.65)
Loué sois-tu, ô Seigneur mon Dieu ! Par ton Nom, par lequel tu soumets tous ceux qui sont au ciel
et sur la terre, je te demande de protéger la lampe de ta cause au sein du globe de ton omnipotence
et de ta généreuse faveur, de crainte que ceux qui sont insouciants des mystères de ton nom,
l’Indépendant, ne l’exposent aux coups de la dénégation. Que l’huile de ta sagesse augmente alors
la radiance de sa lumière ! Tu as vraiment pouvoir sur tous les habitants de la terre et du ciel.
(8.66)
Ô mon Seigneur, par ton Verbe très exalté qui frappe de terreur le coeur de tous ceux qui sont au
ciel et sur la terre, à l’exception de ceux qui tiennent fermement ta Poignée sûre, je t’implore de ne
pas m’abandonner au milieu de tes créatures. Élève-moi vers toi, fais-moi entrer à l’ombre de ta
miséricorde et donne-moi à boire du vin pur de ta providence afin que je vive sous la tente de Ta
Majesté, sous le dais de ta bienveillance. Tu as le pouvoir de faire ce qui te plaît. Tu es vraiment le
Secours, l’Absolu.
(8.67)
Ô roi, la lampe de la justice est éteinte et le feu de la tyrannie brûle de tout côté à tel point que mon
peuple fut conduit captif de Zawrá’ [nota : Bagdad] vers Mosul, connue sous le nom de Hadbá’. Ce
n’est pas le premier outrage subi dans la voie de Dieu. Chacun doit examiner ce qui est arrivé aux
parents du Prophète lorsqu’on les entraîna, captifs, jusqu’à Damas, connue sous le nom de Fayhá’.
Parmi eux, on trouvait le prince des adorateurs de Dieu, le soutien de ceux qui sont proches de Lui,
le sanctuaire de ceux qui recherchent sa présence - que la vie de tous lui soit offerte en sacrifice !
[nota : ‘Alí Ibn Husayn, connu comme « Zaynu’l-Ábidín », le deuxième fils de l’Imám Husayn, qui devint le quatrième
Imám]
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(8.68)
On leur demanda : «Êtes-vous du parti des Sortants ? » [voir : Coran 57.16] Ils répliquèrent : « Par le
Seigneur Tout-Puissant, nous sommes des serviteurs qui croient en Dieu et en ses versets. Grâce à
nous, le visage de la foi resplendit de joie. Grâce à nous le signe du Très-Miséricordieux brille. À la
mention de nos noms le désert de Bathá [nota : La Mecque] se couvre d’eau et l’obscurité qui sépare le
ciel et la terre s’évanouit.
(8.69)
On leur demanda : « Avez-vous interdit ce que Dieu a rendu légal, ou permis ce qu’il a interdit ? »
Il répondit : « Nous sommes les premiers à suivre les commandements divins. Nous sommes la
racine et l’origine de sa cause, le début de tout bien et sa fin. Nous sommes le signe de l’Ancien des
Jours et son souvenir parmi les nations »
(8.70)
On leur demanda : « Avez-vous oublié le Coran ? » Il répondit : « C’est dans notre maison que le
Très-Miséricordieux le révéla. Nous sommes les brises du Très-Glorieux parmi sa création. Nous
sommes les eaux qui jaillissent du très grand Océan et par lesquelles Dieu revivifie la terre, et la
revivifiera encore après sa mort. Grâce à nous ses signes se diffusent, ses preuves se révèlent, ses
symboles se dévoilent. Nous connaissons ses sens cachés et ses mystères inouïs. »
(8.71)
On leur demanda : « Pour quel crime êtes-vous punis ? » Il répondit : « Pour notre amour de Dieu et
notre détachement de tout sauf de lui. »
(8.72)
Que la paix soit sur lui ! Nous n’avons pas relaté ses paroles exactes, nous avons plutôt dispensé
quelques gouttes de cet océan de vie éternelle qui gît en elles afin que ceux qui entendent soient
ranimés et prennent conscience de ce qui est arrivé aux fidèles de Dieu livrés aux mains d’une
génération méchante et égarée. Nous voyons aujourd’hui les gens blâmer les oppresseurs du passé
alors qu’eux-mêmes commettent des vilenies encore plus grandes et ne le savent pas !
(8.73)
Dieu m’est témoin que mon but n’est pas de fomenter la sédition mais de purifier ses serviteurs de
tout ce qui les empêche de s’approcher de lui, le Seigneur du Jour du jugement. J’étais endormi sur
ma couche et voilà que les brises de mon Seigneur, le Très-Miséricordieux, soufflèrent sur moi, me
tirèrent de mon sommeil et me forcèrent à élever la voix entre ciel et terre. Cela ne vient pas de moi,
mais de Dieu. En témoignent les habitants de son Empire et de son Royaume, ainsi que les citoyens
des villes de sa gloire impérissable. Par lui qui est la vérité, je ne crains ni tribulation en son
chemin, ni affliction en raison de mon amour pour lui et dans le sentier de son bon plaisir. En vérité,
Dieu a voulu que l’adversité soit une rosée matinale pour son vert pâturage et une mèche pour sa
lampe qui éclaire le ciel et la terre.
(8.74)
La fortune d’un homme dure-t-elle toujours ? Peut-elle le protéger de celui qui, avant peu, le saisira
par les cheveux ? En contemplant ceux qui dorment dans les tombes, couchés dans la poussière,
peut-on distinguer le crâne effrité du souverain des os désagrégés d’un de ses sujets ? Par celui qui
est le Roi des rois, peut-on faire la différence entre le suzerain et le vassal, entre le riche, le nanti, et
celui qui n’avait ni chaussures ni matelas ? Par Dieu ! Toute distinction est gommée sauf pour ceux
qui défendirent le droit et gouvernèrent avec justice.
(8.75)
Où sont les érudits, les religieux, les potentats du passé ? Que sont devenues leurs vues pénétrantes,
leur perception sagace, leurs idées subtiles et leurs sages décisions ? Où sont leurs coffres cachés,
leurs ornements prétentieux, leurs couches dorées, leurs tapis et leurs coussins éparpillés ? Disparue
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à jamais leur génération ! Tous ont péri et, par décret de Dieu, rien ne reste d’eux que poussière
disséminée. Dissipée la richesse qu’ils avaient accumulée, dispersées les réserves qu’ils avaient
thésaurisées, épuisés les trésors qu’ils avaient cachés ! On ne voit plus que leurs demeures désertes,
leurs maisons sans toit, leurs arbres déracinés et leur splendeur flétrie. Aucun homme perspicace ne
laissera la richesse le distraire de son objectif ultime, aucun homme de compréhension ne laissera la
fortune l’empêcher de se tourner vers celui qui possède tout, le Très-Haut.
(8.76)
Où est celui qui dominait partout où brille le soleil, qui vivait avec extravagance, et recherchait les
pompes de la terre et de tout ce s’y trouve ? Où est le commandeur de la légion basanée qui portait
haut l’étendard doré ? Où est le dirigeant de Zawrá’, le tyran de Fayhá’? [nota : les Abassides dont la
forteresse était Zawrá (Bagdad) étaient célèbres par leur légion basanée tandis que les Omeyyades dont la forteresse
était Fayhá’ (Damas) avaient des étendards rouges et or] Où sont ceux dont la munificence faisait honte aux
trésors de la terre, dont les largesses et l’enflure orgueilleuse humiliaient l’océan lui-même ? Où est
celui qui leva le bras en signe de rébellion et se retourna contre le Très-Miséricordieux ?
(8.77)
Où sont ceux qui recherchèrent les plaisirs terrestres et les fruits des désirs charnels ? Ou se sont
enfuies leurs belles et charmantes femmes ? Où sont leurs arbres ondulants, leurs buissons
verdoyants, leurs beaux manoirs, leurs jardins bien dessinés ? Et qu’en est-il des délices de ces
jardins : le sol meuble, les brises fraîches, le murmure des ruisseaux, le chuchotement du vent, le
roucoulement des colombes et le bruissement des feuilles ? Où sont maintenant leurs matins
splendides et les sourires qui éclairaient leurs visages ? Hélas ! Ils ont tous péri et reposent
maintenant sous un dais de poussière. Nul n’en parle ni ne les mentionne, nul ne connaît leur
histoire et rien ne reste de leurs traces.
(8.78)
Quoi ! Va-t-on contester ce dont on est témoin ? Va-t-on nier ce qu’on sait être vrai ? Quelle
confusion ! Ne voit-on pas qu’on est embarqué pour un voyage dont on ne revient pas ? Va-t-on
longtemps encore errer de montagne en vallée, de colline en ravin ? « N’est-ce pas le temps, pour
les croyants, d’humilier leur coeur à la mention de Dieu ? » [voir : Coran 57.16] Heureux celui qui a
dit ou qui dira : « Oui, par mon Seigneur ! Voici que le temps est venu, que l’heure a sonné ! » et
qui, ensuite, se détachera de tout ce qui fut et se donnera entièrement à celui qui est le Possesseur de
l’univers et le Seigneur de toute la création.
(8.79)
Et pourtant, quelle espérance ! Car rien ne se récolte qui n’ait été semé, et rien n’est relevé qui n’ait
été couché [voir : Luc 19.21] si ce n’est par la grâce et les dons du Seigneur. Le monde a-t-il déjà
conçu dans son sein celui dont les voiles de gloire ne l’empêchent pas de monter jusqu’au royaume
de son Seigneur, le Très-Glorieux, le Très-Haut ? Nous appartient-il encore d’accomplir ces actes
qui dissipent nos afflictions et nous rapprochent de celui qui est la Cause des causes ? Nous
supplions Dieu de nous traiter avec générosité, non avec justice, et de nous accorder d’être de ceux
qui se sont tournés vers leur Seigneur et se sont détachés de tout le reste.
(8.80)
Ô Shah ! J’ai subi dans le sentier de Dieu ce qu’aucun oeil n’a vu et aucune oreille entendu. Mes
connaissances m’ont répudié et mes chemins se sont étrécis. La fontaine du bien-être s’est asséchée
et la demeure confortable est tombée en ruine. Nombreuses sont les épreuves qui ont plu et
pleuvront bientôt sur moi ! Je m’avance, le visage tourné vers le Tout-Puissant, le Très Généreux,
tandis que derrière moi rampe le serpent. Mes yeux ont tant pleuré que mes larmes ont trempé ma
couche.
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(8.81)
Mais ce n’est pas sur moi que je m’attriste. Par Dieu ! Ma tête désire ardemment la lance pour
l’amour de son Dieu. Je ne suis jamais passé près d’un arbre sans que mon coeur ne lui dise : « Ô !
Puisses-tu être abattu en mon nom pour que mon corps soit crucifié sur toi, dans le chemin de son
Seigneur ! » car je vois les gens errer dans l’affliction et inconscients dans leur stupeur éthylique. Ils
adorent leurs passions et ont détrôné leur Dieu. Peut-être ont-ils pris sa cause pour une plaisanterie
et la considèrent-ils comme un jouet ou un passe-temps, tout en pensant qu’ils font le bien et vivent
en sécurité dans la citadelle de sûreté. Cependant les choses ne sont pas ce qu’ils aiment imaginer :
ils découvriront demain ce qu’aujourd’hui ils nient.
(8.82)
Avant peu les riches et les puissants nous banniront du pays d’Andrinople vers la ville d’Acre. On
raconte que c’est la plus désolée des villes du monde, la plus désagréable en apparence, au climat le
plus détestable et à l’eau la plus immonde. Elle ressemble à une ville de hiboux dans l’enceinte de
laquelle on n’entend que leur cri. C’est là qu’ils ont décidé d’emprisonner cet Adolescent, de nous
refuser l’accès au bien-être et au confort et de nous priver de tous les bienfaits terrestres pour le
reste de nos jours.
(8.83)
Par Dieu ! La fatigue m’abat, la faim m’épuise, la roche nue me sert de lit et les bêtes sauvages sont
mes compagnons, mais je ne me plaindrai pas, je le supporterai patiemment comme tant d’autres
l’ont supporté avec patience, constance et fermeté par le pouvoir de Dieu, l’éternel Souverain, le
Créateur des nations. Et je rendrai grâce à Dieu en toutes circonstances. Nous prions pour que, dans
sa bonté, Dieu - loué soit-il - délivre, par cet emprisonnement, les hommes des chaînes et des fers,
et leur permette de se tourner, avec sincérité, vers la face de celui qui est le Tout-Puissant, le
Généreux. Il est prêt à répondre à quiconque l’invoque et il est proche de celui qui communie avec
lui. Nous le supplions aussi de faire de cette sombre épreuve un bouclier pour le temple de sa cause
et de la protéger des assauts des épées aiguisées et des poignards affûtés. L’adversité a toujours
donné lieu à l’élévation de sa cause et à la glorification de son nom. Telle est la méthode de Dieu
depuis des siècles et des âges. Ce qu’aujourd’hui les gens ne peuvent comprendre, ils le
découvriront bientôt, le jour où leur monture trébuchera, où leurs atours seront repliés, leurs lames
émoussées et où leurs pieds achopperont.
