# QURAN

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> DIE SUREN DES KORANS	4
> SURE 1: DIE ERÖFFNUNG (AL-FA,-TIH,.A) ZU MEKKA, 7 VERSE	4
> SURE 2: DIE KUH (AL-BAQARA) ZU MEDINA, 286 VERSE	5
> SURE 3: DIE SIPPE ‘IMRANS (A,-L ‘IMRA,-N) ZU MEDINA, 200 VERSE	21
> SURE 4: DIE FRAUEN (AL-NISA,-’) ZU MEDINA, 176 VERSE	30
> SURE 5: DER TISCH (AL-MA,-’IDA) ZU MEDINA, 120 VERSE	40
> SURE 6: DAS VIEH (AL-AN‘A,-M) ZU MEKKA, 165 VERSE	48
> SURE 7: DER BERGKAMM (AL-A‘RA,-F) ZU MEKKA, 206 VERSE	56
> SURE 8: DIE BEUTE (AL-ANFA,-L) ZU MEDINA, 75 VERSE	65
> SURE 9: DIE UMKEHR (AL-TAUBA)ZU MEDINA, 129 VERSE	69
> (DAS IST DIE EINZIGE SURE, DIE NICHT MIT DER ÜBLICHEN FORMEL	69
> [BASMALA] BEGINNT: IM NAMEN GOTTES, DES ERBARMERS, DES BARMHERZIGEN.)	69
> SURE: 10 JONAS (YU,-NUS) ZU MEKKA, 109 VERSE	76
> SURE 11: HU,-D ZU MEKKA, 123 VERSE	81
> SURE: 12 JOSEF (YU,-SUF) ZU MEKKA, 111 VERSE	87
> SURE: 13 DER DONNER (AL-RA‘D) ZU MEDINA, 43 VERSE	92
> SURE:14 ABRAHAM (IBRA,-HI,-M) ZU MEKKA, 52 VERSE	95
> SURE:15 HIDJR (AL-H,.IDJR) ZU MEKKA 99 VERSE	98
> SURE: 16 DIE BIENEN (AL-NAH,.L) ZU MEKKA, 128 VERSE	101
> SURE: 17 DIE NACHTREISE (AL-ISRA,-’) ZU MEKKA, 111 VERSE	106
> SURE: 18 DIE HÖHLE (AL-KAHF) ZU MEKKA, 110 VERSE	111
> SURE: 19 MARIA (MARYAM) ZU MEKKA, 98 VERSE	116
> SURE: 20 T,.A H,.A,- ZU MEKKA, 135 VERSE	119
> SURE: 21 DIE PROPHETEN (AL-ANBIYA,-’) ZU MEKKA, 112 VERSE	123
> SURE: 22 DIE WALLFAHRT (AL-H,.ADJJ) ZU MEDINA, 78 VERSE	127
> SURE: 23 DIE GLÄUBIGEN (AL-MU’MINU,-N) ZU MEKKA, 118 VERSE	131
> SURE: 24 DAS LICHT (AL-NU,-R) ZU MEDINA, 64 VERSE	134
> SURE: 25 DIE UNTERSCHEIDUNGSNORM (AL-FURQA,-N) ZU MEKKA, 77 VERSE	138
> SURE: 26 DIE DICHTER (AL-SHU‘ARA,-’) ZU MEKKA, 227 VERSE	141
> SURE: 27 DIE AMEISEN (AL-NAML) ZU MEKKA, 93 VERSE	145
> SURE: 28 DIE GESCHICHTE (AL-QAS,.AS,.) ZU MEKKA, 88 VERSE	149
> SURE: 29 DIE SPINNE (AL-‘ANKABU,-T) ZU MEKKA, 69 VERSE	153
> SURE: 30 DIE BYZANTINER (AL-RU,-M) ZU MEKKA, 60 VERSE	155
> SURE: 31 LUQMA,-N ZU MEKKA, 34 VERSE	158
> SURE: 32 DIE ANBETUNG (AL-SADJDA) ZU MEKKA, 30 VERSE	160
> SURE: 33 DIE PARTEIEN (AL-AH,.ZA,-B) ZU MEDINA, 73 VERSE	162
> SURE: 34 SABA’ ZU MEKKA, 54 VERSE	166
> SURE: 35 SCHÖPFER (FA,-T,.IR) ZU MEKKA, 45 VERSE	169
> SURE: 36 YA,- SI,-N ZU MEKKA, 83 VERSE	172
> SURE: 37 DIE SICH REIHEN (AL-S,.A,-FFA,-T) ZU MEKKA, 182 VERSE	174
> SURE: 38 S,.A,-D ZU MEKKA, 88 VERSE	177
> SURE: 39 DIE SCHAREN (AL-ZUMAR) ZU MEKKA, 75 VERSE	180
> SURE: 40 DER VERGIBT (GHA,-FIR)ZU MEKKA, 85 VERSE	184
> SURE: 41 IM EINZELNEN DARGELEGT (FUS,.S,.ILAT) ZU MEKKA, 54 VERSE	188
> SURE: 42 DIE BERATUNG (AL-SHU,-RA,-) ZU MEKKA, 53 VERSE	190
> SURE: 43 DER PRUNK (AL-ZUKHRUF) ZU MEKKA, 89 VERSE	193
> SURE: 44 DER RAUCH (AL-DUKHA,-N) ZU MEKKA, 59 VERSE	196
> SURE: 45 DIE AUF DEN KNIEN SITZT (AL-DJA,-THIYA)  ZU MEKKA, 37 VERSE	198
> SURE: 46 DIE DÜNEN (AL-AH,.QA,-F) ZU MEKKA, 35 VERSE	200
> SURE: 47 MUH,.AMMAD ZU MEDINA, 38 VERSE	202
> SURE 48 DER ERFOLG (AL-FATH,.) ZU MEDINA, 29 VERSE	204
> SURE: 49 DIE GEMÄCHER (AL-H,.UDJURA,-T) ZU MEDINA, 18 VERSE	206
> SURE: 50 QA,-F ZU MEKKA, 45 VERSE	207
> SURE: 51 DIE AUFWIRBELN (AL-DHA,-RIYA,-T) ZU MEKKA, 60 VERSE	209
> SURE: 52 DER BERG (AL-T,.U,-R) ZU MEKKA, 49 VERSE	211
> SURE: 53 DER STERN (AL-NADJM) ZU MEKKA, 62 VERSE	213
> SURE: 54 DER MOND (AL-QAMAR) ZU MEKKA, 55 VERSE	215
> SURE: 55 DER ERBARMER (AL-RAH,.MA,-N) ZU MEKKA, 78 VERSE	217
> SURE: 56 DIE EINTREFFEN WIRD (AL-WA,-QI‘A) ZU MEKKA, 96 VERSE	219
> SURE: 57 DAS EISEN (AL-H,.ADI,-D) ZU MEDINA, 29 VERSE	221
> SURE: 58 DER STREIT (AL-MUDJA,-DALA) ZU MEDINA, 22 VERSE	223
> SURE: 59 DIE VERSAMMLUNG (AL-H,.ASHR) ZU MEDINA, 24 VERSE	225
> SURE: 60 DIE PRÜFUNG (AL-MUMTAH,.INA) ZU MEDINA, 13 VERSE	227
> SURE: 61 DIE REIHE (AL-S,.AFF) ZU MEDINA, 14 VERSE	228
> SURE: 62 DER FREITAG (AL-DJUMU’A) ZU MEDINA, 11 VERSE	229
> SURE: 63 DIE HEUCHLER (AL-MUNA,-FIQU,-N) ZU MEDINA, 11 VERSE	230
> SURE: 64 DIE ÜBERVORTEILUNG (AL-TAGHA,-BUN) ZU MEDINA, 18 VERSE	231
> SURE: 65 DIE ENTLASSUNG (AL-T,.ALA,-Q) ZU MEDINA, 12 VERSE	232
> SURE: 66 DAS VERBOT (AL-T,.AHRI,-M) ZU MEDINA, 12 VERSE	233
> SURE: 67 DIE KÖNIGSHERRSCHAFT (AL-MULK) ZU MEKKA, 30 VERSE	234
> SURE: 68 DAS SCHREIBROHR (AL-QALAM) ZU MEKKA, 52 VERSE	235
> SURE: 69 DIE FÄLLIG WIRD (AL-H,.A,-QQA) ZU MEKKA, 52 VERSE	237
> SURE 70 DIE HIMMELSLEITER (AL-MA’A,-RIDJ) ZU MEKKA, 44 VERSE	238
> SURE: 71 NOACH (NU,-H,.) ZU MEKKA, 28 VERSE	239
> SURE: 72 DIE DJINN (AL-DJINN) ZU MEKKA, 28 VERSE	240
> SURE 73 DER SICH EINGEHÜLLT HAT (AL-MUZZAMMIL) ZU MEKKA, 20 VERSE	241
> SURE: 74 DER SICH ZUGEDECKT HAT (AL-MUDDATHTHIR) ZU MEKKA, 56 VERSE	242
> SURE: 75 DIE AUFERSTEHUNG (AL-QIYA,-MA) ZU MEKKA, 40 VERSE	244
> SURE: 76 DER MENSCH (AL-INSA,-N)ZU MEDINA, 31 VERSE	245
> SURE: 77 DIE GESANDT WERDEN (AL-MURSALA,-T) ZU MEKKA, 50 VERSE	246
> SURE: 78 DER BERICHT (AL-NABA’) ZU MEKKA, 40 VERSE	247
> SURE: 79 DIE ENTREIßEN (AL-NA,-ZI‘A,-T) ZU MEKKA, 46 VERSE	248
> SURE: 80 ER RUNZELTE DIE STIRN (‘ABASA) ZU MEKKA, 42 VERSE	249
> SURE: 81 DAS UMWINDEN (AL-TAKWI,-R) ZU MEKKA, 29 VERSE	250
> SURE: 82 ZERBRECHEN (AL-INFIT,.A,-R) ZU MEKKA, 19 VERSE	251
> SURE: 83 DIE DAS MAß VERKÜRZEN (AL-MUT,.AFFIFI,-N) ZU MEKKA, 36 VERSE	252
> SURE: 84 SICH SPALTEN (AL-INSHIQA,-Q) ZU MEKKA, 25 VERSE	253
> SURE: 85 DIE STERNZEICHEN (AL-BURU,-DJ) ZU MEKKA, 22 VERSE	254
> SURE: 86 DER NACHTSTERN (AL-T,.A,-RIQ) ZU MEKKA, 17 VERSE	255
> SURE: 87 DER ALLERHÖCHSTE (AL-A‘LA,-) ZU MEKKA, 19 VERSE	256
> SURE: 88 DIE BEDECKEN WIRD (AL-GHA,-SHIYA) ZU MEKKA, 26 VERSE	257
> SURE 89 DIE MORGENRÖTE (AL-FADJR) ZU MEKKA, 30 VERSE	258
> SURE: 90 DAS GEBIET (AL-BALAD) ZU MEKKA, 20 VERSE	259
> SURE: 91DIE SONNE (AL-SHAMS) ZU MEKKA, 15 VERSE	260
> SURE 92 DIE NACHT (AL-LAYL) ZU MEKKA, 21 VERSE	261
> SURE: 93 DER MORGEN (AL-D,.UH,.A,-) ZU MEKKA, 11 VERSE	262
> SURE: 94 DAS WEITEN (AL-SHARH,.) ZU MEKKA, 8 VERSE	263
> SURE: 95 DER FEIGENBAUM (AL-T,.I,-N) ZU MEKKA, 8 VERSE	263
> SURE 96 DER EMBRYO (AL-‘ALAQ)ZU MEKKA, 19 VERSE	263
> SURE 97 DIE BESTIMMUNG (AL-QADR) ZU MEKKA, 5 VERSE	264
> SURE 98 DAS DEUTLICHE ZEICHEN (AL-BAYYINA) ZU MEDINA, 8 VERSE	264
> SURE: 99 DAS BEBEN (AL-ZALZALA) ZU MEDINA, 8 VERSE	265
> SURE 100 DIE LAUFEN (AL-‘ADIYA,-T) ZU MEKKA, 11 VERSE	265
> SURE 101DIE KATASTROPHE (AL-QA,-RI‘A) ZU MEKKA, 11 VERSE	265
> SURE: 102 WETTSTREIT UM NOCH MEHR (AL-TAKA,-THUR) ZU MEKKA, 8 VERSE	266
> SURE: 103DER NACHMITTAG (AL-‘AS,.R) ZU MEKKA, 3 VERSE	266
> SURE: 104 DER STICHLER (AL-HUMAZA) ZU MEKKA, 9 VERSE	266
> SURE: 105 DER ELEFANT (AL-FI,-L) ZU MEKKA, 5 VERSE	267
> SURE: 106 QURAYSH ZU MEKKA, 4 VERSE	267
> SURE: 107 DIE HILFELEISTUNG (AL-MA,-‘U,-N)ZU MEKKA, 7 VERSE	267
> SURE: 108 DIE FÜLLE (AL-KAUTHAR) ZU MEKKA, 3 VERSE	267
> SURE: 109 DIE UNGLÄUBIGEN (AL-KA,-FIRU,-N) ZU MEKKA, 6 VERSE	268
> SURE: 110 DIE UNTERSTÜTZUNG (AL-NAS,.R) ZU MEDINA, 3 VERSE	268
> SURE: 111DIE PALMENFASER (AL-MASAD) ZU MEKKA, 5 VERSE	268
> SURE 112 DER AUFRICHTIGE GLAUBE (AL-IKHLA,-S,.) ZU MEKKA, 4 VERSE	268
> SURE: 113 DAS FRÜHLICHT (AL-FALAQ) ZU MEKKA, 5 VERSE	269
> SURE:  114 DIE MENSCHEN (AL-NA,-S) ZU MEKKA, 6 VERSE	269
> 
> Sure 1: Die Eröffnung (Al-Fatiha) zu Mekka, 7 Verse
> 1:1	 Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 1:2	 Lob sei Gott, dem Herrn der Welten , 
> 1:3 	dem Erbarmer, dem Barmherzigen,
> 1:4 	der Verfügungsgewalt besitzt über den Tag des Gerichtes.
> 1:5 	Dir dienen wir, und Dich bitten wir um Hilfe.
> 1:6	Führe uns den geraden Weg,
> 1:7	den Weg derer, die Du begnadet hast, die nicht dem Zorn verfallen und nicht 	irregehen.
> 
> Sure 2: Die Kuh (Al-Baqara) zu Medina, 286 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 2:1 Alif Lám Mim.
> 2:2 Dies ist das Buch, an ihm ist kein Zweifel möglich, es ist eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen,
> 2:3 die an das Unsichtbare glauben und das Gebet verrichten und von dem, was Wir ihnen beschert 
> haben, spenden,
> 2:4 und die an das glauben, was zu dir herabgesandt und was vor dir herabgesandt wurde, und die über 
> das Jenseits Gewißheit hegen.
> 2:5 Diese folgen einer Rechtleitung von ihrem Herrn, und das sind die, denen es wohl ergeht.
> 2:6 Denen, die ungläubig sind, ist es gleich, ob du sie warnst oder ob du sie nicht warnst; sie glauben 
> nicht.
> 2:7 Versiegelt hat Gott ihre Herzen und ihr Gehör, und über ihrem Augenlicht liegt eine Hülle. Und 
> bestimmt ist für sie eine gewaltige Pein.
> 2:8 Unter den Menschen gibt es welche, die sagen: »Wir glauben an Gott und an den Jüngsten Tag.« 
> Doch sie sind keine Gläubigen.
> 2:9 Sie versuchen, Gott und diejenigen, die glauben, zu betrügen. Sie betrügen aber letztlich nur sich 
> selbst, und sie merken es nicht.
> 2:10 In ihren Herzen ist Krankheit, und Gott hat ihre Krankheit noch vermehrt. Und für sie ist eine 
> schmerzhafte Pein bestimmt dafür, dass sie zu lügen pflegten.
> 2:11 Und wenn ihnen gesagt wird: »Stiftet nicht Unheil auf der Erde« sagen sie: »Wir schaffen ja nur 
> Ordnung.«
> 2:12	Und doch sind eben sie die Unheilstifter, aber sie merken es nicht.
> 2:13 Und wenn ihnen gesagt wird: „Glaubt, wie die (anderen) Menschen glauben«, sagen sie: »Sollen wir 
> denn glauben, wie die Toren glauben!« Und doch sind eben sie die Toren, aber sie wissen es nicht.
> 2:14	Und wenn sie diejenigen, die glauben, treffen, sagen sie: »Wir glauben.« Und wenn sie mit ihren 
> teuflischen Anführern allein sind, sagen sie: »Wir stehen auf eurer Seite; wir treiben ja nur Spott.«
> 2: 15 Gott ist es, der ihrer spottet und sie im Übermaß ihres Frevels verharren läßt, so dass sie blind 
> umherirren.
> 2:16	Das sind die, die den Irrtum um die Rechtleitung erkauft haben. Doch bringt ihr Handel keinen 
> Gewinn, noch folgen sie der Rechtleitung.
> 2:17	Mit ihnen ist es wie mit dem, der ein Feuer anzündete. Als es erleuchtete, was um ihn herum war, 
> nahm Gott ihnen das Licht hinweg und ließ sie in Finsternissen zurück, so dass sie nicht sehen 
> können.
> 2:18 Taub, stumm, blind sind sie: Sie werden nicht umkehren.
> 2:19 Oder es ist wie ein heftiger Regen vom Himmel mit Finsternissen und Donner und Blitz. Sie stecken 
> sich die Finger in die Ohren vor den Donnerschlägen aus Angst vor dem Tod. Und Gott umgreift die 
> Ungläubigen.
> 2:20 Der Blitz raubt ihnen beinahe das Augenlicht. Sooft er ihnen leuchtet, gehen sie in seinem Licht; läßt 
> er es über ihnen dunkel werden, bleiben sie stehen. Und wenn Gott wollte, würde Er ihr Gehör und ihr 
> Augenlicht fortnehmen. Gott hat Macht zu allen Dingen.
> 2:21 O ihr Menschen, dienet eurem Herrn, der euch und die, die vor euch lebten, erschuf, auf dass ihr 
> gottesfürchtig werdet,
> 2:22 der euch die Erde zu einer Unterlage und den Himmel zu einem Bau machte, und der vom Himmel 
> Wasser herabkommen ließ und dadurch Früchte als Lebensunterhalt für euch hervorbrachte. So stellt 
> Gott keine anderen als Gegenpart zur Seite, wo ihr es doch wisst.
> 2:23 Und wenn ihr im Zweifel seid über das, was Wir auf unseren Diener hinabgesandt haben, dann 
> bringt eine Sure gleicher Art bei und ruft eure Zeugen anstelle Gottes an, so ihr die Wahrheit sagt. 
> 2:24 Wenn ihr es nicht tut — und ihr werdet es nie tun können —, dann hütet euch vor dem Feuer, dessen 
> Brennstoff Menschen und Steine sind und das für die Ungläubigen bereitet ist.
> 2:25 Und verkünde denen, die glauben und die guten Werke tun, dass für sie Gärten bestimmt sind, unter 
> denen Bäche fließen.  Sooft ihnen daraus eine Frucht als Lebensunterhalt beschert wird, sagen sie: 
> »Das ist, was uns vorher beschert wurde«; es wird ihnen aber nur Ähnliches gebracht: Und sie haben 
> darin geläuterte Gattinnen. Und sie werden darin ewig weilen. 
> 2:26 Gott schämt sich nicht, als Gleichnis eine Mücke oder das, was darüber hinausgeht , zu nehmen. 
> Diejenigen nun, die glauben, wissen, dass es die Wahrheit von ihrem Herrn ist. Diejenigen, die 
> ungläubig sind, sagen: »Was will Gott mit einem solchen Gleichnis?« Er führt damit viele irre und 
> leitet damit viele recht. Und Er führt damit nur die Frevler irre, 
> 2:27 die den Bund Gottes, nachdem er geschlossen worden ist, brechen und das zerschneiden, was Gott 
> befohlen hat zu verbinden, und die auf der Erde Unheil stiften. Das sind die Verlierer.
> 2:28 Wie könnt ihr Gott verleugnen, wo ihr tot waret und Er euch wieder lebendig gemacht hat? Dann 
> läßt Er euch sterben und macht euch wieder lebendig, und dann werdet ihr zu Ihm zurückgebracht.
> 2:29  Er ist es, der für euch alles, was auf der Erde ist, erschaffen hat, dann hat Er sich zum Himmel 
> aufgerichtet und ihn zu sieben Himmeln gestaltet. Und Er weiß über alle Dinge Bescheid.
> 2:30 Und als  dein Herr zu den Engeln sprach: »Ich werde auf der Erde einen Nachfolger einsetzen. Sie 
> sagten: »Willst Du auf ihr einen einsetzen, der auf ihr Unheil stiftet und Blut vergießt, während wir 
> dein Lob singen und deine Heiligkeit rühmen?« Er sprach: »Ich weiß, was ihr nicht wisst.« 
> 2:31 Und Er lehrte Adam alle Dinge samt ihren Namen. Dann führte Er sie den Engeln vor und sprach: 
> »Tut mir die Namen dieser kund, so ihr die Wahrheit sagt.«
> 2: 32 Sie sagten: »Preis sei Dir! Wir haben kein Wissen außer dem, was Du uns gelehrt hast. Du bist der, 
> der alles weiß und weise ist.«
> 2: 33 Er sprach: »O Adam, tu ihnen ihre Namen kund.« Als er ihre Namen kundgetan hatte, sprach Er: 
> »Habe Ich euch nicht gesagt: Ich weiß das Unsichtbare der Himmel und der Erde, und Ich weiß, was 
> ihr offenlegt und was ihr verschweigt?«
> 2: 34 Und als Wir zu den Engeln sprachen: »Werft euch vor Adam nieder.« Da warfen sie sich nieder, 
> außer Iblis. Der weigerte sich und verhielt sich hochmütig, und er war einer der Ungläubigen.
