# KORINT1

*Exported from [Holy-Writings.com](https://www.holy-writings.com/) on 2026-06-19 — 1 clipping.*

---

> 1:1    Paulus, berufen zum Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes,
> und Sosthenes, unser Bruder,
> 
> 1:2    an die Gemeinde Gottes in Korinth, an die Geheiligten in Christus
> Jesus, die berufenen Heiligen samt allen, die den Namen unsres
> Herrn Jesus Christus anrufen an jedem Ort, bei ihnen und bei uns:
> Kap 6,11;  Apg 9,14; 18,1-17
> 
> 1:3    Gnade sei mit euch und Friede von Gott, unserm Vater, und dem Herrn
> Jesus Christus!
> 
> Dank für Gottes reiche Gaben in Korinth
> 
> 1:4    Ich danke meinem Gott allezeit euretwegen für die Gnade Gottes, die
> euch gegeben ist in Christus Jesus,
> 
> 1:5    daß ihr durch ihn in allen Stücken reich gemacht seid, in aller
> Lehre und in aller Erkenntnis.
> 
> 1:6    Denn die Predigt von Christus ist in euch kräftig geworden,
> 
> 1:7    so daß ihr keinen Mangel habt an irgendeiner Gabe und wartet nur
> auf die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus.
> Tit 2,13; 2. Petr 3,13-14
> 
> 1:8    Der wird euch auch fest erhalten bis ans Ende, daß ihr untadelig
> seid am Tag unseres Herrn Jesus Christus.
> Phil 1,6;  1. Thess 3,13
> 
> 1:9    Denn Gott ist treu, durch den ihr berufen seid zur Gemeinschaft
> seines Sohnes Jesus Christus, unseres Herrn.
> 1. Thess 5,24
> 
> Spaltungen in der Gemeinde
> 
> 1:10   Ich ermahne euch aber, liebe Brüder, im Namen unseres Herrn Jesus
> Christus, daß ihr alle mit einer Stimme redet und laßt keine
> Spaltungen unter euch sein, sondern haltet aneinander fest in einem
> Sinn und in einer Meinung.
> Kap 11,18;  Röm 15,5; Phil 2,2
> 
> 1:11   Denn es ist mir bekanntgeworden über euch, liebe Brüder, durch die
> Leute der Chloë, daß Streit unter euch ist.
> 
> 1:12   Ich meine aber dies, daß unter euch der eine sagt: Ich gehöre zu
> Paulus, der andere: Ich zu Apollos, der dritte: Ich zu Kephas, der
> vierte: Ich zu Christus.
> Kap 3,4;  Apg 18,24-27;  Joh 1,42
> 
> 1:13   Wie? Ist Christus etwa zerteilt? Ist denn Paulus für euch
> gekreuzigt? Oder seid ihr auf den Namen des Paulus getauft?
> 
> 1:14   Ich danke Gott, daß ich niemanden unter euch getauft habe außer
> Krispus und Gajus,
> Apg 18,8;  Röm 16,23
> 
> 1:15   damit nicht jemand sagen kann, ihr wäret auf meinen Namen getauft.
> 
> 1:16   Ich habe aber auch Stephanas und sein Haus getauft; sonst weiß ich
> nicht, ob ich noch jemanden getauft habe.
> Kap 16,15
> 
> 1:17   Denn Christus hat mich nicht gesandt zu taufen, sondern das
> Evangelium zu predigen - nicht mit klugen Worten, damit nicht das
> Kreuz Christi zunichte werde.
> 
> Die Weisheit der Welt ist Torheit vor Gott
> 
> 1:18   Denn das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren
> werden; uns aber, die wir selig werden, ist's eine Gotteskraft.
> 2. Kor 4,3;  Röm 1,16
> 
> 1:19   Denn es steht geschrieben (Jesaja 29,14): »Ich will zunichte machen
> die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will ich
> verwerfen.«
> 
> 1:20   Wo sind die Klugen? Wo sind die Schriftgelehrten? Wo sind die Weisen
> dieser Welt? Hat nicht Gott die Weisheit der Welt zur Torheit
> gemacht?
> Mt 11,25; Röm 1,22
> 
> 1:21   Denn weil die Welt, umgeben von der Weisheit Gottes, Gott durch ihre
> Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch die Torheit der
> Predigt selig zu machen, die daran glauben.
> 
> 1:22   Denn die Juden fordern Zeichen, und die Griechen fragen nach
> Weisheit,
> Mt 12,38; Joh 4,48;  Apg 17,18-21
> 
> 1:23   wir aber predigen den gekreuzigten Christus, den Juden ein Ärgernis
> und den Griechen eine Torheit;
> Apg 17,32; Gal 5,11;  Kap 2,14
> 
> 1:24   denen aber, die berufen sind, Juden und Griechen, predigen wir
> Christus als Gottes Kraft und Gottes Weisheit.
> Kol 2,3
> 
> 1:25   Denn die Torheit Gottes ist weiser, als die Menschen sind, und die
> Schwachheit Gottes ist stärker, als die Menschen sind.
> 
> 1:26   Seht doch, liebe Brüder, auf eure Berufung. Nicht viele Weise nach
> dem Fleisch, nicht viele Mächtige, nicht viele Angesehene sind
> berufen.
> Joh 7,48; Jak 2,1-5
> 
> 1:27   Sondern was töricht ist vor der Welt, das hat Gott erwählt, damit er
> die Weisen zuschanden mache; und was schwach ist vor der Welt, das
> hat Gott erwählt, damit er zuschanden mache, was stark ist;
> 
> 1:28   und das Geringe vor der Welt und das Verachtete hat Gott erwählt,
> das, was nichts ist, damit er zunichte mache, was etwas ist,
> 
> 1:29   damit sich kein Mensch vor Gott rühme.
> Röm 3,27; Eph 2,9
> 
> 1:30   Durch ihn aber seid ihr in Christus Jesus, der uns von Gott gemacht
> ist zur Weisheit und zur Gerechtigkeit und zur Heiligung und zur
> Erlösung,
> Jer 23,5-6; 2. Kor 5,21;  Joh 17,19;  Mt 20,28
> 
> 1:31   damit, wie geschrieben steht (Jeremia 9,22-23): »Wer sich rühmt,
> der rühme sich des Herrn!«
> 2. Kor 10,17
> 
>          Die Predigt des Apostels vom Gekreuzigten
> 
> 2:1    Auch ich, liebe Brüder, als ich zu euch kam, kam ich nicht mit hohen
> Worten und hoher Weisheit, euch das Geheimnis Gottes zu verkündigen.
> 
> 2:2    Denn ich hielt es für richtig, unter euch nichts zu wissen als
> allein Jesus Christus, den Gekreuzigten.
> Gal 6,14
> 
> 2:3    Und ich war bei euch in Schwachheit und in Furcht und mit großem
> Zittern;
> Gal 4,13;  Apg 18,9; 2. Kor 10,1
> 
> 2:4    und mein Wort und meine Predigt geschahen nicht mit überredenden
> Worten menschlicher Weisheit, sondern in Erweisung des Geistes und
> der Kraft,
> Mt 10,20
> 
> 2:5    damit euer Glaube nicht stehe auf Menschenweisheit, sondern auf
> Gottes Kraft.
> 1. Thess 1,5
> 
> Von der Weisheit Gottes
> 
> 2:6    Wovon wir aber reden, das ist dennoch Weisheit bei den Vollkommenen;
> nicht eine Weisheit dieser Welt, auch nicht der Herrscher dieser
> Welt, die vergehen.
> 
> 2:7    Sondern wir reden von der Weisheit Gottes, die im Geheimnis
> verborgen ist, die Gott vorherbestimmt hat vor aller Zeit zu unserer
> Herrlichkeit,
> Mt 11,25; Röm 16,25
> 
> 2:8    die keiner von den Herrschern dieser Welt erkannt hat; denn wenn sie
> die erkannt hätten, so hätten sie den Herrn der Herrlichkeit nicht
> gekreuzigt.
> 
> 2:9    Sondern es ist gekommen, wie geschrieben steht (Jesaja 64,3): »Was
> kein Auge gesehen hat und kein Ohr gehört hat und in keines Menschen
> Herz gekommen ist, was Gott bereitet hat denen, die ihn lieben.«
> 
> 2:10   Uns aber hat es Gott offenbart durch seinen Geist; denn der Geist
> erforscht alle Dinge, auch die Tiefen der Gottheit.
> Mt 13,11; Kol 1,26
> 
> 2:11   Denn welcher Mensch weiß, was im Menschen ist, als allein der Geist
> des Menschen, der in ihm ist? So weiß auch niemand, was in Gott ist,
> als allein der Geist Gottes.
> 
> 2:12   Wir aber haben nicht empfangen den Geist der Welt, sondern den
> Geist aus Gott, daß wir wissen können, was uns von Gott geschenkt
> ist.
> Joh 14,16-17
> 
> 2:13   Und davon reden wir auch nicht mit Worten, wie sie menschliche
> Weisheit lehren kann, sondern mit Worten, die der Geist lehrt, und
> deuten geistliche Dinge für geistliche Menschen.
> 
> 2:14   Der natürliche Mensch aber vernimmt nichts vom Geist Gottes; es ist
> ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen; denn es muß
> geistlich beurteilt werden.
> Kap 1,23; Joh 8,47
> 
> 2:15   Der geistliche Mensch aber beurteilt alles und wird doch selber von
> niemandem beurteilt.
> 
> 2:16   Denn »wer hat des Herrn Sinn erkannt, oder wer will ihn
> unterweisen« (Jesaja 40,13)? Wir aber haben Christi Sinn.
> Röm 11,34
> 
>          Unmündigkeit der Korinther
> 
> 3:1    Und ich, liebe Brüder, konnte nicht zu euch reden wie zu geistlichen
> Menschen, sondern wie zu fleischlichen, wie zu unmündigen Kindern
> in Christus.
> Joh 16,12
> 
> 3:2     Milch habe ich euch zu trinken gegeben und nicht feste Speise; denn
> ihr konntet sie noch nicht vertragen. Auch jetzt könnt ihr's noch
> nicht,
> 1. Petr 2,2
> 
> 3:3    weil ihr noch fleischlich seid. Denn wenn Eifersucht und Zank unter
> euch sind, seid ihr da nicht fleischlich und lebt nach
> Menschenweise?
> Kap 1,10-11; 11,18
> 
> 3:4    Denn wenn der eine sagt: Ich gehöre zu Paulus, der andere aber: Ich
> zu Apollos -, ist das nicht nach Menschenweise geredet?
