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THEOLOGISCHE WISSENSCHAFT ERNST DAMMANN
Sammelwerk fiir Studium und Beruf
Herausgegeben von
Carl Andresen, Werner Jetter, GrundriB
Wilfried Joest, Otto Kaiser,
der Religionsgeschichte
Eduard Lohse
Band 17
()
VERLAG W. KOHLHAMMER
STUTTGART BERLIN KOLN MAINZ
Inhalt
Vorwort . . . 7
Der hochwiirdigen Theologischen Fakultat
der Ruprecht-Karl-Universitat zu Heidelberg 1. Einleitung 9
2. Die Naturreligionen 10
als bescheidenes Zeichen des Dankes
a. Die Erscheinungsformen 12
fiir die Verleihung der Wiirde eines Doktors der Theologie
b. Der Mensch 17
in Ehrerbietung zugeeignet c. Die Umwelt . . 20
3. Indische Religionen 26
a. Die vedische Religion 26
b. Der altere Hinduismus . 30
c. Philosophische Systeme 32
d. Der jiingere Hinduismus 34
e. Der moderne Hinduismus 36
f. Auswirkungen des Hinduism us 39
g. Der Jainismus 40
h. Die Sikh . . . 40
4. Der Buddhismus . 41
a. Die Umwelt . 41
b. Quellen fiir Leben und Lehre Buddhas 42
c. Das Leben Buddhas . . . 42
d. Die urspriingliche Lehre . . . . . . 43
e. Die Gemeinde . . . . . . . . . . 46
f. Gestalt, Verehrung und Kult Buddhas 48
g. Der Hinayana-Buddhismus . 49
h. Der Mahayana-Buddhismus 50
i. Der Vajrayana-Buddhismus . 52
j. Das Pantheon . . . . . . . . . . . 53
k. Die weitere Verbreitung des Buddhismus 53
I. Der Lamaismus . . . . . 55
m. Buddhismus im Abendland 56
n. AbschlieBendes . . 57
Alle Rechte vorbehalten 5. Chinesische Religionen 58
© 1972 Verlag W. Kohlhammer GmbH a. Die urspriingliche Religion im alten China
Stuttgart Berlin Koln Mainz
V erlagsort: Stuttgart b. Laotse und der Taoismus . 60
U mschlag: hace c. Konfuzius . . . 61
Gesamtherstellung: W. Kohlhammer GmbH d. Mo Ti . . . . . . . . . 63
Grafischer GroBbetrieb Stuttgart e. Der Buddhismus . . . . . . . . 63
Printed in Germany f. Die synkretistische Gesamtreligion . 64
ISBN 3-17-239031-4 g. AbschlieBendes . . . . . . . . . 64
priesterliche Hierarchie, die niedere und hohere Grade umfaBt und in sich wieder verstandlich. Der Bab hat daher die Aufgabe, auf dies en Imam Mahdi hinzuweisen.
unterteilt ist. An der Spitze der gesamten »Kirche« steht der First President of Er wird sogar, wie Mu~ammed und die schiitischen Imame zu einem Mittler zwi-
the Church. schen Gott und den Menschen. <A]l Mu~ammed scheint dariiber hinaus sich sogar mit
Als charakteristisch fiir die Bewegung galt die Polygamie, die Smith auf Grund dem wiederkommenden Mahdi identifiziert zu haben.
einer Offenbarung ausiibte und propagierte. Nachdem sie vom Staat verboten wor- Der Bab sammelte schnell Anhanger um sich, die erstmalig 1848 in Badasht zu einer
den war, ist sie 1890 von dem Prasidenten der Mormonen widerrufen worden. Konferenz zusammenkamen. Sie entfernten sich immer weiter von dem traditionel-
Im iibrigen sind die Mitglieder gehalten, ein arbeitsames, sittlich einwandfreies, len Islam, so daB es zu Auseinandersetzungen mit den Muslimen kam, die in der
den GenuB ablehnendes, hilfsbereites Leben zu fiihren. Form der Zwolferschia (vgl. S. 82) als der Staatsreligion entscheidenden EinfluB
Nach dem Tode Smith's iibernahm Brigham Young (1801-1877), der sich als junger auf den Staat ausiibten. Verfolgungen der Regierung setzten ein, an einigen Stellen
Zimmermann der Bewegung angeschlossen hatte, ihre Fiihrung. Er beschloB, seine machten die BabI einen Aufstand. Der Bab wurde 1850 hingerichtet. Nachdem von
Anhanger in den fernen Westen zu fiihren. So kam es 1847 zur Niederlassung in dessen Anhangern 1852 ein Attentat auf den Schah veriibt worden war, versuchten
dem Gebiet von Utah am Salzsee, wo sie die Stadt Salt Lake City griindeten. Wirt- die Behorden, die BahI auf grausamste Weise auszurotten. Der groBte Teil von
schafl:liche Geschicklichkeit und die Gewinnung fruchtbaren Ackerlandes halfen ihnen verlor damals das Leben.