> 2:35	Und Wir sprachen: »O Adam, bewohne du und deine Gattin das Paradies. Eßt reichlich von ihm 
> zu eurem Wohl, wo ihr wollt. Aber naht euch nicht diesem Baum, sonst gehört ihr zu denen, die 
> Unrecht tun.
> 2:36 Da ließ sie Satan beide vom Paradies  fallen und vertrieb sie vom Ort, wo sie waren. Und Wir 
> sprachen: »Geht hinunter. Die einen von euch sind Feinde der anderen. Ihr habt auf der Erde 
> Aufenthalt und Nutznießung für eine Weile.«
> 2:37 Da nahm Adam von seinem Herrn Worte (der Umkehr) entgegen, so wandte Er sich ihm gnädig zu. 
> Er ist der, der sich gnädig zuwendet, der Barmherzige.
> 2:38 Wir sprachen: »Geht von ihm alle hinunter. Wenn dann von Mir eine Rechtleitung zu euch kommt, 
> dann haben diejenigen, die meiner Rechtleitung folgen, nichts zu befürchten, und sie werden nicht 
> traurig sein.«
> 2:39 Diejenigen aber, die nicht glauben und unsere Zeichen für Lüge erklären, das sind die Gefährten des 
> Feuers; sie werden darin ewig weilen.
> 2:40 O ihr Kinder Israels, gedenket meiner Gnade, mit der Ich euch begnadet habe, und erfüllt euren 
> Bund mit Mir, so will Ich meinen Bund mit euch erfüllen. Vor Mir sollt ihr Ehrfurcht haben.
> 2:41 Und glaubt an das, was Ich hinabgesandt habe zur Bestätigung dessen, was bei euch ist. Und seid 
> nicht die ersten, die es verleugnen. Und verkauft nicht meine Zeichen für einen geringen Preis. Mich 
> sollt ihr fürchten.
> 2:42 Und verkleidet nicht das Wahre mit dem Falschen, und verschweigt nicht die Wahrheit, wo ihr es 
> doch wisst.
> 2:43 Und verrichtet das Gebet und entrichtet die Abgabe, und verneigt euch mit denen, die sich 
> verneigen.
> 2:44 Wollt ihr denn den Menschen die Frömmigkeit gebieten und dabei euch selbst vergessen, wo ihr 
> doch das Buch verlest? Habt ihr denn keinen Verstand?
> 2:45 Und sucht Hilfe in der Geduld und im Gebet. Und das ist ja schwer, außer für die Demütigen,
> 2:46 die damit rechnen, dass sie ihrem Herrn begegnen und dass sie zu Ihm zurückkehren werden.
> 2:47 O ihr Kinder Israels, gedenket meiner Gnade, mit der Ich euch begnadet habe, und dass Ich euch vor 
> den Weltenbewohnern bevorzugt habe.
> 2:48 Und hütet euch vor einem Tag, an dem keine Seele für eine andere etwas begleichen kann, keine 
> Fürsprache von ihr angenommen und kein Lösegeld von ihr genommen wird, und an dem sie  keine 
> Unterstützung erfahren.
> 2:49 Und als Wir euch von den Leuten des Pharao erretteten, die euch schlimme Pein zufügten, indem sie 
> eure Söhne abschlachteten und nur eure Frauen am Leben ließen — darin war für euch eine gewaltige 
> Prüfung von eurem Herrn.
> 2:50 Und als Wir euretwegen das Meer spalteten und euch so retteten und die Leute des Pharao ertrinken 
> ließen, während ihr zuschautet. 51 Und als Wir uns mit Mose für vierzig Nächte verabredeten. Dann 
> nahmt ihr euch, nachdem er weggegangen war  das Kalb und habt so Unrecht getan. 52 Dann 
> verziehen Wir euch nach diesem (Frevel), auf dass ihr dankbar würdet. 53 Und als Wir Mose das 
> Buch und die Unterscheidungsnorm zukommen ließen, auf dass ihr der Rechtleitung folget. 54 Und 
> als Mose zu seinem Volk sagte: »O mein Volk, ihr habt euch selbst Unrecht getan, indem ihr euch das 
> Kalb genommen habt. Kehrt zu eurem Schöpfer um und tötet einander.  Das ist besser für euch in den 
> Augen eures Schöpfers. Da wandte Er sich euch wieder gnädig zu. Er ist der, der sich gnädig 
> zuwendet, der Barmherzige.
> 2:55 Und als ihr sagtet: »O Mose, wir werden dir nicht glauben, bis wir Gott mit eigenen Augen sehen.« 
> Da ergriff euch der Donnerschlag, während ihr zuschautet. 56 Dann erweckten Wir euch nach eurem 
> Tod, auf dass ihr dankbar würdet. 57  Und Wir ließen die Wolken euch überschatten und sandten auf 
> euch das Manna und die Wachteln hinunter: »Eßt von den köstlichen Dingen, die Wir euch beschert 
> haben.« Und nicht Uns taten sie Unrecht, sondern sich selbst haben sie Unrecht getan. 58 Und als Wir 
> sprachen: »Tretet in diese Stadt ein und eßt reichlich davon zu eurem Wohl, wo ihr wollt; und betretet 
> das Tor in der Haltung der Niederwerfung und sagt: Entlastung! , dann vergeben Wir euch eure 
> Verfehlungen.« Und Wir werden den Rechtschaffenen noch mehr geben. 59 Dann vertauschten es 
> diejenigen, die Unrecht taten, mit einem Ausspruch, der anders war als das, was ihnen gesagt worden 
> war . Da sandten Wir über diejenigen, die Unrecht taten, ein Zorngericht vom Himmel herab dafür, 
> dass sie frevelten.
> 2:60 Und als Mose um Wasser für sein Volk bat. Da sprachen Wir: »Schlag mit deinem Stab auf den 
> Stein.« Da brachen aus ihm zwölf Quellen hervor, so dass jede Menschengruppe wußte, wo ihre 
> Trinkstelle war. »Eßt und trinkt von dem, was Gott beschert hat, und stiftet nicht Unheil auf der 
> Erde.« 61 Und als ihr sagtet: »O Mose, wir werden es nicht aushalten, nur eine einzige Speise zu 
> haben. So rufe für uns deinen Herrn an, dass Er uns etwas hervorbringe von dem, was die Erde sonst 
> wachsen läßt an Gemüse, Gurken, Knoblauch , Linsen und Zwiebeln.« Er sagte: »Wollt ihr denn 
> das Minderwertige in Tausch gegen das Bessere nehmen? Zieht hinab nach Ägypten. Ihr habt dort, 
> was ihr erbittet.« Und über sie wurden Erniedrigung und Elend gelegt, und sie zogen sich den Zorn 
> Gottes zu. Dies dafür, dass sie immer wieder die Zeichen Gottes verleugneten und die Propheten zu 
> Unrecht töteten; dies dafür, dass sie ungehorsam waren und immer wieder Übertretungen begingen. 
> 62 Diejenigen, die glauben, und diejenigen, die Juden sind, und die Christen und die Sabier , all die, 
> die an Gott und den Jüngsten Tag glauben und Gutes tun, erhalten ihren Lohn bei ihrem Herrn, sie 
> haben nichts zu befürchten, und sie werden nicht traurig sein. 63 Und als Wir eure Verpflichtung 
> entgegennahmen und über euch den Berg emporhoben: »Nehmt, was Wir euch zukommen ließen, mit 
> aller Kraft und gedenket dessen, was darin steht, auf dass ihr gottesfürchtig seid.« 64 Aber danach 
> kehrtet ihr euch ab. Ohne die Huld Gottes gegen euch und seine Barmherzigkeit wäret ihr gewiß unter 
> den Verlierern.
> 2:65 Und ihr wisst um diejenigen von euch, die gegen den Sabbat eine Übertretung begangen haben, 
> worauf Wir zu ihnen sprachen: »Werdet zu verabscheuten Affen.«  66 So machten Wir es zu einem 
> warnenden Beispiel für die Zeitgenossen und die Nachfolgenden und zu einer Ermahnung für die 
> Gottesfürchtigen. 67  Und als Mose zu seinem Volk sagte: »Gott befiehlt euch, eine Kuh zu 
> schächten.« Sie sagten: »Nimmst du uns zum Gegenstand des Spottes?« Er sagte: »Ich suche Zuflucht 
> bei Gott davor, dass ich zu den Törichten gehöre.« 68 Sie sagten:  »Rufe für uns deinen Herrn an, 
> dass Er uns deutlich mache, wie sie sein soll.« Er sagte: »Er spricht: Es soll eine Kuh sein, die weder 
> alt noch zu jung zum Kalben ist, eben mittleren Alters dazwischen. Nun tut, was euch befohlen wird.« 
> 69 Sie sagten: »Rufe für uns deinen Herrn an, dass Er uns deutlich mache, welcher Farbe sie sein 
> soll.« Er sagte: »Er spricht: Es soll eine gelbe Kuh sein, deren Farbe intensiv ist und die den 
> Zuschauern Freude macht.«
> 2:70 Sie sagten: »Rufe für uns deinen Herrn an, dass Er uns deutlich mache, wie sie sein soll, denn die 
> Kühe kommen uns doch ähnlich vor. Aber wir werden gewiß, so Gott will, die richtige finden.« Er 
> sagte: »Er spricht: Es soll eine Kuh sein, die weder zum Pflügen des Ackers noch zum Bewässern der 
> Felder gezwungen wurde, fehlerfrei und ohne Farbmischung.« Sie sagten: »Jetzt hast du die Wahrheit 
> gebracht.« Sie schächteten sie. Doch beinahe hätten sie es nicht getan. 72  Und als ihr jemanden 
> getötet hattet und über ihn miteinander Streit bekamt. Aber Gott bringt doch heraus, was ihr 
> verschwiegen hattet. 73 Da sprachen Wir: ,»Schlagt ihn mit einem Stück von ihr.«  So macht Gott 
> die Toten wieder lebendig und läßt euch seine Zeichen sehen, auf dass ihr verständig werdet. 74 Nach 
> diesem Geschehen verhärteten sich eure Herzen, so dass sie wie Steine waren oder noch härter. Denn 
> unter den Steinen gibt es welche, aus denen die Bäche hervorbrechen; und es gibt welche, die sich 
> spalten, so dass das Wasser aus ihnen herauskommt; und es gibt welche, die aus Ehrfurcht vor Gott 
> herunterfallen. Und Gott läßt nicht unbeachtet, was ihr tut.
> 2:75	Erhofft ihr etwa, dass sie mit euch glauben, wo doch ein Teil von ihnen das Wort Gottes hörte, es 
> aber dann wissentlich entstellte, nachdem er es verstanden hatte? 76 Wenn sie diejenigen, die 
> glauben, treffen, sagen sie: »Wir glauben.« Und wenn sie miteinander allein sind, sagen sie: »Wollt 
> ihr denn mit ihnen über das reden, was Gott euch eröffnet hat, so dass sie damit vor eurem Herrn mit 
> euch streiten? Habt ihr denn keinen Verstand?« 77 Wissen sie denn nicht, dass Gott weiß, was sie 
> geheimhalten und was sie offenlegen? 78 Unter ihnen gibt es Ungelehrte, die das Buch nicht kennen, 
> sondern nur Wunschvorstellungen heranziehen. Sie stellen ja nur Mutmaßungen an. 79 Aber wehe 
> denen, die da mit ihren Händen schreiben und dann sagen: »Dies ist von Gott her«, um es für einen 
> geringen Preis zu verkaufen! Wehe ihnen wegen dessen, was ihre Hände geschrieben haben, und 
> wehe ihnen wegen dessen, was sie erwerben !
> 2:80	Und sie sagen: »Das Feuer wird uns sicher nur für eine Anzahl von Tagen berühren.« Sprich: 
> Habt ihr bei Gott ein (solches) Versprechen erhalten? – dann wird Gott sein Versprechen niemals 
> brechen —, oder sagt ihr über Gott, was ihr nicht wisst? 81 Nein, diejenigen, die eine schlechte Tat 
> erworben haben und die ihre Schuld umfängt, das sind die Gefährten des Feuers; sie werden darin 
> ewig weilen. 82 Und diejenigen, die glauben und die guten Werke tun, das sind die Gefährten des 
> Paradieses; sie werden darin ewig weilen. 83 Und als Wir die Verpflichtung der Kinder Israels 
> entgegennahmen: »Ihr sollt nur Gott dienen, die Eltern gut behandeln, und auch die Verwandten, die 
> Waisen und die Bedürftigen. Sprecht freundlich zu den Menschen. Verrichtet das Gebet und entrichtet 
> die Abgabe.« Danach habt ihr — bis auf wenige von euch – den Rücken gekehrt und euch abgewandt. 
> 84 Und als Wir eure Verpflichtung entgegennahmen: »Ihr sollt nicht gegenseitig euer Blut vergießen 
> und nicht einander aus euren Wohnstätten vertreiben.« Da habt ihr sie bekräftigt, indem ihr dies 
> bezeugt habt.
> 2:85	Dennoch tötet gerade ihr einander und vertreibt einen Teil von euch aus ihren Wohnstätten, 
> indem ihr einander in Schuld und Übertretung gegen sie unterstützt. Und wenn sie als Gefangene zu 
> euch kommen, so löst ihr sie aus. Dabei ist euch doch verboten, sie zu vertreiben. Glaubt ihr denn nur 
> an einen Teil des Buches und verleugnet den anderen? Die Vergeltung für diejenigen unter euch, die 
> dies tun, ist nichts als Schande im diesseitigen Leben, und am Tag der Auferstehung werden sie der 
> härtesten Pein zugeführt werden. Und Gott läßt nicht unbeachtet, was ihr tut. 86 Das sind die, die das 
> diesseitige Leben gegen das Jenseits erkauft haben. So wird ihnen die Pein nicht erleichtert, und sie 
> werden keine Unterstützung erfahren. 87 Und Wir ließen dem Mose das Buch zukommen und nach 
> ihm die Gesandten folgen. Und Wir ließen Jesus, dem Sohn Marias, die deutlichen Zeichen 
> zukommen und stärkten ihn mit dem Geist der Heiligkeit. Wollt ihr euch denn jedesmal, wenn euch 
> ein Gesandter etwas bringt, was ihr nicht mögt, hochmütig verhalten und einen Teil (von ihnen) der 
> Lüge zeihen und einen (anderen) Teil töten? 88 Und sie sagen: »Unsere Herzen sind unbeschnitten.« 
> Aber nein! Gott hat sie wegen ihres Unglaubens verflucht. Darum sind sie sowenig gläubig. 89 Und 
> als ein Buch  von Gott zu ihnen kam, das bestätigte, was bei ihnen war –zuvor pflegten sie um den 
> Sieg über die zu bitten, die nicht glauben —, als nun zu ihnen kam, was sie kannten, da verleugneten 
> sie es. So komme Gottes Fluch über die Ungläubigen!
> 2:90	Schlimm ist das, wofür sie ihre Seelen verkauft haben, dass sie verleugneten, was Gott 
> herabgesandt hat, aus ungerechter Ablehnung, dass Gott etwas von seiner Huld herabsendet, auf wen 
> von seinen Dienern er will. So haben sie sich Zorn über Zorn zugezogen. Und die Ungläubigen 
> erhalten eine schmähliche Pein. 91 Und wenn zu ihnen gesagt wird: »Glaubt an das, was Gott 
> herabgesandt hat« sagen sie: »Wir glauben an das, was auf uns herabgesandt wurde.« Sie verleugnen 
> aber, was nachher kam, obwohl das die Wahrheit ist, das bestätigt, was bei ihnen ist. Sprich: Warum 
> habt ihr früher die Propheten Gottes getötet, wenn ihr gläubig seid? 92 Und Mose kam doch zu euch 
> mit den deutlichen Zeichen. Dann aber naht ihr euch, nachdem er weggegangen war, das Kalb und 
> habt so Unrecht getan. 93 Und als Wir eure Verpflichtung entgegennahmen und den Berg über euch 
> emporhoben: »Nehmt, was Wir euch zukommen ließen, mit aller Kraft und hört darauf.« Sie sagten: 
> »Wir hören, und wir gehorchen nicht.« Und für ihren Unglauben mußten sie das Kalb wie ein 
> Getränk  in ihre Herzen aufnehmen. Sprich: Schlimm ist das, was euer Glaube euch befiehlt, wenn 
> ihr überhaupt gläubig seid. 94 Sprich: Wenn die jenseitige Wohnstätte bei Gott euch unter Ausschluß 
> der anderen Menschen zusteht, dann wünscht euch den Tod, so ihr die Wahrheit sagt.
> 2:95 Aber niemals werden sie ihn sich wünschen wegen der Werke, die ihre Hände vorausgeschickt 
> haben. Und Gott weiß über die, die Unrecht tun, Bescheid. 96 Und du wirst sicher finden, dass unter 
> den Menschen sie am meisten am Leben hängen — auch mehr als die Polytheisten. Manch einer von 
> ihnen möchte gern tausend Jahre alt werden. Aber das Altwerden wird ihn gewiß nicht von der Pein 
> wegrücken. Und Gott sieht wohl, was sie tun. 97 Sprich: Wenn einer dem Gabriel ein Feind ist — 
> denn er hat ihn  auf dein Herz herabkommen lassen mit der Erlaubnis Gottes als Bestätigung dessen, 
> was vor ihm vorhanden war und als Rechtleitung und Frohbotschaft für die Gläubigen —, 98 wenn 
> einer ein Feind ist Gott und seinen Engeln und seinen Gesandten, und Gabriel und Michael, dann ist 
> Gott den Ungläubigen ein Feind. 99 Und Wir sandten zu dir gewiß deutliche Zeichen hinab. Nur die 
> Frevler verleugnen sie.
> 2:100 Will ein Teil von ihnen denn jedesmal, wenn sie einen Bund schließen, ihn verwerfen? Nein, die 
> meisten von ihnen glauben nicht. 101 Und als zu ihnen ein Gesandter von Gott her kam, der 
> bestätigte, was bei ihnen war, warf ein Teil derer, denen das Buch zugekommen war, das Buch Gottes 
> hinter seinen Rücken, als ob sie von nichts wüßten. 102 Und sie folgten dem, was die Satane unter der 
> Herrschaft Salomos vortrugen. Aber nicht Salomo war ungläubig, sondern die Satane waren 
> ungläubig; sie lehrten die Menschen die Zauberei und das, was auf die Engel in Babel, Harut und 
> Marut , herabgesandt worden war. Diese jedoch lehrten niemanden, ohne zu sagen: »Wir sind nur 
> eine Versuchung, so werde nicht ungläubig.« So lernten sie von ihnen das, womit sie zwischen dem 
> Mann und seiner Frau Zwietracht stifteten. Und sie vermochten niemanden zu schädigen, es sei denn 
> mit Gottes Erlaubnis. Und sie lernten, was ihnen schadete und nichts nützte. Und sie wußten, dass 
> derjenige, der dies erkauft, im Jenseits keinen Anteil hat. Schlimm ist das, wofür sie ihre Seele 
> verkauft haben. Wenn sie es doch wüßten! 103 Und wenn sie geglaubt hätten und gottesfürchtig 
> gewesen wären!... Eine Belohnung von Gott ist doch besser, wenn sie es doch wüßten! 104 O ihr, die 
> ihr glaubt, sagt nicht: »Achte  auf uns« (rá iná), sondern sagt: »Schau auf uns« (unz,.urná) . Und 
> hört darauf. Und für die Ungläubigen ist eine schmerzhafte Pein bestimmt.
> 2:105 Diejenigen von den Leuten des Buches und von den Polytheisten, die nicht glauben, mögen es nicht 
> gern dass auf euch etwas Gutes von eurem Herrn herabgesandt wird. Gott aber schenkt seine 
> Barmherzigkeit in besonderer Weise, wem Er will. Und Gott besitzt große Huld. 106 Was Wir auch 
> an Zeichen aufheben oder der Vergessenheit preisgeben, Wir bringen dafür ein besseres oder ein 
> gleiches. Weißt du denn nicht, dass Gott Macht hat zu allen Dingen? 107 Weißt du denn nicht, dass 
> Gott die Königsherrschaft der Himmel und der Erde hat? Außer Gott habt ihr weder Freund noch 
> Helfer. 108 Oder wollt ihr von eurem Gesandten das gleiche fordern, was früher von Mose gefordert 
> wurde? Wer den Unglauben gegen den Glauben eintauscht, ist vom rechten Weg abgeirrt. 109 Viele 
> von den Leuten des Buches möchten gerne euch, nachdem ihr gläubig geworden seid, wieder zu 
> Ungläubigen machen, da sie von sich aus Neid empfinden, nachdem ihnen die Wahrheit deutlich 
> wurde. So verzeiht und seid nachsichtig, bis Gott mit seinem Befehl eintrifft. Gott hat Macht zu allen 
> Dingen.