> Kap 1,12
> 
> Mitarbeiter Gottes
> 
> 3:5    Wer ist nun Apollos? Wer ist Paulus? Diener sind sie, durch die ihr
> gläubig geworden seid, und das, wie es der Herr einem jeden gegeben
> hat:
> 
> 3:6    Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen; aber Gott hat das
> Gedeihen gegeben.
> Apg 18,24-28
> 
> 3:7    So ist nun weder der pflanzt noch der begießt etwas, sondern Gott,
> der das Gedeihen gibt.
> 
> 3:8    Der aber pflanzt und der begießt, sind einer wie der andere. Jeder
> aber wird seinen Lohn empfangen nach seiner Arbeit.
> Kap 4,5
> 
> 3:9    Denn wir sind Gottes Mitarbeiter; ihr seid Gottes Ackerfeld und
> Gottes Bau.
> Mt 13,3-9;  Eph 2,20
> 
> 3:10   Ich nach Gottes Gnade, die mir gegeben ist, habe den Grund gelegt
> als ein weiser Baumeister; ein anderer baut darauf. Ein jeder aber
> sehe zu, wie er darauf baut.
> 
> 3:11   Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist,
> welcher ist Jesus Christus.
> 1. Petr 2,4-6
> 
> 3:12   Wenn aber jemand auf den Grund baut Gold, Silber, Edelsteine, Holz,
> Heu, Stroh,
> 
> 3:13   so wird das Werk eines jeden offenbar werden. Der Tag des Gerichts
> wird's klar machen; denn mit Feuer wird er sich offenbaren. Und von
> welcher Art eines jeden Werk ist, wird das Feuer erweisen.
> Kap 4,5
> 
> 3:14   Wird jemandes Werk bleiben, das er darauf gebaut hat, so wird er
> Lohn empfangen.
> 
> 3:15   Wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden leiden; er
> selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch.
> 
> 3:16   Wißt ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in
> euch wohnt?
> Kap 6,19; 2. Kor 6,16
> 
> 3:17   Wenn jemand den Tempel Gottes verdirbt, den wird Gott verderben,
> denn der Tempel Gottes ist heilig; der seid ihr.
> 
> Kein Grund zum Ruhm
> 
> 3:18   Niemand betrüge sich selbst. Wer unter euch meint, weise zu sein in
> dieser Welt, der werde ein Narr, daß er weise werde.
> Offb 3,17-18
> 
> 3:19   Denn die Weisheit dieser Welt ist Torheit bei Gott. Denn es steht
> geschrieben (Hiob 5,13): »Die Weisen fängt er in ihrer Klugheit«,
> 
> 3:20   und wiederum (Psalm 94,11): »Der Herr kennt die Gedanken der Weisen,
> daß sie nichtig sind.«
> 
> 3:21   Darum rühme sich niemand eines Menschen; denn alles ist euer:
> 
> 3:22   es sei Paulus oder Apollos oder Kephas, es sei Welt oder Leben oder
> Tod, es sei Gegenwärtiges oder Zukünftiges, alles ist euer,
> 
> 3:23   ihr aber seid Christi, Christus aber ist Gottes.
> Kap 11,3
> 
>          Kein Recht zum Richten
> 
> 4:1    Dafür halte uns jedermann: für Diener Christi und Haushalter über
> Gottes Geheimnisse.
> Tit 1,7
> 
> 4:2    Nun fordert man nicht mehr von den Haushaltern, als daß sie für
> treu befunden werden.
> Lk 12,42
> 
> 4:3    Mir aber ist's ein Geringes, daß ich von euch gerichtet werde oder
> von einem menschlichen Gericht; auch richte ich mich selbst nicht.
> 
> 4:4    Ich bin mir zwar nichts bewußt, aber darin bin ich nicht
> gerechtfertigt; der Herr ist's aber, der mich richtet.
> 
> 4:5    Darum richtet nicht vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch ans
> Licht bringen wird, was im Finstern verborgen ist, und wird das
> Trachten der Herzen offenbar machen. Dann wird einem jeden von Gott
> sein Lob zuteil werden.
> Kap 3,8
> 
> Gegen die Überheblichkeit der Korinther
> 
> 4:6    Dies aber, liebe Brüder, habe ich im Blick auf mich selbst und
> Apollos gesagt um euretwillen, damit ihr an uns lernt, was das
> heißt: Nicht über das hinaus, was geschrieben steht!, damit sich
> keiner für den einen gegen den andern aufblase.
> Röm 12,3
> 
> 4:7    Denn wer gibt dir einen Vorrang? Was hast du, das du nicht empfangen
> hast? Wenn du es aber empfangen hast, was rühmst du dich dann, als
> hättest du es nicht empfangen?
> 
> 4:8    Ihr seid schon satt geworden? Ihr seid schon reich geworden? Ihr
> herrscht ohne uns? Ja, wollte Gott, ihr würdet schon herrschen,
> damit auch wir mit euch herrschen könnten!
> Offb 3,17;  Offb 3,21
> 
> 4:9    Denn ich denke, Gott hat uns Apostel als die Allergeringsten
> hingestellt, wie zum Tode Verurteilte. Denn wir sind ein
> Schauspiel geworden der Welt und den Engeln und den Menschen.
> Röm 8,36;  Hebr 10,33
> 
> 4:10   Wir sind Narren um Christi willen, ihr aber seid klug in Christus;
> wir schwach, ihr aber stark; ihr herrlich, wir aber verachtet.
> Kap 3,18
> 
> 4:11   Bis auf diese Stunde leiden wir Hunger und Durst und Blöße und
> werden geschlagen und haben keine feste Bleibe
> 2. Kor 11,23-27
> 
> 4:12   und mühen uns ab mit unsrer Hände Arbeit. Man schmäht uns, so
> segnen wir; man verfolgt uns, so dulden wir's,
> Kap 9,15; Apg 18,3;  Mt 5,44; Röm 12,14
> 
> 4:13   man verlästert uns, so reden wir freundlich. Wir sind geworden wie
> der Abschaum der Menschheit, jedermanns Kehricht, bis heute.
> 
> Paulus der Vater der Gemeinde in Korinth
> 
> 4:14   Nicht um euch zu beschämen, schreibe ich dies; sondern ich ermahne
> euch als meine lieben Kinder.
> 
> 4:15   Denn wenn ihr auch zehntausend Erzieher hättet in Christus, so habt
> ihr doch nicht viele Väter; denn ich habe euch gezeugt in Christus
> Jesus durchs Evangelium.
> Kap 9,2; Gal 4,19
> 
> 4:16   Darum ermahne ich euch: Folgt meinem Beispiel!
> Kap 11,1
> 
> 4:17   Aus demselben Grund habe ich Timotheus zu euch gesandt, der mein
> lieber und getreuer Sohn ist in dem Herrn, damit er euch erinnere an
> meine Weisungen in Christus Jesus, wie ich sie überall in allen
> Gemeinden lehre.
> Apg 16,1-3
> 
> 4:18   Es haben sich einige aufgebläht, als würde ich nicht zu euch kommen.
> 
> 4:19   Ich werde aber, wenn der Herr will, recht bald zu euch kommen und
> nicht die Worte der Aufgeblasenen kennenlernen, sondern ihre Kraft.
> 
> 4:20   Denn das Reich Gottes steht nicht in Worten, sondern in Kraft.
> Kap 2,4
> 
> 4:21   Was wollt ihr? Soll ich mit dem Stock zu euch kommen oder mit Liebe
> und sanftmütigem Geist?
> 2. Kor 10,2
> 
>          Ausschluß der Unzüchtigen aus der Gemeinde
> 
> 5:1    Überhaupt geht die Rede, daß Unzucht unter euch ist, und zwar eine
> solche Unzucht, wie es sie nicht einmal unter den Heiden gibt: daß
> einer die Frau seines Vaters hat.
> 3. Mose 18,8
> 
> 5:2    Und ihr seid aufgeblasen und seid nicht vielmehr traurig geworden,
> so daß ihr den aus eurer Mitte verstoßen hättet, der diese Tat
> begangen hat?
> Kap 4,6-8
> 
> 5:3    Ich aber, der ich nicht leiblich bei euch bin, doch mit dem Geist,
> habe schon, als wäre ich bei euch, beschlossen über den, der solches
> getan hat:
> Kol 2,5
> 
> 5:4    wenn ihr in dem Namen unseres Herrn Jesus versammelt seid und mein
> Geist samt der Kraft unseres Herrn Jesus bei euch ist,
> Mt 16,19; 18,18; 2. Kor 13,10
> 
> 5:5    soll dieser Mensch dem Satan übergeben werden zum Verderben des
> Fleisches, damit der Geist gerettet werde am Tage des Herrn.
> 1. Tim 1,20
> 
> 5:6    Euer Rühmen ist nicht gut. Wißt ihr nicht, daß ein wenig Sauerteig
> den ganzen Teig durchsäuert?
> Gal 5,9
> 
> 5:7     Darum schafft den alten Sauerteig weg, damit ihr ein neuer Teig
> seid, wie ihr ja ungesäuert seid. Denn auch wir haben ein Passalamm,
> das ist Christus, der geopfert ist.
> (7 und 8) 2. Mose 12,3-20; 13,7; Jes 53,7; 1. Petr 1,19
> 
> 5:8    Darum laßt uns das Fest feiern nicht im alten Sauerteig, auch nicht
> im Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern im ungesäuerten
> Teig der Lauterkeit und Wahrheit.
> 
> 5:9    Ich habe euch in dem Brief geschrieben, daß ihr nichts zu schaffen
> haben sollt mit den Unzüchtigen.
> 
> 5:10   Damit meine ich nicht allgemein die Unzüchtigen in dieser Welt oder
> die Geizigen oder Räuber oder Götzendiener; sonst müßtet ihr ja die
> Welt räumen.
> 
> 5:11   Vielmehr habe ich euch geschrieben: Ihr sollt nichts mit einem zu
> schaffen haben, der sich Bruder nennen läßt und ist ein Unzüchtiger
> oder ein Geiziger oder ein Götzendiener oder ein Lästerer oder ein
> Trunkenbold oder ein Räuber; mit so einem sollt ihr auch nicht
> essen.
> 2. Thess 3,6
> 
> 5:12   Denn was gehen mich die draußen an, daß ich sie richten sollte? Habt
> ihr nicht die zu richten, die drinnen sind?
> 
> 5:13   Gott aber wird, die draußen sind, richten. Verstoßt ihr den Bösen
> aus eurer Mitte!