(8.84)
Je ne sais pas pendant combien de temps ils éperonneront le destrier de l’ego et des passions pour se
perdre dans le désert de l’erreur et de la négligence. La pompe du puissant ou le malheur de
l’humilié dureront-ils ? Celui qui repose sur le siège le plus élevé, au pinacle de la gloire et de la
puissance, y restera-t-il toujours ? Non ! Par mon Seigneur, le Très-Miséricordieux. Tout ce qui est
sur la terre passera. Seule restera la face de Dieu, le Très-Glorieux, le Très-Généreux. [voir : Coran
55.26]
(8.85)
Quelle armure n’est pas percée par la flèche de destruction et quel front royal n’est pas dépouillé
par la main du destin ? Quelle forteresse résiste à l’approche du messager de la mort, quel trône
n’est pas réduit en pièces, quel palais changé en ruines ? Si ces gens goûtaient au vin choisi par la
miséricorde de son Seigneur, le Tout-Puissant, l’Omniscient, et mis en réserve pour eux dans l’audelà, ils arrêteraient leur censure et ne rechercheraient que le bon plaisir de cet Adolescent.
Pourtant, ils m’ont caché derrière un voile de noirceur tissé par les mains des désirs oiseux et des
vaines imaginations. Avant peu, la main nivéenne de Dieu déchirera la noirceur de cette nuit et
ouvrira un grand portail dans cette ville. Alors ils y pénétreront par troupes en proclamant ce que les
accusateurs proclamaient dans le passé [voir : Coran 12.31], ainsi sera manifeste à la fin ce qui
apparut au commencement.
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(8.86)
Désirent-ils s’attarder ici alors qu’ils ont déjà un pied dans l’étrier ? Veulent-ils revenir alors qu’ils
s’en sont allé ? Non, par celui qui est le Seigneur des seigneurs ! Pas avant le jour du jugement, le
jour où les hommes sortiront de leurs tombes et devront rendre compte. Bienheureux celui qui ne
sera pas écrasé par son fardeaux ce jour-là, le jour où les montagnes disparaîtront et où tous seront
réunis pour être interrogés en présence de Dieu, le Très-Exalté. Sévère est-il dans ses punitions !
(8.87)
Nous supplions Dieu de purger le coeur de certains religieux de l’inimitié et de l’hostilité afin qu’ils
regardent les choses d’un oeil dégagé de mépris. Puisse-t-il les élever jusqu’à un état où ni l’attrait
du monde ni la fascination pour le pouvoir ne parviendront à détourner leur regard de l’horizon
suprême et où ni les bienfaits terrestres ni les désirs charnels ne les empêcheront d’arriver à ce jour
où les montagnes seront réduites en poussière. Ils se réjouissent aujourd’hui des malheurs qui nous
atteignent mais bientôt viendra le temps où ils se lamenteront et pleureront. Par mon Seigneur ! Si je
pouvais choisir entre, d’une part, la richesse et l’opulence, le confort et l’aisance, les honneurs et la
gloire qu’ils connaissent et, d’autre part, les adversités et les épreuves qui sont miennes, je
choisirais sans hésiter ma présente condition et je refuserais d’échanger un seul atome de ces
malheurs contre tout ce qui fut créé dans le monde de l’être.
(8.88)
Si ce n’était pour les épreuves que j’ai subies dans le chemin de Dieu, la vie n’aurait pour moi
aucune douceur et mon existence ne m’aurait pas profité. Pour ceux qui sont dotés de discernement
et dont les yeux sont fixés sur cette vision sublime, ce n’est pas un secret que je fus, pendant
presque toute ma vie, comme un esclave assis sous une épée suspendue par un fil, ne sachant pas si
elle tomberait ou non sur lui. Et néanmoins nous remercions Dieu, le Seigneur des mondes et nous
le louons toujours et en toutes conditions. En vérité, il est témoin de tout.
(8.89)
Nous supplions Dieu d’étendre largement son ombre afin que le vrai croyant et l’amoureux sincère
s’y abritent. Puisse-t-il offrir aux hommes les fleurs de sa bonté et les étoiles du ciel de sa
providence. Nous prions Dieu, de plus, d’aider avec bienveillance le roi à faire Sa volonté et Son
bon plaisir et de le confirmer dans ce qui le rapprochera de la Source des noms de Dieu les plus
excellents. Ainsi il ne cèdera pas à l’injustice à laquelle il assiste, il verra ses sujets avec des yeux
pleins de tendresse et il les protègera de l’oppression. Nous supplions encore Dieu, exalté soit-il, de
réunir toute l’humanité autour du Golf de ce Très-Grand-Océan dont chaque goutte proclame qu’il
est le messager de joie pour le monde et le vivificateur de tous ses peuples. Loué soit Dieu, le
Seigneur du jour du jugement.
(8.90)
Enfin nous supplions Dieu, exaltée soit sa gloire, de te permettre d’aider sa Foi et de te tourner vers
sa justice afin que tu juges entre les gens comme tu jugerais entre les membres de ta famille, afin
que tu choisisses pour eux ce que tu choisirais pour toi-même. Il est le Tout-Puissant, le Très-
Exalté, le Secours, l’Absolu.
(8.91)
Ainsi, des mains du pouvoir et de la puissance, avons-nous construit le Temple, si tu le savais. C’est
lui le Temple qui t’est promis dans le Livre. Approches-en. C’est ce qui te sera profitable, si tu
pouvais le comprendre. Soyez justes, ô peuples de la terre ! Lequel est préférable, ce Temple ou un
temple d’argile ? Tournez-vous vers lui. Ainsi vous l’ordonne Dieu, le Secours, l’Absolu. Suivez
ses commandements et louez Dieu, votre Seigneur, pour les dons qu’il vous a fait. Il est la Vérité. Il
n’est de Dieu que lui. Il révèle ce qui lui plaît par ses mots « sois et c’est ».
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9. Appel aux Dirigeants d'Amérique
(9.1)
O Vous, Dirigeants et Présidents des républiques d'Amérique ! Ecoutez le chant que susurre la
Colombe sur la Branche d'éternité: Il n'y a pas d'autre Dieu que Moi, l'Immuable, le Clément, le
Très-Généreux.
(9.2)
Ornez le temple de l'Empire de la parure de la justice, et parez son dôme de la couronne du souvenir
de votre Seigneur, le créateur des cieux. Ainsi vous conseille celui qui est la source des noms selon
l'ordre de l'Omniscient, du Très-Sage.
(9.3)
Le Promis est apparu dans cette glorieuse condition, et toutes les créatures des mondes visibles et
invisibles se sont réjouies.
(9.4)
Tirez profit de ce Jour de Dieu. En vérité, Le rencontrer vaut mieux pour vous que tout ce qu'éclaire
le soleil, le puissiez-vous comprendre.
(9.5)
O vous assemblée de dirigeants ! Prêtez l'oreille à ce qu'a fait entendre la Source de grandeur: En
vérité, il n'est pas d'autre Dieu que moi, le Maître des paroles, l'Omniscient.
(9.6)
Pansez les meurtris avec les mains de la Justice et par le sceptre des commandements de votre
Seigneur, le Maître Suprême, le Très-Sage, rabaissez l'oppresseur prospère.
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10. Appel aux représentants élus des peuples
(10.1)
O vous, élus du peuple en chaque pays ! Consultez-vous et ne vous occupez que de ce qui est
profitable à l'humanité et propre à en régénérer la condition, si vous êtes de ceux qui observent avec
soin.
(10.2)
Voyez dans le monde une image du corps humain qui, sain et parfaitement constitué lors de sa
création s'est vu, ensuite, sous l'effet de causes diverses, affligé de maladies et de graves désordres.
Pas un seul jour, il n'a connu le bien-être, et pis encore, sa maladie s'est aggravée lorsqu'il fut
soumis au traitement d'ignorants médecins qui, donnant libre cours à leurs désirs personnels, ont
gravement errés.
(10.3)
Et si, autrefois, sous les soins d'un médecin compétent, l'un de ses membres fut guéri, les autres
parties du corps restèrent affligées comme avant. Ainsi vous informe l'Omniscient, le Très-Sage.
(10.4)
Aujourd'hui, Nous voyons le monde à la merci de dirigeants ivres d'orgueil, incapables de discerner
clairement où réside leur véritable intérêt et moins encore de reconnaître une Révélation aussi
stupéfiante et provocante que celle-ci.
(10.5)
Et chaque fois que l'un d'entre eux a tâché d'améliorer la condition du monde, qu'il l'avoue ou non,
il était poussé par son propre intérêt; aussi, l'indigne nature de son mobile a-t-elle limité son pouvoir
de guérir ou de soulager.
(10.6)
Ce que le Seigneur a ordonné comme souverain remède et comme plus puissant moyen de guérison
du monde, c'est l'union de tous ses peuples en une cause universelle, en une foi commune.
(10.7)
Ceci ne peut d'aucune façon être accompli que par le pouvoir d'un habile médecin, tout-puissant et
inspiré. Telle est la vérité et tout le reste n'est qu'erreur...
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11. Appel aux chefs religieux du monde
(11.1)
O chefs de religion ! Ne pesez pas le Livre de Dieu selon les normes et les connaissances qui ont
cours parmi vous, car ce Livre est lui-même l'infaillible balance établie chez les hommes. C'est sur
cette balance que doit être pesé tout ce que possèdent les peuples et tribus de la terre, tandis que
l'exactitude de sa mesure doit être estimée selon son propre étalon, puissiez-vous le savoir.
(11.2)
L'oeil de ma tendre bonté pleure amèrement sur vous à la pensée que vous n'avez pas su reconnaître
celui que vous appelez nuit et jour, soir et matin.
(11.3)
Le visage blanc comme neige, avance d'un coeur radieux, ô peuple, vers le Lieu pourpre et béni où
s'écrie le Sadratu'l-Muntaha: "Il n'y a: en vérité, d'autre Dieu que Moi, le Tout-Puissant, Celui qui
est par Lui-même !"
(11.4)
O vous, chefs de religion ! Qui, parmi vous, possède une perception ou un entendement comparable
au mien ? Où est celui qui émettra la prétention d'être mon égal en paroles ou en sagesse ? Aucun,
par Dieu, le Très-Miséricordieux !
(11.5)
Tout ce qui est sur terre passera; et voici la Face de votre Seigneur, le Tout-Puissant, le Bien-Aimé.
(11.6)
Nous avons décrété, ô peuple, que le but suprême et la fin la plus haute de toute connaissance sont
la reconnaissance de celui qui est l'objet de toute science; et pourtant, voyez comme vous avez
laissé votre savoir vous dissimuler comme par un voile, celui qui est l'aurore de cette Lumière, et
par qui toute chose cachée a été révélée.
(11.7)
Si seulement vous pouviez découvrir la source d'où provient ce message merveilleux, vous
renonceriez aux peuples du monde et à tout ce qu'ils possèdent pour vous rapprocher de ce Siège de
gloire tant béni.
(11.8)
Dis: Voici en vérité le Paradis où le Livre-mère est précieusement conservé, puissiez-vous le
comprendre.
(11.9)
Voici celui qui fit s'exclamer le rocher et qui incita le buisson ardent à élever la voix sur la
montagne dominant la Terre Sainte, pour proclamer: "Le Royaume est à Dieu, le souverain
Seigneur de tous, le Tout-Puissant, Celui qui aime."
(11.10)
Nous n'avons fréquenté aucune école ni lu aucune de vos dissertations. Prêtez l'oreille à ce que vous
déclare cet illettré pour vous amener à Dieu, l'Eternel. Cela vaut mieux pour vous que tous les
trésors de la terre, puissiez-vous le comprendre.
(11.11)
O assemblée de prêtres ! Lorsque mes versets vous furent envoyés et que mes signes évidents vous
furent révélés, Nous vous trouvâmes derrière des voiles...
