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Riḍván-Botschaft 1982 á Das Universale Haus der Gerechtigkeit á Bahá'í Verlag GmbH, Auflage 1.01-Online (1982)
April 1982 ‐ Ridván‐Botschaft 1982
Das soeben abgelaufene Jahr war von Triumphen geprägt, deren Bedeutung für die weitere
Entwicklung der Sache Gottes noch gar nicht abzuschätzen ist und die zum großen Teil eine
unmittelbare Folge des standhaften Heldenmutes der geliebten persischen Freunde
gegenüber den grausamen Verfolgungen sind, die sie zu erdulden haben. Durch diese
Ereignisse bieten sich so viele goldene Gelegenheiten des Lehrens und der weiteren
Proklamation, daß, wenn sie beherzt und voller Begeisterung ergriffen werden,
Neuerklärungen in großem Umfang und ein erhöhtes Ansehen des Glaubens überhaupt
nicht ausbleiben können.
Der erfreuliche Fortschritt beim Bau des Mashriquʹl‐Adhkárs in Indien und West‐Samoa, die
Eröffnung der zweiten Baháʹí‐Hörfunksenders von Lateinamerika in Peru, die Einrichtung
des europäischen Büros der Internationalen Baháʹí‐Gemeinde in Genf, die ständigen
Fortschritte in der zweiten Phase des Siebenjahresplanes, die ermutigende Ausweitung der
systematischen Baháʹí‐Kindererziehung, das Opfer und die großzügige Zuwendung
finanzieller Mittel durch eine wachsende Zahl von Freunden ‐ das alles sind Beweise der
überreichen Bestätigungen, mit welchen Baháʹuʹlláh die hingebungsvollen Bemühungen
Seiner Geliebten auf der ganzen Welt belohnt. Die weltweite Aufmerksamkeit, die dem
Glauben in den Medien zuteil wird und durch die sich die Tore für die Massenproklamation
der göttlichen Botschaft weit aufgetan haben, und die verständnisvolle Art, wie in den
höchsten Beratungsgremien der Menschheit darüber gesprochen wird, was auch zu
entsprechenden Aktionen unabhängiger Regierungen und internationaler Behörden führt ‐
das sind Vorgänge, für die es in der Baháʹí‐Geschichte bisher keine Parallele gibt.
All dies, geliebte Freunde, verheißt Gutes für das kommende Jahr, das reich ist an Baháʹí‐
Ereignissen. Der fünfzigste Jahrestag des Hinscheidens des Größten Heiligen Blattes wird bei
den fünf internationalen Konferenzen begangen werden; außerdem erscheint zu diesem
Anlaß ein Buch, das im Weltzentrum zusammengestellt wurde und Texte über das Größte
Heilige Blatt sowie etwa hundert von ihr geschriebene Briefe enthält. Der Umzug des
Universalen Hauses der Gerechtigkeit in seinen endgültigen Amtssitz wird ebenfalls dieses
Jahr stattfinden. Im November wird der fünfundzwanzigste Jahrestag des Hinscheidens
unseres geliebten Hüters zugleich die Halbzeit des Siebenjahresplanes markieren, und am
Ende des Jahres wird die fünfte internationale Tagung stehen, zu der die Mitglieder der
Nationalen Geistigen Räte der ganzen Welt nach Haifa kommen werden, um das Universale
Haus der Gerechtigkeit zu wählen.
Die hervorragende und unschätzbare Tätigkeit der geliebten Hände der Sache Gottes ist eine
Quelle des Stolzes und der Freude für die gesamte Baháʹí‐Welt. Die Übernahme
weitergehender Verpflichtungen durch jedes Kontinentale Berateramt erweist sich als
uneingeschränkter Erfolg, und wir sprechen dem Internationalen Lehrzentrum und allen
Beratern unseren herzlichen Dank und unsere Bewunderung aus für den großen Beitrag, den
sie in steigendem Maße für die Festigung und Entwicklung der embryonalen Weltordnung
Baháʹuʹlláhs leisten.