> 5. Mose 13,6; Mt 18,17
> 
>          Rechtssachen unter Christen
> 
> 6:1    Wie kann jemand von euch wagen, wenn er einen Streit hat mit einem
> andern, sein Recht zu suchen vor den Ungerechten und nicht vor den
> Heiligen?
> 
> 6:2    Wißt ihr nicht, daß die Heiligen die Welt richten werden? Wenn nun
> die Welt von euch gerichtet werden soll, seid ihr dann nicht gut
> genug, geringe Sachen zu richten?
> Mt 19,28
> 
> 6:3    Wißt ihr nicht, daß wir über Engel richten werden? Wieviel mehr über
> Dinge des täglichen Lebens.
> 
> 6:4    Ihr aber, wenn ihr über diese Dinge rechtet, nehmt solche, die in
> der Gemeinde nichts gelten, und setzt sie zu Richtern.
> 
> 6:5    Euch zur Schande muß ich das sagen. Ist denn gar kein Weiser unter
> euch, auch nicht einer, der zwischen Bruder und Bruder richten
> könnte?
> 
> 6:6    Vielmehr rechtet ein Bruder mit dem andern, und das vor Ungläubigen!
> 
> 6:7    Es ist schon schlimm genug, daß ihr miteinander rechtet. Warum laßt
> ihr euch nicht lieber Unrecht tun? Warum laßt ihr euch nicht lieber
> übervorteilen?
> Mt 5,38-41; 1. Thess 5,15; 1. Petr 3,9
> 
> 6:8    Vielmehr tut ihr Unrecht und übervorteilt, und das unter Brüdern!
> 
> 6:9     Oder wißt ihr nicht, daß die Ungerechten das Reich Gottes nicht
> ererben werden? Laßt euch nicht irreführen! Weder Unzüchtige noch
> Götzendiener, Ehebrecher, Lustknaben, Knabenschänder,
> (9-11) 1. Tim 1,9-11; Gal 5,19-21
> 
> 6:10   Diebe, Geizige, Trunkenbolde, Lästerer oder Räuber werden das Reich
> Gottes ererben.
> 
> 6:11   Und solche sind einige von euch gewesen. Aber ihr seid
> reingewaschen, ihr seid geheiligt, ihr seid gerecht geworden durch
> den Namen des Herrn Jesus Christus und durch den Geist unseres
> Gottes.
> Tit 3,3-7;  Kap 1,2;  Röm 3,26
> 
> Der Leib ein Tempel des heiligen Geistes
> 
> 6:12    Alles ist mir erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist
> mir erlaubt, aber es soll mich nichts gefangennehmen.
> Kap 10,23
> 
> 6:13   Die Speise dem Bauch und der Bauch der Speise; aber Gott wird das
> eine wie das andere zunichte machen. Der Leib aber nicht der
> Hurerei, sondern dem Herrn, und der Herr dem Leibe.
> 1. Thess 4,3-5
> 
> 6:14   Gott aber hat den Herrn auferweckt und wird auch uns auferwecken
> durch seine Kraft.
> Kap 15,20;  2. Kor 4,14
> 
> 6:15   Wißt ihr nicht, daß eure Leiber Glieder Christi sind? Sollte ich nun
> die Glieder Christi nehmen und Hurenglieder daraus machen? Das sei
> ferne!
> 
> 6:16   Oder wißt ihr nicht: wer sich an die Hure hängt, der ist ein Leib
> mit ihr? Denn die Schrift sagt: »Die zwei werden ein Fleisch sein«
> (1. Mose 2,24).
> 
> 6:17   Wer aber dem Herrn anhängt, der ist ein Geist mit ihm.
> Joh 17,21-22
> 
> 6:18   Flieht die Hurerei! Alle Sünden, die der Mensch tut, bleiben
> außerhalb des Leibes; wer aber Hurerei treibt, der sündigt am
> eigenen Leibe.
> 
> 6:19   Oder wißt ihr nicht, daß euer Leib ein Tempel des heiligen Geistes
> ist, der in euch ist und den ihr von Gott habt, und daß ihr nicht
> euch selbst gehört?
> Kap 3,16
> 
> 6:20   Denn ihr seid teuer erkauft; darum preist Gott mit eurem Leibe.
> Kap 7,23; 1. Petr 1,18-19;  Phil 1,20
> 
>          Ehe und Ehelosigkeit
> 
> 7:1    Wovon ihr aber geschrieben habt, darauf antworte ich: Es ist gut für
> den Mann, keine Frau zu berühren.
> 
> 7:2    Aber um Unzucht zu vermeiden, soll jeder seine eigene Frau haben und
> jede Frau ihren eigenen Mann.
> 
> 7:3    Der Mann leiste der Frau, was er ihr schuldig ist, desgleichen die
> Frau dem Mann.
> 
> 7:4    Die Frau verfügt nicht über ihren Leib, sondern der Mann. Ebenso
> verfügt der Mann nicht über seinen Leib, sondern die Frau.
> 
> 7:5    Entziehe sich nicht eins dem andern, es sei denn eine Zeitlang, wenn
> beide es wollen, damit ihr zum Beten Ruhe habt; und dann kommt
> wieder zusammen, damit euch der Satan nicht versucht, weil ihr euch
> nicht enthalten könnt.
> 
> 7:6    Das sage ich aber als Erlaubnis und nicht als Gebot.
> 
> 7:7    Ich wollte zwar lieber, alle Menschen wären, wie ich bin, aber jeder
> hat seine eigene Gabe von Gott, der eine so, der andere so.
> Mt 19,12
> 
> 7:8    Den Ledigen und Witwen sage ich: Es ist gut für sie, wenn sie
> bleiben wie ich.
> 
> 7:9    Wenn sie sich aber nicht enthalten können, sollen sie heiraten; denn
> es ist besser, zu heiraten als sich in Begierde zu verzehren.
> 1. Tim 5,14
> 
> Ehescheidung
> 
> 7:10   Den Verheirateten aber gebiete nicht ich, sondern der Herr, daß die
> Frau sich nicht von ihrem Manne scheiden soll
> Mt 5,32
> 
> 7:11   - hat sie sich aber geschieden, soll sie ohne Ehe bleiben oder sich
> mit ihrem Mann versöhnen - und daß der Mann seine Frau nicht
> verstoßen soll.
> 
> 7:12   Den andern aber sage ich, nicht der Herr: Wenn ein Bruder eine
> ungläubige Frau hat und es gefällt ihr, bei ihm zu wohnen, so soll
> er sich nicht von ihr scheiden.
> 
> 7:13   Und wenn eine Frau einen ungläubigen Mann hat und es gefällt ihm,
> bei ihr zu wohnen, so soll sie sich nicht von ihm scheiden.
> 
> 7:14   Denn der ungläubige Mann ist geheiligt durch die Frau, und die
> ungläubige Frau ist geheiligt durch den gläubigen Mann. Sonst wären
> eure Kinder unrein; nun aber sind sie heilig.
> Röm 11,16
> 
> 7:15   Wenn aber der Ungläubige sich scheiden will, so laß ihn sich
> scheiden. Der Bruder oder die Schwester ist nicht gebunden in
> solchen Fällen. Zum Frieden hat euch Gott berufen.
> Röm 14,19
> 
> 7:16   Denn was weißt du, Frau, ob du den Mann retten wirst? Oder du,
> Mann, was weißt du, ob du die Frau retten wirst?
> 1. Petr 3,1
> 
> Gottes Ruf und der Stand der Berufenen
> 
> 7:17   Nur soll jeder so leben, wie der Herr es ihm zugemessen, wie Gott
> einen jeden berufen hat. Und so ordne ich es an in allen Gemeinden.
> 
> 7:18   Ist jemand als Beschnittener berufen, der bleibe bei der
> Beschneidung. Ist jemand als Unbeschnittener berufen, der lasse sich
> nicht beschneiden.
> 
> 7:19   Beschnitten sein ist nichts, und unbeschnitten sein ist nichts,
> sondern: Gottes Gebote halten.
> Gal 5,6; 6,15
> 
> 7:20   Jeder bleibe in der Berufung, in der er berufen wurde.
> 
> 7:21   Bist du als Knecht berufen, so sorge dich nicht; doch kannst du frei
> werden, so nutze es um so lieber.
> 
> 7:22   Denn wer als Knecht berufen ist in dem Herrn, der ist ein
> Freigelassener des Herrn; desgleichen, wer als Freier berufen ist,
> der ist ein Knecht Christi.
> Phlm 1,16;  Eph 6,6
> 
> 7:23   Ihr seid teuer erkauft; werdet nicht der Menschen Knechte.
> Kap 6,20
> 
> 7:24   Liebe Brüder, ein jeder bleibe vor Gott, worin er berufen ist.
> 
> Von den Unverheirateten
> 
> 7:25   Über die Jungfrauen habe ich kein Gebot des Herrn; ich sage aber
> meine Meinung als einer, der durch die Barmherzigkeit des Herrn
> Vertrauen verdient.
> 
> 7:26   So meine ich nun, es sei gut um der kommenden Not willen, es sei
> gut für den Menschen, ledig zu sein.
> Kap 10,11
> 
> 7:27   Bist du an eine Frau gebunden, so suche nicht, von ihr loszukommen;
> bist du nicht gebunden, so suche keine Frau.
> 
> 7:28   Wenn du aber doch heiratest, sündigst du nicht, und wenn eine
> Jungfrau heiratet, sündigt sie nicht; doch werden solche in äußere
> Bedrängnis kommen. Ich aber möchte euch gerne schonen.
> 
> 7:29   Das sage ich aber, liebe Brüder: Die Zeit ist kurz. Fortan sollen
> auch die, die Frauen haben, sein, als hätten sie keine; und die
> weinen, als weinten sie nicht;
> Röm 13,11;  Lk 14,26
> 
> 7:30   und die sich freuen, als freuten sie sich nicht; und die kaufen, als
> behielten sie es nicht;
> 
> 7:31   und die diese Welt gebrauchen, als brauchten sie sie nicht. Denn
> das Wesen dieser Welt vergeht.
> 1. Joh 2,15-17
> 
> 7:32   Ich möchte aber, daß ihr ohne Sorge seid. Wer ledig ist, der sorgt
> sich um die Sache des Herrn, wie er dem Herrn gefalle;
> 
> 7:33    wer aber verheiratet ist, der sorgt sich um die Dinge der Welt, wie
> er der Frau gefalle, und so ist er geteilten Herzens.
