# Ruhiyyih Khanum, Pionieren

*Exported from [Holy-Writings.com](https://www.holy-writings.com/) on 2026-06-19 — 1 clipping.*

---

> Gedanken über das Pionieren von Ruhiyyih Khanum übers. Christine Delnicki
> 
> Ein Nachtflug. Hinter mir, im New Yorker Flughafen, stand David, der diesen Stein, diesen Nachtflug, gegen den 
> Riesen Goliath, Europa, geschleudert hatte. Dämmerlicht herrschte und meine einzige Bezugsperson war die 
> Stewardeß - und das nur bis zu den ersten Lichtstrahlen der Sonne. Unter mir war ... im Moment des Unglaubens 
> nichts. Lange, lange nichts und dann das kalte Meer. Im Moment des Glaubens war es die Höhlung der Hand 
> Bahá’u’lláhs, die ich noch nie so deutlich gefühlt hatte. Als ich mich als Bahá’í  erklärt hatte, 	hatte ich mir 
> gesagt, "diese	Sache wird dein Leben verändern. Ich weiß zwar nicht wie, aber ich brauche es nicht zu wissen, 
> denn sie ist göttlich." Auf der Weiterreise, im Zug von München nach Innsbruck traf ich einen Jugoslawen. Ich 
> erzählte ihm, warum ich gerade in dem Zug war und er erwiderte, daß er nicht glaube, daß sich die Österreicher für 
> Bahá’u’lláh interessieren würden. Ich dachte: "Bahá’u’lláh , wenn Du mich prüfen willst, mußt Du Dir was Besseres 
> einfallen lassen." Er tat es auch, aber das brauchst Du nicht wissen. jetzt habe ich die Mitte meines Lebens 
> überschritten, und wenn ich zurückblicke kann ich sagen, daß mein Glaube bis jetzt von dem schallenden Ruf 
> motiviert wurde: "Mount your such, o heroes of God" Mut zur Unvollkommenheit ließ mich einige meiner Fehler 
> verkraften. Und dieses Dahinreiten ließ Scherben entstehen und ich sehe es jetzt als meine Aufgabe, diese 
> Scherben zu kitten - in meinem eigenen Herzen, und in meiner Umwelt. Wie schaffte sie das, das Größte Heilige 
> Blatt, daß man von ihr sagen konnte, daß jeder, der von ihr wegging, einen neuen Geist und die feste 
> Entschlossenheit der Sache zu dienen, mit sich nahm? Ich finde es unfair, daß wir von unserem Vorbild so wenig 
> wissen dürfen, so wenig, daß man fast die eigenen Einstellungen auf sie pronizieren kann. Oder vielleicht ist 
> gerade DAS der tiefere Sinn ... ? Meine Großmutter in den USA fragte mich einmal, zehnmal: "Was machst du 
> denn da drüben?" "Bahá’u’lláh  ... " ja, ja, Bahá’u’lláh, aber was machst du wirklich da drüben?" Früher habe ich 
> gedacht daß sie einfach nicht versteht, jetzt finde ich die Frage interessant. Ich denke mit Dankbarkeit an meine 
> Mutter und meinen Bruder, die mich hergeschenkt haben, ohne zu verstehen warum aber dennoch Bahá’u’lláh 
> wertschätzen, denn sie sehen, was Er aus mir gemacht hat Und als es in unserer amerikanischen Gemeinde 
> Bündnisbrecher gab, machten wir alle einen Entwicklungssprung in unserer Bahá’í-Identität. Ich war allein auf dem 
> Gehsteig, er war allein auf dem Gehsteig, sonst war niemand, und wir 	näherten uns. Mir war es klar, was zu 
> tun war, aber ich wußte, daß ich mich in Kürze von etwas Kindheit ver	abschieden würde. Eine Phase, die 
> mich immer wieder zum "Gefallen wollen" treibt. Wir gingen aneinander vorbei und ich drehte wortlos den Kopf 
> weg, und wußte, daß in meinem Inneren etwas gereift war. Das war alles.