> 2:110 Verrichtet das Gebet und entrichtet die Abgabe. Und was ihr für euch an Gutem vorausschickt, das 
> werdet ihr bei Gott vorfinden. Gott sieht wohl, was ihr tut. 111 Sie sagen: »Es werden das Paradies 
> nur die betreten, die Juden oder Christen sind.« Das sind ihre Wünsche. Sprich: Bringt her euren 
> Beweis, so ihr die Wahrheit sagt. 112 Nein, wer sich völlig Gott hingibt und dabei rechtschaffen ist, 
> der hat seinen Lohn bei seinem Herrn. Diese haben nichts zu befürchten, und sie werden nicht traurig 
> sei. 113 Die Juden sagen: »Die Christen haben keine Grundlage.« Und die Christen sagen: »Die Juden 
> haben keine Grundlage.« Dabei lesen sie (alle) das Buch. Auch diejenigen, die unwissend sind, 
> äußern sich in der gleichen Weise. Gott wird am Tage der Auferstehung zwischen ihnen über das 
> urteilen, worüber sie uneins waren. 114 Und wer ist ungerechter als der, der verhindert, dass in den 
> Anbetungsstätten Gottes seines Namens gedacht wird, und bestrebt ist, sie zu zerstören? Gerade diese 
> dürfen sie nicht anders als voller Furcht betreten. Bestimmt ist für sie im Diesseits Schande und im 
> Jenseits eine gewaltige Pein.
> 2:115 Gottes ist der Osten und der Westen. Wohin ihr euch auch wenden möget, dort ist das Antlitz 
> Gottes. Gott umfaßt und weiß alles. 116 Und sie sagen: »Gott hat sich ein Kind genommen.« Preis sei 
> Ihm! Ihm gehört doch, was in den Himmeln und auf der Erde ist. Alle sind Ihm demütig ergeben. 117 
> Er ist der Schöpfer der Himmel und der Erde. Wenn Er eine Sache beschlossen hat, sagt Er zu ihr nur: 
> Sei!, und sie ist. 118 Diejenigen, die unwissend sind, sagen: »Wenn doch Gott zu uns spräche oder ein 
> Zeichen zu uns käme!« Auch diejenigen, die vor ihnen lebten, äußerten sich in der gleichen Weise. 
> Ihre Herzen sind einander ähnlich. Wir haben die Zeichen deutlich gemacht für Leute, die Gewißheit 
> hegen. 119 Wir sandten dich mit der Wahrheit als Freudenboten und Warner. Und du hast dich nicht 
> für die Gefährten der Hölle zu verantworten.
> 2:120 Weder die Juden noch die Christen werden mit dir zufrieden sein, bis du ihrer Glaubensrichtung 
> folgst. Sprich: Nur die Rechtleitung Gottes ist die (wahre) Rechtleitung. Und wenn du ihren 
> Neigungen folgst nach dem, was dir an Wissen zugekommen ist, so wirst du vor Gott weder Freund 
> noch Helfer haben. 121 Diejenigen, denen Wir das Buch zukommen ließen und die es lesen, wie es 
> richtig gelesen werden soll, glauben daran. Diejenigen, die nicht daran glauben, das sind die Verlierer. 
> 122 O ihr Kinder Israels, gedenket meiner Gnade, mit der Ich euch begnadet habe, und dass Ich euch 
> vor den Weltenbewohnern bevorzugt habe. 123 Und hütet euch vor einem Tag, an dem keine Seele 
> für eine andere etwas begleichen kann, kein Lösegeld von ihr angenommen wird und keine 
> Fürsprache ihr nützt, und an dem sie keine Unterstützung erfahren. 124 Und als Abraham von seinem 
> Herrn durch Worte auf die Probe gestellt wurde  und er sie erfüllte. Er sprach: »Ich mache dich zum 
> Vorbild für die Menschen.« Er sagte: »Und auch welche von meiner Nachkommenschaft.« Er sprach: 
> »Mein Bund erstreckt sich aber nicht auf die, die Unrecht tun.«
> 2:125 Und als Wir das Haus zu einem Versammlungsort für die Menschen und zu einer sicheren Stätte 
> machten: »Nehmt euch die Stätte Abrahams  zu einem Gebetsort.« Und Wir erlegten Abraham und 
> Ismael auf: »Reinigt mein Haus für diejenigen, die den Umlauf vollziehen und die eine Einkehrzeit 
> einlegen und die sich verneigen und niederwerfen.« 126 Und als Abraham sagte: »Mein Herr, mach 
> dieses zu einem sicheren Gebiet und beschere seinen Bewohnern Früchte, denen von ihnen, die an 
> Gott und den Jüngsten Tag glauben.« Er sprach: »Und wer nicht glaubt, den lasse Ich ein wenig 
> genießen, alsdann zwinge Ich ihn in die Pein des Feuers — welch schlimmes Ende!« 127 Und als 
> Abraham dabei war, vom Haus die Fundamente hochzuziehen, (er) und Ismael. Sie beteten: »Unser 
> Herr, nimm es von uns an. Du bist der, der alles hört und weiß. 128 Unser Herr, mache uns beide Dir 
> ergeben und (mache) aus unserer Nachkommenschaft eine Gemeinschaft, die Dir ergeben ist. Und 
> zeige uns unsere Riten , und wende Dich uns gnädig zu. Du bist der, der sich gnädig zuwendet, der 
> Barmherzige. 129 Unser Herr, laß unter ihnen einen Gesandten aus ihrer Mitte erstehen, der ihnen 
> deine Zeichen verliest und sie das Buch und die Weisheit lehrt und sie läutert. Du bist der Mächtige, 
> der Weise.«
> 2:130 Und wer verschmäht die Glaubensrichtung Abrahams außer dem, der seine Seele geringschätzt? 
> Wir haben ihn ja im Diesseits auserwählt. Und im Jenseits gehört er zu den Rechtschaffenen. 131 Und 
> als sein Herr zu ihm sprach: »Sei (Mir) ergeben.« Er sagte: »Ich ergebe mich dem Herrn der Welten.« 
> 132 Und Abraham hat es seinen Söhnen aufgetragen, er und auch Jakob: »O meine Söhne, Gott hat 
> für euch die (reine) Religion erwählt. So sollt ihr nur als Gottergebene sterben. 133 Oder wart ihr 
> zugegen, als Jakob im Sterben lag? Als er zu seinen Söhnen sagte: Wem werdet ihr dienen nach mir?« 
> Sie sagten: »Dienen werden wir deinem Gott und dem Gott deiner Väter Abraham, Ismael und Isaak, 
> dem einzigen Gott. Und wir sind Ihm ergeben.« 134 Das ist eine Gemeinschaft, die dahingegangen 
> ist. Sie erhält, was sie erworben hat, und ihr erhaltet, was ihr erworben habt. Und ihr habt nicht zu 
> verantworten, was sie zu tun pflegten.
> 2:135 Und sie sagen: »Werdet Juden oder Christen, so folgt ihr der Rechtleitung.« Sprich: Nein, (wir 
> folgen) der Glaubensrichtung Abrahams, als Anhänger des reinen Glaubens; und er gehörte nicht zu 
> den Polytheisten. 136 Sprecht: Wir glauben an Gott und an das, was zu uns herabgesandt wurde, und 
> an das, was herabgesandt wurde zu Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und den Stämmen, und an das, was 
> Mose und Jesus zugekommen ist, und an das, was den (anderen) Propheten von ihrem Herrn 
> zugekommen ist. Wir machen bei keinem von ihnen einen Unterschied. Und wir sind Ihm ergeben. 
> 137 Wenn sie an das gleiche glauben, woran ihr glaubt, so folgen sie der Rechtleitung. Wenn sie sich 
> abkehren, so befinden sie sich in Widerstreit. Gott wird euch vor ihnen schützen. Er ist der, der alles 
> hört und weiß. 138 (Nehmt an) das Kennzeichen  Gottes. Und wer hat ein schöneres Kennzeichen 
> als Gott? Ihm allein dienen wir. 139 Sprich: Was streitet ihr mit uns über Gott, wo Er unser Herr und 
> euer Herr ist? Wir haben unsere Werke, und ihr habt eure Werke (zu verantworten). Und wir sind zu 
> Ihm aufrichtig.
> 2:140 Oder wollt ihr sagen, dass Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und die Stämme Juden oder Christen 
> gewesen sind? Sprich: Wisst ihr es besser oder Gott? Wer ist denn ungerechter als der, der ein 
> Zeugnis, das er von Gott hat, verschweigt? Aber Gott läßt nicht unbeachtet, was ihr tut. 141 Das ist 
> eine Gemeinschaft, die dahingegangen ist. Sie erhält, was sie erworben hat, und ihr erhaltet, was ihr 
> erworben habt. Und ihr habt nicht zu verantworten, was sie zu tun pflegten. 142 Die Toren unter den 
> Menschen werden sagen: »Was hat sie von ihrer Gebetsrichtung abgebracht, die sie (bisher) 
> eingehalten haben ?« Sprich: Gottes ist der Osten und der Westen. Er führt, wen Er will, zu einem 
> geraden Weg. 143 Und so haben Wir euch zu einer in der Mitte stehenden Gemeinschaft  gemacht, 
> auf dass ihr Zeugen seid über die Menschen und dass der Gesandte Zeuge sei über euch. Und Wir 
> haben die Gebetsrichtung, die du eingehalten hast, nur eingesetzt, um zu erfahren, wer dem 
> Gesandten folgt, (und um ihn zu unterscheiden) von dem, der auf seinen Fersen kehrtmacht. 
> Wahrlich, das ist schwer, außer für die, die Gott rechtleitet. Nimmer wird Gott es zulassen, dass euer 
> Glaube umsonst gewesen ist. Gott hat Mitleid mit den Menschen und ist barmherzig. 144 Wir sehen, 
> wie du dein Gesicht zum Himmel hin und her richtest. So werden Wir dir eine Gebetsrichtung 
> festlegen, mit der du zufrieden sein wirst. Wende also dein Gesicht in Richtung der heiligen 
> Moschee . Und wo immer ihr seid, wendet euer Gesicht in ihre Richtung. Diejenigen, denen das 
> Buch zugekommen ist, wissen bestimmt, dass es die Wahrheit von ihrem Herrn ist. Gott läßt nicht 
> unbeachtet, was sie tun.
> 2:145 Du magst zu denen, denen das Buch zugekommen ist, mit jedem Zeichen kommen, sie werden 
> deiner Gebetsrichtung nicht folgen. Und auch du wirst ihrer Gebetsrichtung nicht folgen. Keiner von 
> ihnen wird der Gebetsrichtung der anderen folgen. Und wenn du ihren Neigungen folgst nach dem, 
> was an Wissen zu dir gekommen ist, gehörst du gewiß zu denen, die Unrecht tun. 146 Diejenigen, 
> denen Wir das Buch zukommen ließen, kennen es, wie sie ihre Söhne kennen. Aber ein Teil von 
> ihnen verschweigt wissentlich die Wahrheit. 147 Es ist die Wahrheit von deinem Herrn. So sei nicht 
> einer der Zweifler. 148 Jeder hat eine Richtung , zu der er sich wendet. So eilt zu den guten Dingen 
> um die Wette. Wo immer ihr euch befindet, Gott wird euch alle zusammenbringen. Gott hat Macht zu 
> allen Dingen. 149 Von wo du auch herausgehst, wende dein Gesicht in Richtung der heiligen 
> Moschee. Es ist wirklich die Wahrheit von deinem Herrn. Gott läßt nicht unbeachtet, was ihr tut.
> 2:150 Und von wo du auch herausgehst, wende dein Gesicht in Richtung der heiligen Moschee. Und wo 
> immer ihr auch seid, wendet euer Gesicht in ihre Richtung, damit die Menschen keinen Beweisgrund 
> gegen euch haben, außer denen von ihnen, die Unrecht tun — fürchtet sie nicht, sondern fürchtet 
> Mich —, und damit Ich meine Gnade an euch vollende und ihr die Rechtleitung findet, 151 so wie 
> Wir auch unter euch einen Gesandten aus eurer Mitte entsandt haben, der euch unsere Zeichen 
> verliest, euch läutert und euch das Buch und die Weisheit lehrt und euch das lehrt, was ihr nicht 
> wußtet. 152 Darum gedenket Meiner, dann gedenke Ich euer, und danket Mir und seid nicht 
> undankbar gegen Mich. 153 O ihr, die ihr glaubt, sucht Hilfe in der Geduld und im Gebet. Gott ist mit 
> den Geduldigen. 154 Und sagt nicht von denen, die auf dem Weg Gottes getötet werden, sie seien tot. 
> Sie sind vielmehr lebendig, aber ihr merkt es nicht.
> 2:155 Und Wir werden euch sicher Prüfungen aussetzen mit ein wenig Furcht und Hunger und mit 
> Verlust an Vermögen, Seelen und Früchten. Und verkünde den Geduldigen frohe Botschaft, 156 die, 
> wenn ein Unglück sie trifft, sagen: »Wir gehören Gott, und wir kehren zu Ihm zurück.« 157 Auf sie 
> kommen Segnungen und Barmherzigkeit von ihrem Herrn herab. Das sind die, die der Rechtleitung 
> folgen. 158 Siehe, Safa und Marwa  gehören zu den Kultzeichen Gottes. Wer also die Wallfahrt 
> zum Haus (Gottes) oder den Pilgerbesuch vollzieht, für den ist es kein Vergehen, zwischen ihnen den 
> Lauf zu verrichten. Und wenn einer freiwillig Gutes tut, so zeigt sich Gott erkenntlich und weiß 
> Bescheid. 159 Diejenigen, die verschweigen, was Wir an deutlichen Zeichen und Rechtleitung 
> hinabgesandt haben, nachdem Wir es den Menschen im Buch deutlich gemacht haben, diese wird 
> Gott verfluchen, und verfluchen werden sie auch die Fluchenden,
> 2:160 außer denen, die umkehren und Besserung zeigen und (alles) offenlegen. Denen wende Ich Mich 
> gnädig zu. Ich bin der, der sich gnädig zuwendet, der Barmherzige. 161 Über diejenigen, die nicht 
> glauben und als Ungläubige sterben, kommt der Fluch Gottes und der Engel und der Menschen 
> allesamt. 162 Sie werden darin  ewig weilen. Ihnen wird die Pein nicht erleichtert, und ihnen wird 
> kein Aufschub gewährt. 163 Und euer Gott ist ein einziger Gott, es gibt keinen Gott außer Ihm, dem 
> Erbarmer, dem Barmherzigen. 164 In der Erschaffung der Himmel und der Erde; im 
> Aufeinanderfolgen von Nacht und Tag; in den Schiffen, die auf dem Meer fahren mit dem, was den 
> Menschen nützt; im Wasser, das Gott vom Himmel herabkommen läßt und mit dem Er die Erde nach 
> ihrem Absterben wieder belebt und auf ihr allerlei Getier sich ausbreiten läßt; im Wechsel der Winde 
> und der zwischen Himmel und Erde in Dienst gestellten Wolken, (in alledem) sind Zeichen für Leute, 
> die verständig sind.
> 2:165 Unter den Menschen sind welche, die sich neben Gott andere als Gegenpart nehmen, die sie lieben, 
> wie man Gott liebt. Doch diejenigen, die glauben, lieben Gott noch mehr. Wenn nur diejenigen, die 
> Unrecht tun, angesichts der Pein sehen würden, dass alle Kraft Gott gehört und dass Gott harte Pein 
> verhängt! 166 Und dies, wenn diejenigen, denen man folgte, sich von denen, die ihnen folgten, 
> lossagen, sie die Pein sehen, die Verbindungen für sie abgeschnitten sind, 167 und diejenigen, die 
> ihnen folgten, sagen: »Hätten wir doch eine Möglichkeit zur Rückkehr, damit wir uns von ihnen 
> lossagen, so wie sie sich von uns losgesagt haben!« Auf diese Weise läßt Gott sie ihre Werke sehen 
> als Grund zu vielfachem Bedauern für sie. Und sie werden aus dem Feuer nicht herauskommen. 168 
> O ihr Menschen, eßt von dem, was es auf der Erde gibt, so es erlaubt und köstlich ist. Und folgt nicht 
> den Fußstapfen des Satans. Er ist euch ein offenkundiger Feind. 169 Er befiehlt euch nur Böses und 
> Schändliches, und dass ihr über Gott sagt, was ihr nicht wisst.
> 2:170 Und wenn ihnen gesagt wird: »Folgt dem, was Gott herabgesandt hat«, sagen sie: »Wir folgen 
> lieber dem, was wir bei unseren Vätern vorgefunden haben.« Was denn, auch wenn ihre Väter nichts 
> verstanden haben und der Rechtleitung nicht gefolgt sind? 171 Mit denen, die ungläubig sind, ist es, 
> wie wenn einer etwas  anschreit, was nur Rufen und Zurufen hört. Taub, stumm, blind sind sie, so 
> haben sie keinen Verstand. 172 O ihr, die ihr glaubt, eßt von den köstlichen Dingen, die Wir euch 
> beschert haben, und danket Gott, so ihr wirklich Ihm dient. 173 Verboten hat Er euch nur Verendetes, 
> Blut, Schweinefleisch und das, worüber ein anderer Gott angerufen worden ist . Wer aber 
> gezwungen wird, ohne dass er Auflehnung oder Übertretung begeht, den trifft keine Schuld. Gott ist 
> voller Vergebung und barmherzig. 174 Diejenigen, die verschweigen, was Gott vom Buch 
> herabgesandt hat, und es gegen einen geringen Preis vertauschen, werden in ihrem Bauch nichts als 
> Feuer verzehren. Gott wird sie am Tag der Auferstehung nicht ansprechen und nicht für rein erklären. 
> Und für sie ist eine schmerzhafte Pein bestimmt.
> 2:175 Das sind die, die den Irrtum gegen die Rechtleitung erkauft haben, und auch die Pein gegen die 
> Vergebung. Wie können sie sich dem Feuer gegenüber so standhaft zeigen! 176 Dies geschieht, weil 
> Gott das Buch mit der Wahrheit herabgesandt hat. Und diejenigen, die über das Buch uneins sind, 
> befinden sich in einem tiefen Widerstreit. 177 Frömmigkeit besteht nicht darin, dass ihr euer Gesicht 
> nach Osten oder Westen wendet. Frömmigkeit besteht darin, dass man an Gott, den Jüngsten Tag, die 
> Engel, das Buch und die Propheten glaubt, dass man, aus Liebe zu Ihm , den Verwandten, den 
> Waisen, den Bedürftigen, dem Reisenden und den Bettlern Geld zukommen läßt und (es) für den 
> Loskauf der Sklaven und Gefangenen (ausgibt), und dass man das Gebet verrichtet und die Abgabe 
> entrichtet. (Fromm sind auch) die, die ihre eingegangenen Verpflichtungen erfüllen, und die, die in 
> Not und Drangsal und zur Zeit der Gefahr geduldig sind. Sie sind es, die wahrhaftig sind, und sie sind 
> die Gottesfürchtigen. 178 O ihr, die ihr glaubt, vorgeschrieben ist euch bei Totschlag die 
> Wiedervergeltung: der Freie für den Freien, der Sklave für den Sklaven, das Weib für das Weib. 
> Wenn einem von seinem Bruder etwas nachgelassen wird, dann soll die Beitreibung  auf rechtliche 
> Weise und die Leistung an ihn auf gute Weise erfolgen. Dies ist eine Erleichterung von seiten eures 
> Herrn und eine Barmherzigkeit. Wer danach Übertretungen begeht, für den ist eine schmerzhafte Pein 
> bestimmt. 179 In der Wiedervergeltung liegt für euch Leben , o ihr Einsichtigen, auf dass ihr 
> gottesfürchtig werdet.
> 2:180 Vorgeschrieben ist euch, wenn einer von euch im Sterben liegt, falls er Vermögen hinterläßt, eine 
> Verfügung zugunsten der Eltern und der Angehörigen auf rechtliche Weise zu machen. Das ist eine 
> Rechtspflicht für die Gottesfürchtigen. 181 Wenn jemand es abändert, nachdem er es gehört hat, so 
> lastet die Schuld daran auf denjenigen, die es abändern. Gott hört und weiß alles. 182 Wer aber von 
> seiten eines Erblassers eine Unrechtmäßigkeit oder ein schuldhaftes Verhalten befürchtet und dann 
> zwischen ihnen Aussöhnung schafft, den trifft keine Schuld. Gott ist voller Vergebung und 
> barmherzig. 183 O ihr, die ihr glaubt, vorgeschrieben ist euch, zu fasten, so wie es denen 
> vorgeschrieben worden ist, die vor euch lebten, auf dass ihr gottesfürchtig werdet, 184 (und dies) für 
> eine Anzahl von Tagen. Wer von euch krank ist oder sich auf einer Reise befindet, für den gilt eine 
> Anzahl anderer Tage. Denjenigen aber, die es (eigentlich einhalten) können, ist als Ersatzleistung die 
> Speisung eines Bedürftigen auferlegt. Wenn einer freiwillig Gutes tut, so ist es besser für ihn. Und 
> dass ihr fastet, ist besser für euch, wenn ihr Bescheid wisst.