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(11.12)
Nous avons déchiré les voiles. Gardez-vous de maintenir le peuple à l'écart par un autre voile. Au
nom du Seigneur de tous les hommes, brisez les chaînes des vaines imaginations et n'induisez pas
les gens en erreur.
(11.13)
Si vous vous tournez vers Dieu et si vous embrassez sa Cause, n'y répandez pas la confusion et ne
jaugez pas le Livre de Dieu selon vos désirs égoïstes. Tel est le conseil de Dieu, dans le passé et
pour l'avenir...
(11.14)
Si vous aviez cru en Dieu lorsqu'il s'est révélé, le peuple ne se serait pas détourné de Lui et les
choses dont vous êtes aujourd'hui témoins ne Nous seraient pas advenues. Craignez Dieu et ne
soyez pas du nombre des insouciants...
(11.15)
Voici la Cause qui a ébranlé toutes vos superstitions et vos idoles...
(11.16)
O assemblée de prêtres ! Gardez-vous d'être source de conflit dans le pays comme vous avez été
cause du reniement de la Foi aux premiers jours.
(11.17)
Rassemblez les gens autour de cette Parole qui a poussé les pierres à s'exclamer: "Le Royaume est à
Dieu, l'Aurore de tous les signes ! ...
(11.18)
Déchirez les voiles de telle façon que les habitants du Royaume l'entendent. Tel est le
commandement de Dieu dans les jours passés et pour les jours à venir. Béni l'homme qui observe ce
qui lui fut commandé et malheur aux négligents..."
(11.19)
O assemblée de prêtres, combien de temps encore pointerez-vous vos lances de haine à la Face de
Bahá ?
(11.20)
Rangez vos plumes. Car voici qu'entre ciel et terre, la très sublime Plume proclame: Craignez Dieu
et ne suivez pas vos désirs qui ont altéré la face de la création.
(11.21)
Purifiez vos oreilles afin qu'elles entendent la voix de Dieu. Par Dieu ! Elle est comme le feu qui
consume les voiles et comme l'eau purifiant les âmes de ceux qui sont dans l'Univers.
(11.22)
O assemblée de prêtres ! Qui, parmi vous pourra se mesurer avec l'Adolescent divin dans l'arène de
la sagesse et de la parole, ou qui pourra s'élever avec lui vers le ciel de l'explication et des
significations intimes ? Aucun, par mon Seigneur, le Dieu de miséricorde !
(11.23)
Tous, en ce jour ont défailli devant le Verbe de leur Seigneur. Ils sont comme des morts ou des êtres
inertes, sauf celui que Dieu, le Tout-Puissant, l'Indépendant, a voulu exempter. Celui-là est
vraiment de ceux qui sont revêtus de connaissance au regard de Celui qui est l'Omniscient. Les
hôtes du Paradis et les habitants des Bercails sacrés le bénissent à l'aube et au crépuscule.
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(11.24)
Un homme aux jambes de bois peut-il résister à celui que Dieu a pourvu de pieds d'airain ? Non par
Celui qui répand la lumière sur l'entière création !
(11.25)
Lorsque nous observâmes avec attention, Nous découvrîmes que nos ennemis étaient pour la
plupart, des prêtres... Dans le peuple, il en est qui disent: "Il a répudié les prêtres." Dis: Oui par mon
Seigneur ! Je suis vraiment Celui qui a aboli les idoles.
(11.26)
Certes, nous avons fait sonner la trompette, qui n'est autre que notre sublime Plume. Et voyez
comment alors, prêtres, savants, théologiens et gouvernants ont défailli, excepté ceux que Dieu a
préservés en gage de sa grâce. Il est réellement le Très-Généreux, l'Ancien des Jours.
(11.27)
O assemblée de prêtres ! Chassez loin de vous vos illusions futiles et vos vaines idées, puis tournezvous vers l'Horizon de la Certitude.
(11.28)
Je le jure, par Dieu ! Rien de ce que vous possédez ne vous profitera, ni tous les trésors de la terre,
ni le pouvoir que vous avez usurpé. Craignez Dieu et ne soyez pas de ceux qui se perdent...
(11.29)
Dis: O assemblées de prélats ! Débarrassez-vous de vos voiles et de vos accoutrements. Tendez
l'oreille vers l'endroit d'où vous appelle la Plume suprême en ce Jour merveilleux...
(11.30)
Le monde s'est recouvert de poussière à cause de vos vaines imaginations et les coeurs de ceux qui
jouissent de l'approche de Dieu sont peinés de votre cruauté. Craignez Dieu et soyez de ceux qui
Jugent avec équité.
(11.31)
O vous les sources du savoir, gardez-vous de refuser d'être transformés; car à mesure que vous
changerez, la plupart des hommes le feront également. S'il n'en était pas ainsi, ceci serait vraiment
une injustice envers vous-mêmes et envers les autres...
(11.32)
Vous êtes comparables à une source: si on la transforme, les ruisseaux qu'elle engendre seront
transformés aussi.
(11.33)
Craignez Dieu et soyez du nombre des pieux. De même si l'âme de l'homme est corrompue, ses
membres le seront aussi. Lorsque la racine d'un arbre pourrit, ses branches, ses rejetons, ses feuilles
et ses fruits se corrompent aussi.
(11.34)
O assemblée de prêtres ! Je vous en adjure par Dieu, soyez justes, n'annulez pas la vérité au moyen
de choses qui sont vôtres. Prenez connaissance de ce qu'avec sincérité, Nous vous avons
communiqué. Cela vous aidera vraiment et vous rapprochera de Dieu, le Puissant, le Grand.
(11.35)
Réfléchissez et rappelez-vous comment les hommes renièrent Muhammad, l'Apôtre de Dieu
lorsqu'il parut. Ils lui imputèrent ce qui fit se lamenter l'Esprit (Jésus) dans son rang très sublime, et
se récrier l'Esprit de Foi.
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(11.36)
Considérez encore les choses qui avant lui, advinrent aux Apôtres et aux Messagers de Dieu à cause
de ce qu'avaient forgé les mains des injustes.
(11.37)
Nous faisons mention de vous pour l'amour de Dieu; Nous vous rappelons ses signes, et vous
annonçons ce qui est ordonné pour ceux qui sont près de Lui dans le très sublime Paradis et au plus
haut des cieux; en vérité, Je suis le Messager, l'Omniscient.
(11.38)
Il est venu pour votre salut et il a enduré les tribulations pour vous permettre de vous élever sur les
degrés de la parole jusqu'au sommet de la compréhension...
(11.39)
Avec justice et impartialité, lisez le Message qui vous fut adressé. Il vous élèvera dans la vérité,
vous fera voir les choses qui vous étaient cachées et vous permettra de boire à longs traits ce vin
pétillant.
(11.40)
Ces prêtres qui sont vraiment parés de l'ornement du savoir et d'une bonne conduite sont pour le
monde ce que la tête est au corps; ils sont des yeux pour les nations. En tout temps les hommes ont
été guidés et le sont encore par ces âmes bénies.
(11.41)
Le prêtre dont la conduite est droite et le sage qui pratique la droiture sont comme l'esprit pour le
corps du monde.
(11.42)
Heureux le prélat dont la tête est ornée de la couronne de la justice et dont le temple se pare de
l'ornement de l'équité.
(11.43)
Le prêtre qui, au nom du souverain Ordonnateur, s'est saisi du vin très sacré et l'a bu à longs traits
est comme un oeil pour le monde. Heureux ceux qui lui obéissent et qui évoquent son souvenir.
(11.44)
Grande est la bénédiction de ce prélat qui n'a pas laissé son savoir devenir un voile entre lui et Celui
qui existe par lui-même, a tourné vers Lui un visage radieux. Celui-là est au nombre des instruits.
(11.45)
Les hôtes du Paradis recherchent la bénédiction de son souffle et sa lampe répand sa clarté sur tout
ce qui est au ciel et sur la terre.
(11.46)
Il est, certes, parmi les héritiers des Prophètes. Quiconque le voit a en vérité contemplé Celui qui est
le Véridique; et qui s'est tourné vers lui s'est, en fait, tourné vers Dieu, le Tout-Puissant, le Très-
Sage.
(11.47)
O assemblée de prêtres ! Vous ne serez plus désormais détenteurs d'aucun pouvoir car Nous vous
l'avons retiré et Nous le destinons à ceux qui ont cru en Dieu, l'Unique, le Tout-Puissant,
l'Omnipotent, l'Indépendant.
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12. Appel au Pape Pie IX
[nota : ce chapitre a été remplacé par la traduction plus récente et complète tirée de l’ouvrage « L'appel du seigneur
des armées »]
(12.1)
Ô Pape, déchire les voiles : le Seigneur des Seigneurs est venu à l’ombre des nuées, et Dieu, le
Tout-Puissant, l’Indépendant, a tenu sa promesse. Disperse les brumes par le pouvoir de ton
Seigneur et élève-toi jusqu’au royaume de ses noms et de ses attributs. Ainsi te commande la Plume
du Très-Haut sur l’ordre de ton Seigneur, le Tout-Puissant, l’Irrésistible. Oui, il est venu du ciel
comme il en vint la première fois. Garde-toi d’argumenter avec lui comme le firent les pharisiens,
sans aucun signe ni preuve évidente. À sa droite coulent les eaux vives de sa grâce, et à sa gauche le
vin choisi de la justice, tandis que devant lui, porteurs des bannières de ses signes, marchent les
anges du Paradis. Prends garde qu’un nom ne te cache Dieu, le créateur de la terre et du ciel. Oublie
le monde pour te tourner vers ton Seigneur, par qui la terre tout entière fut illuminée.
(12.2)
De notre nom, le Très-Glorieux, nous avons décoré le Royaume. Ainsi en a décrété Dieu, qui
façonne tout. Prends garde que tes vaines imaginations ne te retiennent, maintenant que le Soleil de
certitude s’est levé à l’horizon de la parole de ton Seigneur, le Puissant, le Bienveillant. Peux-tu
vivre dans des palais, alors que celui qui est le Roi de la révélation habite la plus délabrée des
demeures? Laisse ces imaginations à ceux qui les désirent, et avec joie et ravissement, tourne ton
visage vers le Royaume.
(12.3)
Dis : Ô peuples de la terre, détruisez les demeures de négligence par les mains du pouvoir et de
l’assurance puis, au creux de votre coeur, construisez les palais du vrai savoir afin que le Très-
Miséricordieux les inonde de la radiance de sa lumière. Cela vaut mieux pour vous que tout ce qui
est sous le soleil comme en témoigne celui qui tient en sa main l’ultime décret. Lors de l’avènement
du Désiré dans toute sa gloire, la brise de Dieu a soufflé sur le monde et chaque pierre, chaque
motte de terre s’est exclamée : «Voici le Promis ! Le royaume est à Dieu, le Puissant, le Généreux,
l’Indulgent.»
(12.4)
Prends soin que la sagesse humaine ne t’éloigne de celui qui est l’objet suprême de toute
connaissance ou que le monde ne te détourne de celui qui l’a créé et l’a mis en mouvement. Lèvetoi au milieu des peuples du monde, au nom de ton Seigneur, le Dieu de miséricorde, et prends avec
confiance la coupe de vie. Bois-en d’abord puis offres-en à ceux qui, parmi toutes les croyances, se
tournent vers elle. Ainsi la lune de la parole se lève à l’horizon de la sagesse et de la
compréhension.
(12.5)
Déchire le voile de la connaissance humaine de crainte qu’il ne te retienne loin de celui qui est mon
nom, l’Absolu. Souviens-toi de celui qui était l’Esprit. Lorsqu’il vint, les plus érudits le
condamnèrent en son propre pays alors qu’un simple pêcheur crut en lui. Prenez exemple, hommes
au coeur éclairé. Tu es, en vérité, un des soleils du firmament de ses noms. Redoute que le voile des
ténèbres ne s’étende sur toi et ne te prive de sa lumière. Médite sur ce qui fut révélé dans le Livre
par ton Seigneur, le Puissant, le Très-Généreux.
(12.6)
Dis : immobilisez vos plumes, ô assemblée de prêtres, car voici que le crissement de la Plume de
gloire s’élève entre le ciel et la terre. Rejetez tout ce que vous possédez et saisissez fermement ce
que nous vous avons révélé avec puissance et autorité. L’Heure occultée dans la connaissance de
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Dieu a sonné et tous les atomes de la terre proclament : « L’Ancien des jours est venu dans sa
grande gloire ! D’un coeur humble et contrit, hâtez-vous vers lui, ô peuples de la terre.» Dis : En
vérité, nous nous sommes offerts en rançon pour vos vies. Hélas, lorsque nous revînmes, nous vous
vîmes fuyant loin de nous et les yeux de ma tendre générosité pleurèrent amèrement sur mon
peuple. Craignez Dieu, ô vous qui savez voir.
