« Back to single view Compare: German ⇄ 3 parallels
German — Gott geht vorüber.txt
Gott geht vorüber á Shoghi Effendi á Bahá'í Verlag GmbH, Auflage 6.03 (O-2021-06-12)

Gott geht vorüber
Shoghi Effendi

Vorwort

Am 23. Mai dieses vielversprechenden Jahres feiert die Bahá'í-Welt den hundertsten Jahrestag der Stiftung des Glaubens Bahá'u'lláhs. Sie feiert damit zugleich den hundertsten Jahrestag des Beginns der Bábí-Sendung, die Eröffnung des Bahá'í-Zeitalters, den Auftakt des Bahá'í-Zyklus und die Geburt 'Abdu'l-Bahás. Die Tragweite der Möglichkeiten, die dieser in der Religionsgeschichte der Welt beispiellose, den Höhepunkt eines universalen prophetischen Zyklus bildende Glaube birgt, übersteigt unsere Vorstellung. Das Licht tausendjährigen Glanzes, das er in der Fülle der Zeit ausstrahlen wird, muss das Auge blenden. Der große Schatten, den sein Stifter auch über künftige Gottesboten wirft, die sich nach Ihm erheben werden, entzieht sich allem Begreifen.
Das Wirken der geheimnisvollen Prozesse, die sein schöpferischer Geist hervorrief, hat bereits innerhalb von weniger als einem Jahrhundert einen unvorstellbaren Aufruhr in der menschlichen Gesellschaft ausgelöst. Nach einer Inkubationszeit in seiner Frühphase setzte der Glaube mit dem Sichtbarwerden seiner sich allmählich herauskristallisierenden Struktur im Leben der Menschheit einen Gärungsprozess in Gang, der dazu bestimmt ist, die aus den Fugen geratene Gesellschaft bis auf den Grund zu erschüttern, ihr Lebensblut zu reinigen, ihre Institutionen neu auszurichten und wieder aufzubauen und ihr unumstößliches Schicksal zu gestalten.
Der furchtbare weltumfassende Aufruhr, der einhergeht mit Vernichtung, Elend und Angst – wem kann der aufmerksame Blick, der vorurteilsfreie Geist, vertraut mit den Zeichen und Vorboten, die die Geburt des Glaubens Bahá'u'lláhs ankündigten und seinen Aufstieg begleiten, diesen Aufruhr sonst zuschreiben, wenn nicht dem Erscheinen Seiner keimhaften Weltordnung, von der Er selbst eindeutig verkündete, dass sie »die Welt … aus dem Gleichgewicht« gebracht und »die Lebensordnung der Menschheit … aufgewühlt«Q1 habe?

Worauf könnte der Ursprung dieser unheilvollen, für den Menschen unbegreiflichen, in der Geschichte der Menschheit offensichtlich nie dagewesenen Krise zurückzuführen sein, wenn nicht auf die unaufhaltsame Ausbreitung des welterschütternden, weltbelebenden, welterweckenden Geistes, der, wie der Báb sagte, »im Innersten alles Erschaffenen schwingt«Q2?

Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs ging den Eröffnungsjahren der gestaltenden Phase des Glaubens Bahá'u'lláhs unmittelbar voraus, und in den Zuckungen der heutigen Gesellschaft, dem wahnwitzigen, weltweiten Überschäumen von Ideen, in der erbitterten Feindseligkeit, die Rassen, Konfessionen und Klassen gegeneinander aufbringt, in dem Schiffbruch von Nationen, dem Sturz von Königen, dem Zerfall von Imperien, dem Erlöschen von Dynastien, dem Zusammenbruch geistlicher Hierarchien, dem Niedergang altehrwürdiger Institutionen, der Auflösung weltlicher wie religiöser Bindungen, die lange Zeit die Menschen zusammengehalten hatten – alles Erscheinungen, die seit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs, in steigendem Maße zutage traten; in all dem können wir leicht die Zeichen der Wehen eines Zeitalters erkennen, über das Seine Offenbarung mit Wucht hereinbrach, das nicht auf Seinen Ruf hörte und sich jetzt als unmittelbares Ergebnis des schöpferischen, reinigenden und verwandelnden Impulses Seines Geistes abmüht, von dieser Last entbunden zu werden.
Anlässlich eines so hochbedeutsamen Jahrestages möchte ich auf den folgenden Seiten einen Überblick geben über die herausragenden Ereignisse des Jahrhunderts, das diesen Geist über die Welt hereinbrechen sah, und auch über die Anfangsstadien seiner folgenden Verkörperung in einem System, das sich zu einer Ordnung entwickeln muss, dazu bestimmt, die ganze Menschheit zu umfassen, und fähig, die hohe Bestimmung des Menschen hier auf Erden zu erfüllen.

Trotz des kurzen zeitlichen Abstands von den Ereignissen dieser einzigartigen, ruhm- und leidvollen Jahrhundertrevolution, die vor unseren Augen abrollte, werde ich mich bemühen, sie in ihrer korrekten Perspektive darzustellen.

Ich werde versuchen, wenn auch kurz, die bedeutsamen Geschehnisse in ihren Zusammenhängen darzustellen.

Unter den Augen eigensinniger, gleichgültiger oder feindseliger Geschlechter haben diese Geschehnisse die Shaykhí-Schule, einen heterodoxen und scheinbar unbedeutenden Zweig der Ithná-'Asharíyyih-Sekte des shí'itischen Islám, unmerklich, aber unaufhaltsam in eine Weltreligion verwandelt – eine Weltreligion, deren zahllose Gläubige nun eine organische, unlösbare Einheit bilden, die ihr Licht von Island im Norden bis zur Magellanstraße im Süden über die Erde strahlt, die sich über sechzig Länder dieser Erde verzweigt, deren Schrifttum in mindestens vierzig Sprachen übersetzt und verbreitet ist, deren örtlicher, nationaler oder internationaler Besitz in den fünf Kontinenten sich bereits auf mehrere Millionen Dollar beläuft, deren eingetragene, aus Wahlen hervorgegangene Institutionen durch mehrere Regierungen in Ost und West öffentlich anerkannt sind, deren Anhängerschaft aus den diversen Völkern und Hochreligionen der Menschheit kommen, deren Repräsentanten sich in hunderten Städten Persiens und der Vereinigten Staaten von Amerika finden, zu deren Wahrheit sich Herrscherhäuser wiederholt öffentlich bekannten, deren Eigenständigkeit von ihren Feinden aus den Reihen der Vorläuferreligion im maßgeblichen Zentrum der arabischen und muslimischen Welt verkündet und herausgestellt wurde und deren Ansprüche faktisch anerkannt sind.

Mit Fug und Recht kann sie deshalb als die vierte Religion des Landes gelten, in dem sie ihr geistiges Zentrum errichtete, des Landes, das zugleich die Wiege des Christentums, der heiligste Schrein des jüdischen Volkes und – neben Mekka – die heiligste Stätte des Islám ist.
Ich habe nicht die Absicht und es wäre auch nicht angebracht, eine ausführliche Geschichte der vergangenen hundert Jahre des Bahá'í-Religion zu schreiben. Ich beabsichtige auch nicht, den Ursprüngen der so gewaltigen Bewegung nachzugehen oder die Umstände ihrer Geburt zu schildern, auch nicht die Art der Religion zu untersuchen, aus der sie entstand, oder abzuschätzen, welchen Einfluss sie auf die Geschicke der Menschheit nahm. Ich will mich vielmehr auf einen Bericht über die Hauptzüge ihres Entstehens und Aufstiegs beschränken sowie auf die Anfangsstadien der Errichtung der Institutionen ihrer Gemeindeordnung – Institutionen, die als Kern und Vorbote jener Weltordnung zu betrachten sind, die heute das Wesen des Gottesglaubens verkörpern, seine Gesetze ausführen und seinen Zweck erfüllen muss.
Ich habe auch nicht die Absicht, bei der Betrachtung des Panoramas, das sich über den Verlauf von hundert Jahren vor unseren Augen ausbreitet, den raschen Wechsel von scheinbaren Rückschlägen und klaren Siegen außer Acht zu lassen, woraus die Hand einer unerforschlichen Vorsehung seit seinen frühesten Tagen das Muster des Glaubens zu weben beliebte, oder die Missgeschicke herunterzuspielen, die sich oftmals als Vorspiel neuer Triumphe erwiesen, die wiederum sein Wachstum förderten und früher Erreichtes festigten. Ja, die Geschichte der ersten hundert Jahre seiner Entfaltung teilt sich auf in eine Reihe von mehr oder weniger schweren inneren und äußeren Krisen, die sich zunächst verheerend auswirkten, dann aber auf geheimnisvolle Weise ein entsprechendes Maß göttlicher Kraft auslösten und dadurch dem Glauben einen frischen Impuls zum Fortschritt vermittelten. Der Fortschritt wiederum beschwor weit schwereres Unheil herauf, dem wieder eine noch reichere Ausgießung göttlicher Gnade folgte, was seine Verfechter befähigte, noch rascher voranzuschreiten und in seinem Dienst noch eindrucksvollere Siege zu erringen.
Im Großen und Ganzen umfasst das erste Jahrhundert der Bahá'í-Zeitrechnung das Heroische, Frühe oder Apostolische Zeitalter des Glaubens Bahá'u'lláhs sowie die Anfangsstadien seines Gestaltgebenden, Übergangs- oder Eisernen Zeitalters, in denen die von Seiner Offenbarung freigesetzte schöpferische Energie sich herauskristallisieren und Form annehmen wird. Die ersten achtzig Jahre dieses Jahrhunderts decken, grob gerechnet, das erste Zeitalter ab, während in den letzten beiden Jahrzehnten der Beginn des zweiten zu sehen ist. Das erste Zeitalter beginnt mit der Verkündigung des Báb, umfasst die Sendung Bahá'u'lláhs und endet mit dem Hinscheiden 'Abdu'l-Bahás. Das Testament 'Abdu'l-Bahás eröffnet das zweite Zeitalter, bestimmt seine Wesenszüge und errichtet seine Grundlage.
Das betrachtete Jahrhundert könnte man daher in vier verschiedene Zeitabschnitte ungleicher Dauer einteilen, mit jeweils besonderem Gewicht und gewaltiger, wahrhaft unabschätzbarer Bedeutung. Die vier Zeitabschnitte hängen eng miteinander zusammen; sie sind die aufeinander folgenden Akte eines einzigen in sich geschlossenen, wunderbaren, erhabenen Schauspiels, dessen verborgenen Sinn kein Intellekt ergründen, dessen dramatischen Höhepunkt kein Auge auch nur annährend wahrnehmen und dessen Schluss kein Geist angemessen erahnen kann. Jeder Akt kreist um sein eigenes Thema, rühmt seine eigenen Helden, erzählt seine eigenen Tragödien, verzeichnet seine eigenen Triumphe und trägt seinen Teil bei zur Realisierung der gemeinsamen, unabänderlichen Bestimmung. Einen Akt von den übrigen zu trennen, spätere Formen einer einzigen, allumfassenden Offenbarung von dem ursprünglichen Zweck abzusondern, der sie von Anfang an beseelt, wäre gleichbedeutend mit einer Verletzung ihres tragenden Gerüsts und einer beklagenswerten Verfälschung ihrer Wahrheit und Geschichte.
Im Zentrum des ersten Zeitabschnitts (1844–1853) steht die edle, jugendliche, unwiderstehliche Gestalt des Báb, unvergleichlich in Seiner Sanftmut, unerschütterlich in Seiner Gelassenheit, unwiderstehlich anziehend in Seiner Rede und ohnegleichen hinsichtlich der dramatischen Ereignisse Seiner kurzen, tragischen Wirkungszeit.

Er beginnt mit der Verkündigung Seiner Sendung, gipfelt in Seinem Märtyrertod und endet mit einer wahren Orgie religiösen Gemetzels von widerlicher Abscheulichkeit.

Geprägt ist er durch neun Jahre eines wilden, erbarmungslosen Kampfes, dessen Schauplatz ganz Persien war, in dem mehr als zehntausend Helden ihr Leben hingaben, an dem zwei Herrscher der Qájáren-Dynastie und ihre verruchten Minister teilhatten und der von allen Rängen der shí'itischen Geistlichkeit, vom militärischen Machtapparat des Staates und von der unversöhnlichen Feindseligkeit der Massen unterstützt wurde.

Der zweite Zeitabschnitt (1853–1892) bezieht seinen Impuls von der ehrfurchtgebietenden Gestalt Bahá'u'lláhs, überragend in Seiner Heiligkeit, überwältigend in Seiner majestätischen Kraft und Macht, unerreichbar im überirdischen Glanz Seiner Herrlichkeit.

Er wird eröffnet durch die ersten Regungen der vom Báb vorausgeschauten Offenbarung in der Seele Bahá'u'lláhs während Seines Aufenthaltes im Síyáh-Chál von Ṭihrán, erfährt seine Fülle in der Verkündigung Seiner Offenbarung an die Könige und geistlichen Führer der Erde und endet mit dem Hinscheiden ihres Urhebers in der Nähe der Gefängnisstadt 'Akká.

Er erstreckt sich über neununddreißig Jahre unablässiger, beispielloser und überwältigender Offenbarung, ist gekennzeichnet durch die Ausbreitung des Glaubens in die Nachbarländer Türkei, Russland, 'Iráq, Syrien, Ägypten und Indien, und ist ebenfalls gekennzeichnet durch entsprechend verschärfte Feindseligkeit, wie sie in den vereinten Angriffen des Sháhs von Persien und des Sulṭáns der Türkei, der beiden anerkannt mächtigsten Herrscher des Orients, sowie in der Feindschaft der beiden Priesterschaften des shí'itischen und des sunnítischen Islám zum Ausdruck kommt.

Der dritte Zeitabschnitt (1892–1921) dreht sich um die dynamische Persönlichkeit 'Abdu'l-Bahás, geheimnisvoll in Seinem Wesen, einzig in Seiner Stufe, erstaunlich eindrucksvoll in Seinem liebenswürdigen und zugleich starken Charakter.

Er beginnt mit der Verkündigung des Bundes Bahá'u'lláhs durch eine Urkunde, die in der Geschichte aller früheren Religionen keine Parallele hat, erreicht seinen Höhepunkt in der Stadt des Bundes, wo der Mittelpunkt des Bundes die Einzigartigkeit dieses Dokuments und seine weittragenden Auswirkungen ausdrücklich bekräftigt, und endet mit Seinem Hinscheiden und der Beisetzung Seiner sterblichen Hülle am Karmel.

Er wird in die Geschichte eingehen als eine fast dreißig Jahre währende Zeit der Verflechtung von Tragödien und Siegen, in der sich zeitweilig das Gestirn des Bundes verfinsterte, dann aber wieder sein Licht über den europäischen Kontinent und das ferne Australien, den Fernen Osten und das nordamerikanische Festland ausstrahlte.

Der vierte Zeitabschnitt (1921–1944) wird von den Kräften bewegt, die vom Testament 'Abdu'l-Bahás ausstrahlten, jener Charta der neuen Weltordnung Bahá'u'lláhs, der Frucht der mystischen Verbindung Dessen, der Urquell des Gesetzes Gottes ist, mit dem Geist Dessen, der Mittler und Ausleger dieses Gesetzes ist.

Der Beginn dieses vierten und letzten Zeitabschnitts des ersten Bahá'í-Jahrhunderts fällt zusammen mit der Geburt des Gestaltenden Zeitalters der Bahá'í-Ära und mit der Gründung der Strukturen der Gemeindeordnung des Bahá'í-Glaubens – einer Gemeindeordnung, die zugleich Wegbereiter, Kern und Muster Seiner Weltordnung ist.

Dieser Zeitabschnitt, der die ersten dreiundzwanzig Jahre des Gestaltenden Zeitalters umfasst, ist bereits durch den Ausbruch weiterer, anders gearteter Feindseligkeiten gekennzeichnet, die zum einen die Ausbreitung des Glaubens über weitere Gebiete in allen fünf Erdteilen beschleunigen und zum anderen innerhalb seiner Grenzen für etliche Gemeinden die Selbstständigkeit und Anerkennung ihrer Unabhängigkeit zur Folge haben.
Diese vier Zeitabschnitte sind nicht nur als einzelne, untrennbare Teile eines wunderbaren Ganzen zu verstehen, sondern als fortschreitende Stadien einer einmaligen Entwicklung, die weitreichend, beständig und unaufhaltsam abläuft. Wenn wir das ganze weite Feld überblicken, das das Wirken des hundertjährigen Glaubens vor uns eröffnet, müssen wir zu dem Schluss kommen, dass uns die Ereignisse in diesen Zeitabschnitten – egal unter welchem Blickwinkel wir die gewaltige Bühne betrachten – ganz klar die Beweise eines allmählichen Reifeprozesses vor Augen führen, einer wohlgeordneten Entwicklung, einer inneren Festigung und äußeren Ausdehnung, sowie einer allmählichen Befreiung von den Fesseln religiöser Orthodoxie und damit einhergehend einer Reduzierung ziviler Behinderungen und Beschränkungen.
Betrachten wir diese Zeitabschnitte der Bahá'í-Geschichte als Bestandteile eines Ganzen, so nehmen wir wahr, wie eine Kette von Ereignissen wirksam zunächst das Auftreten eines Wegbereiters verkündet, dann die Sendung des Einen, dessen Ankunft dieser Wegbereiter verhieß, dann die Schaffung eines Bundes, gezeugt aus der unmittelbaren Autorität des Verheißenen selbst, und schließlich die Geburt eines Systems, das ein Kind des Stifters des Bundes wie auch Seines berufenen Mittelpunktes ist.

Wir sehen, wie der Báb, der Wegbereiter, den nahen Anfang einer gottgegebenen Ordnung ankündigt, wie Bahá'u'lláh, der Verheißene, ihre Gesetze und Gebote niederlegt, wie 'Abdu'l-Bahá, der berufene Mittelpunkt, ihre Merkmale umreißt und wie die heutige Generation der Gläubigen begonnen hat, das Rahmenwerk für ihre Institutionen aufzubauen.

In allen Zeitabschnitten beobachten wir, wie sich das junge Licht des Glaubens von seiner Wiege aus verbreitet, ostwärts nach Indien und dem Fernen Osten, westwärts in die benachbarten Gebiete des 'Iráq, der Türkei, Russlands und Ägyptens, seinen Weg bis zum nordamerikanischen Kontinent nimmt, darauf Schritt für Schritt die größeren Länder Europas erleuchtet, später seinen Glanz über Australien und Neuseeland ergießt, den Rand der Arktis erhellt und schließlich in Mittel- und Südamerika den Horizont erglühen lässt.

Dementsprechend stellen wir bei den Gläubigen eine zunehmende Vielfalt fest:

Im ersten Zeitabschnitt seiner Geschichte auf eine unbedeutende Gruppe von Gläubigen beschränkt, die ihren Zulauf hauptsächlich aus der Masse der shí'itischen Perser erhielt, erweiterte sich der Glaube zu einer Vereinigung, deren Mitglieder aus den führenden Religionen der Welt kommen und Menschen fast jeder Hautfarbe und gesellschaftlichen Klasse umfasst, vom einfachen Handwerker und Bauern bis zum Königsadel.

Eine ähnliche Entwicklung stellen wir in der Verbreitung seiner Literatur fest:

Anfangs begrenzt auf eilig abgeschriebene, oft fehlerhafte, heimlich in Umlauf gebrachte Manuskripte, die verstohlen gelesen, häufig wieder verloren, zuweilen sogar von den verschreckten Mitgliedern der verbotenen Sekte aufgegessen wurden, wuchs sie innerhalb eines Jahrhunderts auf unzählige Ausgaben an und umfasst Zehntausende gedruckter Bände in verschiedenen Schriftsystemen und in nicht weniger als vierzig Sprachen, teilweise in kunstvollen Ausgaben oder reich illustriert; durch den Einsatz weltweiter, sorgfältig zusammengesetzter und zweckmäßig organisierter Ausschüsse und Räte wird diese Literatur systematisch und eifrig verbreitet.

Auf dem Gebiet ihrer Lehren sehen wir eine nicht weniger auffällige Entwicklung:

Anfangs absichtlich starr, komplex und streng, wurden sie in der folgenden Offenbarung umgeformt, erweitert und liberalisiert, später von einem berufenen Interpreten erläutert, bestätigt und bereichert, und schließlich systematisiert und auf die einzelnen Menschen wie auf Institutionen allgemein zur Anwendung gebracht.

An der Art des Widerstands, auf den der Glaube stößt, können wir eine nicht minder deutliche Abstufung erkennen:

Zunächst wurde der Widerstand inmitten des shí'itischen Islám entfacht; später gewann er an Stoßkraft durch die Verbannung Bahá'u'lláhs auf das Gebiet des türkischen Sulṭáns und die daraus resultierende Feindschaft der noch mächtigeren sunnítischen Hierarchie und ihres Kalifen, des Oberhaupts der großen Mehrheit der islámischen Gläubigen; und nun, beim Auftauchen dieser gottgegebenen Ordnung im christlichen Westen und bei ihrem schon spürbaren Einfluss auf zivile und geistliche Institutionen, beginnt dieser Widerstand neben den Vertretern früherer und heutiger Regierungen und Systeme auch die tief verwurzelten geistlichen Hierarchien des Christentums zu erfassen.

Doch durch den Schleier der wachsenden Feindseligkeit können wir auch den Fortschritt erkennen, den manche Gemeinden im Rahmen ihrer Möglichkeiten schmerzvoll, aber stetig durch die Phasen der Verborgenheit, des Verbots, der Befreiung und Anerkennung erzielten – Phasen, die im Laufe von Jahrhunderten zwangsläufig in der Durchsetzung des Glaubens gipfeln werden; eines Glaubens, der in der Fülle seiner Kraft und Autorität das weltumspannende Bahá'í-Gemeinwesen begründen wird.

Ein nicht minder nennenswerter Fortschritt lässt sich beim Aufstieg seiner Institutionen feststellen, seien es Verwaltungszentren oder Andachtsstätten – Institutionen, die anfangs verborgen im Untergrund existierten, nun unmerklich ins Tageslicht der öffentlichen Anerkennung rücken, gesetzlichen Schutz genießen, durch fromme Stiftungen reich bedacht werden und die ihre erste Krönung im Bau des Mashriqu'l-Adhkár in 'Ishqábád, des ersten Bahá'í-Hauses der Andacht, finden; in jüngerer Zeit machten sie sich unsterblich durch die Errichtung des Muttertempels des Westens im Herzen Nordamerikas, dem Wegbereiter einer göttlichen, allmählich reifenden Kultur und Zivilisation.

Und schließlich können wir eine deutliche Besserung bei den Bedingungen der Pilgerfahrt feststellen, die die ergebenen Gläubigen zu den geheiligten Schreinen am Weltzentrum des Glaubens unternehmen.

Beschränkte sich die Pilgerfahrt anfangs auf eine paar erschöpfte orientalische Gläubige, die die mühsame, gefahrvolle und endlos lange Reise häufig zu Fuß unternahmen und manchmal auch scheiterten, so wurden bei stetig sich bessernden Verhältnissen und zunehmender Sicherheit und Bequemlichkeit allmählich immer mehr neu zum Glauben Bekehrte aus allen Himmelsrichtungen angezogen, bis zu dem Höhepunkt des öffentlich bekannt gewordenen, dann aber traurigerweise vereitelten Besuchs einer edlen Königin, die, wie sie schrieb, vor den Toren der Stadt, nach der ihr Herz sich verzehrte, gezwungen wurde, umzukehren und einem so kostbaren Vorrecht zu entraten.

ERSTER ZEITABSCHNITT

Die Zeit des Báb: 1844–1853

Kapitel 1

Die Geburt der Bábí-Offenbarung

Der 23.

Mai 1844 markiert den Beginn des bewegtesten Abschnitts des Heroischen Zeitalters der Bahá'í-Ära.

Dieses Zeitalter leitet die ruhmreichste Epoche in dem größten Zyklus ein, den die Geistesgeschichte der Menschheit bisher kennt.

Nur neun kurze Jahre währte dieser überaus spektakuläre, tragische und ereignisreiche Abschnitt des ersten Bahá'í-Jahrhunderts.

An seinem Beginn stand die Geburt einer Offenbarung, deren Überbringer die Nachwelt als den »Punkt, um den die Wirklichkeiten der Propheten und Sendboten kreisen«Q3 verherrlichen wird, und er wurde beendet durch die ersten Regungen einer noch machtvolleren Offenbarung, deren Tag, wie Bahá'u'lláh bezeugt, »jeder Prophet angekündigt hat«, nach der »die Seele jedes Gottesgesandten gedürstet hat« und durch die »Gott die Herzen der ganzen Schar Seiner Boten und Propheten geprüft hat«Q4.

Kein Wunder, dass der unsterbliche ChronistA1 der Ereignisse um Geburt und Aufstieg der Bahá'í-Offenbarung es für richtig hielt, nicht weniger als die Hälfte seines bewegenden Berichts auf die Geschehnisse zu verwenden, die in so kurzer Zeit mit ihrer Tragik und ihrem Heldentum die religiösen Annalen der Menschheit so großartig bereicherten.

Unter den religiösen Erfahrungen der Menschheit stehen diese neun Jahre wohl einzigartig da in ihrer dramatischen Wucht, der atemraubenden Geschwindigkeit, mit der Ereignisse von großer Tragweite aufeinander folgten, angesichts der Massenvernichtung mit der sie aus der Taufe gehoben wurden, und den wundersamen Umständen des Märtyrertodes Dessen, der sie einleitete, mit den gewaltigen Möglichkeiten, mit denen sie von Anfang an so reich belehnt waren, und den Kräften, die sie schließlich auslösten.

Wenn wir zurückblicken auf die Ereignisse dieses ersten Aktes des erhabenen Dramas, sehen wir die Gestalt seines Haupthelden, des Báb, wie sie einem Meteor gleich am Horizont von Shíráz aufsteigt und von Süd nach Nord den düsteren Himmel Persiens überquert, wie seine Bahn sich mit tragischer Schnelle neigt und er in einem Ausbruch strahlenden Glanzes verglüht.

Wir sehen Seine Trabanten, eine Sternenwolke gotttrunkener Helden, sich am selben Horizont erheben, die gleiche Lichtglut verbreiten, sich mit ebensolcher Schnelligkeit verzehren und damit ihrerseits die stetig wachsende Schwungkraft des aufkeimenden Gottesglaubens stärken.
Den ersten Anstoß zu einer so unermesslichen Bewegung gab der verheißene Qá'imA2, der Ṣáḥibu'z-ZamánA3, der das Ihm allein zustehende Recht beanspruchte, die gesamte qur'ánische Sendung aufzuheben, der Sich als »den Ersten Punkt« bezeichnete, »daraus alles Erschaffene gezeugt ward«, als »das Antlitz Gottes, dessen Glanz sich nie verdunkeln lässt, das Licht Gottes, dessen Strahlen nie verblassen kann«Q5.

Das Volk, unter dem Er auftrat, war das heruntergekommenste Geschlecht der zivilisierten Welt, völlig ungebildet, wild, grausam, von Vorurteilen durchdrungen und von kriecherischer Unterwürfigkeit gegenüber einer vergötterten Priesterherrschaft, in seiner Verwerflichkeit erinnernd an die Israeliten in Ägypten zur Zeit Mose, in seinem Fanatismus an die Juden zur Zeit Jesu und in seiner Pervertiertheit an die arabischen Götzenanbeter in den Tagen Muḥammads.

Der Erzfeind, der den Báb zurückwies, Seine Autorität in Frage stellte, Seine Sache verfolgte und Sein Licht fast erstickt hätte, schließlich aber unter der Wucht Seiner Offenbarung zerfiel, war der shí'itische Klerus.

Von wildem Fanatismus getrieben, unsäglich korrupt und mit grenzenlosem Einfluss auf die Massen, war er eifersüchtig darauf bedacht, seine Stellung zu erhalten, und zeigte sich allen liberalen Ideen gegenüber völlig unversöhnlich.

Tausend Jahre lang hatten die Angehörigen dieser Priesterkaste den Namen des Verborgenen Imáms angerufen, hatten Sein Kommen mit glühenden Herzen erwartet, hatten auf ihren Kanzeln Sein weltumspannendes Reich gepriesen und immer noch murmelten sie unablässig fromme Gebete, dass sich Sein Kommen beschleunigen möge.

Die Herrscher der Qájárendynastie machten sich zu ihren willigen Werkzeugen, die ihr hohes Amt dazu missbrauchten, die Pläne der Feinde auszuführen: zunächst der fanatische, schwächliche und wankelmütige Muḥammad Sháh, der im letzten Augenblick den bevorstehenden Besuch des Báb in der Hauptstadt absagte, und nach ihm der jugendliche und unerfahrene Náṣiri'd-Dín Sháh, der bereitwillig das Todesurteil über seinen hohen Gefangenen bestätigte.

Die Erzschurken, die mit den Haupturhebern dieser gefährlichen Verschwörung zusammenarbeiteten, waren die beiden Großwesire Ḥájí Mírzá Áqásí, der vergötterte Erzieher von Muḥammad Sháh, ein vulgärer, verschlagener und launischer Ränkeschmied, der den Báb in die Gebirgsfestungen nach Ádhirbáyján verbannte, und Mírzá Taqí Khán, der despotische, blutdürstige und rücksichtslose Amír Niẓám, der den Tod des Báb in Tabríz verfügte.

Ihr Komplize bei diesen und anderen abscheulichen Verbrechen war eine Regierung, die von einer Schar eitler, schmarotzender Höflinge und Gouverneure gestützt wurde, die korrupt, unfähig und zäh an ihren zu Unrecht erlangten Privilegien festhielt und einer offenkundig verkommenen Geistlichkeit völlig hörig war.

Die Helden, deren Taten aus dem Bericht über diesen leidenschaftlichen geistigen Kampf hervorleuchten, der gleichermaßen Volk und Geistlichkeit, Herrscher und Regierung einbezog, waren die erwählten Jünger des Báb, die »Buchstaben des Lebendigen« mit ihren Gefährten, die Pioniere des Neuen Tages.

Gegen so viel Hinterlist, Unwissenheit, Verderbtheit, Aberglauben und Feigheit setzten sie einen erhabenen, unauslöschlichen, ehrfurchtgebietenden Geist, ein erstaunlich tiefes Wissen, Beredsamkeit von hinreißender Kraft, Religiosität von unübertroffener Innigkeit, löwenhaft entschlossenen Mut, heilige, reine Selbstverleugnung, felsenfeste Entschlossenheit, eine erstaunlich umfangreiche Vision, eine für ihre Gegner verwirrende Verehrung des Propheten und Seiner Imáme, eine für ihre Widersacher beängstigende Überzeugungskraft, sowie ein Glaubensmaß und einen Verhaltenskodex, der das Leben ihrer Landsleute herausforderte und von Grund auf umgestaltete.
Der Auftakt zur ersten Szene des großen Dramas spielte sich am 22. Mai 1844 in der Stunde vor Sonnenuntergang im oberen Gemach der bescheidenen, in einem unbedeutenden Winkel der Stadt gelegenen Wohnung eines Kaufmannssohnes in Shíráz ab. Die daran Beteiligten waren der Báb, ein fünfundzwanzig Jahre alter Siyyid von reiner, heiliger Abstammung, und der junge Mullá Ḥusayn, der erste, der an Ihn glauben sollte. Ihr Zusammentreffen unmittelbar vor dem Gespräch schien ganz zufällig. Die Unterredung selbst dauerte bis zur Morgendämmerung. Der Gastgeber blieb mit Seinem Gast ganz allein und die schlafende Stadt ahnte nicht das Geringste von der Bedeutung ihres Gesprächs. Außer dem bruchstückhaften, aber höchst aufschlussreichen Bericht aus dem Munde Mullá Ḥusayns ist der Nachwelt keine Schilderung dieser einzigartigen Nacht überliefert.
»Ich saß da, von Seinen Worten ganz gebannt, und hatte die Zeit und die, die auf mich warteten, vergessen«, berichtete er, nachdem er die Art seiner Fragen an den Gastgeber beschrieben hatte und Dessen schlüssige Antworten – Antworten, die an der Gültigkeit Seines Anspruchs, der verheißene Qá'im zu sein, nicht den leisesten Zweifel ließen.

»Plötzlich riss mich der Ruf des Mu'adhdhins, der die Gläubigen zum Morgengebet rief, aus der Verzückung, in die ich offenbar geraten war.

Mir war, als hätte ich alle Wonnen, alle unbeschreiblichen, dem Volk des Paradieses vom Allmächtigen in Seinem Buch als unschätzbarer Besitz verheißenen Herrlichkeiten in dieser Nacht gekostet und mich an einem Ort befunden, von dem mit Recht gesagt wird: ›Dort wird uns keine Plage widerfahren und keine Müdigkeit überkommen‹; ›keine eitle Rede wird da zu hören sein und kein falsches Wort, nichts als der Ruf:

»Friede!

Friede!«‹; ›darinnen werden sie rufen »Ruhm sei Dir, o Gott« und ihr Gruß wird »Friede!« lauten und mit »Preis sei Gott, dem Herrn aller Geschöpfe!« wird ihr Ruf enden.‹Q6 Der Schlaf floh mich in dieser Nacht.

Ich war gebannt von der Melodie der Stimme, die sich im Gesang hob und senkte – jetzt, da Er die Verse des Qayyúmu'l-Asmá' offenbarte, mächtig anschwellend, dann wieder, beim Singen Seiner offenbarten Gebete, in ätherischen, zarten Harmonien erklingend.

Am Schluss jeder Anrufung wiederholte Er den Vers: ›Fern sei der Herrlichkeit deines Herrn, des Allherrlichen, was Seine Geschöpfe von Ihm behaupten!

Friede sei mit Seinen Gesandten!

Gelobt sei Gott, der Herr allen Seins!‹Q7« Q8
»Diese Offenbarung«, berichtet Mullá Ḥusayn weiter, »die so plötzlich und ungestüm über mich hereinbrach, war wie ein Gewittersturm und machte mich völlig benommen. Ich war geblendet von ihrem strahlenden Glanz und überwältigt von ihrer gewaltigen Macht. Erregung, Freude, Ehrfurcht und Staunen wühlten mich in tiefster Seele auf. Doch vorherrschend unter diesen Gemütsregungen war ein Gefühl des Glücks und der Stärke; ich war wie verwandelt. Wie schwach und unfähig, wie niedergeschlagen und furchtsam hatte ich mich zuvor gefühlt! Ich hätte weder schreiben noch gehen können, so hatten mir Hände und Füße gezittert. Nun aber hatte das Wissen um Seine Offenbarung mein ganzes Wesen elektrisiert. Ich fühlte mich von solchem Mut und solcher Kraft durchdrungen, dass ich dem Ansturm der Welt und all ihrer Völker und Herrscher, wenn sie sich gegen mich erhoben hätten, ganz allein und unerschrocken standgehalten hätte. Das Weltall erschien mir wie eine Handvoll Staub in meinem Griff. Ich kam mir vor wie die Verkörperung der Stimme Gabriels, die der Menschheit zuruft: ›Wachet auf! Denn seht, das Morgenlicht ist angebrochen! Erhebt euch, denn Seine Sache ist kundgetan! Das Tor Seiner Gnade ist weit geöffnet! Tretet ein, o Völker der Erde, denn Er, der euch Verheißene, ist da!‹«Q9
Die Lektüre des »ersten, größten und machtvollsten«Q10 aller Bücher der Bábí-Sendung, des berühmten Kommentars zur Súrah Yúsif, dessen erstes Kapitel, wie uns versichert wird, in dieser Nacht der Nächte gänzlich der Feder des göttlichen Offenbarers entströmte, lässt dieses Geschehen – die Verkündigung der Sendung des Báb – in noch bedeutenderem Licht erscheinen.

Die Schilderung der Ereignisse durch Mullá Ḥusayn sowie die ersten Seiten dieses Buches bestätigen Ausmaß und Kraft dieser gewaltigen Verkündigung.

Der Anspruch, nichts geringeres als das von den Propheten vergangener Zeiten verheißene Sprachrohr Gottes zu sein; die Aussage, Er sei zugleich der Herold eines unermesslich Größeren als Er selbst; Sein unüberhörbarer Aufruf an die Könige und Fürsten der Erde; Seine düsteren Warnungen an Muḥammad Sháh, der höchsten Instanz des Reiches; Sein Rat an Ḥájí Mírzá Áqásí, Gott zu fürchten, zusammen mit dem gebieterischen Befehl, von seinem Amt als Großwesir des Sháhs zurückzutreten und sich ganz dem »Erben der Erde und allem, was darin ist«A4, zu unterwerfen; Sein Aufruf an die Herrscher der Welt, in dem Er die Unabhängigkeit Seiner göttlichen Sache verkündet, die Nichtigkeit ihrer vergänglichen Macht herausstellt und sie auffordert, »allesamt ihre Herrschaft niederzulegen«Q11 und Seine Botschaft in »Länder des Ostens wie des Westens«Q12 zu tragen – dies sind die Hauptmerkmale des ersten Zusammentreffens, das die Geburt und den Beginn der ruhmreichsten Ära im Geistesleben der Menschheit kennzeichnen.
Mit dieser historischen Verkündigung war ein Zeitalter angebrochen, das die Vollendung aller Zeitalter ist.

Der erste Impuls dieser gewaltigen Offenbarung wurde demjenigen übermittelt, von dem es im Kitáb-i-Íqán heißt:

»Nur für ihn hat Gott den Sitz Seiner Barmherzigkeit errichtet und sich auf den Thron ewiger Herrlichkeit gesetzt.«Q13 Doch erst vierzig Tage später begann die Annahme der übrigen siebzehn Buchstaben des Lebendigen.

Einer nach dem anderen erkannten sie das Ziel ihrer Sehnsucht, einige im Schlaf, andere im Wachzustand, einige durch Gebet und Fasten, andere in Träumen und Visionen, und alle reihten sich unter das Banner des neugeborenen Glaubens ein.

Der letzte, dem Rang nach aber der erste dieser auf der verwahrten Tafel verzeichneten Buchstaben war der gebildete zweiundzwanzigjährige Quddús, ein direkter Nachfahre des Imám Ḥasan und der angesehenste Schüler Siyyid Káẓims.

Als einzige ihres Geschlechts wurde unmittelbar vor ihm eine Frau, die anders als ihre Mitjünger den Báb nie persönlich traf, mit dem Rang eines Apostels dieser neuen Sendung bekleidet.

Eine Dichterin aus vornehmem Hause, kaum dreißig Jahre alt, von betörendem Zauber, bezwingender Beredsamkeit, unbeugsamem Geist, unkonventionell in ihren Ansichten, kühn im Handeln, von der »Zunge der Herrlichkeit«A5A6 als »Ṭáhirih«A7 unsterblich gemacht und von ihrem Lehrer Siyyid Káẓim als ›Qurratu'l-'Ayn‹A8 bezeichnet, hatte sie den Báb im Traum gesehen und damit den ersten Hinweis auf die Sache Gottes erhalten, die sie zu den höchsten Höhen des Ruhmes erheben sollte und der sie durch ihr kühnes Heldentum so unvergänglichen Glanz verlieh.
Diese »Buchstaben, die aus dem Ersten Punkt gezeugt wurden«, diese »am Tag Seines Kommens vor Gott stehende Engelschar«, diese »Schatzkammern Seines Geheimnisses« und »Wasser aus dem Quell Seiner Offenbarung«Q14, diese ersten Gefährten, die sich nach den Worten des Persischen Bayán »größter Gottesnähe erfreuen«, diese »Leuchten, die sich seit Ewigkeit und bis in alle Ewigkeit vor dem Himmelsthron verneigen«Q15, die »Ältesten«, von denen es in der Offenbarung des Johannes heißt, dass sie »vor Gott auf ihren Thronen sitzen«Q16, »mit weißen Kleidern angetan« und »goldenen Kronen«Q17 auf ihren Häuptern – sie alle ließ der Báb zu sich kommen, bevor sie sich in alle Lande zerstreuten und übertrug in Seinen Abschiedsworten jedem eine besondere Aufgabe, wobei Er einigen von ihnen ihre jeweilige Heimatprovinz als passendes Arbeitsfeld zuwies.

Er legte ihnen größte Vorsicht und Mäßigung in ihrem Verhalten ans Herz, stellte ihnen ihren erhabenen Rang vor Augen und betonte ihre große Verantwortung.

Er erinnerte sie an die Worte Jesu an Seine Jünger und unterstrich die alles überragende Größe des Neuen Tages.

Er warnte sie davor, sich abzuwenden und so das Reich Gottes aufzugeben, und versicherte ihnen, dass Gott sie, wenn sie Seine Gebote befolgten, zu Seinen Erben und zu geistigen Führern unter den Menschen machen werde.

Er deutete das Geheimnis eines noch mächtigeren Tages an, kündigte dessen Kommen an und ermahnte sie, sich darauf vorzubereiten.

Er erinnerte an die Triumphe Abrahams über Nimrod, Mose über Pharao, Jesu über das Volk der Juden und Muḥammads über die arabischen Stämme und versicherte ihnen den letztlich unausweichlichen Aufstieg Seiner eigenen Offenbarung.

Mit einer Aufgabe besonderer Art und größter Tragweite betraute Er Mullá Ḥusayn.

Er bekräftigte, dass Er mit ihm einen Bund geschlossen habe, mahnte ihn zur Geduld gegenüber den Geistlichen, denen er begegne, wies ihn an, nach Ṭihrán zu gehen und sprach in glühenden Worten über das bislang noch nicht enthüllte Geheimnis, das diese Stadt berge – ein Geheimnis, das, wie Er versicherte, sowohl das Licht aus Ḥijáz wie das aus Shíráz überstrahlen werde.
Durch das ihnen aufgetragene Mandat zur Tat entflammt und auf dem Weg zu ihrem gefahrvollen und revolutionären Werk, zogen diese nachgeordneten Leuchten, die zusammen mit dem Báb das Erste VáḥidA9 der Sendung des Bayán bilden, quer durch alle Provinzen ihres Heimatlandes, widerstanden mit unvergleichlichem Heldenmut dem wilden, vereinten Ansturm der gegen sie aufgestellten Kräfte, machten durch ihre Heldentaten und die ihrer Mitgläubigen ihren Glauben unsterblich und verursachten damit einen Aufruhr, der ihr Land erschütterte und dessen Echo noch in den Hauptstädten Westeuropas zu vernehmen war.
Sobald der Báb von Mullá Ḥusayn, Seinem vertrauten und geliebten Gefährten, das sehnlich erwartete Schreiben erhalten hatte, das Ihm die frohe Nachricht seines Zusammentreffens mit Bahá'u'lláh brachte, entschloss Er sich, Seine lange und anstrengende Pilgerfahrt zu den Gräbern Seiner Ahnen anzutreten.

Er, der von Vater- wie von Mutterseite ein Nachfahre der berühmten Fáṭimih und des Imám Ḥusayn, des bedeutendsten rechtmäßigen Nachfolgers des Propheten des Islám, war, machte sich im Monat Sha'bán des Jahres 1260 d.

H. (September 1844) nach islámischem Brauch auf den Weg zu einem Besuch der Ka'bah.

Am 19.

Ramaḍán (Oktober 1844) schiffte Er sich mit Quddús, den Er gewissenhaft auf seine künftige Aufgabe vorbereitete, in Búshihr auf einem Segelschiff ein.

Nach einer stürmischen Überfahrt von mehr als einem Monat Dauer ging Er in Jaddih an Land, legte das Pilgergewand an und reiste auf einem Kamel weiter nach Mekka, wo Er am ersten Dhi'l-Ḥajjih (12.

Dezember) eintraf.

Quddús begleitete seinen Meister, die Zügel in der Hand haltend, zu Fuß zum Heiligtum.

Den ganzen Tag 'Árafih verbrachte der Pilger und Prophet aus Shíráz im Gebet, wie Sein Chronist berichtet, und begab sich am Tag Nahr nach Muná, wo Er nach altem Brauch neunzehn Lämmer opferte, neun in Seinem eigenen Namen, sieben in dem von Quddús und drei im Namen des äthiopischen Dieners, der Ihn begleitete.

Danach umschritt Er gemeinsam mit den anderen Pilgern die Ka'bah und vollzog die für die Pilgerfahrt vorgeschriebenen Riten.
Zwei Ereignisse von besonderer Bedeutung prägten Seinen Besuch in Ḥijáz. Das erste war die Verkündigung Seiner Sendung und Seine offene Herausforderung des stolzen Mírzá Muḥíṭ-i-Kirmání, eines der bedeutendsten Vertreter der Shaykhí-Schule, der zuweilen so weit ging, dass er seine Unabhängigkeit von der Führung der Shaykhí-Schule erklärte, die nach dem Tode Siyyid Káẓims von Ḥájí Muḥammad-Karím Khán, einem gefürchteten Gegner des Bábí-Glaubens, übernommen wurde. Das zweite war die Einladung an den Sharíf von Mekka in Form eines von Quddús überbrachten Sendbriefs, in dem der Hüter des Hauses Gottes aufgefordert wurde, die Wahrheit der neuen Offenbarung anzunehmen. Der Sharíf, voll beschäftigt mit seinen eigenen Angelegenheiten, reagierte nicht darauf. Als er sieben Jahre später in einem Gespräch mit einem gewissen Ḥájí Níyáz-i-Baghdádí von der Sendung und den Umständen des Märtyrertodes des Propheten aus Shíráz erfuhr, hörte er sich die Schilderung der Ereignisse aufmerksam an und äußerste seine Entrüstung über Dessen tragisches Schicksal.
Mit dem Besuch in Medina beendete der Báb Seine Pilgerfahrt. Über Jaddih kehrte Er nach Búshihr zurück, wo Er sich gleich darauf von Seinem Reisegefährten und Jünger für immer verabschiedete. Mit auf den Weg gab Er ihm die Gewissheit, dass er dem Geliebten ihrer Herzen begegnen werde. Zudem kündigte Er ihm an, dass er die Krone des Märtyrertodes empfangen werde und dass später auch Er, der Báb, durch die Hand ihres gemeinsamen Feindes ein ähnliches Schicksal erleiden werde.
Die Heimkehr des BábA10 war das Signal für einen Aufruhr, der das ganze Land erschütterte.

Das Feuer, das die Verkündigung Seiner Sendung entzündet hatte, wurde durch die Reisen und das Wirken Seiner erwählten Jünger voll entflammt.

In weniger als zwei Jahren hatte es die Leidenschaft der Freunde und der Feinde geweckt.

Der Brand brach aus, noch ehe Der, der ihn hervorgerufen hatte, in Seine Heimatstadt zurückgekehrt war.

Eine so dramatisch auf einen derart heruntergekommenen, leicht erzürnbaren Menschenschlag stoßende Offenbarung musste in der Tat in den Gemütern die heftigsten Regungen von Furcht, Hass, Wut und Neid hervorrufen.

Ein Glaube, dessen Stifter sich nicht damit begnügte, das Tor zum Verborgenen Imám zu sein, der beanspruchte einen Rang einzunehmen, der sogar den des Ṣáḥibu'z-Zamán übertrifft, der sich als den Vorläufer eines noch unvergleichlich Größeren als Er selbst ansah, der nicht nur den Untertanen des Sháhs, sondern dem Herrscher selbst, ja allen Königen und Fürsten der Erde kategorisch befahl, allem zu entsagen und Ihm zu folgen, der beanspruchte, der Erbe der Erde mit allem darinnen zu sein; ein Glaube, der mit seinen religiösen Lehren, ethischen Normen, gesellschaftlichen Regeln und geistigen Gesetzen das gesamte Gefüge der Gesellschaft, in der er entstanden war, in Frage stellte und die Masse des Volkes alsbald in verblüffender Geschlossenheit auf die Seite ihrer Priester und ihres Herrschers samt seinen Ministern und seiner Regierung trieb und daraus eine Opposition formte, die sich dazu verschworen hatte, diese von Einem in ihren Augen pietätlosen und anmaßenden Heuchler gegründete Bewegung mit Stumpf und Stiel auszurotten.
Die Rückkehr des Báb nach Shíráz kann man als den Auftakt zum ersten Zusammenprall dieser unversöhnlichen Kräfte ansehen. Der energische und mutige Mullá 'Alíy-i-Basṭámí, einer der Buchstaben des Lebendigen, »der erste, der das Haus GottesA11 verlassen und der erste, der um Seinetwillen leiden«Q18 sollte, war schon exkommuniziert, in Ketten gelegt, entehrt, eingekerkert und höchstwahrscheinlich getötet worden. Er hatte gegenüber dem weithin berühmten Shaykh Muḥammad-Ḥasan, einem führenden Repräsentanten des shí'itischen Islám, kühn erklärt, dass der Feder seines neuen Meisters innerhalb von achtundvierzig Stunden so viele Verse entströmt seien wie der Qur'án enthält, zu dessen Offenbarung sein Verfasser dreiundzwanzig Jahre gebraucht hatte. Von der Vorschrift des Báb im Khaṣá'il-i-Sab'ih, die hochheilige Formel des Adhán zu ändern, wurde Mullá Ṣádiq-i-Khurásání dazu bewegt, diese vor einer schockierten Versammlung in Shíráz in der abgeänderten Form anzustimmen; sofort wurde er festgenommen, beschimpft, nackt ausgezogen und mit eintausend Peitschenhieben bestraft. Der abgefeimte Niẓámu'd-Dawlih Ḥusayn Khán, der Gouverneur von Fárs, der die Aufforderung im Qayyúmu'l-Asmá' gelesen hatte, ließ kurzerhand Mullá Ṣádiq zusammen mit Quddús und einem weiteren Gläubigen öffentlich bestrafen, ließ ihnen die Bärte abbrennen, die Nasen durchstechen und Riemen durchziehen, ließ sie in diesem schmachvollen Zustand durch die Straßen führen und danach aus der Stadt jagen.
Die Einwohner von Shíráz waren damals in wildem Aufruhr. In Moscheen und Medresen, auf Basaren und anderen öffentlichen Plätzen tobte hitziger Streit. Friede und Sicherheit waren ernsthaft in Gefahr. Voll Angst, Neid und Wut erkannten die Mullás allmählich den Ernst der Lage. Der Gouverneur war in hohem Maße beunruhigt und befahl, den Báb zu verhaften. Er wurde unter Bewachung nach Shíráz gebracht und im Beisein Ḥusayn Kháns streng zurechtgewiesen. Dabei wurde Er so heftig ins Gesicht geschlagen, dass Sein Turban zu Boden fiel. Durch das Einschreiten des Imám-Jum'ih wurde Er auf Bewährung entlassen und der Aufsicht Seines Onkels mütterlicherseits, Ḥájí Mírzá Siyyid 'Alí, anvertraut. So ergab sich eine kurze Ruhepause, die es dem gefangenen jungen Mann erlaubte, das Naw-Rúz-Fest dieses und des folgenden Jahres gemeinsam mit Seiner Mutter, Seiner Gattin und Seinem Onkel in einer relativ ruhigen Umgebung zu feiern. Inzwischen breitete sich das Fieber, das Seine Anhänger gepackt hatte, auf die Angehörigen der Geistlichkeit und auf die Kaufleute aus und drang in die höheren Kreise der Gesellschaft vor. Ja, eine Welle leidenschaftlichen Suchens fegte über das ganze Land und auf zahllosen Versammlungen lauschte man staunend und wissbegierig den Berichten, die von den umherziehenden Boten des Báb beredt und unerschrocken erzählt wurden.
Der Aufruhr nahm solche Ausmaße an, dass der Sháh die Situation nicht länger ignorieren konnte.

Deshalb gab er dem zuverlässigen Siyyid Yaḥyáy-i-Dárábí, genannt Vaḥíd, den Auftrag, nachzuforschen und ihm über die tatsächliche Lage zu berichten.

Vaḥíd war einer der gelehrtesten, redegewandtesten und einflussreichsten Untertanen, ein Mann, der nicht weniger als dreißigtausend Traditionen auswendig konnte, aufgeschlossen, mit starker Einfühlungsgabe, einer angeborenen Begeisterungsfähigkeit und enger Verbindung zum Hof.

Im Verlauf von drei Gesprächen wurde er durch die Persönlichkeit des Báb und Dessen Beweisführung völlig eingenommen.

Ihr erstes Gespräch drehte sich um die metaphysischen Lehren des Islám, die dunkelsten Stellen im Qur'án sowie die Traditionen und Prophezeiungen der Imáme.

Im Verlauf des zweiten Gesprächs musste Vaḥíd verblüfft feststellen, dass die Fragen, die er stellen wollte, seinem sonst so guten Gedächtnis völlig entfallen waren, um dann mit größtem Erstaunen zu erleben, dass der Báb auf gerade diese Fragen antwortete.

Beim dritten Gespräch sah sich der Abgesandte des Sháhs angesichts des mindestens zweitausend Verse umfassenden Kommentars zur Súrah Kawthar so überwältigt, dass er lediglich noch einen Bericht an die Hofkammer schrieb und sich entschloss, fortan sein Leben und Vermögen in den Dienst des Glaubens zu stellen, der ihn später, beim Aufstand in Nayríz, mit der Märtyrerkrone belohnen sollte.

Er war so fest entschlossen gewesen, die Beweise des unbekannten Siyyids aus Shíráz zu widerlegen, Ihn zur Aufgabe Seiner Vorstellungen zu bewegen und Ihn – als Beweis für seine eigene Überlegenheit – nach Ṭihrán zu bringen.

Nun musste er sich – wie er später eingestand – so »niedrig …, wie der Staub unter Seinen Füßen«Q19 fühlen.

Sogar Ḥusayn Khán, bei dem Vaḥíd während seines Aufenthaltes in Shíráz zu Gast war, sah sich veranlasst, an den Sháh zu schreiben, dass er überzeugt sei, Seiner Majestät berühmter Abgesandter sei Bábí geworden.
Ein anderer berühmter Verfechter der Sache des Báb, in seinem Eifer noch glühender als Vaḥíd und ihm im Rang fast ebenbürtig, war Mullá Muḥammad-'Alíy-i-Zanjání, genannt Ḥujjat. Dieser AkhbáríA12, ein Widerspruchsgeist aus Leidenschaft, von kühnem, ungezwungenem Gemüt und schwer zu zügeln, hatte es gewagt, die gesamte geistliche Hierarchie vom Abváb-i-Arba'ih bis herab zum kleinsten Mullá anzuprangern, und mehr als einmal hatte er mit seinen überragenden Fähigkeiten und seiner glühenden Beredsamkeit die orthodoxen shí'itischen Widersacher öffentlich bloßgestellt. Ein solcher Mann konnte der Sache, die eine so tiefe Kluft zwischen seinen Landsleuten aufgerissen hatte, nicht gleichgültig gegenüberstehen. Der Schüler, den er nach Shíráz schickte, um diese Angelegenheit zu erforschen, war vom Báb sofort in den Bann gezogen. Die Lektüre einer einzigen Seite aus dem Qayyúmu'l-Asmá', den dieser Bote Ḥujjat überbrachte, genügte, um eine so tiefgreifende Wandlung in ihm hervorzurufen, dass er vor den versammelten 'Ulamá seiner Heimatstadt erklärte, er werde, wenn der Verfasser dieses Werkes den Tag zur Nacht und die Sonne zum Schatten erkläre, ohne Zögern zu diesem Urteil stehen.
In die ständig wachsende Armee des neuen Glaubens reihte sich auch der hervorragende Gelehrte Mírzá Aḥmad-i-Azghandí ein, der gebildetste, weiseste und herausragendste unter den 'Ulamá von Khurásán, der in Erwartung des Kommens des verheißenen Qá'im mehr als zwölftausend Traditionen und Prophezeiungen über Art und Zeit der zu erwartenden Offenbarung zusammengetragen und unter Seinen Schülern in Umlauf gebracht hatte, damit sie bei allen Zusammenkünften und sonstigen Begegnungen darüber sprächen.
Während sich die Lage in den Provinzen immer weiter verschlimmerte, trieb die erbitterte Feindseligkeit der Bevölkerung von Shíráz rasch ihrem Höhepunkt zu. Ḥusayn Khán, rachsüchtig, unnachgiebig und aufgebracht durch die Berichte seiner nimmermüden Agenten, denen zufolge die Macht und der Ruhm seines Gefangenen stündlich wuchsen, beschloss unverzüglich zu handeln.

Sein Komplize Ḥájí Mírzá Áqásí soll ihn sogar angewiesen habe, den vermeintlichen Staatsfeind und Zerstörer der bestehenden Religion heimlich zu töten.

Auf Befehl des Gouverneurs erklomm der Polizeichef 'Abdu'l-Ḥamíd Khán mitten in der Nacht die Mauer und drang in das Haus von Ḥájí Mírzá Siyyid 'Alí ein, wo der Báb unter Hausarrest stand, verhaftete Ihn und beschlagnahmte alle Seine Bücher und Schriften.

Doch in derselben Nacht geschah etwas, das in seiner dramatischen Plötzlichkeit zweifellos von der Vorsehung dazu bestimmt war, die Pläne der Verschwörer zu durchkreuzen und es dem Gegenstand ihres Hasses zu ermöglichen, Seine Amtszeit zu verlängern und Seine Offenbarung zu vollenden:

Die Cholera brach aus, griff verheerend um sich und ab Mitternacht waren schon mehr als hundert Menschen davon befallen.

Furcht vor dieser Seuche packte alle Herzen und die Einwohner der geschlagenen Stadt flohen unter Wehgeschrei und in hellem Aufruhr.

Schon waren drei Diener des Gouverneurs gestorben.

Angehörige seiner Familie lagen schwer darnieder.

Verzweifelt ließ er seine Toten unbestattet zurück und flüchtete in einen Garten außerhalb der Stadt.

Nach diesem unerwarteten Verlauf der Dinge entschloss sich 'Abdu'l-Ḥamíd Khán, den Báb zu sich nach Hause zu bringen.

Zu seinem Entsetzen erfuhr er bei seiner Ankunft, dass sein Sohn ebenfalls von der Seuche befallen war und mit dem Tode rang.

In seiner Verzweiflung warf er sich dem Báb zu Füßen, bat um Verzeihung und beschwor Ihn, den Sohn nicht um der Sünden seines Vaters willen heimzusuchen.

Er gab Ihm sein Ehrenwort, auf sein Amt zu verzichten und nie mehr eine derartige Stellung anzunehmen.

Als er merkte, dass sein Gebet erhört worden war, richtete er ein Gesuch an den Gouverneur und bat, den Gefangenen freizugeben und so den tödlichen Verlauf dieser schweren Heimsuchung abzuwenden. Ḥusayn Khán entsprach dem Gesuch und ließ seinen Gefangenen frei unter der Bedingung, dass Er die Stadt verlasse.
Von einer allmächtigen und wachsamen Vorsehung wunderbar bewahrt, begab sich der Báb in Begleitung von Siyyid Káẓim-i-Zanjání nach IṣfahánA13.

Wiederum trat eine Pause ein, eine kurze Zeit verhältnismäßiger Ruhe, in der das von Gott in Gang gebrachte Geschehen an Schwung gewann, bis die Ereignisse sich jäh überstürzten, zur Gefangenschaft des Báb in den Festungen von Máh-Kú und Chihríq führten und in Seinem Märtyrertod auf dem Kasernenhof in Tabríz gipfelten.

Der Báb war sich der bevorstehenden Prüfungen bewusst und hatte vor der endgültigen Trennung von Seiner Familie Seinen gesamten Besitz Seiner Mutter und Seiner Frau vermacht, hatte Letzterer das Geheimnis dessen anvertraut, was Ihm bevorstand und für sie ein besonderes Gebet mit der Zusicherung offenbart, dass alle Schwierigkeiten und Sorgen von ihr abfielen, wenn sie es lese.

Auf Anweisung von Mu'tamidu'd-Dawlih Manúchihr Khán, dem Gouverneur der Stadt, den der Báb schriftlich um die Zuweisung einer Wohnung gebeten hatte, verbrachte Er die ersten vierzig Tage in Iṣfahán als Gast im Haus von Mírzá Siyyid Muḥammad, dem Sulṭánu'l-'Ulamá und Imám-Jum'ih, einem der höchsten geistlichen Würdenträger des Reiches.

Er wurde feierlich empfangen und der Zauber Seiner Persönlichkeit nahm die Einwohner der Stadt derart gefangen, dass sich eines Tages, als Er aus dem öffentlichen Bad kam, eine begeisterte Menge um das Wasser riss, das Er für Seine Gebetswaschungen verwendet hatte.

Seine Liebenswürdigkeit war so einnehmend, dass Sein Gastgeber, ungeachtet der Würde seines hohen Ranges, darauf bestand, Ihm persönlich aufzuwarten.

Auf Ersuchen eben dieses Würdenträgers offenbarte der Báb eines Nachts nach dem Abendessen Seinen bekannten Kommentar zur Súrah V'al-'Aṣr.

Innerhalb weniger Stunden schrieb Er Seine Darlegung der Bedeutung des ersten Buchstabens dieser Súrah nieder – eines Buchstabens, den Shaykh Aḥmad-i-Aḥsá'í besonders hervorgehoben hatte und den auch Bahá'u'lláh im Kitáb-i-Aqdas erwähnt – Verse, die mit erstaunlicher Schnelligkeit geschriebenen, an Umfang einem Drittel des Qur'án gleichkommen, eine außergewöhnliche Leistung, die bei denen, die dabei waren, so ehrfurchtsvolles Staunen hervorrief, dass sie sich erhoben und den Saum Seines Gewandes küssten.
Unterdessen nahm die stürmische Begeisterung unter den Einwohnern Iṣfaháns spürbar zu. In Scharen kamen die Menschen aus der ganzen Stadt zum Haus des Imám-Jum'ih, teils aus Neugier, teils vom Wunsch nach Wahrheit oder dem Verlangen nach Heilung ihrer Leiden getrieben. Auch Manúchihr Khán, weise und verständnisvoll, ließ es sich nicht nehmen, die seltsame, fesselnde Persönlichkeit aufzusuchen. Der Herkunft nach war er Georgier und Christ von Geburt an und er bat den Báb vor einer illustren Versammlung hochgebildeter Geistlicher, die Wahrheit des spezifischen Auftrags Muḥammads darzulegen und zu beweisen. Der Báb erfüllte bereitwillig diese Bitte, die alle Anwesenden in Verlegenheit gebracht hätte. In weniger als zwei Stunden offenbarte Er auf fünfzig Seiten nicht nur eine präzise, kraftvolle und originäre Abhandlung dieses edlen Themas, Er setzte es darüber hinaus auch in Beziehung zum Kommen des Qá'im und der Wiederkehr des Imám Ḥusayn. Diese Darlegung bewog Manúchihr Khán, sich vor der Versammlung zum Glauben an den Propheten des Islám zu bekennen und dazu, dass der Autor einer derart überzeugenden Abhandlung übernatürliche Gaben besitzen müsse.
Diese Hinweise auf den zunehmenden Einfluss eines ungelehrten jungen Mannes auf den Gouverneur und die Bewohner einer Stadt, die zu Recht als eines der Bollwerke des shí'itischen Islám galt, alarmierten die Geistlichkeit. Sie unterließen offene Feindseligkeiten, weil sie wohl wussten, dass dadurch ihre Absichten vereitelt würden; stattdessen schürten sie die wildesten Gerüchte, um den Großwesir des Sháhs zu bewegen, die Situation zu retten, die sich stündlich zuspitzte und immer bedrohlicher wurde. Die Beliebtheit, deren sich der Báb erfreute, Sein persönliches Ansehen und die Ehren, die Ihm Seine Landsleute erwiesen, hatten ihren Höhepunkt erreicht. Rasch begannen sich die Schatten des drohenden Verhängnisses um Ihn zu verdichten. In schneller Folge jagten sich nun die tragischen Ereignisse, die schließlich in Seinem Tod gipfeln sollten, mit dem der Einfluss Seines Glaubens scheinbar erlosch.
Der anmaßende und gerissene Ḥájí Mírzá Áqásí war aus Furcht, der Báb könnte mit seinem Einfluss auch seinen Landesherrn einwickeln und damit ihm selbst zum Verhängnis werden, aufgebracht wie nie zuvor.

Getrieben von dem Verdacht, dass der Báb die heimliche Gunst des Mu'tamid besitze, dem, wie er wusste, auch der Sháh vertraute, warf er dem Imám-Jum'ih Vernachlässigung seiner heiligen Pflichten vor.

Darüber hinaus überhäufte er die 'Ulamá von Iṣfahán, die er bis dahin nicht beachtet hatte, in mehreren Briefen mit seinen Gefälligkeiten.

Von den Kanzeln der Stadt begann eine aufgestachelte Geistlichkeit, ihre Schmähungen und Verleumdungen gegen den Urheber der in ihren Augen verhassten und gefürchteten Irrlehre zu schleudern.

Der Sháh selbst wurde überredet, den Báb in die Hauptstadt zu beordern.

Manúchihr Khán, der für Seine Abreise von Iṣfahán sorgen sollte, entschloss sich, Ihn vorübergehend in seinem eigenen Haus wohnen zu lassen.

Unterdessen beriefen die Mujtahids und 'Ulamá, bestürzt über die Anzeichen eines so durchdringenden Einflusses, eine Versammlung ein, bei der eine Schmähschrift verfasst und von den führenden Geistlichen der Stadt unterzeichnet und gesiegelt wurde, in der der Báb als Ketzer gebrandmarkt und zum Tod verurteilt wurde.

Sogar der Imám-Jum'ih wurde gezwungen, ein schriftliches Gutachten anzufügen, dass der Beschuldigte bar jeder Vernunft und Urteilskraft sei.

Der Mu'tamid war in großer Verlegenheit.

Um die wachsende Erregung im Volk zu dämpfen, fasste er einen Plan:

Die immer unruhiger werdende Bevölkerung sollte glauben, der Báb sei schon nach Ṭihrán abgereist.

So konnte er Ihm einen kurzen Aufschub von vier Monaten in der Abgeschiedenheit des 'Imárat-i-Khurshíd, dem Privatpalast des Gouverneurs in Iṣfahán, sichern.

Während dieser Zeit äußerte der Gastgeber den Wunsch, seinen gesamten, von den Zeitgenossen auf mindestens vierzig Millionen Franc geschätzten Besitz der Förderung der Interessen des neuen Glaubens zu weihen, erklärte, er wolle Muḥammad Sháh bekehren, ihn dahin bringen, sich seines schändlichen und ruchlosen Ministers zu entledigen, und ihn um seine königliche Einwilligung zur Vermählung einer seiner Schwestern mit dem Báb bitten.

Aber der plötzliche Tod des Mu'tamids, den der Báb vorausgesagt hatte, beschleunigte den Eintritt der nahen Krise.

Gurgín Khán, der skrupellose und habgierige Stellvertreter des Sháhs, veranlasste ihn, eine zweite Vorladung zu erlassen mit der Anweisung, den gefangenen jungen Mann verkleidet und von Reitern eskortiert nach Ṭihrán zu senden.

Den schriftlichen Befehl des Herrschers führte der niederträchtige Gurgín Khán, der das Testament des Mu'tamids, seines Onkels, inzwischen entdeckt, vernichtet und den Besitz an sich gerissen hatte, unverzüglich aus.

Doch keine dreißig Meilen vor der Hauptstadt, in der Festung von Kinár-Gird, erhielt Muḥammad Big, der Anführer der Eskorte, durch einen Boten von Ḥájí Mírzá Áqásí den schriftlichen Befehl, nach Kulayn zu gehen und dort weitere Anweisungen abzuwarten.

Kurz darauf folgte ein Brief, vom Sháh persönlich an den Báb gerichtet, mit der Datumsangabe Rabí'u'th-Thání 1263 (19.

März – 17.

April 1847), der trotz höflicher Redewendungen ganz klar das Ausmaß des vergiftenden Einflusses aufzeigt, den der Großwesir auf den Herrscher hatte.

Alle wohlmeinenden Pläne Manúchihr Kháns waren damit zunichte.

Die Festung Máh-Kú im entlegensten Winkel des Nordwestens von Ádhirbáyján, nicht weit vom gleichnamigen Dorf entfernt, in dem die Bewohner lange unter dem Patronat des Großwesirs gestanden hatten, wurde vom Sháh auf Anraten des niederträchtigen Ministers zur Kerkerstätte für den Báb bestimmt.

Lediglich ein einziger Gefährte und ein Diener aus Seinem Gefolge durften Ihm in dieser trostlosen, unwirtlichen Gegend Gesellschaft leisten.

Unter dem Vorwand, ein neuerlicher Aufstand in Khurásán und eine Revolte in Kirmán erforderten jetzt alle Aufmerksamkeit seines Herrn, hatte der einflussreiche und durchtriebene Minister, einen Plan vereitelt, dessen Verwirklichung die schwerwiegendsten Auswirkungen für sein persönliches Geschick wie für das Schicksal der Regierung, des Herrschers und des Volkes gehabt hätte.

Kapitel 2

Die Gefangenschaft des Báb in Ádhirbáyján

Die Verbannung in den Bergen von Ádhirbáyján, die nicht weniger als drei Jahre währte, war die traurigste, dramatischste, in gewissem Sinn auch fruchtbarste Phase der sechsjährigen Amtszeit des Báb.

Dazu gehören neun Monate strenger Festungshaft in Máh-Kú und anschließend Seine Einkerkerung in der Festung Chihríq, lediglich unterbrochen von einem kurzen, denkwürdigen Besuch in Tabríz.

Die Zeit war gänzlich überschattet vom unerbittlichen und zunehmenden Hass der beiden mächtigsten Gegner des Glaubens: Ḥájí Mírzá Áqásí, der Großwesir von Muḥammad Sháh, und Amír Niẓám, der Großwesir Náṣiri'd-Dín Sháhs.

Sie ist vergleichbar mit der kritischen Zeit in der Sendung Bahá'u'lláhs während Seines Exils in Adrianopel, als Er dem despotischen Sulṭán 'Abdu'l-'Azíz und seinen Ministern 'Álí Páshá und Fu'ád Páshá gegenüber stand, und hat eine Entsprechung in den dunkelsten Tagen der Amtszeit 'Abdu'l-Bahás im Heiligen Land unter der Gewaltherrschaft des Tyrannen 'Abdu'l-Ḥamíd und des ebenso tyrannischen Jamál Páshá.

Shíráz war der unvergessliche Schauplatz der historischen Verkündigung des Báb; Iṣfahán bot Ihm für kurze Zeit einen verhältnismäßig friedlichen und sicheren Zufluchtsort; Ádhirbáyján jedoch sollte zum Schauplatz Seines Leidens und Martyriums werden.

Die letzten Jahre Seines irdischen Lebens werden in die Geschichte eingehen als die Zeit, in der die neue Sendung ihre volle Gestalt annahm, der Anspruch ihres Begründers in vollem Umfang und öffentlich geltend gemacht wurde, ihre Gesetze formuliert wurden, der Bund ihres Urhebers fest begründet wurde, ihre Unabhängigkeit verkündet wurde und das Heldentum ihrer Vorkämpfer in unsterblichem Glanz entbrannte.

Zu den Ereignissen in diesen höchst dramatischen, schicksalsschweren Jahren gehört, dass Seinen Jüngern die Stufe des Báb in ihrer ganzen Bedeutung enthüllt und von Ihm selbst offiziell in der Hauptstadt Ádhirbáyjáns in Anwesenheit des Thronerben verkündigt wurde; dass der Persische Bayán, in dem die vom Báb erlassenen Gesetze niedergelegt sind, offenbart wurde; dass Zeitpunkt und Art der Sendung »Dessen, den Gott offenbaren wird« Q20 unmissverständlich festgelegt wurden, die Aufhebung der alten Ordnung auf der Konferenz von Badasht verkündet wurde und der dreifache Großbrand von Mázindarán, Nayríz und Zanján entfacht wurde.
Dennoch bildete sich der törichte und kurzsichtige Ḥájí Mírzá Áqásí ein, er hätte mit der Vereitelung des Planes des Báb, den Sháh in der Hauptstadt persönlich zu treffen, und durch Dessen Verbannung in den hintersten Winkel des Reiches die Bewegung im Keim erstickt und er würde bald endgültig über ihren Stifter triumphieren.

Es kam ihm nicht in den Sinn, dass gerade die Isolation, die er seinem Gefangenen aufzwang, den Báb in die Lage versetzte, das System zu entwickeln, das den Wesenskern Seines Glaubens verkörpern sollte, und Ihm die Gelegenheit bot, diesen vor Auflösung und Spaltung zu bewahren und Seine Sendung in aller Form und uneingeschränkt zu verkünden.

Es kam ihm auch nicht in den Sinn, dass gerade diese Gefangenschaft die begeisterten Jünger und Gefährten des Häftlings dazu bewegen würde, die Fesseln der veralteten Theologie abzuwerfen und Ereignisse auszulösen, die bei ihnen so viel Tapferkeit, Mut und Selbstaufgabe hervorriefen, wie sie in der Geschichte des Landes ohne Beispiel sind.

Und es kam ihm nicht in den Sinn, dass er sich gerade durch sein Handeln zum Erfüllungsgehilfen der verbürgten Tradition machte, die dem Propheten des Islám zugeschrieben wird und die sich auf die Unabwendbarkeit dessen bezieht, was in Ádhirbáyján geschehen sollte.

Er hatte nichts gelernt aus dem Beispiel des Gouverneurs von Shíráz, der bei der ersten Probe von Gottes rächendem Zorn voll Angst und Zittern schändlich floh und die Kontrolle über seinen Gefangenen lockerte.

Der Großwesir von Muḥammad Sháh wiederum zog durch seine Anordnungen empfindliche und unausweichliche Rückschläge an und bereitete dadurch seinen endgültigen Untergang vor.
Seine Befehle an 'Alí Khán, den Festungskommandanten von Máh-Kú, waren strikt und eindeutig. Die Tage auf Seiner Reise zur Festung, die der Báb in Tabríz verbrachte, waren von einer so großen Aufregung im Volk gekennzeichnet dass Ihn mit Ausnahme einiger weniger Personen weder die Bevölkerung noch Seine Anhänger besuchen durften. Als Ihn seine Eskorte durch die Straßen der Stadt führte, erscholl von allen Seiten der Ruf »Alláh-u-Akbar«. Der Tumult schwoll dermaßen an, dass der Stadtausrufer die Einwohner warnen musste, dass jeder, der versuche den Báb zu treffen, verhaftet und sein gesamter Besitz beschlagnahmt werde. In Máh-Kú angekommen, das der Báb Jabal-i-BásiṭA14 nannte, durfte Er in den ersten beiden Wochen mit Ausnahme Seines Sekretärs Siyyid Ḥusayn und dessen Bruder keinen Besuch empfangen. So unerträglich war Seine missliche Lage in der Festung, dass Er im Persischen Bayán schreibt, Er habe in der Nacht nicht einmal eine Lampe und in Seiner einsamen Kammer aus luftgetrockneten Ziegeln gebe es nicht einmal eine Tür; und in Seinem Schreiben an Muḥammad Sháh klagt Er, dass die Mitbewohner in der Festung auf zwei Wächter und vier Hunde beschränkt seien.
Isoliert in den Bergen einer abgelegenen und gefährlichen Grenzregion nahe dem osmanischen und dem russischen Reich, gefangen in den massiven Mauern einer viertürmigen Festung, getrennt von Seiner Familie, Seinen Verwandten und Seinen Jüngern, gezwungen, in der Nähe einer fanatischen und aufgewühlten Gemeinde zu leben, die sich nach Herkunft, Tradition, Sprache und Glaubensüberzeugungen von der großen Mehrheit der Bewohner Persiens unterschied, und bewacht von der Bevölkerung eines Distrikts, den der Großwesir, der dort geboren war, in seiner Verwaltung besonders begünstigte, schien der Gefangene von Máh-Kú in den Augen Seines Feindes dazu verdammt zu sein, in der Blüte Seiner Jugend dahinzusiechen und binnen kurzem Zeuge der Vernichtung all seiner Hoffnungen zu werden.

Doch sollte der Feind bald merken, wie gründlich er sich getäuscht hatte – sowohl in seinem Gefangenen, als auch in denen, die er bis dahin mit seiner Gunst überschüttet hatte.

Die aufsässige, stolze und unvernünftige Bevölkerung wurde durch die Sanftmut des Báb allmählich gezähmt, wurde durch seine Bescheidenheit gezügelt, wurde aufgebaut durch Seinen Rat und unterwiesen durch Seine Weisheit.

Die Menschen waren so hingerissen von ihrer Liebe zu Ihm, dass sie trotz des Protests des tyrannischen 'Alí Khán und trotz der wiederholten Androhung von Disziplinarmaßnahmen aus Ṭihrán jeden Morgen als erstes einen Platz aufsuchten, von dem aus sie einen flüchtigen Blick auf Sein Gesicht erhaschen und aus der Ferne Seinen Segen für ihr Tagewerk erbitten konnten.

Wenn Zwistigkeiten unter ihnen entstanden, pflegten sie an den Fuß der Festung zu eilen, wo sie die Augen auf Seinen Aufenthaltsort richteten, Seinen Namen anriefen und sich gegenseitig beschworen, die Wahrheit zu sagen.

Unter dem Einfluss einer befremdlichen Vision fühlte 'Alí Khán so eine Demütigung, dass er dazu bewogen wurde, als Sühne für sein bisheriges Verhalten die strengen Maßnahmen zu lockern.

Er übte solche Nachsicht, dass ein wachsender Strom sehnsüchtiger und ergebener Pilger in die Festung gelassen wurde.

Unter ihnen befand sich auch der furchtlose und unermüdliche Mullá Ḥusayn, der den ganzen Weg von Mashhad in Ostpersien bis nach Máh-Kú, dem westlichsten Vorposten des Reiches, zu Fuß zurückgelegt hatte, und dem es nun nach der anstrengenden Reise vergönnt war, das Naw-Rúz-FestA15 mit seinem Geliebten zu feiern.
Indessen meldeten Geheimagenten, die mit der Überwachung 'Alí Kháns beauftragt waren, Ḥájí Mírzá Áqásí, welche Wendung die Ereignisse zu nehmen begannen. Daraufhin beschloss dieser, den Báb sogleichA16 in die Festung Chihríq zu verlegen, vom Báb Jabal-i-ShadídA17 genannt. Dort wurde Er Yaḥyá Khán, einem Schwager Muḥammad Sháhs, in Gewahrsam gegeben, der Ihn zunächst äußerst streng behandelte, schließlich aber der Faszination seines Gefangenen erlag. Auch die im Dorf Chihríq lebenden Kurden, deren Hass auf die Shí'iten den der Bewohner von Máh-Kú noch übertraf, konnten der bezwingenden Kraft des Gefangenen nicht widerstehen. Auch sie konnte man jeden Morgen, ehe sie an ihr Tagewerk gingen, zur Festung kommen und sich in Anbetung vor dem heiligen Insassen niederwerfen sehen. Ein europäischer Augenzeuge schreibt in seinen Erinnerungen über den Báb: »So stark war der Zustrom von Menschen, dass der Hof nicht groß genug war, um alle Zuhörer zu fassen. Die meisten mussten draußen auf der Straße bleiben, wo sie hingerissen den Versen des neuen Qur'án lauschten.«Q21
Das Getümmel in Chihríq stellte selbst die in Máh-Kú erlebten Szenen in den Schatten.

Siyyids mit herausragenden Verdiensten, angesehene 'Ulamá und selbst Regierungsbeamte setzten sich rasch und mutig für die Sache des Gefangenen ein.

Die Bekehrung des enthusiastischen und berühmten Mírzá Asadu'lláh, genannt Dayyán, ein namhafter Beamter und eine literarische Autorität, dem der Báb »verborgenes und bewahrtes Wissen« schenkte und den Er als »Aufbewahrungsort des Glaubens an den einen wahren Gott«Q22 pries, sowie die Ankunft eines Derwischs, eines ehemaligen Navvábs aus Indien, der in einer Vision vom Báb aufgefordert worden war, allem Wohlstand und Besitz zu entsagen, sich aufzumachen und zu Fuß zu Ihm nach Ádhirbáyján zu eilen, brachten die Lage zur Entscheidung.

Berichte über diese aufsehenerregenden Ereignisse gelangten nach Tabríz, wurden von dort nach Ṭihrán weitergeleitet und zwangen Ḥájí Mírzá Áqásí erneut zum Eingreifen.

Dayyáns Vater, ein enger Freund dieses Ministers, hatte ihm gegenüber bereits seine tiefe Besorgnis ausgedrückt über die Art und Weise, wie fähige Staatsbeamte für den neuen Glauben gewonnen würden.

Um die wachsende Erregung zu beschwichtigen, beorderte man den Báb nach Tabríz.

Die Wachen, denen Er überantwortet war, beschlossen aus Angst vor der Begeisterung der Ádhirbáyjáner, vom vorgesehenen Weg abzuweichen.

Sie vermieden die Stadt Khuy und reisten stattdessen über Urúmíyyih.

In dieser Stadt wurde Er bei der Ankunft vom Fürsten Malik Qásim Mírzá feierlich empfangen und man sah den Fürsten sogar eines Freitags, als sein Gast zum öffentlichen Bad ritt, zu Fuß neben Ihm hergehen, während sich sein Gefolge bemühte, die Menschen zurückzuhalten, die sich in überströmender Begeisterung herzudrängten, um einen Blick auf den außergewöhnlichen Gefangenen zu erhaschen.

Tabríz wiederum brodelte über vor wilder Erregung und begrüßte freudig Seine Ankunft.

Die leidenschaftliche Begeisterung im Volk war so groß, dass man dem Báb einen Platz außerhalb des Stadttores anwies.

Doch auch das konnte die vorherrschenden Gefühle nicht besänftigen.

Alle Vorkehrungen, Warnungen und Restriktionen verschärften nur die ohnehin schon kritische Lage.

Zu diesem Zeitpunkt erließ der Großwesir seinen historischen Befehl an die geistlichen Würdenträger von Tabríz, sofort eine Versammlung einzuberufen, um die wirksamsten Maßnahmen zu beraten, wie die Flammen dieses alles verschlingenden Feuers auf Dauer gelöscht werden könnten.
Die Begleitumstände des Verhörs, dem sich der Báb in der Folge unterziehen musste, gehören wohl zu den wichtigsten Marksteinen Seiner dramatischen Laufbahn. Die erklärte Absicht der Versammlung war, Maßnahmen zur Ausrottung Seiner sogenannten Ketzerei zu beraten und den Gefangenen vor Gericht zu stellen. Stattdessen bot sie ihm die beste Gelegenheit Seiner Amtszeit, den Anspruch Seiner Offenbarung öffentlich, in aller Form und ohne jeden Vorbehalt geltend zu machen. Am Amtssitz und in Anwesenheit des Gouverneurs von Ádhirbáyján – dem damaligen Thronfolger Náṣiri'd-Dín Mírzá – waren die geistlichen Würdenträgern von Tabríz versammelt, ferner die Führer der Shaykhí-Gemeinde, der Shaykhu'l-Islám, der Imám-Jum'ih sowie der Gouverneur selbst. Den Vorsitz führte der Niẓámu'l-'Ulamá Ḥájí Mullá Maḥmúd, der Erzieher des Prinzen. Der Báb setzte sich auf den für den Valí-'Ahd, den Kronprinzen, vorgesehenen Ehrenplatz und mit klangvoller Stimme gab Er Seine berühmte Antwort auf die Frage des Vorsitzenden und rief: »Ich bin, Ich bin, Ich bin der Verheißene! Ich bin Der, Dessen Namen ihr seit tausend Jahren anruft, bei Dessen Erwähnung ihr euch erhebt, Dessen Kommen zu erleben ihr ersehnt und Dessen Offenbarung Stunde ihr Gott anfleht zu beschleunigen. Wahrlich, Ich sage euch, es obliegt den Völkern des Ostens wie des Westens, Meinem Wort zu gehorchen und Mir Treue zu geloben.«Q23
Von Ehrfurcht ergriffen ließen die Anwesenden in stummer Bestürzung vorübergehend die Köpfe sinken.

Dann nahm Mullá Muḥammad-i-Mamaqání, dieser einäugige, weißbärtige Überläufer, seinen Mut zusammen und schalt Ihn mit seiner typischen Unverschämtheit einen perversen und verachtenswerten Anhänger des Satans, worauf der unerschrockene junge Mann erwiderte, Er bleibe bei dem, was Er bereits gesagt habe.

Auf die anschließende Frage des Niẓámu'l-'Ulamá versicherte der Báb, Seine Worte seien der unwiderlegliche Beweis für Seine Sendung.

Er führte Verse aus dem Qur'án an, um die Wahrheit Seiner Aussage zu belegen, und betonte, dass er innerhalb von zwei Tagen und zwei Nächten Verse im Umfang des ganzen Qur'áns offenbaren könne.

Als ein Anwesender kritisierte, Er habe gegen die Regeln der Grammatik verstoßen, zitierte Er einige Stellen aus dem Qur'án, die seine Beweisführung untermauerten.

Als Ihm einer der Anwesenden eine belanglose und unsachliche Bemerkung hinwarf, wies er sie würdevoll und entschlossen zurück und hob dann kurzerhand die Sitzung auf, indem Er aufstand und den Raum verließ.

Daraufhin löste sich die Versammlung auf.

Die Teilnehmer gingen verwirrt und zerstritten auseinander, bitter verärgert und gedemütigt durch das Scheitern ihrer Pläne.

Es war ihnen keineswegs gelungen, den Geist des Gefangenen einzuschüchtern oder Ihn gar zum Widerruf oder zur Aufgabe Seiner Sendung zu bewegen.

Nach vielem Hin und Her war das einzige Ergebnis der Versammlung der Beschluss, die Bastonade über Ihn zu verhängen, die der herzlose und habgierige Mírzá 'Alí-Aṣghar, der Shaykhu'l-Islám der Stadt, in seinem Bethaus selbst vollzog. Ḥájí Mírzá Áqásí, dessen Plan durchkreuzt war, sah sich gezwungen, den Báb nach Chihríq zurückbringen zu lassen.
Die dramatische, uneingeschränkte und offizielle Verkündigung der prophetischen Sendung des Báb war nicht die einzige Folge der törichten Maßnahme, die den Urheber einer so bedeutenden Offenbarung zu einer dreijährigen Haft im Bergland von Ádhirbáyján verdammte.

Die Zeit der Gefangenschaft in einem entlegenen Winkel des Reiches, weit ab von den Sturmzentren Shíráz, Iṣfahán und Ṭihrán, gab Ihm auch die nötige Muße, sich Seinem gewaltigen Werk zu widmen und sich darüber hinaus mit anderen, ergänzenden Schriften zu befassen, die dazu dienten, den vollen Umfang und die ganze Kraft Seiner kurzen, aber höchst bedeutsamen Sendung zu entfalten.

Seine Offenbarung ist sowohl hinsichtlich des Umfangs der Schriften, die Seiner Feder entströmten, als auch der Vielfalt der behandelten Themen ohnegleichen in den Annalen aller früheren Religionen.

Er selbst bestätigte während Seiner Gefangenschaft in Máh-Kú, dass der Umfang Seiner Schriften zu unterschiedlichsten Themen bis dahin mehr als fünfhunderttausend Verse betrug.

»Die Verse aber, die aus dieser Wolke göttlicher Gnade geströmt sind«, bezeugt Bahá'u'lláh im Kitáb-i-Íqán, »waren so überreich, dass noch niemand imstande war, ihre Zahl zu schätzen.

Wohl zwanzig Bände sind jetzt zur Hand.

Doch wie viele bleiben uns noch unerreichbar!

Wie viele sind geraubt worden und in die Hände des Feindes gefallen und niemand kennt ihr Schicksal.«Q24 Nicht weniger fesselnd ist die Vielfalt der Themen, die dieses umfangreiche Werk behandelt:

Gebete, Predigten, Ansprachen, Besuchstafeln, wissenschaftliche Abhandlungen, theologische Erörterungen, Ermahnungen, Kommentare zum Qur'án und zu verschiedenen Traditionen, Briefe an die höchsten religiösen und kirchlichen Würdenträger des Reiches, Gesetze und Gebote zur Festigung Seines Glaubens und zur Ausrichtung seines Wirkens.
Bereits in Shíráz, im allerersten Abschnitt seiner Amtszeit, hatte Er ein Buch offenbart, das Bahá'u'lláh das »erste, größte und mächtigste aller Bücher«Q25 der Bábí-Sendung nennt, den berühmten Kommentar zur Súrah Yúsif mit dem Titel Qayyúmu'l-Asmá'.

Sein Hauptzweck war, vorherzusagen, was der wahre YúsifA18 in der nachfolgenden Sendung von der Hand eines Mannes erdulden werde, der Sein leiblicher Bruder und zugleich Sein Erzfeind war.

Dieses Werk von über neuntausenddreihundert Versen, unterteilt in hundertelf Kapitel, jedes dieser Kapitel ein Kommentar zu einem Vers der genannten Súrah, beginnt mit dem Weckruf des Báb und mit düsteren Warnungen an die »Schar der Könige und Königssöhne«Q26; es prophezeit den Untergang Muḥammad Sháhs; befiehlt dem Großwesir Ḥájí Mírzá Áqásí seinem Amt zu entsagen; tadelt die gesamte muslimische Geistlichkeit; warnt insbesondere die Mitglieder der Shí'ah-Gemeinde; preist die Tugenden Bahá'u'lláhs, als »Den von Gott Bewahrten«Q27, den »Größten Meister«Q28, dessen Kommen es verheißt und verkündet in unmissverständlicher Sprache die Unabhängigkeit und die Allgemeingültigkeit der Bábí-Offenbarung, enthüllt ihre Bedeutung und beteuert den unausweichlichen Triumph ihres Stifters.

Ferner weist es die »Völker des Westens« an, »aus ihren Städten hervorzukommen und der Sache Gottes beizustehen«Q29, warnt die Völker der Erde vor der »schrecklichen, der höchst schmerzhaften Vergeltung Gottes«Q30, droht der gesamten islámischen Welt das »Größte Feuer«Q31 an, falls sie sich vom neu offenbarten Gesetz abwendet, sagt den Märtyrertod ihres Stifters voraus und rühmt die für das Volk Bahás vorherbestimmte hohe Stufe – es nennt sie die »Gefährten der tiefroten Rubinarche«Q32.

Es prophezeit einigen der größten Sternen am Himmel der Bábí-Sendung das Verblassen und ihr völliges Verlöschen und sagt den Usurpatoren des Imámats, die »im Lande des Euphrat gegen ḤusaynA19 Krieg führten«Q33, »schmerzliche Qual« zur »Stunde Unserer Wiederkehr« und in der »künftigen Welt«Q34 voraus.
Dieses Buch betrachteten die Bábí während des weitaus größten Teils der Amtszeit des Báb allgemein als den Qur'án des Volkes des Bayán. Sein erstes, herausforderndstes Kapitel wurde von seinem Verfasser in der Nacht Seiner Verkündigung im Beisein Mullá Ḥusayns offenbart und dieser Jünger überbrachte Bahá'u'lláh einige Seiten, als erste Frucht einer Offenbarung, die sofort Dessen begeisterte Zustimmung fand. Der vollständige Text wurde von der genialen und begabten Ṭáhirih ins Persische übersetzt. Sein Inhalt entfachte die Feindschaft Ḥusayn Kháns und löste den ersten Ausbruch der Verfolgungen in Shíráz aus. Eine einzige Seite daraus vermochte Ḥujjats Geist zu fesseln und seine Seele zu entzücken und sein Inhalt entflammte die unerschrockenen Verteidiger der Feste von Shaykh Ṭabarsí und die Helden von Nayríz und von Zanján.
Nach diesem wertvollen Werk von so weitreichendem Einfluss offenbarte der Báb Seinen ersten Sendbrief an Muḥammad Sháh, die Sendschreiben an Sulṭán 'Abdu'l-Majíd und an Najíb Páshá, den Válí von Baghdád, sowie das Ṣaḥífiy-i-Baynu'l-Ḥaramayn. Letzteres wurde vom Báb zwischen Mekka und Medina offenbart und war eine Antwort auf einige Fragen von Mírzá Muḥíṭ-i-Kirmání. Ferner den Sendbrief an den Sharífen von Mekka; das siebenhundert Suren umfassende Kitábu'r-Rúḥ; die Schrift Khaṣá'il-i-Sab'ih, die den geänderten Wortlaut des Adhán verbindlich machte; das Werk Risáliy-i-Furú'-i-'Adlíyyih, das Mullá Muḥammad-Taqíy-i-Harátí ins Persische übertrug; den Kommentar über die Súrah Kawthar, der in Vaḥíds Seele eine so starke Wandlung bewirkte; den im Hause des Imám-Jum'ih von Iṣfahán entstandenen Kommentar zur Súrah V'al-'Aṣr; die auf Manúchihr Kháns Ersuchen geschriebene Abhandlung über die besondere Sendung Muḥammads; das zweite Sendschreiben an Muḥammad Sháh mit der dringenden Bitte um eine Audienz, in der Er ihm die Wahrheit der neuen Offenbarung darlegen und seine Zweifel zerstreuen wollte; und schließlich die Briefe, die Er vom Dorf Síyáh-Dihán aus an die 'Ulamá von Qazvín schickte, sowie an Ḥájí Mírzá Áqásí, den Er nach dem Grund für die plötzliche Änderung seines Entschlusses fragte.
Der Großteil der Schriften, die dem überaus produktiven Geist des Báb entsprangen, entstand jedoch während Seiner Haftzeit in Máh-Kú und Chihríq. In dieser Zeit entstanden vermutlich die zahllosen Sendschreiben, die der Báb – und das bezeugt kein Geringerer als Bahá'u'lláh – ausdrücklich an die Geistlichen in allen persischen Städten sowie an die Bewohner von Najaf und Karbilá schrieb, in denen Er ausführlich die Irrtümer und Verfehlungen darlegte, die ein jeder begangen hatte. Laut Shaykh Ḥasan-i-Zunúzí, der in diesen neun Monaten die Verse abschrieb, die der Báb Seinem Sekretär diktierte, offenbarte der Báb während Seiner Haft in der Festung von Máh-Kú nicht weniger als neun Kommentare zum gesamten Qur'án. Leider ist über das Schicksal dieser Kommentare nichts bekannt. Über einen von ihnen sagt der Verfasser selbst, dass er in mancher Hinsicht sogar den zu Recht berühmten Qayyúmu'l-Asmá' übertreffe.
In denselben Festungsmauern wurde auch der BayánA20 offenbart, dieser großartige Verwahrungsort der Gesetze und Gebote der neuen Sendung, die kostbare Fundstätte der meisten Hinweise und Würdigungen, aber auch Ermahnungen des Báb hinsichtlich »Dessen, den Gott offenbaren wird«49.

Das etwa achttausend Verse umfassende, im Mittelpunkt der Bábí-Literatur stehende Buch, nicht zu verwechseln mit dem im gleichen Zeitabschnitt offenbarten kleineren, weniger bedeutsamen ArabischenBayán, ist unvergleichlich unter den Lehrwerken des Stifters der Bábí-Sendung.

Es besteht aus neun VáḥidenA21 zu je neunzehn – beim letzten Váḥid nur zehn – Kapiteln.

Glücklicherweise blieb es völlig frei von Einschüben und Verfälschungen, denen so manches kleinere Werk des Báb zum Opfer fiel, und es muss vor allem als Lobrede auf den Verheißenen betrachtet werden und nicht so sehr als Buch mit Gesetzen und Riten zur fortwährenden Führung künftiger Geschlechter.

Es erfüllt die Verheißung Muḥammads, dass »ein junger Mann aus den Baní-Háshim … ein neues Buch enthüllen und ein neues Gesetz verkünden«Q35 werde.

Das Buch hebt die Gesetze und Riten, die der Qur'án bezüglich Gebet, Fasten, Ehe, Scheidung und Erbrecht vorschreibt, auf und bestätigt zugleich voll und ganz den Glauben an die prophetische Sendung Muḥammads, so wie vor dem Báb der Prophet des Islám die Verordnungen des Evangeliums aufhob und zugleich den göttlichen Ursprung des Glaubens Jesu Christi anerkannte.

Ferner erläutert es meisterhaft die Bedeutung bestimmter in den heiligen Büchern früherer Sendungen häufig vorkommender Begriffe wie Paradies, Hölle, Tod, Auferstehung, Wiederkunft, die Waage, die Stunde, das Jüngste Gericht und dergleichen.

Ausgesprochen streng in den Regeln und Riten, die es einführt, umwälzend in seinen Prinzipien, die darauf ausgelegt sind, Geistlichkeit und Volk aus jahrhundertelanger Lethargie aufzurütteln und den abgenutzten, korrupten Institutionen einen raschen Todesstoß zu versetzen, verkündet es mit seinen rigorosen Bestimmungen das Kommen des verheißenen Tages, des Tages, da »der Bote … zu einem ernsten Werk laden wird«Q36, da Er alles »zerstören wird, was vor Ihm war, so wie der Bote Gottes die Wege derer zerstört hat, die vor Ihm waren«Q37.
In diesem Zusammenhang sei noch erwähnt, dass sich im dritten Váḥid des Buches eine Stelle findet, die durchaus als eine der bedeutsamsten Aussagen im gesamten Schrifttum des Báb gewertet werden kann, weil sie ausdrücklich auf den Namen des Verheißenen hinweist und die Ordnung vorwegnimmt, die eine spätere Epoche mit Seiner Offenbarung gleichsetzen sollte.

»Wohl dem«, so Seine prophetische Ansage, »der seinen Blick auf die Ordnung Bahá'u'lláhs lenkt und seinem Herrn dankt!

Denn Er wird sicherlich offenbar werden.

Gott hat es wahrlich unwiderruflich im Bayán verordnet.«Q38 Zwanzig Jahre später verwendete der Stifter der hier angekündigten Offenbarung im Kitáb-i-Aqdas denselben Begriff und setzte dadurch diese Ordnung mit dem dort vorgestellten System gleich, wobei Er darauf hinwies, dass »diese Größte Ordnung«Q39 das Gleichgewicht der Welt gestört und das geregelte Leben der Menschheit von Grund auf umgestaltet hat.

In einem späteren Entwicklungsstadium des Glaubens umriss der Mittelpunkt des Bundes Bahá'u'lláhs und berufene Ausleger Seiner Lehren die wesentlichen Merkmale dieser Ordnung in den Bestimmungen Seines Testaments.

Diese Ordnung ist es auch, deren Überbau nun im Gestaltenden Zeitalter des Glaubens durch die Sachwalter des Bundes und die gewählten Repräsentanten der weltweiten Bahá'í-Gemeinde mit Fleiß und vereinten Kräften errichtet wird.

In der Fülle der Zeit wird schließlich das Goldene Zeitalter dieser Sendung den Überbau gerade dieser Ordnung erleben, die mit dem Entstehen der Bahá'í-Weltgemeinschaft ihre vollendete Gestalt erreicht: das Königreich Gottes auf Erden.
Der Báb war noch in Máh-Kú, als Er das ausführlichste und aufschlussreichste Seiner Sendschreiben an Muḥammad Sháh schrieb. Seine Einleitung ist ein Lobpreis auf die Einheit Gottes, auf Seine Boten und auf die zwölf Imáme; unmissverständlich legt es die Göttlichkeit seines Verfassers und die übernatürliche Macht Seiner Offenbarung dar und stützt diesen kühnen Anspruch mit präzisen Zitaten von Versen und Traditionen; über einige Beamte und Vertreter der Regierung des Sháhs fällt es ein hartes Urteil, besonders über den »verruchten und verfluchten«Q40 Ḥusayn Khán; und in bewegenden Worten schildert es die Demütigungen und Härten, denen der Verfasser unterworfen ist. Damit erinnert dieses historische Dokument in vielen Zügen an das Lawḥ-i-Sulṭán – das Sendschreiben, das Bahá'u'lláh unter ähnlichen Umständen aus der Gefängnisfeste 'Akká an Náṣiri'd-Dín Sháh schrieb; es ist Sein längstes Schreiben an einen einzelnen Herrscher.
Auch das bedeutendste unter den polemischen Sendschreiben des Báb, das Dalá'il-i-Sab'ih, die Sieben Beweise, wurde zur selben Zeit offenbart. Es ist außerordentlich klar, bewundernswert genau, originell in der Konzeption und unwiderlegbar in seiner Beweisführung; es führt viele verschiedene Beweise Seiner Sendung an und ist vor allem bemerkenswert wegen der Vorwürfe an die »sieben mächtigen Herrscher, die die Welt regieren«Q41 an Seinem Tage und wegen der Art, wie es die Verantwortung der christlichen Geistlichen einer vergangenen Zeit unterstreicht und ihr Verhalten tadelt, denn hätten sie, erklärt der Báb, die Wahrheit der Sendung Muḥammads anerkannt, so wäre ihnen die Masse ihrer Mitgläubigen gefolgt.
Während der Gefangenschaft des Báb in der Festung Chihríq, wo Er die letzten beiden Lebensjahre fast zur Gänze zubrachte, wurde das Lawḥ-i-Ḥurúfát, das Sendschreiben über die Buchstaben, zu Ehren Dayyáns offenbart, – es wurde zwar zunächst fälschlich für eine Darstellung der Wahrsagekunst gehalten; später erkannte man jedoch, dass es einerseits das Geheimnis des Mustagháth enthüllt und andererseits vage auf die neunzehn Jahre anspielt, die zwischen der Verkündigung des Báb und derjenigen Bahá'u'lláhs verstreichen müssen. In diesen finsteren Jahren – finster durch die Härten der Haft des Báb, die Ihm zugefügte bittere Schmach und die Nachrichten über die Katastrophen, denen die Helden von Mázindarán und Nayríz zum Opfer fielen – offenbarte Er außerdem, bald nach Seiner Rückkehr aus Tabríz, Seine Anklageschrift gegen Ḥájí Mírzá Áqásí. In kühner, eindringlicher Sprache verfasst und schonungslos in seiner Verurteilung, wurde das Schreiben dem unerschrockenen Ḥujjat übergeben, der es, wie Bahá'u'lláh bestätigt, dem ruchlosen Minister aushändigte.
In diese Zeit der Gefangenschaft in den Festungen Máh-Kú und Chihríq, eine unvergleichlich fruchtbare, wenn auch bitter demütigende und zunehmend leidvolle Zeit, fallen fast alle schriftlichen Hinweise auf den Stifter einer Offenbarung, die bald die Seine ersetzen sollte – Warnungen, Aufrufe und Ermahnungen, die der Báb angesichts der nahen Stunde Seines höchsten Leides für nötig hielt.

Er war sich von Anfang an Seiner doppelten Aufgabe als Träger einer unabhängigen Offenbarung und als Herold für einen noch Größeren als Er selbst bewusst und konnte sich darum nicht mit der Vielzahl von Kommentaren, Gebeten, Gesetzen und Verordnungen, Abhandlungen und Sendbriefen, Predigten und Ansprachen, die unaufhörlich Seiner Feder entströmten, begnügen.

Der Größere Bund mit der gesamten Menschheit hinsichtlich der soeben entstandenen Offenbarung, für den Gott, wie der Báb in Seinen Schriften bestätigt, seit Urzeiten durch die Propheten aller Zeiten eintrat, war nunmehr erfüllt.

Er musste nun ergänzt werden durch einen Kleineren Bund, den Er mit der Gemeinde Seiner Anhänger in Bezug auf den Einen zu errichten hatte, dessen Kommen Er als Frucht und höchstes Ziel Seiner Sendung bezeichnete.

Ein solcher Bund kennzeichnete ausnahmslos alle vorangegangenen Religionen.

Es gab ihn in verschiedener Form, unterschiedlich stark ausgeprägt, immer in verhüllter Sprache, in geheimnisvollen Prophezeiungen, schwer verständlichen Bildern, unverbrieften Überlieferungen und bruchstückhaften und unklaren Passagen der heiligen Schriften.

In der Bábí-Sendung aber sollte er in klarer und eindeutiger Sprache errichtet werden, wenn auch nicht in einem besonderen Dokument.

Anders als bei den Propheten vor Ihm, deren Bünde geheimnisumwoben waren, anders auch als bei Bahá'u'lláh, dessen deutlich umrissener Bund in einem eigens niedergeschriebenen Testament enthalten ist, das Er als »das Buch Meines Bundes«A22 bezeichnete, zog der Báb es vor, in Sein Buch der Gesetze, den Persischen Bayán, unzählige Stellen einzuflechten, von denen einige absichtlich unklar, die meisten aber unzweifelhaft klar und schlüssig sind.

In ihnen legte Er den Zeitpunkt der verheißenen Offenbarung fest, pries ihre Vorzüge, verkündete ihr überragendes Wesen, schrieb ihr unbegrenzte Kräfte und absoluten Vorrang zu und riss alle Schranken ein, die ihrer Anerkennung im Wege stehen könnten.

Bahá'u'lláh sagt in Seinem Kitáb-i-Badí' über den Báb:

»Er hat wahrlich nicht Seine Pflicht versäumt, das Volk des Bayán zu ermahnen und ihm Seine Botschaft zu bringen.

Zu keiner Zeit und in keiner Sendung hat eine Manifestation so bis ins Einzelne und in so deutlicher Sprache von der Manifestation gesprochen, die nach ihr kommen werde.«
Einige Seiner Jünger bereitete der Báb gewissenhaft auf die bevorstehende Offenbarung vor. Anderen versicherte Er mündlich, dass sie den Tag dieser Offenbarung erleben werden. Mullá Báqir, einem der Buchstaben des Lebendigen, verhieß Er in einem an ihn gerichteten Sendbrief, er werde dem Verheißenen von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen. Einem anderen Jünger, Sayyáḥ, gab Er eine ähnliche Zusicherung. Mullá Ḥusayn schickte Er nach Ṭihrán mit der Versicherung, dass diese Stadt ein Geheimnis berge, mit dessen Licht weder Ḥijáz noch Shíráz sich messen könnten. Quddús verhieß Er am Vorabend seiner Trennung von Ihm, dass er zu Dem gelangen werde, der das einzige Ziel ihrer Verehrung und Liebe sei. In Máh-Kú verkündigte Er Shaykh Ḥasan-i-Zunúzí, er werde in Karbilá das Antlitz des verheißenen Ḥusayn schauen. Dayyán verlieh Er den Titel des »dritten Buchstabens, der an Ihn glaubt, den Gott offenbaren wird«Q42 und 'Aẓím enthüllte Er im Kitáb-i-Panj-Sha'n den Namen und die baldige Ankunft Dessen, der Seine eigene Offenbarung vollenden werde.
Einen Nachfolger oder Stellvertreter hat der Báb nie benannt und es auch abgelehnt, einen Ausleger Seiner Lehren zu bestimmen. So klar und deutlich waren Seine Hinweise auf den Verheißenen und so kurz bemessen die Dauer Seiner eigenen Sendung, dass weder das eine noch das andere notwendig erschien. Was Er auf Anraten von Bahá'u'lláh und einem anderen Jünger tat – so schreibt 'Abdu'l-Bahá in Auf den Pfaden der Gottesliebe – war lediglich, Mírzá Yaḥyá zu ernennen, der in Erwartung der Offenbarung des Verheißenen lediglich als Galionsfigur auftreten sollte, damit Bahá'u'lláh die Möglichkeit erhielt, in verhältnismäßiger Sicherheit diese Ihm so am Herzen liegende Sache voranzubringen.
»Der Bayán«, versichert der Báb in diesem Buch bezüglich des Verheißenen, »ist von Anfang bis Ende der Aufbewahrungsort aller Seiner Eigenschaften und die Schatzkammer Seines Feuers und Seines Lichtes.«Q43 »Wenn du zu Seiner Offenbarung findest und Ihm gehorchst«, stellt Er in einem anderen Zusammenhang fest, »hast du die Frucht des Bayán hervorgebracht; wo nicht, bist du unwürdig, vor Gott erwähnt zu werden.«Q44 »O Volk des Bayán!«, ermahnt Er im selben Buch die Gemeinde Seiner Anhänger, »Handle nicht wie das Volk des Qur'án gehandelt hat, denn wenn du also tust, werden die Früchte deiner Nacht zunichtewerden.«Q45 »Lasst es nicht zu«, gebietet Er nachdrücklich, »dass euch der Bayán und alles, was darin geoffenbart wurde, von jenem Wesen des Seins, jenem Herrn des Sichtbaren wie des Unsichtbaren fernhält.«Q46 »Hüte dich, hüte dich«, lautet Seine eindringliche Warnung an Vaḥíd, »dass dich in den Tagen Seiner Offenbarung der Váḥid des BayánA23 nicht wie ein Schleier von Ihm trenne, ist doch dieser Váḥid ein bloßes Geschöpf in Seinen Augen.«Q47 Und wiederum: »O Gemeinde des Bayán und jeder, der ihr zugehört! Erkennet die euch gesetzten Grenzen, denn der Punkt des Bayán Selbst glaubte an Ihn, den Gott offenbaren wird, bevor alle Dinge erschaffen wurden. Dessen, wahrlich, rühme Ich Mich vor allen im Reiche des Himmels und der Erde.«Q48
»Im Jahre neun«, schreibt Er klar und deutlich im Hinblick auf den Beginn der verheißenen Offenbarung, »werdet ihr zu allem Guten gelangen.«Q49. »Im Jahre neun werdet ihr in die Gegenwart Gottes gelangen.«Q50 Und wiederum: »Nach ḤínA24 wird euch eine Sache gegeben werden, die ihr dann kennenlernen werdet.«Q51 »Ehe nicht neun vom Beginn dieser Sache an vergangen sind«, führt er noch genauer aus, »wird das Wesen alles Erschaffenen nicht geoffenbart werden. Alles, was du bis jetzt gesehen hast, ist das Wachstum des feuchten Samens bis zu der Zeit, da Wir ihn mit Fleisch umkleideten. Habe Geduld, bis du eine neue Schöpfung schaust. Sprich: ›Gesegnet sei darum Gott, der erhabenste der Schöpfer!‹Q52«Q53 »Warte«, lautet Seine Anweisung an 'Aẓím, »bis von der Zeit des Bayán neun verflossen sind. Alsdann rufe aus: ›Gesegnet sei Gott hierfür, der erhabenste der Schöpfer!‹76«Q54 »Achtet auf die Zahl VáḥidA25 nach dem Beginn der Offenbarung«Q55, mahnt Er in einer beachtenswerten Stelle zum Jahr neunzehn, und noch deutlicher stellt Er fest: »Der Herr des Tages des Gerichts wird am Ende von VáḥidA26 und zu Beginn von achtzigA27 offenbart werden.« »Würde Er in diesem Augenblick erscheinen«, so offenbarte Er im Bestreben sicherzustellen, dass sich niemand durch die Nähe der angekündigten Offenbarung vom Verheißenen abhalten ließe, »Ich wäre der erste, Ihn anzubeten und Mich vor Ihm zu verneigen.«Q56
»Ich habe zu Seiner Erwähnung diese edelsteingleichen Worte niedergeschrieben:«, preist Er den Urheber der erwarteten Offenbarung, »›Keine Andeutung von Mir kann Ihn andeuten, noch kann dies irgendetwas, was im Bayán steht.‹«Q57»Ich selbst bin nur der erste Diener, der an Ihn und Seine Zeichen glaubt …«Q58»Der einjährige Spross«, versichert Er bezeichnenderweise, »der in sich die Kräfte der kommenden Offenbarung trägt, ist mit einer Macht ausgestattet, die den vereinten Kräften des ganzen Bayán überlegen ist.«Q59 Und wiederum:

»Der ganze Bayán ist nur ein Blatt unter den Blättern Seines Paradieses.«Q60 »Besser ist es für dich«, beteuert Er in ähnlicher Weise, »auch nur einen der Verse Dessen zu sprechen, den Gott offenbaren wird, als den ganzen Bayán niederzuschreiben; denn an jenem Tag kann dich dieser eine Vers erlösen, während der ganze Bayán dich nicht erlösen kann.«Q61 »Denn heute befindet sich der Bayán im Zustand des Keimes; seine höchste Vollendung erlangt er zu Beginn der Manifestation Dessen, den Gott offenbaren wird.«Q62 »Der Bayán leitet all seine Herrlichkeit von Ihm her, den Gott offenbaren wird.«Q63 »Denn alles, was im Bayán gepriesen wurde, ist nur wie ein Ring an Meiner Hand, und Ich selbst bin wahrlich nur ein Ring an der Hand Dessen, den Gott offenbaren wird … Er wendet ihn, wie es Ihm gefällt, wozu es Ihm gefällt und wodurch es Ihm gefällt.

Er, wahrlich, ist der Helfer in Gefahr, der Höchste.«Q64 Als Antwort an Vaḥíd und einen Buchstaben des Lebendigen, die nach dem Verheißenen gefragt hatten, verkündet Er:

»Die Gewissheit selbst schämt sich, wenn sie aufgefordert wird, Seine Wahrheit zu bestätigen … und das Zeugnis selbst schämt sich, für Ihn zu zeugen.«Q65 Zu Vaḥíd sagte Er ferner:

»Wäre Ich gewiss, dass du Ihn am Tage Seiner Manifestation verleugnest, Ich würde dich, ohne zu zögern, ausstoßen … Würde Mir andererseits gesagt, dass ein Christ, der nicht Meinem Glauben anhängt, an Ihn glauben wird, Ich würde ihn wie Meinen Augapfel schätzen.«Q66
Und schließlich Seine ergreifende Anrufung Gottes: »Sei Du mein Zeuge, dass Ich durch dieses Buch mit allen erschaffenen Dingen hinsichtlich der Sendung Dessen, den Du offenbaren wirst, einen Bund geschlossen habe, ehe noch der Bund hinsichtlich Meiner eigenen Sendung errichtet wurde. Du genügst als Zeuge und mit Dir jene, die an Deine Zeichen glauben.«Q67 »Ich habe wahrlich Meine Pflicht nicht versäumt, dieses Volk zu ermahnen«, lautet ein anderes Zeugnis aus Seiner Feder, »… wenn am Tage Seiner Offenbarung alle, so auf Erden sind, Ihm Treue schwören, wird Mein Innerstes jubeln, denn dann haben alle das höchste Ziel ihres Daseins erreicht … Wenn nicht, wird Meine Seele wahrlich trauern. Ich habe wahrhaftig alle Dinge zu diesem Zweck gehegt. Wie kann dann irgendeiner vor Ihm verhüllt sein?«Q68
Wie die vorhergehenden Seiten zeigen, waren die drei letzten und ereignisreichsten Jahre im Wirken des Báb nicht nur durch die ausdrückliche und öffentliche Verkündigung Seiner Sendung geprägt, sondern auch durch eine beispiellose Flut erleuchteter Schriften, die sowohl die Offenbarung der grundlegenden Gesetze Seiner Sendung umfassen, als auch die Errichtung des Kleineren Bundes, der die Einheit Seiner Anhänger wahren und den Weg für das Kommen einer ungleich machtvolleren Offenbarung bereiten sollte. Zur selben Zeit, in den ersten Tagen Seiner Gefangenschaft in der Festung Chihríq, erkannten Seine Jünger klar die Unabhängigkeit des neu geborenen Glaubens und bekannten sich offen zu ihm. Die Gesetze der neuen Sendung waren durch deren Urheber in einer Gefängnisfestung in den Bergen Ádhirbáyjáns offenbart worden, doch die Sendung selbst sollte nun auf einer Konferenz der versammelten Gläubigen in einer Ebene an der Grenze Mázindaráns feierlich eingeführt werden.
Bahá'u'lláh, der durch regen Schriftverkehr enge Verbindung zum Báb hielt und als lenkende Kraft hinter den mannigfachen Aktivitäten Seiner kämpfenden Glaubensgefährten stand, hatte den Vorsitz der Konferenz und steuerte unaufdringlich, aber wirksam ihren Verlauf. Quddús galt als Vertreter des konservativen Elements. Nach einem vorgefassten Plan – dazu gedacht, die bei einer solchen Konferenz mit Sicherheit zu erwartende Beunruhigung und Bestürzung zu dämpfen – widersetzte er sich den scheinbar radikalen Ansichten, die die ungestüme Ṭáhirih vertrat. Der Hauptzweck der Versammlung war, die Offenbarung des Bayán zu vollenden, mittels eines plötzlichen, vollständigen und dramatischen Bruchs mit der Vergangenheit, mit ihrer Ordnung, der Herrschaft des Klerus, ihren Traditionen und Bräuchen. Außerdem sollte die Konferenz Mittel überlegen, um den Báb aus Seiner grausamen Haft in Chihríq zu befreien. Der erste Zweck wurde vollauf erfüllt, der zweite war von vornherein zum Scheitern verurteilt.
Schauplatz dieser herausfordernden und weitreichenden Proklamation war die Ortschaft Badasht in deren reizvoller Umgebung Bahá'u'lláh drei Gärten gemietet hatte; einen wies Er Quddús zu, einen Ṭáhirih und den dritten behielt Er für sich selbst. Die einundachtzig Gläubigen, die sich aus den verschiedenen Provinzen zusammenfanden, waren vom Tag ihrer Ankunft bis zu ihrer Abreise Seine Gäste. An jedem der zweiundzwanzig Tage Seines dortigen Aufenthalts offenbarte Er ein Sendschreiben, das vor den versammelten Gläubigen gesungen wurde. Jedem Gläubigen wies Er einen neuen Namen zu, ohne jedoch erkennen zu lassen, wer die Namen verlieh. Er selbst wurde von da an mit dem Namen Bahá bezeichnet. Der letzte Buchstabe des Lebendigen empfing den Namen Quddús, Qurratu'l-'Ayn den Titel Ṭáhirih. In den Sendbriefen, die der Báb danach für jeden von ihnen offenbarte, wurden sie mit diesen Namen angesprochen.
Unmerklich, jedoch stetig und zielsicher steuerte Bahá'u'lláh den Verlauf dieser prägenden Ereignisse, und Bahá'u'lláh war es auch, der die Versammlung schließlich ihrem dramatischen Höhepunkt entgegenführte. Ṭáhirih, die als reines, makelloses Sinnbild der Keuschheit und Verkörperung der heiligen Fáṭimah galt, trat an einem Tag, als eine Erkrankung Bahá'u'lláh ans Bett fesselte, geschmückt und unverschleiert vor Ihn und die versammelten Gefährten und setzte sich zur Rechten des erschrockenen und aufgebrachten Quddús.

Mit ihren feurigen Worten zerriss sie die Schleier, die die heiligen Gesetze des Islám schützten, und verkündete gleich einem Fanfarenstoß den Beginn einer neuen Sendung.

Die Wirkung schlug ein wie der Blitz.

Die makellos Reine, so hoch geachtet, dass auch nur die Betrachtung ihres Schattens als unziemlich galt, schien im ersten Moment in den Augen ihrer empörten Betrachter sich selbst diffamiert, Schande über den von ihr vertretenen Glauben gebracht und das von ihr symbolisierte unvergängliche Antlitz besudelt zu haben.

Schreck, Zorn und Fassungslosigkeit durchfuhr das Innerste ihrer Seelen und lähmte sie. 'Abdu'l-Kháliq-i-Iṣfahání, entsetzt und verstört durch solch einen Anblick, schnitt sich mit eigener Hand in die Kehle.

Blutbespritzt und außer sich vor Erregung floh er vor ihrem Antlitz.

Einige widerriefen ihren Glauben und verließen die Gefährten.

Andere blieben stumm und wie versteinert vor ihr stehen.

Wieder andere mögen sich mit pochendem Herzen an die islámische Tradition erinnert haben, die andeutet, dass Fáṭimah selbst unverschleiert erscheinen werde, wenn sie am verheißenen Tag des Gerichts die BrückeA28 überschreitet.

Quddús, sprachlos vor Wut, schien nur auf den Augenblick zu warten, sie mit dem Schwert, das er gerade in der Hand hielt, zu erschlagen.
Unerschrocken, gelassen und mit triumphierender Freude erhob sich Ṭáhirih und richtete völlig ungezwungen einen glühenden, sprachgewaltigen Aufruf an die noch verbliebenen Konferenzteilnehmer, in einem Stil, der dem des Qur'án verblüffend ähnlich war. Sie schloss mit der kühnen Bekundung: »Ich bin das Wort, das der Qá'im aussprechen wird, das Wort, das die Oberhäupter und Edelleute der Erde in die Flucht schlagen wird!«Q69 Dann forderte sie die Anwesenden auf, einander zu umarmen und dieses große Ereignis zu feiern.
An diesem unvergesslichen Tag erscholl das im Qur'án erwähnte »Horn«Q70, ertönte laut der »betäubende Fanfarenstoß«Q71 und trat die »Katastrophe«Q72 ein.

Nach diesem aufsehenerregenden Abrücken von den altehrwürdigen Traditionen des Islám kam es in der unmittelbar folgenden Zeit zu einer wahren Revolution in den Anschauungen, dem Verhalten, den Handlungen und der Art der Gottesverehrung bei diesen bis dahin eifrigen und ergebenen Verfechtern des islámischen Gesetzes.

Wie stürmisch auch die Konferenz von Anfang bis Ende verlaufen war, wie beklagenswert die Abspaltung der wenigen war, die die Aufhebung der fundamentalen Gesetze des islámischen Glaubens nicht unterstützen wollten – ihr Zweck war herrlich und zur Gänze erfüllt.

Nur vier Jahre zuvor hatte der Stifter der Bábí-Offenbarung in der Privatsphäre Seines Hauses in Shíráz Mullá Ḥusayn gegenüber Seine Sendung verkündet.

Drei Jahre nach dieser Verkündigung diktierte Er in den Mauern der Gefängnisfestung Máh-Kú Seinem Sekretär die charakteristischen Grundsätze Seiner Sendung.

Ein Jahr darauf setzten im Dörfchen Badasht Seine Anhänger unter der aktiven Führung ihres Mitjüngers Bahá'u'lláh das qur'ánische Gesetz außer Kraft, indem sie sowohl die göttlich verordneten als auch die von Menschen gemachten Regeln des Glaubens Muḥammads verwarfen und die Fesseln seines veralteten Systems abschüttelten.

Fast unmittelbar darauf rechtfertigte der Báb, noch immer ein Gefangener, selbst die Handlungsweise Seiner Jünger, indem Er – vor dem Thronerben, den führenden Vertretern der Shaykhí-Gemeinde und den berühmtesten geistlichen Würdenträgern, die in der Hauptstadt Ádhirbáyjáns versammelt waren – in aller Form und unumwunden Seinen Anspruch geltend machte, der verheißene Qá'im zu sein.
Etwas mehr als vier Jahre waren seit der Geburt der Bábí-Offenbarung vergangen, als der Posaunenruf ertönte, der offiziell das Erlöschen der alten und den Beginn der neuen Sendung verkündete. Kein Pomp, kein Prunk kennzeichnete den großen Wendepunkt in der religiösen Geschichte der Welt. Sein bescheidener Rahmen entsprach keineswegs der plötzlichen, aufsehenerregenden und vollständigen Befreiung von den finsteren, kampfentschlossenen Mächten des Fanatismus, der klerikalen Machenschaften, der religiösen Orthodoxie und des Aberglaubens. Die versammelte Schar bestand nur aus einer Frau und einer Handvoll Männern, die größtenteils aus den Reihen derer kamen, die sie angriffen, und die mit wenigen Ausnahmen nicht über Reichtum, Ansehen oder Einfluss verfügten. Das Oberhaupt dieser Schar fehlte, war ein Gefangener in Feindeshand. Schauplatz war eine Ortschaft in der Ebene von Badasht an der Grenze von Mázindarán. Herold war eine einzelne Frau, die edelste Vertreterin ihres Geschlechts in dieser Sendung, die sogar von einigen ihrer Mitgläubigen als Ketzerin bezeichnet wurde. Der Ruf, den sie erschallen ließ, war das Grabgeläut des zwölfhundert Jahre alten islámischen Gesetzes.
Angetrieben durch einen weiteren Posaunenstoß, der zwanzig Jahre später die Gesetze einer weiteren Sendung ankündigte, gewann dieser Auflösungsprozess – zusammen mit dem Niedergang des zwar gottgegebenen, aber überholten Gesetzes – zusätzlichen Schwung, führte später zur Abschaffung des kanonischen Rechts der Sharí'ah in der Türkei und zur De-facto-Aufgabe desselben Rechts im shí'itischen Persien, sorgte kürzlich in Ägypten für die Abgrenzung der im Kitáb-i-Aqdas vorgesehenen Ordnung vom sunnítischen Kirchenrecht, bereitete den Weg für die Anerkennung dieser Ordnung im Heiligen Land und ist dazu bestimmt, seinen Höhepunkt in der Säkularisierung der muslimischen Staaten, in der allgemeinen Anerkennung des Gesetzes Bahá'u'lláhs durch alle Nationen der muslimischen Welt und bei seinem Einzug in die Herzen aller muslimischen Völker zu erreichen.

Kapitel 3

Aufstände in Mázindarán, Nayríz und Zanján

Die Gefangenschaft des Báb in einem entlegenen Winkel von Ádhirbáyján, die durch die Vorgänge bei der Konferenz von Badasht unvergesslich und durch so bemerkenswerte Entwicklungen wie die öffentliche Verkündigung Seines göttlichen Auftrags, die Abfassung der Gesetze Seiner Sendung und die Errichtung Seines Bundes ausgezeichnet wurde, sollte durch die schweren Erschütterungen, die die Handlungen Seiner Gegner wie Seiner Jünger auslösten, noch größere Bedeutung erlangen. Der Aufruhr, der während der letzten Jahre Seiner Haft entstand und in Seinem Märtyrertod gipfelte, löste seitens der Gläubigen ein solches Maß an Heldenmut und bei Seinen Feinden eine derart erbitterte Gegnerschaft aus, wie man sie in den ersten drei Jahren Seiner Amtszeit noch nicht erlebt hatte. Dieser kurze, turbulente Zeitabschnitt mag mit Recht als der blutigste und dramatischste des Heroischen Zeitalters der Bahá'í-Ära gelten.
Die mit der Haft des Báb in Máh-Kú und Chihríq verbundenen folgenschweren Ereignisse, die den Höhepunkt Seiner Offenbarung kennzeichnen, konnten keine andere Konsequenz haben als den Eifer Seiner Verehrer sowie die Wut Seiner Feinde zu wilderen Flammen zu entfachen. Eine Verfolgung wurde entfesselt, grauenvoller, abscheulicher und geschickter eingefädelt als alles, was Ḥusayn Khán und selbst Ḥájí Mírzá Áqásí angezettelt hatten; und entsprechend trat ein Heldenmut zutage, der die frühen Begeisterungsstürme, die die Geburt des Glaubens in Shíráz und Iṣfahán begleitet hatten, noch übertraf. Diese Zeit unaufhörlichen, beispiellosen Aufruhrs beraubte den Glauben in rascher Folge seiner Vorkämpfer, gipfelte im Tod des Glaubensstifters und hatte eine weitere, diesmal fast völlige Auslöschung seiner herausragenden Verfechter zur Folge – mit Ausnahme des Einen, der in der dunkelsten Stunde von der göttlichen Vorsehung mit der doppelten Aufgabe betraut wurde, den schwer heimgesuchten Glauben vor der Vernichtung zu bewahren und die Sendung einzuleiten, die diesen Glauben ablösen sollte.
Dass der Báb unter so dramatischen Umständen, in derart herausforderndem Ton und vor einer erlauchten Versammlung berühmter und einflussreicher shí'itischer Geistlicher, die Ihm machtvoll, neidisch, aufgeschreckt und feindselig gegenüberstanden, die Autorität des verheißenen Qá'im formal beanspruchte, lieferte die Sprengkraft für eine wahre Lawine von Katastrophen, die über den Glauben und das Volk, aus dem er geboren war, hinwegfegte.

Sie entfachte die Glut des Eifers in den Seelen der verstreuten Jünger des Báb zu feuriger Hitze.

Schon empört über die grausame Gefangenschaft ihres Oberhaupts, wurde ihre Leidenschaft jetzt noch weiter angestachelt durch die Ausgießungen Seiner Feder, die ihnen aus Seinem Gefängnis ständig zuströmten.

Sie löste überall im Land, in Basaren, Moscheen, Medresen und auf allen öffentlichen Plätzen andauernde hitzige Debatten aus und vertiefte dadurch die ohnehin schon bestehende Kluft, die das Volk entzweite.

Mit Muḥammad Sháh indessen ging es in dieser gefährlichen Zeit unter der Last seiner körperlichen Gebrechen rasch bergab.

Der geistlose Ḥájí Mírzá Áqásí, nun am Ruder der Staatsgeschäfte, legte einen Wankelmut und eine Inkompetenz an den Tag, die mit jeder Zunahme seiner schweren Verantwortung zu wachsen schienen.

Einmal fühlte er sich bewogen, das Urteil der 'Ulamá zu unterstützen, dann wieder tadelte er ihre Aggressivität und misstraute ihren Beteuerungen, ein andermal verfiel er ins Mystische und in Träumereien versunken verlor er den drängenden Ernst der Lage aus dem Blick.
Diese unübersehbare Misswirtschaft in den Staatsgeschäften machte die Geistlichkeit kühn, deren Vertreter mit bösartigem Eifer ihre Bannflüche von ihren Kanzeln herabschleuderten und die abergläubischen Gemeinden lautstark aufhetzten, ihre Waffen gegen die Verfechter des verhassten Glaubens zu erheben, die Ehre ihrer Frauen zu besudeln, ihren Besitz zu plündern und ihre Kinder zu schikanieren und zu verletzen. »Wo sind die Zeichen und Wunder«, wetterten sie in zahllosen Versammlungen, »die die Ankunft des Qá'im einleiten müssen? Was mit der kleinen und der großen Verborgenheit? Was mit den Städten Jábulqá und Jábulsá? Wie soll man die Reden von Ḥusayn Ibn-i-Rúḥ erklären, wie die Ibn-i-Mihríyár zugeschriebene authentische Tradition deuten? Wo sind die Männer des Unsichtbaren, die in einer Woche die ganze Erde überqueren sollen? Wie steht es mit der Eroberung des Ostens und des Westens, die der Qá'im bei Seinem Erscheinen bewirken soll? Wo ist der einäugige Antichrist und der Esel, den er besteigen soll? Was ist mit Sufyán und seinem Reich?« »Sollen wir«, so ihre lautstarken Vorhaltungen, »die zahllosen unbezweifelbaren Traditionen unserer heiligen Imáme etwa als tote Buchstaben betrachten, oder sollen wir nicht vielmehr diese unverschämte Ketzerei, die es wagt, in unserem Land ihr Haupt zu erheben, mit Feuer und Schwert ausrotten?«
Gegen diese Schmähreden, Drohungen und Proteste verfassten die gelehrten und entschlossenen Verfechter des solcherart falsch dargestellten Glaubens getreu dem Beispiel ihres Oberhaupts unverzüglich Gegendarstellungen, Kommentare und Widerlegungen, in denen sie gewissenhaft, schlüssig in der Beweisführung, sorgfältig belegt, verständlich und sprachgewandt ihren Glauben an die Prophetenschaft Muḥammads, die Rechtmäßigkeit der Imáme und die geistige Herrschaft des Ṣáḥibu'z-ZamánA29 bekräftigten, meisterhaft die unklaren, absichtlich allegorischen und schwer verständlichen Traditionen, Verse und Prophezeiungen der islámischen heiligen Schrift auslegten und, um ihre Argumente zu untermauern, auf die Sanftmut und augenscheinliche Hilflosigkeit Imám Ḥusayns hinwiesen, der von ihren Gegnern trotz seiner Entrechtung, seiner Niederlage und seines schmachvollen Martyriums als wahre Verkörperung und unvergleichliches Symbol von Gottes allbezwingender Herrschaft und Macht bejubelt wird.
Der wilde Glaubensstreit im ganzen Land hatte ein beängstigendes Ausmaß angenommen, als Muḥammad Sháh seiner Krankheit schließlich erlag und mit seinem Tod auch den Sturz seines Günstlings und allmächtigen Ministers Ḥájí Mírzá Áqásí bewirkte, der sogleich in Ungnade fiel, seiner angehäuften Schätze beraubt aus der Hauptstadt ausgewiesen wurde und in Karbilá Zuflucht suchte.

Der siebzehnjährige Náṣiri'd-Dín Mírzá bestieg den Thron und überließ die Führung der Staatsgeschäfte dem unerbittlichen und hartherzigen Amír Niẓám Mírzá Taqí Khán, der ohne Rücksprache mit seinen Ministerkollegen befahl, die glücklosen Bábí unverzüglich angemessen zu bestrafen.

Gouverneure, Beamte und Angestellte in den Provinzen, aufgehetzt von der abscheulichen Schmähkampagne der Geistlichkeit und getrieben von ihrer Habgier, wetteiferten in ihrem jeweiligen Herrschaftsgebiet miteinander, die Anhänger des entrechteten Glaubens zu jagen und mit Demütigungen zu überhäufen.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Glaubens wurde gegen ihn ein planmäßiger Feldzug geführt, bei dem sich die weltlichen und geistlichen Mächte zusammentaten – ein Feldzug, der in den von Bahá'u'lláh im Síyáh-Chál von Ṭihrán erduldeten Gräueln und Seiner anschließenden Verbannung in den 'Iráq gipfeln sollte.

Regierung, Geistlichkeit und Volk erhoben sich wie ein Mann, um ihren gemeinsamen Feind anzufallen und zu vernichten.

In abgelegenen und isolierten Orten wurden die verstreuten Anhänger der verfolgten Gemeinde von den Feinden erbarmungslos niedergemacht, während sie an Stellen, wo sie in großer Zahl zusammengekommen waren, Maßnahmen zur Selbstverteidigung ergriffen, die aber von den gerissenen und hinterlistigen Feinden falsch ausgelegt wurden, den Behörden Anlass zu gesteigerter Feindseligkeit gaben und die von den Unterdrückern begangenen Schandtaten vervielfachten.

Von Shaykh Ṭabarsí im Osten, von Nayríz im Süden, von Zanján im Westen und aus der Hauptstadt selbst kündeten Massaker, Aufstände, Demonstrationen, Gefechte, Belagerungen und betrügerischer Verrat in rascher Folge von der Gewalt des ausgebrochenen Sturms, der den Bankrott eines stolzen, doch degenerierten Volkes entlarvte und seine Annalen schwärzte.
Mullá Ḥusayn schmückte auf Geheiß des Báb sein Haupt mit dem grünen Turban, den sein Meister getragen und ihm geschickt hatte, hisste die schwarze Fahne, deren Entfaltung nach den Worten des Propheten Muḥammad das Kommen des Stellvertreters Gottes auf Erden ankündigen werde, bestieg sein Streitross und zog an der Spitze einer Schar von zweihundertzwei Glaubensgenossen zum Jazíriy-i-KhaḍráA30, um Quddús zu Hilfe zu eilen.

Diese kühne Tat war der Startschuss für einen Zusammenprall, der im ganzen Land widerhallte.

Der Kampf währte volle elf Monate.

Sein Schauplatz war größtenteils der Wald von Mázindarán.

Seine Helden waren die führenden Jünger des Báb.

Die Hälfte der Buchstaben des Lebendigen zählte zu seinen Märtyrern, darunter Quddús und Mullá Ḥusayn, der letzte und der erste dieser Buchstaben.

Die lenkende Kraft, die ihn, wenn auch unauffällig, unterstützte, entsprang dem Geiste Bahá'u'lláhs.

Ausgelöst wurde er durch die klare Absicht der Wegbereiter eines neuen Zeitalters, furchtlos und in gebührender Weise den Anbruch dieses Zeitalters zu verkünden, und durch ihre nicht weniger unbeugsame Entschlossenheit – falls ihre Überzeugungskraft nicht zum Erfolg führen sollte –, Widerstand zu leisten und sich gegen den Ansturm böswilliger, uneinsichtiger Angreifer zur Wehr zu setzen.

Über jeden Zweifel erhaben zeigte er, was der unbeugsame Geist einer in die Verteidigung gedrängten Schar von dreihundertdreizehn untrainierten, unausgerüsteten, aber gotttrunkenen Studenten, meist Stubenhocker aus Schulen und Klöstern, gegen ein ausgebildetes, wohlausgerüstetes Heer auszurichten vermochte, das von den Massen des Volkes unterstützt, von der Geistlichkeit gesegnet und von einem Prinzen königlichen Geblüts angeführt wurde, das auf die Hilfsmittel des Staates zurückgreifen konnte, das mit der begeisterten Zustimmung seines Herrschers kämpfte und das durch die unermüdlichen Ratschläge eines entschlossenen und allmächtigen Ministers angefeuert wurde.

Am Ende kam es zu einem abscheulichen Verrat, der in einer Schlachtorgie endete, die auf die Täter ewige Schande häufte, ihre Opfer aber mit dem Strahlenglanz unvergänglicher Herrlichkeit umgab und die Saat hervorbrachte, aus der später die Blüte weltweiter Verwaltungseinrichtungen hervorgehen wird, und die in der Fülle der Zeit goldene Früchte tragen wird in Gestalt einer welterlösenden, erdumspannenden göttlichen Ordnung.
So bedeutsam diese tragische Begebenheit auch ist, wie falsch feindliche Chronisten und Historiker sie auch darstellten – es ist nicht nötig, sie zu erzählen, und sei es auch nur kurz.

Für diese Seiten genügt ein Überblick über ihre Hauptmerkmale.

Wenn wir uns die Ereignisse dieser furchtbaren Tragödie vor Augen führen, nehmen wir die innere Stärke, Unerschrockenheit, Disziplin und den Ideenreichtum ihrer Helden wahr, die im scharfen Gegensatz zu der moralischen Verderbtheit, Feigheit, Unordnung und dem Wankelmut ihrer Gegner steht.

Wir sehen die erhabene Geduld und die vornehme Zurückhaltung einer ihrer Hauptgestalten, des furchtlosen Mullá Ḥusayn, der sich beharrlich weigerte, das Schwert zu ziehen, bis sich ein bewaffneter, aufgebrachter Haufen etwa einen Farsang von Bárfurúsh entfernt zusammenrottete, um ihm unter unflätigsten Schmähungen den Weg abzuschneiden, und dabei sieben seiner unschuldigen, standhaften Gefährten erschlug.

Wir sind voll Bewunderung für die Glaubenskraft, die Mullá Ḥusayn bewies, als er während der Belagerung in der Kárvánsaráy von Sabzih-Maydán entschlossen den AdhánA31 weitersingen ließ, obwohl drei Gefährten, die nacheinander auf das Dach der Herberge gestiegen waren, um dem heiligen Brauch zu genügen, augenblicklich von feindlichen Kugeln getötet wurden.

Wir bewundern den Geist der Entsagung, mit dem die schwer bedrängten Dulder das von den fliehenden Feinden zurückgelassene Hab und Gut verschmähten, sich sogar selbst ihres Besitzes entledigten und sich mit ihren Pferden und Schwertern begnügten; so warf Badí's Vater, der zu der Heldenschar gehörte, ohne Zögern seine Tasche voller Türkise aus seines Vaters Mine in Níshápúr in den Straßengraben; Mírzá Muḥammad-Taqíy-i-Juvayní warf einen ebenso wertvollen Silber- und Goldschatz weg; und die Gefährten ignorierten die kostbare Ausrüstung und die Koffer voll Gold und Silber, ja rührten sie nicht einmal an, die der sittenlose, schmachbeladene Prinz Mihdí-Qulí Mírzá, Befehlshaber der Armee von Mázindarán und Muḥammad Sháhs Bruder, bei seiner überstürzten Flucht im Lager zurückgelassen hatte.

Wir können nur den leidenschaftlichen Ernst bewundern, mit dem Mullá Ḥusayn sein Anliegen dem Prinzen vortrug und ihm in aller Form die Zusicherung gab, dass weder er noch seine Mitgläubigen die Absicht hätten, die Autorität des Sháhs an sich zu reißen oder das Fundament seines Staates zu untergraben.

Nur mit Abscheu können wir das Verhalten des Erzschurken betrachten, des hysterischen, grausamen und anmaßenden Sa'ídu'l-'Ulamá, der vor Schreck über die herannahenden Gefährten vor einer riesigen Menge von Männern und Frauen in rasender Wut seinen Turban zu Boden schleuderte, den Hemdkragen aufriss, über die missliche Lage jammerte, in die der Islám geraten sei, und die Anwesenden beschwor, zu den Waffen zu greifen und die herannahende Schar niederzumetzeln.

Staunen packt uns, wenn wir über Mullá Ḥusayns übermenschliche Fähigkeit nachdenken, die es ihm ermöglichte, trotz seiner zarten Gestalt und zitternden Hand einen tückischen Feind, der sich hinter einem Baum verbarg, samt Baum und Flinte mit einem einzigen Schwertstreich entzwei zu schlagen.

Bewegt sind wir auch vom Besuch Bahá'u'lláhs in der Festung und der unbeschreiblichen Freude, die Mullá Ḥusayn darüber erfüllte, von dem ehrerbietigen Empfang, den Ihm Seine Glaubensgenossen bereiteten, als Er die Befestigungsanlagen besichtigte, die sie zu ihrem Schutz in aller Eile errichtet hatten, und von dem Rat, den Er ihnen gab, der zur wundersamen Befreiung von Quddús führte, zu seinem darauf folgenden Zusammenschluss mit den Verteidigern der Festung und zu seiner Mitwirkung bei den Heldentaten im Zusammenhang mit deren Belagerung und späteren Zerstörung.

Voll Staunen sehen wir die Gelassenheit und Klugheit von Quddús, die Zuversicht, die sein Eintreffen weckte, sein Einfallsreichtum, die Begeisterung und Freude, mit der die Belagerten jeden Morgen und Abend der Stimme lauschten, die die Verse seines gepriesenen Kommentars zum Ṣád von Ṣamad sang, über den er noch in Sárí eine Abhandlung vom dreifachen Umfang des Qur'án verfasst hatte, die er nun trotz der tumultartigen Angriffe der Feinde und der Entbehrungen, die er und seine Gefährten erduldeten, weiter ausführte, indem er ebenso viele Verse hinzufügte, wie er schon zuvor geschrieben hatte.

Uns stockt das Herz beim Gedanken an das denkwürdige Gefecht, bei dem Mullá Ḥusayn vor Tagesanbruch mit dem Ruf:

»Auf die Pferde, ihr Helden Gottes!«Q73 mit zweihundertzwei der bedrängten und leidgeprüften Gefährten, Quddús voran, aus der Festung stürmte, den Ruf »Yá Ṣáḥibu'z-Zamán!« erhebend im vollen Sturm die Feste des Prinzen angriff und bis in dessen Privatgemächer vordrang; dort entdeckte er, dass der Prinz vor Schreck aus dem rückwärtigen Fenster in den Wallgraben gesprungen und barfuß geflohen war, wobei er sein verwirrtes und in die Flucht geschlagenes Heer zurückließ.

Bitter erleben wir noch einmal den letzten Tag von Mullá Ḥusayns Erdenleben, als er kurz nach Mitternacht, nachdem er seine Waschungen verrichtet, neue Gewänder angelegt und sein Haupt mit dem Turban des Báb geschmückt hatte, sein Pferd bestieg und das Festungstor öffnen ließ, um an der Spitze von dreihundertdreizehn Gefährten mit dem lauten Ruf »Yá Ṣáḥibu'z-Zamán!« nacheinander trotz des Kugelhagels die sieben vom Feind errichteten Barrikaden zu stürmen und einzunehmen.

Er beseitigte rasch ihre Besatzung und hatte schon die gegnerischen Streitkräfte auseinandergetrieben, als sich im Tumult sein Pferd plötzlich im Seil eines Zeltes verfing.

Bevor er sich noch lösen konnte, traf ihn eine Kugel in die Brust, die der feige 'Abbás-Qulí Khán-i-Láríjání aus seinem Hinterhalt in den Zweigen eines benachbarten Baumes abgefeuert hatte.

Wir würdigen den großartigen Mut, mit dem in einem weiteren Gefecht neunzehn beherzte Gefährten kurzerhand das feindliche Lager – bestehend aus nicht weniger als zwei Regimentern Infanterie und Kavallerie – überfielen und dort solchen Schrecken verbreiteten, dass einer der Anführer, derselbe 'Abbás-Qulí Khán, vom Pferd fiel und, in seiner Not den am Steigbügel hängengebliebenen Stiefel zurücklassend, verschreckt, mit nur einem Schuh, zum Prinzen rannte und ihm die schimpfliche Niederlage eingestand.

Ebenso wenig können wir die überragende Standhaftigkeit übersehen, mit der diese heldenhaften Seelen die Last ihrer schweren Prüfungen trugen, als sich ihre Nahrung zunächst auf das Fleisch von Pferden beschränkte, die sie aus dem verlassenen Lager des Feindes mitbrachten; als sie sich später mit Gras begnügen mussten, das sie, sooft ihnen die Belagerer eine Atempause ließen, von den Wiesen holten; als sie sich dann gezwungen sahen, Baumrinde und das Leder ihrer Sättel, ihrer Gürtel, ihrer Säbelscheiden und Schuhe zu verzehren; als sie achtzehn Tage lang nichts als Wasser hatten, von dem sie jeden Morgen einen Mund voll tranken; wie sie dann das feindliche Kanonenfeuer zwang, in ihrer Festung unterirdische Gänge zu graben und darin in Schlamm und Wasser zu hausen, in Kleidern, die ihnen vom Leib moderten, und sich von gemahlenen Knochen zu ernähren; und wie sie schließlich, wie ein zeitgenössischer Chronist bezeugt, von nagendem Hunger heimgesucht, sich genötigt sahen, das Pferd ihres verehrten Führers Mullá Ḥusayn auszugraben, in Stücke zu schneiden, die Knochen zu zermahlen und – mit dem verwesten Fleisch vermengt – zu braten und gierig zu verschlingen.
Nicht zu vergessen den erbärmlichen Verrat, zu dem der ohnmächtige, entehrte Prinz schließlich griff, den Bruch seines angeblich unverbrüchlichen Eides, den er an den Rand der ersten Súrah des Qur'áns schrieb und besiegelte, wobei er bei dem heiligen Buch schwor, alle Verteidiger der Festung freizugeben, und seine Ehre dafür verpfändete, dass kein Soldat seiner Armee und niemand aus der Umgebung sie belästigen und dass er selbst auf eigene Kosten für ihre sichere Heimkehr sorgen werde.

Und schließlich rufen wir uns den Schlussakt dieser düsteren Tragödie ins Gedächtnis, in dem unter Bruch des heiligen Versprechens des Prinzen einige der betrogenen Gefährten des Quddús im feindlichen Lager zusammengetrieben, ihrer Habseligkeiten beraubt und als Sklaven verkauft wurden; die übrigen wurden von den Offizieren mit Speeren und Schwertern getötet, in Stücke gerissen, an Bäume gefesselt und von Kugeln durchsiebt, von Geschützrohren zerfetzt und den Flammen übergeben oder sie wurden ausgeweidet und ihre Köpfe auf Speere und Lanzen gespießt.

Quddús, ihr geliebter Anführer, wurde vom eingeschüchterten Prinzen in einem weiteren niederträchtigen Akt dem teuflischen Sa'ídu'l-'Ulamá ausgeliefert, der in seiner unerbittlichen Feindseligkeit – mit Hilfe des Mobs, dessen Leidenschaften er unermüdlich angefacht hatte – seinem Opfer die Kleider vom Leib riss und ihn in Ketten gefesselt zur Schau durch die Straßen von Bárfurúsh trieb, wo ihn der aufgewiegelte Abschaum der weiblichen Bewohner verfluchte, anspie, mit Messern und Äxten über ihn herfiel, seinen Leib verstümmelte und die zerfetzten Überreste ins Feuer warf.
Auf dieses ergreifende Ereignis, so ruhmreich für den Glauben und so rabenschwarz für den Ruf seiner Feinde – eine Begebenheit, die in der Geschichte der Neuzeit ungewöhnlich ist –, folgte bald eine vergleichbare Erhebung, der ersten in wesentlichen Zügen auffallend ähnlich.

Der Schauplatz schmerzlicher Drangsal verlagerte sich nun nach Süden in die Provinz Fárs, nicht weit von der Stadt, in der das Morgenlicht des Glaubens angebrochen war.

Nayríz und seine Umgebung hatten jetzt die Wucht der neuerlichen Prüfungen in all ihrer Heftigkeit zu bestehen.

Die Burg von Khájih in der Nähe des Chinár-Súkhtih-Viertel in diesem aufgewühlten Dorf wurde das Zentrum des neuen Brandherdes.

Der Held, der über seine Gefährten hinausragte, tapfer kämpfte und dem verzehrenden Brand zum Opfer fiel, war der berühmte Siyyid Yaḥyáy-i-Dárábí, die »einzigartige, unerreichte Gestalt seiner Zeit«Q74, besser bekannt unter dem Namen Vaḥíd.

Unter seinen perfiden Feinden, die das Feuer des Aufruhrs entzündeten und schürten, stand an erster Stelle der niederträchtige und fanatische Gouverneur von Nayríz, Zaynu'l-'Ábidín Khán, unterstützt vom Shujá'u'l-Mulk 'Abdu'lláh Khán und bestärkt vom Prinzen Fírúz Mírzá, dem Gouverneur von Shíráz.

Obwohl diese Erhebung viel kürzer dauerte als jene von Mázindarán, die sich über volle elf Monate hinzog, waren doch die Gräuel, die ihr Ende kennzeichneten, im Ergebnis nicht weniger verheerend.

Wiederum wurde eine Schar unschuldiger, gesetzestreuer, friedliebender, aber hoch motivierter und unbezähmbarer Männer – diesmal zum Teil ungeübte Burschen und Männer im vorgerückten Alter – überrumpelt, herausgefordert, umzingelt und von der überlegenen Streitmacht eines grausamen und verschlagenen Feindes angefallen, von einer Übermacht kräftiger Männer, die zwar gut ausgebildet und entsprechend gerüstet waren und laufend Verstärkung bekamen, die aber nicht fähig waren, ihre Gegner zu unterwerfen oder ihren Geist zu bezwingen.
Die neuen Wirren begannen mit der Verkündigung des Glaubens, so unerschrocken und leidenschaftlich wie am Beginn des Aufstands in Mázindarán, und mit fast genauso vehementen und tiefgreifenden Bekundungen religiöser Begeisterung.

Angezettelt wurden sie durch einen ebenso unerbittlichen Jähzorn kompromissloser klerikaler Anfeindung.

Begleitet waren sie von entsprechenden Kundgebungen blinden religiösen Fanatismus.

Provoziert wurden sie durch ähnliche Ausbrüche nackter Gewalt von Seiten der Geistlichkeit wie der Bevölkerung.

Sie zeigten wieder dieselbe Absicht, waren ganz und gar vom selben Geist getragen und steigerten sich zu ähnlichen Höhen von übermenschlichem Heldentum, von Tapferkeit, Mut und Entsagung.

Sie ließen eine nicht weniger geschickte Abstimmung der Pläne und Bemühungen ziviler und geistlicher Obrigkeiten erkennen, entworfen, um den gemeinsamen Feind herauszufordern und zu vernichten.

Voraus ging ihnen, dass die Bábí ebenso entschieden alle Behauptungen zurückwiesen, sie wollten sich in die zivile Rechtsprechung des Reiches einmischen oder die rechtmäßige Autorität seines Herrschers untergraben.

Diese Wirren lieferten den nicht minder überzeugenden Beweis für die Selbstbeherrschung und die Geduld der Opfer angesichts der erbarmungslosen, unbegründeten Aggression der Unterdrücker.

Während sie sich ihrem Höhepunkt näherten, entlarvten sie kaum weniger eindrucksvoll die Feigheit, Disziplinlosigkeit und Verkommenheit eines geistig bankrotten Feindes.

Gegen Ende kennzeichnete sie ein ebenso niederträchtiger und schimpflicher Verrat.

Dieser endete in einem Blutbad, das noch abstoßender war durch die Gräuel, die er heraufbeschwor, und die Not, die er erzeugte.

Er besiegelte das Schicksal Vaḥíds, der mit seinem grünen Turban, dem Kennzeichen seiner stolzen Abstammung, an ein Pferd gebunden und schmachvoll durch die Straßen geschleift wurde; danach schlug man ihm den Kopf ab, stopfte ihn mit Stroh aus und sandte ihn dem feiernden Prinzen als Siegestrophäe nach Shíráz, während sein Leichnam auf Gnade und Ungnade den aufgebrachten Frauen von Nayríz ausgeliefert wurde, die ihn im Rausch barbarischer Freude über das Jubelgeschrei der triumphierenden Feinde und begleitet von Trommeln und Zimbeln umtanzten.

Schließlich mündeten diese Wirren, unterstützt von nicht weniger als fünftausend eigens zu diesem Zweck abgestellten Männern, in einem allgemeinen heftigen Angriff auf die wehrlosen Bábí, deren Hab und Gut beschlagnahmt, deren Häuser zerstört, deren Bollwerk bis auf den Grund niedergebrannt und deren Frauen und Kinder gefangen genommen wurden.

Einigen rissen sie die Kleider vom Leib, setzten sie fast nackt auf Esel, Maultiere und Kamele und trieben sie an Reihen von Köpfen vorbei, die sie den toten Leibern ihrer Väter, Brüder, Söhne und Gatten abgeschlagen hatten, nachdem sie diese zuvor gebrandmarkt oder ihnen die Nägel ausgerissen oder sie zu Tode gepeitscht oder ihnen Eisenstifte in die Hände und Füße getrieben hatten, oder sie hatten ihnen die Nasen durchbohrt, Stricke durch die Löcher gezogen und sie daran vor den Augen einer hämischen, wutentbrannten Menge durch die Straßen gezerrt.
Kaum war dieser verheerende und schmerzliche Tumult abgeklungen, da flammte in Zanján und seinen Nachbarorten ein Feuersturm auf, noch viel verheerender als die beiden vorhergehenden Aufstände.

Schärfer denn je ließ er die unüberbrückbare Kluft hervortreten, die die Fackelträger des neugeborenen Glaubens von den weltlichen und geistlichen Vertretern einer schwer erschütterten Ordnung trennte.

Er brach im Westen Persiens aus und ist unübertroffen hinsichtlich der Dauer und der Zahl der Opfer, die sein Wüten hinwegfegte, darunter Mullá Muḥammad-'Alíy-i-Zanjání, genannt Ḥujjat – einer der fähigsten und eindrucksvollsten Verfechter des Glaubens –, der gemeinsam mit nicht weniger als achtzehnhundert Glaubensgenossen den Kelch des Märtyrertodes leeren musste.

Die Hauptverantwortlichen und an dieser grässlichen Tragödie unmittelbar Beteiligten waren der neidische und scheinheilige Majdu'd-Dawlih Amír Arslán Khán, ein Onkel von Náṣiri'd-Dín Sháh mütterlicherseits, und seine Genossen, der Ṣadru'd-Dawliy-i-Iṣfahání und der Amír-Túmán Muḥammad Khán, die sich zum einen auf beträchtliche, auf Befehl des Amír Niẓám bereitgestellte militärische Kräfte und zum anderen auf den anfeuernden moralischen Beistand der gesamten Geistlichkeit von Zanján stützten.

Der Ort, der zur Bühne des Heldenkampfes wurde, zum Schauplatz brennenden Leides, zur Zielscheibe wiederholter wütender Angriffe, war die Burg 'Alí-Mardán Khán, die einmal nicht weniger als dreitausend Bábí Zuflucht bot, Männern, Frauen und Kindern, deren Todeskampf in den Annalen eines ganzen Jahrhunderts nicht ihresgleichen hat.
Ein kurzer Blick auf bestimmte hervorstechende Züge dieser traurigen Begebenheiten, die den Glauben in seiner Frühzeit mit unermesslichen Wirkkräften erfüllten, mag genügen, um ihren besonderen Charakter zu zeigen:

Etwa die herzergreifenden Szenen, nachdem auf Anordnung des dortigen Gouverneurs die Einwohner Zanjáns in zwei unterschiedliche Lager aufgeteilt wurden; dieser von einem Ausrufer auf dramatische Art verkündete Beschluss löste die Bande weltlicher Interessen und Zuneigung zugunsten einer mächtigeren Loyalität; oder später die wiederholten Ermahnungen Ḥujjat an die Belagerten, alle Aggression und Gewalt zu vermeiden; seine Versicherung, dass ihr Sieg – eingedenk der Tragödie von Mázindarán – allein in der völligen Aufopferung auf dem Altar der göttlichen Sache des Ṣáḥibu'z-Zamán bestünde; und sein Hinweis auf die unwandelbare Absicht seiner Gefährten, ihrem Herrscher treu zu dienen und seinem Volk wohlgesinnt zu sein; die erstaunliche Unerschrockenheit, mit der ebendiese Gefährten den wilden Angriff des Ṣadru'd-Dawlih abwehrten, der sich schließlich genötigt sah, sein klägliches Versagen zuzugeben und vom Sháh getadelt und degradiert wurde; die Verachtung, mit der die Insassen der Burg den Rufen des Ausrufers begegneten, der im Auftrag des verzweifelten Feindes versuchte, sie zum Widerruf ihrer Sache zu verlocken und sie mit großzügigen Angeboten und Versprechungen des Herrschers zu verführen; der Einfallsreichtum und die unglaubliche Kühnheit von Zaynab, einem Mädchen aus dem Dorf, die sich in ihrem unbezähmbaren Verlangen, das Los der Verteidiger der Burg zu teilen, als Mann verkleidete, ihre Locken abschnitt, ein Schwert um die Hüften gürtete und mit dem Ruf »Yá Ṣáḥibu'z-Zamán!« voranstürmte, um die Angreifer zu verfolgen, und die fünf Monate lang unablässig, ohne Rücksicht auf Nahrung und Schlaf, im dichtesten Getümmel den Mut ihrer männlichen Gefährten anfeuerte und ihnen zu Hilfe eilte; oder der gewaltige Aufruhr, als die Wachen auf den Barrikaden die vom Báb vorgeschriebenen fünf Anrufungen laut anstimmten, eine Anweisung, die sie gerade in dieser Nacht erhalten hatten.

Dieser Aufruhr verursachte den Tod einiger Menschen im Lager des Feindes, die liederlichen Offiziere ließen ihre Weingläser zu Boden fallen, stießen die Spieltische um und liefen barfuß davon; andere stürzten halbnackt in die Wildnis hinaus oder flohen in panischem Schrecken in die Häuser der 'Ulamá – all das sind nur die Höhepunkte dieses blutigen Kampfes.

Wir erinnern auch an den Gegensatz zwischen dem Chaos, den Flüchen, dem gemeinen Gelächter, den Ausschweifungen und der Schande, die das feindliche Lager kennzeichneten, und der Atmosphäre ehrerbietiger Hingabe, die die Burg erfüllte, aus der ständig Lobgesänge und Freudenhymnen aufstiegen.

Erwähnt werden muss hier auch der Appell Ḥujjat und seiner wichtigsten Befürworter an den Sháh, mit dem er die böswilligen Behauptungen der Feinde zurückwies, dem Sháh und seiner Regierung Treue zusicherte und die Bereitschaft bekundete, vor ihm die Vertrauenswürdigkeit ihrer Sache zu beweisen; dass der Gouverneur diese Botschaften abfing und durch gefälschte Briefe voll von Beschimpfungen ersetzte, die er stattdessen nach Ṭihrán sandte; die begeisterte Unterstützung durch die Frauen in der Burg, ihre anfeuernden Jubelrufe, der Eifer, mit dem einige von ihnen, als Männer verkleidet, die Reihen der Verteidiger verstärkten und ihre gefallenen Brüder rasch ersetzten, während andere die Kranken pflegten, auf ihren Schultern Schläuche mit Wasser für die Verwundeten schleppten oder ihr langes Haar gleich den alten Karthagerinnen abschnitten, um mit den daraus gedrehten Tauen die Geschütze zu festigen; und der widerwärtige Verrat der Belagerer, die am selben Tag, da sie ein Friedensangebot formuliert, niedergeschrieben und zusammen mit einem gesiegelten Exemplar des Qur'án als Bürgschaft für ihre feste Zusage an Ḥujjat gesandt hatten, nicht davor zurückschreckten, die Mitglieder der von Ḥujjat abgesandten Delegation, darunter auch Kinder, in den Kerker zu werfen, dem ehrwürdigen Leiter der Delegation den Bart auszureißen und einen weiteren Glaubensgenossen grausam zu verstümmeln.

Wir erinnern ferner an den Edelmut Ḥujjats, der trotz seines Kummers über den plötzlichen Verlust von Frau und Kind seine Gefährten weiter mit unerschütterlicher Ruhe ermahnte, Nachsicht zu üben und sich dem Willen Gottes zu unterwerfen, bis er einer Verletzung, die ihm der Feind zugefügt hatte, erlag; an die grausame Rache, die ein zahlenmäßig weit überlegener und viel besser ausgerüsteter Gegner an seinen Opfern übte und sie den in Ausmaß und Grausamkeit beispiellosen Massakern und Plünderungen überließ, denen die raubgierige Armee, das habsüchtige Volk und der unersättliche Klerus frönten; daran, dass die Gefangenen beiderlei Geschlechts hungernd und spärlich bekleidet nicht weniger als fünfzehn Tage und Nächte der beißenden Kälte eines ungewöhnlich strengen Winters ausgesetzt blieben, während Scharen von Frauen sie ausgelassen umtanzten, ihnen ins Gesicht spuckten und sie mit übelsten Schmähungen beschimpften; an die barbarische Grausamkeit, mit der andere dazu verdammt wurden, von Kanonen zerfetzt, in eiskaltes Wasser gestoßen oder brutal ausgepeitscht zu werden, mit der ihr Kopf in siedendes Öl getaucht, mit Sirup beschmiert und die Opfer zum Sterben im Schnee zurückgelassen wurden; und schließlich sei an den unersättlichen Hass erinnert, der den verschlagenen Gouverneur dazu trieb, dem siebenjährigen Sohn Ḥujjats mit Schmeicheleien den Beisetzungsort seines Vaters zu entlocken, um dann das Grab zu schänden, den Leichnam auszugraben, ihn mit Pauken und Trompeten durch die Straßen von Zanján schleifen und drei Tage und drei Nächte lang unbeschreiblichen Gräueln aussetzen zu lassen.

Diese und ähnliche mit dem Heldenepos von Zanján verbundenen Geschehnisse, von Lord Curzon als »schreckliche Belagerung und Gemetzel«Q75 bezeichnet, hüllen den Aufstand in einen düsteren Ruhm, den keine andere vergleichbare Episode in den Annalen des Heroischen Zeitalters des Glaubens Bahá'u'lláhs übertrifft.
Die Katastrophe, die während der letzten Wirkungsjahre des Báb mit so unheilvoller Wucht die Provinzen Persiens im Osten, Süden und Westen überflutete, konnte das Herz und Zentrum des Reiches nicht unberührt lassen.

Vier Monate vor dem Märtyrertod des Báb sollte sich auch Ṭihrán, wenngleich in geringerem Maß und weniger dramatisch, an dem Blutbad beteiligen, das das Antlitz des Landes beschmutzte.

In dieser Stadt wurde eine Tragödie inszeniert, die sich später als Vorspiel zu einer Orgie von Massenmorden herausstellte, die nach der Hinrichtung des Báb die Bewohner erschütterte und bis in die entlegenen Provinzen Bestürzung hervorrief.

Sie ging zurück auf die Befehle des zornigen und mörderischen Amír Niẓám und lief vor seinen Augen ab, und sie wurde unterstützt von Maḥmúd Khán-i-Kalántar und einem gewissen Ḥusayn, einem 'Ulamá aus Káshán.

Die Helden der Tragödie waren die Sieben Märtyrer von Ṭihrán, die zu den einflussreicheren Schichten unter ihren Landsleuten gehörten und es bewusst ablehnten, ihr Leben durch ein bloßes Lippenbekenntnis zu erkaufen, das der Shí'ah-Islám seit Jahrhunderten unter der Bezeichnung Taqíyyih als völlig rechtmäßigen und durchaus lobenswerten Trick in Gefahrensituationen anerkennt.

Weder die wiederholte, eindringliche Fürsprache hochgestellter Mitglieder der Stände, denen die Märtyrer angehörten, noch die beträchtlichen Summen, die reiche Kaufleute von Shíráz und Ṭihrán für einen von ihnen – den edlen Ḥájí Mírzá Siyyid 'Alí, Onkel des Báb mütterlicherseits – bereitwillig als Lösegeld anbieten wollten, noch die leidenschaftlichen Einsprüche einiger Behördenvertreter im Fall des frommen und hochgeachteten Derwischs Mírzá Qurbán-'Alí und auch nicht die persönliche Vermittlung des Amír Niẓám, der diese beiden tapferen Männer zum Widerruf zu bewegen versuchte – nichts von alledem konnte irgendeinen der Sieben dazu bewegen, auf die begehrten Lorbeeren des Märtyrertums zu verzichten.

Die herausfordernden Antworten, die sie ihren Verfolgern entgegenschleuderten; die ekstatische Freude, die sie ergriff, als sie den Schauplatz ihres Todes betraten; die Jubelrufe, die sie angesichts ihrer Scharfrichter ausstießen; die eindrucksvollen Verse, die einige von ihnen mit ihren letzten Atemzügen sprachen; die Appelle und Aufforderungen, die sie an die stumpf gaffende Menge der Schaulustigen richteten; das ungeduldige Bestreben der letzten drei Opfer, einander dabei zuvorzukommen, ihren Glauben mit ihrem Blut zu besiegeln; und schließlich die Gräuel, zu denen ein blutrünstiger Feind sich erniedrigte, indem er die toten Leiber schändete, die unbeerdigt drei Tage und drei Nächte auf dem Sabzih-Maydán liegen blieben, während Tausende angeblich frommer Shí'iten die Leichen mit Füßen traten, ihre Gesichter bespuckten, sie mit Steinen bewarfen, verfluchten, verhöhnten und mit Abfall überhäuften – das waren die Hauptzüge des Trauerspiels von den Sieben Märtyrern von Ṭihrán, einer Tragödie, die als einer der düstersten Vorfälle hervorsticht, die aus der Zeit der frühen Entwicklung des Glaubens Bahá'u'lláhs bezeugt sind.

So ist es nicht verwunderlich, dass der Báb, gebeugt von der Last der in der Festung Chihríq auf Ihn gehäuften Sorgen, diese Männer auf den Seiten eines langen, ihre Treue zu Seiner Sache unsterblich machenden Lobpreises als jene »Sieben Widder« pries und rühmte, die nach islámischer Überlieferung am Tage des Gerichts dem verheißenen Qá'im »voranschreiten«Q76 würden und deren Tod dem bevorstehenden Märtyrertod ihres treuen Hirten vorangehen sollte.

Kapitel 4

Die Hinrichtung des Báb

Die Wogen entsetzlicher Drangsal, die ungestüm gegen den Glauben anbrandeten und schließlich in schneller Folge die fähigsten, meist geliebten und treuesten Jünger des Báb verschlangen, hüllten Ihn, wie bereits festgestellt, in unbeschreiblichen Schmerz. Nicht weniger als sechs Monate lang war der Gefangene von Chihríq nach dem Bericht Seines Chronisten außerstande zu schreiben oder zu diktieren. Gramgebeugt von den Hiobsbotschaften, die so schnell über Ihn hereinbrachen, von den endlosen Prüfungen, die Seine fähigsten Stellvertreter bedrängten, vom Todeskampf der Belagerten und dem schändlichen Verrat an den Überlebenden, dem elenden Leid, das die Gefangenen zu ertragen hatten, dem scheußlichen Gemetzel an Männern, Frauen und Kindern und der widerlichen Schändung ihrer Leichen, weigerte Er sich neun Tage lang – so versichert uns sein Sekretär – mit irgendeinem Seiner Freunde zusammenzukommen und die Ihm gereichte Nahrung rührte Er kaum an. Fünf Monate lang schmachtete Er einsam und untröstlich in Seinem Gefängnis und unaufhörlich rannen Ihm Tränen über das Gesicht und Sein wundes Herz floss über von unfassbarem Schmerz.
Die Stützen Seines jungen Glaubens waren größtenteils im ersten Sturm, der gegen sie tobte, gefallen:

Quddús, den der Báb mit dem Namen Ismu'lláhi'l-ÁkhirA32 unsterblich gemacht hatte; dem Bahá'u'lláh später im Sendbrief Kullu'ṭ-Ṭa'ám die erhabene Bezeichnung Nuqṭiy-i-UkhráA33 verliehen hatte; den Er in einem anderen Sendschreiben zu einem Rang erhob, unerreichbar für jeden mit Ausnahme des Herolds Seiner Offenbarung, und in einem weiteren Sendschreiben mit einem der im Qur'án erwähnten »der Lüge bezichtigten Gesandten«Q77 gleichgesetzt hatte; den der Persische Bayán als den Mitpilger preist, um den sich Spiegel in der Zahl von acht Váḥiden drehen, auf dessen »Loslösung und Aufrichtigkeit in seiner Hingabe an Gottes Willen Gott selbst inmitten der himmlischen Heerscharen stolz ist«Q78; den 'Abdu'l-Bahá den »Mond der Führung«Q79 nannte und auf dessen Auftreten sich die Offenbarung des Johannes bezieht als einen der beiden »Zeugen«Q80, in die »der Geist des Lebens von Gott«Q81 eintreten müsse, ehe »das zweite Wehe dahin ist«Q82 – dieser Quddús hatte in voller Blüte seiner Jugend auf dem Sabzih-Maydán von Bárfurúsh einen Tod erlitten, wie ihm nach Bahá'u'lláhs Zeugnis selbst Jesus Christus in der Stunde Seiner größten Todesqual nicht ins Auge blicken musste.

Mullá Ḥusayn, der erste Buchstabe des Lebendigen, genannt Bábu'l-BábA34 oder der »Erste Spiegel«; über den die Feder des Báb Lobpreisungen, Gebete und Besuchsgebete im dreifachen Umfang des Qur'án hervorbrachte, der in diesen Würdigungen als »Geliebter Meines Herzens« angesprochen wird; dessen Grabes Staub dieselbe Feder als so mächtig beschreibt, dass er die Sorgenvollen zu ermuntern und die Kranken zu heilen vermag; den »die am Anfang und am Ende« der Bábí-Sendung »erstandenen Geschöpfe« bis zum »Tag des Gerichts« immerdar beneiden werden; der im Kitáb-i-Íqán als derjenige geehrt wird, für den allein »Gott den Sitz Seiner Barmherzigkeit errichtet und sich auf den Thron ewiger Herrlichkeit gesetzt«Q83 habe; dem Siyyid Káẓim so viel Hochachtung erwies, dass bei seinen Schülern die Vermutung aufkam, der Empfänger solcher Huldigungen könne der Verheißene selbst sein – dieser Mullá Ḥusayn starb im frühen Mannesalter den Märtyrertod in Ṭabarsí.

Vaḥíd, der im Kitáb-i-Íqán als »jene einzigartige, unerreichte Gestalt seiner Zeit«Q84 bezeichnet wird, ein Mann von außerordentlicher Gelehrsamkeit und die herausragendste Gestalt unter dem Banner des neuen Glaubens, dessen »Talente und Heiligkeit«, dessen »hohe Errungenschaften auf den Gebieten der Wissenschaft und Philosophie« der Báb in Seinem Dalá'il-i-Sab'ihA35 bezeugt – dieser Vaḥíd war unter ähnlichen Umständen vom Sog eines anderen Aufstands mitgerissen worden und sollte bald in großen Zügen aus dem Kelch trinken, den auch die Märtyrerhelden von Mázindarán leerten. Ḥujjat, ein weiterer Streiter von auffallender Kühnheit, unbezwinglichem Willen, bemerkenswerter Ursprünglichkeit und leidenschaftlichem Eifer, wurde rasch und unaufhaltsam in den Feuerofen hineingezogen, dessen Flammen schon Zanján und seine Nachbarschaft einhüllten.

Der Onkel des Báb mütterlicherseits, die einzige Vatergestalt, die Er seit Seiner Kindheit gekannt hatte, Sein Schild und Unterstützer, der vertraute Beschützer Seiner Mutter und Seiner Gattin, war Ihm durch das Beil des Henkers in Ṭihrán entrissen worden.

Nicht weniger als die Hälfte Seiner erwählten Jünger, der Buchstaben des Lebendigen, waren Ihm auf dem Felde des Märtyrertums schon vorangegangen. Ṭáhirih lebte zwar noch, verfolgte aber mutig einen Weg, der sie unausweichlich ihrem verhängnisvollen Schicksal zuführte.
Dieses rasch dahinschwindende Leben, erfüllt von Sorgen, Enttäuschung, Verrat und Kummer einer leidvollen Wirkzeit, näherte sich nun schnell seinem Zenit. Der turbulenteste Abschnitt des Heroischen Zeitalters der neuen Sendung erreichte bald seinen Höhepunkt. Der Kelch bitteren Leides, den der Herold dieser Sendung zu kosten bekam, war nun randvoll. Sogar Seinen nahen Tod hatte Er schon angedeutet. Im Kitáb-i-Panj-Sha'n, einem Seiner letzten Werke, hatte Er erwähnt, dass das sechste Naw-Rúz nach der Verkündigung Seiner Sendung das letzte sein werde, das Er auf Erden feiern sollte. In Seiner Auslegung des Buchstabens Há hatte Er Seine Sehnsucht nach dem Märtyrertod zum Ausdruck gebracht und im Qayyúmu'l-Asmá' prophezeit, dass Sein ruhmreicher Lebensweg unausweichlich auf diese Weise vollendet werde. Vierzig Tage vor Seiner endgültigen Abreise von Chihríq hatte Er all Seine Dokumente zusammen mit Seinem Schreibzeug, Seinen Siegeln und Ringen an Mullá Báqir, einen Buchstaben des Lebendigen, übergeben und ihn angewiesen, sie Mullá 'Abdu'l-Karím-i-Qazvíní, genannt Mírzá Aḥmad, anzuvertrauen, damit er sie in Ṭihrán Bahá'u'lláh übergebe.
Während die Unruhen in Mázindarán und Nayríz ihren blutigen Lauf nahmen, machte sich der Großwesir Náṣiri'd-Dín Sháhs Sorgen wegen der Tragweite der entsetzlichen Ereignisse. Beunruhigt von den Auswirkungen auf seine Landsleute, auf die Regierung und auf seinen Herrscher kreisten seine Gedanken fieberhaft um jene schicksalhafte Entscheidung, die nicht nur dauerhaft die Geschicke seines Landes prägen, sondern auch unabsehbare Folgen für das Schicksal der ganzen Menschheit haben sollte. Er war jetzt überzeugt, dass die Unterdrückungsmaßnahmen gegen die Anhänger des Báb nur dazu geführt hatten, ihren Eifer zu entflammen, ihre Entschlossenheit zu stählen und die Loyalität zu ihrem verfolgten Glauben zu festigen. Die Isolationshaft des Báb hatte das Gegenteil dessen bewirkt, was der Amír Niẓám erwartet hatte. Schwer beunruhigt, verdammte er streng die katastrophale Milde seines Vorgängers Ḥájí Mírzá Áqásí, der die Dinge so weit hatte kommen lassen. Diese in seinen Augen abscheuliche Häresie, die des Reiches weltliche und geistliche Institutionen beschmutzte, müsse jetzt noch drastischer, noch beispielhafter bestraft werden. Er glaubte, dass nur der Tod Dessen, der der Quell dieser verhassten Lehre und die treibende Kraft ihrer lebhaften Entwicklung war, die Flut eindämmen könne, die das ganze Land in solches Chaos gestürzt hatte.
Die Belagerung in Zanján war noch im Gange, da übermittelte der Wesir ohne ausdrücklichen Befehl seines Herrschers und ohne Rücksprache mit seinen Beratern und Ministerkollegen an Prinz Ḥamzih Mírzá, den Gouverneur von Ádhirbáyján, den Ḥishmatu'd-Dawlih, den Auftrag, den Báb hinzurichten. Besorgt, dass diese gebührende Strafe in der Reichshauptstadt Kräfte in Bewegung setzen könnte, die er nicht kontrollieren könnte, befahl er, den Gefangenen nach Tabríz zu schaffen und ihn dort zu töten. Als der Prinz sich empört weigerte, dieses in seinen Augen verwerfliche Verbrechen zu begehen, beauftragte der Amír Niẓám seinen eigenen Bruder Mírzá Ḥasan Khán, den Befehl auszuführen. Die übliche Formalität, die Bewilligung der oberen Mujtahids von Tabríz einzuholen, wurde schnell und unkompliziert erledigt. Weder Mullá Muḥammad-i-Mamaqání, der den Hinrichtungsbefehl für den Báb noch am Tag Seines Verhörs in Tabríz erlassen hatte, noch Ḥájí Mírzá Báqir und Mullá Murtaḍá-Qulí, in deren Häusern der Farrásh-Báshí das Opfer auf Befehl des Großwesirs untergebracht hatte, ließen sich herab, ihrem gefürchteten Feind von Angesicht zu Angesicht zu begegnen.
Unmittelbar vor und kurz nach dieser demütigenden Behandlung des Báb ereigneten sich zwei höchst bemerkenswerte Vorfälle, die ein besonderes Licht auf die geheimnisvollen Umstände zum Auftakt Seines Märtyrertodes werfen. Das letzte Gespräch, das der Báb in einem der Kasernenräume mit Seinem Sekretär Siyyid Ḥusayn vertraulich führte, wurde vom Farrásh-Báshí schroff unterbrochen, indem er den Sekretär zur Seite zog und ihn heftig zurechtwies, woraufhin sich der Gefangene an ihn wandte mit den Worten: »Nicht ehe Ich ihm alles gesagt habe, was Ich ihm zu sagen wünsche, kann irdische Macht Mich zum Schweigen bringen. Stünde auch alle Welt in Waffen gegen Mich, wäre sie doch machtlos, Mich daran zu hindern, Meine Absicht bis zum letzten Wort auszuführen.«Q85 Dem Christen Sám Khán – Kommandeur des mit der Hinrichtung beauftragten armenischen Regiments –, der fürchtete, mit dieser Tat den Zorn Gottes auf sich zu laden und der den Báb um Entbindung von dieser Pflicht gebeten hatte, gab der Báb die Zusicherung: »Folge deinen Anweisungen, und wenn deine Absicht rein ist, so ist der Allmächtige gewiss in der Lage, dich aus deiner Not zu erlösen.«Q86
Sám Khán ging also daran, seine Pflicht zu erfüllen. In einen Pfeiler, der auf dem Hof der Kaserne zwei angrenzende Räume voneinander trennte, wurde ein Bolzen getrieben, daran wurden zwei Stricke befestigt. Mit dem einen wurde der Báb angebunden, mit dem anderen der jugendliche, ergebene Mírzá Muḥammad-'Alíy-i-Zunúzí, genannt Anís, der sich zuvor seinem Meister zu Füßen geworfen und Ihn flehentlich gebeten hatte, ihn unter keinen Umständen fortzuschicken. Das Erschießungskommando trat in drei Reihen zu je zweihundertfünfzig Mann an. Nacheinander feuerte jede Reihe, bis alle Kugeln verschossen waren. So dicht war der Rauch aus den siebenhundertfünfzig Gewehren, dass sich der Himmel verfinsterte. Kaum hatte sich der Rauch verzogen, da bot sich der staunenden Menge von etwa zehntausend Menschen, die sich auf den Dächern der Kaserne und der angrenzenden Häuser drängten, eine so unglaubliche Szene, dass sie ihren Augen nicht trauten.
Der Báb war verschwunden. Nur Sein Gefährte stand lebendig und unversehrt an der Mauer, an der sie angebunden gewesen waren. Nur die Befestigungsstricke waren durchtrennt. »Der Siyyid-i-Báb ist verschwunden!«A36, riefen die Zuschauer verwirrt. Sofort begann eine fieberhaft Suche. Schließlich fand man Ihn, wie Er unversehrt und gelassen in demselben Raum, in dem Er die Nacht zuvor verbracht hatte, das unterbrochene Gespräch mit Seinem Sekretär zu Ende führte. Der von der Vorsehung verschonte Gefangene begrüßte den hereinkommenden Farrásh-Báshí mit den Worten: »Ich habe Mein Gespräch mit Siyyid Ḥusayn beendet. Jetzt kannst du fortfahren und deine Aufgabe zu Ende bringen.«Q87 Die kühnen, zuvor geäußerten Worte des Gefangenen im Ohr und erschüttert durch eine derart überwältigende Offenbarung, verließ der Farrásh-Báshí augenblicklich den Schauplatz und quittierte seinen Posten.
Sám Khán, der sich voll Ehrfurcht und Verwunderung an die Zusicherung des Báb erinnerte, befahl seinen Leuten die Kaserne sofort zu verlassen und als er den Kasernenhof verließ, gelobte er, keinesfalls erneut anzutreten und koste es sein Leben. Áqá Ján-i-Khamsih, ein Offizier der Leibgarde, erbot sich freiwillig, ihn zu vertreten. Der Báb und Sein Gefährte wurden wieder auf die gleiche Art an dieselbe Mauer gebunden, während das neue Regiment antrat und das Feuer eröffnete. Diesmal wurde ihnen die Brust von Kugeln durchsiebt und die Leiber zerfetzt, ihre Gesichter aber blieben nahezu unversehrt. »O widerspenstiges Geschlecht!«, waren die letzten Worte des Báb an die gaffende Menge, als sich das Regiment vorbereitete ihre Salven abzufeuern: »Hättet ihr an Mich geglaubt, dann wäre jeder von euch dem Beispiel dieses jungen Mannes gefolgt, der die meisten von euch überragt, und hätte sich willig auf Meinem Pfad geopfert. Es kommt der Tag, da ihr Mich erkennt; an jenem Tag werde Ich nicht mehr bei euch sein.«Q88
Doch damit nicht genug. Im selben Augenblick, da die Schüsse fielen, erhob sich ein Sturm und fegte mit außergewöhnlicher Heftigkeit über die Stadt. Vom Mittag bis in die Nacht hinein verdunkelte ein Wirbelsturm aus Staub das Sonnenlicht und trübte den Menschen die Sicht. Im Jahr 1268 d. H. ereignete sich in Shíráz ein »Erdbeben«Q89, das in keinem geringeren Buch als der Offenbarung des Johannes vorausgesagt wurde. Es versetzte die ganze Stadt in Aufruhr und verursachte verheerenden Schaden in der Bevölkerung, noch verschärft durch den Ausbruch der Cholera, durch eine Hungersnot und andere Leiden. Im selben Jahr fanden zweihundertfünfzig Mann des Erschießungskommandos, das für Sám Kháns Regiment eingesprungen war, samt ihren Offizieren bei einem schlimmen Erdbeben den Tod; die übrigen fünfhundert Mann erlitten drei Jahre später als Strafe für eine Meuterei das gleiche Schicksal, das sie dem Báb zugefügt hatten. Damit bestimmt keiner von ihnen am Leben bliebe, ließ man sie von einer zweiten Salve durchlöchern; danach spießte man ihre Leichen auf Speere und Lanzen und stellte sie der Bevölkerung von Tabríz zur Schau. – Der Hauptverantwortliche für die Tötung des Báb, der unversöhnliche Amír Niẓám, sowie sein Bruder und Hauptkomplize fanden binnen zwei Jahren nach der brutalen Tat den Tod.
Am Abend des 9.

Juli 1850A37 – dem Tag der Hinrichtung des Báb in Seinem einunddreißigsten Lebensjahr und dem siebten Jahr Seiner Amtszeit – wurden die verstümmelten Leiber vom Hof der Kaserne vor das Stadttor an den Rand des Stadtgrabens geschafft.

Vier Mannschaften von je zehn Wachposten waren abgeordnet, sie abwechselnd zu bewachen.

Am andern Morgen suchte der russische Konsul den Ort auf und ließ einen ihn begleitenden Künstler eine Skizze von den neben dem Graben liegenden Überresten anfertigen.

Mitten in der folgenden Nacht gelang es einem Anhänger des Báb, Ḥájí Sulaymán Khán, mit der Unterstützung eines gewissen Ḥájí Alláh-Yár, die Leichen in die Seidenfabrik eines Gläubigen aus Mílán zu bringen und sie am nächsten Tag in einen eigens angefertigten hölzernen Sarg zu betten, den er später an einen sicheren Ort brachte.

Unterdessen verkündeten die Mullás prahlerisch von den Kanzeln herab, dass die Leiche dieses Mannes von wilden Tieren verschlungen worden sei, wohingegen der heilige Leib des Unbefleckten Imáms gegen Raubtiere und jegliches Ungeziefer gefeit wäre.

Als Bahá'u'lláh die Nachricht von der Überführung der Gebeine des Báb und Seines Leidensgefährten überbracht wurde, verfügte Er, dass Sulaymán Khán sie nach Ṭihrán bringen solle, wo sie zu Imám-Zádih Ḥasan gebracht wurden.

Von dort aus wurden sie an wechselnde Orte transportiert, bis schließlich 'Abdu'l-Bahá anordnete, sie ins Heilige Land zu überführen, wo Er sie feierlich in dem eigens für sie errichteten Mausoleum am Hang des Karmel zur ewigen Ruhe bettete.
So endete ein Leben, von dem die Nachwelt erkennen wird, dass es den Übergang zweier universaler prophetischer Zyklen bildet, des Adamischen Zyklus, der bis zum frühesten Beginn der schriftlich überlieferten Religionsgeschichte der Welt zurückreicht, und des Bahá'í-Zyklus, dem es bestimmt ist, in eine noch ungeborene Zeit hineinzureichen und sich über nicht weniger als fünfhunderttausend Jahre zu erstrecken. Wie schon früher angemerkt, ist der Aufstieg in die himmlischen Sphären, wodurch dieses Leben seine Vollendung fand, der Höhepunkt der heroischsten Phase des heroischen Zeitalters der Bahá'í-Sendung. Er ist, man kann es nicht anders betrachten, das dramatischste und tragischste Ereignis des ganzen ersten Bahá'í-Jahrhunderts und darf mit Recht beispiellos genannt werden unter den Lebensberichten der Stifter aller auf der Welt vorhandenen Religionssysteme.
Ein so bedeutendes Ereignis musste unausweichlich breites und starkes Interesse wecken, auch jenseits der Grenzen des Landes, in dem es sich zutrug.

»Es ist eines der großartigsten Beispiele von Mut, der Menschheit zum Nachdenken gegeben«, lautet das Zeugnis eines christlichen Gelehrten und Regierungsbeamten, der in Persien lebte und sich mit Leben und Lehren des Báb vertraut gemacht hatte, »und es ist auch ein bewundernswertes Zeugnis für die Liebe, die unser Held für seine Mitmenschen hegte.

Er hat sich für die Menschheit geopfert:

Für sie hat er Leib und Seele gegeben, für sie hat er Entbehrungen, Beschimpfungen und Beleidigungen, Folter und den Märtyrertod erlitten.

Er hat mit seinem Blut den Bund der universalen Bruderschaft besiegelt und gleich Jesus die Verkündigung der Eintracht, der Gerechtigkeit und der Nächstenliebe mit seinem Leben bezahlt.«Q90 »Eine seltsame Tatsache und in den Annalen der Menschheit einzigartig«Q91, lautet ein weiteres Zeugnis des Gelehrten in einem Kommentar zu den Begleitumständen des Martyriums des Báb.

»Ein wahrhaftiges Wunder«Q92, betont ein bekannter französischer Orientalist.

»Ein wahrer Gottesmann«Q93, urteilt ein berühmter britischer Reiseschriftsteller.

»Die edelste Frucht seines Landes«Q94, zollt Ihm ein französischer Publizist seine Hochachtung.

»Dieser zeitgenössische Jesus … ein Prophet und mehr als ein Prophet«Q95, urteilt ein vornehmer englischer Geistlicher.

Der vom Báb begründete Glaube könne »die wichtigste religiöse Bewegung seit der Gründung des Christentums«Q96 werden, so sieht es dieser berühmte Oxforder Gelehrte, der verstorbene Master des Balliol College.
»Aus allen Teilen der Welt«, so 'Abdu'l-Bahás schriftliche Aussage, »kamen viele Menschen nach Persien und begannen von ganzem Herzen zu suchen.«Q97 Wie ein zeitgenössischer Chronist schreibt, hatte der Zar von Russland schon kurz vor dem Märtyrertod des Báb den russischen Konsul in Tabríz angewiesen, die näheren Umstände dieser aufsehenerregenden Bewegung genau zu erkunden und darüber zu berichten – ein Auftrag, der wegen der Hinrichtung des Báb nicht mehr erledigt werden konnte.

In so fernen Ländern wie Westeuropa erwachte ein nicht minder tiefes Interesse und verbreitete sich sehr schnell in literarischen, künstlerischen, diplomatischen und intellektuellen Kreisen.

»Ganz Europa packte Mitleid und Empörung«, schreibt der erwähnte französische Publizist.

»Unter den Literaten meiner Generation, im Paris von 1890, war das Martyrium des Báb ein Thema, das nach wie vor so aktuell war wie die erste Nachricht von Seinem Tod.

Wir schrieben Gedichte über Ihn.

Sarah Bernhardt regte Catulle Mendès an, ein Stück über diese historische Tragödie zu schreiben.«Q98 Eine russische Dichterin, Mitglied der Philosophischen, der Orientalischen und der Bibliologischen Gesellschaft von St.

Petersburg, veröffentlichte 1903 ein Drama mit dem Titel Der Báb, das ein Jahr später in einem der ersten Theater der Stadt zur Aufführung kam, danach in London Beachtung fand, in Paris ins Französische und durch den Dichter Fiedler ins Deutsche übersetzt wurde, kurz nach der Russischen Revolution im Leningrader Volkstheater erneut aufgeführt wurde und die aufrichtige Anteilnahme und das Interesse des berühmten Tolstoi fand, dessen lobende Beurteilung des Stücks später in der russischen Presse veröffentlicht wurde.
Man kann ohne Übertreibung sagen, dass wir in der gesamten religiösen Literatur der Welt mit Ausnahme der Evangelien nirgends eine Aufzeichnung über den Tod eines Religionsstifters finden, die der über das erlittene Martyrium des Propheten aus Shíráz vergleichbar wäre.

Ein derart befremdliches, unerklärliches Phänomen, durch Augenzeugen verbürgt, durch hochangesehene Leute erhärtet, anerkannt von amtlichen wie unabhängigen Chronisten eines Volkes, das dem Bábí-Glauben ewige Feindschaft geschworen hatte, kann mit Recht als der erstaunlichste Ausdruck der einzigartigen Kräfte angesehen werden, mit denen diese von allen vergangenen Sendungen verheißene Sendung ausgestattet ist.

Nur die Leidensgeschichte Jesu Christi und Sein öffentliches Wirken bilden eine Parallele zu Sendung und Tod des Báb, eine Parallele, die man beim Studium vergleichender Religionsgeschichte nicht übersehen oder außer Acht lassen kann.

Die Jugend und die Demut des Stifters der Bábí-Religion; die extreme Kürze und Turbulenz Seiner öffentlichen Amtszeit; die dramatische Schnelligkeit, mit der Seine Amtszeit ihren Zenit erreichte; die von Ihm errichtete apostolische Ordnung und das Primat, das Er einem der Mitglieder zuwies; Seine kühne Herausforderung der altehrwürdigen Konventionen, Riten und Vorschriften, die das Gefüge der Religion durchsetzten, in die Er hineingeboren war; die Rolle, die ein öffentlich anerkannter, fest etablierter Klerus als Hauptverursacher der Gräuel spielte, die Er zu ertragen hatte; die Schmach, mit der man Ihn überhäufte; Seine plötzliche Verhaftung; das Verhör, dem man Ihn unterwarf; der Hohn und die Geißelung, die man Ihm antat; der öffentliche Affront, den Er erlitt; und schließlich das schmachvolle Aufhängen vor den Augen einer feindseligen Menge – in all dem lässt sich eine verblüffende Ähnlichkeit mit den Hauptzügen des Lebensweges Jesu Christi erkennen.
Doch darf man nicht vergessen, dass der Báb ungeachtet des mit Seiner Hinrichtung einhergehenden Wunders, anders als der Stifter der christlichen Religion, nicht nur als der unabhängige Urheber einer von Gott offenbarten Sendung anzusehen ist, sondern auch als der Herold eines neuen Zeitalters verstanden werden muss und als Begründer eines großen universalen prophetischen Zyklus. Auch darf die wichtige Tatsache nicht übersehen werden, dass Jesus Christus Seinerzeit die jüdischen Rabbiner und deren Helfershelfer zum Hauptgegner hatte, während gegen den Báb die vereinten zivilen und klerikalen Mächte Persiens antraten, die sich vom Augenblick Seiner Verkündigung bis zur Stunde Seines Todes unaufhörlich gemeinsam und mit allen Mitteln gegen die Verfechter Seiner Offenbarung verschworen und deren Lehren verunglimpften.
Der Báb, den Bahá'u'lláh als das »Wesen der Wesen« anruft, das »Meer der Meere«Q99, den »Punkt, den die Wirklichkeiten der Propheten und Boten umkreisen«Q100, »von dem Gott die Erkenntnis von allem, was war und was sein wird, ausgehen ließ«Q101, der im »Rang alle Propheten überragt« und dessen »Offenbarung die Fassungskraft und das Verständnis von all ihren Erwählten übersteigt«Q102, hat Seine Botschaft verkündet und Seinen Auftrag erfüllt.

Er, der nach den Worten 'Abdu'l-Bahás der »Morgen der Wahrheit« war, der »Vorbote des Größten Lichtes«Q103, dessen Ankunft zugleich das Ende des »prophetischen Zyklus« und den Beginn des »Zyklus der Erfüllung« kennzeichnet, hat durch Seine Offenbarung mit einem Schlag die auf Seinem Land ruhenden Schatten der Nacht vertrieben und den bevorstehenden Aufstieg jenes unvergleichlichen Gestirns angekündigt, dessen Strahlen die ganze Menschheit umhüllen soll.

»Der erste Punkt«, wie Er sich selbst bezeichnet, »aus dem alles Erschaffene erzeugt ward«Q104, »ein Tragpfeiler des ersten Wortes Gottes«Q105, der »mystische Tempel«Q106, die »große Verkündigung«Q107, die »Flamme himmlischen Lichtes, das auf dem Sinai leuchtete«Q108, das »Gedenken Gottes«, dessenthalben »ein besonderer Bund mit allen Propheten geschlossen ward«Q109, hatte mit Seiner Ankunft zugleich die Verheißung aller Zeiten erfüllt und die Vollendung aller Offenbarungen angekündigt.

Der den Shí'iten verheißene »Qá'im«A38, der von den Sunníten erwartete »Mihdí«A39, die von den Christen ersehnte »Wiederkehr von Johannes dem Täufer«, der in zoroastrischen Schriften genannte »Úshídar-Máh«, die von den Juden vorausgesagte »Wiederkehr des Elias«A40, dessen Offenbarung »die Zeichen und Merkmale aller Propheten« aufweisen solle, der »die Vollkommenheit Mose, den Strahlenglanz Jesu und die Geduld Hiobs offenbaren«Q110 werde, war erschienen, hatte Seine Sache verkündet, war erbarmungslos verfolgt worden und ruhmvoll gestorben.

Das »zweite Wehe«Q111, von dem in der Offenbarung des Johannes die Rede ist, war endlich erschienen und der erste der beiden »Boten«, deren Erscheinen der Qur'án prophezeit hatte, war aufgetreten.

Der erste »Posaunenstoß«Q112, dazu bestimmt, die Erde mit Vernichtung zu schlagen, wie es im genannten Buch angekündigt wird, war erschallt.

»Die Unausweichliche«, »die Katastrophe«Q113, »die Auferstehung«, »das Erdbeben der letzten Stunde«Q114, vom selben Buch vorausgesagt, all dies ist eingetreten.

Die »klaren Zeichen« waren »herabgesandt«Q115 worden, der »Geist« hatte »geweht«, die »Seelen« waren »erwacht« und der »Himmel« war »gespalten«Q116, die »Engel« hatten sich »in Reihen aufgestellt« und die »Sterne« waren »verdunkelt«Q117, die »Erde« hatte »ihre Bürde abgeworfen«Q118 und »das Paradies« war »nahe herangekommen«Q119, »die Hölle« war »entfacht«Q120 und das »Buch aufgeschlagen«Q121, die »Brücke« war »errichtet«, die »Waage aufgestellt«Q122 und die »Berge wurden zu Staub zermalmt«Q123.

Die von Daniel prophezeite und durch Jesus Christus mit Seinem Hinweis auf »den Gräuel der Verwüstung«Q124 bestätigte »Säuberung des Tempels«Q125 war vollbracht.

Der vom Gesandten Gottes in Seinem Buch vorausgesagte »Tag, der tausend Jahre währen soll«Q126, war zu Ende.

Die »zweiundvierzig Monate«, in denen die »Heilige Stadt«Q127 mit Füßen getreten würde, wie es Johannes vorausgesehen hatte, waren verstrichen.

Die »Zeit des Endes«Q128 hatte begonnen und der erste der »beiden Zeugen«Q129, in die »nach drei Tagen und einem halben Tag der Geist des Lebens aus Gott«Q130 eintreten werde, hatte sich erhoben und war »in einer Wolke zum Himmel aufgestiegen«Q131.

Von den »siebenundzwanzig Buchstaben«, aus denen nach islámischer Überlieferung unser Wissen besteht, waren die »restlichen fünfundzwanzig Buchstaben, die noch zu offenbaren sind«Q132, enthüllt worden.

Das in der Offenbarung des Johannes erwähnte »Menschenkind«, dessen Bestimmung es ist, »über alle Nationen mit eiserner Rute zu herrschen«Q133, hatte mit Seinem Kommen die schöpferische Energie freigesetzt, die, verstärkt durch die Ströme einer rasch folgenden, unendlich mächtigeren Offenbarung, dem gesamten Menschengeschlecht die Fähigkeit verleihen soll, seine organische Einheit zu verwirklichen, zur Reife zu gelangen und damit die letzte Stufe seiner Jahrtausende langen Evolution zu erreichen.

Im Qayyúmu'l-Asmá' war der Fanfarenruf an die »Könige und Königssöhne allesamt«Q134 erschallt.

Mit ihm begann ein Prozess, der, beschleunigt durch Bahá'u'lláhs anschließende Warnungen an die Gesamtheit der Herrscher in Ost und West, einen gründlichen Wandel in der Stellung des Königtums hervorrufen sollte.

Im Persischen Bayán wurden die Grundzüge der »Ordnung« kundgetan, deren Fundament der Verheißene im Kitáb-i-Aqdas legen sollte, deren Charakteristika der Mittelpunkt des Bundes in Seinem Testament umreißen sollte und deren Verwaltungsordnung die Gemeinde der Gläubigen jetzt errichtet.

Die Gesetze, dazu bestimmt, einerseits die Privilegien und Riten, die Vorschriften und Institutionen einer überalterten Sendung mit einem Streich abzuschaffen, und andererseits die Kluft zwischen dem überholten System und den für seine Ablösung vorgesehenen Institutionen einer weltumfassenden Ordnung zu überbrücken, waren klar abgefasst und verkündet worden.

Der Bund, der trotz der verbissenen Angriffe gegen ihn, anders als in allen früheren Sendungen, die Integrität des Glaubens seines Autors bewahren konnte und den Weg bereitete für die Ankunft Dessen, der sein Mittelpunkt und Ziel sein sollte, war fest und unumstößlich errichtet worden.

Das Tageslicht, das sich allmählich schrittweise von seiner Wiege aus bis nach Vancouver im Westen und zum Chinesischen Meer im Osten ausbreiten und bis Island im Norden und bis zur Tasmansee im Süden ausstrahlen sollte, war angebrochen.

Die Mächte der Finsternis, die zunächst begrenzt waren auf die ausgemachte Feindschaft der zivilen und geistlichen Kräfte im shí'itischen Persien, die in einem späteren Stadium Stoßkraft gewannen durch die eingeschworene, anhaltende Gegnerschaft des Kalifen des Islám und der sunnítischen Geistlichkeit in der Türkei und dazu bestimmt waren, mit der heftigen Feindseligkeit der Priesterorden und anderer, noch mächtigerer religiöser Systeme ihren Höhepunkt zu erreichen, hatten ihren ersten Angriff begonnen.

Der Kern der von Gott verordneten, weltumfassenden Gemeinde hatte sich gebildet und kristallisierte sich langsam heraus.

In ihrer Jugendkraft hatte diese Gemeinde schon die Fesseln der shí'itischen Orthodoxie gesprengt, und mit jedem Wachstumsschritt ihrer Gemeinschaft muss sie eine breitere und noch klarere Anerkennung ihres Anspruchs anstreben und zugesprochen bekommen – des Anspruchs, die Weltreligion der Zukunft zu sein.

Und obwohl die Saat, die vom Allmächtigen mit so gewaltigen Möglichkeiten ausgestattet wurde, so grob mit Füßen getreten wurde und scheinbar von der Erdoberfläche verschwunden war, hat sie gerade dadurch die Gelegenheit erlangt, zu keimen und in eine noch überzeugendere Offenbarung aufzugehen – eine Offenbarung, die sich in späterer Zeit zu den blühenden Institutionen eines weltweiten Verwaltungssystems entfalten wird, die im künftigen Goldenen Zeitalter zu machtvollen Organen heranreifen werden, die in Übereinstimmung mit den Grundsätzen einer die Welt vereinenden und die Welt erlösenden Ordnung wirken.

Kapitel 5

Das Attentat auf den Sháh und seine Folgen

Der Glaube, der ein ganzes Volk zutiefst aufwühlte, um dessentwillen tausende kostbare und heldenhafte Seelen niedergemetzelt worden waren und auf dessen Altar sein Stifter Sein Leben geopfert hatte, wurde nun einer weiteren Krise von extremer Gewalt und mit weitreichenden Folgen unterworfen.

Es war eine jener wiederkehrenden Krisen, die ein volles Jahrhundert lang immer wieder den Strahlenglanz des Glaubens vorübergehend verdunkelten und das Gefüge seiner gewachsenen Institutionen beinahe zerbrachen.

Immer plötzlich, oft unvermutet, scheinbar verhängnisvoll für ihren Geist und ihr Leben, wurden diese unvermeidbaren Anzeichen der geheimnisvollen Entwicklung einer höchst lebendigen Weltreligion mit revolutionären Lehren, einem herausfordernden Anspruch und gegen alle Widrigkeiten kämpfend, entweder von außen durch die Gehässigkeit ihrer erklärten Feinde herbeigeführt oder von innen durch die Torheit ihrer Freunde, den Abfall ihrer Verfechter oder den Treuebruch einiger sehr hochrangiger Freunde und Verwandten ihrer Stifter hervorgerufen.

Wie verwirrend diese Krisen auch auf die große Menge der treuen Gläubigen wirkten, wie laut auch die Feinde sie als Zeichen des Niedergangs und nahen Zerfalls ausposaunten – im Rückblick haben doch all diese tatsächlichen Rückschläge, unter denen der Glaube immer wieder schlimm zu leiden hatte, seinen Fortschritt nicht aufhalten und seine Einheit nicht schmälern können.

Hoch aber war der Tribut, den sie forderten, unaussprechlich das Leid, das sie schufen, umfassend und zeitweise lähmend die Bestürzung, die sie verursachten.

Doch im rechten Licht besehen kann dies alles als versteckter Segen betrachtet werden, mit dem die Vorsehung Mittel zur Freisetzung eines neuen Stromes himmlischer Kraft bereitstellte, als wundersame Bewahrung vor noch viel schrecklicherem Unheil, als Werkzeug zur Erfüllung uralter Verheißungen, als Mittel zur Reinigung und Belebung der Gemeinde, als Triebkraft für ihre Ausbreitung und die Ausdehnung ihres Einflusses und als zwingender Beweis für die Unzerstörbarkeit ihrer einigenden Kräfte.

Manchmal sahen die Menschen den Sinn solcher Prüfungen schon auf dem Höhepunkt der Krise ganz klar, häufiger noch wenn sie vorbei war – und dass alle diese Erfahrungen notwendig waren, wurde für Freund und Feind ohne den Schatten eines Zweifels deutlich.

Selten, wenn überhaupt, blieb das Geheimnis dieses von Gott gesandten unheilvollen Aufruhrs und der tiefe Sinn und Zweck dieses Geschehens dem Verständnis der Menschen verborgen.
Eine derartige Zerreißprobe sollte der Glaube des Báb, noch ganz in seinen Anfängen, nun zu bestehen haben. Verleumdet und verfolgt seit seiner Geburt, schon früh der stärkenden Kraft der meisten seiner führenden Verfechter beraubt, betäubt von der gewaltsamen und plötzlichen Beseitigung seines Stifters und wankend unter den grausamen Schlägen, die er nacheinander in Mázindarán, Ṭihrán, Nayríz und Zanján auszuhalten hatte, sollte der schwer verfolgte Glaube jetzt durch die unverantwortliche Schandtat eines fanatischen, unzurechnungsfähigen Anhänger des Báb eine nie gekannte Demütigung erfahren. Zu all den Prüfungen trat nun die erdrückende Last eines neuen Unheils, schwer wie nie zuvor, schmachvoll in seiner Art und verheerend in seinen unmittelbaren Folgen.
Geknickt von der bitteren Tragödie des Martyriums seines geliebten Meisters, getrieben vom verzweifelten Wahn, diese abscheuliche Tat zu rächen, und in dem Glauben, dass der Urheber und Anstifter dieses Verbrechens niemand anderes als der Sháh selbst sei, ging ein gewisser Ṣádiq-i-Tabrízí, eine Hilfskraft in einer Konditorei in Ṭihrán, an einem AugusttagA41 gemeinsam mit seinem Komplizen, einem ebenso verwirrten jungen Mann namens Fatḥu'lláh-i-Qumí, nach Níyávarán, wo das kaiserliche Heer lagerte und der Herrscher sich aufhielt. Dort wartete er wie ein harmloser Zuschauer am Straßenrand und als der Sháh auf seinem Morgenritt zu Pferd vom Palast kam, feuerte er seine Pistole auf ihn ab. Die Waffe, die der Attentäter einsetzte, bewies zweifelsfrei die Torheit dieses halb verrückten jungen Mannes und zeigte deutlich, dass kein vernünftiger Mensch jemals eine so sinnlose Tat hätte begehen können.
Ganz Níyávarán, wo der kaiserliche Hof und die Truppen versammelt waren, geriet durch das Attentat in unvorstellbaren Aufruhr. Die Staatsminister, an der Spitze Mírzá Áqá Khán-i-Núrí, der I'timádu'd-Dawlih und Nachfolger des Amír Niẓám, eilten aufgeschreckt ihrem verletzten Herrscher zu Hilfe. Trompetengeschmetter, Trommelwirbel und schrilles Pfeifen rief die Heerscharen Seiner Kaiserlichen Majestät von überallher zusammen. Die Begleiter des Sháhs strömten teils zu Pferd, teils zu Fuß auf das Palastgelände. Die Hölle war los, jeder gab Befehle, die niemand hörte, niemand befolgte oder überhaupt verstand. Der Gouverneur von Ṭihrán, Ardishír Mírzá, der seinen Truppen inzwischen den Befehl gegeben hatte, auf den verlassenen Straßen der Hauptstadt zu patrouillieren, ließ die Tore der Festung und der Stadt absperren und die Geschütze laden. Aufgeregt schickte er einen Boten aus, um den Wahrheitsgehalt der wilden Gerüchte, die in der Bevölkerung kursierten, zu überprüfen und um besondere Weisungen einzuholen.
Kaum war die Untat geschehen, da warf sie auch schon ihren Schatten auf die ganze Bábí-Gemeinde.

Geschürt durch den unversöhnlichen Hass der Mutter des jungen Herrschers erfasste ein Sturm öffentlicher Entrüstung, des Abscheus und des Grolls das Volk und vereitelte jede Möglichkeit selbst der einfachsten Untersuchung der Ursachen und Anstifter des Attentats.

Ein Wink, ein Tuscheln genügte, um einen Unschuldigen zu verdächtigen und schreckliches Leid über ihn zu bringen.

Ein Heer von Feinden – Geistliche, Beamte und andere Leute, die einmütig in unbarmherzigem Hass schon lange auf die Gelegenheit warteten, den gefürchteten Gegner in Verruf zu bringen und zu vernichten – fand endlich den langersehnten Vorwand.

Nun konnten sie ihren niederträchtigen Vorsatz verwirklichen.

Obgleich der Glaube von Anfang an jede Absicht weit von sich wies, sich Rechte und Ansprüche des Staates anmaßen zu wollen, und obwohl seine Wortführer und führenden Gläubigen gewissenhaft alles vermieden, was auch nur den leisesten Anschein erwecken könnte, heiligen Krieg führen oder eine aggressive Haltung einnehmen zu wollen, waren die Feinde – die all die vielen Beweise betonter Zurückhaltung seitens der Gläubigen der verfolgten Religion absichtlich übersahen – doch imstande, ihn mit genauso barbarischen Gräueln zu überziehen wie in den blutigen Episoden von Mázindarán, Nayríz und Zanján.

Zu welchen Tiefen der Schändlichkeit und Grausamkeit würde sich dieser Feind jetzt erst versteigen, nach einem derart unverfrorenen Hochverrat?

Welche Anschuldigungen würde er nun erheben wollen, welche Behandlung denen zumessen, die man, wenn auch noch so ungerechtfertigt, mit einem so abscheulichen Verbrechen in Verbindung bringen konnte – verübt an dem, der in seiner Person die höchste Obrigkeit des Reiches und die Treuhandschaft des Verborgenen Imáms vereinte?
Nun folgte eine unbeschreiblich abscheuliche Zeit des Grauens. Die Rachsucht derer, die ihre Schrecken entfesselten, schien unstillbar. Ihr Toben fand selbst in der europäischen Presse ein Echo, das die blutdürstigen Akteure brandmarkt. Der Großwesir wollte mögliche Blutracheakte verhindern und verteilte deshalb die Hinrichtung der zum Tod Verurteilten unter die Prinzen und Adligen, seine wichtigsten Ministerkollegen, die Generäle und Offiziere des Hofes und die Vertreter der Priester- und Kaufmannschaft, der Artillerie und Infanterie. Selbst der Sháh erhielt sein Opfer zugeteilt, obgleich er, um die Würde der Krone zu wahren, seinen Haushofmeister damit beauftragte, in seinem Namen den tödlichen Schuss abzugeben. Ardishír Mírzá ließ die Stadttore besetzen und befahl den Wachen eine Gesichtskontrolle aller, die hinaus wollten. Dann ließ er den Kalántar, den Dárúghih und die Kadkhudás zu sich bitten und wies sie an, jeden, der ihnen als Bábí verdächtig vorkam, aufzustöbern und festzunehmen. Ein Junge namens 'Abbás, ein ehemaliger Diener bei einem bekannten Gläubigen, wurde unter Androhung unmenschlicher Foltern dazu gebracht, durch die Straßen Ṭihráns zu gehen und auf jeden zu zeigen, den er als Bábí kannte. Er wurde auch gezwungen, jeden zu denunzieren, von dem er annahm, dass er willens und in der Lage sei, für seine Freiheit hohe Bestechungsgelder zu zahlen.
Der erste, der das Leid dieses verhängnisvollen Tages zu spüren bekam, war der unselige Ṣádiq, der am Schauplatz seines Mordversuchs sofort erschlagen wurde.

Sein Leib wurde an den Schwanz eines Maultiers gebunden und nach Ṭihrán geschleift, wo man ihn in zwei Stücke hieb und die beiden Hälften aufhängte und öffentlich zur Schau stellte, worauf die Stadtbehörden die Bewohner Ṭihráns aufforderten, auf die Wälle zu steigen, um den verstümmelten Leichnam zu betrachten.

Seinem Komplizen wurde, nachdem er mit rotglühenden Zangen und Gliederschrauben gefoltert worden war, geschmolzenes Blei in den Schlund gegossen.

Einem Leidensgenossen, Ḥájí Qásim, wurden die Kleider vom Leib gerissen, Löcher ins Fleisch geschnitten und brennende Kerzen hineingesteckt; dann wurde er der lästerlich fluchenden, johlenden Menge vorgeführt.

Anderen wurden die Augen zerquetscht, sie wurden zersägt, erdrosselt, von Kanonen zerfetzt, in Stücke gerissen, mit Beilen und Keulen zerschmettert, mit Hufeisen beschlagen, von Bajonetten aufgespießt oder gesteinigt.

Die Folterknechte wetteiferten miteinander um die ganze Vielfalt der Bestialität, während der Pöbel, dem man die Leiber der unglücklichen Opfer überließ, sich auf die Beute stürzte und sie bis zur Unkenntlichkeit verstümmelte.

Selbst die an ihr grausiges Geschäft gewöhnten Scharfrichter staunten über die teuflische Grausamkeit des Pöbels.

Man sah Frauen und Kinder, die von ihren Henkern mit zerfetztem Fleisch und brennenden Kerzen in den Wunden durch die Straßen getrieben wurden und vor den sprachlosen Zuschauern mit klingender Stimme sangen:

»Wahrlich, wir kommen von Gott und zu Ihm kehren wir zurück!«Q135 Die Peiniger warfen die Leichen der Kinder, die auf dem Weg starben, ihren Vätern und Geschwistern vor die Füße, die aufrecht über sie hinwegschritten und sich nicht nach ihnen umsahen.

Wie ein angesehener französischer Schriftsteller bezeugt, ließ ein am Boden liegender Vater seinen beiden Söhnen, die blutüberströmt auf seiner Brust lagen, lieber die Kehlen durchschneiden, als dass er seinem Glauben abgeschworen hätte – der Vierzehnjährige pochte dabei nachdrücklich auf sein Ältestenrecht, als erster sein Leben hingeben zu dürfen.
Ein österreichischer Offizier im Dienst des Sháhs, Hauptmann von Goumoens, war damals, wie zuverlässig berichtet wird, so entsetzt über die Gräuel, deren Zeuge er werden musste, dass er seinen Abschied einreichte.

In einem Brief, den er zwei Wochen nach dem Attentat schrieb und der im Soldatenfreund veröffentlicht wurde, beschreibt der Hauptmann, was er sah:

»… folge mir, Freund, der Du Herz und europäische Sitte Dein nennst, folge mir zu den Beklagenswerthen, die mit ausgestochenen Augen die eigenen abgeschnittenen Ohren am Orte der That und ohne Bereitung verzehren müssen; oder zu denen, deren Zähne von der Hand des Schergen mit entmenschter Gewalt ausgebrochen wurden, und denen nur der kahle Schädel durch die Kraft der Hammerschläge zermalmt wird; – oder dorthin, wo man den Bazar mit Unglücklichen beleuchtet, indem man recht- und linkseitig tiefe Löcher in die Brust und Schulter gräbt; und brennende Kerzen in die Wunden birgt.

Ich sah deren, die an Ketten durch den Bazar – eine Militärmusik an der Spize – gezerrt wurden, deren Kerzen tief abgebrannt waren und nun Unschlitt gleich einer verlöschenden Lampe in der Wunde zukend flammte.

Nicht selten begibt sich, daß die nie ermattende Fantasie der Orientalen zu neuen Erscheinungen schreitet.

Man zieht den Babis die Haut der Sohlen ab, labt die blutende Wunde mit siedendem Oel, beschlägt den Fuß gleich dem Hufe des Pferdes, und zwingt das Opfer nun zum Laufe.

Kein Laut war der Brust entstiegen; finster schweigend war die Qual an dem eiserstarrten Gefühle des Fanatikers vorübergezogen, – nun soll er laufen – der Körper kann nicht ertragen was die Seele ertrug – er sinkt; gebt ihm den erlösenden Stoß, endet seine Pein!

Nein, der Scherge schwingt die Peitsche, und – ich mußte es selbst sehen – der hundertfach Gequälte läuft.

Das ist der Anfang vom Ende.

Das Ende selbst.

Man hängt den durchbohrten, versenkten Körper bei Hand und Fuß an einen Baum, den Kopf der Erde zugeneigt, und nun mag jeder Perser von einer bestimmten nicht allzu nahen Distanz aus das Vergnügen haben, auf das edle, gelieferte Wild die Schußfertigkeit zu erproben.

Ich sah Leichname, zerfetzt von nahe 150 Kugeln.« Er fährt fort:

»Wenn ich jetzt das Geschriebene wieder lese, überkommt mich der Gedanke, daß man bei Euch, im lieben und theueren Oesterreich an der vollen Wahrheit des Geschilderten zweifeln, eine Uebertreibung zur Last legen könnte. – Gäbe es Gott, daß ich es nicht erlebt hätte, nicht erlebte.

Aber durch das Gebot meines Berufes war ich leider oft, sehr oft Zeuge der Greuel.

Zur Stunde verlasse ich gar nicht mehr mein Haus, um nicht erneuerten Schrekens-Szenen zu begegnen. … Da sich mein Inneres gegen solche Abscheulichkeit … empört, will ich nicht länger dem Schauplaze dieser Frevel angehören.«Q136 Kein Wunder, dass ein weithin berühmter Mann wie Renan in seinem Werk Les Apôtres einen der Tage des scheußlichen Gemetzels beim großen Blutbad von Ṭihrán beschreibt als einen »Tag wie vielleicht kein zweiter in der Geschichte der Welt!«Q137
Die Hand, die sich gegen die Anhänger des leidgeprüften Glaubens erhob, begnügte sich nicht mit schweren Schlägen gegen die einfachen Mitglieder. Sie ballte sich mit gleich entschlossener Wut gegen die wenigen Anführer, die in den feindlich tosenden Stürmen, die so viele Gläubige hinweggefegt hatten, überlebt hatten, und schlug auch sie mit gleicher Gewalt. Ṭáhirih, die unsterbliche Heldin, die über ihr Geschlecht und über die göttliche Sache, der sie verbunden war, bereits unvergänglichen Strahlenglanz verbreitet hatte, wurde in den rasenden Sturm hineingerissen und schließlich davon verschlungen. Siyyid Ḥusayn, der Sekretär des Báb, der Gefährte Seines Exils, der Vertraute Seiner letzten Wünsche und Zeuge der Wunder bei Seinem Martyrium, fiel ebenfalls ihrem Wüten zum Opfer. Die Hand erhob sich sogar verwegen gegen die überragende Gestalt Bahá'u'lláhs. Doch obwohl sie Ihn auch packte, niederstrecken konnte sie Ihn nicht. Sie brachte Sein Leben in Gefahr, sie prägte Seinem Leib unauslöschliche Male ihrer erbarmungslosen Grausamkeit ein, aber sie war nicht imstande, vorzeitig eine Laufbahn zu beenden, die dazu bestimmt war, das vom Geist des Báb entzündete Feuer lebendig zu erhalten und darüber hinaus einen Brand zu entfachen, der die Herrlichkeit dieser Offenbarung zugleich vollenden und überstrahlen sollte.
In diesen düsteren, qualvollen Tagen, da der Báb nicht mehr lebte, die Leuchten am Firmament Seines Glaubens eine nach der andern ausgelöscht wurden, der von Ihm Benannte als »verstörter Flüchtling im Derwischkleid, die KashkúlA42 in der Hand«Q138, die Gebirge und Ebenen um Rasht durchstreifte, schien Bahá'u'lláh aufgrund Seiner Taten in den Augen des wachsamen Feindes der meistgefürchtete Gegner zu sein und die einzige Hoffnung für die noch immer nicht ausgerottete Ketzerei.

Ihn festzunehmen und zu töten wurde jetzt zur zwingenden Notwendigkeit.

Er war es, der knapp drei Monate nach der Geburt des Glaubens von Mullá Ḥusayn, dem Boten des Báb, die Schriftrolle empfing, die Ihm die erste Botschaft von der jüngst verkündeten Offenbarung brachte, und der ihre Wahrheit sofort anerkannte und sich erhob, um sich für diese Sache einzusetzen.

Es war Sein Geburts- und Wohnort, zu dem dieser Bote als erstes seine Schritte gelenkt hatte, der Ort, der »ein Geheimnis von so erhabener Heiligkeit birgt, dass weder der Ḥijáz noch Shíráz hoffen können, ihm gleich zu kommen«Q139.

Die Nachricht, dass die Verbindung mit Ihm hergestellt war, hatte der Báb von Mullá Ḥusayn mit solcher Freude vernommen, dass Er sich nun ruhigen Herzens entschloss, die von Ihm ins Auge gefasste Pilgerfahrt nach Mekka und Medina anzutreten.

Bahá'u'lláh allein war Gegenstand und Mittelpunkt der im Qayyúmu'l-Asmá' und im Bayán niedergeschriebenen versteckten Anspielungen, glühenden Lobpreisungen, inbrünstigen Gebete, freudigen Ankündigungen und schrecklichen Warnungen, die jeweils das erste beziehungsweise letzte schriftliche Zeugnis für die Herrlichkeit sein sollten, mit der Gott Ihn bald bekleiden würde.

Er war es, der durch Seinen Briefwechsel mit dem Stifter des neuen Glaubens und durch Seine enge Verbindung mit den herausragendsten Jüngern wie Vaḥíd, Ḥujjat, Quddús, Mullá Ḥusayn und Ṭáhirih imstande war, für das Wachstum des Glaubens zu sorgen, seine Prinzipien zu erläutern, seine ethischen Grundlagen zu stärken, seinen wichtigsten Erfordernissen gerecht zu werden, einige akute Gefahren abzuwenden und wirksam an seinem Aufstieg und seiner Festigung mitzuwirken.

Ihn, den »einzige[n] Gegenstand unserer Verehrung und Liebe«Q140, hatte der von Seiner Pilgerreise zurückgekehrte Prophet gemeint, als Er Quddús in Búshihr aus Seiner Gegenwart entließ und ihm die zweifache Freude verkündete, dass er zu ihrem Geliebten gelangen und den Kelch des Martyriums leeren werde.

Er war es, der in der Glanzperiode Seines Lebens jeglichen Gedanken an irdischen Ruhm, Reichtum und Stellung von sich wies und – ungeachtet der drohenden Gefahr und der zu erwartenden Verleumdungen seitens Seiner Gesellschaftsschicht – sich erhob, um sich zuerst in Ṭihrán und später in Seiner Heimatprovinz Mázindarán der Sache einer obskuren, geächteten Sekte anzuschließen; viele Beamte und Prominenz aus Núr, auch aus dem Kreis Seiner Standesgenossen und Verwandten, gewann Er als Unterstützer dieser Sache; furchtlos und überzeugend legte Er den Schülern des berühmten Mujtahid Mullá Muḥammad die Glaubenslehren dar, reihte die vom Mujtahid bestimmten Vertreter unter ihr Banner, sicherte sich die vorbehaltlose Treue vieler geistlicher Würdenträger, Regierungsbeamter, Bauern und Kaufleute und schließlich gelang es Ihm, in einer denkwürdigen Unterredung den Mujtahid selbst herausfordern.

Allein der Kraft Seiner schriftlichen Botschaft, die dem Báb während Seines Aufenthalts in der Nähe des Dorfes Kulayn vom damit beauftragten Mullá Muḥammad-Mihdíy-i-Kandí übergeben wurde, war es zu verdanken, dass sich der enttäuschte Gefangene in einer Stunde spannungsvoller Ungewissheit von der Seelenqual befreien konnte, die seit Seiner Gefangennahme in Shíráz auf Ihm lastete.

Bahá'u'lláh unterwarf sich um Ṭáhirihs und ihrer gefangenen Gefährten willen einer demütigenden mehrtägigen Haft – der ersten, die Er ertragen musste – im Hause eines der Kadkhudá von Ṭihrán.

Seiner Vorsorge, Seiner Umsicht und Seinem Geschick ist es zu verdanken, dass Ṭáhirih ihren Feinden entkommen, aus Qazvín fliehen, wohlbehalten in Sein Haus kommen und anschließend an einen sicheren Ort in der Umgebung der Hauptstadt gelangen konnte, von wo sie nach Khurásán weiterreiste.

Als Mullá Ḥusayn nach Ṭihrán kam, wurde er heimlich in Seine Gegenwart geführt und nach der Unterredung reiste er nach Ádhirbáyján, um den Báb aufzusuchen, der damals in der Festung Máh-Kú gefangen war.

Bahá'u'lláh war es, der auf der Konferenz von Badasht unauffällig aber zielsicher den Ablauf lenkte, der Quddús, Ṭáhirih und einundachtzig Jünger, die sich hier eingefunden hatten, als Seine Gäste bewirtete, der täglich eine Tafel offenbarte und jedem Teilnehmer einen neuen Namen verlieh, der sich in Níyálá, ganz auf sich gestellt, dem Angriff eines Pöbels von mehr als fünfhundert Dorfbewohnern stellte, der Quddús vor der Wut seiner Angreifer schützte, der einen Teil der Habe wiedergewinnen konnte, die der Feind geplündert hatte, und der der ständig drangsalierten und geschmähten Ṭáhirih Schutz und Sicherheit bot.

Gegen Ihn richtete sich der Zorn Muḥammad Sháhs, den die dauernden Anschuldigungen der Intriganten schließlich dazu bewogen, Ihn verhaften zu lassen und in die Hauptstadt vorzuladen – ein Befehl, der wegen des plötzlichen Todes des Herrschers ohne Folgen blieb.

Seinen Ratschlägen und Ermahnungen an die Besatzung von Shaykh Ṭabarsí, die Ihn bei Seinem Besuch in der Festung mit so viel Ehrerbietung und Liebe empfangen hatte, ist in hohem Maße der Geist zuzuschreiben, den diese heroischen Verteidiger des Glaubens bewiesen, und Seinen ausdrücklichen Weisungen verdankten sie die wunderbare Befreiung von Quddús und seine anschließende Vereinigung mit ihnen für die aufsehenerregenden Heldentaten, die den Aufstand von Mázindarán unsterblich machten.

Um dieser Verteidiger willen, denen Er sich anschließen wollte, erlitt Er Seine zweite Gefangenschaft, diesmal in der Moschee von Ámul, wohin Er mitten durch den Lärm und das Getümmel von viertausend Zuschauern geführt wurde; um ihretwillen bekam Er im Namáz-Khánih des Mujtahids der Stadt die Bastonade, bis Seine Füße bluteten, und wurde später in der Privatresidenz des Gouverneurs dieser Stadt gefangen gehalten; um ihretwillen wurde Er vom führenden Mullá heftig verunglimpft und der Pöbel, der den Gouverneurssitz belagerte, beleidigte Ihn, bewarf Ihn mit Steinen und schleuderte Ihm Beschimpfungen ins Gesicht.

Nur Ihn meinte Quddús, als er bei seiner Ankunft in der Festung Shaykh Ṭabarsí vom Pferd stieg und gegen den Schrein gelehnt die prophetischen Worte sprach:

»Der Baqíyyatu'lláhA43 wird für euch das Beste sein, so ihr zu denen gehört, die glauben.«Q141 Ihm allein galt der wunderbare Lobpreis von Quddús, eine meisterhafte Interpretation des Ṣád von Ṣamad im sechsfachen Textumfang des Qur'án, die der jugendliche Held zum Teil unter qualvollsten Umständen in eben dieser Festung niederschrieb.

Seine bevorstehende Offenbarung ist es, auf deren Datum der Báb in Seinem – in Chihríq zu Ehren von Dayyán offenbarten – Lawḥ-i-Ḥurúfát dunkel anspielt und in dem Er das Geheimnis des ›Mustagháth‹A44 enthüllt.

In Seine Gegenwart zu gelangen, wurde einem anderen Jüngers, Mullá Báqir, einem der Buchstaben des Lebendigen, ausdrücklich vom Báb selbst ans Herz gelegt.

Ausschließlich Seiner Obhut wurden die Dokumente des Báb, Sein Federkasten, Seine Siegel und Achatringe, zusammen mit einer Schriftrolle, auf die Er in Form eines Pentagramms dreihundertsechzig Ableitungen des Wortes Bahá geschrieben hatte, übergeben – alles gemäß den Anweisungen, die Er selbst vor Seiner Abreise aus Chihríq erteilt hatte.

Ebenso ist es allein Seiner Initiative und Seinen strikten Anordnungen zu verdanken, dass die kostbaren sterblichen Überreste des Báb wohlbehalten von Tabríz in die Hauptstadt gebracht und über all die turbulenten Jahre nach Seinem Martyrium unter größter Geheimhaltung verborgen gehalten und gut behütet wurden.

Und schließlich war Er es, der sich in den Tagen vor dem Attentat auf den Sháh während Seines Aufenthalts in Karbilá wirksam für die Verbreitung der Lehren ihres verstorbenen Oberhauptes einsetzte, ebenso begeistert und geschickt wie früher in Mázindarán, und der die Interessen des Glaubens verfocht, indem Er den Eifer der von Trauer erfüllten Getreuen neu belebte und die Kräfte seiner verstreuten und verwirrten Anhänger sammelte.
Ein Mann mit einer solchen Fülle von Erfolgen konnte und sollte der Aufmerksamkeit und dem Zorn eines hellwachen und aufgestachelten Feindes nicht entgehen.

Von Anfang an voll unbändiger Begeisterung für die Sache, der Er sich verschrieben hatte; ohne jede Furcht in Seinem Einsatz für die Rechte der Unterdrückten; in der vollen Blüte Seiner Jugend; unermesslich einfallsreich; unvergleichlich redegewandt; begabt mit unerschöpflicher Energie und durchdringender Urteilskraft; im Besitz von Reichtum und im Genuss des vollen Maßes an Ansehen, Macht und Einfluss, die Seinem beneidenswert hohen und vornehmen Stand gebührte, dennoch allen Pomp, irdischen Lohn, Eitelkeiten und Besitz verachtend; durch Seinen regelmäßigen Briefwechsel eng verbunden mit dem Stifter des Glaubens, für den Er eintrat, und auch zutiefst vertraut mit den Hoffnungen und Sorgen, Plänen und Taten seiner führenden Repräsentanten; einmal offen voranschreitend und an der Spitze der Kräfte, die für die Emanzipation des Glaubens kämpften, die Stellung des anerkannten Anführers einnehmend; ein andermal absichtlich mit vollendeter Diskretion zurückhaltend, um unangenehme oder gefährliche Situationen wirksamer entschärfen zu können; jederzeit wachsam und unermüdlich bereit in dem Bemühen, die Integrität des Glaubens zu hüten, seine Probleme zu lösen, seine Sache zu vertreten, seine Anhänger anzufeuern und seine Gegner abzuschmettern – so trat Bahá'u'lláh schließlich zu einer höchst kritischen schicksalhaften Stunde ins Zentrum der Bühne, die der Báb auf so bittere Weise verlassen hatte – eine Bühne, auf der Er vierzig Jahre lang eine Rolle spielen sollte, wie sie in ihrer Majestät, ihrem Ausdruck und ihrem Glanz von keinem der großen Stifter der Weltreligionen erreicht wurde.
Hatte die unverkennbare, überragende Gestalt schon zuvor durch die gegen Ihn erhobenen Anklagen den Zorn Muḥammad Sháhs auf sich gezogen, so befahl dieser, als er hörte, was in Badasht geschehen war, durch mehrere Farmáne den Khánen von Mázindarán Ihn festzunehmen und äußerte seine feste Absicht, Ihn töten zu lassen. Ḥájí Mírzá Áqásí, bereits mit dem WesirA45 zerstritten und wütend, weil sein betrügerischer Versuch, sich ein Anwesen aus dem Besitz Bahá'u'lláhs anzueignen, missglückt war, hatte dem Einen, dem es so glänzend gelungen war, seine bösen Absichten zu vereiteln, ewige Feindschaft geschworen.

Der Amír Niẓám, der sich über den durchdringenden Einfluss seines tatkräftigen Gegners völlig im Klaren war, hatte Ihn zudem vor einer erlauchten Versammlung beschuldigt, durch Seine Umtriebe der Regierung einen Verlust von nicht weniger als fünf Kurúrs zugefügt zu haben, und Ihn zu einem für das Schicksal des Glaubens entscheidenden Zeitpunkt ausdrücklich aufgefordert Seinen Wohnsitz vorübergehend nach Karbilá zu verlegen.

Der Nachfolger des Amír Niẓám, Mírzá Áqá Khán-i-Núrí, hatte sich gleich zu Beginn seines Amtsantritts bemüht, eine Versöhnung herbeizuführen zwischen seiner Regierung und Dem, den er als die größte Stütze unter den Jüngern des Báb ansah.

Kein Wunder, dass sich später, nach der unbesonnenen, folgenschweren Tat, in die Gedanken des Sháhs, seiner Regierung, seines Hofes und seines Volkes ein ebenso schwerwiegender wie unbegründeter Verdacht gegen Bahá'u'lláh einnistete.

Allen voran prangerte Ihn die Mutter des jugendlichen Herrschers zornentflammt und unverhohlen als vermeintlichen Mörder ihres Sohnes an.
Als das Attentat auf den Herrscher verübt wurde, war Bahá'u'lláh als Gast des Großwesirs in Lavásán und weilte gerade im Dorfe Afchih, als Ihn die ungeheuerliche Nachricht erreichte.

Dem Rat Ja'far-Qulí Kháns, der als Bruder des Großwesirs Sein Gastgeber war und Ihn veranlassen wollte, sich eine Zeitlang in der Nachbarschaft verborgen zu halten, schenkte Er kein Gehör.

Er verzichtete auf die Dienste des Boten, der eigens zu Seinem Schutz entsandt worden war, und ritt am anderen Morgen unerschrocken und gelassen zum Hauptquartier der kaiserlichen Armee, die in Níyávarán im Bezirk Shimírán stationiert war.

Im Dorfe Zarkandih traf Er sich mit Seinem Schwager Mírzá Majíd, der Ihn zu seinem Haus brachte, das neben dem seines Vorgesetzten stand, dem russischen Botschafter, Fürst Dolgoruki, bei dem er damals als Sekretär beschäftigt war.

Als die Bediensteten des Ḥájibu'd-Dawlih Ḥájí 'Alí Khán von Bahá'u'lláhs Ankunft erfuhren, informierten sie sogleich ihren Herrn, der wiederum seinen Herrscher davon in Kenntnis setzte.

Völlig überrascht schickte der Sháh zuverlässige Beamte zur Botschaft und verlangte, dass ihm der Beschuldigte sofort ausgeliefert werde.

Der russische Botschafter weigerte sich aber den Wünschen der königlichen Abgesandten nachzukommen und bat Bahá'u'lláh, sich wieder in das Haus des Großwesirs zu begeben, dem er in aller Form seinen Wunsch mitteilte, dass die Sicherheit dieses teuren Pfandes, das die russische Regierung seinem Hause anvertraue, gewährleistet werden sollte.

Dieses Ziel wurde aber nicht erreicht, denn der Großwesir fürchtete seine Stellung zu verlieren, wenn er dem Beschuldigten den erbetenen Schutz gewährte.
Seinen Feinden ausgeliefert, musste dieser so gefürchtete, schwer beschuldigte und berühmte Vertreter des permanent verfolgten Glaubens von dem Kelch kosten, den sein anerkanntes Oberhaupt bis zur Neige geleert hatte.

Von Níyávarán aus wurde Er »in Ketten, barhäuptig und barfuß«Q142, den sengenden Strahlen der hochsommerlichen Sonne ausgesetzt, zu Fuß nach Ṭihrán in den Síyáh-Chál geführt.

Unterwegs nahm man Ihm mehrmals die Oberbekleidung ab, verhöhnte und verspottete Ihn und bewarf Ihn mit Steinen.

Was das unterirdische Verlies betrifft, in das Er geworfen wurde und das ursprünglich als Wasserreservoir für ein öffentliches Bad in der Hauptstadt gedient hatte, so mögen Seine eigenen Worte in Seinem Brief an den Sohn des Wolfes von den Qualen zeugen, die Er in dieser verpesteten Höhle ausstehen musste.

»Vier Monate lang mussten Wir in einem unbeschreiblich schmutzigen Loch verbringen. … Bei Unserer Einlieferung wurden Wir zuerst einen pechschwarzen Gang entlanggeführt, von dort stiegen Wir drei steile Treppen zu dem Verlies hinab, das Uns bestimmt war.

Dieser Kerker war in dichtes Dunkel gehüllt; Unsere Mitgefangenen zählten nahezu einhundertfünfzig Menschen:

Diebe, Mörder und Straßenräuber.

Trotz seiner Überfüllung hatte das Verlies keinen anderen Auslass als den Gang, durch den Wir gekommen waren.

Keine Feder kann diesen Ort beschreiben, keine Zunge seinen widerlichen Gestank schildern.

Die meisten dieser Menschen hatten weder Kleider noch Stroh, darauf zu liegen.

Nur Gott weiß, was Wir in diesem übelriechenden, finsteren Raum zu leiden hatten!«Q143 Bahá'u'lláhs Füße waren im Stock gefesselt und um Seinen Nacken lag die Qara-Guhar, eine Kette von solchem Gewicht, dass sie Narben hinterließ, die Seinem Körper bis an Sein Lebensende eingeprägt blieben.

»Eine schwere Kette«, schreibt 'Abdu'l-Bahá, »wurde Ihm um den Hals gelegt, die Ihn an fünf andere Bábí fesselte.

Diese Fesseln wurden durch starke und sehr schwere Bolzen und Verschraubungen zusammengeschlossen.

Seine Kleider waren ebenso wie Sein Fez in Fetzen gerissen.

In diesem schrecklichen Zustand wurde Er vier Monate lang gefangen gehalten.«Q144 Drei Tage und drei Nächte lang bekam er weder zu essen noch zu trinken.

An Schlaf war nicht zu denken.

Der Ort war kalt, feucht und voll Schmutz, von Fieberdunst, Ungeziefer und widerlichem Gestank durchdrungen.

Seine Feinde gingen in ihrem unerbittlichen Hass so weit, dass sie die für Ihn bestimmte Nahrung abfingen und vergifteten, um dadurch die Gunst der Mutter ihres Herrschers zu erlangen, die Seine unversöhnlichste Feindin war – ein Anschlag, der sein Ziel verfehlte, wenn auch auf Jahre hinaus Seine Gesundheit beeinträchtigt war.

»'Abdu'l-Bahá erzählt«, schreibt Dr.

J.

E.

Esslemont in seinem Buch, »dass Er eines Tages die Erlaubnis erhielt, den Gefängnishof zu betreten, um Seinen geliebten Vater zu sehen, wenn Er zum täglichen Rundgang herauskam.

Bahá'u'lláh hatte sich schrecklich verändert.

Er war so krank, dass Er kaum gehen konnte.

Haar und Bart waren wirr, Sein Nacken wund und geschwollen vom Druck eines schweren Halseisens, Sein Körper niedergebeugt von der Last Seiner Ketten.«Q145
Während Bahá'u'lláh so abscheulich und grausam den Prüfungen und Qualen unterworfen war, die mit jenen stürmischen Tagen untrennbar verbunden sind, erlag eine andere Leuchte des Glaubens, die tapfere Ṭáhirih, rasch dem verheerenden Sturm. Ihre kometenhafte Laufbahn, in Karbilá begonnen, in Badasht auf ihrem Zenit, war nun im Begriff, in einem Märtyrertod zur Vollendung zu gelangen, der wohl als eines der ergreifendsten Ereignisse der bewegten Bahá'í-Geschichte gelten darf.
Als Spross der hochangesehenen Familie des Ḥájí Mullá Ṣáliḥ-i-Baraqání, deren Mitglieder in der geistlichen Hierarchie Persiens beneidenswerte Stellungen innehatten, Namensschwester der berühmten Fáṭimih, von ihrer Familie und ihren Angehörigen Zarrín-TájA46 und ZakíyyihA47 genannt, im selben Jahr geboren wie Bahá'u'lláh, von Kindheit an von ihren Mitbürgern wegen ihrer Intelligenz und ihrer Schönheit als Wunderkind bestaunt, vor ihrem Glaubenswechsel wegen ihrer brillanten, originellen Ansichten selbst von einigen der stolzesten und gelehrtesten 'Ulamá ihres Landes hochgeachtet, von ihrem sie bewundernden Lehrer Siyyid Káẓim als Qurratu'l-'AynA48 gepriesen, von der »Zunge der Macht und Herrlichkeit«Q146 mit dem Namen ṬáhirihA49 ausgezeichnet, vom Báb als einzige Frau zu den Buchstaben des Lebendigen gezählt, hatte sie, wie schon erwähnt, durch einen Traum die erste Verbindung mit dem Glauben aufgenommen, den sie bis zum letzten Atemzug und in der Stunde größter Gefahr mit dem ganzen Feuer ihres unbeugsamen Geistes verbreitete.

Vom heftigen Protest ihres Vaters ließ sie sich nicht abschrecken, die Bannflüche ihres Onkels verachtete sie, die dringenden Bitten ihres Gatten und ihrer Brüder ließen sie ungerührt, von den Maßnahmen der zivilen und geistlichen Obrigkeiten in Karbilá, danach in Baghdád und später in Qazvín, die ihre Tätigkeit einschränken sollten, ließ sie sich nicht einschüchtern, vielmehr trieb sie die Bábí-Sache mit zäher Beharrlichkeit voran.

Durch ihre eloquenten Reden, ihre unerschrockenen Anklagen, ihre Abhandlungen, Gedichte, Übersetzungen, Kommentare und Briefe fuhr sie fort, die Phantasie zu beflügeln, Araber wie Perser für die neue Offenbarung zu gewinnen, die Verderbtheit ihrer Generation zu verurteilen und für einen umwälzenden Wandel der Sitten und Gebräuche ihres Volkes einzutreten.
In Karbilá – dem stärksten Bollwerk des shí'itischen Islám – schickte sie aus eigenem Antrieb an jeden der 'Ulamás in der Stadt, die Frauen auf eine Stufe kaum höher als die eines Tieres herabsetzten und ihnen sogar den Besitz einer Seele absprachen, ein ausführliches Schreiben, in dem sie geschickt die hohe Bestimmung der Frau hervorhob und die bösartigen Absichten der Empfänger entlarvte.

In offenem Trotz gegen die Gebräuche der fanatischen Stadtbewohner ignorierte sie kühn die Jahresfeier des Martyriums des Imám Ḥusayn, die in den ersten Tagen des Monats Muḥarram mit aufwändigen Feierlichkeiten begangen wurde, und feierte stattdessen den Geburtstag des Báb, der auf den ersten Tag desselben Monats fiel.

In Baghdád verblüffte sie mit erstaunlicher Argumentationskraft und außerordentlicher Eloquenz eine Delegation von Würdenträgern der Shí'iten, Sunníten, Christen und Juden, die ihr das Vorhaben ausreden wollten, die Lehren der neuen Botschaft zu verbreiten.

Vor dem bedeutenden Rechtsgelehrten Shaykh Maḥmúd-i-Álúsí, dem Muftí von Baghdád, und in dessen Haus verteidigte sie ihren Glauben und ihre Haltung mit großem Geschick.

Später führte sie ihre berühmten Gespräche mit den Prinzen, den 'Ulamá und den in Kirmánsháh residierenden Regierungsbeamten, in deren Verlauf der Kommentar des Báb zur Súrah Kawthar öffentlich verlesen und übersetzt wurde; Höhepunkt war die Bekehrung des AmírsA50 und seiner Familie.

Zur Unterstützung ihrer persischen Mitgläubigen übersetzte diese außergewöhnlich begabte Frau den umfangreichen Kommentar des Báb zur Súrah YúsifA51 und tat so ihr Bestes, um dieses gewichtige Buch bekannt zu machen und seinen Inhalt zu erläutern.

In einem so feindseligen Zentrum wie Qazvín, das sich rühmte, in seinen Mauern nicht weniger als hundert der höchsten geistlichen Anführer zu beherbergen, festigte sie ihre jüngst errungenen Siege durch ihre Unerschrockenheit, ihre Geschicklichkeit, ihr Organisationstalent und ihre unermüdliche Begeisterung.

Bei ihrer bemerkenswerten Unterredung mit dem berühmten Vaḥíd im Hause Bahá'u'lláhs, während sie das Kind 'Abdu'l-Bahá auf dem Schoß hielt, unterbrach sie plötzlich seinen gelehrten Vortrag über die Zeichen der neuen Manifestation und drängte ihn nachdrücklich, er solle sich aufmachen und die Tiefe und Aufrichtigkeit seines Glaubens durch heldenhafte Taten und Selbstaufopferung beweisen.

Auf dem Gipfel ihres Ruhmes und ihrer allgemeinen Beliebtheit in Ṭihrán drängte sich die Crème der weiblichen Gesellschaft an ihrer Tür, um ihren brillanten Worten über die einzigartigen Prinzipien ihres Glaubens zu lauschen.

Im Haus des Maḥmúd Khán-i-Kalántar, wo sie gefangen gehalten wurde, konnte der Zauber ihrer Worte sogar die Hochzeitsgäste von den Festlichkeiten anlässlich der Vermählung seines Sohnes weglocken, sodass man sich schließlich um sie versammelte, um gierig jedes Wort von ihren Lippen einzusaugen.

Nach sieben Unterredungen mit den Abgeordneten des Großwesirs, die während ihrer Haft in demselben Hause mit ihrer Vernehmung beauftragt waren, führte ihre leidenschaftliche und bedingungslose Bejahung des Anspruchs und der Wesensmerkmale der neuen Offenbarung schließlich zu ihrem Todesurteil.

Ihrer Feder waren Oden entströmt, die unmissverständlich nicht nur ihren Glauben an die Offenbarung des Báb, sondern auch ihre Anerkennung der erhabenen, bisher noch nicht enthüllten Sendung Bahá'u'lláhs bezeugen.

Nicht zuletzt war es ihrer Initiative zu verdanken, dass bei der Konferenz von Badasht, an der sie teilnahm, die herausforderndsten Konsequenzen der revolutionären, bisher erst im Ansatz verstandenen Sendung vor ihren Mitgläubigen enthüllt wurden und die neue Ordnung von nun an dauerhaft von den Gesetzen und Institutionen des Islám abgekoppelt war.

Inmitten des Sturmes, der in der Hauptstadt tobte, sollten nun all diese wunderbaren Erfolge ihre Krönung und Vollendung in ihrem Märtyrertod finden.
Eines Abends – ihr war bewusst, dass die Stunde ihres Todes gekommen war – zog sie ein Brautkleid an, salbte sich mit Parfüm, ließ die Frau des Kalántar kommen, eröffnete ihr das Geheimnis ihres nahen Märtyrertodes und vertraute ihr ihre letzten Wünsche an. Dann schloss sie sich in ihr Zimmer ein und harrte in Gebet und Andacht der Stunde ihrer Vereinigung mit dem Geliebten. Sie schritt im Zimmer auf und ab und sang dabei eine Weise, die zugleich Kummer und Triumph ausdrückte. Um Mitternacht kamen die Gerichtsdiener des 'Azíz Khán-i-Sardár und brachten sie in den Ílkhání-Garten außerhalb der Stadt, der zur Stätte ihres Märtyrertodes werden sollte. Als sie dort ankam, saß der Sardár mit seinen Leuten bei einem Saufgelage und brüllte vor Lachen. Ohne Umschweife befahl er, sie sofort zu erdrosseln und in eine Grube zu werfen. Mit dem Seidenschal, den sie aus einer Eingebung heraus für diesen Zweck mitgenommen hatte und in ihren letzten Augenblicken dem Sohn des Kalántar, der sie begleitete, übergab, wurde die unvergessliche Heldin zu Tode gebracht. Ihren Leib versenkte man in einen Graben, der anschließend mit Erde und Steinen gefüllt wurde, wie sie es gewünscht hatte.
So endete das Leben dieser großen Bábí-Heldin, der ersten Märtyrerin für Frauenrechte. In ihrer Todesstunde wandte sie sich dem zu, in dessen Gewahrsam sie gegeben war, und erklärte kühn: »Du kannst mich jederzeit töten, aber die Befreiung der Frauen kannst du nicht aufhalten.«Q147 Ihre Laufbahn war so glanzvoll wie kurz, so tragisch wie ereignisreich. Im Gegensatz zu ihren Mitjüngern, deren Taten bei ihren ausländischen Zeitgenossen größtenteils unbekannt blieben und nicht erwähnt wurden, erscholl der Ruhm dieser unsterblichen Frau auch im Ausland und drang bemerkenswert schnell in die westeuropäischen Hauptstädte vor, wo sie bei Männern und Frauen der verschiedensten Nationen, Berufe und Kulturen überschwängliche Bewunderung erregte und glühendes Lob hervorrief. Kein Wunder, dass 'Abdu'l-Bahá ihren Namen neben Sarah, Ásíyih, die Jungfrau Maria und Fáṭimih stellte, die in verschiedenen einander folgenden Sendungen aus den Reihen ihres Geschlechts durch besondere Verdienste und ihre jeweils einzigartige Stellung herausragten. »Ihre Eloquenz«, schrieb 'Abdu'l-Bahá, »war der Schrecken ihres Zeitalters, und ihre Vernunft versetzte die Welt in Aufruhr.«Q148 An anderer Stelle nennt Er sie »einen Feuerbrand der Gottesliebe« und »eine Lampe, aus der Gottes Güte leuchtet«.
Ihre wundersame Lebensgeschichte verbreitete sich ebenso schnell und weit wie die des Báb, des Quells ihrer Inspiration.

»Ein Wunder an Wissen aber auch an Schönheit«Q149, lautet der Tribut, den ihr ein bekannter Autor zollt, der über das Leben des Báb und Seiner Jünger schrieb.

»Die persische Jungfrau von Orleans, der führende Kopf der Frauenbefreiung im Orient, … die an die mittelalterliche Héloise wie auch an die neuplatonische Hypatia erinnert«Q150, so rühmte sie ein bekannter Dramatiker, den Sarah Bernhardt gebeten hatte, ein Stück über ihr Leben zu schreiben.

»Das Heldentum der liebreizenden, doch vom Schicksal geschlagenen Dichterin von Qazvín, Zarrín-TájA52«, bekundet Lord Curzon von Kedleston, »ist eine der ergreifendsten Episoden in der modernen Geschichte.«Q151 »Das Auftreten einer solchen Frau wie Qurratu'l-'Ayn«, schrieb der bekannte britische Orientalist Prof.

E.

G.

Browne, »ist in jedem Land und zu allen Zeiten selten, aber für ein Land wie Persien ist es ungeheuerlich, nahezu ein Wunder, ….

Hätte die Bábí-Religion keinen anderen Beweis für ihre Größe, so reichte es aus, … dass sie eine Heldin wie Qurratu'l-'Ayn hervorgebracht hat.«Q152 »Die von Qurratu'l-'Ayn in den islámischen Ländern ausgestreute Saat«, schreibt der angesehene englische Geistliche Dr.

T.

K.

Cheyne in einem seiner Bücher vielsagend, »beginnt aufzugehen. … Diese edle Frau … hat das Verdienst, das Werk der sozialen Reformen in Persien eröffnet zu haben.«Q153 »Zweifellos … eine der auffallendsten und interessantesten Erscheinungen in dieser Religion«Q154, schreibt der bekannte französische Diplomat und renommierte Schriftsteller Graf Gobineau über sie und fügt hinzu:

»In Qazvín wurde sie mit Recht für ein Wunder gehalten.«Q155 »Viele Menschen«, schreibt er weiter, »die sie gekannt und zu verschiedenen Zeiten ihres Lebens gehört hatten, haben mir ausnahmslos versichert, dass … man sich, wenn sie sprach, bis in die Tiefen der eigenen Seele bewegt fühlte, sowie von Bewunderung erfüllt und zu Tränen gerührt war.«Q156 »Keine Erinnerung«, schreibt Sir Valentine Chirol, »ruft tiefere Verehrung wach und entfacht mehr Begeisterung als die Erinnerung an sie, und der Einfluss, den sie zu Lebzeiten ausübte, stärkt noch heute ihr Geschlecht.«Q157 »O Ṭáhirih«, ruft der große türkische Autor und Dichter Sulaymán Náẓim Bey in seinem Buch über die Bábí aus, »du bist tausend Náṣiri'd-Dín Sháhs wert!«Q158 »Ṭáhirih war das höchste weibliche Vorbild«, lautet der Tribut, den ihr Frau Marianne Hainisch, die Mutter eines österreichischen Präsidenten, zollt.

»… Ich will versuchen, für die Frauen Österreichs das zu tun, wofür Ṭáhirih ihr Leben gab, um es für die Frauen von Persien zu erreichen.«Q159
Zahlreich und mannigfach sind ihre glühenden Bewunderer auf allen fünf Kontinenten, die mehr über sie wissen wollen. Es gibt viele, deren Lebenswandel durch ihr begeisterndes Beispiel veredelt wurde, die ihre unvergleichlichen Oden auswendig lernten oder ihre Gedichte vertonten, vor deren geistigem Auge die Vision ihres unbezähmbaren Geistes leuchtet, in deren Herzen eine Liebe und Verehrung lebt, die die Zeit nicht mindern kann, und in deren Seele der Entschluss glüht, ebenso unerschrocken und mit derselben Treue den Pfad zu beschreiten, den sie für sich erwählt hatte und von dem sie vom Augenblick ihrer Bekehrung bis zur Todesstunde niemals abwich.
Der wilde Verfolgungssturm, der Bahá'u'lláh in einen unterirdischen Kerker gefegt und das Licht Ṭáhirihs ausgelöscht hatte, besiegelte auch das Schicksal von Siyyid Ḥusayn-i-Yazdí, genannt 'Azíz, dem berühmten Sekretär des Báb, der in Máh-Kú und in Chihríq Seine Gefangenschaft geteilt hatte – ein Mensch, reich an Erfahrung und hohen Verdiensten. Bestens bewandert in den Lehren seines Meisters, dessen uneingeschränktes Vertrauen er genossen hatte, wies er alle Angebote der maßgeblichen Behörden in Ṭihrán, sich zu retten, zurück und ersehnte unaufhörlich den Märtyrertod, der ihm an dem Tag, an dem der Báb auf dem Kasernenhof von Tabríz Sein Leben hingab, verwehrt war. Als Mitgefangener Bahá'u'lláhs im Síyáh-Chál von Ṭihrán empfing er von Ihm Erleuchtung und Trost, wenn er an die kostbaren Tage in der Gegenwart seines Herrn in Ádhirbáyján dachte. Schließlich wurde er durch denselben 'Azíz Khán-i-Sardár, der Ṭáhirih zu Tode gebracht hatte, unter schändlich grausamen Umständen niedergestreckt.
Ein weiteres Opfer der schrecklichen Folterungen durch einen unnachgiebigen Feind war der edelgesinnte, einflussreiche und mutige Ḥájí Sulaymán Khán.

Er stand in so hohem Ansehen, dass der Amír Niẓám bei einer früheren Gelegenheit seine Verbindung zu dem Glauben, den er angenommen hatte, absichtlich ignorierte und sein Leben verschonte.

Der Aufruhr, der als Folge des Attentats auf den Herrscher Ṭihrán erschütterte, brachte ihn jedoch ins Gefängnis und führte zu seinem Märtyrertod.

Der Sháh, dem es nicht gelungen war, ihn durch den Ḥájibu'd-Dawlih zum Widerruf zu bewegen, befahl, dass er auf eine selbst gewählte Art getötet werden sollte.

Auf seinen ausdrücklichen Wunsch hin wurden ihm neun Löcher ins Fleisch geschnitten und in jedes eine brennende Kerze gesteckt.

Als der Scharfrichter vor dieser grausamen Aufgabe zurückschreckte, versuchte er ihm das Messer aus der Hand zu reißen, um es sich selbst in den Leib zu bohren.

Der Scharfrichter aber wehrte ihn ab aus Angst, er könnte ihn damit angreifen, und wies seine Leute an, dem Opfer die Hände auf dem Rücken zu fesseln, worauf der unerschrockene Dulder von ihnen verlangte, sie sollten ihm zwei Löcher in die Brust, zwei in die Schultern, eines in den Nacken und vier in den Rücken schneiden – ein Wunsch, den sie erfüllten.

Pfeilgerade, leuchtenden Auges, mit stoischer Tapferkeit, völlig unberührt vom Gejohle der Menge und dem Anblick des Blutes, das aus seinen Wunden floss, führte er den ihn umdrängenden Mob zur Stätte seines Martyriums, voran ein Zug von Spielleuten und Trommlern.

Alle paar Schritte hielt er auf dem Weg inne und sprach zu den fassungslosen Zuschauern Worte, mit denen er den Báb verherrlichte und die Bedeutung seines eigenen Todes pries.

Während er die Kerzen in ihren blutigen Fassungen flackern sah, brach er in Rufe unbändigen Entzückens aus.

Immer wenn eine von seinem Leib abfiel, hob er sie auf, entzündete sie an einer anderen und steckte sie mit eigener Hand wieder an ihre Stelle.

»Warum tanzt du nicht«, höhnte der Scharfrichter, »wenn du den Tod so vergnüglich findest?« »Tanzen?«, rief der Dulder.

»In einer Hand den Weinkelch, in der andern die Locken des Freundes.

Solcher Tanz auf dem Marktplatz ist mein sehnlichster Wunsch!«Q160 Er war noch im Bázár, als ein Windhauch die Kerzenflammen, die schon tief in seinem Fleisch brannten, aufflackern ließ.

Da rief er die Flammen an, die sich in seine Wunden fraßen:

»Ihr Flammen habt euren Stachel längst verloren und die Kraft, mich zu quälen, ist euch genommen.

Macht schnell, denn von euren Feuerzungen vernehme ich die Stimme, die mich zu meinem Geliebten ruft.«Q161 Lichtumflutet schritt er dahin wie ein Eroberer zum Ort seines Sieges.

Am Fuß des Galgens erhob er noch einmal die Stimme zum letzten Appell an die Zuschauermenge.

Danach warf er sich nieder in Richtung des Schreins des Imám-Zádih Ḥasan und murmelte einige arabische Worte.

Dann rief er dem Henker zu:

»Mein Werk ist nun vollbracht!

Komm und tu das Deine.«Q162 Noch halb lebendig wurde sein Körper in zwei Hälften zersägt, während seine sterbenden Lippen noch den Lobpreis seines Geliebten stammelten.

Die versengten und blutigen Überreste seines Leichnams wurden, wie er es verlangt hatte, zu beiden Seiten des Naw-Tores aufgehängt als stumme Zeugen der unauslöschlichen Liebe, die der Báb in den Herzen Seiner Jünger entfacht hatte.
Der wütende Brand, der in Folge der versuchten Ermordung des Herrschers ausbrach, konnte nicht auf die Hauptstadt beschränkt bleiben. Er sprang auf die Nachbarprovinzen über, wütete in Mázindarán, der Heimatprovinz Bahá'u'lláhs, und brachte es mit sich, dass Sein Besitz beschlagnahmt, geplündert und zerstört wurde. In Tákur, einem Dorf im Bezirk Núr, wurde Sein vom Vater geerbtes, kostbar eingerichtetes Haus auf Befehl von Mírzá Abú-Ṭálib Khán, dem Neffen des Großwesirs, völlig ausgeplündert und was nicht weggeschafft werden konnte, wurde zerstört. Die Räume – stattlicher als die Paläste von Ṭihrán – wurden irreparabel verwüstet. Sogar die Häuser des einfachen Volkes wurden dem Erdboden gleichgemacht und das ganze Dorf wurde anschließend in Brand gesteckt.
Der Aufruhr, der Ṭihrán ergriffen und den Anstoß zu Gewaltausbrüchen und Raubzügen in Mázindarán gegeben hatte, griff weit bis nach Yazd, Nayríz und Shíráz über, erschütterte auch die entferntesten Dörfer und entfachte von neuem das Feuer der Verfolgungen.

Wieder wetteiferten gierige Gouverneure und perfide Untergebene im Ausplündern unschuldiger Menschen, im Abschlachten Schuldloser, im Schänden der Edelsten ihres Geschlechts.

Ein Blutbad wurde angerichtet, das alle Gräuel von Nayríz und Zanján wiederholte.

»Meine Feder sträubt sich vor Entsetzen«, schreibt der Chronist der blutigen Ereignisse, die mit Geburt und Aufstieg unseres Glaubens verknüpft sind, »beim Versuch, zu beschreiben, was alles über diese tapferen Männer und Frauen kam, ….

Was ich über die Gräuel der Belagerung von Zanján zu berichten versucht habe, … verblasst vor der himmelschreienden Grausamkeit der Gräueltaten, die wenige Jahre später in Nayríz und Shíráz verübt wurden.« Die Köpfe von zweihundert Opfern dieser Ausbrüche wilden Fanatismus wurden auf Bajonette gespießt und im Triumphzug von Shíráz nach Ábádih getragen.

Vierzig Frauen und Kinder wurden zu Asche verbrannt, indem man sie in eine Höhle sperrte, in der ein große Menge mit Petroleum getränktes Holz aufgeschichtet und angezündet wurde.

Dreihundert Frauen wurden gezwungen, paarweise auf ungesattelten Pferden den langen Weg nach Shíráz zu reiten.

Halb nackt führte man sie durch die Reihen der Köpfe, die man den Leichen ihrer Gatten, Söhne, Väter und Brüder abgeschlagen hatte.

Unsägliche Kränkungen wurden Ihnen zugefügt und viele kamen unter den erlittenen Qualen um.
Damit schließt ein Kapitel, das für immer vom blutigsten, tragischsten, heroischsten Zeitabschnitt des ersten Bahá'í-Jahrhunderts berichtet. Das Blut, das während dieser ereignisreichen, unheilvollen Jahre in Strömen vergossen wurde, kann als fruchtbare Saat jener Weltordnung betrachtet werden, die von einer rasch nachfolgenden und noch größeren Offenbarung verkündet und errichtet werden sollte. Die Würdigung dieses edlen Heeres von Helden, Heiligen und Märtyrern der Frühzeit durch Freund und Feind, von Bahá'u'lláh bis zum unbeteiligten Beobachter in fernen Ländern, von der Geburtsstunde bis heute, legt ein unvergängliches Zeugnis ab von der Herrlichkeit der Taten, die diesen Zeitabschnitt unvergesslich machen.
»Alle Welt«, lautet Bahá'u'lláhs beispielloses Zeugnis im Kitáb-i-Íqán, »staunte über die Art, wie sie sich opferten. … Der Geist ist bestürzt über das, was sie vollbrachten, die Seele ergriffen von ihrer Tapferkeit und dem Schmerz, den sie ertrugen. … War je ein Zeitalter Zeuge eines Geschehens von so großer Tragweite?«Q163 Und wiederum: »Hat die Welt seit Adams Tagen je solchen Aufruhr, solch heftige Erregung gesehen? … Mich dünkt, Geduld ward nur durch ihre Seelenstärke offenbart, Glaubenstreue nur durch ihre Taten bezeugt.«Q164 »Durch das Blut, das sie vergossen«, bekräftigt Er in einem Gebet, in dem Er explizit von den Märtyrern des Glaubens spricht, »wurde die Erde mit den wundersamen Offenbarungen Deiner Macht und den perlengleichen Zeichen Deiner ruhmreichen Souveränität getränkt. Bald, wenn die festgesetzte Zeit gekommen ist, wird sie ihre Botschaft kundtun.«
Wem sonst, wenn nicht den Helden Gottes, die mit ihrem Blut den verheißenen Tag ankündigten, könnten die bedeutsamen Worte Muḥammads, des Gesandten Gottes, gelten, die Quddús zitierte, als er zu seinen Gefährten in der Festung Shaykh Ṭabarsí sprach: »O, wie sehne ich mich danach, das Angesicht meiner Brüder zu sehen, die am Ende der Welt auftreten werden! Gesegnet sind wir und gesegnet sind sie; ihr Segen aber ist größer denn unserer.«Q165 Wen sonst könnte die im Káfí überlieferte und von Bahá'u'lláh im Kitáb-i-Íqán bestätigte Tradition namens Ḥadíth-i-Jábir gemeint haben, die in eindeutigen Worten die Zeichen beim Erscheinen des verheißenen Qá'im darlegt: »Seine Auserwählten werden an Seinem Tage erniedrigt werden. Ihre Häupter werden als Geschenke dargeboten werden wie die Häupter der Türken und der Dailamiten. Sie werden erschlagen und verbrannt werden. Furcht wird sie ergreifen, Verwirrung und Bestürzung werden Schrecken in ihre Herzen jagen. Die Erde wird mit ihrem Blut gerötet werden. Ihre Frauen werden jammern und wehklagen. Wahrlich, dies sind meine Freunde!«Q166
»Erzählungen von großartigem Heldentum«, lautet das literarische Zeugnis von Lord Curzon von Kedleston, »erleuchten die blutigen Seiten der Bábí-Geschichte. … der Mut, den die Brände von Smithfield entfachten, war nicht edler als der, der den noch raffinierteren Folterknechten von Ṭihrán widerstand.

Umso höher sind darum die Lehren des Glaubens zu bewerten, der in seinen Anhängern einen so seltenen und schönen Opfergeist zu erwecken vermag.

Das Heldentum und das Martyrium SeinerA53 Anhänger werden bei vielen Anklang finden, die dergleichen in zeitgenössischen Berichten des Islám nicht finden können.«Q167»Der Bábismus«, schrieb Prof.

J.

Darmesteter, »der sich in weniger als fünf Jahren von einem Ende Persiens bis zum anderen ausbreitete, der 1852 mit dem Blut seiner Märtyrer getränkt wurde, hat sich unauffällig weiter entwickelt und verbreitet.

Falls Persien sich überhaupt regeneriert, dann durch diesen neuen Glauben.«Q168»Tausende von Märtyrern«, schreibt Renan in seinem Buch Les Apôtres, »sind für IhnA54 mit Begeisterung in den Tod gegangen.

Ein Tag, der wohl in der Weltgeschichte nicht seinesgleichen hat, war der des großen Blutbades, das unter den Bábí in Ṭihrán angerichtet wurde.«Q169 Der bekannte Orientalist Prof.

E.

G.

Browne spricht von einem »dieser seltsamen Ausbrüche von Begeisterung, Glauben, glühender Verehrung, unbezähmbaren Heldentums«, von der »Geburt einer Religion, die sich durchaus unter die großen Weltreligionen einreihen kann«Q170.

Und an anderer Stelle:

»Der Geist, von dem die Bábí durchdrungen sind, wird unweigerlich jeden, der in seinen Bann gerät, machtvoll ergreifen. … Wer es nicht erlebt hat, mag es nicht glauben, aber sollte sich dieser Geist ihm einmal offenbaren, wird er eine Ergriffenheit erfahren, die er wahrscheinlich nie vergessen wird.«Q171 Comte de Gobineau versichert in seinem Buch:

»Ich muss sagen, wenn ich in Europa eine solche Religion aufkommen sähe wie den Bábismus, mit den Vorzügen, die er besitzt, dem blinden Glauben, der grenzenlosen Begeisterung, dem leidgeprüften Opfermut, der den Gleichgültigen Achtung abnötigt und seine Widersacher erschreckt, und der darüber hinaus, wie gesagt, durch seine stetige Überzeugungskraft immer neue Anhänger in allen Gesellschaftsschichten gewinnt – wenn ich dies in Europa sähe, ich zögerte nicht vorauszusagen, dass in absehbarer Zeit alle Macht und Herrschaft zwangsläufig dieser derart überlegenen Gruppe zufallen werde.«Q172
'Abbás-Qulí Khán-i-Láríjání, der die tödliche Kugel auf Mullá Ḥusayn abgefeuert hat, soll auf eine Frage des Prinzen Aḥmad Mírzá vor mehreren Zeugen geantwortet haben: »Die Wahrheit ist doch: wer Karbilá nicht gesehen hat, der würde – wenn er Ṭabarsí gesehen hätte – nicht nur begreifen, was damals geschah, sondern er würde ihm nicht länger Beachtung schenken. Und hätte er Mullá Ḥusayn von Bushrúyih gesehen, wäre er überzeugt, dass der Höchste MärtyrerA55 auf die Erde zurückgekehrt sei. Und wäre er Zeuge meiner Taten geworden, so hätte er sicher gesagt: ›Das ist Shimr, der mit Schwert und Lanze wiedergekommen ist.‹ … Ich weiß wirklich nicht, was man diesen Leuten gezeigt hat, oder was sie gesehen haben, dass sie sich aufmachten, mit so viel Eifer und Freude zu kämpfen, …. Menschliche Vorstellungskraft kann das Ungestüm ihres beherzten Mutes nicht begreifen.«Q173
Abschließend können wir uns fragen, welches Schicksal wohl die schändliche Bande ereilte, die, von Bosheit, Gier oder Fanatismus getrieben, das Licht auszulöschen suchte, das der Báb und Seine Anhänger über ihr Land und sein Volk verbreitet hatten?

Die Rute des göttlichen Strafgerichts traf sie rasch und mit unnachgiebiger Strenge und verschonte keinen von ihnen, weder den Obersten des Reiches, noch seine Minister und Räte oder die geistlichen Würdenträger der Religion, mit der seine Regierung untrennbar verbunden war, auch nicht die Gouverneure, die als seine Stellvertreter tätig waren, oder die Anführer seiner bewaffneten Streitmacht, die mehr oder weniger freiwillig, aus Angst oder aus Gleichgültigkeit zu den schlimmen Prüfungen beitrugen, denen der junge Glaube so unverdient unterworfen wurde.

Muḥammad Sháh, ein zugleich fanatischer und unentschlossener Herrscher, der es abgelehnt hatte, auf den Ruf des Báb zu hören, Ihn in der Hauptstadt zu empfangen und Ihm Gelegenheit zu geben, die Wahrheit Seiner Sache darzulegen, und der schließlich dem Drängen seines böswilligen Ministers nachgegeben hatte, erlebte mit vierzig Jahren, wie ihn sein bisheriges Glück plötzlich verließ und er den Komplikationen einer schweren Krankheit erlag, die ihn zu dem »Höllenfeuer« verdammte, das ihn, wie der Autor des Qayyúmu'l-Asmá' geschworen hatte, »am Tag der Auferstehung«Q174 unweigerlich verschlingen werde.

Sein teuflischer Geist, der allmächtige Ḥájí Mírzá Áqásí, die Macht hinter dem Thron und Hauptverantwortlicher der gegen den Báb gerichteten Schandtaten einschließlich Seiner Gefangenschaft im Bergland von Ádhirbáyján, wurde kaum eineinhalb Jahre, nachdem er sich zwischen den Sháh und seinen Gefangenen gedrängt hatte, seiner Macht und seines zu Unrecht erworbenen Reichtums beraubt.

Er fiel bei seinem Herrscher in Ungnade, war gezwungen, vor dem wachsenden Zorn seiner Landsleute im Schrein von Sháh 'Abdu'l-'Aẓím Schutz zu suchen, wurde später mit Schimpf und Schande nach Karbilá ausgewiesen und fiel Krankheit, Armut und nagender Sorge anheim – eine erbärmliche Bestätigung des mahnenden Schreibens, in dem ihm sein hoher Gefangener einst sein Schicksal vorausgesagt und seine Schändlichkeit angeprangert hatte.

Was den niederträchtigen Emporkömmling, den Amír Niẓám Mírzá Taqí Khán betrifft, der das erste Jahr seiner kurzen Amtszeit mit dem wilden Ansturm gegen die Verteidiger der Festung Ṭabarsí befleckte, der die Hinrichtung der sieben Märtyrer von Ṭihrán bewilligte und unterstützte, der den Sturmangriff auf Vaḥíd und seine Gefährten auslöste, der für das Todesurteil des Báb unmittelbar verantwortlich war und der den großen Aufstand von Zanján heraufbeschwor:

Er verlor durch die unerbittliche Missgunst seines Herrschers und durch rachsüchtige Hofintrigen alle Ehren, deren er sich erfreut hatte, und wurde auf königlichen Befehl heimtückisch umgebracht, indem ihm im Bad des Palastes von Fín bei Káshán die Pulsadern aufgeschnitten wurden.

Wie Nabíl berichtet, soll Bahá'u'lláh gesagt haben:

»Hätte der Amír Niẓám um Meine wahre Stellung gewusst, er hätte bestimmt Hand an Mich gelegt.

Er gab sich die größte Mühe, Meine tatsächliche Stellung herauszufinden, doch ohne Erfolg.

Gott wollte, dass er darüber in Unkenntnis blieb.«Q175 Mírzá Áqá Khán, der so eine aktive Rolle spielte bei den ungezügelten Grausamkeiten, die nach dem Anschlag auf das Leben des Herrschers verübt wurden, wurde aus dem Amt gejagt und in Yazd unter strengen Hausarrest gestellt; dort verbrachte er den Rest seines Lebens in Schande und Verzweiflung.
Ḥusayn Khán, der Gouverneur von Shíráz, verrufen als »Weinsäufer« und »Tyrann«, der sich als erster erdreistete, den Báb übel zu drangsalieren, der Ihn öffentlich rüffelte und seinem Diener befahl, Ihn brutal ins Gesicht zu schlagen, musste nicht nur das fürchterliche Elend aushalten, das so plötzlich über ihn, seine Familie, seine Stadt und seine Provinz kam, er musste danach auch erleben, wie alle seine Werke zunichte gemacht wurden, und verbrachte die restlichen Tage seines Lebens im Verborgenen, bis er, von Freund und Feind verlassen, zu seinem Grab torkelte. Ḥájibu'd-Dawlih, dieser blutrünstige Feind, der viele unschuldige, wehrlose Bábí so unermüdlich zu Tode gehetzt hatte, fiel nun selbst der Wut der aufgebrachten Luren zum Opfer:

Sie plünderten seinen Besitz, schnitten ihm den Bart ab und zwangen ihn, ihn aufzuessen; dann legten sie ihm Zaumzeug an, sattelten ihn und ritten auf ihm vor den Augen der Leute; danach musste er mit eigenen Augen ansehen, wie sie sich an seinen Frauen und Kindern schamlos und grausam vergingen.

Der Sa'ídu'l-'Ulamá, der fanatische, grausame und unverschämte Mujtahid von Bárfurúsh, dessen unstillbare Feindschaft so viel Schmach über die Helden von Ṭabarsí gebracht und ihnen so viel Leid zugefügt hatte, fiel bald nach den Gräueltaten, die er begangen hatte, einer seltsamen Krankheit zum Opfer, die mit unstillbarem Durst und eisigen Kälteschauern einherging, gegen die ihm auch die Pelze, in die er sich hüllte, und das Feuer, das ständig in seinem Zimmer brannte, nicht halfen.

Der Anblick seines zerstörten, einst luxuriösen Hauses, das nach seinem Tod so herunterkam, dass es schließlich zur Müllkippe für die Stadtbewohner wurde, machte auf die Einwohner von Mázindarán einen so nachhaltigen Eindruck, dass sie in ihren Streitigkeiten oft einander dasselbe Schicksal für ihre Heim an den Hals wünschten, das über dieses verfluchte Haus gekommen war.

Der falsche, ehrgeizige Maḥmúd Khán-i-Kalántar, in dessen Gewahrsam Ṭáhirih vor ihrem Märtyrertod gegeben worden war, zog sich neun Jahre später die Ungnade seines königlichen Herrn zu, wurde an Stricken, die um seine Füße gebunden waren, durch die Bázáre geschleift bis zu einem Platz außerhalb der Stadttore, wo er am Galgen aufgehängt wurde.

Mírzá Ḥasan Khán, der auf Anordnung seines Bruders, des Amír Niẓám, die Hinrichtung am Báb vollzogen hatte, wurde zwei Jahren nach seiner unverzeihlichen Tat einer schrecklichen Strafe ausgesetzt, die zu seinem Tod führte.

Der Shaykhu'l-Islám von Tabríz, der unverschämt habgierige und tyrannische Mírzá 'Alí-Aṣghar, der, als die Leibwache des Gouverneurs der Stadt sich weigerte, am Báb die Bastonade zu vollstrecken, mit eigener Hand seinem hohen Gefangenen elf Stockschläge auf die Füße verabreichte, wurde noch im selben Jahr von einer Lähmung heimgesucht und starb nach dieser höchst qualvollen Tortur eines elenden Todes und bald nach seinem Tod wurde in dieser Stadt das Amt des Shaykhu'l-Islám abgeschafft.

Der stolze und hinterhältige Mírzá Abú-Ṭálib Khán, der die Ratschläge des Großwesirs Mírzá Áqá Khán zum Maßhalten in den Wind schlug und anordnete, das Dorf Tákur zu plündern, in Brand zu stecken und das Haus Bahá'u'lláhs zu zerstören, wurde ein Jahr später von einer Seuche befallen und kam elend um, gemieden selbst von seinen nächsten Verwandten.

Der Shujá'u'l-Mulk Mihr-'Alí Khán, der nach dem Attentat auf den Sháh die letzten Reste der Bábí-Gemeinde in Nayríz so rigoros verfolgt hatte, erkrankte und wurde, wie sein Enkel berichtet, mit Stummheit geschlagen, von der er sich bis zur Todesstunde nicht mehr erholte.

Sein Komplize Mírzá Na'ím fiel in Ungnade, wurde zweimal hart bestraft, später seines Amtes enthoben und ausgesuchten Foltern unterworfen.

Das Regiment, das, ungeachtet des Wunders, durch das gewarnt Sám Khán und seine Männer von jedem weiteren Versuch absahen, den Báb zu töten, freiwillig antrat und den Leib des Báb mit Kugeln zerfetzte, verlor noch im selben Jahr bei einem schlimmen Erdbeben zwischen Ardibíl und Tabríz nicht weniger als zweihundertfünfzig Mann samt seinen Offizieren; zwei Jahre später wurden die übrigen fünfhundert in Tabríz wegen Meuterei gnadenlos erschossen und die Menschen erinnerten sich beim Anblick ihrer zur Schau gestellten verstümmelten Leichen an deren grausame Tat von damals und brachten allenthalben ihre Missbilligung und Verwunderung so offen zum Ausdruck, dass sich die führenden Mujtahids veranlasst sahen, zu Strafmaßnahmen zu greifen und sie zum Schweigen zu bringen.

Der Chef des Regiments, Áqá Ján Bey, kam sechs Jahre nach dem Märtyrertod des Báb beim Beschuss von Muḥammarih durch die britische Marine ums Leben.
Das Gottesgericht, das so streng und schonungslos alle heimsuchte, die maßgeblichen oder aktiven Anteil an den Verbrechen gegen den Báb und Seine Anhänger hatten, traf nicht weniger hart das ganze Volk – ein Volk, fanatischer als die Juden zur Zeit Jesu, bekannt für krassen Unverstand, unerbittlichen Fanatismus, vorsätzliche Perversität und bestialische Grausamkeit, käuflich, habgierig, egoistisch und feige.

Ich kann nichts Besseres tun, als hier anzuführen, was der Báb selbst in den letzten Tagen Seines Amtes im Dalá'il-i-Sab'ihA56 schrieb:

»Erinnere dich der ersten Tage der Offenbarung.

Wie groß war die Zahl derer, die an Cholera starben!

Dies war wahrlich ein Zeichen der Offenbarung und doch hat es niemand erkannt!

Vier Jahre lang wütete diese Geißel unter den shí'itischen Muslimen, ohne dass einer ihre Bedeutung begriffen hätte!«Q176 Nabíl schreibt in seinem unsterblichen Bericht:

»Was die große Masse des VolkesA57 betrifft, das mit dumpfer Gleichgültigkeit auf das tragische Geschehen blickte, das sich vor ihren Augen abspielte, und keinen Finger gegen die scheußlichen Gräueltaten rührte, so wurde es von einem Elend heimgesucht, das mit allen Hilfsmitteln des Landes und aller Energie seiner Staatsmänner nicht zu lindern war. … Von dem Tag an, da sich die Hand des Angreifers gegen den Báb erhob, … zermürbte eine Heimsuchung nach der anderen den Geist dieses undankbaren Volkes und brachte es an den Rand des landesweiten Zusammenbruchs.

Seuchen, die – abgesehen von flüchtigen Erwähnungen in verstaubten, wenig gelesenen Büchern – bislang kaum dem Namen nach bekannt waren, brachen mit solcher Heftigkeit aus, dass ihnen niemand entfliehen konnte.

Diese Geißel brachte Verwüstung, wohin sie sich auch ausbreitete.

Prinz und Bauer spürten ihren Hieb und beugten sich unter ihr Joch.

Sie hielt das Volk in ihrem Griff und ließ nicht nach in ihrer Gewalt.

Wie das bösartige Fieber, das die Provinz Gílán entvölkerte, so verzehrten diese plötzlichen Krankheiten fortwährend das Land.

So schwer das Unheil auch war, der Rachezorn Gottes machte nicht halt beim Unglück des entarteten, treulosen Volkes.

Jedes Lebewesen, das in dem geschlagenen Land atmete, bekam ihn zu fühlen.

Er kam auch über Pflanzen und Tiere und ließ die Menschen das ganze Ausmaß ihrer Not verspüren.

Eine Hungersnot mit all ihren Schrecken mehrte noch die gewaltige Last der Leiden, unter denen das Volk stöhnte.

Das dürre Schreckgespenst des Hungertodes ging um, und die Aussicht auf einen langsamen, qualvollen Tod verfolgte sie in ihren Vorstellungen. … Volk und Regierung lechzten gleicherweise nach Erlösung, die sie niergendwoher erhielten.

Sie leerten den Leidenskelch bis zur Neige und sahen nicht die Hand, die ihn reichte, und nicht Den, um Dessentwillen sie nun zu leiden hatten.«Q177

ZWEITER ZEITABSCHNITT

Die Zeit Bahá'u'lláhs: 1853–1892

Kapitel 6

Die Geburt der Bahá'í-Offenbarung

Wie nach dem unheilvollen Attentat auf Náṣiri'd-Dín Sháh schon abzusehen war, kennzeichneten die nun Schlag auf Schlag einsetzenden schrecklichen Ereignisse das Ende der Bábí-Sendung und den Abschluss des ersten, dunkelsten und blutigsten Kapitels in der Geschichte des ersten Bahá'í-Jahrhunderts. Durch diese Ereignisse wurde eine Zeit unermesslicher Leiden eingeleitet, in deren Verlauf die Geschicke des durch den Báb verkündeten Glaubens ihren Tiefpunkt erreichten. Tatsächlich hatten schon von Anfang an Prüfungen und Quälereien, Rückschläge und Enttäuschungen, Verleumdung, Verrat und Massenmord die Gläubigen zunehmend dezimiert und die Loyalität seiner standhaftesten Verfechter hart auf die Probe gestellt, ja beinahe die Grundlagen zerstört, auf denen er ruhte.
Von Anfang an hatten sich Regierung, Geistlichkeit und Volk geschlossen gegen den Glauben gestellt und der Sache ewige Feindschaft geschworen.

Muḥammad Sháh, an Geist und Willen schwach, hatte unter Druck jeden Verständigungsversuch des Báb verworfen, hatte es abgelehnt, mit Ihm persönlich zusammenzutreffen, und Ihm sogar den Zutritt zur Hauptstadt verwehrt.

Auch der jugendliche Náṣiri'd-Dín Sháh, von Natur aus grausam und herrschsüchtig, hatte schon als Kronprinz so wie später als regierender Fürst in wachsendem Maß eine Feindseligkeit an den Tag gelegt, die in seiner späteren Regierungszeit in all ihrer finsteren, ruchlosen Wildheit zum Ausbruch kommen sollte.

Der mächtige und kluge Mu'tamid, die einzige Person, die dem Báb den dringend nötigen Beistand und Schutz hätte bieten können, wurde Ihm durch ihren plötzlichen Tod genommen.

Der Sharíf von Mekka, der während der Pilgerreise des Báb nach Mekka die neue Offenbarung durch Quddús kennengelernt hatte, war taub für die göttliche Botschaft und hatte Quddús mit betonter Gleichgültigkeit empfangen.

Die zuvor vereinbarte Zusammenkunft, die auf der Rückreise des Báb aus dem Ḥijáz in der heiligen Stadt Karbilá stattfinden sollte, hatte endgültig aufgegeben werden müssen – sehr zur Enttäuschung der Gläubigen, die Seine Ankunft sehnsüchtig erwartet hatten.

Die achtzehn Buchstaben des Lebendigen, die Hauptstützen des jungen Glaubens, waren größtenteils gefallen.

Die »Spiegel«, die »Wegweiser«, die »Zeugen« der Bábí-Führungsschicht waren entweder dem Schwert zum Opfer gefallen oder aus dem Land gejagt oder durch Folter zum Schweigen gebracht worden.

Die Ziele, deren wichtigster Inhalt den Hauptpersonen unter ihnen bekannt war, blieben wegen ihres Übereifers zum größten Teil unerfüllt.

Die Versuche zweier Jünger, den Glauben in der Türkei und in Indien bekannt zu machen, waren aus ähnlichen Gründen schon am Beginn ihrer Mission gescheitert.

Die Stürme des Hasses, die über Mázindarán, Nayríz und Zanján hinweggefegt waren, hatten die vielversprechenden Lebenswege des verehrten Quddús, des beherzten Mullá Ḥusayn, des gelehrten Vaḥíd und des unbeugsamen Ḥujjat im Keim erstickt und darüber hinaus dem noch kurzen Leben einer erschreckend hohen Zahl ihrer findigsten und tapfersten Mitgläubigen ein Ende gesetzt.