ihnen, ein politisches und geistliches Gemeinwesen zu schaffen, das seinesgleichen Die wichtigsten Schriften des Bab sind ein Kommentar zur 12. Sure (Josephsure)
suchte. Von England kamen mehrere Tausend Mormonen heriiber, welche 2000 km und zwei Werke BayAn »Kundgabe, Erklarung« in arabischer und persischer
zu FuB und mit Handkarren pilgerten, um Utah zu erreichen. Sprache. In der Lehre bestehen groBe Unterschiede zum Islam. Die Welt ist von
Von Anfang an waren die Mormonen von Missionseifer erfiillt. Bereits 1837 kamen Gott »mittels sieben Attributen, Buchstaben der Wahrheit genannt, geschaffen«
ihre Sendboten nach England, 1843 ging der erste Mormonen-Missionar in die Siid- (E. I, 1, S. 567). Manche Realitaten muslimischer Dogmatik werden spiritualisiert.
see, 1851 wurden die beiden ersten Deutschen in der Elbe bei Dresden getaufl:. N ach Hierzu gehoren Paradies und Holle sowie das eschatologische Geschehen, wobei die
dem Zweiten Weltkrieg hat die Arbeit der Mormonen in Europa einen groBen Auferstehung als geistliches Erwachen der Seelen aus den Grabern der Unwissen-
Umfang angenommen, da ihnen in vielen jungen Leuten, die freiwillig in der Regel heit verstanden wird. Ebenso wurden die kosmischen Zeichen, welche das Kommen
zwei Jahre auf eigene Kosten missionarischen Dienst tun, geniigend Hilfskrafl:e zur des Mahdi begleiten, uminterpretiert. Viele Anordnungen des Islam wurden auf-
Verfiigung stehen. Die Zahl der Mormonen mag 1970 insgesamt 3 Millionen be- gehoben oder geandert. Anstelle des Fastens im Ramadan wurde ein 19tagiges
tragen. Auch in der Bundesrepublik sind viele Zentren entstanden. Fasten geboten, das gemeinsame rituelle Gebet (salat) findet nur bei Leichen-
Die Mormonen haben nicht nur eine religiose Bedeutung, sie haben auch, besonders begrabnissen statt, es gibt keine rituelle Unreinheit, es besteht auch eine Aversion
im 19. Jahrh., viel fiir die Entwicklung ihres Landes getan. Sie haben gezeigt, wie gegen das Schlagen von Menschen, daher wird auch der sog. heilige Krieg (gihad)
das Ethos ihres Glaubens die Umwelt zum Besseren wandeln kann. abgelehnt. Trotzdem kann man aber nicht von einem Antinomismus sprechen.
In ihrem Selbstverstandnis betrachten sich die Mormonen als christliche Kirche. Es Manche neue Gebote sind an die Stelle der alten getreten, wobei die Zahl 19 eine
bleibt abzuwarten, ob die grundlegenden Schriften dieser Gemeinschafl: ihren der groBe Rolle spielt (z. B. Regierung der Gemeinde durch 19 Personen, Einteilung des
Bibel gleichen urkundlichen Wert behalten. Wenn das der Fall ist, sollte man Jahres in 19 Monate, 19 Fastentage, alle 19 Tage Einladung von 19 Personen).
terminologisch die Mormonen als Vertreter einer Neureligion betrachten. Wahrscheinlich hat sich der Bab selbst als Reformer innerhalb des Islam verstan-
den, in Wirklichkeit hat er eine neue Religion begriindet.
