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Riḍván-Botschaft 1984 á Das Universale Haus der Gerechtigkeit á Bahá'í Verlag GmbH, Auflage 1.01-Online (1984)
April 1984 ‐ Ridván‐Botschaft 141
Das Heraustreten aus der Verborgenheit, das während der ersten fünf Jahre des
Siebenjahresplanes so kennzeichnend für die Sache Gottes war, ist mit äußeren wie inneren
Veränderungen einhergegangen, die sich auf die Baháʹí‐Weltgemeinde auswirken. Nach
außen hin gibt es Anzeichen, daß sich in der noch weitgehend uninformierten Öffentlichkeit
ein immerhin freundliches Bild über die Sache herauskristallisiert; im Inneren erweist sich
eine Zunahme an Reife und Vertrauen durch gestiegene administrative Fähigkeiten, durch
den Wunsch, die Baháʹí‐Gemeinden möchten für die Menschheit insgesamt Dienstleistungen
erbringen, und durch ein tiefergehendes Verständnis der Bedeutung der göttlichen Botschaft
für die Probleme der modernen Welt. Diese beiden Aspekte einer Wandlung müssen in
Betracht gezogen werden, wenn wir jetzt in die dritte und letzte Phase des
Siebenjahresplanes eintreten.
Das gerade auslaufende Jahr war überschattet durch die andauernde Verfolgung der
Freunde im Iran. Sie wurden gezwungen, ihre Verwaltungsordnung aufzulösen, sie wurden
gequält, enteignet, aus ihrer Arbeit entlassen, vertrieben, und ihren Kindern wurde die
Ausbildung verweigert. Ungefähr 600 Männer, Frauen und Kinder befinden sich derzeit im
Gefängnis, einigen ist jeder Kontakt mit ihren Freunden und Verwandten verboten, einige
werden gefoltert, und alle werden unter Druck gesetzt, ihrem Glauben abzuschwören. Ihre
heroische und beispielhafte Standhaftigkeit war die Hauptursache dafür, daß der Glaube aus
dem Unbekanntsein herausgetreten ist, und ihre Herzen wurden getröstet, weil ihre Leiden
nie dagewesene Fortschritte im Lehren bewirkt haben und die göttliche Botschaft einer Welt
verkündet wird, die ihre heilende Kraft so dringend nötig hat. Dafür nehmen sie den letzten
Dienst auf sich: das Märtyrertum. Unsere Verpflichtung liegt also kristallklar auf der Hand.
Wir können sie jetzt nicht enttäuschen. Aufopferndes Handeln bei der Verbreitung und beim
Vorantreiben der Sache Gottes muß jeder neuen Verfolgung, die bekannt wird, folgen. Dies
sei unsere Botschaft der Liebe und der geistigen Verbundenheit an sie!
Im internationalen Bereich haben die geliebten Hände der Sache, für die unsere Liebe und
unsere Bewunderung immer stärker zunehmen, auch weiterhin die Freunde aufgerichtet
und ermutigt und die Einheit und das Vorandrängen der Armee des Lebens gefördert, wo
immer es ihre Gesundheit erlaubte. Das von seinem Weltsitz aus arbeitende Internationale
Lehrzentrum hat den Beraterämtern liebevolle und weise Führung gegeben. Sein
Dienstbereich wurde durch die Übertragung neuer Verantwortlichkeiten und durch die
Erhöhung der Anzahl seiner Berater‐Mitglieder auf sieben enorm ausgedehnt. Die
hingebungsvollen Dienste der Berater auf allen Kontinenten, die durch die
Hilfsamtsmitglieder in hervorragender Weise unterstützt wurden, waren für die Förderung
der geistigen Gesundheit und Reinheit der weltweiten Gemeinde von unendlichem Wert.
Um dieses lebenswichtige Organ der Verwaltungsordnung weiter zu entwickeln, wurde der
Beschluß gefaßt, für alle Hilfsamtsmitglieder eine Dienstzeit von fünf Jahren einzuführen,
beginnend mit dem 26. November 1986. Die Arbeit der Internationalen Baháʹí‐Gemeinde bei
den Vereinten Nationen erbrachte die immer steigende Anerkennung unserer sozialen
Standpunkte und Prinzipien, und in einigen Fällen, insbesondere in den Sitzungsperioden
über die Menschenrechte, trat das Mitwirken der Baháʹí wiederum durch das Heldentum der
persischen Freunde sehr eindrucksvoll zutage. Das Büro in Genf wurde verstärkt und
zusätzlich Personal eingestellt, um die weiter zunehmenden Aktivitäten bewältigen zu
können. Trotz gravierender Probleme ging der Bau der Häuser der Andacht in Indien und
Samoa zufriedenstellend voran; das zuletzt genannte wird in der Zeit vom 30. August bis 3.
September 1984 eingeweiht und für öffentliche Andachten eröffnet, wobei das Universale
Haus der Gerechtigkeit durch die Hand der Sache Amatuʹl‐Bahá Ru.híyyih Khánum
vertreten sein wird. Gleich nach der Internationalen Tagung zu Ridván vergangenen Jahres
wurden zwei neue Nationale Geistige Räte gebildet: in Santa Lucia und in Dominica. Zwei
neue Rundfunksender werden in diesem Jahr ihre Eröffnungssendungen ausstrahlen: Radio
Baháʹí in Caracollo, Bolivien und WLGI, der Baháʹí‐Sender im Louis‐Gregory‐Institut in den
Vereinigten Staaten. In elf Ländern, die alle in der Dritten Welt liegen und von denen neun
Inselstaaten sind, ist der Bevölkerungsanteil der Baháʹí inzwischen auf 1% oder mehr
gestiegen.
Während der letzten Monate der zweiten Phase des Siebenjahresplanes haben die Gläubigen
und Institutionen in großzügiger Weise auf einen Appell reagiert, der die steigenden
Bedürfnisse des Internationalen Fonds aufgezeigt hatte. Wir vertrauen darauf, daß ständige
und regelmäßige Spenden während der letzten Phase des Siebenjahresplanes ermöglichen
werden, die Ziele und Vorhaben vollständig zu erfüllen.