Was die Baháʹí‐Jugend betrifft, die Erben der heldenhaften frühen Gläubigen, deren Werk sie
nun weiterführen, so rufen wir sie auf, an diesem Tag des weitverbreiteten Interesses an der
Sache Gottes ihre Anstrengungen zu verdoppeln, ihre Altersgenossen für die göttliche
Botschaft zu begeistern und sich so selbst auf den Tag vorzubereiten, an dem sie altgediente
Gläubige sein werden, fähig, jede Aufgabe anzunehmen, die ihnen auferlegt werden mag.
Wir tragen diese Stelle aus der Feder Baháʹuʹlláhs an sie heran:
»Gesegnet, wer sich in der Blüte seiner Jugend und am Mittag seines Lebens erhebt, der
Sache des Herrn des Anfangs und des Endes zu dienen und sein Herz mit Seiner Liebe zu
schmücken. Die Offenbarung einer solchen Gnade ist größer als die Erschaffung der Himmel
und der Erde. Gesegnet sind die Standhaften und wohl steht es um die, die beständig sind.«
Die aufgehende Sonne der Offenbarung Baháʹuʹlláhs übt jetzt sichtlich ihre Wirkung auf die
Welt und auch auf die Baháʹí‐Gemeinde aus. Jeder Gläubige, jeder örtliche und Nationale
Geistige Rat trifft jetzt in ständig steigendem Maße auf lang erträumte, herausfordernde
Gelegenheiten zum Lehren, begleitet von einem Regen der Bestätigungen. Der von `Abduʹl‐
Bahá ausgesäte, keimkräftige Same beginnt jetzt innerhalb der göttlich verordneten, von
Shoghi Effendi dargelegten und fest begründeten Ordnung aufzusprießen. Die Menschheit
ist fast in die Knie gezwungen; wir sehen sie verwirrt und hirtenlos, hungrig nach dem Brot
des Lebens. Dies ist für uns der Tag des Dienstes; denn wir haben diese himmlische
Nahrung anzubieten. Die Völker sind enttäuscht von unzulänglichen politischen Theorien,
sozialen Systemen und Ordnungen; sie sehnen sich, bewußt oder unbewußt, nach der Liebe
Gottes und der Vereinigung mit Ihm. Unsere Antwort auf diese wachsende
Herausforderung muß eine mächtig anschwellende Woge wirksamen Lehrens sein, die das
göttliche Feuer, welches Baháʹuʹlláh in unseren Herzen entfacht hat, weitergibt, bis aus
Millionen von Seelen, durch Seine Liebe entflammt, eine Feuersbrunst emporsteigt, als
beredtes Zeugnis, daß der Tag, für den die vornehmsten Leuchten unseres Glaubens so innig
gebetet haben, endlich angebrochen ist.
April 1982 ‐ Ridván‐Botschaft 1982
Das soeben abgelaufene Jahr war von Triumphen geprägt, deren Bedeutung für die weitere
Entwicklung der Sache Gottes noch gar nicht abzuschätzen ist und die zum großen Teil eine
unmittelbare Folge des standhaften Heldenmutes der geliebten persischen Freunde
gegenüber den grausamen Verfolgungen sind, die sie zu erdulden haben. Durch diese
Ereignisse bieten sich so viele goldene Gelegenheiten des Lehrens und der weiteren
Proklamation, daß, wenn sie beherzt und voller Begeisterung ergriffen werden,
Neuerklärungen in großem Umfang und ein erhöhtes Ansehen des Glaubens überhaupt
nicht ausbleiben können.