The Book of Mormon 1961. - O'Dea, Th. F., The Mormons, Chicago 1957. - Mullen, R.,
Die Mormonen, Weilheim 1968. Fiir den kiinfltigen Propheten in der Gestalt des Mahdi hatte der Bab die Bezeich-
nung »Der, den Gott erscheinen lassen wird« gepragt. Ein Anhanger des Bab, der
b. Die Baha'i nach dem Attentat auf den Schah verhaftet worden war, namens Husein Ali, hatte
im Gefangnis ein visionares Erlebnis und bezog fortan die Weissagung auf sich. Als
Diese Religion, die in den letzten Jahrzehnten viele Anhanger gewonnen hat, ist im auBeres Zeichen nahm er den Wiirdenamen Baha Ullah »die Herrlichkeit Gottes«
19. Jahrb. aus dem Islam hervorgegangen. Als die schiitische Sekte der Sheikhi nach an. Er wurde begnadigt, muBte aber auBer Landes in die Verbannung gehen. Er
dem Tode ihres zweiten Meisters einen Nachfolger suchte, stieB sie auf einen Kauf- begab sich zunachst nach Baghdad. Als er von dort mit anderen verbannten Babi
mann, den Sayyid Ali Mu~ammed aus Shiraz im heutigen Iran. Dieser behauptete, nach Istambul (Konstantinopel) gebracht werden sollte, offenbarte er sich diesen
1844 eine Erleuchtung gehabt zu haben, auf Grund deren er sich als Bab »Tiir« be- 1863 als der vom Bab VerheiBene. Nach dem Garten Ridvan, in dem diese Offen-
zeichnete. Dieser Titel war in der Schia von jeher bekannt, woes u. a. in einer Ober- barung erfolgte, heiBt das groBte Fest der Gemeinde Ridvan-Fest. Aus den Babi wur-
lieferung heiBt: »Ich (Mu~ammed) bin die Stadt des Wissens und Ali ist das Tor den die Baha'i. Die nachsten Jahre brachte Baha Ullah in Adrianopel zu, bis er 1868
(bab) dazu« (Roemer, S. 13/14). Die Lehre von dem verborgenen Imam (vgl. S. 81) mit seiner Familie nach Akka in Palastina, das damals zum Osmanischen (tiirkischen)
und die Hoffnung auf den kiinftigen Imam machen das Auftreten von Vermittlern Reich gehorte, verbannt wurde. Hier lebte und wirkte er bis zu seinem Tode 1892.
104 105
Da Baha Ullah seine Lehre nicht frei verkunden konnte, hat er schon in Baghdad In manchen dieser Ziele erkennt man noch die Herkunft aus dem Islam. Sie sind
begonnen, sie schriftlich niederzulegen. Die wichtigste Religionsurkunde ist das aber so stark mit sakularen Vorstellungen vermischt und eigenstandig weiter-
Kitab iqdas »das heilige Buch«, das die Grundlagen des Glaubens und der Ethik entwickelt, daB man bei den Baha'i nicht mehr von einer muslimischen Sekte spre-
enthalt. Ebenso wie bei dem Bab hat hier eine deutliche Distanzierung vom Islam chen kann, sondern sie als eine neue Religionsgemeinschaft ansehen muB, die den
stattgefunden. Anspruch erhebt, eine Weltreligion zu sein. Obwohl sie in einigen Staaten, wie einst
Als Nachfolger setzte Baha Ullah in seinem Testament seinen altesten Sohn Abbas unter dem Nationalsozialismus in Deutschland, verboten ist, hat sie sich in den
Effendi, genannt Abdu-l-Baha »Diener der Herrlichkeit« ein. Dieser reiste, letzten Jahren stark ausgebreitet.
nachdem 1908 die Verbannung aufgehoben worden war, in viele Lander und
machte die Baha'i-Religion in weiten Kreisen bekannt. Unter ihm wurden die ersten Roemer, H., Die BabI-Baha'i. Eine Studie zur Religionsgeschichte des Islams, Potsdam
1911. - Baha Ullah: Das Buch der GewiBheit, Kitab-i-Iqan. - Shogi Effendi, Gott geht
gottesdienstlichen Gebaude, »Hauser der Andacht« genannt, errichtet. Sein Nach- voriiber, Oxford 1954. - Sabet, H., Der gespaltene Himmel, Stuttgart 1967. - Baha'i
folger wurde 1921 sein Enkel Shoghi Effendi, der den offiziellen Titel »Huter der Briefe, Frankfurt.
Sache Gottes« fiihrte. In seiner »Amtszeit« wurde die Grundlage fiir die Organi-
sation der Baha'i-Religion gelegt. Die Verwaltung baut sich von unten nach oben
c. Der Caodaismus
auf. Eine Gemeinde wahlt einen neunkopfigen ortlichen »Geistigen Rat«. Aus den
Gemeinden eines Landes wird ein ebenfalls aus neun Personen bestehender »Natio- Der Caodaismus ist eine Neureligion, deren offizielle Griindung 1926 im jetzigen
naler Geistiger Rat« gewahlt. Die nationalen Rate wahlten 1963 das »Universale Sud-Vietnam erfolgte. Der Name Cao-Dai bedeutet »Hochster Palast« und wird
Haus der Gerechtigkeit«, die oberste administrative und gesetzgebende Korper- zur Bezeichnung des Hochsten Wesens gebraucht. Bereits 1919 hatte sich der Geist
schaft, die ihren Sitz in Haifa (Israel) hat. Demgegenuber ist das religiose Amt des des Cao-Dai einem Mann namens Ngo-Van Chieu offenbart, der damals Ver-
»Huters« in der Familie Baha Ullahs erblich. Ihm unterstehen Sachwalter, genannt waltungsbeamter auf der Insel Phu-Quoc war, und ihn zu dem Verkunder einer
»Hande der Sache Gottes«, aus deren Mitte ein neunkopfiger Rat zur Unterstutzung neuen Religion auf Erden berufen. Am 25. Dezember 1925 hatte Chieu mit einigen
des »Huters« und, nach dessen Tod, zur Bestatigung des Nachfolgers gewahlt anderen bei einer spiritistischen Sitzung in Saigon eine weitere Offenbarung. Das
wurde. Im Jahre 1970 gab es etwa 10 000 Geistige Rate, 94 Nationale Geistige »Hochste Wesen« gab sich »an diesem Jahrestage seiner Ankunft in Europa« zu
Rate und rund 35 000 Zentren, also Orte, in denen Baha'i leben, von denen 242 in erkennen, das »Unter dem Namen Cao-Dai kam, um das Land Annam die Wahr-
Deutschland liegen. Ein »Haus der Andacht« ist in Langenhain im Taunus errichtet heit zu lehren« (Rondot, S. 207). An die Spitze der nun entstehenden neuen Be-
worden. Ein internationales Baha'i-Buro befindet sich in Genf. wegung trat nicht Ngo-Van-Chieu, sondern - auf Weisung aus der Geisterwelt -
Das religiose Leben kennt keinen Kult. Die Gottesdienste bestehen im wesentlichen Le-Van-Trung, damals ein gescheiterter Kaufmann, fruher ein Regierungsbeamter.
