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Riḍván-Botschaft 2001 á Das Universale Haus der Gerechtigkeit á Bahá'í Verlag GmbH, Auflage 1.01-Online (2001)

DAS UNIVERSALE HAUS DER GERECHTIGKEIT

Ridván 2001

An die Bahá’í der Welt

Innig geliebte Freunde,

freudigen Herzens und mit großen Erwartungen nähern wir uns den Ridván-Tagen 1
zu einer Zeitwende, da eine neue Geisteshaltung bei uns allen erkennbar ist. Überall in
unserer Weltgemeinde gibt es ein verstärktes Bewusstsein für die Bedeutung von Prozessen,
die Notwendigkeit der Planung und die Bedeutung systematischen Handelns bei der
Förderung des Wachstums und der Entwicklung menschlichen Potenzials; durch sie wird
die Verbreitung des Glaubens fortgesetzt und die Festigung sichergestellt. Ein klares
Verständnis dieser Voraussetzungen für den Fortschritt kann nicht überbewertet werden;
genauso wenig kann überschätzt werden, wie wichtig es ist, sie durch ein gut durchdachtes
Training aufrechtzuerhalten. Es ist daher von größter Bedeutung für uns, dass unsere
Gemeinde jetzt ein solches Bewusstseinsstadium erreicht hat. Wir sind der Gesegneten
Schönheit zutiefst dankbar, dass wir dies erkennen und ganz zu Beginn des weltweiten
Unternehmens, das an diesen Festtagen in Gang gesetzt wird, freudig begrüßen können.

Die durch dieses Bewusstsein erzeugte Willenskraft kennzeichnete auch die 2
Konferenz der Kontinentalen Berater und der Mitglieder ihrer Hilfsämter, die sich im
Januar dieses Jahres im Heiligen Land versammelt hatten. Dieses Ereignis war so
aufschlussreich, dass es den Eintritt der Sache Gottes in eine neue Epoche, die fünfte ihres
Gestaltenden Zeitalters, ankündigte. Bei dieser historischen Versammlung kam eine so
frische Lebenskraft zum Vorschein, dass sie als ein Zeichen verbesserter Qualität der
Aktivitäten in der gesamten Gemeinde erkannt wurde. Das Streben der Freunde im
vergangenen Jahr, die wesentlichen Vorbedingungen für den Fortschritt des Prozesses des
Beitritts in Scharen zu schaffen, bestätigt diese Beobachtung. Auf diese Weise wurde der
Weg für den Fünf-Jahres-Plan geebnet, das erste Unternehmen in der Fünften Epoche.

Nachdem im vorausgegangenen Vier-Jahres-Plan mehr als 300 Trainings-Institute 3
entstanden waren, verstärkte noch der Zwölf-Monate-Plan diese beachtlichen Bemühungen
und erfüllte so seinen Zweck. Darüber hinaus erlangte er dadurch Bedeutung, dass
Institutionen und Einzelne äußerst positiv auf den Ruf antworteten, der geistigen Erziehung
der Kinder und der Einbindung der Junioren in das Gemeindeleben größere Beachtung zu
schenken. Die Ausbildung von Kinderklassenlehrern und die Einbeziehung der Junioren in
den Institutsprozess sind in einer Reihe von Ländern zu einem regelmäßigen Bestandteil
von Bahá’í-Aktivitäten geworden. Trotz seiner Kürze gewann der Zwölf-Monate-Plan auch
über die ihm ausdrücklich zugewiesenen Ziele hinaus an Bedeutung. Der Plan wurde zu
einem dynamischen Bindeglied zwischen einer höchst ereignisreichen Epoche der Bahá’í-
Geschichte und den besonders vielversprechenden Aussichten einer neuen Epoche, für die
seine Errungenschaften die Gemeinde so gut vorbereitet haben. Er hat sich unseren Annalen
auch durch die dauerhaften Auswirkungen der Aktivitäten des Glaubens am Ende des 20.