> Jetzt in der zweiten Lebenshälfte ist es mein brennendster Wunsch, zu wachsen. Meine Persönlichkeit - der 
> Schweizer Käse. Die feste Substanz wird immer besser, aber die Löcher bleiben unerbittlich zäh. Aber es geht 
> weiter. Es hat Prüfungen gegeben, harte Prüfungen, die mich und meinen Glauben an Bahá’u’lláh verändert
> haben, aber das Wesen meiner Bindung an Bahá’u’lláh bleibt bis heute unverändert. Ich staune, denn diese 
> Bindung gehört zu mir, und ist gleichzeitig etwas Höheres als ich. Meine Vision ist es, ganz zu werden und wenn 
> ich Heiligkeit anstreben, dann hat das etwas mit "heil" zu tun. "Herr ich bin nicht wert, daß Du unter mein Dach
> gehst, sondern sprich nur ein Wort, so wird mein Knecht gesund" (Matt. 8,8). "Ich bin Christine, eine von vielen 
> heimatlosen Troubadouren..." Dann kam der Tag ... wir beschlossen, daß Adel bert mehr in Europa als Hand tun 
> konnte als im Heiligen Land wegen der Zustände in Europa und Deutschland ... Ich weiß noch, wie ich ihn in
> Deutschland traf und er sagte zu mir, daß er ein Aneurisma im Herzen hat. Er sagte, es könnte jeden Moment 
> platzen. Und das war sein Gesundheitszustand von jener Zeit (1937) bis jetzt vor einigen Tagen, als er starb.
> 
> Die Dienste, die der Mann leistete. Ich ging letztes Jahr nach Athen, um ihn zu sehen. Ich glaube, er war um die 90 
> ... zart wie eine Feder, klar wie ein Glöckchen ... Ich staunte, wie klar sein Denken wag es berührte mich so sehr, 
> denn er sagte nur:
> 
> "Ich bin gescheitert. Ich bin hierhergekommen, nach Griechenland, um die Bahá’í  zu lehren und vertiefen ... 
> ich fühle, daß ich bei ihnen versagt habe. Ich kann nicht tun, was ich tun will. Ich bin nicht fähig, die 
> griechische Gemeinde in der Sache zu vertiefen!" Ich sagte mit Nachdruck, was jeder außer Adelbert klar 
> sehen konnte - daß Adelbert mir seinem Alter und in seinem Gesundheitszustand nach Athen gegangen ist. 
> Daß er mit seinem Alter pionieren gegangen ist und der Sache in einem anderen Land dient. Ich sagte: 
> "Adelbert, deine Gegenwart hier, in diesem Zustand, so voller Liebe für die- Sache, für den Hüter, für die 
> griechischen Bahá’í  und daß du dieses leuchtende Beispiel gegeben hast, das ist mehr als all die Worte, die 
> du sprechen könntest..." Dann natürlich war die Krönung dieser Sache, daß er dort starb. Ich glaube, wir 
> verstehen die Wichtigkeit nicht ganz - nicht nur von Pionieren, sondern auch von Beharrlichkeit. Eine der 
> letzten Botschaften Shoghi Effendis an die Bahá’í-Welt war seine Hoffnung, daß die Pioniere auf ihren Posten 
> blieben, und wenn wir Hände in verschiedene Länder reisen, treffen wir auf Pioniere, die immer noch auf ihren 
> Posten sind. Nun, für mich sind sie große Riesen.
> Was so wichtig ist, ist, daß Musa Banani in Afrika starb. Er ging zurück an seinen Pionierposten und legte 
> seine Knochen nieder. Das ist so wunderbar. Als er in Teheran so krank war - seine Frau und seine Kinder 
> können sich erinnern - weinte er und sagte: "Schafft mich zurück nach Afrika, schnell. Ich will nicht in Teheran 
> sterben. Ich will zurück und auf meinem Pionierposten sterben. Ich will dorthin, wo der Hüter mich hinschickte. 
> Ich will nach Afrika zurück." Und, natürlich, dort starb er tatsächlich. Sein Grab ist für die afrikanischen 
> Gläubigen von enormer Wichtigkeit und jetzt, neben diesem Grab, liegt auch die einzige afrikanische Hand, 
> Enoch Olinga. Solche Dienste, solche Qualität von Dienst, das ist wunderbar ...
> Ich hatte nie die Gelegenheit, mit Rahmat zu sprechen. Ich rief ihn an und sagte: "Komm, bitte, setze dich zu 
> mir. Erzähle mir etwas." Also erzählte er mir von den Menschen. Er war Amtsarzt dort, und er ging zu Fuß 
> durch den Urwald, den tiefen Urwald, und besuchte seine Patienten in Dörfern überall auf dieser steinigen 
> Insel. Er sagte, daß die Menschen nackt waren und sehr dicht tätowiert. Das war eine Kunst in diesem Teil der 
> Weit. Ich sagte-. "Also was hast du getan? Sagtest du ihnen, daß sie sich anziehen sollten?" Er sagte: "Nein, 
> warum soll ich? Ich bin nicht dorthin gegangen, um ihnen zu sagen, daß sie sich anziehen sollen. Ich bin 
> dorthin gegangen, um ihnen von Bahá’u’lláh zu erzählen." Nun, das natürlich eroberte mein Herz, komplett. 