(12.7)
Considère ceux qui s’opposèrent au Fils quand il vint vers eux avec son souverain pouvoir.
Combien de pharisiens attendaient sa venue et se lamentaient d’être séparés de lui ! Et pourtant
lorsque leur parvint le parfum de sa présence et que sa beauté se dévoila, ils se détournèrent et
entrèrent en contestation avec lui. Ainsi te rappelons-nous ce qui est écrit dans les Livres et les
Écritures. Personne ne se tourna vers lui, sauf quelques-uns, dénués de tout pouvoir. Et cependant,
aujourd’hui, tout homme doté de puissance et d’autorité s’enorgueillit de son Nom ! De même,
considère combien sont nombreux aujourd’hui ces moines qui se cloîtrent dans leurs églises en se
revendiquant de mon Nom ; ils ne nous reconnurent pas lorsqu’arriva le temps prévu pour dévoiler
notre beauté alors qu’ils nous invoquaient soir et matin. Nous les voyons accrochés à mon Nom
mais se détournant de moi. Quelle chose vraiment étrange !
(12.8)
Dis : Ne laissez pas vos dévotions vous retenir loin de celui qui est l’objet de toute dévotion, ni
votre adoration vous éloigner de celui qui est l’objet de toute adoration. Lacérez les voiles de vos
folles imaginations ! Voici votre Seigneur, le Puissant, l’Omniscient, qui vient revivifier le monde
et unir tous ceux qui vivent sur terre. Tournez-vous vers la source de la révélation, ô peuple, et ne
tardez pas, fut-ce d’un battement de paupière. Lisez-vous l’Évangile tout en refusant de reconnaître
de Seigneur très glorieux ? Ceci ne vous convient pas, ô assemblée d’érudits !
(12.9)
Dis : Si vous reniez cette révélation, sur quelle preuve croyez-vous en Dieu ? Produisez-la. Ainsi
l’appel pressant de votre Seigneur est révélé par la Plume du Très-Haut, sur l’ordre de ton Seigneur,
le Très-Glorieux, dans cette épître à l’horizon de laquelle brille la splendeur de sa lumière.
Nombreux sont nos serviteurs dont les actes, voiles entre eux et leur être propre, les ont retenus loin
de Dieu, celui qui fait souffler les vents.
(12.10)
Ô assemblée de moines ! La création embaume la fragrance du Très-Miséricordieux. Béni celui qui
oublie ses désirs et se cramponne à cet avis. Il est de ceux qui atteignent la présence de Dieu en ce
jour où les habitants de la terre sont traumatisés et où tous sont désespérés à l’exception de ceux que
Dieu protège, lui qui fait ployer le cou des hommes.
(12.11)
Alors qu’aux mains des êtres de négation, le manteau de Dieu est taché du sang de la haine, vous
ornez vos corps ! Sortez de vos habitations et appelez le peuple à pénétrer dans le Royaume de
Dieu, le Seigneur du jour du jugement. La parole cachée par le Fils est rendue manifeste. Elle est
révélée en ce jour sous la forme du temple humain. Béni soit le Seigneur qui est le Père ! Il vient
vers les nations dans sa grande majesté. Tournez-vous vers lui, ô assemblée de justes !
(12.12)
Ô disciples de toutes les religions ! Nous vous voyons errer, perdus dans la solitude de l’erreur.
Vous êtes les poissons de cet océan ; pourquoi vous éloigner de ce qui vous fait vivre ? Voyez : il
s’enfle devant vous. Depuis toutes les collines, hâtez-vous vers lui. Voici le jour où le Rocher crie,
s’exclame et célèbre la louange de son Seigneur, le Très-Haut, le Possesseur de toutes choses ; il
dit : « Voyez ! Le Père est venu et ce qui vous fut promis dans le royaume est accompli ! » Cette
parole, préservée derrière le voile de grandeur, répand, avec évidence, sa lumière à l’horizon de la
volonté divine, lorsque la Promesse s’accomplit.
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(12.13)
Mon corps supporte l’emprisonnement afin que vos âmes soient libérées de leurs chaînes et nous
consentons à être abaissés afin que vous soyez exaltés. Écoutez le Seigneur de gloire et de
puissance plutôt que n’importe quel oppresseur impie. Mon corps désire ardemment la croix et ma
tête espère le coup de lance dans le sentier du Très-Miséricordieux, pour que le monde soit purifié
de ses transgressions. Ainsi le soleil de l’autorité divine brille à l’horizon de la révélation de celui
qui est le possesseur de tous les noms et attributs.
(12.14)
Le peuple du Coran s’est rebellé contre nous et nous inflige de tels tourments que l’Esprit saint se
lamente, que l’orage tonne et que les nuages pleurent sur nous. L’un de ces impies s’imagine que
les calamités peuvent détourner Bahá d’accomplir le dessein de Dieu, le Créateur de tout. Dis : Par
celui qui fait pleuvoir la pluie, rien, absolument rien, ne peut l’empêcher de se souvenir de son
Seigneur.
(12.15)
Par la droiture de Dieu ! Qu’ils le jettent dans une fournaise allumée sur la terre et sa tête émergera
au coeur de l’océan pour proclamer : « Il est le Seigneur de tous ceux qui sont au ciel et sur la
terre ! » Qu’ils le précipitent au fond d’un puits ténébreux et ils le trouveront siégeant sur les plus
hauts sommets, proclamant d’une voix forte à toute l’humanité : « Voici le Désir du monde, venu
dans sa majesté, sa souveraineté et son empire transcendant ! » Qu’ils l’enterrent au tréfonds de la
terre et son Esprit, s’élevant au sommet du ciel, lancera cet appel : « Voyez la venue de la Gloire.
Contemplez le Royaume de Dieu, le Très-Saint, le Très-Puissant ! » Et qu’ils répandent son sang,
chaque goutte s’époumonera en invoquant Dieu en ce Nom par lequel les fragrances de son
vêtement se diffusent dans toutes les directions.
(12.16)
Menacé par l’épée de nos ennemis, nous appelons néanmoins toute l’humanité à Dieu, qui créa la
terre et le ciel ; l’aide que nous lui offrons ne peut être perturbée ni par les armées de la tyrannie ni
par le pouvoir des iniques. Dis : Ô peuples de la terre, détruisez les idoles de vos vaines
imaginations au nom de votre Seigneur, le Très-Glorieux, l’Omniscient, et tournez-vous vers lui, en
ce jour que Dieu a fait le Roi des jours.
(12.17)
Ô souverain Pontife ! Tends l’oreille vers ce que te conseille celui qui ranime les os tombés en
poussière, par la voix de celui qui est son plus grand Nom. Vends les somptueux vêtements que tu
possèdes et dépenses-en le prix dans le chemin de Dieu, celui qui assure le retour des jours et des
nuits. Abandonne ton royaume aux rois et, détaché du monde, le visage fixé sur le Royaume, sors
de ta demeure pour chanter entre le ciel et la terre les louanges de ton Seigneur. Ainsi te l’ordonne,
de la part de ton Seigneur, le Tout-Puissant, l’Omniscient, celui qui est le possesseur des Noms.
Exhorte les rois en ces termes : « Conduisez-vous de manière équitable avec les hommes. Veillez à
ne pas transgresser les limites fixées dans le Livre ». Voilà ce qui te convient. Garde-toi de
t’approprier les choses de ce monde et ses richesses. Laisse-les à ceux qui les désirent et attache-toi
à ce que te prescrit celui qui est le Seigneur de la création. Quelqu’un t’offrirait-il tous les trésors de
la terre, refuse d’y jeter même un simple coup d’oeil. Agis comme ton Seigneur a agi. Ainsi la
langue de Révélation te transmet-elle les paroles dont Dieu fait l’ornement du Livre de la création
(12.18)
Regarde une perle dont la nature est de briller. Un voile de soie suffit à cacher son lustre et sa
beauté. De même, la distinction de l’homme réside en l’excellence de sa conduite, dans
l’acquisition de ce qui convient à son état et non dans la poursuite de jeux enfantins. Sache que
l’ornement qui te convient est l’amour de Dieu et le détachement de tout sauf de lui, et non le luxe
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que tu possèdes. Abandonne celui-ci à ceux qui le recherchent et tourne-toi vers Dieu, qui fait
couler les fleuves.
(12.19)
Tout ce qui est sorti de la bouche du Fils fut révélé en paraboles, alors que celui qui proclame en ce
jour la Vérité ne s’en sert pas. Attention de ne pas t’accrocher à la corde des vaines imaginations et
que cela t’écarte de ce qui est ordonné dans le Royaume de Dieu, le Puissant, le Bienfaisant. Si tu es
grisé par le vin de mes versets, et décides de te présenter devant le trône de ton Seigneur, le créateur
du ciel et de la terre, revêts-toi de mon amour, protège-toi avec mon souvenir et nourris-toi de la
confiance en Dieu, qui dispense tout pouvoir.
(12.20)
Ô disciples du Fils ! Nous vous avons de nouveau envoyé Jean qui, en vérité, a crié dans le désert
du Bayán : Ô peuples du monde, lavez vos yeux ! Voici qu’arrive le jour où vous pourrez
contempler le Promis et vous en approcher. Ô disciples de l’Évangile, préparez la voie ! Le jour de
l’avènement du Seigneur glorieux est proche. Préparez-vous à entrer dans le royaume. Ainsi
l’ordonne Dieu qui fait se lever l’aurore.
(12.21)
Tendez l’oreille aux roucoulements de la colombe d’Éternité perchée sur les branches de l’Arbre
divin : « Ô disciples du Fils, nous vous avons envoyé Jean pour vous baptiser avec de l’eau afin que
vos corps soient purifiés dans l’attente de l’apparition du Messie. Celui-ci, à son tour, vous purifia
du feu de l’amour et de l’eau de l’esprit dans l’attente de ces jours prévus par le Très-
Miséricordieux pour vous purifier avec l’eau de la vie, des mains de sa généreuse bonté. Voici
l’Incomparable annoncé par Isaïe, le Consolateur que l’Esprit vous a promis. Ouvrez les yeux, ô
assemblée d’évêques, afin de contempler votre Seigneur trônant sur le siège de puissance et de
gloire.
(12.22)
Ô membres de toutes les religions, ne marchez pas dans les pas de ceux qui suivirent les pharisiens
et s’écartèrent ainsi de l’Esprit. Ils se sont vraiment égarés dans l’erreur. La Beauté ancienne est
venue dans son plus grand Nom et elle désire accueillir toute l’humanité dans son très saint
Royaume. Les coeurs purs contemplent le Royaume de Dieu dévoilé devant sa Face. Hâtez-vous
vers lui et ne suivez pas l’infidèle et l’impie. Si ton oeil s’y oppose, arrache-le [voir : Matthieu 5.29,
Marc 9.47] . Ainsi l’a décrété la Plume de l’Ancien des jours sur l’ordre du Seigneur de toute la
création. Certes, il est venu de nouveau pour vous sauver, ô peuples de la terre ! Allez-vous
assassiner celui qui désire vous offrir la vie éternelle ? Craignez Dieu, ô vous qui comprenez !
(12.23)
Ô peuple, écoutez ce qui vous est révélé par votre Seigneur très glorieux et tournez vos visages vers
Dieu, le Seigneur de ce monde et du monde à venir. Ainsi vous commande celui qui est l’Orient du
soleil de l’inspiration divine selon l’ordre du Façonneur de toute l’humanité. Certes, nous vous
avons créés pour la lumière et nous ne désirons pas vous abandonner au feu. Émergez de l’ombre, ô
peuple, par la grâce de ce Soleil qui brille à l’horizon de la providence divine et tournez-vous vers
lui, le coeur sanctifié, l’âme assurée, l’oeil attentif et la face éclairée. L’Ordonnateur suprême vous
le conseille depuis le lieu de sa gloire transcendante, afin qu’ainsi vous soyez attirés vers le
Royaume de ses noms.