Der erfreuliche Fortschritt beim Bau des Mashriquʹl‐Adhkárs in Indien und West‐Samoa, die
Eröffnung der zweiten Baháʹí‐Hörfunksenders von Lateinamerika in Peru, die Einrichtung
des europäischen Büros der Internationalen Baháʹí‐Gemeinde in Genf, die ständigen
Fortschritte in der zweiten Phase des Siebenjahresplanes, die ermutigende Ausweitung der
systematischen Baháʹí‐Kindererziehung, das Opfer und die großzügige Zuwendung
finanzieller Mittel durch eine wachsende Zahl von Freunden ‐ das alles sind Beweise der
überreichen Bestätigungen, mit welchen Baháʹuʹlláh die hingebungsvollen Bemühungen
Seiner Geliebten auf der ganzen Welt belohnt. Die weltweite Aufmerksamkeit, die dem
Glauben in den Medien zuteil wird und durch die sich die Tore für die Massenproklamation
der göttlichen Botschaft weit aufgetan haben, und die verständnisvolle Art, wie in den
höchsten Beratungsgremien der Menschheit darüber gesprochen wird, was auch zu
entsprechenden Aktionen unabhängiger Regierungen und internationaler Behörden führt ‐
das sind Vorgänge, für die es in der Baháʹí‐Geschichte bisher keine Parallele gibt.
All dies, geliebte Freunde, verheißt Gutes für das kommende Jahr, das reich ist an Baháʹí‐
Ereignissen. Der fünfzigste Jahrestag des Hinscheidens des Größten Heiligen Blattes wird bei
den fünf internationalen Konferenzen begangen werden; außerdem erscheint zu diesem
Anlaß ein Buch, das im Weltzentrum zusammengestellt wurde und Texte über das Größte
Heilige Blatt sowie etwa hundert von ihr geschriebene Briefe enthält. Der Umzug des
Universalen Hauses der Gerechtigkeit in seinen endgültigen Amtssitz wird ebenfalls dieses
Jahr stattfinden. Im November wird der fünfundzwanzigste Jahrestag des Hinscheidens
unseres geliebten Hüters zugleich die Halbzeit des Siebenjahresplanes markieren, und am
Ende des Jahres wird die fünfte internationale Tagung stehen, zu der die Mitglieder der
Nationalen Geistigen Räte der ganzen Welt nach Haifa kommen werden, um das Universale
Haus der Gerechtigkeit zu wählen.
Die hervorragende und unschätzbare Tätigkeit der geliebten Hände der Sache Gottes ist eine
Quelle des Stolzes und der Freude für die gesamte Baháʹí‐Welt. Die Übernahme
weitergehender Verpflichtungen durch jedes Kontinentale Berateramt erweist sich als
uneingeschränkter Erfolg, und wir sprechen dem Internationalen Lehrzentrum und allen
Beratern unseren herzlichen Dank und unsere Bewunderung aus für den großen Beitrag, den
sie in steigendem Maße für die Festigung und Entwicklung der embryonalen Weltordnung
Baháʹuʹlláhs leisten.
Was die Baháʹí‐Jugend betrifft, die Erben der heldenhaften frühen Gläubigen, deren Werk sie
nun weiterführen, so rufen wir sie auf, an diesem Tag des weitverbreiteten Interesses an der
Sache Gottes ihre Anstrengungen zu verdoppeln, ihre Altersgenossen für die göttliche
Botschaft zu begeistern und sich so selbst auf den Tag vorzubereiten, an dem sie altgediente
Gläubige sein werden, fähig, jede Aufgabe anzunehmen, die ihnen auferlegt werden mag.