Das Erscheinen der Sache Gottes auf der Weltbühne wurde offenkundig durch eine Reihe
öffentlicher Erklärungen, die uns charakterisierten als »vorbildliche Staatsbürger«, als
»liebenswürdig«, »gesetzestreu«, »nicht schuldig an irgendwelchen politischen Unruhen
oder Verbrechen« ‐ alles vortrefflich, aber völlig unzureichend in bezug auf das wirkliche
Wesen des Glaubens, seine Zielsetzungen und Vorhaben. Immerhin sind die Leute bereit,
etwas über den Glauben zu erfahren, und diese Gelegenheit muß ergriffen werden. Mit
ständig steigende Anstrengungen müssen die führenden Persönlichkeiten der Welt in allen
Lebensbereichen mit dem wahren Wesen der Offenbarung Baháʹuʹlláhs als einzige Hoffnung
für die Befriedung und Vereinigung der Welt vertraut gemacht werden. Zu einem solchen
Programm brauchen wir den unablässigen, tatkräftigen Einsatz in der Lehrarbeit, so daß wir
als wachsende Gemeinde erkannt werden, ferner das generelle Einhalten der Baháʹí‐Gesetze
im persönlichen Leben aller Freunde, wodurch die ganze Fülle des Baháʹí‐Lebens aufgezeigt
wird und das Verlangen entsteht, selbst daran teilzuhaben. Wenn all dies zusammenwirkt,
wird das Bild, das sich die Öffentlichkeit vom Glauben macht, langsam aber stetig dessen
wahrem Wesen immer ähnlicher.
Der steigende Eifer in der Erkundung neuer Dimensionen sozialer und wirtschaftlicher
Entwicklung in der gesamten Baháʹí‐Welt ist für unsere Hoffnungen herzerwärmend und
erhebend. Sorgfältig und mit Weisheit gelenkt, werden diese Energien in der Gemeinde ohne
Zweifel in eine neue Epoche der Konsolidierung und des Wachstums münden, die ihrerseits
weitere vielfache Beachtung auf sich ziehen wird, so daß beide Formen des Wandels in der
Baháʹí‐Weltgemeinde zusammenwirken und sich gegenseitig vorwärtstreiben werden.
Ein Hauptelement in der erforderlichen behutsamen und weisen Führung ist die siegreiche
Erfüllung des Siebenjahresplanes, wobei der Entwicklung und Stärkung der örtlichen Räte
große Beachtung zu schenken ist. Sie müssen unter erheblichen Anstrengungen dazu
ermutigt werden, ihren wichtigsten Aufgaben wie regelmäßige Sitzungen, Abhalten der
Neunzehntagefeste und Einhalten der Heiligen Tage, Organisieren von Kinderklassen,
Ermutigen zum gemeinsamen Gebet in der Familie, Verpflichtung zu
Ausbreitungslehrprojekten, Verwaltung des Baháʹí‐Fonds und ständige Ermutigung und
Führung ihrer Gemeinden bei allen Baháʹí‐Aktivitäten nachzukommen. Die
Gleichberechtigung von Mann und Frau ist heutzutage noch nicht allgemein verwirklicht. In
den Gebieten, in denen traditionsbedingte Ungleichheit noch immer die Entwicklung
hemmt, müssen wir die Führung übernehmen und dieses Baháʹí‐Prinzip praktizieren. Baháʹí‐
Frauen und ‐Mädchen müssen ermutigt werden, an sozialen, geistigen und administrativen
Aktivitäten ihrer Gemeinde teilzunehmen. Die Baháʹí‐Jugend, die an der Spitze der Armee
des Lebens so beispielhaft und ergeben ihren Dienst leistet, muß ermutigt werden, gerade
während sie sich selbst auf künftiges Dienen vorbereitet, ihre eigenen Pläne für die
Lehrarbeit unter ihren Altersgenossen auszuarbeiten und durchzuführen.
Jetzt, da wir in die zweijährige Schlußphase des Siebenjahresplanes eintreten, freuen wir uns
über die Bildung von neun neuen Nationalen Geistigen Räten: drei in Afrika, drei in
Amerika, zwei in Asien und einer in Europa, womit wir eine Gesamtzahl von 143 erreicht
haben. Fünf weitere müssen bis Ridván 1985 errichtet werden, und zwar Ciskei, Mali und
Mosambik in Afrika sowie Cook‐Inseln und West‐Karolinen in Australasien. So wird der
Plan mit mindestens 148 Nationalen Geistigen Räten seinen Abschluß finden. Dann müssen
auch die bewilligten Pläne für die Vollendung des Bogens um die Monument‐Gärten auf
dem Berg Karmel vorliegen, die die Lage und Baupläne der übrigen drei auf diesem Bogen
zu errichtenden Gebäude enthalten.
Ohne Zweifel wird der Fortschritt der Sache von jetzt an von einer immer intensiveren
Beziehung zu den Organisationen, Aktivitäten, Institutionen und führenden
Persönlichkeiten der Nicht‐Baháʹí‐Welt geprägt sein. Wir werden größeres Gewicht bei den
Vereinten Nationen gewinnen, in Regierungsberatungen allmählich eine Rolle spielen, wir
werden zur vertrauten Größe für die Medien, zum Gegenstand des Interesses für die
Gelehrten werden und dabei unausweichlich den Neid erfolgloser Institutionen auf uns
ziehen. Uns vorbereiten und antworten auf diese Situation müssen wir, indem wir uns
ständig im Glauben vertiefen, unerschütterlich festhalten an seinen Prinzipien der
Enthaltung von Parteipolitik und des Abbaus aller Vorurteile, und vor allem, indem wir
zunehmend seine Grundwahrheiten und seine Bedeutung für die moderne Welt begreifen.
Dieser Ridván‐Botschaft ist ein Aufruf für 298 Pioniere beigefügt, die sich in 79 nationalen
Gemeinden niederlassen sollen, außerdem eine gesonderte Botschaft an jede der
bestehenden 143 nationalen Gemeinden. Diese Mitteilungen stellen das Ergebnis intensiven
Studiums und konzentrierter Beratung des Universalen Hauses der Gerechtigkeit und des
Internationalen Lehrzentrums dar, sie setzen die Ziele und bezeichnen die Objekte, die jede
nationale Gemeinde erwerben soll, so daß an Ridván 1986 dieser höchst bedeutsame Plan
mit einem herrlichen Sieg abgeschlossen werden kann. Dieser Plan, der in eine Zeit
beispielloser Verwirrung der Weltverhältnisse gefallen ist, wird für die Lebenskraft, den
unaufhaltsamen Fortschritt und die sozial schöpferische Kraft der Sache Gottes zeugen,
welche sich in scharfem Gegensatz von dem immer schnelleren Niedergang der Geschicke
der Menschheit im allgemeinen abhebt.