> Lk 14,20
> 
> 7:34   Und die Frau, die keinen Mann hat, und die Jungfrau sorgen sich um
> die Sache des Herrn, daß sie heilig seien am Leib und auch am Geist;
> aber die verheiratete Frau sorgt sich um die Dinge der Welt, wie sie
> dem Mann gefalle.
> 
> 7:35   Das sage ich zu eurem eigenen Nutzen; nicht um euch einen Strick um
> den Hals zu werfen, sondern damit es recht zugehe und ihr stets und
> ungehindert dem Herrn dienen könnt.
> 
> 7:36   Wenn aber jemand meint, er handle unrecht an seiner Jungfrau, wenn
> sie erwachsen ist, und es kann nicht anders sein, so tue er, was er
> will; er sündigt nicht, sie sollen heiraten.
> Siehe Sach- und Worterklärungen.
> 
> 7:37   Wenn einer aber in seinem Herzen fest ist, weil er nicht unter Zwang
> ist und seinen freien Willen hat, und beschließt in seinem Herzen,
> seine Jungfrau unberührt zu lassen, so tut er gut daran.
> 
> 7:38   Also, wer seine Jungfrau heiratet, der handelt gut; wer sie aber
> nicht heiratet, der handelt besser.
> 
> Von den Witwen
> 
> 7:39   Eine Frau ist gebunden, solange ihr Mann lebt; wenn aber der Mann
> entschläft, ist sie frei, zu heiraten, wen sie will; nur daß es in
> dem Herrn geschehe!
> Röm 7,2
> 
> 7:40   Seliger ist sie aber, nach meiner Meinung, wenn sie ledig bleibt.
> Ich meine aber: ich habe auch den Geist Gottes.
> 
>          Vom Essen des Götzenopferfleisches
> 
> 8:1    Was aber das Götzenopfer angeht, so wissen wir, daß wir alle die
> Erkenntnis haben. Die Erkenntnis bläht auf; aber die Liebe baut auf.
> Apg 15,29
> 
> 8:2    Wenn jemand meint, er habe etwas erkannt, der hat noch nicht
> erkannt, wie man erkennen soll.
> Gal 6,3
> 
> 8:3    Wenn aber jemand Gott liebt, der ist von ihm erkannt.
> Kap 13,12; Gal 4,9
> 
> 8:4    Was nun das Essen von Götzenopferfleisch angeht, so wissen wir, daß
> es keinen Götzen gibt in der Welt und keinen Gott als den einen.
> 5. Mose 6,4
> 
> 8:5    Und obwohl es solche gibt, die Götter genannt werden, es sei im
> Himmel oder auf Erden, wie es ja viele Götter und viele Herren gibt,
> Kap 10,19-20; Ps 136,2-3; Röm 8,38-39
> 
> 8:6    so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge
> sind und wir zu ihm; und einen Herrn, Jesus Christus, durch den
> alle Dinge sind und wir durch ihn.
> Kap 12,5-6; 2. Mose 20,3; Mal 2,10; Eph 4,5-6;  Joh 1,3; Kol 1,16
> 
> 8:7    Aber nicht jeder hat die Erkenntnis. Denn einige, weil sie bisher an
> die Götzen gewöhnt waren, essen's als Götzenopfer; dadurch wird ihr
> Gewissen, weil es schwach ist, befleckt.
> Kap 10,28
> 
> 8:8    Aber Speise wird uns nicht vor Gottes Gericht bringen. Essen wir
> nicht, so werden wir darum nicht weniger gelten; essen wir, so
> werden wir darum nicht besser sein.
> Röm 14,17
> 
> 8:9    Seht aber zu, daß diese eure Freiheit für die Schwachen nicht zum
> Anstoß wird!
> Gal 5,13
> 
> 8:10   Denn wenn jemand dich, der du die Erkenntnis hast, im Götzentempel
> zu Tisch sitzen sieht, wird dann nicht sein Gewissen, da er doch
> schwach ist, verleitet, das Götzenopfer zu essen?
> 
> 8:11   Und so wird durch deine Erkenntnis der Schwache zugrunde gehen, der
> Bruder, für den doch Christus gestorben ist.
> Röm 14,15
> 
> 8:12   Wenn ihr aber so sündigt an den Brüdern und verletzt ihr schwaches
> Gewissen, so sündigt ihr an Christus.
> 
> 8:13   Darum, wenn Speise meinen Bruder zu Fall bringt, will ich nie mehr
> Fleisch essen, damit ich meinen Bruder nicht zu Fall bringe.
> Röm 14,21
> 
>          Recht und Freiheit des Apostels
> 
> 9:1    Bin ich nicht frei? Bin ich nicht ein Apostel? Habe ich nicht
> unsern Herrn Jesus gesehen? Seid nicht ihr mein Werk in dem Herrn?
> Kap 15,8; Apg 9,3-5; 9,15
> 
> 9:2    Bin ich für andere kein Apostel, so bin ich's doch für euch; denn
> das Siegel meines Apostelamts seid ihr in dem Herrn.
> Kap 4,15; 2. Kor 3,2-3
> 
> 9:3    Denen, die mich verurteilen, antworte ich so:
> 
> 9:4    Haben wir nicht das Recht, zu essen und zu trinken?
> Lk 10,8
> 
> 9:5    Haben wir nicht auch das Recht, eine Schwester als Ehefrau mit uns
> zu führen wie die andern Apostel und die Brüder des Herrn und
> Kephas?
> Mt 8,14; Joh 1,42
> 
> 9:6    Oder haben allein ich und Barnabas nicht das Recht, nicht zu
> arbeiten?
> Apg 4,36;  2. Thess 3,7-9
> 
> 9:7    Wer zieht denn in den Krieg und zahlt sich selbst den Sold? Wer
> pflanzt einen Weinberg und ißt nicht von seiner Frucht? Oder wer
> weidet eine Herde und nährt sich nicht von der Milch der Herde?
> 
> 9:8    Rede ich das nach menschlichem Gutdünken? Sagt das nicht auch das
> Gesetz?
> 
> 9:9    Denn im Gesetz des Mose steht geschrieben (5. Mose 25,4): »Du
> sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden.« Sorgt
> sich Gott etwa um die Ochsen?
> 1. Tim 5,18
> 
> 9:10   Oder redet er nicht überall um unsertwillen? Ja, um unsertwillen ist
> es geschrieben: Wer pflügt, soll auf Hoffnung pflügen; und wer
> drischt, soll in der Hoffnung dreschen, daß er seinen Teil empfangen
> wird.
> 
> 9:11   Wenn wir euch zugut Geistliches säen, ist es dann zuviel, wenn wir
> Leibliches von euch ernten?
> Röm 15,27
> 
> 9:12   Wenn andere dieses Recht an euch haben, warum nicht viel mehr wir?
> Aber wir haben von diesem Recht nicht Gebrauch gemacht, sondern wir
> ertragen alles, damit wir nicht dem Evangelium von Christus ein
> Hindernis bereiten.
> Apg 20,33-35; 2. Kor 11,9
> 
> 9:13   Wißt ihr nicht, daß, die im Tempel dienen, vom Tempel leben, und
> die am Altar dienen, vom Altar ihren Anteil bekommen?
> 4. Mose 18,18-19; 18,31; 5. Mose 18,1-3
> 
> 9:14   So hat auch der Herr befohlen, daß, die das Evangelium verkündigen,
> sich vom Evangelium nähren sollen.
> Lk 10,7; Gal 6,6
> 
> 9:15   Ich aber habe von alledem keinen Gebrauch gemacht. Ich schreibe
> auch nicht deshalb davon, damit es nun mit mir so gehalten werden
> sollte. Lieber würde ich sterben - nein, meinen Ruhm soll niemand
> zunichte machen!
> Apg 18,3
> 
> 9:16   Denn daß ich das Evangelium predige, dessen darf ich mich nicht
> rühmen; denn ich muß es tun. Und wehe mir, wenn ich das Evangelium
> nicht predigte!
> Jer 20,9
> 
> 9:17   Täte ich's aus eigenem Willen, so erhielte ich Lohn. Tue ich's aber
> nicht aus eigenem Willen, so ist mir doch das Amt anvertraut.
> Kap 4,1
> 
> 9:18   Was ist denn nun mein Lohn? Daß ich das Evangelium predige ohne
> Entgelt und von meinem Recht am Evangelium nicht Gebrauch mache.
> 
> 9:19   Denn obwohl ich frei bin von jedermann, habe ich doch mich selbst
> jedermann zum Knecht gemacht, damit ich möglichst viele gewinne.
> Mt 20,27; Röm 15,2
> 
> 9:20    Den Juden bin ich wie ein Jude geworden, damit ich die Juden
> gewinne. Denen, die unter dem Gesetz sind, bin ich wie einer unter
> dem Gesetz geworden - obwohl ich selbst nicht unter dem Gesetz bin -,
> damit ich die, die unter dem Gesetz sind, gewinne.
> (20-22) Kap 10,33; Apg 16,3; 21,20-26
> 
> 9:21   Denen, die ohne Gesetz sind, bin ich wie einer ohne Gesetz
> geworden - obwohl ich doch nicht ohne Gesetz bin vor Gott, sondern
> bin in dem Gesetz Christi -, damit ich die, die ohne Gesetz sind,
> gewinne.
> Gal 2,3
> 
> 9:22   Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die
> Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle
> Weise einige rette.
> Röm 11,14
> 
> 9:23   Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an ihm teilzuhaben.
> 
> 9:24   Wißt ihr nicht, daß die, die in der Kampfbahn laufen, die laufen
> alle, aber einer empfängt den Siegespreis? Lauft so, daß ihr ihn
> erlangt.
> 2. Tim 4,7;  Phil 3,14
> 
> 9:25    Jeder aber, der kämpft, enthält sich aller Dinge; jene nun, damit
> sie einen vergänglichen Kranz empfangen, wir aber einen
> unvergänglichen.
> 2. Tim 2,4-5;  1. Petr 5,4
> 
> 9:26   Ich aber laufe nicht wie aufs Ungewisse; ich kämpfe mit der Faust,
> nicht wie einer, der in die Luft schlägt,
> 
> 9:27   sondern ich bezwinge meinen Leib und zähme ihn, damit ich nicht
> andern predige und selbst verwerflich werde.
