# Einzelne und Institutionen im Umgang mit Problemen

*Exported from [Holy-Writings.com](https://www.holy-writings.com/) on 2026-06-18 — 1 clipping.*

---

> Einzelne und Institutionen im Umgang mit Problemen	2
> Das richtige Verhalten	3
> Verhalten des Einzelnen	3
> Verhalten gegenüber dem Nächsten	5
> Verhalten gegenüber den Institutionen	6
> Verhalten und Aufgabe der Institutionen	7
> Verhalten der Mitglieder der Institutionen	12
> Umgang mit Fehlern	12
> Üble Nachrede und Streit	14
> Vom Problem zum Konflikt	15
> Erfordernisse und Methoden der Konfliktlösung	16
> Orientierung, Führung und Kraft	17
> Zuständigkeiten	17
> Rasches Handeln	20
> Liebevolle Beratung	20
> Erfordernisse der Beratung	22
> Beschlüsse und ihre Durchführung	23
> Kritik	24
> 
> Einzelne und Institutionen im Umgang mit Problemen
> 
> ?	Erfordernisse und Methoden zur Konfliktlösung
> 
> Im Auftrag des Nationalen Geistigen Rates der Bahá’í in Österreich.
> Zusammengestellt: von DI Iradj Pourrahimi, März 1995
> 
> “Solange die Freunde miteinander streiten, wird auf ihren Bemühungen kein 
> Segen sein, denn sie sind ungehorsam gegen Gott.” 
> 
> ?	Umgang mit Problemen
> 
> Der Wandel der Gesellschaft erfolgt in unserer schnellebigen Zeit sehr rasch 
> und konfrontiert den Menschen mit immer neuen Problemen, die er oft nicht 
> mehr imstande ist, aus eigener Kraft zu lösen, da er nicht gelernt hat, damit 
> umzugehen.
> Der Verfall der Werte und Maßstäbe trägt zur allgemeinen Verunsicherung bei. 
> Das Schwinden wahrer Religiosität, nämlich der Verlust der Beziehung zu Gott 
> und Seinen Boten, verstärkt die Probleme bei der Begegnung mit anderen 
> Menschen und der Umwelt.
> Die Soziologen, Psychologen, Psychiater, Erziehungswissenschaftler, Politiker, 
> religiöse Institutionen und viele andere mehr bemühen sich, Antwort auf die Nö-
> te des Einzelnen und der Gemeinschaft zu geben. Sie werden jedoch oft von 
> der nächsten Welle neuer Probleme überrollt, die alle Bereiche des täglichen 
> Lebens erfassen, nämlich die Familie, den Arbeitsplatz, den Freundeskreis, 
> Wirtschaft, Wissenschaft sowie die politische Landschaft.
> Für den Bahá'í tritt ein neuer Aspekt hinzu. Er sieht sich mit einer Gemeinschaft 
> konfrontiert, die aus Menschen verschiedener Kulturkreise, Rasse, Klasse, Er-
> ziehung mit unterschiedlicher Mentalität, Lebensform und Geisteshaltung be-
> steht, welche ihm oft unverständlich und fremd ist. Hinzu kommt die Tatsache, 
> daß er sich nicht nur in dieser Gesellschaft zurechtfinden muß, sondern auch 
> mit allen zusammenarbeiten soll. Daß aus diesen Gründen Probleme entstehen 
> ist nicht verwunderlich.
> In einer auf Vielfalt und Entwicklung ausgerichteten Gemeinde wird es nicht 
> immer möglich sein, die Entstehung von Problemsituationen zu vermeiden. Mit-
> unter werden Probleme gerade im Bestreben, sie zu vermeiden, bloß zuge-
> deckt, und treten später in um so heftigeren Konflikten zutage. Zum richtigen 
> Umgang mit Problemen gehört deshalb auch, zu lernen, sich ihnen zu stellen 
> und sie zu lösen, denn erst dadurch erfolgt die Reifung des Einzelnen und der 
> Gemeinschaft, und wird die Entwicklung vorangetrieben. Die Vorurteile zu be-
> kämpfen, die bei der Begegnung zutage treten, sich gegen die aus Aberglau-
> ben, Materialismus, Nationalismus, Rassismus und Klassengeist hervordrän-
> genden schädlichen Kräfte zu stellen, ist der Weg, den der Bahá'í und die Ba-
> há'í-Gemeinschaft gehen will und muß. Ein Weg, der nicht leicht und bequem 
> ist, und dem Einzelnen sehr viel abverlangt.
> 
> “Heimsuchungen und Leiden sind, wie Bahá'u'IIáh uns in Seinen Sendbriefen 
> wiederholt mahnt, gleichsam das Öl, das die Lampe speist. Die Sache kann ihre 
> wahre Größe nicht enthüllen, solange sie nicht auf eben diese Hindernisse 
> stößt, die ihr dann und wann begegnen und zeitweise ihre Grund-festen zu be-
> drohen scheinen, und sie erfolgreich bewältigt. Solche Hindernisse, Prüfungen 
> und Heimsuchungen sind in Wirklichkeit verhüllter Segen und dazu bestimmt, 
> die Verbreitung des Glaubens zu fördern.” 
> 
> Die Gläubigen vertrauen auf den Beistand Gottes. Die Zusicherung des Erfol-
> ges ist ihnen gewiß.
> 
> “Er wird wahrlich jedem helfen, der Ihm hilft, und wird an jeden denken, der 
> Seiner gedenkt. Dafür legt dieses Tablet Zeugnis ab, das den Glanz der lieben-
> den Güte eures Herrn, des Allherrlichen, des Allbezwingenden, ausgegossen 
> hat.” 
> 
>  “Die unsichtbaren Bataillone der Höchsten Heerscharen stehen in geschlosse-
> nen Reihen bereit, der Vorhut der Kämpfer Bahá'u'IIáhs in der Stunde ihrer 
> größten Not Verstärkung und Hilfe zu bringen..” 
> 
> ?	Das richtige Verhalten
> 
> Eine erfolgreiche Problemlösung setzt das richtige Verhalten der Betroffenen 
> und der damit betrauten Institutionen voraus.
> Die Anforderungen die an den Einzelnen gestellt sind, sind anders gelagert als 
> jene an die Institutionen. Je eher die Spielregeln eingehalten werden, um so 
> schneller und besser erfolgt die Lösung.
> 
> Das Prinzip, auf dem das Verhalten der Einzelnen basiert, ist das Bemühen, 
> das Bahá’í-Leben im eigenen, täglichen Leben zu verwirklichen. Das Verhaften 
> gegenüber dem Nächsten basiert auf der Liebe zum Nächsten, geführt durch 
> ein sündenbedeckendes Auge, jenes der Institutionen beruht auf Gerechtigkeit.
> Oft werden jedoch diese Prinzipien vertauscht angewendet:
> 
> “Überall in der Bahá’í-Gemeinschaft scheint es am allernotwendigsten zu sein, 
> den Freunden einzuschärfen, daß sie sich untereinander lieben. Es gibt eine 
> Tendenz, die administrativen Funktionen falsch zu deuten und zu versuchen, 
> sie auf die persönlichen Beziehungen anzuwenden. Das führt zu nichts; denn 
> der Rat ist ein werdendes Haus der Gerechtigkeit und hat die Aufgabe, die Ge-
> meinschaftsangelegenheiten nach den Lehren zu verwalten. Die einzelnen 
> Gläubigen dagegen werden in ihrem Verhältnis zueinander durch Liebe, Einig-
> keit, Nachsicht und durch ein sündenbedeckendes Auge geleitet. Wenn die 
> Freunde das einmal begriffen haben, dann werden sie viel besser miteinander 
> auskommen, aber sie spielen Immer wieder untereinander Geistiger Rat, und 
> erwarten vom Rat, daß er sich wie eine Einzelperson verhält.” 
> 
> ?	Verhalten des Einzelnen
> 
> Kaum ein Aspekt ist in den Schriften stärker betont, als die Verantwortung des 
> Einzelnen in Bezug auf sein eigenes Verhalten, seinen Charakter und seine 
> Taten. Immer mehr Menschen 
> 
> beanspruchen die Freiheit der Entscheidungsfindung und Selbständigkeit, oft 
> jedoch, ohne die damit verbundene Verantwortung tragen zu wollen. In der 
> Phase der Reifung der Menschen, können die Taten des Einzelnen nicht mehr 
> nur der Umgebung und der Gesellschaft zur Last gelegt werden. Für einen Ba-
> há'í ist die größte Herausforderung die, ein wahrer Gläubiger zu werden.
> 
> ?	Ziele seines Bemühens sind 
> 
> ?	Führung in den Schriften suchen
> ?	Beispiel sein für Vertrauenswürdigkeit, Wahrhaftigkeit, guten Charakter
> ?	Traditionsgebundenheit, Vorurteile, Selbstsucht beseitigen
> ?	Reinheit des Denkens, edle Vorsätze, hohe Beschlüsse anstreben
> ?	Moralisches und ethisches Verhalten, edles Handeln und edlen Charakter 
> an den Tag legen
> ?	Auf eigene Unvollkommenheit schauen, und sich bemühen vollkommene 
> Werkzeuge zu werden
> ?	Nicht streiten, keine üble Nachrede betreiben
> ?	Nicht Partei ergreifen und keine Gruppenbildung, die andere ausschließt
> ?	Dienen
> ?	Mißstände überall in der Welt beseitigen
> 
> “... des Menschen höchste Ehre und wahres Glück (liegt) in der Selbstach-
> tung.... in hohen Entschlüssen und edlen Vorsätzen, in der Unversehrtheit und 
> Sittlichkeit der Person, in der Reinheit des Denkens.” 
> 
> “Die Gefährten Gottes sind an diesem Tag der Sauerteig, der die Völker der 
> Welt durchdringen muß. Sie müssen solche Vertrauenswürdigkeit, Wahrhaftig-
> keit und Ausdauer, solche Taten und einen solchen Charakter zeigen, daß die 
> ganze Menschheit aus ihrem Beispiel Nutzen ziehen kann.” 
> 
> “Sollte jemand lauter gute Werke verrichten, aber ohne das leiseste Bedenken 
> versäumen, voll und ganz vertrauenswürdig und ehrlich zu sein, würden seine 
> gute Taten trockenem Zunder und sein Versäumnis seelenverzehrendem Feuer 
> gleichen. Sollte andererseits all sein Tun mangelhaft sein, er aber vertrauens-
> würdig und ehrlich handeln, so würden alle seine Mängel schließlich wettge-
> macht, aller Schaden behoben und alle Schwächen geheilt.” 
> 
> “Die schwerste, edelste Aufgabe in der heutigen Welt ist, ein wahrer Bahá'í zu 
> sein. Dies erfordert, daß wir nicht nur die bekannten Mißstände überall in der 
> Welt beseitigen, sondern auch Schwächen, Traditionsgebundenheit, Vorurteile 
> und Selbstsucht, die wir selbst in unserem eigenen Charakter, ererbter- oder 
> erworbenermaßen, mit uns tragen, und daß wir so unseren Mitmenschen ein 
> strahlendes, unverderbliches Beispiel geben.” 
> 
> “Jedes zweite Wort in den Schriften Bahá'u'IIáhs und 'Abdu'l-Bahás ist eine 
> Predigt über moralisches und ethisches Verhalten. Alles andere ist die Form, 
> der Kelch, in den der reine Geist gegossen werden muß.” 
> “Die Geliebten Gottes sollten in erster Linie durch die Macht edlen Handelns 
> und eines edlen Charakters, außerdem kraft Darlegung und Beweises der Welt 
> die Tatsache vor Augen führen, daß die Verheißungen Gottes sich notwendi-
> gerweise erfüllen, daß sich diese Erfüllung schon jetzt vollzieht und daß die fro-
> hen Botschaften klar, einleuchtend und vollständig sind...
> .... Ihre Taten selbst dienen dann als beredtes Zeugnis, ihr edles Verhalten si-
> chert den Schutz, die Unversehrtheit und den Ruhm der Sache Gottes.” 
> 
> “Wenn wir im Zweifel darüber sind, wie wir uns als Bahá'í verhalten sollen, soll-
> ten wir an 'Abdu'l-Bahá denken, Sein Leben studieren und uns fragen, was er 
> getan hätte, denn Er ist in jeder Hinsicht unser vollkommenes Vorbild.” 