(12.24)
Béni celui qui reste fidèle à l’Alliance de Dieu et malheur à celui qui la brise et qui ne croit pas en
lui, le Détenteur des secrets. Dis : Voici le jour des bénédictions ! Empressez-vous afin que je fasse
de vous des rois dans les royaumes de mon empire. Suivez-moi, et vous contemplerez ce qui vous
fut promis ; je ferais de vous mes compagnons dans le domaine de ma majesté et les intimes de ma
beauté au ciel de mon pouvoir, à jamais. Si vous vous rebellez contre moi, dans ma clémence, je le
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supporterai patiemment espérant que vous vous éveillerez et vous lèverez de la couche de la
négligence. Ainsi ma miséricorde vous entoure-t-elle. Craignez Dieu et ne suivez pas ceux qui se
sont détournés de sa Face alors qu’ils invoquent son nom jour et nuit.
(12.25)
Le jour de la moisson est certes venu et toutes choses sont séparées. Le Moissonneur a engrangé
dans les greniers de la justice ce qu’il a choisi, et jeté au feu ce qui en est digne. Tel est, en ce jour
promis, le décret de votre Seigneur, le Puissant, le Dieu d’amour. En vérité, Il ordonne ce qui lui
plaît. Il n’est pas d’autre Dieu que lui, le Tout-Puissant, l’Irrésistible. Le désir du divin moissonneur
est d’engranger toute bonne chose pour Moi. Il n’a parlé que pour vous faire connaître ma Cause et
vous guider vers le chemin de celui dont la mention orne tous les Livres sacrés.
(12.26)
Dis : Ô assemblée de chrétiens ! Nous nous sommes déjà révélés à vous en une occasion précédente
et vous ne nous avez pas reconnu. Voici qu’une autre occasion vous est offerte. Voici le jour de
Dieu ; tournez-vous vers lui. Il est descendu du ciel comme il le fit la première fois et il désire vous
abriter à l’ombre de sa miséricorde. Il est, en vérité, l’Éminent, le Puissant, l’Aide suprême. Le
Bien-Aimé n’aime pas vous voir consumés par le feu de vos désirs. Si un voile vous sépare de lui,
ce n’est qu’en raison de votre égarement et de votre ignorance. Vous me mentionnez sans me
connaître. Vous faites appel à moi, mais rejetez ma révélation bien que je sois venu vers vous dans
ma gloire depuis le ciel de la préexistence. En mon Nom et par le pouvoir de ma souveraineté,
déchirez les voiles pour découvrir un chemin vers votre Seigneur.
(12.27)
Depuis la tente de majesté et de grandeur, le roi de gloire proclame et dit : Ô peuple de l’Évangile,
ceux qui n’étaient pas dans le royaume y sont maintenant entrés alors que nous vous voyons, en ce
jour, vous attarder à la porte. Déchirez les voiles par le pouvoir de votre Seigneur le Puissant, le
Très-Généreux et, en mon Nom, entrez dans mon Royaume. Ainsi vous le demande celui qui désire
pour vous la vie éternelle. Il a en vérité pouvoir sur toutes choses. Bénis ceux qui ont reconnu la
lumière et se hâtent vers elle. En vérité, ils résident dans le royaume et partagent la nourriture et la
boisson des élus de Dieu.
(12.28)
Ô enfants du royaume, nous voyons que vous êtes dans l’ombre. Cela ne vous convient pas. Vos
actes vous rendent-ils craintifs face à la Lumière ? Dirigez-vous vers lui. Les pas de votre Seigneur
très glorieux ont béni les pays qu’ils ont foulés. Ainsi nous aplanissons pour vous le chemin de
celui que l’Esprit a prophétisé. Je témoigne de lui comme il a témoigné de moi. Il a dit, en vérité :
« Suivez-moi et je ferai de vous des pêcheurs d’hommes ». Mais en ce jour nous disons : « Suivezmoi et je ferai de vous les vivificateurs de l’humanité ». Ainsi la Plume de la révélation a inscrit ce
décret dans cette épître.
(12.29)
Ô Plume du Très-Haut, remue-toi en pensant à d’autres rois cités dans ce Livre lumineux et béni
afin qu’ils se lèvent de la couche de négligence, écoutent les chants du Rossignol niché sur les
branches de l’Arbre divin et se hâtent vers Dieu dans cette merveilleuse et sublime révélation.
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13. Appel au Clergé et aux fidèles des différentes religions
(13.1)
Autrefois, Nous nous adressâmes au peuple de la Thora. Nous l'invitâmes à s'avancer vers celui qui
révèle les versets et qui vient de la part de Celui qui fait courber les têtes...
(13.2)
Une autrefois, Nous nous adressâmes, en ces termes, au peuple de l'Evangile: Le Très-Glorieux est
apparu sous ce Nom d'où la brise de Dieu s'est répandue vers toutes les régions...
(13.3)
Une autrefois encore, Nous nous adressâmes au peuple du Qur'an [nota : Coran] , lui disant: Craignez
le Très-Miséricordieux et n'argumentez pas spécieusement avec Celui par qui furent fondées toutes
les religions...
(13.4)
Sachez encore que Nous envoyâmes aux Mages nos Tablettes en les ornant de notre Loi... Nous y
avons dévoilé l'essence de tous les signes et allusions celés dans leurs livres. En vérité, le Seigneur
est le Tout-Puissant, l'Omniscient.
(13.5)
Hèle Sion, ô Carmel, et annonce la joyeuse nouvelle: Celui qui était caché aux yeux des mortels est
venu. Sa souveraineté triomphante est manifeste; sa splendeur tout englobante s'est révélée.
(13.6)
Garde-toi d'hésiter ou de t'arrêter. Hâte-toi de faire le tour de la Cité de Dieu descendue du ciel, la
céleste Kaaba autour de laquelle ont circulé, en adoration, l'élite des anges et les élus de Dieu, ceux
qui ont le coeur pur.
(13.7)
Oh avec quelle ardeur, Je désire annoncer à tous les points du globe, et apporter à toutes ses villes,
les bonnes nouvelles d'une Révélation vers laquelle fut attiré le coeur du Sinaï, et au nom de
laquelle le Buisson ardent s'écrit: "A Dieu, le Seigneur des Seigneurs, appartiennent les royaumes
de la terre et du ciel."
(13.8)
En vérité, voici le Jour où terre et mer se réjouissent de cette proclamation, le Jour en vue duquel
furent réservées ces choses que Dieu, dans sa bonté inconcevable au coeur et à l'esprit des hommes,
avait destinées à la Révélation.
(13.9)
Bientôt vers Toi, Dieu fera naviguer son Arche et manifestera le peuple de Bahá dont parle le Livre
des Noms.
(13.10)
Elle est venue la Très-Grande Loi et, sur le trône de David, règne la Beauté ancienne. Ainsi ma
Plume a rapporté ce que contait l'histoire des temps anciens.
(13.11)
Cette fois cependant, David s'écrie d'une voix forte: "O Seigneur bienfaisant, me comptes-tu parmi
ceux qui sont restés fermes dans ta Cause, ô Toi, par qui furent illuminés les visages et par qui
survinrent les faux pas ?"
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(13.12)
Le souffle a passé, la Brise a soufflé, de Sion est apparu ce qui était caché, et de Jérusalem se fait
entendre la Voix de Dieu, l'Unique, l'Incomparable, l'Omniscient.
(13.13)
Prête l'oreille au chant de David. Il dit: "Qui me conduira dans la Ville forte ?" La Ville forte, c'est
Akka qui fut nommée la Plus-Grande-Prison et où se trouvent une forteresse et de solides
remparts...
(13.14)
Lis attentivement ce que dit Esaïe dans son Livre. Il dit: "Monte sur la plus haute montagne, ô Sion,
pour annoncer la bonne nouvelle." Elève avec force la voix, ô Jérusalem, pour annoncer la bonne
nouvelle.
(13.15)
Elève ta voix sans crainte, dis aux villes de Juda: "Voici votre Dieu ! Voici le Seigneur, l'Eternel,
qui vient avec puissance, étendant le bras de son commandement."
(13.16)
En ce jour, tous les signes sont apparus. Une grande Cité est descendue du ciel et Sion frémit,
exultant de joie devant la Révélation de Dieu; car de tous côtés, elle a entendu sa Voix.
(13.17)
O assemblée de chrétiens ! Nous nous sommes révélés à vous en une précédente occasion et vous
ne M'avez pas reconnu. Une autre occasion se présente à vous. Voici le Jour de Dieu; tournez-vous
vers Lui...
(13.18)
Il n'est pas agréable au Bien-Aimé de vous savoir consumés par le feu de vos désirs. Si vous deviez
être séparés de Lui comme par un voile, ce ne serait que par votre propre ignorance et par votre
entêtement.
(13.19)
Vous faites mention de Moi mais ne Me connaissez pas. Vous M'invoquez mais ne vous souciez pas
de ma Révélation...
(13.20)
O peuple de l'Evangile ! Ceux qui n'étaient pas dans le Royaume y sont maintenant entrés tandis
qu'en ce Jour, Nous vous voyons attendre à la porte.
(13.21)
Déchirez les voiles, par le Pouvoir de votre Seigneur, le Tout-Puissant, le Très-Généreux, et, en
mon Nom, entrez dans mon Royaume. Ainsi vous invite celui qui désire pour vous une vie
éternelle.
(13.22)
O enfants du Royaume ! Nous vous voyons dans les ténèbres. Cela ne vous sied vraiment pas. Face
à la Lumière, avez-vous peur à cause de vos actes ? Avancez vers lui...
(13.23)
En vérité, il (Jésus) a dit: "Suivez-moi et je ferai de vous des pêcheurs d'hommes." [voir : Matthieu
4.19] En ce jour, cependant, Nous disons: Suivez-moi et Nous ferons de vous des animateurs du
genre humain...
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(13.24)
En vérité, Nous sommes venus pour votre bien et Nous avons supporté les infortunes du monde
pour votre salut. Fuirez-vous celui qui a sacrifié sa vie pour que vous soyez vivifiés ?
(13.25)
Craignez Dieu, ô disciples de l'Esprit (Jésus) et ne suivez pas les traces des prêtres qui ont
entièrement fait fausse route.
(13.26)
Ouvrez la porte de votre coeur. En vérité, celui qui est l'Esprit (Jésus) se tient devant elle. Pourquoi
restez-vous éloignés de celui qui se propose de vous conduire vers un lieu resplendissant ?
(13.27)
Dis: En vérité, Nous avons ouvert les portes du Royaume. Allez-vous vous barricader devant sa
Face ? Ce ne serait rien moins qu'une erreur lamentable.
(13.28)
O assemblée de Patriarches ! Celui qui vous fut promis dans les Tablettes est venu. Craignez Dieu
et ne suivez pas les vaines imaginations des superstitieux.
(13.29)
Abandonnez ce que vous possédez et, par la souveraine puissance de Dieu, tenez-vous fermement à
sa Tablette. Cela vous sera plus profitable que tous vos biens. De ceci rendront témoignage tout
esprit pénétrant et tout homme perspicace.
(13.30)
Allez-vous tirer vanité de mon Nom, tout en vous séparant de Moi comme par un voile ? C'est là
chose bien étrange.
(13.31)
O assemblée d'archevêques ! Celui qui est le Seigneur de tous les hommes est paru. De la plaine de
la Direction, Il appelle l'humanité, mais vous êtes toujours parmi les morts.
(13.32)
Grande est la bénédiction de celui que ranime la Brise de Dieu et qui s'est levé parmi les morts à ce
nom irréfutable !
(13.33)
O assemblée d'évêques ! Toutes les tribus du monde ont été saisies d'un frémissement, et Celui qui
est le Père éternel appelle à haute voix entre ciel et terre.
(13.34)
Bénie est l'oreille qui a entendu, l'oeil qui a vu, et le coeur qui s'est tourné vers celui qui est le centre
d'adoration de tous ceux qui sont dans les cieux et de tous ceux qui sont sur la terre.
(13.35)
O assemblée d'évêques ! Vous êtes les étoiles du ciel de mon savoir. Ma miséricorde ne désire pas
vous voir tomber sur la terre.
(13.36)
Pourtant ma justice déclare: "C'est ce que le Fils (Jésus) a décrété." Et toute parole sortie de sa
bouche irréprochable, véridique et irrécusable, ne pourra jamais être changée.
(13.37)
En vérité, les cloches carillonnent en mon Nom et se lamentent sur Moi, mais mon esprit est rempli
d'une joie manifeste.
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(13.38)
Le corps du Bien-Aimé aspire à la croix et sa tête désire ardemment la lance dans le chemin du
miséricordieux. La suprématie de l'oppresseur ne peut, d'aucune manière, le détourner de son but...
(13.39)
Elles sont tombées les étoiles de la connaissance, ceux qui, pour démontrer la vérité de ma Cause
produisent les preuves qu'ils possèdent et qui parlent de Dieu en mon Nom. Et cependant, lorsque
dans ma majesté Je vins vers eux, ils se détournèrent de moi. Ils sont certes de ceux qui sont
tombés.