Die schrecklichen Gräuel um den Tod der Sieben Märtyrer von Ṭihrán führten auch zur Auslöschung eines weiteren lebendigen Symbols für den Glauben – eines Mannes, der, wäre er verschont geblieben, durch seine enge Verwandtschaft und seinen vertrauten Umgang mit dem Báb ebenso wie durch seine persönlichen Tugenden entscheidend zum Schutz und zur Förderung dieser ringenden Sache beigetragen hätte.
Über die bereits in die Knie gezwungene Gemeinde war in der Folgezeit mit beispielloser Wucht ein Sturm hereingebrochen, der dieser Gemeinde noch ihre größte Heldin, die unvergleichliche Ṭáhirih, auf dem Höhepunkt ihrer Erfolge raubte, der das Schicksal von Siyyid Ḥusayn, dem vertrauten Sekretär des Báb und erwählten Treuhänder Seines letzten Willens, besiegelte, der Mullá 'Abdu'l-Karím-i-Qazvíní, anerkanntermaßen einer der ganz wenigen, die wirklich umfassende Kenntnisse über den Ursprung des Glaubens besaßen, niederstreckte und der Bahá'u'lláh, den einzigen Überlebenden unter den überragenden Gestalten der neuen Sendung, in den Kerker brachte.

Der Báb – der Urquell, dem die lebensspendende Energie einer neugeborenen Offenbarung entsprang – hatte sich noch vor dem Ausbruch des Sturms unter schrecklichen Begleitumständen den Feuersalven eines Erschießungskommandos gestellt und hinterließ der fast völlig zerbrochenen Gemeinschaft als nominelles Oberhaupt eine bloße Galionsfigur, die zwar gutmütig, aber äußerst leicht zu beeinflussen war, bar aller herausragenden Qualitäten.

Ohne die führende Hand Bahá'u'lláhs, des wirklichen Oberhaupts, suchte er verkleidet als Derwisch in den Bergen seines Geburtslandes Mázindarán Schutz vor den drohenden Anschlägen eines todbringenden Feindes.

Die umfangreichen Schriften des Glaubensstifters – handschriftlich verfasst, ungeordnet, nicht klassifiziert, schlampig abgeschrieben und schlecht erhalten – wurden im fieberhaften Tumult der damaligen Zeit zum Teil entweder absichtlich vernichtet, beschlagnahmt oder aus dem Land, in dem sie offenbart worden waren, eilig in Sicherheit gebracht.

Mächtige Gegner, darunter insbesondere der außergewöhnlich ehrgeizige und scheinheilige Ḥájí Mírzá Karím Khán, der im besonderen Auftrag des Sháhs den neuen Glauben und seine Lehren in einer Abhandlung bösartig angegriffen hatte, erhoben sich nun und – bestärkt durch die Rückschläge, die der Glaube hinnehmen musste – überschütteten sie ihn mit Schmähungen und Verleumdungen.

Überdies wurden einige Bábí unter unerträglichem Druck dazu gebracht, sich von ihrem Glauben loszusagen, während andere soweit gingen, abtrünnig zu werden und zum Feind überzulaufen.

Und zu diesen schrecklichen Schicksalsschlägen kam nun eine ungeheuerliche Verleumdung, ausgelöst von der Freveltat einer Handvoll unverantwortlicher Schwärmer, die den heiligen, unschuldigen Glauben durch eine Schandtat brandmarkten, die untilgbar schien und ihm die Grundlagen zu entziehen drohte.
Trotz dieser Flut an Drangsalen war das Feuer, das die Hand des Allmächtigen entzündet hatte, nicht gänzlich erstickt. Die Flamme, die neun Jahre hindurch so strahlend hell brannte, war zwar für den Augenblick erloschen, aber die große Feuersbrunst hatte eine schwelende Glut hinterlassen, die dazu bestimmt war, in nicht allzu ferner Zeit vom belebenden Wind einer weitaus größeren Offenbarung neu angefacht zu werden und ein Licht auszusenden, das nicht nur die Dunkelheit der näheren Umgebung erhellen, sondern mit seinem Strahlenglanz bis in die fernsten Fernen der östlichen wie der westlichen Welt vordringen sollte. Wie die erzwungene Isolationshaft dem Báb einerseits ermöglichte, Seine Lehre niederzuschreiben, den vollen Gehalt Seiner Offenbarung darzulegen, Seine Stufe explizit und öffentlich zu verkünden und Seinen Bund zu errichten, und andererseits der Verkündigung der Gesetze Seiner Offenbarung durch die Stimmen der in Badasht versammelten Gläubigen diente, so erwies sich die Krise beispiellosen Ausmaßes, die in der Hinrichtung des Báb und der Inhaftierung Bahá'u'lláhs gipfelte, als Auftakt einer Wiederbelebung, die durch die beflügelnde Kraft einer weit mächtigeren Offenbarung die ursprüngliche Botschaft des Propheten von Shíráz verewigen und auf eine noch dauerhaftere, weit über die Grenzen Seines Geburtslandes hinausreichende Grundlage stellen sollte.
Zu der Zeit, als die Sache des Báb vor seiner endgültigen Auslöschung zu stehen schien, als alle Hoffnungen und Bestrebungen, die sie beseelten, nach menschlichem Ermessen vereitelt und die gewaltigen Opfer der zahlreichen Gläubigen allem Anschein nach vergeblich waren, da sollte die göttliche Verheißung, die sie barg, plötzlich erfüllt und ihre letzte Vollendung auf geheimnisvolle Weise offenbar werden. Nicht vorzeitig, sondern zur festgesetzten Zeit kam die Bábí-Sendung zu ihrem Abschluss, zeigte ihre vorherbestimmte Frucht und offenbarte ihr höchstes Ziel: die Geburt der Sendung Bahá'u'lláhs. In dieser dunkelsten, schrecklichsten Stunde dämmerte ein neues, herrliches Licht an Persiens düsterem Horizont. Als Ergebnis eines Entwicklungs- und Reifeprozesses brach nun die bedeutendste und vielleicht eindrucksvollste Phase des Heroischen Zeitalters des Glaubens an.
Wie vom Báb vorhergesagt, hatte sich im Verlauf von neun Jahren der Keim des von Ihm erschaffenen Glaubens geheimnisvoll, rasch und unwiderstehlich entwickelt, bis zur festgesetzten Stunde schließlich die Frucht der verheißenen Sache Gottes inmitten der Finsternis und Höllenqual des Síyáh-Chál von Ṭihrán erschien. Als Bahá'u'lláh Jahre später die Behauptungen derer widerlegte, die die Gültigkeit Seiner Sendung bestritten, die so rasch auf die des Báb folgte, schrieb Er: »Siehe, wie sogleich mit der Vollendung des neunten Jahres dieser wundersamen, dieser heiligsten und gnadenvollsten Sendung die notwendige Zahl reiner, gänzlich geweihter und geheiligter Seelen sich insgeheim erfüllte.«Q178 Ferner versichert Er: »Dass eine so kurze Zeitspanne diese mächtigste, wundersame Offenbarung von Meiner vorausgegangenen Manifestation trennt, ist ein Geheimnis, das niemand enträtseln, ein Mysterium, das kein Verstand erfassen kann. Ihre Dauer war vorherbestimmt.«Q179
Der heilige Johannes, Autor der Offenbarung des Johannes, hat hinsichtlich dieser beiden aufeinanderfolgenden Offenbarungen deutlich vorausgesagt: »Das zweite Wehe ist dahin; siehe, das dritte Wehe kommt schnell.«Q180 'Abdu'l-Bahá erklärt diesen Vers folgendermaßen: »Dieses dritte Wehe ist der Tag der Offenbarung Bahá'u'lláhs, der Tag Gottes, und es ist nahe dem Tag des Erscheinens des Báb.«Q181. Ferner: »Alle Völker der Welt erwarten zwei Manifestationen, die Zeitgenossen sind. Das wurde ihnen allen verheißen.« Und wiederum: »Damit soll lediglich zum Ausdruck gebracht werden, dass allen Menschen zwei aufeinanderfolgende Manifestationen verheißen wurden.«Q182 Shaykh Aḥmad-i-Aḥsá'í, dieser leuchtende Stern göttlicher Führung, der vor dem Jahr sechzig so klar die herannahende Herrlichkeit Bahá'u'lláhs erkannt und ausdrücklich auf die »beiden Offenbarungen …, die rasch aufeinander folgen«Q183 hingewiesen hatte, machte in einem eigenhändig verfassten Brief an Siyyid Káẓim folgende wichtige Aussage über die nahende Stunde dieser höchsten Offenbarung: »Das Mysterium dieser Sache muss offenkundig werden, und das Geheimnis dieser Botschaft wird enthüllt werden. Mehr kann ich nicht sagen. Ich kann keine Zeit angeben. Seine Sache wird bekannt werden nach ḤínA58.«Q184
Die Umstände, unter denen der Träger dieser neugeborenen Offenbarung, die so rasch der des Báb folgte, die ersten Hinweise auf Seine erhabene Sendung empfing, wiederholen, ja übertreffen in ihrer seelenerschütternden Eindringlichkeit das, was Mose erlebte, als Er sich in der Wildnis des Sinai dem brennenden Busch gegenübersah, was Zarathustra erlebte, als Er durch eine Folge von sieben Visionen zu Seiner Sendung erwachte, was Jesus erlebte, als Er, aus dem Wasser des Jordan steigend, den Himmel geöffnet und den Heiligen Geist gleich einer Taube herabkommen und über sich leuchten sah, was Muḥammad erlebte, als Ihn in der Höhle von Ḥirá', vor der heiligen Stadt Mekka, die Stimme Gabriels aufforderte: »Rufe im Namen Deines Herrn!«Q185, und schließlich was der Báb erlebte, als Er sich im Traum dem blutenden Haupt des Imám Ḥusayn näherte, das von der durchschnittenen Kehle rinnende Blut in großen Zügen trank und dann im Erwachen Sich selbst als den erwählten Empfänger des Gnadenstroms des Allmächtigen erkannte.
An dieser Stelle können wir uns wohl fragen: Welcher Art ist die Natur und die Tragweite der Offenbarung, die so bald nach der Verkündigung des Báb erschien und mit einem Schlag sowohl die Lehre aufhob, die dieser Glaube erst vor kurzem verkündet hatte, als auch die göttliche Autorität ihres Stifters mit solch eindringlicher Kraft bestätigte? Welchen Anspruch, so können wir wohl überlegen, erhob Er, selbst ein Jünger des Báb, der sich so früh schon für befugt hielt, das von Seinem geliebten Herrn stammende Gesetz aufzuheben? Welche Beziehungen, können wir weiter nachdenken, könnte es zwischen den bisher bestehenden religiösen Systemen und Seiner eigenen Offenbarung geben – einer Offenbarung, die in äußerst gefahrvoller Zeit Seiner kreißenden Seele entströmte, die das Dunkel jenes verpesteten Loches durchdrang und dessen Mauern sprengte, die sich über die ganze Welt erstreckt, die dem Körper der gesamten Menschheit seine grenzenlosen Möglichkeiten einflößte und die nun direkt vor unseren Augen die Geschicke der menschlichen Gesellschaft formt?
Der unter derart dramatischen Umständen die überwältigende Macht einer so herrlichen Sendung zu tragen hatte, war niemand anders als der Eine, dem die Nachwelt einmal zujubeln wird, den aber unzählige Gläubige schon jetzt anerkennen als den Richter, Gesetzgeber und Erlöser der ganzen Menschheit, den Organisator des ganzen Planeten, den Einiger der Menschenkinder, den Erbauer des lang erwarteten tausendjährigen Reichs, den Urheber eines neuen »Universalen Zyklus«Q186, den Begründer des Größten Friedens, den Quell der Größten Gerechtigkeit, den Verkünder des künftigen Zeitalters der Einheit des Menschengeschlechts, den Schöpfer einer neuen Weltordnung, den Stifter und beseelenden Geist einer Weltkultur und -zivilisation.
Dem Volk Israel war Er nicht mehr und nicht weniger als die Verkörperung des »ewigen Vaters«Q187, des »Herrn der Heerscharen«, herabgestiegen mit »zehntausend Heiligen«Q188; den Christen war Er der wieder auferstandene Christus, wiedergekommen »in der Herrlichkeit des Vaters«Q189; den Shí'iten war Er die Wiederkehr des Imám Ḥusayn, den Sunníten die Herabkunft des »Geistes Gottes«Q190A59; den Zoroastriern war Er der verheißene Sháh Bahrám, den Hindus die Reinkarnation Krischnas, den Buddhisten der fünfte Buddha.
Im Namen, den Er trug, vereinigte Er den des Imám Ḥusayn, des berühmtesten Nachfolgers des Gesandten Gottes – des hellsten »Sterns«, der laut der Offenbarung des Johannes in der dort erwähnten »Krone«Q191 leuchtet – und den des Imám 'Alí, des Gebieters der Gläubigen, des zweiten der im genannten Buch erwähnten beiden »Zeugen«Q192.

Formell wurde Er mit Bahá'u'lláh angesprochen, ein Name, der besonders im Persischen Bayán genannt wird und der zugleich die Herrlichkeit, das Licht und den Glanz Gottes bedeutet.

Er wurde bezeichnet als »Herr der Herren«A60, »Größter Name«A61, »Altehrwürdige Schönheit«A62, »Feder des Höchsten«A63, »Verborgener Name«A64, »Verwahrter Schatz«, »Der, den Gott offenbaren wird«A65, »Größtes Licht«A66, »Allhöchster Horizont«A67, »Größtes Meer«A68, »Erhabener Himmel«A69, »Urewige Wurzel«, »der Selbstbestehende«A70, »Tagesgestirn des Universums«A71, »Große Verkündigung«A72, »Sprecher vom Sinai«A73, »der, der Gut von Schlecht scheidet«, »der Unterdrückte der Welt«A74, »die Sehnsucht der Völker«A75, »der Herr des Bundes«A76, der »Baum, über den niemand hinausgehen kann«A77.

Seine Abstammung reicht einerseits auf Abraham, den Stammvater der Gläubigen, und seine Frau Ketura zurück und andererseits auf Zarathustra sowie auf Yazdigird, den letzten König der Sassanidendynastie.

Überdies war Er ein Nachfahre Jesses und gehörte durch Seinen Vater Mírzá 'Abbás, besser bekannt als Mírzá Buzurg – ein Edelmann aus dem engeren Regierungskreis am Hofe Fatḥ-'Alí Sháhs – zu einer der ältesten und angesehensten Familien von Mázindarán.
Auf Ihn hatte Jesaja, der größte jüdische Prophet, hingewiesen, wenn er von der »Herrlichkeit des Herrn«A78 sprach, dem »Ewigen Vater«, dem »Friedensfürst«, dem »Wunderbaren«, dem »Rat«Q193, dem »Reis aus dem Stamm Jesse« und dem »Zweig aus Seinen Wurzeln«Q194, der »auf den Thron Davids gesetzt werden soll«Q195, der »kommen wird mit starker Hand«Q196, der »die Nationen richten wird«Q197, der »die Erde schlagen wird mit der Rute Seines Mundes, und mit dem Odem Seiner Lippen erschlagen wird die Gottlosen«Q198, und der »die Verjagten Israels sammeln und die Zerstreuten Judas einsammeln wird aus allen vier Enden der Erde«Q199.

Von Ihm sang David in seinen Psalmen und rief Ihn an als »Herr der Heerscharen«Q200 und »König der Herrlichkeit«Q201.

Auf Ihn wies Haggai hin als das »Verlangen aller Nationen«Q202 und Sacharja als den »Spross«, der »sprossen wird aus Seinem Ort« und der »den Tempel des Herrn bauen wird«Q203.

Sacharja pries Ihn als den »Herrn«, der »König sein wird über alle Welt«Q204, während Joel und Zephanja von Seinem Tag sprachen als dem »Tag des Herrn«Q205, wobei Letzterer ihn beschrieb als einen »Tag des Grimms, ein Tag der Trübsal und der Angst, ein Tag der Verwüstung und der Trostlosigkeit, ein Tag der Finsternis und des Dunkels, ein Tag der Wolken und des Nebels, ein Tag der Posaune und des Kriegsgeschreis gegen die festen Städte und die hohen Zinnen«Q206.

Auch Hesekiel und Daniel sprachen von Seinem Tag als dem »Tag des Herrn«Q207 und Maleachi beschrieb ihn als »den großen und schrecklichen Tag des Herrn«Q208, an dem »die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen« wird »mit Heil an ihren Flügeln«Q209, während Daniel verhieß, dass Seine Ankunft das Ende der »Gräuel der Verwüstung«Q210 ankündigen werde.
Von Seiner Sendung heißt es in den heiligen Büchern der Zoroastrier, dass die Sonne während dieser Sendung einen vollen Monat lang stillzustehen hätte. Ihn muss Zarathustra gemeint haben, wenn Er laut Überlieferung vorhersagte, dass dreitausend Jahre des Streites und Kampfes vergehen müssen, bevor der Welterlöser Sháh-Bahrám kommt, der über Ahríman triumphieren und ein Zeitalter des Segens und des Friedens einleiten werde.
Nur Er ist gemeint in der Gautama Buddha zugeschriebenen Prophezeiung, dass sich in der Fülle der Zeit »ein Buddha namens Maitreya, der Buddha universaler Gemeinschaft« erheben und »Seine grenzenlose Herrlichkeit« offenbaren werde. Auf Ihn weist die Bhagavadgita der Hindus hin, als den »Größten Geist«, den »Zehnten Avatar«, die »Makellose Manifestation Krischnas«.
Von Ihm spricht Jesus Christus als dem »Fürst dieser Welt«Q211, dem »Tröster«Q212, der »die Welt der Sünde ermahnen wird, Recht und Gerechtigkeit zu üben«Q213, dem »Geist der Wahrheit«Q214, der »euch in alle Wahrheit einführen wird«, der »nicht aus sich selbst reden wird, sondern was Er hören wird, das wird Er reden«Q215, dem »Herrn des Weinbergs«Q216 und dem »Menschensohn«, der »in der Herrlichkeit Seines Vaters kommen wird«Q217 »in den Wolken des Himmels mit Macht und großer Herrlichkeit«Q218 mit »allen heiligen Engeln«Q219, und »alle Völker«Q220 werden vor Seinem Thron versammelt sein.

Auf Ihn spielt der Verfasser der Apokalypse an als die »Herrlichkeit Gottes«Q221, das »Alpha und Omega«Q222, »den Anfang und das Ende«Q223, »den Ersten und den Letzten«Q224.

Seine Offenbarung setzt er mit dem »dritten Wehe«Q225 gleich und Sein Gesetz schildert er als »einen neuen Himmel und eine neue Erde«Q226, das »Allerheiligste Gottes«Q227, die »Heilige Stadt«Q228, das »Neue Jerusalem, herabgekommen von Gott aus dem Himmel, bereitet als eine geschmückte Braut für ihren Mann«Q229.

Von Seinem Tag sprach Jesus Christus als der »Erneuerung, wenn des Menschen Sohn sitzen wird auf dem Thron Seiner Herrlichkeit«Q230.

Auf die Stunde Seiner Ankunft spielte Paulus an als die Stunde der »letzten Posaune«Q231, der »Posaune Gottes«Q232, während Petrus von ihr als dem »Tag Gottes« sprach, »an dem die Himmel im Feuer vergehen und die Elemente vor Hitze schmelzen werden«Q233.

Seinen Tag beschrieb er ferner als »die Zeiten der Erquickung«Q234, »die Zeiten der Wiederherstellung aller Dinge, von denen Gott sprach durch den Mund aller Seiner heiligen Propheten seit Anbeginn der Welt«Q235.
Von Ihm spricht Muḥammad, der Gesandte Gottes, in Seinem Buch als der »Großen Verkündigung«Q236 und spricht von Seinem Tag als dem Tag, an dem »Gott herabkommen« wird, »von Wolken überschattet«Q237, dem Tag, an dem »dein Herr kommen wird und die Engel Reihe um Reihe«Q238, an dem »der Geist sich erheben wird und die Engel in Reihen geordnet sind«Q239.

In einer Súrah dieses Buches, von der es heißt, Er habe sie als »das Herz des Qur'án«Q240 bezeichnet, deutet Er Seine Ankunft an und vergleicht sie mit derjenigen des »dritten« Boten, der herabgesandt wird, um die beiden Ihm vorangegangenen »zu stärken«Q241.

Seinem Tag zollt Er auf den Seiten dieses Buches einen enthusiastischen Tribut, indem er Ihn verherrlicht als den »Großen Tag«, den »Letzten Tag«, den »Tag Gottes«, den »Tag des Gerichts«Q242, den »Tag der Abrechnung«, den »Tag der gegenseitigen Täuschung«Q243, den »Tag der Scheidung«Q244, den »Tag des Seufzens«, den »Tag der Sammlung«Q245, den Tag, an dem »der Ratschluss erfüllt wird«Q246, den Tag, an dem die zweite »Posaune erschallen wird«Q247, den Tag, »da die Menschheit vor dem Herrn der Welt stehen wird«Q248 und »alle in Demut zu Ihm kommen werden«Q249, den Tag, an dem »die Berge, die du für so fest erachtest, vergehen werden, wie eine Wolke vergeht«Q250, den Tag, an dem »Abrechnung gehalten wird«Q251, »den nahenden Tag, an dem der Menschen Herzen sich erheben und ihnen der Atem in der Brust stockt«Q252, den Tag, an dem »alle, die in den Himmeln und auf Erden wohnen, in Schrecken versetzt werden, nur der nicht, den Gott zur Errettung auserwählt«Q253, den Tag, an dem »jede stillende Frau ihren Säugling verlässt und jede Frau, die eine Last in ihrem Schoß trägt, ihre Last abwirft«Q254, den Tag, da »die Erde leuchten wird im Licht ihres Herrn, da das Buch aufgeschlagen wird, die Propheten und die Zeugen aufgerufen werden; und sie werden gerichtet nach Billigkeit, und niemand wird Unrecht leiden«Q255.
Die Fülle Seiner Herrlichkeit verglich der Gesandte Gottes ferner, wie Bahá'u'lláh selbst bezeugt, mit dem »Vollmond in der vierzehnten Nacht«Q256. Seine Stufe identifizierte der Imám 'Alí, der Gebieter der Gläubigen, entsprechend demselben Zeugnis als gleichbedeutend mit der Stufe dessen, »der am Sinai aus dem Brennenden Busch mit Mose sprach«Q257. Vom überragenden Charakter Seiner Sendung legte ebenfalls Bahá'u'lláh zufolge Imám Ḥusayn Zeugnis ab als einer »Offenbarung, deren Offenbarer Derjenige« ist, der selbst den Gesandten Gottes »offenbaren wird«Q258.
Über Ihn schrieb Shaykh Aḥmad-i-Aḥsá'í, der Herold der Bábí-Sendung, der »die seltsamen Ereignisse zwischen den Jahren sechzig und siebenundsechzig«Q259 vorausgeahnt und unmissverständlich auf das sichere Kommen Seiner Offenbarung hingewiesen hatte, Folgendes: »Das Mysterium dieser Sache muss offenkundig werden und das Geheimnis dieser Botschaft wird enthüllt werden. Mehr kann ich nicht sagen. Ich kann keine Zeit angeben. Seine Sache wird bekannt werden nach ḤínA79«Q260.
Siyyid Káẓim-i-Rashtí, Shaykh Aḥmads Schüler und Nachfolger, schrieb in gleicher Weise: »Der Qá'im wird zwangsläufig zu Tode kommen. Nachdem Er getötet worden ist, wird die Welt das Alter von achtzehn erreichen.«Q261 In seinem Buch Sharḥ-i-Qaṣídiy-i-Lámíyyih wies er sogar auf den Namen »Bahá«Q262 hin. Ferner verkündete er gegen Ende seines Lebens seinen Schülern sehr deutlich: »Wahrlich, ich sage, nach dem Qá'im wird der Qayyúm offenbart werden. Denn wenn der Stern des Ersten untergegangen ist, wird die Sonne der Schönheit Ḥusayns aufgehen und die ganze Welt erleuchten. Dann wird das ›Mysterium‹ und das ›Geheimnis‹A80, von dem Shaykh Aḥmad gesprochen hat, in all seiner Herrlichkeit enthüllt. … Diesen Tag der Tage zu erleben, bedeutet, zum Gipfel der Herrlichkeit vergangener Geschlechter zu gelangen, und eine in dieser Zeit vollbrachte gute Tat ist gleichbedeutend mit der frommen Andacht zahlloser Jahrhunderte.«Q263
Der Báb pries Ihn ebenso deutlich als den »Inbegriff des Seins«Q264, »Den von Gott Bewahrten«Q265, den »allmächtigen Meister«Q266, das »karminrote, alles umfassende Licht«Q267, den »Herrn des Sichtbaren und des Unsichtbaren«Q268, den »einzigen Zweck aller früheren Offenbarungen, einschließlich der des Qá'im«Q269.

Er bezeichnete Ihn offiziell als »Den, den Gott offenbaren wird«Q270, sprach von Ihm als dem »Abhá-Horizont«Q271, unter dem Er selbst lebe und wohne, zählte namentlich Seine Titel auf und pries Seine »Ordnung«Q272 in Seinem bekanntesten Werk, dem Persischen Bayán.

Er enthüllte Seinen Namen durch den Hinweis auf den »Sohn 'Alís, den wahren und unzweifelhaften Führer der Menschen«Q273, legte wiederholt mündlich und schriftlich unmissverständlich den Zeitpunkt Seiner Offenbarung fest und ermahnte die Gläubigen, sich nicht durch »den Bayán und alles, was darin offenbart worden ist«Q274, »von Ihm wie durch einen Schleier trennen«Q275 zu lassen.

Er verkündete überdies, Er sei »der erste Diener, der an Ihn glaubt«Q276, Er sei Ihm schon ergeben gewesen, »ehe alle Dinge erschaffen wurden«Q277.

»Kein Hinweis« auf Ihn »könne Ihn andeuten«Q278.

»Der einjährige Keim, der alle Möglichkeiten der bevorstehenden Offenbarung in sich trägt«, sei »mit einer Kraft ausgestattet, die alle Kräfte des ganzen Bayán übersteigt«.

Ferner bekräftigte Er klar, dass Er in Bezug auf Ihn, den Gott offenbaren wird, »einen Bund mit allen erschaffenen Dingen geschlossen«Q279 habe, noch ehe der Bund in Seiner eigenen Sendung errichtet war.

Unumwunden bestätigte Er, nur »ein Buchstabe« in diesem »Mächtigsten Buch« zu sein, »ein Tautropfen« aus dem »Grenzenlosen Meer«Q280, dass Seine Offenbarung »nur ein Blatt unter den Blättern Seines Paradieses«Q281 sei, »alles, was im Bayán erhöht ward«, nur »ein Ring« an Seiner eigenen Hand und Er selbst »ein Ring an der Hand Dessen, den Gott offenbaren wird«, der »ihn dreht, wie Er will, wozu Er will und wodurch Er will«Q282.

Unmissverständlich erklärte Er, dass Er sich »ganz« für Ihn »geopfert«, »willig« um Seinetwillen »Flüche auf sich genommen« habe und »nichts ersehne als den Märtyrertod«Q283 auf dem Pfad Seiner Liebe.

Und schließlich prophezeite Er eindeutig:

»… heute befindet sich der Bayán im Stadium des Keimes; seine höchste Vollendung erlangt er zu Beginn der Manifestation Dessen, den Gott offenbaren wird.«Q284 »Ehe nicht neun [Jahre] vom Beginn dieser Sache an vergangen sind, wird das Wesen alles Erschaffenen nicht geoffenbart werden.

Alles, was du bis jetzt gesehen hast, ist das Wachstum des feuchten Samens bis zu der Zeit, da Wir ihn mit Fleisch umkleideten.

Habe Geduld, bis du eine neue Schöpfung schaust.

Sprich: ›Gesegnet sei darum Gott, der Erhabenste der Schöpfer!‹Q285«Q286
»Er, um den der Punkt des BayánA81 kreist, ist gekommen«, bekräftigt Bahá'u'lláh die unvorstellbare Größe und den überragenden Charakter Seiner eigenen Offenbarung.

»Sollten alle im Himmel und auf Erden«, versichert Er ferner, »an diesem Tag mit den Kräften und Eigenschaften ausgestattet sein, die den Buchstaben des Bayán bestimmt sind, deren Stufe zehntausendmal herrlicher ist als die der Buchstaben der qur'ánischen Sendung, und wenn sie alle auch nur für einen Augenblick zögerten, Meine Offenbarung anzuerkennen, so zählten sie in den Augen Gottes zu denen, die irregehen, und gälten als ›Buchstaben der Verneinung.‹«Q287 »Er, der König göttlicher Kraft«, versichert Er im Kitáb-i-Íqán in Anspielung auf sich selbst, »ist wahrlich imstande, mit einem Buchstaben Seiner wundersamen Worte den Lebensodem des ganzen Bayán und seines Volkes auszutilgen und mit einem Buchstaben ihnen ein neues, unsterbliches Leben zu verleihen, sodass sie sich erheben und hervoreilen aus den Gräbern ihrer eitlen, selbstischen Wünsche.«Q288 »Dies ist der König der Tage«Q289, verkündet Er weiterhin, »Gottes eigener Tag«Q290, der »Tag, dem keine Nacht folgt«Q291, der »Frühling, dem kein Herbst etwas anhaben kann«, »das Auge in vergangene Zeitalter und Jahrhunderte«Q292, nach dem »die Seele jedes Propheten Gottes und jedes göttlichen Boten gedürstet hat«, nach dem sich »alle Geschlechter der Erde sehnten«Q293, durch den »Gott die Herzen der gesamten Schar Seiner Boten und Propheten und darüber hinaus diejenigen geprüft hat, die Sein geweihtes und unverletzliches Heiligtum bewachen, die das Himmelszelt bewohnen und im Hort der Herrlichkeit verweilen«Q294.

»In dieser mächtigsten Offenbarung«, verkündet Er ferner, »finden alle Sendungen der Vergangenheit ihre höchste, ihre endgültige Erfüllung.«Q295 Und wiederum:

»Keine unter den Manifestationen der Vergangenheit hat je über ein bestimmtes Maß hinaus das Wesen dieser Offenbarung völlig erfasst.«Q296 Bezüglich Seiner eigenen Stufe erklärt Er:

»Nur um Seinetwillen wurden alle Gottesgesandten mit dem Mantel des Prophetentums geschmückt, nur für Ihn ist jede der heiligen Schriften offenbart worden.«Q297
Schließlich ist noch 'Abdu'l-Bahás eigene Anerkennung des überragenden Charakters der Offenbarung Seines Vaters zu erwähnen:

»Jahrhunderte, nein, ganze Zeitalter müssen vergehen, ehe das Tagesgestirn der Wahrheit wieder in seinem Mittagsglanze leuchtet oder zum weiteren Mal in prangendem Frühlingsschimmer aufgeht.«Q298 »Das bloße Nachdenken über die Sendung, die von der Gesegneten Schönheit ausging«, versichert Er ferner, »hätte ausgereicht, die Heiligen verflossener Zeitalter zu überwältigen, die sich danach sehnten, für einen Augenblick an ihrer großen Herrlichkeit teilzuhaben.«Q299 »Was die Manifestationen anbelangt, die zukünftig ›in den Schatten der Wolken‹A82 herabkommen werden, so wisse wahrlich«, sagt Er bezeichnenderweise, »dass sie, was die Quelle ihrer Inspiration betrifft, unter dem Schatten der Altehrwürdigen Schönheit stehen.

Aber in Seiner Beziehung zu dem Zeitalter, in dem Er jeweils erscheint, ›tut‹ jeder Einzelne von ihnen, ›was Er will.‹Q300«Q301 Und am Ende heißt es in Seiner erhellenden Erklärung der wahren Beziehung zwischen der Offenbarung Bahá'u'lláhs und der des Báb:

»Die Offenbarung des Báb kann mit der Sonne bei ihrem Stand im ersten Tierkreiszeichen, dem Widder, verglichen werden, in das sie mit der Frühlings-Tagundnachtgleiche eintritt.

Die Stufe der Offenbarung Bahá'u'lláhs aber wird vom Zeichen des Löwen dargestellt, der höchsten Stellung der Sonne im Hochsommer.

Das heißt, diese heilige Sendung leuchtet hell mit dem Licht der Sonne der Wahrheit von ihrem erhabensten Stand in der Fülle ihres Glanzes, ihrer Wärme und Herrlichkeit.«Q302
Einen vollständigen Überblick über die prophetischen Hinweise auf die Offenbarung Bahá'u'lláhs zu geben, ist unmöglich. Das bezeugt die Feder Bahá'u'lláhs: »In allen göttlichen Büchern und Schriften wurde den Menschen das Kommen der Größten Offenbarung vorhergesagt und angekündigt. Niemand kann die Verse der Bücher vergangener Zeiten vollständig aufzählen, die diese höchste Gnade, diese mächtigste Gabe voraussagen.«
Abschließend zu diesem Thema, so meine ich, sollte noch gesagt werden, dass die Offenbarung Bahá'u'lláhs alle ihr vorausgegangenen Sendungen uneingeschränkt aufhebt, aber die darin enthaltenen ewigen Wahrheiten und den göttlichen Ursprung ihrer Stifter in vollem Umfang bestätigt, die Heiligkeit ihrer authentischen Schriften unangetastet wahrt und jede Absicht von sich weist, die Stufe ihrer Stifter oder die von ihnen geprägten geistigen Ideale herabzusetzen; sie erklärt ihre Aufgaben und setzt sie in Beziehung zueinander, bekräftigt von neuem ihren gemeinsamen, unwandelbaren und grundlegenden Zweck, bringt ihre scheinbar voneinander abweichenden Behauptungen und Lehrsätze miteinander in Einklang, anerkennt bereitwillig und dankbar ihre jeweiligen Beiträge zur fortschreitenden Entfaltung der einen göttlichen Offenbarung und erklärt ohne Zögern, selbst nur ein Glied in der Kette der ständig fortschreitenden Offenbarungen zu sein; sie ergänzt ihre Lehren durch solche Gesetze und Bestimmungen, wie sie die Bedürfnisse der Zeit erfordern und wie es die wachsende Aufnahmefähigkeit einer sich rasch entwickelnden und ständig sich wandelnden Gesellschaft verlangt; sie verkündet ihre Bereitschaft und Fähigkeit, die einander bekämpfenden Sekten und Splittergruppen, in die die früheren Religionen zerfallen sind, zusammenzuführen und in eine universale Gemeinschaft einzugliedern, die im Rahmen einer von Gott empfangenen weltvereinigenden, welterlösenden Ordnung und in Übereinstimmung mit deren Satzungen wirkt.
Eine Offenbarung, begrüßt als Verheißung und als krönende Herrlichkeit der vergangenen Zeitalter und Jahrhunderte, als Vollendung aller Sendungen innerhalb des adamischen Zyklus, als Eröffnung eines Zeitalters von mindestens tausend Jahren und eines Zyklus von nicht weniger als fünftausend Jahrhunderten, als das Ende des prophetischen Zeitalters und als Beginn des Zeitalters der Erfüllung, das unübertroffen ist in der Dauer der Amtszeit ihres Stifters sowie in der Fruchtbarkeit und dem Glanz Seiner Sendung – eine solche Offenbarung wurde, wie beschrieben, in der Finsternis eines unterirdischen Verlieses in Ṭihrán geboren, in einem abscheulichen Loch, das früher als Wasserreservoir für die öffentlichen Bäder der Stadt gedient hatte.

Umgeben von undurchdringlichem Dunkel, gezwungen die verpestete Luft zu atmen, betäubt von der feuchten, eisigen Umgebung, die Füße im Stock, den Nacken gebeugt von einer schweren Kette, umgeben von Verbrechern und Schurken schlimmster Art, bedrückt vom Bewusstsein des schrecklichen Makels, der den guten Ruf Seines geliebten Glaubens befleckt hatte, des schrecklichen Unglücks, das dessen Verfechter ereilt hatte, und der ernsten Gefahren, die den überlebenden Gläubigen drohten, schmerzlich bewusst – in dieser schweren Zeit und unter solch schrecklichen Umständen stieg auf Ihn der von Ihm so bezeichnete »Größte Geist«Q303 herab, der in der zoroastrischen, der mosaischen und der christlichen, der islámischen Sendung jeweils symbolisiert wird durch das Heilige Feuer, den Brennenden Busch, die Taube und den Engel Gabriel, und er offenbarte sich der gemarterten Seele Bahá'u'lláhs in der Gestalt einer »Jungfrau«Q304.
»Eines Nachts im Traum waren von allen Seiten diese erhabenen Worte zu hören: ›Wahrlich, Wir werden Dich durch Dich selbst und durch Deine Feder siegreich machen.

Sei nicht traurig über das, was Dir widerfahren ist, und fürchte Dich nicht, denn Du bist in Sicherheit.

Binnen kurzem wird Gott die Schätze der Erde offenkundig machen – Menschen, die Dir beistehen werden durch Dich selbst und durch Deinen Namen, durch welchen Gott die Herzen derer belebt, die Ihn erkannt haben‹«Q305, schrieb Er, als Er sich an Seinem Lebensabend die ersten Regungen der Gottesoffenbarung in Seiner Seele ins Gedächtnis rief.

An anderer Stelle beschreibt Er kurz und anschaulich, welche Wirkung die auf Ihn hereinstürzende Kraft des göttlichen Rufs auf Sein ganzes Wesen ausübte – eine Erfahrung, die lebhaft an die Gottesvision erinnert, die Mose in Ohnmacht fallen ließ, und an die Stimme Gabriels, die Muḥammad in eine solche Bestürzung versetzte, dass Er in den Schutz Seines Hauses eilte und Seine Frau Khadíjih bat, Ihn mit Seinem Mantel zu verhüllen.

»In den Tagen, da Ich im Kerker in Ṭihrán lag«, so Seine unvergesslichen Worte, »vergönnten Mir die schweren Ketten, die Mich wundrieben, und die üble Luft nur wenig Schlaf; dennoch hatte Ich in den seltenen Augenblicken des Schlummers ein Gefühl, wie wenn etwas vom Scheitel Meines Hauptes über Meine Brust strömte, einem mächtigen Sturzbach gleich, der sich vom Gipfel eines hohen Berges zu Tal ergießt.

Alle Glieder Meines Leibes wurden so in Flammen gesetzt, und Meine Zunge sprach in solchen Augenblicken Worte, die zu hören kein Mensch hätte ertragen können.«Q306
In Seiner Súratu'l-HaykalA83 beschreibt Er die atemberaubenden Augenblicke, als die den »Größten Geist«Q307 symbolisierende Jungfrau Seine Sendung der ganzen Schöpfung verkündete: »Umgeben von Drangsal, hörte Ich über Meinem Haupt eine höchst wundersame, süße Stimme. Mein Antlitz wendend, gewahrte Ich eine Jungfrau – das leibhaftige Gedenken des Namens Meines Herrn – vor Mir in den Lüften schwebend. So verzückt war sie, dass ihr Gesicht im Schmuck des göttlichen Wohlgefallens leuchtete und ihre Wangen im Glanz des Allbarmherzigen erglühten. Ihr Ruf erschallte zwischen Himmel und Erde und bezauberte der Menschen Herz und Geist. Meinem inneren und Meinem äußeren Sein enthüllte sie Botschaften, die Meine Seele und die Seelen der ehrbaren Diener Gottes frohlocken ließen. Sie deutete mit ihrem Finger auf Mein Haupt, wandte sich an alle im Himmel und auf Erden und sprach: ›Bei Gott! Dies ist der Geliebte der Welten – und doch versteht ihr es nicht. Dies ist Gottes Schönheit und Souveränität unter euch – o dass ihr es doch verstündet! Dies ist Gottes Geheimnis und Sein Schatz, der Befehl Gottes und Seine Herrlichkeit für alle, die in den Reichen der Offenbarung und der Schöpfung wohnen – wolltet ihr doch begreifen!‹«Q308
In Seinem Sendbrief an Seinen königlichen Widersacher Náṣiri'd-Dín Sháh, offenbart auf dem Gipfel der Verkündigung Seiner Botschaft, finden sich folgende Sätze, die den göttlichen Ursprung Seiner Sendung erhellen:

»O König!

Ich war nur ein Mensch wie andere und schlief auf Meinem Lager – siehe, da wehten die Winde des Allherrlichen über Mich und gaben Mir Kenntnis von allem, was war.

Diese Sache ist nicht von Mir, sondern von Dem, der allmächtig und allwissend ist.

Und Er gebot Mir, Meine Stimme zu erheben zwischen Erde und Himmel, und darum überkam Mich, was jedem verständigen Menschen die Tränen in die Augen treibt. … Dies ist nur ein Blatt, das die Winde des Willens deines Herrn, des Allmächtigen, des Allgepriesenen, bewegen. … Sein allbezwingender Ruf hat Mich erreicht und ließ Mich Seinen Lobpreis unter allem Volke anstimmen.

Fürwahr, Ich glich einem Toten, als Sein Befehl erscholl.

Da verwandelte Mich die Hand des Willens deines Herrn, des Mitleidigen, des Barmherzigen.«Q309 »Bei Meinem Leben!«, versichert Er in einem anderen Sendschreiben, »Nicht aus eigenem Antrieb habe Ich von Mir gekündet, sondern Gott hat Mich nach Seinem ureigenen Ratschluss geoffenbart.«Q310 Und wieder:

»Wann immer Ich schweigen und still sein wollte, siehe, da rüttelte die Stimme des Heiligen Geistes, zu Meiner Rechten stehend, Mich auf und der Erhabenste Geist erschien vor Meinem Angesicht, und Gabriel überschattete Mich, der Geist der Herrlichkeit regte sich in Meiner Brust und gebot Mir, Mich zu erheben und Mein Schweigen zu brechen.«Q311
Das waren die Umstände, unter denen die Sonne der Wahrheit in der Stadt Ṭihrán aufging, einer Stadt, die wegen des außergewöhnlichen Vorrechts, das sie genoss, vom Báb verherrlicht wurde als »Heiliges Land« und von Bahá'u'lláh die »Mutter der Welt«Q312 genannt wurde, der »Morgen des Lichts«Q313, der »Dämmerort der Zeichen des Herrn«Q314, der »Freudenquell für alle Menschen«Q315. Die Morgendämmerung dieses unvergleichlich glanzvollen Lichtes war, wie schon beschrieben, in der Stadt Shíráz angebrochen. Der erste Lichtstrahl dieser Sonne zeigte sich jetzt über dem Horizont des Síyáh-Chál von Ṭihrán. Zehn Jahre später brachen ihre Strahlen in Baghdád hervor und durchdrangen die Wolken, die unmittelbar nach ihrem Aufgang in dieser finsteren Umgebung ihren Glanz verdunkelt hatten. In der fernen Stadt Adrianopel war ihr bestimmt, den Zenit zu erreichen, um in der Nähe der Festungsstadt 'Akká wieder unterzugehen.
Diese schillernde Offenbarung konnte ihren Glanz vor den Augen der Menschen natürlich nur langsam und stufenweise entfalten. Als ihr Träger die ersten Anzeichen empfing, wurde ihr Charakter weder Seinen Gefährten noch Seinen Angehörigen sogleich oder unmittelbar danach enthüllt. Ein Zeitraum von nicht weniger als zehn Jahren musste verstreichen, ehe ihre weitreichenden Folgerungen selbst im Kreis Seiner engsten Gefährten offen enthüllt werden konnten, eine Zeit heftiger geistiger Gärung, in der der Empfänger einer so gewichtigen Botschaft erwartungsvoll der Stunde harrte, da Er Seine schwer beladene Seele, erfüllt von den mächtigen Kräften, die freigesetzt wurden von der aufkeimenden Gottesoffenbarung, von ihrer Last befreien konnte. Während dieser vorbestimmten Zwischenzeit wies Er in Briefen, Kommentaren, Gebeten und Abhandlungen, die zu offenbaren Er sich bewogen fühlte, in verschleierter und sinnbildlicher Sprache darauf hin, dass die Verheißung des Báb bereits erfüllt sei und Er selbst Derjenige sei, der erwählt war, sie zu erfüllen. Einige Mitgläubige, die sich durch besonderen Scharfsinn, persönliche Verbundenheit und Hingabe auszeichneten, spürten die Ausstrahlung der bislang noch nicht offenbarten Herrlichkeit, die Seine Seele durchflutete, und hätten Sein Geheimnis sicher enthüllt und es überall verkündet, wenn Er sie nicht zurückgehalten hätte.

Kapitel 7

Bahá'u'lláhs Exil im 'Iráq – Erster Teil

Der Anschlag auf das Leben von Náṣiri'd-Dín Sháh fiel, wie früher erwähnt, auf den 28. Shavvál des Jahres 1268 d. H., das ist der 15. August 1852. Unmittelbar darauf wurde Bahá'u'lláh in Níyávarán verhaftet, unter schmachvollsten Umständen nach Ṭihrán geführt und dort im Síyáh-Chál eingekerkert. Seine Gefangenschaft dauerte volle vier Monate und in der Mitte dieses Zeitabschnitts begann das »Jahr neun«Q316A84, auf das der Báb in glühenden Worten hingewiesen hatte, und von dem Shaykh Aḥmad-i-Aḥsá'í als dem Jahr »nach Ḥín«Q317 gesprochen hatte – ein Jahr, das der ganzen Welt ungeahnte Möglichkeiten schenkte. Zwei Monate nach dem Beginn dieses Jahres wurde Bahá'u'lláh entlassen – Seine Kerkerhaft hatte ihren Zweck erfüllt – und einen Monat später brach Er nach Baghdád auf, der ersten Station Seines denkwürdigen, lebenslangen Exils, das Ihn im Lauf der Jahre bis nach Adrianopel in der europäischen Türkei führen und mit einer vierundzwanzigjährigen Gefangenschaft in 'Akká enden sollte.
Jetzt, da Er in Folge dieses kraftvollen Traumes mit der Macht und souveränen Amtsgewalt ausgestattet war, die Seine göttliche Sendung mit sich brachte, hatte die Haft ihren Zweck erfüllt und Seine Freilassung war unvermeidlich, ja dringend notwendig, denn jede Verzögerung hätte Ihm die Erfüllung Seiner neuen Aufgaben unmöglich gemacht.

Auch fehlten nicht Mittel und Wege, Ihn von den hinderlichen Fesseln zu befreien: die beharrliche und entschiedene Vermittlung des russischen Gesandten, Fürst Dolgorouki, der nichts unversucht ließ, um die Unschuld Bahá'u'lláhs zu beweisen; das öffentliche Schuldbekenntnis des Mullá Shaykh 'Alíy-i-Turshízí, genannt 'Aẓím, der Ihn im Síyáh-Chál in Gegenwart von Ḥájibu'd-Dawlih sowie dem Dolmetscher des russischen Gesandten und einem Vertreter des Gouverneurs nachdrücklich entlastete; die unanfechtbaren Zeugnisse maßgeblicher Gerichte; die unermüdlichen Anstrengungen Seiner Brüder, Schwestern und sonstigen Angehörigen:

All dies wirkte zusammen, Ihn schließlich aus den Händen Seiner beutegierigen Feinde zu befreien.

Ein weiterer wichtiger, wenn auch weniger augenfälliger Beitrag zu Seiner Befreiung waren die vielen aufopferungsvollen Gläubigen, die mit Ihm im selben Gefängnis schmachteten und ihr Schicksal mit Geduld ertrugen.

Denn »das in diesem schicksalhaften Jahr zu Ṭihrán vergossene Blut der heroischen Schar, die mit Bahá'u'lláh im Gefängnis lag, war das Lösegeld für Seine Befreiung aus der Hand des Feindes, der danach trachtete, Ihn daran zu hindern, Sein von Gott gesetztes Ziel zu erreichen«Q318, wie Nabíl zutreffend bemerkt.
Diese beeindruckenden Zeugnisse ließen nicht den geringsten Zweifel an Bahá'u'lláhs Unschuld. Nachdem der Großwesir bei seinem Herrscher die – widerwillig erteilte – Zustimmung zur Freilassung seines Gefangenen eingeholt hatte, sandte er seinen bevollmächtigten Stellvertreter Ḥájí 'Alí zum Síyáh-Chál mit der Weisung, Bahá'u'lláh den Entlassungsbefehl zu überbringen. Der Anblick, der sich dem Gesandten dort bot, rief in ihm solche Empörung wach, dass er seinen Herrn verfluchte für die beschämende Behandlung eines Mannes von solchem Rang und makellosem Ruf. Er nahm seinen Mantel von der Schulter, bot ihn Bahá'u'lláh an und bat Ihn inständig, ihn zu tragen, wenn Er vor dem Minister und seinen Räten stünde; doch Bahá'u'lláh lehnte dies entschieden ab und zog es vor, in Gefangenenkleidung vor die Mitglieder der kaiserlichen Regierung zu treten.
Als Er sich dort zeigte, sprach Ihn der Großwesir an und sagte: »Hättest du auf meinen Rat gehört und dich vom Glauben des Siyyid-i-Báb distanziert, so wären dir die Schmerzen und Demütigungen erspart geblieben, mit denen man dich überhäuft hat.«Q319 Bahá'u'lláh erwiderte: »Hättet Ihr Eurerseits meinen Rat beherzigt, so wäre die Regierung jetzt nicht in eine so kritische Lage geraten.«Q320 Diese Worte erinnerten Mírzá Áqá Khán an ein Gespräch, das er einmal mit Ihm über des Martyrium des Báb geführt hatte und das die Warnung enthielt: »Die jetzt entfachte Flamme wird heftiger denn je auflodern.«Q321 »Was rätst du mir jetzt zu tun?«Q322, wollte er von Bahá'u'lláh wissen. Die Antwort kam prompt: »Befehlt den Gouverneuren des Reiches, nicht länger das Blut der Unschuldigen zu vergießen, nicht länger ihr Hab und Gut zu plündern, nicht länger ihre Frauen zu schänden und ihre Kinder zu quälen!«Q323 Noch am selben Tag entsprach der Großwesir diesem Rat. Aber wie der weitere Verlauf der Ereignisse zeigte, war die Wirkung gering und nur von kurzer Dauer.
Die verhältnismäßig ruhige und friedliche Zeit, die Bahá'u'lláh nach Seiner unmenschlich schweren Haft vergönnt war, war nach dem Ratschluss einer unfehlbaren Weisheit nur von ganz kurzer Dauer. Kaum war Er mit Seiner Familie und Seinen Angehörigen vereint, als ihm die Anordnung Náṣiri'd-Dín Sháhs übermittelt wurde, Er habe Persien innerhalb eines Monats zu verlassen, wobei Ihm das Recht zugebilligt wurde, das Land Seines Exils selbst zu wählen.
Als der russische Gesandte von dieser kaiserlichen Verfügung hörte, äußerte er den Wunsch, Bahá'u'lláh unter den Schutz seiner Regierung zu stellen, und sagte Ihm für Seine Übersiedlung nach Russland jede Unterstützung zu. Doch Bahá'u'lláh folgte Seiner untrüglichen inneren Führung, nahm diese unerwartete Einladung nicht an und zog es vor, Sich auf türkischem Territorium in der Stadt Baghdád niederzulassen. »Als Ich gefesselt und angekettet im Kerker lag«, schrieb Er Jahre später in Seinem Schreiben an Zar Alexander II. Nikolajewitsch von Russland, »bot Mir einer deiner Gesandten seine Hilfe an. Darum hat Gott einen Rang für dich verordnet, den niemand begreifen kann außer Ihm. Hab' acht, dass du diesen erhabenen Rang nicht verscherzest.« »In den Tagen«, so lautet ein anderes Zeugnis aus Seiner Feder, »da dieser Unterdrückte hart gepeinigt im Kerker lag, gab sich der Gesandte der hochgeachteten RegierungA85 – Gott, verherrlicht und gepriesen sei Er, stehe ihm bei! – die größte Mühe, Meine Freilassung zu erreichen. Einige Male wurde auch die Erlaubnis zu Meiner Entlassung erteilt. Aber einige 'Ulamá der Stadt vereitelten sie. Schließlich erlangte Ich die Freiheit dank dem unablässigen Bemühen Seiner Exzellenz des Gesandten. … Seine kaiserliche Majestät, der größte Kaiser – Gott, verherrlicht und gepriesen, stehe ihm bei! – gewährte Mir um Gottes willen seinen Schutz, einen Schutz, der Neid und Feindschaft bei den Törichten auf Erden erregt.«
Der Erlass des Sháhs, der einer unverzüglichen Ausweisung Bahá'u'lláhs aus Persien gleichkam, eröffnet ein neues, ruhmvolles Kapitel in der Geschichte des ersten Bahá'í-Jahrhunderts.

Genau genommen kann man ihn als den Auftakt zu einem der ereignisreichsten und wichtigsten Abschnitte der gesamten Religionsgeschichte verstehen.

Er fällt zusammen mit dem Beginn einer fast vierzigjährigen Amtszeit, die durch ihre schöpferische Macht, ihre reinigende Kraft, ihren heilenden Einfluss und durch die unaufhaltsame Wirkung der von ihr freigesetzten welt-lenkenden, welt-gestaltenden Kräfte in der Menschheitsgeschichte einmalig ist.

Der Erlass steht am Beginn einer Abfolge von Verbannungen, die sich über einen Zeitraum von vier Jahrzehnten erstrecken und erst mit dem Tod Dessen enden, der Gegenstand dieses grausamen Erlasses war.

Der Prozess, der nun in Gang kam und sich zunehmend entfaltete, begann mit der Einführung Seiner göttlichen Sache zunächst inmitten der eifersüchtig behüteten Feste des shí'itischen Islám und einem persönlichen Treffen mit dessen höchsten und berühmtesten Vertretern; später, am Sitz des Kalifats, konfrontierte er Ihn mit den bürgerlichen und geistlichen Würdenträgern des Reichs und den Repräsentanten des türkischen Sulṭáns, des mächtigsten Herrschers der islámischen Welt; und schließlich führte er Ihn an die Küste des Heiligen Landes, wodurch sich die im Alten und im Neuen Testament niedergeschriebenen Prophezeiungen erfüllten und die Verheißung aus mehreren Überlieferungen, die dem Gesandten Gottes und den Ihm folgenden Imámen zugeschrieben werden, Wirklichkeit wurde und die lang erwartete Rückführung Israels zur einstigen Wiege seines Glaubens eingeleitet wurde.

Und damit begann der letzte und fruchtbarste von vier Lebensabschnitten:

Der erste bot siebenundzwanzig Jahre lang den sorglosen Genuss all der Vorteile, die Reichtum und eine hohe Abstammung gewähren, und zeichnete sich aus durch unermüdliche Fürsorge zum Wohl der Armen, Kranken und Unterdrückten; anschließend folgten neun Jahre aktiver, vorbildlicher Jüngerschaft im Dienste des Báb; und schließlich kam eine viermonatige Gefangenschaft, überschattet von ständiger Lebensgefahr und durchsetzt von bitter quälenden Sorgen, die, als sie sich dem Ende näherte, durch den plötzlichen Ausbruch der Kräfte, freigesetzt von einer überwältigenden, seelenverwandelnden Offenbarung, unvergesslich wurde.
Die erzwungene hastige Abreise Bahá'u'lláhs aus Seinem Geburtsland in Begleitung einiger Verwandter erinnert in mancher Hinsicht an die überstürzte Flucht der Heiligen Familie nach Ägypten, an die plötzliche Flucht Muḥammads von Mekka nach Medina bald nach der Übernahme Seines Prophetenamtes, an den Auszug Mose, Seines Bruders und Seines Volkes aus dem Land ihrer Geburt als Antwort auf den göttlichen Ruf, vor allem aber an die Verbannung Abrahams aus Ur in Chaldäa in das verheißene Land. Denn diese Verbannung mit ihren unzähligen positiven Auswirkungen für so viele verschiedene Völker, Religionen und Nationen kommt in ihrer historischen Dimension den zahllosen Segnungen am nächsten, die heute und in künftigen Zeitaltern der ganzen Menschheit geschenkt werden sollen – als unmittelbare Folge des Exils, das Der erlitt, dessen göttliche Sache die Blüte und Frucht aller vorausgegangenen Offenbarungen darstellt.
'Abdu'l-Bahá zählt in Seinen Beantworteten Fragen die weitreichenden Auswirkungen der Verbannung Abrahams auf und bekräftigt: »Wir sollten einmal über Folgendes nachdenken: Wenn die Auswanderung Abrahams von Ur nach Aleppo in Syrien zu solchen Ergebnissen geführt hat, wie wird sich die Verbannung Bahá'u'lláhs von Ṭihrán nach Baghdád und von dort nach Konstantinopel, nach Rumelien und ins Heilige Land auswirken!«Q324
Am ersten Tag des Monats Rabí'u'th-Thání des Jahres 1269 d.

H. (12.

Januar 1853), neun Monate nach Seiner Rückkehr aus Karbilá, brach Bahá'u'lláh zu Seiner dreimonatigen Reise nach Baghdád auf, zusammen mit einigen Familienmitgliedern und begleitet von einem Offizier der kaiserlichen Leibwache sowie einem Beamten der russischen Gesandtschaft.

Unter denen, die das Exil mit Ihm teilten, war Seine Frau, die heilige Navváb, von Ihm das »Erhabenste Blatt« genannt, die fast vierzig Jahre hindurch unentwegt so viel Tapferkeit, gottesfürchtige Hingabe und Seelenadel an den Tag legte, dass ihr aus der Feder ihres Herrn der unvergleichliche Nachruf zuteilwurde, »auf ewig Seine Gefährtin in allen Welten Gottes« zu sein.

Zu den Verbannten, die nun ihrem Heimatland ihr letztes Lebewohl sagten, gehörten auch Sein neunjähriger Sohn, der später der »Größte Ast«Q325 genannt und zum Mittelpunkt Seines Bundes und bevollmächtigten Ausleger Seiner Lehren bestimmt wurde, sowie dessen siebenjährige Schwester, die später unter dem gleichen Titel wie ihre berühmte Mutter bekannt wurde, und die für ihren unermüdlichen Dienst – bis ins hohe Alter von sechsundachtzig Jahren – und wegen ihrer erhabenen Abstammung als herausragende Heldin des Bahá'í-Glaubens ausgezeichnet wurde.

Von den beiden Brüdern, die Ihn auf dieser Reise begleiteten, war der erste Mírzá Músá, gewöhnlich Áqáy-i-Kalím genannt, Sein getreuer und geschätzter Beistand, der fähigste und bedeutendste unter Seinen Geschwistern und einer der »beiden einzigen Menschen, die« nach Bahá'u'lláhs Zeugnis »über den Ursprung« Seines Glaubens »hinreichend unterrichtet waren«.

Der andere war Sein Halbbruder Mírzá Muḥammad-Qulí, der trotz des Treuebruchs einiger seiner Verwandten der Sache, der er sich angeschlossen hatte, bis zum Ende treu blieb.
Die Reise über die schneebedeckten Berge Westpersiens, mitten in einem außergewöhnlich strengen Winter, war für die völlig unzureichend ausgestattete kleine Schar Verbannter zwar lang und gefährlich, verlief aber ohne besondere Zwischenfälle, bis auf den herzlichen, ja begeisterten Empfang, der den Reisenden bei ihrem kurzen Aufenthalt in Karand durch den Gouverneur Ḥayát-Qulí Khán, einen Angehörigen der 'Allíyu'lláhí-Sekte, bereitet wurde. Ihn wiederum überschüttete Bahá'u'lláh mit solcher Herzensgüte, dass alle Dorfbewohner, davon gerührt, noch lange danach den Gläubigen auf ihrer Durchreise nach Baghdád so große Gastfreundschaft erwiesen, dass sie in den Ruf kamen, Bábí zu sein.
In einem seinerzeit offenbarten Gebet geht Bahá'u'lláh ausführlich auf die Schmerzen und Prüfungen ein, die Er im Síyáh-Chál zu erdulden hatte, und legt Zeugnis ab von den Strapazen und Mühen dieser »schrecklichen Reise«:

»Mein Gott, Mein Meister, Mein Verlangen! … Du hast dieses Staubatom durch die vollendete Kraft Deiner Macht erschaffen und Ihn ernährt mit Deinen Händen, die keiner fesseln kann. … Du hast Ihm Prüfungen und Trübsale bestimmt, die keine Zunge beschreiben und keine Deiner Tafeln gebührend schildern kann.

Den Hals, den Du an schmeichelnde Seide gewöhntest, umschlossest Du schließlich mit schweren Ketten und den Leib, den Du mit Samt und Brokat verwöhntest, unterwarfst Du zuletzt noch demütigender Kerkerhaft.

Dein Ratschluss schlug Mich in ungezählte Fesseln und warf Mir Ketten über den Nacken, die keiner sprengen kann.

Jahrelang strömten Trübsale wie Regenschauer der Gnade auf Mich nieder… Wie viele Nächte raubte Mir die Last der Ketten den Schlaf und wie viele Tage waren Mir Ruhe und Frieden versagt durch das, was die Hände und Zungen der Menschen Mir zufügten!

Selbst Brot und Wasser, das Du in Deiner allumfassenden Gnade sogar den Tieren auf dem Felde gewährst, verweigerten sie eine Zeitlang diesem Diener und alles, womit sie die von Deiner Sache Abtrünnigen verschonten, ließen sie Mich erdulden, bis endlich Dein Gebot unwiderruflich feststand und Dein Befehl an diesen Diener erging, in Begleitung von wenigen gebrechlichen Menschen und kleinen Kindern Persien zu verlassen, zu einer Jahreszeit, da man vor beißender Kälte nicht einmal sprechen kann und die Massen an Eis und Schnee jede Fortbewegung verhindern.«
Am 28. Jamádíyu'th-Thání 1269 d. H. (8. April 1853) kam Bahá'u'lláh schließlich in Baghdád an, der Hauptstadt der damaligen türkischen Provinz 'Iráq. Von dort begab Er sich einige Tage später nach Káẓimayn, einem Ort etwa drei Meilen nördlich der Stadt, der hauptsächlich von Persern bewohnt war und wo die beiden Káẓim, der siebte und der neunte Imám, begraben liegen. Bald nach Seiner Ankunft besuchte Ihn der in Baghdád residierende Regierungsvertreter des Sháhs und schlug Ihm im Hinblick auf die vielen Besucher dieses Wallfahrtsorts vor, sich lieber in Alt-Baghdád niederzulassen, einer Anregung, der er bereitwillig zustimmte. Einen Monat später, gegen Ende des Monats Rajab, mietete Er in einem alten Stadtviertel das Haus von Ḥájí 'Alí Madad und zog dort mit Seiner Familie ein.
In dieser Stadt, in islámischen Traditionen als »Ẓuhúru'l-Kúfih« beschrieben, jahrhundertelang als ›Stätte des Friedens‹ bezeichnet und von Bahá'u'lláh als »Stadt Gottes« unsterblich gemacht, blieb Er bis zu Seiner Verbannung nach Konstantinopel, mit Ausnahme der zwei Jahre, die er sich in die Berge Kurdistáns zurückzog, sowie gelegentlicher Besuche in Najaf, Karbilá und Káẓimayn.

Diese Stadt erwähnt der Qur'án als »Stätte des Friedens«, zu der Gott Selbst »ruft«Q326.

Von ihr spricht im selben Buch der Vers:

»Bestimmt ist für sie bei ihrem Herrn die Wohnstätte des Friedens … am Tag, da Er sie alle versammelt.«Q327 Nach und nach entströmten ihr eine Macht, ein Strahlenglanz und eine Herrlichkeit, die einen entkräfteten, schwer angeschlagenen, ins Dunkel versinkenden und vom Vergessen bedrohten Glauben unmerklich wiederbelebte.

Von dort verbreiteten sich Tag und Nacht mit wachsender Kraft die ersten Ausströmungen einer Offenbarung, die an Tragweite, Fülle und Triebkraft sowie an Umfang und Vielseitigkeit ihres Schrifttums die des Báb noch übertreffen sollte.

Über ihrem Horizont brachen die Strahlen der Sonne der Wahrheit hervor, deren wachsende Pracht zehn Jahre lange von den düsteren Wolken verzehrenden Hasses, unstillbarer Eifersucht und unerbittlicher Bosheit überschattet war.

In ihr wurde das Heiligtum des verheißenen »Herrn der Heerscharen«A86 zuerst errichtet und das lang erwartete Reich des »Vaters«A87 unanfechtbar begründet.

Aus ihr ging die erste Kunde der Heilsbotschaft hervor, die, wie Daniel prophezeite, nach Ablauf von »tausendzweihundertneunzig Tagen«A88 das Ende des »Gräuels der Verwüstung«Q328 anzeigen sollte.

Das »Größte Haus Gottes«, Sein »Fußschemel« und der »Thron Seiner Herrlichkeit«, »der Leitstern einer anbetenden Welt«, die »Leuchte des Heils zwischen Himmel und Erde«, das »Zeichen Seines Gedenkens für alle, die im Himmel und auf Erden sind«, darinnen das »Juwel, dessen Strahlenglanz die ganze Schöpfung erleuchtet«Q329, die »Fahne« Seines Königreichs, der »Schrein, um den sich die Gemeinschaft der Gläubigen scharen wird«Q330 wurde in ihren Mauern unwiderruflich gegründet und dauerhaft geweiht.

Wegen ihrer Heiligkeit als Bahá'u'lláhs »Heiligste Wohnstatt« und »Sitz Seiner unvergänglichen Herrlichkeit«Q331 wurde ihr die Ehre zuteil, als Wallfahrtszentrum zu gelten, das zweite nach der Stadt 'Akká, Seinem »Größten Gefängnis«Q332, in dessen Nähe Sein heiliges Grab, die Qiblih der Bahá'í-Welt, liegt.

An der himmlischen Tafel, die in ihrem Zentrum gedeckt war, versammelten sich in stetig wachsender Zahl Geistliche und Laien, Sunníten und Shí'iten, Kurden, Araber und Perser, Prinzen und Edelleute, Bauern und Derwische von nah und fern und alle hatten teil an den göttlichen Gaben nach dem Maß ihrer Bedürfnisse und ihres Fassungsvermögens.

Das befähigte sie nach und nach, den Ruhm des großzügigen Gebers über die Grenzen hinaus zu verkünden, die Reihen Seiner Bewunderer zu mehren, Seine Schriften weithin zu verbreiten, den Kreis Seiner Gemeinde zu erweitern und einen festen Grund für die zukünftige Errichtung der Institutionen Seines Glaubens zu legen.

Und schließlich begann vor den Augen der unterschiedlichen dort ansässigen Gemeinschaften die erste Phase der allmählichen Entfaltung einer neuen Offenbarung, wurden die ersten Früchte aus der inspirierten Feder ihres Urhebers geerntet, wurden die ersten Grundsätze Seiner sich langsam herauskristallisierenden Lehre formuliert, die ersten Aspekte Seiner erhabenen Stufe verstanden, die ersten Angriffe gestartet, um Seinen Glauben intern zu spalten, die ersten Siege über seine inneren Feinde verzeichnet und die ersten Pilgerfahrten zur Schwelle Seiner Gegenwart unternommen.
Das lebenslange Exil, zu dem die Vorsehung den Träger dieser kostbaren Botschaft verurteilt hatte, konnte deren verborgene Möglichkeiten weder unmittelbar noch binnen kurzer Zeit verwirklichen. Der Prozess, durch den ihre damals nicht vorstellbaren Segnungen den Menschen offenbar werden sollten, verlief langsam, schmerzlich langsam und war – wie die Geschichte des Glaubens von den Anfängen bis heute zeigt – durch etliche Krisen gekennzeichnet, die drohten, seine Entfaltung aufzuhalten und alle Hoffnungen, die ein zeitweiliger Fortschritt weckte, zu vereiteln.
Eine solche Krise überschattete die ersten Jahre Seines Aufenthalts im 'Iráq, der ersten Etappe Seines lebenslangen Exils, und verlieh dieser Zeit eine besondere Bedeutung. Auf ihrem Höhepunkt gefährdete sie den neugeborenen Glauben und drohte sein junges Fundament zu zerrütten. Anders als die vorausgegangenen Krisen war diese rein interner Natur, verursacht durch die Taten, den Ehrgeiz und die Torheiten von Leuten, die zu Seinen anerkannten Glaubensgefährten zählten.
Die äußeren Feinde des Glaubens, weltliche wie geistliche, die bis dahin hauptverantwortlich für seine Rückschläge und Demütigungen waren, verhielten sich inzwischen verhältnismäßig ruhig. Die allgemeine Rachgier, die unersättlich schien, war nach den Strömen von Blut bis zu einem gewissen Grad gestillt. Außerdem hatte sich bei einigen seiner eingefleischten Feinde ein Gefühl zwischen Erschöpfung und Verzweiflung breitgemacht, waren sie doch schlau genug zu erkennen, dass der Glaube unter den harten Schlägen, die sie ihm zugefügt hatten, zwar gebeugt worden war, aber in seiner Struktur im Wesentlichen unbeeinträchtigt und in seinem Geist ungebrochen blieb. Ferner hatten die Befehle des Großwesirs an die Provinzgouverneure eine ernüchternde Wirkung auf die örtlichen Behörden, die nun davon abgebracht wurden, ihre Wut und sadistische Grausamkeit an dem gehassten Gegner auszulassen.
So folgte vorübergehend eine Ruhepause, die aber später wieder gebrochen werden sollte durch eine weitere Welle von Unterdrückungsmaßnahmen, als sich der Sulṭán der Türkei und seine Minister sowie die sunnítische Priesterschaft mit dem Sháh und den shí'itischen Geistlichen Persiens und des 'Iráq zusammentaten in dem Bestreben, den Glauben und alles, was er vertrat, ein für alle Mal auszurotten. Während also nach außen hin Ruhe herrschte, begannen die ersten Anzeichen der erwähnten inneren Krise zutage zu treten. Obwohl diese Krise in der Öffentlichkeit wenig auffiel, erwies sie sich, als sie sich zuspitzte, doch als äußerst folgenschwer, weil sie die zahlenmäßige Stärke der jungen Gemeinschaft dezimierte, ihre Einheit gefährdete, ihrem Ansehen unermesslichen Schaden zufügte und ihren Ruhm für beträchtliche Zeit trübte.
Die Krise braute sich schon in den Tagen unmittelbar nach der Hinrichtung des Báb zusammen, verschärfte sich in den Monaten, als die lenkende Hand Bahá'u'lláhs infolge Seiner Kerkerhaft im Síyáh-Chál plötzlich fehlte, steigerte sich noch durch Seine rasche Verbannung aus Persien und begann in den ersten Jahren Seines Aufenthalts in Baghdád ihre zerstörerischen Züge zu enthüllen. Ihre verheerende Gewalt verstärkte sich in den zwei Jahren seines Rückzugs in die Berge von Kurdistán. Nach Seiner Rückkehr aus Sulaymáníyyih konnte der Einfluss der überwältigenden Kräfte im Vorfeld der Verkündigung Seiner Sendung sie zwar eine Weile in Schach halten, später jedoch brach sie mit noch größerer Heftigkeit aus und erreichte ihren Höhepunkt in Adrianopel, doch die Wucht der unwiderstehlichen Kräfte, die die Verkündigung dieser Sendung an die ganze Menschheit auslöste, bereitete ihr letztlich ein jähes Ende.
Ihre Hauptfigur war kein Geringerer als der vom Báb Benannte, der naive und feige Mírzá Yaḥyá, dessen Charakter bereits beschrieben wurde.

Der finstere Schurke, der diesen eitlen, schwachen Mann betörte und mit höchster Geschicklichkeit und unnachgiebiger Hartnäckigkeit unablässig täuschte und manipulierte, war ein gewisser Siyyid Muḥammad aus Iṣfahán, berüchtigt für seinen maßlosen Ehrgeiz, seinen blinden Starrsinn und seine zügellose Eifersucht.

Ihn bezeichnete Bahá'u'lláh später im Kitáb-i-Aqdas als den, der Mírzá Yaḥyá »in die Irre führte«Q333, und brandmarkte ihn in einer anderen Schrift als »Quelle des Neids und Inbegriff allen Unheils«, während 'Abdu'l-Bahá die Beziehung zwischen diesen beiden als die des »Säuglings« zur »vielgepriesenen Mutterbrust«Q334 beschrieb.

Der Siyyid war nach dem erzwungenen Abbruch seiner Studien in der Madrisiy-i-Ṣadr von Iṣfahán beschämt und zerknirscht nach Karbilá gezogen, hatte sich dort der Anhängerschaft des Báb angeschlossen, zeigte sich aber nach Dessen Märtyrertod wankelmütig und bewies damit die Oberflächlichkeit seines Glaubens und die fundamentale Schwäche seiner Überzeugungen.

Der erste Besuch Bahá'u'lláhs in Karbilá und die Beweise unverhohlener Verehrung, Liebe und Bewunderung, die Ihm von einigen herausragenden ehemaligen Schülern und Gefährten Siyyid Káẓims entgegengebracht wurden, weckten den Neid in diesem berechnenden und skrupellosen Ränkeschmied und ließen in seiner Seele eine Feindseligkeit aufkommen, die durch die Nachsicht und Geduld, die Bahá'u'lláh ihm entgegenbrachte, nur noch mehr angefacht wurde.

Seine irregeführten Helfershelfer, willige Werkzeuge seiner teuflischen Absichten, waren die nicht wenigen verwirrten, enttäuschten und führerlosen Bábí, die sich bereitwillig von ihm verführen ließen, Wege zu beschreiten, die den Lehren und Ratschlägen ihres dahingegangenen Oberhaupts genau entgegengesetzt waren.
Der Báb weilte nicht mehr unter seinen Gefährten; der von Ihm Benannte durchstreifte auf der Suche nach einem sicheren Versteck die Gebirge Mázindaráns, oder er zog im Kleid eines Derwischs oder Arabers von Stadt zu Stadt; Bahá'u'lláh war eingekerkert und anschließend aus Seiner Heimat verbannt worden; mit der Blüte des Glaubens, die in einer schier endlosen Reihe von Gemetzeln niedergemäht worden war, gerieten auch die Reste dieser verfolgten Gemeinschaft in eine Bedrängnis, die sie in lähmenden Schrecken versetzte, ihren Geist erstickte, ihren Verstand verwirrte und ihre Treue auf die härteste Probe stellte. So aufs äußerste zusammengeschmolzen hatten sie niemanden mehr, auf den sie sich stützen konnten und der Autorität genug gehabt hätte, ihre Befürchtungen zu beschwichtigen, ihre Probleme zu lösen oder ihnen ihre Pflichten und Aufgaben vorzuschreiben.
Nabíl, der seinerzeit durch die Provinz Khurásán reiste, den Schauplatz der ersten stürmischen Siege des erstehenden Glaubens, fasste seine Eindrücke über die herrschende Lage zusammen und schreibt in seinem Bericht: »Das Feuer der Sache Gottes war nahezu überall erloschen. Nirgends mehr vermochte ich eine Spur seiner Wärme zu spüren.«Q335 Derselben Quelle zufolge hatte sich der Rest der Gemeinde in Qazvín in vier Parteien aufgespalten, die den absurdesten Doktrinen und Vorstellungen verfallen und bitter verfeindet waren. In Baghdád, der Stadt der leuchtenden Beweise von Ṭáhirihs unermüdlichem Glaubenseifer, fand Bahá'u'lláh bei Seiner Ankunft unter seinen Landsleuten nur einen einzigen Bábí, während in Káẓimayn, das vorwiegend von Persern bewohnt war, nur eine Handvoll übrig geblieben war, die sich noch ängstlich und im Geheimen zu ihrem Glauben an den Báb bekannten.
Der Sittenverfall in der schrumpfenden Gemeinde war nicht weniger ausgeprägt als ihr Mitgliederschwund. So groß waren Bahá'u'lláh zufolge »ihr Eigensinn und ihre Torheit«Q336, dass Er als erstes nach Seiner Entlassung aus dem Gefängnis beschloss, »sich aufzumachen … und alle Kraft an die Aufgabe der geistigen Neubelebung dieser Menschen zu wenden«Q337.
In dem Maß, in dem der Charakter der erklärten Anhänger des Báb verfiel und die Beweise ihrer immer tiefer greifenden Verwirrung sich häuften, wurden die Unheilstifter immer kühner. Ständig lagen sie auf der Lauer mit dem einzigen Ziel, die zunehmende Verschlimmerung der Lage für ihren eigenen Vorteil auszunutzen. Das Verhalten Mírzá Yaḥyás, der den Anspruch erhob, der Nachfolger des Báb zu sein, und der sich mit seinen hochtrabenden Titeln brüstete wie Mir'átu'l-AzalíyyihA89, Ṣubḥ-i-AzalA90 und Ismu'l-AzalA91, und besonders die Machenschaften von Siyyid Muḥammad, den er in den Rang des Ersten unter den »Zeugen«Q338 des Bayán erhoben hatte, zeigten jetzt ein solches Gepräge, dass das Ansehen des Glaubens unmittelbar betroffen und seine künftige Sicherheit ernstlich gefährdet war.
Mírzá Yaḥyá hatte nach der Hinrichtung des Báb einen so schweren Schock erlitten, dass er seinen Glauben fast verloren hätte.

Als er eine Zeitlang als Derwisch verkleidet in den Bergen von Mázindarán umherschweifte, stellte sein Verhalten die Treue seiner Mitgläubigen in Núr – von denen die meisten durch den unermüdlichen Eifer Bahá'u'lláhs bekehrt worden waren – auf eine so schwere Probe, dass auch sie in ihrem Glauben wankend wurden und einige soweit gingen, mit dem Feind gemeinsame Sache zu machen.

Später ging er nach Rasht und hielt sich in der Provinz Gílán verborgen bis zu seiner Abreise nach Kirmánsháh, wo er zur besseren Tarnung in den Dienst eines gewissen 'Abdu'lláh-i-Qazvíní, eines Tuchmachers, trat und dessen Waren verkaufte.

Er war noch dort, als Bahá'u'lláh auf Seinem Weg nach Baghdád durch diese Stadt kam.

Er äußerte den Wunsch, in der Nähe Bahá'u'lláhs zu leben, aber in einem eigenen Haus, wo er unerkannt einem Gewerbe nachgehen könne.

Es gelang ihm, eine gewisse Geldsumme von Bahá'u'lláh zu bekommen, mit der er einige Ballen Baumwolle kaufte und als Araber verkleidet über Mandalíj nach Baghdád reiste.

Dort ließ er sich in einem verfallenen Teil der Stadt in der Straße der Holzkohlenhändler nieder, setzte sich einen Turban auf den Kopf, nannte sich Ḥájí 'Alíy-i-Lás-Furúsh und ging seiner neugewählten Beschäftigung nach.

Siyyid Muḥammad hatte sich indessen in Karbilá niedergelassen und war mit Mírzá Yaḥyá als Hebel eifrig damit beschäftigt, Zwietracht zu säen und den Verbannten sowie der Gemeinschaft, die sich um sie gebildet hatte, das Leben schwer zu machen.
So ist es kein Wunder, dass aus der Feder Bahá'u'lláhs – dem es bis jetzt noch nicht möglich war, das Geheimnis, das Sein Innerstes bewegte, zu enthüllen, und zu einer Zeit, da sich die Schatten um Ihn her zuzuziehen begannen – folgende Worte der Warnung, des Rates und der Zuversicht flossen: »Die Tage der Prüfungen sind nun gekommen. Meere von Zwist und Trübsal wogen und unter dem Banner des Zweifels wird allerorten Unheil geschürt und die Menschen werden ins Verderben geführt… Lasst es nicht zu, dass die Stimme der Söldner der Verneinung Zweifel in eure Mitte sät, und gestattet euch nicht, Ihn zu missachten, der die Wahrheit ist, zumal sich in jeder Sendung derartiger Streit erhob. Gott aber wird Seinen Glauben errichten und Sein Licht offenbaren, wenngleich die Aufrührer es verabscheuen. … Wachet allezeit über die Sache Gottes. … Alle sind gefangen in Seinem Griff. Es gibt keinen Ort, dahin man fliehen könnte. Glaubt nicht, die Sache Gottes sei etwas, das man auf die leichte Schulter nehmen und in der man seine Launen pflegen könnte. Jüngst haben einige Menschen an verschiedenen Orten diesen gleichen Anspruch erhoben. Es naht die Zeit, da … sie alle untergehen und verschwinden werden – nein, sie werden völlig zunichte, zu Staub, an den sich keiner mehr erinnern wird.«
Mírzá Áqá Ján, ein junger Bábí voll glühender Hingabe, »der erste, der an Ihn glaubte«, später Khádimu'lláhA92 genannt, verließ unter dem Einfluss eines Traumes über den Báb und als Ergebnis des Studiums einiger Schriften Bahá'u'lláhs Hals über Kopf sein Heim in Káshán und wanderte nach dem 'Iráq in der Hoffnung, in Seine Gegenwart zu gelangen.

Von da an diente er Ihm vierzig Jahre lang hingebungsvoll in dreifacher Funktion als Sekretär, als Begleiter und als Diener.

Ihm gewährte Bahá'u'lláh in dieser kritischen Zeit mehr als allen anderen einen kleinen Einblick in die bis dahin noch nicht enthüllte Herrlichkeit Seiner Stufe.

Mírzá Áqá Ján beschreibt Nabíl, was er in der ersten, unvergesslichen Nacht erlebte, die er in Karbilá in Gegenwart seines neu entdeckten Geliebten verbrachte, der damals Gast von Ḥájí Mírzá Ḥasan-i-Ḥakím-Báshí war:

»Es war Sommer, und daher verbrachte Bahá'u'lláh Seine Abende gewöhnlich auf dem Dach des Hauses und schlief auch dort … Als Er in dieser Nacht schlafen ging, legte ich mich Seinen Weisungen entsprechend nur wenige Fuß von Ihm entfernt nieder, um kurz zu ruhen.

Kaum hatte ich mich wieder erhoben und … begonnen in einer Ecke des Daches, das dort an eine Mauer stieß, meine Gebete zu verrichten, da sah ich, wie Seine gesegnete Person sich erhob und auf mich zuschritt.

Bei mir angelangt, sagte Er: ›Auch du bist wach‹.

Hierauf stimmte Er einen Gesang an und begann auf und ab zu schreiten.

Wie könnte ich jemals diese Stimme beschreiben, die Verse, die sie sang, oder Seine Art, wie er vor mir hin und her schritt!

Mir war, als ob mit jedem Seiner Schritte und mit jedem Seiner Worte Tausende von Lichtermeeren vor meinem Angesicht wogten, Tausende von Welten sich vor meinen Augen in unvergleichlichem Glanz auftaten und Tausende von Sonnen ihr Licht über mich ausstrahlten!

So fuhr Er fort, in dem Mondschein, der auf Ihn herabströmte, zu gehen und zu singen.

Sooft Er in meine Nähe kam, hielt Er inne und sprach in so wundersam klingender Weise, die keine Zunge beschreiben kann: ›Höre Mir zu, Mein Sohn!

Bei Gott, dem Wahrhaftigen!

Diese Sache wird ganz gewiss offenbar werden!

Achte nicht auf das leere Gerede des Volkes des Bayán, das den Sinn eines jeden Wortes verdreht.‹ In dieser Weise schritt er weiter auf und ab und sang und richtete diese Worte an mich, bis sich die ersten Anzeichen der Morgendämmerung am Horizont zeigten. … Da brachte ich Sein Bett wieder in Sein Zimmer und nachdem ich Ihm Seinen Tee bereitet hatte, wurde ich aus Seiner Gegenwart entlassen.«
Das Vertrauen, das dieser unerwartete, plötzliche Kontakt mit dem Geist und dem führenden Genius einer neugeborenen Offenbarung Mírzá Áqá Ján einflößte, rührte seine Seele bis in die tiefsten Tiefen auf – eine Seele, die ohnedies schon von einer verzehrenden Liebe entflammt war, erwachsen aus der Erkenntnis des achtunggebietenden Einflusses seines neugefundenen Meisters auf Seine Glaubensbrüder im 'Iráq und in Persien.

Diese tiefe Verehrung, die sein ganzes Wesen durchdrang und sich weder unterdrücken noch verbergen ließ, wurde sofort von Mírzá Yaḥyá und seinem Mitverschwörer Siyyid Muḥammad entdeckt.

Die Umstände, die zur Offenbarung des in dieser Zeit geschriebenen Sendschreibens Kullu'ṭ-Ṭa'ám führten, konnten die ohnedies schon ernste und bedrohliche Situation nur noch verschlimmern. Ḥájí Mírzá Kamálu'd-Dín-i-Naráqí, ein hochrangiger, sehr gebildeter Bábí hatte nämlich den Wunsch, die Bedeutung des Qur'án-Verses »Alle Speisen waren den Kindern Israels erlaubt«Q339 von Mírzá Yaḥyá erläutert zu bekommen, und bat ihn um einen Kommentar darüber.

Der Bitte wurde widerstrebend und in solch unfähiger und oberflächlicher Art und Weise entsprochen, dass Ḥájí Mírzá Kamálu'd-Dín völlig ernüchtert war und sein Vertrauen zum Verfasser zerstört wurde.

Daraufhin wandte er sich mit derselben Bitte an Bahá'u'lláh und wurde mit einem Sendschreiben geehrt, das Israel und seine Kinder mit dem Báb und Seinen Anhängern gleichsetzt.

Dieses Sendschreiben verzauberte die Seele seines Empfängers durch die darin enthaltenen Anspielungen, durch die Schönheit der Sprache und durch seine zwingende Beweiskraft dermaßen, dass er – hätte Bahá'u'lláh ihn nicht davon abgehalten – seine Entdeckung, dass Gottes verborgenes Geheimnis niemand anderer war als der Offenbarer dieses Sendschreibens, unverzüglich in die Welt hinausgerufen hätte.
Zu den Anzeichen einer immer tieferen Verehrung für Bahá'u'lláh und leidenschaftlicheren Bindung an Seine Person kamen weitere Gründe hinzu, die Neid und Missgunst, die sich durch Sein zunehmendes Ansehen in den Herzen der Übelgesinnten und der Feinde angestaut hatten, ausbrechen ließen. Der stetig wachsende Kreis von Bekannten und Bewunderern, Sein freundschaftlicher Umgang mit den Behörden bis hin zum Gouverneur der Stadt, die aufrichtige Verehrung, die Ihm häufig spontan entgegengebracht wurde von Männern, die vormals angesehene Gefährten Siyyid Káẓims waren, die Ernüchterung über das ständige Versteckspiel Mírzá Yaḥyás, die wenig schmeichelhaften Berichte, die über dessen Charakter und Befähigung in Umlauf waren, und im Gegensatz dazu die Zeichen wachsender Unabhängigkeit, angeborener Weisheit, innerer Überlegenheit und der Fähigkeit zu führen, die unverkennbar bei Bahá'u'lláh zutage traten – all dies trug dazu bei, die Kluft zu vertiefen, die der schändliche und hinterlistige Siyyid Muḥammad so unaufhaltsam aufzureißen verstanden hatte.
Deutlich war nun eine heimliche Opposition zu erkennen, die darauf abzielte, alle Anstrengungen Bahá'u'lláhs zunichte zu machen und jeden Plan zur Erneuerung der verwirrten Gemeinde zu durchkreuzen. Ständig wurden versteckte Andeutungen in Umlauf gebracht, um Zweifel und Misstrauen zu säen und um Bahá'u'lláh als Usurpator darzustellen, der die vom Báb erlassenen Gesetze umstoße und Seine Sache zerstöre. Seine Sendschreiben, Auslegungen, Aufrufe und Kommentare wurden hinter Seinem Rücken kritisiert, in Frage gestellt und verdreht wiedergegeben. Sogar ein Anschlag auf Ihn war geplant, kam aber nicht zur Ausführung.
Der Leidenskelch Bahá'u'lláhs war nun übervoll.

All Seine Ermahnungen, alle Bemühungen, der sich rasch verschlimmernden Situation entgegenzuwirken, hatten nichts gefruchtet.

Die Intensität seiner mannigfachen Leiden steigerte sich sichtbar von Stunde zu Stunde und Seine Schriften, die Er in dieser düsteren Zeit offenbarte, werfen ein klares Licht auf die Trauer, die Seine Seele erfüllte, und auf die schwierige Situation, in der Er sich befand.

In einigen Gebeten bezeugt Er eindringlich, dass sich »Trübsal auf Trübsal« auf Ihn häufe, dass die »Gegner einmütig« über Ihn herfielen, dass »Not und Elend« Ihn schwer heimsuchten und dass Er in das »tiefste Dunkel des Leides«Q340 eingetaucht sei.

Er ruft Gott zum Zeugen für Sein »Seufzen und Klagen«, Seine »Kraftlosigkeit, Armut und Not«, für das »Unrecht«Q341, das Er zu erleiden, und die »Erniedrigung«Q342, die Er zu erdulden hatte.

»So sehr musste ich vor Kummer weinen«, bekräftigt Er in einem dieser Gebete, »dass es mich daran hinderte, Dich zu erwähnen und Dein Lob zu preisen.« »So laut war die Stimme Meiner Klage«, beteuert Er an anderer Stelle, »dass jede um ihr Kind trauernde Mutter darob bestürzt ihr Weinen und ihren Kummer vergäße.« »Das Unrecht, das Ich erleide«, klagt Er in Seinem Lawḥ-i-Maryam, »hat das Unrecht, das Mein Erster NameA93 erlitt, von der Tafel der Schöpfung gelöscht.«Q343 »O Maryam!«, fährt Er fort, »aus dem Lande ṬáA94 sind Wir auf Befehl des Tyrannen von Persien nach unzähligen Trübsalen in den 'Iráq gekommen, wo Wir, eben den Fesseln Unserer Feinde entronnen, nun dem Kummer über die Niedertracht Unserer Freunde anheimfielen.

Gott weiß, was darnach über Mich kam!«Q344 Und wiederum:

»Ich ertrage, was kein Mensch ertrug noch je ertragen wird.«Q345 »Meere von Leid«, bezeugt Er im Sendschreiben Kullu'ṭ-Ṭa'ám, »brachen über Mich herein, von denen keine Seele auch nur einen Tropfen zu trinken vermöchte.

So groß ist Mein Kummer, dass Meine Seele darob beinahe Meinem Leib entwich.«Q346 »Neige dein Ohr, o Kamál!«, ruft Er im selben Schreiben, in dem Er Seine Lage schildert, »der Stimme dieser niederen, verlassenen Ameise, die sich in ihrem Loch verbirgt und deren Wunsch es ist, sich von euch zurückzuziehen und eurer Sicht zu entschwinden, um all dessentwillen, was die Hände der Menschen verübten.

Wahrlich, Gott ist Zeuge zwischen Mir und Seinen Dienern.«Q347 Und wiederum:

»Wehe Mir, wehe Mir! … Alles, was Ich sah seit dem Tage, da Ich zum ersten Mal die reine Milch aus der Brust Meiner Mutter trank, ist aus Meinem Gedächtnis getilgt um der Taten willen, die die Hände der Menschen begingen.« Und in der Ode Qaṣídiy-i-Varqá'íyyih, geschrieben zur Zeit Seines Rückzugs in die Berge Kurdistáns zum Lobpreis der Jungfrau, die den Geist Gottes, der kurz zuvor auf Ihn herabgestiegen war, verkörpert, macht Er Seinem sorgenbeladenen Herzen mit diesen Worten Luft:

»Noahs Sintflut ist nur das Maß für die Tränen, die Ich vergoss, und Abrahams Feuer nur ein Ausbruch Meiner Seelenpein.

Jakobs Gram ist nur ein Abglanz Meines Leids und Hiobs Trübsal nur ein Bruchteil Meiner Not.«Q348 »Gieße Geduld über Mich, o Mein Herr!«, fleht Er in einem Gebet, »und mache Mich siegreich über die Missetäter.« »In diesen Tagen«, beschreibt Er im Kitáb-i-Íqán die verzehrende Eifersucht, die damals begann, ihre Giftzähne zu zeigen, »sind solche Gerüche der Eifersucht verbreitet, … dass seit Anfang und Gründung der Welt … bis zum heutigen Tag solche Bosheit, Neid und Hass noch nie erschienen sind und auch in Zukunft nie mehr bezeugt werden.«Q349 Und in einem anderen Sendschreiben stellt Er fest:

»Nahezu zwei Jahre lang mied Ich alles außer Gott und verschloss Meine Augen vor allem außer Ihm, damit das Feuer des Hasses womöglich ersterbe und die Hitze der Eifersucht sich lege.«Q350
Mírzá Áqá Ján bezeugt:

»Die Gesegnete Schönheit bekundete solche Trauer, dass meine Glieder darob erzitterten.« Er schildert auch, wie in Nabíls Bericht festgehalten, dass er sah, wie Bahá'u'lláh, kurz bevor Er sich in die Einsamkeit zurückzog, einmal in der Morgendämmerung plötzlich das Haus verließ und, die Nachtmütze noch auf dem Kopf, so bestürzt ausgesehen habe, dass es ihm, Mírzá Áqá Ján, unmöglich gewesen sei, in Sein Antlitz zu blicken.

Im Gehen habe Er zornig bemerkt:

»Diese Geschöpfe sind noch dieselben wie vor dreitausend Jahren, da sie Götzen anbeteten und sich vor dem goldenen Kalb verneigten.

Auch jetzt sind sie zu nichts anderem bereit.

Welche Verbindung kann es da geben zwischen diesem Volk und Ihm, dem Antlitz der Herrlichkeit?

Was könnte sie mit dem Einen verbinden, der höchsten Verkörperung all dessen, was liebenswert ist?« »Ich stand da wie angewurzelt«, erklärte Mírzá Áqá Ján, »leblos, tot wie ein abgestorbener Baum und beinahe wäre ich niedergestürzt unter der betäubenden Wucht Seiner Worte.

Schließlich sagte Er: ›Lass sie also sprechen:

»Gibt es einen Befreier von Schwierigkeiten außer Gott?

Sprich:

Gelobt sei Gott!

Er ist Gott!

Alle sind Seine Diener und alle stehen unter Seinem Befehl!«Q351 Sage ihnen, dass sie diese Worte fünfhundertmal wiederholen sollen, nein, tausendmal, Tag und Nacht, ob wachend oder schlafend, damit vielleicht doch das Antlitz der Herrlichkeit vor ihren Augen enthüllt werde und Ströme von Licht sich auf sie ergießen.‹ Er selbst hat, wie man mir später sagte, diesen gleichen Vers gesprochen und Sein Antlitz enthüllte dabei größte Betrübnis. … Mehrfach hörte man Ihn damals sagen: ›Wir weilten eine Zeitlang unter diesem Volk, ohne dass Wir die geringste Reaktion ihrerseits wahrgenommen hätten.‹ Oft spielte Er auf Sein Verschwinden aus unserer Mitte an, aber keiner von uns verstand die Bedeutung Seiner Worte.«Q352
Als er schließlich – wie Er im Kitáb-i-Íqán bezeugt – »die Zeichen kommender Dinge«Q353 erkannte, beschloss Er, sich zurückzuziehen, ehe sie eintreten würden. »Der einzige Zweck Unserer Abgeschiedenheit war«, stellt Er im selben Buch fest, »nicht zum Gegenstand der Zwietracht unter den Gläubigen zu werden, noch zum Quell der Empörung für die Gefährten, zum Mittel der Kränkung irgendeiner Seele oder zur Ursache des Kummers irgendeines Herzens.« An derselben Stelle beteuert Er ausdrücklich: »In Unserer Zurückgezogenheit dachten Wir an keine Rückkehr, Unsere Trennung hoffte auf keine Wiedervereinigung.«Q354
Am 12. Rajab 1270 d. H. (10. April 1854) brach Er plötzlich auf, ohne irgendjemanden – nicht einmal Seine Familienmitglieder – davon zu unterrichten, begleitet nur von einem Diener, einem Muslim namens Abu'l-Qásim-i-Hamadání, dem Er Geld gab mit der Anweisung, es als Kaufmann für seine eigenen Zwecke zu verwenden. Kurz danach wurde dieser Diener von Räubern überfallen und getötet und so blieb Bahá'u'lláh ganz allein auf Seinen Wanderungen durch die Einöden Kurdistáns – einem Gebiet, dessen raue und kampflustige Bevölkerung bekannt war für ihre seit Generationen gehegte Feindschaft gegenüber den Persern, die sie als Abtrünnige vom Islám betrachtete und von denen sie sich in Aussehen, Abstammung und Sprache unterschied.
In der rauen Tracht des Reisenden, nichts als Seine KashkúlA95 und etwas Wäsche zum Wechseln mit sich führend, zog sich Bahá'u'lláh in die Wildnis zurück, nannte sich Darvísh Muḥammad und lebte eine Zeit lang auf einem Berg namens Sar-Galú, so weit entfernt von jeder menschlichen Behausung, dass nur zweimal im Jahr um die Zeit der Aussaat und der Ernte die Bauern der Umgebung dorthin kamen. Allein und ungestört verbrachte Er einen beträchtlichen Teil Seiner Zurückgezogenheit auf der Höhe dieses Berges in einer grobgefügten Steinhütte, die den Bauern Schutz vor den Unbilden des Wetters bot. Zuweilen war auch eine Höhle Seine Behausung, die Er in Seinen Sendschreiben an den berühmten Shaykh 'Abdu'r-Raḥmán sowie an Seine Verwandte Maryam erwähnt. »Ich durchstreifte die Wüste der Entsagung«, so beschreibt Er im Lawḥ-i-Maryam die Härte Seiner strengen Einsamkeit, »und Meine Reise war derart, dass in Meinem Exil sich jedes Auge über Mich wund weinte und alles Erschaffene ob Meiner Qual blutige Tränen vergoss. Die Vögel in den Lüften waren Meine Begleiter, die Tiere des Feldes Meine Gefährten.«Q355 »Aus Meinen Augen rannen Tränen der Qual«, berichtet Er im Kitáb-i-Íqán von diesen Tagen, »und in Meinem blutenden Herzen wogte ein Meer von Marter und Pein. Wie oft hatte Ich abends nichts zu essen und wie viele Tage fand Mein Leib keine Ruhe! … Ganz allein verkehrte Ich mit Meinem Geist und vergaß die Welt und alles, was darinnen ist.«Q356
In den Oden, die Er in diesen Tagen, völlig abgeschieden und ganz versunken in Andacht und Meditation, offenbarte, in den Gebeten und Monologen, die in arabischen und persischen Versen und in Prosa aus Seiner kummerbeladenen Seele hervorströmten und die Er gewöhnlich in der Dämmerung und während der Nachtwachen sang, lobte Er die Namen und Eigenschaften Seines Schöpfers, pries die Herrlichkeiten und Mysterien Seiner eigenen Offenbarung, sang den Lobpreis der Jungfrau, die den in Ihm Selbst wirkenden Geist Gottes versinnbildlicht, ging auf Seine Einsamkeit und Seine vergangenen und zukünftigen Drangsale ein, bezog Stellung zur Blindheit Seiner Generation, der Treulosigkeit Seiner Freunde und der Verderbtheit Seiner Feinde, bekundete Seinen Entschluss, sich aufzumachen und notfalls auch Sein Leben für die Verteidigung Seiner Sache zu opfern, betonte die Grundvoraussetzungen, die jeder Wahrheitssucher mitbringen muss, und erinnerte in Erwartung Seines eigenen Schicksals an das tragische Geschick des Imám Ḥusayn in Karbilá, an die Notlage Muḥammads in Mekka, an die Leiden Jesu in den Händen der Juden, an die Heimsuchungen Mose durch den Pharao und dessen Volk und an die Qual Josephs, als Er, verraten von Seinen Brüdern, in der Grube schmachtete.

Diese ersten, leidenschaftlichen Ausgießungen einer Seele, die in der Einsamkeit ihres selbstgewählten Exils damit rang, sich ihrer Last zu entledigen, sind zusammen mit der Tafel Kullu'ṭ-Ṭa'ámA96 und dem in Ṭihrán offenbarten Gedicht Rashḥ-i-'Amá die ersten Früchte Seiner göttlichen Feder.

Leider sind viele von ihnen verloren gegangen.

Sie sind Wegbereiter der unvergänglichen Werke – Kitáb-i-Íqán, Verborgene Worte und Sieben Täler –, die in den Jahren vor Seiner Verkündigung in Baghdád den stetig wachsenden Fundus Seiner Schriften so enorm bereicherten, und die den Grundstein legten für die weitere Entfaltung Seines prophetischen Geistes in Seiner bahnbrechenden Verkündigung an die Welt in Form machtvoller Sendbriefe an die Könige und Herrscher der Menschheit, sowie für die Erfüllung Seiner Sendung in den Gesetzen und Geboten, die Er während Seiner Haft in 'Akká, dem Größten Gefängnis, formulierte.
Bahá'u'lláh lebte noch immer zurückgezogen auf dem Berg, als ein Shaykh aus Sulaymáníyyih, der in der dortigen Gegend ein Grundstück besaß, durch einen Traum vom Propheten Muḥammad zu Ihm geführt wurde. Kurz nach dieser Begegnung suchte Ihn Shaykh Ismá'íl auf, der ebenfalls in Sulaymáníyyih wohnte und dort den Khálidíyyih-Orden leitete, und konnte Ihn durch wiederholtes Bitten dazu bewegen, Seinen Wohnsitz in diese Stadt zu verlegen. Inzwischen hatten Seine Freunde in Baghdád seinen Aufenthaltsort herausgefunden und sandten Shaykh Sulṭán, den Schwiegervater Áqáy-i-Kalíms, aus, um Ihn zur Rückkehr zu bewegen. Als der Bote ankam, wohnte Bahá'u'lláh schon in Sulaymáníyyih, in einem Zimmer, das zum Takyiy-i-Mawláná KhálidA97 gehörte. Shaykh Sulṭán berichtete Nabíl über seine Erlebnisse und gab an: »Ich fand alle, die dort mit Ihm lebten, vom Meister bis zum bescheidensten Novizen, so hingerissen von ihrer Liebe zu Bahá'u'lláh und so unvorbereitet auf die Möglichkeit, sich wieder von Ihm trennen zu müssen, dass sie meinem Leben gewiss und ohne Zögern ein Ende gesetzt hätten, wenn ich ihnen den Zweck meines Kommens verraten hätte.«
Wie Shaykh Sulṭán berichtet, lernte Bahá'u'lláh bald nach Seiner Ankunft in Kurdistán die ehrenwerten und anerkannten Oberhäupter des Naqshbandíyyih-, des Qádiríyyih- und des Khálidíyyih-Ordens kennen: Shaykh 'Uthmán, Shaykh 'Abdu'r-Raḥmán und Shaykh Ismá'íl, und konnte ihre Herzen völlig für sich gewinnen und großen Einfluss auf sie ausüben. Der erstere, Shaykh 'Uthmán, zählte zu seinen Anhängern keinen Geringeren als den Sulṭán selbst und dessen Gefolge. Der zweite, auf dessen Fragen später als Antwort die Vier Täler offenbart wurden, besaß die unverbrüchliche Loyalität von mindestens hunderttausend ergebenen Anhängern und der dritte wurde von seinen Anhängern so verehrt, dass sie ihn dem Ordensgründer Khálid selbst gleichstellten.
Als Bahá'u'lláh nach Sulaymáníyyih kam, vermutete zunächst keiner bei Ihm irgendwelche Gelehrsamkeit oder Weisheit, da Er sich vollkommen schweigsam und zurückhaltend verhielt.

Erst als ein Student, der auf Ihn wartete, den gelehrten Dozenten und den Mitstudenten zufällig eine Probe Seiner erlesenen Schreibkunst zeigte, erwachte in ihnen die Neugier und sie fühlten sich gedrängt, Ihn anzusprechen und auf Seinen Wissensstand und das Maß Seiner Vertrautheit mit den bei ihnen gelehrten Künsten und Wissenschaften zu prüfen.

Das Seminar war berühmt für seine reiche Ausstattung, seine zahlreichen Takyihs und seine Beziehung zu Ṣaláḥi'd-Dín-i-Ayyúbí und dessen Nachkommen.

Es hatte einige der berühmtesten Vertreter des sunnítischen Islám hervorgebracht, die dessen Vorschriften und Grundsätze lehrten.

Und nun trat eine Abordnung seiner bedeutendsten Doktoren und fähigsten Studenten unter Führung von Shaykh Ismá'íl selbst an Bahá'u'lláh heran und als Er sich bereit zeigte, ihnen auf jede Frage zu antworten, die sie Ihm stellen würden, baten sie Ihn, ihnen im Verlauf von mehreren Zusammenkünften die unverständlichen Stellen im Futúḥát-i-Makkíyyih zu erklären, dem gepriesenen Werk des berühmten Shaykh Muḥyi'd-Dín-i-'Arabí.

»Gott ist Mein Zeuge«, antwortete Bahá'u'lláh zunächst der gelehrten Abordnung, »dass Ich das Buch, von dem ihr sprecht, nie gesehen habe.

Ich glaube aber, dass es Mir mit Gottes Hilfe … ein Leichtes ist, alles zu erfüllen, was ihr von Mir wollt.« Er ließ sich jeden Tag von einem der Anwesenden eine Seite des Buches laut vorlesen und konnte alle schwierigen Fragen in so erstaunlicher Weise klären, dass sie sprachlos waren vor Bewunderung.

Er begnügte sich nicht mit der bloßen Klärung der dunklen Textstellen, sondern deutete auch die Absicht des Verfassers und erläuterte seine Lehre.

Bisweilen ging Er noch weiter und stellte die Stichhaltigkeit mancher im Buch dargestellten Ansichten in Frage, gab selbst eine korrekte Darlegung der missverstandenen Sachverhalte und untermauerte sie mit Belegen und Beweisen, die Seine Hörer völlig überzeugten.
Erstaunt über Seine tiefe Einsicht und Sein umfassendes Verständnis, fühlten sie sich nun getrieben, Ihn um einen für sie letztgültigen Beweis zu ersuchen für die einzigartige Fähigkeit und das Wissen die Er sichtlich besaß. »Keiner unter den Mystikern, Weisen und Gelehrten«, sagten sie, als sie sich diese weitere Gefälligkeit von Ihm erbaten, »war bisher fähig, ein Gedicht mit demselben Reim und Versmaß zu schreiben wie die längere der beiden Oden mit dem Titel Qaṣídiy-i-Tá'íyyih von Ibn-i-Fáriḍ. Wir bitten dich, für uns ein Gedicht im selben Versmaß und in derselben Reimart zu schreiben.« Er erfüllte die Bitte und diktierte ein Gedicht mit nicht weniger als zweitausend Versen in genau der Art, die sie vorgegeben hatten. Davon wählte Er hundertsiebenundzwanzig Verse aus und erlaubte ihnen, sie zu behalten; den Inhalt der übrigen erachtete Er als zu weit vorausgreifend und nicht geeignet für die Erfordernisse der Zeit. Diese hundertsiebenundzwanzig Verse aber bilden das Qaṣídiy-i-Varqá'íyyih, das den arabisch sprechenden Gläubigen vertraut und unter ihnen weit verbreitet ist.
Auf diese wunderbare Bekundung der Weisheit und Genialität Bahá'u'lláhs hin anerkannten sie einhellig, dass jeder einzelne Vers dieses Gedichtes eine Kraft, Schönheit und Macht besaß, die alles, was die kleinen und großen Oden des berühmten Dichters enthielten, weit überstieg.
Diese Begebenheit ist das bei weitem hervorstechendste Ereignis während der zweijährigen Abwesenheit Bahá'u'lláhs von Baghdád und sie bewirkte, dass jetzt immer mehr der in den Seminaren von Sulaymáníyyih und Karkúk versammelten 'Ulamá, Schüler, Shaykhs, Doktoren, Heiligen und Prinzen Sein tägliches Wirken mit großem Interesse verfolgten.

Durch Seine zahlreichen Gespräche und Briefe eröffnete Er ihnen neue Perspektiven, löste die Probleme, die ihren Verstand herausforderten, erklärte die innere Bedeutung vieler bisher dunkler Passagen in den Schriften diverser Kommentatoren, Dichter und Theologen, die sie bis jetzt noch nicht kannten, und brachte die vielen scheinbar widersprüchlichen Aussagen, die sich in deren Erörterungen, Gedichten und Abhandlungen fanden, in Einklang.

Er genoss so viel Ansehen und Respekt, dass einige Ihn für einen der »Männer des Unsichtbaren«Q357 hielten, andere für einen Meister der Alchemie und der Wahrsagekunst, wieder andere nannten Ihn einen »Angelpunkt des Weltalls«, indes viele Seiner Bewunderer sogar dachten, dass Sein Rang der eines Propheten sei.

Kurden, Araber und Perser, Gelehrte und Analphabeten, hoch und niedrig, jung und alt, alle, die kamen, um Ihn kennenzulernen, erwiesen Ihm die gleiche Ehre, und nicht wenige unter ihnen brachten Ihm aufrichtige, tiefe Zuneigung entgegen – und das trotz gewisser öffentlich getätigter Aussagen und Anspielungen auf Seine geistige Stufe, die – wären sie einem anderen über die Lippen gekommen – einen lebensbedrohlichen Zorn entfesselt hätten.

So ist es kein Wunder, dass Bahá'u'lláh im Lawḥ-i-Maryam die Zeit Seines Rückzugs »das machtvollste Zeugnis« und den »vollkommensten, schlüssigsten Beweis«Q358 für die Wahrheit Seiner Offenbarung nennt. 'Abdu'l-Bahá bestätigt:

»Innerhalb kurzer Zeit war Kurdistán von Seiner Liebe magnetisiert.

Bahá'u'lláh lebte während dieser Zeit in Armut.

Er trug die Kleidung der Armen und Elenden.

Seine Speise war die der Darbenden und Geringen.

Doch die Aura von Majestät umstrahlte Ihn wie die Mittagssonne.

Überall war Er hoch geehrt und geliebt.«Q359
Während so in einem fremden Land und unter einem fremden Volk der Grund für Bahá'u'lláhs künftige Größe gelegt wurde, verschlimmerte sich die Lage der Bábí-Gemeinde sehr rasch.

Bahá'u'lláhs unerwartet lange Abwesenheit freute und ermutigte die Unheilstifter und ihre irregeleiteten Gefährten und sie waren eifrig damit beschäftigt, ihr schändliches Treiben noch weiter auszudehnen.

Mírzá Yaḥyá schloss sich die meiste Zeit in seinem Haus ein, leitete aber insgeheim durch seine Korrespondenz mit jenen Bábí, denen er ganz vertraute, eine Kampagne gegen Bahá'u'lláh, um Ihn in völligen Verruf zu bringen.

Aus Furcht vor einem möglichen Gegenspieler hatte er Mírzá Muḥammad-i-Mázindarání, einen seiner Anhänger, nach Ádhirbáyján geschickt mit der ausdrücklichen Weisung, Dayyán zu ermorden, diesen »Verwahrungsort der Erkenntnis Gottes«Q360.

Ihn hatte der Báb den »Dritten Buchstaben, der an Den glaubt, den Gott offenbaren wird«Q361, genannt.

Mírzá Yaḥyá jedoch gab ihm den Beinamen »Vater des Unheils«Q362 und brandmarkte ihn als »Ṭághút«Q363.

Und in seiner Verblendung veranlasste er Mírzá Áqá Ján, nach Núr zu reisen, um dort auf einen günstigen Augenblick für einen erfolgreichen Anschlag auf das Leben des Herrschers zu warten.

So sehr hatte seine Schamlosigkeit und Unverfrorenheit zugenommen, dass er eine Tat beging, die er nach ihm sogar Siyyid Muḥammad zu wiederholen erlaubte, – eine Tat, derart abscheulich, dass sie von Bahá'u'lláh als »schwerster Verrat«Q364 bezeichnet wurde, der die Ehre des Báb beschmutze und »alle Lande in Kummer und Schmerz stürze«Q365.

Als weiteren Beweis für die Ungeheuerlichkeit seiner Verbrechen ordnete er sogar an, den Cousin des Báb, Mírzá 'Alí-Akbar, einen glühenden Verehrer Dayyáns, heimlich zu ermorden – ein Befehl, der in all seiner Frevelhaftigkeit ausgeführt wurde.

Siyyid Muḥammad, dem sein Meister Mírzá Yaḥyá nun freie Hand ließ, hatte sich, wie Nabíl, der damals bei ihm in Karbilá war, explizit berichte, mit einer Schlägerbande umgeben und sie dazu ermuntert, nachts den wohlhabenden Pilgern, die nach Karbilá gekommenen waren, den Turban vom Kopf zu reißen und die Schuhe zu stehlen, die Diwane und Kerzen aus dem Schrein des Imám Ḥusayn zu rauben und die Trinkbecher bei den öffentlichen Brunnen beiseite zu schaffen.

Die Abgründe der Entwürdigung dieser sogenannten Bábí riefen in Nabíl unwillkürlich die Erinnerung an die großartige Abkehr von ihrem Besitz wach, die Mullá Ḥusayns Gefährten bewiesen, als sie auf Anraten ihres Anführers verächtlich Gold, Silber und Juwelen wegwarfen; ferner an das Verhalten Vaḥíds, der von den Schätzen seines kostbar eingerichteten Hauses in Yazd auch nicht den geringsten Wertgegenstand vor der Plünderung durch den Mob in Sicherheit bringen ließ; und an die Entscheidung Ḥujjats, der seinen Gefährten nicht erlaubte, sich am Eigentum anderer zu vergreifen, obwohl es um ihr Leben ging und sie fast verhungerten.
Die anmaßende Unverfrorenheit der demoralisierten und irregeleiteten Bábí ging so weit, dass – wie 'Abdu'l-Bahá bezeugt – nicht weniger als fünfundzwanzig Personen vermessen erklärten, sie seien der vom Báb angekündigte Verheißene. Ihr Glück verließ sie in einem Maße, dass sie sich kaum mehr öffentlich sehen lassen konnten. Kurden und Perser, die ihnen auf der Straße begegneten, wetteiferten damit sie zu verunglimpfen und laut die Sache zu schmähen, zu der sie sich bekannten. So ist es kein Wunder, dass Bahá'u'lláh bei Seiner Rückkehr nach Baghdád die damalige Situation mit den Worten beschrieb: »Wir fanden kaum mehr als eine Handvoll Menschen, mutlos und matt, ja völlig verloren und wie tot. Niemand trug mehr die Sache Gottes auf den Lippen und kein Herz war mehr für ihre Botschaft empfänglich.«Q366 So sehr überwältigte Ihn bei Seiner Ankunft die Trauer, dass Er sich eine Zeit lang weigerte, Sein Haus zu verlassen, außer für Seine Besuche in Káẓimayn und für gelegentliche Treffen mit einigen Seiner Freunde, die in Káẓimayn oder in Baghdád wohnten.
Die tragische Lage, die sich während Seiner zweijährigen Abwesenheit herausgebildet hatte, verlangte zwingend Seine Rückkehr. Er selbst schreibt im Kitáb-i-Íqán, dass »aus dem mystischen Quell der Ruf an Uns erging, der Uns zurückzukehren befahl, woher Wir gekommen waren. Wir ergaben Unseren Willen dem Seinigen und unterwarfen Uns Seinem Geheiß.«Q367 Und wie Nabíl in seinem Bericht mitteilt, beteuerte Er gegenüber Shaykh Sulṭán ausdrücklich: »Bei Gott, neben dem es keinen Gott gibt! Wenn Ich nicht erkannt hätte, dass die gesegnete Sache des Ersten Punktes kurz davor stand, völlig ausgelöscht zu werden, und somit all das heilige Blut, das auf dem Pfade Gottes geflossen war, vergeblich vergossen wäre, hätte Ich Mich nie und nimmer bereitgefunden, wieder zum Volke des Bayán zurückzukehren, und hätte sie der Anbetung der von ihnen selbst geschaffenen Götzen überlassen.«
Selbst Mírzá Yaḥyá, der sehr wohl erkannte, wohin er mit seiner uneingeschränkten Leitung des Glaubens gekommen war, hatte Ihn eindringlich schriftlich angefleht, wieder zurückzukommen. Nicht weniger dringlich waren die Bitten Seiner Verwandten und Freunde, insbesondere Seines damals zwölfjährigen Sohnes 'Abdu'l-Bahá, dessen Kummer und Einsamkeit Seine Seele so sehr verzehrt hatten, dass Er in einem Gespräch, das von Nabíl in seinem Bericht aufgezeichnet worden war, erklärt hatte, nach dem Weggang Bahá'u'lláhs sei er schon in seiner Jugend alt geworden.
Bahá'u'lláh entschloss sich, die Zeit Seines Rückzugs zu beenden und nahm Abschied von den Shaykhs in Sulaymáníyyih, die jetzt zu Seinen eifrigsten und, wie ihr weiteres Verhalten bewies, zu Seinen zuverlässigsten Bewunderern zählten. Begleitet von Shaykh Sulṭán kehrte Er nach Baghdád zurück, zu »den Ufern des Flusses der Drangsale«, wie Er es nannte. Er reiste in kleinen Etappen und in dem Bewusstsein, so erklärte Er es auch Seinem Reisegefährten, dass diese letzten Tage Seines Rückzugs »die einzigen Tage des Friedens und der Ruhe« seien, die Ihm noch blieben, »Tage, die Mir nie wieder beschieden sein werden«.
Am 12. Rajab 1272 d. H. (19. März 1856) kam Er in Baghdád an, genau zwei Mondjahre nach Seinem Weggang nach Kurdistán.

Kapitel 8

Bahá'u'lláhs Exil im 'Iráq – Zweiter Teil

Bahá'u'lláhs Rückkehr aus Sulaymáníyyih nach Baghdád markiert einen Wendepunkt von größter Bedeutung in der Geschichte des ersten Bahá'í-Jahrhunderts.

Der Gezeitenwechsel in den Geschicken des Glaubens hatte seinen Tiefststand erreicht und begann nun erneut aufzubranden, um stetig und machtvoll auf einen neuen Höhepunkt zuzusteuern: auf die Verkündigung Seiner Sendung am Vorabend Seiner Verbannung nach Konstantinopel.

Mit Bahá'u'lláhs Rückkehr nach Baghdád wurde der Glaube allmählich fest verankert, an einem Ankerplatz wie er ihn in seiner bisherigen Geschichte noch nicht erlebt hatte.

Abgesehen von den ersten drei Jahren seines Bestehens konnte sich der Glaube zuvor nie auf ein festes und allen zugängliches Zentrum stützen, an das die Gläubigen sich um Führung hätten wenden können und von dem sie stets und ungehindert Inspiration hätten empfangen können.

Der Báb verbrachte mehr als die Hälfte Seiner kurzen Amtszeit am äußersten Rand Seines Heimatlandes in Verborgenheit, praktisch abgeschnitten von der großen Mehrzahl der Gläubigen.

In der Zeit unmittelbar nach Seinem Märtyrertod herrschte eine Verwirrung, die noch beklagenswerter war als die durch Seine erzwungene Haft verursachte Isolation.

Auch als die von Ihm verheißene Offenbarung sichtbar wurde, blieb doch zunächst eine Erklärung aus, die den Angehörigen der zerstreuten Gemeinde ermöglicht hätte, sich um die Person ihres erwarteten Retters zu scharen.

Das lange Versteckspiel Mírzá Yaḥyás, des für die Zeit bis zur Offenbarung des Verheißenen vorläufig ernannten Mittelpunkts, die neunmonatige Abwesenheit Bahá'u'lláhs von Seinem Heimatland während Seines Besuchs in Karbilá, rasch gefolgt von Seiner Einkerkerung im Síyáh-Chál, Seiner Ausweisung in den 'Iráq und später von Seinem Rückzug nach Kurdistán – all dies verlängerte die Phase der Unsicherheit und Anspannung, die die Bábí-Gemeinde durchleben musste.
Obwohl Bahá'u'lláh sich zurückhielt und das Geheimnis Seiner Stellung nicht lüftete, konnten sich die Bábí jetzt endlich in ihrem Hoffen und Handeln um Den scharen, den sie – wie auch immer sie Seine Stufe ansahen – für fähig hielten, die Festigkeit und Unversehrtheit ihres Glaubens zu gewährleisten. Die Orientierung, die der Glaube auf diese Weise erhielt, und der feste Mittelpunkt, zu dem er nun hingezogen wurde, bildeten seitdem in der einen oder anderen Form seine herausragenden Merkmale, die er nie wieder verlor.
Der Glaube des Báb stand, wie gesagt, infolge der schweren Schläge, die ihn in rascher Folge trafen, kurz vor dem Erlöschen. Auch die gewaltige Offenbarung, die Bahá'u'lláh im Síyáh-Chál empfangen hatte, brachte keine sofort greifbaren Ergebnisse, die auf die nahezu zerfallene Gemeinde einen festigenden Einfluss gehabt hätten. Die unerwartete Verbannung Bahá'u'lláhs war ein weiterer Schlag für ihre Mitglieder, die sich daran gewöhnt hatten, ihr Vertrauen auf Ihn zu setzen. Die Verborgenheit und die Untätigkeit Mírzá Yaḥyás beschleunigten den begonnenen Zerfallsprozess. Der längere Rückzug Bahá'u'lláhs nach Kurdistán schien die völlige Auflösung zu besiegeln.
Nun aber, nach einem so besorgniserregenden Tiefpunkt des Schicksals, brachte die Gezeitenwende mit steigender Flut unschätzbaren Segen hervor, der die Verkündigung der Offenbarung einläutete, die Bahá'u'lláh schon im Verborgenen enthüllt worden war.
Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass in den sieben Jahren zwischen der Wiederaufnahme Seiner Arbeit und der Verkündigung Seiner prophetischen Sendung – die Jahre, denen wir nun unsere Aufmerksamkeit zuwenden wollen – unter dem Namen und in der Gestalt einer wieder auflebenden Bábí-Gemeinde die Bahá'í-Gemeinde entstand und langsam Form annahm, obwohl ihr Schöpfer weiterhin als einer der wichtigsten Jünger des Báb in auftrat und agierte. In dieser Zeit schwand das Ansehen des nominellen Anführers der Gemeinde mehr und mehr und verblasste vor dem aufleuchtenden Glanz ihres wahren Oberhaupts und Erlösers. Es war die Zeit, in der die ersten Früchte eines Exils, das unermessliche Möglichkeiten in sich barg, reiften und geerntet wurden. Sie wird in die Geschichte eingehen als ein Zeitraum, in dem das Ansehen der wiederbelebten Gemeinde gewaltig zunahm, ihre Sitten völlig erneuert wurden, sie sich begeistert zu Dem bekannte, der ihr Glück wiederherstellte, ihr Schrifttum außerordentlich bereichert wurde und ihre Siege über ihre neuen Widersacher allgemein anerkannt wurden.
Das Ansehen der Gemeinde und insbesondere das Bahá'u'lláhs begann nun von ihren ersten Anfängen in Kurdistán an in einem sich steigernden Crescendo zuzunehmen.

Kaum hatte Bahá'u'lláh die aus der Hand gegebenen Zügel der Autorität wieder aufgenommen, da strömten die ergebenen Bewunderer, die Er in Sulaymáníyyih zurückgelassen hatte, mit dem Namen »Darvísh Muḥammad« auf den Lippen und dem »Haus des Bábí Mírzá Músá« als Ziel in Scharen nach Baghdád.

Erstaunt über die vielen kurdischen 'Ulamá und Ṣúfí vom Qádiríyyih- wie vom Khálidíyyih-Orden, die sich um das Haus Bahá'u'lláhs drängten, und angetrieben von Rassen- und Glaubensrivalitäten, versuchten die führenden Geistlichen der Stadt – so der bekannte Ibn-i-Álúsí, der Muftí von Baghdád, ferner Shaykh 'Abdu's-Salám, Shaykh 'Abdu'l-Qádir und Siyyid Dávúdí – in Seine Gegenwart zu gelangen.

Nachdem sie auf ihre diversen Fragen vollkommen befriedigende Antworten erhalten hatten, reihten sie sich in die Schar Seiner frühesten Bewunderer ein.

Dass diese hochangesehenen Führer uneingeschränkt anerkannten, was Wesen und Verhalten Bahá'u'lláhs auszeichnete, weckte die Neugier und später auch den unverhohlenen Beifall vieler nicht so namhafter Zeitgenossen, darunter Poeten, Mystiker und Honoratioren aus der Stadt oder aus dem Kreis ihrer Besucher.

Mit der Zeit kamen auch Regierungsbeamte mit Ihm in Berührung, darunter an erster Stelle 'Abdu'lláh Páshá und sein Stellvertreter Maḥmúd Áqá sowie Mullá 'Alí Mardán, ein in diesen Kreisen wohlbekannter Kurde, und trugen ihr Teil dazu bei, Seinen rasch wachsenden Ruhm zu verbreiten.

Auch die vornehmen Perser, die in Baghdád und Umgebung wohnten oder als Pilger die heiligen Stätten besuchten, konnten sich dem Zauber Seiner Persönlichkeit nicht länger verschließen.

Prinzen königlichen Geblüts wurden unwiderstehlich in den sich stetig erweiternden Kreis Seiner Gefährten und Bekannten hineingezogen, unter ihnen Persönlichkeiten wie der Ná'ibu'l-Iyálih, der Shujá'u'd-Dawlih, der Sayfu'd-Dawlih und Zaynu'l-'Ábidín Khán, der Fakhru'd-Dawlih.
Die während der zweijährigen Abwesenheit Bahá'u'lláhs von Baghdád Seine Gefährten und Angehörigen stets beschimpft und verlacht hatten, waren nun größtenteils verstummt. Nicht wenige heuchelten jetzt Respekt und Wertschätzung für Ihn, einige behaupteten, Seine Verteidiger und Unterstützer zu sein, während andere erklärten, seine Glaubensüberzeugungen zu teilen und sich in die Gemeinde, der Er angehörte, einreihten. Die einsetzenden Reaktionen erreichten ein Ausmaß, dass man sogar jemanden sich rühmen hörte, er habe die Wahrheit dieses Glaubens schon im Jahre 1250 d. H. erkannt und angenommen – ein Jahrzehnt vor der Verkündigung durch den Báb!
Innerhalb weniger Jahre nach der Rückkehr Bahá'u'lláhs aus Sulaymáníyyih hatte sich die Situation völlig gewandelt. Das Haus von Sulaymán-i-Ghannám – später offiziell als Bayt-i-A'ẓamA98 bezeichnet, damals als das Haus des Bábí Mírzá Músá bekannt, ein höchst bescheidener Wohnsitz im Karkh-Viertel nahe dem westlichen Tigrisufer, den die Familie Bahá'u'lláhs vor Seiner Rückkehr aus Kurdistán bezogen hatte – wurde zum Brennpunkt vieler Sucher, Gäste und Pilger, unter ihnen Kurden, Perser, Araber und Türken, mit muslimischem, jüdischem oder christlichem Hintergrund. Es war überdies zu einem wahren Zufluchtsort für die Opfer der Ungerechtigkeit der persischen Regierungsbeamten geworden, wohin sie sich flüchteten in der Hoffnung auf Hilfe gegen das Unrecht, das sie erlitten hatten.
Zur selben Zeit vergrößerte der Andrang persischer Bábí, die nur das Ziel hatten, in die Gegenwart Bahá'u'lláhs zu gelangen, den Besucherstrom, der durch das Tor Seines gastlichen Hauses flutete.

Da sie bei der Rückkehr in ihre Heimat unzählige schriftliche und mündliche Zeugnisse Seiner stetig wachsenden Macht und Herrlichkeit mitbrachten, blieb es nicht aus, dass auch sie in hohem Maß zur Ausbreitung und zum Voranschreiten des wiedererstandenen Glaubens beitrugen.

Vier Vettern des Báb; Sein Onkel mütterlicherseits Ḥájí Mírzá Siyyid Muḥammad; eine Enkelin Fatḥ-'Alí Sháhs und glühende Verehrerin Ṭáhirihs mit dem Ehrennamen Varaqatu'r-Riḍván; der gelehrte Mullá Muḥammad-i-Qá'iní mit dem Beinamen Nabíl-i-Akbar; der damals schon berühmte Mullá Ṣádiq-i-Khurásání mit dem Beinamen Ismu'lláhu'l-Aṣdaq, der zusammen mit Quddús in Shíráz schmählich verfolgt worden war; Mullá Báqir, einer der Buchstaben des Lebendigen; Siyyid Asadu'lláh, genannt Dayyán; der verehrte Siyyid Javád-i-Karbilá'í; Mírzá Muḥammad-Ḥasan und Mírzá Muḥammad-Ḥusayn, später unsterblich geworden durch die Titel Sulṭánu'sh-Shuhadá' und Maḥbúbu'sh-ShuhadáA99; Mírzá Muḥammad-'Alíy-i-Nahrí, dessen Tochter später 'Abdu'l-Bahá angetraut wurde; der unsterbliche Siyyid Ismá'íl-i-Zavárih-í; Ḥájí Shaykh Muḥammad, vom Báb Nabíl genannt; der gebildete Mírzá Áqáy-i-Munír, genannt Ismu'lláhu'l-Muníb; der langmütige Ḥájí Muḥammad-Taqí, genannt Ayyúb; und Mullá Zaynu'l-'Ábidín, genannt Zaynu'l-Muqarrabín, der im Rang eines hochgeachteter Mujtahids stand – sie alle zählten zu den Besuchern und Glaubensgefährten, die bei Ihm ein und aus gingen, einen Schimmer vom Glanz Seiner Majestät erhaschten und überall die schöpferischen Einflüsse weitergaben, die sie durch den Kontakt mit Seinem Geist in sich aufgenommen hatten.

Mullá Muḥammad-i-Zarandí, genannt Nabíl-i-A'ẓam, den man gut und gern als Seinen angesehensten Poeten, Chronisten und unermüdlichen Jünger bezeichnen darf, hatte schon die Verbannten begleitet und zur Förderung der Sache seines Geliebten eine ganze Reihe langer und anstrengender Reisen durch Persien unternommen.
Selbst die meisten derjenigen, die sich in Baghdád, Karbilá, Qum, Káshán, Tabríz und Ṭihrán die Rechte und den Titel »Dessen, Den Gott offenbaren wird« töricht und verwegen angemaßt hatten, fühlten sich nun instinktiv veranlasst, Ihn aufzusuchen, ihren Irrtum zu bekennen und Seine Vergebung zu erflehen.

Mit der Zeit suchten auch Flüchtlinge mit ihren Frauen und Kindern, getrieben von der ständigen Angst vor Verfolgung, die relative Sicherheit, die ihnen allein schon die Nähe Dessen bot, der zum Sammelpunkt für die Angehörigen einer hart bedrängten Gemeinde geworden war.

Exilperser von hohem Rang ließen angesichts des ständig wachsenden Ansehens Bahá'u'lláhs alle Gebote der Mäßigung und Klugheit außer Acht, vergaßen ihren Stolz, saßen Ihm zu Füßen und nahmen, jeder nach seinem Maß, etwas von Seinem Geist und Seiner Weisheit auf.

Die Ehrgeizigeren unter ihnen – so zum Beispiel 'Abbás Mírzá, ein Sohn von Muḥammad Sháh, der Vazír-Niẓám und Mírzá Malkam Khán, aber auch einige Beamte auswärtiger Regierungen – versuchten in ihrer Kurzsichtigkeit, Seine Unterstützung und Hilfe für die Verfolgung ihrer eigenen Pläne zu gewinnen – Pläne, die Er ohne Zögern und aufs Schärfste verurteilte.

Der Vertreter der britischen Regierung, Colonel Sir Arnold Burrows Kemball, damals Generalkonsul in Baghdád, war sich ebenfalls des Ranges bewusst, den Bahá'u'lláh nun einnahm.

Er trat mit Ihm in freundschaftlichen Briefverkehr und bot Ihm sogar, wie Bahá'u'lláh selbst bezeugt, den Schutz der britischen Staatsbürgerschaft an; auch suchte er Ihn persönlich auf und erbot sich, Königin Victoria jede Mitteilung zu überbringen, die Er ihr zu senden wünsche.

Ja, er erklärte sich sogar bereit, für Seine Übersiedlung nach Indien oder an irgendeinen anderen Ihm genehmen Ort zu sorgen.

Bahá'u'lláh lehnte diesen Vorschlag ab und entschied sich, weiterhin im Herrschaftsbereich des türkischen Sulṭáns zu verbleiben.

Im letzten Jahr Seines Aufenthalts in Baghdád schließlich stattete der Gouverneur Námiq Páshá, beeindruckt von den vielen Zeichen der Wertschätzung und Verehrung für Bahá'u'lláh, Ihm einen Besuch ab, um seine persönliche Hochachtung Dem zu erweisen, der schon so bemerkenswerte Siege über die Herzen und Seelen aller errungen hatte, die Ihm begegnet waren.

Der Gouverneur empfand so große Verehrung für Ihn, den er für eine der Leuchten dieses Zeitalters hielt, dass er es erst nach Ablauf von drei Monaten und nach fünf aufeinanderfolgenden Aufforderungen 'Álí Páshás über sich brachte, Bahá'u'lláh den Wunsch der türkischen Regierung mitzuteilen, Er solle sich in die Hauptstadt begeben.

Bei einer Gelegenheit, als 'Abdu'l-Bahá und Áqáy-i-Kalím von Bahá'u'lláh damit beauftragt wurden, Námiq Páshá zu besuchen, empfing sie dieser mit einer so aufwendigen Zeremonie, dass der Vizegouverneur erklärte, seines Wissens sei noch niemals einem der Honoratioren der Stadt von einem Gouverneur ein so warmer, freundlicher Empfang bereitet worden.

In der Tat war Sulṭán 'Abdu'l-Majíd von den positiven Berichten mehrerer aufeinanderfolgender Gouverneure von Baghdád über Bahá'u'lláh so stark beeindruckt (so die persönliche Aussage des Vizegouverneurs gegenüber Bahá'u'lláh), dass er es beharrlich ablehnte, der Forderung der persischen Regierung nachzukommen, Ihn an deren Vertreter auszuliefern oder von türkischem Boden zu verbannen.
Niemals zuvor seit den Anfängen des Glaubens, nicht einmal in den Tagen, als dem Báb in Iṣfahán, Tabríz und Chihríq die Ovationen eines begeisterten Volkes entgegenschlugen, war einer seiner Vertreter zu so hohem Ansehen in der Öffentlichkeit aufgestiegen oder hatte über einen so unterschiedlichen Kreis von Bewunderern einen so tiefgreifenden und machtvollen Einfluss ausgeübt. Doch so unvergleichlich Bahá'u'lláhs Einfluss in Baghdád in der Frühzeit des Glaubens auch war – seine Reichweite war doch bescheiden, verglichen mit dem großartigen Ruf, den der Glaube gegen Ende dieser Ära auf dem europäischen und dem amerikanischen Kontinent erlangte durch das direkte Wirken des Mittelpunktes Seines Bundes.
Der Siegeszug Bahá'u'lláhs wurde nirgends deutlicher als in Seiner Fähigkeit, die Perspektiven für die Gemeinde zu erweitern und ihren Charakter zu wandeln.

Obwohl Er nominell ein Bábí war und der Inhalt des Bayán noch als bindend und unantastbar galt, konnte Er doch einer Norm Geltung verschaffen, die zwar nicht unvereinbar mit den Grundsätzen der Bábí-Sendung, jedoch ihren hehrsten Prinzipien ethisch überlegen war.

Die heilbringenden Grundwahrheiten, für die der Báb eingetreten war, die teils verschleiert, teils vernachlässigt oder falsch dargestellt worden waren, wurden nun von Bahá'u'lláh erläutert, bestätigt und dem Gemeindeleben wie den Seelen ihrer Mitglieder neu eingeflößt.

Die Abkehr des Bábí-Glaubens von jeglicher politischen Betätigung und allen geheimen Verbänden und Organisationen, der Nachdruck, der auf das Prinzip der Gewaltlosigkeit gelegt wird, die Notwendigkeit strikten Gehorsams gegenüber der eingesetzten Amtsgewalt, das Verbot jeder aufwieglerischen Tätigkeit, der üblen Nachrede, von Vergeltungsmaßnahmen und Streit, die Betonung von Rechtschaffenheit, Freundlichkeit, Demut und Frömmigkeit, Ehrlichkeit und Vertrauenswürdigkeit, Keuschheit und Treue, Gerechtigkeit, Duldsamkeit, Freundschaft und Eintracht, Aneignung von Künsten und Wissenschaften, Selbstlosigkeit und Loslösung, Geduld, Standhaftigkeit und Ergebung in den Willen Gottes – dies alles sind Hauptmerkmale eines Kodex ethischen Verhaltens, von dem die Bücher, Abhandlungen und Briefe, die durch die unermüdliche Feder Bahá'u'lláhs in diesen Jahren offenbart wurden, unmissverständlich Zeugnis ablegen.
»Mit der Hilfe Gottes und Seiner Gnade und Barmherzigkeit«, schrieb Er im Hinblick auf die Art und Weise sowie die Folgen Seines Wirkens zu jener Zeit, »offenbarten Wir Unsere Verse gleich einer Regenflut und sandten diese in verschiedene Teile der Welt. Alle Menschen, besonders aber dieses Volk, ermahnten Wir mit weisem Rat und liebendem Verweis und verboten ihm, sich in Aufruhr, Zank, Wortstreit oder Kampf einzulassen. Durch Gottes Gnade wandelte sich auf diese Weise törichter Eigensinn in fromme Verständigkeit und aus Waffen wurden Werkzeuge des Friedens.«Q368'Abdu'l-Bahá bestätigt: »Bahá'u'lláh ging nach seiner RückkehrA100 so energisch ans Werk, die Gemeinde zu erziehen, zu lehren, ihr Verhalten zu bessern, ihre Geschäfte zu ordnen und ihre Geschicke zu wenden, dass nach kurzer Zeit alle Schwierigkeiten und Missstände behoben waren und wieder größte Ruhe und Gelassenheit in die Herzen einkehrte.«Q369 Und an anderer Stelle: »Als die Grundlagen in den Herzen der Menschen wieder fest etabliert waren, verhielten sie sich aller Orten so, dass die Behörden sie um ihres guten Charakters, ihrer inneren Standhaftigkeit, ihrer reinen Motive, ihrer vorbildlichen Taten und ihrer ausgezeichneten Lebensführung willen schätzten.«Q370
Die Erhabenheit der Lehren, die Bahá'u'lláh in dieser Zeit darlegte, wird vielleicht am besten durch die folgende Antwort illustriert, die Bahá'u'lláh einem Beamten gab, der Ihm damals berichtet hatte, er habe einem Übeltäter die verdiente Strafe nur deshalb nicht zugemessen, weil dieser beteuert habe, dass er Bahá'u'lláh verehre: »Sage ihm, dass kein Mensch in dieser Welt irgendeine Beziehung zu Mir behaupten kann, es sei denn, er folge in all seinen Taten und seinem Betragen Meinem Beispiel derart, dass alle Völker dieser Welt ihn nicht davon abzubringen vermögen, so zu handeln und zu reden, wie es recht und ziemlich ist.« Dann erklärte Er dem Beamten: »Wenn Mein Bruder hier, Mírzá Músá, der dieselbe Mutter und denselben Vater hat wie Ich und von frühester Kindheit an Mein Gefährte war, eine Tat beginge, die gegen die Interessen des Staates oder der Religion wäre, und wenn seine Schuld in deinen Augen erwiesen wäre, dann wäre Ich zufrieden und würde dein Handeln billigen, wenn du ihm die Hände fesseln und ihn in den Fluss werfen würdest, um ihn zu ertränken. Ich würde ihm jegliche Fürsprache versagen.« In einem anderen Zusammenhang schrieb Er einmal, um zu betonen, wie streng Er jede Gewalttätigkeit verurteilt: »Dass jemand Meinen Söhnen oder Verwandten Leid zufügte, wäre in Meinen Augen annehmbarer, als dass er irgendeiner Seele Unrecht täte.«
»Die meisten derer, die in Bahá'u'lláhs Nähe weilten«, schrieb Nabíl über den lebendigen Geist der neu erstandenen Bábí-Gemeinde in Baghdád, »gaben sich solche Mühe ihre Seelen zu heiligen und rein zu halten, dass sie kein Wort über die Lippen brachten, das nicht dem Willen Gottes entsprach, und keinen Schritt taten, der Sein Missfallen hätte erregen können.« Und er berichtet: »Alle hatten jeweils einen Pakt mit einem Mitgläubigen geschlossen, sich gegenseitig zu ermahnen und wenn nötig durch einige Schläge auf die Fußsohlen zu züchtigen, je nach der Schwere des Verstoßes gegen die erhabenen Vorschriften, die zu beachten sie sich geschworen hatten.« Den tiefen Ernst ihres Eifers beschrieb er so: »Wer gegen die Vorschriften verstoßen hatte, nahm weder Essen noch Trinken zu sich, ehe er nicht die erbetene Strafe erlitten hatte.«
Die völlige Verwandlung, die das geschriebene und gesprochene Wort Bahá'u'lláhs in Gesinnung und Wesen Seiner Gefährten bewirkte, entsprach der glühenden Verehrung, die Seine Liebe in ihren Herzen entfacht hatte. Leidenschaftlicher Eifer, vergleichbar der glühenden Begeisterung in den Herzen der Anhänger des Báb in den Augenblicken ihrer höchsten Verzückung, ergriff jetzt die Herzen der Verbannten von Baghdád und elektrisierte ihr ganzes Wesen. »So berauscht, so hingerissen war ein jeder von den süßen Düften des Morgens göttlicher Offenbarung«, schreibt Nabíl über diese fruchtbare, ungeheuer dynamische geistige Neubelebung, »dass, wie mir schien, aus jedem Dorn eine Fülle von Blüten aufsprang und jede Saat unzählige Ernten trug.« »Das Zimmer des Größten Hauses«, berichtet derselbe Chronist, »das für den Empfang der Besucher Bahá'u'lláhs bereitgehalten wurde, kam, obwohl baufällig und für diesen Zweck längst nicht mehr geeignet, dem erhabensten Paradiese gleich, weil es durch die gesegneten Fußstapfen des innig Geliebten geheiligt war. Trotz seiner niedrigen Decke schien es bis an die Sterne zu reichen und obwohl es nur mit einer einzelnen Bank aus Palmzweigen ausgestattet war, auf der Er, der König der Namen, zu sitzen pflegte, zog es wie ein Magnet die Herzen selbst von Fürsten an.«
Der Shujá'u'd-Dawlih war von diesem Empfangsraum trotz seiner primitiven Einfachheit so entzückt, dass er seinen Prinzenkollegen gegenüber die Absicht äußerte, sich in seinem Haus in Káẓimayn ein gleiches Zimmer einrichten zu lassen. Als Bahá'u'lláh von dieser Absicht erfuhr, soll Er lächelnd gesagt haben: »Es mag ihm wohl gelingen, ein äußerlich genaues Gegenstück dieses niedrigen Zimmers aus Erde und Stroh mit seinem kleinen Garten nachzubilden. Wie steht es aber um seine Fähigkeit, darin die geistigen Tore zu den verborgenen Welten Gottes zu öffnen?« Ein anderer Prinz, der Fakhru'd-Dawlih Zaynu'l-'Ábidín Khán, sagte über die Atmosphäre, die in diesem Empfangsraum herrschte: »Ich weiß nicht, wie ich mich ausdrücken soll, aber ich fühle, dass die Sorgen der Welt, und lasteten sie mir alle auf dem Herzen, in der Gegenwart Bahá'u'lláhs dahinschwinden. Es ist, als wäre ich im Paradies.«
Die freudigen Feste, die die Gefährten trotz äußerst bescheidener Einkommen zu Ehren ihres Geliebten ausrichteten, die Versammlungen, die bis tief in die Nacht andauerten, bei denen sie mit Gebeten, Gedichten und Gesängen laut den Lobpreis des Báb, Quddús' und Bahá'u'lláhs feierten, die Fasten, die sie hielten, die Nachtwachen, die sie auf sich nahmen, die Träume und Visionen, die ihre Seelen entflammten und die sie sich gegenseitig voll grenzenloser Begeisterung erzählten, der Eifer, mit dem die Bediensteten Bahá'u'lláhs Seine Aufträge erledigten, über Seine Bedürfnisse wachten und schwere Wassersäcke für Seine Waschungen und andere Zwecke des Haushalts herbeitrugen, ihr zuweilen unüberlegtes Handeln in Augenblicken der Verzückung, das Staunen und die Bewunderung, die ihre Worte und Taten im Volk hervorriefen, das selten solche Bekundungen religiösen Feuers und persönlicher Hingabe erlebt hatte – all dies und vieles andere wird für immer mit der Geschichte dieser unvergesslichen Zeit zwischen der Geburtsstunde der Offenbarung Bahá'u'lláhs und ihrer Verkündigung am Vorabend Seiner Abreise aus dem 'Iráq verknüpft sein.
Zahlreiche beeindruckende Anekdoten wurden von denen erzählt, die Pflicht, Zufall oder Neigung im Lauf dieser harten Jahre mit Bahá'u'lláh in Berührung brachte. Mannigfach und rührend sind die Zeugnisse von Zeitgenossen, die das Vorrecht hatten, Sein Antlitz zu schauen, Seinen Gang zu beobachten oder Seine Bemerkungen zu hören, wenn Er durch die Straßen und Gassen der Stadt ging oder entlang der Ufer des Flusses schritt; von Gläubigen, die Ihn in ihren Moscheen beten sahen; von Bettelmönchen, Kranken, Betagten und Unglücklichen, denen Er half, die Er heilte, unterstützte und tröstete; von Besuchern, vom hochmütigsten Prinzen bis zum gemeinsten Bettler, die über Seine Schwelle schritten und zu Seinen Füßen saßen; von Kaufleuten, Handwerkern und Händlern, die Ihn bedienten und für Seine täglichen Bedürfnisse sorgten; von Verehrern, die die Zeichen Seiner verborgenen Herrlichkeit erkannten; von Gegnern, die von der Kraft Seiner Worte und der Wärme Seiner Liebe verwirrt oder entwaffnet waren; von Priestern und Laien, Vornehmen und Gelehrten, die Ihn aufsuchten, um Seine Autorität herauszufordern, Sein Wissen auf die Probe zu stellen, Seinen Anspruch zu prüfen, ihre eigenen Mängel zu bekennen oder ihre Bekehrung kundzutun zu der Sache, mit der Er verbunden war.
Es mag genügen, aus dem Schatz dieser kostbaren Erinnerungen ein einziges Beispiel anzuführen: Das von Siyyid Ismá'íl, einem glühenden Verehrer, genannt DhabíḥA101. Geboren in Zavárih, vormals ein bekannter Geistlicher, schweigsam, nachdenklich und völlig losgelöst von allen irdischen Bindungen, hatte er stolz die selbstgewählte Aufgabe übernommen, die Zugänge zum Haus Bahá'u'lláhs zu säubern. Tag für Tag nahm er um die Stunde der Morgendämmerung seinen grünen Turban vom Kopf, das Zeichen seiner heiligen Abstammung, und las mit unendlicher Geduld den Schotter auf, auf den die Füße seines Geliebten getreten waren, blies den Staub aus den Mauerritzen neben dem Tor des Hauses, sammelte den Kehricht in den Falten seines Mantels und da er nicht wollte, dass andere darauf treten, trug er ihn zum Flussufer und streute ihn ins Wasser. Schließlich konnte er das Meer der Liebe, das in seiner Seele wogte, nicht länger eindämmen. Nachdem er sich vierzig Tage lang Schlaf und Nahrung versagt und zum letzten Mal den Dienst verrichtet hatte, der ihm so sehr am Herzen lag, begab er sich eines Tages zum Flussufer an der Straße nach Káẓimayn. Er verrichtete seine Waschungen, legte sich auf den Rücken, sein Gesicht Baghdád zugewandt, durchschnitt sich mit einem Rasiermesser die Kehle, legte das Messer auf seine Brust und verschied (1275 d. H.).
Er war nicht der einzige, der eine solche Tat erwogen hatte und entschlossen war, sie auszuführen. Andere waren bereit, dasselbe zu tun und hätten es wohl auch getan, wenn Bahá'u'lláh nicht unverzüglich dagegen eingeschritten wäre und angeordnet hätte, dass die in Baghdád lebenden Flüchtlinge sofort in ihre Heimat zurückkehren müssten. Nachdem Dhabíḥ erwiesenermaßen durch eigene Hand gestorben war, konnten die Behörden nicht gleichgültig bleiben gegenüber einer Sache, deren Oberhaupt eine so seltene Ergebenheit in den Herzen Seiner Verehrer zu erwecken vermochte und sie derart in Bann schlug. Als Bahá'u'lláh von dem Aufsehen erfuhr, das dieser Vorfall in gewissen Kreisen Baghdáds erregte, soll Er, wie berichtet wird, gesagt haben: »Siyyid Ismá'íl war von einer solchen Kraft, einer solchen Macht beseelt, dass er zweifellos allen Völkern der Welt – hätten sie sich ihm entgegengestellt – überlegen gewesen wäre.« Über Dhabíḥ, den Er als »König und Geliebten der Märtyrer«Q371 pries, soll Er gesagt haben: »Bis heute wurde kein Blut auf Erden vergossen, das so rein war wie seines.«
»Die aus dem Kelch der Gegenwart Bahá'u'lláhs getrunken hatten«, lautet ein weiteres Zeugnis aus der Feder Nabíls, der selbst Augenzeuge der meisten dieser ergreifenden Geschehnisse war, »waren davon so berauscht, dass in ihren Augen Königspaläste flüchtiger waren als ein Spinnennetz. … Von ihren Festen und Feierlichkeiten hätten die Könige der Erde nicht einmal träumen können.« Er erzählt: »Ich wohnte mit zwei Gefährten in einem Zimmer ohne jede Einrichtung. Eines Tages kam Bahá'u'lláh herein, sah sich um und bemerkte: ›Es gefällt Mir, dass das Zimmer leer ist. In Meinen Augen ist es vielen großen Palästen vorzuziehen, denn die Geliebten Gottes gedenken hier des Unvergleichlichen Freundes mit Herzen, die leer sind von allen Schlacken dieser Welt.‹« Sein eigenes Leben zeichnete sich durch dieselbe Schlichtheit und Einfachheit aus, wie sie das Leben Seiner geliebten Gefährten prägte. In einem Seiner Briefe stellt Er fest: »Es gab im 'Iráq eine Zeit, da die Altehrwürdige Schönheit … nicht einmal Wäsche zum Wechseln hatte. Das einzige Hemd, das Er besaß, wurde gewaschen, getrocknet und wieder getragen.«
»An so manchem Abend«, fährt Nabíl bei der Schilderung der Lebensumstände dieser selbstlosen Gefährten fort, »ernährten sich zehn Personen von Datteln für einen Pfennig. Niemand wusste, wem gerade die Schuhe, Mäntel oder Kleider gehörten, die in ihren Häusern herumlagen. Wer gerade zum Bázár ging, konnte die Schuhe, die er an den Füßen hatte, sein eigen nennen und wer zu Bahá'u'lláh ging, konnte sagen, dass das Hemd und der Mantel, die er dann trug, ihm gehörten. Sie hatten sogar ihre eigenen Namen vergessen; ihre Herzen waren losgelöst von allem außer der Verehrung für ihren Geliebten. … O welche Freude in jenen Tagen, welch wunderbares Glück in diesen Stunden!«
Die gewaltige Ausweitung des Spektrums und Umfangs der Schriften Bahá'u'lláhs nach Seiner Rückkehr aus Sulaymáníyyih ist ein weiteres hervorstechendes Merkmal des hier betrachteten Zeitraums.

Die Verse, die in diesen Jahren aus Seiner Feder flossen und die Er selbst als »Regenflut«Q372 bezeichnete – ob in Form von Briefen, Ermahnungen, Kommentaren, Verteidigungsschriften, wissenschaftlichen Abhandlungen, Prophezeiungen, Gebeten oder besonderen Sendschreiben – trugen in hohem Maße zur Neubildung und Entfaltung der Bábí-Gemeinde, zur Erweiterung ihres Horizonts, zur Ausdehnung ihres Tätigkeitsfeldes und zur Erleuchtung des Geistes ihrer Mitglieder bei.

Nabíl zufolge, der seinerzeit in Baghdád lebte, war die Zeit in den ersten beiden Jahre nach der Rückkehr Bahá'u'lláhs aus Seiner Zurückgezogenheit so fruchtbar, dass die nicht aufgezeichneten Verse, die im Laufe eines Tages und einer Nacht von Seinen Lippen strömten, den Umfang des Qur'án erreichten!

Was die Verse betrifft, die Er diktierte oder selbst niederschrieb, so war ihr Umfang ebenso bemerkenswert wie der Reichtum des Inhalts und die Vielfalt der Themen, auf die sie sich bezogen.

Ein großer, ja der größte Teil dieser Schriften ging der Nachwelt leider unwiederbringlich verloren.

Kein Geringerer als Mírzá Áqá Ján, der Sekretär Bahá'u'lláhs, versichert laut Nabíls Bericht, dass auf Bahá'u'lláhs ausdrücklichen Befehl hin hunderttausende Verse, die meisten von Seiner eigenen Hand geschrieben, unleserlich gemacht und in den Fluss geworfen wurden.

Mírzá Áqá Ján erzählte Nabíl:

»Als ich zögerte, diese Anweisungen auszuführen, beschwichtigte mich Bahá'u'lláh mit den Worten: ›Es gibt derzeit niemanden, der würdig wäre, diese Melodien zu vernehmen.‹ … Nicht ein- oder zweimal, sondern unzählige Male musste ich diese Anweisung befolgen.« Ein gewisser Muḥammad-Karím aus Shíráz hatte miterlebt, wie und mit welcher Geschwindigkeit der Báb die Offenbarungsverse niederschrieb.

Nachdem er damals in die Gegenwart Bahá'u'lláhs gelangt war und mit eigenen Augen gesehen hatte, was er als den einzigen Beweis für die Sendung des Verheißenen betrachtete, hinterließ er der Nachwelt folgendes Zeugnis:

»Ich bezeuge, dass die von Bahá'u'lláh offenbarten Verse in der Geschwindigkeit, mit der sie niedergeschrieben wurden, der Leichtigkeit, mit der sie hervorströmten, in ihrer Klarheit, ihrer Tiefe und Anmut denen überlegen waren, die ich der Feder des Báb entströmen sah, als ich bei Ihm weilte.

Wenn Bahá'u'lláh keinen anderen Anspruch auf Größe hätte, genügte es in den Augen der Welt und der Menschheit, dass Er solche Verse hervorgebracht hat, wie sie heute Seiner Feder entströmten.«
An erster Stelle unter den unermesslichen Schätzen aus dem wogenden Ozean der Offenbarung Bahá'u'lláhs steht das Kitáb-i-ÍqánA102, das in den letzten Jahren dieses Zeitabschnitts (1278 d. H. – 1862 n. Chr.) binnen zwei Tagen und zwei Nächten offenbart wurde. Geschrieben wurde es in Erfüllung einer Prophezeiung des Báb, der ausdrücklich erklärt hatte, dass der Verheißene den Text des unvollendeten Persischen Bayán zum Abschluss bringen werde, und es ist die Antwort auf die Fragen, die der damals noch nicht überzeugte Onkel des Báb mütterlicherseits, Ḥájí Mírzá Siyyid Muḥammad, Bahá'u'lláh gestellt hatte, als er gemeinsam mit seinem Bruder Ḥájí Mírzá Ḥasan-'Alí auf Besuch in Karbilá weilte. Ein Musterbeispiel persischer Prosa, stilistisch eigenständig, rein und ausdrucksstark, bemerkenswert klar, überzeugend in seiner Argumentation und von beispielloser, unwiderstehlicher Eloquenz, bietet dieses Buch einen Überblick über den großen Heilsplan Gottes und nimmt eine Stellung ein, wie sonst kein anderes Werk in der gesamten Bahá'í-Literatur mit Ausnahme des Kitáb-i-Aqdas, des Heiligsten Buches Bahá'u'lláhs. Offenbart am Vorabend der Verkündigung Seiner Sendung, bot es der Menschheit den »erlesenen, versiegelten Wein«Q373 dar, dessen Siegel von »Moschus«Q374 ist, brach das »Siegel« des »Buches«, auf das sich Daniel bezog, und erschloss die Bedeutung der »Worte«, die »verschlossen« bleiben sollten bis zur »Zeit des Endes«Q375.
Auf zweihundert Seiten verkündet es unmissverständlich die Existenz und die Einzigkeit eines persönlichen Gottes, der unerkennbar, unerreichbar, Quell aller Offenbarung, ewig, allwissend, allgegenwärtig und allmächtig ist; es erklärt die Relativität religiöser Wahrheit und die Kontinuität göttlicher Offenbarung; es bestätigt die Einheit der Propheten, die Allgemeingültigkeit ihrer Botschaft, die Gleichheit ihrer grundlegenden Lehren, die Heiligkeit ihrer Schriften und den zweifachen Charakter ihrer Stufe; es brandmarkt die Blindheit und Verderbtheit der Geistlichen und Gelehrten aller Zeitalter; es zitiert und erläutert die allegorischen Textstellen des Neuen Testaments, die unverständlichen Verse des Qur'án und die rätselhaften islámischen Traditionen, die zu den jahrhundertelangen Missverständnissen, Zweifeln und Feindseligkeiten geführt haben, die die Gläubigen der führenden religiösen Systeme in aller Welt entzweit und einander entfremdet haben; es nennt ferner die wesentlichen Vorbedingungen für jeden wahren Sucher, der das Ziel seiner Suche erreichen will; es zeigt die Wahrheit, Erhabenheit und Bedeutung der Offenbarung des Báb auf, lobt das Heldentum und die Loslösung Seiner Jünger, prophezeit und verkündet den weltweiten Triumph der Offenbarung, die dem Volk des Bayán verheißenen wurde, bestätigt die Reinheit und Unschuld der Jungfrau Maria, verherrlicht die Imáme des islámischen Glaubens, preist das Martyrium und die geistige Hoheit des Imám Ḥusayn, erklärt die Bedeutung symbolischer Begriffe wie »Wiederkehr«, »Auferstehung«, »Siegel der Propheten«Q376 und »Tag des Gerichts«A103, skizziert und unterscheidet die drei Stufen göttlicher Offenbarung und spricht in glühenden Worten über die Herrlichkeit und die Wunder der »Stadt Gottes«Q377, die gemäß der göttlichen Vorsehung in bestimmten Zeitabständen zum Segen der ganzen Menschheit und zu ihrer Rettung und Führung immer wieder erneuert wird.

Es darf mit Fug und Recht behauptet werden, dass unter allen Büchern des Stifters der Bahá'í-Offenbarung schon allein dieses Buch eine breite, unangreifbare Grundlage für die völlige und dauerhafte Aussöhnung der Gläubigen der großen Weltreligionen errichtet hat, indem es die jahrhundertealten, unüberwindlichen Schranken zwischen diesen Religionen hinwegfegte.
Unmittelbar nach diesem einzigartigen Fundus an unermesslichen Schätzen rangiert die wundervolle Sammlung edelsteingleicher Verse, die Verborgenen Worte, die Bahá'u'lláh empfing, während Er meditierend an den Ufern des Tigris entlangging.

Im Jahre 1274 d.

H. teils in persischer, teils in arabischer Sprache offenbart wurden diese Verse ursprünglich als das ›Verborgene Buch der Fáṭimih‹ bezeichnet.

Sein Autor identifizierte es mit dem gleichnamigen Buch, das dem Glauben des shí'itischen Islám zufolge im Besitz des verheißenen Qá'im sei und Worte des Zuspruchs enthalte, die der Engel Gabriel auf Gottes Geheiß an Fáṭimih richtete und dem Imám 'Alí diktierte, einzig zu dem Zweck, sie nach dem Tod ihres ruhmreichen Vaters in der Stunde schmerzlicher Verzweiflung zu trösten.

Was es bedeutet, dass dieser triebkräftige geistige Sauerteig zur Neuorientierung der geistigen Haltung der Menschen, zur Erbauung ihrer Seelen und für die Verbesserung ihres Verhaltens in das Weltgeschehen geworfen wurde, kann am besten anhand der Beschreibung beurteilt werden, die der Autor in der Einleitung gibt:

»Dies ist herabgekommen aus dem Reiche der Herrlichkeit, gesprochen mit der Zunge der Kraft und Macht und einstens offenbart den Propheten.

Als Zeichen der Gnade für die Gerechten haben Wir den Wesenskern daraus entnommen und in das Gewand der Kürze gekleidet, damit sie dem Bunde Gottes die Treue halten, Gottes Pfand durch ihr Leben einlösen und im Reiche des Geistes den Edelstein göttlicher Tugend erlangen.«Q378
Zu diesen beiden herausragenden Beiträgen zur religiösen Weltliteratur, die unter den Lehr- und Ethikschriften des Urhebers der Bahá'í-Sendung die unübertroffene Vorrangstellung einnehmen, kam im selben Zeitabschnitt noch eine Abhandlung mit dem Titel Die Sieben Täler, die wohl als Seine größte mystische Dichtung zu betrachten ist. Er schrieb sie als Antwort auf die Fragen des Shaykh Muḥyi'd-Dín, des Qáḍí von Khániqayn, und schildert darin die sieben Stadien, die die Seele des Suchers durchlaufen muss, bevor sie zum Ziel ihres Daseins gelangen kann.
Die Vier Täler, ein an den gelehrten Shaykh 'Abdu'r-Raḥmán-i-Karkúkí gerichteter Brief; die Tafel vom Heiligen Seefahrer, in der Bahá'u'lláh schwere Trübsale voraussagt, die Ihn befallen werden; das Lawḥ-i-ḤúríyyihA104, in dem Ereignisse einer weiter entfernten Zukunft angedeutet werden; die Súriy-i-ṢabrA105, die am ersten Riḍván-Tag offenbart wurde und Vaḥíd und seine Leidensgenossen in Nayríz preist; der Kommentar zu den einzelnen den Suren des Qur'án vorangestellten Buchstaben; Seine Auslegung des in den Schriften des Shaykh Aḥmad-i-Aḥsá'í erwähnten Buchstabens Váv und anderer dunkler Stellen in den Werken von Siyyid Káẓim-i-Rashtí; das Lawḥ-i-Madínatu't-TawḥídA106; das Ṣaḥífiy-i-Shaṭṭíyyih; das Muṣíbat-i-Ḥurúfát-i-'Álíyát; das Tafsír-i-Hú; das Javáhiru'l-Asrár und eine Unzahl anderer Schriften in Form von Briefen, Oden, Predigten, besonderen Sendschreiben, Kommentaren und Gebeten: Sie alle – ein jedes auf seine Weise – trugen dazu bei, die »Ströme ewigen Lebens« zu mehren, die sich aus der »Wohnstatt des Friedens«Q379 ergossen und die der Ausbreitung des Bábí-Glaubens in Persien wie im 'Iráq einen mächtigen Auftrieb gaben, die Seelen erquickten und den Charakter seiner Anhänger verwandelten.
Die unleugbaren Beweise für Umfang und Pracht der aufsteigenden Macht Bahá'u'lláhs; Sein rasch wachsendes Ansehen; die wunderbare Veränderung, die Er durch Sein Gebot und Sein Vorbild in den Anschauungen und im Charakter Seiner Gefährten von Baghdád bis zu den fernsten Städten und Dörfern Persiens bewirkte; die innige Liebe zu Ihm, die in ihren Herzen brannte; der gewaltige Umfang an Schriften, die Tag und Nacht aus Seiner Feder strömten – all dies musste zwangsläufig das Feuer der Feindseligkeit in der Brust Seiner shí'itischen und sunnítischen Feinde wieder zu hellen Flammen entfachen.

Jetzt – da Sein Wohnsitz in die Nähe der shí'itisch-islámischen Hochburgen verlegt worden war und Er dadurch fast täglich mit den fanatischen Pilgern in Berührung kam, die sich um die heiligen Stätten in Najaf, Karbilá und Káẓimayn drängten – war eine Kraftprobe zwischen dem zunehmenden Glanz Seiner Herrlichkeit und den finsteren, kampfbereiten Kräften des religiösen Fanatismus nicht länger zu umgehen.

Es bedurfte nur eines Funkens, um den Brennstoff all des angesammelten Hasses, der Angst und Eifersucht, den die neu belebten Aktivitäten der Bábí verursacht hatten, zu entzünden.

Dafür sorgte ein gewisser Shaykh 'Abdu'l-Ḥusayn, ein verschlagener und sturer Geistlicher, dessen verzehrende Eifersucht auf Bahá'u'lláh nur noch von seiner Fähigkeit übertroffen wurde, überall Unheil hervorzurufen, bei hoch und niedrig, unter Arabern wie Persern, die sich in den Straßen und Märkten von Káẓimayn, Karbilá und Baghdád drängten.

Ihn brandmarkt Bahá'u'lláh in Seinen Schriften als »Schurken« und »Ränkeschmied«, als »Verruchten«, der »das Schwert seiner Selbstsucht gegen das Antlitz Gottes zog«, »in dessen Seele Satan flüstert« und »vor dessen Gottlosigkeit der Satan flieht«, als den »Verkommenen«, »von dem alle Treulosigkeit und Unmenschlichkeit und alle Verbrechen ausgehen und zu dem sie wieder zurückkehren«.

Hauptsächlich auf Betreiben des Großwesirs, der ihn loswerden wollte, war der lästige Mujtahid vom Sháh beauftragt worden, nach Karbilá zu gehen, um dort die heiligen Stätten auszubessern.

Hier lauerte er nun auf seine Gelegenheit, verbündete sich mit dem kürzlich ernannten persischen Generalkonsul Mírzá Buzurg Khán, einem Mann von ebenso übler Gesinnung wie er selbst, verschlagen, unaufrichtig, kurzsichtig und ehrlos, ein notorischer Säufer, der bald dem Einfluss des lasterhaften Ränkeschmieds zum Opfer fiel und zum willigen Werkzeug seiner Pläne wurde.
Ihr erster gemeinsamer Plan war, durch grobe Verzerrung der Wahrheit bei Muṣṭafá Páshá, dem Gouverneur von Baghdád, den Befehl zur Auslieferung Bahá'u'lláhs und Seiner Gefährten zu erreichen.

Damit scheiterten sie kläglich.

Als Shaykh 'Abdu'l-Ḥusayn einsah, dass der Versuch, durch Einschalten der örtlichen Behörden ans Ziel zu gelangen, zwecklos war, begann er durch unermüdliche Verbreitung von Träumen, die er sich erst ausdachte und dann entsprechend interpretierte, die Leidenschaften des abergläubischen und hitzköpfigen Volkes zu entfachen.

Sein Groll über die ausbleibenden Reaktionen verschärfte sich noch, als er der Herausforderung eines vereinbarten Gesprächs mit Bahá'u'lláh feige aus dem Weg ging.

Mírzá Buzurg Khán seinerseits nutzte seinen Einfluss, um bei den zwielichtigen Elementen der Bevölkerung Hass gegen den gemeinsamen Feind zu schüren, damit sie Ihn öffentlich angriffen.

Damit hoffte er einen unbesonnenen Vergeltungsakt zu provozieren, den er dann zum Anlass falscher Vorwürfe nehmen könnte, um dadurch doch noch den ersehnten Befehl zur Auslieferung Bahá'u'lláhs zu erwirken.

Auch dieser Versuch schlug fehl, denn die bloße Anwesenheit Bahá'u'lláhs, der trotz aller Bitten und Warnungen Seiner Freunde weiterhin bei Tag und bei Nacht ohne jede Begleitung durch die Straßen der Stadt ging, genügte, um die Störenfriede zu verwirren und zu beschämen.

In voller Kenntnis ihrer Absichten ging Er auf sie zu, zog sie mit ihren Plänen auf, scherzte mit ihnen und ließ sie verwirrt zurück, mit dem festen Entschluss, nichts von dem zu tun, was sie gegen Ihn im Schilde geführt hatten.

Der Generalkonsul war sogar so weit gegangen, für hundert Túmán einen Schläger anzuheuern, einen Türken namens Riḍá, dem er seinen vollen Schutz zusicherte, ihn mit einem Pferd und zwei Pistolen ausstattete und damit beauftragte, Bahá'u'lláh aufzulauern und zu töten.

Eines Tages erfuhr Riḍá, dass sein ausersehenes Opfer das öffentliche Bad besuchen werde, und trotz der Wachsamkeit der Bábí, die Bahá'u'lláh begleiteten, gelang es ihm, das Bad mit einer unter seinem Mantel versteckten Pistole zu betreten und Bahá'u'lláh im inneren Raum entgegenzutreten – nur um festzustellen, dass ihm der Mut fehlte, seinen Auftrag auszuführen.

Jahre später erzählte er, dass er Bahá'u'lláh auch bei einer anderen Gelegenheit mit der Pistole in der Hand aufgelauert habe, aber beim Näherkommen Bahá'u'lláhs solche Angst bekam, dass ihm die Pistole aus der Hand fiel, worauf Bahá'u'lláh Áqáy-i-Kalím, der Ihn begleitete, bat, sie ihm wiederzugeben und ihm den Heimweg zu weisen.
Nachdem er seine wiederholten Anläufe zu seinen bösen Zielen durchkreuzt sah, lenkte Shaykh 'Abdu'l-Ḥusayn seine Energien jetzt in eine neue Richtung.

Er versprach seinem Komplizen, er werde ihm zum Rang eines Ministers der Krone verhelfen, wenn er die Regierung dazu brächte, Bahá'u'lláh nach Ṭihrán zurückzuführen und erneut ins Gefängnis zu werfen.

Fast täglich sandte er ausführliche Berichte an das direkte Umfeld des Sháhs.

Er überzeichnete das Bild vom Aufstieg Bahá'u'lláhs, indem er Ihn so darstellte, als hätte Er die Nomadenstämme des 'Iráq als treue Anhänger gewonnen.

Er behauptete, Bahá'u'lláh sei in der Lage, innerhalb eines Tages hunderttausend Mann aufzustellen, die jederzeit auf Seinen Befehl zu den Waffen greifen würden.

Er beschuldigte Ihn, zusammen mit diversen persischen Anführern einen Aufstand gegen den Herrscher zu planen.

Mit solchen Mitteln gelang es ihm, die Behörden in Ṭihrán genügend unter Druck zu setzen, sodass sie den Sháh veranlassten, ihm ein Mandat mit allen Vollmachten zu erteilen und die persischen 'Ulamá und Beamten anzuweisen, ihm jegliche Unterstützung zu gewähren.

Dieses Mandat teilte der Shaykh sofort den Geistlichen von Najaf und Karbilá mit und verlangte von ihnen die Einberufung einer Versammlung in Káẓimayn, seinem Wohnort.

Ein Treffen von Shaykhs, Mullás und Mujtahids ging sofort darauf ein, begierig, sich beim Herrscher einzuschmeicheln.

Nachdem sie über den Zweck der Versammlung unterrichtet worden waren, beschlossen sie, der Exilkolonie den heiligen Krieg zu erklären und den Glauben durch einen plötzlichen und breit angelegten Angriff im Kern zu zerstören.

Erstaunt und enttäuscht mussten sie aber feststellen, dass ihr leitender Mujtahid – der berühmte Shaykh Murtaḍáy-i-Anṣárí, ein für seine Toleranz, seine Weisheit, seinen unbeirrbaren Gerechtigkeitssinn, seine Frömmigkeit und sein edles Wesen weithin geachteter Mann – es ablehnte, den benötigten Urteilsspruch gegen die Bábí zu verkünden, nachdem er von ihren Plänen erfahren hatte.

Ihn rühmte Bahá'u'lláh später im Lawḥ-i-SulṭánA107 und zählte ihn zu den »Gelehrten, die wirklich aus dem Kelch der Entsagung getrunken« und sich Ihm »niemals in den Weg gestellt« haben, und 'Abdu'l-Bahá sprach von ihm als »dem hochangesehenen und belesenen Doktor, dem edlen und gefeierten Gelehrten, dem Siegel der Wahrheitssucher«Q380.

Der Mujtahid berief sich darauf, dass er die Glaubenssätze dieser Gemeinschaft nicht genügend kenne und von keiner Tat ihrer Mitglieder wisse, die im Widerspruch zum Qur'án stünde.

Ohne Rücksicht auf die Proteste seiner Kollegen verließ er kurzerhand die Versammlung und kehrte nach Najaf zurück, nachdem er Bahá'u'lláh durch einen Boten sein Bedauern über das Vorgefallene übermittelt hatte, zusammen mit seinen ergebenen Wünschen für Seinen Schutz.
Als die versammelten Geistlichen so ihre Pläne durchkreuzt sahen, beauftragten sie in ihrer unerbittlichen Feindschaft den gelehrten und frommen Ḥájí Mullá Ḥasan 'Amú, bekannt für seine Rechtschaffenheit und Weisheit, Bahá'u'lláh verschiedene Fragen zur Klärung vorzulegen.

Nachdem der Übermittler die Fragen gestellt und völlig zufriedenstellende Antworten erhalten hatte, bestätigte Ḥájí Mullá Ḥasan, dass die 'Ulamá von Bahá'u'lláhs unermesslichem Wissen überzeugt seien, und bat zum Beweis der Wahrheit Seiner Sendung um ein Wunder, das alle Betroffenen restlos zufriedenstellen würde.

»Auch wenn sie kein Recht haben, darum zu bitten«, erwiderte Bahá'u'lláh, »denn es ist Gott, der Seine Geschöpfe prüft, und es ist nicht an ihnen, Gott zu prüfen, so wird in diesem Fall ihr Ansinnen akzeptiert und zugelassen. … Mögen also die Geistlichen zusammenkommen, sich einstimmig auf ein Wunder einigen und sodann schriftlich festhalten, dass sie, sobald es vollbracht ist, keinen Zweifel mehr hegen werden, sondern die Wahrheit dieser Sache anerkennen und bezeugen werden.

Dieses Schriftstück sollen sie besiegeln und Mir überbringen.

Als Maßstab für die Wahrheit sollen sie Folgendes bestimmen:

Wenn es vollbracht wird, darf auf ihrer Seite kein Zweifel mehr verbleiben; und wenn nicht, so sind Wir des Betrugs überführt.«Q381 Diese klare, herausfordernde und kühne Antwort an die Adresse der berühmtesten, in ihrer altehrwürdigen Hochburg versammelten shí'itischen Geistlichen, beispiellos in den Annalen aller Religionen, genügte dem Abgesandten vollauf, sodass er sich gleich erhob, Bahá'u'lláh das Knie küsste und forteilte, um Seine Botschaft zu überbringen.

Drei Tage später schickte er die Nachricht, dass diese erhabene Versammlung zu keinem Entschluss gekommen sei und die Sache lieber fallen gelassen habe.

Er selbst machte diese Entscheidung später während eines Aufenthalts in Persien weithin bekannt und erzählte sie persönlich dem damaligen Außenminister Mírzá Sa'íd Khán.

Es wird berichtet, dass Bahá'u'lláh, als Er von der Reaktion auf Seine Herausforderung erfuhr, sagte:

»Wir haben durch diese allgenügende, allumfassende Botschaft, die Wir sandten, die Wunder aller Propheten hervorgebracht und bestätigt, insofern Wir den 'Ulamá die Wahl ließen und Uns Selbst dazu verpflichteten, zu vollbringen, wofür auch immer sie sich entscheiden würden.« 'Abdu'l-Bahá schrieb über eine spätere ähnliche Aufforderung im Lawḥ-i-Sulṭán:

»Wenn wir den Text der Bibel sorgfältig prüfen, sehen wir, dass die göttliche Manifestation zu denen, die Sie zurückwiesen, nie sagte: ›Ich bin bereit, jedes Wunder, das ihr verlangt, zu vollbringen, und will Mich jeder Prüfung, die ihr vorschlagt, unterziehen.‹ Bahá'u'lláh aber schrieb im Sendbrief an den Sháh ganz klar: ›Versammle die 'Ulamá und rufe Mich, damit die Zeugnisse und Beweise erbracht werden.‹A108«Q382
Sieben Jahre ununterbrochener, geduldiger und überaus erfolgreicher Konsolidierung gingen nun zu Ende.

Eine hirtenlose Gemeinde, die einer langdauernden enormen Belastung von innen und außen ausgesetzt und von Vernichtung bedroht gewesen war, war wiederbelebt worden und hatte im Laufe ihrer zwanzigjährigen Geschichte einen beispiellosen Aufstieg erlebt.

Nun, da ihre Fundamente gefestigt, ihr Geist erhoben, ihre Anschauungen gewandelt, ihre Führung gesichert, ihre Grundsätze neu formuliert, ihr Ansehen erhöht und ihre Feinde abgeschlagen waren, traf die Hand der Vorsehung nach und nach Vorkehrungen, um sie auf einen neuen Abschnitt ihres wechselvollen Weges zu führen, auf dem Erfolg und Trübsal sie auf eine weitere Stufe ihrer Entwicklung tragen sollten.

Der Retter, die einzige Hoffnung und das anerkannte Oberhaupt dieser Gemeinde, Er, der die Drahtzieher so vieler gegen Ihn gerichteten Mordpläne stets eingeschüchtert hatte, der alle ängstlichen Ratschläge, vom Ort der Gefahr zu fliehen, verächtlich von sich gewiesen hatte, der die wiederholten großzügigen Angebote von Freunden und Wohlgesinnten, für Seine persönliche Sicherheit zu sorgen, entschieden abgelehnt hatte, der über Seine Widersacher einen so unübersehbaren Sieg errungen hatte – Er wurde in dieser verheißungsvollen Stunde durch die unaufhaltsamen Entwicklungen Seiner sich entfaltenden Sendung dazu getrieben, Seinen Wohnsitz in ein noch bedeutsameres Machtzentrum zu verlegen: in die Hauptstadt des Osmanischen Reichs, den Sitz des Kalifats, das Verwaltungszentrum des sunnítischen Islám, den Wohnort des mächtigsten Herrschers der islámischen Welt.
Der Priesterschaft, vertreten durch die bedeutenden Geistlichen von Najaf, Karbilá und Káẓimayn, hatte Er schon eine verwegene Herausforderung entgegengeschleudert. Jetzt, nahe dem Hof Seines königlichen Gegners, sollte Er an das anerkannte Oberhaupt des sunnítischen Islám sowie an den Herrscher von Persien, den Treuhänder des verborgenen Imám, eine ähnliche Herausforderung richten. Alle Könige der Erde, insbesondere der Sulṭán und seine Minister, sollten zudem von Ihm angesprochen und gewarnt werden, während die Könige der Christenheit und die sunnítische Hierarchie streng ermahnt wurden. Kein Wunder, dass der verbannte Träger der jüngst verkündeten Offenbarung – in Vorausschau auf die künftige Pracht der Lampe Seines Glaubens nach deren Entfernung aus dem 'Iráq – die prophetischen Worte sprach: »Sie wird in einem anderen Erdkreis prächtig strahlen, wie Er, der Allmächtige, der Altehrwürdige der Tage, es vorherbestimmt hat. … Dass der Geist aus dem Leib des 'Iráq scheiden soll, ist ein wundersames Zeichen für alle im Himmel und auf Erden. Binnen kurzem werdet ihr diesen göttlichen Jüngling auf dem Siegesross reiten sehen. Dann werden die Herzen der Neider zittern.«
Nun schlug die vorherbestimmte Stunde für Bahá'u'lláhs Abschied vom 'Iráq und der Prozess, durch den dies geschehen konnte, war in Gang gesetzt worden. Die neun Monate unablässiger Bemühungen Seiner Feinde, insbesondere des Shaykh 'Abdu'l-Ḥusayn und seines Helfershelfers Mírzá Buzurg Khán, begannen nun Früchte zu tragen. Náṣiri'd-Dín Sháh und seine Minister sowie der persische Gesandte in Konstantinopel wurden unablässig bedrängt, sofort etwas zu unternehmen, um Bahá'u'lláh aus Baghdád zu entfernen. Durch krasse Entstellung des wahren Sachverhalts und durch das Verbreiten alarmierender Berichte gelang es den böswilligen und beharrlichen Feinden schließlich, den Sháh soweit zu bringen, dass er seinen Außenminister Mírzá Sa'íd Khán damit beauftragte, den persischen Gesandten an der Hohen Pforte anzuweisen, Sulṭán 'Abdu'l-'Azíz dazu zu bringen, die sofortige Verlegung Bahá'u'lláhs an einen weit von Baghdád entfernt liegenden Ort anzuordnen; dieser Gesandte war Mírzá Ḥusayn Khán, ein guter Freund des Außenministers Fu'ád Páshá und von 'Álí Páshá, dem Großwesir des Sulṭáns. Als Grund für die Verlegung sollte angegeben werden, dass Sein weiterer Verbleib in dieser an persisches Gebiet angrenzenden Stadt und in der Nähe eines so bedeutenden shí'itischen Pilgerorts eine direkte Bedrohung für die Sicherheit Persiens und seiner Regierung darstelle.
In seiner Mitteilung an den Gesandten brandmarkte Mírzá Sa'íd Khán den Glauben als eine »irregeleitete und abscheuliche Sekte«Q383, beklagte Bahá'u'lláhs Entlassung aus dem Síyáh-Chál und verunglimpfte Ihn als einen, der nicht nachlasse, »Narren und unwissende Schwachköpfe heimlich zu verderben und irrezuführen«. »Gemäß königlichem Befehl«, schrieb er, »bin ich, Ihr getreuer Freund, gehalten, … Ihnen den Auftrag zu erteilen, unverzüglich ein Treffen mit den Exzellenzen, dem Ṣadr-i-A'ẓam und dem Außenminister, zu vereinbaren, … um darum zu ersuchen, … dass dieser Quell des Übels aus einem Zentrum wie Baghdád entfernt werde, das Sammelplatz so vieler verschiedener Völker ist und das der Grenze zu den persischen Provinzen so nahe ist.« Im selben Brief zitierte er einen berühmten Vers: »›Unter der Asche sehe ich Feuer glimmen; es bedarf nur wenig, und es steht in hellen Flammen.‹« Damit zeigte er seine Befürchtungen und versucht sie auch dem Empfänger des Schreibens einzuflößen:
Ermutigt von der Tatsache, dass der Monarch viele Befugnisse auf seine Minister übertragen hatte, und unterstützt von gewissen auswärtigen Botschaftern und Gesandten in Konstantinopel brachte Mírzá Ḥusayn Khán mit viel Überredungskunst und liebenswürdigem Nachdruck die Minister dazu, vom Sulṭán die Genehmigung zu erwirken, Bahá'u'lláh und Seine Gefährten (die inzwischen durch die Umstände gezwungen worden waren, ihre Staatsbürgerschaft zu wechseln) nach Konstantinopel zu überstellen. Es wird sogar berichtet, dass das Ersuchen der persischen Behörden um aktives und rasches Eingreifen in dieser Angelegenheit die erste Bitte war, die nach der Thronbesteigung des neuen Sulṭáns von einer befreundeten Macht gestellt wurde.
Am 5. Naw-Rúz (1863) – Bahá'u'lláh beging das Fest in Mazra'iy-i-Vashshásh am Stadtrand von Baghdád und hatte soeben die Tafel vom heiligen Seefahrer offenbart, dessen düstere Prophezeiungen unter den Gefährten schwere Besorgnis wachriefen – traf ein Abgesandter Námiq Páshás ein und überreichte Ihm ein Schreiben, das Ihn um eine Unterredung mit dem Gouverneur bat.
Wie Nabíl in seinem Bericht hervorhob, hatte Bahá'u'lláh schon während der letzten Jahre Seines Aufenthalts in Baghdád in Seinen Ausführungen auf eine Zeit der Prüfungen und des Aufruhrs hingewiesen, die unerbittlich herannahte.

Dabei zeigte Er solche Trauer und war so schweren Herzens, dass die Ihm nahe Stehenden zutiefst beunruhigt waren.

Ein Traum, den Er damals hatte und dessen schlimme Vorbedeutung nicht missverstanden werden konnte, bestätigte noch die Ängste und bösen Ahnungen Seiner Gefährten.

In einem Sendbrief schreibt Er:

»Ich sah die Propheten und Gottesboten versammelt und rings um Mich sitzen, stöhnend, weinend und laut klagend.

Verwundert fragte Ich sie nach dem Grund, worauf sie lauter klagten und weinten und Mir sagten: ›Wir weinen um Dich, o Größtes Geheimnis, o Heiligtum der Unsterblichkeit!‹ Sie weinten so sehr, dass auch Ich mit ihnen weinte.

Darauf sprachen Mich die himmlischen Heerscharen an und sagten: ›… Binnen kurzem wirst Du mit eigenen Augen schauen, was noch kein Prophet geschaut. … Sei geduldig, sei geduldig!‹ … Die ganze Nacht sprachen sie zu Mir bis der Morgen dämmerte.« Nabíl bestätigt, dass »Meere von Sorgen in den Herzen der Zuhörer wogten, als ihnen die Tafel vom heiligen Seefahrer laut vorgelesen wurde. … Jedem war klar, dass das Kapitel Baghdád zum Abschluss kam und an seiner Stelle ein neues beginnen würde.

Kaum war diese Tafel zu Ende gesungen, da ordnete Bahá'u'lláh an, dass die errichteten Zelte abgebrochen werden und sämtliche Gefährten in die Stadt zurückkehren sollten.

Während die Zelte weggebracht wurden, stellte Er fest: ›Diese Zelte gleichen dem Zierrat dieser Welt; kaum sind sie aufgeschlagen, kommt schon die Zeit, sie wieder abzubrechen.‹ Diesen Worten entnahmen die, die sie hörten, dass die Zelte an diesem Ort nie wieder aufgeschlagen würden.

Sie waren noch nicht ganz weggeräumt, als schon der Bote aus Baghdád eintraf und das oben erwähnte Schreiben des Gouverneurs überbrachte.«
Am nächsten Tag händigte der stellvertretende Gouverneur in einer Moschee in der Nähe des Gouverneurshauses Bahá'u'lláh den an Námiq Páshá gerichteten und in sehr höflichem Ton gehaltenen Brief 'Álí Páshás aus, der Bahá'u'lláh einlud, sich als Gast der Osmanischen Regierung nach Konstantinopel zu begeben, und Ihm eine Summe Geldes sowie als persönlichen Begleitschutz eine berittene Eskorte zur Verfügung stellte. Bahá'u'lláh nahm die Einladung bereitwillig an, lehnte aber das angebotene Geld ab. Auf den drängenden Einwand des Beauftragten, eine solche Ablehnung würde die Behörden beleidigen, nahm Er die für Ihn bereitgestellte großzügige Summe widerstrebend an und verteilte sie noch am selben Tag unter den Bedürftigen.
Diese plötzliche Nachricht überwältigte die Kolonie der Verbannten völlig. Ein Augenzeuge, der die Reaktion der Gemeinde auf die Nachricht von der bevorstehenden Abreise Bahá'u'lláhs schildert, schreibt: »Der Tag erlebte einen Tumult wie am Tag der Auferstehung. Ich habe den Eindruck, dass selbst die Tore und Mauern der Stadt laut weinten über ihre bevorstehende Trennung von dem Geliebten Abhá. In der ersten Nacht nach der Mitteilung über Seine geplante Abreise verweigerten alle Seine Geliebten Schlaf und Nahrung. … Kein einziger von ihnen ließ sich beruhigen. Viele waren entschlossen, für den Fall, dass ihnen die Gunst, Ihn begleiten zu dürfen, versagt würde, sich ohne Zögern zu töten. … Aber allmählich ließen sie sich von Seinen Worten und durch Seine liebevollen Ermahnungen beruhigen und fügten sich Ihm zuliebe.« Für jeden von ihnen, Araber oder Perser, Mann oder Frau, Kind oder Erwachsener, der in Baghdád lebte, offenbarte Er in diesen Tagen ein persönliches Sendschreiben in eigener Handschrift. In den meisten dieser Sendschreiben prophezeite Er das Erscheinen des »Kalbes«Q384 und der »Vögel der Finsternis«Q385: Anspielungen auf diejenigen, die – wie in der Tafel vom Heiligen Seefahrer vorweggenommen und im oben erwähnten Traum vorausgeahnt – die Fahne des Aufruhrs hissen und die schwerste Krise in der Geschichte des Glaubens heraufbeschwören sollten.
Siebenundzwanzig Tage, nachdem Bahá'u'lláh so unerwartet die bedrückende Tafel offenbart hatte und das fatale Schreiben in Händen hielt, das Seine Abreise nach Konstantinopel ankündigte, begab Er sich an einem Mittwochnachmittag, einunddreißig Tage nach Naw-Rúz, am dritten Dhi'l-Qa'dih 1279 d. H. (22. April 1863), auf die erste Etappe Seiner viermonatigen Reise in die Hauptstadt des Osmanischen Reiches. Dieser historische Tag, von da an als erster Tag des Riḍván-Festes bezeichnet, war der Höhepunkt zahlloser Abschiedsbesuche, die Ihm Freunde und Bekannte aus allen Schichten und Kreisen abstatteten – ein Tag, desgleichen die Einwohner Baghdáds wohl kaum je erlebt hatten. Eine Menschenmenge beiderlei Geschlechts und jeden Alters, Freunde und Fremde, Araber, Kurden und Perser, Honoratioren und Geistliche, Beamte und Kaufleute, auch viele Angehörige der Unterschicht, Arme, Waisen, Ausgestoßene, manche fassungslos, andere gebrochenen Herzens, viele in Tränen und voll Angst, einige von Neugier getrieben oder von heimlicher Genugtuung, drängten sich vor Seiner Tür, um einen letzten Blick auf Den zu erhaschen, der auf so viele unterschiedliche Bewohner ihrer Stadt ein Jahrzehnt lang durch Anweisungen und als Vorbild einen so gewaltigen Einfluss ausgeübt hatte.
Umringt von Tränen und Klagen verließ Er zum letzten Mal Seine »heiligste Wohnstatt«, aus der »der Odem des Allherrlichen geweht« hatte und aus der mit »unaufhörlichen Klängen« die »Weise des Allbarmherzigen«Q386 geströmt war, spendete auf dem Weg mit freigebiger Hand letzte Almosen an die Armen, denen Er ein so treuer Freund gewesen war, sprach Trostworte zu den Bedrückten, die Ihn von allen Seiten umringten, gelangte schließlich zum Flussufer und wurde, von Seinen Söhnen und Seinem Sekretär begleitet, zum Najíbíyyih-Garten am anderen Ufer übergesetzt. Bevor Er das Boot betrat, sprach Er zu der treuen Schar, die Ihn umgab: »O Meine Gefährten! In eure Obhut gebe ich die Stadt Baghdád so, wie ihr sie jetzt seht, da aus den Augen von Freunden und Fremden, die sich auf den Dächern, in den Straßen und auf den Märkten drängen, die Tränen wie Frühlingsregen fließen, und ich abreise. Ihr müsst jetzt wachsam sein, damit eure Taten und euer Verhalten die Flamme der Liebe, die in der Brust ihrer Bewohner glüht, nicht verdunkeln.«
Der Mu'adhdhin ließ eben den Ruf zum Nachmittagsgebet erschallen, als Bahá'u'lláh den Najíbíyyih-Garten betrat, wo Er zwölf Tage verbrachte, ehe Er die Stadt endgültig verließ.

Seine Freunde und Gefährten trafen in Schüben ein, traten in Seine Gegenwart und nahmen mit Gefühlen tiefster Trauer von Ihm Abschied.

Unter ihnen sei besonders der berühmte Álúsí erwähnt, der Muftí von Baghdád, der mit Tränen in den Augen den Namen Náṣiri'd-Dín Sháhs verfluchte, den er als Hauptverantwortlichen für die unverdiente Vertreibung ansah.

Er verkündete öffentlich:

»Ich habe aufgehört, ihn als Náṣiri'd-DínA109 zu betrachten; ich halte ihn eher für seinen Zerstörer.« Ein anderer prominenter Besucher war der Gouverneur selbst, Námiq Páshá; er brachte in respektvollster Weise sein Bedauern darüber zum Ausdruck, dass die Dinge einen solchen Verlauf genommen und den Weggang Bahá'u'lláhs heraufbeschworen hatten.

Er sicherte Ihm seine Bereitschaft zu, Ihm in jeder erdenklichen Weise behilflich zu sein, und händigte dem Offizier, der den Befehl hatte, Ihn zu begleiten, eine schriftliche Order aus, die den Gouverneuren der Provinzen, durch die die Verbannten auf ihrem Weg kommen würden, die Weisung gab, ihnen höchste Achtung entgegenzubringen.

Nach vielen Entschuldigungen sagte er zu Bahá'u'lláh:

»Was immer Sie wünschen, brauchen Sie nur zu befehlen.

Wir sind bereit, dem nachzukommen.« Bahá'u'lláh erwiderte auf die spontanen und wiederholten Angebote:

»Schenke deine Fürsorge Unseren Geliebten und behandle sie freundlich« – eine Bitte, der der Gouverneur ohne Zögern und von Herzen nachkam.
Angesichts so vieler Beweise tiefster Verehrung, Sympathie und Achtung, die Bahá'u'lláh von dem Augenblick, da Er Seine bevorstehende Abreise angekündigte, bis zum Tag des Aufbruchs aus dem Najíbíyyih-Garten von hoch und niedrig so eindrucksvoll entgegengebracht wurden, ist es nicht verwunderlich, dass diejenigen, die so unermüdlich darauf aus gewesen waren, den Befehl zu Seiner Verbannung zu erwirken, und sich schon über ihren Erfolg gefreut hatten, ihre Tat jetzt bitter bereuten. In einem Brief, den 'Abdu'l-Bahá in jenem Garten in Bezug auf diese Widersacher schrieb, heißt es: »Von solcher Art war das Eingreifen Gottes, dass ihre Freude sich so sehr in Kummer und Reue verwandelte, dass der persische Generalkonsul in Baghdád die von den Anstiftern geschmiedeten Pläne und Ränke jetzt zutiefst bedauert. Námiq Páshá selbst stellte an dem Tag, an dem er IhnA110 besuchte, fest: ›Früher bestanden sie auf Ihrer Abreise. Jetzt aber drängen sie eher darauf, dass Sie bleiben.‹«

Kapitel 9

Die Verkündigung der Sendung Bahá'u'lláhs und Seine Reise nach Konstantinopel

Das Eintreffen Bahá'u'lláhs im Najíbíyyih-Garten, der später von den Gläubigen Riḍván-Garten genannt wurde, kündigte den Beginn eines Ereignisses an, das inzwischen als das heiligste und bedeutsamste aller Bahá'í-Feste betrachtet wird: das Fest zum Gedenken der Verkündigung Seiner Sendung an Seine Gefährten. Diese wichtige Verkündigung kann einerseits als logischer Abschluss des umwälzenden Prozesses angesehen werden, den Er nach Seiner Rückkehr aus Sulaymáníyyih eingeleitet hatte, und zum anderen als Auftakt zur später von Adrianopel ausgehenden abschließenden Verkündung Seiner Sendung an die Welt und ihre Herrscher.
Mit diesem feierlichen Akt war die »Frist« eines vollen Jahrzehnts abgelaufen, die nach göttlicher Bestimmung zwischen der Geburt der Offenbarung Bahá'u'lláhs im Síyáh-Chál und ihrer Verkündigung an die Anhänger des Báb liegen sollte.

Die »festgesetzte Zeit der Verborgenheit«Q387 in der, wie Er selbst bezeugt, die »Zeichen und Beweise einer göttlich bestimmten Offenbarung«Q388 auf Ihn herniederkamen, war erfüllt.

Die »Myriaden Schleier aus Licht«Q389, in die Seine Herrlichkeit verhüllt war, wurden in dieser historischen Stunde etwas gelüftet und ließen die Menschheit »einen winzigen Schimmer«Q390 vom Strahlenglanz Seines »unvergleichlichen, heiligen, erhabenen Antlitzes«Q391 schauen.

Die »tausendzweihundertneunzig Tage«, die Daniel im letzten Kapitel seines Buches als Dauer der »Gräuel der Verwüstung«Q392 angibt, waren um.

Die »hundert Mondjahre«, die, wie Daniel im selben Kapitel ankündigt, der herrlichen VollendungA111 unmittelbar vorangehen sollten, hatten begonnen.

Die neunzehn den ersten »Váḥid« bildenden Jahre waren vollendet, so wie es die Feder des Báb im Persischen Bayán vorherbestimmt hatte.

Der Herr des Königreichs, Jesus Christus, war wiedergekehrt in der Herrlichkeit des Vaters und schickte sich an, Seinen Thron zu besteigen und das Zepter Seiner weltumfassenden, unzerstörbaren Oberhoheit zu ergreifen.

Die Gemeinde des Größten Namens, die »Gefährten der Roten Arche«Q393, im Qayyúmu'l-Asmá' in glühenden Worten gepriesen, war sichtbar erschienen.

Die Prophezeiung des Báb bezüglich »Riḍván« als Schauplatz der Enthüllung der überirdischen Herrlichkeit Bahá'u'lláhs war wortgetreu in Erfüllung gegangen.
Unerschüttert von der Aussicht auf schlimme Widrigkeiten, denen Er, wie Er selbst voraussagte, bald ausgesetzt sein würde; am Vorabend einer weiteren Verbannung, die zahlreiche Gefahren und Risiken mit sich bringen und Ihn noch weiter von Seiner Heimat, der Wiege des Glaubens, wegführen sollte in ein Land, dessen Bevölkerung, Sprache und Kultur so völlig fremd waren; im vollen Bewusstsein der Ausweitung des Kreises Seiner Widersacher, zu denen bald ein Herrscher, noch despotischer als Náṣiri'd-Dín Sháh, und einige Minister, die in ihrer Feindseligkeit nicht weniger unnachgiebig waren als Ḥájí Mírzá Áqásí oder der Amír Niẓám, zählen sollten; unbeeindruckt auch von den ständigen Unterbrechungen, die der Zustrom eines ganzen Heeres von Besuchern verursachte, die sich um Sein Zelt drängten, entschloss sich Bahá'u'lláh in dieser höchst schwierigen und scheinbar ungünstigen Stunde, Seinen so herausfordernden Anspruch zu stellen, das Geheimnis, das Seine Person umgab, preiszugeben und in vollem Umfang die Macht und Autorität für sich in Anspruch zu nehmen, die als ausschließliches Vorrecht Dessen galt, dessen Kommen der Báb verheißen hatte.
Das bevorstehende große Ereignis hatte schon seine Schatten auf die Kolonie der Verbannten geworfen, die sein Kommen erwartungsvoll herbeisehnten. Als das Jahr »achtzig«A112 stetig und unaufhaltsam näher rückte, erlebte Er, der das wahre Oberhaupt der Gemeinde geworden war, zunehmend den auf Ihn einstürmenden Einfluss der Offenbarungskraft, den Er nach und nach Seiner künftigen Anhängerschaft kundtat. Die festlichen, ergreifenden Oden, die Er fast täglich offenbarte; die Sendschreiben, voll mit Andeutungen, die Seiner Feder entströmten; die Anspielungen, die Er bei privaten Unterhaltungen wie in öffentlichen Gesprächen bezüglich der herannahenden Stunde machte; die Verzückung, die in Augenblicken der Freude wie des Kummers Seine Seele durchflutete; die Extase, die seine Verehrer erfüllte, die schon von den stetig sich mehrenden Beweisen Seiner zunehmenden Größe und Herrlichkeit hingerissen waren; die spürbare Veränderung in Seinem Auftreten; und schließlich die Tatsache, dass Er an dem Tag, da Er Sein heiligstes Haus verließ, den TájA113 trug – all dies wies unmissverständlich auf die baldige Übernahme Seines prophetischen Amtes und der offiziellen Führerschaft über die Bábí-Gemeinde hin.
Nabíl beschreibt den Aufruhr, der die Herzen der Gefährten Bahá'u'lláhs in den Tagen vor der Verkündigung Seiner Sendung ergriff: »Gar manche Nacht rief Mírzá Áqá Ján sie alle in sein Zimmer, schloss die Tür ab, entzündete viele duftende Kerzen und sang ihnen laut alle neu offenbarten Oden und Sendschreiben, die er besaß, vor. Und sie vergaßen darüber völlig diese irdische Welt, waren so gänzlich in die Sphären des Geistes versunken, dass sie nicht mehr an Essen, Schlafen oder Trinken dachten, bis sie mit einem Mal entdeckten, dass aus der Nacht wieder Tag geworden war und die Sonne sich dem Zenit näherte.«
Über die genauen Begleitumstände dieser bahnbrechenden Verkündigung sind wir leider nur äußerst spärlich unterrichtet.

Die von Bahá'u'lláh bei diesem Anlass tatsächlich geäußerten Worte, die Art und Weise Seiner Verkündigung, die Reaktionen, die sie auslöste, ihre Wirkung auf Mírzá Yaḥyá sowie Angaben darüber, wer das Vorrecht hatte, Ihm zuzuhören: all das ist in ein Dunkel gehüllt, das künftige Geschichtsschreiber nur mit Mühe werden durchdringen können.

Die bruchstückhafte Beschreibung, die Sein Chronist Nabíl der Nachwelt hinterließ, ist einer der ganz wenigen authentischen Berichte, die wir über die unvergesslichen Tage Seines Aufenthalts in diesem Garten besitzen.

»Jeden Tag«, erzählt Nabíl, »schnitten die Gärtner vor Anbruch der Morgendämmerung die Rosen, die die vier Hauptwege des Gartens säumten, und häuften sie in der Mitte Seines gesegneten Zeltes auf.

So groß war der Berg, dass die Gefährten Bahá'u'lláhs, wenn sie sich zum Morgentee bei Ihm versammelten, nicht über ihn hinwegblicken konnten.

Alle diese Rosen reichte Bahá'u'lláh jeden Morgen eigenhändig denen, die Er aus Seiner Gegenwart entließ, damit sie sie in Seinem Namen Seinen arabischen und persischen Freunden in der Stadt brächten.« »Eines Nachts«, so fährt er fort, »es war die neunte Nacht des zunehmenden Mondes, befand ich mich zufällig unter denen, die neben Seinem gesegneten Zelt Wache hielten.

Als die Stunde der Mitternacht nahte, sah ich, wie Er aus Seinem Zelt heraustrat, an den Plätzen vorüberging, wo einige Seiner Gefährten schliefen, und sodann die vom Mond beschienenen blumenumkränzten Hauptwege des Gartens auf und ab zu wandeln begann.

So laut ertönte der Gesang der Nachtigallen von allen Seiten, dass nur die, die Ihm ganz nahe waren, Seine Stimme deutlich vernehmen konnten.

Er ging immer noch weiter auf und ab; schließlich hielt Er inmitten eines dieser Wege inne und sprach: ›Seht diese Nachtigallen!

So groß ist ihre Liebe zu den Rosen, dass sie unermüdlich, ohne zu schlafen, von der Abenddämmerung bis zum frühen Morgen ihre Melodien trällern und sich voll brennender Leidenschaft dem Gegenstand ihrer Anbetung zuwenden.

Wie können dann die schlafen, die behaupten, von der rosengleichen Schönheit des Geliebten entflammt zu sein?‹ Drei Nächte hintereinander wachte ich und umkreiste Sein gesegnetes Zelt.

Sooft ich an dem Ruhebett vorüberkam, auf dem Er lag, fand ich Ihn wach; und alle Tage sah ich Ihn doch vom Morgen bis zum Abend pausenlos damit beschäftigt, sich mit dem Strom der Besucher, die von Baghdád hereinfluteten, zu unterhalten.

Und nicht ein einziges Mal konnte ich in den Worten, die Er sprach, auch nur eine Spur davon finden, dass Er anders sein könnte, als Er sich gab.«
Über die Bedeutung dieser Verkündigung mag uns Bahá'u'lláh selbst das Wesentliche sagen.

Er spricht von diesem historischen Ereignis als dem »Größten Fest«Q394, dem »König der Feste«Q395, dem »Fest Gottes«Q396, und beschreibt es in Seinem Kitáb-i-Aqdas als den Tag, an dem »alles Erschaffene … in das Meer der Reinigung getaucht«Q397 ist.

In einem besonderen Sendschreiben spricht Er von ihm als dem Tag, da »die Winde der Vergebung über die ganze Schöpfung wehen.«Q398 »Frohlocke in höchster Freude, o Volk Bahás«, schreibt Er in einem anderen Sendschreiben, »wenn du dich des Tages höchsten Glücks erinnerst, des Tages, da die Stimme des Altehrwürdigen der Tage sprach, da Er aus Seinem Hause fort zu jenem Orte ging, wo Er den Glanz Seines Namens, der Allbarmherzige, über die ganze Schöpfung ergoss. … Wollten Wir die verborgenen Geheimnisse dieses Tages enthüllen, so würden alle, die auf Erden und in den Himmeln wohnen, bewusstlos werden und sterben, außer jenen, die von Gott, dem Allmächtigen, dem Allwissenden, dem Allweisen, behütet werden.

So stark ist die berauschende Wirkung der Worte Gottes auf Ihn, den Offenbarer Seiner unzweifelhaften Beweise, dass Seine Feder nicht länger schreiben kann.«Q399.

Und wiederum:

»Die göttliche Frühlingszeit ist angebrochen, o Erhabenste Feder, denn das Fest des Allbarmherzigen naht mit Eile. … Die Sonne der Seligkeit leuchtet über dem Horizont Unseres Namens, der Selige, da das Reich des Namens Gottes geschmückt wurde mit der Zier des Namens Deines Herrn, der Schöpfer der Himmel. … Sei achtsam, dass nichts dich davon ablenke, die Größe dieses Tages zu preisen, des Tages, da der Finger der Erhabenheit und Macht den Wein der Wiedervereinigung entsiegelt und alle gerufen hat, die in den Himmeln, und alle, die auf Erden sind. … Dies ist der Tag, da die Welt des Unsichtbaren ausruft: ›Groß ist deine Seligkeit, o Erde, denn du wurdest zum Schemel deines Gottes gemacht und zum Sitz Seines mächtigen Thrones auserkoren.‹A114 … Sprich: … Er ist es, der den verborgenen und verwahrten Edelstein offen vor euch hingelegt hat, wolltet ihr ihn doch suchen.

Er ist es, der Einziggeliebte von allem, was vergangen und zukünftig ist.«Q400 Und weiter:

»Vergiss die Welt der Schöpfung, o Feder, und wende dich dem Antlitz deines Herrn zu, des Herrn aller Namen.

Schmücke dann die Welt mit dem Schmuck der Gunstbezeugungen Deines Herrn, des Königs ewiger Tage.

Denn Wir spüren den Duft des Tages, da Er, die Sehnsucht aller Völker, die Lichtfülle Seiner höchst erhabenen Namen auf die Reiche des Sichtbaren und Unsichtbaren ergoss und sie mit dem Strahlenglanz der Leuchten Seiner gnädigsten Gunst umgab – einer Gunst, die keiner außer Ihm, dem allmächtigen Beschirmer der ganzen Schöpfung, zu ermessen vermag.«
Den Aufbruch Bahá'u'lláhs aus dem Garten Riḍván am Nachmittag des vierzehnten Dhi'l-Qa'dih 1279 d. H. (3. Mai 1863) begleiteten Szenen einer wilden Begeisterung, nicht weniger eindrucksvoll, ja ergreifender noch als die, mit denen Er begrüßt wurde, als Er Sein Größtes Haus in Baghdád verließ. »Der große Tumult, den wir damals erlebten«, schrieb ein Augenzeuge, »verband sich in unseren Köpfen mit dem Tag der Versammlung, dem Tag des Jüngsten Gerichts. Gläubige wie Nichtgläubige schluchzten und brachen Wehklagen aus. Die leitenden Beamten und Honoratioren waren starr vor Staunen. Unbeschreiblich tiefe Emotionen wurden aufgewühlt, und alle wurden davon angesteckt.«
Vorbei an einer sich tief verneigenden Menge unzähliger glühender Bewunderer, ritt Er aus zur ersten Etappe einer Reise, die Ihn nach Konstantinopel führen sollte. Sein Pferd war ein Rotschimmelhengst edelster Zucht, der beste, den Seine Freunde für Ihn hatten erwerben können. Nabíl, ein Augenzeuge dieser unvergesslichen Szene, berichtet: »Viele Häupter neigten sich zu beiden Seiten in den Staub zu Füßen Seines Pferdes, dem sie die Hufe küssten, und Unzählige drängten heran, Seine Steigbügel zu umarmen.« Ein Mitreisender bestätigt: »Groß war die Zahl der Getreuen, die sich verzweifelt vor die Füße Seines Pferdes warfen, weil sie lieber sterben als sich von ihrem Geliebten trennen wollten, und ich hatte den Eindruck, als ob das gesegnete Tier tatsächlich auf die Leiber dieser reinen Seelen getreten habe.« »ErA115 ist es«, erklärt Bahá'u'lláh selbst, »der Mich befähigte, aus der StadtA116 mit solcher Majestät zu scheiden, dass niemand außer den Leugnern und Übeltätern umhin kann, sie anzuerkennen.«Q401 Von solchen Zeichen der Huldigung und Verehrung blieb Er umgeben, bis Er in Konstantinopel ankam. Mírzá Yaḥyá, der auf eigenen Wunsch zu Fuß hinter Bahá'u'lláhs Kutsche herging, äußerte gegenüber Siyyid Muḥammad, wie Nabíl zufällig mithörte: »Hätte ich mich nicht versteckt gehalten, sondern mich zu erkennen gegeben, dann wären die Ehrungen, die IhmA117 heute erwiesen werden, auch mir zuteil geworden.«
Solche Beweise der Ergebenheit, die Bahá'u'lláh beim Verlassen Seines Hauses und später bei Seinem Scheiden aus dem Garten Riḍván bezeugt wurde, wiederholten sich, als Er am 20.

Dhi'l-Qa'dih (9.

Mai 1863) in Begleitung Seiner Angehörigen und sechsundzwanzig Gläubigen von Firayját, der ersten Zwischenstation auf Seiner Reise, aufbrach.

Eine Karawane aus fünfzig Maultieren, einer berittenen Garde von zehn Soldaten und einem Offizier, sowie sieben Howdahs mit je vier Sonnenschirmen wurde zusammengestellt und zog nun hundertzehn Tage lang in bequemen Tagesetappen durch die Gebirge und Schluchten, die Wälder, Täler und Auen der malerischen Landschaften Ostanatoliens, bis zum Hafen Sámsún am Schwarzen Meer.

Bahá'u'lláh reiste teils zu Pferd, dann wieder, um auszuruhen, in der für Seinen persönlichen Gebrauch bestimmten Howdah, die oft von Seinen Gefährten umringt war, von denen die meisten zu Fuß gingen.

Als Er so mit dem Frühling nach Norden zog, wurde Ihm dank der schriftlichen Verfügung Námiq Páshás von Seiten der Válís, der Mutiṣarrif, der Qá'im-Maqáms, der Mudírs, der Shaykhs, der Muftís und Qáḍís, der Regierungsbeamten und Honoratioren aller Distrikte, durch die Er kam, ein begeisterter Empfang bereitet.

In Karkúk, in Irbíl, in Mosul, wo Er drei Tage blieb, in Niṣíbín, in Márdín, in Díyár-Bakr, wo zwei Tage Halt gemacht wurde, in Khárpút, in Sívás und in anderen Dörfern und Siedlungen wurde Er vor der Stadt von einer Abordnung begrüßt und hernach bei Seinem Abschied von einer ähnlichen Abordnung ein Stück Weges begleitet.

Die Festlichkeiten, die an manchen Orten Ihm zu Ehren stattfanden, das Essen, das die Dorfbewohner zubereiteten und Ihm anboten, der Eifer, mit dem sie unermüdlich für Seine Bequemlichkeit sorgten, erinnerten an die Verehrung, die Ihm die Menschen in Baghdád bei so vielen Gelegenheiten erwiesen hatten.
»Als wir diesen Morgen durch die Stadt Márdín kamen«, berichtet derselbe Reisegefährte, >»ritt uns eine Eskorte Regierungssoldaten voraus, die zur Begrüßung Fahnen schwenkten und Trommeln schlugen. Der Mutiṣarrif begleitete uns mit seinen Beamten und Honoratioren, indes viele Männer, Frauen und Kinder in Erwartung unserer Ankunft die Dächer und Straßen füllten. Voll Würde und Pomp durchzogen wir die Stadt und setzten die Reise fort; der Mutiṣarrif und sein Gefolge sorgten noch ein beträchtliches Stück für unser Geleit.« Nabíl schreibt in seinem Bericht: »Wie alle, die wir im Verlauf dieser Reise trafen, einmütig bestätigen, hat man auf dieser Straße, auf der ständig Gouverneure und Mushírs zwischen Konstantinopel und Baghdád hin- und herreisen, nie zuvor jemanden gesehen, der in solcher Weise reiste, allen solche Gastfreundschaft erwies und jedem ein solches Maß an Güte und Freigebigkeit entgegenbrachte.« Als Bahá'u'lláh in der Nähe der Hafenstadt Sámsún von Seiner Howdah aus das Schwarze Meer erblickte, offenbarte Er auf Bitten Mírzá Áqá Jáns ein Sendschreiben, das Lawḥ-i-HawdajA118, das mit Worten wie »göttlicher Prüfstein«Q402 oder »das schmerzliche, qualvolle Unheil«Q403 aufs neue die düsteren Vorhersagen der kürzlich offenbarten Tafel vom heiligen Seefahrer bekräftigte und ergänzte.
In Sámsún stattete der Hauptinspektor der ganzen Provinz, die sich von Baghdád bis nach Konstantinopel erstreckte, in Begleitung von mehreren Páshás Bahá'u'lláh einen Besuch ab, brachte Ihm die größte Hochachtung entgegen und wurde von Ihm mit einem Mittagessen verköstigt. Aber sieben Tage nach Seiner Ankunft wurde Er, wie in der Tafel vom heiligen Seefahrer angedeutet, an Bord eines türkischen Dampfers gebracht, und drei Tage später zu Mittag, am ersten Rabí'u'l-Avval 1280 d. H. (16. August 1863), wurden Er und Seine Mitverbannten im Hafen von Konstantinopel ausgeschifft. In zwei Kutschen, die eigens am Landungssteg für Ihn bereitstanden, fuhren Er und Seine Familie zum Haus von Shamsí Big. Dieser Beamte wohnte in der Nähe der Khirqiy-i-Sharíf-Moschee und hatte den Auftrag, sich um Regierungsgäste zu kümmern. Später wurden sie in das komfortablere Haus von Vísí Páshá in der Nähe der Sulṭán-Muḥammad-Moschee verlegt.
Mit der Ankunft Bahá'u'lláhs in Konstantinopel, der Hauptstadt des Osmanischen Reiches und dem Sitz des Kalifats – von den Muslimen als »Kuppel des Islám« gepriesen, von Bahá'u'lláh jedoch als Ort gebrandmarkt, an dem der »Thron der Tyrannei«Q404 errichtet ist – wurde das grausamste, unheilvollste und dennoch ruhmreichste Kapitel in der Geschichte des ersten Bahá'í-Jahrhunderts aufgeschlagen. Es begann ein Zeitabschnitt, in dem unsägliche Entbehrungen und beispiellose Prüfungen mit den herrlichsten geistigen Siegen einhergingen. Das Tagesgestirn der Amtszeit Bahá'u'lláhs näherte sich mehr und mehr seinem Zenit. Die folgenschwersten Jahre des Heroischen Zeitalters Seiner Sendung standen unmittelbar bevor. Das verhängnisvolle Geschehen, das Sein Wegbereiter bereits im Jahr sechzig im Qayyúmu'l-Asmá' angedeutet hatte, begann jetzt seinen Lauf zu nehmen.
Genau zwei Jahrzehnte zuvor war die Bábí-Offenbarung im finstersten Persien, in Shíráz, entstanden.

Trotz der grausamen Gefangenschaft, der ihr Urheber unterworfen war, hatte Er in Tabríz, der Hauptstadt Ádhirbáyjáns, den von Ihm erhobenen gewaltigen Anspruch vor einer vornehmen Versammlung verkündet.

In der Ortschaft Badasht war das durch Seine göttliche Sache eingeleitete Zeitalter von deren Verfechtern furchtlos eröffnet worden.

Aus der Hoffnungslosigkeit und Qual des Síyáh-Chál von Ṭihrán heraus trug diese Offenbarung neun Jahre später auf rasche, geheimnisvolle Weise unerwartet Früchte.

Der Prozess des fortschreitenden Niedergangs der Geschicke des Glaubens, der zunächst langsam eingesetzt und sich in den Jahren von Bahá'u'lláhs Zurückgezogenheit in Kurdistán erschreckend beschleunigt hatte, war nach Seiner Rückkehr aus Sulaymáníyyih meisterlich aufgehalten und umgekehrt worden.

Danach, während Seines Aufenthaltes in Baghdád, waren die Grundlagen der Ethik, der Moral und der Lehre für die im Entstehen begriffenen Gemeinde unumstößlich festgelegt worden.

Und schließlich war durch die Verkündigung Seiner Sendung im Garten Riḍván und durch das sichtbare Hervortreten des ersten Kerns einer weltumspannenden Gemeinschaft die durch eine unerforschliche Vorsehung bestimmte zehnjährige Wartezeit am Vorabend Seiner Verbannung nach Konstantinopel beendet worden.

Was noch ausstand, war, in Adrianopel diese Sendung zunächst an die weltlichen und geistlichen Führer der Welt zu verkünden; in den folgenden Jahrzehnten in der Gefängnisfestung 'Akká die Grundsätze und Verordnungen, die das Kernstück des Glaubens bilden, weiter zu entwickeln; die Gesetze und Gebote, die die Unversehrtheit des Glaubens sichern, auszuformulieren; unmittelbar nach dem Hinscheiden Bahá'u'lláhs den Bund zu errichten um die Einheit des Glaubens zu bewahren und seinen Einfluss zu erhalten; eine gewaltige, weltweite Ausweitung seiner Aktivitäten unter der Führung 'Abdu'l-Bahás, des Mittelpunktes dieses Bundes; und schließlich die Errichtung der Strukturen der Gemeindeordnung im Gestaltenden Zeitalter des Glaubens, als Vorboten seines Goldenen Zeitalters und seiner künftigen Herrlichkeit.
Diese historische Verkündigung erfolgte zu einer Zeit, da der Glaube in den Wehen einer äußerst heftigen Krise lag, und sie richtete sich vor allem an die Könige der Erde sowie an die Oberhäupter der christlichen und muslimischen Geistlichkeit, die Kraft ihres ungeheuren Ansehens, ihres Einflusses und ihrer Autorität, eine furchtbare und unausweichliche Verantwortung für das Schicksal ihrer Untertanen respektive Gläubigen tragen.
Der erste Abschnitt dieser Verkündigung in Konstantinopel begann mit einer Botschaft – deren Text wir leider nicht besitzen – die Bahá'u'lláh direkt an Sulṭán 'Abdu'l-'Azíz richtete, den selbsternannten Stellvertreter des Propheten des Islám und unumschränkten Herrscher eines mächtigen Reiches. Eine so machtvolle, erlauchte Persönlichkeit war der erste unter den regierenden Herrschern der Welt, der den göttlichen Aufruf erhielt, und der erste der orientalischen Monarchen, der die Wirkung der vergeltenden Gerechtigkeit Gottes zu tragen hatte. Den Anstoß zu dieser Botschaft bildete der schändliche Erlass, den der Sulṭán weniger als vier Monate nach Ankunft der Verbannten in seiner Hauptstadt bekanntgegeben hatte, und demzufolge sie plötzlich und ohne jede Begründung mitten im Winter unter den demütigendsten Umständen nach Adrianopel am Rande seines Reiches verbannt wurden.
Diese verhängnisvolle, schändliche Entscheidung, zu der der Sulṭán mit seinen ersten Ministern 'Álí Páshá und Fu'ád Páshá gelangte, war nicht zuletzt den fortgesetzten Intrigen des Mushíru'd-Dawlih Mírzá Ḥusayn Khán zuzuschreiben, des persischen Botschafters an der Hohen Pforte, der von Bahá'u'lláh als Sein »Verleumder« gebrandmarkt wurde und der schon länger auf die erste Gelegenheit wartete, um gegen Bahá'u'lláh und die Sache, deren erklärtes und anerkanntes Oberhaupt Er war, loszuschlagen.

Dieser Botschafter stand unter dem ständigen Druck seiner Regierung, die von ihm verlangte, bei den türkischen Behörden fortwährend Feindschaft gegen Bahá'u'lláh zu schüren.

Bestärkt fühlte er sich durch die Weigerung Bahá'u'lláhs, sich dem festen Brauch zu beugen und so wie alle Gäste der Regierung, selbst die ranghöchsten, nach Seiner Ankunft in der Hauptstadt dem Shaykhu'l-Islám, dem Ṣadr-i-A'ẓam und dem Außenminister Besuche abzustatten.

Bahá'u'lláh erwiderte nicht einmal die Besuche, die Ihm von verschiedenen Ministern, von Kamál Páshá und einem früheren türkischen Gesandten am persischen Hof abgestattet wurden.

Der Gesandte ließ sich nicht abschrecken durch Bahá'u'lláhs aufrechte und unabhängige Haltung, die in krassem Gegensatz zur Geldgier der persischen Prinzen stand, die sich bei ihrer Ankunft, »an allen Türen um Zuwendungen und Vergünstigungen bemühten«Q405.

Er nahm es Bahá'u'lláh übel, dass Er nicht willens war, beim persischen Gesandten vorstellig zu werden und den Besuch seines Vertreters zu erwidern.

Unterstützt von seinem Komplizen Ḥájí Mírzá Ḥasan-i-Ṣafá, den er anwies, haltlose Gerüchte über Bahá'u'lláh auszustreuen, bemühte er sich nun mit Erfolg, sowohl durch seinen offiziellen Einfluss als auch durch private Gespräche mit Geistlichen, namhaften Persönlichkeiten und Regierungsbeamten, Ihn als einen stolzen und anmaßenden Menschen hinzustellen, der sich einbilde, an keinerlei Vorschrift gebunden zu sein, der allen bestehenden Autoritäten gegenüber feindliche Absichten hege und der durch seine Dreistigkeit die schweren Zwistigkeiten zwischen Ihm und der persischen Regierung heraufbeschworen habe.

Er war übrigens nicht der einzige, der solche ruchlosen Ränke schmiedete.

Wie 'Abdu'l-Bahá berichtet, haben auch andere die Verbannten »verurteilt und geschmäht«, haben sie als »Unglück für die ganze Welt« angeprangert, als »Ruin für Verträge und Bündnisse«, als »Quelle des Unheils und Verderbens für alle Länder«, und als solche, die »Strafen aller Art verdienen«Q406.
Kein Geringerer als der hochgeachtete Schwager des Ṣadr-i-A'ẓam wurde damit beauftragt, den Gefangenen von dem gegen Ihn verhängten Erlass in Kenntnis zu setzen – einem Erlass, der klar bewies, dass sich die Regierungen des türkischen und des persischen Reichs faktisch zu einer Allianz gegen einen gemeinsamen Feind zusammengeschlossen hatten, und der letzten Endes für das Sultanat, das Kalifat und die Qájárendynastie so tragische Folgen hatte. Da Bahá'u'lláh es ablehnte, ihn zu empfangen, blieb dem Gesandten nichts anderes übrig, als seine kindischen Beobachtungen und belanglosen Argumente 'Abdu'l-Bahá und Áqáy-i-Kalím zu unterbreiten, die beauftragt waren, mit ihm zu sprechen. Er teilte ihnen dabei mit, dass er in drei Tagen wiederkäme, um die Antwort auf den Befehl, den er zu überbringen hatte, entgegenzunehmen.
Am selben Tag offenbarte Bahá'u'lláh ein in einem äußerst strengen Ton gehaltenes Schreiben, das am nächsten Morgen Shamsí Big in einem versiegelten Umschlag übergegeben wurde mit dem Auftrag, es 'Álí Páshá persönlich zu überbringen und ihm zu sagen, dies sei von Gott herabgesandt worden. »Ich weiß nicht, was in dem Brief stand«, erzählte Shamsí Big später Áqáy-i-Kalím, »doch der Großwesir hatte ihn kaum gelesen, da wurde er leichenblass und sagte: ›Es klingt, als ob der König aller Könige seinem niedersten Vasall Befehle erteile und ihn zur Rechenschaft ziehe‹. Er war in so schlimmer Verfassung, dass ich mich schleunigst zurückzog.« Bahá'u'lláh soll über die Wirkung dieses Sendschreibens gesagt haben: »Was immer die Minister des Sulṭáns gegen Uns unternahmen, nachdem sie seinen Inhalt kannten, lässt sich verstehen. Aber für ihre Handlungsweise in der Zeit davor gibt es keine Rechtfertigung.«
Nach den Angaben Nabíls war das Sendschreiben von beträchtlicher Länge, richtete sich am Beginn unmittelbar an den Herrscher, rügte seine Minister streng und deckte ihre Unreife und Unfähigkeit auf. Es enthielt Abschnitte, in denen die Minister selbst angesprochen wurden, in denen sie offen herausgefordert und streng ermahnt wurden, sich nicht mit ihrem irdischen Besitz zu brüsten oder törichterweise nach Reichtümern zu trachten, die ihnen mit der Zeit doch unweigerlich wieder entgleiten würden.
Am Vorabend Seiner Abreise, fast unmittelbar nach der Verkündigung des Verbannungserlasses, ließ Bahá'u'lláh während eines letzten, unvergesslichen Gesprächs mit dem erwähnten Ḥájí Mírzá Ḥasan-i-Ṣafá dem persischen Botschafter folgende Erklärung übermitteln: »Was hat es dir und deinesgleichen genützt, dass ihr Jahr um Jahr so viele Unterdrückte erschlagen habt und ungezählte Trübsale über sie gebracht habt? Sie haben sich trotzdem hundertfach vermehrt, ihr aber befindet euch in völliger Verwirrung und wisst nicht, wie ihr euren Geist von diesen beklemmenden Gedanken befreien könnt. … Seine göttliche Sache geht über alle Pläne, die ihr schmiedet, hinaus. Sei gewiss: Würden alle Regierungen der Erde sich vereinigen und Mir und allen, die Meinen Namen tragen, das Leben nehmen, so könnten sie dieses göttliche Feuer doch nie auslöschen. Seine Sache wird vielmehr alle Könige der Erde einbeziehen, ja alles, was aus Wasser und Erde erschaffen ist. … Was auch über Uns kommen mag, Unser Erfolg wird groß sein, und der Verlust, der sie treffen wird, wird offensichtlich sein.«
Der strikte Befehl zwang die bereits zweimal Verbannten – Bahá'u'lláh, Seine Familie und Seine Gefährten – zur sofortigen Abreise.

An einem kalten Dezembermorgen brachen sie unter den Tränen ihrer zurückbleibenden Freunde in Begleitung türkischer Soldaten auf, einige auf Wagen, andere auf Tragtieren, die Habseligkeiten auf Ochsenkarren.

Ihre zwölftägige Reise führte sie quer durch ein trostloses, windgepeitschtes Land in eine Stadt, die Bahá'u'lláh als einen »Ort« kennzeichnet, »den nur die betreten, die sich gegen die Autorität des Herrschers aufgelehnt haben«Q407.

In der Súriy-i-Mulúk sagt Er:

»Sie trieben Uns aus deiner StadtA119 und haben Uns dabei so gedemütigt, wie man niemanden auf Erden je demütigte.«Q408 »Weder Meine Familie noch die, die Mich begleiteten, hatten die notwendige Kleidung, sich gegen die schneidende Kälte dieses eisigen Wetters zu schützen.«Q409 Und wiederum:

»Die Augen Unserer Feinde, ja die eines jeden einsichtigen Menschen weinten über Uns.«Q410 Nabíl klagt:

»Die Vertreibung wurde mit solcher Demut ertragen, dass die Feder Tränen vergießt, wenn sie davon berichtet, und das Blatt sich schämt, die Schilderung zu tragen.« »In diesem Jahr herrschte so strenge Kälte«, berichtet derselbe Chronist, »dass selbst die ältesten Leute sich nicht erinnern konnten, je einen so harten Winter erlebt zu haben.

In einigen Gegenden Persiens und der Türkei erlagen selbst Tiere dem Frost und kamen in Schneestürmen um.

Die Gegend am oberen Euphrat, um Ma'dan-Nuqrih, war mehrere Tage lang mit Eis bedeckt, was bisher noch nie vorgekommen war, und in Díyár-Bakr blieb der Fluss volle vierzig Tage zugefroren.« »Um Wasser aus den Quellen zu schöpfen«, erzählt einer der Verbannten von Adrianopel, »musste daneben ein Feuer gemacht und zwei Stunden lang unterhalten werden, bis sie auftauten.«
Nach einer mühseligen Reise durch Regen und Sturm, mitunter sogar in Nachtmärschen, und mit nur kurzen Haltepausen in Kúchik-Chakmachih, Búyúk-Chakmachih, Salvarí, Birkás und Bábá-Iskí kamen die erschöpften Reisenden am 1. Rajab 1280 d. H. (12. Dezember 1863) an ihrem Bestimmungsort an und wurden im Khán-i-'Arab untergebracht, einer zweistöckigen Kárvánsaráy nahe dem Haus des 'Izzat Áqás. Drei Tage später wurde Bahá'u'lláh und Seiner Familie ein Haus im Murádíyyih-Viertel in der Nähe der Takyiy-i-Mawlaví zugewiesen, das nur für einen Sommeraufenthalt geeignet war, und wieder eine Woche später ein anderes Haus in der Nähe einer Moschee im gleichen Bezirk. Nach etwa sechs Monaten zogen sie in ein bequemeres Quartier um, das als Haus von Amru'lláhA120 bekannt war, an der Nordseite der Sulṭán-Salím-Moschee gelegen.
So endete der Auftakt zu einem der dramatischsten Zeitabschnitte im Wirken Bahá'u'lláhs, und nun hebt sich der Vorhang zum anerkanntermaßen bewegtesten und gefährlichsten Abschnitt des ersten Bahá'í-Jahrhunderts – einem Abschnitt, der zugleich die ruhmreichste Phase des Wirkens Bahá'u'lláhs eröffnen sollte: die Verkündigung Seiner Botschaft an die Welt und ihre Herrscher.

Kapitel 10

Die Auflehnung Mírzá Yaḥyás und die Verkündigung der Sendung Bahá'u'lláhs in Adrianopel

Kaum war der nun zwanzigjährige Glaube im Begriff, sich von einer Reihe von Schlägen zu erholen, da ereilte ihn eine Krise größten Ausmaßes und erschütterte ihn bis zu den Wurzeln.

Weder der tragische Märtyrertod des Báb noch der schändliche Anschlag auf das Leben des Sháhs und sein blutiges Nachspiel, auch nicht Bahá'u'lláhs demütigende Vertreibung aus dem Land Seiner Geburt, ja nicht einmal Seine zweijährige Zurückgezogenheit in Kurdistán – so verheerend alle diese Ereignisse auch waren – erreichte die Schwere dieser ersten großen inneren Erschütterung, die eine gerade erst wiedererstandene Gemeinschaft erfasste und die Reihen ihrer Mitglieder unwiederbringlich zu spalten drohte.

Abscheulicher als die unerbittliche Feindseligkeit, die Abú-Jahl, der Onkel von Muḥammad, an den Tag gelegt hatte, schändlicher als der Verrat Jesu Christi durch Seinen Jünger Judas Iskariot, heimtückischer als das Verhalten der Söhne Jakobs gegenüber ihrem Bruder Joseph, abscheulicher als die Tat eines der Söhne Noahs, niederträchtiger als das Verbrechen, das Kain gegen Abel verübt hatte, brachte das ungeheuerliche Verhalten Mírzá Yaḥyás, eines Halbbruders Bahá'u'lláhs und das vom Báb ernannte, anerkannte Oberhaupt der Bábí-Gemeinde, eine Zeit der Mühsal mit sich, die nicht weniger als ein halbes Jahrhundert lang die Geschicke des Glaubens prägte.

Bahá'u'lláh bezeichnete diese größte Krise als Ayyám-i-ShidádA121, in deren Verlauf, »der schmerzlichste Schleier«Q411 zerrissen und »die größte Trennung« unwiderruflich herbeigeführt wurde.

Für die äußeren Feinde des Glaubens, ob weltlich oder geistlich, war das ungemein befriedigend und ermutigend, spielte ihnen in die Hände und rief ihren unverhohlenen Spott hervor.

Freunde und Unterstützer Bahá'u'lláhs reagierten bestürzt und verwirrt, und das Ansehen des Glaubens bei seinen Bewunderern im Westen wurde schwer geschädigt.

Seit den frühesten Tagen des Aufenthalts Bahá'u'lláhs in Baghdád schwelte diese Krise im Verborgenen; eine Zeitlang wurde sie durch die schöpferischen Kräfte gebannt, die unter Seiner noch nicht verkündeten Führerschaft die zerfallende Gemeinde wiederbelebten; schließlich, in den Jahren unmittelbar vor der Verkündigung Seiner Botschaft, brach sie in voller Heftigkeit aus.

Für Bahá'u'lláh brachte sie unermessliches Leid, sie ließ Ihn sichtlich altern und fügte Ihm mit all ihren Auswirkungen den schwersten Schlag Seines gesamten Lebens zu.

Vorangetrieben wurde sie durchgängig von den verschlungenen Intrigen und endlosen Machenschaften des notorisch teuflischen Siyyid Muḥammad, des bösen Einflüsterers, der Bahá'u'lláhs Rat in den Wind geschlagen und darauf bestanden hatte, Ihn nach Konstantinopel und Adrianopel zu begleiten, und der jetzt rastlos und unermüdlich seine Anstrengungen verdoppelte, um die Krise ihrem Höhepunkt zuzutreiben.
Mírzá Yaḥyá hatte sich seit Bahá'u'lláhs Rückkehr aus Sulaymáníyyih stets unrühmlich im eigenen Haus verborgen gehalten oder war bei drohender Gefahr an sichere Plätze wie Ḥillih oder Baṣrah ausgewichen. Nach Baṣrah war er in der Verkleidung eines Baghdáder Juden geflüchtet und hatte sich dort als Schuhhändler betätigt. Er war so verschreckt, dass er einmal gesagt haben soll: »Ich erkläre jeden zum Ungläubigen, der behauptet, mich gesehen oder meine Stimme gehört zu haben.« Als er von Bahá'u'lláhs bevorstehender Abreise nach Konstantinopel erfuhr, verbarg er sich zuerst im Garten von Huvaydar bei Baghdád und stellte Überlegungen an, ob es ratsam wäre, nach Abessinien, Indien oder in ein anderes Land zu flüchten. Er missachtete Bahá'u'lláhs Empfehlung, nach Persien zu gehen und dort die Schriften des Báb zu verbreiten und schickte stattdessen einen gewissen Ḥájí Muḥammad-Káẓim, der ihm ähnlich sah, zur Verwaltungsstelle, ließ für sich einen Pass auf den Namen Mírzá 'Alíy-i-Kirmánsháhí ausstellen, verließ Baghdád, wobei er die Schriften des Báb zurückließ, und zog verkleidet in Gesellschaft eines arabischen Bábí namens Ẓáhir nach Mossul, wo er sich den Verbannten anschloss, die nach Konstantinopel unterwegs waren.
Stets gewahr, wie die Verbannten ein immer tieferes Band der Zuneigung zu Bahá'u'lláh entwickelten und Ihn immer mehr verehrten; völlig im Klaren darüber, wie stark die Popularität seines Bruders gestiegen war – zunächst in Baghdád, dann auf Seiner Reise nach Konstantinopel und später in Adrianopel, durch Seine Verbindung zu den dortigen Honoratioren und Gouverneuren; wütend über die zahlreichen Beweise des Mutes, der Würde und der Unabhängigkeit, die sein Bruder bei Seinen Verhandlungen mit den Behörden der Hauptstadt erbrachte; aufgebracht über die zahlreichen Schriften, die der Träger der neuen Sendung unaufhörlich offenbarte; geblendet durch die verlockenden Aussichten auf unumschränkte Führerschaft, die ihm Siyyid Muḥammad, der Antichrist der Bahá'í-Offenbarung, vorgaukelte (ähnlich wie Muḥammad Sháh durch Ḥájí Mírzá Áqásí, den Antichrist der Bábí-Offenbarung, irregeleitet worden war); taub gegenüber den Mahnungen hervorragender Gläubiger innerhalb der Gemeinde, die ihm schriftlich zu Weisheit und Zurückhaltung rieten; die Güte und Ratschläge Bahá'u'lláhs vergessend, der – dreizehn Jahre älter als er – ihn während seiner Kindheit und als Heranwachsenden behütet hatte; beflügelt durch das sündenbedeckende Auge seines Bruders, der bei so vielen Gelegenheiten einen Schleier über seine vielen Vergehen und Torheiten ausgebreitet hatte; so ließ sich dieser Erz-Bundesbrecher der Bábí-Offenbarung – angespornt durch seine wachsende Eifersucht, gedrängt durch sein leidenschaftliches Streben nach Führerschaft – zu Taten verleiten, die weder verschleiert noch geduldet werden konnten.
Unrettbar verdorben durch das ständige Zusammensein mit Siyyid Muḥammad, dieser Verkörperung der Boshaftigkeit, Habgier und Verlogenheit, hatte er schon während der Abwesenheit Bahá'u'lláhs von Baghdád und sogar noch nach dessen Rückkehr aus Sulaymáníyyih die Annalen des Glaubens durch schändliche Taten untilgbar beschmutzt. Seine Verfälschungen der Schriften des Báb an zahllosen Stellen, der gotteslästerliche Zusatz zur Formel des Adhán, in die er eine Passage einfügte, in der er sich selbst als Gottheit bezeichnete; eingeschobene Hinweise in den Schriften über die Nachfolge, durch die er sich selbst und seine Nachkommen als die Erben des Báb bezeichnete; die Wankelmütigkeit und Gleichgültigkeit, die er an den Tag legte, als er von dem tragischen Tod erfuhr, den sein Meister erlitten hatte; sein Todesurteil für alle »Spiegel der Bábi-Offenbarung«, obwohl er selbst auch einer dieser Spiegel war; seine Anstiftung zum Meuchelmord an Dayyán, den er fürchtete und auf den er neidisch war; seine Schandtat, während der Abwesenheit Bahá'u'lláhs von Baghdád Mírzá 'Alí-Akbar, den Vetter des Báb, ermorden zu lassen, und am ruchlosesten während dieser Zeit die unsäglich verwerfliche Verletzung der Ehre des Báb Selbst – all dies, so bezeugt es Áqáy-i-Kalím und erzählt es Nabíl in seinem Bericht, erschien durch seine weiteren Taten in einem noch viel grelleren Licht und besiegelte unausweichlich sein Schicksal.
Etwa ein Jahr nach ihrer Ankunft in Adrianopel begann er verzweifelt Pläne zu schmieden, Bahá'u'lláh und Seine Gefährten durch Gift aus der Welt zu schaffen und dadurch seine verlorene Führerschaft neu zu beleben.

Er wusste sehr wohl, dass sein Halbbruder Áqáy-i-Kalím gute Kenntnisse über Arzneimittel hatte.

Deshalb versuchte er unter verschiedenen Vorwänden, sich von ihm über die Wirkung gewisser Pflanzen und Gifte aufklären zu lassen.

Danach lud er entgegen seiner Gewohnheit Bahá'u'lláh in sein Heim ein, wo er eines Tages Dessen Teetasse mit einer selbst gebrauten Substanz bestrich und Ihn damit so vergiftete, dass Er einen vollen Monat lang unter einer Krankheit mit heftigen Schmerzen und hohem Fieber litt, in deren Folge Bahá'u'lláh bis an Sein Lebensende ein Zittern der Hand behielt.

Sein Zustand war so ernst, dass ein ausländischer Arzt namens Shíshmán zu Seiner Behandlung hinzugezogen wurde.

Dieser Arzt war so entsetzt von dem fahlen Anblick, dass er den Fall als völlig aussichtslos betrachtete, Ihm zu Füßen fiel und sich dann zurückzog, ohne dass er Ihm etwas verschrieben hatte.

Einige Tage später wurde dieser Arzt selbst krank und starb.

Vor seinem Tod gab Bahá'u'lláh zu verstehen, dass Dr.

Shíshmán sein Leben für Ihn geopfert habe.

Gegenüber Mírzá Áqá Ján, der von Bahá'u'lláh zu ihm geschickt worden war, hatte der Arzt gesagt, dass Gott seine Gebete erhört habe und dass man nach seinem Tode, wenn nötig, einen gewissen Dr.

Chúpán rufen solle, der ihm als zuverlässig bekannt sei.
Eine von Mírzá Yaḥyás Frauen, die ihn vorübergehend verlassen und Einzelheiten der oben genannten Tat enthüllt hatte, berichtete auch, dass Mírzá Yaḥyá ein anderes Mal den Brunnen vergiftet hatte, der die Familie und die Gefährten Bahá'u'lláhs mit Wasser versorgte, worauf bei den Verbannten ungewöhnliche Krankheitssymptome auftraten.

Einem der Gefährten, dem Barbier Ustád Muḥammad-'Alíy-i-Salmání, den Mírzá Yaḥyá verschwenderisch mit Gefälligkeiten bedacht hatte, eröffnete er allmählich und sehr behutsam seinen Wunsch, er möge Bahá'u'lláh bei einer günstigen Gelegenheit, wenn er Ihn im Bad bediene, ermorden.

»Ustád Muḥammad-'Alí war über das Ansinnen so empört«, berichtete Áqáy-i-Kalím in Adrianopel Nabíl über diesen Vorfall, »dass er Mírzá Yaḥyá am liebsten auf der Stelle getötet hätte, und er hätte es auch getan, wenn er nicht Angst gehabt hätte, damit Bahá'u'lláhs Missfallen zu erregen.

Ich war zufällig der erste, der ihm begegnete, als er weinend aus dem Bad lief. … Es gelang mir nur allmählich und mit viel Überredung, ihn dazu zu bewegen, wieder ins Bad zurückzukehren und seine begonnene Arbeit zu Ende zu führen.« Obwohl Bahá'u'lláh den Barbier aufforderte, mit niemandem über diesen Vorfall zu sprechen, war er unfähig darüber zu schweigen, plauderte das Geheimnis aus und brachte damit große Bestürzung über die Gemeinde.

»Als das Geheimnis, das erA122 im Herzen getragen hatte, von Gott enthüllt wurde«, bestätigt Bahá'u'lláh selbst, »leugnete er eine solche Absicht und schrieb sie eben diesem DienerA123 zu.«
Nun war für Bahá'u'lláh, der erst kurz zuvor mündlich und in zahlreichen Sendschreiben die Tragweite Seines Anspruchs deutlich gemacht hatte, der Zeitpunkt gekommen, den vom Báb Ernannten in aller Form mit dem Wesen Seiner Sendung bekanntzumachen. Mírzá Áqá Ján wurde beauftragt, Mírzá Yaḥyá die neu offenbarte Súriy-i-Amr, die diesen Anspruch unmissverständlich bekräftigte, zu überbringen, sie ihm vorzulesen und eine unzweideutige, schlüssige Antwort zu fordern. Die Frist von einem Tag, um die Mírzá Yaḥyá bat, um seine Antwort zu überlegen, wurde ihm gewährt. Was aber dann als Erwiderung kam, war eine Gegenerklärung, in der er auf die Minute genau angab, wann er zum Empfänger einer unabhängigen Offenbarung geworden sei, die eine bedingungslose Unterwerfung der Völker der Erde in Ost und West verlange.
Eine derart anmaßende Erklärung eines solch perfiden Widersachers gegenüber dem Abgesandten des Trägers einer so weitreichenden Offenbarung, war das Signal für den offenen, endgültigen Bruch zwischen Bahá'u'lláh und Mírzá Yaḥyá – ein Bruch, der eines der dunkelsten Kapitel der Bahá'í-Geschichte markiert. In dem Wunsch, den grimmigen Hass zu mildern, der Seinen Feinden im Herzen brannte, und um jedem einzelnen Verbannten die volle Freiheit zu lassen, zwischen Ihm und ihnen zu wählen, zog sich Bahá'u'lláh mit Seiner Familie am 22. Shavvál 1282 d. H. in das Haus Riḍá Big zurück, das Er hatte anmieten lassen, und verweigerte zwei Monate lang Er jeden Umgang mit Freunden und Fremden einschließlich Seiner eigenen Gefährten. Er beauftragte Áqáy-i-Kalím, alles Mobiliar und Bettzeug sowie alle Kleider und Utensilien, die es in Seinem Haus gab, aufzuteilen und die Hälfte davon in das Haus Mírzá Yaḥyás zu schicken, ihm außerdem bestimmte von ihm schon lang begehrte Gegenstände zu übergeben wie etwa die Siegel und Ringe und vom Báb selbst geschriebene Manuskripte, sowie sicherzustellen, dass er seinen vollen Anteil an der Unterhaltszahlung bekam, die die Regierung für die Verbannten und ihre Familien festgesetzt hatte. Auch wies Er Áqáy-i-Kalím an, einen Gefährten seiner Wahl zu beauftragen, täglich einige Stunden lang für Mírzá Yaḥyá Besorgungen zu machen, und ihm zu versichern, dass alles, was in Zukunft auf seinen Namen aus Persien entgegengenommen werde, ihm selbst übergeben werde.
»An diesem Tag herrschte größte Aufregung«, soll Áqáy-i-Kalím zu Nabíl gesagt haben. »Die Gefährten klagten alle über ihre Trennung von der Gesegneten Schönheit.« Und einer der Freunde hinterließ die schriftliche Aussage: »Jene Tage waren geprägt von Unruhe und Verwirrung. Wir waren völlig ratlos und fürchteten, dass wir für immer der Gnade Seiner Gegenwart beraubt sein könnten.«
Kummer und Ratlosigkeit sollten aber nicht lange währen. Die von Verleumdungen strotzenden Briefe, die Mírzá Yaḥyá und Siyyid Muḥammad nun überallhin nach Persien und dem 'Iráq schickten, und die kriecherischen Petitionen, die der Erstere an Khurshíd Páshá, den Gouverneur von Adrianopel, und an 'Azíz Páshá, dessen Adjutanten, schrieb, zwangen Bahá'u'lláh, Seine Zurückgezogenheit aufzugeben. Kurz darauf erfuhr Er, dass dieser zuvor erwähnte Bruder eine seiner Frauen ins Regierungsgebäude geschickt hatte, um sich darüber zu beschweren, dass ihr Mann um seine Rechte betrogen würde und ihre Kinder am Verhungern seien – eine Anschuldigung, die sich weit herumsprach, auch in Konstantinopel, und dort zu Bahá'u'lláhs großem Leidwesen Anlass zu erregten Auseinandersetzungen und beleidigenden Kommentaren in Kreisen wurde, die bisher tief beeindruckt waren von den hohen Maßstäben, die Sein edles und würdiges Verhalten in jener Stadt gesetzt hatte. Siyyid Muḥammad reiste in die Hauptstadt, bat den Mushíru'd-Dawlih, den persischen Botschafter, um feste Bezüge für Mírzá Yaḥyá und sich selbst, beschuldigte Bahá'u'lláh, Er habe einen Agenten ausgeschickt, um Náṣiri'd-Dín Sháh zu ermorden, und scheute keine Mühe, schmutzige Verleumdungen auf Den zu häufen, der so lange und geduldig Nachsicht mit ihm gehabt hatte und schweigend all die Ungeheuerlichkeiten ertrug, deren er sich schuldig gemacht hatte.
Nach etwa einem Jahr im Hause Riḍá Bigs kehrte Bahá'u'lláh in das Haus zurück, in dem Er gewohnt hatte, bevor Er sich von Seinen Gefährten zurückzog.

Nach weiteren drei Monaten verlegte Er Seine Wohnung von dort in das Haus von 'Izzat Áqá, in dem Er bis zu Seiner Abreise aus Adrianopel blieb.

In diesem Haus kam es im Monat Jamádíyu'l-Avval 1284 d.

H. (September 1867) zu einen höchst bedeutsamen Ereignis, das Mírzá Yaḥyá und seine Anhänger völlig aus der Fassung brachte und Bahá'u'lláhs Triumph für Freund und Feind offensichtlich machte.

Einem gewissen Mír Muḥammad, einem Bábí aus Shíráz, der die hohen Ansprüche und die feige Abschottung Mírzá Yaḥyás gleichermaßen verabscheute, gelang es, Siyyid Muḥammad dazu zu drängen, Mírzá Yaḥyá zu einem Treffen mit Bahá'u'lláh von Angesicht zu Angesicht zu bewegen, damit es zu einer öffentlichen Abgrenzung zwischen dem Wahren und dem Falschen kommen könne.

Mírzá Yaḥyá ging törichterweise davon aus, sein erlauchter Bruder werde auf einen derartigen Vorschlag niemals eingehen.

So bestimmte er als Ort der Begegnung die Sulṭán-Salím-Moschee.

Kaum hatte Bahá'u'lláh von diesem Arrangement Kenntnis bekommen, als Er sich zu Fuß in der dort herrschenden Mittagshitze, begleitet von dem erwähnten Mír Muḥammad, zu dieser in einem abgelegenen Stadtviertel befindlichen Moschee aufmachte wobei Er auf Seinem Weg durch die Straßen und Bázáre Verse mit einer Stimme und in einer Weise rezitierte, die alle, die Ihn sahen und hörten, in höchstes Erstaunen versetzte.
»O Muḥammad!«, so lauteten einige der Worte, die Er aus diesem denkwürdigen Anlass sprach und in einem Seiner Sendschreiben wiedergibt, »Er, der Geist, ist wahrlich aus Seiner Wohnstatt hervorgetreten, und mit Ihm die Seelen der Erwählten Gottes und die Wirklichkeiten der Gottesboten.

So sieh über Meinem Haupt die Bewohner des Reiches der Höhe und in Meinem Griff all die Zeugnisse der Propheten!

Sprich:

Und kämen alle Geistlichen und Weisen, alle Könige und Herrscher auf Erden an einem Platz zusammen, Ich träte ihnen in aller Wahrheit entgegen und verkündete die Verse Gottes, des Allbeherrschers, des Allmächtigen, des Allweisen.

Ich fürchte keinen, selbst wenn sich alle im Himmel und auf Erden gegen Mich erheben. … Hier ist Meine Hand, die Gott weiß gemacht hat, damit alle Welt sie schaue.

Hier ist Mein Stab; würfen Wir ihn nieder, er würde wahrlich alles Erschaffene verschlingen.« Mír Muḥammad wurde von Bahá'u'lláh vorausgesandt, Sein Kommen anzukündigen, kam jedoch bald zurück und berichtete, dass er, der Bahá'u'lláhs Amtsgewalt herausgefordert habe, wegen unvorhergesehener Umstände das Treffen um einen oder zwei Tage zu verschieben wünsche.

Sofort nach der Rückkehr in Sein Haus offenbarte Bahá'u'lláh ein Sendschreiben, in dem Er den Vorfall beschrieb und den Zeitpunkt für die verschobene Unterredung festsetzte.

Er versiegelte diesen Sendbrief und übergab ihn Nabíl mit dem Auftrag, ihn Mullá Muḥammad-i-Tabrízí, einem der neuen Gläubigen, auszuhändigen, und in der Folge Siyyid Muḥammad zu benachrichtigen, der häufig in dessen Laden kam.

Es wurde festgelegt, dass von Siyyid Muḥammad vor der Übergabe dieses Sendschreibens eine mit Siegel versehene Erklärung verlangt werden sollte, in der Mírzá Yaḥyá für den Fall, dass er nicht am Treffpunkt erscheine, schriftlich bestätige, dass seine Ansprüche falsch gewesen seien.

Siyyid Muḥammad versprach, am nächsten Tag das verlangte Dokument vorzulegen.

Doch obwohl Nabíl an drei aufeinanderfolgenden Tagen in dem Laden auf Antwort wartete, erschien weder der Siyyid selbst noch sandte er ein derartiges Schriftstück.

Wie Nabíl dreiundzwanzig Jahre später in seiner Chronik über diesen historischen Vorfall berichtet, war der nicht ausgehändigte Sendbrief damals immer noch in seinem Besitz, »so frisch wie an dem Tag, da der Größte Ast ihn niedergeschrieben hatte und er durch das Siegel der Altehrwürdige Schönheit versiegelt und geschmückt worden war«, ein handfestes, unwiderlegbares Zeugnis für den Sieg Bahá'u'lláhs über einen in die Flucht geschlagenen Gegner.
Wie schon gesagt, verursachte diese schmerzlichste Begebenheit Seiner Amtszeit größtes Leid für Bahá'u'lláh.

»Der, den Ich monate- und jahrelang mit der Hand Meiner Güte aufgezogen habe«, so klagt Er, »hat sich erhoben, um Mir das Leben zu nehmen.«Q412 »Die Grausamkeiten Meiner Unterdrücker«, so schrieb Er in Anspielung auf diese heimtückischen Feinde, »haben Mich niedergebeugt, und Mein Haar ist darüber weiß geworden.

Würdest du vor Meinem Thron erscheinen, du würdest die Altehrwürdige Schönheit nicht mehr erkennen, denn die Frische Seines Antlitzes ist gewichen und sein Glanz verblasst wegen der Unterdrückung durch die Treulosen.«Q413 »Bei Gott!«, so ruft Er aus, »keine Stelle gibt es an Meinem Leib, die nicht von den Speeren deiner Ränke getroffen worden wäre.« Und wiederum:

»Du hast deinem Bruder angetan, was noch kein Mensch einem anderen angetan hat.« »Was deiner Feder entströmt ist«, bestätigt Er weiterhin, »hat die Angesichter der Herrlichkeit in den Staub gestreckt, den Schleier der Größe im Erhabenen Paradiese zerrissen und die Herzen der Begünstigten auf den höchsten Thronsitzen zerfleischt.« Und dennoch versichert im Kitáb-i-Aqdas ein vergebender Herr diesem Bruder, diesem »Quell der Verirrung«Q414, »diesem Menschen, aus dessen Seele sich die Stürme der Leidenschaft erhoben hatten, ihn selbst umbrausend«Q415:

»Ängstige dich nicht ob deiner Taten.« Er gebietet ihm:

»Kehre du zu Gott zurück, demütig, unterwürfig, gebeugt«, und Er sichert ihm zu:

»Er wird deine Sünden von dir nehmen, denn dein Herr ist fürwahr der Vergebende, der Mächtige, der Allbarmherzige.«Q416
Der »Größte Götze« war auf Befehl und durch die Macht Dessen, der Quell der höchsten Gerechtigkeit ist, aus der Gemeinde des Größten Namens ausgestoßen worden und stand nun beschämt, verabscheut und gebrochen da. Nun konnte der junge Glaube Gottes, von diesem Schandfleck gereinigt und von dieser grässlichen Besessenheit befreit, wieder voranschreiten und trotz des Aufruhrs, der ihn erschüttert hatte, seine Fähigkeit beweisen, weitere Kämpfe zu bestehen, zu höheren Höhen aufzusteigen und noch mächtigere Siege zu erringen.
Ein vorübergehender Bruch war in den Reihen der Gläubigen entstanden; der Ruhm des Glaubens war verdunkelt worden, seine Annalen für immer befleckt. Sein Name aber konnte nicht ausgelöscht werden, sein Geist war ungebrochen, und dieses vermeintliche Schisma konnte seine Struktur nicht zerstören. Der bereits erwähnte Bund des Báb mit seiner unabänderlichen Wahrheit, seinen unanfechtbaren Voraussagen, seinen wiederholten Warnungen wachte über diesen Glauben, sicherte seine Unversehrtheit, bewies seine Unzerstörbarkeit und ließ seinen Einfluss fortbestehen.
Zutiefst bekümmert und immer noch unter den Folgen des Mordanschlags leidend, einer bevorstehenden erneuten Verbannung wohl gewahr, doch unbeeindruckt von dem Schlag, den Seine Sache erlitten hatte und den Gefahren, von denen sie umringt war, erhob sich Bahá'u'lláh – noch ehe die schwere Zerreißprobe überstanden war – mit beispielloser Macht, um die Ihm aufgetragene Sendung denen zu verkünden, die in Ost und West die Zügel höchster irdischer Befehlsgewalt in Händen hielten. Durch diese Verkündigung sollte die Sonne Seiner Offenbarung in ihrem Mittagsglanz erstrahlen, sollte Sein Glaube die ganze Fülle seiner göttlichen Macht offenbaren.
Es folgte eine Phase gewaltiger Produktivität, die in ihren Auswirkungen die Frühlingsjahre der Amtszeit Bahá'u'lláhs übertraf.

»Tag und Nacht«, schreibt ein Augenzeuge, »regneten die göttlichen Verse in solcher Fülle hernieder, dass es unmöglich war, sie aufzuzeichnen.

Mírzá Áqá Ján schrieb sie mit, wie sie diktiert wurden, und der Größte Ast war ständig damit beschäftigt, sie abzuschreiben.

Es gab keinen Augenblick der Schonung.« Und Nabíl bestätigt:

»Einige Sekretäre waren Tag und Nacht bei der Arbeit und doch konnten sie ihrer Aufgabe nicht nachkommen.

Zu ihnen gehörte auch Mírzá Báqir-i-Shírází. … Er allein schrieb täglich mindestens zweitausend Verse nieder.

Sechs oder sieben Monate war er auf diese Weise tätig.

Er schrieb jeden Monat so viel nieder, dass es jeweils mehrere Bände gefüllt hätte, und sandte diese Schriften nach Persien.

Er hinterließ Mírzá Áqá Ján als Erinnerung etwa zwanzig Bände in seiner schönen Handschrift.« Bahá'u'lláh selbst schrieb über die von Ihm offenbarten Verse:

»So mächtig sind die den Wolken göttlicher Güte entströmenden Fluten, dass innerhalb einer einzigen Stunde tausend Verse offenbart wurden.« »So groß ist die an diesem Tag gewährte Gnade, dass innerhalb von vierundzwanzig Stunden, wenn ein Schreiber es bewältigen könnte, vom Himmel göttlicher Heiligkeit so viele Verse herabgesandt würden, dass sie dem Persischen Bayán an Umfang gleichkämen.« »Ich schwöre bei Gott!«, versicherte Er in einem anderen Zusammenhang, »In jenen Tagen wurde so viel offenbart wie alles, was jemals auf die früheren Propheten herabgesandt worden ist.« Des Weiteren verkündete Er zur Fülle Seiner Schriften:

»Was in diesem LandA124 schon offenbart wurde, kann kein Sekretär mitschreiben.

Daher wird es zum größten Teil ungeschrieben bleiben.«Q417
Schon während der schmerzlichen Krise, noch bevor sie ihren Höhepunkt erreicht hatte, entströmten der Feder Bahá'u'lláhs unzählige Sendschreiben, in denen die Tragweite Seines jüngst erhobenen Anspruchs klar herausgestellt wurde.

Zu den Sendschreiben, die Seine Feder schon aufgezeichnet hatte, noch bevor Er Seinen Wohnsitz in das Haus 'Izzat Áqá verlegte, gehören die Súriy-i-Amr, das Lawḥ-i-Nuqṭih, das Lawḥ-i-Aḥmad, die Súriy-i-Aṣḥáb, das Lawḥ-i-Sayyáḥ, die Súriy-i-Damm, die Súriy-i-Ḥájí, das Lawḥu'r-Rúḥ, das Lawḥu'r-Riḍván und das Lawḥu't-Tuqá.

Fast unmittelbar nach der »größten Trennung« wurden die gewichtigsten der mit Seinem Aufenthalt in Adrianopel verbundenen Sendschreiben offenbart:

In der Súriy-i-Mulúk, dem Sendschreiben an die Könige, dem höchst bedeutenden Sendschreiben, richtet Bahá'u'lláh erstmals das Wort an die Gesamtheit der Herrscher in Ost und West, wendet sich im Einzelnen direkt an den türkischen Sulṭán und seine Minister, an die Könige der Christenheit, an die französischen und persischen Botschafter an der Hohen Pforte, an die muslimischen Geistlichen in Konstantinopel, an die Gelehrten und alle Bewohner dieser Stadt, an das persische Volk und an die Philosophen der Welt.

Ferner gehören dazu: das Kitáb-i-Badí', Seine Verteidigungsschrift zur Widerlegung der von Mírzá Mihdíy-i-Rashtí gegen Ihn erhobenen Anschuldigungen – ein Gegenstück zum Kitáb-i-Íqán, das zur Verteidigung der Bábí-Offenbarung geschrieben wurde; die Munájátháy-i-ṢíyámA125, ein Vorgriff auf das Buch Seiner Gesetze; das erste Sendschreiben an Napoleon III, in dem der französische Kaiser angesprochen und bezüglich der Lauterkeit seiner Beweggründe auf die Probe gestellt wird; das Lawḥ-i-Sulṭán, Sein ausführlicher Sendbrief an Náṣiri'd-Dín Sháh, in dem die Ziele, Absichten und Grundsätze Seines Glaubens dargelegt und die Gültigkeit Seiner Sendung bewiesen wird; die Súriy-i-Ra'ís, die auf dem Weg nach Gallipoli in dem Dorf Káshánih begonnen und kurz darauf in Gyáwur-Kyuy beendet wurde – all diese Sendschreiben sind nicht nur als die bedeutendsten der zahllosen in Adrianopel offenbarten Texte zu betrachten, sie gehören vielmehr in die vorderste Reihe aller Schriften des Stifters der Bahá'í-Offenbarung.
In Seiner Botschaft an die Könige der Erde, der Súriy-i-Mulúk, enthüllt Bahá'u'lláh das Wesen Seiner Sendung, ermahnt sie, Seine Botschaft anzunehmen, bekräftigt die Gültigkeit der Offenbarung des Báb, rügt ihre Gleichgültigkeit gegenüber Seiner Sache, ruft sie dazu auf, gerecht und umsichtig zu sein, ihre Zwistigkeiten beizulegen und abzurüsten, spricht über Sein Leid, überantwortet die Armen ihrer Fürsorge, warnt sie vor der »göttlichen Züchtigung«, die »von allen Seiten über sie kommen«Q418 werde, wenn sie Seine Ermahnungen in den Wind schlügen, und sagt Seinen »Triumph auf Erden«Q419 voraus, selbst wenn sich kein einziger König fände, der sich Ihm zuwendete.
Im selben Sendbrief tadelt Bahá'u'lláh die Könige der Christenheit besonders dafür, dass sie Ihn, den »Geist der Wahrheit«Q420, »nicht willkommen heißen«Q421 und Ihm nicht »nahen«Q422, dass sie sich unaufhörlich mit »Spiel und Tand«Q423 ergötzen, und Er verkündet ihnen, sie würden »in der Gegenwart dessen, der die ganze Schöpfung zusammenrufen wird, zur Rechenschaft gezogen«Q424 für ihre Taten.
Er fordert Sulṭán 'Abdu'l-'Azíz auf: »Höre, o Sulṭán, auf die Rede dessen,… der unbeirrbar auf dem geraden Pfade wandelt«Q425; Er ermahnt ihn, die Angelegenheiten seines Volkes selbst in die Hand zu nehmen und sein Vertrauen nicht in unwürdige Minister zu setzen; Er legt ihm ans Herz, sich weder auf seine Schätze zu verlassen, noch die »Grenzen des rechten Maßes zu überschreiten«, sondern mit seinen Untertanen »mit unbeirrbarer Gerechtigkeit«Q426 zu verfahren; und Er spricht zu ihm über die überwältigende Last Seiner eigenen Drangsale. Im selben Sendschreiben beteuert Er Seine Unschuld und Seine Pflichttreue gegenüber dem Sulṭán und seinen Ministern, schildert die Umstände Seiner Verbannung aus der Hauptstadt und versichert ihm, dass er für ihn zu Gott beten werde.
In Gallipoli übermittelte Er, wie in der Súriy-i-Ra'ís bezeugt, eben diesem Sulṭán durch einen türkischen Offizier namens 'Umar eine mündliche Botschaft, in der Er den Herrscher um eine zehnminütige Audienz ersucht, »sodass er Ihn alles fragen kann, was ihm genügt als Beweis für die Glaubwürdigkeit dessen, der die Wahrheit ist«, und fügte hinzu: »Wenn Gott Ihn befähigt, diesen Beweis zu erbringen, dann soll er diese Unglücklichen entlassen und sie nicht länger behelligen.«Q427
An Napoleon III. richtete Bahá'u'lláh ein besonderes Sendschreiben, das dem Kaiser durch einen französischen Gesandten überbracht wurde und darin geht Er genauer auf die Leiden ein, die Er und Seine Anhänger erduldeten, beschwört ihre Unschuld und erinnert ihn an seine beiden Aussagen über die Unterdrückten und Hilflosen. Um die Aufrichtigkeit seiner Motive zu prüfen, ruft Er ihn auf, »die Lage der Unterdrückten zu erkunden«, »seine Fürsorge auch den Schwachen zuteilwerden zu lassen«Q428 und »mit dem Auge der Güte«Q429 auf Ihn und die mit Ihm Verbannten zu blicken.
In Seinem längsten Sendschreiben an einen einzelnen Herrscher, dem an Náṣiri'd-Dín Sháh, bekundet Er die beispiellose Härte der Drangsal, der Er ausgesetzt war, weist darauf hin, dass am Vorabend Seiner Abreise in den 'Iráq Seine Unschuld vom Herrscher selbst bestätigt wurde, beschwört ihn, mit Gerechtigkeit zu regieren, beschreibt, wie Gottes Ruf an Ihn erging, sich aufzumachen und Seine Botschaft zu verkünden, bestätigt die Uneigennützigkeit Seiner Ratschläge, spricht von Seinem Glauben an die Einheit Gottes und an Seine Propheten, fasst mehrere Gebete für den Sháh in Worte, begründet Sein eigenes Verhalten im 'Iráq, hebt den segensreichen Einfluss Seiner Lehren hervor und missbilligt nachdrücklich jegliche Gewalt und jedes Unrecht.

Er legt in diesem Sendbrief ferner die Gültigkeit Seiner Sendung dar, äußert den Wunsch, im Beisein Seiner Majestät »den Geistlichen der Zeit von Angesicht zu Angesicht Seine Beweise und Zeugnisse«Q430 vorzulegen, die die Wahrheit Seiner Sache bestätigen, entlarvt die Verderbtheit der geistlichen Führer Seiner Zeit wie die zu Christi und Muḥammads Zeiten; verheißt, dass auf Seine Leiden die »Ausgießung höchster Barmherzigkeit« sowie »Glück und Wohlfahrt«Q431 folgen werden, vergleicht die Leiden, die Ihn und die Seinen befielen, mit denen, die die Angehörigen Muḥammads zu erdulden hatten, behandelt ausführlich die Unbeständigkeit menschlichen Daseins und beschreibt die Stadt, in die Er verbannt werden sollte.

Er sagt die zukünftige Erniedrigung der 'Ulamá voraus und schließt mit dem Ausdruck der Hoffnung, dass der Herrscher mit Gottes Hilfe »zu einem Beistand Seiner Sache« werde und sich »Seiner Gerechtigkeit zuwende«Q432.
An 'Álí Páshá, den Großwesir, richtete Bahá'u'lláh die Súriy-i-Ra'ís. Darin fordert Er ihn auf, »auf die Stimme Gottes zu hören«, und verkündet ihm, dass weder sein »Unmut noch das Kläffen derer, die [ihn] umgeben« noch »die Heerscharen der ganzen Welt« den Allmächtigen davon abbringen können, Seine Absicht auszuführen; Er beschuldigt ihn, das begangen zu haben, was »den Gesandten Gottes im erhabenen Paradiese wehklagen ließ«, und sich mit dem persischen Gesandten verschworen zu haben, um Ihm zu schaden, prophezeit ihm den »offenkundigen Verlust«Q433, den er bald erleiden werde, preist den Tag Seiner Offenbarung, verheißt, dass diese Offenbarung »die ganze Erde und all ihre Bewohner umfangen wird«Q434, und dass das »das Land des GeheimnissesA126 und die angrenzenden Lande … den Händen des Herrschers entgleiten« werden, dass »Aufruhr herrschen, Wehklagen sich erheben und die Zeichen des Unheils allenthalben sichtbar sein«Q435 werden, setzt Seine Offenbarung mit der Offenbarung von Mose und Christus gleich, erinnert an die »Anmaßung«Q436 des persischen Kaisers zur Zeit Muḥammads, an die »Übertretung«Q437 des Pharao zur Zeit Mose und an Nimrods »Feuer des Unglaubens«Q438 in den Tagen Abrahams, und verkündet Seine Absicht, »die Welt zu beleben und alle, die auf Erden wohnen, zu vereinen«Q439.
In der Súriy-i-Mulúk tadelt Er die Minister des Sulṭáns wegen ihres Verhaltens mit Sätzen, in denen er die Stichhaltigkeit ihrer Prinzipien anzweifelt; Er prophezeit, dass sie für ihre Taten bestraft werden, brandmarkt ihren Hochmut und ihre Ungerechtigkeit, bekundet Seine Rechtschaffenheit und Seine Loslösung von allen Nichtigkeiten dieser Welt und beteuert Seine Unschuld.
Den französischen Gesandten an der Hohen Pforte rügt Er in derselben Súrih dafür, dass er sich mit dem persischen Gesandten gegen Ihn verbündet habe, erinnert ihn an die Ratschläge Jesu Christi, die im Johannes-Evangelium überliefert sind, warnt ihn, dass er für alle seine Taten zur Rechenschaft gezogen werde, und rät ihm und seinesgleichen, in Zukunft andere nicht so zu behandeln, wie er Ihn behandelt hatte.
In längeren Abschnitten dieses Sendschreibens richtet Er sich an den persischen Gesandten in Konstantinopel und beschreibt dessen Wahnvorstellungen und Verleumdungen, prangert seine und seiner Landsleute Ungerechtigkeit an, versichert ihm jedoch, dass Er keinen Groll gegen ihn hege, und bekräftigt, dass er alle Tage seines Lebens trauern würde, sollte er die Ungeheuerlichkeit seiner Taten erkennen, er aber gewiss bis zum Tod in seiner Achtlosigkeit verharren werde, begründet Sein eigenes Verhalten in Ṭihrán und im 'Iráq und verweist auf die Bestechlichkeit des persischen Ministers in Baghdád und auf ihre Komplizenschaft.
An die gesamte führende Geistlichkeit des sunnítischen Islám in Konstantinopel richtet Er in der Súriy-i-Mulúk eine besondere Botschaft, in der Er sie als achtlos und geistig tot brandmarkt; sie für ihren Hochmut und für ihr Versäumnis, Seine Gegenwart zu suchen, tadelt; ihnen die ganze Herrlichkeit und Bedeutung Seiner Sendung enthüllt; ihnen versichert, dass ihre Vorbilder, wären sie noch am Leben, sich »um Ihn versammeln«Q440 würden; Er verurteilt sie als »jene, die bloßen Namen huldigen«Q441 und als Menschen, die nur nach Führerschaft gieren, und versichert ihnen, dass Gott nichts von ihnen annehmbar finden werde, es sei denn, sie würden in Seinen Augen »neu erschaffen«Q442.
Den Weisen in Konstantinopel und den Philosophen der Welt widmet Er die abschließenden Passagen der Súriy-i-Mulúk und ermahnt sie darin, sich nicht stolz vor Gott zu brüsten; offenbart ihnen das Wesen wahrer Weisheit, betont die Bedeutung des Glaubens und eines aufrechten Verhaltens, tadelt sie dafür, dass sie es versäumten, bei Ihm Erleuchtung zu suchen, und rät ihnen, »die Grenzen nicht zu überschreiten, die Gott gesetzt hat, noch Sitten und Gebräuchen der Menschen Beachtung zu schenken«Q443.
Den Einwohnern von Konstantinopel verkündet Er im selben Sendbrief, dass Er »niemanden fürchte außer Gott«, »nur spreche auf Sein Geheiß«Q444 und sich nur nach Gottes Wahrheit richte, dass Ihm die Gouverneure und Würdenträger der Stadt vorkämen »wie Kinder, die miteinander im Sand spielen«Q445, und dass Er keinen gefunden habe, der reif genug wäre, die Wahrheiten zu begreifen, die Gott Ihn gelehrt habe. Er gebietet ihnen, sich fest an Gottes Gebote zu halten, ermahnt sie, sich nicht stolz vor Gott und Seinen Geliebten zu brüsten, erinnert an die Leiden und preist die Tugenden des Imám Ḥusayn und betet darum, dass auch Ihm solches Leid widerfahre, verheißt, dass Gott binnen kurzem ein Volk erwecken werde, das von Seinem Leid erzählen und von Seinen Unterdrückern die Wiederherstellung Seiner Rechte fordern werde, und Er ruft sie auf, Seinen Worten Gehör zu schenken und reumütig zu Gott zurückzukehren.
Schließlich, im selben Sendschreiben, richtet Er sich an die Einwohner Persiens und versichert, dass Gott, sollten sie Ihn töten, gewiss einen andern an Seiner Statt erwecken werde, und dass der Allmächtige »Sein Licht erstrahlen lassen«Q446 werde, auch wenn sie es zutiefst verabscheuten.
Die so gewichtige Verkündigung an die Könige der Erde, an Muslime wie an Christen, an Minister und Gesandte, an die geistlichen Oberhäupter des sunnítischen Islám, an die Gelehrten und Einwohner von Konstantinopel – Sitz sowohl des Sulṭánats als auch des Kalifats –, an die Philosophen der Welt und an das persische Volk – diese Verkündigung zu einem so kritischen Zeitpunkt durch den Träger einer so erhabenen Botschaft war nicht das einzige bedeutende Ereignis während Bahá'u'lláhs Aufenthalt in Adrianopel. Andere fast ebenso wichtige Entwicklungen und Ereignisse müssen erwähnt werden, wenn wir die Tragweite dieser bewegten und bedeutungsvollen Phase im Wirken Bahá'u'lláhs adäquat würdigen wollen.
Einige Jünger Bahá'u'lláhs – die zu den »Schätzen«Q447 gehören dürften, die Ihm, als Er im Síyáh-Chál von Ṭihrán in Ketten lag, von Gott verheißen wurden –, unter ihnen ein Buchstabe des Lebendigen, einige Überlebende der Schlacht bei Ṭabarsí und der gelehrte Mírzá Aḥmad-i-Azghandí, erhoben sich in dieser Zeit und als unmittelbare Folge der Auflehnung und des Niedergangs Mírzá Yaḥyás, um den neu erstandenen Glauben zu verteidigen und so wie ihr Meister im Kitáb-i-Badí' die Argumente Seiner Gegner in zahlreichen ausführlichen Verteidigungsschriften zu widerlegen und ihre abscheulichen Taten bloßzustellen.

In dieser Zeit breitete sich der Glaube weit über seine bisherigen Grenzen aus, als Mullá Abú-Ṭálib und andere, die Nabíl bekehrt hatte, das Banner des Glaubens im Kaukasus dauerhaft aufpflanzten; Siyyid Ḥusayn-i-Káshání und Ḥájí Báqir-i-Káshání ihren Wohnsitz nach Ägypten verlegten und dort das erste Zentrum errichteten; und zu den bereits von den ersten Strahlen der göttlichen Offenbarung erwärmten und erleuchteten Ländern – 'Iráq, Türkei und Persien – Syrien hinzukam.

In dieser Zeit löste der Gruß »Alláh-u-Abhá« die alte Begrüßung »Alláh-u-Akbar« ab, und zwar zeitgleich in Persien und Adrianopel.

Der Erste, der ihn – auf Anraten von Nabíl – in Persien verwendete, war Mullá Muḥammad-i-Furúghí, ein ehemaliger Verteidiger der Festung von Shaykh Ṭabarsí.

In dieser Zeit wurde der Ausdruck »Volk des Bayán«, unter dem man jetzt die Anhänger Mírzá Yaḥyás versteht, durch »Volk Bahás« ersetzt.

Nabíl, der kurz zuvor in einem eigens an ihn gerichteten Sendschreiben, in dem er aufgefordert wurde, »die Botschaft« seines Herrn »dem Osten und dem Westen zu übermitteln« den Ehrentitel ›Nabíl-i-A'ẓam‹ bekam, machte sich trotz immer wiederkehrender Verfolgungen auf, den »größten Schleier« zu zerreißen, die Liebe zu seinem verehrten Meister in die Herzen Seiner Landsleute zu pflanzen und sich für die göttliche Sache einzusetzen, die sein Geliebter unter so tragischen Umständen verkündet hatte.

In dieser Zeit erteilte Bahá'u'lláh Nabíl auch den Auftrag, bei seinen Besuchen im Haus des Báb in Shíráz und im Größten Haus in Baghdád für Ihn die beiden neu offenbarten Sendschreiben über die Pilgerfahrt zu rezitieren und an Seiner statt die in diesen Sendschreiben vorgeschriebenen Zeremonien zu vollziehen, was den Beginn eines der heiligsten Bräuche markiert, der später im Kitáb-i-Aqdas formal festgelegt werden sollte.

In dieser Zeit offenbarte Bahá'u'lláh die Fastengebete im Vorgriff auf das Gesetz, das bald darauf im nämlichen Buch erlassen werden sollte.

Ebenfalls zur Zeit Seiner Verbannung in Adrianopel richtete Er ein Schreiben an Mullá 'Alí-Akbar-i-Shahmírzádí und an Jamál-i-Burújirdí, zwei namhafte Gläubige in Ṭihrán, und beauftragte sie, die sterblichen Reste des Báb unter größter Geheimhaltung vom Imám-Zádih Ma'ṣúm, wo sie versteckt waren, an einen anderen sicheren Ort zu bringen was sich später als ein Akt weiser Voraussicht erwies und ein weiterer Schritt war auf dem langen, mühsamen Weg zur Überführung dieser Gebeine zum Herzen des Karmel an die Stelle, die Er später 'Abdu'l-Bahá gegenüber festlegte.

In dieser Zeit wurde auch die Súriy-i-GhuṣnA127 offenbart, die die zukünftige Stellung 'Abdu'l-Bahás vorwegnimmt und Ihn den »Ast der Heiligkeit« nennt, den »Ast des Gesetzes Gottes«Q448, den »Treuhänder Gottes«Q449, der »in der Gestalt eines menschlichen Tempels herabgesandt«Q450 wurde, ein Sendschreiben, das man wohl als Ankündigung des Ranges ansehen kann, der Ihm im Kitáb-i-Aqdas verliehen und später im Buch Seines Bundes näher erläutert und bestätigt werden sollte.

Und schließlich wurden in dieser Zeit auch die ersten Pilgerreisen zum Wohnsitz Dessen unternommen, der nun der sichtbare Mittelpunkt eines neuen Glaubens war – Pilgerreisen, die nach Art und Umfang die persische Regierung aufschreckten und dazu veranlassten, sie zunächst einzuschränken und später ganz zu verbieten, die aber doch schon die Pilgerströme ankündigten, die sich – zunächst unter recht gefährlichen und schwierigen Umständen – aus Ost und West auf den Weg zur Gefängnisfestung 'Akká machten und in der historischen Ankunft einer königlichen Konvertitin am Fuße des Karmel gipfelten, die jedoch an der Schwelle zu ihrer lang ersehnten und viel beachteten Pilgerfahrt grausam daran gehindert wurde, ihr Ziel zu erreichen.
Diese bemerkenswerten Entwicklungen, die teils mit der Verkündigung des Glaubens Bahá'u'lláhs zusammenfielen, teils aus ihr und aus den inneren Erschütterungen, die die Sache durchstehen musste, folgten, konnten den äußeren Feinden der Bewegung natürlich nicht verborgen bleiben, Feinden, die darauf erpicht waren, jede Krise, die die Torheit der Freunde oder die Niedertracht der Abtrünnigen über den Glauben brachte, nach Kräften auszunützen. Kaum waren die dichten Wolken durch das plötzliche Hervortreten der Sonne in ihrem Mittagsglanz aufgelöst, als sich auch schon die Schatten einer weiteren Katastrophe – der letzten, die sein Stifter zu erdulden hatte – über den Glauben legten, sein Firmament verdunkelten und ihn einer der schwersten Prüfungen unterwarfen, denen er bisher ausgesetzt war.
Diese Feinde, die sich vorübergehend ruhig verhalten hatten, fühlten sich durch die neuen Prüfungen, die Bahá'u'lláh so grausam zusetzten, aufs Neue ermuntert, ihre tiefsitzende Feindschaft auf verschiedene Weise an den Tag zu legen.

Wieder brachen in verschiedenen Landstrichen Verfolgungen unterschiedlicher Schwere aus.

In Ádhirbáyján und Zanján, in Níshápúr und Ṭihrán wurden Gläubige gefangen genommen, geschmäht, bestraft, gefoltert und getötet.

Unter den Leidtragenden sei besonders der unerschrockene Najaf-'Alíy-i-Zanjání erwähnt, ein Überlebender des Kampfes in Zanján, verewigt im Brief an den Sohn des Wolfes, der alles Gold in seinem Besitz seinem Henker vermachte und vor seiner Enthauptung noch laut »Yá Rabbíya'l-Abhá« rief.

In Ägypten erpresste ein gieriger und bösartiger Generalkonsul nicht weniger als hunderttausend Túmán von einem wohlhabenden persischen Bahá'í namens Ḥájí Abu'l-Qásim-i-Shírází, ließ Ḥájí Mírzá Ḥaydar-'Alí und sechs Glaubensgenossen verhaften, sämtliche Schriften in ihrem Besitz beschlagnahmen und sie selbst für neun Jahre nach Khartum verbannen; schließlich sorgte er für die Inhaftierung Nabíls, den Bahá'u'lláh ausgesandt hatte, um ihretwegen beim Khediven vorstellig zu werden.

In Baghdád und Káẓimayn gingen unermüdliche Feinde, die nur auf ihre Gelegenheit gewartet hatten, auf harte und niederträchtige Weise gegen die treuen Stützen Bahá'u'lláhs vor: 'Abdu'r-Rasúl-i-Qumí schlitzten sie den Bauch auf, als er in der Morgendämmerung Wasser in einem Schlauch vom Fluss zum Größten Haus trug; auch vertrieben sie etwa siebzig Gläubige, darunter Frauen und Kinder, unter dem Hohngeschrei der Bevölkerung nach Mossul.
Nicht minder aktiv waren der Mushíru'd-Dawlih Mírzá Ḥusayn Khán und seine Helfershelfer, die sich im festen Entschluss, die Schwierigkeiten auszunutzen, in denen Bahá'u'lláh sich seit kurzem befand, nun daran machten, Ihn zu vernichten.

Die Behörden in der Hauptstadt waren empört über die Wertschätzung, die Ihm der Gouverneur und ehemalige Großwesir Muḥammad Pásháy-i-Qibrisí, dessen Nachfolger Sulaymán Páshá vom Qádiríyyih-Orden und besonders Khurshíd Páshá entgegenbrachten.

Bei vielen Gelegenheiten und in aller Öffentlichkeit kamen sie in Bahá'u'lláhs Haus, bewirteten Ihn während der Ramaḍán-Zeit und zeigten eine glühende Bewunderung für 'Abdu'l-Bahá.

Die Behörden hatten den herausfordernden Ton wohl wahrgenommen, den Bahá'u'lláh in einigen Seiner neu offenbarten Sendschreiben anschlug, und waren sich der unsicheren Lage in ihrem Land bewusst.

Sie waren beunruhigt vom ständigen Kommen und Gehen der Pilger in Adrianopel und von den aufgebauschten Berichten Fu'ád Páshás, der kürzlich auf einer Inspektionsreise vorbeigekommen war.

Die Bittgesuche Mírzá Yaḥyás, die über seinen Agenten Siyyid Muḥammad bei ihnen eintrafen, hatten sie herausgefordert.

Derselbe Siyyid und sein Komplize, ein gewisser Áqá Ján, der in der türkischen Artillerie diente, verfassten anonyme Briefe, entstellten darin die Schriften Bahá'u'lláhs und alarmierten die Behörden durch die Anschuldigung, Bahá'u'lláh habe sich mit bulgarischen Anführern und bestimmten Gesandten europäischer Mächte verbündet, um mit einigen Tausend Anhängern Konstantinopel zu erobern.

Ermutigt durch die internen Auseinandersetzungen, die den Glauben erschüttert hatten, und irritiert von der offensichtlichen Hochachtung, die Bahá'u'lláh von den in Adrianopel residierenden Konsuln fremder Mächte entgegenbracht wurde, beschlossen sie jetzt sofortige, drastische Maßnahmen, um den Glauben auszulöschen, seinen Urheber zu isolieren und Ihn Seines Einflusses zu berauben.