Geliebte Freunde, die Segnungen und der Schutz, mit denen die Gesegnete Schönheit den
noch kindlichen Organismus Seiner neuen Weltordnung in dieser stürmischen Periode des
Übergangs und der Prüfungen pflegt und beschirmt, schenken reiche Zuversicht auf neue
Siege, die auf jeden Fall kommen werden, wenn wir nur dem Pfade Seiner Führung folgen.
Er belohnt unsere bescheidenen Anstrengungen mit Gnadengaben, die nicht nur der Sache
Gottes den Fortschritt, sondern auch unseren Herzen Hoffnung und Glück bringen, so daß
wir wirklich mit strahlendem und leuchtendem Antlitz unseren Nachbarn begegnen können,
voll Vertrauen, daß durch unser jetziges Dienen jene selige Zukunft eintreten wird, die
unsere Nachkommen erben werden in der Verherrlichung Baháʹuʹlláhs, des Friedensfürsten,
des Erlösers der Menschheit.
April 1984 ‐ Ridván‐Botschaft 141
Das Heraustreten aus der Verborgenheit, das während der ersten fünf Jahre des
Siebenjahresplanes so kennzeichnend für die Sache Gottes war, ist mit äußeren wie inneren
Veränderungen einhergegangen, die sich auf die Baháʹí‐Weltgemeinde auswirken. Nach
außen hin gibt es Anzeichen, daß sich in der noch weitgehend uninformierten Öffentlichkeit
ein immerhin freundliches Bild über die Sache herauskristallisiert; im Inneren erweist sich
eine Zunahme an Reife und Vertrauen durch gestiegene administrative Fähigkeiten, durch
den Wunsch, die Baháʹí‐Gemeinden möchten für die Menschheit insgesamt Dienstleistungen
erbringen, und durch ein tiefergehendes Verständnis der Bedeutung der göttlichen Botschaft
für die Probleme der modernen Welt. Diese beiden Aspekte einer Wandlung müssen in
Betracht gezogen werden, wenn wir jetzt in die dritte und letzte Phase des
Siebenjahresplanes eintreten.
Das gerade auslaufende Jahr war überschattet durch die andauernde Verfolgung der
Freunde im Iran. Sie wurden gezwungen, ihre Verwaltungsordnung aufzulösen, sie wurden
gequält, enteignet, aus ihrer Arbeit entlassen, vertrieben, und ihren Kindern wurde die
Ausbildung verweigert. Ungefähr 600 Männer, Frauen und Kinder befinden sich derzeit im
Gefängnis, einigen ist jeder Kontakt mit ihren Freunden und Verwandten verboten, einige
werden gefoltert, und alle werden unter Druck gesetzt, ihrem Glauben abzuschwören. Ihre
heroische und beispielhafte Standhaftigkeit war die Hauptursache dafür, daß der Glaube aus
dem Unbekanntsein herausgetreten ist, und ihre Herzen wurden getröstet, weil ihre Leiden
nie dagewesene Fortschritte im Lehren bewirkt haben und die göttliche Botschaft einer Welt
verkündet wird, die ihre heilende Kraft so dringend nötig hat. Dafür nehmen sie den letzten
Dienst auf sich: das Märtyrertum. Unsere Verpflichtung liegt also kristallklar auf der Hand.
Wir können sie jetzt nicht enttäuschen. Aufopferndes Handeln bei der Verbreitung und beim
Vorantreiben der Sache Gottes muß jeder neuen Verfolgung, die bekannt wird, folgen. Dies
sei unsere Botschaft der Liebe und der geistigen Verbundenheit an sie!
Im internationalen Bereich haben die geliebten Hände der Sache, für die unsere Liebe und
unsere Bewunderung immer stärker zunehmen, auch weiterhin die Freunde aufgerichtet
und ermutigt und die Einheit und das Vorandrängen der Armee des Lebens gefördert, wo
immer es ihre Gesundheit erlaubte. Das von seinem Weltsitz aus arbeitende Internationale
Lehrzentrum hat den Beraterämtern liebevolle und weise Führung gegeben. Sein
Dienstbereich wurde durch die Übertragung neuer Verantwortlichkeiten und durch die
Erhöhung der Anzahl seiner Berater‐Mitglieder auf sieben enorm ausgedehnt. Die
hingebungsvollen Dienste der Berater auf allen Kontinenten, die durch die
Hilfsamtsmitglieder in hervorragender Weise unterstützt wurden, waren für die Förderung
der geistigen Gesundheit und Reinheit der weltweiten Gemeinde von unendlichem Wert.
Um dieses lebenswichtige Organ der Verwaltungsordnung weiter zu entwickeln, wurde der
Beschluß gefaßt, für alle Hilfsamtsmitglieder eine Dienstzeit von fünf Jahren einzuführen,
beginnend mit dem 26. November 1986. Die Arbeit der Internationalen Baháʹí‐Gemeinde bei
den Vereinten Nationen erbrachte die immer steigende Anerkennung unserer sozialen
Standpunkte und Prinzipien, und in einigen Fällen, insbesondere in den Sitzungsperioden
über die Menschenrechte, trat das Mitwirken der Baháʹí wiederum durch das Heldentum der
persischen Freunde sehr eindrucksvoll zutage. Das Büro in Genf wurde verstärkt und
zusätzlich Personal eingestellt, um die weiter zunehmenden Aktivitäten bewältigen zu
können. Trotz gravierender Probleme ging der Bau der Häuser der Andacht in Indien und
Samoa zufriedenstellend voran; das zuletzt genannte wird in der Zeit vom 30. August bis 3.
