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Bahá’í-Gebete á Gebete á Bahá'í Verlag GmbH, Auflage 8.01 (O-2023-06-23)

Bahá’í-Gebete
Gebete
Singe die Verse Gottes, o Mein Diener, die du empfangen hast, wie jene sie singen, die Ihm nahe sind, damit die Süße deiner Weise deine Seele entflamme und die Herzen aller Menschen anziehe. Wer zurückgezogen in seiner Kammer die von Gott offenbarten Verse spricht, wird erfahren, wie die Engel des Allmächtigen den Duft der Worte, die sein Mund ausspricht, überallhin verbreiten und das Herz jedes Gerechten höherschlagen lassen. Mag er sich auch zunächst dieser Wirkung nicht bewusst sein, so wird doch die Kraft der ihm gewährten Gnade früher oder später Einfluss auf seine Seele haben. So sind die Geheimnisse der Offenbarung Gottes durch den Willen Dessen, der Urquell aller Macht und Weisheit ist, verfügt worden.A1
Bahá’u’lláh
Selig ist der Ort und das Haus und der Platz und die Stadt und das Herz und der Berg und das Obdach und die Höhle und das Tal und das Land und das Meer und die Insel und die Au, wo Gottes gedacht und Sein Lob gepriesen wird.A2
Bahá’u’lláh

Pflichtgebete

»Es gibt drei tägliche Pflichtgebete. … Der Gläubige hat die Freiheit, eines dieser drei Gebete zu wählen, aber die Pflicht, eines davon zu sprechen. Die besonderen Anweisungen bei den Gebeten sind zu beachten.« Q1
»Zur Begriffsbestimmung für ›Morgen‹, ›Mittag‹ und ›Abend‹: Antwort: Dies sind Sonnenaufgang, Mittag und Sonnenuntergang. Die zulässigen Zeiträume für die Pflichtgebete sind vom Morgen bis zum Mittag, vom Mittag bis zum Sonnenuntergang und vom Sonnenuntergang bis zwei Stunden danach.« Q2

Das kurze Pflichtgebet

1 Ich bezeuge, o mein Gott, …

Einmal in 24 Stunden, mittags, zu sprechen
1
Ich bezeuge, o mein Gott, dass Du mich erschaffen hast, Dich zu erkennen und anzubeten. Ich bezeuge in diesem Augenblick meine Ohnmacht und Deine Macht, meine Armut und Deinen Reichtum. Es ist kein Gott außer Dir, dem Helfer in Gefahr, dem Selbstbestehenden.
Bahá’u’lláh

Das mittlere Pflichtgebet

2 Stärke meine Hand, o mein Gott, …

Täglich morgens, mittags und abends zu sprechen
2
Wer zu beten wünscht, wasche seine Hände und spreche beim Waschen:
Stärke meine Hand, o mein Gott, und lass sie Dein Buch mit solcher Standhaftigkeit ergreifen, dass die Scharen der Welt keine Macht über sie haben. Schütze sie sodann, damit sie sich nicht mit Dingen befasst, die ihr nicht zustehen. Du bist wahrlich der Allmächtige, der Allgewaltige.
Und beim Waschen des Gesichtes spreche er:
Dir wende ich mein Angesicht zu, o mein Herr! Erleuchte es mit dem Licht Deines Antlitzes. Bewahre es sodann, damit es sich niemandem außer Dir zuwende.
Dann erhebe er sich und spreche der QiblihA3 zugewandt:
Gott bezeugt, dass es keinen Gott gibt außer Ihm. Sein sind die Reiche der Offenbarung und der Schöpfung. Er hat wahrlich Ihn enthüllt, Der der Morgen der Offenbarung ist, Der auf dem Sinai redete, durch Den der Höchste Horizont erstrahlte und der Lotosbaum sprach, über Den hinaus keiner gehen kann, und durch Den der Ruf verkündet ward an alle, die im Himmel und auf Erden sind: »Sehet, der Allbesitzende ist gekommen! Erde und Himmel, Ruhm und Herrschaft sind Gottes, des Herrn aller Menschen, des Besitzers des Thrones in der Höhe und auf der Erde hienieden!«
Dann beuge er sich nieder, lasse die Hände auf den Knien ruhen und spreche:
Erhaben bist Du über meinen Lobpreis und den Lobpreis jedes anderen und über die Beschreibung aller, die im Himmel und auf Erden sind!
Dann spreche er stehend mit geöffneten Händen, die Handflächen aufwärts gerichtet und dem Gesicht zugewendet:
Enttäusche nicht den, o mein Gott, der sich mit flehenden Fingern an den Saum Deiner Barmherzigkeit und Gnade klammert, o Du, der Du von den Barmherzigen der Allbarmherzige bist!
Dann setze er sich und spreche:
Ich bezeuge Deine Einheit und Deine Einzigkeit, dass Du Gott bist und kein Gott ist außer Dir. Du hast wahrlich Deine Sache offenbart, Deinen Bund erfüllt und weit das Tor Deiner Gnade aufgetan vor allen, die im Himmel und auf Erden wohnen. Segen und Friede, Gruß und Herrlichkeit ruhen auf Deinen Geliebten, die Wandel und Wechsel der Welt nicht davon abhalten, sich Dir zuzuwenden, und die alles hingeben in der Hoffnung, das zu erlangen, was bei Dir ist. Du bist in Wahrheit der Immervergebende, der Allgütige.
(So jemand statt des langen Verses lieber die Worte sprechen möchte: »Gott bezeugt, dass kein Gott ist außer Ihm, dem Helfer in Gefahr, dem Selbstbestehenden.«, so wird dies genügen. Und ebenso wird es genügen, wenn er vorzieht, sitzend die Worte zu sprechen: »Ich bezeuge Deine Einheit und Deine Einzigkeit und dass Du Gott bist und dass kein Gott ist außer Dir.«)
Bahá’u’lláh

Das lange Pflichtgebet

3 O Du, der Du der Herr aller Namen …

Einmal in 24 Stunden zu sprechen
3
Wer dieses Gebet zu sprechen wünscht, stehe auf und wende sich Gott zu. Auf seinem Platz stehend schaue er zur Rechten und zur Linken, als erwarte er das Erbarmen seines Herrn, des Allbarmherzigen, des Mitleidvollen. Dann spreche er:
O Du, der Du der Herr aller Namen und der Schöpfer der Himmel bist! Ich flehe Dich an bei den Sonnen Deines unsichtbaren Wesens, des Höchsterhabenen, des Allherrlichen: Mache mein Gebet zu einem Feuer, das die Schleier verbrenne, die mich hindern, Deine Schönheit zu schauen, und zu einem Licht, das mich zum Meere Deiner Gegenwart geleite.
Dann erhebe er die Hände flehend zu Gott – gepriesen und verherrlicht sei Er – und spreche:
O Du Sehnsucht der Welt, Du Geliebter der Völker! Du siehst, wie ich mich Dir zuwende, ledig aller Bindungen außer der Deinen, an Dein Seil geklammert, durch Dessen Bewegung die ganze Schöpfung erschüttert ward. Ich bin Dein Diener, o mein Herr, und Deines Dieners Sohn. Sieh, ich bin bereit, nach Deinem Wunsch und Willen zu tun, und ersehne nichts als Dein Wohlgefallen. Ich flehe Dich an bei dem Meer Deines Erbarmens und der Sonne Deiner Gnade: Verfahre mit Deinem Diener, wie Du willst und wie es Dir beliebt. Bei Deiner Macht, die weit über allem Gedenken und allem Lobpreis steht! Was Du offenbartest, ist meines Herzens Sehnsucht und die Liebe meiner Seele. O Gott, mein Gott! Schaue nicht auf meine Hoffnungen und meine Taten, sondern auf Deinen Willen, der Himmel und Erde umfasst. Bei Deinem Größten Namen, o Du Herr aller Völker! Allezeit wünsche ich nur, was Du wünschest, und liebe nur, was Du liebst.
Dann knie er nieder, beuge die Stirn zur Erde und spreche:
Erhaben bist Du über die Beschreibung jedes anderen außer Dir und das Begreifen eines jeden außer Dir selbst.
Dann stehe er auf und spreche:
Mache mein Gebet zu einem Born lebenspendenden Wassers, o mein Herr, womit ich lebe, solange Deine Herrschaft währt, und in jeder Deiner Welten von Dir künde.
Wieder erhebe er flehend die Hände und spreche:
O Du, von Dem getrennt die Herzen und Seelen hinschmolzen, durch Dessen Feuer der Liebe die ganze Welt entflammt ward! Ich bitte Dich flehentlich bei Deinem Namen, durch den Du die ganze Schöpfung unterwarfest, vorenthalte mir nicht, was bei Dir ist, o Du, der Du über alle Menschen herrschest! Du siehst, o mein Herr, diesen Fremdling zu Seiner erhabensten Wohnung unter dem Zelte Deiner Majestät und im Reiche Deines Erbarmens eilen. Du siehst diesen Sünder das Meer Deiner Vergebung, diesen Niedrigen den Hof Deiner Herrlichkeit und dieses arme Geschöpf den Morgen Deines Reichtums suchen. Dein ist die Macht zu gebieten, was immer Du willst. Ich bezeuge, dass Du zu rühmen bist in Deinem Tun, dass Deinen Befehlen zu gehorchen ist und dass Du uneingeschränkt bleibst in Deinen Geboten.
Darauf erhebe er die Hände und spreche dreimal den Größten NamenA4. Dann beuge er sich mit auf den Knien ruhenden Händen nieder vor Gott – gepriesen und verherrlicht sei Er – und spreche:
Du siehst, o mein Gott, wie mein Geist in meinem Leib und allen meinen Gliedern erregt ward in seinem Sehnen, Dich anzubeten, und in seinem Verlangen, Deiner zu gedenken und Dich zu verherrlichen; wie er bezeugt, was die Zunge Deines Gebotes im Reiche Deines Wortes und im Himmel Deines Wissens bezeugt. In diesem Zustand, o mein Herr, drängt es mich, alles von Dir zu erbitten, was bei Dir ist, damit ich meine Armut dartue und Deine Güte und Deinen Reichtum verherrliche, meine Ohnmacht bekunde und Deine Kraft und Deine Macht offenbare.
Dann stehe er auf, erhebe zweimal flehend die Hände und spreche:
Es ist kein Gott außer Dir, dem Allmächtigen, dem Allgütigen. Es ist kein Gott außer Dir, dem Gebieter am Anfang und am Ende. O Gott, mein Gott! Deine Vergebung hat mich ermutigt, Dein Erbarmen hat mir Kraft gegeben, Dein Ruf hat mich erweckt und Deine Gnade mich erhoben und hingeführt zu Dir. Wie könnte ich sonst wagen, am Tore der Stadt Deiner Nähe zu stehen oder mein Gesicht dem Lichte zuzuwenden, das aus dem Himmel Deines Willens hervorleuchtet? Du siehst, o mein Herr, dieses elende Geschöpf an die Pforte Deiner Gnade pochen, diese vergehende Seele den Strom ewigen Lebens aus den Händen Deiner Güte suchen. Dein ist der Befehl allezeit, o Du Herr aller Namen, und mein sind Ergebung und willige Unterwerfung unter Deinen Willen, o Schöpfer der Himmel!
Dann erhebe er dreimal die Hände und spreche: Größer als jeder Große ist Gott! Sodann knie er nieder, beuge die Stirn zur Erde und spreche:
Zu hoch bist Du für den Lobpreis derer, die Dir nahe sind, als dass er zum Himmel Deiner Nähe aufstiege, oder für die Vögel der Herzen jener, die Dir treu sind, als dass sie den Zugang zu Deinem Tore erreichten. Ich bezeuge, dass Du geheiligt bist über alle Eigenschaften, heilig über alle Namen. Es ist kein Gott außer Dir, dem Höchsterhabenen, dem Allherrlichen.
Dann setze er sich und spreche:
Ich bezeuge, was alle erschaffenen Dinge und die himmlischen Heerscharen und die Bewohner des allhöchsten Paradieses und über sie hinaus die Zunge der Größe selbst vom allherrlichen Horizont aus bezeugen: dass Du Gott bist, dass kein Gott ist außer Dir, und dass Er, Der offenbart wurde, das Verborgene Geheimnis ist, das Verwahrte Sinnbild, durch Den die Buchstaben des ›Sei!‹ miteinander verbunden und verknüpft wurden. Ich bezeuge, dass Er es ist, Dessen Namen die Feder des Allhöchsten niederschrieb und Der genannt ist in den Büchern Gottes, des Herrn des Thrones in der Höhe und hienieden auf Erden.
Dann stehe er aufrecht und spreche:
O Herr allen Seins, Besitzer alles Sichtbaren und Unsichtbaren! Du gewahrst meine Tränen und Seufzer; Du hörst mein Stöhnen und Jammern und meines Herzens Klage. Bei Deiner Macht! Meine Sünden haben mich gehindert, mich Dir zu nähern, meine Frevel haben mich dem Hofe Deiner Heiligkeit ferngehalten. Deine Liebe, o mein Herr, hat mich reich gemacht, aber die Trennung von Dir ließ mich zunichte werden und das Fernsein von Dir hat mich verzehrt. Ich flehe Dich an bei Deiner Fußspur in dieser Wildnis und bei den Worten »Hier bin ich, hier bin ich!«, die Deine Erwählten in diesem unendlichen Raume gerufen haben, und beim Odem Deiner Offenbarung und den linden Lüften am Morgen Deiner Manifestation – gib, dass ich unentwegt zu Deiner Schönheit aufblicke und alles befolge, was in Deinem Buch steht.
Dann wiederhole er dreimal den Größten Namen, beuge sich nieder, lasse die Hände auf den Knien ruhen und spreche:
Preis sei Dir, o mein Gott, dass Du mir halfest, Deiner zu gedenken und Dich zu preisen, dass Du mich Ihn, den Sonnenaufgang Deiner Zeichen, erkennen ließest, und dass Du mich bewegtest, mich vor Deiner Herrschaft zu beugen, mich Deiner Gottheit zu unterwerfen und anzuerkennen, was die Zunge Deiner Größe kündete.
Dann erhebe er sich und spreche:
O Gott, mein Gott! Mein Rücken ist gebeugt von der Bürde meiner Sünden, und meine Nachlässigkeit hat mich zunichte gemacht. Wann immer ich meiner schlechten Taten und Deiner Güte gedenke, schmilzt mir das Herz in der Brust und wallt mir das Blut in den Adern. Bei Deiner Schönheit, o Du Sehnsucht der Welt! Ich erröte, mein Angesicht zu Dir zu erheben, und Scham hemmt meine Hände, sich sehnend nach dem Himmel Deiner Gaben zu recken. Du siehst, o mein Gott, wie Tränen mich hindern, Deiner zu gedenken und Deine Tugenden zu preisen, o Herr des Thrones in der Höhe und auf der Erde hienieden! Ich flehe Dich an bei den Zeichen Deines Reiches und den Geheimnissen Deiner Herrschaft: Verfahre mit Deinen Geliebten, wie es Deiner Güte entspricht, o Herr allen Seins, und wie es Deiner Gnade würdig ist, o Du König des Sichtbaren und des Unsichtbaren!
Dann wiederhole er dreimal den Größten Namen, beuge kniend die Stirn zur Erde und spreche:
Preis sei Dir, o unser Gott, dass Du auf uns herabsandtest, was uns Dir nahebringt, und uns mit allem Guten versorgest, was Du in Deinen Büchern und Schriften auf uns niederkommen ließest. Beschütze uns – so flehen wir Dich an, o mein Herr – vor den Scharen eitlen Wahns und leeren Trugs. Du bist in Wahrheit der Mächtige, der Allwissende.
Dann erhebe er das Haupt, setze sich und spreche:
Ich bezeuge, o mein Gott, was Deine Erwählten bezeugen, und bekenne, was die Bewohner des allhöchsten Paradieses bekennen und die, die Deinen mächtigen Thron umkreisen: Dein sind die Reiche der Erde und des Himmels, o Herr der Welten!
Bahá’u’lláh

Allgemeine Gebete

Lob und Dank

4 Mein Gott, mein Angebeteter, mein König

4
Mein Gott, mein Angebeteter, mein König, meine Sehnsucht! Welche Zunge könnte meinen Dank an Dich bekunden? Ich war achtlos, Du aber erwecktest mich. Ich hatte mich von Dir abgewandt, Du aber halfest mir gnädig, dass ich mich Dir wieder zukehrte. Ich glich einem Toten, Du aber belebtest mich mit dem Wasser des Lebens. Ich war wie verdorrt, Du aber erquicktest mich mit dem himmlischen Strom Deiner Worte, die sich aus der Feder des Allbarmherzigen ergossen.
O göttliche Vorsehung! Alles Dasein ist durch Deine Gnadenfülle erzeugt; beraube es nicht der Wasser Deiner Großmut und versage ihm nicht das Meer Deines Erbarmens. Ich bitte Dich flehentlich, stehe mir allezeit, in jeder Lage bei und hilf mir, da ich nach Deiner urewigen Gunst aus dem Himmel Deiner Gnade trachte. Du bist in Wahrheit der Herr der Großmut, der Herrscher im Reiche der Ewigkeit.
Bahá’u’lláh

5 Gelobt sei Dein Name, o mein Gott, Du Gott aller Dinge, …

5
Gelobt sei Dein Name, o mein Gott, Du Gott aller Dinge, Du meine Herrlichkeit und aller Dinge Herrlichkeit, meine Sehnsucht und aller Dinge Sehnsucht, meine Kraft und aller Dinge Kraft, mein König und aller Dinge König, mein Besitzer und aller Dinge Besitzer, mein Ziel und aller Dinge Ziel, mein Urheber und aller Dinge Urheber! Lass es nicht zu, ich flehe Dich an, dass ich vom Meere Deines zarten Erbarmens ferngehalten werde oder von den Gestaden Deiner Nähe. Nichts außer Dir nützet mir, o mein Herr, und keines anderen Nähe bringt mir Gewinn.
Ich flehe Dich an bei der Fülle Deines Reichtums, die Dich unabhängig macht von allem außer Dir selbst, zähle mich zu denen, die Dir ihr Angesicht zuwenden und sich erheben, Dir zu dienen.
Und vergib, o mein Herr, Deinen Dienern und Dienerinnen. Du bist wahrlich der Immervergebende, der Mitleidvollste.
Bahá’u’lláh

6 Verherrlicht bist Du, o Herr mein Gott! Ich danke Dir, dass Du mich fähig machst, …

6
Verherrlicht bist Du, o Herr mein Gott! Ich danke Dir, dass Du mich fähig machst, die Offenbarung Deiner selbst zu erkennen, dass Du mich von Deinen Feinden scheidest, deren Untaten und bösen Werke in Deinen Tagen vor meinen Augen aufdeckst und mich von aller Bindung an sie befreist, und dass Du mich ganz und gar Deiner großmütigen Gunst zuwendest. Auch dafür danke ich Dir, dass Du aus den Wolken Deines Willens auf mich herabsendest, was mich von den Andeutungen der Ungläubigen und den Anspielungen der Irrgläubigen so heiligt, dass ich mein Herz fest auf Dich richte und jene fliehe, die das Licht Deines Antlitzes leugnen. Und wiederum danke ich Dir, dass Du mir die Kraft gibst, standhaft in Deiner Liebe zu sein, Dein Lob zu preisen und Deine Tugenden zu rühmen, und dass Du mich trinken lässest aus dem Kelche Deines Erbarmens, das alles Sichtbare und Unsichtbare übertrifft.
Du bist der Allmächtige, der Erhabenste, der Allherrliche, der Allliebende.
Bahá’u’lláh

7 O mein Gott! O mein Gott! Ich danke Dir, dass Du mich hin zu Dir lenkst, …

7
O mein Gott! O mein Gott! Ich danke Dir, dass Du mich hin zu Dir lenkst, dass Du mich zu Deinem Horizonte hinführst, mir Deinen Pfad zeigst, mir Dein Zeugnis enthüllst und mich befähigst, mein Angesicht auf Dich zu richten, während die meisten Gelehrten und Geistlichen unter Deinen Dienern samt allen, die ihnen nachfolgen, ohne den geringsten Beweis und ohne jedes Zeugnis von Dir sich abkehren. Preis sei Dir, o Herr der Namen, und Ruhm sei Dir, o Schöpfer der Himmel, dass Du mir durch die Macht Deines Namens, der Selbstbestehende, von Deinem versiegelten Weine zu trinken gibst, mich Dir nahekommen und den Morgen Deines Wortes, die Manifestation Deiner Zeichen, den Springquell Deiner Gesetze und Gebote, den Urgrund Deiner Weisheit und Deiner Gnadengaben erkennen lässest. Selig ist das Land, das Deine Fußstapfen adeln, darauf der Thron Deiner Allgewalt steht und darin der Duft Deines Gewandes sich verbreitet. Bei Deiner Herrlichkeit und Majestät, Deiner Macht und Kraft, ich wünsche mir mein Sehvermögen nur, um Deine Schönheit zu schauen, und mein Gehör allein, um Deinen Ruf und Deine Verse zu vernehmen.
O mein Gott! O mein Gott! Halte die Augen nicht fern von den Dingen, für die Du sie erschaffen, noch verwehre den Angesichtern, sich Deinem Lichthimmel zuzuwenden, an den Toren Deiner Majestät zu huldigen, vor Deinem Throne zu erscheinen oder sich vor der strahlenden Sonne Deiner Gabenfülle zu verneigen.
Bahá’u’lláh

8 O Gott, mein Gott! Allezeit danke ich Dir und lobpreise Dich in jeder Lage.

8
Er ist Gott, erhaben ist Er, der Herr der Macht und Größe!
O Gott, mein Gott! Allezeit danke ich Dir und lobpreise Dich in jeder Lage.
Dein ist aller Lobpreis in Zeiten des Wohlergehens, o Herr der Welten, und alle Dankbarkeit, wenn es ausbleibt, o Du Sehnsucht derer, die Dich erkannt haben.
Dein ist alle Ehre in Zeiten des Unglücks, o Du, Den alle im Himmel und auf Erden anbeten, und aller Ruhm in Zeiten der Bedrängnis, o Du, der Du die Herzen derer verzauberst, die sich nach Dir sehnen!
Dein ist aller Lobpreis in Zeiten der Not, o Ziel derer, die zu Dir streben, und aller Dank in Zeiten der Annehmlichkeit, o Du, Dessen Gedenken ein gehüteter Schatz in den Herzen derer ist, die Dir nahe sind!
Dein ist alle Pracht im Wohlstand, o Herr derer, die Dir ergeben sind, und jedes Gebot in Zeiten der Armut, o Du Hoffnung derer, die Deine Einheit anerkennen!
Dein ist alle Herrlichkeit in Zeiten der Freude, o Du, neben Dem es keinen Gott gibt, und alle Schönheit in Zeiten der Sorge, o Du, neben Dem es keinen Gott gibt!
Dein ist alle Gerechtigkeit in Zeiten des Hungers, o Du, neben Dem es keinen Gott gibt, und alle Gnade in Zeiten der Sättigung, o Du, neben Dem es keinen Gott gibt!
Dein sind alle Gaben in meiner Heimat, o Du, neben Dem es keinen Gott gibt, und jede Verfügung in der Verbannung, o Du, neben Dem es keinen Gott gibt!
Dein ist alle Freigebigkeit angesichts des Schwertes, o Du, neben Dem es keinen Gott gibt, und alle Vollkommenheit in der Geborgenheit der Heimat, o Du, neben Dem es keinen Gott gibt!
Dein ist alle Großmut in der Wohnstatt droben, o Du, neben Dem es keinen Gott gibt, und alle Huld im niedrigen Staub, o Du, neben Dem es keinen Gott gibt! Dein ist alle Treue im Gefängnis, o Du der Schenkende, und in der Haft ist alle Ewigkeit Dein, o Du, der Du der immerwährende König bist! Dein sind alle Wohltaten, o Du Herr der Wohltaten, Herrscher der Wohltaten und König der Wohltaten! Ich bezeuge, dass Du in Deinen Taten zu preisen bist, o Quell der Wohltaten, und dass Deinen Geboten zu gehorchen ist, o Meer der Wohltaten, von Dem alle Wohltaten ausgehen, zu Dem alle Wohltaten zurückkehren!
Bahá’u’lláh

9 Aller Lobpreis sei Dir, o mein Gott, der Du der Quell bist aller …

9
Aller Lobpreis sei Dir, o mein Gott, der Du der Quell bist aller Herrlichkeit und Majestät, der Größe und Ehre, der Souveränität und Herrschaft, der Erhabenheit und Gnade, der Ehrfurcht und der Kraft. Du lässest, wen Du willst, dem Größten Meere näherkommen, und schenkest, wem Du magst, die Ehre, Deinen urewigen Namen zu erkennen. Niemand von allen, die im Himmel und auf Erden sind, kann dem Walten Deines unumschränkten Willens widerstehen. Seit aller Ewigkeit herrschtest Du über die ganze Schöpfung und Du wirst immerdar über alles Erschaffene herrschen. Es ist kein Gott außer Dir, dem Allmächtigen, dem Erhabensten, dem Allgewaltigen, dem Allweisen.
Erleuchte, o mein Herr, das Antlitz Deiner Diener, auf dass sie Dich schauen, und reinige ihr Herz, damit sie sich dem Hofe Deiner himmlischen Gunst zuwenden und Ihn, den Offenbarer Deiner selbst, den Morgen Deines Wesens, erkennen. Wahrlich, Du bist der Herr aller Welten. Es ist kein Gott außer Dir, dem Unbezwungenen, dem Allbezwingenden.
Bahá’u’lláh

10 Er ist Gott! O Herr, wie sollen wir Dir danken?

10
Er ist Gott!
O Herr, wie sollen wir Dir danken? Grenzenlos ist Deine Großmut, und unsere Dankbarkeit ist nur begrenzt. Wie kann das Begrenzte dem Grenzenlosen Dank erweisen? Unfähig sind wir, Dir Dank zu sagen für Deine Gnadengaben. Völlig machtlos wenden wir uns Deinem Reiche zu und bitten Dich, Deine Gaben und Segnungen zu mehren. Du bist der Geber, der Schenkende, der Gewaltige.
‘Abdu’l-Bahá

11 … O du, der du in Anbetung den Ort umschreitest, …

11
Er ist Gott!
O du, der du in Anbetung den Ort umschreitest, um den die Scharen der Höhe kreisen! Erhebe deine Hände in Dankbarkeit an der SchwelleA5 des einen wahren Gottes und sprich: O Du höchste Sehnsucht jedes entflammten Liebenden! O Du, der Du jede umherirrende Seele rechtleitest! Du hast diesen schwachen Diener mit Deinen unendlichen Segnungen beschenkt und diesen Unglücklichen und Geringen an die Schwelle Deiner Einheit geführt. Du hast diesen ausgetrockneten Lippen das lebendige Wasser Deiner liebenden Güte zu trinken gegeben und diese matte und verkümmerte Seele mit den Brisen göttlicher Barmherzigkeit wiederbelebt. Ich sage Dir Dank, denn Du hast mir einen reichen Anteil Deiner gnädigen Gunst gewährt und mich mit der Ehre bekleidet, zu Deiner Heiligen Schwelle zu gelangen. Ich erbitte einen unermesslichen Anteil von den Gnadengaben Deines Reiches in der Höhe. Gewähre uns Deinen Beistand. Verleihe uns Deine gnädige Gunst.
‘Abdu’l-Bahá

12 … Wie kann ich jemals angemessen Dein Lob …

12
Er ist der Allherrliche, der Strahlendste.
O Göttliche Vorsehung, o Du Vergebender! Wie kann ich jemals angemessen Dein Lob singen oder Dich auf gebührende Weise anbeten und verherrlichen? Deine Beschreibung durch irgendeine Zunge ist nichts als Irrtum, und Deine Schilderung durch irgendeine Feder ist ein Beweis für die Torheit, diese gewaltige Aufgabe zu versuchen. Die Zunge ist nur ein Instrument, das aus Elementen zusammengesetzt ist; Stimme und Sprache sind nichts als zufällige Erscheinungen. Wie kann ich dann mit dem Instrument einer irdischen Stimme das Lob Dessen preisen, Dem niemand ebenbürtig oder ähnlich ist? Alles, was ich sagen oder suchen kann, ist durch das Fassungsvermögen des menschlichen Verstandes begrenzt und den Beschränkungen der Menschenwelt unterworfen. Wie kann menschliches Denken jemals die erhabenen Gipfel göttlicher Heiligkeit erklimmen, und wie kann die Spinne eitler Einbildung jemals ihr fragiles Netz am geheiligten Rückzugsort weben? Ich kann nichts anderes tun, als mein Unvermögen zu bekennen und mein Versagen zuzugeben. Wahrlich, Du bist der Allbesitzende, der Unerreichbare, Der unermesslich erhaben ist über das Begreifen derer, die mit Einsicht begabt sind.
‘Abdu’l-Bahá

13 O Herr, so reich an Gaben, so voll der Gnade, …

13
O Herr, so reich an Gaben, so voll der Gnade, Der die Geheimnisse meines Herzens und meiner Seele kennt! Am Morgen bist Du der Trost meiner Seele; Du allein kennst meinen Trennungsschmerz. Das Herz, das für einen Moment Deiner gedacht hat, sucht keinen Freund, nur den Schmerz der Sehnsucht nach Dir allein. Das Herz schwinde dahin, das nicht um Deinetwillen seufzt,und blind sei das Auge, das nicht um Deinetwillen weint! In all meinen Stunden trübster Finsternis, o Herr der Macht, ist Dein Gedenken meinem Herzen eine strahlende Fackel. Hauche Deinen Geist mir ein durch Deine Gunst, was niemals war, mag so für immer sein. Sieh nicht auf unseren Verdienst oder Wert, o Freigebiger, sondern auf Deine Gnade, die Du verströmst. Diesen Vögeln mit gebrochenen Schwingen, kaum des Fliegens fähig, schenke neue Schwingen in Deinem zarten Erbarmen.
‘Abdu’l-Bahá

Allmacht Gottes

14 Alle Herrlichkeit und Majestät, o mein Gott, alle Herrschaft, alles Licht, …

14
Alle Herrlichkeit und Majestät, o mein Gott, alle Herrschaft, alles Licht, alle Größe und aller Glanz seien Dein. Du verleihest Herrschaft, wem Du willst, und Du entziehst sie, wem Du wünschest. Es ist kein Gott außer Dir, dem Allbesitzenden, dem höchst Erhabenen. Du hast das Weltall aus dem Nichts erschaffen und alles was darinnen ist. Nichts ist Deiner wert denn Du selbst, sind doch alle außer Dir wie Ausgestoßene in Deiner heiligen Gegenwart, wie ein Nichts im Vergleich zur Herrlichkeit Deines Wesens.
Fern sei mir, Deine Tugenden anders zu preisen als so, wie Du Dich selbst in Deinem gewichtigen Buche gepriesen hast, worin Du sagst: »Kein Auge kann Ihn erfassen, doch Er erfasst ein jedes Gesicht. Er ist der Feinsinnige, der Allkundige.«Q3 Ruhm sei Dir, o mein Gott! Kein noch so scharfer, urteilsfähiger Geist und keine Schau kann fürwahr jemals das geringste Deiner Zeichen dem Wesen nach erfassen. Wahrlich, Du bist Gott; es ist kein Gott außer Dir. Ich bezeuge, dass in Dir allein Deine Eigenschaften zum Ausdruck kommen, dass niemandes Lobpreis außer dem Deinen zu Deinem heiligen Hof aufsteigen kann und dass niemand Deine Eigenschaften auszuloten vermag außer Dir selbst.
Ruhm sei Dir! Erhaben bist Du über jede Beschreibung außer der Deinen, denn menschliches Begreifen kann weder Deine Tugenden angemessen preisen noch den Kern Deines Wesens verstehen. Fern sei Deiner Herrlichkeit, dass Deine Geschöpfe Dich beschreiben oder dass ein anderer als Du selbst Dich kennen sollte! Ich erkenne Dich, o mein Gott, weil Du Dich mir bekannt gemacht; denn hättest Du Dich mir nicht offenbart, so hätte ich Dich nicht erkannt. Ich bete Dich an, weil Du mich vor Dich geladen; denn hättest Du mich nicht gerufen, so betete ich Dich nicht an.
Báb

15 Im Namen Gottes, des Herrn überwältigender Majestät, des Allbezwingenden.

15
Im Namen Gottes, des Herrn überwältigender Majestät, des Allbezwingenden.
Geheiligt sei der Herr, Dessen Hand der Herrschaft Quelle birgt. Er erschafft, was immer Er will, durch Sein Befehlswort ›Sei‹, und es ist. Sein war allezeit die Macht der Herrschaft, und Sein wird sie bleiben immerdar. Kraft Seines Befehls macht Er siegreich, wen Er mag. Er ist in Wahrheit der Gewaltige, der Allmächtige. Ihm gebührt alle Herrlichkeit und Majestät in den Reichen der Offenbarung und der Schöpfung und allem, was zwischen ihnen liegt. Er ist wahrlich der Starke, der Allherrliche. Seit aller Ewigkeit war Er der Quell unbeugsamer Stärke und wird es bleiben bis in alle Ewigkeit. Er ist fürwahr der Herr der Macht und Kraft. Alle Reiche des Himmels und der Erde und all dessen, was dazwischen ist, sind Gottes, und Seine Macht ist erhaben über alle Dinge. Alle Schätze auf Erden und im Himmel und alles dazwischen sind Sein, und Sein Schutz umfängt alle Dinge. Er ist der Schöpfer der Himmel und der Erde und all dessen dazwischen, und wahrlich, Er ist aller Dinge Zeuge. Er ist der Gerichtsherr über alle, so in den Himmeln, auf Erden und dazwischen wohnen, und wahrlich, Gott ist schnell im Rechnen. Er setzt das Maß, das allen zugemessen in den Himmeln und auf Erden und dazwischen. Er ist wahrlich der Höchste Beschirmer. In Seiner Hand hält Er die Schlüssel zu Himmel und Erde und allem dazwischen. Nach Seinem Belieben verleiht Er Gaben durch die Macht Seines Befehls. Seine Gnade umfängt wahrlich alle, und Er ist der Allwissende.
Sprich: Gott allein genüget mir. Er hält das Reich aller Dinge in Seinem Griff. Durch die Macht Seiner Heerscharen im Himmel, auf Erden und dazwischen beschützt Er, wen immer unter Seinen Dienern Er beschützen will. Wahrlich, Gott wacht über alle Dinge.
Unermesslich erhaben bist Du, o Herr! Behüte uns vor dem, was vor und was hinter uns liegt, was über unseren Häuptern ist, zu unserer Rechten, zu unserer Linken, unter unseren Füßen und überall, wo wir ungeschützt sind. Wahrlich, unfehlbar ist Dein Schutz über alles.
Báb

16 Im Namen Gottes, des Höchsten! Gepriesen und verherrlicht seiest Du, …

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Im Namen Gottes, des Höchsten! Gepriesen und verherrlicht seiest Du, Herr, allmächtiger Gott! Du, vor Dessen Weisheit der Weise fehlt und fällt, vor Dessen Wissen der Gelehrte sein Unwissen bekennt, vor Dessen Kraft der Starke schwach wird, vor Dessen Reichtum der Reiche seine Armut bezeugt, vor Dessen Licht der Erleuchtete im Dunkel verlorengeht, zu Dessen Schrein der Erkenntnis sich das Wesen allen Begreifens hinneigt und Dessen geheiligte Gegenwart die Seelen der Menschen umkreisen.
Wie kann ich singen und sagen von Deinem Wesen, das der Weisen Weisheit und der Gelehrten Gelehrsamkeit nicht zu begreifen vermögen, da doch keiner singen kann, was er nicht fasst, noch schildern, was er niemals erreichen kann, während Du seit Ewigkeit der Unzugängliche, der Unerforschliche bist. Aber wenn ich auch die Macht nicht habe, in den Himmel Deiner Herrlichkeit aufzusteigen und mich zu den Reichen Deiner Erkenntnis zu erheben, so kann ich doch Deine Zeichen aufzählen, die von dem herrlichen Werk Deiner Hände künden.
Bei Deiner Herrlichkeit! O Geliebter aller Herzen, der Du allein die Qualen der Sehnsucht nach Dir zu stillen vermagst! Ob auch alle Bewohner des Himmels und der Erde sich einten, das geringste Deiner Zeichen, durch die Du Dich offenbarst, zu preisen, so würden sie dennoch scheitern, wie viel mehr noch, wollten sie Dein heiliges Wort, den Schöpfer aller Deiner Zeichen, verherrlichen.
Aller Lobpreis und alle Herrlichkeit seien Dir, o Du, von dem alle Dinge bezeugen, dass Du einer bist und dass kein Gott ist außer Dir, der Du seit aller Ewigkeit über alle Gefährten oder Ebenbilder erhaben warst und immerdar bleiben wirst. Alle Könige sind nur Deine Diener, und alle Wesen, sichtbar und unsichtbar, sind wie ein Nichts vor Dir. Es ist kein Gott außer Dir, dem Gnädigen, dem Allgewaltigen, dem Höchsten.
Bahá’u’lláh

17 Verherrlicht sei Dein Name, o Du, in Dessen Griff die Zügel aller Seelen sind, …

17
Verherrlicht sei Dein Name, o Du, in Dessen Griff die Zügel aller Seelen sind, die Dich erkennen, und in Dessen Rechter die Geschicke aller im Himmel und auf Erden ruhen. Kraft Deiner Macht tust Du, was Du willst, und vermittels Deines Willens bestimmst Du, was Dir gefällt. Der Wille des entschiedensten Menschen ist nichts im Vergleich mit den zwingenden Beweisen Deines Willens, und der Vorsatz des unbeugsamsten Geschöpfes schwindet dahin vor den mannigfachen Offenbarungen Deines Ratschlusses.
Durch ein Wort Deines Mundes bezauberst Du die Herzen Deiner Erwählten so sehr, dass sie in ihrer Liebe zu Dir allem außer Dir entsagen, auf Deinem Pfade ihr Leben hingeben, ihre Seelen opfern und Deinethalben ertragen, was keines Deiner Geschöpfe erträgt.
Ich bin eine Deiner Mägde, o mein Herr, wende mein Gesicht der Wohnstatt Deines Erbarmens zu und trachte nach den Wundern Deiner mannigfachen Wohltaten; denn alle Glieder meines Leibes verkünden Dich als den Freigebigsten, Dessen Gnade unermesslich ist.
O Du, Dessen Antlitz das Ziel meiner Anbetung, Dessen Schönheit mein Heiligtum, Dessen Hof mein Ziel, Dessen Gedenken mein Wunsch, Dessen Zuneigung mein Trost, Dessen Liebe mein Erzeuger, Dessen Lobpreis mein Gefährte, Dessen Nähe meine Hoffnung, Dessen Gegenwart mein größtes Verlangen und meine höchste Sehnsucht ist! Enttäusche mich nicht, ich bitte Dich, und versage mir nicht, was Du für die Erwählten unter Deinen Mägden bestimmtest, sondern versorge mich mit dem Guten dieser und der zukünftigen Welt.
Du bist wahrlich der Herr der Schöpfung. Es ist kein Gott außer Dir, dem Immervergebenden, dem Großmütigsten.
Bahá’u’lláh

18 Gerühmt sei Dein Name, o Herr mein Gott! Du bist es, Den alle Dinge anbeten …

18
Gerühmt sei Dein Name, o Herr mein Gott! Du bist es, Den alle Dinge anbeten und Der selbst niemanden anbetet, der Herr über alle Dinge und niemandem untertan ist, Der alle Dinge kennt und von niemandem erkannt wird. Du wünschtest, Dich den Menschen bekannt zu machen, darum hast Du durch ein Wort Deines Mundes die Schöpfung werden lassen und das Weltall geformt. Es ist kein Gott außer Dir, dem Bildner, dem Schöpfer, dem Allmächtigen, dem Allgewaltigen.
Ich flehe Dich an bei eben diesem Wort, das vom Horizonte Deines Willens hervorleuchtet, mache mich fähig, in tiefen Zügen von den Lebenswassern zu trinken, mit denen Du die Herzen Deiner Auserwählten belebst und die Seelen derer erquickest, die Dich lieben, damit ich mein Angesicht allezeit, in jeder Lage, völlig Dir zuwende.
Du bist der Gott der Macht, der Herrlichkeit und Gnadenfülle. Es ist kein Gott außer Dir, dem Höchsten Herrscher, dem Allherrlichen, dem Allwissenden.
Bahá’u’lláh

19 Gelobt sei Dein Name, o mein Gott! Ich bezeuge, dass kein Gedanke an Dich, …

19
Gelobt sei Dein Name, o mein Gott! Ich bezeuge, dass kein Gedanke an Dich, sei er noch so wundersam, jemals zum Himmel Deiner Erkenntnis aufzusteigen vermag und dass kein noch so erhabener Lobpreis sich in die Sphären Deiner Weisheit aufschwingen kann. Seit aller Ewigkeit bist Du jenseits der Fassungskraft und der Erkenntnis Deiner Diener, unermesslich erhaben über die Versuche Deiner Knechte, Dein Mysterium in Worte zu fassen. Welcher Macht kann das schattengleiche Geschöpf sich rühmen im Angesicht Dessen, Der der Unerschaffene ist?
Ich bezeuge, dass die höchsten Gedanken aller, die Deine Einheit anbeten, und die tiefsten Betrachtungen derer, die Dich erkennen, nur das Ergebnis dessen sind, was durch den Federzug Deines Geheißes und durch Deinen Willen erzeugt ist. Ich schwöre bei Deiner Herrlichkeit, o Du Geliebter meines Herzens, Du Quell meines Lebens! Ich bin völlig überzeugt von meiner Unfähigkeit, Dich so zu beschreiben und zu preisen, wie es Deiner großen Herrlichkeit und Deiner hehren Majestät zukommt. Des eingedenk, flehe ich Dich an bei Deinem Erbarmen, das alles Erschaffene übertrifft, und bei Deiner Gnade, die die ganze Schöpfung umfängt: Nimm von Deinen Dienern an, was sie auf Deinem Pfade darzubringen vermögen. Hilf ihnen sodann durch Deine stärkende Gnade, Dein Wort zu erhöhen und Dein Lob zu künden.
Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt. Du bist fürwahr der Allherrliche, der Allwissende.
Bahá’u’lláh

20 Gott bezeugt die Einheit Seiner Gottheit und die Einzigartigkeit Seines Wesens.

20
Gott bezeugt die Einheit Seiner Gottheit und die Einzigartigkeit Seines Wesens. Auf dem Thron der Ewigkeit, von den unzugänglichen Höhen Seiner Stufe verkündet Seine Zunge, dass kein Gott ist außer Ihm. Unabhängig ist Er von allen anderen und seit je Zeuge Seiner Einzigkeit, Offenbarer und Verherrlicher Seines Wesens. Wahrlich, Er ist der Allgewaltige, der Allmächtige, der vollendet Schöne.
Er ist höchster Herr über Seine Diener und steht über Seinen Geschöpfen. In Seiner Hand ist der Quell aller Herrschaft und Wahrheit. Durch Seine Zeichen ruft Er die Menschen ins Leben und lässt sie sterben durch Seinen Zorn. Er darf nicht befragt werden über Sein Tun, und Seine Macht ist allem gewachsen. Er ist der Mächtige, der Allunterwerfende. In Seinem Griff hält Er das Reich alles Erschaffenen, und fest ruht in Seiner Rechten das Reich Seiner Offenbarung. Seine Macht umfängt wahrlich die ganze Schöpfung. Sein ist Sieg und Allgewalt. Sein ist alle Macht und Herrschaft. Sein ist Ruhm und Größe. Er ist wahrhaftig der Allherrliche, der Gewaltigste, der Unbedingte.
Bahá’u’lláh

21 Mein Gott, Du meiner Anbetung und meiner Sehnsucht Ziel, …

21
Mein Gott, Du meiner Anbetung und meiner Sehnsucht Ziel, Du Allgütiger, Mitleidvollster! Alles Leben kommt von Dir, und alle Gewalt ruht in Deiner Allmacht Griff. Wen immer Du erhebst, der ist über die Engel erhoben und erreicht die Stufe des »Wahrlich, Wir erhoben ihn zu hohem Rang«Q4, und wen Du erniedrigst, der wird niedriger denn Staub, nein, geringer als das Nichts.
O göttliche Vorsehung! Böse, sündig und haltlos wie wir sind, suchen wir dennoch bei Dir einen ›Sitz der Wahrheit‹ und sehnen uns, das Antlitz des Allmächtigen Königs zu schauen. Dein ist der Befehl, Dein ist alle Herrschaft, und das Reich der Macht beugt sich vor Deinem Geheiß. Alles, was Du tust, ist reine Gerechtigkeit, nein, Inbegriff der Gnade. Ein Strahl vom Glanze Deines Namens, der Allbarmherzige, genügt, jede Spur von Sündhaftigkeit in der Welt zu tilgen, und ein Hauch der sanften Winde vom Tag Deiner Offenbarung reicht aus, die ganze Menschheit mit einem neuen Gewande zu schmücken.
O Allmächtiger, gewähre Deinen schwachen Geschöpfen Deine Stärke, und belebe die, so den Toten gleichen, dass sie zu Dir finden, zum Meere Deiner Führung gelangen und standhaft in Deiner Sache bleiben. Wird der Duft Deines Lobpreises in einer der Sprachen der Welt des Ostens oder des Westens verbreitet, dann wird diese Sprache wahrlich lieb und wert gehalten. Sind Sprachen aber dieses Wohlgeruchs beraubt, so sind sie in Worten oder Gedanken keiner Erwähnung wert.
Wir bitten Dich, o Vorsehung, zeige allen Menschen Deinen Weg und leite sie recht. Wahrlich, Du bist der Allmächtige, der Gewaltigste, der Allwissende, der Allsehende.
Bahá’u’lláh

22 Sei gelobt, o Herr mein Gott! Wann immer ich von Dir zu sprechen wage, …

22
Sei gelobt, o Herr mein Gott! Wann immer ich von Dir zu sprechen wage, werde ich daran gehindert durch die Erhabenheit Deiner Stufe und die überwältigende Größe Deiner Macht. Denn wollte ich Dich auch preisen, solange Deine Herrschaft und Deine Souveränität währen, würde ich doch erkennen, dass mein Lob nur auf meinesgleichen passt, auf solche, die selbst nur Deine Geschöpfe sind, gezeugt durch die Macht Deines Befehls und gestaltet durch die Wirkkraft Deines Willens. Und wann immer meine Feder einen Deiner Namen rühmt, dünkt mir, ich höre die Stimme seines Wehklagens über seine Ferne von Dir und vernehme seinen Schrei, weil er von Dir getrennt ist. Ich bezeuge, dass alles außer Dir nur Deine Schöpfung ist, gehalten in der Höhlung Deiner Hand. Wenn Du von Deinen Geschöpfen eine Tat oder ein Lob annimmst, ist dies nur ein Beweis für die Wunder Deiner Gnade und Deiner großmütigen Gunstbeweise, eine Offenbarung Deiner Freigebigkeit und Vorsehung.
Ich flehe Dich an, o mein Herr, bei Deinem Größten Namen, durch den Du Licht von Feuer, Wahrheit von Leugnung schiedest: Sende hernieder auf mich und meine Lieben, die um mich sind, das Gute dieser und der zukünftigen Welt. Versieh uns alsdann mit Deinen wundersamen Gaben, die den Augen der Menschen verborgen sind. Du bist wahrlich der Gestalter der ganzen Schöpfung. Es ist kein Gott außer Dir, dem Allmächtigen, dem Allherrlichen, dem Höchsten.
Bahá’u’lláh

23 O Herr! Welche Gnadenfülle hast Du gewährt, …

23
O Herr! Welche Gnadenfülle hast Du gewährt, und was für einen Strom an Wohltaten hast Du verliehen! Du hast alle Herzen wie ein einziges Herz werden lassen und alle Seelen gleichsam zu einer Seele verbunden. Reglose Körper hast Du belebt und mit Wahrnehmung begabt, und leblosen Hüllen hast Du bewussten Geist verliehen. Durch die hellen Strahlen, die vom Tagesgestirn des Allbarmherzigen ausgehen, hast Du diese Staubkörnchen ins sichtbare Dasein gehoben und durch die Wogen des Meeres der Einheit hast Du diese winzigen Tropfen zum Branden und Tosen gebracht.
O Allmächtiger, der Du einen Strohhalm mit der Macht eines Berges ausstattest und ein Staubkorn dazu befähigst, den Strahlenglanz der Sonne widerzuspiegeln! Erweise uns Deine zärtliche Gnade und Gunst, so dass wir uns zum Dienst an Deiner Sache erheben und nicht unsicher und verzagt vor die Völker der Erde treten.
‘Abdu’l-Bahá

Führung und Erkenntnis

24 Gewähre mir, o mein Gott, das volle Maß Deiner Liebe …

24
Gewähre mir, o mein Gott, das volle Maß Deiner Liebe und Deines Wohlgefallens und entzücke unsere Herzen durch die Anziehungskraft Deines strahlenden Lichtes, o Du, der Du der Höchste Beweis und der Allherrliche bist. Lass zum Zeichen Deiner Gunst Tag und Nacht Deine belebenden Winde über mich wehen, o Herr der Großmut.
Keine Tat habe ich vollbracht, o mein Gott, dass ich verdiente, Dein Angesicht zu erblicken, und ich weiß gewiss, auch wenn ich so lange lebte, wie die Welt besteht, könnte ich doch nichts vollbringen, was diese Gunst verdient, weil die Stufe eines Dieners niemals den Zugang zu Deinen heiligen Bereichen ermöglicht, es sei denn, Deine Gunst erreicht mich, Dein zärtliches Erbarmen durchdringt mich und Deine Gnade umfängt mich.
Aller Preis sei Dir, o Du, neben Dem kein Gott ist. Lass mich gnädig zu Dir aufsteigen, gewähre mir die Ehre, in Deiner Nähe zu weilen und mit Dir allein Gemeinschaft zu haben. Kein Gott ist außer Dir.
Fürwahr, willst Du einem Diener Gunst erweisen, so tilgst Du aus seines Herzens Reich jedes Gedenken, jede Neigung außer Deinem Gedenken, und solltest Du einem Diener Unheil bestimmen für das, was seine Hände frevelten vor Deinem Angesicht, so prüfst Du ihn mit den Wohltaten dieser und der zukünftigen Welt so, dass sie ihn ganz beherrschen und er Deiner vergisst.
Báb

25 Ich bitte Dich, o mein Gott, bei Deiner Kraft und Deiner Macht …

25
Ich bitte Dich, o mein Gott, bei Deiner Kraft und Deiner Macht und Deiner Herrschaft, die alle in Deinem Himmel und auf Deiner Erde umfasst: Zeige Deinen Dienern diesen leuchtenden Weg und diesen geraden Pfad, damit sie Deine Einheit und Einzigkeit mit einer Gewissheit bekennen, die weder der eitle Wahn der Zweifler schmälern noch der leere Trug der Widerspenstigen verdunkeln kann. Erleuchte, o mein Herr, die Augen Deiner Diener und erheitere ihr Herz mit dem Lichtglanz Deiner Erkenntnis, damit sie die Größe dieser erhabensten Stufe erfassen und diesen strahlenden Horizont erkennen, so dass die Menschen mit ihrem Geschrei sie nicht mehr davon abhalten, den Blick auf das strahlende Licht Deiner Einheit zu richten, noch sie hindern, ihr Angesicht dem Horizonte der Loslösung zuzuwenden.
Bahá’u’lláh

26 Gelobt sei Dein Name, o Herr mein Gott! Du siehst mich Dir zugewandt, …

26
Gelobt sei Dein Name, o Herr mein Gott! Du siehst mich Dir zugewandt, mein Angesicht auf Deine Gnadengaben gerichtet. Ich flehe Dich an bei Deinem Namen, durch den Du alle, die Deine Einheit anerkennen, am Weine Deines Erbarmens teilhaben und alle Dir Nahen in großen Zügen von den Lebenswassern Deiner Güte trinken lässest: Mache mich völlig frei von leerem Wahn und führe mich zu Deiner Gnade, o Du Herr aller Menschen.
Hilf mir gnädig, o mein Gott, in den Tagen der Manifestation Deiner Sache, in der Morgenröte Deiner Offenbarung die Schleier zu zerreißen, die mich hindern, Dich zu erkennen und in das Meer Deines Wissens unterzutauchen. Halte mich mit den Händen Deiner Macht und lass die Taube Deiner Einzigkeit mit ihren süßen Weisen mich so sehr entzücken, dass ich in der ganzen Schöpfung kein Angesicht mehr schaue denn das Deine, o Du Ziel meiner Sehnsucht, und in der sichtbaren Welt nichts mehr erkenne als die Beweise Deiner Macht, o Du Gott der Barmherzigkeit.
Ich bin nur ein elendes Geschöpf, o mein Herr, und Du bist der Allbesitzende, der Höchste; reine Schwäche bin ich, und Du bist der Allmächtige, der Höchste Gesetzgeber am Anfang wie am Ende. Vorenthalte mir nicht die Düfte Deiner Offenbarung, lass meine Hoffnung auf die Schauer aus dem Himmel Deiner Gaben nicht zuschanden werden. Verordne für mich, o mein Gott, das Gute dieser und der zukünftigen Welt, und verleihe mir, was mir in allen Deinen Welten nützt; denn ich weiß nicht, was mir nützt oder schadet. Du bist wahrhaftig der Allwissende, der Allweise.
Erbarme Dich sodann, o mein Gott, Deiner Diener, die versunken sind im Meere böser Einflüsterungen, und befreie sie durch die Macht Deiner Souveränität, o Du Herr aller Namen und Eigenschaften! Du gebietest seit aller Ewigkeit, was Dir gefällt, und wirst immerdar Derselbe bleiben. Es ist kein Gott außer Dir, dem Ewigvergebenden, dem Gnadenreichsten.
Bahá’u’lláh

27 Preis sei Dir, o Herr mein Gott! Ich flehe Dich an bei Deinen Zeichen, …

27
Preis sei Dir, o Herr mein Gott! Ich flehe Dich an bei Deinen Zeichen, die die ganze Schöpfung umfangen, bei dem Lichte Deines Antlitzes, das alles erleuchtet, was im Himmel und auf Erden ist, bei Deinem Erbarmen, das alles Erschaffene übertrifft, und bei Deiner Gnade, die das ganze Weltall erfüllt, zerreiße die Schleier, die mich von Dir trennen, auf dass ich zum Urquell Deiner machtvollen Eingebungen eile, zum Morgen Deiner Offenbarung und großmütigen Gunst, und eintauche in das Meer Deiner Nähe und Deines Wohlgefallens.
Lass es nicht zu, o mein Herr, dass ich in Deinen Tagen Deiner Erkenntnis beraubt bin, und nimm den Mantel Deiner Führung nicht von mir. Gib mir zu trinken aus dem Strome, der wahrhaftiges Leben ist, dessen Wasser dem Paradiese entströmen, darinnen der Thron Deines Namens, der Allbarmherzige, errichtet ward – auf dass meine Augen geöffnet, mein Angesicht strahlend, mein Herz fest, meine Seele erleuchtet und meine Schritte standhaft werden.
Du bist es, der seit Urbeginn durch die Kraft Seiner Macht über alle Dinge erhöht war und durch das Wirken Seines Willens alles befehlen konnte. Nichts in Deinem Himmel und auf Deiner Erde kann Deinen Ratschluss vereiteln. So erbarme Dich meiner, o mein Herr, durch Deine gnädige Vorsehung und Großmut, und lasse meine Ohren den süßen Weisen lauschen, die die Vögel auf den Zweigen des Baumes Deiner Einheit Dir zum Lobe singen.
Du bist der große Geber, der Immervergebende, der Mitleidvollste.
Bahá’u’lláh

28 … O Gott, mein Gott! Dein Ruf hat mich angezogen und der Laut Deiner Feder …

28
Er ist der Gnädige, der Allgroßmütige!
O Gott, mein Gott! Dein Ruf hat mich angezogen und der Laut Deiner Feder der Herrlichkeit hat mich erweckt. Der Strom Deiner heiligen Rede hat mich hingerissen und der Wein Deiner Eingebung hat mich verzückt. Du siehst mich, o Herr, losgelöst von allem außer Dir, an das Seil Deiner Großmut geklammert, voll der Sehnsucht nach den Wundern Deiner Gnade. Ich bitte Dich bei den ewigen Wogen Deiner Gnade und dem strahlenden Leuchten Deiner zärtlichen Fürsorge und Gunst, gewähre mir, was mich Dir nahebringt, und mache mich reich durch Deine Fülle. Meine Zunge, meine Feder, mein ganzes Wesen legen Zeugnis ab für Deine Macht, Deine Stärke, Deine Gnade und Großmut, dass Du Gott bist und kein Gott ist außer Dir, dem Gewaltigen, dem Mächtigen.
Ich bezeuge in diesem Augenblick, o mein Gott, meine Hilflosigkeit und Deine Souveränität, meine Schwäche und Deine Macht. Ich weiß nicht, was mir nützet oder schadet. Du bist wahrlich der Allwissende, der Allweise. Bestimme für mich, mein Meister, was mich zufrieden sein lässt mit Deinem ewigen Ratschluss, und was mir Segen bringt in allen Deinen Welten. Du bist wahrhaftig der Gnädige, der Großmütige.
Herr! Halte mich nicht fern vom Meere Deines Reichtums und vom Himmel Deines Erbarmens. Bestimme für mich das Gute dieser Welt und der künftigen. Wahrlich, Du bist der Herr des höchsten Thrones der Barmherzigkeit. Es ist kein Gott außer Dir, dem Einen, dem Allwissenden, dem Allweisen.
Bahá’u’lláh

29 … Ich bin Dein Diener, der an Dich und Deine Zeichen glaubt.

29
Preis sei Dir, o mein Gott! Ich bin Dein Diener, der an Dich und Deine Zeichen glaubt. Du siehst, wie ich mich dem Tor Deines Erbarmens zuwende und mein Antlitz auf Deine Gnade richte. Ich flehe Dich an bei Deinen höchsten Namen und Deinen erhabensten Eigenschaften: Öffne meinen Blicken die Pforten Deiner Gaben. Hilf mir sodann zu tun, was recht ist, o Du, Dem alle Namen und Eigenschaften zu eigen sind!
Ich bin arm, o mein Herr, und Du bist der Reiche. Dir wende ich mein Angesicht zu, losgelöst von allem außer Dir. Ich flehe Dich an, beraube mich nicht der linden Düfte Deines zarten Erbarmens und versage mir nicht, was Du für die Auserwählten unter Deinen Dienern bestimmt hast.
Nimm den Schleier von meinen Augen, o mein Gebieter, damit ich erkenne, was Du für Deine Geschöpfe wünschest, und in allen Werken Deiner Schöpfung die Offenbarungen Deiner gewaltigen Allmacht sehe. Entzücke meine Seele, o mein Herr, mit Deinen mächtigsten Zeichen, und ziehe mich aus den Tiefen meiner bösen, verderbten Wünsche. Schreibe alsdann für mich nieder, was in dieser und der zukünftigen Welt gut für mich ist. Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt. Es ist kein Gott außer Dir, dem Allherrlichen, Dessen Hilfe alle Menschen erflehen.
Ich danke Dir, o mein Herr, dass Du mich aus meinem Schlaf erwecktest, dass Du mich aufrütteltest und in mir den Wunsch wachriefst, zu verstehen, was die meisten Deiner Diener nicht zu fassen vermögen. Darum befähige mich, o mein Herr, aus Liebe zu Dir und um Deines Wohlgefallens willen zu schauen, was Du wünschest. Alle Dinge, o mein Herr, bezeugen die Gewalt Deiner Macht und Deiner Souveränität.
Es ist kein Gott außer Dir, dem Allmächtigen, dem Wohltätigen.
Bahá’u’lláh

30 O Gott, Du Gott aller Namen, Du Schöpfer der Himmel! Ich flehe Dich an …

30
O Gott, Du Gott aller Namen, Du Schöpfer der Himmel! Ich flehe Dich an bei Deinem Namen, durch den sich Er, der Morgen Deiner Macht und der Aufgangsort Deiner Kraft, offenbarte, durch den alles Feste verflüssigt, jeder Leichnam wieder belebt und jeder schweifende Geist gefestigt ward – ich flehe Dich an: Mache mich fähig, mich von aller Bindung außer an Dich zu befreien, Deiner Sache zu dienen, zu wünschen, was Du durch die Macht Deiner Souveränität wünschest, und zu tun, was Dir wohlgefällt.
Sodann flehe ich Dich an, o mein Gott, mir zu bestimmen, was mich so reich macht, dass ich auf jeden außer Dir verzichten kann. Du siehst mich, o mein Gott, mein Angesicht Dir zugekehrt, meine Hände an das Seil Deiner Gnade geklammert. Erbarme Dich meiner und verfüge für mich, was Du für Deine Auserwählten verfügst. Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt. Es ist kein Gott außer Dir, dem Immervergebenden, dem Gabenreichsten.
Bahá’u’lláh

31 Verherrlicht sei Dein Name, o Herr mein Gott! Siehe, mein Auge harrt, …

31
Verherrlicht sei Dein Name, o Herr mein Gott! Siehe, mein Auge harrt, die Wunder Deines Erbarmens zu schauen, mein Ohr verlangt es, Deinen süßen Weisen zu lauschen, mein Herz sehnt sich nach den Lebenswassern Deiner Erkenntnis. Du siehst Deine Magd vor der Wohnstatt Deines Erbarmens stehen, o mein Gott, und Dich bei Deinem Namen rufen, den Du vor allen anderen Namen erwählt und über alle im Himmel und auf Erden erhöht hast. Sende auf sie den Odem Deines Erbarmens herab, so dass sie ihrem Selbst gänzlich entrückt werde, völlig hingezogen zu dem Sitz, der in der Herrlichkeit Deines Antlitzes strahlt, der den Glanz Deiner Souveränität nah und fern verbreitet und als Dein Thron errichtet ist. Mächtig bist Du zu tun, was Du willst. Es ist kein Gott außer Dir, dem Allherrlichen, dem Großmütigsten.
Ich bitte Dich flehentlich, o mein Herr, vertreibe die nicht, die Dich suchen, weise jene nicht ab, die ihre Schritte Dir zuwenden, und entziehe Deine Gnade nicht all denen, die Dich lieben. Du bist Er, Der sich Gott des Erbarmens nennt, der Mitleidigste. So erbarme Dich denn Deiner Magd, die bei Dir Zuflucht sucht und Dir ihr Angesicht zuwendet.
Du bist wahrlich der Immervergebende, der Allbarmherzige.
Bahá’u’lláh

32 … Ich flehe Dich an bei den heranbrausenden Winden Deiner Gnade …

32
Verherrlicht seiest Du, o Herr mein Gott! Ich flehe Dich an bei den heranbrausenden Winden Deiner Gnade und bei ihnen, den Sonnen Deines Ratschlusses, den Aufgangsorten Deiner Eingebung, sende hernieder auf mich und auf alle, die Dein Angesicht suchen, was Deiner Großmut und Deiner freigebigen Gnade entspricht und was Deiner Gaben und Deiner Gunst würdig ist. Arm und verlassen bin ich, o mein Herr! Lass mich versinken im Meer Deines Reichtums; durstig bin ich, lass mich trinken vom Lebenswasser Deiner Gnade.
Ich flehe Dich an bei Dir selbst und bei Ihm, Den Du zum Offenbarer Deines eigenen Seins und Deines unterscheidenden Wortes bestimmt hast für alle, die im Himmel und auf Erden sind, sammle Deine Diener im Schatten des Baumes Deiner gnädigen Vorsehung. Hilf ihnen sodann, von seinen Früchten zu kosten, lass ihre Ohren dem Rauschen seiner Blätter und der süßen Stimme des Vogels lauschen, der in seinen Zweigen singt. Du bist wahrlich der Helfer in der Not, der Unerreichbare, der Allmächtige, der Allgütige.
Bahá’u’lláh

33 Gestatte, o mein Gott, dass ich mich Dir nähere …

33
Gestatte, o mein Gott, dass ich mich Dir nähere und im Bereich Deines Hofes wohne, denn mein Fernsein von Dir hat mich fast verzehrt. Lass mich ruhen im Flügelschatten Deiner Gnade, denn das Feuer meiner Trennung von Dir schmilzt mir das Herz in der Brust. Lass mich dem Strom wahren Lebens näherkommen, denn meine Seele schmachtet in unentwegtem Suchen nach Dir. Meine Seufzer, o mein Gott, bekunden die Bitternis meiner Qual, meine Tränen bezeugen meine Liebe zu Dir.
Ich flehe Dich an bei Deinem Lobpreis, mit dem Du Dich selbst verherrlichst, und bei der Herrlichkeit, durch die Du Dein eigenes Wesen rühmst, gib, dass wir zu denen gehören, die Dich schauen und in Deinen Tagen Deine Souveränität anerkennen. So hilf uns denn, o mein Gott, das Lebenswasser Deiner Gnade aus der Hand des Erbarmens in Fülle zu trinken, so dass wir alles außer Dir völlig vergessen und uns nur mit Dir befassen. Mächtig bist Du zu tun, was Du willst. Es ist kein Gott außer Dir, dem Mächtigen, dem Helfer in Gefahr, dem Selbstbestehenden.
Verherrlicht sei Dein Name, o Du, der Du der König aller Könige bist!
Bahá’u’lláh

34 Verherrlicht bist Du, o Herr mein Gott! Ich flehe Dich an, lass aus den Wolken …

34
Verherrlicht bist Du, o Herr mein Gott! Ich flehe Dich an, lass aus den Wolken Deiner überströmenden Gnade herabregnen, was die Herzen Deiner Diener reinigt von allem, was sie abhält, Dein Antlitz zu schauen und sich Dir zuzukehren, damit sie alle Ihn erkennen, Der ihr Gestalter und ihr Schöpfer ist. Hilf ihnen alsdann, o Gott, mit der Stärke Deiner souveränen Macht, eine Stufe zu erreichen, auf der sie faulen Geruch leicht unterscheiden können vom Duft aus dem Gewand des Trägers Deines höchsterhabenen Namens. Hilf ihnen, dass sie mit all ihrer Liebe sich Dir zuwenden, und lass sie so vertraute Gemeinschaft mit Dir genießen, dass sie alles im Himmel und auf Erden, wäre es ihnen zu eigen, für wertlos hielten und sich weigerten, von Deinem Gedenken und dem Lobpreis Deiner Tugenden abzulassen.
Ich bitte Dich, o mein Geliebter, Du meines Herzens Sehnsucht, schütze Deinen Diener, der Dein Antlitz sucht, vor den Pfeilen derer, die Dich leugnen, und vor den Speeren solcher, die Deine Wahrheit verwerfen. Lasse ihn Dir völlig ergeben sein, Deinen Namen kündend, den Blick fest auf das Heiligtum Deiner Offenbarung gerichtet. Nie hast Du wahrlich solche, die ihre Hoffnung auf Dich setzen, vom Tore Deines Erbarmens vertrieben, noch jene, die Dich suchen, vom Hofe Deiner Gnade gewiesen. Es ist kein Gott außer Dir, dem Gewaltigsten, dem Allhöchsten, dem Helfer in Gefahr, dem Allherrlichen, dem Allbezwingenden, dem Unbedingten.
Bahá’u’lláh

35 O mein Herr! O mein Herr! Diese Lampe ist erleuchtet …

35
O mein Herr! O mein Herr! Diese Lampe ist erleuchtet vom Feuer Deiner Liebe und lodert mit der Flamme, die am Baume Deines Erbarmens entzündet ward. O mein Herr! Lass sie durch das Feuer, das im Sinai Deiner Offenbarung entfacht ist, noch stärker, heißer und flammender brennen! Wahrlich, Du bist der Bestätiger, der Helfer, der Gewaltige, der Großmütige, der Liebende.
‘Abdu’l-Bahá

36 O Gott, mein Gott! Dies sind Deine schwachen Diener, …

36
O Gott, mein Gott! Dies sind Deine schwachen Diener, Deine ergebenen Knechte und Mägde, die sich niederbeugen vor Deinem erhabenen Wort, sich demütigen an Deiner strahlenden Schwelle und Deine Einheit bezeugen, die die Sonne in ihrem Mittagsglanz erstrahlen ließ. Sie lauschen dem Ruf, den Du aus Deinem verborgenen Reich erhebst, und bebenden Herzens, voll Liebe und Entzücken antworten sie darauf.
O Herr, lass auf sie alle die Schauer Deines Erbarmens, die Wasser Deiner Gnade herabregnen. Lass sie zu herrlichen Pflanzen des Himmelsgartens heranwachsen. Gib, dass dieser Garten unter den reichen Wolken Deiner Gnadengaben und aus den tiefen Wassern Deiner unendlichen Güte allezeit frisch und prächtig grüne und blühe.
Du bist wahrlich der Mächtige, der Erhabene, der Gewaltige, Der allein in den Himmeln und auf Erden unverwandelt bleibt. Es ist kein Gott außer Dir, dem Herrn offenbarer Zeichen und Beweise.
‘Abdu’l-Bahá

37 … Ruhm sei Dir, dass Du mich stärkest, Deine Einheit zu bekennen, …

37
O mein Gott! O mein Gott! Ruhm sei Dir, dass Du mich stärkest, Deine Einheit zu bekennen, dass Du mich hinziehst zum Wort Deiner Einzigkeit, mich entflammst durch das Feuer Deiner Liebe, so dass ich mich Deinem Gedenken hingebe und dem Dienst an Deinen Freunden und Dienerinnen.
O Herr, hilf mir, sanft und bescheiden zu sein, und gib mir die Kraft, dass ich mich von allem löse und mich an den Saum des Gewandes Deiner Herrlichkeit halte, auf dass mein Herz erfüllt werde von Deiner Liebe und kein Platz mehr darin sei für die Liebe zur Welt und die Bindung an ihre Wesenszüge.
O Gott! Heilige mich von allem außer Dir, reinige mich von den Schlacken der Sünden und Übertretungen, schenke mir ein geistiges Herz und geistigen Sinn.
Wahrlich, Du bist barmherzig, und wahrlich, Du bist der Freigebige, Dessen Hilfe alle Menschen begehren.
‘Abdu’l-Bahá

38 … Wahrlich, diese Diener wenden sich zu Dir und flehen demütig …

38
O mein Gott! O mein Gott! Wahrlich, diese Diener wenden sich zu Dir und flehen demütig zum Königreich Deines Erbarmens. Wahrlich, sie sind hingezogen zu Deiner Heiligkeit und entflammt vom Feuer Deiner Liebe. So suchen sie Bestätigung aus Deinem wundersamen Königreich und hoffen, in Dein himmlisches Reich aufgenommen zu werden. Wahrlich, sie sehnen sich danach, dass Deine Gnadengaben auf sie niederkommen, dass die Sonne Deines Seins sie erleuchte. O Herr! Mache sie zu strahlenden Leuchten, zu Zeichen der Barmherzigkeit, zu früchtebeladenen Bäumen und leuchtenden Sternen. Lass sie sich hervortun in Deinem Dienste, mit Dir verbunden durch die Bande Deiner Liebe, voll Sehnsucht nach den Lichtern Deiner Gunst. O Herr! Mache sie zu Zeichen der Führung, zu Bannern Deines unsterblichen Reiches, zu Wogen aus dem Meere Deines Erbarmens, zu Spiegeln Deines majestätischen Lichtes.
Wahrlich, Du bist der Freigebige. Wahrlich, Du bist der Kostbare, der Geliebte!
‘Abdu’l-Bahá

39 O mein Gott! O mein Gott! Dein Diener nähert sich Dir.

39
O mein Gott! O mein Gott! Dein Diener nähert sich Dir. Er zieht voll Leidenschaft durch die Wüste Deiner Liebe, er wandelt auf dem Pfade Deines Dienstes, ahnt Deine Gunst, hofft auf Deine Großmut, vertraut auf Dein Königreich und ist berauscht vom Wein Deiner Gaben. O mein Gott! Lass die Inbrunst seiner Hingabe an Dich, seine Ausdauer in Deinem Lobpreis und die Glut seiner Liebe zu Dir wachsen.
Wahrlich, Du bist der Freigebigste, der Herr überströmender Gnade. Es ist kein Gott außer Dir, dem Barmherzigen.
‘Abdu’l-Bahá

40 … Diese Diener sind in Deinen Tagen angezogen von …

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Er ist Gott!
O Gott, mein Gott! Diese Diener sind in Deinen Tagen angezogen von den Wohlgerüchen Deiner Heiligkeit und entflammt von dem Feuer, das in Deinem heiligen Baume brennt. Sie antworten auf Deine Stimme und künden Deinen Lobpreis, sie sind erweckt von Deinen sanften Winden und aufgerüttelt von Deinen süßen Düften, sie betrachten Deine Zeichen und verstehen Deine Verse, sie hören Deine Worte, glauben Deiner Offenbarung und sind Deiner Gnade gewiss. Ihre Augen, o Herr, sind auf Dein Königreich strahlender Herrlichkeit gerichtet, ihre Angesichter Deinem Reich in der Höhe zugewandt, ihre Herzen pochen vor Liebe zu Deiner strahlenden, herrlichen Schönheit, ihre Seelen verzehren sich in den Flammen Deiner Liebe, o Du Herr dieser und der zukünftigen Welt, ihr Leben siedet in der Glut ihrer Sehnsucht nach Dir, ihre Tränen vergießen sie Deinethalben.
Behüte sie in der Feste Deines Schutzes und Schirmes, bewahre sie mit Deiner wachsamen Fürsorge, schaue auf sie mit den Augen Deiner Vorsehung und Deines Erbarmens, mache sie zu Zeichen Deiner göttlichen Einheit, allüberall offenbar, zu Bannern Deiner Macht, die hoch über Deinen hehren Himmelswohnungen wehen, zu hellen Lampen, vom Öl Deiner Weisheit in den Welten Deiner Führung entflammt, zu Vögeln im Garten Deiner Erkenntnis, die auf den höchsten Zweigen Deines schützenden Paradieses singen, zu riesigen Fischen im Meere Deiner Gabenfülle, die durch Deine höchste Barmherzigkeit in unermessliche Tiefen tauchen.
O Herr mein Gott! Niedrig sind Deine Diener, erhebe sie in Dein Reich der Höhe; schwach sind sie, stärke sie mit Deiner höchsten Macht; erniedrigt sind sie, schenke ihnen Deine Herrlichkeit in Deinem höchsten Reich; arm sind sie, mache sie reich in Deinem großen Herrschaftsgebiet. Verordne ihnen sodann all das Gute, das Du in Deinen sichtbaren und unsichtbaren Welten bestimmt hast, sei ihnen hold in der Welt hienieden, erfreue ihr Herz durch Deine Erleuchtung, o Du Herr allen Seins! Lass ihre Herzen erstrahlen durch die freudige Botschaft, die von Deiner allherrlichen Stufe ausgeht, mache ihre Schritte fest in Deinem Größten Bund, und stärke ihnen die Lenden in Deinem starken Testament durch Deine Großmut und Deine verheißene Gnade, o Du Gnadenreicher, Du Barmherziger! Du bist wahrlich der Gnädige, der Allgroßmütige.
‘Abdu’l-Bahá

41 … Wie lange noch muss ich Deine Gegenwart entbehren …

41
O mein ewig Geliebter und mein angebeteter Freund! Wie lange noch muss ich Deine Gegenwart entbehren und unter meinem Fernsein von Dir leiden? Führe mich zu den Rückzugsorten in Deinem himmlischen Königreich, und am Erscheinungsort Deines überirdischen Reiches wirf den Blick Deiner liebenden Güte auf mich.
O Du Allmächtiger! Zähle mich zu den Bewohnern des Königreichs. Diese sterbliche Welt ist meine Bleibe; gewähre mir eine Wohnstatt in den Reichen des Raumlosen. Dieser irdischen Ebene gehöre ich an; lass den Glanz Deines herrlichen Lichtes auf mich hernieder strahlen. In dieser Welt des Staubes weile ich; mache mich zu einem Bewohner Deines himmlischen Reiches, damit ich mein Leben auf Deinem Pfad hingebe und meinen Herzenswunsch erlange, mein Haupt mit dem Diadem göttlicher Gunst kröne und den Ruf erschallen lasse: »O Herrlichkeit Gottes, des Allherrlichsten!«
‘Abdu’l-Bahá

Tugenden

42 Erschaffe in mir ein reines Herz, …

42
Erschaffe in mir ein reines Herz, o mein Gott, und schenke mir wieder ein ruhiges Gewissen, o meine Hoffnung! Bestätige mich durch den Geist der Macht in Deiner Sache, o mein Vielgeliebter, und offenbare mir Deinen Pfad durch das Licht Deiner Herrlichkeit, o Du Ziel meiner Sehnsucht! Erhebe mich durch die Kraft Deiner höchsten Macht in den Himmel Deiner Heiligkeit, o Quell meines Seins, und erfreue mich mit den sanften Winden Deiner Ewigkeit, o Du, der Du mein Gott bist! Lass Deine ewigen Weisen Ruhe über mich strömen, o mein Gefährte, lass den Reichtum Deines urewigen Angesichts mich von allem außer Dir befreien, o mein Meister, und lass die Botschaft der Offenbarung Deines unzerstörbaren Wesens mir Freude bringen, o Du, der Du der Offenbarste des Offenbaren und der Verborgenste des Verborgenen bist!
Bahá’u’lláh

43 … Lass Deine Schönheit meine Speise sein …

43
O mein Herr! Lass Deine Schönheit meine Speise sein und Deine Gegenwart meinen Trank, Dein Wohlgefallen meine Hoffnung und Deinen Lobpreis meine Tat, das Gedenken Deiner meinen Gefährten und die Macht Deiner Herrschaft meinen Beistand, Deine Wohnstatt mein Heim, und meine Wohnung einen Ort, den Du heiligst über die Grenzen, denen gesetzt, die wie durch einen Schleier von Dir getrennt sind. Du bist wahrlich der Allmächtige, der Allherrliche, der Gewaltigste.
Bahá’u’lláh

44 Von den duftenden Strömen Deiner Ewigkeit …

44
Von den duftenden Strömen Deiner Ewigkeit gib mir zu trinken, o mein Gott, und lass mich die Früchte vom Baume Deines Wesens kosten, o meine Hoffnung! Aus den kristallenen Quellen Deiner Liebe lass mich trinken die Fülle, o meine Herrlichkeit, und wohnen im Schatten Deiner unvergänglichen Vorsehung, o mein Licht. Durch die Auen Deiner Nähe, in Deiner Gegenwart, lass mich schweifen, o mein Geliebter, und sitzen zur Rechten des Thrones Deines Erbarmens, o meine Sehnsucht! Lass von den duftenden Winden Deiner Freude einen Hauch über mich wehen, o mein Ziel, und gewähre mir Zutritt zu den Paradieseshöhen Deiner Wirklichkeit, o mein Angebeteter! Den Liedern der Taube Deiner Einzigkeit lass mich lauschen, o Du Strahlender, und durch den Geist Deiner Kraft und Macht belebe mich, o mein Versorger! Im Geist Deiner Liebe lass standhaft mich bleiben, o mein Helfer, und lass fest mich schreiten auf dem Pfad Deines Wohlgefallens, o mein Schöpfer! Im Garten Deiner Unsterblichkeit, vor Deinem Antlitz, lass immerdar mich weilen, o Du, der Du barmherzig zu mir bist, und gründe mich fest auf dem Sitz Deiner Herrlichkeit, o Du mein Besitzer! Erhebe mich in den Himmel Deiner Güte, o mein Beleber, und geleite mich zur Sonne Deiner Führung, o Du, der Du mich anziehst! Bei den Offenbarungen Deines unsichtbaren Geistes lass mich zugegen sein, o Du mein Ursprung und mein höchster Wunsch, und zurückkehren zum duftenden Wesen Deiner Schönheit, das Du offenbaren willst, o Du, der Du mein Gott bist!
Du hast die Macht zu tun, was Dir gefällt. Du bist wahrlich der Erhabenste, der Allherrliche, der Allhöchste.
Bahá’u’lláh

45 Verherrlicht sei Dein Name, o mein Gott, durch den die Bäume im Garten …

45
Verherrlicht sei Dein Name, o mein Gott, durch den die Bäume im Garten Deiner Offenbarung sich mit Grün bekleiden und der Heiligkeit Früchte tragen in dieser Frühlingszeit, da die süßen Düfte Deiner Gnadengaben über alle Dinge wehen und sie hervorbringen lassen, was im Reich Deines unwiderruflichen Befehls und im Himmel Deines unabänderlichen Ratschlusses für sie vorherbestimmt ist. Bei diesem Namen flehe ich Dich an, lasse mich nicht fern bleiben von Deiner Herrlichkeit Hof, noch ausgeschlossen vom erhabenen Heiligtum Deiner Einheit und Einzigkeit.
Entfache alsdann in meiner Brust, o mein Gott, das Feuer Deiner Liebe, auf dass seine Flamme alles verzehre außer meinem Gedenken an Dich, auf dass jede Spur verderbter Wünsche in mir ausgetilgt werde und nichts verbleibe als die Verherrlichung Deines alles überschreitenden, allherrlichen Wesens. Dies ist mein höchstes Verlangen, mein glühender Wunsch, o Du, der Du über alles herrschest und in Dessen Hand das Reich der ganzen Schöpfung liegt. Du tust fürwahr, was Dir gefällt. Es ist kein Gott außer Dir, dem Allherrlichen, dem Immervergebenden.
Bahá’u’lláh

46 … Schmücke die Häupter Deiner Geliebten …

46
O Gott, mein Gott! Schmücke die Häupter Deiner Geliebten mit der Krone der Loslösung und kleide ihre Tempel mit dem Gewande der Rechtschaffenheit.
Bahá’u’lláh

47 … Dies ist ein Diener, der in Deinen Tagen den Wein …

47
Gelobt seiest Du, o Herr mein Gott! Dies ist ein Diener, der in Deinen Tagen den Wein Deines zarten Erbarmens aus den Händen Deiner Gnade in großen Zügen trinkt und den Duft Deiner Liebe kostet. Ich flehe Dich an bei den Verkörperungen Deiner Namen, die kein Kummer daran hindern kann, sich Deiner Liebe zu erfreuen und Dein Antlitz zu schauen, und die alle Heerscharen der Achtlosen nicht vom Pfade Deines Wohlgefallens abzubringen vermögen – versorge ihn mit dem Guten, das Du besitzest, und erhebe ihn zu solchen Höhen, dass er die Welt nur als einen Schatten betrachtet, der schneller dahinschwindet als ein Augenblick. Bewahre ihn auch, o mein Gott, durch die Macht Deiner unermesslichen Majestät vor allem, was Du verabscheust. Du bist wahrlich sein Herr und der Herr aller Welten.
Bahá’u’lláh

48 O mein Gott, Du Gott der Gnadenfülle und des Erbarmens!

48
O mein Gott, Du Gott der Gnadenfülle und des Erbarmens! Du bist der König, durch Dessen Befehl die ganze Schöpfung ins Dasein gerufen ist. Du bist der Allgroßmütige, Den die Taten Seiner Diener niemals davon abhalten, Seine Gnade kundzutun und Seine Freigebigkeit zu offenbaren.
Ich flehe Dich an: Lass diesen Diener erreichen, was ihm in allen Deinen Welten Erlösung bringt. Du bist wahrlich der Allmächtige, der Gewaltigste, der Allwissende, der Allweise.
Bahá’u’lláh

49 O Gott, mein Gott! Du bist meine Hoffnung und mein Geliebter, …

49
O Gott, mein Gott! Du bist meine Hoffnung und mein Geliebter, mein höchstes Ziel und mein Verlangen! In tiefer Demut und völliger Hingabe bitte ich Dich, mache mich zum Minarett Deiner Liebe in Deinem Lande, zur Leuchte Deines Wissens unter Deinen Geschöpfen und zu einem Banner göttlicher Großmut in Deinem Reiche.
Zähle mich zu solchen Deiner Diener, die von allem losgelöst sind außer Dir, die geheiligt sind von den vergänglichen Dingen dieser Welt, gefeit gegen die Einflüsterungen der Vertreter eitlen Wahns.
Weite mein Herz vor Freude durch den Geist der Bestätigung aus Deinem Königreich und mache meine Augen strahlend durch den Anblick der Scharen göttlichen Beistands, die in Reihen aus dem Reiche Deiner allmächtigen Herrlichkeit auf mich niedersteigen.
Du bist wahrhaftig der Allmächtige, der Allherrliche, der Allgewaltige.
‘Abdu’l-Bahá

50 … O Herr mein Gott, mein Hafen und meine Zuflucht!

50
Er ist der Heiligste, der Herrlichste.
Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen! Preis sei Gott, dem Herrn aller Welten!
O Herr mein Gott, mein Hafen und meine Zuflucht! Wie kann ich – selbst mit den wundervollsten Worten der Verherrlichung oder den eloquentesten Oden des Lobpreises – Deiner gebührend gedenken, o Du Allmächtiger und Vergebender, da ich wohl weiß, dass jeder redegewandte Sprecher ins Stocken gerät und jeder Versuch vereitelt wird, mit menschlicher Feder oder Zunge auch nur eines der Zeichen Deiner Allmacht zu verherrlichen oder ein einziges von Dir erschaffenes Wort zu preisen. Die Schwingen der Vögel menschlichen Verstehens sind bei ihrem Versuch gebrochen, zur Sphäre Deiner göttlichen Heiligkeit aufzusteigen, und die Spinnen leerer Einbildungen sind machtlos, ihre fragilen Netze auf den höchsten Gipfeln des Baldachins Deiner Erkenntnis zu weben. So gibt es keinen Ausweg für mich, als meine Ohnmacht und meine Unzulänglichkeit zu bekennen, und es gibt keine andere Wohnstatt für mich als die Tiefen der Armut und Entbehrung. Wahrlich, das Unvermögen, Dich zu begreifen ist die Quintessenz des Verstehens, Unzulänglichkeiten einzugestehen ist das einzige Mittel, Deine Gegenwart zu erlangen und Armut zu bekennen ist die Quelle wahren Reichtums.
O Herr! Stehe mir und Deinen aufrichtigen Dienern gnädig bei in unserer Dienstbarkeit an Deiner erhabenen Schwelle, stärke uns in unserem Flehen zu Deiner göttlichen Heiligkeit und befähige uns, bescheiden und ergeben an der Tür Deiner Einheit zu stehen. Mache meine Schritte fest auf Deinem Pfad, o mein Herr, und erleuchte mein Herz mit dem Strahlenglanz, der vom Himmel Deiner Mysterien ausgeht. Erquicke meinen Geist mit der erfrischenden Brise, die aus dem Paradies Deiner Vergebung und Verzeihung weht, und beglücke meine Seele durch den belebenden Odem, der von den Auen Deiner Heiligkeit verbreitet wird. Lass mein Antlitz am Horizont Deiner Einheit erstrahlen und gewähre, dass ich zu Deinen aufrichtigen Dienern gezählt werde und zu Deinen Knechten, die unerschütterlich und standhaft sind.
‘Abdu’l-Bahá

Beistand

51 Sprich: Gott genügt allen Dingen …

51
Sprich: Gott genügt allen Dingen über alle Dinge hinaus, und nichts in den Himmeln, auf Erden oder dazwischen kann genügen außer Gott, deinem Herrn. Wahrlich, Er ist der Wissende, der Erhalter, der Allmächtige.
Báb

52 … O Du Schöpfer der Himmel und der Erde, o Herr des Königreiches!