Die Indiskretionen einiger übereifriger Gläubiger, die nach Konstantinopel kamen, verschärften ohne Zweifel die ohnehin schon angespannte Situation.
Schließlich kam es zu der schicksalhaften Entscheidung, Bahá'u'lláh in die Strafkolonie 'Akká und Mírzá Yaḥyá nach Famagusta auf Zypern zu verbannen. Der Beschluss wurde in einem scharf formulierten Erlass des Sulṭáns 'Abdu'l-'Azíz mitgeteilt. Die Gefährten Bahá'u'lláhs, die in der Hauptstadt angekommen waren, zusammen mit einigen, die sich ihnen später anschlossen sowie Áqá Ján, der ewige Unheilstifter, wurden festgenommen, verhört, ihrer Papiere beraubt und ins Gefängnis geworfen. Die Gemeindemitglieder in Adrianopel wurden mehrfach zur Ermittlung ihrer Anzahl zum Amtssitz bestellt, während Gerüchte in Umlauf gesetzt wurden, dass sie aufgeteilt, an verschiedene Plätze verbannt oder heimlich getötet werden sollten.
Eines Morgens wurde das Haus Bahá'u'lláhs unerwartet von Soldaten umstellt, an den Toren zogen Wachen auf, die Gläubigen wurden wieder einmal vor die Behörden zitiert, verhört und erhielten die Weisung, sich zur Abreise fertigzumachen. »Die Geliebten Gottes und die heilige Familie«, schreibt Bahá'u'lláh in der Súriy-i-Ra'ís, »erhielten während der ersten Nacht keine Nahrung. … Die Menschen umringten das Haus, und Muslime und Christen weinten über Uns. …Wir gewahrten, dass das Volk des SohnesA128 mehr Tränen vergoss als die anderen – ein Zeichen für solche, die nachdenken.«Q451 »Ein regelrechter Tumult erhob sich unter den Menschen«, schreibt Áqá Riḍá, einer der entschiedensten Verfechter Bahá'u'lláhs, der den ganzen Verbannungsweg von Baghdád bis 'Akká mit Ihm teilte. »Alle waren ratlos und verzweifelt. … Die einen bekundeten ihre Anteilnahme, andere versuchten uns zu trösten und weinten unseretwegen. … Der größte Teil unserer Habe wurde zum halben Wert versteigert.« Einige Konsuln auswärtiger Mächte besuchten Bahá'u'lláh und erklärten sich bereit, mit ihren Regierungen in Seinem Namen zu intervenieren, ein Angebot, für das Er Seine Wertschätzung bekundete, es aber entschieden ablehnte. Er selbst schreibt: »Die Konsuln jener StadtA129 versammelten sich in der Stunde des Abschieds bei diesem Jüngling und brachten ihren Wunsch vor, Ihm zu helfen. Sie erwiesen Uns wirklich große Liebe.«
Der persische Botschafter teilte den persischen Konsuln im 'Iráq und in Ägypten umgehend mit, dass die türkische Regierung den Bábí ihren Schutz entzogen habe und dass es ihnen somit freistünde, nach Gutdünken mit ihnen zu verfahren.

In der Zwischenzeit waren einige Pilger, darunter Ḥájí Muḥammad Ismá'íl-i-Káshání, der im Lawḥ-i-Ra'ís den Namen Anís erhielt, in Adrianopel angekommen; sie mussten nun nach Gallipoli gehen, ohne auch nur das Antlitz ihres Meisters gesehen zu haben.

Zwei der Gefährten mussten sich von ihren Frauen scheiden lassen, da deren Angehörige ihnen nicht erlaubten, mit in die Verbannung zu gehen.

Khurshíd Páshá, der schon mehrfach die ihm von den Behörden in Konstantinopel zugestellten Anklageschriften entschieden zurückgewiesen und sich energisch für Bahá'u'lláh eingesetzt hatte, war wegen des Vorgehens seiner Regierung in so großer Verlegenheit, dass er sich fern hielt, als man ihm mitteilte, dass Bahá'u'lláh die Stadt unverzüglich verlassen müsse, und den zuständigen Beamten beauftragte, Ihm den Wortlaut des Erlasses des Sulṭáns zu übermitteln.

Einer der Gläubigen, Ḥájí Ja'far-i-Tabrízí, der seinen Namen nicht auf der Liste derer fand, die Bahá'u'lláh in die Verbannung begleiten sollten, schnitt sich mit einem Rasiermesser in den Hals konnte aber gerade noch daran gehindert werden, seinem Leben ein Ende zu setzen.

Diese Tat bezeichnete Bahá'u'lláh in der Súriy-i-Ra'ís als »eine Tat, von der kein früheres Jahrhundert zu berichten weiß«, als etwas, das »Gott dieser Offenbarung als Beweis für Seine Macht vorbehalten hat«Q452.
Am 22. Rabí'u'th-Thání 1285 d. H. (12. August 1868) brach Bahá'u'lláh mit Seiner Familie auf, eskortiert von einem türkischen Hauptmann namens Ḥasan Effendi und einigen von der örtlichen Regierung gestellten Soldaten. Die Reise in Kutschen dauerte vier Tage und führte sie – mit Aufenthalten in Uzún-Kúprú und in Káshánih, wo die Súriy-i-Ra'ís offenbart wurde – nach Gallipoli. »Die Bewohner des Viertels, in dem Bahá'u'lláh gewohnt hatte«, berichtet ein Augenzeuge, »und die Nachbarn, die sich einfanden, um Ihm Lebewohl zu sagen, kamen einer nach dem andern und küssten voll Trauer und Schmerz Seine Hände und den Saum Seines Gewandes und brachten ihr Bedauern über Sein Fortgehen zum Ausdruck. Dieser Tag war ein seltsamer Tag. Mir war, als ob die Stadt, ihre Mauern und Tore ihre bevorstehende Trennung von Ihm beklagten.« Ein anderer Augenzeuge schreibt: »An diesem Tag kam es zu einer wundervollen Versammlung von Muslimen und Christen vor der Haustür unseres Meisters. Die Abschiedsstunde war bemerkenswert. Die meisten Umstehenden weinten und klagten, besonders die Christen.« Und in der Súriy-i-Ra'ís stellt Bahá'u'lláh fest: »Sprich: Dieser Jüngling hat das Land verlassen und unter jeden Baum und jeden Stein ein Pfand gelegt, das Gott durch die Macht der Wahrheit einlösen wird.«Q453
Einige der Gefährten, die von Konstantinopel hergebracht worden waren, erwarteten sie in Gallipoli. Bei Seiner Ankunft gab Bahá'u'lláh gegenüber Ḥasan Effendi, der nun seine Aufgabe erfüllt hatte und sich verabschiedete, folgende Erklärung ab: »Sagen Sie dem König, dass dieses Herrschaftsgebiet seinen Händen entgleiten wird und dass seine Staatsgeschäfte in Unordnung geraten werden.« Áqá Riḍá, der diese Begebenheit berichtet, schreibt: »Bahá'u'lláh fügte hinzu: ›Nicht Ich spreche diese Worte, sondern Gott spricht sie.‹ Er sprach in diesem Augenblick Verse, die wir unten an der Treppe mithören konnten. Er sprach sie mit solch gewaltiger Kraft, dass mir war, als erzitterten selbst die Grundmauern des Hauses.«
Selbst in den drei Nächten in Gallipoli erfuhr niemand den endgültigen Bestimmungsort Bahá'u'lláhs. Die einen glaubten, dass Er und Seine Brüder an denselben Ort verbannt, die übrigen verteilt und ins Exil geschickt würden. Andere meinten, Seine Gefährten würden nach Persien zurückgeschickt, während wieder andere ihre Hinrichtung erwarteten. Der ursprüngliche Regierungsbefehl hieß, Bahá'u'lláh, Áqáy-i-Kalím und Mírzá Muḥammad-Qulí zusammen mit einem Diener nach 'Akká zu verbannen und die übrigen nach Konstantinopel zu schicken. Dieser Befehl, der Szenen unbeschreiblicher Verzweiflung zur Folge hatte, wurde jedoch auf Grund der Beharrlichkeit Bahá'u'lláhs und der Vermittlung 'Umar Effendis, eines Majors, der die Verbannten zu begleiten hatte, widerrufen. Schließlich wurde beschlossen, alle Exilanten, etwa siebzig an der Zahl, nach 'Akká zu verbannen. Außerdem wurde verfügt, dass einige Anhänger Mírzá Yaḥyás, darunter Siyyid Muḥammad und Áqá Ján, die Verbannten begleiten sollten, während vier von Bahá'u'lláhs Gefährten mit den Azalí nach Zypern gehen mussten.
So ernsten Gefahren und Prüfungen sah Bahá'u'lláh in der Stunde der Abreise von Gallipoli ins Auge, dass Er Seine Gefährten warnte, dass »diese Reise mit keiner der früheren Reisen zu vergleichen« sein werde und dass, wer sich nicht »Manns genug fühle, das Kommende durchzustehen«, besser daran täte, »an einen beliebigen anderen Ort zu gehen, um vor Prüfungen bewahrt zu bleiben; denn später werde es kein Entrinnen mehr geben.« Seine Gefährten jedoch entschieden sich einhellig, diesen Warnungen keine Beachtung zu schenken.
Am Morgen des 2. Jamádíyu'l-Avval 1285 d. H. (21. August 1868) wurden sie alle auf einem österreichischen Lloyd-Dampfer eingeschifft, der über Madellí nach Alexandria fuhr, mit zwei Tagen Aufenthalt in Smyrna; dort erkrankte Jináb-i-Munír, genannt Ismu'lláhu'l-Muníb, schwer und musste zu seinem größten Leidwesen in einem Krankenhaus zurückbleiben, wo er bald darauf starb. In Alexandria stiegen sie auf einen Dampfer derselben Gesellschaft nach Haifa um, wo sie nach kurzen Zwischenstopps in Port Sa'íd und Jaffa anlegten und wenige Stunden später mit einem Segelboot nach 'Akká übersetzten, um dort am 12. Jamádíyu'l-Avval 1285 d. H. (31. August 1968) im Lauf des Nachmittags von Bord zu gehen. In dem Augenblick, da Bahá'u'lláh das Boot betrat, das Ihn zum Landungssteg in Haifa bringen sollte, stürzte sich 'Abdu'l-Ghaffár, einer der vier Gefährten, die dazu verdammt worden waren, das Exil mit Mírzá Yaḥyá zu teilen und dessen »Losgelöstheit, Liebe und Gottvertrauen« Bahá'u'lláh hoch gepriesen hatte, mit dem Ruf »Yá Bahá'u'l-Abhá« verzweifelt ins Meer, wurde aber sofort wieder geborgen und unter größten Schwierigkeiten ins Leben zurückgeholt, nur um von den unerbittlichen Beamten gezwungen zu werden, seine Reise mit der Gruppe um Mírzá Yaḥyá zu seinem ursprünglichen Zielort fortzusetzen.

Kapitel 11

Bahá'u'lláhs Gefangenschaft in 'Akká – Erster Teil

Mit der Ankunft Bahá'u'lláhs in 'Akká beginnt die letzte Phase Seiner vierzigjährigen Amtszeit und zugleich der letzte Abschnitt und in der Tat der Höhepunkt der Verbannung, die sich über Seine gesamte Amtszeit erstreckte.

Diese Verbannung hatte Ihn zunächst in die unmittelbare Nähe der Hochburgen der shí'itischen Orthodoxie und in Kontakt mit ihren bedeutendsten Vertretern gebracht, später in die Hauptstadt des Osmanischen Reiches geführt und Ihn bewogen, Seine bahnbrechenden Verkündigungen an den Sulṭán, dessen Minister und die geistlichen Führer des sunnítischen Islám zu richten; sie brachte Ihn nun an die Küste des Heiligen Landes – des Landes, das Gott Abraham verheißen hatte, das geheiligt ward durch die Offenbarung Mose, geehrt durch das Leben und Wirken der hebräischen Patriarchen, Richter, Könige und Propheten, verehrt als die Wiege des Christentums und als die Stätte, wo auch Zarathustra, wie 'Abdu'l-Bahá bezeugt, »Zwiesprache mit einigen Propheten Israels hielt«, und dem Islám verbunden durch die Nachtreise des Propheten durch die sieben Himmel zum Thron des Allmächtigen.

In den Grenzen dieses heiligen, beneidenswerten Landes – »der Heimstatt aller Gottesboten«, »dem Tal des unerforschlichen Ratschlusses Gottes dem schneeweißen Ort, dem Land unvergänglicher Herrlichkeit«Q454 – sollte der Verbannte von Baghdád, Konstantinopel und Adrianopel nun nicht weniger als ein Drittel der Ihm zugemessenen Lebensspanne und über die Hälfte der gesamten Dauer Seiner Sendung verbringen.

»… ohne die Gegnerschaft Seiner Feinde, ohne Seine Vertreibung und Verbannung«, stellt 'Abdu'l-Bahá fest, »ist kaum vorstellbar, warum Bahá'u'lláh Persien verlassen und Sein Zelt im Heiligen Land hätte aufschlagen sollen.«Q455
Dieser Ausgang wurde in »Prophezeiungen, die Gott zwei- oder dreitausend Jahre zuvor durch den Mund Seiner Propheten äußerte,« vorhergesagt und, so versichert Er, »Seine Verheißungen [hatten sich] erfüllt, denn Er hatte bestimmten Propheten offenbart und dem Heiligen Land verkündet, der ›Herr der Heerscharen werde dort erscheinen‹«Q456 Jesaja verheißt in diesem Zusammenhang in seinem Buch: »Zion, du Freudenbotin, steig auf einen hohen Berg; Jerusalem, du Freudenbotin, erhebe deine Stimme mit Macht; erhebe sie und fürchte dich nicht! Sage den Städten Judas: ›Siehe, da ist euer Gott; siehe, da ist Gott der HERR! Er kommt gewaltig, und sein Arm wird herrschen.‹«Q457 David sagt in seinen Psalmen voraus: »Erhebt, ihr Tore, eure Häupter, und erhebt euch, ihr ewigen Pforten, dass der König der Herrlichkeit einziehe! … Wer ist er, dieser König der Herrlichkeit? Der Herr der Heerscharen, er ist der König der Herrlichkeit!«Q458 »Aus Zion bricht an der schöne Glanz Gottes. Unser Gott kommt und schweiget nicht.«Q459 Auch Amos sagt Sein Kommen voraus: »Der Herr wird aus Zion brüllen und seine Stimme aus Jerusalem hören lassen, dass die Auen der Hirten jämmerlich stehen werden und der Karmel oben verdorren wird.«Q460
'Akká selbst, flankiert von der »Herrlichkeit des Libanon«, ausgebreitet vor dem »Glanz des Karmel«Q461, zu Füßen der Hügel, die Christi Heimat umschließen, wird von David als »die feste Stadt«Q462 beschrieben; Hosea schildert sie als »ein Tor der Hoffnung«Q463, während Hesekiel auf sie anspielt als »das Tor, das gen Osten schaut«, zu dem »die Herrlichkeit des Gottes Israels auf dem Weg aus dem Osten kam«, Er, dessen Stimme »wie ein Tosen von vielen Wassern«Q464 ist.

Der arabische Prophet spricht von ihr als »einer Stadt in Syrien, der Gott besondere Gnade erweist«Q465 und die »zwischen zwei Bergen … inmitten einer Flur«Q466 liegt, »am Ufer des Meeres, … unter den Thron gebettet«Q467, »weiß, deren Weiße Gott wohlgefällt«Q468.

»Gesegnet der Mensch«, verkündet Er des Weiteren, wie Bahá'u'lláh bestätigt, »der 'Akká besucht, und gesegnet der, der den Besucher von 'Akká besucht.«Q469 Und weiter:

»Wer darin den Ruf zum Gebet erhebt, dessen Stimme wird bis ins Paradies emporgetragen.«Q470 Und ferner:

»Die Armen von 'Akká sind die Könige des Paradieses und seine Fürsten.

Ein Monat in 'Akká ist besser als tausend Jahre an einem anderen Ort.«Q471 In einer bemerkenswerten Überlieferung, die als authentische Äußerung Muḥammads gilt, enthalten im Werk des Shaykh Ibnu'l-'Arabí mit dem Titel Futúḥát-i-Makkíyyih und auch von Mírzá Abu'l-Faḍl in seinem Fará'id erwähnt, findet sich folgende bedeutsame Prophezeiung:

»SieA130 werden alle erschlagen außer dem Einen, der die Ebene von 'Akká, die Festhalle Gottes, erreichen wird.«Q472
Wie Nabíl in seinem Bericht bestätigt, hatte Bahá'u'lláh selbst schon lange zuvor, nämlich während der ersten Jahre Seines Exils in Adrianopel, in Seinem Lawḥ-i-Sayyáḥ auf diese Stadt angespielt und sie als das »Tal von Nabíl«Q473 bezeichnet, wobei der Zahlenwert des Wortes Nabíl dem des Wortes 'Akká gleich ist. »Bei Unserer Ankunft«, so wurde in diesem Sendschreiben vorausgesagt, »wurden wir durch Lichtbanner willkommen geheißen, und laut rief die Stimme des Geistes: ›Bald werden alle Erdenbewohner unter diesem Banner vereinigt sein.‹«
Die Verbannung, die zwei orientalische Despoten in ihrem unversöhnlichen Hass und ihrer Kurzsichtigkeit über Bahá'u'lláh verhängten und die nicht weniger als vierundzwanzig Jahre andauerte, wird in die Geschichte als ein Zeitabschnitt eingehen, in dem sich ein wundersamer und wahrhaft revolutionärer Wandel in den Lebensumständen und Wirkbereichen des Verbannten vollzog, vor allem aber wird man ihrer gedenken wegen der Verfolgungen, die in Seinem Heimatland – zwar mit Unterbrechungen, aber außerordentlich grausam – überall wieder aufflammten, ferner wegen des gleichzeitigen Anstiegs der Zahl der Gläubigen, und schließlich wegen der gewaltigen Zunahme der Tragweite und des Umfangs Seiner Schriften.
Seine Ankunft in der Strafkolonie 'Akká erwies sich keineswegs als das Ende der Bedrängnis, im Gegenteil, mit ihr begann eine schwere Krise, die von bitterem Leid, strengen Einschränkungen und heftigem Aufruhr gekennzeichnet war – eine Krise, die in ihrer Schwere sogar schlimmer war als die Qualen im Síyáh-Chál zu Ṭihrán, und die mit keinem anderen Ereignis in der Geschichte des gesamten Jahrhunderts vergleichbar ist, ausgenommen die inneren Unruhen, die den Glauben in Adrianopel erschütterten. Um die kritische Lage während der ersten neun Jahre Seiner Verbannung in diese Gefängnisstadt hervorzuheben, schreibt Bahá'u'lláh: »Wisse: Bei Unserer Ankunft an diesem Ort beliebten Wir, ihn als das ›Größte Gefängnis‹ zu bezeichnen. Obwohl Wir früher in einem anderen LandA131 in Fesseln und Ketten lagen, sahen Wir doch davon ab, es mit diesem Namen zu benennen. Sprich: Sinnt darüber nach, o ihr, die ihr mit Verständnis begabt seid!«
Die Qualen, die Er als Folge des Anschlags auf das Leben Náṣiri'd-Dín Sháhs erduldete, waren Ihm allein von außenstehenden Feinden des Glaubens zugefügt worden. Die Geburtswehen in Adrianopel, deren Auswirkungen die Gemeinde der Anhänger des Báb fast entzweite, kamen dagegen ausschließlich aus dem Inneren. Diese neue, fast zehn Jahre lang Ihn und Seine Gefährten erschütternde Krise hingegen war nicht nur durch Angriffe Seiner Gegner von außen gekennzeichnet, sondern sie wurde auch von Machenschaften Seiner Feinde von innen hervorgerufen und durch schwere Untaten derer, die zwar Seinen Namen trugen, aber Dinge taten, die Sein Herz und Seine Feder wehklagen ließen.
'Akká, das antike Ptolemais, das St. Jean d'Acre der Kreuzfahrer, das der Belagerung durch Napoleon erfolgreich getrotzt hatte, war unter den Türken zu einer Strafkolonie herabgesunken, in die aus allen Teilen des Türkischen Reiches die Mörder, Wegelagerer und politischen Aufwiegler geschickt wurden. Die Stadt war von einem doppelten Wall umgeben und von einer Bevölkerung bewohnt, die Bahá'u'lláh als »Otterngezücht«Q474 brandmarkte; es gab in ihren Mauern keine einzige Wasserquelle, sie war ein von Flöhen verseuchtes feuchtes Geflecht gewundener, düsterer und schmutziger Gassen. Im Lawḥ-i-Sulṭán vermerkt die Erhabenste Feder: »Man sagt, sie sei die trostloseste Stadt der Welt, die unansehnlichste von allen, und sie habe das abscheulichste Klima, das fauligste Wasser. Man möchte meinen, sie sei die Stammburg der Eulen.«Q475 Ihre Luft war derart verpestet, dass es hieß, ein Vogel, der über die Stadt flöge, fiele tot herab.
Vom Sulṭán und seinen Ministern waren ausdrückliche Befehle ergangen, die Verbannten, denen schwere Verfehlungen und Irreleitung anderer Menschen zur Last gelegt wurden, strengsten Haftbedingungen zu unterwerfen.

Zuversichtlich wurde die Hoffnung geäußert, dass die gegen sie verhängte lebenslange Haftstrafe schließlich zu ihrer Vernichtung führen werde.

Der Erlass des Sulṭáns 'Abdu'l-'Azíz vom fünften Rabí'u'th-Thání 1285 d.

H. (26.

Juli 1868) verurteilte sie nicht nur zu lebenslänglicher Verbannung, sondern verfügte auch strenge Kerkerhaft und untersagte ihnen sowohl den Kontakt untereinander wie auch mit den Ortsansässigen.

Der Text des Erlasses wurde bald nach der Ankunft der Verbannten in der Hauptmoschee der Stadt zur Warnung für die Bevölkerung öffentlich verlesen.

Der persische Gesandte an der Hohen Pforte versicherte seiner Regierung in einem Brief, den er etwas über ein Jahr nach der Verbannung der Bahá'í nach 'Akká schrieb:

»Ich habe telegrafische und schriftliche Weisungen ergehen lassen, denen zufolge es IhmA132 verboten ist, mit irgendjemandem außer Seinen Frauen und Kindern Umgang zu haben oder aus welchem Grund auch immer das Haus zu verlassen, in dem Er gefangen ist.

Vor drei Tagen habe ich 'Abbás-Qulí Khán, den Generalkonsul in Damaskus, … dorthin zurückgeschickt und ihm aufgetragen, unverzüglich nach 'Akká zu reisen, … um dort mit dem Gouverneur alle erforderlichen Maßnahmen für die strenge Beibehaltung ihrer Haft zu besprechen, … und vor seiner Rückkehr nach Damaskus einen Stellvertreter vor Ort zu ernennen, der dafür zu sorgen hat, dass die von der Hohen Pforte erlassenen Befehle keinesfalls missachtet werden.

Des Weiteren habe ich ihn angewiesen, alle drei Monate von Damaskus nach 'Akká zu kommen, um persönlich nach dem Rechten zu sehen und seinen Bericht der Botschaft vorzulegen.« Die ihnen auferlegte Isolierung war so streng, dass die Bahá'í in Persien – beunruhigt durch die von den Azalí in Iṣfahán ausgestreuten Gerüchte, Bahá'u'lláh sei ertränkt worden – das britische Telegrafenamt in Julfá veranlassten, in ihrem Auftrag herauszufinden, was daran wahr sei.
Nach einer mühseligen Überfahrt landeten die Verbannten in 'Akká.

Alle, Männer, Frauen und Kinder, wurden unter den Blicken eines neugierigen, herzlosen Volkes, das sich am Hafen zusammengerottet hatte, um den »Gott der Perser« zu sehen, in die Kaserne geführt, dort eingesperrt und von Aufsehern bewacht.

»In der ersten Nacht«, schreibt Bahá'u'lláh im Lawḥ-i-Ra'ís, »erhielten wir weder zu essen noch zu trinken. … Selbst als sie um Wasser baten, wurde es ihnen verweigert.«Q476 Das Wasser im Hofteich war so schmutzig und salzig, dass kein Mensch davon trinken konnte.

Jeder bekam drei Laibe gesalzenes Schwarzbrot zugeteilt, die sie später unter Aufsicht auf dem Markt gegen zwei bessere eintauschen durften.

Später wurde ihnen als Ersatz für die Brotzuteilung ein armseliger Geldbetrag zugestanden.

Bald nach ihrer Ankunft erkrankten alle bis auf zwei.

Malaria und Ruhr zusammen mit der schwülen, brütenden Hitze vergrößerten ihr Elend.

Drei starben, darunter zwei Brüder in der gleichen Nacht, »einander in den Armen liegend«Q477, wie Bahá'u'lláh schreibt.

Er ließ den Teppich, den Er selbst nutzte, verkaufen, damit von dem Erlös ihre Leichentücher gekauft und das Begräbnis bestritten werden konnte.

Der kümmerliche Betrag, den man dafür erzielte, wurde den Wachen übergeben, die sich geweigert hatten, sie zu begraben, solange die erforderlichen Kosten nicht beglichen waren.

Später wurde bekannt, dass sie ungewaschen, ohne Leichentuch, ohne Sarg, in den Kleidern, die sie trugen, verscharrt worden waren, obwohl die Wachen, wie Bahá'u'lláh versichert, doppelt so viel erhalten hatten, wie für das Begräbnis nötig gewesen wäre.

Er schrieb:

»Außer Gott, dem Allmächtigen, dem Allwissenden, weiß niemand, was Uns zugestoßen ist.«Q478 Und ferner:

»Seit Erschaffung der Welt bis auf den heutigen Tag ward solche Unmenschlichkeit nie gesehen noch von ihr gehört.«Q479 Weiter schreibt Er, auf sich selbst bezogen:

»Während der längsten Zeit Seines Lebens wurde Er in den Krallen Seiner Feinde schmerzlich geprüft mit Leiden, die ihren Höhepunkt nun in diesem qualvollen Gefängnis erreicht haben, in das Ihn Seine Unterdrücker ohne jedes Recht geworfen haben.«Q480
Die wenigen Pilger, die es trotz des strengen Verbots bis vor die Gefängnistore schafften – einige hatten den ganzen Weg von Persien zu Fuß zurückgelegt –, mussten sich mit einem flüchtigen Blick auf das Antlitz des Gefangenen begnügen, wenn sie von ihrem Standort jenseits des zweiten Festungswalls zum Fenster Seines Gefängnisses hinübersahen.

Die ganz wenigen, denen es gelang, in die Stadt hineinzukommen, mussten zu ihrem großen Leidwesen wieder umkehren, ohne auch nur Sein Antlitz gesehen zu haben.

Der selbstlose Ḥájí Abu'l-Ḥasan-i-Ardikání, mit dem Beinamen Amín-i-IláhíA133, konnte als erster zu Ihm gelangen; möglich war dies in einem öffentlichen Bad.

Dort durfte er – wie zuvor abgesprochen – Bahá'u'lláh zwar sehen, sich Ihm aber weder nähern noch irgendein Erkennungszeichen geben.

Ein anderer Pilger, Ustád Ismá'íl-i-Káshí, der aus Mosul kam, stellte sich auf die andere Seite des Festungsgrabens und starrte stundenlang, in Gebet versunken, zum Fenster seines Geliebten, konnte aber wegen seiner schwachen Augen Sein Antlitz nicht erkennen und musste unverrichteter Dinge wieder zu der Höhle am Karmel zurückkehren, die ihm als Unterschlupf diente.

Diese Begebenheit rührte die heilige Familie, die von weitem voll Mitgefühl das Scheitern seiner Hoffnungen verfolgt hatte, zu Tränen.

Nabíl musste überstürzt aus der Stadt fliehen, wo er erkannt worden war, und musste sich mit einem kurzen Blick auf Bahá'u'lláh über denselben Festungsgraben hinweg begnügen.

Danach durchstreifte er die Gegenden um Nazareth, Haifa, Jerusalem und Hebron, bis es ihm die allmähliche Lockerung der Beschränkungen endlich erlaubte, zu den Verbannten zu stoßen.
Zur drückenden Last all dieser Drangsal trat nun der bittere Schmerz über ein plötzliches Unglück: das frühe Hinscheiden des edlen, frommen Mírzá Mihdí, des Reinsten Astes, 'Abdu'l-Bahás zweiundzwanzigjährigem Bruder, Sekretär Bahá'u'lláhs und Mitverbanntem seit den Tagen, da er als Kind aus Ṭihrán zu seinem Vater nach Baghdád gebracht worden war, um nach Dessen Rückkehr aus Sulaymáníyyih bei Ihm zu sein. Eines Abends, als er im Dämmerlicht, in seine gewohnte Andacht vertieft, auf dem Dach der Kaserne auf und ab schritt, stürzte er durch einen ungesicherten Lichtschacht auf eine Holzkiste im Flur darunter. Dabei wurde ihm der Brustkorb durchbohrt, und zweiundzwanzig Stunden darauf, am 23. Rabí'u'l-Avval 1287 d. H. (23. Juni 1870), starb er. Seine letzte Bitte an den trauernden Vater war, dass sein Leben als Opfer angenommen werden möge für alle, die daran gehindert wurden, in die Gegenwart ihres Geliebten zu gelangen.
In einem äußerst bemerkenswerten Gebet, das Bahá'u'lláh zum Andenken an Seinen Sohn offenbarte, stellt Er seinen Tod in eine Reihe mit den großen Sühneopfern wie die von Abraham beabsichtigte Opferung seines Sohnes, die Kreuzigung Jesu Christi und den Märtyrertod des Imám Ḥusayn. Dort lesen wir: »Ich habe, o mein Herr, dargebracht, was Du mir gegeben hast, damit Deine Diener belebt und alle Erdenbewohner vereint werden.« An Seinen geopferten Sohn richtet Er die folgenden prophetischen Worte: »Du bist das Pfand Gottes und Sein Schatz in diesem Land. Binnen kurzem wird Gott durch dich offenbaren, was Er wünscht.«
Sein Leib wurde im Beisein Bahá'u'lláhs gewaschen und anschließend wurde der »aus dem Lichte Bahás Erschaffene«, dessen »Sanftmut« die Erhabene Feder bezeugt, die Feder, die auch das »Mysterium« seines Aufstiegs erwähnt, in Begleitung der Festungswachen fortgetragen und jenseits des Stadtwalls an einer Stelle, die an das Grab von Nabí Ṣáliḥ grenzt, zur Ruhe gebettet. Siebzig Jahre später wurden seine Gebeine zusammen mit denen seiner erhabenen Mutter an den Berghang des Karmel überführt und in der Nähe des Grabes seiner Schwester im Schatten des heiligen Schreins des Báb beigesetzt.
Das war aber noch nicht das ganze Leid, das der Gefangene von 'Akká und Seine Gefährten zu erdulden hatte. Vier Monate nach diesem tragischen Ereignis machte eine Mobilmachung türkischer Truppen den Umzug Bahá'u'lláhs und all Seiner Gefährten aus der Kaserne notwendig. Die Behörden wiesen Ihm und Seiner Familie das Haus von Malik im westlichen Stadtviertel zu und nach drei Monaten mussten sie in das gegenüberliegende Haus von Khavvám übersiedeln. Wenige Monate später mussten sie wieder ein neues Quartier beziehen, und zwar im Haus von Rábi'ih, von wo sie nach vier Monaten schließlich in das Haus von 'Údí Khammár verlegt wurden, das ihren Bedürfnissen so wenig gerecht wurde, dass sich darin in einem der Räume nicht weniger als dreizehn Personen beiderlei Geschlechts einrichten mussten. Einige Gefährten mussten in andere Häuser ziehen, die übrigen wurden in der Kárvánsaráy Khán-i-'Avámíd untergebracht.
Kaum waren die strengen Haftbedingungen ein wenig gelockert und die Wachen abgezogen worden, da trieb eine innere Krise, die sich seit einiger Zeit inmitten der Gemeinde zusammengebraut hatte, einem plötzlichen katastrophalen Höhepunkt zu. Zwei aus der Gruppe, die mit Bahá'u'lláh nach 'Akká gehen mussten, hatten sich Dinge zuschulden kommen lassen, die Bahá'u'lláh dazu zwangen, sie auszuschließen, und Siyyid Muḥammad zögerte natürlich nicht, den größtmöglichen Vorteil aus diesem Vorgang zu ziehen. Mit Unterstützung dieser beiden und seiner alten Komplizen, die sich als Spione betätigten, eröffnete er einen Verleumdungsfeldzug mit noch bösartigeren Anschuldigungen und Intrigen als seinerzeit in Konstantinopel, um damit, die Feindschaft und Gereiztheit der ohnehin vorurteilsbehafteten und misstrauischen Bevölkerung auf die Spitze zu treiben. Die neue Gefahr bedrohte nun eindeutig Bahá'u'lláhs Leben. Obwohl Er Seinen Anhängern mehrfach mündlich wie schriftlich jegliche Vergeltungsmaßnahme gegenüber ihren Peinigern streng untersagt hatte und sogar einen verantwortungslosen arabischen Gläubigen nach Beirut zurückgeschickt hatte, weil er das seinem geliebten Oberhaupt zugefügte Unrecht rächen wollte, stellten sieben Gefährten heimlich den Verfolgern nach und erschlugen drei von ihnen, darunter Siyyid Muḥammad und Áqá Ján.
Die Bestürzung der ohnehin schwer bedrängten Gemeinde war unbeschreiblich. Bahá'u'lláhs Entrüstung kannte keine Grenzen. Kurz nach der Tat offenbarte Er ein Sendschreiben, in dem Er Seinen Gefühlen Ausdruck verleiht: »Wollten Wir davon sprechen, was über Uns gekommen ist, so würde es die Himmel zerreißen und die Berge zermalmen.«Q481 Und bei anderer Gelegenheit schreibt Er: »Meine Gefangenschaft bereitet Mir keine Pein, was Mich schmerzt, ist das Verhalten derer, die Mich lieben, die den Anspruch erheben, Mir zuzugehören, und doch begehen, was Mein Herz und Meine Feder weinen lässt.«Q482 Und wiederum: »Meine Gefangenschaft kann Mir keine Schande bringen. Nein, bei Meinem Leben, sie verleiht Mir Ruhm! Was Mich beschämen kann, ist das Verhalten jener Meiner Anhänger, die vorgeben, Mich zu lieben, doch in Wirklichkeit dem Bösen folgen.«Q483
Er war dabei, Seinem Sekretär Briefe zu diktieren, als der Gouverneur und seine Truppen mit gezückten Schwertern das Haus umstellten. Die ganze Einwohnerschaft und das Militär waren in hellem Aufruhr. Von allen Seiten war der Lärm und das Geschrei der Menschen zu hören. Bahá'u'lláh wurde nachdrücklich zum Sitz des Gouverneurs vorgeladen, dort verhört und die erste Nacht zusammen mit einem Seiner Söhne in einem Raum des Khán-i-Shávirdí festgehalten. Für die beiden folgenden Nächte wurde Er in ein besseres Quartier in der Nähe gebracht; erst nach siebzig Stunden durfte Er in Seine Wohnung zurückkehren. 'Abdu'l-Bahá wurde die erste Nacht ins Gefängnis geworfen und in Ketten gelegt und erst danach durfte Er mit Seinem Vater zusammentreffen. Fünfundzwanzig Gefährten wurden in ein anderes Gefängnis gebracht und angekettet und alle bis auf die für die abscheuliche Tat Verantwortlichen, deren Haftstrafe mehrere Jahre dauerte, wurden sechs Tage später in den Khán-i-Shávirdí verlegt und dort sechs Monate lang gefangen gehalten.
Als Bahá'u'lláh beim Verwaltungssitz eintraf, fragte Ihn der Stadtkommandant barsch: »Ist es in Ordnung, dass einige Ihrer Anhänger so etwas tun?«, worauf er prompt zur Antwort bekam: »Wenn einer Ihrer Soldaten eine Untat begeht, würden Sie dann dafür verantwortlich gemacht und an seiner Stelle bestraft?« Im Verhör forderte man Ihn auf, Seinen Namen zu nennen und den Namen des Landes, aus dem Er komme. »Das ist offenbarer als die Sonne«, antwortete Er. Man stellte Ihm nochmals die gleiche Frage, worauf Er zur Antwort gab: »Ich halte es für unpassend, darauf zu antworten. Sehen Sie in dem Erlass der Regierung nach, der Ihnen vorliegt.« Hierauf wiederholten sie – diesmal mit betonter Ehrerbietung – noch einmal ihre Frage, worauf Bahá'u'lláh voll Majestät und Macht die Worte sprach: »Mein Name ist Bahá'u'lláhA134, und Mein Land ist NúrA135. Das zu Ihrer Kenntnis.« Dann wandte Er sich mit einem versteckten Tadel an den Muftí, und sprach danach zur ganzen Versammlung in einer so gewaltigen und erhabenen Sprache, dass keiner Ihm zu antworten wagte. Nachdem Er Verse aus der Súriy-i-Mulúk zitiert hatte, erhob Er sich und verließ die Versammlung. Kurz darauf ließ Ihm der Gouverneur mitteilen, dass es Ihm freistehe nach Hause zurückzukehren, und entschuldigte sich wegen des Vorfalls.
Die Bevölkerung, die den Verbannten bereits feindlich gesinnt war, entflammte nun in hemmungslosem Hass gegen jeden, der sich zum Glauben dieser Verbannten bekannte. Offen und unverhohlen schleuderte man ihnen den Vorwurf der Pietätlosigkeit, des Atheismus, des Terrorismus und der Ketzerei ins Gesicht. 'Abbúd, der im Haus nebenan wohnte, ließ die Trennwand zwischen seinem Haus und der Wohnung Bahá'u'lláhs, seinem Nachbarn, den er entsetzlich fürchtete und der ihm höchst verdächtig war, verstärken. Selbst die Kinder der inhaftierten Verbannten wurden, wenn sie sich in diesen Tagen auf der Straße sehen ließen, verfolgt, beschimpft und mit Steinen beworfen.
Der Leidenskelch Bahá'u'lláhs war nun zum Überfließen voll. Die Verbannten befanden sich weiterhin in einer höchst demütigenden Situation, beängstigend und mitunter voll Gefahren. Doch schließlich kam durch den unerforschlichen Willen Gottes die Zeit, in der die Flut des Elends und der Erniedrigung abzuebben begann und sich eine Veränderung im Geschick des Glaubens ankündigte, deutlicher noch als der bahnbrechende Umschwung in den letzten Jahren von Bahá'u'lláhs Aufenthalt in Baghdád.
Alle Schichten der Bevölkerung erkannten allmählich die völlige Unschuld Bahá'u'lláhs, der wahre Geist Seiner Lehren drang langsam durch die harte Schale ihrer Gleichgültigkeit und ihres Fanatismus, an Stelle des früheren Gouverneurs, dessen Geist vom Hass gegen den Glauben und seine Anhänger hoffnungslos vergiftet gewesen war, wurde der kluge und menschliche Aḥmad Big Tawfíq eingesetzt, 'Abdu'l-Bahá, der jetzt in der Blüte Seiner Mannesjahre stand, arbeitete hart und unermüdlich und stellte durch Seine Kontakte zu allen Schichten der Bevölkerung zunehmend Seine Fähigkeit unter Beweis, Schutzschild für Seinen Vater zu sein, und durch das Walten der Vorsehung wurden schließlich die Beamten, die zur Verlängerung der Haft der unschuldigen Gefährten beigetragen hatten, entlassen – all das bereitete den Weg für die Gegenbewegung, die jetzt in Gang kam und die für immer untrennbar mit der Zeit des Exils Bahá'u'lláhs in 'Akká verbunden sein wird.
Durch seine Verbindung zu 'Abdu'l-Bahá – und später durch die Lektüre der Schriften des Glaubens, die ihm die Unheilstifter in der Absicht zugespielt hatten, seinen Zorn zu erregen – erwachte im Herzen des Gouverneurs allmählich eine so große Verehrung, dass er sich stets weigerte, die Gegenwart Bahá'u'lláhs aufzusuchen, ohne zuvor zum Zeichen seiner Hochachtung die Schuhe abzulegen.

Auch sprach sich herum, dass seine bevorzugten Ratgeber ausgerechnet die Verbannten waren, die Anhänger des Gefangenen, der sich in seinem Gewahrsam befand.

Er schickte sogar regelmäßig seinen eigenen Sohn zur Erziehung und zum Unterricht zu 'Abdu'l-Bahá.

Während einer langersehnten Unterredung mit Bahá'u'lláh bekam er als Antwort auf die Bitte, Ihm doch einen Dienst erweisen zu dürfen, den Vorschlag unterbreitet, die Wasserleitung wiederherzustellen, die man seit dreißig Jahren hatte verfallen lassen; dieser Vorschlag wurde sofort umgesetzt.

Dem Zustrom der Pilger, unter denen sich auch der ergebene und ehrwürdige Mullá Ṣádiq-i-Khurásání und der Vater Badí's befanden, beide Überlebende des Kampfes von Ṭabarsí, widersetzte er sich kaum, obgleich der Wortlaut des kaiserlichen Erlasses ihnen den Zutritt zur Stadt verbot.

Einige Jahre später ging der inzwischen Gouverneur gewordene Muṣṭafá-Ḍíyá' Páshá sogar so weit, zu signalisieren, dass es seinem Gefangenen freistünde, die Stadttore zu passieren, wann immer es Ihm beliebe.

Dieses Anerbieten lehnte Bahá'u'lláh jedoch ab.

Selbst der Muftí von 'Akká, Shaykh Maḥmúd, ein wegen seines Fanatismus bekannter Mann, hatte sich zum neuen Glauben bekehrt und stellte in seiner frischen Begeisterung eine Sammlung der auf 'Akká bezogenen muslimischen Traditionen zusammen.

Auch die verständnislosen Gouverneure, die gelegentlich in die Stadt geschickt wurden, hatten trotz ihrer uneingeschränkten Macht keine Kontrolle über die Kräfte, die den Glaubensstifter Seiner De-facto-Befreiung und schließlich der Vollendung Seiner Bestimmung entgegentrugen.

Schriftgelehrte und sogar syrische 'Ulamá fühlten sich im Lauf der Jahre veranlasst, ihrer Anerkennung der wachsenden Größe und Macht Bahá'u'lláhs Ausdruck zu verleihen. 'Azíz Páshá, der in Adrianopel eine tiefe Zuneigung zu 'Abdu'l-Bahá bewiesen hatte und in der Zwischenzeit zum Rang eines Válí aufgerückt war, kam zweimal nach 'Akká, nur um Bahá'u'lláh seine Achtung zu bezeugen und seine Freundschaft mit einem Mann zu erneuern, den er zu bewundern und verehren gelernt hatte.
Obwohl Bahá'u'lláh, anders als noch in Baghdád, so gut wie nie persönliche Unterredungen gewährte, war Sein Einfluss doch so groß, dass die Bewohner von 'Akká die merkliche Verbesserung des Klimas und der städtischen Wasserversorgung ganz offen Seiner Anwesenheit in der Stadt zuschrieben. Schon allein die für Ihn verwendeten Bezeichnungen, zum Beispiel »das erhabene Oberhaupt« und »Seine Hoheit«, zeigten die Verehrung, die Er in den Menschen weckte. Ein europäischer General, dem zusammen mit dem Gouverneur eine Audienz gewährt wurde, war so sehr beeindruckt, dass er »kniend neben der Tür verharrte«. Shaykh 'Alíy-i-Mírí, der Muftí von 'Akká, musste Ihn auf 'Abdu'l-Bahás Anregung hin inständig bitten, Seine neunjährige Haft hinter den Mauern der Gefängnisstadt zu beenden; erst dadurch willigte Er ein, die Stadt zu verlassen. Von nun an wurden der Garten von Na'mayn – eine schmale Insel inmitten eines Flüsschens im Osten der Stadt, die Er mit dem Namen Riḍván ehrte und der Er die Bezeichnungen »Das Neue Jerusalem«Q484 und »Unsere Grüne Insel«Q485 gab – zusammen mit dem einige Meilen nördlich von 'Akká gelegenen Wohnsitz 'Abdu'lláh Páshás, der von 'Abdu'l-Bahá für Ihn gemietet und hergerichtet worden war, der bevorzugte Aufenthalt des Einen, der fast ein Jahrzehnt lang keinen Fuß vor die Mauern der Stadt gesetzt und dessen einzige körperliche Bewegung darin bestanden hatte, in Seinem Schlafzimmer in ewig gleicher Wiederholung auf und ab zu gehen.
Zwei Jahre später wurde 'Údí Khammárs Palast, für dessen Bau während Bahá'u'lláhs Haft in der Kaserne so viel Reichtum verschwendet worden war und den der Besitzer und seine Familie beim Ausbruch einer Seuche fluchtartig verlassen hatten, zunächst für Ihn gemietet und später gekauft – eine Wohnstätte, die Bahá'u'lláh als den »edlen Wohnsitz« bezeichnete, den Ort, den »Gott zur hehrsten Vision der Menschheit bestimmt hat«. Ungefähr zur gleichen Zeit fand auf Einladung Midḥat Páshás, eines früheren Großwesirs der Türkei, 'Abdu'l-Bahás Besuch in Beirut statt; Sein Umgang mit den weltlichen und geistlichen Führern dieser Stadt und Seine mehrfachen Unterredungen mit dem bekannten Shaykh Muḥammad 'Abdú trugen dazu bei, das wachsende Ansehen der Gemeinde sehr zu fördern und den Ruhm ihres berühmtesten Mitglieds weit zu verbreiten. Der prächtige Empfang, den Ihm der gelehrte und hochgeachtete Shaykh Yúsuf, der Muftí von Nazareth und Gastgeber für die Válís von Beirut, bereitete, als er alle Honoratioren der Gemeinde aufgefordert hatte, Ihm einige Meilen weit entgegenzugehen, als Er sich der Stadt in Begleitung Seines Bruders und des Muftís von 'Akká näherte, ebenso wie der großartige Empfang, den 'Abdu'l-Bahá später Shaykh Yúsuf bei seinem Besuch in 'Akká bereitete, weckten den Neid derer, die noch wenige Jahre zuvor Ihn und Seine Mitverbannten mit Spott und Verachtung behandelt hatten.
Allmählich war der strenge Erlass des Sulṭáns 'Abdu'l-'Azíz, obgleich er offiziell nicht widerrufen worden war, zu totem Papier geworden. Auch wenn Bahá'u'lláh dem Buchstaben nach noch als Gefangener galt, so waren, wie 'Abdu'l-Bahá es ausdrückt, dennoch »die Tore der Majestät und wahren Souveränität weit aufgetan«. »Die Herrscher Palästinas«, so schreibt Er, »beneideten Ihn um Seinen Einfluss und Seine Macht. Gouverneure und Mutiṣarrifs, Generäle und Beamte aus der Gegend ersuchten demütig um die Ehre, von Ihm empfangen zu werden – eine Bitte, der Er nur selten entsprach.«Q486
Auf dem genannten Landsitz empfing Bahá'u'lláh auch den angesehenen Orientalisten Prof. E. G. Browne aus Cambridge zu vier aufeinanderfolgenden Gesprächen während der fünf Tage (vom 15. – 20. April 1890), als er in Bahjí Sein Gast war. Diese Gespräche wurden unsterblich durch die historischen Worte des Verbannten: »Diese fruchtlosen Streitigkeiten, diese zerstörerischen Kriege werden aufhören und der ›Größte Friede‹ wird kommen.«Q487 Der Besucher hinterließ der Nachwelt folgenden bemerkenswerten Bericht: »Das Antlitz dessen, den ich erblickte, kann ich nie vergessen, und doch vermag ich es nicht zu beschreiben. Diese durchdringenden Augen schienen auf dem Grund der Seele zu lesen; Macht und Autorität lagen auf dieser hohen Stirn … Hier bedurfte es keiner Frage mehr, vor wem ich stand, als ich mich vor einem Manne neigte, der Gegenstand einer Verehrung und Liebe ist, um die ihn Könige beneiden und nach der Kaiser sich vergeblich sehnen! …«Q488 »Ich verbrachte dort«, bekundete der Besucher, »fünf unvergessliche Tage, an denen ich mich unvergleichlicher und unverhoffter Gelegenheiten erfreute, mit denen zu sprechen, die Quellen des mächtigen, wundersamen Geistes sind, der mit unsichtbarer, aber wachsender Kraft an der Verwandlung und Neubelebung eines im Todesschlaf versunkenen Volkes wirkt. Es war ein wahrhaft außergewöhnliches und ergreifendes Erlebnis, von dem ich kaum einen schwachen Abglanz wiederzugeben vermag.«Q489
Im selben Jahr wurde das Zelt Bahá'u'lláhs, der »Tabernakel der Herrlichkeit«Q490, auf dem Karmel errichtet, dem »Berg Gottes und Seinem Weinberg«Q491, der Wohnstatt des Elias, von Jesaja als »Berg des Herrn«Q492 gepriesen, zu dem »alle Völker herbeiströmen werden«Q493. Viermal hielt sich Bahá'u'lláh in Haifa auf, das letzte Mal volle drei Monate lang. Während eines dieser Besuche – Sein Zelt war damals in der Nähe des Karmeliterklosters aufgeschlagen – offenbarte Er, der »Herr des Weinbergs«Q494, die wegen ihrer Anspielungen und Prophezeiungen bemerkenswerte Tafel vom Karmel. Bei einer anderen Gelegenheit stand Er am Berghang und zeigte 'Abdu'l-Bahá den Platz, der als endgültige Ruhestätte des Báb dienen und auf dem später ein angemessenes Mausoleum erbaut werden sollte.
Ferner wurden auf Bahá'u'lláhs Anordnung an dem See, der mit dem Wirken Jesu Christi verbunden ist, Grundstücke gekauft. Sie sollten der Verherrlichung des Glaubens geweiht sein und als Vorboten jener »edlen und eindrucksvollen Bauten« dienen, von denen Er in Seinen Sendschreiben verheißen hatte, dass sie »weit und breit« im Heiligen Land und auf dem »reichen und geheiligten Boden am Jordan und in dessen Umgebung« errichtet würden. Diese Bauten, so ordnet Er in diesen Sendschreiben an, sollten »der Anbetung und dem Dienst für den einen wahren Gott«Q495 gewidmet sein.
Die gewaltige Ausweitung der Korrespondenz Bahá'u'lláhs; die Errichtung eines Bahá'í-Büros in Alexandria, um Briefe zu verschicken und zu verteilen; die Vorkehrungen, die Sein zuverlässiger Anhänger Muḥammad-Muṣṭafá in Beirut zum Schutz und Wohl der durch diese Stadt kommenden Pilger traf; die verhältnismäßige Leichtigkeit, mit der Bahá'u'lláh – nominell ein Gefangener – mit den stetig sich mehrenden Zentren in Persien, im 'Iráq, im Kaukasus, in Turkistán und in Ägypten verkehrte; der Auftrag, mit dem Er Sulaymán Khán-i-Tunikábuní, bekannt unter dem Namen Jamál Effendi, entsandte, um in Indien und Birma eine systematische Lehrkampagne durchzuführen; die Ernennung von einigen Gläubigen zu »Händen der Sache Gottes«; die Wiederherstellung des Heiligen Hauses in Shíráz, dessen Verwaltung Er jetzt offiziell der Gattin des Báb und ihrer Schwester anvertraute; die beachtliche Zahl von jüdischen, zoroastrischen und buddhistischen Gläubigen, die sich zum neuen Glauben bekehrten – erste Früchte des Eifers und der Ausdauer, die Reiselehrer in Persien, Indien und Birma so eindrucksvoll entfaltet hatten – Bekehrungen, die automatisch dazu führten, dass sie auch den göttlichen Ursprung von Christentum und Islám anerkannten – all dies bezeugt die Lebenskraft einer Herrschaft, die weder Könige noch Geistliche vernichten oder untergraben konnten, egal wie mächtig und feindlich gesinnt sie waren.
Erwähnt werden sollte auch: Die blühende Gemeinde, die in der erst vor kurzem errichteten Stadt 'Ishqábád in Russisch-Turkistán entstand und die durch das Wohlwollen einer verständnisvollen Regierung einen Bahá'í-Friedhof anlegen und ein Grundstück erwerben konnte, auf dem sie Gebäude errichtete, die sich als Vorläufer des ersten Mashriqu'l-Adhkár der Bahá'í-Welt herausstellen sollten; ferner die Gründung neuer Außenposten des Glaubens im fernen Samarkand und in Buchara im Herzen des asiatischen Kontinents – eine Folge der Diskurse und Schriften des hochgebildeten Fáḍil-i-Qá'iní und des gelehrten Apologeten Mírzá Abu'l-Faḍl; und nicht zuletzt die Herausgabe von fünf Bänden mit Schriften des Glaubensstifters, darunter Sein Heiligstes Buch, in Indien – Auftakt zur gewaltigen Zunahme der Literatur des Glaubens in vielfältigen Schriften und Sprachen, die in späteren Jahrzehnten in Ost und West verbreitet werden sollte.
Es wird berichtet, Bahá'u'lláh habe einem Mitverbannten gegenüber geäußert: »Sulṭán 'Abdu'l-'Azíz hat Uns zur größten Demütigung in dieses Land verbannt. Und da es sein Ziel war, Uns zu vernichten und zu erniedrigen, haben Wir die Mittel des Ruhmes und der Bequemlichkeit nicht von Uns gewiesen, wenn sie sich Uns boten.« Ein andermal bemerkte Er – Nabíl hielt es in seinem Bericht fest: »Preis sei Gott! Nun ist es so weit gekommen, dass alle Menschen dieser Gegenden Uns ihre Ergebenheit bezeugen.« Und weiter im selben Bericht: »Der osmanische Sulṭán erhob sich ohne jedes Recht und jeden Grund, Uns zu unterdrücken, und sandte Uns in die Festung 'Akká. Sein kaiserlicher Erlass bestimmte, dass niemand mit Uns verkehren und Wir für jedermann zum Gegenstand des Hasses werden sollten. Darum hat die Hand göttlicher Macht Uns umgehend gerächt. Zuerst ließ sie die Winde der Vernichtung hinwehen über seine beiden unersetzlichen Minister und Vertrauten 'Alí und Fu'ád; danach streckte sich diese göttliche Hand aus, um das ganze Gepränge von 'Azíz einzurollen und ihn zu ergreifen, wie nur Er, der Mächtige, der Starke, einen Menschen ergreifen kann.«
'Abdu'l-Bahá schreibt zum selben Thema: »Seine Feinde beabsichtigten mit dieser Gefangenschaft Seine Sache vollständig zu zerstören und zu vernichten, aber stattdessen wurde Seine Einkerkerung zur größten Bestätigung und zur Ursache ihrer Verbreitung.«Q496 Und weiter: »Dieses erhabene Wesen trieb Seine Sache vom Größten Gefängnis aus voran, von dort erstrahlte Sein Licht, umspannte Sein Ruhm die Welt und erreichte die Kunde Seiner Herrlichkeit den Osten wie den Westen.«Q497 »Erst war Sein Licht nur ein Stern, nun ist es zur machtvollen Sonne geworden.«Q498 Und weiter: »Bis zum heutigen Tage hat sich nichts Derartiges ereignet.«Q499
Angesichts eines so bemerkenswerten Umschwungs in den Umständen Seiner vierundzwanzigjährigen Verbannung in 'Akká ist es nicht verwunderlich, dass Bahá'u'lláh die gewaltigen Worte niederschrieb: »Der Allmächtige … hat dieses Gefängnis in das erhabenste Paradies, in den Himmel der Himmel verwandelt.«Q500

Kapitel 12

Bahá'u'lláhs Gefangenschaft in 'Akká – Zweiter Teil

Während Bahá'u'lláh und die kleine Schar Seiner Gefährten unter den harten Strapazen einer Verbannung litten, mit der sie vom Antlitz der Erde beseitigt werden sollten, erduldete die stetig wachsende Gemeinde der Glaubensgefährten in Seinem Heimatland Verfolgungen, die heftiger waren und länger anhielten als die Prüfungen, denen Er und Seine Gefährten ausgesetzt waren. Zwar gab es keine Blutbäder wie jene, mit denen der junge Glaube getauft wurde – 'Abdu'l-Bahá spricht davon, dass damals in einem einzigen Jahr »über viertausend Menschen umgebracht wurden, und viele Frauen und Kinder ohne Schutz und Hilfe zurückblieben«Q501 –, aber die schrecklichen Mordtaten, die ein unersättlicher und unnachgiebiger Feind in der Folgezeit verübte, ereigneten sich in vergleichbarem Umfang und waren sogar noch grausamer.
Náṣiri'd-Dín Sháh, den Bahá'u'lláh als den »Fürsten der Unterdrücker«Q502 brandmarkte und als einen Mann, der »begangen hat, was die Bewohner der Städte der Gerechtigkeit wehklagen ließ«Q503, befand sich damals in der Blüte seiner Mannesjahre und hatte den Gipfel seiner despotischen Macht erreicht.

Als alleiniger Gebieter bestimmte er über die Geschicke eines Landes, das »von den uralten Überlieferungen des Orients tief geprägt war«Q504, er war umgeben von »korrupten, verschlagenen und verlogenen«Q505 Ministern, die er nach Belieben ernennen und absetzen konnte, und er stand an der Spitze eines Verwaltungsapparates, in dem »jeder Beteiligte in verschiedener Hinsicht zugleich Bestechender und Bestochener ist«Q506.

In seiner Ablehnung des Glaubens war er sich einig mit der Priesterkaste, die einen regelrechten »Kirchenstaat«Q507 bildete, und wurde unterstützt von einem Volk von außerordentlicher Wildheit, berüchtigt für seinen Fanatismus und sein kriecherisches, habgieriges und korruptes Verhalten.

Da dieser unberechenbare Herrscher aber Bahá'u'lláh nicht mehr in seiner Gewalt hatte, musste er sich mit dem Versuch begnügen, die Reste der vielgefürchteten, jetzt neubelebten Gemeinschaft in seinem Herrschaftsgebiet auszumerzen.

An Rang und Macht standen ihm seine drei ältesten Söhne am nächsten, denen er, soweit es die innere Verwaltung des Landes betraf, praktisch seine gesamte Autorität übertragen und die er zu Gouverneuren sämtlicher Provinzen seines Königreiches gemacht hatte.

Die Provinz Ádhirbáyján hatte er dem schwachen und furchtsamen Muẓaffara'd-Dín Mírzá anvertraut, seinem Thronerben, der unter den Einfluss der Shaykhí-Sekte geraten war und den Mullás einen ausgeprägten Respekt entgegenbrachte.

Der strengen und grausamen Herrschaft des gerissenen Mas'úd Mírzá, seinem ältesten lebenden Sohn, allgemein bekannt als Ẓillu's-Sulṭán, dessen Mutter aus dem einfachen Volk stammte, überantwortete er mehr als zwei Fünftel seines Königreiches, darunter die Provinzen Yazd und Iṣfahán, während er die Herrschaft über Gílán und Mázindarán schließlich seinem Lieblingssohn Kámrán Mírzá übertrug, der unter seinem Titel Náyibu's-Salṭanih bekannt ist, und den er auch zum Gouverneur von Ṭihrán sowie zu seinem Kriegsminister und zum Oberbefehlshaber seines Heeres ernannte.

In ihrer Rivalität und im Wetteifer um die Gunst ihres Vaters versuchten die beiden letztgenannten Prinzen – jeder in seinem Herrschaftsgebiet und mit Unterstützung der führenden Mujtahids – sich gegenseitig in der verdienstvollen Aufgabe zu übertrumpfen, die Angehörigen einer wehrlosen Gemeinschaft zu jagen, auszuplündern und zu vernichten, die auf Wunsch Bahá'u'lláhs keinen bewaffneten Widerstand leisteten – nicht einmal zur Selbstverteidigung – und Seinem Gebot folgten:

»Es ist besser, getötet zu werden, als zu töten.«Q508 Auch die geistlichen Hitzköpfe Ḥájí Mullá 'Alíy-i-Kaní und Siyyid Ṣádiq-i-Ṭabáṭabá'í, die beiden führenden Mujtahids von Ṭihrán, sowie Shaykh Muḥammad-Báqir, ihr Kollege in Iṣfahán, und Mír Muḥammad-Ḥusayn, der Imám-Jum'ih dieser Stadt, ließen sich keine noch so kleine Gelegenheit entgehen, mit aller Macht und Amtsgewalt gegen einen Gegner loszuschlagen, vor dessen liberalisierendem Einfluss sie sich sogar noch mehr zu fürchten hatten als ihr Souverän.
Kein Wunder, dass der Glaube angesichts einer so gefahrvollen Lage in den Untergrund getrieben wurde und dass Verhaftung, Verhör, Gefangenschaft, Schmähung, Plünderung, Folter und Hinrichtung die Hauptmerkmale dieser erschütternden Entwicklungsphase waren. Die Pilgerreisen, die schon in Adrianopel begonnen hatten und später in 'Akká einen beeindruckenden Umfang annahmen, die Verbreitung der Sendschreiben Bahá'u'lláhs sowie die begeisterten Berichte derer, die mit Ihm zusammentrafen – all das förderte ebenfalls den Hass, bei Geistlichen und Laien, die törichterweise geglaubt hatten, dass der Bruch, der in Adrianopel unter den Gläubigen entstanden war, und die anschließend über sein Oberhaupt verhängte lebenslängliche Verbannung das Schicksal des Glaubens endgültig besiegeln würden.
In Ábádih wurde auf Betreiben eines örtlichen Siyyids ein gewisser Ustád 'Alí-Akbar verhaftet und so fürchterlich geschlagen, dass sein eigenes Blut ihn von Kopf bis Fuß bedeckte. Im Dorf Tákur wurden die Bewohner auf Befehl des Sháhs durch Plünderungen ihres Eigentums beraubt, Ḥájí Mírzá Riḍá-Qulí, ein Halbbruder Bahá'u'lláhs, wurde verhaftet, in die Hauptstadt gebracht und für einen Monat in den Síyáh-Chál geworfen, während man den Schwager Mírzá Ḥasans – einen weiteren Halbbruder Bahá'u'lláhs – ergriff, mit glühenden Eisen folterte und zu guter Letzt das Nachbardorf Dár-Kalá niederbrannte.
Der siebzehnjährige Áqá Buzurg von Khurásán, der berühmte ›Badí'‹A136, den Nabíl zum Glauben bekehrte, der als ›der Stolz der Märtyrer‹ bezeichnet wurde, der das Sendschreiben an Náṣiri'd-Dín Sháh überbrachte und dem, wie Bahá'u'lláh bekräftigt, »der Geist der Macht und Kraft eingehaucht ward«, wurde verhaftet, an drei aufeinanderfolgenden Tagen mit glühenden Eisen gefoltert, sein Kopf wurde mit einem Gewehrkolben zu Brei geschlagen und sein Leib anschließend in eine Grube geworfen und mit Erde und Steinen bedeckt.

Als er Bahá'u'lláh im zweiten Jahr Seiner Gefangenschaft in der Kaserne besuchte, hatte er sich mit erstaunlicher Entschlossenheit erboten, das Sendschreiben nach Ṭihrán zu bringen, allein und zu Fuß, um es dem Herrscher persönlich auszuhändigen.

Eine viermonatige Reise brachte ihn in diese Stadt, und nach drei Tagen des Fastens und Wachens trat er schließlich vor den Sháh, als dieser gerade nach Shimírán auf die Jagd ritt.

Ruhig und respektvoll näherte er sich Seiner Majestät und rief:

»O König!

Ich komme aus Ṣabá zu dir mit wichtiger Kunde!«Q509, woraufhin ihm auf Befehl des Herrschers das Sendschreiben abgenommen und den Mujtahids von Ṭihrán übergeben wurde, die mit der Beantwortung des Schreibens beauftragt wurden.

Sie entzogen sich diesem Befehl jedoch und empfahlen stattdessen, den Überbringer zu töten.

Anschließend leitete der Sháh das Sendschreiben weiter an den persischen Botschafter in Konstantinopel in der Hoffnung, dass die Lektüre die Feindseligkeit der Minister des Sulṭáns weiter anheizen würde.

Drei Jahre lang pries Bahá'u'lláh in Seinen Schriften den Heldenmut dieses jungen Mannes und bezeichnete Seine Hinweise auf dieses erhabene Opfer als das »Salz Meiner Schriften«Q510.
Abá-Baṣír und Siyyid Ashraf, deren Väter in den Kämpfen von Zanján gefallen waren, wurden in dieser Stadt am selben Tag enthauptet; dabei kniete der Erste betend nieder und erteilte seinem Scharfrichter noch Anweisungen, wie er den Schlag am besten ausführen könne, während der Zweite, nachdem er so erbarmungslos geschlagen worden war, dass ihm Blut unter den Nägeln hervorquoll, enthauptet wurde, den Leib seines hingerichteten Gefährten in den Armen haltend. Die Mutter dieses Ashraf, die zu ihm ins Gefängnis geschickt wurde in der Hoffnung, sie könne ihren einzigen Sohn zum Widerruf bewegen, warnte ihn, dass sie ihn verstoßen werde, wenn er seinen Glauben verleugne, forderte ihn auf, dem Beispiel Abá-Baṣírs zu folgen, und schaute schließlich zu, wie er starb, ohne eine Träne zu vergießen. Der wohlhabende und angesehene Muḥammad-Ḥasan Khán-i-Káshí wurde in Burújird so erbarmungslos ausgepeitscht, dass er seinem Martyrium erlag. In Shíráz wurden Mírzá Áqáy-i-Rikáb-Sáz, Mírzá Rafí'-i-Khayyáṭ und Mashhadí Nabí auf Befehl des örtlichen Mujtahids mitten in der Nacht erdrosselt und später wurden ihre Gräber vom Mob geschändet, der Unrat darauf ablud. Shaykh Abu'l-Qásim-i-Mazgání, der in Káshán den Trunk Wasser, den man ihm vor seinem Tod anbot, mit der Begründung ablehnte, ihn dürste nach dem Kelch des Märtyrertums, erhielt einen tödlichen Schlag in den Nacken, während er im Gebet niederkniete.
Mírzá Báqir-i-Shírází, der in Adrianopel die Schriften Bahá'u'lláhs mit solch intensiver Hingabe abgeschrieben hatte, wurde in Kirmán erschlagen, während in Ardikán der betagte und gebrechliche Gul-Muḥammad von einem wütenden Mob überfallen, zu Boden geworfen und von zwei Siyyids mit ihren Nagelstiefeln so heftig getreten wurde, dass seine Rippen splitterten und seine Zähne ausbrachen; sein Leichnam wurde anschließend an den Stadtrand gebracht und in einem Loch verscharrt, nur um am nächsten Tag wieder ausgegraben, durch die Straßen geschleift und schließlich auf freiem Feld zurückgelassen zu werden. In der Stadt Mashhad, die für ihren ungezügelten Fanatismus berüchtigt war, wurde dem fünfundachtzigjährigen Ḥájí 'Abdu'l-Majíd, einem Überlebenden der Schlacht bei Ṭabarsí, Vater des bereits erwähnten Badí', der nach dem Märtyrertod seines Sohnes Bahá'u'lláh besucht hatte und dann voll Begeisterung nach Khurásán zurückgekehrt war, der Bauch bis zur Kehle aufgeschlitzt, sein Kopf wurde auf einer Marmorplatte einer höhnenden Menge zur Schau gestellt, die seinen geschändeten Leib durch die Bázáre schleifte und ihn schließlich im Leichenhaus seinen Angehörigen überließ.
In Iṣfahán wurde Mullá Káẓim auf Befehl von Shaykh Muḥammad-Báqir enthauptet; dann ließ man ein Pferd über seine Leiche trampeln und übergab sie hernach den Flammen; dem Siyyid Áqá Ján schnitt man die Ohren ab und führte ihn an einem Halfter durch die Straßen und Bázáre.

In derselben Stadt ereilte einen Monat später ein erschütternder Märtyrertod die beiden berühmten Brüder Mírzá Muḥammad-Ḥasan und Mírzá Muḥammad-Ḥusayn, die »strahlenden Zwillingsleuchten«Q511, die die Ehrennamen ›Sulṭánu'sh-Shuhadá'‹A137 und ›Maḥbúbu'sh-Shuhadá‹A138 erhielten und berühmt waren für ihre Großmut, Vertrauenswürdigkeit, Güte und Frömmigkeit.

Ihr Martyrium wurde veranlasst durch den ehrlosen Schurken Mír Muḥammad-Ḥusayn, den dortigen Imám-Jum'ih, den Bahá'u'lláh als »die Schlange«Q512 brandmarkte, der bei Geschäften mit den beiden hohe Schulden gemacht hatte und seiner Verpflichtung zu entgehen suchte, indem er seine Gläubiger als Bábí denunzierte und dadurch ihren Tod herbeiführte.

Ihre prächtig eingerichteten Häuser einschließlich der Bäume und Blumen wurden geplündert und ihr übriger Besitz wurde beschlagnahmt; Shaykh Muḥammad-Báqir, von Bahá'u'lláh als »Wolf«Q513 bezeichnet, verhängte ihr Todesurteil; nachdem der Ẓillu's-Sulṭán das Urteil bestätigt hatte, wurden sie in Ketten gelegt, geköpft und auf den Maydán-i-Sháh geschleift, wo sie den Demütigungen einer verkommenen, geifernden Menge ausgesetzt wurden. 'Abdu'l-Bahá schreibt dazu:

»So wurde … [das] Blut der beiden Brüder vergossen, dass selbst der christliche Priester von Julfá an diesem Tag aufschrie, klagte und weinte.«Q514 Mehrere Jahre lang sprach Bahá'u'lláh in Seinen Sendschreiben von ihnen, gab Seinem Kummer über ihr Sterben Ausdruck und pries ihre Tugenden.
Mullá 'Alí-Ján wurde zu Fuß von Mázindarán nach Ṭihrán geführt. Die Strapazen dieser Reise waren entsetzlich, sein Nacken war wund gescheuert und sein Leib von der Mitte bis zu den Füßen geschwollen. Am Tag seines Märtyrertodes bat er um Wasser, verrichtete seine Waschungen, sprach seine Gebete und vermachte seinem Scharfrichter ein ansehnliches Geldgeschenk; noch während des Gebetes wurde seine Kehle mit einem Dolch durchtrennt. Sein Leichnam wurde anschließend bespuckt, mit Dreck besudelt, drei Tage lang zur Schau gestellt und schließlich zerstückelt. Mullá 'Alí, der sich noch zu Lebzeiten des Báb zum Glauben bekehrt hatte, wurde in Námiq schwer misshandelt, wobei seine Rippen mit einer Spitzhacke zertrümmert wurden, sodass er auf der Stelle verstarb. Mírzá Ashraf wurde in Iṣfahán erschlagen; sein Leichnam wurde von Shaykh Muḥammad-Taqíy-i-Najafí, dem »Sohn des Wolfes«, und von dessen Schülern mit Füßen getreten, grässlich verstümmelt und dann dem Mob zum Verbrennen überlassen; seine verkohlten Gebeine wurden neben Mauerruinen verscharrt, die niedergerissen wurden, um die Gebeine zu bedecken.
In Yazd wurden auf Veranlassung des Mujtahids der Stadt und auf Befehl des Jalúlu'l-Dawlih, des herzlosen Gouverneurs Maḥmúd Mírzá – ein Sohn des Ẓillu's-Sulṭán –, an einem einzigen Tag sieben Bábí auf grausame Weise ermordet.

Der erste von ihnen, ein siebenundzwanzigjähriger Mann namens 'Alí-Aṣghar, wurde erwürgt und sein Leichnam einigen Juden übergeben, die ihn inmitten einer Menge von Menschen und Soldaten mit Trommeln und Trompeten durch die Straßen schleiften, wobei sie seine sechs Gefährten zwangen mitzukommen; in der Nähe des Telegrafenamts enthaupteten sie dann den fünfundachtzigjährigen Mullá Mihdí und schleiften auch ihn in ein anderes Stadtviertel, wo sie unter den gaffenden Blicken einer großen Zuschauermenge und angestachelt durch die hämmernden Rhythmen der Musik Áqá 'Alí auf dieselbe Weise hinrichteten.

Die vier übrigen Gefährten zerrten sie bis vor das Haus des örtlichen Mujtahids.

Mullá 'Alíy-i-Sabzivárí pries dort an die Menge gewandt seinen bevorstehenden Märtyrertod, worauf sie ihm die Kehle durchschnitten, seinen Leib noch halb lebendig mit einem Spaten in Stücke hackten und seinen Schädel mit Steinen zu Brei zermalmten.

In einem weiteren Viertel, nahe dem Mihríz-Tor, erschlugen sie Muḥammad-Báqir, und unter immer wilderer Musik, die sogar das Geschrei des Pöbels übertönte, köpften sie im Maydán-i-Khán die beiden Übriggebliebenen, zwei Brüder Anfang zwanzig, 'Alí-Aṣghar und Muḥammad-Ḥasan.

Dem letzteren schlitzten sie den Bauch auf, rissen ihm Herz und Leber aus dem Leib und spießten seinen Kopf auf einen Speer, den sie unter Musikbegleitung hoch erhoben durch die Straßen der Stadt trugen, und hängten ihn schließlich an einen Maulbeerbaum, wo ihn eine große Menschenmenge mit Steinen bewarf.

Dann warfen sie den Leichnam seiner Mutter vor die Haustür, und Frauen drangen in das Haus ein, um dort zu tanzen und zu feiern.

Sie entwendeten sogar Stücke vom Fleisch der Märtyrer, damit sie ihnen als Arznei dienten.

Schließlich befestigten sie den Kopf Muḥammad-Ḥasans an seinem Unterleib, brachten ihn zusammen mit den Leichen der anderen Märtyrer in die Außenbezirke der Stadt, steinigten sie so heftig, dass ihre Schädel zerbrachen, und zwangen dann die Juden, die Überreste fortzuschaffen und in der Ebene von Salsabíl in eine Grube zu werfen.

Der Gouverneur rief für die Bevölkerung einen Feiertag aus; auf seinen Befehl wurden alle Läden geschlossen, die Stadt am Abend erleuchtet und mit Festlichkeiten die Vollendung eines der barbarischsten Akte der Neuzeit verkündet.
Auch die neu zum Glauben bekehrten Juden und Pársís, erstere in Hamadán, letztere in Yazd, blieben nicht verschont vor den Angriffen von Feinden, die maßlos wütend darüber waren, dass das Licht des Glaubens ganz offensichtlich in Gebiete vordrang, die sie gern für unerreichbar gehalten hätten. Sogar die neu entstandene shí'itische Gemeinde in 'Ishqábád, neidisch auf das steigende Ansehen der dort lebenden Anhänger Bahá'u'lláhs, stiftete zwei Raufbolde an, den siebzigjährigen Ḥájí Muḥammad Riḍáy-i-Iṣfahání zu überfallen und am helllichten Tag mitten auf dem Bázár mit zweiunddreißig Stichen zu erdolchen, die ihm die Leber bloßlegten, den Magen aufschlitzten und den Brustkorb öffneten. Ein vom Zaren in 'Ishqábád eingesetztes Militärgericht stellte nach eingehender Untersuchung die Schuld der Shí'iten fest, verurteilte zwei zum Tode und schickte sechs weitere in die Verbannung, ein Urteil, das weder Náṣiri'd-Dín Sháh noch die 'Ulamá von Ṭihrán, Mashhad und Tabríz, an die appelliert wurde, zu mildern vermochten; doch Repräsentanten der geschädigten Gemeinde hatten mit einer großmütigen Intervention, die die russischen Behörden sehr überraschte, Erfolg und erreichten eine Umwandlung in eine leichtere Strafe.
Das sind typische Beispiele für das Vorgehen der Gegner des Glaubens gegen die wieder aufblühende Gemeinde der Gläubigen während der Zeit der Verbannung Bahá'u'lláhs nach 'Akká – ein Vorgehen, von dem man mit Recht sagen kann, es zeuge, »teils von gefühlloser Grausamkeit und teils von teuflischem Erfindungsreichtum«Q515.
Die »Inquisition und die grässlichen Foltern«, die dem Attentat auf Náṣiri'd-Dín Sháh folgten, hatten dem Glauben, um mit den Worten des bedeutenden Augenzeugen Lord Curzon von Kedleston zu sprechen, »eine Lebenskraft« verliehen, »die kein anderer Impuls hätte verleihen können«Q516. Die wieder ausbrechenden Verfolgungen, die neuen Ströme von Märtyrerblut trugen dazu bei, die in den Boden seines Heimatlandes getriebenen Wurzeln des heiligen jungen Baumes neu zu beleben und zu kräftigen. Ungeachtet der zu ihrer Vernichtung betriebenen Politik von Feuer und Blut, unbeeindruckt von den schlimmen Schlägen, die auf ihr Oberhaupt herabregneten, das so fern von ihnen war, und auch unbeeinträchtigt von den üblen Umtrieben des Erz-Bundesbrechers nahm die Zahl der Gläubigen stetig zu, und in aller Stille sammelten sie die nötige Kraft, um zu einem späteren Zeitpunkt ihr Haupt in Freiheit erheben und das Gefüge ihrer Institutionen aufbauen zu können.
Um die vorherrschende »große Verwirrung« und den »Irrtum« bezüglich des Glaubens »unter den europäischen, besonders den englischen Autoren«Q517 auszuräumen, schrieb Lord Curzon von Kedleston bald nach seinem Besuch in Persien im Herbst 1889 in seinen Berichten, dass »die Bahá'í nun schätzungsweise neunzehn Zwanzigstel der Bábí-Anhänger ausmachen«Q518.

Graf Gobineau bezeugte schon im Jahr 1865:

»Nach allgemeiner Ansicht sind die Bábí in allen Bevölkerungsschichten und unter den Gläubigen sämtlicher religiöser Richtungen Persiens vertreten außer unter den Nuṣayrí und den Christen; es sind aber vor allem die Aufgeklärten, die Vertreter der Wissenschaft im Land, die als besonders verdächtig gelten.

Es wird zu Recht angenommen, dass viele Mullás, und unter ihnen bedeutende Mujtahids, hochrangige Richter, Männer, die am Hof wichtige Funktionen ausüben und zum näheren Umfeld des Königs zählen, Bábí sind.

Nach neuester Berechnung müssten in Ṭihrán ungefähr fünftausend Anhänger dieses Glaubens auf achtzigtausend Seelen kommen.«Q519 Weiter heißt es dort:

»… So gewann der Bábismus beachtlichen Einfluss auf das persische Geistesleben und nachdem er über Persiens Grenzen hinausgedrungen war, breitete er sich in der osmanischen Provinz Baghdád aus und drang nach Indien vor.«Q520 Und weiterhin:

»… Eine religiöse Bewegung, die derzeit besonders in Zentralasien, d. h.

Persien, einigen Gegenden in Indien und einem Teil von Türkisch-Asien, in der Umgebung von Baghdád, die Aufmerksamkeit fesselt; eine sehr bemerkenswerte Bewegung, die es in jeder Hinsicht wert ist, dass man sie gründlich studiert.

Sie lässt uns Entwicklungen von Dingen miterleben, von Offenbarungen, von Katastrophen, wie man sie sich sonst nirgends hat vorstellen können außer in der Vergangenheit zu den Zeiten, da die großen Religionen entstanden sind.«Q521
Lord Curzon schrieb in Bezug auf Bahá'u'lláhs Verkündigung Seiner Sendung und die Auflehnung Mírzá Yaḥyás:

»Diese Entwicklung hat die Ausbreitung des Glaubens in keiner Weise beeinträchtigt, sondern scheint sie ganz im Gegenteil angekurbelt zu haben, denn er hat sich mit einer Geschwindigkeit ausgebreitet, die dem, der darin nur eine grobe Form politischer oder auch metaphysischer Gärung sieht, unerklärlich ist.

Die Anzahl der Bábí in Persien beläuft sich nach der niedrigsten Schätzung auf eine halbe Million.

Nach Gesprächen mit wohl informierten Menschen möchte ich annehmen, dass ihre Anzahl näher an einer Million liegt.« »Man findet sie in allen Gesellschaftsschichten«, fügt er hinzu, »von Ministern und Adligen bei Hof bis zum Lumpensammler und Stallburschen, und zu einem guten Teil auch in der muselmanischen Priesterschaft.«Q522 An anderer Stelle schreibt er:

»Aus der Tatsache, dass sich der Bábismus in seinen Anfängen im Konflikt mit den Zivilbehörden befand und dass von Bábí ein Attentat auf den Sháh verübt wurde, hat man fälschlich den Schluss gezogen, dass die Bewegung politischer Herkunft und in ihrem Charakter nihilistisch wäre. … Zur Zeit sind die Bábí genauso loyal wie jeder andere Untertan der Krone.

Auch der Vorwurf der Nähe zum Sozialismus oder zum Kommunismus oder die Billigung von Unmoral, die dem jungen Glauben gerne nachgesagt werden, dürfte falsch sein. … Der einzige Kommunismus, den ErA139 kannte und empfahl, war der des Neuen Testaments und der frühchristlichen Kirche, nämlich dass die Anhänger des Glaubens ihre Güter miteinander teilen, Almosen geben und sehr viel Nächstenliebe zeigen.

Der Vorwurf der Unmoral dürfte teils den böswilligen Erfindungen von Gegnern entsprungen sein und teils mit der viel größeren Freiheit zusammenhängen, die der Báb für die Frauen fordert und die die orientalische Mentalität kaum von unsittlichem Verhalten zu unterscheiden vermag.«Q523 Und zu guter Letzt gibt er folgende Prognose ab:

»Wenn der Bábismus sich weiter so ausbreitet wie derzeit, dann ist eine Zeit absehbar, wo er den Muḥammadanismus in Persien ablösen wird.

Ich halte es jedoch für unwahrscheinlich, dass es dazu kommt, solange er als feindlicher Glaube betrachtet wird.

Doch da seine Anhänger aus den Reihen der besten Kämpfer der Truppen stammen, gegen die er vorgeht, besteht eher Grund anzunehmen, dass er sich letztlich wird durchsetzen können.«Q524
Die Inhaftierung Bahá'u'lláhs in der Gefängnisfestung 'Akká, die mannigfachen Drangsale, die Er erduldete, die andauernde Feuerprobe, der die Gemeindemitglieder in Persien unterworfen waren – all das konnte nicht im geringsten den unablässig aus seiner Feder fließenden mächtigen Strom der göttlichen Offenbarung aufhalten, von der die zukünftige Orientierung, die Unversehrtheit, die Verbreitung und die Festigung Seines Glaubens unmittelbar abhing. Seine Schriften aus den Jahren Seiner Haft im Größten Gefängnis übertrafen an Tragweite und Umfang alles, was in Adrianopel oder Baghdád Seiner Feder entströmt war. Erstaunlicher noch als die tiefgreifende Veränderung Seiner eigenen Lebensumstände in 'Akká und in seinen geistigen Auswirkungen einschneidender als der Unterdrückungsfeldzug, den die Feinde Seines Glaubens in Seinem Geburtsland so gnadenlos führten, muss diese beispiellose Ausweitung des Umfangs Seines Schrifttums während Seiner Haft in diesem Gefängnis als einer der belebendsten und fruchtbarsten Abschnitte in der Entwicklung Seines Glaubens gewertet werden.
Den heftigen Stürmen, die den Glauben zu Beginn Seiner Sendung erfassten, und der winterlichen Trostlosigkeit, die bald nach Seiner Verbannung aus Ṭihrán den Beginn Seiner prophetischen Laufbahn kennzeichneten, folgten gegen Ende Seines Aufenthalts in Baghdád Jahre, die man wohl als die Frühlingszeit Seiner Sendung bezeichnen kann – es war eine Zeit, in der die Wirkkräfte der göttlichen Saat, die seit dem tragischen Tod Seines Vorläufers ruhten, sich Bahn brachen und sichtbar wurden. Mit Seiner Ankunft in Adrianopel und der Verkündigung Seiner Sendung erreichte das Gestirn Seiner Offenbarung den Zenit und leuchtete, wie Stil und Tonfall Seiner Schriften bezeugen, in der Fülle ihrer sommerlichen Pracht. In der Zeit Seiner Gefangenschaft in 'Akká kam ein langsamer Reifungsprozess zum Abschluss und die erlesensten Früchte dieser Sendung wurden schließlich geerntet.
Das weite Themenfeld der Schriften Bahá'u'lláhs aus dieser Zeit scheint bei näherer Betrachtung drei unterschiedliche Bereiche abzudecken. Der erste umfasst die Schriften, die die Verkündigung Seiner Sendung in Adrianopel fortsetzen. Zum zweiten Bereich gehören die Gesetze und Gebote Seiner Sendung, die zum größten Teil im Kitáb-i-Aqdas, Seinem Heiligsten Buch, niedergelegt sind. Dem dritten Bereich sind die Sendschreiben zuzuordnen, die grundlegende Lehren und Prinzipien dieser Sendung erstmals formulieren oder aber bestätigen.
Die Verkündigung Seiner Sendung war, wie schon erwähnt, vor allem an die Könige der Erde gerichtet, die kraft ihrer Macht und Amtsgewalt die besondere und unausweichliche Verantwortung für die Geschicke ihrer Untertanen trugen. An diese Könige und an die religiösen Führer der Welt, die einen ebenso tiefgreifenden Einfluss auf die Massen ihrer Anhänger ausübten, richtete der Gefangene von 'Akká Seine Aufrufe, Warnungen und Ermahnungen während der ersten Jahre Seiner Haft in dieser Stadt. Er selbst bestätigt: »Nach Unserer Ankunft in diesem Gefängnis nahmen Wir Uns vor, den Königen die Botschaft ihres Herrn, des Mächtigen, des Allgepriesenen, zu übermitteln. Wenngleich Wir ihnen in verschiedenen Sendschreiben mitgeteilt haben, was Uns aufgetragen war, tun Wir es nun abermals als ein Zeichen der Gnade Gottes.«Q525
Den Königen der Erde im Osten wie im Westen, christlichen wie muslimischen, die Bahá'u'lláh in der in Adrianopel offenbarten Súriy-i-Mulúk schon in ihrer Gesamtheit verwarnt und ermahnt hatte, und die auch der Báb in der Nacht, da Er Seine Sendung kundtat, im einleitenden Kapitel des Qayyúmu'l-Asmá' nachdrücklich vor Sich gerufen hatte, widmete Bahá'u'lláh in den dunkelsten Tagen Seiner Gefangenschaft in 'Akká einige der schönsten Abschnitte Seines Heiligsten Buches. In diesen Abschnitten fordert Er sie auf, sich an das »Größte Gesetz«Q526 zu halten; verkündet Er sei der »König der Könige«Q527, »das Verlangen aller Völker«Q528; nennt sie Seine »Vasallen«Q529 und »Sinnbilder Seiner Souveränität«Q530; verneint jegliche Absicht, Hand an ihre Königreiche zu legen; fordert sie auf, ihre Paläste zu verlassen und sich zu eilen, Zutritt zu Seinem Königreich zu erlangen; preist den König, der sich zur Unterstützung Seiner Sache erheben würde, als das »Auge der Menschheit«Q531; und klagt sie schließlich an um der Dinge willen, die Ihm von ihren Händen widerfahren waren.
In Seinem Sendschreiben an Königin Victoria fordert Er die Könige ferner auf, am »Geringeren Frieden«Q532 festzuhalten, da sie den »Größten Frieden«Q533 zurückgewiesen hatten; mahnt sie zur Versöhnung untereinander, zu Einigkeit und zur Abrüstung; fordert sie auf, ihren Untertanen keine übermäßigen Lasten aufzubürden, und weist sie darauf hin, dass diese ihre »Schutzbefohlenen«Q534 und »Schätze«Q535 seien; stellt den Grundsatz auf, dass, wenn einer unter ihnen gegen einen anderen zu den Waffen greife, sich alle gegen ihn erheben müssten; und ermahnt sie, mit Ihm nicht so zu verfahren, wie es der »Herrscher des Islám«Q536 und dessen Minister getan hatten.
An den französischen Kaiser Napoleon III., den bedeutendsten und einflussreichsten Monarchen seiner Zeit im Westen, von Bahá'u'lláh als der »Oberste der Herrscher« bezeichnet, der das Sendschreiben aus Adrianopel, das an ihn gerichtet war, »hinter sich geworfen«Q537 hatte, um es mit Bahá'u'lláhs Worten auszudrücken – an ihn richtete Er aus seiner Haft in der Kaserne ein zweites Sendschreiben und ließ es durch den französischen Geschäftsträger in 'Akká übermitteln. Darin kündigt Er das Kommen Dessen an, der »der Unumschränkte« ist, der »die Welt beleben« und die Völker vereinigen soll; bekräftigt unmissverständlich, dass Jesus Christus der Vorbote Seiner Sendung war, und kündigt an, dass »die Sterne am Himmel des Wissens«Q538, die sich von Ihm abwenden, herabfallen werden; deckt die Unaufrichtigkeit des Monarchen auf und prophezeit ihm klar, dass sein Königreich »in Verwirrung gestürzt«, ihm seine »Herrschaft … entgleiten« und »Aufruhr das ganze Volk deines Landes ergreifen«Q539 werde, wenn er sich nicht erhebe, der Sache Gottes beizustehen und Ihm, dem Geiste Gottes, zu folgen.
In denkwürdigen Passagen Seines Kitáb-i-Aqdas, die an die »Herrscher Amerikas« und die »Präsidenten seiner Republiken« gerichtet sind, fordert Er sie auf: »Schmückt den Tempel der Herrschaft mit der Zier der Gerechtigkeit und der Gottesfurcht und krönt ihn mit dem Gedenken eures Herrn.« Er verkündet, dass »der Verheißene« offenbart worden ist, rät ihnen: »Nutzet den Tag Gottes« und: »Verbindet den Verletzten mit den Händen der Gerechtigkeit und zermalmet den Unterdrücker … mit der Rute der Gebote eures Herrn, des Gesetzgebers, des Allweisen«Q540.
An den mächtigen Zaren Alexander II. Nikolajewitsch von Russland richtete Er in der Zeit Seiner Gefangenschaft in der Kaserne ein Sendschreiben, in dem Er die Ankunft des verheißenen Vaters verkündet, den »die Zunge Jesajas pries und mit dessen Namen die Thora und das Evangelium geschmückt wurden«Q541; befiehlt ihm: »Mache dich auf und rufe die Völker zu Gott«Q542; ermahnt ihn achtzugeben, dass seine Macht ihn nicht abhalte von »Dem, der der höchste Herrscher ist«Q543; anerkennt die Hilfe, die Ihm sein Gesandter in Ṭihrán gewährt hatte, und warnt ihn davor, die Stufe zu verwirken, die Gott für ihn vorgesehen habe.
An Königin Victoria richtete Er in derselben Zeit ein Schreiben, in dem Er sie ermahnt, ihr Ohr der Stimme ihres Herrn, des Herrn der ganzen Menschheit, zu leihen; fordert sie auf, »aufzugeben, was auf Erden ist«, und ihr Herz ihrem Herrn, dem Altehrwürdigen der Tage, zuzuwenden; bekräftigt: »Alles, was im Evangelium verkündet ist, hat sich erfüllt«Q544; versichert ihr, dass Gott sie dafür belohnen werde, dass sie »den Handel mit Sklaven verboten«Q545 habe, sofern sie sich weiterhin an das halte, was ihr von Ihm gesandt wurde; lobt sie dafür, dass sie »die Zügel der Beratung in die Hände der Volksvertreter gelegt« habe, und ermahnt diese, »sich als die Vertreter aller zu betrachten, die auf Erden wohnen«, und zwischen den Menschen »mit makelloser Gerechtigkeit«Q546 zu entscheiden.
In einem berühmten Abschnitt Seines Kitáb-i-Aqdas wendet Er sich an Wilhelm I., den König von Preußen und neu ausgerufenen Kaiser eines geeinten Deutschland, und fordert den Herrscher auf, Seiner Stimme, der Stimme Gottes, Gehör zu schenken, mahnt ihn achtzugeben, dass nicht sein Stolz ihn davon abhalte, »den Morgen göttlicher Offenbarung zu erkennen«, und ruft ihm zur Warnung »denA140 ins Gedächtnis, dessen Macht die deine überragte« und der »mit großem Verlust hinab in den Staub der Erde sank«. Im selben Buch spricht Er dann von den »Ufern des Rheins«und prophezeit, dass »die Schwerter der Vergeltung« gegen sie gezückt werden, und dass sich in Berlin »Wehklagen« erheben werde, »obwohl es heute in sichtbarem Ruhme strahlt«Q547.
In einem weiteren bemerkenswerten Abschnitt dieses Buches, gerichtet an Franz Joseph, Kaiser von Österreich und Erbe des Heiligen Römischen Reiches, rügt Bahá'u'lláh den Herrscher, dass er sich auf seiner Pilgerfahrt nach Jerusalem nicht nach Ihm erkundigt habe; nimmt Gott zum Zeugen, dass Er ihn »an den Zweig geklammert, der Wurzel nicht achtend« fand; beklagt seinen Starrsinn und fordert ihn auf, die Augen zu öffnen und »das Licht« zu erblicken, »das über diesem leuchtenden Horizont erstrahlt«Q548.
An 'Álí Páshá, den Großwesir des Sulṭáns der Türkei, richtete Er kurz nach Seiner Ankunft in 'Akká ein zweites Sendschreiben, in dem Er ihm seine Grausamkeit vorwirft, »durch die die Hölle aufloderte und der Geist wehklagte«Q549; berichtet von seinen Taten der Unterdrückung; verurteilt ihn als einen derer, die von jeher die Propheten zu Unheilstiftern stempelten; sagt seinen Sturz voraus; spricht über Seine eigenen Leiden und die Seiner Mitverbannten und preist deren innere Stärke und Selbstlosigkeit; prophezeit, dass Gottes »grimmer Zorn« ihn und seine Regierung ergreifen werde, dass sein »Reich in Aufruhr geraten und auseinanderbrechen«Q550 werde; und wenn er aufwachte, versichert Er ihm, würde er all seinen Besitz aufgeben und »zöge es vor, in einem der verfallenen Räume dieses Größten Gefängnisses zu wohnen.«Q551. Im Lawḥ-i-Fu'ád, dort wo Er über den frühen Tod des Außenministers des Sulṭáns, Fu'ád Páshá, spricht, bestätigt Er die erwähnte Prophezeiung mit den Worten: »Bald werden Wir den abtreten lassenA141, der ihm glich, und werden Hand an ihnA142 legen, der das Land regiert, denn Ich bin wahrlich der Allmächtige, der Allbezwingende.«Q552
Nicht weniger deutlich und eindringlich sind die Botschaften, die Bahá'u'lláh teils in gesonderten Sendschreiben, teils in Seine Schriften eingestreut an die geistlichen Oberhäupter aller Glaubensgemeinschaften der Welt richtete – Botschaften, in denen Er klar und unumwunden die Ansprüche Seiner Offenbarung darlegt, sie ermahnt, Seinem Ruf zu folgen und in einigen besonderen Fällen ihre Verderbtheit sowie ihre grenzenlose Arroganz und Tyrannei anprangert.
In unvergesslichen Abschnitten Seines Kitáb-i-Aqdas und anderer Schriften gebietet Er der gesamten Schar dieser geistlichen Führer, »Gott zu fürchten«Q553, ihre Schreibfedern »beiseite zu legen«Q554 und »sich von eitlen Einbildungen zu befreien und sich dem Horizont der Gewissheit zuzuwenden«Q555; warnt sie davor, »Gottes BuchA143 … mit Maßstäben und Wissenschaften, wie sie bei euch im Schwange sind« zu wägen; bezeichnet eben dieses Buch als »die untrügliche Waage, die unter den Menschen aufgestellt ist«; beklagt ihre Blindheit und ihren Eigensinn; streicht Seine Überlegenheit an Weitblick, Einsicht, Ausdruckskraft und Weisheit heraus; spricht von Seinem angeborenen, Ihm von Gott verliehenen Wissen und ermahnt sie, »das Volk nicht durch einen neuen Schleier auszusperren«Q556, nachdem Er »die Schleier zerrissen«Q557 habe; Er wirft ihnen vor, »die Ursache gewesen zu sein, dass der Glaube von Anfang an zurückgewiesen wurde«Q558, und beschwört sie, das, was durch Ihn »herabgesandt wurde, mit Aufrichtigkeit und Gerechtigkeit zu prüfen«Q559 und »nicht nach dem Maß ihrer Vorstellungen die Wahrheit zu entkräften«Q560.
An Papst Pius IX., das unangefochtene Oberhaupt der mächtigsten christlichen Kirche und Inhaber weltlicher und geistlicher Herrschaft, richtete Er, ein Gefangener in der Kaserne der Strafkolonie 'Akká, ein äußerst gewichtiges Schreiben, in dem Er erklärt: »Er, der König der Könige, ist gekommen, von Wolken überschattet«Q561, und »… das Wort, das der Sohn verhüllte, ist offenbar geworden.«Q562 Er ermahnt ihn, nicht mit Ihm zu streiten, wie einst die Pharisäer mit Jesus Christus, und gebietet ihm, seine Paläste denen zu überlassen, die sie begehren, »den reich verzierten Kirchenschmuck« in seinem Besitz zu »verkaufen« und »auf dem Pfade Gottes zu verwenden«Q563, »sein Reich den Königen zu übergeben«Q564, sich »unter den Völkern der Erde … zu erheben«Q565 und sie zu Seinem Glauben zu rufen. Er betrachtet ihn als eine der »Sonnen am Himmel Seiner Namen« und mahnt ihn zur Wachsamkeit, damit »Finsternis nicht ihre Schleier über [ihn] breite«; fordert ihn auf, »die Könige« zu »ermahnen«, damit sie »gerecht mit den Menschen verfahren«Q566, und gibt ihm den Rat, auf den Pfaden seines Herrn zu wandeln und Seinem Beispiel zu folgen.
An die Patriarchen der christlichen Kirche richtete Er einen besonderen Aufruf, in dem Er das Kommen des Verheißenen verkündet; ermahnt sie:

»Fürchtet Gott und folgt nicht den eitlen Einbildungen der Abergläubischen.

Legt die Dinge beiseite, die ihr besitzt, und haltet euch durch Gottes höchste Macht an Seiner Tafel fest.«Q567 Den christlichen Erzbischöfen verkündet Er in ähnlicher Weise, dass »Er, der Herr aller Menschen, erschienen ist« und sie »zu den Toten gezählt« werden, dass aber die Glückseligkeit dessen groß sei, »der durch Gottes Hauch erweckt ist und in Seinem klaren Namen von den Toten auferstanden ist«Q568.

In Abschnitten an die christlichen Bischöfe verkündet Er, dass »der ewige Vater laut zwischen Erde und Himmel ruft«Q569; nennt sie die gefallenen Sterne am Himmel Seiner Erkenntnis und bekräftigt, dass Sein Leib »sich nach dem Kreuz sehnt« und Sein Haupt »den Speer auf dem Pfade des Allbarmherzigen begehrt«Q570.

Der Schar der christlichen Priester gebietet Er:

»Lasst die Glocken und dann kommt aus euren Kirchen«, ermahnt sie, »den Größten Namen laut unter den Völkern zu verkünden«, und versichert ihnen, dass jeder, der die Menschen in Seinem Namen herbeiruft, verkünden wird, »was die Macht von allem, was auf Erden ist, übersteigt«; hält ihnen warnend vor Augen, dass »der Tag der Abrechnung gekommen ist«, und gibt ihnen den Rat, ihre Herzen ihrem »Herrn, dem Vergebenden, dem Großmütigen«Q571 zuzuwenden.

In vielen Textstellen richtet Er sich an die »Schar der Mönche«A144, gebietet ihnen sich nicht in Kirchen und Klöstern einzuschließen, sondern sich mit dem zu befassen, was ihren eigenen Seelen und den Seelen der Menschen nützt, fordert sie auf, in den Ehestand zu treten, und versichert ihnen, dass Er sie, wenn sie Ihm folgen, zu Erben Seines Reiches machen werde, sollten sie sich aber gegen Ihn versündigen, werde Er dies in Seiner Langmut geduldig tragen.
Und schließlich identifiziert Er sich in mehreren an die gesamte Christenheit gerichteten Abschnitten mit dem »Vater«Q572, von dem Jesaja sprach, mit dem »Tröster«Q573, dessen Bund der GeistA145 Selbst errichtete, und mit dem »Geist der Wahrheit«, der sie »in alle Wahrheit leiten«Q574 werde; verkündet Seinen Tag als den Tag Gottes; verheißt das Einmünden des Jordans in das »Größte Meer«Q575; weist auf ihre Achtlosigkeit hin und auf Seinen Anspruch, ihnen die »Tore des Königreichs«Q576 geöffnet zu haben; versichert, dass der verheißene »Tempel« durch »die Hand des Willens«Q577 ihres Herrn, des Machtvollen, des Gütigen, erbaut worden ist, und lädt sie ein, »die Schleier zu zerreißen«Q578 und in Seinem Namen Sein Reich zu betreten; erinnert an die Worte, die Jesus an Petrus richtete, und versichert ihnen, dass Er sie, wenn sie Ihm folgen wollten, zu »Lebensspendern der Menschheit«Q579 machen werde.
Der gesamten muslimischen Geistlichkeit widmete Bahá'u'lláh eigens unzählige Abschnitte Seiner Bücher und Schriften, in denen Er mit heftigen Worten ihre Grausamkeit brandmarkt, ihren Hochmut und ihr anmaßendes Wesen verurteilt und sie auffordert, ihren Besitz aufzugeben, Frieden zu wahren und auf Seine Worte zu hören; Er stellt fest, dass um ihrer Taten willen »die erhabene Stufe des Volkes erniedrigt, die Standarte des Islám umgestoßen und sein mächtiger Thron gestürzt«Q580 wurde; mit vernichtenden Worten, in denen Er ihre Taten verurteilt, spricht Er die »Schar der persischen Geistlichen«Q581 an und prophezeit, dass »ihr Ruhm sich in jämmerlichste Erniedrigung verwandeln« werde und sie »die Strafe sehen« werden, »wie es von Gott, dem Verordner, dem Allweisen, beschlossen wurde«Q582.
Dem jüdischen Volk verkündet Er, dass das größte Gesetz gekommen ist, dass »die Urewige Schönheit auf dem Throne Davids herrscht« – David, der laut ausruft und Seinen Namen beschwört –, dass »von Zion erschienen ist, was verborgen war«, und dass »von Jerusalem die Stimme Gottes, des Einen, des Unvergleichlichen, des Allwissenden, gehört worden ist«Q583.
Den »Hohepriestern« des zoroastrischen Glaubens verkündet Er zudem, dass »der unvergleichliche Freund« offenbart ist, dass Er »Worte spricht, in denen Erlösung ruht«Q584, dass »die Hand der Allmacht aus den Wolken ausgestreckt ist«Q585, und dass die Zeichen Seiner Erhabenheit und Größe enthüllt sind; und Er verkündet, dass »keines Menschen Taten angenommen werden an diesem Tage, es sei denn, er entsage der Menschheit und allem, was Menschen besitzen, und wende sein Antlitz dem Allmächtigen zu.«Q586
Einige der gewichtigsten Abschnitte Seines Sendschreibens an Königin Victoria sind an die Mitglieder des britischen Gesetzgebungsorgans, der Mutter der Parlamente, sowie an die gewählten Volksvertreter anderer Länder gerichtet. Darin bekräftigt Er Sein Ziel, die Welt zu beleben und ihre Völker zu einen; spricht davon, wie Ihn Seine Feinde behandelten; fordert die Gesetzgeber auf, »miteinander zu beraten« und sich nur mit dem zu befassen, »was der Menschheit nützt«Q587. Er stellt fest, dass »das mächtigste Mittel … für die Heilung der Welt … die Vereinigung aller Völker in einer allumfassenden Sache, in einem gemeinsamen Glauben« sei, und dass »nur ein allmächtiger, erleuchteter Arzt die Fähigkeit hat, diese Einheit zu stiften«Q588. Darüber hinaus schreibt Er in Seinem Heiligsten Buch die Annahme einer einzigen Sprache vor und die Einführung einer gemeinsamen Schrift für alle Menschen – eine Weisung, von der er in diesem Buch sagt, dass sie eines der Zeichen für die »Mündigkeit des Menschengeschlechts«Q589 sein wird, sobald sie erfüllt ist.
Nicht weniger bedeutsam sind die Worte, die Er gezielt an das »Volk des Bayán«A146, an die Weisen dieser Erde, an ihre Dichter und Literaten, ihre Mystiker und sogar an ihre Kaufleute richtet, womit Er sie auffordert, auf Seine Stimme zu hören, Seinen Tag zu erkennen und Seinem Gebot zu folgen.
Zusammen sind das die Hauptpunkte der historischen Verkündigung, die ihren Anfang nahm während der letzten Zeit der Verbannung Bahá'u'lláhs nach Adrianopel und die in den ersten Jahren Seiner Haft in der Gefängnisfestung 'Akká abgeschlossen wurde.

Könige und Kaiser, einzeln und insgesamt; die Präsidenten der Republiken des amerikanischen Kontinents; Minister und Gesandte; der Papst; der Statthalter des Propheten des Islám; der königliche Treuhänder des Königreichs des verborgenen Imám; die Monarchen der Christenheit, ihre Patriarchen, Erzbischöfe, Bischöfe, Priester und Mönche; die anerkannten Oberhäupter der sunnítischen wie der shí'itischen Geistlichkeit; die Hohepriester der zoroastrischen Religion; die Philosophen, die geistlichen Führer, die Gelehrten und die Bewohner von Konstantinopel, dem stolzen Sitz des Sulṭánats und des Kalifats; die gesamte Schar der zoroastrischen, jüdischen, christlichen und muslimischen Gläubigen; das Volk des Bayán; die Weisen dieser Erde, ihre Schriftsteller, Dichter, Mystiker, Kaufleute und gewählten Volksvertreter; Seine eigenen Landsleute – sie alle waren in Seinen Büchern, Briefen und Sendschreiben das eine oder andere Mal unmittelbares Ziel Seiner Ermahnungen, Warnungen, Aufrufe, Erklärungen und Prophezeiungen, die das Thema Seines gewichtigen Aufrufs an die Führer der Menschheit bilden, ein Aufruf, der in den Annalen sämtlicher früherer Religionen nicht seinesgleichen hat und zu dem lediglich die Botschaften, die der Prophet des Islám an einige Seiner zeitgenössischen Herrscher richtete, eine leise Ähnlichkeit aufweisen.
»Seit Anbeginn der Welt«, bekräftigt Bahá'u'lláh, »ist niemals eine Botschaft so offen verkündet worden.«Q590 Bezüglich Seiner Sendschreiben an die Herrscher der Welt, die 'Abdu'l-Bahá als »Wunder«'Abdu'l-Bahá,. preist, schreibt Er: »Ein jedes von ihnen ist mit einem besonderen Namen bezeichnet worden. Das erste wurde ›Das Dröhnen‹ genannt, das zweite ›Der Stoß‹, das dritte ›Das Unvermeidliche‹, das vierte ›Das Eindeutige‹, das fünfte ›Der Zusammenbruch‹. Die übrigen erhielten die Namen ›Der betäubende Trompetenstoß‹, ›Das nahende Ereignis‹, ›Der große Schrecken‹, ›Die Trompete‹, ›Das Signalhorn‹ und dergleichen, sodass alle Völker der Erde mit Gewissheit erkennen und mit äußeren und inneren Augen Zeuge sind, dass Er, der Herr der Namen, unter allen Umständen und über alle Menschen geherrscht hat und weiterhin herrschen wird.«Q591 Die bedeutsamsten dieser Sendschreiben ließ Er zusammen mit der berühmten Súriy-i-HaykalA147 in Form eines Pentagramms niederschreiben, als Symbol für den menschlichen Tempel, den Er in einem Sendschreiben an die Christen mit dem »Tempel«Q592 gleichsetzt, den der Prophet Sacharja erwähnt, und den Er als »den strahlenden Aufgangsort des Allbarmherzigen« bezeichnet, den »die machtvollen Hände Dessen, der Urheber aller Dinge ist«, erbaut haben.
So einzigartig und verblüffend diese Verkündigung auch war, so erwies sie sich doch nur als Auftakt zu einer noch mächtigeren Offenbarung der Schöpferkraft ihres Urhebers, als Auftakt zu dem wohl bedeutsamsten Schritt Seiner Sendung – der Offenbarung des Kitáb-i-Aqdas. Dieses Werk, auf das schon im Kitáb-i-Íqán hingewiesen wurde, ist der Hauptquell des Gesetzes, das der Prophet Jesaja vorausgesehen hatte und das der Verfasser der Apokalypse den »neuen Himmel« und die »neue Erde«Q593, »die Stiftshütte Gottes«Q594, die »Heilige Stadt«Q595, die »Braut«Q596, das »von Gott herabkommende Neue Jerusalem«Q597 nannte; dieses »Heiligste Buch«Q598, dessen Bestimmungen mindestens tausend Jahre gelten und dessen System den gesamten Erdkreis umfassen wird, darf wohl als die strahlendste Ausgießung des Geistes Bahá'u'lláhs, als das Mutterbuch Seiner Sendung, die Charta Seiner neuen Weltordnung angesehen werden.
Offenbart kurz nach Bahá'u'lláhs Überstellung in das Haus von 'Údí KhammárA148, in einer Zeit voller Drangsal, verursacht durch die Taten Seiner Feinde, aber auch der bekennenden Anhänger Seines Glaubens, sticht dieses Buch, diese Schatzkammer der unschätzbaren Perlen Seiner Offenbarung, durch die Grundsätze, die es enthält, durch die Institutionen der Gemeindeordnung, die es vorschreibt, und durch die Funktion, die es dem ernannten Nachfolger des Verfassers überträgt, als einzigartig und unvergleichlich unter den heiligen Schriften der Welt hervor. Denn anders als das Alte Testament und die früheren Heiligen Bücher, in denen die ursprünglich vom Propheten selbst erlassenen Gebote nicht vorhanden sind; anders als die Evangelien, in denen die wenigen Worte, die Jesus Christus zugeschrieben werden, keine klare Weisung für die künftige Verwaltung der Angelegenheiten Seines Glaubens bieten; sogar anders als der Qur'án, der zwar sehr konkret in den Gesetzen und Verordnungen ist, die der Apostel Gottes darlegt, aber zur höchst bedeutsamen Frage der Nachfolge schweigt, wurde das Kitáb-i-Aqdas vom ersten bis zum letzten Wort vom Stifter des Bahá'í-Glaubens offenbart und bewahrt der Nachwelt nicht nur die Gesetze und Gebote, auf denen der Bau Seiner künftigen Weltordnung ruhen wird, es verordnet auch neben der Aufgabe der Auslegung, die es Seinem Nachfolger überträgt, die notwendigen Institutionen, die allein die Einheit und Unversehrtheit des Glaubens zu sichern vermögen.
In dieser Charta der künftigen Weltkultur verkündet ihr Verfasser – zugleich Richter, Gesetzgeber, Vereiniger und Erlöser der Menschheit – den Königen der Erde, dass das »Größte Gesetz«Q599 erlassen wurde; nennt sie Seine Vasallen und sich selbst den »König der Könige«Q600; weist jede Absicht von sich, Hand an ihre Reiche zu legen, behält sich aber das Recht vor, »von den Herzen der Menschen Besitz zu ergreifen«Q601; warnt die Geistlichen in aller Welt davor, das »Buch Gottes« nach Maßstäben zu beurteilen, die bei ihnen im Schwange sind, und versichert, dass das Buch selbst die »untrügliche Waage«Q602 für die Menschen ist. Er stiftet darin in aller Form das »Haus der Gerechtigkeit«Q603, umreißt seine Aufgaben, bestimmt seine Einkünfte und bezeichnet seine Mitglieder als »die Männer der Gerechtigkeit«Q604, »die Bevollmächtigten Gottes«Q605, »die Treuhänder des Allbarmherzigen«Q606; spricht andeutungsweise vom künftigen Mittelpunkt Seines Bundes, dem Er die Funktion überträgt, Seine heilige Schrift auszulegen; sieht implizit die Institution des Hütertums vor; bezeugt den umwälzenden Einfluss Seiner Weltordnung, formuliert die Lehre von der »Größten Unfehlbarkeit«Q607, bekräftigt, dass diese Unfehlbarkeit ausschließlich den Propheten zu eigen ist, und schließt jede Möglichkeit aus, dass vor Ablauf von tausend Jahren eine weitere Manifestation Gottes erscheint.
Er verfügt in diesem Buch überdies die Pflichtgebete; legt die Zeit für das Fasten fest; verbietet – das Totengebet ausgenommen – das Gemeinschaftsgebet; bestimmt die Qiblih und das Ḥuqúqu'lláhA149; formuliert das Erbrecht; verfügt die Einrichtung des Mashriqu'l-Adhkár; ordnet das Neunzehntagefest, die Bahá'í-Feiertage und die Schalttage an; schafft das Priestertum ab, verbietet Sklavenhandel, Asketentum, Bettelei, Mönchtum, die Beichte, den Gebrauch von Kanzeln und den Handkuss; schreibt die Einehe vor; verurteilt Tierquälerei, Müßiggang und Faulheit, üble Nachrede und Verleumdung; missbilligt die Scheidung; verbietet das Glücksspiel, den Genuss von Opium, Wein und anderen berauschenden Getränken; bestimmt die Strafen für die vorsätzliche Tötung eines Menschen, für Brandstiftung, unehelichen Beischlaf und Diebstahl; betont die Bedeutung der Ehe und regelt deren Rechtsgrundlagen; verpflichtet jedermann zur Ausübung eines Gewerbes oder Berufes und erhebt solche Arbeit in den Rang des Gottesdienstes; betont die Notwendigkeit, die erforderlichen Mittel für die Kindererziehung aufzubringen; und verpflichtet jedermann, ein Testament zu schreiben und der Regierung strikten Gehorsam zu leisten.
Zusätzlich zu diesen Vorkehrungen ermahnt Bahá'u'lláh Sein Volk, mit den Gläubigen aller Religionen unterschiedslos herzliche und einträchtige Gemeinschaft zu pflegen; warnt sie vor Fanatismus, Aufruhr, Stolz, Wortstreit und Rechthaberei und verlangt von ihnen makellose Reinheit, unbedingte Wahrhaftigkeit, untadelige Keuschheit, Vertrauenswürdigkeit, Gastfreundschaft, Treue, Höflichkeit, Langmut und Gerechtigkeit. Er rät ihnen, »wie die Finger einer Hand«, wie »die Glieder eines Leibes«Q608 zu sein, ruft sie auf, sich zu erheben, um Seiner Sache zu dienen, und sichert ihnen Seinen unverbrüchlichen Beistand zu. Des weiteren äußert Er sich über die Unbeständigkeit der Verhältnisse auf Erden und verkündet, dass wahre Freiheit in der Unterwerfung unter Sein Gebot bestehe. Er warnt vor falscher Nachsicht in der Anwendung Seiner Gesetze und konstituiert die beiden untrennbaren Pflichten, den »Tagesanbruch der Offenbarung Gottes«Q609 anzuerkennen und alle Seine Gebote zu befolgen. Dabei stellt Er klar, dass nur die Erfüllung beider Pflichten von Gott angenommen wird.
Der eindringliche Aufruf an die Präsidenten der amerikanischen Republiken, am Tage Gottes die Gelegenheit zu ergreifen und für die Sache der Gerechtigkeit einzutreten; die Aufforderung an die Mitglieder der Parlamente in aller Welt, eine einheitliche Sprache und Schrift anzunehmen; Seine Warnungen an Wilhelm I., den Bezwinger Napoleons III.; der Tadel, den Er an Franz Joseph, den Kaiser von Österreich, richtete; Sein Hinweis auf das »Wehklagen Berlins«Q610 in Seinen Worten an die »Ufer des Rheins«Q611; Seine Verurteilung des »Throns der Tyrannei« in Konstantinopel; die Vorhersage des Verlöschens des »äußeren Glanzes«Q612 dieser Stadt und der Trübsale für ihre Bewohner; die Worte der Ermunterung und des Trostes für Seine Heimatstadt, der Er versichert, Gott habe sie »zum Quell der Freude für die ganze Menschheit auserkoren«Q613; Seine Prophezeiung, »die Helden von Khurásán werden« zur Verherrlichung ihres Herrn »die Stimme erheben«Q614; Seine Versicherung, dass »Menschen von großem Heldenmut«Q615 in Kirmán erweckt werden, von Ihm zu künden; und schließlich Seine großmütige Zusicherung an Seinen treulosen Bruder, der Ihm solche Pein bereitete, der »immervergebende, allgütige«Q616 Gott werde ihm seine Sünden verzeihen, wenn er sie nur bereue – all dies bereichert den Inhalt eines Buches, das sein Verfasser als »Quell wahren Glücks«, als »untrügliche Waage«Q617, als »der Gerade Pfad«Q618, als »Lebensspender der Menschheit« bezeichnet.
Die Gesetze und Gebote, die das Hauptthema dieses Buches bilden, nennt Bahá'u'lláh »den Lebensodem für alles Erschaffene«Q619, »die mächtigste Festung«Q620, »Früchte« an Seinem »Baume«Bahá'u'lláh, »das beste Mittel, die Ordnung in der Welt zu erhalten und die Sicherheit ihrer Völker zu bewahren«Q621, »Lampen Seiner Weisheit und liebevollen Vorsehung«Q622, den »süßen Duft Seines Gewandes«Q623 und die »Schlüssel« zu Seiner »Gnade«Q624 für Seine Geschöpfe.

»Dieses Buch«, bezeugt Er, »ist ein Himmel, den Wir mit den Sternen Unserer Gebote und Verbote geschmückt haben.« »Selig«, bestätigt Er weiterhin, »wer es liest und über seine Verse nachdenkt, herabgesandt von Gott, dem Herrn der Kraft, dem Allmächtigen.

Sprich:

O Menschen!

Haltet euch daran mit der Hand der Ergebung. … Bei Meinem Leben!

Solcherart ward es herabgesandt, dass der Menschengeist darob in Staunen gerät.

Wahrlich, es ist Mein gewichtigstes Zeugnis für alle Menschen, des Allerbarmers Beweis für alle im Himmel und auf Erden.« Und wiederum:

»Selig der Gaumen, der seine Süße schmeckt, und das schauende Auge, das erkennt, was darinnen verwahrt ist, und das verstehende Herz, das seine verschlüsselten Hinweise und Mysterien erfasst.

Bei Gott!

So groß ist die Majestät des darin Offenbarten, so gewaltig die Offenbarung seiner verschleierten Hinweise, dass der Sprache die Lenden erbeben beim Versuch, sie zu beschreiben.« Und schließlich:

»Das Kitáb-i-Aqdas ist so offenbart, dass es alle göttlich bestimmten Sendungen anzieht und umfasst.

Selig, wer es gründlich liest!

Selig, wer es begreift!

Selig, wer darüber meditiert!

Selig, wer über seine Bedeutung nachdenkt!

So groß ist seine Wirkung, dass es alle Menschen erfasst, noch ehe sie es erkennen.

Binnen kurzem werden seine souveräne Gewalt, sein alldurchdringender Einfluss und die Größe seiner Macht auf Erden offenbar werden.«Q625
Nachdem Bahá'u'lláh im Kitáb-i-Aqdas die grundlegenden Gesetze Seiner Sendung formuliert hatte, verkündete Er gegen Ende Seines göttlichen Auftrags bestimmte Vorschriften und Grundsätze, die ebenfalls zum innersten Kern Seines Glaubens gehören. Er bekräftigte erneut die schon früher verkündeten Wahrheiten, entwickelte und erläuterte einige von Ihm erlassene Gesetze, offenbarte weitere Prophezeiungen und Warnungen und erließ ergänzende Bestimmungen zu den Vorschriften Seines Heiligsten Buches. All dies wurde in zahlreichen Sendschreiben niedergelegt, die Er bis in Seine letzten Lebenstage offenbarte, unter ihnen zählen IshráqátA150, BishárátA151, ṬarázátA152, TajallíyátA153, Kalimát-i-FirdawsíyyihA154, Lawḥ-i-AqdasA155, Lawḥ-i-DunyáA156 und Lawḥ-i-MaqṣúdA157 zu den bemerkenswertesten. Diese machtvollen letzten Sendschreiben, die Seiner unermüdlichen Feder entströmten, müssen zu den erlesensten Früchten Seines Geistes gezählt werden und kennzeichnen die Vollendung Seiner vierzig Jahre dauernden Amtszeit.
Von den Prinzipien, die in diesen Sendschreiben verankert sind, ist das wesentlichste das Prinzip der Einheit und Ganzheit des Menschengeschlechts, das man wohl als das Hauptmerkmal der Offenbarung Bahá'u'lláhs und den Angelpunkt Seiner Lehre betrachten darf.

Das Prinzip der Einheit ist von so grundlegender Bedeutung, dass Er im Buch Seines Bundes ausdrücklich darauf hinweist und es vorbehaltlos als das zentrale Ziel Seines Glaubens bezeichnet.

Er verkündet:

»Wahrlich, Wir sind gekommen, um alle Erdenbewohner zu vereinen und zusammenzuführen.«Q626 Ferner stellt Er fest:

»So mächtig ist das Licht der Einheit, dass es die ganze Erde erleuchten kann.«Q627 Und in Bezug auf dieses Hauptthema Seiner Offenbarung schreibt Er:

»Einmal sprachen Wir in der Sprache des Gesetzgebers, ein anderes Mal in der Sprache des Wahrheitssuchers und des Mystikers; aber immer war es Unsere höchste Absicht und Unser größter Wunsch, die Herrlichkeit und Erhabenheit dieser Stufe zu enthüllen.«Q628 Einheit, stellt Er fest, ist das Ziel, das »alle Ziele übertrifft«, ein Streben, das »der Fürst allen Strebens«Q629 ist.

»Die Erde«, verkündet Er, »ist nur ein Land, und alle Menschen sind seine Bürger.«Q630 Und er bekräftigt, dass die Vereinigung der Menschheit, diese letzte Stufe der Menschheit in ihrer Entwicklung hin zur Reife, unabwendbar ist, dass »die heutige Ordnung« bald »aufgerollt« und »eine neue an ihrer Statt entfaltet werden«Q631 wird, dass »die ganze Erde jetzt schwanger ist« und »der Tag herannaht, da sie ihre edelsten Früchte hervorgebracht haben wird, da ihr die höchsten Bäume und die bezauberndsten Blüten und himmlischsten Segnungen entsprossen sein werden.«Q632 Er beklagt die Mangelhaftigkeit der bestehenden Ordnung, legt dar, wie unzulänglich der Patriotismus als maßgebliche und lenkende Kraft für die menschliche Gesellschaft ist, und betrachtet die »Liebe zur Menschheit« und den Dienst zu deren Wohl als die wertvollsten und lobenswertesten Ziele menschlichen Bemühens.

Er beklagt ferner, dass »die Lebenskraft des Gottesglaubens in allen Landen ausstirbt«Q633 und dass das »Antlitz der Welt« auf »Eigensinn und Unglauben«Q634 gerichtet ist; verkündet dass die Religion »ein strahlendes Licht und eine uneinnehmbare Festung zum Schutz und zur Wohlfahrt der Völker der Welt«Q635 ist und »das wichtigste Mittel für die Errichtung der Ordnung in der Welt«Q636; bekräftigt, dass ihr Hauptzweck ist, Einigkeit und Eintracht unter den Menschen zu fördern, und warnt davor, sie zu »einer Quelle der Zwietracht, der Uneinigkeit und des Hasses«Q637 zu machen; befiehlt, dass den Kindern in den Schulen ihre Prinzipien auf eine Weise gelehrt werden, die weder Vorurteile noch Fanatismus bewirkt; schreibt den »Starrsinn der Gottlosen«Q638 dem »Niedergang der Religion«Q639 zu und sagt solch schwere »Katastrophen«Q640 voraus, dass »der Menschheit Glieder zittern werden«Q641.
Er drängt nachdrücklich auf das Prinzip der kollektiven Sicherheit und empfiehlt die Beschränkung der nationalen Rüstungen; und verkündet, es sei unumgänglich und notwendig, eine Weltkonferenz einzuberufen, auf der die Könige und Herrscher der Welt über die Errichtung von Frieden unter den Nationen beraten.
Die Gerechtigkeit preist Er als das »Licht«Q642 der Menschen und als ihren »Wächter«Q643; erklärt »sie offenbart die Geheimnisse der Welt des Seins und ist die Bannerträgerin der Liebe und Großmut«Q644; spricht von ihrem unvergleichlichen Glanz und verkündet, dass »die Ordnung der Welt und die Ruhe der Menschheit«Q645 auf ihr beruhen muss. Er bezeichnet ihre »zwei Säulen« – »Lohn und Strafe« – als »die Lebensquellen«Q646 für das Menschengeschlecht; ermahnt die Völker der Erde auf, sich in Erwartung ihres Kommens zu bemühen; und sagt voraus, dass ihre Sonne nach einer Zeit großer Unruhe und schwerer Ungerechtigkeit in voller Pracht und Herrlichkeit leuchten werde.
Weiter prägt Er den Grundsatz der »Mäßigung in allen Dingen«Q647 und erklärt, dass alles, sei es »Freiheit, Zivilisation und dergleichen«Q648, sobald es »die Grenzen der Mäßigung überschreitet«, »verderblichen Einfluss auf die Menschen haben«Q649 muss; stellt fest, dass die westliche Art der Zivilisation die Völker der Welt zutiefst beunruhigt und ängstigt; und prophezeit, dass der Tag naht, an dem die »Flamme«Q650 einer »ins Übermaß gesteigerten« Zivilisation »die Städte verschlingen«Q651 wird.
Die Beratung macht Er zu einem der Hauptgrundsätze Seines Glaubens; Er beschreibt sie als »die Lampe der Führung«, »die Quelle des Verstehens«Q652 und eine der beiden »Leuchten« am »Himmel göttlicher Weisheit«Q653. Wissen, sagt Er, gleicht den »Flügeln für des Menschen Leben, einer Leiter für seinen Aufstieg«Q654; es zu erwerben, ist »jedermanns Pflicht«Q655. »Künste, Gewerbe und Wissenschaften«Q656 betrachtet Er als wichtig, um die bestehende Welt zu verbessern; lobt den Wohlstand, der durch Ausübung eines Handwerks oder sonstigen Berufs erworben wird; würdigt, was die Völker ihren Wissenschaftlern und Handwerkern schuldig sind, und rät vom Studium solcher Wissenschaften ab, die für die Menschen nutzlos sind und die »mit Worten anfangen und mit Worten enden«Q657.
Er betont weiter die Vorschrift, mit allen Menschen »im Geiste der Freundlichkeit und der Verbundenheit« zu »verkehren«Q658, und gibt zu verstehen, dass ein solcher Umgang zu »Einheit und Eintracht«Q659 führt, die, so bekräftigt Er, Ordnung in der Welt bewirken und die Nationen voranbringen. Wiederholt betont Er die Notwendigkeit einer universalen Sprache und Schrift, bedauert die Zeitvergeudung für das Erlernen verschiedener Sprachen, und versichert, dass mit der Einführung einer solchen Sprache und Schrift die ganze Welt als »eine einzige Stadt, ein einziges Land«Q660 betrachtet werden wird; behauptet, beide zu kennen, und erklärt sich bereit, Sein Wissen jedem weiterzugeben, der Ihn danach frage.
Den Treuhändern des Hauses der Gerechtigkeit überträgt Er die Verantwortung für die Gesetzgebung in Angelegenheiten, die in Seinen Schriften nicht ausdrücklich behandelt sind, und Er verspricht, dass Gott »ihnen alles eingeben« wird, »was Er will«Q661. Als verdienstvolle Errungenschaft empfiehlt Er die Errichtung einer konstitutionellen Regierungsform, in der die republikanischen Ideale mit der Würde des Königtums kombiniert sind, und beschreibt das als »eines der Zeichen Gottes«Q662; Er fordert eindringlich, den Interessen der Landwirtschaft besondere Beachtung zu schenken, erwähnt ausdrücklich die »rasch erscheinenden Zeitungen«, die Er den »Spiegel der Welt« und »eine erstaunliche, machtvolle Erscheinung«Q663 nennt und verlangt von allen, die für ihren Inhalt verantwortlich sind, frei zu sein von Böswilligkeit, Leidenschaft und Vorurteilen, gerecht und unparteiisch zu sein, gewissenhaft zu recherchieren und stets alle Fakten zu erkunden.
Die Lehre von der Größten Unfehlbarkeit führt er näher aus, bekräftigt aufs Neue die den Gläubigen auferlegte Pflicht, sich »wo immer sie wohnen, der Regierung des Landes als treu, ehrbar und wahrhaftig zu erweisen«Q664, betont noch einmal das Verbot des heiligen Krieges und der Büchervernichtung und zollt Menschen von Bildung und Weisheit ein besonderes Lob, indem er sie »Augen« für den Leib der Menschheit nennt und die »größten Gaben«Q665, die der Welt verliehen wurden.
In einem Überblick über die wichtigsten Grundzüge der Schriften Bahá'u'lláhs aus der letzten Zeit Seiner Verbannung nach 'Akká muss auch auf das Lawḥ-i-ḤikmatA158 hingewiesen werden, in dem Er die Grundsätze wahrer Philosophie darlegt; ferner auf die Tafel des Besuchs, die Er zu Ehren des Imám Ḥusayn schrieb, dessen Ruhm Er in glühenden Worten preist; ebenso auf die Fragen und AntwortenA159, die die Gesetze und Gebote des Kitáb-i-Aqdas erläutern; auf das Lawḥ-i-BurhánA160, in dem die Schandtaten des Shaykh Muḥammad-Báqir, genannt ›Dhi'b‹A161A162, und des Mír Muḥammad-Ḥusayn, des Imám-Jum'ih von Iṣfahán, genannt ›Raqshá'‹A163A164, scharf verurteilt werden; auf das Lawḥ-i-KarmilA165, in dem der Verfasser ausdrücklich von der »Stadt Gottes, die vom Himmel herabgekommen ist«Q666, spricht und verheißt, dass »Gott Seine Arche bald« auf diesen Berg zusteuern und »das Volk Bahás offenbaren«Q667 werde; und schließlich muss Sein Brief an Shaykh Muḥammad-Taqí, den sogenannten ›Ibn-i-Dhi'b‹A166, erwähnt werden, das letzte herausragende Sendschreiben Bahá'u'lláhs, in dem Er diesen raffgierigen Geistlichen auffordert, seine Taten zu bereuen, einige der markantesten und berühmtesten Abschnitte aus Seinen Schriften zitiert und Beweise vorlegt, die die Gültigkeit Seiner göttlichen Sache belegen.
Mit diesem Buch, das Er etwa ein Jahr vor Seinem Hinscheiden offenbarte, war das gewaltige Werk des Autors von hundert Bänden, den Schatzkammern der unschätzbaren Perlen Seiner Offenbarung, praktisch abgeschlossen. Diese Bände sind voll von unzähligen Ermahnungen, umwälzenden Prinzipien, welt-gestaltenden Gesetzen und Bestimmungen, von ernsten Warnungen und unheilverkündenden Prophezeiungen, herzerhebenden Gebeten und Meditationen, aufschlussreichen Kommentaren und Erläuterungen, leidenschaftlichen Erörterungen und Predigten. Überall eingestreut sind Botschaften und Empfehlungen an Kaiser, Könige und Minister in Ost und West, an Geistliche verschiedener Konfessionen und an führende Persönlichkeiten in Wissenschaft, Politik, Literatur und Mystik sowie auf kommerziellem und humanitärem Gebiet.
Mit Blick auf den Umfang dieser unermesslichen und gewichtigen Offenbarung schrieb Bahá'u'lláh an Seinem Lebensabend aus Seinem Größten Gefängnis: »Wir haben wahrlich Unsere Pflicht nicht versäumt, die Menschen zu ermahnen und ihnen zu bringen, was Wir von Gott, dem Allmächtigen, dem Allgepriesenen, geheißen wurden.«Q668 Und Er fährt fort: »Gibt es noch irgendeine Entschuldigung für irgendjemanden in dieser Offenbarung? Bei Gott, dem Herrn des mächtigen Thrones, nein! Meine Zeichen sind um die Erde gegangen, und Meine Macht hat das ganze Menschengeschlecht umfasst.«Q669

Kapitel 13

Das Hinscheiden Bahá'u'lláhs

Nahezu ein halbes Jahrhundert war seit den Anfängen des Glaubens vergangen. In seiner Wiege von Hass umgeben, in seiner Kindheit seines Herolds und Oberhaupts beraubt, wurde er aus dem Staub, in den ihn ein feindseliger Despot geschleudert hatte, wieder erhoben durch seine zweite und größte Lichtgestalt, der es trotz wiederholter Verbannungen gelang, in weniger als einem halben Jahrhundert das Geschick des Glaubens zu wenden, seine Botschaft zu verkünden, seine Gesetze und Gebote zu erlassen, seine Grundsätze zu formulieren, seine Institutionen zu gründen, und eben hatte er begonnen sich im Licht eines Aufschwungs zu sonnen, wie er ihm nie zuvor vergönnt war, da beraubte ihn das Schicksal plötzlich seines Stifters und stürzte die Gläubigen in große Trauer und Fassungslosigkeit – seine Gegner jedoch schöpften neue Hoffnung und seine politischen wie geistlichen Feinde fassten neuen Mut.
Wie 'Abdu'l-Bahá bestätigt, hatte Bahá'u'lláh schon neun Monate vor Seinem Hinscheiden den Wunsch geäußert, diese Welt zu verlassen. Von da an wurde aus dem Ton Seiner Bemerkungen gegenüber denen, die zu Ihm kamen, immer deutlicher, dass das Ende Seines irdischen Lebens nahte, obwohl Er zu niemandem offen darüber sprach. In der Nacht vor dem elften Shavvál 1309 d. H. (8. Mai 1892) bekam Er leichtes Fieber, das tags darauf etwas anstieg, dann wieder abklang. Er führte auch weiterhin Gespräche mit einigen Freunden und Pilgern, aber bald war klar, dass Er sich nicht wohl fühlte. Erneut trat Fieber auf, heftiger als zuvor, Sein Allgemeinzustand verschlechterte sich zusehends, dann traten Komplikationen auf, die am 2. Dhi'l-Qa'dih 1309 d. H. (29. Mai 1892) um die Morgendämmerung, acht Stunden nach Sonnenuntergang, im 75. Jahr Seines Lebens, zu Seinem Hinscheiden führten. Nun hatte Sein Geist, der endlich von den Mühen eines Lebens voller Drangsal erlöst war, seinen Flug in Seine »anderen Reiche« genommen, in Reiche, »auf die nie der Blick des Volkes der Namen fiel« und wohin die »strahlende, weiß gewandete Jungfrau«Q670 Ihn eilen hieß, wie Er es neunzehn Jahre zuvor beschrieben hatte im Lawḥ-i-Ru'yáA167, das Er zum Gedenktag der Geburt Seines Wegbereiters offenbart hatte.
Sechs Tage vor seinem Tod, im Bett gestützt von einem Seiner Söhne, rief er die Schar der Gläubigen in Seine Gegenwart, darunter einige Pilger, die sich im Landhaus versammelt hatten. Das sollte sich als ihre letzte Audienz bei Ihm erweisen. »Ich bin sehr zufrieden mit euch allen«, sprach Er gütig und liebevoll zu der weinenden Menge, die sich bei Ihm versammelt hatte. »Ihr habt viele Dienste geleistet und wart sehr gewissenhaft in eurer Arbeit. Jeden Morgen und jeden Abend seid ihr hierhergekommen. Gott stehe euch bei, dass ihr einig bleibt. Möge Er euch helfen, die Sache des Herrn des Seins zu erhöhen.« An die Frauen, die sich an Seinem Bett versammelt hatten, unter ihnen die Mitglieder Seiner Familie, richtete Er ähnlich ermutigende Worte und versicherte ihnen ausdrücklich, dass Er sie alle in einem Dokument, das Er dem Größten Ast anvertraut habe, Dessen Fürsorge empfehle.
Die Nachricht von Seinem Hinscheiden wurde sofort Sulṭán 'Abdu'l-Ḥamíd übermittelt in einem Telegramm, das mit den Worten begann: »Die Sonne Bahás ist untergegangen«, und das dem Herrscher die Absicht mitteilte, die heiligen sterblichen Überreste im Bereich des Landhauses beizusetzen, wozu er bereitwillig seine Zustimmung gab. So wurde Bahá'u'lláh im nördlichsten Zimmer des Hauses, das Seinem Schwiegersohn als Wohnung diente, zur letzten Ruhe gelegt; es war das nördlichste von drei Häusern, die sich im Westen an das Landhaus anschlossen. Die Beisetzung fand noch am Tag Seines Hinscheidens kurz nach Sonnenuntergang statt.
Der untröstliche Nabíl, der während der Krankheit Bahá'u'lláhs das Vorrecht einer privaten Audienz hatte, der von 'Abdu'l-Bahá dazu bestimmt worden war, die Textstellen für das Besuchsgebet auszuwählen, das jetzt am heiligsten Grab gesprochen wird, der sich kurz nach dem Hinscheiden seines Geliebten in seinem unerträglichen Kummer ins Meer stürzte und ertrank, beschreibt die Seelenpein dieser Tage so: »Mir scheint, die geistige Erregung, die in der Welt des Staubes ausgelöst wurde, ließ alle Welten Gottes erzittern. … Meine innere und äußere Zunge sind außerstande, die Verfassung wiederzugeben, in der wir uns befanden. … Inmitten der überall herrschenden Verwirrung sah man, wie sich viele Bewohner 'Akkás und der umliegenden Dörfer auf den Feldern rings um das Landhaus drängten. Sie weinten, schlugen sich gegen den Kopf und schrien laut vor Jammer.«
Eine ganze Woche lang verweilte eine große Zahl von Trauergästen, Reiche und Arme, bei Tag und Nacht, bei der Familie der Hinterbliebenen, nahm Teil an der Trauer und an dem großzügig von der Familie gespendeten Mahl. Würdenträger der Shí'iten, Sunníten, Christen, Juden und Drusen, ferner Dichter, 'Ulamá und Regierungsbeamte, sie alle vereinigten sich in der Klage um den Verlust, im Lobpreis der Tugenden und der Größe Bahá'u'lláhs und viele von ihnen bezeugten Ihm ihre Verehrung auch schriftlich in Poesie und Prosa, in arabischer und in türkischer Sprache. Selbst aus so fernen Städten wie Damaskus, Aleppo, Beirut und Kairo trafen ähnliche Beiträge ein. All diese glühenden Zeugnisse wurden ausnahmslos 'Abdu'l-Bahá vorgelegt, der nun die Sache des verstorbenen Oberhaupts vertrat und Dessen Lob oft in die Seinem Vater erwiesenen Huldigungen eingeflochten war.
Doch die überschwänglichen Bekundungen des Leides und der Ausdruck der Verehrung und der Bewunderung, die das Hinscheiden Bahá'u'lláhs ganz unwillkürlich unter den Nichtgläubigen im Heiligen Land und in den benachbarten Gebieten ausgelöst hatte, waren nur ein Tropfen, verglichen mit dem Ozean des Schmerzes und den zahllosen Beweisen grenzenloser Liebe und Ergebenheit, die in der Stunde des Untergangs der Sonne der Wahrheit den Herzen der ungezählten Tausenden entströmten, die sich Seiner Sache geweiht hatten und entschlossen waren, ihr Banner in Persien, Indien, Russland, im 'Iráq, in der Türkei, in Palästina, Ägypten und Syrien hochzuhalten.
Mit dem Hinscheiden Bahá'u'lláhs geht ein Zeitabschnitt zu Ende, der in der Religionsgeschichte der Welt in vielerlei Hinsicht einzigartig ist.

Das erste Jahrhundert des Bahá'í-Zeitalters war nun zur Hälfte verstrichen.

Ein Zeitabschnitt, der in seiner Erhabenheit, Fruchtbarkeit und Dauer von keiner früheren Sendung übertroffen wurde und der – abgesehen von einer kurzen Unterbrechung von drei Jahren – durch ein halbes Jahrhundert ununterbrochener fortschreitender Offenbarung gekennzeichnet war, hatte seinen Abschluss gefunden.

Die vom Báb verkündete Botschaft hatte goldene Früchte getragen.

Die bedeutsamste, wenn auch nicht die spektakulärste Phase des Heroischen Zeitalters war abgeschlossen.

Die Sonne der Wahrheit, die größte Lichtquelle dieser Welt, war im Síyáh-Chál von Ṭihrán aufgegangen, hatte in Baghdád die Wolken durchbrochen, war nach einer vorübergehenden Verfinsterung in Adrianopel zu ihrem Zenit aufgestiegen und schließlich in 'Akká untergegangen, um vor Ablauf eines vollen Jahrtausends nicht wieder zu erscheinen.

Die wiedergeborene Religion Gottes, der Anziehungspunkt aller früheren Sendungen, war vollständig und uneingeschränkt verkündet worden.

Die sein Kommen verheißenden Prophezeiungen hatten sich in bemerkenswerter Weise erfüllt.

Seine grundlegenden Gesetze und Hauptprinzipien, Kette und Schuss des Gewebes seiner künftigen Weltordnung, waren klar verkündet.

Seine organische Beziehung und seine Einstellung zu den vorausgegangenen religiösen Systemen waren eindeutig festgelegt.

Die wichtigsten Institutionen, in denen eine noch keimhafte Weltordnung zur Reife heranwachsen soll, waren unanfechtbar begründet.

Der Gottesbund zur Wahrung der Einheit und Unverletzbarkeit seines weltumfassenden Systems war unwiderruflich der Nachwelt hinterlassen.

Die Verheißung der Vereinigung des ganzen Menschengeschlechts, der Errichtung des Größten Friedens und der Entfaltung einer Weltzivilisation war unbestreitbar gegeben.

Die unheilvollen Warnungen vor den Katastrophen, die als Auftakt zu einer so herrlichen Vollendung über Könige, Geistliche, Regierungen und Völker kommen sollten, wurden wiederholt geäußert.

Die bedeutsamen Aufrufe an die Präsidenten der Neuen Welt – Vorboten des Auftrags, mit dem der nordamerikanische Kontinent später betraut werden sollte – waren erfolgt.

Der erste Kontakt zu einem Volk war geknüpft, aus dessen Königshaus sich ein Mitglied noch vor Ablauf des ersten Bahá'í-Jahrhunderts Seiner Sache anschließen sollte.

Der erste Impuls war gegeben, der im Laufe mehrerer Jahrzehnte Gottes heiligem Berg mit seinem Blick auf das Größte Gefängnis in geistiger und institutioneller Hinsicht unschätzbaren Nutzen brachte und in den kommenden Jahren noch bringen wird.

Und schließlich waren die ersten Banner einer geistigen Eroberung, die noch vor dem Ende des Jahrhunderts nicht weniger als sechzig Länder der östlichen und westlichen Welt umfassen sollte, erfolgreich aufgestellt.
Mit dem Umfang und der Vielgestalt seiner heiligen Schriften, der Zahl seiner Märtyrer, der Tapferkeit seiner Verfechter, der Vorbildlichkeit seiner Gläubigen, der gebührenden Strafe, die seine Gegner zu spüren bekamen, mit seinem durchdringenden Einfluss, dem unvergleichlichen Heldentum seines Herolds, der strahlenden Größe seines Stifters und dem geheimnisvollen Wirken seines unwiderstehlichen Geistes hatte der Glaube Bahá'u'lláhs an der Schwelle des sechsten Jahrzehnts seines Bestehens in hohem Maße seine Fähigkeit bewiesen, unteilbar und unbestechlich den von seinem Stifter vorgezeichneten Kurs zu halten und den aufeinanderfolgenden Generationen die Zeichen der himmlischen Macht vor Augen zu führen, mit der Er ihn so reichlich ausgestattet hatte.
Das Schicksal, das die Könige, Minister und Geistlichen aus Ost und West ereilte, die während der verschiedenen Phasen der Amtszeit Bahá'u'lláhs Seine Sache entweder bewusst verfolgten oder Seine Warnungen in den Wind schlugen und ihre selbstverständliche Pflicht versäumten, auf Seinen Ruf zu hören und Ihn und Seine Botschaft so zu behandeln, wie sie sollten, verdient an dieser Stelle eine besondere Aufmerksamkeit. Bahá'u'lláh sagt über diejenigen, die danach trachteten Seine Religion zu zerstören oder ihr Schaden zuzufügen: »Gott hat niemals und wird niemals die Augen schließen vor der Tyrannei der Unterdrücker. In dieser Offenbarung sucht Er vielmehr jeden Tyrannen einzeln heim mit Seiner Vergeltung.« Groß und schrecklich ist fürwahr das Schauspiel, das sich vor unseren Augen ausbreitet, wenn wir das Feld betrachten, über das seit Beginn der Amtszeit Bahá'u'lláhs der Sturm der Vergeltung Gottes heftig hinweg fegte, Könige entthronte, Dynastien auslöschte, geistliche Hierarchien entwurzelte, Kriege und Revolutionen heraufbeschwor, Fürsten und Minister aus ihren Ämtern trieb, Usurpatoren verjagte, Tyrannen stürzte und die Böswilligen und Widerspenstigen züchtigte.
Sulṭán 'Abdu'l-'Azíz, der mit Náṣiri'd-Dín Sháh zusammen der Urheber des Elends war, das über Bahá'u'lláh gebracht wurde, und persönlich verantwortlich war für drei über den Propheten verhängte Dekrete zur Verbannung, der im Kitáb-i-Aqdas als der angeprangert wurde, der »den Thron der Tyrannei«Q671 innehat, und dessen Sturz im Lawḥ-i-Fu'ád vorausgesagt wird, wurde 1876 durch eine Palastrevolte abgesetzt, durch eine FatváA168 des Muftí seiner Hauptstadt verurteilt und vier Tage darauf ermordet, woraufhin einer seiner Neffen, ein ausgewiesener Schwachkopf, sein Nachfolger wurde. Der Krieg von 1877–78 befreite elf Millionen Menschen vom türkischen Joch, Adrianopel wurde von russischen Streitkräften besetzt, und infolge des Krieges von 1914–18 löste sich das Reich auf, das Sultanat wurde abgeschafft, die Republik ausgerufen und damit einer Herrschaft, die über sechs Jahrhunderte gedauert hatte, ein Ende gesetzt.
Der eitle und despotische Náṣiri'd-Dín Sháh, den Bahá'u'lláh als »Fürst der Unterdrücker«Q672 brandmarkte, über den Er schrieb, er werde bald zu einem »Paradebeispiel für die Welt«Q673, dessen Regierung den Schandfleck der Hinrichtung des Báb und der Einkerkerung Bahá'u'lláhs trägt, der die spätere Verbannung Bahá'u'lláhs nach Konstantinopel, Adrianopel und 'Akká betrieb, der in Absprache mit einer bösartigen Priesterschaft geschworen hatte, den Glauben im Keim zu ersticken, wurde im Schrein des Sháhs 'Abdu'l-'Aẓím auf dramatische Weise ermordet, ausgerechnet am Vorabend seines Jubiläums, das als Auftakt zu einer neuen Ära und als größter Tag in den Annalen des persischen Volkes mit aufwändiger Pracht gefeiert werden sollte. Die Geschicke seines Hauses gingen danach stetig bergab, und infolge der skandalösen Misswirtschaft des zügel- und verantwortungslosen Aḥmad Sháh kam es zum Niedergang und Verschwinden der Qájárendynastie.
Napoleon III., der bedeutendste Monarch seiner Zeit im Westen, äußerst ehrgeizig, ungewöhnlich stolz, verschlagen und oberflächlich, von dem berichtet wird, dass er das von Bahá'u'lláh an ihn adressierte Sendschreiben verächtlich von sich wies, der von Bahá'u'lláh geprüft und als mangelhaft befunden wurde, und dessen Fall in einem späteren Sendschreiben ausdrücklich vorhergesagt wurde, erlitt 1870 in der Schlacht von Sedan eine schmachvolle Niederlage, die als bisher größte militärische Kapitulation der neueren Geschichte gilt; Er verlor sein Königreich und verbrachte den Rest seines Lebens im Exil. All seine Hoffnungen wurden zerschlagen, sein einziger Sohn, der Kronprinz, kam im Zulukrieg ums Leben, sein vielgerühmtes Reich brach zusammen, ein Bürgerkrieg brach aus, der noch heftiger war als der deutsch-französische Krieg, und der preußische König wurde im Schloss von Versailles zum Kaiser Wilhelm I. eines vereinigten Deutschen Reiches ausgerufen.
Der vor Stolz trunkene Wilhelm I., frisch bejubelter Sieger über Napoleon III., wird im Kitáb-i-Aqdas getadelt und aufgefordert, über das Schicksal dessen nachzudenken, »dessen Macht« die seine »überragte«Q674, wird im selben Buch gewarnt, dass das »Wehklagen Berlins«Q675 sich erheben und die Ufer des Rheins »mit Blut bedeckt«Q676 sein werden; er überlebte zwei Mordanschläge und wurde von einem Sohn beerbt, der drei Monate nach der Thronbesteigung an einer tödlichen Krankheit starb und den Thron dem arroganten, starrköpfigen und kurzsichtigen Wilhelm II. hinterließ. Der Hochmut des neuen Monarchen führte zu seinem Untergang. In seiner Hauptstadt brach rasch und unversehens eine Revolution aus, in mehreren Städten entfaltete sich der Kommunismus, die Fürsten der deutschen Staaten dankten ab, und er selbst, der schmählich nach Holland floh, wurde gezwungen, sein Recht auf den Thron aufzugeben. Die Weimarer Verfassung besiegelte das Schicksal des Reiches, das sein Großvater so stolz ausgerufen hatte, und die Bedingungen eines drückend harten Friedensvertrages führten zu dem ein halbes Jahrhundert zuvor drohend prophezeiten »Wehklagen«Q677.
Der eigenwillige, starrsinnige Kaiser Franz Joseph von Österreich und König von Ungarn, dem im Kitáb-i-Aqdas vorgeworfen wird, dass er seine klare Pflicht versäumt habe, sich bei seiner Pilgerfahrt ins Heilige Land nach Bahá'u'lláh zu erkundigen, wurde derart von Schicksalsschlägen und Unglücksfällen verfolgt, dass seine Herrschaft in Bezug auf das Unglück, das sie über das Volk brachte, angesehen wurde als eine, die von keiner anderen Regierung übertroffen wurde. Sein Bruder Maximilian wurde in Mexiko getötet; Kronprinz Rudolf starb unter schmachvollen Umständen; die Kaiserin wurde heimtückisch ermordet; Erzherzog Franz Ferdinand und seine Gemahlin wurden in Sarajevo umgebracht; das »brüchige Reich«Q678 zerfiel und wurde aufgeteilt, und auf den Trümmern des ehemaligen Heiligen Römischen Reichs wurde eine geschrumpfte Republik errichtet, die nach kurzer, unsicherer Existenz von der politischen Landkarte Europas getilgt wurde.
Alexander II. Nikolajewitsch, der allmächtige Zar von Russland, den Bahá'u'lláh in einem persönlich an ihn gerichteten Sendbrief dreimal gewarnt und aufgefordert hatte, »die Völker vor Gott zu laden«Q679, den Er eindringlich ermahnt hatte, sich von seiner Herrschergewalt nicht davon abhalten zu lassen, »den höchsten Herrscher«Q680 anzuerkennen, erlitt mehrere Anschläge auf sein Leben und starb schließlich von Mörderhand. Seine harte Unterdrückungspolitik, die von ihm begonnen und von seinem Thronerben Alexander III. fortgesetzt wurde, ebnete den Weg für eine Revolution, die dann unter der Herrschaft Nikolaus II. ausbrach und das Zarenreich in einem Meer von Blut ertränkte, Krieg, Krankheit und Hungersnot mit sich brachte und zur Herrschaft eines militanten Proletariats führte, das den Adel abschlachtete, die Geistlichkeit verfolgte, die Intellektuellen vertrieb, die Staatsreligion abschaffte, den Zaren samt seiner Gattin und seiner Familie hinrichtete und die Dynastie Romanow auslöschte.
Papst Pius IX., das unangefochtene Oberhaupt der mächtigsten christlichen Kirche, dem Bahá'u'lláh in einem an ihn gerichteten Sendschreiben befohlen hatte, »seine Paläste denen zu überlassen, die sie begehren«Q681, »allen verzierten Kirchenschmuck zu verkaufen«, den er besäße, und »den Erlös auf dem Pfade Gottes dahinzugeben«Q682 sowie sein Angesicht »dem Königreiche«Q683 zuzuwenden, wurde gezwungen, sich unter beschämenden Umständen den belagernden Kräften König Viktor Emanuels zu unterwerfen, und musste zulassen, dass ihm der Kirchenstaat und sogar die Stadt Rom abgenommen wurden. Der Verlust der »Ewigen Stadt«A169, über der tausend Jahre lang das päpstliche Banner geweht hatte, und die Demütigung der ihm unterstellten kirchlichen Orden fügten seinen körperlichen Gebrechen noch psychische Qualen hinzu und erfüllten ihm die letzten Jahre seines Lebens mit Bitterkeit. Die spätere formelle Anerkennung des Königreichs Italien durch einen seiner Nachfolger im Vatikan besiegelte schließlich das Ende der weltlichen Herrschaft des Papstes.
Mit der raschen Auflösung des osmanischen, des napoleonischen, des deutschen, des österreichischen und des russischen Reiches, mit dem Untergang der Qájáren-Dynastie und dem Erlöschen der weltlichen Herrschaft des Römischen Pontifikats erschöpft sich jedoch noch lange nicht die Geschichte der Katastrophen, die über die Monarchien dieser Welt kamen, weil sie die Warnungen Bahá'u'lláhs, die in den ersten Abschnitten Seiner Súriy-i-Mulúk enthalten sind, missachteten.

Die Umwandlung der portugiesischen und spanischen Monarchien wie auch des chinesischen Kaiserreiches in Republiken, das eigenartige Schicksal, von dem in letzter Zeit die Herrscher von Holland, Norwegen, Griechenland, Jugoslawien und Albanien heimgesucht worden sind – sie leben jetzt alle im Exil –, der faktische Verzicht der Könige von Dänemark, Belgien, Bulgarien, Rumänien und Italien auf die Autorität, die sie innehatten, die Besorgnis, mit der die übrigen Regenten die Erschütterungen so mancher Throne wohl haben mit ansehen müssen, die Schmach und die Willkürhandlungen, die in manchen Fällen die Annalen der Regierung gewisser Monarchien im Osten wie im Westen befleckten, und in allerletzter Zeit der plötzliche Fall des Begründers der neu errichteten Dynastie in Persien – all dies sind weitere Beispiele der »göttlichen Züchtigung«Q684, die Bahá'u'lláh in jener unsterblichen Súrih angekündigt hat, und beweist die göttliche Wirklichkeit in den Anklagen, die Er in Seinem Heiligsten Buch gegen die Herrscher dieser Erde erhoben hat.
Nicht weniger eindrucksvoll war das Erlöschen des alles durchdringenden Einflusses, den die muslimischen geistlichen Oberhäupter der Sunníten und der Shí'iten gleichermaßen in den beiden Ländern ausgeübt hatten, in denen die mächtigsten Institutionen des Islám errichtet worden waren, und die direkt mit den Drangsalen in Verbindung standen, die auf den Báb und Bahá'u'lláh gehäuft wurden.
Der Kalif, der selbsternannte Stellvertreter des Propheten des Islám, auch ›Gebieter der Gläubigen‹A170 genannt, der Beschützer der heiligen Städte Mekka und Medina, dessen geistliche Gerichtsbarkeit sich über mehr als zweihundert Millionen Muslime erstreckte, wurde durch die Aufhebung des Sulṭánats in der Türkei seiner weltlichen Macht beraubt, die bisher untrennbar mit seinem hohen Amt einherging.

Der Kalif selbst, der für kurze Zeit eine ungewöhnliche und unsichere Stellung bekleidet hatte, floh nach Europa; das Kalifat, die höchste und mächtigste Institution des Islám, wurde ohne vorherige Rücksprache mit irgendeiner der Gemeinschaften in der sunnítischen Welt kurzerhand abgeschafft; damit war die Einheit des machtvollsten Zweiges des islámischen Glaubens zerschlagen; die formale, völlige und dauerhafte Trennung des türkischen Staates vom sunnítischen Glauben wurde verkündet das anerkannte Gesetz der Scharia wurde aufgehoben; geistliche Institutionen wurden abgeschafft und ein Zivilrecht ausgerufen; religiöse Orden wurden unterdrückt; die sunnítische Hierarchie wurde aufgelöst; die arabische Sprache, die Sprache des Propheten des Islám, wurde nicht mehr verwendet, und ihre Schrift wurde durch das lateinische Alphabet ersetzt; der Qur'án selbst wurde ins Türkische übersetzt; Konstantinopel, die ›Kuppel des Islám‹A171, sank zu einer gewöhnlichen Provinzstadt herab, und ihr unvergleichliches Juwel, die Hagia Sophia-Moschee, wurde in ein Museum umgewandelt – eine Reihe von Degradierungen, die unwillkürlich an das Schicksal erinnert, das im ersten Jahrhundert der christlichen Ära über das jüdische Volk, die Stadt Jerusalem, den Salomonischen Tempel, den Heiligen der Heiligen, und über die geistliche Hierarchie kam, deren Angehörige zu den bekennenden Verfolgern der Religion Jesu Christi gehörten.
Eine ähnliche Erschütterung ging durch die gesamte Geistlichkeit Persiens, auch wenn die formelle Trennung von Staat und Religion bisher noch nicht ausgesprochen worden ist.

Der »Kirchenstaat«Q685, der im Leben des Volkes tief und fest verwurzelt war und sich über alle Lebensgebiete dieses Landes verzweigt hatte, war weitgehend abgeschafft.

Die geistliche Ordnung, das Fundament des Shí'ah-Islám in diesem Land, war nun lahmgelegt und diskreditiert; ihre Mujtahids, die bevorzugten Sachwalter des verborgenen Imám, wurden auf eine unbedeutende Anzahl reduziert; ihre Turban-tragenden Funktionäre wurden mit wenigen Ausnahmen rücksichtlos gezwungen, ihre traditionelle Kopfbedeckung und Tracht gegen europäische Kleidung einzutauschen, die sie selbst verdammt hatten; der Pomp und Prunk ihrer Feierlichkeiten verschwand völlig; ihre FatvásA172 wurden annulliert; ihre Güter wurden einer Zivilverwaltung übergeben; ihre Moscheen und Seminare standen leer; das Asylrecht, das ihren Schreinen gewährt worden war, wurde nicht mehr anerkannt; ihre religiösen Aufführungen wurden verboten; ihre Takyihs wurden geschlossen und selbst die Pilgerfahrten nach Najaf und Karbilá wurden eingeschränkt und erschwert.

Das Ablegen des Schleiers, die Anerkennung der Gleichberechtigung beider Geschlechter, die Einrichtung ziviler Gerichtshöfe, die Abschaffung des Konkubinats, die Abwertung des Gebrauchs der arabischen Sprache, die doch die Sprache des Islám und des Qur'án ist, und das Bemühen, sie von der persischen Sprache zu trennen – all das ist ein weiteres Zeugnis für den Niedergang und das endgültige Verlöschen dieser unrühmlichen Schar, deren Führer gewagt hatten, sich ›Diener des Herrn der Heiligkeit‹A173A174 zu nennen, die so oft der Huldigung der gläubigen Könige der Ṣafaví-Dynastie teilhaftig geworden waren, deren Bannsprüche schon seit den Anfängen der Religion des Báb die Hauptschuld an den Strömen von Blut trugen, die vergossen worden waren, und deren Schandtaten sowohl die Annalen ihrer Religion als auch die ihres Landes befleckt hatten.
Eine Krise, wenn auch nicht so schwer wie die, von der die islámische Geistlichkeit – der eingefleischte Gegner des Bahá'í-Glaubens – erschüttert wurde, kam auch über die kirchlichen Institutionen der Christenheit, deren Einfluss sichtlich abgenommen hatte, seit der Ruf Bahá'u'lláhs erschollen, seit Seine Warnungen ausgesprochen waren, deren Ansehen schwer beschädigt war, deren Autorität zusehends dahinschwand und deren Macht, Rechte und Privilegien in steigendem Maß eingeschränkt wurden.

Das faktische Erlöschen der weltlichen Herrschaft des römischen Pontifikats, von dem schon gesprochen wurde; die Welle der Kirchenfeindlichkeit, die zur Abtrennung der katholischen Kirche von der französischen Republik führte; der organisierte Angriff des triumphierenden kommunistischen Staates gegen die griechisch-orthodoxe Kirche in Russland und die anschließende Auflösung, Enteignung und Verfolgung der Staatsreligion; die Zerstückelung der österreichisch-ungarischen Monarchie, die ja treu zur römischen Kirche gehalten und sie tatkräftig unterstützt hatte; die Zerreißprobe, die über die Kirche in Spanien und Mexiko kam; die Welle der Säkularisation, die zur Zeit die katholischen, anglikanischen und presbyterianischen Missionen in den nichtchristlichen Ländern erfasst; die Kräfte eines aggressiven Heidentums, die in West-, Ost- und Mitteleuropa sowie in den Balkanstaaten, im Baltikum und in den skandinavischen Staaten gegen die früheren Hochburgen der katholischen, der griechisch-orthodoxen und der lutherischen Kirche vorgehen – das sind die auffälligsten Anzeichen für den Niedergang der kirchlichen Führer der Christenheit, die nicht auf die Stimme Bahá'u'lláhs hören wollten und sich selbst zwischen den in der Herrlichkeit des Vaters wiedergekehrten Christus und ihre jeweilige Gemeinde gestellt haben.
Es ist nicht zu übersehen, dass auch die Autorität der geistlichen Führer des jüdischen und zoroastrischen Glaubens zunehmend schwächer wurde seit der Zeit, da Bahá'u'lláh Seine Stimme erhoben und mit unmissverständlichen Worten verkündet hatte, dass »das Größte Gesetz gekommen ist«, dass die Altehrwürdige Schönheit »auf dem Thron Davids herrscht«Q686, und dass »was immer in den BüchernA175 verkündet wurde, enthüllt und erklärt worden«Q687 ist. Die Anzeichen eines zunehmenden Widerstands gegenüber der geistlichen Autorität; die Respektlosigkeit und Gleichgültigkeit, die traditionellen Bräuchen, Riten und Zeremonien gegenüber an den Tag gelegt wurden; die wiederholten Eingriffe in die Bereiche der geistlichen Gerichtsbarkeit seitens eines aggressiven und oft geradezu feindlichen Nationalismus und die allgemeine Gleichgültigkeit, mit der diese Eingriffe, insbesondere bei den erklärten zoroastrischen Gläubigen, hingenommen wurden – das alles gibt zweifellos den Warnungen und Vorhersagen recht, die Bahá'u'lláh in Seinem historischen Sendschreiben an die geistlichen Führer der Welt zum Ausdruck gebracht hat.
Dies sind in großen Zügen die furchtbaren Beweise für die ausgleichende Gerechtigkeit Gottes, die sowohl die Könige als auch die Geistlichkeit in Ost und West ereilte, als direkte Folge ihres aktiven Widerstandes gegenüber der Lehre Bahá'u'lláhs, oder weil sie es leider versäumten, Seinem Ruf zu antworten, Seine Botschaft zu untersuchen, die Leiden, die Er erduldete, abzuwenden oder auf die großartigen Zeichen und Wunder zu achten, die während eines ganzen Jahrhunderts das Entstehen und den Aufstieg Seiner Offenbarung begleitet haben.
»Zwei Gruppen von Menschen«, so lautet Sein prophetisches Wort, »wurde die Macht entzogen: Königen und Geistlichen.«Q688»Wenn ihr den Ratschlägen, die Wir … auf dieser Tafel offenbaren, keine Beachtung schenkt«, warnt Er die Könige der Erde, dann »wird göttliche Züchtigung von allen Seiten über euch kommen. … An jenem Tage werdet ihr … eure Ohnmacht erkennen.«Q689 Und wiederum: »Obwohl der meisten unserer Leiden gewahr, habt ihr versäumt, die Hand des Angreifers zurückzuhalten.«Q690 Und noch eine Anklage: »Wir werden geduldig sein, wie Wir geduldig waren in dem, was Uns aus euren Händen widerfuhr, o Schar der Könige!«Q691
Er verurteilt insbesondere die geistlichen Führer dieser Welt, wenn Er schreibt:

»Quelle und Ursprung der Tyrannei sind die Geistlichen. … Es gibt wahrlich nichts, was sie mit Gott und nichts, was sie mit uns verbindet.«Q692 »Als Wir genau darauf achteten«, so bestätigt Er ganz offen, »entdeckten Wir, dass Unsere Feinde zum größten Teil Geistliche sind.«Q693 »O Schar der Geistlichen!«, so redet Er sie an, »ihr werdet euch künftighin nicht mehr im Besitze irgendeiner Macht sehen, denn Wir haben sie von euch genommen …«Q694.

»Hättet ihr an Gott geglaubt, als Er Sich offenbarte«, so verkündet Er, »so hätten sich die Menschen nicht von Ihm abgewandt, noch wäre Uns widerfahren, was ihr heute schaut.«Q695 Und indem Er Sich insbesondere an die muslimischen Geistlichen wendet, versichert Er:

»Sie erhoben sich gegen uns mit solcher Grausamkeit, dass dies die Kraft des Islám untergraben hat …«Q696 Und er bekräftigt:

»Die Geistlichen Persiens begingen, was kein Volk unter den Völkern der Welt begangen hat.«Q697 Und wiederum:

»… Die Geistlichen Persiens … verübten das, was die Juden nicht taten während der Offenbarung Dessen, welcher der Geist istA176.«Q698 Und schließlich noch folgende schwerwiegende Prophezeiungen:

»Euertwegen geriet das Volk in Schande, wurde das Banner des Islám herabgezerrt und sein mächtiger Thron gestürzt.«Q699 »Binnen kurzem wird alles, was ihr besitzt, zugrunde gehen, und euer Ruhm wird sich in jämmerlichste Erniedrigung verwandeln, und ihr werdet die Strafe sehen für das, was ihr getan habt.«Q700 »Binnen kurzem«, so prophezeit der Báb noch offener, »werden Wir wahrlich jene, die gegen ḤusaynA177 … Krieg führten, mit der schmerzlichsten Qual … heimsuchen.«Q701 »Binnen kurzem wird Gott an ihnen zur Zeit Unserer Wiederkehr Seine Vergeltung üben, und Er hat für sie in der künftigen Welt eine schwere Qual vorbereitet.«Q702
Bei einem solchen Rückblick sollte ein Hinweis auf die Fürsten, Minister und Geistlichen nicht fehlen, die persönlich für die schmerzlichen Prüfungen verantwortlich waren, die Bahá'u'lláh und Seine Anhänger zu erdulden hatten.

Den türkischen Außenminister, Fu'ád Páshá, bezeichnete Bahá'u'lláh als »Antreiber« hinter Seiner Verbannung in das Größte Gefängnis, der zusammen mit seinem Mitstreiter 'Álí Páshá eifrig darum bemüht war, in dem despotischen Herrscher, der ohnehin gegen den Glauben und sein Oberhaupt voreingenommen war, Angst und Misstrauen zu schüren.

Er wurde etwa ein Jahr, nachdem er sein Ziel erreicht hatte, auf einer Reise nach Paris von der Zuchtrute Gottes getroffen und starb 1869 in Nizza. 'Álí Páshá, der Ṣadr-i-A'ẓamA178, der im Lawḥ-i-Ra'ís mit eindringlichen Worten verurteilt wird und dessen Sturz im Lawḥ-i-Fu'ád unmissverständlich vorausgesagt wurde, wurde wenige Jahre nach Bahá'u'lláhs Verbannung nach 'Akká seines Amtes enthoben, seiner ganzen Macht beraubt und geriet völlig in Vergessenheit.

Der tyrannische Prinz Mas'úd Mírzá, der Ẓillu's-Sulṭán, Náṣiri'd-Dín Sháhs ältester Sohn und Herrscher über mehr als zwei Fünftel seines Reichs, von dem Bahá'u'lláh als dem »Höllenbaum« spricht, fiel in Ungnade, wurde all seiner Statthalterschaften mit Ausnahme von Iṣfahán enthoben und verlor alle Chancen, künftig wieder zu Rang und Würden zu kommen.

Der habgierige Prinz Jalálu'd-Dawlih, den die Erhabene Feder als den »Tyrannen von Yazd«Q703 brandmarkt, wurde etwa ein Jahr nach seinen Schandtaten seines Amtes enthoben, nach Ṭihrán zurückbeordert und gezwungen, einen Teil des Besitzes, den er seinen Opfern gestohlen hatte, zurückzugeben.
Der durchtriebene, ehrgeizige und verschwenderische Mírzá Buzurg Khán, der persische Generalkonsul in Baghdád, wurde letztendlich seines Amtes enthoben, »von Unglück überwältigt, von Gewissensbissen verfolgt und völlig verstört«Q704.

Der berüchtigte Mujtahid Siyyid Ṣádiq-i-Ṭabáṭabá'í, den Bahá'u'lláh als »den Lügner von Ṭihrán« bezeichnete, der Verfasser des ungeheuerlichen Erlasses, nach dem jedes männliche Mitglied der Bahá'í-Gemeinschaft in Persien, ob jung oder alt, hoch oder niedrig, zum Tod zu verurteilen und alle Frauen zu deportieren seien, fiel plötzlich einer Krankheit zum Opfer, die ihm Herz, Hirn und Glieder zerfraß und schließlich zu seinem Tode führte.

Der selbstherrliche Ṣubḥí Páshá, der Bahá'u'lláh gebieterisch ins Regierungsgebäude von 'Akká gerufen hatte, verlor seine Stellung und wurde unter höchst entehrenden Umständen zurückbeordert.

Auch den anderen Gouverneuren der Stadt, die sich in ihrem Amt dem erhabenen Gefangenen und Seinen Gefährten gegenüber Ungerechtigkeiten hatten zuschulden kommen lassen, blieb ein ähnliches Schicksal nicht erspart.

»Jeder Páshá«, schreibt Nabíl in seinem Bericht, »dessen Verhalten in 'Akká annehmbar war, durfte sich lange Zeit seines Amtes erfreuen und wurde reich von Gott gesegnet, wogegen jeder feindselige MutiṣarrifA179 sehr bald durch die Fügung der göttlichen Macht abgesetzt wurde, wie 'Abdu'r-Raḥmán Páshá und Muḥammad-Yúsuf Páshá, die nach dem Abend, an dem sie die Geliebten Bahá'u'lláhs zu verhaften beschlossen hatten, schon am Morgen darauf telegrafisch von ihrer Absetzung in Kenntnis gesetzt wurden.

Sie bekamen nie wieder ein Amt.«
Shaykh Muḥammad-Báqir, genannt »der Wolf«Q705, den Bahá'u'lláh im an ihn gerichteten, ihn scharf verurteilenden Lawḥ-i-Burhán mit »der letzten Spur des Sonnenlichts auf der Bergesspitze«Q706 verglich, musste mit ansehen, wie sein Ansehen ständig schwand, und unter schmerzlichen Gewissensbissen starb er einen elenden Tod. Sein Komplize Mír Muḥammad-Ḥusayn, genannt »die Schlange«Q707, von Bahá'u'lláh als »unendlich bösartiger als der Unterdrücker von Karbilá« beschrieben, wurde etwa um dieselbe Zeit aus Iṣfahán verjagt und zog von Dorf zu Dorf, wurde von einer Krankheit befallen, die einen so widerlichen Geruch verbreitete, dass nicht einmal seine Frau und seine Tochter es in seiner Nähe aushielten, und starb in einem so schlechten Ansehen bei den örtlichen Behörden, dass niemand zu seiner Beerdigung zu gehen wagte; seine Leiche wurde von einigen Trägern schmachvoll verscharrt.
Erwähnt sei auch die verheerende Hungersnot, die etwa ein Jahr nach dem Martyrium des ruhmreichen Badí' in Persien wütete und die Bevölkerung in solche Extreme stürzte, dass sogar die Reichen hungerten, und Hunderte von Müttern grauenhafterweise ihre eigenen Kinder verzehrten.
Wir können dieses Thema nicht abschließen, ohne den Erzfeind des Bundes des Báb besonders zu erwähnen:

Mírzá Yaḥyá, der lang genug lebte, um zu erleben, wie all seine böswillig erdachten Hoffnungen, die er hegte, während er auf Zypern, das die Türken ›die Insel Satans‹ nannten, ein elendes Dasein fristete, zunichte wurden.

Von der türkischen und später von der britischen Regierung erhielt er eine Rente, wurde aber weiter gedemütigt durch die Ablehnung seines Antrags auf die britische Staatsbürgerschaft.

Elf der achtzehn »Zeugen«A180, die er ernannt hatte, verließen ihn wieder und kehrten reumütig zu Bahá'u'lláh zurück.

Er selbst wurde in einen Skandal verwickelt, der seinen Ruf und den seines ältesten Sohnes beschmutzte, was diesen Sohn und dessen Nachkommen von der Nachfolgerschaft ausschloss, mit der er ihn früher betraut hatte, und dazu führte, dass er stattdessen den verschlagenen Mírzá Hádíy-i-Dawlat-Ábádí in diese Stellung hob, einen berüchtigten Azalí, dem der Märtyrertod des früher erwähnten Mírzá Ashraf solche Furcht einjagte, dass er vier Tage hintereinander von der Kanzel herab mit argen Schmähungen seine komplette Abkehr vom Bábí-Glauben verkündete sowie von Mírzá Yaḥyá, seinem Gönner, der so blindes Vertrauen in ihn gesetzt hatte.

Ein seltsames Schicksal fügte es, dass der erwähnte älteste Sohn Mírzá Yaḥyás Jahre später zusammen mit seinem Neffen und seiner Nichte in die Gegenwart 'Abdu'l-Bahás, des ernannten Nachfolgers Bahá'u'lláhs und Mittelpunkt Seines Bundes, gelangte, seine Reue bekundete, um Vergebung bat, wohlwollend von Ihm aufgenommen wurde und bis zu seiner letzten Stunde ein treuer Anhänger des Glaubens blieb, den sein Vater so töricht so schamlos und so erbärmlich zu vernichten versucht hatte.

DRITTER ZEITABSCHNITT

Die Zeit 'Abdu'l-Bahás: 1892–1921

Kapitel 14

Der Bund Bahá'u'lláhs

In den vorangegangenen Kapiteln habe ich versucht, Aufstieg und Entwicklung des Glaubens des Báb und Bahá'u'lláhs während der ersten fünfzig Jahre seines Bestehens zu umreißen. Wenn ich dabei vielleicht zu lange bei den Ereignissen verweilt habe, die mit dem Leben und der Sendung dieser Zwillingsgestirne der Bahá'í-Offenbarung verknüpft sind, wenn ich bestimmte Geschehnisse, die mit ihrem Wirken zusammenhängen, bisweilen zu ausführlich geschildert habe, dann nur darum, weil diese Geschehnisse die Geburt und Grundsteinlegung einer Epoche verkünden, die künftige Historiker als den heroischsten, tragischsten und wichtigsten Abschnitt des Apostolischen Zeitalters des Bahá'í-Glaubens bezeichnen werden. In der Tat ist die Geschichte, die sich in den folgenden Jahrzehnten des hier betrachteten Jahrhunderts vor unseren Augen entfaltet, nur eine Aufzählung der vielfältigen Zeugnisse für das unwiderstehliche Wirken der schöpferischen Kräfte, die die fünfzig Jahre andauernde Umwälzung einer in dieser Zeit fast ununterbrochenen Offenbarung freigesetzt hatten.
Ein dynamischer, von göttlichen Kräften angetriebener Prozess, unvorstellbare Möglichkeiten in sich bergend, weltumfassend angelegt, in seinen Auswirkungen letztlich die Welt verändernd, wurde in der denkwürdigen Nacht in Gang gesetzt, als der Báb in einem verborgenen Winkel von Shíráz zu Mullá Ḥusayn von der Bedeutung Seiner Sendung sprach. Enormen Auftrieb erhielt dieser Prozess im Dunkel des Síyáh-Chál in Ṭihrán durch die ersten Andeutungen der Offenbarung Bahá'u'lláhs. Er wurde weiter beschleunigt durch die Bekanntgabe Seiner Sendung am Vorabend Seiner Verbannung aus Baghdád und erreichte seinen Höhepunkt mit der öffentlichen Verkündigung eben dieser Sendung in den stürmischen Jahren Seines Exils in Adrianopel. Seine volle Bedeutung wurde enthüllt, als der Urheber dieses Glaubens Seine historischen Aufrufe, Ermahnungen und Warnungen an die Könige der Welt und an ihre geistlichen Würdenträger erließ. Und schließlich wurde dieser Prozess vollendet durch die Gesetze und Bestimmungen, die Er verfasste, die Grundsätze, die Er verkündete, und die Institutionen, die Er in den letzten Jahren Seines Wirkens in der Gefängnisstadt 'Akká verordnete.
Um die Kräfte zu steuern und in Bahnen zu lenken, die durch diesen vom Himmel gesandten Prozess freigesetzt wurden, und ihr harmonisches Fortwirken nach Seinem Hinscheiden sicherzustellen, war ein göttlich verordnetes Instrument, das unbestreitbare Autorität besaß und mit dem Urheber der Offenbarung selbst in organischer Verbindung stand, eindeutig unerlässlich. Für dieses Instrument hatte Bahá'u'lláh ausdrücklich durch die Institution des Bundes gesorgt, eine Institution, die Er vor Seinem Hinscheiden dauerhaft errichtet hatte. Diesen Bund hatte Er schon im Kitáb-i-Aqdas vorweggenommen, wies auf ihn hin, als Er in den Tagen vor Seinem Tod Abschied von Seiner um das Bett versammelten Familie nahm, und Er verankerte ihn in einem eigenen Dokument, das Er Das Buch Meines Bundes nannte, und das Er während Seiner letzten Krankheit Seinem ältesten Sohn 'Abdu'l-Bahá anvertraute.
Vollständig mit eigener Hand geschrieben; am neunten Tag nach Seinem Hinscheiden vor neun Zeugen aus dem Kreise Seiner Gefährten und Familienmitglieder entsiegelt; am selben Nachmittag vor einer großen Versammlung, unter ihnen Seine Söhne, einige Verwandte des Báb, Pilger und ansässige Gläubige, an Seinem Heiligsten Grab verlesen, bleibt dieses einzigartige, bahnbrechende Dokument, das Bahá'u'lláh als Seine »Größte Tafel«Q708 bezeichnete und im Brief an den Sohn des Wolfes als das »Karmesinrote Buch«Q709 erwähnte, im Schrifttum aller früheren Offenbarungen, einschließlich der des Báb, ohne jede Parallele; denn nirgends in den Büchern irgendeines religiösen Systems, nicht einmal unter den Schriften des Begründers der Bábí-Offenbarung, finden wir auch nur ein Dokument, das einen Bund mit vergleichbarer Autorität errichtet wie diesen von Bahá'u'lláh Selbst gestifteten Bund.
»So fest und mächtig ist dieser Bund«, bekräftigt Er, der ernannte Mittelpunkt dieses Bundes, »dass seit Anbeginn der Zeit bis zum heutigen Tag keine religiöse Sendung etwas Ähnliches hervorbrachte.«Q710 »Der Angelpunkt der Einheit der Menschheit«, stellt er außerdem fest, »ist unbezweifelbar nichts anderes als die Macht des Bundes.«Q711 »Wisse«, schreibt Er, »dass der ›sichere Griff‹Q712, der von Anbeginn der Welt in den alten Büchern, Tafeln und Schriften genannt wird, nichts anderes ist als der Bund und das Testament.« Und wiederum:

»Die Lampe des Bundes ist das Licht der Welt, und die Worte, die die Feder des Allhöchsten niederschrieb, sind ein grenzenloser Ozean.« »Der Herr, der Allgepriesene«, verkündet Er ferner, »hat im Schatten des Baumes AnísáA181 einen neuen Bund errichtet und ein bedeutendes Testament niedergelegt. … Ward ein solcher Bund in irgendeiner früheren Sendung geschlossen oder in einem früheren Zeitalter, Zeitabschnitt oder Jahrhundert?

Hat man je von einem solchen Testament, das von der Feder des Höchsten niedergeschrieben wurde, gehört?

Bei Gott, nein!« Und schließlich:

»Die Macht des Bundes gleicht der Sonnenwärme, die die Entwicklung alles Erschaffenen auf Erden belebt und fördert.

Ebenso ist das Licht des Bundes der Erzieher von Geist und Verstand, von Herz und Seele des Menschen.« Er spricht in Seinen Schriften von diesem Bund als dem »schlüssigen Zeugnis«, der »universalen Waage«, dem »Magneten der Gnade Gottes«, dem »erhobenen Maßstab«, dem »unwiderlegbaren Testament«, dem »allmächtigen Bund, desgleichen die heiligen Sendungen der Vergangenheit nie gesehen« haben, und von »einem Wesenszug dieses mächtigsten Zyklus«.
Vom Verfasser der Apokalypse als »die Bundeslade SeinesA182 Testamentes«Q713 gepriesen; der Versammlung unter dem »Baum AnísáA183« verbunden, die Bahá'u'lláh in den Verborgenen Worten erwähnt; in anderen Passagen Seiner Schriften gerühmt als die »Arche der Rettung« und als »das Seil, das sich von der Erde zum Reich Abhá spannt«, wurde dieser Bund der Nachwelt in einem Testament anvertraut, das zusammen mit dem Kitáb-i-Aqdas und verschiedenen Sendschreiben, die 'Abdu'l-Bahás Rang und Stufe unmissverständlich darlegen, die Hauptpfeiler bilden, die vom Herrn des Bundes Selbst vorgesehenen wurden, um nach Seinem eigenen Hinscheiden den ernannten Mittelpunkt Seines Glaubens und Planer der zukünftigen Institutionen dieses Glaubens zu schützen und zu unterstützen.
In diesem gewichtigen und unvergleichlichen Dokument enthüllt der Verfasser die Natur des »vortrefflichen und kostbaren Vermächtnisses«Q714, das Er Seinen »Erben«Q715 hinterlässt.

Er verkündet darin aufs Neue den Hauptzweck Seiner Offenbarung; gebietet den »Völkern der Welt«, sich fest an das zu halten, was ihre »Stufe erhöht«; verkündet ihnen, dass »Gott vergeben hat, was vergangen ist«Q716; unterstreicht die erhabene Stufe des Menschen; erläutert den Hauptzweck der Religion Gottes; leitet die Gläubigen an, für das Wohlergehen der Könige der Erde, dieser »Offenbarungen der Macht Gottes und der Morgenröten Seiner Gewalt und Seines Reichtums«Q717, zu beten; verleiht diesen die Herrschaft auf Erden, behält sich aber die Menschenherzen als Seinen eigenen Herrschaftsbereich vor; verbietet kategorisch Streit und Auseinandersetzungen; befiehlt Seinen Anhängern, jene Machthaber zu unterstützen, »die mit der Zier rechten Sinns und rechten Tuns geschmückt sind«Q718; und weist insbesondere die AghṣánA184 an, über die »mächtige Kraft«, die »vollendete Macht« nachzudenken, »die in der Welt des Seins verborgen liegt«Q719.

Er macht es ihnen wie auch den AfnánA185 und Seiner eigenen Verwandtschaft zudem zur Pflicht, »sich allesamt dem Mächtigsten AstA186 zuzuwenden«Q720; bezeichnet Ihn als »den, den Gott bestimmt hat«, »der dieser urewigen Wurzel entspross«Q721, auf den sich auch das Kitáb-i-Aqdas bezieht; bestimmt die Stufe des »Größeren Astes«A187 unter der des »Größten Astes«Q722A188; ermahnt die Gläubigen, den Aghṣán mit Achtung und Zuneigung zu begegnen, und rät ihnen, Seine Familie und Seine Verwandten sowie die Verwandtschaft des Báb in Ehren zu halten; verwehrt Seinen Söhnen »jedes Anrecht auf das Eigentum anderer«Q723; wendet sich an sie sowie an Seine Verwandten und die des Báb mit den Worten:

»Wir ermahnen euch, Gott zu fürchten, edle Taten zu vollbringen und euch so zu verhalten, wie es euch ansteht und zur Erhöhung eurer Stufe beiträgt«Q724; warnt alle Menschen davor, zuzulassen, dass »das Mittel der Ordnung zur Quelle der Unordnung gemacht wird, das Werkzeug der Einheit zum Anlass für Zwietracht«Q725, und schließt mit der Mahnung an die Gläubigen, »allen Völkern zu dienen« und sich für die »Verbesserung der Welt«Q726 einzusetzen.
Dass 'Abdu'l-Bahá eine so einzigartige, erhabene Stufe verliehen wurde, konnte niemanden überraschen, weder Seine Gefährten in der Verbannung, die so lange das Vorrecht hatten, das Leben im Exil mit Ihm zu teilen und Sein Verhalten zu beobachten, noch die Pilger, die – wenn auch nur flüchtig – mit Ihm in persönlichen Kontakt gekommen waren, noch die große Schar der Gläubigen in fernen Ländern, die gelernt hatten, Seinen Namen zu verehren und Seine Arbeit zu schätzen, und auch nicht den großen Kreis Seiner Freunde und Bekannten im Heiligen Land und den angrenzenden Gebieten, die wohl vertraut waren mit der Stellung, die Er zu Lebzeiten Seines Vaters innehatte.
Seine verheißungsvolle Geburt erfolgte in jener unvergesslichen Nacht, als der Báb Seinem ersten Jünger, Mullá Ḥusayn, den überirdischen Charakter Seiner Sendung enthüllte.

Als Kind saß Er auf Ṭáhirihs Schoß und nahm die überwältigende Tragweite wahr, mit dem diese unbeugsame Heldin ihre aufwühlenden und herausfordernden Worte an ihren Weggefährten, den gelehrten und allseits bekannten Vaḥíd, richtete.

Seiner zarten Seele brannte sich unauslöschlich der Anblick Seines Vaters ein – abgemagert, mit zerzaustem Haar und mit Ketten beladen –, als Er Ihn mit neun Jahren im Síyáh-Chál von Ṭihrán besuchte.

Er musste in Seiner frühen Kindheit, als Sein Vater in diesem Verlies lag, die Bosheit einer Horde von Gassenjungen ertragen, die Ihn mit Steinen bewarfen, Ihn schmähten und mit Spott überhäuften.

Er teilte nach der Entlassung Seines Vaters aus der Haft Sein Los, die Härten und das Elend einer grausamen Verbannung aus der Heimat sowie die Prüfungen, die im erzwungenen Rückzug Seines Vaters in die Berge von Kurdistán gipfelten.

In Seinem untröstlichen Kummer über diese Trennung von Seinem geliebten Vater, so vertraute Er Nabíl an, wie es dieser in seinem Bericht bezeugt, habe Er das Gefühl, Er sei damals, obwohl noch ein Kind im zarten Alter, alt geworden.

Ihm gebührt die einzigartige Auszeichnung schon in Seiner Kindheit die volle Herrlichkeit der damals noch nicht offenbarten Stufe Seines Vaters erkannt zu haben, eine Erkenntnis, die Ihn dazu veranlasste, sich Ihm zu Füßen zu werfen und Ihn spontan um das Vorrecht zu bitten, Sein Leben um Seinetwillen hingeben zu dürfen.

Als junger Mann in Baghdád schrieb Er auf Anregung Bahá'u'lláhs den hervorragenden Kommentar zu einer bekannten islámischen Überlieferung, der eine Anfrage von 'Alí-Shawkat Páshá so aufschlussreich beantwortete, dass er seinen Empfänger zu grenzenloser Bewunderung hinriss.

Seine Gespräche und Erörterungen mit den gelehrten Doktoren, mit denen Er in Baghdád in Berührung kam, erregten zum ersten Mal allgemeine Bewunderung für Ihn und Sein Wissen, die sich später noch stetig steigerte, als sich Sein Bekanntenkreis erst in Adrianopel und dann in 'Akká erweiterte.

Ihm zollte der höchst erfahrene Khurshíd Páshá, der Gouverneur der Stadt, öffentlich einen glühenden Tribut, als sein jugendlicher Gast im Beisein einiger angesehener Geistlicher von Adrianopel ein schwieriges Problem, das den Geist der Anwesenden verwirrte, rasch und souverän löste, eine Leistung, die auf den Páshá einen so tiefen Eindruck machte, dass er sich von da an kaum damit abfinden konnte, wenn dieser junge Mann bei derartigen Zusammenkünften fehlte.
Mit weiter zunehmendem Umfang und Einfluss Seiner Sendung setzte Bahá'u'lláh immer größeres Vertrauen in Ihn, indem Er Ihn in vielen Fällen als Seinen Vertreter bestimmte, Ihn ermächtigte, Seine Sache öffentlich zu verteidigen, Ihm die Aufgabe übertrug, Seine Schriften abzuschreiben, Ihm die Verantwortung überließ, ihn vor Seinen Feinden zu schützen, und Ihn mit der Sorge für das Wohl und die Vertretung der Interessen Seiner Exilgefährten betraute.

Ihn betraute er auch mit dem schwierigen und überaus wichtigen Auftrag, sobald die Umstände es erlaubten, das Gelände zu erwerben, das dem Báb als bleibende Ruhestätte dienen sollte, für die sichere Überführung von Dessen sterblichen Überresten ins Heilige Land zu sorgen und auf dem Karmel ein würdiges Grabmal für Ihn zu errichten.

Er trug auch maßgeblich dazu bei, dass Bahá'u'lláh aus Seiner neunjährigen Haft in den Mauern von 'Akká befreit wurde und an Seinem Lebensabend ein wenig Frieden und Sicherheit genießen konnte, was Er so lange hatte entbehren müssen.

Seinem unablässigen Bemühen war es auch zu verdanken, dass dem berühmten Badí' seine denkwürdigen Unterredungen mit Bahá'u'lláh gewährt wurden, dass die feindselige Haltung, die verschiedene Gouverneure von 'Akká den Verbannten gegenüber an den Tag legten, sich in Wertschätzung und Bewunderung verwandelte, dass der Kauf von Grundstücken am See Genezareth und am Jordan zustande kam und dass der Nachwelt die beste und wertvollste Darstellung der frühen Geschichte des Glaubens und seiner Lehren übermittelt wurde.

Durch den außerordentlich herzlichen Empfang, der Ihm bei Seinem Besuch in Beirut zuteilwurde, durch Seinen Kontakt mit dem ehemaligen türkischen Großwesir Midḥat Páshá, Seine Freundschaft mit 'Azíz Páshá, den Er noch aus Adrianopel kannte und der später zum Rang eines Valí aufstieg, und durch Seine ständige Verbindung mit Beamten, namhaften Persönlichkeiten und führenden Geistlichen, die während der letzten Jahre des Wirkens Seines Vaters in steigender Zahl Seine Gesellschaft suchten, gelang es Ihm, das Ansehen der Sache, für die Er sich einsetzte, auf eine nie zuvor erreichte Stufe zu heben.
Er allein durfte »der Meister«A189 genannt werden, eine Ehre, von der Sein Vater all Seine anderen Söhne grundsätzlich ausgeschlossen hatte.

Ihm allein hatte Sein liebender, nie irrender Vater den einzigartigen Titel »Sirru'lláh«Q727A190 verliehen, eine treffende Bezeichnung für den Einen, der zwar in Seinem Wesen menschlich und auf einer gänzlich anderen Stufe als Sein Vater und Dessen Wegbereiter, trotzdem den Anspruch erheben konnte, das vollkommene Beispiel Seines Glaubens zu sein, übermenschliches Wissen zu besitzen und als makelloser Spiegel für das Licht Seines Vaters zu gelten.

Ihn bezeichnete Sein Vater in Adrianopel in der Súriy-i-GhuṣnA191 als »dieses heilige und erhabene Wesen, diesen Ast der Heiligkeit«, »den Ast des Gesetzes Gottes«Q728, Seine »größte Gnade« für die Menschen und die »vollkommenste Gabe«, die ihnen gewährt worden sei, als Den, durch den »jedes modernde Gebein lebendig« wird, und erklärt:

»Wer sich Ihm zuwendet, hat sich Gott zugewandt«Q729, und »wer nicht im Schattens des Astes bleibt, der ist verloren in der Wüste des Irrtums.«Q730 Auf Ihn wies Er auch hin, als Er in derselben Stadt in einem Sendbrief an Ḥájí Muḥammad-Ibráhím-i-Khalíl schrieb, Er sei der einzige unter Seinen Söhnen, »von dessen Zunge Gott die Zeichen Seiner Kraft ausströmen lässt«, und Der, den »Gott eigens für Seine Sache auserwählt« hat.

Später übertrug Ihm der Verfasser des Kitáb-i-Aqdas in einem berühmten Abschnitt, der später im Buch Meines Bundes erläutert wurde, die Aufgabe, Seine Heilige Schrift auszulegen, und nennt Ihn dabei Den, »den Gott bestimmt hat, der dieser Urewigen Wurzel entspross«Q731.

In einem Sendschreiben aus derselben Zeit an Mírzá Muḥammad Qulíy-i-Sabzivárí nennt Er Ihn »den Seitenarm, der abzweigt von diesem Ozean, der alles Erschaffene umfasst«, und gebietet den Gläubigen, sich Ihm zuzuwenden.

Während Seines Besuchs in Beirut preist Sein Vater Ihn in einer Mitteilung, die Er Seinem Sekretär diktierte, mit glühenden Worten und verherrlicht Ihn als Den, »den alle Namen umkreisen«, »den Mächtigsten Ast Gottes« und »Sein urewiges, unwandelbares Geheimnis«Q732.

In verschiedenen mit eigener Hand geschriebenen Schriftstücken spricht Ihn Bahá'u'lláh persönlich an, nennt Ihn »Meinen Augapfel« und spricht von Ihm als einem »Schild für alle im Himmel und auf Erden«Q733, einer »Zuflucht für die ganze Menschheit«Q734 und einer »Festung für alle, die an Gott glauben«Q735.

In einem Gebet, das Er Ihm zu Ehren offenbarte, fleht Sein Vater in Seinem Namen zu Gott, Er möge »Ihm zum Sieg verhelfen« und »Ihm und denen, die Ihn lieben«, alles gewähren, was der Allmächtige für Seine »Botschafter« und die »Treuhänder«Q736 Seiner Offenbarung bestimmt hat.

Und schließlich enthält ein anderes Sendschreiben die gewichtigen Worte:

»Die Herrlichkeit Gottes ruhe auf Dir und auf jedem, der Dir dient und Dich umkreist.

Wehe, großes Wehe dem, der sich Dir widersetzt und Dir schadet.

Wohl dem, der Dir Treue schwört; das Höllenfeuer für den, der Dein Feind ist.«Q737
Als Krönung der unschätzbaren Ehren, Privilegien und Wohltaten, die Ihm während der vierzig Jahre des Wirkens Seines Vaters in Baghdád, Adrianopel und 'Akká in ständig steigender Fülle zuteilwurden, erhob Ihn Bahá'u'lláh schließlich zum Mittelpunkt Seines Bundes und zum Nachfolger der Manifestation Gottes selbst, eine Stufe, die Ihn dazu befähigen sollte, der weltweiten Verbreitung des Glaubens Seines Vaters außerordentlichen Schwung zu verleihen, seine Lehren auszubauen, alle Schranken niederzureißen, die seinen Fortschritt behindern könnten, sowie die Strukturen seiner Gemeindeordnung, des Kindes des Bundes und Vorboten jener Weltordnung ins Leben zu rufen, deren Errichtung das Goldene Zeitalter der Bahá'í-Ära einläuten wird.

Kapitel 15

Die Auflehnung Mírzá Muḥammad-'Alís

Das Hinscheiden Bahá'u'lláhs stürzte, wie wir gesehen haben, Seine Gefährten und die Gläubigen in große Trauer und Verwirrung, gab aber Seinen wachsamen und gefürchteten Feinden frische Hoffnung und erneuerte ihre Entschlossenheit. Zu einer Zeit, da der übel verleumdete Glaube aus den beiden schwersten je durchlebten Krisen – die eine von äußeren Feinden, die andere aus den eigenen Reihen bewirkt – siegreich hervorgegangen war, da er in so hohem Ansehen stand wie nie zuvor in den fünfzig Jahren seines Bestehens, war die unfehlbare Hand, die sein Geschick von Anfang an lenkte, plötzlich in weiter Ferne und hinterließ eine Lücke, die nach Ansicht von Freunden wie Feinden nie wieder gefüllt werden könnte.
Doch wie der ernannte Mittelpunkt des Bundes Bahá'u'lláhs und autorisierte Ausleger Seiner Lehre später erläuterte, bedeutete die Auflösung des Tabernakels, den die Seele der Manifestation Gottes eine Zeitlang zu ihrem Wohnsitz erkoren hatte, ihre Befreiung von den Beschränkungen, die ihr das irdische Leben zwangsläufig auferlegt hatte. Ihr Einfluss war nicht mehr durch physische Grenzen beschränkt, ihr Glanz nicht mehr von ihrem irdischen Tempel verhüllt, so konnte diese Seele fortan die ganze Welt in solchem Maße mit Kraft erfüllen wie zu keiner anderen Zeit im Lauf ihres irdischen Lebens.
Überdies war Bahá'u'lláhs gewaltige Aufgabe auf dieser Erde zur Zeit Seines Hinscheidens vollbracht. Seine Sendung war keinesfalls ergebnislos, sie war vielmehr in jeder Hinsicht vollendet. Die Ihm anvertraute Botschaft war dem Blick der ganzen Menschheit enthüllt. Den Aufruf, den Er an ihre Führer und Herrscher zu richten hatte, hatte Er furchtlos vorgebracht. Die Grundlagen der Glaubenslehre, die dazu bestimmt ist, ihr Leben zu erneuern, ihre Krankheit zu heilen und sie aus Sklaverei und Erniedrigung zu befreien, waren unüberwindbar fest begründet. Die Flut der Leiden, die die Kräfte Seines Glaubens stärken und läutern sollte, war mit ungehemmter Wucht über ihn hinweggefegt. Das Blut, das den Boden fruchtbar machen sollte, aus dem die Institutionen Seiner Weltordnung hervorgehen würden, war reichlich vergossen worden. Und vor allem war der Bund, der den Einfluss des Glaubens und seine Unversehrtheit dauerhaft gewährleisten, ihn vor Spaltung schützen und seine weltweite Ausbreitung fördern sollte, auf eine unanfechtbare Basis gestellt.
Seine Sache, weit kostbarer als ein Mensch es sich erhoffen oder erträumen könnte, wie in einer Muschel diese unschätzbare Perle in sich bergend, nach der die Welt sich seit Menschengedenken sehnte, vor gewaltigen, unvorstellbar schwierigen und dringlichen Aufgaben stehend, war ohne Zweifel in sicheren Händen. Sein eigener geliebter Sohn, Sein Augapfel, Sein Stellvertreter auf Erden, Sein bevollmächtigter Statthalter, der Dreh- und Angelpunkt Seines Bundes, der Hirte Seiner Herde, das Beispiel Seines Glaubens, das Ebenbild Seiner Vollkommenheit, das Geheimnis Seiner Offenbarung, der Erklärer Seiner Absichten, der Baumeister Seiner Weltordnung, der Bannerträger Seines Größten Friedens, der Brennpunkt Seiner unfehlbaren Führung – mit einem Wort, der Träger eines Amtes, das auf dem gesamten Gebiet der Religionsgeschichte nicht seinesgleichen hat –, wachte aufmerksam und furchtlos über Seinen Glauben, entschlossen dessen Grenzen zu erweitern, seinen Ruhm im Ausland zu verbreiten, seine Interessen zu verfechten und seine Bestimmung zu erfüllen.
Die ergreifende Botschaft, die 'Abdu'l-Bahá am Morgen nach dem Hinscheiden Seines Vaters niederschrieb und an die Masse der Gläubigen richtete, sowie die Voraussagen, die Dieser selbst in Seinen Sendschreiben machte, zeugten von einer Entschlossenheit und Zuversicht, die durch die Früchte und die Erfolge Seines dreißigjährigen Wirkens vollauf gerechtfertigt waren.
Die Wolke der Verzagtheit, die sich vorübergehend auf die untröstlichen Freunde der Sache Bahá'u'lláhs gesenkt hatte, hob sich wieder. Der Fortbestand der unfehlbaren Führung, die den Glauben seit seiner Geburt bewahrt hatte, war jetzt gesichert. Es wurde klar, was die feierliche Versicherung bedeutete, dass dies »der Tag« sei, »dem keine Nacht folgt«Q738. Die verwaiste Gemeinde hatte in der Stunde ihrer größten Not in 'Abdu'l-Bahá ihren Trost, ihr Oberhaupt, ihre tragende Säule und ihren Meister erkannt. Das Licht, das mit blendendem Glanz im Herzen Asiens aufleuchtete, sich noch zu Lebzeiten Bahá'u'lláhs über den Nahen Osten verbreitete und die Ränder des europäischen und afrikanischen Kontinents erhellte, sollte sich nun durch den treibenden Einfluss des neu verkündeten Bundes und fast direkt nach dem Tod seines Stifters weit nach Westen bis zum nordamerikanischen Kontinent verbreiten, von dort in die europäischen Länder vordringen und anschließend den Fernen Osten, Australien und Ozeanien erleuchten.
Bevor aber der Glaube sein Banner im Herzen des nordamerikanischen Kontinents aufrichten und von dort aus in weiten Teilen der westlichen Welt Fuß fassen konnte, musste der neu begründete Bund Bahá'u'lláhs – so wie zuvor die Religion, aus der er entsprungen war – eine Feuertaufe bestehen, die seine Festigkeit der ungläubigen Welt vor Augen führen und von seiner Unzerstörbarkeit künden sollte. Eine Krise, fast so bedrohlich wie die, die in den frühesten Tagen in Baghdád den Glauben bedrängte, sollte diesen Bund gleich zu Beginn in seinen Grundfesten erschüttern und die Sache, dessen edelste Frucht dieser Bund war, noch einmal einer der härtesten Prüfungen unterwerfen, die sie in diesem Jahrhundert zu bestehen hatte.
Diese als Schisma missverstandene Krise, die von politischen wie geistlichen Gegnern und nicht minder vom rasch schwindenden Rest der Parteigänger Mírzá Yaḥyás als Anzeichen für den unmittelbar bevorstehenden Bruch und die endgültige Auflösung des von Bahá'u'lláh errichteten Systems bejubelt wurde, traf Seinen Glauben mitten ins Herz und wurde von keinem Geringeren herbeigeführt als einem Mitglied Seiner eigenen Familie, einem Halbbruder 'Abdu'l-Bahás, der im Buch des Bundes namentlich genannt wird und der nach Dem, der zum Mittelpunkt des Bundes bestimmt worden war, den höchsten Rang einnahm.

Diese Krise erhitzte vier volle Jahre lang im gesamten Orient die Gemüter eines Großteils der Gläubigen, überschattete eine Zeitlang selbst das Zentralgestirn des Bundes, führte zu einem unheilbaren Bruch in den Reihen der Verwandtschaft Bahá'u'lláhs, besiegelte damit das Schicksal der großen Mehrheit Seiner Familienmitglieder und schädigte ernsthaft das Ansehen des Glaubens, obwohl sie nie eine dauerhafte Spaltung seiner Struktur bewirkte.

Der wahre Grund für die Krise lag in der brennenden, ungezügelten, verzehrenden Eifersucht auf den Vorrang, den 'Abdu'l-Bahá anerkanntermaßen durch Stufe, Einfluss, Fähigkeiten, Wissen und Tüchtigkeit vor allen anderen Familienmitgliedern hatte und von der nicht nur Mírzá Muḥammad-'Alí, der Erz-Bundesbrecher, sondern auch einige seiner nächsten Verwandten erfüllt waren.

Ein Neid, so blind wie der, der Mírzá Yaḥyás Seele zernagte, so tödlich wie der, der in den Herzen der Brüder Josephs brannte, die sich über dessen überragende Vortrefflichkeit ärgerten, und so tief sitzend wie der, der in Kains Brust brannte und ihn seinen Bruder Abel erschlagen ließ – ein solcher Neid schwelte schon Jahre vor Bahá'u'lláhs Tod verborgen im Herzen Mírzá Muḥammad-'Alís, wurde geschürt durch die zahllosen Beweise der Auszeichnung, der Wertschätzung und Gunst, die 'Abdu'l-Bahá nicht nur von Bahá'u'lláh selbst, Seinen Gefährten und Anhängern zuteilwurden, sondern auch von zahlreichen Nichtgläubigen, die die angeborene Größe erkannten, die 'Abdu'l-Bahá schon von Kindheit an besaß.
Weit davon entfernt, mit den Bestimmungen des Testaments, das ihn in den zweithöchsten Rang von allen Gläubigen erhob, zufrieden zu sein, entbrannte das Feuer unstillbaren Hasses, das im Herzen von Mírzá Muḥammad-'Alí glühte, nur noch stärker, als er die vollen Konsequenzen dieses Dokuments erkannte.

Alles, was 'Abdu'l-Bahá vier qualvolle Jahre lang hatte tun können, Seine fortwährenden Appelle, Seine ernsten Bitten, alle Liebe und Güte, mit der Er Mírzá Muḥammad-'Alí überschüttete, alle Ermahnungen und Warnungen, ja selbst Sein freiwilliger Rückzug, um den drohenden Sturm zu verhüten, erwiesen sich als erfolglos.

Diesem »Größten Aufwiegler«A192 gelang es allmählich, durch unnachgiebige Beharrlichkeit und mit Lügen, Halbwahrheiten, Verleumdungen und maßlosen Übertreibungen fast die gesamte Familie Bahá'u'lláhs und eine beträchtliche Anzahl von Gläubigen aus seinem engeren Bekanntenkreis auf seine Seite zu ziehen.

Die beiden überlebenden Frauen Bahá'u'lláhs, Seine beiden Söhne, der wankelmütige Mírzá Ḍíyá'u'lláh und der treulose Mírzá Badí'u'lláh, samt ihrer Schwester und Halbschwester und deren Gatten, zum einen Siyyid 'Alí, ein Verwandter des Báb, zum anderen der verschlagene Mírzá Majdi'd-Dín, zusammen mit seiner Schwester und seinen Halbbrüdern, Kinder des edlen, getreuen, nun verstorbenen Áqáy-i-Kalím – sie alle waren in dem entschlossenen Bestreben vereint, die Grundlagen des Bundes, die das unlängst verkündete Testament gelegt hatte, zu zerstören.

Selbst Mírzá Áqá Ján, der vierzig Jahre lang als Sekretär Bahá'u'lláhs gewirkt hatte, und Muḥammad-Javád-i-Qazvíní, der seit den Tagen in Adrianopel damit beschäftigt gewesen war, die unzähligen Schriften, die die Erhabene Feder offenbarte, abzuschreiben, sowie dessen gesamte Familie machten mit den Bundesbrüchigen gemeinsame Sache und ließen sich in ihre Machenschaften hineinziehen.
Im Stich gelassen, verraten und von nahezu all Seinen Verwandten angegriffen, die sich im Landhaus und den Häusern um das heiligste Grab breitmachten, stand 'Abdu'l-Bahá, der bereits Seiner heimgegangenen Mutter und Seiner verstorbenen Söhne beraubt war, allein und ohne jede Unterstützung da, mit Ausnahme einer unverheirateten Schwester, Seiner vier unverheirateten Töchter, Seiner Frau und Seinem OnkelA193, um angesichts einer Menge von Feinden, die sich Ihm von innen und außen entgegenstellten, ganz allein die Last der schrecklichen Verantwortung zu tragen, die Sein erhabenes Amt Ihm auferlegt hatte.
Eng verbunden durch ihr gemeinsames Ziel; unbeirrbar in ihren Bemühungen; in Gewissheit der Unterstützung des mächtigen, perfiden Jamál-i-Burújirdí sowie seiner Handlanger Ḥájí Ḥusayn-i-Káshí, Khalíl-i-Khu'í und Jalíl-i-Tabrízí, die für ihre Anliegen eintraten; durch einen ausgedehnten Briefwechsel mit allen Zentren und Personen, die sie erreichen konnten, in Verbindung; durch Abgesandte, die sie nach Persien, in den 'Iráq, nach Indien und Ägypten schickten, in ihren Bestrebungen unterstützt; in ihren Plänen bestärkt durch das Verhalten von Beamten, die von ihnen bestochen oder irregeführt wurden, erhoben sich nun alle, die diesen göttlich gestifteten Bund ablehnten, wie ein Mann und eröffneten einen Beleidigungs- und Verleumdungsfeldzug, der an Bosheit nicht hinter dem zurückstand, den Mírzá Yaḥyá und Siyyid Muḥammad mit ihren niederträchtigen Anschuldigungen gegen Bahá'u'lláh geführt hatten.

Wo sie nur konnten, bei Freunden und Fremden, Gläubigen und Nichtgläubigen, hohen und niedrigen Beamten, in Wort und Schrift, teils offen, teils in Andeutungen, stellten sie 'Abdu'l-Bahá als einen ehrgeizigen, eigenwilligen, gewissenlosen und unbarmherzigen Usurpator hin, der die testamentarischen Verfügungen Seines Vaters bewusst missachte; der sich in absichtlich verhüllter, mehrdeutiger Sprache eine Stellung anmaße, die derjenigen der Manifestation Gottes selbst gleichkomme; der sich in Seiner Korrespondenz mit dem Westen darauf verlegte, sich als den wiedergekehrten Christus hinzustellen, den Gottessohn, gekommen »in der Herrlichkeit des Vaters«Q739; der sich in Seinen Briefen an die indischen Gläubigen als der verheißene Sháh Bahrám bezeichne und sich das Recht anmaße, die Schriften Seines Vaters auszulegen, eine neue Sendung einzuleiten und gleich Ihm die größte Unfehlbarkeit zu besitzen, die doch das ausschließliche Vorrecht der Träger des Prophetenamtes sei.

Sie behaupteten ferner, Er habe aus Eigennutz Zwietracht gesät, Feindschaft gestiftet und die Waffe der Exkommunikation gezückt; Er habe den Sinn des Testaments, das, wie sie behaupteten, in erster Linie die privaten Angelegenheiten der Familie Bahá'u'lláhs betreffe, verdreht, indem Er es als einen Bund von weltweiter Bedeutung hinstelle, seit Ewigkeit bestehend, einzigartig und ohnegleichen in der Geschichte sämtlicher Religionen; Er habe Seine Brüder und Schwestern um ihr rechtmäßiges Erbteil gebracht und damit Beamte bezahlt, um Seine eigenen Interessen zu fördern; Er habe sämtliche Einladungen, um über die strittigen Fragen zu sprechen und die bestehenden Schwierigkeiten beizulegen, abgelehnt; Er habe sogar die Heilige Schrift verfälscht, habe von Ihm selbst verfasste Texte eingeschoben und den Sinn und Zweck einiger der wichtigsten Schreiben aus der Feder Seines Vaters entstellt; und schließlich habe Sein Verhalten dazu geführt, dass das Banner des Aufruhrs unter den Gläubigen im Orient gehisst worden sei und die Schar der Getreuen gespalten, in raschem Niedergang begriffen und dem Untergang geweiht sei.
Und doch war es dieser Mírzá Muḥammad-'Alí – der sich selbst als Musterbeispiel der Treue betrachtete, als den Bannerträger der »Unitarier«, den »Finger, der auf den Meister hinweist«, den Beschützer der heiligen Familie, den Sprecher der Aghṣán, den Erhalter der Heiligen Schrift –, der zu Lebzeiten Bahá'u'lláhs in einem eigenhändig geschriebenen und versiegelten Schriftstück gerade den Anspruch, den er nun wahrheitswidrig 'Abdu'l-Bahá unterschob, so dreist und schamlos erhoben hatte, dass sein Vater ihn daraufhin mit eigener Hand gezüchtigt hatte.

Er war es auch, der in den Texten heiliger Schriften, mit denen er nach Indien geschickt worden war, um sie zu veröffentlichen, unerlaubte Änderungen vorgenommen hatte.

Er besaß die unverfrorene Dreistigkeit, 'Abdu'l-Bahá ins Gesicht zu sagen, 'Umar habe die Nachfolge des Propheten Muḥammad erfolgreich an sich gerissen, und er fühle sich zur gleichen Tat in der Lage.

Er war besessen von der Angst, dass er 'Abdu'l-Bahá nicht überleben könnte, und als 'Abdu'l-Bahá ihm einmal versicherte, dass ihm dereinst all die Ehre, nach der er so sehr verlange, zufallen würde, erwiderte er prompt:

Er habe ja keine Garantie dafür, Ihn zu überleben.

Er war es auch, der – laut dem Bekenntnis, das Mírzá Badí'u'lláh als Ausdruck seiner Reue und seiner allerdings nur kurz währenden Versöhnung mit 'Abdu'l-Bahá verfasst und veröffentlicht hat – die beiden Mappen mit den kostbarsten Dokumenten seines Vaters, die Dieser vor Seinem Tode 'Abdu'l-Bahá anvertraut hatte, durch eine List beiseite schaffte, noch bevor Bahá'u'lláh bestattet war.

Er brachte es fertig, durch die außerordentlich geschickte Fälschung eines einzelnen Wortes und durch andere Kniffe wie Kürzungen und Einschübe einige Textstellen in Sendschreiben der Erhabensten Feder, die Mírzá Yaḥyá brandmarkten, so zu drehen, dass sie auf seinen leidenschaftlich gehassten Bruder bezogen werden konnten.

Und schließlich war es eben dieser Mírzá Muḥammad-'Alí, der, wie von 'Abdu'l-Bahá in Seinem Testament bestätigt, äußerst umsichtig und verschlagen ein Komplott schmiedete, um 'Abdu'l-Bahá zu töten, eine Absicht, auf die Andeutungen in einem Brief von Shu'á'u'lláh, einem Sohn Mírzá Muḥammad-'Alís, dessen Original dem Dokument 'Abdu'l-Bahás beigefügte war, schließen lassen.
Durch solche und andere Machenschaften – zu zahlreich, um sie aufzuzählen – war Bahá'u'lláhs Bund sichtlich verletzt. Damit traf den Glauben ein weiterer, zunächst betäubender Schlag, der für kurze Zeit sein Gefüge erzittern ließ. Der vom Verfasser der Apokalypse vorausgeschaute Sturm war losgebrochen. Die »Blitze« und »Donner«, das »Erdbeben«, alles Begleiterscheinungen der Enthüllung der »Arche Seines Testaments«Q740, waren eingetroffen.
So groß war 'Abdu'l-Bahás Kummer über diese tragische Entwicklung so kurz nach dem Hinscheiden Seines Vaters, dass Er die Folgen, trotz der Triumphe während Seiner Amtszeit, bis an Sein Lebensende spürte.

Seine aufgewühlten Gefühle in dieser düsteren Zeit erinnern an die schlimmen, durch Mírzá Yaḥyás Auflehnung ausgelösten Ereignisse und ihre Wirkung auf Bahá'u'lláh.

So schrieb Er in einem Seiner Sendschreiben:

»Ich schwöre bei der Altehrwürdigen Schönheit!

So groß ist mein Kummer, dass er die Feder in meiner Hand völlig lähmt.« Und in einem Gebet, das in Seinem Testament enthalten ist, klagt Er:

»Du siehst mich versunken in einem Meer voll Unheil, das die Seele überflutet, in einem Meer von Leiden, die das Herz bedrücken. … Schwere Prüfungen umgeben mich von allen Seiten, Gefahren bedrängen mich allenthalben.

Du siehst mich versunken in einem Meer beispielloser Trübsal, hinabgerissen in einen bodenlosen Abgrund, gepeinigt von meinen Feinden, verzehrt von ihres Hasses Flamme, die angefacht ward durch meine eigenen Verwandten, mit denen Du Deinen starken Bund und Dein festes Testament machtest …«Q741 Und wiederum im selben Testament:

»Herr!

Du siehst alle Dinge Tränen über mich vergießen, während meine Verwandten sich an meinen Leiden weiden.

Bei Deiner Herrlichkeit, o mein Gott!

Selbst unter meinen Feinden beklagten etliche meine Not und Pein, und eine Reihe meiner Neider beweinte meine Sorgen, meine Verbannung und mein Leid.«Q742 In einer Seiner letzten Schriften ruft Er aus:

»O Du Herrlichkeit aller Herrlichkeiten!

Ich habe der Welt und ihren Bewohnern entsagt, mein Herz ist gebrochen und ich bin zutiefst betrübt ob der Treulosen.

Wie ein ängstlicher Vogel flattere ich im Käfig dieser Erde und sehne mich Tag für Tag, meinen Flug zu Deinem Königreich anzutreten.«Q743
Bahá'u'lláh hatte in einer Seiner Schriften – einem Sendschreiben, das ein bezeichnendes Licht auf diese Zeit wirft – offenbart:

»Bei Gott, o Menschen!

Mein Auge weint und das Auge 'AlísA194 weint inmitten der himmlischen Heerscharen, Mein Herz schreit auf und das Herz Muḥammads schreit auf im herrlichsten Tabernakel, Meine Seele ruft und die Seelen der Propheten rufen vor den mit Einsicht Begabten. … Ich sorge Mich nicht um Mich, sondern um Den, der nach Mir kommt im Schatten Meiner Sache, mit sichtbarer, unzweifelhafter Herrschaft; denn sie werden Sein Auftreten nicht willkommen heißen; sie werden Seine Zeichen zurückweisen, Seine Souveränität anzweifeln, wider Ihn streiten und Seine Sache verraten …« In einem anderen, nicht weniger bezeichnenden Sendschreiben bemerkt Er:

»Kann noch irgendein Fuß straucheln auf Deinem geraden Pfad, nachdem die Sonne Deines Testaments am Horizont Deiner Größten Tafel aufging?

Darauf antworteten Wir: ›O Meine erhabenste Feder!

Dir ziemt es, Dich um das zu kümmern, was Gott, der Erhabene, der Große, Dir auftrug.

Frage nicht nach dem, was Dein Herz verzehrt und die Herzen der Bewohner des Paradieses, die sich um Meine wundersame Sache scharen.

Es steht Dir nicht zu, die Dinge zu wissen, die Wir vor Dir verhüllt haben.

Dein Herr ist wahrlich der Verbergende, der Allwissende!‹« Noch deutlicher drückt sich Bahá'u'lláh in Bezug auf Mírzá Muḥammad-'Alí aus und stellt in klarer, unmissverständlicher Sprache fest:

»Er ist wahrlich nur einer Meiner Diener. … Und wenn er auch nur für einen Augenblick aus dem Schatten der Sache herausträte, würde er gewiss zunichte.«Q744 Ferner schreibt Er in nicht minder eindringlicher Sprache im Zusammenhang mit Mírzá Muḥammad-'Alí:

»Bei Gott, dem Wahren!

Wenn Wir ihm auch nur für einen einzigen Augenblick die Regenschauer Unserer Sache vorenthielten, würde er dahinwelken und in den Staub sinken.« 'Abdu'l-Bahá bezeugt zudem:

»Es gibt keinen Zweifel, dass an tausend Stellen in den heiligen Schriften Bahá'u'lláhs die Bundesbrecher verflucht werden.« Einige dieser Texte stellte Er zusammen und nahm sie, ehe Er aus dieser Welt schied, in eine Seiner letzten Schriften auf, als Warnung und zum Schutz vor denen, die während der Zeit Seines Wirkens so viel unversöhnlichen Hass gegen Ihn an den Tag gelegt und das Fundament des Bundes fast zerstört hätten – des Bundes, auf dem nicht nur Seine eigene Autorität, sondern auch die Unverletzlichkeit des Glaubens selbst beruht.

Kapitel 16

Aufstieg und Etablierung des Glaubens im Westen

Die Auflehnung Mírzá Muḥammad-'Alís brachte zwar viele düstere und Besorgnis erregende Ereignisse mit sich, und ihre schlimmen Folgen verdunkelten noch jahrelang das Licht des Bundes, bedrohten das Leben seines ernannten Mittelpunkts, lenkten die Gedanken der Gläubigen ab und verzögerten den Fortschritt ihrer Aktivitäten in Ost und West, trotzdem stellte sich heraus, dass die ganze Episode, aus der richtigen Perspektive betrachtet, nichts weiter war als eine der regelmäßig wiederkehrenden Krisen, wie sie seit Anbeginn des Glaubens Bahá'u'lláhs und während des ganzen Jahrhunderts immer wieder entscheidend dazu beitrugen, seine schädlichen Elemente auszusondern, seine Grundlagen zu festigen, seine Widerstandskraft unter Beweis zu stellen und ein größeres Maß seiner noch verborgenen Kräfte freizusetzen.
Nun, da die Bestimmungen des göttlich gestifteten Bundes unumstößlich verkündet, der Sinn und Zweck dieses Bundes klar verstanden und seine Grundlagen in den Herzen der weitaus meisten Gläubigen fest verankert waren, da die ersten Angriffe der Möchtegern-Umstürzler erfolgreich abgewehrt waren, konnte die Sache, für die der Bund vorgesehen war, den Kurs steuern, den ihr die Hand ihres Stifters gewiesen hatte. Strahlende Heldentaten und unvergessliche Siege hatten bereits die Geburt dieser Sache ausgezeichnet und ihren Aufstieg in verschiedenen Ländern des asiatischen Kontinents und insbesondere im Heimatland ihres Stifters begleitet. Die Aufgabe, die sich ihr neu ernanntes Oberhaupt, der Sachwalter ihrer Herrlichkeit und Verbreiter ihres Lichts, selbst stellte, war das Ihm anvertraute unzerstörbare Erbe zu mehren und seinen Wirkungsbereich auszuweiten, indem Er das Licht der Religion Seines Vaters im Westen verbreitete, die Grundlehren und wesentlichen Prinzipien des Glaubens erläuterte, die bereits in die Wege geleiteten Aktivitäten zur Förderung seiner Interessen verstärkte, und indem Er schließlich durch die Vorkehrungen Seines eigenen Testaments die Entwicklung des Gestaltenden Zeitalters des Glaubens einleitete.
Im Jahr nach Bahá'u'lláhs Hinscheiden hatte 'Abdu'l-Bahá in einer Verszeile, die den Spott der Bundesbrecher hervorgerufen hatte, ein vielversprechendes Ereignis angedeutet, das die Nachwelt als einen der größten Triumphe Seines Amtes betrachten sollte, das im Endeffekt unschätzbare Segnungen über die westliche Welt bringen und binnen kurzem den Kummer und die Sorgen zerstreuen sollte, die die Gemeinschaft Seiner Exilgefährten in 'Akká bedrückten. Die große Republik des Westens wurde vor allen anderen Ländern des Abendlandes als erste dazu ausersehen, Gottes unschätzbaren Segen zu empfangen und die treibende Kraft bei dessen Weitergabe an so viele ihrer Schwesternationen auf den fünf Kontinenten der Erde zu werden.
Die Bedeutung einer derart wichtigen Entwicklung in der Geschichte des Glaubens Bahá'u'lláhs – die Einführung Seiner Sache auf dem nordamerikanischen Kontinent – zu einer Zeit, da 'Abdu'l-Bahá Seine Mission erst begonnen hatte und noch dazu die schwerste Krise durchlitt, mit der Er je konfrontiert war, kann gar nicht überschätzt werden:.

Schon in dem Jahr, als der Glaube in Shíráz seinen Anfang nahm, hatte der Báb im Qayyúmu'l-Asmá' – nachdem Er die Völker des Ostens und des Westens in einem Abschnitt deutlich gewarnt hatte – die »Völker des Westens«Q745 direkt angesprochen und sie ausdrücklich aufgefordert, aus ihren »Städten herauszukommen«Q746, um Gott beizustehen und in Seiner »einen, unteilbaren Religion wie Brüder zu werden«Q747.

Bahá'u'lláh selbst hatte in Erwartung dieser Entwicklung geschrieben:

»Im Osten ist das Licht Seiner Offenbarung angebrochen, im Westen erscheinen die Zeichen Seiner Herrschaft.«Q748 Außerdem hatte er prophezeit:

»Sollten sie das Licht … auf dem Festland zu verdecken suchen, dann wird es sicherlich sein Haupt mitten im Herzen des Weltmeeres erheben und mit lauter Stimme verkünden: ›Ich bin der Lebensspender der Welt!‹«Q749 Und wie Nabíl berichtet, stellte Er kurz vor Seinem Hinscheiden fest:

»Wäre diese Sache im Westen offenbart worden und Unsere Verse aus dem Westen nach Persien und anderen östlichen Ländern gelangt, dann hätte man gesehen, wie die Völker des Abendlandes Unsere Sache aufgegriffen hätten.

Das Volk Persiens aber hat sie nicht gewürdigt.« 'Abdu'l-Bahá sagte hierzu:

»Von Anbeginn der Zeit bis zum heutigen Tag ist das Licht göttlicher Offenbarung im Osten aufgegangen und hat seine Strahlen auf den Westen ergossen.

Im Westen aber hat seine Leuchtkraft ungewöhnliches Feuer erlangt.

Betrachte den Glauben, den Jesus verkündete.

Obgleich er zuerst im Osten erschien, wurde doch das volle Maß seiner Möglichkeiten erst offenbar, als sich sein Licht auf den Westen ergoss.«Q750 »Der Tag naht heran«, betont Er, »da ihr bezeugen werdet, wie durch den Strahlenglanz des Glaubens Bahá'u'lláhs der Westen den Osten abgelöst haben wird und das Licht göttlicher Führung verbreiten wird.«Q751 Und abermals:

»Der Westen hat vom Osten Erleuchtung erfahren, aber in mancherlei Hinsicht war die Widerspiegelung des Lichtes im Abendland stärker.«Q752 Und:

»Der Osten ward wahrlich vom Licht des Gottesreiches erleuchtet.

Binnen kurzem wird dasselbe Licht den Westen noch viel stärker erleuchten.«Q753
Speziell den Machthabern des amerikanischen Kontinents beliebte der Stifter der Bahá'í-Offenbarung die einzigartige Ehre zu erweisen, sie im Kitáb-i-Aqdas, Seinem Heiligsten Buch, gemeinschaftlich anzusprechen und eindringlich zu ermahnen: »Schmückt den Tempel der Herrschaft mit der Zier der Gerechtigkeit und der Gottesfurcht und krönt ihn mit dem Gedenken eures Herrn«Q754. Er fordert sie auf, »den Verletzten mit den Händen der Gerechtigkeit« zu verbinden und »den Unterdrücker« »mit der Rute der Gebote« ihres »Herrn, des Gesetzgebers, des Allweisen,«Q755 zu zermalmen. »Der amerikanische Kontinent«, schrieb 'Abdu'l-Bahá, »ist in den Augen des einen wahren Gottes das Land, in dem der Glanz Seines Lichtes offenbart und die Geheimnisse Seiner Religion enthüllt werden, wo die Gerechten wohnen und die Freien sich versammeln.«Q756 Und Er prognostizierte: »Der amerikanische Kontinent zeigt Beweise großer Fortschrittlichkeit. Seine Zukunft ist vielversprechend, denn sein Einfluss und sein Glanz reichen weit. Er wird alle Nationen geistig anführen.«Q757
»Die Menschen in Amerika«, so macht 'Abdu'l-Bahá deutlich, indem er die große Republik des Westens, die führende Nation des amerikanischen Kontinents für seine besondere Gunst herausgreift, »sind wirklich wert die Ersten zu sein, die den Tabernakel des Größten Friedens errichten und die Einheit der Menschheit verkünden.«Q758 Und wiederum: »Diese amerikanische Nation ist bestens ausgerüstet und befähigt das zu vollbringen, was die Geschichtsbücher schmücken wird; die ganze Welt wird sie beneiden und für die Erfolge ihres Volkes wird man sie in Ost und West preisen.«Q759 Ferner sagte Er: »Möge diese amerikanische Demokratie die erste Nation werden, die den Grundstein für internationale Abkommen legt. Möge sie die erste Nation werden, die die Einheit der Menschheit verkündet. Möge sie die Erste werden, die das Banner des Größten Friedens entfaltet.«Q760 »Mögen sich die Bewohner dieses Landes«, schrieb Er ferner, »… über ihre gegenwärtigen materiellen Errungenschaft zu solchen Höhen erheben, dass himmlische Erleuchtung von diesem Zentrum aus allen Völkern der Welt zuströmt.«Q761
»O ihr Apostel Bahá'u'lláhs!«, sprach 'Abdu'l-Bahá die Gläubigen des nordamerikanischen Kontinents an, »… bedenkt, welch hohe, erhabene Stufe Er euch zu erreichen bestimmt hat.A195 … Das volle Maß eures Erfolges ist noch nicht offenbar, seine Bedeutung wird noch nicht verstanden.«Q762 Und wiederum: »Eure Sendung ist unaussprechlich ruhmreich. Ist euer Unternehmen von Erfolg gekrönt, so wird sich Amerika sicherlich zu einem Mittelpunkt entwickeln, von dem Wogen geistiger Kraft ausstrahlen, und der Thron des Reiches Gottes wird in der Fülle seiner Majestät und Herrlichkeit fest gegründet sein.«Q763 Und schließlich gibt Er die mitreißende Versicherung: »Sobald die amerikanischen Gläubigen diese göttliche Botschaft über die Küsten Amerikas hinaustragen und sie quer durch die Kontinente Europa, Asien, Afrika und Australasien bis weit auf die Pazifischen Inseln verkündigen, wird sich diese Gemeinde unverrückbar auf den Thron ewiger Herrschaft gesetzt sehen. … Dann wird die ganze Erde widerhallen vom Lobpreis ihrer Majestät und Größe.«Q764
Kein Wunder, dass es dieser Gemeinde, die einer Nation angehört, die so reich gesegnet ist und in einem überreich ausgestatteten Kontinent eine so hervorragende Stellung einnimmt, im Lauf ihres fünfzigjährigen Bestehens gelang, den Annalen des Glaubens Bahá'u'lláhs so manche Seite voller Siege hinzuzufügen.

Es soll nicht vergessen werden, dass dies die Gemeinde ist, die, seit sie durch die schöpferischen Kräfte, ausgelöst durch die Verkündigung des Bundes Bahá'u'lláhs, ins Leben gerufen wurde, in 'Abdu'l-Bahás unermüdlicher Fürsorge stand und von Ihm geschult wurde, ihren einzigartigen Auftrag zu erfüllen; durch zahllose Sendbriefe, durch Anweisungen, die Er zurückkehrenden Pilgern mitgab, durch das Entsenden von Boten, und später durch Seine Reisen quer über den nordamerikanischen Kontinent, durch den besonderen Nachdruck, den Er während dieser Reisen auf die Institution des Bundes legte, und schließlich durch den Auftrag, der in den Sendschreiben zum göttlichen Plan niedergelegt ist.

Von ihrem ersten Anfang bis zum heutigen Tag hat diese Gemeinde unaufhörlich gearbeitet und hat es durch ihre eigenen Bemühungen und ohne fremde Hilfe geschafft, das Banner Bahá'u'lláhs in einem Großteil der sechzig Länder zu hissen, die heute in Ost und West die Ehre haben, zum Gebiet Seines Glaubens zu gehören.

Dieser Gemeinde gebührt die Auszeichnung, das Modell für die Institutionen der Gemeindeordnung, die die kommende Weltordnung Bahá'u'lláhs ankündigen, entwickelt und ihre Struktur errichtet zu haben.

Ihren Bemühungen ist es auch zu verdanken, dass im Herzen Nordamerikas der Muttertempel des Westens, der Herold dieser künftigen Ordnung, eine der edelsten der im Kitáb-i-Aqdas festgelegten Einrichtungen und das prächtigste Gebäude der ganzen Bahá'í-Welt, errichtet wurde.

Durch die gewissenhafte Arbeit ihrer Pioniere, Lehrer und Organisatoren wurde die Literatur der Bahá'í-Religion enorm erweitert, wurden ihre Ziele und Vorhaben furchtlos verfolgt und ihre jungen Institutionen fest verankert.

Eine unmittelbare Folge des selbstständigen, unermüdlichen Wirkens der hervorragendsten ihrer Reiselehrer war auch das spontane Bekenntnis einer Königin zum Glauben Bahá'u'lláhs, das der Nachwelt in mehreren Zeugnissen aus der Feder der königlichen Konvertitin unmissverständlich überliefert ist.

Und schließlich gebührt den Mitgliedern dieser Gemeinde, diesen geistigen Nachfahren der frühen Helden des Heroischen Zeitalters der Bahá'í-Sendung, die unvergängliche Ehre, bei vielen Gelegenheiten mit bewundernswertem Eifer begeistert und entschlossen die Sache der Unterdrückten verfochten, den Armen geholfen und sich für Bauvorhaben und Institutionen eingesetzt zu haben, die ihre Glaubensbrüder in Ländern wie Persien, Russland, Ägypten, 'Iráq und Deutschland errichteten – Länder, in denen die Gläubigen in unterschiedlichem Maß rassischen und religiösen Verfolgungen ausgesetzt waren.
Es ist schon seltsam, dass in diesem vor allen seinen Schwesternationen des Westens mit einer so einzigartigen Aufgabe betrauten Land der erste öffentliche Hinweis auf den Stifter einer so herrlichen Religion interessanterweise von einem Mitglied jenes geistlichen Ordens kam, mit dem sich der Bahá'í-Glaube schon lange hatte auseinandersetzen müssen, und von dem er viel zu leiden hatte. Noch interessanter ist, dass ausgerechnet der Mann, der fünfzig Jahre, nachdem der Báb Seine Sendung in Shíráz verkündet hatte, als Erster den Glauben in Chicago begründete, wenige Jahre später der Fahne, die er in dieser Stadt selbst aufgepflanzt hatte, abtrünnig wurde.
Am 23.

September 1893, etwas über ein Jahr nach dem Hinscheiden Bahá'u'lláhs, verlas Rev.

George A.

Ford aus Syrien vor dem Weltparlament der Religionen in Chicago, im Zusammenhang mit der Kolumbus-Ausstellung zum vierhundertsten Jahrestag der Entdeckung Amerikas, ein von Rev.

Henry H.

Jessup, D.

D., Direktor der Presbyterianischen Mission in Nordsyrien verfasstes Schreiben, worin verkündet wurde, dass »ein berühmter persischer Weiser«, »der Bábí-Heilige«, unlängst in 'Akká verstorben sei, und dass zwei Jahre vor Seinem Tod ein »Gelehrter der Universität Cambridge« Ihn besucht habe, dem gegenüber Er »so edle, christusähnliche Gefühle« zum Ausdruck gebracht habe, dass der Autor dieser Schrift in seinen »Schlussworten«Q765 den Wunsch äußerte, seine Leserschaft daran teilhaben zu lassen.

Kaum ein Jahr darauf, im Februar 1894, ließ sich ein syrischer Arzt namens Ibráhím Khayru'lláh, nachdem er in Kairo von Ḥájí 'Abdu'l-Karím-i-Ṭihrání zur Bahá'í-Religion bekehrt worden war, von Bahá'u'lláh ein Sendschreiben erhalten hatte, mit 'Abdu'l-Bahá korrespondiert hatte und im Dezember 1892 nach New York gekommen war, in Chicago nieder, wo er begann, die Sache, der er sich angeschlossen hatte, tatkräftig und systematisch zu verbreiten.

Zwei Jahre lang berichtete er 'Abdu'l-Bahá regelmäßig über seine Eindrücke und die bemerkenswerten Erfolge seiner Bemühungen.

Im Jahr 1895 tat sich für ihn eine Möglichkeit in Kenosha auf, das er nun im Zug seiner Lehrtätigkeit jede Woche einmal besuchte.

Es wird berichtet, dass im Jahr darauf in diesen beiden Städten bereits hunderte von Gläubigen lebten.

1897 veröffentlichte er sein Buch Bábu'd-Dín und besuchte Kansas City, New York City, Ithaca und Philadelphia, wo er viele Stützen für den Glauben gewinnen konnte.

Der unerschütterliche Thornton Chase, den 'Abdu'l-Bahá Thábit, den Standhaften, nannte und als »ersten amerikanischen Gläubigen« bezeichnete – er hatte sich im Jahr 1894 zum Glauben bekehrt; die unsterbliche Louisa A.

Moore, die erste Lehrerin des Westens, die 'Abdu'l-Bahá Livá, das Banner, benannte; Dr.

Edward Getsinger, den sie später heiratete; Howard McNutt, Arthur P.

Dodge, Isabella B.

Brittingham, Lillian F.

Kappes, Paul K.

Dealy, Chester I.

Thatcher und Helen S.

Goodall – alle diese Namen werden für immer mit den ersten Regungen der Religion Bahá'u'lláhs auf dem nordamerikanischen Kontinent verknüpft sein und stehen an erster Stelle unter denen, die schon früh durch den Ruf des Neuen Tages erwachten und ihr Leben dem Dienst für den neu verkündeten Bund weihten.
Die bekannte Philanthropin Mrs. Phoebe HearstA196, deren Interesse für den Glauben durch Mrs. Getsinger bei einem Besuch in Kalifornien geweckt worden war, bekundete um das Jahr 1898 ihre Absicht, 'Abdu'l-Bahá im Heiligen Land aufzusuchen, lud mehrere Gläubige zur Teilnahme ein, darunter Dr. Getsinger mit Frau und Dr. Khayru'lláh mit Frau, und traf die notwendigen Vorkehrungen für ihre historische Pilgerfahrt nach 'Akká. In Paris schlossen sich ihnen mehrere dort ansässige Amerikanerinnen an, darunter May Ellis Bolles, die von Mrs. Getsinger für den Bahá'í-Glauben gewonnen worden war, Miss Pearson und Ann Apperson, beides Nichten von Mrs. Hearst, sowie Mrs. Thornburgh mit Tochter und später kamen in Ägypten noch die Töchter von Dr. Khayru'lláh hinzu sowie deren Großmutter, die er kurz zuvor zum Glauben bekehrt hatte.
Die Ankunft der fünfzehn Pilger in drei aufeinander folgenden Gruppen, von denen die erste mit Dr. Getsinger und Frau am 10. Dezember 1898 in der Gefängnisstadt 'Akká eintraf; die enge persönliche Beziehung, die zwischen dem Mittelpunkt des Bundes Bahá'u'lláhs und den neuen Verkündern Seiner Offenbarung im Westen zustande kam; die bewegenden Umstände ihres Besuches am heiligen Grab und die große Ehre, von 'Abdu'l-Bahá persönlich in dessen innerstes Gemach geführt zu werden; der Geist, den ihnen ihr liebevoller, gütiger Gastgeber trotz der Kürze ihres Aufenthaltes in so reichem Maß durch Vorgaben und Beispiel einflößte; der leidenschaftliche Eifer, die unbeugsame Entschlossenheit, entzündet in ihren Herzen durch Seine anregenden Ermahnungen, lichtvollen Lehren und die vielen Beweise Seiner göttlichen Liebe – all dies kennzeichnet den Beginn eines neuen Abschnitts in der Entwicklung des Glaubens im Westen, eines Abschnitts, dessen Stellenwert durch später vollbrachte Werke einiger dieser Pilger und ihrer Mitgläubigen hinreichend aufgezeigt wurde.
Eine Frau aus dieser Pilgergruppe schilderte ihre Eindrücke: »Von diesem ersten Treffen sind mir weder Freude noch Schmerz noch etwas anderes, was ich benennen könnte, im Gedächtnis geblieben. Ich war unversehens zu hoch emporgehoben, meine Seele war mit dem göttlichen Geist in Berührung gekommen und diese so reine, heilige und mächtige Kraft hatte mich überwältigt. … Wir konnten unseren Blick nicht von Seinem herrlichen Antlitz wenden. Wir hörten wohl alles, was Er sagte, wir tranken Tee mit Ihm, den Er uns anbot, aber wir waren völlig entrückt, und erst als Er plötzlich aufstand und uns verließ, kehrten wir wieder ins Leben zurück. Aber es war Gott sei Dank nie, ach nie mehr dasselbe Leben auf dieser Erde.«Q766 In Erinnerung an das letzte Gespräch, das die Gruppe, der sie angehörte, mit Ihm hatte, schrieb diese Pilgerin: »Vor der Macht und Majestät Seiner Gegenwart wandelte sich unsere Furcht in tiefen Glauben; unsere Schwachheit kehrte sich in Kraft, unsere Sorge in Hoffnung und wir selbst verloren uns in der Liebe zu Ihm. Als wir alle vor Ihm saßen und Seiner Worte harrten, weinten einige der Gläubigen bitterlich. Er bat sie, doch ihre Tränen zu trocknen, aber sie vermochten es keinen Augenblick lang. Er bat sie wiederum, sie möchten Ihm zuliebe bitte nicht weinen; Er könne erst zu uns sprechen und uns lehren, wenn alle Tränen gebannt seien. …«Q767
»Es waren die unvergesslichsten drei Tage meines Lebens«, berichtet Mrs. Hearst in einem ihrer Briefe. »… Den Meister zu beschreiben will ich erst gar nicht versuchen. Ich kann nur sagen, dass ich von ganzem Herzen glaube, dass Er der Meister ist, und dass der größte Segen auf dieser Welt für mich das Vorrecht war, bei Ihm zu sein und Sein geheiligtes Antlitz zu schauen. … 'Abbás Effendi ist ohne Zweifel der Messias für die heutige Generation, und wir brauchen nach keinem anderen Ausschau zu halten.«Q768»Ich muss sagen«, schreibt sie in einem anderen Brief, »Er ist das wunderbarste Wesen, dem ich in dieser Welt je begegnet bin oder dem zu begegnen ich erwartet habe. … Die geistige Atmosphäre, die Ihn umgibt und ungeheuer stark auf alle wirkt, die das Glück haben, in Seiner Nähe sein zu dürfen, ist unbeschreiblich. … Ich glaube von ganzem Herzen und ganzer Seele an Ihn und hoffe, dass alle, die sich Gläubige nennen, Ihm alle Größe, alle Herrlichkeit und allen Ruhm zugestehen, denn Er ist wirklich der Sohn Gottes – und ›der Geist des Vaters wohnt in Ihm‹A197.«Q769
Auch Mrs. Hearsts Butler, ein Schwarzer namens Robert Turner, der erste seiner Hautfarbe, der sich im Westen zur Sache Bahá'u'lláhs bekannte, war vom Einfluss 'Abdu'l-Bahás während dieses epochalen Pilgeraufenthalts hingerissen. Seine Standhaftigkeit im Glauben war so groß, dass auch die Tatsache, dass sich seine geliebte Herrin später der Sache entfremdete, zu der sie sich so spontan bekannt hatte, sein Glaubenslicht nicht trüben konnte, noch im geringsten die intensiven Gefühle abschwächen konnte, die 'Abdu'l-Bahás Güte in seinem Herzen erweckt hatte.
Mit der Rückkehr dieser gott-trunkenen Pilger – teils nach Frankreich, teils in die Vereinigten Staaten – begann eine systematische und anhaltende Aktivität, die sich mit zunehmendem Schwung bis nach Westeuropa und in die Staaten und Provinzen Nordamerikas erstreckte und einen solchen Umfang annahm, dass 'Abdu'l-Bahá beschloss, persönlich eine Lehrreise in den Westen zu unternehmen, sobald Er aus Seiner ausgedehnten Haft in 'Akká befreit wäre.

Unbeeindruckt von der verheerenden Krise, die Dr.

Khayru'lláh mit seinem Ehrgeiz nach seiner Rückkehr aus dem Heiligen LandA198 auslöste; unbeirrt von der Aufregung, die er gemeinsam mit dem Erz-Bundesbrecher und dessen Abgesandten heraufbeschwor; ungerührt von den Angriffen durch ihn, seine Genossen, aber auch durch christliche Geistliche, die immer eifersüchtiger auf die wachsende Macht und den zunehmenden Einfluss des Glaubens blickten; genährt durch einen ständigen Strom von Pilgern, die mündliche Botschaften und besondere Anweisungen von ihrem wachsamen Meister überbrachten; belebt durch unzählige Sendschreiben aus Seiner Hand; angeleitet durch Boten und Lehrer, die auf Sein Geheiß zu ihrer Führung, Erbauung und Festigung entsandt wurden, erhob sich die Gemeinde der amerikanischen Gläubigen zu einer Reihe von Unternehmungen, die – ein Jahrzehnt später von 'Abdu'l-Bahá selbst gesegnet und angefacht – doch nur ein Vorspiel zu den unvergleichlichen Diensten waren, die diese Gemeinde für die Sendung Seines Vaters im Gestaltenden Zeitalter leisten sollte.
Kaum war die schon erwähnte May Bolles von dieser Pilgerfahrt nach Paris zurückgekehrt, gelang es ihr, die besondere Anweisung 'Abdu'l-Bahás zu erfüllen und das erste Bahá'í-Zentrum auf dem europäischen Kontinent zu gründen. Schon bald nach ihrer Ankunft wurde dieses Zentrum gestärkt durch den Beitritt des erleuchteten Thomas Breakwell, des ersten englischen Gläubigen, der durch eine glühende Lobrede unsterblich wurde, die 'Abdu'l-Bahá zu seinem Gedenken offenbarte, ferner durch Hippolyte Dreyfus, den ersten Franzosen, der sich zur Bahá'í-Religion bekannte und durch seine Schriften, Übersetzungen, Reisen und andere Pionierdienste im Laufe der Jahre das begonnene Werk in diesem Land festigte, sowie durch Laura Barney, deren bleibendes Verdienst es ist, die unschätzbar wertvollen Erläuterungen 'Abdu'l-Bahás zu vielen verschiedenen Themen, die sie von Ihm während ihres langen Pilgeraufenthalts im Heiligen Land bekommen hatte, gesammelt in einem Buch mit dem Titel Beantwortete Fragen der Nachwelt zu übermitteln. Drei Jahre später, im Jahr 1902, zog May Bolles, die inzwischen mit einen Kanadier verheiratet war, nach Montreal, wo es ihr gelang, dort das Fundament für die Verbreitung der Sache zu legen.
Der schöpferische Einfluss jener unvergesslichen Pilgerfahrt führte dazu, dass Mrs.

Thornburgh-Cropper in London mit Aktivitäten beginnen konnte, durch die es einige Jahre später mit Unterstützung durch die ersten englischen Gläubigen, insbesondere durch Ethel J.

Rosenberg, die 1899 den Glauben annahm, möglich wurde, die Strukturen der Verwaltungsordnung auf den Britischen Inseln zu errichten.

Auf dem nordamerikanischen Kontinent wurde die Treue der eben flügge gewordenen Gemeinde durch den Abfall und die Schmähschriften Dr.

Khayru'lláhs, der sich von Mírzá Muḥammad-'Alí und seinem nach Amerika geschickten Sohn Shu'á'u'lláh aufstacheln ließ, auf eine äußerst harte Probe gestellt, doch es gelang den nacheinander von 'Abdu'l-Bahá ausgesandten Boten wie Ḥájí 'Abdu'l-Karím-i-Ṭihrání, Ḥájí Mírzá Ḥasan-i-Khurásání, Mírzá Asadu'lláh und Mírzá Abu'l-Faḍl rasch, die Zweifel zu zerstreuen, das Verständnis der Gläubigen zu vertiefen, die Gemeinde zusammenzuhalten und den Kern jener Institutionen der Gemeindeordnung zu bilden und zu formen, die zwei Jahrzehnte später durch die klaren Vorkehrungen in 'Abdu'l-Bahás Wille und Testament formell eingeführt wurden.

Bereits im Jahr 1899 wurde in der Stadt Kenosha ein siebenköpfiges beratendes Gremium gebildet, die Vorläuferinstitution für eine Reihe von Räten, die noch vor dem Ende des ersten Bahá'í-Jahrhunderts den nordamerikanischen Kontinent von Küste zu Küste umfassen sollten.

Im Jahr 1902 wurde in Chicago eine Bahá'í-Verlagsgesellschaft gegründet, um das Schrifttum der allmählich wachsenden Gemeinde zu vermehren und zu verbreiten.

In New York wurde ein Bahá'í-Bulletin herausgegeben, um die Lehren des Glaubens zu verbreiten.

In Chicago erschien etwas später eine andere Zeitschrift, die Bahá'í News, die sich bald zu einem Magazin mit dem Titel Star of the West weiterentwickelte.

Mit großem Engagement wurden einige der wichtigsten Schriften Bahá'u'lláhs übersetzt, so die Verborgenen Worte, das Kitáb-i-Íqán, die Sendschreiben an die Könige und die Sieben Täler, ferner die Sendschreiben 'Abdu'l-Bahás sowie einige Abhandlungen und Broschüren von Mírzá Abu'l-Faḍl und anderen.

Mit vielen Zentren im Orient setzte ein beachtlicher Briefwechsel ein, der an Umfang wie an Bedeutung stetig zunahm.

Kurze Abrisse der Geschichte des Glaubens, Bücher und Broschüren zu seiner Verteidigung, Presseartikel, Reise- und Pilgerberichte, Lobeshymnen und Gedichte wurden ebenfalls veröffentlicht und fanden weite Verbreitung.
Zur selben Zeit machten sich Reisende und Lehrer, die siegreich die Stürme der Prüfungen und Bewährungsproben, die ihre geliebte Sache zu verschlingen drohten, überstanden hatten, aus eigenem Antrieb auf, um die bereits gegründeten Stützpunkte des Glaubens zu festigen und zu mehren.

So entstanden neue Zentren in Washington, Boston, San Francisco, Los Angeles, Cleveland, Baltimore, Minneapolis, Buffalo, Rochester, Pittsburgh, Seattle, St.

Paul und anderen Städten.

Voll Eifer, das neue Evangelium über die Grenzen ihres Heimatlandes hinauszutragen, begaben sich mutige Pioniere als Besucher oder Siedler auf weite Reisen und starteten Unternehmungen, die das Licht der neuen Botschaft ins Herz Europas, in den fernen Osten und auf die Inseln im Pazifik brachten.

Mason Remey reiste nach Russland und Persien und machte später gemeinsam mit Howard Struven als erster in der Bahá'í-Geschichte eine Reise um die Welt, wobei sie Hawaii, Japan, China, Indien und Birma besuchten.

Hooper Harris und Harlan Ober besuchten während einer siebenmonatigen Reise durch Indien und Birma Bombay, Puna, Lahore, Kalkutta, Rangun und Mandalay.

Alma Knobloch trat in die Fußstapfen von Dr.

K.

E.

Fisher, hisste die Fahne des Glaubens in Deutschland und trug sein Licht nach Österreich.

Dr.

Susan I.

Moody, Sidney Sprague, Lillian F.

Kappes, Dr.

Sarah Clock und Elizabeth Stewart verlegten ihren Wohnsitz nach Ṭihrán, um dort zusammen mit den ansässigen Bahá'í die mannigfachen Angelegenheiten des Glaubens zu fördern.

Sarah Farmer hatte schon 1894 Sommertagungen angeregt und in Green Acre im Staat Maine ein Zentrum zur Förderung der Einheit und des Zusammenhalts unter den diversen Ethnien und Religionen gegründet; nach ihrer Pilgerfahrt nach 'Akká im Jahre 1900 überließ sie die für diese Tagungen bestimmte Liegenschaft den Anhängern des Glaubens, zu dem sie sich kürzlich bekannt hatte, zur freien Verfügung.
Beflügelt vom Beispiel ihrer Mitgläubigen in 'Ishqábád, die bereits mit dem Bau des ersten Mashriqu'l-Adhkár der Bahá'í-Welt begonnen hatten, und entflammt von dem Wunsch, ihrem Glauben und ihrer Hingabe auch materiell in geziemender Weise Ausdruck zu verleihen, hatten die Bahá'í von Chicago 'Abdu'l-Bahá um die Erlaubnis gebeten, ebenfalls ein Haus der Andacht errichten zu dürfen und machten sich – nachdem ihnen in einem Sendschreiben vom Juni 1903 Seine vorbehaltlose begeisterte Zustimmung zugesichert worden war – ungeachtet ihrer geringen Zahl und ihrer begrenzten Mittel an dieses Unternehmen, das als der größte Einzelbeitrag zu betrachten ist, den die Bahá'í in Amerika und im gesamten Westen bisher für die Sache Bahá'u'lláhs geleistet hatten.

Die Ermutigung, die ihnen 'Abdu'l-Bahá in der Folge zuteilwerden ließ, und die Beiträge, die ihnen von verschiedenen Räten zuflossen, veranlassten sie, Vertreter ihrer Mitgläubigen aus verschiedenen Teilen des Landes nach Chicago zur feierlichen Inangriffnahme dieses gewaltigen Unternehmens einzuladen.

Am 26.

November 1907 kamen die zu diesem Zweck angereisten Repräsentanten zusammen und wählten einen aus neun Bahá'í bestehenden Ausschuss, der einen passenden Platz für den geplanten Tempel aussuchen sollte.

Schon am 9.

April 1908 war die Summe von zweitausend Dollar für den Erwerb von zwei Bauplätzen nahe dem Ufer des Michigansees eingezahlt worden.

Im März 1909 wurde auf Anweisung 'Abdu'l-Bahás eine Zusammenkunft von Vertretern der diversen Bahá'í-Zentren einberufen.

Die neununddreißig Delegierten, die sechsunddreißig Städte vertraten, versammelten sich in Chicago an genau dem Tag, an dem 'Abdu'l-Bahá die Überreste des Báb in dem eigens hierfür errichteten Mausoleum am Karmel beisetzte, und gründeten die Bahá'í-Tempelvereinigung, eine ständige nationale Organisation, die gemäß den Gesetzen des Staates Illinois als religiöse Körperschaft eingetragen wurde und die Vollmacht besaß, rechtsgültig über die Besitztümer des Tempels und über alle für seinen Bau erforderlichen Maßnahmen zu entscheiden.

Bei dieser Zusammenkunft wurde eine Satzung formuliert, eine ausführende Körperschaft der Bahá'í-Tempelvereinigung gewählt, der von den Delegierten das Recht übertragen wurde, den bereits bei der letzten Zusammenkunft befürworteten Landkauf abzuschließen.

Die Beiträge zu diesem historischen Unternehmen, die aus Indien, Persien, der Türkei, Syrien, Palästina, Russland, Ägypten, Deutschland, Frankreich, England, Kanada, Mexiko, Hawaii und sogar aus Mauritius sowie aus nicht weniger als sechzig amerikanischen Städten kamen, beliefen sich im Jahr 1910, also zwei Jahre vor der Ankunft 'Abdu'l-Bahás in Amerika, auf nicht weniger als zwanzigtausend Dollar – ein beredtes Zeugnis sowohl für den Zusammenhalt der Gläubigen in Ost und West als auch für die aufopfernden Bemühungen der amerikanischen Gläubigen, die mit dem Voranschreiten des Werkes den überwiegenden Anteil des Betrags von schließlich über einer Million Dollar für die Errichtung des Tempels und seine äußere Ausschmückung aufbrachten.

Kapitel 17

Erneute Gefangenschaft 'Abdu'l-Bahás

Die herausragenden Erfolge dieser tapferen, leidgeprüften Gemeinde, die ersten Früchte des vor kurzem etablierten Bundes Bahá'u'lláhs in der westlichen Welt hatten ein eindrucksvolles Fundament gelegt, das genügte, um den ernannten Mittelpunkt dieses Bundes einzuladen, der diese Gemeinde ins Leben gerufen hatte und mit so unendlicher Fürsorge und Voraussicht über ihre sich entfaltenden Geschicke wachte. Aber erst jetzt, da 'Abdu'l-Bahá die schwere Krise überstanden hatte, die Ihn seit mehreren Jahren in ihren Zwängen hielt, konnte Er sich auf Seine unvergessliche Reise zu den Küsten jenes Kontinents begeben, wo Aufstieg und Festigung des Glaubens Seines Vaters durch so prächtige und dauerhafte Ergebnisse zum Ausdruck kamen.
Diese zweite schwere Krise Seiner Amtszeit, äußeren Ursprungs aber nicht weniger schwerwiegend als die, durch die Auflehnung von Mírzá Muḥammad-'Alí ausgelöste, brachte Ihn in große Lebensgefahr, beraubte Ihn für einige Jahre der relativen Freiheit, die Er zuvor genossen hatte, stürzte Seine Familie und die Gläubigen in Ost und West in Angst und Sorge und entlarvte wie nie zuvor die niederträchtige Unverschämtheit Seiner unerbittlichen Widersacher. Sie begann zwei Jahre nach der Abreise der ersten amerikanischen Pilger aus dem Heiligen Land, dauerte mit wechselnder Intensität mehr als sieben Jahre und wurde durch die ständigen Intrigen und krassen Fehldarstellungen des Erz-Bundesbrechers und seiner Anhängerschaft verursacht.
Verbittert über sein klägliches Versagen, eine Spaltung, auf die er seine törichten Hoffnungen gesetzt hatte, herbeizuführen; angestachelt vom sichtbaren Erfolg, den die Bannerträger des Bundes trotz seiner Machenschaften in Nordamerika errungen hatten; ermutigt von einem Regime, das unter dem Vorsitz eines verschlagenen und grausamen Potentaten in einer Atmosphäre aus Intrigen und Verdächtigungen gedieh; fest entschlossen, jede Chance zu nutzen, die sich ihm durch die Ankunft von Pilgern aus dem Westen in der Gefängnisstadt 'Akká und durch den Bau des Grabmals des Báb am Karmel bot, gelang es Mírzá Muḥammad-'Alí mit Unterstützung seines Bruders Mírzá Badí'u'lláh und seines Schwagers Mírzá Majdi'd-Dín, durch beharrliche, hartnäckige Machenschaften das Misstrauen der türkischen Regierung und ihrer Beamten zu schüren und sie dazu zu bringen, über 'Abdu'l-Bahá erneut die Haft zu verhängen, unter der Er schon zu Bahá'u'lláhs Lebzeiten so schwer gelitten hatte.
Genau dieser Bruder, der Hauptkomplize Mírzá Muḥammad-'Alís, veröffentlichte anlässlich seiner Aussöhnung mit 'Abdu'l-Bahá ein schriftliches, unterschriebenes und besiegeltes Geständnis der ruchlosen Machenschaften, zu denen sie sich verschworen hatten.

»Was ich von anderen gehört habe«, schreibt Mírzá Badí'u'lláh, »werde ich nicht berücksichtigen.

Ich werde nur berichten, was ich mit eigenen Augen gesehen und aus seinemA199 Mund gehört habe.«Q770 Dann fährt er fort:

»ErA200 veranlasste die Entsendung von Mírzá Majdi'd-Dín zu Náẓim Páshá, dem VálíA201 von Damaskus, mit einem Geschenk und einem persisch geschriebenen Brief, um diesen für seine Pläne zu gewinnen. … Wie erA202 mir selbst in Haifa sagte, tat er alles, um ihnA203 umfassend über die Bauarbeiten am Karmel zu informieren und ihn über das Kommen und Gehen der amerikanischen Gläubigen und die in 'Akká abgehaltenen Zusammenkünfte zu unterrichten.

Dem Páshá lag viel daran, alle Fakten zu erfahren, und er war ihm gegenüber überaus liebenswürdig und sagte ihm seine Unterstützung zu.

Einige Tage nach Mírzá Majdi'd-Díns Rückkehr kam von der Hohen Pforte ein chiffriertes Telegramm mit dem Befehl des Sulṭáns, 'Abdu'l-Bahá, mich und die anderen gefangen zu nehmen.«Q771 Im selben Dokument bezeugt er weiter:

»Ein Mann, der damals von Damaskus nach 'Akká kam, hat Unbeteiligten gegenüber erklärt, dass Náẓim Páshá die Ursache für 'Abbás Effendis Verhaftung sei.

Das eigenartigste an alledem ist, dass Mírzá Muḥammad-'Alí nach seiner Verhaftung an Náẓim Páshá ein Gesuch um seine Freilassung richtete. … Der Páshá jedoch antwortete ihm weder auf seinen ersten noch auf seinen zweiten Brief.«Q772
Am fünften Tag des Monats Jamádíyu'l-Avval 1319 d. H. (20. August 1901) – 'Abdu'l-Bahá kam gerade von Bahjí zurück, wo Er an der Feier zum Jahrestag der Verkündigung des Báb teilgenommen hatte – wurde Ihm bei einem Gespräch mit dem Gouverneur von 'Akká mitgeteilt, dass auf Sulṭán 'Abdu'l-Ḥamíds Befehl die schrittweise gelockerten Beschränkungen wieder in Kraft gesetzt werden sollten und Er und Seine Brüder sich nur noch innerhalb der Stadtmauern aufhalten dürften. Zunächst wurde der Erlass des Sulṭáns rigide durchgesetzt, die Freiheit der Gemeinde der Verbannten wurde stark beschnitten, während sich 'Abdu'l-Bahá, völlig auf sich gestellt, ausgedehnten Verhören durch Richter und Beamte unterziehen musste, die für ihre Ermittlungen Seine mehrtägige Anwesenheit im Verwaltungsgebäude verlangten. Als erstes setzte Er sich für Seine Brüder ein, die vom Gouverneur unabweislich vorgeladen und über den Befehl des Herrschers informiert worden waren; doch auch das konnte weder ihre Feindseligkeit abschwächen noch ihre übelwollenden Aktivitäten dämpfen. Später gelang es Ihm durch Sein Eintreten bei den zivilen und militärischen Behörden, die Freiheit für Seine in 'Akká lebenden Mitgläubigen zu erwirken, sodass sie weiter ungehindert ihren Lebensunterhalt verdienen konnten.
Die Bundesbrecher waren keineswegs zufrieden mit den behördlichen Maßnahmen gegen Den, der so großmütig für sie eingetreten war.

Mit Unterstützung durch den berüchtigten Polizeichef Yaḥyá Bey und durch weitere Zivil- und Militärbeamte, die wegen der Darstellungen der Bundesbrecher inzwischen jene ersetzt hatten, die 'Abdu'l-Bahá freundlich gesinnt waren, und durch Geheimagenten, die ständig zwischen 'Akká und Konstantinopel pendelten und ein wachsames Auge auf alles hatten, was in 'Abdu'l-Bahás Haushalt vorging, erhoben sie sich um Seinen Untergang herbeizuführen.

Die Bundesbrecher überhäuften Beamte mit Geschenken, darunter Gegenstände aus dem geheiligten Andenken an Bahá'u'lláh, und boten schamlos Hoch und Niedrig Bestechungsgelder an, die teilweise aus dem Verkauf von Besitzstücken Bahá'u'lláhs oder von Geschenken 'Abdu'l-Bahás stammten.

Unermüdlich verfolgten sie ihre ruchlosen Pläne und waren entschlossen, alle Hebel in Bewegung zu setzen, bis sie entweder Seine Hinrichtung herbeigeführt hätten oder zumindest Seine Deportation an einen Ort, der weit genug entfernt war, um die Sache Seinen Händen entwinden zu können.

An den Válí von Damaskus, an den Muftí von Beirut, an die Angehörigen der protestantischen Missionen in Syrien und 'Akká, selbst an den einflussreichen Shaykh Abu'l-Hudá in Konstantinopel, der beim Sulṭán in so hohem Ansehen stand wie der Großwesir Ḥájí Mírzá Áqásí bei Muḥammad Sháh, wandten sie sich bei vielen Gelegenheiten und drängten sie, ihnen bei der Verfolgung ihrer abscheulichen Pläne zu helfen.
Durch mündliche Mitteilungen, förmliche Meldungen und persönliche Gespräche brachten die Bundesbrecher diese Würdenträger zur Überzeugung, dass rasches Handeln geboten sei, und passten dabei ihre Argumente geschickt an die speziellen Interessen und Vorurteile jener an, die sie um Hilfe baten.

Den einen schilderten sie 'Abdu'l-Bahá als gefühllosen Usurpator, der ihre Rechte mit Füßen trete, sie ihres Erbes beraube und sie ins Elend treibe, ihre Freunde in Persien zu ihren Feinden mache, für sich selbst ungeheure Reichtümer anhäufe und mindestens zwei Drittel des Landes in Haifa an sich gebracht habe.

Anderen gegenüber erklärten sie, 'Abdu'l-Bahá denke darüber nach, aus 'Akká und Haifa ein neues Mekka und Medina zu machen.

Wieder anderen versicherten sie, dass Bahá'u'lláh nur ein bescheidener Derwisch gewesen sei, der sich zum Islám bekannt und diesen gelehrt habe; Sein Sohn 'Abbás Effendi jedoch habe Ihn zum Rang einer Gottheit erhoben, um sich damit selbst zu verherrlichen, und maße sich nun an, der Sohn Gottes, der wiedergekommene Jesus Christus zu sein.

Ferner bezichtigten sie Ihn staatsfeindlicher Umtriebe, Er habe einen Aufstand gegen den Sulṭán in Betracht gezogen, das Banner Yá Bahá'u'l-Abhá – die Fahne dieses Aufstands – in abgelegenen Ortschaften Palästinas und Syriens bereits gehisst, sei im Begriff heimlich eine Armee von dreißigtausend Mann aufzustellen, habe auf dem Karmel eine Festung und ein großes Munitionsdepot errichtet, sich die moralische und materielle Unterstützung vieler englischer und amerikanischer Freunde gesichert, darunter ein beträchtliche Anzahl Offiziere ausländischer Mächte, die verkleidet eintrafen, Ihm zu huldigen, und Er habe zusammen mit Ihnen schon Seine Pläne entworfen, die Nachbarprovinzen zu unterwerfen, die regierende Obrigkeit zu vertreiben und letztendlich die vom Sulṭán ausgeübte Macht zu übernehmen.

Durch Verleumdung und Bestechung konnten die Bundesbrecher gewisse Leute dazu bewegen, ihre Unterschrift als Zeugen unter die von ihnen aufgesetzten Dokumente zu setzen, die sie danach durch Mittelsmänner an die Hohe Pforte schickten.
Derart schwere Anschuldigungen in so vielen Berichten mussten einen Despoten, der von der Angst vor einem drohenden Aufruhr seiner Untertanen besessen war, zutiefst beunruhigen. Deshalb wurde eine Kommission eingesetzt, um die Sache zu untersuchen und das Ergebnis ihrer Ermittlungen zu berichten. 'Abdu'l-Bahá wurde mehrmals vorgeladen, wobei Er umsichtig und furchtlos alle Anklagen, die man gegen Ihn vorbrachte, widerlegte. Er entlarvte die Widersinnigkeit ihrer Anschuldigungen, machte die Kommissionsmitglieder mit den Bestimmungen bekannt, die Bahá'u'lláh in Seinem Testament getroffen hatte, äußerte Seine Bereitschaft, jede Strafe anzunehmen, die das Gericht über Ihn verhängen sollte, und bekräftigte eloquent, wenn sie Ihn in Ketten legen, durch die Straßen zerren, verfluchen und verhöhnen, steinigen, bespucken, auf dem Marktplatz aufhängen und mit Kugeln durchsieben sollten, Er das als hohe Ehre betrachten würde, denn dadurch träte Er nur in die Fußstapfen des Báb und teilte so die Leiden Seines geliebten Gebieters.
Der Ernst der Lage, in der sich 'Abdu'l-Bahá befand, die Gerüchte, die von Leuten in Umlauf gebracht wurden, die die schlimmsten Entwicklungen voraussahen, die Hinweise und Anspielungen auf die drohenden Gefahren, die in ägyptischen und syrischen Zeitungen veröffentlicht wurden, die zunehmend feindliche Haltung Seiner Gegner, das provozierende Verhalten einiger Bewohner von 'Akká und Haifa, die durch Vermutungen und Lügengeschichten bezüglich des Schicksals, das die misstrauisch beäugte Gemeinde und deren Oberhaupt erwartete, übermütig wurden, veranlasste Ihn, die Zahl der Pilger zu beschränken, ihre Besuche vorübergehend sogar ganz auszusetzen und anzuordnen, dass Seine Post von einem Vertrauensmann in Ägypten statt in Haifa verwaltet werden sollte; und für eine Weile legte Er sogar fest, dass sie bis auf weiteres dort verbleiben sollte.

Außerdem wies Er die Gläubigen sowie Seine Sekretäre an, alle Bahá'í-Schriften aus ihrem Besitz zusammenzusuchen und in Sicherheit zu bringen, forderte sie auf, ihren Wohnsitz nach Ägypten zu verlegen, und ging so weit, ihnen die gewohnten Zusammenkünfte in Seinem Haus zu verwehren.

Selbst Seine zahlreichen Freunde und Bewunderer unterließen es in der unruhigsten Zeit, Ihn zu besuchen, aus Furcht, mit der ganzen Sache in Verbindung gebracht zu werden und bei den Behörden Verdacht zu erregen.

An manchen Tagen und Nächten, als die Lage besonders aussichtslos schien, stand Sein Haus, das jahrelang Mittelpunkt aller Aktivitäten gewesen war, völlig verlassen da.

Spione beobachteten es heimlich und offen, verfolgten jede Seiner Bewegungen und schränkten die Freiheit Seiner Familie ein.
Er lehnte es jedoch ab, den Bau des Grabmals für den Báb, dessen Grundstein Er an dem von Bahá'u'lláh gesegneten und ausgewählten Ort gelegt hatte, aufzuschieben oder auch nur für kurze Zeit zu unterbrechen. Auch ließ Er sich durch kein noch so großes Hindernis davon abhalten, weiterhin Tag für Tag und mit erstaunlicher Schnelligkeit eine ständig wachsende Flut von Briefen und Sendschreiben zu verfassen, als Antwort auf die zahllosen Briefe, Berichte, Anfragen, Gebete, Bekenntnisse zum Glauben, Verteidigungsschriften und Lobeshymnen von zahllosen Gläubigen und Bewunderern aus Ost und West. Augenzeugen berichten, sie wüssten von neunzig Briefen, die Er in diesem bewegten und gefahrvollen Lebensabschnitt an einem einzigen Tag mit eigener Hand geschrieben habe, und dass Er so manche Nacht von Einbruch der Dunkelheit bis zur Morgendämmerung allein in Seinem Schlafzimmer die Korrespondenz erledigt habe, zu der Ihm Seine vielfältigen Pflichten am Tag keine Zeit gelassen hatten.
In dieser stürmischen Zeit, dem dramatischsten Abschnitt Seines Wirkens, der Blütezeit Seines Lebens und der Fülle Seiner Kraft, nahm Er mit unerschöpflicher Energie, bewundernswerter Gelassenheit und unerschütterlicher Zuversicht die mannigfaltigen Vorhaben, die Sein Amt mit sich brachte, in Angriff und trieb sie unermüdlich voran.

In dieser Zeit entwarf Er den Plan zum Bau des ersten Mashriqu'l-Adhkár der Bahá'í-Welt, den die Gläubigen in 'Ishqábád in Turkistán dann errichteten.

In dieser Zeit gab Er trotz der Wirren, die sein Geburtsland erschütterten, die Anweisung, das heilige und geschichtsträchtige Haus des Báb in Shíráz instand zu setzen.

In dieser Zeit wurden dank Seiner ständigen Ermutigung die ersten Maßnahmen für den Bau des Muttertempels des Westens am Ufer des Michigansees ergriffen und damit der Weg bereitet, sodass Er einige Jahre später beim Besuch dieses Grundstücks mit eigener Hand den Grundstein legen konnte.

In dieser Zeit entstand auch die berühmte Sammlung Seiner Tischgespräche, die unter dem Titel Beantwortete Fragen veröffentlicht wurden, Ansprachen, die Er in Seiner kurz bemessenen freien Zeit hielt, und in denen Er einige grundlegende Aspekte der Lehre Seines Vaters erläuterte, Überlieferungen und Vernunftbeweise für ihre Gültigkeit anführte, verschiedenste Themen des christlichen Glaubens behandelte und über die göttlichen Offenbarer, biblische Prophezeiungen, Ursprung und Seinsweisen des Menschen und ähnliche Themen autoritative Erklärungen abgab.
In den dunkelsten Stunden jener Zeit schrieb 'Abdu'l-Bahá einen Brief an den Vetter des Báb, den ehrwürdigen Ḥájí Mírzá Muḥammad-Taqí, den Baumeister des Tempels in 'Ishqábád, und beschreibt darin in eindrucksvollen Worten die unermessliche Größe der Offenbarung Bahá'u'lláhs, warnt vor dem bevorstehenden Aufruhr, den die Feinde aus nah und fern in der Welt heraufbeschwören würden, und verheißt in bewegenden Worten den Sieg, den die Fackelträger des Bundes schließlich davontrügen.

In einer Stunde höchster Ungewissheit verfasste Er damals Sein Testament, dieses unsterbliche Dokument, in dem Er die Strukturen der Gemeindeordnung umreißt, die nach Seinem Hinscheiden entstehen und die Errichtung jener Weltordnung einläuten würde, deren Kommen der Báb angekündigt und deren Gesetze und Prinzipien Bahá'u'lláh bereits dargelegt hatte.

Im Laufe dieser stürmischen Jahre und mit Hilfe der Verkünder und Verfechter des fest errichteten Bundes schuf Er für die Verwaltung, für die geistigen Belange und zum Zwecke der Erziehung und Ausbildung die noch keimhaften Institutionen des beständig wachsenden Glaubens in Persien, der Wiege dieses Glaubens; in der großen Republik des Westens, der Wiege der Gemeindeordnung; in Kanada, Frankreich, England, Deutschland, Ägypten, im 'Iráq, in Russland, Indien, Birma, Japan und selbst auf den fernen pazifischen Inseln.

In dieser bewegten Zeit legte Er auch großen Nachdruck auf die Übersetzung, Veröffentlichung und Verbreitung von Bahá'í-Literatur, die inzwischen schon viele verschiedene Bücher und Abhandlungen in persischer, arabischer, englischer, türkischer, französischer, deutscher, russischer und burmesischer Sprache umfasste.

Und so oft der wütende Sturm etwas abflaute, versammelten sich an Seinem Tisch Pilger, Freunde und Sucher aus den meisten der genannten Länder, Angehörige der christlichen, islámischen, jüdischen, zoroastrischen, hinduistischen und buddhistischen Religion.

An die Armen, die an Seine Türe drängten und jeden Freitagmorgen den Hof Seines Hauses füllten, teilte Er trotz der Ihn umgebenden Gefahren so regelmäßig und großzügig mit eigener Hand Almosen aus, dass man Ihn den »Vater der Armen«Q773 nannte.

Nichts konnte in jenen stürmischen Tagen Seine Zuversicht erschüttern, durch nichts ließ Er sich in Seinem Dienst für die Notleidenden, die Waisen, die Kranken und Unterdrückten behindern, und nichts konnte Ihn davon abhalten, persönlich jene aufzusuchen, die zu hilflos oder zu schüchtern waren, Ihn um Hilfe zu bitten.

Unerschütterlich in Seinem Entschluss, dem Beispiel des Báb und Bahá'u'lláhs zu folgen, konnte Ihn nichts dazu verleiten, vor Seinen Feinden davonzulaufen oder der Gefangenschaft zu entfliehen, weder der Rat führender Mitglieder der Exilgemeinde in 'Akká noch die beharrlichen Bitten des spanischen Konsuls – eines Verwandten des Agenten einer italienischen Schifffahrtsgesellschaft –, der aus Liebe zu 'Abdu'l-Bahá und aus dem Verlangen, die drohende Gefahr von Ihm abzuwenden, so weit ging, einen italienischen Frachter bereitzustellen, um Ihn sicher zu einem beliebigen ausländischen Hafen Seiner Wahl bringen zu können.
So unerschütterlich und gelassen blieb 'Abdu'l-Bahá, dass man Ihn, trotz aller Gerüchte, dass Er ins Meer geworfen oder nach Fessan in Tripolis verbannt oder an den Galgen gehängt werden sollte, zum Erstaunen Seiner Freunde und zur Belustigung Seiner Feinde im Garten Seines Hauses sah, wie Er Bäume und Reben pflanzte, deren Früchte Er später, als der Sturm vorüber war, von Seinem getreuen Gärtner Ismá'íl Áqá pflücken ließ, um sie ebendiesen Freunden und Feinden anzubieten, sooft sie Ihn besuchten.
Zu Beginn des Winters 1907 wurde plötzlich auf Befehl des Sulṭáns eine weitere Kommission aus vier Beamten unter der Führung von 'Árif Bey und ausgestattet mit umfassenden Vollmachten nach 'Akká geschickt. Wenige Tage vor ihrer Ankunft hatte 'Abdu'l-Bahá einen Traum, den Er den Gläubigen erzählte: Er sah vor 'Akká ein Schiff vor Anker liegen, von dem einige Vögel aufstiegen, die wie Dynamitstäbe aussahen, und während er inmitten einer Menge erschrockener Einwohner stand, Seinen Kopf umkreisten, aber dann zum Schiff zurückkehrten, ohne zu explodieren.
Kaum waren die Kommissionsmitglieder gelandet, brachten sie den Post- und Telegrafendienst von 'Akká unter ihre direkte alleinige Kontrolle; entließen willkürlich Beamte, die mutmaßlich 'Abdu'l-Bahá freundlich gesinnt waren, darunter auch den Gouverneur der Stadt; richteten eine direkte, geheime Verbindung zur Regierung in Konstantinopel ein; ließen sich in den Häusern der Nachbarn und vertrauten Parteigänger der Bundesbrecher nieder; umstellten das Haus 'Abdu'l-Bahás mit Wachen, um alle Besuche zu verhindern, und begannen ihr merkwürdiges Verfahren, indem sie genau die Leute – darunter Christen und Muslime, Orientalen und Personen aus dem Abendland – als Zeugen aufriefen, die zuvor die nach Konstantinopel gesandten Dokumente unterzeichnet hatten, die sie jetzt für ihre Ermittlungen wieder mitgebracht hatten.
Jubelnd und voll Hoffnung trieben die Bundesbrecher, insbesondere Mírzá Muḥammad-'Alí, ihre Machenschaften in dieser überaus kritischen Stunde bis aufs Äußerste. Besuche, Besprechungen und Vergnügungen vervielfachten sich in einer Atmosphäre fieberhafter Erwartung des fast schon greifbaren Triumphes. Nicht wenige aus den niedrigen Bevölkerungsschichten glaubten, dass sie nun bald die Häuser übernehmen könnten, die von den Exilanten bei ihrem Abtransport zurückgelassen würden. Die Beschimpfungen und Verleumdungen nahmen spürbar zu. Selbst einige der Armen, denen 'Abdu'l-Bahá so lange und so gütig geholfen hatte, kehrten Ihm den Rücken aus Angst vor Repressalien.
Während die Kommission rund einen Monat lang in 'Akká ihre angeblichen Ermittlungen anstellte, weigerte sich 'Abdu'l-Bahá beharrlich, Mitglieder dieser Kommission zu treffen oder irgendetwas mit ihnen auszuhandeln, trotz der versteckten Drohungen und Warnungen, die sie Ihm durch einen Boten übermitteln ließen – eine Haltung, die sie sehr überraschte, ihre Feindseligkeit weiter anheizte und sie in ihrer Entschlossenheit bestärkte, ihre üblen Pläne zu Ende zu führen. Aber obwohl die Gefahren und Nöte Ihn jetzt aufs stärkste bedrängten, obwohl das Schiff, das Ihn voraussichtlich zusammen mit den Kommissionsmitgliedern wegbringen sollte, ständig bereit lag – manchmal in 'Akká, manchmal in Haifa – und trotz der wildesten Gerüchte, die über Ihn ausgestreut wurden, blieb Er allzeit, wie schon seit der erneut verhängten Haft, ruhig und gelassen und voll unerschütterlicher Zuversicht. »Was der Traum bedeutet, den ich hatte«, sagte Er damals zu den Gläubigen, die noch in 'Akká geblieben waren, »liegt jetzt klar auf der Hand. So Gott will, wird das Dynamit nicht explodieren.«Q774
Unterdessen hatten sich die Kommissionsmitglieder eines Freitags nach Haifa begeben und das Grabmal des Báb inspiziert, dessen Bau am Karmel ohne Unterbrechung weitergegangen war. Von seiner Stabilität und Größe beeindruckt, hatten sie sich bei einem Begleiter über die Anzahl der Gewölbe erkundigt, die sich unter diesem massiven Bau befänden.
Bald nach dieser Inspektion konnte man eines Tages kurz nach Sonnenuntergang sehen, wie das Schiff, das gerade vor Haifa lag, die Anker lichtete und Kurs auf 'Akká nahm. Wie ein Lauffeuer verbreitete sich unter der aufgeregten Bevölkerung die Kunde, dass die Kommissionsmitglieder sich eingeschifft hätten. Man rechnete damit, dass es vor 'Akká halten würde, um 'Abdu'l-Bahá an Bord zu nehmen, und dann zu seinem Bestimmungsort führe. Die Mitglieder Seiner Familie befiel Angst und Entsetzen, als man ihnen meldete, dass das Schiff sich näherte. Die wenigen Gläubigen, die zurückgeblieben waren, weinten vor Kummer über die drohende Trennung von ihrem Meister. 'Abdu'l-Bahá aber sah man in dieser schlimmen Stunde allein und ruhig im Hof Seines Hauses auf und ab schreiten.
Doch bei Einbruch der Dunkelheit sah man plötzlich, wie die Bootslichter herumschwenkten und das Schiff den Kurs änderte. Damit war klar, dass es direkt nach Konstantinopel segeln würde. Die Nachricht wurde sofort 'Abdu'l-Bahá überbracht, der in der einbrechenden Dunkelheit immer noch in Seinem Hof auf und ab schritt. Einige Gläubige, die sich an verschiedenen Punkten postiert hatten, um den Kurs des Schiffes zu beobachten, stürzten nun herbei, um die frohe Kunde zu bestätigen. An diesem historischen Tag war eine der größten Gefahren, die das kostbare Leben 'Abdu'l-Bahás je bedroht hatten, von der Vorsehung plötzlich und endgültig abgewendet worden.
Bald nach der überstürzten und völlig unerwarteten Abfahrt des Schiffes erhielten sie die Nachricht, dass bei der Rückkehr des Sulṭáns von den Freitagsgebeten in der Moschee zu seinem Palast eine Bombe auf dem Weg explodiert sei.
Der Sulṭán erhielt wenige Tage nach diesem Anschlag auf sein Leben den Bericht der Kommission, doch er und seine Regierung waren zu sehr beschäftigt, um sich darum zu kümmern. Der Fall wurde beiseitegelegt, und bei der Wiedervorlage nach ein paar Monaten wurde der Fall dauerhaft durch ein Ereignis abgeschlossen, das den Gefangenen von 'Akká ein für alle Mal der Macht seines königlichen Feindes entzog: Die jungtürkische Revolution, die im Jahr 1908 ausbrach und rasch entschieden war, zwang den widerstrebenden Despoten, die Verfassung, die er aufgehoben hatte, wieder in Kraft zu setzen und alle Häftlinge freizulassen, die unter dem alten Regime aus religiösen und politischen Gründen inhaftiert worden waren. Sogar dann musste erst ein Telegramm nach Konstantinopel geschickt werden mit der Frage, ob auch 'Abdu'l-Bahá zu dieser Kategorie von Gefangenen gehöre, was prompt bestätigt wurde.
Im Jahr 1909 erwirkten die Jungtürken innerhalb weniger Monate vom Shaykhu'l-Islám die Verurteilung des Sulṭáns, der nach weiteren Versuchen, die Verfassung zu stürzen, schließlich schimpflich abgesetzt und als Staatsgefangener deportiert wurde. An einem einzigen Tag des selben Jahres wurden nicht weniger als einunddreißig führende Minister, Páshás und Beamte hingerichtet, darunter auch notorische Feinde des Glaubens. Tripolitanien, der Schauplatz des für 'Abdu'l-Bahá geplanten Exils, wurde den Türken später durch Italien entrissen. So endete die Herrschaft des »großen Meuchelmörders«Q775, »des gemeinsten, verschlagensten, unzuverlässigsten und grausamsten Intriganten der alten Dynastie 'Uthmáns«Q776, dessen Herrschaft »mit den plötzlichen Gebietsverlusten und der Gewissheit, dass ihnen weitere folgen würden, und mit der noch auffälligeren Verschlimmerung der Lage der Untertanen unheilvoller war als diejenige irgendeines anderen der dreiundzwanzig verdorbenen Vorgänger seit dem Tod Sulaymáns des Prächtigen.«Q777

Kapitel 18

Die Beisetzung der sterblichen Überreste des Báb am Karmel

Die unerwartete und dramatische Befreiung 'Abdu'l-Bahás aus Seiner vierzigjährigen Gefangenschaft war für die ehrgeizigen Pläne der Bundesbrecher ein ebenso niederschmetternder Schlag wie der, der schon ein Jahrzehnt zuvor ihre Hoffnungen, Seine Autorität zu untergraben und Ihn aus Seiner von Gott gegebenen Stellung zu verdrängen, zunichte gemacht hatte.

Und nun, unmittelbar nach Seiner erfolgreichen Befreiung, ereilte sie ein dritter Schlag, so überwältigend wie die vorausgegangenen und kaum weniger spektakulär.

Innerhalb weniger Monate nach dem historischen Erlass, der 'Abdu'l-Bahá die Freiheit schenkte und im selben Jahr, in dem Sulṭán 'Abdu'l-Ḥamíd gestürzt wurde, war es dieselbe himmlische Macht, die Ihn dazu befähigt hatte, die Ihm von Gott übertragenen Rechte unangetastet zu bewahren, die Religion Seines Vaters in Nordamerika einzuführen und über Seinen königlichen Unterdrücker zu siegen, die Ihn nun in die Lage versetzte, eines der bedeutsamsten Werke Seiner Amtszeit zu vollbringen:

Die Überführung der Überreste des Báb aus ihrem Versteck in Ṭihrán zum Karmel.

Er hatte mehrfach selbst bestätigt, dass der sichere Transport dieser sterblichen Überreste, der Bau eines würdigen Mausoleums für sie und ihre abschließende Beisetzung an ihrer endgültigen Ruhestätte, die Er mit Seinen eigenen Händen vornahm, zu den drei wichtigen Zielen gehörte, die Er von Anfang an als Seine Hauptaufgabe betrachtet hatte.