September 1984 eingeweiht und für öffentliche Andachten eröffnet, wobei das Universale
Haus der Gerechtigkeit durch die Hand der Sache Amatuʹl‐Bahá Ru.híyyih Khánum
vertreten sein wird. Gleich nach der Internationalen Tagung zu Ridván vergangenen Jahres
wurden zwei neue Nationale Geistige Räte gebildet: in Santa Lucia und in Dominica. Zwei
neue Rundfunksender werden in diesem Jahr ihre Eröffnungssendungen ausstrahlen: Radio
Baháʹí in Caracollo, Bolivien und WLGI, der Baháʹí‐Sender im Louis‐Gregory‐Institut in den
Vereinigten Staaten. In elf Ländern, die alle in der Dritten Welt liegen und von denen neun
Inselstaaten sind, ist der Bevölkerungsanteil der Baháʹí inzwischen auf 1% oder mehr
gestiegen.
Während der letzten Monate der zweiten Phase des Siebenjahresplanes haben die Gläubigen
und Institutionen in großzügiger Weise auf einen Appell reagiert, der die steigenden
Bedürfnisse des Internationalen Fonds aufgezeigt hatte. Wir vertrauen darauf, daß ständige
und regelmäßige Spenden während der letzten Phase des Siebenjahresplanes ermöglichen
werden, die Ziele und Vorhaben vollständig zu erfüllen.
Das Erscheinen der Sache Gottes auf der Weltbühne wurde offenkundig durch eine Reihe
öffentlicher Erklärungen, die uns charakterisierten als »vorbildliche Staatsbürger«, als
»liebenswürdig«, »gesetzestreu«, »nicht schuldig an irgendwelchen politischen Unruhen
oder Verbrechen« ‐ alles vortrefflich, aber völlig unzureichend in bezug auf das wirkliche
Wesen des Glaubens, seine Zielsetzungen und Vorhaben. Immerhin sind die Leute bereit,
etwas über den Glauben zu erfahren, und diese Gelegenheit muß ergriffen werden. Mit
ständig steigende Anstrengungen müssen die führenden Persönlichkeiten der Welt in allen
Lebensbereichen mit dem wahren Wesen der Offenbarung Baháʹuʹlláhs als einzige Hoffnung
für die Befriedung und Vereinigung der Welt vertraut gemacht werden. Zu einem solchen
Programm brauchen wir den unablässigen, tatkräftigen Einsatz in der Lehrarbeit, so daß wir
als wachsende Gemeinde erkannt werden, ferner das generelle Einhalten der Baháʹí‐Gesetze
im persönlichen Leben aller Freunde, wodurch die ganze Fülle des Baháʹí‐Lebens aufgezeigt
wird und das Verlangen entsteht, selbst daran teilzuhaben. Wenn all dies zusammenwirkt,
wird das Bild, das sich die Öffentlichkeit vom Glauben macht, langsam aber stetig dessen
wahrem Wesen immer ähnlicher.
Der steigende Eifer in der Erkundung neuer Dimensionen sozialer und wirtschaftlicher
Entwicklung in der gesamten Baháʹí‐Welt ist für unsere Hoffnungen herzerwärmend und
erhebend. Sorgfältig und mit Weisheit gelenkt, werden diese Energien in der Gemeinde ohne
Zweifel in eine neue Epoche der Konsolidierung und des Wachstums münden, die ihrerseits
weitere vielfache Beachtung auf sich ziehen wird, so daß beide Formen des Wandels in der
Baháʹí‐Weltgemeinde zusammenwirken und sich gegenseitig vorwärtstreiben werden.
Ein Hauptelement in der erforderlichen behutsamen und weisen Führung ist die siegreiche
Erfüllung des Siebenjahresplanes, wobei der Entwicklung und Stärkung der örtlichen Räte
große Beachtung zu schenken ist. Sie müssen unter erheblichen Anstrengungen dazu
ermutigt werden, ihren wichtigsten Aufgaben wie regelmäßige Sitzungen, Abhalten der
Neunzehntagefeste und Einhalten der Heiligen Tage, Organisieren von Kinderklassen,
Ermutigen zum gemeinsamen Gebet in der Familie, Verpflichtung zu
Ausbreitungslehrprojekten, Verwaltung des Baháʹí‐Fonds und ständige Ermutigung und
Führung ihrer Gemeinden bei allen Baháʹí‐Aktivitäten nachzukommen. Die
Gleichberechtigung von Mann und Frau ist heutzutage noch nicht allgemein verwirklicht. In
den Gebieten, in denen traditionsbedingte Ungleichheit noch immer die Entwicklung
hemmt, müssen wir die Führung übernehmen und dieses Baháʹí‐Prinzip praktizieren. Baháʹí‐
Frauen und ‐Mädchen müssen ermutigt werden, an sozialen, geistigen und administrativen
Aktivitäten ihrer Gemeinde teilzunehmen. Die Baháʹí‐Jugend, die an der Spitze der Armee
des Lebens so beispielhaft und ergeben ihren Dienst leistet, muß ermutigt werden, gerade
während sie sich selbst auf künftiges Dienen vorbereitet, ihre eigenen Pläne für die
Lehrarbeit unter ihren Altersgenossen auszuarbeiten und durchzuführen.
Jetzt, da wir in die zweijährige Schlußphase des Siebenjahresplanes eintreten, freuen wir uns
über die Bildung von neun neuen Nationalen Geistigen Räten: drei in Afrika, drei in
Amerika, zwei in Asien und einer in Europa, womit wir eine Gesamtzahl von 143 erreicht
haben. Fünf weitere müssen bis Ridván 1985 errichtet werden, und zwar Ciskei, Mali und
Mosambik in Afrika sowie Cook‐Inseln und West‐Karolinen in Australasien. So wird der
Plan mit mindestens 148 Nationalen Geistigen Räten seinen Abschluß finden. Dann müssen
auch die bewilligten Pläne für die Vollendung des Bogens um die Monument‐Gärten auf
dem Berg Karmel vorliegen, die die Lage und Baupläne der übrigen drei auf diesem Bogen
zu errichtenden Gebäude enthalten.