> Von diesem Tag war meine Liebe zu Muhajir nicht zu löschen ... Muhajir diente und diente und diente ... bis er 
> buchstäblich tot umfiel ...
> 
> PIONIEREN
> 
> DER REGIONALE LEHRAUSSCHUSS ERSUCHT, FOLGENDE GEDANKEN ÜBER DAS 
> PIONIE, REN VON DR. MEHDFVARGHÄ ZUR VERFÜGUNG ZU STELLEN. (Dieser Bericht wurde 
> schon 1993 in den ÖBM veröffentlicht.)
> 
> In den Lexika wird das Wort "Pionier" als Vorkämpfer und Wegbegleiter definiert, und dem,nach wird eine 
> Kompanie, die bei einem Feldzug durch entsprechende Leistungen die Bewegung der eigenen Kräfte fördert oder 
> jemand, der auf einem bestimmten Gebiet eine neue Entwicklung einleitet als Pionier bezeichnet und das 
> Geleistete als Pionierarbeit. Auch im religiösen Sinne ist ein Pionier jemand, der sich aufmacht, um das Licht des 
> göttlichen Glaubens in ein bis dahin unerschlossenes Gebiet zu bringen und seine Lehre zu verbreiten. So hat das 
> Christentum seine enorme Verbreitung der eben erwähnten Pionierarbeit zu verdanken. Christus hatte Seinen 
> wenigen Jüngern angeraten "gen Osten und gen Westen hin zu ziehen und die Menschen zum Reich Gottes zu 
> rufen"   Die jünger folgten den Anweisungen Christi.
> Sie zerstreuten sich in alle Richtungen, verkündeten die frohe Botschaft und fanden bis auf einen, den Märtyrertod. 
> Später, als Christen nach 3 Jahrhunderten schwerer Verfolgung die Glaubensfreiheit fanden, machten sich 
> allmählich eine Anzahl losgelöster Seelen auf den Weg um den neuen Glauben zu verbreiten. Sie wurden als
> Missionare bekannt. Ihre geistige Tätigkeit wurde aber im Laufe der Zeit zu einem Beruf unter den Christen.
> In der Bahá’í-Religion nahm die Verbreitung ihren Anfang durch mutige und unermüdliche Lehrreisen, die während 
> des ganzen Ablaufs des heroischen Zeitalters dauerten und bis in die gegenwärtige Zeit noch fortgesetzt werden. In 
> einem Brief an Mull'a Husayn schrieb der Bàb u.a. folgendes: "Dir obliegt es, allem Erschaffenen die Sache Gottes 
> zu verkünden, als Zeichen der Gnade aus Seiner Gegenwart."  
> Auch wies Er die Buchstaben des Lebendigen an, sich über das ganze Land zu zerstreuen, die Botschaft des 
> Anbruches des neuen Zeitalters anzukündigen und die aufnahmefähigen Seelen auf die bevorstehende Größte 
> Offenbarung vorzubereiten.   Und in Seinem Buch Bayán schreibt Er:
> " Es ist besser, eine einzige Seele zu führen, als alles auf Erden zu besitzen: denn solange die geführte Seele im 
> Schatten des Baumes der göttlichen Einheit weilt, werden beide, sie und der, der sie geführt hat, zu Empfängern 
> der zärtlichen Barmherzigkeit Gottes"  
> 
> Der Ausdruck "Pionierarbeit" war zu jener Zeit nicht geläufig. Aber die Kampagne, die durch Anweisung des Báb 
> gestartet wurde, war eine Pionierarbeit im wahrsten Sinne des Wortes. Sie bewirkte, daß in kürzester Zeit 
> zahlreiche Städte Persiens und darüber hinaus das Nachbarland Irak dem neuen Glauben erschlossen wurden.
> Bahá’u’lláh machte das Lehren zu einem Grundpfeiler des Glaubens. In unzähligen seiner Tablets , sowie im 
> Heiligsten Buch Aqdás machte Er es jedem zur Pflicht, Seine Sache zu verkünden.