> Röm 13,14
> 
>          Das warnende Beispiel Israels
> 
> 10:1    Ich will euch aber, liebe Brüder, nicht in Unwissenheit darüber
> lassen, daß unsre Väter alle unter der Wolke gewesen und alle
> durchs Meer gegangen sind;
> 2. Mose 13,21;  2. Mose 14,22
> 
> 10:2    und alle sind auf Mose getauft worden durch die Wolke und durch das
> Meer
> 
> 10:3    und haben alle dieselbe geistliche Speise gegessen
> 2. Mose 16,4; 16,35; 5. Mose 8,3
> 
> 10:4    und haben alle denselben geistlichen Trank getrunken; sie tranken
> nämlich von dem geistlichen Felsen, der ihnen folgte; der Fels aber
> war Christus.
> 2. Mose 17,6
> 
> 10:5    Aber an den meisten von ihnen hatte Gott kein Wohlgefallen, denn sie
> wurden in der Wüste erschlagen.
> 4. Mose 14,22-32
> 
> 10:6    Das ist aber geschehen uns zum Vorbild, damit wir nicht am Bösen
> unsre Lust haben, wie jene sie hatten.
> 4. Mose 11,4
> 
> 10:7    Werdet auch nicht Götzendiener, wie einige von ihnen es wurden, wie
> geschrieben steht (2. Mose 32,6): »Das Volk setzte sich nieder, um
> zu essen und zu trinken, und stand auf, um zu tanzen.«
> 
> 10:8    Auch laßt uns nicht Hurerei treiben, wie einige von ihnen Hurerei
> trieben: und an einem einzigen Tag kamen dreiundzwanzigtausend um.
> 4. Mose 25,1; 25,9
> 
> 10:9    Laßt uns auch nicht Christus versuchen, wie einige von ihnen ihn
> versuchten und wurden von den Schlangen umgebracht.
> 4. Mose 21,4-6
> 
> 10:10   Murrt auch nicht, wie einige von ihnen murrten und wurden umgebracht
> durch den Verderber.
> 4. Mose 14,2; 14,35-36; Hebr 3,11; 3,17
> 
> 10:11   Dies widerfuhr ihnen als ein Vorbild. Es ist aber geschrieben uns
> zur Warnung, auf die das Ende der Zeiten gekommen ist.
> 1. Petr 4,7
> 
> 10:12   Darum, wer meint, er stehe, mag zusehen, daß er nicht falle.
> 
> 10:13   Bisher hat euch nur menschliche Versuchung getroffen. Aber Gott ist
> treu, der euch nicht versuchen läßt über eure Kraft, sondern macht,
> daß die Versuchung so ein Ende nimmt, daß ihr's ertragen könnt.
> Ps 68,20; 2. Petr 2,9
> 
> Die Unvereinbarkeit von Abendmahl und Götzendienst
> 
> 10:14   Darum, meine Lieben, flieht den Götzendienst!
> 1. Joh 5,21
> 
> 10:15   Ich rede doch zu verständigen Menschen; beurteilt ihr, was ich sage.
> 
> 10:16   Der gesegnete Kelch, den wir segnen, ist der nicht die Gemeinschaft
> des Blutes Christi? Das Brot, das wir brechen, ist das nicht die
> Gemeinschaft des Leibes Christi?
> Kap 11,23-26; Mt 26,27; Apg 2,42
> 
> 10:17   Denn ein Brot ist's: So sind wir viele ein Leib, weil wir alle an
> einem Brot teilhaben.
> Kap 12,27; Röm 12,5
> 
> 10:18   Seht an das Israel nach dem Fleisch! Welche die Opfer essen, stehen
> die nicht in der Gemeinschaft des Altars?
> 3. Mose 7,6
> 
> 10:19   Was will ich nun damit sagen? Daß das Götzenopfer etwas sei? Oder
> daß der Götze etwas sei?
> Kap 8,4
> 
> 10:20   Nein, sondern was man da opfert, das opfert man den bösen Geistern
> und nicht Gott. Nun will ich nicht, daß ihr in der Gemeinschaft der
> bösen Geister seid.
> 
> 10:21   Ihr könnt nicht zugleich den Kelch des Herrn trinken und den Kelch
> der bösen Geister; ihr könnt nicht zugleich am Tisch des Herrn
> teilhaben und am Tisch der bösen Geister.
> Mt 6,24; 2. Kor 6,15-16
> 
> 10:22   Oder wollen wir den Herrn herausfordern? Sind wir stärker als er?
> 
> Rücksicht auf das Gewissen
> 
> 10:23   Alles ist erlaubt, aber nicht alles dient zum Guten. Alles ist
> erlaubt, aber nicht alles baut auf.
> Kap 6,12
> 
> 10:24   Niemand suche das Seine, sondern was dem andern dient.
> Röm 15,2; Phil 2,4
> 
> 10:25   Alles, was auf dem Fleischmarkt verkauft wird, das eßt, und forscht
> nicht nach, damit ihr das Gewissen nicht beschwert.
> Röm 14,2-10; 14,22
> 
> 10:26   Denn »die Erde ist des Herrn und was darinnen ist« (Psalm 24,1).
> 
> 10:27   Wenn euch einer von den Ungläubigen einlädt und ihr wollt hingehen,
> so eßt alles, was euch vorgesetzt wird, und forscht nicht nach,
> damit ihr das Gewissen nicht beschwert.
> 
> 10:28   Wenn aber jemand zu euch sagen würde: Das ist Opferfleisch, so eßt
> nicht davon, um dessentwillen, der es euch gesagt hat, und damit ihr
> das Gewissen nicht beschwert.
> Kap 8,7
> 
> 10:29   Ich rede aber nicht von deinem eigenen Gewissen, sondern von dem des
> andern. Denn warum sollte ich das Gewissen eines andern über meine
> Freiheit urteilen lassen?
> 
> 10:30   Wenn ich's mit Danksagung genieße, was soll ich mich dann wegen
> etwas verlästern lassen, wofür ich danke?
> 1. Tim 4,4
> 
> 10:31   Ob ihr nun eßt oder trinkt oder was ihr auch tut, das tut alles zu
> Gottes Ehre.
> Kol 3,17
> 
> 10:32    Erregt keinen Anstoß, weder bei den Juden noch bei den Griechen
> noch bei der Gemeinde Gottes,
> Röm 14,13
> 
> 10:33   so wie auch ich jedermann in allem zu Gefallen lebe und suche
> nicht, was mir, sondern was vielen dient, damit sie gerettet werden.
> Kap 9,20-22
> 
>  11:1    Folgt meinem Beispiel, wie ich dem Beispiel Christi!
> 
> Die Frau im Gottesdienst
> 
> 11:2    Ich lobe euch, weil ihr in allen Stücken an mich denkt und an den
> Überlieferungen festhaltet, wie ich sie euch gegeben habe.
> 
> 11:3    Ich lasse euch aber wissen, daß Christus das Haupt eines jeden
> Mannes ist; der Mann aber ist das Haupt der Frau; Gott aber ist
> das Haupt Christi.
> 1. Mose 3,16; Eph 5,23;  Kap 3,23
> 
> 11:4    Ein jeder Mann, der betet oder prophetisch redet und hat etwas auf
> dem Haupt, der schändet sein Haupt.
> 
> 11:5    Eine Frau aber, die betet oder prophetisch redet mit unbedecktem
> Haupt, die schändet ihr Haupt; denn es ist gerade so, als wäre sie
> geschoren.
> 
> 11:6    Will sie sich nicht bedecken, so soll sie sich doch das Haar
> abschneiden lassen! Weil es aber für die Frau eine Schande ist, daß
> sie das Haar abgeschnitten hat oder geschoren ist, soll sie das
> Haupt bedecken.
> 
> 11:7    Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, denn er ist Gottes Bild
> und Abglanz; die Frau aber ist des Mannes Abglanz.
> 
> 11:8    Denn der Mann ist nicht von der Frau, sondern die Frau von dem
> Mann.
> 1. Mose 2,21-23
> 
> 11:9    Und der Mann ist nicht geschaffen um der Frau willen, sondern die
> Frau um des Mannes willen.
> 1. Mose 2,18
> 
> 11:10   Darum soll die Frau eine Macht auf dem Haupt haben um der Engel
> willen.
> »Macht« bedeutet wohl »Schleier«.
> 
> 11:11   Doch in dem Herrn ist weder die Frau etwas ohne den Mann noch der
> Mann etwas ohne die Frau;
> 
> 11:12   denn wie die Frau von dem Mann, so kommt auch der Mann durch die
> Frau; aber alles von Gott.
> 
> 11:13   Urteilt bei euch selbst, ob es sich ziemt, daß eine Frau unbedeckt
> vor Gott betet.
> 
> 11:14   Lehrt euch nicht auch die Natur, daß es für einen Mann eine Unehre
> ist, wenn er langes Haar trägt,
> 
> 11:15   aber für eine Frau eine Ehre, wenn sie langes Haar hat? Das Haar ist
> ihr als Schleier gegeben.
> 
> 11:16   Ist aber jemand unter euch, der Lust hat, darüber zu streiten, so
> soll er wissen, daß wir diese Sitte nicht haben, die Gemeinden
> Gottes auch nicht.
> 
> Vom Abendmahl des Herrn
> 
> 11:17   Dies aber muß ich befehlen: Ich kann's nicht loben, daß ihr nicht zu
> eurem Nutzen, sondern zu eurem Schaden zusammenkommt.
> 
> 11:18   Zum ersten höre ich: Wenn ihr in der Gemeinde zusammenkommt, sind
> Spaltungen unter euch; und zum Teil glaube ich's.
> Kap 1,12; 3,3
> 
> 11:19   Denn es müssen ja Spaltungen unter euch sein, damit die
> Rechtschaffenen unter euch offenbar werden.
> Mt 18,7; 1. Joh 2,19
> 
> 11:20   Wenn ihr nun zusammenkommt, so hält man da nicht das Abendmahl des
> Herrn.
> 
> 11:21   Denn ein jeder nimmt beim Essen sein eigenes Mahl vorweg, und der
> eine ist hungrig, der andere ist betrunken.
> Jud 1,12
> 
> 11:22   Habt ihr denn nicht Häuser, wo ihr essen und trinken könnt? Oder
> verachtet ihr die Gemeinde Gottes und beschämt die, die nichts
> haben? Was soll ich euch sagen? Soll ich euch loben? Hierin lobe ich
> euch nicht.
> Jak 2,5-6
> 
> 11:23    Denn ich habe von dem Herrn empfangen, was ich euch weitergegeben
> habe: Der Herr Jesus, in der Nacht, da er verraten ward, nahm er das
> Brot,
> (23-25) Mt 26,26-28; Mk 14,22-24; Lk 22,19-20
> 
> 11:24   dankte und brach's und sprach: Das ist mein Leib, der für euch
> gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis.