(13.40)
C'est ce qu'a prophétisé l'Esprit (Jésus) quand il vint avec la vérité, et que les docteurs juifs
contestèrent perfidement ce qu'il disait, jusqu'à commettre finalement ce qui provoqua les
lamentations du Saint-Esprit et les pleurs de ceux qui ont la joie d'être proches de Dieu.
(13.41)
O assemblées de prêtres ! Abandonnez vos cloches et sortez de vos églises. En ce jour, il vous
appartient de proclamer le Très-Grand Nom à haute voix parmi les nations.
(13.42)
Préférez-vous rester muets alors que chaque pierre et chaque arbre s'écrient avec force: "Le
Seigneur est venu dans toute sa gloire !"
(13.43)
Celui qui appelle les hommes en mon Nom est vraiment des miens, et il manifestera ce qui est audelà du pouvoir de tout ce qui est sur la terre...
(13.44)
Puisse la brise de Dieu vous réveiller ! Elle est vraiment passée sur le monde. Heureux qui en a
découvert le parfum; il est compté au nombre des sauvegardés.
(13.45)
O assemblée de prêtres ! Le Jour du règlement est arrivé, ce Jour où est venu celui qui était aux
cieux. Il est, en vérité, celui qui vous fut promis dans les Livres de Dieu, le Saint, le Puissant, le
Loué.
(13.46)
Combien de temps encore allez-vous errer dans le désert de l'insouciance et de la superstition ?
Tournez vos coeurs dans la direction de votre Seigneur, Celui qui pardonne, le Généreux.
(13.47)
O assemblée de moines ! Ne vous confinez pas dans des cloîtres et dans des églises. Avec ma
permission, quittez-les et consacrez-vous à ce qui sera profitable à vos âmes et à celles des hommes.
Ainsi vous l'ordonne le Roi du Jour du règlement.
(13.48)
Retirez-vous dans la forteresse de mon amour. C'est assurément la retraite qui vous convient, si
vous pouviez vous en rendre compte.
(13.49)
Celui qui s'enferme dans une maison est vraiment comme un mort.
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(13.50)
Il appartient à l'homme de faire connaître ce qui est utile à toutes les créatures, et celui qui ne
produit pas de fruit est bon à jeter au feu. Ainsi vous conseille votre Seigneur et Il est certes, le
Tout-Puissant, le Très-Généreux.
(13.51)
Entrez dans la vie conjugale afin que quelqu'un puisse vous succéder. Nous vous avons défendu les
actes perfides, mais non ce qui prouve votre fidélité.
(13.52)
Allez-vous restés accrochés aux règles que vous vous êtes fixées et rejeter derrière vous les lois de
Dieu ? Craignez Dieu et ne restez pas parmi les étourdis.
(13.53)
Si ce n'était l'homme, qui donc ferait mention de moi sur ma terre, et comment mon Nom et mes
attributs seraient-ils révélés ? Réfléchissez et ne restez pas sous les voiles ou profondément
endormis.
(13.54)
Celui qui ne se maria pas (Jésus) n'avait ni demeure ni place où reposer sa tête à cause de ce
qu'avaient forgé les mains des traîtres. Sa sainte pureté ne venait pas de ce que vous croyez ou
imaginez mais plutôt des choses que Nous possédons.
(13.55)
Demandez afin de pouvoir comprendre la grandeur de son rang qui fut élevé au-dessus de ce que
peuvent imaginer les peuples de la terre. Bienheureux ceux qui en prennent conscience.
(13.56)
O assemblée des moines ! Si vous décidez de me suivre je ferai de vous les héritiers de mon
Royaume; et si vous transgressez mes commandements, dans mon inlassable indulgence, je le
supporterai patiemment; car je suis en vérité celui qui toujours pardonne, le Dieu de miséricorde.
(13.57)
Bethléem s'anime sous la brise de Dieu, et sa voix nous parvient: " O Toi, Seigneur très généreux,
où s'est établie ta grande gloire ? Les parfums suaves de ta présence m'ont éveillée alors que je me
languissais d'être séparée de Toi. Louange à Toi qui a soulevé les voiles et qui, dans une gloire
évidente, est venu avec puissance."
(13.58)
Derrière le Tabernacle de majesté et de grandeur, Nous l'appelâmes: "O Bethléem ! Cette lumière
s'est levée à l'Orient; elle s'est propagée vers l'Occident pour t'atteindre finalement au soir de sa vie.
(13.59)
Dis-moi: les fils reconnaissent-ils le Père et l'acceptent-ils, ou bien le renient-ils comme le renièrent
les peuples d'autrefois (Jésus) ?" Alors elle s'écria: "Tu es vraiment l'Omniscient, Celui qui sait
tout."
(13.60)
Songez encore à tous ces moines qui, de nos jours, se sont retranchés en mon Nom dans leurs
cloîtres, et qui, lorsque vint le temps fixé et que Nous leur dévoilâmes notre beauté, n'ont pas su me
reconnaître, alors qu'ils m'invoquaient à l'aube et au déclin du jour.
(13.61)
Vous lisez l'Evangile et refusez néanmoins de reconnaître votre Seigneur, le Très-Glorieux. Cela ne
vous convient pas, ô assemblée d'érudits...
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(13.62)
Les parfums du Très-Miséricordieux se sont répandus sur toute la création. Heureux l'homme qui a
renoncé à ses désirs et qui s'est maintenu fermement dans la bonne direction.
(13.63)
N'avez-vous pas étudié le Qur'an ? Lisez-le pour y trouver, par bonheur, la vérité; car ce Livre est
assurément le droit Sentier. C'est la voie même de Dieu pour tous ceux qui sont aux cieux et sur la
terre.
(13.64)
Si vous avez négligé le Qur'an, vous ne pouvez toutefois dire que le Bayan soit loin de vous.
Voyez-le grand ouvert sous vos yeux. Etudiez ses versets de crainte qu'il ne vous arrive de
commettre ce qui ferait gémir et pleurer les Messagers de Dieu.
(13.65)
Hâtez-vous de sortir de vos sépulcres. Combien de temps encore resterez-vous endormis ? Le
second coup de trompette a retenti.
(13.66)
Qui contemplez-vous ainsi ? Voici votre Dieu, le Seigneur de miséricorde. Voyez comment vous
réfutez ses signes. Une forte secousse a ébranlé la terre, et elle a rejeté ses fardeaux. Ne l'admettezvous pas ?
(13.67)
Dis: Ne reconnaîtrez-vous pas que les montagnes sont devenues comme des flocons de laine, et que
les hommes sont cruellement éprouvés devant l'impressionnante grandeur de la Cause de Dieu ?
(13.68)
Voyez ! Leurs maisons ne sont plus que ruines désertes, tandis qu'eux-mêmes ont l'air d'une armée
en déroute.
(13.69)
Voici le Jour où le Très-Miséricordieux est descendu sur les nuées de la connaissance, paré d'une
souveraineté manifeste. Il connaît parfaitement les actions des hommes. Il est Celui dont nul ne peut
méconnaître la gloire, puissiez-vous le comprendre.
(13.70)
Le ciel de toute religion s'est déchiré, la terre de l'entendement humain s'est fendue, et l'on voit
descendre les anges de Dieu.
(13.71)
Dis: C'est le Jour de la duperie réciproque; vers où fuyez-vous ? Les montagnes ont disparu, les
cieux ont été repliés et la terre entière est entre ses mains, si seulement vous pouviez le comprendre.
(13.72)
Qui pourrait vous protéger ? Personne, par Celui qui est le Clément ! Personne, sauf Dieu le Tout-
Puissant, le Très-Glorieux, le Bienfaisant.
(13.73)
Toute femme enceinte s'est délivrée de son fardeau. En ce Jour, Nous voyons les hommes comme
pris de boisson; c'est le Jour où anges et hommes ont été rassemblés.
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(13.74)
Existe-t-il un doute quelconque concernant Dieu ? Voyez comme Il est descendu du ciel de sa
grâce, revêtu de souveraineté et ceint de puissance. Y a-t-il un doute sur ses signes ? Ouvrez les
yeux et vous en verrez l'évidence.
(13.75)
Le Paradis est à votre droite; il a été placé à votre portée, tandis que l'enfer a été mis à feu. Voyez
ses flammes dévorantes.
(13.76)
Hâtez-vous d'entrer au Paradis, par un effet de notre clémence envers vous et, des mains du Très-
Miséricordieux, recevez le vin qui, en vérité, est la vie.
(13.77)
Par Celui qui est le grand Message ! Le Très-Miséricordieux est venu, entouré d'une indiscutable
souveraineté. La balance a été installée, et tous les habitants de la terre ont été rassemblés.
(13.78)
La trompette a retenti. Et voyez: tous les yeux se sont agrandis de terreur, et les coeurs de tous ceux
qui sont au ciel et sur terre ont frémi sauf ceux que le souffle des versets de Dieu a vivifiés et, qui se
sont détachés de toutes choses.
(13.79)
Voici le jour où la terre fera connaître ses nouvelles. Les fauteurs d'iniquité sont pour elle des
fardeaux, si seulement vous le saviez.
(13.80)
La lune des futiles imaginations s'est fendue et le ciel a fait paraître une fumée tangible. Nous
voyons les gens abattus frappés de stupeur devant ton Seigneur, le Tout-Puissant, l'Omnipotent.
(13.81)
Le crieur a lancé un cri retentissant, et telle était la violence de sa colère que les hommes ont pris la
fuite.
(13.82)
Ceux qui sont à sa gauche soupirent et se lamentent. Ceux qui sont à sa droite occupent de nobles
demeures. Des mains du Très-Miséricordieux, ils reçoivent et boivent à longs traits le Vin qui, en
vérité, est la Vie, et ce sont certes les bienheureux.
(13.83)
La terre a été secouée, les montagnes ont disparu, et les anges, en rangs serrés, sont descendus
devant Nous.
(13.84)
La plupart des gens restent hébétés dans leur ivresse et montrent sur leur visage des signes de
colère. Ainsi avons-nous rassemblé les auteurs d'iniquités. Nous les voyons se précipiter vers leur
idole.
(13.85)
Dis: En ce Jour, nul ne sera à l'abri du décret de Dieu. C'est, en vérité, un Jour effroyable. Nous leur
montrons ceux qui les ont égarés; ils les voient et ne les reconnaissent pourtant pas. Leur vision est
troublée par l'ivresse; ce sont vraiment des aveugles.
(13.86)
Ils se sont justifiés en proférant des calomnies que Dieu, l'Eternel, le Protecteur dans le danger, a
condamnées.
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(13.87)
Le Malin a éveillé le mal dans leur coeur, et ils sont affligés d'un supplice que personne ne peut
détourner. Ils se précipitent vers les méchants en portant le registre de ceux qui commettent
l'injustice. Telles sont leurs oeuvres.
(13.88)
Dis: les cieux ont été repliés, la terre est dans les mains de Dieu, et les dépravés ont été suspendus
par les cheveux au-dessus de l'abîme; et cependant ils ne comprennent toujours pas. Ils s'abreuvent
aux sources malsaines et ne s'en rendent pas compte.
(13.89)
Dis: l'appel a été lancé, les morts sont sortis de leurs tombes et, debout, regardent autour d'eux.
(13.90)
Quelques-uns se sont hâtés d'atteindre la cour du Dieu de clémence, d'autres sont tombés sur la face
dans le feu de l'enfer; tandis que d'autres encore sont frappés de stupeur.
(13.91)
Les versets de Dieu ont été révélés et, malgré tout, ils s'en sont détournés. Sa preuve s'est
manifestée mais ils l'ignorent.
(13.92)
Et lorsqu'ils voient la Face du Très-Miséricordieux, leurs propres visages s'assombrissent, au milieu
même de leurs divertissements.
(13.93)
Ils se pressent vers le feu de l'enfer, le prenant pour une lumière. Ce qu'ils s'imaginent naïvement est
bien loin de Dieu.
(13.94)
Dis: Que vous soyez dans la joie ou dans une violente fureur, les cieux se sont ouverts, et Dieu est
descendu dans sa rayonnante souveraineté. Toutes les choses créées s'écrient: "Le Royaume est à
Dieu, le Tout-Puissant, l'Omniscient, le Très-Sage."
(13.95)
O assemblée de théologiens persans ! C'est en mon Nom que vous avez pris les rênes du
gouvernement des hommes, et c'est en raison des liens qui vous rattachent à moi que vous occupez
des sièges d'honneur.