> 
> Heute liegt richtiges und ethisches Verhalten nicht nur darin, ein guter Mensch 
> zu sein, sondern es bedarf auch des Dienstes an der Menschheit und der Mit-
> arbeit des Einzelnen zur Vervollkommnung und Vergeistigung der Gesellschaft.
> 
> “Im Bahá’í-Glauben gibt es nichts, was so sehr Erfolg bringt wie das Dienen. 
> Das Dienen ist der Magnet, der die göttlichen Bestätigungen anzieht. Wenn Ba-
> há’í also aktiv sind, werden sie vom Heiligen Geist gesegnet. Sind sie aber in-
> aktiv, dann kann der Heilige Geist in ihrem Wesen kein Gefäß finden, und sie 
> werden dadurch seiner heilenden, belebenden Strahlen beraubt.” 
> 
> ?	Verhalten gegenüber dem Nächsten
> 
> Der größte Prüfstein für einen Gläubigen, mit dem er den Grad seiner eigenen 
> Entwicklung messen kann, ist seine Beziehung zum Nächsten, und sein Verhal-
> ten diesem gegenüber. In dieser Beziehung widerspiegelt sich der Grad seiner 
> Liebe zu seinem Schöpfer.
> 
> ?	Gefordert wird:
> 
> ?	Aufmerksamkeit nicht auf Schwächen anderer richten
> ?	Mit den Fehlern anderer Geduld haben
> ?	Nicht den Anderen kritisieren
> ?	Selbst das Richtige tun
> ?	Aus Liebe zu Bahá'u'IIáh den Nächsten lieben
> ?	Um des Glaubens Willen sich für den Anderen öffnen
> ?	Liebe und Einheit unter den Gläubigen schaffen
> 
> “Aber der einzige Weg, oder vielleicht sollte ich sagen, der wichtigste und beste 
> Weg, solche Zustände zu heilen, besteht darin, daß man selbst das Richtige 
> tut.” 
> 
> “Er meint, daß die Uneinigkeit die gegenwärtig unter Ihnen vorherrscht, für den 
> Fortschritt der Sache sehr schädlich ist und nur zum Zerwürfnis führen und das 
> Interesse neuer Gläubiger abkühlen kann. Sie... sollten Ihre persönliche Be-
> schwerde vergessen und 
> sich zum Schutz des Glaubens vereinen, dem Sie, wie er wohl weiß, alle treu 
> ergeben sind, und für den Sie bereitwillig Opfer bringen. Vielleicht ist die größte 
> Prüfung, der Bahá’í je un-terworfen werden, die durch ihre Mitgläubigen.” 
> 
> “Was die Freunde brauchen - überall - ist mehr Liebe untereinander, und diese 
> kann durch größere Liebe zu Bahá'u'IIáh erlangt werden. Denn wenn wir Ihn tief 
> genug lieben, werden wir es niemals zulassen, daß persönliche Gefühle und 
> Meinungen Seine Sache aufhalten; wir werden bereit, uns um des Glaubens 
> willen für einander zu opfern und, wie der Meister sagte, eine Seele in vielen 
> Körpern werden.” 
> 
> “Wir können nicht jeden Menschen um seiner selbst willen lieben, aber unser 
> Gefühl gegenüber der Menschheit sollte durch unsere Liebe zum Vater moti-
> viert sein, der alle Menschen erschaffen hat.”  
> 
> “Die Freunde müssen Geduld miteinander haben und sich darüber im klaren 
> sein, daß die Sache Gottes noch im Stadium der Kindheit steht und ihre Institu-
> tionen noch nicht fehlerfrei arbeiten. Je größer die Geduld, das liebevolle Ver-
> stehen und die Nachsicht sind, die die Freunde miteinander und mit ihren Unzu-
> länglichkeiten haben, desto größer wird der Fortschritt der Ba-
> há’í-Weltgemeinschaft sein.” 
> 
> ?	Verhalten gegenüber den Institutionen
> 
> Ein Merkmal des Bahá'i-Lebens und der neuen Ethik ist die Beziehung und das 
> Verhalten der Gläubigen zu den Institutionen, die die Vertrauten Gottes unter 
> den Menschen sind, damit beauftragt, die Geschicke der Bahá'í-Gemeinschaft 
> zu führen. Das Vertrauen und die Liebe den Institutionen gegenüber führt diese 
> zur Reife und zur Entwicklung der Gemeinde.
> 
> ?	Von großer Wichtigkeit ist :
> 
> ?	Die Institutionen nicht mit den einzelnen Mitgliedern gleichsetzen und da-
> nach bewerten. 
> ?	Sich um die Institutionen freudig und aus freien Stücken und unaufgefordert 
> scharen.
> ?	Die Interessen der Institutionen mit Zufriedenheit, Verständnis, Begeisterung 
> und Kraft unterstützen.
> 
> “Wenn ich jetzt in die Zukunft schaue, hoffe ich zu sehen, wie sich die Freunde 
> allezeit, in allen Ländern, jeder Denkungsart, jeden Charakters, aus freien Stü-
> cken und freudig um ihre Örtlichen und besonders ihre Nationalen Aktivitäts-
> zentren scharen und deren Interessen in völliger Einmütigkeit und Zufrieden-
> heit, mit vollkommenem Verständnis, echter Begeisterung und anhaltender 
> Kraft unterstützen und fördern. Dies ist die einzige Freude und Sehnsucht mei-
> nes Lebens, denn es ist der Brunnquell, aus dem alle zukünftigen Segnungen 
> fließen werden, die breite Grundlage, auf der die Sicherheit des Göttlichen Ge-
> bäudes letzten Endes ruhen muß. Dürfen wir nicht hoffen, daß jetzt endlich der 
> Morgen eines helleren Tages für unseren geliebten Glauben anbricht ?” 
> 
> “Die Gläubigen, die die Sache über alles lieben und deren Belange an die erste 
> Stelle setzen, müssen bereit sein, die damit verbundenen Härten zu ertragen, 
> gleich, welcher Natur sie sein mögen. Allein durch solche Beharrlichkeit und 
> Selbstaufopferung können wir jemals hoffen, einerseits unsere göttlichen Insti-
> tutionen heil zu bewahren und andererseits uns selbst anzutreiben, edlere und 
> bessere Werkzeuge zu werden, um diesem herrlichen Glauben zu dienen.” 
> 
> “Wie schon erwähnt, sollte aber die Institution; des Geistigen Rates unter kei-
> nen Umständen den persönlichen Fähigkeiten der Mitglieder, aus denen er sich 
> zusammensetzt, gleichgestellt oder danach bewertet werden.” 
> 
> “Die Freunde dürfen nie den Fehler machen, die Bahá'í Verwaltungsordnung 
> als Selbstzweck anzusehen. Sie ist nur das Werkzeug für den Geist des Glau-
> bens. Diese Sache ist eine Sache, die Gott für die ganze Menschheit offenbart 
> hat. Sie ist dazu bestimmt, der ganzen Menschheit zu nützen, und der einzige 
> Weg dahin besteht In einer Reform des Gemeindelebens der Menschheit sowie 
> im Versuch, den einzelnen zu erneuern. Die Bahá'í Verwaltung ist nur die erste 
> Formgebung von dem, was in Zukunft zum gesellschaftlichen Leben und den
> Gesetzen des Gemeindelebens werden wird” 
> 
> ?	Verhalten und Aufgabe der Institutionen
> (Anforderungen an Institutionen)
> 
> Das Vertrauen, das Bahá'u'IIáh und die Gläubigen in die Institutionen setzen, 
> verpflichtet diese und ihre Mitglieder zu den größten Anstrengungen, um sich 
> einerseits mit den grundlegenden Wahrheiten des Glaubens vertraut zu ma-
> chen, und andererseits, die Interessen des Glaubens zu bewahren, ihn in Ein-
> heit zu schützen und die Gemeinschaft der Gläubigen zu führen.
> 
> ?	Institutionen sollen:
> 
> ?	Belange der Sache vorantreiben, leiten, koordinieren
> ?	 Eintracht, Verstehen und Liebe fördern, Mut und Kraft übermitteln 
> ?	Hüter sein, für das Wohl des Glaubens
> ?	Die Sache schützen, wachsam sein, bereit sein einzugreifen
> ?	Pulsierendes Herz der Gemeinden sein 
> ?	Ständig mit der Gemeinde in Berührung sein, Diskussion fördern, Informati-
> on liefern
> ?	Ratschläge willkommen heißen, Gründe zu Klagen erörtern, eigene Beweg-
> gründe offenlegen, eigene Handlungen rechtfertigen
> ?	Hilfe anbieten, den Armen, Kranken, Körperbehinderten, Waisen, Witwen
> ?	Interesse der Gemeinde schützen
> ?	Partnerschaftliche Beziehungen mit den Gläubigen aufbauen
> ?	Die Gemeinde zur Mitarbeit auffordern, die Zusammenarbeit fördern
> ?	Die Gemeinde mit den Plänen vertraut machen
> ?	Der Gemeinde helfen, sich zu vertiefen
> ?	Freunden bei der Lösung der Probleme helfen
> ?	Regelmäßige Zusammenkünfte -, Fest- und Gedenktage veranstalten
> ?	Persönliche Probleme vertraulich behandeln
> ?	Gebote durch größte Gerechtigkeit befolgen
> ?	Ausschließliches Recht der endgültigen Entscheidung in den Händen halten
> ?	Urteile, wenn notwendig, überprüfen
> ?	Ehrloses Verhalten nicht dulden, nötigenfalls das Wahlrecht entziehen 
> (NGR)
> ?	Hart in allen Grundsätzen, keine Kompromisse schließen
> ?	Persönlichkeiten nicht in den Mittelpunkt stellen
> 
> In einer Zeit, wo die Bahá'í-Sache aus der Verborgenheit heraustritt und in den 
> Blickpunkt der Öffentlichkeit rückt, ist die Aufgabe des Schutzes der Sache, ih-
> res guten Rufes und ihrer Gläubigen eine der wichtigsten Pflichten aller Bahá'í 
> und der Institutionen. Dieser Schutz besteht sowohl gegenüber den Angriffen 
> von außen, als auch gegenüber jenen Schäden, die durch innere Uneinigkeit 
> und Streit verursacht werden.
> 
> “Machen Sie bitte jedem anfragenden Leser klar, daß zu den hervorragendsten 
> und heiligsten Pflichten derer, die aufgerufen wurden, die Belange der Sache 
> Gottes voranzutreiben, zu leiten und zu koordinieren, jene Pflichten gehören, 
> die es ihnen auferlegen, durch alle in ihrer Macht stehenden Mittel das, Ver-
> trauen und die Zuneigung derer zu gewinnen, denen zu dienen Ihr Vorrecht ist. 
> Ihnen obliegt.. es, die reiflich überlegten Ansichten, die vorherrschenden Gefüh-
> le und die persönlichen Überzeugungen jener, deren Wohlfahrt zu fördern ihre 
> geheiligte Aufgabe ist, zu erforschen und sich damit vertraut zu machen. Ihnen 
> obliegt es, ihre Beratung und die allgemeine Leitung ihrer Angelegenheiten ein 
> für alle Male frei zu machen vom Anschein selbstzufriedener Zurückhaltung, 
> vom Verdacht der Geheimniskrämerei, von der Stickluft diktatorischer Härte, 
> kurz von jedem Wort und jedem Tun, das den Geruch der Parteilichkeit, der 
> Selbstherrlichkeit und des Vorurteils tragen könnte. Ihnen obliegt es, zwar auf 
> der einen Seite das geheiligte, ausschließliche Recht der endgültigen Entschei-
> dung in Händen zu halten, andererseits aber zur Diskussion aufzufordern, In-
> formation zu liefern, Gründe zu Klagen zu erörtern, Ratschläge selbst vom de-
> mütigsten und bedeutungslosesten Glied der Bahá’í-Familie willkommen zu 
> heißen, ihre eigenen Beweggründe offenzulegen, ihre Pläne auseinanderzuset-
> zen, ihre Handlungen zu rechtfertigen, ihr Urteil nötigenfalls zu überprüfen, den 
> Geist persönlicher Initiative und Unternehmungslust zu fördern und den Sinn für 
> gegenseitige Abhängigkeit und Partnerschaft, Verständnis und gegenseitiges 
> Vertrauen zwischen sich selbst und allen Örtlichen Geistigen Räten sowie den 
> einzelnen Gläubigen zu stärken.” 