Jahrhunderts eingeprägt. Über dieses Jahrhundert sollte jeder Bahá’í nachdenken, der sich
bemüht, die turbulenten Kräfte, die das Leben des Planeten beeinflussen, und die in der
Sache selbst ablaufenden Prozesse in einer kritischen Phase der sozialen und geistigen
Evolution der Menschheit zu verstehen. Als Hilfsmittel für diese verdienstvolle Bestrebung
wurde Century of Light [Jahrhundert des Lichts] - ein Überblick über das 20. Jahrhundert -
auf unsere Veranlassung hin und unter unserer Aufsicht verfasst.

Während dieser einjährigen Unternehmung rückten die diplomatischen Aktivitäten 4
des Bahá’í-Glaubens bei mehreren Gelegenheiten besonders in den Vordergrund. Beachten
Sie z.B., wie sich Bahá’í-Vertreter an hervorragender Stelle im Mai, August und September
an den Millenniums-Veranstaltungen beteiligten, die auf Drängen des Generalsekretärs der
Vereinten Nationen durchgeführt wurden. Die Auswirkungen einer so starken, deutlich
sichtbaren Beteiligung der Internationalen Bahá’í-Gemeinde an den Prozessen des
Geringeren Friedens wird man erst im Laufe der Zeit richtig verstehen. Ein weiterer
Höhepunkt war das kontinentale Kolloquium, das in Indien vom „Institut für Studien zum
Globalen Wohlstand“ organisiert wurde, einer unter der Schirmherrschaft der
Internationalen Bahá’í-Gemeinde tätigen neuen Einrichtung. An der Konferenz zum Thema
„Wissenschaft, Religion und Entwicklung“ nahmen führende Nicht-Regierungs-Organisa-
tionen aus Indien wie auch so angesehene Institutionen wie die UNESCO, UNICEF, WHO
und die Weltbank teil. Im Oktober wurde der Bahá’í World News Service (BWNS) [Bahá’í-
Welt-Nachrichtendienst] ins Internet gestellt, womit das Bahá’í- und das Nicht-Bahá’í-
Publikum mit Nachrichten und Berichten über Entwicklungen in der ganzen Bahá’í-Welt
versorgt werden soll.

Über die intensive Tätigkeit am Bahá’í-Weltzentrum während des letzten Jahres 5
wurden die Freunde schon weitgehend durch frühere Berichte informiert, die sich unter
anderem auf solche Errungenschaften beziehen, wie den Einzug des Internationalen
Lehrzentrums in seinen ständigen Sitz am Berge Karmel, die Konferenz der Kontinentalen
Berater und der Mitglieder ihrer Hilfsämter im Heiligen Land im Januar dieses Jahres und
die Fertigstellung der Projekte am Berge Karmel, die jetzt im Rahmen der Vorbereitungen
auf die Einweihungsfeiern im Mai den letzten Schliff erhalten. Im Oktober vorigen Jahres
wurden zum ersten Mal Pilger und Besucher im neuen, jetzt voll funktionsfähigen
Empfangszentrum in Haifa begrüßt. In Bahjí wird die Verschönerung der heiligen Stätten
durch die Entwicklung der Gartenanlagen beständig weitergeführt. Diese Bemühungen
erhielten jetzt neuen Auftrieb, denn im vergangenen Jahr begann man mit dem neuen
Projekt, im nördlichen Teil des Geländes, jenseits des Collins-Tores, ein Besucherzentrum zu
erbauen. Die Fertigstellung ist für die nächsten Monate vorgesehen, der Rohbau ist
fertiggestellt und die Arbeiten gehen in allen Bereichen des Innenausbaus und der
Gartengestaltung weiter. Die neue Einrichtung wird die Möglichkeiten des Weltzentrums
verbessern, eine zunehmende Zahl von Pilgern, kurzfristigen Bahá’í-Besuchern und
besonderen Gästen zu empfangen.