> 2:185 Der Monat Ramadan ist es, in dem der Koran herabgesandt wurde als Rechtleitung für die 
> Menschen und als deutliche Zeichen der Rechtleitung und der Unterscheidungsnorm. Wer nun von 
> euch in dem Monat anwesend ist, der soll in ihm fasten. Und wer krank ist oder sich auf einer Reise 
> befindet, für den gilt eine Anzahl anderer Tage. Gott will für euch Erleichterung. Er will für euch 
> nicht Erschwernis, und dass ihr die Zahl (der Tage) vollendet und Gott dafür hochpreiset, dass Er 
> euch rechtgeleitet hat, und dass ihr dankbar werdet. 186 Wenn dich meine Diener nach Mir fragen, so 
> bin Ich nahe, und Ich erhöre den Ruf des Rufenden, wenn er Mich anruft. Sie sollen nun auf Mich 
> hören, und sie sollen an Mich glauben, auf dass sie einen rechten Wandel zeigen. 187 Erlaubt ist euch, 
> in der Nacht während der Fastenzeit Umgang mit euren Frauen zu haben. Sie sind eine Bekleidung für 
> euch, und ihr seid eine Bekleidung für sie. Gott weiß, dass ihr euch immer wieder selbst betrogen 
> habt, so hat Er sich euch gnädig wieder zugewandt und euch verziehen. Verkehrt nunmehr mit ihnen 
> und trachtet nach dem, was Gott euch vorgeschrieben hat. Und eßt und trinkt, bis ihr in der 
> Morgendämmerung den weißen Faden vom schwarzen Faden unterscheiden könnt. Danach vollzieht 
> das Fasten bis zur Nacht. Und verkehrt nicht mit ihnen, während ihr in den Moscheen eine 
> Einkehrzeit einlegt. Dies sind die Bestimmungen Gottes, tretet ihnen nicht zu nahe. So macht Gott 
> den Menschen seine Zeichen deutlich, auf dass sie gottesfürchtig werden. 188 Und verzehrt nicht 
> untereinander euer Vermögen durch Betrug, und übergebt es nicht den Richtern, um einen Teil des 
> Vermögens der Menschen in sündhafter Weise wissentlich zu verzehren. 189 Sie fragen dich nach 
> den Neumonden. Sprich: Sie sind Zeitbestimmungen für die Menschen und für die Wallfahrt. Und 
> Frömmigkeit besteht nicht darin, dass ihr durch die Hinterseite in die Häuser geht. Frömmigkeit 
> besteht darin, dass man gottesfürchtig ist. Geht also in die Häuser durch ihre Türen. Und fürchtet 
> Gott, auf dass es euch wohl ergehe.
> 2:190 Und kämpft auf dem Weg Gottes gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, und begeht keine 
> Übertretungen. Gott liebt die nicht, die Übertretungen begehen. 19l Und tötet sie, wo immer ihr sie 
> trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben. Denn Verführen ist schlimmer als Töten. 
> Kämpft nicht gegen sie bei der heiligen Moschee, bis sie dort gegen euch kämpfen. Wenn sie gegen 
> euch kämpfen, dann tötet sie. So ist die Vergeltung für die Ungläubigen. 192 Wenn sie aufhören, so 
> ist Gott voller Vergebung und barmherzig. 193 Kämpft gegen sie, bis es keine Verführung mehr gibt 
> und bis die Religion nur noch Gott gehört. Wenn sie aufhören, dann darf es keine Übertretung geben, 
> es sei denn gegen die, die Unrecht tun. 194 Ein heiliger Monat (darf zur Vergeltung dienen) für einen 
> heiligen Monat  Bei den heiligen Dingen gilt die Wiedervergeltung. Wer sich gegen euch vergeht, 
> gegen den dürft ihr euch ähnlich vergehen, wie er sich gegen euch vergeht. Und fürchtet Gott und 
> wisst, dass Gott mit den Gottesfürchtigen ist.
> 2:195 Und spendet auf dem Weg Gottes und streckt nicht eure Hände nach dem Verderben aus , und tut 
> Gutes. Gott liebt die, die Gutes tun. 196 Und vollzieht die Wallfahrt und den Pilgerbesuch für Gott. 
> Wenn ihr behindert seid, dann gebt, was an Opfertieren erschwinglich ist. Und schert euch nicht den 
> Kopf, bis die Opfertiere ihren erlaubten Schlachtort erreicht haben. Wer von euch krank ist oder ein 
> Leiden am Kopf hat, der hat eine Ersatzleistung zu bringen: Fasten oder Almosen oder Tieropfer. 
> Wenn ihr nun in Sicherheit seid, so soll derjenige, der nach dem Pilgerbesuch (das normale Leben) 
> bis zur (Zeit der) Wallfahrt genossen hat, darbringen, was an Opfertieren erschwinglich ist.  Wer es 
> nicht vermag, der soll während der Wallfahrt drei Tage fasten und sieben, nachdem ihr zurückgekehrt 
> seid: Das sind insgesamt zehn. Dies gilt für den, dessen Angehörige nicht im Bezirk der heiligen 
> Moschee wohnen. Fürchtet Gott und wisst, dass Gott eine harte Strafe verhängt. 197 Die Wallfahrt 
> findet in bekannten Monaten  statt. Wer sich in ihnen die Wallfahrt auferlegt, hat sich während der 
> Wallfahrt des Geschlechtsumgangs, des Frevels und des Streites zu enthalten. Und was ihr an Gutem 
> tut, das weiß Gott. Und versorgt euch mit Wegzehrung. Aber die beste Wegzehrung ist die 
> Gottesfurcht. Und fürchtet Mich, o ihr Einsichtigen. 198 Es ist für euch kein Vergehen, dass ihr nach 
> einer Huld von eurem Herrn strebt. Und wenn ihr von Arafat  herabeilt, dann gedenket Gottes vor 
> der heiligen Kultstätte. Gedenket Seiner, wie Er euch rechtgeleitet hat. Ihr gehörtet ja vordem zu 
> denen, die irregehen. 199 Dann eilt herab, von wo die Menschen herabeilen, und bittet Gott um 
> Vergebung. Gott ist voller Vergebung und barmherzig.
> 2:200 Und wenn ihr eure Riten beendet habt, dann gedenket Gottes, wie ihr eurer Väter (früher) gedacht 
> habt  oder mit noch innigerem Gedenken. Unter den Menschen gibt es welche, die sagen: »Unser 
> Herr, beschenke uns im Diesseits.« Diese haben im Jenseits keinen Anteil. 201 Und unter ihnen gibt 
> es welche, die sagen: »Unser Herr, schenke uns im Diesseits Gutes und auch im Jenseits Gutes, und 
> bewahre uns vor der Pein des Feuers.« 202 Diese erhalten einen Anteil von dem, was sie sich 
> erworben haben. Gott ist schnell im Abrechnen. 203 Und gedenket Gottes in einer bestimmten Anzahl 
> von Tagen. Wer sich beeilt und es in zwei Tagen durchführt, den trifft keine Schuld. Und wer längere 
> Zeit braucht, den trifft auch keine Schuld . (Dies gilt) für den, der gottesfürchtig ist. Fürchtet Gott 
> und wisst, dass ihr zu Ihm versammelt werdet. 204 Und unter den Menschen gibt es einen, dessen 
> Reden über das diesseitige Leben dir gefällt und der Gott zum Zeugen anruft für das, was in seinem 
> Herzen ist. Dabei ist er der streitsüchtigste Widersacher.
> 2:205 Und wenn er an der Macht ist , reist er auf der Erde umher, um Unheil auf ihr zu stiften und 
> Saatfelder und Nachwuchs zu verderben. Aber Gott liebt das Unheil nicht. 206 Und wenn man zu ihm 
> sagt: »Fürchte Gott«, so führt ihn die Überheblichkeit zur Schuld. So ist die Hölle das, was für ihn 
> eben ausreicht. Welch schlimme Lagerstätte! 207 Und unter den Menschen gibt es auch einen, der 
> sich selbst veräußern würde im Streben nach dem Wohlwollen Gottes. Und Gott hat Mitleid mit den 
> Dienern. 208 O ihr, die ihr glaubt, tretet allesamt in die Ergebung  und folgt nicht den Fußstapfen 
> des Satans. Er ist euch ein offenkundiger Feind. 209 Wenn ihr aber strauchelt, nachdem die 
> deutlichen Zeichen zu euch gekommen sind, so wisst, dass Gott mächtig und weise ist.
> 2:210 Erwarten sie denn etwas anderes, als dass Gott zu ihnen in schattenspendenden Wolken kommt, 
> und auch die Engel? Die Angelegenheit ist dann entschieden. Und zu Gott werden alle 
> Angelegenheiten zurückgebracht. 211 Frag die Kinder Israels, wie viele deutliche Zeichen Wir ihnen 
> zukommen ließen. Wenn aber einer die Gnade Gottes eintauscht, nachdem sie zu ihm gekommen ist, 
> so verhängt Gott eine harte Strafe. 212 Das diesseitige Leben ist denen, die ungläubig sind, 
> verlockend gemacht worden, und sie verhöhnen diejenigen, die glauben. Aber diejenigen, die 
> gottesfürchtig sind, stehen am Tag der Auferstehung über ihnen. Und Gott beschert den 
> Lebensunterhalt, wem Er will, ohne (viel) zu rechnen. 213 Die Menschen waren eine einzige 
> Gemeinschaft. Dann ließ Gott die Propheten als Freudenboten und Warner erstehen. Er sandte mit 
> ihnen das Buch mit der Wahrheit herab, damit es zwischen den Menschen über das urteile, worüber 
> sie uneins waren. Und nur jene, denen es zuteil wurde, waren darüber uneins, nachdem die deutlichen 
> Zeichen zu ihnen gekommen waren — dies aus ungerechter Auflehnung untereinander. Nun hat Gott 
> die, die glauben, mit seiner Erlaubnis zu der Wahrheit geleitet, über die sie uneins waren. Und Gott 
> führt, wen Er will, zu einem geraden Weg. 214 Oder meint ihr, dass ihr ins Paradies eingehen werdet, 
> noch ehe euch das gleiche widerfahren ist wie denen, die vor euch dahingegangen sind? Not und 
> Drangsal berührten sie, und sie wurden hin und her geschüttelt, so dass der Gesandte und diejenigen, 
> die mit ihm gläubig waren, dann sagten: Wann kommt die Unterstützung Gottes? Wahrlich, die 
> Unterstützung Gottes ist nahe.
> 2:215 Sie fragen dich, was sie spenden sollen. Sprich: Was ihr an Gutem spendet, das sei für die Eltern, 
> die Angehörigen, die Waisen, die Bedürftigen und den Reisenden. Und was ihr an Gutem tut, Gott 
> weiß es. 216 Vorgeschrieben ist euch der Kampf, obwohl er euch zuwider ist. Aber vielleicht ist euch 
> etwas zuwider, während es gut für euch ist. Und vielleicht liebt ihr etwas, während es schlecht für 
> euch ist. Und Gott weiß, ihr aber wisst nicht Bescheid. 217 Sie fragen dich nach dem heiligen Monat, 
> nach dem Kampf in ihm. Sprich: Der Kampf in ihm ist schwerwiegend; aber (die Menschen) vom 
> Wege Gottes abweisen, an Ihn nicht glauben, den Zugang zur heiligen Moschee verwehren und deren 
> Anwohner daraus vertreiben, (all das) wiegt bei Gott schwerer. Verführen wiegt schwerer als Töten. 
> Sie hören nicht auf, gegen euch zu kämpfen, bis sie euch von eurer Religion abbringen, wenn sie es 
> können. Diejenigen von euch, die sich nun von ihrer Religion abwenden und als Ungläubige sterben, 
> deren Werke sind im Diesseits und im Jenseits wertlos. Das sind die Gefährten des Feuers; sie werden 
> darin ewig weilen. 218 Diejenigen, die glauben, und diejenigen, die ausgewandert sind und sich auf 
> dem Weg Gottes eingesetzt haben, dürfen auf die Barmherzigkeit Gottes hoffen. Und Gott ist voller 
> Vergebung und barmherzig. 219 Sie fragen dich nach dem Wein und dem Glücksspiel. Sprich: In 
> ihnen liegt eine große Sünde und auch vielfacher Nutzen für die Menschen. Aber die Sünde in ihnen 
> ist größer als der Nutzen. Und sie fragen dich, was sie spenden sollen. Sprich: Das Entbehrliche. So 
> macht Gott euch die Zeichen deutlich, auf dass ihr nachdenkt
> 2:220 über das Diesseits und das Jenseits. Und sie fragen dich nach den Waisen. Sprich: Für sie Ordnung 
> schaffen ist besser. Aber wenn ihr den Umgang mit ihnen pflegt, so sind sie eure Brüder. Und Gott 
> weiß den Unheilstifter zu unterscheiden von dem, der Ordnung schafft. Und wenn Gott gewollt hätte, 
> hätte Er euch in Bedrängnis gebracht. Gott ist mächtig und weise. 221 Und heiratet nicht 
> polytheistische Frauen, bis sie gläubig geworden sind. Wahrlich, eine gläubige Sklavin ist besser als 
> eine polytheistische Frau, auch wenn sie euch gefallen sollte. Und laßt die Polytheisten nicht zur 
> Heirat zu, bis sie gläubig geworden sind. Wahrlich, ein gläubiger Sklave ist besser als ein Polytheist, 
> auch wenn er euch gefallen sollte. Jene rufen zum Feuer. Gott aber ruft zum Paradies und zur 
> Vergebung mit seiner Erlaubnis. Und Er macht den Menschen seine Zeichen deutlich, auf dass sie es 
> bedenken. 222 Und sie fragen dich nach der Menstruation. Sprich: Sie ist ein Leiden. So haltet euch 
> von den Frauen während der Menstruation fern und nähert euch ihnen nicht, bis sie wieder rein sind. 
> Wenn sie sich nun gereinigt haben, dann geht zu ihnen, wie Gott es euch befohlen hat. Gott liebt die 
> Bußfertigen, und Er liebt die, die sich reinigen. 223 Eure Frauen sind für euch ein Saatfeld. Geht zu 
> eurem Saatfeld, wo immer ihr wollt. Und schickt für euch (etwas Gutes) voraus. Und fürchtet Gott 
> und wisst, dass ihr Ihm begegnen werdet. Und verkünde den Gläubigen frohe Botschaft. 224 Und 
> macht Gott nicht bei euren Eiden zu einem Hinderungsgrund, Pietät zu üben und gottesfürchtig zu 
> sein und Frieden unter den Menschen zu stiften. Und Gott hört und sieht alles.
> 2:225 Gott belangt euch nicht wegen unbedachter Rede in euren Eiden. Aber Er belangt euch wegen 
> dessen, was eure Herzen begehen. Und Gott ist voller Vergebung und langmütig. 226 Diejenigen, die 
> schwören, sich ihrer Frauen zu enthalten, haben vier Monate zu warten. Wenn sie es aber 
> zurücknehmen, so ist Gott voller Vergebung und barmherzig. 227 Und wenn sie sich zur Entlassung 
> entschließen — siehe, Gott hört und weiß alles. 228 Die entlassenen Frauen haben drei Perioden lang 
> zu warten. Es ist ihnen nicht erlaubt, zu verschweigen, was Gott in ihrem Schoß erschaffen hat, so sie 
> an Gott und den Jüngsten Tag glauben. Ihre Gatten haben eher das Recht, sie während dieser Zeit 
> zurückzunehmen, wenn sie eine Aussöhnung anstreben. Und sie  haben Anspruch auf dasselbe, was 
> ihnen obliegt, und dies auf rechtliche Weise. Die Männer stehen eine Stufe über ihnen. Und Gott ist 
> mächtig und weise. 229 Die Entlassung darf zweimal erfolgen. Dann müssen sie  entweder in 
> rechtlicher Weise behalten oder im Guten freigegeben werden. Und es ist euch nicht erlaubt, etwas 
> von dem, was ihr ihnen zukommen ließet, zu nehmen, es sei denn, beide fürchten, die Bestimmungen 
> Gottes nicht einzuhalten. Und wenn ihr fürchtet, dass die beiden die Bestimmungen Gottes nicht 
> einhalten werden, so besteht für sie beide kein Vergehen in bezug auf das, womit sie sich loskauft. 
> Dies sind die Bestimmungen Gottes, übertretet sie nicht. Diejenigen, die Gottes Bestimmungen 
> übertreten, das sind die, die Unrecht tun.
> 2:230 Wenn er sie entläßt, so ist sie ihm nicht mehr erlaubt, ehe sie nicht einen anderen Gatten geheiratet 
> hat. Wenn dieser sie entläßt, dann ist es für sie kein Vergehen, wieder zueinander zurückzukehren, 
> wenn sie meinen, die Bestimmungen Gottes einhalten zu können. Dies sind die Bestimmungen 
> Gottes. Er macht sie deutlich für Leute, die Bescheid wissen. 231 Und wenn ihr die Frauen entlaßt 
> und sie das Ende ihrer Frist erreichen, dann behaltet sie in rechtlicher Weise oder gebt sie in 
> rechtlicher Weise frei. Behaltet sie aber nicht aus Schadenslust, um Übertretungen zu begehen. Wer 
> dies tut, der hat sich selbst Unrecht getan. Und nehmt euch nicht die Zeichen Gottes zum Gegenstand 
> des Spottes, und gedenket der Gnade Gottes zu euch und dessen, was Er von dem Buch und der 
> Weisheit auf euch herabgesandt hat, um euch damit zu ermahnen. Und fürchtet Gott und wisst, dass 
> Gott über alle Dinge Bescheid weiß. 232 Und wenn ihr die Frauen entlaßt und sie das Ende ihrer Frist 
> erreichen, dann hindert sie nicht, ihre Gatten wieder zu heiraten, falls sie sich in rechtlicher Weise 
> geeinigt haben. Damit wird derjenige von euch ermahnt, der an Gott und den Jüngsten Tag glaubt. 
> Dies ist lauterer und reiner für euch. Und Gott weiß, ihr aber wisst nicht Bescheid. 233 Und die 
> Mütter sollen ihre Kinder zwei volle Jahre stillen. Das gilt für den, der das Stillen bis zum Ende 
> führen will. Und derjenige, dem das Kind geboren wurde, hat für ihren Lebensunterhalt und ihre 
> Kleidung in rechtlicher Weise zu sorgen. Von niemandem wird mehr gefordert, als er vermag. Einer 
> Mutter darf nicht wegen ihres Kindes Schaden zugefügt werden, und auch nicht dem Vater wegen 
> seines Kindes. Und der Erbe hat dieselben Verpflichtungen. Wenn sie sich jedoch in beiderseitigem 
> Einvernehmen und nach Beratung für die Entwöhnung entscheiden, so ist das für sie kein Vergehen. 
> Und wenn ihr eure Kinder stillen lassen wollt, so ist das für euch kein Vergehen, sofern ihr das, was 
> ihr (an Lohn) ausgesetzt habt, in rechtlicher Weise übergebt. Und fürchtet Gott. Und wisst, Gott sieht 
> wohl, was ihr tut. 234 Und wenn welche von euch abberufen werden und Gattinnen zurücklassen, so 
> sollen diese vier Monate und zehn Tage zuwarten. Und wenn sie das Ende ihrer Frist erreicht haben, 
> so besteht für euch kein Vergehen, wenn sie über sich in rechtlicher Weise verfügen. Und Gott hat 
> Kenntnis von dem, was ihr tut.
> 2:235 Und es ist für euch kein Vergehen, wenn ihr Heiratsabsichten gegenüber solchen Frauen andeutet 
> oder bei euch innerlich hegt. Gott weiß, dass ihr an sie denken werdet. Aber vereinbart nichts 
> heimlich mit ihnen, es sei denn, ihr sagt etwas, was sich geziemt. Und entscheidet euch nicht, die Ehe 
> zu schließen, bis die vorgeschriebene Frist zu Ende gegangen ist. Und wisst, dass Gott weiß, was in 
> eurem Innern ist. So nehmt euch davor in acht. Und wisst, dass Gott voller Vergebung und langmütig 
> ist.
> 2:236 Es ist für euch kein Vergehen, wenn ihr die Frauen entlaßt, solange ihr sie noch nicht berührt oder 
> für sie noch keine Morgengabe ausgesetzt habt. Und sichert ihnen — der Wohlhabende nach seinem 
> Maß und der Unbemittelte nach seinem Maß — eine Versorgung auf rechtliche Weise. (Dies gilt) als 
> Rechtspflicht für die Rechtschaffenen. 237 Und wenn ihr sie entlaßt, noch ehe ihr sie berührt habt, 
> während ihr für sie eine Morgengabe ausgesetzt habt, so (steht ihnen) die Hälfte von dem (zu), was 
> ihr ausgesetzt habt, es sei denn, sie lassen (etwas davon) nach oder der, unter dessen Obhut die 
> Eheschließung steht, läßt (etwas davon) nach. Und wenn ihr etwas nachlaßt, entspricht das eher der 
> Gottesfurcht. Und vergeßt den Großmut untereinander nicht. Gott sieht wohl, was ihr tut. 238 Haltet 
> die Gebete ein, besonders das mittlere Gebet. Und steht vor Gott in demütiger Ergebenheit. 239 Und 
> wenn ihr etwas befürchtet, (so betet), ob ihr nun zu Fuß seid oder reitet. Und so ihr in Sicherheit seid, 
> dann gedenket Gottes, wie er euch gelehrt hat, was ihr nicht wußtet.
