# Grundriss der Religionsgeschichte

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> 
> THEOLOGISCHE WISSENSCHAFT                      ERNST DAMMANN
> Sammelwerk fiir Studium und Beruf
> 
> Herausgegeben von
> Carl Andresen, Werner Jetter,               GrundriB
> Wilfried Joest, Otto Kaiser,
> der Religionsgeschichte
> Eduard Lohse
> 
> Band 17
> 
> ()
> 
> VERLAG W. KOHLHAMMER
> STUTTGART BERLIN KOLN MAINZ
> Inhalt
> 
> Vorwort . . .                                       7
> Der hochwiirdigen Theologischen Fakultat
> der Ruprecht-Karl-Universitat zu Heidelberg                   1. Einleitung                                      9
> 2. Die Naturreligionen                             10
> als bescheidenes Zeichen des Dankes
> a. Die Erscheinungsformen                       12
> fiir die Verleihung der Wiirde eines Doktors der Theologie
> b. Der Mensch                                   17
> in Ehrerbietung zugeeignet                                      c. Die Umwelt . .                               20
> 3. Indische Religionen                             26
> a. Die vedische Religion                        26
> b. Der altere Hinduismus .                      30
> c. Philosophische Systeme                       32
> d. Der jiingere Hinduismus                      34
> e. Der moderne Hinduismus                       36
> f. Auswirkungen des Hinduism us                 39
> g. Der Jainismus                                40
> h. Die Sikh . . .                               40
> 
> 4. Der Buddhismus .                                41
> a. Die Umwelt .                                 41
> b. Quellen fiir Leben und Lehre Buddhas         42
> c. Das Leben Buddhas . .               .        42
> d. Die urspriingliche Lehre . . . . . .         43
> e. Die Gemeinde . . . . . . . . . .             46
> f. Gestalt, Verehrung und Kult Buddhas          48
> g. Der Hinayana-Buddhismus .                    49
> h. Der Mahayana-Buddhismus                      50
> i. Der Vajrayana-Buddhismus .                   52
> j. Das Pantheon . . . . . . . . . . .           53
> k. Die weitere Verbreitung des Buddhismus       53
> I. Der Lamaismus . . . . .                      55
> m. Buddhismus im Abendland                      56
> n. AbschlieBendes . .                           57
> Alle Rechte vorbehalten                                      5. Chinesische Religionen                          58
> © 1972 Verlag W. Kohlhammer GmbH                                a. Die urspriingliche Religion im alten China
> Stuttgart Berlin Koln Mainz
> V erlagsort: Stuttgart                                          b. Laotse und der Taoismus .                    60
> U mschlag: hace                                                 c. Konfuzius . . .                              61
> Gesamtherstellung: W. Kohlhammer GmbH                           d. Mo Ti . . . . . . . . .                      63
> Grafischer GroBbetrieb Stuttgart                                e. Der Buddhismus . . . . . . . .               63
> Printed in Germany                                              f. Die synkretistische Gesamtreligion .         64
> ISBN 3-17-239031-4                                              g. AbschlieBendes . . . . . . . . .             64
> 
> priesterliche Hierarchie, die niedere und hohere Grade umfaBt und in sich wieder         verstandlich. Der Bab hat daher die Aufgabe, auf dies en Imam Mahdi hinzuweisen.
> unterteilt ist. An der Spitze der gesamten »Kirche« steht der First President of         Er wird sogar, wie Mu~ammed und die schiitischen Imame zu einem Mittler zwi-
> the Church.                                                                              schen Gott und den Menschen. <A]l Mu~ammed scheint dariiber hinaus sich sogar mit
> Als charakteristisch fiir die Bewegung galt die Polygamie, die Smith auf Grund           dem wiederkommenden Mahdi identifiziert zu haben.