Wir tragen diese Stelle aus der Feder Baháʹuʹlláhs an sie heran:
»Gesegnet, wer sich in der Blüte seiner Jugend und am Mittag seines Lebens erhebt, der
Sache des Herrn des Anfangs und des Endes zu dienen und sein Herz mit Seiner Liebe zu
schmücken. Die Offenbarung einer solchen Gnade ist größer als die Erschaffung der Himmel
und der Erde. Gesegnet sind die Standhaften und wohl steht es um die, die beständig sind.«
Die aufgehende Sonne der Offenbarung Baháʹuʹlláhs übt jetzt sichtlich ihre Wirkung auf die
Welt und auch auf die Baháʹí‐Gemeinde aus. Jeder Gläubige, jeder örtliche und Nationale
Geistige Rat trifft jetzt in ständig steigendem Maße auf lang erträumte, herausfordernde
Gelegenheiten zum Lehren, begleitet von einem Regen der Bestätigungen. Der von `Abduʹl‐
Bahá ausgesäte, keimkräftige Same beginnt jetzt innerhalb der göttlich verordneten, von
Shoghi Effendi dargelegten und fest begründeten Ordnung aufzusprießen. Die Menschheit
ist fast in die Knie gezwungen; wir sehen sie verwirrt und hirtenlos, hungrig nach dem Brot
des Lebens. Dies ist für uns der Tag des Dienstes; denn wir haben diese himmlische
Nahrung anzubieten. Die Völker sind enttäuscht von unzulänglichen politischen Theorien,
sozialen Systemen und Ordnungen; sie sehnen sich, bewußt oder unbewußt, nach der Liebe
Gottes und der Vereinigung mit Ihm. Unsere Antwort auf diese wachsende
Herausforderung muß eine mächtig anschwellende Woge wirksamen Lehrens sein, die das
göttliche Feuer, welches Baháʹuʹlláh in unseren Herzen entfacht hat, weitergibt, bis aus
Millionen von Seelen, durch Seine Liebe entflammt, eine Feuersbrunst emporsteigt, als
beredtes Zeugnis, daß der Tag, für den die vornehmsten Leuchten unseres Glaubens so innig
gebetet haben, endlich angebrochen ist.
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Source : www.bahai-biblio.org
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Traduction de courtoisie
MAISON UNIVERSELLE DE JUSTICE
Centre mondial bahá'í, Haïfa, Israël
Ridván 139 / 1982
Aux Bahá'ís du monde
Amis chèrement aimés,
L'année qui s'achève a été marquée par des triomphes d'une portée inappréciable pour l'épanouissement de la cause de Dieu, dont beaucoup découlèrent directement de l'héroïsme persévérant manifesté par nos chers amis persans face à la persécution perpétrée à leur égard. Le fait de cette évolution offre ces opportunités en or pour l'enseignement et une nouvelle proclamation qui ne peuvent que conduire, si elles sont saisies avec l'énergie et l'enthousiasme requis, à des conversions sur une plus grande échelle et à un surcroît de prestige.
L'avancement réconfortant des travaux de construction des Mashriqu'l-Adhkár(s) de l'Inde et des Samoa occidentales, 1'inauguration de la deuxième station de radio bahá'íe de l'Amérique latine au Pérou, la création d'un bureau européen de la Communauté Internationale Bahá'íe à Genève, les progrès constants intervenus durant la deuxième phase du Plan de Sept ans, l'expansion encourageante de l'éducation bahá'íe systématique des enfants, l'afflux de fonds, à la fois généreux et empreint de sacrifice de la part de plus en plus d'amis, tout cela atteste des nombreuses confirmations octroyées par Bahá'u'lláh pour récompenser les dévoués efforts que ses bien aimés déploient dans le monde. L'intérêt général accordé à la foi par les médias, qui ouvrirent largement les portes à la proclamation universelle du message divin et la sympathie témoignée envers la foi lors de débats devant les plus hauts conseils de l'humanité, qui furent suivis d'actions prises par des gouvernements souverains et des autorités internationales, sont sans précédent dans l'histoire bahá'íe.
Tout ceci, chers amis, augure bien pour l'année à venir qui est riche en événements bahá'ís. Le cinquantième anniversaire du décès de la Plus Sainte Feuille sera commémoré lors des cinq Conférences internationales et honoré par la publication d'un livre, préparé au centre Mondial, contenant des textes à son sujet et une centaine de ses propres lettres ; l'installation de la Maison Universelle de Justice dans son siège permanent aura lieu ; en novembre, le vingt-cinquième anniversaire du décès de notre Gardien bien-aimé coïncidera avec la date se situant à mi-chemin du Plan de Sept ans et l'année se terminera par la cinquième convention internationale au cours de laquelle les membres des Assemblées Spirituelles nationales du monde viendront à Haïfa pour élire la Maison Universelle de Justice.