aus Schriftlesungen, wobei auch Schriften anderer Religionen nicht ausgeschlossen Die Anhangerzahl wuchs schnell, Hauptsitz der neuen Religion wurde Tayninh,
sind. Die wesentlichen Ziele sind: 1. das unabhangige Forschen nach Wahrheit, das nordwestlich von Saigon an der kambodschanischen Grenze. Dort befindet sich auch
sich befreit hat von allen Banden engstirnigen Festhaltens an fortschrittshemmen- ihr Haupttempel.
den Uberlieferungen. 2. Die Einheit und organische Ganzheit des Menschen- Die Lehre beruht auf den Botschaften, die von Cao-Dai oder anderen hohen Geistern
geschlechts, die Grunderkenntnis und zentrale Wahrheit eines weltumfassenden auf spiritistischem Weg mitgeteilt werden. Bei diesen Sitzungen wirken zwei
Glaubens. 3. Die Einheit aller Religionen in ihren geistigen Grundlagen. 4. Die Medien mit, die sich vorher mit Weihrauch reinigen. Die Kundgaben der Geister
Uberbruckung aller Vorurteile, seien sie religioser, sozialer, rassischer oder natio- werden mit einem Psychographen oder mit einem Schnabelkorb aufgenommen.
naler Art. 5. Die Ubereinstimmung von Religion und Wissenschaft. 6. Gleiche Letzterer wird als langlicher Korb beschrieben, »der stielartig mit einem Schnabel
Rechte fiir Mann und Frau. 7. Die gesetzliche Verpflichtung zur besten Erziehung versehen und in gelbes Papier eingehullt ist. Der Stiel endet in einem kunstlerisch
aller Menschen. 8. Die allgemeine Einfiihrung einer Welthilfssprache neben der Mut- modellierten Phonixkopf. Dieser tragt einen Schreibgriffel aus Bambusoder Rotang,
tersprache. 9. Die Begrenzung des Reichtums und die Behebung sozialer Not. 10. Die der Schriftzeichen auf eine Tafel oder eine sandbedeckte Platte schreibt« (Rondot,
Bildung eines Weltbundesstaates und eines Weltschiedsgerichtshofs zur Schlichtung S. 210). Der prominenteste Geist, den man bisher zitiert hat, ist der des franzosi-
von Streitigkeiten unter den Volkern. 11. Gottlich bestimmte Gerechtigkeit als schen Dichters Victor Hugo (1802-1885), der sich zu seinen Lebzeiten bereits
Grundpfeiler der menschlichen Gesellschaft. 12. Die Wiirdigung jeglicher Arbeit, die spiritistisch betatigt hatte. Seine Offenbarung ist sogar schriftlich festgehalten wor-
im Geist des Dienens getan wird, als Gottesdienst. 13. Die Religion als Bollwerk den (Gobron, S. 61-65). Wie sehr er geschatzt wird, geht daraus hervor, daB die
der Liebe und Verstandigung fiir den Schutz aller Volker und Rassen. 14. Das Wir- groBe »Kathedrale« 1937 an seinem Todestag eingeweiht wurde.
ken fiir einen dauerhaften, umfassenden Frieden als erhabenstes Ziel menschlicher Die Lehre ergibt sich aus den Botschaften der Geister. Da diese auch jetzt noch er-
Tatigkeit (Baha'i-Brief 1967, II und III). Wenn auch die Zahl und die Formulierung folgen konnen und tatsachlich stattfinden, ist eine Auffullung und Modifizierung
der Grundsatze variieren, so bleibt doch die Grundtendenz dieselbe. der Lehre moglich. Man kennt einen personlichen Gott als Schopfer und Erloser.