Und tatsächlich muss dieses Unterfangen als eines der herausragenden Ereignisse des ersten Bahá'í-Jahrhunderts angesehen werden.
Wie schon in einem vorherigen Kapitel erwähnt, wurden die entstellten Leichname des Báb und des zusammen mit Ihm hingerichteten Mírzá Muḥammad-'Alí mitten in der zweiten Nacht nach ihrer Exekution durch die fromme Tat des Ḥájí Sulaymán Khán vom Rand des Grabens, wo man sie abgeladen hatte, weggetragen in die Seidenfabrik eines Gläubigen aus Mílán und am nächsten Tag in einen hölzernen Sarg gelegt und an einen sicheren Ort gebracht. Anschließend wurden sie auf Anweisung Bahá'u'lláhs nach Ṭihrán transportiert und im Schrein von Imám-Zádih Ḥasan aufbewahrt. Später wurden sie in Ḥájí Sulaymán Kháns Wohnhaus im Sar-Chashmih-Viertel der Stadt und von dort in den Schrein des Imám-Zádih Ma'ṣúm gebracht, wo sie bis zum Jahr 1284 d. H.A204 versteckt waren, dem Jahr, in dem Bahá'u'lláh aus Adrianopel ein Sendschreiben an Mullá 'Alí-Akbar-i-Shahmírzádí und Jamál-i-Burújirdí richtete und sie anwies, die sterblichen Überreste unverzüglich an einen anderen Ort zu bringen, was sich im Hinblick auf den folgenden Umbau des Schreins als günstige Fügung erwies.
Da Mullá 'Alí-Akbar und sein Gefährte im Vorort Sháh 'Abdu'l-'Aẓím keinen geeigneten Platz finden konnten, setzten sie ihre Suche fort und stießen dabei an der Straße nach Chashmih-i-'Alí auf die verlassene und verfallene Mashá'u'lláh-Moschee, wo sie die Gebeine zunächst in ein dafür mitgebrachtes seidenes Leichentuch neu einwickelten und nach Einbruch der Dunkelheit ihre kostbare Last innerhalb einer der Mauern verbargen. Am nächsten Tag entdeckten sie bestürzt, dass das Versteck entdeckt worden war, und beförderten den Sarg heimlich durch das Stadttor in das Haus von Mírzá Ḥasan-i-Vazír, einem Gläubigen, dem Schwiegersohn des Majdu'l-Ashráf Ḥájí Mírzá Siyyid 'Alíy-i-Tafrishí, wo er vierzehn Monate lang blieb. Als sich das lang gehütete Geheimnis unter den Gläubigen herumsprach, begannen sie das Haus in so großer Zahl aufzusuchen, dass Mullá 'Alí-Akbar gezwungen war, dies Bahá'u'lláh mitzuteilen und Seine Führung in dieser Angelegenheit zu erbitten. Ḥájí Sháh Muḥammad-i-Manshádí, genannt Amínu'l-Bayán wurde daraufhin damit beauftragt, das kostbare Gut zu übernehmen und strengstes Stillschweigen über den Verbleib zu wahren.
Mit Hilfe eines anderen Gläubigen vergrub Ḥájí Sháh Muḥammad den Sarg im Schrein des Imám-Zádih Zayd unter dem Fußboden des inneren Heiligtums, wo er unentdeckt blieb, bis Bahá'u'lláh Mírzá Asadu'lláh-i-Iṣfahání ein Skizze mit der exakten Position des Sargs schickte. In Befolgung der Anweisungen Bahá'u'lláhs, die Gebeine anderswo zu verbergen, brachte er sie zunächst nach Ṭihrán in sein eigenes Haus und verwahrte sie später an verschiedenen anderen Stellen, darunter das Haus von Ḥusayn-'Alíy-i-Iṣfahání und das von Muḥammad-Karím-i-'Aṭṭár, wo sie bis zum Jahr 1316 d. H.A205 versteckt blieben, bis der zuvor erwähnte Mírzá Asadu'lláh zusammen mit einigen anderen Gläubigen sie auf Weisung 'Abdu'l-Bahás über Iṣfahán, Kirmánsháh, Baghdád und Damaskus nach Beirut und von dort per Schiff nach 'Akká brachten, ihrem Bestimmungsort, den sie am 19. Ramaḍán 1316 d. H. (31. Januar 1899) erreichten, fünfzig Mondjahre nach der Hinrichtung des Báb in Tabríz.
Im selben Jahr, in dem dieser kostbare Schatz an die Küste des Heiligen Landes gelangte und 'Abdu'l-Bahá übergeben wurde, begab Er sich zusammen mit Dr. Ibráhím Khayru'lláh, den Er schon durch die Titel »Petrus Bahás«Q778, »zweiter Kolumbus«Q779 und »Eroberer Amerikas«Q780 geehrt hatte, zu dem kürzlich erworbenen Grundstück am Karmel, das von Bahá'u'lláh gesegnet und ausgewählt worden war, und legte mit eigener Hand den Grundstein für das Gebäude, mit dessen Bau Er einige Monate später beginnen sollte. Auf Seine Veranlassung hin wurde um diese Zeit auch die Liebesgabe der Bahá'í von Rangoon, ein Marmorsarkophag, der die Gebeine des Báb aufnehmen sollte, fertiggestellt und nach Haifa verschifft.
Es ist nicht nötig, auf die mannigfachen Sorgen und Probleme einzugehen, die 'Abdu'l-Bahá fast ein Jahrzehnt lang bedrängten – bis zu der siegreichen Stunde, in der Er die Ihm von Seinem Vater anvertraute historische Aufgabe vollenden konnte. Die Risiken und Gefahren, denen Bahá'u'lláh und später Sein Sohn bei ihren Bemühungen um den Schutz der sterblichen Überreste des Báb während eines halben Jahrhunderts ausgesetzt waren, waren nur ein Vorspiel für die schweren Gefahren, die während der Bauzeit des Gebäudes, das diese Überreste aufnehmen sollte, den Mittelpunkt des Bundes selbst bis zur Stunde Seiner endgültigen Entlassung aus Seiner Haft bedrohten.
Die langwierigen Verhandlungen mit dem gerissenen und berechnenden Eigentümer des Baugeländes für das heilige Grabmal, der unter dem Einfluss der Bundesbrecher lange nicht verkaufen wollte; die anfangs maßlosen Preisforderungen für die Freigabe einer für die Bauarbeiten unerlässlichen Zufahrtsstraße; die endlosen Einwände von hoch- und niedriggestellten Beamten, deren leicht gewecktes Misstrauen von 'Abdu'l-Bahá immer wieder durch Erklärungen und Zusicherungen zerstreut werden musste; die gefährliche Lage, die durch die ungeheuerlichen Anschuldigungen Mírzá Muḥammad-'Alís und seiner Komplizen bezüglich Art und Zweck des Gebäudes erzeugt wurde; die Verzögerungen und Komplikationen, verursacht durch die erzwungene lange Abwesenheit 'Abdu'l-Bahás aus Haifa, wegen der Er während dieser Zeit das große Vorhaben, das Er begonnen hatte, nicht persönlich beaufsichtigen konnte – dies waren die Haupthindernisse, denen Er in einer so kritischen Phase Seiner Amtszeit gegenüberstand und die Er überwinden musste, um den Plan, den Bahá'u'lláh Ihm während eines Seiner Besuche am Karmel in seinen Grundzügen vorgelegt hatte, vollständig umzusetzen.
Man hörte Ihn oft sagen: »Jeden Stein dieses Bauwerks, jeden Stein auf dem Weg dorthin habe ich unter unermesslichen Tränen und enormen Kosten aufgehoben und an Ort und Stelle gebracht.« Wie ein Augenzeuge berichtet, sagte Er einmal: »Eines Nachts bedrängten mich die Sorgen so sehr, dass ich mir keinen andern Rat wusste, als ein Gebet des Báb, das ich besaß, immer wieder zu sprechen, was mich sehr beruhigte. Am nächsten Morgen kam der Grundbesitzer zu mir, entschuldigte sich und bat mich, das Grundstück zu kaufen.«
Im selben Jahr, in dem Sein königlicher Gegner seinen Thron verlor, zu der Zeit, als in Chicago die erste amerikanische Bahá'í-Tagung zur Gründung einer dauerhaften nationalen Institution für die Errichtung des Mashriqu'l-Adhkár eröffnet wurde, brachte 'Abdu'l-Bahá, trotz der unablässigen Machenschaften Seiner inneren und äußeren Feinde, Sein Unternehmen zu einem erfolgreichen Abschluss. Am 28. Ṣafar 1327 d. H.A206, dem Tag des ersten Naw-Rúz-Festes nach Seiner Freilassung, ließ 'Abdu'l-Bahá den Marmorsarkophag unter großer Mühe in die vorbereitete Gruft bringen und legte am Abend beim Schein einer einzigen Lampe unter zugleich feierlichen und ergreifenden Umständen und im Beisein von Gläubigen aus Ost und West den hölzernen Sarg mit den heiligen Überresten des Báb und Seines Gefährten mit eigenen Händen hinein.
Als alles vollbracht war und die irdischen Überreste des Märtyrerpropheten aus Shíráz endlich im Schoß von Gottes heiligem Berg zur ewigen Ruhe gebettet waren, legte 'Abdu'l-Bahá Turban, Schuhe und Mantel ab, neigte sich tief über den noch offenen Sarkophag; Sein silbernes Haar um Sein Haupt wallend, Sein Antlitz verklärt und leuchtend, legte Er Seine Stirn auf den Rand des hölzernen Sarges, schluchzte laut und weinte so herzergreifend, dass alle Anwesenden mit Ihm weinten. In dieser Nacht fand er keinen Schlaf, so aufgewühlt war Er.
»Die freudigste Botschaft ist«, schrieb Er später in einem Brief, in dem Er den Gläubigen diesen ruhmreichen Sieg bekanntgab, »dass der heilige, strahlende Leib des Báb, … der sechzig Jahre lang vor drohenden Feinden und aus Furcht vor Übelwollenden, ohne Rast und Ruhe, von Ort zu Ort gebracht wurde, durch die Gnade der Schönheit Abhá am Naw-Rúz-Tag im heiligen Sarg, im erhabenen Schrein am Karmel, feierlich beigesetzt wurde. … Ein seltsamer Zufall fügte es, dass am selben Naw-Rúz-Tag ein Telegramm aus Chicago eintraf mit der Nachricht, dass die Gläubigen eines jeden amerikanischen Zentrums Abgeordnete gewählt und nach Chicago entsandt … und über die Lage und den Bau des Mashriqu'l-Adhkár endgültig entschieden hätten.«
Mit der Überführung der Gebeine des Báb zum Karmel – Seine Ankunft stellt die Wiederkehr des Propheten Elias dar – und ihrer Beisetzung auf dem heiligen Berg, unweit der Höhle dieses Propheten, wurde der Plan, den Bahá'u'lláh an Seinem Lebensabend so herrlich vorgesehen hatte, endlich umgesetzt und die harte Arbeit des ernannten Mittelpunkts des Bundes während der ersten stürmischen Jahre Seiner Amtszeit von unsterblichem Erfolg gekrönt.

Auf diesem Berg, der seit ewigen Zeiten als heilig galt, war nun durch den Staub, der, wie 'Abdu'l-Bahá feststellte, Ihn beseelte und der in der Bahá'í-Welt heiliger ist als jeder andere Schrein mit Ausnahme des Grabmals des Stifters der Bahá'í-Offenbarung, ein dauerhafter Brennpunkt göttlicher Erleuchtung und Kraft errichtet worden.

Ein Bau, zugleich massiv, einfach und eindrucksvoll; eingebettet im Herzen des Karmel, des »Weinbergs Gottes«Q781; im Westen von der Höhle des Elias flankiert, im Osten von den Bergen Galiläas; mit der Ebene von Saron im Rücken, und an der Vorderseite die silberne Stadt 'Akká und dahinter das Heiligste Grab, das Herz und die Qiblih der Bahá'í-Welt; die Kolonie der deutschen Templer überschattend, die in Erwartung des »Kommens des Herrn«Q782 ihre Heimat verließen und sich exakt im Jahr der Verkündigung Bahá'u'lláhs in BaghdádA207 am Fuß dieses Berges ansiedelten, war nun das Mausoleum des Báb unter heldenhafter Anstrengung und mit unbezwinglicher Kraft errichtet als »der Ort, den die himmlischen Heerscharen anbetend umkreisen«.

Schon zeigen Ereignisse wie die Erweiterung des Gebäudes selbst, die Verschönerung seiner Umgebung, der Erwerb großer Grundstücke in der Nachbarschaft, die Nähe zu den letzten Ruhestätten der Frau, des Sohnes und der Tochter Bahá'u'lláhs, dass es dazu bestimmt ist, im Lauf der Jahre ein Maß an Berühmtheit und Glanz zu erreichen, das dem hohen Zweck gerecht wird, für den es errichtet wurde.

Und wenn im Lauf der Jahre allmählich die Einrichtungen um das Verwaltungszentrum der zukünftigen Bahá'í-Weltgemeinde entstehen, wird es nicht aufhören, das Potential, mit dem die unwandelbare Vorsehung es ausgestattet hat, zu enthüllen.

Und so heftig sich der Hass seiner zukünftigen Feinde auch zeigen mag, wird diese göttliche Institution unwiderstehlich wachsen und gedeihen, bis das volle Maß ihres Glanzes der gesamten Menschheit offenbar sein wird.
»Eile, o Karmel«, spricht Bahá'u'lláh eindrucksvoll den heiligen Berg an, »denn siehe, das Licht des Angesichts Gottes … ist auf dich gerichtet.A208 … Frohlocke, denn Gott hat an diesem Tage Seinen Thron auf dir errichtet, hat dich zum Aufgangsort Seiner Zeichen und zum Tagesanbruch der Beweise Seiner Offenbarung gemacht. Wohl dem, der dich umschreitet, der die Offenbarung deiner Herrlichkeit verkündet und berichtet, was die Großmut des Herrn, deines Gottes, über dich ergossen hat.«Q783 »Rufe aus gegen Zion, o Karmel«, schreibt Er im selben Sendschreiben, »und künde die frohe Botschaft: Er, der den sterblichen Augen verborgen war, ist gekommen! Seine allbezwingende Herrschaft ist offenbar, Seine allumfassende Herrlichkeit ist enthüllt worden. Hüte dich, dass du nicht zögerst oder schwankst. Eile und umschreite die Stadt Gottes, die vom Himmel herabgekommen ist, die himmlische Ka'bah, in Anbetung umkreist von den Begünstigten Gottes, den Reinen im Herzen und der Schar der erhabensten Engel.«Q784

Kapitel 19

'Abdu'l-Bahás Reisen in Europa und Amerika

Die Einführung der Bahá'í-Religion in den westlichen Ländern – die herausragendste Leistung, die auf ewig mit der Amtszeit 'Abdu'l-Bahás verbunden sein wird – hatte, wie schon früher erwähnt, solch gewaltige Kräfte in Bewegung gesetzt und so weitreichende Ergebnisse gezeitigt, dass es für den Mittelpunkt des Bundes gerechtfertigt war, selbst aktiv zu diesen epochalen Tätigkeiten beizutragen, die die Gläubigen im Westen, von der Macht des Bundes beflügelt, mutig begonnen hatten und energisch verfolgten.
Die Krise, die durch die Blindheit und Verderbtheit der Bundesbrecher verursacht worden war und die jahrelang die Verwirklichung der Pläne 'Abdu'l-Bahás so unselig behindert hatte, war nun durch eine glückliche Fügung überwunden. Ein unüberwindliches Hindernis war Ihm plötzlich aus dem Weg geräumt, Seine Fesseln waren gelöst, Gottes rächender Zorn hatte die Ketten von Seinem Nacken genommen und sie Seinem königlichen Gegner 'Abdu'l-Ḥamíd umgelegt, dem Opfer der Verführung durch Seinen erbittertsten Feind. Die heiligen Gebeine des Báb, die Sein verstorbener Vater Seinen Händen anvertraut hatte, waren unter unermesslichen Schwierigkeiten aus ihrem Versteck im fernen Ṭihrán ins Heilige Land gebracht und von Ihm feierlich und ehrfurchtsvoll im Schoß des Karmel beigesetzt worden.
'Abdu'l-Bahá war damals gesundheitlich schwer angeschlagen. Er litt unter verschiedenen Krankheiten, hervorgerufen durch die Belastungen und Entbehrungen eines tragischen Lebens, das Er fast zur Gänze in Verbannung und Gefangenschaft verbracht hatte. Er stand jetzt an der Schwelle zum siebten Jahrzehnt Seines Lebens. Doch kaum war Er aus Seiner vierzigjährigen Haft entlassen, kaum hatte Er den Körper des Báb an einem sicheren und bleibenden Platz zur Ruhe gebettet und war befreit von den schweren Sorgen, die mit der Betreuung dieses kostbaren Schatzes einhergingen, da erhob Er sich mit außerordentlicher Courage, Zuversicht und Entschlossenheit, um die Ihm an Seinem Lebensabend noch verbliebenen schwachen Kräfte einem so heldenhaften Dienst zu weihen, dass es in den Annalen des ersten Bahá'í-Jahrhunderts nichts Vergleichbares gibt.
Denn Seine dreijährige Reise – zuerst nach Ägypten, dann nach Europa und später nach Amerika – markiert, wenn wir ihre historische Bedeutung richtig einschätzen, einen äußerst bedeutsamen Wendepunkt in der Geschichte dieses Jahrhunderts. Zum ersten Mal seit der Entstehung der Bahá'í-Religion sechsundsechzig Jahre zuvor konnte ihr Oberhaupt und höchster Vertreter die Fesseln sprengen, die während der gesamten Wirkungszeit des Báb und Bahá'u'lláhs Seine Freiheit so schmerzlich eingeschränkt hatten. Im Land ihrer Entstehung wurden die Aktivitäten der meisten ihrer Anhänger zwar immer noch durch Repressalien eingeschränkt, aber ihr anerkanntes Oberhaupt genoss nun eine Handlungsfreiheit, derer Er sich, mit Ausnahme einer kurzen Zeit während des Krieges von 1914–18, bis zu Seinem Lebensende erfreuen konnte, und die seitdem auch den Institutionen des Glaubens am Weltzentrum stets erhalten blieb.
Eine solch gewaltige Veränderung in den Geschicken des Glaubens war der Auftakt zu einem derartigen Anstieg Seiner Aktivitäten, dass sie die Gläubigen in Ost und West in Staunen und Bewunderung versetzten und einen unvergänglichen Einfluss auf den weiteren Verlauf der Bahá'í-Geschichte ausübten. Er, der – wie Er selbst sagte – als junger Mann ins Gefängnis kam und es erst als alter Mann wieder verließ, der niemals im Leben vor einem großen Publikum gestanden, nie die Schule besucht, nie in Kreisen westlicher Menschen verkehrt hatte und der mit westlichen Sprachen und Gebräuchen nicht vertraut war, hatte sich aufgemacht, nicht nur um in einigen der wichtigsten Hauptstädten Europas sowie in den bedeutendsten Städten Nordamerikas von Kanzel und Rednerbühne die bezeichnenden Wahrheiten des Glaubens Seines Vaters zu verkünden, sondern auch, um den göttlichen Ursprung der Propheten vor Bahá'u'lláh zu erläutern und das Wesen ihrer Verbindung zu diesem Glauben darzulegen.
Fest zu dieser anstrengenden Reise entschlossen und ohne Rücksicht auf Seine Kräfte und die Risiken für Sein Leben, segelte Er an einem Septembernachmittag des Jahres 1910 – im Jahr nach dem Sturz 'Abdu'l-Ḥamíds und der feierlichen Beisetzung der sterblichen Reste des Báb auf dem Karmel – in aller Stille und ohne Vorankündigung nach Ägypten, blieb etwa einen Monat in Port Sa'íd und schiffte sich dann zur Weiterfahrt nach Europa ein, musste aber einsehen, dass Sein Gesundheitszustand es erforderte, in Alexandria wieder an Land zu gehen und die Reise zu verschieben.

Er wohnte zunächst in Ramlih, einem Vorort von Alexandria, und besuchte später Zaytún und Kairo, schiffte sich am 11.

August des folgenden Jahres mit vier Begleitern auf der S.S.Corsica nach Marseille ein und reiste von dort nach einem kurzen Aufenthalt in Thonon-les-Bains nach London, wo Er am 4.

September 1911 ankam.

Er blieb dort ungefähr vier Wochen, fuhr dann weiter nach Paris, wo Er neun Wochen blieb und kehrte im Dezember 1911 nach Ägypten zurück.

Wieder wohnte Er in Ramlih, verbrachte dort den Winter und brach am 25.

März 1912 mit dem Dampfer Cedric auf zu Seiner zweiten Reise in den Westen, über Neapel direkt nach New York, wo Er am 11.

April ankam.

Im Verlauf einer ausgedehnten, acht Monate dauernden Reise, die Ihn von einer Küste zur anderen führte, besuchte Er Washington, Chicago, Cleveland, Pittsburgh, Montclair, Boston, Worcester, Brooklyn, Fanwood, Milford, Philadelphia, West Englewood, Jersey City, Cambridge, Medford, Morristown, Dublin, Green Acre, Montreal, Malden, Buffalo, Kenosha, Minneapolis, St.

Paul, Omaha, Lincoln, Denver, Glenwood Springs, Salt Lake City, San Francisco, Oakland, Palo Alto, Berkeley, Pasadena, Los Angeles, Sacramento, Cincinnati und Baltimore und segelte am 5.

Dezember mit der S.S.Celtic von New York nach Liverpool, und nachdem sie dort angelegt hatten fuhr Er mit der Bahn weiter nach London.

Später besuchte Er Oxford, Edinburgh und Bristol, kehrte dann wieder nach London zurück und fuhr am 21.

Januar 1913 nach Paris ab.

Am 30.

März reiste Er nach Stuttgart und von dort aus fuhr Er am 9.

April weiter nach Budapest; besuchte neun Tage später Wien und kehrte am 25.

April nach Stuttgart und am 1.

Mai nach Paris zurück, wo Er bis zum 12.

Juni blieb; schiffte sich tags darauf in Marseille auf der S.S.Himalaya nach Ägypten ein, erreichte vier Tage später Port Sa'íd und kehrte nach kurzen Besuchen in Ismá'ílíyyih und Abúqír und einem längeren Aufenthalt in Ramlih nach Haifa zurück, wo Er am 5.

Dezember 1913 Seine historischen Reisen beendete.
Im Verlauf dieser epochalen Reisen vor einem großen und repräsentativen Publikum, das manchmal mehr als tausend Menschen umfasste, erläuterte 'Abdu'l-Bahá zum ersten Mal in Seiner Amtszeit mit brillanter Einfachheit, Überzeugungskraft und Nachdruck die wesentlichen charakteristischen Grundsätze des von Seinem Vater gestifteten Glaubens, die zusammen mit den im Kitáb-i-Aqdas offenbarten Gesetzen und Bestimmungen das Fundament der jüngsten Offenbarung Gottes für die Menschheit bilden.

Die selbstständige Suche nach Wahrheit, frei von Aberglauben und Traditionen; die Einheit der ganzen Menschheit – zentrales Prinzip und wesentliche Lehre des Glaubens; die grundlegende Einheit aller Religionen; Verurteilung aller Vorurteile in Bezug auf Religion, Rasse, Gesellschaftsschicht oder Nation; der Einklang von Religion und Wissenschaft; die Gleichstellung von Mann und Frau, den beiden Flügeln, mit denen sich der Vogel der Menschheit aufschwingen kann; die Einführung der Schulpflicht; die Annahme einer Welthilfssprache; die Beseitigung der Extreme von Reichtum und Armut; die Einrichtung eines Weltgerichtshofs zur Schlichtung von Konflikten zwischen Staaten; die Erhebung von Arbeit, die im Geist des Dienstes geleistet wird, in den Rang des Gottesdienstes; die Verherrlichung der Gerechtigkeit als herrschendes Prinzip in der menschlichen Gesellschaft und der Religion als Bollwerk für den Schutz aller Völker und Nationen; die Schaffung eines dauernden und universellen Friedens als vorrangiges Ziel der ganzen Menschheit – das sind die unverzichtbaren Bestandteile dieser göttlichen Ordnung, die Er im Verlauf Seiner Missionsreisen sowohl den Vordenkern als auch der breiten Masse des Volkes verkündete.

Die Darlegung dieser lebenspendenden Wahrheiten des Glaubens Bahá'u'lláhs, den Er als den »Geist des Zeitalters«Q785 charakterisierte, ergänzte Er wiederholt durch eindringliche Warnungen vor einem drohenden Flächenbrand, der, wenn die Staatsmänner ihn nicht abwendeten, den ganzen europäischen Kontinent in Flammen setzen werde.

Im Verlauf dieser Reisen prophezeite Er die radikalen Veränderungen, die auf diesem Kontinent stattfinden würden, deutete die unvermeidlich einsetzende Bewegung zur Dezentralisierung der politischen Macht an, wies auf die Wirren hin, die in der Türkei ausbrechen würden, sah die auf dem europäischen Kontinent einsetzende Judenverfolgung voraus und erklärte entschieden, dass »das Banner der Einheit der Menschheit gehisst werde«, »das Tabernakel des Weltfriedens … errichtet werde« und »diese Welt eine andere Welt werden«Q786 wird.
Während dieser Reisen zeigte 'Abdu'l-Bahá so viel Lebenskraft, Mut, Zielstrebigkeit und Hingabe an die selbstgestellte Aufgabe, dass Ihn alle bewunderten und verehrten, die das Vorrecht hatten, Sein tägliches Wirken aus nächster Nähe zu erleben.

Gleichgültig gegenüber den Sehenswürdigkeiten und Raritäten, die gewöhnlich die Aufmerksamkeit von Reisenden auf sich ziehen und die auch Seine Begleiter Ihm gern gezeigt hätten; weder auf Bequemlichkeit noch auf Seine Gesundheit achtend; Tag für Tag, von früh bis spät mit all Seiner Kraft tätig; stets alle Geschenke und Zuschüsse zu Seinen Reisekosten zurückweisend; unermüdlich in Seiner Sorge um die Kranken, Bekümmerten und Niedergeschlagenen; kompromisslos in Seinem Einsatz für die Menschen aus unterprivilegierten Rassen und Klassen; freigebig wie der Regen in Seiner Großmut gegenüber den Armen; den Attacken wachsamer und fanatischer Fundamentalisten und Sektierer keinerlei Wert beimessend; bewundernswert freimütig in Seiner Darlegung der prophetischen Sendung Jesu Christi auf Kanzel und Rednerbühne vor jüdischen Zuhörern, des göttlichen Ursprungs des Islám in Kirchen und Synagogen und der Wahrheit göttlicher Offenbarung und der Notwendigkeit von Religion vor Materialisten, Atheisten und Agnostikern; uneingeschränkt in Seiner Verherrlichung Bahá'u'lláhs in den Kulträumen verschiedener Sekten und Konfessionen; konsequent in Seiner Weigerung, sich bei den vielen Anlässen bei Leuten von Rang und Reichtum in England und den Vereinigten Staaten einzuschmeicheln; und nicht zuletzt unvergleichlich in Seiner Spontaneität, Aufrichtigkeit, Seinem herzlichen Mitgefühl und Seiner liebenden Güte, die Er allen ohne Unterschied entgegenbrachte, Freunden und Fremden, Gläubigen und Nicht-Gläubigen, Reich und Arm, Hoch und Niedrig, mit wem auch immer Er zusammenkam, in privatem Rahmen oder zufällig, an Bord eines Schiffes oder beim Gang durch die Straßen, in Parks oder auf öffentlichen Plätzen, auf Empfängen oder bei Gastmählern, in Elendsvierteln oder in Villen, in der Runde der Gläubigen oder in der Versammlung der Gelehrten – so verkündetet Er, die Verkörperung jeder Bahá'í-Tugend und der Inbegriff aller Bahá'í-Ideale, unüberhörbar drei ereignisreiche Jahre lang der im Materialismus versunkenen und schon im Schatten des Krieges stehenden Welt die heilenden, gottgegebenen Wahrheiten der Offenbarung Seines Vaters.
Im Verlauf Seiner vielen Besuche in Ägypten führte er mehrmals Gespräche mit dem Khediven 'Abbás Ḥilmí Páshá II., wurde Lord Kitchener vorgestellt, kam mit dem Muftí Shaykh Muḥammad Bakhít zusammen sowie mit dem Imám des Khediven, Shaykh Muḥammad Rashíd, und traf sich mit etlichen 'Ulamá, mit Páshás, mit namhaften Persern, mit Mitgliedern des türkischen Parlaments, mit Herausgebern führender Zeitungen in Kairo und Alexandria und mit anderen Führungskräften und Vertretern namhafter religiöser und weltlicher Organisationen.
In England wurde das Haus, das Ihm in Cadogan Gardens zur Verfügung gestellt worden war, zu einem wahren Mekka für alle möglichen Menschen, die sich drängten, um den Gefangenen von 'Akká aufzusuchen, der ihre große Stadt als ersten Schauplatz Seines Wirkens im Westen gewählt hatte. »O diese Pilger, diese Gäste, diese Besucher!«, schrieb Seine ergebene Londoner Gastgeberin über diese Zeit. »In Erinnerung an diese Tage hallt in unseren Ohren das Geräusch ihrer Fußtritte nach – als sie aus jedem Land der Welt ankamen! Jeden Tag, den ganzen Tag lang, ein ununterbrochener Strom, eine nie endende Prozession! Minister und Missionare, Orientalisten und Studierende des Okkultismus, praktische Geschäftsleute und Mystiker, anglikanische Katholiken und Nonkonformisten, Theosophen und Hindus, Anhänger der Christlichen Wissenschaft und Ärzte, Muslime, Buddhisten und Zoroastrier. Andere, die kamen, waren Politiker, Schriftsteller, Dichter und Heiler, Schneider und elegante Damen, Künstler und Handwerker, arme Arbeitslose und wohlhabende Geschäftsleute, Mitglieder der Theater- und Musikwelt; sie alle kamen, und keiner war zu gering oder zu groß, um die mitfühlende Aufmerksamkeit dieses heiligen Boten zu empfangen, der stets Sein Leben gab für das Wohl anderer.«Q787
'Abdu'l-Bahás erster öffentlicher Auftritt vor einem westlichen Auditorium fand bezeichnenderweise in einer christlichen Kirche statt, als Er am 10. September 1911 von der Kanzel der überfüllten Stadtkirche sprach. Nachdem der Pastor Reverend R. J. Campbell Ihn vorgestellt hatte, verkündete 'Abdu'l-Bahá mit kraftvoller Stimme in einfachen, zu Herzen gehenden Worten die Einheit Gottes, bekräftigte die grundsätzliche Einheit der Religionen, und erklärte, dass die Stunde der Vereinigung aller Menschenkinder, aller Völker, Religionen und Klassen geschlagen habe. Bei einer anderen Gelegenheit sprach Er am 17. September auf Ersuchen des ehrwürdigen Archidiakons Wilberforce in Westminster nach dem Abendgottesdienst zur Gemeinde von St. John the Divine über das von Ihm gewählte Thema der unfassbaren Größe Gottes, wie sie von Bahá'u'lláh im Kitáb-i-Íqán bezeugt wird. Ein Zeitgenosse berichtet darüber: »Der Archidiakon hatte für Seinen Gast den Ehrensitz des Bischofs auf die Stufen vor der Kanzel gestellt, stand selbst daneben und verlas persönlich die Übersetzung der Ansprache 'Abdu'l-Bahás. Die Gemeinde war tief bewegt und kniete entsprechend dem Beispiel des Archidiakons nieder, um den Segen des Dieners Gottes zu empfangen, der mit ausgebreiteten Armen dastand, während sich in der Stille seine wundervolle Stimme melodisch hob und senkte.«Q788
Auf Einladung des Oberbürgermeisters von London frühstückte Er mit ihm in dessen Amtssitz; auf Ersuchen ihres Präsidenten sprach Er zur Theosophischen Gesellschaft an ihrem Hauptsitz und auf einer Tagung des Higher Thought-Zentrums in London; wurde von einer Delegation der Brahmo-Samaj-Gesellschaft eingeladen, unter deren Schirmherrschaft einen Vortrag zu halten; besuchte die Moschee in Woking, hielt dort auf Einladung der muslimischen Gemeinde von Großbritannien eine Ansprache über Welteinheit und wurde von persischen Prinzen, Adligen, Exministern und Mitgliedern der Persischen Gesandtschaft in London eingeladen.

Er war Gast im Haus von Dr.

T.

K.

Cheyne in Oxford und hielt in dieser Stadt einen Vortrag im Manchester-College vor einem »großen und äußerst interessierten Publikum«Q789 von Akademikern, unter dem Vorsitz von Dr.

Estlin Carpenter.

Im Londoner East End sprach Er auf Bitte des dortigen Pastors von der Kanzel einer Kongregationskirche, hielt Ansprachen vor Versammlungen in der Caxton Hall und der Westminster Hall, dort unter dem Vorsitz von Sir Thomas Berkeley, und besuchte im Church House in Westminster eine Aufführung von Eager Heart, einem Weihnachtsmysterienspiel, das erste Drama, das Er je sah, und dessen anschauliche Darstellung des Lebens und Leidens Jesu Christi Ihn zu Tränen rührte.

Im Saal der Passmore-Edwards-Siedlung am Tavistockplatz sprach Er zu einer bunt gemischten Zuhörerschaft von ungefähr vierhundertsechzig Menschen unter dem Vorsitz von Professor Michael Sadler, redete mit einigen Arbeiterinnen aus dieser Siedlung, die bei Vanners in Byfleet, etwa zwanzig Meilen außerhalb von London, im Urlaub waren, machte dort noch einen zweiten Besuch, bei dem Er die unterschiedlichsten Menschen traf, die eigens dort zusammenkamen, um Ihn zu sehen, darunter »Geistliche verschiedener Bekenntnisse, der Direktor einer staatlichen Jungenschule, ein Mitglied des Parlaments, ein Arzt, ein prominenter politischer Essayist, der Vizerektor einer Universität, mehrere Journalisten, ein bekannter Dichter und ein Richter aus London«Q790.

Ein Chronist Seines Englandbesuchs schrieb darüber:

»Lange wird man daran denken, wie Er in der Nachmittagssonne im Erker saß und Seinen Arm um einen völlig zerlumpten, aber überglücklichen kleinen Jungen gelegt hatte, der gekommen war, um 'Abdu'l-Bahá um eine Six-Pence-Münze für seine Sparbüchse und für seine kranke Mutter zu bitten – und gleichzeitig unterhielten sich im Zimmer um Ihn herum Männer und Frauen über Erziehung, Sozialismus, das erste Reformgesetz und die Bedeutung von U-Booten und drahtloser Telegraphie für das neue Zeitalter, in das der Mensch nun eintritt.«Q791
Unter denen, die Ihn während der unvergesslichen Tage, die Er in England und Schottland verbrachte, aufsuchten, waren Reverend Archidiakon Wilberforce, Reverend R.

J.

Campbell, Reverend Rhonddha Williams, Reverend Roland Corbet, Lord Lamington, Sir Richard und Lady Stapley, Sir Michael Sadler, der Jalálu'd-Dawlih, Sohn des Ẓillu's-Sulṭán, Sir Ameer 'Alí, der kürzlich verstorbene Maharadscha von Jalawar, der Ihn oftmals besuchte und Ihm zu Ehren einen Empfang mit erlesenem Essen gab, ferner der Maharadscha von Rajputana, die Rani von Sarawak, Prinzessin Karadja, Baroness Barnekov, Lady Wemyss und ihre Schwester, Lady Glencomer, Lady Agnew, Miss Constance Maud, Professor E.

G.

Browne, Professor Patrick Geddes, Mr.

Albert Dawson, Herausgeber des Christian Commonwealth, Mr.

David Graham Pole, Mrs.

Annie Besant, Mrs.

Pankhurst sowie Mr.

Stead, der mit Ihm lange und tiefe Gespräche führte.

Seine Gastgeberin schrieb über die Eindrücke derer, denen Er die Ehre einer Privataudienz gewährte:

»Sehr viele baten um dieses einzigartige Erlebnis; wie einzigartig es war, konnte nur ermessen, wer vor dem Meister stand, wir konnten es nur erahnen, wenn wir den Ausdruck ihrer Gesichter sahen, wenn sie herauskamen – eine Mischung aus Ehrfurcht Staunen und einer Art stiller Freude.

Bei manchen bemerkten wir, wie sie zögerten, in die äußere Welt zurückzukommen, als ob sie ihre Seligkeit festhalten wollten, damit die Berührung mit den Dingen dieser Welt sie ihnen nicht entreiße.«Q792 Der oben erwähnte Chronist schreibt zusammenfassend über diese unvergesslichen Besuche:

»Ein tiefer Eindruck blieb im Herzen und Gedächtnis all dieser Männer und Frauen zurück. … So begeistert man in London über 'Abdu'l-Bahás Aufenthalt war, so tief bedauerte man Seine Abreise.

Er ließ viele, viele Freunde zurück.

Seine Liebe hatte Liebe hervorgerufen.

Sein Herz hatte sich dem Westen geöffnet, und die Menschen im Westen hatten diesen Patriarchen aus dem Osten in ihr Herz geschlossen.

In Seinen Worten lag etwas, das nicht nur auf die direkten Zuhörer wirkte, sondern auf alle Männer und Frauen.«Q793
Seine Besuche in Paris, wo Er eine Zeitlang in der Avenue de Camoens wohnte, waren von einer herzlichen Aufnahme geprägt, die nicht weniger bemerkenswert war als der Empfang durch Seine Freunde und die Gläubigen in London. Seine englische Gastgeberin, Lady Blomfield, die Ihm nach Paris gefolgt war, schrieb: »Wie in London, nahmen auch während Seines Besuches in Paris alltägliche Ereignisse die Atmosphäre vergeistigter Veranstaltungen an. … Jeden Morgen pflegte der Meister denen, die sich eifrig und respektvoll um Ihn scharten, Gelehrten und Ungelehrten, die Prinzipien der Lehre Bahá'u'lláhs zu erklären. Sie kamen aus allen Nationalitäten und Glaubensrichtungen, aus Ost und West: Theosophen, Agnostiker, Materialisten, Spiritisten, Anhänger der Christlichen Wissenschaft, Sozialreformer, Hindus, Ṣúfís, Muslime, Buddhisten, Zoroastrier und viele andere.«Q794 Und weiter: »Gespräch folgte Gespräch. Kirchliche Würdenträger der verschiedenen Zweige des christlichen Baums kamen, einige ehrlich bestrebt, neue Aspekte der Wahrheit zu finden. … Andere hielten sich die Ohren zu, um nicht zu hören und zu verstehenA209.«Q795
Zu denen, die die Ehre hatten, von Ihm empfangen zu werden, gehörten Persische Prinzen, Adelige und Exminister, darunter der Ẓillu's-Sulṭán, der persische Gesandte, der türkische Botschafter in Paris, Rashíd Páshá, ein Ex-Válí von Beirut, türkische Páshás und Exminister, sowie Viscount Arawaka, japanischer Gesandter am spanischen Hof. Er sprach vor Esperantisten und Theosophen, vor Theologiestudenten und vor großen Versammlungen der Alliance Spiritualiste; in einem besonders armen Stadtviertel sprach Er auf Einladung des Pastors in einem Missionssaal zur Gemeinde, und die mit Seinen Lehren schon vertraut waren, genossen häufig bei zahlreichen Zusammenkünften der Gläubigen das Vorrecht, eine detaillierte Darlegung einzelner Aspekte der Glaubenslehre Seines Vaters von Ihm selbst zu hören.
Trotz Seiner angegriffenen Gesundheit reiste Er zu einem kurzen aber unvergesslichen Aufenthalt nach Stuttgart, und um zu den Mitgliedern der Gemeinde Seiner begeisterten und innig geliebten deutschen Freunde eine persönliche Verbindung aufzubauen, besuchte Er nicht nur die Versammlungen der ergebenen Gläubigen sondern bedachte auch die Mitglieder der Jugendgruppe, die sich in Esslingen traf, mit Seinem überreichen Segen und sprach auf Einladung von Professor Christaller, dem Präsidenten der Esperantisten von Europa, vor einer großen Versammlung von Esperantisten in deren Klub. Ferner besuchte Er Bad Mergentheim in Württemberg, wo ein dankbarer Gläubiger wenige Jahre späterA210 zur Erinnerung an Seinen Besuch ein Denkmal errichtete. Ein Augenzeuge schrieb: »Die Liebe und Hingabe der deutschen Gläubigen erfreute das Herz 'Abdu'l-Bahás, und in tiefster Ergebenheit empfingen sie Seinen Segen und Seine ermutigenden Ratschläge. … Von fern und nah kamen Freunde, um den Meister zu sehen. Ständig strömten Besucher zum Hotel Marquardt. 'Abdu'l-Bahá empfing sie dort mit so viel Liebe und Güte, dass sie vor Freude und Glück strahlten.«Q796
In Wien, wo Er sich einige Tage aufhielt, sprach 'Abdu'l-Bahá zu einer Versammlung von Theosophen, in Budapest führte Er ein Gespräch mit dem Rektor der Universität, traf mehrmals den berühmten Orientalisten Professor Arminius Vambery, sprach vor der Theosophischen Gesellschaft, erhielt Besuch vom Präsidenten der Turánischen Gesellschaft, von Vertretern der Türkischen Gesellschaft, von Offizieren, von einigen Parlamentsmitgliedern und einer Abordnung der Jungtürken unter Führung von Professor Julius Germanus, der Ihn in der Stadt herzlich willkommen hieß. Dr. Rusztem Vambery schreibt: »Während dieser Zeit war SeinA211 Zimmer im Hotel Dunapalota ein wahres Mekka für alle, die die Mystik des Ostens und die Weisheit ihres Meisters in ihren Bann zog. Unter Seinen Besuchern waren Graf Albert Apponyi, Prälat Alexander Giesswein, der weltweit geachtete Orientalist Professor Ignatius Goldziher und der berühmte Budapester Maler Professor Robert A. Nadler, der auch Vorsitzender der Ungarischen Theosophischen Gesellschaft war.«Q797
Es blieb jedoch dem nordamerikanischen Kontinent vorbehalten, die erstaunlichste Ausprägung der unerschöpflichen Tatkraft zu erleben, die 'Abdu'l-Bahá auf diesen Reisen an den Tag legte. Der bemerkenswerte Fortschritt, den die organisierte Gemeinde der Gläubigen in den Vereinigten Staaten und Kanada machte, die offensichtliche Aufnahmebereitschaft des amerikanischen Publikums für Seine Botschaft, sowie Sein Wissen um die hohe Bestimmung, der die Bevölkerung dieses Erdteils entgegensah, rechtfertigte voll und ganz den Aufwand an Zeit und Kraft, den 'Abdu'l-Bahá dieser wichtigsten Phase Seiner Reisen widmete. Ein Besuch, der eine Reise von über fünftausend Meilen umfasste, der von April bis Dezember dauerte und Ihn vom Atlantik bis zur Pazifischen Küste und zurück führte, der so viele Reden mit sich brachte, dass sie ganze drei Bände füllen – dieser Besuch war der Höhepunkt Seiner Reisen, und war durch die weitreichenden Erfolge, die Seine Anstrengungen, wie Er wohl wusste, hervorbringen würden, vollauf gerechtfertigt. Als Er die Gläubigen in New York zum ersten Mal traf, sagte Er Ihnen: »Diese lange Reise wird zeigen, wie groß Meine Liebe zu euch ist. Es gab viele Schwierigkeiten und Rückschläge, aber bei dem Gedanken, euch zu treffen, ist das alles verflogen und vergessen.«Q798
Aus der Art und Weise Seines Wirkens geht klar hervor, welchen Wert Er diesem Besuch beimaß.

Mit eigener Hand legte Er den Grundstein zum Mashriqu'l-Adhkár, auf dem kurz zuvor erworbenen Grundstück bei Chicago am Ufer des Michigansees, im Beisein einer Versammlung von Vertretern der Bahá'í aus Ost und West; in einer Generalversammlung der Gläubigen in New York, das seitdem die »Stadt des Bundes«Q799 genannt wird, ließ Er die gerade erst ins Englische übersetzte Tafel vom Ast verlesen und erklärte anschließend mit Nachdruck, wozu der von Bahá'u'lláh gestiftete Bund verpflichtet; ein ergreifender Festakt fand in Inglewood in Kalifornien statt, als Er dem Grab von Thornton Chase, des »ersten amerikanischen Gläubigen«, ja des ersten überhaupt, der sich im Westen zur Sache Bahá'u'lláhs bekannt hatte, einen Pilgerbesuch abstattete; in West Englewood in New Jersey veranstaltete Er für eine große Versammlung Seiner Anhänger ein symbolträchtiges Fest unter freiem Himmel, vor der grünen Kulisse eines Junitages; Seine Gunst erwies Er dem offenen Forum in Green Acre in Maine, am Ufer des Piscataqua, wo sich viele Gläubige eingefunden hatten, und das sich in der Folge zu einer der ersten Bahá'í-Sommerschulen der westlichen Welt entwickeln sollte und als eine der ersten Bahá'í-Stiftungen auf dem amerikanischen Kontinent anerkannt werden sollte; bei der Sitzung der kurz zuvor gegründeten Bahá'í-Tempelvereinigung in Chicago sprach Er vor einigen hundert Zuhörern; und in einem beispielhaften Akt traute Er zwei Gläubige verschiedener Nationalität und Hautfarbe, der eine weiß, der andere schwarz – all das gehört zu den herausragenden Taten, die mit Seinem Besuch der Gemeinde der amerikanischen Gläubigen verbunden sind, Taten, die darauf ausgerichtet waren, den Weg für den Bau ihres zentralen Hauses der Andacht zu ebnen, sie für die Prüfungen zu stärken, die sie bald würden erdulden müssen, ihren Zusammenhalt zu festigen und die Anfänge der Gemeindeordnung zu segnen, die sie schon bald aufbauen und verfechten sollten.
Nicht minder bemerkenswert war auch das Wirken 'Abdu'l-Bahás in der Öffentlichkeit durch Seinen Umgang mit den vielen Leuten, mit denen Er auf Seiner Reise quer über den Kontinent in Kontakt kam. Ein ausführlicher Bericht über diese vielseitigen Aktivitäten, die Seine Tage volle acht Monate lang restlos ausfüllten, würde den Rahmen dieses Überblicks sprengen. Es genügt zu erwähnen, dass Er allein in New York an nicht weniger als fünfundfünfzig verschiedenen Orten öffentliche Ansprachen hielt oder einen offiziellen Besuch abstattete. Friedensgesellschaften, christliche und jüdische Vereinigungen, Hochschulen und Universitäten, Wohlfahrtseinrichtungen, ethische Kultusgemeinden, Neugeistzentren, Okkultistengruppen, Frauenvereine, wissenschaftliche Interessenverbände, Esperantisten, Theosophen, Mormonen, Agnostiker, Fördereinrichtungen für Afro-Amerikaner, Vertreter der syrischen, armenischen, griechischen, chinesischen und japanischen Gemeinden – sie alle lernten Seine kraftvolle Persönlichkeit kennen und genossen das Vorrecht, aus Seinem eigenen Mund die Botschaft Seines Vaters zu vernehmen. Auch die Presse versäumte nicht, in ihren Leitartikeln und in den Berichten über Seine Reden die Weite Seiner Schau und das Wesen Seiner Aufrufe zu würdigen.
Seine Rede bei den Friedenskonferenzen in Lake Mohonk; Seine Ansprachen vor großen Versammlungen in den Universitäten von Columbia, Howard und New York; Seine Teilnahme an der vierten Jahreskonferenz der Nationalen Gesellschaft zur Förderung der Afro-Amerikaner; Sein mutiges Bekenntnis zur Gültigkeit der prophetischen Sendungen Jesu und Muḥammads im Tempel Emmanu-El, einer jüdischen Synagoge in San Francisco, wo nicht weniger als zweitausend Menschen versammelt waren; Seine inhaltsschwere Ansprache vor achtzehnhundert Studenten und hundertachtzig Lehrern und Professoren in der Stanford-Universität; Sein unvergesslicher Besuch bei der Bowery-Mission in den Elendsvierteln von New York; der glänzende Empfang, der Ihm zu Ehren in Washington D.C. gegeben wurde, und bei dem Ihm viele herausragende Personen des gesellschaftlichen Lebens dieser Stadt vorgestellt wurden – das waren die Höhepunkte der unvergesslichen Mission, die Er im Dienst an der Sache Seines Vaters auf sich nahm.

Staatssekretäre, Gesandte, Kongressabgeordnete, angesehene Rabbiner und Geistliche sowie weitere Menschen von Rang und Namen trafen mit Ihm zusammen, unter ihnen solche Persönlichkeiten wie Dr.

D.

S.

Jordan, Rektor der Stanford-Universität, Prof.

Jackson von der Columbia-Universität, Prof.

Jack von der Universität Oxford, Rabbi Stephen Wise aus New York, Dr.

Martin A.

Meyer, Rabbi Joseph L.

Levy, Rabbi Abram Simon, Alexander Graham Bell, Rabindranath Tagore, Hon.

Franklin K.

Lane, Mrs.

William Jennings Bryan, Andrew Carnegie, Hon.

Franklin MacVeagh, Schatzkanzler der Vereinigten Staaten, Lee McClung, Mr.

Roosevelt, Admiral Wain Wright, Admiral Peary, der britische, der niederländische und der Schweizer Gesandte in Washington, der in Washington residierende türkische Botschafter Yúsuf Ḍíyá' Páshá, Thomas Seaton, Hon.

William Sulzer und Prinz Muḥammad-'Alí von Ägypten, der Bruder des Khediven.
»Als 'Abdu'l-Bahá im Jahr 1912 zum ersten Mal in dieses Land kam«, schrieb ein Berichterstatter über Seine Reisen in Amerika, »da stieß Er auf ein großes, aufgeschlossenes Publikum, das darauf wartete, Ihn persönlich begrüßen zu dürfen und Seine liebevolle und geistige Botschaft aus Seinem eigenen Mund zu vernehmen. … Jenseits der gesprochenen Worte war etwas Unbeschreibliches in Seiner Persönlichkeit, das bei allen, die mit Ihm zusammentrafen, einen tiefen Eindruck hinterließ. Die hohe Stirn, der patriarchale Bart, die Augen, die hinter Zeit und Raum geblickt zu haben schienen, die sanfte und doch klare und eindringliche Stimme, die dezente Bescheidenheit, die nie versiegende Liebe – und über allem der Eindruck von Macht, gepaart mit Güte, die Seinem ganzen Wesen eine außergewöhnliche Majestät und geistige Erhabenheit verlieh und Ihn als etwas Besonderes auszeichnete, Ihn aber zugleich den einfachsten Menschen nahe brachte – all das und noch viel mehr, das nicht beschrieben werden kann, hinterließ bei Seinen vielen … Freunden unauslöschliche und unbeschreiblich kostbare Erinnerungen.«
Ein Überblick über die Reisen 'Abdu'l-Bahás in Europa und Amerika kann zwar Seinem dortigen vielseitigen und umfangreichen Wirken niemals gerecht werden, muss hier aber noch um einige ungewöhnlicher Begebenheiten ergänzt werden, wie sie sich oft im persönlichen Kontakt mit Ihm zutrugen.

Die kühne Entschlossenheit eines unbeugsamen Jungen, der fürchtete, dass 'Abdu'l-Bahá nicht auch die westlichen Staaten besuchen käme, der aber kein Geld für eine Zugfahrt nach Neu-England besaß und die ganze lange Strecke von Minneapolis bis Maine zurücklegte, indem er sich unter einem Zug auf die Stangen zwischen den Rädern legte; der Wandel im Leben des Sohnes eines englischen Landpfarrers, der sich in seinem Elend und seiner Not während eines Spaziergangs am Themseufer dazu entschlossen hatte, seinem Leben ein Ende zu setzen und der, als er in einem Schaufenster eine Fotografie von 'Abdu'l-Bahá sah, nach Ihm fragte, zur angegebenen Adresse eilte und sich durch die aufmunternden und tröstlichen Worte 'Abdu'l-Bahás so neu belebt fühlte, dass er alle Selbstmordgedanken fallen ließ; das außergewöhnliche Erlebnis einer Frau, deren kleine Tochter aufgrund eines Traumes, den sie gehabt hatte, steif und fest behauptete, dass Jesus Christus wieder in der Welt sei und die, als sie in der Auslage einer Zeitschriftenhandlung das Bild von 'Abdu'l-Bahá sah, in Ihm augenblicklich den Jesus Christus aus ihrem Traum erkannte, worauf ihre Mutter, als sie las, dass 'Abdu'l-Bahá in Paris sei, das nächste Schiff nach Europa nahm, um so schnell wie möglich zu Ihm zu kommen; der Entschluss des Herausgebers einer in Japan erscheinenden Zeitschrift, seine Reise nach Tokio in Konstantinopel zu unterbrechen und nach London zu fahren, nur um »die Freude zu erleben, einen einzigen Abend in Seiner Gegenwart zu verbringen«Q800; die berührende Szene, als 'Abdu'l-Bahá von einem persischen Freund, der vor kurzem aus 'Ishqábád nach London gekommen war, ein Baumwolltuch, das um ein Stück vertrocknetes Schwarzbrot und einen verschrumpelten Apfel gewickelt war, erhielt – die Gabe eines armen Bahá'í-Arbeiters aus jener Stadt –, Er das Geschenk vor den versammelten Gästen auspackte, Sein Essen stehenließ, das Brot in Stücke brach, davon aß und es mit den Anwesenden teilte – das sind nur einige wenige Beispiele aus einer Fülle von Begebenheiten, die ein aufschlussreiches Licht auf einige persönliche Aspekte Seiner unvergesslichen Reisen werfen.
Unvergesslich sind auch bestimmte Szenen, die sich um diese majestätische und patriarchale Gestalt drehen, während Er die Städte Europas und Amerikas bereiste.

Das beeindruckende Gespräch mit Archidiakon Wilberforce, bei dem 'Abdu'l-Bahá seine vielen Fragen beantwortete, während der berühmte Kirchenmann auf einem niedrigen Stuhl an Seiner Seite saß und 'Abdu'l-Bahás Hand liebevoll auf dessen Haupt ruhte; die noch beeindruckendere Szene, als derselbe Archidiakon, nachdem er mitsamt seiner Gemeinde in der St.

John's-Kirche kniend den Segen seines Gastes empfangen hatte, mit Ihm Hand in Hand durch den Chorgang zur Sakristei schritt, während die ganze Gemeinde stehend ein Kirchenlied sang; der Anblick des Jalálu'd-Dawlih, wie er 'Abdu'l-Bahá zu Füßen fiel, Ihn vielmals um Entschuldigung bat und Seine Vergebung für seine früheren Frevel erflehte; der begeisterte Empfang, der Ihm von der Stanford-Universität bereitet wurde, wo Er vor fast zweitausend Professoren und Studenten über einige der edelsten Wahrheiten Seiner Botschaft an den Westen sprach; das berührende Bild in der Bowery-Mission, als vierhundert Arme New Yorks einer nach dem anderen an Ihm vorbeizogen und jeder aus Seinen gesegneten Händen eine Silbermünze bekam; die Huldigung einer syrischen Frau in Boston, die sich ihren Weg durch die Ihn umgebende Menschenmenge bahnte, sich Ihm zu Füßen warf und laut rief:

»Ich bekenne, dass ich in Dir den Geist Gottes und Jesus Christus erkenne«; als Er dann diese Stadt in Richtung Dublin in New Hampshire verließ, zollten Ihm zwei von Bewunderung erfüllte Araber eine nicht minder leidenschaftliche Anerkennung, indem sie sich vor Ihm niederwarfen und laut schluchzend bekannten, dass Er Gottes eigener Bote an die Menschheit sei; in einer Synagoge in San Francisco lauschte eine große Versammlung von zweitausend Juden aufmerksam Seinen Worten, als Er die Gültigkeit der Ansprüche darlegte, die Jesus Christus und Muḥammad erhoben hatten; bei einer Ansprache eines Nachts in Montreal fiel Ihm während Seiner Rede der Turban vom Kopf, so sehr war Er von Seinem Thema hingerissen; in einem Elendsviertel von Paris sprach er in einem Missionshaus zu einer Versammlung, und auf dem Heimweg gab Ihm eine tobende Menschenmenge, beeindruckt von Seiner Gegenwart, ehrerbietig und schweigend den Weg frei, während Er durch ihre Mitte schritt; am Morgen der Abreise 'Abdu'l-Bahás aus London kam ein zoroastrischer Arzt atemlos angestürzt, um Ihm Lebewohl zu sagen, und in einer bezeichnenden Geste salbte er Sein Haupt und Seine Brust mit einem wohlriechenden Öl, berührte die Hände aller Anwesenden und legte Ihm eine Girlande aus Rosenknospen und Lilien um Nacken und Schultern; die große Menge an Besuchern, die sich kurz nach Tagesanbruch vor der Tür Seines Hauses in Cadogan Gardens einfanden und geduldig warteten, bis die Tür geöffnet wurde und sie eintreten konnten; unvergessen auch Seine majestätische Gestalt, wenn Er mit kraftvollem Schritt die Rednertribüne betrat oder in Kirchen und Synagogen mit segnend erhobenen Händen vor einer großen Menge ehrfürchtiger Zuhörer stand; die spontane Hochachtung seitens der vornehmen Damen der Londoner Gesellschaft, die unwillkürlich knicksten, wenn sie vor Ihn traten; der ergreifende Anblick, als Er sich auf dem Friedhof von Inglewood tief über das Grab Seines geliebten Schülers Thornton Chase beugte und seinen Grabstein küsste, worauf sich alle beeilten, Seinem Beispiel zu folgen; die achtbare Versammlung von Christen, Juden und Muslimen beiderlei Geschlechts aus Ost und West, die sich in der Moschee von Woking versammelten, um Seine Worte über die Einheit der Welt zu hören – Szenen wie diese behalten viel von ihrer ursprünglichen Eindrücklichkeit und Kraft, auch wenn sie uns nur als kühle Aufzeichnung auf einer gedruckten Seite vorliegen.
Wer weiß, welche Gedanken 'Abdu'l-Bahás Herz bewegten, als Er sich in den Mittelpunkt derart denkwürdiger Szenen gerückt sah?

Wer weiß, welche Gedanken Ihm in den Sinn kamen, als Er mit dem Oberbürgermeister von London frühstückte, oder als Er vom Khediven selbst in dessen Palast mit außergewöhnlicher Ehrerbietung empfangen wurde, oder als Er die Rufe ›Alláh-u-Abhá‹ und die Lob- und Danklieder hörte, die bei vielen glanzvollen Versammlungen der begeisterten Gläubigen und Freunde in so vielen amerikanischen Städten Sein Kommen ankündigten?

Wer weiß, welche Erinnerungen in Ihm wach wurden, als Er vor den tosenden Wassern des Niagara stand und die freie Luft dieses fernen Landes atmete, oder als Er während einer kurzen, dringend nötigen Erholungspause die grünen Wälder und die Landschaft in Glenwood Springs betrachtete, oder als Er mit einem Gefolge orientalischer Gläubiger auf den Wegen des Trocadero-Gartens in Paris wandelte, oder als Er am Abend in New York am majestätischen Hudson River allein die Uferstraße entlangging, oder als Er auf der Terrasse des Parkhotels in Thonon-les-Bains auf und ab schritt und auf den Genfer See hinausblickte, oder als Er in London von der Schlangenbrücke aus die schimmernde Lichterkette betrachtete, die sich unter den Bäumen hinstreckte, soweit das Auge reichte?

Gedanken an die Sorgen, die Armut, das schwere Schicksal, das Seine Jugendjahre überschattete; Gedanken an Seine Mutter, die ihre goldenen Knöpfe verkaufte, um für Ihn, Seinen Bruder und Seine Schwester zu sorgen, und die Ihm in ihren schwersten Stunden nur eine Handvoll trockenes Mehl geben konnte, um Seinen Hunger zu stillen; Gedanken an Seine Kindheit, als Er von einem Rudel Gassenjungen in den Straßen von Ṭihrán verfolgt und verhöhnt wurde; an den dumpfen, düsteren Raum, eine frühere Leichenkammer, den Er in der Kaserne von 'Akká bewohnte, und an Seine Haft im dortigen Gefängnis – solche Erinnerungen werden Ihn sicher bedrängt haben.

Sicher musste Er auch an die Gefangenschaft des Báb denken, in den Gebirgsfestungen von Ádhirbáyján, wo Ihm nachts nicht einmal eine Lampe zugestanden wurde, und an Dessen grausame und erschütternde Hinrichtung, bei der hunderte von Kugeln Seine jugendliche Brust zerfetzten.

Bestimmt und vor allem aber kreisten Seine Gedanken um Bahá'u'lláh, den Er so leidenschaftlich liebte und Dessen Leid Er von Kindheit an mit angesehen und geteilt hatte.

Der von Ungeziefer verseuchte Síyáh-Chál in Ṭihrán; die Bastonade, die Er in Ámul ertragen musste; die armselige Kost, die Seine Almosenschale füllte, als Er zwei Jahre lang in den Bergen von Kurdistán das Leben eines Derwischs führte; die Tage in Baghdád, wo Er so arm war, dass Er nicht einmal Seine Wäsche wechseln konnte und wo die Gläubigen von einer Handvoll Datteln lebten; Seine Gefangenschaft hinter den Kerkermauern von 'Akká, wo Ihm neun Jahre lang sogar der Anblick von Grün verwehrt wurde; die öffentliche Demütigung, der Er im Verwaltungsgebäude dieser Stadt unterworfen wurde – solche und ähnliche Bilder aus der schrecklichen Vergangenheit müssen Ihn so manches Mal überwältigt haben und Gefühle der Dankbarkeit, gemischt mit Kummer, wachgerufen haben, als Er die zahlreichen Zeichen der Hochachtung, Wertschätzung und Verehrung sah, die Ihm und dem Glauben, den Er vertrat, nun entgegengebracht wurden.

»O Bahá'u'lláh, was hast Du getan!«, rief Er – wie der Chronist Seiner Reisen berichtet – eines Abends aus, als Er in Washington eilig zu Seiner dritten Verabredung an diesem Tag aufbrach, »O Bahá'u'lláh!

Möge mein Leben ein Opfer für Dich sein!

O Bahá'u'lláh!

Möge meine Seele um Deinetwillen hingegeben werden!

Welch Leid und Kummer haben Deine Tage erfüllt!

Welch schwere Qualen hast Du ertragen!

Welch sicheres Fundament hast Du schließlich gelegt und welch herrliches Banner hast Du gehisst!«Q801 Der Chronist berichtet weiter:

»Eines Tages auf einem Spaziergang rief Er die Tage der Gesegneten Schönheit in Erinnerung und bezog sich dabei voll Trauer auf Seinen Aufenthalt in Sulaymáníyyih, auf Seine Einsamkeit und auf das Unrecht, das Ihm zugefügt wurde.

Obwohl Er schon oft darüber gesprochen hatte, überwältigten Ihn an diesem Tag Seine Gefühle doch so sehr, dass Er vor Kummer laut schluchzte. … Alle Begleiter weinten mit Ihm und waren von Schmerz erfüllt, als sie Seine Erzählung von den schmerzlichen Prüfungen vernahmen, die die Gesegnete Schönheit erduldet hatte, und wurden darüber hinaus Zeugen der Zartheit des Herzens, die Sein Sohn zum Ausdruck brachte.«Q802
Eine höchst bedeutsame Szene in einem ein Jahrhundert währenden Drama war vorüber. Ein ruhmvolles Kapitel der Geschichte des ersten Bahá'í-Jahrhunderts war geschrieben. Die Saat ungeahnter Möglichkeiten war durch die Hand des Mittelpunkts des Bundes auf einige der fruchtbaren Felder der westlichen Welt gesät. Nie in der gesamten Religionsgeschichte trat je eine ähnliche Gestalt auf, um ein derart großes und unsterblich wertvolles Werk zu vollbringen. Durch diese schicksalsträchtigen Reisen wurden Kräfte freigesetzt, die wir auch heute aus einer Distanz von fast fünfunddreißig Jahren noch nicht ermessen oder begreifen können. Schon hat eine Königin, angeregt von 'Abdu'l-Bahás zwingenden Argumenten, mit denen Er im Verlauf Seiner Ansprachen die Göttlichkeit Muḥammads verteidigte, ihren Glauben bekannt und öffentlich den göttlichen Ursprung des Propheten des Islám bestätigt. Schon hat ein Präsident der Vereinigten Staaten einige der von 'Abdu'l-Bahá in Seinen Gesprächen so klar formulierten Prinzipien so verinnerlicht, dass er sie in ein Friedensprogramm aufnahm, das als kühnster und edelster Vorschlag gilt, der bis heute für das Wohl und die Sicherheit der Menschheit gemacht worden ist. Und ach, schon hat sich die Welt, die für Seine Warnungen taub war und Seinen Ruf zurückgewiesen hat, in zwei Weltkriege von nie dagewesener Härte verstrickt, deren Folgen bis heute niemand auch nur erahnen kann.

Kapitel 20

Wachstum und Ausbreitung des Glaubens in Ost und West

'Abdu'l-Bahás historische Reisen in den Westen, besonders Seine achtmonatige Reise durch die Vereinigten Staaten von Amerika, können wohl als Höhepunkt Seiner Amtszeit bezeichnet werden, eine Amtszeit, deren unermessliche Segnungen und überwältigende Erfolge erst künftige Generationen gebührend werden würdigen können. Wie die Sonne der Offenbarung Bahá'u'lláhs in Adrianopel, zur Stunde, da Er Seine Botschaft den Herrschern der Welt verkündete, in ihrem Mittagsglanz erstrahlte, so erreichte der Himmelskörper Seines Bundes seinen Zenit und verbreitete sein hellstes Strahlen, als sein erwählter Mittelpunkt sich aufmachte, um den Völkern des Westens die Herrlichkeit und Größe der Religion Seines Vaters zu verkünden.
Dieser von Gott eingesetzte Bund hatte bereits kurz nach seiner Einführung durch den entscheidenden Triumph über die dunklen Mächte, die sein Erzbundesbrecher ihm so entschlossen entgegenstellte, ohne jeden Zweifel seine unüberwindliche Widerstandskraft bewiesen. Seine belebende Kraft zeigte sich bald darauf in den gewaltigen Siegen, die seine Fackelträger so rasch und mutig in den fernen Städten Westeuropas und der Vereinigten Staaten von Amerika errangen. Durch seine Fähigkeit, die Einheit und Unversehrtheit des Glaubens in Ost und West zu wahren, hatte er seinen hohen Anspruch voll und ganz bewiesen. Einen weiteren Beweis seiner unbezwinglichen Kraft lieferte später ein denkwürdiger Sieg, der Sturz von Sulṭán 'Abdu'l-Ḥamíd, der die Befreiung des ernannten Mittelpunkts des Bundes aus vierzigjähriger Gefangenschaft zur Folge hatte. Denen, die seinen göttlichen Ursprung immer noch in Zweifel zogen, lieferte das einen weiteren unbestreitbaren Beweis für seine Festigkeit, indem es 'Abdu'l-Bahá ermöglichte die Gebeine des Báb trotz größter Schwierigkeiten nach Haifa zu überführen und in einem Mausoleum auf dem Karmel beizusetzen. Und er offenbarte vor aller Welt machtvoll und in nie zuvor gekanntem Maße sein Potential, als er Ihn, der seinen Geist und seine Absicht verkörperte, dazu befähigte, sich auf eine dreijährige Missionsreise in den Westen zu begeben – eine so bedeutende Reise, dass sie mit Fug und Recht als die größte Heldentat Seiner Amtszeit bezeichnet werden kann.
Es waren nicht die einzigen Erfolge, so herausragend sie auch waren, die der Mittelpunkt des Bundes in Seinem unermüdlichen Streben so heldenhaft erzielte. Die Ausbreitung und Weiterentwicklung des Glaubens Seines Vaters im Osten; die Inangriffnahme von Aktivitäten und Unternehmungen, von denen man sagen kann, dass sie den Beginn der künftigen Strukturen einer Gemeindeordnung darstellen; der Bau des ersten Mashriqu'l-Adhkár der Bahá'í-Welt in 'Ishqábád in Russisch-Turkistán; die Vermehrung der Bahá'í-Literatur; die Offenbarung der Sendschreiben zum göttlichen Plan; und die Einführung der Bahá'í-Religion in Australien – das alles zählt zu den herausragenden Leistungen, die die strahlende Bilanz der einzigartigen Amtszeit 'Abdu'l-Bahás schmücken.
In Persien, der Wiege des Glaubens, zeichnete sich trotz der unvermindert gewalttätigen Verfolgungen über all die Jahre dieser Amtszeit ein deutlicher Wandel ab, der das allmähliche Hervortreten der geächteten Gemeinde aus ihrer bisherigen Verborgenheit kennzeichnet.

Náṣiri'd-Dín Sháh fand vier Jahre nach Bahá'u'lláhs Hinscheiden, am Vorabend seines Regierungsjubiläums, das eine Wende in der Geschichte seines Landes herbeiführen sollte, den Tod durch die Hand eines Mörders namens Mírzá Riḍá, einem Gefolgsmann des berüchtigten Siyyid Jamáli'd-Dín-i-Afghání, der ein Feind des Glaubens war und einer der Begründer der konstitutionellen Revolution, die unter der Regierung Muẓaffara'd-Díns, des Sohnes und Thronfolgers des Sháhs, immer erfolgreicher wurde und der gejagten und verfolgten Bahá'í-Gemeinde neue Schwierigkeiten bereiten sollte.

Sogar die Ermordung des Sháhs hatte man zunächst dieser Gemeinde in die Schuhe geschoben, was deutlich wird durch den grausamen Tod, den der bekannte Lehrer und Dichter Mírzá 'Alí-Muḥammad, von Bahá'u'lláh ›Varqá‹A212 genannt, zusammen mit seinem zwölfjährigen Sohn Rúḥu'lláh unmittelbar nach der Ermordung des Herrschers zu erleiden hatte, als sie im Gefängnis von Ṭihrán auf unmenschliche Weise vom brutalen Ḥájibu'd-Dawlih umgebracht wurden, der vor den Augen des Sohnes dem Vater einen Dolch in den Leib stieß und ihn in Stücke schnitt, vom Jungen den Widerruf seines Glaubens verlangte und als er eine klare Absage bekam, ihn mit einem Strick erdrosselte.
Drei Jahre zuvor war in Yazd ein junger Mann namens Muḥammad-Riḍáy-i-Yazdí in der Hochzeitsnacht auf dem Heimweg vom öffentliche Bad erschossen worden – der erste Märtyrer in der Amtszeit 'Abdu'l-Bahás. In Turbat-i-Ḥaydaríyyih wurden nach der Ermordung des Sháhs fünf Männer, bekannt als Shuhadáy-i-KhamsihA213, hingerichtet. In Mashhad wurde ein bekannter Kaufmann, Ḥájí Muḥammad-i-Tabrízí, ermordet und seine Leiche verbrannt. Der neue Herrscher und sein Großwesir, der charakterlose und reaktionäre Atábik-i-A'ẓam Mírzá 'Alí-Aṣghar Khán, gewährten im Jahr 1902 in Paris zwei Repräsentanten des Glaubens eine Unterredung, bei der aber nichts herauskam. Im Gegenteil, wenige Jahre später brach ein neuer Verfolgungssturm aus, der mit zunehmender Ausbreitung der konstitutionellen Revolution im Land immer stärker wütete, da gewisse Reaktionäre grundlose Anschuldigungen gegen die Bahá'í vorbrachten und sie öffentlich als die Anstifter und Förderer dieser nationalistischen Bewegung diffamierten.
In Iṣfahán wurde ein Mann namens Muḥammad-Javád nackt ausgezogen und mit einer Peitsche aus geflochtenem Draht schwer geschlagen, in Káshán mussten derweil die Gläubigen jüdischer Herkunft auf Betreiben der muslimischen Geistlichkeit und der jüdischen Gelehrten Buße zahlen, wurden geschlagen und in Ketten gelegt. Die blutigsten Ausschreitungen während der gesamten Amtszeit 'Abdu'l-Bahás ereigneten sich jedoch in Yazd und Umgebung. Dort wurde Ḥájí Mírzáy-i-Ḥalabí-Sáz derart unbarmherzig ausgepeitscht, dass sich seine Frau schützend über ihn warf, woraufhin sie ebenfalls heftig geschlagen wurde; danach wurde ihm der Schädel mit einem Fleischerbeil zertrümmert. Sein elfjähriger Sohn wurde erbarmungslos verprügelt, mit Messern niedergestochen und zu Tode gefoltert. Innerhalb eines halben Tages kamen neun Menschen ums Leben. Eine etwa sechstausendköpfige Menge beiderlei Geschlechts ließ ihre Wut an den hilflosen Opfern aus, wobei einige so weit gingen, dass sie sogar deren Blut tranken. In einzelnen Fällen, so bei Mírzá Asadu'lláh-i-Ṣabbágh, plünderten sie ihr Eigentum und schlugen sich um den Besitz. Sie legten eine derartige Grausamkeit an den Tag, dass einige Regierungsbeamte sogar Tränen vergossen angesichts der grauenvollen Szenen, bei denen die Frauen dieser Stadt eine auffallend schändliche Rolle spielten.
In Taft wurden mehrere Personen getötet, davon wurden einige erschossen und ihre Körper durch die Straßen geschleift. Ein erst kürzlich zum Glauben bekehrter achtzehnjähriger Junge namens Ḥusayn wurde von seinem eigenen Vater denunziert und vor den Augen seiner Mutter in Stücke gerissen, indes wurde Muḥammad-Kamál mit Messern, Spaten und Spitzhacken zerstückelt. In Manshád, wo die Verfolgungen neunzehn Tage lang wüteten, wurden ähnliche Gräueltaten verübt. Ein achtzigjähriger Mann namens Siyyid Mírzá wurde im Schlaf auf der Stelle durch zwei große Steine getötet, die auf ihn geworfen wurden; Mírzá Ṣádiq bekam, als er um Wasser bat, ein Messer in die Brust gestoßen, wonach sein Peiniger das Blut von der Klinge ableckte; eines der Opfer, Sháṭir-Ḥasan, verteilte vor seinem Tod die Kleider, die er noch besaß, sowie Süßigkeiten unter seine Peiniger. Eine fünfundsechzigjährige Frau, Khadíjih-Sulṭán, wurde von einem Hausdach gestürzt; ein Gläubiger namens Mírzá Muḥammad wurde an einen Baum gebunden als Zielschreibe für Hunderte von Kugeln, sein Leichnam wurde verbrannt; Ustád Riḍáy-i-Ṣaffár küsste seinem Mörder die Hand, dann wurde er erschossen und sein Leichnam schmählich misshandelt.
In Banáduk, Dih-Bálá, Farásháh, 'Abbás-Ábád, Hanzá, Ardikán, Dawlat-Ábád und Hamadán wurden ähnliche Verbrechen begangen. Ein herrausstechender Fall war der einer hochgeachteten, mutigen Frau namens Fáṭimih Bagum, die ein wilder Mob schmachvoll aus ihrem Haus zerrte, ihr den Schleier vom Kopf riss, die Kehle durchschnitt, den Leib aufschlitzte, mit allen möglichen Waffen auf sie einschlug und sie schließlich an einem Baum aufhängte und verbrannte.
In Sárí wurden in den Tagen, als die konstitutionelle Revolution ihren Höhepunkt erreichte, fünf geachtete und angesehene Gläubige getötet, die man später Shuhadáy-i-Khamsih, ›die fünf Märtyrer‹, nannte; in Nayríz wurde ein wilder Sturm, der an Yazd erinnerte, von den Feinden entfacht, in dem neunzehn Bahá'í ums Leben kamen, unter ihnen der fünfundsechzigjährige blinde Mullá 'Abdu'l-Ḥamíd, den sie erschossen und dessen Leichnam sie schändeten; im weiteren Verlauf wurden viele Besitztümer geplündert, viele Frauen und Kinder mussten fliehen, um zu überleben, suchten Zuflucht in Moscheen, versteckten sich in den Ruinen ihrer Häuser oder mussten obdachlos auf der Straße bleiben.
In Sírján, Dúgh-Ábád, Tabríz, Ávih, Qum, Najaf-Ábád, Sangsar, Shahmírzád, Iṣfahán und Jahrum töteten, folterten, plünderten und missbrauchten furchtbare und unerbittliche Feinde, religiöse wie politische, auch nach der Unterzeichnung der Verfassung durch den Sháh im Jahre 1906 und während der Herrschaft seiner Nachfolger, Muḥammad-'Alí Sháh und Aḥmad Sháh, unter verschiedenen Vorwänden weiter die Mitglieder einer Gemeinde, die sich entschieden weigerte, ihrem Glauben abzuschwören oder auch nur um Haaresbreite von dem durch ihre Anführer vorgezeichneten Pfad abzuweichen.

Selbst als 'Abdu'l-Bahá durch den Westen reiste und nachdem Er ins Heilige Land zurückgekehrt war, ja bis an Sein Lebensende erhielt Er immer wieder schmerzliche Nachrichten vom Martyrium Seiner Getreuen und von den Gräueltaten der unersättlichen Feinde.

In Dawlat-Ábád wurde ein Prinz königlicher Abstammung namens Ḥabíbu'lláh Mírzá, der den Glauben angenommen und sein ganzes Leben dem Dienst geweiht hatte, mit einer Axt erschlagen und sein Leichnam verbrannt.

In Mashhad wurde der gelehrte und fromme Shaykh 'Alí-Akbar-i-Qúchání erschossen.

In Sulṭán-Ábád wurden Mírzá 'Alí-Akbar und sieben Angehörige seiner Familie, darunter ein vierzig Tage altes Kind, barbarisch niedergemetzelt.

Auch in Ná'ín, Shahmírzád, Bandar-i-Jaz und Qamṣar brachen schwere Verfolgungen wechselnden Ausmaßes aus.

In Kirmánsháh war der Märtyrer Mírzá Ya'qúb-i-Muttaḥidih, ein glühender fünfundzwanzigjähriger jüdischer Konvertit, der letzte, der während der Amtszeit 'Abdu'l-Bahás sein Leben hingab, und seine Mutter in Hamadán feierte seinen Märtyrertod gemäß seinem Wunsch mit beispielloser Seelenstärke.

In jedem einzelnen Fall bewiesen die Gläubigen den unbeugsamen Geist und die unerschütterliche Zähigkeit, die das Leben und den Dienst der persischen Gläubigen stets auszeichnete.
Trotz dieser zeitweiligen schweren Verfolgungen wuchs der Glaube, der in seinen Helden einen so seltenen Opfergeist erweckt hatte, unauffällig und unaufhaltsam weiter.

Nachdem er in den trüben Tagen, die auf den Märtyrertod des Báb folgten, einige Zeit von der Bildfläche verschwunden war und fast erloschen schien und während der gesamten Amtszeit Bahá'u'lláhs in den Untergrund getrieben worden war, begann er nach Dessen Hinscheiden unter der unbeirrbaren Führung und nimmermüden Fürsorge des weisen, umsichtigen und liebevollen Meisters seine Kräfte zu sammeln und allmählich die noch embryonalen Institutionen zu entwickeln, die später den Weg für die Errichtung der Strukturen seiner Gemeindeordnung bahnen sollten.

In dieser Zeit nahm die Zahl seiner Anhänger rasch zu, sein Verbreitungsgebiet, das nun schon alle Provinzen des Reiches umfasste, erweiterte sich stetig, und die Grundstrukturen seiner künftigen Räte entstanden.

In dieser Zeit, als es praktisch keine staatlichen Schulen und Hochschulen im Land gab, und die Ausbildung in den vorhandenen religiösen Institutionen erbärmlich mangelhaft war, wurden die ersten Bahá'í-Schulen gegründet, zuerst die Tarbíyat-Schulen für Jungen und Mädchen in Ṭihrán, dann die Ta'yíd- und die Mawhibat-Schule in Hamadán, die Vaḥdat-i-Bashar-Schule in Káshán und ähnliche Lehranstalten in Bárfurúsh und Qazvín.

In diesen Jahren bekam die Bahá'í-Gemeinde des Landes in geistiger wie in materieller Hinsicht tatkräftige und wirksame Hilfe von Reiselehrern aus Europa und Amerika, Krankenschwestern, Erzieher und Ärzte, die Vorhut einer Schar von Helfern, von denen 'Abdu'l-Bahá sagte, dass sie eines Tages kommen würden, um das Wohl des Glaubens und seines Ursprungslandes zu fördern.

In diesen Jahren wurde in Persien auch allgemein die Bezeichnung Bábí für die Anhänger Bahá'u'lláhs aufgegeben zugunsten des Begriffes Bahá'í, und nur noch die rasch dahinschwindende Zahl der Anhänger Mírzá Yaḥyás wurde hinfort als Bábí bezeichnet.

In dieser Zeit wurden auch die ersten systematischen Versuche unternommen, die Lehrtätigkeit der persischen Gläubigen zu organisieren und zu beleben, wodurch einerseits die Grundlagen der Gemeinde neu gefestigt und zum andern mehrere herausragende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in Persien für den Glauben gewonnen wurden, darunter einige namhafte Mitglieder der shí'itischen Geistlichkeit und sogar Nachkommen einiger der schlimmsten Verfolger des Glaubens.

Und in diesen Jahren wurde auch das Haus des Báb in Shíráz – von Bahá'u'lláh als Pilgerort für die Gläubigen bestimmt und mittlerweile als solcher bekannt – auf Anordnung 'Abdu'l-Bahás und mit Seiner Unterstützung instand gesetzt und entwickelte sich zunehmend zu einem Brennpunkt des Lebens und Wirkens der Bahá'í, denen es nicht möglich war, das Größte Haus in Baghdád oder das Heiligste Grab in 'Akká zu besuchen.
Bemerkenswerter als alle diese Unternehmungen war jedoch der Bau des ersten Mashriqu'l-Adhkár der Bahá'í-Welt in 'Ishqábád, einem zur Zeit Bahá'u'lláhs gegründeten Zentrum, wo schon zu Seinen Lebzeiten die ersten Vorarbeiten für dieses Unternehmen geleistet worden waren. Von 'Abdu'l-Bahá gegen Ende des ersten Jahrzehnts Seiner AmtszeitA214 ins Leben gerufen; in allen Entwicklungsphasen von Ihm unterstützt; persönlich betreut durch den ehrwürdigen Vakílu'd-Dawlih Ḥájí Mírzá Muḥammad-Taqí, einem Vetter des Báb, der sein ganzes Vermögen für den Bau gestiftet hatte und dessen Staub nun am Fuß des Karmel im Schatten des Grabmals seines geliebten Verwandten ruht; ausgeführt nach den Anweisungen, die der Mittelpunkt des Bundes selbst festgelegt hatte; ein bleibendes Zeugnis für den Eifer und die Selbstaufopferung der orientalischen Gläubigen, die fest entschlossen waren, das im Kitáb-i-Aqdas offenbarte Gebot Bahá'u'lláhs in die Tat umzusetzen, ist dieses Vorhaben nicht nur das erste große Unternehmen, das die Gläubigen im Heroischen Zeitabschnitt dieses Glaubens mit vereinten Kräften starteten, sondern es zählt auch zu den glänzendsten bleibenden Leistungen in der Geschichte des ersten Bahá'í-Jahrhunderts.
Das Gebäude selbst, dessen Grundsteinlegung im Beisein von General Kuropatkin, dem Generalgouverneur von Turkistán und Stellvertreter des Zaren bei dieser Feier, erfolgte, wurde von einem Bahá'í-Besucher aus dem Westen wie folgt minutiös beschrieben:

»Der Mashriqu'l-Adhkár liegt mitten in der Stadt; seine hohe Kuppel überragt Bäume und Hausdächer und ist, wenn man sich der Stadt nähert, schon meilenweit zu sehen.

Er steht mitten in einem von vier Straßen begrenzten Garten.

An den vier Ecken des Areals stehen vier Gebäude: eines ist die Bahá'í-Schule, eines das Gästehaus, wo Pilger und Reisende untergebracht werden, eines ist für die Verwalter und das vierte ist ein Krankenhaus.

Neun Wege gehen strahlenförmig von verschiedenen Seiten auf den Tempel zu, wovon einer, der Hauptweg, vom Haupttor des Geländes zum Hauptportal des Tempels führt.«Q803 Und er fügt hinzu:

»Nach dem Plan besteht der Bau aus drei Teilen: dem zentralen Kuppelbau, dem ihn umgebenden Wandelgang und der Loggia, die um das gesamte Gebäude herumgeht.

Sein Grundriss bildet ein regelmäßiges neunseitiges Polygon.

Auf der einen Seite befindet sich der großartige, von Minaretten flankierte Haupteingang, ein sich über zwei Stockwerke erstreckendes hochgewölbtes Portal, das in seiner Gestaltung an die Architektur des weltberühmten Taj Mahal in Agra in Indien erinnert, von dem alle Reisenden begeistert sind und den viele als den schönsten Tempel der Welt bezeichnen.

Der Haupttorweg weist in die Richtung des Heiligen Landes.

Das gesamte Gebäude ist von zwei Laubengängen umgeben, einem oberen und einem unteren, die zum Garten hin offen sind und im Zusammenspiel mit der üppigen subtropischen Vegetation eine wunderbare architektonische Wirkung haben. … Der Innenraum des Kuppelraums ist deutlich in fünf Stockwerke unterteilt.

Das erste, eine Reihe von neun Bögen und Pfeilern, trennt den Kuppelraum vom Wandelgang.

Das zweite, ähnlich ausgeführt mit Balustraden, trennt den Kuppelraum von der Säulengalerie über dem Seitenschiff, die über zwei Treppen, die zu beiden Seiten des Haupteingangs in die Loggien eingebaut sind, zu erreichen ist.

Das dritte ist eine Reihe von neun leeren, mit Gitterwerk verzierten Bögen, zwischen denen Wappenschilder mit dem Größten Namen angebracht sind.

Das vierte ist ein Fries von neun großen Bogenfenstern.

Das fünfte ein Fries von achtzehn Rundfenstern.

Darüber wölbt sich, auf einer Kranzleiste ruhend, die halbkugelförmige Kuppel.

Das Innere ist reich mit Stuckrelief verziert. … Der ganze Bau beeindruckt durch seine Größe und Kraft.«Q804
Nicht zu vergessen sind die beiden Schulen für Jungen und Mädchen, die in dieser Stadt gegründet wurden; das Pilgerhaus, das in der Nachbarschaft des Tempels eingerichtet wurde; der Geistige Rat und seine Hilfsagenturen, die gebildet wurden, um die Angelegenheiten einer wachsenden Gemeinde zu regeln; und die neuen Aktivitätszentren, die in verschiedenen Städten und Orten der Provinz Turkistán eröffnet wurden – allesamt Zeugnisse der Lebensenergie, die der Glaube seit seiner Einführung in diesem Land immer bewiesen hat.
Eine ähnliche, wenn auch weniger spektakuläre Entwicklung konnte im Kaukasus beobachtet werden. Nach der Bildung des ersten Zentrums und des ersten Rates in Bákú, einer Stadt, die stets von Bahá'í-Pilgern besucht wurde, die in wachsender Zahl von Persien über die Türkei in das Heilige Land reisten, begannen sich neue Gruppen zu bilden, die sich später zu fest begründeten Gemeinden entwickelten und in zunehmendem Maße mit ihren Brüdern in Turkistán und Persien zusammenarbeiteten.
In Ägypten ging eine stetig wachsende Zahl von Gläubigen mit einer allgemeinen Ausweitung der Aktivitäten einher.

Die Gründung neuer Zentren; die Festigung des in Kairo schon bestehenden Hauptzentrums; die vor allem den unermüdlichen Bemühungen des gelehrten Mírzá Abu'l-Faḍl zu verdankende Bekehrung mehrerer herausragender Studenten und Lehrer der Azhar-Universität – ein deutliches Vorzeichen des verheißenen Tages, an dem, wie 'Abdu'l-Bahá sagte, das Banner und das Emblem des Glaubens in das Herz dieses altehrwürdigen Sitzes islámischer Wissenschaft gepflanzt werden würde; ferner die Übersetzung einiger der wichtigsten auf Persisch offenbarten Schriften Bahá'u'lláhs und anderer Bahá'í-Schriften ins Arabische und deren Verbreitung; die Drucklegung von Büchern, Abhandlungen und Broschüren von Bahá'í-Autoren und Gelehrten; die Veröffentlichung von Presseartikeln zur Verteidigung des Glaubens und zur Verbreitung seiner Botschaft; die Bildung erster Verwaltungseinrichtungen in der Hauptstadt und in nahegelegenen Zentren; die Bereicherung des Gemeindelebens durch den Beitritt neuer Gläubiger kurdischer, koptischer und armenischer Herkunft – das waren die ersten Erfolge in diesem Land, das durch die Fußstapfen 'Abdu'l-Bahás gesegnet war, das in späteren Jahren eine historische Rolle bei der Emanzipation des Glaubens spielen sollte, und dem vermöge seiner einzigartigen Stellung als intellektuelles Zentrum der arabischen wie der islámischen Welt naturgemäß ein maßgeblicher Anteil an der Verantwortung für die letztendliche Einführung des Glaubens im ganzen Orient zukommt.
Noch bemerkenswerter war die Ausweitung der Bahá'í-Tätigkeiten in Indien und Birma, wo die stetig wachsende Gemeinde, die jetzt auch ehemalige Zoroastrier, Muslime, Hindus, Buddhisten und Sikhs umfasste, ihre Vorposten bis nach Mandalay und in das Dorf Daidana Kalazoo im birmanischen Hanthawaddy-Distrikt ausdehnen konnte, wo nicht weniger als achthundert Bahá'í lebten, die eine eigene Schule, ein eigenes Gericht und ein eigenes Krankenhaus besaßen, ferner Land, das sie gemeinsam bebauten und dessen Ertrag sie für die Förderung der Belange ihres Glaubens verwendeten.
Im 'Iráq, wo das Haus, in dem Bahá'u'lláh gewohnt hatte, wieder vollständig instand gesetzt und renoviert wurde und wo eine kleine, aber furchtlose Gemeinde trotz aller Widerstände darum kämpfte, ihre Angelegenheiten zu regeln und zu verwalten; in Konstantinopel, wo ein Bahá'í-Zentrum gegründet wurde; in Tunis, wo das Fundament zu einer örtlichen Gemeinde gelegt wurde; in Japan, China und Honolulu, wohin Bahá'í-Reiselehrer zogen, sich ansiedelten und lehrten – überall waren die vielfältigen Belege der lenkenden Hand 'Abdu'l-Bahás und die Erfolge, die Sein unermüdlicher Eifer und Seine stete Fürsorge zeitigten, deutlich erkennbar.
Auch die neu gegründeten Gemeinden in Frankreich, England, Deutschland und den Vereinigten Staaten erfuhren nach dem unvergesslichen Besuch 'Abdu'l-Bahás weiterhin Zeichen Seiner besonderen Anteilnahme und Seiner Sorge um ihr Gedeihen und ihren geistigen Fortschritt. Seine Anweisungen, die stetige Flut Seiner Sendschreiben an die Mitglieder jener Gemeinden und Seine ständige Ermutigung für ihre Bemühungen führten dazu, dass sich die Bahá'í-Zentren vermehrten, öffentliche Vorträge gehalten wurden, neue Zeitschriften herausgegeben und Übersetzungen einiger der bekanntesten Werke Bahá'u'lláhs und Schriften 'Abdu'l-Bahás in englischer, französischer und deutscher Sprache gedruckt und verbreitet wurden, und dass die neu entstandenen Gemeinden die ersten Schritte unternahmen, sich zu organisieren und ihre Basis zu festigen.
Insbesondere in Nordamerika leisteten die Mitglieder der blühenden Gemeinde, inspiriert von den Segnungen, dem Beispiel und den Taten 'Abdu'l-Bahás während Seines ausgedehnten Aufenthalts in ihrem Lande, einen ernsthaften ersten Beitrag für das großartige Werk, das sie in späteren Jahren vollbringen sollten. Sie erwarben die zwölf verbleibenden Grundstücke, die zum Gelände ihres geplanten Tempels gehörten, entschieden sich in den Sitzungen der Jahrestagung 1920 für den Plan des Bahá'í-Architekten Louis Bourgeois aus Französisch-Kanada, schlossen den Vertrag für die Ausschachtung und für die Errichtung der Fundamente ab und konnten bald darauf die nötigen Vorkehrungen für den Bau des Kellergeschosses treffen, Maßnahmen, die die gewaltigen Anstrengungen ankündigten, die nach 'Abdu'l-Bahás Hinscheiden in der Errichtung des Baues und der Vollendung seiner äußeren Verzierung gipfelten.
Der Krieg von 1914–18, den 'Abdu'l-Bahá während Seiner Reisen in den Westen in düsteren Warnungen mehrfach angekündigt hatte und der acht Monate nach Seiner Rückkehr ins Heilige Land ausbrach, warf erneut den Schatten der Gefahr auf Sein Leben – der letzte, der die Jahre Seiner rastlosen und doch so strahlenden Amtszeit verdüstern sollte.
Der späte Eintritt Amerikas in diesen welterschütternden Kampf, die Neutralität Persiens, die Abgelegenheit Indiens und des Fernen Ostens von den Bühnen des Geschehens bot der überwältigenden Mehrheit der Gläubigen Schutz. Deshalb konnten sie – obwohl sie größtenteils für einige Jahre vom geistigen Zentrum ihres Glaubens völlig abgeschnitten waren – ihre Tätigkeit fortsetzen und sich die Früchte ihrer jüngst errungenen Erfolge in verhältnismäßiger Sicherheit und Freiheit erhalten.
Auch wenn im Heiligen Land der gewaltige Kampf letzten Endes das Herz und den Mittelpunkt des Glaubens für immer vom türkischen Joch befreite – einem Joch, das dem Glaubensstifter und dessen Nachfolger so lange derart erdrückende und demütigende Beschränkungen auferlegt hatte –, so hörten doch die schweren Nöte und Gefahren nicht auf, die seine Bewohner die meiste Zeit des Krieges über bedrohten, und eine Zeit lang flammte auch die Bedrohung wieder auf, der 'Abdu'l-Bahá in den Jahren Seiner Gefangenschaft in 'Akká ausgesetzt war.

Die große Not, die die Bevölkerung bedrückte infolge krasser Unfähigkeit, schändlicher Nachlässigkeit, Grausamkeit und stumpfer Gleichgültigkeit der zivilen und militärischen Machthaber, wurde – obgleich durch 'Abdu'l-Bahás Güte und Großmut, Umsicht und liebevolle Fürsorge sehr gelindert – noch verschärft durch eine strenge Blockade.

Ständig war Haifa von Bomben der Alliierten bedroht, und einmal war die Gefahr so groß, dass 'Abdu'l-Bahá mit Seiner Familie und den dortigen Gemeindemitgliedern vorübergehend nach Abú-Sinán umziehen musste, einem Dorf vor den Hügeln östlich von 'Akká.

Der türkische Oberkommandeur, der brutale, übermächtige und skrupellose Jamál Páshá, ein unversöhnlicher Feind des Glaubens, hatte auf Grund eigener unbegründeter Verdächtigungen und der Hetze der Glaubensfeinde 'Abdu'l-Bahá schon schwer zugesetzt und äußerte jetzt die Absicht, Ihn zu kreuzigen und Bahá'u'lláhs Grabstätte dem Erdboden gleich zu machen. 'Abdu'l-Bahá litt noch an den Folgen der Erschöpfung und der gesundheitlichen Beeinträchtigung, die Seine anstrengende dreijährige Reise mit sich gebracht hatten.

Der faktische Abbruch der Verbindung mit den meisten Bahá'í-Zentren in aller Welt traf Ihn hart.

Der Anblick des Gemetzels unter den Menschen, die Seine Rufe überhört und Seine Warnungen in den Wind geschlagen hatten, erfüllte Ihn mit Seelenqual.

Sorgen zuhauf mehrten jetzt die Last der Prüfungen und Wechselfälle, die Er seit Seiner Kindheit um der Sache Seines Vaters willen und in deren Dienst so heldenhaft ertragen hatte.
Aber gerade in diesen dunklen Tagen, die in ihrer Trostlosigkeit an die Bedrängnis erinnerten, die Er während der gefährlichsten Zeit Seiner Haft in der Gefängnisfestung 'Akká durchlitt, fühlte sich 'Abdu'l-Bahá, wenn Er auf dem Gelände des Schreins Seines Vaters, in Seinem Haus in 'Akká oder im Schatten des Grabmals des Báb auf dem Karmel weilte, veranlasst, der Gemeinde Seiner amerikanischen Freunde noch einmal, zum letzten Mal im Leben, ein bemerkenswertes Zeichen Seiner besonderen Gunst zu hinterlassen, indem Er sie gegen Ende Seiner irdischen Sendung in Seinen Sendschreiben zum göttlichen Plan mit einer Weltmission betraute, deren volle Tragweite uns heute, nach einem Vierteljahrhundert, noch immer nicht erschlossen ist, und deren bisherige Entfaltung, obgleich noch ganz im Anfangsstadium, doch im Hinblick auf Geist und Verwaltung die Annalen des ersten Bahá'í-Jahrhunderts sehr bereicherte.
Das Ende des schrecklichen Krieges, der ersten Welle einer von Bahá'u'lláh lang vorhergesagten gigantischen Erschütterung, kennzeichnete nicht nur das Ende der türkischen Herrschaft über das Heilige Land und besiegelte das Schicksal des Militärdespoten, der 'Abdu'l-Bahá zu vernichten gelobt hatte, es zerschlug auch ein für alle Mal die letzte Hoffnung, die beim Rest der Bundesbrecher noch verblieben war, die trotz der bitteren Niederlagen noch immer unbelehrbar gehofft hatten, das Licht des Bundes Bahá'u'lláhs erlöschen zu sehen. Das Kriegsende brachte auch jene revolutionären Veränderungen mit sich, die zum einen die unheilvollen Prophezeiungen Bahá'u'lláhs im Kitáb-i-Aqdas erfüllten und es einem großen Teil der »aus Israel Verbannten«Q805, dem »Rest« der »Herde«Q806, gemäß biblischer Verheißung ermöglichten, sich wieder im Heiligen Land zu »sammeln«Q807 und zurückzukehren zu »ihrem Pferch«Q808 und in »ihr eigenes Land«Q809 im Schatten des »unvergleichlichen Zweiges«Q810, von dem 'Abdu'l-Bahá in Seinen Beantworteten Fragen spricht, und die zum anderen zur Bildung des Völkerbundes führten, des Vorläufers jenes Welttribunals, das die Völker und Nationen der Erde notgedrungen gemeinsam einsetzen werden – wie es derselbe »unvergleichliche Zweig« prophezeite.
Es ist nicht erforderlich, näher auf die entschlossenen Schritte einzugehen, die die englischen Gläubigen für 'Abdu'l-Bahás Sicherheit unternahmen, als sie erfuhren, dass Sein Leben wieder in Gefahr war; auf die Maßnahmen, die unabhängig davon getroffen wurden, um Lord Curzon und andere Mitglieder des Britischen Kabinetts von der kritischen Lage in Haifa zu unterrichten; auf das sofortige Einschreiten von Lord Lamington, der an das Auswärtige Amt schrieb, um dort »die Bedeutung der Stellung 'Abdu'l-Bahás klarzustellen«Q811; auf die Depesche, die Außenminister Lord Balfour an dem Tag, an dem er diesen Brief erhielt, an General Allenby schickte mit der Weisung, »'Abdu'l-Bahá, Seiner Familie und Seinen Freunden jeden Schutz und jede Rücksichtnahme angedeihen zu lassen«Q812; auf das Telegramm, das der General nach der Einnahme Haifas nach London schickte und in dem er die Behörden bat, »der Welt mitzuteilen: 'Abdu'l-Bahá ist in Sicherheit«Q813; und auf den Befehl desselben Generals an den für die Kampfhandlungen bei Haifa zuständigen obersten Kommandanten, für die Sicherheit 'Abdu'l-Bahás zu sorgen, wodurch die dem britischen Geheimdienst bekannt gewordene Absicht des türkischen Oberkommandanten vereitelt wurde, »'Abdu'l-Bahá und Seine Familie auf dem Karmel zu kreuzigen«, falls die türkische Armee Haifa räumen und sich nach Norden zurückziehen müsste.
Die drei Jahre zwischen der Befreiung Palästinas durch die britischen Streitkräfte und dem Hinscheiden 'Abdu'l-Bahás zeichneten sich dadurch aus, dass das Ansehen, das der Glaube an seinem Weltzentrum trotz Verfolgungen erlangt hatte, weiter zunahm und das Feld seiner Lehrtätigkeit sich über die ganze Welt ausweitete.

Die Gefahr, die nicht weniger als fünfundsechzig Jahre lang das Leben der Stifter des Glaubens und des Mittelpunkts des Bundes bedroht hatte, war durch den Krieg endgültig und völlig beseitigt.

Da die frühere korrupte Verwaltung einem neuen, liberalen Regime weichen musste, waren das Oberhaupt des Glaubens und die beiden heiligen Schreine – in der Ebene von 'Akká und am Hang des Karmel – zum ersten Mal frei von Beschränkungen, was dann später zu einer klareren Anerkennung der Institutionen der Sache führte.

Die britischen Behörden beeilten sich, die Rolle 'Abdu'l-Bahás bei der Linderung der Not zu würdigen, die während der dunklen, qualvollen Kriegstage auf der Bevölkerung des Heiligen Landes gelastet hatte.

Die Verleihung der Ritterwürde am Sitz des britischen Gouverneurs in Haifa, bei einer eigens Ihm zu Ehren veranstalteten Feier, zu der Honoratioren vieler Gemeinden erschienen; der Besuch von General Allenby und seiner Gattin, die in Bahjí bei Ihm als Gäste zu Tisch saßen und die Er selbst zu Bahá'u'lláhs Grab führte; das Gespräch, da Er in Seinem Haus in Haifa mit König Faisal führte, der kurz darauf Herrscher des 'Iráq wurde; die Besuche, die Sir Herbert Samuel (später Viscount Samuel of Carmel) Ihm vor und nach seiner Ernennung zum Hochkommissar von Palästina abstattete; das Zusammentreffen mit Lord Lamington, der Ihn ebenfalls in Haifa aufsuchte, desgleichen mit dem damaligen Gouverneur von Jerusalem, Sir Ronald Storrs; die vielfachen Beweise der Anerkennung Seiner hohen und einzigartigen Stellung seitens aller religiösen Gemeinden, seien sie muslimisch, christlich oder jüdisch; die Ströme von Pilgern aus Ost und West, die ins Heilige Land kamen, um nun verhältnismäßig leicht und unbehelligt die heiligen Gräber in 'Akká und Haifa zu besuchen, 'Abdu'l-Bahá ihre Verehrung zu erweisen, den besonderen Schutz zu preisen, unter den die Vorsehung den Glauben und seine Mitglieder gestellt hatte, und nun ihren Dank abzustatten für die Befreiung seines Oberhaupts und seines Weltzentrums vom türkischen Joch – all dies trug jeweils auf seine Weise dazu bei, das Ansehen zu mehren, das die Religion Bahá'u'lláhs durch die inspirierte Führung 'Abdu'l-Bahás stetig gewann.
Als sich die Amtszeit 'Abdu'l-Bahás dem Ende zuneigte, mehrten sich in Ost und West die Zeichen, dass der Glaube sich unaufhaltsam und vielfältig entfaltete, seine Institutionen sich herausformten und festigten, und dass der Umfang seiner Aktivitäten und seines Einflusses wuchs.

In 'Ishqábád wurde der Bau des Mashriqu'l-Adhkár, den 'Abdu'l-Bahá selbst angeregt hatte, erfolgreich zu Ende geführt.

In Wilmette wurden die Ausschachtungsarbeiten für den Muttertempel des Westens vollendet und der Vertrag für den Bau des Untergeschosses abgeschlossen.

In Baghdád wurden nach Seiner Anweisung die ersten Schritte zur Verstärkung der Fundamente und zur Wiederherstellung des mit dem Andenken Seines Vaters verbundenen Größten Hauses unternommen.

Im Heiligen Land wurde auf Anregung der Heiligen Mutter und mit Hilfe von Spenden von Freunden aus Ost und West östlich vom Grabmal des Báb ein ausgedehntes Stück Land erworben für den späteren Bau der ersten Bahá'í-Schule am Weltzentrum des Glaubens.

Für ein Pilgerhaus für Gläubige aus dem Westen wurde ein Bauplatz nahe dem Haus 'Abdu'l-Bahás gekauft und das Gebäude von amerikanischen Freunden bald nach Seinem Hinscheiden errichtet.

Für das östliche Pilgerhaus für orientalische Besucher, das bald nach der Beisetzung der Gebeine des Báb von einem Gläubigen aus 'Ishqábád am Karmel gebaut wurde, gewährten die Zivilbehörden Steuerfreiheit (ein zum ersten Mal seit dem Einzug des Glaubens ins Heilige Land zugestandenes Privileg).

Der berühmte Gelehrte und Entomologe Dr.

Auguste Forel bekannte sich zum Glauben auf Grund eines an ihn adressierten Sendschreibens 'Abdu'l-Bahás – eine der gewichtigsten Schriften, die der Meister je verfasste.

Ein anderes Sendschreiben von weitreichender Bedeutung war Seine Antwort auf eine Anfrage des Exekutivausschusses der ›Zentralorganisation für dauerhaften Frieden‹, die Er in Den Haag durch eine besondere Delegation überreichen ließ.

Ein neuer Kontinent wurde der Sache eröffnet, als die Sendschreiben zum göttlichen Plan bei der ersten Jahrestagung nach dem Krieg bekannt gegeben wurden und der hochherzige und mutige Hyde Dunn unter ihrem Eindruck im vorgerückten Alter von zweiundsechzig Jahren unverzüglich seine kalifornische Heimat verließ und, unterstützt und begleitet von seiner Gattin, als Pionier nach Australien übersiedelte, wo es ihm gelang, die Botschaft in nicht weniger als siebenhundert Städte dieses Landes zu tragen.

Ein neuer Abschnitt begann, als sich die strahlende Dienerin Bahá'u'lláhs, die unbezwingliche, unsterbliche Martha Root – der Meister nannte sie »Herold des Gottesreichs« und »Botin des Bundes«Q814 – unter dem Eindruck dieser Sendschreiben und ihres Aufrufs unverzüglich auf die erste ihrer historischen Reisen begab, die sich über einen Zeitraum von zwanzig Jahren erstrecken sollten und sie mehrmals rund um den Erdball führten und die erst mit dem Tod endeten, der sie fern ihrer Heimat und mitten im tatkräftigen Dienst für die von ihr so sehr geliebte Sache ereilte.

Diese Ereignisse markieren die Schlussphase einer Amtszeit, die den Triumph des Heroischen Zeitalters der Bahá'í-Sendung besiegelte, und die als einer der glorreichsten und fruchtbarsten Zeitabschnitte des ersten Bahá'í-Jahrhunderts in die Geschichte eingehen wird.

Kapitel 21

Das Hinscheiden 'Abdu'l-Bahás

'Abdu'l-Bahás großes Werk war nun vollendet. Die historische Mission, mit der Sein Vater Ihn neunundzwanzig Jahre zuvor betraut hatte, war glorreich erfüllt. Ein denkwürdiges Kapitel in der Geschichte des ersten Bahá'í-Jahrhunderts war abgeschlossen. Das Heroische Zeitalter der Bahá'í-Sendung, an dem Er seit dessen Beginn beteiligt war und in dem Er eine einzigartige Rolle gespielt hatte, war zu Ende gegangen. Er hatte gelitten wie keiner der Gläubigen, die den Kelch des Martyriums geleert hatten, Er hatte so hart gearbeitet wie keiner der größten Helden gearbeitet hatte. Er hatte aber auch Triumphe erlebt, wie sie weder der Herold des Glaubens noch sein Stifter je erlebt hatten.
Am Ende Seiner anstrengenden Reisen in den Westen, die Ihn den letzten Rest Seiner schwindenden Kraft gekostet hatten, schrieb Er:

»Freunde, die Zeit naht, da ich nicht mehr bei euch sein werde.

Ich habe getan, was getan werden konnte.

Ich habe der Sache Bahá'u'lláhs mit all meinen Kräften gedient.

Ich habe alle Jahre meines Lebens Tag und Nacht hart gearbeitet.

O, wie sehne Ich mich danach, dass die Gläubigen die Verantwortung für die Sache auf ihre Schultern nehmen. … Meine Tage sind gezählt, und abgesehen davon bleibt Mir keine Freude mehr.«Q815 Schon einige Jahre zuvor hatte Er auf Sein Hinscheiden angespielt:

»O meine treuen Geliebten!

Sollten im Heiligen Land irgendwann schmerzliche Ereignisse eintreten, lasst euch dadurch nicht beunruhigen oder aufregen.

Habt keine Angst und grämt euch nicht.

Denn was immer geschieht, dient zur Erhöhung des Wortes Gottes und zur Ausbreitung Seiner himmlischen Düfte.« Und wiederum:

»Denkt stets daran, dass Ich immer bei euch sein werde, ob Ich auf Erden weile oder nicht.«Q816 In einem Seiner letzten Sendschreiben ermahnte Er Seine Freunde:

»Seht nicht auf die Person 'Abdu'l-Bahás, denn Er wird einmal von euch allen fortgehen; richtet euren Blick vielmehr auf das Wort Gottes. … Die Geliebten Gottes müssen sich mit solcher Standhaftigkeit erheben, dass nichts auf der Welt ihren … Dienst an der Sache Gottes beeinträchtigen oder schwächen kann, selbst wenn auf einmal Hunderte von Seelen so wie 'Abdu'l-Bahá selbst zur Zielscheibe für die Pfeile des Leides werden.«Q817
In einem Sendschreiben an die amerikanischen Gläubigen verlieh Er wenige Tage vor Seinem Tod Seiner unterdrückten Sehnsucht Ausdruck, diese Welt zu verlassen: »Ich habe der Welt und ihren Bewohnern entsagt. … Im Käfig dieser Welt flattere ich wie ein verängstigter Vogel umher und sehne mich jeden Tag danach, Meinen Flug zu Deinem Reich anzutreten. Yá Bahá'u'l-Abhá! Lass mich vom Kelch des Opfers trinken und lass mich frei.«Q818 Etwa sechs Monate vor Seinem Hinscheiden offenbarte Er ein Gebet zu Ehren eines Verwandten des Báb und schrieb darin: »›O Herr! Meine Gliedmaßen sind geschwächt und greisenhaftes Haar schimmert auf meinem Haupt … und jetzt habe ich ein hohes Alter erreicht und meine Kräfte versagen.‹ … Ich habe keine Kraft mehr, mich zu erheben und Deinen Geliebten zu dienen. … O Herr, mein Herr! Beschleunige meinen Aufstieg zu Deiner erhabenen Schwelle … und meine Ankunft am Tor Deiner Gnade im Schatten Deiner größten Barmherzigkeit …«
In Seinen Träume, den Gespräche, die Er führte, den Sendschreiben, die Er in dieser Zeit offenbarte, zeichnete sich immer mehr ab, dass Sein Ende nahte. Zwei Monate vor Seinem Hinscheiden erzählte Er Seiner Familie einen Traum, den Er gehabt hatte. »Mir war«, sagte Er, »als stünde ich in einer großen Moschee im innersten Heiligtum auf dem Platz des Imáms, der Qiblih zugewandt. Da merkte ich, dass eine große Menschenmenge in die Moschee strömte. Immer mehr Menschen drängten herein und stellten sich hinter mir in Reihen auf, bis eine riesige Menge beisammen war. Ich stand da und stimmte laut den Ruf zum Gebet an. Plötzlich kam mir der Gedanke, die Moschee zu verlassen. Als ich mich draußen wiederfand, fragte ich mich: ›Warum bin ich fortgegangen, ohne das Gebet geleitet zu haben? Aber es ist unerheblich; jetzt, da ich den Gebetsruf erschallen ließ, wird die große Menge von sich aus das Gebet singen.‹«Q819 Ein paar Wochen später erzählte Er an Seinem Rückzugsort, einer einzelnen Kammer im Garten Seines Hauses, den Umstehenden einen weiteren Traum. »Ich hatte einen Traum«, sagte Er, »und gewahrte die Gesegnete SchönheitA215 zu mir kommen und sagen: ›Zerstöre diese Kammer.‹«Q820 Keiner der Anwesenden begriff die Bedeutung des Traumes, bis Er bald darauf verstarb und ihnen klar wurde, dass mit der »Kammer« Sein leiblicher Tempel gemeint war.
Einen Monat, bevor Er starb (Er starb in Seinem achtundsiebzigsten Lebensjahr in den frühen Morgenstunden des 28. November 1921), wies Er in einigen tröstenden Worten, die Er an einen Gläubigen richtete, der um den Verlust seines Bruders trauerte, ausdrücklich auf Seinen eigenen Tod hin. Und etwa zwei Wochen vor Seinem Hinscheiden sprach Er zu Seinem treuen Gärtner auf eine Art, die klar erkennen ließ, dass Er um Sein nahes Ende wusste. »Ich bin so müde!«, sagte Er zu ihm. »Die Stunde ist gekommen, da ich alles verlassen und Abschied nehmen muss. Ich bin zu schwach, um spazieren zu gehen.« Und Er fügte hinzu: »Als ich in den letzten Tagen der Gesegneten Schönheit einmal damit beschäftigt war, Seine Papiere zu sammeln, die in Seinem Schreibzimmer in Bahjí über den Diwan verstreut lagen, wandte Er sich mir zu und sagte: ›Es nützt nichts, sie zu sammeln, Ich muss sie lassen und gehen.‹Q821 Auch ich habe mein Werk getan. Ich kann nichts mehr tun, so muss ich es lassen und Abschied nehmen.«Q822
Bis zum letzten Tag Seines irdischen Lebens überschüttete 'Abdu'l-Bahá mit Seiner unwandelbaren Liebe hoch und niedrig, gewährte den Armen und Unterdrückten denselben Beistand und versah die gleichen Pflichten im Dienst am Glauben Seines Vaters, wie Er es von Jugend an gewohnt war. Am Freitag vor Seinem Hinscheiden nahm Er trotz großer Schwäche am Mittagsgebet in der Moschee teil und verteilte im Anschluss daran Almosen an die Armen, wie Er dies immer zu tun pflegte; diktierte einige Sendbriefe – die letzten, die Er offenbarte –; segnete die Hochzeit eines treuen Dieners, die auf Sein Drängen an genau diesem Tag stattfand; ging zur üblichen Zusammenkunft der Freunde in Seinem Haus; fühlte sich fiebrig am nächsten Tag und außerstande das Haus am folgenden Sonntag zu verlassen, schickte er alle Gläubigen zum Grabmal des Báb, um ein Fest zu besuchen, das einer der Pilger, ein Párśí, aus Anlass des Jahrestags der Verkündigung des Bundes veranstaltete; empfing am gleichen Nachmittag trotz zunehmender Schwäche mit Seiner stets gleichen liebenswürdigen Höflichkeit den Muftí, den Bürgermeister und den Polizeichef von Haifa; und ehe Er sich zur Nacht zurückzog – der letzten Seines Lebens –, erkundigte Er sich nach dem Wohlbefinden eines jeden Mitglieds Seines Haushalts sowie der Pilger und der Freunde in Haifa.
Nachts um Viertel nach eins stand Er auf und ging zum Tisch in Seinem Zimmer, trank etwas Wasser und legte sich wieder hin. Etwas später klagte Er über Atembeschwerden und bat eine Seiner beiden Töchter, die bei Ihm wachte, um sich um Ihn zu kümmern, die Netzvorhänge hochzuziehen. Ihm wurde etwas Rosenwasser gereicht, von dem Er trank, bevor Er sich wieder hinlegte, aber als Ihm etwas Essen angeboten wurde, sagte Er klar: »Du möchtest, dass ich esse, jetzt, da ich gehe?«Q823 Eine Minute später hatte sich Sein Geist zum Flug in seine ewige Wohnstatt aufgeschwungen, um endlich zur Herrlichkeit Seines Vaters zu gelangen und die Freude ewiger Vereinigung mit Ihm zu genießen.
Die Nachricht von Seinem plötzlichen, unerwarteten Hinscheiden verbreitete sich wie ein Lauffeuer in der Stadt, wurde im Nu bis in den letzten Winkel der Erde telegraphiert und stürzte die Gemeinde der Gläubigen in Ost und West in tiefe Trauer. Botschaften kamen von fern und nah, von hoch und niedrig, als Telegramm oder Brief, und bekundeten gegenüber den Mitgliedern der leiderfüllten, untröstlichen Familie Lobpreis, Ergebenheit, Betroffenheit und Mitgefühl.
Der britische Staatssekretär für die Kolonien, Mr.

Winston Churchill, wies unverzüglich den Hochkommissar von Palästina, Sir Herbert Samuel, telegrafisch an, »der Bahá'í-Gemeinde im Namen der Regierung Seiner Majestät Mitgefühl und Beileid zu übermitteln«Q824.

Viscount Allenby, der Hochkommissar von Ägypten, bat den Hochkommissar von Palästina telegrafisch, »den Angehörigen des verstorbenen Sir 'Abdu'l-Bahá 'Abbás Effendi und der Bahá'í-Gemeinde« seine »aufrichtige Anteilnahme am Verlust ihres verehrten Oberhaupts«Q825 zu übermitteln.

Der Ministerrat in Baghdád wies den Premierminister Siyyid 'Abdu'r-Raḥmán an, »der Familie Seiner Heiligkeit 'Abdu'l-Bahás zu ihrem Verlust sein Beileid«Q826 auszudrücken.

Der Oberbefehlshaber der ägyptischen Expeditionsstreitkräfte, General Congreve, ersuchte den Hochkommissar von Palästina brieflich, »der Familie des verstorbenen Sir 'Abbás Bahá'í sein tiefstes Mitgefühl zu übermitteln«Q827.

General Sir Arthur Money, der frühere Hauptverwaltungsleiter von Palästina, brachte schriftlich seine Trauer, Hochachtung und Bewunderung für 'Abdu'l-Bahá zum Ausdruck und seine Anteilnahme ob des Verlustes, den Seine Familie erlitten hatte.

Eine im akademischen Leben der Universität Oxford hochgeachtete Persönlichkeit, ein berühmter Professor und Gelehrter, schrieb in seinem und seiner Frau Namen:

»Der Heimgang hinter den Schleier in ein vollkommeneres Leben muss besonders wundervoll und gesegnet sein für Den, dessen Gedanken immer auf das Höhere gerichtet waren und der danach strebte, schon hier ein erhabenes Leben zu führen.«Q828
Die verschiedensten Zeitungen wie die London Times, die Morning Post, die Daily Mail, die New York World, Le Temps, die Times of India und andere würdigten in verschiedenen Sprachen und Ländern einen Mann, der für die Sache der Brüderlichkeit und des Friedens unter den Menschen so hervorragende, unvergängliche Dienste geleistet hatte.
Der Hochkommissar Sir Herbert Samuel schickte sofort eine Botschaft, in der er seinen Wunsch zum Ausdruck brachte, persönlich am Begräbnis teilzunehmen, um, wie er später schrieb, »meine Hochachtung vor Seinem Glauben und meine Wertschätzung Seiner Person zum Ausdruck zu bringen«Q829. Am Begräbnis selbst, das am Dienstagmorgen stattfand – ein Begräbnis, wie es Palästina nie zuvor gesehen hatte –, nahmen mindestens zehntausend Menschen teil aus allen Schichten, Religionen und Volksgruppen des Landes. Der Hochkommissar selbst bezeugte später: »Eine große Menschenmenge war zusammengekommen, tief bekümmert über Seinen Tod, aber zugleich froh, dass Er gelebt hatte.«Q830 Sir Ronald Storrs, damals Gouverneur von Jerusalem, schrieb über das Begräbnis: »Nie erlebte ich einen einmütigeren Ausdruck der Trauer und der Hochachtung als bei dieser äußerst schlicht gehaltenen Feier.«Q831
Der Sarg mit den sterblichen Überresten 'Abdu'l-Bahás wurde auf den Schultern Seiner Geliebten zu seiner letzten Ruhestätte getragen. Der Leichenzug wurde von der Stadtpolizei als Ehrengarde angeführt, anschließend folgten der Reihe nach die Pfadfinder der muslimischen und der christlichen Gemeinden mit ihren Fahnen, dann eine Schar muslimischer Chorsänger, die Verse aus dem Qur'án sangen, die Leiter der muslimischen Gemeinde unter der Führung des Muftí, und mehrere Priester der katholischen, der orthodoxen und der anglikanischen Kirche. Hinter dem Sarg gingen die Mitglieder Seiner Familie, der britische Hochkommissar Sir Herbert Samuel, der Gouverneur von Jerusalem Sir Ronald Storrs, der Gouverneur von Phönizien Sir Steward Symes, Regierungsbeamte, in Haifa residierende Konsuln verschiedener Länder, Prominente aus Palästina, Muslime, Juden, Christen und Drusen, Ägypter, Griechen, Türken, Araber, Kurden, Europäer und Amerikaner, Männer, Frauen und Kinder. Unter den Klagen und dem Schluchzen vieler kummerbeladener Herzen bewegte sich der lange Trauerzug langsam den Hang des Karmel hinauf zum Grabmal des Báb.
Nahe dem östlichen Eingang zum Schrein wurde der Sarg auf einen schlichten Tisch gestellt, und vor der großen Trauergemeinde hielten neun Sprecher als Vertreter der muslimischen, jüdischen und christlichen Glaubensbekenntnisse, darunter auch der Muftí von Haifa, ihre Trauerreden. Danach trat der Hochkommissar vor dem Schrein an den Sarg und erwies 'Abdu'l-Bahá gesenkten Hauptes die letzte Ehre; die anderen Beamten der Regierung folgten seinem Beispiel. Dann wurde der Sarg in einen Raum des Schreins gebracht und dort ehrerbietig und unter Tränen zu seinem letzten Ruheplatz hinuntergelassen – in eine Gruft, neben der die Gebeine des Báb zur Ruhe gebettet worden waren.
In der Woche nach Seinem Hinscheiden wurden täglich fünfzig bis hundert Arme aus Haifa in Seinem Hause gespeist, und in Seinem Namen wurde am siebten Tag unter etwa tausend von ihnen Getreide verteilt, unabhängig von ihrem Glauben oder ihrer Herkunft. Am vierzigsten Tag veranstaltete man zu Seinem Gedächtnis eine eindrucksvolle Feier, zu der über sechshundert Teilnehmer aus Haifa, 'Akká und angrenzenden Gebieten Palästinas und Syriens geladen waren, darunter Beamte und namhafte Persönlichkeiten aus unterschiedlichen Religionen und Volksgruppen. Auch an diesem Tag wurden über hundert Arme gespeist.
Einer der anwesenden Gäste, der Gouverneur von Phönizien, ehrte 'Abdu'l-Bahás Andenken mit folgenden Worten: »Ich glaube, die meisten von uns haben ein klares Bild von Sir 'Abdu'l-Bahá 'Abbás vor Augen: Seine würdevolle Gestalt, wie sie gedankenvoll durch unsere Straßen geht, Seine höfliche, gütige Art, Seine Freundlichkeit, Seine Liebe zu kleinen Kindern und zu Blumen, Seine Freigebigkeit und Fürsorge für die Armen und Leidenden. So bescheiden war Er und so einfach, dass man in Seiner Gegenwart fast vergaß, dass Er auch ein großer Lehrer war und dass Seine Schriften und Gespräche Hunderten und Tausenden von Menschen in Ost und West Trost und Erleuchtung gebracht haben.«Q832
So endete die Amtszeit Dessen, der kraft der Ihm von Seinem Vater verliehenen Stellung die Verkörperung einer Institution war, für die es in der ganzen Religionsgeschichte keine Parallele gibt, eine Amtszeit, die die letzte Phase des Apostolischen, des Heroischen, des herrlichsten Zeitalters der Sendung Bahá'u'lláhs kennzeichnet.
Durch Ihn wurde der vom Stifter der Bahá'í-Offenbarung hinterlassene Bund, dieses »vortreffliche, kostbare Vermächtnis«Q833, verkündet, verfochten und geschützt.

Durch die Macht, die Ihm durch dieses göttliche Instrument verliehen worden war, war das Licht des jungen Gottesglaubens in den Westen gedrungen, hatte sich bis über die pazifischen Inseln verbreitet und den Saum des australischen Erdteils erleuchtet.

Durch Seinen persönlichen Einsatz wurde die Botschaft Dessen, der die Härte lebenslänglicher Gefangenschaft zu kosten hatte, im Ausland verkündet, und zum ersten Mal in ihrer Geschichte wurde vor begeisterten und maßgeblichen Zuhörern in den Hauptstädten Europas und Nordamerikas über ihr Wesen und ihre Ziele gesprochen.

Durch Seine beharrliche Umsicht und Achtsamkeit konnten die heiligen Gebeine des Báb aus ihrer fünfzigjährigen Verborgenheit geholt, sicher ins Heilige Land gebracht und an dem Ort, den Bahá'u'lláh selbst bezeichnet und mit Seiner Anwesenheit gesegnet hatte, dauerhaft und würdig bestattet werden.

Durch Seine kühne Initiative wurde der erste Mashriqu'l-Adhkár der Bahá'í-Welt in Zentralasien im russischen Turkistán errichtet, derweil dank Seiner beständigen Ermutigung ein ähnliches Unternehmen noch größeren Umfangs im Herzen des nordamerikanischen Kontinents in Angriff genommen und das Grundstück dazu von Ihm selbst geweiht wurde.

Durch die anhaltende Gnade, die Ihn seit der Übernahme Seines Amtes beschirmte, wurde Sein königlicher Gegner zutiefst gedemütigt, der Erzbundesbrecher endgültig besiegt und die Gefahr, die das Zentrum des Glaubens seit der Verbannung Bahá'u'lláhs auf türkischen Boden permanent bedroht hatte, endgültig abgewendet.

Gemäß Seinen Anweisungen – und in Übereinstimmung mit den von Seinem Vater verkündeten Grundsätzen und erlassenen Gesetzen – wurden die sich entwickelnden Institutionen, die bereits die offizielle Einführung der nach Seinem Tode zu errichtenden Gemeindeordnung einläuteten, ausgestaltet und festgeschrieben.

Durch Seine unablässigen Anstrengungen, deutlich erkennbar in Seinen Abhandlungen, in Tausenden von Sendschreiben, in den Gesprächen, die Er führte, den Gebeten, Gedichten und Kommentaren, die Er der Nachwelt hinterließ, die meisten in persischer, viele in arabischer und einige in türkischer Sprache, wurden die Gesetze und Prinzipien verdeutlicht, die Schuss und Kette der Offenbarung Seines Vaters bilden, ihre Grundlagen neu formuliert und erläutert, ihre Lehrsätze im Einzelnen konkretisiert und die Gültigkeit und Unentbehrlichkeit ihrer Wahrheiten in vollem Umfang öffentlich dargelegt.

Durch Seine Warnrufe wurde eine achtlose, in Materialismus versunkene und gottvergessene Menschheit vor den Gefahren, die ihr geordnetes Leben zu zerstören drohen, gewarnt und musste infolge ihrer hartnäckigen Verderbtheit schon die ersten Beben des weltweiten Umbruchs ertragen, der die menschliche Gesellschaft bis heute in ihren Grundfesten erschüttert.

Und durch den Auftrag, den Er einer tapferen Gemeinde erteilte, die durch ihre gemeinsam errungenen Erfolge schon einen so großartigen Glanz auf die Annalen Seiner Amtszeit geworfen hatte, setzte Er schließlich einen Plan in Kraft, der bald nach seinem Beginn den australischen Kontinent für den Glauben erschließen konnte, der später maßgeblich daran beteiligt war, das Herz einer Königin für die Sache Seines Vaters zu gewinnen, und der heute durch die unaufhaltsame Entfaltung seines Potenzials so wunderbar das geistige Leben aller lateinamerikanischen Republiken beflügelt und so die Chronik eines ganzen Jahrhunderts auf angemessene Weise abschließt.
In dem Überblick über die herausragenden Züge einer so gesegneten und fruchtbaren Amtszeit darf nicht die Erwähnung der Prophezeiungen fehlen, die von der nie irrenden Feder des erwählten Mittelpunkts des Bundes Bahá'u'lláhs niedergeschrieben wurden.

Diese künden die heftigen Angriffe an, die der unaufhaltsame Vormarsch des Glaubens im Westen, in Indien und im Fernen Osten hervorrufen muss, wenn er auf die altehrwürdige Priesterschaft der christlichen, der buddhistischen und der hinduistischen Religion stößt.

Sie künden den Aufruhr an, den seine Befreiung von den Fesseln religiöser Orthodoxie auf dem amerikanischen, europäischen, asiatischen und afrikanischen Kontinent verursachen wird.

Sie künden die Sammlung der Kinder Israels in ihrem alten Heimatland an; die Entfaltung des Banners Bahá'u'lláhs im ägyptischen Bollwerk des sunnítischen Islám; das Erlöschen des machtvollen Einflusses der shí'itischen Geistlichkeit in Persien; das drückende Elend, das unausweichlich über den kläglichen Rest der abtrünnigen Feinde des Bundes Bahá'u'lláhs im Weltzentrum Seines Glaubens kommen muss; die Pracht der Einrichtungen, die der triumphale Glaube an den Hängen des Berges gründen wird und die so mit der Stadt 'Akká verbunden sein werden, dass eine einzige große Metropole entsteht, die den geistigen Mittelpunkt und das Verwaltungszentrum der künftigen Bahá'í-Weltgemeinde umschließen wird; die besondere Ehre, die die Bewohner des Geburtslandes Bahá'u'lláhs allgemein und insbesondere seine Regierung in ferner Zukunft genießen werden; die einzigartige und beneidenswerte Stellung, die die Gemeinde des Größten Namens auf dem nordamerikanischen Kontinent einnehmen wird, als Konsequenz aus der Umsetzung der ihr anvertrauten Weltmission; und schließlich kündet sie als Ergebnis und Höhepunkt all dessen an, dass das »Banner des Herrn unter allen Völkern gehisst« werden wird, und dass es zur Vereinigung des ganzen Menschengeschlechts kommen wird, wenn »Alle Menschen … einer Religion angehören, … zu einer Rasse verschmelzen und zu einem einzigen Volk werden.«Q834
Auch dürfen die umwälzenden Veränderungen, die sich während Seiner Amtszeit in der gesamten Welt abspielten, nicht unerwähnt bleiben – die meisten von ihnen entsprangen unmittelbar den Warnungen, die der Báb in Shíráz in der Nacht der Verkündigung Seiner göttlichen Sendung im ersten Kapitel Seines Qayyúmu'l-Asmá' aussprach und die später durch bedeutungsschwere Stellen der Súriy-i-Mulúk und des Kitáb-i-Aqdas bekräftigt wurden, mit denen sich Bahá'u'lláh an die Könige der Erde und die geistlichen Führer der Welt wendet.

Die Umwandlung der portugiesischen Monarchie und des chinesischen Reichs in Republiken; der Zusammenbruch des russischen, des deutschen und des österreichischen Reichs und das schmachvolle Schicksal, das ihre Herrscher ereilte; die Ermordung Náṣiri'd-Dín Sháhs; der Sturz von Sulṭán 'Abdu'l-Ḥamíd – all das kann man als weitere Stadien eines verhängnisvollen Prozesses ansehen, der schon zu Lebzeiten Bahá'u'lláhs sichtbar wurde mit der Ermordung von Sulṭán 'Abdu'l-'Azíz; mit dem dramatischen Sturz Napoleons III. und der Vernichtung seines Dritten Kaiserreichs; sowie mit der selbstauferlegten Gefangenschaft des Papstes und dem schließlichen Ende seiner weltlichen Herrschaft.

Nach 'Abdu'l-Bahás Hinscheiden beschleunigte sich dieser Prozess durch das Erlöschen der Qájárendynastie in Persien, den Sturz der spanischen Monarchie, den Zusammenbruch des Sulṭánats und des Kalifats in der Türkei, den raschen Niedergang des shí'itischen Islám und der christlichen Missionen im Osten und durch das grausame Schicksal, das seither so viele gekrönte Häupter Europas heimsucht.
Diese Betrachtungen sind auch nicht vollständig ohne die Erwähnung der Namen jener Gelehrten und hochangesehenen Männer, die in den verschiedenen Phasen der Amtszeit 'Abdu'l-Bahás nicht nur Ihm selbst, sondern auch dem Glauben Bahá'u'lláhs Anerkennung zollten. Namen wie Graf Leo Tolstoj, Prof. Arminius Vambery, Prof. Auguste Forel, Dr. David Starr Jordan, der ehrwürdige Archidiakon Wilberforce, Prof. Jowett von Balliol, Dr. T. K. Cheyne, Dr. Estlin Carpenter von der Universität Oxford, Viscount Samuel of Carmel, Lord Lamington, Sir Valentine Chirol, Rabbi Stephen Wise, Prinz Muḥammad-'Alí von Ägypten, Shaykh Muḥammad Abdu, Midḥat Páshá und Khurshíd Páshá bezeugen durch ihre Anerkennung den großen Fortschritt, den der Glaube Bahá'u'lláhs unter der glanzvollen Führung Seines erhabenen Sohnes erlebt hat – Würdigungen, deren stattliches Ausmaß sich in späteren Jahren noch steigerte durch die mehrfachen historischen und schriftlichen Zeugnisse, die eine berühmte Königin, Enkelin von Königin Victoria, aus eigenem Antrieb der Nachwelt als Zeugnis ihrer Anerkennung der prophetischen Sendung Bahá'u'lláhs hinterließ.
Für die Feinde, die sich emsig bemüht hatten, das Licht des Bundes Bahá'u'lláhs auszulöschen, war ihre wohlverdiente Strafe nicht weniger prägnant als der Untergang derer, die sich früher so niederträchtig bemüht hatten, die Hoffnungen eines aufsteigenden Glaubens zu zerstören und seine Grundlage zu vernichten.
Die Ermordung des Despoten Náṣiri'd-Dín Sháh und das spätere Erlöschen der Qájárendynastie wurden schon erwähnt.

Sulṭán 'Abdu'l-Ḥamíd wurde nach seiner Absetzung zum Staatsgefangenen gemacht und dazu verdammt, ein Leben in Vergessenheit und Erniedrigung zu fristen, verachtet von den übrigen Herrschern und geschmäht von seinen Untertanen.

Der blutrünstige Jamál Páshá, der beschlossen hatte, 'Abdu'l-Bahá zu kreuzigen und Bahá'u'lláhs heiliges Grabmal dem Erdboden gleich zu machen, musste um sein Leben fliehen und fiel als Flüchtling im Kaukasus durch die Hand eines Armeniers, dessen Landsleute er so erbarmungslos verfolgt hatte.

Der Ränkeschmied Jamáli'd-Dín Afghání, dessen unerbittliche Feindseligkeit und machtvoller Einfluss dem Fortschritt des Glaubens in den nahöstlichen Ländern so sehr geschadet hatte, wurde nach einer sehr wechselhaften Laufbahn von Krebs befallen und nachdem ihm bei einer erfolglosen Operation ein Teil seiner Zunge entfernt wurde, starb er im Elend.

Die vier Mitglieder der berüchtigten Untersuchungskommission, die von Konstantinopel gesandt worden waren, um 'Abdu'l-Bahás Schicksal zu besiegeln, erlitten jeweils eine Demütigung, die kaum weniger hart war als das, was sie Ihm zugedacht hatten. 'Árif Bey, der Chef der Kommission, wurde beim Versuch, nachts heimlich vor dem Zorn der Jungtürken zu fliehen, von einem Wachposten erschossen.

Adham Bey konnte nach Ägypten entkommen, wurde aber unterwegs von seinem Diener seiner Habe beraubt und musste schließlich die Bahá'í von Kairo um finanzielle Unterstützung bitten, die ihm auch gewährt wurde.

Später suchte er Hilfe bei 'Abdu'l-Bahá, der die Gläubigen unverzüglich anwies, ihm in Seinem Namen einen Geldbetrag zukommen zu lassen, was aber nicht erfolgte, da er plötzlich verschwunden war.

Von den beiden anderen Mitgliedern wurde der eine an einen abgelegenen Ort verbannt und der andere starb bald danach in äußerster Armut.

Der berüchtigte Yaḥyá Bey, Polizeichef von 'Akká, ein williges und mächtiges Werkzeug in der Hand des Erzbundesbrechers Mírzá Muḥammad-'Alí, musste erleben, wie all seine Hoffnungen fehlschlugen.

Er verlor seinen Posten und musste am Ende 'Abdu'l-Bahá um finanzielle Hilfe bitten.

Im Jahr des Sturzes 'Abdu'l-Ḥamíds wurden in Konstantinopel an einem einzigen Tag nicht weniger als einunddreißig Würdenträger des Staates gefangengenommen und zum Tod am Galgen verurteilt, unter ihnen Minister und andere hohe Regierungsbeamte, viele davon grimmige Feinde des Glaubens – eine eindrucksvolle Vergeltung für die Rolle, die sie als Stützen eines tyrannischen Regimes gespielt hatten, und für ihr Bestreben, den Glauben und seine Institutionen auszurotten.
In Persien verloren neben dem Herrscher, der auf dem Höhepunkt seiner Hoffnungen und der Fülle seiner Macht so überraschend von der Bildfläche verschwunden war, auch eine Reihe von Prinzen, Ministern und Mujtahids, die sich aktiv an der Unterdrückung der verfolgten Gemeinde beteiligt hatten, darunter der Ná'ibu's-Salṭanih Kámrán Mírzá, der Jalálu'd-Dawlih, der Atábik-i-A'ẓam Mírzá 'Alí-Aṣghar Khán und der »Sohn des Wolfes« Shaykh Muḥammad-Taqíy-i-Najafí, einer nach dem anderen ihr Ansehen und ihren Einfluss, gerieten in Vergessenheit, mussten alle Hoffnungen auf Verwirklichung ihrer schändlichen Absichten aufgeben, und mancher von ihnen erlebte noch die ersten Beweise für den Aufstieg der Sache, die sie so sehr gefürchtet und so leidenschaftlich gehasst hatten.
Wenn wir feststellen, dass im Heiligen Land, in Persien und in den Vereinigten Staaten von Amerika Vertreter christlicher Kirchen wie Vatralsky, Wilson, Richardson oder Easton aufmerksam den kraftvollen Fortschritt des Bahá'í-Glaubens in christlichen Ländern zum Teil mit großer Sorge beobachten und sich erheben, um ihn aufzuhalten; und wenn wir beobachten, wie ihr Einfluss neuerdings immer mehr dahinschwindet, ihre Macht zerfällt, in ihren Reihen Verwirrung herrscht, ihre altgedienten Missionen und Institutionen in Europa, im Orient und in Ostasien in Auflösung begriffen sind – müssen wir diesen Niedergang dann nicht der Gegnerschaft der Repräsentanten verschiedener christlicher Kirchen zuschreiben, zu der sie sich während der Amtszeit 'Abdu'l-Bahás gegen die Anhänger und Institutionen eines Glaubens erhoben, der für sich in Anspruch nimmt, die Erfüllung der Verheißung Jesu Christi zu sein und das Reich Gottes zu errichten, für das Er gebetet und das Er vorausgesagt hat?
Und schließlich derjenige, der schon von der Geburt des göttlichen Bundes an bis zu seinem eigenen Tod grimmigeren Hass als die zuvor genannten Feinde 'Abdu'l-Bahás gezeigt hatte, sich heftiger als irgendjemand sonst gegen Ihn verschworen und über den Glauben schmerzlichere Schmach gebracht hatte als alle äußeren Feinde – dieser Mensch musste zusammen mit der niederträchtigen Schar von Bundesbrechern, die er angestiftet und irregeführt hatte, in wachsendem Ausmaß, wie schon seinerzeit Mírzá Yaḥyá und seine Handlanger, erleben, wie all seine bösartigen Anschläge fehlschlugen, all seine Hoffnungen zunichte wurden, wie seine wahren Beweggründe ans Licht kamen und wie sein vormaliges Ansehen und sein ganzer Ruhm erloschen.

Sein Bruder Mírzá Ḍíyá'u'lláh starb vorzeitig; drei Jahre später folgte ihm Mírzá Áqá Ján, den er zum Narren gehalten hatte, ins Grab; Mírzá Badí'u'lláh, sein Hauptkomplize, verriet seine Sache, veröffentlichte ein selbst unterschriebenes Geständnis seiner Übeltaten, schloss sich ihm aber wieder an, nur um sich ihm infolge des skandalösen Verhaltens seiner eigenen Tochter wieder zu entfremden.

Mírzá Muḥammad-'Alís Halbschwester Furúghíyyih starb an Krebs, und ihr Gatte, Siyyid 'Alí, an Herzversagen, ohne dass seine Söhne ihn noch treffen konnten, wobei der Älteste von ihnen später in der Blüte seiner Jahre von der gleichen Krankheit betroffen wurde.

Muḥammad-Javád-i-Qazvíní, ein berüchtigter Bundesbrecher, ging elend zugrunde.

Shu'á'u'lláh, der – wie 'Abdu'l-Bahá in Seinem Testament bezeugt – mit der Ermordung des Mittelpunkts des Bundes gerechnet hatte und der von seinem Vater in die Vereinigten Staaten geschickt worden war, um sich mit Ibráhím Khayru'lláh zu verbünden, kehrte niedergeschlagen und mit leeren Händen von seiner unrühmlichen Mission zurück.

Jamál-i-Burújirdí, Mírzá Muḥammad-'Alís fähigster Mann in Persien, fiel einer ekelerregenden tödlichen Krankheit zum Opfer; Siyyid Mihdíy-i-Dahají starb vergessen im Elend, nachdem er 'Abdu'l-Bahá verraten und sich mit den Bundesbrechern zusammengetan hatte; seine Frau und seine beiden Söhne folgten ihm bald nach; Mírzá Ḥusayn-'Alíy-i-Jahrumí, Mírzá Ḥusayn-i-Shírázíy-i-Khurṭúmí und Ḥájí Muḥammad-Ḥusayn-i-Káshání, die Vertreter des Erz-Bundesbrechers in Persien, Indien und Ägypten, scheiterten gänzlich mit ihren Vorhaben; während der erfolgshungrige und selbstgefällige Ibráhím-i-Khayru'lláh, der das Banner der Rebellion in Amerika zwanzig Jahre lang hochgehalten hatte, der die Frechheit besaß, 'Abdu'l-Bahá schriftlich »Irrlehren, falsche Darstellung der Bahá'í-Lehre und Heuchelei« vorzuwerfen und dessen Besuch in Amerika als »Todesstoß« für die »Sache Gottes«Q835 zu brandmarken, bald nach diesen Verleumdungen den Tod fand – völlig verlassen und verachtet von sämtlichen Mitgliedern einer Gemeinde, deren Gründungsmitglieder er selbst zum Glauben bekehrt hatte, und das in dem Land, in dem sich die Beweise mehrten für den unaufhaltsamen Aufstieg 'Abdu'l-Bahás, Dessen Autorität auszumerzen er sich in seinen späteren Jahren geschworen hatte.
Von denen, die sich offen für den Erz-Bundesbrecher stark gemacht hatten oder heimlich mit ihm sympathisierten, während sie dem äußeren Anschein nach zu 'Abdu'l-Bahá hielten, bereuten einige schließlich, und es wurde ihnen vergeben; andere verloren völlig ernüchtert den Glauben ganz; einige wurden abtrünnig, und der Rest schwand dahin, sodass er am Ende – abgesehen von einigen wenigen Angehörigen – einsam und verlassen dastand.

Er, der 'Abdu'l-Bahá so dreist ins Gesicht gesagt hatte, dass er nicht sicher sein könne, Ihn zu überleben, überlebte ihn um fast zwanzig Jahre, lange genug, um den völligen Zusammenbruch seiner eigenen Sache mitzuerleben, und fristete in dieser Zeit ein elendes Dasein in einem Herrenhaus, das einst Scharen von Unterstützern beherbergt hatte; die offizielle Aufsicht über das Grab seines Vaters war ihm von den Zivilbehörden entzogen worden, als er nach dem Tod 'Abdu'l-Bahás törichterweise einen Streit vom Zaun gebrochen hatte; einige Jahre später war er gezwungen, das Herrenhaus zu verlassen, das er derart vernachlässigt hatte, dass es sich in einem baufälligen Zustand befand; eine halbseitige Lähmung befiel ihn und fesselte ihn monatelang unter Schmerzen ans Bett, bevor er starb und nach muslimischem Zeremoniell in unmittelbarer Nähe eines muslimischen Schreins begraben wurde, in einem Grab, das bis heute keinen Grabstein hat – eine erbärmliche Erinnerung an die Haltlosigkeit seiner Ansprüche, an die Tiefe der Schande, in die er gesunken war, und an die Schwere der Strafe, die seine Taten ganz klar verdient hatten.

VIERTER ZEITABSCHNITT

Der Beginn des Gestaltenden Zeitalters des Bahá'í-Glaubens: 1921–1944

Kapitel 22

Aufstieg und Festigung der Strukturen der Gemeindeordnung

Mit dem Hinscheiden 'Abdu'l-Bahás waren vom ersten Jahrhundert der Bahá'í-Ära, deren Beginn mit Seiner Geburt zusammenfällt, mehr als drei Viertel verstrichen.

Siebenundsiebzig Jahre zuvor hatte sich das Licht des vom Báb verkündeten Glaubens in Shíráz über den Horizont erhoben, hatte den Himmel Persiens hell erleuchtet und das jahrhundertealte Dunkel, in das sein Volk gehüllt gewesen war, vertrieben.

Ein ungewöhnlich grausames Blutbad, an dem sich Regierung, Klerus und Volk einmütig, ohne Sinn für dieses Licht und blind für seinen Glanz, beteiligt hatten, hatte die Pracht seiner Herrlichkeit in seinem Geburtsland fast ausgelöscht.

In der dunkelsten Stunde im Schicksal dieses Glaubens wurde Bahá'u'lláh, selbst ein Häftling in Ṭihrán, dazu berufen, den Glauben mit neuem Leben zu erfüllen und seine letztliche Bestimmung zu vollenden.

Als das Jahrzehnt zwischen der ersten Andeutung dieser Sendung und seiner Verkündigung verstrichen war, enthüllte Er in Baghdád das Geheimnis, das im Glauben des Báb keimhaft verwahrt war, und brachte dessen Frucht zum Vorschein.

In Adrianopel wurde die Botschaft, die in der Bábí-Sendung und in allen vorangegangenen Glaubenssystemen verheißen wurde, der gesamten Menschheit verkündet und ihr Anspruch den Herrschern der Erde in Ost und West kundgetan.

Innerhalb der Mauern der Gefängnisfeste 'Akká erließ der Überbringer der neuen Gottesoffenbarung die Gesetze und verfasste die Grundsätze, die Kette und Schuss Seiner Weltordnung bilden sollten.

Und vor Seinem Hinscheiden stiftete Er den Bund, der bei der Grundsteinlegung dieser Weltordnung als Führung und Stütze dienen und die Einheit ihrer Erbauer sichern sollte.

Mit diesem unvergleichlichen und mächtigen Werkzeug ausgerüstet, pflanzte 'Abdu'l-Bahá, Sein ältester Sohn und der Mittelpunkt dieses Bundes, das Banner des Glaubens Seines Vaters auf den nordamerikanischen Kontinent und schuf eine unerschütterliche Basis für seine Institutionen in Westeuropa, Asien und Australien.

Er erklärte in Seinen Werken, Sendschreiben und Reden die Grundsätze des Glaubens, legte seine Gesetze aus, erläuterte ausführlich seine Lehre und errichtete die Grundstrukturen seiner zukünftigen Gemeindeordnung.

In Russland ließ Er das erste Haus der Andacht erbauen, und am Hang des Karmel errichtete Er ein würdiges Grabmal für den Herold des Glaubens und bestattete dort mit eigener Hand dessen sterbliche Überreste.

Durch Seine Besuche in mehreren Städten in Europa und auf dem nordamerikanischen Kontinent verkündete Er die Botschaft Bahá'u'lláhs den Völkern des Abendlands und mehrte das Ansehen dieser göttlichen Sache in nie zuvor erlebtem Maß.

Schließlich, an Seinem Lebensabend, erteilte Er der Gemeinde, die Er selbst ins Leben gerufen, gehegt und genährt hatte, Seinen Auftrag durch Seine Sendschreiben zum göttlichen Plan, durch den deren Mitglieder in den kommenden Jahren in der Lage sein müssen, das Licht des Glaubens zu verbreiten und die Strukturen der Gemeindeordnung auf allen fünf Erdteilen zu errichten.
Für diesen unsterblichen, die Welt belebenden Geist, der in Shíráz geboren, in Ṭihrán neu entzündet, in Baghdád und Adrianopel zur offenen Flamme entfacht wurde, und der nun, in den Westen gebracht, die Umrisse von fünf Kontinenten erleuchtete – für diesen Geist war nun die Zeit gekommen, sich in Institutionen zu verkörpern, die dazu bestimmt sind, seine sich ausbreitenden Kräfte in Bahnen zu lenken und sein Wachstum zu fördern. Die Zeit der Geburt und des ersten Aufstiegs des Glaubens war jetzt vorüber. Das Heroische, das Apostolische Zeitalter der Sendung Bahá'u'lláhs, die Frühzeit, in der ihre Stifter lebten, in der diese Sendung zum Leben erwachte, in der ihre größten Helden gekämpft und den Kelch des Martyriums geleert hatten, in der ihr ursprüngliches Fundament gelegt wurde – eine Zeit, mit deren Glanz sich kein noch so strahlender Sieg heute oder in ferner Zukunft messen kann –, ging nun mit dem Hinscheiden des Einen zu Ende, in Dessen Auftrag man die Verbindung sehen kann zwischen der Zeit, da die junge Glaubenssaat keimte, und jener vorbestimmten Zeit, in der sie aufblühen und schließlich ihre Frucht tragen wird.
Nun begann das Gestaltende Zeitalter, das Eiserne Zeitalter dieser Sendung, das Zeitalter, in dem die Institutionen des Glaubens Bahá'u'lláhs auf örtlicher, nationaler und internationaler Ebene Gestalt annehmen, sich entwickeln und festigen sollten in Erwartung des dritten und letzten, des Goldenen Zeitalters, in dem eine weltumspannende Ordnung entstehen wird, die die vollkommene Frucht der jüngsten Gottesoffenbarung für die Menschheit birgt – eine Frucht, deren Reife sich auszeichnet durch die Schaffung einer Weltkultur und durch den von Jesus Christus verheißenen offiziellen Beginn des Königreichs Gottes auf Erden.
Auf diese Weltordnung hatte schon der Báb während Seiner Haft in den Bergfesten von Ádhirbáyján in Seinem Persischen Bayán, dem Mutterbuch der Bábí-Sendung, ausdrücklich hingewiesen, ihr Kommen vorausgesagt und sie mit dem Namen Bahá'u'lláhs verknüpft, dessen Sendung Er Selbst angekündigt hatte. »Wohl dem«, lauten Seine bemerkenswerten Worte im 16. Kapitel des 3. Váḥid, »der seinen Blick auf die Ordnung Bahá'u'lláhs richtet und seinem Herrn dankt! Denn Er wird gewiss offenbar werden.«Q836 Auf diese Ordnung, für die Bahá'u'lláh später die Gesetze und Prinzipien offenbarte, die ihr Wirken lenken werden, bezog Er sich im Kitáb-i-Aqdas, dem Mutterbuch Seiner Sendung: »Die Welt ist aus dem Gleichgewicht geraten durch die Schwungkraft dieser größten, dieser neuen Weltordnung. Die Lebensordnung der Menschheit ist aufgewühlt durch das Wirken dieses einzigartigen, dieses wundersamen Systems, desgleichen kein sterbliches Auge je gesehen hat.«Q837 'Abdu'l-Bahá, der große Architekt dieser Ordnung, beschrieb ihre Merkmale in Seinem Testament und jetzt, nach Seinem Tod, im Gestaltenden Zeitalter der Bahá'í-Sendung, werden von den Gläubigen in Ost und West die Fundamente ihrer rudimentären Institutionen gelegt.
Die letzten dreiundzwanzig Jahre des ersten Bahá'í-Jahrhunderts können daher als erster Abschnitt des Gestaltenden Zeitalters des Glaubens angesehen werden, als eine Zeit des Übergangs, die durch den Beginn und die Festigung der Strukturen der Gemeindeordnung gekennzeichnet ist, auf die schließlich, im Goldenen Zeitalter, in dem die Bahá'í-Sendung ihre Vollendung erlebt, die Institutionen des künftigen Bahá'í-Weltgemeinwesens errichtet werden müssen. Die Charta, die die Gemeindeordnung ins Leben rief, ihre Strukturen umriss und die Abläufe in Gang setzte, ist 'Abdu'l-Bahás Wille und Testament, Sein größtes Vermächtnis an die Nachwelt, die glänzendste Ausstrahlung Seines Geistes und das mächtigste Werkzeug, um die Kontinuität der drei Zeitalter, aus denen die Sendung Seines Vaters besteht, zu gewährleisten.
Der Bund Bahá'u'lláhs wurde durch Seinen bloßen Willen und Seine Absicht ins Leben gerufen. 'Abdu'l-Bahás Testament wiederum kann als die Frucht der mystischen Verbindung Dessen gesehen werden, der die Kräfte eines gottgegebenen Glaubens hervorbrachte, mit Dem, der sein einzig befugter Ausleger wurde und als vollkommenes Vorbild gilt. Die vom Urheber des göttlichen Gesetzes in diesem Zeitalter freigesetzten schöpferischen Kräfte wirkten auf den Geist Dessen, der zu Seinem unfehlbaren Ausleger erwählt worden war, und brachten so dieses Werkzeug hervor, dessen weitreichende Folgen selbst unsere Generation dreiundzwanzig Jahre später noch nicht ganz zu fassen vermag. Richtig eingeschätzt ist dieses Werkzeug weder von Dem, der den Anstoß zu seiner Erschaffung gab, noch von Dem, der es dann entworfen hat, zu trennen. Wie bereits erwähnt, waren Herz und Verstand 'Abdu'l-Bahás so tief erfüllt von der Absicht des Stifters der Bahá'í-Offenbarung, war Sein Wesen so völlig durchdrungen von Dessen Geist, waren beider Ziele und Beweggründe so völlig miteinander verschmolzen, dass man eine Grundwahrheit des Glaubens leugnen würde, wollte man die Lehre Bahá'u'lláhs von dem erhabenen Werk trennen, das mit der Sendung 'Abdu'l-Bahás verknüpft ist.
Es sei angemerkt, dass die Gemeindeordnung, die durch dieses historische Dokument geschaffen wurde, hinsichtlich ihres Ursprungs und ihres Wesens einzigartig in den Annalen der religiösen Systeme der Welt ist.

Kein Prophet vor Bahá'u'lláh, das kann mit Fug und Recht behauptet werden, auch nicht Muḥammad, dessen Buch die Gesetze und Gebote des Islám klar festlegt, hat je irgendetwas verbindlich und schriftlich festgesetzt, das mit der durch den befugten Ausleger der Lehren Bahá'u'lláhs geschaffenen Gemeindeordnung zu vergleichen wäre, eine Ordnung, die dank der Verwaltungsprinzipien, die ihr Verfasser formulierte, dank der Institutionen, die Er schuf, sowie der Auslegungsbefugnis, mit der Er ihren Hüter ausstattete, den Glauben, dem sie entstammt, in einer Weise vor Spaltungen bewahren muss und wird, wie es bei keiner früheren Religion der Fall war.

Auch das ihre Abläufe steuernde Prinzip ist völlig anders als bei allen theokratischen oder sonstigen Systemen, die der Verstand für die Regulierung menschengemachter Einrichtungen ersonnen hat.

Weder im Hinblick auf die Theorie noch auf die praktische Anwendung der Gemeindeordnung des Glaubens Bahá'u'lláhs kann man sagen, sie entspräche irgendeiner demokratischen Regierungsform, irgendeinem autokratischen System, irgendeiner reinen Aristokratie oder einer der diversen jüdischen, christlichen oder muslimischen Theokratien, die die Menschheit in der Vergangenheit erlebte.

In ihrem Aufbau weist sie bestimmte Züge auf, die in jeder der drei bekannten Formen weltlicher Herrschaft zu finden sind, besitzt aber nicht die Mängel, die diesen naturgemäß anhaften; sie integriert die heilsamen Wahrheiten, die jede zweifellos enthält, ohne in irgendeiner Weise die Integrität der göttlichen Wahrheiten, auf denen sie im Wesentlichen beruht, zu verletzen.

Die erbliche Autorität, die der Hüter der Gemeinde auszuüben berufen ist, und das Recht, die Heiligen Schriften auszulegen, das ihm allein verliehen ist; die Vollmachten und Vorrechte des Universalen Hauses der Gerechtigkeit, das allein befugt ist, für Angelegenheiten, die im Heiligsten Buch nicht ausdrücklich offenbart sind, Gesetze zu erlassen; die Bestimmung, die dessen Mitglieder von jeder Rechenschaft gegenüber denen, die sie vertreten, befreit, und auch von jeder Verpflichtung, mit deren Ansichten, Überzeugungen oder Gefühlen übereinzustimmen; die besonderen Vorkehrungen, wonach diese Körperschaft, die das einzige gesetzgebende Organ in der weltweiten Bahá'í-Gemeinde ist, von der Menge der Gläubigen in freier, demokratischer Wahl zu wählen ist – dies sind einige der Merkmale, die die mit der Offenbarung Bahá'u'lláhs verbundene Ordnung von jedem bestehenden System menschlicher Herrschaft unterscheiden.
Auch die inneren und äußeren Feinde in Ost und West, die diese Gemeindeordnung von Beginn an und in den dreiundzwanzig Jahren ihres Bestehens falsch darstellten, herabwürdigten und verunglimpften, die versuchten, ihr Vordringen aufzuhalten und die Reihen ihrer Anhänger zu spalten, sind mit ihren bösen Absichten gescheitert.

Die Kraftanstrengungen eines ehrgeizigen Armeniers, die Gemeindeordnung in den ersten Jahren ihrer Errichtung in Ägypten durch eine ›Wissenschaftliche Gesellschaft‹ zu ersetzen, die er in seiner Kurzsichtigkeit erdacht und vorangetrieben hatte, verfehlten ihr Ziel völlig.

Die Umtriebe einer verblendeten Frau, die in den Vereinigten Staaten und in England beharrlich nachweisen wollte, dass die Charta, die der Gemeindeordnung zu Grunde lag, nicht authentisch sei, und die sogar die Zivilbehörden in Palästina dazu veranlassen wollte, rechtliche Schritte in dieser Angelegenheit einzuleiten – ein Ansinnen, das zu ihrem großen Ärger schlichtweg zurückgewiesen wurde –, ebenso wie die Abtrünnigkeit eines der ältesten Pioniere und Gründerväter des Glaubens in Deutschland, den diese Dame tragischerweise verleitet hatte, bleiben ohne weitere Folgen.

Ebenso fruchtlos waren die Bücher, die ein schamloser Apostat in Persien zur selben Zeit verfasste und verbreitete, um in seiner Unverfrorenheit nicht nur diese Ordnung zu erschüttern, sondern den Glauben selbst, der diese Ordnung hervorgebracht hatte, zu untergraben.

Die Intrigen der verbleibenden Bundesbrecher, die sich angeführt von Mírzá Badí'u'lláh unmittelbar nach Bekanntgabe der Ziele und Absichten des Testaments 'Abdu'l-Bahás erhoben, um die Fürsorge für den heiligsten Schreins der Bahá'í-Welt der Obhut des berufenen Hüters zu entreißen, führten zu nichts und brachten sie selbst weiter in Verruf.

Die folgenden Angriffe seitens bestimmter christlicher Fundamentalisten in christlichen und nichtchristlichen Ländern, die darauf abzielten, die Grundlagen dieser Ordnung zu untergraben und ihre Wesenszüge zu verfälschen, waren nicht imstande, die Treue der Gläubigen zu schwächen oder sie von ihrem hohen Ziel abzulenken.

Nicht einmal die schändlichen, heimtückischen Machenschaften eines früheren Sekretärs 'Abdu'l-Bahás, der aus der Strafe, die einen früheren Sekretär Bahá'u'lláhs traf, und aus dem Schicksal verschiedener anderer Sekretäre und Dolmetscher seines Meisters in Ost und West nichts gelernt hatte, und der immer noch versucht, die Zielsetzung des unvergänglichen Dokuments zu verdrehen und ihre zentralen Bestimmungen, die dieser Ordnung ihre Autorität verleihen, zu entkräften, vermochten den Fortschritt ihrer Institutionen auf dem von ihrem Urheber bestimmten Kurs auch nur für einen Augenblick zu hemmen oder etwas zu bewirken, das auch nur entfernt einem Bruch in den Reihen der überzeugten, hellwachen und unerschütterlichen Gläubigen ähnelte.
Das diese Ordnung begründende Dokument, die Charta einer zukünftigen Weltkultur und -zivilisation, das in einigen Zügen als Ergänzung zu einem so gewichtigen Buch wie dem Kitáb-i-Aqdas anzusehen ist, das von 'Abdu'l-Bahá eigenhändig geschrieben, unterzeichnet und gesiegelt wurde, dessen erster Teil während einer der dunkelsten Zeitabschnitte Seiner Festungshaft in 'Akká entstand, verkündet kategorisch und unzweideutig die Grundüberzeugungen der Anhänger des Glaubens Bahá'u'lláhs, enthüllt in unmissverständlicher Sprache den zweifachen Charakter der Sendung des Báb, erklärt voll und ganz die Stufe des Stifters der Bahá'í-Offenbarung und versichert, dass »alle anderen Seine Diener sind und Seinem Gebot gehorchen«Q838; es betont die Bedeutung des Kitáb-i-Aqdas, begründet die Institution des Hütertums als erbliches Amt und umreißt seine wesentlichen Aufgaben, bestimmt die Maßnahmen für die Wahl des Internationalen Hauses der Gerechtigkeit, setzt dessen Aufgabenbereich fest und beschreibt seine Beziehungen zum Hüteramt, legt die Pflichten der Hände der Sache Gottes fest, betont ihre Verantwortung und preist die Vorzüge des unzerstörbaren Bundes Bahá'u'lláhs.

Dieses Dokument lobt darüber hinaus den Mut und die Ausdauer der Anhänger des Bundes Bahá'u'lláhs; schildert die Leiden seines ernannten Mittelpunkts; erinnert an das schändliche Betragen Mírzá Yaḥyás und seine Missachtung der Warnungen des Báb; entlarvt in einer Reihe von Anklagen die Niedertracht und Auflehnung Mírzá Muḥammad-'Alís und seiner Komplizen, seines Sohnes Shu'á'u'lláh und seines Bruders Mírzá Badí'u'lláh; bestätigt erneut ihre Exkommunikation und sagt die Vergeblichkeit all ihrer Hoffnungen voraus; ruft die AfnánA216, die Hände der Sache und die ganze Gemeinde der Gläubigen dazu auf, sich einmütig zu erheben, Seinen Glauben zu verbreiten, sich weit und breit zu verteilen, unermüdlich zu wirken und dem heroischen Beispiel der Apostel Jesu Christi zu folgen; warnt vor den Gefahren des Umgangs mit den Bundesbrechern und gebietet, die Sache vor den Angriffen der Falschen und Heuchler zu schützen; und rät ihnen, durch ihren Lebenswandel die Allgemeingültigkeit des von ihnen erwählten Glaubens zu beweisen und seine hohen Prinzipien zu verteidigen.

Im selben Dokument enthüllt der Verfasser den Sinn und Zweck des schon im Kitáb-i-Aqdas festgelegten Ḥuqúqu'lláhA217, verpflichtet zum treuen Gehorsam gegen alle gerechten Herrscher, gibt Seiner Sehnsucht nach dem Martyrium Ausdruck und betet für Seine Feinde, dass sie bereuen und Vergebung finden mögen.
Dem Aufruf dieses gewaltigen Dokuments gehorchend; ihrer hohen Berufung bewusst zu Taten angespornt durch den Schock des unerwarteten und plötzlichen Hinscheidens 'Abdu'l-Bahás; geleitet von dem Plan, den ihnen der Architekt der Gemeindeordnung anvertraut hatte; unbeeindruckt von den Angriffen der Verräter und Feinde, die eifersüchtig auf ihre vereinende Kraft und blind gegen ihre einzigartige Bedeutung waren, erhoben sich die Mitglieder der weitverstreuten Bahá'í-Gemeinden in Ost und West mit klarem Blick und unbeugsamem Entschluss dazu, das Gestaltende Zeitalter ihres Glaubens einzuleiten, indem sie die Grundlagen dieser weltumspannenden Gemeindeordnung legten, die dazu bestimmt ist, sich zu einer Weltordnung zu entwickeln, die von der Nachwelt als Verheißung und krönende Herrlichkeit aller Religionen der Vergangenheit anerkannt werden wird. Die Gläubigen begnügten sich aber nicht mit dem Aufbau und der Festigung des Verwaltungsgefüges, das für die Einheit und die wirkungsvolle Betreuung der sich ständig ausbreitenden Gemeinde sorgte, sondern beschlossen auch, in den zwei Jahrzehnten nach dem Hinscheiden 'Abdu'l-Bahás durch ihre Taten die Unabhängigkeit des Glaubens zu beweisen, seine Grenzen noch zu erweitern und die Zahl der erklärten Gläubigen zu erhöhen.
Bei diesem dreifachen, weltweiten Vorhaben muss die Rolle der amerikanischen Bahá'í-Gemeinde erwähnt werden, die der Entwicklung des Glaubens in der ganzen Welt nach dem Hinscheiden 'Abdu'l-Bahás bis zum Ende des ersten Bahá'í-Jahrhunderts einen enormen Auftrieb gab, völlig das Vertrauen rechtfertigte, das 'Abdu'l-Bahá in die Mitglieder dieser Gemeinde setzte, sowie das große Lob, das Er ihnen zollte, und die kühnen Hoffnungen, die Er für ihre Zukunft hegte. Ja, ihr Einfluss bei der Einführung und Festigung der Bahá'í-Verwaltungsinstitutionen war so gewichtig, dass ihr Land es wohl verdient, als Wiege der Gemeindeordnung zu gelten, die von Bahá'u'lláh vorgesehen und durch das Testament des Mittelpunktes Seines Bundes ins Dasein gerufen wurde.
In diesem Zusammenhang ist zu beachten, dass die ersten Schritte zur Beschreibung von Aufgabenkreis und Wirkungsweise dieser Gemeindeordnung, die nach dem Hinscheiden 'Abdu'l-Bahás nun in aller Form eingeführt wurde, bereits von Ihm und auch schon von Bahá'u'lláh selbst in den Jahren vor Dessen Hinscheiden unternommen worden waren. Bahá'u'lláh hatte bestimmte herausragende persische Gläubige zu »Händen der Sache« ernannt; 'Abdu'l-Bahá hatte in führenden Bahá'í-Zentren in Ost und West örtliche Räte und beratende Gremien eingerichtet; in den Vereinigten Staaten von Amerika wurde die Bahá'í-Tempelvereinigung gebildet; zur Förderung der Bahá'í-Arbeit wurden örtliche Fonds eingerichtet; Grundbesitz wurde für den Glauben und seine künftigen Einrichtungen gekauft, Verlage wurden zur Verbreitung von Bahá'í-Literatur gegründet, der erste Mashriqu'l-Adhkár der Bahá'í-Welt wurde errichtet, das Grabmal des Báb wurde auf dem Karmel erbaut und Unterkünfte zur Unterbringung von Reiselehrern und Pilgern wurden eingerichtet – all dies kann als Vorbote der Institutionen betrachtet werden, die nach Abschluss des Heroischen Zeitalters des Glaubens in der ganzen Bahá'í-Welt systematisch und auf Dauer geschaffen werden sollten.
Sobald die Bestimmungen der göttlichen Charta, die die Merkmale der Gemeindeordnung des Glaubens Bahá'u'lláhs umreißt, den Gläubigen bekannt waren, gingen sie daran, die erste Stufe der Strukturen seiner Verwaltungsinstitutionen auf dem Fundament zu errichten, das das Leben der Helden, Heiligen und Märtyrer gelegt hatte.

Im Bewusstsein, dass als erstes eine breite und feste Basis geschaffen werden musste, auf der anschließend die Pfeiler des mächtigen Baus aufgestellt werden konnten, und völlig gewahr, dass auf diesen Pfeilern, sobald sie fest errichtet wären, schließlich die Kuppel als krönender Abschluss des ganzen Gebäudes ruhen muss; unbeirrt von der Krise, die die Bundesbrecher im Heiligen Land heraufbeschworen hatten, oder der Hetze, die Unruhestifter in Ägypten entfesselt hatten, oder den Beeinträchtigungen, die entstanden, als die Shí'iten das Haus Bahá'u'lláhs in Baghdád besetzten, oder von den wachsenden Gefahren, die dem Glauben in Russland drohten, oder von der Verachtung und dem Spott, auf den die amerikanische Bahá'í-Gemeinde bei ihren ersten Aktivitäten in gewissen Kreisen stieß, die ihre Absicht völlig missverstanden, übernahmen die Pioniere einer von Gott entworfenen Ordnung völlig einmütig und trotz der großen Gegensätze ihrer Anschauungen, Sitten und Sprachen die doppelte Aufgabe des Aufbaus und der Festigung der örtlichen Räte, die von der Gesamtheit der Gläubigen gewählt werden, um die Arbeit der Mitglieder des weitverbreiteten Glaubens zu lenken, abzustimmen und zu fördern.

In Persien, in den Vereinigten Staaten von Amerika, in Kanada, auf den Britischen Inseln, in Frankreich, Deutschland, Österreich, Indien, Birma, Ägypten, im 'Iráq, in Russisch-Turkistán, im Kaukasus, in Australien, Neuseeland, Südafrika, in der Türkei, in Syrien, Palästina, Bulgarien, Mexiko, auf den Philippinen, in Jamaika, Costa Rica, Guatemala, Honduras, San Salvador, Argentinien, Uruguay, Chile, Brasilien, Ecuador, Kolumbien, Paraguay, Peru, Alaska, Kuba, Haiti, Japan, Hawaii, Tunesien, Puerto Rico, Balúchistán, Russland, Transjordanien, im Libanon und in Abessinien – in all diesen Ländern wurden nach und nach solche Räte gegründet als Basis der aufblühenden Ordnung eines lange verfolgten Glaubens.

Sie werden als »Geistige Räte« – eine Bezeichnung, die mit der Zeit vom endgültigen, treffenderen, vom Stifter der Bahá'í-Offenbarung verliehenen Titel »Häuser der Gerechtigkeit«Q839 abgelöst werden wird – ohne Ausnahme in allen Städten, Ortschaften und Dörfern gebildet, in denen mindestens neun erwachsene Gläubige wohnen; alljährlich am ersten Tag des größten Bahá'í-Festes von allen erwachsenen Gläubigen, Männern wie Frauen, direkt gewählt; ausgestattet mit einer Autorität, die nicht vorsieht, dass sie ihre Handlungen und Entscheidungen vor ihren Wählern rechtfertigen müssen; feierlich dazu verpflichtet, unter allen Umständen den Geboten der »Größten Gerechtigkeit« zu folgen, die allein den Weg zum Reich des »Größten Friedens«Q840 weisen, den Bahá'u'lláh verkündet hat und letztlich herbeiführen wird; in der Verantwortung, jederzeit das Wohl der Gemeinden in ihrem Zuständigkeitsbereich zu fördern, sie mit ihren Plänen und Arbeiten vertraut zu machen und sie aufzufordern, alle etwaigen Vorschläge und Empfehlungen vorzubringen, die sie zu geben wünschen; in voller Kenntnis ihrer nicht weniger wichtigen Aufgabe, mit allen aufgeschlossenen und humanitären Bewegungen zu verkehren und dadurch das Weltumspannende und den Reichtum ihres Glaubens aufzuzeigen; distanziert von allen sektiererischen Verbänden, religiösen wie weltlichen; unterstützt durch Ausschüsse, die alljährlich von ihnen ernannt werden und die ihnen direkt verantwortlich sind, wobei jeder Ausschuss einen eigenen Studien- und Tätigkeitsbereich der Bahá'í-Aktivitäten zugewiesen bekommt; gefördert von örtlichen Fonds, zu denen alle Gläubigen freiwillig beisteuern, haben diese Räte, die Vertreter und Treuhänder des Glaubens Bahá'u'lláhs, von denen es derzeit mehrere hundert gibt, deren Mitglieder den verschiedenen Völkern, Glaubensrichtungen und Gesellschaftsschichten entstammen, aus denen sich die weltweite Bahá'í-Gemeinschaft zusammensetzt, durch ihre Leistungen in den letzten zwei Jahrzehnten hinreichend bewiesen, dass man in ihnen mit Recht die Hauptkräfte der Bahá'í-Gesellschaft und die Grundpfeiler der Strukturen ihrer Gemeindeordnung sieht.
»Der Herr hat befohlen«, lautet Bahá'u'lláhs Ermahnung in Seinem Kitáb-i-Aqdas, »dass in jeder Stadt ein Haus der Gerechtigkeit errichtet werde, in dem sich Beratende nach der Zahl BaháA218 versammeln sollen.

Wird diese Zahl überschritten, so schadet dies nicht. … Sie sollen die Treuhänder des Allbarmherzigen unter den Menschen sein und sich für alle Erdenbewohner als die von Gott bestimmten Hüter betrachten.

Sie sollen miteinander beraten, Gott zuliebe auf die Belange Seiner Diener so achten, wie sie auf ihre eigenen Belange achten, und wählen, was gut und ziemlich ist.«Q841 »Diese Geistigen Räte«, schreibt 'Abdu'l-Bahá in einem Sendschreiben an einen amerikanischen Gläubigen, »werden vom Geist Gottes unterstützt.

Ihr Verteidiger ist 'Abdu'l-Bahá.

Über sie breitet Er Seine Flügel aus.

Welche Gnade ist größer als diese?« Im selben Sendschreiben verkündet Er:

»Diese Geistigen Räte sind strahlende Leuchten und himmlische Gärten, aus denen die Düfte der Heiligkeit über alle Regionen wehen und die Leuchten der Erkenntnis über alles Erschaffene strahlen.

Von ihnen strömt der Geist des Lebens nach allen Richtungen.

Sie sind wahrlich zu allen Zeiten und unter allen Umständen die mächtigen Quellen des Fortschritts für den Menschen.«Q842 Er stellt über jeden Zweifel klar, dass ihre Autorität von Gott kommt, wenn Er schreibt:

»Es ist die Pflicht eines jeden, keinen Schritt zu unternehmen, ohne den Geistigen Rat zu befragen, und alle müssen gewisslich mit Herz und Seele seinem Gebot gehorchen und ihm folgen, damit die Dinge richtig geordnet und wohl geregelt sind.«Q843 Ferner schreibt Er:

»Wenn nach der Beratung ein Beschluss einstimmig gefasst wird, ist dies schön und gut; sollten aber, was der Herr verhüten möge, voneinander abweichende Meinungen bestehen bleiben, muss die Stimmenmehrheit gelten.«Q844
Nachdem sie ihre örtlichen Geistigen Räte eingeführt hatten – die Basis für das Bauwerk, das ihnen der Architekt der Gemeindeordnung des Glaubens Bahá'u'lláhs zu errichten geboten hatte –, machten sich die Gläubigen in Ost und West unverzüglich an die nächste, schwierigere Stufe ihres großen Vorhabens.

In Ländern, in denen die Anzahl der örtlichen Bahá'í-Gemeinden und ihr Einfluss genügend weit entwickelt waren, wurden Schritte zur Bildung von Nationalen Räte unternommen, den Dreh und Angelpunkten für alle nationalen Unternehmungen.

Von 'Abdu'l-Bahá in Seinem Testament als »nachgeordnete Häuser der Gerechtigkeit«Q845 bezeichnet, sind sie die Wahlgremien für die Bildung des Internationalen Hauses der Gerechtigkeit, und sie sind befugt, die Arbeit der einzelnen Gläubigen wie der örtlichen Räte in ihrem Zuständigkeitsbereich zu leiten, zu einen, aufeinander abzustimmen und anzukurbeln.

Auf der breiten Basis der örtlichen Gemeinden ruhend, selbst die Tragpfeiler der Institution, die als der Gipfel der Bahá'í-Gemeindeordnung anzusehen ist, werden diese Räte nach dem Verhältniswahlprinzip von Abgeordneten der örtlichen Bahá'í-Gemeinden gewählt, die während des Riḍván-Festes zu einer Tagung zusammenkommen; sie besitzen die notwendige Autorität, um die harmonische und effiziente Entwicklung der Bahá'í-Aktivitäten in ihrem jeweiligen Wirkungsbereich sicherstellen zu können; sind den Wählern gegenüber frei von jeder direkten Verantwortung für ihre Amtsführung und ihre Entscheidungen; haben die heilige Pflicht, mit den Delegierten über ihre Ansichten zu beraten, sie einzuladen Empfehlungen auszusprechen, das Vertrauen und die Mitwirkung der Delegierten zu sichern und sie mit ihren Plänen, Problemen und Aktionen vertraut zu machen; und sie werden aus den Mitteln der nationalen Fonds unterstützt, zu denen die Gläubigen allesamt aufgerufen sind beizutragen.

Diese nationale Körperschaft gibt es in den Vereinigten Staaten (seit 1925) – der Nationale Geistige Rat löste damals die zur Zeit 'Abdu'l-Bahás gebildete Bahá'í-Tempelvereinigung ab –, auf den Britischen Inseln und in Deutschland (seit 1923), in Ägypten (seit 1924), im 'Iráq (seit 1931), in Indien (seit 1923), in Persien (seit 1934) und in Australien (seit 1934); sie wird alljährlich neu gewählt von Delegierten, deren Zahl je nach Erfordernis des einzelnen Landes auf 9, 19, 95 oder 171 (9 mal 19) festgesetzt wurde; ihre Entstehung signalisierte den Beginn eines neuen Abschnitts im Gestaltenden Zeitalter des Glaubens und war eine weitere Stufe der Entwicklung, Einigung und Festigung der sich ständig ausbreitenden Gemeinde.

Unterstützt von nationalen Ausschüssen, die ihnen verantwortlich sind, deren Mitglieder sie unterschiedslos aus der Gesamtheit aller Gläubigen ihres Zuständigkeitsbereichs bestimmen und denen jeweils ein spezifischer Bereich des Bahá'í-Dienstes zugewiesen ist, haben sich diese Nationalen Bahá'í-Räte trotz stetig wachsendem Aufgabenbereich durch einen Geist tief verinnerlichter Disziplin und durch striktes Festhalten an Prinzipien, die es ihnen ermöglichten, sich über alle Vorurteile der Rasse, Nation, Klasse und Farbe zu erheben, in bemerkenswerter Weise als fähig erwiesen, die immer zahlreicheren Aktivitäten eines neu gegründeten Glaubens zu verwalten.
Die nationalen Ausschüsse waren in der Wahrnehmung ihrer jeweiligen Aufgaben nicht weniger eifrig und engagiert.

In der Verteidigung der grundlegenden Interessen des Glaubens, in der Darstellung seiner Lehre; in der Verbreitung seiner Schriften; in der Konsolidierung seiner Finanzen; in der Organisation seiner Lehrkräfte; in der Stärkung des Zusammenhalts seiner Bestandteile; im Erwerb seiner geschichtsträchtigen Stätten; in der Bewahrung seiner heiligen Schriften, Schätze und Reliquien; in ihren Verbindungen zu den verschiedenen Organen der Gesellschaft, der sie angehören; in der Erziehung ihrer Jugend; in der Ausbildung ihrer Kinder; in der Verbesserung des Status der Frauen unter den Gläubigen im Osten haben die Mitglieder dieser verschiedenen Gremien, die unter der Leitung der gewählten nationalen Vertreter der Bahá'í-Gemeinschaft tätig sind, mehr als deutlich bewiesen, dass sie fähig sind, diese zentralen und vielfältigen Interessen wirksam zu fördern.

Diese hauptsächlich im Westen entstandenen und in den Vereinigten Staaten und in Kanada mit beispielhafter Effizienz arbeitenden nationalen Ausschüsse, die jetzt mit solchem Elan und so einheitlichen Zielen arbeiten, dass sie sich von den entkräfteten Einrichtungen einer sterbenden Zivilisation scharf abheben, auch nur aufzuzählen, genügt bereits, um sich ein Bild zu machen von der Bandbreite dieser Hilfseinrichtungen, die von der sich noch im zweiten Stadium ihrer Entwicklung befindenden Gemeindeordnung hervorgebracht wurden: der Lehrausschuss, die regionalen Lehrausschüsse, der interamerikanische Ausschuss, der Ausschuss für Publikationen, der Ausschuss für die Rasseneinheit, der Jugendausschuss, der Evaluierungsausschuss, der Ausschuss zur Instandhaltung des Tempels, der Ausschuss für die Programmgestaltung im Tempel, der Ausschuss für Tempelführungen, der Ausschuss für die Tempelbücherei und für Verkäufe, die Ausschüsse für Jungen- und Mädchenaktivitäten, der Ausschuss für Kindererziehung, die Frauenausschüsse für Fortschritt, Lehre und Veranstaltungen, der Rechtsausschuss, der Archiv- und Geschichtsausschuss, der Statistikausschuss, der Ausschuss für Bahá'í-Ausstellungen, der Ausschuss für Bahá'í-Nachrichten, der Ausschuss für den Bahá'í-Nachrichtendienst, der Ausschuss für Blindenschrift, der Ausschuss für Kontakte, der Dienstleistungsausschuss, der Redaktionsausschuss, der Katalogisierungsausschuss, der Büchereiausschuss, der Radioausschuss, der Buchhaltungsausschuss, der Ausschuss für Jahresgedenktage, der Ausschuss für die Herausgabe der Bahá'í World, der Ausschuss für Studienmaterial, der Ausschuss für die Welthilfssprache, der Ausschuss für das Institut für Bahá'í-Erziehung, der Ausschuss für die Zeitschrift World Order, der Ausschuss für die öffentlichen Beziehungen der Bahá'í, der Ausschuss für Bahá'í-Schulen, der Ausschuss für die Sommerschulen, der Ausschuss für die internationale Schule, der Ausschuss für Informationsbroschüren, der Ausschuss für Bahá'í-Friedhöfe, der Ausschuss für den Ḥaẓíratu'l-Quds, der Ausschuss für den Mashriqu'l-Adhkár, der Ausschuss für die Entwicklung der Geistigen Räte, der nationale Geschichtsausschuss, der Ausschuss für sonstige Sachmittel, der Ausschuss für Gratis-Literatur, der Übersetzungsausschuss, der Ausschuss für die Katalogisierung der Sendschreiben, der Ausschuss für die Herausgabe der Sendschreiben, der Ausschuss für Grundbesitz, der Schlichtungsausschuss, der Werbeausschuss, der Ost-West-Ausschuss, der Wohlfahrtsausschuss, der Ausschuss für die Abschrift von Sendschreiben, der Reiselehrer-Ausschuss, der Ausschuss für Bahá'í-Erziehung, der Ausschuss für die Heiligen Stätten, der Ausschuss für die Kindersparkasse.
So bemerkenswert die Errichtung der örtlichen und nationalen Räte und die anschließende Bildung der als notwendige Hilfsorgane für die gewählten Vertreter der Bahá'í-Gemeinden in Ost und West wirkenden örtlichen und nationalen Ausschüsse auch sein mag, so war dies doch nur der Auftakt zu einer Reihe von Unternehmungen seitens der neu geschaffenen Nationalen Räte, die in hohem Maße zur Vereinigung der Bahá'í-Weltgemeinde und zur Stärkung der Gemeindeordnung beitrugen.

Der erste Schritt in diese Richtung war die Ausarbeitung und Verabschiedung einer nationalen Satzung der Bahá'í, die erstmals 1927 von den gewählten Vertretern der amerikanischen Bahá'í-Gemeinde entworfen und veröffentlicht wurde und deren Text – mit geringen Anpassungen an landesspezifische Erfordernisse – ins Arabische, Deutsche und Persische übersetzt wurde und heute die Satzung der Nationalen Geistigen Räte der Bahá'í in den Vereinigten Staaten und Kanada, auf den Britischen Inseln, in Deutschland, Persien, im 'Iráq, in Indien und Birma, in Ägypten und Sudan sowie in Australien und Neuseeland bildet.

Diese nationale Satzung kündigt die Erarbeitung einer Verfassung der zukünftigen Bahá'í-Weltgemeinde an, wurde allen örtlichen Räten zur Erörterung und Prüfung vorgelegt und in den Ländern mit nationalen Räten von der gesamten Körperschaft der registrierten Gläubigen ratifiziert und durch ein ähnliches Dokument ergänzt, das die Geschäftsordnung für die örtlichen Bahá'í-Räte enthält, die zunächst im November 1931 von der New Yorker Bahá'í-Gemeinde entworfen und danach als Muster für alle örtlichen Bahá'í-Satzungen angenommen wurde.

Der Text der nationalen Satzung enthält eine Grundsatzerklärung, deren Artikel das Wesen und die Ziele der nationalen Bahá'í-Gemeinde darlegen, die Aufgaben der Körperschaft ihrer gewählten Vertreter festlegen, seine zentralen Funktionen aufzählen und sein Dienstsiegel beschreiben sowie eine Reihe von Satzungen, die die rechtliche Stellung, das Wahlverfahren und die Befugnisse und Pflichten der örtlichen und nationalen Räte bestimmen, die Beziehung des Nationalen Rates zum Internationalen Haus der Gerechtigkeit, zu den örtlichen Räten und zu den einzelnen Gläubigen regeln, die Rechte und Pflichten der Nationaltagung und ihre Beziehung zum Nationalen Rat umreißen, das Wesen der Bahá'í-Wahlen aufzeigen und die Anforderungen festlegen, die in allen Bahá'í-Gemeinden an die wahlberechtigten Mitglieder gestellt werden müssen.
Die Ausarbeitung dieser örtlichen und nationalen Satzungen, deren Bestimmungen in Ziel und Zweck völlig übereinstimmen, schuf die nötige Grundlage für die amtliche Eintragung dieser Institutionen der Gemeindeordnung gemäß den staatlichen Vorschriften zur Regulierung religiöser oder gewerblicher Organisationen.

Die Eintragung als Körperschaft, die den Räten einen Rechtsstatus verlieh, festigte in hohem Maße ihre Machtposition und vergrößerte ihre Handlungsfähigkeit und der diesbezügliche Erfolg des Nationalen Geistigen Rates der Bahá'í der Vereinigten Staaten und Kanadas sowie des Geistigen Rates der Bahá'í von New York gab ihren Geschwisterräten in Ost und West ein nachahmenswertes Beispiel.

Der Eintragung des amerikanischen Nationalen Geistigen Rates als spendenfinanzierte Stiftung, eine rechtlich anerkannte Gesellschaftsform, die ihm ermöglichte, auf Grundlage einer Bescheinigung vom Mai 1929, die das Siegel des Auswärtigen Amtes in Washington trägt und von Staatssekretär Henry L.

Stimson unterzeichnet ist, Verträge abzuschließen, Grundstücke zu besitzen und Erbschaften anzutreten, folgten ähnliche Maßnahmen zur Eintragung des Nationalen Geistigen Rates der Bahá'í von Indien und Birma im Januar 1933 in Lahore in der Provinz Pandschab auf der Grundlage des Gesetzes über die Eintragung von Gesellschaften aus dem Jahr 1860; ferner des Nationalen Geistigen Rates der Bahá'í von Ägypten und dem Sudan im Dezember 1934, beurkundet vom Gemischten Gerichtshof in Kairo; des Nationalen Geistigen Rates der Bahá'í von Australien und Neuseeland im Januar 1938, bestätigt vom bevollmächtigten Beamten beim Hauptregisteramt für den Staat Südaustralien; und in jüngerer Zeit des Nationalen Geistigen Rates der Bahá'í auf den Britischen Inseln im August 1939, mit der er auf Basis des Gesellschaftsrechts von 1929 als eine unbeschränkt gemeinnützige Gesellschaft eingetragen wurde, beglaubigt von einem Mitarbeiter des Firmenregisters der Stadt London.
Zeitgleich mit der Eintragung dieser Nationalen Räte wurde in ähnlicher Weise nach dem Vorbild, das der Rat der Bahá'í von Chicago im Februar 1932 gegeben hatte, eine weit größere Zahl von örtlichen Räten der Bahá'í öffentlich eingetragen, in so weit auseinanderliegenden Ländern wie den Vereinigten Staaten von Amerika, Indien, Mexiko, Deutschland, Kanada, Australien, Neuseeland, Birma, Costa Rica, Balúchistán und Hawaii.

Die Geistigen Räte der Bahá'í von Esslingen in Deutschland, von Mexico City in Mexiko, San José in Costa Rica, Sydney und Adelaide in Australien, Auckland in Neuseeland, Delhi, Bombay, Karatschi, Pune, Kalkutta, Secunderabad, Bangalore, Vellore, Ahmedabad, Serampore, Andheri und Baroda in Indien, Quetta in Balúchistán, Rangun, Mandalay und Daidanow-Kalazoo in Birma, Montreal und Vancouver in Kanada, Honolulu auf Hawaii sowie Chicago, New York, Washington D.C., Boston, San Francisco, Philadelphia, Kenosha, Teaneck, Racine, Detroit, Cleveland, Los Angeles, Milwaukee, Minneapolis, Cincinnati, Winnetka, Phoenix, Columbus, Lima, Portland, Jersey City, Wilmette, Peoria, Seattle, Binghamton, Helena, Richmond Highlands, Miami, Pasadena, Oakland, Indianapolis, St.

Paul, Berkeley, Urbana, Springfield und Flint in den Vereinigten Staaten von Amerika – all diese Geistigen Räte konnten bei den Behörden ihrer Staaten oder Provinzen den fast gleichlautenden Text der örtlichen Bahá'í-Satzungen einreichen und sich als gesetzlich anerkannte Vereine und Körperschaften konstituieren, die unter dem Schutz der bürgerlichen Gesetze ihrer Länder stehen.
Wie das Erstellen von Bahá'í-Satzungen die Voraussetzung für die Eintragung der Geistigen Räte der Bahá'í als Körperschaft schuf, so ebnete die Anerkennung der gewählten Gremien der Bahá'í-Gemeinden durch lokale und nationale Behörden den Weg zur Errichtung nationaler und örtlicher Bahá'í-Stiftungen, ein historisches Unterfangen, das wie schon bei früheren bedeutenden und weitreichenden Erfolgen zuerst von der amerikanischen Bahá'í-Gemeinde in Angriff genommen wurde. Diese Stiftungen wurden dank ihres religiösen Charakters in aller Regel von staatlichen und kommunalen Steuern befreit, sobald die eingetragenen Bahá'í-Körperschaften sich mit einer entsprechenden Anfrage an die Zivilbehörden gewandt hatten, obwohl dieser nunmehr steuerfreie Besitz in mehr als einem Land von beträchtlichem Wert war.
Mehr als 1,75 Millionen Dollar beträgt in den Vereinigten Staaten von Amerika der Wert der nationalen Stiftungen des Glaubens, die vom Nationalen Geistigen Rat des Landes, dem Vermögensverwalter der amerikanischen Bahá'í-Gemeinde, durch eine Reihe von Stiftungsverträgen in den Jahren 1928, 1929, 1935, 1938, 1939, 1941 und 1942 gegründet wurden, und dazu zählen in Wilmette im Staat Illinois das Grundstück und das Gebäude des Mashriqu'l-Adhkár mit dem Verwalterhaus sowie das angrenzende Ḥaẓíratu'l-QudsA219 mit dem zugehörigen Verwaltungsbüro; in Green Acre im Staat Maine das Gästehaus, das Gemeinschaftshaus, der Bahá'í-Versammlungsraum, das Studio für Kunsthandwerk, eine Farm, einige Wohnhäuser und mehrere Grundstücke, darunter der Grundbesitz auf Monsalvat, der durch die Fußspuren 'Abdu'l-Bahás geadelt ist; in Geyserville in Kalifornien das Haus Bosch, der Bahá'í-Versammlungsraum, ein Obstgarten, der Redwood-Hain, eine Herberge sowie Farmgebäude; in West Englewood in New Jersey – dem Ort, an dem 'Abdu'l-Bahá im Juni 1912 den Bahá'í der Stadt New York das unvergessliche Einigkeitsfest gab – das Haus Wilhelm, Evergreen Cabin, ein Kiefernwäldchen und mehrere Grundstücke mit Gebäuden; in Malden in Massachusetts Landbesitz und das durch Seinen Aufenthalt gesegnete Haus Wilson; in Pine Valley in Colorado das Haus Mathews sowie Farmgebäude; Grundbesitz in Muskegon in Michigan; und ein Friedhof in Portsmouth in New Hampshire.
Noch bedeutender und insgesamt erheblich wertvoller als die nationalen Stiftungen der amerikanischen Bahá'í-Gemeinde sind die Vermögenswerte, die der Glaube derzeit in seinem Ursprungsland besitzt, obwohl die persische Bahá'í-Gemeinde ihre nationalen und örtlichen Räte nicht eintragen lassen konnte und der Besitz von Einzelpersonen treuhänderisch verwaltet wird.

Schon während der Amtszeit 'Abdu'l-Bahás besaß die Gemeinde das Haus des Báb in Shíráz und das Haus der Vorfahren Bahá'u'lláhs in Tákur in Mázindarán zu dem seit Seinem Hinscheiden ausgedehnter Grundbesitz in der Umgebung der Hauptstadt hinzukam, nämlich ein Gutshof sowie ein Garten und Weinberg mit insgesamt über dreieinhalb Millionen Quadratmetern, an den Hängen des über Bahá'u'lláhs Heimatstadt aufsteigenden Elbursgebirges gelegen und als künftiger Bauplatz für den ersten Mashriqu'l-Adhkár in Persien vorgesehen.

Der Umfang der Bahá'í-Stiftungen im Land wurde stark erweitert durch weitere Ankäufe, darunter das Geburtshaus Bahá'u'lláhs in Ṭihrán; mehrere Häuser neben dem Haus des Báb in Shíráz – unter anderem das Haus des Bruders Seiner Mutter –; das Ḥaẓíratu'l-Quds in Ṭihrán; der Laden, den der Báb als Kaufmann einige Jahre lang in Búshihr betrieb; ein Dorfviertel von Chihríq, wo Er in Haft war; das Haus Ḥájí Mírzá Jánís, wo Er auf dem Weg nach Tabríz rastete; das öffentliche Bad, das Er in Shíráz nutzte, samt einiger Nachbarhäuser; die Hälfte des Hauses, das Vaḥíd in Nayríz besaß, und ein Teil des Hauses, das Ḥujjat in Zanján besaß; die drei Gärten, die Bahá'u'lláh in der Ortschaft Badasht gepachtet hatte; Quddús' Grabstätte in Bárfurúsh; das Haus des Kalántar in Ṭihrán, in dem Ṭáhirih festgehalten worden war; das öffentliche Bad in Urúmíyyih in Ádhirbáyján, das der Báb besucht hatte; das Haus des Mírzá Ḥusayn 'Alíy-i-Núr, wo die Überreste des Báb versteckt gewesen waren; das Bábíyyih und das Haus Mullá Ḥusayns in Mashhad; das Wohnhaus der Brüder Sulṭánu'sh-Shuhadá'A220 und Maḥbúbu'sh-ShuhadáA221 in Iṣfahán; ferner eine beträchtliche Zahl an Häusern und Grundstücken, darunter Grabstätten der Helden und Märtyrer des Glaubens.

Diese Besitztümer in Persien, die mit ganz wenigen Ausnahmen in letzter Zeit erworben wurden, werden heute durch die gewissenhaften Bemühungen eines speziell eingesetzten nationalen Komitees unter der ständigen allgemeinen Aufsicht der gewählten Vertreter der persischen Gläubigen bewahrt, jährlich erweitert und wenn nötig sorgsam instandgesetzt.
Zu erwähnen sind auch die vielfältigen ständig neu hinzukommenden nationalen Vermögenswerte, die seit der Einführung der Gemeindeordnung des Glaubens Bahá'u'lláhs in Ländern wie Indien, Birma, den Britischen Inseln, Deutschland, 'Iráq, Ägypten, Australien, Transjordanien und Syrien erworben wurden.

Insbesondere sind hier zu nennen das Ḥaẓíratu'l-Quds der Bahá'í im 'Iráq, das Ḥaẓíratu'l-Quds der Bahá'í in Ägypten, das Ḥaẓíratu'l-Quds der Bahá'í in Indien, das Ḥaẓíratu'l-Quds der Bahá'í in Australien, das Bahá'í-Heim in Esslingen, der Bahá'í-Verlag auf den Britischen Inseln, das Haus für Bahá'í-Pilger in Baghdád sowie die Bahá'í-Friedhöfe in den Hauptstädten von Persien, Ägypten und Turkistán.

Ob es sich bei diesem breit gestreuten Vermögen, das zum Teil auf eingetragene Nationale Räte registriert, zum Teil von einzelnen erklärten Gläubigen treuhänderisch verwaltet wird, um Grundstücke, Schulen, Geschäftsstellen, Sekretariate, Büchereien, Friedhöfe, Herbergen oder Verlage handelt, es trug in den letzten Jahren zur ungebrochenen Ausweitung der nationalen Bahá'í-Stiftungen und zur Festigung ihrer Grundlagen bei.

Von entscheidender Bedeutung, wenn auch weniger augenfällig, waren darüber hinaus die das nationale Vermögen der Gemeinde ergänzenden örtlichen Stiftungen, die durch die Eintragung der örtlichen Bahá'í-Räte in verschiedenen Ländern in Ost und West gesetzlich verankert und geschützt wurden.

Vor allem in Persien haben diese Vermögenswerte, die sich aus Grundbesitz, Verwaltungsgebäuden, Schulen und anderen Einrichtungen zusammensetzen, den Umfang der örtlichen Stiftungen der weltweiten Bahá'í-Gemeinde stark erweitert und vergrößert.
Zugleich mit der Gründung und Eintragung der örtlichen und nationalen Bahá'í-Räte, der Bildung der jeweiligen Ausschüsse, der Formulierung der nationalen und örtlichen Bahá'í-Satzungen und der Einrichtung von Bahá'í-Stiftungen starteten diese neugegründeten Räte Unternehmungen von großer institutioneller Bedeutung, darunter, als eines der Wichtigsten, die Einführung des Ḥaẓíratu'l-Quds – Sitz des nationalen Rates der Bahá'í und Brennpunkt aller künftigen Verwaltungsarbeit der Bahá'í.

Ursprünglich in Persien entstanden stellt diese heute allgemein unter ihrer offiziellen, markanten Bezeichnung die heilige Gemeinschaftsstätte bekannte Institution einen beachtlichen Fortschritt in dem Entwicklungsprozess dar, dessen Anfänge auf die von den verfolgten Gläubigen oft im Untergrund und im Dunkel der Nacht abgehaltenen Geheimtreffen zurückgehen; sie trug schon im frühen Stadium ihrer Entwicklung zur Festigung der inneren Abläufe der organischen Bahá'í-Gemeinde bei und lieferte einen weiteren sichtbaren Beweis für deren stetiges Wachstum und ihre zunehmende Stärke.

In Ergänzung zu den Aufgaben des Mashriqu'l-Adhkár, der ausschließlich der Bahá'í-Andacht gewidmet ist, wird diese Institution, ob örtlich oder national, sobald ihre einzelnen Komponenten wie Sekretariat, Finanzabteilung, Archiv, Bibliothek, Verlag, Versammlungsraum, Beratungszimmer und Pilgerherberge an einem einzigen Ort zusammengefasst sind und gemeinsam betrieben werden, immer deutlicher als Brennpunkt aller Gemeindeaktivitäten der Bahá'í geschätzt werden und auf gebührende Art und Weise das Ideal des Dienens versinnbildlichen, das die Bahá'í-Gemeinde sowohl ihrem Glauben als auch der ganzen Menschheit gegenüber prägt.
Vom Mashriqu'l-Adhkár, den Bahá'u'lláh im Kitáb-i-Aqdas als ein Haus der Andacht bestimmt hat, erhalten die gewählten Vertreter der örtlichen und nationalen Bahá'í-Gemeinden, wenn sie sich täglich zur Morgendämmerung dort gemeinsam mit den Mitgliedern ihrer jeweiligen Ausschüsse versammeln, die Inspiration, die bei ihrem tagtäglichen Einsatz im Ḥaẓíratu'l-Quds, dem Ort ihrer Verwaltungsarbeit, nötig ist, um ihre Pflichten und Aufgaben so zu erfüllen, wie es für die gewählten Sachwalter Seines Glaubens angemessen ist.
Am Ufer des Michigansees, in der Nähe des ersten Bahá'í-Zentrums des amerikanischen Kontinents und im Schatten des ersten Mashriqu'l-Adhkár des Westens; in der Hauptstadt Persiens, der Wiege des Glaubens; in der Nachbarschaft des Größten Hauses in Baghdád; in der Stadt 'Ishqábád, neben dem ersten Mashriqu'l-Adhkár der Bahá'í-Welt; in der ägyptischen Hauptstadt, dem bedeutendsten Zentrum der arabischen und islámischen Welt; in Delhi, der Hauptstadt Indiens; und in Sydney im weit entfernten Australien wurden schon die ersten Schritte unternommen, die schließlich dazu führen werden, dass die nationalen Verwaltungssitze der Bahá'í-Gemeinden dieser Länder in all ihrer Pracht und Macht dort errichtet werden.
Zudem wurden in den genannten und einigen anderen Ländern schon die ersten Maßnahmen ergriffen, diese Institution auch auf örtlicher Ebene einzurichten in einem Haus, das entweder im Besitz der ansässigen Bahá'í-Gemeinde ist oder gemietet wurde; darunter sind an erster Stelle die vielen Gebäude der Gemeinde zu nennen, die die Gläubigen in verschiedenen Provinzen Persiens trotz der dortigen Beschränkungen kaufen oder bauen konnten.
Für die Entwicklung der Gemeindeordnung ebenso wichtig war der beachtliche Fortschritt, den vor allem in den Vereinigten Staaten von Amerika die Einrichtung der Sommerschulen erzielte, die den Geist der Gemeinschaft in einer ausgeprägten Bahá'í-Atmosphäre pflegen, die nötige Ausbildung von Bahá'í-Lehrern ermöglichen und Einrichtungen zum Studium der Geschichte und der Lehren des Glaubens sowie für ein besseres Verständnis der Beziehung zu anderen Religionen und zur Gesellschaft im Allgemeinen bereitstellen.
In drei regionalen Zentren entsprechend den drei größeren Bezirken des nordamerikanischen Kontinents – 1927 in Geyserville in den kalifornischen Bergen, 1929 in Green Acre am Ufer des Piscataqua im Staat Maine und 1931 in Louhelen Ranch bei Davison in Michigan, dazu noch seit Kurzem die International School in Pine Valley bei Colorado Springs – wurden zur Ausbildung von Bahá'í-Lehrern, die in anderen Ländern, vor allem in Lateinamerika, dienen wollen, keimhafte Bahá'í-Bildungseinrichtungen geschaffen, die durch eine stetige Ausweitung ihrer Lehrpläne ein nachahmenswertes Beispiel bieten für andere Bahá'í-Gemeinden in Ost und West.

Mit ihrem intensiven Studium der Bahá'í-Schriften und der frühen Geschichte des Glaubens; mit ihren Lehrgängen über Lehre und Geschichte des Islám; durch Tagungen zur Förderung der Freundschaft zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft; durch Workshops, die die Teilnehmer mit den Strukturen der Bahá'í-Gemeindeordnung vertraut machen sollen; durch besondere Vortragsreihen zu Jugend- und Kinderklassen; durch Trainingskurse zum Sprechen in der Öffentlichkeit; durch Vorträge über vergleichende Religionswissenschaft; durch Diskussionsrunden über die vielfältigen Aspekte des Glaubens; durch die Schaffung von Büchereien; durch Studienkreise zum Lehren; durch Lehrgänge zur Bahá'í-Ethik und über Lateinamerika; durch die Einführung von Winterschulen; durch Diskussionsabende und Andachten; durch Theaterstücke und Aufführungen; durch Picknicks und andere Freizeitgestaltung – offen für Bahá'í und Nicht-Bahá'í, gaben diese Schulen ein derart nobles Beispiel, dass andere Bahá'í-Gemeinden in Persien, auf den Britischen Inseln, in Deutschland, Australien, Neuseeland, Indien, im 'Iráq und in Ägypten zu ersten Maßnahmen angeregt wurden, ähnliche Einrichtungen zu schaffen, die sehr wohl zu Bahá'í-Universitäten der Zukunft ausgebaut werden können.
Neben anderen Faktoren, die zur Ausweitung und Festigung der Strukturen der Gemeindeordnung beitragen, sei die organisierte Arbeit für die Bahá'í-Jugend erwähnt, wie sie in Persien und den Vereinigten Staaten von Amerika schon weit fortgeschritten ist und in neuerer Zeit in Indien, auf den Britischen Inseln, in Deutschland, im 'Iráq, in Ägypten, Australien, Bulgarien, Hawaii, Ungarn und in Havanna in Angriff genommen wurde. Dazu gehören jährliche weltweit stattfindende Bahá'í-Jugendtreffen, Jugendkurse auf den Bahá'í-Sommerschulen, Mitteilungsblätter und Zeitschriften für Jugendliche, ein internationales Korrespondenzbüro, Registrierstellen für junge Leute, die dem Glauben beitreten wollen, die Veröffentlichung von Studientexten und Quellenmaterial über die Lehren sowie die Bildung einer Bahá'í-Studiengruppe als offizielle Lehrveranstaltung an einer führenden amerikanischen Universität. Ferner zählen ›Studientage‹ in Wohnungen von Bahá'í und in Bahá'í-Zentren, Unterrichtsklassen für Esperanto und andere Sprachen, Bahá'í-Büchereien, Lesestuben, die Inszenierung von Bahá'í-Theaterstücken und -aufführungen, Redewettbewerbe, Unterricht für Waisen, Ausbildung in freier Rede, Gedenkfeiern für Persönlichkeiten der Bahá'í-Geschichte, regionale Tagungen von Jugendgruppen und Jugendveranstaltungen im Zusammenhang mit den Bahá'í-Jahrestagungen dazu.
Weitere Faktoren für die Entwicklung und Festigung dieser Gemeindeordnung sind die systematische Einführung des Neunzehntagefestes, das in den meisten Bahá'í-Gemeinden in Ost und West gefeiert wird und das mit Andacht, administrativem und geselligem Teil diese drei Aspekte des Bahá'í-Gemeindelebens betont; Maßnahmen, um die Anzahl der Bahá'í-Kinder zu erfassen und für sie Kinderklassen, Gebetbücher und Einführungsschriften bereitzustellen; die Formulierung und Veröffentlichung eines Grundstocks an verbindlichen Stellungnahmen über den unpolitischen Charakter des Glaubens, über die Mitgliedschaft bei anderen religiösen Verbänden, über Lehrmethoden, über die Einstellung der Bahá'í zum Krieg, über die jährliche Tagung, über den Geistigen Rat der Bahá'í, über das Neunzehntagefest und über den nationalen Fonds.

Erwähnt werden müssen ferner die nationalen Archive, die eingerichtet wurden, um die Schriften Bahá'u'lláhs und 'Abdu'l-Bahás zu sammeln, auf ihre Echtheit zu prüfen, zu übersetzen, zu katalogisieren und sie zusammen mit geheiligten Erinnerungsstücken und historischen Dokumenten aufzubewahren; dann die Prüfung und Abschrift der Schriften des Báb, Bahá'u'lláhs und 'Abdu'l-Bahás, deren Originale sich im Besitz orientalischer Gläubiger befinden; die Zusammenstellung einer ausführlichen Geschichte des Glaubens von seinen Anfängen bis heute; die Eröffnung eines Internationalen Bahá'í-Büros in Genf; die Veranstaltung von Bahá'í-Bezirksversammlungen; der Erwerb historischer Stätten; die Einrichtung von Bahá'í-Gedenksammlungen und die Eröffnung einer florierenden Kindersparkasse in Persien.
Auch sei erwähnt, dass Vertreter dieser neuen nationalen Bahá'í-Gemeinden offiziell oder inoffiziell an den Aktivitäten und Beratungen vieler Kongresse, Gesellschaften, Tagungen und Konferenzen in verschiedenen Ländern Europas, Asiens und Amerikas teilnahmen, um religiöse Eintracht, Frieden, Bildung, internationale Zusammenarbeit, Freundschaft zwischen den Völkern und andere humanitäre Ziele zu fördern.

Mit Initiativen wie der Konferenz einiger gelebter Religionen im Britischen Reich, abgehalten 1924 in London, und der World Fellowship of Faiths, abgehalten 1936 in derselben Stadt; mit dem Esperanto-Weltkongress, der jedes Jahr in einer anderen europäischen Hauptstadt veranstaltet wurde; mit dem Institut für intellektuelle Zusammenarbeit; mit der Ausstellung Jahrhundert des Fortschritts in Chicago 1933; mit den Weltausstellungen in New York 1938 und 1939; mit der Internationalen Golden-Gate-Ausstellung 1939 in San Francisco; mit der ersten Tagung des Religionskongresses in Kalkutta; mit der Zweiten All-Indischen Kulturkonferenz in derselben Stadt; mit der Tagung der Liga aller Religionen in Indore; mit der Arya Samaj- und der Brahmo Samaj-Konferenz; mit den Konferenzen der Theosophischen Gesellschaft sowie der All-Asiatischen Frauenkonferenz, abgehalten in verschiedenen Städten Indiens; mit dem Weltjugendrat; mit dem Orientalischen Frauenkongress in Ṭihrán; mit der Panpazifischen Frauenkonferenz in Honolulu; mit der Konferenz der Internationalen Frauenliga für Frieden; und mit der Völkerkonferenz in Buenos Aires in Argentinien – mit all diesen und weiteren Initiativen wurden in der einen oder anderen Form Beziehungen gepflegt, die den doppelten Zweck verfolgten: die Universalität und den Umfang des Glaubens Bahá'u'lláhs aufzuzeigen und ein lebendiges, dauerhaftes Band zwischen diesen Initiativen und den weit verbreiteten Einrichtungen der Gemeindeordnung zu knüpfen.
Wir sollten auch nicht die Kontakte außer Acht lassen oder unterschätzen, die diese Einrichtungen zu einigen der höchsten Regierungsstellen in Ost und West knüpften, zu den Oberhäuptern des Islám in Persien, zum Völkerbund und selbst zu gekrönten Häuptern, um die Rechte des Bahá'í-Glaubens zu verteidigen, seine Schriften zu überreichen oder die Ziele und Absichten der Gläubigen darzulegen, die sich unermüdlich für die noch junge Gemeindeordnung des Glaubens einsetzten.

Die schriftlichen Eingaben der Mitglieder des Nationalen Geistigen Rates der Bahá'í der Vereinigten Staaten und Kanadas – der Vorkämpfer dieser Ordnung – an den Hochkommissar für Palästina wegen der Rückgabe der Schlüssel zum Grab Bahá'u'lláhs an dessen Verwalter; bei vier Anlässen an den Sháh von Persien mit der Bitte um Gerechtigkeit für ihre in seinem Reich verfolgten Glaubensbrüder; an den persischen Ministerpräsidenten in derselben Sache; an Königin Maria von Rumänien mit dem Ausdruck der Dankbarkeit für ihre historischen Verdienste um den Bahá'í-Glauben; an die Oberhäupter des Islám in Persien mit der Aufforderung zu Eintracht und Frieden zwischen den Religionen; an König Faisal vom 'Iráq mit dem Ziel die Sicherheit des Größten Hauses in Baghdád zu gewährleisten; an die Sowjetbehörden im Namen der Bahá'í-Gemeinden in Russland; an die deutschen Behörden wegen der Einschränkungen, unter denen ihre deutschen Glaubensbrüder litten; an die ägyptische Regierung wegen der Befreiung ihrer Glaubensgenossen vom Joch der islámischen Orthodoxie; an das persische Kabinett im Zusammenhang mit der Schließung der Bahá'í-Schulen in Persien; an das Außenministerium der Vereinigten Staaten, den türkischen Botschafter in Washington und das türkische Kabinett in Ankara zur Verteidigung der Interessen des Glaubens in der Türkei; an dasselbe Außenministerium zwecks Überführung der sterblichen Überreste Lua Getsingers vom protestantischen Friedhof in Kairo auf den ersten Bahá'í-Friedhof in Ägypten; an den persischen Gesandten in Washington wegen der Mission von Keith Ransom-Kehler; an den König von Ägypten mit beigefügter Bahá'í-Literatur; an die Regierung der Vereinigten Staaten und die kanadische Regierung mit der Darlegung der Bahá'í-Lehren über den Weltfrieden; an den rumänischen Gesandten in Washington im Namen der amerikanischen Bahá'í anlässlich des Todes von Königin Maria von Rumänien; und an Präsident Franklin D.

Roosevelt, mit bestimmten von 'Abdu'l-Bahá offenbarten Gebeten und um ihn mit den Aufforderungen Bahá'u'lláhs bekannt zu machen, die Er im Kitáb-i-Aqdas an die Präsidenten der amerikanischen Republiken gerichtet hatte – Schreiben wie diese stellen an sich schon ein beachtliches und aufschlussreiches Kapitel in der Geschichte des Aufbaus der Bahá'í-Gemeindeordnung dar.
Hinzu kommen die schriftlichen und telegrafischen Eingaben durch das Weltzentrum des Bahá'í-Glaubens sowie von Seiten nationaler und örtlicher Bahá'í-Räte an den Hochkommissar für Palästina mit dem Ersuchen, die Schlüssel zum Grab Bahá'u'lláhs dem früheren Verwalter auszuhändigen; die Appelle von Bahá'í-Zentren in Ost und West an die irakischen Behörden, das Haus Bahá'u'lláhs in Baghdád instand setzen zu lassen; der prompte Appell an den britischen Kolonialminister als Reaktion auf das Urteil des Baghdáder Berufungsgerichts in dieser Sache; die Botschaften, die im Namen von Bahá'í-Gemeinden in Ost und West an den Völkerbund gesandt wurden als Wertschätzung für die offizielle Anerkennung der von den Bahá'í vorgelegten Forderungen durch den Völkerbundsrat; ferner viele Briefe, die das Internationale Zentrum des Bahá'í-Glaubens mit Martha Root wechselte, diesem Musterbeispiel eines Bahá'í-Lehrers, und mit Königin Maria von Rumänien im Anschluss an die Veröffentlichung ihrer historischen Würdigung des Glaubens, sowie die Beileidsbekundungen im Namen der weltweiten Bahá'í-Gemeinde an Königin Maria von Jugoslawien anlässlich des Hinscheidens ihrer Mutter und an die Herzogin von Kent nach dem tragischen Tod ihres Gatten.
Besondere Erwähnung gebührt auch dem Gesuch, das der Nationale Geistige Rat der Bahá'í im 'Iráq nach der Beschlagnahme des Hauses Bahá'u'lláhs in Baghdád an die Mandatskommission des Völkerbundes richtete; den Schreiben desselben Rates an den irakischen König Ghází I. nach dem Tod seines Vaters sowie zu seiner Vermählung; den Beileidsschreiben an den derzeitigen Regenten des 'Iráq beim plötzlichen Tod jenes Königs; den Mitteilungen des Nationalen Geistigen Rates der Bahá'í in Ägypten an den ägyptischen Ministerpräsidenten, den Innen- und den Justizminister nach dem Urteil des geistlichen islámischen Gerichts in Ägypten; und den Briefen, die der Nationale Geistige Rat der Bahá'í von Persien an den Sháh und das persische Kabinett sandte, als dort die Bahá'í-Schulen geschlossen und die Bahá'í-Literatur verboten wurde.

Erwähnt seien auch die Schreiben des Nationalen Geistigen Rates der Bahá'í von Persien an den König von Rumänien und die königliche Familie anlässlich des Todes seiner Mutter, der Königin Maria, sowie an den türkischen Botschafter in Ṭihrán nebst der Spende der persischen Gläubigen für die Erdbebenopfer in der Türkei; die Briefe Martha Roots an den inzwischen verstorbenen Präsidenten von Hindenburg und an den deutschen Außenminister Dr.

Stresemann, die sie ihnen zusammen mit ausgewählter Bahá'í-Literatur zukommen ließA222; und schließlich die sieben Petitionen Keith Ransom-Kehlers an den Sháh von Persien und ihre vielen Botschaften an verschiedene Minister und hohe Würdenträger des Reiches während ihres unvergesslichen Besuches in diesem Land.
Zugleich mit diesen ersten Regungen der Bahá'í-Gemeindeordnung, dem Aufbau nationaler Bahá'í-Gemeinden und den Einrichtungen für Verwaltung, Bildung und Lehrtätigkeit entfaltete sich im Heiligen Land, dem Herz und Nervenzentrum dieser Gemeindeordnung, unaufhaltsam der gewaltige Prozess, den Bahá'u'lláh bei den unvergesslichen Anlässen ausgelöst hatte, als Er die Tafel vom Karmel offenbarte und den Ort des zukünftigen Grabmals des Báb besuchte. Großen Auftrieb bekam der Prozess durch den Kauf dieses Geländes kurz nach dem Hinscheiden Bahá'u'lláhs, durch die Überführung der Überreste des Báb von Ṭihrán nach 'Akká, durch den Bau dieses Grabmals in den qualvollsten Jahren der Gefängnishaft 'Abdu'l-Bahás und schließlich durch die dauerhafte Bestattung dieser Überreste im Herzen des Karmel, durch die Errichtung eines Pilgerhauses dicht neben diesem Grabmal und durch die Auswahl des künftigen Standortes für die erste Bahá'í-Bildungseinrichtung auf dem Karmel.
Seit der schmachvollen Niederlage des heruntergekommenen Osmanischen Reiches im Krieg von 1914–1918 profitierte das Weltzentrum des Glaubens von der neu erlangten Freiheit, denn nun konnten die Kräfte, die durch Bahá'u'lláhs gewaltigen Plan freigesetzt worden waren, unter dem fördernden Einfluss eines wohlgesinnten Regimes ungehindert in Bahnen fließen, die der ganzen Welt die Möglichkeiten aufzeigen sollten, mit denen dieser göttliche Plan ausgestattet ist.

Die Beisetzung 'Abdu'l-Bahás in einer Grabkammer des Mausoleums des Báb, wodurch die Heiligkeit des Berges weiter gesteigert wurde; die Installation einer elektrischen Anlage – der ersten ihrer Art in Haifa –, die das Grabmal Dessen in eine Lichtflut tauchte, dem in der Gefängnisfestung in Ádhirbáyján – nach Seinen eigenen Worten – nicht einmal »eine brennende Kerze«Q846 zugestanden wurde; der Anbau dreier weiterer Räume neben Seiner Grabkammer, wodurch der Plan 'Abdu'l-Bahás für den ersten Bauabschnitt dieses Gebäudes fertig umgesetzt wurde; die gewaltige Ausweitung des Grundbesitzes rings um diese Ruhestätte, der sich trotz aller Intrigen der Bundesbrecher vom Kamm des Karmel bis zur Templerkolonie an seinem Fuß erstreckt und einen Wert von mindestens vierhunderttausend Pfund darstellt, dazu der Erwerb von vier Grundstücken, und zwar für die Bahá'í-Schreine im Norden in der Ebene von 'Akká, im Süden im Bezirk Beerscheba und im Osten im Jordantal, mit zusammen etwa zweieinhalb Millionen Quadratmetern; der Beginn des Baus einer Reihe von Terrassen – wie schon von 'Abdu'l-Bahá geplant – als direkter Zugang zum Schrein von der in seinem Schatten liegenden Stadt aus; und schließlich die Anlage von Gärten, die die Umgebung des Schreins zieren, täglich geöffnet sind und Reisende und Einheimische zum Besuch einladen – dies sind erste Zeugnisse für die herrliche Entfaltung der internationalen Einrichtungen und Stiftungen des Glaubens an seinem Weltzentrum.

Von besonderer Bedeutung ist auch die Steuerfreiheit, die der Hochkommissar von Palästina für den gesamten zum Schrein des Báb gehörenden Grundbesitz, das Schulvermögen, die dortigen Archive, das nahe gelegene Haus für die Pilger aus dem Westen und für historische Stätten wie das Landhaus in Bahjí, das Haus Bahá'u'lláhs in 'Akká und den Garten Riḍván östlich der Stadt gewährte; die Gründung von Zweigstellen der Nationalen Geistigen Räte von Amerika und von Indien, die als Ergebnis von zwei offiziellen Anträgen an die zivilen Behörden als religiöse Körperschaften in Palästina anerkannt wurden – in der Folge wurden zur inneren Festigung Zweigstellen anderer Nationaler Geistiger Räte aus aller Welt in ähnlicher Weise amtlich eingetragen; und die Besitzübertragung von annähernd fünfzigtausend Quadratmetern Gelände im Umkreis des Grabmals des Báb an die Zweigstelle des amerikanischen Nationalen Geistigen Rates durch eine Serie von nicht weniger als dreißig Verträgen, für die in den meisten Fällen die Besitzurkunden vom Sohn des Erzfeindes des Bundes Bahá'u'lláhs, in seiner Funktion als Grundbuchverwalter von Haifa, unterschrieben wurden.
Ebenso bedeutsam war die Schaffung zweier internationaler Archive am Karmel, das eine neben dem Schrein des Báb, das andere in unmittelbarer Nähe zur Ruhestätte des Größten Heiligen Blattes, wo zum ersten Mal in der Bahá'í-Geschichte bisher verstreute und oftmals in Verstecken aufbewahrte kostbare Schätze gesammelt wurden und nun den Pilgern bei ihren Besuchen präsentiert werden können.

Zu diesen Schätzen gehören Porträts des Báb und Bahá'u'lláhs; persönliche Relikte wie Haare, Staub und Gewänder des Báb; Haarlocken und Blut von Bahá'u'lláh und Gegenstände aus Seinem Besitz wie Federkasten, Kleider, TájeA223 aus Brokat, die Kashkúl aus Seiner Sulaymáníyyih-Zeit, Taschenuhr und Qur'án; Manuskripte und Briefe von unschätzbarem Wert – einige davon farbig ausgeschmückt, so ein Teil der Verborgenen Worte in Bahá'u'lláhs Handschrift, der Persische Bayán in der Handschrift Siyyid Ḥusayns (des Sekretärs des Báb), die vom Báb geschriebenen Originalbriefe an die Buchstaben des Lebendigen, und das Manuskript zu den Beantworteten Fragen.

Die kostbare Sammlung enthält auch Gegenstände aus dem Besitz von 'Abdu'l-Bahá, das blutbefleckte Gewand des Reinsten Zweiges, den Ring des Quddús, das Schwert Mullá Ḥusayns, die Siegel des Wesirs, des Vaters Bahá'u'lláhs, die Brosche, die die Königin von Rumänien Martha Root geschenkt hatte, die Originalbriefe, die diese Königin an Martha Root und andere gerichtet hatte, sowie ihre rühmenden Worte über die Bahá'í-Religion, und nicht weniger als zwanzig Bände Gebete und Briefe, die von den Stiftern des Glaubens offenbart und von den Bahá'í-Räten des Orients auf ihre Echtheit geprüft und abgeschrieben wurden und die die große Sammlung der veröffentlichten Schriften ergänzen.
Als weiteres Zeugnis für die fulminante Entfaltung und zunehmende Konsolidierung des gewaltigen Unterfangens, das Bahá'u'lláh auf diesem heiligen Berg auf den Weg gebracht hatte, sei erwähnt, dass ein Teil des im Bereich der Schreines des Báb gelegenen Schulgeländes zur ewigen Ruhestätte für das Größte Heilige Blatt bestimmt wurde, die »innig geliebte«Q847 Schwester 'Abdu'l-Bahás, das der »urewigen Wurzel entsprossene Blatt«Q848, der »Duft« des »strahlenden Gewandes«Q849 Bahá'u'lláhs, von Ihm erhoben zu einem »Rang, den keine andere Frau je übertraf«Q850, vergleichbar dem Rang jener unsterblichen Heldinnen Sarah, Ásíyih, der Jungfrau Maria, Fáṭimih und Ṭáhirih, deren jede in den früheren Sendungen alle Frauen überstrahlte.

Und schließlich sei als weiterer Beweis für den Segen, der dem göttlichen Plan entströmt, erwähnt, dass an dieselbe geweihte Stätte – trotz aller Proteste seitens des Bruders und Adjutanten des Erzbundesbrechers – einige Jahre später, nachdem er im Tod über ein halbes Jahrhundert vom Größten Heiligen Blatt getrennt war, die Umbettung der Gebeine des Reinsten Zweiges erfolgte, dieses qualvoll gestorbenen Sohnes Bahá'u'lláhs, der, »geschaffen aus dem Lichte Bahás«Q851, das »Unterpfand Gottes« und Sein »Schatz«Q852 im Heiligen Land, von Seinem Vater als »Lösegeld« für die Wiedergeburt der Welt und die Einigung ihrer Völker dargebracht worden war.

Zu diesem Bestattungsort wurde am selben Tag, da die Überreste des Reinsten Zweiges bestattet wurden, auch der Leichnam Seiner Mutter, der heiligen Navváb, überführt, deren schreckliche Leiden im 54.

Kapitel des Buches Jesaja – wie 'Abdu'l-Bahá in einem Sendschreiben bestätigt – im ganzen Ausmaß geschildert werden, deren »Gatte« nach den Worten des Propheten »der Herr der Heerscharen«Q853 ist, deren »Nachkommen die Völker beerben werden«Q854, und die Bahá'u'lláh in einem Sendschreiben dazu ausersehen hat, »in allen Welten Gottes ewig Seine Gefährtin« zu sein.
Richtig eingeschätzt, unterstreicht die Vereinigung dieser drei Ruhestätten im Schatten des Grabmals des Báb, in einem Park von erlesener Schönheit mitten im Herzen des Karmel gelegen, der schneeweißen Stadt jenseits der Bucht von 'Akká – der Qiblih der Bahá'í-Welt – zugewandt, die geistigen Kräfte, die von diesem Ort ausgehen, den Bahá'u'lláh Selbst den Thronsitz Gottes nannte. In einem Land, das schon von den Gläubigen dreier herausragender religiöser Systeme verehrt und heiliggehalten wird, markiert diese Vereinigung einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur Errichtung jenes dauerhaften Weltverwaltungszentrums des zukünftigen Bahá'í-Gemeinwesens, das dazu bestimmt ist, in unmittelbarer Nähe des geistigen Zentrums des Glaubens zu wirken und nie von ihm getrennt zu werden.
Von kaum geringerer Bedeutung war die Errichtung des Überbaus und der Außenverzierung des ersten Mashriqu'l-Adhkár des Westens, was als edelste aller Großtaten die Dienste der amerikanischen Bahá'í-Gemeinde für die Sache Bahá'u'lláhs unsterblich machte. Vollbracht durch die effektiv wirkende, jüngst eingeführte Gemeindeordnung hat dieses Unterfangen das Ansehen der Gemeinde, die diesen Bau ermöglichte, bedeutend gesteigert, ihre Kräfte gebündelt und ihre Hilfseinrichtungen erweitert.
41 Jahre zuvor ins Auge gefasst; vom »Haus der Geistigkeit« der Bahá'í in Chicago – das erste Bahá'í-Zentrum der westlichen Welt – ins Leben gerufen im März 1903 durch das spontane Gesuch an 'Abdu'l-Bahá, entsprechend dem Vorbild der Erbauer des Mashriqu'l-Adhkár in 'Ishqábád einen ähnlichen Tempel in Amerika bauen zu dürfen; gesegnet durch Seine Zustimmung und hohe Wertschätzung in einem Sendschreiben vom Juni desselben Jahres; eingeläutet durch die Delegierten mehrerer amerikanischer Räte in Chicago, die im November 1907 zusammentrafen, um einen Platz für den Tempel auszuwählen; auf eine nationale Grundlage gestellt durch eine religiöse Körperschaft, bekannt als ›Bahá'í-Tempelvereinigung‹, die amtlich eingetragen wurde, kurz nach der ersten amerikanischen Bahá'í-Tagung, die im März 1909 in derselben Stadt stattfand; geehrt durch eine Einweihungsfeier unter dem Vorsitz 'Abdu'l-Bahás bei Seinem Besuch des Ortes im Mai 1912 wurde dieses Unternehmen – die krönende Errungenschaft der Bahá'í-Gemeindeordnung im ersten Bahá'í-Jahrhundert – nach diesem unvergesslichen Ereignis mit Unterbrechungen fortgesetzt, bis schließlich die grundlegenden Strukturen dieser Ordnung auf dem nordamerikanischen Kontinent fest verankert waren und die amerikanische Bahá'í-Gemeinde von den Werkzeugen Gebrauch machen konnte, die sie für die effiziente Durchführung dieser Aufgabe geschmiedet hatte.
Auf der amerikanischen Bahá'í-Tagung von 1914 wurde der Kauf des Tempelgrundstücks abgeschlossen.

Die Jahrestagung, die 1920 in New York stattfand und zuvor von 'Abdu'l-Bahá die Aufgabe bekommen hatte, den Entwurf für den Tempel auszuwählen, suchte aus einer Reihe von Entwürfen, die im Rahmen eines Wettbewerbs eingereicht worden waren, den von Louis J.

Bourgeois, einem französisch-kanadischen Architekten aus, eine Entscheidung, die später von 'Abdu'l-Bahá selbst gutgeheißen wurde.

Im Dezember 1920 und August 1921 wurden nacheinander die Bauaufträge für die neun großen Senkkästen, die den Mittelbau tragen und bis auf den Fels in circa 35 Meter Tiefe reichen, sowie für den Bau des Untergeschosses vergeben.

Trotz der herrschenden Wirtschaftskrise und einer in der amerikanischen Geschichte beispiellosen Arbeitslosigkeit wurde im August 1930 ein weiterer Auftrag mit vierundzwanzig Einzelverträgen für die Errichtung des Oberbaues erteilt, Arbeiten, die bis zum 1.

Mai 1931 abgeschlossen wurden, dem Tag, an dem die erste Andacht in dem neuen Bau stattfand, und der mit dem 19.

Jahrestag der Grundsteinlegung durch 'Abdu'l-Bahá zusammenfällt.

Die Verzierungsarbeiten an der Kuppel wurden im Juni 1932 begonnen und im Januar 1934 beendet.

Die Verzierung des Fenstergeschosses wurde 1935 vollendet, die der Umgänge darunter im November 1938.

Trotz des Ausbruchs des gegenwärtigen Krieges wurde die Ausschmückung des Hauptgeschosses im April 1940 begonnen und im Juli 1942 vollendet, während die achtzehn Stufen ringsum bis Dezember 1942 angelegt wurden, siebzehn Monate vor der Jahrhundertfeier des Bahá'í-Glaubens, dem Termin, der für den Abschluss der Außenarbeiten am Tempel vorgesehen war, und 40 Jahre, nachdem das Gesuch der Gläubigen aus Chicago an 'Abdu'l-Bahá ergangen und von Ihm genehmigt worden war.
Dieses einzigartige Gebäude, die erste Frucht der langsam reifenden Gemeindeordnung, das edelste Bauwerk, das im ersten Bahá'í-Jahrhundert errichtet wurde, Sinnbild und Künder einer kommenden Weltkultur, liegt im Herzen des nordamerikanischen Kontinents am westlichen Ufer des Michigansees, umgeben von seinem fast 28.000 Quadratmeter großen Gelände.

Die Kosten von über einer Million Dollar wurden von der amerikanischen Bahá'í-Gemeinde aufgebracht, gelegentlich unterstützt durch freiwillige Spenden von erklärten Gläubigen aus Ost und West, von Gläubigen, die früher Christen, Muslime, Juden, Zoroastrier, Hindus oder Buddhisten gewesen waren.

Die Anfänge des Baus waren mit 'Abdu'l-Bahá verbunden, die abschließenden Bauphasen mit dem Gedenken an das Größte Heilige Blatt, an den Reinsten Zweig und an ihre Mutter.

Das Bauwerk selbst ist ein neuneckiges, strahlend weißes Gebäude von einzigartiger origineller Form, das sich aus einem Kranz weißer Stufen um seine Grundmauern erhebt, überragt von einer majestätischen, wohlproportionierten Kuppel, die neun symmetrisch angeordnete, abgeschrägte Rippen von dekorativer und statischer Bedeutung trägt, die zum Scheitelpunkt emporstreben und sich in einer himmelwärts strebenden Spitze vereinen.

Das Gebäude besitzt eine Grundstruktur aus Stahlbeton und Verzierungen aus einer Kombination von kristallinem und undurchsichtigem Quarz mit weißem Portlandzement, ein Werkstoff, der eine klare Oberflächenstruktur besitzt, steinhart und witterungsbeständig ist und in ein Dekor so zart wie Spitze gegossen wurde.

Vom Boden des Unterbaus bis zum Scheitel der Rippen ragt es achtundfünfzig Meter in die Höhe und umschließt die Halbkugel der Kuppel mit ihren fünfzehn Metern Höhe und siebenundzwanzig Metern Außendurchmesser, deren Oberfläche zu einem Drittel mit Durchbrüchen versehen ist, die das Tageslicht eindringen und bei Nacht Licht herausdringen lassen.

Vierzehn Meter hohe Säulen stützen es ab und über den neun Eingängen, von denen einer nach 'Akká ausgerichtet ist, stehen neun ausgewählte Zitate aus den Schriften Bahá'u'lláhs, sowie der Größte Name in der Mitte der Bögen oberhalb der Türen.

Es ist ausschließlich der Andacht gewidmet, die keinerlei Zeremonien und Riten kennt, verfügt über ein Auditorium in seinem Inneren mit tausendsechshundert Sitzplätzen, soll ergänzt werden durch wohltätige Einrichtungen in der Nähe, wie etwa durch ein Waisenhaus, ein Krankenhaus, eine Armenapotheke, ein Heim für Hilfsbedürftige, eine Herberge für Reisende und eine Hochschule für Kunst und Wissenschaften.

Schon lange vor seiner Errichtung rief dieser Bau in der Tagespresse, in Fachblättern und Illustrierten in den Vereinigten Staaten und anderen Ländern großes Interesse hervor, und obwohl die Innenausschmückung noch nicht in Angriff genommen wurde, nimmt das Interesse weiter zu – was die Hoffnungen und Erwartungen rechtfertigt, die 'Abdu'l-Bahá für dieses Werk hegte.

Das Modell wurde in Kunstinstituten, Galerien, auf großen Messen und Landesausstellungen gezeigt, darunter auf der Ausstellung Jahrhundert des Fortschritts 1933 in Chicago, wo es täglich mehr als zehntausend Menschen bei ihrem Gang durch die Halle der Religionen gesehen haben müssen; eine Nachbildung steht als Dauerexponat im Museum für Wissenschaft und Industrie in Chicago, durch das sich heute Besucher von fern und nah drängen – von Juni 1932 bis Oktober 1941 waren es über hundertdreißigtausend aus fast allen Ländern der Erde – und so kann mit Fug und Recht behauptet werden, dass dieser große ›Stille Lehrer‹ des Glaubens Bahá'u'lláhs zur Verbreitung des Wissens um Seinen Glauben und Seine Lehren in einem Maße beigetragen hat, das durch nichts anderes innerhalb der Strukturen seiner Gemeindeordnung auch nur im Entferntesten erreicht wurde.
'Abdu'l-Bahá selbst sagte voraus: »Wenn der Grundstein zum Mashriqu'l-Adhkár in Amerika gelegt und dieses göttliche Gebäude vollendet ist, wird eine höchst wunderbare, erschütternde Bewegung durch die Welt des Daseins gehen. … Von diesem Lichtpunkt aus wird der Geist des Lehrens – die Verbreitung der Sache Gottes und die Verkündigung der Lehren Gottes – in alle Länder der Welt strömen.«Q855 In den Sendschreiben zum göttlichen Plan versichert Er: »Zweifellos werden aus diesem Mashriqu'l-Adhkár Tausende weiterer Mashriqu'l-Adhkárs hervorgehen.«Q856 Ferner schreibt Er: »Er kennzeichnet den Anbruch des Reiches Gottes auf Erden.«Q857 Und weiter: »Er ist das sichtbare Banner, das im Mittelpunkt dieses großen Kontinentes weht.«Q858 »Tausende von Mashriqu'l-Adhkárs«, verkündete Er, als Er den Grundstein zum Tempel legte, »… werden in Ost und West gebaut werden, aber diesem kommt als erstem im Westen eine große Bedeutung zu.«Q859 »Diese Ausgestaltung des Mashriqu'l-Adhkár«, äußerte Er sich ferner über den Bau, »wird ein Vorbild für die kommenden Jahrhunderte sein und die Stelle einer Mutter einnehmen.«Q860
Der Architekt des Tempels schrieb: »Sein Ursprung stammt nicht von Menschen, denn wie Musiker, Maler und Dichter ihre Eingebung aus einer anderen Sphäre erhalten, war sich auch der Architekt dieses Tempels all die mühevollen Jahre hindurch immer bewusst, dass Bahá'u'lláh der Schöpfer dieses Bauwerks ist, das zu Seinem Ruhm erstehen soll.«Q861 Weiter schrieb er: »In diese neue Bauform ist symbolisch die große Bahá'í-Lehre der Einheit eingewoben – die Einheit aller Religionen und der ganzen Menschheit. Es gibt Verbindungen von mathematischen Linien, die das Weltall symbolisieren; und in der verschlungenen Art, wie sich Kreise durchdringen, sehen wir, wie alle Religionen zu einer einzigen zusammenfließen.«Q862 Und weiter: »Ein Kranz von Stufen, achtzehn im Ganzen, wird das Bauwerk außen umgeben und zum Auditorium führen. Die achtzehn Stufen stehen für die achtzehn ersten Jünger des Báb, und das Tor, zu dem sie führen, symbolisiert den Báb selbst.«Q863 »Da die historischen Religionen in ihren reinen, ursprünglichen Lehren denselben Kern haben, … verwendet der Bahá'í-Tempel eine architektonische Komposition, die diesen Kern in den großen Baustilen wiedergibt und zu einem Ganzen verschmilzt.«Q864
»Das ist die erste neue Idee in der Architektur seit dem 13. Jahrhundert«Q865, erklärte ein hervorragender Architekt, H. van Buren Magonigle, Präsident der Architectural League, nachdem er ein Gipsmodell des Tempels gesehen hatte, das im Juni 1920 im Engineering Societies Building in New York ausgestellt war. Er fährt fort: »Der Architekt hat einen Lichttempel erdacht, bei dem die tragende Struktur, wie man sie gewöhnlich versteht, unsichtbar bleibt, alle sichtbaren Stützen möglichst verschwinden und die ganze Bausubstanz die luftige Konsistenz eines Traumes annimmt. Er ist eine Spitzendecke, die eine Idee einhüllt, die Idee des Lichts, ein Obdach, das wie ein Spinngewebe zwischen Himmel und Erde ausgespannt ist, gänzlich von Licht durchflutet – Licht, das die Formen zum Teil verschlingt und daraus ein Märchengebilde zaubert.«Q866
In der bekannten Zeitschrift Architectural Record schrieb ein Autor: »Aus den geometrischen Formen der Schmuckverkleidung, die die Säulen umhüllt und die Fenster und Tore des Tempels einfasst, entziffert man alle religiösen Sinnbilder der Welt. Hier erblickt man die Swastika, den Kreis, das Kreuz, das Dreieck, das doppelte Dreieck oder den sechsstrahligen Stern, das Siegel Salomons, aber noch mehr als das, das edle Sinnbild der geistigen Welt, … den fünfstrahligen Stern, das griechische Kreuz, das lateinische Kreuz, und, über allem erhaben, den wundervollen neunstrahligen Stern, der der Anlage des Tempels selbst ihre Form gibt und in der Schmuckverkleidung immer wiederkehrt, als Zeichen geistiger Herrlichkeit in der heutigen Welt.«Q867
George Grey Barnard, einer der bekanntesten Bildhauer in den Vereinigten Staaten von Amerika, schreibt: »Die größte Schöpfung seit der Gotik und die schönste, die ich je sah.«Q868
Professor Luigi Quaglino, ehemaliger Professor der Architektur in Turin, erklärte, nachdem er das Modell gesehen hatte: »Diese Neuschöpfung wird die Architektur der Welt revolutionieren und sie ist die Schönste, die ich je gesehen habe. Sie wird zweifellos einen dauernden Platz in der Geschichte einnehmen. Sie ist eine Offenbarung aus einer anderen Welt.«Q869
Sherwin Cody schrieb im Magazinteil der New York Times über das in der Kevorkian-Galerie in New York ausgestellte Modell des Tempels: »Die Amerikaner werden eine gewisse Zeit verweilen müssen, um herauszufinden, dass ein Künstler die Idee eines religiösen Völkerbundes in dieses Bauwerk hineingelegt hat.«Q870 Und Dr. Rexford Newcomb, der Dekan am College der Schönen und Angewandten Künste an der Universität Illinois, würdigte die äußere Erscheinung des Tempels und die Ideale, die in diesem heiligsten Haus der Andacht in der Bahá'í-Welt der Gegenwart und der Zukunft verkörpert sind: »Dieser ›Tempel des Lichts‹ öffnet auf dem Gebiet menschlicher Erfahrung neue, große Tore, die Männer und Frauen aller Völker und Länder, jeder Religion und Glaubensrichtung, jeder Lebenslage, ob in Freiheit oder Knechtschaft, einladen hier einzutreten und die brüderliche Nähe zu finden, ohne die die moderne Welt kaum mehr einen wesentlichen Fortschritt machen kann. … Die Kuppel läuft in einer Spitze aus und strebt so sicher wie die hochaufragenden Linien der mittelalterlichen Kathedralen nach Höherem und Besserem. Nicht nur durch ihre sinnbildliche Bedeutung, sondern auch durch die klare Gestaltung und die reine Anmut ihrer Form erreicht sie eine Schönheit, der kein anderer Dombau gleichkommt, seit Michelangelo die Kuppel der Peterskirche in Rom geschaffen hat.«Q871

Kapitel 23

Angriffe auf Bahá'í-Institutionen

Die Institutionen, die das Wachstum und die Festigung der Gemeindeordnung des Bahá'í-Glaubens kennzeichnen, blieben – wie genügend Beispiele aus der Geschichte der Ausbreitung zeigen – nicht verschont von den Angriffen und Verfolgungen, denen der Glaube, der Ursprung dieser Ordnung, mehr als siebzig Jahre lang ausgesetzt war und unter denen er heute noch zu leiden hat.

Das Hervortreten einer fest verwobenen Gemeinschaft, die den Anspruch erhebt, eine Weltreligion zu sein; die über fünf Kontinente verbreitet ist; die eine Vielzahl an Völkern, Sprachen, Klassen und religiösen Überlieferungen umfasst; die über eine Literatur verfügt, die auf der gesamten Erdoberfläche verbreitet ist; die ihre Lehre in vielen Sprachen darlegt; die mit einer klaren Vision, furchtlos, wachsam und unbeirrt selbst unter großen Opfern ihr Ziel verfolgt; die organisch durch die Strukturen der von Gott verordneten Gemeindeordnung vereint ist; die nicht sektiererisch ist, nicht politisch, loyal in ihren bürgerlichen Pflichten, aber übernational in ihrem Charakter; die treu die Gesetze und Anordnungen, die ihr Gemeindeleben regeln, befolgt – das Erscheinen einer solchen Gemeinschaft in einer Welt, die von Vorurteilen durchdrungen ist, die falsche Götter anbetet, die von innerer Spaltung zerrissen ist und die sich blind an veraltete Lehren und fehlerhafte Maßstäbe klammert – ein solches Erscheinen musste früher oder später zu Krisen führen, die zwar nicht weniger bedrohlich, jedoch weniger augenfällig waren als die Verfolgungen, die in einem früheren Zeitalter gegen die Begründer dieser Gemeinde und gegen ihre frühen Gläubigen gewütet hatten.

Angegriffen von Feinden im Inneren, die entweder gegen die gottgegebene Autorität dieser Ordnung rebellierten oder ganz ihrem Glauben abgeschworen hatten, sowie von außen durch Gegner aus Politik und Kirche, hat die noch in den Kinderschuhen steckende Ordnung dieser Gemeinde seit ihrer Gründung und in jeder Phase ihrer Entwicklung schwer unter dem Ansturm der Kräfte gelitten, die sich vergebens bemühten, ihr aufkeimendes Leben zu strangulieren oder sie von ihren Zielen abzubringen.
Auf diese Angriffe, die an Umfang und Wucht noch zunehmen und einen Aufruhr hervorrufen sollten, der in der ganzen Welt widerhallen wird, hatte schon 'Abdu'l-Bahá klar hingewiesen, als Er in Seinem Testament die Umrisse dieser göttlichen Ordnung skizzierte: »Binnen kurzem wird das Toben der Menge in ganz Afrika und in ganz Amerika, der Schrei des Europäers und des Türken, das Stöhnen Indiens und Chinas aus nah und fern zu hören sein. Sie werden allesamt mit aller Kraft aufstehen, um Seiner Sache zu trotzen. Dann werden die Ritter des Herrn, … verstärkt durch die Legionen des Bundes, antreten und die Wahrheit des Verses offenbaren: ›Siehe die Verwirrung, die die Horden der Besiegten befallen hat!‹«Q872
Schon in mehr als einem Land wurden die Treuhänder und gewählten Repräsentanten dieser unzerstörbaren, weltumfassenden Ordnung von zivilen Behörden oder kirchlichen Gerichten in Unkenntnis ihres Anspruchs, aus Feindschaft gegen ihre Prinzipien sowie aus Angst vor ihrem wachsenden Einfluss aufgefordert ihre Sache zu begründen oder ihre Mitgliedschaft zu widerrufen oder den Umfang ihrer Tätigkeit einzuschränken. Und schon streckten sich, Gottes rächenden Zorn nicht bedenkend, gierige Hände nach ihren Heiligtümern und Gebäuden aus. Schon wurden ihre Verteidiger und Vorkämpfer in einigen Ländern zu Ketzern erklärt oder als Menschen gebrandmarkt, die Gesetz und Ordnung untergraben, oder zu unpatriotischen Schwärmern gestempelt, die ihre bürgerlichen Aufgaben und Pflichten vernachlässigen; oder ihnen wurde befohlen, ihre Tätigkeiten ganz einzustellen und ihre Institutionen aufzulösen.
Im Heiligen Land, dem Weltzentrum dieser göttlichen Ordnung, wo ihr Herz schlägt, wo der Staub ihrer Stifter ruht und wo die Prozesse, die die Ziele dieser Ordnung aufzeigen, ihr Leben speisen und ihre Geschicke gestalten, alle ihren Ursprung haben – dort fiel, gleich zu Beginn, der erste Schlag, der dafür sorgte, dass jedermann erfuhr, auf welch festem Grund diese Ordnung errichtet ist.

Angestiftet vom Erzrebell Mírzá Muḥammad-'Alí, der nach 'Abdu'l-Bahás unerwartetem Hinscheiden neue Hoffnung schöpfte, und unter der Führung des überheblichen Mírzá Badí'u'lláh bemächtigten sich die Bundesbrecher, die auf kaum eine Handvoll zusammengeschmolzen waren, gewaltsam der Schlüssel zum Grabmal Bahá'u'lláhs, vertrieben den Verwalter, den unerschrockenen Abu'l-Qásim-i-Khurásání, und verlangten von den Behörden, ihren Anführer als den rechtmäßigen Hüter des Schreins anzuerkennen.

Ihr kläglicher Misserfolg nach langen Ermittlungen durch die palästinensischen Behörden, die den britischen Beamten in 'Akká anwiesen, die Schlüssel dem alten Verwalter wieder auszuhändigen, führte zu keiner Einsicht und hinderte sie nicht daran, zu anderen Methoden zu greifen, in der Hoffnung, so in den Reihen der trauernden, aber entschlossenen Anhänger 'Abdu'l-Bahás eine Spaltung zu bewirken und letztendlich die Grundlagen der Institutionen zu untergraben, an deren Errichtung die Gläubigen hart arbeiteten.

Indem sie bösartig die Leitideen entstellten, die die Erbauer der Bahá'í-Gemeindeordnung beseelten, indem sie mit Personen, deren Treue sie zu untergraben hofften, eine im Vergleich zu früher weniger umfangreiche aber zersetzende Korrespondenz aufrecht erhielten, indem sie in ihrem Umgang mit Behörden und mit namhaften Persönlichkeiten, an die sie sich heranmachen konnten, absichtlich die Wahrheit verdrehten, indem sie versuchten, mittels Bestechung und Einschüchterung einen Teil des Landhauses Bahá'u'lláhs zu erwerben, indem sie Anstrengungen unternahmen, die Bahá'í-Gemeinde daran zu hindern, einige Grundstücke nahe dem Grabmal des Báb zu erwerben, und den Plan zu vereiteln, die Eigentumsrechte für einige dieser Grundstücke durch Überschreibung der Besitzurkunden auf eingetragene Bahá'í-Räte rechtlich abzusichern, wühlten sie mit Unterbrechungen etliche Jahre, bis schließlich der Tod des Erzbundesbrechers dem allen ein Ende machte.
Die Bundesbrecher mussten das Landhaus Bahá'u'lláhs räumen, das seit Seinem Hinscheiden unangefochten in ihrem Besitz war und das sie durch krasse Vernachlässigung hoffnungslos hatten verfallen lassen und mit dessen vollständiger Instandsetzung sich ein langgehegter Wunsch 'Abdu'l-Bahás erfüllte; die Ausstattung mit elektrischem Licht – die dafür nötige Anlage wurde von einem amerikanischen Gläubigen installiert; die Neumöblierung der Zimmer, aus denen die bisherigen Bewohner alle kostbaren Erinnerungsstücke – bis auf einen Kerzenhalter im Sterbezimmer Bahá'u'lláhs – fortgeschafft hatten; die Sammlung von historischen Bahá'í-Dokumenten, von Erinnerungsstücken und von über fünftausend Bänden an Bahá'í-Literatur in vierzig Sprachen, die hier entstand; die Steuerbefreiung, die sich, wie schon früher für andere Bahá'í-Einrichtungen und -Grundstücke in 'Akká und auf dem Karmel, auf das Haus erstreckte; und schließlich die Umwandlung von einem privaten Wohnhaus in eine zentrale Pilgerstätte für Bahá'í und Nicht-Bahá'í – all das machte die Hoffnungen jener zunichte, die immer noch verzweifelt versuchten, das Licht des Bundes Bahá'u'lláhs auszulöschen.

Darüber hinaus zeigte der Kauf des Geländes um die Ruhestätte des Báb auf dem Karmel und die Übertragung der Besitztitel einiger dieser Grundstücke auf den gesetzlich etablierten Palästina-Zweig des Nationalen Geistigen Rates der amerikanischen Bahá'í, ebenso wie die Begleitumstände des Todes dessen, der während der Amtszeit 'Abdu'l-Bahás die treibende Kraft für jedes Unheil gewesen war, diesen Feinden deutlich, wie vergeblich ihre Anstrengung und wie hoffnungslos ihr Anliegen war.
Noch schwerwiegender und mit noch größeren Auswirkungen verbunden war – etwa um die Zeit, als die Bundesbrecher die Schlüssel zu Bahá'u'lláhs Grabkammer raubten – die rechtswidrige Beschlagnahme eines weiteren Bahá'í-Heiligtums durch die Shí'iten im 'Iráq, nämlich das Haus, das Bahá'u'lláh fast die gesamte Zeit Seines Exils in Baghdád bewohnt hatte, das von Ihm gekauft und später zum Pilgerzentrum bestimmt worden war und das seit Seiner Abreise von dort ununterbrochen und unangefochten im Besitz Seiner Anhänger war.

Diese Krise, die etwa ein Jahr vor dem Hinscheiden 'Abdu'l-Bahás ihren Anfang nahm und durch die Maßnahmen ausgelöst wurde, die nach dem Regimewechsel im 'Iráq entsprechend Seinen Anweisungen für den Wiederaufbau dieses Hauses ergriffen worden waren, zog ein ständig wachsendes Maß an öffentlicher Aufmerksamkeit auf sich.

Der Fall beschäftigte nacheinander mehrere Gerichtshöfe, zuerst das örtliche shí'itische Ja'faríyyih-Gericht in Baghdád, dann das Friedensgericht, dann das Gericht Erster Instanz, anschließend das irakische Berufungsgericht und schließlich den Völkerbund, die höchste internationale Körperschaft, die bislang entstanden ist und die die Aufsichts- und Kontrollgewalt über alle Mandatsgebiete innehat.

Obgleich der Fall aus mancherlei religiösen und politischen Gründen bisher nicht gelöst ist, hat er Bahá'u'lláhs Voraussage schon in bemerkenswerter Weise erfüllt und wird zur festgesetzten Zeit, sobald die Vorsehung eine Lösung ermöglicht, die hohe Bestimmung erfüllen, die Er für dieses Haus in Seinen Schriften bestimmt hat.

Lange bevor es von fanatischen Gegnern ohne jede Berechtigung beschlagnahmt wurde, hatte Er prophezeit:

»Es wird in kommenden Tagen noch so erniedrigt werden, dass jedem scharfsichtigen Auge die Tränen entströmen.«Q873
Als kurz nach Vollzug des Urteils des Berufungsgerichts, das die Liegenschaft per Mehrheitsbeschluss den Shí'iten zugesprochen und damit das Urteil des vorherigen Gerichts aufgehoben hatte, die Shí'iten das Gebäude in Waqf-BesitzA224 umwandelten und es zur Absicherung ihres Gewinnes ›Ḥusayníyyih‹ nannten, musste der Geistige Rat der Bahá'í in Baghdád, der jetzt des Nutzungsrechts an der heiligen Stätte beraubt war, erkennen, dass die dreijährigen Verhandlungen, die er mit den Zivilbehörden von Baghdád geführt hatte, um das erlittene Unrecht rückgängig zu machen, vergeblich gewesen waren.

In ihrer Eigenschaft als nationale Vertreter der Bahá'í des 'Iráq wandten sie sich deshalb, gestützt auf Artikel 22 der Satzung des Völkerbundes, am 11.

September 1928 über den Hochkommissar für den 'Iráq an die Ständige Mandatskommission des Völkerbundes, der die Verwaltung aller Mandatsgebiete oblag, und reichten ein Gesuch ein, das von dieser Körperschaft entgegengenommen und im November 1928 gebilligt wurde.

Die Mandatsmacht legte der Kommission zusammen mit diesem Gesuch ein Memorandum vor, in dem eindeutig festgestellt wird, dass die Shí'iten »keinerlei begründetes Anrecht« auf das Haus hätten, dass das Urteil der Ja'faríyyih-Kammer »offensichtlich falsch«, »ungerecht« und »zweifellos durch religiöse Vorurteile begründet« sei, dass die anschließende Räumung, von der die Bahá'í betroffen waren, »gesetzwidrig« gewesen sei, dass die Behörden sich »höchst regelwidrig« verhalten hätten und dass das Urteil des Berufungsgerichts den Verdacht nahelege, dass es nicht »unbeeinflusst von politischen Rücksichten« zustande gekommen sei.
In dem Bericht, der dem Völkerbundrat vorgelegt und im Protokoll der im Herbst 1928 in Genf abgehaltenen 14. Sitzung der Ständigen Mandatskommission publiziert, danach ins Arabische übersetzt und im 'Iráq veröffentlicht wurde, heißt es: »Die Kommission weist den Rat auf die Überlegungen und Folgerungen hin, die sich aus der Prüfung des Gesuches ergeben. … Sie empfiehlt dem Rat, die britische Regierung zu ersuchen, bei der irakischen Regierung vorstellig zu werden, um die Rechtsbeugung, unter der die Antragsteller zu leiden haben, unverzüglich zu beseitigen.«
Der an den Sitzungen der Kommission teilnehmende akkreditierte britische Vertreter stellte fest: »Die Mandatsmacht hat klar erkannt, dass den Bahá'í Unrecht geschehen ist«, und während der Sitzung kam auch zur Sprache, dass das Vorgehen der Shí'iten einen Bruch der irakischen Verfassung und des Landesrechts darstellte. Darüber hinaus erklärte der finnische Vertreter in seinem Bericht an den Rat, dass diese »Ungerechtigkeit nur religiösem Fanatismus zuzuschreiben sei« und verlangte, »das den Antragstellern zugefügte Unrecht wieder gutzumachen«.
Nachdem der Völkerbundrat diesen Bericht samt den zugehörigen Stellungnahmen und Entschließungen der Kommission beraten hatte, verabschiedete er am 4. März 1929 einstimmig eine Resolution, die anschließend übersetzt und in der Baghdáder Presse veröffentlicht wurde, mit der die Mandatsmacht angewiesen wurde, »bei der Regierung des 'Iráq um sofortige Wiedergutmachung des Unrechts, das die Antragsteller erlitten haben, vorstellig zu werden«. Damit wurde der Generalsekretär angewiesen, der Mandatsmacht sowie den betroffenen Antragstellern die Beschlüsse der Kommission mitzuteilen, eine Anweisung, die der Hochkommissar der britischen Regierung der irakischen Regierung ordnungsgemäß übermittelte.
Ein Brief vom 12. Januar 1931 im Auftrag des britischen Außenministers Arthur Henderson an das Sekretariat des Völkerbundes stellt fest, dass die Beschlüsse des Rats »seitens der Regierung des 'Iráq sorgfältigste Beachtung gefunden« hätten. Die Regierung hätte »schließlich beschlossen, einen Sonderausschuss einzusetzen, … um bezüglich bestimmter Häuser in Baghdád die Ansichten der Bahá'í-Gemeinde zu berücksichtigen und Empfehlungen für eine gerechte Regelung dieser Frage zu geben.« Der Brief führt weiter aus, dass der Ausschuss seinen Bericht im August 1930 vorgelegt, die Regierung ihn gebilligt, die Bahá'í-Gemeinde seine Empfehlungen »grundsätzlich angenommen« und dass die Behörden in Baghdád angeordnet hätten, »ins einzelne gehende Pläne und Voranschläge auszuarbeiten, um diese Empfehlungen während des kommenden Finanzjahres umzusetzen«Q874.
Es ist nicht nötig, bei der weiteren Geschichte dieses gewichtigen Falles zu verweilen, bei den langwierigen Verhandlungen, bei den sich ergebenden Verzögerungen und Verwicklungen, bei den »mehr als hundert«Q875 Beratungen, an denen der König und seine Minister und Ratgeber beteiligt waren, bei den Bekundungen von »Bedauern«A225, »Befremden« und »Besorgnis«, die bei den aufeinanderfolgenden Sitzungen der Mandatskommission in Genf 1929, 1930, 1931, 1932 und 1933 zu Protokoll genommen wurden, wo die Kommissionsmitglieder den »Geist der Intoleranz«Q876 der shí'itischen Gemeinde, die »Parteilichkeit« der irakischen Gerichte, die »Schwäche« der Zivilbehörden und den »religiösen Fanatismus als Ursache dieses Unrechts«Q877 verurteilten; den Antragstellern eine »äußerst versöhnungsbereite Einstellung«Q878 bescheinigten, »Zweifel« an der Angemessenheit der gemachten Vorschläge äußerten, den »Ernst« der Lage bekräftigten, auf die »schamlose Rechtsbeugung«Q879 hinwiesen, unter der die Bahá'í zu leiden hatten, und die »moralische Schuld«Q880 der irakischen Regierung hervorhoben – eine Schuld, deren Begleichung unabhängig davon, wie sich ihr Status als Nation wandeln würde, ihre unabweisbare Pflicht sei.
Unnötig erscheint auch die nähere Erörterung der unseligen Folgen des frühen Todes des britischen Hochkommissars sowie des irakischen Ministerpräsidenten; die Aufnahme des 'Iráq in den Völkerbund und das daraus folgende Ende des Mandats Großbritanniens; der tragische und unerwartete Tod des Königs; die Schwierigkeiten, die sich aus dem Vorhandenseins eines Stadtentwicklungsplans ergaben; die schriftliche Zusicherung des stellvertretenden Ministerpräsidenten an den Hochkommissar in seinem Brief vom Januar 1932; die Zusage des Königs im Februar 1933 vor seinem Tod und im Beisein des Außenministers, dass das Haus enteignet und die dafür nötige Summe im Frühling des folgenden Jahres bereitgestellt würde; die ausdrückliche Erklärung desselben Außenministers, dass der Ministerpräsident die notwendigen Zusicherungen gemacht hätte, um das Versprechen des stellvertretenden Ministerpräsidenten einzulösen; und die eindeutigen Aussagen dieses Außenministers und seines Kollegen, des Finanzministers, in Vertretung ihres Landes bei den Sitzungen der Völkerbundversammlung in Genf, dass das Versprechen ihres verstorbenen Königs zur Gänze erfüllt werde.
Es reicht die Feststellung, dass trotz der endlosen Verzögerungen, Einsprüche und Ausflüchte und trotz des offenkundigen Versagens der zuständigen Behörden, die den Empfehlungen des Völkerbundrates und der Ständigen Mandatskommission nicht nachkamen, der Glaube durch diesen denkwürdigen Rechtsstreit und dadurch, dass der höchste Gerichtshof der Welt seine Sache – die Sache der Wahrheit und Gerechtigkeit – verteidigte, einen solchen Bekanntheitsgrad erlangte, dass es seine Freunde mit Staunen erfüllte und seine Feinde tief betroffen machte. Seit Anbruch des Gestaltenden Zeitalters des Glaubens Bahá'u'lláhs haben nur wenige Vorfälle, wenn überhaupt, an höheren Stellen einen solchen Widerhall gefunden, wie ihn dieser gewalttätige und ungerechtfertigte Übergriff der alten Feinde gegen eine seiner heiligsten Stätten bei Regierungen und Botschaftskanzleien hervorrief.
»Gräme dich nicht, o Haus Gottes«, schrieb Bahá'u'lláh bezeichnenderweise, »wenn der Schleier deiner Heiligkeit von den Ungläubigen zerrissen wird. Gott hat dich in der Welt der Schöpfung mit dem Juwel Seines Gedenkens geschmückt. Solchen Schmuck kann kein Mensch jemals entweihen. Auf dich werden die Augen deines Herrn unter allen Umständen gerichtet bleiben.«Q881 An anderer Stelle prophezeit Er über dasselbe Haus: »Wenn die Zeit erfüllt ist, wird der Herr dieses Haus durch die Macht der Wahrheit vor den Augen aller Menschen erhöhen. Er wird es zum Banner Seines Reiches machen, zum Schrein, den die Scharen der Gläubigen umkreisen.«Q882
Dem dreisten Anschlag, mit dem die Bundesbrecher in gemeinsamer Anstrengung die Oberaufsicht für Bahá'u'lláhs heiliges Grab an sich bringen wollten, und der willkürlichen Beschlagnahme Seines heiligen Hauses in Baghdád durch die irakische Schiitengemeinde folgte einige Jahre später durch einen noch mächtigeren Gegner ein weiterer schmerzlicher Angriff auf die Strukturen der Gemeindeordnung in zwei damals schon seit langem blühenden Bahá'í-Gemeinden des Ostens, der in der faktischen Zerschlagung dieser Gemeinden und in der Enteignung des ersten Mashriqu'l-Adhkár der Bahá'í-Welt und etlicher damit verbundener Einrichtungen, die um dieses Gebäude errichtet waren, gipfelte.
Der Mut, der Eifer und die geistige Lebendigkeit dieser Gemeinden; ihre wohl organisierten Verwaltungseinrichtungen; ihre Vorkehrungen zur Schulung und religiösen Unterweisung ihrer Jugend; die Tatsache, dass sich einige weltoffene russische Bürger, deren Ansichten weitgehend mit den Bahá'í-Lehren übereinstimmten, dem Glauben zuwandten; die wachsende Erkenntnis der Auswirkungen seiner Prinzipien, die Betonung der Religion, der Heiligkeit des Familienlebens und der Schaffung von Privateigentum sowie die Ablehnung aller Klassenunterschiede und die Lehre von der völligen Gleichberechtigung aller Menschen – das alles weckte den Argwohn der Regierungsstellen, rief später ihre grimmige Feindschaft hervor und führte zu einer der schwersten Krisen in der Geschichte des ersten Bahá'í-Jahrhunderts.
Während sich die Krise ausweitete und auch die entfernten Zentren in Turkistán und im Kaukasus erreichte, führte sie allmählich zu Beschränkungen, die die Freiheit dieser Gemeinden einschränkten, zu Verhören und Verhaftungen ihrer gewählten Vertreter, zur Auflösung ihrer örtlichen Geistigen Räte samt ihrer Ausschüsse in Moskau, 'Ishqábád, Bákú und anderen Städten der oben erwähnten Provinzen und zur Beendigung jeder Bahá'í-Jugendarbeit. Selbst die Bahá'í-Schulen, Kindergärten, Büchereien und öffentlichen Leseräume wurden geschlossen, jede Kommunikation mit ausländischen Bahá'í-Zentren wurde überwacht, Bahá'í-Druckereien, Bücher und Schriften wurden beschlagnahmt, die gesamte Lehrtätigkeit wurde verboten, die Bahá'í-Satzung wurde für ungültig erklärt, alle nationalen und örtlichen Fonds wurden abgeschafft und die Teilnahme von Nicht-Bahá'í an Bahá'í-Versammlungen wurde verboten.
Mitte 1928 wurde das Gesetz über die Enteignung religiöser Gebäude auf den Mashriqu'l-Adhkár in 'Ishqábád angewandt. Aber das Haus wurde mit einem fünfjährigen Mietvertrag, der 1933 von den örtlichen Behörden um weitere fünf Jahre verlängert wurde, weiter als Gotteshaus benutzt. 1938 verschlechterte sich die Lage in Turkistán und im Kaukasus rasch und führte dazu, dass über fünfhundert Gläubige, darunter etliche Frauen, eingekerkert wurden; viele von ihnen kamen zu Tode, ihr Besitz wurde beschlagnahmt, mehrere führende Mitglieder dieser Gemeinden wurden nach Sibirien, in die Polartundren und in andere Gegenden am Eismeer verbannt und später wurden die meisten der noch übrigen Gemeindemitglieder auf Grund ihrer persischen Staatsangehörigkeit nach Persien abgeschoben und schließlich wurde der Tempel endgültig enteignet und in eine Kunstgalerie umgewandelt.
Auch in Deutschland folgten dem Aufbau und der Stabilisierung der Strukturen der Gemeindeordnung des Glaubens, zu dessen Ausbreitung und Festigung die deutschen Gläubigen zunehmend beitrugen, schon bald Unterdrückungsmaßnahmen, die zwar weniger schlimm waren als die Leiden, denen die Bahá'í in Turkistán und im Kaukasus in den Jahren vor dem gegenwärtigen Krieg ausgesetzt waren, die jedoch im gesamten Land zum faktischen Erliegen jeder organisierten Bahá'í-Tätigkeit führten. Es war offiziell verboten, die Bahá'í-Religion mit ihrer unverhohlenen Betonung von Frieden und Universalität und ihrer Ablehnung von Rassenvorurteilen öffentlich zu lehren; Bahá'í-Räte und ihre Ausschüsse wurden aufgelöst; Bahá'í-Tagungen untersagt; das Archiv des Nationalen Geistigen Rates beschlagnahmt; die Sommerschulen abgeschafft und die Veröffentlichung jedweder Bahá'í-Literatur wurde eingestellt.
In Persien gab es zwar an einigen Orten sporadisch aufflammende Verfolgungen, so in Shíráz, Ábádih, Ardibíl, Iṣfahán und in bestimmten Bezirken von Ádhirbáyján und Khurásán – die Zahl und die Heftigkeit der Verfolgungen ging aber stark zurück, da der Einfluss der früher so mächtigen shí'itischen Geistlichkeit merklich abnahm –, jedoch wurden den Einrichtungen der neu entstandenen und noch ungefestigten Gemeindeordnung in der Hauptstadt und in den Provinzen durch die Zivilbehörden Beschränkungen auferlegt mit dem Ziel, ihren Wirkungskreis einzuengen, ihre Freiheit einzuschränken und ihre Grundlagen zu untergraben.
Das völlig unerwartete allmähliche Hervortreten einer wohlstrukturierten nationalen Gemeinde, leidgeprüft, aber geistig ungebrochen, mit Zentren in jeder Provinz des Landes, und das trotz der wiederholten Wellen unmenschlicher Verfolgung, denen sie im Verlauf von fünfundsiebzig Jahren ausgesetzt war und die sie fast verschlangen; die Entschlossenheit, mit der ihre Mitglieder den Geist und die Grundsätze ihres Glaubens verkündeten, seine Schriften verbreiteten, seine Gesetze und Gebote durchsetzten und deren Übertreter bestraften, regen Austausch mit ihren Glaubensbrüdern im Ausland pflegten und die Gebäude und Einrichtungen ihrer Gemeindeordnung errichteten, das musste die Besorgnis und Feindschaft bei den Machthabern hervorrufen, die entweder die Ziele der Gemeinde falsch verstanden oder dazu tendierten, ihr Leben zu ersticken.

Die Mitglieder dieser Gemeinde fügten sich zwar in allen rein verwaltungsmäßigen Angelegenheiten den zivilen Vorschriften ihres Landes, aber die Beharrlichkeit, mit der sie sich an die von Bahá'u'lláh offenbarten geistigen Grundsätze, Vorschriften und Gesetze hielten, die sie zur unbedingten Wahrheit verpflichteten, von ihnen verlangten, ihren Glauben nicht zu verleugnen, die Ehe- und Scheidungsgesetze zu befolgen und an den von Ihm festgesetzten Heiligen Tagen alle Arbeit ruhen zu lassen, dies alles brachte sie früher oder später in Konflikt mit der Regierung, die den Islám als offizielle Staatsreligion von Persien anerkannt hatte und es deshalb ablehnte, diejenigen anzuerkennen, die von den offiziellen Vertretern des Islám als Ketzerei verdammt worden waren.
Die Schließung aller Schulen der Bahá'í-Gemeinde im Land, weil die Repräsentanten der Bahá'í-Gemeinde es ablehnten, den in ihrem Besitz befindlichen und voll unter ihrer Aufsicht stehenden offiziellen Bahá'í-Institutionen eine Übertretung des klar offenbarten Gesetzes der Arbeitsruhe an Bahá'í-Feiertagen zu gestatten; die Zurückweisung aller Bahá'í-Trauungsurkunden und die Ablehnung, sie bei den staatlichen Standesämtern einzutragen; das Verbot von Druck und Verbreitung jeglicher Bahá'í-Literatur sowie ihrer Einfuhr ins Land; die Beschlagnahme von Bahá'í-Urkunden, Büchern und Erinnerungsstücken in mehreren Zentren; die Schließung der Ḥaẓíratu'l-Quds in einigen Provinzen und das Konfiszieren ihrer Einrichtung an einigen Orten; das Verbot aller Bahá'í-Kundgebungen, Konferenzen und Tagungen; die strenge Zensur bis hin zur Unterbindung des Nachrichtenverkehrs zwischen den persischen Bahá'í-Zentren sowie mit Bahá'í-Gemeinden im Ausland; die Weigerung, loyalen, gesetzestreuen Bürgern Leumundszeugnisse auszustellen, auf Grund ihres Bekenntnisses zum Bahá'í-Glauben; die Entlassung von Staatsbeamten, die Degradierung oder Entlassung von Offizieren der Armee, Verhaftungen, Verhöre, Einkerkerung etlicher Gläubiger, Geldbußen und anderen Strafen, die ihnen auferlegt wurden, weil sie an der moralischen Verpflichtung festhielten, die geistigen Grundsätze ihres Glaubens zu befolgen, oder weil sie sich weigerten, irgendetwas zu tun, was dem allumfassenden und unpolitischen Charakter dieses Glaubens widersprochen hätte – all dies sind in dem Land, dessen Erde schon mit dem Blut unzähliger Bahá'í-Märtyrer getränkt ist, wohl die ersten Versuche, sich dem Aufstieg der keimhaften Gemeindeordnung, die ihre Kraft aus solch heldenhaften Opfern geschöpft hat, entgegenzustemmen und ihre Bemühungen um Eigenständigkeit zunichte zu machen.

Kapitel 24

Emanzipation und Anerkennung des Glaubens und seiner Institutionen

Während die Anhänger Bahá'u'lláhs in Ost und West begannen, die Strukturen der Gemeindeordnung zu errichten, wurde in einem unbedeutenden Dorf in Ägypten ein heftiger Angriff gegen eine Handvoll Gläubige gestartet, die versuchten dort eine der wichtigsten Einrichtungen dieser Ordnung zu schaffen – ein Angriff, den künftige Generationen im historischen Rückblick als einen Markstein nicht nur der Gestaltungszeit des Glaubens, sondern des gesamten ersten Bahá'í-Jahrhunderts ansehen werden. Ja, man kann sagen, dass die Folgen dieses Angriffs ein neues Kapitel in der Entwicklung des Glaubens eröffneten, eine Entwicklung, die über die aufeinander folgenden Stufen der Unterdrückung, der Emanzipation, der Anerkennung als unabhängige Offenbarungsreligion und als Staatsreligion zur Gründung eines Bahá'í-Staates führen muss und im Aufbau eines Bahá'í-Weltgemeinwesens gipfelt.
Ausgehend von einem Land, das sich mit Recht rühmen darf, ein anerkanntes Zentrum sowohl der arabischen als auch der muslimischen Welt zu sein; ausgelöst durch die von den geistlichen Würdenträgern der größten islámischen Gemeinde aus eigener Initiative ergriffenen Maßnahmen; als unmittelbare Folge von Unruhen, die einige Muslime anzettelten, um die Aktivitäten jener Anhänger des Glaubens, die vormals einen geistlichen Rang bekleidet hatten, zu unterbinden, hat diese bedeutsame Entwicklung in den Geschicken der kämpfenden Gemeinde erheblich dazu beigetragen, das Ansehen der Institutionen der Gemeindeordnung, deren Aufbau gerade erst begonnen hatte, zu steigern und zu festigen. Sie wird zudem, sobald sich diese Auswirkungen auch in anderen islámischen Ländern zeigen und deren enorme Bedeutung von Christen und Muslimen klarer begriffen wird, dafür sorgen, dass die Übergangsphase, die der Glaube jetzt – im gestaltenden Abschnitt seiner Entwicklung – durchläuft, rasch zum Abschluss gebracht wird.
Im Dorf Kawmu'ṣ-Ṣa'áyidih im Distrikt Beba in der Provinz Beni Suef in Oberägypten entfachte die Bildung eines Bahá'í-Rates solch einen religiösen Fanatismus in der Brust des Dorfvorstehers, dass er so schwerwiegende Anschuldigungen beim Polizeioffizier des Distrikts und beim Provinzstatthalter gegen die Bahá'í erhob – Anschuldigungen, die die dortigen Muslime dazu aufbrachten, sich schändlich gegen ihre Opfer zu vergehen –, so dass der Dorfnotar in seiner Eigenschaft als religiöser Beschwerdeführer des Justizministeriums Maßnahmen gegen drei Bahá'í aus diesem Dorf ergriff und verlangte, ihre muslimischen Ehefrauen von ihnen zu scheiden, weil ihre Ehemänner sich nach ihrer rechtsgültigen Heirat als Muslime vom Islám abgewandt hätten.
Das Urteil und seine Gründe, am 10. Mai 1925 vom religiösen Berufungsgericht von Beba verkündet, in der Folge von der höchsten geistlichen Obrigkeit in Kairo gebilligt, als endgültig bestätigt und von den muslimischen Behörden selbst gedruckt und verbreitet, annullierte die Ehen der drei angeklagten Bahá'í und verurteilte sie als Häretiker, die Gesetze und Verordnungen des Islám verletzt hätten. Es ging so weit, die eindeutige, aufsehenerregende und wahrhaft historische Aussage zu treffen, dass der Glaube dieser Ketzer als eigenständige, von früheren Religionssystemen völlig unabhängige Religion einzustufen sei – eine Aussage, die die Feinde des Glaubens in Ost und West bis dahin bestritten oder absichtlich ignoriert hatten.
Nach der Erläuterung der grundlegenden Lehren und Gesetze des Islám und der ausführlichen Darlegung der Bahá'í-Lehren, gestützt auf viele Zitate aus dem Kitáb-i-Aqdas und aus den Schriften von 'Abdu'l-Bahá und von Mírzá Abu'l-Faḍl und mit besonderem Bezug auf bestimmte Bahá'í-Gesetze, wird nachgewiesen, dass die Angeklagten im Licht dieser Aussagen der Religion Muḥammads tatsächlich abgeschworen hätten, und der offizielle Urteilsspruch erklärt unmissverständlich:

»Der Bahá'í-Glaube ist eine neue, völlig unabhängige Religion mit eigenen Glaubenslehren, Grundsätzen und Gesetzen, die von den Glaubenslehren, Grundsätzen und Gesetzen des Islám abweichen und zu ihnen in direktem Gegensatz stehen.

Kein Bahá'í kann daher als Muslim gelten und umgekehrt, so wenig wie ein Buddhist, Brahmane oder Christ als Muslim gelten kann und umgekehrt.« Nachdem die Auflösung der Eheverträge der Angeklagten und die »Scheidung« der Gatten von ihren Ehefrauen angeordnet wird, schließt dieses offizielle und bedeutsame Urteil mit den Worten:

»Wenn einerA226 bereut, glaubt und anerkennt, was … Muḥammad, der Apostel Gottes, … von Gott überbracht hat … und zum erhabenen Glauben des Islám zurückkehrt … und bezeugt, dass … Muḥammad … das Siegel der Propheten und Gesandten ist und dass keine Religion auf Seine Religion folgen wird, dass kein Gesetz Sein Gesetz aufheben wird, dass der Qur'án das letzte der Bücher Gottes und Seine letzte Offenbarung an Seine Propheten und Seine Gesandten ist, … dann soll er wieder aufgenommen werden und seinen Ehevertrag erneuern dürfen …«
Diese überaus wichtige Erklärung, die von erklärten Feinden des Glaubens mit unwiderlegbaren Beweisen untermauert wurde, die aus einem Land kommt, das durch eine Rückkehr zum Kalifat die oberste Führung des Islám anstrebt, und die für das, was die Führer des shí'itischen Islám in Persien und im 'Iráq ein Jahrhundert lang geflissentlich verschwiegen haben, ein amtliches, von den höchsten geistlichen Autoritäten dieses Landes gebilligtes Zeugnis ist, das jene Verleumder und Kritiker einschließlich der christlichen Geistlichen des Abendlandes, die den Glauben bisher als bloßen Kult, als Bábí-Sekte und als Ableger des Islám abgetan oder ihn als Synthese aus diversen anderen Religionen dargestellt hatten, allesamt und ein für alle Mal zum Schweigen bringt – diese Erklärung wurde von allen Bahá'í-Gemeinden in Ost und West freudig begrüßt als die erste Urkunde für die Befreiung der Sache Bahá'u'lláhs aus den Fesseln islámischer Orthodoxie, als ersten historischen Schritt, den nicht, wie zu erwarten gewesen wäre, die Gläubigen, sondern ihre Gegner auf dem Weg zur letztlich weltweiten Anerkennung dieser Religion unternahmen.
Die Erbauer der Strukturen der Gemeindeordnung des Glaubens Bahá'u'lláhs erkannten das Urteil mit seinen unermesslichen Möglichkeiten sogleich als eine gewaltige Herausforderung, der sie sich unverzüglich stellten. Ihnen war somit eine heilige Pflicht auferlegt, die zu erfüllen sie sich gerüstet sahen. Entgegen der ursprünglichen Absicht der Verfasser, ihren Feinden den Zugang zu islámischen Gerichten zu verwehren und sie dadurch in eine missliche Lage zu bringen, wurde es zum Hebelarm, den die ägyptische Bahá'í-Gemeinde und danach ihre Schwestergemeinden nutzten, um die Eigenständigkeit ihres Glaubens geltend zu machen und eine staatliche Anerkennung durchzusetzen. Das Urteil wurde in mehrere Sprachen übersetzt, unter den Bahá'í-Gemeinden in Ost und West verbreitet und ebnete allmählich den Weg zu Verhandlungen zwischen den gewählten Vertretern dieser Gemeinden und den staatlichen Behörden in Ägypten, im Heiligen Land, in Persien und sogar in den Vereinigten Staaten von Amerika, die den Zweck verfolgten, die amtliche Anerkennung des Glaubens als unabhängige Religion zu erreichen.
In Ägypten löste das Urteil eine Reihe von Maßnahmen aus, die es im Endeffekt sehr viel leichter machten, dass eine solche Anerkennung durch eine Regierung ausgeweitet wurde, die formell noch dem Islám verbunden ist, und die es zulässt, dass ihre Gesetze und Vorschriften weitgehend von den Ansichten und Aussagen der führenden Geistlichkeit des Landes bestimmt werden.

Die unbeugsame Entschlossenheit der ägyptischen Gläubigen, nicht um Haaresbreite von den Geboten ihres Glaubens abzuweichen, sich mit den muslimischen Gerichten des Landes auf keinen Handel einzulassen und alle angebotenen geistlichen Ämter abzulehnen; die Zusammenstellung und Veröffentlichung der grundlegenden Gesetze des Kitáb-i-Aqdas zu Fragen des Personenstandsrechts, wie Ehe, Scheidung, Erbschaft und Bestattung; die Übergabe dieser Zusammenstellung an das ägyptische Kabinett; die Ausstellung von Trauungs- und Scheidungsurkunden durch den Nationalen Geistigen Rat von Ägypten; die Übernahme aller Aufgaben und Pflichten, die mit der Durchführung von Bahá'í-Trauungen, Scheidungen und Begräbnissen verbunden sind, durch diesen Geistigen Rat; die von allen Gemeindemitgliedern gemäß den Bahá'í-Lehren beachtete Arbeitsruhe an den neun heiligen Tagen; die von den gewählten nationalen Vertretern der ägyptischen Gemeinde verfasste Petition, die nebst Kopien des Gerichtsurteils, der nationalen Bahá'í-Verfassung und ihrer Satzung dem Ministerpräsidenten, dem Innenminister und dem Justizminister vorgelegt wurde (unterstützt durch ein ähnliches Schreiben des Nationalen Geistigen Rates von Amerika an die ägyptische Regierung) und in der sie darum ersuchten, ihren Rat als eine Körperschaft anzuerkennen, die als unabhängiges Gericht die Befugnis besitzt, in allen Personenstandsangelegenheiten die vom Stifter ihres Glaubens offenbarten Gesetze und Gebote anzuwenden – das sind die ersten markanten Auswirkungen dieses Urteils, das letzten Endes dazu führen muss, dass der Glaube in diesem Land absolut dieselben Rechte bekommt wie seine Schwesterreligionen.
In Folge dieser bahnbrechenden Verlautbarung und als unmittelbare Konsequenz der Unruhen, die der fanatische Pöbel in Port Sa'íd und in Ismá'ílíyyih im Zusammenhang mit der Bestattung von Angehörigen der Bahá'í-Gemeinde immer wieder angezettelt hatte, erließ der Großmufti von Ägypten auf Ersuchen des Justizministeriums eine offizielle und nicht minder bedeutsame FatwaA227. Sie wurde kurz nach der Verkündung in der ägyptischen Presse veröffentlicht und trug dazu bei, den unabhängigen Status des Glaubens weiter zu untermauern. Sie war eine Folge des Aufruhrs, der in Ismá'ílíyyih mit außergewöhnlicher Heftigkeit ausbrach, als eine aufgehetzte Menge den Leichenzug des Muḥammad Sulaymán, eines bedeutenden Bahá'í dieser Stadt, bedrängte, und dabei einen solchen Tumult verursachte, dass die Polizei eingreifen musste, und nachdem man den Leichnam zunächst im Haus des Verstorbenen in Sicherheit gebracht hatte, blieb nichts anderes übrig, als ihn in der Nacht und ohne Geleit an den Rand der Wüste zu bringen und dort in der Einöde zu bestatten.
Dieses Urteil wurde erlassen, nachdem das ägyptische Innenministerium am 24.

Januar 1939 dem Justizministerium eine schriftliche Anfrage vorlegt hatte, der ein Exemplar der vom ägyptischen Nationalen Geistigen Rat zusammengestellten und veröffentlichten Bahá'í-Gesetze über Personenstandsfragen beigefügt war, sowie die Bitte um eine Stellungnahme des Muftí zu einem Gesuch des Rates an die ägyptische Regierung um die Zuweisung von vier Grundstücken, die den Bahá'í-Gemeinden von Kairo, Alexandrien, Port Sa'íd und Ismá'ílíyyih als Friedhöfe dienen sollten.

Am 11.

März 1939 beantwortete der Muftí den an ihn gerichteten Brief des Justizministeriums wie folgt:

»Wir haben Ihren Brief … vom 21.

Februar 1939 samt den Anlagen … und Ihrer Anfrage, ob es gesetzlich zulässig sei, die toten Bahá'í auf muslimischen Friedhöfen zu bestatten, erhalten.

Wir erklären hiermit, dass diese Gemeinschaft nicht als muslimisch gelten kann, wie aus den Glaubenssätzen hervorgeht, zu denen sie sich bekennen.