Les activités éminentes et inestimables des Mains de la Cause bien-aimées sont une source de fierté et de joie pour le monde bahá'í tout entier. L'engagement de chaque Corps continental des Conseillers d'assumer de plus grandes responsabilités se révèle très réussi et nous adressons nos chaleureux remerciements et exprimons notre admiration au Centre International d'Enseignement et à tous les Conseillers pour la grande contribution qu'ils ont apportée, dans une mesure toujours grandissante, à la stabilité et au développement de l'ordre mondial embryonnaire de Bahá'u'lláh
Quant aux jeunes bahá'ís, légataires des premiers croyants héroïques et s'appuyant à présent sur leurs œuvres, nous faisons appel à eux pour qu'ils redoublent leurs efforts, en ce moment d'intérêt universel pour la Cause de Dieu, afin d'enthousiasmer leurs contemporains par le message divin et de les préparer ainsi pour le jour où ils deviendront des vétérans capables d'assumer n'importe quelle tâche leur incombant. Nous leur offrons ce passage de la plume de Bahá'u'lláh : " Béni est celui qui dans la fleur de sa jeunesse et au printemps de sa vie se lève pour servir la cause du Seigneur du commencement et de la fin, et pare son cœur de son amour. L'apparition de cette grâce est plus grande que la création des cieux et de la terre. Bénis sont le persévérants et heureux les êtres fermes. "
L'effet du soleil levant de la révélation de Bahá'u'lláh s'étend visiblement sur le monde et la communauté bahá'íe elle-même. Des opportunités, longtemps rêvées pour l'enseignement, soutenues par les confirmations divines, mettent maintenant au défi, en nombre toujours plus grand, chaque croyant, chaque Assemblée Spirituelle Nationale et Locale. Les graines en puissance semées par 'Abdu'l-Bahá vont germer dans le cadre de l'ordre divinement ordonné, interprété et fermement établi par le Gardien bien-aimé. L'humanité est presque à genoux, égarée et sans berger, ayant faim et cherchant le pain de la vie. C'est le temps de service ; nous disposons de cette nourriture céleste à offrir. Les peuples sont désillusionnés par des théories politiques, des systèmes et des ordres sociaux déficients ; ils désirent vivement, consciemment ou inconsciemment, l'amour de Dieu et sa rencontre avec lui. Il faut que nous répondions à ce défi croissant par un puissant essor d'enseignement pour transmettre le feu divin que Bahá'u'lláh a allumé dans nos cœurs jusqu'à ce qu'un embrasement enflammant des milliers d'âmes pour son amour témoigne finalement que le jour pour lequel les principaux Luminaires de notre foi ont si ardemment prié s'est enfin levé.
LA MAISON UNIVERSELLE DE JUSTICE.
Source : www.bahai-biblio.org
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Traduction de courtoisie
MAISON UNIVERSELLE DE JUSTICE
Centre mondial bahá'í, Haïfa, Israël
Ridván 139 / 1982
Aux Bahá'ís du monde
Amis chèrement aimés,
L'année qui s'achève a été marquée par des triomphes d'une portée inappréciable pour l'épanouissement de la cause de Dieu, dont beaucoup découlèrent directement de l'héroïsme persévérant manifesté par nos chers amis persans face à la persécution perpétrée à leur égard. Le fait de cette évolution offre ces opportunités en or pour l'enseignement et une nouvelle proclamation qui ne peuvent que conduire, si elles sont saisies avec l'énergie et l'enthousiasme requis, à des conversions sur une plus grande échelle et à un surcroît de prestige.
L'avancement réconfortant des travaux de construction des Mashriqu'l-Adhkár(s) de l'Inde et des Samoa occidentales, 1'inauguration de la deuxième station de radio bahá'íe de l'Amérique latine au Pérou, la création d'un bureau européen de la Communauté Internationale Bahá'íe à Genève, les progrès constants intervenus durant la deuxième phase du Plan de Sept ans, l'expansion encourageante de l'éducation bahá'íe systématique des enfants, l'afflux de fonds, à la fois généreux et empreint de sacrifice de la part de plus en plus d'amis, tout cela atteste des nombreuses confirmations octroyées par Bahá'u'lláh pour récompenser les dévoués efforts que ses bien aimés déploient dans le monde. L'intérêt général accordé à la foi par les médias, qui ouvrirent largement les portes à la proclamation universelle du message divin et la sympathie témoignée envers la foi lors de débats devant les plus hauts conseils de l'humanité, qui furent suivis d'actions prises par des gouvernements souverains et des autorités internationales, sont sans précédent dans l'histoire bahá'íe.