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THEOLOGISCHE WISSENSCHAFT ERNST DAMMANN
Sammelwerk fiir Studium und Beruf
Herausgegeben von
Carl Andresen, Werner Jetter, GrundriB
Wilfried Joest, Otto Kaiser,
der Religionsgeschichte
Eduard Lohse
Band 17
()
VERLAG W. KOHLHAMMER
STUTTGART BERLIN KOLN MAINZ
Inhalt
Vorwort . . . 7
Der hochwiirdigen Theologischen Fakultat
der Ruprecht-Karl-Universitat zu Heidelberg 1. Einleitung 9
2. Die Naturreligionen 10
als bescheidenes Zeichen des Dankes
a. Die Erscheinungsformen 12
fiir die Verleihung der Wiirde eines Doktors der Theologie
b. Der Mensch 17
in Ehrerbietung zugeeignet c. Die Umwelt . . 20
3. Indische Religionen 26
a. Die vedische Religion 26
b. Der altere Hinduismus . 30
c. Philosophische Systeme 32
d. Der jiingere Hinduismus 34
e. Der moderne Hinduismus 36
f. Auswirkungen des Hinduism us 39
g. Der Jainismus 40
h. Die Sikh . . . 40
4. Der Buddhismus . 41
a. Die Umwelt . 41
b. Quellen fiir Leben und Lehre Buddhas 42
c. Das Leben Buddhas . . . 42
d. Die urspriingliche Lehre . . . . . . 43
e. Die Gemeinde . . . . . . . . . . 46
f. Gestalt, Verehrung und Kult Buddhas 48
g. Der Hinayana-Buddhismus . 49
h. Der Mahayana-Buddhismus 50
i. Der Vajrayana-Buddhismus . 52
j. Das Pantheon . . . . . . . . . . . 53
k. Die weitere Verbreitung des Buddhismus 53
I. Der Lamaismus . . . . . 55
m. Buddhismus im Abendland 56
n. AbschlieBendes . . 57
Alle Rechte vorbehalten 5. Chinesische Religionen 58
© 1972 Verlag W. Kohlhammer GmbH a. Die urspriingliche Religion im alten China
Stuttgart Berlin Koln Mainz
V erlagsort: Stuttgart b. Laotse und der Taoismus . 60
U mschlag: hace c. Konfuzius . . . 61
Gesamtherstellung: W. Kohlhammer GmbH d. Mo Ti . . . . . . . . . 63
Grafischer GroBbetrieb Stuttgart e. Der Buddhismus . . . . . . . . 63
Printed in Germany f. Die synkretistische Gesamtreligion . 64
ISBN 3-17-239031-4 g. AbschlieBendes . . . . . . . . . 64
priesterliche Hierarchie, die niedere und hohere Grade umfaBt und in sich wieder verstandlich. Der Bab hat daher die Aufgabe, auf dies en Imam Mahdi hinzuweisen.
unterteilt ist. An der Spitze der gesamten »Kirche« steht der First President of Er wird sogar, wie Mu~ammed und die schiitischen Imame zu einem Mittler zwi-
the Church. schen Gott und den Menschen. <A]l Mu~ammed scheint dariiber hinaus sich sogar mit
Als charakteristisch fiir die Bewegung galt die Polygamie, die Smith auf Grund dem wiederkommenden Mahdi identifiziert zu haben.
einer Offenbarung ausiibte und propagierte. Nachdem sie vom Staat verboten wor- Der Bab sammelte schnell Anhanger um sich, die erstmalig 1848 in Badasht zu einer
den war, ist sie 1890 von dem Prasidenten der Mormonen widerrufen worden. Konferenz zusammenkamen. Sie entfernten sich immer weiter von dem traditionel-
Im iibrigen sind die Mitglieder gehalten, ein arbeitsames, sittlich einwandfreies, len Islam, so daB es zu Auseinandersetzungen mit den Muslimen kam, die in der
den GenuB ablehnendes, hilfsbereites Leben zu fiihren. Form der Zwolferschia (vgl. S. 82) als der Staatsreligion entscheidenden EinfluB
Nach dem Tode Smith's iibernahm Brigham Young (1801-1877), der sich als junger auf den Staat ausiibten. Verfolgungen der Regierung setzten ein, an einigen Stellen
Zimmermann der Bewegung angeschlossen hatte, ihre Fiihrung. Er beschloB, seine machten die BabI einen Aufstand. Der Bab wurde 1850 hingerichtet. Nachdem von
Anhanger in den fernen Westen zu fiihren. So kam es 1847 zur Niederlassung in dessen Anhangern 1852 ein Attentat auf den Schah veriibt worden war, versuchten
dem Gebiet von Utah am Salzsee, wo sie die Stadt Salt Lake City griindeten. Wirt- die Behorden, die BahI auf grausamste Weise auszurotten. Der groBte Teil von
schafl:liche Geschicklichkeit und die Gewinnung fruchtbaren Ackerlandes halfen ihnen verlor damals das Leben.