> "Diejenigen, die ihr Land verließen, um unsere Sache zu lehren, wird der getreue Geist durch Seine Macht 
> stärken... Bei Meinem Leben! Keine Handlung, wie groß sie auch sein mag, ist ihr vergleichbar außer solcher 
> Taten, die Gott, der Machtvolle, der Mächtigste bestimmte". 
> Und weiter.
> " Es ist die Aufgabe des Volkes Bahás. mit äußerster Geduld und Nachsicht danach zu streben, die Völker der Welt 
> zum Größten Horizont zu führen.“  
> Die eindringliche Anordnung Bahá'u'lláhs wurde wiederum gleich einer Pionierarbeit durchgeführt: Opferbereite 
> Gläubige verließen ihre Heimat - oft für längere Zeit - reisten von Stadt zu Stadt und von Land zu Land und gaben 
> die frohe Botschaft überall bekannt. Bis 1892 (Hinscheiden Bahá'u'lláhs) wurden dadurch weitere 11 Länder im 
> asiatischen Kontinent vom Geist des Glaubens erleuchtet.
> Auf gleich Weise wurde auch zur Zeit ‘Abdu’l-Bahá  das Licht göttlicher Offenbarung in den Westen getragen. Und 
> zwar durch einen syrischen Arzt, der sich in Chicago niederließ und eine Anzahl aufnahmebereiter Seelen für den 
> Glauben gewann. Als er aber später von Stolz erfüllt wurde und das Bündnis brach, sandte ‘Abdu’l-Bahá  namhafte 
> Lehrer - einen nach dem anderen -, UM die Gläubigen zu ermutigen und sie in die Lehre zu vertiefen. Er selbst 
> unternahm nach Seiner Entlassung aus der Haft Lehrreisen, die insgesamt 39 Monate dauerten. Dabei besuchte Er 
> Ägypten, Europa und Amerika. Während des ersten Weltkrieges (1914-1918) richtete Er 14 Tablets an die Bahá’í in 
> den Vereinigten Staaten und Kanadas, bekannt als "Tablet des göttlichen Planes": sie wurden aber erst nach dem 
> Ende des Krieges verschickt. In diesen überaus bedeutenden Tablets - von Shoghi Effendi als eine der 3 
> Urkunden der Bahá’í-Verwaltungsordnung bezeichnet - fordert ‘Abdu’l-Bahá  die Bahá’í in den Vereinigten 
> Staaten und Kanada auf, losgelöste Seelen als "Lehrer" überall auf die Welt zu entsenden, um die Sache des 
> Herren zu lehren. Dabei führt Er die Länder, Städte und sogar die Inseln, die dem Glauben erschlossen 
> werden sollten, einzeln auf. Das war der Auftrag zu einer umfangreichen Pionierarbeit.
> Nach dem Hinscheiden ‘Abdu’l-Bahás begann Shoghi Effendi den amerikanischen Bahä'f die au-
> ßergewöhnliche Bedeutung des Auftrages ‘Abdu’l-Bahás zu erklären und sie auf dessen systematische 
> Durchführung vorzubereiten. Er gab ihnen -entsprechend der von ‘Abdu’l-Bahá  bestimmten Ziele - zwei 
> aufeinanderfolgende Siebenjahrespläne (1937-1944 und 1956- 1953). Er verfaßte auch ein äußerst 
> lehrreiches Werk mit dem Titel "Das Kommen göttlicher Gerechtigkeit" in dem er die Anordnungen ‘Abdu’l-
> Bahá  analysiert und die notwendigen Voraussetzungen zur Erreichung der Ziele genau darstellte. In diesem 
> Werk werden diejenigen, die sich zur Teilnahme an jener Lehrkampagne auf den Weg machen wollten, als 
> "Pioniere" bezeichnet. Seither werden die dienstbereiten Seelen, die freiwillig ihren Heimatort verlassen, sich 
> zur Verbreitung des Glaubens in einem unerschlossenen Gebiet oder zur Unterstützung der Lehrarbeit und 
> Bildung der Geistigen Räte in den bereits erschlossenen Gebieten niederlassen, Pioniere genannt. 