> einer Offenbarung ausiibte und propagierte. Nachdem sie vom Staat verboten wor-          Der Bab sammelte schnell Anhanger um sich, die erstmalig 1848 in Badasht zu einer
> den war, ist sie 1890 von dem Prasidenten der Mormonen widerrufen worden.                Konferenz zusammenkamen. Sie entfernten sich immer weiter von dem traditionel-
> Im iibrigen sind die Mitglieder gehalten, ein arbeitsames, sittlich einwandfreies,       len Islam, so daB es zu Auseinandersetzungen mit den Muslimen kam, die in der
> den GenuB ablehnendes, hilfsbereites Leben zu fiihren.                                   Form der Zwolferschia (vgl. S. 82) als der Staatsreligion entscheidenden EinfluB
> Nach dem Tode Smith's iibernahm Brigham Young (1801-1877), der sich als junger           auf den Staat ausiibten. Verfolgungen der Regierung setzten ein, an einigen Stellen
> Zimmermann der Bewegung angeschlossen hatte, ihre Fiihrung. Er beschloB, seine           machten die BabI einen Aufstand. Der Bab wurde 1850 hingerichtet. Nachdem von
> Anhanger in den fernen Westen zu fiihren. So kam es 1847 zur Niederlassung in            dessen Anhangern 1852 ein Attentat auf den Schah veriibt worden war, versuchten
> dem Gebiet von Utah am Salzsee, wo sie die Stadt Salt Lake City griindeten. Wirt-        die Behorden, die BahI auf grausamste Weise auszurotten. Der groBte Teil von
> schafl:liche Geschicklichkeit und die Gewinnung fruchtbaren Ackerlandes halfen           ihnen verlor damals das Leben.
> ihnen, ein politisches und geistliches Gemeinwesen zu schaffen, das seinesgleichen       Die wichtigsten Schriften des Bab sind ein Kommentar zur 12. Sure (Josephsure)
> suchte. Von England kamen mehrere Tausend Mormonen heriiber, welche 2000 km              und zwei Werke BayAn »Kundgabe, Erklarung« in arabischer und persischer
> zu FuB und mit Handkarren pilgerten, um Utah zu erreichen.                               Sprache. In der Lehre bestehen groBe Unterschiede zum Islam. Die Welt ist von
> Von Anfang an waren die Mormonen von Missionseifer erfiillt. Bereits 1837 kamen          Gott »mittels sieben Attributen, Buchstaben der Wahrheit genannt, geschaffen«
> ihre Sendboten nach England, 1843 ging der erste Mormonen-Missionar in die Siid-         (E. I, 1, S. 567). Manche Realitaten muslimischer Dogmatik werden spiritualisiert.
> see, 1851 wurden die beiden ersten Deutschen in der Elbe bei Dresden getaufl:. N ach   Hierzu gehoren Paradies und Holle sowie das eschatologische Geschehen, wobei die
> dem Zweiten Weltkrieg hat die Arbeit der Mormonen in Europa einen groBen                 Auferstehung als geistliches Erwachen der Seelen aus den Grabern der Unwissen-
> Umfang angenommen, da ihnen in vielen jungen Leuten, die freiwillig in der Regel         heit verstanden wird. Ebenso wurden die kosmischen Zeichen, welche das Kommen
> zwei Jahre auf eigene Kosten missionarischen Dienst tun, geniigend Hilfskrafl:e zur     des Mahdi begleiten, uminterpretiert. Viele Anordnungen des Islam wurden auf-
> Verfiigung stehen. Die Zahl der Mormonen mag 1970 insgesamt 3 Millionen be-              gehoben oder geandert. Anstelle des Fastens im Ramadan wurde ein 19tagiges
> tragen. Auch in der Bundesrepublik sind viele Zentren entstanden.                        Fasten geboten, das gemeinsame rituelle Gebet (salat) findet nur bei Leichen-
> Die Mormonen haben nicht nur eine religiose Bedeutung, sie haben auch, besonders         begrabnissen statt, es gibt keine rituelle Unreinheit, es besteht auch eine Aversion
> im 19. Jahrh., viel fiir die Entwicklung ihres Landes getan. Sie haben gezeigt, wie      gegen das Schlagen von Menschen, daher wird auch der sog. heilige Krieg (gihad)
> das Ethos ihres Glaubens die Umwelt zum Besseren wandeln kann.                           abgelehnt. Trotzdem kann man aber nicht von einem Antinomismus sprechen.