ihnen, ein politisches und geistliches Gemeinwesen zu schaffen, das seinesgleichen Die wichtigsten Schriften des Bab sind ein Kommentar zur 12. Sure (Josephsure)
suchte. Von England kamen mehrere Tausend Mormonen heriiber, welche 2000 km und zwei Werke BayAn »Kundgabe, Erklarung« in arabischer und persischer
zu FuB und mit Handkarren pilgerten, um Utah zu erreichen. Sprache. In der Lehre bestehen groBe Unterschiede zum Islam. Die Welt ist von
Von Anfang an waren die Mormonen von Missionseifer erfiillt. Bereits 1837 kamen Gott »mittels sieben Attributen, Buchstaben der Wahrheit genannt, geschaffen«
ihre Sendboten nach England, 1843 ging der erste Mormonen-Missionar in die Siid- (E. I, 1, S. 567). Manche Realitaten muslimischer Dogmatik werden spiritualisiert.
see, 1851 wurden die beiden ersten Deutschen in der Elbe bei Dresden getaufl:. N ach Hierzu gehoren Paradies und Holle sowie das eschatologische Geschehen, wobei die
dem Zweiten Weltkrieg hat die Arbeit der Mormonen in Europa einen groBen Auferstehung als geistliches Erwachen der Seelen aus den Grabern der Unwissen-
Umfang angenommen, da ihnen in vielen jungen Leuten, die freiwillig in der Regel heit verstanden wird. Ebenso wurden die kosmischen Zeichen, welche das Kommen
zwei Jahre auf eigene Kosten missionarischen Dienst tun, geniigend Hilfskrafl:e zur des Mahdi begleiten, uminterpretiert. Viele Anordnungen des Islam wurden auf-
Verfiigung stehen. Die Zahl der Mormonen mag 1970 insgesamt 3 Millionen be- gehoben oder geandert. Anstelle des Fastens im Ramadan wurde ein 19tagiges
tragen. Auch in der Bundesrepublik sind viele Zentren entstanden. Fasten geboten, das gemeinsame rituelle Gebet (salat) findet nur bei Leichen-
Die Mormonen haben nicht nur eine religiose Bedeutung, sie haben auch, besonders begrabnissen statt, es gibt keine rituelle Unreinheit, es besteht auch eine Aversion
im 19. Jahrh., viel fiir die Entwicklung ihres Landes getan. Sie haben gezeigt, wie gegen das Schlagen von Menschen, daher wird auch der sog. heilige Krieg (gihad)
das Ethos ihres Glaubens die Umwelt zum Besseren wandeln kann. abgelehnt. Trotzdem kann man aber nicht von einem Antinomismus sprechen.
In ihrem Selbstverstandnis betrachten sich die Mormonen als christliche Kirche. Es Manche neue Gebote sind an die Stelle der alten getreten, wobei die Zahl 19 eine
bleibt abzuwarten, ob die grundlegenden Schriften dieser Gemeinschafl: ihren der groBe Rolle spielt (z. B. Regierung der Gemeinde durch 19 Personen, Einteilung des
Bibel gleichen urkundlichen Wert behalten. Wenn das der Fall ist, sollte man Jahres in 19 Monate, 19 Fastentage, alle 19 Tage Einladung von 19 Personen).
terminologisch die Mormonen als Vertreter einer Neureligion betrachten. Wahrscheinlich hat sich der Bab selbst als Reformer innerhalb des Islam verstan-
den, in Wirklichkeit hat er eine neue Religion begriindet.