52
Im Namen deines Herrn, des Schöpfers, des Herrschers, des Allgenügenden, des Erhabensten, Dessen Hilfe alle Menschen erflehen.
Sprich: O mein Gott! O Du Schöpfer der Himmel und der Erde, o Herr des Königreiches! Du kennst meines Herzens Geheimnisse, Dein Wesen aber ist unergründlich allen außer Dir. Du siehst alles, was von mir ist, und dies vermag niemand außer Dir. Gewähre mir durch Deine Huld, was mich befähigt, alles zu entbehren außer Dir, und bestimme für mich, was mich unabhängig macht von jedem außer Dir. Gib, dass ich die Früchte meines Lebens ernte in dieser und der zukünftigen Welt. Öffne vor meinem Angesicht die Tore Deiner Gnade und schenke mir gnädiglich Dein zartes Erbarmen und Deine Gaben.
O Du Herr überströmender Gnade! Umgib mit Deiner himmlischen Hilfe die, so Dich lieben, und verleihe uns die Gaben und Wohltaten, die Du besitzest. Genüge Du uns über alles, vergib unsere Sünden und erbarme Dich unser. Du bist unser Herr und der Herr alles Erschaffenen. Nur zu Dir flehen wir, nichts erbitten wir denn Deine Gunst. Du bist der Herr der Großmut und der Gnade, unbesiegbar in Deiner Macht, der Fähigste der Planer. Es ist kein Gott außer Dir, dem Allbesitzenden, dem Erhabensten.
O mein Herr, verleihe Deinen Segen den Boten, den Heiligen und den Gerechten. Wahrlich, Du bist Gott, der Unvergleichliche, der Allbezwingende.
Báb

53 … Zu Dir nehme ich Zuflucht und auf Deine Zeichen …

53
O Herr! Zu Dir nehme ich Zuflucht und auf Deine Zeichen richte ich mein Herz.
O Herr! Ob auf Reisen oder zu Hause, in meinem Beruf oder bei meiner Arbeit, setze ich all mein Vertrauen in Dich.
So gewähre mir Deine allgenügende Hilfe und mache mich von allem unabhängig, o Du, der Du unübertroffen bist in Deinem Erbarmen.
Lasse mir meinen Anteil zukommen, o Herr, wie es Dir gefällt, und mache mich zufrieden mit dem, was Du für mich verordnest.
Dein ist die unumschränkte Befehlsgewalt.
Báb

54 … Du siehst mich, o mein Gott, losgelöst von allem außer Dir, …

54
Er möge hinsichtlich seiner Angelegenheiten neunzehn Mal wiederholen:
Du siehst mich, o mein Gott, losgelöst von allem außer Dir, fest an Dich geklammert. Führe mich in all meinen Angelegenheiten zu dem, was mir hilft, zum Ruhm Deiner Sache und zur Erhabenheit der Stufe Deiner Geliebten beizutragen.
Möge er alsdann über die Angelegenheit nachdenken und alles in die Wege leiten, was ihm dazu einfällt. Diese erbitterte Gegnerschaft der Feinde wird in der Tat höchstem Wohlergehen weichen.
Bahá’u’lláh

55 Mein Gott, Dem ich diene und Den ich anbete! Ich bezeuge …

55
Mein Gott, dem ich diene und den ich anbete! Ich bezeuge Deine Einheit und Einzigkeit und anerkenne Deine Gnadengaben, die Du uns heute wie in vergangenen Tagen schenkest. Du bist der Allfreigebige, Du lässest Deines Erbarmens reichen Regen auf hoch und niedrig strömen und Deiner Gnade Glanz auf Gehorsame und Empörer strahlen.
O Du Gott der Barmherzigkeit, vor Dessen Tor der Inbegriff des Erbarmens sich verneigt, Dessen heilige Sache das innerste Wesen der Gnade umkreist! Wir rufen Deine altehrwürdige Gnade an, wir suchen Deine gegenwärtige Gunst und bitten Dich: Habe Mitleid mit allen Geschöpfen dieser Welt des Seins und versage ihnen in Deinen Tagen nicht die Ströme Deiner Gnade.
Alle sind arm und bedürftig, Du aber bist wahrlich der Allbesitzende, der Allbezwingende, der Allgewaltige.
Bahá’u’lláh

56 O Du, zu Dessen Antlitz sich meine Anbetung erhebt!

56
O Du, zu Dessen Antlitz sich meine Anbetung erhebt! Deine Schönheit ist mein Heiligtum, Deine Wohnstatt mein Ziel, Dein Lobpreis meine Hoffnung, Deine Vorsehung mein Gefährte, Deine Liebe der Grund meines Seins, Dein Gedenken mein Trost, Deine Nähe mein Verlangen, Deine Gegenwart mein liebster Wunsch und meine höchste Sehnsucht. Darum bitte ich Dich flehentlich, versage mir nicht, was Du für die Erwählten unter Deinen Dienern bestimmt hast, und versorge mich mit allem Guten in dieser und der zukünftigen Welt.
Du bist fürwahr der König aller Menschen. Es ist kein Gott außer Dir, dem Immervergebenden, dem Großmütigsten.
Bahá’u’lláh

57 Auf Dich, o mein Gott, richte ich mein Angesicht, …

57
Auf Dich, o mein Gott, richte ich mein Angesicht, auf die Wunder Deiner Gnade und die Offenbarungen Deiner Großmut setze ich meine Hoffnung. Ich bitte Dich: Lass mich nicht enttäuscht am Tore Deiner Barmherzigkeit umkehren, und überlasse mich nicht solchen Deiner Geschöpfe, die Deine heilige Sache zurückweisen.
Ich bin, o mein Gott, Dein Diener und Deines Dieners Sohn. Ich habe in Deinen Tagen Deine Wahrheit erkannt, habe meine Schritte zu den Ufern Deiner Einzigkeit gelenkt, bekenne Deine Einmaligkeit, anerkenne Deine Einheit und hoffe auf Deine Vergebung und Verzeihung. Mächtig bist Du zu tun, was Du willst; es ist kein Gott außer Dir, dem Allherrlichen, dem Immervergebenden.
Bahá’u’lláh

58 Ruhm sei Dir, o mein Gott! Du hörst, die Dich inbrünstig lieben, …

58
Ruhm sei Dir, o mein Gott! Du hörst, die Dich inbrünstig lieben, wehklagen ob ihrer Trennung von Dir, und die Dich erkennen, jammern über ihre Ferne von Deiner Gegenwart. Stoße vor ihren Angesichtern die Tore Deiner Gnade auf, o mein Herr, damit sie mit Deiner Erlaubnis und nach Deinem Willen eintreten, vor dem Thron Deiner Majestät stehen, Deine Stimme in all ihren Nuancen vernehmen und erleuchtet werden vom Lichtglanz Deines Antlitzes.
Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt. Niemand kann der Gewalt Deiner höchsten Macht widerstehen. Du warst seit aller Ewigkeit allein und ohnegleichen, und immerdar wirst Du erhaben sein über jeden Gedanken und jegliche Beschreibung. Erbarme Dich Deiner Diener in Deiner Gnade und Großmut. Lass es nicht zu, dass sie von den Meeresküsten Deiner Nähe ferngehalten werden. Wenn Du sie verließest, wen gäbe es dann, der ihnen hülfe? Und wenn Du sie fern von Dir hieltest, wer könnte ihnen sonst Gunst erweisen? Sie haben keinen Herrn und keinen, den sie anbeten, außer Dir. Verfahre freigebig mit ihnen nach Deiner großmütigen Gnade.
Du bist wahrhaftig der Immervergebende, der Mitleidvollste.
Bahá’u’lláh

59 … Ich flehe Dich an bei Deinem Namen, durch den die Stunde schlug, …

59
Gelobt sei Dein Name, o Herr mein Gott! Ich flehe Dich an bei Deinem Namen, durch den die Stunde schlug, die Auferstehung geschah und Furcht und Zittern alle im Himmel und auf Erden ergriff, lass aus dem Himmel Deines Erbarmens, aus den Wolken Deines zarten Mitleids auf uns herabregnen, was die Herzen Deiner Diener, die sich Dir zuwenden und Deiner Sache beistehen, mit Freude erfüllt.
Bewahre Deine Diener und Deine Mägde, o mein Gott, vor den Pfeilen eitlen Wahns und leeren Trugs, und reiche ihnen aus den Händen Deiner Gnade einen Trunk vom sanft fließenden Wasser Deiner Erkenntnis.
Du bist wahrlich der Allmächtige, der Erhabenste, der lmmervergebende, der Freigebigste.
Bahá’u’lláh

60 O mein Gott! Ich bitte Dich bei Deinem herrlichsten Namen, …

60
O mein Gott! Ich bitte Dich bei Deinem herrlichsten Namen, hilf mir zu tun, was die Belange Deiner Diener fördert und Deine Städte erblühen lässt. Du hast wahrlich Macht über alle Dinge!
Bahá’u’lláh

61 … Ruhm sei Dir, der Du alle Heiligen ihre Hilflosigkeit …

61
Sprich: Ruhm sei Dir, der Du alle Heiligen ihre Hilflosigkeit vor den mannigfaltigen Offenbarungen Deiner Macht bekennen und jeden Propheten seine Nichtigkeit vor dem Strahlenglanz Deiner bleibenden Herrlichkeit gestehen ließest! Ich flehe Dich an bei Deinem Namen, der die Tore des Himmels aufgeschlossen und die Scharen der Höhe mit Entzücken erfüllt hat, befähige mich, Dir an diesem Tage zu dienen, und gib mir Kraft, das zu halten, was Du in Deinem Buche bestimmt hast. Du weißt, o mein Herr, was in mir ist, ich aber weiß nicht, was in Dir ist. Du bist der Allwissende, der alles Kennende.
Bahá’u’lláh

62 Preis sei Dir, o mein Herr, dass Du mich befähigst, die Manifestation …

62
Preis sei Dir, o mein Herr, dass Du mich befähigst, die Manifestation Deiner Selbst anzuerkennen, und mir hilfst, mein Herz dem Hofe Deiner Gegenwart, dem Ziel der Anbetung meiner Seele, zuzuwenden. Ich flehe zu Dir bei Deinem Namen, der die Himmel spaltete und die Erde bersten ließ, bestimme für mich, was Du für die bestimmt hast, die sich von allem außer Dir abgewandt und ihr Herz fest auf Dich gegründet haben. Gewähre, dass ich in Deiner Gegenwart auf dem Sitze der Wahrheit im Heiligtum der Herrlichkeit sitze. Mächtig bist Du zu tun, was Du willst. Es ist kein Gott außer Dir, dem Allherrlichen, dem Allweisen.
Bahá’u’lláh

63 … Ich flehe Dich an bei dem Dämmerorte Deiner Zeichen …

63
Sprich: Verherrlicht bist Du, o mein Gott! Ich flehe Dich an bei dem Dämmerorte Deiner Zeichen und bei dem Offenbarer Deiner schlüssigen Beweise, gib, dass ich mich in jeder Lage fest an das Seil Deiner liebenden Vorsehung halte und an den Saum Deiner Großmut klammere. Zähle mich alsdann zu denen, die der Wandel und Wechsel der Welt nicht davon abbringen kann, Dir zu dienen und Dir die Treue zu wahren, und die der Angriff des Volkes nicht zu hindern vermag, Deinen Namen zu verherrlichen und Deinen Lobpreis zu künden. Stehe mir gnädig bei, o Herr, zu tun, was Du liebst und wünschest. Lass mich sodann vollbringen, was Deinen Namen erhöht und das Feuer Deiner Liebe entfacht.
Du bist fürwahr der Vergebende, der Freigebige.
Bahá’u’lláh

64 … Du vernimmst die Seufzer derer, die trotz ihres Verlangens, …

64
Preis sei Dir, o Herr mein Gott, mein Meister! Du vernimmst die Seufzer derer, die trotz ihres Verlangens, Dein Antlitz zu schauen, von Dir getrennt und weit von Deinem Hof entfernt sind. Du bezeugst die Wehklagen derer, die Dich erkannt haben in ihrer Verbannung von Dir und ihrer Sehnsucht, Dir zu begegnen. Ich flehe Dich an bei jenen Herzen, die nur die Schätze Deines Gedenkens und Deines Lobpreises enthalten und nur die Beweise Deiner Größe und Deiner Macht verkünden: Verleihe Deinen Dienern, die sich nach Dir sehnen, die Kraft, dem Thronsitz zu nahen, wo Deine Herrlichkeit ihren Strahlenglanz offenbart, und hilf denen, die ihre Hoffnung auf Dich setzen, in das Heiligtum Deiner allüberragenden Gunst und Gnade einzugehen.
Ich bin nackt, o mein Gott; kleide mich in das Gewand Deines zarten Erbarmens. Ich leide heftigen Durst; gib mir zu trinken aus den Meeren Deiner Großmut und Gunst. Ich bin ein Fremdling; ziehe mich hin zum Quell Deiner Gaben. Ich bin krank; besprenge mich mit den heilenden Wassern Deiner Gnade. Gefangen bin ich; löse mich durch die Kraft Deiner Macht und die Stärke Deines Willens aus meinen Banden, auf dass ich mich auf den Schwingen der Loslösung in die höchsten Höhen Deiner Schöpfung erhebe. Wahrlich, Du tust, was Dir gefällt. Es ist kein Gott außer Dir, dem Helfer in Gefahr, dem Allherrlichen, dem Ungezwungenen.
Bahá’u’lláh

65 … Ruhm sei Dir, dass Du mich zum Horizont …

65
O Gott, mein Gott! Ruhm sei Dir, dass Du mich zum Horizont Deiner Offenbarung geführt hast, mich mit dem Strahlenglanz des Lichtes Deiner Gnade und Barmherzigkeit erleuchtet hast, mich bewegt hast, Dein Lob zu singen, und mir gewährt hast zu sehen, was Deine Feder offenbart hat.
Beim Rauschen des göttlichen Lotusbaumes und bei Deinen höchst lieblichen Worten, die die Wirklichkeit alles Erschaffenen verzückt haben, bitte ich Dich, o Herr des Reiches der Namen und Schöpfer der Erde und des Himmels, erhebe mich in Deinem Namen unter Deinen Dienern. Tag und Nacht habe ich danach getrachtet, an der Tür Deiner Großmut zu stehen und mich vor dem Thron Deiner Gerechtigkeit einzufinden. O Herr! Weise ihn nicht ab, der sich an das Seil Deiner Nähe klammert, und vertreibe nicht den, der seine Schritte hin zu Deiner erhabensten Stufe, den Gipfel der Herrlichkeit und das höchste Ziel gerichtet hat – der Stufe, auf der jedes Atom mit höchster Beredsamkeit laut ausruft: »Erde und Himmel, Ruhm und Herrschaft sind Gottes, des Allmächtigen, des Allherrlichen, des Freigebigsten!«
Bahá’u’lláh

66 O Herr! Wir sind schwach, gib uns Kraft.

66
O Herr! Wir sind schwach, gib uns Kraft. O Gott! Wir sind unwissend, verleihe uns Wissen. O Herr! Wir sind arm, mache uns reich. O Gott! Wir sind tot, schenke uns Leben. O Herr! Zutiefst sind wir erniedrigt, verherrliche uns in Deinem Königreich. So Du uns beistehst, o Herr, werden wir funkelnden Sternen gleich; so Du uns nicht hilfst, werden wir geringer denn Staub. O Herr! Stärke uns. O Gott! Mache uns siegreich. O Gott! Hilf uns, das Selbst zu besiegen und die Gier zu überwinden. O Herr! Befreie uns aus der Knechtschaft der stofflichen Welt. O Herr! Belebe uns durch den Odem des Heiligen Geistes, damit wir uns erheben, Dir zu dienen und Dich anzubeten, und dass wir uns von ganzem Herzen in Deinem Königreich bemühen. O Herr, Du bist der Machtvolle! O Gott, Du bist der Vergebende! O Herr, Du bist der Mitleidvolle.
‘Abdu’l-Bahá

67 … Hier ist Dein strahlender Diener, Dein geistiger Knecht, …

67
O Gott, mein Gott! Hier ist Dein strahlender Diener, Dein geistiger Knecht, der sich Dir zukehrt und sich Deiner Gegenwart nähert. Dir wendet er sein Angesicht zu, Deine Einheit und Einzigkeit bekennend. In Deinem Namen ruft er die Völker, führt er die Menschen zu den strömenden Wassern Deines Erbarmens, o Du großmütigster Herr! Denen, die darum bitten, gibt er zu trinken aus der Führung Kelch, der überfließt vom Weine Deiner unermesslichen Gnade.
O Herr, stehe ihm bei in jeder Lage, lass ihn Deine wohlgehüteten Geheimnisse erfahren und regne Deine verborgenen Perlen auf ihn nieder. Mache ihn zu einem Banner, das von des Turmes Zinnen im Winde Deines himmlischen Beistands weht. Mache ihn zu einem Quell kristallklaren Wassers.
O mein vergebender Herr! Erhelle die Herzen mit einer leuchtenden Lampe, die weithin scheint und denen in Deinem Volke, die Du großmütig begünstigst, aller Dinge Wirklichkeit enthüllt.
Wahrlich, Du bist der Mächtige, der Gewaltige, der Beschützer, der Starke, der Wohltäter! Wahrlich, du bist der Herr allen Erbarmens.
‘Abdu’l-Bahá

68 O Du gütiger Herr! Wir sind Diener an Deiner Schwelle, …

68
O Du gütiger Herr! Wir sind Diener an Deiner Schwelle, die an Deinem heiligen Tor Obdach nehmen. Wir suchen keine Zuflucht als zu dieser starken Säule und wenden uns nach keinem Port als Deinem sicheren Gewahrsam. Beschütze uns, segne uns, hilf uns; lass uns nur Dein Wohlgefallen lieben, nur Dein Lob anstimmen, nur auf dem Pfad der Wahrheit wandeln, bis wir so reich werden, dass wir alles außer Dir entbehren können, unsere Gaben aus dem Meer Deiner Wohltätigkeit empfangen und allezeit danach trachten, Deine Sache zu erheben und Deine süßen Düfte nah und fern zu verbreiten, auf dass wir unser Selbst vergessen und, nur mit Dir befasst, alles für wertlos erachten und ganz in Dir aufgehen.
O Du Versorger, o Du Vergeber! Gewähre uns Deine Güte und Gnade, Deine Gaben und Wohltaten, und gib uns die Kraft, unser Ziel zu erreichen. Du bist der Gewaltige, der Fähige, der Wissende, der Sehende; wahrlich, Du bist der Freigebige, wahrlich, Du bist der Allerbarmer, wahrlich, Du bist der Immervergebende, Dem Reue geschuldet wird, Der selbst die schwersten Sünden vergibt.
‘Abdu’l-Bahá

69 Räume die festliche Tafel nicht ab, …

69
Räume die festliche Tafel nicht ab, o Herr, die in Deinem Namen gedeckt ist, und ersticke die brennende Flamme nicht, die Dein unauslöschliches Feuer entzündet hat. Halte das Strömen Deines belebenden Wassers nicht auf, das die Weisen Deiner Herrlichkeit und Deines Gedächtnisses murmelt, und beraube Deine Diener nicht des Wohlgeruchs, den der Hauch Deiner Liebe verströmt.
Herr! Wandle die quälenden Sorgen Deiner Frommen in Ruhe, ihre Bedrängnis in Trost, ihre Erniedrigung in Herrlichkeit, ihren Kummer in selige Freude, o Du, der Du in Deinem Griff die Zügel der ganzen Menschheit hältst!
Du bist wahrlich der Eine, der Einzige, der Mächtige, der Allwissende, der Allweise.
‘Abdu’l-Bahá

70 Herr! Wir sind bemitleidenswert, …

70
Herr! Wir sind bemitleidenswert, gewähre uns Deine Gunst; wir sind arm, schenke uns einen Anteil am Meere Deines Reichtums; bedürftig sind wir, gib uns, was uns mangelt; wir sind erniedrigt, verleihe uns Deine Herrlichkeit. Die Vögel in der Luft und die Tiere auf dem Felde erhalten ihre Nahrung täglich von Dir, und alle Wesen erfahren Deinen Schutz und Deine Güte.
Entziehe diesem Schwachen nicht Deine wundersame Gnade und schenke durch Deine Macht dieser hilflosen Seele Deine Großmut.
Gib uns unser täglich Brot und was wir zum Leben bedürfen die Fülle, damit wir von niemandem abhängen als von Dir, mit Dir allein verkehren, auf Deinen Wegen wandeln und Deine Geheimnisse kundtun. Du bist der Allmächtige, der Liebende und der Erhalter der ganzen Menschheit.
‘Abdu’l-Bahá

71 … Diese Seelen, Deine Freunde, sind hier versammelt, …

71
O Du gütiger Herr! Diese Seelen, Deine Freunde, sind hier versammelt, von Deiner Liebe hingerissen. Vom Strahlenglanz Deiner Schönheit sind sie ergriffen und vom Moschusduft Deiner Locken entzückt. Ihr Herz haben sie Dir hingegeben und folgen Deinem Pfad, hilflos und schwach. Freund und Feind haben sie den Rücken gekehrt und, Deiner Einheit zugewandt, verneigen sie sich in Anbetung vor Dir.
Sie gehörten zu dieser niederen Welt; Du hast sie in Deinem Königreich aufgenommen. Sie waren wie verkümmerte Pflanzen in der Wüste der Entbehrung und des Verlustes; Du hast sie zu Setzlingen im Garten der Erkenntnis und des Verstehens gemacht. Ihre Stimmen waren verstummt; Du hast sie dazu bewegt, ihre Stimme zu erheben. Sie waren entmutigt; Du hast sie erleuchtet. Sie waren wie ausgedörrte, unfruchtbare Erde; Du hast sie in einen Rosengarten innerer Bedeutungen verwandelt. Sie waren wie Kinder in der Menschenwelt; Du hast sie himmlische Reife erlangen lassen.
O Du Gütiger! Gewähre ihnen einen sicheren Zufluchtsort in der Obhut Deines Schutzes, und bewahre sie vor Prüfungen und Anfechtungen. Gewähre ihnen Deinen Beistand aus dem Verborgenen und schenke ihnen Deine nie versagende Gnade.
O Du gütiger und geliebter Herr! Sie gleichen dem Körper, und Du bist der Geist des Lebens. Frische und Schönheit des Körpers sind Wohltaten des Geistes. Daher benötigen sie Deinen Beistand und ersehnen in dieser neuen Offenbarung die unterstützende Kraft des Heiligen Geistes. Du bist der Mächtige. Du bist der Geber, der Versorger, der Schenkende und der Vergebende. Du bist der Eine, Der aus dem unsichtbaren Reich hell erstrahlt.
‘Abdu’l-Bahá

72 O mein Herr, mein König, mein Herrscher und mein Gebieter!

72
Er ist der Allherrliche!
O mein Herr, mein König, mein Herrscher und mein Gebieter! Ich rufe Dich an mit meiner Zunge, meinem Herzen und meiner Seele: Bekleide diesen Deinen Diener mit dem Gewand Deiner Fürsorge und dem Mantel Deines Beistands und versieh ihn mit der Rüstung Deines Schutzes. Hilf ihm von Dir zu künden, Deine Tugenden unter Deinem Volk zu preisen und löse seine Zunge, damit er Dich in jeder Zusammenkunft, die Deiner Einheit und Heiligkeit gewidmet ist, verherrlichen und lobpreisen möge. Du bist wahrlich der Mächtige, der Starke, der Allherrliche, der Selbstbestehende.
‘Abdu’l-Bahá

73 O mein gütiger Herr, o Du Verlangen meines Herzens und meiner Seele!

73
O mein gütiger Herr, o Du Verlangen meines Herzens und meiner Seele! Schenke Deinen Freunden Deine liebende Güte und gewähre ihnen Deine nie versagende Barmherzigkeit. Sei ein Trost für alle, die Dich glühend lieben und ein Freund, ein Beistand und ein liebevoller Gefährte denen, die sich nach Dir sehnen. Ihre Herzen brennen lichterloh vom Feuer Deiner Liebe, und ihre Seelen werden verzehrt von der Flamme der Hingabe an Dich. Sie sehnen sich alle danach, zum Altar der Liebe zu eilen, um bereitwillig ihr Leben hinzugeben.
O Göttliche Vorsehung! Gewähre ihnen Deine Gunst, leite sie recht, hilf ihnen gnädig, einen geistigen Sieg zu erringen und verleihe ihnen himmlische Gaben. O Herr, stehe ihnen bei mit Deiner Huld und Gnade und mache ihre strahlenden Angesichter zu Leuchten der Führung in Versammlungen, die Deiner Erkenntnis gewidmet sind, und zu Zeichen der himmlischen Freigebigkeit in Zusammenkünften, in denen Deine Verse dargelegt werden. Du bist wahrlich der Barmherzige, der Allgütige, Dessen Hilfe alle Menschen erflehen.
‘Abdu’l-Bahá
Prüfungen und Schwierigkeiten 74 Gibt es einen Befreier von Schwierigkeiten … 74
Gibt es einen Befreier von Schwierigkeiten außer Gott? Sprich: Gelobt sei Gott! Er ist Gott! Alle sind Seine Diener und alle unterstehen Seinem Befehl.
Báb

75 O Herr! Du vertreibst alle Qual und zerstreust jeden Kummer.

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O Herr! Du vertreibst alle Qual und zerstreust jeden Kummer. Du bannst alles Leid und befreist jeden Sklaven, Du erlösest jede Seele. O Herr! Errette mich durch Dein Erbarmen und zähle mich zu denen Deiner Diener, die das Heil erlangen.
Báb

76 Ich beschwöre Dich bei Deiner Macht, …

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Ich beschwöre Dich bei Deiner Macht, o mein Gott! Lass kein Leid mich bedrängen in Zeiten der Prüfung und lenke, wenn ich achtlos bin, meine Schritte recht durch Deine Eingebung. Du bist Gott. Mächtig bist Du zu tun, was Du willst. Niemand kann Deinem Willen widerstehen oder Deine Absicht vereiteln.
Báb

77 Du weißt sehr wohl, o mein Gott, dass mich von allen Seiten …

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Du weißt sehr wohl, o mein Gott, dass mich von allen Seiten Drangsal überkam, und niemand kann sie enden oder wenden außer Dir. Ich weiß dank meiner Liebe zu Dir mit Gewissheit, dass Du keinen Menschen von Drangsal heimsuchen lässest, es sei denn, Du wünschest seine Stufe in Deinem himmlischen Paradies zu erhöhen und sein Herz in diesem irdischen Leben mit dem Bollwerk Deiner allbezwingenden Macht zu stützen, dass es nicht zu den Eitelkeiten dieser Welt verleitet werde. Du weißt fürwahr, dass ich stets das Gedenken an Dich weit mehr schätze als den Besitz all dessen, was Himmel und Erde bergen.
Stärke mein Herz, o mein Gott, im Gehorsam vor Dir und in Deiner Liebe und gib, dass ich der ganzen Rotte Deiner Feinde ledig sei. Wahrlich, ich schwöre bei Deiner Herrlichkeit, dass ich nichts ersehne außer Dir, noch etwas wünsche außer Deiner Gnade oder etwas fürchte als Deine Gerechtigkeit. Ich bitte Dich, vergib mir und denen, die Du liebst, ganz wie es Dir gefällt. Wahrlich, Du bist der Allmächtige, der Freigebige.
Hoch erhaben bist Du, o Herr der Himmel und der Erde, über das Lob aller Menschen. Friede sei mit Deinen getreuen Dienern, und Ruhm sei Gott, dem Herrn aller Welten.
Báb

78 Ruhm sei Dir, o mein Gott! Wie wären Deine wahren Geliebten …

78
Ruhm sei Dir, o mein Gott! Wie wären Deine wahren Geliebten zu erkennen, gäbe es keine Heimsuchungen, die auf Deinem Pfade erduldet werden, und wie könnte die Stufe derer, die nach Dir verlangen, enthüllt werden, gäbe es keine Prüfungen, die aus Liebe zu Dir zu ertragen sind? Deine Macht ist mein Zeuge! Tränen sind die Gefährten der Dich Anbetenden, Seufzer sind der Trost der Dich Suchenden und die Splitter ihrer gebrochenen Herzen sind die Speise derer, die zur Begegnung mit Dir eilen.
Wie süß schmeckt mir des Todes Bitternis, wenn ich ihn auf Deinem Pfad erleide, und wie köstlich erscheinen mir die Pfeile Deiner Feinde, die mich um der Verherrlichung Deines Wortes willen treffen! Lass mich, o mein Gott, in Deiner Sache die Fülle trinken, was immer Du wünschest, und sende in Deiner Liebe auf mich hernieder, was Du bestimmt hast. Bei Deiner Herrlichkeit! Ich wünsche nur, was Du wünschest, und liebe nur, was Du liebst. In Dich setze ich allezeit mein ganzes Vertrauen und meine Zuversicht.
Ich flehe Dich an, o mein Gott, erwecke zu Helfern dieser Offenbarung solche Menschen, die Deines Namens und Deiner Souveränität würdig sind, damit sie inmitten Deiner Geschöpfe meiner gedenken und das Banner Deines Sieges in Deinem Lande aufrichten.
Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt. Es ist kein Gott außer Dir, dem Helfer in Gefahr, dem Selbstbestehenden!
Bahá’u’lláh

79 O Gott! Die Prüfungen, die Du sendest, …

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O Gott! Die Prüfungen, die Du sendest, sind Balsam für die Wunden aller, die Deinem Willen ergeben sind. Deiner zu gedenken, ist heilende Arznei für die Herzen derer, die Deinem Hofe nahe sind. Die Nähe zu Dir ist das wahre Leben aller, die Dich lieben. Deine Gegenwart ist der brennende Wunsch derer, die sich danach sehnen, Dein Antlitz zu schauen. Ferne von Dir wird denen zur Qual, die Deine Einheit erkennen, und Trennung von Dir ist denen Tod, die Deine Wahrheit anerkennen.
Ich flehe Dich an, bei den Seufzern derer, die sich fern von Deinem Hof nach Dir verzehren, und beim Wehklagen Deiner Geliebten, die ihre Trennung von Dir beweinen, stärke mich mit dem Weine Deiner Erkenntnis, mit dem Lebenswasser Deiner Liebe und Deines Wohlgefallens. Schau Deine Magd, o mein Herr, die alles außer Dir vergisst, beglückt durch Deine Liebe, wie sie wehklagt darüber, was die Hände der Frevler unter Deinen Geschöpfen Dir zufügten. Bestimme für sie, was Du denen Deiner Dienerinnen bestimmt hast, die den Thron Deiner Majestät umkreisen und zur Abendzeit wie am Morgen nach Deiner Schönheit schauen.
Du bist wahrlich der Herr am Tage des Gerichts.
Bahá’u’lláh

80 Zerstreue meinen Kummer durch Deine Güte und Großmut, …

80
Zerstreue meinen Kummer durch Deine Güte und Großmut, o Gott, mein Gott, und banne meinen Schmerz durch Deine Souveränität und Deine Macht. Du siehst, o mein Gott, wie ich Dir mein Angesicht zuwende zu einer Zeit, da Sorgen mich von allen Seiten umgeben. Ich flehe Dich an, o Du, der Du der Herr allen Seins bist und alles Sichtbare und Unsichtbare überschattest, bei Deinem Namen, durch den Du die Herzen und Seelen der Menschen beherrschest, bei den Meereswogen Deines Erbarmens und dem Sonnenglanz Deiner Großmut: Zähle mich zu denen, die nichts hindern kann, ihr Antlitz Dir zuzuwenden, Du Herr aller Namen und Schöpfer der Himmel!
Du siehst, o mein Herr, was mir in Deinen Tagen widerfuhr. Ich bitte Dich flehentlich bei Ihm, dem Morgen Deiner Namen, dem Aufgangsorte Deiner Eigenschaften: Bestimme mir, was mich aufstehen lässt, Dir zu dienen und Deine Tugenden zu preisen. Du bist wahrlich der Allmächtige, der Gewaltigste, der Du die Gebete aller Menschen erhörst!
Und bei dem Lichte Deines Angesichts bitte ich Dich endlich: Segne all mein Tun, tilge meine Schulden und befriedige meine Bedürfnisse. Du bist Der, Dessen Majestät und Souveränität jede Zunge bezeugt, Dessen Würde und Hoheit jedes verstehende Herz erkennt. Es ist kein Gott außer Dir, der Du hörst und zur Antwort bereit bist.
Bahá’u’lláh

81 Gepriesen und verherrlicht bist Du, o mein Gott! Ich flehe Dich an …

81
Gepriesen und verherrlicht bist Du, o mein Gott! Ich flehe Dich an bei den Seufzern und Tränen derer, die Dich lieben und sich danach sehnen, Dich zu schauen: Versage mir in Deinen Tagen nicht Deine Gnadengaben und verwehre mir nicht, dem Liede der Taube zu lauschen, wenn sie im Lichte Deines Antlitzes Deine Einzigkeit preist. Ich bin im Elend, o Gott! Sieh, wie ich mich festhalte an Deinem Namen, der Allbesitzende. Ich habe den Untergang vor Augen; sieh, wie ich mich klammere an Deinen Namen, der Unvergängliche. Darum flehe ich Dich an, bei Deinem Selbst, dem Erhabenen, dem Höchsten, überlasse mich nicht mir selbst und den Wünschen meiner verderbten Neigungen. Halte Du meine Hand mit der Hand Deiner Kraft, befreie mich aus den Abgründen meiner Launen und Wahngebilde und reinige mich von allem, was Dir zuwider ist.
Bewirke alsdann, dass ich mich ganz Dir zuwende, mein ganzes Vertrauen auf Dich setze, bei Dir Zuflucht suche und vor Dein Antlitz fliehe. Du bist wahrlich Der, Der kraft Seiner Macht tut, was immer Er wünscht, und durch die Gewalt Seines Willens befiehlt, was Ihm gefällt. Niemand kann dem Walten Deines Ratschlusses widerstehen, niemand den Lauf Deiner Entscheidung ablenken. Du bist wahrhaftig der Allmächtige, der Allherrliche, der Großmütigste.
Bahá’u’lláh

82 O Du, Dessen Prüfungen denen zum Heilmittel werden, …

82
O Du, Dessen Prüfungen denen zum Heilmittel werden, die Dir nahe sind; Dessen Schwert alle heiß begehren, die Dich lieben, Dessen Pfeil der teuerste Wunsch derer ist, die nach Dir sich sehnen, Dessen Ratschluss die einzige Hoffnung derer ist, die Deine Wahrheit erkennen! Ich flehe Dich an, bei Deiner göttlichen Anmut, beim herrlichen Glanz Deines Angesichts, sende aus den Höhen Deiner Abgeschiedenheit auf uns hernieder, was uns Dir nahebringt. Festige sodann unsere Schritte in Deiner Sache, o mein Gott, erleuchte unsere Herzen mit dem Strahl Deiner Erkenntnis, und erfülle unsere Brust mit dem Glanz Deiner Namen.
Bahá’u’lláh

83 … Jeder Einsichtige bekennt Deine unumschränkte Gewalt und …

83
Verherrlicht bist Du, o Herr mein Gott! Jeder Einsichtige bekennt Deine unumschränkte Gewalt und Deine Herrschaft, und jedes scharfsichtige Auge erkennt die Größe Deiner Majestät und die bezwingende Kraft Deiner Macht. Die Winde der Prüfungen können niemanden, der sich Deiner Nähe erfreut, daran hindern, sein Angesicht dem Horizont Deiner Herrlichkeit zuzuwenden, und die Stürme der Heimsuchung vermögen die Deinem Willen völlig Ergebenen nicht davon abzuhalten, sich Deinem Hofe zu nähern.
Mich dünkt, die Fackel Deiner Liebe brennt in ihren Herzen, und das Licht Deiner Güte ist in ihrer Brust entzündet. Kein Unglück kann sie Deiner Sache entfremden, und kein Wechselfall des Schicksals lässt sie von Deinem Wohlgefallen abirren.
Ich flehe Dich an, mein Gott, bei ihnen und den Seufzern, die sich ihren Herzen in ihrer Trennung von Dir entringen, bewahre sie vor dem Unheil Deiner Feinde, und nähre ihre Seelen mit dem, was Du für Deine Geliebten bestimmt hast, über die keine Angst und kein Kummer kommen soll.
Bahá’u’lláh

84 … Du siehst, wie der Sturm der Prüfungen …

84
Gelobt sei Dein Name, o mein Gott! Du siehst, wie der Sturm der Prüfungen die im Glauben Standhaften erzittern lässt, wie der Versuchung Hauch jene aufrührt, deren Herzen festen Grund gefunden hatten, außer denen, die aus den Händen der Manifestation Deines Namens, der Allerbarmer, des Weines teilhaftig werden, der in Wahrheit Leben ist. Sie kann kein Wort bewegen als Dein höchst erhabenes Wort, sie kann nichts entzücken als der süße Duft vom Gewande Deines Gedenkens, o Du Besitzer aller Namen, Du Schöpfer von Himmel und Erde!
Ich flehe Dich an, o Du geliebter Gefährte Bahás, bei Deinem Namen, der Allherrliche, lasse Deine Diener sicher sein im Flügelschatten Deines allumfassenden Erbarmens, damit die Frevler unter Deinen Geschöpfen, die nicht an Deine Zeichen glauben, ihnen nichts anhaben können mit den Pfeilen böser Einflüsterungen. Niemand auf Erden kann Deiner Macht widerstehen, und keiner im Reich Deiner Namen kann Deinen Ratschluss vereiteln. So tue denn kund die Macht Deiner Souveränität und Herrschaft und lehre Deine Geliebten, was sich in Deinen Tagen für sie ziemt.
Du bist fürwahr der Allmächtige, der Höchsterhabene, der Allherrliche, der Größte.
Bahá’u’lláh

85 … o Herr mein Gott! Ich weiß nicht, welcher Art das Wasser …

85
Verherrlicht sei Dein Name, o Herr mein Gott! Ich weiß nicht, welcher Art das Wasser ist, daraus Du mich erschaffen, noch das Feuer, das Du in mir entfacht, noch der Lehm, aus dem Du mich geformt. Eines jeden Meeres Unruhe legt sich, nicht aber die Ruhelosigkeit des Weltmeers in mir, das da wogt, wie es die Winde Deines Willens gebieten. Eines jeden Feuers Flamme erlischt, nicht aber die Flamme, die die Hände Deiner Allmacht entfacht haben, und deren Licht Du durch Deines Namens Macht über alle ergießest, die in Deinem Himmel und auf Deiner Erde wohnen. Je schwerer die Heimsuchungen werden, desto heißer wird sie.
Sieh doch, o mein Gott, wie Dein Licht von den anstürmenden Winden Deines Ratschlusses erfasst wird, wie die Stürme, die von allen Seiten blasen und toben, seinen Glanz nur noch heller erstrahlen lassen. Für all dies seiest Du gelobt.
Bei Deinem Größten Namen und Deiner urewigen Herrschaft flehe ich Dich an, schaue auf Deine Geliebten, deren Herzen heftig erbeben ob der Leiden, die über die Manifestation Deiner selbst gekommen sind. Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt. Du bist wahrlich der Allwissende, der Allweise.
Bahá’u’lláh

86 … O Gott, mein Gott! Du siehst mich, Du kennst mich.

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Er ist der Barmherzige, der Allgütige!
O Gott, mein Gott! Du siehst mich, Du kennst mich. Du bist mein Hafen und meine Zuflucht. Ich habe keinen gesucht und will keinen suchen denn Dich. Keinen Pfad habe ich betreten und will keinen betreten als den Pfad Deiner Liebe. In der Verzweiflung dunkler Nacht wendet sich mein Herz voll Hoffnung dem Morgen Deiner grenzenlosen Gunst zu, und zur Stunde der Morgendämmerung wird meine matte Seele erfrischt und gestärkt im Gedenken an Deine Schönheit und Vollkommenheit. Wem die Gnade Deines Erbarmens hilft, der wird, und wäre er nur ein Tropfen, zu einem endlosen Meer, und das kleinste Atom leuchtet dank der Ausgießung Deiner Güte gleich einem strahlenden Stern.
Birg unter Deinem Schutz, Du Geist der Reinheit, Du allgütiger Versorger, Deinen entzückten, entflammten Diener. Hilf ihm, in der Welt des Seins standhaft und fest an Deiner Liebe zu hangen, und lass diesen Vogel mit gebrochenem Flügel in Deinem göttlichen Nest auf dem himmlischen Baume Schutz und Zuflucht finden.
‘Abdu’l-Bahá
87 O Herr mein Gott, Du mein Hafen in meinem Elend, … 87
O Herr mein Gott, Du mein Hafen in meinem Elend, mein Schild und Schirm in meinem Leid, meine Zuflucht und Freistatt zur Zeit der Not, mein Gefährte in der Einsamkeit! Du mein Trost in meiner Qual, mein liebevoller Freund in meiner Verlassenheit! Du Tilger meiner Sorgenpein, Du Vergeber meiner Sünden!
Dir wende ich mich ganz und gar zu, Dich flehe ich inbrünstig an von ganzem Herzen, aus ganzer Seele und mit ganzer Zunge, bewahre mich vor allem, was Deinem Willen in diesem Zyklus Deiner göttlichen Einheit zuwider ist, und läutere mich von aller Befleckung, die mich hindert, rein und makellos den Schatten des Baumes Deiner Gnade aufzusuchen.
Herr, erbarme Dich des Schwachen, heile den Kranken, lösche den brennenden Durst.
Erheitere das Herz, darin das Feuer Deiner Liebe glimmt; lass es erglühen in der Flamme Deiner himmlischen Liebe und Deines Geistes.
Schmücke die Tempel göttlicher Einheit mit dem Gewande der Heiligkeit und setze mir die Krone Deines Wohlgefallens aufs Haupt.
Erleuchte mein Antlitz mit den Sonnenstrahlen Deiner Großmut und hilf mir gnädiglich im Dienst an Deiner heiligen Schwelle.
Gib, dass mein Herz überfließe aus Liebe zu Deinen Geschöpfen! Lass mich zum Zeichen Deines Erbarmens, zum Zeugnis Deiner Gnade, zum Förderer der Eintracht unter Deinen Geliebten werden! Lass mich Dir ergeben sein, Dein Gedenken auf meinen Lippen, selbstvergessen und allezeit eingedenk, was Dir gebührt.
O Gott, mein Gott! Halte die sanften Winde Deiner Verzeihung und Deiner Gnade nicht von mir ab. Beraube mich nicht der Quellen Deiner Hilfe und Gunst.
Herberge mich im Schatten Deiner schützenden Schwingen und lasse Dein allbeschirmendes Auge auf mir ruhen.
Löse meine Zunge, dass ich Deinen Namen vor Deinem Volk preise, dass sich meine Stimme in großen Versammlungen erhebe und die Flut Deines Lobpreises meinen Lippen entströme.
Du bist wahrhaftig der Gnädige, der Verherrlichte, der Machtvolle, der Allmächtige.
‘Abdu’l-Bahá

88 O ungeschauter Freund! O Sehnsucht aller in dieser und der kommenden Welt!

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O ungeschauter Freund! O Sehnsucht aller in dieser und der kommenden Welt! O Du barmherziger Geliebter! Diese hilflosen Seelen stehen im Banne Deiner Liebe, und diese Schwachen suchen Schutz an Deiner Schwelle. Des Nachts seufzen und klagen sie in ihrer Trennung von Dir, und jeden Morgen jammern und weinen sie wegen des Angriffs der Arglistigen. Jeden Augenblick werden sie von einer neuen Qual heimgesucht und bei jedem Atemzug von der Willkür eines üblen Tyrannen gepeinigt. Gelobt seist Du, dass sie trotz alledem entflammt sind wie ein Feuertempel und wie Sonne und Mond erstrahlen. Wie erhobene Banner stehen sie aufrecht in der Sache Gottes und wie tapfere Ritter stürmen sie aufs Schlachtfeld. Sie sind wie frische Knospen erblüht, freudestrahlend wie eine lachende Rose. Bestätige darum, o Du liebender Versorger, diese heiligen Seelen durch die himmlische Gunst Deines Königreiches und gewähre, dass diese geheiligten Wesen die Zeichen des Höchsten offenbaren. Du bist der Freigebigste, der Mitleidvolle, der Allbarmherzige, der Gütige.
‘Abdu’l-Bahá

89 O Göttliche Vorsehung! Verwirrende Schwierigkeiten sind aufgetreten …

89
O Göttliche Vorsehung! Verwirrende Schwierigkeiten sind aufgetreten und gewaltige Hindernisse haben sich aufgetan. O Herr! Beseitige diese Schwierigkeiten zum Zeichen Deiner Macht und Kraft. Lindere diese Nöte und ebne unseren Weg auf diesem beschwerlichen Pfad. O Göttliche Vorsehung! Es gibt enorme Hindernisse, und all unsere Mühsal und Strapazen sind mit unzähligen Widrigkeiten verbunden. Es gibt keinen Helfer und keinen Beistand außer Dir. Wir setzen all unsere Hoffnung auf Dich und vertrauen alle unsere Angelegenheiten Deiner Obhut an. Du bist unser Geleit, Du bist der Befreier von jeder Schwierigkeit, Du bist der Wissende, der Sehende und der Hörende.
‘Abdu’l-Bahá

Verfolgungen

90 Er ist Gott, Der die Gebete hört und darauf antwortet!

90
Er ist Gott, Der die Gebete hört und darauf antwortet!
Bei Deiner Herrlichkeit, o mein Geliebter, Du Lichtquell der Welt! Die Flammen der Trennung haben mich verzehrt, mein Eigensinn hat mein Herz zum Schmelzen gebracht. Ich bitte Dich bei Deinem Größten Namen, Du Verlangen der Welt und Geliebter der Menschheit, gib, dass der Hauch Deiner Eingebung meine Seele nähre, dass Deine wundersame Stimme an mein Ohr dringe, dass meine Augen Deine Zeichen und Dein Licht schauen, wie sie in den Offenbarungen Deiner Namen und Eigenschaften enthüllt sind, o Du, in Dessen Griff alle Dinge liegen.
Du siehst die Tränen, o Herr mein Gott, die Deine Begünstigten ob ihrer Trennung von Dir vergießen, und die Ängste der Dir Ergebenen in ihrer Ferne von Deinem Heiligen Hof. Bei Deiner Macht, die alle Dinge, sichtbar wie unsichtbar, beherrscht! Deine Geliebten müssen blutige Tränen vergießen über das Ungemach, das den Getreuen aus den Klauen der Gottlosen und Unterdrücker auf Erden widerfuhr. Du siehst, o mein Gott, wie die Frevler Deine Städte und Deine Reiche belagern. Ich bitte Dich, bei Deinen Boten, bei Deinen Auserwählten und bei Ihm, durch Den das Banner Deiner göttlichen Einheit inmitten Deiner Diener gehisst ward, beschütze sie durch Deine Großmut. Du bist wahrlich der Gnädige, der Allgütige.
Und weiter bitte ich Dich bei den lieblichen Schauern Deiner Gnade, bei den Meereswogen Deiner Gunst, bestimme für Deine Heiligen, was ihre Augen tröstet und ihre Herzen erfreut. Herr! Du siehst den, der da niederkniet im sehnsüchtigen Verlangen, sich zu erheben und Dir zu dienen; Du siehst den Toten, der nach ewigem Leben aus dem Meer Deiner Gunst dürstet, voll Sehnsucht, sich in die Himmel Deines Reichtums aufzuschwingen; den Fremdling, der sich nach seiner Wohnstatt der Herrlichkeit unter dem Baldachin Deiner Gnade sehnt, den Sucher, der durch Deine Barmherzigkeit dem Tor Deiner Großmut zueilt, den Sünder, der sich dem Meer Deiner Vergebung und Deines Verzeihens zuwendet.
Bei Deiner Souveränität, o Du, der Du verherrlicht bist in den Herzen der Menschen! Ich wende mich Dir zu und entsage meinem eigenen Wunsch und Willen, damit Dein heiliger Wille und Dein Wohlgefallen in mir herrsche und mich nach Deiner Vorsehung durch die Feder Deines ewigen Ratschlusses leite. O Herr, hilflos, wie er ist, wendet sich dieser Diener dem Himmelskreis Deiner Macht zu; erniedrigt eilt er der Morgenröte Deiner Herrlichkeit zu; in seiner Armut sehnt er sich nach dem Meer Deiner Gnade. Ich flehe Dich an bei Deiner Gunst und Großmut, stoße ihn nicht zurück!
Du bist fürwahr der Allmächtige, der Vergebende, der Mitleidige.
Bahá’u’lláh

91 Gepriesen sei Dein Name, o Du, der Du alles siehst und selbst allem verborgen bist!

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Gepriesen sei Dein Name, o Du, der Du alles siehst und selbst allem verborgen bist! Aus allen Landen hörest Du das Wehklagen derer, die Dich lieben, und aus jeder Richtung vernimmst Du den Jammer derer, die Deine Souveränität anerkennen. Würden ihre Unterdrücker gefragt: ›Warum unterdrückt ihr sie und haltet sie in Baghdád und andernorts gefangen? Welches Unrecht haben sie begangen? Wen haben sie verraten, wessen Blut vergossen, wessen Eigentum geplündert?‹, so wüssten sie keine Antwort.
Du bist dessen wohl gewahr, o mein Gott, dass ihr einziges Verbrechen ist, Dich zu lieben. Darum haben ihre Unterdrücker Hand an sie gelegt und sie in alle Winde zerstreut. Wenn ich auch weiß, o mein Gott, dass Du auf Deine Diener nur herabsendest, was ihnen zum Vorteil gereicht, so flehe ich Dich gleichwohl an, bei Deinem Namen, der allen Dingen Schutz gewährt, lass zum Zeichen Deiner Gnade und zum Beweis Deiner Macht diejenigen erstehen, die sie vor ihren Feinden bewahren.
Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt. Du bist fürwahr der Höchste Herrscher, der Allmächtige, der Helfer in Gefahr, der Selbstbestehende.
Bahá’u’lláh

92 Rein und geheiligt bist Du, o mein Gott! Wie kann die Feder …

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Rein und geheiligt bist Du, o mein Gott! Wie kann die Feder sich bewegen und die Tinte fließen, nachdem die Brisen der liebenden Güte abgeflaut und die Zeichen der Huld verschwunden sind, als die Sonne der Erniedrigung aufging und die Schwerter des Unglücks gezückt wurden, als sich der Himmel des Kummers zuzog und aus den Wolken der Macht die Pfeile der Bedrängnis und die Lanzen der Rache niederregneten – in solch einer Weise, dass aus allen Herzen die Zeichen des Frohsinns gewichen sind; von jedem Horizont wurden die Spuren der Freude getilgt, die Tore der Hoffnung wurden geschlossen, die Barmherzigkeit der himmlischen Brise wehte nicht länger über den Rosengarten der Treue und der Sturmwind der Vernichtung zerrte am Baum des Daseins. Die Feder stöhnt auf, die Tinte beklagt ihre Not und die Tafel ist tief betroffen von diesem Schrei. Der Geist ist aufgewühlt ob des Schmerzes und der Trauer, die er kostet, und die göttliche Nachtigall ruft: »Wehe! Wehe! für alles, was geschehen ist.« Und dies, o mein Gott, geschieht allein durch Deine verborgenen Gaben.
Bahá’u’lláh

93 … O Herr mein Gott! Du Helfer der Schwachen, Beistand der Bedürftigen, …

93
Er ist Gott!
O Herr mein Gott! Du Helfer der Schwachen, Beistand der Bedürftigen, Erretter der Hilflosen, die sich hinwenden zu Dir.
In tiefster Demut erhebe ich meine Hände flehend zu Deinem Reiche der Schönheit, und voll Inbrunst trage ich mit meiner inneren Zunge meine Bitte vor mit den Worten: O Gott, mein Gott! Hilf mir, Dich anzubeten. Stärke meine Lenden, Dir zu dienen. Steh mir bei mit Deiner Gnade in meiner Dienstbarkeit für Dich. Lass mich standhaft bleiben im Gehorsam vor Dir. Ergieße über mich den reichen Strom Deiner Großmut, blicke auf mich mit dem Auge Deiner Güte und tauche mich ein in das Meer Deiner Vergebung. Stärke mich in meiner Treue zu Deinem Glauben und schenke mir in noch reicherem Maße Gewissheit und Zuversicht, so dass ich der Welt gänzlich entsage, voll Hingabe mein Antlitz dem Deinen zuwende, mich rüste mit der bezwingenden Macht der Beweise und Zeugnisse und, belehnt mit Majestät und Kraft, alle Reiche des Himmels und der Erde hinter mir lasse. Wahrlich, Du bist der Gnädige, der Allherrliche, der Gütige, der Mitleidvolle.
O Herr! Dies sind die Hinterbliebenen der Märtyrer, jener Schar gesegneter Seelen. Alle Heimsuchungen haben sie ertragen, geduldig trotz bitteren Unrechts. Allem Behagen und Wohlstand haben sie entsagt, schweres Leid und Elend haben sie auf dem Pfade Deiner Liebe willig auf sich genommen. Noch immer liegen sie gefangen in ihrer Feinde Klauen, die sie mit Folter peinigen und unterdrücken, weil sie standhaft wandeln auf Deinem Geraden Pfad. Niemand ist da, der ihnen hülfe oder sich ihrer annähme. Niemand ist da, der sich ihnen zugesellt und mit ihnen verkehrt, nur die Niedrigen und die Frevler.
O Herr! Diese Seelen haben in ihrem irdischen Leben des Todes bitteren Trank gekostet. Als Zeichen ihrer Liebe zu der strahlenden Schönheit Deines Antlitzes und in ihrem Verlangen nach Deinem himmlischen Reiche erduldeten sie Schimpf und Schande, die ihnen das Volk der Tyrannei antat.
O Herr! Lass in ihren Ohren die Verse göttlichen Beistands und nahen Sieges erklingen, errette sie aus der Unterdrückung derer, die eine Schreckensherrschaft üben. Falle den Bösen in den Arm, lass diese Seelen nicht in den Klauen und Zähnen wilder Tiere zerfleischt werden, sind sie doch im Bann Deiner Liebe, betraut mit den Mysterien Deiner Heiligkeit; demütig stehen sie vor Deinem Tor, zu Deinem erhabenen Hofe sind sie gelangt.
O Herr! Stärke sie gnädiglich mit neuem Geiste. Erleuchte ihre Augen, damit sie Deine wundersamen Zeichen schauen in dunkler Nacht. Bestimme ihnen alles Gute aus der Fülle Deines Reiches ewiger Mysterien. Lass sie strahlende Sterne werden, die über alle Lande leuchten, prächtige Bäume, mit Früchten beladen, und Zweige, die sich im Morgenwind neigen.
Wahrlich, Du bist der Gabenreiche, der Mächtige, der Allgewaltige, der Unbedingte. Es ist kein Gott außer Dir, dem Gott der Liebe und des Erbarmens, dem Allherrlichen, dem allzeit Vergebenden.
‘Abdu’l-Bahá

Schutz

94 Ruhm sei Dir, o Gott! Du bist der Gott, Der vor allem war, …

94
Ruhm sei Dir, o Gott! Du bist der Gott, Der vor allem war, Der nach allem sein wird und alles überdauert. Du bist der Gott, Der alles kennt und über alles erhaben ist. Du bist der Gott, Der gnädig ist zu allem, Der zwischen allem richtet und Dessen Schau alles umfasst. Du bist Gott, mein Herr, Du kennst meine Lage, Du siehst mein inneres und äußeres Sein.
Vergib mir und den Gläubigen, die auf Deinen Ruf antworten. Sei Du mein allgenügender Helfer vor dem Unheil derer, die Kummer auf mich laden möchten oder mir übel wollen. Wahrlich, Du bist der Herr alles Erschaffenen. Du genügst jedem, doch keiner ist sich selbst genug ohne Dich.
Báb

95 Verordne für mich, o mein Herr, und für die …

95
Verordne für mich, o mein Herr, und für die, so an Dich glauben, was nach Deinem Urteil das Beste für uns ist, wie es im Mutterbuch geschrieben steht; denn mit fester Hand hältst Du das allen Dingen bestimmte Maß.
Unaufhörlich regnen Deine guten Gaben herab auf die, die Deine Liebe hegen, und die wundersamen Zeichen Deiner himmlischen Großmut werden denen, die Deine göttliche Einheit anerkennen, reichlich gewährt. Wir befehlen, was Du uns bestimmt hast, Deiner Fürsorge und erflehen von Dir all das Gute, das Dein Wissen umfasst.
Schütze mich, o mein Herr, vor allem Übel, das Dein allumfassendes Wissen bemerkt, denn es gibt keine Macht, keine Kraft außer in Dir, kein Sieg bahnt sich an, er komme denn aus Deiner Gegenwart, und der Befehl ist allein bei Dir. Was Gott gewollt hat, ist geschehen, und was Er nicht will, wird nicht sein.
Es gibt weder Macht noch Kraft außer in Gott, dem höchst Erhabenen, dem Mächtigsten.
Báb

96 O Gott unser Herr! Beschütze uns durch Deine Gnade vor …

96
O Gott unser Herr! Beschütze uns durch Deine Gnade vor allem, was Du verabscheust, und gewähre uns, was Deiner würdig ist. Gib uns reichlich aus Deiner Gabenfülle und segne uns. Verzeihe uns, was wir getan, wasche unsere Sünden hinweg und vergib uns mit Deiner gnädigen Vergebung. Wahrlich, Du bist der höchst Erhabene, der Selbstbestehende.
Deine liebende Vorsehung umschließt alles Erschaffene in den Himmeln und auf Erden, und Deine Vergebung überragt die ganze Schöpfung. Dein ist die unumschränkte Herrschaft; in Deiner Hand sind die Reiche der Schöpfung und der Offenbarung; in Deiner Rechten hältst Du alle erschaffenen Dinge, und das festgesetzte Maß der Vergebung liegt in Deiner Gewalt. Du vergibst unter Deinen Dienern, wem Du willst. Wahrlich, Du bist der Immervergebende, der Allliebende. Nichts entgeht Deiner Kenntnis, und nichts ist vor Dir verborgen.
O Gott unser Herr! Beschütze uns durch die Kraft Deiner Macht, lass uns eintauchen in Dein wundersam wogendes Meer und gewähre uns, was Dir entspricht.
Du bist der souveräne Herrscher, der mächtig Handelnde, der Erhabene, der Allliebende.
Báb

97 O Gott, mein Gott! Ich habe mich aus meinem Hause begeben, …

97
O Gott, mein Gott! Ich habe mich aus meinem Hause begeben, das Seil Deiner Liebe fest in der Hand, und befehle mich ganz in Deine Obhut und in Deinen Schutz. Ich flehe Dich an bei Deiner Macht, mit der Du Deine Geliebten beschirmst vor den Widerspenstigen, vor den Verderbten, vor jedem anmaßenden Unterdrücker und jedem Frevler, der sich weit von Dir entfernt hat: Beschütze mich durch Deine Großmut und Deine Gnade. Lass mich durch Deine Macht und Deine Kraft wieder in mein Heim zurückkehren. Du bist wahrlich der Allmächtige, der Helfer in Gefahr, der Selbstbestehende.
Bahá’u’lláh

98 Preis sei Dir, o Herr mein Gott! Du siehst meine Tränen …

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Preis sei Dir, o Herr mein Gott! Du siehst meine Tränen und meinen Jammer und hörst mein Seufzen, Weinen und schmerzliches Klagen. Ich bin es, o mein Herr, der sich festhält am Seil Deines Erbarmens, das die ganze Schöpfung überragt. Ich klammere mich an den Saum Deiner Güte, o Du, in Dessen Hand das Reich der Namen liegt.
Erbarme Dich meiner und aller, die mir nahestehen, durch die Wunder Deiner Gnade und Macht. Beschirme uns alsdann vor dem Unheil Deiner Feinde und stehe uns bei, Deinem Glauben zu helfen, Deine Sache zu schützen und Deine Herrlichkeit zu preisen. Du bist wahrlich Er, Der seit Urbeginn auf den unzugänglichen Höhen Seiner Einheit wohnt und immerdar der Gleiche sein wird. Nichts entgeht Deinem Wissen und nichts kann Deinen Plan vereiteln. Es ist kein Gott außer Dir, dem Allmächtigen, dem Immergetreuen, dem Erhabensten, dem Allherrlichen, dem Meistgeliebten.
Gelobt und verherrlicht seiest Du, in Dessen Hand das Reich aller Dinge liegt.
Bahá’u’lláh

99 … Ich bin Dein Diener, der das Seil Deines zarten Erbarmens …

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Gepriesen sei Dein Name, o Herr mein Gott! Ich bin Dein Diener, der das Seil Deines zarten Erbarmens ergreift und sich an den Saum Deiner Gnadenfülle klammert. Ich flehe Dich an bei Deinem Namen, durch den Du alles Erschaffene, das Sichtbare und das Verborgene, unterworfen hast und durch den Du den Odem, der wahrhaft Leben ist, über die ganze Schöpfung wehen ließest: Stärke mich mit Deiner Macht, die Himmel und Erde umfasst, und behüte mich vor aller Krankheit und Trübsal. Ich bezeuge, dass Du der Herr aller Namen bist, der Gebieter all dessen, was Dir gefällt. Es ist kein Gott außer Dir, dem Allmächtigen, dem Allwissenden, dem Allweisen.
Bestimme Du für mich, o mein Herr, was mir in allen Deinen Welten nützt. Versorge mich sodann mit dem, was Du für die Auserwählten Deiner Geschöpfe verzeichnet hast, die nichts abhalten kann, sich Dir zuzuwenden, weder der Vorwurf des Tadlers noch das Geschrei des Ungläubigen noch die Entfremdung derer, die sich von Dir zurückziehen.
Kraft Deiner souveränen Macht bist Du wahrlich der Helfer in Gefahr. Es ist kein Gott außer Dir, dem Allmächtigen, dem Gewaltigsten.
Bahá’u’lláh

100 Verherrlicht bist Du, o Herr mein Gott! Ich bitte Dich bei …

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Verherrlicht bist Du, o Herr mein Gott! Ich bitte Dich bei Deinem Namen, den Du über alle anderen Namen erhöht hast, durch den des Himmels Vorhang zerrissen ward und Deiner Schönheit Sonne sich am Horizont erhob im Strahlenglanz Deines Namens, der Erhabene, der Höchste: Stehe mir bei mit Deiner wundersamen Hilfe und behüte mich unter dem Obdach Deiner Fürsorge und Deines Schutzes.
Ich bin eine Deiner Mägde, o mein Herr! Zu Dir wende ich mich, in Dich setze ich mein Vertrauen. Gib, dass ich in meiner Liebe zu Dir und beim Vollbringen all dessen, was Dir wohlgefällt, so bestätigt werde, dass weder der Treuebruch der Ungläubigen unter Deinem Volke noch das Geschrei der Heuchler unter Deinen Geschöpfen mich von Dir zurückhalten können.
Reinige meine Ohren, o mein Herr, auf dass ich den Versen lausche, die herabgesandt sind, erleuchte mein Herz mit dem Lichte Deiner Erkenntnis und löse meine Zunge, damit sie Deiner gedenke und Dein Lob singe. Bei Deiner Macht, o mein Gott! Nur Dir ist meine Seele hingegeben, nur Dich sucht mein Herz.
Es ist kein Gott außer Dir, dem Allherrlichen, dem Großen Geber, dem Verzeihenden, dem Mitleidvollen.
Bahá’u’lláh

101 … Finsternis hat sich auf alle Länder gesenkt, …

101
Gelobt sei Dein Name, o Herr mein Gott! Finsternis hat sich auf alle Länder gesenkt, die Kräfte des Unheils umfangen alle Völker. Und doch erkenne ich darin Deiner Weisheit Glanz und Deiner Vorsehung strahlendes Licht.
Die wie durch einen Schleier von Dir getrennt sind, wähnen, sie hätten die Macht, Dein Licht zu löschen, Dein Feuer zu ersticken und die Winde Deiner Gnade zum Schweigen zu bringen. Nein, Deine Macht bezeugt es mir! Wäre nicht jede Drangsal zum Träger Deiner Weisheit, jede Feuerprobe zum Werkzeug Deiner Vorsehung gemacht, niemand wagte es, sich uns zu widersetzen, selbst wenn die Mächte der Erde und des Himmels sich wider uns verbündeten. Wollte ich die wundersamen Geheimnisse Deiner Weisheit enthüllen, die offen vor mir liegen, die Zügel Deiner Feinde würden zerreißen.
Verherrlicht seiest Du darum, o mein Gott! Ich flehe Dich an bei Deinem Größten Namen, versammle alle, die Dich lieben, um das Gesetz, das aus dem Wohlgefallen Deines Willens strömt, und sende auf sie hernieder, was ihre Herzen bestärkt.
Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt. Du bist wahrlich der Helfer in Gefahr, der Selbstbestehende.
Bahá’u’lláh

102 Preis sei Dir, o Herr mein Gott! Du siehst und weißt, …

102
Preis sei Dir, o Herr mein Gott! Du siehst und weißt, ich habe Deinen Dienern geboten, dass sie sich nirgendwo hinwenden als zu Deinen Gaben, und habe ihnen befohlen, nichts zu beachten, als was Du in Deinem deutlichen Buche bestimmtest, dem Buche, das nach Deinem unergründlichen Ratschluss und Deiner unwiderruflichen Absicht herniedergesandt ist.
Kein Wort kann ich sprechen, o mein Gott, es sei denn mit Deiner Erlaubnis, in keine Richtung mich bewegen, es sei denn mit Deiner Zustimmung. Durch die Kraft Deiner Macht hast Du, o mein Gott, mich ins Dasein gerufen und mir die Gnade verliehen, Deine Sache zu künden. Dafür wurde ich von solchem Leid heimgesucht, dass meine Zunge gehindert ward, Dich zu rühmen und Deine Herrlichkeit zu preisen.
Aller Lobpreis sei Dir, o mein Gott, für das, was Du durch Deinen Ratschluss und die Macht Deiner Souveränität für mich bestimmt hast. Ich bitte Dich, stärke mich und meine Geliebten in unserer Liebe zu Dir und bewahre uns sicher in Deiner heiligen Sache. Ich schwöre bei Deiner Macht, o mein Gott! Von Dir wie durch einen Schleier getrennt zu sein, ist Deines Dieners Schande, und Dich zu kennen, ist sein Ruhm. Bin ich bewaffnet mit der Macht Deines Namens, so kann nichts mich verwunden, und mit Deiner Liebe im Herzen können alle Trübsale dieser Welt mich nicht schrecken.
Darum, o mein Herr, sende herab auf mich und meine Geliebten, was uns vor dem Unheil derer beschützt, die Deine Wahrheit verwarfen und nicht an Deine Zeichen glauben.
Du bist wahrlich der Allherrliche, der Großmütigste.
Bahá’u’lláh

103 … Du bezeugst, dass Dein Wille über alles Erschaffene herrscht …

103
Gelobt sei Dein Name, o Herr mein Gott! Du bezeugst, dass Dein Wille über alles Erschaffene herrscht und Deine Barmherzigkeit alle überragt im Himmel und auf Erden. Und als nach Deinem Ratschluss Deine Souveränität entschleiert, Dein Wort verherrlicht und Deine Großmut und Barmherzigkeit offenbart werden sollten, da ließest Du einen Deiner Diener aufstehen, Du erwähltest Ihn vor allen Geschöpfen, Du sondertest Ihn aus für Deine Absicht, legtest Ihm das Gewand Deiner Führung an, tauchtest Ihn in die Meere Deiner Majestät und Größe, Du heiligtest Ihn von allem, was der Größe Deiner Herrlichkeit und der Gewalt Deiner Macht nicht entspricht, und gebotest Ihm, den Ruf vor allen im Himmel und auf Erden zu erheben und die Menschen zuhauf vor die Manifestation Deines Selbstes und den Offenbarer Deiner Zeichen zu laden.
Doch kaum hatte Er Deine Sache verkündet und sich erhoben, all das zu vollbringen, was Ihm auf den Tafeln Deines Ratschlusses geboten ward, da befiel Deine Geschöpfe der Große Schrecken. Einige wandten sich Dir zu und lösten sich von allem anderen; sie heiligten ihre Seelen von der Welt und allem darin, so hingerissen von Deiner süßen Stimme, dass sie allem entsagten, was Du im Reiche Deiner Schöpfung erschaffen hast. Etliche erkannten Dich und zauderten dann, andere ließen es zu, dass die Welt zwischen sie und Dich trat und sie davon abhielt, Dich anzuerkennen. Andere verschmähten Dich, wandten sich von Dir ab und wollten Dich daran hindern, Dein Ziel zu erreichen. Doch siehe: Sie alle rufen Dich an in Erwartung dessen, was ihnen auf Deinen Tafeln verheißen. Und als der Verheißene unter ihnen erschien, erkannten sie Ihn nicht. Sie bezweifelten Deine Zeichen, verwarfen Deine klaren Beweise und irrten so schmerzlich ab von Deinem Pfade, dass sie Deine Diener erschlugen, deren strahlende Gesichter den höchsten Heerscharen die Angesichter erleuchtet hatten.
Ich flehe Dich an, o Du Herr aller Namen, beschirme Deine Geliebten vor Deinen Feinden und stärke sie in ihrer Liebe zu Dir und beim Vollzug dessen, was Dir wohlgefällt. Beschütze sie, dass ihre Schritte nicht ausgleiten, dass ihre Herzen nicht wie durch einen Schleier von Dir getrennt seien und dass ihre Augen bewahrt werden, etwas zu schauen, was nicht von Dir ist. Lass sie von der Süße Deiner himmlischen Weisen so entzückt sein, dass sie aller Bindungen ledig werden außer der Deinen, sich ganz Dir zuwenden und Dich preisen in jeder Lage mit dem Ruf: »Gepriesen seiest Du, o Herr unser Gott, da Du uns fähig gemacht, Dein höchsterhabenes, allherrliches Selbst zu erkennen. Durch Deine Gnade wollen wir Dir die Treue halten und uns von allem lösen außer Dir. Wir haben erkannt, dass Du der Geliebte aller Welten bist, der Schöpfer von Himmel und Erde!«
Verherrlicht sei Gott, der Herr der ganzen Schöpfung.
Bahá’u’lláh

104 … Bei Deinem erhabensten Namen im Tabernakel strahlender Pracht …

104
Er ist der Unvergleichliche!
Preis sei Dir, O Herr mein Gott! Bei Deinem erhabensten Namen im Tabernakel strahlender Pracht und bei Deinem überragenden Wort im Reich himmlischer Herrlichkeit flehe ich Dich an: Beschütze diesen Diener, der sich der Gemeinschaft mit Dir erfreute, den charakteristischen Klang Deiner Stimme vernahm und Deine Beweise anerkannte. Gewähre ihm sodann das Gute dieser und der nächsten Welt und verleihe ihm in Deiner Gegenwart die Stufe der Rechtschaffenheit, damit seine Füße nicht straucheln auf Deinem allherrlichen, erhabensten Weg.
Bahá’u’lláh

105 In Seinem Namen, der Erhabene, der Allhöchste, der Hehrste!

105
In Seinem Namen, der Erhabene, der Allhöchste, der Hehrste!
Gepriesen seist Du! O Du, der Du mein Gott bist, mein Meister und mein Herr, mein Beistand und meine Hoffnung, meine Zuflucht und mein Licht. Ich bitte Dich bei Deinem verborgenen, kostbaren Namen, niemandem bekannt außer Dir: Beschütze den Träger dieser Tafel vor jedem Unheil und jeder Seuche, vor jedem ruchlosen Menschen, ob Mann oder Frau, vor dem Unheil der Übeltäter und vor den Ränken der Gottlosen. Bewahre ihn außerdem, o mein Gott, vor allem Schmerz und Leid, o Du, in Dessen Hand die Herrschaft über alle Dinge liegt. Wahrlich, Deine Macht ist allumfassend. Du tust, was Du willst, und verfügst, was Dir gefällt.
O Du König der Könige! O Du gütiger Herr! O Du Quell urewiger Freigebigkeit, Gnade, Großmut und Gabenfülle! O Du Heiler! O Du Genügender! O Du Inbegriff des Lichtes! O Du Licht über allem Licht! O Du Offenbarer jeder Manifestation! O Du Mitleidvoller! O Du Barmherziger! Erbarme Dich des Trägers dieser Tafel durch Deine größte Barmherzigkeit und Deine überreiche Gnade, o Du Gnädiger, Du Freigebiger. Bewahre ihn durch Deinen Schutz auch vor allem, was sein Herz und Verstand verabscheuen. Du bist wahrlich der Mächtigste aller Mächtigen.
Die Herrlichkeit Gottes ruhe auf dir, o du aufgehende Sonne! Bezeuge, was Gott über Sein Selbst bezeugt hat: Es gibt keinen anderen Gott außer Ihm, dem Allmächtigen, dem Meistgeliebten.
Bahá’u’lláh

106 O Gott, mein Gott! Bewahre Deine vertrauten Diener …

106
O Gott, mein Gott! Bewahre Deine vertrauten Diener vor den Übeln der Selbstsucht und der Leidenschaft. Behüte sie mit dem wachsamen Auge Deiner Gnade vor allem Groll, Hass und Neid. Gewähre ihnen Zuflucht in der uneinnehmbaren Feste Deiner Obhut, schütze sie vor den Pfeilen des Zweifels und mache sie zu Offenbarungen Deiner herrlichen Zeichen. Erleuchte ihr Angesicht mit den glänzenden Strahlen, die von der Morgenröte Deiner göttlichen Einheit ausgehen. Erfreue ihr Herz mit den Versen, die aus Deinem heiligen Königreich offenbart wurden, und stärke ihre Lenden mit Deiner allbeherrschenden Macht aus Deinem Reiche der Herrlichkeit. Du bist der Allgütige, der Beschützer, der Allmächtige, der Gnädige!
‘Abdu’l-Bahá

107 O mein Herr! Du weißt, dass die Menschen von Kummer …

107
O mein Herr! Du weißt, dass die Menschen von Kummer und Unglück umzingelt, von Mühsal und Sorgen umgeben sind. Jegliche Prüfung fällt den Menschen an, und schreckliches Leid kommt über ihn wie der Angriff einer Schlange. Es gibt kein Obdach, keine Zuflucht für ihn, es sei denn unter dem Fittich Deines Schutzes, Deiner Bewahrung, Deiner Hut und Deiner Wacht.
O Du Barmherziger! O mein Herr! Mache Deinen Schutz zu meiner Rüstung, Deine Bewahrung zu meinem Schild, Demut am Tore Deiner Einheit zu meiner Hut und Deine Wacht und Verteidigung zu meiner festen Wohnstatt. Bewahre mich vor den Einflüsterungen der Selbstsucht und der Begierde, schütze mich vor aller Krankheit, Sorge, Beschwernis und Qual.
Wahrlich, Du bist der Beschützer, der Hüter, der Erhalter, der Genügende, und wahrlich, Du bist der Barmherzigste der Barmherzigen.
‘Abdu’l-Bahá

108 … Wir sind Deine demütigen Diener und Du bist der Allherrliche.