Die Lektüre der Ihrem Schreiben beigefügten sogenannten Bahá'í-Gesetze über Personenstandsfragen ist Beweis genug.

Auch wenn einer von ihren Mitgliedern früher Muslim gewesen ist – dadurch, dass er an die Behauptungen dieser Gemeinschaft glaubt, hat er den Islám aufgegeben und gilt als abtrünnig; er untersteht den Gesetzen über den Glaubensabfall, wie sie im rechten Glauben des Islám festgelegt sind.

Da diese Gemeinschaft nicht muslimisch ist, wäre es gesetzwidrig, ihre Toten auf muslimischen Friedhöfen zu bestatten, egal ob sie früher Muslime oder etwas anderes gewesen sind …«
Infolge dieses endgültigen, klar formulierten und autoritativen Spruchs des höchsten Repräsentanten des islámischen Gesetzes in Ägypten und nach langwierigen Verhandlungen wurde der Bahá'í-Gemeinde von Kairo zunächst ein Teil der für die Freidenker dieser Stadt reservierten Fläche des Friedhofs zugewiesen; danach willigte die ägyptische Regierung ein, dass dieser Gemeinde sowie den Bahá'í von Ismá'ílíyyih zwei eigene Grundstücke als Friedhof zugestanden wurden – ein Akt von historischer Bedeutung, der von den Angehörigen der schwer gepeinigten, leidgeprüften Gemeinde sehr begrüßt wurde und dabei half, den unabhängigen Charakter ihres Glaubens noch klarer aufzuzeigen sowie den Hoheitsbereich ihrer maßgeblichen Institutionen auszuweiten.
Der Nationale Geistige Rat von Ägypten beschloss – unterstützt durch den Rat der persischen Schwestergemeinde – die Gebeine des berühmten Mírzá Abu'l-Faḍl auf den ersten dieser beiden offiziellen Bahá'í-Friedhöfe zu überführen, eine Grabstätte, die seiner hohen Stellung würdig ist, womit die erste solche offizielle Bahá'í-Einrichtung auf angemessene Weise eingeweiht wurde. Dieser Erfolg wurde noch weiter ausgebaut, als die Gebeine von Mrs. L. Getsinger, des berühmten Inbegriffs einer Lehrerin des Abendlands, am christlichen Friedhof von Kairo exhumiert und danach mit Unterstützung des Nationalen Rates der Bahá'í von Amerika sowie des Auswärtigen Amts in Washington an einem Platz im Herzen des neuen Bahá'í-Friedhofs bestattet wurden, neben der Ruhestätte des zuvor genannten berühmten Schriftstellers und Vorkämpfers des Glaubens.
Im Heiligen Land, wo schon vor diesen Ereignissen, noch zur Zeit 'Abdu'l-Bahás, ein Bahá'í-Friedhof eingerichtet worden war, wurde auch die historische Entscheidung getroffen, die verstorbenen Bahá'í mit dem Gesicht in Richtung der Qiblih in 'Akká zu begraben, eine Maßnahme, deren Stellenwert noch unterstrichen wurde durch den Beschluss, sich in Ehe- und Scheidungsangelegenheiten nicht mehr – wie früher – an die muslimischen Gerichte zu wenden, und auch die von Bahá'u'lláh für die Vorbereitung und Bestattung der Toten vorgeschriebenen Riten in vollem Umfang und ohne jede Heimlichkeit durchzuführen. Bald darauf, am 4. Mai 1929, richteten die Vertreter der Bahá'í-Gemeinde in Haifa ein formelles Gesuch an die palästinensischen Behörden mit der Bitte, die Glaubensgemeinschaft – solange es noch kein einheitliches Personenstandsrecht für alle Bewohner des Landes ohne Ansehen der Religion gäbe – offiziell anzuerkennen und ihr »so wie den anderen Religionsgemeinschaften in Palästina das volle Recht« zuzuerkennen, »ihre eigenen Angelegenheiten zu verwalten.«
Auf die Bewilligung der Petition – ein Vorgang von enormer Bedeutung, wie er in der Geschichte des Glaubens bisher noch nicht vorgekommen war –, die bestätigt wurde durch die seitens der staatlichen Behörden erfolgte offizielle Anerkennung von Trauscheinen, die von den Vertretern des örtlichen Rates ausgestellt wurden und deren Gültigkeit der Repräsentant der persischen Regierung in Palästina stillschweigend akzeptiert hatte, folgte eine Reihe von Beschlüssen, durch die alle Grundstücke und Einrichtungen, die von der Bahá'í-Gemeinschaft als heilige Stätten angesehen wurden oder den Gräbern ihrer Stifter am Weltzentrum gewidmet waren, von staatlichen Abgaben befreit wurden. Darüber hinaus wurden durch diese Beschlüsse alle Schmuck- und Einrichtungsgegenstände für die Bahá'í-Schreine vom Einfuhrzoll befreit, und die Außenstellen der Nationalen Geistigen Räte der Bahá'í von Amerika und von Indien durften entsprechend den Landesgesetzen als ›Religionsgesellschaften‹ tätig sein und als Vertreter dieser Räte Grundstücke besitzen und verwalten.
In Persien, wo es einer weit größeren Bahá'í-Gemeinde, größer als die dort lebenden christlichen, jüdischen und zoroastrischen Minderheiten, gelang, trotz der von jeher feindseligen Einstellung der zivilen und geistlichen Obrigkeit, die Strukturen und Institutionen der Gemeindeordnung zu errichten, begeisterte diese so bedeutende Erklärung die Mitglieder dieser Gemeinde und veranlasste sie, die enormen Vorteile, die ihnen dieses völlig unerwartete Zeugnis bot, so weit wie möglich auszuschöpfen.

Nachdem sie die schweren Verfolgungen überstanden hatten, die die grausamen, anmaßenden und unerbittlichen Anführer einer allmächtigen, jetzt aber schwer gedemütigten Geistlichkeit über sie gebracht hatten, war diese triumphierende Gemeinschaft, die jetzt aus der Verborgenheit auftauchte, mehr denn je dazu entschlossen, in dem von ihren Stiftern festgesetzten Rahmen ihren Anspruch, als selbstständige religiöse Gemeinschaft behandelt zu werden, geltend zu machen und mit allen verfügbaren Mitteln ihre Integrität, den Zusammenhalt ihrer Mitglieder und die Beständigkeit ihrer gewählten Institutionen zu sichern.

Nachdem ihre erklärten Gegner jetzt in einem solchen LandA228, in so klaren Worten, in einer so wichtigen Frage, mit einer so nachdrücklichen und umfassenden Erklärung den Schleier zerrissen hatten, der so lange über einigen der besonderen und zentralen Wahrheiten ihrer Lehre lag, konnte und wollte die Bahá'í-Gemeinde nicht länger schweigen oder sich widerspruchslos den Beschränkungen fügen, die ihnen mit der Absicht auferlegt worden waren, ihren Einfluss zu begrenzen, ihr Gemeindeleben zu unterdrücken und ihnen das Recht auf unbedingte Gleichstellung mit den übrigen Religionsgemeinschaften in diesem Land zu verweigern.
Fest entschlossen, sich nicht mehr als Muslim, Jude, Christ oder Zoroastrier einordnen zu lassen, ergriffen die Mitglieder der Gemeinde als erstes Maßnahmen, um unbezweifelbar den eigenständigen Charakter zu verfechten, den ihre erklärten Feinde für ihre eigene Religion beanspruchten. Eingedenk ihrer eindeutigen, heiligen und unabdingbaren Pflicht, in allen reinen Verwaltungsangelegenheiten den Gesetzen ihres Landes uneingeschränkt zu gehorchen, waren sie doch fest entschlossen, den unabhängigen Charakter ihres Glaubens mit allen zur Verfügung stehenden gesetzlichen Mitteln zu beweisen und durchzusetzen, entwarfen sie eine Strategie und trafen Maßnahmen, um ihrem selbstgesteckten Ziel einen Schritt näher zu kommen.
Ihre unbeirrbare Entschlossenheit, ihren Glauben unter keinen Umständen zu verheimlichen, egal welche Opfer das mit sich brächte; ihre kompromisslose Haltung, keinerlei Familienstandsangelegenheiten vor islámische, christliche, rabbinische oder zoroastrische Gerichte zu bringen; ihre Weigerung, sich irgendwelchen Einrichtungen anzuschließen, die zu einer der anerkannten Religionen ihres Landes gehörten, oder einen kirchlichen Posten anzunehmen; ihr uneingeschränktes Festhalten an den im Kitáb-i-Aqdas vorgeschriebenen Gesetzen über Pflichtgebete, Fasten, Eheschließung, Scheidung, Erbschaft, Totenbestattung und den Gebrauch von Opium und alkoholischen Getränken; die Ausstellung und Verbreitung von Urkunden über Geburten, Sterbefälle, Trauungen und Scheidungen im Auftrag und mit dem Siegel von anerkannten Bahá'í-Räten; die Übersetzung der zuvor vom ägyptischen Nationalen Geistigen Rat herausgegebenen Bahá'í-Gesetze über Personenstandsangelegenheiten ins Persische; die Berücksichtigung der Arbeitsruhe an allen Heiligen Tagen der Bahá'í; die Einrichtung von Bahá'í-Friedhöfen als gemeinsamem Begräbnisplatz für alle verstorbenen Gläubigen ungeachtet ihrer religiösen Herkunft in der Hauptstadt und in den Provinzen; die nachdrückliche Forderung, in Ausweisen, Trauscheinen, Pässen und anderen amtlichen Dokumenten nicht mehr als Muslime, Christen, Juden oder Zoroastrier eingetragen zu werden; das Gewicht, das dem von Bahá'u'lláh in Seinem Heiligsten Buch eingesetzte Neunzehntagefest beigemessen wurde; der Erlass von Sanktionen durch die gewählten Bahá'í-Räte, die nun Aufgaben und Funktionen von kirchlichen Gerichten übernahmen, gegen unbelehrbare Gemeindemitglieder, denen sie das Wahlrecht entzogen und die Mitgliedschaft in diesen Räten und ihren Ausschüssen verwehrten – all das sollte im Kontext der ersten Regungen einer Gemeinde betrachtet werden, die das Gefüge ihrer Gemeindeordnung errichtet hatte und die nun unter dem stimulierenden Einfluss des historischen Urteilsspruchs in Ägypten entschlossen war, ihren Status, den ihre klerikalen Widersacher ausdrücklich bezeugt hatten, nicht mit Gewalt, sondern durch Verhandlungen und Überzeugungsarbeit von den Zivilbehörden anerkennen zu lassen.
Es überrascht nicht, dass sie mit ihrem ersten Versuch nur zum Teil Erfolg hatten, dass sie bei den Regierungsbehörden zuweilen Argwohn erweckten, und dass sie von ihren wachsamen Feinden übel verleumdet wurden. Die Verhandlungen mit den staatlichen Behörden waren in gewisser Hinsicht erfolgreich, weil sie etwa einen Erlass der Regierung erwirkten, durch den die Angabe der Religionszugehörigkeit in den Pässen persischer Staatsangehöriger wegfiel, und weil mancherorts stillschweigend gestattet wurde, dass die Bahá'í in bestimmten staatlichen Urkunden die Spalten zur Religion nicht ausfüllen mussten, sondern Eheschließungen, Scheidungen, Geburten und Todesfälle von ihren eigenen Räten registrieren lassen konnten, und dass sie ihre Beerdigungen nach ihren eigenen religiösen Riten durchführen konnten. In anderer Hinsicht mussten sie sich schwere Einschränkungen gefallen lassen: Ihre Schulen, ausschließlich von der Gemeinde gegründet, in ihrem Besitz und von ihr geführt, wurden zwangsweise geschlossen, weil die Bahá'í es ablehnten, an Bahá'í-Feiertagen zu unterrichten; Männer wie Frauen wurden strafrechtlich verfolgt; Bahá'í, die einen Posten beim Heer hatten oder Beamte waren, wurden in einigen Fällen entlassen; Einfuhr, Druck und Verbreitung ihrer Schriften wurden verboten; und alle öffentlichen Versammlungen der Bahá'í wurden untersagt.
Die Bahá'í-Gemeinde leistete im Bewusstsein ihrer Bürgerpflichten und ihrer heiligen Verpflichtung gegenüber ihrer Regierung allen bisher von den Zivilbehörden erlassenen Verwaltungsvorschriften in diesem Land wie auch in allen anderen Ländern bedingungslosen Gehorsam und das wird auch in Zukunft so bleiben. Die sofortig Schließung ihrer Schulen in Persien ist ein Beweis dafür. Aber Befehle, die einem Widerruf des Glaubens oder einem Abgehen von seinen gottgegebenen geistigen Grundprinzipien und Vorschriften gleichkommen, werden die Mitglieder dieser Gemeinde strikt zurückweisen und sie werden eher Gefangenschaft, Vertreibung und jede erdenkliche Verfolgung ertragen, selbst den Tod – so wie die zwanzigtausend Märtyrer vor ihnen, die ihr Leben auf dem Pfad ihrer Stifter hingegeben haben –, als dem Diktat einer weltlichen Obrigkeit zu folgen, die von ihnen fordert, ihrem Glauben abzuschwören.
»Und wenn Sie uns alle, Männer, Frauen und Kinder, im ganzen Bezirk Ábádih in Stücke hauen«, so lautetet die denkwürdige Botschaft, die von den in diesem Unruheherd lebenden furchtlosen Nachkommen einiger dieser Märtyrer an den Gouverneur von Fárs gerichtet wurde, als er sie zwingen wollte, sich als Muslime zu erklären »wir werden uns Ihren Wünschen niemals fügen« – eine Botschaft, die den anmaßenden Statthalter dazu veranlasste, die Angelegenheit nicht weiterzuverfolgen.
Die Bahá'í-Gemeinde der Vereinigten Staaten von Amerika, die schon mit dem Aufbau und der Vervollkommnung der Strukturen der Gemeindeordnung ein inspirierendes Beispiel gegeben hatte, erfasste sofort die Tragweite des Urteils des muslimischen Gerichts in Ägypten und die Bedeutung der Reaktion, die es im Heiligen Land hervorgerufen hatte, und ließ sich durch die standhafte Ausdauer ihrer persischen Schwestergemeinde beflügeln. Sie beschloss ihre bemerkenswerten Erfolge durch weitere Maßnahmen auszubauen, um den Status, den der Glaube Bahá'u'lláhs auf dem nordamerikanischen Kontinent erlangt hatte, noch deutlicher herauszustellen. Die Gemeinde war zahlenmäßig kleiner als jene der persischen Gläubigen. Wegen der Vielfalt der Gesetze in den einzelnen Staaten der Union stand sie in der Frage der Rechtsstellung ihrer Mitglieder vor einer ganz anderen, viel komplexeren Situation als die Gläubigen im Orient. Doch eingedenk ihrer Verantwortung, der Entfaltung einer gottgegebenen Ordnung erneut einen kräftigen Schwung zu verleihen, starteten sie beherzt weitere Schritte, um den eigenständigen Charakter der Offenbarung, für die sie sich schon bisher so ehrenhaft eingesetzt hatten, zur Geltung zu bringen.
Die Anerkennung ihres Nationalen Geistigen Rats vonseiten der Bundesbehörden als eine religiöse Körperschaft, die dazu berechtigt ist, Besitztümer, die allein dem Wohl des Glaubens dienen, treuhänderisch zu verwalten; die Einrichtung von Bahá'í-Stiftungen denen als Eigentum und zum ausschließlichen Nutzen einer rein religiösen Gemeinschaft von den Zivilbehörden Steuerfreiheit gewährt wurde – dies sollte nun durch Entscheidungen und Maßnahmen ergänzt werden, die das Wesen der Verbindung zwischen den Mitgliedern ihrer Gemeinde hervorhoben. Die besondere Betonung einiger fundamentaler Gesetze des Kitáb-i-Aqdas, insbesondere das tägliche Pflichtgebet, das Einhalten des Fastens, die Zustimmung der Eltern als Voraussetzung für die Eheschließung, ein Trennungsjahr als unerlässliche Bedingung für eine Scheidung, der völlige Verzicht auf alkoholische Getränke; das besondere Gewicht, das dem von Bahá'u'lláh im selben Buch festgelegten 19-Tage-Fest beigemessen wurde, die Aufhebung der Mitgliedschaften und Zugehörigkeit zu jeder kirchlichen Organisation, und die Weigerung, irgendeine kirchliche Anstellung anzunehmen – all das trug dazu bei, die Eigenständigkeit der Bahá'í-Gemeinde nachdrücklich zu unterstreichen und ihr Ansehen in der Öffentlichkeit von den Riten, Zeremonien und menschengemachten Einrichtungen zu bereinigen, die mit den religiösen Bekenntnissen der Vergangenheit gleichgesetzt werden.
Von besonderer historischer Bedeutung war ein Antrag des Geistigen Rates von Chicago – wo das erste Zentrum des nordamerikanischen Kontinents entstanden war, des Rates, der als erster zur Reihe der bestehenden Räte zu rechnen ist, und der als erster die Initiative ergriffen hatte, um den Bau eines Bahá'í-Tempels im Westen vorzubereiten – ein Antrag, mit dem die Behörden des Staates Illinois ersucht wurden, staatlich das Recht anzuerkennen, gültige Trauungen nach den Vorschriften des Kitáb-i-Aqdas vorzunehmen und Trauscheine auszustellen, die zuvor vom Geistigen Rat offiziell bestätigt wurden.

Die Bewilligung dieses Antrags durch die Behörden, die in den Satzungen aller örtlichen Räte einen Zusatz nötig machte, der es ihnen erlaubte, gesetzliche Bahá'í-Trauungen vorzunehmen, und wodurch der Vorsitzende oder Sekretär des Chicagoer Rates ermächtigt wurde, diese Körperschaft bei der Durchführung aller Bahá'í-Trauungen zu vertreten; die erste vom Staat Illinois erteilte Genehmigung einer Bahá'í-Trauung am 22.

September 1939, womit dieser Rat ermächtigt wurde, Bahá'í-Trauungen feierlich zu vollziehen und Bahá'í-Trauscheine auszustellen; die erfolgreichen Maßnahmen, die in der Folge von Geistigen Räten in anderen Staaten der Union wie New York, New Jersey, Wisconsin und Ohio ergriffen wurden, um sich ähnliche Rechte zu sichern, das alles trug dazu bei, den Glauben immer klarer als eigenständige Religion hervortreten zu lassen.

Hinzu kommt eine ähnliche, ebenso wichtige Anerkennung, die das Kriegsministerium der Vereinigten Staaten nach dem Ausbruch des jetzigen Krieges aussprach – wie aus der Mitteilung des Generalquartiermeisters dieses Ministeriums an den Nationalen Geistigen Rat der Bahá'í von Amerika vom 14.

August 1942 hervorgeht – und in der genehmigt wird, dass Grabsteine gefallener Bahá'í, die auf militärischen oder privaten Friedhöfen bestattet wurden, das Symbol des Größten Namens tragen dürfen, wodurch sie sich von jenen Gräbern unterscheiden, die das lateinische Kreuz oder den Davidsstern tragen und sich damit als Gräber von Angehörigen des christlichen oder jüdischen Glaubens ausweisen.
Es muss auch erwähnt werden, dass der Nationale Geistige Rat der amerikanischen Bahá'í mit einem Antrag an die Preisprüfungsstelle in Washington D. C. erreichte, dass die Vorsitzenden und Sekretäre der örtlichen Bahá'í-Räte in ihrer Funktion, religiöse Zusammenkünfte zu leiten und in bestimmten Staaten Trauungen zu vollziehen, die Berechtigung erhielten, die Reisekostenvergünstigung im Sinne des Reisekostenvergünstigungsparagraphen der Treibstoffverordnung in Anspruch zu nehmen, wenn sie den religiösen Bedürfnissen an den von ihnen betreuten Orten nachkamen.
Auch in anderen Ländern wie Indien, 'Iráq, Großbritannien und Australien versäumten die Bahá'í-Gemeinden nicht, entweder die Vorteile wahrzunehmen, die die Veröffentlichung dieses historischen Urteils bot oder nach Kräften und im Rahmen der jeweiligen Umstände die Gelegenheiten, die ein solches Zeugnis bot, zu nutzen, um ihrerseits die Eigenständigkeit des Glaubens zu bekunden, dessen Verwaltungsstrukturen sie schon errichtet hatten; indem sie die Gesetze ihres Heiligsten Buches, soweit es machbar schien, in Kraft setzten; indem sie jede Mitgliedschaft in kirchlichen Organisationen jedweder Konfession aufgaben. Indem sie eine Strategie entwarfen, um die allgemeine Aufmerksamkeit für dieses wichtige Kernthema zu steigern, eine entscheidende Wende in den Geschicken des Glaubens zu erreichen und so zu einer endgültigen Klärung zu gelangen, erhoben sich diese Gemeinden, ja alle organisierten Bahá'í-Gremien in Ost und West – wie isoliert ihre Position oder wie unreif ihr Entwicklungsstand auch sein mochte – und im Bewusstsein ihrer Verbundenheit und im sicheren Wissen um die herrlichen Möglichkeiten, die sich vor ihnen auftaten, verkündeten sie mit einer Stimme den unabhängigen Charakter der Religion Bahá'u'lláhs, um so den Weg zu ebnen für die Befreiung dieser Religion von allen kirchlichen und sonstigen Fesseln, die ihre endgültige und weltweite Anerkennung behindern oder verzögern könnten.
Dem Status, den ihr Glaube schon erreicht hat – größtenteils ohne fremde Hilfe und nur durch die Anstrengungen und Leistungen der Gläubigen –, haben Beobachter aus verschiedenen gesellschaftlichen Kreisen eine Anerkennung gezollt, die von der Gemeinde begrüßt und als zusätzlicher Handlungsansporn betrachtet wird auf ihrem steilen und mühsamen Aufstieg zu den Höhen, die sie letztlich erreichen werden.
»Palästina kann heute wirklich als ein Land nicht von drei, sondern von vier Religionen gelten«, so Professor Norman Bentwitch, früher oberster Justizbeamter von Palästina, »denn der Bahá'í-Glaube, der sein Glaubens- und Pilgerzentrum in 'Akká und Haifa hat, nimmt den Charakter einer Weltreligion an.

Soweit sein Einfluss im Land reicht, ist er ein Baustein für die Verständigung zwischen den Völkern und Religionen.«Q883 Der angesehene Schweizer Wissenschaftler und Psychiater Dr.

Auguste Forel schrieb in seinem Testament:

»Im Jahre 1920 habe ich in Karlsruhe die überkonfessionelle Weltreligion der Bahá'í kennengelernt, die vor siebzig Jahren von einem Perser namens Bahá'u'lláh im Orient gegründet wurde.

Sie ist die wahre Religion für das Wohl der Gesellschaft, hat weder Dogmen noch Priester und verbindet alle Menschen miteinander, die auf dieser unserer kleinen Erdkugel leben.

Ich bin Bahá'í geworden.

Möge diese Religion leben und gedeihen zum Wohle der Menschheit!

Das ist mein glühendster Wunsch.«Q884 »Es muss einen Weltstaat geben, eine Weltsprache und eine universelle Religion«, stellte er darüber hinaus fest.

»Die Bahá'í-Bewegung für die Einheit der Menschheit ist meines Erachtens die bedeutendste Bewegung, die heutzutage für Weltfrieden und Verbrüderung arbeitet.«Q885 Und ein Zeugnis aus der Feder der verstorbenen Königin Maria von Rumänien lautet:

»Eine Religion, die alle Bekenntnisse verbindet … eine Religion, die auf dem tief innerlichen Geist Gottes beruht. … Sie lehrt, dass jede Form von Hass, Intrigen, Verdächtigungen, bösen Worten, auch jeder kriegerische Patriotismus außerhalb des einen entscheidenden Gesetzes Gottes stehen, und dass die speziellen Glaubenssätze nur oberflächliche Dinge sind, wohingegen das Herz, das in göttlicher Liebe schlägt, weder Stamm noch Rasse kennt.«Q886

Kapitel 25

Weltweite Lehrtätigkeit

Während sich allmählich die Strukturen der Gemeindeordnung des Glaubens Bahá'u'lláhs herausbildeten und durch den Einfluss unerwarteter Kräfte die Eigenständigkeit des Glaubens von seinen Gegnern immer eindeutiger anerkannt und von seinen Freunden immer klarer bewiesen wurde, wurde zugleich noch eine andere nicht weniger folgenschwere Entwicklung eingeleitet mit dem Ziel, die Grenzen des Glaubens auszudehnen, die Zahl der erklärten Gläubigen und der Verwaltungszentren zu erhöhen und der Bereicherung, Erweiterung, Diversifizierung und weiten Verbreitung seiner Literatur einen neuen und stetig wachsenden Impuls zu verleihen. Tatsächlich hat die Erfahrung gezeigt, dass – neben anderen Besonderheiten – gerade die Strukturen der Gemeindeordnung die Wirksamkeit der Lehrarbeit nachhaltig förderten und stärkten und dass der Eifer der Erbauer und ihr Sendungsbewusstsein stetig zunahmen, je weiter der Glaube zu einer immer umfassenderen Emanzipation gelangte.
Sie beachteten auch die Ermahnungen, Aufrufe und Verheißungen ihrer Glaubensstifter, die ein dreiviertel Jahrhundert lang – jeder auf Seine Art und innerhalb der Grenzen, die Sein Wirken einschränkten – heldenhaft daran gearbeitet hatten, überall unüberhörbar den Ruhm der Sache zu verbreiten und deren Geschicke so zu lenken, wie es ihnen eine allmächtige Vorsehung aufgetragen hatte.
Der Herold des Glaubens hatte den Herrschern der Erde befohlen, sich zu erheben und Seine Sache zu lehren.

Im Qayyúmu'l-Asmá' schreibt Er:

»O Schar der Könige!

Übergebt wortgetreu und in aller Eile den Völkern der Türkei und Indiens, darüber hinaus … den Ländern des Ostens und des Westens die von Uns herabgesandten Verse.«Q887 »Kommt hervor aus euren Städten, ihr Völker des Westens«, schreibt Er im selben Buch, »und steht Gott bei.«Q888 »Wahrlich, von Unserem Reiche der Herrlichkeit aus schauen Wir auf euch«, spricht Bahá'u'lláh die Gläubigen im Kitáb-i-Aqdas an, »und werden jedem, der sich für den Triumph Unserer Sache erhebt, mit den himmlischen Heerscharen und einer Schar Unserer begünstigten Engel beistehen.«Q889 »… Lehre die Sache Gottes, o Volk Bahás«, schreibt Er ferner, »denn Gott hat es jedem zur Pflicht gemacht, Seine Botschaft zu verkünden, und betrachtet dies als die verdienstvollste aller Taten.«Q890 »Sollte sich jemand ganz allein im Namen Bahás aufmachen und die Rüstung Seiner Liebe anlegen«, bekräftigt Er in aller Deutlichkeit, »so wird der Allmächtige ihm den Sieg verleihen, und stünden auch alle Kräfte des Himmels und der Erde wider ihn auf.«Q891 Und ferner:

»Wer sich für den Triumph Unserer Sache erhebt, den wird Gott siegreich machen, und rotteten sich auch Zehntausende von Feinden gegen ihn zusammen.«Q892 Und wiederum:

»Sammelt eure Kräfte für die Verbreitung des Glaubens Gottes.

Wer immer einer so hohen Berufung würdig ist, der mache sich auf, den Glauben zu fördern.

Wer dies nicht vermag, hat die Pflicht, jemanden zu bestimmen, der statt seiner diese Offenbarung verkündet …«Q893 »Die ihr Land verlassen haben, um Unsere Sache zu lehren«, so lautet Seine Verheißung, »wird der Geist des Glaubens durch Seine Macht stärken. … Ein solcher Dienst ist wahrlich der Fürst aller guten Taten und der Schmuck alles edlen Handelns.«Q894 »Das Wichtigste von allem ist heutzutage«, schrieb 'Abdu'l-Bahá in Seinem Testament, »die Nationen der Welt und ihre Völker zu führen.

Gottes Sache zu lehren, ist von höchster Bedeutung; es ist der Eckstein der Grundmauer.«Q895 »Christi Jünger«, erklärt Er im selben Dokument, »vergaßen sich selbst und alles Irdische, ließen alle Sorgen hinter sich und gaben allen Besitz auf, läuterten sich von Selbstsucht und Leidenschaft, und in völliger Loslösung zerstreuten sie sich nah und fern, nur darauf bedacht, die Völker der Welt unter die göttliche Führung zu rufen, bis sie schließlich die Welt zu einer anderen Welt gemacht, das Antlitz der Erde erleuchtet und bis zu ihrer letzten Stunde ihre Selbstaufopferung auf dem Pfade jenes Geliebten Gottes bewiesen hatten.

Am Ende erlitten sie in vielen Ländern ein ruhmreiches Martyrium.

Lasst die, die Menschen der Tat sind, in ihren Fußstapfen folgen!«Q896 »Wenn die Stunde kommt«, erklärt Er feierlich im selben Testament, »da dieser unterdrückte Vogel mit gebrochenen Schwingen seinen Flug zu den himmlischen Heerscharen nimmt, … dann obliegt es … allen Freunden und Geliebten, sich aufzumachen, mit Herz und Seele sich zu erheben, … Seine Sache zu lehren und Seinen Glauben zu fördern.

Keinen Augenblick lang ziemt es ihnen, zu ruhen oder nach Erholung zu trachten.

Über alle Länder müssen sie sich verstreuen, … alle Regionen durchreisen.

Rege, rastlos und standhaft bis zum Ende müssen sie allenthalben den Siegesruf ›Yá Bahá'u'l-Abhá!‹A229 erheben, … damit im Osten wie im Westen all überall eine gewaltige Schar sich im Schatten des Wortes Gottes versammle, damit der Heiligkeit süße Düfte sich verbreiten, damit die Angesichter hell strahlen, die Herzen vom göttlichen Geist erfüllt sind und die Seelen himmlisch werden.«Q897
Im Gehorsam gegenüber diesen wiederholten Aufforderungen, im Bewusstsein dieser glühenden Versprechungen, ihrer erhabenen Berufung gewahr, beflügelt durch das Vorbild 'Abdu'l-Bahás, unverzagt trotz Seiner plötzlichen Abberufung aus ihrer Mitte und unbeeindruckt von den Angriffen der Gegner von innen und außen erhoben sich die Gläubigen in Ost und West mit der vollen Kraft ihrer Verbundenheit, um tatkräftiger denn je zuvor die weltweite Verbreitung ihres Glaubens zu fördern, eine Verbreitung, die jetzt ein solches Ausmaß annehmen sollte, dass sie zu den bedeutendsten Entwicklungen in der Geschichte des ersten Bahá'í-Jahrhunderts zählen kann.
Auf allen Erdteilen gestartet, von den Gläubigen zunächst sporadisch, zufällig und ungeordnet, später in vielen Ländern, vor allem aber in Amerika dank des Hervortretens der sich langsam entwickelnden Gemeindeordnung systematisch durchgeführt, zentral gesteuert und effizient verfolgt, und zwar von Männern und Frauen jeden Alters, von Neuerklärten und altgedienten Mitgliedern, von Reiselehrern und Ortsansässigen, stellten diese Lehraktivitäten an Umfang und Segen, der von ihnen ausging, einen glänzenden Abschnitt der Bahá'í-Geschichte dar, der mit nichts vergleichbar ist außer mit jener Zeit, die im Zusammenhang steht mit den Heldentaten, die die frühesten Jahre der Bahá'í-Sendung unsterblich machten.
Während der neun Jahre der Bábí-Sendung leuchtete des Licht des Glaubens über Persien und strahlte auf den benachbarten 'Iráq, goss im Laufe des neununddreißigjährigen Wirkens Bahá'u'lláhs seinen Glanz auf Indien, Ägypten, die Türkei, den Kaukasus, Turkistán, den Sudan, Palästina, Syrien, den Libanon und Birma, bewegte sich – angetrieben durch den von Gott errichteten Bund – in die Vereinigten Staaten von Amerika, nach Kanada, Frankreich, Großbritannien, Deutschland, Österreich, Russland, Italien, Holland, Ungarn, der Schweiz, Arabien, Tunesien, China, Japan, Hawaii, Südafrika, Brasilien und Australien und sollte jetzt, noch vor dem Ende des ersten Bahá'í-Jahrhunderts, in nicht weniger als vierunddreißig unabhängige Staaten, in mehrere Kolonien auf dem amerikanischen, asiatischen und afrikanischen Kontinent, im Persischen Golf und im Atlantischen und im Stillen Ozean getragen werden und sie erleuchten.

Seit dem Hinscheiden 'Abdu'l-Bahás wurde das Banner der Offenbarung Bahá'u'lláhs in Norwegen, Schweden, Dänemark, Belgien, Finnland, Irland, Polen, der Tschechoslowakei, in Rumänien, Jugoslawien, Bulgarien, Albanien, Afghánistán, Abessinien, Neuseeland und in neunzehn lateinamerikanischen Republiken gehisst, und in vielen von ihnen wurde schon das Fundament für die Strukturen der Gemeindeordnung Seines Glaubens gelegt.

Darüber hinaus haben die Träger des neuen Evangeliums ihren Wohnsitz in mehreren abhängigen Gebieten in Ost und West aufgeschlagen, so in Alaska, Island, Jamaika, Puerto Rico, auf der Philippineninsel Solano, auf Java, in Tasmanien, auf den Bahrain-Inseln und auf Tahiti, in Balúchistán, in Südrhodesien und im Belgisch Kongo, und sie unternehmen alles, um eine uneinnehmbare Basis für seine Institutionen zu schaffen.
Durch Vorträge und Tagungen, durch Presse und Rundfunk, durch Studienklassen und Heimkreise, durch Mitarbeit in Gesellschaften, Instituten und Vereinen, deren Ideale den Grundsätzen des Glaubens nahe stehen, durch Verbreitung von Bahá'í-Literatur, durch mancherlei Ausstellungen, durch das Einrichten von Trainingskursen für Lehrer, und durch Beziehungen zu Staatsmännern, Gelehrten, Publizisten, Philanthropen und anderen Meinungsführern – das meiste davon wurde verwirklicht durch den Einfallsreichtum der Mitglieder der amerikanischen Bahá'í-Gemeinde, die die unmittelbare Verantwortung für die geistige Eroberung der Mehrzahl dieser Länder und Kolonien übernommen haben –, vor allem aber wurden diese bemerkenswerten Erfolge in den letzten Jahrzehnten des ersten Bahá'í-Jahrhunderts durch die unbeugsame Entschlossenheit und unerschütterliche Treue der Pioniere errungen, die an diesen Feldzügen des Lehrens mitwirkten, sei es als Reiselehrer oder indem sie sich dort niederließen.
Erwähnt werden sollte auch die internationale Lehrtätigkeit der Gläubigen des Westens, insbesondere der Mitglieder der unerschütterlichen amerikanischen Bahá'í-Gemeinde, die den Glauben bei jeder sich bietenden Gelegenheit durch ihr Vorbild, durch ihre Grundsätze und durch die Verbreitung von Schriften auf noch unberührte Felder trugen, indem sie die Saat ausstreuten, die schließlich aufgehen und eine ebenso reiche Ernte einbringen wird wie in den zuvor genannten Ländern. Durch solche Bemühungen drang die Brise der lebenspendenden Offenbarung Gottes bis in die äußersten Winkel der Erde und trug den Keim eines neuen geistigen Lebens in so ferne Gebiete und unwirtliche Gegenden wie Lappland; in die nördlichste Siedlung der Welt auf Spitzbergen; nach Hammerfest in Norwegen und nach Magellanes an der Südspitze Chiles – die eine die nördlichste, die andere die südlichste Stadt der Erde; nach Pago Pago und Fidschi im Pazifik; nach Chichen Itza in der Provinz Yucatan; auf die Bahamas, nach Trinidad und Barbados auf den Westindischen Inseln; auf Bali und Britisch Nordborneo in Ostindien; nach Patagonien; nach Britisch Guyana; auf die Seychellen; nach Neuguinea und Ceylon.
Wir können auch nicht übersehen, welche besonderen Anstrengungen einzelne Gläubige und Geistige Räte unternommen haben, um Kontakte zu Minderheiten und Volksgruppen in verschiedenen Teilen der Welt zu knüpfen, so zu den Juden und Afro-Amerikanern in den Vereinigten Staaten von Amerika, den Eskimos in Alaska, den patagonischen Indianern in Argentinien, den Indianern in Mexiko, den Inka-Indianern in Peru, den Cherokee-Indianern in North Carolina, den Oneida-Indianern in Wisconsin, den Maya in Yucatan, den Lappen in Nordskandinavien und den Maori in Rotorua auf Neuseeland.
Besonders wertvoll und hilfreich war die Einrichtung eines internationalen Bahá'í-Büros in Genf, ein Zentrum, das als Nebenstelle des Welt-Verwaltungszentrums im Heiligen Land Kontakt mit Bahá'í-Gemeinden in Ost und West hielt und vor allem die Ausweitung der Lehrarbeit auf dem europäischen Kontinent erleichtern sollte. Als Informationsstelle für den Glauben, als Verteilstelle für dessen Literatur, durch seinen frei zugänglichen Leseraum und seine Leihbücherei, durch seine Gastfreundlichkeit gegenüber Reiselehrern und Bahá'í-Besuchern und durch seine Verbindung zu verschiedenen Gesellschaften und Vereinen trug es in nicht geringem Maß zur Stärkung und Festigung der Lehrvorhaben einzelner Bahá'í und nationaler Räte bei.
Durch diese Lehrarbeit, die teils von einzelnen Gläubigen, teils auf der Basis von Plänen organisierter Räte durchgeführt wurde, vereinte der Glaube Bahá'u'lláhs zu Seinen Lebzeiten Perser, Araber, Türken, Russen, Kurden, Inder, Birmanen und Afrikaner in seinen Reihen und wurde später, in den Tagen 'Abdu'l-Bahás, durch amerikanische, britische, deutsche, französische, italienische, japanische, chinesische und armenische Konvertiten verstärkt und konnte sich nun rühmen unter seinen erklärten Mitgliedern Angehörige so weit gestreuter Volksgruppen und Nationalitäten zu verzeichnen wie Ungarn, Niederländer, Iren, Skandinavier, Sudanesen, Tschechen, Bulgaren, Finnen, Äthiopier, Albaner, Polen, Eskimos, Indianer, Jugoslawen, Lateinamerikaner und Maori.
Eine so bemerkenswerte Erweiterung der Grenzen des Glaubens, eine so starke Zunahme der Vielfalt seiner Mitglieder ging einher mit einer enormen Erweiterung des Umfangs und der Verbreitung seiner Literatur, die sich deutlich abhob von den ersten Maßnahmen, die zur Veröffentlichung der wenigen Ausgaben der Schriften Bahá'u'lláhs in den letzten Jahren seines Wirkens ergriffen wurden.

Die Vielfalt an Bahá'í-Literatur, die sich ein halbes Jahrhundert lang, zur Zeit des Báb und Bahá'u'lláhs, auf die beiden Sprachen, in denen die Lehren ursprünglich offenbart wurden, beschränkte und erst zu 'Abdu'l-Bahás Lebzeiten um Ausgaben in Englisch, Französisch, Deutsch, Türkisch, Russisch und Birmanisch ergänzt wurde, erfuhr nach Seinem Hinscheiden eine stetige Erweiterung durch eine Flut von Büchern, Abhandlungen, Broschüren und Prospekten, gedruckt und verbreitet in neunundzwanzig weiteren Sprachen.

Auf Initiative einzelner Bahá'í, teilweise auch unter Einbeziehung Geistiger Räte, wurden Bücher auf Spanisch und Portugiesisch, in den drei skandinavischen Sprachen, auf Finnisch, Isländisch, Niederländisch, Italienisch, Tschechisch, Polnisch, Ungarisch, Rumänisch, Serbisch, Bulgarisch, Griechisch, Albanisch, Hebräisch, Esperanto, Armenisch, Kurdisch, Amharisch, Chinesisch, Japanisch und in den fünf indischen Sprachen Urdu, Gudscharati, Bengali, Hindi und Sindhi herausgegeben, weit verbreitet und in private und öffentliche Bibliotheken in Ost und West gestellt.

Darüber hinaus wird die Literatur des Glaubens derzeit in die Sprachen Lettisch, Litauisch, Ukrainisch, Tamil, Mahratti, Paschto, Telugu, Kinaresisch, Singalesisch, Malaiisch, Oriya, Pandschabi und Radschastanisch übersetzt.
Nicht minder bemerkenswert war die Vielfalt der Literatur, die auf allen Kontinenten produziert und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt wurde und die von beherzten, unermüdlichen Pionieren bis in die letzten Winkel der Erde getragen wurde, ein Tätigkeitsbereich, in dem sich die Mitglieder der amerikanischen Bahá'í-Gemeinde erneut auszeichneten.

Die Veröffentlichung ausgewählter Abschnitte aus den wichtigeren bisher nicht übersetzten Schriften Bahá'u'lláhs auf Englisch, einer englischen Fassung Seines Brief an den Sohn des Wolfes und einer Sammlung von Gebeten und Meditationen aus Seiner Feder in derselben Sprache; die Übersetzung und Veröffentlichung Seiner Verborgenen Worte in acht Sprachen, Seines Kitáb-i-Íqán in sieben und 'Abdu'l-Bahás Beantwortete Fragen in sechs Sprachen; die Zusammenstellung des dritten Bandes der ins Englische übersetzten Sendschreiben 'Abdu'l-Bahás; die Herausgabe von Büchern und Abhandlungen über die Prinzipien des Bahá'í-Glaubens und über den Ursprung und die Entwicklung der Gemeindeordnung des Glaubens sowie einer englischen Übersetzung des Berichts Aus den frühen Tagen der Bahá'í-Offenbarung des Chronisten und Dichters Nabíl-i-Zarandí, der in der Folge auch auf Arabisch veröffentlicht und ins Deutsche und in Esperanto übersetzt wurde; die Publikation von Erläuterungen und Darstellungen, die von abendländischen Autoren und früheren Geistlichen über die Bahá'í-Lehren, die Verwaltungseinrichtungen sowie über verwandte Themen wie Weltbundesstaat, Einheit der Menschheit und vergleichende Religionswissenschaft verfasst wurden – all dies zeigt die Mannigfaltigkeit der Bahá'í-Veröffentlichungen, die einhergeht mit ihrer weltweiten Verbreitung.

Der Druck von Schriften über die Gesetze des Kitáb-i-Aqdas, von Büchern und Broschüren über biblische Prophezeiungen, von revidierten Ausgaben einiger Schriften Bahá'u'lláhs und 'Abdu'l-Bahás sowie mehrerer Bahá'í-Autoren, von Leitfäden und Studienmaterial zu vielen verschiedenen Bahá'í-Büchern und -Themen, von Schulungsmaterial zur Bahá'í-Gemeindeordnung, von Verzeichnissen von Bahá'í-Büchern und -Zeitschriften, von Festtagskarten und Kalendern, von Gedichten, Liedern, Theaterstücken und historischen Schauspielen, von Materialien sowie einem Gebetbuch für den Unterricht von Bahá'í-Kindern, ferner von Zeitungsberichten, Bulletins und Zeitschriften auf Englisch, Persisch, Deutsch, Esperanto, Arabisch, Französisch, Urdu, Birmanisch und Portugiesisch – das alles hat dazu beigetragen, dass Menge und Vielfalt der Bahá'í-Veröffentlichungen stetig zunahm.
Als besonders wertvoll und bedeutsam erwies sich die über viele Jahre erfolgte Publikation von fortlaufenden Bänden mit internationalen Zweijahresberichten über die Aktivitäten der Bahá'í, die reich illustriert und gründlich dokumentiert unter anderem eine Beschreibung von Ziel und Zweck des Glaubens und seiner Gemeindeordnung enthalten, zudem Auszüge aus den Schriften, einen Überblick über die Aktivitäten, eine Liste seiner Zentren auf den fünf Kontinenten, ein Literaturverzeichnis, Würdigungen seiner Ideale und Verdienste durch namhafte Männer und Frauen in Ost und West sowie Artikel über die Haltung zu aktuellen Fragen.
Ein Überblick über die Bahá'í-Literatur der letzten Jahrzehnte des ersten Bahá'í-Jahrhunderts wäre unvollständig, würde nicht das Erscheinen und der weitreichende Einfluss der brillanten, maßgeblichen und umfassenden Einführung in die Bahá'í-Geschichte und in die Bahá'í-Lehren erwähnt, die von dem herzensreinen, unsterblichen Vorkämpfer des Glaubens J. E. Esslemont verfasst wurde und die schon in siebenunddreißig Sprachen gedruckt wurde und derzeit in weitere dreizehn Sprachen übersetzt wird, deren englische Ausgabe bereits in die Zehntausende geht, die allein in den Vereinigten Staaten schon in zehnter Auflage gedruckt wurde, deren Ausgaben in Esperanto, Japanisch und Englisch in Blindenschrift übertragen wurden und die von einer Königin als »ein herrliches Buch voll Liebe und Güte, Kraft und Schönheit« gewürdigt wird, das sie allen mit der Versicherung weiterempfiehlt, dass »jedermann durch dieses Buch besser werde«Q898.
Hervorzuheben ist auch die Gründung eines Verlags durch den britischen Nationalen Geistigen Rat, eingetragen als ›The Bahá'í-Publishing Co.‹, der sich mit der Veröffentlichung und dem Vertrieb von Bahá'í-Literatur auf den Britischen Inseln befasst; die Zusammenstellung von vierzig Bänden mit Abschriften von authentischen, unveröffentlichten Sendschreiben des Báb, Bahá'u'lláhs und 'Abdu'l-Bahás durch verschiedene Bahá'í-Räte im Osten; die Übersetzung des Anhangs zum Kitáb-i-Aqdas mit dem Titel Fragen und Antworten ins Englische; die vom ägyptischen beziehungsweise indischen Nationalen Geistigen Rat besorgte Veröffentlichung des Leitfadens über die Bahá'í-Gesetze zu Angelegenheiten des persönlichen Rechts auf Arabisch und Persisch und eine vom indischen Nationalen Geistigen Rat erstellte kurze Zusammenstellung der Gesetze über die Totenbestattung; und die Übersetzung einer Broschüre in die Maorisprache durch einen Maori-Bahá'í in Neuseeland.

Zu erwähnen ist auch die Sammlung und Veröffentlichung von zahlreichen Ansprachen, die 'Abdu'l-Bahá während Seiner Reisen durch den Westen hielt, durch den Geistigen Rat der Bahá'í in Ṭihrán; die Vorarbeiten zu einer ausführlichen Geschichte des Glaubens auf Persisch; der Druck von Bahá'í-Trauscheinen und Scheidungsurkunden auf Persisch und Arabisch durch einige Nationale Geistige Räte im Osten; die Ausgabe von Geburts- und Sterbeurkunden durch den persischen Nationalen Geistigen Rat; die Erstellung von Formularen für Gläubige, die dem Glauben ein Erbe hinterlassen wollen; die Zusammenstellung einer beträchtlichen Zahl unveröffentlichter Schreiben 'Abdu'l-Bahás durch den Nationalen Geistigen Rat der amerikanischen Bahá'í; die Übersetzung mehrerer Bahá'í-Bücher in Esperanto, darunter wichtige Schriften Bahá'u'lláhs und 'Abdu'l-Bahás, durch die Tochter des berühmten Zamenhof, die selbst zur Bahá'í-Religion konvertiert war; die Übersetzung einer Bahá'í-Broschüre ins Serbische durch Prof.

Bogdan Popović, einen der herausragendsten Gelehrten an der Universität Belgrad; und das spontane Angebot von Prinzessin Ileana von Rumänien (jetzt Gemahlin von Erzherzog Anton von Österreich), eine englische, in ihrer Heimat verteilte Bahá'í-Broschüre in ihre Muttersprache zu übersetzen.
Auch die Fortschritte bei der Übertragung von Bahá'í-Schriften in Blindenschrift müssen gewürdigt werden. Die englischen Ausgaben des Kitáb-i-Íqán, der Verborgenen Worte, der Sieben Täler, von Ishráqát, der Súriy-i-Haykal, der Worte der Weisheit, von Bahá'u'lláhs Gebete und Meditationen, von 'Abdu'l-Bahás Beantworteten Fragen und Promulgation of Universal Peace, von Wisdom of 'Abdu'l-Bahá und von The Goal of a New World Order, sowie zwei englische, eine Esperanto- und eine japanische Ausgabe von Bahá'u'lláh und das Neue Zeitalter wurden schon übertragen, dazu Broschüren in Englisch, Französisch und Esperanto.
Die für das reichhaltige Angebot an Bahá'í-Literatur und ihre Übersetzung in so viele Sprachen Verantwortlichen zögerten auch nicht, sie mit allen verfügbaren Mitteln zu verbreiten, sei es bei ihrem täglichen Umgang mit Einzelpersonen oder bei offiziellen Kontakten mit Organisationen, die sie mit den Zielen und Prinzipien ihres Glaubens bekannt machen wollten.

Der Tatkraft, Wachsamkeit und Beharrlichkeit dieser Herolde des Glaubens Bahá'u'lláhs und seiner gewählten Vertreter, unter deren Federführung die Verbreitung von Bahá'í-Literatur in den letzten Jahren ein so gewaltiges Ausmaß angenommen hat, gebührt höchstes Lob.

Aus den Berichten der in den Vereinigten Staaten und in Kanada mit der Herausgabe und dem Vertrieb dieser Schriften betrauten Stellen geht hervor, dass in den elf Monaten von April 1942 bis Februar 1943 mehr als 19 000 Bücher, 100 000 Broschüren, 3 000 Studienblätter, 4 000 Zusammenstellungen ausgewählter Schriften sowie 1 800 Grußkarten, Tempelkarten und Faltblätter verkauft oder verteilt wurden; dass binnen zwei Jahren in den Vereinigten Staaten 376 000 Prospekte gedruckt wurden über Wesen und Zweck des Hauses der Andacht, das in den Vereinigten Staaten errichtet wurde; dass auf den beiden Weltausstellungen in San Francisco und New York über 300 000 Prospekte verteilt wurden; dass in einem Zeitraum von zwölf Monaten 1 089 Bücher an verschiedene Bibliotheken verschenkt wurden; und dass in einem Jahr durch den Nationalen Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit über 2 300 Briefe mit über 4 500 Broschüren und Prospekten an Schriftsteller, Rundfunksprecher und Vertreter der jüdischen und der afro-amerikanischen Minderheiten geschickt wurden sowie an verschiedene Organisationen, die an internationalen Angelegenheiten interessiert waren.
Das gleiche Lob wie für die Herstellung dieser umfangreichen Literatur verdienen die Reiselehrer und die gewählten Vertreter der amerikanischen Bahá'í-Gemeinde, die diese Schriften – unterstützt von Geistigen Räten anderer Länder – mit derselben tatkräftigen Entschlossenheit an Persönlichkeiten von Rang und Namen überreichten.

An den König von England, an Königin Maria von Rumänien, an den Präsidenten Franklin D.

Roosevelt, an den Kaiser von Japan, an den inzwischen verstorbenen Reichspräsidenten von Hindenburg, an den König von Dänemark, an die Königin von Schweden, an König Ferdinand von Bulgarien, an den Kaiser von Abessinien, an den König von Ägypten, an den mittlerweile verstorbenen irakischen König Feisal, an König Zogu von Albanien, an den inzwischen verstorbenen tschechoslowakischen Präsidenten Masaryk, an die Präsidenten von Mexiko, Honduras, Panama, El Salvador, Guatemala und Puerto Rico, an General Tschiang Kai Schek, an den ehemaligen Khediven von Ägypten, an den Kronprinzen von Schweden, an den Herzog von Windsor, an die Herzogin von Kent, an die Gemahlin von Erzherzog Anton von Österreich, an Prinzessin Olga von Jugoslawien, an Prinzessin Kadria von Ägypten, an Prinzessin Estelle Bernadotte von Wisborg, an Mahatma Gandhi, an mehrere regierende Fürsten in Indien, und an die Ministerpräsidenten aller Staaten des Australischen Bundes – an diese und viele andere weniger hochgestellte Persönlichkeiten wurde Bahá'í-Literatur zu verschiedenen Aspekten des Glaubens überreicht, einigen persönlich, anderen durch geeignete Vermittler, seien es einzelne Gläubige oder die gewählten Vertreter der Bahá'í-Gemeinden.
Die einzelnen Lehrer und die Räte versäumten ebenso wenig, diese Literatur in Staats-, Universitäts- und allgemein zugänglichen Bibliotheken für die Öffentlichkeit bereitzustellen, um dem allgemeinen Leserpublikum die Gelegenheit zu geben, sich selbst mit der Geschichte und den Grundsätzen der Offenbarung Bahá'u'lláhs vertraut zu machen.

Um den Umfang dieser Aktivitäten auf allen fünf Kontinenten zu umreißen, wird es genügen, nur einige der wichtigeren dieser Bibliotheken aufzuzählen: das Britische Museum in London, die Bodleian-Bibliothek in Oxford, die Kongressbibliothek in Washington, die Bibliothek im Den Haager Friedenspalast, die Bibliotheken der Nobel-Friedensstiftung und der Nansen-Stiftung in Oslo, die Königliche Bibliothek in Kopenhagen, die Bibliothek des Völkerbunds in Genf, die Hoover-Friedensbibliothek, die Amsterdamer Universitätsbibliothek, die Parlamentsbibliothek in Ottawa, die Universitätsbibliothek in Alláhábád, die Universitätsbibliothek in Aligarh, die Universitätsbibliothek in Madras, die Bibliothek der Internationalen Universität in Santiniketan nahe Bolpur, die Bibliothek der 'Uthmáníyyih-Universität in Hyderabad, die Imperiale Bibliothek in Kalkutta, die Jamia-Milli-Bibliothek in Delhi, die Universitätsbibliothek in Mysore, die Bernard-Bibliothek in Rangun, die Jerabia-Wadia-Bibliothek in Puna, die öffentliche Bibliothek in Lahore, die Universitätsbibliotheken in Lucknow und in Delhi, die öffentliche Bibliothek in Johannesburg, die Leihbüchereien von Rio de Janeiro, die Nationalbibliothek in Manila, die Universitätsbibliothek in Hongkong, die öffentlichen Bibliotheken in Reykjavik, die Carnegie-Bibliothek auf den Seychellen, die Nationalbibliothek von Kuba, die öffentliche Bibliothek von San Juan, die Universitätsbibliothek in Santo Domingo, die Universitätsbibliothek und die öffentliche Carnegie-Bibliothek in Puerto Rico, die Parlamentsbibliothek in Canberra und die Parlamentsbibliothek in Wellington.

Alle diese Bibliotheken erhielten die maßgeblichen Bücher über den Glauben Bahá'u'lláhs, außerdem alle größeren Büchereien und Bibliotheken in Australien und Neuseeland, neun Bibliotheken in Mexiko, mehrere Bibliotheken in Mukden in der Mandschurei, sowie über tausend öffentliche Büchereien, hundert Büchereien von Betrieben und zweihundert Universitäts- und Collegebibliotheken in den Vereinigten Staaten und Kanada, darunter auch indianische Colleges.
Staatsgefängnisse und seit Kriegsausbruch Militärbibliotheken wurden in das umfassende Programm einbezogen, das die amerikanische Bahá'í-Gemeinde von einem Sonderausschuss für die Verbreitung der Bahá'í-Literatur entwickeln ließ. Diese rege und engagierte Gemeinde dachte auch an die Bedürfnisse der Blinden und übergab Bahá'í-Bücher, die von ihren Mitgliedern in Blindenschrift übertragen worden waren, an dreißig Büchereien und Institute in achtzehn Staaten der Vereinigten Staaten von Amerika, in Honolulu (Hawaii), in Regina (Saskatschewan) und an die Blindenbüchereien in Tokio und Genf; zudem an sehr viele Leihbüchereien, wie sie in vielen großen Städten des nordamerikanischen Kontinents an öffentliche Bibliotheken angeschlossen sind.
Ich kann dieses Thema nicht abschließen, ohne die Frau hervorzuheben, deren Ruhm die weltweiten Erfolge aller Glaubensbotschafter eines ganzen Jahrhunderts überragt, die. großen Anteil an den ersten Schritten für die Übersetzung und Verbreitung der Bahá'í-Literatur hatte, aber vor allem auf dem Gebiet des internationalen Lehrens einen erstaunlichen und wirklich einzigartigen Einsatz zeigte. Martha Root, diesem Archetyp eines Bahá'í-Reiselehrers, dieser hervorragendsten durch Bahá'u'lláh erweckten Hand Gottes seit 'Abdu'l-Bahás Hinscheiden gebührt, wenn man ihre vielfältigen Dienste und ihr überragendes Lebenswerk angemessen würdigen will, der Titel »Führende Botschafterin Seines Glaubens und Stolz aller Bahá'í-Lehrer und -Lehrerinnen in Ost und West«.
Als erste, die im selben Jahr, in dem die Sendschreiben zum göttlichen Plan in den Vereinigten Staaten von Amerika veröffentlicht wurden, dem bahnbrechenden Ruf 'Abdu'l-Bahás folgte, trat sie mit unerschütterlicher Entschlossenheit und einem Geist vollkommener Loslösung ihre Weltreisen an, die sie fast ohne Unterbrechung zwanzig Jahre lang viermal um den Erdball führten, in deren Verlauf sie viermal nach China und Japan und dreimal nach Indien reiste, alle bedeutenden Städte Südamerikas besuchte, Königen und Königinnen, Prinzen und Prinzessinnen, Staatspräsidenten, Ministern und Politikern, Redakteuren, Professoren, Geistlichen, Schriftstellern und einer großen Anzahl von Menschen verschiedener Gesellschaftsschichten die Botschaft vom Neuen Tag überbrachte, sich offiziell oder privat an religiöse Kongresse, Friedensgesellschaften, Esperantovereine, Sozialistenkongresse, theosophische Gesellschaften, Frauenklubs und ähnliche Einrichtungen wandte; und durch die Art ihres Einsatzes und durch den Wert ihrer Erfolge erbrachte diese unermüdliche Seele eine Höchstleistung, die dem Beispiel, das 'Abdu'l-Bahá den Gläubigen bei Seinen Reisen durch den Westen gab, am nächsten kommt.
Ihre acht Begegnungen mit Königin Maria von Rumänien, von denen die erste im Januar 1926 auf Schloss Cotroceni in Bukarest stattfand, die zweite 1927 auf Schloss Pelișor in Sinaia, dann im Januar des darauf folgenden Jahres beim Besuch Ihrer Majestät und deren Tochter Prinzessin Ileana im königlichen Schloss in Belgrad, wo sie sich als Gäste des jugoslawischen Königspaares aufhielten, später im Oktober 1929 auf ›Tenha Vuva‹, dem Sommerpalast der Königin in Baltschik am Schwarzen Meer, und im August 1932 und im Februar 1933 in der Wohnung von Prinzessin Ileana (nun Gemahlin von Erzherzog Anton von Österreich) in Mödling bei Wien, gefolgt von einem weiteren Treffen ein Jahr später im Februar auf Schloss Cotroceni und schließlich im Februar 1936 noch eine Begegnung im selben Palast – wegen des tiefgreifenden Einflusses, den die Besucherin auf ihre königliche Gastgeberin ausübte, stechen diese Begegnungen als bedeutendste Ereignisse ihrer unvergesslichen Reisen hervor, wie es die wiederholten Würdigungen aus der Feder der Königin bezeugen.

Die drei Besuche dieser unermüdlichen Vorkämpferin des Glaubens bei Prinz Paul und Prinzessin Olga von Jugoslawien, die sie auf das königliche Schloss in Belgrad einluden; ihre Vorträge an mehr als vierhundert Universitäten und Höheren Schulen in Ost und West; ihre zweimaligen Besuche von allen deutschen Universitäten – bis auf zwei – sowie von fast hundert Universitäten, Hochschulen und anderen Schulen in China; ihre zahllosen Artikel in Zeitungen und Zeitschriften in praktisch jedem Land, das sie besuchte; ihre vielen Vorträge im Rundfunk und die unzähligen Bücher, die sie in privaten und staatlichen Bibliotheken zurückließ; ihre persönlichen Begegnungen mit den Staatsmännern von über fünfzig Ländern während ihres dreimonatigen Aufenthalts 1932 in Genf, zur Zeit der Abrüstungskonferenz; ihre gewissenhafte Arbeit, als sie neben ihren anstrengenden Reisen auch die Übersetzung und Drucklegung vieler Ausgaben von Dr.

Esslemonts Bahá'u'lláh und das Neue Zeitalter überwachte; der Briefwechsel mit Personen von Rang und Namen und die Übergabe von Bahá'í-Büchern an sie; ihre Pilgerfahrt nach Persien und die ergreifende Ehrerbietung, die sie beim Besuch der historischen Bahá'í-Stätten dieses Landes dem Andenken der Helden des Glaubens erwies; ihr Besuch in Adrianopel, wo sie in ihrer überströmenden Liebe zu Bahá'u'lláh die Häuser, in denen Er während Seines Exils in dieser Stadt gewohnt hatte, und die Menschen, mit denen Er damals zusammengekommen war, ausfindig machte, und wo sie beim Gouverneur und beim Bürgermeister zu Gast war; und schließlich ihre bereitwillige und unermüdliche Unterstützung der Sachwalter des Glaubens in allen Ländern, wo dessen Institutionen schon errichtet waren oder gerade geschaffen wurden – dies sind gewiss Höhepunkte eines Dienstes, der in der gesamten Geschichte des ersten Bahá'í-Jahrhunderts in vieler Hinsicht nicht seinesgleichen hat.
Nicht weniger eindrucksvoll ist die Namensliste derer, mit denen sie im Laufe ihrer Reisen Gespräche führte: Neben den schon Genannten waren es Könige und bedeutende Persönlichkeiten wie König Haakon von Norwegen, König Faisal vom 'Iráq, König Zogu von Albanien und Mitglieder seiner Familie, Prinzessin Marina von Griechenland (nun Herzogin von Kent), Prinzessin Elisabeth von Griechenland, die tschechoslowakischen Präsidenten Thomas G. Masaryk und Eduard Benesch, der österreichische Bundespräsident, Dr. Sun Yat Sen, der Präsident der Columbia-Universität Dr. Nicholas Murray Butler, Professor Bogdan Popović von der Universität Belgrad, der türkische Außenminister Tevfik Rüsdü Bey, der chinesische Außenminister und Kultusminister, der litauische Außenminister, Prinz Muḥammad-'Alí von Ägypten, Stefan Raditsch, die Maharadschas von Patiala, Benares und Travancore, der Gouverneur und der Großmufti von Jerusalem, der schwedische Erzbischof Dr. Erling Eidem, Sarojini Naidu, Sir Rabindranath Tagore, die führende ägyptische Frauenrechtlerin Hudá Sha'ráví, der Minister des japanischen kaiserlichen Haushalts Dr. K. Ichiki, der Prof. Emeritus der Tokioter Kaiserlichen Universität Prof. Tetrujiro Inouye, das japanische Oberhausmitglied Baron Yoshiro Sakatani und der Dekan der philosophischen Fakultät und Präsident des Instituts für türkische Geschichte Mehmed Fu'ád.
Weder Alter noch Krankheit; weder der Mangel an Literatur, der ihre frühen Bemühungen behinderte, noch ihre dürftigen Mittel, was ihre Arbeit zusätzlich erschwerte; weder die Unbilden des Klimas, denen sie ausgesetzt war, noch politische Wirren, in die sie bei ihren Reisen geriet – nichts konnte die Begeisterung dieser geistig regen und heiligen Frau dämpfen oder sie von ihrem Ziel ablenken. Ganz auf sich gestellt und mehr als einmal unter äußerst gefährlichen Umständen, rief sie die Menschen verschiedener Religionen, Hautfarben und Klassen unermüdlich und fanfarengleich zur Botschaft Bahá'u'lláhs, bis sie, die trotz einer tödlichen und schmerzhaften Krankheit, deren Schübe sie äußerst tapfer ertrug, nach Hause eilte, um beim eben begonnenen Siebenjahresplan mitzuwirken, unterwegs im fernen Honolulu zusammenbrach. Dort, an diesem symbolischen Ort zwischen der östlichen und der westlichen Hemisphäre – in beiden hatte sie so machtvoll gewirkt –, starb sie am 28. September 1939 und vollendete damit ein Leben, das wohl als die herrlichste Frucht gelten darf, die das Gestaltende Zeitalter der Sendung Bahá'u'lláhs bisher hervorbrachte.
Dem testamentarischen Gebot 'Abdu'l-Bahás, in die Fußstapfen der Jünger Jesu Christi zu treten, »nicht einen Augenblick zu ruhen«, »durch alle Länder zu ziehen«, »ohne Rast und unentwegt bis zuletzt« »in allen Ländern den Ruf ›Yá Bahá'u'l-Abhá‹«Q899 anzustimmen, erwies diese unsterbliche Heldin solchen Gehorsam, dass heutige wie künftige Generationen darauf stolz sein und ihm nacheifern können.
»Unbeschwert wie der Wind«Q900, setzte sie ihr »ganzes Vertrauen« auf Gott als »beste Wegzehrung«Q901 für ihre Reise und erhob sich sofort, um buchstabengetreu den von 'Abdu'l-Bahá in seinen Sendschreiben so ergreifend formulierten Wunsch zu erfüllen: »O dass ich doch in diese Gegenden reisen könnte, wenn nötig zu Fuß und in tiefster Armut, um in den Städten und Dörfern, auf den Bergen, in den Wüsten und auf den Meeren den Ruf ›Yá Bahá'u'l-Abhá!‹ zu erheben und die göttlichen Lehren zu verbreiten! Leider ist mir dies nicht möglich. Wie sehr beklage ich das! So Gott will, werdet ihr es schaffen.«Q902
»Tief erschüttert hörte ich vom Tod der guten Miss Martha Root«, ehrte Prinzessin Olga von Jugoslawien ihr Andenken, als sie die Nachricht von ihrem Tod erhielt. »Ich hatte keine Ahnung davon. Wir freuten uns früher immer über ihre Besuche. Sie war so freundlich und mild und arbeitete wirklich für den Frieden. Sicher wird man sie und ihre Arbeit schmerzlich vermissen.«Q903
»Du bist wahrhaftig ein Herold des Gottesreiches und eine Botin des Bundes«, bezeugt die nie irrende Feder des Mittelpunkts des Bundes Bahá'u'lláhs, »du bist wahrlich selbstlos. Du bist freundlich zu allen Völkern. Du säst eine Saat, die dereinst tausendfache Frucht bringt. Du pflanzest einen Baum, der immerdar Blätter und Blüten treiben und Frucht tragen wird und dessen Schatten Tag für Tag größer wird.«
Der bei weitem bedeutsamste von allen Diensten, die diese sternengleiche Dienerin des Glaubens der Sache Bahá'u'lláhs erwies, war die beinahe sofortige Reaktion, die sie in Königin Maria von Rumänien auf die Botschaft hervorrief, die diese leidenschaftliche und mutige Pionierin ihr in einer der dunkelsten Stunden ihres Lebens überbrachte, in einer Stunde bitterer Not, Ratlosigkeit und Sorge. »Sie kam«, bezeugt die Königin in einem Brief, »wie alle großen Botschaften kommen: in einer Stunde schrecklichen Kummers, der inneren Zerrissenheit und Verzweiflung. Und so drang der Same tief ein.«Q904
Sie, die älteste Tochter des Herzogs von Edinburgh, des zweiten Sohnes jener Königin, die von Bahá'u'lláh in einem bedeutenden Sendschreiben mit lobenden Worten bedacht worden war; die Enkelin von Zar Alexander II. – ebenfalls Empfänger eines Sendschreibens aus Seiner Feder; durch Geburt und Ehe mit den bedeutendsten Familien Europas verwandt; im anglikanischen Glauben erzogen, durch ihre Ehe jedoch der griechisch-orthodoxen Kirche, der Staatsreligion ihrer Wahlheimat, eng verbunden; eine versierte Schriftstellerin, von bezauberndem und einnehmendem Charakter; sehr talentiert, mit klarem Blick, von Natur aus kühn und begeisterungsfähig – sie, die sich allen humanitären Vorhaben leidenschaftlich widmete, war die einzige unter den Königinnen, die einzige von königlichem Geblüt und Rang, die sich veranlasst fühlte, die Größe der Botschaft Bahá'u'lláhs spontan anzuerkennen, zu verkünden, dass Er der Vater und Muḥammad der Prophet Gottes ist, und allen Männern und Frauen die Bahá'í-Lehren ans Herz zu legen und deren Kraft, Erhabenheit und Schönheit zu preisen.
Ihr furchtloses Glaubensbekenntnis vor Freunden und Verwandten und besonders vor ihrer jüngsten Tochter; drei aufeinanderfolgende Lobpreisungen (sie sind ihr größtes und bleibendes Vermächtnis an die Nachwelt); drei weitere Würdigungen, die sie als ihren Beitrag zur Bahá'í-Literatur verfasste; mehrere Briefe an Freunde und Bekannte sowie an ihre geistige Mutter, die ihr ein Vorbild war; die vielen Zeichen, durch die sie ihren Glauben ausdrückte; ihre Dankbarkeit für die frohe Botschaft, die ihr die Bahá'í-Bücher brachten, die sie und ihre jüngste Tochter bestellten; und schließlich die vereitelte Pilgerfahrt ins Heilige Land, die mit der ausdrücklichen Absicht verbunden war, den Stiftern des Glaubens an ihren Gräbern Ehrerbietung zu erweisen – dank solcher Taten gebührt dieser erlauchten Königin der erste Rang unter den königlichen Unterstützern der Sache Gottes, die in Zukunft erscheinen werden und von denen jeder – um es mit den Worten Bahá'u'lláhs auszudrücken – jubelnd begrüßt werden sollte als »das Auge der Menschheit, der leuchtende Schmuck auf der Stirn der Schöpfung, der Brunnquell des Segens für die ganze Welt«Q905.
In einem privaten Brief schreibt sie bezeichnenderweise: »Einige aus meiner Gesellschaftsschicht wundern sich und missbilligen meinen Mut, hervorzutreten und Dinge auszusprechen, die gekrönte Häupter gewöhnlich nicht sagen. Aber ich handle aus einem inneren Drang heraus, dem ich nicht widerstehen kann. Mit geneigtem Haupt erkenne ich an, dass auch ich nur ein Werkzeug in göttlichen Händen bin, und ich bin glücklich über diese Erkenntnis.«Q906
Bei ihrer Ankunft in Bukarest sandte Martha Root ihrer Majestät einen kurzen Brief und ein Exemplar von Bahá'u'lláh und das Neue Zeitalter, das die Aufmerksamkeit der Königin derart fesselte, dass sie bis zum frühen Morgen in dem Buch las und Martha Root zwei Tage später, am 30. Januar 1926, im Schloss Cotroceni in Bukarest eine Audienz gewährte, in deren Verlauf sie sich davon überzeugt zeigte, dass »diese Lehren die Lösung für die Probleme der Welt darstellen«Q907. Und noch im selben Jahr veröffentlichte sie auf eigene Initiative drei epochemachende Aussagen, die in ungefähr zweihundert Zeitungen der Vereinigten Staaten und Kanadas erschienen, und die danach in Europa, China, Japan, Australien, im Nahen Osten und auf den Inseln der Weltmeere übersetzt und publiziert wurden.
Im ersten dieser Schreiben bestätigte sie, dass die Schriften Bahá'u'lláhs und 'Abdu'l-Bahás »ein lauter Ruf zum Frieden sind, über alle Schranken und Grenzen hinweg und erhaben über alle Meinungsverschiedenheiten bezüglich Riten und Dogmen. … Es ist eine erstaunliche und wundersame Botschaft, die Bahá'u'lláh und Sein Sohn 'Abdu'l-Bahá uns gegeben haben. Sie haben sie nicht offensiv abgefasst, denn sie wussten, dass der Keim der ewigen Wahrheit im Kern ihrer Botschaft auf jeden Fall Wurzeln schlagen und sich ausbreiten wird. … Es ist die Botschaft Christi, die hier aufs Neue und mit fast denselben Worten aufgegriffen wird, aber angepasst an den Unterschied von tausend und mehr Jahren, die zwischen dem Jahr eins und heute liegen.«Q908 Sie fügte eine bemerkenswerte Aufforderung hinzu, die an die aufschlussreichen Worte von Dr. Benjamin Jowett erinnert. Dieser hatte in einem Gespräch mit seinem Schüler Professor Lewis Campbell die Bahá'í-Religion als »das größte Licht« begrüßt, »das seit der Zeit Jesu Christi in die Welt gekommen ist«, und ihm geraten, »darauf zu achten«Q909 und es nie aus den Augen zu verlieren. »Solltet ihr je«, schrieb die Königin, »auf die Namen Bahá'u'lláh oder 'Abdu'l-Bahá stoßen, so legt ihre Schriften nicht beiseite! Durchforscht ihre Bücher und lasst ihre herrlichen, friedenstiftenden, Liebe begründenden Worte und Lehren so in eure Herzen dringen, wie sie in meines drangen! … Sucht nach ihnen und ihr werdet glücklicher sein!«Q910
In einem anderen Zeugnis macht sie eine wichtige Aussage über die Stufe des arabischen Propheten und erklärt: »Gott ist alles und jedes. Er ist die Macht hinter allem Sein. … Er ist die Stimme in uns, die uns Gut und Böse zeigt. Aber meistens ignorieren oder missverstehen wir diese Stimme. Darum berief Er Seine Auserwählten, damit sie zu uns auf die Erde herabsteigen und uns Sein Wort und Seine eigentliche Absicht verdeutlichen. Darum die Propheten, darum Christus, Muḥammad, Bahá'u'lláh. Denn der Mensch braucht immer wieder eine Stimme auf Erden, die ihm Gott nahebringt, die sein Bewusstsein für die Existenz des wahren Gottes schärft. Diese Stimmen, die uns gesandt wurden, mussten Fleisch werden, damit wir mit unseren irdischen Ohren hören und verstehen können.«Q911
Eine Würdigung dieser Aussagen wurde ihr im Namen der Gläubigen in Ost und West schriftlich übermittelt. In ihrem tief berührenden Antwortbrief schrieb sie: »Mit der Botschaft Bahá'u'lláhs und 'Abdu'l-Bahás ist wahrhaftig ein großes Licht zu mir gekommen. … Auch meine jüngste Tochter findet in den Lehren der geliebten Meister viel Kraft und Trost. Wir geben die Botschaft mündlich weiter, und alle, denen wir sie reichen, sehen plötzlich ein Licht vor sich aufleuchten, und vieles, was dunkel und verwirrend gewesen, wird einfach, licht und voll Hoffnung wie nie zuvor. Dass mein offener Brief denen Balsam war, die für die Sache leiden müssen, ist wirklich eine große Freude für mich, und ich nehme es als Zeichen dafür, dass Gott meinen demütigen Tribut angenommen hat. Die mir geschenkte Gelegenheit, mich öffentlich äußern zu können, war auch Sein Werk, denn da war wirklich eine ganze Kette von Umständen, und jedes ihrer Glieder brachte mich unwissentlich einen Schritt weiter, bis plötzlich alles vor meinen Augen klar wurde und ich verstand, warum es so gewesen war. So führt Er uns schließlich zu unserem letzten Ziel. … Nach und nach hebt sich der Schleier, Leid hat ihn zerrissen. Und Leid war auch ein Schritt, der mich immer näher zur Wahrheit führte. Darum bäume ich mich nicht auf gegen das Leid!«Q912
In einem aufschlussreichen und bewegenden Brief an eine vertraute amerikanische Freundin, die in Paris wohnte, schrieb sie: »Vor kurzem kam eine große Hoffnung zu mir durch 'Abdu'l-Bahá. Ich fand in Seiner und Seines Vaters, Bahá'u'lláhs, Glaubensbotschaft meine ganze Sehnsucht nach wahrer Religion gestillt. … Was ich sagen will: Diese Bücher haben mich unglaublich gestärkt, und ich bin jetzt voll Hoffnung und bereit, jeden Tag zu sterben. Aber ich bitte Gott, mich noch nicht hinwegzunehmen, denn ich habe noch viel Arbeit vor mir.«Q913
Und wiederum in einem ihrer späteren anerkennenden Schreiben über den Glauben: »Die Bahá'í-Lehre bringt Frieden und Verständigung. Sie ist wie eine weite Umarmung, die alle umfängt, die lange nach Worten der Hoffnung gesucht haben. … Betrübt über den andauernden Zwist unter den Gläubigen vieler Konfessionen und ihrer gegenseitigen Unduldsamkeit überdrüssig, entdeckte ich in der Bahá'í-Lehre den wahren Geist Christi, der so oft verleugnet und missverstanden wird.«Q914 Und wieder dies wundervolle Bekenntnis: »Die Bahá'í-Lehre bringt der Seele Frieden und dem Herzen Hoffnung. Wer nach Gewissheit sucht, dem sind die Worte des Vaters wie ein Brunnen in der Wüste nach langer Wanderschaft.«Q915
»Die schöne Wahrheit Bahá'u'lláhs«, schrieb sie an Martha Root, »ist immer bei mir, eine Hilfe und Inspiration. Ich schrieb, weil mein Herz überströmt vor Dankbarkeit für den Glanz, den Sie mir gebracht haben. Ich freue mich, wenn Sie der Ansicht sind, dass ich geholfen habe. Ich hoffte, es würde der Wahrheit dienen, weil meine Worte von so vielen gelesen werden.«Q916
Während eines Besuches im Nahen Osten äußerte sie die Absicht, die Bahá'í-Schreine zu besuchen. Sie kam in Begleitung ihrer jüngsten Tochter sogar nach Haifa und war schon in Sichtweite ihres Zieles, als ihr das Recht verwehrt wurde, den geplanten Pilgerbesuch durchzuführen – zur großen Enttäuschung des hochbetagten Größten Heiligen Blatts, das ihre Ankunft sehnlich erwartet hatte. Einige Monate später, im Juni 1931, schrieb sie in einem Brief an Martha Root: »Ileana und ich waren bitter enttäuscht, als wir nicht zu den heiligen Schreinen gehen durften, … aber damals machten wir eine schwere Krise durch, jeder meiner Schritte wurde gegen mich verwendet und politisch in gemeiner Weise ausgeschlachtet. Das brachte mir viel Leid und beschnitt meine Freiheit sehr hart. … Aber die Schönheit der Wahrheit bleibt bestehen, und ich halte mich fest an sie in all den Wechselfällen eines eher traurig gewordenen Lebens. … Es freut mich zu hören, dass Ihre Reise so fruchtbar gewesen ist, und wünsche Ihnen dauernden Erfolg. Denn ich weiß, welch schöne Botschaft Sie von Land zu Land tragen.«Q917
Nach dieser bitteren Enttäuschung schrieb sie an eine Freundin aus ihrer Kindheit, die in der Nähe von 'Akká in einem Haus lebte, das Bahá'u'lláh früher bewohnt hatte: »Es war wirklich schön, von Dir zu hören, und daran zu denken, dass Du ausgerechnet in der Nähe von Haifa lebst und so wie ich den Bahá'í-Lehren folgst. Interessant ist, dass Du in diesem besonderen Haus wohnst. … Ich war so gefesselt davon und betrachtete jedes Foto genau. Es muss ein hübscher Ort sein … und das Haus, in dem du lebst, muss unglaublich anziehend und kostbar sein durch seine Verbindung mit dem Mann, den wir alle verehren …«Q918
Ihre letzte öffentliche Würdigung des Glaubens, den sie so innig liebte, schrieb sie zwei Jahre vor ihrem Tod. »Heute, da die Welt einer solchen Krise von Verwirrung und Unruhe gegenübersteht«, schrieb sie, »müssen wir mehr denn je fest im Glauben stehen und das suchen, was uns eint, und nicht, was uns auseinander bringt. Denen, die nach Licht suchen, zeigen die Bahá'í-Lehren einen Stern, der sie zu tieferem Verständnis führt, zu Zuversicht, Frieden und Wohlwollen gegenüber allen Menschen.«Q919
Martha Roots eigener aufschlussreicher Bericht in einem ihrer Artikel lautet:

»Zehn Jahre lang haben Ihre Majestät und deren Tochter, die Königliche Hoheit Prinzessin Ileana (jetzt die Gemahlin von Erzherzog Anton) mit Interesse jedes neue Buch über die Bahá'í-Bewegung gelesen, sobald es aus der Druckerei kam. … Nach dem Hinscheiden ihres Gemahls König Ferdinand im Jahr 1927 empfing mich ihre Majestät auf Schloss Pelișor in Sinaia zur Audienz, wo sie mir gnädig eine Unterredung gewährte, bei der sie von den Bahá'í-Lehren über die Unsterblichkeit sprach.

Auf ihrem Tisch und dem Diwan lagen einige Bahá'í-Bücher, da sie gerade in jedem von ihnen die Lehren über das Leben nach dem Tod nachgelesen hatte.

Sie bat mich, … die Freunde im Írán und die vielen amerikanischen Bahá'í zu grüßen, die, wie sie sagte, im Vorjahr bei ihrer Reise durch die Vereinigten Staaten besonders liebenswürdig zu ihr gewesen seien. … Als ich die Königin am 19.

Januar 1928 im Königsschloss in Belgrad wieder traf – sie und die Königliche Hoheit Prinzessin Ileana waren dort Gäste der jugoslawischen Königin und hatten einige ihrer Bahá'í-Bücher mitgebracht –, sprach sie jene Worte, die mir von allem, was Ihre liebe Majestät sagte, am längsten in Erinnerung bleiben werden: ›Der letzte Traum, den wir verwirklichen werden, ist der, dass die Bahá'í-Denkart eine solche Kraft hat, dass sie allmählich zu einem Licht für alle wird, die nach dem wahren Ausdruck der Wahrheit suchen.‹ … Als die Majestät später, bei der Audienz vom 16.

Februar 1934 im Schloss Cotroceni, vernahm, dass die rumänische Übersetzung von Bahá'u'lláh und das Neue Zeitalter gerade in Bukarest herausgekommen war, sagte sie, sie sei so glücklich, dass ihr Volk nun den Segen genieße, diese kostbare Lehre lesen zu können. … Und nun hatte ich heute, am 4.

Februar 1936, eine weitere Audienz bei ihrer Majestät auf Schloss Cotroceni in Bukarest. … Wieder empfing mich Königin Maria von Rumänien herzlich in ihrer gedämpft erleuchteten Bibliothek, denn es war sechs Uhr. … Welch unvergesslicher Besuch war das! … Sie sagte mir auch, dass sie in London eine Bahá'í getroffen hätte, Lady Blomfield, die ihr das Original der Botschaft zeigte, die Bahá'u'lláh ihrer Großmutter, Königin Victoria, nach London geschrieben hatte.

Sie fragte mich nach den Fortschritten der Bahá'í-Bewegung, besonders in den Balkanländern. … Sie sprach auch über mehrere Bahá'í-Bücher, über die Tiefen des Íqán, und insbesondere über die Ährenlese, die sie ein wundervolles Buch nannte.

Um ihre eigenen Worte zu zitieren: ›Sogar Zweifler würden darin eine gewaltige Kraft finden, wenn sie es allein lesen würden und ihrer Seele Zeit gäben, zu wachsen.‹ … Ich fragte sie, ob ich vielleicht von der Brosche sprechen dürfe, die den Bahá'í historisch kostbar ist, und sie erwiderte: ›Ja, gern.‹ Einmal, im Jahr 1928, hatte mir Ihre liebe Majestät ein Geschenk gegeben, eine hübsche und seltene Brosche, die ihr ihre kaiserlichen Verwandten in Russland einige Jahre zuvor geschenkt hatten.

Es waren zwei kleine in Gold und Silber gearbeitete Flügel, die mit winzigen Diamantsplittern besetzt waren und von einer großen Perle zusammengehalten wurden. ›Sie geben immer Geschenke an andere, ich werde Ihnen jetzt ein Geschenk von mir geben‹, sagte die Königin lächelnd und heftete die Brosche selbst an mein Kleid.

Die Flügel und die Perle ließen sie als ›lichtbringend‹ erscheinen – eben eine Bahá'í!

Die Brosche wurde noch in derselben Woche nach Chicago geschickt, als Geschenk für den Bahá'í-Tempel. … Auf der Bahá'í-Nationaltagung, die in jenem Frühjahr stattfand, kamen Bedenken auf:

Darf ein Geschenk der Königin verkauft werden?

Sollte es nicht als Andenken an die erste Königin aufbewahrt werden, die sich erhob, den Glauben an Bahá'u'lláh zu fördern?

Es wurde aber doch sogleich verkauft und das Geld dem Tempel gegeben, denn alle Bahá'í gaben ihr Letztes, um diesen mächtigen Bau zu fördern, den ersten seiner Art in den Vereinigten Staaten von Amerika.

Mister Willard Hatch, ein Bahá'í aus Los Angeles in Kalifornien, der die erlesene Brosche kaufte, brachte sie 1931 nach Haifa in Palästina und gab sie in das Archiv am Karmel, wo sie für alle Zeit bei den Bahá'í-Schätzen ruhen soll …«Q920
Im Juli 1938 verschied Königin Maria von Rumänien.

An ihre Tochter, die Königin von Jugoslawien, wurde im Namen aller Bahá'í-Gemeinden in Ost und West ein Kondolenzschreiben gerichtet, auf das sie antwortete und dabei ihren »aufrichtigen Dank an alle, die an Bahá'u'lláh glauben«Q921 zum Ausdruck brachte.

Der Nationale Geistige Rat der Bahá'í von Persien sandte im Namen der Gläubigen in Bahá'u'lláhs Geburtsland ein Beileidschreiben in persischer und englischer Sprache an ihren Sohn, den König von Rumänien, und an die rumänische Königsfamilie.

Die tiefe liebevolle Anteilnahme, die Martha Root gegenüber Prinzessin Ileana zum Ausdruck brachte, wurde von ihr dankbar angenommen.

Für die Königin wurden Gedenkfeiern abgehalten, auf denen das mutige und epochale Bekenntnis ihres Glaubens an Bahá'u'lláh als den Vater, ihre Anerkennung der Stufe des Propheten des Islám und die Lobpreisungen aus ihrer Feder gebührend gewürdigt wurden.

Am ersten Jahrestag ihres Todes verlieh der Nationale Geistige Rat der Vereinigten Staaten und Kanadas seiner dankbaren Bewunderung und Zuneigung für die verstorbene Königin Ausdruck, indem er sich mit einer prachtvollen Blumengabe an der eindrucksvollen Gedenkfeier beteiligte, die der rumänische Gesandte ihr zu Ehren in der Bethlehemkapelle der Kathedrale von Washington D.C. veranstaltete und an der eine vom Staatssekretär angeführte amerikanische Delegation von Regierungsbeamten sowie Vertretern von Heer und Marine, die Botschafter Großbritanniens, Frankreichs und Italiens und Vertreter anderer europäischer Gesandtschaften teilnahmen und gemeinsam eine Frau würdigten, die – abgesehen von dem unvergänglichen Ruhm, den sie im Königreich Bahá'u'lláhs erlangt hatte – im irdischen Leben die Achtung und Liebe vieler Menschen über die Grenzen ihres Landes hinaus erworben hatte.
Die Anerkennung der göttlichen Botschaft durch Königin Maria gehört zu den ersten Früchten dessen, was Bahá'u'lláh während seiner Gefangenschaft lange zuvor schon vorausschaute und in Seinem Kitáb-i-Aqdas angekündigt hat: »Welch großer Segen harrt des Königs, der sich erhebt, Meiner Sache in Meinem Reiche zu helfen, und sich von allem außer Mir loslöst! … Alle müssen seinen Namen verherrlichen, seine Stufe ehren und ihm helfen, mit dem Schlüssel Meines Namens, der Allmächtige Beschützer, für alle Bewohner der sichtbaren und unsichtbaren Reiche, die Städte aufzuschließen. Ein solcher König ist das wahre Auge der Menschheit, der leuchtende Schmuck auf der Stirn der Schöpfung, der Brunnquell des Segens für die ganze Welt. O Volk Bahás, opfert eure Habe, ja euer Leben zu seinem Beistand!«Q922
Die mit dem unvergänglichen Ruhm der weltweiten, bemerkenswerten Dienste Martha Roots gekrönte amerikanische Bahá'í-Gemeinde sollte sich gegen Ende des ersten Bahá'í-Jahrhunderts dank der gemeinsamen Bemühungen ihrer Mitglieder im In- und Ausland durch weitere Errungenschaften auszeichnen, die so weitreichend und so wertvoll waren, dass sie in jedem Überblick über die Lehraktivitäten dieses Jahrhunderts erwähnt werden müssen. Man kann ohne Übertreibung sagen, dass die gewaltigen Erfolge und die daraus entspringenden erstaunlichen Ergebnisse nur durch den Einsatz aller Institutionen der neu errichteten Gemeindeordnung, die alle nach einem sorgfältig ausgearbeiteten Plan vorgingen, zu erzielen waren, und dass sie einen angemessenen Abschluss bilden für einen Bericht über ein Jahrhundert großer Anstrengungen im Dienst für die Sache Bahá'u'lláhs.
Dass in den letzten Jahren dieses glorreichen Jahrhunderts die Bahá'í-Gemeinde der Vereinigten Staaten und Kanadas die Siegestrophäe davontrug, kann nicht überraschen. Ihre Leistungen während der letzten zwei Jahrzehnte des Heroischen Zeitalters und während der ersten fünfzehn Jahre des Gestaltenden Zeitalters der Bahá'í-Offenbarung setzten ein gutes Vorzeichen für ihre Zukunft und bahnten den Weg für ihren endgültigen Sieg noch vor Ablauf des ersten Jahrhunderts des Bahá'í-Zeitalters.
Fast hundert Jahre zuvor hatte der Báb in Seinem Qayyúmu'l-Asmá' die »Völker des Westens« eigens aufgefordert, aus ihren »Städten hervorzukommen« und Seiner Sache beizustehen.

In Seinem Kitáb-i-Aqdas hatte Bahá'u'lláh die Präsidenten aller amerikanischen Republiken angesprochen und ihnen geboten, sich aufzumachen, »den Verletzten mit den Händen der Gerechtigkeit zu verbinden« und »den Unterdrücker« zu »zermalmen … mit der Rute der Gebote«Q923 ihres Herrn, und in Seinen Schriften sagte Er voraus, dass »die Zeichen Seiner Herrschaft« »im Westen«Q924 erscheinen werden. 'Abdu'l-Bahá verkündete, dass das »Licht«, das die Offenbarung Seines Vaters über den Westen ergieße, einen »außerordentlichen Glanz«Q925 erlangen werde, und dass »das Licht des Königreichs den Westen noch brillanter erleuchten«Q926 werde als den Osten.

Insbesondere rühmte Er den amerikanischen Kontinent als »ein Land, darin Sein strahlendes Licht enthüllt und die Geheimnisse seines Glaubens entschleiert werden sollen«Q927, und stellt fest, dass Amerika »allen Nationen geistig vorangehen«Q928 werde.

Die Große Republik des Westens, die führende Nation auf diesem Kontinent, hebt er noch eigens hervor und erklärt, dass deren Volk »es wirklich wert« sei, »als erstes das Königszelt des Größten Friedens zu errichten und die Einheit der Menschheit zu verkünden«Q929, und dass es »bestens ausgerüstet und befähigt ist, das zu vollbringen, was die Geschichtsbücher schmücken wird; die ganze Welt wird sie beneiden und für die Erfolge ihres Volkes wird man sie in Ost und West segnen.«Q930
Die erste Tat Seiner Amtszeit war, dass Er das Banner Bahá'u'lláhs im Herzen dieser Republik entfaltete.

Dann folgte Sein ausgedehnter Besuch hin zu deren Ufern und die Grundsteinlegung für das erste Haus der Andacht, das die Gemeinde der Gläubigen dieses Landes erbauen sollte, und schließlich, an Seinem Lebensabend, die Offenbarung der Sendschreiben zum göttlichen Plan, die den Gläubigen den Auftrag übertrugen, das Banner des Glaubens Seines Vaters auf allen Kontinenten, Ländern und Inseln des Erdballs zu erheben, so wie Er es in ihrem eigenen Land erhoben hatte.

Er hatte zudem einen ihrer berühmtesten Präsidenten dafür gelobt, dass er durch die von ihm vertretenen Ideale und die von ihm eingeführten Institutionen den »Tagesanbruch«Q931 des von Bahá'u'lláh vorausgesehenen Friedens hatte anbrechen lassen, und Er hatte die Hoffnung geäußert, dass sich von ihrem Land aus »himmlische Erleuchtung zu allen Völkern der Erde verbreiten«Q932 werde; hatte sie in den genannten Sendschreiben als die »Apostel Bahá'u'lláhs«Q933 bezeichnet und ihnen versichert:

»Ist euer Unternehmen von Erfolg gekrönt, so wird … der Thron des Reiches Gottes in der Fülle seiner Majestät und Herrlichkeit fest gegründet sein«Q934; und hatte die mitreißende Ankündigung gemacht:

»Sobald sie diese göttliche Botschaft quer durch die Kontinente Europa, Asien, Afrika und Australasien und bis auf die pazifischen Inseln verbreitet haben, wird sich diese Gemeinde fest auf den Thron ewiger Herrschaft gesetzt sehen. … Die ganze Erde wird widerhallen vom Lobpreis ihrer Majestät und Größe.«Q935
Diese Gemeinde, die Er geschaffen, liebevoll gehegt, immer wieder gesegnet und gepriesen hatte und der Er zuletzt eine so unverwechselbare Aufgabe anvertraute, hatte sich noch zu Seinen Lebzeiten aufgemacht, ihr großes Vorhaben, den Mashriqu'l-Adhkár, zu beginnen, indem sie das dafür vorgesehene Grundstück kaufte und das Fundament errichtete.

Sie hatte ihre Lehrer nach Ost und West gesandt, um die Sache zu verbreiten, der sie sich angeschlossen hatten, hatte die Basis ihres Gemeindelebens geschaffen und nach Seinem Hinscheiden den Oberbau des Tempels errichtet und mit der Ausschmückung seiner Fassade begonnen.

Darüber hinaus hatte sie mehr als alle anderen für die Errichtung der Strukturen der Gemeindeordnung des Glaubens geleistet, hatte sich mehr für den Glauben eingesetzt sowie für den Nachweis seiner Eigenständigkeit, für die Zunahme und Verbreitung seiner Literatur, für die moralische und materielle Unterstützung verfolgter Glaubensgenossen, für die Abwehr der Angriffe seiner Gegner, und dafür, dass königliche Personen seinem Stifter Gefolgschaft leisteten.

Diese glänzenden Erfolge gipfelten nun, am Ende des Jahrhunderts, in der Inangriffnahme eines Vorhabens, das die erste Phase der ihr von 'Abdu'l-Bahá anvertrauten Aufgabe darstellt:

In nur sieben Jahren sollte die äußere Ausschmückung des Mashriqu'l-Adhkár vollendet werden, sollte sich die Zahl der Geistigen Räte auf dem nordamerikanischen Kontinent fast verdoppeln, zudem die Gesamtzahl der Orte auf dem amerikanischen Kontinent, in denen Bahá'í wohnen, auf eintausenddreihundertzweiundzwanzig ansteigen, in jedem Staat der Vereinigten Staaten und in jeder Provinz Kanadas die Grundlage für die Strukturen der Gemeindeordnung geschaffen werden, und in jeder der zwanzig Republiken Mittel- und Südamerikas ein fester Stützpunkt errichtet werden, um die Anzahl der unabhängigen Länder im Einflussbereich dieser Gemeinde auf sechzig zu erhöhen.
Viele unterschiedliche Kräfte drängten die amerikanische Bahá'í-Gemeinde nun zu entschlossenem Handeln: die glühenden Ermahnungen und Verheißungen Bahá'u'lláhs und Seine Aufforderung, in Seinem Namen Häuser der Andacht zu errichten; 'Abdu'l-Bahás Anweisungen in den vierzehn Sendschreiben an die Gläubigen in den West-, Mittel-, Nordost- und Südstaaten der nordamerikanischen Republik und im Herrschaftsgebiet Kanada; Seine prophetischen Worte über die Zukunft des Mashriqu'l-Adhkár in Amerika; der Einfluss der neuen Gemeindeordnung, die einen Geist der hingebungsvollen Mitarbeit hervorbrachte und förderte; das Beispiel Martha Roots, die nur mit einer Handvoll unzulänglich übersetzter Broschüren nach Südamerika reiste und alle wichtigen Städte dieses Kontinents besuchte; die Zähigkeit und Selbstaufopferung der furchtlosen und großartigen Keith Ransom-Kehler, der ersten amerikanischen Märtyrerin, die auf ihrer Reise nach Persien die Sache ihrer unterdrückten persischen Brüder in zahlreichen Gesprächen mit Ministern, Geistlichen und Beamten vertrat und nicht weniger als sieben Gesuche an den Sháh richtete, dabei alle Warnungen von Alter und Krankheit in den Wind schlug und schließlich in Iṣfahán verstarb.

Was die Mitglieder der amerikanischen Gemeinde darüber hinaus zu neuen Opfern und Unternehmungen anspornte, war ihr brennender Wunsch, die Arbeit einiger Pioniere zu unterstützen, die durch Ansiedlung und wiederholte Reisen das erste Glaubenszentrum in Brasilien geschaffen hatten und die den südamerikanischen Kontinent umschifften, die Westindischen Inseln besuchten und in mehreren Ländern Mittel- und Südamerikas Literatur verbreiteten; das Bewusstsein ihrer dringenden Verantwortung angesichts der sich rasch verschlechternden internationalen Lage; die Einsicht, dass das erste Bahá'í-Jahrhundert sich rasch seinem Ende näherte; und das Verlangen, ihr vor dreißig Jahren begonnenes Unternehmen zu einem würdigen Abschluss zu bringen.

Unbeirrt von der unermesslichen Größe ihres Arbeitsfeldes, der gegen sie ins Spiel gebrachten Macht fest verwurzelter kirchlicher Organisationen, der politischen Labilität einiger Länder, in denen sie sich niederlassen wollten, der klimatischen Verhältnisse, denen sie ausgesetzt sein würden, der Unterschiede von Sprache und Gebräuchen bei den Völkern, unter denen sie wohnen würden, und wohl gewahr der dringenden Erfordernisse des Glaubens auf dem nordamerikanischen Kontinent, erhoben sich die Mitglieder der amerikanischen Bahá'í-Gemeinde alle zusammen, um eine sorgfältig geplante und systematisch durchgeführte dreifache Kampagne zu beginnen:

In allen noch unerschlossenen Staaten und Provinzen Nordamerikas sollte ein Geistiger Rat gebildet werden, in jeder Republik Mittel- und Südamerikas sollte ein Kern ortsansässiger Gläubiger geschaffen werden, und am Mashriqu'l-Adhkár sollte die Außenverzierung vollendet werden.
Wohl hundert Maßnahmen und Aktivitäten auf dem Gebiet der Verwaltung und der Erziehung wurden entwickelt und durchgeführt, um diesen hehren Plan zu verfolgen. Durch großzügige Geldspenden, durch die Einrichtung eines Interamerika-Ausschusses und unterstützender regionaler Lehrausschüsse, durch die Gründung einer internationalen Schule für Ausbildung und Training von Bahá'í-Lehrern, durch die Ansiedlung von Pionieren in unerschlossenen Gebieten und Besuche von Reiselehrern, durch die Verbreitung von Literatur auf Spanisch und Portugiesisch, durch die Einführung von Trainingskursen für Lehrer und durch die ergänzende Tätigkeit von Gruppen und örtlichen Räten, durch Öffentlichkeitsarbeit in Presse und Rundfunk, durch die Vorführung von Lichtbildern des Tempels und die Ausstellung von Modellen, durch gemeindeübergreifende Tagungen, durch Vorträge an Universitäten und Colleges, durch die Intensivierung von Lehrkursen und lateinamerikanischen Studien an Sommerschulen – durch diese und andere Aktivitäten brachten die Mitarbeiter an diesem Siebenjahresplan ein Unternehmen zum erfolgreichen Abschluss, das als die größte gemeinsame Unternehmung gelten kann, die von den Gläubigen Bahá'u'lláhs im gesamten ersten Bahá'í-Jahrhundert in Angriff genommen wurde.
Tatsächlich war noch vor Ablauf dieses Jahrhunderts, sechzehn Monate vor dem festgesetzten Termin, nicht nur die Arbeit am Tempel abgeschlossen, vielmehr gab es statt einer kleinen Keimzelle in jeder lateinamerikanischen Republik bereits Geistige Räte in Mexiko-Stadt und Puebla (Mexiko), Buenos Aires (Argentinien), Guatemala-Stadt (Guatemala), Santiago (Chile), Montevideo (Uruguay), Quito (Ecuador), Bogotá (Kolumbien), Lima (Peru), Asuncion (Paraguay), Tegucigalpa (Honduras), San Salvador (El Salvador), San José und Puntarenas (Costa Rica), Havanna (Kuba) und Port-au-Prince (Haiti).

Die Ausbreitungsarbeit, an der sich auch neu gewonnene lateinamerikanische Gläubige beteiligten, war in den Republiken Mexiko, Brasilien, Argentinien, Chile, Panama und Costa Rica begonnen worden und wurde tatkräftig vorangetrieben.

Gläubige hatten ihre Wohnsitze nicht nur in die Hauptstädte aller lateinamerikanischen Republiken verlegt, sondern auch in wichtige Städte wie Veracruz, Cananea und Tacubaya (Mexiko), Balboa und Christobal (Panama), Recife (Brasilien), Guayaquil und Ambato (Ecuador) und Temuco und Magellanes (Chile); die Geistigen Räte der Bahá'í von Mexiko-Stadt und von San José wurden eingetragen; in Mexiko-Stadt entstand ein Bahá'í-Zentrum mit Bibliothek, Leseraum und Vortragssaal, in Havanna, Buenos Aires und Santiago fanden Tagungen von Bahá'í-Jugendlichen statt und in Buenos Aires wurde ein Verteilzentrum eingerichtet, von dem aus Bahá'í-Literatur in ganz Lateinamerika verteilt wurde.
Auf diesem riesigen Vorhaben ruhte von Anfang an ein Segen, der die geistige Einheit der beiden Amerika festigte, ein Segen, der dem Opfer einer Frau entströmte, die in der Morgendämmerung des Tages des göttlichen Bundes für die Errichtung des ersten Bahá'í-Zentrums sowohl in Europa als auch in Kanada verantwortlich war und die trotz ihrer siebzig Jahre und ihrer schwachen Gesundheit die zehntausend Kilometer lange Reise in die Hauptstadt Argentiniens unternahm und dort an der Schwelle ihres Pionierdienstes plötzlich verstarb, aber durch ihren Tod der dort begonnenen Arbeit einen solchen Impuls verlieh, dass das Land durch die Schaffung einer lateinamerikanischen Verteilstelle für Bahá'í-Literatur und durch andere Aktivitäten schon den vordersten Platz unter seinen Schwesterrepubliken einnimmt.
May Maxwell, die in argentinischer Erde ruht; Hyde Dunn, deren sterbliche Reste in der Stadt Sydney in Australien liegen; Keith Ransom-Kehler, begraben im fernen Iṣfahán; Susan Moody, Lillian Kappes und ihre beherzten Gefährten, die in Ṭihrán bestattet sind; Lua Getsinger, die in der ägyptischen Hauptstadt zur ewigen Ruhe gebettet wurde; und nicht zuletzt Martha Root, die auf einer Insel mitten im Pazifik beerdigt ist – ihnen allen gebührt die unvergleichliche Ehre, durch ihre Dienste und ihr Opfer einen Glanz auf die amerikanische Bahá'í-Gemeinde geworfen zu haben, für den ihre Vertreter, wenn sie auf ihrer historischen ersten panamerikanischen Tagung ihre hart erkämpften Siege feiern, auf ewig dankbar sein dürften.
Wenn sich diese Gemeinde in dem nationalen Schrein versammelt, – dem heiligsten je zum Ruhme Bahá'u'lláhs errichteten Tempel, – um zugleich des hundertsten Jahrestags der Geburt der Bábí-Sendung, des Beginns der Bahá'í-Ära, des Auftakts des Bahá'í-Zyklus, der Geburt 'Abdu'l-Bahás und des fünfzigsten Jahrestags der Ansiedlung des Glaubens in der westlichen Hemisphäre zu gedenken; wenn sie zusammen mit den Abgesandten der amerikanischen Republiken in der Nähe einer Stadt feiert, die sich rühmen darf, das erste Bahá'í-Zentrum in der westlichen Welt zu sein, dann darf sie bei dieser festlichen Gelegenheit wohl fühlen, dass sie durch den triumphalen Abschluss des ersten Abschnitts des von 'Abdu'l-Bahá für sie umrissenen göttlichen Plans bleibenden Ruhm über die Schwestergemeinden in Ost und West ausgegossen und in den Annalen des ersten Bahá'í-Jahrhunderts die letzten Seiten mit goldenen Lettern geschrieben hat.

Epilog

Rückschau und Ausblick

So ging das erste Jahrhundert der Bahá'í-Ära zu Ende, ein so erhabener und fruchtbarer Zeitraum, dass er in der gesamten Religionsgeschichte, ja in der Geschichte der Menschheit nicht seinesgleichen hat. Ein Prozess – von Gott in Gang gesetzt, mit unermesslichen Möglichkeiten versehen, geheimnisvoll in seinem Ablauf, furchtbar in den Heimsuchungen, die jeden trafen, der sich ihm entgegenstemmte, unendlich reich in seiner Verheißung der Erneuerung und Erlösung der Menschheit – hatte in Shíráz begonnen, in Ṭihrán, Baghdád, Adrianopel und 'Akká immer mehr Schwung gewonnen, hatte die Meere überwunden, hatte seine schöpferischen Einflüsse in den Westen gelenkt und inmitten des nordamerikanischen Kontinents die ersten Beweise seiner wunderbaren, die Welt belebenden Kraft offenbart.
Dem Herzen Asiens entsprungen und in den Westen vordrängend, hatte er unaufhaltsam Fahrt aufgenommen, bis die Erde ringsum mit seiner Herrlichkeit umgeben war. Ins Dasein gerufen von einem Kaufmannssohn in der Provinz Fárs, umgestaltet von einem Edelmann aus Núr, gefestigt durch die Mühen eines Mannes, der Seine besten Jugend- und Mannesjahre in Exil und Gefangenschaft verbrachte, hatte er seine hervorstechendsten Triumphe in einem Land und unter einem Volk errungen, das so weit von seinem Ursprungsland entfernt ist wie der halbe Erdumfang. Jeden Angriff hatte er abgewehrt, jede Hürde auf seinem Vormarsch überwunden, jeden stolzen Gegner, der seine Macht zu brechen suchte, gedemütigt, und selbst die Schwächsten und Bescheidensten unter denen, die als willige Werkzeuge seiner umgestaltenden Kraft angetreten waren hatte er zu den Höhen eines unglaublichen Mutes emporgehoben. Heldenhafte Kämpfe und unvergleichliche Siege, verwoben mit erschütternden Tragödien und Schicksalsschlägen, haben das Muster seiner hundertjährigen Geschichte geprägt.
Dieser Prozess hatte aus einer Handvoll Studenten der Shaykhí-Schule, die aus der Ithná-'Asharíyyih-Sekte des shí'itischen Islám hervorgegangenen war, eine weltweite Gemeinde geformt, fest verbunden, mit einer klaren Vision, lebendig, geweiht durch das Opfer von über zwanzigtausend Märtyrern, übernational, nicht sektiererisch, unpolitisch, mit dem Anspruch auf Status und Funktion einer Weltreligion, die über fünf Kontinente und die Inseln der Weltmeere verbreitet ist, mit Verzweigungen in sechzig unabhängigen Staaten und siebzehn Kolonien – eine Gemeinde, die ausgestattet ist mit Literatur, die in vierzig Sprachen übersetzt und verbreitet wird, die über Stiftungen von mehreren Millionen Dollar verfügt, von einer ganzen Reihe von Regierungen in Ost und West anerkannt wird, die einig ist in ihren Zielen und Ansichten, keine Berufsgeistlichkeit besitzt, sich zu einem einzigen Glauben bekennt, ein einziges Gesetz befolgt, von einem einzigen Ziel beseelt ist, die organisch verbunden ist durch eine von Gott verfügte, einzigartige Gemeindeordnung; in deren Kreisen sich Vertreter aller führenden Religionen der Welt und der verschiedensten Völker und Klassen finden; die ihren Bürgerpflichten nachkommt, sich ihrer Verantwortung ebenso bewusst ist wie der Gefahren, die der Gesellschaft drohen, zu der sie gehört, und die die Nöte dieser Gesellschaft teilt und auf ihre eigene hohe Bestimmung vertraut.
Den Kern dieser Gemeinde hatte der Báb geschaffen, bald nach der Nacht, in der Er in Shíráz Mullá Ḥusayn Seine Sendung verkündet hatte.

Ihre Geburt wurde von lautem Gezeter begrüßt, in das der Sháh, seine Regierung, sein Volk und die ganze Geistlichkeit des Landes einmütig einstimmten.

Bald nach Seiner Rückkehr von der Pilgerfahrt nach Mekka traf den jugendlichen Religionsstifter das Los einer grausamen Gefangenschaft in den Bergen von Ádhirbáyján.

In der Einsamkeit von Máh-Kú und Chihríq schloss Er Seinen Bund, fasste Seine Gesetze in Worte und übergab der Nachwelt den größten Teil Seiner Schriften.

Eine Konferenz von Gläubigen unter der Leitung Bahá'u'lláhs in der kleinen Ortschaft Badasht hob die Gesetze der islámischen Offenbarung unter dramatischen Umständen auf und setzte an ihre Stelle die der neuen Offenbarung.

In Tabríz vertrat Er vor dem Kronprinzen und den höchsten geistlichen Würdenträgern von Ádhirbáyján öffentlich und freimütig Seine Behauptung, niemand anders zu sein als der verheißene, lang erwartete Qá'im.

Verfolgungsstürme von verheerender Gewalt hatten in Mázindarán, Nayríz, Zanján und Ṭihrán die Reihen derer gelichtet, die an Ihn glaubten, und Ihn Seiner edelsten, wertvollsten Anhänger beraubt.

Schließlich musste Er die fast völlige Vernichtung Seines Glaubens und den Verlust der meisten Buchstaben des Lebendigen erleben und wurde – nachdem Er selbst eine Reihe bitterer Demütigungen erdulden musste – im Kasernenhof von Tabríz durch ein Erschießungskommando hingerichtet.

Ein Blutbad von ungewöhnlicher Grausamkeit hatte die größte Heldin Seines Glaubens erfasst, andere Gläubige hinweggerafft, das Leben Seines vertrauten Sekretärs und Wahrers Seiner letzten Wünsche ausgelöscht und Bahá'u'lláh in die Tiefen des verkommensten Verlieses von Ṭihrán getrieben.
Neun Jahre nach ihrer historischen Verkündigung brachte die Botschaft des Báb in der pestgeschwängerten Luft des Síyáh-Chál ihre Frucht hervor, erfüllte sich Seine Verheißung und es brach der herrlichste und bedeutendste Zeitabschnitt des Heroischen Zeitalters der Bahá'í-Ära an.

Vorübergehend wurde die neu aufgegangene Sonne der Wahrheit, diese größte Leuchte der Welt, verfinstert, als Bahá'u'lláh auf Befehl von Náṣiri'd-Dín Sháh plötzlich in den 'Iráq verbannt wurde, sich von dort unerwartet in die Berge Kurdistáns zurückzog und den noch verbliebenen Rest der verfolgten Gemeinde der Gläubigen verwirrt und heruntergekommen in Baghdád zurückließ.

Die Geschicke der in raschem Niedergang begriffenen Gemeinde wendeten sich, als Er nach zweijähriger Abwesenheit zurückkehrte, die Gemeinde neu belebte, sie moralisch wieder aufbaute, ihr wieder zu Ansehen verhalf, ihre Glaubenssätze bereicherte und schließlich als Höhepunkt am Vorabend Seiner Verbannung nach Konstantinopel im Najíbíyyih-Garten im Kreis Seiner engsten Gefährten Seine Sendung verkündete.

Durch die Auflehnung des vom Báb Benannten, durch dessen Untaten und die Verführung durch seinen üblen Genius hätte eine weitere Krise in Adrianopel – die schwerste Krise, die der ringende Glaube in seiner Geschichte zu bestehen hatte – beinahe die neu erstarkten Kräfte des Glaubens zersetzt und die von Bahá'u'lláh ins Leben gerufene Gemeinde des Größten Namens in einer Feuertaufe vernichtet.

Befreit vom Gift des »Größten Götzen« konnte der unzerstörbare Glaube durch die Kraft des vom Báb gestifteten Bundes und trotz der Erschütterungen, die er durchzumachen hatte, die gewaltigsten Hindernisse überwinden und den Gipfel des Ruhmes erklimmen – zu der Stunde, da Bahá'u'lláh den Königen, Herrschern und Kirchenfürsten der Welt in Ost und West Seine Offenbarung verkündete.

Diesem unvergleichlichen Sieg folgte Sein tiefstes Leid auf dem Fuße, die von Sulṭán 'Abdu'l-'Azíz angeordnete Verbannung in die Strafkolonie 'Akká.

Von den aufmerksamen Feinden wurde sie als Signal für die endgültige Vernichtung des gefürchteten und verhassten Gegners bejubelt, und der Glaube wurde in der Festung, die Bahá'u'lláh Sein »Größtes Gefängnis« nannte, mit nie zuvor erlebten Prüfungen von innen und außen überschüttet.

Die Festlegung der Gesetze und Gebote des neuen Glaubens und die Verkündigung und Bestätigung seiner grundlegenden Prinzipien – Schuss und Kette der künftigen Strukturen der Gemeindeordnung – ermöglichten es der langsam heranreifenden Offenbarung trotz dieser Leidensflut, eine weitere Stufe zu erklimmen und ihre schönste Frucht hervorzubringen.
Bahá'u'lláhs Hinscheiden hatte Seine treuen Anhänger in Trauer und Verwirrung gestürzt, aber in den Verrätern an Seiner Sache, die gegen Seine gottgegebene Amtsgewalt rebelliert hatten, neue Hoffnung geweckt und Seine politischen wie geistlichen Gegner erfreut und ermutigt.

Doch das von Ihm geschmiedete Werkzeug, der von Ihm eingesetzte Bund hatte nach Seinem Hinscheiden die in den vierzig Jahren Seiner Amtszeit durch Ihn freigesetzten Kräfte in feste Bahnen gelenkt, hatte die Einheit Seines Glaubens gesichert und ihm den für die Erfüllung seiner Bestimmung nötigen Impuls und Antrieb verliehen.

Der Verkündigung dieses neuen Bundes folgte eine weitere Krise, ausgelöst von einem Seiner eigenen Söhne, dem nach den Bestimmungen des Testaments ein Rang unmittelbar nach dem Mittelpunkt des Bundes zugewiesen worden war.

Doch die Offenbarung dieses unsterblichen, einzigartigen Dokuments setzte Kräfte frei, durch die – nach seinem ersten Sieg über die Bundesbrecher – der unzerstörbare Glaube unter der Führung 'Abdu'l-Bahás sein Licht auf den Westen werfen konnte, die westlichen Ränder Europas erleuchtete, sein Banner im Herzen des nordamerikanischen Kontinents hisste und den Prozess in Gang setzte, der in der Überführung der sterblichen Reste seines Herolds ins Heilige Land und deren Bestattung in einem Grabmal am Karmel gipfelte sowie in der Errichtung des ersten Hauses der Andacht in Russisch-Turkistán.

Auf die bemerkenswerten Siege in Ost und West folgte rasch eine erneute schwere Krise, die den ungeheuerlichen Intrigen des Erzfeindes des Bundes Bahá'u'lláhs und den Befehlen des tyrannischen 'Abdu'l-Ḥamíd zuzuschreiben ist und die mehr als sieben Jahre lang das Herz und Zentrum des Glaubens in unmittelbare Gefahr brachte und die Gläubigen mit Furcht und Schrecken erfüllte, sodass Unternehmungen zur Verbreitung und Festigung dieses Glaubens aufgeschoben werden mussten. 'Abdu'l-Bahás historische Reisen nach Europa und Amerika, die Er bald nach dem Sturz dieses Tyrannen und dem Zusammenbruch seiner Herrschaft unternahm, bedeuteten für die Bundesbrecher einen herben Schlag, denn sie festigten das gewaltige Unternehmen, das Er in den ersten Jahren Seiner Amtszeit begonnen hatte, erhoben das Ansehen des Glaubens Seines Vaters auf bisher unerreichte Höhen, führten weit und breit zur Verkündigung der Glaubenswahrheiten und ebneten den Weg für die Verbreitung ihres Lichtes über den Fernen Osten bis nach Australien und Neuseeland.

Eine weitere große Krise – die letzte, die den Glauben an seinem Weltzentrum traf – wurde von dem grausamen Jamál Páshá heraufbeschworen und durch die Nöte des verheerenden Weltkriegs und den kriegsbedingten Abbruch der Verbindungen verstärkt; sie brachte das Oberhaupt des Glaubens persönlich in große Gefahr, ebenso die heiligsten Schreine mit den sterblichen Überresten seiner beiden Stifter.

Die Offenbarung der Sendschreiben zum göttlichen Plan in den düsteren Tagen dieses schrecklichen Krieges, in den letzten Amtsjahren 'Abdu'l-Bahás, betraute die Mitglieder der führenden westlichen Bahá'í-Gemeinde – die Vorkämpfer der künftigen Gemeindeordnung – mit einer Weltmission, die in den letzten Jahren des ersten Bahá'í-Jahrhunderts dem Glauben und seinen Institutionen unvergänglichen Ruhm einbringen sollte.

Das Ende des langen, erschütternden Krieges hatte dem Militärdespoten eine schmähliche Niederlage beschert, seine Hoffnungen zunichte gemacht und ein für alle Mal die Gefahr beseitigt, die den Glaubensstifter und den Mittelpunkt Seines Bundes fünfundsechzig Jahre lang überschattet hatte; es hatte die Prophezeiungen in den Schriften Bahá'u'lláhs erfüllt, das Ansehen Seines Glaubens und dessen Oberhauptes weiter gesteigert und zeichnete sich dadurch aus, dass Seine Botschaft auch auf dem australischen Kontinent verbreitet wurde.
Das plötzliche Hinscheiden 'Abdu'l-Bahás, mit dem die Frühzeit des Glaubens zu Ende ging, stürzte – wie schon das Hinscheiden Seines Vaters – die treuen Gläubigen in Trauer und Verzweiflung, erfüllte die schwindende Anhängerschar Mírzá Yaḥyás und Mírzá Muḥammad-'Alís mit neuer Hoffnung und rief bei den politischen und kirchlichen Gegnern eine fieberhafte Aktivität hervor, starrten sie doch schon alle gebannt auf das bevorstehende Auseinanderbrechen der Gemeinden, die der Mittelpunkt des Bundes so sehr inspiriert und meisterhaft geleitet hatte. Mit der Verkündung Seines Testaments – der Charta, die die Wesenszüge der Ordnung umreißt, die vom Báb angekündigt wurde, die Bahá'u'lláh vor Augen hatte und deren Gesetze und Prinzipien Er festgelegt hatte – wurde das Gestaltende Zeitalter der Bahá'í-Ära eingeleitet, die Gemeinden in Europa, Asien, Afrika und Australien zur konzertierten Aktion entflammt und befähigt, die Strukturen dieser Ordnung zu errichten und zu festigen, indem sie örtliche und nationale Räte bildeten, die Satzungen der Räte verfassten, in mehreren Ländern die Anerkennung dieser Institutionen durch die staatlichen Behörden sicherten, Verwaltungszentren gründeten, den Überbau des ersten Hauses der Andacht im Westen vollendeten, Stiftungen des Glaubens begründeten und mehrten und am Weltzentrum und auf dem nordamerikanischen Kontinent bei den Zivilbehörden die volle Anerkennung des religiösen Charakters seiner Stiftungen durchsetzten.
Während dieser gewaltige Prozess – die Errichtung des Fundaments für die Strukturen der weltweiten Bahá'í-Gemeindeordnung – in Gang kam, wurden in Ägypten alle Gläubigen mit vorheriger muslimischer Zugehörigkeit durch ein strenges historisches Urteil eines geistlichen Gerichts offiziell aus dem Islám ausgeschlossen, als Ketzer verurteilt und als Mitglieder einer geächteten Gemeinschaft nie zuvor gekannten Prüfungen und Gefahren ausgesetzt.

Das ungerechte Urteil eines von den shí'itischen Gegnern im 'Iráq aufgehetzten Baghdáder Zivilgerichts und der Erlass eines noch furchtbareren Gegners in Russland beraubte den Glauben einer seiner heiligsten Pilgerstätten und nahm ihm das Nutzungsrecht an seinem ersten Haus der Andacht, dessen Bau 'Abdu'l-Bahá initiiert hatte und das während Seiner Amtszeit errichtet worden war.

Das in Ägypten gefällte unerwartete Urteil eines langjährigen Feindes stellte für den Glauben den ersten Schritt auf dem Weg zur völligen Emanzipation dar und ungeachtet des genannten doppelten Schlages gegen ihre Institutionen spornte es die Gläubigen an, sich geeint und gut gerüstet durch die tragfähigen Strukturen ihrer Gemeindeordnung aufzumachen, die unvergänglichen Zeugnisse des ersten Bahá'í-Jahrhunderts zu krönen, indem sie den unabhängigen Charakter ihres Glaubens verteidigten; indem sie den in ihrem Heiligsten Buch erlassenen grundlegenden Gesetzen Geltung verschafften; indem sie bei den Regierungsbehörden das Recht einforderten, als Angehörige einer eigenständigen Religion betrachtet zu werden, was ihnen in mehreren Fällen auch gewährt wurde; indem sie beim höchsten Tribunal der Welt die Verurteilung des Unrechts erreichten, das ihnen von Glaubensfeinden zugefügt worden war; indem sie sich in weiteren vierunddreißig selbstständigen und dreizehn abhängigen Ländern ansiedelten; indem sie ihre Schriften in weiteren neunundzwanzig Sprachen verbreiteten; indem sie eine Königin in die Reihen der Anhänger ihrer Sache aufnahmen; und schließlich indem sie ein Vorhaben starteten, das sie am Ende des Jahrhunderts befähigte, die äußere Schmuckverkleidung ihres zweiten Andachtshauses zu vollenden und das erste Stadium des Planes, den 'Abdu'l-Bahá zur weltweiten, systematischen Ausbreitung ihres Glaubens entworfen hatte, zum glücklichen Abschluss zu bringen.
Wenn wir auf die stürmische Geschichte eines vollen Jahrhunderts zurückschauen, sehen wir, wie Könige, Kaiser und Fürsten des Morgen- und Abendlandes auf den Ruf der Glaubensstifter entweder nicht hörten oder ihre Botschaft verspotteten, ihre Vertreibung und Verbannung verfügten, ihre Anhänger barbarisch verfolgten oder eifrig bemüht waren, ihre Lehren in ein schlechtes Licht zu rücken.

Der Zorn des Allmächtigen traf sie, viele wurden von ihrem Thron gestürzt, einige mussten den Untergang ihrer Dynastie erleben, manche wurden ermordet oder mit Schimpf und Schande überhäuft, andere sahen sich außerstande, die völlige Auflösung ihrer Reiche abzuwenden, und wieder andere wurden zu Untertanen ihres eigenen Reiches degradiert.

Das Kalifat, Erzfeind des Bahá'í-Glaubens, hatte gegen ihren Stifter das Schwert gezückt und dreimal Seine Verbannung verfügt.

Es wurde zu bloßem Staub erniedrigt und erlitt bei seinem schmählichen Zusammenbruch dasselbe Schicksal wie vor fast zweitausend Jahre, im ersten Jahrhundert der christlichen Zeitrechnung die jüdische Hierarchie, die Hauptverfolgerin Jesu Christi, aus der Hand ihrer römischen Überwinder.

Die Mitglieder verschiedener shí'itischer, sunnítischer, zoroastrischer und christlicher Orden hatten den Glauben heftig angegriffen, hatten seine Anhänger als Ketzer gebrandmarkt und sich unablässig bemüht, seine Struktur zu zerstören und seine Grundlagen zu untergraben.

Die gefürchtetsten und feindseligsten dieser Orden wurden zu Fall gebracht oder nahezu ausgelöscht; andere verloren rasch an Ansehen und Einfluss; alle aber waren dem Ansturm einer säkularen Macht ausgesetzt, die angriffslustig und entschlossen alte Vorrechte beschnitt und ihre eigene Autorität durchsetzte.

Abtrünnige, Aufsässige, Verräter, Irrgläubige hatten insgeheim oder offen größte Anstrengungen unternommen, die Treue der Gläubigen zu untergraben, ihre Reihen zu spalten oder ihre Institutionen anzugreifen.

Diese Feinde wurden allesamt – die einen allmählich, die anderen unglaublich rasch – beschämt, auseinandergetrieben, hinweggefegt und vergessen.

Mehrere führende Persönlichkeiten, erste Gläubige, hervorragendste Kämpfer, Gefährten der Stifter in der Verbannung, vertraute Schreiber und Sekretäre des Begründers und des Mittelpunkts Seines Bundes, ja selbst Familienmitglieder der Manifestation Gottes – unter ihnen der Benannte des Báb und der Sohn Bahá'u'lláhs, der im Buch Seines Bundes genannt wird – hatten sich erlaubt aus dem Schatten des Glaubens herauszutreten, durch Taten unauslöschlicher Niedertracht Schande über ihn gebracht und Krisen von solchem Ausmaß hervorgerufen, wie sie keine frühere Religion erfahren musste.

Alle ohne Ausnahme verloren ihre beneidenswerten Stellungen, viele von ihnen erlebten noch das Scheitern ihrer Pläne, andere gerieten in Elend und Schande, völlig außerstande, die Einheit des schamlos im Stich gelassenen Glaubens zu schwächen oder seinen Vormarsch aufzuhalten.

Minister, Botschafter und andere staatliche Würdenträger hatten eifrig Pläne geschmiedet, um die Ziele dieses Glaubens zu verdrehen, hatten zu den aufeinanderfolgenden Verbannungen seiner Stifter aufgehetzt und böswillig versucht, seine Grundlagen zu untergraben.

Ohne es zu ahnen, führten sie mit diesen Intrigen ihren eigenen Sturz herbei, verscherzten sich das Vertrauen ihrer Herrscher, mussten den Kelch der Schande bis zur Neige leeren und besiegelten unwiderruflich ihren eigenen Untergang.

Die Menschheit, verstockt und völlig achtlos, wollte nicht auf die beharrlichen Appelle und Warnungen der beiden Stifter des Glaubens hören, die der Mittelpunkt des Bundes später in Seinen öffentlichen Reden im Abendland wiederholte.

Sie stürzte sich in zwei verheerende Kriege unübertroffenen Ausmaßes, die sie völlig aus dem Gleichgewicht warfen, ihre Jugend niedermähten und sie bis ins Mark erschütterten.

Andererseits wurden die Schwachen, die Unbekannten, die Getretenen durch ihre Treue zu einer so mächtigen Sache und durch ihre Antwort auf ihren Ruf zu solcher Tapferkeit und solchem Heldenmut fähig, dass ihre Taten denen jener Männer und Frauen von unsterblichem Ruhm, deren Namen und Taten die geistigen Ruhmesblätter der Menschheit zieren, gleichkommen, ja sie zuweilen noch in den Schatten stellen.
Trotz der Schläge, die von außen durch weltliche und geistliche Machthaber oder von innen durch übelgesinnte Feinde gegen seine aufkeimende Kraft geführt wurden, weit davon entfernt, ihn biegen oder brechen zu können, nahm der Glaube Bahá'u'lláhs stetig an Kraft zu und schritt von Sieg zu Sieg.

Wenn man seine Geschichte richtig liest, so kann man tatsächlich sagen, dass sie sich als ein Pulsfolge darstellt, in der Krise und Sieg einander ständig abwechseln, wodurch er seinem von Gott gesetzten Ziel immer näher kommt.

Auf den Ausbruch des wilden Fanatismus am Beginn der Offenbarung des Báb und die anschließende Verhaftung und Gefangenschaft des Báb folgte die Formulierung der Gesetze Seiner Sendung, die Errichtung Seines Bundes, die Inauguration Seiner Sendung in Badasht und die öffentliche Bekräftigung Seine Stufe in Tabríz.

Den ausufernden und noch gewaltsameren Aufständen in den Provinzen, Seiner eigenen Hinrichtung, dem anschließenden Blutbad und Bahá'u'lláhs Kerkerhaft im Síyáh-Chál folgte in diesem Gefängnis die Morgendämmerung der Bahá'í-Offenbarung.

Auf Bahá'u'lláhs Verbannung in den 'Iráq, Seinen Rückzug nach Kurdistán und die Verwirrung und Not, die den Gläubigen in Baghdád zusetzten, folgte im Gegenzug das Wiederaufleben der Bábí-Gemeinde, das in der Verkündigung der Sendung Bahá'u'lláhs im Najíbíyyih-Garten gipfelte.

Dem Erlass von Sulṭán 'Abdu'l-'Azíz, der Ihn nach Konstantinopel vorlud, und der durch Mírzá Yaḥyá ausgelösten Krise folgte die Verkündigung dieser Sendung an die gekrönten Häupter und Kirchenführer der Welt.

Bahá'u'lláhs Verbannung in die Strafkolonie 'Akká mit all ihrer Not und ihrem Leid führte wiederum zur Verkündigung der Gesetze und Gebote Seiner Offenbarung und zur Errichtung Seines Bundes, dem letzten Werk Seines Lebens.

Den heftigen Prüfungen, die die Auflehnung Mírzá Muḥammad-'Alís und seiner Genossen verursachte, folgte die Einführung des Glaubens im Abendland und die Überführung der sterblichen Reste des Báb ins Heilige Land.

Die erneute Gefangennahme 'Abdu'l-Bahás mit all ihren Gefahren und Nöten mündete in den Sturz 'Abdu'l-Ḥamíds, in 'Abdu'l-Bahás Befreiung aus der Gefangenschaft und führte dazu, dass die Gebeine des Báb auf dem Karmel beigesetzt wurden und der Mittelpunkt des Bundes zu Seinen triumphalen Reisen nach Europa und Amerika aufbrach.

Der Ausbruch des verheerenden Weltkriegs und die zunehmenden Gefahren, in die Ihn Jamál Páshá und die Bundesbrecher brachten, führten zur Offenbarung der Sendschreiben zum göttlichen Plan, zur Flucht dieses herrschsüchtigen Kommandanten, zur Befreiung des Heiligen Landes, zu wachsendem Ansehen des Glaubens an seinem Weltzentrum und zu einer bemerkenswerten Ausweitung seiner Aktivitäten in Ost und West.

Dem Hinscheiden 'Abdu'l-Bahás und der dadurch ausgelösten Erschütterung folgte die Bekanntgabe Seines Testaments, der Beginn des Gestaltenden Zeitalters der Bahá'í-Ära und die Errichtung der fundamentalen Strukturen einer weltumspannenden Gemeindeordnung.

Und schließlich – nachdem die Bundesbrecher die Schlüssel zum Schrein Bahá'u'lláhs an sich gerissen hatten, nach der gewaltsamen Besetzung Seines Hauses in Baghdád durch die shí'itische Gemeinde, nach dem Ausbruch von Verfolgungen in Russland und dem Ausschluss der ägyptischen Bahá'í-Gemeinde aus dem Islám – folgten die Durchsetzung des Status einer unabhängigen Religion durch die Bahá'í in Ost und West, die Anerkennung dieses Status an seinem Weltzentrum, die Bestätigung der Berechtigung dieses Anspruchs durch den Rat des Völkerbundes, die beachtliche Ausweitung der internationalen Lehrarbeit sowie die Zunahme der Literatur des Glaubens, die Zeugnisse einer Königin für seinen göttlichen Ursprung und die Vollendung der Außenverzierung am ersten Bahá'í-Haus der Andacht in der westlichen Welt.
Das Leid, das die fortschreitende Entwicklung des Glaubens Bahá'u'lláhs begleitete, wog fürwahr schwerer als das der vergangenen Religionen. Anders als bei jenen Religionen vermochten diese Prüfungen aber der Einheit der Bahá'í-Religion nicht im geringsten zu schaden, und es gelang auch nicht, die Reihen der Gläubigen auch nur vorübergehend zu spalten. Die Bahá'í-Religion hat diese Prüfungen nicht nur bestanden; sie ist im Gegenteil geläutert und unversehrt aus ihnen hervorgegangen, ausgestattet mit der Fähigkeit, jeder weiteren Krise, der sie auf ihrem unaufhaltsamen Vormarsch begegnen könnte, die Stirn zu bieten und sie zu überwinden..
Die Aufgaben, die der leidgeprüfte, aber unüberwindliche Glaube innerhalb eines Jahrhunderts bewältigte, und die Siege, die er errang, waren gewaltig. Nun, an der Schwelle zum zweiten Bahá'í-Jahrhundert, sind die ungelösten Aufgaben und die zukünftigen Siege noch größer. In der kurzen Spanne der ersten hundert Jahre seines Bestehens konnte er sein Licht über fünf Kontinente verbreiten, seine Außenposten in den äußersten Winkeln der Erde errichten, auf einer unerschütterlichen Grundlage seinen Bund mit der ganzen Menschheit schließen, die Strukturen seiner weltumspannenden Gemeindeordnung errichten, viele der Fesseln auf dem Weg zu seiner völligen Emanzipation und allgemeinen Anerkennung abwerfen, seine ersten Siege über königliche, politische und kirchliche Gegner verzeichnen und mit dem ersten systematischen Kreuzzug zur geistigen Eroberung des gesamten Planeten beginnen.
Doch die Institution, die bei der Errichtung der Strukturen seiner weltweiten Gemeindeordnung die letzte Stufe darstellt und in unmittelbarer Nähe zu ihrem geistigen Weltzentrum wirken soll, ist noch nicht geschaffen.

Die völlige Emanzipation des Glaubens von den Fesseln religiöser Orthodoxie – die wesentliche Voraussetzung für seine allgemeine Anerkennung und für das Entstehen seiner Weltordnung – ist noch nicht erreicht.

Es bedarf noch einer ganzen Reihe von Kampagnen, um nach dem Plan 'Abdu'l-Bahás den wohltätigen Einfluss dieser Ordnung in jedes Land und auf jede Insel zu tragen, dorthin, wo die grundlegenden Strukturen seiner Gemeindeordnung noch fehlen.

Noch ist das Banner ›Yá Bahá'u'l-Abhá‹, das, wie Er prophezeite, auf den Zinnen der führenden Orte der Gelehrsamkeit in der islámischen Welt wehen muss, nicht gehisst.

Das Größte Haus, das von Bahá'u'lláh in Seinem Kitáb-i-Aqdas zum Pilgerziel bestimmt wurde, ist noch nicht befreit.

Der dritte Mashriqu'l-Adhkár, der zu Seinem Ruhm erbaut werden soll und dessen Baugrund kürzlich erworben wurde, sowie die Nebengebäude zu den beiden in Ost und West schon bestehenden Häusern der Andacht sind noch nicht gebaut.

Die Kuppel, die letzte Baueinheit, die, wie von 'Abdu'l-Bahá vorausgesehen, das Grabmal des Báb krönen soll, ist noch nicht errichtet.

Die Inhaltsübersicht des Kitáb-i-Aqdas, des Mutterbuches der Bahá'í-Offenbarung, und die systematische Darstellung seiner Gesetze und Gebote steht noch aus.

Die Vorarbeiten zur Errichtung von Bahá'í-Gerichtshöfen, die befugt sind, diese Gesetze und Gebote anzuwenden, müssen noch geleistet werden.

Die Rückgabe des ersten Mashriqu'l-Adhkár der Bahá'í-Welt und die Neubildung der Gemeinde, die ihn mit solchem Eifer errichtet hatte, muss noch erreicht werden.

Der Herrscher, der, wie es Bahá'u'lláh in Seinem Heiligsten Buch andeutete, den Thron Seines Heimatlandes schmücken und den Schatten ddes königlichen Schutzes über Bahá'u'lláhs lang verfolgte Anhänger breiten wird, hat sich noch nicht gefunden.

Der Kampf, der, wie 'Abdu'l-Bahá prophezeite, entbrennen wird, wenn die Religionsführer, die jetzt dem Vormarsch des Glaubens noch gleichgültig gegenüberstehen, gemeinsam zum Angriff blasen, ist noch nicht ausgetragen.

Das Goldene Zeitalter des Glaubens, Zeuge für die Vereinigung aller Völker und Nationen der Welt, für die Errichtung des Größten Friedens, für die Gründung des Reiches des Vaters auf Erden, für die Reifezeit des ganzen Menschengeschlechts und für die Geburt einer Weltkultur, die, beseelt und geleitet von der schöpferischen Kraft der Weltordnung Bahá'u'lláhs, im Mittagsglanz erstrahlt, ist noch ungeboren und seine Herrlichkeit noch ungeschaut.
Was auch immer diesem noch jungen Gottesglauben in kommenden Jahrzehnten oder Jahrhunderten zustoßen mag, welche Sorgen, Gefahren und Nöte auch das nächste Stadium seiner weltweiten Entwicklung mit sich bringen wird, aus welcher Richtung die bevorstehenden Angriffe seiner jetzigen oder zukünftigen Gegner gegen ihn geführt werden, welch schwere Rückschläge und Misserfolge ihn auch treffen werden – wir, die wir in dem Maße, in dem es unser begrenzter Verstand zulässt, die Bedeutung dieser wunderbaren Ereignisse während seines Aufstiegs und seiner Etablierung wahrnehmen durften, können keinen Zweifel hegen, dass das, was in den ersten hundert Jahren seines Bestehens schon erreicht worden ist, hinlänglich dafür bürgt, dass der Glaube weiter voranschreiten, noch größere Höhen erreichen, jedes Hindernis überwinden, neue Horizonte eröffnen und noch gewaltigere Erfolge erringen wird, bis seine glorreiche Mission in der vor uns liegenden dunklen Zeit zur Gänze erfüllt sein wird.

Bibliografie

In der englischen Textvorlage werden keinerlei Quellenangaben gemacht.
Die hier aufgeführten Quellen (sowie die in den Fußnoten angegebenen Quellenverweise) wurden großteils erst im Anschluß an die Neuübersetzung dieses Buches identifiziert. Hierzu wurde die englische Textvorlage und englische Quellen verwendet.
Dem Verlag ist bewusst, dass es auf diesem Hintergrund zwischen der hier vorliegenden Übersetzung und den zitierten Quellen in vielen Fällen Abweichungen im Wortlaut gibt, die jedoch nicht die Kernaussage verändern. Zu gegebener Zeit werden, abhängig von den verfügbaren Kapazitäten, solche Unterschiede in der Formulierung angeglichen werden.
'Abdu'l-Bahá
'Abdu'l-Bahá in London, Bahá'í Verlag, 2011.
Ansprachen in Paris, Bahá'í Verlag, 2014.
Auf den Pfaden der Gottesliebe, Bahá'í Verlag, 2018.
Beantwortete Fragen, Bahá'í Verlag, 102016.
Promulgation of Universal Peace, Baha'i Publishing Trust US, 2008.
Selections from the Writings of 'Abdu'l-Bahá, Wilmette, 2010.
Sendschreiben zum göttlichen Plan, Bahá'í Verlag, 2016.
Vorbilder der Treue, Bahá'í Verlag, ????.
Wille und Testament, in: Dokumente des Bundes, Bahá'í Verlag, 1989.
Báb,
Eine Auswahl aus Seinen Schriften, Bahá'í Verlag, 2017.
Bayán-i-Fársí, [https://bahai-library.com/bab_bayan_farsi_maceoin].
Bahá'u'lláh
Anspruch und Verkündigung, Bahá'í Verlag, 2007.
Ährenlese, Bahá'í Verlag, 2012.
Botschaften aus 'Akká, Bahá'í Verlag, 1982.
Brief an den Sohn des Wolfes, Bahá'í Verlag, 1988.
Gebete und Mediationen, Bahá'í Verlag, 1992.
Javáhiru'l-Asrár (Edelsteine göttlicher Geheimnisse), Bahá'í Verlag, 2007.
Kitáb-i-Aqdas, Bahá'í Verlag, 2011.
Kitáb-i-Íqán (Das Buch der Gewissheit), Bahá'í Verlag, 2004.
Lawḥ-i-Kullu'ṭ-Ṭa'ám (Tablet of All Food) [https://bahai-library.com/bahaullah_lawh_kull_taam].
Das Tabernakel der Einheit, Bahá'í Verlag, 2012.
Die verborgenen Worte, Bahá'í Verlag, 2016.
Days of Remembrance, [https://www.bahai.org/library/authoritative-texts/bahaullah/days-remembrance/].
Shoghi Effendi,
Bahá'í Administration, [https://www.bahai.org/library/authoritative-texts/shoghi-effendi/bahai-administration/].
Messages to America, [http://reference.bahai.org/en/t/se/MA/index.html].
Das Kommen göttlicher Gerechtigkeit, Bahá'í Verlag, 1969.
Die Weltordnung Bahá'u'lláhs, Bahá'í Verlag, 1977.
Der verheißene Tag ist gekommen, Bahá'í Verlag, 2018.
Adams, Isaac, Persia by a Persian, 1900 – see Bahá'í World, vol. VII.
Badí'u'lláh, Letter of Confession, [https://bahai-library.com/badiullah_epistle_bahai_world].
Blomfield, Lady, The Chosen Highway, Wilmette, 1967.
Blomfield and Shoghi Effendi, The Passing of 'Abdu'l-Bahá, [https://bahai-library.com/shoghieffendi_blomfield_passing_abdulbaha].
Bois, Jules, The New Religions of America, III: Babism and Bahaism, The Forum, vol. 74 (July 1925).
Browne, Edward G.,
A Traveller's Narrative written to illustrate the Espisode of the Báb, Vol. 2, English Translation and Notes, Cambridge, 1891.
Materials for the Study of the Bábí Religion, Cambridge, 1918.
Buren Magonigle, H. van, The Architectual Record, January-June 1920.
Cheyne, T.K., The Reconcilliation of Races and Religions, London, 1914.
Chirol, Valentin, The Middle Eastern Question, London, 1903.
Curzon, George N., Persia and the Persian Question, London, 1892.
Esslemont, John E., Bahá'u'lláh und das Neue Zeitalter, Bahá'í Verlag, 2015.
Eversley, Lord, The Turkish Empire Its Growth and Decay, 1917, Reprint London: Forgotten Books, 2013.
Gobineau, Arthur Comte de, Les Religions et les Philosophies dans l'Asie Centrale, Paris, 1865.
Huart, M. Clément, La Religion de Báb, Paris, 1889.
Jessup, Henry H., From the World Parliament of Religion, The Parliament Publishing Company, Chicago, 1893.
Jowett, Benjamin, Heroic Lives, – siehe: Bahá'í World, vol. VIII.
George, David Lloyd, Road Hog of Europe, 1914.
Maxwell, May, An Early Pilgrimage, George Ronald Publisher, 1953.
Momen, Moojan, Bábí and Bahá'í Religions 1844–1944, George Ronald Publisher Ltd., 1981.
Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht – Aus den frühen Tagen der Bahá'í-Offenbarung, Bd. 1–3, Bahá'í Verlag, 2018.
Nazif, Süleyman, Nasiruddin Shah ve Babiler, Istanbul, 1923.
Nicolas, A.L.M.,
Seyyèd Ali Mohammed, dit le Bâb: histoire, (Paris: Dujarric, 1905).
Essai sur le Shaykhisme, vol. I, Paris, 1910; vol. II, Paris 1914.
Rabbani, Rúḥíyyih, Die Unschätzbare Perle, Bahá'í Verlag, 1982.
Renan, Ernest, Origins of Christianity, Vol. II, The Apostles, 1866.
Root, Martha L., Ṭáhirih the Pure, Iran's Greatest Woman, Karachi, 1938.
Taherzadeh, Adib, Der Bund Bahá'u'lláhs, Bahá'í Verlag, 2017.
Younghusband, Francis, The Gleam, London, 1923.
Zarqání, Maḥmúd, Badáyi'u'l-Áthár, [https://bahai-library.com/zarqani_mahmuds_diary].
The Christian Commonwealth.
Star of the West, US Bahá'í Newsletter publiziert zwischen 1910 und 1935.
vol. 5, 1914-03 – 1915-03.
vol. 6, 1915-03 – 1916-03.
vol. 10, 1919-03 – 1920-03.
vol. 11, 1920-03 – 1921-03.
vol. 12, 1921-03 – 1922-03.
vol. 13, 1922-03 – 1923-03.
vol. 15, 1924-04 – 1925-04.
vol. 18, 1927-04 – 1928-04.
vol. 21, 1930-04 – 1931-04.
Bahá'í World,
Vol. I – 1925–1926, New York City 1926.
Vol. II – 1926–1928, New York City 1928.
Vol. III – 1928–1930, New York City 1930.
Vol. IV – 1930–1932, New York City 1933.
Vol. V – 1932–1934, New York City 1936.
Vol. VI – 1934–1936, New York City 1937.
Vol. VII – 1936–1938, Wilmette, 1980.
Vol. VIII – 1938–1940, Wilmette 1981.
Bibel, Das Alte und Neue Testament, meistens aus der englischen Vorlage direkt übersetzt und erst im Nachhinein als Bibel-Zitate identifiziert.
Koran, meistens aus der englischen Vorlage direkt übersetzt und erst im Nachhinein als Qur'án-Zitate identifiziert.

Quellenangaben

Q1 vgl. Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:181 – Anm. d. Hrsg.
Q2 Báb,.
Q3 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 169, S. 109 – Anm. d. Hrsg.
Q4 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 18, S. 30–31 – Anm. d. Hrsg.
Q5 Báb, Brief an Muḥammad Sháh, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 1:4:4 – Anm. d. Hrsg.
Q6 Qur'án 35:35, 56:25–26, 10:10 – Anm. d. Hrsg.
Q7 Qur'án 37:180–182 – Anm. d. Hrsg.
Q8 Mullá Ḥusayn, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 3:15–16, Bd. 1, S. 92–93 – Anm. d. Hrsg.
Q9 Mullá Ḥusayn, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 3:18, Bd. 1, S. 94–95 – neu übersetzt – Anm. d. Hrsg.
Q10 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 258 – Anm. d. Hrsg.
Q11 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 1, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:1:2 – Anm. d. Hrsg.
Q12 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 1, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:3:4 – Anm. d. Hrsg.
Q13 Bahá'u'lláh, Kiktáb-i-Íqán 248 – Anm. d. Hrsg.
Q14 Báb, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 3:49, Bd. 1, S. 125–127 – Anm. d. Hrsg.
Q15 Báb, Bayán-i-Fársí, 1:2 – Anm. d. Hrsg.
Q16 Offb. 11:16 – Anm. d. Hrsg.
Q17 Offb. 4:4 – Anm. d. Hrsg.
Q18 Báb, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 3:41, Bd. 1, S. 120 – Anm. d. Hrsg.
Q19 Yaḥyáy-i-Dárábí (Vaḥíd), berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 22:8, Bd. 3, S. 489 – neu übersetzt – Anm. d. Hrsg.
Q20 vgl. Báb, Bayán-i-Fársí 6:16, 4:18, 3:12, 3:13, 2:6, 5:8 u. a., in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 3:12:1, 3:16:1, 3:28:1, 3:29:1, 3:30:1, 3:32:1, u. a – Anm. d. Hrsg.
Q21 Mochenin, zitiert in: Moojan Momen, The Bábí and Bahá'í Religions, 1844–1944, Some Contemporary Western Accounts, S. 75 – Anm. d. Hrsg.
Q22 Bahá'u'lláh, in: Brief an den Sohn des Wolfes 253, S. 149 – Anm. d. Hrsg.
Q23 Báb, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 18:9, Bd. 2, S. 344 – neu übersetzt – Anm. d. Hrsg.
Q24 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 240 – Anm. d. Hrsg.
Q25 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 258 – Anm. d. Hrsg.
Q26 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 1, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:1:2 – Anm. d. Hrsg.
Q27 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 9, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:9:1 – Anm. d. Hrsg.
Q28 Báb, Qayyúmu'l-Asmá'.
Q29 vgl. Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 46, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:24:1 – Anm. d. Hrsg.
Q30 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 53, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:53:2 – Anm. d. Hrsg.
Q31 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 62, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:32:1 – Anm. d. Hrsg.
Q32 vgl. Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 57, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:27:3 – Anm. d. Hrsg.
Q33 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 12, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:47:2 – Anm. d. Hrsg.
Q34 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 21, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:12:1 – Anm. d. Hrsg.
Q35 Ḥadíth, aufgezeichnet in: 'Aválim, zitiert in: Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 270 – Anm. d. Hrsg.
Q36 Qur'án 54:6, zitert in: Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 267 – Anm. d. Hrsg.
Q37 Abú-'Abdu'lláh, zitiert in: Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 269 – Anm. d. Hrsg.
Q38 Báb, Bayán-i-Fársí, auch zitiert von Shoghi Effendi, in: Die Weltordnung Bahá'u'lláhs 6:100, S. 210 – Anm. d. Hrsg.
Q39 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:181, 4:2:6.8 – Anm. d. Hrsg.
Q40 Báb, Brief an Muḥammad Sháh, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 1:4:10 – Anm. d. Hrsg.
Q41 Báb, Dalá'il-i-Sab'ih, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 4:2:1 – Anm. d. Hrsg.
Q42 Báb, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 253, S. 149 – Anm. d. Hrsg.
Q43 Báb, Bayán-i-Fársí 3:13, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 3:29:1 – Anm. d. Hrsg.
Q44 Báb, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 247, S. 147 – Anm. d. Hrsg.
Q45 Báb, Bayán-i-Fársí 2:7, siehe: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 5:1:2 Fn – Anm. d. Hrsg.
Q46 Báb zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 246, S. 147 – Anm. d. Hrsg.
Q47 Báb, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 222 S. 133 – Anm. d. Hrsg.
Q48 Báb, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 6:16:3 – Anm. d. Hrsg.
Q49 Báb, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 204, S. 124f – Anm. d. Hrsg.
Q50 Báb, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 204, S. 125 – Anm. d. Hrsg.
Q51 Báb, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 222, S. 133 – Anm. d. Hrsg.
Q52 Qur'án 23:14 – Anm. d. Hrsg.
Q53 Báb, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 222, S. 133 – Anm. d. Hrsg.
Q54 Báb, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 205, S. 125 – Anm. d. Hrsg.
Q55 Báb,.
Q56 Báb, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 246, S. 147 – Anm. d. Hrsg.
Q57 Báb, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 204, S. 124 – Anm. d. Hrsg.
Q58 Báb, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 204, S. 124 – Anm. d. Hrsg.
Q59 Báb, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 220, S. 132 – Anm. d. Hrsg.
Q60 Báb, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 221, S. 132 – Anm. d. Hrsg.
Q61 Báb, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 222, S. 133–134 – Anm. d. Hrsg.
Q62 Báb, Bayán-i-Fársí 2:7, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 3:35:2 – Anm. d. Hrsg.
Q63 Báb, Bayán-i-Fársí, zitiert in: Shoghi Effendi, in: Die Weltordnung Bahá'u'lláhs 6:9, S. 153 – Anm. d. Hrsg.
Q64 Báb, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 225, S. 134–135 – Anm. d. Hrsg.
Q65 Báb,.
Q66 Báb, zitiert in: Shoghi Effendi, in: Die Weltordnung Bahá'u'lláhs 6:10, S. 153 – Anm. d. Hrsg.
Q67 Báb, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 232, S. 138–139 – Anm. d. Hrsg.
Q68 Báb, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 6:6:1 – Anm. d. Hrsg.
Q69 Ṭáhirih, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 16:19, Bd. 2, S. 326, vgl. auch 1:16, Bd. 1, S. 49 – Anm. d. Hrsg.
Q70 Qur'án 6:73, 18:99, 20:102, 23:101, 27:87, 36:51, 39:68, 50:20, 69:13, 74:8, 78:18 – Anm. d. Hrsg.
Q71 Qur'án 80:33 – Anm. d. Hrsg.
Q72 Qur'ánSurah 69, Surah 101 – Anm. d. Hrsg.
Q73 Mullá Ḥusayn, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 19:65, Bd. 2, S. 392 – Anm. d. Hrsg.
Q74 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 248, S. 187 – Anm. d. Hrsg.
Q75 George N. Curzon, Persia and the Persian Question, vol. 1, S. 498 – Anm. d. Hrsg.
Q76 Ḥadíth.
Q77 Qur'án, 22:44 – Anm. d. Hrsg.
Q78 Báb, Bayán-i-Fársí 4:18, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 3:35:2 – Anm. d. Hrsg.
Q79 'Abdu'l-Bahá, in: Beantwortete Fragen 11:30 – Anm. d. Hrsg.
Q80 Offb. 11:3, siehe auch Beantwortete Fragen 11:12 – Anm. d. Hrsg.
Q81 Offb. 11:11, siehe auch Beantwortete Fragen 11:28 – Anm. d. Hrsg.
Q82 Offb. 11:14, siehe auch Beantwortete Fragen 11:34 – Anm. d. Hrsg.
Q83 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 248 – Anm. d. Hrsg.
Q84 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 248 – Anm. d. Hrsg.
Q85 Báb, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 23:11, Bd. 3, S. 525 – Anm. d. Hrsg.
Q86 Báb, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 23:17, Bd. 3, S. 528 – Anm. d. Hrsg.
Q87 Báb, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 23:19, Bd. 3, S. 529 – Anm. d. Hrsg.
Q88 Báb, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 23:22, Bd. 3, S. 530 – Anm. d. Hrsg.
Q89 bezieht sich wahrscheinlich auf: Offb. 11:13 – Anm. d. Hrsg.
Q90 A. L. M. Nicolas, Seyyèd Ali Mohammed, dit le Bâb, p. 203f, p. 376, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht 23:22, Fn2 (1932 ed.), Bd. 3, S. 531, Fn 104 – Anm. d. Hrsg.
Q91 A. L. M. Nicolas, Seyyèd Ali Mohammed, dit le Bâb, p. 375, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht 23:19, Fn (1932 ed.), Bd. 3, S. 529, Fn 102 – Anm. d. Hrsg.
Q92 M. C. Huart, La Religion de Báb, p. 3f, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht 23:19, Fn (1932 ed.), Bd. 3, S. 529, Fn 102 – Anm. d. Hrsg.
Q93 Sir Francis Younghusband, The Gleam, p. 210, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht 23:22, Fn2 (1932 ed.), Bd. 3, S. 533, Fn 104 – Anm. d. Hrsg.
Q94 Jules Bois, The New Religions of America III: Babism and Bahaism, The Forum, vol. 74, July 1925, zitiert in: References to the Bahá'í Faith, Bahá'í World vol. 9, p. 588 – Anm. d. Hrsg.
Q95 Rev. Dr. T. K. Cheyne, The Reconciliation of Races and Religions, p. 70 … p. 8 – Anm. d. Hrsg.
Q96 Prof. Benjamin Jowett of Oxford, Master of Balliol, Heroic Lives, p. 305 – Anm. d. Hrsg.
Q97 'Abdu'l-Bahá, Auf den Pfaden der Gottesliebe 64 – Anm. d. Hrsg.
Q98 Jules Bois, The New Religions of America III: Babism and Bahaism, The Forum, vol. 74, July 1925, p. 4, zitiert in: References to the Bahá'í Faith, Bahá'í World vol. 9, p. 588 – Anm. d. Hrsg.
Q99 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 263 – Anm. d. Hrsg.
Q100 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 169, S. 109 – Anm. d. Hrsg.
Q101 Bahá'u'lláh, Ishráqát; in: Botschaften aus 'Akká 8:6 – Anm. d. Hrsg.
Q102 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 272 – Anm. d. Hrsg.
Q103 Báb, zitiert in: Shoghi Effendi, Die Weltordnung Bahá'u'lláhs 6:66 – Anm. d. Hrsg.
Q104 Báb, Brief an Muḥammad Sháh, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 1:4:4 – Anm. d. Hrsg.
Q105 Báb, Brief an Muḥammad Sháh, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 1:4:1 – Anm. d. Hrsg.
Q106 Báb, Brief an Muḥammad Sháh, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 1:4:14 – Anm. d. Hrsg.
Q107 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 88, Kap. 77, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:54:1, 2:56:1 – Anm. d. Hrsg.
Q108 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 94, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:57:1 – Anm. d. Hrsg.
Q109 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 91, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:44:2 – Anm. d. Hrsg.
Q110 Ḥadíth, aufgezeichnet in: Káfí, zitiert in: Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 273 – Anm. d. Hrsg.
Q111 Offb. 9:12–11:14, siehe auch Beantwortete Fragen 11:34 – Anm. d. Hrsg.
Q112 Qur'án 39:68–69, 79:6–7; vgl. Siyyid Káẓim, zitiert in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 2:24, Bd. 1, S. 74 – Anm. d. Hrsg.
Q113 vgl. Bahá'u'lláh, zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 111, S. 79 – Anm. d. Hrsg.
Q114 Qur'án 22:1 – Anm. d. Hrsg.
Q115 Qur'án 57:9 – Anm. d. Hrsg.
Q116 vgl. Qur'án 77:9, 55:37, 25:25 – Anm. d. Hrsg.
Q117 Qur'án 77:8 – Anm. d. Hrsg.
Q118 Qur'án 99:2 – Anm. d. Hrsg.
Q119 vgl. Qur'án 26:90, 50:31, 81:13 – Anm. d. Hrsg.
Q120 Qur'án 81:12 – Anm. d. Hrsg.
Q121 Qur'án 39:69 – Anm. d. Hrsg.
Q122 Qur'án 21:47 – Anm. d. Hrsg.
Q123 vgl. Qur'án 1́20:105, 77:10 – Anm. d. Hrsg.
Q124 Mt. 24:15; vgl. Dan. 9:27, 11:31 und 12:11[sequece exchanged] – Anm. d. Hrsg.
Q125 Dan. 8:14[sequece exchanged] – Anm. d. Hrsg.
Q126 Qur'án 32:5 – Anm. d. Hrsg.
Q127 Offb. 11:2 – Anm. d. Hrsg.
Q128 vgl. Dan. 8:17, 11:35, 11:40, 12:4, 12:8 – Anm. d. Hrsg.
Q129 Offb. 11:3–12 – Anm. d. Hrsg.
Q130 Offb. 11:11 – Anm. d. Hrsg.
Q131 Offb. 11:12 – Anm. d. Hrsg.
Q132 Imám Ṣádiq, Ḥadíth aufgezeichnet in: Biḥáru'l-Anvár, 'Aválim, Yanbú', zitiert in: Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 272 – Anm. d. Hrsg.
Q133 Offb. 12:5; vgl. auch 19:15 – Anm. d. Hrsg.
Q134 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 1, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:1:2 – Anm. d. Hrsg.
Q135 Comte de Gobineau, Les Religions et les Philosophies dans l'Asie Centrale, p. 248f, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht 26:20 Fn2 (1932 ed.), Bd. 3, S. 621, Fn 197 – Anm. d. Hrsg.
Q136 Österreichischer Soldatenfreund, Wien, 12. Oktober 1852 (Jg.V. Nr.123 S.513ff); engl. Übersetzung in: E.G. Browne, Materials for the Study of the Bábí Religion, p. 268 ff, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht 26:14 Fn, Bd. 3, S. 613–614, Fn 190 – Anm. d. Hrsg.
Q137 Ernest Renan, Origins of Christianity, vol. II, The Apostles[Seitenangabe fehlt], auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 187 – Anm. d. Hrsg.
Q138 'Abdu'l-Bahá, Auf den Pfaden der Gottesliebe 68 – Anm. d. Hrsg.
Q139 Báb, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 3:51, Bd. 1, S. 96 – Anm. d. Hrsg.
Q140 Báb, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 8:1, Bd. 1, S. 176 – Anm. d. Hrsg.
Q141 Qur'án 11:86, zitiert von Quddús in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 19:46, Bd. 2, S. 381 – Anm. d. Hrsg.
Q142 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 32, S. 33 – Anm. d. Hrsg.
Q143 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 32, S. 34 – Anm. d. Hrsg.
Q144 'Abdu'l-Bahá, in: Ansprachen in Paris 25:4 – Anm. d. Hrsg.
Q145 John E. Esslemont, Bahá'u'lláh und das Neue Zeitalter 138, S. 69 – neu übersetzt – Anm. d. Hrsg.
Q146 Báb, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 3:38, 16:14, (Bd. 1, S. 118, Bd. 2, S. 323) – Anm. d. Hrsg.
Q147 Qurratu'l-'Ayn, berichtet von: 'Abdu'l-Bahá, in: Stanwood Cobb, The World-wide Influence of Qurratu'l-'Ayn, in: Star of the West, vol. 18, p. 44 – Anm. d. Hrsg.
Q148 'Abdu'l-Bahá, Auf den Pfaden der Gottesliebe 47 – Anm. d. Hrsg.
Q149 A. L. M. Nicolas, Seyyéd Ali Mohammed, dit le Bâb: histoire, S. 273, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht 3:38, Fn3, Bd. 1, S. 118, Fn 90[die Übersetzung hier wurde vor dem Druck nicht mit jener in Nabils Bericht abgeglichen (›ein Wunder an Wissen, aber auch an Schönheit‹)] – Anm. d. Hrsg.
Q150 Jules Bois, The New Religions of America III: Babism and Bahaism, The Forum, vol. 74 (July 1925), p. 5, zitiert in: References to the Bahá'í Faith, Bahá'í World vol. 9, p. 588–589 – Anm. d. Hrsg.
Q151 George N. Curzon, Persia and the Persian Question, vol. 1, p. 497, Note 2, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht 26:41, Fn2, Bd. 3, S. 635, Fn 215 – Anm. d. Hrsg.
Q152 Edward G. Browne, A Traveller's Narrative written to illustrate the Espisode of the Báb, vol. 2, p. 309, Note Q, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht 26:41, Fn2, Bd. 3, S. 635, Fn 215 – Anm. d. Hrsg.
Q153 T. K. Cheyne, The Reconcilliation of Races and Religions, p. 114–115, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht 26:41, Fn2, Bd. 3, S. 636, Fn 215 – Anm. d. Hrsg.
Q154 Arthur Comte de Gobineau, Les Religions et les Philosophies dans l'Asie Centrale, p. 136, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht 26:41, Fn2, Bd. 3, S. 636, Fn 215 – Anm. d. Hrsg.
Q155 Arthur Comte de Gobineau, Les Religions et les Philosophies dans l'Asie Centrale, p. 137, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht 26:41, Fn2, Bd. 3, S. 637, Fn 215 – Anm. d. Hrsg.
Q156 Arthur Comte de Gobineau, Les Religions et les Philosophies dans l'Asie Centrale, p. 150, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht 26:41, Fn2, Bd. 3, S. 636, Fn 215 – Anm. d. Hrsg.
Q157 Valentin Chirol, The Middle Eastern Question, p. 124, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht 26:41, Fn2, Bd. 3, S. 635, Fn 215 – Anm. d. Hrsg.
Q158 Süleyman Nazif, Nasiruddin Shah ve Babiler, Istanbul 1923 – Anm. d. Hrsg.
Q159 Marianne Hainisch, zitiert in: Martha L. Root, Ṭáhirih the Pure, Iran's Greatest Woman, p. 112 – Anm. d. Hrsg.
Q160 Sulaymán Khán, berichtet von E. G. Browne, in: A Traveller's Narrative, Anm. T, p. 333f, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht 26:31 Fn, Bd. 3, S. 627, Fn 205 – Anm. d. Hrsg.
Q161 Sulaymán Khán, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 26:30, Bd. 3, S. 626–627 – Anm. d. Hrsg.
Q162 Sulaymán Khán, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 26:31, Bd. 3, S. 627 – Anm. d. Hrsg.
Q163 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 249, 250, 251 – Anm. d. Hrsg.
Q164 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 264 – Anm. d. Hrsg.
Q165 Muḥammad, Ḥadíth zitiert von Quddús in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 20:19, Bd. 2, S. 419 – Anm. d. Hrsg.
Q166 Ḥadíth, aufgezeichnet in: Káfí, von Shoghi Effendi unterschiedlich übersetzt in: Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 273 – Anm. d. Hrsg.
Q167 George N. Curzon, Persia and the Persian Question, vol. 1, S. 501, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht 26:32 Fn, Bd. 3, S. 628, Fn 206 – Anm. d. Hrsg.
Q168 Prof J. Darmsteter, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht ep:11 Fn1, Bd. 3, S. 662, Fn 226 – Anm. d. Hrsg.
Q169 Ernest Renan, Origins of Christianity, Vol. II, The Apostles, Kap. 19 [Seitenzahl?] – Anm. d. Hrsg.
Q170 E.G. Browne, A Traveller's Narrative written to illustrate the Episode of the Báb, vol. 2, Introduction, p. viii, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht ep:11 Fn3, Bd. 3, S. 666, Fn 228 – Anm. d. Hrsg.
Q171 E.G. Browne, A Traveller's Narrative written to illustrate the Episode of the Báb, vol. 2, Introduction, p. xxxix, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht ep:11 Fn3, Bd. 3, S. 667, Fn 228 – Anm. d. Hrsg.
Q172 Arthur Comte de Gobineau, Les Religions et les Philosophies dans l'Asie Centrale, pp. 293, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht ep:11 Fn3, Bd. 3, S. 666, Fn 228 – Anm. d. Hrsg.
Q173 'Abbás-Qulí Khán-i-Láríjání, berichtet in: Táríkh-i-Jadíd, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht 20:54, Fn2, Bd. 2, S. 439–440, Fn 44 – Anm. d. Hrsg.
Q174 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 1, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:2:1 – Anm. d. Hrsg.
Q175 Bahá'u'lláh, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí.
Q176 Báb, Dalá'il-i-Sab'ih, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht 9:52 Fn2, Bd. 1, S. 229, Fn 172 – Anm. d. Hrsg.
Q177 Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 23:33, Bd. 3, S. 539–540 – Anm. d. Hrsg.
Q178 Bahá'u'lláh, zitiert in: Shoghi Effendi, in: Die Weltordnung Bahá'u'lláhs 6:55, S. 183 – Anm. d. Hrsg.
Q179 Bahá'u'lláh, zitiert in: Shoghi Effendi, in: Die Weltordnung Bahá'u'lláhs 6:55, S. 183 – Anm. d. Hrsg.
Q180 Offb. 11:14 – Anm. d. Hrsg.
Q181 'Abdu'l-Bahá, in: Beantwortete Fragen 11:34 (Aufl. 11), S. 65 (Aufl. 3–10) – Anm. d. Hrsg.
Q182 'Abdu'l-Bahá, in: Beantwortete Fragen 10:8 (Aufl. 11), S. 50–51 (Aufl. 3–10) – Anm. d. Hrsg.
Q183 Shaykh Aḥmad, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 2:24, Bd. 1, S. 74 – Anm. d. Hrsg.
Q184 Shaykh Aḥmad, zitiert in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 1:19, Bd. 1, S. 51–52 – Anm. d. Hrsg.
Q185 Qur'án 96:1 – Anm. d. Hrsg.
Q186 'Abdu'l-Bahá, in: Beantwortete Fragen 41:4–5 (Aufl. 11), S. 159–160 (Aufl. 3–10) – Anm. d. Hrsg.
Q187 Jes. 9:6 – Anm. d. Hrsg.
Q188 Dtn. 33:2 – Anm. d. Hrsg.
Q189 Mt. 16:27 – Anm. d. Hrsg.
Q190 vgl. Qur'án 4:171 – Anm. d. Hrsg.
Q191 Offb. 12:1 – Anm. d. Hrsg.
Q192 Offb. 11:3 – Anm. d. Hrsg.
Q193 Jes. 9:6 – Anm. d. Hrsg.
Q194 Jes. 11:1 – Anm. d. Hrsg.
Q195 vgl. Jes. 9:7, auch zitiert in: Der Verheißene Tag ist gekommen 191 – Anm. d. Hrsg.
Q196 Jes. 40:10, auch zitiert in: Brief an den Sohn des Wolfes 209 – Anm. d. Hrsg.
Q197 Jes. 2:4; vgl. auch 51:4f – Anm. d. Hrsg.
Q198 Jes. 11:4 – Anm. d. Hrsg.
Q199 Jes. 11:12; vgl. auch 43:5 – Anm. d. Hrsg.
Q200 Ps. 24:10 u. a., auch zitiert in: Botschaften aus Akká 17:7:5, Ährenlese 126:4 – Anm. d. Hrsg.
Q201 Ps. 24:7–10, auch zitiert in: Lawḥ-i-Páp, in: Anspruch und Verkündigung 1:128 – Anm. d. Hrsg.
Q202 Hag. 2:7, auch zitiert in Kitáb-i-Aqdas 1:82, Ährenlese 16:1 – Anm. d. Hrsg.
Q203 Sach. 6:12 – Anm. d. Hrsg.
Q204 Sach. 14:9 – Anm. d. Hrsg.
Q205 vgl. »Day of the Lord« Joel. 1:15, 2:1, u. a. Zdf. 1:14 u. a – Anm. d. Hrsg.
Q206 Zdf. 1:15–16 – Anm. d. Hrsg.
Q207 vgl. Hes. 13:5; 30:3 – innerhalb Dan. ließ sich keine derartige Stelle eindeutig identifizieren – Anm. d. Hrsg.
Q208 Mal. 4:5, auch zitiert in: Lawḥ-i-Náqús, in: Days of Remembrance 26:3 – Anm. d. Hrsg.
Q209 Mal. 4:2 – Anm. d. Hrsg.
Q210 Dan. 12:11 – Anm. d. Hrsg.
Q211 vgl. Joh. 12:31, 14:30, 16:11, siehe auch: 'Abdu'l-Bahá, in: Briefe und Botschaften, 145:3 – Anm. d. Hrsg.
Q212 Joh. 14:16; 14:26; 15:26; 16:7, auch zitiert in: Javáhiru'l-Asrár 11 – Anm. d. Hrsg.
Q213 Joh. 16:8 – Anm. d. Hrsg.
Q214 Joh. 14:17; 15:26; 16:13, auch zitiert in: Javáhiru'l-Asrár 11, Súriy-i-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:15.
Q215 Joh. 16:13, auch zitiert in: Javáhiru'l-Asrár 11, Súriy-i-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:15 – Anm. d. Hrsg.
Q216 vgl. Mt. 20:8, 21:33–46; Mk. 12:1–12; Lk. 20:9–19 – Anm. d. Hrsg.
Q217 Mt. 16:27 – Anm. d. Hrsg.
Q218 Mt. 24:29, auch zitiert in: Kitáb-i-Íqán 24, Javáhiru'l-Asrár 8 – Anm. d. Hrsg.
Q219 Mt. 25:31 – Anm. d. Hrsg.
Q220 Mt. 25:32 – Anm. d. Hrsg.
Q221 vgl. Offb. 15:8, 21:11; 21:23, auch zitiert in: Brief an den Sohn des Wolfes 8, Súriy-i-Dhikr, in: Days of Remembrance 38:3 – Anm. d. Hrsg.
Q222 vgl.Offb. 1:8, 1:11; 21:6; 22:13 – Anm. d. Hrsg.
Q223 vgl.Offb. 21:6; 22:13, auch zitiert in: Ährenlese 85:3 – Anm. d. Hrsg.
Q224 vgl.Offb. 1:11; 1:17; 2:8; 22:13, auch zitiert in: Kitáb-i-Íqán 196 – Anm. d. Hrsg.
Q225 Offb. 11:14 – Anm. d. Hrsg.
Q226 vgl. Jes. 65:17, 66:22, Offb. 21:1 – Anm. d. Hrsg.
Q227 Offb. 21:3 – Anm. d. Hrsg.
Q228 Dan. 9:24, Offb. 21:2, u. a – Anm. d. Hrsg.
Q229 Offb. 21:2 – Anm. d. Hrsg.
Q230 Mt. 19:28 – Anm. d. Hrsg.
Q231 1 Kor. 15:52 – Anm. d. Hrsg.
Q232 1 Thess. 4:16 – Anm. d. Hrsg.
Q233 2 Petr. 3:12 – Anm. d. Hrsg.
Q234 Apg. 3:19 – Anm. d. Hrsg.
Q235 Apg. 3:21 – Anm. d. Hrsg.
Q236 vgl. Qur'án 78:2[kommt so übersetzt bei Rodwell nicht vor – der Verweis beruht also auf einer Annahme.] – Anm. d. Hrsg.
Q237 Qur'án 2:210 – Anm. d. Hrsg.
Q238 Qur'án 89:22 – Anm. d. Hrsg.
Q239 Qur'án 78:38 – Anm. d. Hrsg.
Q240 Muḥammad, Ḥadíth – es scheint sich um Súrah 36 zu handeln – Anm. d. Hrsg.
Q241 Qur'án 36:14 – Anm. d. Hrsg.
Q242 vgl. Qur'án 51:12, 83:11 – Anm. d. Hrsg.
Q243 Qur'án 64:9 – Anm. d. Hrsg.
Q244 vgl. Qur'án 44:40, 77:13–14, 77:38 – Anm. d. Hrsg.
Q245 Qur'án 40:15 – Anm. d. Hrsg.
Q246 Qur'án 19:39 – Anm. d. Hrsg.
Q247 Qur'án 79:6–7 – Anm. d. Hrsg.
Q248 Qur'án 83:6 – Anm. d. Hrsg.
Q249 Qur'án 27:87 – Anm. d. Hrsg.
Q250 Qur'án 27:88 – Anm. d. Hrsg.
Q251 Qur'án 14:41 – Anm. d. Hrsg.
Q252 Qur'án 40:18 – Anm. d. Hrsg.
Q253 Qur'án 27:87 – Anm. d. Hrsg.
Q254 Qur'án 22:2 – Anm. d. Hrsg.
Q255 Qur'án 39:69 – Anm. d. Hrsg.
Q256 vgl. Muḥammad, Ḥadíth überliefert durch Jarír bin 'Abdu'lláh, aufgezeichnet in: Bukhárí 6:60:374, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 70 – Anm. d. Hrsg.
Q257 Imám 'Alí, Ḥadíth aufgezeichnet in: Khuṭbiy-i-Ṭutunjíyyih, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 70 – Anm. d. Hrsg.
Q258 Imám Ḥusayn, Ḥadíth, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 70 – Anm. d. Hrsg.
Q259 vgl. Aḥmad-i-Aḥsá'í, berichtet von 'Abdu'l-Kháliq, erwähnt vom Báb in: Dalá'il-i-Sab'ih, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht 1:19 Fn2, Bd. 1, S. 51, Fn 17 – Anm. d. Hrsg.
Q260 Aḥmad-i-Aḥsá'í, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 1:19, Bd. 1, S. 51–52 – Anm. d. Hrsg.
Q261 Káẓim-i-Rashtí, vgl. die Übersetzung von A. L. M. Nicolas, in: Essai sur le Shaykhisme, Bd. II, S. 60–61, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht 2:21 Fn, Bd. 1, S. 72, Fn 40 – Anm. d. Hrsg.
Q262 Káẓim-i-Rashtí, Sharḥ-i-Qaṣídiy-i-Lámíyyih.
Q263 Káẓim-i-Rashtí, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 2:24, Bd. 1, S. 74 – Anm. d. Hrsg.
Q264 Báb, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 246 – Anm. d. Hrsg.
Q265 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 9, Kap. 29, Kap. 58, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:9:1, 2:20:2, 2:29:1 – Anm. d. Hrsg.
Q266 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 58, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:28:6 – Anm. d. Hrsg.
Q267 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 28, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:18:2 – Anm. d. Hrsg.
Q268 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 57, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:27:3 – Anm. d. Hrsg.
Q269 Báb,.
Q270 Báb, Bayán-i-Fársí 9:3, 2:8, Kitáb-i-Asmá' 16:17, 17:4, 17:4, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 3:37:2, 3:39:1, 5:2:2, 5:13:3, 5:15:3 u. a – Anm. d. Hrsg.
Q271 Báb,.
Q272 Báb,.
Q273 Báb,.
Q274 Báb, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 246 – Anm. d. Hrsg.
Q275 Báb, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 222 – Anm. d. Hrsg.
Q276 Báb, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 204, 205 – Anm. d. Hrsg.
Q277 Báb, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 6:16:3, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 224 – Anm. d. Hrsg.
Q278 Báb, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 204 – Anm. d. Hrsg.
Q279 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 68, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:37:2 – Anm. d. Hrsg.
Q280 Báb, zitiert in: Sir Francis Younghusband, The Gleam, pp. 210–11, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht ep:10 Fn1, Bd. 3, p. 661, Fn 225 – Anm. d. Hrsg.
Q281 Báb, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 221, 230 – Anm. d. Hrsg.
Q282 Báb, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 6:16:3 – Anm. d. Hrsg.
Q283 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 58, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:29:1 – Anm. d. Hrsg.
Q284 Báb, Bayán-i-Fársí 2:7, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften, 3:35:2 – Anm. d. Hrsg.
Q285 Qur'án 23:14 – Anm. d. Hrsg.
Q286 Báb, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 222, S. 133 – Anm. d. Hrsg.
Q287 vgl. Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Weltordnung Bahá'u'lláhs 4:33, 6:26 – Anm. d. Hrsg.
Q288 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán, 101, S. 78 – Anm. d. Hrsg.
Q289 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Weltordnung Bahá'u'lláhs 6:22, 7:15 – Anm. d. Hrsg.
Q290 Bahá'u'lláh, in: Botschaften aus 'Akká 17:8:5, Ährenlese 10:2 – Anm. d. Hrsg.
Q291 vgl. Bahá'u'lláh, Súriy-i-Haykal, in: Anspruch und Verkündigung 1:63 – Anm. d. Hrsg.
Q292 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Das Kommen göttlicher Gerechtigkeit 110 – Anm. d. Hrsg.
Q293 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese, 7:2 – Anm. d. Hrsg.
Q294 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese, 8:1 – Anm. d. Hrsg.
Q295 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese, 115:10, 161:4 – Anm. d. Hrsg.
Q296 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Das Kommen göttlicher Gerechtigkeit 110 – Anm. d. Hrsg.
Q297 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Weltordnung Bahá'u'lláhs 6:18, S. 157 – Anm. d. Hrsg.
Q298 'Abdu'l-Bahá, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Weltordnung Bahá'u'lláhs 6:31, 7:16 – Anm. d. Hrsg.
Q299 'Abdu'l-Bahá, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Weltordnung Bahá'u'lláhs 6:31, 7:16 – Anm. d. Hrsg.
Q300 vgl. Qur'án 2:254, 3:41, 14:28, 22:15, 22:19 – Anm. d. Hrsg.
Q301 'Abdu'l-Bahá, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Weltordnung Bahá'u'lláhs 6:34, 7:16, S. 169, S. 239–240 – Anm. d. Hrsg.
Q302 'Abdu'l-Bahá, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Weltordnung Bahá'u'lláhs 6:65, S. 188 – Anm. d. Hrsg.
Q303 vgl. Bahá'u'lláh, in: Days of Remembrance 10:11[bin mir nicht sicher, ob dies tatsächlich die zitierte Quelle ist] – Anm. d. Hrsg.
Q304 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Haykal, in: Anspruch und Verkündigung 1:6 – Anm. d. Hrsg.
Q305 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 34, S. 34 – Anm. d. Hrsg.
Q306 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 36, S. 35 – Anm. d. Hrsg.
Q307 vgl. Bahá'u'lláh, in: Days of Remembrance 10:11 – Anm. d. Hrsg.
Q308 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Haykal, in: Anspruch und Verkündigung 1:6–7 – Anm. d. Hrsg.
Q309 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Sulṭán, in: Anspruch und Verkündigung 1:192 – Anm. d. Hrsg.
Q310 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 11, S. 26 – Anm. d. Hrsg.
Q311 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 50:1 – Anm. d. Hrsg.
Q312 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 63:1 – Anm. d. Hrsg.
Q313 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 216 – Anm. d. Hrsg.
Q314 Bahá'u'lláh,.
Q315 Bahá'u'lláh, in: Kitáb-i-Aqdas 1:91 – Anm. d. Hrsg.
Q316 Báb, zitiert in: Bahá'u'lláh, Epistle to the Son of the Wolf 204 – Anm. d. Hrsg.
Q317 Aḥmad-i-Aḥsá'í, zitiert in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 1:19, Bd. 1, S. 51–52, vgl. Báb, Brief an Muḥammad Sháh, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 1:5:5 – Anm. d. Hrsg.
Q318 Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 26:48, Bd. 3, S. 640 – Anm. d. Hrsg.
Q319 Áqá Khán-i-Núrí, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 26:76, Bd. 3, S. 653 – Anm. d. Hrsg.
Q320 Bahá'u'lláh, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 26:76, Bd. 3, S. 653 – Anm. d. Hrsg.
Q321 Bahá'u'lláh, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 23:31, Bd. 3, S. 538 – Anm. d. Hrsg.
Q322 Áqá Khán-i-Núrí, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 26:77, Bd. 3, S. 654 – Anm. d. Hrsg.
Q323 Bahá'u'lláh, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 26:77, Bd. 3, S. 654 – Anm. d. Hrsg.
Q324 'Abdu'l-Bahá, in: Beantwortete Fragen 4:5 – Anm. d. Hrsg.
Q325 vgl. Bahá'u'lláh, Kitáb-i-'Ahd, in: Botschaften aus 'Akká 15:10 – Anm. d. Hrsg.
Q326 Qur'án, 10:25, cf. Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 22, S. 24 – Anm. d. Hrsg.
Q327 Qur'án, 6:127–128 – Anm. d. Hrsg.
Q328 Dan. 12:11, siehe auch: 'Abdu'l-Bahá, Beantwortete Fragen 10:21–22 – Anm. d. Hrsg.
Q329 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 57:1 – Anm. d. Hrsg.
Q330 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 58:2 – Anm. d. Hrsg.
Q331 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 57:3 – Anm. d. Hrsg.
Q332 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:132, u. a – Anm. d. Hrsg.
Q333 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:184 – Anm. d. Hrsg.
Q334 'Abdu'l-Bahá, Auf den Pfaden der Gottesliebe 112, S. 38 – Anm. d. Hrsg.
Q335 Muḥammad-i-Zarandí, [Not mentioned in the 1st part of ›Nabíl's Narrative‹.].
Q336 vgl. Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 35, S. 35 – Anm. d. Hrsg.
Q337 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 33, S. 34 – Anm. d. Hrsg.
Q338 vgl. Báb, Kitáb-i-Asmá' 17:2, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 5:12:1 – Anm. d. Hrsg.
Q339 Qur'án, 3:93 – Anm. d. Hrsg.
Q340 Bahá'u'lláh, in: Gebete und Mediationen 145:1 – Anm. d. Hrsg.
Q341 Bahá'u'lláh,.
Q342 vgl. Bahá'u'lláh, Súriy-i-Haykal, Súriy-i-Mulúk in: Anspruch und Verkündigung 1:96, 5:74, Kitáb-i-Aqdas 1:158 – Anm. d. Hrsg.
Q343 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Maryam, in: Days of Remembrance 31:1 – Anm. d. Hrsg.
Q344 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Maryam, in: Days of Remembrance 31:3 – Anm. d. Hrsg.
Q345 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Maryam, in: Days of Remembrance 31:4 – Anm. d. Hrsg.
Q346 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Kullu'ṭ-Ṭa'ám, [15] – Anm. d. Hrsg.
Q347 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Kullu'ṭ-Ṭa'ám, [13] – Anm. d. Hrsg.
Q348 Ibn-i-Fáriḍ, auch zitiert in: Bahá'u'lláh, Javáhiru'l-Asrár 95 – Anm. d. Hrsg.
Q349 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 277, S. 164 – Anm. d. Hrsg.
Q350 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Maryam, in: Days of Remembrance 31:3 – Anm. d. Hrsg.
Q351 Báb, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 7:48:1 – Anm. d. Hrsg.
Q352 Mírzá Áqá Ján, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, [Not mentioned in the 1st part of ›Nabíl's Narrative‹.].
Q353 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 278 – Anm. d. Hrsg.
Q354 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 278, S. 165 – Anm. d. Hrsg.
Q355 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Maryam, in: Days of Remembrance 31:3 – Anm. d. Hrsg.
Q356 vgl. Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 278, S. 164–165 – Anm. d. Hrsg.
Q357 Überlieferung, zitiert in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 3:27, Bd. 1, S. 103 – Anm. d. Hrsg.
Q358 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Maryam, in: Days of Remembrance 31:5 – Anm. d. Hrsg.
Q359 'Abdu'l-Bahá, in: Promulgation of Universal Peace 11:7, p. 26 – Anm. d. Hrsg.
Q360 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 253, S. 150 – Anm. d. Hrsg.
Q361 Báb, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 253, S. 149 – Anm. d. Hrsg.
Q362 Ṣubḥ-i-Azal, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 255, S. 150 – Anm. d. Hrsg.
Q363 vgl. Qur'án 2:256, 2:257, 4:51, 4:60, 4:76, 5:60, 16:5, 39:17 – Anm. d. Hrsg.
Q364 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 256, S. 151 – Anm. d. Hrsg.
Q365 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 256, S. 151 – Anm. d. Hrsg.
Q366 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Maryam, in: Days of Remembrance 31:7 – Anm. d. Hrsg.
Q367 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 278, S. 211 – Anm. d. Hrsg.
Q368 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 35, S. 35 – Anm. d. Hrsg.
Q369 vgl. 'Abdu'l-Bahá, Auf den Pfaden der Gottesliebe 80, S. 42 – Anm. d. Hrsg.
Q370 vgl. 'Abdu'l-Bahá, Auf den Pfaden der Gottesliebe 81, S. 43 – Anm. d. Hrsg.
Q371 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Ra'ís, in: Anspruch und Verkündigung 2:13 – Anm. d. Hrsg.
Q372 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 35, S. 35 – Anm. d. Hrsg.
Q373 Qur'án 83:25 – Anm. d. Hrsg.
Q374 Qur'án 83:26 – Anm. d. Hrsg.
Q375 Dan. 12:4 – Anm. d. Hrsg.
Q376 Qur'án 33:40 – Anm. d. Hrsg.
Q377 vgl. Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 216 – Anm. d. Hrsg.
Q378 Bahá'u'lláh, Die Verborgenen Worte, Präambel – Anm. d. Hrsg.
Q379 vgl. Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 22 – Anm. d. Hrsg.
Q380 vgl. 'Abdu'l-Bahá, Auf den Pfaden der Gottesliebe 80 – Anm. d. Hrsg.
Q381 Bahá'u'lláh, berichtet in: 'Abdu'l-Bahá, Beantwortete Fragen 9:7 – Anm. d. Hrsg.
Q382 Bahá'u'lláh, berichtet in: 'Abdu'l-Bahá, Beantwortete Fragen 9:22 – Anm. d. Hrsg.
Q383 vgl. Sa'íd Khán, Brief an den persischen Botschafter in Constantinople, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht ep:6 fn1, Bd. 3, S. 659, Fn 222 – Anm. d. Hrsg.
Q384 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Vafá, in: Botschaften aus 'Akká 12:26 – Anm. d. Hrsg.
Q385 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Vafá, in: Botschaften aus 'Akká 12:26 – Anm. d. Hrsg.
Q386 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 57:1 – Anm. d. Hrsg.
Q387 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 31:1 – Anm. d. Hrsg.
Q388 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 31:1 – Anm. d. Hrsg.
Q389 vgl. Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 31:1 – Anm. d. Hrsg.
Q390 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 31:1 – Anm. d. Hrsg.
Q391 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 31:1 – Anm. d. Hrsg.
Q392 Dan. 12:11, siehe auch: Beantwortete Fragen 10:21–22 – Anm. d. Hrsg.
Q393 vgl. Bahá'u'lláh, Ishráqát, in: Botschaften aus 'Akká 8:37, Brief an den Sohn des Wolfes 194, S. 120[reference to the passage in the Qayyúmu'l-Asmá' is still missing] – Anm. d. Hrsg.
Q394 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Napulyún II, in Anspruch und Verkündigung 1:153 – Anm. d. Hrsg.
Q395 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:112 – Anm. d. Hrsg.
Q396 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Qalam in: Days of Remembrance 23:13 – Anm. d. Hrsg.
Q397 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:75 – Anm. d. Hrsg.
Q398 Bahá'u'lláh, Days of Remembrance 7:6 – Anm. d. Hrsg.
Q399 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 14:19–20 – Anm. d. Hrsg.
Q400 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 14:1, 14:2, 14:6, 14:7 – Anm. d. Hrsg.
Q401 vgl. Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 15:3 (hier von Shoghi Effendi anders übersetzt) – Anm. d. Hrsg.
Q402 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Hawdaj .
Q403 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Hawdaj.
Q404 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:89 – Anm. d. Hrsg.
Q405 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 112 – Anm. d. Hrsg.
Q406 'Abdu'l-Bahá, in: Auf den Pfaden der Gottesliebe 111, S. 59–60 – Anm. d. Hrsg.
Q407 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:74 – Anm. d. Hrsg.
Q408 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:74 – Anm. d. Hrsg.
Q409 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:75 – Anm. d. Hrsg.
Q410 vgl. Bahá'u'lláh, Súriy-i-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:81 – Anm. d. Hrsg.
Q411 Bahá'u'lláh, in: Days of Remembrance 10:14 – Anm. d. Hrsg.
Q412 Bahá'u'lláh,.
Q413 Bahá'u'lláh, also quoted in: Shoghi EffendiThe Promised Day Is Come 17 – Anm. d. Hrsg.
Q414 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:184 – Anm. d. Hrsg.
Q415 Bahá'u'lláh,.
Q416 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:184 – Anm. d. Hrsg.
Q417 Bahá'u'lláh,.
Q418 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:12 – Anm. d. Hrsg.
Q419 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:23 – Anm. d. Hrsg.
Q420 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:15, siehe auch: Joh. 16:13 – Anm. d. Hrsg.
Q421 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:15 – Anm. d. Hrsg.
Q422 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:15 – Anm. d. Hrsg.
Q423 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:15 – Anm. d. Hrsg.
Q424 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:15 – Anm. d. Hrsg.
Q425 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:58 – Anm. d. Hrsg.
Q426 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:66 – Anm. d. Hrsg.
Q427 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Ra'ís, in: Anspruch und Verkündigung 3:25 – Anm. d. Hrsg.
Q428 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Nápulyún I, zitiert in: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 17 – Anm. d. Hrsg.
Q429 Bahá'u'lláh, zitiert in dem ersten Sendschreiben an Napoleon III.
Q430 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Sulṭán, in: Anspruch und Verkündigung 1:221 – Anm. d. Hrsg.
Q431 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Sulṭán, in: Anspruch und Verkündigung 1:230 – Anm. d. Hrsg.
Q432 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Sulṭán, in: Anspruch und Verkündigung 1:275 – Anm. d. Hrsg.
Q433 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Ra'ís, in: Anspruch und Verkündigung 2:2 – Anm. d. Hrsg.
Q434 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Ra'ís, in: Anspruch und Verkündigung 2:4 – Anm. d. Hrsg.
Q435 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Ra'ís, in: Anspruch und Verkündigung 2:5 – Anm. d. Hrsg.
Q436 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Ra'ís, in: Anspruch und Verkündigung 2:6 – Anm. d. Hrsg.
Q437 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Ra'ís, in: Anspruch und Verkündigung 2:7 – Anm. d. Hrsg.
Q438 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Ra'ís, in: Anspruch und Verkündigung 2:7 – Anm. d. Hrsg.
Q439 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Ra'ís, in: Anspruch und Verkündigung 2:8 – Anm. d. Hrsg.
Q440 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:109 – Anm. d. Hrsg.
Q441 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:111, vgl. auch: 1:30 – Anm. d. Hrsg.
Q442 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:111 – Anm. d. Hrsg.
Q443 vgl. Bahá'u'lláh, Súriy-i-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:116[hier ist mehr in Anführungszeichen gesetzt, als im Englischen Text] – Anm. d. Hrsg.
Q444 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:38 – Anm. d. Hrsg.
Q445 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:39 – Anm. d. Hrsg.
Q446 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:96 – Anm. d. Hrsg.
Q447 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 34 – Anm. d. Hrsg.
Q448 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Ghuṣn, in: Days of Remembrance 29:4 – Anm. d. Hrsg.
Q449 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Ghuṣn, in: Days of Remembrance 29:6 – Anm. d. Hrsg.
Q450 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Ghuṣn, in: Days of Remembrance 29:8 – Anm. d. Hrsg.
Q451 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Ra'ís, in: Anspruch und Verkündigung 2:11–12 – Anm. d. Hrsg.
Q452 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Ra'ís, in: Anspruch und Verkündigung 2:13 – Anm. d. Hrsg.
Q453 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Ra'ís, in: Anspruch und Verkündigung 2:14 – Anm. d. Hrsg.
Q454 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 164:7 – Anm. d. Hrsg.
Q455 'Abdu'l-Bahá, in: Beantwortete Fragen 9:15 – Anm. d. Hrsg.
Q456 'Abdu'l-Bahá, in: Beantwortete Fragen 9:15 – Anm. d. Hrsg.
Q457 Jes. 40:9–10, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 219, S. 127 – Anm. d. Hrsg.
Q458 Ps. 24:7, 10 – Anm. d. Hrsg.
Q459 Ps. 50:2–3, teilweise zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 210, S. 128 – Anm. d. Hrsg.
Q460 Am. 1:2, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 210, S. 127 – Anm. d. Hrsg.
Q461 Jes. 35:2, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 212, S. 128 – Anm. d. Hrsg.
Q462 Ps. 60:11, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 208, S. 127 – Anm. d. Hrsg.
Q463 Hos. 2:15, zitiert von 'Abdu'l-Bahá, in: Briefe und Botschaften, 139:9 – Anm. d. Hrsg.
Q464 Hes. 43:1–2 – Anm. d. Hrsg.
Q465 Muḥammad, Ḥadíth überliefert durch 'Abdu'l-'Azíz Ibn-i-'Abdu's-Salman, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 261, S. 151 – Anm. d. Hrsg.
Q466 Muḥammad, Ḥadíth überliefert durch Ibn-i-Mas'úd, in: Faḍá'il 'Akká wa 'Asqalán, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 262, S. 152 – Anm. d. Hrsg.
Q467 Muḥammad, Ḥadíth überliefert durch Anas Ibn-i-Málik, in: Faḍá'il 'Akká wa 'Asqalán, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 263, S. 152 – Anm. d. Hrsg.
Q468 Muḥammad, Ḥadíth aufgezeichnet in: Faḍá'il 'Akká wa 'Asqalán, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 264, S. 152 – Anm. d. Hrsg.
Q469 Muḥammad, Ḥadíth, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 265, S. 153 – Anm. d. Hrsg.
Q470 Muḥammad, Ḥadíth aufgezeichnet in: Faḍá'il 'Akká wa 'Asqalán, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 264, S. 152 – Anm. d. Hrsg.
Q471 Muḥammad, Ḥadíth aufgezeichnet in: Faḍá'il 'Akká wa 'Asqalán, zitiert in: Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 264, S. 153 – Anm. d. Hrsg.
Q472 Muḥammad, Ḥadíth aufgezeichnet in: Siyyid 'Abdu'l-Vahháb-i-Sha'raní, Kitábu'l-Yavaqit-iva'l-Javahir, zitiert von Shoghi Effendi, in: Nabíls Bericht ep:4 fn1, Bd. 3, S. 657, Fn 220 – Anm. d. Hrsg.
Q473 Bahá'u'lláh,.
Q474 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 164:7, wahrscheinlich Bezug nehmend auf: Mt. 23:33 – Anm. d. Hrsg.
Q475 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Sulṭán, in: Anspruch und Verkündigung 1:267 – Anm. d. Hrsg.
Q476 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Ra'ís, in: Anspruch und Verkündigung 3:4 – Anm. d. Hrsg.
Q477 Bahá'u'lláh, siehe auch: 'Abdu'l-Bahá, Vorbilder der Treue 64:10.
Q478 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Ra'ís, in: Anspruch und Verkündigung 3:27 – Anm. d. Hrsg.
Q479 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Ra'ís, in: Anspruch und Verkündigung 3:6 – Anm. d. Hrsg.
Q480 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 23:4 – Anm. d. Hrsg.
Q481 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Kitáb-i-Aqdas 5:192:3[nicht die Quelle] – Anm. d. Hrsg.
Q482 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Kitáb-i-Aqdas 5:192:3[nicht die Quelle] – Anm. d. Hrsg.
Q483 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 60:1 – Anm. d. Hrsg.
Q484 vgl. auch: Offb. 3:12, 21:2.
Q485 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 197, S. 121 – Anm. d. Hrsg.
Q486 'Abdu'l-Bahá,.
Q487 Bahá'u'lláh, berichtet in: E. G. Browne, Einführung zu A Traveller's Narrative, vol. 2, p. xl – Anm. d. Hrsg.
Q488 E. G. Browne, Einführung zu A Traveller's Narrative, vol. 2, p. xxxix-xl – Anm. d. Hrsg.
Q489 E. G. Browne, Einführung zu A Traveller's Narrative, vol. 2, p. xxxviii – Anm. d. Hrsg.
Q490 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 210, S. 127 – Anm. d. Hrsg.
Q491 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 210, S. 127 – Anm. d. Hrsg.
Q492 Jes. 2:3 – Anm. d. Hrsg.
Q493 Jes. 2:2 – Anm. d. Hrsg.
Q494 Lk. 20:13–15 – Anm. d. Hrsg.
Q495 Bahá'u'lláh, Ährenlese 59:3 – Anm. d. Hrsg.
Q496 'Abdu'l-Bahá, in: Beantwortete Fragen 9:15 – Anm. d. Hrsg.
Q497 'Abdu'l-Bahá, in: Beantwortete Fragen 10:2 – Anm. d. Hrsg.
Q498 'Abdu'l-Bahá, in: Promulgation of Universal Peace 11:11 – Anm. d. Hrsg.
Q499 'Abdu'l-Bahá, Beantwortete Fragen 10:2 – Anm. d. Hrsg.
Q500 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 59:2 – Anm. d. Hrsg.
Q501 'Abdu'l-Bahá, in: Auf den Pfaden der Gottesliebe 64, S. 64 – Anm. d. Hrsg.
Q502 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Der Verheißene Tag ist gekommen 163 – Anm. d. Hrsg.
Q503 vgl. Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Ḥikmat in: Botschaften aus 'Akká 9:7 – Anm. d. Hrsg.
Q504 George N. Curzon, Persia and the Persian Question, vol. 1, p. 391, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht in2:8 (1932 ed. – Absatz nicht im Deutschen veröffentlicht) – Anm. d. Hrsg.
Q505 George N. Curzon, Persia and the Persian Question, vol. 1, p. 425, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht in2:9 (1932 ed. – Absatz nicht im Deutschen veröffentlicht) – Anm. d. Hrsg.
Q506 George N. Curzon, Persia and the Persian Question, vol. 1, p. 462, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht in2:18 (1932 ed. – Absatz nicht im Deutschen veröffentlicht) – Anm. d. Hrsg.
Q507 George N. Curzon, Persia and the Persian Question, vol. 1, p. 509, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht in1:9 (1932 ed.), Bd. 1, S. 15 – Anm. d. Hrsg.
Q508 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Sulṭán, in: Anspruch und Verkündigung 1:213 – Anm. d. Hrsg.
Q509 Áqá Buzurg-i-Khurásání, berichtet von: 'Abdu'l-Bahá, in: Auf den Pfaden der Gottesliebe 115, S. 64–65 – Anm. d. Hrsg.
Q510 Bahá'u'lláh,.
Q511 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 117, S. 73 – Anm. d. Hrsg.
Q512 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Burhán, in: Botschaften aus 'Akká 14:14 – Anm. d. Hrsg.
Q513 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Burhán, in: Botschaften aus 'Akká 14:14 – Anm. d. Hrsg.
Q514 'Abdu'l-Bahá, in: Auf den Pfaden der Gottesliebe 173, S. 62 – Anm. d. Hrsg.
Q515 George N. Curzon, Persia and the Persian Question, vol. 1, p. 456, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht in2:17 (1932 ed. – Absatz nicht im Deutschen veröffentlicht) – Anm. d. Hrsg.
Q516 George N. Curzon, Persia and the Persian Question, vol. 1, p. 497, Fn2 – Anm. d. Hrsg.
Q517 George N. Curzon, Persia and the Persian Question, vol. 1, p. 496 – Anm. d. Hrsg.
Q518 George N. Curzon, Persia and the Persian Question, vol. 1, p. 499 – Anm. d. Hrsg.
Q519 Comte de Gobineau, Les Religions et les Philosophies dans l'Asie Centrale, p. 251, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht ep:11, Fn1, Bd. 3, S. 662, Fn 226 – Anm. d. Hrsg.
Q520 Comte de Gobineau, Les Religions et les Philosophies dans l'Asie Centrale, p. 251, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht ep:11, Fn2, Bd. 3, S. 664, Fn 227 – Anm. d. Hrsg.
Q521 Comte de Gobineau, Les Religions et les Philosophies dans l'Asie Centrale, p. 251, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht ep:11, Fn3, Bd. 3, S. 666, Fn 228 – Anm. d. Hrsg.
Q522 George N. Curzon, Persia and the Persian Question, vol. 1, p. 499, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht ep:11, Fn3, Bd. 3, S. 667, Fn 228 – Anm. d. Hrsg.
Q523 George N. Curzon, Persia and the Persian Question, vol. 1, p. 501–502, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht 26:6, Fn3, Bd. 3, S. 608, Fn 186 – Anm. d. Hrsg.
Q524 George N. Curzon, Persia and the Persian Question, vol. 1, p. 503, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht ep:11, Fn1, Bd. 3, S. 662, Fn 226 – Anm. d. Hrsg.
Q525 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Napulyún II, in: Anspruch und Verkündigung 1:141 – Anm. d. Hrsg.
Q526 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:81 – Anm. d. Hrsg.
Q527 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:82 – Anm. d. Hrsg.
Q528 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:82 – Anm. d. Hrsg.
Q529 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:82 – Anm. d. Hrsg.
Q530 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:82 – Anm. d. Hrsg.
Q531 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:84 – Anm. d. Hrsg.
Q532 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Malikih, in: Anspruch und Verkündigung 1:180 – Anm. d. Hrsg.
Q533 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Malikih, in: Anspruch und Verkündigung 1:180 – Anm. d. Hrsg.
Q534 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Malikih, in: Anspruch und Verkündigung 1:179 – Anm. d. Hrsg.
Q535 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Malikih, in: Anspruch und Verkündigung 1:179 – Anm. d. Hrsg.
Q536 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Malikih, in: Anspruch und Verkündigung 1:183 – Anm. d. Hrsg.
Q537 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Napulyún II, in: Anspruch und Verkündigung 1:136, 1:137 – Anm. d. Hrsg.
Q538 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Napulyún II, in: Anspruch und Verkündigung 1:135 – Anm. d. Hrsg.
Q539 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Napulyún II, in: Anspruch und Verkündigung 1:138 – Anm. d. Hrsg.
Q540 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:88 – Anm. d. Hrsg.
Q541 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Malik-i-Rús, in: Anspruch und Verkündigung 1:164 – Anm. d. Hrsg.
Q542 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Malik-i-Rús, in: Anspruch und Verkündigung 1:160 – Anm. d. Hrsg.
Q543 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Malik-i-Rús, in: Anspruch und Verkündigung 1:159 – Anm. d. Hrsg.
Q544 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Malikih, in: Anspruch und Verkündigung 1:171 – Anm. d. Hrsg.
Q545 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Malikih, in: Anspruch und Verkündigung 1:172 – Anm. d. Hrsg.
Q546 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Malikih, in: Anspruch und Verkündigung 1:173 – Anm. d. Hrsg.
Q547 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:90 – Anm. d. Hrsg.
Q548 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:85 – Anm. d. Hrsg.
Q549 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Ra'ís, in: Anspruch und Verkündigung 3:19 – Anm. d. Hrsg.
Q550 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Ra'ís, in: Anspruch und Verkündigung 3:7 – Anm. d. Hrsg.
Q551 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Ra'ís, in: Anspruch und Verkündigung 3:29 – Anm. d. Hrsg.
Q552 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Fu'ád, in: Anspruch und Verkündigung 4:13 – Anm. d. Hrsg.
Q553 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:166 – Anm. d. Hrsg.
Q554 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 203 – Anm. d. Hrsg.
Q555 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 206 – Anm. d. Hrsg.
Q556 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:165 – Anm. d. Hrsg.
Q557 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:165 – Anm. d. Hrsg.
Q558 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:169 – Anm. d. Hrsg.
Q559 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 208 – Anm. d. Hrsg.
Q560 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 208 – Anm. d. Hrsg.
Q561 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Páp, in: Anspruch und Verkündigung 1:102 – Anm. d. Hrsg.
Q562 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Páp, in: Anspruch und Verkündigung 1:112 – Anm. d. Hrsg.
Q563 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Páp, in: Anspruch und Verkündigung 1:118 – Anm. d. Hrsg.
Q564 vgl. Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Páp, in: Anspruch und Verkündigung 1:118 – Anm. d. Hrsg.
Q565 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Páp, in: Anspruch und Verkündigung 1:105 – Anm. d. Hrsg.
Q566 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Páp, in: Anspruch und Verkündigung 1:118 – Anm. d. Hrsg.
Q567 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 251, S. 155 (neu übersetzt)[das bildet nicht exakt den englischen Text ab.] – Anm. d. Hrsg.
Q568 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 252, S. 155 (neu übersetzt) – Anm. d. Hrsg.
Q569 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 253, S. 155 – Anm. d. Hrsg.
Q570 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 253, S. 155 – Anm. d. Hrsg.
Q571 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen, Abs. 254 – Anm. d. Hrsg.
Q572 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Páp, in: Anspruch und Verkündigung 1:112, 1:113 – Anm. d. Hrsg.
Q573 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Páp, in: Anspruch und Verkündigung 1:122 – Anm. d. Hrsg.
Q574 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Aqdas, in: Botschaften aus 'Akká 2:10 – Anm. d. Hrsg.
Q575 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Aqdas, in: Botschaften aus 'Akká 2:7 – Anm. d. Hrsg.
Q576 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Aqdas, in: Botschaften aus 'Akká 2:6 – Anm. d. Hrsg.
Q577 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 113, S. 81 – Anm. d. Hrsg.
Q578 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Páp, in: Anspruch und Verkündigung 1:127, 1:128 – Anm. d. Hrsg.
Q579 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Páp, in: Anspruch und Verkündigung 1:129 – Anm. d. Hrsg.
Q580 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Weltordnung Bahá'u'lláhs 7:46, Der verheißene Tag ist gekommen 153, S. 101 – Anm. d. Hrsg.
Q581 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 222 – Anm. d. Hrsg.
Q582 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 222, S. 139 – Anm. d. Hrsg.
Q583 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 191, S. 121 – Anm. d. Hrsg.
Q584 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Haft-Pursish, in Tabernakel der Einheit 3:4 – Anm. d. Hrsg.
Q585 Bahá'u'lláh, in Tabernakel der Einheit 5:11 – Anm. d. Hrsg.
Q586 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 192, S. 122–123 – Anm. d. Hrsg.
Q587 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Malikih, in: Anspruch und Verkündigung 1:174 – Anm. d. Hrsg.
Q588 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Malikih, in: Anspruch und Verkündigung 1:176 – Anm. d. Hrsg.
Q589 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:189 – Anm. d. Hrsg.
Q590 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 111 – Anm. d. Hrsg.
Q591 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 111, S. 79 – Anm. d. Hrsg.
Q592 Sach. 6:9, 6:15, 8:9 – Anm. d. Hrsg.
Q593 Offb. 21:1 – Anm. d. Hrsg.
Q594 Offb. 21:3 – Anm. d. Hrsg.
Q595 Offb. 21:2 – Anm. d. Hrsg.
Q596 Offb. 21:2 – Anm. d. Hrsg.
Q597 Offb. 21:2 – Anm. d. Hrsg.
Q598 vgl. Bahá'u'lláh, Kitáb-i-'Ahd, Ishráqát, in: Botschaften aus 'Akká 15:9, 8:58 – Anm. d. Hrsg.
Q599 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:81 – Anm. d. Hrsg.
Q600 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:82 – Anm. d. Hrsg.
Q601 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:83 – Anm. d. Hrsg.
Q602 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:99 – Anm. d. Hrsg.
Q603 vgl. Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:30, siehe auch: 1:21, 1:22, 1:42, 1:48, 1:49 – Anm. d. Hrsg.
Q604 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:52 – Anm. d. Hrsg.
Q605 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:147 – Anm. d. Hrsg.
Q606 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:21 – Anm. d. Hrsg.
Q607 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:47 – Anm. d. Hrsg.
Q608 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:58 – Anm. d. Hrsg.
Q609 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:1 – Anm. d. Hrsg.
Q610 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:90 – Anm. d. Hrsg.
Q611 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:90 – Anm. d. Hrsg.
Q612 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:89 – Anm. d. Hrsg.
Q613 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:91 – Anm. d. Hrsg.
Q614 vgl. Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:94 – Anm. d. Hrsg.
Q615 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:164 – Anm. d. Hrsg.
Q616 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:184 – Anm. d. Hrsg.
Q617 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:99 – Anm. d. Hrsg.
Q618 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:14 – Anm. d. Hrsg.
Q619 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:2 – Anm. d. Hrsg.
Q620 Bahá'u'lláh, Tajallíyát, in: Botschaften aus 'Akká 5:10 – Anm. d. Hrsg.
Q621 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:2 – Anm. d. Hrsg.
Q622 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:29 – Anm. d. Hrsg.
Q623 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:4 – Anm. d. Hrsg.
Q624 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:3 – Anm. d. Hrsg.
Q625 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Siyyid-i-Mihdíy-i-Dahají, in: Botschaften aus 'Akká 13:19 – Anm. d. Hrsg.
Q626 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 41, S. 36 – Anm. d. Hrsg.
Q627 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 19, S. 29 – Anm. d. Hrsg.
Q628 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 20, S. 29 – Anm. d. Hrsg.
Q629 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 20, S. 29 – Anm. d. Hrsg.
Q630 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Maqṣúd, in: Botschaften aus 'Akká 11:12 – Anm. d. Hrsg.
Q631 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 4:2 – Anm. d. Hrsg.
Q632 Bahá'u'lláh, also qutoed by Shoghi Effendi in: Weltordnung Bahá'u'lláhs 7:21 – Anm. d. Hrsg.
Q633 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 99:1 – Anm. d. Hrsg.
Q634 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 61:1 – Anm. d. Hrsg.
Q635 Bahá'u'lláh, Ishráqát, in: Botschaften aus 'Akká 8:51 – Anm. d. Hrsg.
Q636 Bahá'u'lláh, Kalimát-i-Firdawsíyyih, in: Botschaften aus 'Akká 6:18 – Anm. d. Hrsg.
Q637 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Maqṣúd, in: Botschaften aus 'Akká 11:14 – Anm. d. Hrsg.
Q638 Bahá'u'lláh, Kalimát-i-Firdawsíyyih, in: Botschaften aus 'Akká 6:18 – Anm. d. Hrsg.
Q639 Bahá'u'lláh, Kalimát-i-Firdawsíyyih, in: Botschaften aus 'Akká 6:18 – Anm. d. Hrsg.
Q640 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Maqṣúd, in: Botschaften aus 'Akká 11:26: – Anm. d. Hrsg.
Q641 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 61:1 – Anm. d. Hrsg.
Q642 Bahá'u'lláh, Kalimát-i-Firdawsíyyih, in: Botschaften aus 'Akká 6:25, Brief an den Sohn des Wolfes 56, S. 42 – Anm. d. Hrsg.
Q643 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 15, S. 28 – Anm. d. Hrsg.
Q644 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 56, S. 42 – Anm. d. Hrsg.
Q645 Bahá'u'lláh, in Shoghi Effendi, Das Kommen göttlicher Gerechtigkeit 42 – Anm. d. Hrsg.
Q646 Bahá'u'lláh, Bishárát, in: Botschaften aus 'Akká 3:23 – Anm. d. Hrsg.
Q647 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Maqṣúd, in: Botschaften aus 'Akká 11:18 – Anm. d. Hrsg.
Q648 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Maqṣúd, in: Botschaften aus 'Akká 11:18 – Anm. d. Hrsg.
Q649 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Maqṣúd, in: Botschaften aus 'Akká 11:18 – Anm. d. Hrsg.
Q650 Bahá'u'lláh, in. Ährenlese 164:2 – Anm. d. Hrsg.
Q651 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 164:2 – Anm. d. Hrsg.
Q652 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Maqṣúd, in: Botschaften aus 'Akká 11:15 – Anm. d. Hrsg.
Q653 Bahá'u'lláh, Ishráqát, Lawḥ-i-Maqṣúd, in: Botschaften aus 'Akká 8:53, 11:15 – Anm. d. Hrsg.
Q654 Bahá'u'lláh, Tajallíyát, in: Botschaften aus 'Akká 5:13 – Anm. d. Hrsg.
Q655 Bahá'u'lláh, Tajallíyát, in: Botschaften aus 'Akká 5:13 – Anm. d. Hrsg.
Q656 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 47 – Anm. d. Hrsg.
Q657 Bahá'u'lláh, Tajallíyát, Lawḥ-i-Maqṣúd, in: Botschaften aus 'Akká 5:13, 11:17 – Anm. d. Hrsg.
Q658 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 21 – Anm. d. Hrsg.
Q659 Bahá'u'lláh, Ṭarázát, in: Botschaften aus 'Akká 4:10 – Anm. d. Hrsg.
Q660 Bahá'u'lláh, Kalimát-i-Firdawsíyyih, in: Botschaften aus 'Akká 6:29 – Anm. d. Hrsg.
Q661 Bahá'u'lláh, Kalimát-i-Firdawsíyyih, in: Botschaften aus 'Akká 6:28 – Anm. d. Hrsg.
Q662 Bahá'u'lláh, Bishárát, in: Botschaften aus 'Akká 3:26 – Anm. d. Hrsg.
Q663 Bahá'u'lláh, Ṭarázát, in: Botschaften aus 'Akká 4:24 – Anm. d. Hrsg.
Q664 Bahá'u'lláh, Bishárát, in: Botschaften aus 'Akká 3:6 – Anm. d. Hrsg.
Q665 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Maqṣúd, in: Botschaften aus 'Akká 11:23 – Anm. d. Hrsg.
Q666 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Karmil, in: Botschaften aus 'Akká 1:4 – Anm. d. Hrsg.
Q667 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Karmil, in: Botschaften aus 'Akká 1:4 – Anm. d. Hrsg.
Q668 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 8 – Anm. d. Hrsg.
Q669 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 8 – Anm. d. Hrsg.
Q670 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Ru'yá.
Q671 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:89 – Anm. d. Hrsg.
Q672 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 163 – Anm. d. Hrsg.
Q673 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 163 – Anm. d. Hrsg.
Q674 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:86 – Anm. d. Hrsg.
Q675 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:90 – Anm. d. Hrsg.
Q676 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:90 – Anm. d. Hrsg.
Q677 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:90 – Anm. d. Hrsg.
Q678 vgl. David Lloyd George, Rede am 19. September 1914 Road Hog of Europe, Österreich wurde ›ramshackle empire‹ genannt. Auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 146 – Anm. d. Hrsg.
Q679 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Malik-i-Rús, in: Anspruch und Verkündigung 1:160 – Anm. d. Hrsg.
Q680 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Malik-i-Rús, in: Anspruch und Verkündigung 1:159 – Anm. d. Hrsg.
Q681 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Páp, in: Anspruch und Verkündigung 1:104 – Anm. d. Hrsg.
Q682 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Páp, in: Anspruch und Verkündigung 1:118 – Anm. d. Hrsg.
Q683 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Páp, in: Anspruch und Verkündigung 1:104 – Anm. d. Hrsg.
Q684 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:12 – Anm. d. Hrsg.
Q685 George N. Curzon, Persia and the Persian Question, vol. 1, p. 509, zitiert von Shoghi Effendi in: Nabíls Bericht in1:9 (1932 ed.), Bd. 1, S. 15 – Anm. d. Hrsg.
Q686 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 191 – Anm. d. Hrsg.
Q687 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Haft-Pursish, in: Tabernakel der Einheit 3:10 – Anm. d. Hrsg.
Q688 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 36, 174, S. 43 – Anm. d. Hrsg.
Q689 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:12 – Anm. d. Hrsg.
Q690 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Mulúk, in: Anspruch und Verkündigung 5:20 – Anm. d. Hrsg.
Q691 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:87 – Anm. d. Hrsg.
Q692 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 196, S. 126 – Anm. d. Hrsg.
Q693 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 205 – Anm. d. Hrsg.
Q694 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 200, S. 128 – Anm. d. Hrsg.
Q695 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:166 – Anm. d. Hrsg.
Q696 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 215, S. 136 – Anm. d. Hrsg.
Q697 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 215, S. 136 – Anm. d. Hrsg.
Q698 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 220, S. 138 – Anm. d. Hrsg.
Q699 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Burhán, in: Botschaften aus 'Akká 14:12 – Anm. d. Hrsg.
Q700 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 222 – Anm. d. Hrsg.
Q701 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 12, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:47:2 – Anm. d. Hrsg.
Q702 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 21, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:12:1 – Anm. d. Hrsg.
Q703 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Dunyá, in: Botschaften aus 'Akká 7:7 – Anm. d. Hrsg.
Q704 vgl. 'Abdu'l-Bahá, Auf den Pfaden der Gottesliebe 108 – Anm. d. Hrsg.
Q705 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Burhán, in: Botschaften aus 'Akká 14:14 – Anm. d. Hrsg.
Q706 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Burhán, in: Botschaften aus 'Akká 14:12 – Anm. d. Hrsg.
Q707 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Burhán, in: Botschaften aus 'Akká 14:14 – Anm. d. Hrsg.
Q708 Bahá'u'lláh, Kalimát-i-Firdawsíyyih, in: Botschaften aus 'Akká 6:78 – Anm. d. Hrsg.
Q709 Bahá'u'lláh, Brief an den Sohn des Wolfes 57, S. 43[kann ich aber nicht nachvollziehen – die Hinweise auf »Crimson Book« an anderen Stellen führen mich nicht zum Kitáb-i-'Ahd] – Anm. d. Hrsg.
Q710 'Abdu'l-Bahá, also quoted in: Shoghi Effendi, Weltordnung Bahá'u'lláhs 6:82, 6:98 – Anm. d. Hrsg.
Q711 'Abdu'l-Bahá.
Q712 Qur'án 31:22 – Anm. d. Hrsg.
Q713 Offb. 11:19 – Anm. d. Hrsg.
Q714 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-'Ahd, in: Botschaften aus 'Akká 15:1 – Anm. d. Hrsg.
Q715 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-'Ahd, in: Botschaften aus 'Akká 15:1 – Anm. d. Hrsg.
Q716 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-'Ahd, in: Botschaften aus 'Akká 15:2 – Anm. d. Hrsg.
Q717 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-'Ahd, in: Botschaften aus 'Akká 15:5 – Anm. d. Hrsg.
Q718 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-'Ahd, in: Botschaften aus 'Akká 15:7 – Anm. d. Hrsg.
Q719 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-'Ahd, in: Botschaften aus 'Akká 15:8 – Anm. d. Hrsg.
Q720 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-'Ahd, in: Botschaften aus 'Akká 15:9 – Anm. d. Hrsg.
Q721 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:121, Kitáb-i-'Ahd, in: Botschaften aus 'Akká 15:9 – Anm. d. Hrsg.
Q722 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-'Ahd, in: Botschaften aus 'Akká 15:9 – Anm. d. Hrsg.
Q723 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-'Ahd, in: Botschaften aus 'Akká 15:10 – Anm. d. Hrsg.
Q724 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-'Ahd, in: Botschaften aus 'Akká 15:11 – Anm. d. Hrsg.
Q725 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-'Ahd, in: Botschaften aus 'Akká 15:12 – Anm. d. Hrsg.
Q726 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-'Ahd, in: Botschaften aus 'Akká 15:13 – Anm. d. Hrsg.
Q727 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Weltordnung Bahá'u'lláhs 6:75 – Anm. d. Hrsg.
Q728 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Ghuṣn, in: Days of Remembrance 29:4 – Anm. d. Hrsg.
Q729 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Ghuṣn, in: Days of Remembrance 29:6 – Anm. d. Hrsg.
Q730 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Ghuṣn, in: Days of Remembrance 29:8 – Anm. d. Hrsg.
Q731 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:121 – Anm. d. Hrsg.
Q732 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Arḍ-i-Bá, in: Botschaften aus 'Akká, 16:1 – Anm. d. Hrsg.
Q733 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Die Weltordnung Bahá'u'lláhs 6:79 – Anm. d. Hrsg.
Q734 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Die Weltordnung Bahá'u'lláhs 6:79 – Anm. d. Hrsg.
Q735 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Die Weltordnung Bahá'u'lláhs 6:79, S. 197 – Anm. d. Hrsg.
Q736 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Die Weltordnung Bahá'u'lláhs 6:80, S. 197 – Anm. d. Hrsg.
Q737 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Die Weltordnung Bahá'u'lláhs 6:79 – Anm. d. Hrsg.
Q738 Bahá'u'lláh, Súriy-i-Haykal, in: Anspruch und Verkündigung 1:63 – Anm. d. Hrsg.
Q739 Mt. 16:27, Mk. 8:38 – Anm. d. Hrsg.
Q740 Offb., 11:19 – Anm. d. Hrsg.
Q741 'Abdu'l-Bahá, Wille und Testament 31, in: Dokumente des Bundes 2:2:2 – Anm. d. Hrsg.
Q742 'Abdu'l-Bahá, Wille und Testament 34, in: Dokumente des Bundes 2:2:5 – Anm. d. Hrsg.
Q743 'Abdu'l-Bahá, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 29 – Anm. d. Hrsg.
Q744 Bahá'u'lláh, zitiert in: 'Abdu'l-Bahá, Wille und Testament 5, in: Dokumente des Bundes 2:1:5 – Anm. d. Hrsg.
Q745 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 46, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:24:1 – Anm. d. Hrsg.
Q746 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 46, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:24:1 – Anm. d. Hrsg.
Q747 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 46, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:24:2 – Anm. d. Hrsg.
Q748 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Aqdas, in: Botschaften aus 'Akká 2:13 – Anm. d. Hrsg.
Q749 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Die Weltordnung Bahá'u'lláhs 5:13, S. 120 – Anm. d. Hrsg.
Q750 'Abdu'l-Bahá, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Die Weltordnung Bahá'u'lláhs 5:8 – Anm. d. Hrsg.
Q751 'Abdu'l-Bahá, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Die Weltordnung Bahá'u'lláhs 5:8 – Anm. d. Hrsg.
Q752 'Abdu'l-Bahá, in: Promulgation of Universal Peace 97:1 – Anm. d. Hrsg.
Q753 'Abdu'l-Bahá, zitiert in: Shoghi Effendi, in: Die Weltordnung Bahá'u'lláhs 5:15, S. 114–115 – Anm. d. Hrsg.
Q754 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:88 – Anm. d. Hrsg.
Q755 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:88 – Anm. d. Hrsg.
Q756 'Abdu'l-Bahá, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Die Weltordnung Bahá'u'lláhs 4:7 – Anm. d. Hrsg.
Q757 'Abdu'l-Bahá, in: Promulgation of Universal Peace 43:1 – Anm. d. Hrsg.
Q758 'Abdu'l-Bahá, in: Promulgation of Universal Peace 14:6, Ansprache vom 20. April 1912 bei der Konferenz für die Einheit von Orient und Okzident im Saal der öffentlichen Bibliothek, Washington, D.C – Anm. d. Hrsg.
Q759 'Abdu'l-Bahá, in: Promulgation of Universal Peace 42:6, Ansprache vom 6. Mai 1912 in der Euclid Hall, Cleveland, Ohio – Anm. d. Hrsg.
Q760 'Abdu'l-Bahá, in: Promulgation of Universal Peace 14:6, Ansprache vom 20. April 1912 bei der Konferenz für die Einheit von Orient und Okzident im Saal der öffentlichen Bibliothek, Washington, D.C – Anm. d. Hrsg.
Q761 'Abdu'l-Bahá, in: Promulgation of Universal Peace 8:5, Ansprache vom 16. April 1912 im Hotel Ansonia vor Bahá'í-Freunden aus New Jersey Broadway und Dreiundsiebzigste Straße, New York – Anm. d. Hrsg.
Q762 'Abdu'l-Bahá, in: Sendschreiben zum göttlichen Plan 7:1 – Anm. d. Hrsg.
Q763 'Abdu'l-Bahá, in: Sendschreiben zum göttlichen Plan 11:10 – Anm. d. Hrsg.
Q764 'Abdu'l-Bahá, in: Sendschreiben zum göttlichen Plan 7:4 – Anm. d. Hrsg.
Q765 Henry H. Jessup, From the World Parliament of Religion; 13th Day, vol. II, p. 1122 – Anm. d. Hrsg.
Q766 May Maxwell, An Early Pilgrimage [page number of original edition missing] – Anm. d. Hrsg.
Q767 May Maxwell, An Early Pilgrimage [page number of original edition missing] – Anm. d. Hrsg.
Q768 Phoebe A. Hearst, letter from 1899-11-19 to Mr. Isaiah H. Bradford, in: Isaac Adams, Persia by a Persian [page number missing], zitiert in: Bahá'í World, vol. VII, p. 801 – Anm. d. Hrsg.
Q769 Phoebe A. Hearst, letter from 1899-12-05 to O. M. Babcock, in: Isaac Adams, Persia by a Persian [page number missing], veröffentlicht in: Bahá'í World, vol. VII, p. 801f – Anm. d. Hrsg.
Q770 Badí'u'lláh, Letter of Confession p. 6 (unterschiedliche Übersetzung ins Englische) – Anm. d. Hrsg.
Q771 Badí'u'lláh, Letter of Confession p. 17–18 (unterschiedliche Übersetzung ins Englische) – Anm. d. Hrsg.
Q772 Badí'u'lláh, Letter of Confession p. 18–19 (unterschiedliche Übersetzung ins Englische) – Anm. d. Hrsg.
Q773 vgl. 'Abdu'l-Bahá, in: Lady Blomfield, The Chose Highway, p. 40 – Anm. d. Hrsg.
Q774 'Abdu'l-Bahá, berichtet in:.
Q775 William Ewart Gladstone, zitiert in: Charles Shaw-Lefevre (Lord Eversley), The Turkish Empire Its Growth and Decay, p. 341, auch in: New York Times, 1896-09-12, p. 5, 1897-01-07, p. 5. Auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen, 158 – Anm. d. Hrsg.
Q776 Charles Shaw-Lefevre (Lord Eversley), The Turkish Empire Its Growth and Decay, p. 316. Auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen, 158 – Anm. d. Hrsg.
Q777 Charles Shaw-Lefevre (Lord Eversley), The Turkish Empire Its Growth and Decay, p. 351. Auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen, 158 – Anm. d. Hrsg.
Q778 'Abdu'l-Bahá, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Die Weltordnung Bahá'u'lláhs 5:21 – Anm. d. Hrsg.
Q779 'Abdu'l-Bahá,.
Q780 'Abdu'l-Bahá, auch zitiert in: Shoghi Effendi in: Die Weltordnung Bahá'u'lláhs 5:21, S. 125 – Anm. d. Hrsg.
Q781 Bahá'u'lláh, Epistle to the Son of the Wolf 210 – Anm. d. Hrsg.
Q782 1 Thess. 3:13, 4:4, 5:23, Jak. 5:7, 5:8 – Anm. d. Hrsg.
Q783 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Karmil, in: Botschaften aus 'Akká 1:3 – Anm. d. Hrsg.
Q784 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Karmil, in: Botschaften aus 'Akká 1:4 – Anm. d. Hrsg.
Q785 vgl. 'Abdu'l-Bahá, in: Promulgation of Universal Peace 103:3, 128:1, 130:8 – Anm. d. Hrsg.
Q786 vgl. 'Abdu'l-Bahá, berichtet in: Maḥmúd Zarqání, Badáyi'u'l-Áthár 1912-04-25:10, Ansprache während eines Abendesssens in Washington DC auf Einladung des türkischen Botschafters – Anm. d. Hrsg.
Q787 Lady Blomfield, The Chosen Highway, p. 150–151 – Anm. d. Hrsg.
Q788 [author missing]'Abdu'l-Bahá in London 1:2:1, S. 24 – Anm. d. Hrsg.
Q789 'Abdu'l-Bahá at Oxford, The Christian Commonwealth, January 22, 1913, quoted in: Bahá'í World, vol. I, p. 129 – Anm. d. Hrsg.
Q790 [author missing]'Abdu'l-Bahá in London 2:6:19, S. 96 – Anm. d. Hrsg.
Q791 [author missing]'Abdu'l-Bahá in London 2:6:20, S. 96–97 – Anm. d. Hrsg.
Q792 Lady Blomfield, The Choosen Highway, p. 158 – Anm. d. Hrsg.
Q793 Lady Blomfield,.
Q794 Lady Blomfield, The Choosen Highway, p. 180 – Anm. d. Hrsg.
Q795 Lady Blomfield, The Chosen Highway, p. 182[, Chapter 3, 'Abdu'l-Bahá in Paris, Abs. 10–11—die Angabe konnte ich nicht überprüfen] – Anm. d. Hrsg.
Q796 Alma Knobloch, The Call to Germany, in: Bahá'í World, vol. VII, p. 740 – Anm. d. Hrsg.
Q797 Rusztem Vambery, An Appreciation, in: Bahá'í World, vol. V, p. 611 – Anm. d. Hrsg.
Q798 'Abdu'l-Bahá, in: Promulgation of Universal Peace 1:3, Ansprache vom 11. April 1912 im Hause von Herrn und Frau Edward B. Kinney 780 West End Avenue, New York – Anm. d. Hrsg.
Q799 'Abdu'l-Bahá, in 1912-06-19, berichtet in: Alan Ward, 239 Days, p. 93, Juliet Thompson, Diary, pp. 311–16[soweit ich das mitbekommen habe sollte es auch eine Tafel dazu geben – außerdem wird die Episode im Tagebuch von Juliet Thompson nicht explizit beschrieben].
Q800 Blomfield, The Choosen Highway, p. 175 – Anm. d. Hrsg.
Q801 'Abdu'l-Bahá, berichtet in: Maḥmúd Zarqání, Badáyi'u'l-Áthár 1912-04-24:6 – Anm. d. Hrsg.
Q802 Maḥmúd Zarqání, Badáyi'u'l-Áthár 1912-10-23:8 – Anm. d. Hrsg.
Q803 Charles Mason Remey, Observations of a Bahá'í Traveller, p. 53–54, also: The Mashriqu'l-Adhkár of ́'Ishqábád, Bahá'í World, vol. I, p. 80 – Anm. d. Hrsg.
Q804 Charles Mason Remey, The Mashriqu'l-Adhkár of ́'Ishqábád, Bahá'í World, vol. I, p. 80 – Anm. d. Hrsg.
Q805 vgl. Jes. 11:12 – Anm. d. Hrsg.
Q806 vgl. Jer. 23:3 – Anm. d. Hrsg.
Q807 vgl. Jes. 11:12 – Anm. d. Hrsg.
Q808 vgl. Jer. 23:3 – Anm. d. Hrsg.
Q809 vgl. Jer. 31:17 – Anm. d. Hrsg.
Q810 'Abdu'l-Bahá, in: Beantwortete Fragen 12:7 – Anm. d. Hrsg.
Q811 vgl. Blomfield, The Choosen Highway, p. 219 – Anm. d. Hrsg.
Q812 Arthur J. Balfor, Telegram an Gen. E. Allenby, zitiert in: Blomfield, The Choosen Highway, p. 219 – Anm. d. Hrsg.
Q813 Gen. E. Allenby, Telegram, zitiert in: Blomfield, The Choosen Highway, p. 220 – Anm. d. Hrsg.
Q814 'Abdu'l-Bahá, Sendschreiben an Martha Root von 1919, teilweise zitiert in: Martha L. Root's International Services, Bahá'í World, vol. V, p. 49 – Anm. d. Hrsg.
Q815 'Abdu'l-Bahá, zitiert in: Diary of Mirzá Ahmad Sohrab, 1914-04-02, in: Star of the West, vol. 5, p. 104 – Anm. d. Hrsg.
Q816 'Abdu'l-Bahá, berichtet in: Pearson, Notes taken at Acca, 1899-02-26, in: Star of the West, vol. 12, p. 236 – Anm. d. Hrsg.
Q817 'Abdu'l-Bahá, zitiert in: Star of the West, vol. 13, p. 236 – Anm. d. Hrsg.
Q818 'Abdu'l-Bahá, zitiert in: Blomfield and Shoghi Effendi, The Passing of 'Abdu'l-Bahá, p. 3–4, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der verheißene Tag ist gekommen 29 – Anm. d. Hrsg.
Q819 'Abdu'l-Bahá, berichtet in: Blomfield and Shoghi Effendi, The Passing of 'Abdu'l-Bahá, p. 2 – Anm. d. Hrsg.
Q820 'Abdu'l-Bahá, berichtet in: Blomfield and Shoghi Effendi, The Passing of 'Abdu'l-Bahá, p. 3 – Anm. d. Hrsg.
Q821 Bahá'u'lláh, berichtet von 'Abdu'l-Bahá, in: Blomfield and Shoghi Effendi, The Passing of 'Abdu'l-Bahá, p. 3 – Anm. d. Hrsg.
Q822 'Abdu'l-Bahá, berichtet in: Blomfield and Shoghi Effendi, The Passing of 'Abdu'l-Bahá, p. 4 – Anm. d. Hrsg.
Q823 'Abdu'l-Bahá, berichtet in: Blomfield and Shoghi Effendi, The Passing of 'Abdu'l-Bahá, p. 7 – Anm. d. Hrsg.
Q824 Winston Churchill, zitiert in: Blomfield and Shoghi Effendi, The Passing of 'Abdu'l-Bahá, p. 15 – Anm. d. Hrsg.
Q825 Edmund Allenby, zitiert in: Blomfield and Shoghi Effendi, The Passing of 'Abdu'l-Bahá, p. 15 – Anm. d. Hrsg.
Q826 Siyyid 'Abdu'r-Raḥmán, zitiert in: Blomfield and Shoghi Effendi, The Passing of 'Abdu'l-Bahá, p. 16 – Anm. d. Hrsg.
Q827 Walter Norris Congreve, zitiert in: Blomfield and Shoghi Effendi, The Passing of 'Abdu'l-Bahá, p. 16 – Anm. d. Hrsg.
Q828 [author missing]zitiert in: Blomfield and Shoghi Effendi, The Passing of 'Abdu'l-Bahá – Anm. d. Hrsg.
Q829 Herbert L. Samuel, zitiert in: Blomfield, The Choosen Highway, p. 226 – Anm. d. Hrsg.
Q830 Herbert L. Samuel, zitiert in: Blomfield, The Choosen Highway, p. 226 – Anm. d. Hrsg.
Q831 Ronald Storrs, zitiert in: Blomfield, The Choosen Highway, p. 227 – Anm. d. Hrsg.
Q832 [author missing]zitiert in: Blomfield and Shoghi Effendi, The Passing of 'Abdu'l-Bahá, p. 17 – Anm. d. Hrsg.
Q833 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-'Ahd, in: Botschaften aus 'Akká 15:1 – Anm. d. Hrsg.
Q834 'Abdu'l-Bahá, in: Beantwortete Fragen 12:7 – Anm. d. Hrsg.
Q835 Ibráhím Khayru'lláh, Letter to E. G. Browne, zitiert in: E. G. Browne, Mateirals for the Study of the Bábí Religion p. 171, teilweise zitiert in: Taherzadeh, The Covenant of Bahá'u'lláh 21:20 – Anm. d. Hrsg.
Q836 Báb, Bayán-i-Fársí 3:16, zitiert in: Shoghi Effendi, Weltordnung Bahá'u'lláhs 6:101 – Anm. d. Hrsg.
Q837 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:181 – Anm. d. Hrsg.
Q838 'Abdu'l-Bahá, Wille und Testament 37, in: Dokumente des Bundes 2:2:8, S. 52 – Anm. d. Hrsg.
Q839 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:30 – Anm. d. Hrsg.
Q840 Bahá'u'lláh, Ishráqát, in: Botschaften aus 'Akká 8:52 – Anm. d. Hrsg.
Q841 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:30 – Anm. d. Hrsg.
Q842 'Abdu'l-Bahá, Briefe und Botschaften 38:5 – Anm. d. Hrsg.
Q843 'Abdu'l-Bahá, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Brief von 1922-03-05 an die Freunde in Amerika, veröffentlicht in: Bahá'í Administration 2:2:10, p. 21 – Anm. d. Hrsg.
Q844 'Abdu'l-Bahá, Briefe und Botschaften 44:1 – Anm. d. Hrsg.
Q845 'Abdu'l-Bahá, Wille und Testament 25, in: Dokumente des Bundes 2:1:25 – Anm. d. Hrsg.
Q846 Báb, Bayán-i-Fársí 2:1, in Eine Auswahl aus Seinen Schriften 3:13:1 – Anm. d. Hrsg.
Q847 'Abdu'l-Bahá, auch zitiert in: Bahiyyih Khanum p. 7 – Anm. d. Hrsg.
Q848 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Bahiyyih Khanum p. 2 – Anm. d. Hrsg.
Q849 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Bahiyyih Khanum p. 2 – Anm. d. Hrsg.
Q850 'Abdu'l-Bahá, auch zitiert in: Bahiyyih Khanum p. 3 – Anm. d. Hrsg.
Q851 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Messages to America, p. 33 – Anm. d. Hrsg.
Q852 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Messages to America, p. 34 – Anm. d. Hrsg.
Q853 Jes. 54:5 – Anm. d. Hrsg.
Q854 Jes. 54:3 – Anm. d. Hrsg.
Q855 'Abdu'l-Bahá, in: Star of the West, vol. 10, p. 127, sowie in: Bahá'í Scripture no. 989 – Anm. d. Hrsg.
Q856 'Abdu'l-Bahá, in: Sendschreiben zum göttlichen Plan 11:8 – Anm. d. Hrsg.
Q857 'Abdu'l-Bahá, in: Star of the West, vol. 5, p. 51, sowie in: 'Abdu'l-Bahá on Divine Philosophy, p. 13 – Anm. d. Hrsg.
Q858 'Abdu'l-Bahá, in: Star of the West, vol. 6, p. 137 – Anm. d. Hrsg.
Q859 'Abdu'l-Bahá, in: Promulgation of Universal Peace 30:2, Talk in Wilmette, Illinois, May 1, 1912, p. 71–72 – Anm. d. Hrsg.
Q860 'Abdu'l-Bahá, in: Star of the West, vol. 6, p. 137 – Anm. d. Hrsg.
Q861 Louis Bourgeois, A Word from the Architect of the Temple, Bahá'í World vol. III, p. 155, par 2 – Anm. d. Hrsg.
Q862 Louis Bourgeois, A Word from the Architect of the Temple, Bahá'í World vol. III, p. 155, par 4 – Anm. d. Hrsg.
Q863 Louis Bourgeois, A Word from the Architect of the Temple, Bahá'í World vol. III, p. 155, par 5 – Anm. d. Hrsg.
Q864 Louis Bourgeois, zitiert in: Shahnaz Waite, The Mashriqu'l-Adhkár in America – How Architecture Is Expressing the Renewal of Religion, Bahá'í World vol. III, p. 145, par. 26 – Anm. d. Hrsg.
Q865 Van Buren Magonigle, zitiert in: Peton Boswel, Bahai Temple Strikes New Art Note, New York American, May 23, 1920, in: Star of the West, vol. 11, no. 5, p. 83 – Anm. d. Hrsg.
Q866 H. van Buren Magonigle, zitiert in: Frederick H. Newell, God-Intoxicated Architecture, Star of the West, vol. 21, p. 277–278 – Anm. d. Hrsg.
Q867 J. R. Reid, The Architectual Record, June 1920, p. 501–502, in: Star of the West, vol. 11, no. 5, p. 140–141 – Anm. d. Hrsg.
Q868 George Grey Barnard, zitiert in: Shahnaz Waite, The Mashriqu'l-Adhkár in America – How Architecture Is Expressing the Renewal of Religion, Bahá'í World vol. III, p. 144, par. 16 – Anm. d. Hrsg.
Q869 Luigi Quaglino, Star of the West, Vol. 21, issue 1, April 1930, zitiert in: Shahnaz Waite, The Mashriqu'l-Adhkár in America – How Architecture Is Expressing the Renewal of Religion, Bahá'í World vol. III, p. 144, par. 15 – Anm. d. Hrsg.
Q870 Luigi Quaglino, zitiert in: Shahnaz Waite, The Mashriqu'l-Adhkár in America – How Architecture Is Expressing the Renewal of Religion, Bahá'í World vol. III, p. 142, par. 3 – Anm. d. Hrsg.
Q871 Rexford Newcomb, in: The Bahá'í Temple – an Appreciation, Bahá'í World, vol. VI, Part 2, p. 410, par. 3–5 – Anm. d. Hrsg.
Q872 'Abdu'l-Bahá, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Bahá'í Administration 2:38:8 – Anm. d. Hrsg.
Q873 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 58:2 – Anm. d. Hrsg.
Q874 Veröffentlicht in: Bahá'í World vol. IV, p. 243 – Anm. d. Hrsg.
Q875 Francis Humphrys, Permanent Mandates Commission of the League of Nations – Extracts from the Minutes of the 21st Session, veröffentlicht in: Bahá'í World, vol. IV, p. 247 – Anm. d. Hrsg.
Q876 M. Orts, Permanent Mandates Commission of the League of Nations – Extracts from the Minutes of the 21st Session, veröffentlicht in: Bahá'í World, vol. IV, p. 246 – Anm. d. Hrsg.
Q877 M. Orts, Permanent Mandates Commission of the League of Nations – Extracts from the Minutes of the 21st Session, veröffentlicht in: Bahá'í World, vol. IV, p. 246 – Anm. d. Hrsg.
Q878 M. Rappard, Permanent Mandates Commission of the League of Nations – Extracts from the Minutes of the 22nd Session, published in: Bahá'í World, vol. V, p. 354 – Anm. d. Hrsg.
Q879 M. Orts, Permanent Mandates Commission of the League of Nations – Extracts from the Minutes of the 22nd Session, veröffentlicht in: Bahá'í World, vol. V, p. 353 – Anm. d. Hrsg.
Q880 M. Rappard, Permanent Mandates Commission of the League of Nations – Extracts from the Minutes of the 24th Session, veröffentlicht in: Bahá'í World, vol. V, p. 356 – Anm. d. Hrsg.
Q881 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 57:7 – Anm. d. Hrsg.
Q882 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 58:2 – Anm. d. Hrsg.
Q883 Norman Bentwitch, Palestine, p. 235, zitiert in: Bahá'í World vol. V, p. 345 – Anm. d. Hrsg.
Q884 Auguste Forel, Auszug aus seinem Testament, veröffentlicht in: Bahá'í World vol. IV, p. 392 – Anm. d. Hrsg.
Q885 Auguste Forel, berichtet in: Stanwood Cobb, Man and the Ant, Star of the West, vol. 15, no. 6, p. 170 – Anm. d. Hrsg.
Q886 Königin Maria von Rumänien, Toronto Daily Star, May 4, 1926, in: Bahá'í World, vol. II, p. 174 – Anm. d. Hrsg.
Q887 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 1, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:3:4 – Anm. d. Hrsg.
Q888 Báb, Qayyúmu'l-Asmá', Kap. 46, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 2:24:1 – Anm. d. Hrsg.
Q889 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:53 [abweichende Übersetzung Shoghi Effendis ins Englische] – Anm. d. Hrsg.
Q890 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese, 128:10 – Anm. d. Hrsg.
Q891 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Weltordnung Bahá'u'lláhs, 6:21 – Anm. d. Hrsg.
Q892 Bahá'u'lláh, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Weltordnung Bahá'u'lláhs, 6:21 – Anm. d. Hrsg.
Q893 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 96:3 – Anm. d. Hrsg.
Q894 Bahá'u'lláh, in: Ährenlese 157:1 – Anm. d. Hrsg.
Q895 'Abdu'l-Bahá, Wille und Testament 14, in: Dokumente des Bundes 2:1:14 (Absatz 35) – Anm. d. Hrsg.
Q896 'Abdu'l-Bahá, Wille und Testament 15, in: Dokumente des Bundes 2:1:15 (Absatz 36) – Anm. d. Hrsg.
Q897 'Abdu'l-Bahá, Wille und Testament 13, in: Dokumente des Bundes 2:1:13 (Absatz 34) [abweichende Übersetzung Shoghi Effendis ins Englische] – Anm. d. Hrsg.
Q898 Königin Maria von Rumänien, in: Toronto Daily Star, May 4, 1926, veröffentlicht in: Bahá'í World, vol. II, p. 174 – Anm. d. Hrsg.
Q899 'Abdu'l-Bahá, Wille und Testament 13, in: Dokumente des Bundes 2:1:13 (Absatz 34) – Anm. d. Hrsg.
Q900 Bahá'u'lláh, in: Gleanings 161:2 – Anm. d. Hrsg.
Q901 Bahá'u'lláh, in: Gleanings 157:2 – Anm. d. Hrsg.
Q902 'Abdu'l-Bahá, in: Sendschreiben zum göttlichen Plan 7:7 – Anm. d. Hrsg.
Q903 Olga von Jugoslawien, in: Bahá'í World vol. VIII, p. 647 – Anm. d. Hrsg.
Q904 Königing Maria von Rumänien, Brief von 1926-08-27 an den Hüter, veröffentlicht in: Bahá'í World, vol. VIII, p. 273 – Anm. d. Hrsg.
Q905 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:85 – Anm. d. Hrsg.
Q906 Königin Maria von Rumänien, Brief von 1926-08-27 an den Hüter, veröffentlicht in: Bahá'í World, vol. VIII, p. 274 – Anm. d. Hrsg.
Q907 Königin Maria von Rumänien, berichtet in: Martha Root, Queen Marie of Rumania, Bahá'í World, vol. VI, p. 580 – Anm. d. Hrsg.
Q908 Königin Maria von Rumänien, in: Toronto Daily Star, May 4, 1926, veröffentlicht in: Bahá'í World, vol. II, p. 174 – Anm. d. Hrsg.
Q909 Benjamin Jowett, berichtet in: Louise Drake Wright, Pioneer Introduction of the Bahá'í Faith to the Netherlands, Bahá'í World vol. VIII, p. 881 – Anm. d. Hrsg.
Q910 Königin Maria von Rumänien, in: Toronto Daily Star, May 4, 1926, veröffentlicht in: Bahá'í World, vol. II, p. 174 – Anm. d. Hrsg.
Q911 Königin Maria von Rumänien, in: Toronto Daily Star, September 27, 1926, veröffentlicht in: Bahá'í World, vol. II, p. 175–176 – Anm. d. Hrsg.
Q912 Königin Maria von Rumänien, Brief von 1926-08-27 an den Hüter, veröffentlicht in: Bahá'í World, vol. VIII, p. 273–274 – Anm. d. Hrsg.
Q913 Königin Maria von Rumänien, Brief von 1926-08-27 an Loje Fuller, in: Martha Root, Queen Marie of Rumania, Bahá'í World, vol. VI, p. 580 – Anm. d. Hrsg.
Q914 Königin Maria von Rumänien, berichtet in: Martha Root, Queen Marie of Rumania, Bahá'í World, vol. VI, p. 581 – Anm. d. Hrsg.
Q915 Königin Maria von Rumänien, berichtet in: Martha Root, Queen Marie of Rumania, Bahá'í World, vol. VI, p. 582 – Anm. d. Hrsg.
Q916 Königin Maria von Rumänien, Brief an Martha Root, zitiert in: Bahá'í World, vol. VIII, p. 274 – Anm. d. Hrsg.
Q917 Königin Maria von Rumänien, Brief von 1931-06-28 an Martha Root, zitiert in:, Bahá'í World, vol. VIII, p. 274 – Anm. d. Hrsg.
Q918 Königin Maria von Rumänien, Brief an Lilian McNeill, zitiert in:, Bahá'í World, vol. VIII, p. 275 – Anm. d. Hrsg.
Q919 Königin Maria von Rumänien, öffentliche Würdigung des Bahá'í Glaubens, veröffentlicht in: Bahá'í World, vol. VI, frontispiece – Anm. d. Hrsg.
Q920 Martha Root, Queen Marie of Rumania, Bahá'í World, vol. VI, p. 580–583 – Anm. d. Hrsg.
Q921 Olga von Jugoslawien, zitiert in: Bahá'í World vol. VIII, p. 275 – Anm. d. Hrsg.
Q922 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:84 – Anm. d. Hrsg.
Q923 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:88 – Anm. d. Hrsg.
Q924 Bahá'u'lláh, in: Botschaften aus 'Akká 2:13 – Anm. d. Hrsg.
Q925 'Abdu'l-Bahá, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Weltordnung Bahá'u'lláhs 5:8 – Anm. d. Hrsg.
Q926 'Abdu'l-Bahá, auch zitiert in: Shoghi Effendi, Weltordnung Bahá'u'lláhs 5:15 – Anm. d. Hrsg.
Q927 'Abdu'l-Bahá, in: Sendschreiben zum göttlichen Plan 9:2 – Anm. d. Hrsg.
Q928 'Abdu'l-Bahá, in: Promulgation of Universal Peace 43:1 – Anm. d. Hrsg.
Q929 'Abdu'l-Bahá, in: Promulgation of Universal Peace 14:6 – Anm. d. Hrsg.
Q930 'Abdu'l-Bahá, in: Promulgation of Universal Peace 42:6 – Anm. d. Hrsg.
Q931 'Abdu'l-Bahá, in: Briefe und Botschaften 232:1 – Anm. d. Hrsg.
Q932 'Abdu'l-Bahá, in: Promulgation of Universal Peace 8:5 – Anm. d. Hrsg.
Q933 'Abdu'l-Bahá, in: Sendschreiben zum göttlichen Plan 8:0 – Anm. d. Hrsg.
Q934 'Abdu'l-Bahá, in: Sendschreiben zum göttlichen Plan 11:10 – Anm. d. Hrsg.
Q935 'Abdu'l-Bahá, in: Sendschreiben zum göttlichen Plan 7:4 – Anm. d. Hrsg.

Anmerkungen

A1 Muḥammad-i-Zarandí, der Verfasser von Nabíls Bericht – Anm. d. Hrsg.
A2 Er, der sich erhebt.
A3 der Herr des Zeitalters.
A4 vgl. Qur'án 6:165, 27:62, – Anm. d. Hrsg.
A5 vgl. Báb, zitiert in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 3:38, 16:14 (Bd. 1, S. 118, Bd. 2, S. 323); Bahá'u'lláh, Tabernakel der Einheit 2:13 – Anm. d. Hrsg.
A6 Titel Bahá'u'lláhs – Anm. d. Hrsg.
A7 die Reine [vgl. Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 16:14, Bd. 2, S. 323 – Anm. d. Hrsg.].
A8 Trost der Augen.
A9 Einheit.
A10 Ṣafar 1261; [9.] Februar – [10.] März 1845.
A11 Shíráz.
A12 Akhbáríś verwerfen Vernunftgründe zur Urteilsfindung und glauben nur an den Qur'án und die Überlieferung Muḥammads als einzige Quelle des Gesetzes – Anm. d. Hrsg.
A13 September 1846.
A14 der Offene Berg.
A15 1848.
A16 Um den 10. April 1848.
A17 der kummervolle Berg.
A18 Bahá'u'lláh [Bezugnahme auf die Geschichte von Joseph in der Bibel und im Qur'án – Anm. d. Hrsg.].
A19 Imám Ḥusayn.
A20 Darlegung.
A21 Einheiten.
A22 ›Kitáb-i-'Ahdí‹, veröffentlicht in: Botschaften aus 'Akká, Kap. 15 – Anm. d. Hrsg.
A23 die achtzehn Buchstaben des Lebendigen und der Báb.
A24 Die Zahl 68. [Wörtlich: ›nach einer Weile‹. Dem Abjad-System nach hat das Wort ›Ḥín‹ den Zahlenwert 68 und verweist hier auf das Jahr 1268 d. H. (27. Oktober 1851 – 14. Oktober 1852) – Anm. d. Hrsg.].
A25 Die Zahl 19. [Dem Abjad-System nach hat das Wort ›Váḥid‹ den Zahlenwert 19. Die Mission des Báb beginnt am 23. Mai 1844 (Jamádíyu'l-Avval 5, 1260). Nach heutiger Zählung (das Neujahr wurde von Bahá'u'lláh auf den Frühlingsanfang gesetzt), fällt das Ende des Jahres 19 auf den 20. März 1863, zählt man hingegen von der Offenbarung des Báb an, fällt es auf den 22. Mai 1863. In jedem Fall bezieht sich der Hinweis auf das Frühjar 1863 – Anm. d. Hrsg.].
A26 Die Zahl 19. [›Váḥid‹ bezieht sich auf das 19. Jahr der Offenbarung des Báb. Siehe Fußnote 99 – Anm. d. Hrsg.].
A27 Das Jahr 1280 d. H. [18. Juni 1863 – 5. Juni 1864].
A28 Ṣiráṭ.
A29 der Herr des Zeitalters.
A30 grüne Insel.
A31 Gebetsruf – Anm. d. Hrsg.
A32 der letzte Name Gottes.
A33 der Letzte Punkt.
A34 das Tor zum Tor.
A35 Sieben Beweise.
A36 Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 23:19, Bd. 2, S. 529 – Anm. d. Hrsg.
A37 28. Sha'bán 1266 d. H..
A38 Der sich erhebt.
A39 Der geführt ist.
A40 Mal. 4:5, Luk. 1:15–179:18–19, Mt.11:11–14, 17:11–13, Joh.1:19–15.
A41 15. August 1852.
A42 Korb für Almosen.
A43 Der von Gott Bewahrte.
A44 ›Er, der angerufen wird‹ – Anm. d. Hrsg.
A45 Bahá'u'lláhs Vater.
A46 Goldene Krone.
A47 die Tugendhafte.
A48 Augentrost.
A49 die Reine.
A50 des Gouverneurs.
A51 das Qayyúmu'l-Asmá'.
A52 Goldene Krone.
A53 des Báb.
A54 den Báb.
A55 Imám Ḥusayn.
A56 Die sieben Beweise.
A57 in Persien.
A58 Die Zahl 68.
A59 Jesu Christi.
A60 vgl. Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Páp, in: Anspruch und Verkündigung 1:102, Ährenlese 115:7, 1 Tim. 6:15 u. a – Anm. d. Hrsg.
A61 vgl. Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Páp, in: Anspruch und Verkündigung 1:118, 1:131, Kitáb-i-Aqdas 5:137 u. a – Anm. d. Hrsg.
A62 vgl. Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Páp, in: Anspruch und Verkündigung 1:123 u. a – Anm. d. Hrsg.
A63 vgl. Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:175, 2:2:20, 5:24, Lawḥ-i-Páp, in: Anspruch und Verkündigung 1:102 u. a – Anm. d. Hrsg.
A64 vgl. Bahá'u'lláh, Botschaften aus 'Akka 17:9:4, 17:9:5 u. a – Anm. d. Hrsg.
A65 vgl. Báb, Kitáb-i-Asmá' 18:3, in: Eine Auswahl aus Seinen Schriften 5:7:1, Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:137 u. a – Anm. d. Hrsg.
A66 vgl. Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 107, Ṭarázát, in: Botschaften aus 'Akka 4:30 u. a – Anm. d. Hrsg.
A67 Hier ›All-Highest Horizon‹, anscheinend von Shoghi Effendi auch als ›Supreme Horizon‹ übersetzt (Brief an den Sohn des Wolfes 54, 134 u. a.) – Anm. d. Hrsg.
A68 vgl. Bahá'u'lláh, Botschaften aus 'Akka 17:10:1, Brief an den Sohn des Wolfes 166, 217 u. a – Anm. d. Hrsg.
A69 vgl. Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Haft Pursish, in: Tabernakel der Einheit 3:10 – Anm. d. Hrsg.
A70 vgl. Bahá'u'lláh, Súriy-i-Haykal, in: Anspruch und Verkündigung 1:34 – Anm. d. Hrsg.
A71 vgl. 'Abdu'l-Bahá, in Briefe und Botschaften 166:1 – Anm. d. Hrsg.
A72 vgl. Bahá'u'lláh, Days of Remembrance 25:6, Botschaften aus 'Akka 7:3, 9:9 u. a – Anm. d. Hrsg.
A73 vgl. Bahá'u'lláh, Ṭarázát, Tajallíyát, Ishráqát, in: Botschaften aus 'Akka 4:9, 5:9, 5:14, 8:14 – Anm. d. Hrsg.
A74 vgl. Bahá'u'lláh, Qad-Iḥtaraqa'l-Mukhliṣún, in: Bahá'í Gebete 238:37 – Anm. d. Hrsg.
A75 Bahá'u'lláh, in: Gebete und Meditationen 176:33 – Anm. d. Hrsg.
A76 'Abdu'l-Bahá, Wille und Testament 37, in: Dokumente des Bundes 2:2:8, S. 52 – Anm. d. Hrsg.
A77 vgl. Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Íqán 26, Kitáb-i-Aqdas 1:100, Brief an den Sohn des Wolfes 188 u. a. Siehe auch: ›Sadratu'l-Muntahá‹ – Anm. d. Hrsg.
A78 vgl. Jes. 35:2, 40:5 u. a., siehe auch Hab. 2:14 – Anm. d. Hrsg.
A79 Die Zahl 68, wörtlich ›nach einer Weile‹.
A80 Aḥmad-i-Aḥsá'í: »Das Mysterium dieser Sache wird zwangsläufig offenbar werden, und das Geheimnis dieser Botschaft wird enthüllt.«, berichtet in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 2:24, Bd. 1, S. 74 – Anm. d. Hrsg.
A81 der Báb.
A82 vgl. Qur'án 2:210, Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Páp, Lawḥ-i-Napulyún II, in: Anspruch und Verkündigung 1:102, 1:147 – Anm. d. Hrsg.
A83 Súrah des Tempels.
A84 1269 n. H. [15. Oktober 1852 – 3. Oktober 1853].
A85 von Russland.
A86 Bahá'u'lláh, in: Botschaften aus 'Akká 17:7:5[›Lord of Hosts‹ kommt in ther Thora mehr als 200 mal vor, aber ich finde keine Passage, die sich auf die Errichtung des Tabernakels bezieht] – Anm. d. Hrsg.
A87 vgl. Mt. 6:10, Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Aqdas in: Botschaften aus 'Akká 2:7 – Anm. d. Hrsg.
A88 1280 d. H. [18. Juni 1863 – 6. Juni 1864].
A89 ewiger Spiegel.
A90 Morgen der Ewigkeit.
A91 Name der Ewigkeit.
A92 Diener Gottes.
A93 der Báb.
A94 Ṭihrán .
A95 Almosenschale.
A96 ›Tablet of All Food‹, ein Kommentar zu Qur'án 3:93 – Anm. d. Hrsg.
A97 einem theologischen Seminar.
A98 das Größte Haus.
A99 König der Märtyrer und Geliebter der Märtyrer.
A100 aus Sulaymáníyyih.
A101 das Opfer.
A102 Buch der Gewissheit.
A103 vgl. Qur'án 51:12, 83:11 – Anm. d. Hrsg.
A104 Tafel der Jungfrau.
A105 Súrih der Geduld.
A106 Tafel von der Stadt der Einheit.
A107 Sendschreiben an Náṣiri'd-Dín Sháh – Anm. d. Hrsg.
A108 vgl. Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Sulṭán, in: Anspruch und Verkündigung 1:221 – Anm. d. Hrsg.
A109 Stütze des Glaubens.
A110 Bahá'u'lláh.
A111 1335 Tage [Dan. 12:12 – Anm. d. Hrsg.].
A112 Siehe auch: Mullá Ḥusayn, zitiert in: Muḥammad-i-Zarandí, Nabíls Bericht 19:48, Bd. 2, S. 382 – Anm. d. Hrsg.
A113 hoher Filzhut.
A114 vgl. Jes. 66:1, Mt. 5:34–35.
A115 Gott.
A116 Baghdád.
A117 Bahá'u'lláh.
A118 Sendschreiben von der Howdah.
A119 Konstantinopel.
A120 Haus des Befehls Gottes.
A121 Tage der Belastung.
A122 Mírzá Yaḥyá.
A123 Ustád Muḥammad-'Alí.
A124 Adrianopel.
A125 Fastengebete.
A126 Adrianopel.
A127 Súrih vom Ast.
A128 die Christen.
A129 Adrianopel.
A130 die Gefährten des Qá'im.
A131 Ṭihrán.
A132 Bahá'u'lláh.
A133 der Treuhänder Gottes.
A134 Licht Gottes.
A135 Licht.
A136 der Wundervolle.
A137 König der Märtyrer.
A138 Geliebter der Märtyrer.
A139 der Báb.
A140 Napoleon III..
A141 'Álí Páshá.
A142 Sulṭán 'Abdu'l-'Azíz.
A143 Kitáb-i-Aqdas.
A144 vgl. Bahá'u'lláh, Súrih of the Pen, in: Days of Remembrance 23:12, Lawḥ-i-Páp in: Anspruch und Verkündigung 1:111, Lawḥ-i-Napulyún II in: Anspruch und Verkündigung 1:136, 1:154, Lawḥ-i-Aqdas, in: Botschaften aus 'Akká 2:15 – Anm. d. Hrsg.
A145 Jesus.
A146 vgl. Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas 1:137, 1:140, 1:176, u.a – Anm. d. Hrsg.
A147 der Súrih vom Tempel.
A148 um 1873.
A149 das Recht Gottes.
A150 Pracht [veröffentlicht in: Botschaften aus 'Akká, Kap. 8].
A151 frohe Botschaften [veröffentlicht in: Botschaften aus 'Akká, Kap. 3].
A152 Schmuck [veröffentlicht in: Botschaften aus 'Akká, Kap. 4].
A153 Strahlenglanz [veröffentlicht in: Botschaften aus 'Akká, Kap. 5].
A154 Worte des Paradieses [veröffentlicht in: Botschaften aus 'Akká, Kap. 6].
A155 die Heiligste Tafel [veröffentlicht in: Botschaften aus 'Akká, Kap. 2].
A156 Tafel über die Welt [veröffentlicht in: Botschaften aus 'Akká, Kap. 7].
A157 Sendschreiben an Maqṣúd [veröffentlicht in: Botschaften aus 'Akká, Kap. 11].
A158 Tafel der Weisheit [veröffentlicht in: Botschaften aus 'Akká, Kap. 9].
A159 Bahá'u'lláh, Kitáb-i-Aqdas, Teil 3, S. 119ff – Anm. d. Hrsg.
A160 Tafel vom Beweis [veröffentlicht in: Botschaften aus 'Akká, Kap. 14].
A161 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Burhán, in: Botschaften aus 'Akká 14:14 – Anm. d. Hrsg.
A162 Wolf.
A163 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Burhán, in: Botschaften aus 'Akká 14:14 – Anm. d. Hrsg.
A164 Schlange.
A165 Tafel vom Karmel [veröffentlicht in: Botschaften aus 'Akká, Kap. 1].
A166 Sohn des Wolfes.
A167 Tafel von der Schau.
A168 Urteilsspruch.
A169 Auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 129.
A170 Auch zitiert in: Kitáb-i-Íqán 127, u. a.
A171 Auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 244[this isnt a reference to the origin of the phrase].
A172 Urteile.
A173 Auch zitiert in: Shoghi Effendi, Der Verheißene Tag ist gekommen 233.
A174 Imám 'Alí.
A175 der zoroastrischen Heiligen Schrift.
A176 Jesus.
A177 Imám Ḥusayn.
A178 Premierminister.
A179 Gouverneur.
A180 Zeugen des Bayán – Anm. d. Hrsg.
A181 Baum des Lebens.
A182 Gottes.
A183 Lebensbaum.
A184 Seine Söhne.
A185 den Verwandten des Báb.
A186 'Abdu'l-Bahá.
A187 Mírzá Muḥammad-'Alí.
A188 'Abdu'l-Bahá.
A189 [there are plenty of references but none in this context].
A190 das Geheimnis Gottes.
A191 Tafel vom Ast.
A192 vgl. 'Abdu'l-Bahá, Wille und Testament 5, in: Dokumente des Bundes 2:1:5 – Anm. d. Hrsg.
A193 ein Halbbruder Bahá'u'lláhs.
A194 des Báb.
A195 'Abdu'l-Bahá, in: Sendschreiben zum göttlichen Plan 8:5 – Anm. d. Hrsg.
A196 Gattin des Senators F. Hearst.
A197 vgl. Mt. 10:20 – Anm. d. Hrsg.
A198 im Dezember 1899.
A199 Mírzá Muḥammad-'Alís.
A200 Mírzá Muḥammad-'Alí.
A201 Gouverneur.
A202 Mírzá Majdi'd-Dín.
A203 den Gouverneur.
A204 [5. Mai] 1867 – [24. April] 1868.
A205 [22, Mai 1898 – 12. Mai] 1899.
A206 [21. März] 1909.
A207 1863.
A208 Bahá'u'lláh, Lawḥ-i-Karmil, in: Botschaften aus 'Akká 1:1 – Anm. d. Hrsg.
A209 vgl. Mk. 4:12 – Anm. d. Hrsg.
A210 1915.
A211 'Abdu'l-Bahás.
A212 Taube.
A213 die fünf Märtyrer.
A214 1902.
A215 Bahá'u'lláh.
A216 die Verwandten des Báb.
A217 das Recht Gottes.
A218 neun.
A219 das nationale Bahá'í-Verwaltungszentrum.
A220 König der Märtyrer.
A221 Geliebter der Märtyrer.
A222 The Promulgation of Universal Peace wurde dem Präsidenten der Republik Deutschland, von Hindenburg, übergeben. Das folgende Dankesschreiben ging ein: »Der Präsident der Republik Deutschland bedankt sich sehr herzlich für das Buch Promulgation of Universal Peace. Der Präsident hat das Buch an die Bibliothek des Auswärtigen Amtes weitergeleitet.« Weitere Bahá'í-Bücher wurden Dr. Gustav Stresemann, Chef des Auswärtigen Amtes, Dr. Loebe, Präsident des Reichstags, und Bücher an Bronislaw Huberman, den großen Geiger, übergeben. Mr. Huberman schrieb, dass er sie studieren würde – Anm. d. Hrsg.
A223 Hüte.
A224 eine fromme Stiftung.
A225 Francis Humphrys, Permanent Mandates Commission of the League of Nations – Extracts from the Minutes of the 21st Session, veröffentlicht in: Bahá'í World, vol. IV, p. 246 – Anm. d. Hrsg.
A226 der Ehemänner.
A227 Urteil.
A228 Ägypten – Anm. d. Hrsg.
A229 O Du Herrlichkeit des Allherrlichen.
English — God Passes By.txt Open standalone →
GOD PASSES BY
by Shoghi Effendi
(C)1944, 1971, 1974
National Spiritual Assembly of the Baha'is of the United States

--God Passes By, Page xi
FOREWORD

On the 23rd of May of this auspicious year[1944] the Baha'i world will celebrate the centennial anniversary of the founding of the Faith of Baha'u'llah. It will commemorate at once the hundredth anniversary of the inception of the Babi Dispensation, of the inauguration of the Baha'i Era, of the commencement of the Baha'i Cycle, and of the birth of Abdu'l-Baha. The weight of the potentialities with which this Faith, possessing no peer or equal in the world's spiritual history, and marking the culmination of a universal prophetic cycle, has been endowed, staggers our imagination. The brightness of the millennial glory which it must shed in the fullness of time dazzles our eyes. The magnitude of the shadow which its Author will continue to cast on successive Prophets destined to be raised up after Him eludes our calculation.
Already in the space of less than a century the operation of the mysterious processes generated by its creative spirit has provoked a tumult in human society such as no mind can fathom. Itself undergoing a period of incubation during its primitive age, it has, through the emergence of its slowly-crystallizing system, induced a fermentation in the general life of mankind designed to shake the very foundations of a disordered society, to purify its life-blood, to reorientate and reconstruct its institutions, and shape its final destiny.
To what else can the observant eye or the unprejudiced mind, acquainted with the signs and portents heralding the birth, and accompanying the rise, of the Faith of Baha'u'llah ascribe this dire, this planetary upheaval, with its attendant destruction, misery and fear, if not to the emergence of His embryonic World Order, which, as He Himself has unequivocally proclaimed, has "deranged the equilibrium of the world and revolutionized mankind's ordered life"? To what agency, if not to the irresistible diffusion of that world-shaking, world-energizing, world-redeeming spirit, which the Bab has affirmed is "vibrating in the innermost realities of all created things" can the origins of this portentous crisis, incomprehensible to man, and admittedly unprecedented in the annals of the human race, be attributed? In the convulsions of contemporary society, in the frenzied, world-wide ebullitions of men's thoughts, in the fierce antagonisms inflaming races, creeds and classes, in the shipwreck of nations, in the downfall of kings, in the dismemberment of empires, in the extinction of dynasties, in the collapse of ecclesiastical hierarchies,

--God Passes By, Page xii
in the deterioration of time-honored institutions, in the dissolution of ties, secular as well as religious, that had for so long held together the members of the human race--all manifesting themselves with ever-increasing gravity since the outbreak of the first World War that immediately preceded the opening years of the Formative Age of the Faith of Baha'u'llah--in these we can readily recognize the evidences of the travail of an age that has sustained the impact of His Revelation, that has ignored His summons, and is now laboring to be delivered of its burden, as a direct consequence of the impulse communicated to it by the generative, the purifying, the transmuting influence of His Spirit.
It is my purpose, on the occasion of an anniversary of such profound significance, to attempt in the succeeding pages a survey of the outstanding events of the century that has seen this Spirit burst forth upon the world, as well as the initial stages of its subsequent incarnation in a System that must evolve into an Order designed to embrace the whole of mankind, and capable of fulfilling the high destiny that awaits man on this planet. I shall endeavor to review, in their proper perspective and despite the comparatively brief space of time which separates us from them, the events which the revolution of a hundred years, unique alike in glory and tribulation, has unrolled before our eyes. I shall seek to represent and correlate, in however cursory a manner, those momentous happenings which have insensibly, relentlessly, and under the very eyes of successive generations, perverse, indifferent or hostile, transformed a heterodox and seemingly negligible offshoot of the Shaykhi school of the Ithna-'Ashariyyih sect of Shi'ah Islam into a world religion whose unnumbered followers are organically and indissolubly united; whose light has overspread the earth as far as Iceland in the North and Magellanes in the South; whose ramifications have spread to no less than sixty countries of the world; whose literature has been translated and disseminated in no less than forty languages; whose endowments in the five continents of the globe, whether local, national or international, already run into several million dollars; whose incorporated elective bodies have secured the official recognition of a number of governments in East and West; whose adherents are recruited from the diversified races and chief religions of mankind; whose representatives are to be found in hundreds of cities in both Persia and the United States of America; to whose verities royalty has publicly and repeatedly testified; whose independent status its enemies, from the ranks of its parent religion and in the leading center of both the Arab and Muslim words, have

--God Passes By, Page xiii
proclaimed and demonstrated; and whose claims have been virtually recognized, entitling it to rank as the fourth religion of a Land in which its world spiritual center has been established, and which is at once the heart of Christendom, the holiest shrine of the Jewish people, and, save Mecca alone, the most sacred spot in Islam.
It is not my purpose--nor does the occasion demand it,--to write a detailed history of the last hundred years of the Baha'i Faith, nor do I intend to trace the origins of so tremendous a Movement, or to portray the conditions under which it was born, or to examine the character of the religion from which it has sprung, or to arrive at an estimate of the effects which its impact upon the fortunes of mankind has produced. I shall rather content myself with a review of the salient features of its birth and rise, as well as of the initial stages in the establishment of its administrative institutions--institutions which must be regarded as the nucleus and herald of that World Order that must incarnate the soul, execute the laws, and fulfill the purpose of the Faith of God in this day.
Nor will it be my intention to ignore, whilst surveying the panorama which the revolution of a hundred years spreads before our gaze, the swift interweaving of seeming reverses with evident victories, out of which the hand of an inscrutable Providence has chosen to form the pattern of the Faith from its earliest days, or to minimize those disasters that have so often proved themselves to be the prelude to fresh triumphs which have, in turn, stimulated its growth and consolidated its past achievements. Indeed, the history of the first hundred years of its evolution resolves itself into a series of internal and external crises, of varying severity, devastating in their immediate effects, but each mysteriously releasing a corresponding measure of divine power, lending thereby a fresh impulse to its unfoldment, this further unfoldment engendering in its turn a still graver calamity, followed by a still more liberal effusion of celestial grace enabling its upholders to accelerate still further its march and win in its service still more compelling victories.
In its broadest outline the first century of the Baha'i Era may be said to comprise the Heroic, the Primitive, the Apostolic Age of the Faith of Baha'u'llah, and also the initial stages of the Formative, the Transitional, the Iron Age which is to witness the crystallization and shaping of the creative energies released by His Revelation. The first eighty years of this century may roughly be said to have covered the entire period of the first age, while the last two decades may be regarded as having witnessed the beginnings of the second. The

--God Passes By, Page xiv
former commences with the Declaration of the Bab, includes the mission of Baha'u'llah, and terminates with the passing of Abdu'l-Baha. The latter is ushered in by His Will and Testament, which defines its character and establishes its foundation.
The century under our review may therefore be considered as falling into four distinct periods, of unequal duration, each of specific import and of tremendous and indeed unappraisable significance. These four periods are closely interrelated, and constitute successive acts of one, indivisible, stupendous and sublime drama, whose mystery no intellect can fathom, whose climax no eye can even dimly perceive, whose conclusion no mind can adequately foreshadow. Each of these acts revolves around its own theme, boasts of its own heroes, registers its own tragedies, records its own triumphs, and contributes its own share to the execution of one common, immutable Purpose. To isolate any one of them from the others, to dissociate the later manifestations of one universal, all-embracing Revelation from the pristine purpose that animated it in its earliest days, would be tantamount to a mutilation of the structure on which it rests, and to a lamentable perversion of its truth and of its history.
The first period (1844-1853), centers around the gentle, the youthful and irresistible person of the Bab, matchless in His meekness, imperturbable in His serenity, magnetic in His utterance, unrivaled in the dramatic episodes of His swift and tragic ministry. It begins with the Declaration of His Mission, culminates in His martyrdom, and ends in a veritable orgy of religious massacre revolting in its hideousness. It is characterized by nine years of fierce and relentless contest, whose theatre was the whole of Persia, in which above ten thousand heroes laid down their lives, in which two sovereigns of the Qajar dynasty and their wicked ministers participated, and which was supported by the entire Shi'ah ecclesiastical hierarchy, by the military resources of the state, and by the implacable hostility of the masses. The second period (1853-1892) derives its inspiration from the august figure of Baha'u'llah, preeminent in holiness, awesome in the majesty of His strength and power, unapproachable in the transcendent brightness of His glory. It opens with the first stirrings, in the soul of Baha'u'llah while in the Siyah-Chal of Tihran, of the Revelation anticipated by the Bab, attains its plenitude in the proclamation of that Revelation to the kings and ecclesiastical leaders of the earth, and terminates in the ascension of its Author in the vicinity of the prison-town of Akka. It extends over thirty-nine years of continuous, of unprecedented and overpowering Revelation,

--God Passes By, Page xv
is marked by the propagation of the Faith to the neighboring territories of Turkey, of Russia, of Iraq, of Syria, of Egypt and of India, and is distinguished by a corresponding aggravation of hostility, represented by the united attacks launched by the Shah of Persia and the Sultan of Turkey, the two admittedly most powerful potentates of the East, as well as by the opposition of the twin sacerdotal orders of Shi'ah and Sunni Islam. The third period (1892-1921) revolves around the vibrant personality of Abdu'l-Baha, mysterious in His essence, unique in His station, astoundingly potent in both the charm and strength of His character. It commences with the announcement of the Covenant of Baha'u'llah, a document without parallel in the history of any earlier Dispensation, attains its climax in the emphatic assertion by the Center of that Covenant, in the City of the Covenant, of the unique character and far-reaching implications of that Document, and closes with His passing and the interment of His remains on Mt. Carmel. It will go down in history as a period of almost thirty years' duration, in which tragedies and triumphs have been so intertwined as to eclipse at one time the Orb of the Covenant, and at another time to pour forth its light over the continent of Europe, and as far as Australasia, the Far East and the North American continent. The fourth period (1921-1944) is motivated by the forces radiating from the Will and Testament of Abdu'l-Baha, that Charter of Baha'u'llah's New World Order, the offspring resulting from the mystic intercourse between Him Who is the Source of the Law of God and the mind of the One Who is the vehicle and interpreter of that Law. The inception of this fourth, this last period of the first Baha'i century synchronizes with the birth of the Formative Age of the Baha'i Era, with the founding of the Administrative Order of the Faith of Baha'u'llah--a system which is at once the harbinger, the nucleus and pattern of His World Order. This period, covering the first twenty-three years o this Formative Age, has already been distinguished by an outburst of further hostility, of a different character, accelerating on the one hand the diffusion of the Faith over a still wider area in each of the five continents of the globe, and resulting on the other in the emancipation and the recognition of the independent status of several communities within its pale.
These four periods are to be regarded not only as the component, the inseparable parts of one stupendous whole, but as progressive stages in a single evolutionary process, vast, steady and irresistible. For as we survey the entire range which the operation of a century-old Faith has unfolded before us, we cannot escape the conclusion that from

--God Passes By, Page xvi
whatever angle we view this colossal scene, the events associated with these periods present to us unmistakable evidences of a slowly maturing process, of an orderly development, of internal consolidation, of external expansion, of a gradual emancipation from the fetters of religious orthodoxy, and of a corresponding diminution of civil disabilities and restrictions.
Viewing these periods of Baha'i history as the constituents of a single entity, we note the chain of events proclaiming successfully the rise of a Forerunner, the Mission of One Whose advent that Forerunner had promised, the establishment of a Covenant generated through the direct authority of the Promised One Himself, and lastly the birth of a System which is the child sprung from both the Author of the Covenant and its appointed Center. We observe how the Bab, the Forerunner, announced the impending inception of a divinely-conceived Order, how Baha'u'llah, the Promised One, formulated its laws and ordinances, how Abdu'l-Baha, the appointed Center, delineated its features, and how the present generation of their followers have commenced to erect the framework of its institutions. We watch, through these periods, the infant light of the Faith diffuse itself from its cradle, eastward to India and the Far East, westward to the neighboring territories of Iraq, of Turkey, of Russia, and of Egypt, travel as far as the North American continent, illuminate subsequently the major countries of Europe, envelop with its radiance, at a later stage, the Antipodes, brighten the fringes of the Arctic, and finally set aglow the Central and South American horizons. We witness a corresponding increase in the diversity of the elements within its fellowship, which from being confined, in the first period of its history, to an obscure body of followers chiefly recruited from the ranks of the masses in Shi'ah Persia, has expanded into a fraternity representative of the leading religious systems of the world, of almost every caste and color, from the humblest worker and peasant to royalty itself. We notice a similar development in the extent of its literature--a literature which, restricted at first to the narrow range of hurriedly transcribed, often corrupted, secretly circulated, manuscripts, so furtively perused, so frequently effaced, and at times even eaten by the terrorized members of a proscribed sect, has, within the space of acentury, swelled into innumerable editions, comprising tens of thousands of printed volumes, in diverse scripts, and in no less than forty languages, some elaborately reproduced, others profusely illustrated, all methodically and vigorously disseminated through the agency of world-wide, properly constituted and specially organized

--God Passes By, Page xvii
committees and Assemblies. We perceive a no less apparent evolution in the scope of its teachings, at first designedly rigid, complex and severe, subsequently recast, expanded, and liberalized under the succeeding Dispensation, later expounded, reaffirmed and amplified by an appointed Interpreter, and lastly systematized and universally applied to both individuals and institutions. We can discover a no less distinct gradation in the character of the opposition it has had to encounter-- an opposition, at first kindled in the bosom of Shi'ah Islam, which, at a later stage, gathered momentum with the banishment of Baha'u'llah to the domains of the Turkish Sultan and the consequent hostility of the more powerful Sunni hierarchy and its Caliph, the head of the vast majority of the followers of Muhammad--an opposition which, now, through the rise of a divinely appointed Order in the Christian West, and its initial impact on civil and ecclesiastical institutions, bids fair to include among its supporters established governments and systems associated with the most ancient, the most deeply entrenched sacerdotal hierarchies in Christendom. We can, at the same time, recognize, through the haze of an ever-widening hostility, the progress, painful yet persistent, of certain communities within its pale through the stages of obscurity, of proscription, of emancipation, and of recognition --stages that must needs culminate in the course of succeeding centuries, in the establishment of the Faith, and the founding, in the plenitude of its power and authority, of the world-embracing Baha'i Commonwealth. We can likewise discern a no less appreciable advance in the rise of its institutions, whether as administrative centers or places of worship--institutions, clandestine and subterrene in their earliest beginnings, emerging imperceptibly into the broad daylight of public recognition, legally protected, enriched by pious endowments, ennobled at first by the erection of the Mashriqu'l-Adhkar of Ishqabad, the first Baha'i House of Worsip, and more recently immortalized, through the rise in the heart of the North American continent of the Mother Temple of the West, the forerunner of a divine, a slowly maturing civilization. And finally, we can even bear witness to the marked improvement in the conditions surrounding the pilgrimages performed by its devoted adherents to its consecrated shrines at its world center--pilgrimages originally arduous, perilous, tediously long, often made on foot, at times ending in disappointment, and confined to a handful of harassed Oriental followers, gradually attracting, under steadily improving circumstances of security and comfort, an ever swelling number of new converts converging from the four corners of the globe, and culminating

--God Passes By, Page xviii
in the widely publicized yet sadly frustrated visit of a noble Queen, who, at the very threshold of the city of her heart's desire, was compelled, according to her own written testimony, to divert her steps, and forego the privilege of so priceless a benefit.

--God Passes By, Page 1-2
FIRST PERIOD
THE MINISTRY OF THE BAB
1844-1853

--God Passes By, Page 3
CHAPTER I
The Birth of the Babi Revelation

May 23, 1844, signalizes the commencement of the most turbulent period of the Heroic Age of the Baha'i Era, an age which marks the opening of the most glorious epoch in the greatest cycle which the spiritual history of mankind has yet witnessed. No more than a span of nine short years marks the duration of this most spectacular, this most tragic, this most eventful period of the first Baha'i century. It was ushered in by the birth of a Revelation whose Bearer posterity will acclaim as the "Point round Whom the realities of the Prophets and Messengers revolve," and terminated with the first stirrings of a still more potent Revelation, "whose day," Baha'u'llah Himself affirms, "every Prophet hath announced," for which "the soul of every Divine Messenger hath thirsted," and through which "God hath proved the hearts of the entire company of His Messengers and Prophets." Little wonder that the immortal chronicler of the events associated with the birth and rise of the Baha'i Revelation has seen fit to devote no less than half of his moving narrative to the description of those happenings that have during such a brief space of time so greatly enriched, through their tragedy and heroism, the religious annals of mankind. In sheer dramatic power, in the rapidity with which events of momentous importance succeeded each other, in the holocaust which baptized its birth, in the miraculous circumstances attending the martyrdom of the One Who had ushered it in, in the potentialities with which it had been from the outset so thoroughly impregnated, in the forces to which it eventually gave birth, this nine-year period may well rank as unique in the whole range of man's religious experience. We behold, as we survey the episodes of this first act of a sublime drama, the figure of its Master Hero, the Bab, arise meteor-like above the horizon of Shiraz, traverse the sombre sky of Persia from south to north, decline with tragic swiftness, and perish in a blaze of glory. We see His satellites, a galaxy of God-intoxicated heroes, mount above that same horizon, irradiate that same incandescent light, burn themselves out with that self-same swiftness, and impart in their turn an added impetus to the steadily gathering momentum of God's nascent Faith.