> 
> “Er glaubt, Ihr Geistiger Rat sollte sich das Gleichgewicht vor Augen hallen, das 
> Bahá’u’lláh selbst genau bezeichnet hat: Gerechtigkeit, Lohn und Strafe. Ob-
> wohl die Sache Gottes noch jung und zart ist, obwohl viele Gläubige unerfahren 
> sind, obwohl darum liebevolle Nachsicht eher als hartes Eingreifen erforderlich 
> ist, bedeutet dies nicht, daß ein Nationaler Geistiger Rat unter irgendwelchen 
> Umständen bei irgendeinem Gemeindemitglied ehrloses Verhalten dulden 
> kann, das in offenkundigem Widerspruch zu unseren Lehren steht - wer immer 
> es sei und wo immer er herkomme. Aufmerksam sollten Sie über die Interessen 
> der Bahá'í-Gemeinschaft wachen und sie beschützen, und sobald Sie sehen, 
> daß irgendwelche Bahá'í In einer Art und Weise handeln, die Schande auf den 
> Namen unseres Glaubens bringt, sollten Sie diese warnen und nötigenfalls, 
> wenn sie sich weigern, ihr Verhalten zu ändern, ihnen sofort das Wahlrecht ent-
> ziehen. Nur auf diese Weise kann die Reinheit unseres Glaubens erhalten wer-
> den. Zugeständnisse und schwache Maßnahmen werden die Sehkraft seiner 
> Nachfolger verdunkeln, seine Kraft mindern, ihn in den Augen der Öffentlichkeit 
> erniedrigen und ihn davon abhalten, Fortschritte zu machen.” 
> 
> “... Andererseits kann jenen, die unserem Glauben auffällige Schande bereiten 
> oder sich weigern, seinen Gesetzen zu gehorchen, zur Strafe das Wahlrecht 
> entzogen werden. Das ist an sich schon eine ernste Maßnahme, und er er-
> mahnt immer alle Nationalen Räte (die dazu befugt sind), den Übeltäter zuerst 
> zu warnen und wiederholt zu warnen, ehe sie dazu übergehen, ihm das Wahl-
> recht zu entziehen. Er meint , Ihr Rat sollte in solchen Fragen mit größter Weis-
> heit vorgehen und diese Zwangsmaßnahme nur dann einsetzen, wenn ein 
> Gläubiger unseren Glauben durch seine Lebensführung in den Augen der Öf-
> fentlichkeit ernsthaft schädigt oder wenn er offenkundig das Gesetz Gottes 
> bricht. Würde diese Strafe leichthin eingesetzt, so würden ihr die Freunde bald 
> keine Bedeutung mehr beimessen oder sich einbilden, der NGR würde sich ih-
> rer jedesmal bedienen, wenn er sich über den Ungehorsam eines Gläubigen 
> ihm, dem NGR, gegenüber geärgert habe.” 
> “Der Nationale Geistige Rat sollte alles, was in seiner Macht steht, unterneh-
> men, um die Einheit unter den Gläubigen zu stärken, und um sie in der Verwal-
> tungsordnung zu erziehen; denn sie ist der Kanal, durch den das Gemein-
> schaftsleben fließen muß, und der, wenn er richtig verstanden und benutzt wird, 
> die Möglichkeit schafft, daß die Arbeit an der Bahá'í-Sache in gewaltigen 
> Sprüngen voranschreitet.” 
> 
> “Sie müssen ihr Äußerstes tun, um zu allen Zeiten den Armen, den Kranken, 
> den Körperbehinderten, den Waisen, den Witwen hilfreich die Hand zu reichen, 
> ohne Rücksicht auf Farbe, Kaste und Glauben., ... Sie müssen die regelmäßi-
> gen Zusammenkünfte der Freunde, die Fest- und Gedenktage wie auch die be-
> sonderen Versammlungen vorbereiten, die dazu bestimmt sind, die gesell-
> schaftlichen, bildungspolitischen und geistigen Interessen ihrer Mitmenschen zu 
> fördern. Dies sind die wichtigsten Verpflichtungen der Mitglieder eines jeden 
> Geistigen Rates.” 
> 
> “Den Freunden sollte geholfen werden, ihre Probleme zu lösen, sich im Glau-
> ben zu vertiefen, in ihrer Einheit und ihrer Liebe füreinander zu wachsen. Auf 
> diese Weise werden sie sehen, daß ihre Arbeit rasch voranschreitet und daß 
> der Nationale Rat wie ein gesund pulsierendes Herz inmitten der Gemeinde 
> geistige Liebe, Mut und Kraft zu allen Gliedern hinauspumpt.” 
> 
> “Bezüglich der Angelegenheit .... und der Uneinigkeit, die offenbar zwischen 
> einigen der Freunde besteht: Wenn Bahá’í es zulassen, daß die dunklen Ge-
> walten der Welt in ihre eigenen Beziehungen innerhalb des Glaubens eindrin-
> gen, dann stellen sie dessen Fortschritt sehr in Frage. Es ist die höchste Pflicht 
> der Freunde, der örtlichen Geistigen Räte und ganz besonders des Nationalen 
> Geistigen Rates, Eintracht, Verstehen und Liebe zu fördern. Alle sollten bereit 
> und willens sein, jeden persönlichen Unmut - berechtigt oder nicht - im Dienst 
> der Sache beiseite zu räumen; denn die Menschen werden den Bahá'í-Glauben 
> niemals annehmen, wenn sie nicht in seinem Gemeinschaftsleben das wider-
> gespiegelt sehen, was der Welt heute so sichtbar fehlt; Liebe und Einigkeit” 
> 
> “Dieser Kontakt zwischen den Mitgliedern des Nationalen Geistigen Rates und 
> den einzelnen Gläubigen ist gewiß von unermeßlichem Wert für die Sache Got-
> tes, dient er doch mehr als irgendwelche anderen Mittel dazu, verständige Zu-
> sammenarbeit, Freundschaft und Einvernehmen zwischen den Freunden zu 
> fördern. Es ist darum die Pflicht des NGR, diesen Wachstumsprozeß mit allem, 
> was in seiner Macht steht, zu fördern und dergestalt zur weiteren Festigung 
> seiner eigenen Amtsgewalt und seines Ansehens in der Gemeinde beizutragen. 
> Nichts kann Ihm größeren Schaden zufügen als eine Haltung der Abgeschlos-
> senheit, der Absonderung von der allgemeinen Gemeinschaft der Gläubigen.” 
> 
> “Das Heilmittel gegen Uneinigkeit in einem Rat kann nicht im Rücktritt oder in 
> der Abwesenheit irgendeines seiner Mitglieder bestehen. Der Rat muß lernen, 
> trotzt störender Elemente als Ganzes weiterzuwirken; andernfalls würde das 
> ganze System durch Ausnahmen von der Regel unglaubwürdig werden.” 
> 
> “Der Nationale Rat ist der Hüter für das Wohl unseres Glaubens. Das ist eine 
> heilige, schwere, eine unentrinnbare Verantwortung. Immer müssen die Mitglie-
> der des Rates wachsam sein, immer Ausschau halten, immer bereit sein zum 
> Eingreifen, und In allen Grundsatzfragen müssen sie sich weigern, auch nur 
> einen Augenblick lang Kompromisse zu schließen. Nur so kann der Körper un-
> seres Glaubens von Krankheit bewahrt bleiben.” 
> 
> “Ich billige völlig das Prinzip und halte es aus ganzem Herzen und uneinge-
> schränkt aufrecht, daß Persönlichkeiten nicht zu Mittelpunkten gemacht werden 
> sollten, um die sich die Gemeinde dreht, sondern daß sie unter allen Umstän-
> den, wie groß auch immer ihre Verdienste seien, den rechtmäßig begründeten 
> Räten untergeordnet worden sollten. Dieses Kardinalprinzip der Ba-
> há'í-Gesellschaftsordnung können Sie und ihre Mitarbeiter niemals überbewer-
> ten oder überbetonen.” 
> 
> “In Ihrem Brief steht ein Vorschlag, den der Hüter bestätigt wissen möchte, 
> nämlich, daß es eine der lebenswichtigsten Aufgaben des NGR ist, ständig mit 
> den örtlichen Verhältnissen jeder Gemeinde in Berührung zu sein und sich 
> durch persönliche Kontakte wie auch durch regelmäßigen Schriftverkehr zu 
> bemühen, die Freunde, einzeln und gemeinschaftlich, in allen ihren Tätigkeiten 
> zu führen.” 
> 
> “Er bittet sie dringend, alles in Ihren Kräften Stehende zu tun, um Einigkeit und 
> Liebe in der dortigen Gemeinde zu fördern, denn dessen scheint sie am drin-
> gendsten zu bedürfen. So oft übersehen junge Gemeinden in ihrem Bestreben 
> aufzubauen, daß diese geistigen Beziehungen viel wichtiger und grundlegender 
> sind als die Gesetze und Bestimmungen, die die Gemeindeverwaltung regeln 
> müssen.” 
> 
> “Für die Freunde heißt es unter solchen Umständen, einerseits vorsichtig und 
> achtsam zu sein, andrerseits aber ihre Mitgläubigen zu Wachsamkeit anzuhal-
> ten und ihre Treuepflicht zu stärken, die Unversehrtheit des Wortes Gottes zu 
> schützen und die Einheit und Eintracht unter Seinen Geliebten aufrechtzuerhal-
> ten. Hierin liegt die höchste Pflicht der Freunde Gottes und der sicherste Weg, 
> Seiner Sache zu dienen.” 
> 
> “Laßt uns auch immer eingedenk sein, daß der Grundton der Sache Gottes 
> nicht diktatorische Gewalt, sondern demütige Gemeinschaft ist, nicht willkürli-
> che Macht, sondern der Geist freier und liebevoller Beratung. Nichts außer dem 
> Geist eines wahren Bahá’í kann je hoffen, die Prinzipien der Gnade und der 
> Gerechtigkeit, der Freiheit und des Gehorsams, der Heiligkeit persönlicher 
> Rechte und der Selbsthingabe, der Wachsamkeit, Verschwiegenheit und Vor-
> sicht einerseits, und der Freundschaft, der Offenheit und des Mutes anderer-
> seits zu, versöhnen.” 
> 
> “Das erste Erfordernis der Führung, unter einzelnen wie unter Geistigen Räten, 
> ist die Fähigkeit, die Energien und Kenntnisse einzusetzen, die in den Reihen 
> der Mitglieder vorhanden sind. Sonst werden die fähigeren Mitglieder der Grup-
> pe vom Hauptziel abspringen und versuchen, anderswo ein Arbeitsfeld zu fin-
> den, in dem sie ihre Kräfte verwenden können. Shoghi Effendi hofft, daß die 
> Geistigen Räte ihr Möglichstes tun werden, Lehrtätigkeiten so zu planen, daß 
> jeder einzelne beschäftigt ist.” 
> 
> “Es gibt keine drängendere Aufgabe als die Sicherung vollkommener Eintracht 
> und Freundschaft unter den Freunden, besonders zwischen den Örtlichen Geis-
> tigen Räten und den einzelnen Gläubigen. Die Örtlichen Geistigen Räte sollten 
> den Gläubigen Vertrauen einflößen, und diese wiederum sollten ihre Bereit-
> schaft zum Ausdruck bringen, sich völlig an die Entscheidungen und Anweisun-
> gen des Örtlichen Geistigen Rates zu halten: Beide Seiten müssen lernen, zu-
> sammenzuarbeiten und sich darüber klar zu werden, daß nur durch Zusam-
> menarbeit die Institutionen der Bahá’í-Sache bestmöglich ohne Unterbrechung 
> wirksam sein können. Der Gehorsam dem Örtlichen Geistigen Rat gegenüber 
> sollte uneingeschränkt und rückhaltlos sein, jene Körperschaft aber sollte ihre 
> Anweisungen in solcher Weise geben, daß der Eindruck vermieden wird, sie 
> werde von diktatorischen Motiven beseelt. Der Geist der Sache Gottes ist ein 
> Geist wechselseitiger Zusammenarbeit, nicht ein Geist der Diktatur.” 