Zum Abschluss dieser Jahresübersicht freuen wir uns Ihnen mitteilen zu können, 6
dass der Nationale Geistige Rat der Bahá’í von Indonesien nach einer Unterbrechung von
fast drei Jahrzehnten am letzten Ridván bei der Nationaltagung in Jakarta wieder gebildet
wurde. Ein im August 1962 ausgesprochenes Verbot für alle Bahá’í-Aktivitäten hatte die
Tätigkeit der indonesischen Bahá’í während dieser Zeit stark eingeschränkt, aber sie blieben
standhaft und verhielten sich in dieser langen Leidenszeit weise, bis veränderte Umstände
in diesem Land zur Aufhebung des Verbotes führten. Können wir da nicht zu hoffen

wagen, dass ein ähnlich erfreulicher Bericht über unsere heimgesuchten Glaubensbrüder in
Iran, Ägypten und anderen Ländern nicht mehr zu lange auf sich warten lässt?

Liebe Freunde, in zwei Jahrzehnten wird die Bahá’í-Welt den hundertsten Jahrestag 7
des Beginns des Gestaltenden Zeitalters feiern. Heute schauen wir auf den Anbruch jenes
Zeitalters aus dem Blickwinkel von Errungenschaften, die zu Beginn kaum vorstellbar
waren. Vor uns öffnen sich Horizonte, die die Gemeinde in der kurzen Zeit, die uns von der
Jahrhundertfeier trennt, dringend zu noch größeren Leistungen aufrufen. Diese Höhen
können und müssen erreicht werden. Wir rufen die Freunde in der ganzen Welt auf, dem
Fünf-Jahres-Plan ihre ungeteilte und nachhaltige Aufmerksamkeit zu schenken, ist er doch
dazu bestimmt, dieser Herausforderung gerecht zu werden. Er bildet die erste einer Reihe
von Kampagnen, die in diesen zwanzig Jahren durchgeführt werden sollen. Dieser Plan ist
die nächste Phase und hat zum Ziel, einen beachtlichen Fortschritt bei dem Prozess des
Beitritts in Scharen zu erreichen. Er erfordert eine Beschleunigung dieses lebenswichtigen
Prozesses und legt darüber hinaus den Nachdruck darauf, dass seitens der drei Beteiligten,
des Einzelnen, der Institutionen und der Gemeinde, das systematische Bemühen
kontinuierlich erfolgt.

Es ist nicht nötig, ausführlich auf die Erfordernisse des Planes einzugehen, denn sie 8
wurden in der Botschaft an die im Heiligen Land versammelten Berater dargelegt und
anschließend allen Nationalen Geistigen Räten mitgeteilt. Schon bald nach ihrer Konferenz
begannen die Berater, mit den Nationalen Räten über die Ausführung des Planes in ihren
Amtsbereichen zu beraten. Die Richtung des Planes ist daher den Freunden überall bekannt,
zumal regionale und örtliche Vorbereitungen zur Verfolgung seines Hauptziels bereits im
Gang sind. Es hat sich inzwischen ein allgemeines Bewusstsein gebildet, dass man sich
darum bemühen muss, dass der Glaube in den einzelnen Ländern in zunehmend mehr
Regionen immer tiefer vordringt. So wird man zum Beispiel, wo es die Umstände erlauben,
benachbarte Gemeinden dazu aufrufen, sich an intensiven Wachstumsprogrammen zu
beteiligen. Ein anderes Vorgehen erfordert die planmäßige Eröffnung neuer Gebiete, für die
Inlandspioniere sich mit der gleichen Hingabe erheben müssen, die jene beseelte, die sich in
früheren Zeiten weit und breit verstreuten, um unerschlossene Gebiete quer durch
Kontinente und Ozeane zu eröffnen. Kurz: der Prozess innerhalb dieses göttlich geführten
Plans wird sich erweitern, wenn weitere Maßnahmen schrittweise eingeführt und
systematisch integriert werden.