--God Passes By, Page 4
He Who communicated the original impulse to so incalculable a Movement was none other than the promised Qa'im (He who ariseth), the Sahibu'z-Zaman (the Lord of the Age), Who assumed the exclusive right of annulling the whole Qur'anic Dispensation, Who styled Himself "the Primal Point from which have been generated all created things ... the Countenance of God Whose splendor can never be obscured, the Light of God Whose radiance can never fade." The people among whom He appeared were the most decadent race in the civilized world, grossly ignorant, savage, cruel, steeped in prejudice, servile in their submission to an almost deified hierarchy, recalling in their abjectness the Israelites of Egypt in the days of Moses, in their fanaticism the Jews in the days of Jesus, and in their perversity the idolators of Arabia in the days of Muhammad. The arch-enemy who repudiated His claim, challenged His authority, persecuted His Cause, succeeded in almost quenching His light, and who eventually became disintegrated under the impact of His Revelation was the Shi'ah priesthood. Fiercely fanatic, unspeakably corrupt, enjoying unlimited ascendancy over the masses, jealous of their position, and irreconcilably opposed to all liberal ideas, the members of this caste had for one thousand years invoked the name of the Hidden Imam, their breasts had glowed with the expectation of His advent, their pulpits had rung with the praises of His world-embracing dominion, their lips were still devoutly and perpetually murmuring prayers for the hastening of His coming. The willing tools who prostituted their high office for the accomplishment of the enemy's designs were no less than the sovereigns of the Qajar dynasty, first, the bigoted, the sickly, the vacillating Muhammad Shah, who at the last moment cancelled the Bab's imminent visit to the capital, and, second, the youthful and inexperienced Nasiri'd-Din Shah, who gave his ready assent to the sentence of his Captive's death. The arch villains who joined hands with the prime movers of so icked a conspiracy were the two grand vizirs, Haji Mirza Aqasi, the idolized tutor of Muhammad Shah, a vulgar, false-hearted and fickle-minded schemer, and the arbitrary, bloodthirsty, reckless Amir-Nizam, Mirza Taqi Khan, the first of whom exiled the Bab to the mountain fastnesses of Adhirbayjan, and the latter decreed His death in Tabriz. Their accomplice in these and other heinous crimes was a government bolstered up by a flock of idle, parasitical princelings and governors, corrupt, incompetent, tenaciously holding to their ill-gotten privileges, and utterly subservient to a notoriously degraded clerical order. The heroes whose deeds shine upon the record of this fierce spiritual

--God Passes By, Page 5
contest, involving at once people, clergy, monarch and government, were the Bab's chosen disciples, the Letters of the Living, and their companions, the trail-breakers of the New Day, who to so much intrigue, ignorance, depravity, cruelty, superstition and cowardice opposed a spirit exalted, unquenchable and awe-inspiring, a knowledge surprisingly profound, an eloquence sweeping in its force, a piety unexcelled in fervor, a courage leonine in its fierceness, a self-abnegation saintly in its purity, a resolve granite-like in its firmness, a vision stupendous in its range, a veneration for the Prophet and His Imams disconcerting to their adversaries, a power of persuasion alarming to their antagonists, a standard of faith and a code of conduct that challenged and revolutionized the lives of their countrymen.
The opening scene of the initial act of this great drama was laid in the upper chamber of the modest residence of the son of a mercer of Shiraz, in an obscure corner of that city. The time was the hour before sunset, on the 22nd day of May, 1844. The participants were the Bab, a twenty-five year old siyyid, of pure and holy lineage, and the young Mulla Husayn, the first to believe in Him. Their meeting immediately before that interview seemed to be purely fortuitous. The interview itself was protracted till the hour of dawn. The Host remained closeted alone with His guest, nor was the sleeping city remotely aware of the import of the conversation they held with each other. No record has passed to posterity of that unique night save the fragmentary but highly illuminating account that fell from the lips of Mulla Husayn.
"I sat spellbound by His utterance, oblivious of time and of those who awaited me," he himself has testified, after describing the nature of the questions he had put to his Host and the conclusive replies he had received from Him, replies which had established beyond the shadow of a doubt the validity of His claim to be the promised Qa'im. "Suddenly the call of the Mu'adhdhin, summoning the faithful to their morning prayer, awakened me from the state of ecstasy into which I seemed to have fallen. All the delights, all the ineffable glories, which the Almighty has recounted in His Book as the priceless possessions of the people of Paradise--these I seemed to be experiencing that night. Methinks I was in a place of which it could be truly said: `Therein no toil shall reach us, and therein no weariness shall touch us;' `no vain discourse shall they hear therein, nor any falsehood, but only the cry, "Peace! Peace!"'; `their cry therein shall be, "Glory to Thee, O God!" and their salutation therein, "Peace!", and the close of their cry, "Praise be to God, Lord of all creatures!"'

--God Passes By, Page 6
Sleep had departed from me that night. I was enthralled by the music of that voice which rose and fell as He chanted; now swelling forth as He revealed verses of the Qayyumu'l-Asma', again acquiring ethereal, subtle harmonies as He uttered the prayers He was revealing. At the end of each invocation, He would repeat this verse: `Far from the glory of thy Lord, the All-Glorious, be that which His creatures affirm of Him! And peace be upon His Messengers! And praise be to God, the Lord of all beings!'"
"This Revelation," Mulla Husayn has further testified, "so suddenly and impetuously thrust upon me, came as a thunderbolt which, for a time, seemed to have benumbed my faculties. I was blinded by its dazzling splendor and overwhelmed by its crushing force. Excitement, joy, awe, and wonder stirred the depths of my soul. Predominant among these emotions was a sense of gladness and strength which seemed to have transfigured me. How feeble and impotent, how dejected and timid, I had felt previously! Then I could neither write nor walk, so tremulous were my hands and feet. Now, however, the knowledge of His Revelation had galvanized my being. I felt possessed of such courage and power that were the world, all its peoples and its potentates, to rise against me, I would, alone and undaunted, withstand their onslaught. The universe seemed but a handful of dust in my grasp. I seemed to be the voice of Gabriel personified, calling unto all mankind: `Awake, for, lo! the morning Light has broken. Arise, for His Cause is made manifest. The portal of His grace is open wide; enter therein, O peoples of the world! For He Who is your promised One is come!'"
A more significant light, however, is shed on this episode, marking the Declaration of the Mission of the Bab, by the perusal of that "first, greatest and mightiest" of all books in the Babi Dispensation, the celebrated commentary on the Surih of Joseph, the first chapter of which, we are assured, proceeded, in its entirety, in the course of that night of nights from the pen of its divine Revealer. The description of this episode by Mulla Husayn, as well as the opening pages of that Book attest the magnitude and force of that weighty Declaration. A claim to be no less than the mouthpiece of God Himself, promised by the Prophets of bygone ages; the assertion that He was, at the same time, the Herald of One immeasurably greater than Himself; the summons which He trumpeted forth to the kings and princes of the earth; the dire warnings directed to the Chief Magistrate of the realm, Muhammad Shah; the counsel imparted to Haji Mirza Aqasi to fear God, and the peremptory command to abdicate his

--God Passes By, Page 7
authority as grand vizir of the Shah and submit to the One Who is the "Inheritor of the earth and all that is therein"; the challenge issued to the rulers of the world proclaiming the self-sufficiency of His Cause, denouncing the vanity of their ephemeral power, and calling upon them to "lay aside, one and all, their dominion," and deliver His Message to "lands in both the East and the West"--these constitute the dominant features of that initial contact that marked the birth, and fixed the date, of the inception of the most glorious era in the spiritual life of mankind.
With this historic Declaration the dawn of an Age that signalizes the consummation of all ages had broken. The first impulse of a momentous Revelation had been communicated to the one "but for whom," according to the testimony of the Kitab-i-Iqan, "God would not have been established upon the seat of His mercy, nor ascended the throne of eternal glory." Not until forty days had elapsed, however, did the enrollment of the seventeen remaining Letters of the Living commence. Gradually, spontaneously, some in sleep, others while awake, some through fasting and prayer, others through dreams and visions, they discovered the Object of their quest, and were enlisted under the banner of the new-born Faith. The last, but in rank the first, of these Letters to be inscribed on the Preserved Tablet was the erudite, the twenty-two year old Quddus, a direct descendant of the Imam Hasan and the most esteemed disciple of Siyyid Kazim. Immediately preceding him, a woman, the only one of her sex, who, unlike her fellow-disciples, never attained the presence of the Bab, was invested with the rank of apostleship in the new Dispensation. A poetess, less than thirty years of age, of distinguished birth, of bewitching charm, of captivating eloquence, indomitable in spirit, unorthodox in her views, audacious in her acts, immortalized as Tahirih (the Pure One) by the "Tongue of Glory," and surnamed Qurratu'l-'Ayn (Solace of the Eyes) by Siyyid Kazim, her teacher, she had, in consequence of the appearance of the Bab to her in a dream, received the first intimation of a Cause which was destined to exalt her to the fairest heights of fame, and on which she, through her bold heroism, was to shed such imperishable luster.
These "first Letters generated from the Primal Point," this "company of angels arrayed before God on the Day of His coming," these "Repositories of His Mystery," these "Springs that have welled out from the Source of His Revelation," these first companions who, in the words of the Persian Bayan, "enjoy nearest access to God," these "Luminaries that have, from everlasting, bowed down, and will everlastingly

--God Passes By, Page 8
continue to bow down, before the Celestial Throne," and lastly these "elders" mentioned in the Book of Revelation as "sitting before God on their seats," "clothed in white raiment" and wearing on their heads "crowns of gold"--these were, ere their dispersal, summoned to the Bab's presence, Who addressed to them His parting words, entrusted to each a specific task, and assigned to some of them as the proper field of their activities their native provinces. He enjoined them to observe the utmost caution and moderation in their behavior, unveiled the loftiness of their rank, and stressed the magnitude of their responsibilities. He recalled the words addressed by Jesus to His disciples, and emphasized the superlative greatness of the New Day. He warned them lest by turning back they forfeit the Kingdom of God, and assured them that if they did God's bidding, God would make them His heirs and spiritual leaders among men. He hinted at the secret, and announced the approach, of a still mightier Day, and bade them prepare themselves for its advent. He called to remembrance the triumph of Abraham over Nimrod, of Moses over Pharaoh, of Jesus over the Jewish people, and of Muhammad over the tribes of Arabia, and asserted the inevitability and ultimate ascendancy of His own Revelation. To the care of Mulla Husayn He committed a mission, more specific in character and mightier in import. He affirmed that His covenant with him had been established, cautioned him to be forbearing with the divines he would encounter, directed him to proceed to Tihran, and alluded, in the most glowing terms, to the as yet unrevealed Mystery enshrined in that city--a Mystery that would, He affirmed, transcend the light shed by both Hijaz and Shiraz.
Galvanized into action by the mandate conferred upon them, launched on their perilous and revolutionizing mission, these lesser luminaries who, together with the Bab, constitute the First Vahid (Unity) of the Dispensation of the Bayan, scattered far and wide through the provinces of their native land, where, with matchless heroism, they resisted the savage and concerted onslaught of the forces arrayed against them, and immortalized their Faith by their own exploits and those of their co-religionists, raising thereby a tumult that convulsed their country and sent its echoes reverberating as far as the capitals of Western Europe.
It was not until, however, the Bab had received the eagerly anticipated letter of Mulla Husayn, His trusted and beloved lieutenant, communicating the joyful tidings of his interview with Baha'u'llah, that He decided to undertake His long and arduous pilgrimage to the

--God Passes By, Page 9
Tombs of His ancestors. In the month of Sha'ban, of the year 1260 A.H. (September, 1844) He Who, both on His father's and mother's side, was of the seed of the illustrious Fatimih, and Who was a descendant of the Imam Husayn, the most eminent among the lawful successors of the Prophet of Islam, proceeded, in fulfillment of Islamic traditions, to visit the Kaaba. He embarked from Bushihr on the 19th of Ramadan (October, 1844) on a sailing vessel, accompanied by Quddus whom He was assiduously preparing for the assumption of his future office. Landing at Jaddih after a stormy voyage of over a month's duration, He donned the pilgrim's garb, mounted a camel, and set out for Mecca, arriving on the first of Dhi'l-Hajjih (December 12). Quddus, holding the bridle in his hands, accompanied his Master on foot to that holy Shrine. On the day of Arafih, the Prophet-pilgrim of Shiraz, His chronicler relates, devoted His whole time to prayer. On the day of Nahr He proceeded to Muna, where He sacrificed according to custom nineteen lambs, nine in His own name, seven in the name of Quddus, and three in the name of the Ethiopian servant who attended Him. He afterwards, in company with the other pilgrims, encompassed the Kaaba and performed the rites prescribed for the pilgrimage.
His visit to Hijaz was marked by two episodes of particular importance. The first was the declaration of His mission and His open challenge to the haughty Mirza Muhit-i-Kirmani, one of the most outstanding exponents of the Shaykhi school, who at times went so far as to assert his independence of the leadership of that school assumed after the death of Siyyid Kazim by Haji Muhammad Karim Khan, a redoubtable enemy of the Babi Faith. The second was the invitation, in the form of an Epistle, conveyed by Quddus, to the Sherif of Mecca, in which the custodian of the House of God was called upon to embrace the truth of the new Revelation. Absorbed in his own pursuits the Sherif however failed to respond. Seven years later, when in the course of a conversation with a certain Haji Niyaz-i-Baghdadi, this same Sherif was informed of the circumstances attending the mission and martyrdom of the Prophet of Shiraz, he listened attentively to the description of those events and expressed his indignation at the tragic fate that had overtaken Him.
The Bab's visit to Medina marked the conclusion of His pilgrimage. Regaining Jaddih, He returned to Bushihr, where one of His first acts was to bid His last farewell to His fellow-traveler and disciple, and to assure him that he would meet the Beloved of their hearts. He, moreover, announced to him that he would be crowned with a

--God Passes By, Page 10
martyr's death, and that He Himself would subsequently suffer a similar fate at the hands of their common foe.
The Bab's return to His native land (Safar 1261) (February- March, 1845) was the signal for a commotion that rocked the entire country. The fire which the declaration of His mission had lit was being fanned into flame through the dispersal and activities of His appointed disciples. Already within the space of less than two years it had kindled the passions of friend and foe alike. The outbreak of the conflagration did not even await the return to His native city of the One Who had generated it. The implications of a Revelation, thrust so dramatically upon a race so degenerate, so inflammable in temper, could indeed have had no other consequence than to excite within men's bosoms the fiercest passions of fear, of hate, of rage and envy. A Faith Whose Founder did not content Himself with the claim to be the Gate of the Hidden Imam, Who assumed a rank that excelled even that of the Sahibu'z-Zaman, Who regarded Himself as the precursor of one incomparably greater than Himself, Who peremptorily commanded not only the subjects of the Shah, but the monarch himself, and even the kings and princes of the earth, to forsake their all and follow Him, Who claimed to be the inheritor of the earth and all that is therein--a Faith Whose religious doctrines, Whose ethical standards, social principles and religious laws challenged the whole structure of the society in which it was born, soon ranged, with startling unanimity, the mass of the people behind their priests, and behind their chief magistrate, with his ministers and his government, and welded them into an opposition sworn to destroy, root and branch, the movement initiated by One Whom they regarded as an impious and presumptuous pretender.
With the Bab's return to Shiraz the initial collision of irreconcilable forces may be said to have commenced. Already the energetic and audacious Mulla Aliy-i-Bastami, one of the Letters of the Living, "the first to leave the House of God (Shiraz) and the first to suffer for His sake," who, in the presence of one of the leading exponents of Shi'ah Islam, the far-famed Shaykh Muhammad Hasan, had audaciously asserted that from the pen of his new-found Master within the space of forty-eight hours, verses had streamed that equalled in number those of the Qur'an, which it took its Author twenty-three years to reveal, had been excommunicated, chained, disgraced, imprisoned, and, in all probability, done to death. Mulla Sadiq-i-Khurasani, impelled by the injunction of the Bab in the Khasa'il-i-Sab'ih to alter the sacrosanct formula of the adhan, sounded

--God Passes By, Page 11
it in its amended form before a scandalized congregation in Shiraz, and was instantly arrested, reviled, stripped of his garments, and scourged with a thousand lashes. The villainous Husayn Khan, the Nizamu'd-Dawlih, the governor of Fars, who had read the challenge thrown out in the Qayyumu'l-Asma', having ordered that Mulla Sadiq together with Quddus and another believer be summarily and publicly punished, caused their beards to be burned, their noses pierced, and threaded with halters; then, having been led through the streets in this disgraceful condition, they were expelled from the city.
The people of Shiraz were by that time wild with excitement. A violent controversy was raging in the masjids, the madrisihs, the bazaars, and other public places. Peace and security were gravely imperiled. Fearful, envious, thoroughly angered, the mullas were beginning to perceive the seriousness of their position. The governor, greatly alarmed, ordered the Bab to be arrested. He was brought to Shiraz under escort, and, in the presence of Husayn Khan, was severely rebuked, and so violently struck in the face that His turban fell to the ground. Upon the intervention of the Imam-Jum'ih He was released on parole, and entrusted to the custody of His maternal uncle Haji Mirza Siyyid Ali. A brief lull ensued, enabling the captive Youth to celebrate the Naw-Ruz of that and the succeeding year in an atmosphere of relative tranquillity in the company of His mother, His wife, and His uncle. Meanwhile the fever that had seized His followers was communicating itself to the members of the clergy and to the merchant classes, and was invading the higher circles of society. Indeed, a wave of passionate inquiry had swept the whole country, and unnumbered congregations were listening with wonder to the testimonies eloquently and fearlessly related by the Bab's itinerant messengers.
The commotion had assumed such proportions that the Shah, unable any longer to ignore the situation, delegated the trusted Siyyid Yahyay-i-Darabi, surnamed Vahid, one of the most erudite, eloquent and influential of his subjects--a man who had committed to memory no less than thirty thousand traditions--to investigate and report to him the true situation. Broad-minded, highly imaginative, zealous by nature, intimately associated with the court, he, in the course of three interviews, was completely won over by the arguments and personality of the Bab. Their first interview centered around the metaphysical teachings of Islam, the most obscure passages of the Qur'an, and the traditions and prophecies of the Imams. In

--God Passes By, Page 12
the course of the second interview Vahid was astounded to find that the questions which he had intended to submit for elucidation had been effaced from his retentive memory, and yet, to his utter amazement, he discovered that the Bab was answering the very questions he had forgotten. During the third interview the circumstances attending the revelation of the Bab's commentary on the surih of Kawthar, comprising no less than two thousand verses, so overpowered the delegate of the Shah that he, contenting himself with a mere written report to the Court Chamberlain, arose forthwith to dedicate his entire life and resources to the service of a Faith that was to requite him with the crown of martyrdom during the Nayriz upheaval. He who had firmly resolved to confute the arguments of an obscure siyyid of Shiraz, to induce Him to abandon His ideas, and to conduct Him to Tihran as an evidence of the ascendancy he had achieved over Him, was made to feel, as he himself later acknowledged, as "lowly as the dust beneath His feet." Even Husayn Khan, who had been Vahid's host during his stay in Shiraz, was compelled to write to the Shah and express the conviction that his Majesty's illustrious delegate had become a Babi.
Another famous advocate of the Cause of the Bab, even fiercer in zeal than Vahid, and almost as eminent in rank, was Mulla Muhammad-'Aliy-i-Zanjani, surnamed Hujjat. An Akhbari, a vehement controversialist, of a bold and independent temper of mind, impatient of restraint, a man who had dared condemn the whole ecclesiastical hierarchy from the Abvab-i-Arba'ih down to the humblest mulla, he had more than once, through his superior talents and fervid eloquence, publicly confounded his orthodox Shi'ah adversaries. Such a person could not remain indifferent to a Cause that was producing so grave a cleavage among his countrymen. The disciple he sent to Shiraz to investigate the matter fell immediately under the spell of the Bab. The perusal of but a page of the Qayyumu'l-Asma', brought by that messenger to Hujjat, sufficed to effect such a transformation within him that he declared, before the assembled ulamas of his native city, that should the Author of that work pronounce day to be night and the sun to be a shadow he would unhesitatingly uphold his verdict.
Yet another recruit to the ever-swelling army of the new Faith was the eminent scholar, Mirza Ahmad-i-Azghandi, the most learned, the wisest and the most outstanding among the ulamas of Khurasan, who, in anticipation of the advent of the promised Qa'im, had compiled above twelve thousand traditions and prophecies concerning the

--God Passes By, Page 13
time and character of the expected Revelation, had circulated them among His fellow-disciples, and had encouraged them to quote them extensively to all congregations and in all meetings.
While the situation was steadily deteriorating in the provinces, the bitter hostility of the people of Shiraz was rapidly moving towards a climax. Husayn Khan, vindictive, relentless, exasperated by the reports of his sleepless agents that his Captive's power and fame were hourly growing, decided to take immediate action. It is even reported that his accomplice, Haji Mirza Aqasi, had ordered him to kill secretly the would-be disrupter of the state and the wrecker of its established religion. By order of the governor the chief constable, Abdu'l-Hamid Khan, scaled, in the dead of night, the wall and entered the house of Haji Mirza Siyyid Ali, where the Bab was confined, arrested Him, and confiscated all His books and documents. That very night, however, took place an event which, in its dramatic suddenness, was no doubt providentially designed to confound the schemes of the plotters, and enable the Object of their hatred to prolong His ministry and consummate His Revelation. An outbreak of cholera, devastating in its virulence, had, since midnight, already smitten above a hundred people. The dread of the plague had entered every heart, and the inhabitants of the stricken city were, amid shrieks of pain and grief, fleeing in confusion. Three of the governor's domestics had already died. Members of his family were lying dangerously ill. In his despair he, leaving the dead unburied, had fled to a garden in the outskirts of the city. Abdu'l-Hamid Khan, confronted by this unexpected development, decided to conduct the Bab to His own home. He was appalled, upon his arrival, to learn that his son lay in the death-throes of the plague. In his despair he threw himself at the feet of the Bab, begged to be forgiven, adjured Him not to visit upon the son the sins of the father, and pledged his word to resign his post, and never again to accept such a position. Finding that his prayer had been answered, he addressed a plea to the governor begging him to release his Captive, and thereby deflect the fatal course of this dire visiation. Husayn Khan acceded to his request, and released his Prisoner on condition of His quitting the city.
Miraculously preserved by an almighty and watchful Providence, the Bab proceeded to Isfahan (September, 1846), accompanied by Siyyid Kazim-i-Zanjani. Another lull ensued, a brief period of comparative tranquillity during which the Divine processes which had been set in motion gathered further momentum, precipitating a series of events leading to the imprisonment of the Bab in the

--God Passes By, Page 14
fortresses of Mah-Ku and Chihriq, and culminating in His martyrdom in the barrack-square of Tabriz. Well aware of the impending trials that were to afflict Him, the Bab had, ere His final separation from His family, bequeathed to His mother and His wife all His possessions, had confided to the latter the secret of what was to befall Him, and revealed for her a special prayer the reading of which, He assured her, would resolve her perplexities and allay her sorrows. The first forty days of His sojourn in Isfahan were spent as the guest of Mirza Siyyid Muhammad, the Sultanu'l-'Ulama, the Imam-Jum'ih, one of the principal ecclesiastical dignitaries of the realm, in accordance with the instructions of the governor of the city, Manuchihr Khan, the Mu Tamidu'd-Dawlih, who had received from the Bab a letter requesting him to appoint the place where He should dwell. He was ceremoniously received, and such was the spell He cast over the people of that city that, on one occasion, after His return from the public bath, an eager multitude clamored for the water that had been used for His ablutions. So magic was His charm that His host, forgetful of the dignity of his high rank, was wont to wait personally upon Him. It was at the request of this same prelate that the Bab, one night, after supper, revealed His well-known commentary on the surih of Va'l-'Asr. Writing with astonishing rapidity, He, in a few hours, had devoted to the exposition of the significance of only the first letter of that surih--a letter which Shaykh Ahmad-i-Ahsa'i had stressed, and which Baha'u'llah refers to in the Kitab-i-Aqdas-- verses that equalled in number a third of the Qur'an, a feat that called forth such an outburst of reverent astonishment from those who witnessed it that they arose and kissed the hem of His robe.
The tumultuous enthusiasm of the people of Isfahan was meanwhile visibly increasing. Crowds of people, some impelled by curiosity, others eager to discover the truth, still others anxious to be healed of their infirmities, flocked from every quarter of the city to the house of the Imam-Jum'ih. The wise and judicious Manuchihr Khan could not resist the temptation of visiting so strange, so intriguing a Personage. Before a brilliant assemblage of the most accomplished divines he, a Georgian by origin and a Christian by birth, requested the Bab to expound and demonstrate the truth of Muhammad's specific mission. To this request, which those present had felt compelled to decline, the Bab readily responded. In less than two hours, and in the space of fifty pages, He had not only revealed a minute, a vigorous and original dissertation on this noble theme, but had also linked it with both the coming of the Qa'im and the return

--God Passes By, Page 15
of the Imam Husayn--an exposition that prompted Manuchihr Khan to declare before that gathering his faith in the Prophet of Islam, as well as his recognition of the supernatural gifts with which the Author of so convincing a treatise was endowed.
These evidences of the growing ascendancy exercised by an unlearned Youth on the governor and the people of a city rightly regarded as one of the strongholds of Shi'ah Islam, alarmed the ecclesiastical authorities. Refraining from any act of open hostility which they knew full well would defeat their purpose, they sought, by encouraging the circulation of the wildest rumors, to induce the Grand Vizir of the Shah to save a situation that was growing hourly more acute and menacing. The popularity enjoyed by the Bab, His personal prestige, and the honors accorded Him by His countrymen, had now reached their high watermark. The shadows of an impending doom began to fast gather about Him. A series of tragedies from then on followed in rapid sequence destined to culminate in His own death and the apparent extinction of the influence of His Faith.
The overbearing and crafty Haji Mirza Aqasi, fearful lest the sway of the Bab encompass his sovereign and thus seal his own doom, was aroused as never before. Prompted by a suspicion that the Bab possessed the secret sympathies of the Mu'tamid, and well aware of the confidence reposed in him by the Shah, he severely upbraided the Imam-Jum'ih for the neglect of his sacred duty. He, at the same time, lavished, in several letters, his favors upon the ulamas of Isfahan, whom he had hitherto ignored. From the pulpits of that city an incited clergy began to hurl vituperation and calumny upon the Author of what was to them a hateful and much to be feared heresy. The Shah himself was induced to summon the Bab to his capital. Manuchihr Khan, bidden to arrange for His departure, decided to transfer His residence temporarily to his own home. Meanwhile the mujtahids and ulamas, dismayed at the signs of so pervasive an influence, summoned a gathering which issued an abusive document signed and sealed by the ecclesiastical leaders of the city, denouncing the Bab as a heretic and condemning Him to death. Even the Imam-Jum'ih was constrained to add his written testimony that the Accused was devoid of reason and judgment. The Mu'tamid, in his great embarrassment, and in order to appease the rising tumult, conceived a plan whereby an increasingly restive populace were made to believe that the Bab had left for Tihran, while he succeeded in insuring for Him a brief respite of four months in the privacy of the Imarat-i-Khurshid, the governor's private residence in Isfahan. It

--God Passes By, Page 16
was in those days that the host expressed the desire to consecrate all his possessions, evaluated by his contemporaries at no less than forty million francs, to the furtherance of the interests of the new Faith, declared his intention of converting Muhammad Shah, of inducing him to rid himself of a shameful and profligate minister, and of obtaining his royal assent to the marriage of one of his sisters with the Bab. The sudden death of the Mu'tamid, however, foretold by the Bab Himself, accelerated the course of the approaching crisis. The ruthless and rapacious Gurgin Khan, the deputy governor, induced the Shah to issue a second summons ordering that the captive Youth be sent in disguise to Tihran, accompanied by a mounted escort. To this written mandate of the sovereign the vile Gurgin Khan, who had previously discovered and destroyed the will of his uncle, the Mu'tamid, and seized his property, unhesitatingly responded. At the distance of less than thirty miles from the capital, however, in the fortress of Kinar-Gird, a messenger delivered to Muhammad Big, who headed the escort, a written order from Haji Mirza Aqasi instructing him to proceed to Kulayn, and there await further instructions. This was, shortly after, followed by a letter which the Shah had himself addressed to the Bab, dated Rabi'u'th-thani 1263 (March 19-April 17, 1847), and which, though couched in courteous terms, clearly indicated the extent of the baneful influence exercised by the Grand Vizir on his sovereign. The plans so fondly cherished by Manuchihr Khan were now utterly undone. The fortress of Mah-Ku, not far from the village of that same name, whose inhabitants had long enjoyed the patronage of the Grand Vizir, situated in the remotest northwestern corner of Adhirbayjan, was the place of incarceration assigned by Muhammad Shah, on the advice of his perfidious minister, for the Bab. No more than one companion and one attendant from among His followers were allowed to keep Him company in those bleak and inhospitable surroundings. All-poerful and crafty, that minister had, on the pretext of the necessity of his master's concentrating his immediate attention on a recent rebellion in Khurasan and a revolt in Kirman, succeeded in foiling a plan, which, had it materialized, would have had the most serious repercussions on his own fortunes, as well as on the immediate destinies of his government, its ruler and its people.

--God Passes By, Page 17
CHAPTER II
The Bab's Captivity in Adhirbayjan

The period of the Bab's banishment to the mountains of Adhirbayjan, lasting no less than three years, constitutes the saddest, the most dramatic, and in a sense the most pregnant phase of His six year ministry. It comprises His nine months' unbroken confinement in the fortress of Mah-Ku, and His subsequent incarceration in the fortress of Chihriq, which was interrupted only by a brief yet memorable visit to Tabriz. It was overshadowed throughout by the implacable and mounting hostility of the two most powerful adversaries of the Faith, the Grand Vizir of Muhammad Shah, Haji Mirza Aqasi, and the Amir-Nizam, the Grand Vizir of Nasiri'd-Din Shah. It corresponds to the most critical stage of the mission of Baha'u'llah, during His exile to Adrianople, when confronted with the despotic Sultan Abdu'l-'Aziz and his ministers, Ali Pasha and Fu'ad Pasha, and is paralleled by the darkest days of Abdu'l-Baha's ministry in the Holy Land, under the oppressive rule of the tyrannical Abdu'l-Hamid and the equally tyrannical Jamal Pasha. Shiraz had been the memorable scene of the Bab's historic Declaration; Isfahan had provided Him, however briefly, with a haven of relative peace and security; whilst Adhirbayjan was destined to become the theatre of His agony and martyrdom. These concluding years of His earthly life will go down in history as the time when the new Dispensation attained its full stature, when the claim of its Founder was fully and publicly asserted, when its laws were formulated, when the Covenant of its Author was firmly established, when its independence was proclaimed, and when the heroism of its champions blazed forth in immortal glory. For it was during these intensely dramatic, fate-laden years that the full implications of the station of the Bab were disclosed to His disciples, and formally announced by Him in the capital of Adhirbayjan, in the presence of the Heir to the Throne; that the Persian Bayan, the repository of the laws ordained by the Bab, was revealed; that the time and character of the Dispensaton of "the One Whom God will make manifest" were unmistakably determined; that the Conference of Badasht proclaimed the annulment of the old order; and that the great conflagrations of Mazindaran, of Nayriz and of Zanjan were kindled.

--God Passes By, Page 18
And yet, the foolish and short-sighted Haji Mirza Aqasi fondly imagined that by confounding the plan of the Bab to meet the Shah face to face in the capital, and by relegating Him to the farthest corner of the realm, he had stifled the Movement at its birth, and would soon conclusively triumph over its Founder. Little did he imagine that the very isolation he was forcing upon his Prisoner would enable Him to evolve the System designed to incarnate the soul of His Faith, and would afford Him the opportunity of safeguarding it from disintegration and schism, and of proclaiming formally and unreservedly His mission. Little did he imagine that this very confinement would induce that Prisoner's exasperated disciples and companions to cast off the shackles of an antiquated theology, and precipitate happenings that would call forth from them a prowess, a courage, a self-renunciation unexampled in their country's history. Little did he imagine that by this very act he would be instrumental in fulfilling the authentic tradition ascribed to the Prophet of Islam regarding the inevitability of that which should come to pass in Adhirbayjan. Untaught by the example of the governor of Shiraz, who, with fear and trembling, had, at the first taste of God's avenging wrath, fled ignominiously and relaxed his hold on his Captive, the Grand Vizir of Muhammad Shah was, in his turn, through the orders he had issued, storing up for himself severe and inevitable disappointment, and paving the way for his own ultimate downfall.
His orders to Ali Khan, the warden of the fortress of Mah-Ku, were stringent and explicit. On His way to that fortress the Bab passed a number of days in Tabriz, days that were marked by such an intense excitement on the part of the populace that, except for a few persons, neither the public nor His followers were allowed to meet Him. As He was escorted through the streets of the city the shout of "Allah-u-Akbar" resounded on every side. So great, indeed, became the clamor that the town crier was ordered to warn the inhabitants that any one who ventured to seek the Bab's presence would forfeit all his possessions and be imprisoned. Upon His arrival in Mah-Ku, surnamed by Him Jabal-i-Basit (the Open Mountain) no one was allowed to see Him for the first two weeks except His amanuensis, Siyyid Husayn, and his brother. So grievous was His plight while in that fortress that, in the Persian Bayan, He Himself has stated that at night-time He did not even have a lighted lamp, and that His solitary chamber, constructed of sun-baked bricks, lacked even a door, while, in His Tablet to Muhammad Shah, He

--God Passes By, Page 19
has complained that the inmates of the fortress were confined to two guards and four dogs.
Secluded on the heights of a remote and dangerously situated mountain on the frontiers of the Ottoman and Russian empires; imprisoned within the solid walls of a four-towered fortress; cut off from His family, His kindred and His disciples; living in the vicinity of a bigoted and turbulent community who, by race, tradition, language and creed, differed from the vast majority of the inhabitants of Persia; guarded by the people of a district which, as the birthplace of the Grand Vizir, had been made the recipient of the special favors of his administration, the Prisoner of Mah-Ku seemed in the eyes of His adversary to be doomed to languish away the flower of His youth, and witness, at no distant date, the complete annihilation of His hopes. That adversary was soon to realize, however, how gravely he had misjudged both his Prisoner and those on whom he had lavished his favors. An unruly, a proud and unreasoning people were gradually subdued by the gentleness of the Bab, were chastened by His modesty, were edified by His counsels, and instructed by His wisdom. They were so carried away by their love for Him that their first act every morning, notwithstanding the remonstrations of the domineering Ali Khan, and the repeated threats of disciplinary measures received from Tihran, was to seek a place where they could catch a glimpse of His face, and beseech from afar His benediction upon their daily work. In cases of dispute it was their wont to hasten to the foot of the fortress, and, with their eyes fixed upon His abode, invoke His name, and adjure one another to speak the truth. Ali Khan himself, under the influence of a strange vision, felt such mortification that he was impelled to relax the severity of his discipline, as an atonement for his past behavior. Such became his leniency that an increasing stream of eager and devout pilgrims began to be admitted at the gates of the fortress. Among them was the dauntless and indefatigable Mulla Husayn, who had walked on foot the entire way from Mashad in the east of Persia o Mah-Ku, the westernmost outpost of the realm, and was able, after so arduous a journey, to celebrate the festival of Naw-Ruz (1848) in the company of his Beloved.
Secret agents, however, charged to watch Ali Khan, informed Haji Mirza Aqasi of the turn events were taking, whereupon he immediately decided to transfer the Bab to the fortress of Chihriq (about April 10, 1848), surnamed by Him the Jabal-i-Shadid (the Grievous Mountain). There He was consigned to the keeping of Yahya Khan,

--God Passes By, Page 20
a brother-in-law of Muhammad Shah. Though at the outset he acted with the utmost severity, he was eventually compelled to yield to the fascination of his Prisoner. Nor were the kurds, who lived in the village of Chihriq, and whose hatred of the Shi'ahs exceeded even that of the inhabitants of Mah-Ku, able to resist the pervasive power of the Prisoner's influence. They too were to be seen every morning, ere they started for their daily work, to approach the fortress and prostrate themselves in adoration before its holy Inmate. "So great was the confluence of the people," is the testimony of a European eye-witness, writing in his memoirs of the Bab, "that the courtyard, not being large enough to contain His hearers, the majority remained in the street and listened with rapt attention to the verses of the new Qur'an."
Indeed the turmoil raised in Chihriq eclipsed the scenes which Mah-Ku had witnessed. Siyyids of distinguished merit, eminent ulamas, and even government officials were boldly and rapidly espousing the Cause of the Prisoner. The conversion of the zealous, the famous Mirza Asadu'llah, surnamed Dayyan, a prominent official of high literary repute, who was endowed by the Bab with the "hidden and preserved knowledge," and extolled as the "repository of the trust of the one true God," and the arrival of a dervish, a former navvab, from India, whom the Bab in a vision had bidden renounce wealth and position, and hasten on foot to meet Him in Adhirbayjan, brought the situation to a head. Accounts of these startling events reached Tabriz, were thence communicated to Tihran, and forced Haji Mirza Aqasi again to intervene. Dayyan's father, an intimate friend of that minister, had already expressed to him his grave apprehension at the manner in which the able functionaries of the state were being won over to the new Faith. To allay the rising excitement the Bab was summoned to Tabriz. Fearful of the enthusiasm of the people of Adhirbayjan, those into whose custody He had been delivered decided to deflect their route, and avoid the town of Khuy, passing instead through Urumiyyih. On His arrival in that town Prince Malik Qasim Mirza ceremoniously received Him, and was even seen, on a certain Friday, when his Guest was riding on His way to the public bath, to accompany Him on foot, while the Prince's footmen endeavored to restrain the people who, in their overflowing enthusiasm, were pressing to catch a glimpse of so marvelous a Prisoner. Tabriz, in its turn in the throes of wild excitement, joyously hailed His arrival. Such was the fervor of popular feeling that the Bab was assigned a place outside the gates of the city.

--God Passes By, Page 21
This, however, failed to allay the prevailing emotion. Precautions, warnings and restrictions served only to aggravate a situation that had already become critical. It was at this juncture that the Grand Vizir issued his historic order for the immediate convocation of the ecclesiastical dignitaries of Tabriz to consider the most effectual measures which would, once and for all, extinguish the flames of so devouring a conflagration.
The circumstances attending the examination of the Bab, as a result of so precipitate an act, may well rank as one of the chief landmarks of His dramatic career. The avowed purpose of that convocation was to arraign the Prisoner, and deliberate on the steps to be taken for the extirpation of His so-called heresy. It instead afforded Him the supreme opportunity of His mission to assert in public, formally and without any reservation, the claims inherent in His Revelation. In the official residence, and in the presence, of the governor of Adhirbayjan, Nasiri'd-Din Mirza, the heir to the throne; under the presidency of Haji Mulla Mahmud, the Nizamu'l-'Ulama, the Prince's tutor; before the assembled ecclesiastical dignitaries of Tabriz, the leaders of the Shaykhi community, the Shaykhu'l-Islam, and the Imam-Jum'ih, the Bab, having seated Himself in the chief place which had been reserved for the Vali-'Ahd (the heir to the throne), gave, in ringing tones, His celebrated answer to the question put to Him by the President of that assembly. "I am," He exclaimed, "I am, I am the Promised One! I am the One Whose name you have for a thousand years invoked, at Whose mention you have risen, Whose advent you have longed to witness, and the hour of Whose Revelation you have prayed God to hasten. Verily, I say, it is incumbent upon the peoples of both the East and the West to obey My word, and to pledge allegiance to My person."
Awe-struck, those present momentarily dropped their heads in silent confusion. Then Mulla Muhammad-i-Mamaqani, that one-eyed white-bearded renegade, summoning sufficient courage, with characteristic insolence, reprimanded Him as a perverse and contemptible follower of Satan; to which the undaunted Youth retorted that He maintained what He had already asserted. To the query subsequently addressed to Him by the Nizamu'l-'Ulama the Bab affirmed that His words constituted the most incontrovertible evidence of His mission, adduced verses from the Qur'an to establish the truth of His assertion, and claimed to be able to reveal, within the space of two days and two nights, verses equal to the whole of that Book. In answer to a criticism calling His attention to an infraction by Him of the rules

--God Passes By, Page 22
of grammar, He cited certain passages from the Qur'an as corroborative evidence, and, turning aside, with firmness and dignity, a frivolous and irrelevant remark thrown at Him by one of those who were present, summarily disbanded that gathering by Himself rising and quitting the room. The convocation thereupon dispersed, its members confused, divided among themselves, bitterly resentful and humiliated through their failure to achieve their purpose. Far from daunting the spirit of their Captive, far from inducing Him to recant or abandon His mission, that gathering was productive of no other result than the decision, arrived at after considerable argument and discussion, to inflict the bastinado on Him, at the hands, and in the prayer-house of the heartless and avaricious Mirza Ali-Asghar, the Shaykhu'l-Islam of that city. Confounded in his schemes Haji Mirza Aqasi was forced to order the Bab to be taken back to Chihriq.
This dramatic, this unqualified and formal declaration of the Bab's prophetic mission was not the sole consequence of the foolish act which condemned the Author of so weighty a Revelation to a three years' confinement in the mountains of Adhirbayjan. This period of captivity, in a remote corner of the realm, far removed from the storm centers of Shiraz, Isfahan, and Tihran, afforded Him the necessary leisure to launch upon His most monumental work, as well as to engage on other subsidiary compositions designed to unfold the whole range, and impart the full force, of His short-lived yet momentous Dispensation. Alike in the magnitude of the writings emanating from His pen, and in the diversity of the subjects treated in those writings, His Revelation stands wholly unparalleled in the annals of any previous religion. He Himself affirms, while confined in Mah-Ku, that up to that time His writings, embracing highly diversified subjects, had amounted to more than five hundred thousand verses. "The verses which have rained from this Cloud of Divine mercy," is Baha'u'llah's testimony in the Kitab-i-Iqan, "have been so abundant that none hath yet been able to estimate their number. A score of volumes are now available. How many still remain beyond our reach! How many have been plundered and have fallen into the hands of the enemy, the fate of which none knoweth!" No less arresting is the variety of themes presented by these voluminous writings, such as prayers, homilies, orations, Tablets of visitation, scientific treatises, doctrinal dissertations, exhortations, commentaries on the Qur'an and on various traditions, epistles to the highest religious and ecclesiastical dignitaries of the realm, and laws and

--God Passes By, Page 23
ordinances for the consolidation of His Faith and the direction of its activities.
Already in Shiraz, at the earliest stage of His ministry, He had revealed what Baha'u'llah has characterized as "the first, the greatest, and mightiest of all books" in the Babi Dispensation, the celebrated commentary on the surih of Joseph, entitled the Qayyumu'l-Asma', whose fundamental purpose was to forecast what the true Joseph (Baha'u'llah) would, in a succeeding Dispensation, endure at the hands of one who was at once His arch-enemy and blood brother. This work, comprising above nine thousand three hundred verses, and divided into one hundred and eleven chapters, each chapter a commentary on one verse of the above-mentioned surih, opens with the Bab's clarion-call and dire warnings addressed to the "concourse of kings and of the sons of kings;" forecasts the doom of Muhammad Shah; commands his Grand Vizir, Haji Mirza Aqasi, to abdicate his authority; admonishes the entire Muslim ecclesiastical order; cautions more specifically the members of the Shi'ah community; extols the virtues, and anticipates the coming, of Baha'u'llah, the "Remnant of God," the "Most Great Master;" and proclaims, in unequivocal language, the independence and universality of the Babi Revelation, unveils its import, and affirms the inevitable triumph of its Author. It, moreover, directs the "people of the West" to "issue forth from your cities and aid the Cause of God;" warns the peoples of the earth of the "terrible, the most grievous vengeance of God;" threatens the whole Islamic world with "the Most Great Fire" were they to turn aside from the newly-revealed Law; foreshadows the Author's martyrdom; eulogizes the high station ordained for the people of Baha, the "Companions of the crimson-colored ruby Ark;" prophesies the fading out and utter obliteration of some of the greatest luminaries in the firmament of the Babi Dispensation; and even predicts "afflictive torment," in both the "Day of Our Return" and in "the world which is to come," for the usurpers of the Imamate, who "waged war against Husayn (Imam Husayn) in the Land of theEuphrates."
It was this Book which the Babis universally regarded, during almost the entire ministry of the Bab, as the Qur'an of the people of the Bayan; whose first and most challenging chapter was revealed in the presence of Mulla Husayn, on the night of its Author's Declaration; some of whose pages were borne, by that same disciple, to Baha'u'llah, as the first fruits of a Revelation which instantly won His enthusiastic allegiance; whose entire text was translated into Persian by the brilliant and gifted Tahirih; whose passages inflamed

--God Passes By, Page 24
the hostility of Husayn Khan and precipitated the initial outbreak of persecution in Shiraz; a single page of which had captured the imagination and entranced the soul of Hujjat; and whose contents had set afire the intrepid defenders of the Fort of Shaykh Tabarsi and the heroes of Nayriz and Zanjan.
This work, of such exalted merit, of such far-reaching influence, was followed by the revelation of the Bab's first Tablet to Muhammad Shah; of His Tablets to Sultan Abdu'l-Majid and to Najib Pasha, the Vali of Baghdad; of the Sahifiy-i-baynu'l-Haramayn, revealed between Mecca and Medina, in answer to questions posed by Mirza Muhit-i-Kirmani; of the Epistle to the Sherif of Mecca; of the Kitabu'r-Ruh, comprising seven hundred surihs; of the Khasa'il-i-Sab'ih, which enjoined the alteration of the formula of the adhan; of the Risaliy-i-Furu'-i-'Adliyyih, rendered into Persian by Mulla Muhammad-Taqiy-i-Harati; of the commentary on the surih of Kawthar, which effected such a transformation in the soul of Vahid; of the commentary on the surih of Va'l-'Asr, in the house of the Imam-Jum'ih of Isfahan; of the dissertation on the Specific Mission of Muhammad, written at the request of Manuchihr Khan; of the second Tablet to Muhammad Shah, craving an audience in which to set forth the truths of the new Revelation, and dissipate his doubts; and of the Tablets sent from the village of Siyah-Dihan to the ulamas of Qasvin and to Haji Mirza Aqasi, inquiring from him as to the cause of the sudden change in his decision.
The great bulk of the writings emanating from the Bab's prolific mind was, however, reserved for the period of His confinement in Mah-Ku and Chihriq. To this period must probably belong the unnumbered Epistles which, as attested by no less an authority than Baha'u'llah, the Bab specifically addressed to the divines of every city in Persia, as well as to those residing in Najaf and Karbila, wherein He set forth in detail the errors committed by each one of them. It was during His incarceration in the fortress of Mah-Ku that He, according to the testimony of Shaykh Hasan-i-Zunuzi, who transcribed during those nine months the verses dictated by the Bab to His amanuensis, revealed no less than nine commentaries on the whole of the Qur'an--commentaries whose fate, alas, is unknown, and one of which, at least the Author Himself affirmed, surpassed in some respects a book as deservedly famous as the Qayyumu'l-Asma.
Within the walls of that same fortress the Bayan (Exposition)-- that monumental repository of the laws and precepts of the new Dispensation and the treasury enshrining most of the Bab's references

--God Passes By, Page 25
and tributes to, as well as His warning regarding, "Him Whom God will make manifest"--was revealed. Peerless among the doctrinal works of the Founder of the Babi Dispensation; consisting of nine Vahids (Unities) of nineteen chapters each, except the last Vahid comprising only ten chapters; not to be confounded with the smaller and less weighty Arabic Bayan, revealed during the same period; fulfilling the Muhammadan prophecy that "a Youth from Bani-Hashim ... will reveal a new Book and promulgate a new Law;" wholly safeguarded from the interpolation and corruption which has been the fate of so many of the Bab's lesser works, this Book, of about eight thousand verses, occupying a pivotal position in Babi literature, should be regarded primarily as a eulogy of the Promised One rather than a code of laws and ordinances designed to be a permanent guide to future generations. This Book at once abrogated the laws and ceremonials enjoined by the Qur'an regarding prayer, fasting, marriage, divorce and inheritance, and upheld, in its integrity, the belief in the prophetic mission of Muhammad, even as the Prophet of Islam before Him had annulled the ordinances of the Gospel and yet recognized the Divine origin of the Faith of Jesus Christ. It moreover interpreted in a masterly fashion the meaning of certain terms frequently occurring in the sacred Books of previous Dispensations such as Paradise, Hell, Death, Resurrection, the Return, the Balance, the Hour, the Last Judgment, and the like. Designedly severe in the rules and regulations it imposed, revolutionizing in the principles it instilled, calculated to awaken from their age-long torpor the clergy and the people, and to administer a sudden and fatal blow to obsolete and corrupt institutions, it proclaimed, through its drastic provisions, the advent of the anticipated Day, the Day when "the Summoner shall summon to a stern business," when He will "demolish whatever hath been before Him, even as the Apostle of God demolished the ways of those that preceded Him."
It should be noted, in this connection, that in the third Vahid of this Book there occurs a passage which, alike in its explicit reference to the name of the Promised One, and in its anticipation of the Order which, in a later age, was to be identified with His Revelation, deserves to rank as one of the most significant statements recorded in any of the Bab's writings. "Well is it with him," is His prophetic announcement, "who fixeth his gaze upon the Order of Baha'u'llah, and rendereth thanks unto his Lord. For He will assuredly be made manifest. God hath indeed irrevocably ordained it in the Bayan." It is with that self-same Order that the Founder of the promised

--God Passes By, Page 26
Revelation, twenty years later--incorporating that same term in His Kitab-i-Aqdas--identified the System envisaged in that Book, affirming that "this most great Order" had deranged the world's equilibrium, and revolutionized mankind's ordered life. It is the features of that self-same Order which, at a later stage in the evolution of the Faith, the Center of Baha'u'llah's Covenant and the appointed Interpreter of His teachings, delineated through the provisions of His Will and Testament. It is the structural basis of that self-same Order which, in the Formative Age of that same Faith, the stewards of that same Covenant, the elected representatives of the world-wide Baha'i community, are now laboriously and unitedly establishing. It is the superstructure of that self-same Order, attaining its full stature through the emergence of the Baha'i World Commonwealth--the Kingdom of God on earth--which the Golden Age of that same Dispensation must, in the fullness of time, ultimately witness.
The Bab was still in Mah-Ku when He wrote the most detailed and illuminating of His Tablets to Muhammad Shah. Prefaced by a laudatory reference to the unity of God, to His Apostles and to the twelve Imams; unequivocal in its assertion of the divinity of its Author and of the supernatural powers with which His Revelation had been invested; precise in the verses and traditions it cites in confirmation of so audacious a claim; severe in its condemnation of some of the officials and representatives of the Shah's administration, particularly of the "wicked and accursed" Husayn Khan; moving in its description of the humiliation and hardships to which its writer had been subjected, this historic document resembles, in many of its features, the Lawh-i-Sultan, the Tablet addressed, under similar circumstances, from the prison-fortress of Akka by Baha'u'llah to Nasiri'd-Din Shah, and constituting His lengthiest epistle to any single sovereign.
The Dala'il-i-Sab'ih (Seven Proofs), the most important of the polemical works of the Bab, was revealed during that same period. Remarkably lucid, admirable in its precision, original in conception, unanswerable in its argument, this work, apart from the many and divers proofs of His mission which it adduces, is noteworthy for the blame it assigns to the "seven powerful sovereigns ruling the world" in His day, as well as for the manner in which it stresses the responsibilities, and censures the conduct, of the Christian divines of a former age who, had they recognized the truth of Muhammad's mission, He contends, would have been followed by the mass of their co-religionists.

--God Passes By, Page 27
During the Bab's confinement in the fortress of Chihriq, where He spent almost the whole of the two remaining years of His life, the Lawh-i-Huru'fat (Tablet of the Letters) was revealed, in honor of Dayyan--a Tablet which, however misconstrued at first as an exposition of the science of divination, was later recognized to have unravelled, on the one hand, the mystery of the Mustaghath, and to have abstrusely alluded, on the other, to the nineteen years which must needs elapse between the Declaration of the Bab and that of Baha'u'llah. It was during these years--years darkened throughout by the rigors of the Bab's captivity, by the severe indignities inflicted upon Him, and by the news of the disasters that overtook the heroes of Mazindaran and Nayriz--that He revealed, soon after His return from Tabriz, His denunciatory Tablet to Haji Mirza Aqasi. Couched in bold and moving language, unsparing in its condemnation, this epistle was forwarded to the intrepid Hujjat who, as corroborated by Baha'u'llah, delivered it to that wicked minister.
To this period of incarceration in the fortresses of Mah-Ku and Chihriq--a period of unsurpassed fecundity, yet bitter in its humiliations and ever-deepening sorrows--belong almost all the written references, whether in the form of warnings, appeals or exhortations, which the Bab, in anticipation of the approaching hour of His supreme affliction, felt it necessary to make to the Author of a Revelation that was soon to supersede His own. Conscious from the very beginning of His twofold mission, as the Bearer of a wholly independent Revelation and the Herald of One still greater than His own, He could not content Himself with the vast number of commentaries, of prayers, of laws and ordinances, of dissertations and epistles, of homilies and orations that had incessantly streamed from His pen. The Greater Covenant into which, as affirmed in His writings, God had, from time immemorial, entered, through the Prophets of all ages, with the whole of mankind, regarding the newborn Revelation, had already been fulfilled. It had now to be supplemented by a Lesser Covenant which He felt bound to make with the entire body of His followers concerning the One Whose advent He characterized as the fruit and ultimate purpose of His Dispensation. Such a Covenant had invariably been the feature of every previous religion. It had existed, under various forms, with varying degrees of emphasis, had always been couched in veiled language, and had been alluded to in cryptic prophecies, in abstruse allegories, in unauthenticated traditions, and in the fragmentary and obscure passages of the sacred Scriptures. In the Babi Dispensation, however,

--God Passes By, Page 28
it was destined to be established in clear and unequivocal language, though not embodied in a separate document. Unlike the Prophets gone before Him, Whose Covenants were shrouded in mystery, unlike Baha'u'llah, Whose clearly defined Covenant was incorporated in a specially written Testament, and designated by Him as "the Book of My Covenant," the Bab chose to intersperse His Book of Laws, the Persian Bayan, with unnumbered passages, some designedly obscure, mostly indubitably clear and conclusive, in which He fixes the date of the promised Revelation, extols its virtues, asserts its pre-eminent character, assigns to it unlimited powers and prerogatives, and tears down every barrier that might be an obstacle to its recognition. "He, verily," Baha'u'llah, referring to the Bab in His Kitab-i-Badi', has stated, "hath not fallen short of His duty to exhort the people of the Bayan and to deliver unto them His Message. In no age or dispensation hath any Manifestation made mention, in such detail and in such explicit language, of the Manifestation destined to succeed Him."
Some of His disciples the Bab assiduously prepared to expect the imminent Revelation. Others He orally assured would live to see its day. To Mulla Baqir, one of the Letters of the Living, He actually prophesied, in a Tablet addressed to him, that he would meet the Promised One face to face. To Sayyah, another disciple, He gave verbally a similar assurance. Mulla Husayn He directed to Tihran, assuring him that in that city was enshrined a Mystery Whose light neither Hijaz nor Shiraz could rival. Quddus, on the eve of his final separation from Him, was promised that he would attain the presence of the One Who was the sole Object of their adoration and love. To Shaykh Hasan-i-Zunuzi He declared while in Mah-Ku that he would behold in Karbila the countenance of the promised Husayn. On Dayyan He conferred the title of "the third Letter to believe in Him Whom God shall make manifest," while to Azim He divulged, in the Kitab-i-Panj-Sha'n, the name, and announced the approaching advent, of Him Who was to consummate His own Revelation.
A successor or viceregent the Bab never named, an interpreter of His teachings He refrained from appointing. So transparently clear were His references to the Promised One, so brief was to be the duration of His own Dispensation, that neither the one nor the other was deemed necessary. All He did was, according to the testimony of Abdu'l-Baha in "A Traveller's Narrative," to nominate, on the advice of Baha'u'llah and of another disciple, Mirza Yahya, who would act solely as a figure-head pending the manifestation of the

--God Passes By, Page 29
Promised One, thus enabling Baha'u'llah to promote, in relative security, the Cause so dear to His heart.
"The Bayan," the Bab in that Book, referring to the Promised One, affirms, "is, from beginning to end, the repository of all of His attributes, and the treasury of both His fire and His light." "If thou attainest unto His Revelation," He, in another connection declares, "and obeyest Him, thou wilt have revealed the fruit of the Bayan; if not, thou art unworthy of mention before God." "O people of the Bayan!" He, in that same Book, thus warns the entire company of His followers, "act not as the people of the Qur'an have acted, for if ye do so, the fruits of your night will come to naught." "Suffer not the Bayan," is His emphatic injunction, "and all that hath been revealed therein to withhold you from that Essence of Being and Lord of the visible and invisible." "Beware, beware," is His significant warning addressed to Vahid, "lest in the days of His Revelation the Vahid of the Bayan (eighteen Letters of the Living and the Bab) shut thee out as by a veil from Him, inasmuch as this Vahid is but a creature in His sight." And again: "O congregation of the Bayan, and all who are therein! Recognize ye the limits imposed upon you, for such a One as the Point of the Bayan Himself hath believed in Him Whom God shall make manifest before all things were created. Therein, verily, do I glory before all who are in the kingdom of heaven and earth."
"In the year nine," He, referring to the date of the advent of the promised Revelation, has explicitly written, "ye shall attain unto all good." "In the year nine, ye will attain unto the presence of God." And again: "After Hin (68) a Cause shall be given unto you which ye shall come to know." "Ere nine will have elapsed from the inception of this Cause," He more particularly has stated, "the realities of the created things will not be made manifest. All that thou hast as yet seen is but the stage from the moist germ until We clothed it with flesh. Be patient, until thou beholdest a new creation. Say: `Blessed, therefore, be God, the most excellent of Makers!'" "Wait thou," is His statement to Azim, "until nine will have elapsed from the time of the Bayan. Then exclaim: `Blessed, therefore, be God, the most excellent of Makers!'" "Be attentive," He, referring in a remarkable passage to the year nineteen, has admonished, "from the inception of the Revelation till the number of Vahid (19)." "The Lord of the Day of Reckoning," He, even more explicitly, has stated, "will be manifested at the end of Vahid (19) and the beginning of eighty (1280 A.H.)." "Were He to appear this very moment," He,

--God Passes By, Page 30
in His eagerness to insure that the proximity of the promised Revelation should not withhold men from the Promised One, has revealed, "I would be the first to adore Him, and the first to bow down before Him."
"I have written down in My mention of Him," He thus extols the Author of the anticipated Revelation, "these gem-like words: `No allusion of Mine can allude unto Him, neither anything mentioned in the Bayan.'" "I, Myself, am but the first servant to believe in Him and in His signs...." "The year-old germ," He significantly affirms, "that holdeth within itself the potentialities of the Revelation that is to come is endowed with a potency superior to the combined forces of the whole of the Bayan." And again: "The whole of the Bayan is only a leaf amongst the leaves of His Paradise." "Better is it for thee," He similarly asserts, "to recite but one of the verses of Him Whom God shall make manifest than to set down the whole of the Bayan, for on that Day that one verse can save thee, whereas the entire Bayan cannot save thee." "Today the Bayan is in the stage of seed; at the beginning of the manifestation of Him Whom God shall make manifest its ultimate perfection will become apparent." "The Bayan deriveth all its glory from Him Whom God shall make manifest." "All that hath been revealed in the Bayan is but a ring upon My hand, and I Myself am, verily, but a ring upon the hand of Him Whom God shall make manifest... He turneth it as He pleaseth, for whatsoever He pleaseth, and through whatsoever He pleaseth. He, verily, is the Help in Peril, the Most High." "Certitude itself," He, in reply to Vahid and to one of the Letters of the Living who had inquired regarding the promised One, had declared, "is ashamed to be called upon to certify His truth ... and Testimony itself is ashamed to testify unto Him." Addressing this same Vahid, He moreover had stated: "Were I to be assured that in the day of His manifestation thou wilt deny Him, I would unhesitatingly disown thee... If, on the other hand, I be told that a Christian, who beareth no allegiance to My Faith, will believe in Him, the same will I regard as the apple of My eye."
And finally is this, His moving invocation to God: "Bear Thou witness that, through this Book, I have covenanted with all created things concerning the mission of Him Whom Thou shalt make manifest, ere the covenant concerning My own mission had been established. Sufficient witness art Thou and they that have believed in Thy signs." "I, verily, have not fallen short of My duty to admonish that people," is yet another testimony from His pen, "...If on the day of

--God Passes By, Page 31
His Revelation all that are on earth bear Him allegiance, Mine inmost being will rejoice, inasmuch as all will have attained the summit of their existence.... If not, My soul will be saddened. I truly have nurtured all things for this purpose. How, then, can any one be veiled from Him?"
The last three and most eventful years of the Bab's ministry had, as we have observed in the preceding pages, witnessed not only the formal and public declaration of His mission, but also an unprecedented effusion of His inspired writings, including both the revelation of the fundamental laws of His Dispensation and also the establishment of that Lesser Covenant which was to safeguard the unity of His followers and pave the way for the advent of an incomparably mightier Revelation. It was during this same period, in the early days of His incarceration in the fortress of Chihriq, that the independence of the new-born Faith was openly recognized and asserted by His disciples. The laws underlying the new Dispensation had been revealed by its Author in a prison-fortress in the mountains of Adhirbayjan, while the Dispensation itself was now to be inaugurated in a plain on the border of Mazindaran, at a conference of His assembled followers.
Baha'u'llah, maintaining through continual correspondence close contact with the Bab, and Himself the directing force behind the manifold activities of His struggling fellow-disciples, unobtrusively yet effectually presided over that conference, and guided and controlled its proceedings. Quddus, regarded as the exponent of the conservative element within it, affected, in pursuance of a pre-conceived plan designed to mitigate the alarm and consternation which such a conference was sure to arouse, to oppose the seemingly extremist views advocated by the impetuous Tahirih. The primary purpose of that gathering was to implement the revelation of the Bayan by a sudden, a complete and dramatic break with the past-- with its order, its ecclesiasticism, its traditions, and ceremonials. The subsidiary purpose of the conference was to consider the means of emancipating the Bab from His cruel confinement in Chihriq. The first was eminently successful; the second was destined from the outset to fail.
The scene of such a challenging and far-reaching proclamation was the hamlet of Badasht, where Baha'u'llah had rented, amidst pleasant surroundings, three gardens, one of which He assigned to Quddus, another to Tahirih, whilst the third He reserved for Himself. The eighty-one disciples who had gathered from various provinces

--God Passes By, Page 32
were His guests from the day of their arrival to the day they dispersed. On each of the twenty-two days of His sojourn in that hamlet He revealed a Tablet, which was chanted in the presence of the assembled believers. On every believer He conferred a new name, without, however, disclosing the identity of the one who had bestowed it. He Himself was henceforth designated by the name Baha. Upon the Last Letter of the Living was conferred the appellation of Quddus, while Qurratu'l-'Ayn was given the title of Tahirih. By these names they were all subsequently addressed by the Bab in the Tablets He revealed for each one of them.
It was Baha'u'llah Who steadily, unerringly, yet unsuspectedly, steered the course of that memorable episode, and it was Baha'u'llah Who brought the meeting to its final and dramatic climax. One day in His presence, when illness had confined Him to bed, Tahirih, regarded as the fair and spotless emblem of chastity and the incarnation of the holy Fatimih, appeared suddenly, adorned yet unveiled, before the assembled companions, seated herself on the right-hand of the affrighted and infuriated Quddus, and, tearing through her fiery words the veils guarding the sanctity of the ordinances of Islam, sounded the clarion-call, and proclaimed the inauguration, of a new Dispensation. The effect was electric and instantaneous. She, of such stainless purity, so reverenced that even to gaze at her shadow was deemed an improper act, appeared for a moment, in the eyes of her scandalized beholders, to have defamed herself, shamed the Faith she had espoused, and sullied the immortal Countenance she symbolized. Fear, anger, bewilderment, swept their inmost souls, and stunned their faculties. Abdu'l-Khaliq-i-Isfahani, aghast and deranged at such a sight, cut his throat with his own hands. Spattered with blood, and frantic with excitement, he fled away from her face. A few, abandoning their companions, renounced their Faith. Others stood mute and transfixed before her. Still others must have recalled with throbbing hearts the Islamic tradition foreshadowing the appearance of Fatimih herself unveiled while crossing the Bridge (Sirat) on the promised Day of Judgment. Quddus, mute with rage, seemed to be only waiting for the moment when he could strike her down with the sword he happened to be then holding in his hand.
Undeterred, unruffled, exultant with joy, Tahirih arose, and, without the least premeditation and in a language strikingly resembling that of the Qur'an, delivered a fervid and eloquent appeal to the remnant of the assembly, ending it with this bold assertion: "I am the Word which the Qa'im is to utter, the Word which shall

--God Passes By, Page 33
put to flight the chiefs and nobles of the earth!" Thereupon, she invited them to embrace each other and celebrate so great an occasion.
On that memorable day the "Bugle" mentioned in the Qur'an was sounded, the "stunning trumpet-blast" was loudly raised, and the "Catastrophe" came to pass. The days immediately following so startling a departure from the time-honored traditions of Islam witnessed a veritable revolution in the outlook, habits, ceremonials and manner of worship of these hitherto zealous and devout upholders of the Muhammadan Law. Agitated as had been the Conference from first to last, deplorable as was the secession of the few who refused to countenance the annulment of the fundamental statutes of the Islamic Faith, its purpose had been fully and gloriously accomplished. Only four years earlier the Author of the Babi Revelation had declared His mission to Mulla Husayn in the privacy of His home in Shiraz. Three years after that Declaration, within the walls of the prison-fortress of Mah-Ku, He was dictating to His amanuensis the fundamental and distinguishing precepts of His Dispensation. A year later, His followers, under the actual leadership of Baha'u'llah, their fellow-disciple, were themselves, in the hamlet of Badasht, abrogating the Qur'anic Law, repudiating both the divinely-ordained and man-made precepts of the Faith of Muhammad, and shaking off the shackles of its antiquated system. Almost immediately after, the Bab Himself, still a prisoner, was vindicating the acts of His disciples by asserting, formally and unreservedly, His claim to be the promised Qa'im, in the presence of the Heir to the Throne, the leading exponents of the Shaykhi community, and the most illustrious ecclesiastical dignitaries assembled in the capital of Adhirbayjan.
A little over four years had elapsed since the birth of the Bab's Revelation when the trumpet-blast announcing the formal extinction of the old, and the inauguration of the new Dispensation was sounded. No pomp, no pageantry marked so great a turning-point in the world's religious history. Nor was its modest setting commensurate with such a sudden, startling, complete emancipation from the dark and embattled forces of fanaticism, of priestcraft, of religious orthodoxy and superstition. The assembled host consisted of no more than a single woman and a handful of men, mostly recruited from the very ranks they were attacking, and devoid, with few exceptions, of wealth, prestige and power. The Captain of the host was Himself an absentee, a captive in the grip of His foes. The arena was a tiny hamlet in the plain of Badasht on the border of Mazindaran. The trumpeter was a lone woman, the noblest of her sex in that Dispensation, whom even

--God Passes By, Page 34
some of her co-religionists pronounced a heretic. The call she sounded was the death-knell of the twelve hundred year old law of Islam.
Accelerated, twenty years later, by another trumpet-blast, announcing the formulation of the laws of yet another Dispensation, this process of disintegration, associated with the declining fortunes of a superannuated, though divinely revealed Law, gathered further momentum, precipitated, in a later age, the annulment of the Shari'ah canonical Law in Turkey, led to the virtual abandonment of that Law in Shi'ah Persia, has, more recently, been responsible for the dissociation of the System envisaged in the Kitab-i-Aqdas from the Sunni ecclesiastical Law in Egypt, has paved the way for the recognition of that System in the Holy Land itself, and is destined to culminate in the secularization of the Muslim states, and in the universal recognition of the Law of Baha'u'llah by all the nations, and its enthronement in the hearts of all the peoples, of the Muslim world.

--God Passes By, Page 35
CHAPTER III
Upheavals in Mazindaran, Nayriz and Zanjan

The Bab's captivity in a remote corner of Adhirbayjan, immortalized by the proceedings of the Conference of Badasht, and distinguished by such notable developments as the public declaration of His mission, the formulation of the laws of His Dispensation and the establishment of His Covenant, was to acquire added significance through the dire convulsions that sprang from the acts of both His adversaries and His disciples. The commotions that ensued, as the years of that captivity drew to a close, and that culminated in His own martyrdom, called forth a degree of heroism on the part of His followers and a fierceness of hostility on the part of His enemies which had never been witnessed during the first three years of His ministry. Indeed, this brief but most turbulent period may be rightly regarded as the bloodiest and most dramatic of the Heroic Age of the Baha'i Era.
The momentous happenings associated with the Bab's incarceration in Mah-Ku and Chihriq, constituting as they did the high watermark of His Revelation, could have no other consequence than to fan to fiercer flame both the fervor of His lovers and the fury of His enemies. A persecution, grimmer, more odious, and more shrewdly calculated than any which Husayn Khan, or even Haji Mirza Aqasi, had kindled was soon to be unchained, to be accompanied by a corresponding manifestation of heroism unmatched by any of the earliest outbursts of enthusiasm that had greeted the birth of the Faith in either Shiraz or Isfahan. This period of ceaseless and unprecedented commotion was to rob that Faith, in quick succession, of its chief protagonists, was to attain its climax in the extinction of the life of its Author, and was to be followed by a further and this time an almost complete elimination of its eminent supporters, with the sole exception of One Who, at its darkest hour, was entrusted, through the dispensations of Providence, with the dual function of saving a sorely-stricken Faith from annihilation, and of ushering in the Dispensation destined to supersede it.
The formal assumption by the Bab of the authority of the promised Qa'im, in such dramatic circumstances and in so challenging a tone, before a distinguished gathering of eminent Shi'ah

--God Passes By, Page 36
ecclesiastics, powerful, jealous, alarmed and hostile, was the explosive force that loosed a veritable avalanche of calamities which swept down upon the Faith and the people among whom it was born. It raised to fervid heat the zeal that glowed in the souls of the Bab's scattered disciples, who were already incensed by the cruel captivity of their Leader, and whose ardor was now further inflamed by the outpourings of His pen which reached them unceasingly from the place of His confinement. It provoked a heated and prolonged controversy throughout the length and breadth of the land, in bazaars, masjids, madrisihs and other public places, deepening thereby the cleavage that had already sundered its people. Muhammad Shah, at so perilous an hour, was meanwhile rapidly sinking under the weight of his physical infirmities. The shallow-minded Haji Mirza Aqasi, now the pivot of state affairs, exhibited a vacillation and incompetence that seemed to increase with every extension in the range of his grave responsibilities. At one time he would feel inclined to support the verdict of the ulamas; at another he would censure their aggressiveness and distrust their assertions; at yet another, he would relapse into mysticism, and, wrapt in his reveries, lose sight of the gravity of the emergency that confronted him.
So glaring a mismanagement of national affairs emboldened the clerical order, whose members were now hurling with malignant zeal anathemas from their pulpits, and were vociferously inciting superstitious congregations to take up arms against the upholders of a much hated creed, to insult the honor of their women folk, to plunder their property and harass and injure their children. "What of the signs and prodigies," they thundered before countless assemblies, "that must needs usher in the advent of the Qa'im? What of the Major and Minor Occultations? What of the cities of Jabulqa and Jabulsa? How are we to explain the sayings of Husayn-ibn-Ruh, and what interpretation should be given to the authenticated traditions ascribed to Ibn-i-Mihriyar? Where are the Men of the Unseen, who are to traverse, in a week, the whole surface of the earth? What of the conquest of the East and West which the Qa'im is to effect on His appearance? Where is the one-eyed Anti-Christ and the ass on which he is to mount? What of Sufyan and his dominion?" "Are we," they noisily remonstrated, "are we to account as a dead letter the indubitable, the unnumbered traditions of our holy Imams, or are we to extinguish with fire and sword this brazen heresy that has dared to lift its head in our land?"
To these defamations, threats and protestations the learned and

--God Passes By, Page 37
resolute champions of a misrepresented Faith, following the example of their Leader, opposed unhesitatingly treatises, commentaries and refutations, assiduously written, cogent in their argument, replete with testimonies, lucid, eloquent and convincing, affirming their belief in the Prophethood of Muhammad, in the legitimacy of the Imams, in the spiritual sovereignty of the Sahibu'z-Zaman (the Lord of the Age), interpreting in a masterly fashion the obscure, the designedly allegorical and abstruse traditions, verses and prophecies in the Islamic holy Writ, and adducing, in support of their contention, the meekness and apparent helplessness of the Imam Husayn who, despite his defeat, his discomfiture and ignominious martyrdom, had been hailed by their antagonists as the very embodiment and the matchless symbol of God's all-conquering sovereignty and power.
This fierce, nation-wide controversy had assumed alarming proportions when Muhammad Shah finally succumbed to his illness, precipitating by his death the downfall of his favorite and all-powerful minister, Haji Mirza Aqasi, who, soon stripped of the treasures he had amassed, fell into disgrace, was expelled from the capital, and sought refuge in Karbila. The seventeen year old Nasiri'd-Din Mirza ascended the throne, leaving the direction of affairs to the obdurate, the iron-hearted Amir-Nizam, Mirza Taqi Khan, who, without consulting his fellow-ministers, decreed that immediate and condign punishment be inflicted on the hapless Babis. Governors, magistrates and civil servants, throughout the provinces, instigated by the monstrous campaign of vilification conducted by the clergy, and prompted by their lust for pecuniary rewards, vied in their respective spheres with each other in hounding and heaping indignities on the adherents of an outlawed Faith. For the first time in the Faith's history a systematic campaign in which the civil and ecclesiastical powers were banded together was being launched against it, a campaign that was to culminate in the horrors experienced by Baha'u'llah in the Siyah-Chal of Tihran and His subsequent banishment to Iraq. Government, clergy and people arose, as one man, to assault and exterminate their common enemy. In remote and isolated centers the scattered disciples of a persecuted community were pitilessly struck down by the sword of their foes, while in centers where large numbers had congregated measures were taken in self-defense, which, misconstrued by a cunning and deceitful adversary, served in their turn to inflame still further the hostility of the authorities, and multiply the outrages perpetrated by the oppressor. In the East at Shaykh Tabarsi, in the south in Nayriz, in the west in Zanjan, and

--God Passes By, Page 38
in the capital itself, massacres, upheavals, demonstrations, engagements, sieges, acts of treachery proclaimed, in rapid succession, the violence of the storm which had broken out, and exposed the bankruptcy, and blackened the annals, of a proud yet degenerate people.
The audacity of Mulla Husayn who, at the command of the Bab, had attired his head with the green turban worn and sent to him by his Master, who had hoisted the Black Standard, the unfurling of which would, according to the Prophet Muhammad, herald the advent of the viceregent of God on earth, and who, mounted on his steed, was marching at the head of two hundred and two of his fellow-disciples to meet and lend his assistance to Quddus in the Jaziriy-i-Khadra (Verdant Isle)--his audacity was the signal for a clash the reverberations of which were to resound throughout the entire country. The contest lasted no less than eleven months. Its theatre was for the most part the forest of Mazindaran. Its heroes were the flower of the Bab's disciples. Its martyrs comprised no less than half of the Letters of the Living, not excluding Quddus and Mulla Husayn, respectively the last and the first of these Letters. The directive force which however unobtrusively sustained it was none other than that which flowed from the mind of Baha'u'llah. It was caused by the unconcealed determination of the dawn-breakers of a new Age to proclaim, fearlessly and befittingly, its advent, and by a no less unyielding resolve, should persuasion prove a failure, to resist and defend themselves against the onslaughts of malicious and unreasoning assailants. It demonstrated beyond the shadow of a doubt what the indomitable spirit of a band of three hundred and thirteen untrained, unequipped yet God-intoxicated students, mostly sedentary recluses of the college and cloister, could achieve when pitted in self-defense against a trained army, well equipped, supported by the masses of the people, blessed by the clergy, headed by a prince of the royal blood, backed by the resources of the state, acting with the enthusiastic approval of its sovereign, and animated by the unfailing counsels of a resolute and all-powerful minister. Its outcome was a heinous betrayal ending in an orgy of slaughter, staining with everlasting infamy its perpetrators, investin its victims with a halo of imperishable glory, and generating the very seeds which, in a later age, were to blossom into world-wide administrative institutions, and which must, in the fullness of time, yield their golden fruit in the shape of a world-redeeming, earth-encircling Order.
It will be unnecessary to attempt even an abbreviated narrative of this tragic episode, however grave its import, however much misconstrued

--God Passes By, Page 39
by adverse chroniclers and historians. A glance over its salient features will suffice for the purpose of these pages. We note, as we conjure up the events of this great tragedy, the fortitude, the intrepidity, the discipline and the resourcefulness of its heroes, contrasting sharply with the turpitude, the cowardice, the disorderliness and the inconstancy of their opponents. We observe the sublime patience, the noble restraint exercised by one of its principal actors, the lion-hearted Mulla Husayn, who persistently refused to unsheathe his sword until an armed and angry multitude, uttering the foulest invectives, had gathered at a farsang's distance from Barfurush to block his way, and had mortally struck down seven of his innocent and staunch companions. We are filled with admiration for the tenacity of faith of that same Mulla Husayn, demonstrated by his resolve to persevere in sounding the adhan, while besieged in the caravanserai of Sabsih-Maydan, though three of his companions, who had successively ascended to the roof of the inn, with the express purpose of performing that sacred rite, had been instantly killed by the bullets of the enemy. We marvel at the spirit of renunciation that prompted those sore pressed sufferers to contemptuously ignore the possessions left behind by their fleeing enemy; that led them to discard their own belongings, and content themselves with their steeds and swords; that induced the father of Badi', one of that gallant company, to fling unhesitatingly by the roadside the satchel, full of turquoises which he had brought from his father's mine in Nishapur; that led Mirza Muhammad-Taqiy-i-Juvayni to cast away a sum equivalent in value in silver and gold; and impelled those same companions to disdain, and refuse even to touch, the costly furnishings and the coffers of gold and silver which the demoralized and shame-laden Prince Mihdi-Quli Mirza, the commander of the army of Mazindaran and a brother of Muhammad Shah, had left behind in his headlong flight from his camp. We cannot bu esteem the passionate sincerity with which Mulla Husayn pleaded with the Prince, and the formal assurance he gave him, disclaiming, in no uncertain terms, any intention on his part or that of his fellow-disciples of usurping the authority of the Shah or of subverting the foundations of his state. We cannot but view with contempt the conduct of that arch-villain, the hysterical, the cruel and overbearing Sa'idu'l-'Ulama, who, alarmed at the approach of those same companions, flung, in a frenzy of excitement, and before an immense crowd of men and women, his turban to the ground, tore open the neck of his shirt, and, bewailing the plight into which Islam had fallen, implored his congregation to fly to arms

--God Passes By, Page 40
and cut down the approaching band. We are struck with wonder as we contemplate the super-human prowess of Mulla Husayn which enabled him, notwithstanding his fragile frame and trembling hand, to slay a treacherous foe who had taken shelter behind a tree, by cleaving with a single stroke of his sword the tree, the man and his musket in twain. We are stirred, moreover, by the scene of the arrival of Baha'u'llah at the Fort, and the indefinable joy it imparted to Mulla Husayn, the reverent reception accorded Him by His fellow-disciples, His inspection of the fortifications which they had hurriedly erected for their protection, and the advice He gave them, which resulted in the miraculous deliverance of Quddus, in his subsequent and close association with the defenders of that Fort, and in his effective participation in the exploits connected with its siege and eventual destruction. We are amazed at the serenity and sagacity of that same Quddus, the confidence he instilled on his arrival, the resourcefulness he displayed, the fervor and gladness with which the besieged listened, at morn and at even-tide, to the voice intoning the verses of his celebrated commentary on the Sad of Samad, to which he had already, while in Sari, devoted a treatise thrice as voluminous as the Qur'an itself, and which he was now, despite the tumultuary attacks of the enemy and the privations he and his companions were enduring, further elucidating by adding to that interpretation as many verses as he had previously written. We remember with thrilling hearts that memorable encounter when, at the cry "Mount your steeds, O heroes of God!" Mulla Husayn, accompanied by two hundred and two of the beleaguered and sorely-distressed companions, and preceded by Quddus, emerged before daybreak from the Fort, and, raising the shout of "Ya Sahibu'z-Zaman!", rushed at full charge towards the stronghold of the Prince, and penetrated to his private apartments, only to find that, in his consternation, he had thrown himself from a back window into the moat,and escaped bare-footed, leaving his host confounded and routed. We see relived in poignant memory that last day of Mulla Husayn's earthly life, when, soon after midnight, having performed his ablutions, clothed himself in new garments, and attired his head with the Bab's turban, he mounted his charger, ordered the gate of the Fort to be opened, rode out at the head of three hundred and thirteen of his companions, shouting aloud "Ya Sahibu'z-Zaman!", charged successively the seven barricades erected by the enemy, captured every one of them, notwithstanding the bullets that were raining upon him, swiftly dispatched their defenders, and had scattered their forces when, in the ensuing tumult,

--God Passes By, Page 41
his steed became suddenly entangled in the rope of a tent, and before he could extricate himself he was struck in the breast by a bullet which the cowardly Abbas-Quli Khan-i-Larijani had discharged, while lying in ambush in the branches of a neighboring tree. We acclaim the magnificent courage that, in a subsequent encounter, inspired nineteen of those stout-hearted companions to plunge headlong into the camp of an enemy that consisted of no less than two regiments of infantry and cavalry, and to cause such consternation that one of their leaders, the same Abbas-Quli Khan, falling from his horse, and leaving in his distress one of his boots hanging from the stirrup, ran away, half-shod and bewildered, to the Prince, and confessed the ignominious reverse he had suffered. Nor can we fail to note the superb fortitude with which these heroic souls bore the load of their severe trials; when their food was at first reduced to the flesh of horses brought away from the deserted camp of the enemy; when later they had to content themselves with such grass as they could snatch from the fields whenever they obtained a respite from their besiegers; when they were forced, at a later stage, to consume the bark of the trees and the leather of their saddles, of their belts, of their scabbards and of their shoes; when during eighteen days they had nothing but water of which they drank a mouthful every morning; when the cannon fire of the enemy compelled them to dig subterranean passages within the Fort, where, dwelling amid mud and water, with garments rotting away with damp, they had to subsist on ground up bones; and when, at last, oppressed by gnawing hunger, they, as attested by a contemporary chronicler, were driven to disinter the steed of their venerated leader, Mulla Husayn, cut it into pieces, grind into dust its bones, mix it with the putrified meat, and, making it into a stew, avidly devour it.
Nor can reference be omitted to the abject treachery to which the impotent and discredited Prince eventually resorted, and his violation of his so-called irrevocable oath, inscribed and sealed by him on the margin of the opening surih of the Qur'an, whereby he, swearing by that holy Book, undertook to set free all the defenders of the Fort, pledged his honor that no man in his army or in the neighborhood would molest them, and that he would himself, at his own expense, arrange for their safe departure to their homes. And lastly, we call to remembrance, the final scene of that sombre tragedy, when, as a result of the Prince's violation of his sacred engagement, a number of the betrayed companions of Quddus were assembled in the camp of the enemy, were stripped of their possessions, and sold as slaves,

--God Passes By, Page 42
the rest being either killed by the spears and swords of the officers, or torn asunder, or bound to trees and riddled with bullets, or blown from the mouths of cannon and consigned to the flames, or else being disemboweled and having their heads impaled on spears and lances. Quddus, their beloved leader, was by yet another shameful act of the intimidated Prince surrendered into the hands of the diabolical Sa'idu'l-'Ulama who, in his unquenchable hostility and aided by the mob whose passions he had sedulously inflamed, stripped his victim of his garments, loaded him with chains, paraded him through the streets of Barfurush, and incited the scum of its female inhabitants to execrate and spit upon him, assail him with knives and axes, mutilate his body, and throw the tattered fragments into a fire.
This stirring episode, so glorious for the Faith, so blackening to the reputation of its enemies--an episode which must be regarded as a rare phenomenon in the history of modern times--was soon succeeded by a parallel upheaval, strikingly similar in its essential features. The scene of woeful tribulations was now shifted to the south, to the province of Fars, not far from the city where the dawning light of the Faith had broken. Nayriz and its environs were made to sustain the impact of this fresh ordeal in all its fury. The Fort of Khajih, in the vicinity of the Chinar-Sukhtih quarter of that hotly agitated village became the storm-center of the new conflagration. The hero who towered above his fellows, valiantly struggled, and fell a victim to its devouring flames was that "unique and peerless figure of his age," the far-famed Siyyid Yahyay-i-Darabi, better known as Vahid. Foremost among his perfidious adversaries, who kindled and fed the fire of this conflagration was the base and fanatical governor of Nayriz, Zaynu'l-'Abidin Khan, seconded by Abdu'llah Khan, the Shuja'u'l-Mulk, and reinforced by Prince Firuz Mirza, the governor of Shiraz. Of a much briefer duration than the Mazindaran upheaval, which lasted no less than eleven months, the atrocities that marked its closing stage were no less devastating in their consequences. Once again a handful of men, innocent, law-abiding, peace-loving, yet high-spirited and indomitable, consisting partly, in this case, of untrained lads and men of advanced age, were surprised, challenged, encompassed and assaulted by the superior force of a cruel and crafty enemy, an innumerable host of able-bodied men who, though well-trained, adequately equipped and continually reinforced, were impotent to coerce into submission, or subdue, the spirit of their adversaries.
This fresh commotion originated in declarations of faith as fearless

--God Passes By, Page 43
and impassioned, and in demonstrations of religious enthusiasm almost as vehement and dramatic, as those which had ushered in the Mazindaran upheaval. It was instigated by a no less sustained and violent outburst of uncompromising ecclesiastical hostility. It was accompanied by corresponding manifestations of blind religious fanaticism. It was provoked by similar acts of naked aggression on the part of both clergy and people. It demonstrated afresh the same purpose, was animated throughout by the same spirit, and rose to almost the same height of superhuman heroism, of fortitude, courage, and renunciation. It revealed a no less shrewdly calculated coordination of plans and efforts between the civil and ecclesiastical authorities designed to challenge and overthrow a common enemy. It was preceded by a similar categorical repudiation, on the part of the Babis, of any intention of interfering with the civil jurisdiction of the realm, or of undermining the legitimate authority of its sovereign. It provided a no less convincing testimony to the restraint and forbearance of the victims, in the face of the ruthless and unprovoked aggression of the oppressor. It exposed, as it moved toward its climax, and in hardly less striking a manner, the cowardice, the want of discipline and the degradation of a spiritually bankrupt foe. It was marked, as it approached its conclusion, by a treachery as vile and shameful. It ended in a massacre even more revolting in the horrors it evoked and the miseries it engendered. It sealed the fate of Vahid who, by his green turban, the emblem of his proud lineage, was bound to a horse and dragged ignominiously through the streets, after which his head was cut off, was stuffed with straw, and sent as a trophy to the feasting Prince in Shiraz, while his body was abandoned to the mercy of the infuriated women of Nayriz, who, intoxicated with barbarous joy by the shouts of exultation raised by a triumphant enemy, danced, to the accompaniment of drums and cymbals, around it. And finally, it brough in its wake, with the aid of no less than five thousand men, specially commissioned for this purpose, a general and fierce onslaught on the defenseless Babis, whose possessions were confiscated, whose houses were destroyed, whose stronghold was burned to the ground, whose women and children were captured, and some of whom, stripped almost naked, were mounted on donkeys, mules and camels, and led through rows of heads hewn from the lifeless bodies of their fathers, brothers, sons and husbands, who previously had been either branded, or had their nails torn out, or had been lashed to death, or had spikes hammered into their hands and feet, or had incisions made in their noses through

--God Passes By, Page 44
which strings were passed, and by which they were led through the streets before the gaze of an irate and derisive multitude.
This turmoil, so ravaging, so distressing, had hardly subsided when another conflagration, even more devastating than the two previous upheavals, was kindled in Zanjan and its immediate surroundings. Unprecedented in both its duration and in the number of those who were swept away by its fury, this violent tempest that broke out in the west of Persia, and in which Mulla Muhammad-'Aliy-i-Zanjani, surnamed Hujjat, one of the ablest and most formidable champions of the Faith, together with no less than eighteen hundred of his fellow-disciples, drained the cup of martyrdom, defined more sharply than ever the unbridgeable gulf that separated the torchbearers of the newborn Faith from the civil and ecclesiastical exponents of a gravely shaken Order. The chief figures mainly responsible for, and immediately concerned with, this ghastly tragedy were the envious and hypocritical Amir Arslan Khan, the Majdu'd-Dawlih, a maternal uncle of Nasiri'd-Din Shah, and his associates, the Sadru'd-Dawliy-i-Isfahani and Muhammad Khan, the Amir-Tuman, who were assisted, on the one hand, by substantial military reinforcements dispatched by order of the Amir-Nizam, and aided, on the other, by the enthusiastic moral support of the entire ecclesiastical body in Zanjan. The spot that became the theatre of heroic exertions, the scene of intense sufferings, and the target for furious and repeated assaults, was the Fort of Ali-Mardan Khan, which at one time sheltered no less than three thousand Babis, including men, women and children, the tale of whose agonies is unsurpassed in the annals of a whole century.
A brief reference to certain outstanding features of this mournful episode, endowing the Faith, in its infancy, with measureless potentialities, will suffice to reveal its distinctive character. The pathetic scenes following upon the division of the inhabitants of Zanjan into two distinct camps, by the order of its governor--a decision dramatically proclaimed by a crier, and which dissolved ties of worldly interest and affection in favor of a mightier loyalty; the reiterated exhortations addressed by Hujjat to the besieged to refrain from aggression and acts of violence; his affirmation, as he recalled the tragedy of Mazindaran, that their victory consisted solely in sacrificing their all on the altar of the Cause of the Sahibu'z-Zaman, and his declaration of the unalterable intention of his companions to serve their sovereign loyally and to be the well-wishers of his people; the astounding intrepidity with which these same companions repelled

--God Passes By, Page 45
the ferocious onslaught launched by the Sadru'd-Dawlih, who eventually was obliged to confess his abject failure, was reprimanded by the Shah and was degraded from his rank; the contempt with which the occupants of the Fort met the appeals of the crier seeking on behalf of an exasperated enemy to inveigle them into renouncing their Cause and to beguile them by the generous offers and promises of the sovereign; the resourcefulness and incredible audacity of Zaynab, a village maiden, who, fired with an irrepressible yearning to throw in her lot with the defenders of the Fort, disguised herself in male attire, cut off her locks, girt a sword about her waist, and, raising the cry of Ya Sahibu'z-Zaman!" rushed headlong in pursuit of the assailants, and who, disdainful of food and sleep, continued, during a period of five months, in the thick of the turmoil, to animate the zeal and to rush to the rescue of her men companions; the stupendous uproar raised by the guards who manned the barricades as they shouted the five invocations prescribed by the Bab, on the very night on which His instructions had been received--an uproar which precipitated the death of a few persons in the camp of the enemy, caused the dissolute officers to drop instantly their wine-glasses to the ground and to overthrow the gambling-tables, and hurry forth bare-footed, and induced others to run half-dressed into the wilderness, or flee panic-stricken to the homes of the ulamas--these stand out as the high lights of this bloody contest. We recall, likewise, the contrast between the disorder, the cursing, the ribald laughter, the debauchery and shame that characterized the camp of the enemy, and the atmosphere of reverent devotion that filled the Fort, from which anthems of praise and hymns of joy were continually ascending. Nor can we fail to note the appeal addressed by Hujjat and his chief supporters to the Shah, repudiating the malicious assertions of their foes, assuring him of their loyalty to him and his government, and of their readiness to etablish in his presence the soundness of their Cause; the interception of these messages by the governor and the substitution by him of forged letters loaded with abuse which he dispatched in their stead to Tihran; the enthusiastic support extended by the female occupants of the Fort, the shouts of exultation which they raised, the eagerness with which some of them, disguised in the garb of men, rushed to reinforce its defences and to supplant their fallen brethren, while others ministered to the sick, and carried on their shoulders skins of water for the wounded, and still others, like the Carthaginian women of old, cut off their long hair and bound the thick coils around the guns to reinforce them; the foul treachery

--God Passes By, Page 46
of the besiegers, who, on the very day they had drawn up and written out an appeal for peace and, enclosing with it a sealed copy of the Qur'an as a testimony of their pledge, had sent it to Hujjat, did not shrink from throwing into a dungeon the members of the delegation, including the children, which had been sent by him to treat with them, from tearing out the beard of the venerated leader of that delegation, and from savagely mutilating one of his fellow-disciples. We call to mind, moreover, the magnanimity of Hujjat who, though afflicted with the sudden loss of both his wife and child, continued with unruffled calm in exhorting his companions to exercise forbearance and to resign themselves to the will of God, until he himself succumbed to a wound he had received from the enemy; the barbarous revenge which an adversary incomparably superior in numbers and equipment wreaked upon its victims, giving them over to a massacre and pillage, unexampled in scope and ferocity, in which a rapacious army, a greedy populace and an unappeasable clergy freely indulged; the exposure of the captives, of either sex, hungry and ill-clad, during no less than fifteen days and nights, to the biting cold of an exceptionally severe winter, while crowds of women danced merrily around them, spat in their faces and insulted them with the foulest invectives; the savage cruelty that condemned others to be blown from guns, to be plunged into ice-cold water and lashed severely, to have their skulls soaked in boiling oil, to be smeared with treacle and left to perish in the snow; and finally, the insatiable hatred that impelled the crafty governor to induce through his insinuations the seven year old son of Hujjat to disclose the burial-place of his father, that drove him to violate the grave, disinter the corpse, order it to be dragged to the sound of drums and trumpets through the streets of Zanjan, and be exposed, for three days and three nights, to unspeakable injuries. These, and other similar incidents connected with the epic story o the Zanjan upheaval, characterized by Lord Curzon as a "terrific siege and slaughter," combine to invest it with a sombre glory unsurpassed by any episode of a like nature in the records of the Heroic Age of the Faith of Baha'u'llah.
To the tide of calamity which, during the concluding years of the Bab's ministry, was sweeping with such ominous fury the provinces of Persia, whether in the East, in the South, or in the West, the heart and center of the realm itself could not remain impervious. Four months before the Bab's martyrdom Tihran in its turn was to participate, to a lesser degree and under less dramatic

--God Passes By, Page 47
circumstances, in the carnage that was besmirching the face of the country. A tragedy was being enacted in that city which was to prove but a prelude to the orgy of massacre which, after the Bab's execution, convulsed its inhabitants and sowed consternation as far as the outlying provinces. It originated in the orders and was perpetrated under the very eyes of the irate and murderous Amir-Nizam, supported by Mahmud Khan-i-Kalantar, and aided by a certain Husayn, one of the ulamas of Kashan. The heroes of that tragedy were the Seven Martyrs of Tihran, who represented the more important classes among their countrymen, and who deliberately refused to purchase life by that mere lip-denial which, under the name of taqiyyih, Shi'ah Islam had for centuries recognized as a wholly justifiable and indeed commendable subterfuge in the hour of peril. Neither the repeated and vigorous intercessions of highly placed members of the professions to which these martyrs belonged, nor the considerable sums which, in the case of one of them--the noble and serene Haji Mirza Siyyid Ali, the Bab's maternal uncle--affluent merchants of Shiraz and Tihran were eager to offer as ransom, nor the impassioned pleas of state officials on behalf of another--the pious and highly esteemed dervish, Mirza Qurban-'Ali--nor even the personal intervention of the Amir-Nizam, who endeavored to induce both of these brave men to recant, could succeed in persuading any of the seven to forego the coveted laurels of martyrdom. The defiant answers which they flung at their persecutors; the ecstatic joy which seized them as they drew near the scene of their death; the jubilant shouts they raised as they faced their executioner; the poignancy of the verses which, in their last moments, some of them recited; the appeals and challenges they addressed to the multitude of onlookers who gazed with stupefaction upon them; the eagerness with which the last three victims strove to precede one another in sealing their faith with their blood; and lastly, the atrocities whch a bloodthirsty foe degraded itself by inflicting upon their dead bodies which lay unburied for three days and three nights in the Sabzih-Maydan, during which time thousands of so-called devout Shi'ahs kicked their corpses, spat upon their faces, pelted, cursed, derided, and heaped refuse upon them--these were the chief features of the tragedy of the Seven Martyrs of Tihran, a tragedy which stands out as one of the grimmest scenes witnessed in the course of the early unfoldment of the Faith of Baha'u'llah. Little wonder that the Bab, bowed down by the weight of His accumulated sorrows in the Fortress of Chihriq, should have acclaimed and glorified them, in the pages

--God Passes By, Page 48
of a lengthy eulogy which immortalized their fidelity to His Cause, as those same "Seven Goats" who, according to Islamic tradition, should, on the Day of Judgment, "walk in front" of the promised Qa'im, and whose death was to precede the impending martyrdom of their true Shepherd.

--God Passes By, Page 49
CHAPTER IV
The Execution of the Bab

The waves of dire tribulation that violently battered at the Faith, and eventually engulfed, in rapid succession, the ablest, the dearest and most trusted disciples of the Bab, plunged Him, as already observed, into unutterable sorrow. For no less than six months the Prisoner of Chihriq, His chronicler has recorded, was unable to either write or dictate. Crushed with grief by the evil tidings that came so fast upon Him, of the endless trials that beset His ablest lieutenants, by the agonies suffered by the besieged and the shameless betrayal of the survivors, by the woeful afflictions endured by the captives and the abominable butchery of men, women and children, as well as the foul indignities heaped on their corpses, He, for nine days, His amanuensis has affirmed, refused to meet any of His friends, and was reluctant to touch the meat and drink that was offered Him. Tears rained continually from His eyes, and profuse expressions of anguish poured forth from His wounded heart, as He languished, for no less than five months, solitary and disconsolate, in His prison.
The pillars of His infant Faith had, for the most part, been hurled down at the first onset of the hurricane that had been loosed upon it. Quddus, immortalized by Him as Ismu'llahi'l-Akhir (the Last Name of God); on whom Baha'u'llah's Tablet of Kullu't-Ta'am later conferred the sublime appellation of Nuqtiy-i-Ukhra (the Last Point); whom He elevated, in another Tablet, to a rank second to none except that of the Herald of His Revelation; whom He identifies, in still another Tablet, with one of the "Messengers charged with imposture" mentioned in the Qur'an; whom the Persian Bayan extolled as that fellow-pilgrim round whom mirrors to the number of eight Vahids revolve; on whose "detachment and the sincerity of whose devotion to God's will God prideth Himself amidst the Concourse on high;" whom Abdu'l-Baha designated as the "Moon of Guidance;" and whose appearance the Revelation of St. John the Divine anticipated as one of the two "Witnesses" into whom, ere the "second woe is past," the "spirit of life from God" must enter--such a man had, in the full bloom of his youth, suffered, in the Sabzih-Maydan of Barfurush, a death which even Jesus Christ, as attested by Baha'u'llah,

--God Passes By, Page 50
had not faced in the hour of His greatest agony. Mulla Husayn, the first Letter of the Living, surnamed the Babu'l-Bab (the Gate of the Gate); designated as the "Primal Mirror;" on whom eulogies, prayers and visiting Tablets of a number equivalent to thrice the volume of the Qur'an had been lavished by the pen of the Bab; referred to in these eulogies as "beloved of My Heart;" the dust of whose grave, that same Pen had declared, was so potent as to cheer the sorrowful and heal the sick; whom "the creatures, raised in the beginning and in the end" of the Babi Dispensation, envy, and will continue to envy till the "Day of Judgment;" whom the Kitab-i-Iqan acclaimed as the one but for whom "God would not have been established upon the seat of His mercy, nor ascended the throne of eternal glory;" to whom Siyyid Kazim had paid such tribute that his disciples suspected that the recipient of such praise might well be the promised One Himself--such a one had likewise, in the prime of his manhood, died a martyr's death at Tabarsi. Vahid, pronounced in the Kitab-i-Iqan to be the "unique and peerless figure of his age," a man of immense erudition and the most preeminent figure to enlist under the banner of the new Faith, to whose "talents and saintliness," to whose "high attainments in the realm of science and philosophy" the Bab had testified in His Dala'il-i-Sab'ih (Seven Proofs), had already, under similar circumstances, been swept into the maelstrom of another upheaval, and was soon to quaff in his turn the cup drained by the heroic martyrs of Mazindaran. Hujjat, another champion of conspicuous audacity, of unsubduable will, of remarkable originality and vehement zeal, was being, swiftly and inevitably, drawn into the fiery furnace whose flames had already enveloped Zanjan and its environs. The Bab's maternal uncle, the only father He had known since His childhood, His shield and support and the trusted guardian of both His mother and His wife, had, moreover, been sundered from Him by the axe of the executioner in Tihran No less than half of His chosen disciples, the Letters of the Living, had already preceded Him in the field of martyrdom. Tahirih, though still alive, was courageously pursuing a course that was to lead her inevitably to her doom.
A fast ebbing life, so crowded with the accumulated anxieties, disappointments, treacheries and sorrows of a tragic ministry, now moved swiftly towards its climax. The most turbulent period of the Heroic Age of the new Dispensation was rapidly attaining its culmination. The cup of bitter woes which the Herald of that Dispensation had tasted was now full to overflowing. Indeed, He Himself had

--God Passes By, Page 51
already foreshadowed His own approaching death. In the Kitab-i-Panj-Sha'n, one of His last works, He had alluded to the fact that the sixth Naw-Ruz after the declaration of His mission would be the last He was destined to celebrate on earth. In His interpretation of the letter Ha, He had voiced His craving for martyrdom, while in the Qayyumu'l-Asma' He had actually prophesied the inevitability of such a consummation of His glorious career. Forty days before His final departure from Chihriq He had even collected all the documents in His possession, and placed them, together with His pen-case, His seals and His rings, in the hands of Mulla Baqir, a Letter of the Living, whom He instructed to entrust them to Mulla Abdu'l-Karim-i-Qazvini, surnamed Mirza Ahmad, who was to deliver them to Baha'u'llah in Tihran.
While the convulsions of Mazindaran and Nayriz were pursuing their bloody course the Grand Vizir of Nasiri'd-Din Shah, anxiously pondering the significance of these dire happenings, and apprehensive of their repercussions on his countrymen, his government and his sovereign, was feverishly revolving in his mind that fateful decision which was not only destined to leave its indelible imprint on the fortunes of his country, but was to be fraught with such incalculable consequences for the destinies of the whole of mankind. The repressive measures taken against the followers of the Bab, he was by now fully convinced, had but served to inflame their zeal, steel their resolution and confirm their loyalty to their persecuted Faith. The Bab's isolation and captivity had produced the opposite effect to that which the Amir-Nizam had confidently anticipated. Gravely perturbed, he bitterly condemned the disastrous leniency of his predecessor, Haji Mirza Aqasi, which had brought matters to such a pass. A more drastic and still more exemplary punishment, he felt, must now be administered to what he regarded as an abomination of heresy which was polluting the civil and ecclesiastical institutions of the realm. Nothing short, he believed, of the extinction of the life of Him Who was the fountain-head of so odious a doctrine and the driving force behind so dynamic a movement could stem the tide that had wrought such havoc throughout the land.
The siege of Zanjan was still in progress when he, dispensing with an explicit order from his sovereign, and acting independently of his counsellors and fellow-ministers, dispatched his order to Prince Hamzih Mirza, the Hishmatu'd-Dawlih, the governor of Adhirbayjan, instructing him to execute the Bab. Fearing lest the infliction of such condign punishment in the capital of the realm would set in motion

--God Passes By, Page 52
forces he might be powerless to control, he ordered that his Captive be taken to Tabriz, and there be done to death. Confronted with a flat refusal by the indignant Prince to perform what he regarded as a flagitious crime, the Amir-Nizam commissioned his own brother, Mirza Hasan Khan, to execute his orders. The usual formalities designed to secure the necessary authorization from the leading mujtahids of Tabriz were hastily and easily completed. Neither Mulla Muhammad-i-Mamaqani, however, who had penned the Bab's death-warrant on the very day of His examination in Tabriz, nor Haji Mirza Baqir, nor Mulla Murtada-Quli, to whose houses their Victim was ignominiously led by the farrash-bashi, by order of the Grand Vizir, condescended to meet face to face their dreaded Opponent.
Immediately before and soon after this humiliating treatment meted out to the Bab two highly significant incidents occurred, incidents that cast an illuminating light on the mysterious circumstances surrounding the opening phase of His martyrdom. The farrash-bashi had abruptly interrupted the last conversation which the Bab was confidentially having in one of the rooms of the barracks with His amanuensis Siyyid Husayn, and was drawing the latter aside, and severely rebuking him, when he was thus addressed by his Prisoner: "Not until I have said to him all those things that I wish to say can any earthly power silence Me. Though all the world be armed against Me, yet shall it be powerless to deter Me from fulfilling, to the last word, My intention." To the Christian Sam Khan--the colonel of the Armenian regiment ordered to carry out the execution--who, seized with fear lest his act should provoke the wrath of God, had begged to be released from the duty imposed upon him, the Bab gave the following assurance: "Follow your instructions, and if your intention be sincere, the Almighty is surely able to relieve you of your perplexity."
Sam Khan accordingly set out to discharge his duty. A spike was driven into a pillar which separated two rooms of the barracks facing the square. Two ropes were fastened to it from which the Bab and one of his disciples, the youthful and devout Mirza Muhammad-'Ali-i-Zunuzi, surnamed Anis, who had previously flung himself at the feet of his Master and implored that under no circumstances he be sent away from Him, were separately suspended. The firing squad ranged itself in three files, each of two hundred and fifty men. Each file in turn opened fire until the whole detachment had discharged its bullets. So dense was the smoke from the seven hundred and fifty rifles that the sky was darkened. As soon as the smoke had

--God Passes By, Page 53
cleared away the astounded multitude of about ten thousand souls, who had crowded onto the roof of the barracks, as well as the tops of the adjoining houses, beheld a scene which their eyes could scarcely believe.
The Bab had vanished from their sight! Only his companion remained, alive and unscathed, standing beside the wall on which they had been suspended. The ropes by which they had been hung alone were severed. "The Siyyid-i-Bab has gone from our sight!" cried out the bewildered spectators. A frenzied search immediately ensued. He was found, unhurt and unruffled, in the very room He had occupied the night before, engaged in completing His interrupted conversation with His amanuensis. "I have finished My conversation with Siyyid Husayn" were the words with which the Prisoner, so providentially preserved, greeted the appearance of the farrash-bashi, "Now you may proceed to fulfill your intention." Recalling the bold assertion his Prisoner had previously made, and shaken by so stunning a revelation, the farrash-bashi quitted instantly the scene, and resigned his post.
Sam Khan, likewise, remembering, with feelings of awe and wonder, the reassuring words addressed to him by the Bab, ordered his men to leave the barracks immediately, and swore, as he left the courtyard, never again, even at the cost of his life, to repeat that act. Aqa Jan-i-Khamsih, colonel of the body-guard, volunteered to replace him. On the same wall and in the same manner the Bab and His companion were again suspended, while the new regiment formed in line and opened fire upon them. This time, however, their breasts were riddled with bullets, and their bodies completely dissected, with the exception of their faces which were but little marred. "O wayward generation!" were the last words of the Bab to the gazing multitude, as the regiment prepared to fire its volley, "Had you believed in Me every one of you would have followed the example of this youth, who stood in rank above most of you, and would have willingly sacrificed himself in My path. The day will come when you will have recognized Me; that day I shall have ceased to be with you."
Nor was this all. The very moment the shots were fired a gale of exceptional violence arose and swept over the city. From noon till night a whirlwind of dust obscured the light of the sun, and blinded the eyes of the people. In Shiraz an "earthquake," foreshadowed in no less weighty a Book than the Revelation of St. John, occurred in 1268 A.H. which threw the whole city into turmoil and wrought havoc amongst its people, a havoc that was greatly aggravated by

--God Passes By, Page 54
the outbreak of cholera, by famine and other afflictions. In that same year no less than two hundred and fifty of the firing squad, that had replaced Sam Khan's regiment, met their death, together with their officers, in a terrible earthquake, while the remaining five hundred suffered, three years later, as a punishment for their mutiny, the same fate as that which their hands had inflicted upon the Bab. To insure that none of them had survived, they were riddled with a second volley, after which their bodies, pierced with spears and lances, were exposed to the gaze of the people of Tabriz. The prime instigator of the Bab's death, the implacable Amir-Nizam, together with his brother, his chief accomplice, met their death within two years of that savage act.
On the evening of the very day of the Bab's execution, which fell on the ninth of July 1850 (28th of Sha'ban 1266 A.H.), during the thirty-first year of His age and the seventh of His ministry, the mangled bodies were transferred from the courtyard of the barracks to the edge of the moat outside the gate of the city. Four companies, each consisting of ten sentinels, were ordered to keep watch in turn over them. On the following morning the Russian Consul in Tabriz visited the spot, and ordered the artist who had accompanied him to make a drawing of the remains as they lay beside the moat. In the middle of the following night a follower of the Bab, Haji Sulayman Khan, succeeded, through the instrumentality of a certain Haji Allah-Yar, in removing the bodies to the silk factory owned by one of the believers of Milan, and laid them, the next day, in a specially made wooden casket, which he later transferred to a place of safety. Meanwhile the mullas were boastfully proclaiming from the pulpits that, whereas the holy body of the Immaculate Imam would be preserved from beasts of prey and from all creeping things, this man's body had been devoured by wild animals. No sooner had the news of the transfer of the remains of the Bab and of His fellow-sufferer been communicated to Baha'u'llah than He ordered that same Sulayman Khan to bring them to Tihran, where they were taken to the Imam-Zadih-Hasan, from whence they were removed to different places, until the time when, in pursuance of Abdu'l-Baha's instructions, they were transferred to the Holy Land, and were permanently and ceremoniously laid to rest by Him in a specially erected mausoleum on the slopes of Mt. Carmel.
Thus ended a life which posterity will recognize as standing at the confluence of two universal prophetic cycles, the Adamic Cycle stretching back as far as the first dawnings of the world's recorded

--God Passes By, Page 55
religious history and the Baha'i Cycle destined to propel itself across the unborn reaches of time for a period of no less than five thousand centuries. The apotheosis in which such a life attained its consummation marks, as already observed, the culmination of the most heroic phase of the Heroic Age of the Baha'i Dispensation. It can, moreover, be regarded in no other light except as the most dramatic, the most tragic event transpiring within the entire range of the first Baha'i century. Indeed it can be rightly acclaimed as unparalleled in the annals of the lives of all the Founders of the world's existing religious systems.
So momentous an event could hardly fail to arouse widespread and keen interest even beyond the confines of the land in which it had occurred. "C'est un des plus magnifiques exemples de courage qu'il ait ete donne a l'humanite de contempler," is the testimony recorded by a Christian scholar and government official, who had lived in Persia and had familiarized himself with the life and teachings of the Bab, "et c'est aussi une admirable preuve de l'amour que notre heros portait a ses concitoyens. Il s'est sacrifie pour l'humanite: pour elle il a donne son corps et son ame, pour elle il a subi les privations, les affronts, les injures, la torture et le martyre. Il a scelle de son sang le pacte de la fraternite universelle, et comme Jesus il a paye de sa vie l'annonce du regne de la concorde, de l'equite et de l'amour du prochain." "Un fait etrange, unique dans les annales de l'humanite," is a further testimony from the pen of that same scholar commenting on the circumstances attending the Bab's martyrdom. "A veritable miracle," is the pronouncement made by a noted French Orientalist. "A true God-man," is the verdict of a famous British traveler and writer. "The finest product of his country," is the tribute paid Him by a noted French publicist. "That Jesus of the age ... a prophet, and more than a prophet," is the judgment passed by a distinguished English divine. "The most important religious movement since the foundation of Christianity," is the possibility that was envisaged for the Faith the Bab had established by that far-famed Oxford scholar, the late Master of Balliol.
"Many persons from all parts of the world," is Abdu'l-Baha's written assertion, "set out for Persia and began to investigate wholeheartedly the matter." The Czar of Russia, a contemporary chronicler has written, had even, shortly before the Bab's martyrdom, instructed the Russian Consul in Tabriz to fully inquire into, and report the circumstances of so startling a Movement, a commission that could not be carried out in view of the Bab's execution. In countries as

--God Passes By, Page 56
remote as those of Western Europe an interest no less profound was kindled, and spread with great rapidity to literary, artistic, diplomatic and intellectual circles. "All Europe," attests the above-mentioned French publicist, "was stirred to pity and indignation... Among the litterateurs of my generation, in the Paris of 1890, the martyrdom of the Bab was still as fresh a topic as had been the first news of His death. We wrote poems about Him. Sarah Bernhardt entreated Catulle Mendes for a play on the theme of this historic tragedy." A Russian poetess, member of the Philosophic, Oriental and Bibliological Societies of St. Petersburg, published in 1903 a drama entitled "The Bab," which a year later was played in one of the principal theatres of that city, was subsequently given publicity in London, was translated into French in Paris, and into German by the poet Fiedler, was presented again, soon after the Russian Revolution, in the Folk Theatre in Leningrad, and succeeded in arousing the genuine sympathy and interest of the renowned Tolstoy, whose eulogy of the poem was later published in the Russian press.
It would indeed be no exaggeration to say that nowhere in the whole compass of the world's religious literature, except in the Gospels, do we find any record relating to the death of any of the religion-founders of the past comparable to the martyrdom suffered by the Prophet of Shiraz. So strange, so inexplicable a phenomenon, attested by eye-witnesses, corroborated by men of recognized standing, and acknowledged by government as well as unofficial historians among the people who had sworn undying hostility to the Babi Faith, may be truly regarded as the most marvelous manifestation of the unique potentialities with which a Dispensation promised by all the Dispensations of the past had been endowed. The passion of Jesus Christ, and indeed His whole public ministry, alone offer a parallel to the Mission and death of the Bab, a parallel which no student of comparative religion can fail to perceive or ignore. In the youthfulness and meekness of the Inaugurator of the Babi Dispensation; in the extreme brevity and turbulence of His public ministry; in the dramatic swiftness with which that ministry moved towards its climax; in the apostolic order which He instituted, and the primacy which He conferred on one of its members; in the boldness of His challenge to the time-honored conventions, rites and laws which had been woven into the fabric of the religion He Himself had been born into; in the role which an officially recognized and firmly entrenched religious hierarchy played as chief instigator of the outrages which He was made to suffer; in the indignities heaped upon Him; in the

--God Passes By, Page 57
suddenness of His arrest; in the interrogation to which He was subjected; in the derision poured, and the scourging inflicted, upon Him; in the public affront He sustained; and, finally, in His ignominious suspension before the gaze of a hostile multitude--in all these we cannot fail to discern a remarkable similarity to the distinguishing features of the career of Jesus Christ.
It should be remembered, however, that apart from the miracle associated with the Bab's execution, He, unlike the Founder of the Christian religion, is not only to be regarded as the independent Author of a divinely revealed Dispensation, but must also be recognized as the Herald of a new Era and the Inaugurator of a great universal prophetic cycle. Nor should the important fact be overlooked that, whereas the chief adversaries of Jesus Christ, in His lifetime, were the Jewish rabbis and their associates, the forces arrayed against the Bab represented the combined civil and ecclesiastical powers of Persia, which, from the moment of His declaration to the hour of His death, persisted, unitedly and by every means at their disposal, in conspiring against the upholders and in vilifying the tenets of His Revelation.
The Bab, acclaimed by Baha'u'llah as the "Essence of Essences," the "Sea of Seas," the "Point round Whom the realities of the Prophets and Messengers revolve," "from Whom God hath caused to proceed the knowledge of all that was and shall be," Whose "rank excelleth that of all the Prophets," and Whose "Revelation transcendeth the comprehension and understanding of all their chosen ones," had delivered His Message and discharged His mission. He Who was, in the words of Abdu'l-Baha, the "Morn of Truth" and "Harbinger of the Most Great Light," Whose advent at once signalized the termination of the "Prophetic Cycle" and the inception of the "Cycle of Fulfillment," had simultaneously through His Revelation banished the shades of night that had descended upon His country, and proclaimed the impending rise of that Incomparable Orb Whose radiance was to envelop the whole of mankind. He, as affirmed by Himself, "the Primal Point from which have been generated all created things," "one of the sustaining pillars of the Primal Word of God," the "Mystic Fane," the "Great Announcement," the "Flame of that supernal Light that glowed upon Sinai," the "Remembrance of God" concerning Whom "a separate Covenant hath been established with each and every Prophet" had, through His advent, at once fulfilled the promise of all ages and ushered in the consummation of all Revelations. He the "Qa'im" (He Who ariseth) promised to the Shi'ahs,

--God Passes By, Page 58
the "Mihdi" (One Who is guided) awaited by the Sunnis, the "Return of John the Baptist" expected by the Christians, the "Ushidar-Mah" referred to in the Zoroastrian scriptures, the "Return of Elijah" anticipated by the Jews, Whose Revelation was to show forth "the signs and tokens of all the Prophets", Who was to "manifest the perfection of Moses, the radiance of Jesus and the patience of Job" had appeared, proclaimed His Cause, been mercilessly persecuted and died gloriously. The "Second Woe," spoken of in the Apocalypse of St. John the Divine, had, at long last, appeared, and the first of the two "Messengers," Whose appearance had been prophesied in the Qur'an, had been sent down. The first "Trumpet-Blast", destined to smite the earth with extermination, announced in the latter Book, had finally been sounded. "The Inevitable," "The Catastrophe," "The Resurrection," "The Earthquake of the Last Hour," foretold by that same Book, had all come to pass. The "clear tokens" had been "sent down," and the "Spirit" had "breathed," and the "souls" had "waked up," and the "heaven" had been "cleft," and the "angels" had "ranged in order," and the "stars" had been "blotted out," and the "earth" had "cast forth her burden," and "Paradise" had been "brought near," and "hell" had been "made to blaze," and the "Book" had been "set," and the "Bridge" had been "laid out," and the "Balance" had been "set up," and the "mountains scattered in dust." The "cleansing of the Sanctuary," prophesied by Daniel and confirmed by Jesus Christ in His reference to "the abomination of desolation," had been accomplished. The "day whose length shall be a thousand years," foretold by the Apostle of God in His Book, had terminated. The "forty and two months," during which the "Holy City," as predicted by St. John the Divine, would be trodden under foot, had elapsed. The "time of the end" had been ushered in, and the first of the "two Witnesses" into Whom, "after three days and a half the Spirit of Life from God" would enter, had arisen and had "ascened up to heaven in a cloud." The "remaining twenty and five letters to be made manifest," according to Islamic tradition, out of the "twenty and seven letters" of which Knowledge has been declared to consist, had been revealed. The "Man Child," mentioned in the Book of Revelation, destined to "rule all nations with a rod of iron," had released, through His coming, the creative energies which, reinforced by the effusions of a swiftly succeeding and infinitely mightier Revelation, were to instill into the entire human race the capacity to achieve its organic unification, attain maturity and thereby reach the final stage in its age-long evolution. The clarion-call addressed to the "concourse of kings and

--God Passes By, Page 59
of the sons of kings," marking the inception of a process which, accelerated by Baha'u'llah's subsequent warnings to the entire company of the monarchs of East and West, was to produce so widespread a revolution in the fortunes of royalty, had been raised in the Qayyumu'l-Asma'. The "Order," whose foundation the Promised One was to establish in the Kitab-i-Aqdas, and the features of which the Center of the Covenant was to delineate in His Testament, and whose administrative framework the entire body of His followers are now erecting, had been categorically announced in the Persian Bayan. The laws which were designed, on the one hand, to abolish at a stroke the privileges and ceremonials, the ordinances and institutions of a superannuated Dispensation, and to bridge, on the other, the gap between an obsolete system and the institutions of a world-encompassing Order destined to supersede it, had been clearly formulated and proclaimed. The Covenant which, despite the determined assaults launched against it, succeeded, unlike all previous Dispensations, in preserving the integrity of the Faith of its Author, and in paving the way for the advent of the One Who was to be its Center and Object, had been firmly and irrevocably established. The light which, throughout successive periods, was to propagate itself gradually from its cradle as far as Vancouver in the West and the China Sea in the East, and to diffuse its radiance as far as Iceland in the North and the Tasman Sea in the South, had broken. The forces of darkness, at first confined to the concerted hostility of the civil and ecclesiastical powers of Shi'ah Persia, gathering momentum, at a later stage, through the avowed and persistent opposition of the Caliph of Islam and the Sunni hierarchy in Turkey, and destined to culminate in the fierce antagonism of the sacerdotal orders associated with other and still more powerful religious systems, had launched their initial assault. The nucleus of the divinely ordained, world-embracing Community-- a Community whose infnt strength had already plucked asunder the fetters of Shi'ah orthodoxy, and which was, with every expansion in the range of its fellowship, to seek and obtain a wider and still more significant recognition of its claims to be the world religion of the future, had been formed and was slowly crystallizing. And, lastly, the seed, endowed by the Hand of Omnipotence with such vast potentialities, though rudely trampled under foot and seemingly perished from the face of the earth, had, through this very process, been vouchsafed the opportunity to germinate and remanifest itself, in the shape of a still more compelling Revelation--a Revelation destined to blossom forth, in a later period into the flourishing

--God Passes By, Page 60
institutions of a world-wide administrative System, and to ripen, in the Golden Age as yet unborn, into mighty agencies functioning in consonance with the principles of a world-unifying, world-redeeming Order.

--God Passes By, Page 61
CHAPTER V
The Attempt on the Life of the Shah and Its Consequences

The Faith that had stirred a whole nation to its depth, for whose sake thousands of precious and heroic souls had been immolated and on whose altar He Who had been its Author had sacrificed His life, was now being subjected to the strain and stress of yet another crisis of extreme violence and far-reaching consequences. It was one of those periodic crises which, occurring throughout a whole century, succeeded in momentarily eclipsing the splendor of the Faith and in almost disrupting the structure of its organic institutions. Invariably sudden, often unexpected, seemingly fatal to both its spirit and its life, these inevitable manifestations of the mysterious evolution of a world Religion, intensely alive, challenging in its claims, revolutionizing in its tenets, struggling against overwhelming odds, have either been externally precipitated by the malice of its avowed antagonists or internally provoked by the unwisdom of its friends, the apostasy of its supporters, or the defection of some of the most highly placed amongst the kith and kin of its founders. No matter how disconcerting to the great mass of its loyal adherents, however much trumpeted by its adversaries as symptoms of its decline and impending dissolution, these admitted setbacks and reverses, from which it has time and again so tragically suffered, have, as we look back upon them, failed to arrest its march or impair its unity. Heavy indeed has been the toll which they exacted, unspeakable the agonies they engendered, widespread and paralyzing for a time the consternation they provoked. Yet, viewed in their proper perspective, each of them can be confidently pronounced a blessing in disguise, affording a providential means for the release of a fresh outpouring of celestial strength, a miraculous escape from imminent and still more dreadful calamities, an instrument for the fulfillment of age-old prophecies, an agency for the purification and revitalization of the life of the community, an impetus for the enlargement of its limits and the propagationof its influence, and a compelling evidence of the indestructibility of its cohesive strength. Sometimes at the height of the crisis itself, more often when the crisis was past, the significance of these trials has

--God Passes By, Page 62
manifested itself to men's eyes, and the necessity of such experiences has been demonstrated, far and wide and beyond the shadow of a doubt, to both friend and foe. Seldom, if indeed at any time, has the mystery underlying these portentous, God-sent upheavals remained undisclosed, or the profound purpose and meaning of their occurrence been left hidden from the minds of men.
Such a severe ordeal the Faith of the Bab, still in the earliest stages of its infancy, was now beginning to experience. Maligned and hounded from the moment it was born, deprived in its earliest days of the sustaining strength of the majority of its leading supporters, stunned by the tragic and sudden removal of its Founder, reeling under the cruel blows it had successively sustained in Mazindaran, Tihran, Nayriz and Zanjan, a sorely persecuted Faith was about to be subjected through the shameful act of a fanatical and irresponsible Babi, to a humiliation such as it had never before known. To the trials it had undergone was now added the oppressive load of a fresh calamity, unprecedented in its gravity, disgraceful in its character, and devastating in its immediate consequences.
Obsessed by the bitter tragedy of the martyrdom of his beloved Master, driven by a frenzy of despair to avenge that odious deed, and believing the author and instigator of that crime to be none other than the Shah himself, a certain Sadiq-i-Tabrizi, an assistant in a confectioner's shop in Tihran, proceeded on an August day (August 15, 1852), together with his accomplice, an equally obscure youth named Fathu'llah-i-Qumi, to Niyavaran where the imperial army had encamped and the sovereign was in residence, and there, waiting by the roadside, in the guise of an innocent bystander, fired a round of shot from his pistol at the Shah, shortly after the latter had emerged on horseback from the palace grounds for his morning promenade. The weapon the assailant employed demonstrated beyond the shadow of a doubt the folly of that half-demented youth, and clearly indicated that no man of sound judgment could have possibly instigated so senseless an act.
The whole of Niyavaran where the imperial court and troops had congregated was, as a result of this assault, plunged into an unimaginable tumult. The ministers of the state, headed by Mirza Aqa Khan-i-Nuri, the I'timadu'd-Dawlih, the successor of the Amir-Nizam, rushed horror-stricken to the side of their wounded sovereign. The fanfare of the trumpets, the rolling of the drums and the shrill piping of the fifes summoned the hosts of His Imperial Majesty on all sides. The Shah's attendants, some on horseback, others on foot,

--God Passes By, Page 63
poured into the palace grounds. Pandemonium reigned in which every one issued orders, none listened, none obeyed, nor understood anything. Ardishir Mirza, the governor of Tihran, having in the meantime already ordered his troops to patrol the deserted streets of the capital, barred the gates of the citadel as well as of the city, charged his batteries and feverishly dispatched a messenger to ascertain the veracity of the wild rumors that were circulating amongst the populace, and to ask for special instructions.
No sooner had this act been perpetrated than its shadow fell across the entire body of the Babi community. A storm of public horror, disgust and resentment, heightened by the implacable hostility of the mother of the youthful sovereign, swept the nation, casting aside all possibility of even the most elementary inquiry into the origins and the instigators of the attempt. A sign, a whisper, was sufficient to implicate the innocent and loose upon him the most abominable afflictions. An army of foes--ecclesiastics, state officials and people, united in relentless hate, and watching for an opportunity to discredit and annihilate a dreaded adversary--had, at long last, been afforded the pretext for which it was longing. Now it could achieve its malevolent purpose. Though the Faith had, from its inception, disclaimed any intention of usurping the rights and prerogatives of the state; though its exponents and disciples had sedulously avoided any act that might arouse the slightest suspicion of a desire to wage a holy war, or to evince an aggressive attitude, yet its enemies, deliberately ignoring the numerous evidences of the marked restraint exercised by the followers of a persecuted religion, proved themselves capable of inflicting atrocities as barbarous as those which will ever remain associated with the bloody episodes of Mazindaran, Nayriz and Zanjan. To what depths of infamy and cruelty would not this same enemy be willing to descend now that an act so treasonable, so audacious had been committed? What accusations would it not be prompted to level at, and what treatment would it not mete out to, those who, however unjustifiably, could be associated with so heinous a crime against one who, in his person, combined the chief magistracy of the realm and the trusteeship of the Hidden Imam?
The reign of terror which ensued was revolting beyond description. The spirit of revenge that animated those who had unleashed its horrors seemed insatiable. Its repercussions echoed as far as the press of Europe, branding with infamy its bloodthirsty participants. The Grand Vizir, wishing to reduce the chances of blood revenge, divided the work of executing those condemned to death among the princes

--God Passes By, Page 64
and nobles, his principal fellow-ministers, the generals and officers of the Court, the representatives of the sacerdotal and merchant classes, the artillery and the infantry. Even the Shah himself had his allotted victim, though, to save the dignity of the crown, he delegated the steward of his household to fire the fatal shot on his behalf. Ardishir Mirza, on his part, picketed the gates of the capital, and ordered the guards to scrutinize the faces of all those who sought to leave it. Summoning to his presence the kalantar, the darughih and the kadkhudas he bade them search out and arrest every one suspected of being a Babi. A youth named Abbas, a former servant of a well-known adherent of the Faith, was, on threat of inhuman torture, induced to walk the streets of Tihran, and point out every one he recognized as being a Babi. He was even coerced into denouncing any individual whom he thought would be willing and able to pay a heavy bribe to secure his freedom.
The first to suffer on that calamitous day was the ill-fated Sadiq, who was instantly slain on the scene of his attempted crime. His body was tied to the tail of a mule and dragged all the way to Tihran, where it was hewn into two halves, each of which was suspended and exposed to the public view, while the Tihranis were invited by the city authorities to mount the ramparts and gaze upon the mutilated corpse. Molten lead was poured down the throat of his accomplice, after having subjected him to the torture of red-hot pincers and limb-rending screws. A comrade of his, Haji Qasim, was stripped of his clothes, lighted candles were thrust into holes made in his flesh, and was paraded before the multitude who shouted and cursed him. Others had their eyes gouged out, were sawn asunder, strangled, blown from the mouths of cannons, chopped in pieces, hewn apart with hatchets and maces, shod with horse shoes, bayoneted and stoned. Torture-mongers vied with each other in running the gamut of brutality, while the populace, into whose hands the bodies of the hapless victims were delivered, would close in upon their prey, and would so mutilate them as to leave no trace of their original form. The executioners, though accustomed to their own gruesome task, would themselves be amazed at the fiendish cruelty of the populace. Women and children could be seen led down the streets by their executioners, their flesh in ribbons, with candles burning in their wounds, singing with ringing voices before the silent spectators: "Verily from God we come, and unto Him we return!" As some of the children expired on the way their tormentors would fling their bodies under the feet of their fathers and sisters who, proudly treading

--God Passes By, Page 65
upon them, would not deign to give them a second glance. A father, according to the testimony of a distinguished French writer, rather than abjure his faith, preferred to have the throats of his two young sons, both already covered with blood, slit upon his breast, as he lay on the ground, whilst the elder of the two, a lad of fourteen, vigorously pressing his right of seniority, demanded to be the first to lay down his life.
An Austrian officer, Captain Von Goumoens, in the employ of the Shah at that time, was, it is reliably stated, so horrified at the cruelties he was compelled to witness that he tendered his resignation. "Follow me, my friend," is the Captain's own testimony in a letter he wrote two weeks after the attempt in question, which was published in the "Soldatenfreund," "you who lay claim to a heart and European ethics, follow me to the unhappy ones who, with gouged-out eyes, must eat, on the scene of the deed, without any sauce, their own amputated ears; or whose teeth are torn out with inhuman violence by the hand of the executioner; or whose bare skulls are simply crushed by blows from a hammer; or where the bazaar is illuminated with unhappy victims, because on right and left the people dig deep holes in their breasts and shoulders, and insert burning wicks in the wounds. I saw some dragged in chains through the bazaar, preceded by a military band, in whom these wicks had burned so deep that now the fat flickered convulsively in the wound like a newly extinguished lamp. Not seldom it happens that the unwearying ingenuity of the Oriental leads to fresh tortures. They will skin the soles of the Babi's feet, soak the wounds in boiling oil, shoe the foot like the hoof of a horse, and compel the victim to run. No cry escaped from the victim's breast; the torment is endured in dark silence by the numbed sensation of the fanatic; now he must run; the body cannot endure what the soul has endured; he falls. Give him the coup de grace! Put him out of his pain! No! The executioner swings the whip, and--I myself have had to witness it--the unhappy victim of hundredfold tortures runs! This is the beginning of the end. As for the end itself, they hang the scorched and perforated bodies by their hands and feet to a tree head downwards, and now every Persian may try his marksmanship to his heart's content from a fixed but not too proximate distance on the noble quarry placed at his disposal. I saw corpses torn by nearly one hundred nd fifty bullets." "When I read over again," he continues, "what I have written, I am overcome by the thought that those who are with you in our dearly beloved Austria may doubt the full truth of the

--God Passes By, Page 66
picture, and accuse me of exaggeration. Would to God that I had not lived to see it! But by the duties of my profession I was unhappily often, only too often, a witness of these abominations. At present I never leave my house, in order not to meet with fresh scenes of horror... Since my whole soul revolts against such infamy ... I will no longer maintain my connection with the scene of such crimes." Little wonder that a man as far-famed as Renan should, in his "Les Apotres" have characterized the hideous butchery perpetrated in a single day, during the great massacre of Tihran, as "a day perhaps unparalleled in the history of the world!"
The hand that was stretched to deal so grievous a blow to the adherents of a sorely-tried Faith did not confine itself to the rank and file of the Bab's persecuted followers. It was raised with equal fury and determination against, and struck down with equal force, the few remaining leaders who had survived the winnowing winds of adversity that had already laid low so vast a number of the supporters of the Faith. Tahirih, that immortal heroine who had already shed imperishable luster alike on her sex and on the Cause she had espoused, was swept into, and ultimately engulfed by, the raging storm. Siyyid Husayn, the amanuensis of the Bab, the companion of His exile, the trusted repository of His last wishes, and the witness of the prodigies attendant upon His martyrdom, fell likewise a victim of its fury. That hand had even the temerity to lift itself against the towering figure of Baha'u'llah. But though it laid hold of Him it failed to strike Him down. It imperilled His life, it imprinted on His body indelible marks of a pitiless cruelty, but was impotent to cut short a career that was destined not only to keep alive the fire which the Spirit of the Bab had kindled, but to produce a conflagration that would at once consummate and outshine the glories of His Revelation.
During those somber and agonizing days when the Bab was no more, when the luminaries that had shone in the firmament of His Faith had been successively extinguished, when His nominee, a "bewildered fugitive, in the guise of a dervish, with kashkul (alms-basket) in hand" roamed the mountains and plains in the neighborhood of Rasht, Baha'u'llah, by reason of the acts He had performed, appeared in the eyes of a vigilant enemy as its most redoubtable adversary and as the sole hope of an as yet unextirpated heresy. His seizure and death had now become imperative. He it was Who, scarce three months after the Faith was born, received, through the envoy of the Bab, Mulla Husayn, the scroll which bore to Him the first tidings

--God Passes By, Page 67
of a newly announced Revelation, Who instantly acclaimed its truth, and arose to champion its cause. It was to His native city and dwelling place that the steps of that envoy were first directed, as the place which enshrined "a Mystery of such transcendent holiness as neither Hijaz nor Shiraz can hope to rival." It was Mulla Husayn's report of the contact thus established which had been received with such exultant joy by the Bab, and had brought such reassurance to His heart as to finally decide Him to undertake His contemplated pilgrimage to Mecca and Medina. Baha'u'llah alone was the object and the center of the cryptic allusions, the glowing eulogies, the fervid prayers, the joyful announcements and the dire warnings recorded in both the Qayyumu'l-Asma' and the Bayan, designed to be respectively the first and last written testimonials to the glory with which God was soon to invest Him. It was He Who, through His correspondence with the Author of the newly founded Faith, and His intimate association with the most distinguished amongst its disciples, such as Vahid, Hujjat, Quddus, Mulla Husayn and Tahirih, was able to foster its growth, elucidate its principles, reinforce its ethical foundations, fulfill its urgent requirements, avert some of the immediate dangers threatening it and participate effectually in its rise and consolidation. It was to Him, "the one Object of our adoration and love" that the Prophet-pilgrim, on His return to Bushihr, alluded when, dismissing Quddus from His presence, He announced to him the double joy of attaining the presence of their Beloved and of quaffing the cup of martyrdom. He it was Who, in the hey-day of His life, flinging aside every consideration of earthly fame, wealth and position, careless of danger, and risking the obloquy of His caste, arose to identify Himself, first in Tihran and later in His native province of Mazindaran, with the cause of an obscure and proscribed sect; won to its support a large number of the officials and notables of Nur, not excluding His own asociates and relatives; fearlessly and persuasively expounded its truths to the disciples of the illustrious mujtahid, Mulla Muhammad; enlisted under its banner the mujtahid's appointed representatives; secured, in consequence of this act, the unreserved loyalty of a considerable number of ecclesiastical dignitaries, government officers, peasants and traders; and succeeded in challenging, in the course of a memorable interview, the mujtahid himself. It was solely due to the potency of the written message entrusted by Him to Mulla Muhammad Mihdiy-i-Kandi and delivered to the Bab while in the neighborhood of the village of Kulayn, that the soul of the disappointed Captive was able to rid itself, at an

--God Passes By, Page 68
hour of uncertainty and suspense, of the anguish that had settled upon it ever since His arrest in Shiraz. He it was Who, for the sake of Tahirih and her imprisoned companions, willingly submitted Himself to a humiliating confinement, lasting several days--the first He was made to suffer--in the house of one of the kad-khudas of Tihran. It was to His caution, foresight and ability that must be ascribed her successful escape from Qasvin, her deliverance from her opponents, her safe arrival in His home, and her subsequent removal to a place of safety in the vicinity of the capital from whence she proceeded to Khurasan. It was into His presence that Mulla Husayn was secretly ushered upon his arrival in Tihran, after which interview he traveled to Adhirbayjan on his visit to the Bab then confined in the fortress of Mah-Ku. He it was Who unobtrusively and unerringly directed the proceedings of the Conference of Badasht; Who entertained as His guests Quddus, Tahirih and the eighty-one disciples who had gathered on that occasion; Who revealed every day a Tablet and bestowed on each of the participants a new name; Who faced unaided the assault of a mob of more than five hundred villagers in Niyala; Who shielded Quddus from the fury of his assailants; Who succeeded in restoring a part of the property which the enemy had plundered and Who insured the protection and safety of the continually harassed and much abused Tahirih. Against Him was kindled the anger of Muhammad Shah who, as a result of the persistent representations of mischief-makers, was at last induced to order His arrest and summon Him to the capital--a summons that was destined to remain unfulfilled as a result of the sudden death of the sovereign. It was to His counsels and exhortations, addressed to the occupants of Shaykh Tabarsi, who had welcomed Him with such reverence and love during His visit to that Fort, that must be attributed, in no small measure, the spirit evinced by its heroic defenders, while it was to His explicit instructions that they owed th miraculous release of Quddus and his consequent association with them in the stirring exploits that have immortalized the Mazindaran upheaval. It was for the sake of those same defenders, whom He had intended to join, that He suffered His second imprisonment, this time in the masjid of Amul to which He was led, amidst the tumult raised by no less than four thousand spectators,--for their sake that He was bastinadoed in the namaz-khanih of the mujtahid of that town until His feet bled, and later confined in the private residence of its governor; for their sake that He was bitterly denounced by the leading mulla, and insulted by the mob who, besieging the governor's residence, pelted Him with

--God Passes By, Page 69
stones, and hurled in His face the foulest invectives. He alone was the One alluded to by Quddus who, upon his arrival at the Fort of Shaykh Tabarsi, uttered, as soon as he had dismounted and leaned against the shrine, the prophetic verse "The Baqiyyatu'llah (the Remnant of God) will be best for you if ye are of those who believe." He alone was the Object of that prodigious eulogy, that masterly interpretation of the Sad of Samad, penned in part, in that same Fort by that same youthful hero, under the most distressing circumstances, and equivalent in dimensions to six times the volume of the Qur'an. It was to the date of His impending Revelation that the Lawh-i-Hurufat, revealed in Chihriq by the Bab, in honor of Dayyan, abstrusely alluded, and in which the mystery of the "Mustaghath" was unraveled. It was to the attainment of His presence that the attention of another disciple, Mulla Baqir, one of the Letters of the Living, was expressly directed by none other than the Bab Himself. It was exclusively to His care that the documents of the Bab, His pen-case, His seals, and agate rings, together with a scroll on which He had penned, in the form of a pentacle, no less than three hundred and sixty derivatives of the word Baha, were delivered, in conformity with instructions He Himself had issued prior to His departure from Chihriq. It was solely due to His initiative, and in strict accordance with His instructions, that the precious remains of the Bab were safely transferred from Tabriz to the capital, and were concealed and safeguarded with the utmost secrecy and care throughout the turbulent years following His martyrdom. And finally, it was He Who, in the days preceding the attempt on the life of the Shah, had been instrumental, while sojourning in Karbila, in spreading, with that same enthusiasm and ability that had distinguished His earlier exertions in Mazindaran, the teachings of His departed Leader, in safeguarding the interests of His Faith, in reviving the zeal of its grief-stricken followers, and in organiing the forces of its scattered and bewildered adherents.
Such a man, with such a record of achievements to His credit, could not, indeed did not, escape either the detection or the fury of a vigilant and fully aroused enemy. Afire from the very beginning with an uncontrollable enthusiasm for the Cause He had espoused; conspicuously fearless in His advocacy of the rights of the downtrodden; in the full bloom of youth; immensely resourceful; matchless in His eloquence; endowed with inexhaustible energy and penetrating judgment; possessed of the riches, and enjoying, in full measure, the esteem, power and prestige associated with an enviably high and

--God Passes By, Page 70
noble position, and yet contemptuous of all earthly pomp, rewards, vanities and possessions; closely associated, on the one hand, through His regular correspondence with the Author of the Faith He had risen to champion, and intimately acquainted, on the other, with the hopes and fears, the plans and activities of its leading exponents; at one time advancing openly and assuming a position of acknowledged leadership in the forefront of the forces struggling for that Faith's emancipation, at another deliberately drawing back with consummate discretion in order to remedy, with greater efficacy, an awkward or dangerous situation; at all times vigilant, ready and indefatigable in His exertions to preserve the integrity of that Faith, to resolve its problems, to plead its cause, to galvanize its followers, and to confound its antagonists, Baha'u'llah, at this supremely critical hour in its fortunes, was at last stepping into the very center of the stage so tragically vacated by the Bab--a stage on which He was destined, for no less a period than forty years, to play a part unapproached in its majesty, pathos and splendor by any of the great Founders of the world's historic religions.
Already so conspicuous and towering a figure had, through the accusations levelled against Him, kindled the wrath of Muhammad Shah, who, after having heard what had transpired in Badasht, had ordered His arrest, in a number of farmans addressed to the khans of Mazindaran, and expressed his determination to put Him to death. Haji Mirza Aqasi, previously alienated from the Vazir (Baha'u'llah's father), and infuriated by his own failure to appropriate by fraud an estate that belonged to Baha'u'llah, had sworn eternal enmity to the One Who had so brilliantly succeeded in frustrating his evil designs. The Amir-Nizam, moreover, fully aware of the pervasive influence of so energetic an opponent, had, in the presence of a distinguished gathering, accused Him of having inflicted, as a result of His activities, a loss of no less than five kururs upon the government, and had expressly requested Him, at a critical moment in the fortunes of the Faith, to temporarily transfer His residence to Karbila. Mirza Aqa Khan-i-Nuri, who succeeded the Amir-Nizam, had endeavored, at the very outset of his ministry, to effect a reconciliation between his government and the One Whom he regarded as the most resourceful of the Bab's disciples. Little wonder that when, later, an act of such gravity and temerity was committed, a suspicion as dire as it was unfounded, should at once have crept into the minds of the Shah, his government, his court, and his people against Baha'u'llah. Foremost among them was the mother of the youthful

--God Passes By, Page 71
sovereign, who, inflamed with anger, was openly denouncing Him as the would-be murderer of her son.
Baha'u'llah, when that attempt had been made on the life of the sovereign, was in Lavasan, the guest of the Grand Vizir, and was staying in the village of Afchih when the momentous news reached Him. Refusing to heed the advice of the Grand Vizir's brother, Ja'far-Quli Khan, who was acting as His host, to remain for a time concealed in that neighborhood, and dispensing with the good offices of the messenger specially dispatched to insure His safety, He rode forth, the following morning, with cool intrepidity, to the headquarters of the Imperial army which was then stationed in Niyavaran, in the Shimiran district. In the village of Zarkandih He was met by, and conducted to the home of, His brother-in-law, Mirza Majid, who, at that time, was acting as secretary to the Russian Minister, Prince Dolgorouki, and whose house adjoined that of his superior. Apprised of Baha'u'llah's arrival the attendants of the Hajibu'd-Dawlih, Haji Ali Khan, straightway informed their master, who in turn brought the matter to the attention of his sovereign. The Shah, greatly amazed, dispatched his trusted officers to the Legation, demanding that the Accused be forthwith delivered into his hands. Refusing to comply with the wishes of the royal envoys, the Russian Minister requested Baha'u'llah to proceed to the home of the Grand Vizir, to whom he formally communicated his wish that the safety of the Trust the Russian government was delivering into his keeping should be insured. This purpose, however, was not achieved because of the Grand Vizir's apprehension that he might forfeit his position if he extended to the Accused the protection demanded for Him.
Delivered into the hands of His enemies, this much-feared, bitterly arraigned and illustrious Exponent of a perpetually hounded Faith was now made to taste of the cup which He Who had been its recognized Leader had drained to the dregs. From Niyavaran He was conducted "on foot and in chains, with bared head and bare feet," exposed to the fierce rays of the midsummer sun, to the Siyah-Chal of Tihran. On the way He several times was stripped of His outer garments, was overwhelmed with ridicule, and pelted with stones. As to the subterranean dungeon into which He was thrown, and which originally had served as a reservoir of water for one of the public baths of the capital, let His own words, recorded in His "Epistle to the Son of the Wolf," bear testimony to the ordeal which He endured in that pestilential hole. "We were consigned for four months to a place foul beyond comparison.... Upon Our arrival

--God Passes By, Page 72
We were first conducted along a pitch-black corridor, from whence We descended three steep flights of stairs to the place of confinement assigned to Us. The dungeon was wrapped in thick darkness, and Our fellow-prisoners numbered nearly one hundred and fifty souls: thieves, assassins and highwaymen. Though crowded, it had no other outlet than the passage by which We entered. No pen can depict that place, nor any tongue describe its loathsome smell. Most of those men had neither clothes nor bedding to lie on. God alone knoweth what befell Us in that most foul-smelling and gloomy place!" Baha'u'llah's feet were placed in stocks, and around His neck were fastened the Qara-Guhar chains of such galling weight that their mark remained imprinted upon His body all the days of His life. "A heavy chain," Abdu'l-Baha Himself has testified, "was placed about His neck by which He was chained to five other Babis; these fetters were locked together by strong, very heavy, bolts and screws. His clothes were torn to pieces, also His headdress. In this terrible condition He was kept for four months." For three days and three nights, He was denied all manner of food and drink. Sleep was impossible to Him. The place was chill and damp, filthy, fever-stricken, infested with vermin, and filled with a noisome stench. Animated by a relentless hatred His enemies went even so far as to intercept and poison His food, in the hope of obtaining the favor of the mother of their sovereign, His most implacable foe--an attempt which, though it impaired His health for years to come, failed to achieve its purpose. "Abdu'l-Baha," Dr. J. E. Esslemont records in his book, "tells how, one day, He was allowed to enter the prison yard to see His beloved Father, where He came out for His daily exercise. Baha'u'llah was terribly altered, so ill He could hardly walk, His hair and beard unkempt, His neck galled and swollen from the pressure of a heavy steel collar, His body bent by the weight of His chains."
While Baha'u'llah was being so odiously and cruelly subjected to the trials and tribulations inseparable from those tumultuous days, another luminary of the Faith, the valiant Tahirih, was swiftly succumbing to their devastating power. Her meteoric career, inaugurated in Karbila, culminating in Badasht, was now about to attain its final consummation in a martyrdom that may well rank as one of the most affecting episodes in the most turbulent period of Baha'i history.
A scion of the highly reputed family of Haji Mulla Salih-i-Baraqani, whose members occupied an enviable position in the Persian ecclesiastical hierarchy; the namesake of the illustrious

--God Passes By, Page 73
Fatimih; designated as Zarrin-Taj (Crown of Gold) and Zakiyyih (Virtuous) by her family and kindred; born in the same year as Baha'u'llah; regarded from childhood, by her fellow-townsmen, as a prodigy, alike in her intelligence and beauty; highly esteemed even by some of the most haughty and learned ulamas of her country, prior to her conversion, for the brilliancy and novelty of the views she propounded; acclaimed as Qurrat-i-'Ayni (solace of my eyes) by her admiring teacher, Siyyid Kazim; entitled Tahirih (the Pure One) by the "Tongue of Power and Glory;" and the only woman enrolled by the Bab as one of the Letters of the Living; she had, through a dream, referred to earlier in these pages, established her first contact with a Faith which she continued to propagate to her last breath, and in its hour of greatest peril, with all the ardor of her unsubduable spirit. Undeterred by the vehement protests of her father; contemptuous of the anathemas of her uncle; unmoved by the earnest solicitations of her husband and her brothers; undaunted by the measures which, first in Karbila and subsequently in Baghdad, and later in Qasvin, the civil and ecclesiastical authorities had taken to curtail her activities, with eager energy she urged the Babi Cause. Through her eloquent pleadings, her fearless denunciations, her dissertations, poems and translations, her commentaries and correspondence, she persisted in firing the imagination and in enlisting the allegiance of Arabs and Persians alike to the new Revelation, in condemning the perversity of her generation, and in advocating a revolutionary transformation in the habits and manners of her people.
She it was who while in Karbila--the foremost stronghold of Shi'ah Islam--had been moved to address lengthy epistles to each of the ulamas residing in that city, who relegated women to a rank little higher than animals and denied them even the possession of a soul--epistles in which she ably vindicated her high purpose and exposed their malignant designs. She it was who, in open defiance of the customs of the fanatical inhabitants of that same city, boldly disregarded the anniversary of the martyrdom of the Imam Husayn, commemorated with elaborate ceremony in the early days of Muharram, and celebrated instead the anniversary of the birthday of the Bab, which fell on the first day of that month. It was through her prodigious eloquence and the astounding force of her argument that she confounded the representative delegation of Shi'ah, of Sunni, of Christian and Jewish notables of Baghdad, who had endeavored to dissuade her from her avowed purpose of spreading the tidings of the new Message. She it was who, with consummate skill, defended her

--God Passes By, Page 74
faith and vindicated her conduct in the home and in the presence of that eminent jurist, Shaykh Mahmud-i-Alusi, the Mufti of Baghdad, and who later held her historic interviews with the princes, the ulamas and the government officials residing in Kirmanshah, in the course of which the Bab's commentary on the Surih of Kawthar was publicly read and translated, and which culminated in the conversion of the Amir (the governor) and his family. It was this remarkably gifted woman who undertook the translation of the Bab's lengthy commentary on the Surih of Joseph (the Qayyumu'l-Asma') for the benefit of her Persian co-religionists, and exerted her utmost to spread the knowledge and elucidate the contents of that mighty Book. It was her fearlessness, her skill, her organizing ability and her unquenchable enthusiasm which consolidated her newly won victories in no less inimical a center than Qasvin, which prided itself on the fact that no fewer than a hundred of the highest ecclesiastical leaders of Islam dwelt within its gates. It was she who, in the house of Baha'u'llah in Tihran, in the course of her memorable interview with the celebrated Vahid, suddenly interrupted his learned discourse on the signs of the new Manifestation, and vehemently urged him, as she held Abdu'l-Baha, then a child, on her lap, to arise and demonstrate through deeds of heroism and self-sacrifice the depth and sincerity of his faith. It was to her doors, during the height of her fame and popularity in Tihran, that the flower of feminine society in the capital flocked to hear her brilliant discourses on the matchless tenets of her Faith. It was the magic of her words which won the wedding guests away from the festivities, on the occasion of the marriage of the son of Mahmud Khan-i-Kalantar--in whose house she was confined--and gathered them about her, eager to drink in her every word. It was her passionate and unqualified affirmation of the claims and distinguishing features of the new Revelation, in a series of seven conferences with the deputis of the Grand Vizir commissioned to interrogate her, which she held while confined in that same house, which finally precipitated the sentence of her death. It was from her pen that odes had flowed attesting, in unmistakable language, not only her faith in the Revelation of the Bab, but also her recognition of the exalted and as yet undisclosed mission of Baha'u'llah. And last but not least it was owing to her initiative, while participating in the Conference of Badasht, that the most challenging implications of a revolutionary and as yet but dimly grasped Dispensation were laid bare before her fellow-disciples and the new Order permanently divorced from the laws and institutions of Islam. Such marvelous

--God Passes By, Page 75
achievements were now to be crowned by, and attain their final consummation in, her martyrdom in the midst of the storm that was raging throughout the capital.
One night, aware that the hour of her death was at hand, she put on the attire of a bride, and annointed herself with perfume, and, sending for the wife of the Kalantar, she communicated to her the secret of her impending martyrdom, and confided to her her last wishes. Then, closeting herself in her chambers, she awaited, in prayer and meditation, the hour which was to witness her reunion with her Beloved. She was pacing the floor of her room, chanting a litany expressive of both grief and triumph, when the farrashes of Aziz Khan-i-Sardar arrived, in the dead of night, to conduct her to the Ilkhani garden, which lay beyond the city gates, and which was to be the site of her martyrdom. When she arrived the Sardar was in the midst of a drunken debauch with his lieutenants, and was roaring with laughter; he ordered offhand that she be strangled at once and thrown into a pit. With that same silken kerchief which she had intuitively reserved for that purpose, and delivered in her last moments to the son of Kalantar who accompanied her, the death of this immortal heroine was accomplished. Her body was lowered into a well, which was then filled with earth and stones, in the manner she herself had desired.
Thus ended the life of this great Babi heroine, the first woman suffrage martyr, who, at her death, turning to the one in whose custody she had been placed, had boldly declared: "You can kill me as soon as you like, but you cannot stop the emancipation of women." Her career was as dazzling as it was brief, as tragic as it was eventful. Unlike her fellow-disciples, whose exploits remained, for the most part unknown, and unsung by their contemporaries in foreign lands, the fame of this immortal woman was noised abroad, and traveling with remarkable swiftness as far as the capitals of Western Europe, aroused the enthusiastic admiration and evoked the ardent praise of men and women of divers nationalities, callings and cultures. Little wonder that Abdu'l-Baha should have joined her name to those of Sarah, of Asiyih, of the Virgin Mary and of Fatimih, who, in the course of successive Dispensations, have towered, by reason of their intrinsic merits and unique position, above the rank and file of their sex. "In eloquence," Abdu'l-Baha Himself has written, "she was the calamity of the age, and in ratiocination the trouble of the world." He, moreover, has described her as "a brand afire with the love of God" and "a lamp aglow with the bounty of God."

--God Passes By, Page 76
Indeed the wondrous story of her life propagated itself as far and as fast as that of the Bab Himself, the direct Source of her inspiration. "Prodige de science, mais aussi prodige de beaute" is the tribute paid her by a noted commentator on the life of the Bab and His disciples. "The Persian Joan of Arc, the leader of emancipation for women of the Orient ... who bore resemblance both to the mediaeval Heloise and the neo-platonic Hypatia," thus was she acclaimed by a noted playwright whom Sarah Bernhardt had specifically requested to write a dramatized version of her life. "The heroism of the lovely but ill-fated poetess of Qasvin, Zarrin-Taj (Crown of Gold) ..." testifies Lord Curzon of Kedleston, "is one of the most affecting episodes in modern history." "The appearance of such a woman as Qurratu'l-'Ayn," wrote the well-known British Orientalist, Prof. E. G. Browne, "is, in any country and any age, a rare phenomenon, but in such a country as Persia it is a prodigy--nay, almost a miracle. ...Had the Babi religion no other claim to greatness, this were sufficient ... that it produced a heroine like Qurratu'l-'Ayn." "The harvest sown in Islamic lands by Qurratu'l-'Ayn," significantly affirms the renowned English divine, Dr. T. K. Cheyne, in one of his books, "is now beginning to appear ... this noble woman ... has the credit of opening the catalogue of social reforms in Persia..." "Assuredly one of the most striking and interesting manifestations of this religion" is the reference to her by the noted French diplomat and brilliant writer, Comte de Gobineau. "In Qasvin," he adds, "she was held, with every justification, to be a prodigy." "Many people," he, moreover has written, "who knew her and heard her at different periods of her life have invariably told me ... that when she spoke one felt stirred to the depths of one's soul, was filled with admiration, and was moved to tears." "No memory," writes Sir Valentine Chirol, "is more deeply venerated or kindles greater enthusiasm than hers, and the influence which shewielded in her lifetime still inures to her sex." "O Tahirih!" exclaims in his book on the Babis the great author and poet of Turkey, Sulayman Nazim Bey, "you are worth a thousand Nasiri'd-Din Shahs!" "The greatest ideal of womanhood has been Tahirih" is the tribute paid her by the mother of one of the Presidents of Austria, Mrs. Marianna Hainisch, "... I shall try to do for the women of Austria what Tahirih gave her life to do for the women of Persia."
Many and divers are her ardent admirers who, throughout the five continents, are eager to know more about her. Many are those whose conduct has been ennobled by her inspiring example, who have

--God Passes By, Page 77
committed to memory her matchless odes, or set to music her poems, before whose eyes glows the vision of her indomitable spirit, in whose hearts is enshrined a love and admiration that time can never dim, and in whose souls burns the determination to tread as dauntlessly, and with that same fidelity, the path she chose for herself, and from which she never swerved from the moment of her conversion to the hour of her death.
The fierce gale of persecution that had swept Baha'u'llah into a subterranean dungeon and snuffed out the light of Tahirih also sealed the fate of the Bab's distinguished amanuensis, Siyyid Husayn-i-Yazdi, surnamed Aziz, who had shared His confinement in both Mah-Ku and Chihriq. A man of rich experience and high merit, deeply versed in the teachings of his Master, and enjoying His unqualified confidence, he, refusing every offer of deliverance from the leading officials of Tihran, yearned unceasingly for the martyrdom which had been denied him on the day the Bab had laid down His life in the barrack-square of Tabriz. A fellow-prisoner of Baha'u'llah in the Siyah-Chal of Tihran, from Whom he derived inspiration and solace as he recalled those precious days spent in the company of his Master in Adhirbayjan, he was finally struck down, in circumstances of shameful cruelty, by that same Aziz Khan-i-Sardar who had dealt the fatal blow to Tahirih.
Another victim of the frightful tortures inflicted by an unyielding enemy was the high-minded, the influential and courageous Haji Sulayman Khan. So greatly was he esteemed that the Amir-Nizam had felt, on a previous occasion, constrained to ignore his connection with the Faith he had embraced and to spare his life. The turmoil that convulsed Tihran as a result of the attempt on the life of the sovereign, however, precipitated his arrest and brought about his martyrdom. The Shah, having failed to induce him through the Hajibu'd-Dawlih to recant, commanded that he be put to death in any way he himself might choose. Nine holes, at his express wish, were made in his flesh, in each of which a lighted candle was placed. As the executioner shrank from performing this gruesome task, he attempted to snatch the knife from his hand that he might himself plunge it into his own body. Fearing lest he should attack him the executioner refused, and bade his men tie the victim's hands behind his back, whereupon the intrepid sufferer pleaded with them to pierce two holes in his breast, two in his shoulders, one in the nape of his neck, and four others in his back--a wish they complied with. Standing erect as an arrow, his eyes glowing with stoic fortitude, unperturbed

--God Passes By, Page 78
by the howling multitude or the sight of his own blood streaming from his wounds, and preceded by minstrels and drummers, he led the concourse that pressed round him to the final place of his martyrdom. Every few steps he would interrupt his march to address the bewildered bystanders in words in which he glorified the Bab and magnified the significance of his own death. As his eyes beheld the candles flickering in their bloody sockets, he would burst forth in exclamations of unrestrained delight. Whenever one of them fell from his body he would with his own hand pick it up, light it from the others, and replace it. "Why dost thou not dance?" asked the executioner mockingly, "since thou findest death so pleasant?" "Dance?" cried the sufferer, "In one hand the wine-cup, in one hand the tresses of the Friend. Such a dance in the midst of the market-place is my desire!" He was still in the bazaar when the flowing of a breeze, fanning the flames of the candles now burning deep in his flesh, caused it to sizzle, whereupon he burst forth addressing the flames that ate into his wounds: "You have long lost your sting, O flames, and have been robbed of your power to pain me. Make haste, for from your very tongues of fire I can hear the voice that calls me to my Beloved." In a blaze of light he walked as a conqueror might have marched to the scene of his victory. At the foot of the gallows he once again raised his voice in a final appeal to the multitude of onlookers. He then prostrated himself in the direction of the shrine of the Imam-Zadih Hasan, murmuring some words in Arabic. "My work is now finished," he cried to the executioner, "come and do yours." Life still lingered in him as his body was sawn into two halves, with the praise of his Beloved still fluttering from his dying lips. The scorched and bloody remnants of his corpse were, as he himself had requested, suspended on either side of the Gate of Naw, mute witnesses to the unquenchable love which the Bab had kindled in the breasts of His disciples.
The violent conflagration kindled as a result of the attempted assassination of the sovereign could not be confined to the capital. It overran the adjoining provinces, ravaged Mazindaran, the native province of Baha'u'llah, and brought about in its wake, the confiscation, the plunder and the destruction of all His possessions. In the village of Takur, in the district of Nur, His sumptuously furnished home, inherited from His father, was, by order of Mirza Abu-Talib Khan, nephew of the Grand Vizir, completely despoiled, and whatever could not be carried away was ordered to be destroyed, while its rooms, more stately than those of the palaces of Tihran, were disfigured

--God Passes By, Page 79
beyond repair. Even the houses of the people were leveled with the ground, after which the entire village was set on fire.
The commotion that had seized Tihran and had given rise to the campaign of outrage and spoliation in Mazindaran spread even as far as Yazd, Nayriz and Shiraz, rocking the remotest hamlets, and rekindling the flames of persecution. Once again greedy governors and perfidious subordinates vied with each other in despoiling the innocent, in massacring the guiltless, and in dishonoring the noblest of their race. A carnage ensued which repeated the atrocities already perpetrated in Nayriz and Zanjan. "My pen," writes the chronicler of the bloody episodes associated with the birth and rise of our Faith, "shrinks in horror in attempting to describe what befell those valiant men and women.... What I have attempted to recount of the horrors of the siege of Zanjan ... pales before the glaring ferocity of the atrocities perpetrated a few years later in Nayriz and Shiraz." The heads of no less than two hundred victims of these outbursts of ferocious fanaticism were impaled on bayonets, and carried triumphantly from Shiraz to Abadih. Forty women and children were charred to a cinder by being placed in a cave, in which a vast quantity of firewood had been heaped up, soaked with naphtha and set alight. Three hundred women were forced to ride two by two on bare-backed horses all the way to Shiraz. Stripped almost naked they were led between rows of heads hewn from the lifeless bodies of their husbands, sons, fathers and brothers. Untold insults were heaped upon them, and the hardships they suffered were such that many among them perished.
Thus drew to a close a chapter which records for all time the bloodiest, the most tragic, the most heroic period of the first Baha'i century. The torrents of blood that poured out during those crowded and calamitous years may be regarded as constituting the fertile seeds of that World Order which a swiftly succeeding and still greater Revelation was to proclaim and establish. The tributes paid the noble army of the heroes, saints and martyrs of that Primitive Age, by friend and foe alike, from Baha'u'llah Himself down to the most disinterested observers in distant lands, and from the moment of its birth until the present day, bear imperishable witness to the glory of the deeds that immortalize that Age.
"The whole world," is Baha'u'llah's matchless testimony in the Kitab-i-Iqan, "marveled at the manner of their sacrifice.... The mind is bewildered at their deeds, and the soul marveleth at their fortitude and bodily endurance.... Hath any age witnessed such momentous happenings?" And again: "Hath the world, since the

--God Passes By, Page 80
days of Adam, witnessed such tumult, such violent commotion?... Methinks, patience was revealed only by virtue of their fortitude, and faithfulness itself was begotten only by their deeds." "Through the blood which they shed," He, in a prayer, referring more specifically to the martyrs of the Faith, has significantly affirmed, "the earth hath been impregnated with the wondrous revelations of Thy might and the gem-like signs of Thy glorious sovereignty. Ere-long shall she tell out her tidings, when the set time is come."
To whom else could these significant words of Muhammad, the Apostle of God, quoted by Quddus while addressing his companions in the Fort of Shaykh Tabarsi, apply if not to those heroes of God who, with their life-blood, ushered in the Promised Day? "O how I long to behold the countenance of My brethren, my brethren who will appear at the end of the world! Blessed are We, blessed are they; greater is their blessedness than ours." Who else could be meant by this tradition, called Hadith-i-Jabir, recorded in the Kafi, and authenticated by Baha'u'llah in the Kitab-i-Iqan, which, in indubitable language, sets forth the signs of the appearance of the promised Qa'im? "His saints shall be abased in His time, and their heads shall be exchanged as presents, even as the heads of the Turk and the Daylamite are exchanged as presents; they shall be slain and burned, and shall be afraid, fearful and dismayed; the earth shall be dyed with their blood, and lamentation and wailing shall prevail amongst their women; these are My saints indeed."
"Tales of magnificent heroism," is the written testimony of Lord Curzon of Kedleston, "illumine the blood-stained pages of Babi history.... The fires of Smithfield did not kindle a nobler courage than has met and defied the more refined torture-mongers of Tihran. Of no small account, then, must be the tenets of a creed that can awaken in its followers so rare and beautiful a spirit of self-sacrifice. The heroism and martyrdom of His (the Bab) followers will appeal to many others who can find no similar phenomena in the contemporaneous records of Islam." "Babism," wrote Prof. J. Darmesteter, "which diffused itself in less than five years from one end of Persia to another, which was bathed in 1852 in the blood of its martyrs, has been silently progressing and propagating itself. If Persia is to be at all regenerate it will be through this new Faith." "Des milliers de martyrs," attests Renan in his "Les Apotres," "sont accourus pour lui (the Bab) avec allegresse au devant de la mort. Un jour sans pareil peut-etre dans l'histoire du monde fut celui de la grande boucherie qui se fit des Babis a Teheran." "One of those

--God Passes By, Page 81
strange outbursts," declares the well-known Orientalist Prof. E. G. Browne, "of enthusiasm, faith, fervent devotion and indomitable heroism ... the birth of a Faith which may not impossibly win a place amidst the great religions of the world." And again: "The spirit which pervades the Babis is such that it can hardly fail to affect most powerfully all subjected to its influence.... Let those who have not seen disbelieve me if they will, but, should that spirit once reveal itself to them, they will experience an emotion which they are not likely to forget." "J'avoue meme," is the assertion made by Comte de Gobineau in his book, "que, si je voyais en Europe une secte d'une nature analogue au Babysme se presenter avec des avantages tels que les siens, foi aveugle, enthousiasme extreme, courage et devouement eprouves, respect inspire aux indifferents, terreur profonde inspiree aux adversaires, et de plus, comme je l'ai dit, un proselytisme qui ne s'arrete pas, et donc les succes sont constants dans toutes les classes de la societe; si je voyais, dis-je, tout cela exister en Europe, je n'hesiterais pas a predire que, dans un temps donne, la puissance et le sceptre appartiendront de toute necessite aux possesseurs de ces grands avantages."
"The truth of the matter," is the answer which Abbas-Quli Khan-i-Larijani, whose bullet was responsible for the death of Mulla Husayn, is reported to have given to a query addressed to him by Prince Ahmad Mirza in the presence of several witnesses, "is that any one who had not seen Karbila would, if he had seen Tabarsi, not only have comprehended what there took place, but would have ceased to consider it; and had he seen Mulla Husayn of Bushruyih, he would have been convinced that the Chief of Martyrs (Imam Husayn) had returned to earth; and had he witnessed my deeds, he would assuredly have said: `This is Shimr come back with sword and lance...' In truth, I know not what had been shown to these people, or what they had seen, that they came forth to battle with such alacrity and joy.... The imagination of man cannot conceive the vehemence of their courage and valor."
What, in conclusion, we may well ask ourselves, has been the fate of that flagitious crew who, actuated by malice, by greed or fanaticism, sought to quench the light which the Bab and His followers had diffused over their country and its people? The rod of Divine chastisement, swiftly and with unyielding severity, spared neither the Chief Magistrate of the realm, nor his ministers and counselors, nor the ecclesiastical dignitaries of the religion with which his government was indissolubly connected, nor the governors

--God Passes By, Page 82
who acted as his representatives, nor the chiefs of his armed forces who, in varying degrees, deliberately or through fear or neglect, contributed to the appalling trials to which an infant Faith was so undeservedly subjected. Muhammad Shah himself, a sovereign at once bigoted and irresolute who, refusing to heed the appeal of the Bab to receive Him in the capital and enable Him to demonstrate the truth of His Cause, yielded to the importunities of a malevolent minister, succumbed, at the early age of forty, after sustaining a sudden reverse of fortune, to a complication of maladies, and was condemned to that "hell-fire" which, "on the Day of Resurrection," the Author of the Qayyumu'l-Asma' had sworn would inevitably devour him. His evil genius, the omnipotent Haji Mirza Aqasi, the power behind the throne and the chief instigator of the outrages perpetrated against the Bab, including His imprisonment in the mountains of Adhirbayjan, was, after the lapse of scarcely a year and six months from the time he interposed himself between the Shah and his Captive, hurled from power, deprived of his ill-gotten riches, was disgraced by his sovereign, was driven to seek shelter from the rising wrath of his countrymen in the shrine of Shah Abdu'l-'Azim, and was later ignominiously expelled to Karbila, falling a prey to disease, poverty and gnawing sorrow--a piteous vindication of that denunciatory Tablet in which his Prisoner had foreshadowed his doom and denounced his infamy. As to the low-born and infamous Amir-Nizam, Mirza Taqi Khan, the first year of whose short-lived ministry was stained with the ferocious onslaught against the defenders of the Fort of Tabarsi, who authorized and encouraged the execution of the Seven Martyrs of Tihran, who unleashed the assault against Vahid and his companions, who was directly responsible for the death-sentence of the Bab, and who precipitated the great upheaval of Zanjan, he forfeited, through the unrelenting jealousy of his sovereign and the vindictiveness of court intrigue, all the hnors he had enjoyed, and was treacherously put to death by the royal order, his veins being opened in the bath of the Palace of Fin, near Kashan. "Had the Amir-Nizam," Baha'u'llah is reported by Nabil to have stated, "been aware of My true position, he would certainly have laid hold on Me. He exerted the utmost effort to discover the real situation, but was unsuccessful. God wished him to be ignorant of it." Mirza Aqa Khan, who had taken such an active part in the unbridled cruelties perpetrated as a result of the attempt on the life of the sovereign, was driven from office, and placed under strict surveillance in Yazd, where he ended his days in shame and despair.

--God Passes By, Page 83
Husayn Khan, the governor of Shiraz, stigmatized as a "wine-bibber" and a "tyrant," the first who arose to ill-treat the Bab, who publicly rebuked Him and bade his attendant strike Him violently in the face, was compelled not only to endure the dreadful calamity that so suddenly befell him, his family, his city and his province, but afterwards to witness the undoing of all his labors, and to lead in obscurity the remaining days of his life, till he tottered to his grave abandoned alike by his friends and his enemies. Hajibu'd-Dawlih, that bloodthirsty fiend, who had strenuously hounded down so many innocent and defenseless Babis, fell in his turn a victim to the fury of the turbulent Lurs, who, after despoiling him of his property, cut off his beard, and forced him to eat it, saddled and bridled him, and rode him before the eyes of the people, after which they inflicted under his very eyes shameful atrocities upon his womenfolk and children. The Sa'idu'l-'Ulama, the fanatical, the ferocious and shameless mujtahid of Barfurush, whose unquenchable hostility had heaped such insults upon, and caused such sufferings to, the heroes of Tabarsi, fell, soon after the abominations he had perpetrated, a prey to a strange disease, provoking an unquenchable thirst and producing such icy chills that neither the furs he wrapped himself in, nor the fire that continually burned in his room could alleviate his sufferings. The spectacle of his ruined and once luxurious home, fallen into such ill use after his death as to become the refuse-heap of the people of his town, impressed so profoundly the inhabitants of Mazindaran that in their mutual vituperations they would often invoke upon each other's home the same fate as that which had befallen that accursed habitation. The false-hearted and ambitious Mahmud Khan-i-Kalantar, into whose custody Tahirih had been delivered before her martyrdom, incurred, nine years later, the wrath of his royal master, was dragged feet first by ropes through the bazaars to a place outside the city gate, and there hung on the gallows. Mirza Hasan Khan, who carried out the execution of the Bab under orders from his brother, the Amir-Nizam, was, within two years of that unpardonable act, subjected to a dreadful punishment which ended in his death. The Shaykhu'l-Islam of Tabriz, the insolent, the avaricious and tyrannical Mirza Ali Asghar, who, after the refusal of the bodyguard of the governor of that city to inflict the bastinado on the Bab, proceeded to apply eleven times the rods to the feet of his Prisoner with his own hand, was, in that same year, struck with paralysis, and, after enduring the most excruciating ordeal, died a miserable death--a death that was soon followed by

--God Passes By, Page 84
the abolition of the function of the Shaykhu'l-Islam in that city. The haughty and perfidious Mirza Abu-Talib Khan who, disregarding the counsels of moderation given him by Mirza Aqa Khan, the Grand Vizir, ordered the plunder and burning of the village of Takur, as well as the destruction of the house of Baha'u'llah, was, a year later, stricken with plague and perished wretchedly, shunned by even his nearest kindred. Mihr-'Ali Khan, the Shuja'u'l-Mulk, who, after the attempt on the Shah's life, so savagely persecuted the remnants of the Babi community in Nayriz, fell ill, according to the testimony of his own grandson, and was stricken with dumbness, which was never relieved till the day of his death. His accomplice, Mirza Na'im, fell into disgrace, was twice heavily fined, dismissed from office, and subjected to exquisite tortures. The regiment which, scorning the miracle that warned Sam Khan and his men to dissociate themselves from any further attempt to destroy the life of the Bab, volunteered to take their place and riddled His body with its bullets, lost, in that same year, no less than two hundred and fifty of its officers and men, in a terrible earthquake between Ardibil and Tabriz; two years later the remaining five hundred were mercilessly shot in Tabriz for mutiny, and the people, gazing on their exposed and mutilated bodies, recalled their savage act, and indulged in such expressions of condemnation and wonder as to induce the leading mujtahids to chastise and silence them. The head of that regiment, Aqa Jan Big, lost his life, six years after the Bab's martyrdom, during the bombardment of Muhammarih by the British naval forces.
The judgment of God, so rigorous and unsparing in its visitations on those who took a leading or an active part in the crimes committed against the Bab and His followers, was not less severe in its dealings with the mass of the people--a people more fanatical than the Jews in the days of Jesus--a people notorious for their gross ignorance, their ferocious bigotry, their willful perversity and savage cruelty, a people mercenary, avaricious, egotistical and cowardly. I can do no better than quote what the Bab Himself has written in the Dala'il-i-Sab'ih (Seven Proofs) during the last days of His ministry: "Call thou to remembrance the early days of the Revelation. How great the number of those who died of cholera! That was indeed one of the prodigies of the Revelation, and yet none recognized it! During four years the scourge raged among Shi'ah Muslims without any one grasping its significance!" "As to the great mass of its people (Persia)," Nabil has recorded in his immortal narrative, "who watched with sullen indifference the tragedy that was being enacted

--God Passes By, Page 85
before their eyes, and who failed to raise a finger in protest against the hideousness of those cruelties, they fell, in their turn, victims to a misery which all the resources of the land and the energy of its statesmen were powerless to alleviate.... From the very day the hand of the assailant was stretched forth against the Bab ... visitation upon visitation crushed the spirit out of that ungrateful people, and brought them to the very brink of national bankruptcy. Plagues, the very names of which were almost unknown to them except for a cursory reference in the dust-covered books which few cared to read, fell upon them with a fury that none could escape. That scourge scattered devastation wherever it spread. Prince and peasant alike felt its sting and bowed to its yoke. It held the populace in its grip, and refused to relax its hold upon them. As malignant as the fever which decimated the province of Gilan, these sudden afflictions continued to lay waste the land. Grievous as were these calamities, the avenging wrath of God did not stop at the misfortunes that befell a perverse and faithless people. It made itself felt in every living being that breathed on the surface of that stricken land. It afflicted the life of plants and animals alike, and made the people feel the magnitude of their distress. Famine added its horrors to the stupendous weight of afflictions under which the people were groaning. The gaunt spectre of starvation stalked abroad amidst them, and the prospect of a slow and painful death haunted their vision.... People and government alike sighed for the relief which they could nowhere obtain. They drank the cup of woe to its dregs, utterly unregardful of the Hand which had brought it to their lips, and of the Person for Whose sake they were made to suffer."

--God Passes By, Page 86-88
SECOND PERIOD
THE MINISTRY OF BAHA'U'LLAH
1853-1892

--God Passes By, Page 89
CHAPTER VI
The Birth of The Baha'i Revelation

The train of dire events that followed in swift succession the calamitous attempt on the life of Nasiri'd-Din Shah mark, as already observed, the termination of the Babi Dispensation and the closing of the initial, the darkest and bloodiest chapter of the history of the first Baha'i century. A phase of measureless tribulation had been ushered in by these events, in the course of which the fortunes of the Faith proclaimed by the Bab sank to their lowest ebb. Indeed ever since its inception trials and vexations, setbacks and disappointments, denunciations, betrayals and massacres had, in a steadily rising crescendo, contributed to the decimation of the ranks of its followers, strained to the utmost the loyalty of its stoutest upholders, and all but succeeded in disrupting the foundations on which it rested.
From its birth, government, clergy and people had risen as one man against it and vowed eternal enmity to its cause. Muhammad Shah, weak alike in mind and will, had, under pressure, rejected the overtures made to him by the Bab Himself, had declined to meet Him face to face, and even refused Him admittance to the capital. The youthful Nasiri'd-Din Shah, of a cruel and imperious nature, had, both as crown prince and as reigning sovereign, increasingly evinced the bitter hostility which, at a later stage in his reign, was to blaze forth in all its dark and ruthless savagery. The powerful and sagacious Mu'tamid, the one solitary figure who could have extended Him the support and protection He so sorely needed, was taken from Him by a sudden death. The Sherif of Mecca, who through the mediation of Quddus had been made acquainted with the new Revelation on the occasion of the Bab's pilgrimage to Mecca, had turned a deaf ear to the Divine Message, and received His messenger with curt indifference. The prearranged gathering that was to have taken place in the holy city of Karbila, in the course of the Bab's return journey from Hijaz, had, to the disappointment of His followers who had been eagerly awaiting His arrival, to be definitely abandoned. The eighteen Letters of the Living, the principal bastions that buttressed the infant strength of the Faith, had for the most part fallen. The "Mirrors," the "Guides," the "Witnesses"

--God Passes By, Page 90
comprising the Babi hierarchy had either been put to the sword, or hounded from their native soil, or bludgeoned into silence. The program, whose essentials had been communicated to the foremost among them, had, owing to their excessive zeal, remained for the most part unfulfilled. The attempts which two of those disciples had made to establish the Faith in Turkey and India had signally failed at the very outset of their mission. The tempests that had swept Mazindaran, Nayriz and Zanjan had, in addition to blasting to their roots the promising careers of the venerated Quddus, the lion-hearted Mulla Husayn, the erudite Vahid, and the indomitable Hujjat, cut short the lives of an alarmingly large number of the most resourceful and most valiant of their fellow-disciples. The hideous outrages associated with the death of the Seven Martyrs of Tihran had been responsible for the extinction of yet another living symbol of the Faith, who, by reason of his close kinship to, and intimate association with, the Bab, no less than by virtue of his inherent qualities, would if spared have decisively contributed to the protection and furtherance of a struggling Cause.
The storm which subsequently burst, with unexampled violence, on a community already beaten to its knees, had, moreover, robbed it of its greatest heroine, the incomparable Tahirih, still in the full tide of her victories, had sealed the doom of Siyyid Husayn, the Bab's trusted amanuensis and chosen repository of His last wishes, had laid low Mulla Abdu'l-Karim-i-Qasvini, admittedly one of the very few who could claim to possess a profound knowledge of the origins of the Faith, and had plunged into a dungeon Baha'u'llah, the sole survivor among the towering figures of the new Dispensation. The Bab--the Fountainhead from whence the vitalizing energies of a newborn Revelation had flowed--had Himself, ere the outburst of that hurricane, succumbed, in harrowing circumstances, to the volleys of a firing squad leaving behind, as titular head of a well-nigh disrupted community, a mere figurehead, timid in the extreme, good-natured yet susceptible to the slightest influence, devoid of any outstanding qualities, who now (loosed from the controlling hand of Baha'u'llah, the real Leader) was seeking, in the guise of a dervish, the protection afforded by the hills of his native Mazindaran against the threatened assaults of a deadly enemy. The voluminous writings of the Founder of the Faith--in manuscript, dispersed, unclassified, poorly transcribed and ill-preserved, were in part, owing to the fever and tumult of the times, either deliberately destroyed, confiscated, or hurriedly dispatched to places of safety beyond the confines of the land in

--God Passes By, Page 91
which they were revealed. Powerful adversaries, among whom towered the figure of the inordinately ambitious and hypocritical Haji Mirza Karim Khan, who at the special request of the Shah had in a treatise viciously attacked the new Faith and its doctrines, had now raised their heads, and, emboldened by the reverses it had sustained, were heaping abuse and calumnies upon it. Furthermore, under the stress of intolerable circumstances, a few of the Babis were constrained to recant their faith, while others went so far as to apostatize and join the ranks of the enemy. And now to the sum of these dire misfortunes a monstrous calumny, arising from the outrage perpetrated by a handful of irresponsible enthusiasts, was added, branding a holy and innocent Faith with an infamy that seemed indelible, and which threatened to loosen it from its foundations.
And yet the Fire which the Hand of Omnipotence had lighted, though smothered by this torrent of tribulations let loose upon it, was not quenched. The flame which for nine years had burned with such brilliant intensity was indeed momentarily extinguished, but the embers which that great conflagration had left behind still glowed, destined, at no distant date, to blaze forth once again, through the reviving breezes of an incomparably greater Revelation, and to shed an illumination that would not only dissipate the surrounding darkness but project its radiance as far as the extremities of both the Eastern and Western Hemispheres. Just as the enforced captivity and isolation of the Bab had, on the one hand, afforded Him the opportunity of formulating His doctrine, of unfolding the full implications of His Revelation, of formally and publicly declaring His station and of establishing His Covenant, and, on the other hand, had been instrumental in the proclamation of the laws of His Dispensation through the voice of His disciples assembled in Badasht, so did the crisis of unprecedented magnitude, culminating in the execution of the Bab and the imprisonment of Baha'u'llah, prove to be the prelude of a revival which, through the quickening power of a far mightier Revelation, was to immortalize the fame, and fix on a still more enduring foundation, far beyond the confines of His native land, the original Message of the Prophet of Shiraz.
At a time when the Cause of the Bab seemed to be hovering on the brink of extinction, when the hopes and ambitions which animated it had, to all human seeming, been frustrated, when the colossal sacrifices of its unnumbered lovers appeared to have been made in vain, the Divine Promise enshrined within it was about to be suddenly redeemed, and its final perfection mysteriously manifested.

--God Passes By, Page 92
The Babi Dispensation was being brought to its close (not prematurely but in its own appointed time), and was yielding its destined fruit and revealing its ultimate purpose--the birth of the Mission of Baha'u'llah. In this most dark and dreadful hour a New Light was about to break in glory on Persia's somber horizon. As a result of what was in fact an evolving, ripening process, the most momentous if not the most spectacular stage in the Heroic Age of the Faith was now about to open.
During nine years, as foretold by the Bab Himself, swiftly, mysteriously and irresistibly the embryonic Faith conceived by Him had been developing until, at the fixed hour, the burden of the promised Cause of God was cast amidst the gloom and agony of the Siyah-Chal of Tihran. "Behold," Baha'u'llah Himself, years later, testified, in refutation of the claims of those who had rejected the validity of His mission following so closely upon that of the Bab, "how immediately upon the completion of the ninth year of this wondrous, this most holy and merciful Dispensation, the requisite number of pure, of wholly consecrated and sanctified souls has been most secretly consummated." "That so brief an interval," He, moreover has asserted, "should have separated this most mighty and wondrous Revelation from Mine own previous Manifestation is a secret that no man can unravel, and a mystery such as no mind can fathom. Its duration had been foreordained."
St. John the Divine had himself, with reference to these two successive Revelations, clearly prophesied: "The second woe is past; and, behold the third woe cometh quickly." "This third woe," Abdu'l-Baha, commenting upon this verse, has explained, "is the day of the Manifestation of Baha'u'llah, the Day of God, and it is near to the day of the appearance of the Bab." "All the peoples of the world," He moreover has asserted, "are awaiting two Manifestations, Who must be contemporaneous; all wait for the fulfillment of this promise." And again: "The essential fact is that all are promised two Manifestations, Who will come one following on the other." Shaykh Ahmad-i-Ahsa'i, that luminous star of Divine guidance who had so clearly perceived, before the year sixty, the approaching glory of Baha'u'llah, and laid stress upon "the twin Revelations which are to follow each other in rapid succession," had, on his part, made this significant statement regarding the approaching hour of that supreme Revelation, in an epistle addressed in his own hand to Siyyid Kazim: "The mystery of this Cause must needs be made manifest, and the secret of this Message must needs be divulged. I can say no more.

--God Passes By, Page 93
I can appoint no time. His Cause will be made known after Hin (68)."
The circumstances in which the Vehicle of this newborn Revelation, following with such swiftness that of the Bab, received the first intimations of His sublime mission recall, and indeed surpass in poignancy the soul-shaking experience of Moses when confronted by the Burning Bush in the wilderness of Sinai; of Zoroaster when awakened to His mission by a succession of seven visions; of Jesus when coming out of the waters of the Jordan He saw the heavens opened and the Holy Ghost descend like a dove and light upon Him; of Muhammad when in the Cave of Hira, outside of the holy city of Mecca, the voice of Gabriel bade Him "cry in the name of Thy Lord"; and of the Bab when in a dream He approached the bleeding head of the Imam Husayn, and, quaffing the blood that dripped from his lacerated throat, awoke to find Himself the chosen recipient of the outpouring grace of the Almighty.
What, we may well inquire at this juncture, were the nature and implications of that Revelation which, manifesting itself so soon after the Declaration of the Bab, abolished, at one stroke, the Dispensation which that Faith had so newly proclaimed, and upheld, with such vehemence and force, the Divine authority of its Author? What, we may well pause to consider, were the claims of Him Who, Himself a disciple of the Bab, had, at such an early stage, regarded Himself as empowered to abrogate the Law identified with His beloved Master? What, we may further reflect, could be the relationship between the religious Systems established before Him and His own Revelation--a Revelation which, flowing out, in that extremely perilous hour, from His travailing soul, pierced the gloom that had settled upon that pestilential pit, and, bursting through its walls, and propagating itself as far as the ends of the earth, infused into the entire body of mankind its boundless potentialities, and is now under our very eyes, shaping the course of human society?
He Who in such dramatic circumstances was made to sustain the overpowering weight of so glorious a Mission was none other than the One Whom posterity will acclaim, and Whom innumerable followers already recognize, as the Judge, the Lawgiver and Redeemer of all mankind, as the Organizer of the entire planet, as the Unifier of the children of men, as the Inaugurator of the long-awaited millennium, as the Originator of a new "Universal Cycle," as the Establisher of the Most Great Peace, as the Fountain of the Most Great Justice, as the Proclaimer of the coming of age of the entire

--God Passes By, Page 94
human race, as the Creator of a new World Order, and as the Inspirer and Founder of a world civilization.
To Israel He was neither more nor less than the incarnation of the "Everlasting Father," the "Lord of Hosts" come down "with ten thousands of saints"; to Christendom Christ returned "in the glory of the Father," to Shi'ah Islam the return of the Imam Husayn; to Sunni Islam the descent of the "Spirit of God" (Jesus Christ); to the Zoroastrians the promised Shah-Bahram; to the Hindus the reincarnation of Krishna; to the Buddhists the fifth Buddha.
In the name He bore He combined those of the Imam Husayn, the most illustrious of the successors of the Apostle of God--the brightest "star" shining in the "crown" mentioned in the Revelation of St. John--and of the Imam Ali, the Commander of the Faithful, the second of the two "witnesses" extolled in that same Book. He was formally designated Baha'u'llah, an appellation specifically recorded in the Persian Bayan, signifying at once the glory, the light and the splendor of God, and was styled the "Lord of Lords," the "Most Great Name," the "Ancient Beauty," the "Pen of the Most High," the "Hidden Name," the "Preserved Treasure," "He Whom God will make manifest," the "Most Great Light," the "All-Highest Horizon," the "Most Great Ocean," the "Supreme Heaven," the "Pre-Existent Root," the "Self-Subsistent," the "Day-Star of the Universe," the "Great Announcement," the "Speaker on Sinai," the "Sifter of Men," the "Wronged One of the World," the "Desire of the Nations," the "Lord of the Covenant," the "Tree beyond which there is no passing." He derived His descent, on the one hand, from Abraham (the Father of the Faithful) through his wife Katurah, and on the other from Zoroaster, as well as from Yazdigird, the last king of the Sasaniyan dynasty. He was moreover a descendant of Jesse, and belonged, through His father, Mirza Abbas, better known as Mirza Buzurg--a nobleman closely associated with the ministerial circles of the Court of Fath-'Ali Shah--to one of the most ancient and renowned families of Mazindaran.
To Him Isaiah, the greatest of the Jewish prophets, had alluded as the "Glory of the Lord," the "Everlasting Father," the "Prince of Peace," the "Wonderful," the "Counsellor," the "Rod come forth out of the stem of Jesse" and the "Branch grown out of His roots," Who "shall be established upon the throne of David," Who "will come with strong hand," Who "shall judge among the nations," Who "shall smite the earth with the rod of His mouth, and with the breath of His lips slay the wicked," and Who "shall assemble the

--God Passes By, Page 95
outcasts of Israel, and gather together the dispersed of Judah from the four corners of the earth." Of Him David had sung in his Psalms, acclaiming Him as the "Lord of Hosts" and the "King of Glory." To Him Haggai had referred as the "Desire of all nations," and Zachariah as the "Branch" Who "shall grow up out of His place," and "shall build the Temple of the Lord." Ezekiel had extolled Him as the "Lord" Who "shall be king over all the earth," while to His day Joel and Zephaniah had both referred as the "day of Jehovah," the latter describing it as "a day of wrath, a day of trouble and distress, a day of wasteness and desolation, a day of darkness and gloominess, a day of clouds and thick darkness, a day of the trumpet and alarm against the fenced cities, and against the high towers." His Day Ezekiel and Daniel had, moreover, both acclaimed as the "day of the Lord," and Malachi described as "the great and dreadful day of the Lord" when "the Sun of Righteousness" will "arise, with healing in His wings," whilst Daniel had pronounced His advent as signalizing the end of the "abomination that maketh desolate."
To His Dispensation the sacred books of the followers of Zoroaster had referred as that in which the sun must needs be brought to a standstill for no less than one whole month. To Him Zoroaster must have alluded when, according to tradition, He foretold that a period of three thousand years of conflict and contention must needs precede the advent of the World-Savior Shah-Bahram, Who would triumph over Ahriman and usher in an era of blessedness and peace.
He alone is meant by the prophecy attributed to Gautama Buddha Himself, that "a Buddha named Maitreye, the Buddha of universal fellowship" should, in the fullness of time, arise and reveal "His boundless glory." To Him the Bhagavad-Gita of the Hindus had referred as the "Most Great Spirit," the "Tenth Avatar," the "Immaculate Manifestation of Krishna."
To Him Jesus Christ had referred as the "Prince of this world," as the "Comforter" Who will "reprove the world of sin, and of righteousness, and of judgment," as the "Spirit of Truth" Who "will guide you into all truth," Who "shall not speak of Himself, but whatsoever He shall hear, that shall He speak," as the "Lord of the Vineyard," and as the "Son of Man" Who "shall come in the glory of His Father" "in the clouds of heaven with power and great glory," with "all the holy angels" about Him, and "all nations" gathered before His throne. To Him the Author of the Apocalypse had alluded as the "Glory of God," as "Alpha and Omega," "the Beginning and the End," "the First and the Last." Identifying His Revelation with

--God Passes By, Page 96
the "third woe," he, moreover, had extolled His Law as "a new heaven and a new earth," as the "Tabernacle of God," as the "Holy City," as the "New Jerusalem, coming down from God out of heaven, prepared as a bride adorned for her husband." To His Day Jesus Christ Himself had referred as "the regeneration when the Son of Man shall sit in the throne of His glory." To the hour of His advent St. Paul had alluded as the hour of the "last trump," the "trump of God," whilst St. Peter had spoken of it as the "Day of God, wherein the heavens being on fire shall be dissolved, and the elements shall melt with fervent heat." His Day he, furthermore, had described as "the times of refreshing," "the times of restitution of all things, which God hath spoken by the mouth of all His holy Prophets since the world began."
To Him Muhammad, the Apostle of God, had alluded in His Book as the "Great Announcement," and declared His Day to be the Day whereon "God" will "come down" "overshadowed with clouds," the Day whereon "thy Lord shall come and the angels rank on rank," and "The Spirit shall arise and the angels shall be ranged in order." His advent He, in that Book, in a surih said to have been termed by Him "the heart of the Qur'an," had foreshadowed as that of the "third" Messenger, sent down to "strengthen" the two who preceded Him. To His Day He, in the pages of that same Book, had paid a glowing tribute, glorifying it as the "Great Day," the "Last Day," the "Day of God," the "Day of Judgment," the "Day of Reckoning," the "Day of Mutual Deceit," the "Day of Severing," the "Day of Sighing," the "Day of Meeting," the Day "when the Decree shall be accomplished," the Day whereon the second "Trumpet blast" will be sounded, the "Day when mankind shall stand before the Lord of the world," and "all shall come to Him in humble guise," the Day when "thou shalt see the mountains, which thou thinkest so firm, pass away with the passing of a cloud," the Day "wherein account shall be taken," "the approaching Day, when men's hearts shall rise up, choking them, into their throats," the Day when "all that are in the heavens and all that are on the earth shall be terror-stricken, save him whom God pleaseth to deliver," the Day whereon "every suckling woman shall forsake her sucking babe, and every woman that hath a burden in her womb shall cast her burden," the Day "when the earth shall shine with the light of her Lord, and the Book shall be set, and the Prophets shall be brought up, and the witnesses; and judgment shall be given between them with equity; and none shall be wronged."

--God Passes By, Page 97
The plenitude of His glory the Apostle of God had, moreover, as attested by Baha'u'llah Himself, compared to the "full moon on its fourteenth night." His station the Imam Ali, the Commander of the Faithful, had, according to the same testimony, identified with "Him Who conversed with Moses from the Burning Bush on Sinai." To the transcendent character of His mission the Imam Husayn had, again according to Baha'u'llah, borne witness as a "Revelation whose Revealer will be He Who revealed" the Apostle of God Himself.
About Him Shaykh Ahmad-i-Ahsa'i, the herald of the Babi Dispensation, who had foreshadowed the "strange happenings" that would transpire "between the years sixty and sixty-seven," and had categorically affirmed the inevitability of His Revelation had, as previously mentioned, written the following: "The Mystery of this Cause must needs be made manifest, and the Secret of this Message must needs be divulged. I can say no more, I can appoint no time. His Cause will be made known after Hin (68)" (i.e., after a while).
Siyyid Kazim-i-Rashti, Shaykh Ahmad's disciple and successor, had likewise written: "The Qa'im must needs be put to death. After He has been slain the world will have attained the age of eighteen." In his Sharh-i-Qasidiy-i-Lamiyyih he had even alluded to the name "Baha." Furthermore, to his disciples, as his days drew to a close, he had significantly declared: "Verily, I say, after the Qa'im the Qayyum will be made manifest. For when the star of the former has set the sun of the beauty of Husayn will rise and illuminate the whole world. Then will be unfolded in all its glory the `Mystery' and the `Secret' spoken of by Shaykh Ahmad.... To have attained unto that Day of Days is to have attained unto the crowning glory of past generations, and one goodly deed performed in that age is equal to the pious worship of countless centuries."
The Bab had no less significantly extolled Him as the "Essence of Being," as the "Remnant of God," as the "Omnipotent Master," as the "Crimson, all-encompassing Light," as "Lord of the visible and invisible," as the "sole Object of all previous Revelations, including The Revelation of the Qa'im Himself." He had formally designated Him as "He Whom God shall make manifest," had alluded to Him as the "Abha Horizon" wherein He Himself lived and dwelt, had specifically recorded His title, and eulogized His "Order" in His best-known work, the Persian Bayan, had disclosed His name through His allusion to the "Son of Ali, a true and undoubted Leader of men," had, repeatedly, orally and in writing, fixed, beyond the shadow of a doubt, the time of His Revelation, and warned His

--God Passes By, Page 98
followers lest "the Bayan and all that hath been revealed therein" should "shut them out as by a veil" from Him. He had, moreover, declared that He was the "first servant to believe in Him," that He bore Him allegiance "before all things were created," that "no allusion" of His "could allude unto Him," that "the year-old germ that holdeth within itself the potentialities of the Revelation that is to come is endowed with a potency superior to the combined forces of the whole of the Bayan." He had, moreover, clearly asserted that He had "covenanted with all created things" concerning Him Whom God shall make manifest ere the covenant concerning His own mission had been established. He had readily acknowledged that He was but "a letter" of that "Most Mighty Book," "a dew-drop" from that "Limitless Ocean," that His Revelation was "only a leaf amongst the leaves of His Paradise," that "all that hath been exalted in the Bayan" was but "a ring" upon His own hand, and He Himself "a ring upon the hand of Him Whom God shall make manifest," Who, "turneth it as He pleaseth, for whatsoever He pleaseth, and through whatsoever He pleaseth." He had unmistakably declared that He had "sacrificed" Himself "wholly" for Him, that He had "consented to be cursed" for His sake, and to have "yearned for naught but martyrdom" in the path of His love. Finally, He had unequivocally prophesied: "Today the Bayan is in the stage of seed; at the beginning of the manifestation of Him Whom God shall make manifest its ultimate perfection will become apparent." "Ere nine will have elapsed from the inception of this Cause the realities of the created things will not be made manifest. All that thou hast as yet seen is but the stage from the moist-germ until We clothed it with flesh. Be patient until thou beholdest a new creation. Say: Blessed, therefore, be God, the Most Excellent of Makers!"
"He around Whom the Point of the Bayan (Bab) hath revolved is come" is Baha'u'llah's confirmatory testimony to the inconceivable greatness and preeminent character of His own Revelation. "If all who are in heaven and on earth," He moreover affirms, "be invested in this day with the powers and attributes destined for the Letters of the Bayan, whose station is ten thousand times more glorious than that of the Letters of the Qur'anic Dispensation, and if they one and all should, swift as the twinkling of an eye, hesitate to recognize My Revelation, they shall be accounted, in the sight of God, of those that have gone astray, and regarded as `Letters of Negation.'" "Powerful is He, the King of Divine might," He, alluding to Himself in the Kitab-i-Iqan, asserts, "to extinguish with one letter of His wondrous

--God Passes By, Page 99
words, the breath of life in the whole of the Bayan and the people thereof, and with one letter bestow upon them a new and everlasting life, and cause them to arise and speed out of the sepulchers of their vain and selfish desires." "This," He furthermore declares, "is the king of days," the "Day of God Himself," the "Day which shall never be followed by night," the "Springtime which autumn will never overtake," "the eye to past ages and centuries," for which "the soul of every Prophet of God, of every Divine Messenger, hath thirsted," for which "all the divers kindreds of the earth have yearned," through which "God hath proved the hearts of the entire company of His Messengers and Prophets, and beyond them those that stand guard over His sacred and inviolable Sanctuary, the inmates of the Celestial Pavilion and dwellers of the Tabernacle of Glory." "In this most mighty Revelation," He moreover, states, "all the Dispensations of the past have attained their highest, their final consummation." And again: "None among the Manifestations of old, except to a prescribed degree, hath ever completely apprehended the nature of this Revelation." Referring to His own station He declares: "But for Him no Divine Messenger would have been invested with the Robe of Prophethood, nor would any of the sacred Scriptures have been revealed."
And last but not least is Abdu'l-Baha's own tribute to the transcendent character of the Revelation identified with His Father: "Centuries, nay ages, must pass away, ere the Day-Star of Truth shineth again in its mid-summer splendor, or appeareth once more in the radiance of its vernal glory." "The mere contemplation of the Dispensation inaugurated by the Blessed Beauty," He furthermore affirms, "would have sufficed to overwhelm the saints of bygone ages-- saints who longed to partake for one moment of its great glory." "Concerning the Manifestations that will come down in the future `in the shadows of the clouds,' know verily," is His significant statement, "that in so far as their relation to the source of their inspiration is concerned they are under the shadow of the Ancient Beauty. In their relation, however, to the age in which they appear, each and every one of them `doeth whatsoever He willeth.'" And finally stands this, His illuminating explanation, setting forth conclusively the true relationship between the Revelation of Baha'u'llah and that of the Bab: "The Revelation of the Bab may be likened to the sun, its station corresponding to the first sign of the Zodiac--the sign Aries-- which the sun enters at the vernal equinox. The station of Baha'u'llah's Revelation, on the other hand, is represented by the sign Leo, the sun's mid-summer and highest station. By this is meant that this

--God Passes By, Page 100
holy Dispensation is illumined with the light of the Sun of Truth shining from its most exalted station, and in the plenitude of its resplendency, its heat and glory."
To attempt an exhaustive survey of the prophetic references to Baha'u'llah's Revelation would indeed be an impossible task. To this the pen of Baha'u'llah Himself bears witness: "All the Divine Books and Scriptures have predicted and announced unto men the advent of the Most Great Revelation. None can adequately recount the verses recorded in the Books of former ages which forecast this supreme Bounty, this most mighty Bestowal."
In conclusion of this theme, I feel, it should be stated that the Revelation identified with Baha'u'llah abrogates unconditionally all the Dispensations gone before it, upholds uncompromisingly the eternal verities they enshrine, recognizes firmly and absolutely the Divine origin of their Authors, preserves inviolate the sanctity of their authentic Scriptures, disclaims any intention of lowering the status of their Founders or of abating the spiritual ideals they inculcate, clarifies and correlates their functions, reaffirms their common, their unchangeable and fundamental purpose, reconciles their seemingly divergent claims and doctrines, readily and gratefully recognizes their respective contributions to the gradual unfoldment of one Divine Revelation, unhesitatingly acknowledges itself to be but one link in the chain of continually progressive Revelations, supplements their teachings with such laws and ordinances as conform to the imperative needs, and are dictated by the growing receptivity, of a fast evolving and constantly changing society, and proclaims its readiness and ability to fuse and incorporate the contending sects and factions into which they have fallen into a universal Fellowship, functioning within the framework, and in accordance with the precepts, of a divinely conceived, a world-unifying, a world-redeeming Order.
A Revelation, hailed as the promise and crowning glory of past ages and centuries, as the consummation of all the Dispensations within the Adamic Cycle, inaugurating an era of at least a thousand years' duration, and a cycle destined to last no less than five thousand centuries, signalizing the end of the Prophetic Era and the beginning of the Era of Fulfillment, unsurpassed alike in the duration of its Author's ministry and the fecundity and splendor of His mission-- such a Revelation was, as already noted, born amidst the darkness of a subterranean dungeon in Tihran--an abominable pit that had once served as a reservoir of water for one of the public baths of the city.

--God Passes By, Page 101
Wrapped in its stygian gloom, breathing its fetid air, numbed by its humid and icy atmosphere, His feet in stocks, His neck weighed down by a mighty chain, surrounded by criminals and miscreants of the worst order, oppressed by the consciousness of the terrible blot that had stained the fair name of His beloved Faith, painfully aware of the dire distress that had overtaken its champions, and of the grave dangers that faced the remnant of its followers--at so critical an hour and under such appalling circumstances the "Most Great Spirit," as designated by Himself, and symbolized in the Zoroastrian, the Mosaic, the Christian, and Muhammadan Dispensations by the Sacred Fire, the Burning Bush, the Dove and the Angel Gabriel respectively, descended upon, and revealed itself, personated by a "Maiden," to the agonized soul of Baha'u'llah.
"One night in a dream," He Himself, calling to mind, in the evening of His life, the first stirrings of God's Revelation within His soul, has written, "these exalted words were heard on every side: `Verily, We shall render Thee victorious by Thyself and by Thy pen. Grieve Thou not for that which hath befallen Thee, neither be Thou afraid, for Thou art in safety. Ere long will God raise up the treasures of the earth--men who will aid Thee through Thyself and through Thy Name, wherewith God hath revived the hearts of such as have recognized Him.'" In another passage He describes, briefly and graphically, the impact of the onrushing force of the Divine Summons upon His entire being--an experience vividly recalling the vision of God that caused Moses to fall in a swoon, and the voice of Gabriel which plunged Muhammad into such consternation that, hurrying to the shelter of His home, He bade His wife, Khadijih, envelop Him in His mantle. "During the days I lay in the prison of Tihran," are His own memorable words, "though the galling weight of the chains and the stench-filled air allowed Me but little sleep, still in those infrequent moments of slumber I felt as if something flowed from the crown of My head over My breast, even as a mighty torrent that precipitateth itself upon the earth from the summit of a lofty mountain. Every limb of My body would, as a result, be set afire. At such moments My tongue recited what no man could bear to hear."
In His Suratu'l-Haykal (the Surih of the Temple) He thus describes those breathless moments when the Maiden, symbolizing the "Most Great Spirit" proclaimed His mission to the entire creation: "While engulfed in tribulations I heard a most wondrous, a most sweet voice, calling above My head. Turning My face, I beheld a Maiden-- the embodiment of the remembrance of the name of My Lord--suspended

--God Passes By, Page 102
in the air before Me. So rejoiced was she in her very soul that her countenance shone with the ornament of the good-pleasure of God, and her cheeks glowed with the brightness of the All-Merciful. Betwixt earth and heaven she was raising a call which captivated the hearts and minds of men. She was imparting to both My inward and outer being tidings which rejoiced My soul, and the souls of God's honored servants. Pointing with her finger unto My head, she addressed all who are in heaven and all who are on earth, saying: `By God! This is the Best-Beloved of the worlds, and yet ye comprehend not. This is the Beauty of God amongst you, and the power of His sovereignty within you, could ye but understand. This is the Mystery of God and His Treasure, the Cause of God and His glory unto all who are in the kingdoms of Revelation and of creation, if ye be of them that perceive.'"
In His Epistle to Nasiri'd-Din Shah, His royal adversary, revealed at the height of the proclamation of His Message, occur these passages which shed further light on the Divine origin of His mission: "O King! I was but a man like others, asleep upon My couch, when lo, the breezes of the All-Glorious were wafted over Me, and taught Me the knowledge of all that hath been. This thing is not from Me, but from One Who is Almighty and All-Knowing. And he bade Me lift up My voice between earth and heaven, and for this there befell Me what hath caused the tears of every man of understanding to flow.... This is but a leaf which the winds of the will of Thy Lord, the Almighty, the All-Praised, have stirred.... His all-compelling summons hath reached Me, and caused Me to speak His praise amidst all people. I was indeed as one dead when His behest was uttered. The hand of the will of Thy Lord, the Compassionate, the Merciful, transformed Me." "By My Life!" He asserts in another Tablet, "Not of Mine own volition have I revealed Myself, but God, of His own choosing, hath manifested Me." And again: "Whenever I chose to hold My peace and be still, lo, the Voice of the Holy Spirit, standing on My right hand, aroused Me, and the Most Great Spirit appeared before My face, and Gabriel overshadowed Me, and the Spirit of Glory stirred within My bosom, bidding Me arise and break My silence."
Such were the circumstances in which the Sun of Truth arose in the city of Tihran--a city which, by reason of so rare a privilege conferred upon it, had been glorified by the Bab as the "Holy Land," and surnamed by Baha'u'llah "the Mother of the world," the "Day-spring of Light," the "Dawning-Place of the signs of the Lord," the "Source of the joy of all mankind." The first dawnings of that Light

--God Passes By, Page 103
of peerless splendor had, as already described, broken in the city of Shiraz. The rim of that Orb had now appeared above the horizon of the Siyah-Chal of Tihran. Its rays were to burst forth, a decade later, in Baghdad, piercing the clouds which immediately after its rise in those somber surroundings obscured its splendor. It was destined to mount to its zenith in the far-away city of Adrianople, and ultimately to set in the immediate vicinity of the fortress-town of Akka.
The process whereby the effulgence of so dazzling a Revelation was unfolded to the eyes of men was of necessity slow and gradual. The first intimation which its Bearer received did not synchronize with, nor was it followed immediately by, a disclosure of its character to either His own companions or His kindred. A period of no less than ten years had to elapse ere its far-reaching implications could be directly divulged to even those who had been intimately associated with Him--a period of great spiritual ferment, during which the Recipient of so weighty a Message restlessly anticipated the hour at which He could unburden His heavily laden soul, so replete with the potent energies released by God's nascent Revelation. All He did, in the course of this pre-ordained interval, was to hint, in veiled and allegorical language, in epistles, commentaries, prayers and treatises, which He was moved to reveal, that the Bab's promise had already been fulfilled, and that He Himself was the One Who had been chosen to redeem it. A few of His fellow-disciples, distinguished by their sagacity, and their personal attachment and devotion to Him, perceived the radiance of the as yet unrevealed glory that had flooded His soul, and would have, but for His restraining influence, divulged His secret and proclaimed it far and wide.

--God Passes By, Page 104
CHAPTER VII
Baha'u'llah's Banishment to Iraq

The attempt on the life of Nasiri'd-Din Shah, as stated in a previous chapter, was made on the 28th of the month of Shavval, 1268 A.H., corresponding to the 15th of August, 1852. Immediately after, Baha'u'llah was arrested in Niyavaran, was conducted with the greatest ignominy to Tihran and cast into the Siyah-Chal. His imprisonment lasted for a period of no less than four months, in the middle of which the "year nine" (1269), anticipated in such glowing terms by the Bab, and alluded to as the year "after Hin" by Shaykh Ahmad-i-Ahsa'i, was ushered in, endowing with undreamt-of potentialities the whole world. Two months after that year was born, Baha'u'llah, the purpose of His imprisonment now accomplished, was released from His confinement, and set out, a month later, for Baghdad, on the first stage of a memorable and life-long exile which was to carry Him, in the course of years, as far as Adrianople in European Turkey, and which was to end with His twenty-four years' incarceration in Akka.
Now that He had been invested, in consequence of that potent dream, with the power and sovereign authority associated with His Divine mission, His deliverance from a confinement that had achieved its purpose, and which if prolonged would have completely fettered Him in the exercise of His newly-bestowed functions, became not only inevitable, but imperative and urgent. Nor were the means and instruments lacking whereby his emancipation from the shackles that restrained Him could be effected. The persistent and decisive intervention of the Russian Minister, Prince Dolgorouki, who left no stone unturned to establish the innocence of Baha'u'llah; the public confession of Mulla Shaykh Aliy-i-Turshizi, surnamed Azim, who, in the Siyah-Chal, in the presence of the Hajibu'd-Dawlih and the Russian Minister's interpreter and of the government's representative, emphatically exonerated Him, and acknowledged his own complicity; the indisputable testimony established by competent tribunals; the unrelaxing efforts exerted by His own brothers, sisters and kindred,--all these combined to effect His ultimate deliverance from the hands of His rapacious enemies. Another potent if less evident

--God Passes By, Page 105
influence which must be acknowledged as having had a share in His liberation was the fate suffered by so large a number of His self-sacrificing fellow-disciples who languished with Him in that same prison. For, as Nabil truly remarks, "the blood, shed in the course of that fateful year in Tihran by that heroic band with whom Baha'u'llah had been imprisoned, was the ransom paid for His deliverance from the hand of a foe that sought to prevent Him from achieving the purpose for which God had destined Him."
With such overwhelming testimonies establishing beyond the shadow of a doubt the non-complicity of Baha'u'llah, the Grand Vizir, after having secured the reluctant consent of his sovereign to set free his Captive, was now in a position to dispatch his trusted representative, Haji Ali, to the Siyah-Chal, instructing him to deliver to Baha'u'llah the order for His release. The sight which that emissary beheld upon his arrival evoked in him such anger that he cursed his master for the shameful treatment of a man of such high position and stainless renown. Removing his mantle from his shoulders he presented it to Baha'u'llah, entreating Him to wear it when in the presence of the Minister and his counsellors, a request which He emphatically refused, preferring to appear, attired in the garb of a prisoner, before the members of the Imperial government.
No sooner had He presented Himself before them than the Grand Vizir addressed Him saying: "Had you chosen to take my advice, and had you dissociated yourself from the Faith of the Siyyid-i-Bab, you would never have suffered the pains and indignities that have been heaped upon you." "Had you, in your turn," Baha'u'llah retorted, "followed My counsels, the affairs of the government would not have reached so critical a stage." Mirza Aqa Khan was thereupon reminded of the conversation he had had with Him on the occasion of the Bab's martyrdom, when he had been warned that "the flame that has been kindled will blaze forth more fiercely than ever." "What is it that you advise me now to do?" he inquired from Baha'u'llah. "Command the governors of the realm," was the instant reply, "to cease shedding the blood of the innocent, to cease plundering their property, to cease dishonoring their women, and injuring their children." That same day the Grand Vizir acted on the advice thus given him; but any effect it had, as the course of subsequent events amply demonstrated, proved to be momentary and negligible.
The relative peace and tranquillity accorded Baha'u'llah after His tragic and cruel imprisonment was destined, by the dictates of an unerring Wisdom, to be of an extremely short duration. He had

--God Passes By, Page 106
hardly rejoined His family and kindred when a decree from Nasiri'd-Din Shah was communicated to Him, bidding Him leave the territory of Persia, fixing a time-limit of one month for His departure and allowing Him the right to choose the land of His exile.
The Russian Minister, as soon as he was informed of the Imperial decision, expressed the desire to take Baha'u'llah under the protection of his government, and offered to extend every facility for His removal to Russia. This invitation, so spontaneously extended, Baha'u'llah declined, preferring, in pursuance of an unerring instinct, to establish His abode in Turkish territory, in the city of Baghdad. "Whilst I lay chained and fettered in the prison," He Himself, years after, testified in His Epistle addressed to the Czar of Russia, Nicolaevitch Alexander II, "one of thy ministers extended Me his aid. Whereupon God hath ordained for thee a station which the knowledge of none can comprehend except His knowledge. Beware lest thou barter away this sublime station." "In the days," is yet another illuminating testimony revealed by His pen, "when this Wronged One was sore-afflicted in prison, the minister of the highly esteemed government (of Russia)--may God, glorified and exalted be He, assist him!-- exerted his utmost endeavor to compass My deliverance. Several times permission for My release was granted. Some of the ulamas of the city, however, would prevent it. Finally, My freedom was gained through the solicitude and the endeavor of His Excellency the Minister. ...His Imperial Majesty, the Most Great Emperor--may God, exalted and glorified be He, assist him!--extended to Me for the sake of God his protection--a protection which has excited the envy and enmity of the foolish ones of the earth."
The Shah's edict, equivalent to an order for the immediate expulsion of Baha'u'llah from Persian territory, opens a new and glorious chapter in the history of the first Baha'i century. Viewed in its proper perspective it will be even recognized to have ushered in one of the most eventful and momentous epochs in the world's religious history. It coincides with the inauguration of a ministry extending over a period of almost forty years--a ministry which, by virtue of its creative power, its cleansing force, its healing influences, and the irresistible operation of the world-directing, world-shaping forces it released, stands unparalleled in the religious annals of the entire human race. It marks the opening phase in a series of banishments, ranging over a period of four decades, and terminating only with the death of Him Who was the Object of that cruel edict. The process which it set in motion, gradually progressing and unfolding, began by establishing

--God Passes By, Page 107
His Cause for a time in the very midst of the jealously-guarded stronghold of Shi'ah Islam, and brought Him in personal contact with its highest and most illustrious exponents; then, at a later stage, it confronted Him, at the seat of the Caliphate, with the civil and ecclesiastical dignitaries of the realm and the representatives of the Sultan of Turkey, the most powerful potentate in the Islamic world; and finally carried Him as far as the shores of the Holy Land, thereby fulfilling the prophecies recorded in both the Old and the New Testaments, redeeming the pledge enshrined in various traditions attributed to the Apostle of God and the Imams who succeeded Him, and ushering in the long-awaited restoration of Israel to the ancient cradle of its Faith. With it, may be said to have begun the last and most fruitful of the four stages of a life, the first twenty-seven years of which were characterized by the care-free enjoyment of all the advantages conferred by high birth and riches, and by an unfailing solicitude for the interests of the poor, the sick and the down-trodden; followed by nine years of active and exemplary discipleship in the service of the Bab; and finally by an imprisonment of four months' duration, overshadowed throughout by mortal peril, embittered by agonizing sorrows, and immortalized, as it drew to a close, by the sudden eruption of the forces released by an overpowering, soul-revolutionizing Revelation.
This enforced and hurried departure of Baha'u'llah from His native land, accompanied by some of His relatives, recalls in some of its aspects, the precipitate flight of the Holy Family into Egypt; the sudden migration of Muhammad, soon after His assumption of the prophetic office, from Mecca to Medina; the exodus of Moses, His brother and His followers from the land of their birth, in response to the Divine summons, and above all the banishment of Abraham from Ur of the Chaldees to the Promised Land--a banishment which, in the multitudinous benefits it conferred upon so many divers peoples, faiths and nations, constitutes the nearest historical approach to the incalculable blessings destined to be vouchsafed, in this day, and in future ages, to the whole human race, in direct consequence of the exile suffered by Him Whose Cause is the flower and fruit of all previous Revelations.
Abdu'l-Baha, after enumerating in His "Some Answered Questions" the far-reaching consequences of Abraham's banishment, significantly affirms that "since the exile of Abraham from Ur to Aleppo in Syria produced this result, we must consider what will be the effect of the exile of Baha'u'llah in His several removes from

--God Passes By, Page 108
Tihran to Baghdad, from thence to Constantinople, to Rumelia and to the Holy Land."
On the first day of the month of Rabi'u'th-Thani, of the year 1269 A.H., (January 12, 1853), nine months after His return from Karbila, Baha'u'llah, together with some of the members of His family, and escorted by an officer of the Imperial body-guard and an official representing the Russian Legation, set out on His three months' journey to Baghdad. Among those who shared His exile was His wife, the saintly Navvab, entitled by Him the "Most Exalted Leaf," who, during almost forty years, continued to evince a fortitude, a piety, a devotion and a nobility of soul which earned her from the pen of her Lord the posthumous and unrivalled tribute of having been made His "perpetual consort in all the worlds of God." His nine-year-old son, later surnamed the "Most Great Branch," destined to become the Center of His Covenant and authorized Interpreter of His teachings, together with His seven-year-old sister, known in later years by the same title as that of her illustrious mother, and whose services until the ripe old age of four score years and six, no less than her exalted parentage, entitle her to the distinction of ranking as the outstanding heroine of the Baha'i Dispensation, were also included among the exiles who were now bidding their last farewell to their native country. Of the two brothers who accompanied Him on that journey the first was Mirza Musa, commonly called Aqay-i-Kalim, His staunch and valued supporter, the ablest and most distinguished among His brothers and sisters, and one of the "only two persons who," according to Baha'u'llah's testimony, "were adequately informed of the origins" of His Faith. The other was Mirza Muhammad-Quli, a half-brother, who, in spite of the defection of some of his relatives, remained to the end loyal to the Cause he had espoused.
The journey, undertaken in the depth of an exceptionally severe winter, carrying the little band of exiles, so inadequately equipped, across the snow-bound mountains of Western Persia, though long and perilous, was uneventful except for the warm and enthusiastic reception accorded the travelers during their brief stay in Karand by its governor Hayat-Quli Khan, of the Alliyu'llahi sect. He was shown, in return, such kindness by Baha'u'llah that the people of the entire village were affected, and continued, long after, to extend such hospitality to His followers on their way to Baghdad that they gained the reputation of being known as Babis.
In a prayer revealed by Him at that time, Baha'u'llah, expatiating

--God Passes By, Page 109
upon the woes and trials He had endured in the Siyah-Chal, thus bears witness to the hardships undergone in the course of that "terrible journey": "My God, My Master, My Desire!... Thou hast created this atom of dust through the consummate power of Thy might, and nurtured Him with Thine hands which none can chain up.... Thou hast destined for Him trials and tribulations which no tongue can describe, nor any of Thy Tablets adequately recount. The throat Thou didst accustom to the touch of silk Thou hast, in the end, clasped with strong chains, and the body Thou didst ease with brocades and velvets Thou hast at last subjected to the abasement of a dungeon. Thy decree hath shackled Me with unnumbered fetters, and cast about My neck chains that none can sunder. A number of years have passed during which afflictions have, like showers of mercy, rained upon Me.... How many the nights during which the weight of chains and fetters allowed Me no rest, and how numerous the days during which peace and tranquillity were denied Me, by reason of that wherewith the hands and tongues of men have afflicted Me! Both bread and water which Thou hast, through Thy all-embracing mercy, allowed unto the beasts of the field, they have, for a time, forbidden unto this servant, and the things they refused to inflict upon such as have seceded from Thy Cause, the same have they suffered to be inflicted upon Me, until, finally, Thy decree was irrevocably fixed, and Thy behest summoned this servant to depart out of Persia, accompanied by a number of frail-bodied men and children of tender age, at this time when the cold is so intense that one cannot even speak, and ice and snow so abundant that it is impossible to move."
Finally, on the 28th of Jamadiyu'th-Thani 1269 A.H. (April 8, 1853), Baha'u'llah arrived in Baghdad, the capital city of what was then the Turkish province of Iraq. From there He proceeded, a few days after, to Kazimayn, about three miles north of the city, a town inhabited chiefly by Persians, and where the two Kazims, the seventh and the ninth Imams, are buried. Soon after His arrival the representative of the Shah's government, stationed in Baghdad, called on Him, and suggested that it would be advisable for Him, in view of the many visitors crowding that center of pilgrimage, to establish His residence in Old Baghdad, a suggestion with which He readily concurred. A month later, towards the end of Rajab, He rented the house of Haji Ali Madad, in an old quarter of the city, into which He moved with His family.
In that city, described in Islamic traditions as "Zahru'l-Kufih,"

--God Passes By, Page 110
designated for centuries as the "Abode of Peace," and immortalized by Baha'u'llah as the "City of God," He, except for His two year retirement to the mountains of Kurdistan and His occasional visits to Najaf, Karbila and Kazimayn, continued to reside until His banishment to Constantinople. To that city the Qur'an had alluded as the "Abode of Peace" to which God Himself "calleth." To it, in that same Book, further allusion had been made in the verse "For them is a Dwelling of Peace with their Lord ... on the Day whereon God shall gather them all together." From it radiated, wave after wave, a power, a radiance and a glory which insensibly reanimated a languishing Faith, sorely-stricken, sinking into obscurity, threatened with oblivion. From it were diffused, day and night, and with ever-increasing energy, the first emanations of a Revelation which, in its scope, its copiousness, its driving force and the volume and variety of its literature, was destined to excel that of the Bab Himself. Above its horizon burst forth the rays of the Sun of Truth, Whose rising glory had for ten long years been overshadowed by the inky clouds of a consuming hatred, an ineradicable jealousy, an unrelenting malice. In it the Tabernacle of the promised "Lord of Hosts" was first erected, and the foundations of the long-awaited Kingdom of the "Father" unassailably established. Out of it went forth the earliest tidings of the Message of Salvation which, as prophesied by Daniel, was to mark, after the lapse of "a thousand two hundred and ninety days" (1290 A.H.), the end of "the abomination that maketh desolate." Within its walls the "Most Great House of God," His "Footstool" and the "Throne of His Glory," "the Cynosure of an adoring world," the "Lamp of Salvation between earth and heaven," the "Sign of His remembrance to all who are in heaven and on earth," enshrining the "Jewel whose glory hath irradiated all creation," the "Standard" of His Kingdom, the "Shrine round which will circle the concourse of the faithful" was irrevocably foundd and permanently consecrated. Upon it, by virtue of its sanctity as Baha'u'llah's "Most Holy Habitation" and "Seat of His transcendent glory," was conferred the honor of being regarded as a center of pilgrimage second to none except the city of Akka, His "Most Great Prison," in whose immediate vicinity His holy Sepulcher, the Qiblih of the Baha'i world, is enshrined. Around the heavenly Table, spread in its very heart, clergy and laity, Sunnis and Shi'ahs, Kurds, Arabs, and Persians, princes and nobles, peasants and dervishes, gathered in increasing numbers from far and near, all partaking, according to their needs and capacities, of a measure of that Divine sustenance

--God Passes By, Page 111
which was to enable them, in the course of time, to noise abroad the fame of that bountiful Giver, swell the ranks of His admirers, scatter far and wide His writings, enlarge the limits of His congregation, and lay a firm foundation for the future erection of the institutions of His Faith. And finally, before the gaze of the diversified communities that dwelt within its gates, the first phase in the gradual unfoldment of a newborn Revelation was ushered in, the first effusions from the inspired pen of its Author were recorded, the first principles of His slowly crystallizing doctrine were formulated, the first implications of His august station were apprehended, the first attacks aiming at the disruption of His Faith from within were launched, the first victories over its internal enemies were registered, and the first pilgrimages to the Door of His Presence were undertaken.
This life-long exile to which the Bearer of so precious a Message was now providentially condemned did not, and indeed could not, manifest, either suddenly or rapidly, the potentialities latent within it. The process whereby its unsuspected benefits were to be manifested to the eyes of men was slow, painfully slow, and was characterized, as indeed the history of His Faith from its inception to the present day demonstrates, by a number of crises which at times threatened to arrest its unfoldment and blast all the hopes which its progress had engendered.
One such crisis which, as it deepened, threatened to jeopardize His newborn Faith and to subvert its earliest foundations, overshadowed the first years of His sojourn in Iraq, the initial stage in His life-long exile, and imparted to them a special significance. Unlike those which preceded it, this crisis was purely internal in character, and was occasioned solely by the acts, the ambitions and follies of those who were numbered among His recognized fellow-disciples.
The external enemies of the Faith, whether civil or ecclesiastical, who had thus far been chiefly responsible for the reverses and humiliations it had suffered, were by now relatively quiescent. The public appetite for revenge, which had seemed insatiable, had now, to some extent, in consequence of the torrents of blood that had flowed, abated. A feeling, bordering on exhaustion and despair, had, moreover, settled on some of its most inveterate enemies, who were astute enough to perceive that though the Faith had bent beneath the grievous blows their hands had dealt it, its structure had remained essentially unimpaired and its spirit unbroken. The orders issued to the governors of the provinces by the Grand Vizir had had, furthermore,

--God Passes By, Page 112
a sobering effect on the local authorities, who were now dissuaded from venting their fury upon, and from indulging in their sadistic cruelties against, a hated adversary.
A lull had, in consequence, momentarily ensued, which was destined to be broken, at a later stage, by a further wave of repressive measures in which the Sultan of Turkey and his ministers, as well as the Sunni sacerdotal order, were to join hands with the Shah and the Shi'ah clericals of Persia and Iraq in an endeavor to stamp out, once and for all, the Faith and all it stood for. While this lull persisted the initial manifestations of the internal crisis, already mentioned, were beginning to reveal themselves--a crisis which, though less spectacular in the public eye, proved itself, as it moved to its climax, to be one of unprecedented gravity, reducing the numerical strength of the infant community, imperiling its unity, causing immense damage to its prestige, and tarnishing for a considerable period of time its glory.
This crisis had already been brewing in the days immediately following the execution of the Bab, was intensified during the months when the controlling hand of Baha'u'llah was suddenly withdrawn as a result of His confinement in the Siyah-Chal of Tihran, was further aggravated by His precipitate banishment from Persia, and began to protrude its disturbing features during the first years of His sojourn in Baghdad. Its devastating force gathered momentum during His two year retirement to the mountains of Kurdistan, and though it was checked, for a time, after His return from Sulaymaniyyih, under the overmastering influences exerted preparatory to the Declaration of His Mission, it broke out later, with still greater violence, and reached its climax in Adrianople, only to receive finally its death-blow under the impact of the irresistible forces released through the proclamation of that Mission to all mankind.
Its central figure was no less a person than the nominee of the Bab Himself, the credulous and cowardly Mirza Yahya, to certain traits of whose character reference has already been made in the foregoing pages. The black-hearted scoundrel who befooled and manipulated this vain and flaccid man with consummate skill and unyielding persistence was a certain Siyyid Muhammad, a native of Isfahan, notorious for his inordinate ambition, his blind obstinacy and uncontrollable jealousy. To him Baha'u'llah had later referred in the Kitab-i-Aqdas as the one who had "led astray" Mirza Yahya, and stigmatized him, in one of His Tablets, as the "source of envy and the quintessence of mischief," while Abdu'l-Baha had described the

--God Passes By, Page 113
relationship existing between these two as that of "the sucking child" to the "much-prized breast" of its mother. Forced to abandon his studies in the madrisiyi-i-Sadr of Isfahan, this Siyyid had migrated, in shame and remorse, to Karbila, had there joined the ranks of the Bab's followers, and shown, after His martyrdom, signs of vacillation which exposed the shallowness of his faith and the fundamental weakness of his convictions. Baha'u'llah's first visit to Karbila and the marks of undisguised reverence, love and admiration shown Him by some of the most distinguished among the former disciples and companions of Siyyid Kazim, had aroused in this calculating and unscrupulous schemer an envy, and bred in his soul an animosity, which the forbearance and patience shown him by Baha'u'llah had served only to inflame. His deluded helpers, willing tools of his diabolical designs, were the not inconsiderable number of Babis who, baffled, disillusioned and leaderless, were already predisposed to be beguiled by him into pursuing a path diametrically opposed to the tenets and counsels of a departed Leader.
For, with the Bab no longer in the midst of His followers; with His nominee, either seeking a safe hiding place in the mountains of Mazindaran, or wearing the disguise of a dervish or of an Arab wandering from town to town; with Baha'u'llah imprisoned and subsequently banished beyond the limits of His native country; with the flower of the Faith mown down in a seemingly unending series of slaughters, the remnants of that persecuted community were sunk in a distress that appalled and paralyzed them, that stifled their spirit, confused their minds and strained to the utmost their loyalty. Reduced to this extremity they could no longer rely on any voice that commanded sufficient authority to still their forebodings, resolve their problems, or prescribe to them their duties and obligations.
Nabil, traveling at that time through the province of Khurasan, the scene of the tumultuous early victories of a rising Faith, had himself summed up his impressions of the prevailing condition. "The fire of the Cause of God," he testifies in his narrative, "had been well-nigh quenched in every place. I could detect no trace of warmth anywhere." In Qasvin, according to the same testimony, the remnant of the community had split into four factions, bitterly opposed to one another, and a prey to the most absurd doctrines and fancies. Baha'u'llah upon His arrival in Baghdad, a city which had witnessed the glowing evidences of the indefatigable zeal of Tahirih, found among His countrymen residing in that city no more than a single Babi, while in Kazimayn inhabited chiefly by Persians, a mere handful

--God Passes By, Page 114
of His compatriots remained who still professed, in fear and obscurity, their faith in the Bab.
The morals of the members of this dwindling community, no less than their numbers, had sharply declined. Such was their "waywardness and folly," to quote Baha'u'llah's own words, that upon His release from prison, His first decision was "to arise ... and undertake, with the utmost vigor, the task of regenerating this people."
As the character of the professed adherents of the Bab declined and as proofs of the deepening confusion that afflicted them multiplied, the mischief-makers, who were lying in wait, and whose sole aim was to exploit the progressive deterioration in the situation for their own benefit, grew ever more and more audacious. The conduct of Mirza Yahya, who claimed to be the successor of the Bab, and who prided himself on his high sounding titles of Mir'atu'l-Azaliyyih (Everlasting Mirror), of Subh-i-Azal (Morning of Eternity), and of Ismu'l-Azal (Name of Eternity), and particularly the machinations of Siyyid Muhammad, exalted by him to the rank of the first among the "Witnesses" of the Bayan, were by now assuming such a character that the prestige of the Faith was becoming directly involved, and its future security seriously imperiled.
The former had, after the execution of the Bab, sustained such a violent shock that his faith almost forsook him. Wandering for a time, in the guise of a dervish, in the mountains of Mazindaran, he, by his behavior, had so severely tested the loyalty of his fellow-believers in Nur, most of whom had been converted through the indefatigable zeal of Baha'u'llah, that they too wavered in their convictions, some of them going so far as to throw in their lot with the enemy. He subsequently proceeded to Rasht, and remained concealed in the province of Gilan until his departure for Kirmanshah, where in order the better to screen himself he entered the service of a certain Abdu'llah-i-Qasvini, a maker of shrouds, and became a vendor of his goods. He was still there when Baha'u'llah passed through that city on His way to Baghdad, and expressing a desire to live in close proximity to Baha'u'llah but in a house by himself where he could ply some trade incognito, he succeeded in obtaining from Him a sum of money with which he purchased several bales of cotton and then proceeded, in the garb of an Arab, by way of Mandalij to Baghdad. He established himself there in the street of the Charcoal Dealers, situated in a dilapidated quarter of the city, and placing a turban upon his head, and assuming the name of Haji Aliy-i-Las-Furush, embarked on his newly-chosen occupation.

--God Passes By, Page 115
Siyyid Muhammad had meanwhile settled in Karbila, and was busily engaged, with Mirza Yahya as his lever, in kindling dissensions and in deranging the life of the exiles and of the community that had gathered about them.
Little wonder that from the pen of Baha'u'llah, Who was as yet unable to divulge the Secret that stirred within His bosom, these words of warning, of counsel and of assurance should, at a time when the shadows were beginning to deepen around Him, have proceeded: "The days of tests are now come. Oceans of dissension and tribulation are surging, and the Banners of Doubt are, in every nook and corner, occupied in stirring up mischief and in leading men to perdition. ...Suffer not the voice of some of the soldiers of negation to cast doubt into your midst, neither allow yourselves to become heedless of Him Who is the Truth, inasmuch as in every Dispensation such contentions have been raised. God, however, will establish His Faith, and manifest His light albeit the stirrers of sedition abhor it. ...Watch ye every day for the Cause of God.... All are held captive in His grasp. No place is there for any one to flee to. Think not the Cause of God to be a thing lightly taken, in which any one can gratify his whims. In various quarters a number of souls have, at the present time, advanced this same claim. The time is approaching when ... every one of them will have perished and been lost, nay will have come to naught and become a thing unremembered, even as the dust itself."
To Mirza Aqa Jan, "the first to believe" in Him, designated later as Khadimu'-llah (Servant of God)--a Babi youth, aflame with devotion, who, under the influence of a dream he had of the Bab, and as a result of the perusal of certain writings of Baha'u'llah, had precipitately forsaken his home in Kashan and traveled to Iraq, in the hope of attaining His presence, and who from then on served Him assiduously for a period of forty years in his triple function of amanuensis, companion and attendant--to him Baha'u'llah, more than to any one else, was moved to disclose, at this critical juncture, a glimpse of the as yet unrevealed glory of His station. This same Mirza Aqa Jan, recounting to Nabil his experiences, on that first and never to be forgotten night spent in Karbila, in the presence of his newly-found Beloved, Who was then a guest of Haji Mirza Hasan-i-Hakim-Bashi, had given the following testimony: "As it was summer-time Baha'u'llah was in the habit of passing His evenings and of sleeping on the roof of the House.... That night, when He had gone to sleep, I, according to His directions, lay down for

--God Passes By, Page 116
a brief rest, at a distance of a few feet from Him. No sooner had I risen, and ... started to offer my prayers, in a corner of the roof which adjoined a wall, than I beheld His blessed Person rise and walk towards me. When He reached me He said: `You, too, are awake.' Whereupon He began to chant and pace back and forth. How shall I ever describe that voice and the verses it intoned, and His gait, as He strode before me! Methinks, with every step He took and every word He uttered thousands of oceans of light surged before my face, and thousands of worlds of incomparable splendor were unveiled to my eyes, and thousands of suns blazed their light upon me! In the moonlight that streamed upon Him, He thus continued to walk and to chant. Every time He approached me He would pause, and, in a tone so wondrous that no tongue can describe it, would say: `Hear Me, My son. By God, the True One! This Cause will assuredly be made manifest. Heed thou not the idle talk of the people of the Bayan, who pervert the meaning of every word.' In this manner He continued to walk and chant, and to address me these words until the first streaks of dawn appeared.... Afterwards I removed His bedding to His room, and, having prepared His tea for Him, was dismissed from His presence."
The confidence instilled in Mirza Aqa Jan by this unexpected and sudden contact with the spirit and directing genius of a new-born Revelation stirred his soul to its depths--a soul already afire with a consuming love born of his recognition of the ascendancy which his newly-found Master had already achieved over His fellow-disciples in both Iraq and Persia. This intense adoration that informed his whole being, and which could neither be suppressed nor concealed, was instantly detected by both Mirza Yahya and his fellow-conspirator Siyyid Muhammad. The circumstances leading to the revelation of the Tablet of Kullu't-Ta'am, written during that period, at the request of Haji Mirza Kamalu'd-Din-i-Naraqi, a Babi of honorable rank and high culture, could not but aggravate a situation that had already become serious and menacing. Impelled by a desire to receive illumination from Mirza Yahya concerning the meaning of the Qur'anic verse "All food was allowed to the children of Israel," Haji Mirza Kamalu'd-Din had requested him to write a commentary upon it--a request which was granted, but with reluctance and in a manner which showed such incompetence and superficiality as to disillusion Haji Mirza Kamalu'd-Din, and to destroy his confidence in its author. Turning to Baha'u'llah and repeating his request, he was honored by a Tablet, in which Israel

--God Passes By, Page 117
and his children were identified with the Bab and His followers respectively--a Tablet which by reason of the allusions it contained, the beauty of its language and the cogency of its argument, so enraptured the soul of its recipient that he would have, but for the restraining hand of Baha'u'llah, proclaimed forthwith his discovery of God's hidden Secret in the person of the One Who had revealed it.
To these evidences of an ever deepening veneration for Baha'u'llah and of a passionate attachment to His person were now being added further grounds for the outbreak of the pent-up jealousies which His mounting prestige evoked in the breasts of His ill-wishers and enemies. The steady extension of the circle of His acquaintances and admirers; His friendly intercourse with officials including the governor of the city; the unfeigned homage offered Him, on so many occasions and so spontaneously, by men who had once been distinguished companions of Siyyid Kazim; the disillusionment which the persistent concealment of Mirza Yahya, and the unflattering reports circulated regarding his character and abilities, had engendered; the signs of increasing independence, of innate sagacity and inherent superiority and capacity for leadership unmistakably exhibited by Baha'u'llah Himself--all combined to widen the breach which the infamous and crafty Siyyid Muhammad had sedulously contrived to create.
A clandestine opposition, whose aim was to nullify every effort exerted, and frustrate every design conceived, by Baha'u'llah for the rehabilitation of a distracted community, could now be clearly discerned. Insinuations, whose purpose was to sow the seeds of doubt and suspicion and to represent Him as a usurper, as the subverter of the laws instituted by the Bab, and the wrecker of His Cause, were being incessantly circulated. His Epistles, interpretations, invocations and commentaries were being covertly and indirectly criticized, challenged and misrepresented. An attempt to injure His person was even set afoot but failed to materialize.
The cup of Baha'u'llah's sorrows was now running over. All His exhortations, all His efforts to remedy a rapidly deteriorating situation, had remained fruitless. The velocity of His manifold woes was hourly and visibly increasing. Upon the sadness that filled His soul and the gravity of the situation confronting Him, His writings, revealed during that somber period, throw abundant light. In some of His prayers He poignantly confesses that "tribulation upon tribulation" had gathered about Him, that "adversaries with one consent" had fallen upon Him, that "wretchedness" had grievously touched

--God Passes By, Page 118
Him, and that "woes at their blackest" had befallen Him. God Himself He calls upon as a Witness to His "sighs and lamentations," His "powerlessness, poverty and destitution," to the "injuries" He sustained, and the "abasement" He suffered. "So grievous hath been My weeping," He, in one of these prayers, avows, "that I have been prevented from making mention of Thee and singing Thy praises." "So loud hath been the voice of My lamentation," He, in another passage, avers, "that every mother mourning for her child would be amazed, and would still her weeping and her grief." "The wrongs which I suffer," He, in His Lawh-i-Maryam, laments, "have blotted out the wrongs suffered by My First Name (the Bab) from the Tablet of creation." "O Maryam!" He continues, "From the Land of Ta (Tihran), after countless afflictions, We reached Iraq, at the bidding of the Tyrant of Persia, where, after the fetters of Our foes, We were afflicted with the perfidy of Our friends. God knoweth what befell Me thereafter!" And again: "I have borne what no man, be he of the past or of the future, hath borne or will bear." "Oceans of sadness," He testifies in the Tablet of Qullu't-Ta'am, "have surged over Me, a drop of which no soul could bear to drink. Such is My grief that My soul hath well nigh departed from My body." "Give ear, O Kamal!" He, in that same Tablet, depicting His plight, exclaims, "to the voice of this lowly, this forsaken ant, that hath hid itself in its hole, and whose desire is to depart from your midst, and vanish from your sight, by reason of that which the hands of men have wrought. God, verily, hath been witness between Me and His servants." And again: "Woe is Me, woe is Me!... All that I have seen from the day on which I first drank the pure milk from the breast of My mother until this moment hath been effaced from My memory, in consequence of that which the hands of the people have committed." Furthermore, in His Qasidiy-i-Varqa'iyyih, an ode revealed during the days of His retirement to the mountains of Kurdistan, in paise of the Maiden personifying the Spirit of God recently descended upon Him, He thus gives vent to the agonies of His sorrow-laden heart: "Noah's flood is but the measure of the tears I have shed, and Abraham's fire an ebullition of My soul. Jacob's grief is but a reflection of My sorrows, and Job's afflictions a fraction of my calamity." "Pour out patience upon Me, O My Lord!"-- such is His supplication in one of His prayers, "and render Me victorious over the transgressors." "In these days," He, describing in the Kitab-i-Iqan the virulence of the jealousy which, at that time, was beginning to bare its venomous fangs, has written, "such odors

--God Passes By, Page 119
of jealousy are diffused, that ... from the beginning of the foundation of the world ... until the present day, such malice, envy and hate have in no wise appeared, nor will they ever be witnessed in the future." "For two years or rather less," He, likewise, in another Tablet, declares, "I shunned all else but God, and closed Mine eyes to all except Him, that haply the fire of hatred may die down and the heat of jealousy abate."
Mirza Aqa Jan himself has testified: "That Blessed Beauty evinced such sadness that the limbs of my body trembled." He has, likewise, related, as reported by Nabil in his narrative, that, shortly before Baha'u'llah's retirement, he had on one occasion seen Him, between dawn and sunrise, suddenly come out from His house, His night-cap still on His head, showing such signs of perturbation that he was powerless to gaze into His face, and while walking, angrily remark: "These creatures are the same creatures who for three thousand years have worshipped idols, and bowed down before the Golden Calf. Now, too, they are fit for nothing better. What relation can there be between this people and Him Who is the Countenance of Glory? What ties can bind them to the One Who is the supreme embodiment of all that is lovable?" "I stood," declared Mirza Aqa Jan, "rooted to the spot, lifeless, dried up as a dead tree, ready to fall under the impact of the stunning power of His words. Finally, He said: `Bid them recite: "Is there any Remover of difficulties save God? Say: Praised be God! He is God! All are His servants, and all abide by His bidding!" Tell them to repeat it five hundred times, nay, a thousand times, by day and by night, sleeping and waking, that haply the Countenance of Glory may be unveiled to their eyes, and tiers of light descend upon them.' He Himself, I was subsequently informed, recited this same verse, His face betraying the utmost sadness. ...Several times during those days, He was heard to remark: `We have, for a while, tarried amongst this people, and failed to discern the slightest response on their part.' Oftentimes He alluded to His disappearance from our midst, yet none of us understood His meaning."
Finally, discerning, as He Himself testifies in the Kitab-i-Iqan, "the signs of impending events," He decided that before they happened He would retire. "The one object of Our retirement," He, in that same Book affirms, "was to avoid becoming a subject of discord among the faithful, a source of disturbance unto Our companions, the means of injury to any soul, or the cause of sorrow to any heart." "Our withdrawal," He, moreover, in that same passage emphatically

--God Passes By, Page 120
asserts, "contemplated no return, and Our separation hoped for no reunion."
Suddenly, and without informing any one even among the members of His own family, on the 12th of Rajab 1270 A.H. (April 10, 1854), He departed, accompanied by an attendant, a Muhammadan named Abu'l-Qasim-i-Hamadani, to whom He gave a sum of money, instructing him to act as a merchant and use it for his own purposes. Shortly after, that servant was attacked by thieves and killed, and Baha'u'llah was left entirely alone in His wanderings through the wastes of Kurdistan, a region whose sturdy and warlike people were known for their age-long hostility to the Persians, whom they regarded as seceders from the Faith of Islam, and from whom they differed in their outlook, race and language.
Attired in the garb of a traveler, coarsely clad, taking with Him nothing but his kashkul (alms-bowl) and a change of clothes, and assuming the name of Darvish Muhammad, Baha'u'llah retired to the wilderness, and lived for a time on a mountain named Sar-Galu, so far removed from human habitations that only twice a year, at seed sowing and harvest time, it was visited by the peasants of that region. Alone and undisturbed, He passed a considerable part of His retirement on the top of that mountain in a rude structure, made of stone, which served those peasants as a shelter against the extremities of the weather. At times His dwelling-place was a cave to which He refers in His Tablets addressed to the famous Shaykh Abdu'r-Rahman and to Maryam, a kinswoman of His. "I roamed the wilderness of resignation" He thus depicts, in the Lawh-i-Maryam, the rigors of His austere solitude, "traveling in such wise that in My exile every eye wept sore over Me, and all created things shed tears of blood because of My anguish. The birds of the air were My companions and the beasts of the field My associates." "From My eyes," He, referring in the Kitab-i-Iqan to those days, testifies, "there rained tears of anguish, and in My bleeding heart surged an ocean of agonizing pain. Many a night I had no food for sustenance, and many a day My body found no rest.... Alone I communed with My spirit, oblivious of the world and all that is therein."
In the odes He revealed, whilst wrapped in His devotions during those days of utter seclusion, and in the prayers and soliloquies which, in verse and prose, both in Arabic and Persian, poured from His sorrow-laden soul, many of which He was wont to chant aloud to Himself, at dawn and during the watches of the night, He lauded the names and attributes of His Creator, extolled the glories and

--God Passes By, Page 121
mysteries of His own Revelation, sang the praises of that Maiden that personified the Spirit of God within Him, dwelt on His loneliness and His past and future tribulations, expatiated upon the blindness of His generation, the perfidy of His friends and the perversity of His enemies, affirmed His determination to arise and, if needs be, offer up His life for the vindication of His Cause, stressed those essential pre-requisites which every seeker after Truth must possess, and recalled, in anticipation of the lot that was to be His, the tragedy of the Imam Husayn in Karbila, the plight of Muhammad in Mecca, the sufferings of Jesus at the hands of the Jews, the trials of Moses inflicted by Pharaoh and his people and the ordeal of Joseph as He languished in a pit by reason of the treachery of His brothers. These initial and impassioned outpourings of a Soul struggling to unburden itself, in the solitude of a self-imposed exile (many of them, alas lost to posterity) are, with the Tablet of Kullu't-Ta'am and the poem entitled Rashh-i-'Ama, revealed in Tihran, the first fruits of His Divine Pen. They are the forerunners of those immortal works--the Kitab-i-Iqan, the Hidden Words and the Seven Valleys-- which in the years preceding His Declaration in Baghdad, were to enrich so vastly the steadily swelling volume of His writings, and which paved the way for a further flowering of His prophetic genius in His epoch-making Proclamation to the world, couched in the form of mighty Epistles to the kings and rulers of mankind, and finally for the last fruition of His Mission in the Laws and Ordinances of His Dispensation formulated during His confinement in the Most Great Prison of Akka.
Baha'u'llah was still pursuing His solitary existence on that mountain when a certain Shaykh, a resident of Sulaymaniyyih, who owned a property in that neighborhood, sought Him out, as directed in a dream he had of the Prophet Muhammad. Shortly after this contact was established, Shaykh Isma'il, the leader of the Khalidiyyih Order, who lived in Sulaymaniyyih, visited Him, and succeeded, after repeated requests, in obtaining His consent to transfer His residence to that town. Meantime His friends in Baghdad had discovered His whereabouts, and had dispatched Shaykh Sultan, the father-in-law of Aqay-i-Kalim, to beg Him to return; and it was now while He was living in Sulaymaniyyih, in a room belonging to the Takyiy-i-Mawlana Khalid (theological seminary) that their messenger arrived. "I found," this same Shaykh Sultan, recounting his experiences to Nabil, has stated, "all those who lived with Him in that place, from their Master down to the humblest neophyte, so

--God Passes By, Page 122
enamoured of, and carried away by their love for Baha'u'llah, and so unprepared to contemplate the possibility of His departure that I felt certain that were I to inform them of the purpose of my visit, they would not have hesitated to put an end to my life."
Not long after Baha'u'llah's arrival in Kurdistan, Shaykh Sultan has related, He was able, through His personal contacts with Shaykh Uthman, Shaykh Abdu'r-Rahman, and Shaykh Isma'il, the honored and undisputed leaders of the Naqshbandiyyih, the Qadiriyyih and the Khalidiyyih Orders respectively, to win their hearts completely and establish His ascendancy over them. The first of these, Shaykh Uthman, included no less a person than the Sultan himself and his entourage among his adherents. The second, in reply to whose query the "Four Valleys" was later revealed, commanded the unwavering allegiance of at least a hundred thousand devout followers, while the third was held in such veneration by his supporters that they regarded him as co-equal with Khalid himself, the founder of the Order.
When Baha'u'llah arrived in Sulaymaniyyih none at first, owing to the strict silence and reserve He maintained, suspected Him of being possessed of any learning or wisdom. It was only accidentally, through seeing a specimen of His exquisite penmanship shown to them by one of the students who waited upon Him, that the curiosity of the learned instructors and students of that seminary was aroused, and they were impelled to approach Him and test the degree of His knowledge and the extent of His familiarity with the arts and sciences current amongst them. That seat of learning had been renowned for its vast endowments, its numerous takyihs, and its association with Salahi'd-Din-i-Ayyubi and his descendants; from it some of the most illustrious exponents of Sunni Islam had gone forth to teach its precepts, and now a delegation, headed by Shaykh Isma'il himself, and consisting of its most eminent doctors and most distinguished students, called upon Baha'u'llah, and, finding Him willing to reply to any questions they might wish to address Him, they requested Him to elucidate for them, in the course of several interviews, the abstruse passages contained in the Futuhat-i-Makkiyyih, the celebrated work of the famous Shaykh Muhyi'd-Din-i-'Arabi. "God is My witness," was Baha'u'llah's instant reply to the learned delegation, "that I have never seen the book you refer to. I regard, however, through the power of God, ... whatever you wish me to do as easy of accomplishment." Directing one of them to read aloud to Him, every day, a page of that book, He was able to resolve their

--God Passes By, Page 123
perplexities in so amazing a fashion that they were lost in admiration. Not contenting Himself with a mere clarification of the obscure passages of the text, He would interpret for them the mind of its author, and expound his doctrine, and unfold his purpose. At times He would even go so far as to question the soundness of certain views propounded in that book, and would Himself vouchsafe a correct presentation of the issues that had been misunderstood, and would support it with proofs and evidences that were wholly convincing to His listeners.
Amazed by the profundity of His insight and the compass of His understanding, they were impelled to seek from Him what they considered to be a conclusive and final evidence of the unique power and knowledge which He now appeared in their eyes to possess. "No one among the mystics, the wise, and the learned," they claimed, while requesting this further favor from Him, "has hitherto proved himself capable of writing a poem in a rhyme and meter identical with that of the longer of the two odes, entitled Qasidiy-i-Ta'iyyih composed by Ibn-i-Farid. We beg you to write for us a poem in that same meter and rhyme." This request was complied with, and no less than two thousand verses, in exactly the manner they had specified, were dictated by Him, out of which He selected one hundred and twenty-seven, which He permitted them to keep, deeming the subject matter of the rest premature and unsuitable to the needs of the times. It is these same one hundred and twenty-seven verses that constitute the Qasidiy-i-Varqa'iyyih, so familiar to, and widely circulated amongst, His Arabic speaking followers.
Such was their reaction to this marvelous demonstration of the sagacity and genius of Baha'u'llah that they unanimously acknowledged every single verse of that poem to be endowed with a force, beauty and power far surpassing anything contained in either the major or minor odes composed by that celebrated poet.
This episode, by far the most outstanding among the events that transpired during the two years of Baha'u'llah's absence from Baghdad, immensely stimulated the interest with which an increasing number of the ulamas, the scholars, the shaykhs, the doctors, the holy men and princes who had congregated in the seminaries of Sulaymaniyyih and Karkuk, were now following His daily activities. Through His numerous discourses and epistles He disclosed new vistas to their eyes, resolved the perplexities that agitated their minds, unfolded the inner meaning of many hitherto obscure passages in the writings of various commentators, poets and theologians, of which they had remained

--God Passes By, Page 124
unaware, and reconciled the seemingly contradictory assertions which abounded in these dissertations, poems and treatises. Such was the esteem and respect entertained for Him that some held Him as One of the "Men of the Unseen," others accounted Him an adept in alchemy and the science of divination, still others designated Him "a pivot of the universe," whilst a not inconsiderable number among His admirers went so far as to believe that His station was no less than that of a prophet. Kurds, Arabs, and Persians, learned and illiterate, both high and low, young and old, who had come to know Him, regarded Him with equal reverence, and not a few among them with genuine and profound affection, and this despite certain assertions and allusions to His station He had made in public, which, had they fallen from the lips of any other member of His race, would have provoked such fury as to endanger His life. Small wonder that Baha'u'llah Himself should have, in the Lawh-i-Maryam, pronounced the period of His retirement as "the mightiest testimony" to, and "the most perfect and conclusive evidence" of, the truth of His Revelation. "In a short time," is Abdu'l-Baha's own testimony, "Kurdistan was magnetized with His love. During this period Baha'u'llah lived in poverty. His garments were those of the poor and needy. His food was that of the indigent and lowly. An atmosphere of majesty haloed Him as the sun at midday. Everywhere He was greatly revered and loved."
While the foundations of Baha'u'llah's future greatness were being laid in a strange land and amidst a strange people, the situation of the Babi community was rapidly going from bad to worse. Pleased and emboldened by His unexpected and prolonged withdrawal from the scene of His labors, the stirrers of mischief with their deluded associates were busily engaged in extending the range of their nefarious activities. Mirza Yahya, closeted most of the time in his house, was secretly directing, through his correspondence with those Babis whom he completely trusted, a campaign designed to utterly discredit Baha'u'llah. In his fear of any potential adversary he had dispatched Mirza Muhammad-i-Mazindarani, one of his supporters, to Adhirbayjan for the express purpose of murdering Dayyan, the "repository of the knowledge of God," whom he surnamed "Father of Iniquities" and stigmatized as "Taghut," and whom the Bab had extolled as the "Third Letter to believe in Him Whom God shall make manifest." In his folly he had, furthermore, induced Mirza Aqa Jan to proceed to Nur, and there await a propitious moment when he could make a successful attempt on the life of the sovereign.

--God Passes By, Page 125
His shamelessness and effrontery had waxed so great as to lead him to perpetrate himself, and permit Siyyid Muhammad to repeat after him, an act so odious that Baha'u'llah characterized it as "a most grievous betrayal," inflicting dishonor upon the Bab, and which "overwhelmed all lands with sorrow." He even, as a further evidence of the enormity of his crimes, ordered that the cousin of the Bab, Mirza Ali-Akbar, a fervent admirer of Dayyan, be secretly put to death--a command which was carried out in all its iniquity. As to Siyyid Muhammad, now given free rein by his master, Mirza Yahya, he had surrounded himself, as Nabil who was at that time with him in Karbila categorically asserts, with a band of ruffians, whom he allowed, and even encouraged, to snatch at night the turbans from the heads of wealthy pilgrims who had congregated in Karbila, to steal their shoes, to rob the shrine of the Imam Husayn of its divans and candles, and seize the drinking cups from the public fountains. The depths of degradation to which these so-called adherents of the Faith of the Bab had sunk could not but evoke in Nabil the memory of the sublime renunciation shown by the conduct of the companions of Mulla Husayn, who, at the suggestion of their leader, had scornfully cast by the wayside the gold, the silver and turquoise in their possession, or shown by the behavior of Vahid who refused to allow even the least valuable amongst the treasures which his sumptuously furnished house in Yazd contained to be removed ere it was pillaged by the mob, or shown by the decision of Hujjat not to permit his companions, who were on the brink of starvation, to lay hands on the property of others, even though it were to save their own lives.
Such was the audacity and effrontery of these demoralized and misguided Babis that no less than twenty-five persons, according to Abdu'l-Baha's testimony, had the presumption to declare themselves to be the Promised One foretold by the Bab! Such was the decline in their fortunes that they hardly dared show themselves in public. Kurds and Persians vied with each other, when confronting them in the streets, in heaping abuse upon them, and in vilifying openly the Cause which they professed. Little wonder that on His return to Baghdad Baha'u'llah should have described the situation then existing in these words: "We found no more than a handful of souls, faint and dispirited, nay utterly lost and dead. The Cause of God had ceased to be on any one's lips, nor was any heart receptive to its message." Such was the sadness that overwhelmed Him on His arrival that He refused for some time to leave His house, except for His

--God Passes By, Page 126
visits to Kazimayn and for His occasional meeting with a few of His friends who resided in that town and in Baghdad.
The tragic situation that had developed in the course of His two years' absence now imperatively demanded His return. "From the Mystic Source," He Himself explains in the Kitab-i-Iqan, "there came the summons bidding Us return whence We came. Surrendering Our will to His, We submitted to His injunction." "By God besides Whom there is none other God!" is His emphatic assertion to Shaykh Sultan, as reported by Nabil in his narrative, "But for My recognition of the fact that the blessed Cause of the Primal Point was on the verge of being completely obliterated, and all the sacred blood poured out in the path of God would have been shed in vain, I would in no wise have consented to return to the people of the Bayan, and would have abandoned them to the worship of the idols their imaginations had fashioned."
Mirza Yahya, realizing full well to what a pass his unrestrained leadership of the Faith had brought him, had, moreover, insistently and in writing, besought Him to return. No less urgent were the pleadings of His own kindred and friends, particularly His twelve-year old Son, Abdu'l-Baha, Whose grief and loneliness had so consumed His soul that, in a conversation recorded by Nabil in his narrative, He had avowed that subsequent to the departure of Baha'u'llah He had in His boyhood grown old.
Deciding to terminate the period of His retirement Baha'u'llah bade farewell to the shaykhs of Sulaymaniyyih, who now numbered among His most ardent and, as their future conduct demonstrated, staunchest admirers. Accompanied by Shaykh Sultan, He retraced His steps to Baghdad, on "the banks of the River of Tribulations," as He Himself termed it, proceeding by slow stages, realizing, as He declared to His fellow-traveler, that these last days of His retirement would be "the only days of peace and tranquillity" left to Him, "days which will never again fall to My lot."
On the 12th of Rajab 1272 A.H. (March 19, 1856) He arrived in Baghdad, exactly two lunar years after His departure for Kurdistan.

--God Passes By, Page 127
CHAPTER VIII
Baha'u'llah's Banishment to Iraq
(Continued)

The return of Baha'u'llah from Sulaymaniyyih to Baghdad marks a turning point of the utmost significance in the history of the first Baha'i century. The tide of the fortunes of the Faith, having reached its lowest ebb, was now beginning to surge back, and was destined to roll on, steadily and mightily, to a new high water-mark, associated this time with the Declaration of His Mission, on the eve of His banishment to Constantinople. With His return to Baghdad a firm anchorage was now being established, an anchorage such as the Faith had never known in its history. Never before, except during the first three years of its life, could that Faith claim to have possessed a fixed and accessible center to which its adherents could turn for guidance, and from which they could derive continuous and unobstructed inspiration. No less than half of the Bab's short-lived ministry was spent on the remotest border of His native country, where He was concealed and virtually cut off from the vast majority of His disciples. The period immediately after His martyrdom was marked by a confusion that was even more deplorable than the isolation caused by His enforced captivity. Nor when the Revelation which He had foretold made its appearance was it succeeded by an immediate declaration that could enable the members of a distracted community to rally round the person of their expected Deliverer. The prolonged self-concealment of Mirza Yahya, the center provisionally appointed pending the manifestation of the Promised One; the nine months' absence of Baha'u'llah from His native land, while on a visit to Karbila, followed swiftly by His imprisonment in the Siyah-Chal, by His banishment to Iraq, and afterwards by His retirement to Kurdistan--all combined to prolong the phase of instability and suspense through which the Babi community had to pass.
Now at last, in spite of Baha'u'llah's reluctance to unravel the mystery surrounding His own position, the Babis found themselves able to center both their hopes and their movements round One Whom they believed (whatever their views as to His station) capable of insuring the stability and integrity of their Faith. The orientation

--God Passes By, Page 128
which the Faith had thus acquired and the fixity of the center towards which it now gravitated continued, in one form or another, to be its outstanding features, of which it was never again to be deprived.
The Faith of the Bab, as already observed, had, in consequence of the successive and formidable blows it had received, reached the verge of extinction. Nor was the momentous Revelation vouchsafed to Baha'u'llah in the Siyah-Chal productive at once of any tangible results of a nature that would exercise a stabilizing influence on a well-nigh disrupted community. Baha'u'llah's unexpected banishment had been a further blow to its members, who had learned to place their reliance upon Him. Mirza Yahya's seclusion and inactivity further accelerated the process of disintegration that had set in. Baha'u'llah's prolonged retirement to Kurdistan seemed to have set the seal on its complete dissolution.
Now, however, the tide that had ebbed in so alarming a measure was turning, bearing with it, as it rose to flood point, those inestimable benefits that were to herald the announcement of the Revelation already secretly disclosed to Baha'u'llah.
During the seven years that elapsed between the resumption of His labors and the declaration of His prophetic mission--years to which we now direct our attention--it would be no exaggeration to say that the Baha'i community, under the name and in the shape of a re-arisen Babi community was born and was slowly taking shape, though its Creator still appeared in the guise of, and continued to labor as, one of the foremost disciples of the Bab. It was a period during which the prestige of the community's nominal head steadily faded from the scene, paling before the rising splendor of Him Who was its actual Leader and Deliverer. It was a period in the course of which the first fruits of an exile, endowed with incalculable potentialities, ripened and were garnered. It was a period that will go down in history as one during which the prestige of a recreated community was immensely enhanced, its morals entirely reformed, its recognition of Him who rehabilitated its fortunes enthusiastically affirmed, its literature enormously enriched, and its victories over its new adversaries universally acknowledged.
The prestige of the community, and particularly that of Baha'u'llah, now began from its first inception in Kurdistan to mount in a steadily rising crescendo. Baha'u'llah had scarcely gathered up again the reins of the authority he had relinquished when the devout admirers He had left behind in Sulaymaniyyih started to flock to Baghdad, with the name of "Darvish Muhammad" on their lips, and the "house

--God Passes By, Page 129
of Mirza Musa the Babi" as their goal. Astonished at the sight of so many ulamas and Sufis of Kurdish origin, of both the Qadiriyyih and Khalidiyyih Orders, thronging the house of Baha'u'llah, and impelled by racial and sectarian rivalry, the religious leaders of the city, such as the renowned Ibn-i-Alusi, the Mufti of Baghdad, together with Shaykh Abdu's-Salam, Shaykh Abdu'l-Qadir and Siyyid Dawudi, began to seek His presence, and, having obtained completely satisfying answers to their several queries, enrolled themselves among the band of His earliest admirers. The unqualified recognition by these outstanding leaders of those traits that distinguished the character and conduct of Baha'u'llah stimulated the curiosity, and later evoked the unstinted praise, of a great many observers of less conspicuous position, among whom figured poets, mystics and notables, who either resided in, or visited, the city. Government officials, foremost among whom were Abdu'llah Pasha and his lieutenant Mahmud Aqa, and Mulla Ali Mardan, a Kurd well-known in those circles, were gradually brought into contact with Him, and lent their share in noising abroad His fast-spreading fame. Nor could those distinguished Persians, who either lived in Baghdad and its environs or visited as pilgrims the holy places, remain impervious to the spell of His charm. Princes of the royal blood, amongst whom were such personages as the Na'ibu'l-Iyalih, the Shuja'u'd-Dawlih, the Sayfu'd-Dawlih, and Zaynu'l-Abidin Khan, the Fakhru'd-Dawlih, were, likewise, irresistibly drawn into the ever-widening circle of His associates and acquaintances.
Those who, during Baha'u'llah's two years' absence from Baghdad, had so persistently reviled and loudly derided His companions and kindred were, by now, for the most part, silenced. Not an inconsiderable number among them feigned respect and esteem for Him, a few claimed to be His defenders and supporters, while others professed to share His beliefs, and actually joined the ranks of the community to which He belonged. Such was the extent of the reaction that had set in that one of them was even heard to boast that, as far back as the year 1250 A.H.--a decade before the Bab's Declaration--he had already perceived and embraced the truth of His Faith!
Within a few years after Baha'u'llah's return from Sulaymaniyyih the situation had been completely reversed. The house of Sulayman-i-Ghannam, on which the official designation of the Bayt-i-Azam (the Most Great House) was later conferred, known, at that time, as the house of Mirza Musa, the Babi, an extremely modest residence,

--God Passes By, Page 130
situated in the Karkh quarter, in the neighborhood of the western bank of the river, to which Baha'u'llah's family had moved prior to His return from Kurdistan, had now become the focal center of a great number of seekers, visitors and pilgrims, including Kurds, Persians, Arabs and Turks, and derived from the Muslim, the Jewish and Christian Faiths. It had, moreover, become a veritable sanctuary to which the victims of the injustice of the official representative of the Persian government were wont to flee, in the hope of securing redress for the wrongs they had suffered.
At the same time an influx of Persian Babis, whose sole object was to attain the presence of Baha'u'llah, swelled the stream of visitors that poured through His hospitable doors. Carrying back, on their return to their native country, innumerable testimonies, both oral and written, to His steadily rising power and glory, they could not fail to contribute, in a vast measure, to the expansion and progress of a newly-reborn Faith. Four of the Bab's cousins and His maternal uncle, Haji Mirza Siyyid Muhammad; a grand-daughter of Fath-'Ali Shah and fervent admirer of Tahirih, surnamed Varaqatu'r-Ridvan; the erudite Mulla Muhammad-i-Qa'ini, surnamed Nabil-i-Akbar; the already famous Mulla Sadiq-i-Khurasani, surnamed Ismu'llahu'l-Asdaq, who with Quddus had been ignominiously persecuted in Shiraz; Mulla Baqir, one of the Letters of the Living; Siyyid Asadu'llah, surnamed Dayyan; the revered Siyyid Javad-i-Karbila'i; Mirza Muhammad-Hasan and Mirza Muhammad-Husayn, later immortalized by the titles of Sultanu'sh-Shuhada and Mahbubu'sh-Shuhada (King of Martyrs and Beloved of Martyrs) respectively; Mirza Muhammad-'Aliy-i-Nahri, whose daughter, at a later date, was joined in wedlock to Abdu'l-Baha; the immortal Siyyid Isma'il-i-Zavari'i; Haji Shaykh Muhammad, surnamed Nabil by the Bab; the accomplished Mirza Aqay-i-Munir, surnamed Ismu'llahu'l-Munib; the long-suffering Haji Muhammad-Taqi, surnamed Ayyub; Mulla Zaynu'l-Abidin, surnamed Zaynu'l-Muqarrabin, who had ranked as a highly esteemed mujtahid--all these were numbered among the visitors and fellow-disciples who crossed His threshold, caught a glimpse of the splendor of His majesty, and communicated far and wide the creative influences instilled into them through their contact with His spirit. Mulla Muhammad-i-Zarandi, surnamed Nabil-i-Azam, who may well rank as His Poet-Laureate, His chronicler and His indefatigable disciple, had already joined the exiles, and had launched out on his long and arduous series of journeys to Persia in furtherance of the Cause of his Beloved.

--God Passes By, Page 131
Even those who, in their folly and temerity had, in Baghdad, in Karbila, in Qum, in Kashan, in Tabriz and in Tihran, arrogated to themselves the rights, and assumed the title of "Him Whom God shall make manifest" were for the most part instinctively led to seek His presence, confess their error and supplicate His forgiveness. As time went on, fugitives, driven by the ever-present fear of persecution, sought, with their wives and children, the relative security afforded them by close proximity to One who had already become the rallying point for the members of a sorely-vexed community. Persians of high eminence, living in exile, rejecting, in the face of the mounting prestige of Baha'u'llah, the dictates of moderation and prudence, sat, forgetful of their pride, at His feet, and imbibed, each according to his capacity, a measure of His spirit and wisdom. Some of the more ambitious among them, such as Abbas Mirza, a son of Muhammad Shah, the Vazir-Nizam, and Mirza Malkam Khan, as well as certain functionaries of foreign governments, attempted, in their short-sightedness, to secure His support and assistance for the furtherance of the designs they cherished, designs which He unhesitatingly and severely condemned. Nor was the then representative of the British government, Colonel Sir Arnold Burrows Kemball, consul-general in Baghdad, insensible of the position which Baha'u'llah now occupied. Entering into friendly correspondence with Him, he, as testified by Baha'u'llah Himself, offered Him the protection of British citizenship, called on Him in person, and undertook to transmit to Queen Victoria any communication He might wish to forward to her. He even expressed his readiness to arrange for the transfer of His residence to India, or to any place agreeable to Him. This suggestion Baha'u'llah declined, choosing to abide in the dominions of the Sultan of Turkey. And finally, during the last year of His sojourn in Baghdad the governor Namiq-Pasha, impressed by the many signs of esteem and veneration in which He was hel, called upon Him to pay his personal tribute to One Who had already achieved so conspicuous a victory over the hearts and souls of those who had met Him. So profound was the respect the governor entertained for Him, Whom he regarded as one of the Lights of the Age, that it was not until the end of three months, during which he had received five successive commands from Ali Pasha, that he could bring himself to inform Baha'u'llah that it was the wish of the Turkish government that He should proceed to the capital. On one occasion, when Abdu'l-Baha and Aqay-i-Kalim had been delegated by Baha'u'llah to visit him, he entertained them

--God Passes By, Page 132
with such elaborate ceremonial that the Deputy-Governor stated that so far as he knew no notable of the city had ever been accorded by any governor so warm and courteous a reception. So struck, indeed, had the Sultan Abdu'l-Majid been by the favorable reports received about Baha'u'llah from successive governors of Baghdad (this is the personal testimony given by the Governor's deputy to Baha'u'llah himself) that he consistently refused to countenance the requests of the Persian government either to deliver Him to their representative or to order His expulsion from Turkish territory.
On no previous occasion, since the inception of the Faith, not even during the days when the Bab in Isfahan, in Tabriz and in Chihriq was acclaimed by the ovations of an enthusiastic populace, had any of its exponents risen to such high eminence in the public mind, or exercised over so diversified a circle of admirers an influence so far reaching and so potent. Yet unprecedented as was the sway which Baha'u'llah held while, in that primitive age of the Faith, He was dwelling in Baghdad, its range at that time was modest when compared with the magnitude of the fame which, at the close of that same age, and through the immediate inspiration of the Center of His Covenant, the Faith acquired in both the European and American continents.
The ascendancy achieved by Baha'u'llah was nowhere better demonstrated than in His ability to broaden the outlook and transform the character of the community to which He belonged. Though Himself nominally a Babi, though the provisions of the Bayan were still regarded as binding and inviolable, He was able to inculcate a standard which, while not incompatible with its tenets, was ethically superior to the loftiest principles which the Babi Dispensation had established. The salutary and fundamental truths advocated by the Bab, that had either been obscured, neglected or misrepresented, were moreover elucidated by Baha'u'llah, reaffirmed and instilled afresh into the corporate life of the community, and into the souls of the individuals who comprised it. The dissociation of the Babi Faith from every form of political activity and from all secret associations and factions; the emphasis placed on the principle of non-violence; the necessity of strict obedience to established authority; the ban imposed on all forms of sedition, on back-biting, retaliation, and dispute; the stress laid on godliness, kindliness, humility and piety, on honesty and truthfulness, chastity and fidelity, on justice, toleration, sociability, amity and concord, on the acquisition of arts and sciences, on self-sacrifice and detachment, on patience, steadfastness

--God Passes By, Page 133
and resignation to the will of God--all these constitute the salient features of a code of ethical conduct to which the books, treatises and epistles, revealed during those years, by the indefatigable pen of Baha'u'llah, unmistakably bear witness.
"By the aid of God and His divine grace and mercy," He Himself has written with reference to the character and consequences of His own labors during that period, "We revealed, as a copious rain, Our verses, and sent them to various parts of the world. We exhorted all men, and particularly this people, through Our wise counsels and loving admonitions, and forbade them to engage in sedition, quarrels, disputes or conflict. As a result of this, and by the grace of God, waywardness and folly were changed into piety and understanding, and weapons of war converted into instruments of peace." "Baha'u'llah," Abdu'l-Baha affirmed, "after His return (from Sulaymaniyyih) made such strenuous efforts in educating and training this community, in reforming its manners, in regulating its affairs and in rehabilitating its fortunes, that in a short while all these troubles and mischiefs were quenched, and the utmost peace and tranquillity reigned in men's hearts." And again: "When these fundamentals were established in the hearts of this people, they everywhere acted in such wise that, in the estimation of those in authority, they became famous for the integrity of their character, the steadfastness of their hearts, the purity of their motives, the praiseworthiness of their deeds, and the excellence of their conduct."
The exalted character of the teachings of Baha'u'llah propounded during that period is perhaps best illustrated by the following statement made by Him in those days to an official who had reported to Him that, because of the devotion to His person which an evildoer had professed, he had hesitated to inflict upon that criminal the punishment he deserved: "Tell him, no one in this world can claim any relationship to Me except those who, in all their deeds and in their conduct, follow My example, in such wise that all the peoples of the earth would be powerless to prevent them from doing and saying that which is meet and seemly." "This brother of Mine," He further declared to that official, "this Mirza Musa, who is from the same mother and father as Myself, and who from his earliest childhood has kept Me company, should he perpetrate an act contrary to the interests of either the state or religion, and his guilt be established in your sight, I would be pleased and appreciate your action were you to bind his hands and cast him into the river to drown, and refuse to consider the intercession of any one on his behalf." In another

--God Passes By, Page 134
connection He, wishing to stress His strong condemnation of all acts of violence, had written: "It would be more acceptable in My sight for a person to harm one of My own sons or relatives rather than inflict injury upon any soul."
"Most of those who surrounded Baha'u'llah," wrote Nabil, describing the spirit that animated the reformed Babi community in Baghdad, "exercised such care in sanctifying and purifying their souls, that they would suffer no word to cross their lips that might not conform to the will of God, nor would they take a single step that might be contrary to His good-pleasure." "Each one," he relates, "had entered into a pact with one of his fellow-disciples, in which they agreed to admonish one another, and, if necessary, chastise one another with a number of blows on the soles of the feet, proportioning the number of strokes to the gravity of the offense against the lofty standards they had sworn to observe." Describing the fervor of their zeal, he states that "not until the offender had suffered the punishment he had solicited, would he consent to either eat or drink."
The complete transformation which the written and spoken word of Baha'u'llah had effected in the outlook and character of His companions was equalled by the burning devotion which His love had kindled in their souls. A passionate zeal and fervor, that rivalled the enthusiasm that had glowed so fiercely in the breasts of the Bab's disciples in their moments of greatest exaltation, had now seized the hearts of the exiles of Baghdad and galvanized their entire beings. "So inebriated," Nabil, describing the fecundity of this tremendously dynamic spiritual revival, has written, "so carried away was every one by the sweet savors of the Morn of Divine Revelation that, methinks, out of every thorn sprang forth heaps of blossoms, and every seed yielded innumerable harvests." "The room of the Most Great House," that same chronicler has recorded, "set apart for the reception of Baha'u'llah's visitors, though dilapidated, and having long since outgrown its usefulness, vied, through having been trodden by the blessed footsteps of the Well Beloved, with the Most Exalted Paradise. Low-roofed, it yet seemed to reach to the stars, and though it boasted but a single couch, fashioned from the branches of palms, whereon He Who is the King of Names was wont to sit, it drew to itself, even as a loadstone, the hearts of the princes."
It was this same reception room which, in spite of its rude simplicity, had so charmed the Shuja'u'd-Dawlih that he had expressed to his fellow-princes his intention of building a duplicate of it in his home in Kazimayn. "He may well succeed," Baha'u'llah is reported

--God Passes By, Page 135
to have smilingly remarked when apprized of this intention, "in reproducing outwardly the exact counterpart of this low-roofed room made of mud and straw with its diminutive garden. What of his ability to open onto it the spiritual doors leading to the hidden worlds of God?" "I know not how to explain it," another prince, Zaynu'l-Abidin Khan, the Fakhru'd-Dawlih, describing the atmosphere which pervaded that reception-room, had affirmed, "were all the sorrows of the world to be crowded into my heart they would, I feel, all vanish, when in the presence of Baha'u'llah. It is as if I had entered Paradise itself."
The joyous feasts which these companions, despite their extremely modest earnings, continually offered in honor of their Beloved; the gatherings, lasting far into the night, in which they loudly celebrated, with prayers, poetry and song, the praises of the Bab, of Quddus and of Baha'u'llah; the fasts they observed; the vigils they kept; the dreams and visions which fired their souls, and which they recounted to each other with feelings of unbounded enthusiasm; the eagerness with which those who served Baha'u'llah performed His errands, waited upon His needs, and carried heavy skins of water for His ablutions and other domestic purposes; the acts of imprudence which, in moments of rapture, they occasionally committed; the expressions of wonder and admiration which their words and acts evoked in a populace that had seldom witnessed such demonstrations of religious transport and personal devotion--these, and many others, will forever remain associated with the history of that immortal period, intervening between the birth hour of Baha'u'llah's Revelation and its announcement on the eve of His departure from Iraq.
Numerous and striking are the anecdotes which have been recounted by those whom duty, accident, or inclination had, in the course of these poignant years, brought into direct contact with Baha'u'llah. Many and moving are the testimonies of bystanders who were privileged to gaze on His countenance, observe His gait, or overhear His remarks, as He moved through the lanes and streets of the city, or paced the banks of the river; of the worshippers who watched Him pray in their mosques; of the mendicant, the sick, the aged, and the unfortunate whom He succored, healed, supported and comforted; of the visitors, from the haughtiest prince to the meanest beggar, who crossed His threshold and sat at His feet; of the merchant, the artisan, and the shopkeeper who waited upon Him and supplied His daily needs; of His devotees who had perceived the signs of His hidden glory; of His adversaries who were confounded

--God Passes By, Page 136
or disarmed by the power of His utterance and the warmth of His love; of the priests and laymen, the noble and learned, who besought Him with the intention of either challenging His authority, or testing His knowledge, or investigating His claims, or confessing their shortcomings, or declaring their conversion to the Cause He had espoused.
From such a treasury of precious memories it will suffice my purpose to cite but a single instance, that of one of His ardent lovers, a native of Zavarih, Siyyid Isma'il by name, surnamed Dhabih (the Sacrifice), formerly a noted divine, taciturn, meditative and wholly severed from every earthly tie, whose self-appointed task, on which he prided himself, was to sweep the approaches of the house in which Baha'u'llah was dwelling. Unwinding his green turban, the ensign of his holy lineage, from his head, he would, at the hour of dawn, gather up, with infinite patience, the rubble which the footsteps of his Beloved had trodden, would blow the dust from the crannies of the wall adjacent to the door of that house, would collect the sweepings in the folds of his own cloak, and, scorning to cast his burden for the feet of others to tread upon, would carry it as far as the banks of the river and throw it into its waters. Unable, at length, to contain the ocean of love that surged within his soul, he, after having denied himself for forty days both sleep and sustenance, and rendering for the last time the service so dear to his heart, betook himself, one day, to the banks of the river, on the road to Kazimayn, performed his ablutions, lay down on his back, with his face turned towards Baghdad, severed his throat with a razor, laid the razor upon his breast, and expired. (1275 A.H.)
Nor was he the only one who had meditated such an act and was determined to carry it out. Others were ready to follow suit, had not Baha'u'llah promptly intervened, and ordered the refugees living in Baghdad to return immediately to their native land. Nor could the authorities, when it was definitely established that Dhabih had died by his own hand, remain indifferent to a Cause whose Leader could inspire so rare a devotion in, and hold such absolute sway over, the hearts of His lovers. Apprized of the apprehensions that episode had evoked in certain quarters in Baghdad, Baha'u'llah is reported to have remarked: "Siyyid Isma'il was possessed of such power and might that were he to be confronted by all the peoples of the earth, he would, without doubt, be able to establish his ascendancy over them." "No blood," He is reported to have said with reference to this same Dhabih, whom He extolled as "King and

--God Passes By, Page 137
Beloved of Martyrs," "has, till now, been poured upon the earth as pure as the blood he shed."
"So intoxicated were those who had quaffed from the cup of Baha'u'llah's presence," is yet another testimony from the pen of Nabil, who was himself an eye-witness of most of these stirring episodes, "that in their eyes the palaces of kings appeared more ephemeral than a spider's web.... The celebrations and festivities that were theirs were such as the kings of the earth had never dreamt of." "I, myself with two others," he relates, "lived in a room which was devoid of furniture. Baha'u'llah entered it one day, and, looking about Him, remarked: `Its emptiness pleases Me. In My estimation it is preferable to many a spacious palace, inasmuch as the beloved of God are occupied in it with the remembrance of the Incomparable Friend, with hearts that are wholly emptied of the dross of this world.'" His own life was characterized by that same austerity, and evinced that same simplicity which marked the lives of His beloved companions. "There was a time in Iraq," He Himself affirms, in one of His Tablets, "when the Ancient Beauty ... had no change of linen. The one shirt He possessed would be washed, dried and worn again."
"Many a night," continues Nabil, depicting the lives of those self-oblivious companions, "no less than ten persons subsisted on no more than a pennyworth of dates. No one knew to whom actually belonged the shoes, the cloaks, or the robes that were to be found in their houses. Whoever went to the bazaar could claim that the shoes upon his feet were his own, and each one who entered the presence of Baha'u'llah could affirm that the cloak and robe he then wore belonged to him. Their own names they had forgotten, their hearts were emptied of aught else except adoration for their Beloved.... O, for the joy of those days, and the gladness and wonder of those hours!"
The enormous expansion in the scope and volume of Baha'u'llah's writings, after His return from Sulaymaniyyih, is yet another distinguishing feature of the period under review. The verses that streamed during those years from His pen, described as "a copious rain" by Himself, whether in the form of epistles, exhortations, commentaries, apologies, dissertations, prophecies, prayers, odes or specific Tablets, contributed, to a marked degree, to the reformation and progressive unfoldment of the Babi community, to the broadening of its outlook, to the expansion of its activities and to the enlightenment of the minds of its members. So prolific was this period, that

--God Passes By, Page 138
during the first two years after His return from His retirement, according to the testimony of Nabil, who was at that time living in Baghdad, the unrecorded verses that streamed from His lips averaged, in a single day and night, the equivalent of the Qur'an! As to those verses which He either dictated or wrote Himself, their number was no less remarkable than either the wealth of material they contained, or the diversity of subjects to which they referred. A vast, and indeed the greater, proportion of these writings were, alas, lost irretrievably to posterity. No less an authority than Mirza Aqa Jan, Baha'u'llah's amanuensis, affirms, as reported by Nabil, that by the express order of Baha'u'llah, hundreds of thousands of verses, mostly written by His own hand, were obliterated and cast into the river. "Finding me reluctant to execute His orders," Mirza Aqa Jan has related to Nabil, "Baha'u'llah would reassure me saying: `None is to be found at this time worthy to hear these melodies.' ...Not once, or twice, but innumerable times, was I commanded to repeat this act." A certain Muhammad Karim, a native of Shiraz, who had been a witness to the rapidity and the manner in which the Bab had penned the verses with which He was inspired, has left the following testimony to posterity, after attaining, during those days, the presence of Baha'u'llah, and beholding with his own eyes what he himself had considered to be the only proof of the mission of the Promised One: "I bear witness that the verses revealed by Baha'u'llah were superior, in the rapidity with which they were penned, in the ease with which they flowed, in their lucidity, their profundity and sweetness to those which I, myself saw pour from the pen of the Bab when in His presence. Had Baha'u'llah no other claim to greatness, this were sufficient, in the eyes of the world and its people, that He produced such verses as have streamed this day from His pen."
Foremost among the priceless treasures cast forth from the billowing ocean of Baha'u'llah's Revelation ranks the Kitab-i-Iqan (Book of Certitude), revealed within the space of two days and two nights, in the closing years of that period (1278 A.H.--1862 A.D.). It was written in fulfillment of the prophecy of the Bab, Who had specifically stated that the Promised One would complete the text of the unfinished Persian Bayan, and in reply to the questions addressed to Baha'u'llah by the as yet unconverted maternal uncle of the Bab, Haji Mirza Siyyid Muhammad, while on a visit, with his brother, Haji Mirza Hasan-'Ali, to Karbila. A model of Persian prose, of a style at once original, chaste and vigorous, and remarkably lucid, both cogent in argument and matchless in its irresistible eloquence,

--God Passes By, Page 139
this Book, setting forth in outline the Grand Redemptive Scheme of God, occupies a position unequalled by any work in the entire range of Baha'i literature, except the Kitab-i-Aqdas, Baha'u'llah's Most Holy Book. Revealed on the eve of the declaration of His Mission, it proffered to mankind the "Choice Sealed Wine," whose seal is of "musk," and broke the "seals" of the "Book" referred to by Daniel, and disclosed the meaning of the "words" destined to remain "closed up" till the "time of the end."
Within a compass of two hundred pages it proclaims unequivocally the existence and oneness of a personal God, unknowable, inaccessible, the source of all Revelation, eternal, omniscient, omnipresent and almighty; asserts the relativity of religious truth and the continuity of Divine Revelation; affirms the unity of the Prophets, the universality of their Message, the identity of their fundamental teachings, the sanctity of their scriptures, and the twofold character of their stations; denounces the blindness and perversity of the divines and doctors of every age; cites and elucidates the allegorical passages of the New Testament, the abstruse verses of the Qur'an, and the cryptic Muhammadan traditions which have bred those age-long misunderstandings, doubts and animosities that have sundered and kept apart the followers of the world's leading religious systems; enumerates the essential prerequisites for the attainment by every true seeker of the object of his quest; demonstrates the validity, the sublimity and significance of the Bab's Revelation; acclaims the heroism and detachment of His disciples; foreshadows, and prophesies the world-wide triumph of the Revelation promised to the people of the Bayan; upholds the purity and innocence of the Virgin Mary; glorifies the Imams of the Faith of Muhammad; celebrates the martyrdom, and lauds the spiritual sovereignty, of the Imam Husayn; unfolds the meaning of such symbolic terms as "Return," "Resurrection," "Seal of the Prophets" and "Day of Judgment"; adumbrates and distinguishes between the three stages of Divine Revelation; and expatiates, in glowing terms, upon the glories and wonders of the "City of God," renewed, at fixed intervals, by the dispensation of Providence, for the guidance, the benefit and salvation of all mankind. Well may it be claimed that of all the books revealed by the Author of the Baha'i Revelation, this Book alone, by sweeping away the age-long barriers that have so insurmountably separated the great religions of the world, has laid down a boad and unassailable foundation for the complete and permanent reconciliation of their followers.
Next to this unique repository of inestimable treasures must rank

--God Passes By, Page 140
that marvelous collection of gem-like utterances, the "Hidden Words" with which Baha'u'llah was inspired, as He paced, wrapped in His meditations, the banks of the Tigris. Revealed in the year 1274 A.H., partly in Persian, partly in Arabic, it was originally designated the "Hidden Book of Fatimih," and was identified by its Author with the Book of that same name, believed by Shi'ah Islam to be in the possession of the promised Qa'im, and to consist of words of consolation addressed by the angel Gabriel, at God's command, to Fatimih, and dictated to the Imam Ali, for the sole purpose of comforting her in her hour of bitter anguish after the death of her illustrious Father. The significance of this dynamic spiritual leaven cast into the life of the world for the reorientation of the minds of men, the edification of their souls and the rectification of their conduct can best be judged by the description of its character given in the opening passage by its Author: "This is that which hath descended from the Realm of Glory, uttered by the tongue of power and might, and revealed unto the Prophets of old. We have taken the inner essence thereof and clothed it in the garment of brevity, as a token of grace unto the righteous, that they may stand faithful unto the Covenant of God, may fulfill in their lives His trust, and in the realm of spirit obtain the gem of Divine virtue."
To these two outstanding contributions to the world's religious literature, occupying respectively, positions of unsurpassed preeminence among the doctrinal and ethical writings of the Author of the Baha'i Dispensation, was added, during that same period, a treatise that may well be regarded as His greatest mystical composition, designated as the "Seven Valleys," which He wrote in answer to the questions of Shaykh Muhyi'd-Din, the Qadi of Khaniqayn, in which He describes the seven stages which the soul of the seeker must needs traverse ere it can attain the object of its existence.
The "Four Valleys," an epistle addressed to the learned Shaykh Abdu'r-Rahman-i-Karkuti; the "Tablet of the Holy Mariner," in which Baha'u'llah prophesies the severe afflictions that are to befall Him; the "Lawh-i-Huriyyih" (Tablet of the Maiden), in which events of a far remoter future are foreshadowed; the "Suriy-i-Sabr" (Surih of Patience), revealed on the first day of Ridvan which extols Vahid and his fellow-sufferers in Nayriz; the commentary on the Letters prefixed to the Surihs of the Qur'an; His interpretation of the letter Vav, mentioned in the writings of Shaykh Ahmad-i-Ahsa'i, and of other abstruse passages in the works of Siyyid Kazim-i-Rashti; the "Lawh-i-Madinatu't-Tawhid" (Tablet of the

--God Passes By, Page 141
City of Unity); the "Sahifiy-i-Shattiyyih"; the "Musibat-i-Hurufat-i-'Aliyat"; the "Tafsir-i-Hu"; the "Javahiru'l-Asrar" and a host of other writings, in the form of epistles, odes, homilies, specific Tablets, commentaries and prayers, contributed, each in its own way, to swell the "rivers of everlasting life" which poured forth from the "Abode of Peace" and lent a mighty impetus to the expansion of the Bab's Faith in both Persia and Iraq, quickening the souls and transforming the character of its adherents.
The undeniable evidences of the range and magnificence of Baha'u'llah's rising power; His rapidly waxing prestige; the miraculous transformation which, by precept and example, He had effected in the outlook and character of His companions from Baghdad to the remotest towns and hamlets in Persia; the consuming love for Him that glowed in their bosoms; the prodigious volume of writings that streamed day and night from His pen, could not fail to fan into flame the animosity which smouldered in the breasts of His Shi'ah and Sunni enemies. Now that His residence was transferred to the vicinity of the strongholds of Shi'ah Islam, and He Himself brought into direct and almost daily contact with the fanatical pilgrims who thronged the holy places of Najaf, Karbila and Kazimayn, a trial of strength between the growing brilliance of His glory and the dark and embattled forces of religious fanaticism could no longer be delayed. A spark was all that was required to ignite this combustible material of all the accumulated hatreds, fears and jealousies which the revived activities of the Babis had inspired. This was provided by a certain Shaykh Abdu'l-Husayn, a crafty and obstinate priest, whose consuming jealousy of Baha'u'llah was surpassed only by his capacity to stir up mischief both among those of high degree and also amongst the lowest of the low, Arab or Persian, who thronged the streets and markets of Kazimayn, Karbila and Baghdad. He it was whom Baha'u'llah had stigmatized in His Tablets by such epithets as the "scoundrel," the "schemer," the "wicked one," who "drew the sword of his self against the face of God," "in whose soul Satan hath whispered," and "from whose impiety Satan flies," the "depraved one," "from whom originated and to whom will return all infidelity, cruelty and crime." Largely through the efforts of the Grand Vizir, who wished to get rid of him, this troublesome mujtahid had been commissioned by the Shah to proceed to Karbila to repair the holy sites in that city. Watching for his opportunity, he alled himself with Mirza Buzurg Khan, a newly-appointed Persian consul-general, who being of the same iniquitous turn of mind as himself,

--God Passes By, Page 142
a man of mean intelligence, insincere, without foresight or honor, and a confirmed drunkard, soon fell a prey to the influence of that vicious plotter, and became the willing instrument of his designs.
Their first concerted endeavor was to obtain from the governor of Baghdad, Mustafa Pasha, through a gross distortion of the truth, an order for the extradition of Baha'u'llah and His companions, an effort which miserably failed. Recognizing the futility of any attempt to achieve his purpose through the intervention of the local authorities, Shaykh Abdu'l-Husayn began, through the sedulous circulation of dreams which he first invented and then interpreted, to excite the passions of a superstitious and highly inflammable population. The resentment engendered by the lack of response he met with was aggravated by his ignominious failure to meet the challenge of an interview pre-arranged between himself and Baha'u'llah. Mirza Buzurg Khan, on his part, used his influence in order to arouse the animosity of the lower elements of the population against the common Adversary, by inciting them to affront Him in public, in the hope of provoking some rash retaliatory act that could be used as a ground for false charges through which the desired order for Baha'u'llah's extradition might be procured. This attempt too proved abortive, as the presence of Baha'u'llah, Who, despite the warnings and pleadings of His friends, continued to walk unescorted, both by day and by night, through the streets of the city, was enough to plunge His would-be molesters into consternation and shame. Well aware of their motives, He would approach them, rally them on their intentions, joke with them, and leave them covered with confusion and firmly resolved to abandon whatever schemes they had in mind. The consul-general had even gone so far as to hire a ruffian, a Turk, named Rida, for the sum of one hundred tumans, provide him with a horse and with two pistols, and order him to seek out and kill Baha'u'llah, promising him that his own protection would be fully assured. Rida, learning one day that his would-be-victim was attending the public bath, eluded the vigilance of the Babis in attendance, entered the bath with a pistol concealed in his cloak and confronted Baha'u'llah in the inner chamber, only to discover that he lacked the courage to accomplish his task. He himself, years later, related that on another occasion he was lying in wait for Baha'u'llah, pistol in hand, when, on Baha'u'llah's approach, he was so overcome with fear that the pistol dropped from his hand; whereupon Baha'u'llah bade Aqay-i-Kalim, who accompanied Him, to hand it back to him, and show him the way to his home.