> 
> “Die Bahá’í  müssen lernen, Persönlichkeiten zu vergessen und die sehr 
> menschliche Neigung überwinden, Partei zu ergreifen und für die so gewählte 
> Partei zu kämpfen. Sie müssen auch lernen, von dem hohen Grundsatz der 
> Beratung wirklichen Gebrauch zu machen. Bei den Neunzehntagefesten ist für 
> die Gemeinde eine Zeit festgesetzt, zu der sie ihrem Rat Ansichten vortragen 
> und Vorschläge machen soll; der Rat und die Gläubigen sollten diesem beglü-
> ckenden Zeitabschnitt der Beratung erwartungsvoll entgegensehen und ihn we-
> der fürchten noch fallenlassen. Ebenso sollten die Mitglieder des Rates ihre 
> Beschlüsse ausführlich besprechen und dabei den Interessen der Sache den 
> Vorrang geben, nicht den Persönlichkeiten; der Wille der Mehrheit ist entschei-
> dend” 
> ?	Verhalten der Mitglieder der Institutionen
> 
> Die Mitgliedschaft in einer Institution, ernannt oder gewählt, bedeutet keine Stu-
> fe und keinen Rang in der Gemeinde, sondern einen Auftrag zum Dienst in der 
> Verwaltungsordnung. Damit die Mitglieder dem in sie gesetzten Vertrauen ge-
> recht werden können, wird von ihnen erwartet, daß sie sich anhaltend um die 
> Entwicklung und Bewahrung jener Eigenschaften und Fähigkeiten bemühen, 
> die für diese Dienste erforderlich sind.
> 
> ?	Mitglieder sollen
> 
> ?	Sich mit den Grundsätzen und grundlegenden Wahrheiten der Sache ver-
> traut machen
> ?	Die Regeln in die Tat umsetzen
> ?	Die Aufmerksamkeit auf das Wohlergehen der Gemeinde richten
> ?	Kontakt mit den einzelnen Gläubigen pflegen
> ?	Gefühle, Ansichten und Überzeugung der Gläubigen erforschen und sich 
> damit vertraut machen
> ?	Eigene Neigung und Abneigung außer acht lassen
> ?	Sich von selbstzufriedener Zurückhaltung, Geheimniskrämerei, Parteilich-
> keit, Selbstherrlichkeit und Vorurteilen befreien
> 
> “Mit dem raschen Wachstum der Bahá’í-Verwaltungs- und Gesellschafts-
> ordnung obliegt es jedem, der ihr zugehört, sich mit ihren Grundsätzen vertraut 
> zu machen, ihre Tragweite zu ermessen und ihre Regeln in die Tat umzuset-
> zen. Nur in dem Maße, wie die Mitglieder der Geistigen Räte, jedes für sich, in 
> die grundlegenden Wahrheiten unseres Glaubens eindringen und sich in die 
> richtige Anwendung der Grundsätze, die die Arbeit der Räte leiten, vertiefen, 
> wird diese Institution wachsen und sich zum Vollbesitz ihrer Möglichkeiten ent-
> wickeln.” 
> 
> “Sie haben sich feierlich verpflichtet, unter allen Umständen die Gebote der
> “Größten Gerechtigkeit” zu befolgen, die allein den Weg zum Reich des “Größ-
> ten Friedens” weisen können, den Bahá'u'IIáh verkündet hat und der 
> schließlich geschaffen werden muß. Sie haben die Pflicht, jederzeit das Wohl 
> der ihnen unterstellten Gemeinschaften zu fördern, sie mit ihren Plänen und 
> Arbeiten vertraut zu machen und sie aufzufordern, etwaige Anregungen vorzu-
> bringen.” 
> 
> “Die Mitglieder dieser Geistigen Räte müssen ihrerseits eigene Neigungen und 
> Abneigungen, persönliche Lust und Liebe völlig außer acht lassen und ihre 
> Aufmerksamkeit auf solche Maßnahmen richten, die dem Wohlergehen und 
> Glück der Bahá'í-Gemeinde förderlich sind und dem Gemeinwohl dienen.” 
> 
> “Sie müssen in jeder Angelegenheit nach der Wahrheit forschen und nicht auf 
> ihrer eigenen Meinung beharren; denn Starrsinn und hartnäckiges Festhalten 
> an der eigenen Meinung  wird schließlich zu Uneinigkeit und Streit führen, und 
> die Wahrheit wird verborgen bleiben.” 
> 
> ?	Umgang mit Fehlern
> 
> Fehlentscheidungen und Fehlleistungen sind Bestandteile des menschlichen 
> Seins und Handelns. Das Streben nach Reife und Vollkommenheit bedeutet 
> nicht, keine Fehler zu begehen, sondern, dieselben nicht zu wiederholen. Hier-
> zu ist es erforderlich, die eigenen Taten zu prüfen. Zur Auseinandersetzung mit 
> den Ergebnissen eigenen Handelns sind sowohl der Einzelne, wie auch die In-
> stitutionen aufgerufen.
> Für den Einzelnen ist die richtige Einstellung zu den Fehlern seines Nächsten 
> sowie zu jenen der Institutionen von größter Bedeutung.
> 
> “Eine der Grundvoraussetzungen für diese Einheit der Herzen, so haben Ba-
> há'u'IIáh und 'Abdu'l-Bahá immer wieder betont, ist es, daß wir dem natürlichen 
> Hang widerstehen, unsere Aufmerksamkeit auf die Fehler und Schwächen an-
> derer zu richten und nicht auf unsere eigenen. .... Wenn wir unsere Aufmerk-
> samkeit und Energie auf Bemühungen verwenden, an anderen herumzubes-
> sern und ihre Fehler zu korrigieren, vergeuden wir kostbare Zeit. Wir sind wie 
> Pflüger, von denen jeder sein Gespann zu führen und seinen Pflug zu lenken 
> hat. Um seine Furche gerade zu halten, muß jeder seinen Blick auf sein Ziel 
> richten und sich auf seine eigene Aufgabe konzentrieren. Wenn er da- oder 
> dorthin schaut, um zu sehen, wie Hans und Gustav zurechtkommen, um ihre 
> Arbeit zu kritisieren, dann wird seine eigene Furche bestimmt krumm werden.” 
> 
> “Der Geistige Rat mag einen Fehler machen, wenn aber, wie der Meister aus-
> führte, die Gemeinde oder der einzelne Bahá’í sich nicht an die Ratsbeschlüsse 
> halten, ist das Ergebnis noch schlechter, weil die Institution als solche untergra-
> ben wird. Sie muß gestärkt werden, damit sie die Prinzipien und Gesetze des 
> Glaubens aufrecht erhält. Er sagt uns, Gott wird richtigstellen, was falsch ge-
> macht wurde. Darauf müssen wir vertrauen und unseren Geistigen Räten ge-
> horchen. Darum fordert er (Shoghi Effendi) Sie dringend auf, unter der Anlei-
> tung Ihres Bahá'í-Rates zu arbeiten, Ihre Verantwortung als stimmberechtigtes 
> Mitglied anzunehmen und Ihr Bestes zu tun, um Eintracht in der Gemeinde zu 
> schaffen.” 
> 
> Wann und in welcher Weise die Institutionen auf Fehler reagieren sollen geht 
> aus folgendem Zitat hervor:
> “... Nun zu ihrer Sorge einer Überkontrolle der Freunde: wenn Sie die Art der 
> bei den Freunden vorhandenen Handlungskraft richtig einschätzen, werden Sie 
> auch beurteilen können, wie sie am besten zu führen und anzuleiten sind. Man 
> muß ihnen einen weiten Handlungsspielraum zugestehen, was bedeutet, daß 
> man über ein großes Maß an Fehlern hinwegsehen muß. Ihr Nationaler Rat und 
> die Örtlichen Räte brauchen nicht bei jedem Fehler automatisch zu reagieren, 
> sondern müssen zwischen Fehlern unterscheiden, die sich im Laufe der Zeit 
> selbst korrigieren und der Gemeinde nicht besonders schaden, und jenen, die 
> ein Eingreifen des Rates erfordern. Hierzu gehört auch die Tendenz der Freun-
> de, einander bei der geringsten Provokation zu kritisieren, wohingegen die Leh-
> ren sie auffordern, einander zu ermutigen. Die Motive für diese Neigungen lie-
> gen natürlich in einer tiefen Liebe zum Glauben und dem Wunsch, ihn völlig 
> fehlerfrei haben zu wollen. Aber Menschen sind nicht vollkommen. Durch Ihr 
> Beispiel und Ihre liebevollen Ratschläge müssen Sie den Örtlichen Räten und 
> den Freunden helfen, diese Art von Kritik zu unterlassen, die das Wachstum 
> und die Entwicklung der Gemeinde nur hemmen. Sie sollen sich auch davor 
> hüten, zu viele Gesetze und Regelungen
> aufzustellen. Die Sache ist nicht so zerbrechlich, daß sie nicht bis zu einem ge-
> wissen Grade Fehler hinnehmen könnte. Wenn Sie meinen, daß ein gewisses 
> Verhalten sich zu einem Trend mit schädlichen Folgen entwickeln könnte, so 
> könnten Sie, statt neue Regeln aufzustellen, die Sache mit den Beratern be-
> sprechen und deren Unterstützung bei der Erziehung der Freunde gewinnen, 
> die dann in einer Weise erfolgt, die deren Verständnis und Verhalten verbes-
> sert.” 
> 
> ?	Üble Nachrede und Streit
> 
> Eines der Merkmale der Reife der Menschen wird sein, daß sie den Kampf als 
> Mittel zur Lösung von Problemen ablehnen. Offene Auseinandersetzung, aus-
> getragen in der Gemeinde, schwächt den Geist der Einheit und kann die Ursa-
> che des Verfalls einer Gemeinde sein. Das Verhalten des Einzelnen soll darauf 
> ausgerichtet sein, zum Ruhm und der Verbreitung der Sache beizutragen, die 
> Probleme auf geeignete Weise auf der geeigneten Ebene zu lösen. Er soll kei-
> ne üble Nachrede und keinen Streit aufkommen lassen, denn beide setzen die 
> Würde des Menschen herab, verletzen diesen und schaden der Gemeinschaft.
> 
> “Meine höchste Pflicht treibt und zwingt mich jedoch, Gottes heilige Sache zu 
> beschützen und zu bewahren. Mit dem größten Bedauern erteile ich euch des-
> halb Ratschläge und sage: Hütet die Sache Gottes, schützet Sein Gesetz und 
> habt die größte Scheu vor Zwietracht” 
> 
> “Keine Aussage wird in den Bahá'í Schriften nachdrücklicher unterstrichen als 
> die Notwendigkeit, daß wir alles Herumkritisieren, alle üble Nachrede vermei-
> den, vielmehr immer daran arbeiten müssen, unsere eigenen Fehler zu entde-
> cken und auszumerzen und unser eigenes Versagen zu überwinden.” 
> 
> “Bemüht euch, die Seelen anzuziehen, nicht darum, das Denken in bestimmte 
> Bahnen zu zwingen.” 
> 
> “Streitet nicht mit eurem Nächsten und gehört zu denen, die Gutes tun. Hütet 
> euch, daß ihr die Welt nicht in Unordnung bringt, nachdem sie wohl geordnet 
> ist, und folgt nicht den Spuren derer, die in die Irre gingen.” 
> 
> Das Schlimmste, was bei einem Konflikt passieren kann, ist, daß die Probleme 
> nicht dort behandelt werden, wo sie hingehören, sondern in der Gemeinde aus-
> getragen werden. Gruppenbildung ist ein Ergebnis dieser Haltung, die einer 
> Gemeinde größten Schaden zufügt.
> 
> Die Bahá'í müssen lernen, Persönliches zu vergessen, und den Wunsch über-
> winden, Partei zu ergreifen und darum zu kämpfen - so natürlich das unter den 
> Menschen auch ist. Sie müssen auch lernen, das große Prinzip der Beratung 
> wirklich anzuwenden.” 
