Autoren ======= Exported from Holy-Writings.com on 2026-06-18 1 clipping 1. Gesellschaft für Bahá'í-Studien á Schriftenreihe der Gesellschaft für Bahá'í-Studien, Band 11 (2006) ────────────────────────────────────────────────────────────────────── Autoren Foad Kazemzadeh, geboren 1942 in Isfahan, Iran; seit 1954 in Deutschland lebend; verheiratet, drei erwachsene Kinder. Anfangs Studium im technischen Bereich (Bauingenieur), dann Wechsel zum Soziologiestudium, das 1974 an der Universität Frankfurt a. M. abgeschlossen wurde. Danach bis zum Jahr 2000 zunächst wissenschaftlicher Mitarbeiter, später Projektleiter bei Hochschul Informations System GmbH in Hannover, einer vom Bund und den Ländern getragenen Einrichtung, deren Aufgabe u. a. darin besteht, empirische Untersuchungen über verschiedene Bereiche des Hochschulwesens durchzuführen. Seine Aktivitäten in der Bahá'í-Gemeinde Deutschland schließen die Mitgliedschaft im Nationalen Geistigen Rat in den Jahren 1985 bis 1990 sowie von 1995 bis heute ein. Seit Mai 2000 ist er Sekretär dieses Gremiums. In den Jahren 1990 bis 1995 war er Mitglied des Kontinentalen Berateramts von Europa. Dr. Emanuel Vahid Towfigh, Jg. 1978, verheiratet, ein Sohn. 1996/97 Volontariat bei der Bahá’í International Community,\ Office of Public Information in Paris, 1997 – 2002 Studium der Rechtswissenschaften und Volkswirtschaft in Münster und Nanjing (V.R. China). Seit 2003 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Münster, seit 2005 Rechtsreferendar beim dortigen Landgericht. Seine Dissertation zum Thema „Die rechtliche Verfassung von Religionsgemeinschaften: Eine Untersuchung am Beispiel der Bahá’í“ erschien 2006 bei Mohr Siebeck. Emanuel Towfighs Forschungsschwerpunkt liegt im Religionsverfassungsrecht; daneben hat er im Rahmen seiner Tätigkeit an der Universität u. a. zum Verwaltungsrecht, zum chinesischen Recht und zu einigen anderen gesellschaftspolitischen Themenstellungen Vorlesungen gehalten, Seminare durchgeführt und publiziert. Seena Fazel is Mitherausgeber von *Reason and Revelation: New Directions in Bahá’í Thought* (Kalimat, 2002) und *Search for Values: Ethics in Bahá’í Thought* (Kalimat, 2004) sowie Co-Autor von *The Bahá’í Faith in words and images* (Oneworld, erscheint 2007). Er ist außerdem Mitbegründer von *The Bahá’í Studies Review* (1990-2002), der Zeitschrift der Gesellschaft für Bahá’í-Studien im englischsprachigen Europa (ABS-ESE). Dr. Fananapazir ist hauptberuflich Mediziner, sein Interesse liegt jedoch darüber hinaus im Schrifttum der Bahá’í-Religion. Er hat zahlreiche Primärtexte sowie islamische Quellen ins Englische übersetzt. Sasha Dehghani ist 1975 in Teheran geboren, verheiratet. Nach dem Abitur in Giessen/Hessen studierte er bis 2003 an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena Islamwissenschaft, Religionswissenschaft und Politikwissenschaft. Seine Magister-Arbeit behandelte das Thema „Die Koran-Exegese von Mulla Sadra“. In den Jahren 2000-2002 studierte er unter anderem an der Institut Francaise de Etude de Damasce (IFEAD), der Syrischen Universität von Damaskus, sowie an der American University of Beirut (AUB) im Libanon. Gegenwärtig ist Sasha Dehghani wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Literaturforschung (ZFL) in Berlin und bearbeitet dort im Rahmen eines Forschungsprojekts der Deutschen Forschungsgemeinschaft das Thema „Märtyrertum“. In Verbindung zu diesem Thema schreibt er seine Dissertation an der Arabistik-Fakultät der Freien Universität in Berlin. Hale Enayati (geb. Abedian), Dr. iur., Jg. 1977, Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Wien. Weitergehendes Studium in den U.S.A. im Bereich „Völkerrecht“ und „Vereinte Nationen“. Wissenschaftliche Tätigkeit am Lehrstuhl für Staatsrecht, Völker- und Europarecht, Universität Potsdam. Promotion zum Thema „Die Garantie der individuellen Religionsfreiheit im Völkerrecht unter Berücksichtigung der Stellung der Bahá’í“ an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Zurzeit Rechtsreferendariat am Landgericht Frankfurt am Main. Mutter von zwei Kindern. Riem Spielhaus, geboren 1974 in Berlin-Mitte, verheiratet. 