> In ihrem Selbstverstandnis betrachten sich die Mormonen als christliche Kirche. Es       Manche neue Gebote sind an die Stelle der alten getreten, wobei die Zahl 19 eine
> bleibt abzuwarten, ob die grundlegenden Schriften dieser Gemeinschafl: ihren der         groBe Rolle spielt (z. B. Regierung der Gemeinde durch 19 Personen, Einteilung des
> Bibel gleichen urkundlichen Wert behalten. Wenn das der Fall ist, sollte man             Jahres in 19 Monate, 19 Fastentage, alle 19 Tage Einladung von 19 Personen).
> terminologisch die Mormonen als Vertreter einer Neureligion betrachten.                  Wahrscheinlich hat sich der Bab selbst als Reformer innerhalb des Islam verstan-
> den, in Wirklichkeit hat er eine neue Religion begriindet.
> The Book of Mormon 1961. - O'Dea, Th. F., The Mormons, Chicago 1957. - Mullen, R.,
> Die Mormonen, Weilheim 1968.                                                             Fiir den kiinfltigen Propheten in der Gestalt des Mahdi hatte der Bab die Bezeich-
> nung »Der, den Gott erscheinen lassen wird« gepragt. Ein Anhanger des Bab, der
> b.    Die Baha'i                                                                         nach dem Attentat auf den Schah verhaftet worden war, namens Husein Ali, hatte
> im Gefangnis ein visionares Erlebnis und bezog fortan die Weissagung auf sich. Als
> Diese Religion, die in den letzten Jahrzehnten viele Anhanger gewonnen hat, ist im       auBeres Zeichen nahm er den Wiirdenamen Baha Ullah »die Herrlichkeit Gottes«
> 19. Jahrb. aus dem Islam hervorgegangen. Als die schiitische Sekte der Sheikhi nach    an. Er wurde begnadigt, muBte aber auBer Landes in die Verbannung gehen. Er
> dem Tode ihres zweiten Meisters einen Nachfolger suchte, stieB sie auf einen Kauf-       begab sich zunachst nach Baghdad. Als er von dort mit anderen verbannten Babi
> mann, den Sayyid Ali Mu~ammed aus Shiraz im heutigen Iran. Dieser behauptete,           nach Istambul (Konstantinopel) gebracht werden sollte, offenbarte er sich diesen
> 1844 eine Erleuchtung gehabt zu haben, auf Grund deren er sich als Bab »Tiir« be-        1863 als der vom Bab VerheiBene. Nach dem Garten Ridvan, in dem diese Offen-
> zeichnete. Dieser Titel war in der Schia von jeher bekannt, woes u. a. in einer Ober-    barung erfolgte, heiBt das groBte Fest der Gemeinde Ridvan-Fest. Aus den Babi wur-
> lieferung heiBt: »Ich (Mu~ammed) bin die Stadt des Wissens und Ali ist das Tor          den die Baha'i. Die nachsten Jahre brachte Baha Ullah in Adrianopel zu, bis er 1868
> (bab) dazu« (Roemer, S. 13/14). Die Lehre von dem verborgenen Imam (vgl. S. 81)          mit seiner Familie nach Akka in Palastina, das damals zum Osmanischen (tiirkischen)
> und die Hoffnung auf den kiinftigen Imam machen das Auftreten von Vermittlern          Reich gehorte, verbannt wurde. Hier lebte und wirkte er bis zu seinem Tode 1892.