The Book of Mormon 1961. - O'Dea, Th. F., The Mormons, Chicago 1957. - Mullen, R.,
Die Mormonen, Weilheim 1968. Fiir den kiinfltigen Propheten in der Gestalt des Mahdi hatte der Bab die Bezeich-
nung »Der, den Gott erscheinen lassen wird« gepragt. Ein Anhanger des Bab, der
b. Die Baha'i nach dem Attentat auf den Schah verhaftet worden war, namens Husein Ali, hatte
im Gefangnis ein visionares Erlebnis und bezog fortan die Weissagung auf sich. Als
Diese Religion, die in den letzten Jahrzehnten viele Anhanger gewonnen hat, ist im auBeres Zeichen nahm er den Wiirdenamen Baha Ullah »die Herrlichkeit Gottes«
19. Jahrb. aus dem Islam hervorgegangen. Als die schiitische Sekte der Sheikhi nach an. Er wurde begnadigt, muBte aber auBer Landes in die Verbannung gehen. Er
dem Tode ihres zweiten Meisters einen Nachfolger suchte, stieB sie auf einen Kauf- begab sich zunachst nach Baghdad. Als er von dort mit anderen verbannten Babi
mann, den Sayyid Ali Mu~ammed aus Shiraz im heutigen Iran. Dieser behauptete, nach Istambul (Konstantinopel) gebracht werden sollte, offenbarte er sich diesen
1844 eine Erleuchtung gehabt zu haben, auf Grund deren er sich als Bab »Tiir« be- 1863 als der vom Bab VerheiBene. Nach dem Garten Ridvan, in dem diese Offen-
zeichnete. Dieser Titel war in der Schia von jeher bekannt, woes u. a. in einer Ober- barung erfolgte, heiBt das groBte Fest der Gemeinde Ridvan-Fest. Aus den Babi wur-
lieferung heiBt: »Ich (Mu~ammed) bin die Stadt des Wissens und Ali ist das Tor den die Baha'i. Die nachsten Jahre brachte Baha Ullah in Adrianopel zu, bis er 1868
(bab) dazu« (Roemer, S. 13/14). Die Lehre von dem verborgenen Imam (vgl. S. 81) mit seiner Familie nach Akka in Palastina, das damals zum Osmanischen (tiirkischen)
und die Hoffnung auf den kiinftigen Imam machen das Auftreten von Vermittlern Reich gehorte, verbannt wurde. Hier lebte und wirkte er bis zu seinem Tode 1892.
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Da Baha Ullah seine Lehre nicht frei verkunden konnte, hat er schon in Baghdad In manchen dieser Ziele erkennt man noch die Herkunft aus dem Islam. Sie sind
begonnen, sie schriftlich niederzulegen. Die wichtigste Religionsurkunde ist das aber so stark mit sakularen Vorstellungen vermischt und eigenstandig weiter-
Kitab iqdas »das heilige Buch«, das die Grundlagen des Glaubens und der Ethik entwickelt, daB man bei den Baha'i nicht mehr von einer muslimischen Sekte spre-
enthalt. Ebenso wie bei dem Bab hat hier eine deutliche Distanzierung vom Islam chen kann, sondern sie als eine neue Religionsgemeinschaft ansehen muB, die den
stattgefunden. Anspruch erhebt, eine Weltreligion zu sein. Obwohl sie in einigen Staaten, wie einst
Als Nachfolger setzte Baha Ullah in seinem Testament seinen altesten Sohn Abbas unter dem Nationalsozialismus in Deutschland, verboten ist, hat sie sich in den
Effendi, genannt Abdu-l-Baha »Diener der Herrlichkeit« ein. Dieser reiste, letzten Jahren stark ausgebreitet.
nachdem 1908 die Verbannung aufgehoben worden war, in viele Lander und
machte die Baha'i-Religion in weiten Kreisen bekannt. Unter ihm wurden die ersten Roemer, H., Die BabI-Baha'i. Eine Studie zur Religionsgeschichte des Islams, Potsdam
1911. - Baha Ullah: Das Buch der GewiBheit, Kitab-i-Iqan. - Shogi Effendi, Gott geht
gottesdienstlichen Gebaude, »Hauser der Andacht« genannt, errichtet. Sein Nach- voriiber, Oxford 1954. - Sabet, H., Der gespaltene Himmel, Stuttgart 1967. - Baha'i
folger wurde 1921 sein Enkel Shoghi Effendi, der den offiziellen Titel »Huter der Briefe, Frankfurt.
Sache Gottes« fiihrte. In seiner »Amtszeit« wurde die Grundlage fiir die Organi-
sation der Baha'i-Religion gelegt. Die Verwaltung baut sich von unten nach oben
c. Der Caodaismus
auf. Eine Gemeinde wahlt einen neunkopfigen ortlichen »Geistigen Rat«. Aus den
Gemeinden eines Landes wird ein ebenfalls aus neun Personen bestehender »Natio- Der Caodaismus ist eine Neureligion, deren offizielle Griindung 1926 im jetzigen
naler Geistiger Rat« gewahlt. Die nationalen Rate wahlten 1963 das »Universale Sud-Vietnam erfolgte. Der Name Cao-Dai bedeutet »Hochster Palast« und wird
Haus der Gerechtigkeit«, die oberste administrative und gesetzgebende Korper- zur Bezeichnung des Hochsten Wesens gebraucht. Bereits 1919 hatte sich der Geist
schaft, die ihren Sitz in Haifa (Israel) hat. Demgegenuber ist das religiose Amt des des Cao-Dai einem Mann namens Ngo-Van Chieu offenbart, der damals Ver-
»Huters« in der Familie Baha Ullahs erblich. Ihm unterstehen Sachwalter, genannt waltungsbeamter auf der Insel Phu-Quoc war, und ihn zu dem Verkunder einer
»Hande der Sache Gottes«, aus deren Mitte ein neunkopfiger Rat zur Unterstutzung neuen Religion auf Erden berufen. Am 25. Dezember 1925 hatte Chieu mit einigen
des »Huters« und, nach dessen Tod, zur Bestatigung des Nachfolgers gewahlt anderen bei einer spiritistischen Sitzung in Saigon eine weitere Offenbarung. Das
wurde. Im Jahre 1970 gab es etwa 10 000 Geistige Rate, 94 Nationale Geistige »Hochste Wesen« gab sich »an diesem Jahrestage seiner Ankunft in Europa« zu
Rate und rund 35 000 Zentren, also Orte, in denen Baha'i leben, von denen 242 in erkennen, das »Unter dem Namen Cao-Dai kam, um das Land Annam die Wahr-
Deutschland liegen. Ein »Haus der Andacht« ist in Langenhain im Taunus errichtet heit zu lehren« (Rondot, S. 207). An die Spitze der nun entstehenden neuen Be-
worden. Ein internationales Baha'i-Buro befindet sich in Genf. wegung trat nicht Ngo-Van-Chieu, sondern - auf Weisung aus der Geisterwelt -
Das religiose Leben kennt keinen Kult. Die Gottesdienste bestehen im wesentlichen Le-Van-Trung, damals ein gescheiterter Kaufmann, fruher ein Regierungsbeamter.