Ein besonderes Kennzeichen der Fünften Epoche wird die Bereicherung des 9
Andachtslebens der Gemeinde durch den Bau nationaler Häuser der Andacht sein, je nach
dem, wie es die Umstände in den nationalen Gemeinden zulassen. Der Zeitplan für diese
Projekte wird vom Universalen Haus der Gerechtigkeit unter Berücksichtigung des
Fortschritts beim Prozess des Beitritts in Scharen in den einzelnen Ländern festgelegt
werden. Diese Entwicklung wird sich in aufeinanderfolgenden Phasen von ´Abdu’l-Bahás
Göttlichem Plan fortsetzen. Unmittelbar nach der Fertigstellung des Muttertempels des
Westens begann der Hüter mit einem Plan zum Bau von Kontinentalen Häusern der
Andacht. Die ersten waren damals die Mashriqu’l-Adhkár in Kampala, Sydney und
Frankfurt, die in Erfüllung der Ziele des Zehn-Jahres-Planes gebaut wurden. Das Universale
Haus der Gerechtigkeit verfolgte mit dem Bau der Tempel in Panama City, Apia und New
Delhi dieselbe Linie. Diese kontinentale Phase ist aber noch zu vervollständigen: Ein
weiteres Gebäude muss noch errichtet werden. Mit tiefer Dankbarkeit und Freude
verkünden wir in diesem verheißungsvollen Augenblick die Entscheidung, dieses letzte

Projekt in Angriff zu nehmen. Während des Fünf-Jahres-Plans wird mit dem Bau des
Muttertempels von Südamerika in Santiago, Chile, begonnen und damit ein von Shoghi
Effendi klar ausgesprochener Wunsch erfüllt.

Es ist nun an der Zeit, weitere Schritte am Weltzentrum zu unternehmen, um die 10
Funktionen der Institutionen mit Sitz in den neuen Gebäuden am Bogen zu entwickeln.
Nach beachtlichen Fortschritten des Internationalen Lehrzentrums wird man jetzt
besondere Aufmerksamkeit darauf verwenden, die Arbeit des Zentrums für das Studium
der Texte zu organisieren. Die Übersetzung weiterer Heiliger Texte ins Englische wird dabei
von besonderer Bedeutung sein. Die Aufgabe dieser Institution ist es, das Universale Haus
der Gerechtigkeit dabei zu unterstützen, die Heiligen Schriften zu Rate zu ziehen und
Übersetzungen und Kommentare zu den autoritativen Texten des Glaubens zu verfassen.
Darüber hinaus wird man sich im Heiligen Land ständig darum bemühen, es zu
ermöglichen, dass die Anzahl der Pilger und Besucher am Bahá’í-Weltzentrum weiter
ansteigen kann.

Vor fünf Jahren kündigten wir in unserer Ridván-Botschaft eine Großveranstaltung 11
am Weltzentrum an, welche aus Anlass der Fertigstellung der Projekte am Berg Karmel und
der Eröffnung der Terrassen am Schrein des Báb für die Öffentlichkeit stattfinden wird.
Dieser Augenblick ist nun gekommen, und wir freuen uns in der Erwartung, Freunde aus
eigentlich allen Ländern bei einem Programm zu begrüßen, das sich über fünf Tage vom 21.
bis zum 25. Mai erstrecken wird. Wir sind auch glücklich mitteilen zu können, dass
Vorbereitungen getroffen werden, um die Bahá’í-Welt durch Live-Übertragungen im World
Wide Web und per Satellit an den Veranstaltungen teilnehmen zu lassen. Informationen
darüber folgen noch. Während das Weltzentrum sich hierauf konzentriert, wird auch die
Erwartung der Menschen in Haifa immer größer, wo die städtischen Behörden ein Buch mit
dem Titel: Bahá’í Shrine and Gardens on Mount Carmel, Haifa, Israel: A Visual Journey
veröffentlichen wollen, das gleichzeitig mit den Veranstaltungen erscheinen soll. Ferner
betreibt die Postbehörde von Israel den Plan, zur gleichen Zeit eine Gedenkmarke
herauszugeben, welche die Terrassen darstellt. Die Bedeutung des Ereignisses liegt im
Wesentlichen darin, dass es uns erlaubt innezuhalten, um die beachtliche Wegstrecke zu
überblicken, die der Glaube in seiner Entwicklung im 20. Jahrhundert zurückgelegt hat. Es
ist auch an der Zeit, die künftigen Auswirkungen dieser gewaltigen Leistungen zu
bedenken, die durch die Errichtung der imposanten Bauwerke auf Gottes heiligem Berge
symbolisiert werden – Bauwerke, die die geistigen und administrativen Zentren unseres
Glaubens den Blicken der Welt öffnen.