1994-2001 Studium der Islamwissenschaften und Afrikanistik in Berlin. August 2002 bis Mai 2003 Referentin für Religionen Zugewanderter im Arbeitsstab der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration. Seit November 2002 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin an der Humboldt-Universität zu Berlin im Bereich Islamwissenschaft. Derzeit Arbeit an der Promotion zum Thema „Innermuslimische Debatten über den Islam in Deutschland“. Gründungsmitglied des Vereins Muslimische Akademie in Deutschland, seit 30. Juni 2003 stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Muslimischen Akademie in Deutschland. Letzte Veröffentlichung: „Kooperationen zwischen muslimischen Organisationen und staatlichen Institutionen: Hindernisse und Chancen“, in: Heine, Peter und Aslam Syed \[Hrsg.\], *Muslimische Philanthropie und Bürgerschaftliches Engagement*, Berlin 2004. Dr. Johanna Pink, Studium der Islamwissenschaft und Rechtsvergleichung in Erlangen, Bonn und Amman. 1998 Magister in Bonn mit einer Arbeit über „Bahá’ís in muslimischer Kritik und Rechtsprechung“ an Beispielen aus Ägypten und Marokko 1950-1990. 2002 Promotion mit einer Dissertation über „Neue Religionsgemeinschaften in Ägypten. Minderheiten im Spannungsfeld von Glaubensfreiheit, öffentlicher Ordnung und Islam“. Zurzeit Stipendiatin der Deutschen Forschungsgemeinschaft mit einem Projekt über islamische Bildung sowie Lehrbeauftragte an der Universität Tübingen, parallel weiterhin Arbeit an Minderheitenfragen. Dr. Armin Eschraghi, geb. 1976 in Isfahan (Iran); Studium der Orientalistik, Philosophie und vergleichenden Religionswissenschaft in Frankfurt am Main; derzeit wissenschaftlicher Mitarbeiter am Orientalischen Seminar der Johann Wolfgang Goethe Universität; diverse Veröffentlichungen zum Schrifttum des Báb und Bahá’u’lláhs in deutscher und persischer Sprache. Typische kognitive Dissonanzen treten auf, wenn neue Erkenntnisse der eigenen Meinung widersprechen oder Zusatzinformationen eine getroffene Entscheidung als falsch entlarven. Sie führen dazu, dass unangenehme Neuigkeiten missachtet und angenehme umso mehr geschätzt werden. Es sei der Wunsch, diesen inneren Konflikt zu beseitigen, der den Menschen dazu treibe, die eigene Meinung zu ändern oder neue Ideen zu entwickeln. Dazu auch Oebbecke, „Das ‚islamische Kopftuch‘ als Symbol“, in: Muckel (Hrsg.), *Kirche und Religion im sozialen Rechtsstaat*, S 593ff.; insbes. S. 600 und 606. Oebbecke gibt auch Hinweise auf die Schwieigkeiten der Handhabung von Symbolen. Vgl. auch Hildebrandt/Brocker/Behr, „Säkularisierung und Resakralisierung“, in: dies., *Säkularisierung und Resakralisierung*, S. 24; Langenfeld, „Die Diskussion um das Kopftuch verkürzt das Problem der Integration“*,* *RdJB* 2004, 4 (4, 7ff.); Magen, „Staatskirchenrecht als symbolisches Recht?“, in: Lehmann (Hrsg.), *Koexistenz und Konflikt von Religionen im vereinten Europa*, S. 30ff.; Schavan, „Das Kopftuch ist ein politisches Symbol“, *ZAR* 2004, S. 5, dort auch: „Integration ist aber auch eine Bringschuld“ — Autoren (Wiedergabe mit Genehmigung der Gesellschaft für Bahá'í-Studien)