> 
> “Wir müssen eine geistige Ebene erreichen, auf der Gott zuerst kommt und 
> große menschliche Leidenschaften uns nicht von ihm ablenken können. Immer 
> sehen wir Menschen, die entweder durch die Gewalt des Hasses oder durch die 
> leidenschaftliche Bindung an eine andere Person Prinzipien opfern oder sich 
> selbst den Pfad Gottes versperren.” 
> 
> “... Wenn ein Kriegsgedanke kommt, so widersteht ihm mit einem stärkeren 
> Gedanken des Friedens. Ein Haßgedanke muß durch einen mächtigen Gedan-
> ken der Liebe vernichtet werden. Kriegsgedanken zerstören alle Eintracht, 
> Wohlfahrt, Ruhe und Freude. Gedanken der Liebe schaffen Brüderlichkeit, 
> Frieden, Freundschaft und Glück.” 
> ?	Vom Problem zum Konflikt
> 
> Daß beim Zusammenleben und Zusammenarbeiten von Menschen Probleme 
> entstehen, ist natürlich. Es ist oft eine Herausforderung für den Einzelnen, aber 
> auch für die Institutionen, den Problemen mutig zu begegnen, und sie rasch 
> und effektiv einer Lösung zuzuführen.
> Ist die Bereitschaft zum Dialog bzw. die Fähigkeit zum Gespräch nicht vorhan-
> den und werden die Probleme negiert, wird deren Behandlung in die Länge ge-
> zogen. Dadurch eskalieren sie und führen zu Konflikt und Auseinandersetzung. 
> Die Gründe, die zu Streit führen sind oft auf die Unreife des Menschen zurück-
> zuführen.
> 
> “Er beklagt die Tatsache außerordentlich, daß die Vertreter des höchsten admi-
> nistrativen Organs in ihrem Land Meinungsverschiedenheiten und Miß-
> verständnissen gestattet haben, ein derartiges Ausmaß anzunehmen, wiewohl 
> alle Prinzipien und Gesetze der Administration von ihm mit aller Klarheit und 
> allem Nachdruck in vielen Botschaften seit dem Hinscheiden des Meisters dar-
> gelegt worden sind. ...Bei 
> eingehender und leidenschaftsloser Prüfung findet man die Ursache für solche 
> Schwierigkeiten und Auseinandersetzungen stets in Egoismus und Selbstsucht. 
> Und wenn diese giftigen Gefühle nicht vollkommen überwunden werden, kann 
> es keine Hoffnung geben, daß das Verwaltungssystem der Sache Gottes wirk-
> sam arbeiten und fortschreiten kann.” 
> 
> “Die Tatsache, daß wir meinen, selber im Recht zu sein und jeden anderen für 
> im Unrecht halten, ist das größte aller Hindernisse auf dem Weg zur Einheit, 
> und Einheit ist nötig, wenn wir zur Wahrheit kommen wollen, denn die Wahrheit 
> ist nur eine.” 
> 
> Ein auslösender Konfliktgrund liegt oft darin, daß ein Bahá'í glaubt, ein anderer 
> vertrete die Sache Gottes nicht würdig und intensiv genug.
> 
> “Nicht jeder von uns kann in der gleichen Weise dienen, aber die Art und Wei-
> se, wie jeder Bahá'í den Glauben verbreiten kann, ist das gute Beispiel.” 
> 
> “So viele Mißverständnisse entstehen durch die leidenschaftliche Verbunden-
> heit der Freunde mit dem Glauben und auch durch ihre Unreife. Wir müssen 
> deshalb sehr viel Geduld und Liebe zueinander haben und versuchen, in der 
> Bahá'í-Familie Einheit zu schaffen. Die Mißhelligkeiten.... die Sie in Ihrem Brief 
> beschrieben, sind nach seiner Meinung auf die obengenannten Gründe zurück-
> zuführen und nicht auf die feindliche Haltung gegenüber dem Glauben oder auf 
> Unaufrichtigkeit. Er bittet sie dringend, Ihr Äußerstes zu tun, um größere Liebe 
> und Eintracht in der Gemeinde herzustellen und beharrlich fortzufahren, den 
> Heiligen Glauben zu lehren.” 
> 
> ?	Erfordernisse und Methoden der Konfliktlösung
> 
> Die übliche Einstellung in der Gesellschaft, daß jeder selbst mit allen Proble-
> men, die auf ihn einströmen, fertig werden muß, ist mit der neuen Welt- und 
> Gesellschaftsordnung Bahá'u'IIáhs überholt. Oft kann der Mensch sich nicht auf 
> Erfahrung und bestehende Maßstäbe der Gesellschaft stützen. Beratung ist der 
> Schlüssel zur Lösung der Probleme und Konflikte, sowohl der persönlichen, als 
> auch gesellschaftlichen.
> 
> ?	Schritte zur Problemlösung :
> 
> ?	Die Lage ist sorgsam zu prüfen
> ?	Die Gründe des Konfliktes klären
> ?	Alle Gesichtspunkte gründlich erforschen
> ?	Die Fakten klar offenlegen
> ?	Führung in den Schriften suchen
> ?	Berater, Experten hinzuziehen
> ?	Entscheidung treffen, (nötigenfalls) auf Grund des Mehrheitsprinzips
> ?	Die Entscheidung sofort und furchtlos ausführen
> 
> Die Gläubigen sind aufgefordert in Streitfällen keinen Rechtsweg ohne Geneh-
> migung der Institutionen zu beschreiten, die Beschlüsse der Institutionen zu 
> akzeptieren und öffentliche Kritik zu unterlassen. Die Freunde können gegen 
> die Beschlüsse der Institutionen berufen und die Institutionen können ihre Be-
> schlüsse gegebenenfalls revidieren.
> 
> “Shoghi Effendi  möchte Ihren Rat noch einmal dringend bitten, diesem Fall, der 
> schon mehrere Monate lang Aufmerksamkeit erfordert hat, sorgsame und 
> wohlwollende Beachtung zu schenken. Die Lage muß sorgsam geprüft, alle Ihre 
> Gesichtspunkte müssen gründlich erforscht werden, eine Entscheidung sollte 
> getroffen und sofort furchtlos ausgeführt werden. Zu langes Zögern schadet 
> nicht nur den Interessen des Antragstellers, sondern wird darüber hinaus der 
> Amtsgewalt und dem Ansehen Ihres Rates Abbruch tun.” 
> 
> “Es gibt nur ein Prinzip, nach dem die Beratung eines Geistigen Rates durchzu-
> führen ist, und das ist der Vorrang des Mehrheitswillens. Mehrheitsentschei-
> dungen müssen vom Rat mutig angenommen und durchgeführt werden.” 
> 
> “Wenn wir innerhalb einer Bahá'í-Gemeinschaft Kritik und harte Worte laut wer-
> den lassen, dann gibt es nur das eine Heilmittel, das Vergangene hinter sich zu 
> lassen und alle Beteiligten dazu zu bringen daß sie eine neue Seite aufschla-
> gen  und um Gottes und Seines Glaubens willen davon Abstand nehmen, die 
> Themen zu erwähnen, die zu Mißverständnissen und Uneinigkeit geführt ha-
> ben. Je mehr die Freunde hin und her argumentieren und jede Seite darauf be-
> harrt, daß ihr Standpunkt der richtige ist, desto verfahrener wird die ganze An-
> gelegenheit. 
> 
> “Zu der Beschwerde von ... meint der Hüter, daß es in diesem Fall das Beste 
> ist, die beiden betroffenen Gläubigen zu bitten, die ganze Angelegenheit zu 
> vergeben und zu vergessen. Er will nicht, daß die Freunde damit anfangen, ei-
> ne Art Bahá’í-Rechtsweg gegeneinander zu beschreiten. Ihre Pflichten gegen-
> über der Menschheit sind in diesen Tagen, in denen die Sache Gottes um ihre 
> Verbreitung und um die Sicherung ihrer Unabhängigkeit kämpft, zu heilig und 
> zu drängend, als daß sie ihre kostbare Zeit - auch seine kostbare Zeit - in dieser 
> Weise verbrauchen sollten. Fordern Sie die beiden deshalb auf, sich zu verbin-
> den, das Vergangene zu vergessen und der Sache zu dienen wie nie zuvor.” 
> 
> “Und wenn sie aufgerufen sind, zu einem bestimmten Entschluß zu kommen, 
> sollten sie sich nach leidenschaftsloser, bedachter und herzlicher Beratung im 
> Gebet zu Gott wenden. Mit Ernst, Überzeugung und Mut sollen sie sodann ihre 
> Stimmen zählen und sich an die Stimme der Mehrheit halten, von der unser 
> Meister uns sagte, sie sei die Stimme der Wahrheit, die niemals abgelehnt, im-
> mer aus vollem Herzen befolgt werden soll. Dieser Stimme müssen die Freunde 
> aufrichtig gehorchen, und sie als das einzige Mittel ansehen, daß den Schutz 
> und die Verbreitung der Sache Gottes sichern kann.” 
> 
> “Es hat ihn sehr betrübt, von der Uneinigkeit der Freunde dort zu erfahren,
> und er meint, daß das einzig weise Vorgehen darin besteht, daß sich alle 
> Freunde der Lehrarbeit widmen und mit ihrem Nationalen Rat zusammenarbei-
> ten. Solche Prüfungen und Tests, durch die alle Bahá'í-Gemeinden unvermeid-
> lich hindurch müssen, erscheinen im Augenblick oft schrecklich, aber in der 
> Rückschau verstehen wir, daß sie ihre Ursache in der Schwäche der menschli-
> chen Natur, in Mißverständnissen und auch in den Wachstumsschmerzen ha-
> ben, die jede Bahá'í-Gemeinschaft erleiden muß.” 
> ?	Orientierung, Führung und Kraft
> 
> Die Bahá'í haben Zugang zu einer Schatzkammer, nämlich den Bahá'í-Schriften 
> und der Führung des Universalen Hauses der Gerechtigkeit. Sie können darin 
> Prinzipien entdecken, auf denen die Lösung der Probleme des Einzelnen und 
> der Gemeinschaft basieren. Viele Fragen sind beantwortet, und sich daran zu 
> orientieren, ist die größte Hilfe für den Einzelnen und die Institutionen. Wie in 
> der wissenschaftlichen Methode üblich, ist es erforderlich, eine Grundlagenfor-
> schung zu betreiben, nämlich neben der Feststellung, der Fakten und Tatsa-
> chen jene Prinzipien aus den Schriften zu suchen, die auf das Problem anzu-
> wenden sind.
> 
> “...Jedes Wort, das aus dem Munde Gottes hervorgeht, ist mit solcher Kraft 
> versehen, daß es jeder menschlichen Gestalt neues Leben einflößen kann...”  
> 
> “Wenn sie die Äußerungen Bahá'u'IIáhs und 'Abdu'l-Bahás selbstlos und auf-
> merksam lesen und sich ganz darauf konzentrieren, werden sie Wahrheiten 
> entdecken, die Ihnen bislang unbekannt sind, und Einsicht in die Probleme ge-
> winnen, vor denen die großen Philosophen der Welt ratlos standen.” 
> ?	Zuständigkeiten
> 
> Oft steht der Gläubige vor der Frage, wer für die Behandlung von Problemsitua-
> tionen zuständig ist, und ob der Einzelne sich mit seinen eigenen persönlichen 
> Problemen an die Institutionen wenden kann.
> Grundsätzlich sind es vor allem die Gemeindeangelegenheiten die von den In-
> stitutionen behandelt werden. Der Einzelne ist jedoch berechtigt, sich auch mit 
> persönlichen Angelegenheiten an die Institutionen zu wenden. Es ist jedoch 
> ratsam, vorher andere Beratungsmöglichkeiten in Anspruch zu nehmen.
> 
> “..Alle Angelegenheiten ohne Ausnahme, welche die Interessen der Sache an 
> .... (einem) Ort betreffen, sei es im persönlichen oder im gemeinschaftlichen, 
> sollten ausschließlich dem Geistigen Rat dieses Ortes unterbreitet werden, der 
> darüber entscheiden wird - es sei denn, es wäre eine Angelegenheit von natio-
> nalem Interesse; In diesem Fall müßte sie dem Nationalen Rat unterbreitet wer-
> den.” 