--God Passes By, Page 143
Balked in his repeated attempts to achieve his malevolent purpose, Shaykh Abdu'l-Husayn now diverted his energies into a new channel. He promised his accomplice he would raise him to the rank of a minister of the crown, if he succeeded in inducing the government to recall Baha'u'llah to Tihran, and cast Him again into prison. He despatched lengthy and almost daily reports to the immediate entourage of the Shah. He painted extravagant pictures of the ascendancy enjoyed by Baha'u'llah by representing Him as having won the allegiance of the nomadic tribes of Iraq. He claimed that He was in a position to muster, in a day, fully one hundred thousand men ready to take up arms at His bidding. He accused Him of meditating, in conjunction with various leaders in Persia, an insurrection against the sovereign. By such means as these he succeeded in bringing sufficient pressure on the authorities in Tihran to induce the Shah to grant him a mandate, bestowing on him full powers, and enjoining the Persian ulamas and functionaries to render him every assistance. This mandate the Shaykh instantly forwarded to the ecclesiastics of Najaf and Karbila, asking them to convene a gathering in Kazimayn, the place of his residence. A concourse of shaykhs, mullas and mujtahids, eager to curry favor with the sovereign, promptly responded. Upon being informed of the purpose for which they had been summoned, they determined to declare a holy war against the colony of exiles, and by launching a sudden and general assault on it to destroy the Faith at its heart. To their amazement and disappointment, however, they found that the leading mujtahid amongst them, the celebrated Shaykh Murtaday-i-Ansari, a man renowned for his tolerance, his wisdom, his undeviating justice, his piety and nobility of character, refused, when apprized of their designs, to pronounce the necessary sentence against the Babis. He it was whom Baha'u'llah later extolled in the "Lawh-i-Sultan," and numbered among "those doctors who have indeed drunk of the cup of renunciatin," and "never interfered with Him," and to whom Abdu'l-Baha referred as "the illustrious and erudite doctor, the noble and celebrated scholar, the seal of seekers after truth." Pleading insufficient knowledge of the tenets of this community, and claiming to have witnessed no act on the part of its members at variance with the Qur'an, he, disregarding the remonstrances of his colleagues, abruptly left the gathering, and returned to Najaf, after having expressed, through a messenger, his regret to Baha'u'llah for what had happened, and his devout wish for His protection.
Frustrated in their designs, but unrelenting in their hostility, the

--God Passes By, Page 144
assembled divines delegated the learned and devout Haji Mulla Hasan-i-'Ammu, recognized for his integrity and wisdom, to submit various questions to Baha'u'llah for elucidation. When these were submitted, and answers completely satisfactory to the messenger were given, Haji Mulla Hasan, affirming the recognition by the ulamas of the vastness of the knowledge of Baha'u'llah, asked, as an evidence of the truth of His mission, for a miracle that would satisfy completely all concerned. "Although you have no right to ask this," Baha'u'llah replied, "for God should test His creatures, and they should not test God, still I allow and accept this request.... The ulamas must assemble, and, with one accord, choose one miracle, and write that, after the performance of this miracle they will no longer entertain doubts about Me, and that all will acknowledge and confess the truth of My Cause. Let them seal this paper, and bring it to Me. This must be the accepted criterion: if the miracle is performed, no doubt will remain for them; and if not, We shall be convicted of imposture." This clear, challenging and courageous reply, unexampled in the annals of any religion, and addressed to the most illustrious Shi'ah divines, assembled in their time-honored stronghold, was so satisfactory to their envoy that he instantly arose, kissed the knee of Baha'u'llah, and departed to deliver His message. Three days later he sent word that that august assemblage had failed to arrive at a decision, and had chosen to drop the matter, a decision to which he himself later gave wide publicity, in the course of his visit to Persia, and even communicated it in person to the then Minister of Foreign Affairs, Mirza Sa'id Khan. "We have," Baha'u'llah is reported to have commented, when informed of their reaction to this challenge, "through this all-satisfying, all-embracing message which We sent, revealed and vindicated the miracles of all the Prophets, inasmuch as We left the choice to the ulamas themselves, undertaking to reveal whatever they would dcide upon." "If we carefully examine the text of the Bible," Abdu'l-Baha has written concerning a similar challenge made later by Baha'u'llah in the "Lawh-i-Sultan," "we see that the Divine Manifestation never said to those who denied Him, `whatever miracle you desire, I am ready to perform, and I will submit to whatever test you propose.' But in the Epistle to the Shah Baha'u'llah said clearly, `Gather the ulamas and summon Me, that the evidences and proofs may be established.'"
Seven years of uninterrupted, of patient and eminently successful consolidation were now drawing to a close. A shepherdless community, subjected to a prolonged and tremendous strain, from both

--God Passes By, Page 145
within and without, and threatened with obliteration, had been resuscitated, and risen to an ascendancy without example in the course of its twenty years' history. Its foundations reinforced, its spirit exalted, its outlook transformed, its leadership safeguarded, its fundamentals restated, its prestige enhanced, its enemies discomfited, the Hand of Destiny was gradually preparing to launch it on a new phase in its checkered career, in which weal and woe alike were to carry it through yet another stage in its evolution. The Deliverer, the sole hope, and the virtually recognized leader of this community, Who had consistently overawed the authors of so many plots to assassinate Him, Who had scornfully rejected all the timid advice that He should flee from the scene of danger, Who had firmly declined repeated and generous offers made by friends and supporters to insure His personal safety, Who had won so conspicuous a victory over His antagonists--He was, at this auspicious hour, being impelled by the resistless processes of His unfolding Mission, to transfer His residence to the center of still greater preeminence, the capital city of the Ottoman Empire, the seat of the Caliphate, the administrative center of Sunni Islam, the abode of the most powerful potentate in the Islamic world.
He had already flung a daring challenge to the sacerdotal order represented by the eminent ecclesiastics residing in Najaf, Karbila and Kazimayn. He was now, while in the vicinity of the court of His royal adversary, to offer a similar challenge to the recognized head of Sunni Islam, as well as to the sovereign of Persia, the trustee of the hidden Imam. The entire company of the kings of the earth, and in particular the Sultan and his ministers, were, moreover, to be addressed by Him, appealed to and warned, while the kings of Christendom and the Sunni hierarchy were to be severely admonished. Little wonder that the exiled Bearer of a newly-announced Revelation should have, in anticipation of the future splendor of the Lamp of His Faith, after its removal from Iraq, uttered these prophetic words: "It will shine resplendently within another globe, as predestined by Him who is the Omnipotent, the Ancient of Days. ...That the Spirit should depart out of the body of Iraq is indeed a wondrous sign unto all who are in heaven and all who are on earth. Erelong will ye behold this Divine Youth riding upon the steed of victory. Then will the hearts of the envious be seized with trembling."
The predestined hour of Baha'u'llah's departure from Iraq having now struck, the process whereby it could be accomplished was set

--God Passes By, Page 146
in motion. The nine months of unremitting endeavor exerted by His enemies, and particularly by Shaykh Abdu'l-Husayn and his confederate Mirza Buzurg Khan, were about to yield their fruit. Nasiri'd-Din Shah and his ministers, on the one hand, and the Persian Ambassador in Constantinople, on the other, were incessantly urged to take immediate action to insure Baha'u'llah's removal from Baghdad. Through gross misrepresentation of the true situation and the dissemination of alarming reports a malignant and energetic enemy finally succeeded in persuading the Shah to instruct his foreign minister, Mirza Sa'id Khan, to direct the Persian Ambassador at the Sublime Porte, Mirza Husayn Khan, a close friend of Ali Pasha, the Grand Vizir of the Sultan, and of Fu'ad Pasha, the Minister of foreign affairs, to induce Sultan Abdu'l-'Aziz to order the immediate transfer of Baha'u'llah to a place remote from Baghdad, on the ground that His continued residence in that city, adjacent to Persian territory and close to so important a center of Shi'ah pilgrimage, constituted a direct menace to the security of Persia and its government.
Mirza Sa'id Khan, in his communication to the Ambassador, stigmatized the Faith as a "misguided and detestable sect," deplored Baha'u'llah's release from the Siyah-Chal, and denounced Him as one who did not cease from "secretly corrupting and misleading foolish persons and ignorant weaklings." "In accordance with the royal command," he wrote, "I, your faithful friend, have been ordered ... to instruct you to seek, without delay, an appointment with their Excellencies, the Sadr-i-A'zam and the Minister of Foreign Affairs ... to request ... the removal of this source of mischief from a center like Baghdad, which is the meeting-place of many different peoples, and is situated near the frontiers of the provinces of Persia." In that same letter, quoting a celebrated verse, he writes: "`I see beneath the ashes the glow of fire, and it wants but little to burst into a blaze,'" thus betraying his fears and seeking to instill them into his correspondent.
Encouraged by the presence on the throne of a monarch who had delegated much of his powers to his ministers, and aided by certain foreign ambassadors and ministers in Constantinople, Mirza Husayn Khan, by dint of much persuasion and the friendly pressure he brought to bear on these ministers, succeeded in securing the sanction of the Sultan for the transfer of Baha'u'llah and His companions (who had in the meantime been forced by circumstances to change their citizenship) to Constantinople. It is even reported that the first request the Persian authorities made of a friendly Power, after

--God Passes By, Page 147
the accession of the new Sultan to the throne, was for its active and prompt intervention in this matter.
It was on the fifth of Naw-Ruz (1863), while Baha'u'llah was celebrating that festival in the Mazra'iy-i-Vashshash, in the outskirts of Baghdad, and had just revealed the "Tablet of the Holy Mariner," whose gloomy prognostications had aroused the grave apprehensions of His Companions, that an emissary of Namiq Pasha arrived and delivered into His hands a communication requesting an interview between Him and the governor.
Already, as Nabil has pointed out in his narrative, Baha'u'llah had, in the course of His discourses, during the last years of His sojourn in Baghdad, alluded to the period of trial and turmoil that was inexorably approaching, exhibiting a sadness and heaviness of heart which greatly perturbed those around Him. A dream which He had at that time, the ominous character of which could not be mistaken, served to confirm the fears and misgivings that had assailed His companions. "I saw," He wrote in a Tablet, "the Prophets and the Messengers gather and seat themselves around Me, moaning, weeping and loudly lamenting. Amazed, I inquired of them the reason, whereupon their lamentation and weeping waxed greater, and they said unto me: `We weep for Thee, O Most Great Mystery, O Tabernacle of Immortality!' They wept with such a weeping that I too wept with them. Thereupon the Concourse on high addressed Me saying: `...Erelong shalt Thou behold with Thine own eyes what no Prophet hath beheld.... Be patient, be patient.'... They continued addressing Me the whole night until the approach of dawn." "Oceans of sorrow," Nabil affirms, "surged in the hearts of the listeners when the Tablet of the Holy Mariner was read aloud to them.... It was evident to every one that the chapter of Baghdad was about to be closed, and a new one opened, in its stead. No sooner had that Tablet been chanted than Baha'u'llah ordered that the tents which had been pitched should be folded up, and that all His companions should return to the city. While the tents were being removed He observed: `These tents may be likened to the trappings of this world, which no sooner are they spread out than the time cometh for them to be rolled up.' From these words of His they who heard them perceived that these tents would never again be pitched on that spot. They had not yet been taken away when the messenger arrived from Baghdad to deliver the afore-mentioned communication from the governor."
By the following day the Deputy-Governor had delivered to

--God Passes By, Page 148
Baha'u'llah in a mosque, in the neighborhood of the governor's house, Ali Pasha's letter, addressed to Namiq Pasha, couched in courteous language, inviting Baha'u'llah to proceed, as a guest of the Ottoman government, to Constantinople, placing a sum of money at His disposal, and ordering a mounted escort to accompany Him for His protection. To this request Baha'u'llah gave His ready assent, but declined to accept the sum offered Him. On the urgent representations of the Deputy that such a refusal would offend the authorities, He reluctantly consented to receive the generous allowance set aside for His use, and distributed it, that same day, among the poor.
The effect upon the colony of exiles of this sudden intelligence was instantaneous and overwhelming. "That day," wrote an eyewitness, describing the reaction of the community to the news of Baha'u'llah's approaching departure, "witnessed a commotion associated with the turmoil of the Day of Resurrection. Methinks, the very gates and walls of the city wept aloud at their imminent separation from the Abha Beloved. The first night mention was made of His intended departure His loved ones, one and all, renounced both sleep and food.... Not a soul amongst them could be tranquillized. Many had resolved that in the event of their being deprived of the bounty of accompanying Him, they would, without hesitation, kill themselves.... Gradually, however, through the words which He addressed them, and through His exhortations and His loving-kindness, they were calmed and resigned themselves to His good-pleasure." For every one of them, whether Arab or Persian, man or woman, child or adult, who lived in Baghdad, He revealed during those days, in His own hand, a separate Tablet. In most of these Tablets He predicted the appearance of the "Calf" and of the "Birds of the Night," allusions to those who, as anticipated in the Tablet of the Holy Mariner, and foreshadowed in the dream quoted above, were to raise the standard of rebellion and precipitate the gravest crisis in the history of the Faith.
Twenty-seven days after that mournful Tablet had been so unexpectedly revealed by Baha'u'llah, and the fateful communication, presaging His departure to Constantinople had been delivered into His hands, on a Wednesday afternoon (April 22, 1863), thirty-one days after Naw-Ruz, on the third of Dhi'l-Qa'dih, 1279 A.H., He set forth on the first stage of His four months' journey to the capital of the Ottoman Empire. That historic day, forever after designated as the first day of the Ridvan Festival, the culmination of innumerable farewell visits which friends and acquaintances of every class

--God Passes By, Page 149
and denomination, had been paying him, was one the like of which the inhabitants of Baghdad had rarely beheld. A concourse of people of both sexes and of every age, comprising friends and strangers Arabs, Kurds and Persians, notables and clerics, officials and merchants, as well as many of the lower classes, the poor, the orphaned, the outcast, some surprised, others heartbroken, many tearful and apprehensive, a few impelled by curiosity or secret satisfaction, thronged the approaches of His house, eager to catch a final glimpse of One Who, for a decade, had, through precept and example, exercised so potent an influence on so large a number of the heterogeneous inhabitants of their city.
Leaving for the last time, amidst weeping and lamentation, His "Most Holy Habitation," out of which had "gone forth the breath of the All-Glorious," and from which had poured forth, in "ceaseless strains," the "melody of the All-Merciful," and dispensing on His way with a lavish hand a last alms to the poor He had so faithfully befriended, and uttering words of comfort to the disconsolate who besought Him on every side, He, at length, reached the banks of the river, and was ferried across, accompanied by His sons and amanuensis, to the Najibiyyih Garden, situated on the opposite shore. "O My companions," He thus addressed the faithful band that surrounded Him before He embarked, "I entrust to your keeping this city of Baghdad, in the state ye now behold it, when from the eyes of friends and strangers alike, crowding its housetops, its streets and markets, tears like the rain of spring are flowing down, and I depart. With you it now rests to watch lest your deeds and conduct dim the flame of love that gloweth within the breasts of its inhabitants."
The muezzin had just raised the afternoon call to prayer when Baha'u'llah entered the Najibiyyih Garden, where He tarried twelve days before His final departure from the city. There His friends and companions, arriving in successive waves, attained His presence and bade Him, with feelings of profound sorrow, their last farewell. Outstanding among them was the renowned Alusi, the Mufti of Baghdad, who, with eyes dimmed with tears, execrated the name of Nasiri'd-Din Shah, whom he deemed to be primarily responsible for so unmerited a banishment. "I have ceased to regard him," he openly asserted, "as Nasiri'd-Din (the helper of the Faith), but consider him rather to be its wrecker." Another distinguished visitor was the governor himself, Namiq Pasha, who, after expressing in the most respectful terms his regret at the developments which had precipitated Baha'u'llah's departure, and assuring Him of his readiness to

--God Passes By, Page 150
aid Him in any way he could, handed to the officer appointed to accompany Him a written order, commanding the governors of the provinces through which the exiles would be passing to extend to them the utmost consideration. "Whatever you require," he, after profuse apologies, informed Baha'u'llah, "you have but to command. We are ready to carry it out." "Extend thy consideration to Our loved ones," was the reply to his insistent and reiterated offers, "and deal with them with kindness"--a request to which he gave his warm and unhesitating assent.
Small wonder that, in the face of so many evidences of deep-seated devotion, sympathy and esteem, so strikingly manifested by high and low alike, from the time Baha'u'llah announced His contemplated journey to the day of His departure from the Najibiyyih Garden--small wonder that those who had so tirelessly sought to secure the order for His banishment, and had rejoiced at the success of their efforts, should now have bitterly regretted their act. "Such hath been the interposition of God," Abdu'l-Baha, in a letter written by Him from that garden, with reference to these enemies, affirms, "that the joy evinced by them hath been turned to chagrin and sorrow, so much so that the Persian consul-general in Baghdad regrets exceedingly the plans and plots the schemers had devised. Namiq Pasha himself, on the day he called on Him (Baha'u'llah) stated: `Formerly they insisted upon your departure. Now, however, they are even more insistent that you should remain.'"

--God Passes By, Page 151
CHAPTER IX
The Declaration of Baha'u'llah's Mission
and His Journey to Constantinople

The arrival of Baha'u'llah in the Najibiyyih Garden, subsequently designated by His followers the Garden of Ridvan, signalizes the commencement of what has come to be recognized as the holiest and most significant of all Baha'i festivals, the festival commemorating the Declaration of His Mission to His companions. So momentous a Declaration may well be regarded both as the logical consummation of that revolutionizing process which was initiated by Himself upon His return from Sulaymaniyyih, and as a prelude to the final proclamation of that same Mission to the world and its rulers from Adrianople.
Through that solemn act the "delay," of no less than a decade, divinely interposed between the birth of Baha'u'llah's Revelation in the Siyah-Chal and its announcement to the Bab's disciples, was at long last terminated. The "set time of concealment," during which as He Himself has borne witness, the "signs and tokens of a divinely-appointed Revelation" were being showered upon Him, was fulfilled. The "myriad veils of light," within which His glory had been wrapped, were, at that historic hour, partially lifted, vouchsafing to mankind "an infinitesimal glimmer" of the effulgence of His "peerless, His most sacred and exalted Countenance." The "thousand two hundred and ninety days," fixed by Daniel in the last chapter of His Book, as the duration of the "abomination that maketh desolate" had now elapsed. The "hundred lunar years," destined to immediately precede that blissful consummation (1335 days), announced by Daniel in that same chapter, had commenced. The nineteen years, constituting the first "Vahid," preordained in the Persian Bayan by the pen of the Bab, had been completed. The Lord of the Kingdom, Jesus Christ returned in the glory of the Father, was about to ascend His throne, and assume the sceptre of a world-embracing, indestructible sovereignty. The community of the Most Great Name, the "companions of the Crimson Colored Ark," lauded in glowing terms in the Qayyumu'l-Asma', had visibly emerged. The Bab's own prophecy regarding the "Ridvan," the scene of the unveiling of Baha'u'llah's transcendent glory, had been literally fulfilled.

--God Passes By, Page 152
Undaunted by the prospect of the appalling adversities which, as predicted by Himself, were soon to overtake Him; on the eve of a second banishment which would be fraught with many hazards and perils, and would bring Him still farther from His native land, the cradle of His Faith, to a country alien in race, in language and in culture; acutely conscious of the extension of the circle of His adversaries, among whom were soon to be numbered a monarch more despotic than Nasiri'd-Din Shah, and ministers no less unyielding in their hostility than either Haji Mirza Aqasi or the Amir-Nizam; undeterred by the perpetual interruptions occasioned by the influx of a host of visitors who thronged His tent, Baha'u'llah chose in that critical and seemingly unpropitious hour to advance so challenging a claim, to lay bare the mystery surrounding His person, and to assume, in their plenitude, the power and the authority which were the exclusive privileges of the One Whose advent the Bab had prophesied.
Already the shadow of that great oncoming event had fallen upon the colony of exiles, who awaited expectantly its consummation. As the year "eighty" steadily and inexorably approached, He Who had become the real leader of that community increasingly experienced, and progressively communicated to His future followers, the onrushing influences of its informing force. The festive, the soul-entrancing odes which He revealed almost every day; the Tablets, replete with hints, which streamed from His pen; the allusions which, in private converse and public discourse, He made to the approaching hour; the exaltation which in moments of joy and sadness alike flooded His soul; the ecstasy which filled His lovers, already enraptured by the multiplying evidences of His rising greatness and glory; the perceptible change noted in His demeanor; and finally, His adoption of the taj (tall felt head-dress), on the day of His departure from His Most Holy House--all proclaimed unmistakably His imminent assumption of the prophetic office and of His open leadership of the community of the Bab's followers.
"Many a night," writes Nabil, depicting the tumult that had seized the hearts of Baha'u'llah's companions, in the days prior to the declaration of His mission, "would Mirza Aqa Jan gather them together in his room, close the door, light numerous camphorated candles, and chant aloud to them the newly revealed odes and Tablets in his possession. Wholly oblivious of this contingent world, completely immersed in the realms of the spirit, forgetful of the necessity for food, sleep or drink, they would suddenly discover

--God Passes By, Page 153
that night had become day, and that the sun was approaching its zenith."
Of the exact circumstances attending that epoch-making Declaration we, alas, are but scantily informed. The words Baha'u'llah actually uttered on that occasion, the manner of His Declaration, the reaction it produced, its impact on Mirza Yahya, the identity of those who were privileged to hear Him, are shrouded in an obscurity which future historians will find it difficult to penetrate. The fragmentary description left to posterity by His chronicler Nabil is one of the very few authentic records we possess of the memorable days He spent in that garden. "Every day," Nabil has related, "ere the hour of dawn, the gardeners would pick the roses which lined the four avenues of the garden, and would pile them in the center of the floor of His blessed tent. So great would be the heap that when His companions gathered to drink their morning tea in His presence, they would be unable to see each other across it. All these roses Baha'u'llah would, with His own hands, entrust to those whom He dismissed from His presence every morning to be delivered, on His behalf, to His Arab and Persian friends in the city." "One night," he continues, "the ninth night of the waxing moon, I happened to be one of those who watched beside His blessed tent. As the hour of midnight approached, I saw Him issue from His tent, pass by the places where some of His companions were sleeping, and begin to pace up and down the moonlit, flower-bordered avenues of the garden. So loud was the singing of the nightingales on every side that only those who were near Him could hear distinctly His voice. He continued to walk until, pausing in the midst of one of these avenues, He observed: `Consider these nightingales. So great is their love for these roses, that sleepless from dusk till dawn, they warble their melodies and commune with burning passion with the object of their adoration. How then can those who claim to be afire with the rose-like beauty of the Beloved choose to sleep?' For three successive nights I watched and circled round His blessed tent. Eery time I passed by the couch whereon He lay, I would find Him wakeful, and every day, from morn till eventide, I would see Him ceaselessly engaged in conversing with the stream of visitors who kept flowing in from Baghdad. Not once could I discover in the words He spoke any trace of dissimulation."
As to the significance of that Declaration let Baha'u'llah Himself reveal to us its import. Acclaiming that historic occasion as the "Most Great Festival," the "King of Festivals," the "Festival of God,"

--God Passes By, Page 154
He has, in His Kitab-i-Aqdas, characterized it as the Day whereon "all created things were immersed in the sea of purification," whilst in one of His specific Tablets, He has referred to it as the Day whereon "the breezes of forgiveness were wafted over the entire creation." "Rejoice, with exceeding gladness, O people of Baha!", He, in another Tablet, has written, "as ye call to remembrance the Day of supreme felicity, the Day whereon the Tongue of the Ancient of Days hath spoken, as He departed from His House proceeding to the Spot from which He shed upon the whole of creation the splendors of His Name, the All-Merciful... Were We to reveal the hidden secrets of that Day, all that dwell on earth and in the heavens would swoon away and die, except such as will be preserved by God, the Almighty, the All-Knowing, the All-Wise. Such is the inebriating effect of the words of God upon the Revealer of His undoubted proofs that His pen can move no longer." And again: "The Divine Springtime is come, O Most Exalted Pen, for the Festival of the All-Merciful is fast approaching.... The Day-Star of Blissfulness shineth above the horizon of Our Name, the Blissful, inasmuch as the Kingdom of the Name of God hath been adorned with the ornament of the Name of Thy Lord, the Creator of the heavens.... Take heed lest anything deter Thee from extolling the greatness of this Day--the Day whereon the Finger of Majesty and Power hath opened the seal of the Wine of Reunion, and called all who are in the heavens and all who are on earth.... This is the Day whereon the unseen world crieth out: `Great is thy blessedness, O earth, for thou hast been made the footstool of thy God, and been chosen as the seat of His mighty throne' ...Say ... He it is Who hath laid bare before you the hidden and treasured Gem, were ye to seek it. He it is who is the One Beloved of all things, whether of the past or of the future." And yet again: "Arise, and proclaim unto the entire creation the tidings that He who is the All-Merciful hath directed His steps toards the Ridvan and entered it. Guide, then, the people unto the Garden of Delight which God hath made the Throne of His Paradise... Within this Paradise, and from the heights of its loftiest chambers, the Maids of Heaven have cried out and shouted: `Rejoice, ye dwellers of the realms above, for the fingers of Him Who is the Ancient of Days are ringing, in the name of the All-Glorious, the Most Great Bell, in the midmost heart of the heavens. The hands of bounty have borne round the cups of everlasting life. Approach, and quaff your fill.'" And finally: "Forget the world of creation, O Pen, and turn Thou towards the face of Thy Lord, the Lord of all names. Adorn, then, the world

--God Passes By, Page 155
with the ornament of the favors of Thy Lord, the King of everlasting days. For We perceive the fragrance of the Day whereon He Who is the Desire of all nations hath shed upon the kingdoms of the unseen and of the seen the splendors of the light of His most excellent names, and enveloped them with the radiance of the luminaries of His most gracious favors, favors which none can reckon except Him Who is the Omnipotent Protector of the entire creation."
The departure of Baha'u'llah from the Garden of Ridvan, at noon, on the 14th of Dhi'l-Qa'dih 1279 A.H. (May 3, 1863), witnessed scenes of tumultuous enthusiasm no less spectacular, and even more touching, than those which greeted Him when leaving His Most Great House in Baghdad. "The great tumult," wrote an eyewitness, "associated in our minds with the Day of Gathering, the Day of Judgment, we beheld on that occasion. Believers and unbelievers alike sobbed and lamented. The chiefs and notables who had congregated were struck with wonder. Emotions were stirred to such depths as no tongue can describe, nor could any observer escape their contagion."
Mounted on His steed, a red roan stallion of the finest breed, the best His lovers could purchase for Him, and leaving behind Him a bowing multitude of fervent admirers, He rode forth on the first stage of a journey that was to carry Him to the city of Constantinople. "Numerous were the heads," Nabil himself a witness of that memorable scene, recounts, "which, on every side, bowed to the dust at the feet of His horse, and kissed its hoofs, and countless were those who pressed forward to embrace His stirrups." "How great the number of those embodiments of fidelity," testifies a fellow-traveler, "who, casting themselves before that charger, preferred death to separation from their Beloved! Methinks, that blessed steed trod upon the bodies of those pure-hearted souls." "He (God) it was," Baha'u'llah Himself declares, "Who enabled Me to depart out of the city (Baghdad), clothed with such majesty as none, except the denier and the malicious, can fail to acknowledge." These marks of homage and devotion continued to surround Him until He was installed in Constantinople. Mirza Yahya, while hurrying on foot, by his own choice, behind Baha'u'llah's carriage, on the day of His arrival in that city, was overheard by Nabil to remark to Siyyid Muhammad: "Had I not chosen to hide myself, had I revealed my identity, the honor accorded Him (Baha'u'llah) on this day would have been mine too."
The same tokens of devotion shown Baha'u'llah at the time of

--God Passes By, Page 156
His departure from His House, and later from the Garden of Ridvan, were repeated when, on the 20th of Dhi'l-Qa'dih (May 9, 1863), accompanied by members of His family and twenty-six of His disciples, He left Firayjat, His first stopping-place in the course of that journey. A caravan, consisting of fifty mules, a mounted guard of ten soldiers with their officer, and seven pairs of howdahs, each pair surmounted by four parasols, was formed, and wended its way, by easy stages, and in the space of no less than a hundred and ten days, across the uplands, and through the defiles, the woods, valleys and pastures, comprising the picturesque scenery of eastern Anatolia, to the port of Samsun, on the Black Sea. At times on horseback, at times resting in the howdah reserved for His use, and which was oftentimes surrounded by His companions, most of whom were on foot, He, by virtue of the written order of Namiq Pasha, was accorded, as He traveled northward, in the path of spring, an enthusiastic reception by the valis, the mutisarrifs, the qa'im-maqams, the mudirs, the shaykhs, the muftis and qadis, the government officials and notables belonging to the districts through which He passed. In Karkuk, in Irbil, in Mosul, where He tarried three days, in Nisibin, in Mardin, in Diyar-Bakr, where a halt of a couple of days was made, in Kharput, in Sivas, as well as in other villages and hamlets, He would be met by a delegation immediately before His arrival, and would be accompanied, for some distance, by a similar delegation upon His departure. The festivities which, at some stations, were held in His honor, the food the villagers prepared and brought for His acceptance, the eagerness which time and again they exhibited in providing the means for His comfort, recalled the reverence which the people of Baghdad had shown Him on so many occasions.
"As we passed that morning through the town of Mardin," that same fellow-traveler relates, "we were preceded by a mounted escort of government soldiers, carrying their banners, and beating their drums in welcome. The mutisarrif, together with officials and notables, accompanied us, while men, women and children, crowding the housetops and filling the streets, awaited our arrival. With dignity and pomp we traversed that town, and resumed our journey, the mutisarrif and those with him escorting us for a considerable distance." "According to the unanimous testimony of those we met in the course of that journey," Nabil has recorded in his narrative, "never before had they witnessed along this route, over which governors and mushirs continually passed back and forth between Constantinople and Baghdad, any one travel in such state, dispense such hospitality

--God Passes By, Page 157
to all, and accord to each so great a share of his bounty." Sighting from His howdah the Black Sea, as He approached the port of Samsun, Baha'u'llah, at the request of Mirza Aqa Jan, revealed a Tablet, designated Lawh-i-Hawdaj (Tablet of the Howdah), which by such allusions as the "Divine Touchstone," "the grievous and tormenting Mischief," reaffirmed and supplemented the dire predictions recorded in the recently revealed Tablet of the Holy Mariner.
In Samsun the Chief Inspector of the entire province, extending from Baghdad to Constantinople, accompanied by several pashas, called on Him, showed Him the utmost respect, and was entertained by Him at luncheon. But seven days after His arrival, He, as foreshadowed in the Tablet of the Holy Mariner, was put on board a Turkish steamer and three days later was disembarked, at noon, together with His fellow-exiles, at the port of Constantinople, on the first of Rabi'u'l-Avval 1280 A.H. (August 16, 1863). In two special carriages, which awaited Him at the landing-stage He and His family drove to the house of Shamsi Big, the official who had been appointed by the government to entertain its guests, and who lived in the vicinity of the Khirqiy-i-Sharif mosque. Later they were transferred to the more commodious house of Visi Pasha, in the neighborhood of the mosque of Sultan Muhammad.
With the arrival of Baha'u'llah at Constantinople, the capital of the Ottoman Empire and seat of the Caliphate (acclaimed by the Muhammadans as "the Dome of Islam," but stigmatized by Him as the spot whereon the "throne of tyranny" had been established) the grimmest and most calamitous and yet the most glorious chapter in the history of the first Baha'i century may be said to have opened. A period in which untold privations and unprecedented trials were mingled with the noblest spiritual triumphs was now commencing. The day-star of Baha'u'llah's ministry was about to reach its zenith. The most momentous years of the Heroic Age of His Dispensation were at hand. The catastrophic process, foreshadowed as far back as the year sixty by His Forerunner in the Qayyumu'l-Asma', was beginning to be set in motion.
Exactly two decades earlier the Babi Revelation had been born in darkest Persia, in the city of Shiraz. Despite the cruel captivity to which its Author had been subjected, the stupendous claims He had voiced had been proclaimed by Him before a distinguished assemblage in Tabriz, the capital of Adhirbayjan. In the hamlet of Badasht the Dispensation which His Faith had ushered in had been fearlessly inaugurated by the champions of His Cause. In the midst

--God Passes By, Page 158
of the hopelessness and agony of the Siyah-Chal of Tihran, nine years later, that Revelation had, swiftly and mysteriously been brought to sudden fruition. The process of rapid deterioration in the fortunes of that Faith, which had gradually set in, and was alarmingly accelerated during the years of Baha'u'llah's withdrawal to Kurdistan, had, in a masterly fashion after His return from Sulaymaniyyih, been arrested and reversed. The ethical, the moral and doctrinal foundations of a nascent community had been subsequently, in the course of His sojourn in Baghdad, unassailably established. And finally, in the Garden of Ridvan, on the eve of His banishment to Constantinople, the ten-year delay, ordained by an inscrutable Providence, had been terminated through the Declaration of His Mission and the visible emergence of what was to become the nucleus of a world-embracing Fellowship. What now remained to be achieved was the proclamation, in the city of Adrianople, of that same Mission to the world's secular and ecclesiastical leaders, to be followed, in successive decades, by a further unfoldment, in the prison-fortress of Akka, of the principles and precepts constituting the bedrock of that Faith, by the formulation of the laws and ordinances designed to safeguard its integrity, by the establishment, immediately after His ascension, of the Covenant designed to preserve its unity and perpetuate its influence, by the prodigious and world-wide extension of its activities, under the guidance of Abdu'l-Baha, the Center of that Covenant, and lastly, by the rise, in the Formative Age of that Faith, of its Administrative Order, the harbinger of its Golden Age and future glory.
This historic Proclamation was made at a time when the Faith was in the throes of a crisis of extreme violence, and it was in the main addressed to the kings of the earth, and to the Christian and Muslim ecclesiastical leaders who, by virtue of their immense prestige, ascendancy and authority, assumed an appalling and inescapable responsibility for the immediate destinies of their subjects and followers.
The initial phase of that Proclamation may be said to have opened in Constantinople with the communication (the text of which we, alas, do not possess) addressed by Baha'u'llah to Sultan Abdu'l-'Aziz himself, the self-styled vicar of the Prophet of Islam and the absolute ruler of a mighty empire. So potent, so august a personage was the first among the sovereigns of the world to receive the Divine Summons, and the first among Oriental monarchs to sustain the impact of God's retributive justice. The occasion for this communication was provided by the infamous edict the Sultan had promulgated, less than

--God Passes By, Page 159
four months after the arrival of the exiles in his capital, banishing them, suddenly and without any justification whatsoever, in the depth of winter, and in the most humiliating circumstances, to Adrianople, situated on the extremities of his empire.
That fateful and ignominious decision, arrived at by the Sultan and his chief ministers, Ali Pasha and Fu'ad Pasha, was in no small degree attributable to the persistent intrigues of the Mushiru'd-Dawlih, Mirza Husayn Khan, the Persian Ambassador to the Sublime Porte, denounced by Baha'u'llah as His "calumniator," who awaited the first opportunity to strike at Him and the Cause of which He was now the avowed and recognized leader. This Ambassador was pressed continually by his government to persist in the policy of arousing against Baha'u'llah the hostility of the Turkish authorities. He was encouraged by the refusal of Baha'u'llah to follow the invariable practice of government guests, however highly placed, of calling in person, upon their arrival at the capital, on the Shaykhu'l-Islam, on the Sadr-i-Azam, and on the Foreign Minister--Baha'u'llah did not even return the calls paid Him by several ministers, by Kamal Pasha and by a former Turkish envoy to the court of Persia. He was not deterred by Baha'u'llah's upright and independent attitude which contrasted so sharply with the mercenariness of the Persian princes who were wont, on their arrival, to "solicit at every door such allowances and gifts as they might obtain." He resented Baha'u'llah's unwillingness to present Himself at the Persian Embassy, and to repay the visit of its representative; and, being seconded, in his efforts, by his accomplice, Haji Mirza Hasan-i-Safa, whom he instructed to circulate unfounded reports about Him, he succeeded through his official influence, as well as through his private intercourse with ecclesiastics, notables and government officials, in representing Baha'u'llah as a proud and arrogant person, Who regarded Himself as subject to no law, Who entertained designs inimical to all established authority, and Whose forwardness had precipitated the grave differences that had arisen between Himself and the Persian Government. Nor was he the only one who indulged in these nefarious schemes. Others, according to Abdu'l-Baha, "condmned and vilified" the exiles, as "a mischief to all the world," as "destructive of treaties and covenants," as "baleful to all lands" and as "deserving of every chastisement and punishment."
No less a personage than the highly-respected brother-in-law of the Sadr-i-A'zam was commissioned to apprize the Captive of the edict pronounced against Him--an edict which evinced a virtual

--God Passes By, Page 160
coalition of the Turkish and Persian imperial governments against a common adversary, and which in the end brought such tragic consequences upon the Sultanate, the Caliphate and the Qajar dynasty. Refused an audience by Baha'u'llah that envoy had to content himself with a presentation of his puerile observations and trivial arguments to Abdu'l-Baha and Aqay-i-Kalim, who were delegated to see him, and whom he informed that, after three days, he would return to receive the answer to the order he had been bidden to transmit.
That same day a Tablet, severely condemnatory in tone, was revealed by Baha'u'llah, was entrusted by Him, in a sealed envelope, on the following morning, to Shamsi Big, who was instructed to deliver it into the hands of Ali Pasha, and to say that it was sent down from God. "I know not what that letter contained," Shamsi Big subsequently informed Aqay-i-Kalim, "for no sooner had the Grand Vizir perused it than he turned the color of a corpse, and remarked: `It is as if the King of Kings were issuing his behest to his humblest vassal king and regulating his conduct.' So grievous was his condition that I backed out of his presence." "Whatever action," Baha'u'llah, commenting on the effect that Tablet had produced, is reported to have stated, "the ministers of the Sultan took against Us, after having become acquainted with its contents, cannot be regarded as unjustifiable. The acts they committed before its perusal, however, can have no justification."
That Tablet, according to Nabil, was of considerable length, opened with words directed to the sovereign himself, severely censured his ministers, exposed their immaturity and incompetence, and included passages in which the ministers themselves were addressed, in which they were boldly challenged, and sternly admonished not to pride themselves on their worldly possessions, nor foolishly seek the riches of which time would inexorably rob them.
Baha'u'llah was on the eve of His departure, which followed almost immediately upon the promulgation of the edict of His banishment, when, in a last and memorable interview with the aforementioned Haji Mirza Hasan-i-Safa, He sent the following message to the Persian Ambassador: "What did it profit thee, and such as are like thee, to slay, year after year, so many of the oppressed, and to inflict upon them manifold afflictions, when they have increased a hundredfold, and ye find yourselves in complete bewilderment, knowing not how to relieve your minds of this oppressive thought. ...His Cause transcends any and every plan ye devise. Know this much: Were all the governments on earth to unite and take My life

--God Passes By, Page 161
and the lives of all who bear this Name, this Divine Fire would never be quenched. His Cause will rather encompass all the kings of the earth, nay all that hath been created from water and clay.... Whatever may yet befall Us, great shall be our gain, and manifest the loss wherewith they shall be afflicted."
Pursuant to the peremptory orders issued for the immediate departure of the already twice banished exiles, Baha'u'llah, His family, and His companions, some riding in wagons, others mounted on pack animals, with their belongings piled in carts drawn by oxen, set out, accompanied by Turkish officers, on a cold December morning, amidst the weeping of the friends they were leaving behind, on their twelve-day journey, across a bleak and windswept country, to a city characterized by Baha'u'llah as "the place which none entereth except such as have rebelled against the authority of the sovereign." "They expelled Us," is His own testimony in the Suriy-i-Muluk, "from thy city (Constantinople) with an abasement with which no abasement on earth can compare." "Neither My family, nor those who accompanied Me," He further states, "had the necessary raiment to protect them from the cold in that freezing weather." And again: "The eyes of Our enemies wept over Us, and beyond them those of every discerning person." "A banishment," laments Nabil, "endured with such meekness that the pen sheddeth tears when recounting it, and the page is ashamed to bear its description." "A cold of such intensity," that same chronicler records, "prevailed that year, that nonagenarians could not recall its like. In some regions, in both Turkey and Persia, animals succumbed to its severity and perished in the snows. The upper reaches of the Euphrates, in Ma'dan-Nuqrih, were covered with ice for several days--an unprecedented phenomenon-- while in Diyar-Bakr the river froze over for no less than forty days." "To obtain water from the springs," one of the exiles of Adrianople recounts, "a great fire had to be lighted in their immediate neighborhood, and kept burning for a couple of hours before they thawed out."
Traveling through rain and storm, at times even making night marches, the weary travelers, after brief halts at Kuchik-Chakmachih, Buyuk-Chakmachih, Salvari, Birkas, and Baba-Iski, arrived at their destination, on the first of Rajab 1280 A.H. (December 12, 1863), and were lodged in the Khan-i-'Arab, a two-story caravanserai, near the house of Izzat-Aqa. Three days later, Baha'u'llah and His family were consigned to a house suitable only for summer habitation, in the Muradiyyih quarter, near the Takyiy-i-Mawlavi, and were moved

--God Passes By, Page 162
again, after a week, to another house, in the vicinity of a mosque in that same neighborhood. About six months later they transferred to more commodious quarters, known as the house of Amru'llah (House of God's command) situated on the northern side of the mosque of Sultan Salim.
Thus closes the opening scene of one of the most dramatic episodes in the ministry of Baha'u'llah. The curtain now rises on what is admittedly the most turbulent and critical period of the first Baha'i century--a period that was destined to precede the most glorious phase of that ministry, the proclamation of His Message to the world and its rulers.

--God Passes By, Page 163
CHAPTER X
The Rebellion of Mirza Yahya and the
Proclamation of Baha'u'llah's Mission in Adrianople

A twenty-year-old Faith had just begun to recover from a series of successive blows when a crisis of the first magnitude overtook it and shook it to its roots. Neither the tragic martyrdom of the Bab nor the ignominious attempt on the life of the sovereign, nor its bloody aftermath, nor Baha'u'llah's humiliating banishment from His native land, nor even His two-year withdrawal to Kurdistan, devastating though they were in their consequences, could compare in gravity with this first major internal convulsion which seized a newly rearisen community, and which threatened to cause an irreparable breach in the ranks of its members. More odious than the unrelenting hostility which Abu-Jahl, the uncle of Muhammad, had exhibited, more shameful than the betrayal of Jesus Christ by His disciple, Judas Iscariot, more perfidious than the conduct of the sons of Jacob towards Joseph their brother, more abhorrent than the deed committed by one of the sons of Noah, more infamous than even the criminal act perpetrated by Cain against Abel, the monstrous behavior of Mirza Yahya, one of the half-brothers of Baha'u'llah, the nominee of the Bab, and recognized chief of the Babi community, brought in its wake a period of travail which left its mark on the fortunes of the Faith for no less than half a century. This supreme crisis Baha'u'llah Himself designated as the Ayyam-i-Shidad (Days of Stress), during which "the most grievous veil" was torn asunder, and the "most great separation" was irrevocably effected. It immensely gratified and emboldened its external enemies, both civil and ecclesiastical, played into their hands, and evoked their unconcealed derision. It perplexed and confused the friends and supporters of Baha'u'llah, and seriously damaged the prestige of the Faith in the eyes of its western admirers. It had been brewing ever since the early days of Baha'u'llah's sojourn in Baghdad, was temporarily suppressed by the creative forces which, under His as yet unproclaimed leadership, reanimated a disintegrating community, and inally broke out, in all its violence, in the years immediately preceding the proclamation of His Message. It brought incalculable sorrow to Baha'u'llah,

--God Passes By, Page 164
visibly aged Him, and inflicted, through its repercussions, the heaviest blow ever sustained by Him in His lifetime. It was engineered throughout by the tortuous intrigues and incessant machinations of that same diabolical Siyyid Muhammad, that vile whisperer who, disregarding Baha'u'llah's advice, had insisted on accompanying Him to Constantinople and Adrianople, and was now redoubling his efforts, with unrelaxing vigilance, to bring it to a head.
Mirza Yahya had, ever since the return of Baha'u'llah from Sulaymaniyyih, either chosen to maintain himself in an inglorious seclusion in his own house, or had withdrawn, whenever danger threatened, to such places of safety as Hillih and Basra. To the latter town he had fled, disguised as a Baghdad Jew, and become a shoe merchant. So great was his terror that he is reported to have said on one occasion: "Whoever claims to have seen me, or to have heard my voice, I pronounce an infidel." On being informed of Baha'u'llah's impending departure for Constantinople, he at first hid himself in the garden of Huvaydar, in the vicinity of Baghdad, meditating meanwhile on the advisability of fleeing either to Abyssinia, India or some other country. Refusing to heed Baha'u'llah's advice to proceed to Persia, and there disseminate the writings of the Bab, he sent a certain Haji Muhammad Kazim, who resembled him, to the government-house to procure for him a passport in the name of Mirza Aliy-i-Kirmanshahi, and left Baghdad, abandoning the writings there, and proceeded in disguise, accompanied by an Arab Babi, named Zahir, to Mosul, where he joined the exiles who were on their way to Constantinople.
A constant witness of the ever deepening attachment of the exiles to Baha'u'llah and of their amazing veneration for Him; fully aware of the heights to which his Brother's popularity had risen in Baghdad, in the course of His journey to Constantinople, and later through His association with the notables and governors of Adrianople; incensed by the manifold evidences of the courage, the dignity, and independence which that Brother had demonstrated in His dealings with the authorities in the capital; provoked by the numerous Tablets which the Author of a newly-established Dispensation had been ceaselessly revealing; allowing himself to be duped by the enticing prospects of unfettered leadership held out to him by Siyyid Muhammad, the Antichrist of the Baha'i Revelation, even as Muhammad Shah had been misled by the Antichrist of the Babi Revelation, Haji Mirza Aqasi; refusing to be admonished by prominent members of the community who advised him, in writing, to exercise wisdom and

--God Passes By, Page 165
restraint; forgetful of the kindness and counsels of Baha'u'llah, who, thirteen years his senior, had watched over his early youth and manhood; emboldened by the sin-covering eye of his Brother, Who, on so many occasions, had drawn a veil over his many crimes and follies, this arch-breaker of the Covenant of the Bab, spurred on by his mounting jealousy and impelled by his passionate love of leadership, was driven to perpetrate such acts as defied either concealment or toleration.
Irremediably corrupted through his constant association with Siyyid Muhammad, that living embodiment of wickedness, cupidity and deceit, he had already in the absence of Baha'u'llah from Baghdad, and even after His return from Sulaymaniyyih, stained the annals of the Faith with acts of indelible infamy. His corruption, in scores of instances, of the text of the Bab's writings; the blasphemous addition he made to the formula of the adhan by the introduction of a passage in which he identified himself with the Godhead; his insertion of references in those writings to a succession in which he nominated himself and his descendants as heirs of the Bab; the vacillation and apathy he had betrayed when informed of the tragic death which his Master had suffered; his condemnation to death of all the Mirrors of the Babi Dispensation, though he himself was one of those Mirrors; his dastardly act in causing the murder of Dayyan, whom he feared and envied; his foul deed in bringing about, during the absence of Baha'u'llah from Baghdad, the assassination of Mirza Ali-Akbar, the Bab's cousin; and, most heinous of all, his unspeakably repugnant violation, during that same period, of the honor of the Bab Himself-- all these, as attested by Aqay-i-Kalim, and reported by Nabil in his Narrative, were to be thrown into a yet more lurid light by further acts the perpetration of which were to seal irretrievably his doom.
Desperate designs to poison Baha'u'llah and His companions, and thereby reanimate his own defunct leadership, began, approximately a year after their arrival in Adrianople, to agitate his mind. Well aware of the erudition of his half-brother, Aqay-i-Kalim, in matters pertaining to medicine, he, under various pretexts, sought enlightenment from him regarding the effects of certain herbs and poisons, and then began, contrary to his wont, to invite Baha'u'llah to his home, where, one day, having smeared His tea-cup with a substance he had concocted, he succeeded in poisoning Him sufficiently to produce a serious illness which lasted no less than a month, and which was accompanied by severe pains and high fever, the aftermath of which left Baha'u'llah with a shaking hand till the end of His life.

--God Passes By, Page 166
So grave was His condition that a foreign doctor, named Shishman, was called in to attend Him. The doctor was so appalled by His livid hue that he deemed His case hopeless, and, after having fallen at His feet, retired from His presence without prescribing a remedy. A few days later that doctor fell ill and died. Prior to his death Baha'u'llah had intimated that doctor Shishman had sacrificed his life for Him. To Mirza Aqa Jan, sent by Baha'u'llah to visit him, the doctor had stated that God had answered his prayers, and that after his death a certain Dr. Chupan, whom he knew to be reliable, should, whenever necessary, be called in his stead.
On another occasion this same Mirza Yahya had, according to the testimony of one of his wives, who had temporarily deserted him and revealed the details of the above-mentioned act, poisoned the well which provided water for the family and companions of Baha'u'llah, in consequence of which the exiles manifested strange symptoms of illness. He even had, gradually and with great circumspection, disclosed to one of the companions, Ustad Muhammad-'Aliy-i-Salmani, the barber, on whom he had lavished great marks of favor, his wish that he, on some propitious occasion, when attending Baha'u'llah in His bath, should assassinate Him. "So enraged was Ustad Muhammad-'Ali," Aqay-i-Kalim, recounting this episode to Nabil in Adrianople, has stated, "when apprized of this proposition, that he felt a strong desire to kill Mirza Yahya on the spot, and would have done so but for his fear of Baha'u'llah's displeasure. I happened to be the first person he encountered as he came out of the bath weeping.... I eventually succeeded, after much persuasion, in inducing him to return to the bath and complete his unfinished task." Though ordered subsequently by Baha'u'llah not to divulge this occurrence to any one, the barber was unable to hold his peace and betrayed the secret, plunging thereby the community into great consternation. "When the secret nursed in his (Mirza Yahya) bosom was revealed by God," Baha'u'llah Himself affirms, "he disclaimed such an intention, and imputed it to that same servant (Ustad Muhammad-'Ali)."
The moment had now arrived for Him Who had so recently, both verbally and in numerous Tablets, revealed the implications of the claims He had advanced, to acquaint formally the one who was the nominee of the Bab with the character of His Mission. Mirza Aqa Jan was accordingly commissioned to bear to Mirza Yahya the newly revealed Suriy-i-Amr, which unmistakably affirmed those claims, to read aloud to him its contents, and demand an unequivocal and conclusive reply. Mirza Yahya's request for a one day respite,

--God Passes By, Page 167
during which he could meditate his answer, was granted. The only reply, however, that was forthcoming was a counter-declaration, specifying the hour and the minute in which he had been made the recipient of an independent Revelation, necessitating the unqualified submission to him of the peoples of the earth in both the East and the West.
So presumptuous an assertion, made by so perfidious an adversary to the envoy of the Bearer of so momentous a Revelation was the signal for the open and final rupture between Baha'u'llah and Mirza Yahya--a rupture that marks one of the darkest dates in Baha'i history. Wishing to allay the fierce animosity that blazed in the bosom of His enemies, and to assure to each one of the exiles a complete freedom to choose between Him and them, Baha'u'llah withdrew with His family to the house of Rida Big (Shavval 22, 1282 A.H.), which was rented by His order, and refused, for two months, to associate with either friend or stranger, including His own companions. He instructed Aqay-i-Kalim to divide all the furniture, bedding, clothing and utensils that were to be found in His home, and send half to the house of Mirza Yahya; to deliver to him certain relics he had long coveted, such as the seals, rings, and manuscripts in the handwriting of the Bab; and to insure that he received his full share of the allowance fixed by the government for the maintenance of the exiles and their families. He, moreover, directed Aqay-i-Kalim to order to attend to Mirza Yahya's shopping, for several hours a day, any one of the companions whom he himself might select, and to assure him that whatever would henceforth be received in his name from Persia would be delivered into his own hands.
"That day," Aqay-i-Kalim is reported to have informed Nabil, "witnessed a most great commotion. All the companions lamented in their separation from the Blessed Beauty." "Those days," is the written testimony of one of those companions, "were marked by tumult and confusion. We were sore-perplexed, and greatly feared lest we be permanently deprived of the bounty of His presence."
This grief and perplexity were, however, destined to be of short duration. The calumnies with which both Mirza Yahya and Siyyid Muhammad now loaded their letters, which they disseminated in Persia and Iraq, as well as the petitions, couched in obsequious language, which the former had addressed to Khurshid Pasha, the governor of Adrianople, and to his assistant Aziz Pasha, impelled Baha'u'llah to emerge from His retirement. He was soon after informed that this same brother had despatched one of his wives to the

--God Passes By, Page 168
government house to complain that her husband had been cheated of his rights, and that her children were on the verge of starvation-- an accusation that spread far and wide and, reaching Constantinople, became, to Baha'u'llah's profound distress, the subject of excited discussion and injurious comment in circles that had previously been greatly impressed by the high standard which His noble and dignified behavior had set in that city. Siyyid Muhammad journeyed to the capital, begged the Persian Ambassador, the Mushiru'd-Dawlih, to allot Mirza Yahya and himself a stipend, accused Baha'u'llah of sending an agent to assassinate Nasiri'd-Din Shah, and spared no effort to heap abuse and calumny on One Who had, for so long and so patiently, forborne with him, and endured in silence the enormities of which he had been guilty.
After a stay of about one year in the house of Rida Big Baha'u'llah returned to the house He had occupied before His withdrawal from His companions, and thence, after three months, He transferred His residence to the house of Izzat Aqa, in which He continued to live until His departure from Adrianople. It was in this house, in the month of Jamadiyu'l-Avval 1284 A.H. (Sept. 1867) that an event of the utmost significance occurred, which completely discomfited Mirza Yahya and his supporters, and proclaimed to friend and foe alike Baha'u'llah's triumph over them. A certain Mir Muhammad, a Babi of Shiraz, greatly resenting alike the claims and the cowardly seclusion of Mirza Yahya, succeeded in forcing Siyyid Muhammad to induce him to meet Baha'u'llah face to face, so that a discrimination might be publicly effected between the true and the false. Foolishly assuming that his illustrious Brother would never countenance such a proposition, Mirza Yahya appointed the mosque of Sultan Salim as the place for their encounter. No sooner had Baha'u'llah been informed of this arrangement than He set forth, on foot, in the heat of midday, and accompanied by this same Mir Muhammad, for the afore-mentioned mosque, which was situated in a distant part of the city, reciting, as He walked, through the streets and markets, verses, in a voice and in a manner that greatly astonished those who saw and heard Him.
"O Muhammad!", are some of the words He uttered on that memorable occasion, as testified by Himself in a Tablet, "He Who is the Spirit hath, verily, issued from His habitation, and with Him have come forth the souls of God's chosen ones and the realities of His Messengers. Behold, then, the dwellers of the realms on high above Mine head, and all the testimonies of the Prophets in My grasp.

--God Passes By, Page 169
Say: Were all the divines, all the wise men, all the kings and rulers on earth to gather together, I, in very truth, would confront them, and would proclaim the verses of God, the Sovereign, the Almighty, the All-Wise. I am He Who feareth no one, though all who are in heaven and all who are on earth rise up against me.... This is Mine hand which God hath turned white for all the worlds to behold. This is My staff; were We to cast it down, it would, of a truth, swallow up all created things." Mir Muhammad, who had been sent ahead to announce Baha'u'llah's arrival, soon returned, and informed Him that he who had challenged His authority wished, owing to unforeseen circumstances, to postpone for a day or two the interview. Upon His return to His house Baha'u'llah revealed a Tablet, wherein He recounted what had happened, fixed the time for the postponed interview, sealed the Tablet with His seal, entrusted it to Nabil, and instructed him to deliver it to one of the new believers, Mulla Muhammad-i-Tabrizi, for the information of Siyyid Muhammad, who was in the habit of frequenting that believer's shop. It was arranged to demand from Siyyid Muhammad, ere the delivery of that Tablet, a sealed note pledging Mirza Yahya, in the event of failing to appear at the trysting-place, to affirm in writing that his claims were false. Siyyid Muhammad promised that he would produce the next day the document required, and though Nabil, for three successive days, waited in that shop for the reply, neither did the Siyyid appear, nor was such a note sent by him. That undelivered Tablet, Nabil, recording twenty-three years later this historic episode in his chronicle, affirms was still in his possession, "as fresh as the day on which the Most Great Branch had penned it, and the seal of the Ancient Beauty had sealed and adorned it," a tangible and irrefutable testimony to Baha'u'llah's established ascendancy over a routed opponent.
Baha'u'llah's reaction to this most distressful episode in His ministry was, as already observed, characterized by acute anguish. "He who for months and years," He laments, "I reared with the hand of loving-kindness hath risen to take My life." "The cruelties inflicted by My oppressors," He wrote, in allusion to these perfidious enemies, "have bowed Me down, and turned My hair white. Shouldst thou present thyself before My throne, thou wouldst fail to recognize the Ancient Beauty, for the freshness of His countenance is altered, and its brightness hath faded, by reason of the oppression of the infidels." "By God!" He cries out, "No spot is left on My body that hath not been touched by the spears of thy machinations." And again: "Thou

--God Passes By, Page 170
hast perpetrated against thy Brother what no man hath perpetrated against another." "What hath proceeded from thy pen," He, furthermore, has affirmed, "hath caused the Countenances of Glory to be prostrated upon the dust, hath rent in twain the Veil of Grandeur in the Sublime Paradise, and lacerated the hearts of the favored ones established upon the loftiest seats." And yet, in the Kitab-i-Aqdas, a forgiving Lord assures this same brother, this "source of perversion," "from whose own soul the winds of passion had risen and blown upon him," to "fear not because of thy deeds," bids him "return unto God, humble, submissive and lowly," and affirms that "He will put away from thee thy sins," and that "thy Lord is the Forgiving, the Mighty, the All-Merciful."
The "Most Great Idol" had at the bidding and through the power of Him Who is the Fountain-head of the Most Great Justice been cast out of the community of the Most Great Name, confounded, abhorred and broken. Cleansed from this pollution, delivered from this horrible possession, God's infant Faith could now forge ahead, and, despite the turmoil that had convulsed it, demonstrate its capacity to fight further battles, capture loftier heights, and win mightier victories.
A temporary breach had admittedly been made in the ranks of its supporters. Its glory had been eclipsed, and its annals stained forever. Its name, however, could not be obliterated, its spirit was far from broken, nor could this so-called schism tear its fabric asunder. The Covenant of the Bab, to which reference has already been made, with its immutable truths, incontrovertible prophecies, and repeated warnings, stood guard over that Faith, insuring its integrity, demonstrating its incorruptibility, and perpetuating its influence.
Though He Himself was bent with sorrow, and still suffered from the effects of the attempt on His life, and though He was well aware a further banishment was probably impending, yet, undaunted by the blow which His Cause had sustained, and the perils with which it was encompassed, Baha'u'llah arose with matchless power, even before the ordeal was overpast, to proclaim the Mission with which He had been entrusted to those who, in East and West, had the reins of supreme temporal authority in their grasp. The day-star of His Revelation was, through this very Proclamation, destined to shine in its meridian glory, and His Faith manifest the plenitude of its divine power.
A period of prodigious activity ensued which, in its repercussions, outshone the vernal years of Baha'u'llah's ministry. "Day and night,"

--God Passes By, Page 171
an eye-witness has written, "the Divine verses were raining down in such number that it was impossible to record them. Mirza Aqa Jan wrote them as they were dictated, while the Most Great Branch was continually occupied in transcribing them. There was not a moment to spare." "A number of secretaries," Nabil has testified, "were busy day and night and yet they were unable to cope with the task. Among them was Mirza Baqir-i-Shirazi.... He alone transcribed no less than two thousand verses every day. He labored during six or seven months. Every month the equivalent of several volumes would be transcribed by him and sent to Persia. About twenty volumes, in his fine penmanship, he left behind as a remembrance for Mirza Aqa Jan." Baha'u'llah, Himself, referring to the verses revealed by Him, has written: "Such are the outpourings ... from the clouds of Divine Bounty that within the space of an hour the equivalent of a thousand verses hath been revealed." "So great is the grace vouchsafed in this day that in a single day and night, were an amanuensis capable of accomplishing it to be found, the equivalent of the Persian Bayan would be sent down from the heaven of Divine holiness." "I swear by God!" He, in another connection has affirmed, "In those days the equivalent of all that hath been sent down aforetime unto the Prophets hath been revealed." "That which hath already been revealed in this land (Adrianople)," He, furthermore, referring to the copiousness of His writings, has declared, "secretaries are incapable of transcribing. It has, therefore, remained for the most part untranscribed."
Already in the very midst of that grievous crisis, and even before it came to a head, Tablets unnumbered were streaming from the pen of Baha'u'llah, in which the implications of His newly-asserted claims were fully expounded. The Suriy-i-Amr, the Lawh-i-Nuqtih, the Lawh-i-Ahmad, the Suriy-i-Ashab, the Lawh-i-Sayyah, the Suriy-i-Damm, the Suriy-i-Hajj, the Lawhu'r-Ruh, the Lawhu'r-Ridvan, the Lawhu't-Tuqa were among the Tablets which His pen had already set down when He transferred His residence to the house of Izzat Aqa. Almost immediately after the "Most Great Separation" had been effected, the weightiest Tablets associated with His sojourn in Adrianople were revealed. The Suriy-i-Muluk, the most momentous Tablet revealed by Baha'u'llah (Surih of Kings) in which He, for the first time, directs His words collectively to the entire company of the monarchs of East and West, and in which the Sultan of Turkey, and his ministers, the kings of Christendom, the French and Persian Ambassadors accredited to the Sublime Porte, the Muslim

--God Passes By, Page 172
ecclesiastical leaders in Constantinople, its wise men and inhabitants, the people of Persia and the philosophers of the world are separately addressed; the Kitab-i-Badi', His apologia, written to refute the accusations levelled against Him by Mirza Mihdiy-i-Rashti, corresponding to the Kitab-i-Iqan, revealed in defense of the Babi Revelation; the Munajathay-i-Siyam (Prayers for Fasting), written in anticipation of the Book of His Laws; the first Tablet to Napoleon III, in which the Emperor of the French is addressed and the sincerity of his professions put to the test; the Lawh-i-Sultan, His detailed epistle to Nasiri'd-Din Shah, in which the aims, purposes and principles of His Faith are expounded and the validity of His Mission demonstrated; the Suriy-i-Ra'is, begun in the village of Kashanih on His way to Gallipoli, and completed shortly after at Gyawur-Kyuy --these may be regarded not only as the most outstanding among the innumerable Tablets revealed in Adrianople, but as occupying a foremost position among all the writings of the Author of the Baha'i Revelation.
In His message to the kings of the earth, Baha'u'llah, in the Suriy-i-Muluk, discloses the character of His Mission; exhorts them to embrace His Message; affirms the validity of the Bab's Revelation; reproves them for their indifference to His Cause; enjoins them to be just and vigilant, to compose their differences and reduce their armaments; expatiates on His afflictions; commends the poor to their care; warns them that "Divine chastisement" will "assail" them "from every direction," if they refuse to heed His counsels, and prophesies His "triumph upon earth" though no king be found who would turn his face towards Him.
The kings of Christendom, more specifically, Baha'u'llah, in that same Tablet, censures for having failed to "welcome" and "draw nigh" unto Him Who is the "Spirit of Truth," and for having persisted in "disporting" themselves with their "pastimes and fancies," and declares to them that they "shall be called to account" for their doings, "in the presence of Him Who shall gather together the entire creation."
He bids Sultan Abdu'l-'Aziz "hearken to the speech ... of Him Who unerringly treadeth the Straight Path"; exhorts him to direct in person the affairs of his people, and not to repose confidence in unworthy ministers; admonishes him not to rely on his treasures, nor to "overstep the bounds of moderation" but to deal with his subjects with "undeviating justice"; and acquaints him with the overwhelming burden of His own tribulations. In that same Tablet He asserts

--God Passes By, Page 173
His innocence and His loyalty to the Sultan and his ministers; describes the circumstances of His banishment from the capital; and assures him of His prayers to God on his behalf.
To this same Sultan He, moreover, as attested by the Suriy-i-Ra'is, transmitted, while in Gallipoli, a verbal message through a Turkish officer named Umar, requesting the sovereign to grant Him a ten minute interview, "so that he may demand whatsoever he would deem to be a sufficient testimony and would regard as proof of the veracity of Him Who is the Truth," adding that "should God enable Him to produce it, let him, then, release these wronged ones and leave them to themselves."
To Napoleon III Baha'u'llah addressed a specific Tablet, which was forwarded through one of the French ministers to the Emperor, in which He dwelt on the sufferings endured by Himself and His followers; avowed their innocence; reminded him of his two pronouncements on behalf of the oppressed and the helpless; and, desiring to test the sincerity of his motives, called upon him to "inquire into the condition of such as have been wronged," and "extend his care to the weak," and look upon Him and His fellow-exiles "with the eye of loving-kindness."
To Nasiri'd-Din Shah He revealed a Tablet, the lengthiest epistle to any single sovereign, in which He testified to the unparalleled severity of the troubles that had touched Him; recalled the sovereign's recognition of His innocence on the eve of His departure for Iraq; adjured him to rule with justice; described God's summons to Himself to arise and proclaim His Message; affirmed the disinterestedness of His counsels; proclaimed His belief in the unity of God and in His Prophets; uttered several prayers on the Shah's behalf; justified His own conduct in Iraq; stressed the beneficent influence of His teachings; and laid special emphasis on His condemnation of all forms of violence and mischief. He, moreover, in that same Tablet, demonstrated the validity of His Mission; expressed the wish to be "brought face to face with the divines of the age, and produce proofs and testimonies in the presence of His Majesty," which would establish the truth of His Cause; exposed the perversity of the ecclesiastical leaders in His own days, as well as in the days of Jesus Christ and of Muhammad; prophesied that His sufferings will be followed by the "outpourings of a supreme mercy" and by an "overflowing prosperity"; drew a parallel between the afflictions that had befallen His kindred and those endured by the relatives of the Prophet Muhammad; expatiated on the instability of human affairs; depicted the

--God Passes By, Page 174
city to which He was about to be banished; foreshadowed the future abasement of the ulamas; and concluded with yet another expression of hope that the sovereign might be assisted by God to "aid His Faith and turn towards His justice."
To Ali Pasha, the Grand Vizir, Baha'u'llah addressed the Suriy-i-Ra'is. In this He bids him "hearken to the voice of God"; declares that neither his "grunting," nor the "barking" of those around him, nor "the hosts of the world" can withhold the Almighty from achieving His purpose; accuses him of having perpetrated that which has caused "the Apostle of God to lament in the most sublime Paradise," and of having conspired with the Persian Ambassador to harm Him; forecasts "the manifest loss" in which he would soon find himself; glorifies the Day of His own Revelation; prophesies that this Revelation will "erelong encompass the earth and all that dwell therein," and that the "Land of Mystery (Adrianople) and what is beside it ... shall pass out of the hands of the King, and commotions shall appear, and the voice of lamentation shall be raised, and the evidences of mischief shall be revealed on all sides"; identifies that same Revelation with the Revelations of Moses and of Jesus; recalls the "arrogance" of the Persian Emperor in the days of Muhammad, the "transgression" of Pharaoh in the days of Moses, and of the "impiety" of Nimrod in the days of Abraham; and proclaims His purpose to "quicken the world and unite all its peoples."
The ministers of the Sultan, He, in the Suriy-i-Muluk, reprimands for their conduct, in passages in which He challenges the soundness of their principles, predicts that they will be punished for their acts, denounces their pride and injustice, asserts His integrity and detachment from the vanities of the world, and proclaims His innocence.
The French Ambassador accredited to the Sublime Porte, He, in that same Surih, rebukes for having combined with the Persian Ambassador against Him; reminds him of the counsels of Jesus Christ, as recorded in the Gospel of St. John; warns him that he will be held answerable for the things his hands have wrought; and counsels him, together with those like him, not to deal with any one as he has dealt with Him.
To the Persian Ambassador in Constantinople, He, in that same Tablet, addresses lengthy passages in which He exposes his delusions and calumnies, denounces his injustice and the injustice of his countrymen, assures him that He harbors no ill-will against him, declares that, should he realize the enormity of his deed, he would

--God Passes By, Page 175
mourn all the days of his life, affirms that he will persist till his death in his heedlessness, justifies His own conduct in Tihran and in Iraq, and bears witness to the corruption of the Persian minister in Baghdad and to his collusion with this minister.
To the entire company of the ecclesiastical leaders of Sunni Islam in Constantinople He addresses a specific message in the same Suriy-i-Muluk in which He denounces them as heedless and spiritually dead; reproaches them for their pride and for failing to seek His presence; unveils to them the full glory and significance of His Mission; affirms that their leaders, had they been alive, would have "circled around Him"; condemns them as "worshippers of names" and lovers of leadership; and avows that God will find naught acceptable from them unless they "be made new" in His estimation.
To the wise men of the City of Constantinople and the philosophers of the world He devotes the concluding passages of the Suriy-i-Muluk, in which He cautions them not to wax proud before God; reveals to them the essence of true wisdom; stresses the importance of faith and upright conduct; rebukes them for having failed to seek enlightenment from Him; and counsels them not to "overstep the bounds of God," nor turn their gaze towards the "ways of men and their habits."
To the inhabitants of Constantinople He, in that same Tablet, declares that He "feareth no one except God," that He speaks "naught except at His (God) bidding," that He follows naught save God's truth, that He found the governors and elders of the city as "children gathered about and disporting themselves with clay," and that He perceived no one sufficiently mature to acquire the truths which God had taught Him. He bids them take firm hold on the precepts of God; warns them not to wax proud before God and His loved ones; recalls the tribulations, and extols the virtues, of the Imam Husayn; prays that He Himself may suffer similar afflictions; prophesies that erelong God will raise up a people who will recount His troubles and demand the restitution of His rights from His oppressors; and calls upon them to give ear to His words, and return unto God and repent.
And finally, addressing the people of Persia, He, in that same Tablet, affirms that were they to put Him to death God will assuredly raise up One in His stead, and asserts that the Almighty will "perfect His light" though they, in their secret hearts, abhor it.
So weighty a proclamation, at so critical a period, by the Bearer of so sublime a Message, to the kings of the earth, Muslim and Christian

--God Passes By, Page 176
alike, to ministers and ambassadors, to the ecclesiastical heads of Sunni Islam, to the wise men and inhabitants of Constantinople-- the seat of both the Sultanate and the Caliphate--to the philosophers of the world and the people of Persia, is not to be regarded as the only outstanding event associated with Baha'u'llah's sojourn in Adrianople. Other developments and happenings of great, though lesser, significance must be noted in these pages, if we would justly esteem the importance of this agitated and most momentous phase of Baha'u'llah's ministry.
It was at this period, and as a direct consequence of the rebellion and appalling downfall of Mirza Yahya, that certain disciples of Baha'u'llah (who may well rank among the "treasures" promised Him by God when bowed down with chains in the Siyah-Chal of Tihran), including among them one of the Letters of the Living, some survivors of the struggle of Tabarsi, and the erudite Mirza Ahmad-i-Azghandi, arose to defend the newborn Faith, to refute, in numerous and detailed apologies, as their Master had done in the Kitab-i-Badi', the arguments of His opponents, and to expose their odious deeds. It was at this period that the limits of the Faith were enlarged, when its banner was permanently planted in the Caucasus by the hand of Mulla Abu-Talib and others whom Nabil had converted, when its first Egyptian center was established at the time when Siyyid Husayn-i-Kashani and Haji Baqir-i-Kashani took up their residence in that country, and when to the lands already warmed and illuminated by the early rays of God's Revelation--Iraq, Turkey and Persia--Syria was added. It was in this period that the greeting of "Allah-u-Abha" superseded the old salutation of "Allah-u-Akbar," and was simultaneously adopted in Persia and Adrianople, the first to use it in the former country, at the suggestion of Nabil, being Mulla Muhammad-i-Furughi, one of the defenders of the Fort of Shaykh Tabarsi. It was in this period that the phrase "the people of the Bayan," now denoting the followers of Mirza Yahya, was discarded, and was supplanted by the term "the people of Baha." It was during those days that Nabil, recently honored with the title of Nabil-i-A'zam, in a Tablet specifically addressed to him, in which he was bidden to "deliver the Message" of his Lord "to East and West," arose, despite intermittent persecutions, to tear asunder the "most grievous veil," to implant the love of an adored Master in the hearts of His countrymen, and to champion the Cause which his Beloved had, under such tragic conditions, proclaimed. It was during thosesame days that Baha'u'llah instructed this same Nabil to recite

--God Passes By, Page 177
on His behalf the two newly revealed Tablets of the Pilgrimage, and to perform, in His stead, the rites prescribed in them, when visiting the Bab's House in Shiraz and the Most Great House in Baghdad--an act that marks the inception of one of the holiest observances, which, in a later period, the Kitab-i-Aqdas was to formally establish. It was during this period that the "Prayers of Fasting" were revealed by Baha'u'llah, in anticipation of the Law which that same Book was soon to promulgate. It was, too, during the days of Baha'u'llah's banishment to Adrianople that a Tablet was addressed by Him to Mulla Ali-Akbar-i-Shahmirzadi and Jamal-i-Burujirdi, two of His well-known followers in Tihran, instructing them to transfer, with the utmost secrecy, the remains of the Bab from the Imam-Zadih Ma'sum, where they were concealed, to some other place of safety--an act which was subsequently proved to have been providential, and which may be regarded as marking another stage in the long and laborious transfer of those remains to the heart of Mt. Carmel, and to the spot which He, in His instructions to Abdu'l-Baha, was later to designate. It was during that period that the Suriy-i-Ghusn (Surih of the Branch) was revealed, in which Abdu'l-Baha's future station is foreshadowed, and in which He is eulogized as the "Branch of Holiness," the "Limb of the Law of God," the "Trust of God," "sent down in the form of a human temple"-- a Tablet which may well be regarded as the harbinger of the rank which was to be bestowed upon Him, in the Kitab-i-Aqdas, and which was to be later elucidated and confirmed in the Book of His Covenant. And finally, it was during that period that the first pilgrimages were made to the residence of One Who was now the visible Center of a newly-established Faith--pilgrimages which by reason of their number and nature, an alarmed government in Persia was first impelled to restrict, and later to prohibit, but which were the precursors of the converging streams of Pilgrims who, from East and West, at first uder perilous and arduous circumstances, were to direct their steps towards the prison-fortress of Akka--pilgrimages which were to culminate in the historic arrival of a royal convert at the foot of Mt. Carmel, who, at the very threshold of a longed-for and much advertised pilgrimage, was so cruelly thwarted from achieving her purpose.
These notable developments, some synchronizing with, and others flowing from, the proclamation of the Faith of Baha'u'llah, and from the internal convulsion which the Cause had undergone, could not escape the attention of the external enemies of the Movement,

--God Passes By, Page 178
who were bent on exploiting to the utmost every crisis which the folly of its friends or the perfidy of renegades might at any time precipitate. The thick clouds had hardly been dissipated by the sudden outburst of the rays of a Sun, now shining from its meridian, when the darkness of another catastrophe--the last the Author of that Faith was destined to suffer--fell upon it, blackening its firmament and subjecting it to one of the severest trials it had as yet experienced.
Emboldened by the recent ordeals with which Baha'u'llah had been so cruelly afflicted, these enemies, who had been momentarily quiescent, began to demonstrate afresh, and in a number of ways, the latent animosity they nursed in their hearts. A persecution, varying in the degree of its severity, began once more to break out in various countries. In Adhirbayjan and Zanjan, in Nishapur and Tihran, the adherents of the Faith were either imprisoned, vilified, penalized, tortured or put to death. Among the sufferers may be singled out the intrepid Najaf-'Aliy-i-Zanjani, a survivor of the struggle of Zanjan, and immortalized in the "Epistle to the Son of the Wolf," who, bequeathing the gold in his possession to his executioner, was heard to shout aloud "Ya Rabbiya'l-Abha" before he was beheaded. In Egypt, a greedy and vicious consul-general extorted no less than a hundred thousand tumans from a wealthy Persian convert, named Haji Abu'l-Qasim-i-Shirazi; arrested Haji Mirza Haydar-'Ali and six of his fellow-believers, and instigated their condemnation to a nine year exile in Khartum, confiscating all the writings in their possession, and then threw into prison Nabil, whom Baha'u'llah had sent to appeal to the Khedive on their behalf. In Baghdad and Kazimayn indefatigable enemies, watching their opportunity, subjected Baha'u'llah's faithful supporters to harsh and ignominious treatment; savagely disemboweled Abdu'r-Rasul-i-Qumi, as he was carrying water in a skin, at the hour of dawn, from the river to the Most Great House, and banished, amidst scenes of public derision, about seventy companions to Mosul, including women and children.
No less active were Mirza Husayn-Khan, the Mushiru'd-Dawlih, and his associates, who, determined to take full advantage of the troubles that had recently visited Baha'u'llah, arose to encompass His destruction. The authorities in the capital were incensed by the esteem shown Him by the governor Muhammad Pashay-i-Qibrisi, a former Grand Vizir, and his successors Sulayman Pasha, of the Qadiriyyih Order, and particularly Khurshid Pasha, who, openly and on many occasions, frequented the house of Baha'u'llah, entertained

--God Passes By, Page 179
Him in the days of Ramadan, and evinced a fervent admiration for Abdu'l-Baha. They were well aware of the challenging tone Baha'u'llah had assumed in some of His newly revealed Tablets, and conscious of the instability prevailing in their own country. They were disturbed by the constant comings and goings of pilgrims in Adrianople, and by the exaggerated reports of Fu'ad Pasha, who had recently passed through on a tour of inspection. The petitions of Mirza Yahya which reached them through Siyyid Muhammad, his agent, had provoked them. Anonymous letters (written by this same Siyyid and by an accomplice, Aqa Jan, serving in the Turkish artillery) which perverted the writings of Baha'u'llah, and which accused Him of having conspired with Bulgarian leaders and certain ministers of European powers to achieve, with the help of some thousands of His followers, the conquest of Constantinople, had filled their breasts with alarm. And now, encouraged by the internal dissensions which had shaken the Faith, and irritated by the evident esteem in which Baha'u'llah was held by the consuls of foreign powers stationed in Adrianople, they determined to take drastic and immediate action which would extirpate that Faith, isolate its Author and reduce Him to powerlessness. The indiscretions committed by some of its over-zealous followers, who had arrived in Constantinople, no doubt, aggravated an already acute situation.
The fateful decision was eventually arrived at to banish Baha'u'llah to the penal colony of Akka, and Mirza Yahya to Famagusta in Cyprus. This decision was embodied in a strongly worded Farman, issued by Sultan Abdu'l-'Aziz. The companions of Baha'u'llah, who had arrived in the capital, together with a few who later joined them, as well as Aqa Jan, the notorious mischief-maker, were arrested, interrogated, deprived of their papers and flung into prison. The members of the community in Adrianople were, several times, summoned to the governorate to ascertain their number, while rumors were set afloat that they were to be dispersed and banished to different places or secretly put to death.
Suddenly, one morning, the house of Baha'u'llah was surrounded by soldiers, sentinels were posted at its gates, His followers were again summoned by the authorities, interrogated, and ordered to make ready for their departure. "The loved ones of God and His kindred," is Baha'u'llah's testimony in the Suriy-i-Ra'is, "were left on the first night without food... The people surrounded the house, and Muslims and Christians wept over Us... We perceived that the weeping of the people of the Son (Christians) exceeded the weeping of others--

--God Passes By, Page 180
a sign for such as ponder." "A great tumult seized the people," writes Aqa Rida, one of the stoutest supporters of Baha'u'llah, exiled with him all the way from Baghdad to Akka, "All were perplexed and full of regret... Some expressed their sympathy, others consoled us, and wept over us... Most of our possessions were auctioned at half their value." Some of the consuls of foreign powers called on Baha'u'llah, and expressed their readiness to intervene with their respective governments on His behalf--suggestions for which He expressed appreciation, but which He firmly declined. "The consuls of that city (Adrianople) gathered in the presence of this Youth at the hour of His departure," He Himself has written, "and expressed their desire to aid Him. They, verily, evinced towards Us manifest affection."
The Persian Ambassador promptly informed the Persian consuls in Iraq and Egypt that the Turkish government had withdrawn its protection from the Babis, and that they were free to treat them as they pleased. Several pilgrims, among whom was Haji Muhammad Isma'il-i-Kashani, surnamed Anis in the Lawh-i-Ra'is, had, in the meantime, arrived in Adrianople, and had to depart to Gallipoli, without even beholding the face of their Master. Two of the companions were forced to divorce their wives, as their relatives refused to allow them to go into exile. Khurshid Pasha, who had already several times categorically denied the written accusations sent him by the authorities in Constantinople, and had interceded vigorously on behalf of Baha'u'llah, was so embarrassed by the action of his government that he decided to absent himself when informed of His immediate departure from the city, and instructed the Registrar to convey to Him the purport of the Sultan's edict. Haji Ja'far-i-Tabrizi, one of the believers, finding that his name had been omitted from the list of the exiles who might accompany Baha'u'llah, cut his throat with a razor, but was prevented in time from ending his life-- an act which Baha'u'llah, in the Suriy-i-Ra'is, characterizes as "unheard of in bygone centuries," and which "God hath set apart for this Revelation, as an evidence of the power of His might."
On the twenty-second of the month of Rabi'u'th-Thani 1285 A.H. (August 12, 1868) Baha'u'llah and His family, escorted by a Turkish captain, Hasan Effendi by name, and other soldiers appointed by the local government, set out on their four-day journey to Gallipoli, riding in carriages and stopping on their way at Uzun-Kupru and Kashanih, at which latter place the Suriy-i-Ra'is was revealed. "The inhabitants of the quarter in which Baha'u'llah had

--God Passes By, Page 181
been living, and the neighbors who had gathered to bid Him farewell, came one after the other," writes an eye-witness, "with the utmost sadness and regret to kiss His hands and the hem of His robe, expressing meanwhile their sorrow at His departure. That day, too, was a strange day. Methinks the city, its walls and its gates bemoaned their imminent separation from Him." "On that day," writes another eye-witness, "there was a wonderful concourse of Muslims and Christians at the door of our Master's house. The hour of departure was a memorable one. Most of those present were weeping and wailing, especially the Christians." "Say," Baha'u'llah Himself declares in the Suriy-i-Ra'is, "this Youth hath departed out of this country and deposited beneath every tree and every stone a trust, which God will erelong bring forth through the power of truth."
Several of the companions who had been brought from Constantinople were awaiting them in Gallipoli. On his arrival Baha'u'llah made the following pronouncement to Hasan Effendi, who, his duty discharged, was taking his leave: "Tell the king that this territory will pass out of his hands, and his affairs will be thrown into confusion." "To this," Aqa Rida, the recorder of that scene has written, "Baha'u'llah furthermore added: `Not I speak these words, but God speaketh them.' In those moments He was uttering verses which we, who were downstairs, could overhear. They were spoken with such vehemence and power that, methinks, the foundations of the house itself trembled."
Even in Gallipoli, where three nights were spent, no one knew what Baha'u'llah's destination would be. Some believed that He and His brothers would be banished to one place, and the remainder dispersed, and sent into exile. Others thought that His companions would be sent back to Persia, while still others expected their immediate extermination. The government's original order was to banish Baha'u'llah, Aqay-i-Kalim and Mirza Muhammad-Quli, with a servant to Akka, while the rest were to proceed to Constantinople. This order, which provoked scenes of indescribable distress, was, however, at the insistence of Baha'u'llah, and by the instrumentality of Umar Effendi, a major appointed to accompany the exiles, revoked. It was eventually decided that all the exiles, numbering about seventy, should be banished to Akka. Instructions were, moreover, issued that a certain number of the adherents of Mirza Yahya, among whom were Siyyid Muhammad and Aqa Jan, should accompany these exiles, whilst four of the companions of Baha'u'llah were ordered to depart with the Azalis for Cyprus.

--God Passes By, Page 182
So grievous were the dangers and trials confronting Baha'u'llah at the hour of His departure from Gallipoli that He warned His companions that "this journey will be unlike any of the previous journeys," and that whoever did not feel himself "man enough to face the future" had best "depart to whatever place he pleaseth, and be preserved from tests, for hereafter he will find himself unable to leave"--a warning which His companions unanimously chose to disregard.
On the morning of the 2nd of Jamadiyu'l-Avval 1285 A.H. (August 21, 1868) they all embarked in an Austrian-Lloyd steamer for Alexandria, touching at Madelli, and stopping for two days at Smyrna, where Jinab-i-Munir, surnamed Ismu'llahu'l-Munib, became gravely ill, and had, to his great distress, to be left behind in a hospital where he soon after died. In Alexandria they transhipped into a steamer of the same company, bound for Haifa, where, after brief stops at Port Said and Jaffa, they landed, setting out, a few hours later, in a sailing vessel, for Akka, where they disembarked, in the course of the afternoon of the 12th of Jamadiyu'l-Avval 1285 A.H. (August 31, 1868). It was at the moment when Baha'u'llah had stepped into the boat which was to carry Him to the landing-stage in Haifa that Abdu'l-Ghaffar, one of the four companions condemned to share the exile of Mirza Yahya, and whose "detachment, love and trust in God" Baha'u'llah had greatly praised, cast himself, in his despair, into the sea, shouting "Ya Baha'u'l-Abha," and was subsequently rescued and resuscitated with the greatest difficulty, only to be forced by adamant officials to continue his voyage, with Mirza Yahya's party, to the destination originally appointed for him.

--God Passes By, Page 183
CHAPTER XI
Baha'u'llah's Incarceration in Akka

The arrival of Baha'u'llah in Akka marks the opening of the last phase of His forty-year long ministry, the final stage, and indeed the climax, of the banishment in which the whole of that ministry was spent. A banishment that had, at first, brought Him to the immediate vicinity of the strongholds of Shi'ah orthodoxy and into contact with its outstanding exponents, and which, at a later period, had carried Him to the capital of the Ottoman empire, and led Him to address His epoch-making pronouncements to the Sultan, to his ministers and to the ecclesiastical leaders of Sunni Islam, had now been instrumental in landing Him upon the shores of the Holy Land --the Land promised by God to Abraham, sanctified by the Revelation of Moses, honored by the lives and labors of the Hebrew patriarchs, judges, kings and prophets, revered as the cradle of Christianity, and as the place where Zoroaster, according to Abdu'l-Baha's testimony, had "held converse with some of the Prophets of Israel," and associated by Islam with the Apostle's night-journey, through the seven heavens, to the throne of the Almighty. Within the confines of this holy and enviable country, "the nest of all the Prophets of God," "the Vale of God's unsearchable Decree, the snow-white Spot, the Land of unfading splendor" was the Exile of Baghdad, of Constantinople and Adrianople condemned to spend no less than a third of the allotted span of His life, and over half of the total period of His Mission. "It is difficult," declares Abdu'l-Baha, "to understand how Baha'u'llah could have been obliged to leave Persia, and to pitch His tent in this Holy Land, but for the persecution of His enemies, His banishment and exile."
Indeed such a consummation, He assures us, had been actually prophesied "through the tongue of the Prophets two or three thousand years before." God, "faithful to His promise," had, "to some of the Prophets" "revealed and given the good news that the `Lord of Hosts should be manifested in the Holy Land.'" Isaiah had, in this connection, announced in his Book: "Get thee up into the high mountain, O Zion that bringest good tidings; lift up thy voice with strength, O Jerusalem, that bringest good tidings. Lift it up, be not afraid;

--God Passes By, Page 184
say unto the cities of Judah: `Behold your God! Behold the Lord God will come with strong hand, and His arm shall rule for Him.'" David, in his Psalms, had predicted: "Lift up your heads, O ye gates; even lift them up, ye everlasting doors; and the King of Glory shall come in. Who is this King of Glory? The Lord of Hosts, He is the King of Glory." "Out of Zion, the perfection of beauty, God hath shined. Our God shall come, and shall not keep silence." Amos had, likewise, foretold His coming: "The Lord will roar from Zion, and utter His voice from Jerusalem; and the habitations of the shepherds shall mourn, and the top of Carmel shall wither."
Akka, itself, flanked by the "glory of Lebanon," and lying in full view of the "splendor of Carmel," at the foot of the hills which enclose the home of Jesus Christ Himself, had been described by David as "the Strong City," designated by Hosea as "a door of hope," and alluded to by Ezekiel as "the gate that looketh towards the East," whereunto "the glory of the God of Israel came from the way of the East," His voice "like a noise of many waters." To it the Arabian Prophet had referred as "a city in Syria to which God hath shown His special mercy," situated "betwixt two mountains ... in the middle of a meadow," "by the shore of the sea ... suspended beneath the Throne," "white, whose whiteness is pleasing unto God." "Blessed the man," He, moreover, as confirmed by Baha'u'llah, had declared, "that hath visited Akka, and blessed he that hath visited the visitor of Akka." Furthermore, "He that raiseth therein the call to prayer, his voice will be lifted up unto Paradise." And again: "The poor of Akka are the kings of Paradise and the princes thereof. A month in Akka is better than a thousand years elsewhere." Moreover, in a remarkable tradition, which is contained in Shaykh Ibnu'l-'Arabi's work, entitled "Futuhat-i-Makkiyyih," and which is recognized as an authentic utterance of Muhammad, and is quoted by Mirza Abu'l-Fadl in his "Fara'id," this significant prediction has been made: "All of them (the companions of the Qa'im) shall be slain except One Who shall reach the plain of Akka, the Banquet-Hall of God."
Baha'u'llah Himself, as attested by Nabil in his narrative, had, as far back as the first years of His banishment to Adrianople, alluded to that same city in His Lawh-i-Sayyah, designating it as the "Vale of Nabil," the word Nabil being equal in numerical value to that of Akka. "Upon Our arrival," that Tablet had predicted, "We were welcomed with banners of light, whereupon the Voice of the Spirit cried out saying: `Soon will all that dwell on earth be enlisted under these banners.'"

--God Passes By, Page 185
The banishment, lasting no less than twenty-four years, to which two Oriental despots had, in their implacable enmity and shortsightedness, combined to condemn Baha'u'llah, will go down in history as a period which witnessed a miraculous and truly revolutionizing change in the circumstances attending the life and activities of the Exile Himself, will be chiefly remembered for the widespread recrudescence of persecution, intermittent but singularly cruel, throughout His native country and the simultaneous increase in the number of His followers, and, lastly, for an enormous extension in the range and volume of His writings.
His arrival at the penal colony of Akka, far from proving the end of His afflictions, was but the beginning of a major crisis, characterized by bitter suffering, severe restrictions, and intense turmoil, which, in its gravity, surpassed even the agonies of the Siyah-Chal of Tihran, and to which no other event, in the history of the entire century can compare, except the internal convulsion that rocked the Faith in Adrianople. "Know thou," Baha'u'llah, wishing to emphasize the criticalness of the first nine years of His banishment to that prison-city, has written, "that upon Our arrival at this Spot, We chose to designate it as the `Most Great Prison.' Though previously subjected in another land (Tihran) to chains and fetters, We yet refused to call it by that name. Say: Ponder thereon, O ye endued with understanding!"
The ordeal He endured, as a direct consequence of the attempt on the life of Nasiri'd-Din Shah, was one which had been inflicted upon Him solely by the external enemies of the Faith. The travail in Adrianople, the effects of which all but sundered the community of the Bab's followers, was, on the other hand, purely internal in character. This fresh crisis which, during almost a decade, agitated Him and His companions, was, however, marked throughout not only by the assaults of His adversaries from without, but by the machinations of enemies from within, as well as by the grievous misdeeds of those who, though bearing His name, perpetrated what made His heart and His pen alike to lament.
Akka, the ancient Ptolemais, the St. Jean d'Acre of the Crusaders, that had successfully defied the siege of Napoleon, had sunk, under the Turks, to the level of a penal colony to which murderers, highway robbers and political agitators were consigned from all parts of the Turkish empire. It was girt about by a double system of ramparts; was inhabited by a people whom Baha'u'llah stigmatized as "the generation of vipers"; was devoid of any source of water within its gates;

--God Passes By, Page 186
was flea-infested, damp and honey-combed with gloomy, filthy and tortuous lanes. "According to what they say," the Supreme Pen has recorded in the Lawh-i-Sultan, "it is the most desolate of the cities of the world, the most unsightly of them in appearance, the most detestable in climate, and the foulest in water. It is as though it were the metropolis of the owl." So putrid was its air that, according to a proverb, a bird when flying over it would drop dead.
Explicit orders had been issued by the Sultan and his ministers to subject the exiles, who were accused of having grievously erred and led others far astray, to the strictest confinement. Hopes were confidently expressed that the sentence of life-long imprisonment pronounced against them would lead to their eventual extermination. The farman of Sultan Abdu'l-'Aziz, dated the fifth of Rabi'u'th-Thani 1285 A.H. (July 26, 1868), not only condemned them to perpetual banishment, but stipulated their strict incarceration, and forbade them to associate either with each other or with the local inhabitants. The text of the farman itself was read publicly, soon after the arrival of the exiles, in the principal mosque of the city as a warning to the population. The Persian Ambassador, accredited to the Sublime Porte, had thus assured his government, in a letter, written a little over a year after their banishment to Akka: "I have issued telegraphic and written instructions, forbidding that He (Baha'u'llah) associate with any one except His wives and children, or leave under any circumstances, the house wherein He is imprisoned. Abbas-Quli Khan, the Consul-General in Damascus ... I have, three days ago, sent back, instructing him to proceed direct to Akka ... confer with its governor regarding all necessary measures for the strict maintenance of their imprisonment ... and appoint, before his return to Damascus, a representative on the spot to insure that the orders issued by the Sublime Porte will, in no wise, be disobeyed. I have, likewise, instructed him that once every three months he should proceed from Damascus to Akka, and personally watch over them, and submit his report to the Legation." Such was the isolation imposed upon them that the Baha'is of Persia, perturbed by the rumors set afloat by the Azalis of Isfahan that Baha'u'llah had been drowned, induced the British Telegraph office in Julfa to ascertain on their behalf the truth of the matter.
Having, after a miserable voyage, disembarked at Akka, all the exiles, men, women and children, were, under the eyes of a curious and callous population that had assembled at the port to behold the "God of the Persians," conducted to the army barracks, where they

--God Passes By, Page 187
were locked in, and sentinels detailed to guard them. "The first night," Baha'u'llah testifies in the Lawh-i-Ra'is, "all were deprived of either food or drink... They even begged for water, and were refused." So filthy and brackish was the water in the pool of the courtyard that no one could drink it. Three loaves of black and salty bread were assigned to each, which they were later permitted to exchange, when escorted by guards to the market, for two of better quality. Subsequently they were allowed a mere pittance as substitute for the allotted dole of bread. All fell sick, except two, shortly after their arrival. Malaria, dysentery, combined with the sultry heat, added to their miseries. Three succumbed, among them two brothers, who died the same night, "locked," as testified by Baha'u'llah, "in each other's arms." The carpet used by Him He gave to be sold in order to provide for their winding-sheets and burial. The paltry sum obtained after it had been auctioned was delivered to the guards, who had refused to bury them without first being paid the necessary expenses. Later, it was learned that, unwashed and unshrouded, they had buried them, without coffins, in the clothes they wore, though, as affirmed by Baha'u'llah, they were given twice the amount required for their burial. "None," He Himself has written, "knoweth what befell Us, except God, the Almighty, the All-Knowing... From the foundation of the world until the present day a cruelty such as this hath neither been seen nor heard of." "He hath, during the greater part of His life," He, referring to Himself, has, moreover, recorded, "been sore-tried in the clutches of His enemies. His sufferings have now reached their culmination in this afflictive Prison, into which His oppressors have so unjustly thrown Him."
The few pilgrims who, despite the ban that had been so rigidly imposed, managed to reach the gates of the Prison--some of whom had journeyed the entire distance from Persia on foot--had to content themselves with a fleeting glimpse of the face of the Prisoner, as they stood, beyond the second moat, facing the window of His Prison. The very few who succeeded in penetrating into the city had, to their great distress, to retrace their steps without even beholding His countenance. The first among them, the self-denying Haji Abu'l-Hasan-i-Ardikani, surnamed Amin-i-Ilahi (Trusted of God), to enter His presence was only able to do so in a public bath, where it had been arranged that he should see Baha'u'llah without approaching Him or giving any sign of recognition. Another pilgrim, Ustad Isma'il-i-Kashi, arriving from Mosul, posted himself on the far side of the moat, and, gazing for hours, in rapt adoration, at the window

--God Passes By, Page 188
of his Beloved, failed in the end, owing to the feebleness of his sight, to discern His face, and had to turn back to the cave which served as his dwelling-place on Mt. Carmel--an episode that moved to tears the Holy Family who had been anxiously watching from afar the frustration of his hopes. Nabil himself had to precipitately flee the city, where he had been recognized, had to satisfy himself with a brief glimpse of Baha'u'llah from across that same moat, and continued to roam the countryside around Nazareth, Haifa, Jerusalem and Hebron, until the gradual relaxation of restrictions enabled him to join the exiles.
To the galling weight of these tribulations was now added the bitter grief of a sudden tragedy--the premature loss of the noble, the pious Mirza Mihdi, the Purest Branch, Abdu'l-Baha's twenty-two year old brother, an amanuensis of Baha'u'llah and a companion of His exile from the days when, as a child, he was brought from Tihran to Baghdad to join his Father after His return from Sulaymaniyyih. He was pacing the roof of the barracks in the twilight, one evening, wrapped in his customary devotions, when he fell through the unguarded skylight onto a wooden crate, standing on the floor beneath, which pierced his ribs, and caused, twenty-two hours later, his death, on the 23rd of Rabi'u'l-Avval 1287 A.H. (June 23, 1870). His dying supplication to a grieving Father was that his life might be accepted as a ransom for those who were prevented from attaining the presence of their Beloved.
In a highly significant prayer, revealed by Baha'u'llah in memory of His son--a prayer that exalts his death to the rank of those great acts of atonement associated with Abraham's intended sacrifice of His son, with the crucifixion of Jesus Christ and the martyrdom of the Imam Husayn--we read the following: "I have, O my Lord, offered up that which Thou hast given Me, that Thy servants may be quickened, and all that dwell on earth be united." And, likewise, these prophetic words, addressed to His martyred son: "Thou art the Trust of God and His Treasure in this Land. Erelong will God reveal through thee that which He hath desired."
After he had been washed in the presence of Baha'u'llah, he "that was created of the light of Baha," to whose "meekness" the Supreme Pen had testified, and of the "mysteries" of whose ascension that same Pen had made mention, was borne forth, escorted by the fortress guards, and laid to rest, beyond the city walls, in a spot adjacent to the shrine of Nabi Salih, from whence, seventy years later, his remains, simultaneously with those of his illustrious mother, were to be

--God Passes By, Page 189
translated to the slopes of Mt. Carmel, in the precincts of the grave of his sister, and under the shadow of the Bab's holy sepulcher.
Nor was this the full measure of the afflictions endured by the Prisoner of Akka and His fellow-exiles. Four months after this tragic event a mobilization of Turkish troops necessitated the removal of Baha'u'llah and all who bore Him company from the barracks. He and His family were accordingly assigned the house of Malik, in the western quarter of the city, whence, after a brief stay of three months, they were moved by the authorities to the house of Khavvam which faced it, and from which, after a few months, they were again obliged to take up new quarters in the house of Rabi'ih, being finally transferred, four months later, to the house of Udi Khammar, which was so insufficient to their needs that in one of its rooms no less than thirteen persons of both sexes had to accommodate themselves. Some of the companions had to take up their residence in other houses, while the remainder were consigned to a caravanserai named the Khan-i-'Avamid.
Their strict confinement had hardly been mitigated, and the guards who had kept watch over them been dismissed, when an internal crisis, which had been brewing in the midst of the community, was brought to a sudden and catastrophic climax. Such had been the conduct of two of the exiles, who had been included in the party that accompanied Baha'u'llah to Akka, that He was eventually forced to expel them, an act of which Siyyid Muhammad did not hesitate to take the fullest advantage. Reinforced by these recruits, he, together with his old associates, acting as spies, embarked on a campaign of abuse, calumny and intrigue, even more pernicious than that which had been launched by him in Constantinople, calculated to arouse an already prejudiced and suspicious populace to a new pitch of animosity and excitement. A fresh danger now clearly threatened the life of Baha'u'llah. Though He Himself had stringently forbidden His followers, on several occasions, both verbally and in writing, any retaliatory acts against their tormentors, and had even sent back to Beirut an irresponsible Arab convert, who had meditated avenging the wrongs suffered by his beloved Leader, seven of the companions clandestinely sought out and slew three of their persecutors, among whom were Siyyid Muhammad and Aqa Jan.
The consternation that seized an already oppressed community was indescribable. Baha'u'llah's indignation knew no bounds. "Were We," He thus voices His emotions, in a Tablet revealed shortly after this act had been committed, "to make mention of what befell Us,

--God Passes By, Page 190
the heavens would be rent asunder and the mountains would crumble." "My captivity," He wrote on another occasion, "cannot harm Me. That which can harm Me is the conduct of those who love Me, who claim to be related to Me, and yet perpetrate what causeth My heart and My pen to groan." And again: "My captivity can bring on Me no shame. Nay, by My life, it conferreth on Me glory. That which can make Me ashamed is the conduct of such of My followers as profess to love Me, yet in fact follow the Evil One."
He was dictating His Tablets to His amanuensis when the governor, at the head of his troops, with drawn swords, surrounded His house. The entire populace, as well as the military authorities, were in a state of great agitation. The shouts and clamor of the people could be heard on all sides. Baha'u'llah was peremptorily summoned to the Governorate, interrogated, kept in custody the first night, with one of His sons, in a chamber in the Khan-i-Shavirdi, transferred for the following two nights to better quarters in that neighborhood, and allowed only after the lapse of seventy hours to regain His home. Abdu'l-Baha was thrown into prison and chained during the first night, after which He was permitted to join His Father. Twenty-five of the companions were cast into another prison and shackled, all of whom, except those responsible for that odious deed, whose imprisonment lasted several years, were, after six days, moved to the Khan-i-Shavirdi, and there placed, for six months, under confinement.
"Is it proper," the Commandant of the city, turning to Baha'u'llah, after He had arrived at the Governorate, boldly inquired, "that some of your followers should act in such a manner?" "If one of your soldiers," was the swift rejoinder, "were to commit a reprehensible act, would you be held responsible, and be punished in his place?" When interrogated, He was asked to state His name and that of the country from which He came. "It is more manifest than the sun," He answered. The same question was put to Him again, to which He gave the following reply: "I deem it not proper to mention it. Refer to the farman of the government which is in your possession." Once again they, with marked deference, reiterated their request, whereupon Baha'u'llah spoke with majesty and power these words: "My name is Baha'u'llah (Light of God), and My country is Nur (Light). Be ye apprized of it." Turning then, to the Mufti, He addressed him words of veiled rebuke, after which He spoke to the entire gathering, in such vehement and exalted language that none made bold to answer Him. Having quoted verses from the Suriy-i-Muluk,

--God Passes By, Page 191
He, afterwards, arose and left the gathering. The Governor, soon after, sent word that He was at liberty to return to His home, and apologized for what had occurred.
A population, already ill-disposed towards the exiles, was, after such an incident, fired with uncontrollable animosity for all those who bore the name of the Faith which those exiles professed. The charges of impiety, atheism, terrorism and heresy were openly and without restraint flung into their faces. Abbud, who lived next door to Baha'u'llah, reinforced the partition that separated his house from the dwelling of his now much-feared and suspected Neighbor. Even the children of the imprisoned exiles, whenever they ventured to show themselves in the streets during those days, would be pursued, vilified and pelted with stones.
The cup of Baha'u'llah's tribulations was now filled to overflowing. A situation, greatly humiliating, full of anxieties and even perilous, continued to face the exiles, until the time, set by an inscrutable Will, at which the tide of misery and abasement began to ebb, signalizing a transformation in the fortunes of the Faith even more conspicuous than the revolutionary change effected during the latter years of Baha'u'llah's sojourn in Baghdad.
The gradual recognition by all elements of the population of Baha'u'llah's complete innocence; the slow penetration of the true spirit of His teachings through the hard crust of their indifference and bigotry; the substitution of the sagacious and humane governor, Ahmad Big Tawfiq, for one whose mind had been hopelessly poisoned against the Faith and its followers; the unremitting labors of Abdu'l-Baha, now in the full flower of His manhood, Who, through His contacts with the rank and file of the population, was increasingly demonstrating His capacity to act as the shield of His Father; the providential dismissal of the officials who had been instrumental in prolonging the confinement of the innocent companions--all paved the way for the reaction that was now setting in, a reaction with which the period of Baha'u'llah's banishment to Akka will ever remain indissolubly associated.
Such was the devotion gradually kindled in the heart of that governor, through his association with Abdu'l-Baha, and later through his perusal of the literature of the Faith, which mischief-makers, in the hope of angering him, had submitted for his consideration, that he invariably refused to enter His presence without first removing his shoes, as a token of his respect for Him. It was even bruited about that his favored counselors were those very exiles

--God Passes By, Page 192
who were the followers of the Prisoner in his custody. His own son he was wont to send to Abdu'l-Baha for instruction and enlightenment. It was on the occasion of a long-sought audience with Baha'u'llah that, in response to a request for permission to render Him some service, the suggestion was made to him to restore the aqueduct which for thirty years had been allowed to fall into disuse--a suggestion which he immediately arose to carry out. To the inflow of pilgrims, among whom were numbered the devout and venerable Mulla Sadiq-i-Khurasani and the father of Badi, both survivors of the struggle of Tabarsi, he offered scarcely any opposition, though the text of the imperial farman forbade their admission into the city. Mustafa Diya Pasha, who became governor a few years later, had even gone so far as to intimate that his Prisoner was free to pass through its gates whenever He pleased, a suggestion which Baha'u'llah declined. Even the Mufti of Akka, Shaykh Mahmud, a man notorious for his bigotry, had been converted to the Faith, and, fired by his newborn enthusiasm, made a compilation of the Muhammadan traditions related to Akka. Nor were the occasionally unsympathetic governors, despatched to that city, able, despite the arbitrary power they wielded, to check the forces which were carrying the Author of the Faith towards His virtual emancipation and the ultimate accomplishment of His purpose. Men of letters, and even ulamas residing in Syria, were moved, as the years rolled by, to voice their recognition of Baha'u'llah's rising greatness and power. Aziz Pasha, who, in Adrianople, had evinced a profound attachment to Abdu'l-Baha, and had in the meantime been promoted to the rank of Vali, twice visited Akka for the express purpose of paying his respects to Baha'u'llah, and to renew his friendship with One Whom he had learned to admire and revere.
Though Baha'u'llah Himself practically never granted personal interviews, as He had been used to do in Baghdad, yet such was the influence He now wielded that the inhabitants openly asserted that the noticeable improvement in the climate and water of their city was directly attributable to His continued presence in their midst. The very designations by which they chose to refer to him, such as the "august leader," and "his highness" bespoke the reverence with which He inspired them. On one occasion, a European general who, together with the governor, was granted an audience by Him, was so impressed that he "remained kneeling on the ground near the door." Shaykh Aliy-i-Miri, the Mufti of Akka, had even, at the suggestion of Abdu'l-Baha, to plead insistently that He might permit

--God Passes By, Page 193
the termination of His nine-year confinement within the walls of the prison-city, before He would consent to leave its gates. The garden of Na'mayn, a small island, situated in the middle of a river to the east of the city, honored with the appellation of Ridvan, and designated by Him the "New Jerusalem" and "Our Verdant Isle," had, together with the residence of Abdu'llah Pasha,--rented and prepared for Him by Abdu'l-Baha, and situated a few miles north of Akka--become by now the favorite retreats of One Who, for almost a decade, had not set foot beyond the city walls, and Whose sole exercise had been to pace, in monotonous repetition, the floor of His bed-chamber.
Two years later the palace of Udi Khammar, on the construction of which so much wealth had been lavished, while Baha'u'llah lay imprisoned in the barracks, and which its owner had precipitately abandoned with his family owing to the outbreak of an epidemic disease, was rented and later purchased for Him--a dwelling-place which He characterized as the "lofty mansion," the spot which "God hath ordained as the most sublime vision of mankind." Abdu'l-Baha's visit to Beirut, at the invitation of Midhat Pasha, a former Grand Vizir of Turkey, occurring about this time; His association with the civil and ecclesiastical leaders of that city; His several interviews with the well-known Shaykh Muhammad Abdu served to enhance immensely the growing prestige of the community and spread abroad the fame of its most distinguished member. The splendid welcome accorded him by the learned and highly esteemed Shaykh Yusuf, the Mufti of Nazareth, who acted as host to the valis of Beirut, and who had despatched all the notables of the community several miles on the road to meet Him as He approached the town, accompanied by His brother and the Mufti of Akka, as well as the magnificent reception given by Abdu'l-Baha to that same Shaykh Yusuf when the latter visited Him in Akka, were such as to arouse the envy of those who, only a few years before, had treated Him and His fellow-exiles with feelings compounded of condescension and scorn.
The drastic farman of Sultan Abdu'l-'Aziz, though officially unrepealed, had by now become a dead letter. Though "Baha'u'llah was still nominally a prisoner, "the doors of majesty and true sovereignty were," in the words of Abdu'l-Baha, "flung wide open." "The rulers of Palestine," He moreover has written, "envied His influence and power. Governors and mutisarrifs, generals and local officials, would humbly request the honor of attaining His presence--a request to which He seldom acceded."

--God Passes By, Page 194
It was in that same mansion that the distinguished Orientalist, Prof. E. G. Browne of Cambridge, was granted his four successive interviews with Baha'u'llah, during the five days he was His guest at Bahji (April 15-20, 1890), interviews immortalized by the Exile's historic declaration that "these fruitless strifes, these ruinous wars shall pass away and the `Most Great Peace' shall come." "The face of Him on Whom I gazed," is the interviewer's memorable testimony for posterity, "I can never forget, though I cannot describe it. Those piercing eyes seemed to read one's very soul; power and authority sat on that ample brow.... No need to ask in whose presence I stood, as I bowed myself before one who is the object of a devotion and love which kings might envy and emperors sigh for in vain." "Here," the visitor himself has testified, "did I spend five most memorable days, during which I enjoyed unparalleled and unhoped-for opportunities of holding intercourse with those who are the fountain-heads of that mighty and wondrous spirit, which works with invisible but ever-increasing force for the transformation and quickening of a people who slumber in a sleep like unto death. It was, in truth, a strange and moving experience, but one whereof I despair of conveying any save the feeblest impression."
In that same year Baha'u'llah's tent, the "Tabernacle of Glory," was raised on Mt. Carmel, "the Hill of God and His Vineyard," the home of Elijah, extolled by Isaiah as the "mountain of the Lord," to which "all nations shall flow." Four times He visited Haifa, His last visit being no less than three months long. In the course of one of these visits, when His tent was pitched in the vicinity of the Carmelite Monastery, He, the "Lord of the Vineyard," revealed the Tablet of Carmel, remarkable for its allusions and prophecies. On another occasion He pointed out Himself to Abdu'l-Baha, as He stood on the slopes of that mountain, the site which was to serve as the permanent resting-place of the Bab, and on which a befitting mausoleum was later to be erected.
Properties, bordering on the Lake associated with the ministry of Jesus Christ, were, moreover, purchased at Baha'u'llah's bidding, designed to be consecrated to the glory of His Faith, and to be the forerunners of those "noble and imposing structures" which He, in His Tablets, had anticipated would be raised "throughout the length and breadth" of the Holy Land, as well as of the "rich and sacred territories adjoining the Jordan and its vicinity," which, in those Tablets, He had permitted to be dedicated "to the worship and service of the one true God."

--God Passes By, Page 195
The enormous expansion in the volume of Baha'u'llah's correspondence; the establishment of a Baha'i agency in Alexandria for its despatch and distribution; the facilities provided by His staunch follower, Muhammad Mustafa, now established in Beirut to safeguard the interests of the pilgrims who passed through that city; the comparative ease with which a titular Prisoner communicated with the multiplying centers in Persia, Iraq, Caucasus, Turkistan, and Egypt; the mission entrusted by Him to Sulayman Khan-i-Tanakabuni, known as Jamal Effendi, to initiate a systematic campaign of teaching in India and Burma; the appointment of a few of His followers as "Hands of the Cause of God"; the restoration of the Holy House in Shiraz, whose custodianship was now formally entrusted by Him to the Bab's wife and her sister; the conversion of a considerable number of the adherents of the Jewish, Zoroastrian and Buddhist Faiths, the first fruits of the zeal and the perseverance which itinerant teachers in Persia, India and Burma were so strikingly displaying --conversions that automatically resulted in a firm recognition by them of the Divine origin of both Christianity and Islam-- all these attested the vitality of a leadership that neither kings nor ecclesiastics, however powerful or antagonistic, could either destroy or undermine.
Nor should reference be omitted to the emergence of a prosperous community in the newly laid out city of Ishqabad, in Russian Turkistan, assured of the good will of a sympathetic government, enabling it to establish a Baha'i cemetery and to purchase property and erect thereon structures that were to prove the precursors of the first Mashriqu'l-Adhkar of the Baha'i world; or to the establishment of new outposts of the Faith in far-off Samarqand and Bukhara, in the heart of the Asiatic continent, in consequence of the discourses and writings of the erudite Fadil-i-Qa'ini and the learned apologist Mirza Abu'l-Fadl; or to the publication in India of five volumes of the writings of the Author of the Faith, including His "Most Holy Book"--publications which were to herald the vast multiplication of its literature, in various scripts and languages, and its dissemination, in later decades, throughout both the East and the West.
"Sultan Abdu'l-'Aziz," Baha'u'llah is reported by one of His fellow-exiles to have stated, "banished Us to this country in the greatest abasement, and since his object was to destroy Us and humble Us, whenever the means of glory and ease presented themselves, We did not reject them." "Now, praise be to God," He, moreover, as reported by Nabil in his narrative, once remarked, "it has reached

--God Passes By, Page 196
the point when all the people of these regions are manifesting their submissiveness unto Us." And again, as recorded in that same narrative: "The Ottoman Sultan, without any justification, or reason, arose to oppress Us, and sent Us to the fortress of Akka. His imperial farman decreed that none should associate with Us, and that We should become the object of the hatred of every one. The Hand of Divine power, therefore, swiftly avenged Us. It first loosed the winds of destruction upon his two irreplaceable ministers and confidants, Ali and Fu'ad, after which that Hand was stretched out to roll up the panoply of Aziz himself, and to seize him, as He only can seize, Who is the Mighty, the Strong."
"His enemies," Abdu'l-Baha, referring to this same theme, has written, "intended that His imprisonment should completely destroy and annihilate the blessed Cause, but this prison was, in reality, of the greatest assistance, and became the means of its development." "...This illustrious Being," He, moreover has affirmed, "uplifted His Cause in the Most Great Prison. From this Prison His light was shed abroad; His fame conquered the world, and the proclamation of His glory reached the East and the West." "His light at first had been a star; now it became a mighty sun." "Until our time," He, moreover has affirmed, "no such thing has ever occurred."
Little wonder that, in view of so remarkable a reversal in the circumstances attending the twenty-four years of His banishment to Akka, Baha'u'llah Himself should have penned these weighty words: "The Almighty ... hath transformed this Prison-House into the Most Exalted Paradise, the Heaven of Heavens."

--God Passes By, Page 197
CHAPTER XII
Baha'u'llah's Incarceration in Akka
(Continued)

While Baha'u'llah and the little band that bore Him company were being subjected to the severe hardships of a banishment intended to blot them from the face of the earth, the steadily expanding community of His followers in the land of His birth were undergoing a persecution more violent and of longer duration than the trials with which He and His companions were being afflicted. Though on a far smaller scale than the blood baths which had baptized the birth of the Faith, when in the course of a single year, as attested by Abdu'l-Baha, "more than four thousand souls were slain, and a great multitude of women and children left without protector and helper," the murderous and horrible acts subsequently perpetrated by an insatiable and unyielding enemy covered as wide a range and were marked by an even greater degree of ferocity.
Nasiri'd-Din Shah, stigmatized by Baha'u'llah as the "Prince of Oppressors," as one who had "perpetrated what hath caused the denizens of the cities of justice and equity to lament," was, during the period under review, in the full tide of his manhood and had reached the plenitude of his despotic power. The sole arbiter of the fortunes of a country "firmly stereotyped in the immemorial traditions of the East"; surrounded by "venal, artful and false" ministers whom he could elevate or abase at his pleasure; the head of an administration in which "every actor was, in different aspects, both the briber and the bribed"; allied, in his opposition to the Faith, with a sacerdotal order which constituted a veritable "church-state"; supported by a people preeminent in atrocity, notorious for its fanaticism, its servility, cupidity and corrupt practices, this capricious monarch, no longer able to lay hands upon the person of Baha'u'llah, had to content himself with the task of attempting to stamp out in his own dominions the remnants of a much-feared and newly resuscitated community. Next to him in rank and power were his three eldest sons, to whom, for purposes of internal administration, he had practically delegated his authority, and in whom he had invested the governorship of all the provinces of his kingdom. The province of

--God Passes By, Page 198
Adhirbayjan he had entrusted to the weak and timid Muzaffari'd-Din Mirza, the heir to his throne, who had fallen under the influence of the Shaykhi sect, and was showing a marked respect to the mullas. To the stern and savage rule of the astute Mas'ud Mirza, commonly known as Zillu's-Sultan, his eldest surviving son, whose mother had been of plebeian origin, he had committed over two-fifths of his kingdom, including the provinces of Yazd and Isfahan, whilst upon Kamran Mirza, his favorite son, commonly called by his title the Nayibu's-Saltanih, he had bestowed the rulership of Gilan and Mazindaran, and made him governor of Tihran, his minister of war and the commander-in-chief of his army. Such was the rivalry between the last two princes, who vied with each other in courting the favor of their father, that each endeavored, with the support of the leading mujtahids within his jurisdiction, to outshine the other in the meritorious task of hunting, plundering and exterminating the members of a defenseless community, who, at the bidding of Baha'u'llah, had ceased to offer armed resistance even in self-defense, and were carrying out His injunction that "it is better to be killed than kill." Nor were the clerical firebrands, Haji Mulla Aliy-i-Kani and Siyyid Sadiq-i-Tabataba'i, the two leading mujtahids of Tihran, together with Shaykh Muhammad-Baqir, their colleague in Isfahan, and Mir Muhammad-Husayn, the Imam-Jum'ih of that city, willing to allow the slightest opportunity to pass without striking, with all the force and authority they wielded, at an adversary whose liberalizing influences they had even more reason to fear than the sovereign himself.
Little wonder that, confronted by a situation so full of peril, the Faith should have been driven underground, and that arrests, interrogations, imprisonment, vituperation, spoliation, tortures and executions should constitute the outstanding features of this convulsive period in its development. The pilgrimages that had been initiated in Adrianople, and which later assumed in Akka impressive proportions, together with the dissemination of the Tablets of Baha'u'llah and the circulation of enthusiastic reports through the medium of those who had attained His presence served, moreover, to inflame the animosity of clergy and laity alike, who had foolishly imagined that the breach which had occurred in the ranks of the followers of the Faith in Adrianople and the sentence of life banishment pronounced subsequently against its Leader, would seal irretrievably its fate.
In Abadih a certain Ustad Ali-Akbar was, at the instigation of a local Siyyid, apprehended and so ruthlessly thrashed that he was

--God Passes By, Page 199
covered from head to foot with his own blood. In the village of Takur, at the bidding of the Shah, the property of the inhabitants was pillaged, Haji Mirza Rida-Quli, a half-brother of Baha'u'llah, was arrested, conducted to the capital and thrown into the Siyah-Chal, where he remained for a month, whilst the brother-in-law of Mirza Hasan, another half-brother of Baha'u'llah, was seized and branded with red-hot irons, after which the neighboring village of Dar-Kala was delivered to the flames.
Aqa Buzurg of Khurasan, the illustrious "Badi'" (Wonderful); converted to the Faith by Nabil; surnamed the "Pride of Martyrs"; the seventeen-year old bearer of the Tablet addressed to Nasiri'd-Din Shah; in whom, as affirmed by Baha'u'llah, "the spirit of might and power was breathed," was arrested, branded for three successive days, his head beaten to a pulp with the butt of a rifle, after which his body was thrown into a pit and earth and stones heaped upon it. After visiting Baha'u'llah in the barracks, during the second year of His confinement, he had arisen with amazing alacrity to carry that Tablet, alone and on foot, to Tihran and deliver it into the hands of the sovereign. A four months' journey had taken him to that city, and, after passing three days in fasting and vigilance, he had met the Shah proceeding on a hunting expedition to Shimiran. He had calmly and respectfully approached His Majesty, calling out, "O King! I have come to thee from Sheba with a weighty message"; whereupon at the Sovereign's order, the Tablet was taken from him and delivered to the mujtahids of Tihran who were commanded to reply to that Epistle--a command which they evaded, recommending instead that the messenger should be put to death. That Tablet was subsequently forwarded by the Shah to the Persian Ambassador in Constantinople, in the hope that its perusal by the Sultan's ministers might serve to further inflame their animosity. For a space of three years Baha'u'llah continued to extol in His writings the heroism of that youth, characterizing the references made by Him to that sublime sacrifice as the "salt of My Tablets."
Aba-Basir and Siyyid Ashraf, whose fathers had been slain in the struggle of Zanjan, were decapitated on the same day in that city, the former going so far as to instruct, while kneeling in prayer, his executioner as to how best to deal his blow, while the latter, after having been so brutally beaten that blood flowed from under his nails, was beheaded, as he held in his arms the body of his martyred companion. It was the mother of this same Ashraf who, when sent to the prison in the hope that she would persuade her only son to

--God Passes By, Page 200
recant, had warned him that she would disown him were he to denounce his faith, had bidden him follow the example of Aba-Basir, and had even watched him expire with eyes undimmed with tears. The wealthy and prominent Muhammad-Hasan Khan-i-Kashi was so mercilessly bastinadoed in Burujird that he succumbed to his ordeal. In Shiraz Mirza Aqay-i-Rikab-Saz, together with Mirza Rafi'-i-Khayyat and Mashhadi Nabi, were by order of the local mujtahid simultaneously strangled in the dead of night, their graves being later desecrated by a mob who heaped refuse upon them. Shaykh Abu'l-Qasim-i-Mazkani in Kashan, who had declined a drink of water that was offered him before his death, affirming that he thirsted for the cup of martyrdom, was dealt a fatal blow on the nape of his neck, whilst he was prostrating himself in prayer.
Mirza Baqir-i-Shirazi, who had transcribed the Tablets of Baha'u'llah in Adrianople with such unsparing devotion, was slain in Kirman, while in Ardikan the aged and infirm Gul-Muhammad was set upon by a furious mob, thrown to the ground, and so trampled upon by the hob-nailed boots of two siyyids that his ribs were crushed in and his teeth broken, after which his body was taken to the outskirts of the town and buried in a pit, only to be dug up the next day, dragged through the streets, and finally abandoned in the wilderness. In the city of Mashhad, notorious for its unbridled fanaticism, Haji Abdu'l-Majid, who was the eighty-five year old father of the afore-mentioned Badi' and a survivor of the struggle of Tabarsi, and who, after the martyrdom of his son, had visited Baha'u'llah and returned afire with zeal to Khurasan, was ripped open from waist to throat, and his head exposed on a marble slab to the gaze of a multitude of insulting onlookers, who, after dragging his body ignominiously through the bazaars, left it at the morgue to be claimed by his relatives.
In Isfahan Mulla Kazim was beheaded by order of Shaykh Muhammad-Baqir, and a horse made to gallop over his corpse, which was then delivered to the flames, while Siyyid Aqa Jan had his ears cut off, and was led by a halter through the streets and bazaars. A month later occurred in that same city the tragedy of the two famous brothers Mirza Muhammad-Hasan and Mirza Muhammad-Husayn, the "twin shining lights," respectively surnamed "Sultanu'sh-Shuhada" (King of Martyrs) and "Mahbubu'sh-Shuhada" (Beloved of Martyrs), who were celebrated for their generosity, trustworthiness, kindliness and piety. Their martyrdom was instigated by the wicked and dishonest Mir Muhammad-Husayn, the Imam-Jum'ih, stigmatized by

--God Passes By, Page 201
Baha'u'llah as the "she-serpent," who, in view of a large debt he had incurred in his transactions with them, schemed to nullify his obligations by denouncing them as Babis, and thereby encompassing their death. Their richly-furnished houses were plundered, even to the trees and flowers in their gardens, all their remaining possessions were confiscated; Shaykh Muhammad-Baqir, denounced by Baha'u'llah as the "wolf," pronounced their death-sentence; the Zillu's-Sultan ratified the decision, after which they were put in chains, decapitated, dragged to the Maydan-i-Shah, and there exposed to the indignities heaped upon them by a degraded and rapacious populace. "In such wise," Abdu'l-Baha has written, "was the blood of these two brothers shed that the Christian priest of Julfa cried out, lamented and wept on that day." For several years Baha'u'llah in His Tablets continued to make mention of them, to voice His grief over their passing and to extol their virtues.
Mulla Ali Jan was conducted on foot from Mazindaran to Tihran, the hardships of that journey being so severe that his neck was wounded and his body swollen from the waist to the feet. On the day of his martyrdom he asked for water, performed his ablutions, recited his prayers, bestowed a considerable gift of money on his executioner, and was still in the act of prayer when his throat was slit by a dagger, after which his corpse was spat upon, covered with mud, left exposed for three days, and finally hewn to pieces. In Namiq Mulla Ali, converted to the Faith in the days of the Bab, was so severely attacked and his ribs so badly broken with a pick-axe that he died immediately. Mirza Ashraf was slain in Isfahan, his corpse trampled under foot by Shaykh Muhammad Taqiy-i-Najafi, the "son of the wolf," and his pupils, savagely mutilated, and delivered to the mob to be burnt, after which his charred bones were buried beneath the ruins of a wall that was pulled down to cover them.
In Yazd, at the instigation of the mujtahid of that city, and by order of the callous Mahmud Mirza, the Jalulu'l-Dawlih, the governor, a son of Zillu's-Sultan, seven were done to death in a single day in horrible circumstances. The first of these, a twenty-seven year old youth, Ali-Asghar, was strangled, his body delivered into the hands of some Jews who, forcing the dead man's six companions to come with them, dragged the corpse through the streets, surrounded by a mob of people and soldiers beating drums and blowing trumpets, after which, arriving near the Telegraph Office, they beheaded the eighty-five year old Mulla Mihdi and dragged him in the same manner

--God Passes By, Page 202
to another quarter of the city, where, in view of a great throng of onlookers, frenzied by the throbbing strains of the music, they executed Aqa Ali in like manner. Proceeding thence to the house of the local mujtahid, and carrying with them the four remaining companions, they cut the throat of Mulla Aliy-i-Sabzivari, who had been addressing the crowd and glorying in his imminent martyrdom, hacked his body to pieces with a spade, while he was still alive, and pounded his skull to a pulp with stones. In another quarter, near the Mihriz gate, they slew Muhammad-Baqir, and afterwards, in the Maydan-i-Khan, as the music grew wilder and drowned the yells of the people, they beheaded the survivors who remained, two brothers in their early twenties, Ali-Asghar and Muhammad-Hasan. The stomach of the latter was ripped open and his heart and liver plucked out, after which his head was impaled on a spear, carried aloft, to the accompaniment of music, through the streets of the city, and suspended on a mulberry tree, and stoned by a great concourse of people. His body was cast before the door of his mother's house, into which women deliberately entered to dance and make merry. Even pieces of their flesh were carried away to be used as a medicament. Finally, the head of Muhammad-Hasan was attached to the lower part of his body and, together with those of the other martyrs, was borne to the outskirts of the city and so viciously pelted with stones that the skulls were broken, whereupon they compelled the Jews to carry the remains and throw them into a pit in the plain of Salsabil. A holiday was declared by the governor for the people, all the shops were closed by his order, the city was illuminated at night, and festivities proclaimed the consummation of one of the most barbarous acts perpetrated in modern times.
Nor were the Jews and the Parsis who had been newly converted to the Faith, and were living, the former in Hamadan, and the latter in Yazd, immune to the assaults of enemies whose fury was exasperated by the evidences of the penetration of the light of the Faith in quarters they had fondly imagined to be beyond its reach. Even in the city of Ishqabad the newly established Shi'ah community, envious of the rising prestige of the followers of Baha'u'llah who were living in their midst, instigated two ruffians to assault the seventy-year old Haji Muhammad-Riday-i-Isfahani, whom, in broad day and in the midst of the bazaar, they stabbed in no less than thirty-two places, exposing his liver, lacerating his stomach and tearing open his breast. A military court dispatched by the Czar to Ishqabad established, after prolonged investigation, the guilt of the

--God Passes By, Page 203
Shi'ahs, sentencing two to death and banishing six others--a sentence which neither Nasiri'd-Din Shah, nor the ulamas of Tihran, of Mashhad and of Tabriz, who were appealed to, could mitigate, but which the representatives of the aggrieved community, through their magnanimous intercession which greatly surprised the Russian authorities, succeeded in having commuted to a lighter punishment.
Such are some typical examples of the treatment meted out by the adversaries of the Faith to the newly resurgent community of its followers during the period of Baha'u'llah's banishment to Akka--a treatment which it may be truly said testified alternately to "the callousness of the brute and the ingenuity of the fiend."
The "inquisition and appalling tortures," following the attempt on the life of Nasiri'd-Din Shah, had already, in the words of no less eminent an observer than Lord Curzon of Kedleston, imparted to the Faith "a vitality which no other impulse could have secured." This recrudescence of persecution, this fresh outpouring of the blood of martyrs, served to further enliven the roots which that holy Sapling had already struck in its native soil. Careless of the policy of fire and blood which aimed at their annihilation, undismayed by the tragic blows rained upon a Leader so far removed from their midst, uncorrupted by the foul and seditious acts perpetrated by the Arch-Breaker of the Bab's Covenant, the followers of Baha'u'llah were multiplying in number and silently gathering the necessary strength that was to enable them, at a later stage, to lift their heads in freedom, and rear the fabric of their institutions.
Soon after his visit to Persia in the autumn of 1889 Lord Curzon of Kedleston wrote, in the course of references designed to dispel the "great confusion" and "error" prevailing "among European and specially English writers" regarding the Faith, that "the Baha'is are now believed to comprise nineteen-twentieths of the Babi persuasion." Count Gobineau, writing as far back as the year 1865, testified as follows: "L'opinion generale est que les Babis sont repandus dans toutes les classes de la population et parmi tous les religionnaires de la Perse, sauf les Nusayris et les Chretiens; mais ce sont surtout les classes eclairees, les hommes pratiquant les sciences du pays, qui sont donnes comme tres suspects. On pense, et avec raison, ce semble, que beaucoup de mullas, et parmi eux des mujtahids considerables, des magistrats d'un rang eleve, des hommes qui occupent a la cour des fonctions importantes et qui approchent de pres la personne du Roi, sont des Babis. D'apres un calcul fait recemment, il y aurait a Tihran cinq milles de ces religionnaires sur une population de quatre-vingt

--God Passes By, Page 204
milles ames a peu pres." Furthermore: "...Le Babisme a pris une action considerable sur l'intelligence de la nation persane, et, se rependant meme au dela des limites du territoire, il a deborde dans le pachalik de Baghdad, et passe aussi dans l'Inde." And again: "...Un mouvement religieux tout particulier dont l'Asie Centrale, c'est-a-dire la Perse, quelques points de l'Inde et une partie de la Turquie d'Asie, aux environs de Baghdad, est aujourd'hui vivement preoccupee, mouvement remarquable et digne d'etre etudie a tous les titres. Il permet d'assister a des developpements de faits, a des manifestations, a des catastrophes telles que l'on n'est pas habitue a les imaginer ailleurs que dans les temps recules ou se sont produites les grandes religions."
"These changes, however," Lord Curzon, alluding to the Declaration of the Mission of Baha'u'llah and the rebellion of Mirza Yahya, has, moreover written, "have in no wise impaired, but appear on the contrary, to have stimulated its propaganda, which has advanced with a rapidity inexplicable to those who can only see therein a crude form of political or even of metaphysical fermentation. The lowest estimate places the present number of Babis in Persia at half a million. I am disposed to think, from conversations with persons well qualified to judge, that the total is nearer one million." "They are to be found," he adds, "in every walk of life, from the ministers and nobles of the Court to the scavenger or the groom, not the least arena of their activity being the Musulman priesthood itself." "From the facts," is another testimony of his, "that Babism in its earliest years found itself in conflict with the civil powers, and that an attempt was made by Babis upon the life of the Shah, it has been wrongly inferred that the movement was political in origin and Nihilist in character... At the present time the Babis are equally loyal with any other subjects of the Crown. Nor does there appear to be any greater justice in the charges of socialism, communism and immorality that have so freely been levelled at the youthful persuasion ...The only communism known to and recommended by Him (the Bab) was that of the New Testament and the early Christian Church, viz., the sharing of goods in common by members of the Faith, and the exercise of alms-giving, and an ample charity. The charge of immorality seems to have arisen partly from the malignant inventions of opponents, partly from the much greater freedom claimed for women by the Bab, which in the oriental mind is scarcely dissociable from profligacy of conduct." And, finally, the following prognostication from his pen: "If Babism continues to grow at its

--God Passes By, Page 205
present rate of progression, a time may conceivably come when it will oust Muhammadanism from the field in Persia. This, I think, it would be unlikely to do, did it appear upon the ground under the flag of a hostile faith. But since its recruits are won from the best soldiers of the garrison whom it is attacking, there is greater reason to believe that it may ultimately prevail."
Baha'u'llah's incarceration in the prison-fortress of Akka, the manifold tribulations He endured, the prolonged ordeal to which the community of His followers in Persia was being subjected, did not arrest, nor could they even impede, to the slightest degree, the mighty stream of Divine Revelation, which, without interruption, had been flowing from His pen, and on which the future orientation, the integrity, the expansion and the consolidation of His Faith directly depended. Indeed, in their scope and volume, His writings, during the years of His confinement in the Most Great Prison, surpassed the outpourings of His pen in either Adrianople or Baghdad. More remarkable than the radical transformation in the circumstances of His own life in Akka, more far-reaching in its spiritual consequences than the campaign of repression pursued so relentlessly by the enemies of His Faith in the land of His birth, this unprecedented extension in the range of His writings, during His exile in that Prison, must rank as one of the most vitalizing and fruitful stages in the evolution of His Faith.
The tempestuous winds that swept the Faith at the inception of His ministry and the wintry desolation that marked the beginnings of His prophetic career, soon after His banishment from Tihran, were followed during the latter part of His sojourn in Baghdad, by what may be described as the vernal years of His Mission--years which witnessed the bursting into visible activity of the forces inherent in that Divine Seed that had lain dormant since the tragic removal of His Forerunner. With His arrival in Adrianople and the proclamation of His Mission the Orb of His Revelation climbed as it were to its zenith, and shone, as witnessed by the style and tone of His writings, in the plenitude of its summer glory. The period of His incarceration in Akka brought with it the ripening of a slowly maturing process, and was a period during which the choicest fruits of that mission were ultimately garnered.
The writings of Baha'u'llah during this period, as we survey the vast field which they embrace, seem to fall into three distinct categories. The first comprises those writings which constitute the sequel to the proclamation of His Mission in Adrianople. The second

--God Passes By, Page 206
includes the laws and ordinances of His Dispensation, which, for the most part, have been recorded in the Kitab-i-Aqdas, His Most Holy Book. To the third must be assigned those Tablets which partly enunciate and partly reaffirm the fundamental tenets and principles underlying that Dispensation.
The Proclamation of His Mission had been, as already observed, directed particularly to the kings of the earth, who, by virtue of the power and authority they wielded, were invested with a peculiar and inescapable responsibility for the destinies of their subjects. It was to these kings, as well as to the world's religious leaders, who exercised a no less pervasive influence on the mass of their followers, that the Prisoner of Akka directed His appeals, warnings, and exhortations during the first years of His incarceration in that city. "Upon Our arrival at this Prison," He Himself affirms, "We purposed to transmit to the kings the messages of their Lord, the Mighty, the All-Praised. Though We have transmitted to them, in several Tablets, that which We were commanded, yet We do it once again, as a token of God's grace."
To the kings of the earth, both in the East and in the West, both Christian and Muslim, who had already been collectively admonished and warned in the Suriy-i-Muluk revealed in Adrianople, and had been so vehemently summoned by the Bab, in the opening chapter of the Qayyumu'l-Asma', on the very night of the Declaration of His Mission, Baha'u'llah, during the darkest days of His confinement in Akka, addressed some of the noblest passages of His Most Holy Book. In these passages He called upon them to take fast hold of the "Most Great Law"; proclaimed Himself to be "the King of Kings" and "the Desire of all Nations"; declared them to be His "vassals" and "emblems of His sovereignty"; disclaimed any intention of laying hands on their kingdoms; bade them forsake their palaces, and hasten to gain admittance into His Kingdom; extolled the king who would arise to aid His Cause as "the very eye of mankind"; and finally arraigned them for the things which had befallen Him at their hands.
In His Tablet to Queen Victoria He, moreover, invites these kings to hold fast to "the Lesser Peace," since they had refused "the Most Great Peace"; exhorts them to be reconciled among themselves, to unite and to reduce their armaments; bids them refrain from laying excessive burdens on their subjects, who, He informs them, are their "wards" and "treasures"; enunciates the principle that should any one among them take up arms against another, all should rise against him;

--God Passes By, Page 207
and warns them not to deal with Him as the "King of Islam" and his ministers had dealt.
To the Emperor of the French, Napoleon III, the most prominent and influential monarch of his day in the West, designated by Him as the "Chief of Sovereigns," and who, to quote His words, had "cast behind his back" the Tablet revealed for him in Adrianople, He, while a prisoner in the army barracks, addressed a second Tablet and transmitted it through the French agent in Akka. In this He announces the coming of "Him Who is the Unconstrained," whose purpose is to "quicken the world" and unite its peoples; unequivocally asserts that Jesus Christ was the Herald of His Mission; proclaims the fall of "the stars of the firmament of knowledge," who have turned aside from Him; exposes that monarch's insincerity; and clearly prophesies that his kingdom shall be "thrown into confusion," that his "empire shall pass" from his hands, and that "commotions shall seize all the people in that land," unless he arises to help the Cause of God and follow Him Who is His Spirit.
In memorable passages addressed to "the Rulers of America and the Presidents of the Republics therein" He, in His Kitab-i-Aqdas, calls upon them to "adorn the temple of dominion with the ornament of justice and of the fear of God, and its head with the crown of remembrance" of their Lord; declares that "the Promised One" has been made manifest; counsels them to avail themselves of the "Day of God"; and bids them "bind with the hands of justice the broken" and "crush" the "oppressor" with "the rod of the commandments of their Lord, the Ordainer, the All-Wise."
To Nicolaevitch Alexander II, the all-powerful Czar of Russia, He addressed, as He lay a prisoner in the barracks, an Epistle wherein He announces the advent of the promised Father, Whom "the tongue of Isaiah hath extolled," and "with Whose name both the Torah and the Evangel were adorned"; commands him to "arise ... and summon the nations unto God"; warns him to beware lest his sovereignty withhold him from "Him Who is the Supreme Sovereign"; acknowledges the aid extended by his Ambassador in Tihran; and cautions him not to forfeit the station ordained for him by God.
To Queen Victoria He, during that same period, addressed an Epistle in which He calls upon her to incline her ear to the voice of her Lord, the Lord of all mankind; bids her "cast away all that is on earth," and set her heart towards her Lord, the Ancient of Days; asserts that "all that hath been mentioned in the Gospel hath been fulfilled"; assures her that God would reward her for having "forbidden

--God Passes By, Page 208
the trading in slaves," were she to follow what has been sent unto her by Him; commends her for having "entrusted the reins of counsel into the hands of the representatives of the people"; and exhorts them to "regard themselves as the representatives of all that dwell on earth," and to judge between men with "pure justice."
In a celebrated passage addressed to William I, King of Prussia and newly-acclaimed emperor of a unified Germany, He, in His Kitab-i-Aqdas, bids the sovereign hearken to His Voice, the Voice of God Himself; warns him to take heed lest his pride debar him from recognizing "the Day-Spring of Divine Revelation," and admonishes him to "remember the one (Napoleon III) whose power transcended" his power, and who "went down to dust in great loss." Furthermore, in that same Book, apostrophizing the "banks of the Rhine," He predicts that "the swords of retribution" would be drawn against them, and that "the lamentations of Berlin" would be raised, though at that time she was "in conspicuous glory."
In another notable passage of that same Book, addressed to Francis-Joseph, the Austrian Emperor and heir of the Holy Roman Empire, Baha'u'llah reproves the sovereign for having neglected to inquire about Him in the course of a pilgrimage to Jerusalem; takes God to witness that He had found him "clinging unto the Branch and heedless of the Root"; grieves to observe his waywardness; and bids him open his eyes and gaze on "the Light that shineth above this luminous Horizon."
To Ali Pasha, the Grand Vizir of the Sultan of Turkey He addressed, shortly after His arrival in Akka, a second Tablet, in which He reprimands him for his cruelty "that hath made hell to blaze and the Spirit to lament"; recounts his acts of oppression; condemns him as one of those who, from time immemorial, have denounced the Prophets as stirrers of mischief; prophesies his downfall; expatiates on His own sufferings and those of His fellow-exiles; extolls their fortitude and detachment; predicts that God's "wrathful anger" will seize him and his government, that "sedition will be stirred up" in their midst, and that their "dominions will be disrupted"; and affirms that were he to awake, he would abandon all his possessions, and would "choose to abide in one of the dilapidated rooms of this Most Great Prison." In the Lawh-i-Fu'ad, in the course of His reference to the premature death of the Sultan's Foreign Minister, Fu'ad Pasha, He thus confirms His above-mentioned prediction: "Soon will We dismiss the one (Ali Pasha) who was like unto him

--God Passes By, Page 209
and will lay hold on their Chief (Sultan Abdu'l-'Aziz) who ruleth the land, and I, verily, am the Almighty, the All-Compelling."
No less outspoken and emphatic are the messages, some embodied in specific Tablets, others interspersed through His writings, which Baha'u'llah addressed to the world's ecclesiastical leaders of all denominations--messages in which He discloses, clearly and unreservedly, the claims of His Revelation, summons them to heed His call, and denounces, in certain specific cases, their perversity, their extreme arrogance and tyranny.
In immortal passages of His Kitab-i-Aqdas and other Tablets He bids the entire company of these ecclesiastical leaders to "fear God," to "rein in" their pens, "fling away idle fancies and imaginings, and turn then towards the Horizon of Certitude"; warns them to "weigh not the Book of God (Kitab-i-Aqdas) with such standards and sciences as are current" amongst them; designates that same Book as the "Unerring Balance established amongst men"; laments over their blindness and waywardness; asserts His superiority in vision, insight, utterance and wisdom; proclaims His innate and God-given knowledge; cautions them not to "shut out the people by yet another veil," after He Himself had "rent the veils asunder"; accuses them of having been "the cause of the repudiation of the Faith in its early days"; and adjures them to "peruse with fairness and justice that which hath been sent down" by Him, and to "nullify not the Truth" with the things they possess.
To Pope Pius IX, the undisputed head of the most powerful Church in Christendom, possessor of both temporal and spiritual authority, He, a Prisoner in the army barracks of the penal-colony of Akka, addressed a most weighty Epistle, in which He announces that "He Who is the Lord of Lords is come overshadowed with clouds," and that "the Word which the Son concealed is made manifest." He, moreover, warns him not to dispute with Him even as the Pharisees of old disputed with Jesus Christ; bids him leave his palaces unto such as desire them, "sell all the embellished ornaments" in his possession, "expend them in the path of God," abandon his kingdom unto the kings, "arise ... amidst the peoples of the earth," and summon them to His Faith. Regarding him as one of the suns of the heaven of God's names, He cautions him to guard himself lest "darkness spread its veils" over him; calls upon him to "exhort the kings" to "deal equitably with men"; and counsels him to walk in the footsteps of his Lord, and follow His example.
To the patriarchs of the Christian Church He issued a specific

--God Passes By, Page 210
summons in which He proclaims the coming of the Promised One; exhorts them to "fear God" and not to follow "the vain imaginings of the superstitious"; and directs them to lay aside the things they possess and "take fast hold of the Tablet of God by His sovereign power." To the archbishops of that Church He similarly declares that "He Who is the Lord of all men hath appeared," that they are "numbered with the dead," and that great is the blessedness of him who is "stirred by the breeze of God, and hath arisen from amongst the dead in this perspicuous Name." In passages addressed to its bishops He proclaims that "the Everlasting Father calleth aloud between earth and heaven," pronounces them to be the fallen stars of the heaven of His knowledge, and affirms that His body "yearneth for the cross" and His head is "eager for the spear in the path of the All-Merciful." The concourse of Christian priests He bids "leave the bells," and come forth from their churches; exhorts them to "proclaim aloud the Most Great Name among the nations"; assures them that whoever will summon men in His Name will "show forth that which is beyond the power of all that are on earth"; warns them that the "Day of Reckoning hath appeared"; and counsels them to turn with their hearts to their "Lord, the Forgiving, the Generous." In numerous passages addressed to the "concourse of monks" He bids them not to seclude themselves in churches and cloisters, but to occupy themselves with that which will profit their souls and the souls of men; enjoins them to enter into wedlock; and affirms that if they choose to follow Him He will make them heirs of His Kingdom, and that if they transgress against Him, He will, in His long-suffering, endure it patiently.
And finally, in several passages addressed to the entire body of the followers of Jesus Christ He identifies Himself with the "Father" spoken of by Isaiah, with the "Comforter" Whose Covenant He Who is the Spirit (Jesus) had Himself established, and with the "Spirit of Truth" Who will guide them "into all truth"; proclaims His Day to be the Day of God; announces the conjunction of the river Jordan with the "Most Great Ocean"; asserts their heedlessness as well as His own claim to have opened unto them "the gates of the kingdom"; affirms that the promised "Temple" has been built "with the hands of the will" of their Lord, the Mighty, the Bounteous; bids them "rend the veils asunder," and enter in His name His Kingdom; recalls the saying of Jesus to Peter; and assures them that, if they choose to follow Him, He will make them to become "quickeners of mankind."
To the entire body of Muslim ecclesiastics Baha'u'llah specifically devoted innumerable passages in His Books and Tablets, wherein He,

--God Passes By, Page 211
in vehement language, denounces their cruelty; condemns their pride and arrogance; calls upon them to lay aside the things they possess, to hold their peace, and give ear to the words He has spoken; and asserts that, by reason of their deeds, "the exalted station of the people hath been abased, the standard of Islam hath been reversed, and its mighty throne hath fallen." To the "concourse of Persian divines" He more particularly addressed His condemnatory words in which He stigmatizes their deeds, and prophesies that their "glory will be turned into the most wretched abasement," and that they shall behold the punishment which will be inflicted upon them, "as decreed by God, the Ordainer, the All-Wise."
To the Jewish people, He, moreover, announced that the Most Great Law has come, that "the Ancient Beauty ruleth upon the throne of David," Who cries aloud and invokes His Name, that "from Zion hath appeared that which was hidden," and that "from Jerusalem is heard the Voice of God, the One, the Incomparable, the Omniscient."
To the "high priests" of the Zoroastrian Faith He, furthermore, proclaimed that "the Incomparable Friend" is manifest, that He "speaketh that wherein lieth salvation," that "the Hand of Omnipotence is stretched forth from behind the clouds," that the tokens of His majesty and greatness are unveiled; and declared that "no man's acts shall be acceptable in this day unless he forsaketh mankind and all that men possess, and setteth his face towards the Omnipotent One."
Some of the weightiest passages of His Epistle to Queen Victoria are addressed to the members of the British Legislature, the Mother of Parliaments, as well as to the elected representatives of the peoples in other lands. In these He asserts that His purpose is to quicken the world and unite its peoples; refers to the treatment meted out to Him by His enemies; exhorts the legislators to "take counsel together," and to concern themselves only "with that which profiteth mankind"; and affirms that the "sovereign remedy" for the "healing of all the world" is the "union of all its peoples in one universal Cause, one common Faith," which can "in no wise be achieved except through the power of a skilled and all-powerful and inspired Physician." He, moreover, in His Most Holy Book, has enjoined the selection of a single language and the adoption of a common script for all on earth to use, an injunction which, when carried out, would, as He Himself affirms in that Book, be one of the signs of the "coming of age of the human race."
No less significant are the words addressed separately by Him to the "people of the Bayan," to the wise men of the world, to its poets, to its men of letters, to its mystics and even to its tradesmen, in which

--God Passes By, Page 212
He exhorts them to be attentive to His voice, to recognize His Day, and to follow His bidding.
Such in sum are the salient features of the concluding utterances of that historic Proclamation, the opening notes of which were sounded during the latter part of Baha'u'llah's banishment to Adrianople, and which closed during the early years of His incarceration in the prison-fortress of Akka. Kings and emperors, severally and collectively; the chief magistrates of the Republics of the American continent; ministers and ambassadors; the Sovereign Pontiff himself; the Vicar of the Prophet of Islam; the royal Trustee of the Kingdom of the Hidden Imam; the monarchs of Christendom, its patriarchs, archbishops, bishops, priests and monks; the recognized leaders of both the Sunni and Shi'ah sacerdotal orders; the high priests of the Zoroastrian religion; the philosophers, the ecclesiastical leaders, the wise men and the inhabitants of Constantinople--that proud seat of both the Sultanate and the Caliphate; the entire company of the professed adherents of the Zoroastrian, the Jewish, the Christian and Muslim Faiths; the people of the Bayan; the wise men of the world, its men of letters, its poets, its mystics, its tradesmen, the elected representatives of its peoples; His own countrymen--all have, at one time or another, in books, Epistles, and Tablets, been brought directly within the purview of the exhortations, the warnings, the appeals, the declarations and the prophecies which constitute the theme of His momentous summons to the leaders of mankind--a summons which stands unparalleled in the annals of any previous religion, and to which the messages directed by the Prophet of Islam to some of the rulers among His contemporaries alone offer a faint resemblance.
"Never since the beginning of the world," Baha'u'llah Himself affirms, "hath the Message been so openly proclaimed." "Each one of them," He, specifically referring to the Tablets addressed by Him to the sovereigns of the earth--Tablets acclaimed by Abdu'l-Baha as a "miracle"--has written, "hath been designated by a special name. The first hath been named `The Rumbling,' the second `The Blow,' the third `The Inevitable,' the fourth `The Plain,' the fifth `The Catastrophe,' and the others `The Stunning Trumpet-Blast,' `The Near Event,' `The Great Terror,' `The Trumpet,' `The Bugle,' and the like, so that all the peoples of the earth may know, of a certainty, and may witness, with outward and inner eyes, that He Who is the Lord of Names hath prevailed, and will continue to prevail, under all conditions, over all men." The most important of these Tablets, together with the celebrated Suriy-i-Haykal (the Surih of the Temple), He,

--God Passes By, Page 213
moreover, ordered to be written in the shape of a pentacle, symbolizing the temple of man, and which He identified, when addressing the followers of the Gospel in one of His Tablets, with the "Temple" mentioned by the Prophet Zechariah, and designated as "the resplendent dawning-place of the All-Merciful," and which "the hands of the power of Him Who is the Causer of Causes" had built.
Unique and stupendous as was this Proclamation, it proved to be but a prelude to a still mightier revelation of the creative power of its Author, and to what may well rank as the most signal act of His ministry--the promulgation of the Kitab-i-Aqdas. Alluded to in the Kitab-i-Iqan; the principal repository of that Law which the Prophet Isaiah had anticipated, and which the writer of the Apocalypse had described as the "new heaven" and the "new earth," as "the Tabernacle of God," as the "Holy City," as the "Bride," the "New Jerusalem coming down from God," this "Most Holy Book," whose provisions must remain inviolate for no less than a thousand years, and whose system will embrace the entire planet, may well be regarded as the brightest emanation of the mind of Baha'u'llah, as the Mother Book of His Dispensation, and the Charter of His New World Order.
Revealed soon after Baha'u'llah had been transferred to the house of Udi Khammar (circa 1873), at a time when He was still encompassed by the tribulations that had afflicted Him, through the acts committed by His enemies and the professed adherents of His Faith, this Book, this treasury enshrining the priceless gems of His Revelation, stands out, by virtue of the principles it inculcates, the administrative institutions it ordains and the function with which it invests the appointed Successor of its Author, unique and incomparable among the world's sacred Scriptures. For, unlike the Old Testament and the Holy Books which preceded it, in which the actual precepts uttered by the Prophet Himself are non-existent; unlike the Gospels, in which the few sayings attributed to Jesus Christ afford no clear guidance regarding the future administration of the affairs of His Faith; unlike even the Qur'an which, though explicit in the laws and ordinances formulated by the Apostle of God, is silent on the all-important subject of the succession, the Kitab-i-Aqdas, revealed from first to last by the Author of the Dispensation Himself, not only preserves for posterity the basic laws and ordinances on which the fabric of His future World Order must rest, but ordains, in addition to the function of interpretation which it confers upon His Successor, the necessary institutions through

--God Passes By, Page 214
which the integrity and unity of His Faith can alone be safeguarded.
In this Charter of the future world civilization its Author--at once the Judge, the Lawgiver, the Unifier and Redeemer of mankind --announces to the kings of the earth the promulgation of the "Most Great Law"; pronounces them to be His vassals; proclaims Himself the "King of Kings"; disclaims any intention of laying hands on their kingdoms; reserves for Himself the right to "seize and possess the hearts of men"; warns the world's ecclesiastical leaders not to weigh the "Book of God" with such standards as are current amongst them; and affirms that the Book itself is the "Unerring Balance" established amongst men. In it He formally ordains the institution of the "House of Justice," defines its functions, fixes its revenues, and designates its members as the "Men of Justice," the "Deputies of God," the "Trustees of the All-Merciful," alludes to the future Center of His Covenant, and invests Him with the right of interpreting His holy Writ; anticipates by implication the institution of Guardianship; bears witness to the revolutionizing effect of His World Order; enunciates the doctrine of the "Most Great Infallibility" of the Manifestation of God; asserts this infallibility to be the inherent and exclusive right of the Prophet; and rules out the possibility of the appearance of another Manifestation ere the lapse of at least one thousand years.
In this Book He, moreover, prescribes the obligatory prayers; designates the time and period of fasting; prohibits congregational prayer except for the dead; fixes the Qiblih; institutes the Huququ'llah (Right of God); formulates the law of inheritance; ordains the institution of the Mashriqu'l-Adhkar; establishes the Nineteen Day Feasts, the Baha'i festivals and the Intercalary Days; abolishes the institution of priesthood; prohibits slavery, asceticism, mendicancy, monasticism, penance, the use of pulpits and the kissing of hands; prescribes monogamy; condemns cruelty to animals, idleness and sloth, backbiting and calumny; censures divorce; interdicts gambling, the use of opium, wine and other intoxicating drinks; specifies the punishments for murder, arson, adultery and theft; stresses the importance of marriage and lays down its essential conditions; imposes the obligation of engaging in some trade or profession, exalting such occupation to the rank of worship; emphasizes the necessity of providing the means for the education of children; and lays upon every person the duty of writing a testament and of strict obedience to one's government.
Apart from these provisions Baha'u'llah exhorts His followers to consort, with amity and concord and without discrimination, with

--God Passes By, Page 215
the adherents of all religions; warns them to guard against fanaticism, sedition, pride, dispute and contention; inculcates upon them immaculate cleanliness, strict truthfulness, spotless chastity, trustworthiness; hospitality, fidelity, courtesy, forbearance, justice and fairness; counsels them to be "even as the fingers of one hand and the limbs of one body"; calls upon them to arise and serve His Cause; and assures them of His undoubted aid. He, furthermore, dwells upon the instability of human affairs; declares that true liberty consists in man's submission to His commandments; cautions them not to be indulgent in carrying out His statutes; prescribes the twin inseparable duties of recognizing the "Dayspring of God's Revelation" and of observing all the ordinances revealed by Him, neither of which, He affirms, is acceptable without the other.
The significant summons issued to the Presidents of the Republics of the American continent to seize their opportunity in the Day of God and to champion the cause of justice; the injunction to the members of parliaments throughout the world, urging the adoption of a universal script and language; His warnings to William I, the conqueror of Napoleon III; the reproof He administers to Francis Joseph, the Emperor of Austria; His reference to "the lamentations of Berlin" in His apostrophe to "the banks of the Rhine"; His condemnation of "the throne of tyranny" established in Constantinople, and His prediction of the extinction of its "outward splendor" and of the tribulations destined to overtake its inhabitants; the words of cheer and comfort He addresses to His native city, assuring her that God had chosen her to be "the source of the joy of all mankind"; His prophecy that "the voice of the heroes of Khurasan" will be raised in glorification of their Lord; His assertion that men "endued with mighty valor" will be raised up in Kirman who will make mention of Him; and finally, His magnanimous assurance to a perfidious brother who had afflicted Him with such anguish, that an "ever-forgiving, all-bounteous" God would forgive him his iniquities were he only to repent--all these further enrich the contents of a Book designated by its Author as "the source of true felicity," as the "Unerring Balance," as the "Straight Path" and as the "quickener of mankind."
The laws and ordinances that constitute the major theme of this Book, Baha'u'llah, moreover, has specifically characterized as "the breath of life unto all created things," as "the mightiest stronghold," as the "fruits" of His "Tree," as "the highest means for the maintenance of order in the world and the security of its peoples," as "the lamps of His wisdom and loving-providence," as "the sweet smelling savor of

--God Passes By, Page 216
His garment," as the "keys" of His "mercy" to His creatures. "This Book," He Himself testifies, "is a heaven which We have adorned with the stars of Our commandments and prohibitions." "Blessed the man," He, moreover, has stated, "who will read it, and ponder the verses sent down in it by God, the Lord of Power, the Almighty. Say, O men! Take hold of it with the hand of resignation... By My life! It hath been sent down in a manner that amazeth the minds of men. Verily, it is My weightiest testimony unto all people, and the proof of the All-Merciful unto all who are in heaven and all who are on earth." And again: "Blessed the palate that savoreth its sweetness, and the perceiving eye that recognizeth that which is treasured therein, and the understanding heart that comprehendeth its allusions and mysteries. By God! Such is the majesty of what hath been revealed therein, and so tremendous the revelation of its veiled allusions that the loins of utterance shake when attempting their description." And finally: "In such a manner hath the Kitab-i-Aqdas been revealed that it attracteth and embraceth all the divinely appointed Dispensations. Blessed those who peruse it! Blessed those who apprehend it! Blessed those who meditate upon it! Blessed those who ponder its meaning! So vast is its range that it hath encompassed all men ere their recognition of it. Erelong will its sovereign power, its pervasive influence and the greatness of its might be manifested on earth."
The formulation by Baha'u'llah, in His Kitab-i-Aqdas, of the fundamental laws of His Dispensation was followed, as His Mission drew to a close, by the enunciation of certain precepts and principles which lie at the very core of His Faith, by the reaffirmation of truths He had previously proclaimed, by the elaboration and elucidation of some of the laws He had already laid down, by the revelation of further prophecies and warnings, and by the establishment of subsidiary ordinances designed to supplement the provisions of His Most Holy Book. These were recorded in unnumbered Tablets, which He continued to reveal until the last days of His earthly life, among which the "Ishraqat" (Splendors), the "Bisharat" (Glad Tidings), the "Tarazat" (Ornaments), the "Tajalliyat" (Effulgences), the "Kalimat-i-Firdawsiyyih" (Words of Paradise), the "Lawh-i-Aqdas" (Most Holy Tablet), the "Lawh-i-Dunya" (Tablet of the World), the "Lawh-i-Maqsud" (Tablet of Maqsud), are the most noteworthy. These Tablets--mighty and final effusions of His indefatigable pen-- must rank among the choicest fruits which His mind has yielded, and mark the consummation of His forty-year-long ministry.
Of the principles enshrined in these Tablets the most vital of

--God Passes By, Page 217
them all is the principle of the oneness and wholeness of the human race, which may well be regarded as the hall-mark of Baha'u'llah's Revelation and the pivot of His teachings. Of such cardinal importance is this principle of unity that it is expressly referred to in the Book of His Covenant, and He unreservedly proclaims it as the central purpose of His Faith. "We, verily," He declares, "have come to unite and weld together all that dwell on earth." "So potent is the light of unity," He further states, "that it can illuminate the whole earth." "At one time," He has written with reference to this central theme of His Revelation, "We spoke in the language of the lawgiver; at another in that of the truth seeker and the mystic, and yet Our supreme purpose and highest wish hath always been to disclose the glory and sublimity of this station." Unity, He states, is the goal that "excelleth every goal" and an aspiration which is "the monarch of all aspirations." "The world," He proclaims, "is but one country, and mankind its citizens." He further affirms that the unification of mankind, the last stage in the evolution of humanity towards maturity is inevitable, that "soon will the present day order be rolled up, and a new one spread out in its stead," that "the whole earth is now in a state of pregnancy," that "the day is approaching when it will have yielded its noblest fruits, when from it will have sprung forth the loftiest trees, the most enchanting blossoms, the most heavenly blessings." He deplores the defectiveness of the prevailing order, exposes the inadequacy of patriotism as a directing and controlling force in human society, and regards the "love of mankind" and service to its interests as the worthiest and most laudable objects of human endeavor. He, moreover, laments that "the vitality of men's belief in God is dying out in every land," that the "face of the world" is turned towards "waywardness and unbelief"; proclaims religion to be "a radiant light and an impregnable stronghold for the protection and wlfare of the peoples of the world" and "the chief instrument for the establishment of order in the world"; affirms its fundamental purpose to be the promotion of union and concord amongst men; warns lest it be made "a source of dissension, of discord and hatred"; commands that its principles be taught to children in the schools of the world, in a manner that would not be productive of either prejudice or fanaticism; attributes "the waywardness of the ungodly" to the "decline of religion"; and predicts "convulsions" of such severity as to "cause the limbs of mankind to quake."
The principle of collective security He unreservedly urges; recommends the reduction in national armaments; and proclaims as necessary

--God Passes By, Page 218
and inevitable the convening of a world gathering at which the kings and rulers of the world will deliberate for the establishment of peace among the nations.
Justice He extols as "the light of men" and their "guardian," as "the revealer of the secrets of the world of being, and the standard-bearer of love and bounty"; declares its radiance to be incomparable; affirms that upon it must depend "the organization of the world and the tranquillity of mankind." He characterizes its "two pillars"-- "reward and punishment"--as "the sources of life" to the human race; warns the peoples of the world to bestir themselves in anticipation of its advent; and prophesies that, after an interval of great turmoil and grievous injustice, its day-star will shine in its full splendor and glory.
He, furthermore, inculcates the principle of "moderation in all things"; declares that whatsoever, be it "Liberty, civilization and the like," "passeth beyond the limits of moderation" must "exercise a pernicious influence upon men"; observes that western civilization has gravely perturbed and alarmed the peoples of the world; and predicts that the day is approaching when the "flame" of a civilization "carried to excess" "will devour the cities."
Consultation He establishes as one of the fundamental principles of His Faith; describes it as "the lamp of guidance," as "the bestower of understanding," and as one of the two "luminaries" of the "heaven of Divine wisdom." Knowledge, He states, is "as wings to man's life and a ladder for his ascent"; its acquisition He regards as "incumbent upon every one"; considers "arts, crafts and sciences" to be conducive to the exaltation of the world of being; commends the wealth acquired through crafts and professions; acknowledges the indebtedness of the peoples of the world to scientists and craftsmen; and discourages the study of such sciences as are unprofitable to men, and "begin with words and end with words."
The injunction to "consort with all men in a spirit of friendliness and fellowship" He further emphasizes, and recognizes such association to be conducive to "union and concord," which, He affirms, are the establishers of order in the world and the quickeners of nations. The necessity of adopting a universal tongue and script He repeatedly stresses; deplores the waste of time involved in the study of divers languages; affirms that with the adoption of such a language and script the whole earth will be considered as "one city and one land"; and claims to be possessed of the knowledge of both, and ready to impart it to any one who might seek it from Him.
To the trustees of the House of Justice He assigns the duty of

--God Passes By, Page 219
legislating on matters not expressly provided in His writings, and promises that God will "inspire them with whatsoever He willeth." The establishment of a constitutional form of government, in which the ideals of republicanism and the majesty of kingship, characterized by Him as "one of the signs of God," are combined, He recommends as a meritorious achievement; urges that special regard be paid to the interests of agriculture; and makes specific reference to "the swiftly appearing newspapers," describes them as "the mirror of the world" and as "an amazing and potent phenomenon," and prescribes to all who are responsible for their production the duty to be sanctified from malice, passion and prejudice, to be just and fair-minded, to be painstaking in their inquiries, and ascertain all the facts in every situation.
The doctrine of the Most Great Infallibility He further elaborates; the obligation laid on His followers to "behave towards the government of the country in which they reside with loyalty, honesty and truthfulness," He reaffirms; the ban imposed upon the waging of holy war and the destruction of books He reemphasizes; and He singles out for special praise men of learning and wisdom, whom He extols as "eyes" to the body of mankind, and as the "greatest gifts" conferred upon the world.
Nor should a review of the outstanding features of Baha'u'llah's writings during the latter part of His banishment to Akka fail to include a reference to the Lawh-i-Hikmat (Tablet of Wisdom), in which He sets forth the fundamentals of true philosophy, or to the Tablet of Visitation revealed in honor of the Imam Husayn, whose praises He celebrates in glowing language; or to the "Questions and Answers" which elucidates the laws and ordinances of the Kitab-i-Aqdas; or to the "Lawh-i-Burhan" (Tablet of the Proof) in which the acts perpetrated by Shaykh Muhammad-Baqir, surnamed "Dhi'b" (Wolf), and Mir Muhammad-Husayn, the Imam-Jum'ih of Isfahan, surnamed "Raqsha" (She-Serpent), are severely condemned; or to the Lawh-i-Karmil (Tablet of Carmel) in which the Author significantly makes mention of "the City of God that hath descended from heaven," and prophesies that "erelong will God sail His Ark" upon that mountain, and "will manifest the people of Baha." Finally, mention must be made of His Epistle to Shaykh Muhammad-Taqi, surnamed "Ibn-i-Dhi'b" (Son of the Wolf), the last outstanding Tablet revealed by the pen of Baha'u'llah, in which He calls upon that rapacious priest to repent of his acts, quotes some of the most characteristic and celebrated passages of His own writings, and adduces proofs establishing the validity of His Cause.

--God Passes By, Page 220
With this book, revealed about one year prior to His ascension, the prodigious achievement as author of a hundred volumes, repositories of the priceless pearls of His Revelation, may be said to have practically terminated--volumes replete with unnumbered exhortations, revolutionizing principles, world-shaping laws and ordinances, dire warnings and portentous prophecies, with soul-uplifting prayers and meditations, illuminating commentaries and interpretations, impassioned discourses and homilies, all interspersed with either addresses or references to kings, to emperors and to ministers, of both the East and the West, to ecclesiastics of divers denominations, and to leaders in the intellectual, political, literary, mystical, commercial and humanitarian spheres of human activity.
"We, verily," wrote Baha'u'llah, surveying, in the evening of His life, from His Most Great Prison, the entire range of this vast and weighty Revelation, "have not fallen short of Our duty to exhort men, and to deliver that whereunto I was bidden by God, the Almighty, the All-Praised." "Is there any excuse," He further has stated, "left for any one in this Revelation? No, by God, the Lord of the Mighty Throne! My signs have encompassed the earth, and my power enveloped all mankind."

--God Passes By, Page 221
CHAPTER XIII
Ascension of Baha'u'llah

Well nigh half a century had passed since the inception of the Faith. Cradled in adversity, deprived in its infancy of its Herald and Leader, it had been raised from the dust, in which a hostile despot had thrown it, by its second and greatest Luminary Who, despite successive banishments, had, in less than half a century, succeeded in rehabilitating its fortunes, in proclaiming its Message, in enacting its laws and ordinances, in formulating its principles and in ordaining its institutions, and it had just begun to enjoy the sunshine of a prosperity never previously experienced, when suddenly it was robbed of its Author by the Hand of Destiny, its followers were plunged into sorrow and consternation, its repudiators found their declining hopes revive, and its adversaries, political as well as ecclesiastical, began to take heart again.
Already nine months before His ascension Baha'u'llah, as attested by Abdu'l-Baha, had voiced His desire to depart from this world. From that time onward it became increasingly evident, from the tone of His remarks to those who attained His presence, that the close of His earthly life was approaching, though He refrained from mentioning it openly to any one. On the night preceding the eleventh of Shavval 1309 A.H. (May 8, 1892) He contracted a slight fever which, though it mounted the following day, soon after subsided. He continued to grant interviews to certain of the friends and pilgrims, but it soon became evident that He was not well. His fever returned in a more acute form than before, His general condition grew steadily worse, complications ensued which at last culminated in His ascension, at the hour of dawn, on the 2nd of Dhi'l-Qa'dih 1309 A.H. (May 29, 1892), eight hours after sunset, in the 75th year of His age. His spirit, at long last released from the toils of a life crowded with tribulations, had winged its flight to His "other dominions," dominions "whereon the eyes of the people of names have never fallen," and to which the "Luminous Maid," "clad in white," had bidden Him hasten, as described by Himself in the Lawh-i-Ru'ya (Tablet of the Vision), revealed nineteen years previously, on the anniversary of the birth of His Forerunner.

--God Passes By, Page 222
Six days before He passed away He summoned to His presence, as He lay in bed leaning against one of His sons, the entire company of believers, including several pilgrims, who had assembled in the Mansion, for what proved to be their last audience with Him. "I am well pleased with you all," He gently and affectionately addressed the weeping crowd that gathered about Him. "Ye have rendered many services, and been very assiduous in your labors. Ye have come here every morning and every evening. May God assist you to remain united. May He aid you to exalt the Cause of the Lord of being." To the women, including members of His own family, gathered at His bedside, He addressed similar words of encouragement, definitely assuring them that in a document entrusted by Him to the Most Great Branch He had commended them all to His care.
The news of His ascension was instantly communicated to Sultan Abdu'l-Hamid in a telegram which began with the words "the Sun of Baha has set" and in which the monarch was advised of the intention of interring the sacred remains within the precincts of the Mansion, an arrangement to which he readily assented. Baha'u'llah was accordingly laid to rest in the northernmost room of the house which served as a dwelling-place for His son-in-law, the most northerly of the three houses lying to the west of, and adjacent to, the Mansion. His interment took place shortly after sunset, on the very day of His ascension.
The inconsolable Nabil, who had had the privilege of a private audience with Baha'u'llah during the days of His illness; whom Abdu'l-Baha had chosen to select those passages which constitute the text of the Tablet of Visitation now recited in the Most Holy Tomb; and who, in his uncontrollable grief, drowned himself in the sea shortly after the passing of his Beloved, thus describes the agony of those days: "Methinks, the spiritual commotion set up in the world of dust had caused all the worlds of God to tremble.... My inner and outer tongue are powerless to portray the condition we were in.... In the midst of the prevailing confusion a multitude of the inhabitants of Akka and of the neighboring villages, that had thronged the fields surrounding the Mansion, could be seen weeping, beating upon their heads, and crying aloud their grief."
For a full week a vast number of mourners, rich and poor alike, tarried to grieve with the bereaved family, partaking day and night of the food that was lavishly dispensed by its members. Notables, among whom were numbered Shi'ahs, Sunnis, Christians, Jews and Druzes, as well as poets, ulamas and government officials, all joined

--God Passes By, Page 223
in lamenting the loss, and in magnifying the virtues and greatness of Baha'u'llah, many of them paying to Him their written tributes, in verse and in prose, in both Arabic and Turkish. From cities as far afield as Damascus, Aleppo, Beirut and Cairo similar tributes were received. These glowing testimonials were, without exception, submitted to Abdu'l-Baha, Who now represented the Cause of the departed Leader, and Whose praises were often mingled in these eulogies with the homage paid to His Father.
And yet these effusive manifestations of sorrow and expressions of praise and of admiration, which the ascension of Baha'u'llah had spontaneously evoked among the unbelievers in the Holy Land and the adjoining countries, were but a drop when compared with the ocean of grief and the innumerable evidences of unbounded devotion which, at the hour of the setting of the Sun of Truth, poured forth from the hearts of the countless thousands who had espoused His Cause, and were determined to carry aloft its banner in Persia, India, Russia, Iraq, Turkey, Palestine, Egypt and Syria.
With the ascension of Baha'u'llah draws to a close a period which, in many ways, is unparalleled in the world's religious history. The first century of the Baha'i Era had by now run half its course. An epoch, unsurpassed in its sublimity, its fecundity and duration by any previous Dispensation, and characterized, except for a short interval of three years, by half a century of continuous and progressive Revelation, had terminated. The Message proclaimed by the Bab had yielded its golden fruit. The most momentous, though not the most spectacular phase of the Heroic Age had ended. The Sun of Truth, the world's greatest Luminary, had risen in the Siyah-Chal of Tihran, had broken through the clouds which enveloped it in Baghdad, had suffered a momentary eclipse whilst mounting to its zenith in Adrianople and had set finally in Akka, never to reappear ere the lapse of a full millenium. God's newborn Faith, the cynosure of all past Dispensations, had been fully and unreservedly proclaimed. The prophecies announcing its advent had been remarkably fulfilled. Its fundamental laws and cardinal principles, the warp and woof of the fabric of its future World Order, had been clearly enunciated. Its organic relation to, and its attitude towards, the religious systems which preceded it had been unmistakably defined. The primary institutions, within which an embryonic World Order was destined to mature, had been unassailably established. The Covenant designed to safeguard the unity and integrity of its world-embracing system had been irrevocably bequeathed to posterity. The promise of the

--God Passes By, Page 224
unification of the whole human race, of the inauguration of the Most Great Peace, of the unfoldment of a world civilization, had been incontestably given. The dire warnings, foreshadowing catastrophes destined to befall kings, ecclesiastics, governments and peoples, as a prelude to so glorious a consummation, had been repeatedly uttered. The significant summons to the Chief Magistrates of the New World, forerunner of the Mission with which the North American continent was to be later invested, had been issued. The initial contact with a nation, a descendant of whose royal house was to espouse its Cause ere the expiry of the first Baha'i century, had been established. The original impulse which, in the course of successive decades, has conferred, and will continue to confer, in the years to come, inestimable benefits of both spiritual and institutional significance upon God's holy mountain, overlooking the Most Great Prison, had been imparted. And finally, the first banners of a spiritual conquest which, ere the termination of that century, was to embrace no less than sixty countries in both the Eastern and Western hemispheres had been triumphantly planted.
In the vastness and diversity of its Holy Writ; in the number of its martyrs; in the valor of its champions; in the example set by its followers; in the condign punishment suffered by its adversaries; in the pervasiveness of its influence; in the incomparable heroism of its Herald; in the dazzling greatness of its Author; in the mysterious operation of its irresistible spirit; the Faith of Baha'u'llah, now standing at the threshold of the sixth decade of its existence, had amply demonstrated its capacity to forge ahead, indivisible and incorruptible, along the course traced for it by its Founder, and to display, before the gaze of successive generations, the signs and tokens of that celestial potency with which He Himself had so richly endowed it.
To the fate that has overtaken those kings, ministers and ecclesiastics, in the East as well as in the West, who have, at various stages of Baha'u'llah's ministry, either deliberately persecuted His Cause, or have neglected to heed the warnings He had uttered, or have failed in their manifest duty to respond to His summons or to accord Him and His message the treatment they deserved, particular attention, I feel, should at this juncture be directed. Baha'u'llah Himself, referring to those who had actively arisen to destroy or harm His Faith, had declared that "God hath not blinked, nor will He ever blink His eyes at the tyranny of the oppressor. More particularly in this Revelation hath He visited each and every tyrant with His vengeance." Vast and awful is, indeed, the spectacle which meets our

--God Passes By, Page 225
eyes, as we survey the field over which the retributory winds of God have, since the inception of the ministry of Baha'u'llah, furiously swept, dethroning monarchs, extinguishing dynasties, uprooting ecclesiastical hierarchies, precipitating wars and revolutions, driving from office princes and ministers, dispossessing the usurper, casting down the tyrant, and chastising the wicked and the rebellious.
Sultan Abdu'l-'Aziz, who with Nasiri'd-Din Shah was the author of the calamities heaped upon Baha'u'llah, and was himself responsible for three decrees of banishment against the Prophet; who had been stigmatized, in the Kitab-i-Aqdas, as occupying the "throne of tyranny," and whose fall had been prophesied in the Lawh-i-Fu'ad, was deposed in consequence of a palace revolution, was condemned by a fatva (sentence) of the Mufti in his own capital, was four days later assassinated (1876), and was succeeded by a nephew who was declared to be an imbecile. The war of 1877-78 emancipated eleven million people from the Turkish yoke; Adrianople was occupied by the Russian forces; the empire itself was dissolved as a result of the war of 1914-18; the Sultanate was abolished; a republic was proclaimed; and a rulership that had endured above six centuries was ended.
The vain and despotic Nasiri'd-Din Shah, denounced by Baha'u'llah as the "Prince of Oppressors"; of whom He had written that he would soon be made "an object-lesson for the world"; whose reign was stained by the execution of the Bab and the imprisonment of Baha'u'llah; who had persistently instigated his subsequent banishments to Constantinople, Adrianople and Akka; who, in collusion with a vicious sacerdotal order, had vowed to strangle the Faith in its cradle, was dramatically assassinated, in the shrine of Shah Abdu'l-'Azim, on the very eve of his jubilee, which, as ushering in a new era, was to have been celebrated with the most elaborate magnificence, and was to go down in history as the greatest day in the annals of the Persian nation. The fortunes of his house thereafter steadily declined, and finally through the scandalous misconduct of the dissipated and irresponsible Ahmad Shah, led to the eclipse and disappearance of the Qajar dynasty.
Napoleon III, the foremost monarch of his day in the West, excessively ambitious, inordinately proud, tricky and superficial, who is reported to have contemptuously flung down the Tablet sent to him by Baha'u'llah, who was tested by Him and found wanting, and whose downfall was explicitly predicted in a subsequent Tablet, was ignominiously defeated in the Battle of Sedan (1870), marking the greatest military capitulation recorded in modern history; lost his

--God Passes By, Page 226
kingdom and spent the remaining years of his life in exile. His hopes were utterly blasted, his only son, the Prince Imperial, was killed in the Zulu War, his much vaunted empire collapsed, a civil war ensued more ferocious than the Franco-German war itself, and William I, the Prussian king, was hailed emperor of a unified Germany in the Palace of Versailles.
William I, the pride-intoxicated newly-acclaimed conqueror of Napoleon III, admonished in the Kitab-i-Aqdas and bidden to ponder the fate that had overtaken "one whose power transcended" his own, warned in that same Book, that the "lamentations of Berlin" would be raised and that the banks of the Rhine would be "covered with gore," sustained two attempts on his life, and was succeeded by a son who died of a mortal disease, three months after his accession to the throne, bequeathing the throne to the arrogant, the headstrong and short-sighted William II. The pride of the new monarch precipitated his downfall. Revolution, swiftly and suddenly, broke out in his capital, communism reared its head in a number of cities; the princes of the German states abdicated, and he himself, fleeing ignominiously to Holland, was compelled to relinquish his right to the throne. The constitution of Weimar sealed the fate of the empire, whose birth had been so loudly proclaimed by his grandfather, and the terms of an oppressively severe treaty provoked "the lamentations" which, half a century before, had been ominously prophesied.
The arbitrary and unyielding Francis Joseph, emperor of Austria and king of Hungary, who had been reproved in the Kitab-i-Aqdas, for having neglected his manifest duty to inquire about Baha'u'llah during his pilgrimage to the Holy Land, was so engulfed by misfortunes and tragedies that his reign came to be regarded as one unsurpassed by any other reign in the calamities it inflicted upon the nation. His brother, Maximilian, was put to death in Mexico; the Crown Prince Rudolph perished in ignominious circumstances; the Empress was assassinated; Archduke Francis Ferdinand and his wife were murdered in Serajevo; the "ramshackle empire" itself disintegrated, was carved up, and a shrunken republic was set up on the ruins of a vanished Holy Roman Empire--a republic which, after a brief and precarious existence, was blotted out from the political map of Europe.
Nicolaevitch Alexander II, the all-powerful Czar of Russia, who, in a Tablet addressed to him by name had been thrice warned by Baha'u'llah, had been bidden to "summon the nations unto God," and had been cautioned not to allow his sovereignty to prevent him

--God Passes By, Page 227
from recognizing "the Supreme Sovereign," suffered several attempts on his life, and at last died at the hand of an assassin. A harsh policy of repression, initiated by himself and followed by his successor, Alexander III, paved the way for a revolution which, in the reign of Nicholas II, swept away on a bloody tide the empire of the Czars, brought in its wake war, disease and famine, and established a militant proletariat which massacred the nobility, persecuted the clergy, drove away the intellectuals, disendowed the state religion, executed the Czar with his consort and his family, and extinguished the dynasty of the Romanoffs.
Pope Pius IX, the undisputed head of the most powerful Church in Christendom, who had been commanded, in an Epistle addressed to him by Baha'u'llah, to leave his "palaces unto such as desire them," to "sell all the embellished ornaments" in his possession, to "expend them in the path of God," and hasten towards "the Kingdom," was compelled to surrender, in distressing circumstances, to the besieging forces of King Victor Emmanuel, and to submit himself to be depossessed of the Papal States and of Rome itself. The loss of "the Eternal City," over which the Papal flag had flown for one thousand years, and the humiliation of the religious orders under his jurisdiction, added mental anguish to his physical infirmities and embittered the last years of his life. The formal recognition of the Kingdom of Italy subsequently exacted from one of his successors in the Vatican, confirmed the virtual extinction of the Pope's temporal sovereignty.
But the rapid dissolution of the Ottoman, the Napoleonic, the German, the Austrian and the Russian empires, the demise of the Qajar dynasty and the virtual extinction of the temporal sovereignty of the Roman Pontiff do not exhaust the story of the catastrophes that befell the monarchies of the world through the neglect of Baha'u'llah's warnings conveyed in the opening passages of His Suriy-i-Muluk. The conversion of the Portuguese and Spanish monarchies, as well as the Chinese empire, into republics; the strange fate that has, more recently, been pursuing the sovereigns of Holland, of Norway, of Greece, of Yugoslavia and of Albania now living in exile; the virtual abdication of the authority exercised by the kings of Denmark, of Belgium, of Bulgaria, of Rumania and of Italy; the apprehension with which their fellow sovereigns must be viewing the convulsions that have seized so many thrones; the shame and acts of violence which, in some instances, have darkened the annals of the reigns of certain monarchs in both the East and the West, and still more recently the sudden downfall of the Founder of the newly

--God Passes By, Page 228
established dynasty in Persia--these are yet further instances of the infliction of the "Divine Chastisement" foreshadowed by Baha'u'llah in that immortal Surih, and show forth the divine reality of the arraignment pronounced by Him against the rulers of the earth in His Most Holy Book.
No less arresting has been the extinction of the all-pervasive influence exerted by the Muslim ecclesiastical leaders, both Sunni and Shi'ah, in the two countries in which the mightiest institutions of Islam had been reared, and which have been directly associated with the tribulations heaped upon the Bab and Baha'u'llah.
The Caliph, the self-styled vicar of the Prophet of Islam, known also as the "Commander of the Faithful," the protector of the holy cities of Mecca and Medina, whose spiritual jurisdiction extended over more than two hundred million Muhammadans, was by the abolition of the Sultanate in Turkey, divested of his temporal authority, hitherto regarded as inseparable from his high office. The Caliph himself, after having occupied for a brief period, an anomalous and precarious position, fled to Europe; the Caliphate, the most august and powerful institution of Islam, was, without consultation with any community in the Sunni world, summarily abolished; the unity of the most powerful branch of the Islamic Faith was thereby shattered; a formal, a complete and permanent separation of the Turkish state from the Sunni faith was proclaimed; the Shari'ah canonical Law was annulled; ecclesiastical institutions were disendowed; a civil code was promulgated; religious orders were suppressed; the Sunni hierarchy was dissolved; the Arabic tongue, the language of the Prophet of Islam, fell into disuse, and its script was superseded by the Latin alphabet; the Qur'an itself was translated into Turkish; Constantinople, the "Dome of Islam," sank to the level of a provincial city, and its peerless jewel, the Mosque of St. Sophia, was converted into a museum--a series of degradations recalling the fate which, in the first century of the Christian Era, befell the Jewish people, the city of Jerusalem, the Temple of Solomon, the Holy of Holies, and an ecclesiastical hierarchy, whose members were the avowed persecutors of the religion of Jesus Christ.
A similar convulsion shook the foundations of the entire sacerdotal order in Persia, though its formal divorce from the Persian state is as yet unproclaimed. A "church-state," that had been firmly rooted in the life of the nation and had extended its ramifications to every sphere of life in that country, was virtually disrupted. A sacerdotal order, the rock wall of Shi'ah Islam in that land, was

--God Passes By, Page 229
paralyzed and discredited; its mujtahids, the favorite ministers of the hidden Imam, were reduced to an insignificant number; all its beturbaned officers, except for a handful, were ruthlessly forced to exchange their traditional head-dress and robes for the European clothes they themselves anathematized; the pomp and pageantry that marked their ceremonials vanished; their fatvas (sentences) were nullified; their endowments were handed over to a civil administration; their mosques and seminaries were deserted; the right of sanctuary accorded to their shrines ceased to be recognized; their religious plays were banned; their takyihs were closed and even their pilgrimages to Najaf and Karbila were discouraged and curtailed. The disuse of the veil; the recognition of the equality of sexes; the establishment of civil tribunals; the abolition of concubinage; the disparagement of the use of the Arabic tongue, the language of Islam and of the Qur'an, and the efforts exerted to divorce it from Persian --all these further proclaim the degradation, and foreshadow the final extinction, of that infamous crew, whose leaders had dared style themselves "servants of the Lord of Saintship" (Imam Ali), who had so often received the homage of the pious kings of the Safavi dynasty, and whose anathemas, ever since the birth of the Faith of the Bab, had been chiefly responsible for the torrents of blood which had been shed, and whose acts have blackened the annals of both their religion and nation.
A crisis, not indeed as severe as that which shook the Islamic sacerdotal orders--the inveterate adversaries of the Faith--has, moreover, afflicted the ecclesiastical institutions of Christendom, whose influence, ever since Baha'u'llah's summons was issued and His warning was sounded, has visibly deteriorated, whose prestige has been gravely damaged, whose authority has steadily declined, and whose power, rights and prerogatives have been increasingly circumscribed. The virtual extinction of the temporal sovereignty of the Roman Pontiff, to which reference has already been made; the wave of anti-clericalism that brought in its wake the separation of the Catholic Church from the French Republic; the organized assault launched by a triumphant Communist state upon the Greek Orthodox Church in Russia, and the consequent disestablishment, disendowment and persecution of the state religion; the dismemberment of the Austro-Hungarian monarchy which owed its allegiance to the Church of Rome and powerfully supported its institutions; the ordeal to which that same Church has been subjected in Spain and in Mexico; the wave of secularization which, at present, is engulfing the Catholic, the

--God Passes By, Page 230
Anglican and the Presbyterian Missions in non-Christian lands; the forces of an aggressive paganism which are assailing the ancient citadels of the Catholic, the Greek Orthodox and the Lutheran Churches in Western, in Central and Eastern Europe, in the Balkans and in the Baltic and Scandinavian states--these stand out as the most conspicuous manifestations of the decline in the fortunes of the ecclesiastical leaders of Christendom, leaders who, heedless of the voice of Baha'u'llah, have interposed themselves between the Christ returned in the glory of the Father and their respective congregations.
Nor can we fail to note the progressive deterioration in the authority, wielded by the ecclesiastical leaders of the Jewish and Zoroastrian Faiths, ever since the voice of Baha'u'llah was raised, announcing, in no uncertain terms, that the "Most Great Law is come," that the Ancient Beauty "ruleth upon the throne of David," and that "whatsoever hath been announced in the Books (Zoroastrian Holy Writ) hath been revealed and made clear." The evidences of increasing revolt against clerical authority; the disrespect and indifference shown to time-honored observances, rituals and ceremonials; the repeated inroads made by the forces of an aggressive and often hostile nationalism into the spheres of clerical jurisdiction; and the general apathy with which, particularly in the case of the professed adherents of the Zoroastrian Faith, these encroachments are regarded --all provide, beyond the shadow of a doubt, further justification of the warnings and predictions uttered by Baha'u'llah in His historic addresses to the world's ecclesiastical leaders.
Such in sum are the awful evidences of God's retributive justice that have afflicted kings as well as ecclesiastics, in both the East and the West, as a direct consequence of either their active opposition to the Faith of Baha'u'llah, or of their lamentable failure to respond to His call, to inquire into His Message, to avert the sufferings He endured, or to heed the marvelous signs and prodigies which, during a hundred years, have accompanied the birth and rise of His Revelation.
"From two ranks amongst men," is His terse and prophetic utterance, "power hath been seized: kings and ecclesiastics." "If ye pay no heed," He thus warned the kings of the earth, "unto the counsels which ... We have revealed in this Tablet, Divine chastisement will assail you from every direction... On that day ye shall ... recognize your own impotence." And again: "Though aware of most of Our afflictions, ye, nevertheless, have failed to stay the hand of the aggressor." And, furthermore, this arraignment: "...We ... will

--God Passes By, Page 231
be patient, as We have been patient in that which hath befallen Us at your hands, O concourse of kings!"
Condemning specifically the world's ecclesiastical leaders, He has written: "The source and origin of tyranny have been the divines... God, verily, is clear of them, and We, too, are clear of them." "When We observed carefully," He openly affirms, "We discovered that Our enemies are, for the most part, the divines." "O concourse of divines!" He thus addresses them, "Ye shall not henceforth behold yourselves possessed of any power, inasmuch as We have seized it from you..." "Had ye believed in God when He revealed Himself," He explains, "the people would not have turned aside from Him, nor would the things ye witness today have befallen Us." "They," referring more specifically to Muslim ecclesiastics, He asserts, "rose up against Us with such cruelty as hath sapped the strength of Islam..." "The divines of Persia," He affirms, "committed that which no people amongst the peoples of the world hath committed." And again: "...The divines of Persia ... have perpetrated what the Jews have not perpetrated during the Revelation of Him Who is the Spirit (Jesus)." And finally, these portentous prophecies: "Because of you the people were abased, and the banner of Islam was hauled down, and its mighty throne subverted." "Erelong will all that ye possess perish, and your glory be turned into the most wretched abasement, and ye shall behold the punishment for what ye have wrought..." "Erelong," the Bab Himself, even more openly prophesies, "We will, in very truth, torment such as waged war against Husayn (Imam Husayn) ... with the most afflictive torment..." "Erelong will God wreak His vengeance upon them, at the time of Our return, and He hath, in very truth, prepared for them, in the world to come, a severe torment."
Nor should, in a review of this nature, reference be omitted to those princes, ministers and ecclesiastics who have individually been responsible for the afflictive trials which Baha'u'llah and His followers have suffered. Fu'ad Pasha, the Turkish Minister for Foreign Affairs, denounced by Him as the "instigator" of His banishment to the Most Great Prison, who had so assiduously striven with his colleague Ali Pasha, to excite the fears and suspicions of a despot already predisposed against the Faith and its Leader, was, about a year after he had succeeded in executing his design, struck down, while on a trip to Paris, by the avenging rod of God, and died at Nice (1869). Ali Pasha, the Sadr-i-A'zam (Prime Minister), denounced in such forceful language in the Lawh-i-Ra'is, whose downfall the Lawh-i-Fu'ad

--God Passes By, Page 232
had unmistakably predicted, was, a few years after Baha'u'llah's banishment to Akka, dismissed from office, was shorn of all power, and sank into complete oblivion. The tyrannical Prince Mas'ud Mirza, the Zillu's-Sultan, Nasiri'd-Din Shah's eldest son and ruler over more than two-fifths of his kingdom, stigmatized by Baha'u'llah as "the Infernal Tree," fell into disgrace, was deprived of all his governorships, except that of Isfahan, and lost all chances of future eminence or promotion. The rapacious Prince Jalalu'd-Dawlih, branded by the Supreme Pen as "the tyrant of Yazd," was, about a year after the iniquities he had perpetrated, deprived of his post, recalled to Tihran, and forced to return a part of the property he had stolen from his victims.
The scheming, the ambitious and profligate Mirza Buzurg Khan, the Persian Consul General in Baghdad, was eventually dismissed from office, "overwhelmed with disaster, filled with remorse and plunged into confusion." The notorious Mujtahid Siyyid Sadiq-i-Tabataba'i, denounced by Baha'u'llah as "the Liar of Tihran," the author of the monstrous decree condemning every male member of the Baha'i community in Persia, young or old, high or low, to be put to death, and all its women to be deported, was suddenly taken ill, fell a prey to a disease that ravaged his heart, his brain and his limbs, and precipitated eventually his death. The high-handed Subhi Pasha, who had peremptorily summoned Baha'u'llah to the government house in Akka, lost the position he occupied, and was recalled under circumstances highly detrimental to his reputation. Nor were the other governors of the city, who had dealt unjustly with the exalted Prisoner in their charge and His fellow-exiles, spared a like fate. "Every pasha," testifies Nabil in his narrative, "whose conduct in Akka was commendable enjoyed a long term of office, and was bountifully favored by God, whereas every hostile Mutisarrif (governor) was speedily deposed by the Hand of Divine power, even as Abdu'r-Rahman Pasha and Muhammad-Yusuf Pasha who, on the morrow of the very night they had resolved to lay hands on the loved ones of Baha'u'llah, were telegraphically advised of their dismissal. Such was their fate that they were never again given a position."
Shaykh Muhammad-Baqir, surnamed the "Wolf," who, in the strongly condemnatory Lawh-i-Burhan addressed to him by Baha'u'llah, had been compared to "the last trace of sunlight upon the mountain-top," witnessed the steady decline of his prestige, and died in a miserable state of acute remorse. His accomplice, Mir Muhammad-Husayn, surnamed the "She-Serpent," whom Baha'u'llah described

--God Passes By, Page 233
as one "infinitely more wicked than the oppressor of Karbila," was, about that same time, expelled from Isfahan, wandered from village to village, contracted a disease that engendered so foul an odor that even his wife and daughter could not bear to approach him, and died in such ill-favor with the local authorities that no one dared to attend his funeral, his corpse being ignominiously interred by a few porters.
Mention should, moreover, be made of the devastating famine which, about a year after the illustrious Badi' had been tortured to death, ravaged Persia and reduced the population to such extremities that even the rich went hungry, and hundreds of mothers ghoulishly devoured their own children.
Nor can this subject be dismissed without special reference being made to the Arch-Breaker of the Covenant of the Bab, Mirza Yahya, who lived long enough to witness, while eking out a miserable existence in Cyprus, termed by the Turks "the Island of Satan," every hope he had so maliciously conceived reduced to naught. A pensioner first of the Turkish and later of the British Government, he was subjected to the further humiliation of having his application for British citizenship refused. Eleven of the eighteen "Witnesses" he had appointed forsook him and turned in repentance to Baha'u'llah. He himself became involved in a scandal which besmirched his reputation and that of his eldest son, deprived that son and his descendants of the successorship with which he had previously invested him, and appointed, in his stead, the perfidious Mirza Hadiy-i-Dawlat-Abadi, a notorious Azali, who, on the occasion of the martyrdom of the aforementioned Mirza Ashraf, was seized with such fear that during four consecutive days he proclaimed from the pulpit-top, and in a most vituperative language, his complete repudiation of the Babi Faith, as well as of Mirza Yahya, his benefactor, who had reposed in him such implicit confidence. It was this same eldest son who, through the workings of a strange destiny, sought years after, together with his nephew and niece, the presence of Abdu'l-Baha, the appointed Successor of Baha'u'llah and Center of His Covenant, expressed repentance, prayed for forgiveness, was graciously accepted by Him, and remained, till the hour of his death, a loyal follower of the Faith which his father had so foolishly, so shamelessly and so pitifully striven to extinguish.

--God Passes By, Pages 234-236
THIRD PERIOD
THE MINISTRY OF 'ABDU'L-BAHA
1892-1921

--God Passes By, Page 237
CHAPTER XIV
The Covenant of Baha'u'llah

I have in the preceding chapters endeavored to trace the rise and progress of the Faith associated with the Bab and Baha'u'llah during the first fifty years of its existence. If I have dwelt too long on the events connected with the life and mission of these twin Luminaries of the Baha'i Revelation, if I have at times indulged in too circumstantial a narrative of certain episodes related to their ministries, it is solely because these happenings proclaim the birth, and signalize the establishment, of an epoch which future historians will acclaim as the most heroic, the most tragic and the most momentous period in the Apostolic Age of the Baha'i Dispensation. Indeed the tale which the subsequent decades of the century under review unfold to our eyes is but the record of the manifold evidences of the resistless operation of those creative forces which the revolution of fifty years of almost uninterrupted Revelation had released.
A dynamic process, divinely propelled, possessed of undreamt-of potentialities, world-embracing in scope, world-transforming in its ultimate consequences, had been set in motion on that memorable night when the Bab communicated the purpose of His mission to Mulla Husayn in an obscure corner of Shiraz. It acquired a tremendous momentum with the first intimations of Baha'u'llah's dawning Revelation amidst the darkness of the Siyah-Chal of Tihran. It was further accelerated by the Declaration of His mission on the eve of His banishment from Baghdad. It moved to a climax with the proclamation of that same mission during the tempestuous years of His exile in Adrianople. Its full significance was disclosed when the Author of that Mission issued His historic summonses, appeals and warnings to the kings of the earth and the world's ecclesiastical leaders. It was finally consummated by the laws and ordinances which He formulated, by the principles which He enunciated and by the institutions which He ordained during the concluding years of His ministry in the prison-city of Akka.
To direct and canalize these forces let loose by this Heaven-sent process, and to insure their harmonious and continuous operation after His ascension, an instrument divinely ordained, invested with

--God Passes By, Page 238
indisputable authority, organically linked with the Author of the Revelation Himself, was clearly indispensable. That instrument Baha'u'llah had expressly provided through the institution of the Covenant, an institution which He had firmly established prior to His ascension. This same Covenant He had anticipated in His Kitab-i-Aqdas, had alluded to it as He bade His last farewell to the members of His family, who had been summoned to His bed-side, in the days immediately preceding His ascension, and had incorporated it in a special document which He designated as "the Book of My Covenant," and which He entrusted, during His last illness, to His eldest son Abdu'l-Baha.
Written entirely in His own hand; unsealed, on the ninth day after His ascension in the presence of nine witnesses chosen from amongst His companions and members of His Family; read subsequently, on the afternoon of that same day, before a large company assembled in His Most Holy Tomb, including His sons, some of the Bab's kinsmen, pilgrims and resident believers, this unique and epoch-making Document, designated by Baha'u'llah as His "Most Great Tablet," and alluded to by Him as the "Crimson Book" in His "Epistle to the Son of the Wolf," can find no parallel in the Scriptures of any previous Dispensation, not excluding that of the Bab Himself. For nowhere in the books pertaining to any of the world's religious systems, not even among the writings of the Author of the Babi Revelation, do we find any single document establishing a Covenant endowed with an authority comparable to the Covenant which Baha'u'llah had Himself instituted.
"So firm and mighty is this Covenant," He Who is its appointed Center has affirmed, "that from the beginning of time until the present day no religious Dispensation hath produced its like." "It is indubitably clear," He, furthermore, has stated, "that the pivot of the oneness of mankind is nothing else but the power of the Covenant." "Know thou," He has written, "that the `Sure Handle' mentioned from the foundation of the world in the Books, the Tablets and the Scriptures of old is naught else but the Covenant and the Testament." And again: "The lamp of the Covenant is the light of the world, and the words traced by the Pen of the Most High a limitless ocean." "The Lord, the All-Glorified," He has moreover declared, "hath, beneath the shade of the Tree of Anisa (Tree of Life), made a new Covenant and established a great Testament... Hath such a Covenant been established in any previous Dispensation, age, period or century? Hath such a Testament, set down by the Pen of the Most

--God Passes By, Page 239
High, ever been witnessed? No, by God!" And finally: "The power of the Covenant is as the heat of the sun which quickeneth and promoteth the development of all created things on earth. The light of the Covenant, in like manner, is the educator of the minds, the spirits, the hearts and souls of men." To this same Covenant He has in His writings referred as the "Conclusive Testimony," the "Universal Balance," the "Magnet of God's grace," the "Upraised Standard," the "Irrefutable Testament," "the all-mighty Covenant, the like of which the sacred Dispensations of the past have never witnessed" and "one of the distinctive features of this most mighty cycle."
Extolled by the writer of the Apocalypse as "the Ark of His (God) Testament"; associated with the gathering beneath the "Tree of Anisa" (Tree of Life) mentioned by Baha'u'llah in the Hidden Words; glorified by Him, in other passages of His writings, as the "Ark of Salvation" and as "the Cord stretched betwixt the earth and the Abha Kingdom," this Covenant has been bequeathed to posterity in a Will and Testament which, together with the Kitab-i-Aqdas and several Tablets, in which the rank and station of Abdu'l-Baha are unequivocally disclosed, constitute the chief buttresses designed by the Lord of the Covenant Himself to shield and support, after His ascension, the appointed Center of His Faith and the Delineator of its future institutions.
In this weighty and incomparable Document its Author discloses the character of that "excellent and priceless heritage" bequeathed by Him to His "heirs"; proclaims afresh the fundamental purpose of His Revelation; enjoins the "peoples of the world" to hold fast to that which will "elevate" their "station"; announces to them that "God hath forgiven what is past"; stresses the sublimity of man's station; discloses the primary aim of the Faith of God; directs the faithful to pray for the welfare of the kings of the earth, "the manifestations of the power, and the daysprings of the might and riches, of God"; invests them with the rulership of the earth; singles out as His special domain the hearts of men; forbids categorically strife and contention; commands His followers to aid those rulers who are "adorned with the ornament of equity and justice"; and directs, in particular, the Aghsan (His sons) to ponder the "mighty force and the consummate power that lieth concealed in the world of being." He bids them, moreover, together with the Afnan (the Bab's kindred) and His own relatives, to "turn, one and all, unto the Most Great Branch (Abdu'l-Baha)"; identifies Him with "the One Whom God hath purposed," "Who hath branched from this pre-existent Root," referred to in the

--God Passes By, Page 240
Kitab-i-Aqdas; ordains the station of the "Greater Branch" (Mirza Muhammad-'Ali) to be beneath that of the "Most Great Branch" (Abdu'l-Baha); exhorts the believers to treat the Aghsan with consideration and affection; counsels them to respect His family and relatives, as well as the kindred of the Bab; denies His sons "any right to the property of others"; enjoins on them, on His kindred and on that of the Bab to "fear God, to do that which is meet and seemly" and to follow the things that will "exalt" their station; warns all men not to allow "the means of order to be made the cause of confusion, and the instrument of union an occasion for discord"; and concludes with an exhortation calling upon the faithful to "serve all nations," and to strive for the "betterment of the world."
That such a unique and sublime station should have been conferred upon Abdu'l-Baha did not, and indeed could not, surprise those exiled companions who had for so long been privileged to observe His life and conduct, nor the pilgrims who had been brought, however fleetingly, into personal contact with Him, nor indeed the vast concourse of the faithful who, in distant lands, had grown to revere His name and to appreciate His labors, nor even the wide circle of His friends and acquaintances who, in the Holy Land and the adjoining countries, were already well familiar with the position He had occupied during the lifetime of His Father.
He it was Whose auspicious birth occurred on that never-to-be-forgotten night when the Bab laid bare the transcendental character of His Mission to His first disciple Mulla Husayn. He it was Who, as a mere child, seated on the lap of Tahirih, had registered the thrilling significance of the stirring challenge which that indomitable heroine had addressed to her fellow-disciple, the erudite and far-famed Vahid. He it was Whose tender soul had been seared with the ineffaceable vision of a Father, haggard, dishevelled, freighted with chains, on the occasion of a visit, as a boy of nine, to the Siyah-Chal of Tihran. Against Him, in His early childhood, whilst His Father lay a prisoner in that dungeon, had been directed the malice of a mob of street urchins who pelted Him with stones, vilified Him and overwhelmed Him with ridicule. His had been the lot to share with His Father, soon after His release from imprisonment, the rigors and miseries of a cruel banishment from His native land, and the trials which culminated in His enforced withdrawal to the mountains of Kurdistan. He it was Who, in His inconsolable grief at His separation from an adored Father, had confided to Nabil, as attested by him in his narrative, that He felt Himself to have grown old though still

--God Passes By, Page 241
but a child of tender years. His had been the unique distinction of recognizing, while still in His childhood, the full glory of His Father's as yet unrevealed station, a recognition which had impelled Him to throw Himself at His feet and to spontaneously implore the privilege of laying down His life for His sake. From His pen, while still in His adolescence in Baghdad, had issued that superb commentary on a well-known Muhammadan tradition, written at the suggestion of Baha'u'llah, in answer to a request made by Ali-Shawkat Pasha, which was so illuminating as to excite the unbounded admiration of its recipient. It was His discussions and discourses with the learned doctors with whom He came in contact in Baghdad that first aroused that general admiration for Him and for His knowledge which was steadily to increase as the circle of His acquaintances was widened, at a later date, first in Adrianople and then in Akka. It was to Him that the highly accomplished Khurshid Pasha, the governor of Adrianople, had been moved to pay a public and glowing tribute when, in the presence of a number of distinguished divines of that city, his youthful Guest had, briefly and amazingly, resolved the intricacies of a problem that had baffled the minds of the assembled company-- an achievement that affected so deeply the Pasha that from that time onwards he could hardly reconcile himself to that Youth's absence from such gatherings.
On Him Baha'u'llah, as the scope and influence of His Mission extended, had been led to place an ever greater degree of reliance, by appointing Him, on numerous occasions, as His deputy, by enabling Him to plead His Cause before the public, by assigning Him the task of transcribing His Tablets, by allowing Him to assume the responsibility of shielding Him from His enemies, and by investing Him with the function of watching over and promoting the interests of His fellow-exiles and companions. He it was Who had been commissioned to undertake, as soon as circumstances might permit, the delicate and all-important task of purchasing the site that was to serve as the permanent resting-place of the Bab, of insuring the safe transfer of His remains to the Holy Land, and of erecting for Him a befitting sepulcher on Mt. Carmel. He it was Who had been chiefly instrumental in providing the necessary means for Baha'u'llah's release from His nine-year confinement within the city walls of Akka, and in enabling Him to enjoy, in the evening of His life, a measure of that peace and security from which He had so long been debarred. It was through His unremitting efforts that the illustrious Badi' had been granted his memorable interviews with Baha'u'llah, that the hostility

--God Passes By, Page 242
evinced by several governors of Akka towards the exiled community had been transmuted into esteem and admiration, that the purchase of properties adjoining the Sea of Galilee and the River Jordan had been effected, and that the ablest and most valuable presentation of the early history of the Faith and of its tenets had been transmitted to posterity. It was through the extraordinarily warm reception accorded Him during His visit to Beirut, through His contact with Midhat Pasha, a former Grand Vizir of Turkey, through His friendship with Aziz Pasha, whom He had previously known in Adrianople, and who had subsequently been promoted to the rank of Vali, and through His constant association with officials, notables and leading ecclesiastics who, in increasing number had besought His presence, during the final years of His Father's ministry, that He had succeeded in raising the prestige of the Cause He had championed to a level it had never previously attained.
He alone had been accorded the privilege of being called "the Master," an honor from which His Father had strictly excluded all His other sons. Upon Him that loving and unerring Father had chosen to confer the unique title of "Sirru'llah" (the Mystery of God), a designation so appropriate to One Who, though essentially human and holding a station radically and fundamentally different from that occupied by Baha'u'llah and His Forerunner, could still claim to be the perfect Exemplar of His Faith, to be endowed with super-human knowledge, and to be regarded as the stainless mirror reflecting His light. To Him, whilst in Adrianople, that same Father had, in the Suriy-i-Ghusn (Tablet of the Branch), referred as "this sacred and glorious Being, this Branch of Holiness," as "the Limb of the Law of God," as His "most great favor" unto men, as His "most perfect bounty" conferred upon them, as One through Whom "every mouldering bone is quickened," declaring that "whoso turneth towards Him hath turned towards God," and that "they who deprive themselves of the shadow of the Branch are lost in the wilderness of error." To Him He, whilst still in that city, had alluded (in a Tablet addressed to Haji Muhammad Ibrahim-i-Khalil) as the one amongst His sons "from Whose tongue God will cause the signs of His power to stream forth," and as the one Whom "God hath specially chosen for His Cause." On Him, at a later period, the Author of the Kitab-i-Aqdas, in a celebrated passage, subsequently elucidated in the "Book of My Covenant," had bestowed the function of interpreting His Holy Writ, proclaiming Him, at the same time, to be the One "Whom God hath purposed, Who hath branched from this Ancient Root."

--God Passes By, Page 243
To Him in a Tablet, revealed during that same period and addressed to Mirza Muhammad Quliy-i-Sabzivari, He had referred as "the Gulf that hath branched out of this Ocean that hath encompassed all created things," and bidden His followers to turn their faces towards it. To Him, on the occasion of His visit to Beirut, His Father had, furthermore, in a communication which He dictated to His amanuensis, paid a glowing tribute, glorifying Him as the One "round Whom all names revolve," as "the Most Mighty Branch of God," and as "His ancient and immutable Mystery." He it was Who, in several Tablets which Baha'u'llah Himself had penned, had been personally addressed as "the Apple of Mine eye," and been referred to as "a shield unto all who are in heaven and on earth," as "a shelter for all mankind" and "a stronghold for whosoever hath believed in God." It was on His behalf that His Father, in a prayer revealed in His honor, had supplicated God to "render Him victorious," and to "ordain ... for Him, as well as for them that love Him," the things destined by the Almighty for His "Messengers" and the "Trustees" of His Revelation. And finally in yet another Tablet these weighty words had been recorded: "The glory of God rest upon Thee, and upon whosoever serveth Thee and circleth around Thee. Woe, great woe, betide him that opposeth and injureth Thee. Well is it with him that sweareth fealty to Thee; the fire of hell torment him who is Thy enemy."
And now to crown the inestimable honors, privileges and benefits showered upon Him, in ever increasing abundance, throughout the forty years of His Father's ministry in Baghdad, in Adrianople and in Akka, He had been elevated to the high office of Center of Baha'u'llah's Covenant, and been made the successor of the Manifestation of God Himself--a position that was to empower Him to impart an extraordinary impetus to the international expansion of His Father's Faith, to amplify its doctrine, to beat down every barrier that would obstruct its march, and to call into being, and delineate the features of, its Administrative Order, the Child of the Covenant, and the Harbinger of that World Order whose establishment must needs signalize the advent of the Golden Age of the Baha'i Dispensation.

--God Passes By, Page 244
CHAPTER XV
The Rebellion of Mirza Muhammad-'Ali

The immediate effect of the ascension of Baha'u'llah had been, as already observed, to spread grief and bewilderment among his followers and companions, and to inspire its vigilant and redoubtable adversaries with fresh hope and renewed determination. At a time when a grievously traduced Faith had triumphantly emerged from the two severest crises it had ever known, one the work of enemies without, the other the work of enemies within, when its prestige had risen to a height unequalled in any period during its fifty-year existence, the unerring Hand which had shaped its destiny ever since its inception was suddenly removed, leaving a gap which friend and foe alike believed could never again be filled.
Yet, as the appointed Center of Baha'u'llah's Covenant and the authorized Interpreter of His teaching had Himself later explained, the dissolution of the tabernacle wherein the soul of the Manifestation of God had chosen temporarily to abide signalized its release from the restrictions which an earthly life had, of necessity, imposed upon it. Its influence no longer circumscribed by any physical limitations, its radiance no longer beclouded by its human temple, that soul could henceforth energize the whole world to a degree unapproached at any stage in the course of its existence on this planet.
Baha'u'llah's stupendous task on this earthly plane had, moreover, at the time of His passing, been brought to its final consummation. His mission, far from being in any way inconclusive, had, in every respect, been carried through to a full end. The Message with which He had been entrusted had been disclosed to the gaze of all mankind. The summons He had been commissioned to issue to its leaders and rulers had been fearlessly voiced. The fundamentals of the doctrine destined to recreate its life, heal its sicknesses and redeem it from bondage and degradation had been impregnably established. The tide of calamity that was to purge and fortify the sinews of His Faith had swept on with unstemmed fury. The blood which was to fertilize the soil out of which the institutions of His World Order were destined to spring had been profusely shed. Above all the Covenant that was to perpetuate the influence of that Faith, insure

--God Passes By, Page 245
its integrity, safeguard it from schism, and stimulate its world-wide expansion, had been fixed on an inviolable basis.
His Cause, precious beyond the dreams and hopes of men; enshrining within its shell that pearl of great price to which the world, since its foundation, had been looking forward; confronted with colossal tasks of unimaginable complexity and urgency, was beyond a peradventure in safe keeping. His own beloved Son, the apple of His eye, His viceregent on earth, the Executive of His authority, the Pivot of His Covenant, the Shepherd of His flock, the Exemplar of His faith, the Image of His perfections, the Mystery of His Revelation, the Interpreter of His mind, the Architect of His World Order, the Ensign of His Most Great Peace, the Focal Point of His unerring guidance--in a word, the occupant of an office without peer or equal in the entire field of religious history--stood guard over it, alert, fearless and determined to enlarge its limits, blazon abroad its fame, champion its interests and consummate its purpose.
The stirring proclamation Abdu'l-Baha had penned, addressed to the rank and file of the followers of His Father, on the morrow of His ascension, as well as the prophecies He Himself had uttered in His Tablets, breathed a resolve and a confidence which the fruits garnered and the triumphs achieved in the course of a thirty-year ministry have abundantly justified.
The cloud of despondency that had momentarily settled on the disconsolate lovers of the Cause of Baha'u'llah was lifted. The continuity of that unerring guidance vouchsafed to it since its birth was now assured. The significance of the solemn affirmation that this is "the Day which shall not be followed by night" was now clearly apprehended. An orphan community had recognized in Abdu'l-Baha, in its hour of desperate need, its Solace, its Guide, its Mainstay and Champion. The Light that had glowed with such dazzling brightness in the heart of Asia, and had, in the lifetime of Baha'u'llah, spread to the Near East, and illuminated the fringes of both the European and African continents, was to travel, through the impelling influence of the newly proclaimed Covenant, and almost immediately after the death of its Author, as far West as the North American continent, and from thence diffuse itself to the countries of Europe, and subsequently shed its radiance over both the Far East and Australasia.
Before the Faith, however, could plant its banner in the midmost heart of the North American continent, and from thence establish its outposts over so vast a portion of the Western world, the newly born Covenant of Baha'u'llah had, as had been the case with the

--God Passes By, Page 246
Faith that had given it birth, to be baptized with a fire which was to demonstrate its solidity and proclaim its indestructibility to an unbelieving world. A crisis, almost as severe as that which had assailed the Faith in its earliest infancy in Baghdad, was to shake that Covenant to its foundations at the very moment of its inception, and subject afresh the Cause of which it was the noblest fruit to one of the most grievous ordeals experienced in the course of an entire century.
This crisis, misconceived as a schism, which political as well as ecclesiastical adversaries, no less than the fast dwindling remnant of the followers of Mirza Yahya hailed as a signal for the immediate disruption and final dissolution of the system established by Baha'u'llah, was precipitated at the very heart and center of His Faith, and was provoked by no one less than a member of His own family, a half-brother of Abdu'l-Baha, specifically named in the book of the Covenant, and holding a rank second to none except Him Who had been appointed as the Center of that Covenant. For no less than four years that emergency fiercely agitated the minds and hearts of a vast proportion of the faithful throughout the East, eclipsed, for a time, the Orb of the Covenant, created an irreparable breach within the ranks of Baha'u'llah's own kindred, sealed ultimately the fate of the great majority of the members of His family, and gravely damaged the prestige, though it never succeeded in causing a permanent cleavage in the structure, of the Faith itself. The true ground of this crisis was the burning, the uncontrollable, the soul-festering jealousy which the admitted preeminence of Abdu'l-Baha in rank, power, ability, knowledge and virtue, above all the other members of His Father's family, had aroused not only in Mirza Muhammad-'Ali, the archbreaker of the Covenant, but in some of his closest relatives as well. An envy as blind as that which had possessed the soul of Mirza Yahya, as deadly as that which the superior excellence of Joseph had kindled in the hearts of his brothers, as deep-seated as that which had blazed in the bosom of Cain and prompted him to slay his brother Abel, had, for several years, prior to Baha'u'llah's ascension, been smouldering in the recesses of Mirza Muhammad-'Ali's heart and had been secretly inflamed by those unnumbered marks of distinction, of admiration and favor accorded to Abdu'l-Baha not only by Baha'u'llah Himself, His companions and His followers, but by the vast number of unbelievers who ad come to recognize that innate greatness which Abdu'l-Baha had manifested from childhood.
Far from being allayed by the provisions of a Will which had elevated him to the second-highest position within the ranks of the

--God Passes By, Page 247
faithful, the fire of unquenchable animosity that glowed in the breast of Mirza Muhammad-'Ali burned even more fiercely as soon as he came to realize the full implications of that Document. All that Abdu'l-Baha could do, during a period of four distressful years, His incessant exhortations, His earnest pleadings, the favors and kindnesses He showered upon him, the admonitions and warnings He uttered, even His voluntary withdrawal in the hope of averting the threatening storm, proved to be of no avail. Gradually and with unyielding persistence, through lies, half-truths, calumnies and gross exaggerations, this "Prime Mover of sedition" succeeded in ranging on his side almost the entire family of Baha'u'llah, as well as a considerable number of those who had formed his immediate entourage. Baha'u'llah's two surviving wives, His two sons, the vacillating Mirza Diya'u'llah and the treacherous Mirza Badi'u'llah, with their sister and half-sister and their husbands, one of them the infamous Siyyid Ali, a kinsman of the Bab, the other the crafty Mirza Majdi'd-Din, together with his sister and half-brothers--the children of the noble, the faithful and now deceased Aqay-i-Kalim--all united in a determined effort to subvert the foundations of the Covenant which the newly proclaimed Will had laid. Even Mirza Aqa Jan, who for forty years had labored as Baha'u'llah's amanuensis, as well as Muhammad-Javad-i-Qasvini, who ever since the days of Adrianople, had been engaged in transcribing the innumerable Tablets revealed by the Supreme Pen, together with his entire family, threw in their lot with the Covenant-breakers, and allowed themselves to be ensnared by their machinations.
Forsaken, betrayed, assaulted by almost the entire body of His relatives, now congregated in the Mansion and the neighboring houses clustering around the most Holy Tomb, Abdu'l-Baha, already bereft of both His mother and His sons, and without any support at all save that of an unmarried sister, His four unmarried daughters, His wife and His uncle (a half-brother of Baha'u'llah), was left alone to bear, in the face of a multitude of enemies arrayed against Him from within and from without, the full brunt of the terrific responsibilities which His exalted office had laid upon Him.
Closely-knit by one common wish and purpose; indefatigable in their efforts; assured of the backing of the powerful and perfidious Jamal-i-Burujirdi and his henchmen, Haji Husayn-i-Kashi, Khalil-i-Khu'i and Jalil-i-Tabrizi who had espoused their cause; linked by a vast system of correspondence with every center and individual they could reach; seconded in their labors by emissaries whom they

--God Passes By, Page 248
dispatched to Persia, Iraq, India and Egypt; emboldened in their designs by the attitude of officials whom they bribed or seduced, these repudiators of a divinely-established Covenant arose, as one man, to launch a campaign of abuse and vilification which compared in virulence with the infamous accusations which Mirza Yahya and Siyyid Muhammad had jointly levelled at Baha'u'llah. To friend and stranger, believer and unbeliever alike, to officials both high and low, openly and by insinuation, verbally as well as in writing, they represented Abdu'l-Baha as an ambitious, a self-willed, an unprincipled and pitiless usurper, Who had deliberately disregarded the testamentary instructions of His Father; Who had, in language intentionally veiled and ambiguous, assumed a rank co-equal with the Manifestation Himself; Who in His communications with the West was beginning to claim to be the return of Jesus Christ, the Son of God, who had come "in the glory of the Father"; Who, in His letters to the Indian believers, was proclaiming Himself as the promised Shah Bahram, and arrogating to Himself the right to interpret the writing of His Father, to inaugurate a new Dispensation, and to share with Him the Most Great Infallibility, the exclusive prerogative of the holders of the prophetic office. They, furthermore, affirmed that He had, for His private ends, fomented discord, fostered enmity and brandished the weapon of excommunication; that He had perverted the purpose of a Testament which they alleged to be primarily concerned with the private interests of Baha'u'llah's family by acclaiming it as a Covenant of world importance, pre-existent, peerless and unique in the history of all religions; that He had deprived His brothers and sisters of their lawful allowance, and expended it on officials for His personal advancement; that He had declined all the repeated invitations made to Him to discuss the issues that had arisen and to compose the differences which prevailed; that He had actually corrupted the Holy Text, interpolated pssages written by Himself, and perverted the purpose and meaning of some of the weightiest Tablets revealed by the pen of His Father; and finally, that the standard of rebellion had, as a result of such conduct, been raised by the Oriental believers, that the community of the faithful had been rent asunder, was rapidly declining and was doomed to extinction.
And yet it was this same Mirza Muhammad-'Ali who, regarding himself as the exponent of fidelity, the standard-bearer of the "Unitarians," the "Finger who points to his Master," the champion of the Holy Family, the spokesman of the Aghsan, the upholder of the

--God Passes By, Page 249
Holy Writ, had, in the lifetime of Baha'u'llah, so openly and shamelessly advanced in a written statement, signed and sealed by him, the very claim now falsely imputed by him to Abdu'l-Baha, that his Father had, with His own hand, chastised him. He it was who, when sent on a mission to India, had tampered with the text of the holy writings entrusted to his care for publication. He it was who had the impudence and temerity to tell Abdu'l-Baha to His face that just as Umar had succeeded in usurping the successorship of the Prophet Muhammad, he, too, felt himself able to do the same. He it was who, obsessed by the fear that he might not survive Abdu'l-Baha, had, the moment he had been assured by Him that all the honor he coveted would, in the course of time, be his, swiftly rejoined that he had no guarantee that he would outlive Him. He it was who, as testified by Mirza Badi'u'llah in his confession, written and published on the occasion of his repentance and his short-lived reconciliation with Abdu'l-Baha, had, while Baha'u'llah's body was still awaiting interment, carried off, by a ruse, the two satchels containing his Father's most precious documents, entrusted by Him, prior to His ascension, to Abdu'l-Baha. He it was who, by an exceedingly adroit and simple forgery of a word recurring in some of the denunciatory passages addressed by the Supreme Pen to Mirza Yahya, and by other devices such as mutilation and interpolation, had succeeded in making them directly applicable to a Brother Whom he hated with such consuming passion. And lastly, it was this same Mirza Muhammad-'Ali who, as attested by Abdu'l-Baha in His Will, had, with circumspection and guile, conspired to take His life, an intention indicated by the allusions made in a letter written by Shu'a'u'llah (Son of Mirza Muhammad-'Ali), the original of which was enclosed in that same Document by Abdu'l-Baha.
The Covenant of Baha'u'llah had, by acts such as these, and others too numerous to recount, been manifestly violated. Another blow, stunning in its first effects, had been administered to the Faith and had caused its structure momentarily to tremble. The storm foreshadowed by the writer of the Apocalypse had broken. The "lightnings," the "thunders," the "earthquake" which must needs accompany the revelation of the "Ark of His Testament," had all come to pass.
Abdu'l-Baha's grief over so tragic a development, following so swiftly upon His Father's ascension, was such that, despite the triumphs witnessed in the course of His ministry, it left its traces upon Him till the end of His days. The intensity of the emotions which this somber episode aroused within Him were reminiscent of

--God Passes By, Page 250
the effect produced upon Baha'u'llah by the dire happenings precipitated by the rebellion of Mirza Yahya. "I swear by the Ancient Beauty!," He wrote in one of His Tablets, "So great is My sorrow and regret that My pen is paralyzed between My fingers." "Thou seest Me," He, in a prayer recorded in His Will, thus laments, "submerged in an ocean of calamities that overwhelm the soul, of afflictions that oppress the heart... Sore trials have compassed Me round, and perils have from all sides beset Me. Thou seest Me immersed in a sea of unsurpassed tribulation, sunk into a fathomless abyss, afflicted by Mine enemies and consumed with the flame of hatred kindled by My kinsmen with whom Thou didst make Thy strong Covenant and Thy firm Testament..." And again in that same Will: "Lord! Thou seest all things weeping over Me, and My kindred rejoicing in My woes. By Thy glory, O my God! Even amongst Mine enemies some have lamented My troubles and My distress, and of the envious ones a number have shed tears because of My cares, My exile and My afflictions." "O Thou the Glory of Glories!," He, in one of His last Tablets, had cried out, "I have renounced the world and its people, and am heart-broken and sorely afflicted because of the unfaithful. In the cage of this world I flutter even as a frightened bird, and yearn every day to take My flight unto Thy Kingdom."
Baha'u'llah Himself had significantly revealed in one of His Tablets--a Tablet that sheds an illuminating light on the entire episode: "By God, O people! Mine eye weepeth, and the eye of Ali (the Bab) weepeth amongst the Concourse on high, and Mine heart crieth out, and the heart of Muhammad crieth out within the Most Glorious Tabernacle, and My soul shouteth and the souls of the Prophets shout before them that are endued with understanding... My sorrow is not for Myself, but for Him Who shall come after Me, in the shadow of My Cause, with manifest and undoubted sovereignty, inasmuch as they will not welcome His appearance, will repudiate His signs, will dispute His sovereignty, will contend with Him, and will betray His Cause..." "Can it be possible," He, in a no less significant Tablet, had observed, "that after the dawning of the day-star of Thy Testament above the horizon of Thy Most Great Tablet, the feet of any one shall slip in Thy Straight Path? Unto this We answered: `O My most exalted Pen! It behoveth Thee to occupy Thyself with that whereunto Thou hast been bidden by God, the Exalted, the Great. Ask not of that which will consume Thine heart and the hearts of the denizens of Paradise, who have circled round My wondrous Cause. It behoveth Thee not to be acquainted with that

--God Passes By, Page 251
which We have veiled from Thee. Thy Lord is, verily, the Concealer, the All-Knowing!'" More specifically Baha'u'llah had, referring to Mirza Muhammad-'Ali in clear and unequivocal language, affirmed: "He, verily, is but one of My servants... Should he for a moment pass out from under the shadow of the Cause, he surely shall be brought to naught." Furthermore, in a no less emphatic language, He, again in connection with Mirza Muhammad-'Ali had stated: "By God, the True One! Were We, for a single instant, to withhold from him the outpourings of Our Cause, he would wither, and would fall upon the dust." Abdu'l-Baha Himself had, moreover, testified: "There is no doubt that in a thousand passages in the sacred writings of Baha'u'llah the breakers of the Covenant have been execrated." Some of these passages He Himself compiled, ere His departure from this world, and incorporated them in one of His last Tablets, as a warning and safeguard against those who, throughout His ministry, had manifested so implacable a hatred against Him, and had come so near to subverting the foundations of a Covenant on which not only His own authority but the integrity of the Faith itself depended.

--God Passes By, Page 252
CHAPTER XVI
The Rise and Establishment of the Faith in the West

Though the rebellion of Mirza Muhammad-'Ali precipitated many sombre and distressing events, and though its dire consequences continued for several years to obscure the light of the Covenant, to endanger the life of its appointed Center, and to distract the thoughts and retard the progress of the activities of its supporters in both the East and the West, yet the entire episode, viewed in its proper perspective, proved to be neither more nor less than one of those periodic crises which, since the inception of the Faith of Baha'u'llah, and throughout a whole century, have been instrumental in weeding out its harmful elements, in fortifying its foundations, in demonstrating its resilience, and in releasing a further measure of its latent powers.
Now that the provisions of a divinely appointed Covenant had been indubitably proclaimed; now that the purpose of the Covenant was clearly apprehended and its fundamentals had become immovably established in the hearts of the overwhelming majority of the adherents of the Faith; and now that the first assaults launched by its would-be subverters had been successfully repulsed, the Cause for which that Covenant had been designed could forge ahead along the course traced for it by the finger of its Author. Shining exploits and unforgettable victories had already signalized the birth of that Cause and accompanied its rise in several countries of the Asiatic continent, and particularly in the homeland of its Founder. The mission of its newly-appointed Leader, the steward of its glory and the diffuser of its light, was, as conceived by Himself, to enrich and extend the bounds of the incorruptible patrimony entrusted to His hands by shedding the illumination of His Father's Faith upon the West, by expounding the fundamental precepts of that Faith and its cardinal principles, by consolidating the activities which had already been initiated for the promotion of its interests, and, finally, by ushering in, through the provisions of His own Will, the Formative Age in its evolution.
A year after the ascension of Baha'u'llah, Abdu'l-Baha had, in a verse which He had revealed, and which had evoked the derision of the Covenant-breakers, already foreshadowed an auspicious event which

--God Passes By, Page 253
posterity would recognize as one of the greatest triumphs of His ministry, which in the end would confer an inestimable blessing upon the western world, and which erelong was to dispel the grief and the apprehensions that had surrounded the community of His fellow-exiles in Akka. The Great Republic of the West, above all the other countries of the Occident, was singled out to be the first recipient of God's inestimable blessing, and to become the chief agent in its transmission to so many of her sister nations throughout the five continents of the earth.
The importance of so momentous a development in the evolution of the Faith of Baha'u'llah--the establishment of His Cause in the North American continent--at a time when Abdu'l-Baha had just inaugurated His Mission, and was still in the throes of the most grievous crisis with which He was ever confronted, can in no wise be overestimated. As far back as the year which witnessed the birth of the Faith in Shiraz the Bab had, in the Qayyumu'l-Asma', after having warned in a memorable passage the peoples of both the Orient and the Occident, directly addressed the "peoples of the West," and significantly bidden them "issue forth" from their "cities" to aid God, and "become as brethren" in His "one and indivisible religion." "In the East," Baha'u'llah Himself had, in anticipation of this development, written, "the light of His Revelation hath broken; in the West the signs of His dominion have appeared." "Should they attempt," He, moreover, had predicted, "to conceal its light on the continent, it will assuredly rear its head in the midmost heart of the ocean, and, raising its voice, proclaim: `I am the lifegiver of the world!'" "Had this Cause been revealed in the West," He, shortly before His ascension, is reported by Nabil in his narrative to have stated, "had Our verses been sent from the West to Persia and other countries of the East, it would have become evident how the people of the Occident would have embraced Our Cause. The people of Persia, however, have failed to appreciate it." "From the beginning of time until the present day," is Abdu'l-Baha's own testimony, "the light of Divine Revelation hath risen in the East and shed its radiance upon the West. The illumination thus shed hath, however, acquired in the West an extraordinary brilliancy. Consider the Faith proclaimed by Jesus. Though it first appeared in the East, yet not until its light had been shed upon the West did the full measure of its potentialities become manifest." "The day is approaching," He has affirmed, "when ye shall witness how, through thesplendor of the Faith of Baha'u'llah, the West will have replaced the East, radiating the light of Divine

--God Passes By, Page 254
guidance." And again: "The West hath acquired illumination from the East, but, in some respects, the reflection of the light hath been greater in the Occident." Furthermore, "The East hath, verily, been illumined with the light of the Kingdom. Erelong will this same light shed a still greater illumination upon the West."
More specifically has the Author of the Baha'i Revelation Himself chosen to confer upon the rulers of the American continent the unique honor of addressing them collectively in the Kitab-i-Aqdas, His most Holy Book, significantly exhorting them to "adorn the temple of dominion with the ornament of justice and of the fear of God, and its head with the crown of the remembrance" of their Lord, and bidding them "bind with the hands of justice the broken," and "crush the oppressor" with the "rod of the commandments" of their "Lord, the Ordainer, the All-Wise." "The continent of America," wrote Abdu'l-Baha, "is, in the eyes of the one true God, the land wherein the splendors of His light shall be revealed, where the mysteries of His Faith shall be unveiled, where the righteous will abide and the free assemble." "The American continent," He has furthermore predicted, "giveth signs and evidences of very great advancement. Its future is even more promising, for its influence and illumination are far reaching. It will lead all nations spiritually."
"The American people," Abdu'l-Baha, even more distinctly, singling out for His special favor the Great Republic of the West, the leading nation of the American continent, has revealed, "are indeed worthy of being the first to build the Tabernacle of the Most Great Peace, and proclaim the oneness of mankind." And again: "This American nation is equipped and empowered to accomplish that which will adorn the pages of history, to become the envy of the world, and be blest in both the East and the West for the triumph of its people." Furthermore: "May this American democracy be the first nation to establish the foundation of international agreement. May it be the first nation to proclaim the unity of mankind. May it be the first to unfurl the standard of the Most Great Peace." "May the inhabitants of this country," He, moreover has written, "...rise from their present material attainment to such heights that heavenly illumination may stream from this center to all the peoples of the world."
"O ye apostles of Baha'u'llah!," Abdu'l-Baha has thus addressed the believers of the North American continent, "...consider how exalted and lofty is the station you are destined to attain... The full measure of your success is as yet unrevealed, its significance still unapprehended." And again: "Your mission is unspeakably glorious.

--God Passes By, Page 255
Should success crown your enterprise, America will assuredly evolve into a center from which waves of spiritual power will emanate, and the throne of the Kingdom of God, will in the plenitude of its majesty and glory, be firmly established." And finally, this stirring affirmation: "The moment this Divine Message is carried forward by the American believers from the shores of America, and is propagated through the continents of Europe, of Asia, of Africa and of Australasia, and as far as the islands of the Pacific, this community will find itself securely established upon the throne of an everlasting dominion... Then will the whole earth resound with the praises of its majesty and greatness."
Little wonder that a community belonging to a nation so abundantly blessed, a nation occupying so eminent a position in a continent so richly endowed, should have been able to add, during the fifty years of its existence, many a page rich with victories to the annals of the Faith of Baha'u'llah. This is the community, it should be remembered, which, ever since it was called into being through the creative energies released by the proclamation of the Covenant of Baha'u'llah, was nursed in the lap of Abdu'l-Baha's unfailing solicitude, and was trained by Him to discharge its unique mission through the revelation of innumerable Tablets, through the instructions issued to returning pilgrims, through the despatch of special messengers, through His own travels at a later date, across the North American continent, through the emphasis laid by Him on the institution of the Covenant in the course of those travels, and finally through His mandate embodied in the Tablets of the Divine Plan. This is the community which, from its earliest infancy until the present day, has unremittingly labored and succeeded, through its own unaided efforts, in implanting the banner of Baha'u'llah in the vast majority of the sixty countries which, in both the East and the West, can now claim the honor of being included within the pale of His Faith. To this community belongs the distinction of having evolved the pattern, and of having been the first to erect the framework, of the administrative institutions that herald the advent of the World Order of Baha'u'llah. Through the efforts of its members the Mother Temple of the West, the Harbinger of that Order, one of the noblest institutions ordained in the Kitab-i-Aqdas, and the most stately edifice reared in the entire Baha'i world, has been erected in the very heart of the North American continent. Through the assiduous labors of its pioneers, its teachers and its administrators, the literature of the Faith has been enormously expanded, its aims and purposes fearlessly defended, and its nascen institutions solidly

--God Passes By, Page 256
established. In direct consequence of the unsupported and indefatigable endeavors of the most distinguished of its itinerant teachers the spontaneous allegiance of Royalty to the Faith of Baha'u'llah has been secured and unmistakably proclaimed in several testimonies transmitted to posterity by the pen of the royal convert herself. And finally, to the members of this community, the spiritual descendants of the dawn-breakers of the Heroic Age of the Baha'i Dispensation, must be ascribed the eternal honor of having arisen, on numerous occasions, with marvelous alacrity, zeal and determination, to champion the cause of the oppressed, to relieve the needy, and to defend the interests of the edifices and institutions reared by their brethren in countries such as Persia, Russia, Egypt, Iraq and Germany, countries where the adherents of the Faith have had to sustain, in varying measure, the rigors of racial and religious persecution.
Strange, indeed, that in a country, invested with such a unique function among its sister-nations throughout the West, the first public reference to the Author of so glorious a Faith should have been made through the mouth of one of the members of that ecclesiastical order with which that Faith has had so long to contend, and from which it has frequently suffered. Stranger still that he who first established it in the city of Chicago, fifty years after the Bab had declared His Mission in Shiraz, should himself have forsaken, a few years later, the standard which he, single-handed, had implanted in that city.
It was on September 23, 1893, a little over a year after Baha'u'llah's ascension, that, in a paper written by Rev. Henry H. Jessup, D.D., Director of Presbyterian Missionary Operations in North Syria, and read by Rev. George A. Ford of Syria, at the World Parliament of Religions, held in Chicago, in connection with the Columbian Exposition, commemorating the four-hundredth anniversary of the discovery of America, it was announced that "a famous Persian Sage," "the Babi Saint," had died recently in Akka, and that two years previous to His ascension "a Cambridge scholar" had visited Him, to whom He had expressed "sentiments so noble, so Christ-like" that the author of the paper, in his "closing words," wished to share them with his audience. Less than a year later, in February 1894, a Syrian doctor, named Ibrahim Khayru'llah, who, while residing in Cairo, had been converted by Haji Abdu'l-Karim-i-Tihrani to the Faith, had received a Tablet from Baha'u'llah, had communicated with Abdu'l-Baha, and reached New York in December 1892, established his residence in Chicago, and began to teach actively and systematically the Cause he had espoused. Within the space of two years he had communicated

--God Passes By, Page 257
his impressions to Abdu'l-Baha, and reported on the remarkable success that had attended his efforts. In 1895 an opening was vouchsafed to him in Kenosha, which he continued to visit once a week, in the course of his teaching activities. By the following year the believers in these two cities, it was reported, were counted by hundreds. In 1897 he published his book, entitled the Babu'd-Din, and visited Kansas City, New York City, Ithaca and Philadelphia, where he was able to win for the Faith a considerable number of supporters. The stout-hearted Thornton Chase, surnamed Thabit (Steadfast) by Abdu'l-Baha and designated by Him "the first American believer," who became a convert to the Faith in 1894, the immortal Louisa A. Moore, the mother teacher of the West, surnamed Liva (Banner) by Abdu'l-Baha, Dr. Edward Getsinger, to whom she was later married, Howard MacNutt, Arthur P. Dodge, Isabella D. Brittingham, Lillian F. Kappes, Paul K. Dealy, Chester I. Thacher and Helen S. Goodall, whose names will ever remain associated with the first stirrings of the Faith of Baha'u'llah in the North American continent, stand out as the most prominent among those who, in those early years, awakened to the call of the New Day, and consecrated their lives to the service of the newly proclaimed Covenant.
By 1898 Mrs. Phoebe Hearst, the well-known philanthropist (wife of Senator George F. Hearst), whom Mrs. Getsinger had, while on a visit to California, attracted to the Faith, had expressed her intention of visiting Abdu'l-Baha in the Holy Land, had invited several believers, among them Dr. and Mrs. Getsinger, Dr. Khayru'llah and his wife, to join her, and had completed the necessary arrangements for their historic pilgrimage to Akka. In Paris several resident Americans, among whom were May Ellis Bolles, whom Mrs. Getsinger had won over to the Faith, Miss Pearson, and Ann Apperson, both nieces of Mrs. Hearst, with Mrs. Thornburgh and her daughter, were added to the party, the number of which was later swelled in Egypt by the addition of Dr. Khayru'llah's daughters and their grand-mother whom he had recently converted.
The arrival of fifteen pilgrims, in three successive parties, the first of which, including Dr. and Mrs. Getsinger, reached the prison-city of Akka on December 10, 1898; the intimate personal contact established between the Center of Baha'u'llah's Covenant and the newly arisen heralds of His Revelation in the West; the moving circumstances attending their visit to His Tomb and the great honor bestowed upon them of being conducted by Abdu'l-Baha Himself into its innermost chamber; the spirit which, through precept and example, despite the

--God Passes By, Page 258
briefness of their stay, a loving and bountiful Host so powerfully infused into them; and the passionate zeal and unyielding resolve which His inspiring exhortations, His illuminating instructions and the multiple evidences of His divine love kindled in their hearts--all these marked the opening of a new epoch in the development of the Faith in the West, an epoch whose significance the acts subsequently performed by some of these same pilgrims and their fellow-disciples have amply demonstrated.
"Of that first meeting," one of these pilgrims, recording her impressions, has written, "I can remember neither joy nor pain, nor anything that I can name. I had been carried suddenly to too great a height, my soul had come in contact with the Divine Spirit, and this force, so pure, so holy, so mighty, had overwhelmed me... We could not remove our eyes from His glorious face; we heard all that He said; we drank tea with Him at His bidding; but existence seemed suspended; and when He arose and suddenly left us, we came back with a start to life; but never again, oh! never again, thank God, the same life on this earth." "In the might and majesty of His presence," that same pilgrim, recalling the last interview accorded the party of which she was a member, has testified, "our fear was turned to perfect faith, our weakness into strength, our sorrow into hope, and ourselves forgotten in our love for Him. As we all sat before Him, waiting to hear His words, some of the believers wept bitterly. He bade them dry their tears, but they could not for a moment. So again He asked them for His sake not to weep, nor would He talk to us and teach us until all tears were banished..."
..."Those three days," Mrs. Hearst herself has, in one of her letters, testified, "were the most memorable days of my life... The Master I will not attempt to describe: I will only state that I believe with all my heart that He is the Master, and my greatest blessing in this world is that I have been privileged to be in His presence, and look upon His sanctified face... Without a doubt Abbas Effendi is the Messiah of this day and generation, and we need not look for another." "I must say," she, moreover, has in another letter written, "He is the most wonderful Being I have ever met or ever expect to meet in this world... The spiritual atmosphere which surrounds Him and most powerfully affects all those who are blest by being near Him, is indescribable... I believe in Him with all my heart and soul, and I hope all who call themselves believers will concede to Him all the greatness, all the glory, and all the praise, for surely He is the Son of God--and `the spirit of the Father abideth in Him.'"

--God Passes By, Page 259
Even Mrs. Hearst's butler, a negro named Robert Turner, the first member of his race to embrace the Cause of Baha'u'llah in the West, had been transported by the influence exerted by Abdu'l-Baha in the course of that epoch-making pilgrimage. Such was the tenacity of his faith that even the subsequent estrangement of his beloved mistress from the Cause she had spontaneously embraced failed to becloud its radiance, or to lessen the intensity of the emotions which the loving-kindness showered by Abdu'l-Baha upon him had excited in his breast.
The return of these God-intoxicated pilgrims, some to France, others to the United States, was the signal for an outburst of systematic and sustained activity, which, as it gathered momentum, and spread its ramifications over Western Europe and the states and provinces of the North American continent, grew to so great a scale that Abdu'l-Baha Himself resolved that, as soon as He should be released from His prolonged confinement in Akka, He would undertake a personal mission to the West. Undeflected in its course by the devastating crisis which the ambition of Dr. Khayru'llah had, upon his return from the Holy Land (December, 1899) precipitated; undismayed by the agitation which he, working in collaboration with the arch-breaker of the Covenant and his messengers, had provoked; disdainful of the attacks launched by him and his fellow-seceders, as well as by Christian ecclesiastics increasingly jealous of the rising power and extending influence of the Faith; nourished by a continual flow of pilgrims who transmitted the verbal messages and special instructions of a vigilant Master; invigorated by the effusions of His pen recorded in innumerable Tablets; instructed by the successive messengers and teachers dispatched at His behest for its guidance, edification and consolidation, the community of the American believers arose to initiate a series of enterprises which, blessed and stimulated a decade later by Abdu'l-Baha Himself, were to be but a prelude to the unparalleled services destined to be rendered by its members during the Formative Age of His Father's Dispensation.
No sooner had one of these pilgrims, the afore-mentioned May Bolles, returned to Paris than she succeeded, in compliance with Abdu'l-Baha's emphatic instructions, in establishing in that city the first Baha'i center to be formed on the European continent. This center was, shortly after her arrival, reinforced by the conversion of the illumined Thomas Breakwell, the first English believer, immortalized by Abdu'l-Baha's fervent eulogy revealed in his memory; of Hippolyte Dreyfus, the first Frenchman to embrace the Faith, who,

--God Passes By, Page 260
through his writings, translations, travels and other pioneer services, was able to consolidate, as the years went by, the work which had been initiated in his country; and of Laura Barney, whose imperishable service was to collect and transmit to posterity in the form of a book, entitled "Some Answered Questions," Abdu'l-Baha's priceless explanations, covering a wide variety of subjects, given to her in the course of an extended pilgrimage to the Holy Land. Three years later, in 1902, May Bolles, now married to a Canadian, transferred her residence to Montreal, and succeeded in laying the foundations of the Cause in that Dominion.
In London Mrs. Thornburgh-Cropper, as a consequence of the creative influences released by that never-to-be-forgotten pilgrimage, was able to initiate activities which, stimulated and expanded through the efforts of the first English believers, and particularly of Ethel J. Rosenberg, converted in 1899, enabled them to erect, in later years, the structure of their administrative institutions in the British Isles. In the North American continent, the defection and the denunciatory publications of Dr. Khayru'llah (encouraged as he was by Mirza Muhammad-'Ali and his son Shu'a'u'llah, whom he had despatched to America) tested to the utmost the loyalty of the newly fledged community; but successive messengers despatched by Abdu'l-Baha (such as Haji Abdu'l-Karim-i-Tihrani, Haji Mirza Hasan-i-Khurasani, Mirza Asadu'llah and Mirza Abu'l-Fadl) succeeded in rapidly dispelling the doubts, and in deepening the understanding, of the believers, in holding the community together, and in forming the nucleus of those administrative institutions which, two decades later, were to be formally inaugurated through the explicit provisions of Abdu'l-Baha's Will and Testament. As far back as the year 1899 a council board of seven officers, the forerunner of a series of Assemblies which, ere the close of the first Baha'i Century, were to cover the North American Continent from coast to coast, was established in the city of Kenosha. In 1902 a Baha'i Publishing Society, designed to propagate the literature of a gradually expanding community, was formed in Chicago. A Baha'i Bulletin, for the purpose of disseminating the teachings of the Faith was inaugurated in New York. The "Baha'i News," another periodical, subsequently appeared in Chicago, and soon developed into a magazine entitled "Star of the West." The translation of some of the most important writings of Baha'u'llah, such as the "Hidden Words," the "Kitab-i-Iqan," the "Tablets to the Kings," and the "Seven Valleys," together with the Tablets of Abdu'l-Baha, as well

--God Passes By, Page 261
as several treatises and pamphlets written by Mirza Abu'l-Fadl and others, was energetically undertaken. A considerable correspondence with various centers throughout the Orient was initiated, and grew steadily in scope and importance. Brief histories of the Faith, books and pamphlets written in its defence, articles for the press, accounts of travels and pilgrimages, eulogies and poems, were likewise published and widely disseminated.
Simultaneously, travellers and teachers, emerging triumphantly from the storms of tests and trials which had threatened to engulf their beloved Cause, arose, of their own accord, to reinforce and multiply the strongholds of the Faith already established. Centers were opened in the cities of Washington, Boston, San Francisco, Los Angeles, Cleveland, Baltimore, Minneapolis, Buffalo, Rochester, Pittsburgh, Seattle, St. Paul and in other places. Audacious pioneers, whether as visitors or settlers, eager to spread the new born Evangel beyond the confines of their native country, undertook journeys, and embarked on enterprises which carried its light to the heart of Europe, to the Far East, and as far as the islands of the Pacific. Mason Remey voyaged to Russia and Persia, and later, with Howard Struven, circled, for the first time in Baha'i history, the globe, visiting on his way the Hawaiian Islands, Japan, China, India and Burma. Hooper Harris and Harlan Ober traveled, during no less than seven months, in India and Burma, visiting Bombay, Poona, Lahore, Calcutta, Rangoon and Mandalay. Alma Knobloch, following on the heels of Dr. K. E. Fisher, hoisted the standard of the Faith in Germany, and carried its light to Austria. Dr. Susan I. Moody, Sydney Sprague, Lillian F. Kappes, Dr. Sarah Clock, and Elizabeth Stewart transferred their residence to Tihran for the purpose of furthering the manifold interests of the Faith, in collaboration with the Baha'is of that city. Sarah Farmer, who had already initiated in 1894, at Green Acre, in the State of Maine, summer conferences and established a center for the promotion of unity and fellowship between races and religions, placed, after her pilgrimage to Akka in 1900, the facilities these conferences provided at the disposal of the followers of the Faith which she had herself recently embraced.
And last but not least, inspired by the example set by their fellow-disciples in Ishqabad, who had already commenced the construction of the first Mashriqu'l-Adhkar of the Baha'i world, and afire with the desire to demonstrate, in a tangible and befitting manner, the quality of their faith and devotion, the Baha'is of Chicago, having petitioned Abdu'l-Baha for permission to erect a House of Worship,

--God Passes By, Page 262
and secured, in a Tablet revealed in June 1903, His ready and enthusiastic approval, arose, despite the smallness of their numbers and their limited resources, to initiate an enterprise which must rank as the greatest single contribution which the Baha'is of America, and indeed of the West, have as yet made to the Cause of Baha'u'llah. The subsequent encouragement given them by Abdu'l-Baha, and the contributions raised by various Assemblies decided the members of this Assembly to invite representatives of their fellow-believers in various parts of the country to meet in Chicago for the initiation of the stupendous undertaking they had conceived. On November 26, 1907, the assembled representatives, convened for that purpose, appointed a committee of nine to locate a suitable site for the proposed Temple. By April 9, 1908, the sum of two thousand dollars had been paid for the purchase of two building lots, situated near the shore of Lake Michigan. In March 1909, a convention representative of various Baha'i centers was called, in pursuance of instructions received from Abdu'l-Baha. The thirty-nine delegates, representing thirty-six cities, who had assembled in Chicago, on the very day the remains of the Bab were laid to rest by Abdu'l-Baha in the specially erected mausoleum on Mt. Carmel, established a permanent national organization, known as the Baha'i Temple Unity, which was incorporated as a religious corporation, functioning under the laws of the State of Illinois, and invested with full authority to hold title to the property of the Temple and to provide ways and means for its construction. At this same convention a constitution was framed, the Executive Board of the Baha'i Temple Unity was elected, and was authorized by the delegates to complete the purchase of the land recommended by the previous Convention. Contributions for this historic enterprise, from India, Persia, Turkey, Syria, Palestine, Russia, Egypt, Germany, France, England, Canada, Mexico, the Hawaiian Islands, and even Mauritius, and from no lss than sixty American cities, amounted by 1910, two years previous to Abdu'l-Baha's arrival in America, to no less than twenty thousand dollars, a remarkable testimony alike to the solidarity of the followers of Baha'u'llah in both the East and the West, and to the self-sacrificing efforts exerted by the American believers who, as the work progressed, assumed a preponderating share in providing the sum of over a million dollars required for the erection of the structure of the Temple and its external ornamentation.

--God Passes By, Page 263
CHAPTER XVII
Renewal of Abdu'l-Baha's Incarceration

The outstanding accomplishments of a valiant and sorely-tested community, the first fruits of Baha'u'llah's newly established Covenant in the Western world, had laid a foundation sufficiently imposing to invite the presence of the appointed Center of that Covenant, Who had called that Community into being and watched, with such infinite care and foresight, over its budding destinies. Not until, however, Abdu'l-Baha had emerged from the severe crisis which had already for several years been holding Him in its toils could He undertake His memorable voyage to the shores of a continent where the rise and establishment of His Father's Faith had been signalized by such magnificent and enduring achievements.
This second major crisis of His ministry, external in nature and hardly less severe than the one precipitated by the rebellion of Mirza Muhammad-'Ali, gravely imperiled His life, deprived Him, for a number of years, of the relative freedom He had enjoyed, plunged into anguish His family and the followers of the Faith in East and West, and exposed as never before, the degradation and infamy of His relentless adversaries. It originated two years after the departure of the first American pilgrims from the Holy Land. It persisted, with varying degrees of intensity, during more than seven years, and was directly attributable to the incessant intrigues and monstrous misrepresentations of the Arch-Breaker of Baha'u'llah's Covenant and his supporters.
Embittered by his abject failure to create a schism on which he had fondly pinned his hopes; stung by the conspicuous success which the standard-bearers of the Covenant had, despite his machinations, achieved in the North American continent; encouraged by the existence of a regime that throve in an atmosphere of intrigue and suspicion, and which was presided over by a cunning and cruel potentate; determined to exploit to the full the opportunities for mischief afforded him by the arrival of Western pilgrims at the prison-fortress of Akka, as well as by the commencement of the construction of the Bab's sepulcher on Mt. Carmel, Mirza Muhammad-'Ali, seconded by his brother, Mirza Badi'u'llah, and aided by his brother-in-law,

--God Passes By, Page 264
Mirza Majdi'd-Din, succeeded through strenuous and persistent endeavors in exciting the suspicion of the Turkish government and its officials, and in inducing them to reimpose on Abdu'l-Baha the confinement from which, in the days of Baha'u'llah, He had so grievously suffered.
This very brother, Mirza Muhammad-'Ali's chief accomplice, in a written confession signed, sealed and published by him, on the occasion of his reconciliation with Abdu'l-Baha, has borne testimony to the wicked plots that had been devised. "What I have heard from others," wrote Mirza Badi'u'llah, "I will ignore. I will only recount what I have seen with my own eyes, and heard from his (Mirza Muhammad-'Ali) lips." "It was arranged by him (Mirza Muhammad-'Ali)," he, then, proceeds to relate, "to dispatch Mirza Majdi'd-Din with a gift and a letter written in Persian to Nazim Pasha, the Vali (governor) of Damascus, and to seek his assistance.... As he (Mirza Majdi'd-Din) himself informed me in Haifa he did all he could to acquaint him (governor) fully with the construction work on Mt. Carmel, with the comings and goings of the American believers, and with the gatherings held in Akka. The Pasha, in his desire to know all the facts, was extremely kind to him, and assured him of his aid. A few days after Mirza Majdi'd-Din's return a cipher telegram was received from the Sublime Porte, transmitting the Sultan's orders to incarcerate Abdu'l-Baha, myself and the others." "In those days," he, furthermore, in that same document, testifies, "a man who came to Akka from Damascus stated to outsiders that Nazim Pasha had been the cause of the incarceration of Abbas Effendi. The strangest thing of all is this that Mirza Muhammad-'Ali, after he had been incarcerated, wrote a letter to Nazim Pasha for the purpose of achieving his own deliverance.... The Pasha, however, did not write even a word in answer to either the first or the second letter."
It was in 1901, on the fifth day of the month of Jamadiyu'l-Avval 1319 A.H. (August 20) that Abdu'l-Baha, upon His return from Bahji where He had participated in the celebration of the anniversary of the Bab's Declaration, was informed, in the course of an interview with the governor of Akka, of Sultan Abdu'l-Hamid's instructions ordering that the restrictions which had been gradually relaxed should be reimposed, and that He and His brothers should be strictly confined within the walls of that city. The Sultan's edict was at first rigidly enforced, the freedom of the exiled community was severely curtailed, while Abdu'l-Baha had to submit, alone and

--God Passes By, Page 265
unaided, to the prolonged interrogation of judges and officials, who required His presence for several consecutive days at government headquarters for the purpose of their investigations. One of His first acts was to intercede on behalf of His brothers, who had been peremptorily summoned and informed by the governor of the orders of the sovereign, an act which failed to soften their hostility or lessen their malevolent activities. Subsequently, through His intervention with the civil and military authorities, He succeeded in obtaining the freedom of His followers who resided in Akka, and in enabling them to continue to earn, without interference, the means of livelihood.
The Covenant-breakers were unappeased by the measures taken by the authorities against One Who had so magnanimously intervened on their behalf. Aided by the notorious Yahya Bey, the chief of police, and other officials, civil as well as military, who, in consequence of their representations, had replaced those who had been friendly to Abdu'l-Baha, and by secret agents who traveled back and forth between Akka and Constantinople, and who even kept a vigilant watch over everything that went on in His household, they arose to encompass His ruin. They lavished on officials gifts which included possessions sacred to the memory of Baha'u'llah, and shamelessly proffered to high and low alike bribes drawn, in some instances, from the sale of properties associated with Him or bestowed upon some of them by Abdu'l-Baha. Relaxing nothing of their efforts they pursued relentlessly the course of their nefarious activities, determined to leave no stone unturned until they had either brought about His execution or ensured His deportation to a place remote enough to enable them to wrest the Cause from His grasp. The Vali of Damascus, the Mufti of Beirut, members of the Protestant missions established in Syria and Akka, even the influential Shaykh Abu'l-Huda, in Constantinople, whom the Sultan held in as profound an esteem as that in which Muhammad Shah had held his Grand Vizir, Haji Mirza Aqasi, were, on various occasions, approached, appealed to, and urged to lend their assistance for the prosecution of their odious designs.
Through verbal messages, formal communications and by personal interviews the Covenant-breakers impressed upon these notables the necessity of immediate action, shrewdly adapting their arguments to the particular interests and prejudices of those whose aid they solicited. To some they represented Abdu'l-Baha as a callous usurper Who had trampled upon their rights, robbed them of their heritage, reduced them to poverty, made their friends in Persia their enemies,

--God Passes By, Page 266
accumulated for Himself a vast fortune, and acquired no less than two-thirds of the land in Haifa. To others they declared that Abdu'l-Baha contemplated making of Akka and Haifa a new Mecca and Medina. To still others they affirmed that Baha'u'llah was no more than a retired dervish, who professed and promoted the Faith of Islam, Whom Abbas Effendi, His son, had, for the purpose of self-glorification, exalted to the rank of God-head, whilst claiming Himself to be the Son of God and the return of Jesus Christ. They further accused Him of harboring designs inimical to the interests of the state, of meditating a rebellion against the Sultan, of having already hoisted the banner of Ya Baha'u'l-Abha, the ensign of revolt, in distant villages in Palestine and Syria, of having raised surreptitiously an army of thirty thousand men, of being engaged in the construction of a fortress and a vast ammunition depot on Mt. Carmel, of having secured the moral and material support of a host of English and American friends, amongst whom were officers of foreign powers, who were arriving, in large numbers and in disguise, to pay Him their homage, and of having already, in conjunction with them, drawn up His plans for the subjugation of the neighboring provinces, for the expulsion of the ruling authorities, and for the ultimate seizure of the power wielded by the Sultan himself. Through misrepresentation and bribery they succeeded in inducing certain people to affix their signatures as witnesses to the documents which they had drawn up, and which they despatched, through their agents, to the Sublime Porte.
Such grave accusations, embodied in numerous reports, could not fail to perturb profoundly the mind of a despot already obsessed by the fear of impending rebellion among his subjects. A commission was accordingly appointed to inquire into the matter, and report the result of its investigations. Each of the charges brought against Abdu'l-Baha, when summoned to the court, on several occasions, He carefully and fearlessly refuted. He exposed the absurdity of these accusations, acquainted the members of the Commission, in support of His argument, with the provisions of Baha'u'llah's Testament, expressed His readiness to submit to any sentence the court might decide to pass upon Him, and eloquently affirmed that if they should chain Him, drag Him through the streets, execrate and ridicule Him, stone and spit upon Him, suspend Him in the public square, and riddle Him with bullets, He would regard it as a signal honor, inasmuch as He would thereby be following in the footsteps, and sharing the sufferings, of His beloved Leader, the Bab.

--God Passes By, Page 267
The gravity of the situation confronting Abdu'l-Baha; the rumors that were being set afloat by a population that anticipated the gravest developments; the hints and allusions to the dangers threatening Him contained in newspapers published in Egypt and Syria; the aggressive attitude which His enemies increasingly assumed; the provocative behavior of some of the inhabitants of Akka and Haifa who had been emboldened by the predictions and fabrications of these enemies regarding the fate awaiting a suspected community and its Leader, led Him to reduce the number of pilgrims, and even to suspend, for a time, their visits, and to issue special instructions that His mail be handled through an agent in Egypt rather than in Haifa; for a time He ordered that it should be held there pending further advice from Him. He, moreover, directed the believers, as well as His own secretaries, to collect and remove to a place of safety all the Baha'i writings in their possession, and, urging them to transfer their residence to Egypt, went so far as to forbid their gathering, as was their wont, in His house. Even His numerous friends and admirers refrained, during the most turbulent days of this period, from calling upon Him, for fear of being implicated and of incurring the suspicion of the authorities. On certain days and nights, when the outlook was at its darkest, the house in which He was living, and which had for many years been a focus of activity, was completely deserted. Spies, secretly and openly, kept watch around it, observing His every movement and restricting the freedom of His family.
The construction of the Bab's sepulcher, whose foundation-stone had been laid by Him on the site blessed and selected by Baha'u'llah, He, however, refused to suspend, or even interrupt, for however brief a period. Nor would He allow any obstacle, however formidable, to interfere with the daily flow of Tablets which poured forth, with prodigious rapidity and ever increasing volume, from His indefatigable pen, in answer to the vast number of letters, reports, inquiries, prayers, confessions of faith, apologies and eulogies received from countless followers and admirers in both the East and the West. Eye-witnesses have testified that, during that agitated and perilous period of His life, they had known Him to pen, with His own Hand, no less than ninety Tablets in a single day, and to pass many a night, from dusk to dawn, alone in His bed-chamber engaged in a correspondence which the pressure of His manifold responsibilities had prevented Him from attending to in the day-time.
It was during these troublous times, the most dramatic period of His ministry, when, in the hey-day of His life and in the full tide of

--God Passes By, Page 268
His power, He, with inexhaustible energy, marvelous serenity and unshakable confidence, initiated and resistlessly prosecuted the varied enterprises associated with that ministry. It was during these times that the plan of the first Mashriqu'l-Adhkar of the Baha'i world was conceived by Him, and its construction undertaken by His followers in the city of Ishqabad in Turkistan. It was during these times, despite the disturbances that agitated His native country, that instructions were issued by Him for the restoration of the holy and historic House of the Bab in Shiraz. It was during these times that the initial measures, chiefly through His constant encouragement, were taken which paved the way for the laying of the dedication stone, which He, in later years, placed with His own hands when visiting the site of the Mother Temple of the West on the shore of Lake Michigan. It was at this juncture that that celebrated compilation of His table talks, published under the title "Some Answered Questions," was made, talks given during the brief time He was able to spare, in the course of which certain fundamental aspects of His Father's Faith were elucidated, traditional and rational proofs of its validity adduced, and a great variety of subjects regarding the Christian Dispensation, the Prophets of God, Biblical prophecies, the origin and condition of man and other kindred themes authoritatively explained.
It was during the darkest hours of this period that, in a communication addressed to the Bab's cousin, the venerable Haji Mirza Muhammad-Taqi, the chief builder of the Temple of Ishqabad, Abdu'l-Baha, in stirring terms, proclaimed the immeasurable greatness of the Revelation of Baha'u'llah, sounded the warnings foreshadowing the turmoil which its enemies, both far and near, would let loose upon the world, and prophesied, in moving language, the ascendancy which the torchbearers of the Covenant would ultimately achieve over them. It was at an hour of grave suspense, during that same period, that He penned His Will and Testament, that immortal Document wherein He delineated the features of the Administrative Order which would arise after His passing, and would herald the establishment of that World Order, the advent of which the Bab had announced, and the laws and principles of which Baha'u'llah had already formulated. It was in the course of these tumultuous years that, through the instrumentality of the heralds and champions of a firmly instituted Covenant, He reared the embryonic institutions, administrative, spiritual, and educational, of a steadily expanding Faith in Persia, the cradle of that Faith, in the Great Republic of the West,

--God Passes By, Page 269
the cradle of its Administrative Order, in the Dominion of Canada, in France, in England, in Germany, in Egypt, in Iraq, in Russia, in India, in Burma, in Japan, and even in the remote Pacific Islands. It was during these stirring times that a tremendous impetus was lent by Him to the translation, the publication and dissemination of Baha'i literature, whose scope now included a variety of books and treatises, written in the Persian, the Arabic, the English, the Turkish, the French, the German, the Russian and Burmese languages. At His table, in those days, whenever there was a lull in the storm raging about Him, there would gather pilgrims, friends and inquirers from most of the afore-mentioned countries, representative of the Christian, the Muslim, the Jewish, the Zoroastrian, the Hindu and Buddhist Faiths. To the needy thronging His doors and filling the courtyard of His house every Friday morning, in spite of the perils that environed Him, He would distribute alms with His own hands, with a regularity and generosity that won Him the title of "Father of the Poor." Nothing in those tempestuous days could shake His confidence, nothing would be allowed to interfere with His ministrations to the destitute, the orphan, the sick, and the down-trodden, nothing could prevent Him from calling in person upon those who were either incapacitated or ashamed to solicit His aid. Adamant in His determination to follow the example of both the Bab and Baha'u'llah, nothing would induce Him to flee from His enemies, or escape from imprisonment, neither the advice tendered Him by the leading members of the exiled community in Akka, nor the insistent pleas of the Spanish Consul--a kinsman of the agent of an Italian steamship company-- who, in his love for Abdu'l-Baha and his anxiety to avert the threatening danger, had gone so far as to place at His disposal an Italian freighter, ready to provide Him a safe passage to any foreign port He might name.
So imperturbable was Abdu'l-Baha's equanimity that, while rumors were being bruited about that He might be cast into the sea, or exiled to Fizan in Tripolitania, or hanged on the gallows, He, to the amazement of His friends and the amusement of His enemies, was to be seen planting trees and vines in the garden of His house, whose fruits when the storm had blown over, He would bid His faithful gardener, Isma'il Aqa, pluck and present to those same friends and enemies on the occasion of their visits to Him.
In the early part of the winter of 1907 another Commission of four officers, headed by Arif Bey, and invested with plenary powers, was suddenly dispatched to Akka by order of the Sultan. A few days

--God Passes By, Page 270
before its arrival Abdu'l-Baha had a dream, which He recounted to the believers, in which He saw a ship cast anchor off Akka, from which flew a few birds, resembling sticks of dynamite, and which, circling about His head, as He stood in the midst of a multitude of the frightened inhabitants of the city, returned without exploding to the ship.
No sooner had the members of the Commission landed than they placed under their direct and exclusive control both the Telegraph and Postal services in Akka; arbitrarily dismissed officials suspected of being friendly to Abdu'l-Baha, including the governor of the city; established direct and secret contact with the government in Constantinople; took up their residence in the home of the neighbors and intimate associates of the Covenant-breakers; set guards over the house of Abdu'l-Baha to prevent any one from seeing Him; and started the strange procedure of calling up as witnesses the very people, among whom were Christians and Moslems, orientals and westerners, who had previously signed the documents forwarded to Constantinople, and which they had brought with them for the purpose of their investigations.
The activities of the Covenant-breakers, and particularly of Mirza Muhammad-'Ali, now jubilant and full of hope, rose in this hour of extreme crisis, to the highest pitch. Visits, interviews and entertainments multiplied, in an atmosphere of fervid expectation, now that the victory was seen to be at hand. Not a few among the lower elements of the population were led to believe that their acquisition of the property which would be left behind by the deported exiles was imminent. Insults and calumnies markedly increased. Even some of the poor, so long and so bountifully succored by Abdu'l-Baha, forsook Him for fear of reprisals.
Abdu'l-Baha, while the members of the Commission were carrying on their so-called investigations, and throughout their stay of about one month in Akka, consistently refused to meet or have any dealings with any of them, in spite of the veiled threats and warnings conveyed by them to Him through a messenger, an attitude which greatly surprised them and served to inflame their animosity and reinforce their determination to execute their evil designs. Though the perils and tribulations which had encompassed Him were now at their thickest, though the ship on which He was supposed to embark with the members of the Commission was waiting in readiness, at times in Akka, at times in Haifa, and the wildest rumors were being spread about Him, the serenity He had invariably maintained, ever

--God Passes By, Page 271
since His incarceration had been reimposed, remained unclouded, and His confidence unshaken. "The meaning of the dream I dreamt," He, at that time, told the believers who still remained in Akka, "is now clear and evident. Please God this dynamite will not explode."
Meanwhile the members of the Commission had, on a certain Friday, gone to Haifa and inspected the Bab's sepulcher, the construction of which had been proceeding without any interruption on Mt. Carmel. Impressed by its solidity and dimensions, they had inquired of one of the attendants as to the number of vaults that had been built beneath that massive structure.
Shortly after the inspection had been made it was suddenly observed, one day at about sunset, that the ship, which had been lying off Haifa, had weighed anchor, and was heading towards Akka. The news spread rapidly among an excited population that the members of the Commission had embarked upon it. It was anticipated that it would stop long enough at Akka to take Abdu'l-Baha on board, and then proceed to its destination. Consternation and anguish seized the members of His family when informed of the approach of the ship. The few believers who were left wept with grief at their impending separation from their Master. Abdu'l-Baha could be seen, at that tragic hour, pacing, alone and silent, the courtyard of His house.
As dusk fell, however, it was suddenly noticed that the lights of the ship had swung round, and the vessel had changed her course. It now became evident that she was sailing direct for Constantinople. The intelligence was instantly communicated to Abdu'l-Baha, Who, in the gathering darkness, was still pacing His courtyard. Some of the believers who had posted themselves at different points to watch the progress of the ship hurried to confirm the joyful tidings. One of the direst perils that had ever threatened Abdu'l-Baha's precious life was, on that historic day, suddenly, providentially and definitely averted.
Soon after the precipitate and wholly unexpected sailing of that ship news was received that a bomb had exploded in the path of the Sultan while he was returning to his palace from the mosque where he had been offering his Friday prayers.
A few days after this attempt on his life the Commission submitted its report to him; but he and his government were too preoccupied to consider the matter. The case was laid aside, and when, some months later, it was again brought forward it was abruptly closed forever by an event which, once and for all, placed the Prisoner of Akka beyond the power of His royal enemy. The "Young Turk" Revolution, breaking out swiftly and decisively in 1908, forced

--God Passes By, Page 272
a reluctant despot to promulgate the constitution which he had suspended, and to release all religious and political prisoners held under the old regime. Even then a telegram had to be sent to Constantinople to inquire specifically whether Abdu'l-Baha was included in the category of these prisoners, to which an affirmative reply was promptly received.
Within a few months, in 1909, the Young Turks obtained from the Shaykhu'l-Islam the condemnation of the Sultan himself who, as a result of further attempts to overthrow the constitution, was finally and ignominiously deposed, deported and made a prisoner of state. On one single day of that same year there were executed no less than thirty-one leading ministers, pashas and officials, among whom were numbered notorious enemies of the Faith. Tripolitania itself, the scene of Abdu'l-Baha's intended exile was subsequently wrested from the Turks by Italy. Thus ended the reign of the "Great Assassin," "the most mean, cunning, untrustworthy and cruel intriguer of the long dynasty of Uthman," a reign "more disastrous in its immediate losses of territory and in the certainty of others to follow, and more conspicuous for the deterioration of the condition of his subjects, than that of any other of his twenty-three degenerate predecessors since the death of Sulayman the Magnificent."