108
O Du unvergleichlicher Gott! Wir sind Deine demütigen Diener und Du bist der Allherrliche. Wir sind Sünder und Du bist der Vergebende. Wir sind Gefangene, arm und gering, und Du bist unser Schutz und Beistand. Wir sind wie winzige Ameisen und Du bist der Herr der Majestät, Der im höchsten Himmel thront. Beschütze uns als Zeichen Deiner Gunst und versage uns nicht Deine Fürsorge und Hilfe. O Herr! Deine Prüfungen sind wahrhaft hart und können Fundamente aus Stahl in Trümmer legen. Bewahre uns und stärke uns; erheitere und erfreue unsere Herzen. Stehe uns gnädig bei, damit wir, dem Beispiel ‘Abdu’l-Bahás folgend, Deiner heiligen Schwelle dienen.
‘Abdu’l-Bahá

109 … Bescheiden und inständig, demütig und ergeben flehe ich zu Dir …

109
Er ist Gott!
O Gott, mein Gott! Bescheiden und inständig, demütig und ergeben flehe ich zu Dir mit meiner Zunge und meinem Herzen, mit meinem Geist und meiner Seele, meinem Verstand und meinem Gewissen, Du mögest den sehnlichsten Wunsch erfüllen, die verdienstvollsten Taten bestimmen und alle Ehre und Vollkommenheit, Gunst und Schönheit, Wohlergehen und Heil dieser Familie zuteil werden lassen, die beim Anbruch Deines strahlenden Morgens zu Deinem schützenden Schatten eilte und Zuflucht in Deinem sicheren Hafen und Deiner mächtigen Festung suchte. Wahrlich, diese Seelen achteten auf Deinen Ruf, näherten sich Deiner Schwelle, wurden vom Feuer Deiner Liebe entflammt und vom Hauch Deiner Heiligkeit hingerissen. Sie dienten beständig Deiner Sache, waren demütig vor Deinem Antlitz und edelgesinnt unter Deinem schützenden Schatten. Sie sind unter Deinen Geschöpfen als die Träger Deines Namens bekannt und erwähnen Dich vor Deinen Dienern.
O Gott, mein Gott! Erhebe sie durch Deine altehrwürdige Herrlichkeit, ehre sie in Deinem erhabenen Königreich und stehe ihnen bei mit den Heerscharen Deiner Gunst an diesem großen Tag. O Herr mein Gott! Hebe ihr Banner in die Höhe, gewähre ihnen ein höheres Maß Deines Schutzes, verbreite ihre Zeichen und mehre ihren Glanz, damit sie zu einem Glas für die Lampe Deiner mannigfachen Gunst werden und Deine liebende Güte und wohltätigen Gaben verbreiten.
O Herr mein Gott! Sei Du ihr Gefährte in ihrer Einsamkeit und umgib sie in ihren Augenblicken der Bedrängnis mit Deiner Hilfe. Überlasse ihnen Dein Buch und gewähre ihnen das volle Maß Deiner Gaben und Wohltaten. Du bist wahrhaftig der Mächtige, der Starke, der Gnädige, der Freigebige, und wahrlich, Du bist der Barmherzige, der Mitleidvolle.
‘Abdu’l-Bahá

Loslösung

110 … Ich habe mich von meiner Verwandtschaft losgesagt …

110
O mein Gott, mein Herr und mein Meister! Ich habe mich von meiner Verwandtschaft losgesagt und suche durch Dich unabhängig zu werden von allen, die auf Erden wohnen, allzeit bereit zu empfangen, was in Deinen Augen rühmlich ist. Verleihe mir das Gute, das mich unabhängig macht von allem außer Dir, und gewähre mir reichen Anteil an Deinen unbegrenzten Gaben. Wahrlich, Du bist der Herr grenzenloser Gnade.
Báb

111 Ich flehe Dich an, … bei Deinem Namen, dessen Glanz Erde …

111
Ich flehe Dich an, o mein Gott, bei Deinem Namen, dessen Glanz Erde und Himmel umfängt: Mache mich fähig, meinen Willen dem zu unterwerfen, was Du auf Deinen Tafeln geboten, so dass ich kein Verlangen mehr in mir finde, als was Du durch die Macht Deiner Souveränität begehrest, und keinen Willen, als was Du durch Deinen Willen für mich bestimmst.
Bahá’u’lláh

112 Ich weiß nicht, o mein Gott, was für ein Feuer …

112
Ich weiß nicht, o mein Gott, was für ein Feuer Du in Deinem Lande entzündet hast. Erde kann niemals seinen Glanz verdunkeln noch Wasser seine Flamme löschen. Alle Völker der Welt sind machtlos, seiner Gewalt zu widerstehen. Groß ist die Seligkeit dessen, der ihm nahekommt und sein Tosen hört.
Einigen, o mein Gott, gabst Du durch Deine stärkende Gnade die Kraft, sich Deinem Feuer zu nähern, während Du andere zurückhieltest wegen der Taten, die ihre Hände in Deinen Tagen begangen. Wer immer ihm zueilt und es erreicht im brennenden Verlangen, Deine Schönheit zu schauen, gibt sein Leben auf Deinem Pfade hin und steigt zu Dir empor in völliger Loslösung von allem außer Dir.
Ich flehe Dich an, o mein Herr, bei diesem Feuer, das in der Welt der Schöpfung tost, zerreiße die Schleier, die mich hindern, vor dem Thron Deiner Erhabenheit zu erscheinen und am Zugang zu Deinem Tor zu stehen. Bestimme für mich, o mein Herr, alles Gute, das Du in Deinem Buch herniedersandtest, und lass nicht zu, dass ich vom Schutze Deines Erbarmens weit entfernt bleibe.
Du hast die Macht zu tun, was Dir gefällt. Du bist wahrlich der Allgewaltige, der Freigebigste.
Bahá’u’lláh

113 … Ich flehe Dich an bei den Düften des Gewandes …

113
Gelobt sei Dein Name, o mein Gott! Ich flehe Dich an bei den Düften des Gewandes Deiner Gnade, die auf Dein Geheiß und nach Deinem Wunsch über die ganze Schöpfung dahin wehten, und bei der Sonne Deines Willens, die in der Kraft Deiner Macht und Deiner Souveränität hell über dem Horizonte Deines Erbarmens scheint, tilge aus meinem Herzen allen eitlen Wahn und leeren Trug, auf dass ich mit all meiner Liebe mich Dir zuwende, o Du Herr der ganzen Menschheit!
Ich bin Dein Diener und Deines Dieners Sohn, o mein Gott! Ich halte mich fest am Griff Deiner Gnade und klammere mich an das Seil Deines zarten Erbarmens. Bestimme für mich das Gute, das von Dir kommt, und lass mich essen von der Tafel, die Du aus den Wolken Deiner Freigebigkeit und dem Himmel Deiner Gunst herabgesandt hast.
Du bist wahrlich der Herr der Welten und der Gott aller im Himmel und auf Erden.
Bahá’u’lláh

114 Manch erstarrtes Herz, o mein Gott, …

114
Manch erstarrtes Herz, o mein Gott, ward vom Feuer Deiner Sache entflammt, und mancher Schläfer ward von Deiner süßen Stimme erweckt. Wie viele Fremde suchen Schutz im Schatten des Baumes Deiner Einheit, und wie zahlreich sind die Dürstenden, die in Deinen Tagen nach dem Quell Deines Lebenswassers lechzen.
Selig ist, wer sich aufmacht zu Dir und sich eilt, zum Morgenlicht Deines Antlitzes zu gelangen; selig, wer sich mit all seiner Liebe zum Dämmerort Deiner Offenbarung, zum Urquell Deiner Erleuchtung hinwendet; selig, wer auf Deinem Pfade hingibt, was Du ihm durch Deine Großmut und Gunst verliehen hast; selig, wer in seinem heftigen Verlangen nach Dir alles andere beiseite wirft; selig, wer vertraute Zwiesprache mit Dir hält und sich freimacht von jeglicher Bindung außer der Deinen.
Ich flehe Dich an, o mein Herr, bei Ihm, Der Dein Name ist, Der sich durch die Kraft Deiner Macht und Souveränität über den Horizont Seines Gefängnisses erhob, bestimme einem jeden, was Dir gefällt und was Deiner Erhabenheit entspricht.
Deine Macht ist wahrlich allem gewachsen.
Bahá’u’lláh

115 Verherrlicht bist Du, o mein Gott! Dank sei Dir, dass Du mich Ihn, …

115
Verherrlicht bist Du, o mein Gott! Dank sei Dir, dass Du mich Ihn, den Morgen Deines Erbarmens, den Aufgangspunkt Deiner Gnade, den Verwahrungsort Deiner Sache erkennen ließest. Ich flehe Dich an bei Deinem Namen, durch den die Angesichter der Dir Nahen weiß wurden und die Herzen der Dir Ergebenen ihren Flug zu Dir erhoben, gib, dass ich mich in jeder Lage allezeit an Dein Seil klammere und mich von allen Bindungen außer der Deinen löse, dass ich meine Augen auf den Horizont Deiner Offenbarung richte und vollbringe, was Du mir auf Deinen Tafeln vorgeschrieben hast.
Schmücke mich, o mein Herr, innerlich wie äußerlich mit dem Gewande Deiner Gunst und Güte. Bewahre mich alsdann vor allem, was Du verabscheust, und hilf mir und meinen Verwandten gnädiglich, Dir zu gehorchen und alles zu meiden, was einen bösen oder verderbten Wunsch in mir erwecken könnte.
Du bist wahrlich der Herr der ganzen Menschheit, der Herr über diese und die zukünftige Welt. Kein Gott ist außer Dir, dem Allwissenden, dem Allweisen.
Bahá’u’lláh

116 … Du siehst, wie ich Deinen Willen umkreise, …

116
Sprich: O Gott, mein Gott! Du siehst, wie ich Deinen Willen umkreise, die Augen auf den Morgenhimmel Deiner Großmut gerichtet, im heftigen Verlangen nach dem Strahlenglanz der Sonne Deiner Gunst und Gnade. Ich bitte Dich, o Du Geliebter jedes verstehenden Herzens, Du Sehnsucht derer, die nahen Zugang zu Dir haben, gib, dass sich Deine Geliebten völlig loslösen von ihren eigenen Neigungen und sich fest an das halten, was Dir wohlgefällt. Kleide sie, o Herr, in das Gewand der Gerechtigkeit und erleuchte sie mit dem strahlenden Lichte der Loslösung. Rufe sodann die Heerscharen weiser Rede zu ihrer Hilfe, auf dass sie Dein Wort unter Deinen Geschöpfen erhöhen und Deine Sache vor Deinen Dienern verkünden. Wahrlich, Du bist mächtig zu tun, was Du willst, und in Deinem Griff liegen die Zügel allen Geschehens. Kein Gott ist außer Dir, dem Mächtigen, dem Ewigvergebenden.
Bahá’u’lláh

117 Preis sei Dir! Heilige mein Auge …

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Preis sei Dir! Heilige mein Auge und mein Ohr und meine Zunge und meinen Geist und mein Herz und meine Seele und meinen Körper und mein ganzes Wesen davon, sich jemand anderem als Dir zuzuwenden. Gib mir dann aus dem Kelch zu trinken, der gefüllt ist mit dem versiegelten Wein Deiner Herrlichkeit.
Bahá’u’lláh

118 O Gott, mein Gott! Fülle mir den Kelch …

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O Gott, mein Gott! Fülle mir den Kelch völliger Loslösung, und, umgeben von Deinen herrlichen Gaben, erfreue mich mit dem Wein der Liebe zu Dir. Feie mich gegen die Stürme der Leidenschaft und der Begierde und löse mich aus den Fesseln der niederen Welt. Ziehe mich verzückt hinan zu Deinem hehren Reich, und belebe mich im Kreise Deiner Mägde mit Deiner Heiligkeit Odem.
O Herr, erleuchte mein Angesicht mit dem Lichte Deiner Gaben. Lass meine Augen strahlen, wenn sie die Zeichen Deiner allbeherrschenden Macht schauen. Ergötze mein Herz mit der Herrlichkeit Deines allumfassenden Wissens, mache meine Seele froh mit Deiner belebenden Freudenbotschaft, o Du König dieser Welt und des Reiches droben, o Du Herr der Herrschaft und der Macht, damit ich Deine Beweise und Zeichen verbreite, Deine Sache verkünde, Deine Lehren fördere, Deinem Gesetz diene und Dein Wort erhöhe.
Du bist wahrlich der Machtvolle, der Immervergebende, der Fähige, der Allmächtige.
‘Abdu’l-Bahá

119 O Du unvergleichlicher, liebender Herr! Wir sind weder fähig …

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O Du unvergleichlicher, liebender Herr! Wir sind weder fähig noch würdig und es fällt uns unendlich schwer, Drangsal zu ertragen, doch Du gewährst uns die Gabe, fähig und würdig zu sein. O Herr! Befähige uns und mache uns würdig, damit wir größte Standhaftigkeit erlangen, uns von dieser Welt und all ihren Völkern lösen, das Feuer Deiner Liebe entzünden und wie Kerzen hell mit verzehrender Flamme brennen und unseren Glanz verbreiten.
O Herr des Königreiches! Befreie uns aus dieser Welt eitlen Wahns und führe uns in das Reich des Grenzenlosen. Gewähre uns gänzlich frei zu sein von diesem niederen Leben und segne uns mit den großzügigen Gaben des Reiches Gottes. Befreie uns aus dieser Welt des Nichtseins, die nur den Anschein des Daseins hat, und verleihe uns ewiges Leben. Erfülle uns mit Freude und Begeisterung und gewähre uns Frohsinn und Zufriedenheit. Stärke unsere Herzen und verleihe unseren Seelen Frieden und Ruhe, damit wir, wenn wir in Dein Reich aufsteigen, in Deine Gegenwart gelangen und in den Gefilden der Höhe voll Freude frohlocken. Du bist der Geber, der Schenkende, der Allmächtige!
‘Abdu’l-Bahá

120 O Göttliche Vorsehung! Erwecke mich und mache mich achtsam.

120
O Göttliche Vorsehung! Erwecke mich und mache mich achtsam. Befreie mich von aller Bindung außer der Deinen und gib, dass ich von der Liebe zu Deiner Schönheit völlig eingenommen werde. Erfülle mich mit dem Odem des Heiligen Geistes und lass mich lauschen auf den Ruf des Reiches Abhá. Verleihe mir himmlische Kraft und entzünde die Lampe des Geistes in der innersten Kammer meines Herzens. Löse mich von jeder Bindung und befreie mich von jeder Verhaftung, damit ich kein Verlangen hege außer Deinem Wohlgefallen, nichts anderes suche als Dein Antlitz und keinen anderen Pfad beschreite als den Deinen. Gewähre, dass ich Achtlosen zur Achtsamkeit verhelfe, Schlafende erwecke, Dürstenden das Wasser des Lebens reiche und Kranken und Leidenden göttliche Heilung bringe.
Ich bin zwar gering, niedrig und arm, Du aber bist mein Hafen und meine Zuflucht, mein Beistand und Helfer. Sende Deine Hilfe herab, so dass es alle in Erstaunen versetzt. O Gott! Du bist wahrlich der Allmächtige, der Kraftvollste, der Geber, der Schenkende und der Allsehende.
‘Abdu’l-Bahá

121 O Du gütiger Herr! Befreie mein Herz von jeder irdischen Verhaftung …

121
O Du gütiger Herr! Befreie mein Herz von jeder irdischen Verhaftung und beglücke meine Seele durch Botschaften der Freude. Befreie mich von der Bindung an Freunde und Fremde und fessle mich mit Deiner Liebe, damit ich mich Dir ganz und gar hingebe, erfüllt von glühender Verzückung; damit ich nur Dich begehre, nur Dich suche, keinen anderen Weg als den Deinen beschreite und nur mit Dir vertraute Zwiesprache pflege; damit ich wie eine Nachtigall von Deiner Liebe verzaubert werde und bei Tag und Nacht seufze, wehklage, weine und den Ruf: ›Yá Bahá’u’l-Abhá!‹ erhebe.
‘Abdu’l-Bahá
Dienstbarkeit 122 Ruhm sei Dir, o Herr mein Gott! Nichts, was es auch sei, … 122
Ruhm sei Dir, o Herr mein Gott! Nichts, was es auch sei, entgeht Deinem Wissen, noch könnte irgend etwas Deiner Hand entschlüpfen oder Deine Absicht durchkreuzen, ob in den Himmeln oder auf Erden, in der Vergangenheit oder in Zukunft.
Du siehst das Paradies und seine Gefährten, Du erblickst das Reich hienieden und seine Bewohner. Alle sind nur Deine Diener und in Deiner Hand
O Herr! Mache in Deinen Tagen Deine geduldigen Diener siegreich, gewähre ihnen einen angemessenen Sieg, so sie auf Deinem Pfad das Martyrium suchen. Sende auf sie hernieder, was ihr Gemüt erquickt, ihr Innerstes erfreut, ihrem Herzen Gewissheit, ihrem Leib Ruhe schenkt und ihre Seelen befähigt, zur Gegenwart Gottes, des Erhabensten, emporzusteigen und im höchsten Paradies solche Wohnstätten der Herrlichkeit zu erreichen, wie Du sie für wirklich wissende, wahrhaft tugendsame Menschen bestimmt hast. Wahrlich, Du kennst alle Dinge, wir aber sind nur Deine Diener, Deine Knechte, Deine Hörigen, Deine Armen. Keinen Herrn rufen wir an, nur Dich, o Gott unser Herr; von niemandem erflehen wir Segen und Gnade, nur von Dir, o Du, der Du der Gott des Erbarmens bist in dieser und in der zukünftigen Welt. Wir sind nur Verkörperungen der Armut, der Nichtigkeit, Hilflosigkeit und Verdammnis, während Dein ganzes Wesen Reichtum, Unabhängigkeit, Herrlichkeit, Majestät und grenzenlose Gnade kündet.
Wandle unseren Lohn, o Herr, in das, was Dir wohl ansteht vom Guten dieser Welt und der künftigen, von den mannigfaltigen Gaben, die vom Himmel bis zur Erde ausgebreitet sind.
Wahrlich, Du bist unser Herr und der Herr aller Dinge. Wir geben uns in Deine Hand voll Sehnsucht nach den Dingen, die Dir zugehören.
Báb

123 … Preis sei Dir, o mein Gott! Du hast mich gerufen, …

123
Er ist der Allherrliche!
Preis sei Dir, o mein Gott! Du hast mich gerufen, und ich bin Dir gefolgt. Du hast mich vorgeladen, und ich eilte zu Dir in den Schatten Deiner Barmherzigkeit und suchte Schutz an der Schwelle zum Tor Deiner Gnade. Durch Deine Vorsehung hast Du, o Herr, mich genährt, mich nur für Dich erwählt, mich für Deinen Dienst erschaffen und mich dazu bestimmt, vor Dir zu stehen. Bei Deinem allherrlichen Namen und bei Deiner Schönheit, die am Horizont Deines erhabensten Wesens dämmerte, flehe ich Dich an: Veranlasse, so wie Du es schon früher getan hast, dass ich Dir zugehöre, und schließe mich nicht von Dir aus. Lass mich sodann vollbringen, o mein Gott, was Deiner würdig ist. Du bist wahrlich mächtig über alle Dinge.
Bahá’u’lláh

124 O Du, Der das Reich der Namen und die Herrschaft …

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O Du, Der das Reich der Namen und die Herrschaft über alle Dinge in Seinem Griff hältst; Du siehst mich meinem Land entfremdet wegen meiner Liebe zu Dir. Bei der Schönheit Deines Antlitzes bitte ich Dich: Lass meine Ferne von der Heimat für Deine Diener zum Mittel werden, durch das sie zum Urquell Deiner Sache und zum Tagesanbruch Deiner Offenbarung hingezogen werden. O Gott, mit einer Zunge, die niemals ein eigensinniges Wort wider Dich äußerte, rufe ich zu Dir, bei Deiner Souveränität und Macht flehe ich Dich an: Behüte mich sicher in der Obhut Deiner Barmherzigkeit und verleihe mir die Kraft, Dir zu dienen und meinem Vater und meiner Mutter zu dienen. Du bist wahrlich der Allmächtige, der Helfer in Gefahr, der Selbstbestehende.
Bahá’u’lláh

125 … Dir kehre ich mein Angesicht zu, und mein ganzes Vertrauen …

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Verherrlicht sei Dein Name, o Herr mein Gott! Dir kehre ich mein Angesicht zu, und mein ganzes Vertrauen setze ich auf Dich. Bei Deinem Namen, durch den das Meer Deiner Rede wogt und die Winde Deiner Erkenntnis wehen, flehe ich Dich an, gib, dass mir gnädig geholfen wird, Deiner Sache zu dienen, und dass ich entflammt werde, Deiner zu gedenken und Dich zu preisen. Sende sodann aus dem Himmel Deiner Großmut auf mich hernieder, was mich vor jedem außer Dir bewahrt und mir in allen Deinen Welten nützt.
Wahrlich, Du bist der Machtvolle, der Unzugängliche, der Höchste, der Wissende, der Weise.
Bahá’u’lláh

126 O mein Herr! Du siehst, wie sie sich an das Seil Deiner Gnade …

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O mein Herr! Du siehst, wie sie sich an das Seil Deiner Gnade klammern, wie sie sich fest an den Saum des Gewandes Deiner Wohltätigkeit halten. Verordne für sie, was sie Dir näherbringt, und halte sie fern von allem außer Dir. Ich bitte Dich, Du König des Seins, Du Beschützer des Sichtbaren wie des Unsichtbaren, lass jeden, der sich erhebt, Deiner Sache zu dienen, zu einem Meere werden, das nach Deinem Wunsche wogt, und entflamme ihn mit dem Feuer Deines heiligen Baumes, das vom Horizont Deines Willens strahlt. Wahrlich, Du bist der Mächtige, Den weder die Macht der ganzen Welt noch das Ungestüm der Völker schwächen können. Es ist kein Gott außer Dir, dem Einen, dem Unvergleichlichen, dem Beschützer, dem Selbstbestehenden.
Bahá’u’lláh

127 O Gott, der Du der Schöpfer aller Manifestationen bist, …

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O Gott, der Du der Schöpfer aller Manifestationen bist, der Born aller Borne, der Ursprung aller Offenbarung, der Quell allen Lichtes! Ich bezeuge, dass durch Deinen Namen der Himmel des Verstehens sich schmückt, das Meer der Rede wogt und das Walten Deiner Vorsehung den Anhängern aller Religionen verkündet wird.
Ich flehe Dich an, mache mich so reich, dass ich mich von allem außer Dir löse und unabhängig werde von allem außer Dir. So lasse denn aus den Wolken Deiner Freigebigkeit auf mich herniederregnen, was mir in allen Deinen Welten Nutzen bringt. Stehe mir alsdann mit Deiner stärkenden Gnade bei, inmitten Deiner Diener Deiner Sache so zu dienen, dass meiner gedacht werden wird, solange Dein Reich besteht und Deine Herrschaft währt.
Hier ist Dein Diener, o mein Herr, der sich mit seinem ganzen Wesen dem Horizonte Deiner Großmut, dem Meere Deiner Gnade und dem Himmel Deiner Gaben zuwendet. So verfahre denn mit mir, wie es Deiner Erhabenheit, Deiner Herrlichkeit, Deiner Freigebigkeit und Deiner Gnade entspricht.
Du bist wahrhaftig der Gott der Stärke und Macht, der Du bereit bist, denen zu antworten, die zu Dir beten. Es ist kein Gott außer Dir, dem Allwissenden, dem Allweisen.
Bahá’u’lláh

128 … Ich bin nur ein schwacher Diener, hilflos und …

128
O Du Barmherziger! O Du Allmächtiger! Ich bin nur ein schwacher Diener, hilflos und ohnmächtig, doch wurde ich in der Obhut Deiner Gnade und Gunst gehegt, an der Brust Deiner Barmherzigkeit genährt und im Schoße Deiner liebenden Güte aufgezogen. O Herr! Ich bin zwar arm und bedürftig, doch jeder Bedürftige wird reich durch Deine Freigebigkeit, wohingegen jeder Reiche arm und verlassen ist, wenn Deine Gunst ihn nicht erreicht.
O Göttliche Vorsehung! Gib mir die Kraft, diese schwere Last zu tragen, und befähige mich, diese höchste Gabe zu bewahren, denn so überwältigend ist die Heftigkeit der Prüfungen und so schmerzlich der Ansturm der Anfechtungen, dass jeder Berg zu Staub zerfällt und der höchste Gipfel zunichte wird. Du weißt sehr wohl, dass ich mich mit Herz und Seele nur nach Deinem Gedenken sehne und nichts anderes wünsche als Deine Liebe. Erhebe mich, Deinen Geliebten zu dienen, und lass mich an Deiner Schwelle für immer dienstbar sein. Du bist der Liebende. Du bist der Herr mannigfaltiger Gaben.
‘Abdu’l-Bahá

129 … Diese Freunde sind berauscht vom Wein des Bundes …

129
Er ist Gott.
O Du gütiger und geliebter Herr! Diese Freunde sind berauscht vom Wein des Bundes und wandern in der Wildnis Deiner Liebe. Ihre Herzen werden verzehrt durch das Feuer der Ferne von Dir und sie erwarten sehnlichst die Offenbarung Deines Strahlenglanzes. Aus Deinem unsichtbaren Reich, der Welt der Verborgenheit, enthülle ihnen die strahlende Herrlichkeit Deiner Gunst und breite den Glanz Deiner Güte über sie aus. Sende jeden Augenblick aufs Neue Deinen Segen und erweise Deine Gunst.
O Göttliche Vorsehung! Wir sind schwach und Du bist der Kraftvollste. Wir sind wie winzige Ameisen und Du bist der König des Reiches der Herrlichkeit. Gewähre uns Deine Gnade und Güte, auf dass wir eine Flamme entzünden und ihren Glanz verbreiten, Stärke erlangen und uns als dienstbar erweisen. Gib, dass wir dieser dunklen Erde Erleuchtung und dieser flüchtigen Welt des Staubes Geistigkeit bringen. Lass nicht zu, dass wir auch nur einen Moment lang ruhen oder uns mit den vergänglichen Dingen dieses Lebens besudeln. Befähige uns, ein Festmahl der Führung zu bereiten, mit unserem Lebensblut die Verse der Liebe zu schreiben, Angst und Gefahr hinter uns zu lassen, wie Früchte tragende Bäume zu werden und menschliche Vollkommenheit in diese vergängliche Welt zu tragen. Du bist wahrlich der Allgütige, der Allbarmherzige, der Vergebende, der Verzeihende.
‘Abdu’l-Bahá

130 Du weißt, o Gott, und bist mein Zeuge, …

130
Du weißt, o Gott, und bist mein Zeuge, dass ich keinen anderen Wunsch in meinem Herzen hege, als Dein Wohlgefallen zu erlangen, in meiner Dienstbarkeit vor Dir bestätigt zu werden, mich ganz Deinem Dienst zu weihen, in Deinem wunderbaren Weinberg zu arbeiten und alles zu opfern auf Deinem Pfad. Du bist der Allwissende und der Allsehende. Ich wünsche mir nichts anderes, als in meiner Liebe zu Dir Berge und Wüsten zu durchschreiten, um das Kommen Deines Reiches zu verkünden und Deinen Ruf unter allen Menschen zu erheben. O Gott! Weise diesem Hilflosen den Weg, schenke diesem Kranken das Heilmittel und lass diesen Leidenden genesen. Mit brennendem Herzen und Tränen in den Augen flehe ich an Deiner Schwelle zu Dir.
O Gott! Ich bin bereit, jede Härte auf Deinem Weg zu erdulden, und wünsche mir von ganzem Herzen und von ganzer Seele, jede Not zu ertragen.
O Gott! Beschütze mich vor Prüfungen. Du weißt sehr wohl, dass ich mich von allen Dingen abgewandt und von allen Gedanken gelöst habe. Ich gebe mich völlig Deinem Gedenken hin, und ich erstrebe nichts anderes, als Dir zu dienen.
‘Abdu’l-Bahá

Standhaftigkeit

131 … Lass den Tag nahen, da wir Deine heilige Gegenwart …

131
Gepriesen und verherrlicht bist Du, o Gott! Lass den Tag nahen, da wir Deine heilige Gegenwart erlangen. Erfreue unsere Herzen durch die Macht Deiner Liebe und Deines Wohlgefallens und verleihe uns Standhaftigkeit, damit wir uns aus freien Stücken Deinem Willen und Deinem Ratschluss unterwerfen. Wahrlich, Dein Wissen umfasst alles, was Du erschaffen hast oder erschaffen wirst, und Deine himmlische Macht überragt alles, was Du ins Dasein gerufen hast oder rufen wirst. Du allein bist das Ziel aller Anbetung, aller Sehnsucht, aller Verehrung, und nur Dein Wohlgefallen verdient geliebt zu werden.
Wahrlich, Du bist der höchste Herrscher, die unumschränkte Wahrheit, der Helfer in Gefahr, der Selbstbestehende.
Báb

132 O Du, Dessen Nähe mein Verlangen, Dessen Gegenwart …

132
O Du, Dessen Nähe mein Verlangen, Dessen Gegenwart meine Hoffnung, Dessen Gedenken mein Wunsch, Dessen Hof der Herrlichkeit und Dessen Wohnung mein Ziel ist, Dessen Name meine Heilung, Dessen Liebe die Leuchte meines Herzens und Dessen Dienst meine tiefste Sehnsucht ist. Ich flehe Dich an bei Deinem Namen, durch den Du alle, die Dich erkennen, befähigst, sich zu den höchsten Höhen Deiner Erkenntnis aufzuschwingen, und durch den Du allen, die Dich fromm verehren, die Kraft gibst, in die Bereiche des Hofes Deiner heiligen Gunst aufzusteigen: Hilf mir, mein Angesicht Deinem Antlitz zuzuwenden, meine Augen fest auf Dich zu richten und von Deiner Herrlichkeit zu künden.
Alles außer Dir habe ich vergessen, o mein Herr, und mich der Morgenröte Deiner Gnade zugewandt; allem außer Dir habe ich entsagt in der Hoffnung, Deinem Hofe näherzukommen. So sieh mich denn hinaufschauen zu dem Thronsitz, der da leuchtet im Strahlenglanz Deines Antlitzes. Sende alsdann auf mich herab, was mich standhaft macht in Deiner Sache, auf dass die Zweifel der Ungläubigen mich nicht hindern, mich Dir zuzuwenden.
Du bist wahrlich der Gott der Macht, der Helfer in Gefahr, der Allherrliche, der Allmächtige.
Bahá’u’lláh

133 Ich verherrliche Deinen Namen, o mein Gott, …

133
Ich verherrliche Deinen Namen, o mein Gott, und sage Dir Dank, o meine Sehnsucht, dass Du mich befähigt hast, Deinen Geraden Pfad klar zu erkennen, dass Du Deine Große Verkündigung vor meinen Augen enthülltest und mir halfest, mein Angesicht auf den Morgen Deiner Offenbarung und auf den Springquell Deiner Sache zu richten, während Deine Diener und Dein Volk sich von Dir abkehrten. Ich flehe Dich an, o Herr im Reiche der Ewigkeit, bei dem durchdringenden Ton der Allherrlichen Feder, bei dem Brennenden Feuer, das laut aus dem grünenden Baume ruft, und bei der Arche, die Du eigens dem Volke Bahás bereitest: Lass mich standhaft bleiben in meiner Liebe zu Dir, zufrieden mit allem, was Du mir in Deinem Buche verordnet hast, fest in Deinem Dienst und im Dienst an Deinen Geliebten. Stehe sodann Deinen Dienern gnädig bei, o mein Gott, zu tun, was Deine Sache erhöhen hilft und was sie befähigt, alles zu befolgen, was Du in Deinem Buch offenbart hast.
Wahrlich, Du bist der Herr der Kraft, Du bist mächtig zu bestimmen, was Du willst, und in Deinem Griff hältst Du die Zügel alles Erschaffenen. Es ist kein Gott außer Dir, dem Allmächtigen, dem Allwissenden, dem Allweisen.
Bahá’u’lláh

134 Gelobt sei Dein Name, o mein Gott! Hilf Du …

134
Gelobt sei Dein Name, o mein Gott! Hilf Du mit Deiner stärkenden Gnade Deinen Dienern und Dienerinnen, Deine Tugenden zu künden und standhaft zu sein in ihrer Liebe zu Dir. Wie viele Blätter haben die Stürme der Anfechtung zu Boden geweht, und wie viele sind es doch, die fest am Baume Deiner Sache haften, unerschütterlich in all den Prüfungen, die über sie kamen, o Du unser Herr, der Allerbarmer!
Ich sage Dir Dank, dass Du mich solche Deiner Diener kennen ließest, die kraft Deiner Macht und Souveränität die Götzen ihrer verderbten Lüste zertrümmert haben, die aller Besitz Deiner Geschöpfe nie davon abhielt, sich Deiner Gnade zuzuwenden. So ungestüm haben sie die Schleier zerrissen, dass in den Städten der Selbstsucht die Bewohner weinen und das Volk des Neids und der Bosheit in Furcht erschauert, jenes Volk, das sich Haupt und Leib mit dem Schmuck der Gelehrsamkeit behängt und doch in seinem Dünkel Dich verwirft, von Deiner Schönheit sich wendend.
Ich flehe Dich an, o mein Herr, bei Deiner allüberragenden Majestät und bei Deinem urewigen Namen, mache Deine Geliebten fähig, Dir beizustehen. Richte alsdann ihre Angesichter unablässig auf Dein Antlitz und schreibe für sie nieder, was alle Herzen frohlocken lässt und alle Augen beglückt.
Du bist fürwahr der Helfer in Gefahr, der Selbstbestehende.
Bahá’u’lláh

135 Verherrlicht bist Du, o Herr mein Gott! Ich flehe Dich an …

135
Verherrlicht bist Du, o Herr mein Gott! Ich flehe Dich an bei Ihm, Der Dein Größter Name ist, Der tief betrübt wird von solchen Deiner Geschöpfe, die Deine Wahrheit verwerfen, Der von Leiden umzingelt ist, die keine Zunge beschreiben kann – lass mich Deiner gedenken und Dein Lob feiern in diesen Tagen, da alle sich von Deiner Schönheit abwenden, mit Dir hadern und sich vom Offenbarer Deiner Sache verächtlich abkehren. Niemand, o mein Herr, steht Dir bei außer Deinem eigenen Selbst, und keine Macht kommt Dir zu Hilfe denn Deine eigene.
Ich bitte Dich, gib mir die Kraft, standhaft an Deiner Liebe und Deinem Gedenken festzuhalten. Dies steht wahrlich in meiner Macht, und Du allein weißt alles, was in mir ist. Du bist wahrhaftig wissend, von allem wohlunterrichtet. Beraube mich nicht, o mein Herr, des Strahlenglanzes Deines Angesichtes, dessen Helle die ganze Welt erleuchtet. Es ist kein Gott außer Dir, dem Gewaltigsten, dem Allherrlichen, dem Immervergebenden.
Bahá’u’lláh

136 … Ich flehe Dich an bei Deiner Macht, die alles Erschaffene …

136
Verherrlicht sei Dein Name, o Herr mein Gott! Ich flehe Dich an bei Deiner Macht, die alles Erschaffene umfasst, bei Deiner Souveränität, die die ganze Schöpfung überragt, und bei Deinem Wort, das in Deiner Weisheit verborgen war und durch das Du Deinen Himmel und Deine Erde erschufest: Mache uns standhaft in unserer Liebe zu Dir und im Gehorsam gegen Dein Wohlgefallen. Lenke unseren Blick auf Dein Antlitz und lass uns Deine Herrlichkeit preisen. Alsdann gib uns die Kraft, Deine Zeichen weithin unter Deinen Geschöpfen zu verbreiten und Deinen Glauben in Deinem Reiche zu bewahren. Du warst immer unabhängig vom Gedenken Deiner Geschöpfe und wirst immerdar bleiben, wie Du bist.
In Dich setze ich mein ganzes Vertrauen, Dir wende ich mein Angesicht zu, an das Seil Deiner liebevollen Vorsehung halte ich mich und eile in den Schatten Deines Erbarmens. Verstoße mich nicht als einen Enttäuschten von Deiner Tür, o mein Gott, und versage mir nicht Deine Gnade, denn nach Dir allein verlangt es mich. Es ist kein Gott außer Dir, dem Immervergebenden, dem Großmütigsten.
Preis sei Dir, der Du der Geliebte aller bist, die Dich erkannt haben!
Bahá’u’lláh

137 … Ich bete zu Dir bei Ihm, dem Morgen Deiner Zeichen, …

137
Verherrlicht bist Du, o Herr mein Gott! Ich bete zu Dir bei Ihm, dem Morgen Deiner Zeichen, der Manifestation Deines Namens, der Schatzkammer Deiner Eingebung und dem Speicher Deiner Weisheit: Sende auf Deine Geliebten herab, was sie befähigt, Deiner Sache standhaft anzuhangen, Deine Einheit zu erkennen, Deine Einzigkeit zu bestätigen und Zeugnis abzulegen für Deine Göttlichkeit. Erhebe sie zu solchen Höhen, o mein Gott, dass sie in allen Dingen die Zeichen der Macht Dessen erkennen, Der die Manifestation Deines erhabensten, allherrlichen Selbstes ist.
Du bist Er, o mein Gott, Der tut, was Er will, und bestimmt, was Ihm gefällt. Jeder Mächtige ist hilflos vor den Offenbarungen Deiner Macht, jeder Quell der Ehre ist verloren vor den mannigfachen Beweisen Deiner großen Herrlichkeit.
Ich flehe Dich an, bei Dir selbst und bei allem, was von Dir ist: Lass mich Deiner Sache helfen und Dein Lob künden, lass mein Herz dem Heiligtum Deiner Herrlichkeit nahen, losgelöst von allem, was Dir nicht zugehört. Es ist kein Gott außer Dir, dem Gott der Macht, dem Gott der Herrlichkeit und der Weisheit.
Bahá’u’lláh

138 O mein Gott! O mein Gott! Ich bezeuge, dass dies Dein Tag …

138
O mein Gott! O mein Gott! Ich bezeuge, dass dies Dein Tag ist, der in all Deinen Büchern, Briefen, Psalmen und Tafeln erwähnt wurde. An diesem Tag hast Du offenbart, was in Deinem Wissen verborgen und in den Aufbewahrungsorten Deines unfehlbaren Schutzes verwahrt war. Bei Deinem Größten Namen, der die Glieder der Menschen zittern ließ, bitte ich Dich, o Herr der Welt: Hilf Deinen Dienern und Dienerinnen, in Deiner Sache standhaft zu werden und sich zu erheben Dir zu dienen.
Wahrlich, Du bist mächtig zu tun, was immer Du willst, und Du hältst die Zügel aller Dinge in Deinem Griff. Du beschützest, wen Du willst, durch Deine Macht und Herrschaft. Und wahrlich, Du bist der Allmächtige, der Allunterwerfende, der Mächtigste.
Bahá’u’lláh

139 O Herr mein Gott! Stehe Deinen Geliebten bei, in Deinem Glauben …

139
O Herr mein Gott! Stehe Deinen Geliebten bei, in Deinem Glauben fest zu sein, auf Deinen Wegen zu wandeln und in Deiner Sache standhaft zu sein. Schenke ihnen Deine Gnade, dass sie dem Ansturm der Selbstsucht und Leidenschaft widerstehen und dem Lichte göttlicher Führung folgen. Du bist der Gewaltige, der Gnädige, der Selbstbestehende, der Lehensherr, der Mitleidige, der Allmächtige, der Allgütige.
‘Abdu’l-Bahá

140 O Du mein Gott, der Du den Sucher auf den Geraden Pfad …

140
O Du mein Gott, der Du den Sucher auf den Geraden Pfad führest, die verlorene, verblendete Seele aus den Wüsten der Verdammnis erlösest, dem Aufrichtigen große Gnadengaben verleihest, dem Verängstigten Schutz an uneinnehmbarer Stätte gewährest und von Deinem höchsten Horizont hernieder denen antwortest, die Dich anrufen. Gepriesen seiest Du, o mein Herr! Du führst die Irregeleiteten aus den Todesfängen des Unglaubens, Du bringst jene, die sich Dir nähern, zu ihrer Reise Ziel. Die Standhaften unter Deinen Dienern lässest Du frohlocken, weil Du ihre tiefste Sehnsucht stillst, und öffnest in Deiner Schönheit Reich die Tore der Wiedervereinigung vor den Augen derer, die nach Dir verlangen. Du errettest sie aus den Feuern des Verlusts und des Verderbens, so dass sie zu Dir eilen, in Deine Gegenwart gelangen, an Deinem einladenden Tor anlangen und Deiner Gaben überreich teilhaftig werden.
O mein Gott, sie waren durstig, Du reichtest ihren ausgedörrten Lippen die Wasser der Wiedervereinigung. O Du, der Du der Zärtliche, der Schenkende bist, Du stillst ihren Schmerz mit dem Balsam Deiner Gunst und Gnade, Du heilst ihre Gebrechen mit der allmächtigen Arznei Deines Mitleids. O Herr, mache ihre Schritte fest auf Deinem Geraden Pfad, weite ihnen das Nadelöhr und lass sie in königlichen Gewändern allezeit in Herrlichkeit wandeln.
Wahrlich, Du bist der Freigebige, der Immervergebende, der Kostbare, der Großmütigste. Es ist kein Gott außer Dir, dem Mächtigen, dem Gewaltigen, dem Erhabenen, dem Siegreichen.
‘Abdu’l-Bahá

Bundestreue

141 Preis sei Dir, o Herr, mein Meistgeliebter! Mache mich standhaft …

141
Preis sei Dir, o Herr, mein Meistgeliebter! Mache mich standhaft in Deiner Sache und gib, dass ich zu denen gerechnet werde, die weder Deinen Bund brechen noch den Götzen ihres eitlen Wahns folgen. Lass mich alsdann einen Sitz der Wahrheit in Deiner Gegenwart erlangen, gewähre mir ein Zeichen Deines Erbarmens und vereinige mich mit solchen Deiner Diener, über die keine Furcht und kein Kummer kommen soll. Überlasse mich nicht mir selbst, o mein Herr, noch beraube mich der Erkenntnis Dessen, Der die Manifestation Deiner selbst ist, und rechne mich nicht zu denen, die sich abgewandt haben von Deiner heiligen Gegenwart. Zähle mich, o mein Gott, zu den Begünstigten, die ihren Blick fest auf Deine Schönheit richten und darin solche Freude finden, dass sie keinen Augenblick davon gegen die Herrschaft über Himmel und Erde oder das ganze Reich der Schöpfung eintauschten. Erbarme Dich meiner, o mein Herr, in diesen Tagen, da die Völker Deiner Erde schmerzlich irren; rüste mich sodann, o mein Gott, mit allem, was Du für gut und ziemlich hältst. Du bist wahrlich der Allmachtvolle, der Gütige, der Freigebige, der Immervergebende.
Gib, o mein Gott, dass ich nicht zu denen zähle, deren Ohren taub, deren Augen blind, deren Zungen stumm sind und deren Herzen nicht begreifen wollen. Errette mich, o Herr, aus dem Feuer der Unwissenheit und der Selbstsucht; gewähre mir Zutritt an den Hof Deiner allüberragenden Gnade und sende hernieder auf mich, was Du für Deine Erwählten verordnet hast. Mächtig bist Du zu tun, was Du willst. Wahrlich, Du bist der Helfer in Gefahr, der Selbstbestehende.
Báb

142 Ruhm sei Dir, o König der Ewigkeit, der Du die Völker schufest …

142
Ruhm sei Dir, o König der Ewigkeit, der Du die Völker schufest und jedem vergänglichen Gebein seine Form gabst. Ich bitte Dich bei Deinem Namen, durch den Du die ganze Menschheit zum Horizont Deiner Majestät und Herrlichkeit riefest und Deine Diener zum Hofe Deiner Gunst und Gnade führtest, zähle mich zu denen, die sich von allem außer Dir lösen, sich Dir nähern und sich auch durch solches Unglück, wie es von Dir bestimmt ist, nicht davon zurückhalten lassen, sich Deinen Gaben zuzuwenden.
Ich halte mich fest am Griff Deiner Großmut, o mein Herr, und klammere mich an den Saum des Gewandes Deiner Gunst. So sende denn aus den Wolken Deiner Freigebigkeit auf mich hernieder, was in mir die Erinnerung an alles außer Dir auslöscht und mich befähigt, mich Ihm zuzuwenden, Den die ganze Menschheit anbetet, Ihm, gegen Den sich die Aufrührer scharen, die Deinen Bund gebrochen haben und nicht an Deine Zeichen glauben.
Versage mir in Deinen Tagen nicht die süßen Düfte Deines Gewandes, o mein Herr, und beraube mich nicht des Hauches Deiner Offenbarung, wenn der Lichtglanz Deines Antlitzes sichtbar wird. Mächtig bist Du zu tun, was Du willst. Nichts kann Deinem Willen widerstehen oder vereiteln, was Du in Deiner Macht beschlossen hast.
Es ist kein Gott außer Dir, dem Allmächtigen, dem Allweisen.
Bahá’u’lláh

143 … O Gott, mein Gott! Du siehst Deine Diener im Abgrund …

143
Er ist der Mächtige, der Vergeber, der Mitleidvolle!
O Gott, mein Gott! Du siehst Deine Diener im Abgrund des Verderbens und des Irrtums – wo ist Dein Licht göttlicher Führung, o Du Sehnsucht der Welt? Du kennst ihre Schwäche und Hilflosigkeit – wo ist Deine Macht, o Du, der Du die Mächte des Himmels und der Erde im Griff hältst?
Ich bitte Dich, o Herr mein Gott, beim Lichtglanz Deiner Güte, beim wogenden Meer Deiner Erkenntnis und Weisheit und bei Deinem Wort, mit welchem Du die Völker Deines Reiches lenkest, gib, dass ich zu denen gehöre, die sich an Dein Gebot in Deinem Buch halten. Bestimme für mich, was Du Deinen Vertrauten bestimmst, die aus dem Kelch Deiner Großmut in großen Zügen den Wein göttlicher Eingebung trinken, die eilfertig tun, was Dir gefällt, und sich an Deinen Bund und Dein Testament halten. Mächtig bist Du zu tun, was Du willst. Es ist kein Gott außer Dir, dem Allwissenden, dem Allweisen.
Durch Deine Großmut, o Herr, bestimme für mich, was mir in dieser und in der zukünftigen Welt Segen bringt und was mich zu Dir hinzieht, o Du, der Du der Herr aller Menschen bist. Es ist kein Gott außer Dir, dem Einen, dem Mächtigen, dem Verherrlichten.
Bahá’u’lláh

144 … O Gott, mein Gott! Du siehst, wie Dein Diener sich Dir …

144
Im Namen unseres Herrn, des Heiligsten, des Größten, des Erhabenen, des Herrlichsten!
O Gott, mein Gott! Du siehst, wie Dein Diener sich Dir zuwendet. Er sehnt sich nach der Ehre zu tun, was ihm in Deinem Buche geboten ward. Verordne für ihn durch Deine Erhabenste Feder, was ihn dem höchsten Gipfel nahebringt. Wahrlich, Du bist der Erzieher der Welt und der Herr der Völker. Du bist wahrlich der Gewaltige, der Allunterwerfende, der Allmächtige.
Bahá’u’lláh

145 … Hilf Du Deinen Geliebten, standhaft in Deinem mächtigen …

145
O mein Herr und meine Hoffnung! Hilf Du Deinen Geliebten, standhaft in Deinem mächtigen Bunde zu sein, Deiner offenbaren Sache treu zu bleiben und die Befehle auszuführen, die Du für sie in Deinem Buche der Herrlichkeit verzeichnet hast, damit sie Banner der Führung, Leuchten der himmlischen Heerscharen werden, Quellen Deiner unendlichen Weisheit und Sterne, die den rechten Weg weisen, weil sie aus Deinem überirdischen Himmel herniederstrahlen.
Du bist wahrlich der Unbesiegbare, der Allmächtige, der Allgewaltige.
‘Abdu’l-Bahá

146 O Gott, mein Gott! Gib mir aus dem Kelch Deiner Gaben …

146
O Gott, mein Gott! Gib mir aus dem Kelch Deiner Gaben zu trinken und erleuchte mein Angesicht mit dem Licht der Führung. Mach mich beständig auf dem Pfad der Treue, hilf mir, in Deinem mächtigen Bund standhaft zu sein, und gib, dass ich zu Deinen auserwählten Dienern gezählt werde. Öffne vor meinem Angesicht die Tore der Fülle, gewähre mir Erlösung und aus den Schatzkammern des Himmels versorge mich mit Mitteln, die ich nicht zu ermessen vermag. Gib, dass ich mich dem Antlitz Deiner Großzügigkeit zuwende und dass ich Dir vollkommen ergeben bin, o Du, der Du barmherzig und mitfühlend bist! Zu denen, die fest und standhaft in Deinem Bunde stehen, bist Du wahrlich gnädig und großzügig. Lob sei Gott, dem Herr der Welten!
‘Abdu’l-Bahá

147 O Du mitleidvoller Gott! Dank sei Dir, denn Du erwecktest …

147
O Du mitleidvoller Gott! Dank sei Dir, denn Du erwecktest mich und schenktest mir Bewusstsein. Du gabst mir Augen zu sehen und Ohren zu hören, Du führtest mich in Dein Reich und lenktest mich auf Deinen Pfad. Du wiesest mir den rechten Weg und ließest mich die Arche der Rettung betreten. O Gott! Gib, dass ich standhaft bleibe, mache mich fest und unerschütterlich. Behüte mich vor heftigen Prüfungen, bewahre und beschütze mich im festen Bollwerk Deines Bunds und Testaments. Du bist der Gewaltige. Du bist der Sehende. Du bist der Hörende. O Du mitleidvoller Gott! Schenke mir ein Herz, das wie ein Glas erleuchtet werde mit Deiner Liebe Licht, und verleihe mir Gedanken, die diese Welt durch die Ausgießungen himmlischer Gnade in einen Rosengarten verwandeln.
Du bist der Mitleidvolle, der Barmherzige. Du bist der große wohltätige Gott.
‘Abdu’l-Bahá

148 Mache unsere Schritte fest auf Deinem Pfad, …

148
Mache unsere Schritte fest auf Deinem Pfad, o Herr, und stärke unsere Herzen in Deinem Gehorsam. Wende unser Angesicht der Schönheit Deiner Einzigkeit zu und erfreue unser Herz mit den Zeichen Deiner göttlichen Einheit. Schmücke unseren Leib mit dem Gewande Deiner Großmut, nimm uns den Schleier der Sündhaftigkeit von den Augen und reiche uns den Kelch Deiner Gnade, damit das innerste Wesen aller Geschöpfe vor dem Anblick Deiner Größe Dein Lob singe. Offenbare Dich dann, o Herr, durch Dein barmherziges Wort und das Geheimnis Deines göttlichen Seins, auf dass mit heiliger Inbrunst das Gebet unsere Seele erfülle, ein Gebet, das sich erhebe über Worte und Buchstaben und hinauswachse über das Gemurmel von Silben und Tönen, bis alle Dinge vor der Offenbarung Deines Glanzes in ein Nichts versinken.
Herr, hier sind Diener, die fest und standhaft blieben in Deinem Bund und Testament, die sich festhalten am Seil der Beständigkeit in Deiner Sache, die sich an den Saum des Gewandes Deiner Größe klammern. Stehe ihnen bei, o Herr, mit Deiner Gnade, bestätige sie mit Deiner Macht und stärke ihre Lenden in Deinem Gehorsam.
Du bist der Vergeber, der Gnädige.
‘Abdu’l-Bahá

Vergebung

149 Ruhm sei Dir, o Gott! Wie kann ich von Dir sprechen, …

149
Ruhm sei Dir, o Gott! Wie kann ich von Dir sprechen, da Du heilig bist über den Lobpreis der ganzen Menschheit? Verherrlicht sei Dein Name, o Gott! Du bist der König, die Ewige Wahrheit. Du weißt, was in den Himmeln und auf Erden ist, und zu Dir müssen alle zurückkehren. Nach deutlichem Maße hast Du Deine göttlich bestimmte Offenbarung herabgesandt. Gelobt seiest Du, o Herr! Kraft Deines Befehls machst Du siegreich, wen Du willst, durch die Heerscharen des Himmels, der Erde und dessen, was dazwischen ist. Du bist der höchste Herrscher, die Ewige Wahrheit, der Herr unüberwindlicher Macht.
Verherrlicht seiest Du, o Herr! Du vergibst allezeit die Sünden jener Deiner Diener, die Deine Verzeihung erflehen. Wasche ab meine Sünden und die Sünden derer, die zur Morgendämmerung Deine Vergebung suchen, die zu Dir beten am Tage und zur Nachtzeit, die sich nach nichts sehnen außer Gott, die darbringen, was Gott ihnen gnädig gewährt, die Dein Lob preisen des Morgens und des Abends und nicht nachlässig sind in ihren Pflichten.
Báb

150 Ich bitte Dich, o mein Herr, vergib mir jedes Gedenken …

150
Ich bitte Dich, o mein Herr, vergib mir jedes Gedenken außer dem Deinen, jeden Lobpreis außer dem Deinen, jede Wonne außer Deiner Nähe, jede Freude außer der Gemeinschaft mit Dir, jedes Entzücken außer Deiner Liebe und Deinem Wohlgefallen sowie alles, was mir zugehört und keine Verwandtschaft hat mit Dir, o Du, der Du der Herr der Herren bist, Er, Der die Wege bereitet und die Türen öffnet.
Báb

151 Ich erbitte Deine Vergebung, o mein Gott, und erflehe …

151
Ich erbitte Deine Vergebung, o mein Gott, und erflehe Deine Verzeihung, so wie Du wünschest, dass sich Deine Diener Dir zuwenden. Ich bitte Dich, wasche unsere Sünden hinweg, wie es Deiner Herrschaft entspricht, und vergib mir, meinen Eltern und denen, die nach Deinem Urteil das Heim Deiner Liebe betreten haben, wie es Deiner Souveränität würdig ist und der Herrlichkeit Deiner himmlischen Macht zukommt.
O mein Gott! Du hast meine Seele ermutigt, demütig zu Dir zu flehen, und nur um Deinetwillen rufe ich zu Dir. Gepriesen und verherrlicht seiest Du! Dir sage ich Dank, dass Du Dich mir offenbartest, und bitte Dich, mir zu vergeben, da ich meiner Pflicht nicht nachkam, Dich zu erkennen, und säumte, auf dem Pfade Deiner Liebe zu wandeln.
Báb

152 Preis sei Dir, o Herr! Vergib uns unsere Sünden, …

152
Preis sei Dir, o Herr! Vergib uns unsere Sünden, erbarme Dich unser und mache uns fähig, zu Dir zurückzukehren. Lasse nicht zu, dass wir auf anderes vertrauen als Dich, und gewähre uns durch Deine Freigebigkeit, was Du liebst und wünschest und was Deiner würdig ist. Erhöhe die Stufe derer, die wahrhaft glauben, und vergib ihnen mit Deiner gnädigen Vergebung. Wahrlich, Du bist der Helfer in Gefahr, der Selbstbestehende.
Báb

153 … Ich bitte Dich, vergib mir und denen, …

153
Ruhm sei Dir, o Herr mein Gott! Ich bitte Dich, vergib mir und denen, die Deinen Glauben fördern. Wahrlich, Du bist der souveräne Herr, der Vergeber, der Freigebigste. O mein Gott! Lass solche Deiner Diener, die bar der Erkenntnis sind, in Deine Sache gelangen; denn erhalten sie erst Kenntnis von Dir, werden sie von der Wahrheit des Jüngsten Gerichts Zeugnis ablegen und die Offenbarungen Deiner Großmut nicht länger bestreiten. Sende die Zeichen Deiner Gnade auf sie herab und lass sie, wo immer sie wohnen, großzügig teilhaben an dem, was Du den Frommen unter Deinen Dienern bestimmt hast. Du bist wahrhaft der Höchste Herrscher, der Allgroßmütige, der Wohlwollendste.
O mein Herr! Lass zum Zeichen Deiner Gnade, zum Zeugnis Deiner Güte aus Deiner Gegenwart auf jedes Heim, dessen Bewohner Deinen Glauben angenommen haben, Deine Segnungen und Gaben herabströmen. Wahrlich, unübertroffen bist Du im Verzeihen. Würde Deine Großmut jemandem vorenthalten, wie könnte er dann an Deinem Tage zu Deines Glaubens Jüngern zählen?
Segne mich, o mein Gott, und jene, die am festgesetzten Tage an Deine Zeichen glauben werden, und die meine Liebe im Herzen tragen – eine Liebe, die Du ihnen eingibst. Wahrlich, Du bist der Herr der Rechtschaffenheit, der Höchsterhabene.
Báb

154 Du siehst, o mein Herr, wie ich mein Angesicht …

154
Du siehst, o mein Herr, wie ich mein Angesicht dem Himmel Deiner Gnade und dem Meere Deiner Gunst zuwende, losgelöst von allem außer Dir. Ich bitte Dich beim Glanz der Sonne Deines Erscheinens auf dem Berge Sinai und bei den Strahlen des Gestirns Deiner Gnade, das vom Horizont Deines Namens, der Immervergebende, leuchtet, schenke mir Deine Vergebung und erbarme Dich meiner. Schreibe sodann mit Deiner Feder der Herrlichkeit für mich nieder, was mich durch Deinen Namen in der Welt der Schöpfung erhöht. Hilf mir, o mein Herr, mich Dir zuzuwenden und auf die Stimme Deiner Geliebten zu hören, die alle Mächte der Erde nicht schwächen konnten und die alle Gewalt der Völker nicht von Dir fernzuhalten vermochte. Dir eilen sie entgegen und rufen: »Gott ist unser Herr, der Herr aller im Himmel und auf Erden!«
Bahá’u’lláh

155 O Gott, mein Gott! Deine Gnade macht mir Mut, …

155
O Gott, mein Gott! Deine Gnade macht mir Mut, doch Deine Gerechtigkeit versetzt mich in Schrecken. Glücklich der Mensch, der von Deiner Gnade erfüllt ist, wehe aber dem, dem Deine Gerechtigkeit widerfährt. Herr, ich fliehe Deine Gerechtigkeit und suche Dein Erbarmen. Ich wende mich ab von Deinem Zorn, Deine Vergebung zu erflehen.
Bei Deiner Macht, Deiner Souveränität, Deiner Herrlichkeit und Deinem Erbarmen bitte ich Dich, erleuchte die Menschheit so mit dem Lichte Deiner Erkenntnis, dass die ganze Schöpfung Dein Werk verkündet, die Mysterien Deiner Eigenschaften enthüllt und den Strahlenglanz Deiner Weisheit offenbart.
Du hast die ganze Schöpfung in Erscheinung treten lassen und dem Licht Deiner Fürsorge und Vorsehung zu strahlen bestimmt.
Du bist der Vergebende, der Allgütige, der Huldvolle.
Bahá’u’lláh

156 O Gott, mein Gott! Du siehst mich, wie ich vor der Tür …

156
O Gott, mein Gott! Du siehst mich, wie ich vor der Tür Deiner Güte und Vergebung stehe, wie ich meinen Blick auf den Himmelssaum Deiner großmütigen Gunst und Deines mannigfachen Segens richte. Ich bitte Dich bei Deiner süßen Stimme und bei dem schrillen Laut Deiner Feder, o Du Herr der ganzen Menschheit, hilf gnädig Deinen Dienern, wie es Deinen Tagen entspricht und der Herrlichkeit Deiner Manifestation und Deiner Majestät ansteht. Wahrlich, Du bist mächtig zu tun, was Du willst. Alle Bewohner der Himmel und der Erde bezeugen Deine Kraft und Deine Macht, Deine Herrlichkeit und Deine Freigebigkeit. Preis sei Dir, Du Herr der Welten, Du Einziggeliebter für das Herz jedes Einsichtsvollen!
Du siehst, o mein Gott, wie das Wesen der Armut das Meer Deines Reichtums sucht, wie sich der Inbegriff der Bosheit nach den Wassern Deiner Vergebung und Deiner sanften Gnade sehnt. Gewähre, o mein Gott, was Deiner großen Herrlichkeit entspricht und der Erhabenheit Deiner grenzenlosen Gnade entspringt. Du bist in Wahrheit der alles Gewährende, der Herr überströmender Gnade, der Gesetzgeber, der Allweise. Kein Gott ist außer Dir, dem Mächtigsten, dem Allbezwingenden, dem Allmachtvollen.
Bahá’u’lláh

157 O Gott, mein Gott! Ich flehe Dich an beim Blute …

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O Gott, mein Gott! Ich flehe Dich an beim Blute derer, die Dich wahrhaft liebten, die so hingerissen waren von Deinen lieblichen Worten, dass sie zum Gipfel der Herrlichkeit, zur Stätte des ruhmreichsten Martyriums eilten, und bitte Dich bei den Geheimnissen, die Dein Wissen verwahrt, und bei den Perlen, die das Meer Deiner Großmut birgt, vergib mir, meinem Vater und meiner Mutter! Von allen, die Barmherzigkeit bezeigen, bist Du in Wahrheit der Barmherzigste. Es ist kein Gott außer Dir, dem Ewigvergebenden, dem Allgütigen.
O Herr! Du siehst, wie sich diese Verkörperung der Sündhaftigkeit dem Meer Deiner Gunst zuwendet, wie dieser Schwache das Reich Deiner göttlichen Macht sucht, wie diese arme Kreatur sich nach der Sonne Deines Reichtums streckt. Bei Deiner Barmherzigkeit und Deiner Gnade, enttäusche ihn nicht, o Herr, schließe ihn nicht aus von den Offenbarungen Deiner Großmut in Deinen Tagen, noch weise ihn hinweg von Deiner Tür, die Du allen Bewohnern Deines Himmels und Deiner Erde weit geöffnet hast.
Ach, meine Sünden haben mich gehindert, dem Hofe Deiner Heiligkeit zu nahen, und meine Vergehen ließen mich fern dem Thronzelt Deiner Majestät schweifen. Ich habe begangen, was Du mir verboten hast, und habe von mir gewiesen, was Du mir zu beachten gebotest.
Ich bitte Dich bei Ihm, dem unumschränkten Herrn der Namen, schreibe nieder für mich mit der Feder Deiner Großmut, was mich befähigt, Dir nahezukommen, und was mich reinigt von meinen Vergehen, die zwischen mich und Deine Vergebung und Verzeihung getreten sind.
Wahrlich, Du bist der Kraftvolle, der Gütige. Kein Gott ist außer Dir, dem Mächtigen, dem Gnadenreichen.
Bahá’u’lláh

158 Die Milde Deiner Gnade, o mein Herr, überragt die …

158
Die Milde Deiner Gnade, o mein Herr, überragt die Wut Deines Zornes, Deine Güte übertrifft Dein jähes Missfallen und Deine Gnade ist größer als Deine Gerechtigkeit. Nimm Du in Deiner wundersamen Gunst und Barmherzigkeit Deine Geschöpfe bei der Hand und lasse sie nicht von der Gnade ausgeschlossen sein, durch die sie Dich nach Deinem Willen erkennen sollen. Der Glanz Deiner Macht ist mein Zeuge! Sollte solches geschehen, so wäre jede Seele heftig erschüttert, jeder Einsichtige verwirrt und jeder Wissende sprachlos, ausgenommen jene, denen durch die Hände Deiner Sache Hilfe zuteil ward, jene, die Du die Offenbarungen Deiner Gnade und die Zeichen Deiner Gunst empfangen ließest.
Ich schwöre bei Deiner Macht, o mein Gott! Wolltest Du Deine Diener nach ihrem Verdienst in Deinen Tagen betrachten, so verdienten sie gewiss nur Deine Strafe und Züchtigung. Du bist indes der große Wohltäter, Dessen Gnade unermesslich ist. Schaue sie nicht an, o mein Gott, mit dem Blick Deiner Gerechtigkeit, sondern mit dem Auge Deines zärtlichen Mitleids und Deines Erbarmens. Verfahre alsdann mit ihnen, wie es Deiner Freigebigkeit und Deiner großmütigen Gunst entspricht. Mächtig bist Du zu tun, was immer Dir gefällt. Unvergleichlich bist Du. Es ist kein Gott außer Dir, dem Herrn des Thrones droben und auf Erden hienieden, dem Herrscher dieser und der zukünftigen Welt. Du bist der Gott der Großmut, der Immervergebende, der Große Geber, der Freigebigste.
Bahá’u’lláh

159 Verherrlicht bist Du, o Herr mein Gott! Wann immer ich …

159
Verherrlicht bist Du, o Herr mein Gott! Wann immer ich wage, von Dir zu künden, hindern mich meine schweren Sünden und meine schlimmen Vergehen gegen Dich daran, und ich sehe mich Deiner Gnade gänzlich beraubt, außerstande, Dein Lob anzustimmen. Doch mein festes Vertrauen in Deine Großmut lässt meine Hoffnung auf Dich wieder aufblühen; meine Gewissheit, dass Du großmütig mit mir verfährst, gibt mir den Mut, Dich zu preisen und Dich um das zu bitten, was Du besitzest.
Ich flehe Dich an, o mein Gott, bei Deinem Erbarmen, das alles Erschaffene überragt und das alle bezeugen, die in das Meer Deiner Namen versunken sind, überlasse mich nicht mir selbst, denn mein Herz ist dem Bösen zugetan. Behüte mich sodann in der Feste Deines Schutzes, unter dem Obdach Deiner Fürsorge. Ich wünsche nur für mich, o mein Gott, was Du durch die Macht Deiner Stärke bestimmst. Für mich selbst wähle ich nur Deine gnädige Bestimmung als Beistand, das Walten Deines Willens, die Zeichen Deines Befehls und Deines Gerichts zu meiner Hilfe.
O Du Geliebter der Herzen derer, die sich nach Dir sehnen! Ich flehe Dich an bei den Manifestationen Deiner Sache, den Dämmerorten Deiner Eingebung, den Vertretern Deiner Majestät, den Schatzkammern Deines Wissens, lass nicht zu, dass ich Deiner heiligen Wohnstatt, Deines Tempels, Deines Tabernakels beraubt sei. Hilf mir, o mein Gott, zu Seinem geheiligten Hof zu gelangen, Seine Gestalt zu umkreisen und demütig an Seinem Tor zu stehen.
Du bist Der, Dessen Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit währt. Nichts entgeht Deiner Kenntnis. Du bist fürwahr der Gott der Macht, der Gott der Herrlichkeit und der Weisheit.
Preis sei Gott, dem Herrn der Welten!
Bahá’u’lláh

160 O Du, vor Dem alle Dinge in Furcht erschauern, …

160
O Du, vor Dem alle Dinge in Furcht erschauern, vor Dessen strahlendem Antlitz alle Menschen die Augen niederschlagen, vor Dessen Offenbarungen souveräner Gewalt alle Nacken sich in Demut beugen, Der durch Seinen gebieterischen Willen alle Herzen überwältigt, Dessen ehrfurchtgebietende Majestät alle Dinge in ihren Grundfesten erbeben lässt und Der durch die Gewalt Seiner Herrschaft die Winde unterwarf! Ich flehe Dich an bei der bezwingenden Kraft Deiner Offenbarung, bei der Gewalt Deiner Macht, bei der Hoheit Deines Wortes und der Erhabenheit Deiner Herrschaft, zähle uns zu denen, die die Welt nicht daran hindern konnte, sich Dir zuzukehren.
Lass mich zu denen gehören, o mein Herr, die mit Leib und Leben tapfer auf Deinem Pfade kämpfen. Schreibe sodann den Lohn für mich nieder, den Du auf der Tafel Deines Befehls für sie bestimmt hast. Weise mir den Sitz der Wahrheit an in Deiner Gegenwart und geselle mich zu den Aufrichtigen unter Deinen Dienern.
Ich flehe Dich an, o mein Herr, bei Deinen Boten, Deinen Auserwählten und bei Ihm, durch Den Du den Manifestationen Deiner Sache unter Deinen Geschöpfen Dein Siegel aufgedrückt hast, bei Ihm, Den Du mit der Zier Deiner Annahme schmücktest vor allen, die in Deinem Himmel und auf Deiner Erde wohnen: Hilf mir gnädig zu erlangen, was Du Deinen Dienern bestimmt und auf Deinen Tafeln einzuhalten geboten hast. So wasche denn meine Sünden ab, o mein Gott, durch Deine Gnade und Gunst, und rechne mich zu denen, die die Angst nicht übermannen und der Kummer nicht überkommen soll.
Du bist fürwahr der Allmächtige, der Helfer in Gefahr, der Selbstbestehende.
Bahá’u’lláh

161 O Gott, mein Gott! Voll Reue wende ich mich Dir …

161
O Gott, mein Gott! Voll Reue wende ich mich Dir zu, und wahrlich, Du bist der Vergeber, der Mitleidige.
O Gott, mein Gott! Zu Dir kehre ich zurück, und wahrlich, Du bist der Immervergebende, der Gnädige.
O Gott, mein Gott! Ich klammere mich an das Seil Deiner Großmut, und bei Dir ist die Schatzkammer all dessen, was im Himmel und auf Erden ist.
O Gott, mein Gott! Dir eile ich entgegen, und wahrlich, Du bist der Vergeber, der Herr überreicher Gnade.
O Gott, mein Gott! Mich dürstet nach dem himmlischen Wein Deiner Gnade, und wahrlich, Du bist der Geber, der Großmütige, der Gnädige, der Allmächtige.
O Gott, mein Gott! Ich bezeuge, dass Du Deine Sache offenbartest, Deine Verheißung erfülltest und aus dem Himmel Deiner Gnade herniedersandtest, was die Herzen Deiner Begünstigten zu Dir hinzog. Wohl dem, der sich an Dein festes Seil hält und sich an den Saum Deines Prachtgewandes klammert.
Ich bitte Dich, Du Herr allen Seins, Du König des Sichtbaren und des Unsichtbaren, bei Deiner Macht, Deiner Majestät und Souveränität, gib, dass Deine Feder der Herrlichkeit meinen Namen unter Deinen Getreuen verzeichne, die die Sünder mit ihren Schriften nicht hinderten, sich dem Lichte Deines Antlitzes zuzuwenden, o Du Gebete erhörender, Gebete beantwortender Gott!
Bahá’u’lláh

162 … Ich flehe Dich an bei Deinen Auserwählten, …

162
Verherrlicht bist Du, o Herr mein Gott! Ich flehe Dich an bei Deinen Auserwählten, bei Deinen Vertrauten und bei Ihm, Den Du zum Siegel Deiner Propheten und Boten bestimmt hast, lasse Dein Gedenken meinen Gefährten sein, Deine Liebe mein Streben, Dein Antlitz mein Ziel, Deinen Namen meine Leuchte, Deinen Wunsch mein Verlangen und Dein Wohlgefallen meine Freude.
Ich bin ein Sünder, o mein Herr, und Du bist der Immervergebende. Kaum hatte ich Dich erkannt, da eilte ich hin zum erhabenen Hofe Deiner Gnade. Vergib, o mein Herr, meine Sünden, die mich daran hindern, auf den Pfaden Deines Wohlgefallens zu wandeln und die Meeresufer Deiner Einheit zu erreichen.
Es gibt keinen, o mein Gott, der großmütig zu mir sein kann, so dass ich ihm mein Angesicht zuwenden könnte, keinen, der Mitleid mit mir haben kann, so dass ich zu ihm um Gnade flehen könnte. Ich bitte Dich, vertreibe mich nicht aus der Gegenwart Deiner Gnade und versage mir nicht die Ströme Deiner Freigebigkeit und Großmut. Verordne für mich, o mein Herr, was Du für die bestimmt hast, so Dich lieben, und schreibe nieder für mich, was Du für Deine Erwählten niedergeschrieben hast. Mein Blick war allezeit auf den Horizont Deiner barmherzigen Vorsehung gerichtet, meine Augen auf den Hof Deines liebevollen Erbarmens. Verfahre mit mir, wie es Dir gefällt. Es ist kein Gott außer Dir, dem Gott der Macht, dem Gott der Herrlichkeit, Dessen Hilfe alle Menschen erflehen.
Bahá’u’lláh

163 O Du vergebender Herr! Wenn auch manch eine Seele …

163
O Du vergebender Herr! Wenn auch manch eine Seele in Unwissenheit, Entfremdung und Selbstsucht verschied, so kann doch fürwahr eine einzige Woge aus dem Meer Deiner Vergebung den Sünder erlösen und befreien. Du erlösest, wen immer Du willst, und Du verweigerst Dich, wem Du willst. Übst Du Gerechtigkeit, so sind wir Sünder allzumal und verdienen, ausgeschlossen zu sein. Und verfährst Du nach Deiner Gnade, so wird ein jeder Sünder rein und jeder Fremde zum Freund. Vergib und verzeihe darum allen und erbarme Dich aller. Du bist der Vergeber, der Lichtspender, der Mitleidvolle.
‘Abdu’l-Bahá

164 O Du Allmächtiger! Ich bin ein Sünder, …

164
O Du Allmächtiger! Ich bin ein Sünder, doch Du bist der Vergeber! Ich bin voller Mängel, doch Du bist der Mitleidvolle! Ich bin in des Irrtums Finsternis, doch Du bist der Vergebung Licht!
O Du gütiger Gott! Vergib meine Sünden, schenke mir Deine Gaben, übersieh meine Fehler, behüte mich, tauche mich ein in den Quell Deiner Geduld und heile mich von allen Krankheiten und Gebrechen.
Läutere und heilige mich und lass mich teilhaben an der Ausgießung der Heiligkeit, so dass Gram und Traurigkeit schwinden und Freude und Glück herniedersteigen. Gib, dass Verzagtheit und Hoffnungslosigkeit sich wandeln in Freude und Zuversicht, und dass der Mut die Angst verdränge.
Wahrlich, Du bist der Vergeber, der Mitleidvolle, und Du bist der Freigebige, der Vielgeliebte.
‘Abdu’l-Bahá

165 O Du vergebender Herr! Du bist aller Deiner Diener Zuflucht.

165
O Du vergebender Herr! Du bist aller Deiner Diener Zuflucht. Du kennst die Geheimnisse und bist aller Dinge gewahr. Wir alle sind hilflos, Du aber bist der Machtvolle, der Allmächtige. Wir alle sind Sünder, Du aber bist der Vergeber der Sünden, der Barmherzige, der Mitleidvolle. O Herr! Sieh nicht auf unsere Fehler. Verfahre mit uns nach Deiner Gnade und Großmut. Groß ist die Zahl unserer Mängel, doch unendlich ist das Meer Deiner Vergebung. Schlimm ist unsere Schwäche, doch Deine Hilfe und Dein Beistand sind offensichtlich. Darum bestätige und festige uns. Mache uns fähig, zu vollbringen, was Deiner heiligen Schwelle würdig ist. Erleuchte unsere Herzen, verleihe uns scharfe Augen und Ohren. Erwecke die Toten und heile die Kranken. Verleihe den Armen Wohlstand, den Furchtsamen Frieden und Sicherheit. Nimm uns auf in Dein Reich und erleuchte uns mit dem Lichte der Führung. Du bist der Starke, der Allmächtige. Du bist der Freigebige. Du bist der Gnädige. Du bist der Gütige.
‘Abdu’l-Bahá

166 … Gewähre mir ein solches Maß Deiner Gnade …

166
O Herr! Gewähre mir ein solches Maß Deiner Gnade und liebenden Güte, Deiner Fürsorge und Deines Schutzes, Deiner Obhut und Freigebigkeit, dass das Ende meiner Tage ihren Anfang übertreffe und der Abschluss meines Lebens die Tore zu Deinen mannigfachen Segnungen öffne. Möge Deine liebevolle Güte und Freigebigkeit mich allzeit umgeben und Deine Vergebung und Barmherzigkeit mir mit jedem Atemzug gewährt werden, bis ich unter dem schützenden Schatten Deines erhobenen Banners schließlich in das Königreich des Allgepriesenen eingehen kann. Du bist der Wohltätige und der Liebende, und Du bist wahrlich der Herr der Gnade und der Huld.
‘Abdu’l-Bahá

Heilung

167 Dein Name ist meine Heilung, …

167
Dein Name ist meine Heilung, o mein Gott, Dein Gedenken meine Arznei, Deine Nähe meine Hoffnung und die Liebe zu Dir mein Gefährte. Dein Erbarmen ist meine Heilung und Hilfe in beiden Welten, in dieser und der künftigen. Du bist wahrlich der Allgütige, der Allwissende, der Allweise.
Bahá’u’lláh

168 O Gott, mein Gott! Ich bitte Dich bei dem Weltmeer …

168
O Gott, mein Gott! Ich bitte Dich bei dem Weltmeer Deiner Heilung, bei Deiner Gnade Sonnenglanz, bei Deinem Namen, durch den Du Deine Diener beherrschest, bei der durchdringenden Kraft Deines heiligsten Wortes, bei der Macht Deiner erhabensten Feder und bei Deinem Erbarmen, das der Schöpfung aller im Himmel und auf Erden voranging, reinige mich mit den Wassern Deiner Großmut von allen Leiden und Gebrechen, von aller Schwäche und Kraftlosigkeit.
Du siehst, o mein Herr, Deinen Bittsteller am Tore Deiner Großmut harren, Du siehst ihn, der seine Hoffnungen auf Dich setzt, an das Seil Deiner Großmut geklammert. Versage ihm nicht, ich flehe Dich an, was er vom Meere Deiner Gnade und der Sonne Deiner Güte erbittet.
Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt. Es ist kein Gott außer Dir, dem lmmervergebenden, dem Großmütigen.
Bahá’u’lláh

169 Ruhm sei Dir, o Herr mein Gott! Ich flehe Dich an …

169
Ruhm sei Dir, o Herr mein Gott! Ich flehe Dich an bei Deinem Namen, durch den Du die Banner Deiner Führung hisstest, den Strahlenglanz Deiner Gnade ausgossest und die Souveränität Deiner Herrschaft kundtatest, durch den die Lampe Deiner Namen in der Nische Deiner Eigenschaften erschien und Er, das Heiligtum Deiner Einheit, der Offenbarer der Loslösung, hervorleuchtete, durch Den die Wege Deiner Führung bekannt und die Pfade Deines Wohlgefallens vorgezeichnet sind; durch Den die Grundmauern des Irrtums erschüttert und die Zeichen der Gottlosigkeit getilgt wurden; durch Den die Quellen der Weisheit sprudelten und die himmlische Tafel herniederkam; durch Den Du Deine Diener bewahrtest und ihnen Deine Heilung gewährtest; durch Den Du Deinen Dienern Dein zärtliches Erbarmen erwiesest und Deinen Geschöpfen Deine Vergebung offenbartest – ich flehe Dich an: Nimm den in Deinen Schutz, der fest zu Dir hält und zu Dir zurückkehrt, der sich an Dein Erbarmen klammert und den Saum Deiner liebevollen Vorsehung ergreift. So sende denn Deine Heilung auf ihn nieder, lasse ihn genesen, schenke ihm Beständigkeit und Gelassenheit als Deiner Hoheit Gaben.
Du bist wahrlich der Heiler, der Erhalter, der Helfer, der Allmächtige, der Kraftvolle, der Allherrliche, der Allwissende.
Bahá’u’lláh

170 … Ich flehe Dich an bei Deinem Größten Namen, …

170
Gepriesen seiest Du, o Herr mein Gott! Ich flehe Dich an bei Deinem Größten Namen, mit dem Du Deine Diener aufrütteltest und Deine Städte erbautest, bei Deinen erhabensten Benennungen und Deinen erlauchtesten Eigenschaften, stehe Deinem Volke bei, dass es sich Deinen mannigfaltigen Gnadengaben zuwende und dem Heiligtum Deiner Weisheit sein Angesicht zukehre. Heile Du die Krankheiten, die die Seelen von allen Seiten befallen und sie davon abhalten, auf das Paradies zu schauen, das im Schutze Deines schattenspendenden Namens liegt, den Du zum König aller Namen bestimmt hast für alle, die im Himmel und auf Erden sind. Mächtig bist Du zu tun, was Du willst. In Deiner Hand liegt die Herrschaft über alle Namen. Es ist kein Gott außer Dir, dem Mächtigen, dem Weisen.
Ich bin nur ein armes Geschöpf, o mein Herr, und habe den Saum Deines Reichtums ergriffen. Ich bin schwer erkrankt und halte mich an das Seil Deiner Heilung. Erlöse mich von allem Übel, das mich umzingelt, reinige mich gründlich mit den Wassern Deiner Huld und Gnade, und kraft Deiner Vergebung und Großmut bekleide mich mit dem Gewande der Gesundheit. Lenke sodann meinen Blick fest auf Dich und mache mich aller Bindungen ledig außer der Deinen. Hilf mir zu tun, was Du begehrst, und zu erfüllen, was Dir wohlgefällt.
Du bist wahrlich der Herr über dieses und das zukünftige Leben. Du bist in Wahrheit der Immervergebende, der Allbarmherzige.
Bahá’u’lláh

171 Preis sei Dir, o Herr mein Gott! Ich bitte Dich bei Deinem Namen, …

171
Preis sei Dir, o Herr mein Gott! Ich bitte Dich bei Deinem Namen, durch den Er, Deine Schönheit, auf den Thron Deiner Sache gesetzt ist, bei Deinem Namen, durch den Du alles veränderst und alles versammelst, alles zur Rechenschaft ziehst und alles belohnst, alles bewahrst und alles erhältst – ich bitte Dich: Behüte Deine Dienerin, die sich in Deinen Schutz begibt und Zuflucht sucht bei Ihm, in Dem Du selbst offenbar bist, und die all ihr Vertrauen und ihre Zuversicht in Dich setzt.
Sie ist krank, o mein Gott, und tritt in den Schatten des Baumes Deiner Heilung; sie leidet und flieht in die Stadt Deines Schutzes; sie ist krank und sucht den Urquell Deiner Gnade; sie ist tief betrübt und eilt zum unerschöpflichen Born Deiner Ruhe; sie ist mit Sünden beladen und richtet ihren Blick zum Hofe Deiner Vergebung.
Bei Deiner Allmacht und Deiner Gnade, o mein Gott, mein Geliebter, kleide sie in das Gewand Deines Trostes und Deiner Heilung. Lass sie tief aus dem Kelche Deines Erbarmens und Deiner Gunst trinken. Beschütze sie vor Schmerz und Pein, Kummer, Leid und allem, was Dir zuwider sein könnte.
Du bist fürwahr unermesslich erhaben über alles außer Dir. Und Du bist wahrlich der Heiler, der Allgenügende, der Erhalter, der Immervergebende, der Allbarmherzige.
Bahá’u’lláh

172 … Dir habe ich mein Angesicht zugewandt und erflehe das, …

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Er ist Gott!
O Gott, mein Gott! Dir habe ich mein Angesicht zugewandt und erflehe das, was dem Meer Deiner Heilung entströmt. Steh mir gnädiglich bei, o Herr, Deinen Dienern zu dienen und ihre Heilung herbeizuführen. So Du mir hilfst, wird die Arznei, die ich verabreiche, ein Heilmittel für jedes Leiden, ein Trank lebensspendenden Wassers für jeden brennenden Durst und ein wohltuender Balsam für jedes sehnende Herz. So Du mir nicht hilfst, wird meine Arznei nichts als Leid verursachen und kaum eine Seele wird je bei mir Heilung finden.
O Gott, mein Gott! Steh mir bei mit Deiner Macht und hilf, mir die Kranken zu heilen. Du bist wahrlich der Heiler, der Genügende, Er, Der jeden Schmerz und jede Krankheit beseitigt, Er, Der über Alles gebietet.
‘Abdu’l-Bahá

Das lange Heilungsgebet

173 Er ist der Heiler, der Genügende, der Helfer, …

173
Er ist der Heiler, der Genügende, der Helfer, der Allvergebende, der Allbarmherzige.
Ich rufe Dich an, o Erhabener, o Getreuer, o Herrlicher! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Herrscher, o Erhebender, o Richter! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Unvergleichlicher, o Ewiger, o Einziger! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o höchst Gepriesener, o Heiliger, o Helfender! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Allwissender, o Allweiser, o Größter! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Gnädiger, o Erhabener, o Verordner! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Geliebter, o über alles Geschätzter, o Bezaubernder! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Mächtigster, o Erhaltender, o Starker! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Herrscher, o Selbstbestehender, o Allwissender! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Geist, o Licht, o Offenbarster! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Du, Dem alle sich ständig zuwenden, o Du, allen offenbar, o Du, allen verborgen! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Verborgener, o Siegreicher, o Schenkender! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Allmächtiger, o Beistand, o Verberger! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Gestalter, o Genüger, o Entwurzelnder! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Emporsteigender, o Versammler, o Erhebender! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Vollender, o Unbeschränkter, o Freigebiger! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Wohltätiger, o Verhindernder, o Schöpfer! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o höchst Erhabener, o Schönster, o Gabenreicher! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Gerechter, o Gnädiger, o Freigebiger! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o alles Bezwingender, o ewig Seiender, o Allwissender! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Herrlichster, o Altehrwürdiger der Tage, o Großmütiger! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Wohlbehüteter, o Herr der Freude, o Ersehnter! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Du, freundlich zu allen, o Du, barmherzig mit allen, o Wohlwollender! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Du Zuflucht aller, o Schutz für alle, o Allbewahrer! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Du Helfer aller, o Du von allen Angeflehter, o Belebender! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Entfaltender, o Zerstörender, o Du Gütigster! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Du meine Seele, o Du mein Geliebter, o Du mein Glaube! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Du Durstlöschender, o Erhabener Herr, o Du Kostbarster! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Größtes Gedenken, o Hehrster Name, o Altehrwürdiger Weg! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o höchst Gepriesener, o höchst Heiliger, o Geheiligter! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Loslösender, o Berater, o Retter! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Freund, o Arzt, o Du Fesselnder! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Herrlichkeit, o Schönheit, o Freigebiger! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Vertrautester, o innigst Geliebter, o Herr des Morgenlichtes! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Entflammender, o Erleuchtender, o Freudenbringer! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Herr der Großmut, o Mitleidvollster, o Barmherzigster! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Beständiger, o Lebenspender, o Ursprung allen Seins! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Du alles Durchdringender, o Allsehender Gott, o Herr der Rede! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Du – offenbar, doch verborgen, o Du – unsichtbar, doch bekannt, o Betrachter – von allen gesucht! Du der Genügende, Du der Heilende, Du der Beständige, o Du Beständiger!
Ich rufe Dich an, o Du, Der die Liebenden tötet, o Gott der Gnade für die Niederträchtigen!
O Genügender, ich rufe Dich an, o Genügender!
O Heiler, ich rufe Dich an, o Heiler!
O Bestehender, ich rufe Dich an, o Bestehender! Du ewig Beständiger, o Du Beständiger!
Heilig bist Du, o mein Gott! Ich flehe Dich an bei Deiner Großmut, die weit die Tore Deiner Gnadengaben auftut und den Tempel Deiner Heiligkeit über dem Throne der Ewigkeit errichtet, bei Deinem Erbarmen, durch das Du alle erschaffenen Dinge an die Tafel Deiner Gaben und Wohltaten ludest, und bei Deiner Gnade, durch die Du Antwort gabst in Dir selbst mit Deinem Worte ›Ja‹ um aller willen, die im Himmel und auf Erden sind, zur Stunde, da Deine Souveränität und Hoheit enthüllt ward, am Morgen, da die Macht Deiner Herrschaft offenbar ward. Und wieder flehe ich Dich an bei diesen schönsten Namen, bei diesen edelsten und höchsten Eigenschaften, bei Deinem höchst erhabenen Gedenken, bei Deiner reinen, unbefleckten Schönheit, bei Deinem verborgenen Licht im verborgensten Zelte, und bei Deinem Namen, der jeden Morgen und Abend in das Gewand des Leides gehüllt ist, beschütze den Träger dieser gesegneten Tafel und den, der sie spricht, und den, der ihr begegnet, und den, der an dem Haus vorübergeht, in dem sie aufbewahrt ist. So heile denn durch diese Tafel jeden Kranken, Leidenden und Bedürftigen von aller Trübsal und Pein, von allem Kummer und Elend. Lenke durch diese Tafel jeden, der auf die Pfade Deiner Führung und auf die Wege Deiner gnädigen Vergebung zu gelangen sucht.
Du bist wahrlich der Machtvolle, der Allgenügende, der Heilende, der Beschützer, der Gebende, der Mitleidvolle, der Großmütigste, der Allbarmherzigste.
Bahá’u’lláh

Heilung für Säuglinge

174 Du bist es, o mein Gott, Der durch Seine Namen die Kranken …

174
Du bist es, o mein Gott, Der durch Seine Namen die Kranken heilt und die Leidenden wiederherstellt, Der die Dürstenden tränkt und die Schmerzgequälten beruhigt, Der die Verirrten führt und die Erniedrigten erhöht, Der die Armen bereichert und die Unwissenden erleuchtet, Der die Mühseligen erheitert und die Beladenen erfreut, Der die Frierenden wärmt und die Unterdrückten aufrichtet. Durch Deinen Namen wurde alles Erschaffene aufgerüttelt, die Himmel wurden ausgebreitet, die Erde gegründet und die Wolken gebildet, auf die Erde herniederzuregnen. Dies ist wahrlich ein Zeichen Deiner Gnade für alle Deine Geschöpfe.
Darum flehe ich Dich an bei Deinem Namen, durch den Du Dein göttliches Wesen offenbartest und Deine Sache über alle Schöpfung erhobst, bei jedem Deiner erhabensten Titel und Deiner herrlichsten Eigenschaften, bei all Deinen Tugenden, derenthalben Dein alles überschreitendes, höchst erhabenes Wesen gepriesen wird: Sende heute Nacht aus den Wolken Deines Erbarmens die Regenschauer Deiner Heilung herab auf diesen Säugling, den Du im Reiche Deiner Schöpfung Deinem allherrlichsten Selbst verbunden hast. Kleide ihn alsdann, o mein Gott, durch Deine Gnade mit dem Gewande des Wohls und der Gesundheit und bewahre ihn, o mein Geliebter, vor jeder Heimsuchung und Krankheit und vor allem, was Dir zuwider ist. Deine Macht ist wahrlich allem gewachsen. Du bist wahrhaftig der Mächtigste, der Selbstbestehende. Auch sende ihm, o mein Gott, das Gute dieser und der zukünftigen Welt und das Gute vergangener und künftiger Geschlechter. Fürwahr, Deine Macht und Deine Weisheit sind dazu imstande.
Bahá’u’lláh

Morgen

175 In Deiner Obhut bin ich erwacht, …

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In Deiner Obhut bin ich erwacht, o mein Gott, und wer Deine Obhut sucht, dem steht es an, in Deinem schützenden Heiligtum und in Deiner festen Burg zu bleiben. Erhelle, o mein Herr, mit dem strahlenden Morgenglanz Deiner Offenbarung mein inneres Sein, so wie Du mein äußeres Sein mit dem Frühlicht Deiner Gunst erleuchtet hast.
Bahá’u’lláh

176 Durch Deine Gnade, o mein Gott, habe ich mich heute Morgen …

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Durch Deine Gnade, o mein Gott, habe ich mich heute Morgen erhoben, ganz im Vertrauen auf Dich habe ich mein Haus verlassen und mich Deiner Obhut anbefohlen. Sende nun aus dem Himmel Deines Erbarmens Deinen Segen auf mich nieder und lasse mich wohlbehalten wieder heimkehren, wie Du mich ausziehen ließest unter Deinem Schutz, Deiner unentwegt gedenkend.
Es ist kein Gott außer Dir, dem Einen, dem Unvergleichlichen, dem Allwissenden, dem Allweisen.
Bahá’u’lláh

177 O mein Gott und Meister! Ich bin Dein Diener und Deines Dieners …

177
O mein Gott und Meister! Ich bin Dein Diener und Deines Dieners Sohn. Zur Morgenstunde habe ich mich von meinem Lager erhoben, da die Sonne Deiner Einheit aus der Dämmerröte Deines Willens emporstieg und ihren Strahlenglanz über die Welt ergoss, wie es in den Büchern Deines Gebotes bestimmt ist.
Preis sei Dir, o mein Gott, dass wir zur Herrlichkeit des Lichtes Deiner Erkenntnis erwacht sind. So sende nun nieder auf uns, o mein Herr, was uns fähig macht, jeden außer Dir zu entbehren, und was uns von jeglicher Bindung außer der Deinen befreit. Bestimme dazu mir und allen, die mir lieb sind, für meine Verwandten, Männer wie Frauen, das Gute dieser und der zukünftigen Welt. Bewahre uns sodann durch Deine unfehlbare Hut, o Du Geliebter aller Schöpfung, Du Sehnsucht des ganzen Weltalls, vor denen, die Du zu Sprechern des bösen Einflüsterers gemacht hast, die da flüstern in der Menschen Brust. Du hast die Macht zu tun nach Deinem Wohlgefallen. Du bist fürwahr der Allmächtige, der Helfer in Gefahr, der Selbstbestehende.
Segne Ihn, o Herr mein Gott, Den Du über Deine vortrefflichsten Namen gesetzt hast, durch Den Du die Frommen von den Gottlosen scheidest, und hilf uns gnädig zu tun, was Du liebst und wünschest. Segne, o mein Gott, auch sie, die Deine Worte und Deine Buchstaben sind, und jene, die ihr Angesicht auf Dich richten, sich Deinem Antlitz zuwenden und Deinem Rufe lauschen.
Du bist fürwahr der Herr und König aller Menschen und über alle Dinge mächtig.
Bahá’u’lláh

178 Dich preise ich, o mein Gott, denn Du erwecktest mich aus …

178
Dich preise ich, o mein Gott, denn Du erwecktest mich aus dem Schlafe, Du ließest mich zurückkehren aus meinem Fernsein und wieder aufstehen aus meinem Schlummer. Beim Erwachen habe ich heute morgen mein Angesicht dem Sonnenglanz Deiner Offenbarung, der die Himmel Deiner Macht und Majestät erleuchtet, zugewandt. Ich bekenne mich zu Deinen Zeichen, ich glaube an Dein Buch und halte mich fest an Deinem Seile.
Ich bitte Dich bei der Macht Deines Willens und der bezwingenden Kraft Deines Ratschlusses: Mache, was Du mir im Schlafe offenbartest, zum sicheren Baugrund für die Wohnstätten Deiner Liebe in den Herzen Deiner Geliebten und zum vortrefflichsten Werkzeug für die Offenbarung der Zeichen Deiner Huld und Gnade.
Bestimme mir durch Deine erhabenste Feder, o mein Herr, was in dieser und in der zukünftigen Welt gut für mich ist. Ich bezeuge, dass Du aller Dinge Zügel fest im Griff hältst. Du änderst sie, wie es Dir gefällt. Es ist kein Gott außer Dir, dem Starken, dem Getreuen.
Du bist es, Der durch Seinen Befehl Erniedrigung in Herrlichkeit, Schwäche in Kraft, Ohnmacht in Macht, Furcht in Ruhe und Zweifel in Gewissheit wandelt. Es ist kein Gott außer Dir, dem Mächtigen, dem Wohltätigen.
Du enttäuschest keinen, der Dich sucht, und hältst keinen zurück, der nach Dir sich sehnt. So bestimme denn für mich, was dem Himmel Deiner Freigebigkeit und dem Meere Deiner Großmut entspricht. Du bist wahrlich der Allmächtige, der Allgewaltige.
Bahá’u’lláh