Ohne Zweifel wird der Fortschritt der Sache von jetzt an von einer immer intensiveren
Beziehung zu den Organisationen, Aktivitäten, Institutionen und führenden
Persönlichkeiten der Nicht‐Baháʹí‐Welt geprägt sein. Wir werden größeres Gewicht bei den
Vereinten Nationen gewinnen, in Regierungsberatungen allmählich eine Rolle spielen, wir
werden zur vertrauten Größe für die Medien, zum Gegenstand des Interesses für die
Gelehrten werden und dabei unausweichlich den Neid erfolgloser Institutionen auf uns
ziehen. Uns vorbereiten und antworten auf diese Situation müssen wir, indem wir uns
ständig im Glauben vertiefen, unerschütterlich festhalten an seinen Prinzipien der
Enthaltung von Parteipolitik und des Abbaus aller Vorurteile, und vor allem, indem wir
zunehmend seine Grundwahrheiten und seine Bedeutung für die moderne Welt begreifen.
Dieser Ridván‐Botschaft ist ein Aufruf für 298 Pioniere beigefügt, die sich in 79 nationalen
Gemeinden niederlassen sollen, außerdem eine gesonderte Botschaft an jede der
bestehenden 143 nationalen Gemeinden. Diese Mitteilungen stellen das Ergebnis intensiven
Studiums und konzentrierter Beratung des Universalen Hauses der Gerechtigkeit und des
Internationalen Lehrzentrums dar, sie setzen die Ziele und bezeichnen die Objekte, die jede
nationale Gemeinde erwerben soll, so daß an Ridván 1986 dieser höchst bedeutsame Plan
mit einem herrlichen Sieg abgeschlossen werden kann. Dieser Plan, der in eine Zeit
beispielloser Verwirrung der Weltverhältnisse gefallen ist, wird für die Lebenskraft, den
unaufhaltsamen Fortschritt und die sozial schöpferische Kraft der Sache Gottes zeugen,
welche sich in scharfem Gegensatz von dem immer schnelleren Niedergang der Geschicke
der Menschheit im allgemeinen abhebt.
Geliebte Freunde, die Segnungen und der Schutz, mit denen die Gesegnete Schönheit den
noch kindlichen Organismus Seiner neuen Weltordnung in dieser stürmischen Periode des
Übergangs und der Prüfungen pflegt und beschirmt, schenken reiche Zuversicht auf neue
Siege, die auf jeden Fall kommen werden, wenn wir nur dem Pfade Seiner Führung folgen.
Er belohnt unsere bescheidenen Anstrengungen mit Gnadengaben, die nicht nur der Sache
Gottes den Fortschritt, sondern auch unseren Herzen Hoffnung und Glück bringen, so daß
wir wirklich mit strahlendem und leuchtendem Antlitz unseren Nachbarn begegnen können,
voll Vertrauen, daß durch unser jetziges Dienen jene selige Zukunft eintreten wird, die
unsere Nachkommen erben werden in der Verherrlichung Baháʹuʹlláhs, des Friedensfürsten,
des Erlösers der Menschheit.
Aux Bahá'ís du monde
Chers amis bien-aimés,
L'émergence hors de l'obscurité qui fut si marquée comme caractéristique de la Cause de Dieu durant les cinq premières années du Plan des Sept Ans, a été suivie par des changements externes aussi bien qu'internes affectant la communauté mondiale Bahá'íe. Extérieurement, les signes d'une cristallisation de l'image publique de la cause - - largement uniformisée, et cependant amicales - - alors qu'au niveau intern une maturité et une confiance croissante sont manifestées par des possibilités administratives accrues, un désire des communautés Bahá'íes de rendre service au vaste corps de l'humanité, et une compréhension plus profonde de l'application des Messages Divins aux problèmes de notre temps. Ces deux aspects de changement doivent être pris en considération alors que nous entrons dans la troisième et dernière phase du Plan des Sept Ans.
Cette fin d'année a été assombrie par la persécution continue des amis d'Iran. Ils ont été forcés à démantelé leur structure administrative, ils ont été harassés, dépossédés, renvoyés de leur travail, rendu sans logis, et à leurs enfant a été refusée l'instruction. Quelques six cent hommes, femmes et enfants sont maintenant en prison, quelques uns sont interdits de contact avec leurs amis et leurs familles, quelques uns ont été sujet à la torture, et tous sont sous la pression d'abjurer leur Foi. Leur fermeté héroïque et exemplaire fut donc le movement générateur portant la Cause hors de l'obscurité, et est la consolation de leurs coeurs que leurs souffrances résultent en des avancements sans précédant de l'enseignement de la proclamation du Message Divin à un monde si désespérément dans le besoin de son pouvoir de guérison. Pour cela, ils embrassent le service final du martyre. Notre obligation est claire. Nous ne pouvons pas les laisser tomber maintenant. Un geste de sacrifice, marquée par l'enseignement et la promotion en avant de la Cause de Dieu, doit suivre chaque nouvel cas de publicité provenant de leur persécution. Que cela soit notre message d'amour et d'union spirituel.
Dans la sphère internationale, les bien-aimées Mains de la Cause, pour qui notre amour sans cesse grandissant ainsi que notre admiration ont, chaque fois que leur santé les en a permis, continué de prendre soin des amis et de les encourager, et de promouvoir l'unité et la marche en avant de l'armée de vie. Le Centre d'Enseignement International, fonctionnant de son siège mondial, a montré un chemin et une direction aimantes et sages aux "Membres Conseillers". Son champ de service s'est immensément étendu par l'allocation de nouvelles responsabilités et en portant à sept le nombre de ses "Conseillers". Les services dévoués des "Conseillers" dans tous les continents, bien supportés par les Membres Auxiliaires, ont joués un rôle inestimable en développant la santé spirituelle et l'intégrité de la communauté au niveau mondial. Afin de développer d'avantage cet organe vital de l'Ordre Administratif, il a été décidé de créer une période de service de cinq ans pour les Membres Auxiliaires, cette période commençant le 26 novembre 1986. Le travail de la communauté Internationale Bahá'íe en relation avec les Nations Unies a apporté une appréciation croissante de nos manières et de nos principes sociaux, et dans quelques cas - - notamment en ce qui concerne les sessions sur les droits de l'homme - - la participation Bahá'íe a été spectaculaire, une fois encore résultant de l'héroïsme de nos amis Persans. Le Bureau de Genève a été consolidé, et du personnel supplémentaire a été engagé pour s'occuper de ses activités en pleine expansion. Malgré de graves problèmes la construction des Maisons d'Adoration de l'Inde et de Samoa a progressé d'une manière satisfaisante, et cette dernière sera dédiée et ouverte aux actes d'adorations publiques entre le 30 Août et le 3 Septembre 1984, période durant laquelle la Maison Universelle de Justice sera représentée par la Main de la Cause Mme Amatu'l-Bahá Rúhíyyih Khanum. Immédiatement après la Convention Internationale à Ridván dernier, deux nouvelles Assemblées Spirituelles Nationales ont été formées - - à St. Lucia et à Dominica. Deux nouvelles stations de radio feront leur émissions inaugurales cette année, précisément Radio Bahá'í de Caracallo en Bolivie, et WLGI, la station de radio Bahá'íe de l'Institue Louis Gregory aux Etats Unis. Les membres Bahá'ís de onze pays, tous dans le tier-monde, et neuf d'entre eux étant dans des communautés des îles, ont atteint ou surpassé le taux de un pour cent de la population.