(13.96)
Toutefois vous vous êtes écartés de moi lorsque je me suis révélé, et vous avez commis ce qui a fait
couler les pleurs de ceux qui m'ont reconnu.
(13.97)
Avant qu'il soit longtemps, tout ce que vous possédez périra, votre gloire sera changée en la plus
misérable des humiliations et vous verrez le châtiment de ce que vous aurez forgé; ainsi en a décrété
Dieu, le Maître suprême, le Très-Sage.
(13.98)
O vous, prêtres de la ville ! Nous sommes venus avec la vérité et vous ne vous en êtes pas souciés.
Vous me paraissez semblables à des morts, prisonniers du linceul de vos propres personnes.
(13.99)
Vous n'avez pas recherché notre présence alors que cela eût été, pour vous, préférable à tous vos
agissements.
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(13.100)
Sachez que si vos chefs - à qui vous devez obéissance et dont vous vous targuez, que vous
mentionnez jour et nuit, et sur les traces desquels vous cherchez vos directives - si donc vos chefs
avaient vécu de nos jours, ils auraient gravité autour de moi et, ni le soir ni le matin, ne se seraient
séparés de moi.
(13.101)
Vous, par contre, n'avez pas tourné vos faces vers mon visage, fût-ce pour un court instant; vous
vous êtes enflés d'orgueil, sans vous soucier de cet opprimé si tourmenté par les hommes qui
agissaient à leur guise avec lui.
(13.102)
Vous avez négligé d'examiner les conditions dans lesquelles je me trouvais et de vous informer de
ce qui m'était arrivé. Vous avez, par là même, écarté de vous les brises de sainteté et de générosité
soufflant de ce site pur et lumineux.
(13.103)
Il me semble que vous vous êtes attachés aux sujets matériels, oublieux du domaine de l'esprit et
disant des choses que vous ne faites pas.
(13.104)
Vous avez l'amour des noms et semblez vous être adonnés à eux. C'est pour cela que vous citez les
noms de vos chefs. Et si quelqu'un de tel, ou supérieur à eux, venait à vous, vous fuiriez loin de lui.
(13.105)
C'est grâce à leurs noms que vous vous êtes élevés, que vous avez acquis une situation; c'est grâce à
eux que vous vivez et prospérez. Et si vos chefs réapparaissaient, vous ne renonceriez pas à votre
autorité, vous refusant d'aller à eux et de tourner vers eux vos visages.
(13.106)
Nous vous avons trouvés comme la plupart des hommes, en adoration devant les noms qu'ils
mentionnent chaque Jour de leur vie et qui les occupent entièrement. Mais les porteurs de ces noms
ne sont pas sitôt apparus que vous les reniez et tournez les talons.
(13.107)
Sachez qu'en ce jour, Dieu n'acceptera pas vos pensées, votre souvenir, vos dévotions ni votre
vigilance, à moins qu'aux yeux de ce Serviteur, vous ne deveniez un être nouveau; si seulement
vous en preniez conscience.
(13.108)
A cause de vous, l'Apôtre (Muhammad) s'est lamenté, la Chaste (Fatimih) a poussé des cris, la
contrée a été dévastée et les ténèbres sont tombées sur toutes les régions.
(13.109)
O Assemblée de prêtres ! Par votre faute, le peuple a été humilié, la bannière de l'Islam a été
abaissée et son trône puissant renversé.
(13.110)
Chaque fois qu'un homme de discernement s'efforçait de tenir solidement ce qui pouvait exalter
l'Islam, vous éleviez vos clameurs, de sorte qu'il devait abandonner ses projets et que le pays restait
plongé dans une ruine évidente.
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(13.111)
De tous les peuples du monde, c'est le peuple de Perse qui a subi, et continue de subir, les pertes les
plus grandes.
(13.112)
Je le jure par l'Etoile du matin de la Parole, brillant sur le monde dans l'apogée de sa gloire !
D'incessantes lamentations s'élèvent des chaires en ce pays. Dès les premiers jours, pareilles
lamentations furent entendues sur la terre de Ta [nota : Tihran ou Téhéran] car les chaires, édifiées en
vue d'évoquer le souvenir de Celui qui est la Vérité - exaltée soit sa gloire - sont maintenant
devenues des endroits d'où sont proférés des blasphèmes contre celui qui est le Désir des mondes.
(13.113)
En ce jour, le souffle des parfums du vêtement de Révélation du Roi éternel, se répand sur la terre.
Et cependant ils (les prêtres) se sont rassemblés, se sont installés sur leurs sièges et ont dit des
choses qui feraient honte à un animal, et combien plus à l'homme lui-même !
(13.114)
S'ils venaient à se rendre compte d'un seul de leurs actes et percevaient le mal qu'il a produit, ils en
finiraient d'eux-mêmes avec la vie et se hâteraient vers leur dernière demeure.
(13.115)
O assemblée de prêtres ! Abandonnez ce que vous possédez; gardez le silence et prêtez l'oreille à ce
que dit la langue de Grandeur et de Majesté.
(13.116)
Combien de servantes, qui étaient voilées, se sont tournées vers moi et ont cru: et combien de
porteurs de turban (ecclésiastiques) furent privés de moi et suivirent les traces des générations
disparues.
(13.117)
O vous, les Grands-Prêtres ! On vous a donné des oreilles pour écouter le mystère de Celui qui est
l'Indépendant, et des yeux pour le contempler. Pourquoi fuyez-vous ?
(13.118)
L'Ami incomparable s'est manifesté. Dans ce qu'il dit se trouve le salut.
(13.119)
Si vous pouviez, ô Grands-Prêtres, découvrir le parfum de la roseraie de l'entendement, vous ne
chercheriez nul autre que lui; vous reconnaîtriez, sous son nouveau vêtement, le Très-Sage,
l'Incomparable, et, vous détournant du monde et de tous ceux qui le recherchent, vous vous lèveriez
pour lui apporter votre concours.
(13.120)
Tout ce qui vous fut annoncé dans les Livres a été dévoilé clairement. De tous côtés, les signes se
sont manifestés.
(13.121)
En ce Jour, l'Omnipotent lance l'appel et annonce l'apparition du Ciel suprême.
(13.122)
Ce n'est pas le Jour où les Grands-Prêtres puissent commander ni exercer leur autorité. Dans votre
Livre, il est spécifié qu'en ce Jour, les Grands-Prêtres égareront complètement les hommes et les
empêcheront de s'approcher de lui.
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(13.123)
En vérité, est réellement un grand-prêtre celui qui a vu la lumière et s'est hâté dans la voie menant
au Bien-Aimé.
(13.124)
O grands-prêtres ! De derrière les nuées, la Main de l'Omnipotence est tendue: regardez-la avec des
yeux nouveaux.
(13.125)
Les marques de sa majesté et de sa grandeur se sont dévoilées; examinez-les avec des yeux purs.
(13.126)
Dis: ô Grands-Prêtres ! On vous tient en révérence à cause de mon Nom, et cependant, vous me
fuyez. Vous êtes les hauts prêtres du Temple; eussiez-vous été les hauts prêtres de l'Omnipotent,
vous auriez été unis à Lui et L'auriez reconnu.
(13.127)
Dis: ô Grands-Prêtres ! En ce Jour, les actes de nul homme ne seront acceptables, si ce n'est de celui
qui renonce au monde et à tous ses biens et tourne sa face vers l'Omnipotent.
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14. La grande proclamation à l'humanité
(14.1)
Le temps qui fut fixé aux peuples et tribus de la terre est aujourd'hui venu. Les promesses de Dieu,
enregistrées dans les saintes Ecritures, ont toutes été tenues.
(14.2)
De Sion est sortie la Loi de Dieu, et Jérusalem, et ses collines, et le pays d'alentour sont remplis de
sa Révélation.
(14.3)
Heureux l'homme qui médite en son coeur ce qui fut révélé dans les livres de Dieu, le Protecteur
dans le danger, Celui qui est par Lui-même.
(14.4)
Réfléchissez-y, ô vous, bien-aimés de Dieu, et que vos oreilles soient attentives à sa Parole afin que,
par sa grâce et sa miséricorde, vous puissiez boire votre content des eaux cristallines de fidélité, et
devenir, en sa Cause, aussi fermes et inébranlables que la montagne.
(14.5)
Je le dis en vérité; voici le Jour où l'humanité peut contempler la face et entendre la voix du Promis.
(14.6)
L'appel de Dieu s'est fait entendre, et la lumière de son visage s'est levée sur les hommes.
(14.7)
Il appartient à chacun d'effacer de la tablette de son coeur toute trace de vaine parole et, d'un esprit
ouvert et exempt de préjugés, d'examiner les signes de sa Révélation, les preuves de sa Mission et
les témoignages de sa gloire.
(14.8)
Grand est ce Jour, en vérité ! Les allusions qu'y font les Ecritures sacrées en tant que Jour de Dieu
attestent sa grandeur.
(14.9)
Les âmes de chaque Prophète et de chaque Messager divin ont eu soif de ce Jour merveilleux, et
toutes les tribus de la terre ont aussi soupiré après lui.
(14.10)
Mais l'Etoile du Matin de sa Révélation ne s'était pas plutôt manifestée dans le ciel de la volonté de
Dieu que tous, sauf ceux qu'Il voulut bien guider, restèrent stupéfaits et insouciants.
(14.11)
O toi qui as gardé mon souvenir ! Le plus épais des voiles a exclu de sa gloire les peuples de la terre
et les a empêchés d'entendre son appel.
(14.12)
Dieu veuille que la lumière de l'unité enveloppe la terre entière et que le sceau: "Le Royaume est à
Dieu" soit apposé au front de tous ses habitants.
(14.13)
O vous, enfants des hommes ! L'objet fondamental de la Foi de Dieu et de sa religion est de
sauvegarder les intérêts de la race humaine, de promouvoir son unité, et de stimuler parmi les
hommes l'esprit d'amour et de fraternité.
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(14.14)
Ne souffrez pas que cette Foi devienne une source de dissension et de discorde, de haine et
d'inimitié.
(14.15)
Telle est la voie droite, la fondation fixée de manière immuable. Tout ce qui sera édifié sur une telle
fondation, ni les changements et les vicissitudes du monde ne parviendront jamais à en réduire la
force, ni le cours d'innombrables siècles à en miner la structure.
(14.16)
Nous espérons que les chefs religieux du monde et ses dirigeants se lèveront tous pour la réforme de
cet âge et pour l'assainissement de son destin. Qu'ils se consultent après avoir réfléchi à ses besoins
et que par une juste et consciencieuse délibération, ils appliquent à un monde malade et en grande
détresse, le remède qu'il réclame...
(14.17)
Il incombe à ceux qui détiennent l'autorité d'être modérés en toutes choses. Tout ce qui franchit les
limites de la modération cesse d'exercer une action bienfaisante.
(14.18)
Prenez, par exemple, la liberté, la civilisation et autres choses semblables. Bien qu'appréciées par de
nombreux hommes intelligents, elles pourront, si on les pousse à l'excès être cause d'une
pernicieuse influence.
(14.19)
Plût à Dieu que les peuples du monde, grâce aux nobles efforts des dirigeants, des sages et des
savants, en viennent à reconnaître leurs véritables intérêts.
(14.20)
Jusqu'à quand l'humanité persistera-t-elle dans son obstination ? Combien de temps encore
l'injustice sévira-t-elle ? Combien de temps le chaos et la confusion régneront-ils sur la terre et
jusqu'à quand la discorde troublera-t-elle l'ordre de la société ?
(14.21)
Les vents du désespoir soufflent hélas de tous côtés, et les conflits qui divisent et affligent la race
humaine s'aggravent de jour en jour.
(14.22)
Déjà, on peut entrevoir des signes de chaos et d'imminentes convulsions, d'autant que l'ordre qui
maintenant prévaut s'avère d'une lamentable insuffisance.
(14.23)
Je prie Dieu - exaltée soit sa gloire - de bien vouloir, par sa bienveillance, éveiller les peuples de la
terre, permettre que leur soient profitables les effets de leur conduite, et les aider à accomplir ce qui
convient à leur condition.
(14.24)
O vous, peuples et tribus de la terre qui vous querellez ! Tournez vos visages vers l'unité et laissez
briller sur vous les rayons de sa lumière. Rassemblez-vous tous et, par égard pour Dieu, décidezvous à déraciner tout ce qui est source de lutte entre vous.