179 O Du Geliebter meines Herzens und meiner Seele!

179
O Du Geliebter meines Herzens und meiner Seele! Keine Zuflucht habe ich außer bei Dir. Wenn ich meine Stimme erhebe zur Zeit der Morgendämmerung, dann nur zu Deinem Gedenken und Lobpreis. Deine Liebe umschließt mich und Deine Gnade ist vollkommen. Du bist meine Hoffnung.
O Gott, verleihe mir immer wieder neues Leben und schenke mir stets den Odem des Heiligen Geistes, damit ich standhaft in Deiner Liebe bleibe, wahres Glück erfahre, das offenbare Licht wahrnehme und einen Zustand vollkommener Ruhe und Unterwerfung erreiche.
Wahrlich, Du bist der Geber, der Vergebende, der Mitfühlende.
‘Abdu’l-Bahá

Abend

180 O mein Gott, mein Meister, Du Ziel meiner Sehnsucht.

180
O mein Gott, mein Meister, Du Ziel meiner Sehnsucht. Dein Diener möchte schlafen im Schutze Deines Erbarmens und ruhen im Zelte Deiner Gnade. Er fleht um Deine sorgende Acht und Deinen Schutz.
Ich bitte Dich, o mein Herr, bei Deinem Auge, das nicht schläft: Behüte meine Augen, dass sie nichts schauen außer Dir. Schärfe alsdann ihren Blick, damit sie Deine Zeichen erkennen und den Horizont Deiner Offenbarung schauen. Du bist Der, vor Dessen Offenbarungen der Allmacht alle Macht in ihrem Wesenskern erbebt.
Es ist kein Gott außer Dir, dem Allmächtigen, dem Allbezwingenden, dem Unbedingten.
Bahá’u’lláh

181 Wie kann ich den Schlaf suchen, o Gott, …

181
Wie kann ich den Schlaf suchen, o Gott, mein Gott, da die Augen derer, die sich nach Dir sehnen, keine Ruhe finden, weil sie von Dir getrennt sind, und wie kann ich mich zur Ruhe niederlegen, da Schmerz die Seelen Deiner Geliebten erfüllt, weil sie Deiner Gegenwart so fern sind?
Ich habe, o mein Herr, meinen Geist und all mein Sein in die rechte Hand Deiner Macht und Deines Schutzes gegeben. Durch Deine Kraft lege ich mein Haupt auf mein Kissen nieder und erhebe es wieder nach Deinem Willen und Wohlgefallen. Du bist in Wahrheit der Erhalter, der Bewahrer, der Allmächtige, der Allmachtvolle.
Bei Deiner Macht! Ob schlafend oder wachend, erbitte ich nur, was Du wünschest. Ich bin Dein Diener und in Deiner Hand. Hilf mir gnädig zu tun, was die Düfte Deines Wohlgefallens verbreitet. Das ist wahrlich meine Hoffnung und die Hoffnung derer, die sich Deiner Nähe erfreuen. Gelobt seiest Du, o Herr der Welten!
Bahá’u’lláh

182 O Wahrheitssucher! Wenn du wünschest, dass Gott

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O Wahrheitssucher! Wenn du wünschest, dass Gott dein geistiges Auge öffne, so flehe zu Ihm und halte Zwiesprache um Mitternacht mit folgenden Worten:
O Herr, ich habe mein Angesicht Deinem Reich der Einheit zugewandt und lasse mich versinken im Meere Deiner Gnade. O Herr, erleuchte mein Auge mit Deinem Licht in dieser dunklen Nacht und beglücke mich mit dem Wein Deiner Liebe in dieser wunderbaren Zeit. O Herr, lasse mich Deinen Ruf hören und öffne vor meinem Angesicht die Tore Deines Himmels, damit ich das Licht Deiner Herrlichkeit schaue und hingezogen werde zu Deiner Schönheit.
Wahrlich, Du bist der Geber, der Großmütige, der Barmherzige, der Verzeihende.
Bahá’u’lláh

Familie

Für die Eltern

183 O Herr! In dieser größten Sendung nimmst Du …

183
O Herr! In dieser größten Sendung nimmst Du die Fürbitte der Kinder für ihre Eltern an. Dies ist eine der besonderen, unendlichen Gnadengaben dieser Sendung. Nimm deshalb, o Du gütiger Herr, die Bitte Deines Dieners an der Schwelle Deiner Einzigkeit an und lasse seinen Vater versinken im Meere Deiner Gnade. Denn dieser Sohn hat sich erhoben, Dir zu dienen, und müht sich unentwegt auf dem Pfade Deiner Liebe. Wahrlich, Du bist der Gebende, der Vergebende und der Gütige.
‘Abdu’l-Bahá

184 O Du vergebender Gott! Vergib die Sünden …

184
O Du vergebender Gott! Vergib die Sünden meiner liebenden Mutter, vergib ihre Schwächen, blicke auf sie mit Deiner gnädigen Vorsehung und befähige sie, Zugang zu Deinem Königreich zu erlangen.
O Gott! Von den frühesten Tagen meines Lebens an hat sie mich erzogen und versorgt, ich aber habe nichts getan, um ihr für ihre Mühsal und Arbeit etwas zurückzugeben. Belohne Du sie, indem Du ihr ewiges Leben gewährst und sie in Deinem Königreich erhöhst.
Wahrlich, Du bist der Vergebende, der Schenkende und der Gütige.
‘Abdu’l-Bahá

185 … Tauche Vater und Mutter dieses Dieners …

185
O Göttliche Vorsehung! Tauche Vater und Mutter dieses Dieners an Deiner Schwelle in das Meer Deiner Vergebung, und reinige und heilige sie von jeder Sünde und Verfehlung. Gewähre ihnen Deine Vergebung und Barmherzigkeit und verzeihe ihnen gnädiglich. Du bist wahrlich der Verzeihende, der Vergebende, der Verleiher überreicher Gnade. O Du vergebender Herr! Wir sind Sünder, doch unsere Hoffnungen richten sich auf das, was Du uns versprochen und zugesichert hast. Wir befinden uns im Dunkel des Irrtums, doch unser Angesicht ist stets dem Morgen Deiner reichen Gunst zugewandt. Verfahre mit uns, wie es Deiner Schwelle gebührt, und verleihe uns, was Deines Hofes würdig ist. Du bist der Vergebende, der Verzeihende, Der über jeden Mangel hinwegsieht.
‘Abdu’l-Bahá

Für den Ehemann

186 O Gott, mein Gott! Deine Magd ruft Dich an, …

186
O Gott, mein Gott! Deine Magd ruft Dich an, wendet vertrauensvoll ihr Angesicht Dir zu mit Bitten und Flehen: Ergieße über sie Deine himmlischen Gnadengaben, enthülle ihr Deine geistigen Geheimnisse und wirf auf sie das Licht Deiner Göttlichkeit.
O mein Herr! Mache die Augen meines Gemahls sehend, erfreue sein Herz mit dem Lichte Deiner Erkenntnis, ziehe sein Gemüt hin zu Deiner strahlenden Schönheit und erheitere seinen Geist mit der Enthüllung Deiner offenbaren Herrlichkeit.
O mein Herr! Nimm den Schleier von seinen Augen, lasse Deine reichen Gnadengaben auf ihn herabregnen, berausche ihn mit dem Wein Deiner Liebe, mache ihn zu einem Deiner Engel, die auf Erden wandeln, indes ihre Seelen sich in die höchsten Himmel aufschwingen. Mache ihn zu einer strahlenden Lampe, die inmitten Deines Volkes mit dem Lichte Deiner Weisheit scheint.
Wahrlich, Du bist der Kostbare, der Immergewährende, der Freigebige.
‘Abdu’l-Bahá

Männer

187 … Ermögliche diesen Männern, noch in diesem Jahr …

187
O Gott! Schenke Deine Gunst und verleihe Deinen Segen. Gewähre Deine Gnade und Deine Freigebigkeit. Ermögliche diesen Männern, noch in diesem Jahr zu sehen, wie sich ihre Hoffnungen erfüllen. Sende Deinen himmlischen Regen herab und spende Deine überreiche Fülle. Du bist der Machtvolle, der Gewaltige.
‘Abdu’l-Bahá

Frauen

188 O Herr! Hilf dieser Tochter des Königreichs, …

188
O Herr! Hilf dieser Tochter des Königreichs, dass sie in beiden Welten erhöht werde. Gib, dass sie sich von dieser sterblichen Welt des Staubes und von denen, die darauf ihre Hoffnungen setzen, abwende und befähige sie zu inniger Verbundenheit mit der Welt der Unsterblichkeit. Gib ihr himmlische Kraft und stärke sie durch den Odem des Heiligen Geistes, auf dass sie sich erhebe, Dir zu dienen.
Du bist der Mächtige.
‘Abdu’l-Bahá

189 … Steh mir bei in meiner Einsamkeit …

189
O mein Gott, mein Geliebter, mein Verlangen! Steh mir bei in meiner Einsamkeit und sei mit mir in meiner Verbannung. Nimm meinen Kummer hinweg und mache mich Deiner Schönheit ergeben. Löse mich von allem außer Dir. Lass mich angezogen sein von den Düften Deiner Heiligkeit. Lass mich in Deinem Reich mit denen vereint sein, die sich gelöst haben von allem außer Dir, die sich sehnen, an Deiner heiligen Schwelle zu dienen, und die in Deiner Sache an die Arbeit gehen. Befähige mich, eine Dienerin zu sein, die Dein Wohlgefallen erlangt hat. Wahrlich, Du bist der Gnädige, der Großmütige.
‘Abdu’l-Bahá

Kinderwunsch

190 Preis sei Dir, o mein Gott, dass Du durch Deine Erhabenste Feder …

190
Preis sei Dir, o mein Gott, dass Du durch Deine Erhabenste Feder gnädig meiner gedacht hast zu einer Zeit, da Du im Größten Gefängnis in Gefangenschaft gehalten wurdest wegen der Untaten der Feinde, die sich von Dir und Deinen strahlendsten Zeichen abgewandt hatten. O mein Herr! Dir habe ich mich zugewandt und mein Angesicht auf Deinen Horizont gerichtet. Ich flehe Dich an, bei dem Unrecht, das Er, der Tagesanbruch Deiner Zeichen und der Aufgangsort Deiner klaren Zeichen, erlitten hat, für mich zu verordnen, was mir in jeder Deiner Welten nützt. Wahrlich, Du kennst mich besser als ich selbst. Du bist der Allwissende, der Allunterrichtete.
Ferner bitte ich Dich, o Herr allen Seins und Besitzer alles Sichtbaren und Unsichtbaren, mir ein rechtschaffenes Kind zu schenken, das Deiner auf Deiner Erde gedenkt und Deinen Lobpreis in allen Deinen Reichen singt; dies, obwohl Du mich mit dieser Tafel so reich gemacht hast, dass ich auf einen Nachkommen, das heißt, auf jede Frucht, Spur und jedes Gedenken verzichten kann. Ich beende mein Flehen in diesem Augenblick mit den Worten eines Deiner Auserwählten: »O mein Herr, lass mich nicht kinderlos, auch wenn es keinen besseren Erben gibt als Dich.«Q5
Bahá’u’lláh

Für werdende Mütter

191 O Herr, mein Herr! Ich preise Dich und danke Dir für die …

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O Herr, mein Herr! Ich preise Dich und danke Dir für die Gunst, die Du Deiner schwachen Magd erwiesen hast, Deiner Dienerin, die Dich inständig anfleht und zu Dir betet. Denn Du hast sie auf Deinen Geraden Pfad geführt und sie zu Deinem leuchtenden Königreich geleitet, ließest sie auf Deinen erhabensten Ruf im Herzen der Welt lauschen und enthülltest vor ihr Deine Zeichen, die die Offenbarung Deiner höchsten Herrschaft über alle Dinge bezeugen.
O mein Herr! Was mein Schoß birgt, das weihe ich Dir. Gib, dass dieses Kind in Deinem Königreich gepriesen werde, durch Deine Gnade und Freigebigkeit gesegnet werde und in der Festung Deiner Erziehung wachse und sich entwickle. Wahrlich, Du bist der Großzügige, der Herr überreicher Gnade.
‘Abdu’l-Bahá

Zur Geburt

192 … Ich flehe Dich an bei diesem Namen, der ringsum von …

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Er ist der Immerwährende, der Allmächtige, der Allhöchste.
Ruhm sei Dir! Ich flehe Dich an bei diesem Namen, der ringsum von Trübsal umschlossen und allseits von Leid bedrängt ist, so dass Er niemanden findet, der Ihm auf Deiner Erde hilft oder Ihm in Deinem Reich beisteht, mache die Geburtswehen dieser Magd erträglich und stehe ihr bei, beende ihre Schmerzen und wandle sie in Erleichterung und Wohlbefinden. Du bist mächtig zu tun, was Du willst, und zu bestimmen, was Dir gefällt. Du bist wahrlich der Allmächtige, der Unvergleichliche, der Immervergebende, der Barmherzigste.
Bahá’u’lláh

193 … Dank sei Dir, dass Du mich auf Deinen Geraden Pfad …

193
O Gott, mein Gott! Dank sei Dir, dass Du mich auf Deinen Geraden Pfad geführt und mich befähigt hast, Dich zu erkennen und mich Dir zuzuwenden, und dass Du mir die Einheit Deines Wesens und die Heiligkeit Deines Seins offenbart hast. Ich flehe Dich an, bei denen, die der Tagesanbruch Deiner Sache, die Dämmerungsorte Deiner Gnade und die Schatzkammern Deines Wissens und Deiner Weisheit sind: Segne die Gabe, die Du mir durch Deine Güte und Gunst verliehen hast. Verordne für ihre Mutter und für mich und auch für sie selbst das Gute dieser und der nächsten Welt. Du bist wahrlich der Herr allen Seins, Du hörst und bist bereit zu antworten.A6
Bahá’u’lláh

Für die Kinder

194 Preis sei Dir, o Herr mein Gott! Gib gnädiglich, …

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Preis sei Dir, o Herr mein Gott! Gib gnädiglich, dass dieses Kind an der Brust Deines zarten Erbarmens und Deiner liebenden Vorsorge genährt und mit Deines himmlischen Baumes Früchten gespeist werde. Lass nicht zu, dass es anderer Obhut anvertraut werde als der Deinen, da Du es selbst durch die Kraft Deines erhabensten Willens und Deiner Macht erschaffen und ins Leben gerufen hast. Es ist kein Gott außer Dir, dem Allmächtigen, dem Allwissenden.
Gelobt seiest Du, o mein Meistgeliebter! Lass über dieses Kind den süßen Duft Deiner allüberragenden Großmut und den Wohlgeruch Deiner heiligen Gnadengaben wehen. Lass es dann Schutz suchen im Schatten Deines höchsterhabenen Namens, o Du, der Du das Reich der Namen und Eigenschaften im Griff hältst. Wahrlich, Du bist mächtig zu tun, was Du willst; Du bist fürwahr der Mächtige, der Erhabene, der Immervergebende, der Gnädige, der Großmütige, der Barmherzige.
Bahá’u’lláh

195 O Gott! Erziehe dieses Kind im Schoße Deiner Liebe …

195
O Gott! Erziehe dieses Kind im Schoße Deiner Liebe und gib ihm Milch aus der Brust Deiner Fügung. Pflege diese junge Pflanze im Rosengarten Deiner Liebe und lass sie wachsen durch die Regenschauer Deiner Freigebigkeit. Mache dieses Kind zu einem Kind des Königreiches und führe es in Dein himmlisches Reich. Du bist mächtig und gütig, und Du bist der Schenkende, der Großmütige, der Herr unermesslicher Gabenfülle.
‘Abdu’l-Bahá

196 O Gott! Erziehe diese Kinder. Sie sind die Pflanzen …

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O Gott! Erziehe diese Kinder. Sie sind die Pflanzen Deines Haines, die Blumen Deiner Aue, die Rosen Deines Gartens. Lass Deinen Regen auf sie niedergehen; lass die Sonne der Wirklichkeit Deine Liebe auf sie scheinen. Lass Deinen Windhauch sie erfrischen, damit sie erzogen werden, wachsen, gedeihen und sich in strahlender Schönheit entfalten. Du bist der Schenkende. Du bist der Mitleidvolle.
‘Abdu’l-Bahá

197 O Du unvergleichlicher Herr! Gib diesem Säugling …

197
O Du unvergleichlicher Herr! Gib diesem Säugling Nahrung aus der Brust Deiner Gnade. Behüte ihn in der Wiege Deines sicheren Schutzes und lass ihn in den Armen Deiner zärtlichen Zuneigung gedeihen.
‘Abdu’l-Bahá

198 O Du gütiger Herr! Diese lieblichen Kinder sind …

198
O Du gütiger Herr! Diese lieblichen Kinder sind das Werk Deiner machtvollen Hand, die wundersamen Zeichen Deiner Größe. O Gott! Behüte diese Kinder, hilf ihnen gnädiglich, dass sie erzogen und fähig werden, der Menschheit zu dienen. O Gott! Diese Kinder sind Perlen, lass sie heranwachsen in der Muschel Deiner Güte.
Du bist der Großmütige, der Allliebende.
‘Abdu’l-Bahá

199 O Herr! Lass diese Kinder zu prachtvollen Pflanzen …

199
O Herr! Lass diese Kinder zu prachtvollen Pflanzen werden. Lass sie wachsen und gedeihen im Garten Deines Bundes. Verleihe ihnen Frische und Schönheit durch die Wasser aus den Wolken des Reiches Abhá.
O Du gütiger Herr! Ich bin ein kleines Kind, nimm mich auf in Dein Reich und erhebe mich. Ich bin irdisch, mache Du mich himmlisch. Ich bin von der Welt hienieden, lass mich zum Reiche droben gehören. Ich bin betrübt, lass mich strahlen. Ich bin weltlich, mache mich geistig und gib, dass ich Deine unendlichen Gnadengaben offenbare.
Du bist der Gewaltige, der Allliebende.
‘Abdu’l-Bahá

200 O Du unvergleichlicher Herr! Sei Du diesem armen Kinde …

200
O Du unvergleichlicher Herr! Sei Du diesem armen Kinde ein Schutz, sei dieser irrenden, unglücklichen Seele ein gütig vergebender Herr und Meister. O Herr! Sind wir auch nur wertloses Gestrüpp, gehören wir doch zu Deinem Rosengarten. Sind wir auch blatt- und blütenlose Schösslinge, so sind wir doch Teil Deines Obstgartens. So nähre diese Pflanze durch die Regenschauer Deines zarten Erbarmens, und erquicke und erfrische diesen Schössling durch den Lebenshauch Deiner geistigen Frühlingszeit. Lass ihn achtsam, verständig und edel werden, lass ihn ewiges Leben erlangen und für immer in Deinem Königreich wohnen.
‘Abdu’l-Bahá

201 … Dies ist eine Hyazinthe, die im Garten Deines Wohlgefallens …

201
Er ist der Herrlichste!
O mein barmherziger Herr! Dies ist eine Hyazinthe, die im Garten Deines Wohlgefallens gewachsen ist und ein Zweig, der im Obstgarten wahrer Erkenntnis erschienen ist. Gib, o Herr der Freigebigkeit, dass er zu allen Zeiten durch Deine belebenden Brisen erfrischt werde und lass ihn, o gütiger Herr, durch die Regenschauer aus den Wolken Deiner Gunst frisch und grün werden und erblühen!
Wahrlich, Du bist der Allherrliche.
‘Abdu’l-Bahá

202 … Lass diese Pflänzchen, die am Wasserlauf Deiner Führung …

202
Er ist Gott!
O Du reiner Gott! Lass diese Pflänzchen, die am Wasserlauf Deiner Führung gekeimt sind, durch die Regenschauer aus den Wolken Deiner liebevollen Barmherzigkeit frisch und grün werden; gib, dass sie von den sanften Winden bewegt werden, die von den Wiesen Deiner Einheit wehen, und belebe sie, wie es Dir gefällt, durch die Strahlen der Sonne der Wirklichkeit, damit sie stets wachsen und gedeihen und mit Blüten und Früchten gesegnet sind.
O Herr, Gott! Verleihe ihnen allen Verständnis, gib ihnen Kraft und Stärke und mache sie zum Spiegel für Deine göttliche Hilfe und Bestätigung, damit sie sich unter den Menschen auszeichnen.
Du bist der Kraftvolle und der Machtvolle.
‘Abdu’l-Bahá

203 O Herr! Hüte die Kinder, die an Deinem Tag geboren …

203
O Herr! Hüte die Kinder, die an Deinem Tag geboren werden, die an der Brust Deiner Liebe und Gnade genährt und aufgezogen werden.
O Herr, sie sind wahrlich junge Zweige, die in den Gärten Deiner Erkenntnis wachsen. Sie sind Äste, die in den Hainen Deiner Gunst aufblühen. Gewähre ihnen einen Anteil an Deinen großzügigen Geschenken, lass sie durch den Regen aus den Wolken Deiner Gaben blühen und gedeihen.
Du bist wahrlich der Großzügige, der Gütige, der Mitfühlende!
‘Abdu’l-Bahá

204 … Preis sei Dir, dass Du diese kleinen Kinder den …

204
O Gott, der Barmherzige! O Herr der Heerscharen! Preis sei Dir, dass Du diese kleinen Kinder den Herangewachsenen vorgezogen und ihnen Deine besonderen Gunstbezeigungen erwiesen hast. Du hast sie geleitet. Du warst gütig zu ihnen. Du hast ihnen Erleuchtung und Geistigkeit verliehen. Gewähre uns Deine Bestätigung, damit wir, wenn wir groß werden, Deinem Königreich dienen, wiederum andere erziehen, wie leuchtende Kerzen brennen und wie glänzende Sterne strahlen. Du bist der Geber, der Schenkende, der Mitfühlende.
‘Abdu’l-Bahá

Kinder

205 … Ich danke Dir, dass Du mich in Deinen Tagen …

205
Verherrlicht bist Du, o Herr mein Gott! Ich danke Dir, dass Du mich in Deinen Tagen ins Leben gerufen und mich mit Deiner Liebe und Deiner Erkenntnis erfüllt hast. Bei Deinem Namen, der die kostbaren Perlen Deiner Weisheit und Deines Wortes aus den Schatzkammern der Herzen Deiner Diener hervorbringt, die Dir nahe sind, und durch den die Sonne Deines Namens, der Mitleidvolle, ihren Glanz auf alle im Himmel und auf Erden ergießt, bitte ich Dich: Versorge mich durch Deine Gnade und Großmut mit Deinen wundersamen, verborgenen Gaben.
Dies sind die ersten Tage meines Lebens, o mein Gott, die Du mit Deinen Tagen verbunden hast. Da Du mir so große Ehre erweisest, verweigere mir nicht, was Du Deinen Auserwählten bestimmt hast.
Ich bin nur ein winziges Samenkorn, o mein Gott, das Du in Deiner Liebe Grund sätest und aufsprießen ließest durch die Hand Deiner Großmut. Dieser Same sehnt sich im innersten Wesen nach den Wassern Deines Erbarmens, dem Lebensquell Deiner Gnade. Aus dem Himmel Deiner Güte sende herab, was ihn unter Deinem Schatten, im Bereich Deines Hofes gedeihen lässt. Du bist es, Der die Herzen aller, die Dich erkennen, aus Deinem überreichen Strom, dem Quell Deines Lebenswassers tränkt.
Preis sei Gott, dem Herrn aller Welten.
Bahá’u’lláh

206 O Gott! Führe mich, …

206
O Gott, führe mich, beschütze mich, mache mich zu einer leuchtenden Lampe und zu einem strahlenden Stern. Du bist der Mächtige und der Kraftvolle..
‘Abdu’l-Bahá

207 O mein Herr! O mein Herr! Ich bin ein Kind in zartem Alter.

207
O mein Herr! O mein Herr!
Ich bin ein Kind in zartem Alter. Nähre mich an der Brust Deines Erbarmens, ziehe mich auf am Herzen Deiner Liebe, unterweise mich in der Schule Deiner Führung und lasse mich gedeihen im Schatten Deiner Großmut. Erlöse mich aus dem Dunkel und mache mich zu einem strahlenden Licht; befreie mich von Trübsal und mache mich zu einer Blume des Rosengartens. Mache mich zum Diener an Deiner Schwelle und verleihe mir die Wesensart der Rechtschaffenen. Mache mich zum Wohltäter der Menschheit und schmücke mein Haupt mit der Krone ewigen Lebens.
Wahrlich, Du bist der Starke, der Mächtige, der Sehende, der Hörende.
‘Abdu’l-Bahá

208 siehe Nr 213 …

209 O Herr! Pflanze diesen zarten Sämling in den Garten …

209
O Herr!
Pflanze diesen zarten Sämling in den Garten Deiner mannigfaltigen Gaben, wässere ihn aus dem Brunnquell Deiner liebevollen Güte und gewähre, dass er durch die Ausgießungen Deiner Gnade und Gunst zu einer prächtigen Pflanze heranwachse.
Du bist der Machtvolle, der Gewaltige.
‘Abdu’l-Bahá

210 … Wir sind arme Kinder, bedürftig und unbedeutend.

210
Er ist Gott!
O Du gütiger Herr! Wir sind arme Kinder, bedürftig und unbedeutend. Dennoch sind wir Pflanzen, die an Deinem himmlischen Bachlauf sprießen und Schösslinge, die in Deinem göttlichen Frühling aufblühen. Mache uns frisch und grün durch die Regenschauer Deiner Barmherzigkeit. Hilf uns, durch die Strahlen der Sonne Deiner guten Gaben zu wachsen und zu gedeihen, und erfrische uns mit der belebenden Brise, die von den Auen der Wahrheit weht. Gib, dass wir im Obstgarten Deiner Erkenntnis zu prächtigen, früchtebeladenen Bäumen werden, zu funkelnden Sternen, die über dem Horizont ewigen Glücks scheinen, zu strahlenden Leuchten, die Licht auf die gesamte Menschheit werfen.
O Herr! Sollte uns Deine zärtliche Fürsorge gewährt werden, so würde jeder Einzelne von uns einem Adler gleich zum Gipfel der Erkenntnis aufsteigen, aber blieben wir auf uns allein gestellt, so würden wir verzehrt werden und Verlust und Enttäuschung wäre unser Los. Was auch immer wir sind, von Dir kommen wir und an Deiner Schwelle nehmen wir Zuflucht.
Du bist der Schenkende, der Freigebige, der Allliebende.
‘Abdu’l-Bahá

211 Verleihe mir ein reines Herz, einer Perle gleich.

211
Er ist Gott!
O Gott, mein Gott! Verleihe mir ein reines Herz, einer Perle gleich.
‘Abdu’l-Bahá

212 … Wir sind Kinder, die die Milch göttlicher Erkenntnis …

212
Er ist Gott!
O Gott, mein Gott! Wir sind Kinder, die die Milch göttlicher Erkenntnis aus der Brust Deiner Liebe gesaugt haben und im zarten Alter in Dein Königreich aufgenommen wurden. So flehen wir Dich an bei Tag und bei Nacht: O Herr! Mache unsere Schritte fest in Deinem Glauben, behüte uns in der Festung Deines Schutzes, nähre uns von Deiner himmlischen Tafel, befähige uns, Zeichen göttlicher Führung und Leuchten aufrechten Verhaltens zu werden und hilf uns durch die Kraft der Engel Deines Reiches, o Du Herr der Herrlichkeit und Majestät!
Wahrlich, Du bist der Schenkende, der Barmherzige, der Mitfühlende.
‘Abdu’l-Bahá

213 … Ich bin ein kleines Kind; gib, dass ich nur die Brust …

213
O Du reiner Gott! Ich bin ein kleines Kind; gib, dass ich nur die Brust Deiner liebenden Güte schätze, stille mich mit dem Honig und der Milch Deiner Liebe, im Schoße Deiner Erkenntnis lass mich heranwachsen und verleihe mir Adel und Weisheit, auch wenn ich noch ein Kind bin.
O Du Selbstgenügender Gott! Mache mich zu einem Vertrauten des Königreichs des Unsichtbaren.
Wahrlich, Du bist der Mächtige, der Gewaltige.
‘Abdu’l-Bahá

Jugendliche

214 O Herr! Lass diesen jungen Menschen strahlen, …

214
O Herr! Lass diesen jungen Menschen strahlen, erweise diesem armen Geschöpf Deine Freigebigkeit. Schenke ihm Wissen, gewähre ihm jeden Morgen neue Kraft und behüte ihn unter dem Obdach Deines Schutzes, dass er frei von Irrtum werde, sich dem Dienste Deiner Sache hingebe, die Widerspenstigen leite, die Unglücklichen führe, die Gefangenen befreie und die Achtlosen erwecke, so dass alle durch Dein Gedenken und Deinen Lobpreis gesegnet sind. Du bist der Mächtige, der Kraftvolle.
‘Abdu’l-Bahá

215 O Du gütiger Herr! Vom Horizont der Loslösung …

215
O Du gütiger Herr! Vom Horizont der Loslösung hast Du Menschen in Erscheinung treten lassen, die wie der helle Mond das Reich von Herz und Seele erleuchten, und die befreit von den Merkmalen des irdischen Daseins in das Reich der Unsterblichkeit eilen. Immer wieder hast Du den Garten ihrer Herzen mit einem Tropfen aus dem Ozean Deiner liebevollen Güte benetzt, bis sie unvergleichliche Frische und Schönheit erlangten. Der heilige Odem Deiner göttlichen Einheit verbreitete sich überall, verströmte seinen lieblichen Duft über die ganze Welt und erfüllte alle Länder der Erde mit Wohlgeruch.
So erwecke, o Geist der Reinheit, Menschen, die wie jene geheiligten Wesen frei und rein werden, die Welt des Seins mit einem neuen Gewande und einem wundersamen Kleide schmücken, niemanden suchen als Dich, keinen Pfad beschreiten als den Pfad Deines Wohlgefallens und von nichts anderem sprechen als von den Mysterien Deiner Sache.
O Du gütiger Herr! Lass diesen jungen Menschen erlangen, was die tiefste Sehnsucht der Heiligen ist. Verleihe ihm Flügel Deiner stärkenden Gnade – Flügel der Loslösung und des göttlichen Beistandes – damit er sich aufschwinge in die Sphären Deines zarten Erbarmens, an Deinen himmlischen Gaben teilhabe, ein Zeichen göttlicher Führung und ein Banner der himmlischen Heerscharen werde. Du bist der Mächtige, der Kraftvolle, der Sehende, der Hörende.
‘Abdu’l-Bahá

216 O Du gütiger Herr! Verleihe gnädiglich jedem dieser …

216
O Du gütiger Herr! Verleihe gnädiglich jedem dieser jungen Vögel himmlische Flügel und gib ihnen die geistige Kraft, den unendlichen Raum zu durchfliegen und sich in die Höhen des Reiches Abhá aufzuschwingen.
O Herr! Stärke diese zerbrechlichen Setzlinge, damit jeder von ihnen zu einem fruchttragenden Baum heranwachse, grüne und blühe. Mache diese Seelen siegreich durch die Macht Deiner himmlischen Heerscharen, damit sie fähig werden, die Kräfte des Irrtums und der Unwissenheit zu zermalmen und das Banner der Freundschaft und Führung unter den Menschen zu entfalten, damit sie wie der belebende Frühlingswind die Bäume der Menschenseelen erfrischen und beleben und den Frühlingsschauern gleich die Wiesen dieser Gegend grün und fruchtbar machen. Du bist der Mächtige und der Kraftvolle. Du bist der Schenkende und der Allliebende.
‘Abdu’l-Bahá

217 … Du hast diesen kostbaren Setzling …

217
Lob und Ehre sei Dir, O Herr mein Gott! Du hast diesen kostbaren Setzling in die Auen Deiner Liebe gepflanzt und mit der Hand Deiner Herrschaft genährt. Du hast ihn mit den Wassern aus dem Quell des ewigen Lebens gegossen, der dem Garten Deiner Einheit entspringt, und aus den Wolken Deiner liebevollen Barmherzigkeit hast Du Deine Gunst auf ihn herabregnen lassen. Unter dem Schutz Deiner Segnungen, die sich im Tagesanbruch Deines göttlichen Wesens offenbaren, ist er nun gewachsen und gereift. Blätter und Blüten sind ausgetrieben und durch die Fügung Deiner wundersamen Gnadengaben ist er nun reich an Früchten und wiegt sich im duftenden Windhauch, der von Deiner liebevollen Güte ausgeht.
O Herr! Lass diesen Setzling ergrünen und in Frische erblühen durch die Ausgießungen Deiner besonderen Gnade und Gunst, die in Deinem ewigen Königreich die Tabernakel der Heiligkeit bekleiden und auf dem Schauplatz der Wiedervereinigung das Wesen der Einheit schmücken.
O Herr! Stehe ihm bei durch Deine stärkende Gnade, die aus Deinem unsichtbaren Königreich hervorgeht. Hilf ihm mit den Heerscharen, die den Augen Deiner Diener verborgen sind und gewähre ihm standhaft in Deiner Gegenwart zu sein. Löse seine Zunge zu Deiner Erwähnung und erquicke sein Herz, Dein Lob zu preisen. Erleuchte sein Angesicht in Deinem Königreich, lass ihn im Reiche der Höhe gedeihen und bestätige ihn gnädig, Deiner Sache zu dienen.
Du bist der Allmächtige, der Allherrliche, der Allgewaltige.
‘Abdu’l-Bahá

218 O Herr wundersamer Gnade! Lass neue Segnungen …

218
O Herr wundersamer Gnade!
Lass neue Segnungen auf uns herniederkommen. Erquicke uns mit der Frische des Frühlings. Wir sind Sprösslinge, gepflanzt von der Hand Deiner Güte, geformt aus dem Lehm und Wasser Deiner zärtlichen Zuneigung. Es dürstet uns nach dem Lebenswasser Deiner Gunst und wir sind angewiesen auf die Ausgießungen der Wolken Deiner Freigebigkeit. Überlasse diesen Hain unserer Hoffnungen nicht sich selbst, noch versage ihm die Schauer Deiner liebevollen Güte. Gewähre, dass aus den Wolken Deiner Barmherzigkeit reichlich Regen fällt, damit die Bäume unseres Lebens Frucht tragen und sich unser größter Herzenswunsch erfülle.
‘Abdu’l-Bahá

219 O Du gütiger Herr! Gib, dass diese Bäume der Schmuck …

219
O Du gütiger Herr!
Gib, dass diese Bäume der Schmuck des Abhá-Paradieses werden. Lass sie durch Deine himmlische Gunst wachsen. Gib, dass sie frisch und grün werden und besprenkele sie mit himmlischen Tautropfen. Kleide sie in Gewänder von strahlender Schönheit und kröne ihre Häupter mit prachtvollen Blüten. Schmücke sie mit köstlichen Früchten und umgib sie mit Deinen lieblichen Düften.
Du bist der Geber, der Allliebende, der Strahlendste, der Prachtvollste.
‘Abdu’l-Bahá

Für die Verstorbenen

220 Gib, o mein Herr, dass die zu Dir Emporgestiegenen …

220
Gib, o mein Herr, dass die zu Dir Emporgestiegenen Zuflucht finden bei Ihm, dem erhabensten Gefährten, und im Schatten des Tabernakels Deiner Erhabenheit und des Heiligtums Deiner Herrlichkeit wohnen. Benetze sie, o mein Herr, aus dem Meere Deiner Vergebung mit dem, was sie würdig macht, in Deinem erhabensten Reich und Deinem allhöchsten Hoheitsgebiet zu weilen, solange Deine unumschränkte Herrschaft währt. Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt.
Bahá’u’lláh

221 O Gott, mein Gott! Du hast mir ein Pfand anvertraut, …

221
Sprich: O Gott, mein Gott! Du hast mir ein Pfand anvertraut, und nach Deines Willens Wohlgefallen hast Du es nun zu Dir zurückgerufen. Es steht mir, Deiner Magd, nicht zu, zu fragen, weshalb mich solches traf oder wozu es geschah, denn Du wirst verherrlicht in all Deinen Werken, und Dir muss gehorcht werden in Deinem Ratschluss. Deine Magd, o mein Herr, hat ihre Hoffnungen auf Deine Gnade und Großmut gesetzt. Lass sie erreichen, was sie Dir nahebringt, und was ihr in allen Deinen Welten zuträglich ist. Du bist der Vergebende, der Allgütige. Es ist kein Gott außer Dir, dem Verordner, dem Altehrwürdigen der Tage.
Bahá’u’lláh

222 Preis sei Dir, o Herr mein Gott! Erniedrige ihn nicht, …

222
Preis sei Dir, o Herr mein Gott! Erniedrige ihn nicht, den Du kraft Deiner unvergänglichen Herrschaft erhobest, und weise ihn nicht zurück, den Du das Tabernakel Deiner Ewigkeit betreten ließest. Willst Du, o mein Gott, ihn verwerfen, den Du in den Schutz Deiner Herrschaft aufgenommen, und willst Du, o mein Verlangen, ihn von Dir weisen, der bei Dir Zuflucht suchte? Kannst Du erniedrigen, den Du aufgerichtet, oder vergessen, dem Du die Fähigkeit verliehest, Deiner zu gedenken?
Verherrlicht, unermesslich verherrlicht bist Du! Seit aller Ewigkeit bist Du der König der ganzen Schöpfung und ihr Urheber, und immerdar wirst Du Herr und Gebieter alles Erschaffenen sein. Verherrlicht bist Du, o mein Gott! Wärest Du Deinen Dienern nicht länger gnädig, wer sollte ihnen dann Gnade erweisen? Und wenn Du Deinen Geliebten die Hilfe versagst, wer könnte ihnen dann beistehen?
Verherrlicht, unermesslich verherrlicht bist Du! Du wirst angebetet in Deiner Wahrheit, und Dich, wahrlich, verehren wir alle. Du bist offenbar in Deiner Gerechtigkeit, und für Dich, fürwahr, legen wir alle Zeugnis ab. Du wirst wahrhaftig geliebt in Deiner Gnade. Es ist kein Gott außer Dir, dem Helfer in Gefahr, dem Selbstbestehenden.
Bahá’u’lláh

223 Er ist Gott, erhaben ist Er, der Herr der Güte und Großmut!

223
Er ist Gott, erhaben ist Er, der Herr der Güte und Großmut!
Ruhm sei Dir, o mein Gott, allmächtiger Herr! Ich bezeuge Deine Allmacht und Deine Gewalt, Deine Herrschaft und Deine Güte, Deine Gnade und Deine Stärke, die Einzigkeit Deines Seins und die Einheit Deines Wesens, Deine Heiligkeit und Erhabenheit über die Welt des Seins und alles, was darinnen ist.
O mein Gott! Du siehst mich losgelöst von allem außer Dir, an Dich mich haltend und dem Meere Deiner Großmut zugewandt, dem Himmel Deiner Gunst, der Sonne Deiner Gnade.
Herr! Ich bezeuge, dass Du in Deinen Diener Dein Vertrauen gesetzt hast, und das ist der Geist, in dem Du der Welt das Leben gabst.
Ich bitte Dich bei dem Sonnenglanz Deiner Offenbarung, nimm voll Erbarmen von ihm an, was er in Deinen Tagen vollbrachte. Gewähre alsdann, dass er mit der Herrlichkeit Deines Wohlgefallens belehnt und mit Deiner Annahme geschmückt werde.
O mein Herr! Ich selbst und alle erschaffenen Dinge bezeugen Deine Macht, und ich bitte Dich, weise diese Seele nicht von Dir, die zu Dir emporgestiegen ist, zu Deiner himmlischen Stätte, Deinem erhabenen Paradies und zum Zufluchtsort Deiner Nähe, o Du, der Du der Herr aller Menschen bist!
Gewähre alsdann, o mein Gott, dass Dein Diener mit Deinen Erwählten, Deinen Heiligen und Deinen Boten verkehren darf in himmlischen Gefilden, wie sie weder die Feder beschreiben noch die Zunge schildern kann.
O mein Herr, der Arme ist wahrlich zum Königreich Deines Reichtums geeilt, der Fremdling zu seiner Wohnstatt an Deinem Hofe, der Verdurstende zum himmlischen Strom Deiner Großmut. Versage ihm nicht, o Herr, sein Teil am Festmahl Deiner Gnade und an der Gunst Deiner Freigebigkeit. Du bist in Wahrheit der Allmächtige, der Gnädige, der Allgütige!
O mein Gott! Dein Unterpfand wurde Dir zurückgegeben. Es entspricht Deiner Gnade und Deiner Großmut, die Deine Herrschaft auf Erden und im Himmel umfangen, dass Du dem, den Du nun aufgenommen, Deine Gaben und Geschenke und die Früchte vom Baume Deiner Gnade gewährst! Mächtig bist Du zu tun, was Du willst. Es ist kein Gott außer Dir, dem Gnädigen, dem Freigebigsten, dem Erbarmer, dem Wohltäter, dem Verzeihenden, dem Kostbaren, dem Allwissenden.
Ich bezeuge, o mein Herr: Du hast den Menschen zur Pflicht gemacht, ihren Gast zu ehren, und der zu Dir emporgestiegen ist, gelangte wahrlich in Deine Gegenwart. Verfahre nun mit ihm nach Deiner Gnade und Großmut! Bei Deiner Herrlichkeit! Ich weiß gewiss, dass Du selbst nicht versagen wirst, was Du Deinen Dienern befohlen hast, und dass Du den nicht ausschließest, der sich an das Seil Deiner Großmut klammert und zu Deines Reichtums Morgenröte aufgestiegen ist.
Es ist kein Gott außer Dir, dem Einen, dem Einzigen, dem Mächtigen, dem Allwissenden, dem Freigebigen.
Bahá’u’lláh

224 … Preis sei Dir, dass Du dieses Licht im Glas …

224
Er ist Gott!
O unvergleichlicher Herr! Preis sei Dir, dass Du dieses Licht im Glas der Himmlischen Heerschar entzündet hast und diesen Vogel der Treue zum Nest des Abhá-Königreichs geführt hast. Du hast diesen kostbaren Fluss mit dem mächtigen Meer verbunden, Du hast diesen sich ausbreitenden Lichtstrahl zur Sonne der Wahrheit zurückgesandt. Du hast diesen in Abgeschiedenheit Gefangenen in den Garten der Wiedervereinigung aufgenommen und ihn, der sich danach sehnte, Dein Antlitz zu schauen, zu Dir an Deinen lichterfüllten Ort geführt.
Du bist der Herr zärtlicher Liebe, Du bist das höchste Ziel des sehnenden Herzens, Du bist der kostbarste Wunsch der Seele des Märtyrers.
‘Abdu’l-Bahá

225 O mein Gott! Du Vergeber der Sünden, …

225
O mein Gott! Du Vergeber der Sünden, Verleiher der Gaben, Verbanner der Not!
Wahrlich, ich flehe Dich an, vergib die Sünden derer, die das irdische Gewand abgelegt haben und zur geistigen Welt aufgestiegen sind.
O mein Herr! Mache sie rein von Fehlern, vertreibe ihre Sorgen und wandle ihre Finsternis in Licht. Lass sie eintreten in den Garten der Glückseligkeit, wasche sie mit dem reinsten Wasser und gib, dass sie Deine Herrlichkeit auf dem erhabensten Berge schauen.
‘Abdu’l-Bahá

226 … Wahrlich, Dein Diener, der demütig vor der Majestät …

226
O mein Gott! O mein Gott! Wahrlich, Dein Diener, der demütig vor der Majestät Deiner höchsten, göttlichen Gewalt und bescheiden am Tor Deiner Einzigartigkeit steht, hat an Dich und Deine Verse geglaubt. Er hat für Dein Wort gezeugt und war entflammt vom Feuer Deiner Liebe. Tief war er in das Meer Deiner Erkenntnis eingetaucht und angezogen von Deinem Windhauch. Auf Dich hat er sich verlassen, Dir sein Angesicht zugewandt und Dir seine Gebete dargebracht, Deiner Vergebung und Verzeihung gewiss. Nun hat er dieses vergängliche Leben verlassen und sich emporgeschwungen ins Reich der Unsterblichkeit, voll Sehnsucht nach der Gnade, Dir zu begegnen.
O Herr, verherrliche seine Stufe, herberge ihn unter dem Thronzelt Deines höchsten Erbarmens, gewähre ihm Einlass in Dein herrliches Paradies und lass ihn immerdar leben in Deinem erhabenen Rosengarten, eingetaucht in die Welt der Mysterien wie in ein Lichtermeer.
Wahrlich, Du bist der Freigebige, der Gewaltige, der Vergebende und der Schenkende.
‘Abdu’l-Bahá

227 … Eine edle Seele ist in das göttliche Reich …

227
O Du Versorger, o Du Vergeber! Eine edle Seele ist in das göttliche Reich der Wirklichkeit aufgestiegen und aus der sterblichen Welt des Staubes in das Reich der ewigen Herrlichkeit geeilt. Erhöhe den Rang dieses unlängst erschienenen Gastes und kleide diesen bewährten Diener in ein neues wundersames Gewand.
O Du unvergleichlicher Herr! Gewähre Deine Vergebung und zärtliche Fürsorge, damit diese Seele Zugang erlange zu den Stätten Deiner Geheimnisse und ein vertrauter Gefährte in der strahlenden Versammlung werden möge. Du bist der Geber, der Schenkende, der Liebende. Du bist der Vergebende, der Zärtliche, der Mächtigste.
‘Abdu’l-Bahá

228 O Du vergebender Herr! Diese Diener waren edle Seelen.

228
Er ist Gott!
O Du vergebender Herr! Diese Diener waren edle Seelen. Das Licht Deiner Führung verlieh diesen strahlenden Herzen Licht und Glanz. Aus einem randvollen Kelch tranken sie vom Wein Deiner Liebe und lauschten den ewigen Geheimnissen, die durch die Melodien Deiner Erkenntnis vermittelt wurden. Sie banden ihre Herzen an Dich, befreiten sich aus den Schlingen der Entfremdung und hielten an Deiner Einheit fest. Mache diese kostbaren Seelen zu Gefährten der Himmelsbewohner, und nimm sie auf in den Kreis Deiner Auserwählten. Mache sie vertraut mit Deinen Geheimnissen an den Rückzugsorten des Reiches der Höhe und tauche sie ein in ein Meer von Licht. Du bist der Schenkende, der Strahlende und der Gütige.
‘Abdu’l-Bahá

229 … Lass diesen Deinen geliebten Diener im Schatten …

229
O Göttliche Vorsehung, Du bist der Immervergebende! O allmächtiger Gott, Du bist der Gnädige! Lass diesen Deinen geliebten Diener im Schatten Deiner Herrlichkeit wohnen. Gewähre, dass dieser Unglückliche und Geringe in den Gefilden Deiner Barmherzigkeit gedeihe und aufblühe. Lass ihn trinken vom Kelch Deiner Nähe, und lass ihn im Schatten des Gesegneten Baumes weilen. Verleihe ihm die Ehre, Deine Gegenwart zu erlangen, und schenke ihm immerwährende Glückseligkeit. Hilf den Hinterbliebenen dieser edlen Seele gnädig, in die Fußstapfen ihres geliebten Vaters zu treten, auf dass sie seinen Charakter und sein Verhalten gegenüber allen Menschen an den Tag legen, Deinem Pfad folgen, Dein Wohlgefallen suchen und Deinen Lobpreis verkünden. Du bist der allliebende Gott, der Herr der Gnade.
‘Abdu’l-Bahá

Tod eines Neugeborenen

230 O Herr! Du hast gegeben und Du hast zu Dir zurückgerufen.

230
O Herr! Du hast gegeben und Du hast zu Dir zurückgerufen. Allem, was Du bestimmst, muss Gehorsam geleistet werden, und alles, was Du verfügst, ist der Inbegriff der Weisheit. Ich bin zufrieden mit Deinem Ratschluss, sehne mich nach Deinen Prüfungen und bin mir Deines Vertrauens gewiss.
O Gott, mein Gott! Ermutige mein Herz in jeder schweren Bedrängnis durch wahre Geduld und Ausdauer. Verleihe mir Stärke, o Herr, und gewähre, dass ich zu Deinen Dienern gezählt werde, die ihren Willen Deinem Ratschluss unterwerfen, die geduldig jede von Dir gesandte Prüfung ertragen, die keinen Weg beschreiten als den der Ergebenheit, und die kein Kummer, wie groß auch immer, jemals betrüben kann. Du bist in Wahrheit der Allgütige, der Mitleidvolle, der Allbarmherzige.A7
‘Abdu’l-Bahá

Versammlung

231 O Herr! Bestätige diese Versammlung und …

231
O Herr! Bestätige diese Versammlung und stehe ihr bei. Bestätige diese Seelen durch den Odem Deines Heiligen Geistes. Erleuchte ihre Augen durch die Schau dieser Lichterfülle und erfreue ihre Ohren mit den Hymnen Deines Rufes zum Dienst. O Gott! Wahrlich, wir sind hier versammelt im Duft Deiner Liebe. Deinem Reiche wenden wir uns zu. Wir suchen nichts außer Dir und wünschen nur Dein Wohlgefallen. O Gott! Lass diese Speise Dein himmlisches Manna sein und diese Versammlung zur Schar Deiner höchsten Diener werden. Mögen sie zu Lebenspendern der Liebe zur Menschheit und Quellen der Erleuchtung für das Menschengeschlecht werden. Mögen sie Werkzeuge Deiner Führung auf Erden sein. Wahrlich, Du bist der Gewaltige, Du bist der Schenkende, Du bist der Vergebende und der Allmächtige.
‘Abdu’l-Bahá

232 … Die hier versammelten Seelen wenden ihr Angesicht …

232
O Du Mitleidvoller, Du Allmächtiger! Die hier versammelten Seelen wenden ihr Angesicht in Anbetung zu Dir. In tiefster Demut und Ergebenheit schauen sie auf Dein Reich und bitten Dich um Vergebung und Verzeihung. O Gott! Sei dieser Versammlung zugetan. Heilige diese Seelen und wirf die Strahlen Deiner Führung auf sie. Erleuchte ihre Herzen, erfreue ihren Geist mit Deiner frohen Botschaft. Heiße sie alle in Deinem heiligen Reiche willkommen, verleihe ihnen Deine unerschöpflichen Gnadengaben und mache sie glücklich in dieser und der zukünftigen Welt. O Gott! Wir sind schwach, gib uns Kraft. Wir sind arm, beschenke uns mit Deinen unendlichen Schätzen. Krank sind wir, gewähre uns Deine göttliche Heilung. Wir sind ohnmächtig, gib uns Deine himmlische Kraft. O Herr! Lass uns von Nutzen sein in dieser Welt; befreie uns aus dem Zustand der Selbstsucht und Begierde. O Herr! Lass uns Brüder in Deiner Liebe werden und alle Deine Kinder lieben. Bestätige uns im Dienst an der Menschenwelt, so dass wir die Diener Deiner Diener werden, alle Deine Geschöpfe lieben und Mitleid empfinden für Dein ganzes Volk. O Herr! Du bist der Allmächtige! Du bist der Barmherzige! Du bist der Vergeber! Du bist der Allmachtvolle!
‘Abdu’l-Bahá

233 O Du barmherziger Gott! O Du, der Du mächtig und gewaltig bist!

233
O Du barmherziger Gott! O Du, der Du mächtig und gewaltig bist! O Du allgütiger Vater! Diese Diener haben sich versammelt; sie wenden sich Dir zu und flehen an Deiner Schwelle im Verlangen nach Deinen unendlichen Gaben aus Deiner großen Verheißung. Sie haben nur ein Ziel: Dein Wohlgefallen; sie haben nur eine Absicht: den Dienst an der Menschenwelt.
O Gott! Mache diese Versammlung strahlend und die Herzen barmherzig. Verleihe ihnen die Gnadengabe des Heiligen Geistes. Gewähre ihnen himmlische Macht. Segne sie mit himmlischem Geist. Lass ihre Aufrichtigkeit wachsen, bis sie sich voller Demut und Bußfertigkeit Deinem Königreich zuwenden und sich ganz dem Dienst an der Menschenwelt hingeben. O dass doch jeder eine leuchtende Kerze werde! O dass doch jeder ein strahlender Stern werde! O dass doch jeder der duftenden Farbenpracht des göttlichen Königreiches teilhaftig werde!
O Du gütiger Vater! Verleihe uns Deine Segnungen. Sieh nicht auf unsere Schwächen. Birg uns in Deinem Schutz. Erinnere Dich nicht unserer Sünden. Heile uns mit Deinem Erbarmen. Wir sind schwach, Du aber bist machtvoll. Arm sind wir, Du aber bist reich. Wir sind krank, Du aber bist der Arzt. Bedürftig sind wir, Du aber bist der Freigebigste.
O Gott! Begnade uns mit Deiner Vorsehung. Du bist der Gewaltige. Du bist der Geber. Du bist der Wohltätige.
‘Abdu’l-Bahá

234 O Du Herr des Königreiches! Leiblich sind wir hier versammelt, …

234
Versammelt euch in ungetrübter Freude und sprecht zum Beginn der Sitzung dieses Gebet:
O Du Herr des Königreiches! Leiblich sind wir hier versammelt, doch unsere verzückten Herzen sind von Deiner Liebe fortgetragen. Hingerissen sind wir vom Strahlenglanz Deines Antlitzes. Schwach wie wir sind, harren wir der Offenbarungen Deiner Macht und Gewalt. Arm sind wir und mittellos, doch aus Deines Reiches Schatzkammern erhalten wir Wohlstand die Fülle. Nur Tropfen sind wir, doch speisen wir uns aus den Tiefen Deines Meeres. Nur Staubkörner sind wir, doch leuchten wir in Deiner Sonne herrlichem Strahlenglanz.
O Du unser Versorger! Sende Deine Hilfe auf uns nieder, so dass jeder von uns hier eine leuchtende Kerze werde, ein Anziehungspunkt, ein Bote, der zu Deinen himmlischen Reichen ruft, bis wir schließlich diese Welt hienieden zum Spiegelbild Deines Paradieses machen.
‘Abdu’l-Bahá

235 O göttliche Vorsehung! Diese Versammlung Deiner Freunde …

235
O göttliche Vorsehung! Diese Versammlung Deiner Freunde ist von Deiner Schönheit angezogen und vom Feuer Deiner Liebe entflammt. Mache aus diesen Seelen himmlische Engel, erwecke sie zu neuem Leben durch den Odem Deines Heiligen Geistes, verleihe ihnen eine beredte Zunge und ein mutiges Herz, gib ihnen himmlische Kraft und barmherzige Empfindsamkeit. Mache sie zu Wegbereitern für die Einheit der Menschheit, zur Wirkkraft für Liebe und Eintracht in der Menschenwelt, so dass die gefährliche Finsternis dummer Vorurteile dem Sonnenlicht der Wahrheit weiche, diese düstere Welt erleuchtet werde, das stoffliche Reich die Strahlen der Geisteswelt aufnehme, der Farben Vielfalt zu einer Farbe verschmelze und das Loblied sich erhebe im Königreich Deiner Heiligkeit.
Wahrlich, Du bist der Allmächtige, der Allgewaltige!
‘Abdu’l-Bahá

236 … Dies sind Deine Diener, die in dieser Versammlung …

236
O Du gütiger Herr! Dies sind Deine Diener, die in dieser Versammlung zusammengekommen sind. Sie wenden sich Deinem Königreich zu, Deiner Gnadengaben bedürftig. O Gott! Offenbare die Zeichen Deiner Einheit. Lass sie sichtbar werden, wie sie in der ganzen Lebenswirklichkeit verwahrt sind. Enthülle und entfalte die Tugenden, die Du in die Wirklichkeit des Menschen verschleiert und verborgen hast.
O Gott! Wir sind dem Sämling gleich, und Deine Großmut gleicht dem Regen. Erfrische diese Pflanzen, lass sie wachsen durch Deine Gaben. Wir sind Deine Diener, befreie uns aus den Fesseln des stofflichen Seins. Wir sind unwissend, mache Du uns weise. Tot sind wir, mache Du uns lebendig. Wir sind stofflich, verleihe uns Geist. Wir sind ausgeschlossen, mache uns zu Vertrauten Deiner Geheimnisse. Wir sind bedürftig, schenke uns Reichtum und Segen aus Deiner unermesslichen Schatzkammer. O Gott! Errette uns! Gib uns Augen und Gehör. Lass uns vertraut werden mit den Geheimnissen des Lebens, damit uns in dieser Welt des Seins die Mysterien des Königreiches offenbar werden und wir Deine Einheit bekennen. Alle Gaben kommen von Dir, aller Segen ist Dein.
Du bist mächtig. Du bist gewaltig. Du bist der Geber und Du bist der Ewigfreigebige.
‘Abdu’l-Bahá

237 Wenn ihr den Beratungsraum betretet, …

237
Wenn ihr den Beratungsraum betretet, sprecht dieses Gebet mit einem Herzen, das in der Liebe Gottes schlägt, und mit einer Zunge, die geläutert ist von allem außer Seinem Gedenken, auf dass der Allmächtige euch gnädiglich helfe, den höchsten Sieg zu erringen:
O Gott, mein Gott! Wir sind Deine Diener, die sich in Ergebenheit Deinem heiligen Antlitz zuwenden und sich an diesem herrlichen Tag von allem außer Dir loslösen. Wir sind zusammengekommen in diesem Geistigen Rat, einig in unseren Ansichten und Gedanken, und wir stimmen überein in dem Vorsatz, Dein Wort vor aller Menschheit zu erhöhen. O Herr, unser Gott! Mache uns zu Zeichen Deiner göttlichen Führung, zu Bannern Deines erhabenen Glaubens unter den Menschen, zu Dienern Deines mächtigen Bundes, o Du unser höchster Herr, zu Offenbarungen Deiner göttlichen Einheit in Deinem Reich Abhá und zu strahlenden Sternen, die über alle Regionen scheinen. Herr, hilf uns, dass wir Meeren gleichen, die in den Wogen Deiner wundersamen Gnade branden, Wassern, die von Deinen allherrlichen Höhen fließen, guten Früchten am Baume Deiner himmlischen Sache, Bäumen, die der Windhauch Deiner Großmut in Deinem himmlischen Weinberg bewegt. O Gott, lass unsere Seelen dürsten nach den Versen Deiner göttlichen Einheit, unsere Herzen fröhlich sein durch den Strom Deiner Gnade, damit wir zusammenfließen wie die Wellen eines Meeres und ineinanderschmelzen wie die Strahlen Deines glänzenden Lichtes, bis unsere Gedanken, unsere Ansichten, unsere Gefühle eine Wirklichkeit werden, die den Geist der Eintracht über die ganze Welt hin kündet! Du bist der Gnädige, der Gütige, der Schenkende, der Allmächtige, der Barmherzige, der Mitleidvolle.
‘Abdu’l-Bahá

238 Gebet, zum Abschluss einer Sitzung des Geistigen Rates …

238
Ein Gebet, zum Abschluss einer Sitzung des Geistigen Rates zu sprechen:
O Gott! O Gott! Vom unsichtbaren Reiche Deiner Einheit schaust Du auf uns herab, die wir in dieser geistigen Versammlung zusammenkamen, an Dich glaubend, Deinen Zeichen vertrauend, standhaft in Deinem Bund und Testament, hingezogen zu Dir, erglühend in den Flammen Deiner Liebe und getreu Deiner Sache. Wir sind Diener in Deinem Weinberg, Boten Deiner Religion, ergebene Anbeter vor Deinem Angesicht, demütig vor Deinen Geliebten, ergeben an Deinem Tor. So flehen wir Dich an: Bestätige uns im Dienste für Deine Erwählten, hilf uns mit Deinen unsichtbaren Heerscharen, stärke unsere Lenden in Deinem Dienst und mache uns zu ergebenen Anbetern, die mit Dir Gemeinschaft pflegen.
O unser Herr! Wir sind schwach, und Du bist der Mächtige, der Gewaltige. Wir sind leblos, und Du bist der große, lebenspendende Geist. Wir sind bedürftig, und Du bist der machtvolle Geber.
O unser Herr! Wende unsere Augen Deinem gnädigen Antlitz zu. Durch Deine überfließende Gnade versorge uns von Deiner himmlischen Tafel. Hilf uns mit den Heerscharen Deiner erhabenen Engel und bestätige uns durch die Heiligen des Reiches Abhá.
Du bist wahrlich der Großmütige, der Barmherzige. Du bist der Herr der großen Gaben, und wahrlich, Du bist der Gütige, der Gnadenvolle.
‘Abdu’l-Bahá

Neunzehntagefest

239 O Gott! Banne alles, was zu Zwietracht führt, …

239
O Gott! Banne alles, was zu Zwietracht führt, und bereite uns, was Einheit und Einigkeit fördert. O Gott! Lasse himmlische Düfte über uns wehen und verwandle dieses Treffen in eine himmlische Versammlung. Gewähre uns jegliche Wohltat und jegliche Speise. Gib uns die Speise der Liebe! Gib uns die Speise der Erkenntnis! Bereite uns das Mahl himmlischer Erleuchtung!
‘Abdu’l-Bahá

Einheit

240 O mein Gott, o mein Gott! Einige die Herzen …

240
O mein Gott, o mein Gott! Einige die Herzen Deiner Diener und enthülle ihnen Deinen großen Plan. Gib, dass sie Deinen Geboten folgen und Deinem Gesetz die Treue halten. Hilf ihnen, o Gott, in ihrem Bemühen und verleihe ihnen die Kraft, Dir zu dienen. O Gott! Überlasse sie nicht sich selbst, sondern lenke ihre Schritte durch das Licht Deiner Erkenntnis und beglücke ihre Herzen durch Deine Liebe. Wahrlich, Du bist ihr Helfer und ihr Herr.
Bahá’u’lláh

241 Gebe Gott, dass das Licht der Einheit die ganze Erde …

241
Gebe Gott, dass das Licht der Einheit die ganze Erde umfasse und das Siegel ›Das Reich ist Gottes‹ allen Völkern auf die Stirn gedrückt werde.
Bahá’u’lláh

242 O Du unser Versorger! Du hast über die Freunde im Westen …

242
O Du unser Versorger! Du hast über die Freunde im Westen die Düfte des Heiligen Geistes gehaucht und den Himmel im Westen mit dem Lichte göttlicher Führung erleuchtet. Du hast zu Dir hingezogen, die einstmals fern von Dir waren. Fremde hast Du in liebreiche Freunde verwandelt, die Schlafenden erweckt und die Nachlässigen achtsam gemacht.
O Du unser Versorger! Steh diesen edlen Freunden bei, Dein Wohlgefallen zu gewinnen und Fremden wie Freunden wohlgesonnen zu sein. Geleite sie in die ewige Welt, lass sie himmlischer Gnade teilhaftig sein und wirkliche Bahá’í werden, aufrichtig vor Gott. Bewahre sie vor Äußerlichkeit, gründe sie fest in der Wahrheit. Mache sie zu Zeichen und Beweisen für Dein Reich, zu funkelnden Sternen hoch über den Niederungen dieses Lebens. Lass sie Hilfe und Trost für die Menschheit, Stifter des Weltfriedens sein. Entzücke sie mit dem Wein Deines Ratschlusses und gib, dass sie alle auf dem Pfade Deiner Gebote wandeln.
O Du unser Versorger! Es ist dieses Dieners Herzenswunsch an Deiner Schwelle, die Freunde des Westens und des Ostens in fester Umarmung zu schauen; alle Glieder der Gesellschaft voll Liebe in einer großen Gemeinde vereint zu sehen, wie die in einem mächtigen Meere versammelten Tropfen, wie die Vögel eines einzigen Rosengartens, die Perlen eines Ozeans, die Blätter eines Baumes, die Strahlen einer Sonne.
Du bist der Mächtige, der Gewaltige, und Du bist der Gott der Stärke, der Allmächtige, der Allsehende.
‘Abdu’l-Bahá

243 … Wahrlich, ich rufe Dich an und flehe an Deiner Schwelle, …

243
O mein Gott! O mein Gott! Wahrlich, ich rufe Dich an und flehe an Deiner Schwelle, lass alle Deine Gnadengaben auf diese Seelen herabkommen. Mache sie empfänglich für Deine Gunst und Deine Wahrheit.
O Herr! Vereinige und verbinde die Herzen, bringe alle Seelen in Einklang und erheitere die Gemüter mit den Zeichen Deiner Heiligkeit und Einheit. O Herr! Lass diese Gesichter strahlen im Lichte Deiner Einheit. Stärke Deinen Dienern die Lenden im Dienst an Deinem Königreich!
O Herr, Du Besitzer unendlicher Gnade! O Du Herr des Vergebens und Verzeihens! Vergib uns unsere Sünden, verzeih unsere Schwächen und lenke uns zum Königreich Deiner Milde, das Reich der Kraft und Macht anrufend, demütig an Deinem Schrein, ergeben vor der Herrlichkeit Deiner Beweise.
O Herr, unser Gott! Lass uns wie die Wogen eines Meeres und die Blumen eines Gartens vereint und einig sein durch die Freigebigkeit Deiner Liebe. O Herr! Weite uns das Herz mit den Zeichen Deiner Einheit und lass die ganze Menschheit zu Sternen werden, die vom selben Himmel der Herrlichkeit herniederstrahlen, zu vollkommenen Früchten, die an Deinem Lebensbaume wachsen.
Wahrlich, Du bist der Allmächtige, der Selbstbestehende, der Geber, der Verzeihende, der Vergebende, der Allwissende, der eine Schöpfer.
‘Abdu’l-Bahá

244 O Du gütiger Herr! O Du, der Du freigebig und barmherzig bist!

244
O Du gütiger Herr! O Du, der Du freigebig und barmherzig bist! Wir sind Diener an Deiner Schwelle und sind versammelt im schützenden Schatten Deiner göttlichen Einheit. Die Sonne Deines Erbarmens scheint auf alle und die Wolken Deiner Großmut regnen auf alle. Deine Gaben umfassen alle, Deine liebende Vorsehung erhält alle, Dein Schutz beschirmt alle, und Deine Gunst erfasst alle mit ihrem Leuchten. O Herr! Gewähre uns Deine unendlichen Gaben und lass das Licht Deiner Führung scheinen. Erleuchte die Augen, erfreue die Herzen mit bleibender Freude. Verleihe allen Menschen einen neuen Geist und schenke ihnen ewiges Leben. Öffne die Tore wahren Verstehens und lass das Licht des Glaubens strahlen. Sammle alle Menschen im Schatten Deiner Großmut und gib, dass sie sich einträchtig vereinen, auf dass sie wie die Strahlen einer Sonne, die Wellen eines Meeres und die Früchte eines Baumes werden. O dass sie doch alle trinken vom selben Born, dass sie erfrischt werden von derselben Brise und erleuchtet vom selben Lichtquell! Du bist der Gebende, der Barmherzige, der Allmächtige.
‘Abdu’l-Bahá

Menschheit

245 O Du mitleidvoller Gott, Du, der Du freigebig bist …

245
O Du mitleidvoller Gott, Du, der Du freigebig bist und dazu die Macht hast! Wir sind Deine Diener im Schutze Deiner Vorsehung. Wirf einen Strahl Deiner Gunst auf uns. Gib unseren Augen Licht, unseren Ohren Gehör, unseren Herzen Verständnis und Liebe. Erfreue und beglücke unsere Seelen durch Deine frohen Botschaften. O Herr! Zeige uns den Pfad Deines Königreiches und belebe uns mit dem Odem des Heiligen Geistes. Schenke uns ewiges Leben und verleihe uns immerwährende Ehre. Vereinige die Menschheit und erleuchte die Menschenwelt. Lass uns alle Deinem Pfade folgen, nach Deinem Wohlgefallen trachten und die Geheimnisse Deines Königreiches erforschen. O Gott! Vereinige uns alle und verbinde unsere Herzen mit Deinem unauflöslichen Band. Wahrlich, Du bist der Gebende, Du bist der Gütige und Du bist der Allmächtige.
‘Abdu’l-Bahá

246 O Du gütiger Herr! Du hast die ganze Menschheit …

246
O Du gütiger Herr! Du hast die ganze Menschheit aus dem gleichen Stamm erschaffen. Du hast bestimmt, dass alle der gleichen Familie angehören. In Deiner heiligen Gegenwart sind alle Deine Diener, die ganze Menschheit findet Schutz in Deinem Heiligtum. Alle sind um Deinen Gabentisch versammelt; alle sind erleuchtet vom Lichte Deiner Vorsehung.
O Gott! Du bist gütig zu allen, Du sorgst für alle, Du beschützest alle, Du verleihst allen Leben. Du hast einen jeden mit Gaben und Fähigkeiten ausgestattet, und alle sind in das Meer Deines Erbarmens getaucht.
O Du gütiger Herr! Vereinige alle. Gib, dass die Religionen in Einklang kommen und einige die Völker, auf dass sie einander ansehen wie eine Familie und die ganze Erde wie ein Heim. O dass sie doch in vollkommener Harmonie zusammenlebten!
O Gott! Erhebe das Banner der Einheit der Menschheit.
O Gott! Errichte den Größten Frieden.
Schmiede Du, o Gott, die Herzen zusammen.
O Du gütiger Vater, Gott! Erfreue unsere Herzen durch den Duft Deiner Liebe. Erhelle unsere Augen durch das Licht Deiner Führung. Erquicke unsere Ohren mit dem Wohlklang Deines Wortes und beschütze uns alle in der Feste Deiner Vorsehung.
Du bist der Mächtige und der Kraftvolle, Du bist der Vergebende und Du bist Der, Der die Mängel der ganzen Menschheit übersieht.
‘Abdu’l-Bahá

Für die Herrschenden

247 O mein Gott! O Du, der Du jede gerechte Macht …

247
O mein Gott! O Du, der Du jede gerechte Macht und rechtschaffene Herrschaft mit bleibendem Ruhm und immerwährender Macht, mit Beständigkeit und Stabilität, mit Stetigkeit und Ehre ausstattest! Hilf Du durch Deine himmlische Gnade jeder Regierung, die sich gerecht gegenüber ihren Bürgern verhält, und jeder souveränen, von Dir abgeleiteten Autorität, die die Armen und Schwachen unter dem Banner ihres Schutzes beschirmt.
Bei Deiner göttlichen Gnade und unermesslichen Freigebigkeit flehe ich Dich an: Hilf dieser gerechten Regierung, deren Autorität sich schirmend über ausgedehnte und mächtige Lande erstreckt und deren Gerechtigkeit im Wohlergehen ihrer blühenden Regionen sichtbar wird. Stehe, o mein Gott, ihren Heerscharen bei, erhebe ihre Fahnen, verleihe ihren Worten und Äußerungen Einfluss, beschütze ihre Lande, vermehre ihre Ehre, verbreite ihren Ruhm, offenbare ihre Zeichen und entfalte im Reich der Schöpfung ihr Banner durch Deine alles unterwerfende Kraft und Deine glänzende Macht.
Wahrlich, Du hilfst, wem immer Du willst, und wahrlich, Du bist der Allmächtige, der Gewaltigste.
‘Abdu’l-Bahá

248 O Du verzeihender Gott! Diese Diener wenden sich Deinem …

248
O Du verzeihender Gott! Diese Diener wenden sich Deinem Königreich zu und streben nach Deiner Gnade und Gunst. O Gott! Mache ihre Herzen gut und rein, dass sie Deiner Liebe würdig werden. Läutere und heilige ihren Geist, dass das Sonnenlicht der Wirklichkeit über ihnen scheine. Läutere und heilige ihre Augen, dass sie Dein Licht wahrnehmen. Läutere und heilige ihre Ohren, dass sie den Ruf Deines Königreiches hören.
O Herr! Wahrlich, wir sind schwach, Du aber bist machtvoll. Wahrlich, wir sind arm, Du aber bist reich. Wir sind die Sucher, Du aber bist der Gesuchte. O Herr! Habe Mitleid mit uns und vergib uns. Verleihe uns solche Fähigkeit, solche Fassungskraft, dass wir Deines Wohlwollens würdig und hingezogen werden zu Deinem Königreich; dass wir in diesem strahlenden Jahrhundert tief aus dem Wasser des Lebens trinken, im Feuer Deiner Liebe aufflammen und vom Odem des Heiligen Geistes neu belebt werden.
O Gott, mein Gott! Richte Deinen gnädigen Blick auf diese Versammlung. Bewahre einen jeden in Deiner Hut und Deinem Schutz. Sende Deine himmlischen Segnungen auf diese Seelen herab. Tauche sie in das Meer Deines Erbarmens und belebe sie mit dem Odem des Heiligen Geistes.
O Herr! Verleihe dieser rechtmäßigen Regierung Deine gnädige Hilfe und Bestätigung. Dieses Land liegt im schirmenden Schatten Deines Schutzes, dieses Volk steht in Deinem Dienst. O Herr! Gewähre ihnen Deine Himmelsgaben, Deine Gunstbezeigungen und Gnadenströme die Fülle. Gib, dass diese geschätzte Nation in Ehren gehalten wird und Zutritt in Dein Königreich erlangt.
Du bist der Gewaltige, der Allmächtige, der Barmherzige; Du bist der Freigebige, der Wohltäter, der Herr überreicher Gnade.
‘Abdu’l-Bahá

Fonds

Die Freunde Gottes … sollten spenden, soviel sie können, wie bescheiden auch immer ihr Beitrag sei. Gott belastet keine Seele über ihr Vermögen. Solche Spenden müssen von überall und von jedem Gläubigen kommen … O Freunde Gottes! Seid dessen gewiss, dass für diese Spenden eure Landwirtschaft, euer Gewerbe und euer Handel durch mannigfaches Wachstum und reiche Gaben gesegnet werden. Wer eine gute Tat vollbringt, wird zehnfachen Lohn erhalten. Ohne Zweifel wird der lebendige Gott diejenigen reich bestätigen, die ihr Vermögen auf Seinem Pfade opfern.A8

249 O Gott, mein Gott! Erleuchte die Stirn derer, …

249
O Gott, mein Gott! Erleuchte die Stirn derer, die Dich wahrhaft lieben, und stehe ihnen bei mit dem siegesgewissen Heer Deiner Engel. Setze ihre Schritte sicher auf Deinen Geraden Pfad und öffne ihnen aus Deiner urewigen Großmut die Tore Deines Segens; denn auf Deinem Pfad, zum Schutze Deines Glaubens, geben sie aus, was Du ihnen verliehen hast. In Dein Gedenken setzen sie ihr Vertrauen, aus Liebe zu Dir geben sie ihre Herzen hin, und im Gebet zu Deiner Schönheit, auf der Suche nach Deinem Wohlgefallen, halten sie nicht zurück, was sie besitzen.
O mein Herr! Bestimme ihnen reichen Anteil und den ihnen zukommenden, sicheren Lohn!
Wahrlich, Du bist der Erhalter, der Helfer, der Großmütige, der Freigebige, der Ewig-Schenkende.
‘Abdu’l-Bahá

Ḥuqúqu’lláh

Ḥuqúqu’lláh ist wahrlich ein bedeutendes Gesetz. Allen obliegt, diese Gabe darzubringen, weil sie die Quelle von Gnade, Überfluss und allem Guten ist. Sie ist eine Wohltat, die jede Seele in jeder der Welten Gottes, des Allbesitzenden, des Allgütigen, begleiten wird. A9
Bahá’u’lláh

250 Gepriesen seist Du, o Herr der ganzen Schöpfung, …

250
Gepriesen seist Du, o Herr der ganzen Schöpfung, der Eine, Dem sich alles zuwenden muss. Mit meiner inneren und meiner äußeren Zunge bezeuge ich, dass Du Dich offenbart und kundgetan, Deine Zeichen herabgesandt und Deine Beweise verkündet hast. Ich bezeuge, dass Du unabhängig bist von allem außer Dir und geheiligt über alles Irdische. Ich flehe Dich an bei der erhabenen Herrlichkeit Deiner Sache und der höchsten Macht Deines Wortes: Bestätige den, der zu geben wünscht, was Du ihm in Deinem Buche verordnet hast, und der zu beachten begehrt, was den Duft Deiner Annahme verbreitet. Wahrlich, Du bist der Allmächtige, der Allgnädige, der Allesvergebende, der Freigebigste.
Bahá’u’lláh

251 Verherrlicht seist Du, mein mitleidvoller Herr!

251
Verherrlicht seist Du, mein mitleidvoller Herr! Ich flehe Dich an, beim tosenden Weltmeer Deines heiligen Wortes, bei den mannigfachen Zeichen Deiner höchsten Souveränität, bei den zwingenden Beweisen Deiner Göttlichkeit und bei den verborgenen Geheimnissen, die in Deiner Erkenntnis verwahrt sind, verleihe mir Deine Gnade, Dir und Deinen Erwählten zu dienen, und befähige mich, pflichtgetreu Dein Ḥuqúq darzubringen, wie Du es in Deinem Buche verordnet hast.
Ich bin es, o mein Herr, der seine Liebe in Dein Reich der Herrlichkeit legt und sich beharrlich an den Saum Deiner Großmut klammert. O Du Herr allen Seins, Du Herrscher im Reiche der Namen! Ich flehe Dich an, versage mir nicht, was Du besitzest, noch enthalte mir vor, was Du Deinen Erwählten bestimmt hast.
Ich bitte Dich flehentlich, o Du Herr aller Namen und Schöpfer der Himmel, stehe mir durch Deine stärkende Gnade bei, in Deiner Sache so standhaft zu sein, dass die Eitelkeiten der Welt mich nicht wie ein Schleier von Dir ausschließen, noch dass die gewaltige Unruhe mich behindere, mit der die Übeltäter sich erhoben haben, Dein Volk in Deinen Tagen irrezuführen. Bestimme mir sodann, Du meine Herzenssehnsucht, das Gute dieser und der zukünftigen Welt. Wahrlich, Du bist machtvoll zu tun, was Du willst. Es gibt keinen Gott außer Dir, dem Immervergebenden, dem Großmütigsten.
Bahá’u’lláh

Lehren

252 Preis sei Dir, o Herr mein Gott, dass Du mich zum Horizont …

252
Preis sei Dir, o Herr mein Gott, dass Du mich zum Horizont Deiner Offenbarung führtest und veranlasst hast, dass ich von Deinem Namen erwähnt wurde. Beim Strahlenglanz des Tagesgestirns Deiner Vorsehung und bei den wogenden Wellen des Ozeans Deiner Barmherzigkeit bitte ich Dich: Gewähre, dass meine Rede durch eine Spur der Wirkkraft Deines eigenen erhabenen Wortes die Wirklichkeiten aller erschaffenen Dinge anziehe. Durch Dein wundersames und unvergleichliches Wort bist Du mächtig zu tun, was Du willst.
Bahá’u’lláh

253 Gepriesen sei Dein Name, o Gott! Du bist in Wahrheit unser Herr. …

253
Gepriesen sei Dein Name, o Gott! Du bist in Wahrheit unser Herr. Du weißt um alles in den Himmeln und auf Erden. So sende denn ein Zeichen Deiner Gnade auf uns nieder. Wahrlich, keiner erweist größere Gnade als Du. Aller Preis sei Dir, o Herr! Verordne für uns aus Deiner Gegenwart, was die Herzen Deiner aufrichtigen Diener erquickt. Verherrlicht seiest Du, o Gott! Du bist der Schöpfer der Himmel und der Erde und all dessen, was zwischen beiden liegt. Du bist der unumschränkte Herr, der Heiligste, der Allmächtige, der Allweise. Verherrlicht sei Dein Name, o Gott! Sende aus Deiner Gegenwart auf die, die an Gott und Seine Zeichen glauben, machtvolle Hilfe hernieder, um sie zu befähigen, Einfluss auf die ganze Menschheit zu gewinnen.
Báb

254 … Ich flehe Dich an bei Deinem Namen, den niemand …

254
Preis sei Dir, o Herr mein Gott! Ich flehe Dich an bei Deinem Namen, den niemand gebührend erkannt und dessen Bedeutung noch keine Seele ergründet hat. Ich flehe Dich an bei Ihm, dem Urquell Deiner Offenbarung und dem Morgen Deiner Zeichen: Mache mein Herz zu einem Gefäß Deiner Liebe und Deines Gedenkens. Vereinige es alsdann mit Deinem größten Meere, so dass ihm die Lebenswasser Deiner Weisheit, die kristallklaren Fluten Deiner Verherrlichung und Deines Lobpreises entströmen.
Die Glieder meines Leibes bezeugen Deine Einheit, das Haar auf meinem Haupte verkündet die Kraft Deiner Herrschaft und Macht. Ich stehe am Tor Deiner Gnade in vollkommener Selbstverleugnung, ja Selbstauslöschung, und klammere mich an den Saum Deiner Großmut, die Augen auf den Horizont Deiner Gaben gerichtet.
Bestimme Du für mich, o mein Gott, was der Größe Deiner Erhabenheit entspricht, und hilf mir durch Deine stärkende Gnade, Deine Sache so zu lehren, dass die Toten aus ihren Gräbern auferstehen und Dir entgegeneilen, ganz im Vertrauen auf Dich, den Blick auf den Morgen Deiner Sache und den Sonnenaufgang Deiner Offenbarung gerichtet.
Du bist wahrlich der Gewaltigste, der Höchste, der Allwissende, der Allweise.
Bahá’u’lláh

255 Ruhm sei Dir, o Herr der Welt, Du Sehnsucht der Völker, …

255
Ruhm sei Dir, o Herr der Welt, Du Sehnsucht der Völker, der Du offenbar geworden bist im Größten Namen, wodurch das Meer Deines Wissens die Perlen der Weisheit und des Wortes aus ihren Muscheln treten ließ und die Sonne Deines Antlitzes bei ihrem Aufgang die Himmel göttlicher Offenbarung mit ihrem Lichte schmückte.
Ich bitte Dich, bei dem Wort, das Deinen Beweis unter Deinen Geschöpfen vollendete und Dein Zeugnis unter Deinen Dienern erfüllte, gib Deinem Volk die Kraft zu allem, was das Angesicht Deiner Sache in Deinem Herrschaftsgebiet strahlen lässt, was die Banner Deiner Macht unter Deinen Dienern hisst und die Fahnen Deiner Führung durch alle Deine Reiche trägt.
O mein Herr! Du siehst, wie sie sich an das Seil Deiner Gnade klammern, wie sie sich fest an den Saum des Gewandes Deiner Wohltätigkeit halten. Verordne für sie, was sie Dir näherbringt, und halte sie fern von allem außer Dir. Ich bitte Dich, Du König des Seins, Du Beschützer des Sichtbaren wie des Unsichtbaren, lass jeden, der sich erhebt, Deiner Sache zu dienen, zu einem Meere werden, das nach Deinem Wunsche wogt, und entflamme ihn mit dem Feuer Deines heiligen Baumes, das vom Horizont Deines Willens strahlt. Wahrlich, Du bist der Mächtige, den weder die Macht der ganzen Welt noch das Ungestüm der Völker schwächen können. Es ist kein Gott außer Dir, dem Einen, dem Unvergleichlichen, dem Beschützer, dem Selbstbestehenden.
Bahá’u’lláh

256 Verherrlicht sei Dein Name, o mein Gott, denn Du hast den Tag …

256
Verherrlicht sei Dein Name, o mein Gott, denn Du hast den Tag offenbart, der der König aller Tage ist, den Tag, den Du Deinen Auserkorenen und Deinen Propheten auf Deinen erhabensten Tafeln angekündigt, den Tag, da Du den herrlichen Glanz all Deiner Namen auf alles Erschaffene ergossen hast. Groß ist die Glückseligkeit dessen, der sich Dir zuwendet, Deine Gegenwart erreicht und Deiner Stimme Klang vernimmt.
Ich bitte Dich, o mein Herr, bei dem Namen Dessen, Den das Reich Deiner Namen in Anbetung umkreist, hilf Du gnädiglich denen, die Dir teuer sind, Dein Wort unter Deinen Dienern zu verherrlichen und Dein Lob unter Deinen Geschöpfen zu verbreiten, damit Deine Offenbarung die Seelen aller Bewohner Deiner Erde verzücke.
Da Du sie, o mein Herr, zum Lebenswasser Deiner Gunst geführt hast, so gewähre bei Deiner Großmut, dass sie nicht von Dir zurückgehalten werden; und da Du sie vor Deinen Thronsitz gerufen hast, verstoße sie in Deiner Güte nicht aus Deiner Gegenwart. Sende auf sie herab, was sie völlig loslöst von allem außer Dir, und befähige sie, sich zu den Höhen Deiner Nähe aufzuschwingen, bis weder die Übermacht des Unterdrückers noch die Einflüsterungen derer, die Dein erhabenstes, Dein allmächtiges Selbst bezweifeln, sie von Dir zurückhalten können.
Bahá’u’lláh

257 O mein Gott, o mein Gott! Wahrlich, diese Pflanze …

257
O mein Gott, o mein Gott! Wahrlich, diese Pflanze hat ihre Früchte getragen und dennoch steht sie aufrecht auf ihrem Stiel. Wahrlich, sie hat die Bauern verblüfft und die Neidischen verstört. O Gott, wässere sie mit Regenschauern Deiner Gunst und lass sie große Ernten einbringen, die wie mächtige Hügel in Deinem Land aufgehäuft sind. Erleuchte die Herzen mit einem Lichtstrahl aus Deinem Königreich der Einheit, erhelle die Augen durch den Blick auf die Zeichen Deiner Gnade und erfreue die Ohren mit den Melodien, die die Vögel Deiner Bestätigung in Deinen himmlischen Gärten singen, so dass diese Seelen wie dürstende Fische werden, die in den Teichen Deiner Führung schwimmen und wie hellbraune Löwen, die die Wälder Deiner Freigebigkeit durchstreifen. Wahrlich, du bist der Großzügige, der Barmherzige, der Herrliche und der Schenkende.
‘Abdu’l-Bahá

258 O mein Gott, hilf Deinen Dienern, Dein Wort zu erhöhen, …

258
O mein Gott, hilf Du Deinem Diener, Dein Wort zu erhöhen, zu verwerfen, was falsch und nichtig ist, der Wahrheit Geltung zu verschaffen, die heiligen Verse zu verbreiten, den Strahlenglanz erscheinen und das Morgenlicht in den Herzen der Gerechten dämmern zu lassen.
Du bist fürwahr der Freigebige, der Vergebende.
‘Abdu’l-Bahá

259 O Gott, mein Gott! Stehe Deinen vertrauten Dienern bei, …

259
O Gott, mein Gott! Stehe Deinen vertrauten Dienern bei, dass sie liebevolle, empfindsame Herzen haben. Hilf ihnen, der Führung Licht, das von den himmlischen Heerscharen ausgeht, unter allen Erdenvölkern zu verbreiten. Wahrlich, Du bist der Starke, der Gewaltige, der Mächtige, der Allunterwerfende, der Immervergebende. Wahrlich, Du bist der Freigebige, der Sanfte, der Empfindsame, der Großmütigste.
‘Abdu’l-Bahá

260 … Uns alle hält der kraftvolle Griff Deiner Macht.