> 
> “Die Gläubigen sollten lernen, sich häufiger um Rat und Hilfe an ihre Geistigen 
> Räte zu wenden, und dies zu einem früheren Zeitpunkt. Andererseits sollten die 
> Räte mit mehr Wachsamkeit und einem tieferen Gefühl für die gemeinsame 
> Verantwortung in jeder Situation handeln, die dem Ansehen des Glaubens in 
> den Augen der 
> Öffentlichkeit schaden könnte. Wenn der Rat Beschlüsse gefaßt hat, müssen 
> diese von allen, die es angeht, getreulich und bereitwillig durchgeführt wer-
> den.” 
> 
> “Obwohl Örtliche Geistige Räte in erster Linie dafür verantwortlich sind, Gläubi-
> ge hinsichtlich persönlicher Probleme zu beraten, mag es Zeiten geben, wo es 
> nach dem Urteil des Nationalen oder Örtlichen Rates vorzuziehen wäre, Einzel-
> personen oder Ausschüsse mit beratenden Aufgaben zu betrauen. Dies liegt im 
> Ermessen des Rates.” 
> 
> “...Örtliche Angelegenheiten, die Gottes Sache betreffen, sind dem Örtlichen 
> Geistigen Rat zu übergeben: Das bedeutet natürlich nicht, daß persönliche 
> Schwierigkeiten den Bahá'íRäten nicht unterbreitet werden können. Der Örtliche 
> Geistige Rat ist jedoch nicht die einzige Einrichtung oder Vermittlungsstelle, an 
> die sich die Freunde wenden können, um persönliche Angelegenheiten zu bera-
> ten. Solche Beratung kann mit Mitgliedern der eigenen Familie, mit Freunden 
> oder Sachverständigen gepflogen werden. 'Abdu'l-Bahá faßt zum Beispiel in 
> einem Seiner Tablets die Möglichkeit ins Auge, daß Fachleute desselben Beru-
> fes miteinander beraten.” 
> 
> “Wenn zum Beispiel jemand ein Vorhaben auszuführen hat, sollte er mit einigen 
> seiner Brüder beraten; was zustimmungswürdig ist, wird gewiß erforscht, vor 
> seinen Augen enthüllt, 
> und die Wahrheit wird sichtbar werden. In gleicher Weise sollten auf höherer 
> Ebene die Leute eines Dorfes miteinander über ihre Angelegenheiten beraten, 
> die richtige Lösung wird sicherlich offenbar werden. Auf gleicher Art sollten die 
> Angehörigen jedes Berufstandes, die Beschäftigten in der Industrie beraten, 
> und jene im Handel sollten ihre geschäftlichen Dinge ähnlich beraten. Kurz, Be-
> ratung ist wünschenswert und annehmbar in allen Dingen und allen Fragen.” 
> 
> “Es ist die Pflicht der Örtlichen und Nationalen Geistigen Räte, sich in Angele-
> genheiten des Schutzes an die Hilfsamtsmitglieder zu wenden, nicht nur in Fäl-
> len möglichen Bündnisbruchs, sondern auch bei Uneinigkeit in der Gemeinde, 
> bei Entzug des Wahlrechts und in jeder anderen Frage, von der sie glauben, 
> daß die Führung und der Rat des Hilfsamts für den Schutz den Institutionen des 
> Glaubens von Nutzen sein kann. Selbstverständlich werden die Hilfs-
> amtsmitglieder das Kontinentale Berateramt auf dem laufenden halten und die 
> Berater werden die Schritte unternehmen, die sie für notwendig erachten.
> 
> Es steht Ihnen jederzeit frei, sich an das Kontinentale Berateramt oder an die 
> Hilfsamtsmitglieder zum Schutz der Sache in allen Angelegenheiten zu wenden, 
> bei denen Sie nicht sicher sind, ob sie den Schutz des Glaubens in Ihrem Ge-
> biet betreffen, und Sie werden sie jederzeit bereit finden, Ihnen bei diesen Prob-
> lemen zur Seite zu stehen.” 
> 
> “Bei ihm (dem Nationalen Rat ) liegt auch die Entscheidung, ob eine Streitfrage 
> ihrer Natur rein örtlich ist und zur Erwägung und Entscheidung dem Örtlichen 
> Rat vorbehalten bleiben sollte, oder ob sie unter die Zuständigkeit des Nationa-
> len Rates fällt und als eine Angelegenheit angesehen werden muß, die von ihm 
> besonders beachtet werden sollte. Der Nationale Geistige Rat wird auch dar-
> über entscheiden, welche Angelegenheit seiner Meinung nach dem Heiligen 
> Land zur Beratung und Entscheidung übergeben werden sollten.” 
> 
> “Hat ein Gläubiger ein Problem, wo-rüber er eine Entscheidung treffen muß, so 
> stehen ihm mehrere Wege offen. Wenn es eine Angelegenheit ist, welche die 
> Belange des Glaubens betrifft, sollte er mit dem zuständigen Rat oder Auss-
> chuß beraten, aber Einzelpersonen haben viele Probleme, die rein persönlicher 
> Art sind, und sie sind nicht verpflichtet, solche Probleme den Institutionen des 
> Glaubens zu unterbreiten. Da in der Tat die Erfordernisse der Lehrarbeit so 
> dringlich sind, ist es besser, wenn die Freunde ihre Räte nicht mit persönlichen 
> Problemen belasten, die sie selbst lösen können.
> Ein Bahá'í der ein Problem hat, mag nach Gebet und nachdem er alle Ge-
> sichtspunkte erwogen hat, den Wunsch haben, selbst eine Entscheidungen zu 
> treffen; er könnte es vorziehen, den Rat einzelner Freunde oder Fachberater, 
> wie seines Arztes oder Rechtsanwaltes, zu suchen, so daß er deren Rat bei 
> seiner Entscheidung in Betracht ziehen kann aber, wenn mehrere Menschen in 
> einen Fall verwickelt sind, wie in einer Familienangelegenheit, mag er die Be-
> troffenen 
> versammeln wollen, so daß sie zu einem gemeinsamen Entschluß kommen 
> können. Es ist auch nichts dagegen einzuwenden, wenn ein Bahá'í eine Gruppe 
> von Leuten bittet, zusammen ein Problem, dem er gegenübersteht, zu bera-
> ten.” 
> 
> “Die Frage der Beratung ist von äußerster Wichtigkeit und eines der mächtigs-
> ten Werkzeuge, um Ruhe und Glück der Menschen zu fördern. Zum Beispiel: 
> Wenn ein Gläubiger in seinen Angelegenheiten unsicher ist, oder wenn er ein 
> Vorhaben oder einen Handel verfolgen will, sollten sich die Freunde versam-
> meln und eine Lösung für ihn ersinnen. Er seinerseits sollte danach handeln. 
> Ebenso bei weitergehenden Fragen, wenn sich ein Problem erhebt oder eine 
> Schwierigkeit auftaucht, sollten sich die Weisen versammeln, beraten und eine 
> Lösung ersinnen. Sie sollten dann dem Einen, wahren Gott vertrauen und sich 
> auf Seine Vorsehung verlassen, auf welchem Wege sie auch offenbar werden 
> mag, denn göttliche Bestätigungen werden unzweifelhaft beistehen. Darum ist 
> Beratung eine der ausdrücklichen Verordnungen des Herrn der Menschheit.” 
> 
> “Zu ihrer Frage über das Recht eines NGR-Mitgliedes, dieser Körperschaft ir-
> gendwelche Tatsachen mitzuteilen, von denen er als Mitglied eines Örtlichen 
> Rates Kenntnis hat, meinte der Hüter, daß die formgerechte Unterbreitung sol-
> cher Tatsachen nicht nur das Recht, sondern die Pflicht eines jeden 
> NGR-Mitgliedes ist. Es ist tatsächlich die Verantwortung jedes gewissenhaften 
> und aufrichtigen Gläubigen der das Vorrecht hat, ein Mitglied 
> des Nationalen Geistigen Rates zu sein, zur allgemeinen Unterrichtung seiner 
> Mitarbeiter in jener Körperschaft alle Tatsachen vorzulegen. die jene Körper-
> schaft braucht, um die zur Beratung anstehenden Fälle untersuchen und erledi-
> gen zu können.” 
> ?	Rasches Handeln
> 	
> Viele Probleme und Auseinandersetzungen können vermieden werden, wenn 
> Mißverständnisse sofort und rechtzeitig ausgesprochen und behandelt werden. 
> Je länger eine ernste Krankheit - und der Streit in einer Gemeinde ist eine erns-
> te Krankheit - negiert und nicht behandelt wird, um so kritischer wird der Zu-
> stand und schwieriger die Behandlung. Viel Leid ist mit dem spät einsetzenden 
> Heilungsprozeß verbunden.
> 
> “Er beklagt die Tatsache außerordentlich, daß die Vertreter des höchsten admi-
> nistrativen Organs in Ihrem Land Meinungsverschiedenheiten und Miß-
> verständnissen gestattet haben, ein derartiges Ausmaß anzunehmen, wiewohl 
> alle Prinzipien und Gesetze der Administration von ihm mit aller Klarheit und 
> allem Nachdruck in vielen Botschaften seit dem Hinscheiden des Meisters dar-
> gelegt worden sind. Wenn solchen Schwierigkeiten nicht sofort und mit aller 
> Energie Einhalt geboten wird, können sie dem Organismus der Sache Gottes 
> unermeßlichen Schaden zufügen und nicht nur verhindern, daß sie ihren Geist 
> verströmt, sondern mehr noch, daß dieser Geist der Sache Gottes auf die Welt 
> einwirkt.” 
> 
>  “Die Gläubigen sollten lernen, sich häufiger um Rat und Hilfe an ihre Geistigen 
> Räte zu wenden, und dies zu einem früheren Zeitpunkt.” 
> ?	Liebevolle Beratung
> 
> Der beste Weg der Konfliktlösung ist liebevolle Beratung auf allen Ebenen.
> 
> Beratung ist:
> 
> ?	Die Grundlage dieser einmaligen Ordnung
> ?	Ein grundlegendes Gesetz der Verwaltungsordnung
> ?	Der Schlüssel zur Stärkung der Einheit
> ?	Eine lohnende Methode
> ?	Lampe der Führung und strahlendes Licht
> ?	Das Zeichen reifer Einsicht
> ?	Befähigung richtige Lösungen zu finden
> ?	Allheilmittel für häusliche Konflikte
> ?	Notwendig, da kein Wohlergehen ohne Beratung erreicht werden kann
> ?	Garant zur Wandlung von Vermutung in Gewißheit
> 
> “Das Erhabene Wesen spricht: Der Himmel göttlicher Weisheit erstrahlt durch 
> die beiden Leuchten der Beratung und des Erbarmens. Beratet miteinander in 
> allen Angelegenheiten, denn Beratung ist die Lampe der Führung, welche den 
> Weg weist und Einsicht schenkt.” 
> 
> “Sprich: Der Mensch kann seine wahre Stufe nicht erlangen, es sei denn durch 
> seine Gerechtigkeit. Keine Macht kann bestehen, es sei denn durch Einheit. 
> Keine Wohlfahrt und kein Wohlergehen kann erreicht werden, es sei denn 
> durch Beratung.”  
> 
> “Beratung verleiht tiefere Kenntnis und verwandelt Vermutung in Gewißheit. Sie 
> ist ein strahlendes Licht, welches in einer dunklen Welt den Weg weist und Füh-
> rung gibt. Für alles gibt es und wird es immer eine Stufe der Vollendung und 
> Reife geben: Die Gabe der Einsicht zeigt ihre Reife in der Beratung.” 
> 
> “Bahá'u'IIáh betont auch, wie wichtig die Beratung ist. Wir sollten nicht denken, 
> daß diese lohnende Methode, Lösungen zu finden, auf die administrativen Insti-
> tutionen der Sache beschränkt ist. Beratung in der Familie, bei der offen und 
> frei gesprochen wird und die beseelt ist von der Erkenntnis, daß Mäßigung und 
> Ausgewogenheit  notwendig sind, kann das Allheilmittel für häusliche Konflikte 
> sein.” 