Tout ceci, chers amis, augure bien pour l'année à venir qui est riche en événements bahá'ís. Le cinquantième anniversaire du décès de la Plus Sainte Feuille sera commémoré lors des cinq Conférences internationales et honoré par la publication d'un livre, préparé au centre Mondial, contenant des textes à son sujet et une centaine de ses propres lettres ; l'installation de la Maison Universelle de Justice dans son siège permanent aura lieu ; en novembre, le vingt-cinquième anniversaire du décès de notre Gardien bien-aimé coïncidera avec la date se situant à mi-chemin du Plan de Sept ans et l'année se terminera par la cinquième convention internationale au cours de laquelle les membres des Assemblées Spirituelles nationales du monde viendront à Haïfa pour élire la Maison Universelle de Justice.
Les activités éminentes et inestimables des Mains de la Cause bien-aimées sont une source de fierté et de joie pour le monde bahá'í tout entier. L'engagement de chaque Corps continental des Conseillers d'assumer de plus grandes responsabilités se révèle très réussi et nous adressons nos chaleureux remerciements et exprimons notre admiration au Centre International d'Enseignement et à tous les Conseillers pour la grande contribution qu'ils ont apportée, dans une mesure toujours grandissante, à la stabilité et au développement de l'ordre mondial embryonnaire de Bahá'u'lláh
Quant aux jeunes bahá'ís, légataires des premiers croyants héroïques et s'appuyant à présent sur leurs œuvres, nous faisons appel à eux pour qu'ils redoublent leurs efforts, en ce moment d'intérêt universel pour la Cause de Dieu, afin d'enthousiasmer leurs contemporains par le message divin et de les préparer ainsi pour le jour où ils deviendront des vétérans capables d'assumer n'importe quelle tâche leur incombant. Nous leur offrons ce passage de la plume de Bahá'u'lláh : " Béni est celui qui dans la fleur de sa jeunesse et au printemps de sa vie se lève pour servir la cause du Seigneur du commencement et de la fin, et pare son cœur de son amour. L'apparition de cette grâce est plus grande que la création des cieux et de la terre. Bénis sont le persévérants et heureux les êtres fermes. "
L'effet du soleil levant de la révélation de Bahá'u'lláh s'étend visiblement sur le monde et la communauté bahá'íe elle-même. Des opportunités, longtemps rêvées pour l'enseignement, soutenues par les confirmations divines, mettent maintenant au défi, en nombre toujours plus grand, chaque croyant, chaque Assemblée Spirituelle Nationale et Locale. Les graines en puissance semées par 'Abdu'l-Bahá vont germer dans le cadre de l'ordre divinement ordonné, interprété et fermement établi par le Gardien bien-aimé. L'humanité est presque à genoux, égarée et sans berger, ayant faim et cherchant le pain de la vie. C'est le temps de service ; nous disposons de cette nourriture céleste à offrir. Les peuples sont désillusionnés par des théories politiques, des systèmes et des ordres sociaux déficients ; ils désirent vivement, consciemment ou inconsciemment, l'amour de Dieu et sa rencontre avec lui. Il faut que nous répondions à ce défi croissant par un puissant essor d'enseignement pour transmettre le feu divin que Bahá'u'lláh a allumé dans nos cœurs jusqu'à ce qu'un embrasement enflammant des milliers d'âmes pour son amour témoigne finalement que le jour pour lequel les principaux Luminaires de notre foi ont si ardemment prié s'est enfin levé.
LA MAISON UNIVERSELLE DE JUSTICE.
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