> Spätere Textzeugen haben entsprechend Mt 26,26 die Worte »Nehmet,
> esset« eingefügt.
> 
> 11:25   Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser
> Kelch ist der neue Bund in meinem Blut; das tut, sooft ihr daraus
> trinkt, zu meinem Gedächtnis.
> Luther übersetzte: »das neue Testament«.
> 
> 11:26   Denn sooft ihr von diesem Brot eßt und aus dem Kelch trinkt,
> verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt.
> Mt 26,29
> 
> 11:27   Wer nun unwürdig von dem Brot ißt oder aus dem Kelch des Herrn
> trinkt, der wird schuldig sein am Leib und Blut des Herrn.
> Vers 21-22
> »Unwürdig«: d. h. in einer Weise, die die Heilstat Christi durch
> liebloses Verhalten mißachtet (vgl. 11,21-22).
> 
> 11:28   Der Mensch prüfe aber sich selbst, und so esse er von diesem Brot
> und trinke aus diesem Kelch.
> Mt 26,22
> 
> 11:29   Denn wer so ißt und trinkt, daß er den Leib des Herrn nicht achtet,
> der ißt und trinkt sich selber zum Gericht.
> Kap 10,16-17
> 
> 11:30   Darum sind auch viele Schwache und Kranke unter euch, und nicht
> wenige sind entschlafen.
> 
> 11:31   Wenn wir uns selber richteten, so würden wir nicht gerichtet.
> 
> 11:32   Wenn wir aber von dem Herrn gerichtet werden, so werden wir
> gezüchtigt, damit wir nicht samt der Welt verdammt werden.
> Spr 3,11-12
> 
> 11:33   Darum, meine lieben Brüder, wenn ihr zusammenkommt, um zu essen, so
> wartet aufeinander.
> 
> 11:34   Hat jemand Hunger, so esse er daheim, damit ihr nicht zum Gericht
> zusammenkommt. Das andre will ich ordnen, wenn ich komme.
> 
>          Viele Gaben - ein Geist
> 
> 12:1    Über die Gaben des Geistes aber will ich euch, liebe Brüder, nicht
> in Unwissenheit lassen.
> 
> 12:2    Ihr wißt: als ihr Heiden wart, zog es euch mit Macht zu den stummen
> Götzen.
> Hab 2,18-19
> 
> 12:3    Darum tue ich euch kund, daß niemand Jesus verflucht, der durch den
> Geist Gottes redet; und niemand kann Jesus den Herrn nennen außer
> durch den heiligen Geist.
> Mk 9,39; 1. Joh 4,2-3
> 
> 12:4     Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist.
> (4-6) Eph 4,4-6; 4,11;  Röm 12,6
> 
> 12:5    Und es sind verschiedene Ämter; aber es ist ein Herr.
> Vers 28
> 
> 12:6    Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist ein Gott, der da wirkt
> alles in allen.
> 
> 12:7    In einem jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller;
> Kap 14,26
> 
> 12:8    dem einen wird durch den Geist gegeben, von der Weisheit zu reden;
> dem andern wird gegeben, von der Erkenntnis zu reden, nach demselben
> Geist;
> 
> 12:9    einem andern Glaube, in demselben Geist; einem andern die Gabe,
> gesund zu machen, in dem einen Geist;
> 
> 12:10   einem andern die Kraft, Wunder zu tun; einem andern prophetische
> Rede; einem andern die Gabe, die Geister zu unterscheiden; einem
> andern mancherlei Zungenrede; einem andern die Gabe, sie
> auszulegen.
> Kap 14,1-40; Apg 2,4
> 
> 12:11   Dies alles aber wirkt derselbe eine Geist und teilt einem jeden das
> Seine zu, wie er will.
> Röm 12,3; Eph 4,7
> 
> Viele Glieder - ein Leib
> 
> 12:12   Denn wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat, alle Glieder
> des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind: so auch
> Christus.
> 
> 12:13   Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft, wir
> seien Juden oder Griechen, Sklaven oder Freie, und sind alle mit
> einem Geist getränkt.
> Gal 3,28
> 
> 12:14   Denn auch der Leib ist nicht ein Glied, sondern viele.
> 
> 12:15   Wenn aber der Fuß spräche: Ich bin keine Hand, darum bin ich nicht
> Glied des Leibes, sollte er deshalb nicht Glied des Leibes sein?
> 
> 12:16   Und wenn das Ohr spräche: Ich bin kein Auge, darum bin ich nicht
> Glied des Leibes, sollte es deshalb nicht Glied des Leibes sein?
> 
> 12:17   Wenn der ganze Leib Auge wäre, wo bliebe das Gehör? Wenn er ganz
> Gehör wäre, wo bliebe der Geruch?
> 
> 12:18   Nun aber hat Gott die Glieder eingesetzt, ein jedes von ihnen im
> Leib, so wie er gewollt hat.
> 
> 12:19   Wenn aber alle Glieder ein Glied wären, wo bliebe der Leib?
> 
> 12:20   Nun aber sind es viele Glieder, aber der Leib ist einer.
> 
> 12:21   Das Auge kann nicht sagen zu der Hand: Ich brauche dich nicht; oder
> auch das Haupt zu den Füßen: Ich brauche euch nicht.
> 
> 12:22   Vielmehr sind die Glieder des Leibes, die uns die schwächsten zu
> sein scheinen, die nötigsten;
> 
> 12:23   und die uns am wenigsten ehrbar zu sein scheinen, die umkleiden wir
> mit besonderer Ehre; und bei den unanständigen achten wir besonders
> auf Anstand;
> 
> 12:24   denn die anständigen brauchen's nicht. Aber Gott hat den Leib
> zusammengefügt und dem geringeren Glied höhere Ehre gegeben,
> 
> 12:25   damit im Leib keine Spaltung sei, sondern die Glieder in gleicher
> Weise füreinander sorgen.
> 
> 12:26   Und wenn ein Glied leidet, so leiden alle Glieder mit, und wenn ein
> Glied geehrt wird, so freuen sich alle Glieder mit.
> 
> 12:27   Ihr aber seid der Leib Christi und jeder von euch ein Glied.
> Röm 12,5
> 
> 12:28   Und Gott hat in der Gemeinde eingesetzt erstens Apostel, zweitens
> Propheten, drittens Lehrer, dann Wundertäter, dann Gaben, gesund zu
> machen, zu helfen, zu leiten und mancherlei Zungenrede.
> Eph 4,11-12
> 
> 12:29   Sind alle Apostel? Sind alle Propheten? Sind alle Lehrer? Sind alle
> Wundertäter?
> 
> 12:30   Haben alle die Gabe, gesund zu machen? Reden alle in Zungen? Können
> alle auslegen?
> 
> 12:31   Strebt aber nach den größeren Gaben! Und ich will euch einen noch
> besseren Weg zeigen.
> Kap 14,1; 14,12
> 
>          Das Hohelied der Liebe
> 
> 13:1    Wenn ich mit Menschen- und mit Engelzungen redete und hätte die
> Liebe nicht, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende
> Schelle.
> 
> 13:2    Und wenn ich prophetisch reden könnte und wüßte alle Geheimnisse
> und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, so daß ich Berge
> versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts.
> Mt 7,22;  Mt 17,20
> 
> 13:3    Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib
> verbrennen, und hätte die Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.
> Mt 6,2
> Alte wichtige Textzeugen haben: »und meinen Leib hingäbe, um Ruhm
> zu gewinnen«.
> 
> 13:4    Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die
> Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf,
> 
> 13:5    sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie
> läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu,
> Phil 2,4
> 
> 13:6    sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber
> an der Wahrheit;
> Röm 12,9
> 
> 13:7    sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet
> alles.
> Spr 10,12; Mt 18,21-22; Röm 15,1
> 
> 13:8    Die Liebe hört niemals auf, wo doch das prophetische Reden aufhören
> wird und das Zungenreden aufhören wird und die Erkenntnis aufhören
> wird.
> 
> 13:9    Denn unser Wissen ist Stückwerk, und unser prophetisches Reden ist
> Stückwerk.
> 
> 13:10   Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk
> aufhören.
> 
> 13:11   Als ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und dachte wie ein
> Kind und war klug wie ein Kind; als ich aber ein Mann wurde, tat ich
> ab, was kindlich war.
> 
> 13:12   Wir sehen jetzt durch einen Spiegel ein dunkles Bild; dann aber von
> Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber
> werde ich erkennen, wie ich erkannt bin.
> 4. Mose 12,8; 2. Kor 5,7;  Kap 8,3
> 
> 13:13   Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die
> Liebe ist die größte unter ihnen.
> 1. Thess 1,3;  1. Joh 4,16
> 
>          Zungenrede und prophetische Rede
> 
> 14:1    Strebt nach der Liebe! Bemüht euch um die Gaben des Geistes, am
> meisten aber um die Gabe der prophetischen Rede!
> 
> 14:2    Denn wer in Zungen redet, der redet nicht für Menschen, sondern
> für Gott; denn niemand versteht ihn, vielmehr redet er im Geist von
> Geheimnissen.
> Apg 2,4; 10,46
> Siehe Sach- und Worterklärungen zu »Zungenrede«.
> 
> 14:3    Wer aber prophetisch redet, der redet den Menschen zur Erbauung und
> zur Ermahnung und zur Tröstung.
> 
> 14:4    Wer in Zungen redet, der erbaut sich selbst; wer aber prophetisch
> redet, der erbaut die Gemeinde.
> 
> 14:5    Ich wollte, daß ihr alle in Zungen reden könntet; aber noch viel
> mehr, daß ihr prophetisch reden könntet. Denn wer prophetisch redet,
> ist größer als der, der in Zungen redet; es sei denn, er legt es
> auch aus, damit die Gemeinde dadurch erbaut werde.
> Kap 12,10
> 
> 14:6    Nun aber, liebe Brüder, wenn ich zu euch käme und redete in Zungen,
> was würde ich euch nützen, wenn ich nicht mit euch redete in Worten
> der Offenbarung oder der Erkenntnis oder der Prophetie oder der
> Lehre?
> Kap 12,8
> 
> 14:7    Verhält sich's doch auch so mit leblosen Dingen, die Töne
> hervorbringen, es sei eine Flöte oder eine Harfe: wenn sie nicht
> unterschiedliche Töne von sich geben, wie kann man erkennen, was auf
> der Flöte oder auf der Harfe gespielt wird?