260
O Du allmächtiger Herr! Uns alle hält der kraftvolle Griff Deiner Macht. Du bist unser Helfer und Beschützer. Erweise uns Dein zärtliches Erbarmen, schenke uns Deine Huld, öffne die Tore der Gnade und wirf den Blick Deiner Gunst auf uns. Lass eine erfrischende Brise über uns wehen und belebe unsere sehnsuchtsvollen Herzen. Erleuchte unsere Augen und lass jeden blühenden Garten das Heiligtum unserer Herzen beneiden. Entzücke jede Seele und erfreue jeden Geist. Enthülle Deine altehrwürdige Macht und offenbare Deine große Kraft. Lass die Vögel der Menschenherzen sich zu neuen Höhen aufschwingen und lass Deine Vertrauten in dieser niederen Welt die Geheimnisse Deines Königreichs ergründen. Festige unsere Schritte und stärke unsere Herzen, dass nichts sie erschüttern kann. Wir sind Sünder und Du bist der Vergebende. Wir sind Deine Diener und Du der souveräne Herr. Wir sind heimatlose Wanderer und Du bist unser Hafen und unsere Zuflucht. Hilf uns gnädig, Deine süßen Düfte zu verbreiten und Dein Wort zu erhöhen. Erhöhe die Stufe der Entrechteten und beschenke die Bedürftigen aus Deinem unerschöpflichen Schatz. Verleihe den Kraftlosen Deine Stärke und den Schwachen himmlische Kraft. Du bist der Versorger, Du bist der Gnädige, Du bist der Herr, Der über alle Dinge herrscht.
‘Abdu’l-Bahá

261 … Wir sind schwach; Du bist der Herr der Stärke und Macht.

261
O Herr, unser Gott! Wir sind schwach; Du bist der Herr der Stärke und Macht. Wir sind armselig; Du bist der Allmächtige, der Allherrliche. Bedürftig sind wir, Du aber bist der Allbesitzende, der Freigebigste. Steh uns gnädiglich bei in unserem Dienst an Deiner heiligen Schwelle und hilf uns durch Deine stärkende Gnade, Dich an den Aufgangsorten Deines Lobpreises anzubeten. Befähige uns, Deine heiligen Düfte unter Deinen Geschöpfen zu verbreiten, und stärke unsere Lenden, Dir unter Deinen Dienern zu dienen, damit wir alle Nationen zu Deinem Größten Namen führen und alle Völker an die Küsten des erhabenen Meeres Deiner Einheit leiten können.
O Herr! Erlöse uns von den Bindungen an die Welt und ihre Völker, von den früheren Übertretungen und von den Drangsalen, die uns erwarten, damit wir uns erheben, Dein Wort strahlend in höchster Freude zu verherrlichen und Dein Lob zur Tages- und Nachtzeit zu preisen, auf dass wir alle Menschen auf den Pfad der Führung rufen, sie zur Rechtschaffenheit anhalten und die Verse Deiner Einheit inmitten Deiner Schöpfung singen. Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt. Du bist wahrlich der Allmächtige, der Kraftvollste.
‘Abdu’l-Bahá

Aus den Sendschreiben zum Göttlichen Plan

262 O Du unvergleichlicher Gott! O Du Herr des Königreiches!

262
O Du unvergleichlicher Gott! O Du Herr des Königreiches! Diese Seelen sind Dein himmlisches Heer. Hilf ihnen, führe sie mit der Macht der himmlischen Heerscharen zum Sieg, so dass eine jede von ihnen einem Regimente gleichkomme und diese Länder durch die Liebe Gottes und die Erleuchtung göttlicher Lehren erobere.
O Gott! Sei Du ihr Beistand und ihr Helfer, und in der Wildnis, im Gebirg, im Tal und in den Wäldern, auf den Steppen und den Meeren sei Du ihr Vertrauter, damit sie durch die Macht des Gottesreiches und den Odem des Heiligen Geistes ihren Ruf erschallen lassen.
Wahrlich, Du bist der Machtvolle, der Starke und der Allmächtige, und Du bist der Weise, der Hörende und der Sehende.
‘Abdu’l-Bahá

263 Wer sich, wohin auch immer, auf eine Lehrreise begibt, …

263
Wer sich, wohin auch immer, auf eine Lehrreise begibt, spreche auf seiner Reise durch fremde Länder bei Tag und bei Nacht dieses Gebet:
O Gott, mein Gott! Du siehst mich hingerissen und angezogen von Deinem herrlichen Königreich, entflammt vom Feuer Deiner Liebe unter der Menschheit, ein Herold Deines Reiches in diesen großen, weiten Ländern. Losgelöst von allem außer Dir, stütze ich mich auf Dich. Ruhe und Behagen habe ich verlassen. Fern von meinem Heim bin ich ein Wanderer in diesen Gegenden, ein Fremdling, der demütig an Deiner erhabenen Schwelle und ergeben vor dem Himmel Deiner Allmacht und Herrlichkeit zur Erde niederfällt. In der Tiefe der Nacht und beim Anbruch des Tages flehe ich zu Dir, am Morgen und zur Abendzeit rufe ich Dich flehentlich an: Stehe mir gnädig bei, Deiner Sache zu dienen, Deine Lehren überall zu verbreiten, Dein Wort im Osten wie im Westen zu erhöhen.
O Herr! Stärke mir die Lenden. Mache mich fähig, Dir mit größter Anstrengung zu dienen, und überlasse mich nicht mir selbst, einsam und verloren in diesen Landen.
O Herr! Gewähre mir Gemeinschaft mit Dir in meiner Einsamkeit und sei mein Gefährte in diesen fremden Ländern.
Wahrlich, Du bestätigst, wen immer Du willst, in dem, was Du wünschest, und wahrlich, Du bist der Allgewaltige, der Allmächtige.
‘Abdu’l-Bahá

264 Wer sich auf Lehrreise in verschiedene Gegenden begibt, …

264
Wer sich auf Lehrreise in verschiedene Gegenden begibt, der lese im Gebirge und in der Wüste, zu Land und zu Wasser das folgende Bittgebet:
O Gott! O Gott! Du siehst mich schwach, niedrig und bescheiden unter Deinen Geschöpfen; dennoch habe ich auf Dich vertraut und mich erhoben, Deine Lehre unter Deinen standhaften Dienern zu fördern, ganz im Vertrauen auf Deine Kraft und Macht!
O Herr! Ich bin ein Vogel mit gebrochenen Schwingen, voll Sehnsucht, in Deine grenzenlosen Sphären emporzuschweben. Wie bin ich anders dazu fähig, als durch Deine Vorsehung und Gnade, Deine Bestätigung und Hilfe!
O Herr! Erbarme Dich meiner Schwäche und stärke mich durch Deine Kraft! O Herr! Habe Mitleid mit meinem Unvermögen und unterstütze mich mit Deiner Macht und Erhabenheit!
O Herr! Wenn der Odem des Heiligen Geistes das schwächste aller Geschöpfe bestätigt, dann wird es die höchste Stufe erreichen und alles besitzen, was es begehrt. Du hast fürwahr Deinen Dienern beigestanden in vergangenen Tagen, und sie waren die schwächsten Deiner Geschöpfe, die niedersten Deiner Diener, die unscheinbarsten derer, die auf Erden lebten; aber nach Deinem Willen und durch Deine Macht nahmen sie den Vorrang ein vor den Ruhmreichsten Deines Volkes und den Vornehmsten der Menschheit. Sie waren wie unscheinbare Nachtfalter und wurden zu königlichen Falken; sie waren wie Rinnsale und wurden zu Meeren. Durch Deine Gaben, Dein Erbarmen und Deine größte Gunst wurden sie strahlende Sterne am Horizont der Führung, singende Vögel im Rosengarten der Unsterblichkeit, brüllende Löwen in den Wäldern des Wissens und der Weisheit, mächtige Wale in den Meeren des Lebens.
Wahrlich, Du bist der Gütige, der Kraftvolle, der Mächtige und der Barmherzigste aller Barmherzigen.
‘Abdu’l-Bahá

265 Die Lehrer und Freunde sollen täglich dieses Bittgebet …

265
Die Lehrer und Freunde sollen täglich dieses Bittgebet sprechen:
O Du gütiger Herr! Preis sei Dir, dass Du uns die Straße Deiner Führung zeigtest, das Tor zu Deinem Königreich auftatest und Dich durch die Sonne der Wirklichkeit offenbartest. Den Blinden gibst Du das Augenlicht, den Tauben Gehör, Du erweckst die Toten, Du bereicherst die Armen, Du weisest den Weg denen, die in die Irre gegangen. Du lenkst die ausgetrockneten Lippen zum Springquell der Führung, Du lässest den dürstenden Fisch zum Meere der Wirklichkeit gelangen und lädst die Zugvögel ein in den Rosengarten der Gnade.
O Du Allmächtiger! Wir Menschen sind Deine Diener, Deine Armen! Wir sind Dir ferne und sehnen uns nach Deiner Gegenwart; wir dürsten nach dem Wasser Deines Springquells; wir sind krank und schmachten nach einer Arznei. Wir wandeln auf Deinem Pfad und haben kein anderes Ziel, keine Hoffnung, als Deine Düfte zu verbreiten, auf dass alle Seelen den Ruf anstimmen: »O Gott! Führe uns den Geraden Pfad!« Lass sie die Augen öffnen, dass sie das Licht erschauen, und lass sie frei werden vom Dunkel der Unwissenheit. Gib, dass sie die Lampe der Führung umkreisen! Lass den Mittellosen einen Anteil zukommen und mache die Entfremdeten mit Deinen Geheimnissen vertraut.
O Allmächtiger! Schaue auf uns mit dem Auge der Barmherzigkeit. Gewähre uns himmlische Bestätigung. Verleihe uns den Odem des Heiligen Geistes, auf dass uns in unserem Dienen geholfen werde und wir wie strahlende Sterne diese Lande erleuchten mit dem Lichte Deiner Führung.
Wahrlich, Du bist der Gewaltige, der Mächtige, der Weise und der Sehende.
‘Abdu’l-Bahá

266 Wer auf der Reise durch die Städte, Dörfer und …

266
Wer auf der Reise durch die Städte, Dörfer und Weiler dieser Staaten Gottes süße Düfte verbreitet, soll jeden Morgen dieses Gebet lesen:
O mein Gott! O mein Gott! Du siehst, wie ich mich, niedrig und schwach, um das größte Werk mühe, entschlossen, Dein Wort unter den Massen zu künden und Deine Lehren unter Deinen Völkern zu verbreiten. Kein Erfolg wird mir beschieden sein, es sei denn, Du stehst mir bei mit dem Odem des Heiligen Geistes, hilfst mir zum Triumph durch die Heerscharen Deines herrlichen Reiches und lässest auf mich Deine Bestätigungen herabregnen, die allein eine Mücke in einen Adler, einen Wassertropfen in Ströme und Meere und ein Atom in Lichter und Sonnen zu verwandeln vermögen. O mein Herr! Steh mir bei mit Deiner siegreichen und alles bewirkenden Macht, auf dass meine Zunge Dein Lob und Deine Eigenschaften unter dem Volke preise und meine Seele überfließe vom Weine Deiner Liebe und Deiner Erkenntnis.
Du bist der Allmächtige, und Du tust, was immer Du willst.
‘Abdu’l-Bahá

267 Wer die göttlichen Düfte verbreitet, soll jeden Morgen …

267
Wer die göttlichen Düfte verbreitet, soll jeden Morgen dieses Gebet sprechen:
O Herr mein Gott! Preis und Danksagung seien Dir, denn Du hast mich auf die Straße des Königreiches geleitet. Du lässest mich wandeln auf diesem geraden, weitreichenden Pfade, Du erleuchtest meine Augen durch den Anblick Deines strahlenden Lichtes. Mein Ohr lässest Du den Liedern der Vögel der Heiligkeit lauschen, mein Herz ziehst Du an durch Deine Liebe unter den Gerechten.
O Herr! Stärke mich durch den Heiligen Geist, dass ich in Deinem Namen unter den Völkern rufe und die frohe Botschaft der Offenbarung Deines Reiches unter den Menschen verkünde.
O Herr! Ich bin schwach, stärke mich mit Deiner Kraft und Macht. Lass meine stammelnde Zunge Deiner gedenken und Deinen Lobpreis künden. Ich bin niedrig, zeichne mich aus durch den Eintritt in Dein Reich. Ich bin fern, lass mich der Schwelle Deines Erbarmens näherkommen. O Herr! Mache mich zu einer leuchtenden Lampe, einem strahlenden Stern und einem gesegneten Baum, mit Früchten behangen, dessen Zweige all diese Gefilde überschatten. Wahrlich, Du bist der Mächtige, der Gewaltige, der Unbezwungene.
‘Abdu’l-Bahá

268 Folgendes Gebet soll täglich gesprochen werden.

268
Folgendes Gebet soll täglich gesprochen werden.
O Gott! O Gott! Hier ist ein Vogel mit gebrochenen Schwingen, der nur langsam fliegen kann – stehe ihm bei, dass er sich zum Gipfel des Glücks und des Heils erhebe, in eitel Freude und Wonne sich durch den unendlichen Raum schwinge, dass er in Deinem hehrsten Namen über allen Gefilden sein Lied anstimme, die Ohren ergötze mit seinem Ruf und die Augen erhelle mit den Zeichen der Führung.
O Herr! Ich bin einsam, allein und gering. Für mich gibt es keinen Erhalter außer Dir, keinen Helfer außer Dir, keinen Ernährer außer Dir. Bestätige mich in Deinem Dienst, stehe mir bei mit den Scharen Deiner Engel, mache mich siegreich in der Verbreitung Deines Wortes und lass mich Deine Weisheit unter Deinen Geschöpfen verkünden. Wahrlich, Du bist der Helfer der Armen, der Verteidiger der Geringen und wahrlich, Du bist der Kraftvolle, der Mächtige und der Unbegrenzte!
‘Abdu’l-Bahá

269 Preis sei Dir, o mein Gott! Dies sind Deine Diener, …

269
Preis sei Dir, o mein Gott! Dies sind Deine Diener, angezogen von den Düften Deiner Barmherzigkeit, entflammt durch das Feuer, das im Baum Deiner Einzigkeit lodert, die Augen erleuchtet durch den Anblick des Strahlenglanzes vom Sinai Deiner Einheit.
O Herr! Löse ihnen die Zunge zu Deinem Gedenken unter Deinem Volke, lass sie Dein Lob verkünden durch Deine Gunst und Huld, stehe ihnen bei mit den Scharen Deiner Engel, stärke ihre Lenden in Deinem Dienst und mache sie zu Zeichen Deiner Führung unter Deinen Geschöpfen.
Wahrlich, Du bist der Allgewaltige, der Höchsterhabene, der Immervergebende, der Allbarmherzige.
‘Abdu’l-Bahá

270 Wer die süßen Düfte Gottes verbreitet, soll jeden Morgen …

270
Wer die süßen Düfte Gottes verbreitet, soll jeden Morgen dieses Gebet sprechen:
O Gott, mein Gott! Du siehst, wie dieser Schwache bittet um himmlische Kraft, wie dieser Arme fleht um Deine himmlischen Schätze, wie dieser Dürstende schmachtet nach dem Quell ewigen Lebens, wie dieser Leidende sich sehnt nach der verheißenen Heilung durch Dein grenzenloses Erbarmen, das Du Deinen erwählten Dienern in Deinem Königreich der Höhe bestimmt hast.
O Herr! Ich habe keinen Helfer als Dich, keine Zuflucht außer Dir, keinen Erhalter denn Dich. Stehe mir mit Deinen Engeln bei, Deine heiligen Düfte zu verbreiten und Deine Lehren überall bei den Besten Deines Volkes bekannt zu machen.
O mein Herr! Gib, dass ich mich löse von allem außer Dir, dass ich mich an den Saum Deiner Großmut klammere, dass ich mich Deinem Glauben ganz ergebe, fest und stark in Deiner Liebe bleibe und befolge, was Du in Deinem Heiligen Buche verordnet hast.
Wahrlich, Du bist der Gewaltige, der Kraftvolle, der Allmächtige.
‘Abdu’l-Bahá

Sieg der Gottessache

271 O Herr! Lass alle Völker der Erde eintreten …

271
O Herr! Lass alle Völker der Erde eintreten in das Paradies Deines Glaubens, so dass kein Geschöpf jenseits der Umfriedung Deines Wohlwollens bleibe.
Seit unvordenklicher Zeit bist Du mächtig zu tun, was Du willst, und hoch erhaben über das, was Du wünschest.
Báb

272 O Herr! Gib, dass der Baum Deiner göttlichen Einheit …

272
O Herr! Gib, dass der Baum Deiner göttlichen Einheit rasch wachse; netze ihn, o Herr, mit den strömenden Wassern Deines Wohlgefallens und lasse ihn vor den Offenbarungen Deiner göttlichen Gewissheit solche Früchte tragen, wie Du sie wünschest, zu Deinem Ruhme, zu Deiner Verherrlichung, zu Deinem Lob und Dank, um Deinen Namen zu preisen, die Einzigkeit Deines Wesens zu rühmen und Dich zu verehren; denn dies alles liegt in Deiner und in keines anderen Hand.
Groß ist die Seligkeit jener, deren Blut Du erwählt hast, den Baum Deiner Bestätigung zu tränken und so Dein heiliges, unwandelbares Wort zu erhöhen.
Báb

273 Verherrlicht seiest Du, o Herr, der Du alles Erschaffene …

273
Verherrlicht seiest Du, o Herr, der Du alles Erschaffene durch die Macht Deines Befehls ins Dasein gerufen hast.
O Herr! Stehe denen bei, die allem außer Dir entsagt haben, und gewähre ihnen einen überwältigenden Sieg. Sende hernieder auf sie, o Herr, die Schar der Engel im Himmel und auf Erden und in allem, was dazwischen ist, damit sie Deinen Dienern helfen, ihnen beistehen, sie stärken, sie zum Erfolg befähigen, sie stützen, sie mit Herrlichkeit umgeben, ihnen Ehre und Erhöhung verleihen, sie reich machen und in einem herrlichen Sieg frohlocken lassen.
Du bist ihr Herr, der Herr der Himmel und der Erde, der Herr aller Welten. Stärke diesen Glauben, o Herr, durch die Kraft dieser Diener und lasse sie über alle Völker der Welt siegen; denn sie sind fürwahr Deine Diener, gelöst von allem außer Dir, und wahrlich, Du bist der Beschützer der wahren Gläubigen.
O Herr, lass ihre Herzen durch ihre Treue zu Deinem unverletzlichen Glauben stärker werden als irgendetwas sonst in den Himmeln und auf Erden und in allem, was dazwischen ist. Stärke, o Herr, ihre Hände mit den Zeichen Deiner wundersamen Macht, auf dass sie Deine Macht vor den Augen der ganzen Menschheit offenbaren.
Báb

274 Mache Deine Sache siegreich, …

274
Mache Deine Sache siegreich, o mein Herr, und demütige Deine Feinde. Alsdann schreibe nieder für uns das Gute in diesem und im zukünftigen Leben. Du bist die Wahrheit, Du kennst alle geheimen Dinge. Es ist kein Gott außer Dir, dem Immervergebenden, dem Allgütigen.
Bahá’u’lláh

275 Verherrlicht sei Dein Name, o mein Gott! Da Du mich diese Wahrheit …

275
Verherrlicht sei Dein Name, o mein Gott! Da Du mich diese Wahrheit erkennen ließest, flehe ich Dich an, bei Deinem Namen, den kein Pergament ertragen, den kein Herz sich vorstellen und keine Zunge künden kann – einem Namen, der so lange verborgen bleibt, wie Du Dein Wesen verhüllst, und so lange verherrlicht, wie Dein Sein gepriesen wird – entfalte, ehe das gegenwärtige Jahr sich seinem Ende neigt, die Zeichen Deiner unbestrittenen Überlegenheit und Deines Triumphes, damit die ganze Schöpfung durch Deinen Überfluss bereichert und durch den veredelnden Einfluss Deiner erhabenen Allmacht erhoben werde, und damit alle aufstehen, Deine Sache zu fördern.
Du bist wahrlich der Allmächtige, der Allhöchste, der Allherrliche, der Allunterwerfende, der Allbesitzende.
Bahá’u’lláh

276 Ruhm sei Dir, o Herr aller Welten, Du Geliebter aller, …

276
Ruhm sei Dir, o Herr aller Welten, Du Geliebter aller, die Dich erkannt haben! Du siehst mich unter einem Schwerte sitzen, das an einem Faden hängt, und bist dessen gewahr, dass ich in solcher Lage meine Pflicht Deiner Sache gegenüber nicht vernachlässigte, noch versäumte, Dein Lob zu preisen, Deine Tugenden zu künden und alles auszurichten, was Du mir auf Deinen Tafeln gebotest. Kann auch das Schwert jederzeit auf mein Haupt fallen, rufe ich dennoch Deine Geliebten so eindringlich, dass ihre Herzen hingerissen werden zum Horizont Deiner Majestät und Größe.
Reinige gründlich ihre Ohren, o mein Herr, damit sie den süßen Weisen lauschen, die rechter Hand vom Throne Deiner Herrlichkeit ertönen. Ich schwöre bei Deiner Macht! Stellte jemand sein Ohr auf ihren Wohlklang ein, er schwänge sich auf in das Reich Deiner Offenbarung, wo jedes erschaffene Ding verkündet, dass Du Gott bist und dass kein Gott ist außer Dir, dem Allmächtigen, dem Helfer in Gefahr, dem Selbstbestehenden. Reinige die Augen Deiner Diener, o mein Gott, und entzücke sie so sehr mit der Lieblichkeit Deiner Rede, dass kein Unglück sie hindern kann, sich Dir zuzuwenden und nach dem Horizont Deiner Offenbarung zu schauen.
Finsternis hat jedes Land umfangen, o mein Gott, und lässt die meisten Deiner Diener erbeben. Ich flehe Dich an bei Deinem Größten Namen: Erwecke in jeder Stadt eine neue Schöpfung, die sich Dir zuwendet, Deiner unter Deinen Dienern gedenkt, durch weise Rede Dein Siegesbanner entfaltet und sich von allem Erschaffenen loslöst.
Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt. Es ist kein Gott außer Dir, dem Gewaltigsten, Dessen Hilfe alle Menschen erflehen.
Bahá’u’lláh

277 O Gott, mein Gott! Preis sei Dir, da Du das Feuer göttlicher …

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O Gott, mein Gott! Preis sei Dir, da Du das Feuer göttlicher Liebe im Heiligen Baum auf den Gipfeln des erhabensten Berges entzündet hast: jenem Baum, der »weder des Ostens noch des Westens ist«Q6, und jenes Feuer, das lichterloh brannte, bis seine Flamme die himmlischen Heerscharen erreichte, die das Licht der Führung einfingen und ausriefen: »Wahrlich, wir gewahrten ein Feuer am Hang des Berges Sinai.«Q7
O Gott, mein Gott! Lass dieses Feuer wachsen Tag für Tag, bis seine Glut die ganze Erde bewegt. O Du mein Herr! Entzünde Deiner Liebe Licht in jedem Herzen, hauche den Geist Deiner Erkenntnis den Menschen in die Seele und weite ihnen die BrustA10 mit den Versen Deiner Einheit. Rufe die ins Leben zurück, die in ihren Gräbern wohnen, warne die Hoffärtigen, lass Freude auf Erden herrschen, sende Deine kristallklaren Wasser hernieder, und in der Versammlung offenbaren Strahlenglanzes lass den Kelch kreisen, der »gemischt ist an der Kampferquelle«.A11
Wahrlich, Du bist der Gebende, der Verzeihende, der Ewigschenkende. Wahrlich, Du bist der Barmherzige, der Mitleidvolle.
‘Abdu’l-Bahá

278 … Hier sind Deine Diener, die Deine Stimme hören, …

278
Er ist Gott!
O Herr mein Gott, mein Vielgeliebter! Hier sind Deine Diener, die Deine Stimme hören, Dein Wort vernehmen und Deinem Rufe lauschen. Sie glauben an Dich und schauen Deine Wunder. Sie anerkennen Deinen Beweis und bezeugen Deine Zeichen. Auf Deinen Wegen wandeln sie; sie folgen Deiner Führung, entdecken Deine Mysterien und begreifen die Geheimnisse Deines Buches, die Verse Deiner Schriftrollen, die Botschaften Deiner Sendbriefe und Tafeln. Sie klammern sich an den Saum Deines Kleides und halten sich fest am Gewand Deines Lichts und Deiner Größe. Ihre Schritte sind fest in Deinem Bund, ihre Herzen gestärkt in Deinem Testament. Herr! Entzünde Du in ihren Herzen die Flamme Deiner göttlichen Anziehung und lass den Vogel der Liebe und des Einvernehmens in ihren Herzen sein Lied anstimmen. Lass sie mächtige Zeichen, strahlende Vorbilder werden, vollendet wie Dein Wort. Erhöhe durch sie Deine Sache, entfalte Deine Banner und verbreite Deine Wunder nah und fern. Mache durch sie Dein Wort siegreich und stärke Deinen Geliebten die Lenden. Löse ihre Zungen, Deinen Namen zu preisen, und gib ihnen ein, nach Deinem heiligen Willen und Deinem Wohlgefallen zu handeln. Erleuchte ihre Angesichter in Deinem heiligen Reich, hilf ihnen, sich für den Sieg Deiner Sache zu erheben, und führe solchermaßen ihre Freude zur Vollendung.
Herr! Wir sind schwach; stärke uns, Deiner Heiligkeit Düfte zu verbreiten. Arm sind wir, mache uns reich aus den Schatzkammern Deiner göttlichen Einheit. Wir sind nackt, kleide uns in das Gewand Deiner Großmut. Wir sind sündig, vergib uns unsere Schuld durch Deine Gnade, Deine Gunst und Verzeihung. Du bist wahrlich der Beistand, der Helfer, der Gnädige, der Mächtige, der Gewaltige.
Die Herrlichkeit aller Herrlichkeiten ruhe auf denen, die fest und standhaft sind.
‘Abdu’l-Bahá

Frieden

279 O Gott, o Gott! Du siehst, wie schwarze Finsternis …

279
O Gott, o Gott! Du siehst, wie schwarze Finsternis alle Lande umfängt, wie alle Lande brennen in der Zwietracht Flamme, wie mörderisch in Ost und West des Krieges Feuer lodert. Blut wird vergossen, Leichen bedecken ringsum die Erde, und abgeschlagen liegen Häupter im Staub des Schlachtfelds.
O Herr! Erbarme Dich dieser Unwissenden, schaue auf sie mit dem Auge des Vergebens und Verzeihens. Lösche dieses Feuer, so dass die dichten Wolken sich verziehen, die den Himmel verdunkeln, dass die Sonne der Wirklichkeit leuchte mit den Strahlen der Versöhnung, das tiefe Dunkel sich teile und alle Lande vom strahlenden Lichte des Friedens erleuchtet werden.
O Herr! Zieh Du das Volk aus dem abgründigen Meer des Hasses und der Feindseligkeit, befreie es aus dieser undurchdringlichen Finsternis. Vereinige die Herzen, erleuchte die Augen mit dem Lichte des Friedens und der Versöhnung. Errette sie aus den Tiefen des Krieges und des Blutvergießens, befreie sie aus des Irrtums Finsternis. Reiße den Schleier von ihren Augen und erleuchte ihre Herzen mit dem Lichte der Führung. Verfahre mit ihnen nach Deinem zarten Erbarmen und Mitleid, nicht nach Deinem gerechten Zorn, der den Mächtigen die Glieder zittern lässt.
O Herr! Krieg folgt auf Krieg. Not und Angst nehmen überhand, einst blühende Länder sind alle verheert.
O Herr! Die Herzen sind schwer, die Seelen voll Qual. Erbarme Dich dieser Armen, überlasse sie nicht ihrer maßlosen Gier.
O Herr! Sende durch Deine Lande demütige, ergebene Seelen, das Antlitz erleuchtet von den Strahlen der Führung, gelöst von der Welt, Deinen Namen preisend, Dein Lob kündend. Lass sie Deiner Heiligkeit Düfte unter den Menschen verbreiten.
O Herr! Stärke ihnen den Rücken, gürte ihre Lenden und entzücke ihre Herzen mit den mächtigsten Zeichen Deiner Liebe.
O Herr! Wahrlich, sie sind schwach, und Du bist der Gewaltige, der Mächtige. Ohnmächtig sind sie, Du aber bist der Helfer, der Gnadenvolle.
O Herr! Das Meer des Aufruhrs wogt, und diesen Sturm stillt allein Deine grenzenlose Gnade, die alle Lande umfängt.
O Herr! Wahrlich, die Menschen schmachten im Abgrund der Leidenschaft; nur Deine unendlichen Gnadengaben können sie daraus retten.
O Herr! Vertreibe die Finsternis dieser verderbten Begierden, erhelle die Herzen mit der Lampe Deiner Liebe, die bald alle Lande erleuchten wird. Stärke Deine Geliebten, die aus Liebe zu Deiner Schönheit Heim und Herd, Mann, Frau und Kind verlassen und in fremde Lande reisen, Deine Düfte zu verbreiten und Deine Lehren zu künden. Sei Du ihr Gefährte in der Einsamkeit, ihrer Sorgen Tilger und ihr Trost im Unglück. Sei Du ihrem Durst ein frischer Trunk, ihren Gebrechen eine Arznei, ein Balsam der verzehrenden Glut ihrer Herzen.
Wahrlich, Du bist der Freigebigste, der Herr überfließender Gnade, und wahrlich, Du bist der Mitleidvolle, der Gnadenreiche.
‘Abdu’l-Bahá

Gebete für besondere Gelegenheiten

Hochzeit

Bahá’í-Ehe bedeutet die Bindung zweier Partner aneinander, ihre gegenseitige Zuneigung mit Kopf und Herz. Jeder von beiden muss sich jedoch voller Sorgfalt bemühen, mit der Wesensart des anderen gründlich vertraut zu werden, so dass der feste Bund zwischen ihnen eine ewige Bindung werde. Ihr Bestreben muss sein, liebevolle Gefährten und für immer und ewig miteinander eins zu sein.
‘Abdu’l-Bahá A12
Das Ehegelöbnis, das Braut und Bräutigam bei der Bahá’í-Trauung zu sprechen haben, lautet:
Wahrlich, wir wollen uns alle an Gottes Willen halten.A13

280 Er ist der Spender, der Gabenreiche!

280
Er ist der Spender, der Gabenreiche!
Preis sei Gott, dem Urewigen, dem Immerbestehenden, dem Unveränderlichen, dem Ewigen; Ihm, Der durch Sein eigenes Sein bezeugt, dass Er wahrlich der Eine ist, der Einzige, der Ungehinderte, der Erhabene. Wir bezeugen fürwahr, es ist kein Gott außer Ihm, wir anerkennen Seine Einheit und bekennen Seine Einzigkeit. Seit aller Ewigkeit wohnt Er in unnahbaren Höhen, auf den Gipfeln Seiner Erhabenheit, geheiligt über die Erwähnung jedes anderen, frei von aller Beschreibung außer der Seinen.
Und als es Ihn verlangte, den Menschen Gnade und Wohltat zu erweisen und der Welt eine Ordnung zu geben, offenbarte Er Regeln und schuf Gesetze. Unter diesen gab Er das Gesetz der Ehe, machte es zu einer festen Burg der Wohlfahrt und des Heiles und befahl es uns in dem, was in Seinem Heiligsten Buch aus dem Himmel der Heiligkeit herabgesandt ward. Er sagt – groß ist Seine Herrlichkeit –: »Tretet in den Stand der Ehe, o Menschen, damit der aus euch hervorgehe, der Meiner unter Meinen Dienern gedenket. Dies ist Mein Gebot, das Ich euch gebe. Haltet euch daran zu eurem eigenen Nutzen.«Q8
Bahá’u’lláh

281 … O Du unvergleichlicher Herr! In Deiner allmächtigen Weisheit …

281
Er ist Gott!
O Du unvergleichlicher Herr! In Deiner allmächtigen Weisheit hast Du den Völkern die Ehe anbefohlen, auf dass die Geschlechterreihen der Menschen in dieser Welt des Zufalls einander folgen und, solange die Welt währt, an der Schwelle Deiner Einheit sich in Dienstbarkeit und Anbetung, in Gruß, Verehrung und Lobpreis ergehen. »Ich erschuf die Geister und Menschen nur um meiner Anbetung willen.«Q9 Vermähle darum diese beiden Vögel aus dem Neste Deiner Liebe im Himmel Deines Erbarmens und mache sie zu Werkzeugen unablässiger Gnade, auf dass sich aus der Vereinigung dieser beiden Meere der Liebe eine Woge der Zärtlichkeit ergieße und die Perlen reiner, anmutiger Nachkommenschaft an das Gestade des Lebens trage. »Er hat den beiden Meeren ihren Lauf gelassen, dass sie einander begegnen. Zwischen ihnen ist eine Scheidewand, die sie nicht überschreiten. Welche der Wohltaten deines Herrn willst du da leugnen? Von jedem bringt Er größere und kleinere Perlen hervor.«Q10
O Du gütiger Herr! Lass aus dieser Ehe Korallen und Perlen hervorgehen. Du bist wahrlich der Allgewaltige, der Größte, der Immervergebende.
‘Abdu’l-Bahá

282 O mein Herr, o mein Herr! Diese beiden hellen Gestirne …

282
O mein Herr, o mein Herr! Diese beiden hellen Gestirne sind in Deiner Liebe vermählt, vereint in der Dienstbarkeit an Deiner heiligen Schwelle, in der Arbeit für Deine Sache. Mache diese Ehe zum Leitstern Deiner überreichen Gnade, o mein Herr, Du Allbarmherziger, und zum leuchtenden Strahl Deines Segens, Du Wohltäter, Du Immergebender, auf dass von diesem großen Baume Zweige sprießen, die grünen und blühen durch die Gaben, die wie der Regen aus den Wolken Deiner Gnade fallen.
Wahrlich, Du bist der Freigebige, wahrlich, Du bist der Allmächtige, wahrlich, Du bist der Mitleidvolle, der Allbarmherzige.
‘Abdu’l-Bahá

283 Ruhm sei Dir, o mein Gott! Wahrlich, Dein Diener und Deine Magd …

283
Ruhm sei Dir, o mein Gott! Wahrlich, Dein Diener und Deine Magd haben unter dem Schatten Deiner Gnade zusammengefunden und sind vereint durch Deine Gunst und Großmut. O Herr! Stehe ihnen bei in Deiner Erdenwelt, Deinem Königreich, und bestimme für sie alles Gute durch Deine Freigebigkeit und Gnade. O Herr! Bestätige sie in ihrer Pflicht vor Dir und hilf ihnen in Deinem Dienste. Lass sie in Deiner Welt zu Zeichen Deines Namens werden und schütze sie durch Deine Gaben, die unerschöpflich sind in dieser und der zukünftigen Welt. O Herr, sie flehen zum Königreich Deines Erbarmens und rufen das Reich Deiner Einzigkeit an. Wahrlich, sie sind vermählt im Gehorsam gegenüber Deinem Gebot. So lass sie denn bis ans Ende der Zeit zu Zeichen der Eintracht und der Einigkeit werden. Wahrlich, Du bist der Allgewaltige, der Allgegenwärtige, der Allmächtige.
‘Abdu’l-Bahá

Ayyám-i-Há A14

284 O Gott, mein Feuer und mein Licht!

284
O Gott, mein Feuer und mein Licht! Die Tage, die Du in Deinem Buche die Ayyám-i-Há nanntest, haben begonnen, o Du König aller Namen, und die Fasten nahen heran, deren Einhaltung Deine erhabenste Feder allen zur Pflicht gemacht, die im Reiche Deiner Schöpfung sind. Ich flehe Dich an, o mein Herr, bei diesen Tagen und bei allen, die sich während dieser Zeit an das Seil Deiner Gebote klammern und an den Griff Deiner Vorschriften halten, gib, dass jeder Seele im Umkreis Deines Hofes ein Platz bestimmt sei, ein Sitz bei der Offenbarung des Strahlenglanzes Deines Antlitzes.
Hier sind Deine Diener, o mein Herr, die keine verderbte Neigung von dem abhält, was Du in Deinem Buche herabgesandt hast. Sie beugen sich vor Deiner Sache, sie ergreifen das Buch mit einer Entschiedenheit, die aus Dir geboren ist. Sie halten ein, was Du ihnen vorgeschrieben, und wollen befolgen, was ihnen von Dir herabgesandt ist.
Du siehst, o mein Herr, wie sie bekennen und anerkennen, was Du in Deinen Schriften offenbartest. Gib ihnen, o mein Herr, die Wasser Deiner Ewigkeit aus Deinen gnadenreichen Händen zu trinken. Verzeichne sodann für sie den Lohn dessen, der sich in das Meer Deiner Gegenwart versenkt und den auserwählten Wein Deiner Begegnung erlangt.
Ich flehe Dich an, o Du König der Könige, Du Erbarmer der Unterdrückten, bestimme ihnen das Gute dieser und der zukünftigen Welt. Schreibe schließlich für sie nieder, was keines Deiner Geschöpfe entdeckt hat, und zähle sie zu denen, die Dich umkreisen und Deinem Throne in jeder Deiner Welten nahe sind.
Du bist wahrlich der Allmächtige, der Allwissende, der Allweise.
Bahá’u’lláh

Fasten

Im Kitáb-i-Aqdas ist offenbart: »Wir haben euch geboten, vom ReifealterA15 an zu beten und zu fasten. Dies ist von Gott, eurem Herrn und dem Herrn eurer Väter, befohlen. Als Gnade aus Seiner Gegenwart hat Er jene ausgenommen, die geschwächt sind durch Krankheit oder Alter, und Er ist der Vergebende, der Großmütige. … Wir haben euch für eine kurze Zeit das Fasten geboten und euch an dessen Ende Naw-Rúz als Fest bestimmt. … Reisende, Kranke und jene, die schwanger sind oder stillen, sind nicht an das Fasten gebunden. … Enthaltet euch der Speise und des Tranks von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang und habt acht, dass Gier euch nicht dieser Gnade beraube, die im Buche bestimmt ist.«Q11

285 Dies, o mein Gott, ist der erste der Tage, …

285
Dies, o mein Gott, ist der erste der Tage, an denen Du Deinen Geliebten zu fasten gebotest. Ich flehe zu Dir, bei Dir Selbst und bei ihm, der aus Liebe zu Dir und Deinem Wohlgefallen fastet – und nicht aus selbstischem Begehren oder aus Furcht vor Deinem Zorn – und bei Deinen vortrefflichsten Namen und erhabensten Eigenschaften, reinige Deine Diener von der Liebe zu allem außer Dir und gib, dass sie dem Morgenlicht Deines Antlitzes und dem Thron Deiner Einzigkeit nahen. Erleuchte ihre Herzen, o mein Gott, mit dem Licht Deines Wissens und erhelle ihr Angesicht mit den Strahlen der Sonne, die vom Horizonte Deines Willens scheint. Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt.
Es ist kein Gott außer Dir, dem Allherrlichen, Dessen Hilfe alle Menschen erflehen. Stehe ihnen bei, o mein Gott, damit sie Dich siegreich machen und Dein Wort erhöhen. Lass sie dann wie Hände Deiner Sache unter Deinen Dienern werden und mache sie zu Verkörperungen Deiner Religion und Deiner Zeichen unter den Menschen, auf dass die ganze Welt mit Deinem Gedenken und Deinem Lobpreis erfüllt werde, mit Deinen Beweisen und Deinen Zeichen. Du bist wahrlich der Allgütige, der Erhabenste, der Kraftvolle, der Mächtige und der Barmherzige.
Bahá’u’lláh

286 Im Namen Dessen, Der in den Büchern Gottes, …

286
Im Namen Dessen, Der in den Büchern Gottes, des Allwissenden, des Allkennenden, verheißen ward. Die Tage des Fastens sind angebrochen, die Tage, da jene Diener fasten, die Deinen Thron umkreisen und Deine Gegenwart erlangten. Sprich: O Gott der Namen und Schöpfer des Himmels und der Erde! Ich bitte Dich bei Deinem Namen, der Allherrliche, nimm das Fasten derer an, die aus Liebe zu Dir fasten und um Dein Wohlgefallen zu erlangen. Sie tun, was Du ihnen befohlen hast in Deinen Büchern und auf Deinen Tafeln. Bei ihnen bitte ich Dich: Hilf mir Deine Sache zu fördern und standhaft zu sein in Deiner Liebe, damit das Geschrei Deiner Geschöpfe meine Füße nicht straucheln lässt. Wahrlich, Deine Macht umfasst alles, was Du willst. Kein Gott ist außer Dir, dem Belebenden, dem Allmächtigen, dem Allgütigen, dem Urewigen.
Bahá’u’lláh

287 Preis sei Dir, o Herr mein Gott! Wir haben gefastet …

287
Preis sei Dir, o Herr mein Gott! Wir haben gefastet nach Deinem Gebot und brechen das Fasten nun durch Deine Liebe und Dein Wohlgefallen. Geruhe, o mein Gott, anzunehmen, was wir auf Deinem Pfad aus tiefster Liebe zu Deiner Schönheit vollbrachten, unser Antlitz auf Deine Sache gerichtet, losgelöst von allem außer Dir. Gewähre uns, unseren Vorfahren und allen, die an Dich und Deine mächtigen Zeichen in dieser größten, herrlichsten Offenbarung glauben, Deine Vergebung. Mächtig bist Du zu tun, was Dir beliebt. Du bist wahrlich der Erhabenste, der Allmächtige, der Unbeschränkte.
Bahá’u’lláh

288 O mein Gott und mein Meister! Du siehst mich unter …

288
O mein Gott und mein Meister! Du siehst mich unter Deinen Geschöpfen, die sich gegen Dich empört und versündigt haben. Mit jedem Mal, da ich sie zum Meere Deines Wissens lade, wird ihre Ablehnung Deines Glaubens stärker, und die Zurückweisung des Tagesanbruchs Deines Willens nimmt zu. Ich flehe Dich an, o mein Gott, bei jenen, die aus Liebe zu Dir gefastet und aus den Händen Deiner Gnade von den lebendigen Wassern der Unterwerfung getrunken haben, Du mögest für Deine Geliebten, die sich unter der sengenden Sonne Deiner Prüfungen fest an das Seil der Geduld hielten, all das Gute bestimmen, das Du in Deinen Büchern und Tafeln aufgezählt hast. Sehe dann für jene, die Unbill erduldet haben um Deinetwillen, den Lohn derer vor, die auf dem Pfade Deines Wohlwollens das Martyrium erduldeten. Sende auf sie nieder, o Herr, was ihre Herzen erfreut, ihre Augen tröstet und ihre Seelen erheitert. Du bist wahrlich der Mächtigste, der Erhabenste, der Helfer in Gefahr, der Allwissende, der Allweise.
Bahá’u’lláh

289 Gepriesen seiest Du, o Gott, mein Gott! Dies sind die Tage, …

289
Gepriesen seiest Du, o Gott, mein Gott! Dies sind die Tage, in denen Du Deinen Erwählten, Deinen Geliebten und Deinen Dienern geboten hast, das Fasten zu halten. Du hast es zu einem Licht für die Bewohner Deines Reiches gemacht, so wie Du das Pflichtgebet zu einer Leiter machtest, auf der die emporsteigen können, die Deine Einheit bezeugen. Ich flehe Dich an, o mein Gott, bei diesen beiden mächtigen Säulen, die Du der ganzen Menschheit zu Ruhm und Ehre verordnet hast, bewahre Deine Religion vor dem Unheil der Gottlosen und den Ränken der Frevler. O Herr, verbirg nicht das Licht, das Du durch Deine Kraft und Deine Allmacht offenbart hast. Hilf sodann denen, die wahrlich an Dich glauben, mit den Heerscharen des Sichtbaren und des Unsichtbaren durch Deinen Befehl und Deine Herrschaft. Es ist kein Gott außer Dir, dem Machtvollen, dem Allmächtigen.
Bahá’u’lláh

290 Ich flehe Dich an, o mein Gott, bei Deinem mächtigen Zeichen …

290
Ich flehe Dich an, o mein Gott, bei Deinem mächtigen Zeichen und bei der Enthüllung Deiner Huld unter den Menschen: Weise mich nicht ab vom Tore zur Stadt Deiner Gegenwart und enttäusche nicht die Hoffnungen, die ich in die Offenbarungen Deiner Gnade unter Deinen Geschöpfen setze. Du siehst mich, o mein Gott, an Deinem Namen festhalten, dem Heiligsten, dem Strahlendsten, dem Mächtigsten, dem Größten, dem Höchsten, dem Herrlichsten, und mich klammern an den Saum Deines Gewandes, daran sich alle halten in dieser und der zukünftigen Welt.
Ich flehe Dich an, o mein Gott, bei Deiner lieblichen Stimme und bei Deinem erhabenen Wort: Ziehe mich immer näher zur Schwelle Deines Tores und halte mich nicht fern vom Schatten Deines Erbarmens und vom Baldachin Deiner Großmut. Du siehst mich, o mein Gott, an Deinem Namen festhalten, dem Heiligsten, dem Strahlendsten, dem Mächtigsten, dem Größten, dem Höchsten, dem Herrlichsten, und mich klammern an den Saum Deines Gewandes, daran sich alle halten in dieser und der zukünftigen Welt.
Ich flehe Dich an, o mein Gott, beim Strahlenglanze Deiner Stirn und der Lichtfülle Deines Antlitzes, das vom höchsten Horizonte strahlt: Ziehe mich an durch den Duft Deines Gewandes und lasse mich trinken vom erlesenen Wein Deiner Rede. Du siehst mich, o mein Gott, an Deinem Namen festhalten, dem Heiligsten, dem Strahlendsten, dem Mächtigsten, dem Größten, dem Höchsten, dem Herrlichsten, und mich klammern an den Saum Deines Gewandes, daran sich alle halten in dieser und der zukünftigen Welt.
Ich flehe Dich an, o mein Gott, bei Deinem Haar, das um Dein Antlitz spielt, indes Deine erhabenste Feder über die Seiten Deiner Tafeln gleitet, den Moschusduft verborgener Bedeutungen zum Reiche Deiner Schöpfung tragend: Befeure mich so sehr zum Dienst an Deiner Sache, dass ich nimmer zurückweiche noch gehemmt werde durch die Anspielungen derer, die an Deinen Zeichen kritteln und sich abwenden von Deinem Angesicht. Du siehst mich, o mein Gott, an Deinem Namen festhalten, dem Heiligsten, dem Strahlendsten, dem Mächtigsten, dem Größten, dem Höchsten, dem Herrlichsten, und mich klammern an den Saum Deines Gewandes, daran sich alle halten in dieser und der zukünftigen Welt.
Ich flehe Dich an, o mein Gott, bei Deinem Namen, den Du zum König aller Namen erhobst, und durch den alle im Himmel und auf Erden hingerissen sind: Mache mich fähig, die Sonne Deiner Schönheit zu schauen, und versieh mich mit dem Weine Deiner Rede. Du siehst mich, o mein Gott, an Deinem Namen festhalten, dem Heiligsten, dem Strahlendsten, dem Mächtigsten, dem Größten, dem Höchsten, dem Herrlichsten, und mich klammern an den Saum Deines Gewandes, daran sich alle halten in dieser und der zukünftigen Welt.
Ich flehe Dich an, o mein Gott, beim Königszelt Deiner Majestät auf den erhabensten Gipfeln und beim Baldachin Deiner Offenbarung auf den höchsten Höhen: Hilf mir gnädiglich zu tun, was Dein Wille begehrt und Dein Entschluss offenbarte. Du siehst mich, o mein Gott, an Deinem Namen festhalten, dem Heiligsten, dem Strahlendsten, dem Mächtigsten, dem Größten, dem Höchsten, dem Herrlichsten, und mich klammern an den Saum Deines Gewandes, daran sich alle halten in dieser und der zukünftigen Welt.
Ich flehe Dich an, o mein Gott, bei Deiner Schönheit, die hoch über den Horizont der Ewigkeit strahlt, eine Schönheit, vor der, kaum dass sie sich offenbarte, das Reich der Schönheit selbst sich in Anbetung verneigte und sie in klingenden Tönen pries: Gib, dass ich allem den Rücken kehre, was ich besitze, und nur dem lebe, was Dein ist. Du siehst mich, o mein Gott, an Deinem Namen festhalten, dem Heiligsten, dem Strahlendsten, dem Mächtigsten, dem Größten, dem Höchsten, dem Herrlichsten, und mich klammern an den Saum Deines Gewandes, daran sich alle halten in dieser und der zukünftigen Welt.
Ich flehe Dich an, o mein Gott, bei der Offenbarung Deines Namens, der Vielgeliebte, durch den die Herzen Deiner Liebenden sich verzehren und die Seelen aller, die auf Erden wohnen, sich hoch aufschwingen: Stehe mir bei, Deiner unter Deinen Geschöpfen zu gedenken und Dich zu rühmen in Deinem Volke. Du siehst mich, o mein Gott, an Deinem Namen festhalten, dem Heiligsten, dem Strahlendsten, dem Mächtigsten, dem Größten, dem Höchsten, dem Herrlichsten, und mich klammern an den Saum Deines Gewandes, daran sich alle halten in dieser und der zukünftigen Welt.
Ich flehe Dich an, o mein Gott, beim Rauschen des göttlichen Lotosbaumes und dem Raunen Deiner Stimme im Königreich Deiner Namen: Halte mich fern von allem, was Dein Wille verabscheut, und ziehe mich empor zu der Stufe, von der Er, der Morgen Deiner Zeichen, herniederstrahlt. Du siehst mich, o mein Gott, an Deinem Namen festhalten, dem Heiligsten, dem Strahlendsten, dem Mächtigsten, dem Größten, dem Höchsten, dem Herrlichsten, und mich klammern an den Saum Deines Gewandes, daran sich alle halten in dieser und der zukünftigen Welt.
Ich flehe Dich an, o mein Gott, bei jenem Laut, durch den, kaum war er aus Deines Willens Mund ertönt, die Meere wogten, die Winde bliesen, die Früchte sich enthüllten, die Bäume ausschlugen, alle früheren Spuren ausgelöscht und alle Schleier zerrissen wurden und die Dir Ergebenen dem Lichte vom Antlitz ihres Herrn, des Unbezwungenen, zueilten: Lass mich erkennen, was in den Schatzkammern Deiner Erkenntnis verborgen und in den Speichern Deiner Weisheit verwahrt ist. Du siehst mich, o mein Gott, an Deinem Namen festhalten, dem Heiligsten, dem Strahlendsten, dem Mächtigsten, dem Größten, dem Höchsten, dem Herrlichsten, und mich klammern an den Saum Deines Gewandes, daran sich alle halten in dieser und der zukünftigen Welt.
Ich flehe Dich an, o mein Gott, bei dem Feuer Deiner Liebe, das Deinen Erwählten und Geliebten den Schlaf aus den Augen trieb, und bei ihrem Gedenken und Lobpreis zur Stunde der Morgendämmerung: Zähle mich zu denen, die erreichten, was Du in Deinem Buche herabgesandt und durch Deinen Willen offenbart hast. Du siehst mich, o mein Gott, an Deinem Namen festhalten, dem Heiligsten, dem Strahlendsten, dem Mächtigsten, dem Größten, dem Höchsten, dem Herrlichsten, und mich klammern an den Saum Deines Gewandes, daran sich alle halten in dieser und der zukünftigen Welt.
Ich flehe Dich an, o mein Gott, bei dem Lichte Deines Antlitzes, das die Dir Nahestehenden vor die Pfeile Deines Ratschlusses trieb und die Dir Ergebenen auf Deinem Pfade den Schwertern Deiner Feinde trotzen ließ: Schreibe nieder für mich mit Deiner höchsterhabenen Feder, was Du für Deine Vertrauten und Erwählten niederschriebst. Du siehst mich, o mein Gott, an Deinem Namen festhalten, dem Heiligsten, dem Strahlendsten, dem Mächtigsten, dem Größten, dem Höchsten, dem Herrlichsten, und mich klammern an den Saum Deines Gewandes, daran sich alle halten in dieser und der zukünftigen Welt.
Ich flehe Dich an, o mein Gott, bei Deinem Namen, durch den Du hörest auf den Ruf Deiner Geliebten, auf die Seufzer derer, die sich nach Dir sehnen, auf den Schrei derer, die sich des Zutritts zu Deiner Nähe erfreuen, und auf das Stöhnen derer, die Dir ergeben sind, bei Deinem Namen, durch den Du die Bitten derer erfüllst, die ihre Hoffnung auf Dich setzen, deren Sehnsüchte Du stillst durch Deine Gnade und Gunst, und bei Deinem Namen, durch den das Meer der Vergebung vor Deinem Angesicht wogt und die Wolken der Freigebigkeit auf Deine Diener herabregnen: Schreibe für jeden, der sich Dir zuwendet und das vorgeschriebene Fasten einhält, den Lohn derer nieder, die nicht sprechen außer mit Deiner Erlaubnis und die auf Deinem Pfade aus Liebe zu Dir auf alles verzichteten, was sie besaßen.
Ich flehe Dich an, o mein Herr, bei Dir und Deinen Zeichen, bei Deinen deutlichen Beweisen, bei dem strahlenden Sonnenlicht Deiner Schönheit und bei Deinen Ästen: Lösche die Sünden derer, die sich fest an Dein Gesetz halten und befolgen, was Du ihnen in Deinem Buche vorgeschrieben hast. Du siehst mich, o mein Gott, an Deinem Namen festhalten, dem Heiligsten, dem Strahlendsten, dem Mächtigsten, dem Größten, dem Höchsten, dem Herrlichsten, und mich klammern an den Saum Deines Gewandes, daran sich alle halten in dieser und der zukünftigen Welt.
Bahá’u’lláh

291 Preis sei Dir, o Herr mein Gott! Ich flehe Dich an bei dieser …

291
Preis sei Dir, o Herr mein Gott! Ich flehe Dich an bei dieser Offenbarung, durch die Finsternis in Licht verwandelt, der Vielbesuchte Tempel errichtet, die Beschriebene Tafel offenbart und die Entfaltete Schriftrolle enthüllt wurde, sende hernieder auf mich und alle, die mit mir sind, was uns befähigt, in die Himmel Deiner höchsten Herrlichkeit aufzusteigen, und was uns rein macht vom Makel solcher Zweifel, wie sie die Misstrauischen abhalten, das Zelt Deiner Einheit zu betreten.
O mein Herr! Ich habe das Seil Deiner Güte ergriffen und halte mich fest am Saume Deiner Gnade und Gunst. Bestimme Du für mich und meine Lieben das Gute dieser und der zukünftigen Welt. Beschenke sie dann mit der Verborgenen Gabe, die Du für die Auserwählten unter Deinen Geschöpfen bestimmt hast.
Dies sind die Tage, o mein Herr, da Du Deinen Dienern das Fasten gebotest. Selig ist, wer das Fasten einhält ganz um Deinetwillen und in völliger Loslösung von allem außer Dir. Hilf mir und hilf ihnen, o mein Herr, Dir zu gehorchen und Deine Gebote zu halten. Du hast wahrlich die Macht zu tun, was Du willst.
Es ist kein Gott außer Dir, dem Allwissenden, dem Allweisen. Aller Preis sei Gott, dem Herrn aller Welten.
Bahá’u’lláh

292 Dies sind die Tage, o mein Gott, da Du Deinen Dienern …

292
Dies sind die Tage, o mein Gott, da Du Deinen Dienern das Fasten gebotest. Mit ihm ziertest Du das Vorwort zum Buche Deiner Gesetze, das Du Deinen Geschöpfen offenbartest, mit ihm schmücktest Du die Schatztruhen Deiner Gebote vor den Augen aller, die in Deinem Himmel und auf Deiner Erde sind. Jede Stunde dieser Tage hast Du mit einer besonderen Wirkkraft ausgestattet, unerforschlich allen außer Dir, Dessen Wissen alles Erschaffene umfasst. Auch hast Du jede Seele an dieser Wirkkraft teilhaben lassen gemäß der Tafel Deines Ratschlusses und den Schriften Deines unwiderruflichen Urteils. Jedes Blatt dieser Bücher und Schriften hast Du zudem einem jeden der Völker und Stämme der Erde zugewiesen.
Für Deine glühenden Verehrer hältst Du nach Deinem Gebot an jedem Morgen den Kelch Deines Gedenkens bereit, o Du, der Du der Herrscher aller Herrscher bist! So trunken sind sie vom Weine Deiner überreichen Weisheit, dass sie auf ihr Lager verzichten in ihrem Verlangen, Dein Lob zu preisen und Deine Tugenden zu rühmen, und den Schlaf fliehen in ihrem Eifer, sich Deiner Gegenwart zu nahen und Deiner Wohltaten teilhaftig zu werden. Allezeit sind ihre Augen auf den Sonnenaufgang Deiner Güte gerichtet, ihre Angesichter dem Urquell Deiner Eingebung zugewandt. So lass denn aus den Wolken Deines Erbarmens auf uns und auf sie herabregnen, was dem Himmel Deiner freigebigen Gnade entspricht.
Gelobt sei Dein Name, o mein Gott! Dies ist die Stunde, da Du die Pforten Deiner Großmut vor den Augen Deiner Geschöpfe geöffnet und die Tore Deines zarten Erbarmens allen Bewohnern Deiner Erde weit aufgetan hast. Ich flehe Dich an bei allen, deren Blut auf Deinem Pfade vergossen ward, bei allen, die in ihrer Sehnsucht nach Dir sich lösten von allen Bindungen an Deine Geschöpfe, die von den süßen Düften Deiner Eingebung so hingerissen waren, dass ein jedes Glied ihres Leibes Dein Lob anstimmte und zu Deinem Gedächtnis in Schwingung geriet: Verwehre uns nicht, was Du in dieser Offenbarung unwiderruflich bestimmt hast – einer Offenbarung, deren Wirkkraft jeden Baum ausrufen lässt, was ehedem der Brennende Busch Mose verkündete, als Er mit Dir sprach, einer Offenbarung, die den kleinsten Kiesel Dein Lob widerhallen lässt, wie die Steine Dich in den Tagen Muḥammads, Deines Freundes, verherrlichten.
Hier sind die, o mein Gott, denen Du gnädiglich erlaubst, Gemeinschaft mit Dir zu haben und mit Ihm, dem Offenbarer Deiner Selbst, zu verkehren. Die Stürme Deines Willens haben sie weithin zerstreut, bis Du sie unter Deinem Schutze versammeltest und sie eintreten ließest in den Bereich Deines Hofes. Nun, da Du sie unter dem schattigen Baldachin Deiner Gnade weilen lässest, stehe ihnen bei, dass sie erreichen, was einem so hohen Range entspricht. Lasse sie nicht zu denen gehören, o mein Herr, die Dein Antlitz nicht erkennen können, wiewohl sie sich Deiner Nähe erfreuen, und die Deiner Gegenwart beraubt bleiben, obgleich sie Dir begegnen.
Hier sind Deine Diener, o mein Herr, die mit Dir in dieses Größte Gefängnis eingetreten sind, die in seinen Mauern die Fasten halten, wie Du es ihnen auf der Tafel Deines Ratschlusses und in den Büchern Deines Befehls geboten. So sende denn hernieder auf sie, was sie völlig reinigen wird von allem, was Du verabscheust, damit sie Dir gänzlich ergeben werden und sich völlig loslösen von allem außer Dir.
Lasse sodann auf uns herabregnen, o mein Gott, was Deiner Gnade entspricht und Deiner Großmut ansteht. Mache uns fähig, o mein Gott, im Gedenken an Dich zu leben und in der Liebe zu Dir zu sterben, und versorge uns mit der Gabe Deiner Gegenwart in Deinen jenseitigen Welten, unerforschlich allen außer Dir. Du bist unser Herr und der Herr aller Welten. Du bist der Gott aller im Himmel und auf Erden.
Du siehst, o mein Gott, was Deinen Geliebten in Deinen Tagen widerfuhr. Deine Herrlichkeit ist mein Zeuge! Lautes Wehklagen Deiner Auserwählten erhebt sich und erfüllt Dein Reich. Etliche wurden von den Ungläubigen in Deinem Lande verführt und daran gehindert, sich Dir zu nahen und an Deiner Herrlichkeit Hof zu gelangen. Einige vermochten sich Dir zu nahen, wurden jedoch davon abgehalten, Dein Antlitz zu schauen. Anderen ward in ihrem Eifer, Dich zu sehen, erlaubt, in die Umfriedung Deines Hofes einzutreten, doch ließen sie die trügerischen Schleier Deiner Geschöpfe und die Missetaten der Unterdrücker in Deinem Volke zwischen sich und Dich treten.
Dies ist die Stunde, o mein Herr, die Du über alle anderen Stunden erhoben und mit den edelsten Deiner Geschöpfe verbunden hast. Ich flehe Dich an, o mein Gott, bei Dir und bei ihnen: Verordne im Verlaufe dieses Jahres, was Deine Geliebten erhöhen wird. Bestimme überdies, dass innerhalb dieses Jahres die Sonne Deiner Macht glänzend über dem Horizont Deiner Herrlichkeit erstrahle und durch Deine höchste Macht die ganze Welt erleuchte.
Mache Deine Sache siegreich, o mein Herr, und demütige Deine Feinde. Alsdann schreibe nieder für uns das Gute in diesem und im zukünftigen Leben. Du bist die Wahrheit, Du kennst alle geheimen Dinge. Es ist kein Gott außer Dir dem Immervergebenden, dem Allgütigen.
Bahá’u’lláh

Naw-Rúz

293 Gepriesen seiest Du, o mein Gott, da Du Naw-Rúz …

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Gepriesen seiest Du, o mein Gott, da Du Naw-Rúz denen zum Fest bestimmt hast, die das Fasten aus Liebe zu Dir hielten und alles mieden, was Du verabscheust. Gib, o mein Gott, dass das Feuer Deiner Liebe und die Glut, die das von Dir befohlene Fasten erzeugte, sie in Deiner Sache entflamme und sie bestimme, sich Deinem Lobpreis und Deinem Gedenken hinzugeben.
Da Du sie schmücktest mit der Zier des von Dir vorgeschriebenen Fastens, so schmücke sie durch Deine Gnade und großmütige Gunst auch mit Deiner Annahme. Denn der Menschen Taten hängen alle von Deinem Wohlgefallen ab und sind bedingt durch Dein Geheiß. Solltest Du den, der das Fasten brach, als einen ansehen, der es hielt, so wird ein solcher Mensch zu denen gezählt, die seit aller Ewigkeit das Fasten hielten. Und solltest Du bestimmen, dass einer, der das Fasten hielt, es gebrochen habe, so wird er zu denen gerechnet, die das Gewand Deiner Offenbarung mit Staub beschmutzt und sich weit entfernt haben von den kristallklaren Wassern dieser Lebensquelle.
Du hast das Banner ›Preis sei Dir in Deinen Werken‹ erhoben und die Standarte ›Gehorcht werde Dir in Deinem Gebot!‹ entfaltet. Mache, o mein Gott, Deinen Rang Deinen Dienern bekannt, damit ihnen bewusst werde, dass aller Dinge Vortrefflichkeit von Deinem Befehl und Deinem Worte abhängt, dass der Wert jeder Tat durch die Erlaubnis und das Wohlgefallen Deines Willens bestimmt ist, und damit sie erkennen, dass im Griff Deiner Annahme und Deines Befehls die Zügel aller Taten des Menschen liegen. Mache ihnen dies wohlbekannt, auf dass sie durch nichts von Deiner Schönheit ferngehalten werden in diesen Tagen, von denen Christus verkündet: »Alle Herrschaft ist Dein, Du Vater des GeistesA16«, und von denen Dein FreundA17 ausruft: »Preis sei Dir, o Vielgeliebter, denn Du hast Deine Schönheit enthüllt und für Deine Erwählten niedergeschrieben, was sie zum Thron der Offenbarung Deines Größten Namens gelangen lässt, eines Namens, der alle Völker wehklagen ließ außer jenen, die sich von allem außer Dir gelöst und zum Offenbarer Deiner selbst, der Manifestation Deiner Eigenschaften, begeben haben.«
Er, Der Dein Ast ist, und alle Deine Gefährten, O mein Gott, haben heute ihr Fasten beendet, das sie in ihrem Eifer, Dir zu gefallen, im Bereiche Deines Hofes hielten. Verordne Du Ihm, ihnen und allen, die in diesen Tagen in Deine Gegenwart gelangten, all das Gute, das Du in Deinem Buche bestimmt hast. Versorge sie alsdann mit dem, was ihnen in diesem und im jenseitigen Leben Nutzen bringt. Du bist wahrhaftig der Allwissende, der Allweise.
Bahá’u’lláh

Besuchsgebete

294 Der Ruhm, der aus Deinem höchsterhabenen Selbst dämmert, …

294
Dieses Gebet wird an den Schreinen Bahá’u’lláhs und des Báb gelesen. Oft wird es auch bei den Feierlichkeiten zu Ihren Jahrestagen verwendet.
Der Ruhm, der aus Deinem höchsterhabenen Selbst dämmert, und die Herrlichkeit, die aus Deiner strahlenden Schönheit hervorscheint, seien mit Dir, der Du die Offenbarung überragender Größe bist, der König der Ewigkeit, Herr über alle im Himmel und auf Erden! Ich bezeuge, dass durch Dich Gottes Herrschaft und Hoheit, Gottes Erhabenheit und Größe offenbart sind, die Sonnen urewiger Pracht ihren Glanz auf den Himmel Deines unwiderruflichen Ratschlusses ergießen und die Schönheit des Unsichtbaren über dem Horizont der Schöpfung erstrahlt. Ich bezeuge ferner, dass durch eine einzige Bewegung Deiner Feder Dein Gebot ›Sei!‹ vollzogen, Gottes Verborgenes Geheimnis enthüllt, alles Erschaffene ins Sein gerufen und alle Offenbarungen herabgesandt sind.
Weiter bezeuge ich, dass durch Deine Schönheit die Schönheit des Angebeteten entschleiert ward, dass aus Deinem Antlitz das Antlitz des Ersehnten hervorleuchtet, dass Du durch ein Wort von Dir zwischen allem Erschaffenen entscheidest, was die Dir Ergebenen zum Gipfel der Herrlichkeit aufsteigen, die Ungläubigen aber in den tiefsten Abgrund stürzen lässt.
Ich bezeuge: Wer Dich erkennt, erkennt Gott, wer in Deine Gegenwart gelangt, erreicht Gottes Gegenwart. Groß ist darum die Seligkeit dessen, der an Dich und Deine Zeichen glaubt, der sich demütig vor Deiner Herrschaft beugt, dem die Ehre zuteil wird, Dir zu begegnen, der das Wohlgefallen Deines Willens erreicht, der Dich umkreist und vor Deinem Throne steht. Wehe dem, der sich gegen Dich vergeht, Dich leugnet und Deine Zeichen verwirft, Deine Herrschaft bestreitet, sich gegen Dich erhebt und stolz wird vor Deinem Angesicht, der vor Deiner Ordnung und Herrschaft flieht und zu den Ungläubigen gehört, deren Namen von den Fingern Deines Befehls auf Deine heiligen Tafeln geschrieben sind.
So lass denn, o mein Gott und mein Geliebter, von der rechten Hand Deines Erbarmens und Deiner Gnade die heiligen Winde Deiner Gunst wehen, damit sie mich von meinem Selbst und der Welt fortziehen, hin zu den Höfen Deiner Nähe und Deiner Gegenwart. Mächtig bist Du zu tun, was Dir gefällt. Du bist wahrlich erhaben über alle Dinge.
Das Gedenken Gottes und Sein Lobpreis, die Herrlichkeit Gottes und Sein Glanz ruhen auf Dir, o Du, der Du Seine Schönheit bist! Ich bezeuge, dass der Schöpfung Auge niemals einen Unterdrückten Deinesgleichen sah. Alle Tage Deines Lebens warst Du in einem Meer von Leiden versunken. Einmal lagst Du in Ketten und Banden, ein andermal bedrohte Dich Deiner Feinde Schwert. Und dennoch machtest Du allen Menschen zur Pflicht einzuhalten, was Dir von Ihm, dem Allwissenden, dem Allweisen, geboten ward.
Möge mein Geist ein Opfer sein für das Unrecht, das Du erlitten, und meine Seele ein Lösegeld für die Trübsal, die Du ertragen. Ich flehe zu Gott bei Dir und bei denen, deren Angesicht durch den Lichterglanz Deines Antlitzes erleuchtet wird und die aus Liebe zu Dir alles tun, was ihnen befohlen ist, beseitige die Schleier, die sich zwischen Dich und Deine Geschöpfe legen, und versorge mich mit dem Guten dieser Welt und der künftigen. Du bist wahrlich der Allmächtige, der Höchsterhabene, der Allherrliche, der lmmervergebende, der Mitleidvolle.
Segne, o Herr mein Gott, den göttlichen Lotosbaum, seine Blätter, seine Äste und Zweige, seine Stengel und Ableger, solange Deine höchst erhabenen Eigenschaften währen. Schütze ihn alsdann vor dem Unheil der Angreifer und den Scharen der Tyrannei. Du bist wahrlich der Allmächtige, der Allgewaltige. Segne, o Herr mein Gott, auch Deine Diener und Dienerinnen, die zu Dir gelangt sind. Du bist wahrlich der Allgütige, Dessen Gnade unendlich ist. Es ist kein Gott außer Dir, dem Immervergebenden, dem Allgroßmütigen.
Bahá’u’lláh

295 … O Gott, mein Gott! Demütig und unter Tränen erhebe ich …

295
(Dieses von ‘Abdu’l-Bahá offenbarte Gebet wird an Seinem Schrein gelesen. Es wird auch als privates Gebet gebraucht.)
Wer immer dieses Gebet demütig und inbrünstig spricht, wird das Herz dieses Dieners mit Freude und Glück erfüllen: Es wird sein, als begegne er Ihm von Angesicht zu Angesicht.
Er ist der Allherrliche!
O Gott, mein Gott! Demütig und unter Tränen erhebe ich meine flehenden Hände zu Dir und bedecke mein Angesicht im Staub Deiner Schwelle, die erhaben ist über das Wissen der Gelehrten und das Lob aller, die Dich verherrlichen. Schaue mit dem Auge Deines Erbarmens auf Deinen Diener, der bescheiden und demütig an Deiner Pforte steht, und tauche ihn ein in das Meer Deiner ewigen Gnade.
Herr! Er ist Dein armer, demütiger Diener, der, von Dir bezaubert, Dich anfleht, der, gefangen in Deiner Hand, inbrünstig zu Dir betet, der, Dir vertrauend, in Tränen vor Deinem Angesicht zu Dir ruft und flehend zu Dir spricht:
O Herr mein Gott! Schenke mir Deine Gnade, Deinen Geliebten zu dienen, stärke mich in meiner Dienstbarkeit vor Dir, erleuchte meine Stirn mit dem Lichte der Anbetung an Deinem Hof der Heiligkeit und des Gebets zu Deinem Reich der Größe. Hilf mir, selbstlos zu sein am himmlischen Zugang zu Deinem Tor, und hilf mir, in Deinen heiligen Gefilden von allem losgelöst zu sein. Herr! Gib mir zu trinken aus dem Kelch der Selbstlosigkeit, hülle mich in ihr Gewand, tauche mich ein in ihr Meer. Mache mich zu Staub auf dem Pfade Deiner Geliebten und gib, dass ich meine Seele opfere für die Erde, die durch die Spur Deiner Erwählten auf Deinem Pfad geadelt ist, o Du Herr der Herrlichkeit in der höchsten Höhe.
Mit diesem Gebet ruft Dein Diener zu Dir im Morgengrauen und zur Nachtzeit. Erfülle seines Herzens Wunsch, o Herr! Erleuchte sein Herz, erheitere seine Brust, entzünde sein Licht, dass er Deiner Sache und Deinen Dienern diene.
Du bist der Schenkende, der Mitleidige, der Allgütige, der Gnadenreiche, der Barmherzige, der Erbarmer.
‘Abdu’l-Bahá

Das Totengebet

Das Totengebet ist zu sprechen, wenn der Verstorbene 15 Jahre oder älter ist. Bahá’u’lláh hat erklärt, dass es vor der Beisetzung rezitiert werden soll. Eine Hinwendung zur Qiblih ist nicht vorgeschrieben, aber die Freunde sind frei, dies zu tun.
Das Totengebet wird von einem Gläubigen gesprochen, während alle Anwesenden stehen und schweigend zuhören. … Die ordnungsgemäße Rezitation des Totengebets ist folgende: »Alláh-u-Abhá« wird einmal gesprochen, dann wird der erste der sechs Verse, »Wahrlich, wir alle beten zu Gott«, neunzehnmal rezitiert. Dann wird wieder »Alláh-u-Abhá« gesprochen, gefolgt vom zweiten Vers, der neunzehnmal rezitiert wird, und so weiter.A18

296 O mein Gott! Dies ist Dein Diener und Deines Dieners …

296
O mein Gott! Dies ist Dein Diener und Deines Dieners Sohn, der an Dich und Deine Zeichen glaubt und Dir sein Angesicht zuwendet, völlig losgelöst von allem außer Dir. Du bist wahrlich der Barmherzigste aller Barmherzigen.
O Du, der Du den Menschen die Sünden vergibst und ihre Fehler verbirgst, verfahre mit ihm, wie es dem Himmel Deiner Freigebigkeit und dem Meere Deiner Gnade entspricht. Nimm ihn auf in das Reich Deines allüberragenden Erbarmens, das der Erschaffung von Erde und Himmel voranging. Es ist kein Gott außer Dir, dem Immervergebenden, dem Großmütigsten.
Wahrlich, wir alle beten zu Gott.
Wahrlich, wir alle beugen uns vor Gott.
Wahrlich, wir alle sind demütig vor Gott.
Wahrlich, wir alle lobpreisen Gott.
Wahrlich, wir alle danken Gott.
Wahrlich, wir alle sind geduldig in Gott.
Ist der Tote eine Frau, so sage der Betende:
»Dies ist Deine Magd und die Tochter Deiner Magd … «
Bahá’u’lláh

Besondere Tafeln

Die täglichen Pflichtgebete und einige besondere Gebete wie das Heilungsgebet und das Senschreiben an Aḥmad wurden von Bahá’u’lláh mit besonderer Wirkkraft und Bedeutung versehen. So sollten sie verstanden werden. Die Gläubigen sollten sie mit dem unbedingten Glauben und Vertrauen lesen, dass sie durch diese Gebete in viel engere Verbindung mit Gott treten und sich noch mehr mit Seinen Gesetzen und Geboten identifizieren können.A19

Das Sendschreiben an Aḥmad

297 Er ist der König, der Allwissende, der Weise.

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Er ist der König, der Allwissende, der Weise. Siehe, die Nachtigall des Paradieses singt auf den Zweigen des Baumes der Ewigkeit heilige, liebliche Weisen und kündet den Aufrichtigen die frohe Botschaft vom Nahesein Gottes. Sie ruft die, die an die Einheit Gottes glauben, an den Hof der Gegenwart des Großmütigen, bringt den Losgelösten die Botschaft, die von Gott, dem König, dem Herrlichen, dem Unvergleichlichen, offenbart ward, und leitet die Liebenden zum Throne der Heiligkeit und zu dieser strahlenden Schönheit.
Wahrlich, dies ist die Erhabenste Schönheit, verheißen in den Büchern der Gottesboten. Durch Ihn wird Wahrheit von Irrtum geschieden und die Weisheit eines jeden Gebotes geprüft. Wahrlich, Er ist der Baum des Lebens, der Früchte hervorbringt von Gott, dem Erhabenen, dem Machtvollen, dem Großen.
O Aḥmad, bezeuge du, dass Er wahrlich Gott ist und kein Gott außer Ihm, dem König, dem Schirmherrn, dem Unvergleichlichen, dem Allmächtigen, und dass Der, Den Er aussandte mit Namen ‘Alí,A20 der Wahrhafte Gottes ist, Dessen Befehlen wir alle entsprechen.
Sprich: O ihr Menschen, gehorcht den Geboten Gottes, die euch im Bayán von dem Herrlichen, dem Weisen, auferlegt worden sind. Wahrlich, Er ist der König der Gottesboten, und Sein Buch ist das Mutterbuch, o dass ihr es doch wüsstet!
Also erhebt die Nachtigall ihren Ruf an dich aus diesem Gefängnis. Nur diese deutliche Botschaft hat sie zu künden. Wer immer es wünscht, den lasse von diesem Ratschlag sich wenden, und wer immer es wünscht, den lasse den Pfad zu seinem Herrn erwählen.
O ihr Menschen, wenn ihr diese Verse leugnet, auf welchen Beweis hin glaubt ihr dann an Gott? Bring ihn hervor, o Schar der Falschen!
Nein, bei Dem, in Dessen Hand meine Seele ist, sie können es nicht und werden es niemals können, selbst wenn sie sich zu gegenseitiger Hilfe verbünden.
O Aḥmad! Vergiss Meine Gnadengaben nicht, während Ich ferne bin. Gedenke Meiner Tage in deinen Tagen und Meiner Not und Verbannung in diesem entlegenen Kerker. Und sei so standhaft in Meiner Liebe, dass dein Herz nimmer wanke, selbst wenn der Schwerterregen der Feinde auf dich prasselt und die Himmel alle und die Erde wider dich aufstehen.
Sei wie eine Feuerflamme für Meine Feinde und ein Strom ewigen Lebens für Meine Geliebten, und zähle nicht zu den Zweiflern.
Und wenn Kummer dich befällt auf Meinem Pfade oder Erniedrigung um Meinetwillen, so sorge dich nicht.
Vertraue auf Gott, deinen Herrn und den Herrn deiner Väter; denn die Menschen wandern auf den Wegen des Wahns, der Einsicht bar, Gott mit eigenen Augen zu schauen oder Seine Weise mit eigenen Ohren zu hören. So haben Wir sie befunden, wie auch du es bezeugst.
Also ist ihr Aberglaube zum Schleier geworden zwischen ihnen und ihren Herzen und hält sie ab vom Pfade Gottes, des Erhabenen, des Großen.
Sei dessen gewiss: Wer sich von dieser Schönheit wendet, wahrlich, der hat sich damit auch von den Boten der Vergangenheit abgewandt und ist hoffärtig vor Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Präge dir diese Tafel gut ein, o Aḥmad. Singe sie in deinen Tagen und enthalte dich dessen nicht, denn Gott hat wahrlich dem, der sie singt, den Lohn für hundert Märtyrer und einen Dienst in beiden Welten bestimmt. Diese Gnaden haben Wir dir erwiesen als Zeichen Unserer Güte und des Erbarmens aus Unserer Gegenwart, damit du zu denen gehörst, die dankbar sind.
Bei Gott! Sollte jemand, der bedrängt oder bekümmert ist, diese Tafel aufrichtigen Herzens lesen, so wird Gott seinen Kummer vertreiben, seine Schwierigkeiten lösen und seine Bedrängnis hinwegtun.
Wahrlich, Er ist der Barmherzige, der Mitleidvolle. Preis sei Gott, dem Herrn aller Welten!
Bahá’u’lláh

Die Tafel vom Feuer

298 Im Namen Gottes, des Altehrwürdigen, des Größten.

298
Im Namen Gottes, des Altehrwürdigen, des Größten.
Wahrlich, die Herzen der Aufrichtigen verglühen im Feuer der Trennung: Wo ist das gleißende Licht der Begegnung mit Dir, Du Geliebter der Welten?
Die Dir nahe sind, schmachten verlassen im Dunkel: Wo leuchtet der Morgen der Wiedervereinigung mit Dir, Du Verlangen der Welten?
Die Leiber Deiner Erwählten liegen bebend in fernem Lande: Wo ist das Meer Deiner Nähe, Du Entzücken der Welten?
Hände recken sich voll Verlangen zum Himmel der Gnade und Großmut: Wo ist der Regen Deiner Gaben, Du Erhörer der Welten?
Die Ungläubigen erheben sich tyrannisch von allen Seiten: Wo ist die zwingende Macht Deiner gebietenden Feder, Du Bezwinger der Welten?
Hundekläffen gellt von überall her: Wo ist der Löwe aus den Wäldern Deiner Gewalt, Du Unterwerfer der Welten?
Kälte erfasst die ganze Menschheit: Wo ist die Glut Deiner Liebe, Du Feuer der Welten?
Bedrängnis hat ihren höchsten Gipfel erklommen: Wo sind Deiner Hilfe Zeichen, Du Erretter der Welten?
Finsternis umfängt die meisten Menschen: Wo ist Deines Lichtes Leuchten, Du Licht der Welten?
Der Menschen Nacken recken sich voll Tücke: Wo sind Deiner Rache Schwerter, Du Vernichter der Welten?
Erniedrigung hat ihre tiefste Tiefe erreicht: Wo sind Deiner Hoheit Zeichen, Du Ruhm der Welten?
Trauer hat den Dämmerort Deines allbarmherzigen Namens befallen: Wo ist Deines Offenbarers Freude, Du Wonne der Welten?
Tiefes Weh hat alle Völker ergriffen: Wo sind Deiner Fröhlichkeit Fahnen, Du Freude der Welten?
Du siehst den Aufgangsort Deiner Zeichen verhüllt von theologischem Trug: Wo ist der Finger Deiner Macht, Du Macht der Welten?
Brennender Durst verzehrt alle Menschen: Wo ist der süße Strom Deiner Güte, Du Erbarmer der Welten?
Gier schlägt alle Menschen in ihre Fesseln: Wo sind die Vorbilder der Loslösung, Du Hüter der Welten?
Du siehst Ihn, Dem Unrecht geschieht, einsam in der Fremde: Wo sind die Heere vom Himmel Deines Befehls, Du Herrscher der Welten?
Einsam, verlassen bin Ich in fremdem Lande: Wo sind die Aufgangsorte Deiner Treue, Du Vertrauen der Welten?
Todespein ergreift alle Lande: Wo brandet Dein Meer ewigen Lebens, Du Leben der Welten?
Das Zischeln des Teufels umschmeichelt alle Menschen: Wo ist der Meteor Deines Feuers, Du Licht der Welten?
Der Rausch der Begierde verdirbt die meisten Menschen: Wo sind die Aufgangsorte der Gottesfurcht, Du Verlangen der Welten?
Du siehst Ihn, Dem Unrecht geschieht, im Dunkel verhüllt bei den Syrern: Wo ist Deines Morgenlichtes Glanz, Du Licht der Welten?
Du siehst Mich am Sprechen gehindert: Woher sollen Deine Weisen erklingen, Du Nachtigall der Welten?
Die meisten Menschen sind umnebelt von Wahn und eitlem Trug: Wo sind die Verfechter Deiner Gewissheit, Du Zuversicht der Welten?
Bahá ertrinkt im Meer der Drangsal: Wo ist Deiner Rettung Arche, Du Erretter der Welten?
Du siehst den Dämmerort Deiner Offenbarung in der Schöpfung Dunkel: Wo ist die Sonne am Horizont Deiner Gnade, Du Erleuchter der Welten?
Verlöscht sind die Lichter der Wahrhaftigkeit und Lauterkeit, der Ehre und Treue: Wo sind die Zeichen Deines strafenden Zornes, Du Beweger der Welten?
Siehst Du irgendwen, der Dir beisteht oder darüber nachsinnt, was Ihn auf dem Pfad Deiner Liebe befiel? Nun steht Meine Feder still, Du Geliebter der Welten.
Die Äste des himmlischen Lotosbaumes brachen im Sturmwind des göttlichen Ratschlusses: Wo sind die Banner Deines Beistands, Du Besieger der Welten?
Der Verleumdung Staub verhüllt dieses Antlitz: Wo sind die Winde Deines Erbarmens, Du Allerbarmer der Welten?
Das Volk der Falschheit beschmutzt der Heiligkeit Robe: Wo ist das Prachtgewand Deiner Heiligung, Du Verzierer der Welten?
Reglos liegt das Meer der Gnade durch das, was Menschenhand beging: Wo sind die Wogen Deiner Gaben, Du Verlangen der Welten?
Versperrt ist das Tor zur göttlichen Gegenwart durch die Tyrannei Deiner Feinde: Wo ist der Schlüssel Deiner Gunst, Du Erschließer der Welten?
Vergilbt sind die Blätter durch die giftigen Winde der Heuchelei: Wo ist die Fülle aus den Wolken Deiner Freigebigkeit, Du Beschenker der Welten?
Verfinstert ist das Weltall vom Staub der Sünde: Wo sind die Winde Deiner Vergebung, Du Vergeber der Welten?
Dieser Jüngling blieb einsam in ödem Lande: Wo ist der belebende Regen vom Himmel Deiner Gnade, Du Erretter der Welten?
O Du Erhabene Feder! Wir im Reiche der Ewigkeit hören Dein liebliches Rufen: Nun lausche dem, was die Zunge der Größe spricht, Du Unterdrückter der Welten.
Gäbe es keine Kälte, wie könnte die Glut Deiner klärenden Worte sich zeigen, Du Erklärer der Welten?
Gäbe es kein Leid, wie könnte die Sonne Deiner Geduld erstrahlen, Du Licht der Welten?
Sei nicht erbittert ob der Frevler. Du bist zum Dulden erschaffen, Du Langmut der Welten.
Wie schön ist Dein Aufgang am Horizont des Bundes inmitten der Heuchler, wie schön Deine Sehnsucht nach Gott, Du Liebe der Welten.
Durch Dich ist der Unabhängigkeit Banner auf den höchsten Gipfeln gehisst, durch Dich wogt das Meer der Gaben, Du Entzücken der Welten.
Durch Deine Einsamkeit erstrahlte die Sonne der Einheit Gottes, Deine Verbannung schmückte das Land der Einzigkeit. Sei geduldig, Du Verbannter der Welten.
Wir bestimmten Erniedrigung zum Gewand der Würde und Leid zum Schmuck Deines Tempels, Du Stolz der Welten.
Du siehst die Herzen voll Hass, Du aber sollst des nicht achten, Du Sündenverberger der Welten.
Wenn Schwerter blitzen, eile hin! Wenn Pfeile fliegen, dränge voran, Du Opfer der Welten.
Klagst Du oder soll Ich wehklagen? Nein, laut weine Ich, weil so wenige Dich verfechten, o Du, der die Welten zum Weinen gebracht.
Wahrlich, Ich habe Deinen Ruf vernommen, O Allherrlicher Geliebter. Nun erstrahlt Bahás Antlitz durch der Drangsal Glut und durch Deines leuchtenden Wortes Feuer. In Treue erhebt Er sich an der Opferstätte und blickt auf Dein Gefallen, Du Gebieter der Welten.
O ‘Alí-Akbar, danke Gott für diese Tafel, aus der du den Duft Meiner Verfolgung spürst und erkennst, was Mich auf dem Pfade Gottes, des Angebeteten aller Welten, befiel.
Wenn alle Diener sie lesen und bedenken, so wird in ihren Adern ein Feuer entfacht, das die Welten in Flammen setzt.
Bahá’u’lláh