Während unsere Gemeinde sich dieser begeisternden Betrachtungen erfreut, möge 12
jedes Mitglied bedenken, dass wir keine Zeit haben, uns auf Lorbeeren auszuruhen. Die
Menschheit befindet sich in einer so verzweifelten Lage, dass wir keinen Augenblick zögern
dürfen, das Brot des Lebens zu überreichen, das in unserer Zeit vom Himmel kam. Dulden
Sie daher keinen Aufschub, den erfolgversprechenden Prozess voranzutreiben, wenn es
darum geht, alle jene, die nach der Wahrheit dürsten, zu der Festtafel des Herrn der
Heerscharen zu führen.

Möge Er, der über das Schicksal Seines göttlichen Systems wacht, jede Bemühung 13
führen, lenken und bestätigen, die Sie unternehmen, um die vor Ihnen liegenden
drängenden Aufgaben zu bewältigen.

Das Universale Haus der Gerechtigkeit
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To the Bahá'ís of the World

Dearly loved friends,

[1] With great joy in our hearts and high expectations, we come to this Ridván season at a change of time, when a new state of mind is evident among us all. Abroad in our world community there is a heightened awareness of the value of process, the necessity of planning and the virtue of systematic action in fostering growth and in developing the human resources by which expansion can be sustained and consolidation assured. The coherence of understanding about these prerequisites of progress cannot be overvalued, nor can the importance of perpetuating them through well-ordered training be overestimated. And so the arrival of our community at such a moment of consciousness is an occasion of significance for us. We are deeply grateful to the Blessed Beauty to be able to recognize and acclaim it at the very beginning of the global enterprise being launched during these festive days.

[2] The power of will generated by this consciousness characterized the conference of the Continental Counsellors and the members of their Auxiliary Boards who gathered here last January in the Holy Land. The event produced so illuminating an experience as to signalize the Faith's entry into a new epoch, the fifth of it's Formative Age. Such a freshness of vitality as was displayed at this historic gathering came to be understood as a manifestation of the rising quality of activity throughout the community. Pursuit during the past year of the essentials for advancing the process of entry by troops confirmed this observation. The path was thus paved for the Five Year Plan, the first venture being entered upon in the Fifth Epoch.

[3] In augmenting major efforts of the previous Four Year Plan that brought into being more than 300 training institutes, the Twelve Month Plan achieved its purpose. It gathered significance through the notable responses of institutions and individuals to the call for a greater focus on the spiritual nurturing of children and the involvement of junior youth in Bahá'í community life.. The training of teachers of children's classes and the inclusion of junior youth in the institute process have become a regular part of Bahá'í activities in a number of countries. Despite its brevity, the Twelve Month Plan had an importance beyond the objectives specifically assigned. The Plan was a dynamic link between a highly eventful epoch in Bahá'í history and the immensely promising prospects of a new one, for which its achievements have so well prepared the community. It has been etched in our annals, too, for the enduring effects of the Faith's activities at the end of the twentieth century -- a century that deserves to be reflected upon by any Bahá'í who wishes to understand the tumultuous forces that influenced the life of the planet and the processes of the Cause itself at a crucial time in humanity's social and spiritual evolution. As an aid to so worthy an effort, Century of Light , a review of the twentieth century, was prepared at our request and under our supervision.