> 
> 14:8    Und wenn die Posaune einen undeutlichen Ton gibt, wer wird sich zum
> Kampf rüsten?
> 
> 14:9    So auch ihr: wenn ihr in Zungen redet und nicht mit deutlichen
> Worten, wie kann man wissen, was gemeint ist? Ihr werdet in den Wind
> reden.
> 
> 14:10   Es gibt so viele Arten von Sprache in der Welt, und nichts ist ohne
> Sprache.
> 
> 14:11   Wenn ich nun die Bedeutung der Sprache nicht kenne, werde ich den
> nicht verstehen, der redet, und der redet, wird mich nicht
> verstehen.
> 
> 14:12   So auch ihr: da ihr euch bemüht um die Gaben des Geistes, so
> trachtet danach, daß ihr die Gemeinde erbaut und alles reichlich
> habt.
> 
> 14:13   Wer also in Zungen redet, der bete, daß er's auch auslegen könne.
> Kap 12,10
> 
> 14:14   Denn wenn ich in Zungen bete, so betet mein Geist; aber was ich im
> Sinn habe, bleibt ohne Frucht.
> 
> 14:15   Wie soll es denn nun sein? Ich will beten mit dem Geist und will
> auch beten mit dem Verstand; ich will Psalmen singen mit dem Geist
> und will auch Psalmen singen mit dem Verstand.
> Eph 5,19
> 
> 14:16   Wenn du Gott lobst im Geist, wie soll der, der als Unkundiger
> dabeisteht, das Amen sagen auf dein Dankgebet, da er doch nicht
> weiß, was du sagst?
> 
> 14:17   Dein Dankgebet mag schön sein; aber der andere wird dadurch nicht
> erbaut.
> 
> 14:18   Ich danke Gott, daß ich mehr in Zungen rede als ihr alle.
> 
> 14:19   Aber ich will in der Gemeinde lieber fünf Worte reden mit meinem
> Verstand, damit ich auch andere unterweise, als zehntausend Worte in
> Zungen.
> 
> 14:20   Liebe Brüder, seid nicht Kinder, wenn es ums Verstehen geht;
> sondern seid Kinder, wenn es um Böses geht; im Verstehen aber seid
> vollkommen.
> Eph 4,14
> 
> 14:21   Im Gesetz steht geschrieben (Jesaja 28,11-12): »Ich will in andern
> Zungen und mit andern Lippen reden zu diesem Volk, und sie werden
> mich auch so nicht hören, spricht der Herr.«
> 
> 14:22   Darum ist die Zungenrede ein Zeichen nicht für die Gläubigen,
> sondern für die Ungläubigen; die prophetische Rede aber ein Zeichen
> nicht für die Ungläubigen, sondern für die Gläubigen.
> 
> 14:23   Wenn nun die ganze Gemeinde an einem Ort zusammenkäme und alle
> redeten in Zungen, es kämen aber Unkundige oder Ungläubige hinein,
> würden sie nicht sagen, ihr seid von Sinnen?
> 
> 14:24   Wenn sie aber alle prophetisch redeten und es käme ein Ungläubiger
> oder Unkundiger hinein, der würde von allen geprüft und von allen
> überführt;
> 
> 14:25    was in seinem Herzen verborgen ist, würde offenbar, und so würde er
> niederfallen auf sein Angesicht, Gott anbeten und bekennen, daß Gott
> wahrhaftig unter euch ist.
> Joh 16,8
> 
> 14:26   Wie ist es denn nun, liebe Brüder? Wenn ihr zusammenkommt, so hat
> ein jeder einen Psalm, er hat eine Lehre, er hat eine Offenbarung,
> er hat eine Zungenrede, er hat eine Auslegung. Laßt es alles
> geschehen zur Erbauung!
> Kap 12,8-10;  Eph 4,12
> 
> 14:27   Wenn jemand in Zungen redet, so seien es zwei oder höchstens drei,
> und einer nach dem andern; und einer lege es aus.
> 
> 14:28   Ist aber kein Ausleger da, so schweige er in der Gemeinde und rede
> für sich selber und für Gott.
> 
> 14:29   Auch von den Propheten laßt zwei oder drei reden, und die andern
> laßt darüber urteilen.
> Apg 17,11; 1. Thess 5,21
> 
> 14:30   Wenn aber einem andern, der dabeisitzt, eine Offenbarung zuteil
> wird, so schweige der erste.
> 
> 14:31   Ihr könnt alle prophetisch reden, doch einer nach dem andern, damit
> alle lernen und alle ermahnt werden.
> 
> 14:32   Die Geister der Propheten sind den Propheten untertan.
> 
> 14:33   Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.
> Wie in allen Gemeinden der Heiligen
> Vers 40
> 
> 14:34   sollen die Frauen schweigen in der Gemeindeversammlung; denn es ist
> ihnen nicht gestattet zu reden, sondern sie sollen sich
> unterordnen, wie auch das Gesetz sagt.
> 1. Tim 2,11-12;  1. Mose 3,16
> 
> 14:35   Wollen sie aber etwas lernen, so sollen sie daheim ihre Männer
> fragen. Es steht der Frau schlecht an, in der Gemeinde zu reden.
> 
> 14:36   Oder ist das Wort Gottes von euch ausgegangen? Oder ist's allein zu
> euch gekommen?
> 
> 14:37   Wenn einer meint, er sei ein Prophet oder vom Geist erfüllt, der
> erkenne, daß es des Herrn Gebot ist, was ich euch schreibe.
> 1. Joh 4,6
> 
> 14:38   Wer aber das nicht anerkennt, der wird auch nicht anerkannt.
> 
> 14:39   Darum, liebe Brüder, bemüht euch um die prophetische Rede und wehrt
> nicht der Zungenrede.
> 
> 14:40   Laßt aber alles ehrbar und ordentlich zugehen.
> Vers 33; Kol 2,5
> 
>          VON DER AUFERSTEHUNG (Kapitel 15,1-58)
> Das Zeugnis von der Auferstehung Christi
> 
> 15:1    Ich erinnere euch aber, liebe Brüder, an das Evangelium, das ich
> euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, in dem ihr auch
> fest steht,
> 
> 15:2    durch das ihr auch selig werdet, wenn ihr's festhaltet in der
> Gestalt, in der ich es euch verkündigt habe; es sei denn, daß ihr
> umsonst gläubig geworden wärt.
> 
> 15:3    Denn als erstes habe ich euch weitergegeben, was ich auch empfangen
> habe: Daß Christus gestorben ist für unsre Sünden nach der Schrift;
> Jes 53,12
> 
> 15:4    und daß er begraben worden ist; und daß er auferstanden ist am
> dritten Tage nach der Schrift;
> Hos 6,2; Lk 24,27; 24,44-46
> 
> 15:5    und daß er gesehen worden ist von Kephas, danach von den Zwölfen.
> Lk 24,34;  Joh 20,19; 20,26
> 
> 15:6    Danach ist er gesehen worden von mehr als fünfhundert Brüdern auf
> einmal, von denen die meisten noch heute leben, einige aber sind
> entschlafen.
> 
> 15:7    Danach ist er gesehen worden von Jakobus, danach von allen
> Aposteln.
> Lk 24,50
> 
> 15:8    Zuletzt von allen ist er auch von mir als einer unzeitigen Geburt
> gesehen worden.
> Kap 9,1; Apg 9,3-6
> 
> 15:9    Denn ich bin der geringste unter den Aposteln, der ich nicht wert
> bin, daß ich ein Apostel heiße, weil ich die Gemeinde Gottes
> verfolgt habe.
> Eph 3,8;  Apg 8,3
> 
> 15:10   Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin. Und seine Gnade an
> mir ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe viel mehr
> gearbeitet als sie alle; nicht aber ich, sondern Gottes Gnade, die
> mit mir ist.
> 2. Kor 11,5; 11,23
> 
> 15:11   Es sei nun ich oder jene: so predigen wir, und so habt ihr geglaubt.
> 
> Gegen die Leugnung der Auferstehung der Toten
> 
> 15:12   Wenn aber Christus gepredigt wird, daß er von den Toten auferstanden
> ist, wie sagen dann einige unter euch: Es gibt keine Auferstehung
> der Toten?
> 
> 15:13   Gibt es keine Auferstehung der Toten, so ist auch Christus nicht
> auferstanden.
> 
> 15:14   Ist aber Christus nicht auferstanden, so ist unsre Predigt
> vergeblich, so ist auch euer Glaube vergeblich.
> 
> 15:15   Wir würden dann auch als falsche Zeugen Gottes befunden, weil wir
> gegen Gott bezeugt hätten, er habe Christus auferweckt, den er nicht
> auferweckt hätte, wenn doch die Toten nicht auferstehen.
> Apg 1,22
> 
> 15:16   Denn wenn die Toten nicht auferstehen, so ist Christus auch nicht
> auferstanden.
> 
> 15:17   Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist euer Glaube nichtig, so
> seid ihr noch in euren Sünden;
> 
> 15:18   so sind auch die, die in Christus entschlafen sind, verloren.
> 
> 15:19   Hoffen wir allein in diesem Leben auf Christus, so sind wir die
> elendesten unter allen Menschen.
> 
> Christus ist auferstanden
> 
> 15:20   Nun aber ist Christus auferstanden von den Toten als Erstling
> unter denen, die entschlafen sind.
> Kap 6,14;  Kol 1,18
> 
> 15:21   Denn da durch einen Menschen der Tod gekommen ist, so kommt auch
> durch einen Menschen die Auferstehung der Toten.
> 1. Mose 3,17-19;  Röm 5,18
> 
> 15:22   Denn wie sie in Adam alle sterben, so werden sie in Christus alle
> lebendig gemacht werden.
> 
> 15:23   Ein jeder aber in seiner Ordnung: als Erstling Christus; danach,
> wenn er kommen wird, die, die Christus angehören;
> 1. Thess 4,16-17
> 
> 15:24   danach das Ende, wenn er das Reich Gott, dem Vater, übergeben wird,
> nachdem er alle Herrschaft und alle Macht und Gewalt vernichtet
> hat.
> Röm 8,38
> 
> 15:25   Denn er muß herrschen, bis Gott ihm »alle Feinde unter seine Füße
> legt« (Psalm 110,1).
> Mt 22,44
> 
> 15:26   Der letzte Feind, der vernichtet wird, ist der Tod.
> Offb 20,14; 21,4
> 
> 15:27   Denn »alles hat er unter seine Füße getan« (Psalm 8,7). Wenn es aber
> heißt, alles sei ihm unterworfen, so ist offenbar, daß der
> ausgenommen ist, der ihm alles unterworfen hat.