> 2:240 Und diejenigen von euch, die abberufen werden und Gattinnen zurücklassen, haben ihren Gattinnen 
> eine Versorgung für ein Jahr zu vermachen, ohne sie (aus dem Haus) auszuweisen. Wenn sie aber von 
> sich aus ausziehen, so besteht für euch kein Vergehen, wenn sie über sich in rechtlicher Weise 
> verfügen. Und Gott ist mächtig und weise. 241 Und den entlassenen Frauen steht eine Versorgung in 
> rechtlicher Weise zu. (Das gilt) als Rechtspflicht für die Gottesfürchtigen. 242 so macht Gott euch 
> seine Zeichen deutlich, auf dass ihr verständig werdet. 243 Hast du nicht auf jene geschaut, die zu 
> Tausenden aus ihren Wohnstätten auszogen aus Angst vor dem Tod? Gott sprach zu ihnen: »Sterbet.« 
> Dann machte Er sie wieder lebendig. Gott ist voller Huld gegen die Menschen. Aber die meisten 
> Menschen sind nicht dankbar. 244 Und kämpft auf dem Weg Gottes. Und wisst, dass Gott alles hört 
> und sieht.
> 2:245 Wer ist es, der Gott ein gutes Darlehen leiht? Er wird ihm vielfach verdoppeln. Und Gott teilt 
> bemessen und auch großzügig zu. Und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht. 246 Hast du nicht auf die 
> Vornehmen unter den Kindern Israels nach Mose geschaut, als sie zu einem ihrer Propheten  sagten: 
> »Setz uns einen König ein, damit wir auf dem Weg Gottes kämpfen.« Er sagte: »Kann es aber 
> möglich sein, dass ihr, wenn euch vorgeschrieben wird zu kämpfen, doch nicht kämpft?« Sie sagten: 
> »Warum sollten wir denn nicht auf dem Weg Gottes kämpfen, wo wir doch aus unseren Wohnstätten 
> und von unseren Söhnen vertrieben worden sind?« Als ihnen aber vorgeschrieben wurde zu kämpfen, 
> kehrten sie sich ab bis auf wenige von ihnen. Und Gott weiß Bescheid über die, die Unrecht tun. 247 
> Und ihr Prophet sagte zu ihnen: »Gott hat euch Talut zum König eingesetzt.« Sie sagten: »Wie sollte 
> er die Königsherrschaft über uns erhalten, wo wir doch eher Recht auf die Königsherrschaft haben als 
> er und ihm kein beachtliches Vermögen zuteil wurde?« Er sagte: »Gott hat ihn vor euch auserwählt 
> und ihm darüber hinaus ein größeres Maß an Wissen und Körperstatur gegeben. Und Gott läßt seine 
> Königsherrschaft zukommen, wem Er will. Und Gott umfaßt und weiß alles.« 248 Und ihr Prophet 
> sagte zu ihnen: »Das Zeichen seiner Königsherrschaft wird sein, dass die Lade, in der eine Ruhe 
> spendende Gegenwart von eurem Herrn ist und ein Rest von dem, was die Sippe Moses und die Sippe 
> Aarons hinterlassen haben , zu euch kommt, getragen von den Engeln. Darin ist für euch ein 
> Zeichen, so ihr gläubig seid.« Und als Talut mit den Truppen ausrückte , sagte er: »Gott wird euch 
> mit einem Fluß prüfen. Wer daraus trinkt, gehört nicht zu mir, und wer davon nicht kostet, gehört zu 
> mir, ausgenommen, wer nur eine Handvoll schöpft.« Da tranken sie daraus bis auf wenige von ihnen. 
> Und als er und diejenigen, die mit ihm gläubig waren, den Fluß überquert hatten, sagten sie: »Wir 
> haben heute keine Kraft gegen Goliat und seine Truppen.« Da sagten diejenigen, die damit rechneten, 
> dass sie Gott begegnen werden: Wie manche geringe Schar hat doch schon mit Gottes Erlaubnis eine 
> große Schar besiegt! Und Gott ist mit den Standhaften.
> 2:250 Und als sie sich gegen Goliat und seine Truppen stellten, sagten sie:» Unser Herr, gieße 
> Standhaftigkeit über uns aus, festige unsere Schritte und unterstütze uns gegen die ungläubigen 
> Leute.« 251 Und sie schlugen sie mit Gottes Erlaubnis. Und David tötete Goliat. Und ihm ließ Gott 
> die Königsherrschaft und die Weisheit zukommen, und Er lehrte ihn manches, was Er eben wollte. 
> Und würde Gott nicht die einen Menschen durch die anderen abwehren, so würde die Erde voller 
> Unheil sein. Aber Gott ist voller Huld gegen die Weltenbewohner. 252 Das sind die Zeichen Gottes. 
> Wir verlesen sie dir der Wahrheit entsprechend. Und du bist gewiß einer der Gesandten. 253 Das sind 
> die Gesandten. Wir haben die einen von ihnen vor den anderen bevorzugt. Unter ihnen sind welche, 
> mit denen Gott gesprochen hat. Einige von ihnen hat Er um Rangstufen erhöht. Und Wir haben Jesus, 
> dem Sohn Marias, die deutlichen Zeichen zukommen lassen und ihn mit dem Geist der Heiligkeit 
> gestärkt. Und wenn Gott gewollt hätte, hätten diejenigen, die nach ihnen lebten, einander nicht 
> bekämpft, nachdem die deutlichen Zeichen zu ihnen gekommen waren. Aber sie sind uneins 
> geworden. Unter ihnen sind solche, die geglaubt haben, und solche, die ungläubig geworden sind. 
> Und wenn Gott gewollt hätte, hätten sie einander nicht bekämpft. Aber Gott tut, was Er will. 254 O 
> ihr, die ihr glaubt, spendet von dem, was Wir euch beschert haben, bevor ein Tag kommt, an dem es 
> weder Handel noch Freundschaft, noch Fürsprache gibt. Die Ungläubigen sind die, die Unrecht tun.
> 2:255  Gott, es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Lebendigen, dem Beständigen. Nicht überkommt Ihn 
> Schlummer und nicht Schlaf. Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Wer ist es, 
> der bei Ihm Fürsprache einlegen kann, es sei denn mit seiner Erlaubnis? Er weiß, was vor ihnen und 
> was hinter ihnen liegt, während sie nichts von seinem Wissen erfassen, außer was Er will. Sein Thron 
> umfaßt die Himmel und die Erde, und es fällt Ihm nicht schwer, sie zu bewahren. Er ist der Erhabene, 
> der Majestätische. 256 Es gibt keinen Zwang in der Religion. Der richtige Wandel unterscheidet sich 
> nunmehr klar vom Irrweg. Wer also die Götzen verleugnet und an Gott glaubt, der hält sich an der 
> festesten Handhabe, bei der es kein Reißen gibt. Und Gott hört und weiß alles. 257 Gott ist der Freund 
> derer, die glauben: Er führt sie aus den Finsternissen hinaus ins Licht. Diejenigen, die nicht glauben, 
> haben die Götzen zu Freunden; sie führen sie aus dem Licht hinaus in die Finsternisse. Das sind die 
> Gefährten des Feuers, sie werden darin ewig weilen. 258 Hast du nicht auf den geschaut, der mit 
> Abraham über seinen Herrn stritt  (aus dem Grund), ob Gott es war, der ihm die Königsherrschaft 
> zukommen ließ? Als Abraham sagte: »Mein Herr ist es, der lebendig macht und sterben läßt.« Er 
> sagte: »Ich mache lebendig und lasse sterben.« Abraham sagte: »Gott bringt die Sonne vom Osten 
> her. Bring du sie vom Westen.« Da war der, der ungläubig war, verwirrt. Und Gott leitet die 
> ungerechten Leute nicht recht. 259 Oder es ist wie mit dem, der an einer Stadt vorbeikam, die bis zu 
> den Dächern verödet war, Er sagte: »Wie kann Gott diese wieder lebendig machen, nachdem sie 
> ausgestorben ist?« Da ließ ihn Gott sterben, hundert Jahre, dann erweckte Er ihn. Er sprach: »Wie 
> lange hast du verweilt?« Er sagte: »Verweilt habe ich einen Tag oder einen Teil von einem Tag.« Er 
> sprach: »Nein, du hast hundert Jahre verweilt. Schau auf deine Speise und deinen Trank, sie sind nicht 
> verfault. Und schau auf deinen Esel. Das ist, damit Wir dich zu einem Zeichen für die Menschen 
> machen. Und schau auf die Gebeine, wie Wir sie aufrichten und sie dann mit Fleisch überziehen.« Als 
> (dies) ihm deutlich wurde, sagte er: »Ich weiß nun, dass Gott Macht hat zu allen Dingen.«
> 2:260 Und als Abraham sagte: »Mein Herr, zeig mir, wie Du die Toten wieder lebendig machst.« Er 
> sprach: »Glaubst du denn nicht?« Er sagte: »Doch. Aber mein Herz soll Ruhe finden.« Er sprach: 
> »Dann nimm vier Vögel, richte sie auf dich zu (und schlachte sie). Dann lege auf jeden Berg ein 
> Stück von ihnen, und dann rufe sie. Sie werden zu dir eilends kommen. Und wisse, dass Gott mächtig 
> und weise ist.« 261 Mit denen, die ihr Vermögen auf dem Weg Gottes spenden, ist es wie mit einem 
> Saatkorn, das sieben Ähren wachsen läßt mit hundert Körnern in jeder Ähre. Gott gibt das Doppelte, 
> wem Er will. Gott umfaßt und weiß alles. 262 Diejenigen, die ihr Vermögen auf dem Weg Gottes 
> spenden und, nachdem sie gespendet haben, nicht auf ihr Verdienst pochen und nicht Ungemach 
> zufügen, haben ihren Lohn bei ihrem Herrn, sie haben nichts zu befürchten, und sie werden nicht 
> traurig sein. 263 Freundliche Worte und Verzeihen sind besser als ein Almosen, dem Ungemach folgt, 
> Gott ist auf niemanden angewiesen und langmütig. 264 O ihr, die ihr glaubt, vereitelt nicht eure 
> Almosen, indem ihr auf euer Verdienst pocht und Ungemach zufügt, gleich dem, der sein Vermögen 
> spendet, um von den Menschen gesehen zu werden, und nicht an Gott und den Jüngsten Tag glaubt. 
> Mit ihm ist es wie mit einem Felsen, der von Erdreich bedeckt ist. Es trifft ihn ein Platzregen und 
> macht ihn zu einem kahlen Ding. Sie verfügen über nichts von dem, was sie erworben haben. Und 
> Gott leitet die ungläubigen Leute nicht recht.
> 2:265 Mit denen, die ihr Vermögen spenden im Streben nach dem Wohlwollen Gottes und zur Festigung 
> ihrer Seelen, ist es wie mit einem Garten auf einer Anhöhe. Es trifft ihn ein Platzregen, und er bringt 
> den doppelten Ernteertrag. Und wenn ihn kein Platzregen trifft, dann ist es der Tau. Und Gott sieht 
> wohl, was ihr tut. 266 Möchte einer von euch einen Garten von Palmen und Weinstöcken haben, unter 
> dem Bäche fließen und in dem er allerlei Früchte hat? Dann trifft ihn das Alter, während er (noch) 
> schwache Nachkommen hat. Nun trifft ihn (den Garten.) ein Wirbelsturm mit Feuer, er verbrennt. So 
> macht Gott euch die Zeichen deutlich, damit ihr nachdenkt. 267 O ihr, die ihr glaubt, spendet von den 
> köstlichen Dingen, die ihr erworben habt, und von dem, was Wir für euch aus der Erde 
> hervorgebracht haben. Und sucht nicht das Schlechte davon aus, um es zu spenden, wo ihr es nicht 
> nehmen würdet, es sei denn, ihr würdet ein Auge zudrücken. Und wisst, dass Gott auf niemanden 
> angewiesen ist und des Lobes würdig. 268 Der Satan droht euch Armut an und befiehlt euch 
> Schändliches. Gott verheißt euch Vergebung von seiner Seite und Huld. Gott umfaßt und weiß alles. 
> 269 Er schenkt die Weisheit, wem Er will. Und wem die Weisheit geschenkt wird, dem wird viel 
> Gutes geschenkt. Jedoch bedenken es nur die Einsichtigen.
> 2:270 Was ihr an Spenden spendet oder an Gelübden gelobt, Gott weiß es. Diejenigen, die Unrecht tun, 
> haben keine Helfer. 271 Wenn ihr die Almosen offen zeigt, so ist es schön. Wenn ihr sie geheimhaltet 
> und den Armen zukommen laßt, so ist es besser für euch, und Er sühnt euch etwas von euren 
> Missetaten. Gott hat Kenntnis von dem, was ihr tut. 272 Es ist nicht deine Aufgabe, sie rechtzuleiten, 
> sondern Gott leitet recht, wen Er will. Und was ihr an Gutem spendet, es ist zu eurem Vorteil. Und ihr 
> spendet nur in der Suche nach dem Antlitz Gottes. Und was ihr an Gutem spendet, wird euch voll 
> zurückerstattet, und euch wird nicht Unrecht getan. 273 (Die Spenden sind) für die Armen, die auf 
> dem Weg Gottes Behinderung erleiden, so dass sie nicht im Land umherwandern können. Der 
> Törichte hält sie für reich wegen ihrer Zurückhaltung. Du erkennst sie an ihrem Merkmal. Sie betteln 
> die Menschen nicht in aufdringlicher Weise an. Und was ihr an Gutem spendet, Gott weiß es. 274 
> Diejenigen, die ihr Vermögen bei Nacht und Tag, geheim oder offen, spenden, haben ihren Lohn bei 
> ihrem Herrn, sie haben nichts zu befürchten, und sie werden nicht traurig sein.
> 2:275 Diejenigen, die den Zins verzehren, werden nur so aufstehen, wie der aufsteht, den der Satan packt 
> und zu Boden schlägt. Dies, weil sie sagen: Das Verkaufen ist gleich dem Zinsnehmen. Aber Gott hat 
> das Verkaufen erlaubt und das Zinsnehmen verboten. Wer eine Ermahnung von seinem Herrn 
> bekommt und dann aufhört, darf das, was vorher geschah, behalten. Seine Angelegenheit wird Gott 
> überlassen. Diejenigen aber, die es von neuem tun, das sind die Gefährten des Feuers; darin werden 
> sie ewig weilen. 276 Gott vernichtet das Zinsnehmen, und Er verzinst die Almosen. Gott liebt keinen, 
> der sehr ungläubig und sündig ist. 277 Diejenigen, die glauben, die guten Werke tun, das Gebet 
> verrichten, die Abgabe entrichten, haben ihren Lohn bei ihrem Herrn, sie haben nichts zu befürchten, 
> und sie werden nicht traurig sein. 278 O ihr, die ihr glaubt, fürchtet Gott und laßt künftig, was an 
> Zinsnehmen anfällt, bleiben, so ihr gläubig seid. 279 Wenn ihr es nicht tut, so erwartet Krieg von Gott 
> und seinem Gesandten. Wenn ihr umkehrt, steht euch euer Kapital zu; so tut ihr kein Unrecht, und es 
> wird euch kein Unrecht getan.
> 2:280 Und wenn ein Schuldner in Bedrängnis ist, dann gewährt ihm Aufschub, bis sich bei ihm 
> Erleichterung einstellt. Wenn ihr es ihm aber als Almosen erlaßt, ist es besser für euch, so ihr 
> Bescheid wisst. 281 Und hütet euch vor einem Tag, an dem ihr zu Gott zurückgebracht werdet. Dann 
> wird jeder Seele voll zurückerstattet, was sie erworben hat. Und ihnen wird nicht Unrecht getan. 282 
> O ihr, die ihr glaubt, wenn es unter euch um eine Schuld auf eine bestimmte Frist geht, dann schreibt 
> es auf. Ein Schreiber soll es in eurem Beisein der Gerechtigkeit gemäß aufschreiben. Kein Schreiber 
> soll sich weigern, zu schreiben, wie Gott ihn gelehrt hat. Er soll schreiben, und der, gegen den das 
> Recht besteht, soll (es) diktieren, und er soll Gott, seinen Herrn, fürchten und nichts davon abziehen. 
> Und wenn derjenige, gegen den das Recht besteht, schwachsinnig oder hilflos ist oder nicht selbst zu 
> diktieren vermag, so soll sein Sachwalter der Gerechtigkeit gemäß diktieren. Und laßt zwei Zeugen 
> aus den Reihen eurer Männer (es) bezeugen. Wenn es aber keine zwei Männer gibt, dann sollen es ein 
> Mann und zwei Frauen sein aus den Reihen der Zeugen, mit denen ihr einverstanden seid, so dass, 
> wenn eine der beiden sich irrt, die eine von ihnen die andere erinnern kann. Die Zeugen sollen sich 
> nicht weigern, wenn sie dazu aufgerufen werden. Und unterlaßt nicht aus Verdruß, es aufzuschreiben, 
> ob es groß oder klein ist, (um es festzulegen) bis zu seiner Frist. Das ist für euch gerechter bei Gott 
> und richtiger für das Zeugnis, und bewirkt eher, dass ihr keine Zweifel hegt. Es sei denn, es handelt 
> sich um eine an Ort und Stelle vorhandene Ware, die ihr untereinander aushändigt, dann ist es für 
> euch kein Vergehen, wenn ihr sie nicht aufschreibt. Und nehmt Zeugen, wenn ihr miteinander 
> Kaufgeschäfte abschließt. Kein Schreiber und kein Zeuge soll einem Schaden ausgesetzt werden. 
> Wenn ihr (es) aber tut, so ist das ein Frevel von euch. Und fürchtet Gott. Gott lehrt euch, und Gott 
> weiß alle Dinge. 283 Und wenn ihr auf einer Reise seid und keinen Schreiber findet, so soll ein Pfand 
> genommen werden. Und wenn die einen von euch den anderen etwas anvertrauen, so soll derjenige, 
> dem etwas anvertraut wurde, das ihm Anvertraute zurückgeben, und er soll Gott, seinen Herrn, 
> fürchten. Und verschweigt nicht das Zeugnis. Wer es verschweigt, dessen Herz ist sündig. Gott weiß, 
> was ihr tut. 284 Gott gehört, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Und ob ihr das, was in 
> eurem Inneren ist, offenlegt oder geheimhaltet, Gott rechnet mit euch darüber ab. Er vergibt, wem Er 
> will, und Er peinigt, wen Er will. Und Gott hat Macht zu allen Dingen.
> 2:285 Der Gesandte glaubt an das, was zu ihm von seinem Herrn herabgesandt wurde, und ebenso die 
> Gläubigen. Jeder glaubt an Gott und seine Engel und seine Bücher und seine Gesandten. Wir machen 
> bei keinem seiner Gesandten einen Unterschied. Und sie sagen: »Wir hören, und wir gehorchen. 
> Schenke uns deine Vergebung, unser Herr. Zu Dir führt der Lebensweg. 286 Gott fordert von 
> niemandem mehr, als er vermag. Ihm gereicht zum Vorteil, was er erworben hat, und ihm gereicht 
> zum Schaden, was er begangen hat. Unser Herr, belange uns nicht, wenn wir vergessen und sündigen. 
> Unser Herr, lege auf uns keine Last, wie Du sie auf die gelegt hast, die vor uns lebten. Unser Herr, 
> lade uns nichts auf, wozu wir keine Kraft haben. Verzeihe uns, vergib uns und erbarme dich unser. Du 
> bist unser Schutzherr, so unterstütze uns gegen die ungläubigen Leute.«
> 
> Sure 3: Die Sippe ‘Imrans (Al-‘Imran) zu Medina, 200 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 3:1 Alif Lám Mim. 2 Gott, es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Lebendigen, dem Beständigen. 3 Er hat 
> auf dich das Buch mit der Wahrheit herabgesandt als Bestätigung dessen, was vor ihm vorhanden 
> war. Und Er hat die Thora und das Evangelium herabgesandt 4 zuvor als Rechtleitung für die 
> Menschen, und Er hat die Unterscheidungsnorm herabgesandt. Diejenigen, die die Zeichen Gottes 
> verleugnen, erhalten eine harte Pein. Und Gott ist mächtig und übt Rache.
> 3:5 Vor Gott ist nichts verborgen, weder auf der Erde noch im Himmel. 6 Er ist es, der euch im 
> Mutterschoß gestaltet, wie Er will. Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Mächtigen, dem Weisen. 7 Er 
> ist es, der das Buch auf dich herabgesandt hat. In ihm gibt es eindeutig festgelegte Zeichen — sie sind 
> die Urnorm des Buches  — und andere, mehrdeutige. Diejenigen, in deren Herzen Abweichen von 
> der Wahrheit steckt, folgen dem, was in ihm mehrdeutig ist, im Trachten danach, (die Menschen) zu 
> verführen, und im Trachten danach, es (eigener) Deutung zu unterziehen. Um seine Deutung aber 
> weiß niemand außer Gott. Diejenigen, die im Wissen fest gegründet sind, sagen: »Wir glauben; das 
> eine und das andere ist von unserem Herrn.« Jedoch bedenken (es) nur die Einsichtigen. 8 Unser Herr, 
> laß unsere Herzen nicht abweichen, nachdem Du uns rechtgeleitet hast. Und schenke uns von Dir 
> Barmherzigkeit. Du bist ja der Freigebige. 9 Unser Herr, Du wirst die Menschen auf einen Tag 
> versammeln, an dem kein Zweifel möglich ist. Gott bricht das Versprechen nicht. 