--God Passes By, Page 273
CHAPTER XVIII
Entombment of the Bab's Remains on Mt. Carmel

Abdu'l-Baha's unexpected and dramatic release from His forty-year confinement dealt a blow to the ambitions cherished by the Covenant-breakers as devastating as that which, a decade before, had shattered their hopes of undermining His authority and of ousting Him from His God-given position. Now, on the very morrow of His triumphant liberation a third blow befell them as stunning as those which preceded it and hardly less spectacular than they. Within a few months of the historic decree which set Him free, in the very year that witnessed the downfall of Sultan Abdu'l-Hamid, that same power from on high which had enabled Abdu'l-Baha to preserve inviolate the rights divinely conferred on Him, to establish His Father's Faith in the North American continent, and to triumph over His royal oppressor, enabled Him to achieve one of the most signal acts of His ministry: the removal of the Bab's remains from their place of concealment in Tihran to Mt. Carmel. He Himself testified, on more than one occasion, that the safe transfer of these remains, the construction of a befitting mausoleum to receive them, and their final interment with His own hands in their permanent resting-place constituted one of the three principal objectives which, ever since the inception of His mission, He had conceived it His paramount duty to achieve. This act indeed deserves to rank as one of the outstanding events in the first Baha'i century.
As observed in a previous chapter the mangled bodies of the Bab and His fellow-martyr, Mirza Muhammad-'Ali, were removed, in the middle of the second night following their execution, through the pious intervention of Haji Sulayman Khan, from the edge of the moat where they had been cast to a silk factory owned by one of the believers of Milan, and were laid the next day in a wooden casket, and thence carried to a place of safety. Subsequently, according to Baha'u'llah's instructions, they were transported to Tihran and placed in the shrine of Imam-Zadih Hasan. They were later removed to the residence of Haji Sulayman Khan himself in the Sar-Chashmih quarter of the city, and from his house were taken to the shrine of Imam-Zadih Ma'sum, where they remained concealed until the year

--God Passes By, Page 274
1284 A.H. (1867-1868), when a Tablet, revealed by Baha'u'llah in Adrianople, directed Mulla Ali-Akbar-i-Shahmirzadi and Jamal-i-Burujirdi to transfer them without delay to some other spot, an instruction which, in view of the subsequent reconstruction of that shrine, proved to have been providential.
Unable to find a suitable place in the suburb of Shah Abdu'l-'Azim, Mulla Ali-Akbar and his companion continued their search until, on the road leading to Chashmih-'Ali, they came upon the abandoned and dilapidated Masjid-i-Masha'u'llah, where they deposited, within one of its walls, after dark, their precious burden, having first re-wrapt the remains in a silken shroud brought by them for that purpose. Finding the next day to their consternation that the hiding-place had been discovered, they clandestinely carried the casket through the gate of the capital direct to the house of Mirza Hasan-i-Vazir, a believer and son-in-law of Haji Mirza Siyyid Aliy-i-Tafrishi, the Majdu'l-Ashraf, where it remained for no less than fourteen months. The long-guarded secret of its whereabouts becoming known to the believers, they began to visit the house in such numbers that a communication had to be addressed by Mulla Ali-Akbar to Baha'u'llah, begging for guidance in the matter. Haji Shah Muhammad-i-Manshadi, surnamed Aminu'l-Bayan, was accordingly commissioned to receive the Trust from him, and bidden to exercise the utmost secrecy as to its disposal.
Assisted by another believer, Haji Shah Muhammad buried the casket beneath the floor of the inner sanctuary of the shrine of Imam-Zadih Zayd, where it lay undetected until Mirza Asadu'llah-i-Isfahani was informed of its exact location through a chart forwarded to him by Baha'u'llah. Instructed by Baha'u'llah to conceal it elsewhere, he first removed the remains to his own house in Tihran, after which they were deposited in several other localities such as the house of Husayn-'Aliy-i-Isfahani and that of Muhammad-Karim-i-'Attar, where they remained hidden until the year 1316 (1899) A.H., when, in pursuance of directions issued by Abdu'l-Baha, this same Mirza Asadu'llah, together with a number of other believers, transported them by way of Isfahan, Kirmanshah, Baghdad and Damascus, to Beirut and thence by sea to Akka, arriving at their destination on the 19th of the month of Ramadan 1316 A.H. (January 31, 1899), fifty lunar years after the Bab's execution in Tabriz.
In the same year that this precious Trust reached the shores of the Holy Land and was delivered into the hands of Abdu'l-Baha, He, accompanied by Dr. Ibrahim Khayru'llah, whom He had already

--God Passes By, Page 275
honored with the titles of "Baha's Peter," "The Second Columbus" and "Conqueror of America," drove to the recently purchased site which had been blessed and selected by Baha'u'llah on Mt. Carmel, and there laid, with His own hands, the foundation-stone of the edifice, the construction of which He, a few months later, was to commence. About that same time, the marble sarcophagus, designed to receive the body of the Bab, an offering of love from the Baha'is of Rangoon, had, at Abdu'l-Baha's suggestion, been completed and shipped to Haifa.
No need to dwell on the manifold problems and preoccupations which, for almost a decade, continued to beset Abdu'l-Baha until the victorious hour when He was able to bring to a final consummation the historic task entrusted to Him by His Father. The risks and perils with which Baha'u'llah and later His Son had been confronted in their efforts to insure, during half a century, the protection of those remains were but a prelude to the grave dangers which, at a later period, the Center of the Covenant Himself had to face in the course of the construction of the edifice designed to receive them, and indeed until the hour of His final release from His incarceration.
The long-drawn out negotiations with the shrewd and calculating owner of the building-site of the holy Edifice, who, under the influence of the Covenant-breakers, refused for a long time to sell; the exorbitant price at first demanded for the opening of a road leading to that site and indispensable to the work of construction; the interminable objections raised by officials, high and low, whose easily aroused suspicions had to be allayed by repeated explanations and assurances given by Abdu'l-Baha Himself; the dangerous situation created by the monstrous accusations brought by Mirza Muhammad-'Ali and his associates regarding the character and purpose of that building; the delays and complications caused by Abdu'l-Baha's prolonged and enforced absence from Haifa, and His consequent inability to supervise in person the vast undertaking He had initiated--all these were among the principal obstacles which He, at so critical a period in His ministry, had to face and surmount ere He could execute in its entirety the Plan, the outline of which Baha'u'llah had communicated to Him on the occasion of one of His visits to Mt. Carmel.
"Every stone of that building, every stone of the road leading to it," He, many a time was heard to remark, "I have with infinite tears and at tremendous cost, raised and placed in position." "One night," He, according to an eye-witness, once observed, "I was so hemmed in by My anxieties that I had no other recourse than to recite and

--God Passes By, Page 276
repeat over and over again a prayer of the Bab which I had in My possession, the recital of which greatly calmed Me. The next morning the owner of the plot himself came to Me, apologized and begged Me to purchase his property."
Finally, in the very year His royal adversary lost his throne, and at the time of the opening of the first American Baha'i Convention, convened in Chicago for the purpose of creating a permanent national organization for the construction of the Mashriqu'l-Adhkar, Abdu'l-Baha brought His undertaking to a successful conclusion, in spite of the incessant machinations of enemies both within and without. On the 28th of the month of Safar 1327 A.H., the day of the first Naw-Ruz (1909), which He celebrated after His release from His confinement, Abdu'l-Baha had the marble sarcophagus transported with great labor to the vault prepared for it, and in the evening, by the light of a single lamp, He laid within it, with His own hands--in the presence of believers from the East and from the West and in circumstances at once solemn and moving--the wooden casket containing the sacred remains of the Bab and His companion.
When all was finished, and the earthly remains of the Martyr-Prophet of Shiraz were, at long last, safely deposited for their everlasting rest in the bosom of God's holy mountain, Abdu'l-Baha, Who had cast aside His turban, removed His shoes and thrown off His cloak, bent low over the still open sarcophagus, His silver hair waving about His head and His face transfigured and luminous, rested His forehead on the border of the wooden casket, and, sobbing aloud, wept with such a weeping that all those who were present wept with Him. That night He could not sleep, so overwhelmed was He with emotion.
"The most joyful tidings is this," He wrote later in a Tablet announcing to His followers the news of this glorious victory, "that the holy, the luminous body of the Bab ... after having for sixty years been transferred from place to place, by reason of the ascendancy of the enemy, and from fear of the malevolent, and having known neither rest nor tranquillity has, through the mercy of the Abha Beauty, been ceremoniously deposited, on the day of Naw-Ruz, within the sacred casket, in the exalted Shrine on Mt. Carmel... By a strange coincidence, on that same day of Naw-Ruz, a cablegram was received from Chicago, announcing that the believers in each of the American centers had elected a delegate and sent to that city ... and definitely decided on the site and construction of the Mashriqu'l-Adhkar."
With the transference of the remains of the Bab--Whose advent marks the return of the Prophet Elijah--to Mt. Carmel, and their

--God Passes By, Page 277
interment in that holy mountain, not far from the cave of that Prophet Himself, the Plan so gloriously envisaged by Baha'u'llah, in the evening of His life, had been at last executed, and the arduous labors associated with the early and tumultuous years of the ministry of the appointed Center of His Covenant crowned with immortal success. A focal center of Divine illumination and power, the very dust of which Abdu'l-Baha averred had inspired Him, yielding in sacredness to no other shrine throughout the Baha'i world except the Sepulcher of the Author of the Baha'i Revelation Himself, had been permanently established on that mountain, regarded from time immemorial as sacred. A structure, at once massive, simple and imposing; nestling in the heart of Carmel, the "Vineyard of God"; flanked by the Cave of Elijah on the west, and by the hills of Galilee on the east; backed by the plain of Sharon, and facing the silver-city of Akka, and beyond it the Most Holy Tomb, the Heart and Qiblih of the Baha'i world; overshadowing the colony of German Templars who, in anticipation of the "coming of the Lord," had forsaken their homes and foregathered at the foot of that mountain, in the very year of Baha'u'llah's Declaration in Baghdad (1863), the mausoleum of the Bab had now, with heroic effort and in impregnable strength been established as "the Spot round which the Concourse on high circle in adoration." Events have already demonstrated through the extension of the Edifice itself, through the embellishment of its surroundings, through the acquisition of extensive endowments in its neighborhood, and through its proximity to the resting-places of the wife, the son and daughter of Baha'u'llah Himself, that it was destined to acquire with the passing of the years a measure of fame and glory commensurate with the high purpose that had prompted its founding. Nor will it, as the years go by, and the institutions revolving around the World Administrative Center of the future Baha'i Commonwealth are gradually established, cease to maniest the latent potentialities with which that same immutable purpose has endowed it. Resistlessly will this Divine institution flourish and expand, however fierce the animosity which its future enemies may evince, until the full measure of its splendor will have been disclosed before the eyes of all mankind.
"Haste thee, O Carmel!" Baha'u'llah, significantly addressing that holy mountain, has written, "for lo, the light of the Countenance of God ... hath been lifted upon thee... Rejoice, for God hath, in this Day, established upon thee His throne, hath made thee the dawning-place of His signs and the dayspring of the evidences of His

--God Passes By, Page 278
Revelation. Well is it with him that circleth around thee, that proclaimeth the revelation of thy glory, and recounteth that which the bounty of the Lord thy God hath showered upon thee." "Call out to Zion, O Carmel!" He, furthermore, has revealed in that same Tablet, "and announce the joyful tidings: He that was hidden from mortal eyes is come! His all-conquering sovereignty is manifest; His all-encompassing splendor is revealed. Beware lest thou hesitate or halt. Hasten forth and circumambulate the City of God that hath descended from heaven, the celestial Kaaba round which have circled in adoration the favored of God, the pure in heart, and the company of the most exalted angels."

--God Passes By, Page 279
CHAPTER XIX
Abdu'l-Baha's Travels in Europe and America

The establishment of the Faith of Baha'u'llah in the Western Hemisphere--the most outstanding achievement that will forever be associated with Abdu'l-Baha's ministry--had, as observed in the preceding pages, set in motion such tremendous forces, and been productive of such far-reaching results, as to warrant the active and personal participation of the Center of the Covenant Himself in those epoch-making activities which His Western disciples had, through the propelling power of that Covenant, boldly initiated and were vigorously prosecuting.
The crisis which the blindness and perversity of the Covenant-breakers had precipitated, and which, for several years, had so tragically interfered with the execution of Abdu'l-Baha's purpose, was now providentially resolved. An unsurmountable barrier had been suddenly lifted from His path, His fetters were unlocked, and God's avenging wrath had taken the chains from His neck and placed them upon that of Abdu'l-Hamid, His royal adversary and the dupe of His most implacable enemy. The sacred remains of the Bab, entrusted to His hands by His departed Father, had, moreover, with immense difficulty been transferred from their hiding-place in far-off Tihran to the Holy Land, and deposited ceremoniously and reverently by Him in the bosom of Mt. Carmel.
Abdu'l-Baha was at this time broken in health. He suffered from several maladies brought on by the strains and stresses of a tragic life spent almost wholly in exile and imprisonment. He was on the threshold of three-score years and ten. Yet as soon as He was released from His forty-year long captivity, as soon as He had laid the Bab's body in a safe and permanent resting-place, and His mind was free of grievous anxieties connected with the execution of that priceless Trust, He arose with sublime courage, confidence and resolution to consecrate what little strength remained to Him, in the evening of His life, to a service of such heroic proportions that no parallel to it is to be found in the annals of the first Baha'i century.
Indeed His three years of travel, first to Egypt, then to Europe and later to America, mark, if we would correctly appraise their historic importance, a turning point of the utmost significance in

--God Passes By, Page 280
the history of the century. For the first time since the inception of the Faith, sixty-six years previously, its Head and supreme Representative burst asunder the shackles which had throughout the ministries of both the Bab and Baha'u'llah so grievously fettered its freedom. Though repressive measures still continued to circumscribe the activities of the vast majority of its adherents in the land of its birth, its recognized Leader was now vouchsafed a freedom of action which, with the exception of a brief interval in the course of the War of 1914-18, He was to continue to enjoy to the end of His life, and which has never since been withdrawn from its institutions at its world center.
So momentous a change in the fortunes of the Faith was the signal for such an outburst of activity on His part as to dumbfound His followers in East and West with admiration and wonder, and exercise an imperishable influence on the course of its future history. He Who, in His own words, had entered prison as a youth and left it an old man, Who never in His life had faced a public audience, had attended no school, had never moved in Western circles, and was unfamiliar with Western customs and language, had arisen not only to proclaim from pulpit and platform, in some of the chief capitals of Europe and in the leading cities of the North American continent, the distinctive verities enshrined in His Father's Faith, but to demonstrate as well the Divine origin of the Prophets gone before Him, and to disclose the nature of the tie binding them to that Faith.
Inflexibly resolved to undertake this arduous voyage, at whatever cost to His strength, at whatever risk to His life, He, quietly and without any previous warning, on a September afternoon, of the year 1910, the year following that which witnessed the downfall of Sultan Abdu'l-Hamid and the formal entombment of the Bab's remains on Mt. Carmel, sailed for Egypt, sojourned for about a month in Port Said, and from thence embarked with the intention of proceeding to Europe, only to discover that the condition of His health necessitated His landing again at Alexandria and postponing His voyage. Fixing His residence in Ramleh, a suburb of Alexandria, and later visiting Zaytun and Cairo, He, on August 11 of the ensuing year, sailed with a party of four, on the S.S. Corsica, for Marseilles, and proceeded, after a brief stop at Thonon-les-Bains, to London, where He arrived on September 4, 1911. After a visit of about a month, He went to Paris, where He stayed for a period of nine weeks, returning to Egypt in December, 1911. Again taking up His residence in Ramleh, where He passed the winter, He embarked, on

--God Passes By, Page 281
His second journey to the West, on the steamship Cedric, on March 25, 1912, sailing via Naples direct to New York where He arrived on April 11. After a prolonged tour of eight months' duration, which carried Him from coast to coast, and in the course of which He visited Washington, Chicago, Cleveland, Pittsburgh, Montclair, Boston, Worcester, Brooklyn, Fanwood, Milford, Philadelphia, West Englewood, Jersey City, Cambridge, Medford, Morristown, Dublin, Green Acre, Montreal, Malden, Buffalo, Kenosha, Minneapolis, St. Paul, Omaha, Lincoln, Denver, Glenwood Springs, Salt Lake City, San Francisco, Oakland, Palo Alto, Berkeley, Pasadena, Los Angeles, Sacramento, Cincinnati, and Baltimore, He sailed, on the S.S. Celtic, on December 5, from New York for Liverpool; and landing there He proceeded by train to London. Later He visited Oxford, Edinburgh and Bristol, and thence returning to London, left for Paris on January 21, 1913. On March 30 He traveled to Stuttgart, and from there proceeded, on April 9, to Budapest, visited Vienna nine days later, returned to Stuttgart on April 25, and to Paris on May first, where He remained until June 12, sailing the following day, on the S.S. Himalaya from Marseilles bound for Egypt, arriving in Port Said four days later, where after short visits to Isma'iliyyih and Abuqir, and a prolonged stay in Ramleh, He returned to Haifa, concluding His historic journeys on December 5, 1913.
It was in the course of these epoch-making journeys and before large and representative audiences, at times exceeding a thousand people, that Abdu'l-Baha expounded, with brilliant simplicity, with persuasiveness and force, and for the first time in His ministry, those basic and distinguishing principles of His Father's Faith, which together with the laws and ordinances revealed in the Kitab-i-Aqdas constitute the bed-rock of God's latest Revelation to mankind. The independent search after truth, unfettered by superstition or tradition; the oneness of the entire human race, the pivotal principle and fundamental doctrine of the Faith; the basic unity of all religions; the condemnation of all forms of prejudice, whether religious, racial, class or national; the harmony which must exist between religion and science; the equality of men and women, the two wings on which the bird of human kind is able to soar; the introduction of compulsory education; the adoption of a universal auxiliary language; the abolition of the extremes of wealth and poverty; the institution of a world tribunal for the adjudication of disputes between nations; the exaltation of work, performed in the spirit of service, to the rank

--God Passes By, Page 282
of worship; the glorification of justice as the ruling principle in human society, and of religion as a bulwark for the protection of all peoples and nations; and the establishment of a permanent and universal peace as the supreme goal of all mankind--these stand out as the essential elements of that Divine polity which He proclaimed to leaders of public thought as well as to the masses at large in the course of these missionary journeys. The exposition of these vitalizing truths of the Faith of Baha'u'llah, which He characterized as the "spirit of the age," He supplemented with grave and reiterated warnings of an impending conflagration which, if the statesmen of the world should fail to avert, would set ablaze the entire continent of Europe. He, moreover, predicted, in the course of these travels, the radical changes which would take place in that continent, foreshadowed the movement of the decentralization of political power which would inevitably be set in motion, alluded to the troubles that would overtake Turkey, anticipated the persecution of the Jews on the European continent, and categorically asserted that the "banner of the unity of mankind would be hoisted, that the tabernacle of universal peace would be raised and the world become another world."
During these travels Abdu'l-Baha displayed a vitality, a courage, a single-mindedness, a consecration to the task He had set Himself to achieve that excited the wonder and admiration of those who had the privilege of observing at close hand His daily acts. Indifferent to the sights and curiosities which habitually invite the attention of travelers and which the members of His entourage often wished Him to visit; careless alike of His comfort and His health; expending every ounce of His energy day after day from dawn till late at night; consistently refusing any gifts or contributions towards the expenses of His travels; unfailing in His solicitude for the sick, the sorrowful and the down-trodden; uncompromising in His championship of the underprivileged races and classes; bountiful as the rain in His generosity to the poor; contemptuous of the attacks launched against Him by vigilant and fanatical exponents of orthodoxy and sectarianism; marvelous in His frankness while demonstrating, from platform and pulpit, the prophetic Mission of Jesus Christ to the Jews, of the Divine origin of Islam in churches and synagogues, or the truth of Divine Revelation and the necessity of religion to materialists, atheists or agnostics; unequivocal in His glorification of Baha'u'llah at all times and within the sanctuaries of divers sects and denominations; adamant in His refusal, on several occasions, to curry the favor of people of title and wealth both in England and in the

--God Passes By, Page 283
United States; and last but not least incomparable in the spontaneity, the genuineness and warmth of His sympathy and loving-kindness shown to friend and stranger alike, believer and unbeliever, rich and poor, high and low, whom He met, either intimately or casually, whether on board ship, or whilst pacing the streets, in parks or public squares, at receptions or banquets, in slums or mansions, in the gatherings of His followers or the assemblage of the learned, He, the incarnation of every Baha'i virtue and the embodiment of every Baha'i ideal, continued for three crowded years to trumpet to a world sunk in materialism and already in the shadow of war, the healing, the God-given truths enshrined in His Father's Revelation.
In the course of His several visits to Egypt He had more than one interview with the Khedive, Abbas Hilmi Pasha II, was introduced to Lord Kitchener, met the Mufti, Shaykh Muhammad Bakhit, as well as the Khedive's Imam, Shaykh Muhammad Rashid, and associated with several ulamas, pashas, Persian notables, members of the Turkish Parliament, editors of leading newspapers in Cairo and Alexandria, and other leaders and representatives of well-known institutions, both religious and secular.
Whilst He sojourned in England the house placed at His disposal in Cadogan Gardens became a veritable mecca to all sorts and conditions of men, thronging to visit the Prisoner of Akka Who had chosen their great city as the first scene of His labors in the West. "O, these pilgrims, these guests, these visitors!" thus bears witness His devoted hostess during the time He spent in London, "Remembering those days, our ears are filled with the sound of their footsteps --as they came from every country in the world. Every day, all day long, a constant stream, an interminable procession! Ministers and missionaries, oriental scholars and occult students, practical men of affairs and mystics, Anglicans, Catholics, and Non-conformists, Theosophists and Hindus, Christian Scientists and doctors of medicine, Muslims, Buddhists and Zoroastrians. There also called: politicians, Salvation Army soldiers, and other workers for human good, women suffragists, journalists, writers, poets and healers, dressmakers and great ladies, artists and artisans, poor workless people and prosperous merchants, members of the dramatic and musical world, these all came; and none were too lowly, nor too great, to receive the sympathetic consideration of this holy Messenger, Who was ever giving His life for others' good."
Abdu'l-Baha's first public appearance before a western audience significantly enough took place in a Christian house of worship, when,

--God Passes By, Page 284
on September 10, 1911, He addressed an overflowing congregation from the pulpit of the City Temple. Introduced by the Pastor, the Reverend R. J. Campbell, He, in simple and moving language, and with vibrant voice, proclaimed the unity of God, affirmed the fundamental oneness of religion, and announced that the hour of the unity of the sons of men, of all races, religions and classes had struck. On another occasion, on September 17, at the request of the Venerable Archdeacon Wilberforce, He addressed the congregation of St. John the Divine, at Westminster, after evening service, choosing as His theme the transcendental greatness of the Godhead, as affirmed and elucidated by Baha'u'llah in the Kitab-i-Iqan. "The Archdeacon," wrote a contemporary of that event, "had the Bishop's chair placed for his Guest on the chancel steps, and, standing beside Him, read the translation of Abdu'l-Baha's address himself. The congregation was profoundly moved, and, following the Archdeacon's example, knelt to receive the blessing of the Servant of God--Who stood with extended arms--His wonderful voice rising and falling in the silence with the power of His invocation."
At the invitation of the Lord Mayor of London He breakfasted with him at the Mansion House; addressed the Theosophical Society at their headquarters, at the express request of their President, and also a Meeting of the Higher Thought center in London; was invited by a deputation from the Bramo-Somaj Society to deliver a lecture under their auspices; visited and delivered an address on world unity at the Mosque at Woking, at the invitation of the Muslim Community of Great Britain, and was entertained by Persian princes, noblemen, ex-ministers and members of the Persian Legation in London. He stayed as a guest in Dr. T. K. Cheyne's home in Oxford, and He delivered an address to "a large and deeply interested audience," highly academic in character, gathered at Manchester College in that city, and presided over by Dr. Estlin Carpenter. He also spoke from the pulpit of a Congregational Church in the East End of London, in response to the request of its Pastor; addressed gatherings in Caxton Hall and Westminster Hall, the latter under the chairmanship of Sir Thomas Berkeley, and witnessed a performance of "Eager Heart," a Christmas mystery play at the Church House, Westminster, the first dramatic performance He had ever beheld, and which in its graphic depiction of the life and sufferings of Jesus Christ moved Him to tears. In the Hall of the Passmore Edwards' Settlement, in Tavistock Place, he spoke to an audience of about four hundred and sixty representative people, presided over by Prof. Michael Sadler, called on

--God Passes By, Page 285
a number of working women of that Settlement, who were on holiday at Vanners', in Byfleet, some twenty miles out of London, and paid a second visit there, meeting on that occasion people of every condition who had specially gathered to see Him, among whom were "the clergy of several denominations, a headmaster of a boys' public school, a member of Parliament, a doctor, a famous political writer, the vice-chancellor of a university, several journalists, a well-known poet, and a magistrate from London." "He will long be remembered," wrote a chronicler of His visit to England, describing that occasion, "as He sat in the bow window in the afternoon sunshine, His arm round a very ragged but very happy little boy who had come to ask Abdu'l-Baha for sixpence for his money box and for his invalid mother, whilst round Him in the room were gathered men and women discussing Education, Socialism, the first Reform Bill, and the relation of submarines and wireless telegraphy to the new era on which man is entering."
Among those who called on Him during the memorable days He spent in England and Scotland were the Reverend Archdeacon Wilberforce, the Reverend R. J. Campbell, the Reverend Rhonddha Williams, the Reverend Roland Corbet, Lord Lamington, Sir Richard and Lady Stapley, Sir Michael Sadler, the Jalalu'd-Dawlih, son of the Zillu's-Sultan, Sir Ameer Ali, the late Maharaja of Jalawar, who paid Him many visits and gave an elaborate dinner and reception in His honor, the Maharaja of Rajputana, the Ranee of Sarawak, Princess Karadja, Baroness Barnekov, Lady Wemyss and her sister, Lady Glencomer, Lady Agnew, Miss Constance Maud, Prof. E. G. Browne, Prof. Patrick Geddes, Mr. Albert Dawson, editor of the Christian Commonwealth, Mr. David Graham Pole, Mrs. Annie Besant, Mrs. Pankhurst, and Mr. Stead, who had long and earnest conversations with Him. "Very numerous," His hostess, describing the impression produced on those who were accorded by Him the privilege of a private audience, has written, "were these applicants for so unique an experience, how unique only those knew when in the presence of the Master, and we could partly divine, as we saw the look on their faces as they emerged--a look as though blended of awe, of marveling, and of a certain calm joy. Sometimes we were conscious of reluctance in them to come forth into the outer world, as though they would hold fast to their beatitude, lest the return of things of earth should wrest it from them." "A profound impression," the aforementioned chronicler has recorded, summing up the results produced by that memorable visit, "remained in the minds and memories of all sorts

--God Passes By, Page 286
and conditions of men and women.... Very greatly was Abdu'l-Baha's sojourn in London appreciated; very greatly His departure regretted. He left behind Him many, many friends. His love had kindled love. His heart had opened to the West, and the Western heart had closed around this patriarchal presence from the East. His words had in them something that appealed not only to their immediate hearers, but to men and women generally."
His visits to Paris, where for a time He occupied an apartment in the Avenue de Camoens, were marked by a warmth of welcome no less remarkable than the reception accorded Him by His friends and followers in London. "During the Paris visit," that same devoted English hostess, Lady Blomfield, who had followed Him to that city, has testified, "as it had been in London, daily happenings took on the atmosphere of spiritual events.... Every morning, according to His custom, the Master expounded the principles of the teaching of Baha'u'llah to those who gathered round Him, the learned and the unlearned, eager and respectful. They were of all nationalities and creeds, from the East and from the West, including Theosophists, agnostics, materialists, spiritualists, Christian Scientists, social reformers, Hindus, Sufis, Muslims, Buddhists, Zoroastrians and many others." And again: "Interview followed interview. Church dignitaries of various branches of the Christian Tree came, some earnestly desirous of finding new aspects of the Truth.... Others there were who stopped their ears, lest they should hear and understand."
Persian princes, noblemen and ex-ministers, among them the Zillu's-Sultan, the Persian Minister, the Turkish Ambassador in Paris, Rashid Pasha, an ex-vali of Beirut, Turkish pashas and ex-ministers, and Viscount Arawaka, Japanese Ambassador to the Court of Spain, were among those who had the privilege of attaining His presence. Gatherings of Esperantists and Theosophists, students of the Faculty of Theology and large audiences at l'Alliance Spiritualiste were addressed by Him; at a Mission Hall, in a very poor quarter of the city, He addressed a congregation at the invitation of the Pastor, whilst in numerous meetings of His followers those already familiar with His teachings were privileged to hear from His lips detailed and frequent expositions of certain aspects of His Father's Faith.
In Stuttgart, where He made a brief but never-to-be-forgotten stay, and to which He traveled in spite of ill-health in order to establish personal contact with the members of the community of His enthusiastic and dearly beloved German friends, He, apart from attending the gatherings of His devoted followers, bestowed His

--God Passes By, Page 287
abundant blessings on the members of the Youth group, gathered at Esslingen, and addressed, at the invitation of Professor Christale, President of the Esperantists of Europe, a large meeting of Esperantists at their club. He, moreover, visited Bad Mergentheim, in Wurttemberg, where a few years later (1915) a monument was erected in memory of His visit by one of His grateful disciples. "The humility, love and devotion of the German believers," wrote an eyewitness, "rejoiced the heart of Abdu'l-Baha, and they received His blessings and His words of encouraging counsel in complete submissiveness. ...Friends came from far and near to see the Master. There was a constant flow of visitors at the Hotel Marquart. There Abdu'l-Baha received them with such love and graciousness that they became radiant with joy and happiness."
In Vienna, where He stayed a few days, Abdu'l-Baha addressed a gathering of Theosophists in that city, whilst in Budapest He granted an interview to the President of the University, met on a number of occasions the famous Orientalist Prof. Arminius Vambery, addressed the Theosophical Society, and was visited by the President of the Turanian, and representatives of the Turkish Societies, army officers, several members of Parliament, and a deputation of Young Turks, led by Prof. Julius Germanus, who accorded Him a hearty welcome to the city. "During this time," is the written testimony of Dr. Rusztem Vambery, "His (Abdu'l-Baha) room in the Dunapalota Hotel became a veritable mecca for all those whom the mysticism of the East and the wisdom of its Master attracted into its magic circle. Among His visitors were Count Albert Apponyi, Prelate Alexander Giesswein, Professor Ignatius Goldziher, the Orientalist of world-wide renown, Professor Robert A. Nadler, the famous Budapest painter, and leader of the Hungarian Theosophical Society."
It was reserved, however, for the North American continent to witness the most astonishing manifestation of the boundless vitality Abdu'l-Baha exhibited in the course of these journeys. The remarkable progress achieved by the organized community of His followers in the United States and Canada, the marked receptivity of the American public to His Message, as well as His consciousness of the high destiny awaiting the people of that continent, fully warranted the expenditure of time and energy which he devoted to this most important phase of His travels. A visit which entailed a journey of over five thousand miles, which lasted from April to December, which carried Him from the Atlantic to the Pacific coast and back, which elicited discourses of such number as to fill no less than three volumes,

--God Passes By, Page 288
was to mark the climax of those journeys, and was fully justified by the far-reaching results which He well knew such labors on His part would produce. "This long voyage," He told His assembled followers on the occasion of His first meeting with them in New York, "will prove how great is My love for you. There were many troubles and vicissitudes, but in the thought of meeting you, all these things vanished and were forgotten."
The character of the acts He performed fully demonstrated the importance He attached to that visit. The laying, with His own hands, of the dedication stone of the Mashriqu'l-Adhkar, by the shore of Lake Michigan, in the vicinity of Chicago, on the recently purchased property, and in the presence of a representative gathering of Baha'is from East and West; the dynamic affirmation by Him of the implications of the Covenant instituted by Baha'u'llah, following the reading of the newly translated Tablet of the Branch, in a general assembly of His followers in New York, designated henceforth as the "City of the Covenant"; the moving ceremony in Inglewood, California, marking His special pilgrimage to the grave of Thornton Chase, the "first American believer," and indeed the first to embrace the Cause of Baha'u'llah in the Western world; the symbolic Feast He Himself offered to a large gathering of His disciples assembled in the open air, and in the green setting of a June day at West Englewood, in New Jersey; the blessing He bestowed on the Open Forum at Green Acre, in Maine, on the banks of the Piscataqua River, where many of His followers had gathered, and which was to evolve into one of the first Baha'i summer schools of the Western Hemisphere and be recognized as one of the earliest endowments established in the American continent; His address to an audience of several hundred attending the last session of the newly-founded Baha'i Temple Unity held in Chicago; and, last but not least, the exemplary act He performed by uniting in wedlock two of His followers of different nationalities, one of the white, the other of the Negro race--these must rank among the outstanding functions associated with His visit to the community of the American believers, functions designed to pave the way for the erection of their central House of Worship, to fortify them against the tests they were soon to endure, to cement their unity, and to bless the beginnings of that Administrative Order which they were soon to initiate and champion
No less remarkable were Abdu'l-Baha's public activities in the course of His association with the multitude of people with whom He came in contact during His tour across a continent. A full account

--God Passes By, Page 289
of these diversified activities which crowded His days during no less than eight months, would be beyond the scope of this survey. Suffice it to say that in the city of New York alone He delivered public addresses in, and made formal visits to, no less than fifty-five different places. Peace societies, Christian and Jewish congregations, colleges and universities, welfare and charitable organizations, members of ethical cults, New Thought centers, metaphysical groups, Women's clubs, scientific associations, gatherings of Esperantists, Theosophists, Mormons, and agnostics, institutions for the advancement of the colored people, representatives of the Syrian, the Armenian, the Greek, the Chinese, and Japanese communities--all were brought into contact with His dynamic presence, and were privileged to hear from His lips His Father's Message. Nor was the press either in its editorial comment or in the publication of reports of His lectures, slow to appreciate the breadth of His vision or the character of His summons.
His discourse at the Peace Conferences at Lake Mohonk; His addresses to large gatherings at Columbia, Howard and New York Universities; His participation in the fourth annual conference of the National Association for the Advancement of the Colored People; His fearless assertion of the truth of the prophetic Missions of both Jesus Christ and Muhammad in Temple Emmanu-El, a Jewish synagogue in San Francisco, where no less than two thousand people were gathered; His illuminating discourse before an audience of eighteen hundred students and one hundred and eighty teachers and professors at Leland Stanford University; His memorable visit to the Bowery Mission in the slums of New York; the brilliant reception given in His honor in Washington, at which many outstanding figures in the social life of the capital were presented to Him--these stand out as the highlights of the unforgettable Mission He undertook in the service of His Father's Cause. Secretaries of State, Ambassadors, Congressmen, distinguished rabbis and churchmen, and other people of eminence attained His presence, among whom were such figures as Dr. D. S. Jordan, President of Leland Stanford University, Prof. Jackson of Columbia University, Prof. Jack of Oxford University, Rabbi Stephen Wise of New York, Dr. Martin A. Meyer, Rabbi Joseph L. Levy, Rabbi Abram Simon, Alexander Graham Bell, Rabindranath Tagore, Hon. Franklin K. Lane, Mrs. William Jennings Bryan, Andrew Carnegie, Hon. Franklin MacVeagh, Secretary of the United States Treasury, Lee McClung, Mr. Roosevelt, Admiral Wain Wright, Admiral Peary, the British, Dutch and Swiss Ministers

--God Passes By, Page 290
in Washington, Yusuf Diya Pasha, the Turkish Ambassador in that city, Thomas Seaton, Hon. William Sulzer and Prince Muhammad-'Ali of Egypt, the Khedive's brother.
"When Abdu'l-Baha visited this country for the first time in 1912," a commentator on His American travels has written, "He found a large and sympathetic audience waiting to greet Him personally and to receive from His own lips His loving and spiritual message. ...Beyond the words spoken there was something indescribable in His personality that impressed profoundly all who came into His presence. The dome-like head, the patriarchal beard, the eyes that seemed to have looked beyond the reach of time and sense, the soft yet clearly penetrating voice, the translucent humility, the never failing love,--but above all, the sense of power mingled with gentleness that invested His whole being with a rare majesty of spiritual exaltation that both set Him apart, and yet that brought Him near to the lowliest soul,--it was all this, and much more that can never be defined, that have left with His many ... friends, memories that are ineffaceable and unspeakably precious."
A survey, however inadequate of the varied and immense activities of Abdu'l-Baha in His tour of Europe and America cannot leave without mention some of the strange incidents that would often accompany personal contact with Him. The bold determination of a certain indomitable youth who, fearing Abdu'l-Baha would not be able to visit the Western states, and unable himself to pay for a train journey to New England, had traveled all the way from Minneapolis to Maine lying on the rods between the wheels of a train; the transformation effected in the life of the son of a country rector in England, who, in his misery and poverty, had resolved, whilst walking along the banks of the Thames, to put an end to his existence, and who, at the sight of Abdu'l-Baha's photograph displayed in a shop window, had inquired about Him, hurried to His residence, and been so revived by His words of cheer and comfort as to abandon all thought of self-destruction; the extraordinary experience of a woman whose little girl, as the result of a dream she had had, insisted that Jesus Christ was in the world, and who, at the sight of Abdu'l-Baha's picture exposed in the window of a magazine store, had instantly identified it as that of the Jesus Christ of her dream--an act which impelled her mother, after reading that Abdu'l-Baha was in Paris, to take the next boat for Europe and hasten to attain His presence; the decision of the editor of a journal printed in Japan to break his journey to Tokyo at Constantinople, and travel to London for "the

--God Passes By, Page 291
joy of spending one evening in His presence"; the touching scene when Abdu'l-Baha, receiving from the hands of a Persian friend, recently arrived in London from Ishqabad, a cotton handkerchief containing a piece of dry black bread and a shrivelled apple--the offering of a poor Baha'i workman in that city--opened it before His assembled guests, and, leaving His luncheon untouched, broke pieces off that bread, and partaking Himself of it shared it with those who were present--these are but a few of a host of incidents that shed a revealing light on some personal aspects of His memorable journeys.
Nor can certain scenes revolving around that majestic and patriarchal Figure, as He moved through the cities of Europe and America, be ever effaced from memory. The remarkable interview at which Abdu'l-Baha, while placing lovingly His hand on the head of Archdeacon Wilberforce, answered his many questions, whilst that distinguished churchman sat on a low chair by His side; the still more remarkable scene when that same Archdeacon, after having knelt with his entire congregation to receive His benediction at St. John's the Divine, passed down the aisle to the vestry hand in hand with his Guest, whilst a hymn was being sung by the entire assembly standing; the sight of Jalalu'd-Dawlih, fallen prostrate at His feet, profuse in his apologies and imploring His forgiveness for his past iniquities; the enthusiastic reception accorded Him at Leland Stanford University when, before the gaze of well nigh two thousand professors and students, He discoursed on some of the noblest truths underlying His message to the West; the touching spectacle at Bowery Mission when four hundred of the poor of New York filed past Him, each receiving a piece of silver from His blessed hands; the acclamation of a Syrian woman in Boston who, pushing aside the crowd that had gathered around Him, flung herself at His feet, exclaiming, "I confess that in Thee I have recognized the Spirit of God and Jesus Christ Himself"; the no less fervent tribute paid Him by two admiring Arabs who, as He was leaving that city for Dublin, N. H., cast themselves before Him, and, sobbing aloud, avowed that He was God's own Messenger to mankind; the vast congregation of two thousand Jews assembled in a synagogue in San Francisco, intently listening to His discourse as He demonstrated the validity of the claims advanced by both Jesus Christ and Muhammad; the gathering He addressed one night in Montreal, at which, in the course of His speech, His turban fell from His head, so carried away was He by the theme He was expounding; the boisterous crowd in a very poor quarer of Paris, who, awed by His presence, reverently and silently

--God Passes By, Page 292
made way for Him as He passed through their midst, while returning from a Mission Hall whose congregation He had been addressing; the characteristic gesture of a Zoroastrian physician who, arriving in breathless haste on the morning of Abdu'l-Baha's departure from London to bid Him farewell, anointed with fragrant oil first His head and His breast, and then, touching the hands of all present, placed round His neck and shoulders a garland of rosebuds and lilies; the crowd of visitors arriving soon after dawn, patiently waiting on the doorsteps of His house in Cadogan Gardens until the door would be opened for their admittance; His majestic figure as He paced with a vigorous step the platform, or stood with hands upraised to pronounce the benediction, in church and synagogue alike, and before vast audiences of reverent listeners; the unsolicited mark of respect shown Him by distinguished society women in London, who would spontaneously curtsy when ushered into His presence; the poignant sight when He stooped low to the grave of His beloved disciple, Thornton Chase, in Inglewood Cemetery, and kissed his tombstone, an example which all those present hastened to follow; the distinguished gathering of Christians, Jews and Muslims, men and women and representative of both the East and the West, assembled to hear His discourse on world unity in the mosque at Woking--such scenes as these, even in the cold record of the printed page, must still have much of their original impressiveness and power.
Who knows what thoughts flooded the heart of Abdu'l-Baha as He found Himself the central figure of such memorable scenes as these? Who knows what thoughts were uppermost in His mind as He sat at breakfast beside the Lord Mayor of London, or was received with extraordinary deference by the Khedive himself in his palace, or as He listened to the cries of "Allah-u-Abha" and to the hymns of thanksgiving and praise that would herald His approach to the numerous and brilliant assemblages of His enthusiastic followers and friends organized in so many cities of the American continent? Who knows what memories stirred within Him as He stood before the thundering waters of Niagara, breathing the free air of a far distant land, or gazed, in the course of a brief and much-needed rest, upon the green woods and countryside in Glenwood Springs, or moved with a retinue of Oriental believers along the paths of the Trocadero gardens in Paris, or walked alone in the evening beside the majestic Hudson on Riverside Drive in New York, or as He paced the terrace of the Hotel du Parc at Thonon-les-Bains, overlooking the Lake of Geneva, or as He watched from Serpentine Bridge in London the

--God Passes By, Page 293
pearly chain of lights beneath the trees stretching as far as the eye could see? Memories of the sorrows, the poverty, the overhanging doom of His earlier years; memories of His mother who sold her gold buttons to provide Him, His brother and His sister with sustenance, and who was forced, in her darkest hours, to place a handful of dry flour in the palm of His hand to appease His hunger; of His own childhood when pursued and derided by a mob of ruffians in the streets of Tihran; of the damp and gloomy room, formerly a morgue, which He occupied in the barracks of Akka and of His imprisonment in the dungeon of that city--memories such as these must surely have thronged His mind. Thoughts, too, must have visited Him of the Bab's captivity in the mountain fastnesses of Adhirbayjan, when at night time He was refused even a lamp, and of His cruel and tragic execution when hundreds of bullets riddled His youthful breast. Above all His thoughts must have centered on Baha'u'llah, Whom He loved so passionately and Whose trials He had witnessed and had shared from His boyhood. The vermin-infested Siyah-Chal of Tihran; the bastinado inflicted upon Him in Amul; the humble fare which filled His kashkul while He lived for two years the life of a dervish in the mountains of Kurdistan; the days in Baghdad when He did not even possess a change of linen, and when His followers subsisted on a handful of dates; His confinement behind the prison-walls of Akka, when for nine years even the sight of verdure was denied Him; and the public humiliation to which He was subjected at government headquarters in that city--pictures from the tragic past such as these must have many a time overpowered Him with feelings of mingled gratitude and sorrow, as He witnessed the many marks of respect, of esteem, and honor now shown Him and the Faith which He represented. "O Baha'u'llah! What hast Thou done?" He, as reported by the chronicler of His travels, was heard to exclaim one evening as He was being swiftly driven to fulfil His third engagement ofthe day in Washington, "O Baha'u'llah! May my life be sacrificed for Thee! O Baha'u'llah! May my soul be offered up for Thy sake! How full were Thy days with trials and tribulations! How severe the ordeals Thou didst endure! How solid the foundation Thou hast finally laid, and how glorious the banner Thou didst hoist!" "One day, as He was strolling," that same chronicler has testified, "He called to remembrance the days of the Blessed Beauty, referring with sadness to His sojourn in Sulaymaniyyih, to His loneliness and to the wrongs inflicted upon Him. Though He had often recounted that episode, that day He was so overcome with

--God Passes By, Page 294
emotion that He sobbed aloud in His grief.... All His attendants wept with Him, and were plunged into sorrow as they heard the tale of the woeful trials endured by the Ancient Beauty, and witnessed the tenderness of heart manifested by His Son."
A most significant scene in a century-old drama had been enacted. A glorious chapter in the history of the first Baha'i century had been written. Seeds of undreamt-of potentialities had, with the hand of the Center of the Covenant Himself, been sown in some of the fertile fields of the Western world. Never in the entire range of religious history had any Figure of comparable stature arisen to perform a labor of such magnitude and imperishable worth. Forces were unleashed through those fateful journeys which even now, at a distance of well nigh thirty-five years, we are unable to measure or comprehend. Already a Queen, inspired by the powerful arguments adduced by Abdu'l-Baha in the course of His addresses in support of the Divinity of Muhammad, has proclaimed her faith, and borne public testimony to the Divine origin of the Prophet of Islam. Already a President of the United States, imbibing some of the principles so clearly enunciated by Him in His discourses, has incorporated them in a Peace Program which stands out as the boldest and noblest proposal yet made for the well-being and security of mankind. And already, alas! a world which proved deaf to His warnings and refused to heed His summons has plunged itself into two global wars of unprecedented severity, the repercussions of which none as yet can even dimly visualize.

--God Passes By, Page 295
CHAPTER XX
Growth and Expansion of the Faith in East and West

Abdu'l-Baha's historic journeys to the West, and in particular His eight-month tour of the United States of America, may be said to have marked the culmination of His ministry, a ministry whose untold blessings and stupendous achievements only future generations can adequately estimate. As the day-star of Baha'u'llah's Revelation had shone forth in its meridian splendor at the hour of the proclamation of His Message to the rulers of the earth in the city of Adrianople, so did the Orb of His Covenant mount its zenith and shed its brightest rays when He Who was its appointed Center arose to blazon the glory and greatness of His Father's Faith among the peoples of the West.
That divinely instituted Covenant had, shortly after its inception, demonstrated beyond the shadow of a doubt its invincible strength through its decisive triumph over the dark forces which its Arch-Breaker had with such determination arrayed against it. Its energizing power had soon after been proclaimed through the signal victories which its torch-bearers had so rapidly and courageously won in the far-off cities of Western Europe and the United States of America. Its high claims had, moreover, been fully vindicated through its ability to safeguard the unity and integrity of the Faith in both the East and the West. It had subsequently given further proof of its indomitable strength by the memorable victory it registered through the downfall of Sultan Abdu'l-Hamid, and the consequent release of its appointed Center from a forty-year captivity. It had provided for those still inclined to doubt its Divine origin yet another indisputable testimony to its solidity by enabling Abdu'l-Baha, in the face of formidable obstacles, to effect the transfer and the final entombment of the Bab's remains in a mausoleum on Mt. Carmel. It had manifested also before all mankind, with a force and in a measure hitherto unapproached, its vast potentialities when it empowered Him in Whom its spirit and its purpose were enshrined to embark on a three-year-long mission to the Western world--a mission so momentous that it deserves to rank as the greatest exploit ever to be associated with His ministry.

--God Passes By, Page 296
Nor were these, preeminent though they were, the sole fruits garnered through the indefatigable efforts exerted so heroically by the Center of that Covenant. The progress and extension of His Father's Faith in the East; the initiation of activities and enterprises which may be said to signalize the beginnings of a future Administrative Order; the erection of the first Mashriqu'l-Adhkar of the Baha'i world in the city of Ishqabad in Russian Turkistan; the expansion of Baha'i literature; the revelation of the Tablets of the Divine Plan; and the introduction of the Faith in the Australian continent--these may be regarded as the outstanding achievements that have embellished the brilliant record of Abdu'l-Baha's unique ministry.
In Persia, the cradle of the Faith, despite the persecutions which, throughout the years of that ministry, persisted with unabated violence, a noticeable change, marking the gradual emergence of a proscribed community from its hitherto underground existence, could be clearly discerned. Nasiri'd-Din Shah, four years after Baha'u'llah's ascension, had, on the eve of his jubilee, designed to mark a turning-point in the history of his country, met his death at the hands of an assassin, named Mirza Rida, a follower of the notorious Siyyid Jamalu'd-Din-i-Afghani, an enemy of the Faith and one of the originators of the constitutional movement which, as it gathered momentum, during the reign of the Shah's son and successor, Muzaffari'd-Din, was destined to involve in further difficulties an already hounded and persecuted community. Even the Shah's assassination had at first been laid at the door of that community, as evidenced by the cruel death suffered, immediately after the murder of the sovereign, by the renowned teacher and poet, Mirza Ali-Muhammad, surnamed "Varqa" (Dove) by Baha'u'llah, who, together with his twelve-year-old son, Ruhu'llah, was inhumanly put to death in the prison of Tihran, by the brutal Hajibu'd-Dawlih, who, after thrusting his dagger into the belly of the father and cutting him into pieces, before the eyes of his son, adjured the boy to recant, and, meeting with a blunt refusal, strangled him with a rope.
Three years previously a youth, named Muhammad-Riday-i-Yazdi, was shot in Yazd, on the night of his wedding while proceeding from the public bath to his home, the first to suffer martyrdom during Abdu'l-Baha's ministry. In Turbat-i-Haydariyyih, in consequence of the Shah's assassination, five persons, known as the Shuhaday-i-Khamsih (Five Martyrs), were put to death. In Mashhad a well-known merchant, Haji Muhammad-i-Tabrizi, was murdered and his corpse set on fire. An interview was granted by the new

--God Passes By, Page 297
sovereign and his Grand Vizir, the unprincipled and reactionary Mirza Ali-Asghar Khan, the Atabik-i-A'zam, to two representative followers of the Faith in Paris (1902), but it produced no real results whatever. On the contrary, a fresh storm of persecutions broke out a few years later, persecutions which, as the constitutional movement developed in that country, grew ever fiercer as reactionaries brought groundless accusations against the Baha'is, and publicly denounced them as supporters and inspirers of the nationalist cause.
A certain Muhammad-Javad was stripped naked in Isfahan, and was severely beaten with a whip of braided wires, while in Kashan the adherents of the Faith of Jewish extraction were fined, beaten and chained at the instigation of both the Muhammadan clergy and the Jewish doctors. It was, however, in Yazd and its environs that the most bloody outrages committed during Abdu'l-Baha's ministry occurred. In that city Haji Mirzay-i-Halabi-Saz was so mercilessly flogged that his wife flung herself upon his body, and was in her turn severely beaten, after which his skull was lacerated by the cleaver of a butcher. His eleven-year-old son was pitilessly thrashed, stabbed with penknives and tortured to death. Within the space of half a day nine people met their death. A crowd of about six thousand people, of both sexes, vented their fury upon the helpless victims, a few going so far as to drink their blood. In some instances, as was the case with a man named Mirza Asadu'llah-i-Sabbagh, they plundered their property and fought over its possession. They evinced such cruelty that some of the government officials were moved to tears at the sight of the harrowing scenes in which the women of that city played a conspicuously shameful part.
In Taft several people were put to death, some of whom were shot and their bodies dragged through the streets. A newly converted eighteen-year-old youth, named Husayn, was denounced by his own father, and torn to pieces before the eyes of his mother, whilst Muhammad-Kamal was hacked into bits with knife, spade and pickaxe. In Manshad, where the persecutions lasted nineteen days, similar atrocities were perpetrated. An eighty-year-old man, named Siyyid Mirza, was instantly killed in his sleep by two huge stones which were thrown on him; a Mirza Sadiq, who asked for water, had a knife plunged into his breast, his executioner afterwards licking the blood from the blade, while Shatir-Hasan, one of the victims, was seen before his death distributing some candy in his possession among the executioners and dividing among them his clothing. A sixty-five year old woman, Khadijih-Sultan, was hurled

--God Passes By, Page 298
from the roof of a house; a believer named Mirza Muhammad was tied to a tree, made a target for hundreds of bullets and his body set on fire, whilst another, named Ustad Riday-i-Saffar, was seen to kiss the hand of his murderer, after which he was shot and his corpse heaped with insults.
In Banaduk, in Dih-Bala, in Farashah, in Abbas-Abad, in Hanza, in Ardikan, in Dawlat-Abad and in Hamadan crimes of similar nature were committed, an outstanding case being that of a highly respected and courageous woman, named Fatimih-Bagum, who was ignominiously dragged from her house, her veil was torn from her head, her throat cut across, her belly ripped open; and having been beaten by the savage crowd with every weapon they could lay hands on, she was finally suspended from a tree and delivered to the flames.
In Sari, in the days when the agitation for the constitution was moving towards a climax, five believers of recognized standing, known later as the Shuhaday-i-Khamsih (Five Martyrs), were done to death, whilst in Nayriz a ferocious assault, recalling that of Yazd, was launched by the enemy, in which nineteen lost their lives, among them the sixty-five year old Mulla Abdu'l-Hamid, a blind man who was shot and his body foully abused, and in the course of which a considerable amount of property was plundered, and numerous women and children had to flee for their lives, or seek refuge in mosques, or live in the ruins of their houses, or remain shelterless by the wayside.
In Sirjan, in Dugh-Abad, in Tabriz, in Avih, in Qum, in Najaf-Abad, in Sangsar, in Shahmirzad, in Isfahan, and in Jahrum redoubtable and remorseless enemies, both religious and political, continued, under various pretexts, and even after the signing of the Constitution by the Shah in 1906, and during the reign of his successors, Muhammad-'Ali Shah and Ahmad Shah, to slay, torture, plunder and abuse the members of a community who resolutely refused to either recant or deviate a hair's breadth from the path laid down for them by their Leaders. Even during Abdu'l-Baha's journeys to the West, and after His return to the Holy Land, and indeed till the end of His life, He continued to receive distressing news of the martyrdom of His followers, and of the outrages perpetrated against them by an insatiable enemy. In Dawlat-Abad, a prince of the royal blood, Habibu'llah Mirza by name, a convert to the Faith who had consecrated his life to its service, was slain with a hatchet and his corpse set on fire. In Mashhad the learned and pious Shaykh

--God Passes By, Page 299
Ali-Akbar-i-Quchani was shot to death. In Sultan-Abad, Mirza Ali-Akbar and seven members of his family including a forty day old infant were barbarously massacred. Persecutions of varying degrees of severity broke out in Na'in, in Shahmirzad, in Bandar-i-Jaz and in Qamsar. In Kirmanshah, the martyr Mirza Ya'qub-i-Muttahidih, the ardent twenty-five year old Jewish convert to the Faith, was the last to lay down his life during Abdu'l-Baha's ministry; and his mother, according to his own instructions, celebrated his martyrdom in Hamadan with exemplary fortitude. In every instance the conduct of the believers testified to the indomitable spirit and unyielding tenacity that continued to distinguish the lives and services of the Persian followers of the Faith of Baha'u'llah.
Despite these intermittent severe persecutions the Faith that had evoked in its heroes so rare a spirit of self-sacrifice was steadily and silently growing. Engulfed for a time and almost extinguished in the sombre days following the martyrdom of the Bab, driven underground throughout the period of Baha'u'llah's ministry, it began, after His ascension, under the unerring guidance, and as a result of the unfailing solicitude, of a wise, a vigilant and loving Master, to gather its forces, and gradually to erect the embryonic institutions which were to pave the way for the establishment, at a later period, of its Administrative Order. It was during this period that the number of its adherents rapidly multiplied, that its range, now embracing every province of that kingdom, steadily widened, and the rudimentary forms of its future Assemblies were inaugurated. It was during this period, at a time when state schools and colleges were practically non-existent in that country, and when the education given in existing religious institutions was lamentably defective, that its earliest schools were established, beginning with the Tarbiyat, schools in Tihran for both boys and girls, and followed by the Ta'yid and Mawhibat schools in Hamadan, the Vahdat-i-Bashar school in Kashan and other similar educational institutions in Barfurush and Qazvin. It was during these years that concrete and effectual assistance, both spiritual and material, in the form of visiting teachers from both Europe and America, of nurses, instructors, and physicians, was first extended to the Baha'i community in that land, these workers constituting the vanguard of that host of helpers which Abdu'l-Baha promised would arise in time to further the interests of the Faith as well as those of the country in which it was born. It was in the course of these years that the term Babi, as an appellation, designating the followers of Baha'u'llah in that country, was universally

--God Passes By, Page 300
discarded by the masses in favor of the word Baha'i, the former henceforth being exclusively applied to the fast dwindling number of the followers of Mirza Yahya. During this period, moreover, the first systematic attempts were made to organize and stimulate the teaching work undertaken by the Persian believers, attempts which, apart from reinforcing the foundations of the community, were instrumental in attracting to its cause several outstanding figures in the public life of that country, not excluding certain prominent members of the Shi'ah sacerdotal order, and even descendants of some of the worst persecutors of the Faith. It was during the years of that ministry that the House of the Bab in Shiraz, ordained by Baha'u'llah as a center of pilgrimage for His followers, and now so recognized, was by order of Abdu'l-Baha and through His assistance, restored, and that it became increasingly a focus of Baha'i life and activity for those who were deprived by circumstances of visiting either the Most Great House in Baghdad or the Most Holy Tomb in Akka.
More conspicuous than any of these undertakings, however, was the erection of the first Mashriqu'l-Adhkar of the Baha'i world in the city of Ishqabad, a center founded in the days of Baha'u'llah, where the initial steps preparatory to its construction, had been already undertaken during His lifetime. Initiated at about the close of the first decade of Abdu'l-Baha's ministry (1902); fostered by Him at every stage in its development; personally supervised by the venerable Haji Mirza Muhammad-Taqi, the Vakilu'd-Dawlih, a cousin of the Bab, who dedicated his entire resources to its establishment, and whose dust now reposes at the foot of Mt. Carmel under the shadow of the Tomb of his beloved Kinsman; carried out according to the directions laid down by the Center of the Covenant Himself; a lasting witness to the fervor and the self-sacrifice of the Oriental believers who were resolved to execute the bidding of Baha'u'llah as revealed in the Kitab-i-Aqdas, this enterprise must rank not only as the first major undertaking launched through the concerted efforts of His followers in the Heroic Age of His Faith, but as one of the most brilliant and enduring achievements in the history of the first Baha'i century.
The edifice itself, the foundation stone of which was laid in the presence of General Krupatkin, the governor-general of Turkistan, who had been delegated by the Czar to represent him at the ceremony, has thus been minutely described by a Baha'i visitor from the West: "The Mashriqu'l-Adhkar stands in the heart of the city; its high dome standing out above the trees and house tops being visible for

--God Passes By, Page 301
miles to the travelers as they approach the town. It is in the center of a garden bounded by four streets. In the four corners of this enclosure are four buildings: one is the Baha'i school; one is the traveler's house, where pilgrims and wayfarers are lodged; one is for the keepers, while the fourth one is to be used as a hospital. Nine radial avenues approach the Temple from the several parts of the grounds, one of which, the principal approach to the building, leads from the main gateway of the grounds to the principal portal of the Temple." "In plan," he further adds, "the building is composed of three sections; namely, the central rotunda, the aisle or ambulatory which surrounds it, and the loggia which surrounds the entire building. It is built on the plan of a regular polygon of nine sides. One side is occupied by the monumental main entrance, flanked by minarets--a high arched portico extending two stories in height recalling in arrangement the architecture of the world famous Taj Mahal at Agra in India, the delight of the world to travelers, many of whom pronounce it to be the most beautiful temple in the world. Thus the principal doorway opens toward the direction of the Holy land. The entire building is surrounded by two series of loggias-- one upper and one lower--which opens out upon the garden giving a very beautiful architectural effect in harmony with the luxuriant semi-tropical vegetation which fills the garden... The interior walls of the rotunda are treated in five distinct stories. First, a series of nine arches and piers which separate the rotunda from the ambulatory. Second, a similar treatment with balustrades which separate the triforium gallery (which is above the ambulatory and is reached by two staircases in the loggias placed one on either side of the main entrance) from the well of the rotunda. Third, a series of nine blank arches filled with fretwork, between which are escutcheons bearing the Greatest Name. Fourth, a series of nine large arched windows. Fifth, a series of eighteen bul's eye windows. Above and resting on a cornice surmounting this last story rises the inner hemispherical shell of the dome. The interior is elaborately decorated in plaster relief work... The whole structure impresses one by its mass and strength."
Nor should mention be omitted of the two schools for boys and girls which were established in that city, of the pilgrim house instituted in the close vicinity of the Temple, of the Spiritual Assembly and its auxiliary bodies formed to administer the affairs of a growing community, and of the new centers of activity inaugurated in various towns and cities in the province of Turkistan--all testifying to the

--God Passes By, Page 302
vitality which the Faith had displayed ever since its inception in that land.
A parallel if less spectacular development could be observed in the Caucasus. After the establishment of the first center and the formation of an Assembly in Baku, a city which Baha'i pilgrims, traveling in increasing numbers from Persia to the Holy Land via Turkey, invariably visited, new groups began to be organized, and, evolving later into well-established communities, cooperated in increasing measure with their brethren both in Turkistan and Persia.
In Egypt a steady increase in the number of the adherents of the Faith was accompanied by a general expansion in its activities. The establishments of new centers; the consolidation of the chief center established in Cairo; the conversion, largely through the indefatigable efforts of the learned Mirza Abu'l-Fadl, of several prominent students and teachers of the Azhar University--premonitory symptoms foreshadowing the advent of the promised day on which, according to Abdu'l-Baha, the standard and emblem of the Faith would be implanted in the heart of that time-honored Islamic seat of learning; the translation into Arabic and the dissemination of some of the most important writings of Baha'u'llah revealed in Persian, together with other Baha'i literature; the printing of books, treatises and pamphlets by Baha'i authors and scholars; the publication of articles in the Press written in defense of the Faith and for the purpose of broadcasting its message; the formation of rudimentary administrative institutions in the capital as well as in nearby centers; the enrichment of the life of the community through the addition of converts of Kurdish, Coptic, and Armenian origin--these may be regarded as the first fruits garnered in a country which, blessed by the footsteps of Abdu'l-Baha, was, in later years, to play a historic part in the emancipation of the Faith, and which, by virtue of its unique position as the intellectual center of both the Arab and Islamic worlds, must inevitably assume a notable and decisive share of responsibility in the final establishment of that Faith throughout the East.
Even more remarkable was the expansion of Baha'i activity in India and Burma, where a steadily growing community, now including among its members representatives of the Zoroastrian, the Islamic, the Hindu and the Buddhist Faiths, as well as members of the Sikh community, succeeded in establishing its outposts, as far as Mandalay and the village of Daidanaw Kalazoo, in the Hanthawaddy district of Burma, at which latter place no less than eight hundred Baha'is resided, possessing a school, a court, and a hospital of their own, as

--God Passes By, Page 303
well as land for community cultivation, the proceeds of which they devoted to the furtherance of the interests of their Faith.
In Iraq, where the House occupied by Baha'u'llah was entirely restored and renovated, and where a small yet intrepid community struggled in the face of constant opposition to regulate and administer its affairs; in Constantinople, where a Baha'i center was established; in Tunis where the foundations of a local community were firmly laid; in Japan, in China, and in Honolulu to which Baha'i teachers traveled, and where they settled and taught--in all of these places the manifold evidences of the guiding hand of Abdu'l-Baha and the tangible effects of His sleepless vigilance and unfailing care could be clearly perceived.
Nor did the nascent communities established in France, England, Germany and the United States cease to receive, after His memorable visits to those countries, further tokens of His special interest in, and solicitude for, their welfare and spiritual advancement. It was in consequence of His directions and the unceasing flow of His Tablets, addressed to the members of these communities, as well as His constant encouragement of the efforts they were exerting, that Baha'i centers steadily multiplied, that public meetings were organized, that new periodicals were published, that translations of some of the best known works of Baha'u'llah and of the Tablets of Abdu'l-Baha were printed and circulated in the English, the French, and German languages, and that the initial attempts to organize the affairs, and consolidate the foundations, of these newly established communities were undertaken.
In the North American continent, more particularly, the members of a flourishing community, inspired by the blessings bestowed by Abdu'l-Baha, as well as by His example and the acts He performed in the course of His prolonged visit to their country, gave an earnest of the magnificent enterprise they were to carry through in later years. They purchased the twelve remaining lots forming part of the site of their projected Temple, selected, during the sessions of their 1920 Convention, the design of the French Canadian Baha'i architect, Louis Bourgeois, placed the contract for the excavation and the laying of its foundations, and succeeded soon after in completing the necessary arrangements for the construction of its basement: measures which heralded the stupendous efforts which, after Abdu'l-Baha's ascension, culminated in the erection of its superstructure and the completion of its exterior ornamentation.
The war of 1914-18, repeatedly foreshadowed by Abdu'l-Baha in

--God Passes By, Page 304
the dark warnings He uttered in the course of His western travels, and which broke out eight months after His return to the Holy Land, once more cast a shadow of danger over His life, the last that was to darken the years of His agitated yet glorious ministry.
The late entry of the United States of America in that world-convulsing conflict, the neutrality of Persia, the remoteness of India and of the Far East from the theater of operations, insured the protection of the overwhelming majority of His followers, who, though for the most part entirely cut off for a number of years from the spiritual center of their Faith, were still able to conduct their affairs and safeguard the fruits of their recent achievements in comparative safety and freedom.
In the Holy Land, however, though the outcome of that tremendous struggle was to liberate once and for all the Heart and Center of the Faith from the Turkish yoke, a yoke which had imposed for so long upon its Founder and His Successor such oppressive and humiliating restrictions, yet severe privations and grave dangers continued to surround its inhabitants during the major part of that conflict, and renewed, for a time, the perils which had confronted Abdu'l-Baha during the years of His incarceration in Akka. The privations inflicted on the inhabitants by the gross incompetence, the shameful neglect, the cruelty and callous indifference of both the civil and military authorities, though greatly alleviated through the bountiful generosity, the foresight and the tender care of Abdu'l-Baha, were aggravated by the rigors of a strict blockade. A bombardment of Haifa by the Allies was a constant threat, at one time so real that it necessitated the temporary removal of Abdu'l-Baha, His family and members of the local community to the village of Abu-Sinan at the foot of the hills east of Akka. The Turkish Commander-in-Chief, the brutal, the all-powerful and unscrupulous Jamal Pasha, an inveterate enemy of the Faith, through his own ill-founded suspicions and the instigation of its enemies, had already grievously afflicted Abdu'l-Baha, and even expressed his intention of crucifying Him and of razing to the ground the Tomb of Baha'u'llah. Abdu'l-Baha Himself still suffered from the ill-health and exhaustion brought on by the fatigues of His three-year journeys. He felt acutely the virtual stoppage of all communication with most of the Baha'i centers throughout the world. Agony filled His soul at the spectacle of human slaughter precipitated through humanity's failure to respond to the summons He had issued, or to heed the warnings He had given. Surely sorrow upon sorrow was added to the burden of trials and

--God Passes By, Page 305
vicissitudes which He, since His boyhood, had borne so heroically for the sake, and in the service, of His Father's Cause.
And yet during these somber days, the darkness of which was reminiscent of the tribulations endured during the most dangerous period of His incarceration in the prison-fortress of Akka, Abdu'l-Baha, whilst in the precincts of His Father's Shrine, or when dwelling in the House He occupied in Akka, or under the shadow of the Bab's sepulcher on Mt. Carmel, was moved to confer once again, and for the last time in His life, on the community of His American followers a signal mark of His special favor by investing them, on the eve of the termination of His earthly ministry, through the revelation of the Tablets of the Divine Plan, with a world mission, whose full implications even now, after the lapse of a quarter of a century, still remain undisclosed, and whose unfoldment thus far, though as yet in its initial stages, has so greatly enriched the spiritual as well as the administrative annals of the first Baha'i century.
The conclusion of this terrible conflict, the first stage in a titanic convulsion long predicted by Baha'u'llah, not only marked the extinction of Turkish rule in the Holy Land and sealed the doom of that military despot who had vowed to destroy Abdu'l-Baha, but also shattered once and for all the last hopes still entertained by the remnant of Covenant-breakers who, untaught by the severe retribution that had already overtaken them, still aspired to witness the extinction of the light of Baha'u'llah's Covenant. Furthermore, it produced those revolutionary changes which, on the one hand, fulfilled the ominous predictions made by Baha'u'llah in the Kitab-i-Aqdas, and enabled, according to Scriptural prophecy, so large an element of the "outcasts of Israel," the "remnant" of the "flock," to "assemble" in the Holy Land, and to be brought back to "their folds" and "their own border," beneath the shadow of the "Incomparable Branch," referred to by Abdu'l-Baha in His "Some Answered Questions," and which, on the other hand, gave birth to the institution of the League of Nations, the precursor of that World Tribunal which, as prophesied by that same "Incomparable Branch," the peoples and nations of the earth must needs unitedly establish.
No need to dwell on the energetic steps which the English believers as soon as they had been apprized of the dire peril threatening the life of Abdu'l-Baha undertook to insure His security; on the measures independently taken whereby Lord Curzon and others in the British Cabinet were advised as to the critical situation at Haifa;

--God Passes By, Page 306
on the prompt intervention of Lord Lamington, who immediately wrote to the Foreign Office to "explain the importance of Abdu'l-Baha's position;" on the despatch which the Foreign Secretary, Lord Balfour, on the day of the receipt of this letter, sent to General Allenby, instructing him to "extend every protection and consideration to Abdu'l-Baha, His family and His friends;" on the cablegram subsequently sent by the General, after the capture of Haifa, to London, requesting the authorities to "notify the world that Abdu'l-Baha is safe;" on the orders which that same General issued to the General Commanding Officer in command of the Haifa operations to insure Abdu'l-Baha's safety, thus frustrating the express intention of the Turkish Commander-in-Chief (according to information which had reached the British Intelligence Service) to "crucify Abdu'l-Baha and His family on Mt. Carmel" in the event of the Turkish army being compelled to evacuate Haifa and retreat northwards.
The three years which elapsed between the liberation of Palestine by the British forces and the passing of Abdu'l-Baha were marked by a further enhancement of the prestige which the Faith, despite the persecutions to which it had been subjected, had acquired at its world center, and by a still greater extension in the range of its teaching activities in various parts of the world. The danger which, for no less than three score years and five, had threatened the lives of the Founders of the Faith and of the Center of His Covenant, was now at long last through the instrumentality of that war completely and definitely lifted. The Head of the Faith, and its twin holy Shrines, in the plain of Akka and on the slopes of Mt. Carmel, were henceforth to enjoy for the first time, through the substitution of a new and liberal regime for the corrupt administration of the past, a freedom from restrictions which was later expanded into a clearer recognition of the institutions of the Cause. Nor were the British authorities slow to express their appreciation of the role which Abdu'l-Baha had played in allaying the burden of suffering that had oppressed the inhabitants of the Holy Land during the dark days of that distressing conflict. The conferment of a knighthood upon Him at a ceremony specially held for His sake in Haifa, at the residence of the British Governor, at which notables of various communities had assembled; the visit paid Him by General and Lady Allenby, who were His guests at luncheon in Bahji, and whom He conducted to the Tomb of Baha'u'llah; the interview at His Haifa residence between Him and King Feisal who shortly after became the ruler of Iraq; the several calls paid Him by Sir Herbert Samuel (later

--God Passes By, Page 307
Viscount Samuel of Carmel) both before and after his appointment as High Commissioner for Palestine; His meeting with Lord Lamington who, likewise, called upon Him in Haifa, as well as with the then Governor of Jerusalem, Sir Ronald Storrs; the multiplying evidences of the recognition of His high and unique position by all religious communities, whether Muslim, Christian or Jewish; the influx of pilgrims who, from East and West, flocked to the Holy Land in comparative ease and safety to visit the Holy Tombs in Akka and Haifa, to pay their share of homage to Him, to celebrate the signal protection vouchsafed by Providence to the Faith and its followers, and to give thanks for the final emancipation of its Head and world Center from Turkish yoke--these contributed, each in its own way, to heighten the prestige which the Faith of Baha'u'llah had been steadily and gradually acquiring through the inspired leadership of Abdu'l-Baha.
As the ministry of Abdu'l-Baha drew to a close signs multiplied of the resistless and manifold unfoldment of the Faith both in the East and in the West, both in the shaping and consolidation of its institutions and in the widening range of its activities and its influence. In the city of Ishqabad the construction of the Mashriqu'l-Adhkar, which He Himself had initiated, was successfully consummated. In Wilmette the excavations for the Mother Temple of the West were carried out and the contract placed for the construction of the basement of the building. In Baghdad the initial steps were taken, according to His special instructions, to reinforce the foundations and restore the Most Great House associated with the memory of His Father. In the Holy Land an extensive property east of the Bab's Sepulcher was purchased through the initiative of the Holy Mother with the support of contributions from Baha'is in both the East and the West to serve as a site for the future erection of the first Baha'i school at the world Administrative Center of the Faith. The site for a Western Pilgrim House was acquired in the neighborhood of Abdu'l-Baha's residence, and the building was erected soon after His passing by American believers. The Oriental Pilgrim House, erected on Mt. Carmel by a believer from Ishqabad, soon after the entombment of the Bab's remains, for the convenience of visiting pilgrims, was granted tax exemption by the civil authorities (the first time such a privilege had been conceded since the establishment of the Faith in the Holy Land). The famous scientist and entomologist, Dr. Auguste Forel, was converted to the Faith through the influence of a Tablet sent him by Abdu'l-Baha--one of the most

--God Passes By, Page 308
weighty the Master ever wrote. Another Tablet of far-reaching importance was His reply to a communication addressed to Him by the Executive Committee of the "Central Organization for a Durable Peace," which He dispatched to them at The Hague by the hands of a special delegation. A new continent was opened to the Cause when, in response to the Tablets of the Divine Plan unveiled at the first Convention after the war, the great-hearted and heroic Hyde Dunn, at the advanced age of sixty-two, promptly forsook his home in California, and, seconded and accompanied by his wife, settled as a pioneer in Australia, where he was able to carry the Message to no less than seven hundred towns throughout that Commonwealth. A new episode began when, in quick response to those same Tablets and their summons, that star-servant of Baha'u'llah, the indomitable and immortal Martha Root, designated by her Master "herald of the Kingdom" and "harbinger of the Covenant," embarked on the first of her historic journeys which were to extend over a period of twenty years, and to carry her several times around the globe, and which ended only with her death far from home and in the active service of the Cause she loved so greatly. These events mark the closing stage of a ministry which sealed the triumph of the Heroic Age of the Baha'i Dispensation, and which will go down in history as one of the most glorious and fruitful periods of the first Baha'i century.

--God Passes By, Page 309
CHAPTER XXI
The Passing of Abdu'l-Baha

Abdu'l-Baha's great work was now ended. The historic Mission with which His Father had, twenty-nine years previously, invested Him had been gloriously consummated. A memorable chapter in the history of the first Baha'i century had been written. The Heroic Age of the Baha'i Dispensation, in which He had participated since its inception, and played so unique a role, had drawn to a close. He had suffered as no disciple of the Faith, who had drained the cup of martyrdom, had suffered, He had labored as none of its greatest heroes had labored. He had witnessed triumphs such as neither the Herald of the Faith nor its Author had ever witnessed.
At the close of His strenuous Western tours, which had called forth the last ounce of His ebbing strength, He had written: "Friends, the time is coming when I shall be no longer with you. I have done all that could be done. I have served the Cause of Baha'u'llah to the utmost of My ability. I have labored night and day all the years of My life. O how I long to see the believers shouldering the responsibilities of the Cause!... My days are numbered, and save this there remains none other joy for me." Several years before He had thus alluded to His passing: "O ye My faithful loved ones! Should at any time afflicting events come to pass in the Holy Land, never feel disturbed or agitated. Fear not, neither grieve. For whatsoever thing happeneth will cause the Word of God to be exalted, and His Divine fragrances to be diffused." And again: "Remember, whether or not I be on earth, My presence will be with you always." "Regard not the person of Abdu'l-Baha," He thus counselled His friends in one of His last Tablets, "for He will eventually take His leave of you all; nay, fix your gaze upon the Word of God... The loved ones of God must arise with such steadfastness that should, in one moment, hundreds of souls even as Abdu'l-Baha Himself be made a target for the darts of woe, nothing whatsoever shall affect or lessen their ... service to the Cause of God."
In a Tablet addressed to the American believers, a few days before He passed away, He thus vented His pent-up longing to depart from this world: "I have renounced the world and the people thereof... In the cage of this world I flutter even as a frightened bird, and

--God Passes By, Page 310
yearn every day to take My flight unto Thy Kingdom. Ya Baha'u'l-Abha! Make Me drink of the cup of sacrifice, and set Me free." He revealed a prayer less than six months before His ascension in honor of a kinsman of the Bab, and in it wrote: "`O Lord! My bones are weakened, and the hoar hairs glisten on My head ... and I have now reached old age, failing in My powers.'... No strength is there left in Me wherewith to arise and serve Thy loved ones... O Lord, My Lord! Hasten My ascension unto Thy sublime Threshold ... and My arrival at the Door of Thy grace beneath the shadow of Thy most great mercy..."
Through the dreams He dreamed, through the conversations He held, through the Tablets He revealed, it became increasingly evident that His end was fast approaching. Two months before His passing He told His family of a dream He had had. "I seemed," He said, "to be standing within a great mosque, in the inmost shrine, facing the Qiblih, in the place of the Imam himself. I became aware that a large number of people were flocking into the mosque. More and yet more crowded in, taking their places in rows behind Me, until there was a vast multitude. As I stood I raised loudly the call to prayer. Suddenly the thought came to Me to go forth from the mosque. When I found Myself outside I said within Myself: `For what reason came I forth, not having led the prayer? But it matters not; now that I have uttered the Call to prayer, the vast multitude will of themselves chant the prayer.'" A few weeks later, whilst occupying a solitary room in the garden of His house, He recounted another dream to those around Him. "I dreamed a dream," He said, "and behold, the Blessed Beauty (Baha'u'llah) came and said to Me: `Destroy this room.'" None of those present comprehended the significance of this dream until He Himself had soon after passed away, when it became clear to them all that by the "room" was meant the temple of His body.
A month before His death (which occurred in the 78th year of His age, in the early hours of the 28th of November, 1921) He had referred expressly to it in some words of cheer and comfort that He addressed to a believer who was mourning the loss of his brother. And about two weeks before His passing He had spoken to His faithful gardener in a manner that clearly indicated He knew His end to be nigh. "I am so fatigued," He observed to him, "the hour is come when I must leave everything and take My flight. I am too weary to walk." He added: "It was during the closing days of the Blessed Beauty, when I was engaged in gathering together His papers

--God Passes By, Page 311
which were strewn over the sofa in His writing chamber in Bahji, that He turned to Me and said: `It is of no use to gather them, I must leave them and flee away.' I also have finished My work. I can do nothing more. Therefore must I leave it, and take My departure."
Till the very last day of His earthly life Abdu'l-Baha continued to shower that same love upon high and low alike, to extend that same assistance to the poor and the down-trodden, and to carry out those same duties in the service of His Father's Faith, as had been His wont from the days of His boyhood. On the Friday before His passing, despite great fatigue, He attended the noonday prayer at the mosque, and distributed afterwards alms, as was His custom, among the poor; dictated some Tablets--the last ones He revealed--; blessed the marriage of a trusted servant, which He had insisted should take place that day; attended the usual meeting of the friends in His home; felt feverish the next day, and being unable to leave the house on the following Sunday, sent all the believers to the Tomb of the Bab to attend a feast which a Parsi pilgrim was offering on the occasion of the anniversary of the Declaration of the Covenant; received with His unfailing courtesy and kindness that same afternoon, and despite growing weariness, the Mufti of Haifa, the Mayor and the Head of the Police; and inquired that night--the last of His life--before He retired after the health of every member of His household, of the pilgrims and of the friends in Haifa.
At 1:15 A.M. He arose, and, walking to a table in His room, drank some water, and returned to bed. Later on, He asked one of His two daughters who had remained awake to care for Him, to lift up the net curtains, complaining that He had difficulty in breathing. Some rose-water was brought to Him, of which He drank, after which He again lay down, and when offered food, distinctly remarked: "You wish Me to take some food, and I am going?" A minute later His spirit had winged its flight to its eternal abode, to be gathered, at long last, to the glory of His beloved Father, and taste the joy of everlasting reunion with Him.
The news of His passing, so sudden, so unexpected, spread like wildfire throughout the town, and was flashed instantly over the wires to distant parts of the globe, stunning with grief the community of the followers of Baha'u'llah in East and West. Messages from far and near, from high and low alike, through cablegrams and letters, poured in conveying to the members of a sorrow-stricken and disconsolate family expressions of praise, of devotion, of anguish and of sympathy.

--God Passes By, Page 312
The British Secretary of State for the Colonies, Mr. Winston Churchill, telegraphed immediately to the High Commissioner for Palestine, Sir Herbert Samuel, instructing him to "convey to the Baha'i Community, on behalf of His Majesty's Government, their sympathy and condolence." Viscount Allenby, the High Commissioner for Egypt, wired the High Commissioner for Palestine asking him to "convey to the relatives of the late Sir Abdu'l-Baha Abbas Effendi and to the Baha'i Community" his "sincere sympathy in the loss of their revered leader." The Council of Ministers in Baghdad instructed the Prime Minister Siyyid Abdu'r-Rahman to extend their "sympathy to the family of His Holiness Abdu'l-Baha in their bereavement." The Commander-in-Chief of the Egyptian Expeditionary Force, General Congreve, addressed to the High Commissioner for Palestine a message requesting him to "convey his deepest sympathy to the family of the late Sir Abbas Baha'i." General Sir Arthur Money, former Chief Administrator of Palestine, wrote expressing his sadness, his profound respect and his admiration for Him as well as his sympathy in the loss which His family had sustained. One of the distinguished figures in the academic life of the University of Oxford, a famous professor and scholar, wrote on behalf of himself and his wife: "The passing beyond the veil into fuller life must be specially wonderful and blessed for One Who has always fixed His thoughts on high, and striven to lead an exalted life here below."
Many and divers newspapers, such as the London "Times," the "Morning Post," the "Daily Mail," the "New York World," "Le Temps," the "Times of India" and others, in different languages and countries, paid their tribute to One Who had rendered the Cause of human brotherhood and peace such signal and imperishable services.
The High Commissioner, Sir Herbert Samuel, sent immediately a message conveying his desire to attend the funeral in person, in order as he himself later wrote, to "express my respect for His creed and my regard for His person." As to the funeral itself, which took place on Tuesday morning--a funeral the like of which Palestine had never seen--no less than ten thousand people participated representing every class, religion and race in that country. "A great throng," bore witness at a later date, the High Commissioner himself, "had gathered together, sorrowing for His death, but rejoicing also for His life." Sir Ronald Storrs, Governor of Jerusalem at the time, also wrote in describing the funeral: "I have never known a more united expression of regret and respect than was called forth by the utter simplicity of the ceremony."

--God Passes By, Page 313
The coffin containing the remains of Abdu'l-Baha was borne to its last resting-place on the shoulders of His loved ones. The cortege which preceded it was led by the City Constabulary Force, acting as a Guard of Honor, behind which followed in order the Boy Scouts of the Muslim and Christian communities holding aloft their banners, a company of Muslim choristers chanting their verses from the Qur'an, the chiefs of the Muslim community headed by the Mufti, and a number of Christian priests, Latin, Greek and Anglican. Behind the coffin walked the members of His family, the British High Commissioner, Sir Herbert Samuel, the Governor of Jerusalem, Sir Ronald Storrs, the Governor of Phoenicia, Sir Stewart Symes, officials of the government, consuls of various countries resident in Haifa, notables of Palestine, Muslim, Jewish, Christian and Druze, Egyptians, Greeks, Turks, Arabs, Kurds, Europeans and Americans, men, women and children. The long train of mourners, amid the sobs and moans of many a grief-stricken heart, wended its slow way up the slopes of Mt. Carmel to the Mausoleum of the Bab.
Close to the eastern entrance of the Shrine, the sacred casket was placed upon a plain table, and, in the presence of that vast concourse, nine speakers, who represented the Muslim, the Jewish and Christian Faiths, and who included the Mufti of Haifa, delivered their several funeral orations. These concluded, the High Commissioner drew close to the casket, and, with bowed head fronting the Shrine, paid his last homage of farewell to Abdu'l-Baha: the other officials of the Government followed his example. The coffin was then removed to one of the chambers of the Shrine, and there lowered, sadly and reverently, to its last resting-place in a vault adjoining that in which were laid the remains of the Bab.
During the week following His passing, from fifty to a hundred of the poor of Haifa were daily fed at His house, whilst on the seventh day corn was distributed in His memory to about a thousand of them irrespective of creed or race. On the fortieth day an impressive memorial feast was held in His memory, to which over six hundred of the people of Haifa, Akka and the surrounding parts of Palestine and Syria, including officials and notables of various religions and races, were invited. More than one hundred of the poor were also fed on that day.
One of the assembled guests, the Governor of Phoenicia, paid a last tribute to the memory of Abdu'l-Baha in the following words: "Most of us here have, I think, a clear picture of Sir Abdu'l-Baha Abbas, of His dignified figure walking thoughtfully in our streets,

--God Passes By, Page 314
of His courteous and gracious manner, of His kindness, of His love for little children and flowers, of His generosity and care for the poor and suffering. So gentle was He, and so simple, that in His presence one almost forgot that He was also a great teacher, and that His writings and His conversations have been a solace and an inspiration to hundreds and thousands of people in the East and in the West."
Thus was brought to a close the ministry of One Who was the incarnation, by virtue of the rank bestowed upon Him by His Father, of an institution that has no parallel in the entire field of religious history, a ministry that marks the final stage in the Apostolic, the Heroic and most glorious Age of the Dispensation of Baha'u'llah.
Through Him the Covenant, that "excellent and priceless Heritage" bequeathed by the Author of the Baha'i Revelation, had been proclaimed, championed and vindicated. Through the power which that Divine Instrument had conferred upon Him the light of God's infant Faith had penetrated the West, had diffused itself as far as the Islands of the Pacific, and illumined the fringes of the Australian continent. Through His personal intervention the Message, Whose Bearer had tasted the bitterness of a life-long captivity, had been noised abroad, and its character and purpose disclosed, for the first time in its history, before enthusiastic and representative audiences in the chief cities of Europe and of the North American continent. Through His unrelaxing vigilance the holy remains of the Bab, brought forth at long last from their fifty-year concealment, had been safely transported to the Holy Land and permanently and befittingly enshrined in the very spot which Baha'u'llah Himself had designated for them and had blessed with His presence. Through His bold initiative the first Mashriqu'l-Adhkar of the Baha'i world had been reared in Central Asia, in Russian Turkistan, whilst through His unfailing encouragement a similar enterprise, of still vaster proportions, had been undertaken, and its land dedicated by Himself in the heart of the North American continent. Through the sustaining grace overshadowing Him since the inception of His ministry His royal adversary had been humbled to the dust, the arch-breaker of His Father's Covenant had been utterly routed, and the danger which, ever since Baha'u'llah had been banished to Turkish soil, had been threatening the heart of the Faith, definitely removed. In pursuance of His instructions, and in conformity with the principles enunciated and the laws ordained by His Father, the rudimentary institutions, heralding the formal inauguration of the Administrative Order to be founded after His passing, had taken shape and been established. Through His

--God Passes By, Page 315
unremitting labors, as reflected in the treatises He composed, the thousands of Tablets He revealed, the discourses He delivered, the prayers, poems and commentaries He left to posterity, mostly in Persian, some in Arabic and a few in Turkish, the laws and principles, constituting the warp and woof of His Father's Revelation, had been elucidated, its fundamentals restated and interpreted, its tenets given detailed application and the validity and indispensability of its verities fully and publicly demonstrated. Through the warnings He sounded, an unheeding humanity, steeped in materialism and forgetful of its God, had been apprized of the perils threatening to disrupt its ordered life, and made, in consequence of its persistent perversity, to sustain the initial shocks of that world upheaval which continues, until the present day, to rock the foundations of human society. And lastly, through the mandate He had issued to a valiant community, the concerted achievements of whose members had shed so great a lustre on the annals of His own ministry, He had set in motion a Plan which, soon after its formal inauguration, achieved the opening of the Australian continent, which, in a later period, was to be instrumental in winning over the heart of a royal convert to His Father's Cause, and which, today, through the irresistible unfoldment of its potentialities, is so marvellously quickening the spiritual life of all the Republics of Latin America as to constitute a befitting conclusion to the records of an entire century.
Nor should a survey of the outstanding features of so blessed and fruitful a ministry omit mention of the prophecies which the unerring pen of the appointed Center of Baha'u'llah's Covenant has recorded. These foreshadow the fierceness of the onslaught that the resistless march of the Faith must provoke in the West, in India and in the Far East when it meets the time-honored sacerdotal orders of the Christian, the Buddhist and Hindu religions. They foreshadow the turmoil which its emancipation from the fetters of religious orthodoxy will cast in the American, the European, the Asiatic and African continents. They foreshadow the gathering of the children of Israel in their ancient homeland; the erection of the banner of Baha'u'llah in the Egyptian citadel of Sunni Islam; the extinction of the powerful influence wielded by the Shi'ah ecclesiastics in Persia; the load of misery which must needs oppress the pitiful remnants of the breakers of Baha'u'llah's Covenant at the world center of His Faith; the splendor of the institutions which that triumphant Faith must erect on the slopes of a mountain, destined to be so linked with the city of Akka that a single grand metropolis will be formed to enshrine the spiritual

--God Passes By, Page 316
as well as the administrative seats of the future Baha'i Commonwealth; the conspicuous honor which the inhabitants of Baha'u'llah's native land in general, and its government in particular, must enjoy in a distant future; the unique and enviable position which the community of the Most Great Name in the North American continent must occupy, as a direct consequence of the execution of the world mission which He entrusted to them: finally they foreshadow, as the sum and summit of all, the "hoisting of the standard of God among all nations" and the unification of the entire human race, when "all men will adhere to one religion ... will be blended into one race, and become a single people."
Nor can the revolutionary changes in the great world which that ministry has witnessed be allowed to pass unnoticed--most of them flowing directly from the warnings which were uttered by the Bab, in the first chapter of His Qayyumu'l-Asma', on the very night of the Declaration of His Mission in Shiraz, and which were later reinforced by the pregnant passages addressed by Baha'u'llah to the kings of the earth and the world's religious leaders, in both the Suriy-i-Muluk and the Kitab-i-Aqdas. The conversion of the Portuguese monarchy and the Chinese empire into republics; the collapse of the Russian, the German and Austrian empires, and the ignominious fate which befell their rulers; the assassination of Nasiri'd-Din Shah, the fall of Sultan Abdu'l-Hamid--these may be said to have marked further stages in the operation of that catastrophic process the inception of which was signalized in the lifetime of Baha'u'llah by the murder of Sultan Abdu'l-'Aziz, by the dramatic downfall of Napoleon III, and the extinction of the Third Empire, and by the self-imposed imprisonment and virtual termination of the temporal sovereignty of the Pope himself. Later, after Abdu'l-Baha's passing, the same process was to be accelerated by the demise of the Qajar dynasty in Persia, by the overthrow of the Spanish monarchy, by the collapse of both the Sultanate and the Caliphate in Turkey, by a swift decline in the fortunes of Shi'ah Islam and of the Christian Missions in the East, and by the cruel fate that is now overtaking so many of the crowned heads of Europe.
Nor can this subject be dismissed without special reference to the names of those men of eminence and learning who were moved, at various stages of Abdu'l-Baha's ministry, to pay tribute not only to Abdu'l-Baha Himself but also to the Faith of Baha'u'llah. Such names as Count Leo Tolstoy, Prof. Arminius Vambery, Prof. Auguste Forel, Dr. David Starr Jordan, the Venerable Archdeacon Wilberforce, Prof.

--God Passes By, Page 317
Jowett of Balliol, Dr. T. K. Cheyne, Dr. Estlin Carpenter of Oxford University, Viscount Samuel of Carmel, Lord Lamington, Sir Valentine Chirol, Rabbi Stephen Wise, Prince Muhammad-'Ali of Egypt, Shaykh Muhammad Abdu, Midhat Pasha, and Khurshid Pasha attest, by virtue of the tributes associated with them, the great progress made by the Faith of Baha'u'llah under the brilliant leadership of His exalted Son--tributes whose impressiveness was, in later years, to be heightened by the historic, the repeated and written testimonies which a famous Queen, a grand-daughter of Queen Victoria, was impelled to bequeath to posterity as a witness of her recognition of the prophetic mission of Baha'u'llah.
As for those enemies who have sedulously sought to extinguish the light of Baha'u'llah's Covenant, the condign punishment they have been made to suffer is no less conspicuous than the doom which overtook those who, in an earlier period, had so basely endeavored to crush the hopes of a rising Faith and destroy its foundations.
To the assassination of the tyrannical Nasiri'd-Din Shah and the subsequent extinction of the Qajar dynasty reference has already been made. Sultan Abdu'l-Hamid, after his deposition, was made a prisoner of state and condemned to a life of complete obscurity and humiliation, scorned by his fellow-rulers and vilified by his subjects. The bloodthirsty Jamal Pasha, who had resolved to crucify Abdu'l-Baha and raze to the ground Baha'u'llah's holy Tomb, had to flee for his life and was slain, while a refugee in the Caucasus, by the hand of an Armenian whose fellow-compatriots he had so pitilessly persecuted. The scheming Jamalu'd-Din Afghani, whose relentless hostility and powerful influence had been so gravely detrimental to the progress of the Faith in Near Eastern countries, was, after a checkered career filled with vicissitudes, stricken with cancer, and having had a major part of his tongue cut away in an unsuccessful operation perished in misery. The four members of the ill-fated Commission of Inquiry, despatched from Constantinople to seal the fate of Abdu'l-Baha, suffered, each in his turn, a humiliation hardly less drastic than that which they had planned for Him. Arif Bey, the head of the Commission, seeking stealthily at midnight to flee from the wrath of the Young Turks, was shot dead by a sentry. Adham Bey succeeded in escaping to Egypt, but was robbed of his possessions by his servant on the way, and was in the end compelled to seek financial assistance from the Baha'is of Cairo, a request which was not refused. Later he sought help from Abdu'l-Baha, Who immediately directed the believers to present him with a sum on His behalf, an instruction

--God Passes By, Page 318
which they were unable to carry out owing to his sudden disappearance. Of the other two members, one was exiled to a remote place, and the other died soon after in abject poverty. The notorious Yahya Bey, the Chief of the Police in Akka, a willing and powerful tool in the hand of Mirza Muhammad-'Ali, the arch-breaker of Baha'u'llah's Covenant, witnessed the frustration of all the hopes he had cherished, lost his position, and had eventually to beg for pecuniary assistance from Abdu'l-Baha. In Constantinople, in the year which witnessed the downfall of Abdu'l-Hamid, no less than thirty-one dignitaries of the state, including ministers and other high officers of the government, among whom numbered redoubtable enemies of the Faith, were, in a single day, arrested and condemned to the gallows, a spectacular retribution for the part they had played in upholding a tyrannical regime and in endeavoring to extirpate the Faith and its institutions.
In Persia, apart from the sovereign who had, in the full tide of his hopes and the plenitude of his power, been removed from the scene in so startling a manner, a number of princes, ministers and mujtahids, who had actively participated in the suppression of a persecuted community, including Kamran Mirza, the Na'ibu's-Saltanih, the Jalalu'd-Dawlih and Mirza Ali-Asghar Khan, the Atabik-i-A'zam, and Shaykh Muhammad-Taqiy-i-Najafi, the "Son of the Wolf," lost, one by one, their prestige and authority, sank into obscurity, abandoned all hope of achieving their malevolent purpose, and lived, some of them, long enough to behold the initial evidences of the ascendancy of a Cause they had so greatly feared and so vehemently hated.
When we note that in the Holy Land, in Persia, and in the United States of America certain exponents of Christian ecclesiasticism such as Vatralsky, Wilson, Richardson or Easton, observing, and in some cases fearing, the vigorous advances made by the Faith of Baha'u'llah in Christian lands, arose to stem its progress; and when we watch the recent and steady deterioration of their influence, the decline of their power, the confusion in their ranks and the dissolution of some of their old standing missions and institutions, in Europe, in the Middle East and in Eastern Asia--may we not attribute this weakening to the opposition which members of various Christian sacerdotal orders began, in the course of Abdu'l-Baha's ministry, to evince towards the followers and institutions of a Faith which claims to be no less than the fulfilment of the Promise given by Jesus Christ, and the establisher of the Kingdom He Himself had prayed for and foretold?

--God Passes By, Page 319
And finally, he who, from the moment the Divine Covenant was born until the end of his life, showed a hatred more unrelenting than that which animated the afore-mentioned adversaries of Abdu'l-Baha, who plotted more energetically than any one of them against Him, and afflicted his Father's Faith with a shame more grievous than any which its external enemies had inflicted upon it--such a man, together with the infamous crew of Covenant-breakers whom he had misled and instigated, was condemned to witness, in a growing measure, as had been the case with Mirza Yahya and his henchmen, the frustration of his evil designs, the evaporation of all his hopes, the exposition of his true motives and the complete extinction of his erstwhile honor and glory. His brother, Mirza Diya'u'llah, died prematurely; Mirza Aqa Jan, his dupe, followed that same brother, three years later, to the grave; and Mirza Badi'u'llah, his chief accomplice, betrayed his cause, published a signed denunciation of his evil acts, but rejoined him again, only to be alienated from him in consequence of the scandalous behavior of his own daughter. Mirza Muhammad-'Ali's half-sister, Furughiyyih, died of cancer, whilst her husband, Siyyid Ali, passed away from a heart attack before his sons could reach him, the eldest being subsequently stricken in the prime of life, by the same malady. Muhammad-Javad-i-Qazvini, a notorious Covenant-breaker, perished miserably. Shu'a'u'llah who, as witnessed by Abdu'l-Baha in His Will, had counted on the murder of the Center of the Covenant, and who had been despatched to the United States by his father to join forces with Ibrahim Khayru'llah, returned crestfallen and empty-handed from his inglorious mission. Jamal-i-Burujirdi, Mirza Muhammad-'Ali's ablest lieutenant in Persia, fell a prey to a fatal and loathsome disease; Siyyid Mihdiy-i-Dahaji, who, betraying Abdu'l-Baha, joined the Covenant-breakers, died in obscurity and poverty, followed by his wife and his two sons; Mirza Husayn-'Aliy-i-Jahrumi, Mirza Husayn-i-Shirazi-i-Khurtumi and Haji Muhammad-Husayn-i-Kashani, who represented the arch-breaker of the Covenant in Persia, India and Egypt, failed utterly in their missions; whilst the greedy and conceited Ibrahim-i-Khayru'llah, who had chosen to uphold the banner of his rebellion in America for no less than twenty years, and who had the temerity to denounce, in writing, Abdu'l-Baha, His "false teachings, His misrepresentations of Bahaism, His dissimulation," and to stigmatize His visit to America as "a death-blow" to the "Cause of God," met his death soon after he had uttered these denunciations, utterly abandoned and despised by the entire body of the members of a community, whose founders he himself

--God Passes By, Page 320
had converted to the Faith, and in the very land that bore witness to the multiplying evidences of the established ascendancy of Abdu'l-Baha, Whose authority he had, in his later years, vowed to uproot.
As to those who had openly espoused the cause of this arch-breaker of Baha'u'llah's Covenant, or who had secretly sympathized with him, whilst outwardly supporting Abdu'l-Baha, some eventually repented and were forgiven; others became disillusioned and lost their faith entirely; a few apostatized, whilst the rest dwindled away, leaving him in the end, except for a handful of his relatives, alone and unsupported. Surviving Abdu'l-Baha by almost twenty years, he who had so audaciously affirmed to His face that he had no assurance he might outlive Him, lived long enough to witness the utter bankruptcy of his cause, leading meanwhile a wretched existence within the walls of a Mansion that had once housed a crowd of his supporters; was denied by the civil authorities, as a result of the crisis he had after Abdu'l-Baha's passing foolishly precipitated, the official custody of his Father's Tomb; was compelled, a few years later, to vacate that same Mansion, which, through his flagrant neglect, had fallen into a dilapidated condition; was stricken with paralysis which crippled half his body; lay bedridden in pain for months before he died; and was buried according to Muslim rites, in the immediate vicinity of a local Muslim shrine, his grave remaining until the present day devoid of even a tombstone--a pitiful reminder of the hollowness of the claims he had advanced, of the depths of infamy to which he had sunk, and of the severity of the retribution his acts had so richly merited.

--God Passes By, Page 321-322
FOURTH PERIOD
THE INCEPTION OF THE FORMATIVE AGE OF THE BAHA'I FAITH
1921-1944

--God Passes By, Page 323
CHAPTER XXII
The Rise and Establishment of the Administrative Order

With the passing of Abdu'l-Baha the first century of the Baha'i era, whose inception had synchronized with His birth, had run more than three quarters of its course. Seventy-seven years previously the light of the Faith proclaimed by the Bab had risen above the horizon of Shiraz and flashed across the firmament of Persia, dispelling the age-long gloom which had enveloped its people. A blood bath of unusual ferocity, in which government, clergy and people, heedless of the significance of that light and blind to its splendor, had jointly participated, had all but extinguished the radiance of its glory in the land of its birth. Baha'u'llah had at the darkest hour in the fortunes of that Faith been summoned, while Himself a prisoner in Tihran, to reinvigorate its life, and been commissioned to fulfil its ultimate purpose. In Baghdad, upon the termination of the ten-year delay interposed between the first intimation of that Mission and its Declaration, He had revealed the Mystery enshrined in the Bab's embryonic Faith, and disclosed the fruit which it had yielded. In Adrianople Baha'u'llah's Message, the promise of the Babi as well as of all previous Dispensations, had been proclaimed to mankind, and its challenge voiced to the rulers of the earth in both the East and the West. Behind the walls of the prison-fortress of Akka the Bearer of God's newborn Revelation had ordained the laws and formulated the principles that were to constitute the warp and woof of His World Order. He had, moreover, prior to His ascension, instituted the Covenant that was to guide and assist in the laying of its foundations and to safeguard the unity of its builders. Armed with that peerless and potent Instrument, Abdu'l-Baha, His eldest Son and Center of His Covenant, had erected the standard of His Father's Faith in the North American continent, and established an impregnable basis for its institutions in Western Europe, in the Far East and in Australia. He had, in His works, Tablets and addresses, elucidated its principles, interpreted it laws, amplified its doctrine, and erected the rudimentary institutions of its future Administrative Order. In Russia He had raised its first House of Worship, whilst on the slopes of Mt. Carmel He had reared a befitting mausoleum

--God Passes By, Page 324
for its Herald, and deposited His remains therein with His Own hands. Through His visits to several cities in Europe and the North American continent He had broadcast Baha'u'llah's Message to the peoples of the West, and heightened the prestige of the Cause of God to a degree it had never previously experienced. And lastly, in the evening of His life, He had through the revelation of the Tablets of the Divine Plan issued His mandate to the community which He Himself had raised up, trained and nurtured, a Plan that must in the years to come enable its members to diffuse the light, and erect the administrative fabric, of the Faith throughout the five continents of the globe.
The moment had now arrived for that undying, that world-vitalizing Spirit that was born in Shiraz, that had been rekindled in Tihran, that had been fanned into flame in Baghdad and Adrianople, that had been carried to the West, and was now illuminating the fringes of five continents, to incarnate itself in institutions designed to canalize its outspreading energies and stimulate its growth. The Age that had witnessed the birth and rise of the Faith had now closed. The Heroic, the Apostolic Age of the Dispensation of Baha'u'llah, that primitive period in which its Founders had lived, in which its life had been generated, in which its greatest heroes had struggled and quaffed the cup of martyrdom, and its pristine foundations been established-- a period whose splendors no victories in this or any future age, however brilliant, can rival--had now terminated with the passing of One Whose mission may be regarded as the link binding the Age in which the seed of the newborn Message had been incubating and those which are destined to witness its efflorescence and ultimate fruition.
The Formative Period, the Iron Age, of that Dispensation was now beginning, the Age in which the institutions, local, national and international, of the Faith of Baha'u'llah were to take shape, develop and become fully consolidated, in anticipation of the third, the last, the Golden Age destined to witness the emergence of a world-embracing Order enshrining the ultimate fruit of God's latest Revelation to mankind, a fruit whose maturity must signalize the establishment of a world civilization and the formal inauguration of the Kingdom of the Father upon earth as promised by Jesus Christ Himself.
To this World Order the Bab Himself had, whilst a prisoner in the mountain fastnesses of Adhirbayjan, explicitly referred in His Persian Bayan, the Mother-Book of the Babi Dispensation, had announced its advent, and associated it with the name of Baha'u'llah, Whose Mission He Himself had heralded. "Well is it with Him," is His remarkable statement in the sixteenth chapter of the third Vahid, "who fixeth his

--God Passes By, Page 325
gaze upon the Order of Baha'u'llah, and rendereth thanks unto his Lord! For He will assuredly be made manifest..." To this same Order Baha'u'llah Who, in a later period, revealed the laws and principles that must govern the operation of that Order, had thus referred in the Kitab-i-Aqdas, the Mother-Book of His Dispensation: "The world's equilibrium hath been upset through the vibrating influence of this Most Great Order. Mankind's ordered life hath been revolutionized through the agency of this unique, this wondrous System, the like of which mortal eyes have never witnessed." Its features Abdu'l-Baha, its great Architect, delineated in His Will and Testament, whilst the foundations of its rudimentary institutions are now being laid after Him by His followers in the East and in the West in this, the Formative Age of the Baha'i Dispensation.
The last twenty-three years of the first Baha'i century may thus be regarded as the initial stage of the Formative Period of the Faith, an Age of Transition to be identified with the rise and establishment of the Administrative Order, upon which the institutions of the future Baha'i World Commonwealth must needs be ultimately erected in the Golden Age that must witness the consummation of the Baha'i Dispensation. The Charter which called into being, outlined the features and set in motion the processes of, this Administrative Order is none other than the Will and Testament of Abdu'l-Baha, His greatest legacy to posterity, the brightest emanation of His mind and the mightiest instrument forged to insure the continuity of the three ages which constitute the component parts of His Father's Dispensation.
The Covenant of Baha'u'llah had been instituted solely through the direct operation of His Will and purpose. The Will and Testament of Abdu'l-Baha, on the other hand, may be regarded as the offspring resulting from that mystic intercourse between Him Who had generated the forces of a God-given Faith and the One Who had been made its sole Interpreter and was recognized as its perfect Exemplar. The creative energies unleashed by the Originator of the Law of God in this age gave birth, through their impact upon the mind of Him Who had been chosen as its unerring Expounder, to that Instrument, the vast implications of which the present generation, even after the lapse of twenty-three years, is still incapable of fully apprehending. This Instrument can, if we would correctly appraise it, no more be divorced from the One Who provided the motivating impulse for its creation than from Him Who directly conceived it. The purpose of the Author of the Baha'i Revelation had, as already observed, been so thoroughly infused into the mind of Abdu'l-Baha, and His Spirit had

--God Passes By, Page 326
so profoundly impregnated His being, and their aims and motives been so completely blended, that to dissociate the doctrine laid down by the former from the supreme act associated with the mission of the latter would be tantamount to a repudiation of one of the most fundamental verities of the Faith.
The Administrative Order which this historic Document has established, it should be noted, is, by virtue of its origin and character, unique in the annals of the world's religious systems. No Prophet before Baha'u'llah, it can be confidently asserted, not even Muhammad Whose Book clearly lays down the laws and ordinances of the Islamic Dispensation, has established, authoritatively and in writing, anything comparable to the Administrative Order which the authorized Interpreter of Baha'u'llah's teachings has instituted, an Order which, by virtue of the administrative principles which its Author has formulated, the institutions He has established, and the right of interpretation with which He has invested its Guardian, must and will, in a manner unparalleled in any previous religion, safeguard from schism the Faith from which it has sprung. Nor is the principle governing its operation similar to that which underlies any system, whether theocratic or otherwise, which the minds of men have devised for the government of human institutions. Neither in theory nor in practice can the Administrative Order of the Faith of Baha'u'llah be said to conform to any type of democratic government, to any system of autocracy, to any purely aristocratic order, or to any of the various theocracies, whether Jewish, Christian or Islamic which mankind has witnessed in the past. It incorporates within its structure certain elements which are to be found in each of the three recognized forms of secular government, is devoid of the defects which each of them inherently possesses, and blends the salutary truths which each undoubtedly contains without vitiating in any way the integrity of the Divine verities on which it is essentially founded. The hereditary authority which the Guardian of the Administrative Order is called upon to exercise, and the right of the interpretation of the Holy Writ solely conferred upon him; the powers and prerogatives of the Universal House of Justice, possessing the exclusive right to legislate on matters not eplicitly revealed in the Most Holy Book; the ordinance exempting its members from any responsibility to those whom they represent, and from the obligation to conform to their views, convictions or sentiments; the specific provisions requiring the free and democratic election by the mass of the faithful of the Body that constitutes the sole legislative organ in the world-wide Baha'i community--these are among the features which

--God Passes By, Page 327
combine to set apart the Order identified with the Revelation of Baha'u'llah from any of the existing systems of human government.
Nor have the enemies who, at the hour of the inception of this Administrative Order, and in the course of its twenty-three year existence, both in the East and in the West, from within and from without, misrepresented its character, or derided and vilified it, or striven to arrest its march, or contrived to create a breach in the ranks of its supporters, succeeded in achieving their malevolent purpose. The strenuous exertions of an ambitious Armenian, who, in the course of the first years of its establishment in Egypt, endeavored to supplant it by the "Scientific Society" which in his short-sightedness he had conceived and was sponsoring, failed utterly in its purpose. The agitation provoked by a deluded woman who strove diligently both in the United States and in England to demonstrate the unauthenticity of the Charter responsible for its creation, and even to induce the civil authorities of Palestine to take legal action in the matter--a request which to her great chagrin was curtly refused--as well as the defection of one of the earliest pioneers and founders of the Faith in Germany, whom that same woman had so tragically misled, produced no effect whatsoever. The volumes which a shameless apostate composed and disseminated, during that same period in Persia, in his brazen efforts not only to disrupt that Order but to undermine the very Faith which had conceived it, proved similarly abortive. The schemes devised by the remnants of the Covenant-breakers, who immediately the aims and purposes of Abdu'l-Baha's Will became known arose, headed by Mirza Badi'u'llah, to wrest the custodianship of the holiest shrine in the Baha'i world from its appointed Guardian, likewise came to naught and brought further discredit upon them. The subsequent attacks launched by certain exponents of Christian orthodoxy, in both Christian and non-Christian lands, with the object of subverting the foundations, and distorting the features, of this same Order were powerless to sap the loyalty of its upholders or to deflect them from theirhigh purpose. Not even the infamous and insidious machinations of a former secretary of Abdu'l-Baha, who, untaught by the retribution that befell Baha'u'llah's amanuensis, as well as by the fate that overtook several other secretaries and interpreters of His Master, in both the East and the West, has arisen, and is still exerting himself, to pervert the purpose and nullify the essential provisions of the immortal Document from which that Order derives its authority, have been able to stay even momentarily the march of its institutions along the course set for it by its Author, or to create anything that might,

--God Passes By, Page 328
however remotely, resemble a breach in the ranks of its assured, its wide-awake and stalwart supporters.
The Document establishing that Order, the Charter of a future world civilization, which may be regarded in some of its features as supplementary to no less weighty a Book than the Kitab-i-Aqdas; signed and sealed by Abdu'l-Baha; entirely written with His own hand; its first section composed during one of the darkest periods of His incarceration in the prison-fortress of Akka, proclaims, categorically and unequivocally, the fundamental beliefs of the followers of the Faith of Baha'u'llah; reveals, in unmistakable language, the twofold character of the Mission of the Bab; discloses the full station of the Author of the Baha'i Revelation; asserts that "all others are servants unto Him and do His bidding"; stresses the importance of the Kitab-i-Aqdas; establishes the institution of the Guardianship as a hereditary office and outlines its essential functions; provides the measures for the election of the International House of Justice, defines its scope and sets forth its relationship to that Institution; prescribes the obligations, and emphasizes the responsibilities, of the Hands of the Cause of God; and extolls the virtues of the indestructible Covenant established by Baha'u'llah. That Document, furthermore, lauds the courage and constancy of the supporters of Baha'u'llah's Covenant; expatiates on the sufferings endured by its appointed Center; recalls the infamous conduct of Mirza Yahya and his failure to heed the warnings of the Bab; exposes, in a series of indictments, the perfidy and rebellion of Mirza Muhammad-'Ali, and the complicity of his son Shu'a'u'llah and of his brother Mirza Badi'u'llah; reaffirms their excommunication, and predicts the frustration of all their hopes; summons the Afnan (the Bab's kindred), the Hands of the Cause and the entire company of the followers of Baha'u'llah to arise unitedly to propagate His Faith, to disperse far and wide, to labor tirelessly and to follow the heroic example of the Apostles of Jesus Christ; warns them against the dangers of association with the Covenant-breakrs, and bids them shield the Cause from the assaults of the insincere and the hypocrite; and counsels them to demonstrate by their conduct the universality of the Faith they have espoused, and vindicate its high principles. In that same Document its Author reveals the significance and purpose of the Huququ'llah (Right of God), already instituted in the Kitab-i-Aqdas; enjoins submission and fidelity towards all monarchs who are just; expresses His longing for martyrdom, and voices His prayers for the repentance as well as the forgiveness of His enemies.

--God Passes By, Page 329
Obedient to the summons issued by the Author of so momentous a Document; conscious of their high calling; galvanized into action by the shock sustained through the unexpected and sudden removal of Abdu'l-Baha; guided by the Plan which He, the Architect of the Administrative Order, had entrusted to their hands; undeterred by the attacks directed against it by betrayers and enemies, jealous of its gathering strength and blind to its unique significance, the members of the widely-scattered Baha'i communities, in both the East and the West, arose with clear vision and inflexible determination to inaugurate the Formative Period of their Faith by laying the foundations of that world-embracing Administrative system designed to evolve into a World Order which posterity must acclaim as the promise and crowning glory of all the Dispensations of the past. Not content with the erection and consolidation of the administrative machinery provided for the preservation of the unity and the efficient conduct of the affairs of a steadily expanding community, the followers of the Faith of Baha'u'llah resolved, in the course of the two decades following Abdu'l-Baha's passing, to assert and demonstrate by their acts the independent character of that Faith, to enlarge still further its limits and swell the number of its avowed supporters.
In this triple world-wide effort, it should be noted, the role played by the American Baha'i community, since the passing of Abdu'l-Baha until the termination of the first Baha'i century, has been such as to lend a tremendous impetus to the development of the Faith throughout the world, to vindicate the confidence placed in its members by Abdu'l-Baha Himself, and to justify the high praise He bestowed upon them and the fond hopes He entertained for their future. Indeed so preponderating has been the influence of its members in both the initiation and the consolidation of Baha'i administrative institutions that their country may well deserve to be recognized as the cradle of the Administrative Order which Baha'u'llah Himself had envisaged and which the Will of the Center of His Covenant had called into being.
It should be borne in mind in this connection that the preliminary steps aiming at the disclosure of the scope and working of this Administrative Order, which was now to be formally established after Abdu'l-Baha's passing, had already been taken by Him, and even by Baha'u'llah in the years preceding His ascension. The appointment by Him of certain outstanding believers in Persia as "Hands of the Cause"; the initiation of local Assemblies and boards of consultation by Abdu'l-Baha in leading Baha'i centers in both the East and the West;

--God Passes By, Page 330
the formation of the Baha'i Temple Unity in the United States of America; the establishment of local funds for the promotion of Baha'i activities; the purchase of property dedicated to the Faith and its future institutions; the founding of publishing societies for the dissemination of Baha'i literature; the erection of the first Mashriqu'l-Adhkar of the Baha'i world; the construction of the Bab's mausoleum on Mt. Carmel; the institution of hostels for the accommodation of itinerant teachers and pilgrims--these may be regarded as the precursors of the institutions which, immediately after the closing of the Heroic Age of the Faith, were to be permanently and systematically established throughout the Baha'i world.
No sooner had the provisions of that Divine Charter, delineating the features of the Administrative Order of the Faith of Baha'u'llah been disclosed to His followers than they set about erecting, upon the foundations which the lives of the heroes, the saints and martyrs of that Faith had laid, the first stage of the framework of its administrative institutions. Conscious of the necessity of constructing, as a first step, a broad and solid base upon which the pillars of that mighty structure could subsequently be raised; fully aware that upon these pillars, when firmly established, the dome, the final unit crowning the entire edifice, must eventually rest; undeflected in their course by the crisis which the Covenant-breakers had precipitated in the Holy Land, or the agitation which the stirrers of mischief had provoked in Egypt, or the disturbances resulting from the seizure by the Shi'ah community of the House of Baha'u'llah in Baghdad, or the growing dangers confronting the Faith in Russia, or the scorn and ridicule which had greeted the initial activities of the American Baha'i community from certain quarters that had completely misapprehended their purpose, the pioneer builders of a divinely-conceived Order undertook, in complete unison, and despite the great diversity in their outlook, customs and languages, the double task of establishing and of consolidating their local councils, elected by the rank and file of the believers, and designed to direct, coordinate and extend the activities of the followers of a far-flung Faith. In Persia, in the United States of America, in the Dominion of Canada, in the British Isles, in France, in Germany, in Austria, in India, in Burma, in Egypt, in Iraq, in Russian Turkistan, in the Caucasus, in Australia, in New Zealand, in South Africa, in Turkey, in Syria, in Palestine, in Bulgaria, in Mexico, in the Philippine Islands, in Jamaica, in Costa Rica, in Guatemala, in Honduras, in San Salvador, in Argentina, in Uruguay, in Chile, in Brazil, in Ecuador, in Colombia, in Paragua, in Peru, in Alaska, in Cuba, in Haiti, in

--God Passes By, Page 331
Japan, in the Hawaiian Islands, in Tunisia, in Puerto Rico, in Baluchistan, in Russia, in Transjordan, in Lebanon, and in Abyssinia such councils, constituting the basis of the rising Order of a long-persecuted Faith, were gradually established. Designated as "Spiritual Assemblies"--an appellation that must in the course of time be replaced by their permanent and more descriptive title of "Houses of Justice," bestowed upon them by the Author of the Baha'i Revelation; instituted, without any exception, in every city, town and village where nine or more adult believers are resident; annually and directly elected, on the first day of the greatest Baha'i Festival by all adult believers, men and women alike; invested with an authority rendering them unanswerable for their acts and decisions to those who elect them; solemnly pledged to follow, under all conditions, the dictates of the "Most Great Justice" that can alone usher in the reign of the "Most Great Peace" which Baha'u'llah has proclaimed and must ultimately establish; charged with the responsibility of promoting at all times the best interests of the communities within their jurisdiction, of familiarizing them with their plans and activities and of inviting them to offer any recommendations they might wish to make; cognizant of their no less vital task of demonstrating, through association with all liberal and humanitarian movements, the universality and comprehensiveness of their Faith; dissociated entirely from all sectarian organizations, whether religious or secular; assisted by committees annually appointed by, and directly responsible to, them, to each of which a particular branch of Baha'i activity is assigned for study and action; supported by local funds to which all believers voluntarily contribute; these Assemblies, the representatives and custodians of the Faith of Baha'u'llah, numbering, at the present time, several hundred, and whose membership is drawn from the diversified races, creeds and classes constituting the world-wide Baha'i community, hve, in the course of the last two decades, abundantly demonstrated, by virtue of their achievements, their right to be regarded as the chief sinews of Baha'i society, as well as the ultimate foundation of its administrative structure.
"The Lord hath ordained," is Baha'u'llah's injunction in His Kitab-i-Aqdas, "that in every city a House of Justice be established, wherein shall gather counsellors to the number of Baha (9), and should it exceed this number, it doth not matter. It behoveth them to be the trusted ones of the Merciful among men, and to regard themselves as the guardians appointed of God for all that dwell on earth. It is incumbent upon them to take counsel together, and to have regard

--God Passes By, Page 332
for the interests of the servants of God, for His sake, even as they regard their own interests, and to choose that which is meet and seemly." "These Spiritual Assemblies," is Abdu'l-Baha's testimony, in a Tablet addressed to an American believer, "are aided by the Spirit of God. Their defender is Abdu'l-Baha. Over them He spreadeth His Wings. What bounty is there greater than this?" "These Spiritual Assemblies," He, in that same Tablet has declared, "are shining lamps and heavenly gardens, from which the fragrances of holiness are diffused over all regions, and the lights of knowledge are shed abroad over all created things. From them the spirit of life streameth in every direction. They, indeed, are the potent sources of the progress of man, at all times and under all conditions." Establishing beyond any doubt their God-given authority, He has written: "It is incumbent upon every one not to take any step without consulting the Spiritual Assembly, and all must assuredly obey with heart and soul its bidding, and be submissive unto it, that things may be properly ordered and well arranged." "If after discussion," He, furthermore has written, "a decision be carried unanimously, well and good; but if, the Lord forbid, differences of opinion should arise, a majority of voices must prevail."
Having established the structure of their local Assemblies--the base of the edifice which the Architect of the Administrative Order of the Faith of Baha'u'llah had directed them to erect--His disciples, in both the East and the West, unhesitatingly embarked on the next and more difficult stage, of their high enterprise. In countries where the local Baha'i communities had sufficiently advanced in number and in influence measures were taken for the initiation of National Assemblies, the pivots round which all national undertakings must revolve. Designated by Abdu'l-Baha in His Will as the "Secondary Houses of Justice," they constitute the electoral bodies in the formation of the International House of Justice, and are empowered to direct, unify, coordinate and stimulate the activities of individuals as well as local Assemblies within their jurisdiction. Resting on the broad base of organized local communities, themselves pillars sustaining the institution which must be regarded as the apex of the Baha'i Administrative Order, these Assemblies are elected, according to the principle of proportional representation, by delegates representative of Baha'i local communities assembled at Convention during the period of the Ridvan Festival; are possessed of the necessary authority to enable them to insure the harmonious and efficient development of Baha'i activity within their respective spheres; are freed from all direct responsibility for their policies and decisions to their electorates; are charged with the

--God Passes By, Page 333
sacred duty of consulting the views, of inviting the recommendations and of securing the confidence and cooperation of the delegates and of acquainting them with their plans, problems and actions; and are supported by the resources of national funds to which all ranks of the faithful are urged to contribute. Instituted in the United States of America (1925) (the National Assembly superseding in that country the institution of Baha'i Temple Unity formed during Abdu'l-Baha's ministry), in the British Isles (1923), in Germany (1923), in Egypt (1924), in Iraq (1931), in India (1923), in Persia (1934) and in Australia (1934); their election renewed annually by delegates whose number has been fixed, according to national requirements, at 9, 19, 95, or 171 (9 times 19), these national bodies have through their emergence signalized the birth of a new epoch in the Formative Age of the Faith, and marked a further stage in the evolution, the unification and consolidation of a continually expanding community. Aided by national committees responsible to and chosen by them, without discrimination, from among the entire body of the believers within their jurisdiction, and to each of which a particular sphere of Baha'i service is allocated, these Baha'i National Assemblies have, as the scope of their activities steadily enlarged, proved themselves, through the spirit of discipline which they have inculcated and through their uncompromising adherence to principles which have enabled them to rise above all prejudices of race, nation, class and color, capable of administering, in a remarkable fashion, the multiplying activities of a newly-consolidated Faith.
Nor have the national committees themselves been less energetic and devoted in the discharge of their respective functions. In the defense of the Faith's vital interests, in the exposition of its doctrine; in the dissemination of its literature; in the consolidation of its finances; in the organization of its teaching force; in the furtherance of the solidarity of its component parts; in the purchase of its historic sites; in the preservation of its sacred records, treasures and relics; in its contacts with the various institutions of the society of which it forms a part; in the education of its youth; in the training of its children; in the improvement of the status of its women adherents in the East; the members of these diversified agencies, operating under the aegis of the elected national representatives of the Baha'i community, have amply demonstrated their capacity to promote effectively its vital and manifold interests. The mere enumeration of the national committees which, originating mostly in the West and functioning with exemplary efficiency in the United States and Canada,

--God Passes By, Page 334
now carry on their activities with a vigor and a unity of purpose which sharply contrast with the effete institutions of a moribund civilization, would suffice to reveal the scope of these auxiliary institutions which an evolving Administrative Order, still in the secondary stage of its development, has set in motion: The Teaching Committee, the Regional Teaching Committees; the Inter-America Committee; the Publishing Committee; the Race Unity Committee; the Youth Committee; the Reviewing Committee; The Temple Maintenance Committee; the Temple Program Committee; the Temple Guides Committee; the Temple Librarian and Sales Committee; the Boys' and Girls' Service Committees; the Child Education Committee; the Women's Progress, Teaching, and Program Committees; the Legal Committee; the Archives and History Committee; the Census Committee; the Baha'i Exhibits Committee; the Baha'i News Committee; the Baha'i News Service Committee; the Braille Transcriptions Committee; the Contacts Committee; the Service Committee; the Editorial Committee; the Index Committee; the Library Committee; the Radio Committee; the Accountant Committee; the Annual Souvenir Committee; the Baha'i World Editorial Committee; the Study Outline Committee; the International Auxiliary Language Committee; the Institute of Baha'i Education Committee; the World Order Magazine Committee; the Baha'i Public Relations Committee; the Baha'i Schools Committee; the Summer Schools Committee; the International School Committee; the Pamphlet Literature Committee; the Baha'i Cemetery Committee; the Haziratu'l-Quds Committee; the Mashriqu'l-Adhkar Committee; the Assembly Development Committee; the National History Committee; the Miscellaneous Materials Committee; the Free Literature Committee; the Translation Committee; the Cataloguing Tablets Committee; the Editing Tablets Committee; the Properties Committee; the Adjustments Committee; the Publicity Committee; the East and West Committee; the Welfare Committee; the Transcription of Tablets Committee; the Traveling eachers Committee; the Baha'i Education Committee; the Holy Sites Committee; the Children's Savings Bank Committee.
The establishment of local and national Assemblies and the subsequent formation of local and national committees, acting as necessary adjuncts to the elected representatives of Baha'i communities in both the East and the West, however remarkable in themselves, were but a prelude to a series of undertakings on the part of the newly formed National Assemblies, which have contributed in no small measure to the unification of the Baha'i world community and the consolidation

--God Passes By, Page 335
of its Administrative Order. The initial step taken in that direction was the drafting and adoption of a Baha'i National constitution, first framed and promulgated by the elected representatives of the American Baha'i Community in 1927, the text of which has since, with slight variations suited to national requirements, been translated into Arabic, German and Persian, and constitutes, at the present time, the charter of the National Spiritual Assemblies of the Baha'is of the United States and Canada, of the British Isles, of Germany, of Persia, of Iraq, of India and Burma, of Egypt and the Sudan and of Australia and New Zealand. Heralding the formulation of the constitution of the future Baha'i World Community; submitted for the consideration of all local Assemblies and ratified by the entire body of the recognized believers in countries possessing national Assemblies, this national constitution has been supplemented by a similar document, containing the by-laws of Baha'i local assemblies, first drafted by the New York Baha'i community in November, 1931, and accepted as a pattern for all local Baha'i constitutions. The text of this national constitution comprises a Declaration of Trust, whose articles set forth the character and objects of the national Baha'i community, establish the functions, designate the central office, and describe the official seal, of the body of its elected representatives, as well as a set of by-laws which define the status, the mode of election, the powers and duties of both local and national Assemblies, describe the relation of the National Assembly to the International House of Justice as well as to local Assemblies and individual believers, outline the rights and obligations of the National Convention and its relation to the National Assembly, disclose the character of Baha'i elections, and lay down the requirements of voting membership in all Baha'i communities.
The framing of these constitutions, both local and national, identical to all intents and purposes in their provisions, provided the necessary foundation for the legal incorporation of these administrative institutions in accordance with civil statutes controlling religious or commercial bodies. Giving these Assemblies a legal standing, this incorporation greatly consolidated their power and enlarged their capacity, and in this regard the achievement of the National Spiritual Assembly of the Baha'is of the United States and Canada and the Spiritual Assembly of the Baha'is of New York again set an example worthy of emulation by their sister Assemblies in both the East and the West. The incorporation of the American National Spiritual Assembly as a voluntary Trust, a species of corporation recognized under the common law, enabling it to enter into contract, hold property and

--God Passes By, Page 336
receive bequests by virtue of a certificate issued in May, 1929, under the seal of the Department of State in Washington and bearing the signature of the Secretary of State, Henry L. Stimson, was followed by the adoption of similar legal measures resulting in the successive incorporation of the National Spiritual Assembly of the Baha'is of India and Burma, in January, 1933, in Lahore, in the state of Punjab, according to the provisions of the Societies Registration Act of 1860; of the National Spiritual Assembly of the Baha'is of Egypt and the Sudan, in December, 1934, as certified by the Mixed Court in Cairo; of the National Spiritual Assembly of the Baha'is of Australia and New Zealand, in January, 1938, as witnessed by the Deputy Registrar at the General Registry Office for the state of South Australia; and more recently of the National Spiritual Assembly of the Baha'is of the British Isles, in August, 1939, as an unlimited non-profit company, under the Companies Act, 1929, and certified by the Assistant Registrar of Companies in the City of London.
Parallel with the legal incorporation of these National Assemblies a far larger number of Baha'i local Assemblies were similarly incorporated, following the example set by the Chicago Baha'i Assembly in February, 1932, in countries as far apart as the United States of America, India, Mexico, Germany, Canada, Australia, New Zealand, Burma, Costa Rica, Baluchistan and the Hawaiian Islands. The Spiritual Assemblies of the Baha'is of Esslingen in Germany, of Mexico City in Mexico, of San Jose in Costa Rica, of Sydney and Adelaide in Australia, of Auckland in New Zealand, of Delhi, Bombay, Karachi, Poona, Calcutta, Secunderabad, Bangalore, Vellore, Ahmedabad, Serampore, Andheri and Baroda in India, of Tuetta in Baluchistan, of Rangoon, Mandalay and Daidanow-Kalazoo in Burma, of Montreal and Vancouver in Canada, of Honolulu in the Hawaiian Islands, and of Chicago, New York, Washington, D.C., Boston, San Francisco, Philadelphia, Kenosha, Teaneck, Racine, Detroit, Cleveland, Los Angeles, Milwaukee, Minneapolis, Cincinnati, Winnetka, Phoenix, Columbus, Lima, Portland, Jersey City, Wilmette, Peoria, Seattle, Binghamton, Helena, Richmond Highlands, Miami, Pasadena, Oakland, Indianapolis, St. Paul, Berkeley, Urbana, Springfield and Flint in the United States of America-- all these succeeded, gradually and after submitting the text of almost identical Baha'i local constitutions to the civil authorities in their respective states or provinces, in constituting themselves into societies and corporations recognized by law, and protected by the civil statutes operating in their respective countries.

--God Passes By, Page 337
Just as the formulation of Baha'i constitutions had provided the foundation for the incorporation of Baha'i Spiritual Assemblies, so did the recognition accorded by local and national authorities to the elected representatives of Baha'i communities pave the way for the establishment of national and local Baha'i endowments--a historic undertaking which, as had been the case with previous achievements of far-reaching importance, the American Baha'i Community was the first to initiate. In most cases these endowments, owing to their religious character, have been exempted from both government and municipal taxes, as a result of representations made by the incorporated Baha'i bodies to the civil authorities, though the value of the properties thus exempted has, in more than one country, amounted to a considerable sum.
In the United States of America the national endowments of the Faith, already representing one and three-quarter million dollars of assets, and established through a series of Indentures of Trust, created in 1928, 1929, 1935, 1938, 1939, 1941 and 1942 by the National Spiritual Assembly in that country, acting as Trustees of the American Baha'i Community, now include the land and structure of the Mashriqu'l-Adhkar, and the caretaker's cottage in Wilmette, Ill.; the adjoining Haziratu'l-Quds (Baha'i National Headquarters) and its supplementary administrative office; the Inn, the Fellowship House, the Baha'i Hall, the Arts and Crafts Studio, a farm, a number of cottages, several parcels of land, including the holding on Monsalvat, blessed by the footsteps of Abdu'l-Baha, in Green Acre, in the state of Maine; Bosch House, the Baha'i Hall, a fruit orchard, the Redwood Grove, a dormitory and Ranch Buildings in Geyserville, Calif.; Wilhelm House, Evergreen Cabin, a pine grove and seven lots with buildings at West Englewood, N.J., the scene of the memorable Unity Feast given by Abdu'l-Baha, in June, 1912, to the Baha'is of the New York Metropolitan district; Wilson House, blessed by His presence, and land in Malden, Mass.; Mathews House and Ranch Buildings in Pine Valley, Colo.; land in Muskegon, Mich., and a cemetery lot in Portsmouth, N.H.
Of even greater importance, and in their aggregate far surpassing in value the national endowments of the American Baha'i community, though their title-deeds are, owing to the inability of the Persian Baha'i community to incorporate its national and local assemblies, held in trust by individuals, are the assets which the Faith now possesses in the land of its origin. To the House of the Bab in Shiraz and the ancestral Home of Baha'u'llah in Takur, Mazindaran, already in the

--God Passes By, Page 338
possession of the community in the days of Abdu'l-Baha's ministry, have, since His ascension, been added extensive properties, in the outskirts of the capital, situated on the slopes of Mt. Alburz, overlooking the native city of Baha'u'llah, including a farm, a garden and vineyard, comprising an area of over three million and a half square meters, preserved as the future site of the first Mashriqu'l-Adhkar in Persia. Other acquisitions that have greatly extended the range of Baha'i endowments in that country include the House in which Baha'u'llah was born in Tihran; several buildings adjoining the House of the Bab in Shiraz, including the house owned by His maternal uncle; the Haziratu'l-Quds in Tihran; the shop occupied by the Bab during the years He was a merchant in Bushihr; a quarter of the village of Chihriq, where He was confined; the house of Haji Mirza Jani, where He tarried on His way to Tabriz; the public bath used by Him in Shiraz and some adjacent houses; half of the house owned by Vahid in Nayriz and part of the house owned by Hujjat in Zanjan; the three gardens rented by Baha'u'llah in the hamlet of Badasht; the burial-place of Quddus in Barfurush; the house of Kalantar in Tihran, the scene of Tahirih's confinement; the public bath visited by the Bab when in Urumiyyih, Adhirbayjan; the house owned by Mirza Husayn-'Aliy-i-Nur, where the Bab's remains had been concealed; the Babiyyih and the house owned by Mulla Husayn in Mashhad; the residence of the Sultanu'sh-Shuhada (King of Martyrs) and of the Mahbubu'sh-Shuhada (Beloved of Martyrs) in Isfahan, as well as a considerable number of sites and houses, including burial-places, associated with the heroes and martyrs of the Faith. These holdings which, with very few exceptions, have been recently acquired in Persia, are now being preserved and yearly augmented, and, whenever necessary, carefully restored, through the assiduous efforts of a specially appointed national committee, acting under the constant and general supervision of the elected representaives of the Persian believers.
Nor should mention be omitted of the varied and multiplying national assets which, ever since the inception of the Administrative Order of the Faith of Baha'u'llah, have been steadily acquired in other countries such as India, Burma, the British Isles, Germany, Iraq, Egypt, Australia, Transjordan and Syria. Among these may be specially mentioned the Haziratu'l-Quds of the Baha'is of Iraq, the Haziratu'l-Quds of the Baha'is of Egypt, the Haziratu'l-Quds of the Baha'is of India, the Haziratu'l-Quds of the Baha'is of Australia, the Baha'i Home in Esslingen, the Publishing Trust of the Baha'is of the

--God Passes By, Page 339
British Isles, the Baha'i Pilgrim House in Baghdad, and the Baha'i Cemeteries established in the capitals of Persia, Egypt and Turkistan. Whether in the form of land, schools, administrative headquarters, secretariats, libraries, cemeteries, hostels or publishing companies, these widely scattered assets, partly registered in the name of incorporated National Assemblies, and partly held in trust by individual recognized believers, have contributed their share to the uninterrupted expansion of national Baha'i endowments in recent years as well as to the consolidation of their foundations. Of vital importance, though less notable in significance, have been, moreover, the local endowments which have supplemented the national assets of the Faith and which, in consequence of the incorporation of Baha'i local Assemblies, have been legally established and safeguarded in various countries in both the East and the West. Particularly in Persia these holdings, whether in the form of land, administrative buildings, schools or other institutions, have greatly enriched and widened the scope of the local endowments of the world-wide Baha'i community.
Simultaneous with the establishment and incorporation of local and national Baha'i Assemblies, with the formation of their respective committees, the formulation of national and local Baha'i constitutions and the founding of Baha'i endowments, undertakings of great institutional significance were initiated by these newly founded Assemblies, among which the institution of the Haziratu'l-Quds--the seat of the Baha'i National Assembly and pivot of all Baha'i administrative activity in future--must rank as one of the most important. Originating first in Persia, now universally known by its official and distinctive title signifying "the Sacred Fold," marking a notable advance in the evolution of a process whose beginnings may be traced to the clandestine gatherings held at times underground and in the dead of night, by the persecuted followers of the Faith in that country, this institution, still in the early stages of its development, has already lent its share to the consolidation of the internal functions of the organic Baha'i community, and provided a further visible evidence of its steady growth and rising power. Complementary in its functions to those of the Mashriqu'l-Adhkar--an edifice exclusively reserved for Baha'i worship--this institution, whether local or national, will, as its component parts, such as the Secretariat, the Treasury, the Archives, the Library, the Publishing Office, the Assembly Hall, the Council Chamber, the Pilgrims' Hostel, are brought together and made jointly to operate in one spot, be increasingly regarded as the focus of all Baha'i administrative activity, and symbolize, in a befitting manner,

--God Passes By, Page 340
the ideal of service animating the Baha'i community in its relation alike to the Faith and to mankind in general.
From the Mashriqu'l-Adhkar, ordained as a house of worship by Baha'u'llah in the Kitab-i-Aqdas, the representatives of Baha'i communities, both local and national, together with the members of their respective committees, will, as they gather daily within its walls at the hour of dawn, derive the necessary inspiration that will enable them to discharge, in the course of their day-to-day exertions in the Haziratu'l-Quds--the scene of their administrative activities--their duties and responsibilities as befits the chosen stewards of His Faith.
Already on the shores of Lake Michigan, in the outskirts of the first Baha'i center established in the American continent and under the shadow of the first Mashriqu'l-Adhkar of the West; in the capital city of Persia, the cradle of the Faith; in the vicinity of the Most Great House in Baghdad; in the city of Ishqabad, adjoining the first Mashriqu'l-Adhkar of the Baha'i world; in the capital of Egypt, the foremost center of both the Arab and Islamic worlds; in Delhi, the capital city of India and even in Sydney in far-off Australia, initial steps have been taken which must eventually culminate in the establishment, in all their splendor and power, of the national administrative seats of the Baha'i communities established in these countries.
Locally, moreover, in the above-mentioned countries, as well as in several others, the preliminary measures for the establishment of this institution, in the form of a house, either owned or rented by the local Baha'i community, have been taken, foremost among them being the numerous administrative buildings which, in various provinces of Persia, the believers have, despite the disabilities from which they suffer, succeeded in either purchasing or constructing.
Equally important as a factor in the evolution of the Administrative Order has been the remarkable progress achieved, particularly in the United States of America, by the institution of the summer schools designed to foster the spirit of fellowship in a distinctly Baha'i atmosphere, to afford the necessary training for Baha'i teachers, and to provide facilities for the study of the history and teachings of the Faith, and for a better understanding of its relation to other religions and to human society in general.
Established in three regional centers, for the three major divisions of the North American continent, in Geyserville, in the Californian hills (1927), at Green Acre, situated on the banks of the Piscataqua in the state of Maine (1929), and at Louhelen Ranch near Davison, Michigan (1931), and recently supplemented by the International

--God Passes By, Page 341
School founded at Pine Valley, Colorado Springs, dedicated to the training of Baha'i teachers wishing to serve in other lands and especially in Latin America, these three embryonic Baha'i educational institutions have, through a steady expansion of their programs, set an example worthy of emulation by other Baha'i communities in both the East and the West. Through the intensive study of Baha'i Scriptures and of the early history of the Faith; through the organization of courses on the teachings and history of Islam; through conferences for the promotion of inter-racial amity; through laboratory courses designed to familiarize the participants with the processes of the Baha'i Administrative Order; through special sessions devoted to Youth and child training; through classes in public speaking; through lectures on Comparative Religion; through group discussion on the manifold aspects of the Faith; through the establishment of libraries; through teaching classes; through courses on Baha'i ethics and on Latin America; through the introduction of winter school sessions; through forums and devotional gatherings; through plays and pageants; through picnics and other recreational activities, these schools, open to Baha'is and non-Baha'is alike, have set so noble an example as to inspire other Baha'i communities in Persia, in the British Isles, in Germany, in Australia, in New Zealand, in India, in Iraq and in Egypt to undertake the initial measures designed to enable them to build along the same lines institutions that bid fair to evolve into the Baha'i universities of the future.
Among other factors contributing to the expansion and establishment of the Administrative Order may be mentioned the organized activities of the Baha'i Youth, already much advanced in Persia and in the United States of America, and launched more recently in India, in the British Isles, in Germany, in Iraq, in Egypt, in Australia, in Bulgaria, in the Hawaiian Islands, in Hungary and in Havana. These activities comprise annual world-wide Baha'i Youth Symposiums, Youth sessions at Baha'i summer schools, youth bulletins and magazines, an international correspondence Bureau, facilities for the registration of young people desiring to join the Faith, the publication of outlines and references for the study of the teachings and the organization of a Baha'i study group as an official university activity in a leading American university. They include, moreover, "study days" held in Baha'i homes and centers, classes for the study of Esperanto and other languages, the organization of Baha'i libraries, the opening of reading rooms, the production of Baha'i plays and pageants, the holding of oratorical contests, the education of orphans, the organization of

--God Passes By, Page 342
classes in public speaking, the holding of gatherings to perpetuate the memory of historical Baha'i personalities, inter-group regional conferences and youth sessions held in connection with Baha'i annual conventions.
Still other factors promoting the development of that Order and contributing to its consolidation have been the systematic institution of the Nineteen Day Feast, functioning in most Baha'i communities in East and West, with its threefold emphasis on the devotional, the administrative and the social aspects of Baha'i community life; the initiation of activities designed to prepare a census of Baha'i children, and provide for them laboratory courses, prayer books and elementary literature, and the formulation and publication of a body of authoritative statements on the non-political character of the Faith, on membership in non-Baha'i religious organizations, on methods of teaching, on the Baha'i attitude towards war, on the institutions of the Annual Convention, of the Baha'i Spiritual Assembly, of the Nineteen Day Feast and of the National Fund. Reference should, moreover, be made to the establishment of National Archives for the authentication, the collection, the translation, the cataloguing and the preservation of the Tablets of Baha'u'llah and of Abdu'l-Baha and for the preservation of sacred relics and historical documents; to the verification and transcription of the original Tablets of the Bab, of Baha'u'llah and of Abdu'l-Baha in the possession of Oriental believers; to the compilation of a detailed history of the Faith since its inception until the present day; to the opening of a Baha'i International Bureau in Geneva; to the holding of Baha'i district conventions; to the purchase of historic sites; to the establishment of Baha'i memorial libraries, and to the initiation of a flourishing children's Savings Bank in Persia.
Nor should mention be omitted of the participation, whether official or non-official, of representatives of these newly founded national Baha'i communities in the activities and proceedings of a great variety of congresses, associations, conventions and conferences, held in various countries of Europe, Asia and America for the promotion of religious unity, peace, education, international cooperation, inter-racial amity and other humanitarian purposes. With organizations such as the Conference of some Living Religions within the British Empire, held in London in 1924 and the World Fellowship of Faiths held in that same city in 1936; with the Universal Esperanto Congresses held annually in various capitals of Europe; with the Institute of Intellectual Cooperation; with the Century of Progress Exhibition held in Chicago in 1933; with the World's Fair held in New

--God Passes By, Page 343
York in 1938 and 1939; with the Golden Gate International Exposition held in San Francisco in 1939; with the First Convention of the Religious Congress held in Calcutta; with the Second All-India Cultural Conference convened in that same city; with the All-Faiths' League Convention in Indore; with the Arya Samaj and the Brahmo Samaj Conferences as well as those of the Theosophical Society and the All-Asian Women's Conference, held in various cities of India; with the World Council of Youth; with the Eastern Women's Congress in Tihran; with the Pan-Pacific Women's Conference in Honolulu; with the Women's International League for Peace and with the Peoples Conference at Buenos Aires in Argentina--with these and others, relationships have, in one form or another, been cultivated which have served the twofold purpose of demonstrating the universality and comprehensiveness of the Faith of Baha'u'llah and of forging vital and enduring links between them and the far-flung agencies of its Administrative Order.
Nor should we ignore or underestimate the contacts established between these same agencies and some of the highest governmental authorities, in both the East and the West, as well as with the heads of Islam in Persia, and with the League of Nations, and with even royalty itself for the purpose of defending the rights, or of presenting the literature, or of setting forth the aims and purposes of the followers of the Faith in their unremitting efforts to champion the cause of an infant Administrative Order. The communications addressed by the members of the National Spiritual Assembly of the Baha'is of the United States and Canada--the champion builders of that Order-- to the Palestine High Commissioner for the restitution of the keys of the Tomb of Baha'u'llah to its custodian; to the Shah of Persia, on four occasions, pleading for justice on behalf of their persecuted brethren within his domains; to the Persian Prime Minister on that same subject; to Queen Marie of Rumania, expressing gratitude for her historic tributes to the Baha'i Faith; to the Heads of Islam in Persia, appealing for harmony and peace among religions; to King Feisal of Iraq for the purpose of insuring the security of the Most Great House in Baghdad; to the Soviet Authorities on behalf of the Baha'i communities in Russia; to the German authorities regarding the disabilities suffered by their German brethren; to the Egyptian Government concerning the emancipation of their co-religionists from the yoke of Islamic orthodoxy; to the Persian Cabinet in connection with the closing of Persian Baha'i educational institutions; to the State Department of the United States Government and the Turkish Ambassador in Washington and

--God Passes By, Page 344
the Turkish Cabinet in Ankara, in defense of the interests of the Faith in Turkey; to that same State Department in order to facilitate the transfer of the remains of Lua Getsinger from the Protestant Cemetery in Cairo to the first Baha'i burial-ground established in Egypt; to the Persian Minister in Washington regarding the mission of Keith Ransom-Kehler; to the King of Egypt with accompanying Baha'i literature; to the Government of the United States and the Canadian Government, setting forth the Baha'i teachings on Universal Peace; to the Rumanian Minister in Washington on behalf of the American Baha'is, on the occasion of the death of Queen Marie of Rumania; and to President Franklin D. Roosevelt, acquainting him with Baha'u'llah's summons issued in His Kitab-i-Aqdas to the Presidents of the American Republics and with certain prayers revealed by Abdu'l-Baha--such communications constitute in themselves a notable and illuminating chapter in the history of the unfoldment of the Baha'i Administrative Order.
To these must be added the communications addressed from the world center of the Faith as well as by Baha'i national and local assemblies, whether telegraphically or in writing, to the Palestine High Commissioner, pleading for the delivery of the keys of the Tomb of Baha'u'llah to its original keeper; the appeals made by Baha'i centers in East and West to the Iraqi authorities for the restoration of the House of Baha'u'llah in Baghdad; the subsequent appeal made to the British Secretary of State for the Colonies, following the verdict of the Baghdad Court of Appeals in that connection; the messages despatched to the League of Nations on behalf of Baha'i communities in the East and in the West, in appreciation of the official pronouncement of the Council of the League in favor of the claims presented by the Baha'i petitioners, as well as several letters exchanged between the International Center of the Faith, on the one hand, and that archetype of Baha'i teachers, Martha Root, on the other, with Queen Marie of Rumania, following the publication of her historic appreciations of the Faith, and the messages of sympathy addressed to Queen Marie of Yugoslavia, on behalf of the world-wide Baha'i Community, on the occasion of the passing of her mother, and to the Duchess of Kent following the tragic death of her husband.
Nor should we fail to make special mention of the petition forwarded by the National Spiritual Assembly of the Baha'is of Iraq to the Mandates Commission of the League of Nations, as a result of the seizure of Baha'u'llah's house in Baghdad, or of the written messages sent to King Ghazi I of Iraq by that same Assembly, after the death

--God Passes By, Page 345
of his father and on the occasion of his marriage, or of its condolences conveyed in writing to the present Regent of Iraq at the time of the sudden death of that King, or of the communications of the National Spiritual Assembly of the Baha'is of Egypt submitted to the Egyptian Prime Minister, the Minister of the Interior, and the Minister of Justice, following the verdict of the Muslim ecclesiastical court in Egypt, or of the letters addressed by the National Spiritual Assembly of the Baha'is of Persia to the Shah and to the Persian Cabinet in connection with the closing of Baha'i schools and the ban imposed on Baha'i literature in that country. Mention should, moreover, be made of the written messages despatched by the National Spiritual Assembly of the Baha'is of Persia to the King of Rumania and the Royal Family on the occasion of the death of his mother, Queen Marie, as well as to the Turkish Ambassador in Tihran enclosing the contribution of the Persian believers for the sufferers of the earthquake in Turkey; of Martha Root's letters to the late President Von Hindenburg and to Dr. Streseman, the German Foreign Minister, accompanying the presentation to them of Baha'i literature; of Keith Ransom-Kehler's seven successive petitions addressed to the Shah of Persia, and of her numerous communications to various ministers and high dignitaries of the realm, during her memorable visit to that land.
Collateral with these first stirrings of the Baha'i Administrative Order, and synchronizing with the emergence of National Baha'i communities and with the institution of their administrative, educational, and teaching agencies, the mighty process set in motion in the Holy Land, the heart and nerve-center of that Administrative Order, on the memorable occasions when Baha'u'llah revealed the Tablet of Carmel and visited the future site of the Bab's sepulcher, was irresistibly unfolding. That process had received a tremendous impetus through the purchase of that site, shortly after Baha'u'llah's ascension, through the subsequent transfer of the Bab's remains from Tihran to Akka, through the construction of that sepulcher during the most distressful years of Abdu'l-Baha's incarceration, and lastly through the permanent interment of those remains in the heart of Mt. Carmel, through the establishment of a pilgrim house in the immediate vicinity of that sepulcher, and the selection of the future site of the first Baha'i educational institution on that mountain.
Profiting from the freedom accorded the world center of the Faith of Baha'u'llah, ever since the ignominious defeat of the decrepit Ottoman empire during the war of 1914-18, the forces released through the inception of the stupendous Plan conceived by Him could now flow

--God Passes By, Page 346
unchecked, under the beneficent influence of a sympathetic regime, into channels designed to disclose to the world at large the potencies with which that Plan had been endowed. The interment of Abdu'l-Baha Himself within a vault of the Bab's mausoleum, enhancing still further the sacredness of that mountain; the installment of an electric plant, the first of its kind established in the city of Haifa, flooding with illumination the Grave of One Who, in His own words, had been denied even "a lighted lamp" in His fortress-prison in Adhirbayjan; the construction of three additional chambers adjoining His sepulcher, thereby completing Abdu'l-Baha's plan for the first unit of that Edifice; the vast extension, despite the machinations of the Covenant-breakers, of the properties surrounding that resting-place, sweeping from the ridge of Carmel down to the Templar colony nestling at its foot, and representing assets estimated at no less than four hundred thousand pounds, together with the acquisition of four tracts of land, dedicated to the Baha'i Shrines, and situated in the plain of Akka to the north, in the district of Beersheba to the south, and in the valley of the Jordan to the east, amounting to approximately six hundred acres; the opening of a series of terraces which, as designed by Abdu'l-Baha, are to provide a direct approach to the Bab's Tomb from the city lying under its shadow; the beautification of its precincts through the laying out of parks and gardens, open daily to the public, and attracting tourists and residents alike to its gates--these may be regarded as the initial evidences of the marvelous expansion of the international institutions and endowments of the Faith at its world center. Of particular significance, moreover, has been the exemption granted by the Palestine High Commissioner to the entire area of land surrounding and dedicated to the Shrine of the Bab, to the school property and the archives in its vicinity, to the Western pilgrim-house situated in its neighborhood, and to such historic ites as the Mansion in Bahji, the House of Baha'u'llah in Akka, and the garden of Ridvan to the east of that city; the establishment, as a result of two formal applications submitted to the civil authorities, of the Palestine Branches of the American and Indian National Spiritual Assemblies, as recognized religious societies in Palestine (to be followed, for purposes of internal consolidation, by a similar incorporation of the branches of other National Spiritual Assemblies throughout the Baha'i world); and the transfer to the Branch of the American National Spiritual Assembly, through a series of no less than thirty transactions, of properties dedicated to the Tomb of the Bab, and approximating in their aggregate fifty thousand square meters, the majority of the title-deeds

--God Passes By, Page 347
of which bear the signature of the son of the Arch-breaker of Baha'u'llah's Covenant in his capacity as Registrar of lands in Haifa.
Equally significant has been the founding on Mt. Carmel of two international Archives, the one adjoining the shrine of the Bab, the other in the immediate vicinity of the resting-place of the Greatest Holy Leaf, where, for the first time in Baha'i history, priceless treasures, hitherto scattered and often hidden for safekeeping, have been collected and are now displayed to visiting pilgrims. These treasures include portraits of both the Bab and Baha'u'llah; personal relics such as the hair, the dust and garments of the Bab; the locks and blood of Baha'u'llah and such articles as His pen-case, His garments, His brocaded tajes (head dresses), the kashkul of His Sulaymaniyyih days, His watch and His Qur'an; manuscripts and Tablets of inestimable value, some of them illuminated, such as part of the Hidden Words written in Baha'u'llah's own hand, the Persian Bayan, in the handwriting of Siyyid Husayn, the Bab's amanuensis, the original Tablets to the Letters of the Living penned by the Bab, and the manuscript of "Some Answered Questions." This precious collection, moreover, includes objects and effects associated with Abdu'l-Baha; the blood-stained garment of the Purest Branch, the ring of Quddus, the sword of Mulla Husayn, the seals of the Vazir, the father of Baha'u'llah, the brooch presented by the Queen of Rumania to Martha Root, the originals of the Queen's letters to her and to others, and of her tributes to the Faith, as well as no less than twenty volumes of prayers and Tablets revealed by the Founders of the Faith, authenticated and transcribed by Baha'i Assemblies throughout the Orient, and supplementing the vast collection of their published writings.
Moreover, as a further testimony to the majestic unfoldment and progressive consolidation of the stupendous undertaking launched by Baha'u'llah on that holy mountain, may be mentioned the selection of a portion of the school property situated in the precincts of the Shrine of the Bab as a permanent resting-place for the Greatest Holy Leaf, the "well-beloved" sister of Abdu'l-Baha, the "Leaf that hath sprung" from the "Pre-existent Root," the "fragrance" of Baha'u'llah's "shining robe," elevated by Him to a "station such as none other woman hath surpassed," and comparable in rank to those immortal heroines such as Sarah, Asiyih, the Virgin Mary, Fatimih and Tahirih, each of whom has outshone every member of her sex in previous Dispensations. And lastly, there should be mentioned, as a further evidence of the blessings flowing from the Divine Plan, the transfer, a few years later, to that same hallowed spot, after a separation in death of above half a

--God Passes By, Page 348
century, and notwithstanding the protests voiced by the brother and lieutenant of the arch-breaker of Baha'u'llah's Covenant, of the remains of the Purest Branch, the martyred son of Baha'u'llah, "created of the light of Baha," the "Trust of God" and His "Treasure" in the Holy Land, and offered up by his Father as a "ransom" for the regeneration of the world and the unification of its peoples. To this same burial-ground, and on the same day the remains of the Purest Branch were interred, was transferred the body of his mother, the saintly Navvab, she to whose dire afflictions, as attested by Abdu'l-Baha in a Tablet, the 54th chapter of the Book of Isaiah has, in its entirety, borne witness, whose "Husband," in the words of that Prophet, is "the Lord of Hosts," whose "seed shall inherit the Gentiles," and whom Baha'u'llah in His Tablet, has destined to be "His consort in every one of His worlds."
The conjunction of these three resting-places, under the shadow of the Bab's own Tomb, embosomed in the heart of Carmel, facing the snow-white city across the bay of Akka, the Qiblih of the Baha'i world, set in a garden of exquisite beauty, reinforces, if we would correctly estimate its significance, the spiritual potencies of a spot, designated by Baha'u'llah Himself the seat of God's throne. It marks, too, a further milestone in the road leading eventually to the establishment of that permanent world Administrative Center of the future Baha'i Commonwealth, destined never to be separated from, and to function in the proximity of, the Spiritual Center of that Faith, in a land already revered and held sacred alike by the adherents of three of the world's outstanding religious systems.
Scarcely less significant has been the erection of the superstructure and the completion of the exterior ornamentation of the first Mashriqu'l-Adhkar of the West, the noblest of the exploits which have immortalized the services of the American Baha'i community to the Cause of Baha'u'llah. Consummated through the agency of an efficiently functioning and newly established Administrative Order, this enterprise has itself immensely enhanced the prestige, consolidated the strength and expanded the subsidiary institutions of the community that made its building possible.
Conceived forty-one years ago; originating with the petition spontaneously addressed, in March 1903 to Abdu'l-Baha by the "House of Spirituality" of the Baha'is of Chicago--the first Baha'i center established in the Western world--the members of which, inspired by the example set by the builders of the Mashriqu'l-Adhkar of Ishqabad, had appealed for permission to construct a similar Temple in

--God Passes By, Page 349
America; blessed by His approval and high commendation in a Tablet revealed by Him in June of that same year; launched by the delegates of various American Assemblies, assembled in Chicago in November, 1907, for the purpose of choosing the site of the Temple; established on a national basis through a religious corporation known as the "Baha'i Temple Unity," which was incorporated shortly after the first American Baha'i Convention held in that same city in March, 1909; honored through the dedication ceremony presided over by Abdu'l-Baha Himself when visiting that site in May, 1912, this enterprise--the crowning achievement of the Administrative Order of the Faith of Baha'u'llah in the first Baha'i century--had, ever since that memorable occasion, been progressing intermittently until the time when the foundations of that Order having been firmly laid in the North American continent the American Baha'i community was in a position to utilize the instruments which it had forged for the efficient prosecution of its task.
At the 1914 American Baha'i Convention the purchase of the Temple property was completed. The 1920 Convention, held in New York, having been previously directed by Abdu'l-Baha to select the design of that Temple, chose from among a number of designs competitively submitted to it that of Louis J. Bourgeois, a French-Canadian architect, a selection that was later confirmed by Abdu'l-Baha Himself. The contracts for the sinking of the nine great caissons supporting the central portion of the building, extending to rock at a depth of 120 feet below the ground level, and for the construction of the basement structure, were successively awarded in December, 1920 and August, 1921. In August, 1930, in spite of the prevailing economic crisis, and during a period of unemployment unparalleled in American history, another contract, with twenty-four additional sub-contracts, for the erection of the superstructure was placed, and the work completed by May 1, 1931, on which day the first devotional service in the new structure was celebrated, coinciding with the 19th anniversary of the dedication of the grounds by Abdu'l-Baha. The ornamentation of the dome was started in June, 1932 and finished in January, 1934. The ornamentation of the clerestory was completed in July, 1935, and that of the gallery unit below it in November, 1938. The mainstory ornamentation was, despite the outbreak of the present war, undertaken in April, 1940, and completed in July, 1942; whilst the eighteen circular steps were placed in position by December, 1942, seventeen months in advance of the centenary celebration of the Faith, by which time the exterior of the Temple was scheduled to be finished, and forty years

--God Passes By, Page 350
after the petition of the Chicago believers had been submitted to and granted by Abdu'l-Baha.
This unique edifice, the first fruit of a slowly maturing Administrative Order, the noblest structure reared in the first Baha'i century, and the symbol and precursor of a future world civilization, is situated in the heart of the North American continent, on the western shore of Lake Michigan, and is surrounded by its own grounds comprising a little less than seven acres. It has been financed, at cost of over a million dollars, by the American Baha'i community, assisted at times by voluntary contributions of recognized believers in East and West, of Christian, of Muslim, of Jewish, of Zoroastrian, of Hindu and Buddhist extraction. It has been associated, in its initial phase, with Abdu'l-Baha, and in the concluding stages of its construction with the memory of the Greatest Holy Leaf, the Purest Branch, and their mother. The structure itself is a pure white nonagonal building, of original and unique design, rising from a flight of white stairs encircling its base; and surmounted by a majestic and beautifully proportioned dome, bearing nine tapering symmetrically placed ribs of decorative as well as structural significance, which soar to its apex and finally merge into a common unit pointing skyward. Its framework is constructed of structural steel enclosed in concrete, the material of its ornamentation consisting of a combination of crystalline quartz, opaque quartz and white Portland cement, producing a composition clear in texture, hard and enduring as stone, impervious to the elements, and cast into a design as delicate as lace. It soars 191 feet from the floor of its basement to the culmination of the ribs, clasping the hemispherical dome which is forty-nine feet high, with an external diameter of ninety feet, and one-third of the surface of which is perforated to admit light during the day and emit light at night. It is buttressed by pylons forty-five feet in height, and bears above its nine entrances, one of which faces Akka, nine selected quotations from the writings of Baha'u'llah, as well as the GreatestName in the center of each of the arches over its doors. It is consecrated exclusively to worship, devoid of all ceremony and ritual, is provided with an auditorium which can seat 1600 people, and is to be supplemented by accessory institutions of social service to be established in its vicinity, such as an orphanage, a hospital, a dispensary for the poor, a home for the incapacitated, a hostel for travelers and a college for the study of arts and sciences. It had already, long before its construction, evoked, and is now increasingly evoking, though its interior ornamentation is as yet unbegun, such interest and comment, in the public press, in technical journals and in magazines,

--God Passes By, Page 351
of both the United States and other countries, as to justify the hopes and expectations entertained for it by Abdu'l-Baha. Its model exhibited at Art centers, galleries, state fairs and national expositions-- among which may be mentioned the Century of Progress Exhibition, held in Chicago in 1933, where no less than ten thousand people, passing through the Hall of Religions, must have viewed it every day--its replica forming a part of the permanent exhibit of the Museum of Science and Industry in Chicago; its doors now thronged by visitors from far and near, whose number, during the period from June, 1932 to October, 1941 has exceeded 130,000 people, representing almost every country in the world, this great "Silent Teacher" of the Faith of Baha'u'llah, it may be confidently asserted, has contributed to the diffusion of the knowledge of His Faith and teachings in a measure which no other single agency, operating within the framework of its Administrative Order, has ever remotely approached.
"When the foundation of the Mashriqu'l-Adhkar is laid in America," Abdu'l-Baha Himself has predicted, "and that Divine Edifice is completed, a most wonderful and thrilling motion will appear in the world of existence... From that point of light the spirit of teaching, spreading the Cause of God and promoting the teachings of God, will permeate to all parts of the world." "Out of this Mashriqu'l-Adhkar," He has affirmed in the Tablets of the Divine Plan, "without doubt, thousands of Mashriqu'l-Adhkars will be born." "It marks," He, furthermore, has written, "the inception of the Kingdom of God on earth." And again: "It is the manifest Standard waving in the center of that great continent." "Thousands of Mashriqu'l-Adhkars," He, when dedicating the grounds of the Temple, declared, "...will be built in the East and in the West, but this, being the first erected in the Occident, has great importance." "This organization of the Mashriqu'l-Adhkar," He, referring to that edifice, has moreover stated, "will be a model for the coming centuries, and will hold the station of the mother."
"Its inception," the architect of the Temple has himself testified, "was not from man, for, as musicians, artists, poets receive their inspiration from another realm, so the Temple's architect, through all his years of labor, was ever conscious that Baha'u'llah was the creator of this building to be erected to His glory." "Into this new design," he, furthermore, has written, "...is woven, in symbolic form, the great Baha'i teaching of unity--the unity of all religions and of all mankind. There are combinations of mathematical lines, symbolizing those of the universe, and in their intricate merging of circle into circle,

--God Passes By, Page 352
and circle within circle, we visualize the merging of all the religions into one." And again: "A circle of steps, eighteen in all, will surround the structure on the outside, and lead to the auditorium floor. These eighteen steps represent the eighteen first disciples of the Bab, and the door to which they lead stands for the Bab Himself." "As the essence of the pure original teachings of the historic religions was the same ... in the Baha'i Temple is used a composite architecture, expressing the essence in the line of each of the great architectural styles, harmonizing them into one whole."
"It is the first new idea in architecture since the 13th century," declared a distinguished architect, H. Van Buren Magonigle, President of the Architectural League, after gazing upon a plaster model of the Temple on exhibition in the Engineering Societies Building in New York, in June 1920. "The Architect," he, moreover, has stated, "has conceived a Temple of Light in which structure, as usually understood, is to be concealed, visible support eliminated as far as possible, and the whole fabric to take on the airy substance of a dream. It is a lacy envelope enshrining an idea, the idea of light, a shelter of cobweb interposed between earth and sky, struck through and through with light--light which shall partly consume the forms and make of it a thing of faery."
"In the geometric forms of the ornamentation," a writer in the well-known publication "Architectural Record" has written, "covering the columns and surrounding windows and doors of the Temple, one deciphers all the religious symbols of the world. Here are the swastika, the circle, the cross, the triangle, the double triangle or six pointed star (Solomon's seal)--but more than this--the noble symbol of the spiritual orb ... the five pointed star; the Greek Cross, the Roman cross, and supreme above all, the wonderful nine pointed star, figured in the structure of the Temple itself, and appearing again and again in its ornamentation as significant of the spiritual glory in the world today."
"The greatest creation since the Gothic period," is the testimony of George Grey Barnard, one of the most widely-known sculptors in the United States of America, "and the most beautiful I have ever seen."
"This is a new creation," Prof. Luigi Quaglino, ex-professor of Architecture from Turin declared, after viewing the model, "which will revolutionize architecture in the world, and it is the most beautiful I have ever seen. Without doubt it will have a lasting page in history. It is a revelation from another world."
"Americans," wrote Sherwin Cody, in the magazine section of the

--God Passes By, Page 353
New York Times, of the model of the Temple, when exhibited in the Kevorkian Gallery in New York, "will have to pause long enough to find that an artist has wrought into this building the conception of a Religious League of Nations." And lastly, this tribute paid to the features of, and the ideals embodied in, this Temple--the most sacred House of Worship in the Baha'i world, whether of the present or of the future--by Dr. Rexford Newcomb, Dean of the College of Fine and Applied Arts at the University of Illinois: "This 'Temple of Light' opens upon the terrain of human experience nine great doorways which beckon men and women of every race and clime, of every faith and conviction, of every condition of freedom or servitude to enter here into a recognition of that kinship and brotherhood without which the modern world will be able to make little further progress ...The dome, pointed in form, aiming as assuredly as did the aspiring lines of the medieval cathedrals toward higher and better things, achieves not only through its symbolism but also through its structural propriety and sheer loveliness of form, a beauty not matched by any domical structure since the construction of Michelangelo's dome on the Basilica of St. Peter in Rome."

--God Passes By, Page 354
CHAPTER XXIII
Attacks on Baha'i Institutions

The institutions signalizing the rise and establishment of the Administrative Order of the Faith of Baha'u'llah did not (as the history of their unfoldment abundantly demonstrates) remain immune against the assaults and persecutions to which the Faith itself, the progenitor of that Order, had, for over seventy years, been subjected, and from which it is still suffering. The emergence of a firmly knit community, advancing the claims of a world religion, with ramifications spread over five continents representing a great variety of races, languages, classes and religious traditions; provided with a literature scattered over the surface of the earth, and expounding in several languages its doctrine; clear-visioned, unafraid, alert and determined to achieve at whatever sacrifice its goal; organically united through the machinery of a divinely appointed Administrative Order; non-sectarian, non-political, faithful to its civil obligations yet supranational in character; tenacious in its adherence to the laws and ordinances regulating its community life--the emergence of such a community, in a world steeped in prejudice, worshipping false gods, torn by intestine divisions, and blindly clinging to obsolescent doctrines and defective standards, could not but precipitate, sooner or later, crises no less grave, though less spectacular, than the persecutions which, in an earlier age, had raged around the Founders of that community and their early disciples. Assailed by enemies within, who have either rebelled against its God-given authority or wholly renounced their faith, or by adversaries from without, whether political or ecclesiastical, the infant Order identified with this community has, since its inception, and throughout every stage in its evolution, felt severely the impact of the forces which have sought in vain to strangle its budding life or to obscure its purpose.
To these attacks, destined to grow in scope and severity, and to arouse a tumult that will reverberate throughout the world, Abdu'l-Baha Himself had already, at the time the outlines of that Divine order were being delineated by Him in His Will, significantly alluded: "Erelong shall the clamor of the multitude throughout Africa, throughout America, the cry of the European and of the Turk, the

--God Passes By, Page 355
groaning of India and China, be heard from far and near. One and all, they shall arise with all their power to resist His Cause. Then shall the knights of the Lord ... reinforced by the legions of the Covenant, arise and manifest the truth of the verse: `Behold the confusion that hath befallen the tribes of the defeated!'"
Already in more than one country the trustees and elected representatives of this indestructible world-embracing Order have been summoned by civil authorities or ecclesiastical courts, ignorant of its claims, or hostile to its principles or fearful of its rising strength, to defend its cause, or to renounce their allegiance to it, or to curtail the range of its operation. Already an aggressive hand, unmindful of God's avenging wrath, has been stretched out against its sanctuaries and edifices. Already its defenders and champions have, in some countries, been declared heretics, or stigmatized as subverters of law and order, or branded as visionaries, unpatriotic and careless of their civic duties and responsibilities, or peremptorily ordered to suspend their activities and dissolve their institutions.
In the Holy Land, the world seat of this System, where its heart pulsates, where the dust of its Founders reposes, where the processes disclosing its purposes, energizing its life and shaping its destiny all originate, there fell, at the very hour of its inception, the first blow which served to proclaim to high and low alike the solidity of the foundations on which it has been established. The Covenant-breakers, now dwindled to a mere handful, instigated by Mirza Muhammad-'Ali, the Arch-rebel, whose dormant hopes had been awakened by Abdu'l-Baha's sudden ascension, and headed by the arrogant Mirza Badi'u'llah, seized forcibly the keys of the Tomb of Baha'u'llah, expelled its keeper, the brave-souled Abu'l-Qasim-i-Khurasani, and demanded that their chief be recognized by the authorities as the legal custodian of that Shrine. Unadmonished by their abject failure, as witnessed by the firm action of the Palestine authorities, who, after prolonged investigations, instructed the British officer in Akka to deliver the keys into the hands of that same keeper, they resorted to other methods in the hope of creating a cleavage in the ranks of the bereaved yet resolute disciples of Abdu'l-Baha and of ultimately undermining the foundations of the institutions His followers were laboring to erect. Through their mischievous misrepresentations of the ideals animating the builders of the Baha'i Administrative Order; through the maintenance, though not on its original scale, of a subversive correspondence with individuals whose loyalty they hoped they could sap; through deliberate distortions of the truth in their

--God Passes By, Page 356
contact with officials and notables whom they could approach; through attempts, made through bribery and intimidation, to purchase a part of the Mansion of Baha'u'llah; through efforts directed at preventing the acquisition by the Baha'i community of certain properties situated in the vicinity of the Tomb of the Bab, and at frustrating the design to consolidate the foundation of some of these properties by transferring their title-deeds to incorporated Baha'i assemblies, they continued to labor intermittently for several years until the extinction of the life of the Arch-breaker of the Covenant himself virtually sealed their doom.
The evacuation of the Mansion of Baha'u'llah by these Covenant-breakers, after their unchallenged occupancy of it since His ascension, a Mansion which, through their gross neglect, had fallen into a sad state of disrepair; its subsequent complete restoration, fulfilling a long cherished desire of Abdu'l-Baha; its illumination through an electric plant installed by an American believer for that purpose; the refurnishing of all its rooms after it had been completely denuded by its former occupants of all the precious relics it contained, with the exception of a single candlestick in the room where Baha'u'llah had ascended; the collection within its walls of Baha'i historic documents, of relics and of over five thousand volumes of Baha'i literature, in no less than forty languages; the extension to it of the exemption from government taxes, already granted to other Baha'i institutions and properties in Akka and on Mt. Carmel; and finally, its conversion from a private residence to a center of pilgrimage visited by Baha'is and non-Baha'is alike--these served to further dash the hopes of those who were still desperately striving to extinguish the light of the Covenant of Baha'u'llah. Furthermore, the success later achieved in purchasing and safeguarding the area forming the precincts of the resting-place of the Bab on Mt. Carmel, and the transfer of the title-deeds of some of these properties to the legally constituted Palestine Branch of the American Baha'i National Spiritual Assembly, no less than the circumstances attending the death of the one who had been the prime mover of mischief throughout Abdu'l-Baha's ministry, demonstrated to these enemies the futility of their efforts and the hopelessness of their cause.
Of a more serious nature, and productive of still greater repercussions, was the unlawful seizure by the Shi'ahs of Iraq, at about the same time that the keys of the Tomb of Baha'u'llah were wrested by the Covenant-breakers from its keeper, of yet another Baha'i Shrine, the House occupied by Baha'u'llah for well nigh the whole period of

--God Passes By, Page 357
His exile in Iraq, which had been acquired by Him, and later had been ordained as a center of pilgrimage, and had continued in the unbroken and undisputed possession of His followers ever since His departure from Baghdad. This crisis, originating about a year prior to Abdu'l-Baha's ascension, and precipitated by the measures which, after the change of regime in Iraq, had, according to His instructions, been taken for the reconstruction of that House, acquired as it developed a steadily widening measure of publicity. It became the object of the consideration of successive tribunals, first of the local Shi'ah Ja'fariyyih court in Baghdad, second of the Peace court, then the court of First Instance, then of the court of Appeal in Iraq, and finally of the League of Nations, the greatest international body yet come into existence, and empowered to exercise supervision and control over all Mandated Territories. Though as yet unresolved through a combination of causes, religious as well as political, it has already remarkably fulfilled Baha'u'llah's own prediction, and will, in its own appointed time, as the means for its solution are providentially created, fulfill the high destiny ordained for it by Him in His Tablets. Long before its seizure by fanatical enemies, who had no conceivable claim to it whatever, He had prophesied that "it shall be so abased in the days to come as to cause tears to flow from every discerning eye."
The Spiritual Assembly of the Baha'is of Baghdad, deprived of the use of that sacred property through an adverse decision by a majority of the court of Appeal, which had reversed the verdict of the lower court and awarded the property to the Shi'ahs, and aroused by subsequent action of the Shi'ahs, soon after the execution of the judgment of that court, in converting the building into waqf property (pious foundation), designating it "Husayniyyih," with the purpose of consolidating their gain, realized the futility of the three years of negotiations they had been conducting with the civil authorities in Baghdad for the righting of the wrong inflicted upon them. In their capacity as the national representatives of the Baha'is of Iraq, they, therefore, on September 11, 1928, through the High Commissioner for Iraq and in conformity with the provisions of Art. 22 of the Covenant of the League of Nations, approached the League's Permanent Mandates Commission, charged with the supervision of the administration of all Mandated Territories, and presented a petition that was accepted and approved by that body in November, 1928. A memorandum submitted, in connection with that petition, to that same Commission, by the Mandatory Power unequivocally stated that the Shi'ahs had "no conceivable claim

--God Passes By, Page 358
whatever" to the House, that the decision of the judge of the Ja'fariyyih court was "obviously wrong," "unjust" and "undoubtedly actuated by religious prejudice," that the subsequent ejectment of the Baha'is was "illegal," that the action of the authorities had been "highly irregular," and that the verdict of the Court of Appeal was suspected of not being "uninfluenced by political consideration."
"The Commission," states the Report submitted by it to the Council of the League, and published in the Minutes of the 14th session of the Permanent Mandates Commission, held in Geneva in the fall of 1928, and subsequently translated into Arabic and published in Iraq, "draws the Council's attention to the considerations and conclusions suggested to it by an examination of the petition... It recommends that the Council should ask the British Government to make representations to the Iraq Government with a view to the immediate redress of the denial of justice from which the petitioners have suffered."
The British accredited representative present at the sessions of the Commission, furthermore, stated that "the Mandatory Power had recognized that the Baha'is had suffered an injustice," whilst allusion was made, in the course of that session, to the fact that the action of the Shi'ahs constituted a breach of the constitution and the Organic Law of Iraq. The Finnish representative, moreover, in his report to the Council, declared that this "injustice must be attributed solely to religious passion," and asked that "the petitioner's wrongs should be redressed."
The Council of the League, on its part, having considered this report as well as the joint observations and conclusions of the Commission, unanimously adopted, on March 4, 1929, a resolution, subsequently translated and published in the newspapers of Baghdad, directing the Mandatory Power "to make representations to the Government of Iraq with a view to the immediate redress of the injustice suffered by the Petitioners." It instructed, accordingly, the Secretary General to bring to the notice of the Mandatory Power, as well as to the petitioners concerned, the conclusions arrived at by the Commission, an instruction which was duly transmitted by the British Government through its High Commissioner to the Iraq Government.
A letter dated January 12, 1931, written on behalf of the British Foreign Minister, Mr. Arthur Henderson, addressed to the League Secretariat, stated that the conclusions reached by the Council had "received the most careful consideration by the Government of Iraq," who had "finally decided to set up a special committee ... to consider

--God Passes By, Page 359
the views expressed by the Baha'i community in respect of certain houses in Baghdad, and to formulate recommendations for an equitable settlement of this question." That letter, moreover, pointed out that the committee had submitted its report in August, 1930, that it had been accepted by the government, that the Baha'i community had "accepted in principle" its recommendations, and that the authorities in Baghdad had directed that "detailed plans and estimates shall be prepared with a view to carrying these recommendations into effect during the coming financial year."
No need to dwell on the subsequent history of this momentous case, on the long-drawn out negotiations, the delays and complications that ensued; on the consultations, "over a hundred" in number, in which the king, his ministers and advisers took part; on the expressions of "regret," of "surprise" and of "anxiety" placed on record at successive sessions of the Mandates Commission held in Geneva in 1929, 1930, 1931, 1932 and 1933; on the condemnation by its members of the "spirit of intolerance" animating the Shi'ah community, of the "partiality" of the Iraqi courts, of the "weakness" of the civil authorities and of the "religious passion at the bottom of this injustice"; on their testimony to the "extremely conciliatory disposition" of the petitioners, on their "doubt" regarding the adequacy of the proposals, and on their recognition of the "serious" character of the situation that had been created, of the "flagrant denial of justice" which the Baha'is had suffered, and of the "moral debt" which the Iraq Government had contracted, a debt which, whatever the changes in her status as a nation, it was her bounden duty to discharge.
Nor does it seem necessary to expatiate on the unfortunate consequences of the untimely death of both the British High Commissioner and the Iraqi Prime Minister; on the admission of Iraq as a member of the League, and the consequent termination of the mandate held by Great Britain; on the tragic and unexpected death of the King himself; on the difficulties raised owing to the existence of a town planning scheme; on the written assurance conveyed to the High Commissioner by the acting Premier in his letter of January, 1932; on the pledge given by the King, prior to his death, in the presence of the foreign minister, in February, 1933, that the House would be expropriated, and the necessary sum would be appropriated in the spring of the ensuing year; on the categorical statement made by that same foreign minister that the Prime Minister had given the necessary assurances that the promise already made by the acting

--God Passes By, Page 360
Premier would be redeemed; or on the positive statements made by that same Foreign Minister and his colleague, the Minister of Finance, when representing their country during the sessions of the League Assembly held in Geneva, that the promise given by their late King would be fully honored.
Suffice it to say that, despite these interminable delays, protests and evasions, and the manifest failure of the Authorities concerned to implement the recommendations made by both the Council of the League and the Permanent Mandates Commission, the publicity achieved for the Faith by this memorable litigation, and the defense of its cause--the cause of truth and justice--by the world's highest tribunal, have been such as to excite the wonder of its friends and to fill with consternation its enemies. Few episodes, if any, since the birth of the Formative Age of the Faith of Baha'u'llah, have given rise to repercussions in high places comparable to the effect produced on governments and chancelleries by this violent and unprovoked assault directed by its inveterate enemies against one of its holiest sanctuaries.
"Grieve not, O House of God," Baha'u'llah Himself has significantly written, "if the veil of thy sanctity be rent asunder by the infidels. God hath, in the world of creation, adorned thee with the jewel of His remembrance. Such an ornament no man can, at any time, profane. Towards thee the eyes of thy Lord shall, under all conditions, remain directed." "In the fullness of time," He, in another passage, referring to that same House, has prophesied, "the Lord shall, by the power of truth, exalt it in the eyes of all men. He shall cause it to become the Standard of His Kingdom, the Shrine round which will circle the concourse of the faithful."
To the bold onslaught made by the breakers of the Covenant of Baha'u'llah in their concerted efforts to secure the custodianship of His holy Tomb, to the arbitrary seizure of His holy House in Baghdad by the Shi'ah community of Iraq, was to be added, a few years later, yet another grievous assault launched by a still more powerful adversary, directed against the very fabric of the Administrative Order as established by two long-flourishing Baha'i communities of the East, culminating in the virtual disruption of these communities and the seizure of the first Mashriqu'l-Adhkar of the Baha'i world and of the few accessory institutions already reared about it.
The courage, the fervor and the spiritual vitality evinced by these communities; the highly organized state of their administrative institutions; the facilities provided for the religious education and training

--God Passes By, Page 361
of their youth; the conversion of a number of broad-minded Russian citizens, imbued with ideas closely related to the tenets of the Faith; the growing realization of the implications of its principles, with their emphasis on religion, on the sanctity of family life, on the institution of private property, and their repudiation of all discrimination between classes and of the doctrine of the absolute equality of men--these combined to excite the suspicion, and later to arouse the fierce antagonism, of the ruling authorities, and to precipitate one of the gravest crises in the history of the first Baha'i century.
As the crisis developed and spread to even the outlying centers of both Turkistan and the Caucasus it resulted gradually in the imposition of restrictions limiting the freedom of these communities, in the interrogation and arrest of their elected representatives, in the dissolution of their local Assemblies and their respective committees in Moscow, in Ishqabad, in Baku and in other localities in the above-mentioned provinces and in the suspension of all Baha'i youth activities. It even led to the closing of Baha'i schools, kindergartens, libraries and public reading-rooms, to the interception of all communication with foreign Baha'i centers, to the confiscation of Baha'i printing presses, books and documents, to the prohibition of all teaching activities, to the abrogation of the Baha'i constitution, to the abolition of all national and local funds and to the ban placed on the attendance of non-believers at Baha'i meetings.
In the middle of 1928 the law expropriating religious edifices was applied to the Mashriqu'l-Adhkar of Ishqabad. The use of this edifice as a house of worship, however, was continued, under a five-year lease, which was renewed by the local authorities in 1933, for a similar period. In 1938 the situation in both Turkistan and the Caucasus rapidly deteriorated, leading to the imprisonment of over five hundred believers--many of whom died--as well as a number of women, and the confiscation of their property, followed by the exile of several prominent members of these communities to Siberia, the polar forests and other places in the vicinity of the Arctic Ocean, the subsequent deportation of most of the remnants of these communities to Persia, on account of their Persian nationality, and lastly, the complete expropriation of the Temple itself and its conversion into an art gallery.
In Germany, likewise, the rise and establishment of the Administrative Order of the Faith, to whose expansion and consolidation the German believers were distinctively and increasingly contributing, was soon followed by repressive measures, which, though less grievous

--God Passes By, Page 362
than the afflictions suffered by the Baha'is of Turkistan and the Caucasus, amounted to the virtual cessation, in the years immediately preceding the present conflict, of all organized Baha'i activity throughout the length and breadth of that land. The public teaching of the Faith, with its unconcealed emphasis on peace and universality, and its repudiation of racialism, was officially forbidden; Baha'i Assemblies and their committees were dissolved; the holding of Baha'i conventions was interdicted; the Archives of the National Spiritual Assembly were seized; the summer school was abolished and the publication of all Baha'i literature was suspended.
In Persia, moreover, apart from sporadic outbreaks of persecution in such places as Shiraz, Abadih, Ardibil, Isfahan, and in certain districts of Adhirbayjan and Khurasan--outbreaks greatly reduced in number and violence, owing to the marked decline in the fortunes of the erstwhile powerful Shi'ah ecclesiastics--the institutions of a newly-established and as yet unconsolidated Administrative Order were subjected by the civil authorities, in both the capital and the provinces, to restrictions designed to circumscribe their scope, to fetter their freedom and undermine their foundations.
The gradual and wholly unexpected emergence from obscurity of a firmly-welded national community, schooled in adversity and unbroken in spirit, with centers established in every province of that country, in spite of the successive waves of inhuman persecution which had, for three quarters of a century, swept over and had all but engulfed it; the determination of its members to diffuse the spirit and principles of their Faith, broadcast its literature, enforce its laws and ordinances, penalize those who would transgress them, maintain a steady intercourse with their fellow-believers in foreign lands, and erect the edifices and institutions of its Administrative Order, could not but arouse the apprehensions and the hostility of those placed in authority, who either misunderstood the aims of that community, or were bent upon stifling its life. The insistence of its members, while obedient in all matters of a purely administrative character to the civil statutes of their country, on adhering to the fundamental spiritual principles, precepts and laws revealed by Baha'u'llah, requiring them, among other things, to hold fast to truthfulness, not to dissimulate their faith, observe the ordinances prescribed for marriage and divorce, and suspend all manner of work on the Holy Days ordained by Him, brought them, sooner or later, into conflict with a regime which, owing to its formal recognition of Islam as the state religion of Persia, refused to extend any recognition to those whom

--God Passes By, Page 363
the official exponents of that religion had already condemned as heretics.
The closing of all schools belonging to the Baha'i community in that country, as a direct consequence of the refusal of the representatives of that community to permit official Baha'i institutions, owned and entirely controlled by them, to transgress the clearly revealed law requiring the suspension of work on Baha'i Holy Days; the rejection of all Baha'i marriage certificates and the refusal to register them at government License Bureaus; the ban placed on the printing and circulation of all Baha'i literature, as well as on its entry into the country; the seizure in various centers of Baha'i documents, books and relics; the closing, in some of the provinces of the Haziratu'l-Quds, and the confiscation in some localities of their furniture; the prohibition of all Baha'i demonstrations, conferences and conventions; the strict censorship imposed on, and often the non-delivery of, communications between Baha'i centers in Persia and between these centers and Baha'i communities in foreign lands; the withholding of good-record certificates from loyal and law-abiding citizens on the ground of their avowed adherence to the Baha'i Faith; the dismissal of Government employees, the demotion or discharge of army officers, the arrest, the interrogation, the imprisonment of, and the imposition of fines and other punishments upon, a number of believers who refused either to cast aside the moral obligation of adhering to the spiritual principles of their Faith, or to act in any manner that would conflict with its universal and non-political character--all these may be regarded as the initial attempts made in the country whose soil had already been imbued with the blood of countless Baha'i martyrs, to resist the rise, and frustrate the struggle for the emancipation, of a nascent Administrative Order, whose very roots have sucked their strength from such heroic sacrifice.

--God Passes By, Page 364
CHAPTER XXIV
Emancipation and Recognition
of the Faith and Its Institutions

While the initial steps aiming at the erection of the framework of the Administrative Order of the Faith of Baha'u'llah were being simultaneously undertaken by His followers in the East and in the West, a fierce attack was launched in an obscure village in Egypt on a handful of believers, who were trying to establish there one of the primary institutions of that Order--an attack which, viewed in the perspective of history, will be acclaimed by future generations as a landmark not only in the Formative Period of the Faith but in the history of the first Baha'i century. Indeed, the sequel to this assault may be said to have opened a new chapter in the evolution of the Faith itself, an evolution which, carrying it through the successive stages of repression, of emancipation, of recognition as an independent Revelation, and as a state religion, must lead to the establishment of the Baha'i state and culminate in the emergence of the Baha'i World Commonwealth.
Originating in a country which can rightly boast of being the acknowledged center of both the Arab and Muslim worlds; precipitated by the action, taken on their own initiative, by the ecclesiastical representatives of the largest communion in Islam; the direct outcome of a series of disturbances instigated by some of the members of that communion designed to suppress the activities of certain followers of the Faith who had held a clerical rank among them, this momentous development in the fortunes of a struggling community has directly contributed, to a considerable degree, to the consolidation and the enhancement of the prestige of the Administrative Order which that community had begun to erect. It will, moreover, as its repercussions are more widely spread to other Islamic countries, and its vast significance is more clearly apprehended by the adherents of both Christianity and Islam, hasten the termination of the period of transition through which the Faith, now in the formative stage of its growth, is passing.
It was in the village of Kawmu's-Sa'ayidih, in the district of Beba, of the province of Beni Suef in Upper Egypt, that, as a result of the religious fanaticism which the formation of a Baha'i assembly had

--God Passes By, Page 365
kindled in the breast of the headman of that village, and of the grave accusations made by him to both the District Police Officer and the Governor of the province--accusations which aroused the Muhammadans to such a pitch of excitement as to cause them to perpetrate shameful acts against their victims--that action was initiated by the notary of the village, in his capacity as a religious plaintiff authorized by the Ministry of Justice, against three Baha'i residents of that village, demanding that their Muslim wives be divorced from them on the grounds that their husbands had abandoned Islam after their legal marriage as Muslims.
The Opinion and Judgment of the Appellate religious court of Beba, delivered on May 10, 1925, subsequently sanctioned by the highest ecclesiastical authorities in Cairo and upheld by them as final, printed and circulated by the Muslim authorities themselves, annulled the marriages contracted by the three Baha'i defendants and condemned the mass heretics for having violated the laws and ordinances of Islam. It even went so far as to make the positive, the startling and indeed the historic assertion that the Faith embraced by these heretics is to be regarded as a distinct religion, wholly independent of the religious systems that have preceded it--an assertion which hitherto the enemies of the Faith, whether in the East or in the West, had either disputed or deliberately ignored.
Having expounded the fundamental tenets and ordinances of Islam, and given a detailed exposition of the Baha'i teachings, supported by various quotations from the Kitab-i-Aqdas, from the writings of Abdu'l-Baha and of Mirza Abu'l-Fadl, with special reference to certain Baha'i laws, and demonstrated that the defendants had, in the light of these statements, actually abjured the Faith of Muhammad, his formal verdict declares in the most unequivocal terms: "The Baha'i Faith is a new religion, entirely independent, with beliefs, principles and laws of its own, which differ from, and are utterly in conflict with, the beliefs, principles and laws of Islam. No Baha'i, therefore, can be regarded a Muslim or vice-versa, even as no Buddhist, Brahmin, or Christian can be regarded a Muslim or vice-versa." Ordering the dissolution of the contracts of marriage of the parties on trial, and the "separation" of the husbands from their wives, this official and memorable pronouncement concludes with the following words: "If any one of them (husbands) repents, believes in, and acknowledges whatsoever ... Muhammad, the Apostle of God ... has brought from God ... and returns to the august Faith of Islam ... and testifies that ... Muhammad ... is the Seal of the Prophets and Messengers,

--God Passes By, Page 366
that no religion will succeed His religion, that no law will abrogate His law, that the Qur'an is the last of the Books of God and His last Revelation to His Prophets and His Messengers ... he shall be accepted and shall be entitled to renew his marriage contract..."
This declaration of portentous significance, which was supported by incontrovertible proofs adduced by the avowed enemies of the Faith of Baha'u'llah themselves, which was made in a country that aspires to the headship of Islam through the restoration of the Caliphate, and which has received the sanction of the highest ecclesiastical authorities in that country, this official testimony which the leaders of Shi'ah Islam, in both Persia and Iraq, have, through a century, sedulously avoided voicing, and which, once and for all, silences those detractors, including Christian ecclesiastics in the West, who have in the past stigmatized that Faith as a cult, as a Babi sect and as an offshoot of Islam or represented it as a synthesis of religions-- such a declaration was acclaimed by all Baha'i communities in the East and in the West as the first Charter of the emancipation of the Cause of Baha'u'llah from the fetters of Islamic orthodoxy, the first historic step taken, not by its adherents as might have been expected, but by its adversaries on the road leading to its ultimate and world-wide recognition.
Such a verdict, fraught with incalculable possibilities, was immediately recognized as a powerful challenge which the builders of the Administrative Order of the Faith of Baha'u'llah were not slow to face and accept. It imposed upon them a sacred obligation which they felt ready to discharge. Designed by its authors to deprive their adversaries of access to Muslim courts, and thereby place them in a perplexing and embarrassing situation, it became a lever which the Egyptian Baha'i community, followed later by its sister-communities, readily utilized for the purpose of asserting the independence of its Faith and of seeking for it the recognition of its government. Translated into several languages, circulated among Baha'i communities in East and West, it gradually paved the way for the initiation of negotiations between the elected representatives of these communities and the civil authorities in Egypt, in the Holy Land, in Persia and even in the United States of America, for the purpose of securing the official recognition by these authorities of the Faith as an independent religion.
In Egypt it was the signal for the adoption of a series of measures which have in their cumulative effect greatly facilitated the extension of such a recognition by a government which is still formally associated with the religion of Islam, and which suffers its laws and regulations

--God Passes By, Page 367
to be shaped in a great measure by the views and pronouncements of its ecclesiastical leaders. The inflexible determination of the Egyptian believers not to deviate a hair's breadth from the tenets of their Faith, by avoiding all dealings with any Muslim ecclesiastical court in that country and by refusing any ecclesiastical post which might be offered them; the codification and publication of the fundamental laws of the Kitab-i-Aqdas regarding matters of personal status, such as marriage, divorce, inheritance and burial, and the presentation of these laws to the Egyptian Cabinet; the issuance of marriage and divorce certificates by the Egyptian National Spiritual Assembly; the assumption by that Assembly of all the duties and responsibilities connected with the conduct of Baha'i marriages and divorces, as well as with the burial of the dead; the observance by all members of that community of the nine Holy Days on which work, as prescribed in the Baha'i teachings, must be completely suspended; the presentation of a petition addressed by the national elected representatives of that community to the Egyptian Prime Minister, the Minister of the Interior and the Minister of Justice (supported by a similar communication addressed by the American National Spiritual Assembly to the Egyptian Government), enclosing a copy of the judgment of the Court, and of their national Baha'i constitution and by-laws, requesting them to recognize their Assembly as a body qualified to exercise the functions of an independent court and empowered to apply, in all matters affecting their personal status, the laws and ordinances revealed by the Author of their Faith--these stand out as the initial consequences of a historic pronouncement that must eventually lead to the establishment of that Faith on a basis of absolute equality with its sister religions in that land.
A corollary to this epoch-making declaration, and a direct consequence of the intermittent disturbances instigated in Port Said and Isma'iliyyih by a fanatical populace in connection with the burial of some of the members of the Baha'i community, was the official and no less remarkable fatva (judgment) issued, at the request of the Ministry of Justice, by the Grand Mufti of Egypt. This, soon after its pronouncement, was published in the Egyptian press and contributed to fortify further the independent status of the Faith. It followed upon the riots which broke out with exceptional fury in Isma'iliyyih, when angry crowds surrounded the funeral cortege of Muhammad Sulayman, a prominent Baha'i resident of that town, creating such an uproar that the police had to intervene, and having rescued the body and brought it back to the home of the deceased, they were forced to

--God Passes By, Page 368
carry it without escort, at night, to the edge of the desert and inter it in the wilderness.
This judgment was passed as a result of the inquiry addressed in writing, on January 24, 1939, by the Egyptian Ministry of the Interior to the Ministry of Justice, enclosing a copy of the compilation of Baha'i laws related to matters of personal status published by the Egyptian Baha'i National Spiritual Assembly, and asking for a pronouncement by the Mufti regarding the petition addressed by that Assembly to the Egyptian Government for the allocation of four plots to serve as cemeteries for the Baha'i communities of Cairo, Alexandria, Port Said and Isma'iliyyih. "We are," wrote the Mufti in his reply of March 11, 1939, to the communication addressed to him by the Ministry of Justice, "in receipt of your letter ... dated February 21, 1939, with its enclosures ... inquiring whether or not it would be lawful to bury the Baha'i dead in Muslim cemeteries. We hereby declare that this Community is not to be regarded as Muslim, as shown by the beliefs which it professes. The perusal of what they term `The Baha'i Laws affecting Matters of Personal Status,' accompanying the papers, is deemed sufficient evidence. Whoever among its members had formerly been a Muslim has, by virtue of his belief in the pretensions of this community, renounced Islam, and is regarded as beyond its pale, and is subject to the laws governing apostasy as established in the right Faith of Islam. This community not being Muslim, it would be unlawful to bury its dead in Muslim cemeteries, be they originally Muslims or otherwise..."
It was in consequence of this final, this clearly-worded and authoritative sentence by the highest exponent of Islamic Law in Egypt, and after prolonged negotiations, resulting at first in the allocation to the Cairo Baha'i community of a cemetery plot forming a part of that set aside for free thinkers, residing in that city, that the Egyptian government consented to grant to that community, as well as to the Baha'is of Isma'iliyyih, two tracts of land to serve as burial grounds for their dead--an act of historic significance which was greatly welcomed by the members of sore-pressed and long-suffering communities, and which has served to demonstrate still further the independent character of their Faith and enlarge the sphere of the jurisdiction of its representative institutions.
It was to the first of these two officially designated Baha'i cemeteries, following the decision of the Egyptian Baha'i National Assembly aided by its sister-Assembly in Persia, that the remains of the illustrious Mirza Abu'l-Fadl were transferred and accorded

--God Passes By, Page 369
a sepulture worthy of his high position, thereby inaugurating, in a befitting manner, the first official Baha'i institution of its kind established in the East. This achievement was, soon after, enhanced by the exhumation from a Christian cemetery in Cairo of the body of that far-famed mother teacher of the West, Mrs. E. Getsinger, and its interment, through the assistance extended by the American Baha'i National Assembly and the Department of State in Washington, in a spot in the heart of that cemetery and adjoining the resting-place of that distinguished author and champion of the Faith.
In the Holy Land, where a Baha'i cemetery had, before these pronouncements, been established during Abdu'l-Baha's ministry, the historic decision to bury the Baha'i dead facing the Qiblih in Akka was taken--a measure whose significance was heightened by the resolution to cease having recourse, as had been previously the case, to any Muhammadan court in all matters affecting marriage and divorce, and to carry out, in their entirety and without any concealment whatever, the rites prescribed by Baha'u'llah for the preparation and burial of the dead. This was soon after followed by the presentation of a formal petition addressed by the representatives of the local Baha'i community of Haifa, dated May 4, 1929, to the Palestine Authorities, requesting them that, pending the adoption of a uniform civil law of personal status applicable to all residents of the country irrespective of their religious beliefs, the community be officially recognized by them and be granted "full powers to administer its own affairs now enjoyed by other religious communities in Palestine."
The acceptance of this petition--an act of tremendous significance and wholly unprecedented in the history of the Faith in any country-- according official recognition by the civil authorities to marriage certificates issued by the representatives of the local community, the validity of which the official representative of the Persian Government in Palestine has tacitly recognized, was followed by a series of decisions exempting from government tax all properties and institutions regarded by the Baha'i community as holy sites, or dedicated to the Tombs of its Founders at its world center. Moreover, through these decisions, all articles serving as ornaments or furniture for the Baha'i shrines were exempted from customs duties, and the branches of both the American and Indian Baha'i National Spiritual Assemblies were enabled to function as "religious societies," in accordance with the laws of the country, and to hold and administer property as agents of these Assemblies.
In Persia, where a far larger community, already numerically

--God Passes By, Page 370
superior to the Christian, the Jewish and the Zoroastrian minorities living in that country, had, notwithstanding the traditionally hostile attitude of the civil and ecclesiastical authorities, succeeded in rearing the structure of its administrative institutions, the reaction to so momentous a declaration was such as to inspire its members and induce them to exploit, in the fullest measure possible, the enormous advantages which this wholly unexpected testimonial had conferred upon them. Having survived the fiery ordeals to which the cruel, the arrogant and implacable leaders of an all-powerful priesthood, now grievously humiliated, had subjected it, a triumphant community, just emerging from obscurity, was determined, more than ever before, to press, within the limits prescribed for it by its Founders, its claim to be regarded as an independent religious entity, and to safeguard, by all available means, its integrity, the solidarity of its members and the solidity of its elective institutions. It could no longer, now that its declared adversaries had, in such a country, in such a language, and on so important an issue, made so emphatic and sweeping a pronouncement, and torn asunder the veil that had for so long been drawn over some of the distinguishing verities lying at the core of its doctrine, keep silent or tolerate without any protest the imposition of restrictions calculated to circumscribe its powers, stifle its community life and deny it its right to be placed on a footing of unqualified equality with other religious communities in that land.
Inflexibly resolved to be classified no longer as Muslim, Jew, Christian or Zoroastrian, the members of this community determined, as a first step, to adopt such measures as would vindicate beyond challenge the distinctive position claimed for their religion by its avowed enemies. Mindful of their clear, their sacred and inescapable duty to obey unreservedly, in all matters of a purely administrative character, the laws of their country, but firmly determined to assert and demonstrate, through every legitimate means at their disposal, the independent character of their Faith, they formulated a policy and embarked in undertakings designed to carry them a stage further towards the goal they had set themselves to attain.
The steadfast resolution not to dissemble their faith, whatever the sacrifices it might entail; the uncompromising position that they would not refer any matters affecting their personal status to any Muslim, Christian, Rabbinical or Zoroastrian court; the refusal to affiliate with any organization, or accept any ecclesiastical post associated with any of the recognized religions in their country; the universal observance of the laws prescribed in the Kitab-i-Aqdas relating to obligatory

--God Passes By, Page 371
prayers, fasting, marriage, divorce, inheritance, burial of the dead, and the use of opium and alcoholic beverages; the issue and circulation of certificates of birth, death, marriage and divorce, at the direction and under the seal of recognized Baha'i Assemblies; the translation into Persian of "The Baha'i Laws affecting Matters of Personal Status," first published by the Egyptian Baha'i National Assembly; the cessation of work on all Baha'i Holy Days; the establishment of Baha'i cemeteries in the capital as well as in the provinces, designed to provide a common burial ground for all ranks of the faithful, whatever their religious extraction; the insistence that they no longer be registered as Muslim, Christian, Jew or Zoroastrian on identity cards, marriage certificates, passports and other official documents; the emphasis placed on the institution of the Nineteen Day Feast, as established by Baha'u'llah in His Most Holy Book; the imposition of sanctions by Baha'i elective Assemblies, now assuming the duties and functions of religious courts, on recalcitrant members of the community by denying them the right to vote and of membership in these Assemblies and their committees--all these are to be associated with the first stirrings of a community that had erected the fabric of its Administrative Order, and was now, under the propelling influence of the historic judicial sentence passed in Egypt, intent upon obtaining, not by force but through persuasion, the recognition by the civil authorities of the status to which its ecclesiastical adversaries had so emphatically borne witness.
That its initial attempt should have met with partial success, that it should have aroused at times the suspicion of the ruling authorities, that it should have been grossly misrepresented by its vigilant enemies, is not a matter for surprise. It was successful in certain respects in its negotiations with the civil authorities, as in obtaining the government decree removing all references to religious affiliation in passports issued to Persian subjects, and in the tacit permission granted in certain localities that its members should not fill in the religious columns in certain state documents, but should register with their own Assemblies their marriage, their divorce, their birth and their death certificates, and should conduct their funerals according to their religious rites. In other respects, however, it has been subjected to grave disabilities: its schools, founded, owned and controlled exclusively by itself, were forcibly closed because they refused to remain open on Baha'i holy days; its members, both men and women, were prosecuted; those who held army or civil service appointments were in some cases dismissed; a

--God Passes By, Page 372
ban was placed on the import, on the printing and circulation of its literature; and all Baha'i public gatherings were proscribed.
To all administrative regulations which the civil authorities have issued from time to time, or will issue in the future in that land, as in all other countries, the Baha'i community, faithful to its sacred obligations towards its government, and conscious of its civic duties, has yielded, and will continue to yield implicit obedience. Its immediate closing of its schools in Persia is a proof of this. To such orders, however, as are tantamount to a recantation of their faith by its members, or constitute an act of disloyalty to its spiritual, its basic and God-given principles and precepts, it will stubbornly refuse to bow, preferring imprisonment, deportation and all manner of persecution, including death--as already suffered by the twenty thousand martyrs that have laid down their lives in the path of its Founders--rather than follow the dictates of a temporal authority requiring it to renounce its allegiance to its cause.
"If you cut us in pieces, men, women and children alike, in the entire district of Abadih," was the memorable message sent by the fearless descendants of some of those martyrs in that turbulent center to the Governor of Fars, who had intended to coerce them into declaring themselves as Muslims, "we will never submit to your wishes"--a message which, as soon as it was delivered to that defiant governor, induced him to desist from pressing the matter any further.
In the United States of America, the Baha'i community, having already set an inspiring example, by erecting and perfecting the machinery of its Administrative Order, was alive to the far-reaching implications of the sentence passed by the Muslim court in Egypt, and to the significance of the reaction it had produced in the Holy Land, and was stimulated by the courageous persistence demonstrated by its sister-community in Persia. It determined to supplement its notable achievements with further acts designed to throw into sharper relief the status achieved by the Faith of Baha'u'llah in the North American continent. It was numerically smaller than the community of the Persian believers. Owing to the multiplicity of laws governing the states within the Union, it was faced, in matters affecting the personal status of its members, with a situation radically different from that confronting the believers in the East, and much more complex. But conscious of its responsibility to lend, once again, a powerful impetus to the unfoldment of a divinely appointed Order, it boldly undertook to initiate such measures as would accentuate the independent character of a Revelation it had already so nobly championed.

--God Passes By, Page 373
The recognition of its National Spiritual Assembly by the Federal authorities as a religious body entitled to hold as trustees properties dedicated to the interests of the Faith; the establishment of Baha'i endowments and the exemption obtained for them from the civil authorities as properties owned by, and administered solely for the benefit of, a purely religious community, were now to be supplemented by decisions and measures designed to give further prominence to the nature of the ties uniting its members. The special stress laid on some of the fundamental laws contained in the Kitab-i-Aqdas regarding daily obligatory prayers; the observance of the fast, the consent of the parents as a prerequisite of marriage; the one-year separation between husband and wife as an indispensable condition of divorce; abstinence from all alcoholic drinks; the emphasis placed on the institution of the Nineteen Day Feast as ordained by Baha'u'llah in that same Book; the discontinuation of membership in, and affiliation with, all ecclesiastical organizations, and the refusal to accept any ecclesiastical post--these have served to forcibly underline the distinctive character of the Baha'i Fellowship, and to dissociate it, in the eyes of the public, from the rituals, the ceremonials and man-made institutions identified with the religious systems of the past.
Of particular and historic importance has been the application made by the Spiritual Assembly of the Baha'is of Chicago--the first center established in the North American continent, the first to be incorporated among its sister-Assemblies and the first to take the initiative in paving the way for the erection of a Baha'i Temple in the West--to the civil authorities in the state of Illinois for civil recognition of the right to conduct legal marriages in accordance with the ordinances of the Kitab-i-Aqdas, and to file marriage certificates that have previously received the official sanction of that Assembly. The acceptance of this petition by the authorities, necessitating an amendment of the by-laws of all local Assemblies to enable them to conduct Baha'i legal marriages, and empowering the Chairman or secretary of the Chicago Assembly to represent that body in the conduct of all Baha'i marriages; the issuance, on September 22, 1939, of the first Baha'i Marriage License by the State of Illinois, authorizing the aforementioned Assembly to solemnize Baha'i marriages and issue Baha'i marriage certificates; the successful measures taken subsequently by Assemblies in other states of the Union, such as New York, New Jersey, Wisconsin and Ohio, to procure for themselves similar privileges, have, moreover, contributed their share in giving added prominence to the independent religious status of the Faith. To these must

--God Passes By, Page 374
be added a similar and no less significant recognition extended, since the outbreak of the present conflict, by the United States War Department --as evidenced by the communication addressed to the American Baha'i National Spiritual Assembly by the Quartermaster General of that Department, on August 14, 1942--approving the use of the symbol of the Greatest Name on stones marking the graves of Baha'is killed in the war and buried in military or private cemeteries, distinguishing thereby these graves from those bearing the Latin Cross or the Star of David assigned to those belonging to the Christian and Jewish Faiths respectively.
Nor should mention be omitted of the equally successful application made by the American Baha'i National Spiritual Assembly to the Office of Price Administration in Washington, D.C., asking that the chairmen and secretaries of Baha'i local Assemblies should, in their capacity as officers conducting religious meetings, and authorized, in certain states, to perform marriage services, be eligible for preferred mileage under the provisions of the Preferred Mileage Section of the Gasoline Regulations, for the purpose of meeting the religious needs of the localities they serve.
Nor have the Baha'i communities in other countries such as India, Iraq, Great Britain and Australia, been slow to either appreciate the advantages derived from the publication of this historic verdict, or to exploit, each according to its capacity and within the limits imposed upon it by prevailing circumstances, the opportunities afforded by such public testimonial for a further demonstration on their part of the independent character of the Faith whose administrative structure they had already erected. Through the enforcement, to whatever extent deemed practicable, of the laws ordained in their Most Holy Book; through the severance of all ties of affiliation with, and membership in, ecclesiastical institutions of whatever denomination; through the formulation of a policy initiated for the sole purpose of giving further publicity to this mighty issue, marking a great turning-point in the evolution of the Faith, and of facilitating its ultimate settlement, these communities, and indeed all organized Baha'i bodies, whether in the East or in the West, however isolated their position or immature their state of development, have, conscious of their solidarity and well aware of the glorious prospects opening before them, arisen to proclaim with one voice the independent character of the religion of Baha'u'llah and to pave the way for its emancipation from whatever fetters, be they ecclesiastical or otherwise, might hinder or delay its ultimate and world-wide recognition.

--God Passes By, Page 375
To the status already achieved by their Faith, largely through their own unaided efforts and accomplishments, tributes have been paid by observers in various walks of life, whose testimony they welcome and regard as added incentive to action in their steep and laborious ascent towards the heights which they must eventually capture.
"Palestine," is the testimony of Prof. Norman Bentwitch, a former Attorney-General of the Palestine Government, "may indeed be now regarded as the land not of three but of four Faiths, because the Baha'i creed, which has its center of faith and pilgrimage in Akka and Haifa, is attaining to the character of a world religion. So far as its influence goes in the land, it is a factor making for international and inter-religious understanding." "In 1920," is the declaration made in his testament by the distinguished Swiss scientist and psychiatrist, Dr. Auguste Forel, "I learned at Karlsruhe of the supraconfessional world religion of the Baha'is, founded in the Orient seventy years ago by a Persian, Baha'u'llah. This is the real religion of `Social Welfare' without dogmas or priests, binding together all men of this small terrestrial globe of ours. I have become a Baha'i. May this religion live and prosper for the good of humanity! This is my most ardent desire." "There is bound to be a world state, a universal language, and a universal religion," he, moreover has stated, "The Baha'i Movement for the oneness of mankind is, in my estimation, the greatest movement today working for universal peace and brotherhood." "A religion," is yet another testimony, from the pen of the late Queen Marie of Rumania, "which links all creeds ... a religion based upon the inner spirit of God... It teaches that all hatreds, intrigues, suspicions, evil words, all aggressive patriotism even, are outside the one essential law of God, and that special beliefs are but surface things whereas the heart that beats with Divine love knows no tribe nor race."

--God Passes By, Page 376
CHAPTER XXV
International Expansion of Teaching Activities

While the fabric of the Administrative Order of the Faith of Baha'u'llah gradually arose, and while through the influence of unforeseen forces the independence of the Faith was more and more definitely acknowledged by its enemies and demonstrated by its friends, another development, no less pregnant with consequences, was at the same time being set in motion. The purpose of this was to extend the borders of the Faith, increasing the number of its declared supporters and of its administrative centers, and to give a new and ever growing impetus to the enriching, the expanding, the diversifying of its literature, and to the task of disseminating it farther and farther afield. Experience indeed proved that the very pattern of the Administrative Order, apart from other distinctive features, definitely encouraged efficiency and expedition in this work of teaching, and its builders found their zeal continually quickened and their missionary ardor heightened as the Faith moved forward to an ever fuller emancipation.
Nor were they unmindful of the exhortations, the appeals and the promises of the Founders of their Faith, Who, for three quarters of a century, had, each in His own way and within the limits circumscribing His activities, labored so heroically to noise abroad the fame of the Cause Whose destiny an almighty Providence had commissioned them to shape.
The Herald of their Faith had commanded the sovereigns of the earth themselves to arise and teach His Cause, writing in the Qayyumu'l-Asma': "O concourse of kings! Deliver with truth and in all haste the verses sent down by Us to the peoples of Turkey and of India, and beyond them ... to lands in both the East and the West." "Issue forth from your cities, O peoples of the West," He, in that same Book, had moreover written, "to aid God." "We behold you from Our Most Glorious Horizon," Baha'u'llah had thus addressed His followers in His Kitab-i-Aqdas, "and will assist whosoever will arise to aid My Cause with the hosts of the Concourse on high, and a cohort of the angels, who are nigh unto Me." "...Teach ye the Cause of God, O people of Baha!" He, furthermore, had written, "for God hath prescribed unto every one the duty of proclaiming His message, and

--God Passes By, Page 377
regardeth it as the most meritorious of all deeds." "Should a man all alone," He had clearly affirmed, "arise in the name of Baha and put on the armor of His love, him will the Almighty cause to be victorious, though the forces of earth and heaven be arrayed against him." "Should any one arise for the triumph of Our Cause," He moreover had declared, "him will God render victorious though tens of thousands of enemies be leagued against him." And again: "Center your energies in the propagation of the Faith of God. Whoso is worthy of so high a calling, let him arise and promote it. Whoso is unable, it is his duty to appoint him who will, in his stead, proclaim this Revelation..." "They that have forsaken their country," is His own promise, "for the purpose of teaching Our Cause--these shall the Faithful Spirit strengthen through its power... Such a service is indeed the prince of all goodly deeds, and the ornament of every goodly act." "In these days," Abdu'l-Baha had written in His Will, "the most important of all things is the guidance of the nations and peoples of the world. Teaching the Cause is of the utmost importance, for it is the head corner-stone of the foundation itself." "The disciples of Christ," He had declared in that same Document, "forgot themselves and all earthly things, forsook all their cares and belongings, purged themselves of self and passion, and, with absolute detachment, scattered far and wide, and engaged in guiding aright the peoples of the world, till at last they made the world another world, illumined the earth, and to their last hour proved self-sacrificing in the path of that Beloved One of God. Finally, in various lands they suffered martyrdom. Let men of action follow in their footsteps." "When the hour cometh," He had solemnly stated in that same Will, "that this wronged and broken-winged bird will have taken its flight unto the celestial concourse ... it is incumbent upon ... the friends and loved ones, one and all, to bestir themselves and arise, with heart and soul, and in oneaccord ... to teach His Cause and promote His Faith. It behoveth them not to rest for a moment... They must disperse themselves in every land ... and travel throughout all regions. Bestirred, without rest, and steadfast to the end, they must raise in every land the cry of Ya Baha'u'l-Abha (O Thou the Glory of Glories) ... that throughout the East and the West a vast concourse may gather under the shadow of the Word of God, that the sweet savors of holiness may be wafted, that men's faces may be illumined, that their hearts may be filled with the Divine Spirit and their souls become heavenly."
Obedient to these repeated injunctions, mindful of these glowing promises, conscious of the sublimity of their calling, spurred on by the

--God Passes By, Page 378
example which Abdu'l-Baha Himself had set, undismayed by His sudden removal from their midst, undaunted by the attacks launched by their adversaries from within and from without, His followers in both the East and in the West arose, in the full strength of their solidarity, to promote, more vigorously than ever before, the international expansion of their Faith, an expansion which was now to assume such proportions as to deserve to be recognized as one of the most significant developments in the history of the first Baha'i century.
Launched in every continent of the globe, at first intermittent, haphazard, and unorganized, and later, as a result of the emergence of a slowly developing Administrative Order, systematically conducted, centrally directed and efficiently prosecuted, the teaching enterprises which were undertaken by the followers of Baha'u'llah in many lands, but conspicuously in America, and which were pursued by members of all ages and of both sexes, by neophytes and by veterans, by itinerant teachers and by settlers, constitute, by virtue of their range and the blessings which have flowed from them, a shining episode that yields place to none except those associated with the exploits which have immortalized the early years of the primitive age of the Baha'i Dispensation.
The light of the Faith which during the nine years of the Babi Dispensation had irradiated Persia, and been reflected on the adjoining territory of Iraq; which in the course of Baha'u'llah's thirty-nine-year ministry had shed its splendor upon India, Egypt, Turkey, the Caucasus, Turkistan, the Sudan, Palestine, Syria, Lebanon and Burma, and which had subsequently, through the impulse of a divinely-instituted Covenant, traveled to the United States of America, Canada, France, Great Britain, Germany, Austria, Russia, Italy, Holland, Hungary, Switzerland, Arabia, Tunisia, China, Japan, the Hawaiian Islands, South Africa, Brazil and Australia, was now to be carried to, and illuminate, ere the termination of the first Baha'i century, no less than thirty-four independent nations, as well as several dependencies situated in the American, the Asiatic and African continents, in the Persian Gulf, and in the Atlantic and the Pacific oceans. In Norway, in Sweden, in Denmark, in Belgium, in Finland, in Ireland, in Poland, in Czechoslovakia, in Rumania, in Yugoslavia, in Bulgaria, in Albania, in Afghanistan, in Abyssinia, in New Zealand and in nineteen Latin American Republics ensigns of the Revelation of Baha'u'llah have been raised since Abdu'l-Baha's passing, and the structural basis of the Administrative Order of His Faith, in many of them, already established. In several dependencies, moreover, in both the East and the

--God Passes By, Page 379
West, including Alaska, Iceland, Jamaica, Porto Rico, the island of Solano in the Philippines, Java, Tasmania, the islands of Bahrayn and of Tahiti, Baluchistan, South Rhodesia and the Belgian Congo, the bearers of the new born Gospel have established their residence, and are bending every effort to lay an impregnable basis for its institutions.
Through lectures and conferences, through the press and radio, through the organization of study classes and fire-side gatherings, through participation in the activities of societies, institutes and clubs animated by ideals akin to the principles of the Faith, through the dissemination of Baha'i literature, through various exhibits, through the establishment of teacher training classes, through contact with statesmen, scholars, publicists, philanthropists and other leaders of public thought--most of which have been carried out through the resourcefulness of the members of the American Baha'i community, who have assumed direct responsibility for the spiritual conquest of the vast majority of these countries and dependencies--above all through the inflexible resolution and unswerving fidelity of pioneers who, whether as visiting teachers or as residents, have participated in these crusades, have these signal victories been achieved during the closing decades of the first Baha'i century.
Nor should reference be omitted to the international teaching activities of the western followers of the Faith of Baha'u'llah, and particularly the members of the stalwart American Baha'i community, who, seizing every opportunity that presented itself to them, have either through example, precept or the circulation of literature carried the Faith to virgin fields, scattering the seeds which must eventually germinate and yield a harvest as notable as those already garnered in the aforementioned countries. Through such efforts as these the breezes of God's vitalizing Revelation have been blown upon the uttermost corners of the earth, bearing the germ of a new spiritual life to such distant climes and inhospitable regions as Lapland; the Island of Spitzbergen, the northernmost settlement in the world; Hammerfest, in Norway, and Magellanes, in the extremity of Chile--the most northerly and southerly cities of the globe respectively; Pago Pago and Fiji, in the Pacific Ocean; Chichen Itza, in the province of Yucatan; the Bahama Islands, Trinidad and Barbados in the West Indies; the Island of Bali and British North Borneo in the East Indies; Patagonia; British Guiana; Seychelles Islands; New Guinea and Ceylon.
Nor can we fail to notice the special endeavors that have been exerted by individuals as well as Assemblies for the purpose of establishing

--God Passes By, Page 380
contact with minority groups and races in various parts of the world, such as the Jews and Negroes in the United States of America, the Eskimos in Alaska, the Patagonian Indians in Argentina, the Mexican Indians in Mexico, the Inca Indians in Peru, the Cherokee Indians in North Carolina, the Oneida Indians in Wisconsin, the Mayans in Yucatan, the Lapps in Northern Scandinavia, and the Maoris in Rotorua, New Zealand.
Of special and valuable assistance has been the institution of an international Baha'i Bureau in Geneva, a center designed primarily to facilitate the expansion of the teaching activities of the Faith in the European continent, which, as an auxiliary to the world administrative center in the Holy Land, has maintained contact with Baha'i communities in the East and in the West. Serving as a bureau of information on the Faith, as well as a distributing center for its literature, it has, through its free reading room and lending library, through the hospitality extended to itinerant teachers and visiting believers, and through its contact with various societies, contributed, in no small measure, to the consolidation of the teaching enterprises undertaken by individuals as well as Baha'i National Assemblies.
Through these teaching activities, some initiated by individual believers, others conducted through plans launched by organized Assemblies, the Faith of Baha'u'llah which, in His lifetime, had included within its ranks Persians, Arabs, Turks, Russians, Kurds, Indians, Burmese and Negroes, and was later, in the days of Abdu'l-Baha, reinforced by the inclusion of American, British, German, French, Italian, Japanese, Chinese, and Armenian converts, could now boast of having enrolled amongst its avowed supporters representatives of such widely dispersed ethnic groups and nationalities as Hungarians, Netherlanders, Irishmen, Scandinavians, Sudanese, Czechs, Bulgarians, Finns, Ethiopians, Albanians, Poles, Eskimos, American Indians, Yugoslavians, Latin Americans and Maoris.
So notable an enlargement of the limits of the Faith, so striking an increase in the diversity of the elements included within its pale, was accompanied by an enormous extension in the volume and the circulation of its literature, an extension that sharply contrasted with those initial measures undertaken for the publication of the few editions of Baha'u'llah's writing issued during the concluding years of His ministry. The range of Baha'i literature, confined during half a century, in the days of the Bab and of Baha'u'llah, to the two languages in which their teachings were originally revealed, and subsequently extended, in the lifetime of Abdu'l-Baha, to include editions

--God Passes By, Page 381
published in the English, the French, the German, the Turkish, the Russian and Burmese languages, was steadily enlarged after His passing, through a vast multiplication in the number of books, treatises, pamphlets and leaflets, printed and circulated in no less than twenty-nine additional languages. In Spanish and in Portuguese; in the three Scandinavian languages, in Finnish and in Icelandic; in Dutch, Italian, Czech, Polish, Hungarian, Rumanian, Serbian, Bulgarian, Greek and Albanian; in Hebrew and in Esperanto, in Armenian, in Kurdish and in Amharic; in Chinese and in Japanese; as well as in five Indian languages, namely Urdu, Gujrati, Bengali, Hindi, and Sindhi, books, mostly through the initiative of individual Baha'is, and partly through the intermediary of Baha'i assemblies, were published, widely distributed, and placed in private as well as public libraries in both the East and the West. The literature of the Faith, moreover, is being translated at present into Latvian, Lithuanian, Ukrainian, Tamil, Mahratti, Pushtoo, Telegu, Kinarese, Singhalese, Malyalan, Oriya, Punjabi and Rajasthani.
No less remarkable has been the range of the literature produced and placed at the disposal of the general public in every continent of the globe, and carried by resolute and indefatigable pioneers to the furthermost ends of the earth, an enterprise in which the members of the American Baha'i community have again distinguished themselves. The publication of an English edition comprising selected passages from the more important and hitherto untranslated writings of Baha'u'llah, as well as of an English version of His "Epistle to the Son of the Wolf," and of a compilation, in the same language, of Prayers and Meditations revealed by His pen; the translation and publication of His "Hidden Words" in eight, of His "Kitab-i-Iqan" in seven, and of Abdu'l-Baha's "Some Answered Questions" in six, languages; the compilation of the third volume of Abdu'l-Baha's Tablets translated into English; the publication of books and treatises related to the principles of Baha'i belief and to the origin and development of the Administrative Order of the Faith; of an English translation of the Narrative of the early days of the Baha'i Revelation, written by the chronicler and poet, Nabil-i-Zarandi, subsequently published in Arabic and translated into German and Esperanto; of commentaries and of expositions of the Baha'i teachings, of administrative institutions and of kindred subjects, such as world federation, race unity and comparative religion by western authors and by former ministers of the Church --all these attest the diversified character of Baha'i publications, so closely paralleled by their extensive dissemination over the surface of

--God Passes By, Page 382
the globe. Moreover, the printing of documents related to the laws of the Kitab-i-Aqdas, of books and pamphlets dealing with Biblical prophecies, of revised editions of some of the writings of Baha'u'llah, of Abdu'l-Baha and of several Baha'i authors, of guides and study outlines for a wide variety of Baha'i books and subjects, of lessons in Baha'i Administration, of indexes to Baha'i books and periodicals, of anniversary cards and of calendars, of poems, songs, plays and pageants, of study outlines and a prayer-book for the training of Baha'i children, and of news letters, bulletins and periodicals issued in English, Persian, German, Esperanto, Arabic, French, Urdu, Burmese and Portuguese has contributed to swell the output and increase the diversity of Baha'i publications.
Of particular value and significance has been the production, over a period of many years, of successive volumes of biennial international record of Baha'i activity, profusely illustrated, fully documented, and comprising among other things a statement on the aims and purposes of the Faith and its Administrative Order, selections from its scriptures, a survey of its activities, a list of its centers in five continents, a bibliography of its literature, tributes paid to its ideals and achievements by prominent men and women in East and West, and articles dealing with its relation to present-day problems.
Nor would any survey of the Baha'i literature produced during the concluding decades of the first Baha'i century be complete without special reference being made to the publication of, and the far-reaching influence exerted by, that splendid, authoritative and comprehensive introduction to Baha'i history and teachings, penned by that pure-hearted and immortal promoter of the Faith, J. E. Esslemont, which has already been printed in no less than thirty-seven languages, and is being translated into thirteen additional languages, whose English version has already run into tens of thousands, which has been reprinted no less than nine times in the United States of America, whose Esperanto, Japanese and English versions have been transcribed into Braille, and to which royalty has paid its tribute, characterizing it as "a glorious book of love and goodness, strength and beauty," commending it to all, and affirming that "no man could fail to be better because of this Book."
Deserving special mention, moreover, is the establishment by the British National Spiritual Assembly of a Publishing Trust, registered as "The Baha'i Publishing Co." and acting as a publisher and wholesale distributor of Baha'i literature throughout the British Isles; the compilation by various Baha'i Assemblies throughout the East of no less

--God Passes By, Page 383
than forty volumes in manuscript of the authenticated and unpublished writings of the Bab, of Baha'u'llah and of Abdu'l-Baha; the translation into English of the Appendix to the Kitab-i-Aqdas, entitled "Questions and Answers," as well as the publication in Arabic and Persian by the Egyptian and Indian Baha'i National Spiritual Assemblies respectively of the Outline of Baha'i Laws on Matters of Personal Status, and of a brief outline by the latter Assembly of the laws relating to the burial of the dead; and the translation of a pamphlet into Maori undertaken by a Maori Baha'i in New Zealand. Reference should also be made to the collection and publication by the Spiritual Assembly of the Baha'is of Tihran of a considerable number of the addresses delivered by Abdu'l-Baha in the course of His Western tours; to the preparation of a detailed history of the Faith in Persian; to the printing of Baha'i certificates of marriage and divorce, in both Persian and Arabic, by a number of National Spiritual Assemblies in the East; to the issuance of birth and death certificates by the Persian Baha'i National Spiritual Assembly; to the preparation of forms of bequest available to believers wishing to make a legacy to the Faith; to the compilation of a considerable number of the unpublished Tablets of Abdu'l-Baha by the American Baha'i National Spiritual Assembly; to the translation into Esperanto, undertaken by the daughter of the famous Zamenhof, herself a convert to the Faith, of several Baha'i books, including some of the more important writings of Baha'u'llah and of Abdu'l-Baha; to the translation of a Baha'i booklet into Serbian by Prof. Bogdan Popovitch, one of the most eminent scholars attached to the University of Belgrade, and to the offer spontaneously made by Princess Ileana of Rumania (now Arch-Duchess Anton of Austria) to render into her own native language a Baha'i pamphlet written in English, and subsequently distributed in her native country.
The progress made in connection with the transcription of the Baha'i writings into Braille, should also be noted--a transcription which already includes such works as the English versions of the "Kitab-i-Iqan," of the "Hidden Words," of the "Seven Valleys," of the "Ishraqat," of the "Suriy-i-Haykal," of the "Words of Wisdom," of the "Prayers and Meditations of Baha'u'llah," of Abdu'l-Baha's "Some Answered Questions," of the "Promulgation of Universal Peace," of the "Wisdom of Abdu'l-Baha," of "The Goal of a New World Order," as well as of the English (two editions), the Esperanto and the Japanese versions of "Baha'u'llah and the New Era" and of pamphlets written in English, in French and in Esperanto.
Nor have those who have been primarily responsible for the enrichment

--God Passes By, Page 384
of the literature of the Faith and its translation into so many languages, been slow to disseminate it, by every means in their power, in their daily intercourse with individuals as well as in their official contacts with organizations whom they have been seeking to acquaint with the aims and principles of their Faith. The energy, the vigilance, the steadfastness displayed by these heralds of the Faith of Baha'u'llah and their elected representatives, under whose auspices the circulation of Baha'i literature has, of late years, assumed tremendous dimensions, merit the highest praise. From the reports prepared and circulated by the chief agencies entrusted with the task of the publication and distribution of this literature in the United States and Canada the remarkable facts emerge that, within the space of the eleven months ending February 28, 1943, over 19,000 books, 100,000 pamphlets, 3,000 study outlines, 4,000 sets of selected writings, and 1800 anniversary and Temple cards and folders had been either sold or distributed; that, in the course of two years, 376,000 pamphlets, outlining the character and purpose of the House of Worship, erected in the United States of America, had been printed; that over 300,000 pieces of literature had been distributed at the two World Fairs held in San Francisco and New York; that, in a period of twelve months, 1089 books had been donated to various libraries, and that, through the National Contacts Committee, during one year, more than 2,300 letters, with over 4,500 pamphlets, had reached authors, radio speakers, and representatives of the Jewish and Negro minorities, as well as various organizations interested in international affairs.
In the presentation of this vast literature to men of eminence and rank the elected representatives, as well as the traveling teachers, of the American Baha'i community, aided by Assemblies in other lands, have, likewise, exhibited an energy and determination as laudable as the efforts exerted for its production. To the King of England, to Queen Marie of Rumania, to President Franklin D. Roosevelt, to the Emperor of Japan, to the late President von Hindenburg, to the King of Denmark, to the Queen of Sweden, to King Ferdinand of Bulgaria, to the Emperor of Abyssinia, to the King of Egypt, to the late King Feisal of Iraq, to King Zog of Albania, to the late President Masaryk of Czechoslovakia, to the Presidents of Mexico, of Honduras, of Panama, of El-Salvador, of Guatemala, and of Porto Rico, to General Chiang Kaishek, to the Ex-Khedive of Egypt, to the Crown Prince of Sweden, to the Duke of Windsor, to the Duchess of Kent, to the Arch-Duchess Anton of Austria, to Princess Olga of Yugoslavia, to Princess Kadria of Egypt, to Princess Estelle Bernadotte of Wisborg, to Mahatma Gandhi,

--God Passes By, Page 385
to several ruling princes of India and to the Prime Ministers of all the states of the Australian Commonwealth--to these, as well as to other personages of lesser rank, Baha'i literature, touching various aspects of the Faith, has been presented, to some personally, to others through suitable intermediaries, either by individual believers or by the elected representatives of Baha'i communities.
Nor have these individual teachers and Assemblies been neglectful of their duty to place this literature at the disposal of the public in state, university and public libraries, thereby extending the opportunity to the great mass of the reading public of familiarizing itself with the history and precepts of the Revelation of Baha'u'llah. A mere enumeration of a number of the more important of these libraries would suffice to reveal the scope of these activities extending over five continents: the British Museum in London, the Bodleian Library at Oxford, the Library of Congress in Washington, the Peace Palace Library at the Hague, the Nobel Peace Foundation and Nansen Foundation Libraries at Oslo, the Royal Library in Copenhagen, the League of Nations Library in Geneva, the Hoover Peace Library, the Amsterdam University Library, the Library of Parliament in Ottawa, the Allahabad University Library, the Aligarh University Library, the University of Madras Library, the Shantineketan International University Library in Bolepur, the Uthmaniyyih University Library in Hyderabad, the Imperial Library in Calcutta, the Jamia Milli Library in Delhi, the Mysore University Library, the Bernard Library in Rangoon, the Jerabia Wadia Library in Poona, the Lahore Public Library, the Lucknow and Delhi University Libraries, the Johannesburg Public Library, the Rio de Janeiro Circulating libraries, the Manila National Library, the Hong Kong University Library, the Reykjavik public libraries, the Carnegie Library in the Seychelles Islands, the Cuban National Library, the San Juan Public Library, the Ciudad Trujillo University Library, the University and Carnegie Public libraries in Porto Rico, the Library of Parliament in Canberra, the Wellington Parliamentary Library. In all these, as well as in all the chief libraries of Australia and New Zealand, nine libraries in Mexico, several libraries in Mukden, Manchukuo, and more than a thousand public libraries, a hundred service libraries and two hundred university and college libraries, ncluding Indian colleges, in the United States and Canada, authoritative books on the Faith of Baha'u'llah have been placed.
State prisons and, since the outbreak of the war, army libraries have been included in the comprehensive scheme which the American Baha'i community has, through a special committee, devised for the

--God Passes By, Page 386
diffusion of the literature of the Faith. The interests of the blind, too, have not been neglected by that alert and enterprising community, as is shown by the placing of Baha'i books, transcribed by its members in Braille, in thirty libraries and institutes, in eighteen states of the United States of America, in Honolulu (Hawaii), in Regina (Saskatchewan), and in the Tokyo and Geneva Libraries for the Blind, as well as in a large number of circulating libraries connected with public libraries in various large cities of the North American continent.
Nor can I dismiss this subject without singling out for special reference her who, not only through her preponderating share in initiating measures for the translation and dissemination of Baha'i literature, but above all through her prodigious and indeed unique exertions in the international teaching field, has covered herself with a glory that has not only eclipsed the achievements of the teachers of the Faith among her contemporaries the globe around, but has outshone the feats accomplished by any of its propagators in the course of an entire century. To Martha Root, that archetype of Baha'i itinerant teachers and the foremost Hand raised by Baha'u'llah since Abdu'l-Baha's passing, must be awarded, if her manifold services and the supreme act of her life are to be correctly appraised, the title of Leading Ambassadress of His Faith and Pride of Baha'i teachers, whether men or women, in both the East and the West.
The first to arise, in the very year the Tablets of the Divine Plan were unveiled in the United States of America, in response to the epoch-making summons voiced in them by Abdu'l-Baha; embarking, with unswerving resolve and a spirit of sublime detachment, on her world journeys, covering an almost uninterrupted period of twenty years and carrying her four times round the globe, in the course of which she traveled four times to China and Japan and three times to India, visited every important city in South America, transmitted the message of the New Day to kings, queens, princes and princesses, presidents of republics, ministers and statesmen, publicists, professors, clergymen and poets, as well as a vast number of people in various walks of life, and contacted, both officially and informally, religious congresses, peace societies, Esperanto associations, socialist congresses, Theosophical societies, women's clubs and other kindred organizations, this indomitable soul has, by virtue of the character of her exertions and the quality of the victories she has won, established a record that constitutes the nearest approach to the example set by Abdu'l-Baha

--God Passes By, Page 387
Himself to His disciples in the course of His journeys throughout the West.
Her eight successive audiences with Queen Marie of Rumania, the first of which took place in January, 1926 in Controceni Palace in Bucharest, the second in 1927 in Pelisor Palace in Sinaia, followed by a visit in January of the ensuing year to her Majesty and her daughter Princess Ileana, at the royal palace in Belgrade, where they were staying as guests of the King and Queen of Yugoslavia, and later, in October, 1929, at the Queen's summer palace "Tehna Yuva," at Balcic, on the Black Sea, and again, in August, 1932 and February, 1933, at the home of Princess Ileana (now Arch-Duchess Anton of Austria) at Modling, near Vienna, followed a year later, in February, by another audience at Controceni Palace, and lastly, in February, 1936, in that same palace--these audiences stand out, by reason of the profound influence exerted by the visitor on her royal hostess, as witnessed by the successive encomiums from the Queen's own pen, as the most outstanding feature of those memorable journeys. The three invitations which that indefatigable champion of the Faith received to call on Prince Paul and Princess Olga of Yugoslavia at the Royal Palace in Belgrade; the lectures which she delivered in over four hundred universities and colleges in both the East and the West; her twice repeated visits to all German universities with the exception of two, as well as to nearly a hundred universities, colleges and schools in China; the innumerable articles which she published in newspapers and magazines in practically every country she visited; the numerous broadcasts which she delivered and the unnumbered books she placed in private and state libraries; her personal meetings with the statesmen of more than fifty countries, during her three-months stay in Geneva, in 1932, at the time of the Disarmament Conference; the painstaking efforts she exerted, while on her arduous journeys, in supervising the translation and production of a large number of versions of Dr. Esslemont's "Baha'u'llah and the New Era"; the correspondence exchanged wih, and the presentation of Baha'i books to, men of eminence and learning; her pilgrimage to Persia, and the touching homage paid by her to the memory of the heroes of the Faith when visiting the Baha'i historic sites in that country; her visit to Adrianople, where, in her overflowing love for Baha'u'llah, she searched out the houses where He had dwelt and the people whom He had met during His exile to that city, and where she was entertained by its governor and mayor; the ready and unfailing assistance extended by her to the administrators of the Faith in all countries where its institutions had been erected or were being

--God Passes By, Page 388
established--these may be regarded as the highlights of a service which, in many of its aspects, is without parallel in the entire history of the first Baha'i century.
No less impressive is the list of the names of those whom she interviewed in the course of the execution of her mission, including, in addition to those already mentioned, such royal personages and distinguished figures as King Haakon of Norway; King Feisal of Iraq; King Zog of Albania and members of his family; Princess Marina of Greece (now the Duchess of Kent); Princess Elizabeth of Greece; President Thomas G. Masaryk and President Eduard Benes of Czechoslovakia; the President of Austria; Dr. Sun Yat Sen; Dr. Nicholas Murray Butler, President of Columbia University; Prof. Bogdan Popovitch of Belgrade University; the Foreign Minister of Turkey, Tawfiq Rushdi Bey; the Chinese Foreign Minister and Minister of Education; the Lithuanian Foreign Minister; Prince Muhammad-'Ali of Egypt; Stephen Raditch; the Maharajas of Patiala, of Benares, and of Travancore; the Governor and the Grand Mufti of Jerusalem; Dr. Erling Eidem, Archbishop of Sweden; Sarojini Naidu; Sir Rabindranath Tagore; Madame Huda Sha'ravi, the Egyptian feminist leader; Dr. K. Ichiki, minister of the Japanese Imperial Household; Prof. Tetrujiro Inouye, Prof. Emeritus of the Imperial University of Tokyo; Baron Yoshiro Sakatani, member of the House of Peers of Japan and Mehmed Fuad, Doyen of the Faculty of Letters and President of the Institute of Turkish history.
Neither age nor ill-health, neither the paucity of literature which hampered her early efforts, nor the meager resources which imposed an added burden on her labors, neither the extremities of the climates to which she was exposed, nor the political disturbances which she encountered in the course of her journeys, could damp the zeal or deflect the purpose of this spiritually dynamic and saintly woman. Single-handed and, on more than one occasion, in extremely perilous circumstances, she continued to call, in clarion tones, men of diverse creeds, color and classes to the Message of Baha'u'llah, until, while in spite of a deadly and painful disease, the onslaught of which she endured with heroic fortitude, she hastened homeward to help in the recently launched Seven Year Plan, she was stricken down on her way, in far off Honolulu. There in that symbolic spot between the Eastern and Western Hemispheres, in both of which she had labored so mightily, she died, on September 28, 1939, and brought to its close a life which may well be regarded as the fairest fruit as yet yielded by the Formative Age of the Dispensation of Baha'u'llah.

--God Passes By, Page 389
To the injunction of Abdu'l-Baha bequeathed in His Will to follow in the footsteps of the disciples of Jesus Christ, "not to rest for a moment," to "travel throughout all regions" and to raise, "without rest and steadfast to the end," "in every land, the cry of `Ya Baha'u'l-Abha,'" this immortal heroine yielded an obedience of which the present as well as future generations may well be proud, and which they may emulate.
"Unrestrained as the wind," putting her "whole trust" in God, as "the best provision" for her journey, she fulfilled almost to the letter the wish so poignantly expressed by Abdu'l-Baha in the Tablets, whose summons she had instantly arisen to carry out: "O that I could travel, even though on foot and in the utmost poverty, to these regions, and, raising the call of `Ya Baha'u'l-Abha' in cities, villages, mountains, deserts and oceans, promote the Divine teachings! This, alas, I cannot do. How intensely I deplore it! Please God, ye may achieve it."
"I am deeply distressed to hear of the death of good Miss Martha Root," is the royal tribute paid to her memory by Princess Olga of Yugoslavia, on being informed of her death, "as I had no idea of it. We always enjoyed her visits in the past. She was so kind and gentle, and a real worker for peace. I am sure she will be sadly missed in her work."
"Thou art, in truth, a herald of the Kingdom and a harbinger of the Covenant," is the testimony from the unerring pen of the Center of Baha'u'llah's Covenant Himself, "Thou art truly self-sacrificing. Thou showest kindness unto all nations. Thou art sowing a seed that shall, in due time, give rise to thousands of harvests. Thou art planting a tree that shall eternally put forth leaves and blossoms and yield fruits, and whose shadow shall day by day grow in magnitude."
Of all the services rendered the Cause of Baha'u'llah by this star servant of His Faith, the most superb and by far the most momentous has been the almost instantaneous response evoked in Queen Marie of Rumania to the Message which that ardent and audacious pioneer had carried to her during one of the darkest moments of her life, an hour of bitter need, perplexity and sorrow. "It came," she herself in a letter had testified, "as all great messages come, at an hour of dire grief and inner conflict and distress, so the seed sank deeply."
Eldest daughter of the Duke of Edinburgh, who was the second son of that Queen to whom Baha'u'llah had, in a significant Tablet, addressed words of commendation; granddaughter of Czar Alexander II to whom an Epistle had been revealed by that same Pen; related by both birth and marriage to Europe's most prominent families; born in the Anglican Faith; closely associated through her marriage with the

--God Passes By, Page 390
Greek Orthodox Church, the state religion of her adopted country; herself an accomplished authoress; possessed of a charming and radiant personality; highly talented, clear-visioned, daring and ardent by nature; keenly devoted to all enterprises of a humanitarian character, she, alone among her sister-queens, alone among all those of royal birth or station, was moved to spontaneously acclaim the greatness of the Message of Baha'u'llah, to proclaim His Fatherhood, as well as the Prophethood of Muhammad, to commend the Baha'i teachings to all men and women, and to extol their potency, sublimity and beauty.
Through the fearless acknowledgment of her belief to her own kith and kin, and particularly to her youngest daughter; through three successive encomiums that constitute her greatest and abiding legacy to posterity; through three additional appreciations penned by her as her contribution to Baha'i publications; through several letters written to friends and associates, as well as those addressed to her guide and spiritual mother; through various tokens expressive of faith and gratitude for the glad-tidings that had been brought to her through the orders for Baha'i books placed by her and her youngest daughter; and lastly through her frustrated pilgrimage to the Holy Land for the express purpose of paying homage at the graves of the Founders of the Faith--through such acts as these this illustrious queen may well deserve to rank as the first of those royal supporters of the Cause of God who are to arise in the future, and each of whom, in the words of Baha'u'llah Himself, is to be acclaimed as "the very eye of mankind, the luminous ornament on the brow of creation, the fountainhead of blessings unto the whole world."
"Some of those of my caste," she, in a personal letter, has significantly testified, "wonder at and disapprove my courage to step forward pronouncing words not habitual for crowned heads to pronounce, but I advance by an inner urge I cannot resist. With bowed head I recognize that I too am but an instrument in greater Hands, and I rejoice in the knowledge."
A note which Martha Root, upon her arrival in Bucharest, sent to her Majesty and a copy of "Baha'u'llah and the New Era," which accompanied the note, and which so absorbed the Queen's attention that she continued reading it into the small hours of the morning, led, two days later, to the Queen's granting Martha Root an audience, on January 30, 1926, in Controceni Palace in Bucharest, in the course of which her Majesty avowed her belief that "these teachings are the solution for the world's problems"; and from these followed her publication, that same year on her own initiative, of those three epoch-making

--God Passes By, Page 391
testimonies which appeared in nearly two hundred newspapers of the United States and Canada, and which were subsequently translated and published in Europe, China, Japan, Australia, the Near East and the Islands of the seas.
In the first of these testimonies she affirmed that the writings of Baha'u'llah and Abdu'l-Baha are "a great cry toward peace, reaching beyond all limits of frontiers, above all dissensions about rites and dogmas... It is a wondrous message that Baha'u'llah and His Son Abdu'l-Baha have given us! They have not set it up aggressively, knowing that the germ of eternal truth which lies at its core cannot but take root and spread... It is Christ's message taken up anew, in the same words almost, but adapted to the thousand years and more difference that lies between the year one and today." She added a remarkable admonition, reminiscent of the telling words of Dr. Benjamin Jowett, who had hailed the Faith, in his conversation with his pupil, Prof. Lewis Campbell, as "the greatest light that has come into the world since the time of Jesus Christ," and cautioned him to "watch it" and never let it out of his sight. "If ever," wrote the Queen, "the name of Baha'u'llah or Abdu'l-Baha comes to your attention, do not put their writings from you. Search out their books, and let their glorious, peace-bringing, love-creating words and lessons sink into your hearts as they have into mine... Seek them and be the happier."
In another of these testimonies, wherein she makes a significant comment on the station of the Arabian Prophet, she declared: "God is all. Everything. He is the power behind all beings... His is the voice within us that shows us good and evil. But mostly we ignore or misunderstand this voice. Therefore, did He choose His Elect to come down amongst us upon earth to make clear His Word, His real meaning. Therefore the Prophets; therefore Christ, Muhammad, Baha'u'llah, for man needs from time to time a voice upon earth to bring God to him, to sharpen the realization of the existence of the true God. Those voices sent to us had to become flesh, so that with our earthly ears we should be able to hear and understand."
In appreciation of these testimonies a communication was addressed to her, in the name of the followers of Baha'u'llah in East and West, and in the course of the deeply touching letter which she sent in reply she wrote: "Indeed a great light came to me with the Message of Baha'u'llah and Abdu'l-Baha... My youngest daughter finds also great strength and comfort in the teachings of the beloved Masters. We pass on the Message from mouth to mouth, and all those we give it to see a light suddenly lighting before them, and much that was

--God Passes By, Page 392
obscure and perplexing becomes simple, luminous and full of hope as never before. That my open letter was a balm to those suffering for the Cause, is indeed a great happiness to me, and I take it as a sign that God accepted my humble tribute. The occasion given me to be able to express myself publicly was also His work, for indeed it was a chain of circumstances of which each link led me unwittingly one step further, till suddenly all was clear before my eyes and I understood why it had been. Thus does He lead us finally to our ultimate destiny ...Little by little the veil is lifting, grief tore it in two. And grief was also a step leading me ever nearer truth; therefore do I not cry out against grief!"
In a significant and moving letter to an intimate American friend of hers, residing in Paris, she wrote: "Lately a great hope has come to me from one Abdu'l-Baha. I have found in His and His Father, Baha'u'llah's Message of faith, all my yearning for real religion satisfied ...What I mean: these Books have strengthened me beyond belief, and I am now ready to die any day full of hope. But I pray God not to take me away yet, for I still have a lot of work to do."
And again in one of her later appreciations of the Faith: "The Baha'i teaching brings peace and understanding. It is like a wide embrace gathering all those who have long searched for words of hope... Saddened by the continual strife amongst believers of many confessions and wearied of their intolerance towards each other, I discovered in the Baha'i teaching the real spirit of Christ so often denied and misunderstood." And again, this wonderful confession: "The Baha'i teaching brings peace to the soul and hope to the heart. To those in search of assurance the words of the Father are as a fountain in the desert after long wandering."
"The beautiful truth of Baha'u'llah," she wrote to Martha Root, "is with me always, a help and an inspiration. What I wrote was because my heart overflowed with gratitude for the reflection you brought me. I am happy if you think I helped. I thought it might bring truth nearer because my words are read by so many."
In the course of a visit to the Near East she expressed her intention of visiting the Baha'i Shrines, and, accompanied by her youngest daughter, actually passed through Haifa, and was within sight of her goal, when she was denied the right to make the pilgrimage she had planned--to the keen disappointment of the aged Greatest Holy Leaf who had eagerly expected her arrival. A few months later, in June, 1931, she wrote in the course of a letter to Martha Root: "Both Ileana and I were cruelly disappointed at having been prevented going to the

--God Passes By, Page 393
holy Shrines ... but at that time we were going through a cruel crisis, and every movement I made was being turned against me and being politically exploited in an unkind way. It caused me a good deal of suffering and curtailed my liberty most unkindly... But the beauty of truth remains, and I cling to it through all the vicissitudes of a life become rather sad... I am glad to hear that your traveling has been so fruitful, and I wish you continual success knowing what a beautiful Message you are carrying from land to land."
After this sad disappointment she wrote to a friend of her childhood who dwelt near Akka, in a house formerly occupied by Baha'u'llah: "It was indeed nice to hear from you, and to think that you are of all things living near Haifa and are, as I am, a follower of the Baha'i teachings. It interests me that you are living in that special house... I was so intensely interested and studied each photo intently. It must be a lovely place ... and the house you live in, so incredibly attractive and made precious by its associations with the Man we all venerate..."
Her last public tribute to the Faith she had dearly loved was made two years before her death. "More than ever today," she wrote, "when the world is facing such a crisis of bewilderment and unrest, must we stand firm in Faith seeking that which binds together instead of tearing asunder. To those searching for light, the Baha'i teachings offer a star which will lead them to deeper understanding, to assurance, peace and goodwill with all men."
Martha Root's own illuminating record is given in one of her articles as follows: "For ten years Her Majesty and her daughter, H.R.H. Princess Ileana (now Arch-Duchess Anton) have read with interest each new book about the Baha'i Movement, as soon as it came from the press... Received in audience by Her Majesty in Pelisor Palace, Sinaia, in 1927, after the passing of His Majesty King Ferdinand, her husband, she graciously gave me an interview, speaking of the Baha'i teachings about immortality. She had on her table and on the divan a number of Baha'i books, for she had just been reading in each of them the Teachings about life after death. She asked the writer to give her greeting to ... the friends in Iran and to the many American Baha'is, who she said had been so remarkably kind to her during her trip through the United States the year before... Meeting the Queen again on January 19, 1928, in the Royal Palace in Belgrade, where she and H.R.H. Princess Ileana were guests of the Queen of Yugoslavia--and they had brought some of their Baha'i books with

--God Passes By, Page 394
them--the words that I shall remember longest of all that her dear Majesty said were these: `The ultimate dream which we shall realize is that the Baha'i channel of thought has such strength, it will serve little by little to become a light to all those searching for the real expression of Truth'... Then in the audience in Controceni Palace, on February 16, 1934, when her Majesty was told that the Rumanian translation of `Baha'u'llah and the New Era' had just been published in Bucharest, she said she was so happy that her people were to have the blessing of reading this precious teaching... And now today, February 4, 1936, I have just had another audience with Her Majesty in Controceni Palace, in Bucharest... Again Queen Marie of Rumania received me cordially in her softly lighted library, for the hour was six o'clock... What a memorable visit it was!... She also told me that when she was in London she had met a Baha'i, Lady Blomfield, who had shown her the original Message that Baha'u'llah had sent to her grand-mother, Queen Victoria, in London. She asked the writer about the progress of the Baha'i Movement, especially in the Balkan countries... She spoke too of several Baha'i books, the depths of "Iqan," and especially of "Gleanings from the Writings of Baha'u'llah," which she said was a wonderful book! To quote her own words: `Even doubters would find a powerful strength in it, if they would read it alone, and would give their souls time to expand.' ...I asked her if I could perhaps speak of the brooch which historically is precious to Baha'is, and she replied, `Yes, you may.' Once, and it was in 1928, Her dear Majesty had given the writer a gift, a lovely and rare brooch which had been a gift to the Queen from her royal relatives in Russia some years ago. It was two little wings of wrought gold and silver, set with tiny diamond chips, and joined together with one large pearl. `Always you are giving gifts to others, and I am going to give you a gift from me,' said the Queen smiling, and she herself clasped it nto my dress. The wings and the pearl made it seem `Light-bearing' Baha'i! It was sent the same week to Chicago as a gift to the Baha'i Temple ... and at the National Baha'i Convention which was in session that spring, a demur was made--should a gift from the Queen be sold? Should it not be kept as a souvenir of the first Queen who arose to promote the Faith of Baha'u'llah? However, it was sold immediately and the money given to the Temple, for all Baha'is were giving to the utmost to forward this mighty structure, the first of its kind in the United States of America. Mr. Willard Hatch, a Baha'i of Los Angeles, Calif., who bought the exquisite brooch, took it to Haifa, Palestine, in 1931, and placed it in the

--God Passes By, Page 395
Archives on Mt. Carmel, where down the ages it will rest with the Baha'i treasures..."
In July, 1938, Queen Marie of Rumania passed away. A message of condolence was communicated, in the name of all Baha'i communities in East and West, to her daughter, the Queen of Yugoslavia, to which she replied expressing "sincere thanks to all of Baha'u'llah's followers." The National Spiritual Assembly of the Baha'is of Persia addressed, on behalf of the followers of the Faith in Baha'u'llah's native land, a letter expressive of grief and sympathy to her son, the King of Rumania and the Rumanian Royal Family, the text of which was in both Persian and English. An expression of profound and loving sympathy was sent by Martha Root to Princess Ileana, and was gratefully acknowledged by her. Memorial gatherings were held in the Queen's memory, at which a meed of honor was paid to her bold and epochal confession of faith in the Fatherhood of Baha'u'llah, to her recognition of the station of the Prophet of Islam and to the several encomiums from her pen. On the first anniversary of her death the National Spiritual Assembly of the Baha'is of the United States and Canada demonstrated its grateful admiration and affection for the deceased Queen by associating itself, through an imposing floral offering, with the impressive memorial service, held in her honor, and arranged by the Rumanian Minister, in Bethlehem Chapel, at the Cathedral of Washington, D.C., at which the American delegation, headed by the Secretary of State and including government officials and representatives of the Army and Navy, the British, French and Italian Ambassadors, and representatives of other European embassies and legations joined in a common tribute to one who, apart from the imperishable renown achieved by her in the Kingdom of Baha'u'llah, had earned, in this earthly life, the esteem and love of many a soul living beyond the confines of her own country.
Queen Marie's acknowledgment of the Divine Message stands as the first fruits of the vision which Baha'u'llah had seen long before in His captivity, and had announced in His Kitab-i-Aqdas. "How great," He wrote, "the blessedness that awaits the King who will arise to aid My Cause in My Kingdom, who will detach himself from all else but Me!... All must glorify his name, must reverence his station, and aid him to unlock the cities with the keys of My Name, the Omnipotent Protector of all that inhabit the visible and invisible kingdoms. Such a king is the very eye of mankind, the luminous ornament on the brow of creation, the fountain-head of blessings unto the whole world.

--God Passes By, Page 396
Offer up, O people of Baha, your substance, nay your very lives for his assistance."
The American Baha'i community, crowned with imperishable glory by these signal international services of Martha Root, was destined, as the first Baha'i century drew to a close, to distinguish itself, through the concerted efforts of its members, both at home and abroad, by further achievements of such scope and quality that no survey of the teaching activities of the Faith in the course of that century can afford to ignore them. It would be no exaggeration to say that these colossal achievements, with the amazing results which flowed from them, could only have been effected through the harnessing of all the agencies of a newly established Administrative Order, operating in conformity with a carefully conceived Plan, and that they constitute a befitting conclusion to the record of a hundred years of sublime endeavor in the service of the Cause of Baha'u'llah.
That the community of His followers in the United States and Canada should have carried off the palm of victory in the concluding years of such a glorious century is not a matter for surprise. Its accomplishments during the last two decades of the Heroic, and throughout the first fifteen years of the Formative Age of the Baha'i Dispensation, had already augured well for its future, and had paved the way for its final victory ere the expiration of the first century of the Baha'i Era.
The Bab had in His Qayyumu'l-Asma', almost a hundred years previously, sounded His specific summons to the "peoples of the West" to "issue forth" from their "cities" and aid His Cause. Baha'u'llah, in His Kitab-i-Aqdas, had collectively addressed the Presidents of the Republics of the entire Americas, bidding them arise and "bind with the hands of justice the broken," and "crush the oppressor" with the "rod of the commandments" of their Lord, and had, moreover, anticipated in His writings the appearance "in the West" of the "signs of His Dominion." Abdu'l-Baha had, on His part, declared that the "illumination" shed by His Father's Revelation upon the West would acquire an "extraordinary brilliancy," and that the "light of the Kingdom" would "shed a still greater illumination upon the West" than upon the East. He had extolled the American continent in particular as "the land wherein the splendors of His Light shall be revealed, where the mysteries of His Faith shall be unveiled," and affirmed that "it will lead all nations spiritually." More specifically still, He had singled out the Great Republic of the West, the leading nation of that continent, declaring that its people were "indeed worthy of being the first to

--God Passes By, Page 397
build the Tabernacle of the Most Great Peace and proclaim the oneness of mankind," that it was "equipped and empowered to accomplish that which will adorn the pages of history, to become the envy of the world, and be blest in both the East and the West."
The first act of His ministry had been to unfurl the standard of Baha'u'llah in the very heart of that Republic. This was followed by His own prolonged visit to its shores, by His dedication of the first House of Worship to be built by the community of His disciples in that land, and finally by the revelation, in the evening of His life, of the Tablets of the Divine Plan, investing His disciples with a mandate to plant the banner of His Father's Faith, as He had planted it in their own land, in all the continents, the countries and islands of the globe. He had, furthermore, acclaimed one of their most celebrated presidents as one who, through the ideals he had expounded and the institutions he had inaugurated, had caused the "dawn" of the Peace anticipated by Baha'u'llah to break; had voiced the hope that from their country "heavenly illumination" may "stream to all the peoples of the world"; had designated them in those Tablets as "Apostles of Baha'u'llah"; had assured them that, "should success crown" their "enterprise," "the throne of the Kingdom of God will, in the plenitude of its majesty and glory, be firmly established"; and had made the stirring announcement that "the moment this Divine Message is propagated" by them "through the continents of Europe, of Asia, of Africa and of Australasia, and as far as the islands of the Pacific, this community will find itself securely established upon the throne of an everlasting dominion," and that "the whole earth" would "resound with the praises of its majesty and greatness."
That Community had already, in the lifetime of Him Who had created it, tenderly nursed and repeatedly blessed it, and had at last conferred upon it so distinctive a mission, arisen to launch the enterprise of the Mashriqu'l-Adhkar through the purchase of its land and the laying of its foundations. It had despatched its teachers to the East and to the West to propagate the Cause it had espoused, had established the basis of its community life, and had, since His passing, erected the superstructure and commenced the external ornamentation of its Temple. It had, moreover, assumed a preponderating share in the task of erecting the framework of the Administrative Order of the Faith, of championing its cause, of demonstrating its independent character, of enriching and disseminating its literature, of lending moral and material assistance to its persecuted followers, of repelling the assaults of its adversaries and of winning the allegiance of royalty

--God Passes By, Page 398
to its Founder. Such a splendid record was to culminate, as the century approached its end, in the initiation of a Plan--the first stage in the execution of the Mission entrusted to it by Abdu'l-Baha--which, within the space of seven brief years, was to bring to a successful completion the exterior ornamentation of the Mashriqu'l-Adhkar, to almost double the number of Spiritual Assemblies functioning in the North American continent, to bring the total number of localities in which Baha'is reside to no less than thirteen hundred and twenty-two in that same continent, to establish the structural basis of the Administrative Order in every state of the United States and every province of Canada, and by laying a firm anchorage in each of the twenty Republics of Central and South America, to swell to sixty the number of the sovereign states included within its orbit.
Many and diverse forces combined now to urge the American Baha'i community to strong action: the glowing exhortations and promises of Baha'u'llah and His behest to erect in His name Houses of Worship; the directions issued by Abdu'l-Baha in fourteen Tablets addressed to the believers residing in the Western, the Central, the North Eastern and Southern States of the North American Republic and in the Dominion of Canada; His prophetic utterances regarding the future of the Mashriqu'l-Adhkar in America; the influence of the new Administrative Order in fostering and rendering effective an eager spirit of cooperation; the example of Martha Root who, though equipped with no more than a handful of inadequately translated leaflets, had traveled to South America and visited every important city in that continent; the tenacity and self-sacrifice of the fearless and brilliant Keith Ransom-Kehler, the first American martyr, who, journeying to Persia had pleaded in numerous interviews with ministers, ecclesiastics and government officials the cause of her down-trodden brethren in that land, had addressed no less than seven petitions to the Shah, and, heedless of the warnings of age and ill-health, had at last succumbed in Isfahan. Other factors which spurred the members of that community to fresh sacrifices and adventure were their eagerness to reinforce the work intermittently undertaken through the settlement and travels of a number of pioneers, who had established the first center of the Faith in Brazil, circumnavigated the South American continent and visited the West Indies and distributed literature in various countries of Central and South America; the consciousness of their pressing responsibilities in the face of a rapidly deteriorating international situation; the realization that the first Baha'i century was fast speeding to a close and their anxiety to bring to a befitting conclusion

--God Passes By, Page 399
an enterprise that had been launched thirty years previously. Undeterred by the immensity of the field, the power wielded by firmly entrenched ecclesiastical organizations, the political instability of some of the countries in which they were to settle, the climatic conditions they were to encounter, and the difference in language and custom of the people amongst whom they were to reside, and keenly aware of the crying needs of the Faith in the North American continent, the members of the American Baha'i community arose, as one man, to inaugurate a threefold campaign, carefully planned and systematically conducted, designed to establish a Spiritual Assembly in every virgin state and province in North America, to form a nucleus of resident believers in each of the Republics of Central and South America, and to consummate the exterior ornamentation of the Mashriqu'l-Adhkar.
A hundred activities, administrative and educational, were devised and pursued for the prosecution of this noble Plan. Through the liberal contribution of funds; through the establishment of an Inter-America Committee and the formation of auxiliary Regional Teaching Committees; through the founding of an International School to provide training for Baha'i teachers; through the settlement of pioneers in virgin areas and the visits of itinerant teachers; through the dissemination of literature in Spanish and Portuguese; through the initiation of teacher training courses and extension work by groups and local Assemblies; through newspaper and radio publicity; through the exhibition of Temple slides and models; through inter-community conferences and lectures delivered in universities and colleges; through the intensification of teaching courses and Latin American studies at summer schools--through these and other activities the prosecutors of this Seven-Year Plan have succeeded in sealing the triumph of what must be regarded as the greatest collective enterprise ever launched by the followers of Baha'u'llah in the entire history of the first Baha'i century.
Indeed, ere the expiry of that century not only had the work on the Temple been completed sixteen months before the appointed time, but instead of one tiny nucleus in every Latin Republic, Spiritual Assemblies had already been established in Mexico City and Puebla (Mexico), in Buenos Aires (Argentina), in Guatemala City (Guatemala), in Santiago (Chile), in Montevideo (Uruguay), in Quito (Ecuador), in Bogota (Colombia), in Lima (Peru), in Asuncion (Paraguay), in Tegucigalpa (Honduras), in San Salvador (El-Salvador), in San Jose and Puntarenas (Costa Rica), in Havana (Cuba) and in Port-au-Prince (Haiti). Extension work, in which newly

--God Passes By, Page 400
fledged Latin American believers were participating, had, moreover, been initiated, and was being vigorously carried out, in the Republics of Mexico, Brazil, Argentina, Chile, Panama and Costa Rica; believers had established their residence not only in the capital cities of all the Latin American Republics, but also in such centers as Veracruz, Cananea and Tacubaya (Mexico), in Balboa and Christobal (Panama), in Recife (Brazil), in Guayaquil and Ambato (Ecuador), and in Temuco and Magellanes (Chile); the Spiritual Assemblies of the Baha'is of Mexico City and of San Jose had been incorporated; in the former city a Baha'i center, comprising a library, a reading room and a lecture room, had been founded; Baha'i Youth Symposiums had been observed in Havana, Buenos Aires and Santiago, whilst a distributing center of Baha'i literature for Latin America had been established in Buenos Aires.
Nor was this gigantic enterprise destined to be deprived, in its initial stage, of a blessing that was to cement the spiritual union of the Americas--a blessing flowing from the sacrifice of one who, at the very dawn of the Day of the Covenant, had been responsible for the establishment of the first Baha'i centers in both Europe and the Dominion of Canada, and who, though seventy years of age and suffering from ill-health, undertook a six thousand mile voyage to the capital of Argentina, where, while still on the threshold of her pioneer service, she suddenly passed away, imparting through such a death to the work initiated in that Republic an impetus which has already enabled it, through the establishment of a distributing center of Baha'i literature for Latin America and through other activities, to assume the foremost position among its sister Republics.
To May Maxwell, laid to rest in the soil of Argentina; to Hyde Dunn, whose dust reposes in the Antipodes, in the city of Sydney; to Keith Ransom-Kehler, entombed in distant Isfahan; to Susan Moody and Lillian Kappes and their valiant associates who lie buried in Tihran; to Lua Getsinger, reposing forever in the capital of Egypt, and last but not least to Martha Root, interred in an island in the bosom of the Pacific, belong the matchless honor of having conferred, through their services and sacrifice, a lustre upon the American Baha'i community for which its representatives, while celebrating at their historic, their first All-American Convention, their hard-won victories, may well feel eternally grateful.
Gathered within the walls of its national Shrine--the most sacred Temple ever to be reared to the glory of Baha'u'llah; commemorating at once the centenary of the birth of the Babi Dispensation, of the

--God Passes By, Page 401
inauguration of the Baha'i era, of the inception of the Baha'i Cycle and of the birth of Abdu'l-Baha, as well as the fiftieth anniversary of the establishment of the Faith in the Western Hemisphere; associated in its celebration with the representatives of American Republics, foregathered in the close vicinity of a city that may well pride itself on being the first Baha'i center established in the Western world, this community may indeed feel, on this solemn occasion, that it has, in its turn, through the triumphal conclusion of the first stage of the Plan traced for it by Abdu'l-Baha, shed a lasting glory upon its sister communities in East and West, and written, in golden letters, the concluding pages in the annals of the first Baha'i century.

--God Passes By, Page 402
Retrospect and Prospect

Thus drew to a close the first century of the Baha'i era--an epoch which, in its sublimity and fecundity, is without parallel in the entire field of religious history, and indeed in the annals of mankind. A process, God-impelled, endowed with measureless potentialities, mysterious in its workings, awful in the retribution meted out to every one seeking to resist its operation, infinitely rich in its promise for the regeneration and redemption of human kind, had been set in motion in Shiraz, had gained momentum successively in Tihran, Baghdad, Adrianople and Akka, had projected itself across the seas, poured its generative influences into the West, and manifested the initial evidences of its marvelous, world-energizing force in the midst of the North American continent.
It had sprung from the heart of Asia, and pressing westward had gathered speed in its resistless course, until it had encircled the earth with a girdle of glory. It had been generated by the son of a mercer in the province of Fars, had been reshaped by a nobleman of Nur, had been reinforced through the exertions of One Who had spent the fairest years of His youth and manhood in exile and imprisonment, and had achieved its most conspicuous triumphs in a country and amidst a people living half the circumference of the globe distant from the land of its origin. It had repulsed every onslaught directed against it, torn down every barrier opposing its advance, abased every proud antagonist who had sought to sap its strength, and had exalted to heights of incredible courage the weakest and humblest among those who had arisen and become willing instruments of its revolutionizing power. Heroic struggles and matchless victories, interwoven with appalling tragedies and condign punishments, have formed the pattern of its hundred year old history.
A handful of students, belonging to the Shaykhi school, sprung from the Ithna-'Ashariyyih sect of Shi'ah Islam, had, in consequence of the operation of this process, been expanded and transformed into a world community, closely knit, clear of vision, alive, consecrated by the sacrifice of no less than twenty thousand martyrs; supranational; non-sectarian; non-political; claiming the status, and assuming the functions, of a world religion; spread over five continents and the islands of the seas; with ramifications extending over sixty sovereign

--God Passes By, Page 403
states and seventeen dependencies; equipped with a literature translated and broadcast in forty languages; exercising control over endowments representing several million dollars; recognized by a number of governments in both the East and the West; integral in aim and outlook; possessing no professional clergy; professing a single belief; following a single law; animated by a single purpose; organically united through an Administrative Order, divinely ordained and unique in its features; including within its orbit representatives of all the leading religions of the world, of various classes and races; faithful to its civil obligations; conscious of its civic responsibilities, as well as of the perils confronting the society of which it forms a part; sharing the sufferings of that society and confident of its own high destiny.
The nucleus of this community had been formed by the Bab, soon after the night of the Declaration of His Mission to Mulla Husayn in Shiraz. A clamor in which the Shah, his government, his people and the entire ecclesiastical hierarchy of his country unanimously joined had greeted its birth. Captivity, swift and cruel, in the mountains of Adhirbayjan, had been the lot of its youthful Founder, almost immediately after His return from His pilgrimage to Mecca. Amidst the solitude of Mah-Ku and Chihriq, He had instituted His Covenant, formulated His laws, and transmitted to posterity the overwhelming majority of His writings. A conference of His disciples, headed by Baha'u'llah, had, in the hamlet of Badasht, abrogated in dramatic circumstances the laws of the Islamic, and ushered in the new, Dispensation. In Tabriz He had, in the presence of the Heir to the Throne and the leading ecclesiastical dignitaries of Adhirbayjan, publicly and unreservedly voiced His claim to be none other than the promised, the long-awaited Qa'im. Tempests of devastating violence in Mazindaran, Nayriz, Zanjan and Tihran had decimated the ranks of His followers and robbed Him of the noblest and most valuable of His supporters. He Himself had to witness the virtual annihilation of His Faith and the loss of most of the Letters of the Living, and, after experiencing, in His own person, a series of bitter humiliations, He had been executed by a firing squad in the barrack-square of Tabriz. A blood bath of unusual ferocity had engulfed the greatest heroine of His Faith, had further denuded it of its adherents, had extinguished the life of His trusted amanuensis and repository of His last wishes, and swept Baha'u'llah into the depths of the foulest dungeon of Tihran.
In the pestilential atmosphere of the Siyah-Chal, nine years after that historic Declaration, the Message proclaimed by the Bab had

--God Passes By, Page 404
yielded its fruit, His promise had been redeemed, and the most glorious, the most momentous period of the Heroic Age of the Baha'i era had dawned. A momentary eclipse of the newly risen Sun of Truth, the world's greatest Luminary, had ensued, as a result of Baha'u'llah's precipitate banishment to Iraq by order of Nasiri'd-Din Shah, of His sudden withdrawal to the mountains of Kurdistan, and of the degradation and confusion that afflicted the remnant of the persecuted community of His fellow-disciples in Baghdad. A reversal in the fortunes of a fast declining community, following His return from His two-year retirement, had set in, bringing in its wake the recreation of that community, the reformation of its morals, the enhancement of its prestige, the enrichment of its doctrine, and culminating in the Declaration of His Mission in the garden of Najibiyyih to His immediate companions on the eve of His banishment to Constantinople. Another crisis--the severest a struggling Faith was destined to experience in the course of its history--precipitated by the rebellion of the Bab's nominee and the iniquities perpetrated by him and by the evil genius that had seduced him, had, in Adrianople, well nigh disrupted the newly consolidated forces of the Faith and all but destroyed in a baptism of fire the community of the Most Great Name which Baha'u'llah had called into being. Cleansed of the pollution of this "Most Great Idol," undeterred by the convulsion that had seized it, an indestructible Faith had, in the strength of the Covenant instituted by the Bab, now surmounted the most formidable obstacles it was ever to meet; and in this very hour it reached its meridian glory through the proclamation of the Mission of Baha'u'llah to the kings, the rulers and ecclesiastical leaders of the world in both the East and the West. Close on the heels of this unprecedented victory had followed the climax of His sufferings, a banishment to the penal colony of Akka, decreed by Sultan Abdu'l-'Aziz. This had been hailed by vigilant enemiesas the signal for the final extermination of a much feared and hated adversary, and it had heaped upon that Faith in this fortress-town, designated by Baha'u'llah as His "Most Great Prison," calamities from both within and without, such as it had never before experienced. The formulation of the laws and ordinances of a new-born Dispensation and the enunciation and reaffirmation of its fundamental principles--the warp and woof of a future Administrative Order--had, however, enabled a slowly maturing Revelation, in spite of this tide of tribulations, to advance a stage further and yield its fairest fruit.
The ascension of Baha'u'llah had plunged into grief and bewilderment

--God Passes By, Page 405
His loyal supporters, quickened the hopes of the betrayers of His Cause, who had rebelled against His God-given authority, and rejoiced and encouraged His political as well as ecclesiastical adversaries. The Instrument He had forged, the Covenant He had Himself instituted, had canalized, after His passing, the forces released by Him in the course of a forty-year ministry, had preserved the unity of His Faith and provided the impulse required to propel it forward to achieve its destiny. The proclamation of this new Covenant had been followed by yet another crisis, precipitated by one of His own sons on whom, according to the provisions of that Instrument, had been conferred a rank second to none except the Center of that Covenant Himself. Impelled by the forces engendered by the revelation of that immortal and unique Document, an unbreachable Faith (having registered its initial victory over the Covenant-breakers), had, under the leadership of Abdu'l-Baha, irradiated the West, illuminated the Western fringes of Europe, hoisted its banner in the heart of the North American continent, and set in motion the processes that were to culminate in the transfer of the mortal remains of its Herald to the Holy Land and their entombment in a mausoleum on Mt. Carmel, as well as in the erection of its first House of Worship in Russian Turkistan. A major crisis, following swiftly upon the signal victories achieved in East and West, attributable to the monstrous intrigues of the Arch-breaker of Baha'u'llah's Covenant and to the orders issued by the tyrannical Abdu'l-Hamid, had exposed, during more than seven years, the Heart and Center of the Faith to imminent peril, filled with anxiety and anguish its followers and postponed the execution of the enterprises conceived for its spread and consolidation. Abdu'l-Baha's historic journeys in Europe and America, soon after the fall of that tyrant and the collapse of his regime, had dealt a staggering blow to the Covenant-breakers, had consolidated the colossal enterprise He had undertakn in the opening years of His ministry, had raised the prestige of His Father's Faith to heights it had never before attained, had been instrumental in proclaiming its verities far and wide, and had paved the way for the diffusion of its light over the Far East and as far as the Antipodes. Another major crisis--the last the Faith was to undergo at its world center--provoked by the cruel Jamal Pasha, and accentuated by the anxieties of a devastating world war, by the privations it entailed and the rupture of communications it brought about, had threatened with still graver peril the Head of the Faith Himself, as well as the holiest sanctuaries enshrining the remains of its twin Founders. The revelation of the Tablets of the

--God Passes By, Page 406
Divine Plan, during the somber days of that tragic conflict, had, in the concluding years of Abdu'l-Baha's ministry, invested the members of the leading Baha'i community in the West--the champions of a future Administrative Order--with a world mission which, in the concluding years of the first Baha'i century, was to shed deathless glory upon the Faith and its administrative institutions. The conclusion of that long and distressing conflict had frustrated the hopes of that military despot and inflicted an ignominious defeat on him, had removed, once and for all, the danger that had overshadowed for sixty-five years the Founder of the Faith and the Center of His Covenant, fulfilled the prophecies recorded by Him in His writings, enhanced still further the prestige of His Faith and its Leader, and been signalized by the spread of His Message to the continent of Australia.
The sudden passing of Abdu'l-Baha, marking the close of the Primitive Age of the Faith, had, as had been the case with the ascension of His Father, submerged in sorrow and consternation His faithful disciples, imparted fresh hopes to the dwindling followers of both Mirza Yahya and Mirza Muhammad-'Ali, and stirred to feverish activity political as well as ecclesiastical adversaries, all of whom anticipated the impending dismemberment of the communities which the Center of the Covenant had so greatly inspired and ably led. The promulgation of His Will and Testament, inaugurating the Formative Age of the Baha'i era, the Charter delineating the features of an Order which the Bab had announced, which Baha'u'llah had envisioned, and whose laws and principles He had enunciated, had galvanized these communities in Europe, Asia, Africa and America into concerted action, enabling them to erect and consolidate the framework of this Order, by establishing its local and national Assemblies, by framing the constitutions of these Assemblies, by securing the recognition on the part of the civil authorities in various countries of these institutions, by founding administrative headquarters, by raising the superstructure of the first House of Worship in the West, by establishing and extending the scope of the endowments of the Faith and by obtaining the full recognition by the civil authorities of the religious character of these endowments at its world center as well as in the North American continent.
A severe, a historic censure pronounced by a Muslim ecclesiastical court in Egypt had, whilst this mighty process--the laying of the structural basis of the Baha'i world Administrative Order--was being initiated, officially expelled all adherents of the Faith of Muslim extraction from Islam, had condemned them as heretics and brought

--God Passes By, Page 407
the members of a proscribed community face to face with tests and perils of a character they had never known before. The unjust decision of a civil court in Baghdad, instigated by Shi'ah enemies, in Iraq, and the decree issued by a still more redoubtable adversary in Russia had, moreover, robbed the Faith, on the one hand, of one of its holiest centers of pilgrimage, and denied it, on the other, the use of its first House of Worship, initiated by Abdu'l-Baha and erected in the course of His ministry. And finally, inspired by this unexpected declaration made by an age-long enemy--marking the first step in the march of their Faith towards total emancipation--and undaunted by this double blow struck at its institutions, the followers of Baha'u'llah, already united and fully equipped through the agencies of a firmly established Administrative Order, had arisen to crown the immortal records of the first Baha'i century by vindicating the independent character of their Faith, by enforcing the fundamental laws ordained in their Most Holy Book, by demanding and in some cases obtaining, the recognition by the ruling authorities of their right to be classified as followers of an independent religion, by securing from the world's highest Tribunal its condemnation of the injustice they had suffered at the hands of their persecutors, by establishing their residence in no less than thirty-four additional countries, as well as in thirteen dependencies, by disseminating their literature in twenty-nine additional languages, by enrolling a Queen in the ranks of the supporters of their Cause, and lastly by launching an enterprise which, as that century approached its end, enabled them to complete the exterior ornamentation of their second House of Worship, and to bring to a successful conclusion the first stage of the Plan which Abdu'l-Baha had conceived for the world-wide and systematic propagation of their Faith.
Kings, emperors, princes, whether of the East or of the West, had, as we look back upon the tumultuous record of an entire century, either ignored the summons of its Founders, or derided their Message, or decreed their exile and banishment, or barbarously persecuted their followers, or sedulously striven to discredit their teachings. They were visited by the wrath of the Almighty, many losing their thrones, some witnessing the extinction of their dynasties, a few being assassinated or covered with shame, others finding themselves powerless to avert the cataclysmic dissolution of their kingdoms, still others being degraded to positions of subservience in their own realms. The Caliphate, its arch-enemy, had unsheathed the sword against its Author and thrice pronounced His banishment. It was humbled to

--God Passes By, Page 408
dust, and, in its ignominious collapse, suffered the same fate as the Jewish hierarchy, the chief persecutor of Jesus Christ, had suffered at the hands of its Roman masters, in the first century of the Christian Era, almost two thousand years before. Members of various sacerdotal orders, Shi'ah, Sunni, Zoroastrian and Christian, had fiercely assailed the Faith, branded as heretic its supporters, and labored unremittingly to disrupt its fabric and subvert its foundations. The most redoubtable and hostile amongst these orders were either overthrown or virtually dismembered, others rapidly declined in prestige and influence, all were made to sustain the impact of a secular power, aggressive and determined to curtail their privileges and assert its own authority. Apostates, rebels, betrayers, heretics, had exerted their utmost endeavors, privily or openly, to sap the loyalty of the followers of that Faith, to split their ranks or assault their institutions. These enemies were, one by one, some gradually, others with dramatic swiftness, confounded, dispersed, swept away and forgotten. Not a few among its leading figures, its earliest disciples, its foremost champions, the companions and fellow-exiles of its Founders, trusted amanuenses and secretaries of its Author and of the Center of His Covenant, even some of those who were numbered among the kindred of the Manifestation Himself, not excluding the nominee of the Bab and the son of Baha'u'llah, named by Him in the Book of His Covenant, had allowed themselves to pass out from under its shadow, to bring shame upon it, through acts of indelible infamy, and to provoke crises of such dimensions as have never been experienced by any previous religion. All were precipitated, without exception, from the enviable positions they occupied, many of them lived to behold the frustration of their designs, others were plunged into degradation and misery, utterly impotent to impair the unity, or stay the march, of the Faith they had so shamelessly forsaken. Ministers, ambassadors an other state dignitaries had plotted assiduously to pervert its purpose, had instigated the successive banishments of its Founders, and maliciously striven to undermine its foundations. They had, through such plottings, unwittingly brought about their own downfall, forfeited the confidence of their sovereigns, drunk the cup of disgrace to its dregs, and irrevocably sealed their own doom. Humanity itself, perverse and utterly heedless, had refused to lend a hearing ear to the insistent appeals and warnings sounded by the twin Founders of the Faith, and later voiced by the Center of the Covenant in His public discourses in the West. It had plunged into two desolating wars of unprecedented magnitude, which have deranged its equilibrium, mown

--God Passes By, Page 409
down its youth, and shaken it to its roots. The weak, the obscure, the down-trodden had, on the other hand, through their allegiance to so mighty a Cause and their response to its summons, been enabled to accomplish such feats of valor and heroism as to equal, and in some cases to dwarf, the exploits of those men and women of undying fame whose names and deeds adorn the spiritual annals of mankind.
Despite the blows leveled at its nascent strength, whether by the wielders of temporal and spiritual authority from without, or by black-hearted foes from within, the Faith of Baha'u'llah had, far from breaking or bending, gone from strength to strength, from victory to victory. Indeed its history, if read aright, may be said to resolve itself into a series of pulsations, of alternating crises and triumphs, leading it ever nearer to its divinely appointed destiny. The outburst of savage fanaticism that greeted the birth of the Revelation proclaimed by the Bab, His subsequent arrest and captivity, had been followed by the formulation of the laws of His Dispensation, by the institution of His Covenant, by the inauguration of that Dispensation in Badasht, and by the public assertion of His station in Tabriz. Widespread and still more violent uprisings in the provinces, His own execution, the blood bath which followed it and Baha'u'llah's imprisonment in the Siyah-Chal had been succeeded by the breaking of the dawn of the Baha'i Revelation in that dungeon. Baha'u'llah's banishment to Iraq, His withdrawal to Kurdistan and the confusion and distress that afflicted His fellow-disciples in Baghdad had, in turn, been followed by the resurgence of the Babi community, culminating in the Declaration of His Mission in the Najibiyyih Garden. Sultan Abdu'l-'Aziz's decree summoning Him to Constantinople and the crisis precipitated by Mirza Yahya had been succeeded by the proclamation of that Mission to the crowned heads of the world and its ecclesiastical leaders. Baha'u'llah's banishment to the penal colony of Akka, with all its attendant troubles and miseries, had, in its turn, led to the promulgation of the laws and ordinances of His Revelation and to the institution of His Covenant, the last act of His life. The fiery tests engendered by the rebellion of Mirza Muhammad-'Ali and his associates had been succeeded by the introduction of the Faith of Baha'u'llah in the West and the transfer of the Bab's remains to the Holy Land.The renewal of Abdu'l-Baha's incarceration and the perils and anxieties consequent upon it had resulted in the downfall of Abdu'l-Hamid, in Abdu'l-Baha's release from His confinement, in the entombment of the Bab's remains on Mt. Carmel, and in the triumphal journeys undertaken by the Center of the Covenant Himself

--God Passes By, Page 410
in Europe and America. The outbreak of a devastating world war and the deepening of the dangers to which Jamal Pasha and the Covenant-breakers had exposed Him had led to the revelation of the Tablets of the Divine Plan, to the flight of that overbearing Commander, to the liberation of the Holy Land, to the enhancement of the prestige of the Faith at its world center, and to a marked expansion of its activities in East and West. Abdu'l-Baha's passing and the agitation which His removal had provoked had been followed by the promulgation of His Will and Testament, by the inauguration of the Formative Age of the Baha'i era and by the laying of the foundations of a world-embracing Administrative Order. And finally, the seizure of the keys of the Tomb of Baha'u'llah by the Covenant-breakers, the forcible occupation of His House in Baghdad by the Shi'ah community, the outbreak of persecution in Russia and the expulsion of the Baha'i community from Islam in Egypt had been succeeded by the public assertion of the independent religious status of the Faith by its followers in East and West, by the recognition of that status at its world center, by the pronouncement of the Council of the League of Nations testifying to the justice of its claims, by a remarkable expansion of its international teaching activities and its literature, by the testimonials of royalty to its Divine origin, and by the completion of the exterior ornamentation of its first House of Worship in the western world.
The tribulations attending the progressive unfoldment of the Faith of Baha'u'llah have indeed been such as to exceed in gravity those from which the religions of the past have suffered. Unlike those religions, however, these tribulations have failed utterly to impair its unity, or to create, even temporarily, a breach in the ranks of its adherents. It has not only survived these ordeals, but has emerged, purified and inviolate, endowed with greater capacity to face and surmount any crisis which its resistless march may engender in the future.
Mighty indeed have been the tasks accomplished and the victories achieved by this sorely-tried yet undefeatable Faith within the space of a century! Its unfinished tasks, its future victories, as it stands on the threshold of the second Baha'i century, are greater still. In the brief space of the first hundred years of its existence it has succeeded in diffusing its light over five continents, in erecting its outposts in the furthermost corners of the earth, in establishing, on an impregnable basis its Covenant with all mankind, in rearing the fabric of its world-encompassing Administrative Order, in casting off many of the

--God Passes By, Page 411
shackles hindering its total emancipation and world-wide recognition, in registering its initial victories over royal, political and ecclesiastical adversaries, and in launching the first of its systematic crusades for the spiritual conquest of the whole planet.
The institution, however, which is to constitute the last stage in the erection of the framework of its world Administrative Order, functioning in close proximity to its world spiritual center, is as yet unestablished. The full emancipation of the Faith itself from the fetters of religious orthodoxy, the essential prerequisite of its universal recognition and of the emergence of its World Order, is still unachieved. The successive campaigns, designed to extend the beneficent influence of its System, according to Abdu'l-Baha's Plan, to every country and island where the structural basis of its Administrative Order has not been erected, still remain to be launched. The banner of Ya Baha'u'l-Abha which, as foretold by Him, must float from the pinnacles of the foremost seat of learning in the Islamic world is still unhoisted. The Most Great House, ordained as a center of pilgrimage by Baha'u'llah in His Kitab-i-Aqdas, is as yet unliberated. The third Mashriqu'l-Adhkar to be raised to His glory, the site of which has recently been acquired, as well as the Dependencies of the two Houses of Worship already erected in East and West, are as yet unbuilt. The dome, the final unit which, as anticipated by Abdu'l-Baha, is to crown the Sepulcher of the Bab is as yet unreared. The codification of the Kitab-i-Aqdas, the Mother-Book of the Baha'i Revelation, and the systematic promulgation of its laws and ordinances, are as yet unbegun. The preliminary measures for the institution of Baha'i courts, invested with the legal right to apply and execute those laws and ordinances, still remain to be undertaken. The restitution of the first Mashriqu'l-Adhkar of the Baha'i world and the recreation of the community that so devotedly reared it, have yet to be accomplished. The sovereign who, as foreshadowed in Baha'u'llah's Most Holy Book, must adorn the throne of His native land, and cast the shadow of royal protection over His long-persecuted followers, is as yet undiscovered. The contest that must ensue as a result of the concerted onslughts which, as prophesied by Abdu'l-Baha, are to be delivered by the leaders of religions as yet indifferent to the advance of the Faith, is as yet unfought. The Golden Age of the Faith itself that must witness the unification of all the peoples and nations of the world, the establishment of the Most Great Peace, the inauguration of the Kingdom of the Father upon earth, the coming of age of the entire human race and the birth of a world civilization,

--God Passes By, Page 412
inspired and directed by the creative energies released by Baha'u'llah's World Order, shining in its meridian splendor, is still unborn and its glories unsuspected.
Whatever may befall this infant Faith of God in future decades or in succeeding centuries, whatever the sorrows, dangers and tribulations which the next stage in its world-wide development may engender, from whatever quarter the assaults to be launched by its present or future adversaries may be unleashed against it, however great the reverses and setbacks it may suffer, we, who have been privileged to apprehend, to the degree our finite minds can fathom, the significance of these marvelous phenomena associated with its rise and establishment, can harbor no doubt that what it has already achieved in the first hundred years of its life provides sufficient guarantee that it will continue to forge ahead, capturing loftier heights, tearing down every obstacle, opening up new horizons and winning still mightier victories until its glorious mission, stretching into the dim ranges of time that lie ahead, is totally fulfilled.