> 
> 104                                                                                                                                                                       105
> Da Baha Ullah seine Lehre nicht frei verkunden konnte, hat er schon in Baghdad          In manchen dieser Ziele erkennt man noch die Herkunft aus dem Islam. Sie sind
> begonnen, sie schriftlich niederzulegen. Die wichtigste Religionsurkunde ist das       aber so stark mit sakularen Vorstellungen vermischt und eigenstandig weiter-
> Kitab iqdas »das heilige Buch«, das die Grundlagen des Glaubens und der Ethik          entwickelt, daB man bei den Baha'i nicht mehr von einer muslimischen Sekte spre-
> enthalt. Ebenso wie bei dem Bab hat hier eine deutliche Distanzierung vom Islam         chen kann, sondern sie als eine neue Religionsgemeinschaft ansehen muB, die den
> stattgefunden.                                                                          Anspruch erhebt, eine Weltreligion zu sein. Obwohl sie in einigen Staaten, wie einst
> Als Nachfolger setzte Baha Ullah in seinem Testament seinen altesten Sohn Abbas        unter dem Nationalsozialismus in Deutschland, verboten ist, hat sie sich in den
> Effendi, genannt Abdu-l-Baha »Diener der Herrlichkeit« ein. Dieser reiste,             letzten Jahren stark ausgebreitet.
> nachdem 1908 die Verbannung aufgehoben worden war, in viele Lander und
> machte die Baha'i-Religion in weiten Kreisen bekannt. Unter ihm wurden die ersten       Roemer, H., Die BabI-Baha'i. Eine Studie zur Religionsgeschichte des Islams, Potsdam
> 1911. - Baha Ullah: Das Buch der GewiBheit, Kitab-i-Iqan. - Shogi Effendi, Gott geht
> gottesdienstlichen Gebaude, »Hauser der Andacht« genannt, errichtet. Sein Nach-         voriiber, Oxford 1954. - Sabet, H., Der gespaltene Himmel, Stuttgart 1967. - Baha'i
> folger wurde 1921 sein Enkel Shoghi Effendi, der den offiziellen Titel »Huter der       Briefe, Frankfurt.
> Sache Gottes« fiihrte. In seiner »Amtszeit« wurde die Grundlage fiir die Organi-
> sation der Baha'i-Religion gelegt. Die Verwaltung baut sich von unten nach oben
> c.   Der Caodaismus
> auf. Eine Gemeinde wahlt einen neunkopfigen ortlichen »Geistigen Rat«. Aus den
> Gemeinden eines Landes wird ein ebenfalls aus neun Personen bestehender »Natio-          Der Caodaismus ist eine Neureligion, deren offizielle Griindung 1926 im jetzigen
> naler Geistiger Rat« gewahlt. Die nationalen Rate wahlten 1963 das »Universale           Sud-Vietnam erfolgte. Der Name Cao-Dai bedeutet »Hochster Palast« und wird
> Haus der Gerechtigkeit«, die oberste administrative und gesetzgebende Korper-            zur Bezeichnung des Hochsten Wesens gebraucht. Bereits 1919 hatte sich der Geist
> schaft, die ihren Sitz in Haifa (Israel) hat. Demgegenuber ist das religiose Amt des    des Cao-Dai einem Mann namens Ngo-Van Chieu offenbart, der damals Ver-
> »Huters« in der Familie Baha Ullahs erblich. Ihm unterstehen Sachwalter, genannt         waltungsbeamter auf der Insel Phu-Quoc war, und ihn zu dem Verkunder einer
> »Hande der Sache Gottes«, aus deren Mitte ein neunkopfiger Rat zur Unterstutzung         neuen Religion auf Erden berufen. Am 25. Dezember 1925 hatte Chieu mit einigen
> des »Huters« und, nach dessen Tod, zur Bestatigung des Nachfolgers gewahlt               anderen bei einer spiritistischen Sitzung in Saigon eine weitere Offenbarung. Das
> wurde. Im Jahre 1970 gab es etwa 10 000 Geistige Rate, 94 Nationale Geistige             »Hochste Wesen« gab sich »an diesem Jahrestage seiner Ankunft in Europa« zu
> Rate und rund 35 000 Zentren, also Orte, in denen Baha'i leben, von denen 242 in          erkennen, das »Unter dem Namen Cao-Dai kam, um das Land Annam die Wahr-
> Deutschland liegen. Ein »Haus der Andacht« ist in Langenhain im Taunus errichtet         heit zu lehren« (Rondot, S. 207). An die Spitze der nun entstehenden neuen Be-
> worden. Ein internationales Baha'i-Buro befindet sich in Genf.                           wegung trat nicht Ngo-Van-Chieu, sondern - auf Weisung aus der Geisterwelt -
> Das religiose Leben kennt keinen Kult. Die Gottesdienste bestehen im wesentlichen         Le-Van-Trung, damals ein gescheiterter Kaufmann, fruher ein Regierungsbeamter.