Durant les dernières mois de la seconde phase du Plan des Sept Ans une réponse généreuse a été faite par les croyants ainsi que par les institutions, à un appel exposant les besoins grandissants du Fond International. Nous sommes confiants que des contributions maintenues et régulières durant la phase finale du Plan permettrons à ses buts et à ses objectifs d'être parfaitement atteints.
L'entrée de la Cause sur la scène internationale est apparente au travers des déclarations publiques dans lesquelles nous avons été caractérisés de "citoyens modèles de "gentils", de "respectueux des lois", de "déchargés de toutes offense ou crime politique"; tous ces caractères bien qu'étant excellents, sont totalement inadéquates pour autant que la réalité de la Foie ainsi que ses buts et raisons en soient concernés. Néanmoins, les gens sont désireux d'entendre au sujet de la Foie et chaque occasion doit être saisie. Des efforts sans cesse plus grand doivent être faits pour informer les dirigeants du monde dans tous les domaines de la vie, de la véritable nature de la Révélation de Bahá'u'lláh comme l'unique espoir pour la pacification et l'unification de notre planète. Parallèlement à un tel programme une poursuite vigoureuse du travail d'enseignement doit être relancée de telle façon à ce que nous puissions être vus comme une communauté en pleine expansion, tandis qu'une observance universelle par les amis, des lois Bahá'íes sur la conduite personnelle affirmera le mode de vie Bahá'í, et fera naître le désire de le partager. Avec tout cela l'image publique de la Foie deviendra graduellement mais sûrement plus proche de son véritable caractère.
Le zèle enthousiaste à travers le monde Bahá'í pour l'exploration de la nouvelle dimension du développement économique et social , réchauffe et réjouit à la fois tous nos espoirs. Cette énergie présente au sein de la communauté, prudemment et sagement dirigée, amènera sans aucun doute une nouvelle ère de consolidation et d'expansion qui, à son tour, attirera une attention plus étendue d'une manière telle que ces deux changements dans la communauté mondiale Bahá'íe deviendront interactifs et mutuellement propulsifs.
Un élément nécessaire majeur dans cette sage et prudente direction est l'obtention de victoires pendant le Plan des Sept Ans, portant une attention particulière sur le développement et le renforcement des Assemblées Locales. De grands efforts doivent être faits pour encourager ces Assemblées à faire leur devoir majeur qui est de se réunir régulièrement, d'organiser des fêtes de 19 jours et d'observer les Jours Saints, de former des classes d'enfants, d'encourager la pratique de prières en famille, d'entreprendre la multiplication de projets d'enseignement, d'administrer le Fond Bahá'i et de constamment encourager et diriger leur communauté dans toutes les activités Bahá'íes. L'égalité de l'homme et de la femme n'est pas, à l'heure actuelle, universellement appliquée. Dans les domaines où l'inégalité traditionnelle frein encore son progrès, nous devons donner l'exemple en pratiquant ces principes Bahá'ís. Les femmes et le filles Bahá'íes doivent être encouragées à prendre part aux activités sociales, spirituelles et administratives de leurs communautés. Les jeunes Bahá'ís qui rendent actuellement un service exemplaire et dévoué au devant de l'armée de vie doivent être soutenus dans la réalisation de leurs propres plans d'enseignement parmi les universitaires, même s'ils se préparent déjà pour un service future.
Maintenant, alors que nous entrons dans les deux dernières années du Plan des Sept Ans, nous nous réjouissons de la venue de neuf Assemblées Spirituelles Nationales supplémentaires; trois en Afrique, trois en Amérique, deux en Asie, une en Europe, portant le nombre total à 143. Cinq autres Assemblées doivent être établies d'ici Ridván 1985. Ce sont celles de Ciskey, du Mali et du Mozambique en Afrique, celles des Iles Cook et des îles de Caroline de l'Ouest en Australie. Ainsi, le Plan se terminera avec un minimum de 148 Assemblées Spirituelles Nationales. D'ici là, des plans doivent être approuvés pour l'achèvement de l'Arc entourant les Jardins du Monument sur le Mont Carmel, comprenant la mise en place et l'étude des trois bâtiments restants à construire autour de l'Arc.
C'est sans aucun doute que le progrès de la cause, à partir de maintenant, sera caractérisé par une relation étroite et sans cesse grandissante avec les agences, les activités, les institutions et les dirigeants du monde Bahá'í. Nous devons acquérir un plus grand prestige aux siège des Nations unies, devenir plus reconnus dans les délibérations des gouvernements, avoir une figure familière pour les media,être un sujet d'intérêt pour les universitaires, et inévitablement faire l'envie des organisations défaillantes. Notre préparation et notre réponse à cette situation doivent être un approfondissement continu de notre Foi, une ferme adhérence à ses principes sur l'abstention à toute participation politique et au refus des préjudices, et par dessus tout, une compréhension croissante de ses vérités et de ses applications fondamentales dans le monde modern.