> 3:10 Denen, die ungläubig sind, werden weder ihr Vermögen noch ihre Kinder vor Gott etwas nützen. Sie 
> sind der Brennstoff des Feuers. 11 (Es geht ihnen) wie den Leuten des Pharao und denen, die vor 
> ihnen lebten. Sie erklärten unsere Zeichen für Lüge, so ergriff sie Gott wegen ihrer Sünden. Und Gott 
> verhängt harte Strafen. 12 Sprich zu denen, die ungläubig sind: Ihr werdet besiegt und zur Hölle 
> versammelt werden — welch schlimme Lagerstätte! 13 Ihr hattet ein Zeichen in zwei Gruppen, die 
> aufeinandertrafen: Die eine Gruppe kämpfte auf dem Weg Gottes, die andere war ungläubig. Sie  
> sahen mit eigenen Augen, dass jene zweimal so zahlreich waren wie sie. Aber Gott stärkt mit seiner 
> Unterstützung, wen Er will. Darin ist eine Lehre für die Einsichtigen. 14 Verlockend ist den 
> Menschen gemacht worden die Liebe zu dem, was man begehrt: Frauen, Söhne, ganze Zentner von 
> Gold und Silber, markierte Pferde, Vieh und Ackerland. Dies ist Nutznießung des diesseitigen 
> Lebens. Aber bei Gott ist die schöne Heimstatt.
> 3:15  Sprich: Soll ich euch etwas kundtun, was besser ist als dieses? Für diejenigen, die gottesfürchtig 
> sind, sind bei ihrem Herrn Gärten, unter denen Bäche fließen und in denen sie ewig weilen werden, 
> und geläuterte Gattinnen und Wohlgefallen von Gott — Gott sieht wohl die Diener —, 16 (für sie), 
> die sagen: »Unser Herr, wir glauben, so vergib uns unsere Sünden und bewahre uns vor der Pein des 
> Feuers«, 17 die geduldig, wahrhaftig und demütig ergeben sind, die Spenden geben und die in der 
> Morgendämmerung um Vergebung bitten. 18 Gott bezeugt, dass es keinen Gott gibt außer Ihm, 
> ebenso die Engel und diejenigen, die das Wissen besitzen. Er steht für die Gerechtigkeit ein. Es gibt 
> keinen Gott außer Ihm, dem Mächtigen, dem Weisen. 19 Die Religion bei Gott ist der Islam. 
> Diejenigen, denen das Buch zugekommen ist, sind erst uneins geworden, nachdem das Wissen zu 
> ihnen gekommen war, dies aus ungerechter Auflehnung untereinander. Wenn aber jemand die 
> Zeichen Gottes verleugnet — siehe, Gott ist schnell im Abrechnen.
> 3:20	Wenn sie mit dir streiten, dann sprich: Ich ergebe mich Gott völlig, und auch die, die mir folgen. 
> Und sprich zu denen, denen das Buch zugekommen ist, und zu den Ungelehrten: Werdet ihr nun 
> Muslime werden? Wenn sie Muslime werden, folgen sie der Rechtleitung. Wenn sie sich aber 
> abkehren, so obliegt dir nur die Ausrichtung (der Botschaft). Und Gott sieht wohl die Diener. 21 
> Denen, die die Zeichen Gottes verleugnen und die Propheten zu Unrecht töten  und diejenigen unter 
> den Menschen töten, die die Gerechtigkeit gebieten, verkünde eine schmerzhafte Pein. 22 Das sind 
> die, deren Werke im Diesseits und im Jenseits wertlos sind, und sie werden keine Helfer haben. 23 
> Hast du nicht auf jene geschaut, denen ein Anteil vom Buch zugekommen ist, wie sie zum Buch 
> Gottes gerufen werden, damit es zwischen ihnen urteilt, und wie dann ein Teil von ihnen den Rücken 
> kehrt und sich abwendet? 24 Dies, weil sie sagen: »Das Feuer wird uns sicher nur einige gezählte 
> Tage berühren.« Siehe, betört hat sie in ihrer Religion, was sie immer wieder erdichtet haben.
> 3:25 Wie wird es wohl sein, wenn Wir sie auf einen Tag versammeln, an dem kein Zweifel möglich ist, 
> und wenn jeder Seele voll erstattet wird, was sie erworben hat? Und ihnen wir  nicht Unrecht getan. 
> 26 Sprich: O Gott, der Du über die Königsherrschaft verfügst, Du gibst die Königsherrschaft, wem 
> Du willst, und Du nimmst die Königsherrschaft, wem Du willst. Du verleihst Macht, wem Du willst, 
> und du erniedrigst, wen Du willst. In deiner Hand liegt das Gute. Du hast Macht zu allen Dingen. 27 
> Du läßt die Nacht in den Tag übergehen, und Du läßt den Tag in die Nacht übergehen. Du bringst das 
> Lebendige aus dem Toten, und Du bringst das Tote aus dem Lebendigen hervor, und du bescherst 
> Unterhalt, wem Du willst, ohne (viel) zu rechnen. 28 Die Gläubigen sollen sich nicht die Ungläubigen 
> anstelle der Gläubigen zu Freunden nehmen. Wer das tut, hat keine Gemeinschaft mit Gott, es sei 
> denn, ihr hütet euch wirklich vor ihnen. Gott warnt euch vor sich selbst. Und zu Gott führt der 
> Lebensweg. 29 Sprich: Ob ihr das geheimhaltet, was in eurem Inneren ist, oder es offenlegt, Gott 
> weiß es. Und Er weiß, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Und Gott hat Macht zu allen 
> Dingen.
> 3:30 An dem Tag, da jede Seele das vorgebracht findet, was sie an Gutem getan hat und was sie an 
> Bösem getan hat. Sie wird wünschen, es läge zwischen ihr und ihm  eine weite Entfernung. Und Gott 
> warnt euch vor sich selbst. Und Gott hat Mitleid mit den Dienern. 31 Sprich: Wenn ihr Gott liebt, 
> dann folgt mir, so wird Gott euch lieben und euch eure Sünden vergeben. Und Gott ist voller 
> Vergebung und barmherzig. 32 Sprich: Gehorchet Gott und dem Gesandten. Wenn sie sich abkehren 
> — siehe, Gott liebt die Ungläubigen nicht. 33 Gott hat sich Adam, Noah, die Sippe Abrahams und die 
> Sippe ‘Imrans vor den Weltenbewohnern erwählt, 34 eine Nachkommenschaft, von der die einen von 
> den anderen stammen. Und Gott hört und weiß alles.
> 3:35 Als die Frau ‘Imráns sagte: »Mein Herr, ich gelobe Dir das, was in meinem Leib ist, und weihe es 
> Dir. Nimm es von mir an. Du bist der, der alles hört und weiß.« 36 Als sie mit ihr niederkam, sagte 
> sie: »Mein Herr, ich habe da ein Mädchen geboren.« Gott wußte doch besser, was sie geboren hatte, 
> ein männliches Kind ist eben nicht wie ein weibliches. – »Und ich habe sie Maria genannt. Und ich 
> suche bei Dir Zuflucht für sie und ihre Nachkommenschaft vor dem gesteinigten Satan.« 37 Da nahm 
> sie ihr Herr auf schöne Weise an und ließ sie auf schöne Weise heranwachsen. Er vertraute sie 
> Zakaria an. Sooft Zakaria zu ihr in das Heiligtum trat, fand er bei ihr Lebensunterhalt. Er sagte: »O 
> Maria, woher hast du das?« Sie sagte: »Von Gott. Gott beschert Unterhalt, wem Er will, ohne (viel) 
> zu rechnen.« 38  Dort rief Zakaria zu seinem Herrn und sagte: »Mein Herr, schenke mir von Dir her 
> eine gute Nachkommenschaft. Du erhörst ja das Gebet.« 39 Da riefen ihm die Engel, während er im 
>  Heiligtum  stand und  betete, zu: »Gott verkündet dir Yah,.yá« ; er wird ein Wort von Gott 
> bestätigen und wird Herrscher, Asket und Prophet sein, einer von den Rechtschaffenen.«
> 3:40 Er sagte: »Mein Herr, wie soll ich einen Knaben haben, wo ich ein hohes Alter erreicht habe und 
> meine Frau unfruchtbar ist?« Er sprach:» So ist es; Gott tut, was Er will.« Er sagte: »Mein Herr, setze 
> mir ein Zeichen.« Er sprach: »Dein Zeichen ist, dass du drei Tage lang zu den Menschen nicht 
> sprechen wirst, außer durch Winken. Und gedenke viel deines Herrn und preise (Ihn) am Abend und 
> am Morgen.« 42 Als die Engel sagten: »O Maria, Gott hat dich auserwählt und rein gemacht, und Er 
> hat dich vor den Frauen der Weltenbewohner auserwählt. 43 O Maria, sei deinem Herrn demütig 
> ergeben, wirf dich nieder und verneige dich mit denen, die sich verneigen.« 44 Dies gehört zu den 
> Berichten über das Unsichtbare, die Wir dir offenbaren. Du warst ja nicht bei ihnen, als sie ihre 
> Losstäbe warfen, wer von ihnen Maria betreuen solle. Und du warst nicht bei ihnen, als sie 
> miteinander stritten.»
> 3:45 Als die Engel sagten: »O Maria, Gott verkündet dir ein Wort von Ihm, dessen Name Christus  Jesus, 
> der Sohn Marias, ist; er wird angesehen sein im Diesseits und Jenseits, und einer von denen, die in die 
> Nähe (Gottes) zugelassen werden. 46 Er wird zu den Menschen sprechen in der Wiege und als 
> Erwachsener und einer der Rechtschaffenen sein.« 47 Sie sagte : »Mein Herr, wie soll ich ein Kind 
> bekommen, wo mich kein Mensch berührt hat?« Er sprach: »So ist es; Gott schafft, was Er will. 
> Wenn Er eine Sache beschlossen hat, sagt Er zu ihr nur: Sei!, und sie ist.« 48 Und Er wird ihn lehren 
> das Buch, die Weisheit, die Thora und das Evangelium. 49 Und Er wird ihn zu einem Gesandten an 
> die Kinder Israels machen: Ich komme zu euch mit einem Zeichen von eurem Herrn: Ich schaffe euch 
> aus Ton etwas wie eine Vogelgestalt, dann blase ich hinein, und es wird zu einem Vogel mit Gottes 
> Erlaubnis; und ich heile Blinde und Aussätzige und mache Tote wieder lebendig mit Gottes 
> Erlaubnis; und ich tue euch kund, was ihr eßt und in euren Häusern aufspeichert. Darin ist für euch 
> ein Zeichen, so ihr gläubig seid.
> 3:50 Und (ich komme), das zu bestätigen, was von der Thora vor mir vorhanden war, und um euch 
> einiges von dem zu erlauben, was euch verboten wurde. So komme ich zu euch mit einem Zeichen 
> von eurem Herrn. Daher fürchtet Gott und gehorchet mir. 51 Gott ist mein Herr und euer Herr, so 
> dienet Ihm. Das ist ein gerader Weg. 52 Als Jesus Unglauben von ihrer Seite spürte, sagte er: »Wer 
> sind meine Helfer (auf dem Weg) zu Gott hin?« Die Jünger sagten: »Wir sind die Helfer Gottes. Wir 
> glauben an Gott. Bezeuge, dass wir gottergeben sind. 53 Unser Herr, wir glauben an das, was Du 
> herabgesandt hast, und wir folgen dem Gesandten. So verzeichne uns unter denen, die bezeugen.« 54 
> Sie schmiedeten Ränke, und Gott schmiedete Ränke. Gott ist der beste derer, die Ränke schmieden.
> 3:55 Als Gott sprach: »O Jesus, Ich werde dich abberufen und zu Mir erheben und dich von denen, die 
> ungläubig sind, rein machen. Und Ich werde diejenigen, die dir folgen, über die, die ungläubig sind, 
> stellen bis zum Tag der Auferstehung. Dann wird zu Mir eure Rückkehr sein, und Ich werde zwischen 
> euch über das urteilen, worüber ihr uneins waret. 56 Diejenigen, die ungläubig sind, werde Ich mit 
> einer harten Pein peinigen im Diesseits und Jenseits, und sie werden keine Helfer haben.« 57 
> Denjenigen aber, die glauben und die guten Werke tun, wird Er ihren vollen Lohn erstatten. Gott liebt 
> die nicht, die Unrecht tun. 58 Das verlesen Wir dir von den Zeichen und der weisen Ermahnung. 59 
> Mit Jesus ist es vor Gott wie mit Adam. Er erschuf  ihn aus Erde, dann sagte Er zu ihm: Sei!, und er 
> war.
> 3:60 Es ist die Wahrheit von deinem Herrn. Darum sei nicht einer von den Zweiflern. 61 Und wenn man 
> mit dir darüber streitet nach dem, was zu dir an Wissen gekommen ist, dann sprich: Kommt her, laßt 
> uns unsere Söhne und eure Söhne, unsere Frauen und eure Frauen, uns selbst und euch selbst 
> zusammenrufen und dann den Gemeinschaftseid  leisten und den Fluch Gottes auf die Lügner 
> herabkommen lassen. 62 Das ist gewiß der wahre Bericht. Und es gibt keinen Gott außer Gott. Gott 
> ist der Mächtige, der Weise. 63 Wenn sie sich abkehren, so weiß Gott über die Unheilstifter Bescheid. 
> 64 Sprich: O ihr Leute des Buches, kommt her zu einem zwischen uns und euch gleich 
> angenommenen Wort: dass wir Gott allein dienen und Ihm nichts beigesellen, und dass wir nicht 
> einander zu Herren nehmen neben Gott. Doch wenn sie sich abkehren, dann sagt: »Bezeugt, dass wir 
> gottergeben sind.«
> 3:65 O ihr Leute des Buches, warum streitet ihr über Abraham, wo doch die Tora und das Evangelium 
> erst nach ihm herabgesandt wurden? Habt ihr denn keinen Verstand? 66 Siehe, ihr habt über etwas 
> gestritten, wovon ihr Wissen habt.  Warum streitet ihr denn nun über das, wovon ihr kein Wissen 
> habt? Gott weiß, ihr aber wisst nicht Bescheid. 67 Abraham war weder Jude noch Christ, sondern er 
> war Anhänger des reinen Glaubens, ein Gottergebener, und er gehörte nicht zu den Polytheisten. 68 
> Diejenigen unter den Menschen, die am ehesten Abraham beanspruchen dürfen, sind die, die ihm 
> gefolgt sind, und dieser Prophet und diejenigen, die glauben. Und Gott ist der Freund der Gläubigen. 
> 69 Eine Gruppe von den Leuten des Buches möchte euch gern in die Irre führen. Aber sie führen nur 
> sich selbst in die Irre, und sie merken es nicht.
> 3:70 O ihr Leute des Buches, warum verleugnet ihr die Zeichen Gottes, wo ihr sie selbst bezeugt? 71 O 
> ihr Leute des Buches, warum verkleidet ihr die Wahrheit mit dem Falschen und verschweigt die 
> Wahrheit, wo ihr es wisst? 72 Eine Gruppe von den Leuten des Buches sagt: »Glaubt an das, was auf 
> diejenigen, die glauben, herabgesandt wurde, nur am Anfang des Tages, und verleugnet es an seinem 
> Ende. Vielleicht werden sie umkehren. 73 Und glaubt nur denen, die eurer Religion folgen.« Sprich: 
> Die Rechtleitung ist ja die Rechtleitung Gottes. (Fürchtet ihr,) dass (anderen) das gleiche zukommt, 
> was euch zugekommen ist, oder dass sie mit euch vor eurem Herrn streiten? Sprich: Die Huld liegt in 
> der Hand Gottes, Er läßt sie zukommen, wem Er will. Gott umfaßt und weiß alles. 74 Er schenkt seine 
> Barmherzigkeit besonders, wem Er will. Und Gott besitzt große Huld.
> 3:75 Unter den Leuten des Buches gibt es manch einen, der, wenn du ihm einen Zentner anvertraust, ihn 
> dir zurückgibt, und manch einen, der, wenn du ihm einen (einzigen) Dinar anvertraust, ihn dir nur 
> dann zurückgibt, wenn du ihm dauernd zusetzt. Das rührt daher, dass sie sagen: »Man kann uns in 
> bezug auf die Ungelehrten nicht belangen.« Damit sagen sie über Gott eine Lüge, und sie wissen es. 
> 76 Nein! Wenn einer seine Verpflichtung erfüllt und gottesfürchtig ist — siehe, Gott liebt die 
> Gottesfürchtigen. 77 Diejenigen, die den Bund Gottes und ihre Eide für einen geringen Preis 
> verkaufen, haben am Jenseits keinen Anteil. Gott wird sie nicht ansprechen und nicht zu ihnen 
> schauen am Tag der Auferstehung, und sie auch nicht für rein erklären. Und für sie ist eine 
> schmerzhafte Pein bestimmt. 78 Unter ihnen gibt es eine Gruppe, die ihre Zungen beim Lesen des 
> Buches verdrehen, damit ihr meint, es gehöre zum Buch, während es nicht zum Buch gehört, und die 
> sagen, es sei von Gott her, während es nicht von Gott kommt. Damit sagen sie gegen Gott eine Lüge 
> aus, und sie wissen es. 79 Es steht keinem Menschen zu, dass Gott ihm das Buch, die Urteilskraft  
> und die Prophetie zukommen läßt und dass er dann zu den Menschen sagt: »Seid meine Diener 
> anstelle Gottes.« Vielmehr (wird er sagen): »Seid Gottesgelehrte, da ihr das Buch lehrt und da ihr es 
> erforscht.«
> 3:80 Und auch nicht, dass er euch befiehlt, die Engel und die Propheten zu Herren zu nehmen. Kann er 
> euch den Unglauben befehlen, nachdem ihr Gottergebene geworden seid? 81 Und als Gott die 
> Verpflichtung der Propheten entgegennahm: »Was immer Ich euch für ein Buch und eine Weisheit 
> zukommen lasse, wenn danach ein Gesandter zu euch kommt, der bestätigt, was bei euch ist, dann 
> müßt ihr an ihn glauben und ihn unterstützen.« Er sprach: »Erkennt ihr es an und betrachtet ihr euch 
> Mir gegenüber daran gebunden?« Sie sagten: »Wir erkennen es an.« Er sprach: »So bezeugt es, und 
> Ich gehöre mit euch zu den Zeugen.« 82 Diejenigen, die sich danach abkehren, das sind die Frevler. 
> 83 Suchen sie sich etwa eine andere Religion als die Religion Gottes, wo Ihm ergeben ist, was in den 
> Himmeln und auf der Erde ist, ob freiwillig oder widerwillig, und wo sie (alle) zu Ihm zurückgebracht 
> werden? 84 Sprich: Wir glauben an Gott und an das, was auf uns herabgesandt wurde, und an das, 
> was herabgesandt wurde auf Abraham, Ismael, Isaak, Jakob und die Stämme, und an das, was Mose 
> und Jesus und den Propheten von ihrem Herrn zugekommen ist. Wir machen bei keinem von ihnen 
> einen Unterschied. Und wir sind Ihm ergeben.
> 3:85 Wer eine andere Religion als den Islam sucht, von dem wird es nicht angenommen werden. Und im 
> Jenseits gehört er zu den Verlierern. 86 Wie sollte Gott Leute rechtleiten, die ungläubig geworden 
> sind, nachdem sie gläubig waren und bezeugt haben, dass der Gesandte wahrhaftig ist, und nachdem 
> die deutlichen Zeichen zu ihnen gekommen sind? Gott leitet die ungerechten Leute nicht recht. 87 Die 
> Vergeltung für sie ist, dass der Fluch Gottes und der Engel und der Menschen allesamt über sie 
> kommt . 88 Sie werden darin ewig weilen. Ihnen wird die Pein nicht erleichtert, und ihnen wird kein 
> Aufschub gewährt, 89 außer denen, die danach umkehren und Besserung zeigen. Denn Gott ist voller 
> Vergebung und barmherzig.
> 3:90 Von denen, die, nachdem sie gläubig waren, ungläubig werden und an Unglauben zunehmen, wird 
> ihre Reue nicht angenommen werden. Das sind die, die irregehen. 91 Von denen, die ungläubig 
> geworden sind und als Ungläubige sterben — nicht die Erde voll Gold würde von einem von ihnen 
> angenommen, auch wenn er sich damit loskaufen wollte. Für sie ist eine schmerzhafte Pein bestimmt, 
> und sie werden keine Helfer haben. 92 Ihr werdet die (wahre) Frömmigkeit nicht erlangen, bis ihr von 
> dem spendet, was ihr liebt. Und was immer ihr spendet, Gott weiß es. 93  Alle Speisen waren den 
> Kindern Israels erlaubt, außer dem, was Israel sich selbst verboten hat. Durch ihre Sünden und 
> Übertretungen haben die Kinder Israels selbst Gott veranlaßt, ihnen zur Strafe Speiseverbote 
> aufzuerlegen, bevor die Thora herabgesandt wurde. Sprich: Bringt die Thora her und lest sie vor, so 
> ihr die Wahrheit sagt. 94 Diejenigen, die nach diesem   gegen Gott Lügen erdichten, das sind die, 
> die Unrecht tun.
> 3:95 Sprich: Gott sagt die Wahrheit. So folgt der Glaubensrichtung Abrahams, als Anhänger des reinen 
> Glaubens, und er gehörte nicht zu den Polytheisten. 96 Das erste Haus, das für die Menschen errichtet 
> wurde, ist gewiß dasjenige in Bakka ; voller Segen ist es und Rechtleitung für die Weltenbewohner. 