Die Tafel vom Heiligen Seefahrer

Studieret die Tafel vom Heiligen Seefahrer, damit ihr die Wahrheit erkennet, und bedenket, dass die Gesegnete SchönheitA21 zukünftige Ereignisse klar vorausgesagt hat. Lasst die Verständigen gewarnt sein!
‘Abdu’l-Bahá

299 Er ist der Gnädige, der Vielgeliebte!

299
Er ist der Gnädige, der Vielgeliebte!
O du Heiliger Seefahrer!
Gebiete deiner Arche der Ewigkeit, vor den Himmlischen Scharen zu erscheinen – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Führe sie auf das altehrwürdige Meer in Seinem Namen, dem höchst wunderbaren – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Und lasse die engelgleichen Wesen eintreten im Namen Gottes, des Höchsten. Verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Löse dann die Taue, dass sie segle auf dem Meere des Ruhmes – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
So mögen, die in ihr wohnen, zu den Zufluchtsorten der Nähe im ewigen Reiche gelangen. Verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Am heiligen Strande gelandet, am Ufer des karminroten Meeres – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Gebiete ihnen, auszusteigen an dieser anmutigen, unsichtbaren Stätte – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Einer Stätte, da im flammenden Glanz Seiner Schönheit im unsterblichen Baum der Herr erschien – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Wo die Verkörperungen Seiner Sache sich vom Ich und der Begierde lösten – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Einem Ort, den die Herrlichkeit Mose mit den Heerscharen der Ewigkeit umkreist – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Wo Gottes Hand aus Seinem Gewande der Größe hervorkam – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Wo die Arche der Sache reglos verweilt, wenngleich ihren Bewohnern alle göttlichen Attribute verkündet werden. Verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
O Seefahrer! Lehre nun, die in der Arche sind, was wir dich lehrten hinter mystischem Schleier – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Auf dass sie nicht säumen an dem heiligen, dem schneeweißen Ort – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Sondern mit des Geistes Flügeln sich aufschwingen zu der Stufe, die der Herr über jede Erwähnung in den Welten hienieden erhob – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Und den Raum durchfliegen wie die begnadeten Vögel im Reiche ewiger Begegnung – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Und dass sie erkennen, welche Geheimnisse die Meere des Lichtes bergen. Verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Sie ließen die Stufen des irdisch Begrenzten zurück und gelangten zur Stufe göttlicher Einheit im Mittelpunkt himmlischer Führung. Verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Sie begehrten den Aufstieg zu jenem Range, den der Herr als über ihre Stufen erhaben bestimmte. Verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Darauf verstieß sie der flammende Meteor aus der Mitte derer, die im Reich Seiner Gegen-wart weilen – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Und sie hörten die Stimme der Größe, die sich hinter dem nie geschauten Thronzelt auf der Herrlichkeit lichter Höhe erhob – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
»O wachende Engel! Bringt sie zurück zu ihrer Wohnstatt in der irdischen Welt – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Weil sie den Flug in Sphären nehmen wollten, zu denen die Schwingen der Himmelstaube niemals gelangten – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Wo das Schiff der Vorstellungskraft stille steht, der Verstand der Verstehenden nicht begreift.« Verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Darauf schaute die himmlische Jungfrau aus ihrem erhabenen Gemach – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Und gab mit stolzer Braue den Himmlischen Scharen ein Zeichen – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Und ihres Angesichts Leuchten überflutete Himmel und Erde – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Und als ihre strahlende Schönheit das Volk des Staubes umfing – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Erbebten in ihren Grüften der Sterblichkeit alle Geschöpfe. Verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Da erhob sie den Ruf, den kein Ohr seit aller Ewigkeit hörte – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Und sprach: »Bei Gott! Wes Herz nicht den Duft der Liebe zu dem hochherrlichen, arabischen Jüngling birgt – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Der kann niemals emporsteigen zur Herrlichkeit des höchsten Himmels.« Verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Dann rief sie eine aus der Schar ihrer lieblichen Mägde zu sich – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Und befahl ihr: »Steige hinab in den Raum aus den Palästen der Ewigkeit – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Und schaue nach dem Verborgenen im Innersten ihrer Herzen. Verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Solltest den Duft du verspüren vom Gewande des Jünglings, den der Werke der Frevler wegen das Thronzelt des Lichtes verbirgt, verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Schrei auf in dir selbst, dass alle, die in den Paradiesgemächern wohnen und den ewigen Reichtum verkörpern, aufmerksam lauschen – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Dass aus ihren ewigen Räumen sie alle niedersteigen, erbebend – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Und ihnen Hände und Füße küssen ob ihres Aufstiegs zu den Gipfeln der Treue – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Um in ihren Gewändern vielleicht den Duft des Geliebten zu finden.« Verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Da leuchtete über den Gemächern des Himmels der erwählten Jungfrau Antlitz gleich dem Licht vom Angesicht des Jünglings, das Seinen sterblichen Tempel überstrahlt. Verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
So stieg sie hinab mit einem Schmuck, der die Himmel und alles darin erleuchtete. Verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Eilends erfüllte sie mit edlem Duft, was da war in den Landen der Heiligkeit und Größe. Verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Sie erhob sich, als sie den Ort erreichte, zu voller Größe im innersten Herzen der Schöpfung – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Und suchte der Dortigen Duft zu atmen zu einer Zeit ohne Anfang und Ende. Verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Sie fand nicht in ihnen, was sie ersehnte, und dies ist wahrlich nur eine Seiner wundersamen Geschichten. Verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Laut schrie sie auf, klagte und kehrte zurück zu ihrer eigenen Wohnstatt, in ihrem hehren Palast – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Dann sprach sie ein mystisches Wort, heimlich geflüstert mit lieblicher Stimme – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Und erhob den Ruf inmitten der Himmlischen Heerschar und der unsterblichen Jungfrauen des Himmels – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
»Bei Gott! Ich fand bei diesen Anmaßenden keinen Hauch der Treue! Verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Bei Gott! Verlassen und einsam blieb der Jüngling, verbannt in den Händen der Frevler.« Verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Dann schrie sie so auf in ihrem Innern, dass die Heere des Himmels laut weinten und bebten – verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Und sie sank in den Staub und verhauchte den Geist. Sie schien gerufen zu werden und horchte auf Ihn, der sie kommen hieß ins Reich der Höhe. Verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Verherrlicht sei Er, Der aus dem Wesen der Liebe sie schuf mitten im Herzen Seines erhabenen Paradieses! Verherrlicht sei mein Herr, der Allherrliche!
Dann eilten aus ihren Gemächern die Jungfrauen des Himmels, deren Antlitz kein Bewohner des höchsten Paradieses je erblickte. Verherrlicht sei unser Herr, der Höchste!
Sie scharten sich um sie und siehe, sie fanden ihren Leib in den Staub gesunken. Verherrlicht sei unser Herr, der Höchste!
Und als sie ihren Zustand schauten und ein Wort aus des Jünglings Erzählung begriffen, entblößten sie das Haupt, zerrissen ihre Gewänder, schlugen sich ins Gesicht, vergaßen alle Freude, vergossen bittere Tränen, und mit den Händen peitschten sie ihre Wangen, und dies ist wahrlich eines der geheimnisvoll schmerzlichen Leiden. Verherrlicht sei unser Herr, der Höchste!
Bahá’u’lláh

Quellennachweise

ÄL = Ährenlese
AP-A = Additional Prayers Revealed by ‘Abdu’l-Bahá
AP-B = Additional Prayers Revealed by Bahá’u’lláh
Ausw = Báb – Eine Auswahl aus Seinen Schriften
AuV = Anspruch und Verkündigung
BA = Botschaften aus ‘Akká
Abdu = ‘Abdu’l-Bahá – der Mittelpunkt des Bundes Bahá’u’lláhs
BB = Briefe und Botschaften
BP = Bahá’í Prayers, Bahá’í Publishing Trust, Willmette 2014
NeZeit = Bahá’u’lláh und das neue Zeitalter
GuM = Gebete und Meditationen
Huq = Ḥuqúqu’lláh – Das Recht Gottes
26PbA = Twenty-six Prayers Revealed by ‘Abdu’l-Bahá
PuP = Promulgation of Universal Peace
PF+F = Pflichtgebet und Fasten
SgP = Sendschreiben zum Göttlichen Plan
StW = Star of the West
Tab = Tablets of ‘Abdu’l-Bahá
UHG = Das Universale Haus der Gerechtigkeit
WG = Worte Gottes
Nr. Quelle
1 GuM 181
2 GuM 182
3 GuM 183
4 GuM 173
5 GuM 42
6 GuM 67
7 BA 8:22-23
8 www.bahai.org/r/715760313
9 GuM 59
10 Abdu, S. 416
11 26PbA, Nr. 1
12 26PbA, Nr. 22
13 26PbA, Nr. 26
14 Ausw 7:32:1-2
15 Ausw 7:1:1-4
16 BP, p. 136
17 GuM 98
18 GuM 4
19 GuM 88
20 GuM 57
21 GuM 160
22 GuM 76
23 26PbA, Nr. 15
24 Ausw 7:22:1-4
25 GuM 176:23
26 GuM 163
27 GuM 2
28 BP, p. 165
29 GuM 128
30 GuM 138
31 GuM 87
32 GuM 23
33 GuM 26
34 GuM 95
35 BP, p. 175
36 BB 8:9-11
37 BP, p. 174
38 BP, p. 89
39 BP, p. 176
40 BP, p. 178
41 26PbA, Nr. 4
42 GuM 155
43 GuM 168
44 GuM 165
45 GuM 96
46 BA 6:2
47 GuM 12
48 GuM 159
49 BP, p. 56
50 26PbA, Nr. 17
51 BP, p. 56
52 Ausw 7:41:1-4
53 Ausw 7:24:1-5
54 www.bahai.org/r/884624320
55 GuM 157
56 GuM 166
57 GuM 134
58 GuM 50
59 GuM 49
60 AuV 1:175
61 ÄL 23:5
62 ÄL 143:4
63 BA 17:13-14
64 GuM 64
65 www.bahai.org/r/301701477
66 PuP, 830 Park Avenue, New York, 3 December 1912
67 BB 19:15-18
68 BB 193:14-I5
69 BP, p. 24
70 BP, p. 22
71 26PbA, Nr. 5
72 26PbA, Nr. 20
73 26PbA, Nr. 21
74 Ausw 7:48
75 Ausw 7:25
76 Ausw 7:37
77 Ausw 7:44:1-3
78 GuM 92
79 GuM 55
80 GuM 154
81 GuM 162
82 GuM 133
83 GuM 1
84 GuM 13
85 GuM 9
86 BP, p. 133
87 BP, p. 132
88 26PbA, Nr. 2
89 26PbA, Nr. 6
90 BP, p. 169
91 GuM 20
92 www.bahai.org/r/961798779
93 BP, p. 293
94 Ausw 7:16:1-2
95 Ausw 7:20:5-8
96 Ausw 7:9:1-4
97 GuM 164
98 GuM 16
99 GuM 136
100 GuM 84
101 GuM 11
102 GuM 122
103 GuM 61
104 www.bahai.org/r/192482602
105 UHG 12. August 1996
106 BP, p. 153
107 BP, p. 154
108 26PbA, Nr. 24
109 26PbA, Nr. 25
110 Ausw 7:36
111 GuM 150:5
112 GuM 53
113 GuM 52
114 GuM 29
115 GuM 137
116 BA 6:7
117 www.bahai.org/r/533738942
118 BB 146:9-11
119 26PbA, Nr. 3
120 26PbA, Nr. 8
121 26PbA, Nr. 14
122 Ausw 7:10:1-5
123 www.bahai.org/r/016961632
124 www.bahai.org/r/781665991
125 BA 17:135-136
126 BA 4:6
127 GuM 43
128 26PbA, Nr. 7
129 26PbA, Nr. 19
130 BP, p. 204f
131 Ausw 7:43:1-2
132 GuM 104
133 BA 8:34-35
134 GuM 54
135 GuM 3
136 GuM 132
137 GuM 99
138 www.bahai.org/r/511039431
139 BP, p. 191
140 BB 236:1-3
141 Ausw 7:45:1-2
142 GuM 37
143 BP, p. 68
144 www.bahai.org/r/853045685
145 BB 206:16-17
146 www.bahai.org/r/196496356
147 BP, p. 71
148 BP, p. 70
149 Ausw 7:7:1-2
150 Ausw 7:14
151 Ausw 7:38:1-2
152 Ausw 7:8
153 Ausw 7:30:1-3
154 BP, p. 75
155 StW, vol. 14, no. 9 (1923), p. 257
156 BA 7:38-39
157 BA 3:15-19
158 GuM 81:4-5
159 GuM 124
160 GuM 125
161 BP, p. 186
162 GuM 25
163 Tab S. 178
164 NeZeit, S. 120
165 PuP, volume 2, pages 137–138
166 26PbA, Nr. 10
167 GuM 170
168 GuM 174
169 GuM 148
170 GuM 19
171 GuM 146
172 26PbA, Nr. 9
173 BP, p. 102
174 GuM 147
175 GuM 158
176 GuM 175
177 GuM 144
178 GuM 156
179 www.bahai.org/r/358807005
180 GuM 171
181 GuM 172
182 BP, p. 61
183 BP, p. 64
184 www.bahai.org/r/885686074
185 26PbA, Nr. 13
186 BB 90:1-4
187 www.bahai.org/r/091818442
188 www.bahai.org/r/676221640
189 BP, p. 32
190 www.bahai.org/r/798565991
191 BP, p. 248
192 www.bahai.org/r/248565991
193 www.bahai.org/r/542155991
194 BP, p. 249
195 BP, p. 33
196 BP, p. 28
197 BP, p. 33
198 BP, p. 28
199 BP, p. 28
200 BP, p. 30
201 www.bahai.org/r/708223938
202 www.bahai.org/r/009304160
203 www.bahai.org/r/556983696
204 www.bahai.org/r/538807367
205 GuM 106
206 BP, p. 29
207 BP, p. 29
208 Tab V3
209 www.bahai.org/r/571548807
210 www.bahai.org/r/498530378
211 BP, p. 29
212 www.bahai.org/r/604895973
213 www.bahai.org/r/592771989
214 BP, p. 254
215 BP, p. 251
216 BP, p. 252
217 BP, p. 254
218 www.bahai.org/r/463025302
219 www.bahai.org/r/202492236
220 GuM 176:32
221 ÄL 68:5
222 GuM 169
223 BP, p. 38
224 www.bahai.org/r/739172569
225 BP, p. 41
226 BB 165:1-3
227 26PbA, Nr. 11
228 26PbA, Nr. 12
229 26PbA, Nr. 23
230 www.bahai.org/r/595621465
231 PuP, Banquet Rauscher’s Hall, Washington, D. C., 9 November 1912
232 PuP, Church of the Messiah, Montreal, 01.09.1912
233 PuP, 1700 Eighteenth Street, NW, Washington, D.C. 24 April 1912
234 BB 37:5-6
235 BB 68:10-11
236 BP, p. 88
237 BB 42:5
238 BP, p. 302
239 BP, p. 93
240 BP, p. 238
241 ÄL 7:3
242 BB 35:15-18
243 BP, p. 238
244 BP, p. 112
245 BP, p. 112
246 BP, p. 113
247 www.bahai.org/r/764030886
248 BP, p. 90
249 BB 235:1-3
250 Huq, Abs. 1
251 Huq, Abs. 21
252 www.bahai.org/r/908556715
253 Ausw. 7:6
254 GuM 40
255 BA 4:4-6
256 GuM 71
257 www.bahai.org/r/056252557
258 BP, p. 200
259 BB 7:6
260 26PbA, Nr. 16
261 26PbA, Nr. 18
262 SgP 6.15-17
263 SgP 7.22-26
264 SgP 14.12-17
265 SgP 9.10-14
266 SgP 10.12-14
267 SgP 11.15-18
268 SgP 12.11-13
269 SgP 13.9-11
270 SgP 13.12-15
271 Ausw 7:21:1-2
272 Ausw 7:20:3-4
273 Ausw 7:23:1-4
274 GuM 8 5:9
275 GuM 58:12-13
276 GuM 102
277 BB 206:3-5
278 BP, p. 236
279 BP, p. 209
280 BP, p. 117
281 BP, p. 118
282 BB 87:3-4
283 BP, p. 120
284 GuM 45
285 PF+F 49:1–3
286 PF+F 50
287 PF+F 51
288 PF+F 52
289 PF+F 53
290 GuM 177
291 GuM 7
292 GuM 85
293 GuM 46
294 GuM 180
295 BB 237:1-7
296 GuM 167
297 BP, p. 307
298 BP, p. 312
299 BP, p. 319

Bibliografie

‘Abdu’l-Bahá,
Briefe und Botschaften, Bahá’í Verlag 1992
Tablets of Abdul Baha Abbas, vol. I, New York 1930
The Promulgation of Universal Peace, Wilmette/Ill. (Bahá’í Publishing Trust) 1982
Sendschreiben zum Göttlichen Plan, Bahá’í Verlag 2016
Additional Prayers Revealed by ‘Abdu’l-Bahá, https://www.bahai.org/library/authoritative-texts/bahaullah/additional-prayers-revealed-bahaullah/, Bahá’í Reference Library 2021
Twenty-six Prayers Revealed by ‘Abdu’l-Bahá, https://www.bahai.org/library/authoritative-texts/abdul-baha/prayers-abdul-baha/, Bahá’í Reference Library 2021
Báb
Eine Auswahl aus Seinen Schriften, Bahá’í Verlag 199I
Bahá’u’lláh
Ährenlese, Auflage 9.01-print, Bahá’í Verlag 2020
Anspruch und Verkündigung, Auflage 1.03-online, bibliothek.bahai.de, Bahá’í Verlag 2021
Botschaften aus ‘Akká, Auflage 3.01-print, Bahá’í Verlag 2019
Gebete und Meditationen, Bahá’í Verlag, 3. revid. Aufl. 1992
Kitáb-i-Aqdas, Auflage 6.01-print, Bahá’í Verlag 2020
Additional Prayers Revealed by Bahá’u’lláh, https://www.bahai.org/library/authoritative-texts/bahaullah/additional-prayers-revealed-bahaullah/, Bahá’í Reference Library 2021
Balyuzi, H. M.
‘Abdu’l-Bahá – Der Mittelpunkt des Bündnisses, Bd. 1, Bahá’í Verlag 1983
Esslemont, J. E.
Bahá’u’lláh und das neue Zeitalter, 13. Auflage (print) Bahá’í Verlag 2010
Kompilationen
Bahá’í Prayers, Bahá’í Publishing Trust, Willmette 2014
Ḥuqúqu’lláh – Das Recht Gottes, 1. Auflage, Bahá’í Verlag 2015
Die Bedeutung von Pflichtgebet und Fasten, 1. Auflage, Bahá’í Verlag 2013,
Worte Gottes, Bahá’í Verlag 1981
Die Institution des Mashriqu’l-Adhkár, Auflage 4.01-P Bahá’í Verlag 2020
Zeitschrift
Star of the West, reprinted 1978 by George Ronald, Oxford

Quellenangaben

Q1 Shoghi Effendi, Brief in seinem Auftrag, zitiert in: Bahá’í News, September 1951, S. 1
Q2 Bahá’u’lláh, Kitáb-i-Aqdas 6.83:1–2
Q3 Qur’án 6:103
Q4 Qur’án 19:57
Q5 Qur’án 21:89
Q6 Qur’án 24:35
Q7 vgl. Qur’án 28:29
Q8 Kitáb-i-Aqdas 4:63
Q9 Qur’án 51:56
Q10 Qur’án, 55:19-22
Q11 Kitáb-i-Aqdas, 4:10, 4:16, 4:17

Anmerkungen

A1 Ährenlese 136:2
A2 Bahá’u’lláh, zitiert in: Die Institution des Mashriqu’l-Adhkár, Auflage 4.01-P, Bahá’í Verlag 2020
A3 Gebetsrichtung nach Bahjí, ‘Akká
A4 Alláh-u-Abhá
A5 der Schrein Bahá’u’lláhs
A6 Für den Empfänger anlässlich der Geburt seiner Tochter offenbart.
A7 Für den Empfänger anlässlich des Todes seines neugeborenen Kindes offenbart.
A8 in: Bahá’í Prayers, A Selection of Prayers revealed by Bahá’u’lláh, the Báb and ‘Abdu’l-Bahá, Bahá’í Publishing Trust, Wilmette, 2012 Edition
A9 Ḥuqúqu’lláh – Das Recht Gottes, Auflage 5.01 Print, Bahá`í Verlag 2019, Abs. 13
A10 vgl. Qur’án 6:125
A11 vgl. Qur’án 76:5
A12 ‘Abdu’l-Bahá, in: Briefe und Botschaften 86:1
A13 Kitáb-i-Aqdas, „Fragen und Antworten“ 6.3:2
A14 Tage von Há, eingeschobene Tage, zwischen dem 18. Monat des Bahá’í-Kalenders Mulk und dem 19. Monat ‘Alá
A15 15 Jahre
A16 Jesus
A17 Muḥammad
A18 vgl. Das Universale Haus der Gerechtigkeit, Schreiben in seinem Auftrag vom 3. März 2012
A19 Shoghi Effendi, Brief in seinem Auftrag, zitiert in: Bahá’í News, Nr. 247, September 1951, S. 1
A20 Báb
A21 Bahá’u’lláh
английский — Bah and aacute;' and iacute; Prayers.txt Открыть отдельно →


Bahá'í Prayers

BAHÁ'Í PRAYERS

A SELECTION OF PRAYERS REVEALED BY BAHÁ'U'LLÁH, THE BÁB, AND `ABDU'L-BAHÁ

Blessed is the spot, and the house,

and the place, and the city,

and the heart, and the mountain,

and the refuge, and the cave,

and the valley, and the land,

and the sea, and the island,

and the meadow where mention

of God hath been made,

and His praise glorified.



--BAHÁ'U'LLÁH

BAHÁ'Í PUBLISHING TRUST

WILMETTE, ILLINOIS 60091

[iii]

Copyright 1954, ©1982, 1985, 1991 by the

National Spiritual Assembly of the

Bahá'ís of the United States

1991 Edition

All Rights Reserved

[iv]

Electronic document

Copyright © 2003
Darren Hiebert

Prepared October 5, 2003

Email: ebahai @ DarrenHiebert.com

http://bahai.madison.al.us/eBahai

Intone, O My servants, the verses of God that have been received by thee, as intoned by them who have drawn nigh unto Him, that the sweetness of thy melody may kindle thine own soul, and attract the hearts of all men. Whoso reciteth, in the privacy of his chamber, the verses revealed by God, the scattering angels of the Almighty shall scatter abroad the fragrance of the words uttered by his mouth, and shall cause the heart of every righteous man to throb. Though he may, at first, remain unaware of its effect, yet the virtue of the grace vouchsafed unto him must needs sooner or later exercise its influence upon his soul. Thus have the mysteries of the Revelation of God been decreed by virtue of the Will of Him Who is the Source of power and wisdom.

--BAHÁ'U'LLÁH

Contents

Alphabetical Index to First Lines

Page Index

[3]

OBLIGATORY PRAYERS

"The daily obligatory prayers are three in number. ... The believer is entirely free to choose any one of these three prayers, but is under the obligation of reciting either one of them, and in accordance with any specific directions with which they may be accompanied."--from a letter written on behalf of Shoghi Effendi

"By `morning,' `noon' and `evening,' mentioned in connection with the Obligatory Prayers, is meant respectively the intervals between sunrise and noon, between noon and sunset, and from sunset till two hours after sunset."--Synopsis and Codification of the Kitáb-i-Aqdas, p. 36

[4]

SHORT OBLIGATORY PRAYER

TO BE RECITED ONCE IN TWENTY-FOUR HOURS, AT NOON

I bear witness, O my God, that Thou hast created me to know Thee and to worship Thee. I testify, at this moment, to my powerlessness and to Thy might, to my poverty and to Thy wealth.

There is none other God but Thee, the Help in Peril, the Self-Subsisting.

MEDIUM OBLIGATORY PRAYER

TO BE RECITED DAILY, IN THE MORNING, AT NOON, AND IN THE EVENING

Whoso wisheth to pray, let him wash his hands, and while he washeth, let him say:



Strengthen my hand, O my God, that it may take hold of Thy Book with such steadfastness that the hosts of the world shall have no [5] power over it. Guard it, then, from meddling with whatsoever doth not belong unto it. Thou art, verily, the Almighty, the Most Powerful.

And while washing his face, let him say:



I have turned my face unto Thee, O my Lord! Illumine it with the light of Thy countenance. Protect it, then, from turning to anyone but Thee.

Then let him stand up, and facing the Qiblih (Point of Adoration, i.e. Bahji, `Akká), let him say:



God testifieth that there is none other God but Him. His are the kingdoms of Revelation and of creation. He, in truth, hath manifested Him Who is the Dayspring of Revelation, Who conversed on Sinai, through Whom the Supreme Horizon hath been made to shine, and the Lote-Tree beyond which there is no passing hath spoken, and through Whom the call hath been proclaimed unto all who are in heaven and on earth: "Lo, the All-Possessing is come. Earth and heaven, glory and dominion are God's, the Lord of all men, and the Possessor of the Throne on high and of earth below!" [6]

Let him, then, bend down, with hands resting on the knees, and say:



Exalted art Thou above my praise and the praise of anyone beside me, above my description and the description of all who are in heaven and all who are on earth!

Then, standing with open hands, palms upward toward the face, let him say:



Disappoint not, O my God, him that hath, with beseeching fingers, clung to the hem of Thy mercy and Thy grace, O Thou Who of those who show mercy art the Most Merciful!

Let him, then, be seated and say:



I bear witness to Thy unity and Thy oneness, and that Thou art God, and that there is none other God beside Thee. Thou hast, verily, revealed thy Cause, fulfilled Thy Covenant, and opened wide the door of Thy grace to all that dwell in heaven and on earth. Blessing and peace, salutation and glory, rest upon Thy loved ones, whom the changes and changes of the world have [7] not deterred from turning unto Thee, and who have given their all, in the hope of obtaining that which is with Thee. Thou art, in truth, the Ever-Forgiving, the All-Bountiful.

(If anyone choose to recite instead of the long verse these words: "God testifieth that there is none other God but Him, the Help in Peril, the Self-Subsisting," it would be sufficient. And likewise, it would suffice were he, while seated, to choose to recite these words: "I bear witness to Thy unity and Thy oneness, and that Thou art God, and that there is none other God beside Thee.")



--Bahá'u'lláh

LONG OBLIGATORY PRAYER

TO BE RECITED ONCE IN TWENTY-FOUR HOURS

Whoso wisheth to recite this prayer, let him stand up and turn unto God, and, as he standeth in his place, let him gaze to the right and to the left, as if awaiting the mercy of his Lord, the Most Merciful, the Compassionate. Then let him say:



O Thou Who art the Lord of all names and the Maker of the heavens! I beseech Thee [8] by them Who are the Daysprings of Thine invisible Essence, the Most Exalted, the All-Glorious, to make of my prayer a fire that will burn away the veils which have shut me out from Thy beauty, and a light that will lead me unto the ocean of Thy Presence.

Let him then raise his hands in supplication toward God--blessed and exalted be He--and say:



O Thou the Desire of the world and the Beloved of the nations! Thou seest me turning toward Thee, and clinging to Thy cord, through whose movement the whole creation hath been stirred up. I am Thy servant, O my Lord, and the son of Thy servant. Behold me standing ready to do Thy will and Thy desire, and wishing naught else except Thy good pleasure. I implore Thee by the Ocean of Thy mercy and the Daystar of Thy grace to do with Thy servant as Thou willest and pleasest. By Thy might which is far above all mention and praise! Whatsoever is revealed by Thee is the desire of my heart and the beloved of my soul. O God, my God! Look not upon my [9] hope and my doings, nay rather look upon Thy will that hath encompassed the heavens and the earth. By Thy Most Great Name, O Thou Lord of all nations! I have desired only what Thou didst desire, and love only what Thou dost love.

Let him then kneel, and bowing his forehead to the ground, let him say:



Exalted art Thou above the description of anyone save Thyself, and the comprehension of aught else except Thee.

Let him then stand and say:



Make my prayer, O my Lord, a fountain of living waters whereby I may live as long as Thy sovereignty endureth, and may make mention of Thee in every world of Thy worlds.

Let him again raise his hands in supplication, and say:



O Thou in separation from Whom hearts and souls have melted, and by the fire of Whose love the whole world hath been set aflame! I implore Thee by Thy Name through which Thou hast [10] subdued the whole creation, not to withhold from me that which is with Thee, O Thou Who rulest over all men! Thou seest, O my Lord, this stranger hastening to his most exalted home beneath the canopy of Thy majesty and within the precincts of Thy mercy; and this transgressor seeking the ocean of Thy forgiveness; and this lowly one the court of Thy glory; and this poor creature the orient of Thy wealth. Thine is the authority to command whatsoever Thou willest. I bear witness that Thou art to be praised in Thy doings, and to be obeyed in Thy behests, and to remain unconstrained in Thy bidding.

Let him then raise his hands, and repeat three time the Greatest Name.1 Let him then bend down with hands resting on the knees before God--blessed and exalted be He--and say:



Thou seest, O my God, how my spirit hath been stirred up within my limbs and members, in its longing to worship Thee, and in its yearning to remember Thee and extol Thee; how it testifieth to that whereunto the Tongue of Thy Commandment [10]

hath testified in the kingdom of Thine utterance and the heaven of Thy knowledge. I love, in this state, O my Lord, to beg to Thee all that is with Thee, that I may demonstrate my poverty, and magnify Thy bounty and Thy riches, and may declare my powerlessness, and manifest Thy power and Thy might.

Let him then stand and raise his hands twice in supplication, and say:



There is no God but Thee, the Almighty, the All-Bountiful. There is no God but Thee, the Ordainer, both in the beginning and in the end. O God, my God! Thy forgiveness hath emboldened me, and Thy mercy hath strengthened me, and Thy call hath awakened me, and Thy grace hath raised me up and led me unto Thee. Who, otherwise, am I that I should dare to stand at the gate of the city of Thy nearness, or set my face toward the lights that are shining from the heaven of Thy will? Thou seest, O my Lord, this wretched creature knocking at the door of Thy grace, and this evanescent soul seeking the river of everlasting life from the hands of Thy bounty. Thine [13] is the command at all times, O Thou Who art the Lord of all names; and mine is resignation and willing submission to Thy will, O Creator of the heavens!

Let him then raise his hands thrice, and say:



Greater is God than every great one!

Let him then kneel and, bowing his forehead to the ground, say:



Too high art Thou for the praise of those who are nigh unto Thee to ascend unto the heaven of Thy nearness, or for the birds of the hearts of them who are devoted to Thee to attain to the door of Thy gate. I testify that Thou hast been sanctified above all attributes and holy above all names. No God is there but Thee, the Most Exalted, the All-Glorious.

Let him then seat himself and say:



I testify unto that whereunto have testified all created things, and the Concourse on high, and the inmates of the all-highest Paradise, and beyond [13] them the Tongue of Grandeur itself from the all-glorious Horizon, that Thou art God, that there is no God but Thee, and that He who hath been manifested is the Hidden Mystery, the Treasured Symbol, through Whom the letters B and E (Be) have been joined and knit together. I testify that it is He Whose name hath been set down by the Pen of the Most High, and Who hath been mentioned in the Books of God, the Lord of the Throne on high and of earth below.

Let him then stand erect and say:



O Lord of all being and Possessor of all things visible and invisible! Thou dost perceive my tears and the sighs I utter, and hearest my groaning, and my wailing, and the lamentation of my heart. By Thy might! My trespasses have kept me back from drawing nigh unto Thee; and my sins have held me far from the court of Thy holiness. Thy love, O my Lord, hath enriched me, and separation from Thee hath destroyed me, and remoteness from Thee hath consumed me. I entreat Thee by Thy footsteps in this wilderness, and by the words "Hear am I. Here am I" which Thy [14] chosen Ones have uttered in this immensity, and by the breaths of Thy Revelation, and the gentle winds of the Dawn of Thy Manifestation, to ordain that I may gaze on Thy beauty and observe whatsoever is in Thy Book.

Let him then repeat the Greatest Name thrice, and bend down with hands resting on the knees, and say:



Praise be to Thee, O my God, that Thou hast aided me to remember Thee and to praise Thee, and hast made known unto me Him Who is the Dayspring of Thy signs, and hast caused me to bow down before Thy Lordship, and humble myself before Thy Godhead, and to acknowledge that which hath been uttered by the Tongue of Thy grandeur.

Let him then rise and say:



O God, my God! My back is bowed by the burden of my sins, and my heedlessness hath destroyed me. Whenever I ponder my evil doings and Thy benevolence, my heart melteth within me, and my blood boileth in my veins. By Thy [15] Beauty, O Thou the Desire of the world! I blush to life up my face to Thee, and my longing hands are ashamed to stretch forth toward the heaven of Thy bounty. Thou seest, O my God, how my tears prevent me from remembering Thee and from extolling Thy virtues, O Thou the Lord of the Throne on high and of earth below! I implore Thee by the signs of Thy Kingdom and the mysteries of Thy Dominion to do with Thy loved ones as becometh Thy bounty, O Lord of all being, and is worthy of Thy grace, O KIng of the seen and the unseen!

Let him then repeat the Greatest Name thrice, and kneel with his forehead to the ground, and say:



Praise be unto Thee, O our God, that Thou hast sent down unto us that which draweth us nigh unto Thee, and supplieth us with every good thing sent down by Thee in Thy Books and Thy Scriptures. Protect us, we beseech Thee, O my Lord, from the hosts of idle fancies and vain imaginations. Thou, in truth, art the Mighty, the All-Knowing. [16]

Let him then raise his head, and seat himself, and say:



I testify, O my God, to that whereunto thy chosen Ones have testified, and acknowledge that which the inmates of the all-highest Paradise and those who have circled round Thy mighty Throne have acknowledged. The kingdoms of earth and heaven are Thine, O Lord of the worlds!

--Bahá'u'lláh

[17]

GENERAL PRAYERS

[18][19]

AID AND ASSISTANCE

O Thou Whose face is the object of my adoration, Whose beauty is my sanctuary, Whose habitation is my goal, Whose praise is my hope, Whose providence is my companion, Whose love is the cause of my being, Whose mention is my solace, Whose nearness is my desire, Whose presence is my dearest wish and highest aspiration, I entreat Thee not to withhold from me the things Thou didst ordain for the chosen ones among Thy servants. Supply me, then, with the good of this world and of the next.

Thou, truly, art the King of all men. There is no God but Thee, the Ever-Forgiving, the Most Generous.

--Bahá'u'lláh

My God, my Adored One, my King, my desire! What tongue can voice my thanks to Thee? I was heedless, Thou didst awaken me. I had turned back from Thee, Thou didst graciously [20] aid me to turn towards Thee. I was as one dead, Thou didst quicken me with the water of life. I was withered, Thou didst revive me with the heavenly stream of Thine utterance which hath flowed forth from the Pen of the All-Merciful.

O Divine Providence! All existence is begotten by Thy bounty; deprive it not of the waters of Thy generosity, neither do Thou withhold it from the ocean of Thy mercy. I beseech Thee to aid and assist me at all times and under all conditions, and seek from the heaven of Thy grace Thine ancient favor. Thou art, in truth, the Lord of bounty, and the Sovereign of the kingdom of eternity.

--Bahá'u'lláh

Lauded be Thy Name, O Lord our God! Thou art in truth the Knower of things unseen. Ordain for us such good as Thine all-embracing knowledge can measure. Thou art the sovereign Lord, the Almighty, the Best-Beloved.

All praise be unto Thee, O Lord! We shall seek Thy grace on the appointed Day and shall put our whole reliance in Thee, Who art our Lord. Glorified [21] art Thou, O God! Grant us that which is good and seemly that we may be able to dispense with everything but Thee. Verily, Thou art the Lord of all worlds.

O God! Recompense those who endure patiently in Thy days, and strengthen their hearts to walk undeviatingly in the path of Truth. Grant then, O Lord, such goodly gifts as would enable them to gain admitance into Thy blissful Paradise. Exalted art Thou, O Lord God. Let Thy heavenly blessings descend upon homes whose inmates have believed in Thee. Verily, unsurpassed art Thou in sending down divine blessings. Send forth, O God, such hosts as would render Thy faithful servants victorious. Thou dost fashion the created things through the power of Thy decree as Thou pleasest. Thou art in truth the Sovereign, the Creator, the All-Wise.

Say: God is indeed the Maker of all things. He giveth sustenance in plenty to whomsoever He willeth. He is the Creator, the Source of all beings, the Fashioner, the Almighty, the Maker, the All-Wise. He is the Bearer of the most excellent titles throughout the heavens and the earth and whatever lieth between them. All do His bidding, and [22] all the dwellers of earth and heaven celebrate His praise, and unto Him shall all return.

--The Báb

O my God, my Lord and my Master! I have detached myself from my kindred and have sought through Thee to become independent of all that swell on earth and ever ready to receive that which is praiseworthy in Thy sight. Bestow on me such good as will make me independent of aught else but Thee, and grant me an ampler share of Thy boundless favors. Verily, Thou art the Lord of grace abounding.

--The Báb

Lord! Pitiful are we, grant us Thy favor; poor, bestow upon us a share from the ocean of Thy wealth; needy, do Thou satisfy us; abased, give us Thy glory. The fowls of the air and the beasts of the field receive their meat each day from Thee, and all beings partake of Thy care and loving-kindness.

Deprive not this feeble one of Thy wondrous grace and vouchsafe by Thy might unto this helpless soul Thy bounty. [23]

Give us our daily bread, and grant Thine increase in the necessities of life, that we may be dependent on none other but Thee, may commune wholly with Thee, may walk in Thy ways and declare Thy mysteries. Thou art the almighty and the Loving and the Provider of all mankind.

--`Abdu'l-Bahá

O Thou kind Lord! We are servants of Thy Threshold, taking shelter at Thy holy Door. We seek no refuge save only this strong pillar, turn nowhere for a haven but unto Thy safekeeping. Protect us, bless us, support us, make us such that we shall love but Thy good pleasure, utter only Thy praise, follow only the pathway of truth, that we may become rich enough to dispense with all save Thee, and receive our gifts from the sea of Thy beneficence, that we may ever strive to exalt Thy Cause and to spread Thy sweet savors far and wide, that we may become oblivious of self and occupied only with Thee, and disown all else and be caught up in Thee.

O Thou Provider, O Thou Forgiver! Grant us Thy grace and loving-kindness, Thy gifts and Thy bestowals, and sustain us, that we may attain our [24] goal. Thou art the Powerful, the Able, the Knower, the Seer; and, verily, Thou art the Generous, and, verily, Thou art the All-Merciful, and, verily, Thou art the Ever-Forgiving, He to Whom repentance is due, He Who forgiveth even the most grievous of sins.

--`Abdu'l-Bahá

Remove not, O Lord, the festal board that hath been spread in Thy Name, and extinguish not the burning flame that hath been kindled by Thine unquenchable fire. Withhold not from flowing that living water of Thine that murmureth with the melody of Thy glory and Thy remembrance, and deprive not Thy servants from the fragrance of Thy sweet savors breathing forth the perfume of Thy love.

Lord! Turn the distressing cares of Thy holy ones into ease, their hardship into comfort, their abasement into glory, their sorrow into blissful joy, O Thou that holdest in Thy grasp the reins of all mankind!

Thou art, verily, the One, the Single, the Mighty, the All-Knowing, the All-Wise.

--`Abdu'l-Bahá

[25]

PRAYER FOR AMERICA

O Thou kind Lord! This gathering is turning to Thee. These hearts are radiant with Thy love. These minds and spirits are exhilarated by the message of Thy glad-tidings. O God! Let this American democracy become glorious in spiritual degrees even as it has aspired to material degrees, and render this just government victorious. Confirm this revered nation to upraise the standard of the oneness of humanity, to promulgate the Most Great Peace, to become thereby most glorious and praiseworthy among all the nations of the world. O God! This American nation is worthy of Thy favors and is deserving of Thy mercy. Make it precious and near to Thee through Thy bounty and bestowal.

--`Abdu'l-Bahá

[26]

ASSISTANCE WITH TESTS

Dispel my grief by Thy bounty and Thy generosity, O God, my God, and banish mine anguish through Thy sovereignty and Thy might. Thou seest me, O my god, with my face set towards Thee at a time when sorrows have compassed me on every side. I implore Thee, O Thou Who art the Lord of all being, and overshadowest all things visible and invisible, by Thy Name whereby Thou hast subdued the hearts and the souls of men, and by the billows of the Ocean of Thy mercy and the splendors of the Daystar of Thy bounty, to number me with them whom nothing whatsoever hath deterred from setting their faces toward Thee, O Thou Lord of all names and Maker of the heavens!

Thou beholdest, O my Lord, the things which have befallen me in Thy days. I entreat Thee, by Him Who is the Dayspring of Thy names and the Dawning-Place of Thine attributes, to ordain for me what will enable me to arise to serve Thee and [27] to extol Thy virtues. Thou art, verily, the Almighty, the Most Powerful, Who art wont to answer the prayers of all men!

And, finally, I beg of Thee by the light of Thy countenance to bless my affairs, and redeem my debts, and satisfy my needs. Thou art He to Whose power and to Whose dominion every tongue hath testified, and Whose majesty and Whose sovereignty every understanding heart hath acknowledged. No God is there but Thee, Who hearest and art ready to answer.

--Bahá'u'lláh

Lauded and glorified art thou, O my God! I entreat Thee by the sighing of Thy lovers and by the tears shed by them that long to behold Thee, not to withhold from me Thy tender mercies in Thy Day, nor to deprive me of the melodies of the Dove that extolleth Thy oneness before the light that shineth from thy face. I am the one who is in misery, O God! Behold me cleaving fast to Thy Name, the All-Possessing. I am the one who is sure to perish; behold me clinging [28] to Thy Name, the Imperishable. I implore Thee, therefore, by Thy Self, the Exalted, the Most High, not to abandon me unto mine own self and unto the desires of a corrupt inclination. Hold Thou my hand with the hand of Thy power, and deliver me from the depths of my fancies and idle imaginings, and cleanse me of all that is abhorrent unto Thee.

Cause me, then, to turn wholly unto Thee, to put my whole trust in Thee, to seek Thee as my Refuge, and to flee unto Thy face. Thou art, verily, He Who, through the power of His might, doeth whatsoever He desireth, and commandeth, through the potency of His will, whatsover He chooseth. None can withstand the operation of Thy decree; none can divert the course of Thine appointment. Thou art, in truth, the Almighty, the All-Glorious, the Most Bountiful.

--Bahá'u'lláh

Is there any Remover of difficulties save God? Say: Praised be God! He is God! All are His servants, and all abide by His bidding!

--The Báb

[29]

Say: God sufficeth all things above all things, and nothing in the heavens or in the earth but God sufficeth. Verily, He is in Himself the Knower, the Sustainer, the Omnipotent.

--The Báb

I adjure Thee by Thy might, O my God! Let no harm beset me in times of tests, and in moments of heedlessness guide my steps aright through Thine inspiration. Thou art God, potent art Thou to do what Thou desirest. No one can withstand Thy Will or thwart Thy Purpose.

--The Báb

O Lord! Thou art the Remover of every anguish and the Dispeller of every affliction. Thou art He Who banisheth every sorrow and setteth free every slave, the Redeemer of every soul. O Lord! Grant deliverance through Thy mercy, and reckon me among such servants of Thine as have gained salvation.

--The Báb

[30]

O Lord, my God and my Haven in my distress! My Shield and my Shelter in my woes! My Asylum and Refuge in time of need and in my loneliness my Companion! In my anguish my Solace, and in my solitude a loving Friend! The Remover of the pangs of my sorrows and the Pardoner of my sins!

Wholly unto Thee do I turn, fervently imploring Thee with all my heart, my mind and my tongue, to shield me from all that runs counter to Thy will in this, the cycle of Thy divine unity, and to cleanse me of all defilement that will hinder me from seeking, stainless and unsullied, the shade of the tree of Thy grace.

Have mercy, O Lord, on the feeble, make whole the sick, and quench the burning thirst.

Gladden the bosom wherein the fire of Thy love doth smolder, and set it aglow with the flame of Thy celestial love and spirit.

Robe the tabernacles of divine unity with the vesture of holiness, and set upon my head the crown of Thy favor.

Illumine my face with the radiance of the orb of Thy bounty, and graciously aid me in ministering at Thy holy threshold. [31]

Make my heart overflow with love for Thy creatures and grant that I may become the sign of Thy mercy, the token of Thy grace, the promoter of concord amongst Thy loved ones, devoted unto Thee, uttering Thy commemoration and forgetful of self but ever mindful of what is Thine.

O God, my God! Stay not from me the gentle gales of Thy pardon and grace, and deprive me not of the wellsprings of Thine aid and favor.

`Neath the shade of Thy protecting wings let me nestle, and cast upon me the glance of Thine all-protecting eye.

Loose my tongue to laud Thy name amidst Thy people, that my voice may be raised in great assemblies and from my lips may stream the flood of Thy praise.

Thou art, in all truth, the Gracious, the Glorified, the Mighty, the Omnipotent.

--`Abdu'l-Bahá

He is the Compassionate, the All-Bountiful! O God, my God! Thou seest me, Thou knowest me; Thou art my Haven and my Refuge. [32] None have I sought nor any will I seek save Thee; no path have I trodden nor any will I tread but the path of Thy love. In the darksome night of despair, my eye turneth expectant and full of hope to the morn of Thy boundless favor and at the hour of dawn my drooping soul is refreshed and strengthened in remembrance of Thy beauty and perfection. He whom the grace of Thy mercy aideth, though he be but a drop, shall become the boundless ocean, and the merest atom which the outpouring of Thy loving-kindness assisteth, shall shine even as the radiant star.

Shelter under Thy protection, O Thou Spirit of purity, Thou Whom art the All-Bountiful Provider, this enthralled, enkindled servant of Thine. Aid him in this world of being to remain steadfast and firm in Thy love and grant that this broken-winged bird attain a refuge and shelter in Thy divine nest that abideth upon the celestial tree.

--`Abdu'l-Bahá

O my Lord, my Beloved, my Desire! Befriend me in my loneliness and accompany me in my exile. Remove my sorrow. Cause me to be [33] devoted to Thy beauty. Withdraw me from all else save Thee. Attract me through Thy fragrances of holiness. Cause me to be associated in Thy Kingdom with those who are severed from all else save Thee, who long to serve Thy sacred threshold and who stand to work in Thy Cause. Enable me to be one of Thy maidservants who have attained to Thy good pleasure. Verily, Thou art the Gracious, the Generous.

--`Abdu'l-Bahá

[34]

CHILDREN AND YOUTH

Praised be Thou, O Lord my God! Graciously grant that this infant be fed from the breast of Thy tender mercy and loving providence and be nourished with the fruit of Thy celestial trees. Suffer him not to be committed to the care of anyone save Thee, inasmuch as Thou, Thyself, through the potency of thy sovereign will and power, didst create and call him into being. There is none other God but Thee, the Almighty, the All-Knowing.

Lauded art Thou, O my Best Beloved, waft over him the sweet savors of Thy transcendent bounty and the fragrances of Thy holy bestowals. Enable him then to seek shelter beneath the shadow of Thy most exalted Name, O Thou Who holdest in Thy grasp the kingdom of names and attributes. Verily, Thou art potent to do what Thou willest, and Thou art indeed the Mighty, the Exalted, the Ever-Forgiving, the Gracious, the Generous, the Merciful.

--Bahá'u'lláh

[35]

O Thou peerless Lord! Let this suckling babe be nursed from the breast of Thy loving-kindness, guard it within the cradle of Thy safety and protection and grant that it be reared in the arms of Thy tender affection.

--`Abdu'l-Bahá

O God! Rear this little babe in the bosom of Thy love, and give it milk from the breast of Thy Providence. Cultivate this fresh plant in the rose garden of Thy love and aid it to grow through the showers of Thy bounty. Make it a child of the kingdom, and lead it to Thy heavenly realm. Thou art powerful and kind, and Thou art the Bestower, the Generous, the Lord of surpassing bounty.

--`Abdu'l-Bahá

O God! Educate these children. These children are the plants of Thine orchard, the flowers of Thy meadow, the roses of Thy garden. Let Thy rain fall upon them; let the Sun of Reality shine upon them with Thy love. Let Thy breeze refresh them in order that they may be trained, [36] grow and develop, and appear in the utmost beauty. Thou art the Giver. Thou art the Compassionate.

--`Abdu'l-Bahá

O Thou kind Lord! These lovely children are the handiwork of the fingers of Thy might and the wondrous signs of Thy greatness. O God! Protect these children, graciously assist them to be educated and enable them to render service to the world of humanity. O God! These children are pearls, cause them to be nurtured within the shell of Thy loving-kindness.

Thou art the Bountiful, the All-Loving.

--`Abdu'l-Bahá

O Lord! Make these children excellent plants. Let them grow and develop in the Garden of Thy Covenant, and bestow freshness and beauty through the outpourings of the clouds of the Abhá Kingdom.

O Thou kind Lord! I am a little child, exalt me by admitting me to the kingdom. I am earthly, make me heavenly; I am of the world below, let [37] me belong to the realm above; gloomy, suffer me to become radiant; material, make me spiritual, and grant that I may manifest Thine infinite bounties.

Thou art the Powerful, the All-Loving.

--`Abdu'l-Bahá

He is God! O God my God! Bestow upon me a pure hear, like unto a pearl.

--`Abdu'l-Bahá

O God, guide me, protect me, make of me a shining lamp and a brilliant star. Thou art the Mighty and the Powerful.

--`Abdu'l-Bahá

O My Lord! O my Lord!

I am a child of tender years. Nourish me from the breast of Thy mercy, train me in the bosom of Thy love, educate me in the school of Thy guidance and develop me under the shadow of Thy bounty. Deliver me from darkness, make [38] me a brilliant light; free me from unhappiness, make me a flower of the rose garden; suffer me to become a servant of Thy threshold and confer upon me the disposition and nature of the righteous; make me a cause of bounty to the human world, and crown my head with the diadem of eternal life.

Verily, Thou art the Powerful, the Mighty, the Seer, the Hearer.

--`Abdu'l-Bahá

O Peerless Lord! Be Thou a shelter for this poor child and a kind and forgiving Master unto this erring and unhappy soul. O Lord! Though we are but worthless plants, yet we belong to Thy garden of roses. Though saplings without leaves and blossoms, yet we are a part of Thine orchard. Nurture this plant then through the outpourings of the clouds of Thy tender mercy and quicken and refresh this sapling through the reviving breath of Thy spiritual springtime. Suffer him to become heedful, discerning and noble, and grant that he may attain eternal life and abide in Thy Kingdom for evermore.

--`Abdu'l-Bahá

[39]

O Lord! Make this youth radiant, and confer Thy bounty upon this poor creature. Bestow upon him knowledge, grant him added strength at the break of every morn and guard him within the shelter of Thy protection so that he may be freed from error, may devote himself to the service of Thy Cause, may guide the wayward, lead the hapless, free the captives and awaken the heedless, that all may be blessed with Thy remembrance and praise. Thou art the Mighty and the Powerful.

--`Abdu'l-Bahá

[34]

FOR THE DEPARTED

(The Prayer for the Dead is to be used for Bahá'ís over the age of fifteen. "It is the only Bahá'í obligatory prayer which is to be recited in congregation; it is to be recited by one believer while all present stand. There is no requirement to face the Qiblih when reciting this prayers."--A Synopsis and Codification of the Kitáb-i-Aqdas)

O my God! This is Thy servant and the son of Thy servant who hath believed in Thee and in Thy signs, and set his face towards Thee, wholly detached from all except Thee. Thou art, verily, of those who show mercy the most merciful.

Deal with him, O Thou Who forgivest the sins of men and concealest their faults, as beseemeth the heaven of Thy bounty and the ocean of Thy grace. Grant him admission within the precincts of Thy transcendent mercy that was before the [41] foundation of earth and heaven. There is no God but Thee, the Ever-Forgiving, the Most Generous.

Let him, then, repeat six times the greeting "Alláh-u-Abhá," and then repeat nineteen times each of the following verses:



We all, verily, worship God.

We all, verily, bow down before God.

We all, verily, are devoted unto God.

We all, verily, give praise unto God.

We all, verily, yield thanks unto God.

We all, verily, are patient in God.

(If the dead be a woman, let him say: This is Thy handmaiden and the daughter of Thy handmaiden, etc. ...)



--Bahá'u'lláh

Glory be to Thee, O Lord my God! Abase not him whom Thou hast exalted through the power of Thine everlasting sovereignty, and remove not far from Thee him whom Thou hast [42] caused to enter the tabernacle of Thine eternity. Wilt Thou cast away, O my God, him whom thou hast overshadowed with Thy Lordship, and wilt Thou turn away from Thee, O my Desire, him to whom Thou hast been a refuge? Canst Thou degrade him whom Thou hast uplifted, or forget him whom Thou didst enable to remember Thee?

Glorified, immensely glorified art Thou! Thou art He Who from everlasting hath been the King of the entire creation and its Prime Mover, and Thou wilt to everlasting remain the Lord of all created things and their Ordainer. Glorified art Thou, O my God! If Thou ceasest to be merciful unto Thy servants, who, then, will show mercy unto them; and if Thou refusest to succor thy loved ones, who is there that can succor them?

Glorified, immeasurably glorified art Thou! Thou art adored in Thy truth, and Thee do we all, verily, worship; and Thou art manifest in Thy justice, and to Thee do we all, verily, bear witness. Thou art, in truth, beloved in Thy grace. No God is there but Thee, the Help in Peril, the Self-Subsisting.

--Bahá'u'lláh

[43]

He is God, exalted is He, the Lord of loving-kindness and bounty!

Glory be unto Thee, O my God, the Lord Omnipotent. I testify to Thine omnipotence and Thy might, Thy sovereignty and Thy loving-kindness, Thy grace and Thy power, the oneness of Thy Being and the unity of thine Essence, Thy sanctity and exaltation above the world of being and all that is therein.

O my God! Thou seest me detached from all save Thee, holding fast unto Thee and turning unto the ocean of Thy bounty, to the heaven of Thy favor, to the Daystar of Thy grace.

Lord! I bear witness that in Thy servant Thou hast reposed Thy Trust, and that is the Spirit whereunto Thou hast given life to the world.

I ask of Thee by the splendor of the Orb of Thy Revelation, mercifully to accept from him that which he hath achieved in Thy days. Grant then that he may be invested with the glory of Thy good-pleasure and adorned with Thine acceptance.

O my Lord! I myself and all created things bear witness unto Thy might, and I pray Thee not to [44] turn away from Thyself this spirit that hath ascended unto Thee, unto Thy heavenly place, Thine exalted Paradise and Thy retreats of nearness, O Thou who art the Lord of all men!

Grant, then, O my God, that Thy servant my consort with Thy chosen ones, Thy saints and Thy Messengers in heavenly places that the pen cannot tell nor the tongue recount.

O My Lord, the poor one hath verily hastened unto the Kingdom of Thy wealth, the stranger unto his home within Thy precincts, he that is sore athirst to the heavenly river of Thy bounty. Deprive him not, O Lord, from his share of the banquet of Thy grace and from the favor of Thy bounty. Thou art in truth the Almighty, the Gracious, the All-Bountiful.

O my God, Thy Trust hath been returned unto Thee. It behooveth Thy grace and Thy bounty that have compassed Thy dominions on earth and in heaven, to vouchsafe unto Thy newly welcomed one Thy gifts and Thy bestowals, and the fruits of the tree of Thy grace! Powerful art Thou to do as Thou willest, there is none other God but Thee, the Gracious, the Most Bountiful, the [45] Compassionate, the Bestower, the Pardoner, the Precious, the All-Knowing.

I testify, O my Lord, that Thou hast enjoined upon men to honor their guest, and he that hath ascended unto Thee hath verily reached Thee and attained Thy Presence. Deal with him then according to Thy grace and bounty! By Thy glory, I know of a certainly that Thou wilt not withhold Thyself from that which Thou hast commanded Thy servants, nor wilt Thou deprive him that hath clung to the cord of Thy bounty and hath ascended to the Dayspring of Thy wealth.

There is none other God but Thee, the One, the Single, the Powerful, the Omniscient, the Bountiful.

--Bahá'u'lláh

O my God! O Thou forgiver of sins, bestower of gifts, dispeller of afflictions!

Verily, I beseech Thee to forgive the sins of such as have abandoned the physical garment and have ascended to the spiritual world.

O my Lord! Purify them from trepasses, dispel [46] their sorrows, and change their darkness into light. Cause them to enter the garden of happiness, cleanse them with the most pure water, and grant them to behold Thy splendors on the loftiest mount.

--`Abdu'l-Bahá

O my God! O my God! Verily, thy servant, humble before the majesty of Thy divine supremacy, lowly at the door of Thy oneness, hath believed in Thee and in Thy verses, hath testified to Thy word, hath been enkindled with the fire of Thy love, hath been immersed in the depths of the ocean of Thy knowledge, hath been attracted by Thy breezes, hath relied upon his supplications to Thee, and hath been assured of Thy pardon and forgiveness. He hath abandoned this mortal life and hath flown to the kingdom of immortality, yearning for the favor of meeting Thee.

O Lord, glorify his station, shelter him under the pavilion of Thy supreme mercy, cause him to enter Thy glorious paradise, and perpetuate his [47] existence in Thine exalted rose garden, that he may plunge into the sea of light in the world of mysteries.

Verily, Thou art the Generous, the Powerful, the Forgiver and the Bestower.

--`Abdu'l-Bahá

O Thou forgiving Lord!

Although some souls have spent the days of their lives in ignorance, and became estranged and contumacious, yet, with one wave from the ocean of Thy forgiveness, all those encompassed by sin will be set free. Whomsoever Thou willest Thou makes a confidant, and whosever is not the object of Thy choice is accounted a transgressor. Shouldst Thour deal with us with Thy justice, we are all naught but sinners and deserving to be shut out from Thee, but shouldst Thou uphold mercy, every sinner would be made pure and every stranger a friend. Bestow, then, Thy forgiveness and pardon, and grant Thy mercy unto all.

Thou art the Forgiver, the Lightgiver and the Omnipotent

--`Abdu'l-Bahá

[48]

DETACHMENT

Suffer me, O my God, to draw nigh unto Thee, and to abide within the precincts of Thy court, for remoteness from Thee hath well-nigh consumed me. Cause me to rest under the shadow of the wings of Thy grace, for the flame of my separation from Thee hath melted my heart within me. Draw me nearer unto the river that is life indeed, for my soul burneth with thirst in its ceaseless search after Thee. My sighs, O my God, proclaim the bitterness of mine anguish, and the tears I shed attest my love for Thee.

I beseech Thee, by the praise wherewith Thou praisest Thyself and the glory wherewith Thou glorifiest Thine own Essence, to grant that we may be numbered among them that have recognized Thee and acknowledged Thy sovereignty in Thy days. Help us then to quaff, O my God, from the fingers of mercy the living waters of Thy loving-kindness, that we may utterly forget all else except Thee, and be occupied only with Thy [49] Self. Powerful art Thou to do what Thou willest. No God is there beside Thee, the Mighty, the Help in Peril, the Self-Subsisting.

Glorified be Thy name, O Thou Who art the King of all Kings!

--Bahá'u'lláh

Glorified art Thou, O my God! I yield Thee thanks that Thou hast made known unto me Him Who is the Dayspring of Thy mercy, and the Dawning-Place of Thy grace, and the Repository of Thy Cause. I beseech Thee by Thy Name, through which the faces of them that are nigh unto Thee have turned white, and the hearts of such as are devoted to Thee have winged their flight towards Thee, to grant that I may, at all times and under all conditions, lay hold on thy cord, and be rid of all attachment to anyone except Thee, and may keep mine eyes directed towards the horizon of Thy Revelation, and may carry out what Thou hast prescribed unto me in Thy Tablets.

Attire, O my Lord, both my inner and outer being with the raiment of Thy favors and Thy loving-kindness. Keep me safe, then, from whatsoever [50] may be abhorrent unto Thee, and graciously assist me and my kindred to obey Thee, and to shun whatsoever may stir up any evil or corrupt desire within me.

Thou, truly, art the Lord of all mankind, and the Possessor of this world and of the next. No God is there save Thee, the All-Knowing, the All-Wise.

--Bahá'u'lláh

Lauded by Thy name, O my God! I entreat Thee by the fragrances of the Raiment of Thy grace which at Thy bidding and in conformity with Thy desire were diffused throughout the entire creation, and by the Daystar of Thy will that hath shone brightly, through the power of Thy might and of Thy sovereignty, above the horizon of Thy mercy, to blot out from my heart all idle fancies and vain imaginings, that with all my affections I may turn unto Thee, O Thou Lord of all mankind!

I am Thy servant and the son of Thy servant, O my God! I have laid hold on the handle of Thy grace, and clung to the cord of Thy tender mercy. Ordain for me the good things that are with Thee, [51] and nourish me from the Table Thou didst send down out of the clouds of Thy bounty and the heaven of Thy favor.

Thou, in very truth, art the Lord of the worlds, and the God of all that are in heaven and all that are on earth.

--Bahá'u'lláh

Many a chilled heart, O my God, hath been set ablaze with the fire of Thy Cause, and many a slumberer hath been wakened by the sweetness of Thy voice. How many are the strangers who have sought shelter beneath the shadow of the tree of Thy oneness, and how numerous the thirsty ones who have panted after the fountain of Thy living waters in Thy days!

Blessed is he that hath set himself towards Thee, and hasted to attain the Dayspring of the lights of Thy face. Blessed is he who with all his affections hath turned to the Dawning-Place of Thy Revelation and the Fountainhead of Thine inspiration. Blessed is he that hath expended in Thy path what Thou didst bestow upon him through Thy bounty and favor. Blessed is he who, in his sore longing after Thee, hath cast away all [52] else except Thyself. Blessed is he who hath enjoyed intimate communion with Thee, and rid himself of all attachment to anyone save Thee.

I beseech Thee, O my Lord, by Him Who is Thy Name, Who, through the power of thy sovereignty and might, hath risen above the horizon of His prison, to ordain for everyone what becometh Thee and beseemeth Thine exaltation.

Thy might, in truth, is equal to all things.

--Bahá'u'lláh

I know not, O my God, what the Fire is which Thou didst kindle in Thy land. Earth can never cloud its splendor, nor water quench its flame. All the peoples of the world are powerless to resist its force. Great is the blessedness of him that hath drawn nigh unto it, and heard its roaring.

Some, O my God, Thou didst, through Thy strengthening grace, enable to approach it, while others Thou didst keep back by reason of what their hands have wrought in Thy days. Whoso hath hasted towards it and attained unto it hath, in his eagerness to gaze on Thy beauty, yielded his [53] life in Thy path, and ascended unto Thee, wholly detached from aught else except Thyself.

I beseech Thee, O my God, by this Fire which blazeth and rageth in the world of creation, to rend asunder the veils that have hindered me from appearing before the throne of Thy majesty, and from standing at the door of Thy gate. Do Thou ordain for me, O my Lord, every good thing Thou didst send down in Thy Book, and suffer me not to be far removed from the shelter of Thy mercy.

Powerful art Thou to do what pleaseth Thee. Thou art, verily, the All-Powerful, the Most Generous.

--Bahá'u'lláh

Praise be unto Thee, O my God! I am one of Thy servants, who hath believed on Thee and on Thy signs. Thou seest how I have set myself towards the door of Thy mercy, and turned my face in the direction of Thy loving-kindness. I beseech Thee, by Thy most excellent titles and Thy most exalted attributes, to open to my face the portals of Thy bestowals. Aid me, then, to do [54] that which is good, O Thou Who art the Possessor of all names and attributes!

I am poor, O my Lord, and Thou art the Rich. I have set my face towards Thee, and detached myself from all but Thee. Deprive me not, I implore Thee, of the breezes of Thy tender mercy, and withhold not from me what Thou didst ordain for the chosen among Thy servants.

Remove the veil from mine eyes, O my Lord, that I may recognize what Thou hast desired for Thy creatures, and discover, in all the manifestations of Thy handiwork, the revelations of Thine almighty power. Enrapture my soul, O my Lord, with Thy most mighty signs, and draw me out of the depths of my corrupt and evil desires. Write down, then, for me the good of this world and of the world to come. Potent art Thou to do what pleaseth Thee. No God is there but Thee, the All-Glorious, Who help is sought by all men.

I yield Thee thanks, O my Lord, that Thou hast wakened me from my sleep, and stirred me up, and created in me the desire to perceive what most of Thy servants have failed to apprehend. Make me able, therefore, O my Lord, to behold, for love of Thee and for the Sake of Thy pleasure, [55] whatsoever Thou hast desired. Thou art He to the power of Whose might and sovereignty all things testify.

There is none other God but Thee, the Almighty, the Beneficent.

--Bahá'u'lláh

In the Name of Thy Lord, the Creator, the Sovereign, the All-Sufficing, the Most Exalted, He Whose help is implored by all men.

Say: O my God! O Thou Who art the Maker of the heavens and of the earth, O Lord of the Kingdom! Thou well knowest the secrets of my heart, while Thy Being is inscrutable to all save Thyself. Thou seest whatsoever is of me, while no one else can do this save Thee. Vouchsafe unto me, through Thy grace, what will enable me to dispense with all except Thee, and destine for me that which will make me independent of everyone else besides Thee. Grant that I may reap the benefit of my life in this world and in the next. Open to my face the portals of Thy grace, and graciously confer upon me Thy tender mercy and bestowals. [56]

O Thou Who art the Lord of grace abounding! Let Thy celestial aid surround those who love Thee, and bestow upon us the gifts and the bounties Thou dost possess. Be Thou sufficient unto us of all things, forgive our sins and have mercy upon us. Thou art Our Lord and the Lord of all created things. No one else do we invoke but Thee, and naught do we beseech but thy favors. Thou art the Lord of bounty and grace, invincible in Thy power and the most skilfull in Thy designs. No god is there but Thee, the All-Possessing, the Most Exalted.

Confer Thy blessings, O my Lord, upon the Messengers, the holy ones and the righteous. Verily, Thou art God, the Peerless, the All-Compelling.

--The Báb

O Lord! Unto Thee I repair for refuge, and toward all Thy signs I set my heart.

O Lord! Whether traveling or at home, and in my occupation or in my work, I place my whole trust in Thee.

Grant me then Thy sufficing help so as to make [57] me independent of all things, O Thou Who art unsurpassed in Thy mercy!

Bestow upon me my portion, O Lord, as Thou pleasest, and cause me to be satisfied with whatsoever thou hast ordained for me.

Thine is the absolute authority to command.

--The Báb

O God, my God! Thou art my Hope and my Beloved, my highest Aim and Desire! With great humbleness and entire devotion I pray to Thee to make me a minaret of Thy love in Thy land, a lamp of Thy knowledge among Thy creatures, and a banner of divine bounty in Thy dominion.

Number me with such of Thy servants as have detached themselves from everything but Thee, have sanctified themselves from the transitory things of this world, and have freed themselves from the promptings of the voicers of idle fancies.

Let my heart be dilated with joy through the spirit of confirmation from Thy kingdom, and brighten my eyes by beholding the hosts of divine assistance descending successively upon me [58] from the kingdom of Thine omnipotent glory.

Thou art, in truth, the Almighty, the All-Glorious, the All-Powerful.

--`Abdu'l-Bahá

O God, my God! Fill up for me the cup of detachment from all things, and in the assembly of Thy splendors and bestowals, rejoice me with the wine of loving Thee. Free me from the assaults of passion and desire, break off from me the shackles of this nether world, draw me with rapture unto Thy supernal realm, and refresh me amongst the handmaids with the breathings of Thy holiness.

O Lord, brighten Thou my face with the lights of Thy bestowals, light Thou mine eyes with beholding the signs of Thine all-subduing might; delight my heart with the glory of Thy knowledge that encompasseth all things, gladden Thou my soul with Thy soul-reviving tidings of great joy, O Thou King of this world and the Kingdom above, O Thou Lord of dominion and might, that I may spread abroad Thy signs and tokens, and proclaim Thy Cause, and promote Thy [59] Teachings, and serve Thy Law and exalt Thy Word.

Thou art, verily, the Powerful, the Ever-Giving, the Able, the Omnipotent.

--`Abdu'l-Bahá

[60]

EVENING

O my God, my Master, the Goal of my desire! This, Thy servant, seeketh to sleep in the shelter of My mercy, and to repose beneath the canopy of Thy grace, imploring Thy care and Thy protection.

I beg of Thee, O my Lord, by Thine eye that sleepeth not, to guard mine eyes from beholding aught beside Thee. Strengthen, then, their vision that they may discern Thy signs, and behold the Horizon of Thy Revelation. Thou art He before the revelations of Whose omnipotence the quintessence of power hath trembled.

No God is there but Thee, the Almighty, the All-Subduing, the Unconditioned.

--Bahá'u'lláh

How can I choose to sleep, O God, my God, when the eyes of them that long for Thee are wakeful because of their separation from Thee; and how can I lie down to rest whilst the [61] souls of Thy lovers are sore vexed in their remoteness from Thy presence?

I have committed, O my Lord, my spirit and my entire being into the right hand of Thy might and Thy protection, and I lay my head on my pillow through Thy power, and lift it up according to Thy will and Thy good pleasure. Thou art, in truth, the Preserver, the Keeper, the Almighty, the Most Powerful.

By Thy might! I ask not, whether sleeping or waking, but that which Thou dost desire. I am Thy servant and in Thy hands. Do Thou graciously aid me to do what will shed forth the fragrance of Thy good pleasure. This, truly, is my hope and the hope of them that enjoy near access to Thee. Praised be Thou, O Lord of the worlds!

--Bahá'u'lláh

O seeker of Truth! If thou desirest that God my open thine eye, thou must supplicate unto God, pray to and commune with Him at midnight, saying:



O Lord, I have turned my face unto Thy kingdom of oneness and am immersed in the sea of Thy mercy. O Lord, enlighten my sight by [62] beholding Thy lights in this dark night, and make me happy by the wine of Thy love in this wonderful age. O Lord, make me hear Thy call, and open before my face the doors of Thy heaven, so that I may see the light of Thy glory and become attracted to Thy beauty.

Verily, Thou art the Giver, the Generous, the Merciful, the Forgiving.

--`Abdu'l-Bahá

[63]

FAMILIES

Glory be unto Thee, O Lord my God! I beg Thee to forgive me and those who support Thy Faith. Verily, Thou art the sovereign Lord, the Forgiver, the Most Generous. O my God! Enable such servants of Thine as are deprived of knowledge to be admitted into Thy Cause; for once they learn of Thee, they bear witness to the truth of the Day of Judgment and do not dispute the revelations of Thy bounty. Send down upon them the tokens of Thy grace, and grant them, wherever they reside, a liberal share of that which Thou hast ordained for the pious among Thy servants. Thou art in truth the Supreme Ruler, the All-Bounteous, the Most Benevolent.

O my God! Let the outpourings of Thy bounty and blessings descend upon homes whose inmates have embraced Thy Faith, as a token of Thy grace and as a mark of loving-kindness from Thy presence. Verily, unsurpassed art Thou in granting forgiveness. Should Thy bounty be withheld [64] from anyone, how could he be reckoned among the followers of the Faith in Thy Day?

Bless me, O my God, and those who will believe in Thy signs on the appointed Day, and such as cherish my love in their hearts--a love which Thou dost instill into Them. Verily, Thou art the Lord of righteousness, the Most Exalted.

--The Báb

I beg Thy forgiveness, O my God, and implore pardon after the manner Thou wishest Thy servants to direct themselves to Thee. I beg of Thee to wash away our sins as befitteth Thy Lordship, and to forgive me, my parents, and those who in Thy estimation have entered the abode of Thy love in a manner which is worthy of Thy transcendent sovereignty and well beseemeth the glory of Thy celestial power.

O my God! Thou hast inspired my soul to offer its supplication to Thee, and but for Thee, I would not call upon Thee. Lauded and glorified art Thou; I yield Thee praise inasmuch as Thou didst reveal Thyself unto me, and I beg Thee to forgive me, since I have fallen short in my duty to [65] know Thee and have failed to walk in the path of Thy love.

--The Báb

O Lord! In this Most Great Dispensation Thou dost accept the intercession of children in behalf of their parents. This is one of the special infinite bestowals of this Dispensation. Therefore, O Thou kind Lord, accept the request of this Thy servant at the threshold of Thy singleness and submerge his father in the ocean of Thy grace, because this son hath arisen to render Thee service and is exerting effort at all times in the pathway of Thy love, Verily, Thou art the Giver, the Forgiver and the Kind!

--`Abdu'l-Bahá

O God, my God! This Thy handmaid is calling upon Thee, trusting in Thee, turning her face unto Thee, imploring Thee to shed Thy heavenly bounties upon her, and to disclose unto her Thy spiritual mysteries, and to cast upon her the lights of Thy Godhead.

O my Lord! Make the eyes of my husband to see. Rejoice Thou his heart with the light of the [66] knowledge of Thee, draw Thou his mind unto Thy luminous beauty, cheer Thou his spirit by revealing unto him Thy manifest splendors.

O my Lord! Lift Thou the veil from before his sight. Rain down Thy plenteous bounties upon him, intoxicate him with the wine of love for Thee, make him one of Thy angels whose feet walk upon this earth even as their souls are soaring through the high heavens. Cause him to become a brilliant lamp, shining out with the light of Thy wisdom in the midst of Thy people.

Verily, Thou art the Precious, the Ever-Bestowing, the Open of Hand.

--`Abdu'l-Bahá

My Lord! My Lord! I praise Thee and I thank Thee for that whereby Thou hast favored Thine humble maidservant, Thy slave beseeching and supplicating Thee, because Thou hast verily guided her unto Thine obvious Kingdom and caused her to hear thine exalted Call in the contingent world and to behold thy Signs which prove the appearance of Thy victorious reign over all things.

O my Lord, I dedicate that which is in my [67] womb unto Thee. Then cause it to be a praiseworthy child in Thy Kingdom and a fortunate one by Thy favor and Thy generosity; to develop and to grow up under the charge of Thine education. Verily, Thou art the Gracious! Verily, Thou art the Lord of Great Favor!

--`Abdu'l-Bahá

[68]

FIRMNESS IN THE COVENANT

Glory be to Thee, O King of eternity, and the Maker of nations, and the Fashioner of every moldering bone! I pray Thee, by Thy Name through which Thou didst call all mankind unto the horizon of Thy majesty and glory, and didst guide Thy servants to the court of Thy grace and favors, to number me with such as have rid themselves from everything except Thyself, and have set themselves towards Thee, and have not been kept back by such misfortunes as were decreed by Thee, from turning in the direction of Thy gifts.

I have laid hold, O my Lord, on the handle of Thy bounty, and clung steadfastly to the hem of the robe of Thy favor. Send down, then, upon me, out of the clouds of Thy generosity, what will purge out from me the remembrance of anyone except Thee, and make me able to turn unto Him Who is the Object of the adoration of all mankind, against Whom have been arrayed the stirrers of [69] sedition, who have broken Thy covenant, and disbelieved in Thee and in Thy signs.

Deny me not, O my Lord, the fragrances of Thy raiment in Thy days, and deprive me not of the breathings of Thy Revelation at the appearance of the splendors of the light of Thy face. Powerful art Thou to do what pleaseth Thee. Naught can resist Thy will, nor frustrate what Thou hast purposed by Thy power.

No God is there but Thee, the Almighty, the All-Wise.

--Bahá'u'lláh

He is the Mighty, the Pardoner, the Compassionate!

O God, my God! Thou beholdest Thy servants in the abyss of perdition and error; where is Thy light of divine guidance, O Thou the Desire of the world? Thou knowest their helplessness and their feebleness; where is Thy power, O Thou in Whose grasp lie the powers of heaven and earth?

I ask Thee, O Lord my God, by the splendor of the lights of Thy loving-kindness and the billows of the ocean of Thy knowledge and wisdom and [70] by Thy Word wherewith Thou hast swayed the peoples of Thy dominion, to grant that I may be one of them that have observed Thy bidding in Thy Book. And do Thou ordain for me that which Thou hast ordained for Thy trusted ones, them that have quaffed the wine of divine inspiration from the chalice of Thy bounty and hastened to do Thy pleasure and observe Thy Covenant and Testament. Powerful art Thou to do as Thou willest. There is none other God but Thee, the All-Knowing, the All-Wise.

Decree for me, by Thy bounty, O Lord, that which shall prosper me in this world and hereafter and shall draw me nigh unto Thee, O Thou Who art the Lord of all men. There is none other God but Thee, the One, the Mighty, the Glorified.

--Bahá'u'lláh

Make firm our steps, O Lord, in Thy path and strengthen Thou our hearts in Thine obedience. Turn our faces toward the beauty of Thy oneness, and gladden our bosoms with the signs of Thy divine unity. Adorn our bodies with the robe of Thy bounty, and remove from our [71] eyes the veil of sinfulness, and give us the chalice of Thy grace; that the essence of all beings may sing Thy praise before the vision of Thy grandeur. Reveal then Thyself, O Lord, by Thy merciful utterance and the mystery of Thy divine being, that the holy ecstasy of prayer may fill our souls--a prayer that shall rise above words and letters and transcend the murmur of syllables and sounds--that all things may be merged into nothingness before the revelation of Thy splendor.

Lord! These are servants that have remained fast and firm in Thy Covenant and Thy Testament, that have held fast unto the cord of constancy in Thy Cause and clung unto the hem of the robe of Thy grandeur. Assist them, O Lord, with Thy grace, confirm with Thy power and strengthen their loins in obedience to Thee.

Thou art the Pardoner, the Gracious.

--`Abdu'l-Bahá

O compassionate God! Thanks be to Thee for Thou hast awakened and made me conscious. Thou hast given me a seeing eye and favored me with a hearing ear, hast led me to Thy [72] kingdom and guided me to Thy path. Thou hast shown me the right way and caused me to enter the ark of deliverance. O God! Keep me steadfast and make me firm and staunch. Protect me from violent tests, and preserve and shelter me in the strongly fortified fortress of Thy Covenant and Testament. Thou art the Powerful. Thou art the Seeing. Thou art the Hearing.

O Thou the the Compassionate God. Bestow upon me a heart which, like unto glass, may be illumined with the light of Thy love, and confer upon me thoughts which may change this world into a rose garden through the outpourings of heavenly grace.

Thou art the Compassionate, the Merciful. Thou art the Great Beneficent God.

--`Abdu'l-Bahá

O my Lord and my Hope! Help Thou Thy loved ones to be steadfast in Thy mighty Covenant, to remain faithful to Thy manifest Cause, and to carry out the commandments Thou didst set down for them in Thy Book of Splendors; that they may become banners of guidance [73] and lamps of the Company above, wellsprings of Thine infinite wisdom, and stars that lead aright, as they shine down from the supernal sky.

Verily, Thou art the Invincible the Almighty, the All-Powerful.

--`Abdu'l-Bahá

[74]

FORGIVENESS

Glorified art Thou, O Lord my God! I beseech Thee by Thy Chosen Ones, and by the Bearers of Thy Trust, and by Him Whom Thou hast ordained to be the Seal of Thy Prophets and of Thy Messengers, to let Thy remembrance be my companion, and Thy love my aim, and Thy face my goal, and Thy name my lamp, and Thy wish my desire, and Thy pleasure my delight.

I am a sinner, O my Lord, and Thou art the Ever-Forgiving. As soon as I recognized Thee, I hastened to attain the exalted court of Thy loving-kindness. Forgive me, O my Lord, my sins which have hindered me from walking in the ways of Thy good pleasure, and from attaining the shores of the ocean of Thy oneness.

There is no one, O my Lord, who can deal bountifully with me to whom I can turn my face, and none who can have compassion on me that I may crave his mercy. Cast me not out, I implore Thee, of the presence of Thy grace, neither do [75] Thou withhold from me the outpourings of Thy generosity and bounty. Ordain for me, O my Lord, what Thou hast ordained for them that love Thee, and write down for me what Thou hast written down for Thy chosen ones. My gaze hath, at all times, been fixed on the horizon of Thy gracious providence, and mine eyes bent upon the court of Thy tender mercies. Do with me as beseemeth Thee. No God is there but Thee, the God of power, the God of glory, Whose help is implored by all men.

--Bahá'u'lláh

I am He, O my Lord, that hath set his face towards Thee, and fixed his hope on the wonders of Thy grace and the revelations of Thy bounty. I pray Thee that thou wilt not suffer me to turn away disappointed from the door of Thy mercy, nor abandon me to such of Thy creatures as have repudiated Thy Cause.

I am, O my God, Thy servant and the son of Thy servant. I have recognized Thy truth in Thy days, and have directed my steps towards the shores of Thy oneness, confessing Thy singleness, acknowledging Thy unity, and hoping for Thy [76] forgiveness and pardon. Powerful art Thou to do what Thou willest; no God is there beside Thee, the All-Glorious, the Ever-Forgiving.

--Bahá'u'lláh

Thou seest me, O my Lord, with my face turned towards the heaven of Thy bounty and the ocean of Thy favor, withdrawn from all else beside Thee. I ask of Thee, by the splendors of the Sun of Thy revelation on Sinai, and the effulgences of the Orb of Thy grace which shineth from the horizon of Thy Name, the Ever-Forgiving, to grant me Thy pardon and to have mercy upon me. Write down, then, for me with Thy pen of glory that which will exalt me through Thy Name in the world of creation. Aid me, O my Lord, to set myself towards Thee, and to hearken unto the voice of Thy loved ones, whom the powers of the earth have failed to weaken, and the dominion of the nations has been powerless to withhold from Thee, and who, advancing towards Thee, have said: "God is our Lord, the Lord of all who are in heaven and all who are on earth!"

--Bahá'u'lláh

[77]

Glorified art Thou, O Lord my God! Every time I venture to make mention of Thee, I am held back by my mighty sins and grievous trepasses against Thee, and find myself wholly deprived of Thy grace, and utterly powerless to celebrate Thy praise. My great confidence in Thy bounty, however, reviveth my hope in Thee, and my certitude that Thou wilt bountifully deal with me emboldeneth me to extol Thee, and to ask of Thee the things Thou dost possess.

I implore Thee, O my God, by Thy mercy that hath surpassed all created things, and to which all that are immersed beneath the oceans of Thy names bear witness, not to abandon me unto my self, for my heart is prone to evil. Guard me, then, within the stronghold of Thy protection and the shelter of Thy care. I am he, O my God, whose only wish is what Thou hast determined by the power of Thy might. All I have chosen for myself is to be assisted by Thy gracious appointments and the ruling of Thy will, and to be aided with the tokens of Thy decree and judgment.

I beseech Thee, O Thou Who art the Beloved of the hearts which long for Thee, by the Manifestations of Thy Cause and the Daysprings of [78] Thine inspiration, and the Exponents of Thy majesty, and the Treasuries of Thy knowledge, not to suffer me to be deprived of Thy holy Habitation, Thy Fane and Thy Tabernacle. Aid me, O my Lord, to attain His hallowed court, and to circle round His person, and to stand humbly at His door.

Thou art He Whose power is from everlasting to everlasting. Nothing escapeth Thy knowledge. Thou art, verily, the God of power, the God of glory and wisdom.

Praised be God, the Lord of the worlds!

--Bahá'u'lláh

Lauded be Thy name, O my God and the God of all things, my Glory and the Glory of all things, my Desire and the Desire of all things, my Strength and the Strength of all things, my King and the King of all things, my Possessor and the Possessor of all things, my Aim and the Aim of all things, my Mover and the Mover of all things! Suffer me not, I implore Thee, to be kept back from the ocean of Thy tender mercies, nor to be far removed from the shores of nearness to Thee. [79]

Aught else except Thee, O my Lord, profiteth me not, and near access to anyone save Thyself availeth me nothing. I entreat Thee by the plenteousness of Thy riches, whereby Thou didst dispense with all else except Thyself, to number me with such as have set their faces towards Thee, and arisen to serve Thee.

Forgive, then, O my Lord, Thy servants and Thy handmaidens. Thou, truly, art the Ever-Forgiving, the Most Compassionate.

--Bahá'u'lláh

O God our Lord! Protect us through Thy grace from whatsoever may be repugnant unto Thee, and vouchsafe unto us that which well beseemeth Thee. Give us more out of Thy bounty, and bless us. Pardon us for the things we have done, and wash away our sins, and forgive us with Thy gracious forgiveness. Verily, Thou art the Most Exalted, the Self-Subsisting.

Thy loving providence hath encompassed all created things in the heavens and on the earth, and Thy forgiveness hath surpassed the whole creation. Thine is sovereignty; in Thy hand are the [80] Kingdoms of Creation and Revelation; in Thy right hand Thou holdest all created things, and within Thy grasp are the assigned measures of forgiveness. Thou forgivest whomsoever among Thy servants Thou pleasest. Verily, Thou art the Ever-Forgiving, the All-Loving. Nothing whatsoever escapeth Thy knowledge, and naught is there which is hidden from Thee.