(14.25)
Alors, la splendeur du grand Luminaire du monde enveloppera toute la terre, et ses habitants seront
désormais citoyens d'une seule cité et titulaires d'un seul et même trône.
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(14.26)
Dès les premiers Jours de sa vie, cet opprimé n'a chéri d'autre désir que celui-là et n'en chérira
jamais d'autre.
(14.27)
Il ne fait pas de doute que les peuples du monde, quelle que soit leur race ou leur religion, reçoivent
leur inspiration d'une seule source céleste et sont les sujets du même Dieu.
(14.28)
Si les lois auxquelles on les voit soumis sont différentes, c'est qu'elles répondaient aux exigences et
aux changeants besoins des âges où elles furent révélées.
(14.29)
A l'exception de quelques-unes dues à l'humaine perversité, elles furent toutes promulguées par
Dieu et sont le reflet de sa volonté et de son dessein.
(14.30)
Levez-vous, et armés du pouvoir de la foi, brisez les idoles de vos vaines imaginations qui sèment
la discorde parmi vous. Attachez-vous à ce qui peut vous rapprocher et vous unir. C'est là, en vérité,
la plus sublime Parole que le Livre-mère vous ait transmise et révélée; et de sa demeure de gloire,
c'est la Langue de Grandeur elle-même qui en rend témoignage.
(14.31)
Désirant révéler les conditions préalables à la tranquillité et à la paix du monde ainsi qu'au progrès
des peuples, le Grand-Etre a écrit: Le temps doit venir où sera universellement ressentie
l'impérieuse nécessité d'une vaste assemblée, formée d'hommes de toutes provenances.
(14.32)
Les rois et dirigeants de la terre devront en faire partie, prendre part à ses délibérations et envisager
les voies et moyens propres à établir parmi les hommes les fondations de la grande Paix du monde.
Celle-ci requiert que les grandes Puissances décident, en vue de la tranquillité des peuples, de se
réconcilier entre elles pleinement.
(14.33)
Si un souverain quelconque prenait les armes contre un autre, tous devraient, d'un accord unanime,
se lever pour l'en empêcher. Ces conditions étant réalisées, les nations n'auraient plus besoin
d'armements que pour préserver la sécurité de leurs royaumes et maintenir l'ordre dans leurs
territoires. Ainsi seraient garantis le calme et la paix de chaque peuple, gouvernement et nation.
(14.34)
Nous voulons espérer que les rois et les dirigeants, qui sont sur la terre les miroirs du bienveillant et
tout-puissant Nom de Dieu, pourront parvenir à cet état de choses et protéger l'humanité des assauts
de la tyrannie.
(14.35)
Le Jour approche où tous les peuples du monde adopteront une langue universelle et une écriture
commune. Une fois cela réalisé, tout homme en quelque ville qu'il se rende, s'y sentira comme chez
lui. Ces choses sont absolument essentielles et obligatoires; il appartient à tout homme de
compréhension et de pénétration de les faire passer sur le plan des actes et de la réalité.
(14.36)
Est vraiment un homme celui qui, aujourd'hui, se consacre au service de la race humaine tout
entière.
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(14.37)
Le grand-Etre dit: Heureux et béni celui qui se lève pour servir les intérêts suprêmes des peuples et
tribus de la terre. Dans un autre passage, Il proclame: Ce n'est pas à celui qui aime son propre pays
qu'il convient de se glorifier, mais plutôt à celui qui aime le monde entier.
(14.38)
La terre n'est qu'un seul pays, et tous les hommes en sont les citoyens.
(14.39)
L'omniscient Médecin tient sous son doigt le pouls de l'humanité. Il décèle la maladie et, dans son
infaillible sagesse, en prescrit le remède.
(14.40)
Chaque âge à son problème particulier et toute âme son aspiration propre. Le remède adéquat aux
maux de ce jour ne peut être identique à celui que nécessitera un âge ultérieur.
(14.41)
Souciez-vous ardemment des besoins de l'époque où vous vivez et axez vos délibérations sur ses
exigences et ses besoins.
(14.42)
Nous sentons très bien à quel point l'espèce humaine est entourée d'afflictions nombreuses et
sévères. Nous la voyons languissante, sur son lit de misère, désillusionnée et cruellement éprouvée.
(14.43)
Ceux que grise leur vanité se sont interposés entre elle et le divin, l'infaillible médecin. Voyez
comment, en s'y prenant eux-mêmes, ils ont entraîné les hommes dans les filets de leurs ruses.
(14.44)
Ils ne sont pas plus capables de découvrir la cause de la maladie que d'en trouver le remède. Pour
eux la rectitude est duplicité et l'ami leur semble un ennemi.
(14.45)
Prêtez l'oreille à la douce mélodie de ce Prisonnier. Levez-vous et faites entendre vos voix afin que,
par bonheur, s'éveillent ceux qui dorment d'un profond sommeil.
(14.46)
Dis: O vous qui ressemblez à des morts ! La main de la Bonté divine vous tend l'Eau de la Vie.
Hâtez-vous d'étancher votre soif.
(14.47)
Quiconque, en ce Jour, est né de nouveau, ne mourra jamais; et celui qui sera resté parmi les morts
jamais plus ne revivra.
(14.48)
O peuples de la terre ! Dieu, l'éternelle Vérité m'en est témoin; à travers la douceur des paroles de
votre Seigneur, l'Indépendant, de doux ruisseaux d'eau fraîche sont sortis des rochers. Et pourtant
vous restez endormis.
(14.49)
Rejetez loin de vous ce que vous possédez et, sur les ailes du détachement, prenez votre essor audelà de toutes choses créées. Ainsi vous invite le Seigneur de la création qui, par le mouvement de
sa Plume, a bouleversé l'âme de l'humanité.
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(14.50)
Savez-vous de quels sommets vous appelle votre Seigneur, le Très-Glorieux ? Pensez-vous avoir
reconnu la Plume par laquelle votre Seigneur, le Seigneur de tous les noms, vous transmet son
commandement ? Non, par ma vie ! L'auriez-vous reconnue que vous renonceriez au monde pour
vous hâter de tout votre coeur vers la présence du Bien-Aimé.
(14.51)
En entendant sa Parole, vos esprits seraient saisis d'un tel transport que le Monde supérieur en serait
ébranlé, et combien plus encore ce petit monde insignifiant.
(14.52)
Ainsi, en gage de ma grâce, les ondées de ma générosité ont ruisselé du ciel de ma tendre bonté,
afin que vous soyez du nombre des reconnaissants.
(14.53)
Craignez que les désirs charnels et les inclinations corrompues n'engendrent des divisions parmi
vous. Soyez unis comme les doigts d'une seule main, les membres d'un même corps. Ainsi vous
conseille la Plume de Révélation, si vous êtes de ceux qui croient.
(14.54)
Réfléchissez à la miséricorde de Dieu et à ses bienfaits. Ce qu'il vous prescrit est pour votre bien,
car, Lui, peut se passer de toutes les créatures.
(14.55)
Vos mauvaises actions ne peuvent jamais Nous nuire, pas plus que ne peuvent Nous profiter vos
bonnes oeuvres.
(14.56)
C'est uniquement pour l'amour de Dieu que Nous vous exhortons. Et de cela, rendra témoignage
tout homme éclairé et d'esprit pénétrant.
(14.57)
L'équilibre du monde s'est trouvé rompu par la vibrante action de ce très grand, de ce nouvel Ordre
mondial.
(14.58)
Le principe régissant la société a été révolutionné par l'effet de cet unique et merveilleux système
dont les yeux des mortels n'avaient jamais encore contemplé l'équivalent.
(14.59)
Plongez-vous dans l'océan de mes paroles, afin d'en pénétrer les secrets et découvrir toutes les
perles de sagesse que recèlent ses profondeurs.
(14.60)
Gardez-vous d'hésiter à embrasser la vérité de cette Cause, par laquelle furent révélées les facultés
de la puissance de Dieu, et fut affirmée sa souveraineté. Le visage rayonnant de joie, hâtez-vous
vers Lui.
(14.61)
Voici l'immuable Foi de Dieu, éternelle dans le passé, éternelle dans l'avenir. Que celui qui la
cherche y accède; et quant à celui qui se refuse à la chercher... Dieu, en vérité, se suffit à Lui-même
et n'a nul besoin de ses créatures.
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(14.62)
Dis: Voici l'infaillible balance que tient la main de Dieu, la balance où sont pesés tous ceux qui sont
aux cieux et tous ceux qui sont sur terre, et qui fixe le sort de chacun, si vous êtes de ceux qui
croient et reconnaissent cette vérité.
(14.63)
Dis: Par elle, les pauvres furent enrichis, les savants furent éclairés, et les chercheurs favorisés dans
leurs efforts vers la présence de Dieu.
(14.64)
Prenez garde d'en faire une cause de discorde entre vous. Telle une montagne inébranlable, fixezvous fermement dans la Cause de votre Seigneur, le Puissant, Celui qui aime.
(14.65)
O vous, peuples du monde ! Sachez, à n'en point douter, que mes commandements sont, pour mes
serviteurs, les lampes de ma tendre providence, et les clés de ma clémence envers mes créatures.
Tel est ce qui fut envoyé du ciel de la volonté de votre Seigneur, le Seigneur de la Révélation.
(14.66)
Si un homme goûtait à la douceur des paroles que les lèvres du Très-Miséricordieux ont voulu
prononcer, cet homme possédât-il tous les trésors de la terre, il y renoncerait pour prouver la vérité
même d'un seul de ses commandements brillant à l'orient de sa tendre sollicitude et de sa généreuse
vigilance.
(14.67)
De mes lois se dégage le suave parfum de mon vêtement, et par elles les étendards de la victoire
seront plantés sur les plus hauts sommets.
(14.68)
Du ciel de ma gloire toute-puissante, la Langue de mon pouvoir s'adressa en ces termes à ma
création: "Observez mes commandements pour l'amour de ma beauté."
(14.69)
Heureux l'amant qui, en ces mots embaumés d'une grâce que nulle langue ne saurait décrire, a
respiré les divins effluves de son Bien-Aimé.
(14.70)
Par ma vie ! Celui qui, des mains de ma généreuse faveur, a bu le vin de probité, gravitera autour de
mes commandements brillant à l'orient de ma création.
(14.71)
Ne croyez pas que Nous vous ayons révélé un simple code de lois. Non, plus exactement, c'est le
vin de choix que, des doigts de la puissance et du pouvoir, Nous avons décacheté pour vous. De
cela porte témoignage ce qu'a dévoilé la Plume de Révélation. Méditez-le, ô hommes d'entendement
!
(14.72)
Toutes les fois que paraissent mes lois, comme le soleil dans le ciel de ma Parole, elles doivent être
fidèlement obéies de tous, dût le ciel de toute religion être fendu par mon décret.
(14.73)
Il fait ce qu'Il lui plaît. Il choisit; et nul ne peut discuter son choix. Tout ce que prescrit le Bien-
Aimé est de même vraiment aimé. De cela, Celui qui est le Seigneur de toute la création me rend
témoignage.
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(14.74)
Quiconque a respiré le doux parfum du Très-Miséricordieux et reconnu la Source de cette parole, se
réjouira en voyant de ses propres yeux voler vers lui les flèches de l'ennemi, car cela lui permettra
d'établir la vérité des lois de Dieu parmi les hommes.
(14.75)
Heureux celui qui s'est tourné vers cette Source et a perçu la signification de son irrécusable décret.
(14.76)
Voici le Jour où les plus précieuses faveurs ont été diffusées sur les hommes, le Jour où sa plus
puissante grâce a pénétré toutes choses créées.
(14.77)
Il incombe à tous les peuples de la terre de concilier leurs différends et, dans une unité et une paix
parfaites, de demeurer à l'ombre de l'Arbre de sa sollicitude et de sa bonté. Il leur appartient de
s'attacher, en ce Jour, à tout ce qui favorise l'élévation de leur condition et l'avancement de leurs
suprêmes intérêts.
(14.78)
Heureux ceux dont la toute-glorieuse Plume fut portée à rappeler le souvenir, et bénis soient ces
hommes dont, en vertu de notre impénétrable décret, Nous avons préféré taire les noms.
(14.79)
Suppliez le seul vrai Dieu d'accorder à tous les hommes une miséricordieuse assistance, afin qu'ils
accomplissent ce qui est recevable à nos yeux.
(14.80)
Bientôt le présent ordre de choses sera retranché et un nouvel ordre sera déployé à sa place. Et
certes, la vérité sort de la bouche de ton Seigneur, Celui qui connaît les choses cachées.
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