Ce joignent à ce message de Ridván un appel pour 298 pionniers dans 79 communautés nationales, et des messages spécifiques adressés à chacune des 143 communautés nationales existantes. Ils sont le fruit d'une étude et d'une consultation intensives de la part de la maison Universelle de Justice et du centre International d'Enseignement, et ils stipules les buts devant être réalisés et les objectifs devant être atteints par chaque communauté nationale afin que Ridván 1986 puisse témoigner de l'achèvement en glorieuse victoire de ce Plan hautement significatif. Ce plan aura fait son chemin à travers une période de confusion mondiale sans précédant, témoignant de l'avance irrésistible et du pouvoir social et créatif de la Cause de Dieu, contrastant fortement avec le déclin accélérant du dessein de l'humanité toute entière.
Amis bien-aimés, les bontés et la protection avec lesquelles la Beauté Bénie prend soin d'elles et abrite les organisations naissantes de Son nouvel Ordre Mondiale à travers cette période violente de transition et d'épreuves, instaure une ample certitude de victoires à venir, aussi longtemps que nous suivrons le chemin de Ses conseils. Il récompense nos humbles efforts par des effusions de grâce qui produisent, non seulement l'avancement de la cause, mais aussi certitude et bonheur en nos coeurs, de telle façon à ce que nous puissions de ce fait considérer nos voisins avec des visages radiants et lumineux, confiants que, de nos services, viendra maintenant ce future bienheureux dont nos descendants hériterons, glorifiant Bahá'u'lláh, le Prince de la Paix, le Rédempteur de l'humanité.
Avec nos aimantes salutation Bahá'íes
La Maison Universelle de Justice.
Chers amis bien-aimés,
L'émergence hors de l'obscurité qui fut si marquée comme caractéristique de la Cause de Dieu durant les cinq premières années du Plan des Sept Ans, a été suivie par des changements externes aussi bien qu'internes affectant la communauté mondiale Bahá'íe. Extérieurement, les signes d'une cristallisation de l'image publique de la cause - - largement uniformisée, et cependant amicales - - alors qu'au niveau intern une maturité et une confiance croissante sont manifestées par des possibilités administratives accrues, un désire des communautés Bahá'íes de rendre service au vaste corps de l'humanité, et une compréhension plus profonde de l'application des Messages Divins aux problèmes de notre temps. Ces deux aspects de changement doivent être pris en considération alors que nous entrons dans la troisième et dernière phase du Plan des Sept Ans.
Cette fin d'année a été assombrie par la persécution continue des amis d'Iran. Ils ont été forcés à démantelé leur structure administrative, ils ont été harassés, dépossédés, renvoyés de leur travail, rendu sans logis, et à leurs enfant a été refusée l'instruction. Quelques six cent hommes, femmes et enfants sont maintenant en prison, quelques uns sont interdits de contact avec leurs amis et leurs familles, quelques uns ont été sujet à la torture, et tous sont sous la pression d'abjurer leur Foi. Leur fermeté héroïque et exemplaire fut donc le movement générateur portant la Cause hors de l'obscurité, et est la consolation de leurs coeurs que leurs souffrances résultent en des avancements sans précédant de l'enseignement de la proclamation du Message Divin à un monde si désespérément dans le besoin de son pouvoir de guérison. Pour cela, ils embrassent le service final du martyre. Notre obligation est claire. Nous ne pouvons pas les laisser tomber maintenant. Un geste de sacrifice, marquée par l'enseignement et la promotion en avant de la Cause de Dieu, doit suivre chaque nouvel cas de publicité provenant de leur persécution. Que cela soit notre message d'amour et d'union spirituel.
Dans la sphère internationale, les bien-aimées Mains de la Cause, pour qui notre amour sans cesse grandissant ainsi que notre admiration ont, chaque fois que leur santé les en a permis, continué de prendre soin des amis et de les encourager, et de promouvoir l'unité et la marche en avant de l'armée de vie. Le Centre d'Enseignement International, fonctionnant de son siège mondial, a montré un chemin et une direction aimantes et sages aux "Membres Conseillers". Son champ de service s'est immensément étendu par l'allocation de nouvelles responsabilités et en portant à sept le nombre de ses "Conseillers". Les services dévoués des "Conseillers" dans tous les continents, bien supportés par les Membres Auxiliaires, ont joués un rôle inestimable en développant la santé spirituelle et l'intégrité de la communauté au niveau mondial. Afin de développer d'avantage cet organe vital de l'Ordre Administratif, il a été décidé de créer une période de service de cinq ans pour les Membres Auxiliaires, cette période commençant le 26 novembre 1986. Le travail de la communauté Internationale Bahá'íe en relation avec les Nations Unies a apporté une appréciation croissante de nos manières et de nos principes sociaux, et dans quelques cas - - notamment en ce qui concerne les sessions sur les droits de l'homme - - la participation Bahá'íe a été spectaculaire, une fois encore résultant de l'héroïsme de nos amis Persans. Le Bureau de Genève a été consolidé, et du personnel supplémentaire a été engagé pour s'occuper de ses activités en pleine expansion. Malgré de graves problèmes la construction des Maisons d'Adoration de l'Inde et de Samoa a progressé d'une manière satisfaisante, et cette dernière sera dédiée et ouverte aux actes d'adorations publiques entre le 30 Août et le 3 Septembre 1984, période durant laquelle la Maison Universelle de Justice sera représentée par la Main de la Cause Mme Amatu'l-Bahá Rúhíyyih Khanum. Immédiatement après la Convention Internationale à Ridván dernier, deux nouvelles Assemblées Spirituelles Nationales ont été formées - - à St. Lucia et à Dominica. Deux nouvelles stations de radio feront leur émissions inaugurales cette année, précisément Radio Bahá'í de Caracallo en Bolivie, et WLGI, la station de radio Bahá'íe de l'Institue Louis Gregory aux Etats Unis. Les membres Bahá'ís de onze pays, tous dans le tier-monde, et neuf d'entre eux étant dans des communautés des îles, ont atteint ou surpassé le taux de un pour cent de la population.
Durant les dernières mois de la seconde phase du Plan des Sept Ans une réponse généreuse a été faite par les croyants ainsi que par les institutions, à un appel exposant les besoins grandissants du Fond International. Nous sommes confiants que des contributions maintenues et régulières durant la phase finale du Plan permettrons à ses buts et à ses objectifs d'être parfaitement atteints.