> 
> 15:28   Wenn aber alles ihm untertan sein wird, dann wird auch der Sohn
> selbst untertan sein dem, der ihm alles unterworfen hat, damit Gott
> sei alles in allem.
> 
> Leben aus der Auferstehung
> 
> 15:29   Was soll es sonst, daß sich einige für die Toten taufen lassen? Wenn
> die Toten gar nicht auferstehen, was lassen sie sich dann für sie
> taufen?
> 
> 15:30   Und was stehen wir dann jede Stunde in Gefahr?
> Röm 8,36; Gal 5,11
> 
> 15:31   So wahr ihr, liebe Brüder, mein Ruhm seid, den ich in Christus
> Jesus, unserm Herrn, habe: ich sterbe täglich.
> 2. Kor 4,10
> 
> 15:32   Habe ich nur im Blick auf dieses Leben in Ephesus mit wilden Tieren
> gekämpft, was hilft's mir? Wenn die Toten nicht auferstehen, dann
> »laßt uns essen und trinken; denn morgen sind wir tot!« (Jesaja
> 22,13)
> 
> 15:33   Laßt euch nicht verführen! Schlechter Umgang verdirbt gute Sitten.
> 
> 15:34   Werdet doch einmal recht nüchtern und sündigt nicht! Denn einige
> wissen nichts von Gott; das sage ich euch zur Schande.
> 1. Thess 5,8
> 
> Der neue Leib bei der Auferstehung
> 
> 15:35   Es könnte aber jemand fragen: Wie werden die Toten auferstehen, und
> mit was für einem Leib werden sie kommen?
> 
> 15:36   Du Narr: Was du säst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt.
> Joh 12,24
> 
> 15:37   Und was du säst, ist ja nicht der Leib, der werden soll, sondern ein
> bloßes Korn, sei es von Weizen oder etwas anderem.
> 
> 15:38   Gott aber gibt ihm einen Leib, wie er will, einem jeden Samen seinen
> eigenen Leib.
> 
> 15:39   Nicht alles Fleisch ist das gleiche Fleisch, sondern ein anderes
> Fleisch haben die Menschen, ein anderes das Vieh, ein anderes die
> Vögel, ein anderes die Fische.
> 
> 15:40   Und es gibt himmlische Körper und irdische Körper; aber eine andere
> Herrlichkeit haben die himmlischen und eine andere die irdischen.
> 
> 15:41   Einen andern Glanz hat die Sonne, einen andern Glanz hat der Mond,
> einen andern Glanz haben die Sterne; denn ein Stern unterscheidet
> sich vom andern durch seinen Glanz.
> 
> 15:42   So auch die Auferstehung der Toten. Es wird gesät verweslich und
> wird auferstehen unverweslich.
> 
> 15:43   Es wird gesät in Niedrigkeit und wird auferstehen in Herrlichkeit.
> Es wird gesät in Armseligkeit und wird auferstehen in Kraft.
> Phil 3,21; Kol 3,4
> 
> 15:44   Es wird gesät ein natürlicher Leib und wird auferstehen ein
> geistlicher Leib. Gibt es einen natürlichen Leib, so gibt es auch
> einen geistlichen Leib.
> 
> 15:45   Wie geschrieben steht: Der erste Mensch, Adam, »wurde zu einem
> lebendigen Wesen« (1. Mose 2,7), und der letzte Adam zum Geist, der
> lebendig macht.
> 2. Kor 3,17
> 
> 15:46   Aber der geistliche Leib ist nicht der erste, sondern der
> natürliche; danach der geistliche.
> 
> 15:47   Der erste Mensch ist von der Erde und irdisch; der zweite Mensch ist
> vom Himmel.
> 
> 15:48   Wie der irdische ist, so sind auch die irdischen; und wie der
> himmlische ist, so sind auch die himmlischen.
> 
> 15:49   Und wie wir getragen haben das Bild des irdischen, so werden wir
> auch tragen das Bild des himmlischen.
> 1. Mose 5,3
> 
> Verwandlung der Gläubigen und Sieg über den Tod
> 
> 15:50   Das sage ich aber, liebe Brüder, daß Fleisch und Blut das Reich
> Gottes nicht ererben können; auch wird das Verwesliche nicht erben
> die Unverweslichkeit.
> 
> 15:51   Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden nicht alle
> entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden;
> 1. Thess 4,15-17
> 
> 15:52   und das plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten
> Posaune. Denn es wird die Posaune erschallen, und die Toten werden
> auferstehen unverweslich, und wir werden verwandelt werden.
> Mt 24,31
> 
> 15:53   Denn dies Verwesliche muß anziehen die Unverweslichkeit, und dies
> Sterbliche muß anziehen die Unsterblichkeit.
> 2. Kor 5,4
> 
> 15:54   Wenn aber dies Verwesliche anziehen wird die Unverweslichkeit und
> dies Sterbliche anziehen wird die Unsterblichkeit, dann wird erfüllt
> werden das Wort, das geschrieben steht (Jesaja 25,8; Hosea 13,14):
> »Der Tod ist verschlungen vom Sieg.
> 
> 15:55   Tod, wo ist dein Sieg? Tod, wo ist dein Stachel?«
> Luther übersetzte Vers 54b.55 nach anderer Überlieferung: »Der Tod
> ist verschlungen in den Sieg. Tod, wo ist dein Stachel? Hölle, wo
> ist dein Sieg?«
> 
> 15:56   Der Stachel des Todes aber ist die Sünde, die Kraft aber der Sünde
> ist das Gesetz.
> Röm 7,8; 7,11; 7,13
> 
> 15:57   Gott aber sei Dank, der uns den Sieg gibt durch unsern Herrn Jesus
> Christus!
> 1. Joh 5,4
> 
> 15:58   Darum, meine lieben Brüder, seid fest, unerschütterlich und nehmt
> immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wißt, daß eure Arbeit nicht
> vergeblich ist in dem Herrn.
> 
>          Geldsammlung für die Gemeinde in Jerusalem
> 
> 16:1    Was aber die Sammlung für die Heiligen angeht: wie ich in den
> Gemeinden in Galatien angeordnet habe, so sollt auch ihr tun!
> 2. Kor 8,1 - 9,15; Gal 2,10
> 
> 16:2    An jedem ersten Tag der Woche lege ein jeder von euch bei sich
> etwas zurück und sammle an, soviel ihm möglich ist, damit die
> Sammlung nicht erst dann geschieht, wenn ich komme.
> Apg 20,7
> 
> 16:3    Wenn ich aber gekommen bin, will ich die, die ihr für bewährt
> haltet, mit Briefen senden, damit sie eure Gabe nach Jerusalem
> bringen.
> 
> 16:4    Wenn es aber die Mühe lohnt, daß ich auch hinreise, sollen sie mit
> mir reisen.
> 
> Reisepläne
> 
> 16:5    Ich will aber zu euch kommen, sobald ich durch Mazedonien gezogen
> bin; denn durch Mazedonien werde ich nur durchreisen.
> Apg 19,21
> 
> 16:6    Bei euch aber werde ich, wenn möglich, eine Weile bleiben oder auch
> den Winter zubringen, damit ihr mich dann dahin geleitet, wohin ich
> ziehen werde.
> 
> 16:7    Ich will euch jetzt nicht nur sehen, wenn ich durchreise; denn ich
> hoffe, ich werde einige Zeit bei euch bleiben, wenn es der Herr
> zuläßt.
> Apg 20,2
> 
> 16:8    Ich werde aber in Ephesus bleiben bis Pfingsten.
> Apg 19,1; 19,10
> 
> 16:9    Denn mir ist eine Tür aufgetan zu reichem Wirken; aber auch viele
> Widersacher sind da.
> 2. Kor 2,12; Kol 4,3
> 
> 16:10   Wenn Timotheus kommt, so seht zu, daß er ohne Furcht bei euch sein
> kann; denn er treibt auch das Werk des Herrn wie ich.
> Kap 4,17;  Phil 2,19-22
> 
> 16:11   Daß ihn nur nicht jemand verachte! Geleitet ihn aber in Frieden, daß
> er zu mir komme; denn ich warte auf ihn mit den Brüdern.
> 
> 16:12   Von Apollos, dem Bruder, aber sollt ihr wissen, daß ich ihn oft
> ermahnt habe, mit den Brüdern zu euch zu kommen; aber es war
> durchaus nicht sein Wille, jetzt zu kommen; er wird aber kommen,
> wenn es ihm gelegen sein wird.
> Kap 1,12
> 
> Ermahnungen und Grüße
> 
> 16:13   Wachet, steht im Glauben, seid mutig und seid stark!
> Eph 6,10
> 
> 16:14   Alle eure Dinge laßt in der Liebe geschehen!
> 
> 16:15   Ich ermahne euch aber, liebe Brüder: Ihr kennt das Haus des
> Stephanas, daß sie die Erstlinge in Achaja sind und haben sich
> selbst bereitgestellt zum Dienst für die Heiligen.
> Kap 1,16
> 
> 16:16   Ordnet auch ihr euch solchen unter und allen, die mitarbeiten und
> sich mühen!
> 
> 16:17   Ich freue mich über die Ankunft des Stephanas und Fortunatus und
> Achaikus; denn sie haben mir euch, die ihr nicht hier sein könnt,
> ersetzt.
> 
> 16:18   Sie haben meinen und euren Geist erquickt. Erkennt solche Leute an!
> 1. Thess 5,12; Phil 2,29
> 
> 16:19   Es grüßen euch die Gemeinden in der Provinz Asien. Es grüßen euch
> vielmals in dem Herrn Aquila und Priska samt der Gemeinde in ihrem
> Hause.
> Apg 18,2; Röm 16,3; 16,5
> 
> 16:20   Es grüßen euch alle Brüder. Grüßt euch untereinander mit dem
> heiligen Kuß.
> 
> 16:21   Hier mein, des Paulus, eigenhändiger Gruß.
> Gal 6,11; Kol 4,18; 2. Thess 3,17
> 
> 16:22   Wenn jemand den Herrn nicht liebhat, der sei verflucht. Maranata!
> Offb 22,20
> Maranata bedeutet: »Unser Herr, komm!« oder: »Unser Herr kommt!«
> 
> 16:23   Die Gnade des Herrn Jesus sei mit euch!
> 
> 16:24   Meine Liebe ist mit euch allen in Christus Jesus!
>
> — *KORINT1*