> 
> “...ein Schlüssel zu dieser Stärkung der Einheit (der Familie) ist liebevolle Bera-
> tung. Die Atmosphäre in einer Bahá'í-Familie sollte ebenso wie in der gesamten 
> Gemeinde “den Grundton der Sache Gottes” ausdrücken, der, wie der Hüter 
> erklärt hat, “nicht diktatorische Gewalt, sondern demütige Freundschaft ist, nicht 
> despotische Machtausübung, sondern der Geist freier, liebevoller Beratung”. 
> 
> “Das Prinzip der Beratung, eines der grundlegenden Gesetze der Verwaltungs-
> ordnung, sollte bei allen Bahá'íTätigkeiten angewandt werden, die die gemein-
> schaftlichen Belange des Glaubens berühren; denn es sind Zusammenarbeit 
> und fortwährender Austausch von Gedanken und Ansichten, wodurch die Be-
> lange der Sache am besten geschützt und gefördert werden können. Persönli-
> che Initiative, Fähigkeit und Findigkeit einzelner sind, obwohl unentbehrlich, 
> vollkommen untauglich, eine so gewaltige Aufgabe zu bewältigen, wenn sie 
> nicht durch gemeinsame Erfahrung und Weisheit der Gruppe unterstützt und 
> bereichert werden.” 
> 
> “ Beratung ist eines der wesentlichen Elemente der Grundlage des Göttlichen 
> Gesetzes. Eine solche Beratung ist ganz gewiß annehmbar, ob zwischen Vater 
> und Sohn oder mit anderen. Es gibt nichts Besseres als sie. Der Mensch muß 
> in allen Dingen beraten, denn dies wird ihn zum Kern jedes Problems führen 
> und ihn befähigen, die richtige Lösung zu finden.” 
> 
> “Wer eine Ansicht äußerst, sollte sie nicht als wahr und richtig hinstellen, son-
> dern als einen Beitrag zur übereinstimmenden Meinung darbringen; denn das 
> Licht der Wirklichkeit tritt in Erscheinung, wenn zwei Meinungen übereinstim-
> men.” 
> 
> “Der Überblick zweier aufrichtiger Seelen ist immer besser als der einer einzi-
> gen.” 
> 
> ?	Erfordernisse der Beratung
> 
> Um eine effektive Beratung durchführen zu können, sind jene Richtlinien zu be-
> rücksichtigen, die wiederholt in den Schriften festgelegt sind.
> 
> ?	Liebevolle, harmonische, höfliche, würdevolle, aufrichtige, ausgewogene und 
> freie Meinungsäußerung
> ?	Mäßig im Ton, frei von Entfremdung 
> ?	Unparteiisch gerecht und barmherzig 
> ?	Geheim und vertraulich 
> ?	Losgelöst von allem außer Gott, und Hinwendung zu Ihm um Hilfe 
> ?	Nicht diktatorisch im Ton, nicht despotische Machtausübung 
> ?	Mit Demut vor Seinen Geliebten 
> ?	Mit Geduld und Langmut in Schwierigkeiten 
> ?	Auf Lösung ausgerichtet
> 
> Die Beratung, durchgeführt im Geist des Gebetes - Gott gegenwärtig fühlend- in 
> Liebe und Einheit, ist der Magnet der Führung Gottes.
> 
> “Die Haupterfordernisse für jene, die miteinander beraten, sind Reinheit des 
> Beweggrundes, strahlender Geist, Loslösung von allem außer Gott, Hingezo-
> gensein zu seinen göttlichen Düften, Bescheidenheit und Demut vor Seinen 
> Geliebten, Geduld und Langmut in Schwierigkeiten, Dienstbarkeit an Seiner 
> erhabenen Schwelle. Wenn sie mit gnädigem Beistand diese Eigenschaften 
> erlangen, wird ihnen vom unsichtbaren Reich Bahás der Sieg gewährt.... Ihre 
> Mitglieder müssen in solcher Weise miteinander beraten, daß sich kein Anlaß 
> für Unwillen oder Zwietracht ergibt. Dies ist erreichbar, wenn jedes Mitglied in 
> vollkommener Freiheit seine eigene Meinung äußert und seine Beweisführung 
> vorbringt.” 
> 
> “Die ehrenwerten Mitglieder des Geistigen Rates sollten sich bemühen, damit 
> keine Zwistigkeiten vorkommen können, und wenn solche Zwistigkeiten doch 
> vorkommen, sollten sie nicht den Punkt erreichen, wo sie Streit, Haß und 
> Feindseligkeit erzeugen, welche Gefahr bringen. Wenn du bemerkst, daß ein 
> Zustand erreicht ist, wo Feindseligkeit und Gefahr aufkommen wollen, solltest 
> du die Diskussion über das Thema sofort zurückstellen bis Zank, Streit und lau-
> tes Reden abklingen und eine günstige Zeit gekommen ist.” 
> 
> “Darum ist es, wenn die Einheit der Mitglieder des Ausschusses fest begründet 
> ist, ihre zweite Pflicht, die Verse und Mitteilungen zu lesen, um in einem Zu-
> stand des Gedenkens und der Achtsamkeit zu sein, auf daß sie einander anse-
> hen, als seien sie in der Gegenwart Gottes.” 
> 
> “...Mitglieder im Rat, deren Meinung jener der Mehrheit der anderen Mitglieder 
> zuwiderläuft, sollten der Gemeinde ein gutes Beispiel geben, indem sie ihre 
> persönlichen Ansichten dem Grundsatz des Mehrheitsentscheides, auf dem die 
> Wirksamkeit aller Bahá'i-Räte gebaut ist, zum Opfer bringen.
> Aber ehe die Mehrheit des Geistigen Rates zu einer Entscheidung kommt, ist 
> es nicht nur das Recht, sondern die heilige Pflicht eines jeden Mitgliedes, seine 
> Ansichten frei und offen zum Ausdruck zu bringen, ohne sich zu fürchten, ir-
> gendeinem anderen Mitglied zu mißfallen oder sich ihm zu entfremden.” 
> 
> “Man sollte denken, daß jede Beratung darauf ausgerichtet ist, zur Lösung ei-
> nes Problems zu kommen.” 
> 
> “Der Hüter hob hervor, daß es notwendig und unbedingt erforderlich ist, offen 
> und mit reinen Beweggründen zu beraten, bevor eine Entscheidung getroffen 
> wird. Wenn einmal die Entscheidung gefallen ist, obliegt es allen, der Ansicht 
> der Mehrheit zu folgen, sie voranzutreiben und in die Tat umzusetzen, auch 
> dann, wenn die Entscheidung falsch ist.” 
> 
> “Sie sollten sich über jegliche Absonderung und Parteilichkeit, über den frucht-
> losen Wortstreit, die kleinlichen Berechnungen und die vergänglichen Leiden-
> schaften erheben, die das Antlitz einer sich wandelnden Welt erregen und ihre 
> Aufmerksamkeit fesseln.” 
> 
> “Die erste Bedingung ist vollkommene Liebe und Harmonie unter den Mitglie-
> dern des Rates. Sie müssen völlig frei von Entfremdung, sein, und in sich selbst 
> die Einheit Gottes offenbaren, denn sie sind die Wellen eines Meeres, die Trop-
> fen eines Stromes, die Sterne eines Himmels, die Strahlen einer Sonne, die 
> Bäume eines Obstgartens, die Blumen eines Gartens. Sollten Harmonie im 
> Denken und vollkommene Einheit nicht vorhanden sein, wird diese Zusammen-
> kunft zersplittern, und die Sitzung ist umsonst 
> gewesen. Die zweite Bedingung: Sie müssen wenn sie zusammenkommen, ihr 
> Angesicht dem Königreich der Höhe zuwenden und um Hilfe aus dem Reiche 
> der Herrlichkeit bitten. Dann müssen sie in völliger, Ergebenheit, Höflichkeit, 
> Würde, Sorgfalt und Mäßigung ihre Ansichten zum Ausdruck bringen. Sie müs-
> sen in jeder Angelegenheit nach Wahrheit forschen und nicht auf ihrer eigenen 
> Meinung beharren; denn Starrsinn und hartnäckiges Festhalten an der eigenen 
> Meinung wird schließlich zu Uneinigkeit und Streit führen, und die Wahrheit wird 
> verborgen bleiben. Die ehrenwerten Mitglieder müssen ihre eigenen Gedanken 
> in aller Freiheit aussprechen, und es ist in keiner Weise jemandem erlaubt, die 
> Gedanken eines anderen herabzusetzen; man muß vielmehr die Wahrheit mit 
> Mäßigung darlegen, und sollten sich Meinungsverschiedenheiten ergeben, so 
> muß die Stimmenmehrheit entscheiden, und alle müssen gehorchen und sich 
> der Mehrheit fügen ......” 
> 
> ?	Beschlüsse und ihre Durchführung
> 
> Dem Beschluß eines Rates folgt als nächster Schritt, ihn sofort, rückhaltlos und 
> voll Vertrauen durchzuführen.
> “Die Gläubigen sollten den Vorschriften und Anordnungen ihres Geistigen Ra-
> tes vertrauen, selbst wenn sie nicht davon überzeugt sein sollten, daß diese 
> gerecht und zweckmäßig sind. Wenn der Rat durch Stimmenmehrheit seiner 
> Mitglieder zu einem Beschluß gekommen ist, sollten die Freunde bereitwillig 
> gehorchen.” 
> 
> “Wir alle haben ein Recht auf unsere Meinung, wir können nicht anders, als 
> verschieden zu denken, aber ein Bahá'i muß die Mehrheitsentscheidung seines 
> Rates annehmen und einsehen, daß Annahme und Eintracht - sogar wenn ein 
> Fehler gemacht wurde - die wirklich wichtigen Dinge sind. Und wenn wir der 
> Sache im Bahá'í-Sinne dienen, so wird Gott am Ende berichtigen, was falsch 
> gemacht wurde.” 
> 
> “Wenn sie in einer Sache einig sind, so ist dies, seien sie auch im Irrtum, besser 
> als uneinig zu sein und recht zu haben, denn diese Uneinigkeit wird die göttli-
> che Grundlage zerstören. Wenn auch eine der Parteien recht haben mag, und 
> sie sind uneinig, so wird dies die Ursache für tausendfaches Irren sein; wenn 
> sie aber übereinstimmen und beide Parteien im Irrtum sind, so wird, wenn es in 
> Einigkeit geschieht, die Wahrheit offenbar, und das Falsche richtig werden.” 
> 
> Es besteht für jeden Gläubigen die Möglichkeit, gegen die Beschlüsse einer 
> Institution Berufung einzulegen.
> 
> “Berufung gegen die Entscheidung des Örtlichen Geistigen Rates kann beim 
> Nationalen Rat und gegen die Entscheidung des Nationalen Rates beim Hüter 
> eingelegt werden. Der Grundsatz der Amtsgewalt, mit denen unsere gewählten 
> Körperschaften belehnt sind, muß jedoch aufrecht erhalten werden. Das gehört 
> nicht zu den Dingen, die ohne Prüfung und Probe lernbar sind.” 
> 
> “Um diese Dinge zu erleichtern und um Mißverständnisse zu vermeiden, zieht 
> er es vor, Sie und die anderen Freunde an jene (den Nationalen Rat) zu ver-
> weisen. Er ist sicher, daß sie volle Genugtuung erlangen werden, wenn Sie 
> dem Rat Ihre Fragen unterbreiten. Die Absicht des Hüters dabei ist nicht, dem 
> Problem aus dem Weg zu gehen; vielmehr will er nur die Dinge erleichtern und 
> Mißverständnisse ausschließen. In allen solchen Fällen sollten die Freunde sich 
> zuerst an den Örtlichen, dann an den Nationalen Rat wenden, und nur wenn sie 
> dort keine Genugtuung erfahren, sollten sie mit solchen Fragen an den Hüter 
> herantreten. Auf diese Weise werden viele Schwierigkeiten vermieden.” 
> ?	Kritik
> Kritik an den Beschlüssen des Rates ist zulässig, sofern sie respektvoll und 
> konstruktiv an den Rat übermittelt wird.