O God our Lord! Protect us through the potency of Thy might, enable us to enter Thy wondrous surging ocean, and grant us that which well befitteth Thee.

Thou art the Sovereign Ruler, the Mighty Doer, the Exalted, the All-Loving.

--The Báb

Praise be unto Thee, O Lord. Forgive us our sins, have mercy upon us and enable us to return unto Thee. Suffer us not to rely on aught else besides Thee, and vouchsafe unto us, through Thy bounty, that which Thou lovest and desirest and well beseemeth Thee. Exalt the station of them that have truly believed, and forgive them with Thy gracious forgiveness. Verily, Thou art the Help in Peril, the Self-Subsisting.

--The Báb

[81]

I beg Thee to forgive me, O my Lord, for every mention but the mention of Thee, and for every praise but the praise of Thee, and for every delight but delight in Thy nearness, and for every pleasure but the pleasure of communion with Thee, and for every joy but the joy of Thy love and of Thy good-pleasure, and for all things pertaining unto me which bear no relationship unto Thee, O Thou Who art the Lord of lords, He Who provideth the means and unlocketh the doors.

--The Báb

Glory be unto Thee, O God. How can I make mention of Thee while Thou art sanctified from the praise of all mankind. Magnified be Thy Name, O God, Thou art the King, the Eternal Truth; Thou knowest what is in the heavens and on the earth, and unto Thee must all return. Thou hast sent down Thy divinely ordained Revelation according to a clear measure. Praised art Thou, O Lord! At Thy behest Thou dost render victorious whomsoever Thou willest, through the hosts of heaven and earth and whatsoever existeth [82] between them. Thou art the Sovereign, the Eternal Truth, the Lord of invincible might.

Glorified art Thou, O Lord, Thou forgivest at all times the sins of such among Thy servants as implore Thy pardon. Wash away my sins and the sins of those who seek Thy forgiveness at dawn, who pray to Thee in the daytime and in the night season, who yearn after naught save God, who offer up whatsoever God hath graciously bestowed upon them, who celebrate Thy praise at morn and eventide, and who are not remiss in their duties.

--The Báb

O Thou forgiving Lord! Thou art the shelter of all these Thy servants. Thou knowest the secrets and art aware of all things. We are all helpless, and Thou art the Mighty, the Omnipotent. We are all sinners, and Thou art the Forgiver of sins, the Merciful, the Compassionate. O Lord! Look not at our shortcomings. Deal with us according to Thy grace and bounty. Our shortcomings are many, but the ocean of Thy forgiveness is boundless. Our weakness is grievous, but the evidences of Thine aid and assistance are clear. [83] Therefore, confirm and strengthen us. Enable us to do that which is worthy of Thy holy Threshold. Illumine our hearts, grant us discerning eyes and attentive ears. Resuscitate the dead and heal the sick. Bestow wealth upon the poor and give peace and security to the fearful. Accept us in Thy kingdom and illumine us with the light of guidance. Thou are the Powerful and the Omnipotent. Thou art the Generous. Thou art the Clement. Thou art the Kind.

--`Abdu'l-Bahá

[83]

THE FUND

All the friends of God ... should contribute to the extent possible, however modest their offering may be. God doth not burden a soul beyond its capacity. Such contributions must come from all centers and all believers. ... O Friends of God! Be ye assured that in place of these contributions, your agriculture, your industry, and your commerce will be blessed by manifold increases, with goodly gifts and bestowals. He who cometh with one goodly deed will receive a tenfold reward. There is no doubt that the living Lord will abundantly confirm those who expend their wealth in His path.



O God, my God! Illumine the brows of Thy true lovers, and support them with angelic hosts of certain triumph. Set firm their feet on Thy straight path, and out of Thine ancient bounty open before them the portals of Thy blessings; for they are expending on Thy pathway what Thou hast bestowed upon them, safeguarding Thy Faith, putting their trust in their remembrance [84] of Thee, offering up their hearts for love of Thee, and withholding not what they possess in adoration for Thy Beauty and in their search for ways to please Thee.

O my Lord! Ordain for them a plenteous share, a destined recompense and sure reward.

Verily, Thou art the Sustainer, the Helper, the Generous, the Bountiful, the Ever-Bestowing.

--`Abdu'l-Bahá

[86]

HEALING

O God, my God! I beg of Thee by the ocean of Thy healing, and by the splendors of the Daystar of Thy grace, and by Thy Name through which Thou didst subdue Thy servants, and by the pervasive power of Thy most exalted Word and the potency of Thy most exalted Word and the potency of Thy most august Pen, and by Thy mercy that hath preceded the creation of all who are in heaven and on earth, to purge me with the waters of Thy bounty from every affliction and disorder, and from all weakness and feebleness.

Thou seest, O my Lord, Thy suppliant waiting at the door of Thy bounty, and him who hath set his hopes on Thee clinging to the cord of Thy generosity. Deny him not, I beseech Thee, the things he seeketh from the ocean of Thy grace and the Daystar of Thy loving-kindness.

Powerful art Thou to do what pleaseth Thee. There is none other God save Thee, the Ever-Forgiving, the Most Generous.

--Bahá'u'lláh

[87]

Thy name is my healing, O my God, and remembrance of Thee is my remedy. Nearness to Thee is my hope, and love for Thee is my companion. Thy mercy to me is my healing and my succor in both this world and the world to come. Thou, verily, art the All-Bountiful, the All-Knowing, the All-Wise.

--Bahá'u'lláh

Glory be to Thee, O Lord my God! I implore Thee by Thy Name, through which Thou didst lift up the ensigns of Thy guidance, and didst shed the radiance of the loving-kindness, and didst reveal the sovereignty of Thy Lordship; through which the lamp of Thy names hath appeared within the niche of Thine attributes, and He Who is the Tabernacle of Thy unity and the Manifestation of detachment hath shone forth; through which the ways of Thy guidance were made known, and the paths of Thy good pleasure were marked out; through which the foundations of error have been made to tremble, and the signs of wickedness have been abolished; through which the fountains of wisdom have burst forth, and the heavenly table hath been sent down; [88] through which Thou didst preserve Thy servants and didst vouchsafe Thy healing; through which Thou didst show forth Thy tender mercies unto Thy servants and revealedst Thy forgiveness amidst Thy creatures--I implore Thee to keep safe him who hath held fast and returned unto Thee, and clung to Thy mercy, and seized the hem of Thy loving providence. Send down, then, upon him with a constancy vouchsafed by Thee, and a tranquillity bestowed by Thy highness.

Thou art, verily, the Healer, the Preserver, the Helper, the Almighty, the Powerful, the All-Glorious, the All-Knowing.

--Bahá'u'lláh

Praised be Thou, O Lord my God! I implore Thee, by Thy Most Great Name through which Thou didst stir up Thy servants and build up Thy cities, and by Thy most excellent titles, and Thy most august attributes, to assist Thy people to turn in the direction of Thy manifold bounties, and set their faces towards the Tabernacle [89] of Thy wisdom. Heal Thou the sicknesses that have assailed the souls on every side, and have deterred them from directing their gaze towards the Paradise that lieth in the shelter of Thy shadowing Name, which Thou didst ordain to be the King of all names unto all who are in heaven and all who are on earth. Potent art Thou to do as pleaseth Thee. In Thy hands is the empire of all names. There is none other God but Thee, the Mighty, the Wise.

I am but a poor creature, O my Lord; I have clung to the hem of Thy riches. I am sore sick; I have held fast the cord of Thy healing. Deliver me from the ills that have encircled me, and wash me thoroughly with the waters of Thy graciousness and mercy, and attire me with the raiment of wholesomeness, through Thy forgiveness and bounty. Fix, then, mine eyes upon Thee, and rid me of all attachment to aught else except Thyself. Aid me to do what Thou desirest, and to fulfill what Thou pleasest.

Thou art truly the Lord of this life and of the next. Thou art, in truth, the Ever-Forgiving, the Most Merciful.

--Bahá'u'lláh

[90]

Glory be to Thee, O Lord my God! I beg of Thee by Thy Name through which He Who is Thy Beauty hath been stablished upon the throne of Thy Cause, and by Thy Name through which Thou changest all things, and gatherest together all things, and callest to account all things, and rewardest all things, and preservest all things, and sustainest all things--I beg of Thee to guard this handmaiden who hath fled for refuge to Thee, and hath sought the shelter of Him in Whom Thou Thyself art manifest, and hath put her whole trust and confidence in Thee.

She is sick, O my God, and hath entered beneath the shadow of the Tree of Thy healing; afflicted, and hath fled to the City of Thy protection; diseased, and hath sought the Fountainhead of Thy favors; sorely vexed, and hath hasted to attain the Wellspring of Thy tranquillity; burdened with sin, and hath set her face toward the court of Thy forgiveness.

Attire her, by Thy sovereignty and Thy loving-kindness, O my God and my Beloved, with the raiment of Thy balm and Thy healing, and make her quaff of the cup of Thy mercy and Thy favors. Protect her, moreover, from every affliction and [91] ailment, from all pain and sickness, and from whatsoever may be abhorrent unto Thee.

Thou, in truth, art immensely exalted above all else except Thyself. Thou art, verily, the Healer, the All-Sufficing, the Preserver, the Ever-Forgiving, the Most Merciful.

--Bahá'u'lláh

He is the Healer, the Sufficer, the Helper, the All-Forgiving, the All-Merciful.

I call on Thee O Exalted One, O Faithful One, O Glorious One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Sovereign, O Upraiser, O Judge! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Peerless One, O Eternal One, O Single One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Most Praised One, O Holy One, O Helping One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One! [92]

I call on Thee O Omniscient, O Most Wise, O Most Great One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Clement One, O Majestic One, O Ordaining One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Beloved One, O Cherished One, O Enraptured One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Mightiest One, O Sustaining One, O Potent One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Ruling One, O Self-Subsisting, O All-Knowing One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Spirit, O Light, O Most Manifest One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Thou Frequented by all, O Thou Known to all, O Thou Hidden from all! [93] Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Concealed One, O Triumphant One, O Bestowing One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Almighty, O Succoring One, O Concealing One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Fashioner, O Satisfier, O Uprooter! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Rising One, O Gathering One, O Exalting One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Perfecting One, O Unfettered One, O Bountiful One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Beneficent One, O Withholding One, O Creating One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One! [94]

I call on Thee O Most Sublime One, O Beauteous One, O Bounteous One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Just One, O Gracious One, O Generous One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O All-Compelling, O Ever-Abiding, O Most Knowing One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Magnificent One, O Ancient of Days, O Magnanimous One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Well-guarded One, O Lord of Joy, O Desired One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Thou Kind to all, O Thou Compassionate with all, O Most Benevolent One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One! [95]

I call on Thee O Haven for all, O Shelter to all, O All-Preserving One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Thou Succorer of all, O Thou Invoked by all, O Quickening One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Unfolder, O Ravager, O Most Clement One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Thou my Soul, O Thou my Beloved, O Thou my Faith! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Quencher of thirsts, O Transcendent Lord, O Most Precious One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Greatest Remembrance, O Noblest Name, O Most Ancient Way! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Most Lauded, O Most Holy, [96] O Sanctified One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Unfastener, O Counselor, O Deliverer! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Friend, O Physician, O Captivating One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Glory, O Beauty, O Bountiful One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O the Most Trusted, O the Best Lover, O Lord of the Dawn! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Enkindler, O Brightener, O Bringer of Delight! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Lord of Bounty, O Most Compassionate, O Most Merciful One! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One! [97]

I call on Thee O Constant One, O Life-giving One, O Source of all Being! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Thou Who penetratest all things, O All-Seeing God, O Lord of Utterance! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Manifest yet Hidden, O Unseen yet Renowned, O Onlooker sought by all! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

I call on Thee O Thou Who slayest the Lovers, O God of Grace to the wicked! Thou the Sufficing, Thou the Healing, Thou the Abiding, O Thou Abiding One!

O Sufficer, I call on Thee, O Sufficer!

O Healer, I call on Thee, O Healer!

O Abider, I call on Thee, O Abider!

Thou the Ever-Abiding, O Thou Abiding One!

Sanctified art Thou, O my God! I beseech Thee by Thy generosity, whereby the portals of Thy bounty and grace were opened wide, whereby the Temple of Thy Holiness was established upon the throne of eternity; and by Thy mercy whereby Thou didst invite all created things unto the table of Thy bounties and bestowals; and by Thy grace whereby Thou didst respond, in thine own Self [98] with Thy word "Yea!" on behalf of all in heaven and earth, at the hour when Thy sovereignty and Thy grandeur stood revealed, at the dawn-time when the might of Thy dominion was made manifest. And again do I beseech Thee, by these most beauteous names, by these most noble and sublime attributes, and by Thy most Exalted Remembrance, and by Thy pure and spotless Beauty, and by Thy hidden Light in the most hidden pavilion, and by Thy Name, cloaked with the garment of affliction every morn and eve, to protect the bearer of this blessed Tablet, and whoso reciteth it, and whoso cometh upon it, and whoso passeth around the house wherein it is. Heal Thou, then, by it every sick, diseased and poor one, from every tribulation and distress, from every loathsome affliction and sorrow, and guide Thou by it whosoever desireth to enter upon the paths of Thy guidance, and the ways of Thy forgiveness and grace.

Thou art verily the Powerful, the All-Sufficing, the Healing, the Protector, the Giving, the Compassionate, the All-Generous, the All-Merciful.

--Bahá'u'lláh

[99]

MANKIND

My God, Whom I worship and adore! I bear witness unto Thy unity and Thy oneness, and acknowledge Thy gifts, both in the past and in the present. Thou art the All-Bountiful, the overflowing showers of Whose mercy have rained down upon high and low alike, and the splendors of Whose grace have been shed over both the obedient and the rebellious.

O God of mercy, before Whose door the quintessence of mercy hath bowed down, and round the sanctuary of Whose Cause loving-kindness, in its inmost spirit, hath circled, we beseech Thee, entreating Thine ancient grace, and seeking Thy present favor, that Thou mayest have mercy upon all who are the manifestations of the world of being, and deny them not the outpourings of Thy grace in Thy days.

All are but poor and needy, and Thou, verily, art the All-Possessing, the All-Subduing, the All-Powerful.

--Bahá'u'lláh

[100]

O Thou compassionate Lord, Thou Who art generous and able! We are servants of Thine sheltered beneath Thy providence. Cast Thy glance of favor upon us. Give light to our eyes, hearing to our ears, and understanding and love to our hearts. Render our souls joyous and happy through Thy glad tidings. O Lord! Point out to us the pathway of Thy kingdom and resuscitate all of us through the breaths of the Holy Spirit. Bestow upon us life everlasting and confer upon us never-ending honor. Unify mankind and illumine the world of humanity. May we all follow Thy pathway, long for Thy good pleasure and seek the mysteries of Thy kingdom. O God! Unite us and connect our hearts with Thy indissoluble bond. Verily, Thou art the Giver, Thou art the Kind One and Thou art the Almighty.

--`Abdu'l-Bahá

O Thou kind Lord! O Thou Who art generous and merciful! We are servants of Thy threshold and are gathered beneath the sheltering shadow of Thy divine unity. The sun of Thy mercy is shining upon all, and the clouds of Thy bounty shower upon all. Thy gifts encompass all, [101] Thy loving providence sustains all, Thy protection overshadows all, and the glances of Thy favor are cast upon all. O Lord! Grant Thine infinite bestowals, and let the light of Thy guidance shine. Illumine the eyes, gladden the hearts with abiding joy. Confer a new spirit upon all people and bestow upon them eternal life. Unlock the gates of true understanding and let the light of faith shine resplendent. Gather all people beneath the shadow of Thy bounty and cause them to unite in harmony, so that they may become as the rays of one sun, as the waves of one ocean, and as the fruit of one tree. May they drink from the same fountain. May they be refreshed by the same breeze. May they receive illumination from the same source of light. Thou art the Giver, the Merciful, the Omnipotent.

--`Abdu'l-Bahá

O Thou kind Lord! Thou hast created all humanity from the same stock. Thou hast decreed that all shall belong to the same household. In Thy Holy Presence they are all Thy servants, and all mankind are sheltered beneath Thy Tabernacle; all have gathered together at Thy [102] Table of Bounty; all are illumined through the light of Thy Providence.

O God! Thou art kind to all, Thou hast provided for all, dost shelter all, conferrest life upon all. Thou hast endowed each and all with talents and faculties, and all are submerged in the Ocean of Thy Mercy.

O Thou kind Lord! Unite all. Let the religions agree and make the nations one, so that they may see each other as one family and the whole earth as one home. May they all live together in perfect harmony.

O God! Raise aloft the banner of the oneness of mankind.

O God! Establish the Most Great Peace.

Cement Thou, O God, the hearts together.

O Thou kind Father, God! Gladden our hearts through the fragrance of Thy love. Brighten our eyes through the Light of Thy Guidance. Delight our ears with the melody of Thy Word, and shelter us all in the Stronghold of Thy Providence.

Thou art the Mighty and Powerful, Thou art the Forgiving and Thou art the One Who overlooketh the shortcomings of all mankind.

--`Abdu'l-Bahá

[103]

O God, O Thoug Who has cast They splendor over the luminous realities of men, shedding upon them the resplendent lights of knowledge and guidance, and has chosen them out of all created things for this supernal grace, and hast caused them to encompass all things, to understand their inmost essence, and to disclose their mysteries, bringing them forth out of darkness into the visible world! "He verily showeth His special mercy to whomsoever He will."1

O Lord, help Thou Thy loved ones to acquire knowledge and the sciences and arts, and to unravel the secrets that are treasured up in the inmost reality of all created things. Make them to hear the hidden truths that are written and embedded in the heart of all that is. Make them to be ensigns of guidance amongst all creatures, and piercing rays of the mind shedding forth their light in this, the "first life."2 Make them to be leaders unto Thee, guides unto Thy path, runners urging men on to Thy Kingdom.

Thou verily art the Powerful, the Protector, the Potent, the Defender, the Mighty, the Most Generous. -`Abdu'l-Bahá 1. Qur'án 3:67 2. Qur'án 56:62 [104]

MARRIAGE

"Bahá'í marriage is union and cordial affection between the two parties. They must, however, exercise the utmost care and become acquainted with each other's character. This eternal bond should be made secure by a firm covenant, and the intention should be to foster harmony, fellowship and unity and to attain everlasting life." --`Abdu'l-Bahá

The pledge of marriage, the verse to be spoken individually by the bride and the bridegroom in the presence of at least two witnesses acceptable to the Spiritual Assembly is, as stipulated in the Kitáb-i-Aqdas (The Most Holy Book):

"We will all, verily, abide by the Will of God."



He is the Bestower, the Bounteous!

Praise be to God, the Ancient, the Ever-Abiding, the Changeless, the Eternal! He Who hath testified in His Own Being that verily He is [105] the One, the Single, the Untrammelled, the Exalted. We bear witness that verily there is no God but Him, acknowledging His oneness, confessing His singleness. He hath ever dwelt in unapproachable heights, in the summits of His loftiness, sanctified from the mention of aught save Himself, free from the description of aught but Him.

And when He desired to manifest grace and beneficence to men, and to set the world in order, He revealed observances and created laws; among them He established the law of marriage, made it as a fortress for well-being and salvation, and enjoined it upon us in that which was sent down out of the heaven of sanctity in His Most Holy Book. He saith, great is His glory: "Marry, O people, that from you may appear he who will remember Me amongst My servants; this is one of My commandments unto you; obey it as an assistance to yourselves."

--Bahá'u'lláh

He is God!

O peerless Lord! In Thine almighty wisdom Thou hast enjoined marriage upon the peoples, [106] that the generations of men may succeed one another in this contingent world, and that ever, so long as the world shall last, they may busy themselves at the Threshold of Thy oneness with servitude and worship, with salutation, adoration and praise. "I have not created spirits and men, but that they should worship me."1 Wherefore, wed Thou in the heaven of Thy mercy these two birds of the nest of Thy love, and make them the means of attracting perpetual grace; that from the union of these two seas of love a wave of tenderness may surge and cast the pearls of pure and goodly issue on the shore of life. "He hath let loose the two seas, that they meet each other: Between them is a barrier which they overpass not. Which then of the bounties of your Lord will ye deny? From each He bringeth up greater and lesser pearls."2

O Thou kind Lord! Make Thou this marriage to bring forth coral and pearls. Thou art verily the All-Powerful, the Most Great, the Ever-Forgiving.

--`Abdu'l-Bahá

[107]

Glory be unto Thee, O my God! Verily, this thy servant and this Thy maidservant have gathered under the shadow of Thy mercy and they are united through Thy favor and generosity. O Lord! Assist them in this Thy world and Thy kingdom and destine for them every good through Thy bounty and grace. O Lord! Confirm them in Thy servitude and assist them in Thy service. Suffer them to become the signs of Thy Name in Thy world and protect them through Thy bestowals which are inexhaustible in this world and the world to come. O Lord! They are supplicating the kingdom of Thy mercifulness and invoking the realm of Thy singleness. Verily, they are married in obedience to Thy command. Cause them to become the signs of harmony and unity until the end of time. Verily, Thou art the Omnipotent, the Omnipresent and the Almighty!

--`Abdu'l-Bahá

O my Lord, O my Lord! These two bright moons are wedded in Thy love, conjoined in servitude to Thy Holy Threshold, united in ministering to thy Cause. Make Thou this marriage [108] to be as threading lights of Thine abounding grace, O my Lord, the All-Merciful, the luminous rays of Thy bestowals, O Thou the Beneficent, the Ever-Giving, that there may branch out from this great tree boughs that will grown green and flourishing through the gifts that rain down from Thy clouds of grace.

Verily, Thou art the Generous. Verily, Thou art the Compassionate, the All-Merciful.

--`Abdu'l-Bahá

[109]

MEETINGS

Glorified art Thou, O Lord my God! I implore Thee by the onrushing winds of Thy grace, and by them Who are the Daysprings of Thy purpose and the Dawning-Places of Thine inspiration, to send down upon me and upon all that have sought Thy face that which beseemeth thy generosity and bountiful grace, and is worthy of Thy bestowals and favors. Poor and desolate I am, O my Lord! Immerse me in the ocean of Thy Wealth; athirst, suffer me to drink from the living waters of Thy loving-kindness.

I beseech Thee, by Thine own Self and by Him Whom Thou hast appointed as the Manifestation of Thine own Being and Thy discriminating Word unto all that are in heaven and on earth, to gather together Thy servants beneath the shade of the Tree of Thy gracious providence. Help them, then, to partake of its fruits, to incline their ears to the rustling of its leaves, and to the sweetness of the voice of the Bird that chanteth upon its [110] branches. Thou art, verily, the Help in Peril, the Inaccessible, the Almighty, the Most Bountiful.

--Bahá'u'lláh

O Thou merciful God! O Thou Who art might and powerful! O Thou most kind Father! These servants have gathered together, turning to Thee, supplicating Thy threshold, desiring Thine endless bounties from Thy great assurance. They have no purpose save Thy good pleasure. They have no intention save service to the world of humanity.

O God! Make this assemblage radiant. Make the hearts merciful. Confer the bounties of the Holy Spirit. Endow them with a power from heaven. Bless them with heavenly minds. Increase their sincerity, so that with all humility and contrition they may turn to Thy kingdom and be occupied with service to the world of humanity. May each one become a radiant candle. May each one become a brilliant star. May each one become beautiful in color and redolent of fragrance in the kingdom of God.

O kind Father! Confer Thy blessings. Consider [111] not our shortcomings. Shelter us under Thy protection. Remember not our sins. Heal us with Thy mercy. We are sick; Thou art mighty. We are poor; Thou art rich. We are sick; Thou art the Physician. We are needy; Thou art most generous.

O God! Endow us with Thy providence. Thou art the Powerful. Thou art the Giver. Thou art the Beneficent.

--`Abdu'l-Bahá

O Thou kind Lord! These are Thy servants who have gathered in this meeting, have turned unto Thy kingdom and are in need of Thy bestowal and blessing. O Thou God! Manifest and make evident the signs of Thy oneness which have been deposited in all the realities of life. Reveal and unfold the virtues which Thou hast made latent and concealed in these human realities.

O God! We are as plants, and Thy bounty is as the rain; refresh and cause these plants to grow through Thy bestowal. We are Thy servants; free us from the fetters of material existence. We are ignorant; make us wise. We are dead; make us alive. We are material; endow us with spirit. We [112] are deprived; make us the intimates of Thy mysteries. We are needy; enrich and bless us from Thy boundless treasury. O God! Resuscitate us; give us sight; give us hearing; familiarize us with the mysteries of life, so that the secrets of Thy kingdom may become revealed to us in this world of existence and we may confess Thy oneness. Every bestowal emanates from Thee; every benediction is Thine.

Thou art mighty. Thou art powerful. Thou art the Giver, and Thou art the Ever-Bounteous.

--`Abdu'l-Bahá

O my God! O my God! Verily, these servants are turning to Thee, supplicating Thy kingdom of mercy. Verily, they are attracted by Thy holiness and set aglow with the fire of Thy love, seeking confirmation from Thy wondrous kingdom, and hoping for attainment in Thy heavenly realm. Verily, they long for the descent of Thy bestowal, desiring illumination from the Sun of Reality. O Lord! Make them radiant lamps, merciful signs, fruitful trees and shining stars. May they come forth in Thy service and be connected [113] with Thee by the bonds and ties of Thy love, longing for the lights of Thy favor. O Lord! Make them signs of guidance, standards of Thine immortal kingdom, waves of the sea of Thy mercy, mirrors of the light of Thy majesty.

Verily, Thou art the Generous. Verily, Thou art the Merciful. Verily, Thou art the Precious, the Beloved.

--`Abdu'l-Bahá

O Thou forgiving God! These servants are turning to Thy kingdom and seeking Thy grace and bounty. O God! Make their hearts good and pure in order that they may become worthy of Thy love. Purify and sanctify the spirits that the light of the Sun of Reality may shine upon them. Purify and sanctify the eyes that they may perceive Thy light. Purify and sanctify the ears in order that they may hear the call of Thy kingdom.

O Lord! Verily, we are weak, but Thou art mighty. Verily, we are poor, but Thou art rich. We are seekers, and Thou art the One sought. O Lord! Have compassion upon us and forgive us; bestow upon us such capacity and receptiveness that we may be worthy of Thy favors and become [114] attracted to Thy kingdom, that we may drink deep of the water of life, may be enkindled by the fire of Thy love, and be resuscitated through the breaths of the Holy Spirit in this radiant century.

O God, my God! Cast upon this gathering the glances of Thy loving-kindness. Keep safe each and all in Thy custody and under Thy protection. Send down upon these souls Thy heavenly blessings. Immerse them in the ocean of Thy mercy, and quicken them through the breaths of the Holy Spirit.

O Lord! Bestow Thy gracious aid and confirmation upon this just government. This country lieth beneath the sheltering shadow of Thy protection, and this people is in Thy service. O Lord! Confer upon them Thy heavenly bounty and render the outpourings of Thy grace and favor copious and abundant. Suffer this esteemed nation to be held in honor, and enable it to be admitted into Thy kingdom.

Thou art the Powerful the Omnipotent, the Merciful, and Thou art the Generous, the Beneficent, the Lord of grace abounding.

--`Abdu'l-Bahá

[115]

O Divine Providence! This assemblage is composed of Thy friends who are attracted to Thy beauty and are set ablaze by the fire of Thy love. Turn these souls into heavenly angels, resuscitate them through the breath of Thy Holy Spirit, grant them eloquent tongues and resolute hearts, bestow upon them heavenly power and merciful susceptibilities, cause them to become the promulgators of the oneness of mankind and the cause of love and concord in the world of humanity, so that the perilous darkness of ignorant prejudice may vanish through the light of the Sun of Truth, this dreary world may become illumined, this material realm may absorb the rays of the world of spirit, these different colors may merge into one color and the melody of praise may rise to the kingdom of Thy sanctity.

Verily, Thou art the Omnipotent, and the Almighty!

--`Abdu'l-Bahá

[116]

MORNING

O my God and my Master! I am Thy servant and the son of Thy servant. I have risen from my couch at this dawntide when the Daystar of Thy oneness hath shone forth from the Dayspring of Thy will, and hath shed its radiance upon the whole world, according to what had been ordained in the Books of Thy Decree.

Praise be unto Thee, O my God, that we have wakened to the splendors of the light of Thy knowledge. Send down, then, upon us, O my Lord, what will enable us to dispense with anyone but Thee, and will rid us of all attachment to aught except Thyself. Write down, moreover, for me, and for such as are dear to me, and for my kindred, man and woman alike, the good of this world and the world to come. Keep us safe, then, through Thine unfailing protection, O Thou the Beloved of the entire creation and the Desire of the whole universe, from them whom Thou hast made to be the manifestations of the Evil Whisperer, who [117] whisper in men's breasts. Potent art Thou to do Thy pleasure. Thou art, verily, the Almighty, the Help in Peril, the Self-Subsisting.

Bless Thou, O Lord my God, Him Whom Thou hast set over Thy most excellent Titles, and through Whom Thou hast divided between the godly and the wicked, and graciously aid us to do what Thou lovest and desirest. Bless Thou, moreover, O my God, them Who are Thy Words and Thy Letters, and them who have set their faces towards Thee, and turned unto Thy face, and hearkened to Thy Call.

Thou art, verily, the Lord and King of all men, and art potent over all things.

--Bahá'u'lláh

I have wakened in Thy shelter, O my God, and it becometh him that seeketh that shelter to abide within the Sanctuary of Thy protection and the Stronghold of Thy defense. Illumine my inner being, O my Lord, with the splendors of the Dayspring of Thy Revelation, even as Thou didst illumine my outer being with the morning light of Thy favor.

--Bahá'u'lláh

[118]

I have risen this morning by Thy grace, O my God, and left my home trusting wholly in Thee, and committing myself to Thy care. Send down, then, upon me, out of the heaven of Thy mercy, a blessing from Thy side, and enable me to return home in safety even as Thou didst enable me to set out under Thy protection with my thoughts fixed steadfastly upon Thee.

There is none other God but Thee, the One, the Incomparable, the All-Knowing, the All-Wise.

--Bahá'u'lláh

I give praise to Thee, O my God, that Thou hast awakened me out of my sleep, and brought me forth after my disappearance, and raised me up from my slumber. I have wakened this morning with my face set toward the splendors of the Daystar of thy Revelation, through Which the heavens of Thy power and Thy majesty have been illumined, acknowledging Thy signs, believing in Thy Book, and holding fast unto Thy Cord.

I beseech Thee, by the potency of Thy will and the compelling power of Thy purpose, to make of what Thou didst reveal unto me in my sleep the [119] surest foundation for the mansions of Thy love that are within the hearts of Thy loved ones, and the best instrument for the revelation of the tokens of Thy grace and Thy loving-kindness.

Do Thou ordain for me through Thy most exalted Pen, O my Lord, the good of this world and of the next. I testify that within Thy grasp are held the reins of all things. Thou changest them as Thou pleasest. No God is there save Thee, the Strong, the Faithful.

Thou art He Who changeth through His bidding abasement into glory, and weakness into strength, and powerlessness into might, and fear into calm, and doubt into certainty. No God is there but Thee, the Mighty, the Beneficent.

Thou disappointest no one who hath sought Thee, nor dost Thou keep back from Thee anyone who hath desired Thee. Ordain Thou for me what becometh the heaven of Thy generosity, and the ocean of Thy bounty. Thou art, verily, the Almighty, the Most Powerful.

--Bahá'u'lláh

[120]

PRAISE AND GRATITUDE

All praise, O my God, be to Thee Who art the Source of all glory and majesty, of greatness and honor, of sovereignty and dominion, of loftiness and grace, of awe and power. Whomsoever Thou willest Thou causest to draw nigh unto the Most Great Ocean, and on whomsoever Thou desirest Thou conferrest the honor of recognizing Thy Most Ancient Name. Of all who are in heaven and on earth, none can withstand the operation of Thy sovereign Will. From all eternity Thou didst rule the entire creation, and Thou wilt continue for evermore to exercise Thy dominion over all created things. There is none other God but Thee, the Almighty, The Most Exalted, the All-Powerful, the All-Wise.

Illumine, O Lord, the faces of Thy servants, that they may behold Thee; and cleanse their hearts that they may turn unto the court of Thy heavenly favors, and recognize Him Who is the Manifestation of Thy Self and the Dayspring of [121] Thine Essence. Verily, Thou art the Lord of all worlds. There is no God but Thee, the Unconstrained, the All-Subduing.

--Bahá'u'lláh

In the Name of God, the Most High! Lauded and glorified art Thou, Lord, God Omnipotent! Thou before Whose wisdom the wise falleth short and faileth, before Whose knowledge the learned confesseth his ignorance, before Whose might the strong waxeth weak, before Whose wealth the rich testifieth to his poverty, before Whose light the enlightened is lost in darkness, toward the shrine of Whose knowledge turneth the essence of all understanding and around the sanctuary of Whose presence circle the souls of all mankind.

How then can I sing and tell of Thine Essence, which the wisdom of the wise and the learning of the learned have failed to comprehend, inasmuch as no man can sing that which he understandeth not, nor recount that unto which he cannot attain, whilst thou hast been from everlasting the Inaccessible, the Unsearchable. Powerless though I be to rise to the heavens of Thy glory and soar in [122] the realms of Thy knowledge, I can but recount Thy tokens that tell of Thy glorious handiwork.

By Thy Glory! O Beloved of all hearts, Thou that alone canst still the pangs of yearning for Thee! Though all the dwellers of heaven and earth unite to glorify the least of Thy signs, wherein and whereby Thou hast revealed Thyself, yet would they fail, how much more to praise Thy holy Word, the creator of all Thy tokens.

All praise and gory be to Thee, Thou of Whom all things have testified that Thou art one and there is none other God but thee, Who hast been from everlasting exalted above all peer or likeness and to everlasting shalt remain the same. All kings are but Thy servants and all beings, visible and invisible, as naught before Thee. There is none other God but Thee, the Gracious, the Powerful, the Most High.

--Bahá'u'lláh

Magnified be Thy name, O Lord my God! Thou art He Whom all things worship and Who worshipeth no one, Who is the Lord of all things and is the vassal of none, Who knoweth all things and is known of none. Thou didst wish [123] to make Thyself known unto men; therefore, Thou didst, through a word of Thy mouth, bring creation into being and fashion the universe. There is none other God except Thee, the Fashioner, the Creator, the Almighty, the Most Powerful.

I implore Thee, by this very work that hath shone forth above the horizon of Thy will, to enable me to drink deep of the living waters of Thy chosen ones and quickened the souls of them that love Thee, that I may, at all times and under all conditions, turn my face wholly towards Thee.

Thou art the God of power, or glory and bounty. No God is there beside Thee, the Supreme Ruler, the All-Glorious, the Omniscient.

--Bahá'u'lláh

Glorified art Thou, O Lord my God! I yield Thee thanks for having enabled me to recognize the Manifestation of Thyself, and for having severed me from Thine enemies, and laid bare before mine eyes their misdeeds and wicked works in Thy days, and for having rid me of all [124] attachment to them, and caused me to turn wholly towards Thy grace and bountiful favors. I give Thee thanks, also, for having sent down upon me from the clouds of Thy will that which hath so sanctified me from the hints of the infidels and the allusions of the misbelievers that I have fixed my heart firmly on Thee, and fled from such as have denied the light of Thy countenance. Again I thank Thee for having empowered me to be steadfast in Thy love, and to speak forth Thy praise and to extol Thy virtues, and for having given me to drink of the cup of Thy mercy that hath surpassed all things visible and invisible.

Thou art the Almighty, the Most Exalted, the All-Glorious, the All- Loving.

--Bahá'u'lláh

Praised be Thou, O Lord my God! Every time I attempt to make mention of Thee, I am hindered by the sublimity of Thy station and the overpowering greatness of Thy might. For were I to praise Thee throughout the length of Thy dominion and the duration of Thy sovereignty, I would find that my praise of Thee can befit only [125] such as are like unto me, who are themselves Thy creatures, and who have been generated through the power of Thy decree and been fashioned through the potency of Thy will. And at whatever time my pen ascribeth glory to any one of Thy names, methinks I can hear the voice of its lamentation in its remoteness from Thee, and can recognize its cry because of its separation from Thy Self. I testify that everything other than Thee is but Thy creation and is held in the hollow of Thy hand. To have accepted any act or praise from Thy creatures is but an evidence of the wonders of Thy grace and bountiful favors, and a manifestation of Thy generosity and providence.

I entreat Thee, O my Lord, by Thy Most Great Name whereby Thou didst separate light from fire, and truth from denial, to send down upon me and upon such of my loved ones as are in my company the good of this world and of the next. Supply us, then, with Thy wondrous gifts that are hid from the eyes of men. Thou art, verily, the Fashioner of all creation. No God is there but Thee, the Almighty, the All-Glorious, the Most High.

--Bahá'u'lláh

[126]

All majesty and glory, O my God, and all dominion and light and grandeur and splendor be unto Thee. Thou bestowest sovereignty on whom Thou willest and dost withhold it from whom Thou desirest. No God is there but Thee, the All-Possessing, the Most Exalted. Thou art He Who createth from naught the universe and all that dwell therein. There is nothing worthy of Thee except Thyself, while all else but Thee are as outcasts in Thy holy presence and are as nothing when compared to the glory of Thine Own Being.

Far be it from me to extol Thy virtues save by what Thou hast extolled Thyself in Thy weighty Book where Thou sayest, "No vision taketh in Him, but He taketh in all vision. He is the Subtile, the All-Perceiving."1 Glory be unto Thee, O my God, indeed no mind or vision, however keen or discriminating, can ever grasp the nature of the most insignificant of Thy signs. Verily, Thou art God, no God is there besides Thee. I bear witness that Thou Thyself alone art the sole expression of Thine attributes, that the praise of no one besides Thee can ever attain to Thy holy court nor can [127] Thine attributes ever be fathomed by anyone other than Thyself.

Glory be unto Thee, Thou art exalted above the description of anyone save Thyself, since it is beyond human conception to befittingly magnify Thy virtues or to comprehend the inmost reality of Thine Essence. Far be it from Thy glory that Thy creatures should describe Thee or that anyone besides Thyself should ever know Thee. I have known Thee, O my God, by reason of Thy making Thyself known unto me, for hadst Thou not revealed Thyself unto me, I would not have known Thee. I worship Thee by virtue of Thy summoning me unto Thee, for had it not been for Thy summons I would not have worship Thee.

--The Báb

[128]

PROTECTION

Praise be to Thee, O Lord my God! Thou seest and knowest that I have called upon Thy servants to turn nowhere except in the direction of Thy bestowals, and have bidden them observe naught save the things Thou didst prescribe in Thy Perspicuous Book, the Book which hath been sent down according to Thine inscrutable decree and irrevocable purpose.

I can utter no word, O my God, unless I be permitted by Thee, and can move in no direction until I obtain Thy sanction. It is Thou, O my God, Who hast called me into being through the power of Thy might, and hast endured me with Thy grace to manifest Thy Cause. Wherefore I have been subjected to such adversities that my tongue hath been hindered from extolling Thee and from magnifying Thy glory.

All praise be to Thee, O my God, for the things Thou didst ordain for me through Thy decree and by the power of Thy sovereignty. I beseech [129] Thee that thou wilt fortify both myself and them that love me in our love for Thee, and wilt keep us firm in Thy Cause. I swear by Thy might! O my God! Thy servant's shame is to be shut out as by a veil from Thee, and his glory is to know Thee. Armed with the power of Thy name nothing can ever hurt me, and with Thy love in my heart all the world's afflictions can in no wise alarm me.

Send down, therefore, O my Lord, upon me and upon my loved ones that which will protect us from the mischief of those that have repudiated Thy truth and disbelieved in Thy signs.

Thou art, verily, the All-Glorious, the Most Bountiful.

--Bahá'u'lláh

Praised be Thou, O Lord my God! This is Thy servant who hath quaffed from the hands of Thy grace the wine of Thy tender mercy, and tasted of the savor of Thy love in Thy days. I beseech Thee, by the embodiments of Thy names whom no grief can hinder from rejoicing in Thy love or from gazing on Thy face, and whom all the hosts of the heedless are powerless to cause to turn aside from the path of Thy pleasure, to supply [130] him with the good things Thou dost possess, and to raise him up to such heights that he will regard the world even as a shadow that vanisheth swifter than the twinkling of an eye.

Keep him safe also, O my God, by the power of Thine immeasurable majesty, from all that Thou abhorrest. Thou art, verily, his Lord and the Lord of all worlds.

--Bahá'u'lláh

Lauded be Thy name, O Lord my God! I entreat Thee by Thy Name through which the Hour hath struck, and the Resurrection came to pass, and fear and trembling seized all that are in heaven and all that are on earth, to rain down, out of the heaven of Thy mercy and the clouds of Thy tender compassion, what will gladden the hearts of Thy servants, who have turned towards Thee and helped Thy Cause.

Keep safe Thy servants and Thy handmaidens, O my Lord, from the darts of idle fancy and vain imaginings, and give them from the hands of thy grace a draught of the soft-flowing waters of Thy knowledge. [131]

Thou, truly, art the Almighty, the Most Exalted, the Ever-Forgiving, the Most Generous.

--Bahá'u'lláh

O God, my God! I have set out from my home, holding fast unto the cord of Thy love, and I have committed myself wholly to Thy care and Thy protection. I entreat Thee by Thy power through which Thou didst protect Thy loved ones from the wayward and the perverse, and from every contumacious oppressor, and every wicked doer who hath strayed far from Thee, to keep me safe by Thy bounty and thy grace. Enable me, then, to return to my home by Thy power and Thy might. Thou art, truly, the Almighty, the Help in Peril, the Self-Subsisting.

--Bahá'u'lláh

Ordain for me, O my Lord, and for those who believe in Thee that which is deemed best for us in Thine estimation, as set forth in the Mother Book, for within the grasp of Thy hand Thou holdest the determined measures of all things. [132]

Thy goodly gifts are unceasingly showered upon such as cherish Thy love, and the wondrous tokens of Thy heavenly bounties are amply bestowed on those who recognize Thy divine Unity. We commit unto Thy care whatsoever Thou hast destined for us, and implore Thee to grant us all the good that Thy knowledge embraceth.

Protect me, O my Lord, from every evil that Thine omniscience perceiveth, inasmuch as there is no power nor strength but in Thee, no triumph is forthcoming save from Thy presence, and it is Thine alone to command. Whatever God hath willed hath been, and that which He hath not willed shall not be.

There is no power nor strength except in God, the Most Exalted, the Most Mighty.

--The Báb

Glory be to Thee, O God! Thou art the God Who hath existed before all things, Who will exist after all things and will last beyond all things. Thou art the God Who knoweth all things, and is supreme over all things. Thou art the God Who dealeth mercifully with all things, Who judgeth between all things and Whose vision embraceth [133] all things. Thou art God my Lord, Thou art aware of my position, Thou dost witness my inner and outer being.

Grant Thy forgiveness unto me and unto the believers who responded to Thy Call. Be Thou my sufficing helper against the mischief of whosoever may desire to inflict sorrow upon me or wish me ill. Verily, Thou art the Lord of all created things. Thou dost suffice everyone, while no one can be self-suffficient without Thee.

--The Báb

In the Name of God, the Lord of overpowering majesty, and All-Compelling.

Hallowed be the Lord in Whose hand is the source of dominion. He createth whatsoever He willeth by His Word of command "Be," and it is. His hath been the power of authority heretofore, and it shall remain His hereafter. He maketh victorious whomsoever He pleaseth, through the potency of His behest. He is in truth the Powerful, the Almighty. Unto Him pertaineth all glory and majesty in the kingdoms of Revelation and Creation and whatever lieth between them. Verily, He [134] is the Potent, the All-Glorious. From everlasting He hath been the Source of indomitable strength and shall remain so unto everlasting. He is indeed the Lord of might and power. All the kingdoms of heaven and earth and whatever is between them are God's, and His power is supreme over all things. All the treasures of earth and heaven and everything between them are His, and His protection extendeth over all things. He is the Creator of the heavens and the earth and whatever lieth between them, and He truly is a witness over all things. He is the Lord of Reckoning for all that dwell in the heavens and the earth and whatever is between them. Verily, He is the Supreme Portector. He holdeth in His grasp the keys of heaven and earth and of everything between them. At His Own pleasure doth He bestow gifts, through the power of His command. Indeed His grace encompasseth all, and He is the All-Knowing.

Say: God sufficeth unto me; He is the One Who holdeth in His grasp the kingdom of all things. [135] Through the power of His hosts of heaven and earth and whatever lieth between them, He protecteth whomsoever among His servants He willeth. God, in truth, keepeth watch over all things.

Immeasurably exalted art Thou, O Lord! Protect us from what lieth in front of us and behind us, above our heads, on our right, on our left, below our feet and every other side to which we are exposed. Verily, Thy protection over all things is unfailing.1

--The Báb

O God, my God! Shield Thy trusted servants from the evils of self and passion, protect them with the watchful eye of thy loving-kindness from all rancor, hate and envy, shelter them in the inpregnable stronghold of Thy care and, safe from the darts of doubtfulness, make them the manifestations of Thy glorious signs, illumine their faces with the effulgent rays shed from the Dayspring of Thy divine unity, gladden their hearts with the verses revealed from Thy holy [136] kingdom, strengthen their loins by Thine all-swaying power that cometh from Thy realm of glory. Thou art the All-Bountiful, the Protector, the Almighty, the Gracious.

--`Abdu'l-Bahá

O my Lord! Thou knowest that the people are encircled with pain and calamities and are environed with hardships and trouble. Every trial doth attack man and every dire adversity doth assail him like unto the assault of a serpent. There is no shelter and asylum for him except under the wing of Thy protection, preservation, guard and custody.

O Thou the Merciful One! O my Lord! Make Thy protection my armor, Thy preservation my shield, humbleness before the door of Thy oneness my guard, and Thy custody and defense my fortress and my abode. Preserve me from the suggestions of self and desire, and guard me from every sickness, trial, difficulty and ordeal.

Verily, Thou art the Protector, the Guardian, the Preserver, the Sufficer, and verify, Thou art the Merciful of the Most Merciful. Input Page PPP

--`Abdu'l-Bahá

[137]

SPIRITUAL ASSEMBLY

Whenever ye enter the council-chamber, recite this prayer with a heart throbbing with the love of God and a tongue purified from all but His remembrance, that the All-Powerful may graciously aid you to achieve supreme victory.



O God, my God! We are servants of Thine that have turned with devotion to Thy Holy Face, that have detached ourselves from all besides Thee in this glorious Day. We have gathered in this Spiritual Assembly, united in our views and thoughts, with our purposes harmonized to exalt Thy Word amidst mankind. O Lord, our God! Make us the signs of Thy Divine Guidance, the Standards of Thine exalted Faith amongst men, servants to Thy mighty Covenant, O Thou our Lord Most High, manifestations of Thy Divine Unity in Thine Abhá Kingdom, and resplendent stars shining upon all regions. Lord! Aid us to become seas surging with the billows of Thy wondrous Grace, streams flowing from Thine [138] all-glorious Heights, goodly fruits upon the Tree of Thy heavenly Cause, trees waving through the breezes of Thy Bounty in Thy celestial Vineyard. O God! Make our souls dependent upon the Verses of Thy Divine Unity, our hearts cheered with the outpourings of Thy Grace, that we may unite even as the waves of one sea and become merged together as the rays of Thine effulgent Light; that our thoughts, our views, our feelings may become as one reality, manifesting the spirit of union throughout the world. Thou art the Gracious, the Bountiful, the Bestower, the Almighty, the Merciful, the Compassionate.

--`Abdu'l-Bahá

Come ye together in gladness unalloyed, and at the beginning of the meeting, recite ye this prayer:



O Thou Lord of the Kingdom! Though our bodies be gathered here together, yet our spellbound hearts are carried away by Thy love, and yet are we transported by the rays of Thy resplendent face. Weak though we be, we await the revelations of Thy might and power. Poor though we be, with neither goods nor means, still take [139] we riches from the treasures of Thy Kingdom. Drops though we be, still do we draw from out Thy ocean deeps. Motes though we be, still do we gleam in the glory of Thy splendid Sun.

O Thou our Provider! Send down Thine aid, that each one gathered here may become a lighted candle, each one a center of attraction, each one a summoner to Thy heavenly realms, till at last we make this nether world the mirror image of Thy Paradise.

--`Abdu'l-Bahá

Prayer to be said at the close of the meeting of the Spiritual Assembly.



O God! O God! From the unseen kingdom of Thy oneness behold us assembled in this spiritual meeting, believing in Thee, confident in Thy signs, firm in Thy Covenant and Testament, attracted to Thee, set aglow with the fire of Thy love and sincere in Thy Cause. We are servants in Thy vineyard, spreaders of Thy religion, devoted worshipers of Thy countenance, humble towards Thy loved ones, submissive before Thy door, and imploring Thee to confirm us in serving Thy [140] chosen ones, to support us with Thine unseen hosts, to strengthen our loins in Thy servitude and to make us submissive and adoring subjects communing with Thee.

O our Lord! We are weak, and Thou art the Mighty, the Powerful. We are lifeless, and Thou art the great life-giving Spirit. We are needy, and Thou art the Sustainer, the Powerful.

O our Lord! Turn our faces unto Thy merciful countenance, feed us from Thy heavenly table with Thine abundant grace, assist us with the hosts of Thy supreme angels and confirm us through the holy ones of the Kingdom of Abhá.

Verily, Thou art the Generous, the Merciful. Thou art the Possessor of great bounty, and, verily, Thou art the Clement and the Gracious.

--`Abdu'l-Bahá

[141]

SPIRITUAL QUALITIES

From the sweet-scented streams of Thine eternity give me to drink, O my God, and of the fruits of the tree of Thy being enable me to taste, O my Hope!

From the crystal springs of Thy love suffer me to quaff, O my Glory, and beneath the shadow of Thine everlasting providence let me abide, O my Light!

Within the meadows of Thy nearness, before Thy presence, make me able to roam, O my Beloved, and at the right hand of the throne of Thy mercy, seat me, O my Desire!

From the fragrant breezes of Thy joy let a breath pass over me, O my Goal, and into the heights of the paradise of Thy reality let me gain admission, O my Adored One!

To the melodies of the dove of Thy oneness suffer me to hearken, O Resplendent One, and through the spirit of Thy power and Thy might quicken me, O my Provider!

In the spirit of Thy love keep me steadfast, O my Succorer, and in the path of Thy good pleasure set firm my steps, O my Maker!

Within [142] the garden of Thine immortality, before Thy countenance, let me abide for ever, O Thou Who art merciful unto me, and upon the seat of Thy glory stablish me, O Thou Who art my Possessor!

To the heaven of Thy loving-kindness lift me up, O my Quickener, and unto the Daystar of Thy guidance lead me, O Thou my Attractor!

Before the revelations of Thine invisible spirit summon me to be present, O Thou Who art my Origin and my Highest Wish, and unto the essence of the fragrance of Thy beauty, which Thou wilt manifest, cause me to return, O Thou Who art my God!

Potent art Thou to do what pleaseth Thee. Thou art, verily, the Most Exalted, the All-Glorious, the All-Highest.

--Bahá'u'lláh

Create in me a pure heart, O my God, and renew a tranquil conscience within me, O my Hope! Through the spirit of power confirm Thou me in Thy Cause, O my Best-Beloved, and by the light of Thy glory reveal unto me Thy path, O Thou the Goal of my desire! Through the power of Thy transcendent might lift me up unto the heaven of Thy holiness, O Source of my being, [143] and by the breezes of Thine eternity gladden me, O Thou Who art my God! Let Thine everlasting melodies breathe tranquillity on me, O my Companion, and let the riches of Thine ancient countenance deliver me from all except Thee, O my Master, and let the tidings of the revelation of Thine incorruptible Essence bring me joy, O Thou Who art the most manifest of the manifest and the most hidden of the hidden!

--Bahá'u'lláh

He is the Gracious, the All-Bountiful!

O God, my God! Thy call hath attracted me, and the voice of Thy Pen of Glory awakened me. the stream of Thy holy utterance hath enraptured me, and the wine of Thine inspiration entranced me. Thou seest me, O Lord, detached from all things but Thee, clinging to the cord of Thy bounty and craving the wonders of Thy grace. I ask Thee, by the eternal billows of Thy loving-kindness and the shining lights of Thy tender care and favor, to grant that which shall draw me nigh unto thee and make me rich in Thy wealth. My tongue, my pen, my whole being, testify to Thy [144] power, Thy might, Thy grace and Thy bounty, that Thou art God and there is none other God but Thee, the Powerful, the Mighty.

I bear witness at this moment, O my God, to my helplessness and Thy sovereignty, my feebleness and Thy power. I know not that which profiteth me or harmeth me; Thou art, verily, the All-Knowing, the All-Wise. Do Thou decree for me, O Lord, my God, and my Master, that which will make me feel content with Thine eternal decree and will prosper me in every world of Thine. Thou art in truth the Gracious, the Bountiful.

Lord! Turn me not away from the ocean of Thy wealth and the heaven of Thy mercy, and ordain for me the good of this world and hereafter. Verily, Thou art the Lord of the mercy-seat, enthroned in the highest; there is none other God but Thee, the One, the All-Knowing, the All-Wise.

--Bahá'u'lláh

O my Lord! Make Thy beauty to be my food, and Thy presence my drink, and Thy pleasure my hope, and praise of Thee my action, and remembrance of Thee my companion, and [145] the power of Thy sovereignty my succorer, and Thy habitation my home, and my dwelling-place the seat Thou hast sanctified from the limitations imposed upon them who are shut out as by a veil from Thee.

Thou art, verily, the Almighty, the All-Glorious, the Most Powerful.

--Bahá'u'lláh

Lauded be Thy Name, O Lord my God! I am Thy servant who hath laid hold on the cord of Thy tender mercies, and clung to the hem of thy bounteousness. I entreat Thee by Thy name whereby Thou hast subjected all created things, both visible and invisible, and through which the breath that is life indeed was wafted over the entire creation, to strengthen me by Thy power which hath encompassed the heavens and the earth, and to guard me from all sickness and tribulation. I bear witness that Thou art the Lord of all names, and the Ordainer of all that my please Thee. There is none other God but Thee, the Almighty, the All-Knowing, the All-Wise.

Do Thou ordain for me, O my Lord, what will profit me in every world of Thy worlds. Supply [146] me, then, with what Thou hast written down for the chosen ones among Thy creatures, whom neither the blame of the blamer, nor the clamor of the infidel, nor the estrangement of such as have withdrawn from Thee, hath deterred from turning towards Thee.

Thou, truly, art the Help in Peril through the power of Thy sovereignty. No God is there save Thee, the Almighty, the Most Powerful.

--Bahá'u'lláh

O my God, the God of bounty and mercy!

Thou art that King by Whose commanding word the whole creation hath been called into being; and Thou art that All-Bountiful One the doings of Whose servants have never hindered Him from showing forth His grace, nor have they frustrated the revelations of His bounty.

Suffer this servant, I beseech Thee, to attain unto that which is the cause of his salvation in every world of Thy worlds. Thou art, verily, the Almighty, the Most Powerful, the All-Knowing, the All-Wise.

--Bahá'u'lláh

[146]

He is the prayer-hearing, prayer-answering God!

By Thy glory, O Beloved One, Thou giver of light to the world! The flames of separation have consumed me, and my waywardness hath melted my heart within me. I ask of Thee, by Thy Most Great Name, O Thou the Desire of the world and the Well-Beloved of mankind, to grant that the breeze of Thine inspiration may sustain my soul, that Thy wondrous voice may reach my ear, that my eyes may behold Thy signs and Thy light as revealed in the manifestations of Thy names and Thine attributes, O Thou within Whose grasp are all things!

Thou seest, O Lord my God, the tears of Thy favored ones, shed because of their separation from Thee, and the fears of Thy devoted ones in their remoteness from Thy Holy Court. By Thy power, that swayeth all things, visible and invisible! It behooveth Thy loved ones to shed tears of blood for that which hath befallen the faithful at the hands of the wicked and the oppressors on the earth. Thou beholdest, O my God, how the ungodly have compassed Thy cities and Thy realms! [148] I ask Thee by Thy Messengers and Thy chosen ones and by Him whereby the standard of Thy divine unity hath been implanted amidst Thy servants, to shield them by Thy bounty. Thou art, verily, the Gracious, the All-Bountiful.

And, again, I ask Thee by the sweet showers of Thy grace and the billows of the ocean of Thy favor, to ordain for Thy saints that which shall solace their eyes and comfort their hearts. Lord! Thou seest him that kneeleth yearning to arise and serve Thee, the dead calling for eternal life from the ocean of Thy favor and craving to soar to the heavens of Thy wealth, the stranger longing for his home of glory `neath the canopy of Thy grace, the seeker hastening by Thy mercy to Thy door of bounty, the sinful turning to the ocean of forgiveness and pardon.

By Thy sovereignty, O Thou Who art glorified in the hearts of men! I have turned to Thee, forsaking mine own will and desire, that Thy holy will and pleasure may rule within me and direct me according to that which the pen of Thy eternal decree hath destined for me. This servant, O Lord, though helpless turneth to the Orb of Thy Power, though abased hasteneth unto the Dayspring [149] of Glory, though needy craveth the Ocean of Thy Grace. I beseech Thee by Thy favor and bounty, cast him not away.

Thou art verily the Almighty, the Pardoner, the Compassionate.

--Bahá'u'lláh

Glorified art Thou, O Lord my God! I give Thee thanks inasmuch as Thou hast called me into being in Thy days, and infused into me Thy love and Thy knowledge. I beseech Thee, by Thy name whereby the goodly pearls of Thy wisdom and Thine utterance were brought forth out of the treasuries of the hearts of such of Thy servants as are nigh unto Thee, and through which the Daystar of Thy name, the Compassionate, hath shed its radiance upon all that are in Thy heaven and on Thy earth, to supply me, by Thy grace and bounty, with Thy wondrous and hidden bounties.

These are the earliest days of my life, O my God, which Thou hast linked with Thine own days. Now that Thou hast conferred upon me so great an honor, withhold not from me the things Thou hast ordained for Thy chosen ones. [150]

I am, O my God, but a tiny seed which Thou hast sown in the soil of Thy love, and caused to spring forth by the hand of Thy bounty. This seed craveth, therefore, in its inmost being, for the waters of Thy mercy and the living fountain of Thy grace. Send down upon it, from the heaven of Thy loving-kindness, that which will enable it to flourish beneath Thy shadow and within the borders of Thy court. Thou art He Who watereth the hearts of all that have recognized Thee from Thy plenteous stream and the fountain of Thy living waters.

Praised be God, the Lord of the worlds.

--Bahá'u'lláh

Vouchsafe unto me, O my God, the full measure of Thy love and Thy good-pleasure, and through the attractions of Thy resplendent light enrapture our hearts, O Thou Who art the Supreme Evidence and the All-Glorified. Send down upon me, as a token of Thy grace, Thy vitalizing breezes, throughout the daytime and in the night season, O Lord of bounty. [151]

No deed have I done, O my God, to merit beholding Thy face, and I know of a certainty that were I to live as long as the world lasts I would fail to accomplish any deed such as to deserve this favor, inasmuch as the station of a servant shall ever fall short of access to Thy holy precincts, unless Thy bounty should reach me and Thy tender mercy pervade me and Thy loving-kindness encompass me.

All praise be unto Thee, O Thou besides Whom there is none other God. Graciously enable me to ascend unto Thee, to be granted the honor of dwelling in Thy nearness and to have communion with Thee alone. No God is there but Thee.

Indeed shouldst Thou desire to confer blessing upon a servant Thou wouldst blot out from the realm of his heart every mention or disposition except Thine Own mention; and shouldst Thou ordain evil for a servant by reason of that which his hands have unjustly wrought before Thy face, Thou wouldst test him with the benefits of this world and of the next that he might become preoccupied therewith and forget Thy remembrance.

--The Báb

[151]

O God! Refresh and gladden my spirit. Purify my heart. Illumine my powers. I lay all my affairs in Thy hand. Thou art my Guide and my Refuge. I will no longer be sorrowful and grieved; I will be a happy and joyful being. O God! I will no longer be full of anxiety, nor will I let trouble harass me. I will not dwell on the unpleasant things of life.

O God! Thou art more friend to me than I am to myself. I dedicate myself to Thee, O Lord.

--`Abdu'l-Bahá

O my God! O my God! Glory be unto Thee for that Thou hast confirmed me to the confession of Thy oneness, attracted me unto the word of Thy singleness, enkindled me by the fire of Thy love, and occupied me with Thy mention and the service of Thy friends and maidservants.

O Lord, help me to be meek and lowly, and strengthen me in severing myself from all things and in holding to the hem of the garment of Thy glory, so that my heart may be filled with Thy love and leave no space for love of the world and attachment to its qualities. [153]

O God! Sanctify me from all else save Thee, purge me from the dross of sins and transgressions, and cause me to possess a spiritual heart and conscience.

Verily, Thou art merciful and, verily, Thou art the Most Generous, Whose help is sought by all men.

--`Abdu'l-Bahá

O my Lord! O my Lord! This a a lamp lighted by the fire of Thy love and ablaze with the flame which is ignited in the tree of Thy mercy. O my Lord! Increase his enkindlement, heat and flame, with the fire which is kindled in the Sinai of Thy Manifestation. Verily, Thou art the Confirmer, the Assister, the Powerful, the Generous, the Loving.

--`Abdu'l-Bahá

O my God! O my God! This, Thy servant, hath advanced towards Thee, is passionately wandering in the desert of Thy love, walking in the path of Thy service, anticipating Thy favors, hoping for Thy bounty, relying upon Thy kingdom, and intoxicated by the wine of Thy gift. [154] O my God! Increase the fervor of his affection for Thee, the constancy of his praise of Thee, and the ardor of his love for Thee.

Verily, Thou art the Most Generous, the Lord of grace abounding. There is no other God but Thee, the Forgiving, the Merciful.

--`Abdu'l-Bahá

O God, my God! This is thy radiant servant Thy spiritual thrall, who hath drawn nigh unto Thee and approached Thy presence. He hath turned his face unto Thine, acknowledging Thy oneness, confessing Thy singleness, and he hath called out in Thy name among the nations, and led the people to the streaming waters of Thy mercy, O Thou Most generous Lord! To those who asked He hath given to drink from the cup of guidance that brimmeth over with the wine of Thy measureless grace.

O Lord, assist him under all conditions, cause him to learn Thy well-guarded mysteries, and shower down upon him Thy hidden pearls. Make of him a banner rippling from castle summits in [155] the winds of Thy heavenly aid, make of him a wellspring of crystal waters.

O my forgiving Lord! Light up the hearts with the rays of a lamp that sheddeth abroad its beams, disclosing to those among Thy people whom Thou hast bounteously favored, the realities of all things.

Verily, Thou art the Mighty, the Powerful, the Protector, the Strong, the Beneficent! Verily, Thou art the Lord of all mercies!

--`Abdu'l-Bahá

O God, my God! These are Thy feeble servants; they are Thy loyal bondsmen and Thy handmaidens, who have bowed themselves down before Thine exalted Utterance and humbled themselves at Thy Threshold of light, and borne witness to Thy oneness through which the Sun hath been made to shine in midday splendor. They have listened to the summons Thou didst raise from out Thy hidden Realm, and with hearts quivering with love and rapture, they have responded to Thy call. [156]

O Lord, shower upon them all the outpourings of Thy mercy, rain down upon them all the waters of Thy grace. Make them to grow as beauteous plants in the garden of heaven, and from the full and brimming clouds of Thy bestowals and out of the deep pools of Thine abounding grace make Thou this garden to flower, and keep it ever green and lustrous, ever fresh and shimmering and fair.

Thou art, verily, the Mighty, the Exalted, the Powerful, He Who alone, in the heavens and on the earth, abideth unchanged. There is none other God save Thee, the Lord of manifest tokens and signs.

--`Abdu'l-Bahá

He is God!

O God, my God! These are servants attracted in Thy days by the fragrances of Thy holiness, enkindled with the flame burning in Thy holy tree, responding to Thy voice, uttering Thy praise, awakened by Thy breeze, stirred by Thy sweet savors, beholding Thy signs, understanding Thy Revelation and assured of Thy loving-kindness. Their eyes, O Lord, are fixed upon Thy [157] kingdom of effulgent glory and their faces turned toward Thy dominion on high, their hearts beating with the love of Thy radiant and glorious beauty, their souls consumed with the flame of Thy love, O Lord of this world and the world hereafter, their lives seething with the ardor of their longing for Thee, and their tears poured forth for Thy sake.

Shield them within the stronghold of Thy protection and safety, preserve them in Thy watchful care, look upon them with the eyes of Thy providence and mercy, make them the signs of Thy divine unity that are manifest throughout all regions, the standards of Thy might that wave above Thy mansions of grandeur, the shining lamps that burn with the oil of Thy wisdom in the globes of Thy guidance, the birds of the garden of Thy knowledge that warble upon the topmost boughs in Thy sheltering paradise, and the leviathans of the ocean of Thy bounty that plunge by Thy supreme mercy in the fathomless deeps.

O Lord, my God! Lowly are these servants of Thine, exalt them in Thy kingdom on high; feeble, strengthen them by Thy supreme power; abased, bestow upon them Thy glory in Thine all-highest [158] realm; poor, enrich them in Thy great dominion. Do Thou then ordain for them all the good Thou hast destined in Thy worlds, visible and invisible, prosper them in this world below, gladden their hearts with Thine inspiration, O Lord of all beings! Illumine their hearts with Thy joyful tidings diffused from Thine all-glorious Station, make firm their steps in Thy Most-Great Covenant and strengthen their loins in Thy firm Testament, by Thy bounty and promised grace, O Gracious and Merciful One! Thou art, verily, the Gracious, the All-Bountiful.

--`Abdu'l-Bahá

O Thou Provider! Thou hast breathed over the friends in the West the sweet fragrance of the Holy Spirit, and with the light of divine guidance Thou hast lit up the western sky. Thou hast made those who were once remote to draw near unto Thyself; Thou hast turned strangers into loving friends; Thou hast awakened those who slept; Thou hast made the heedless mindful.

O Thou Provider! Assist Thou these noble friends to win Thy good pleasure, and make [159] them well wishers of stranger and friend alike. Bring them into the world that abideth forever; grant them a portion of heavenly grace; cause them to be true Bahá'ís, sincerely of God; save them from outward semblances, and establish them firmly in the truth. Make them signs and tokens of the Kingdom, luminous stars above the horizons of this nether life. Make them to be a comfort and a solace to humankind and servants to the peace of the world. Exhilarate them with the wine of Thy counsel, and grant that all of them may tread the path of Thy commandments.

O Thou Provider! The dearest wish of this servant of Thy Threshold is to behold the friends of East and West in close embrace; to see all the members of human society gathered with love in a single great assemblage, even as individual drops of water collected in one mighty sea; to behold them all as birds in one garden of roses, as peals of one ocean, as leaves of one tree, as rays of one sun.

Thou art the Mighty, the Powerful, and Thou art the God of strength, the Omnipotent, the All-Seeing.

--`Abdu'l-Bahá

[160]

STEADFASTNESS

Glorified be Thy name, O Lord my God! I beseech Thee by Thy power that hath encompassed all created things, and by Thy Sovereignty that hath transcended the entire creation, and by Thy Word which was hidden in Thy wisdom and whereby Thou didst create Thy heaven and Thy earth, both to enable us to be steadfast in our love for Thee and in our obedience to Thy pleasure, and to fix our gaze upon Thy face, and celebrate Thy glory. Empower us, then, O my God, to spread abroad Thy signs among Thy creatures, and to guard Thy Faith in Thy realm. Thou hast ever existed independently of the mention of any of Thy creatures, and wilt remain as Thou hast been for ever and ever.

In Thee I have placed my whole confidence, unto Thee I have turned my face, to the cord of Thy loving providence I have clung, and towards the shadow of Thy mercy I have hastened. Cast me not as one disappointed out of Thy door, O [161] my God, and withhold not from me Thy grace, for Thee alone do I seek. No God is there beside Thee, the Ever-Forgiving, the Most Bountiful.

Praise be to Thee, O Thou Who art the Beloved of them that have known thee!

--Bahá'u'lláh

O Thou Whose nearness is my wish, Whose presence is my hope, Whose remembrance is my desire, Whose court of glory is my goal, Whose abode is my aim, Whose name is my healing, Whose love is the radiance of my heart, Whose service is my highest aspiration! I beseech Thee by Thy Name, through which Thou hast enabled them that have recognized Thee to soar to the sublimest heights of the knowledge of Thee and empowered such as devoutly worship Thee to ascend into the precincts of the court of Thy holy favors, to aid me to turn my face towards Thy face, to fix mine eyes upon Thee, and to speak of Thy glory.

I am the one, O my Lord, who hath forgotten all else but Thee, and turned towards the Dayspring of Thy grace, who hath forsaken all save Thyself in the hope of drawing nigh unto Thy [162] court. Behold me, then, with mine eyes lifted up towards the Seat that shineth with the splendors of the light of Thy Face. Send down, then, upon me, O my Beloved, that which will enable me to be steadfast in Thy Cause, so that the doubts of the infidels may not hinder me from turning towards Thee.

Thou art, verily, the God of Power, the Help in Peril, the All-Glorious, the Almighty.

--Bahá'u'lláh

O God, my God! I have turned in repentance unto Thee, and verily Thou art the Pardoner, the Compassionate.

O God, my God! I have returned to Thee, and verily Thou art the the Ever-Forgiving, the Gracious.

O God, my God! I have clung to the cord of Thy bounty, and with Thee is the storehouse of all that is in heaven and earth.

O God, my God! I have hastened toward Thee, and verily Thou art the Forgiver, the Lord of grace abounding.

O God, my God! I thirst for the celestial wine [163] of Thy grace, and verily Thou art the Giver, the Bountiful, the Gracious, the Almighty.

O God, my God! I testify that Thou hast revealed Thy Cause, fulfilled Thy promise and sent down from the heaven of Thy grace that which hath drawn unto Thee the hearts of Thy favored ones. Well is it with him that hath held fast unto Thy firm cord and clung to the hem of Thy resplendent robe!

I ask Thee, O Lord of all being and King of the seen and unseen, by Thy power, Thy majesty and Thy sovereignty, to grant that my name my be recorded by Thy pen of glory among Thy devoted ones, them whom the scrolls of the sinful hindered not from turning to the light of Thy countenance, O prayer-hearing, prayer-answering God!

--Bahá'u'lláh

Glorified art Thou, O Lord my God! I beseech Thee by Him Who is Thy Most Great Name, Who hath been sorely afflicted by such of Thy creatures as have repudiated Thy truth, and Who hath been hemmed in by sorrows which no [164] tongue can describe, to grant that I may remember Thee and celebrate Thy praise, in these days when all have turned away from Thy beauty, have disputed with Thee, and turned away disdainfully from Him Who is the Revealer of Thy Cause. None is there, O my Lord, to help Thee except Thine own Self, and no power to succor Thee save Thine own power.

I entreat Thee to enable me to cleave steadfastly in Thy love and Thy remembrance. This is, verily, within my power, and Thou art the One that knoweth all that is in me. Thou, in truth, art knowing, apprised of all. Deprive me not, O my Lord, of the splendors of the light of Thy face, whose brightness hath illuminated the whole world. No God is there beside Thee, the Most Powerful, the All-Glorious, the Ever-Forgiving.

--Bahá'u'lláh

Praise be to Thee, O Lord, my Best Beloved! Make me steadfast in Thy Cause, and grant that I may be reckoned among those who have not violated Thy Covenant nor followed the gods of their own idle fancy. Enable me, then, to obtain [165] a seat of truth in Thy presence, bestow upon me a token of Thy mercy and let me join with such of Thy servants as shall have no fear nor shall they be put to grief. Abandon me not to myself, O my Lord, nor deprive me to recognizing Him Who is the Manifestation of Thine Own Self, nor account me with such as have turned away from Thy holy presence. Number me, O my God, with those who are privileged to fix their gaze upon Thy Beauty and who take such delight therein that they would not exchange a single moment thereof with the sovereignty of the kingdom of heavens and earth or with the entire realm of creation. Have mercy on me, O Lord, in these days when the peoples of Thine earth have erred grievously; supply me then, O my God, with that which is good and seemly in Thine estimation. Thou art, verily, the All-Powerful, the Gracious, the Bountiful, the Ever-Forgiving.

Grant, O my God, that I may not be reckoned among those whose ears are deaf, whose eyes are blind, whose tongues are speechless and whose hearts have failed to comprehend. Deliver me, O Lord, from the fire of ignorance and of selfish desire, suffer me to be admitted into the precincts [166] of Thy transcendent mercy and send down upon me that which Thou hast ordained for Thy chosen ones. Potent art Thou to do what Thou willest. Verily, Thou art the Help in Peril, the Self-Subsisting.

--The Báb

Praised and glorified art Thou, O God! Grant that the day of attaining Thy holy presence may be fast approaching. Cheer our hearts through the potency of Thy love and good-pleasure, and bestow upon us steadfastness that we may willingly submit to Thy Will and Thy Decree. Verily, Thy knowledge embraceth all the things Thou hast created or wilt create, and Thy celestial might transcendeth whatsoever Thou hast called or wilt call into being. There is none to be worshiped but Thee, there is none to be desired except Thee, there is none to be adored besides Thee and there is naught to be loved save Thy good-pleasure.

Verily, Thou art the supreme Ruler, the Sovereign Truth, the Help in Peril, the Self-Subsisting.

--The Báb

[167]

O Lord my God! Assist Thy loved ones to be firm in Thy Faith, to walk in Thy ways, to be steadfast in Thy Cause. Give them Thy grace to withstand the onslaught of self and passion, to follow the light of divine guidance. Thou art the Powerful, the Gracious, the Self-Subsisting, the Bestower, the Compassionate, the Almighty, the All-Bountiful.

--`Abdu'l-Bahá

O Thou, my God! Who guidest the seeker to the pathway that leadeth aright, Who deliverest the lost and blinded soul out of the wastes of perdition, Thou Who bestowest upon the sincere great bounties and favors, Who guardest the frightened within Thine impregnable refuge, Who answerest, from Thine all-highest horizon, the cry of those who cry out unto Thee. Praised be Thou, O my Lord! Thou hast guided the distracted out of the death of unbelief, and hast brought those who draw nigh unto Thee to the journey's goal, and hast rejoiced the assured among Thy servants by granting them their most cherished desires, and hast, from Thy Kingdom of beauty, opened [168] before the faces of those who yearn after Thee the gates of reunion, and hast rescued them from the fire of deprivation and loss--so that they hastened unto Thee and gained Thy presence, and arrived at Thy welcoming door, and received of gifts an abundant share.

O my Lord, they thirsted, Thou didst lift to their parched lips the waters of reunion. O Tender One, Bestowing One, Thou didst calm their pain with the balm of Thy bounty and grace, and didst heal their ailments with the sovereign medicine of Thy compassion. O Lord, make firm their feet on Thy straight path, make wide for them the needle's eye, and cause them, dressed in royal robes, to walk in glory for ever and ever.

Verily, Thou art the Generous, the Ever-Forgiving, the Precious, the Most Bountiful. There is none other God but Thee, the Mighty, the Powerful, the Exalted, the Victorious.

--`Abdu'l-Bahá

[169]

TEACHING

GENERAL PRAYERS FOR TEACHING

Magnified be Thy name, O my God, for that Thou hast manifested the Day which is the King of Days, the Day which Thou didst announce unto Thy chosen Ones and Thy Prophets in Thy most excellent Tablets, the Day whereon Thou didst shed the splendor of the glory of all Thy names upon all created things. Great is his blessedness whosoever hath set himself towards Thee, and entered Thy presence, and caught the accents of Thy voice.

I beseech Thee, O my Lord, by the name of Him round Whom circleth in adoration the kingdom of Thy names, that Thou wilt graciously assist them that are dear to Thee to glorify Thy word among Thy servants, and to shed abroad Thy praise amidst Thy creatures, so that the ecstasies of Thy revelation may fill the souls of all the dwellers of Thine earth. [170]

Since Thou hast guided them, O my Lord, unto the living waters of Thy grace, grant, by Thy bounty, that they may not be kept back from Thee; and since Thou hast summoned them to the habitation of Thy throne, drive them not out from Thy presence, through Thy loving-kindness. Send down upon them what shall wholly detach them from aught else except Thee, and make them able to soar in the atmosphere of Thy nearness, in such wise that neither the ascendancy of the oppressor nor the suggestions of them that have disbelieved in Thy most august and most mighty Self shall be capable of keeping them back from Thee.

--Bahá'u'lláh

Praise be to Thee, O Lord my God! I implore Thee, by Thy Name which none hath befittingly recognized, and whose import no soul hath fathomed; I beseech Thee, by Him Who is the Fountainhead of Thy Revelation and the Dayspring of Thy signs, to make my heart to be a receptacle of Thy love and of remembrance of Thee. Knit it, then, to Thy most great Ocean, that from it may flow out the loving waters of Thy wisdom [171] and the crystal streams of Thy glorification and praise.

The limbs of my body testify to Thy unity, and the hair of my head declareth the power of Thy sovereignty and might. I have stood at the door of Thy grace with utter self-effacement and complete abnegation, and clung to the hem of Thy bounty, and fixed mine eyes upon the horizon of Thy gifts.

Do Thou destine for me, O my God, what becometh the greatness of Thy majesty, and assist me, by Thy strengthening grace, so to teach Thy Cause that the dead may speed out of their sepulchers, and rush forth towards Thee, trusting wholly in Thee, and fixing their gaze upon the orient of Thy Cause, and the dawning-place of Thy Revelation.

Thou, verily, art the Most Powerful, the Most High, the All-Knowing, the All-Wise.

--Bahá'u'lláh

Glory be unto Thee, O Lord of the world and Desire of the nations, O Thou Who hast become manifest in the Greatest Name, whereby [172] the pearls of wisdom and utterance have appeared from the shells of the great sea of Thy knowledge, and the heavens of divine revelation have been adorned with the light of the appearance of the sun of Thy countenance.

I beg of Thee, by that Word through which Thy proof was perfected among Thy creatures and Thy testimony was fulfilled amidst Thy servants, to strengthen Thy people in that whereby the face of the Cause will radiate in Thy dominion, the standards of Thy power will be planted among Thy servants, and the banners of Thy guidance will be raised throughout Thy dominions.

O my God! Thou beholdest them clinging to the rope of Thy grace and holding fast unto the hem of the mantle of Thy beneficence. Ordain for them that which may draw them nearer unto Thee, and withhold them from all else save Thee.

I beg of Thee, O Thou King of existence and Protector of the seen and the unseen, to make whosoever arises to serve Thy Cause as a sea moving by Thy desire, as one ablaze with the fire of Thy Sacred Thee, shining from the horizon of the heaven of Thy will. Verily, Thou art the mighty One, Whom neither the power of all the [173] world nor the strength of nations can weaken. There is no God but Thee, the One, the Incomparable, the Protector, the Self-Subsistent.

--Bahá'u'lláh

O God, Who art the Author of all Manifestations, the Source of all Sources, the Fountainhead of all Revelations, and the Wellspring of all Lights! I testify that by Thy Name the heaven of understanding hath been adorned, and the ocean of utterance hath surged, and the dispensations of Thy providence have been promulgated unto the followers of all religions.

I beseech Thee so to enrich me as to dispense with all save Thee, and be made independent of anyone except Thyself. Rain down, then, upon me out of the clouds of Thy bounty that which shall profit me in every world of Thy worlds. Assist me, then, through Thy strengthening grace, so to serve Thy Cause amidst Thy servants that I may show forth what will cause me to be remembered as long as Thine own kingdom endureth and Thy dominion will last.

This is Thy servant, O my Lord, who with his [174] whole being hath turned unto the horizon of Thy bounty, and the ocean of Thy grace, and the heaven of Thy gifts. Do with me then as becometh Thy majesty, and Thy glory, and Thy bounteousness, and Thy grace.

Thou, in truth, art the God of strength and power, Who art meet to answer them that pray Thee. There is no God save Thee, the All-Knowing, the All-Wise.

--Bahá'u'lláh

O my God, aid Thou Thy servant to raise up the Word, and to refute what is vain and false, to establish the truth, to spread the sacred verses abroad, reveal the splendors, and make the morning's light to dawn in the hearts of the righteous.

Thou art, verily, the Generous, the Forgiving.

--`Abdu'l-Bahá

O God, my God! Aid Thou Thy trusted servants to have loving and tender hearts. Help them to spread, amongst all the nations of the earth, the light of guidance that cometh from [175] the Company on high. Verily, Thou art the Strong, the Powerful, the Mighty, the All-Subduing, the Ever-Giving. Verily, Thou art the Generous, the Gentle, the Tender, the Most Bountiful.

--`Abdu'l-Bahá

Thou seest me, O my God, bowed down in lowliness, humbling myself before Thy commandments, submitting to Thy sovereignty, trembling at the might of Thy dominion, fleeing from Thy wrath, entreating Thy grace, relying upon Thy forgiveness, shaking with awe at Thy fury. I implore Thee with a throbbing heart, with streaming tears and a yearning soul, and in complete detachment from all things, to make Thy lovers as rays of light across Thy realms, and to aid Thy chosen servants to exalt Thy Word, that their faces may turn beauteous and bright with splendor, that their hearts may be filled with mysteries, and that every soul may lay down its burden of sin. Guard them then from the aggressor, from him who hath become a shameless and blasphemous doer of wrong.

Verily, Thy lovers thirst, O my Lord; lead them [176] to the wellspring of bounty and grace. Verily, they hunger; send down unto them Thy heavenly table. Verily, they are naked; robe them in the garments of learning and knowledge.

Heroes are the, O my Lord, lead them to the field of battle. Guides are they, make them to speak out with arguments and proofs. Ministering servants are they, cause them to pass round the cup that brimmeth with the wine of certitude. O my God, make them to be songsters that carol in fair gardens, make them lions that couch in the thickets, whales that plunge in the vasty deep.

Verily, Thou art He of abounding grace. There is none other God save Thee, the Mighty, the Powerful, the Ever-Bestowing.

--`Abdu'l-Bahá

[177]

PRAYERS FOR TEACHING FROM THE TABLETS OF THE DIVINE PLAN

REVEALED TO THE BAHÁ'ÍS OF THE UNITED STATES AND CANADA

O Thou incomparable God! O Thou Lord of the Kingdom! These souls are Thy heavenly army. Assist them and, with the cohorts of the Supreme Concourse, make them victorious, so that each one of them may become like unto a regiment and conquer these countries through the love of God and the illumination of divine teachings.

O God! Be Thou their supporter and their helper, and in the wilderness, the mountain, the valley, the forests, the prairies and the seas, be Thou their confidant--so that they may cry out through the power of the Kingdom and the breath of the Holy Spirit.

Verily, Thou art the Powerful, the Mighty and the Omnipotent, and Thou art the Wise, the Hearing and the Seeing.

--`Abdu'l-Bahá

[178]

REVEALED TO THE BAHÁ'ÍS OF THE UNITED STATES AND CANADA

Whoever sets out on a teaching journey to any place, let him recite this prayer day and night during his travels in foreign lands.



O God, my God! Thou seest me enraptured and attracted toward Thy glorious kingdom, enkindled with the fire of Thy love amongst mankind, a herald of Thy kingdom in these vast and spacious lands, severed from aught else save Thee, relying on Thee, abandoning rest and comfort, remote from my native home, a wanderer in these regions, a stranger fallen upon the ground, humble before Thine exalted Threshold, submissive toward the heaven of Thine omnipotent glory, supplicating Thee in the dead of night and at the break of dawn, entreating and invoking Thee at morn and at eventide to graciously aid me to serve Thy Cause, to spread abroad Thy Teachings and to exalt Thy Word throughout the East and the West.

O Lord! Strengthen my back, enable me to serve Thee with the utmost endeavor, and leave [179] me not to myself, lonely and helpless in these regions.

O Lord! Grant me communion with Thee in my loneliness, and be my companion in these foreign lands.

Verily, Thou art the Confirmer of whomsoever Thou willest in that which Thou desirest, and, verily, Thou art the All-Powerful, the Omnipotent.

--`Abdu'l-Bahá

REVEALED TO THE BAHÁ'ÍS OF THE UNITED STATES AND CANADA

Let whosoever travels to different parts to teach, peruse over mountain, desert, land and sea this supplication.



O God! O God! Thou seest my weakness, lowliness and humility before Thy creatures; nevertheless, I have trusted in Thee and have arisen in the promotion of Thy teachings among Thy strong servants, relying on Thy power and might.

O Lord! I am a broken-winged bird and desire to soar in Thy limitless space. How is it possible [180] for me to do this save through Thy providence and grace, Thy confirmation and assistance.

O Lord! Have pity on my weakness, and strengthen me with Thy power. O Lord! Have pity on my impotence, and assist me with Thy might and majesty.

O Lord! Should the breath of the Holy Spirit confirm the weakest of creatures, he would attain all to which he aspireth and would possess anything he desireth. Indeed, Thou hast assisted Thy servants in the past and, though they were the weakest of Thy creatures, the lowliest of Thy servants and the most insignificant of those who lived upon the earth, through Thy sanction and potency they took precedence over the most glorious of Thy people and the most noble of mankind. Whereas formerly they were as moths, they became as royal falcons, and whereas before they were as brooks, they became as seas, through Thy bestowal and Thy mercy. They became, through Thy most great favor, stars shining on the horizon of guidance, birds singing in the rose gardens of immortality, lions roaring in the forests of knowledge and wisdom, and whales swimming in the oceans of life. [181]

Verily, Thou art the Clement, the Powerful, the Mighty, and the Most Merciful of the merciful.

--`Abdu'l-Bahá

REVEALED TO THE BAHÁ'ÍS OF THE UNITED STATES AND CANADA

O God, my God! Thou seest how black darkness is enshrouding all regions, how all countries are burning with the flame of dissension, and the fire of war and carnage is blazing throughout the East and the West. Blood is flowing, corpses bestrew the ground, and severed heads are fallen on the dust of the battlefield.