L'entrée de la Cause sur la scène internationale est apparente au travers des déclarations publiques dans lesquelles nous avons été caractérisés de "citoyens modèles de "gentils", de "respectueux des lois", de "déchargés de toutes offense ou crime politique"; tous ces caractères bien qu'étant excellents, sont totalement inadéquates pour autant que la réalité de la Foie ainsi que ses buts et raisons en soient concernés. Néanmoins, les gens sont désireux d'entendre au sujet de la Foie et chaque occasion doit être saisie. Des efforts sans cesse plus grand doivent être faits pour informer les dirigeants du monde dans tous les domaines de la vie, de la véritable nature de la Révélation de Bahá'u'lláh comme l'unique espoir pour la pacification et l'unification de notre planète. Parallèlement à un tel programme une poursuite vigoureuse du travail d'enseignement doit être relancée de telle façon à ce que nous puissions être vus comme une communauté en pleine expansion, tandis qu'une observance universelle par les amis, des lois Bahá'íes sur la conduite personnelle affirmera le mode de vie Bahá'í, et fera naître le désire de le partager. Avec tout cela l'image publique de la Foie deviendra graduellement mais sûrement plus proche de son véritable caractère.
Le zèle enthousiaste à travers le monde Bahá'í pour l'exploration de la nouvelle dimension du développement économique et social , réchauffe et réjouit à la fois tous nos espoirs. Cette énergie présente au sein de la communauté, prudemment et sagement dirigée, amènera sans aucun doute une nouvelle ère de consolidation et d'expansion qui, à son tour, attirera une attention plus étendue d'une manière telle que ces deux changements dans la communauté mondiale Bahá'íe deviendront interactifs et mutuellement propulsifs.
Un élément nécessaire majeur dans cette sage et prudente direction est l'obtention de victoires pendant le Plan des Sept Ans, portant une attention particulière sur le développement et le renforcement des Assemblées Locales. De grands efforts doivent être faits pour encourager ces Assemblées à faire leur devoir majeur qui est de se réunir régulièrement, d'organiser des fêtes de 19 jours et d'observer les Jours Saints, de former des classes d'enfants, d'encourager la pratique de prières en famille, d'entreprendre la multiplication de projets d'enseignement, d'administrer le Fond Bahá'i et de constamment encourager et diriger leur communauté dans toutes les activités Bahá'íes. L'égalité de l'homme et de la femme n'est pas, à l'heure actuelle, universellement appliquée. Dans les domaines où l'inégalité traditionnelle frein encore son progrès, nous devons donner l'exemple en pratiquant ces principes Bahá'ís. Les femmes et le filles Bahá'íes doivent être encouragées à prendre part aux activités sociales, spirituelles et administratives de leurs communautés. Les jeunes Bahá'ís qui rendent actuellement un service exemplaire et dévoué au devant de l'armée de vie doivent être soutenus dans la réalisation de leurs propres plans d'enseignement parmi les universitaires, même s'ils se préparent déjà pour un service future.
Maintenant, alors que nous entrons dans les deux dernières années du Plan des Sept Ans, nous nous réjouissons de la venue de neuf Assemblées Spirituelles Nationales supplémentaires; trois en Afrique, trois en Amérique, deux en Asie, une en Europe, portant le nombre total à 143. Cinq autres Assemblées doivent être établies d'ici Ridván 1985. Ce sont celles de Ciskey, du Mali et du Mozambique en Afrique, celles des Iles Cook et des îles de Caroline de l'Ouest en Australie. Ainsi, le Plan se terminera avec un minimum de 148 Assemblées Spirituelles Nationales. D'ici là, des plans doivent être approuvés pour l'achèvement de l'Arc entourant les Jardins du Monument sur le Mont Carmel, comprenant la mise en place et l'étude des trois bâtiments restants à construire autour de l'Arc.
C'est sans aucun doute que le progrès de la cause, à partir de maintenant, sera caractérisé par une relation étroite et sans cesse grandissante avec les agences, les activités, les institutions et les dirigeants du monde Bahá'í. Nous devons acquérir un plus grand prestige aux siège des Nations unies, devenir plus reconnus dans les délibérations des gouvernements, avoir une figure familière pour les media,être un sujet d'intérêt pour les universitaires, et inévitablement faire l'envie des organisations défaillantes. Notre préparation et notre réponse à cette situation doivent être un approfondissement continu de notre Foi, une ferme adhérence à ses principes sur l'abstention à toute participation politique et au refus des préjudices, et par dessus tout, une compréhension croissante de ses vérités et de ses applications fondamentales dans le monde modern.
Ce joignent à ce message de Ridván un appel pour 298 pionniers dans 79 communautés nationales, et des messages spécifiques adressés à chacune des 143 communautés nationales existantes. Ils sont le fruit d'une étude et d'une consultation intensives de la part de la maison Universelle de Justice et du centre International d'Enseignement, et ils stipules les buts devant être réalisés et les objectifs devant être atteints par chaque communauté nationale afin que Ridván 1986 puisse témoigner de l'achèvement en glorieuse victoire de ce Plan hautement significatif. Ce plan aura fait son chemin à travers une période de confusion mondiale sans précédant, témoignant de l'avance irrésistible et du pouvoir social et créatif de la Cause de Dieu, contrastant fortement avec le déclin accélérant du dessein de l'humanité toute entière.
Amis bien-aimés, les bontés et la protection avec lesquelles la Beauté Bénie prend soin d'elles et abrite les organisations naissantes de Son nouvel Ordre Mondiale à travers cette période violente de transition et d'épreuves, instaure une ample certitude de victoires à venir, aussi longtemps que nous suivrons le chemin de Ses conseils. Il récompense nos humbles efforts par des effusions de grâce qui produisent, non seulement l'avancement de la cause, mais aussi certitude et bonheur en nos coeurs, de telle façon à ce que nous puissions de ce fait considérer nos voisins avec des visages radiants et lumineux, confiants que, de nos services, viendra maintenant ce future bienheureux dont nos descendants hériterons, glorifiant Bahá'u'lláh, le Prince de la Paix, le Rédempteur de l'humanité.
Avec nos aimantes salutation Bahá'íes
La Maison Universelle de Justice.
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