aus Schriftlesungen, wobei auch Schriften anderer Religionen nicht ausgeschlossen Die Anhangerzahl wuchs schnell, Hauptsitz der neuen Religion wurde Tayninh,
sind. Die wesentlichen Ziele sind: 1. das unabhangige Forschen nach Wahrheit, das nordwestlich von Saigon an der kambodschanischen Grenze. Dort befindet sich auch
sich befreit hat von allen Banden engstirnigen Festhaltens an fortschrittshemmen- ihr Haupttempel.
den Uberlieferungen. 2. Die Einheit und organische Ganzheit des Menschen- Die Lehre beruht auf den Botschaften, die von Cao-Dai oder anderen hohen Geistern
geschlechts, die Grunderkenntnis und zentrale Wahrheit eines weltumfassenden auf spiritistischem Weg mitgeteilt werden. Bei diesen Sitzungen wirken zwei
Glaubens. 3. Die Einheit aller Religionen in ihren geistigen Grundlagen. 4. Die Medien mit, die sich vorher mit Weihrauch reinigen. Die Kundgaben der Geister
Uberbruckung aller Vorurteile, seien sie religioser, sozialer, rassischer oder natio- werden mit einem Psychographen oder mit einem Schnabelkorb aufgenommen.
naler Art. 5. Die Ubereinstimmung von Religion und Wissenschaft. 6. Gleiche Letzterer wird als langlicher Korb beschrieben, »der stielartig mit einem Schnabel
Rechte fiir Mann und Frau. 7. Die gesetzliche Verpflichtung zur besten Erziehung versehen und in gelbes Papier eingehullt ist. Der Stiel endet in einem kunstlerisch
aller Menschen. 8. Die allgemeine Einfiihrung einer Welthilfssprache neben der Mut- modellierten Phonixkopf. Dieser tragt einen Schreibgriffel aus Bambusoder Rotang,
tersprache. 9. Die Begrenzung des Reichtums und die Behebung sozialer Not. 10. Die der Schriftzeichen auf eine Tafel oder eine sandbedeckte Platte schreibt« (Rondot,
Bildung eines Weltbundesstaates und eines Weltschiedsgerichtshofs zur Schlichtung S. 210). Der prominenteste Geist, den man bisher zitiert hat, ist der des franzosi-
von Streitigkeiten unter den Volkern. 11. Gottlich bestimmte Gerechtigkeit als schen Dichters Victor Hugo (1802-1885), der sich zu seinen Lebzeiten bereits
Grundpfeiler der menschlichen Gesellschaft. 12. Die Wiirdigung jeglicher Arbeit, die spiritistisch betatigt hatte. Seine Offenbarung ist sogar schriftlich festgehalten wor-
im Geist des Dienens getan wird, als Gottesdienst. 13. Die Religion als Bollwerk den (Gobron, S. 61-65). Wie sehr er geschatzt wird, geht daraus hervor, daB die
der Liebe und Verstandigung fiir den Schutz aller Volker und Rassen. 14. Das Wir- groBe »Kathedrale« 1937 an seinem Todestag eingeweiht wurde.
ken fiir einen dauerhaften, umfassenden Frieden als erhabenstes Ziel menschlicher Die Lehre ergibt sich aus den Botschaften der Geister. Da diese auch jetzt noch er-
Tatigkeit (Baha'i-Brief 1967, II und III). Wenn auch die Zahl und die Formulierung folgen konnen und tatsachlich stattfinden, ist eine Auffullung und Modifizierung
der Grundsatze variieren, so bleibt doch die Grundtendenz dieselbe. der Lehre moglich. Man kennt einen personlichen Gott als Schopfer und Erloser.
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