To the Bahá'ís of the World             Page 2             Ridván 2001

[4] On many occasions during this one-year endeavour, the external affairs of the Faith were especially visible. Consider, for example, the instances of Bahá'í representatives' having participated prominently in the millennial events that took place in May, August and September at the urging of the Secretary-General of the United Nations. The implications of so close and conspicuous an involvement of the Bahá'í International Community with the processes of the Lesser Peace will require the passage of time to be properly understood. Among other highlights was the Continental Colloquium organized in India by the Institute for Studies in Global Prosperity, a new agency operating under the aegis of the Bahá'í International Community. Adopting the theme of "science, religion and development", the conference featured the participation of leading non-governmental organizations of India, as well as that of institutions of such reknown as UNESCO, UNICEF, WHO and the World Bank. In October, the Bahá'í World News Service (BWNS) was launched on the Internet with the intention of reaching both Bahá'í and non-Bahá'í audiences with news stories about developments throughout the Bahá'í world.

[5] The intensive activities at the Bahá'í World Centre during the last year were, for the most part, made known to the friends through previous reports that included references to such achievements as the occupation by the International Teaching Centre of its permanent seat on Mount Carmel; the Conference of Continental Counsellors and the members of their Auxilliary Boards held in the Holy Land last January; and the completion of the Mount Carmel projects, which are now receiving finishing touches in preparation for the celebratory events in May. Last October, for the first time, pilgrims and visitors were received at the new Reception Centre in Haifa, which became fully operational. At Bahjí the embellishment of the sacred site through the development of its gardens has proceeded continually; the effort has, however, received a boost from the new project initiated last year to construct a Visitors' Centre towards the northern end of the property beyond the Collins Gate. Scheduled for completion in the next few months, the structure is fully in place, and work is progressing in all areas, including finishing and landscaping. The new facilities will improve the ability of the World Centre to receive increasing numbers of pilgrims, short-term Bahá'í visitors, and special guests.

[6] To conclude this summary of the year, we rejoice in informing you that, after the lapse of almost three decades, the National Spiritual Assembly of the Bahá'ís of Indonesia was restored at the National Convention held in Jakarta last Ridván.. A ban imposed on Bahá'í activities in August 1962 severely restricted the actions of Indonesian Bahá'ís for all that time, but they remained steadfast and wise in their long-suffering until changed circumstances in that country resulted in the lifting of the ban. May we not venture to hope, then, that a similar happy report concerning our beleaguered co-religionists in Iran, Egypt and other countries will not be too far distant ?

[7] Dear Friends: Two decades from now the Bahá'í world will celebrate the centenary of the inception of the Formative Age. We look back at the dawning of the Age from the vantage point of attainments that could hardly have been imagined at the outset. Up ahead are horizons that urgently summon the community to even greater achievements in the short span separating it from that centennial. Those heights can and must be scaled. The Five Year Plan, to which we call the urgent and sustained attention of the friends throughout the world, is intended to meet this challenge. It constitutes the first of a series of campaigns that will be pursued during these twenty years. This Plan marks the next phase in the aim to accomplish a significant advance in the process of entry by troops. It demands an acceleration of this vital process and, furthermore, insists upon continuity in systematic endeavour on the part of its three constituent participants: the individual, the institutions, and the community.