O Lord! Have pity on these ignorant ones, and look upon them with the eye of forgiveness and pardon. Extinguish this fire, so that these dense clouds which obscure the horizon may be scattered, the Sun of Reality shine forth with the rays of conciliation, this intense gloom be dispelled and the resplendent light of peace shed its radiance upon all countries.

O Lord! Draw up the people from the abyss of the ocean of hatred and enmity, and deliver them [182] from the impenetrable darkness. Unite their hearts, and brighten their eyes with the light of peace and reconciliation. Deliver them from the depths of war and bloodshed, and free them from the darkness of error. Remove the veil from their eyes, and enlighten their hearts with the light of guidance. Treat them with Thy tender mercy and compassion, and deal not with them according to Thy justice and wrath which cause the limbs of the mighty to quake.

O Lord! Wars have persisted. Distress and anxiety have waxed great, and every flourishing region is laid waste.

O Lord! Hearts are heavy, and souls are in anguish. Have mercy on these poor souls, and do not leave them to the excesses of their own desires.

O Lord! Make manifest in Thy lands humble and submissive souls, their faces illumined with the rays of guidance, severed from the world, extolling Thy Name, uttering Thy praise, and diffusing the fragrance of Thy holiness amongst mankind.

O Lord! Strengthen their backs, gird up their [183] loins, and enrapture their hearts with the most mighty signs of Thy love.

O Lord! Verily, they are weak, and Thou art the Powerful and the Mighty; they are impotent, and Thou art the Helper and the Merciful.

O Lord! The ocean of rebellion is surging, and these tempests will not be stilled save through Thy boundless grace which hath embraced all regions.

O Lord! Verily, the people are in the abyss of passion, and naught can save them but Thine infinite bounties.

O Lord! Dispel the darkness of these corrupt desires, and illumine the hearts with the lamp of Thy love through which all countries will erelong be enlightened. Confirm, moreover, Thy loved ones, those who, leaving their homelands, their families and their children, have, for the love of Thy Beauty, traveled to foreign countries to diffuse Thy fragrances and promulgate Thy Teachings. Be Thou their companion in their loneliness, their helper in a strange land, the remover of their sorrows, their comforter in calamity. Be Thou a refreshing draught for their thirst, [184] a healing medicine for their ills and a balm for the burning ardor of their hearts.

Verily, Thou art the Most Generous, the Lord of grace abounding, and, verily, Thou art the Compassionate and the Merciful.

--`Abdu'l-Bahá

REVEALED TO THE BAHÁ'ÍS OF THE NORTHEASTERN STATES

The following supplication is to be read by the teachers and friends daily:



O Thou kind Lord! Praise be unto Thee that Thou hast shown us the highway of guidance, opened the doors of the kingdom and manifested Thyself through the Sun of Reality. To the blind Thou hast given sight; to the deaf Thou hast granted hearing; Thou hast resuscitated the dead; Thou hast enriched the poor; Thou hast shown the way to those who have gone astray; Thou hast led those with parched lips to the fountain of guidance; [185] Thou hast suffered the thirsty fish to reach the ocean of reality; and Thou hast invited the wandering birds to the rose garden of grace.

O Thou Almighty We are Thy servants and Thy poor ones; we are remote and yearn for Thy presence, are athirst for the water of Thy fountain, are ill, longing for Thy healing. We are walking in Thy path and have no aim or hope save the diffusion of Thy fragrance, so that all souls may raise the cry of "O God, guide us to the straight path." May their eyes be opened to behold the light, and may they be freed from the darkness of ignorance. May they gather around the lamp of Thy guidance. May every portionless one receive a share. May the deprived become the confidants of Thy mysteries.

O Almighty! Look upon us with the glance of mercifulness. Grant us heavenly confirmation. Bestow upon us the breath of the HOly Spirit, so that we may be assisted in Thy service and, like unto brilliant stars, shine in these regions with the light of Thy guidance.

Verily, Thou art the Powerful, the Mighty, the Wise and the Seeing.

--`Abdu'l-Bahá

[186]

REVEALED TO THE BAHÁ'ÍS OF THE SOUTHERN STATES

Every soul who travels through the cities, villages and hamblets of these States and is engaged in the diffusion of the fragrances of God, should peruse this commune every morning:



O my God! O my God! Thou seest me in my lowliness and weakness, occupied with the greatest undertaking, determined to raise Thy word among the masses and to spread Thy teachings among Thy peoples. How can I succeed unless Thou assist me with the breath of the Holy Spirit, help me to triumph by the hosts of Thy glorious kingdom, and shower upon me Thy confirmations, which alone can change a gnat into an eagle, a drop of water into rivers and seas, and an atom into lights and suns? O my Lord! Assist me with Thy triumphant and effective might, so that my tongue may utter Thy praises and attributes among all people and my soul overflow with the wine of Thy love and knowledge.

Thou art the Omnipotent and the Doer of whatsoever Thou willest.

--`Abdu'l-Bahá

[187]

REVEALED TO THE BAHÁ'ÍS OF THE CENTRAL STATES

Let the spreaders of the fragrances of God recite this prayer every morning:



O Lord, my God! Praise and thanksgiving be unto Thee for Thou hast guided me to the highway of the kingdom, suffered me to walk in this straight and far-stretching path, illumined my eye by beholding the splendors of Thy light, inclined my ear to the melodies of the birds of holiness from the kingdom of mysteries and attracted my heart with Thy love among the righteous.

O Lord! Confirm me with the Holy Spirit, so that I may call in Thy Name amongst the nations and give the glad tidings of the manifestation of Thy kingdom amongst mankind.

O Lord! I am weak, strengthen me with Thy power and potency. My tongue falters, suffer me to utter Thy commemoration and praise. I am lowly, honor me through admitting me into Thy kingdom. I am remote, cause me to approach the threshold of Thy mercifulness. O Lord! Make me [188] a brilliant lamp, a shining star and a bless tree, adorned with fruit, its branches overshadowing all these regions. Verily, Thou art the Mighty, the Powerful and Unconstrained.

--`Abdu'l-Bahá

REVEALED TO THE BAHÁ'ÍS OF THE WESTERN STATES

The following commune is to be read ... every day:



O God! O God! This is a broken-winged bird and his flight is very slow--assist him so that he may fly toward the apex of prosperity and salvation, wing his way with the utmost joy and happiness throughout the illimitable space, raise his melody in Thy Supreme Name in all the regions, exhilarate the ears with this call, and brighten the eyes by beholding the signs of guidance.

O Lord! I am single, alone and lowly. For me there is no support save Thee, no helper except Thee and no sustainer beside Thee. Confirm me in Thy service, assist me with the cohorts of Thy angels, make me victorious in the promotion of [189] Thy Word and suffer me to speak out Thy wisdom amongst Thy creatures. Verily, Thou art the helper of the weak and the defender of the little ones, and verily Thou art the Powerful, the Mighty and the Unconstrained.

--`Abdu'l-Bahá

REVEALED TO THE BAHÁ'ÍS OF CANADA AND GREENLAND

Praise be to Thee, O my God! These are Thy servants who are attracted by the fragrances of Thy mercifulness, are enkindled by the fire burning in the tree of Thy singleness, and whose eyes are brightened by beholding the splendors of the light shining in the Sinai of Thy oneness.

O Lord! Loose their tongues to make mention of Thee amongst Thy people, suffer them to speak forth Thy praise through Thy grace and loving-kindness, assist them with the cohorts of Thine angels, strengthen their loins in Thy service, and make them the signs of Thy guidance amongst Thy creatures.

Verily, Thou art the All-Powerful, the Most Exalted, the Ever-Forgiving, the All-Merciful.

--`Abdu'l-Bahá

[190]

REVEALED TO THE BAHÁ'ÍS OF CANADA

The spreaders of the fragrances of God should recite this prayer every morning:



O God, my God! Thou beholdest this weak one begging for celestial strength, this poor one craving Thy heavenly treasures, this thirsty one longing for the fountain of eternal life, this afflicted one yearning for Thy promised healing through Thy boundless mercy which Thou hast destined for Thy chosen servants in Thy kingdom on high.

O Lord! I have no helper save Thee, no shelter besides Thee, and no sustainer except Thee. Assist me with Thine angels to diffuse Thy holy fragrances and to spread abroad Thy teachings amongst the choicest of Thy people.

O my Lord! Suffer me to be detached from aught else save Thee, to hold fast to the hem of Thy bounty, to be wholly devoted to Thy Faith, to remain fast and firm in Thy love and to observe what Thou hast prescribed in Thy Book.

Verily, Thou art the Powerful, the Mighty, the Omnipotent.

--`Abdu'l-Bahá

[191]

TESTS AND DIFFICULTIES

O Thou Whose tests are a healing medicine to such as are nigh unto Thee, Whose sword is the ardent desire of all them that love Thee, Whose dart is the dearest wish of those hearts that yearn after Thee, Whose decree is the sole hope of them that have recognized Thy truth! I implore Thee, by Thy divine sweetness and by the splendors of the glory of Thy face, to send down uponus from Thy retreats on high that which will enable us to draw nigh unto Thee. Set, then, our feet firm, O my God, in Thy Cause, and enlighten our hearts with the effulgence of Thy knowledge, and illumine our breasts with the brightness of Thy names.

--Bahá'u'lláh

Glory be Thee, O my God! But for the tribulations which are sustained in Thy path, how could Thy true lovers be recognized; and [192] were it not for the trials which are borne for love of Thee, how could the station of such as yearn for Thee be revealed? Thy might beareth me witness! The companions of all who adore Thee are the tears they shed, and the comforters of such as seek Thee are the groans they utter, and the food of them who haste to meet Thee is the fragments of their broken hearts.

How sweet to my taste is the bitterness of death suffered in Thy path, and how precious in my estimation are the shafts of Thine enemies when encountered for the sake of the exaltation of Thy word! Let me quaff in Thy Cause, O my God, whatsoever Thou didst desire, and send down upon me in Thy love all Thou didst ordain. By Thy glory! I wish only what Thou wishest, and cherish what Thou cherishest. In Thee have I, at all times, placed my whole trust and confidence.

Raise up, I implore Thee, O my God, as helpers to this Revelation such as shall be counted worthy of Thy name and of Thy sovereignty, that they may remember me among Thy cretures, and hoist the ensigns of Thy victory in Thy land.

Potent art Thou to do what pleaseth Thee. No [193] God is there but Thee, the Help in Peril, the Self-Subsisting.

--Bahá'u'lláh

Glorified art Thou, O Lord my God! Every man of insight confesseth Thy sovereignty and Thy dominion, and every discerning eye perceiveth the greatness of Thy majesty and the compelling power of Thy might. The winds of tests are powerless to hold back them that enjoy near access to Thee from setting their faces towards the horizon of Thy glory, and the tempests of trials must fail to draw away and hinder such as are wholly devoted to Thy will from approaching Thy court.

Methinks, the lamp of Thy love is burning in their hearts, and the light of Thy tenderness is lit within their breasts. Adversities are incapable of estranging them from Thy Cause, and the vicissitudes of fortune can never cause them to stray from Thy pleasure.

I beseech Thee, O my God, by them and by the sighs which their hearts utter in their separation from Thee, to keep them safe from the mischief of [194] Thine adversaries, and to nourish their souls with what Thou hast ordained for Thy loved ones on whom shall come no fear and who shall not be put to grief.

--Bahá'u'lláh

Thou knowest full well, O my God, that tribulations have showered upon me from all directions and that no one can dispel or transmute them except Thee. I know of a certainty, by virtue of my love for Thee, that Thou wilt never cause tribulations to befall any soul unless Thou desirest to exalt his station in Thy earthly life with the bulwark of Thine all-compelling power, that it may not become inclined toward the vanities of this world. Indeed Thou art well aware that under all conditions I would cherish the remembrance of Thee far more than the ownership of all that is in the heavens and on the earth.

Strengthen my heart, O my God, in Thine obedience and in Thy love, and grant that I may be clear of the entire company of Thine adversaries. Verily, I swear by Thy glory that I yearn for naught besides Thyself, nor do I desire anything [195] except Thy mercy, nor am I apprehensive of aught save Thy justice. I beg Thee to forgive me as well as those whom Thou lovest, howsoever Thou pleasest. Verily, Thou art the Almighty, the Bountiful.

Immensely exalted art Thou, O Lord of the heavens and earth, above the praise of all men, and may peace be upon Thy faithful servants and glory be unto God, the Lord of all the worlds.

--The Báb

[196]

TRIUMPH OF THE CAUSE

Lauded be Thy name, O Lord my God! Darness hath fallen upon every land, and the forces of mischief have encompassed all the nations. Through them, however, I perceive the splendors of Thy wisdom, and discern the brightness of the light of Thy providence.

They that are shut out as by a veil from Thee have imagined that they have the power to put out Thy light, and to quench Thy fire, and to still the winds of Thy grace. Nay, and to this Thy might beareth me witness! Had not every tribulation been made the bearer of Thy wisdom, and every ordeal the vehicle of Thy providence, no one would have dared oppose us, though the powers of earth and heaven were to be leagued against us. Were I to unravel the wondrous mysteries of Thy wisdom which are laid bare before me, the reins of Thine enemies would be cleft asunder.

Glorified be Thou, then, O my God! I beseech [197] Thee by thy Most Great Name to assemble them that love Thee around the Law that streameth from the good pleasure of Thy will, and to send down upon them what will assure their hearts.

Potent art thou to do what pleaseth Thee. Thou art, verily, the Help in Peril, the Self-Subsisting.

--Bahá'u'lláh

Glory be unto Thee, O Lord, Thou Who hast brought into being all created things, through the power of Thy behest.

O Lord! Assist those who have renounced all else but Thee, and grant them a mighty victory. Send down upon them, O Lord, the concourse of the angels in the heaven and earth and all that is between, to aid Thy servants, to succor and strengthen them, to enable them to achieve success, to sustain them, to invest them with glory, to confer upon them honor and exaltation, to enrich them and to make them triumphant with a wondrous triumph.

Thou art their Lord, the Lord of the heavens and the earth, the Lord of all the worlds. Strengthen this Faith, O Lord, through the power of these [198] servants, and cause them to prevail over all the peoples of the world; for they, of a truth, are thy servants who have detached themselves from aught else but Thee, and Thou, verily, art the protector of true believers.

Grant Thou, O Lord, that their hearts may, through allegiance to this, thine inviolable Faith, grow stronger than anything else in the heavens and on the earth and in whatsoever is between them; and strengthen, O Lord, their hands with the tokens of Thy wondrous power that they may manifest Thy power before the gaze of all mankind.

--The Báb

O Lord! Provide for the speedy growth of the Tree of Thy divine Unity; water it then, O Lord, with the flowing waters of Thy good-pleasure, and cause it, before the revelations of Thy divine assurance, to yield such fruits as Thou desirest for thy glorification and exaltation, thy praise and thanksgiving, and to magnify thy Name, to alud the oneness of Thine Essence and to offer adoration unto Thee, inasmuch as all this lieth within Thy grasp and in that of none other. [199]

Great is the blessedness of those whose blood Thou hast chosen wherewith to water the Tree of Thine affirmation, and thus to exalt Thy holy and immutable Word.

--The Báb

O Lord! Render victorious Thy forbearing servants in Thy days by granting them a befitting victory, inasmuch as they have sought martyrdom in Thy path. Send down upon them that which will bring comfort to their minds, will rejoice their inner beings, will impart assurance to their hearts and tranquillity to their bodies and will enable their souls to ascend to the presence of God, the Most Exalted, and to attain the supreme Paradise and such retreats of glory as Thou hast destined for men of true knowledge and virtue. Verily, Thou knowest all things, while we are but Thy servants, Thy thralls, Thy bondsmen and Thy poor ones. No Lord but Thee do we invoke, O God our Lord, nor do we implore blessings or grace from anyone but Thee, O Thou Who art the God of mercy unto this world and the next. We are but the embodiments of poverty, of nothingness, of helplessness and of perdition, while Thy [200] whole Being betokeneth wealth, independence, glory, majesty and boundless grace.

Turn our reompense, O Lord, into that which well beseemeth Thee of the good of this world and of the next, and of the manifold bounties which extend from on high down to the earth below.

Verily, Thou art our Lord and the Lord of all things. Into Thy hands do we surrender ouselves, yearning for the things that pertain unto Thee.

--The Báb

O Lord! Enable all the peoples of the earth to gain admittance into the Paradise of thy Faith, so that no created being may remain beyond the bounds of Thy good-pleasure.

From time immemorial Thou hast been potent to do what pelaseth thee and transcendent above whatsoever thou desirest.

--The Báb

O God, my God! Praise be unto Thee for kindling the fire of divine love in the Holy Tree on the summit of the loltiest mount; that [201] Tree which is"neither of the East nor of the West," that fire which blazed out till the flame of it soared upward to the Concourse on high, and from it those realities caught the light of guidance, and cried out: "Verily have we perceived a fire on the slope of Mount Sinai."

O God, my God! Increase Thou this fire, as day followeth day, till the blast of it setteth in motion all the earth. O Thou, my Lord! Kindle the light of Thy love in every heart, breathe into men's souls the spirit of Thy knowledge, gladden their breasts with the verses of Thy oneness. Call Thou to life those who dwell in their tombs, warn Thou the prideful, make happiness worldwide, send down Thy crystal waters, and in the assemblage of manifest splendors, pass round that cup which is "tempered at the camphor fountain."

Verily, Thou art the Giving, the Forgiving, the Ever-Bestowing. Verily, Thou art the Merciful, the Compassionate.

--`Abdu'l-Bahá

[202]

He is God!

O Lord, my God, my Well-Beloved! These are servants of Thine that have heard Thy Voice, given ear to Thy Word and hearkened to Thy Call. They have believed in Thee, witnessed Thy wonders, acknowledged thy proof and testified to Thine evidence. They have walked in Thy ways, followed Thy guidance, discovered Thy mysteries, comprehended the secrets of Thy Book, the verses of Thy Scrolls and the tidings of Thy Epistles and Tablets. They have clung to the hem of Thy garment and held fast unto the robe of Thy light and grandeur. Their footsteps have been directions and that no one can dispel or transmute made firm in Thy Testament. Lord! Do Thou kindle in their hearts the flame of Thy divine attraction and grant that the bird of love and understanding may sing within their hearts. Grant that they may be even as potent signs, resplendent standards, and perfect as Thy Word. Exalt by them thy Cause, unfurl Thy banners and publish far and wide the wonders. Make by them Thy Word triumphant, and strengthen the loins of Thy loved ones. Unloose their tongues to laud Thy Name, and inspire them to do Thy holy will and [203] pleasure. Illumine their faces in Thy Kingdom of holiness, and perfect their joy by aiding them to arise for the triumph of Thy Cause.

Lord! Feeble are we, strengthen us to diffuse the fragrances of Thy Holiness; poor, enrich us from the treasures of Thy Divine Unity; naked, clothe us with the robe of Thy bounty; sinful, forgive us our sins by Thy grace, Thy favor and Thy pardon. Thou art, verily, the Aider, the Helper, the Gracious, the Mighty, the Powerful.

The glory of glories rest upon them that are fast and fiem.

--`Abdu'l-Bahá

[204]

UNITY

O my God! O my God! Unite the hearts of Thy servants, and reveal to them Thy great purpose. May they follow Thy commandments and abide in Thy law. Help them, O God, in their endeavor, and grant them strenght to serve Thee. O God! Leave them not to themselves, but guide their steps by the light of Thy knowledge, and cheer their hearts by Thy love. Verily, Thou art their Helper and their Lord.

--Bahá'u'lláh

O my God! O my God! Verily, I invoke Thee and supplicate before Thy threshold, asking Thee that all Thy mercies may descend upon these souls. Specialize them for Thy favor and Thy truth.

O Lord! Unite and bind together the hearts, join in accord all the souls, and exhilarate the spirits through the signs of Thy sanctity and oneness. O Lord! Make these faces radiant through the [205] light of Thy oneness. Strenghten the loins of Thy servants in the service of Thy kingdom.

O Lord, Thou possessor of infinite mercy! O Lord of forgiveness and pardon! Forgive our sins, pardon our shortcomings, and cause us to turn to the kingdom of Thy clemency, invoking the kingdom of might and power, humble at Thy shrine and submissive before the glory of Thine evidences.

O Lord God! Make us as waves of the sea, as flowers of the garden, united, agreed through the bounties of Thy love. O Lord! Dilate the breasts through the signs of Thy oneness, and make all mankind as stars shining from the same height of glory, as perfect fruits growing upon Thy tree of life.

Verily, Thou art the Almighty, the Self-Subsistent, the Giver, the Forgiving, the Pardoner, the Omniscient, the One Creator.

--`Abdu'l-Bahá

[206][207]

OCCASIONAL PRAYERS

[208][209]

TABLET OF AHMAD

"These daily obligatory prayers, together with a few other specific ones, such as the Healing Prayer, the Tablet of Ahmad, have been invested by Bahá'u'lláh with a special potency and significance, and should therefore be accepted as such and be recited by the believers with unquestioning faith and confidence, that through them they may enter into a much closer communion with God, and identify themselves more fully with His laws and precepts."--From a letter written on behalf of Shoghi Effendi

He is the King, the All-Knowing, the Wise! Lo, the Nightingale of Paradise singeth upon the twigs of the Tree of Eternity, with holy and sweet melodies, proclaiming to the sincere ones the glad tidings of the nearness of God, calling the believers in the Divine Unity to the court of the Presence of the Generous One, informing the severed ones of the message which hath been [210] revealed by God, the King, the Glorious, the Peerless, guiding the lovers to the seat of sanctity and to this resplendent Beauty.

Verily this is that Most Great Beauty, foretold in the Books of the Messengers, through Whom truth shall be distinguished from error and the wisdom of every command shall be tested. Verily He is the Tree of Life that bringeth forth the fruits of God, the Exalted, the Powerful, the Great.

O Ahmad! Bear thou witness that verily He is God and there is no God but Him, the King, the Protector, the Incomparable, the Omnipotent. And that the One Whom He hath sent forth by the name of `Alí1 was the true One from God, to Whose commands we are all conforming.

Say: O people be obedient to the ordinances of God, which have been enjoined in the Bayán by the Glorious, the Wise One. Verily He is the King of the Messengers and His book is the Mother Book did ye but know.

Thus doth the Nightingale utter His call unto you from this prison. He hath but to deliver this [211] clear message. Whosoever desireth, let him turn aside from this counsel and whosoever desireth let him choose the path to his Lord.

O people, if ye deny these verses, by what proof have ye believed in God? Produce it, O assemblage of false ones.

Nay, by the One in Whose hand is my soul, they are not, and never shall be able to do this, even should they combine to assist one another.

O Ahmad! Forget not My ounties while I am absent. Remember My days during thy days, and My distress and banishment in this remote prison. And be thou so steadfast in My love that thy heart shall not waver, even if the swords of the enemies rain blows upon thee and all the heavens and the earth arise against thee.

Be thou as a flame of fire to My enemies and a river of life eternal to My loved ones, and be not of those who doubt.

And if thou art overtaken by affliction in My path, or degradation for My sake, be not thou troubled thereby.

Rely upon God, thy God and the Lord of thy fathers. For the people are wandering in the paths [212] of delusion, bereft of discernment to see God with their own eyes, or hear His Melody with their own ears. Thus have We found them, as thou also dost witness.

Thus have their superstitions become veils between them and their own hearts and kept them fron the path of God, the Exalted, the Great.

Be thou assured in thyself that verily, he who turns away from this Beauty hath also turned away from the Messengers of the past and showeth pride towards God from all eternity to all eternity.

Learn well this Tablet, O Ahmad. Chant it during thy days and withhold not thyself therefrom. For verily, God hath ordained for the one who chants it, the reward of a hundred martyrs and a service in both worlds. These favors have We bestowed upon thee as a bounty on Our part and a mercy from Our presence, that thou mayest be of those who are grateful.

By God! Should one who is in affliction or grief read this Tablet with absolute sincerity, God will dispel his sadness, solve his difficulties and remove his afflictions. [213]

Verily, He is the Merciful, the Compassionate. Praise be to God, the Lord of all the worlds.

--Bahá'u'lláh

[214]

FIRE TABLET

In the Name of God, the Most Ancient, the Most Great.

Indeed the hearts of the sincere are consumed in the fire of separation: Where is the gleaming of the light of Thy Countenance, O Beloved of the worlds?

Those who are near unto Thee have been abandoned in the darkness of desolation: Where is the shining of the morn of Thy reunion, O Desire of the worlds?

The bodies of Thy chosen ones lie quivering on distant sands: Where is the ocean of Thy presence, O Enchanter of the worlds?

Longing hands are uplifted to the heaven of Thy grace and generosity: Where are the rains of Thy bestowal, O Answerer of the worlds?

The infidels have arisen in tyranny on every hand: Where is the compelling power of Thine ordaining pen, O Conqueror of the worlds? [215]

The barking of dogs is loud on every side: Where is the lion of the forest of Thy might, O Chastiser of the worlds?

Coldness hath gripped all mankind: Where is the warmth of Thy love, O Fire of the worlds?

Calamity hath reached its height: Where are the signs of Thy succor, O Salvation of the worlds?

Darkness hath enveloped most of the peoples: Where is the brightness of Thy splendor, O Radiance of the worlds?

The necks of men are stretched out in malice: Where are the swords of Thy vengeance, O Destroyer of the worlds?

Abasement hath reached its lowest depth: Where are the emblems of Thy glory, O Glory of the worlds?

Sorrows have afflicted the Revealer of Thy Name, the All-Merciful: Where is the joy of the Dayspring of Thy Revelation, O Delight of the worlds?

Anguish hath befallen all the peoples of the earth: Where are the ensigns of Thy gladness, O Joy of the worlds?

Thou seest the Dawning Place of Thy signs [216] veiled by evil suggestions: Where are the fingers of Thy might, O Power of the worlds?

Sore thirst hath overcome all men: Where is the river of Thy bounty, O Mercy of the worlds?

Greed hath made captive all mankind: Where are the embodiments of detachment, O Lord of the worlds?

Thou seest this Wronged One lonely in exile: Where are the hosts of the heaven of Thy Command, O Sovereign of the worlds?

I have been forsaken in a foreign land: Where are the emblems of Thy faithfulness, O Trust of the worlds?

The agonies of death have laid hold on all men: Where is the surging of Thine ocean of eternal life, O Life of the worlds?

The whisperings of Satan have been breathed to every creature: Where is the meteor of Thy fire, O Light of the worlds?

The drunkenness of passion hath perverted most of mankind: Where are the daysprings of purity, O Desire of the worlds?

Thou seest this Wronged One veiled in tyranny among the Syrians: Where is the radiance of Thy [217] dawning light, O Light of the worlds?

Thou seest Me forbidden to speak forth: Then from where will spring Thy melodies, O Nightingale of the worlds?

Most of the people are enwrapped in fancy and idle imaginings: Where are the exponents of Thy certitude, O Assurance of the worlds?

Bahá'ís drowning in a sea of tribulation: Where is the Ark of Thy salvation, O Savior of the worlds?

Thou seest the Dayspring of Thine utterance in the darkness of creation: Where is the sun of the heaven of Thy grace, O Lightgiver of the worlds?

The lamps of truth and purity, of loyalty and honor, have been put out: Where are the signs of Thine avenging wrath, O Mover of the worlds?

Canst Thou see any who have championed Thy Self, or who ponder on what hath befallen Him in the pathway of Thy love? Now doth My pen halt, O Beloved of the worlds?

The branches of the Divine Lote-Tree lie broken by the onrushing gales of destiny: Where are the banners of Thy succor, O Champion of the worlds? [218]

This Face is hidden in the dust of slander: Where are the breezes of Thy compassion, O Mercy of the worlds?

The robe of sanctity is sullied by the people of deceit: Where is the vesture of Thy holiness, O Adorner of the worlds?

The sea of grace is stilled for what the hands of men have wrought: Where are the waves of Thy bounty, O Desire of the worlds?

The door leading to the Divine Presence is locked through the tyranny of Thy foes: Where is the key of Thy bestowal, O Unlocker of the worlds?

The leaves are yellowed by the poisoning winds of sedition: Where is the downpour of the clouds of Thy bounty, O Giver of the worlds?

The universe is darkened with the dust of sin: Where are the breezes of Thy forgiveness, O Forgiver of the worlds?

This Youth is lonely in a desolate land: Where is the rain of Thy heavenly grace, O Bestower of the worlds?

O Supreme Pen, We have heard Thy most sweet call in the eternal realm: Give Thou ear unto what the Tongue of Grandeur uttereth, O [219] Wronged One of the worlds?

Were it not for the cold, how would the heat of Thy words prevail, O Expounder of the worlds?

Were it not for calamity, how would the sun of Thy patience shine, O Light of the worlds?

Lament not because of the wicked. Thou wert created to bear and endure, O Patience of the worlds.

How sweet was Thy dawning on the horizon of the Covenant among the stirrers of sedition, and Thy yearning after God, O Love of the worlds.

By Thee the banner of independence was planted on the highest peaks, and the sea of bounty surged, O Rapture of the worlds.

By Thine aloneness the Sun of Oneness shone, and by Thy banishment the land of Unity was adorned. Be patient, O Thou Exile of the worlds.

We have made abasement the garment of glory, and affliction the adornment of Thy temple, O Pride of the worlds.

Thou seest the hearts are filled with hate, and to overlook is Thine, O Thou Concealer of the sins of the worlds.

When the swords flash, go forward! When the [220] shafts fly, press onward! O Thou Sacrifice of the worlds.

Dost Thou wail, or shall I wail? Rather shall I weep at the fewness of Thy champions, O Thou Who hast caused the wailing of the worlds.

Verily, I have heard Thy call, O All-Glorious Beloved; and now is the face of Bahá flaming with the heat of tribulation and with the fire of Thy shining word, and He hath risen up in faithfulness at the place of sacrifice, looking toward Thy pleasure, O Ordainer of the worlds.

O `Alí-Akbar, thank thy Lord for this Tablet whence thou canst breathe the fragrances of My meekness, and know what hath beset Us in the path of God, the Adored of all the worlds.

Should all the servants read and ponder this, there shall be kindled in their veins a fire that shall set aflame the worlds.

--Bahá'u'lláh

[221]

TABLET OF THE HOLY MARINER

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He is the Gracious, the Well-Beloved!

O Holy Mariner! Bid thine ark of eternity appear before the Celestial Concourse,

Glorified be my Lord, the All-Glorious! Launch it upon the ancient sea, in His Name, the Most Wondrous,

Glorified be my Lord, the All-Glorious! And let the angelic spirits enter, in the Name of God, the Most High.

Glorified be my Lord, the All-Glorious! Unmoor it, then, that it may sail upon the ocean of glory,

Glorified be my Lord, the All-Glorious! [222] Haply the dwellers therein may attain the retreats of nearness in the everlasting realm.

Glorified be my Lord, the All-Glorious! Having reached the sacred strand, the shore of the crimson seas,

Glorified be my Lord, the All-Glorious! Bid them issue forth and attain this ethereal invisible station,

Glorified be my Lord, the All-Glorious! A station wherein the Lord hath in the Flame of His Beauty appeared within the deathless tree;

Glorified be my Lord, the All-Glorious! Wherein the embodiments of His Cause cleansed themselves of self and passion;

Glorified be my Lord, the All-Glorious! Around which the Glory of Moses doth circle with the everlasting hosts;

Glorified be my Lord, the All-Glorious! Wherein the Hand of God was drawn forth from His bosom of Grandeur;

Glorified be my Lord, the All-Glorious! Wherein the ark of the Cause remaineth motionless even though to its dwellers be declared all divine attributes.

Glorified be my Lord, the All-Glorious! [223] O Mariner! Teach them that are within the ark that which we have taught thee behind the mystic veil,

Glorified be my Lord, the All-Glorious! Perchance they may not tarry in the sacred snow-white spot,

Glorified be my Lord, the All-Glorious! But may soar upon the wings of the spirit unto that station which the Lord hath exalted above all mention in the worlds below,

Glorified be my Lord, the All-Glorious! May wing through space even as the favored birds in the realm of eternal reunion;

Glorified be my Lord, the All-Glorious! May know the mysteries hidden in the Seas of light.

Glorified be my Lord, the All-Glorious! They passed the grades of worldly limitations and reached that of the divine unity, the center of heavenly guidance.

Glorified be my Lord, the All-Glorious! They have desired to ascend unto that state which the Lord hath ordained to be above their stations.

Glorified be my Lord, the All-Glorious! Whereupon the burning meteor cast them out [224] from them that abide in the Kingdom of His Presence,

Glorified be my Lord, the All-Glorious! And they heard the Voice of Grandeur raised from behind the unseen pavilion upon the Height of Glory:

Glorified be my Lord, the All-Glorious! "O guardian angels! Return them to their abode in the world below,

Glorified be my Lord, the All-Glorious! "Inasmuch as they have purposed to rise to that sphere which the wings of the celestial dove have never attained;

Glorified be my Lord, the All-Glorious! "Whereupon the ship of fancy standeth still which the minds of them that comprehend cannot grasp."

Glorified be my Lord, the All-Glorious! Whereupon the maid of heaven looked out from her exalted chamber,

Glorified be my Lord, the All-Glorious! And with her brow signed to the Celestial Concourse,

Glorified be my Lord, the All-Glorious! [225] Flooding with the light of her countenance the heaven and the earth,

Glorified be my Lord, the All-Glorious! And as the radiance of her beauty shone upon the people of dust,

Glorified be my Lord, the All-Glorious! All beings were shaken in their mortal graves.

Glorified be my Lord, the All-Glorious! She then raised the call which no ear through all eternity hath ever heard,

Glorified be my Lord, the All-Glorious! And thus proclaimed: "By the Lord! He whose heart hath not the fragrance of the love of the exalted and glorious Arabian Youth,

Glorified be my Lord, the All-Glorious! "Can in no wise ascend unto the glory of the highest heaven."

Glorified be my Lord, the All-Glorious! Thereupon she summoned unto herself one maiden from her handmaidens,

Glorified be my Lord, the All-Glorious! And commanded her: "Descend into space from the mansions of eternity,

Glorified be my Lord, the All-Glorious! [226] "And turn thou unto that which they have concealed in the inmost of their hearts.

Glorified be my Lord, the All-Glorious! "Shouldst thou inhale the perfume of the robe from the Youth that hath been hidden within the tabernacle of light by reason of that which the hands of the wicked have wrought,

Glorified be my Lord, the All-Glorious! "Raise a cry within thyself, that all the inmates of the chambers of Paradise, that are the embodiments of the eternal wealth, may understand and hearken;

Glorifid be my Lord, the All-Glorious! "That they may all come down from their everlasting chambers and tremble,

Glorified be my Lord, the All-Glorious! "And kiss their hands and feet for having soared to the heights of faithfulness;

Glorified be my Lord, the All-Glorious! "Perchance they may find from their robes the fragrance of the Beloved One."

Glorified be my Lord, the All-Glorious! Thereupon the countenance of the favored damsel beamed above the celestial chambers even as the [227] light that shineth from the face of the Youth above His mortal temple;

Glorified be my Lord, the All-Glorious! She then descended with such an adorning as to illumine the heavens and all that is therein.

Glorified be my Lord, the All-Glorious! She bestirred herself and perfumed all things in the lands of holiness and grandeur.

Glorified be my Lord, the All-Glorious! When she reached that place she rose to her full height in the midmost heart of creation,

Glorified be my Lord, the All-Glorious! And sought to inhale their fragrance at a time that knoweth neither beginning nor end.

Glorified be my Lord, the All-Glorious! She found not in them that which she did desire, and this, verily, is but one of His wondrous tales.

Glorified be my Lord, the All-Glorious! She then cried aloud, wailed and repaired to her own station within her most lofty mansion,

Glorified be my Lord, the All-Glorious! And then gave utterance to one mystic word, whispered privily by her honeyed tongue,

Glorified be my Lord, the All-Glorious! [228] And raised the call amidst the Celestial Concourse and the immortal maids of heaven:

Glorified be my Lord, the All-Glorious! "By the Lord! I found not from these idle claimants the breeze of Faithfulness!

Glorified be my Lord, the All-Glorious! "By the Lord! The Youth hath remained lone and forlorn in the land of exile in the hands of the ungodly."

Glorified be my Lord, the All-Glorious! She then uttered within herself such a cry that the Celestial Concourse did shriek and tremble,

Glorified be my Lord, the All-Glorious! And she fell upon the dust and gave up the spirit. It seemeth she was called and hearkened unto Him that summoned her unto the Realm on High.

Glorified be my Lord, the All-Glorious! Glorified be He that created her out of the essence of love in the midmost heart of his exalted paradise!

Glorified be my Lord, the All-Glorious! Thereupon the maids of heaven hastened forth from their chambers, upon whose countenances [229] the eye of no dweller in the highest paradise had ever gazed.

Glorified be our Lord, the Most High! They all gathered around her, and lo! they found her body fallen upon the dust;

Glorified be our Lord, the Most High! And as they beheld her state and comprehended a word of the tale told by the Youth, they bared their heads, rent their garments asunder, beat upon their faces, forgot their joy, shed tears and smote with their hands upon their cheeks, and this is verily one of the mysterious grievous afflictions--

Glorified be our Lord, the Most High!

--Bahá'u'lláh

[230]

TABLETS OF VISITATION

(This Tablet is read at the Shrines of Bahá'u'lláh and the Báb. It is also frequently used in commemorating Their anniversaries.)

The praise which hath dawned from Thy most august Self, and the glory which hath shone forth from Thy most effulgent Beauty, rest upon Thee, O Thou Who art the Manifestation of Grandeur, and the King of Eternity, and the Lord of all who are in heaven and on earth! I testify that through Thee the sovereignty of God and His dominion, and the majesty of God and His grandeur, were revealed, and the Daystars of ancient splendor have shed their radiance in the heaven of Thine irrevocable decree, and the Beauty of the Unseen hath shone forth above the horizon of creation. I testify, moreover, that with but a movement of Thy Pen Thine injuction "Be Thou" hath been enforced, and God's hidden Secret hath been divulged, and all created things [231] have been called into being, and all the Revelations have been sent down.

I bear witness, moreover, that through Thy beauty the beauty of the Adored One hath been unveiled, and through Thy face the face of the Desired One hath shone forth, and that through a word from Thee Thou hast decided between all created things, caused them who are devoted to Thee to ascend unto the summit of glory, and the infidels to fall into the lowest abyss.

I bear witness that he who hath known Thee hath known God, and he who hath attained unto Thy presence hath attained unto the presence of God. Great, therefore, is the blessedness of him who hath believed in Thee, and in Thy signs, and hath humbled himself before Thy sovereignty, and hath been honored with meeting Thee, and hath attained the good pleasure of Thy will, and circled around Thee, and stood before Thy throne. Woe betide him that hath transgressed against Thee, and hath denied Thee, and repudiated Thy signs, and gainsaid Thy sovereignty, and risen up against Thee, and waxed proud before Thy face, and hath disputed Thy testimonies, and fled from Thy rule and Thy dominion, and been numbered [232] with the infidels whose names have been inscribed by the fingers of Thy behest upon Thy holy Tablets.

Waft, then, unto me, O my God and my Beloved, from the right hand of Thy mercy and Thy loving-kindness, the holy breaths of Thy favors, that they may draw me away from myself and from the world unto the courts of Thy nearness and Thy presence. Potent art Thou to do what pleaseth Thee. Thou, truly, hast been supreme over all things.

The remembrance of God and His praise, and the glory of God and His splendor, rest upon Thee, O Thou Who art His Beauty! I bear witness that the eye of creation hath never gazed upon one wronged like Thee. Thou wast immersed all the days of Thy life beneath an ocean of tribulations. At one time Thou wast in chains and fetters; at another Thou wast threatened by the sword of Thine enemies. Yet despite all this, Thou didst enjoin upon all men to observe what had been prescribed unto Thee by Him Who is the All-Knowing, the All-Wise.

May my spirit be a sacrifice to the wrongs Thou didst suffer, and my soul be a ransom for the adversities [233] Thou didst sustain. I beseech God, by Thee and by them whose faces have been illumined with the splendors of the light of Thy countenance, and who, for love of Thee, have observed all whereunto they were bidden, to remove the veils that have come in between Thee and Thy creatures, and to supply me with the good of this world and the world to come. Thou art, in truth, the Almighty, the Most Exalted, the All-Glorious, the Ever-Forgiving, the Most Compassionate.

Bless Thou, O Lord my Lord, the Divine Lote-Tree and its leaves, and its boughs, and its branches, and its stems, and its offshoots, as long as Thy most excellent titles will endure and Thy most august attributes will last. Protect it, then, from the mischief of the aggressor and the hosts of tyranny. Thou art, in truth, the Almighty, the Most Powerful. Bless Thou, also, O Lord my God, Thy servants and Thy handmaidens who have attained unto Thee, Thou, truly, art the All-Bountiful, Whose grace is infinite. No God is there save Thee, the Ever-Forgiving, the Most Generous.

--Bahá'u'lláh

[234]

(This prayer, revealed by `Abdu'l-Bahá, is read at His Shrine. It is also used in private prayer.)

Whoso recitheth this prayer with lowliness and fervor will

bring gladness and joy to the heart of this Servant; it will

be even as meeting Him face to face.

He is the All-Glorious!

O God, my God! Lowly and tearful, I raise my suppliant hands to Thee and cover my face in the dust of that Threshold of Thine, exalted above the knowledge of the learned, and the praise of all that glorify Thee. Graciously look upon Thy servant, humble and lowly at Thy door, with the glances of the eye of Thy mercy, and immerse him in the Ocean of Thine eternal grace.

Lord! He is a poor and lowly servant of Thine, enthralled and imploring Thee, captive in Thy hand, praying fervently to Thee, trusting in Thee, in tears before Thy face, calling to Thee and beseeching Thee, saying:

O Lord, my God! Give me Thy grace to serve Thy loved ones, strenghten me in my servitude to Thee, illumine my brow with the light of adoration in Thy court of holiness, and of prayer to [235] Thy kingdom of grandeur. Help me to be selfless at the heavenly entrance of Thy gate, and aid me to be detached from all things within Thy holy precincts. Lord! Give me to drink from the chalice of selflessness; with its robe clothe me, and in its ocean immerse me. Make me as dust in the pathway of Thy loved ones, and grant that I may offer up my soul for the earth ennobled by the footsteps of Thy chosen ones in Thy path, O Lord of Glory in the Highest.

With this prayer doth Thy servant call Thee, at dawntide and in the night-season. Fulfill his heart's desire, O Lord! Illumine his heart, gladden his bosom, kindle his light, that he may serve Thy Cause and Thy-servants.

Thou art the Bestower, the Pitiful, the Most Bountiful, the Gracious, the Merciful, the Compassionate.

--`Abdu'l-Bahá

[236]

INTERCALARY DAYS

(The Intercalary Days, February 26 to March 1, inclusive, should be days of preparation for the Fast, days of hospitality, charity and the giving of present.)

My God, my Fire and my Light! The days which Thou hast named the Ayyám-i-Há1 in Thy Book have begun, O Thou Who art the King of names, and the fast which Thy most exalted Pen hath enjoined unto all who are in the kingdom of Thy creation to observe is approaching. I entreat Thee, O my Lord, by these days and by all such as have during that period clung to the cord of Thy commandments, and laid hold on the handle of Thy precepts, to grant that unto every soul may be assigned a place within the precincts of Thy court, and a seat at the revelation of the splendors of the light of Thy countenance.

These, O my Lord, are Thy servants whom no [237] corrupt inclination hath kept back from what Thou didst send down in Thy Book. They have bowed themselves before Thy Cause, and received Thy Book with such resolve as is born of Thee, and observed what Thou hadst prescribed unto them, and chosen to follow that which had been sent down by Thee.

Thou seest, O my Lord, how they have recognized and confessed whatsoever Thou hast revealed in Thy Scriptures. Give them to drink, O my Lord, from the hands of Thy graciousness the waters of Thine eternity. Write down, then, for them the recompense ordained for him that hath immersed himself in the ocean of Thy presence, and attained unto the choice wine of Thy meeting.

I implore Thee, O Thou the King of kings and the Pitier of the downtrodden, to ordain for them the good of this world and of the world to come. Write down for them, moreover, what none of Thy creatures hath discovered, and number them with those who have circled round Thee, and who move about Thy throne in every world of Thy worlds.

Thou, truly, art the Almighty, the All-Knowing, the All-Informed.

--Bahá'u'lláh

[238]

THE FAST

The Kitáb-i-Aqdas states: "We have commanded you to pray and fast from the beginning of maturity [15 year]; this is ordained by God, your Lord and the Lord of your forefathers.... The traveler, the ailing, those who are with child or giving suck, are not bound by the fast.... Abstain from food and drink, from sunrise to sundown, and beware lest desire deprive you of this grace that is appointed in the Book."

The period of the Fast is March 2 through March 20.

I beseech Thee, o my God, by Thy mighty Sign, and by the revelation of Thy grace amongst men, to cast me not away from the gate of the city of Thy presence, and to disappoint not the hopes I have set on the manifestations of Thy grace amidst Thy creatures. Thou seest me, O my God, holding to Thy Name, the Most Holy, the Most Luminous, the Most Mighty, the Most Great, the Most Exalted, the Most Glorious, and [239] clinging to the hem of the robe to which have clung all in this world and in the world to come.

I beseech Thee, O my God, by Thy most sweet Voice and by Thy most exalted Word, to draw me ever nearer to the threshold of Thy door, and to suffer me not to be far removed from the shadow of Thy mercy and the canopy of Thy bounty. Thou seest me, O my God, holding to Thy Name, the Most Holy, the Most Luminous, the Most Mighty, the Most Great, the Most Exalted, the Most Glorious, and clinging to the hem of the robe to which have clung all in this world and in the world to come.

I beseech Thee, O my God, by the splendor of Thy luminous brow and the brightness of the light of Thy countenance, which shineth from the all-highest horizon, to attract me by the fragrance of Thy raiment, and make me drink of the choice wine of Thine utterance. Thou seest me, O my God, holding to Thy Name, the Most Holy, the Most Luminous, the Most Mighty, the Most Great, the Most Exalted, the Most Glorious, and clinging to the hem of the robe to which have clung all in this world and in the world to come.

I beseech Thee, O my God, by Thy hair which [240] moveth across Thy face, even as Thy most exalted pen moveth across the pages of Thy Tablets, shedding the musk of hidden meanings over the kingdom of Thy creation, so to raise me up to serve Thy Cause that I shall not fall back, nor be hindered by the suggestions of them who have caviled at Thy signs and turned away from Thy face. Thou seest me, O my God, holding to Thy Name, the Most Holy, the Most Luminous, the Most Mighty, the Most Great, the Most Exalted, the Most Glorious, and clinging to the hem of the robe to which have clung all in this world and in the world to come.

I beseech Thee, O my God, by Thy Name which Thou hast made the King if Names, by which all who are in heaven and all who are on earth have been enraptured, to enable me to gaze on the Daystar of Thy Beauty, and to supply me with the wine of Thine utterance. Thou seest me, O my God, holding to Thy Name, the Most Holy, the Most Luminous, the Most Mighty, the Most Great, the Most Exalted, the Most Glorious, and clinging to the hem of the robe to which have clung all in this world and in the world to come. [241]

I beseech Thee, O my God, by the Tabernacle of Thy majesty upon the loftiest summits, and the Canopy of Thy Revelation on the highest hills, to graciously aid me to do what Thy will hath desired and Thy purpose hath manifested. Thou seest me, O my God, holding to Thy Name, the Most Holy, the Most Luminous, the Most Mighty, the Most Great, the Most Exalted, the Most Glorious, and clinging to the hem of the robe to which have clung all in this world and in the world to come.

I beseech Thee, O my God, by Thy Beauty that shineth forth above the horizon of eternity, a Beauty before which as soon as it revealeth itself the kingdom of beauty boweth down in worship, magnifying it in ringing tones, to grant that I may die to all that I possess and live to whatsoever belongeth unto Thee. Thou seest me, O my God, holding to Thy Name, the Most Holy, the Most Luminous, the Most Mighty, the Most Great, the Most Exalted, the Most Glorious, and clinging to the hem of the robe to which have clung all in this world and in the world to come.

I beseech Thee, O my God, by the Manifestation of Thy Name, the Well-Beloved, through Whom the hearts of Thy lovers were consumed [242] and the souls of all that dwell on earth have soared aloft, to aid me to remember Thee amongst Thy creatures, and to extol Thee amidst Thy people. Thou seest me, O my God, holding to Thy Name, the Most Holy, the Most Luminous, the Most Mighty, the Most Great, the Most Exalted, the Most Glorious, and clinging to the hem of the robe to which have clung all in this world and in the world to come.

I beseech Thee, O my God, by the rustling of the Divine Lote-Tree and the murmur of the breezes of Thine utterance in the kingdom of Thy names, to remove me far from whatsoever Thy will abhorreth, and draw me nigh unto the station wherein He Who is the Dayspring of Thy signs hath shone forth. Thou seest me, O my God, holding to Thy Name, the Most Holy, the Most luminous, the Most Mighty, the Most Great, the Most Exalted, the Most Glorious, and clinging to the hem of the robe to which have clung all in this world and in the world to come.

I beseech Thee, O my God, by that Letter which, as soon as it proceeded our of the mouth of Thy will, hath caused the oceans to surge, and the winds to blow, and the fruits to be revealed, and [243] the trees to spring forth, and all past traces to vanish, and all veils to be rent asunder, and them who are devoted to Thee to hasten unto the light of the countenance of their Lord, the Unconstrained, to make known unto me what lay hid in the treasuries of Thy knowledge and concealed within the repositories of Thy wisdom. Thou seest me, O my God, holding to Thy Name, the Most Holy, the Most Luminous, the Most Mighty, the Most Great, the Most Exalted, the Most Glorious, and clinging to the hem of the robe to which have clung all in this world and in the world to come.

I beseech Thee, O my God, by the fire of THy love which drove sleep from the eyes of Thy chosen ones and Thy loved ones, and by their remembrance and praise of Thee at the hour of dawn, to number me with such as have attained unto that which Thou hast sent down in Thy Book and manifested through Thy will. Thou seest me, O my God, holding to Thy Name, the Most Holy, the Most Luminous, the Most Mighty, the Most Great, the Most Exalted, the Most Glorious, and clinging to the hem of the robe to which have clung all in this world and in the world to come.

I beseech Thee, O my God, by the light of Thy [244] countenance which impelled them who are nigh unto Thee to meet the darts of Thy decree, and such as are devoted to Thee to face the swords of Thine enemies in Thy path, to write down for me with Thy most exalted Pen what Thou hast written down for Thy trusted ones and Thy chosen ones. Thou seest me, O my God, holding to Thy Name, the Most Holy, the Most luminous, the Most Mighty, the Most Great, the Most Exalted, the Most Glorious, and clinging to the hem of the robe to which have clung all in this world and in the world to come.

I beseech Thee, O my God, by Thy Name through which Thou hast hearkened unto the call of Thy lovers, and the sighs of them that long for Thee, and the cry of them that enjoy near access to Thee, and the groaning of Them that are devoted to Thee, and through which Thou hast fulfilled the wishes of them that have set their hopes on Thee, and hast granted them their desires, through Thy grace and Thy favors, and by Thy Name through which the ocean of forgiveness surged before Thy face, and the clouds of Thy generosity rained upon Thy servants, to write down [245] for everyone who hath turned unto Thee, and observed the fast prescribed by Thee, the recompense decreed for such as speak not except by Thy leave, and who forsook all that they possessed in Thy path and for love of Thee.

I beseech Thee, O my Lord, by Thyself, and by Thy signs, and Thy clear tokens, and the shining light of the Daystar of Thy Beauty, and Thy Branches, to cancel the trespasses of those who have held fast to Thy laws, and have observed what Thou hast prescribed unto them in Thy Book. Thou seest me, O my God, holding to Thy Name, the Most Holy, the Most Luminous, the Most Mighty, the Most Great, the Most Exalted, the Most Glorious, and clinging to the hem of the robe to which have clung all in this world and in the world to come.

--Bahá'u'lláh

Praise be to Thee, O Lord my God! I beseech Thee by this Revelation whereby darkness hath been turned into light, through which the Frequented Fane hath been built, and the Written Tabled revealed, and the Outspread Roll uncovered, [246] to send down upon me and upon them who are in my company that which will enable us to soar into the heavens of Thy transcendent glory, and will wash us from the stain of such doubts as have hindered the suspicious from entering into the tabernacle of Thy unity.

I am the one, O my Lord, who hath held fast the cord of Thy loving-kindness, and clung to the hem of Thy mercy and favors. Do Thou ordain for me and for my loved ones the good of this world and of the world to come. Supply them, then, with the Hidden Gift Thou didst ordain fro the choicest among Thy creatures.

These are, O my Lord, the days in which Thou hast bidden Thy servants to observe the fast. Blessed is he that observeth the fast wholly for Thy sake and with absolute detachment from all things except Thee. Assist me and assist them. O my Lord, to obey Thee and to keep Thy precepts. Thou, verily, hast power to do what Thou choosest.

There is no God but Thee, the All-Knowing, the All-Wise. All praise be to God, the Lord of all worlds.

--Bahá'u'lláh

[247]

These are, o my God, the days whereon Thou didst enjoin Thy servants to observe the fast. With it Thou didst adorn the preamble of the Book of Thy Laws revealed unto Thy creatures, and didst deck forth the Repositories of Thy commandments in the sight of all who are in Thy heaven and all who are on Thy earth. Thou hast endowed every hour of these days with a special virtue, inscrutable to all except Thee, Whose knowledge embraceth all created things. Thou hast, also, assigned unto every soul a portion of this virtue in accordance with the Tablet of Thy decree and the Scriptures of Thine irrevocable judgment. Every leaf of these Books and Scriptures Thou hast, moreover, alloted to each one of the peoples and kindreds of the earth.

For Thine ardent lovers Thou hast, according to Thy decree, reserved, at each daybreak, the cup of Thy remembrance, O Thou Who art the Ruler of rulers! These are they who have been so inebriated with the wine of Thy manifold wisdom that they forsake their couches in their longing to celebrate Thy praise and extol Thy virtues, and flee from sleep in their eagerness to aproach Thy [248] presence and partake of Thy bounty. Their eyes have, at all times, been bent upon the Dayspring of Thy loving-kindness, and their faces set towards the Fountainhead of Thine inspiration. Rain down, then, upon us and upon them from the clouds of Thy mercy what beseemeth the heaven of Thy bounteousness and grace.

Lauted be Thy name, o My God! This is the hour when Thou hast unlocked the doors of Thy bounty before the faces of Thy creatures, and opened wide the portals of Thy tender mercy unto all the dwellers of Thine earth. I beseech Thee, by all them whose blood was shed in Thy path, who, in their yearning over Thee, rid themselves from all attachment to any of Thy creatures, and who were so carried away by the sweet savors of Thine inspiration that every single member of their bodies intoned Thy praise and vibrated to Thy remembrance, not to withhold from us the things Thou hast irrevocably ordained in this Revelation--a Revelation the potency of which hath caused every tree to cry out what the Burning Bush had foretime proclaimed unto Moses, Who conversed with Thee, a Revelation that hath enabled every least pebble to resound again with [249] Thy praise, as the stones glorified Thee in the days of Muhammad, Thy Friend.

These are the ones, O my God, whom Thou hast graciously enabled to have fellowship with Thee and to commune with Him Who is the Revealer of Thyself. The winds of Thy will have scattered them abroad until Thou didst gather them together beneath Thy shadow, and didst cause them to enter into the precincts of Thy court. Now that Thou hast made them to abide under the shade of the canopy of Thy mercy, do Thou assist them to attain what must befit so august a station. Suffer them not, o my Lord, to be numbered with them who, though enjoying near access to Thee, have been kept back from recognizing Thy face, and who, though meeting with Thee, are deprived of Thy presence.

These are Thy servants, O my Lord, who have entered with Thee in this, the Most Great Prison, who have kept the fast within its walls according to what Thou hast commanded them in the Tablets of Thy decree and the Books of Thy behest. Send down, therefore, upon them what will thoroughly purge them of all that Thou abhorrest, that they may be wholly devoted to Thee, and [250] may detach themselves entirely from all except Thyself.

Rain down, then, upon us. O my God, that which beseemeth Thy grace and befitteth Thy bounty. Enable us, then, O my God, to live in remembrance of Thee and to die in love of Thee, and supply us with the gift of Thy presence in Thy worlds hereafter--worlds which are inscrurable to all except Thee. Thou art our Lord and the Lord of all worlds, and the God of all that are in heaven and all that are on earth.

Thou beholdest, O my God, what hath befallen Thy dear ones in Thy days. Thy glory beareth me witness! The voice of the lamentations of Thy chose ones hath been lifted up throughout Thy realm. Some were ensnared by the infidels in Thy land, and were hindered by them from having near access to Thee and from attaining the court of Thy glory. Others were able to approach Thee, but were kept back from beholding Thy face. Still others were permitted, in their eagerness to look upon Thee, to enter the precincts of Thy court, but they allowed the veils of the imaginations of Thy creatures and the wrongs inflicted by the oppressors [251] among Thy people to come in between them and Thee.

This is the hour, O my Lord, which Thou hast caused to excel every other hour, and hast related to the choicest among Thy creatures. I beseech Thee, O my God, by Thy Self and by them, to ordain in the course of this year what shall exalt Thy loved ones. Do Thou, moreover, decree within this year what will enable the Daystar of Thy power to shine brightly above the horizon of Thy glory, and to illuminate by Thy sovereign might, the whole world.

Render Thy Cause victorious, O my Lord, and abase Thou Thine enemies. Write down, then, for us the good of this life and of the life to come. Thou art the Truth, Who knoweth the secret things. No God is there but Thee, the Ever-Forgiving, the All-Bountiful.

--Bahá'u'lláh

Glory be to Thee, O Lord my God! These are the days whereon Thou hast bidden all men to observe the fast, that through it they may purify their souls and rid themselves of all attachment [252] to anyone but Thee, and that out of their hearts may ascend that which will be worthy of the court of Thy majesty and may well beseem the seat of the revelation of Thy oneness. Grant, O my Lord, that this fast may become a river of life-giving waters and may yield the virtue wherewith Thou hast endowed it. Cleanse Thou by its means the hearts of Thy servants whom the evils of the world have failed to hinder from turning towards Thie all-glorious Name, and who have remained unmoved by the noise and tumult of such as have repudiated Thy most resplendent signs which have accompanied the advent of Thy Manifestation Whom Thou hast invested with Thy sovereignty, Thy power, Thy majesty and glory. These are the servants who, as soon as Thy call reached them, hastened in the direction of Thy mercy and were not kept back from Thee by the changes and chances of this world or by any human limitations.

I am he, O my God, who testifieth to Thy unity, who acknowledgeth Thy oneness, who boweth humbly before the revelations of Thy majesty, and who recognizeth with downcast countenance the splendors of the light of Thy [253] transcendent glory. I have believed in Thee after Thou didst enable me to know Thy Self. Whom Thou hast revealed to men's eyes through the power of Thy sovereignty and might. Unto Him I have turned, wholly detached from all things, and cleaving steadfastly unto the cord of Thy gifts and favors. I have embraced His truth, and the truth of all the wondrous laws and precepts that have been sent down unto Him. I have fasted for love of Thee and in pursuance of Thine injunction, and have broken my fast with Thy praise on my tongue and in conformity with Thy pleasure. Suffer me not, O my Lord, to be reckoned among them who have fasted in the daytime, who in the night-season have prostrated themselves before Thy face, and who have repudiated Thy truth, disbelieved in Thy signs, gainsaid Thy testimony, and perverted Thine utterances.

Open Thou, O my Lord, mine eyes and the eyes of all them that have sought Thee, that we may recognize Thee with Thine own eyes. This is Thy bidding given us in the Book sent down by Thee unto Him Whom Thou hast chosen by Thy behest, Whom Thou hast singled out for Thy favor above all Thy creatures, Whom Thou hast [254] been pleased to invest with Thy sovereignty, and Whom Thou hast specially favored and entrusted with Thy Message unto Thy people. Praised be Thou, therefore, O my God, inasmuch as Thou hast graciously enabled us to recognize Him and to acknowledge whatsoever hath been sent down unto Him, and conferred upon us the honor of attaining the presence of the One Whom Thou didst promise in Thy Book and in Thy Tablets.

Thou seest me then, O my God, with my face turned towards Thee, cleaving steadfastly to the cord of Thy gracious providence and generosity, and clinging to the hem of Thy tender mercies and bountiful favors. Destroy not, I implore Thee, my hopes of attaining unto that which Thou didst ordain for Thy servants who have turned towards the precincts of Thy court and the sanctuary of Thy presence, and have observed the fast for love of Thee. I confess, O my God, that whatever proceedeth from me is wholly unworthy of Thy sovereignty and falleth short of Thy majesty. And yet I beseech Thee by Thy Name through which Thou hast revealed Thy Self, in the glory of Thy most excellent titles, unto all created things, in this Revelation whereby Thou hast, through Thy [255] most resplendent Name, manifested Thy beauty, to give me to drink of the wine of Thy mercy and of the pure beverage of Thy favor, which have streamed forth from the right hand of Thy will, that I may so fix my gaze upon Thee and be so detacted from all else but Thee, that the world and all that hath been created therein may appear before me as a fleeting day which Thou hast not deigned to create.

I moreover entreat Thee, O my God, to rain down, from the heaven of Thy will and the clouds of Thy mercy, that which will cleanse us from the noisome savors of our transgressions, O Thou Who hast called Thyself the God of Mercy! Thou art, verily, the Most Powerful, the All-Glorious, the Beneficent.

Cast not away, O my Lord, him that hath turned towards Thee, nor suffer him who hath drawn nigh unto Thee to be removed far from Thy court. Dash not the hopes of the suppliant who hath longingly stretched out his hands to seek Thy grace and favors, and deprive not Thy sincere servants of the wonders of Thy tender mercies and loving-kindness. Forgiving and Most Bountiful art Thou, O my Lord! Power has Thou [256] to do what Thou pleasest. All else but Thee are impotent before the revelations of Thy might, are as lost in the face of the evidences of Thy wealth, are as nothing when compared with the manifestations of Thy transcendent sovereignty, and are destitute of all strength when face to face with the signs and tokens of Thy power. What refuge is there beside Thee, O my Lord, to which I can flee, and where is there a haven to which I can hasten? Nay, the power of Thy might beareth me witness! No protector is there but Thee, no place to flee to except Thee, no refuge to seek save Thee. Cause me to taste, O my Lord, the divine sweetness of Thy remembrance and praise. I swear by Thy might! Whosoever tasteth of its sweetness will rid himself of all attachment to the world and all that is therein, and will set his face towards Thee, cleaned from the remembrance of anyone except Thee.

Inspire then my soul, O my God, with Thy wondrous remembrance, that I may glorily Thjy name. Number me not with them who read Thy words and fail to find Thy hidden gift which, as decreed by Thee, is contained therein, and which quickeneth the souls of Thy creatures and the [257] hearts of Thy servants. Cause me, O my Lord, to be reckoned among them who have been so stirred up by the sweet savors that thave been wafted in Thy days that they have laid down their lives for Thee and hastened to the scene of their death in their longing to gaze on Thy beauty and in their yearning to attain Thy presence. And were anyone to say unto them on their way, "Whither go ye?" they would say, "Unto God, the All-Possessing, the Help in Peril, the Self-Subsisting!"

The transgressions committed by such as have turned away from Thee and have borne themselves haughtily towards Thee have not availed to hinder them from loving Thee, and from setting their faces towards Thee, and from turning in the direction of Thy mercy. These are they who are blessed by the Concourse on high, who are glorified by the denizens of the everlasting Cities, and beyond them by those on whose foreheads Thy most exalted pen hath written: "These! The people of Bahá. Through them have been shed the splendors of the light of guidance." Thus hath it been ordained, at Thy behest and by Thy will, in the Tablet of Thine irrevocable decree.

Proclaim, therefore, O my God, their greatness [258] and the greatness of those who while living or after death have circled round them. Supply them with that which Thou hast ordained for the righteous among Thy creatures. Potent art Thou to do all things. There is no God but Thee, the All-Powerful, the Help in Peril, the Almighty, the Most Bountiful.

Do not bring our fasts to an end with this fast, O my Lord, nor the covenants Thou hast made with this covenant. Do Thou accept all that we have done for love of Thee, and for the sake of Thy pleasure, and all that we have left undone as a result of our subjection to ur evil and corrupt desires. Enable us, then, to cleave steadfastly to Thy love and Thy good pleasure, and preserve us from the mischief of such as have denied Thee and repudiated Thy most resplendent signs. Thou art, in truth, the Lord of this world and of the next. No God is there beside Thee, the Exalted, the Most High.

Magnify Thou, O Lord my God, Him Who is the Primal Point, the Divine Mystery, the Unseen Essence, the Dayspring of Divinity, and the Manifestation of Thy Lordship, through Whom all the knowledge of the past and all the knowledge [259] of the future were made plain, through Whom the pearls of Thy hidden wisdom were uncovered, and the mystery of Thy treasured name disclosed, Whom Thou hast appointed as the Announcer of the One through Whose name the letter B and the letter E have been joined and united, through Whom Thy majesty, Thy sovereignty and Thy words have been sent down, and Thy laws set forth with clearness, and Thy signs spread abroad, and Thy Word established, through Whom the hearts of Thy chosen ones were laid bare, and all that were in the heavens and all that were on the earth were gathered together, Whom Thou has called `Alí-Muhammad in the kingdom of Thy names, and the Spirit of Spirits in the Tablets of Thine irrevocable decree, Whom Thou hast invested with Thine own title, unto Whose name all other names have, at Thy bidding and through the power of Thy might, been made to return, and in Whom Thou hast caused all Thine attributes and titles to attain their final consummation. To Him also belong such names as lay hid within Thy stainless tabernacles, in Thine invisible world and Thy sanctified cities. [260]

Magnify Thou, moreover, such as have believed in Him and in His signs and have turned towards Him, from among those that have acknowledged Thy unity in His Latter Manifestation--a Manifestation whereof He hath made mention in His Tablets, and in His Books, and in His Scriptures, and in all the wondrous verses and gem-like utterances that have descended upon Him. It is this same Manifestation Whose covenant Thou hast bidden Him establish ere He had established His own covenant. He it is Whose praise the Bayán hath celebrated. In it His excellence hath been extolled, and His truth established, and His sovereignty proclaimed, and His Cause perfected. Blessed is the man that hath turned unto Him, and fulfilled the things He hath commanded, O Thou Who art the Lord of the words and the Desire of all them that have known Thee!

Praised be Thou, O my god, inasmuch as Thou hast aided us to recognize and love Him. I, therefore, beseech Thee by Him and by Them who are the Daysprings of Thy Divinity, and the Manifestations of Thy Lordship, and the Treasuries of Thy Revelation, and the Depositories of Thine inspiration, to enable us to serve and obey Him, [261] and to empower us to become the helpers of His Cause and the dispensers of His adversaries. Powerful art Thou to do all that pleaseth Thee. No God is there beside Thee, the Almighty, the All-Glorious, the One Whose help is sought by all men!

--Bahá'u'lláh

[262]

NAW-RÚZ

(Naw-Rúz, March 21, is the first day of the Bahá'í year.)

Praised be Thou, O my God, that Thou hast ordained Naw-Rúz as a festival unto those who have observed the fast for love of Thee and abstained from all that is abhorrent unto thee. Grant, O my Lord, that the fire of Thy love and the heat produced by the fast enjoined by Thee may inflame them in Thy Cause, and make them to be occupied with Thy praise and with remembrance of Thee.

Since thou hast adorned them, O my Lord, with the ornament of the fast prescribed by Thee, do Thou adorn them also with the ornament of Thine acceptance, through Thy grace and bountiful favor. For the doings of men are all dependent upon Thy good-pleasure, and are conditioned by Thy behest. Shouldst Thou regard him who hath broken the fast as one who hath observed it, such a man would be reckoned among them who [263] from eternity had been keeping the fast. And shouldst Thou decree that he who hath observed the fast hath broken it, that person would be numbered with such as have caused the Robe of Thy Revelation to be stained with dust, and been far removed from the crystal waters of this living Fountain.

Thou art He through Whom the ensign "Praise-worthy art Thou in Thy works" hath been lifted up, and the standard "Obeyed art Thou in thy behest" hath been unfurled. Make known this Thy station, O my God, unto Thy servants, that they may be made aware tha the excellence of all things is dependent upon Thy bidding and Thy word, and the virtue of every act is conditioned by Thy leave and the good pleasure of Thy will, and my recognize that the reins of men's doings are within the grasp of Thine acceptance and Thy commandment. Make this known unto them, that nothing whatsoever may shut them out from Thy Beauty, in these days whereon the Christ exclaimeth: "All dominion is Thine, O Thou the Begetter of the Spirit (Jesus)"; and Thy Friend (Muhammad) crieth out: "Glory be to Thee, O Thou the Best-Beloved, for that thou hast uncovered [264] thy Beauty, and written down for Thy chosen ones what will cause them to attain unto the seat of the revelation of Thy Most Great Name, through which all the peoples have lamented excepted such as have detached themselves from all else except Thee, and set themselves towards Him Who is the Revealer of Thyself and the Manifestation of Thine attributes."

He Who is Thy Branch and all Thy company, O my Lord, have broken this day their fast, after haviang observed it within the precincts of Thy court, and in their eagerness to please Thee. Do Thou ordain for Him, and for them, and for all such as have entered Thy presence in those days all the good Thou didst destine in Thy Book. Supply them, then, with that which will profit them, in both this life and in the life beyond.

Thou, in truth, art the the All-Knowing, the All-Wise.

--Bahá'u'lláh

[265]

MARTYRS AND THEIR FAMILIES

He is God!

O Lord my God! O Thou Helper of the feeble, Succorer of the poor and Deliverer of the helpless who turn to Thee.

With utmost lowliness I raise my suppliant hands to Thy kingdom of beauty and fervently call upon Thee with my inner tongue, saying: O God, my God! Aid me to adore Thee, strengthen my loins to serve Thee; assist me by Thy grace in my servitude to Thee; suffer me to remain steadfast in my obedience to Thee; pour forth upon me the liberal effusions of Thy bounty, let the glances of the eye of Thy loving-kindness be directed towards me, and immerse me in the ocean of Thy forgiveness. Grant that I may be confirmed in my allegiance to Thy Faith, and bestow upon me a fuller measure of certitude and assurance, that I may wholly dispense with the world, may turn my face with entire devotion towards They face, be reinforced by the compelling power of proofs and [266] testimonies, and, invested with majesty and power, may pass beyond every region of heaven and earth. Verily Thou art the Merciful, the All-Glorious, the Kind, the Compassionate.

O Lord! These are the survivors of the martyrs, that company of blessed souls. They have sustained every tribulation and displayed patience in the face of grievous injustice. They have forsaken all comfort and prosperity, have willingly submitted to dire suffering and adversity in the part of Thy love, and are still held captive in the clutches of their enemies who continually torment them with sore torment, and oppress them because they walk steadfastly in The straight path. There is no one to help them, no one to befriend them, Apart from the ignoble and the wicked, there is no one to associate and consort with them.

O Lord! These souls have tasted bitter agony in this earthly life and have, as a sign of their love for the shining beauty of Thy countenance and in their eagerness to attain Thy celestial kingdom, tolerated every gross indignity that the people of tyranny have inflicted upon them.

O Lord! Fill their ears with the verses of divine assistance and of a speedy victory, and deliver [267] them from the oppression of such as wield terrible might. Withhold the hands of the wicked and leave not these souls to be torn by the claws and teeth of fierce beasts, for they are captivated by their love for Thee, entrusted with the mysteries of Thy holiness, stand humbly at Thy door and have attained to Thine exalted precinct.

O Lord! Graciously reinforce them with a new spirit; illumine their eyes by enable them to behold Thy wondrous evidence in the gloom of night; destine for them all good that aboundeth in Thy Kingdom of eternal mysteries; make them as brilliant stars shining over all regions, luxuriant trees laden with fruit and branches moving in the breezes of dawn.

Verily, Thou are the Bountiful, the Mighty, the Omnipotent, the Unconstrained. There is none other God but Thee, the God of love and tender mercy, the All-Glorious, the Ever-Forgiving.

--`Abdu'l-Bahá

[268]

MOTHER TEMPLE OF THE WEST

O God, my God! I implore Thee with a throbbing heart and streaming tears to aid whosoever expendeth his energy for the erection of this House, and the construction of this Building wherein Thy name is mentioned every morn and every eve.

Footnotes

Alláh-u-Abhá

Qur'án 51:56

Qur'án 55:19-20

Qur'án 6:103

The original of this prayer for protection is written in the Báb's own hand, in the form of a pentacle.

Qur'án 24:35

cf. Qur'án 28:29

Qur'án 76:5

The Báb

The Days of Há, Intercalary Days.

CONTENTS

The headings designated are purely arbitrary, for the purpose of easier location of the prayers, and are not part of the sacred texts.

OBLIGATORY PRAYERS

SHORT OBLIGATORY PRAYER

MEDIUM OBLIGATORY PRAYER

LONG OBLIGATORY PRAYER

GENERAL PRAYERS

AID AND ASSISTANCE

PRAYER FOR AMERICA

ASSISTANCE WITH TESTS

CHILDREN AND YOUTH

DEPARTED, FOR THE

DETACHMENT

EVENING

FAMILIES

FIRMNESS IN THE COVENANT

FORGIVENESS

FUND, THE

HEALING

MANKIND

MARRIAGE

MEETINGS

MORNING

PRAISE AND GRATITUDE

PROTECTION

SPIRITUAL ASSEMBLY

SPIRITUAL QUALITIES

STEADFASTNESS

TEACHING

TESTS AND DIFFICULTIES

TRIUMPH OF THE CAUSE

UNITY

OCCASIONAL PRAYERS

TABLET OF AHMAD

FIRE TABLET

TABLET OF THE HOLY MARINER

TABLETS OF VISITATION

INTERCALARY DAYS

FAST, THE

NAW-RÚZ

MARTYRS AND THEIR FAMILIES

MOTHER TEMPLE OF THE WEST

ALPHABETICAL

INDEX TO FIRST LINES

OF PRAYERS

The first lines of prayers revealed by Bahá'u'lláh and the Báb are in italics, those by `Abdu'l-Bahá in normal type.

A C D F G H I L M O P R S T V W

"All majesty and glory, O my God, and all dominion and light..."

"All praise, O my God, be to Thee Who art the Source..."

"Create in me a pure heart, O my God, and renew a..."

"Dispel my grief by Thy bounty and Thy generosity, O God, my..."

"From the sweet-scented streams of Thine eternity give me to drink, O..."

"Glorified art Thou, O Lord my God! Every man of insight confesseth..."

"Glorified art Thou, O Lord my God! Every time I venture to..."

"Glorified art Thou, O Lord my God! I beseech Thee by Him..."

"Glorified art Thou, O Lord my God! I beseech Thee by Thy..."

"Glorified art Thou, O Lord my God! I give Thee thanks inasmuch..."

"Glorified art Thou, O Lord my God! I implore Thee by the..."

"Glorified art Thou, O Lord my God! I yield Thee thanks for..."

"Glorified art Thou, O my God! I yield Thee thanks that Thou..."

"Glorified be Thy name, O Lord my God! I beseech Thee by..."

"Glory be Thee, O my God! But for the tribulations which are..."

"Glory be to Thee, O God! Thou art the God Who hath..."

"Glory be to Thee, O King of eternity, and the Maker of..."

"Glory be to Thee, O Lord my God! Abase not him whom..."

"Glory be to Thee, O Lord my God! I beg of Thee..."

"Glory be to Thee, O Lord my God! I implore Thee by..."

"Glory be to Thee, O Lord my God! These are the days..."

"Glory be unto Thee, O God. How can I make mention of..."

"Glory be unto Thee, O Lord my God! I beg Thee to..."

"Glory be unto Thee, O Lord of the world and Desire of..."

"Glory be unto Thee, O Lord, Thou Who hast brought into being..."

"Glory be unto Thee, O my God! Verily, this thy servant and..."

"He is God! O God my God! Bestow upon me a pure..."

"He is God! O God, my God! These are servants attracted in..."

"He is God! O Lord my God! O Thou Helper of the..."

"He is God! O Lord, my God, my Well-Beloved! These are servants..."

"He is God! O peerless Lord! In Thine almighty wisdom Thou hast..."

"He is God, exalted is He, the Lord of loving-kindness and bounty!..."

"He is the Compassionate, the All-Bountiful! O God, my God! Thou seest..."

"He is the Gracious, the All-Bountiful! O God, my God! Thy call..."

"He is the Gracious, the Well-Beloved! O Holy Mariner! Bid thine ark..."

"He is the Healer, the Sufficer, the Helper, the All-Forgiving, the All-Merciful...."

"He is the King, the All-Knowing, the Wise! Lo, the Nightingale of..."

"He is the Mighty, the Pardoner, the Compassionate! O God, my God!..."

"He is the prayer-hearing, prayer-answering God! By Thy glory, O Beloved One,..."

"How can I choose to sleep, O God, my God, when the..."

"I adjure Thee by Thy might, O my God! Let no harm..."

"I am He, O my Lord, that hath set his face towards..."

"I bear witness, O my God, that Thou hast created me to..."

"I beg Thee to forgive me, O my Lord, for every mention..."

"I beg Thy forgiveness, O my God, and implore pardon after the..."

"I beseech Thee, o my God, by Thy mighty Sign, and by..."

"I give praise to Thee, O my God, that Thou hast awakened..."

"I have risen this morning by Thy grace, O my God, and..."

"I have wakened in Thy shelter, O my God, and it becometh..."

"I know not, O my God, what the Fire is which Thou..."

"In the Name of God, the Lord of overpowering majesty, and All-Compelling...."

"In the Name of God, the Most Ancient, the Most Great. Indeed..."

"In the Name of God, the Most High! Lauded and glorified art..."

"In the Name of Thy Lord, the Creator, the Sovereign, the All-Sufficing,..."

"Is there any Remover of difficulties save God? Say: Praised be God!..."

"Lauded and glorified art thou, O my God! I entreat Thee by..."

"Lauded be Thy Name, O Lord my God! I am Thy servant..."

"Lauded be Thy Name, O Lord our God! Thou art in truth..."

"Lauded be Thy name, O Lord my God! Darness hath fallen upon..."

"Lauded be Thy name, O Lord my God! I entreat Thee by..."

"Lauded be Thy name, O my God and the God of all..."

"Lauded by Thy name, O my God! I entreat Thee by the..."

"Lord! Pitiful are we, grant us Thy favor; poor, bestow upon us..."

"Magnified be Thy name, O Lord my God! Thou art He Whom..."

"Magnified be Thy name, O my God, for that Thou hast manifested..."

"Make firm our steps, O Lord, in Thy path and strengthen Thou..."

"Many a chilled heart, O my God, hath been set ablaze with..."

"My God, Whom I worship and adore! I bear witness unto Thy..."

"My God, my Adored One, my King, my desire! What tongue can..."

"My God, my Fire and my Light! The days which Thou hast..."

"My Lord! My Lord! I praise Thee and I thank Thee for..."

"O Divine Providence! This assemblage is composed of Thy friends who are..."

"O God our Lord! Protect us through Thy grace from whatsoever may..."

"O God! Educate these children. These children are the plants of Thine..."

"O God! O God! From the unseen kingdom of Thy oneness behold..."

"O God! O God! This is a broken-winged bird and his flight..."

"O God! O God! Thou seest my weakness, lowliness and humility before..."

"O God! Rear this little babe in the bosom of Thy love,..."

"O God! Refresh and gladden my spirit. Purify my heart. Illumine my..."

"O God, O Thoug Who has cast They splendor over the luminous..."

"O God, Who art the Author of all Manifestations, the Source of..."

"O God, guide me, protect me, make of me a shining lamp..."

"O God, my God! Aid Thou Thy trusted servants to have loving..."

"O God, my God! Fill up for me the cup of detachment..."

"O God, my God! I beg of Thee by the ocean of..."

"O God, my God! I have set out from my home, holding..."

"O God, my God! I have turned in repentance unto Thee, and..."

"O God, my God! Illumine the brows of Thy true lovers, and..."

"O God, my God! Praise be unto Thee for kindling the fire..."

"O God, my God! Shield Thy trusted servants from the evils of..."

"O God, my God! These are Thy feeble servants; they are Thy..."

"O God, my God! This Thy handmaid is calling upon Thee, trusting..."

"O God, my God! This is thy radiant servant Thy spiritual thrall,..."

"O God, my God! Thou art my Hope and my Beloved, my..."

"O God, my God! Thou beholdest this weak one begging for celestial..."

"O God, my God! Thou seest how black darkness is enshrouding all..."

"O God, my God! Thou seest me enraptured and attracted toward Thy..."

"O God, my God! We are servants of Thine that have turned..."

"O Lord my God! Assist Thy loved ones to be firm in..."

"O Lord! Enable all the peoples of the earth to gain admittance..."

"O Lord! In this Most Great Dispensation Thou dost accept the intercession..."

"O Lord! Make these children excellent plants. Let them grow and develop..."

"O Lord! Make this youth radiant, and confer Thy bounty upon this..."

"O Lord! Provide for the speedy growth of the Tree of Thy..."

"O Lord! Render victorious Thy forbearing servants in Thy days by granting..."

"O Lord! Thou art the Remover of every anguish and the Dispeller..."

"O Lord! Unto Thee I repair for refuge, and toward all Thy..."

"O Lord, I have turned my face unto Thy kingdom of oneness..."

"O Lord, my God and my Haven in my distress! My Shield..."

"O Lord, my God! Praise and thanksgiving be unto Thee for Thou..."

"O My Lord! O my Lord! I am a child of tender..."

"O Peerless Lord! Be Thou a shelter for this poor child and..."

"O Thou Lord of the Kingdom! Though our bodies be gathered here..."

"O Thou Provider! Thou hast breathed over the friends in the West..."

"O Thou Who art the Lord of all names and the Maker..."

"O Thou Whose face is the object of my adoration, Whose beauty..."

"O Thou Whose nearness is my wish, Whose presence is my hope,..."

"O Thou Whose tests are a healing medicine to such as are..."

"O Thou compassionate Lord, Thou Who art generous and able! We are..."

"O Thou forgiving God! These servants are turning to Thy kingdom and..."

"O Thou forgiving Lord! Thou art the shelter of all these Thy..."

"O Thou forgiving Lord! Although some souls have spent the days of..."

"O Thou incomparable God! O Thou Lord of the Kingdom! These souls..."

"O Thou kind Lord! O Thou Who art generous and merciful! We..."

"O Thou kind Lord! Praise be unto Thee that Thou hast shown..."

"O Thou kind Lord! These are Thy servants who have gathered in..."

"O Thou kind Lord! These lovely children are the handiwork of the..."

"O Thou kind Lord! This gathering is turning to Thee. These hearts..."

"O Thou kind Lord! We are servants of Thy Threshold, taking shelter..."

"O Thou kind Lord! Thou hast created all humanity from the same..."

"O Thou merciful God! O Thou Who art might and powerful! O..."

"O Thou peerless Lord! Let this suckling babe be nursed from the..."

"O Thou, my God! Who guidest the seeker to the pathway that..."

"O compassionate God! Thanks be to Thee for Thou hast awakened and..."

"O my God and my Master! I am Thy servant and the..."

"O my God! O Thou forgiver of sins, bestower of gifts, dispeller..."

"O my God! O my God! Glory be unto Thee for that..."

"O my God! O my God! This, Thy servant, hath advanced towards..."

"O my God! O my God! Thou seest me in my lowliness..."

"O my God! O my God! Verily, I invoke Thee and supplicate..."

"O my God! O my God! Verily, these servants are turning to..."

"O my God! O my God! Verily, thy servant, humble before the..."

"O my God! O my God! Unite the hearts of Thy servants,..."

"O my God! This is Thy servant and the son of Thy..."

"O my God, aid Thou Thy servant to raise up the Word,..."

"O my God, my Lord and my Master! I have detached myself..."

"O my God, my Master, the Goal of my desire! This, Thy..."

"O my God, the God of bounty and mercy! Thou art that..."

"O my Lord and my Hope! Help Thou Thy loved ones to..."

"O my Lord! Make Thy beauty to be my food, and Thy..."

"O my Lord! O my Lord! This a a lamp lighted by..."

"O my Lord! Thou knowest that the people are encircled with pain..."

"O my Lord, O my Lord! These two bright moons are wedded..."

"O my Lord, my Beloved, my Desire! Befriend me in my loneliness..."

"Ordain for me, O my Lord, and for those who believe in..."

"Praise be to Thee, O Lord my God! I beseech Thee by..."

"Praise be to Thee, O Lord my God! I implore Thee, by..."

"Praise be to Thee, O Lord my God! Thou seest and knowest..."

"Praise be to Thee, O Lord, my Best Beloved! Make me steadfast..."

"Praise be to Thee, O my God! These are Thy servants who..."

"Praise be unto Thee, O Lord. Forgive us our sins, have mercy..."

"Praise be unto Thee, O my God! I am one of Thy..."

"Praised and glorified art Thou, O God! Grant that the day of..."

"Praised be Thou, O Lord my God! Every time I attempt to..."

"Praised be Thou, O Lord my God! Graciously grant that this infant..."

"Praised be Thou, O Lord my God! I implore Thee, by Thy..."

"Praised be Thou, O Lord my God! This is Thy servant who..."

"Praised be Thou, O my God, that Thou hast ordained Naw-Rúz as..."

"Remove not, O Lord, the festal board that hath been spread in..."

"Say: God sufficeth all things above all things, and nothing in the..."

"Suffer me, O my God, to draw nigh unto Thee, and to..."

"The praise which hath dawned from Thy most august Self, and the..."

"These are, o my God, the days whereon Thou didst enjoin Thy..."

"Thou knowest full well, O my God, that tribulations have showered upon..."

"Thou seest me, O my God, bowed down in lowliness, humbling myself..."

"Thou seest me, O my Lord, with my face turned towards the..."

"Thy name is my healing, O my God, and remembrance of Thee..."

"Vouchsafe unto me, O my God, the full measure of Thy love..."

"Whoso recitheth this prayer with lowliness and fervor will bring gladness and..."

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