> aus Schriftlesungen, wobei auch Schriften anderer Religionen nicht ausgeschlossen        Die Anhangerzahl wuchs schnell, Hauptsitz der neuen Religion wurde Tayninh,
> sind. Die wesentlichen Ziele sind: 1. das unabhangige Forschen nach Wahrheit, das        nordwestlich von Saigon an der kambodschanischen Grenze. Dort befindet sich auch
> sich befreit hat von allen Banden engstirnigen Festhaltens an fortschrittshemmen-        ihr Haupttempel.
> den Uberlieferungen. 2. Die Einheit und organische Ganzheit des Menschen-                Die Lehre beruht auf den Botschaften, die von Cao-Dai oder anderen hohen Geistern
> geschlechts, die Grunderkenntnis und zentrale Wahrheit eines weltumfassenden             auf spiritistischem Weg mitgeteilt werden. Bei diesen Sitzungen wirken zwei
> Glaubens. 3. Die Einheit aller Religionen in ihren geistigen Grundlagen. 4. Die          Medien mit, die sich vorher mit Weihrauch reinigen. Die Kundgaben der Geister
> Uberbruckung aller Vorurteile, seien sie religioser, sozialer, rassischer oder natio-    werden mit einem Psychographen oder mit einem Schnabelkorb aufgenommen.
> naler Art. 5. Die Ubereinstimmung von Religion und Wissenschaft. 6. Gleiche              Letzterer wird als langlicher Korb beschrieben, »der stielartig mit einem Schnabel
> Rechte fiir Mann und Frau. 7. Die gesetzliche Verpflichtung zur besten Erziehung         versehen und in gelbes Papier eingehullt ist. Der Stiel endet in einem kunstlerisch
> aller Menschen. 8. Die allgemeine Einfiihrung einer Welthilfssprache neben der Mut-      modellierten Phonixkopf. Dieser tragt einen Schreibgriffel aus Bambusoder Rotang,
> tersprache. 9. Die Begrenzung des Reichtums und die Behebung sozialer Not. 10. Die       der Schriftzeichen auf eine Tafel oder eine sandbedeckte Platte schreibt« (Rondot,
> Bildung eines Weltbundesstaates und eines Weltschiedsgerichtshofs zur Schlichtung        S. 210). Der prominenteste Geist, den man bisher zitiert hat, ist der des franzosi-
> von Streitigkeiten unter den Volkern. 11. Gottlich bestimmte Gerechtigkeit als           schen Dichters Victor Hugo (1802-1885), der sich zu seinen Lebzeiten bereits
> Grundpfeiler der menschlichen Gesellschaft. 12. Die Wiirdigung jeglicher Arbeit, die      spiritistisch betatigt hatte. Seine Offenbarung ist sogar schriftlich festgehalten wor-
> im Geist des Dienens getan wird, als Gottesdienst. 13. Die Religion als Bollwerk         den (Gobron, S. 61-65). Wie sehr er geschatzt wird, geht daraus hervor, daB die
> der Liebe und Verstandigung fiir den Schutz aller Volker und Rassen. 14. Das Wir-        groBe »Kathedrale« 1937 an seinem Todestag eingeweiht wurde.
> ken fiir einen dauerhaften, umfassenden Frieden als erhabenstes Ziel menschlicher         Die Lehre ergibt sich aus den Botschaften der Geister. Da diese auch jetzt noch er-
> Tatigkeit (Baha'i-Brief 1967, II und III). Wenn auch die Zahl und die Formulierung       folgen konnen und tatsachlich stattfinden, ist eine Auffullung und Modifizierung
> der Grundsatze variieren, so bleibt doch die Grundtendenz dieselbe.                      der Lehre moglich. Man kennt einen personlichen Gott als Schopfer und Erloser.
> 
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>
> — *Grundriss der Religionsgeschichte (Used by permission of the curator)*