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[8] No need to elaborate on the requirements of the Plan, for these were set out in our message to the assembled Counsellors in the Holy Land and subsequently shared with all National Spiritual Assemblies. Soon after their conference, the Counsellors began consulting with the National Assemblies about the execution of the Plan in their respective jurisdictions. The Plan's direction is therefore well known to the friends everywhere, as regional and local preparations for pursuing its major aim are underway. There is a general awareness by now that efforts will be made to effect a deeper penetration of the FAith into more and more regions within countries. For example, where circumstances permit, local communities that exist in close proximity to each other will be mobilized to participate in intensive programmes of growth. Other approaches will require methodical opening of new areas for which homefront pioneers must be raised up in the same consecrated spirit that prompted those who scattered abroad at earlier times to open virgin territories across continents and seas. Suffice it to say that the process animating this divinely driven enterprise will eventually expand as related features are gradually introduced and systematically integrated into its operation.

[9] A feature of the Fifth Epoch will be the enrichment of the devotional life of the community through the raising up of national Houses of Worship, as circumstances in national communities permit. The scheduling of these projects will be determined by the Universal House of Justice in relation to the advancement of the process of entry by troops within countries. This development will unfold throughout successive stages of 'Abdu'l-Bahá's Divine Plan. Upon the completion of the Mother Temple of the West, the Guardian started a programme of constructing continental temples. The first among these were the Mashriqu'l-Adhkárs in Kampala, Sydney and Frankfurt, which were built in response to Ten Year Plan goals. The Universal House of Justice continued along these lines with the building of Temples in Panama City, Apia, and New Delhi. But this continental stage has yet to be completed: one more edifice remains to be built. It is with profound thankfulness and joy that we announce at this auspicious moment the decision to proceed with this last project. During the Five Year Plan, erection of the Mother Temple of South America in Santiago, Chile, will commence and thus fulfil a wish clearly expressed by Shoghi Effendi.

[10] Meanwhile, the time is propitious that further steps be taken at the World Centre to develop the functions of the institutions occupying the new edifices on the Arc. The International Teaching Centre having advanced significantly in its work, attention will be given particularly to organizing the work of the Centre for the Study of the Texts. Enriching the translations into English from the Holy Texts will be a special object of this attention. The purpose of the institution is to assist the Universal House of Justice in consulting the Sacred Writings and to prepare translations and commentaries on the authoritative texts of the Faith. Moreover, in the Holy Land, a continued effort will be devoted towards the devising of measures to make possible a further increase in the number of pilgrims and visitors to the Bahá'í World Centre.


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[11] In our Ridván message five years ago, we announced the holding of a major event at the World Centre to mark the completion of the projects on Mount Carmel and the opening of the Terraces of the Shrine of the Báb to the public. The moment is upon us, and we exult in the anticipation of welcoming the friends from virtually all countries to programmes that will extend over a five-day period, 21 - 25 May. We are also happy to say that steps are being taken to connect the Bahá'í world to the proceedings through live transmissions on the World Wide Web and by satellite, about which information is being provided. As the World Centre focuses on the preparations, excitement is building up among the public in Haifa, where municipal authorities have undertaken to publish a book entitled Bahá'í Shrine and Gardens on Mount Carmel, Haifa, Israel: A Visual Journey to coincide with the event. Moreover, the Israel Postal Authority is pursuing its decision to release at the same time a commemorative stamp featuring the Terraces. The significance of the occasion lies principally in the pause it will allow for a review of the remarkable distance the Cause has covered in its development during the twentieth century. It will be time, too, for considering the future implications of the phenomenal accomplishments symbolized by the rise of the monumental structures on God's holy mountain -- a rise that opens the spiritual and administrative centres of our Faith to the gaze of the world.

[12] As our community rejoices in these thrilling considerations, let every member bear in mind that there is no time for resting on laurels. Humanity's current plight is too desperate to allow for even a moment's hesitation in sharing the Bread of Life, which has come down from heaven in our time. Let there be no delay, then, in advancing the process that has every promise of success in ushering to the banquet table of the Lord of Hosts the souls of all that hunger after truth.

[13] May He Who keeps watch over the destiny of His divine System guide and direct and confirm every effort you make towards the realization of the urgent tasks set before you.

[Signature:] The Universal House of Justice