> “Die Bahá’í  sind voll berechtigt, ihre Kritik an ihre Geistigen Räte zu richten; sie 
> können ihre Ansichten über lehrpolitische Verfahrensweisen oder über einzelne 
> Mitglieder der gewählten Körperschaften vor dem Geistigen Rat, dem Örtlichen 
> oder dem Nationalen, freimütig äußern, aber sodann müssen sie die Empfeh-
> lung oder den Beschluß des Rates rückhaltlos annehmen, den Grundsätzen 
> entsprechend, die für solche Angelegenheiten bereits in der Ba-
> há'i-Verwaltungs- und Gesellschaftsordnung niedergelegt sind.” 
> 
> “Es ist außerdem nicht erlaubt, daß irgendeines der ehrenwerten Mitglieder in-
> nerhalb oder außerhalb der Sitzung einen zuvor gefaßten Beschluß beanstan-
> det oder kritisiert, selbst wenn dieser Beschluß nicht richtig wäre; denn solche 
> Kritik würde verhindern, daß irgendein Beschluß durchgesetzt wird.” 
> 
> “Der Grundsatz, an den immer gedacht werden sollte, ist, daß vom Nationalen 
> Geistigen Rat nicht verlangt werden kann, er solle irgendeinem Außenstehen-
> den alle Einzelheiten seiner Arbeit offenlegen. Er kann es tun, wenn er es 
> wünscht, aber niemand hat das Recht, ihn zu irgendeiner Maßnahme zu zwin-
> gen.” 
> 
> “...Boshafte Kritik ist in der Tat ein Unglück. Ihre Wurzel ist Mangel an Glauben 
> an das System von Bahá'u'Iláh, nämlich an die administrative Ordnung und 
> Mangel an Gehorsam Ihm gegenüber, weil Er dies verboten hat. Wenn die Ba-
> há'í sich an die Bahá’í-Gesetze betreffend des Abstimmens, des Wählens, des 
> Dienens und betreffend des Gehorsams gegenüber Ratsbeschlüssen halten 
> würden, könnten all die durch das Kritisieren anderer vergeudenden Kräfte für 
> das Zusammenwirken zugunsten der Erfüllung des Planes umgelenkt wer-
> den..” 
> 
> “In Ihrem letzten lieben Brief fragten Sie, ob die Gläubigen das Recht haben, 
> offen Kritik an Tätigkeiten oder am Entscheidungsstil des Geistigen Rates aus-
> zudrücken. Es ist nicht nur das Recht, sondern eine sehr wichtige Verantwor-
> tung jedes treuen, einsichtigen Gemeindemitgliedes, frank und frei, jedoch mit 
> der nötigen Rücksicht und mit Respekt vor der Autorität des Geistigen Rates, 
> Vorschläge, Empfehlungen oder Kritik zu äußern, wenn dieses Gemeindemit-
> glied aufrichtig meint, daß es dies zur Verbesserung oder Behebung bestimmter 
> Zustände oder Entwicklungen in seiner Örtlichen Gemeinde tun sollte. Es ist 
> auch die Pflicht des Geistigen Rates, jeder solchen Meinung, die ihm von einem 
> Gläubigen unterbreitet wird, sorgfältig Beachtung zu schenken. Die beste Gele-
> genheit dazu ist das Neunzehntagefest, das neben seiner geselligen und seiner 
> geistigen Seite verschiedenen administrativen Notwendigkeiten und Erforder-
> nissen der Gemeinde, vor allem der Notwendigkeit offener, konstruktiver Kritik 
> und der Beratung der Angelegenheiten der Örtlichen Bahá'i-Gemeinde Rech-
> nung trägt.
> Aber es muß wiederum betont werden, daß jede negative Kritik und jede Dis-
> kussion, welche die Autorität des Geistigen Rates als Institution untergraben 
> könnte, streng vermieden werden muß. Andernfalls ist die Ordnung der Sache 
> selbst gefährdet, und in der Gemeinde herrschen Verwirrung und Uneinig-
> keit.” 
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, Zum wirklichen Leben, Seite 32
>    Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 31. Juli 1935, Krise und Sieg, Seite 25
>    Bahá'ulláh, Die Kraft Göttlichen Beistandes, Seite 6
>   Shoghi Effendi, 23. November 1951, Die Kraft Göttlichem Beistandes, Seite 28
> 
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 5. Oktober 1950, Zum wirklichen Leben, Seite 34
> 
>   'Abdu'l-Bahá, Das Geheimnis göttlicher Kultur, Seite 27
> 
>   Bahá’u’lláh  zitiert in: Das Kommen göttlicher  Gerechtigkeit, Seite 40
>   'Abdu'I-Bahá, Vertrauenswürdigkeit Nr. 47
>   Brief Im Auftrag Shoghi Effendis, 5.April 1942, Geistiger Adel, Seite 27
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 30 September 1949, Zum Wirklichen Leben, Seite 30
>   Shoghi Effendi, 19. Dezember 1923, Zum Wirklichen Leben, Seite 4
>   Shoghi Effendi, 9. März 1946, Einheit der Familie, Seite 35
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 20 Oktober 1952, Zum Wirklichen Leben, Seite 35
>   Briet im Auftrag Shoghi Effendis, So. September 19 49, Zum Wirklichen Leben, Seite 31
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 18. Dezember 1945, Zum wirklichen Leben, Seite 23
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 5. September 1946, Zum Wirklichen Leben, Seite 24
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 4. Oktober 1950, Zum wirklichen Leben, Seite 23
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 27. Februar 1943, Zum wirklichen Leben, Seite 17
>   Shoghi Effendi,24,September 1924, Beitritt in Scharen, Seite 16
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 20. November 194 1, Beratung, Seite 28
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 15. November 1935, Geistige Räte ..., Seite 13
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 14, Oktober 1941 Zitiert in :Univ. Haus der Gerechtigkeit, 19 Mai 1994 an den Nat, 
> Geistigen Rat  der USA
>   Shoghi Effendi 18,Cktober 1927, Geistige Räte..., Seite 61
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 14 August 1957, Geistige Räte..., Seite 69
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 8. Mai 1948  Geistige Räte ..., Seite 93
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 26. Oktober 1943, Zum wirklichen Leben. Seite 18
>   Shoghi Effendi, 12. März 1923, Geistige Räte --, Seite 19
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 30. Juni 1957, Geistige Räte...., Seite  95
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 13. Mai 1945. Zum wirklichen Leben, Seite 22
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 4. Dezember 1936, Geistige Räte..., Seite 62
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 20. November 194 1, Geistige Räte...., Seite 24
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 14. August 1957, Geistige Räte...., Seite 95
>   Shoghi Effendi, Geistige Räte ...,. Seite 28
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 30. Januar 1938, Geistige Räte ..., Seite 63
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 4. Oktober 1950, Zum wirklichen Leben, Seite - 33
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 24. Mai 1927, Krise und Sieg, Seite 71
>   Shoghi Effendi, 23. Februar 1924, Geistige Räte ..., Seite 63-64
>   Brief.im Auftrag Shoghi Effendis, 30. August 1930, Geistige Räte...., Seite 26
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 28. Oktober 1935, Geistige Räte...., Seite 26
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 30. Juni 1949, Geistige Räte...., Seite 23
>   Univ. Haus der Gerechtigkeit, August 1970, Vorwort Geistige Räte ..., Seite 7
>   Shoghi Effendi, Gott geht vorüber, Seite 378
>   Shoghi Effendi, Geistige Räte...., Seite 20
>   ‘Abdu’l-Bahá , Geistige Räte ..., Seite 17
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 12. Mai 1925. Zum wirklichen Leben, Seite 6, 7
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 1949; Geistige Räte.... , Seite 30
>   Univ. Haus der Gerechtigkeit, 19. Mai 1994 an den Nat. Geistigen Rat der USA
>   ‘Abdu’l-Bahá, Testament, in Dokumente des Bündnisses, Seite 51
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 12. Mai 1925, Zum Wirklichen Leben Seite 7
>   ‘Abdu’l-Bahá  23. Juli 1912 in Boston, Zitat in Balyuzi Seite 325
>   Bahá’u’lláh, Ährenlese Kap. 128. Seite 243
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 30. Juni 1949, Beratung, Seite 31
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis. 4. Oktober 1950, Zum wirklichen, Seite 33
>   ‘Abdu’l-Bahá, Leben als Bahá’í  Seite 52
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 9. Apr 1934, Zum wirklichen Leben, Seite 11
>   'Abdu'l- Bahá, Ansprachen in Paris, Seite 108
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 14. Oktober 1943, Zum wirklichen Leben, Seite 17
>   Brief im Auftrag Shoqhi Effendis, 17. Oktober 1944, Zum wirklichen Leben” Seite 20
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 12. August 1935, Geistige Räte..., . Seite 42
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 20. November 1941, Geistige Räte..., Seite 22
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 16. Februar 1951, Zum wirklichen Leben, Seite 34
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 26. Dezember 194 1, Zum wirklichen Leben Seite 16
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 23. Februar 1924, Geistige Räte...., Seite 60
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 25. November 1956, Zum wirklichen Leben. Seite 38
>   Bahá’u’lláh, Ährenlese, Kap. 74, Seite 126
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 30. Januar 1925, Zum wirklichen Leben, Seite 5
>   Shoghi Effendi, 5,März 1922, Geistige Räte..., Seite 27
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 13. März 1944, Geistige Räte..., Seite 29
>   Univ. Haus der Gerechtigkeit, 27 März 1966, Beratung, Seite 35
>   Univ. Haus der Gerechtigkeit, 8, April 1975, Beratung, Seite 39
>   'Abdu'I-Bahá zitiert in einem Brief Shoghi Effendis, 15. Februar 1922, Beratung, Seite 13
>   Univ. Haus der Gerechtigkeit, 1. Oktober 1979, Krise und Sieg, Seite 76
>   Shoghi Effendi, 12. März 1923, Geistige Räte ..., Seite 34
>   Univ. Haus der Gerechtigkeit, 19. März 1973, Beratung, Seite 37
>   ‘Abdu’l-Bahá , Beratung, Seite 11
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 14. Januar 1935, Geistige Räte ..., Seite 40
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 9. Mai 1934, Zum Wirklichem Leben, Seite 11
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 13. März 1944, Geistige Räte...., Seite 29
>   Bahá’u’lláh, Beratung Seite 1
>   Bahá’u’lláh, Beratung, Seite 1
>   Bahá’u’lláh, Beratung, Seite 1
>   Univ. Haus der Gerechtigkeit 1. August 1978. Einheit der Familie, Seite 46
>   Shoghi Effendi, 23. Februar 1924, Einheit der Familie, Seite 47
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 30. August 1933, Beratung, Seite 25
>   'Abdul-Bahá, Beratung, Seite 14
>   'Abdu'l-Bahá, 2. Mai 19 12 in Chicago, Beratung, Seite 16
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendi, 16. Juni 1932, Beratung, Seite 24
>   Shoghi Effendi, 5. März 1922, Beratung, Seite 7
>   'Abdu'I-Bahá, Beratung, Seite 14
>   'Abdul-Bahá, Beratung, Seite 18
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 28. Oktober 1935, Beratung, Seite 26
>   Univ. Haus der Gerechtigkeit, 19. März 1973, Beratung, Seite 38
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 12. Januar 1946, Beratung, Seite 20
>   Shoghi Effendi, Die Weltordnung Bahá'u'lláhs, Seite 101
>   Shoghi Effendi , 5. März 1922, Beratung, Seite 8
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 28. Oktober 1935, Beratung, Seite 25
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 19. Oktober 194 7, Beratung, Seite 30
>   'Abdul-Bahá, Beratung, Seite 11
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 30. Juni 1949, Geistige Räte ... , Seite 89
> 
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 11. November 1932, Geistige Räte.... Seite 87
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 13. Mai 1945, Geistige Räte.... Seite 66
>   ‘Abdu’l-Bahá, zitiert in Geistige Räte...., Seite 17
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 19. Juni 1935, Geistiqe Räte.... Seite 41
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, zitiert in Directives from the Guardian, Seite 9
> 
>   Brief im Auftrag Shoghi Effendis, 13. Dezember 1939, Bahá’í-Vers. und. 19-TF, Seite 38/39
> 
> 		Seite: 2 von 26 	
> 
>                   Einzelne und Institutionen im Umgang mit Problemen im Auftrag vom NGR in Österreich -  März 95
>
> — *Einzelne und Institutionen im Umgang mit Problemen*