> 97 In ihm sind deutliche Zeichen. Es ist die Stätte Abrahams, und wer es betritt, ist in Sicherheit. Und 
> Gott hat den Menschen die Pflicht zur Wallfahrt nach dem Haus auferlegt, allen, die dazu eine 
> Möglichkeit finden. Und wenn einer ungläubig ist, so ist Gott auf die Weltenbewohner nicht 
> angewiesen. 98 Sprich: O ihr Leute des Buches, warum verleugnet ihr die Zeichen Gottes? Gott ist 
> Zeuge über das, was ihr tut. 99 Sprich: O ihr Leute des Buches, warum weist ihr den, der glaubt, vom 
> Weg Gottes ab, indem ihr euch ihn krumm wünscht, wo ihr doch Zeugen seid? Und Gott läßt nicht 
> unbeachtet, was ihr tut.
> 3:100 O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr einer Gruppe derer gehorcht, denen das Buch zugekommen ist, 
> werden sie euch, nachdem ihr gläubig geworden seid, wieder zu Ungläubigen machen. 101 Wie könnt 
> ihr ungläubig werden, wo euch die Zeichen Gottes verlesen werden und sein Gesandter unter euch 
> ist? Wer an Gott festhält, wird zu einem geraden Weg geleitet. 102 O ihr, die ihr glaubt, fürchtet Gott, 
> wie Er richtig gefürchtet werden soll, und sterbt nicht anders denn als Gottergebene. 103 Und haltet 
> allesamt am Seil Gottes fest und spaltet euch nicht. Und gedenket der Gnade Gottes zu euch, als ihr 
> Feinde waret und Er Vertrautheit zwischen euren Herzen stiftete, so dass ihr durch seine Gnade 
> Brüder wurdet; und als ihr euch am Rande einer Feuergrube befandet und Er euch davor rettete. So 
> macht euch Gott seine Zeichen deutlich, auf dass ihr der Rechtleitung folgt. 104 Aus euch soll eine 
> Gemeinschaft (von Gläubigen) entstehen, die zum Guten aufrufen, das Rechte gebieten und das 
> Verwerfliche verbieten. Das sind die, denen es wohl ergeht.
> 3:105 Und seid nicht wie diejenigen, die sich gespalten haben und uneins geworden sind, nachdem die 
> deutlichen Zeichen zu ihnen gekommen waren. Bestimmt ist für sie eine gewaltige Pein, 106 am Tag, 
> da einige Gesichter weiß und andere Gesichter schwarz sein werden. Zu denen, deren Gesichter 
> schwarz sein werden, (wird gesprochen): »Wieso seid ihr ungläubig geworden, nachdem ihr gläubig 
> waret? Kostet nun die Pein dafür, dass ihr ungläubig waret.« 107 Diejenigen aber, deren Gesichter 
> weiß sein werden, befinden sich in der Barmherzigkeit Gottes; sie werden darin ewig weilen. 108 Das 
> sind die Zeichen Gottes. Wir verlesen sie dir der Wahrheit entsprechend. Und Gott will kein Unrecht 
> für die Weltenbewohner. 109 Gott gehört, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Und zu Ihm 
> werden die Angelegenheiten zurückgebracht.
> 3:110 Ihr seid die beste Gemeinschaft, die je unter den Menschen hervorgebracht worden ist. Ihr gebietet 
> das Rechte und verbietet das Verwerfliche und glaubt an Gott. Würden die Leute des Buches glauben, 
> es wäre besser für sie. Unter ihnen gibt es Gläubige, aber die meisten von ihnen sind Frevler. 111 Sie 
> werden euch keinen Schaden, nur geringes Leid zufügen. Und wenn sie gegen euch kämpfen, werden 
> sie euch den Rücken kehren. Und dann werden sie keine Unterstützung erfahren. 112 Erniedrigung 
> überdeckt sie, wo immer sie angetroffen werden, es sei denn, sie stehen unter dem Schutz einer 
> Verbindung mit Gott und einer Verbindung mit Menschen. Und sie ziehen sich den Zorn Gottes zu. 
> Und Elend überdeckt sie. Dies dafür, dass sie immer wieder die Zeichen Gottes verleugneten und die 
> Propheten zu Unrecht töteten ; dies dafür, dass sie ungehorsam waren und immer wieder 
> Übertretungen begingen. 113 Sie sind nicht (alle) gleich. Unter den Leuten des Buches gibt es eine 
> aufrechte Gemeinschaft. Sie verlesen die Zeichen Gottes zu (verschiedenen) Nachtzeiten, während sie 
> sich niederwerfen. 114 Sie glauben an Gott und an den Jüngsten Tag. Sie gebieten das Rechte und 
> verbieten das Verwerfliche und eilen zu den guten Dingen um die Wette. Sie gehören zu den 
> Rechtschaffenen.
> 3:115 Was immer sie an Gutem tun, sie werden dafür nicht Undank ernten. Gott weiß über die 
> Gottesfürchtigen Bescheid. 116 Denen, die ungläubig sind, werden weder ihr Vermögen noch ihre 
> Kinder vor Gott etwas nützen. Das sind die Gefährten des Feuers; sie werden darin ewig weilen. 117 
> Mit dem, was sie in diesem irdischen Leben ausgeben, ist es wie mit einem eisigen Wind, der das 
> Saatfeld von Leuten traf, die sich selbst Unrecht getan hatten, und es vernichtete. Und nicht Gott hat 
> ihnen Unrecht getan, sondern sie tun sich selbst Unrecht. 118 O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch keine 
> Vertrauten unter denen, die nicht zu euch gehören. Sie werden euch kein Unheil ersparen. Sie 
> möchten gern, ihr würdet in Bedrängnis geraten. Der Haß hat sich aus ihrem Munde kundgetan, und 
> das, was ihre Brust verbirgt, ist schlimmer. Wir haben euch die Zeichen deutlich gemacht, so ihr 
> verständig seid. 119 Siehe, ihr liebt sie, sie aber lieben euch nicht. Ihr glaubt an das gesamte Buch. 
> Wenn sie euch treffen, sagen sie: »Wir glauben.« Wenn sie allein sind, beißen sie sich gegen euch die 
> Fingerspitzen vor Groll. Sprich: Sterbt an eurem Groll. Gott weiß über das innere Geheimnis 
> Bescheid.
> 3:120 Wenn euch Gutes widerfährt, tut es ihnen leid, und wenn euch Schlimmes trifft, freuen sie sich 
> darüber. Wenn ihr euch geduldig und gottesfürchtig zeigt, wird ihre List euch nichts schaden. Gott 
> umgreift, was sie tun. 121 Und als du von deinen Angehörigen in der Frühe weggingst, um die 
> Gläubigen in Stellungen zum Kampf einzuweisen . Und Gott hört und weiß alles. 122 Als zwei 
> Gruppen von euch im Begriff waren, den Mut zu verlieren, wo doch Gott ihr Sachwalter war. Auf 
> Gott sollen die Gläubigen vertrauen. 123 Gott hat euch doch in Badr unterstützt , als ihr unterlegen 
> waret. So fürchtet Gott, auf dass ihr dankbar werdet. 124 Als du zu den Gläubigen sagtest: »Genügt es 
> euch denn nicht, dass euer Herr euch mit dreitausend herabgesandten Engeln beisteht?
> 3:125 Ja, wenn ihr standhaft und gottesfürchtig seid und sie sogleich gegen euch vorrücken, steht euch 
> euer Herr bei mit fünftausend gekennzeichneten Engeln.« 126 Und Gott hat es nur deswegen 
> gemacht, damit es für euch eine Frohbotschaft sei und damit eure Herzen dadurch Ruhe finden — der 
> Sieg   kommt nur von Gott, dem Mächtigen, dem Weisen —, 127 dies, damit Er einen Teil derer, 
> die ungläubig sind, ausmerze oder sie niederwerfe, so dass sie enttäuscht zurückkehren 128 — dir 
> steht in dieser Angelegenheit keine Entscheidung zu —,oder damit Er sich ihnen wieder zuwende 
> oder sie peinige, denn sie sind Leute, die Unrecht tun. 129 Gott gehört, was in den Himmeln und was 
> auf der Erde ist. Er vergibt, wem Er will, und Er peinigt, wen Er will. Und Gott ist voller Vergebung 
> und barmherzig.
> 3:130 O ihr, die ihr glaubt, verzehrt nicht den Zins in mehrfach verdoppelten Beträgen und fürchtet Gott, 
> auf dass es euch wohl ergehe. 131 Und hütet euch vor dem Feuer, das für die Ungläubigen bereitet ist. 
> 132 Und gehorchet Gott und dem Gesandten, auf dass ihr Erbarmen findet.  133 Wetteifert nach einer 
> Vergebung von eurem Herrn und zu einem Garten, der so breit ist wie die Himmel und die Erde, der 
> für die Gottesfürchtigen bereitet ist, 134 die in guten und schlechten Tagen spenden, ihren Groll 
> unterdrücken und den Menschen verzeihen — Gott liebt die Rechtschaffenen —,
> 3:135 und die, wenn sie etwas Schändliches begangen oder sich selbst Unrecht getan haben, Gottes 
> gedenken und um Vergebung für ihre Sünden bitten — und wer vergibt die Sünden außer Gott? — 
> und auf dem, was sie getan haben, nicht bestehen, wo sie es doch wissen. 136 Deren Lohn ist 
> Vergebung von ihrem Herrn und Gärten, unter denen Bäche fließen; darin werden sie ewig weilen. 
> Vorzüglich ist doch der Lohn derer, die (gut) handeln. 137 Schon vor euch wurde (mit den Menschen) 
> beispielhaft verfahren. Geht auf der Erde umher und schaut, wie das Ende derer war, die (die 
> Botschaft) für Lüge erklärt haben. 138 Dies ist eine Darlegung für die Menschen und eine 
> Rechtleitung und eine Ermahnung für die Gottesfürchtigen. 139 Und erlahmt nicht und werdet nicht 
> traurig, wo ihr doch die Oberhand haben werdet, so ihr gläubig seid.
> 3:140 Wenn ihr Wunden erlitten habt , so haben die (feindlichen) Leute ähnliche Wunden erlitten. 
> Solche Tage teilen Wir den Menschen abwechselnd zu. (Dies geschieht) auch, damit Gott diejenigen 
> in Erfahrung bringe, die glauben, und sich aus euren Reihen Zeugen nehme — und Gott liebt die 
> nicht, die Unrecht tun —, 141 und damit Gott diejenigen, die glauben, läutere und die Ungläubigen 
> vernichte, 142 — oder meint ihr, dass ihr ins Paradies eingehen werdet, noch ehe Gott in Erfahrung 
> gebracht hat, wer von ihnen sich eingesetzt hat? — und damit Er in Erfahrung bringe, wer die 
> Standhaften sind. 143 Und ihr pflegtet euch den Tod zu wünschen, bevor ihr ihm begegnet seid. Nun 
> habt ihr ihn gesehen, indem ihr zuschautet. 144 Muhammad ist nur ein Gesandter. Vor ihm sind 
> etliche Gesandte dahingegangen. Werdet ihr denn, wenn er stirbt oder getötet wird, auf euren Fersen 
> kehrtmachen? Wer auf seinen Fersen kehrtmacht, wird Gott nichts schaden können. Und Gott wird 
> (es) den Dankbaren vergelten.
> 3:145 Und niemand kann sterben außer mit der Erlaubnis Gottes gemäß einer Schrift mit festgelegter 
> Frist. Und wer die Belohnung des Diesseits will, dem geben Wir etwas von ihm. Und wer die 
> Belohnung des Jenseits will, dem geben Wir etwas von ihm. Und Wir werden (es) den Dankbaren 
> vergelten. 146 Und so manchen Propheten gab es, mit dem viele Scharen gekämpft haben. Sie 
> erlahmten nicht wegen dessen, was sie auf dem Weg Gottes traf, und sie wurden nicht schwach, und 
> sie gaben nicht nach. Und Gott liebt die Standhaften. 147 Und nichts anderes war ihre Rede, als dass 
> sie sagten: »Unser Herr, vergib uns unsere Schuld und unsere Maßlosigkeit in unserem Anliegen. 
> Festige unsere Schritte und unterstütze uns gegen die ungläubigen Leute.« 148 So gab ihnen Gott den 
> Lohn des Diesseits und den schönen Lohn des Jenseits. Und Gott liebt die Rechtschaffenen. 149 O 
> ihr, die ihr glaubt, wenn ihr denen gehorcht, die nicht glauben, lassen sie euch auf den Fersen 
> kehrtmachen und als Verlierer zurückkehren.
> 3:150 Nein, Gott ist euer Schutzherr, und Er ist der beste Helfer. 151 Wir werden den Herzen derer, die 
> ungläubig sind, Schrecken einjagen dafür, dass sie Gott solche beigesellen, für die Er keine 
> Ermächtigung herabgesandt hat. Ihre Heimstätte ist das Feuer. Schlimm ist die Bleibe derer, die 
> Unrecht tun. 152 Und Gott hat euch sein Versprechen wahr gemacht, als ihr sie mit seiner Erlaubnis 
> vernichtend schluget, bis ihr verzagtet, miteinander über die Angelegenheit strittet und ungehorsam 
> waret, nachdem Er euch hatte sehen lassen, was ihr liebt — unter euch gibt es welche, die das 
> Diesseits wollen, und unter euch gibt es welche, die das Jenseits wollen; dann wies Er euch von ihnen 
> ab, um euch zu prüfen. Und Er hat euch nunmehr verziehen. Gott ist voller Huld gegen die Gläubigen. 
> 153 Als ihr wegliefet, ohne euch nach jemandem umzuwenden, während der Prophet euch weit hinten 
> zurief. Da belohnte Er euch mit Kummer für (den dem Propheten gemachten) Kummer, damit ihr 
> nicht traurig seid über das, was euch entgangen war, und auch nicht über das, was euch getroffen 
> hatte . Und Gott hat Kenntnis von dem, was ihr tut. 154 Dann, nach dem Kummer, sandte Er auf 
> euch Sicherheit herab, einen Schlaf, der eine Gruppe von euch überkam, während eine (andere) 
> Gruppe sich um sich selbst kümmerte, indem sie von Gott etwas anderes als die Wahrheit dachte, wie 
> in der Zeit der Unwissenheit gedacht wurde. Sie sagten: »Haben wir bei der Angelegenheit etwas zu 
> entscheiden? Sprich: Gott allein entscheidet in der ganzen Angelegenheit. Sie halten in ihrem Inneren 
> geheim, was sie dir nicht offenlegen.« Sie sagen: »Wenn wir bei der Angelegenheit etwas zu 
> entscheiden gehabt hätten, wären wir nicht hier getötet worden.« Sprich: Auch wenn ihr in euren 
> Häusern geblieben wäret, so wären diejenigen, für die es bestimmt war, getötet zu werden, dennoch 
> zu ihren Sterbestätten hinausgezogen. (Dies geschieht), damit Gott prüft, was in eurer Brust ist, und 
> läutert, was in euren Herzen ist. Und Gott weiß über das innere Geheimnis Bescheid.
> 3:155 Diejenigen von euch, die sich abkehrten am Tag, da die beiden Scharen aufeinandertrafen , die 
> hat der Satan straucheln lassen wegen etwas von dem, was sie erworben haben. Gott hat ihnen 
> nunmehr verziehen. Gott ist voller Vergebung und langmütig. 156 O ihr, die ihr glaubt, seid nicht wie 
> diejenigen, die nicht glauben und die von ihren Brüdern, wenn diese auf der Erde umherzogen oder 
> sich auf einem Feldzug befanden, sagen: »Wären sie bei uns gewesen, wären sie nicht gestorben und 
> nicht getötet worden. Gott will dies zu einem Grund zu (tiefem) Bedauern in ihren Herzen machen . 
> Und Gott macht lebendig und läßt sterben. Und Gott sieht wohl, was ihr tut. 157 Und wenn ihr auf 
> dem Weg Gottes getötet werdet oder sterbt, so ist Vergebung und Barmherzigkeit von Gott besser als 
> das, was sie zusammentragen. 158 Und wenn ihr sterbt oder getötet werdet, so werdet ihr gewiß zu 
> Gott versammelt werden. 159 Es ist um der Barmherzigkeit Gottes willen, dass du ihnen gegenüber 
> umgänglich warst. Wärest du grob und hartherzig gewesen, wären sie rings um dich fortgelaufen. So 
> verzeihe ihnen und bitte für sie um Vergebung und ziehe sie zu Rate in den Angelegenheiten. Und 
> wenn du dich entschlossen hast, dann vertraue auf Gott. Gott liebt ja die, die vertrauen.
> 3:160 Wenn Gott euch unterstützt, dann kann niemand euch besiegen. Und wenn Er euch im Stich läßt, 
> wer ist es, der euch daraufhin unterstützen könnte? Auf Gott sollen also die Gläubigen vertrauen. 161 
> Es steht einem Propheten nicht zu, zu veruntreuen . Wer veruntreut, wird das, was er veruntreut hat, 
> am Tag der Auferstehung beibringen. Dann wird jeder Seele voll erstattet, was sie erworben hat. Und 
> ihnen wird nicht Unrecht getan. 162 Ist denn derjenige, der dem Wohlgefallen Gottes folgt, wie der, 
> der sich den Groll Gottes zuzieht und dessen Heimstätte die Hölle ist? Welch schlimmes Ende! 163 
> Sie nehmen verschiedene Rangstufen bei Gott ein. Und Gott sieht wohl, was sie tun. 164 Gott hat den 
> Gläubigen eine Wohltat erwiesen, als Er unter ihnen einen Gesandten aus ihrer Mitte hat erstehen 
> lassen, der ihnen seine Zeichen verliest, sie läutert und sie das Buch und die Weisheit lehrt. Sie 
> befanden sich ja vorher in einem offenkundigen Irrtum.
> 3:165 Wie konntet ihr, als euch ein Unglück traf, das ihr (den Feinden) doppelt so arg zugefügt hattet , 
> sagen: »Woher kommt das? Sprich: Es kommt von euch selbst. Gott hat Macht zu allen Dingen. 166 
> Und was euch traf an dem Tag, da die beiden Scharen aufeinandertrafen, das geschah mit der 
> Erlaubnis Gottes, und damit Er die Gläubigen in Erfahrung bringe, 167 und auch die in Erfahrung 
> bringe, die heucheln. Und es wurde zu ihnen gesagt: »Kommt her, kämpft auf dem Weg Gottes oder 
> wehrt die Feinde ab. Sie sagten: Wenn wir wüßten, dass es einen Kampf geben würde, würden wir 
> euch sicherlich folgen. An jenem Tag waren sie dem Unglauben näher als dem Glauben, sie sagten ja 
> mit ihrem Munde, was nicht in ihrem Herzen war. Und Gott weiß besser, was sie verschweigen. 168 
> Das sind diejenigen, die, während sie selbst zurückblieben, von ihren Brüdern sagten: »Hätten sie uns 
> gehorcht, wären sie nicht getötet worden. Sprich: Wehrt doch den Tod von euch ab, so ihr die 
> Wahrheit sagt. 169 Halte diejenigen, die auf dem Weg Gottes getötet wurden, nicht für tot . Sie sind 
> vielmehr lebendig bei ihrem Herrn, und sie werden versorgt,
> 3:170 und sie freuen sich dabei über das, was Gott ihnen von seiner Huld zukommen ließ. Und sie 
> erwarten die, die hinter ihnen nachgekommen sind und sie noch nicht eingeholt haben, voll Freude 
> darüber, dass auch sie nichts zu befürchten haben und nicht traurig sein werden. 171 Sie empfangen 
> mit Freude Gnade und Huld von Gott und (freuen sich) darüber, dass Gott den Lohn der Gläubigen 
> nicht verlorengehen läßt. 172 Für diejenigen, die auf Gott und den Gesandten gehört haben, nachdem 
> sie die Wunde erlitten hatten, — für diejenigen von ihnen, die rechtschaffen und gottesfürchtig waren, 
> ist ein großartiger Lohn bestimmt. 173 Zu ihnen haben die Menschen gesagt: »Die Menschen haben 
> sich gegen euch versammelt, daher fürchtet euch vor ihnen. Aber das hat ihren Glauben nur verstärkt, 
> und sie sagten: »Gott genügt uns.« Welch vorzüglicher Sachwalter! 174 Sie kehrten mit Gnade und 
> Huld von Gott zurück, nichts Böses berührte sie, und sie folgten dem Wohlgefallen Gottes. Und Gott 
> besitzt große Huld.
> 3:175 Das ist der Satan. Er will (euch) vor seinen Freunden angst machen. Habt keine Angst vor ihnen, 
> Mich sollt ihr fürchten, so ihr gläubig seid. 176 Laß dich nicht durch die betrüben, die im Unglauben 
> miteinander wetteifern. Sie können Gott nicht schaden. Gott will für sie im Jenseits keinen Anteil 
> bereithalten. Und bestimmt ist für sie eine gewaltige Pein. 177 Diejenigen, die den Unglauben für den 
> Glauben erkauft haben, können Gott nichts schaden. Und bestimmt ist für sie eine schmerzhafte Pein. 