> Charakteristisch dabei ist, daß die Pionierarbeit im Gestaltenden Zeitalter, dessen besonderes Merkmal die 
> Entstehung der Verwaltungsordnung ist, unter der Aufsicht der Institutionen durchgeführt werden soll. Dies hat 
> Shogi Effendi den Pionieren im Verlauf der beiden 7 Jahrespläne besonders nahegelegt und ihnen zur Pflicht 
> gemacht, in ständiger Verbindung mit den Nationalen Institutionen zu bleiben.  ')
> 
> Auch die Durchführung des weltweiten 10-Jahresplanes (1953-1963) in dem unter mannigfaltigen Zielen auch 
> die geistige Eroberung einer Anzahl noch unerschlossener Gebiete vorgesehen war, wurde Shogi Effendi den 
> damals 12 vorhandenen Nationalen Geistigen Räten anvertraut. Der äußerst große Wert, den Shoghi Effendi 
> auf den Dienst der Pioniere legte, ist dem Pionieraufruf zu entnehmen den er in seiner Botschaft vom 26. 
> November 1953 an die Bahá’í-Welt richtete. Dabei gab er seine Absicht bekannt, die Namen der Eroberer der 
> im 10-Jahresplan erwähnten, unerschlossenen Gebiete in einer Ehrenrolle einzutragen, die an der 
> Eingangspforte des inneren Heiligtums des Grabmales Bahá'u'lláhs  als bleibende Erinnerung an die Beiträge 
> jener Vorkämpfer des Glaubens niedergelegt werden sollte.
> 
> Auch bei den vier weiteren Plänen, die nach 1963 unter der Führung des Universalen Hauses der 
> Gerechtigkeit aufgestellt und den Nationalen Institutionen zu Durchführung übertragen wurden, haben sich 
> Pioniere gemeldet. Durch ihre Ausdauer und aufopfernden Dienste bewirkten sie, daß der Glaube den 
> heutigen weltweiten Stand mit 172 Nationalen Geistigen Räten und über 20.000 Örtlichen Geistigen Räten 
> erreicht hat.
> Aus dem bisher erwähnten, ist klar zu ersehen, daß das Lehren und Pionieren zwei einander ergänzende 
> Faktoren sind, die die Verbreitung unseres Glaubens von Anfang an ermöglicht haben und sie auch in Zukunft 
> gewährleisten werden: eine verdienstvolle Leistung, über die Bahá’u’lláh folgendermaßen gesprochen hat:
> 
> "Ich schwöre bei Ihm, Der die Wahrheit ist! Binnen kurzem wird Gott den Anfang des Lebensbuches mit der 
> Erwähnung Seiner Geliebten schmücken, die Trübsal auf Seinem Pfade erlitten haben und in Seinem Namen und 
> zu Seinem Lobpreis durch die Länder reisten."  
> 
> Das Ziel des Lehr- und Pionierdienstes ist zum einen, jeden Ort im Namen Bahá'u'lláhs zu erobern und durch 
> Verbreitung Seiner heilenden Lehre "den Gefallenen aus dem Sumpf drohender Vernichtung zu erretten"   und 
> zum anderen die Voraussetzungen zur Bildung neuer und zur Stärkung der bereits vorhandener örtlicher und 
> nationaler Institutionen zu schaffen: eine Entwicklung, die zusammen mit der Fertigstellung der Gebäude am 
> Berg Karmel innerhalb, und der Begründung des Geringeren Friedens außerhalb der Bahá’í, Welt ihre 
> Vollendung im Goldenen Zeitalter durch das Hissen der Fahne des Größten Friedens erreichen wird.  
> Dies ist in der gegenwärtigen Zeit der Dienst , der "so viel bedeutet wie in jenen frühen Tagen der Märtyrertod. " 
>  
> 
>     ‘Abdu’l-Bahá . Die Sendschreiben zum göttlichen Plan. Bahá’í Briefe Heft 46.S.1364
> 
>     Der Báb. Kleine Auswahl aus Seinen Schriften. S.6 3) Nabils Bericht. Band L S. 126-27
> 
>    Nabils Bericht. Band I. S. 126-27
> 
>    Der Báb. Kleine Auswahl aus Seinen Schriften S 15
>    Zitiert nach Shoghi Effendi. Das Kommen Göttlicher Gerechtigkeit S. 107
>    Zitiert nach Shoghi Effendi. Das Kommen Göttlicher Gerechtigkeit S. 129
>    Das Kommen Göttlicher Gerechtigkeit S. 105 - 106
> 
>    Zitiert nach Shoghi Effendi. Das Kommen Göttlicher Gerechtigkeit S. 130
>    Zitiert nach Shoghi Effendi. Das Kommen Göttlicher Gerechtigkeit S. 130-131
>    Hüterbotschaft vom 27. Nov. 1954
>   Shoghi Effendi. Zum Wirklichen Leben S. 9
>
> — *Ruhiyyih Khanum, Pionieren*