> 178 Und diejenigen, die ungläubig sind, sollen nicht meinen, es sei besser für sie, dass Wir ihnen 
> Aufschub gewähren. Wir gewähren ihnen ja Aufschub, damit sie noch mehr Schuld auf sich laden. 
> Und bestimmt ist für sie eine schmähliche Pein. 179 Nimmer wird Gott die Gläubigen in dem Zustand 
> belassen, in dem ihr euch befindet; Er will nur das Schlechte vom Guten unterscheiden.  Und 
> nimmer wird Gott euch über das Unsichtbare Auskunft geben. Aber Gott erwählt von seinen 
> Gesandten, wen Er will. So glaubt an Gott und seine Gesandten. Und wenn ihr glaubt und 
> gottesfürchtig seid, ist für euch ein großartiger Lohn bestimmt.
> 3:180 Diejenigen, die mit dem geizen, was Gott ihnen von seiner Huld beschert hat, sollen nicht meinen, 
> das sei besser für sie. Nein, es ist schlechter für sie. Am Tag der Auferstehung wird ihnen das, womit 
> sie gegeizt haben, als Halskette umgelegt werden. Gott gehört das Erbe der Himmel und der Erde. 
> Und Gott hat Kenntnis von dem, was ihr tut. 181 Gott hat die Rede derer gehört, die da sagten: »Gott 
> ist arm, wir sind reich . Wir werden aufschreiben, was sie sagten, und dass sie die Propheten zu 
> Unrecht töteten, und Wir werden sprechen: Kostet die Pein des Höllenbrandes. 182 Dies für das, was 
> eure Hände vorausgeschickt haben, und weil Gott den Dienern kein Unrecht tut. 183 Das sind die, die 
> sagten: »Gott hat uns auferlegt, an keinen Gesandten zu glauben, bis er uns ein Opfer bringt, das das 
> Feuer verzehrt . Sprich: Es sind vor mir Gesandte mit den deutlichen Zeichen und mit dem, was ihr 
> gesagt habt, zu euch gekommen. Warum habt ihr sie dann getötet, so ihr die Wahrheit sagt? 184 
> Wenn sie dich der Lüge zeihen, so sind schon vor dir Gesandte der Lüge geziehen worden, die mit 
> den deutlichen Zeichen gekommen waren, und mit den Schriften und dem erleuchtenden Buch. 
> 3:185 Jeder wird den Tod erleiden. Euch wird euer Lohn am Tag der Auferstehung voll erstattet. Wer 
> vom Feuer weggerückt und ins Paradies geführt wird, der hat das Ziel erreicht. Das diesseitige Leben 
> ist ja nur eine betörende Nutznießung. 186 Ihr werdet sicherlich an eurem Vermögen und an euch 
> selbst geprüft werden, und ihr werdet gewiß von denen, denen das Buch vor euch zugekommen ist, 
> und von den Polytheisten viel Ungemach hören. Wenn ihr euch aber geduldig und gottesfürchtig 
> verhaltet, so gehört dies zur Entschlossenheit in den Anliegen. 187 Und als Gott die Verpflichtung 
> derer, denen das Buch zugekommen ist, entgegennahm: »Ihr müßt es den Menschen deutlich machen 
> und dürft es nicht verschweigen. Da warfen sie es hinter ihren Rücken und tauschten es gegen einen 
> geringen Preis. Schlecht ist, was sie erkaufen. 188 Und meine nicht, dass diejenigen, die sich freuen 
> über das, was sie vollbracht haben, und es lieben, für das gelobt zu werden, was sie nicht getan haben 
> — meine nicht, sie würden der Pein entrinnen. Bestimmt ist für sie eine schmerzhafte Pein. 189 Und 
> Gott gehört die Königsherrschaft der Himmel und der Erde. Und Gott hat Macht zu allen Dingen.
> 3:190 In der Erschaffung der Himmel und der Erde und im Wechsel von Nacht und Tag sind Zeichen für 
> die Einsichtigen, 191 die Gottes gedenken, im Stehen und Sitzen und auf ihren Seiten liegend, und 
> über die Erschaffung der Himmel und der Erde nachdenken: »Unser Herr, Du hast dies nicht umsonst 
> erschaffen. Preis sei Dir! Bewahre uns vor der Pein des Feuers. 192 Unser Herr, wen Du ins Feuer 
> eingehen läßt, den hast Du zuschanden gemacht. Diejenigen, die Unrecht tun, werden keine Helfer 
> haben. 193 Unser Herr, wir haben einen Rufer gehört, der zum Glauben ruft: Glaubt an euren Herrn. 
> Da haben wir geglaubt. Unser Herr, vergib uns unsere Sünden und sühne uns unsere Missetaten, und 
> berufe uns mit den Frommen ab. 194 Unser Herr, gib uns das, was Du uns durch deine Gesandten 
> verheißen hast, und mache uns am Tag der Auferstehung nicht zuschanden. Du brichst das 
> Versprechen nicht.
> 3: 195 Da erhörte sie ihr Herr: »Ich lasse keine Tat verlorengehen, die einer von euch getan hat, ob Mann 
> oder Weib. Die einen stammen ja von den anderen. Denjenigen, die ausgewandert und aus ihren 
> Wohnstätten vertrieben worden sind und auf meinem Weg Leid erlitten haben, die gekämpft haben 
> und getötet worden sind, werde Ich ihre Missetaten sühnen und sie in Gärten eingehen lassen, unter 
> denen Bäche fließen, als Belohnung von Gott. Und bei Gott ist die schöne Belohnung. 196 Laß dich 
> nicht betören durch das Umherziehen der Ungläubigen im Land. 197 Das ist eine geringe 
> Nutznießung. Dann wird ihre Heimstätte die Hölle sein – welch schlimme Lagerstätte! 198 Aber für 
> diejenigen, die ihren Herrn fürchten, sind Gärten bestimmt, unter denen Bäche fließen; darin werden 
> sie ewig weilen, als Herberge von seiten Gottes. Und was bei Gott ist, ist besser für die Frommen. 199 
> Unter den Leuten des Buches gibt es welche, die an Gott glauben und an das, was zu euch 
> herabgesandt wurde, und an das, was zu ihnen herabgesandt wurde, und so zeigen sie sich demütig 
> gegen Gott. Und sie verkaufen nicht die Zeichen Gottes für einen geringen Preis. Jene haben ihren 
> Lohn bei ihrem Herrn. Gott ist schnell im Abrechnen.
> 3:200 O ihr, die ihr glaubt, seid geduldig und miteinander standhaft und einsatzbereit. Und fürchtet Gott, 
> auf dass es euch wohl ergehe.
> 
> Sure 4: Die Frauen (Al-Nisa’) zu Medina, 176 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 4:1 O ihr Menschen, fürchtet euren Herrn, der euch aus einem einzigen Wesen erschuf, aus ihm seine 
> Gattin (Partner) erschuf und aus ihnen beiden viele Männer und Frauen entstehen und sich ausbreiten 
> ließ. Und fürchtet Gott, in dessen Namen ihr einander bittet, und (achtet) die Verwandtschaftsbande. 
> Gott ist Wächter über euch. 2 Und gebt den Waisen ihr Vermögen und tauscht nicht Schlechtes gegen 
> Gutes aus. Und zehrt nicht ihr Vermögen auf zu eurem Vermögen hinzu. Das wäre eine große Sünde. 
> 3 Und wenn ihr fürchtet, gegenüber den Waisen nicht gerecht zu sein, dann heiratet, was euch an 
> Frauen beliebt, zwei, drei oder vier. Wenn ihr aber fürchtet, (sie) nicht gleich zu behandeln, dann nur 
> eine, oder was eure rechte Hand (an Sklavinnen) besitzt. Das bewirkt es eher, dass ihr euch vor 
> Ungerechtigkeit bewahrt. 4 Und gebt den Frauen ihre Morgengabe als Geschenk. Wenn sie euch 
> freiwillig etwas davon überlassen, so könnt ihr es verbrauchen, und es wird euch zur Freude und zum 
> Wohl sein.
> 4:5 Und gebt nicht den Toren euer Vermögen, durch das Gott euch einen Unterhalt verschafft hat. 
> Versorgt sie damit und kleidet sie, und sagt zu ihnen, was sich geziemt. 6 Und prüft die Waisen. 
> Sobald sie das Heiratsalter erreicht haben, übergebt ihnen ihr Vermögen, wenn ihr bei ihnen einen 
> rechten Wandel feststellt. Und zehrt es nicht verschwenderisch und voreilig auf, bevor sie älter 
> werden. Und wer nicht darauf angewiesen ist, soll sich enthalten; wer arm ist, soll in rechtlicher 
> Weise davon zehren. Und wenn ihr ihnen ihr Vermögen übergebt, dann laßt es gegen sie bezeugen. 
> Und Gott genügt als der, der abrechnet. 7 Den Männern steht ein Teil von dem, was die Eltern und die 
> Angehörigen hinterlassen, zu, und den Frauen steht ein Teil von dem, was die Eltern und die 
> Angehörigen hinterlassen, zu, mag es wenig oder viel sein; (dies gilt) als Pflichtanteil. 8 Und wenn 
> die Verwandten, die Waisen und die Bedürftigen bei der Teilung zugegen sind, so gebt ihnen etwas 
> davon und sagt zu ihnen, was sich geziemt. 9 Fürchten sollen sich diejenigen, die, wenn sie selbst 
> schwache Nachkommen hinterlassen würden, besorgt um sie wären. Sie sollen Gott fürchten und 
> zutreffende Worte sprechen.
> 4:10 Diejenigen, die das Vermögen der Waisen zu Unrecht verzehren, verzehren nur Feuer in ihrem 
> Bauch. Und sie werden in einem Feuerbrand brennen. 11 Gott trägt euch in bezug auf eure Kinder 
> (folgendes) auf: Einem männlichen Kind steht soviel wie der Anteil von zwei weiblichen zu; sind es 
> nur Frauen, über zwei an der Zahl, so stehen ihnen zwei Drittel dessen, was er hinterläßt, zu; ist es nur 
> eine, so steht ihr die Hälfte zu. Den beiden Eltern steht jedem von ihnen ein Sechstel dessen, was er 
> hinterläßt, zu, wenn er Kinder hat; wenn er keine Kinder hat und seine Eltern ihn beerben, so steht 
> seiner Mutter ein Drittel zu. Hat er Brüder, so steht seiner Mutter ein Sechstel zu. (Dies gilt) nach 
> Berücksichtigung eines Testamentes, das er etwa gemacht hat, oder einer (bestehenden) Schuld. — 
> Eure Väter und eure Söhne: Ihr wisst nicht, wer von ihnen euch im Nutzen nähersteht.  — (Dies ist) 
> eine Pflicht von seiten Gottes. Gott weiß Bescheid und ist weise. 12 Euch steht die Hälfte dessen, was 
> eure Gattinnen hinterlassen, zu, wenn sie keine Kinder haben. Wenn sie Kinder haben, dann steht 
> euch ein Viertel dessen, was sie hinterlassen, zu, und zwar nach Berücksichtigung eines Testamentes, 
> das sie etwa gemacht haben, oder einer (bestehenden) Schuld. Und es steht ihnen ein Viertel dessen, 
> was ihr hinterlaßt, zu, wenn ihr keine Kinder habt. Wenn ihr Kinder habt, dann steht ihnen ein Achtel 
> dessen, was ihr hinterlaßt, zu, und zwar nach Berücksichtigung eines Testamentes, das ihr etwa 
> gemacht habt, oder einer (bestehenden) Schuld. Und wenn ein Mann oder eine Frau von seitlichen 
> Verwandten beerbt wird und er einen Bruder oder eine Schwester hat, dann steht einem jeden von 
> ihnen ein Sechstel zu. Sind es mehr, dann teilen sie sich in ein Drittel, und zwar nach 
> Berücksichtigung eines Testamentes, das er etwa gemacht hat, oder einer (bestehenden) Schuld. Es 
> soll kein Schaden zugefügt werden. (Dies ist) ein Auftrag von seiten Gottes. Gott weiß Bescheid und 
> ist langmütig. 13 Das sind die Rechtsbestimmungen Gottes. Wer Gott und seinem Gesandten 
> gehorcht, den läßt Er in Gärten eingehen, unter denen Bäche fließen; darin werden sie ewig weilen. 
> Das ist der großartige Erfolg. 14 Und wer gegen Gott und seinen Gesandten ungehorsam ist und seine 
> Rechtsbestimmungen übertritt, den läßt Er in ein Feuer eingehen; darin wird er ewig weilen. Und 
> bestimmt ist für ihn eine schmähliche Pein.
> 4:15 Gegen diejenigen von euren Frauen, die Schändliches begehen, müßt ihr vier von euch zeugen 
> lassen. Wenn sie es bezeugen, dann haltet sie in den Häusern fest, bis der Tod sie abberuft oder Gott 
> ihnen einen Ausweg verschafft. 16 Und wenn zwei von euch es begehen, dann fügt ihnen beiden Leid 
> zu. Wenn sie bereuen und Besserung zeigen, dann laßt von ihnen ab. Gott schenkt Zuwendung und ist 
> barmherzig. 17 Gott obliegt es, sich denen (gnädig) zuzuwenden, die aus Unwissenheit das Böse tun 
> und die dann bald darauf bereuen. Diesen schenkt Gott Zuwendung. Gott weiß Bescheid und ist 
> weise. 18 Die gnädige Zuwendung gilt aber nicht für die, welche die bösen Taten begehen, so dass 
> erst, wenn der Tod einem von ihnen naht, dieser sagt: »Ich bereue jetzt« und auch nicht für die, die als 
> Ungläubige sterben. Diesen haben Wir eine schmerzliche Pein bereitet. 19 O ihr, die ihr glaubt, es ist 
> euch nicht erlaubt, die Frauen wider ihren Willen zu erben . Und setzt ihnen nicht»zu, um etwas von 
> dem zu nehmen, was ihr ihnen zukommen ließet, es sei denn, sie begehen eine eindeutige schändliche 
> Tat. Und geht mit ihnen in rechtlicher Weise um. Wenn sie euch zuwider sind, so ist euch vielleicht 
> etwas zuwider, während Gott viel Gutes in es hineinlegt.
> 4:20 Und wenn ihr eine Gattin gegen eine (andere) Gattin eintauschen wollt und ihr der einen von ihnen 
> einen Zentner habt zukommen lassen, so nehmt nichts davon. Wollt ihr es denn durch Verleumdung 
> und offenkundige Sünde nehmen? 21 Wie könnt ihr es nehmen, wo ihr bereits zueinander 
> eingegangen seid und wo sie von euch eine feste Verpflichtung entgegengenommen haben? 22 Und 
> heiratet nicht solche Frauen, die (vorher) eure Väter geheiratet haben, abgesehen von dem, was bereits 
> geschehen ist. Das ist etwas Schändliches und Abscheuliches und ein übler Weg. 23 Verboten ist 
> auch, zu heiraten eure Mütter, eure Töchter, eure Schwestern, eure Tanten väterlicherseits und eure 
> Tanten mütterlicherseits, die Töchter des Bruders und die Töchter der Schwester, eure Mütter, die 
> euch gestillt haben, und eure Milchschwestern, die Mütter eurer Frauen, eure Stieftöchter, die sich in 
> eurem Schutz befinden und von euren Frauen stammen, zu denen ihr eingegangen seid — wenn ihr zu 
> ihnen noch nicht eingegangen seid, dann ist es für euch kein Vergehen —, und die Ehefrauen eurer 
> Söhne, die aus euren Lenden stammen. (Verboten ist) auch, dass ihr zwei Schwestern zur Frau 
> zusammen habt, abgesehen von dem, was bereits geschehen ist. Gott ist voller Vergebung und 
> barmherzig. 24 Und (verboten ist, zu heiraten) die unter Schutz Gestellten unter den Frauen, 
> ausgenommen das, was eure rechte Hand (an Sklavinnen) besitzt. Das ist die Vorschrift Gottes für 
> euch. Erlaubt ist euch, was jenseits dieser (Gruppe) liegt, dass ihr euch mit eurem Vermögen (Frauen) 
> sucht in der Absicht, (sie) unter Schutz zu stellen und nicht Unzucht zu treiben. Denen unter ihnen, 
> die ihr genossen habt, sollt ihr — das ist eine Rechtspflicht — ihren Lohn geben . Es besteht für euch 
> kein Vergehen, wenn ihr, nachdem die Rechtspflicht festgesetzt ist, darüber hinaus etwas in 
> gegenseitigem Einvernehmen vereinbart. Gott weiß Bescheid und ist weise.
> 4:25 Wer von euch keine Mittel besitzt, um unter Schutz gestellte gläubige Frauen zu heiraten, der soll 
> Frauen heiraten aus den Reihen der gläubigen Mägde, die eure rechte Hand besitzt. Gott weiß besser 
> Bescheid über euren Glauben. Die einen von euch stammen ja von den anderen. So heiratet sie mit 
> der Erlaubnis ihrer Herren und gebt ihnen ihren Lohn in rechtlicher Weise, als unter Schutz gestellten 
> Frauen, die nicht Unzucht treiben und sich keine Liebhaber nehmen. Wenn sie unter Schutz gestellt 
> worden sind und dann Schändliches begehen, steht für sie darauf an Pein die Hälfte dessen, was für 
> die unter Schutz gestellten Frauen steht. Dies gilt für denjenigen von euch, der die Bedrängnis 
> fürchtet. Und wenn ihr euch geduldig zeigt, so ist es besser für euch. Und Gott ist voller Vergebung 
> und barmherzig. 26 Gott will es euch deutlich machen und euch zu den Verfahrensweisen derer, die 
> vor euch lebten, leiten und sich euch zuwenden. Gott weiß Bescheid und ist weise. 27 Und Gott will 
> sich euch zuwenden; diejenigen aber, die den Begierden folgen, wollen, dass ihr eine gewaltige 
> Abweichung vollzieht. 28 Gott will euch Erleichterung gewähren. Der Mensch ist ja schwach 
> erschaffen worden. 29 O ihr, die ihr glaubt, verzehrt nicht untereinander euer Vermögen durch 
> Betrug, es sei denn, es geht um einen Handel in gegenseitigem Einvernehmen. Und tötet nicht 
> einander. Gott ist barmherzig zu euch.
> 4:30 Wer es (doch) in Übertretung und Unrecht tut, den werden Wir in einem Feuer brennen lassen. Das 
> ist Gott ein leichtes. 31 Wenn ihr die schweren Vergehen meidet von dem, was euch untersagt ist, 
> sühnen Wir euch eure Missetaten und gewähren euch einen ehrenvollen Eingang (ins Paradies). 32 
> Und wünscht euch nicht das, womit Gott die einen von euch vor den anderen bevorzugt hat. Die 
> Männer erhalten einen Anteil von dem, was sie erworben haben, und die Frauen erhalten einen Anteil 
> von dem, was sie erworben haben . Und bittet Gott um etwas von seiner Huld. Gott weiß über alle 
> Dinge Bescheid. 33 Einem jeden haben Wir Erbfolger gegeben in bezug auf das, was die Eltern und 
> die Angehörigen hinterlassen. Und gebt denjenigen, mit denen euch eure Eide verbinden, ihren 
> Anteil. Gott ist ja über alle Dinge Zeuge. 34 Die Männer haben Vollmacht und Verantwortung 
> gegenüber den Frauen, weil Gott die einen vor den anderen bevorzugt hat und weil sie von ihrem 
> Vermögen (für die Frauen) ausgeben. Die rechtschaffenen Frauen sind demütig ergeben und 
> bewahren das, was geheimgehalten werden soll, da Gott es geheimhält. Ermahnt diejenigen, von 
> denen ihr Widerspenstigkeit befürchtet, und entfernt euch von ihnen in den Schlafgemächern und 
> schlagt sie . Wenn sie euch gehorchen, dann wendet nichts Weiteres gegen sie an. Gott ist erhaben 
> und groß.
> 4:35 Und wenn ihr ein Zerwürfnis zwischen beiden (Ehepartnern) befürchtet, dann bestellt einen 
> Schiedsrichter aus seiner Familie und einen Schiedsrichter aus ihrer Familie. Wenn sie sich aussöhnen 
> wollen, wird Gott ihnen Eintracht schenken. Gott weiß Bescheid und hat Kenntnis von allem. 36 Und 
> dient Gott und gesellt Ihm nichts bei. Und behandelt die Eltern gut und die Verwandten, die Waisen, 
> die Bedürftigen, den verwandten Beisassen, den fremden Beisassen, den Gefährten an eurer Seite, den 
> Reisenden und das, was eure rechte Hand besitzt. Gott liebt die nicht, die eingebildet und prahlerisch 
> sind, 37 die geizen und den Leuten befehlen, geizig zu sein, und die verschweigen, was Gott ihnen 
> von seiner Huld hat zukommen lassen — Wir haben den Ungläubigen eine schmähliche Pein bereitet 
> —, 38 und die ihr Vermögen spenden, um von den Menschen gesehen zu werden, und nicht an Gott 
> glauben, und auch nicht an den Jüngsten Tag. Und wenn einer den Satan zum Gesellen hat, so ist das 
> ein schlimmer Geselle. 39 Was würde ihnen (Schlimmes) widerfahren, wenn sie an Gott und den 
> Jüngsten Tag glaubten und von dem spendeten, was Gott ihnen beschert hat? Und Gott weiß über sie 
> Bescheid.
> 4:40 Gott tut nicht einmal im Gewicht eines Stäubchens Unrecht. Und wenn es eine gute Tat ist, so wird 
> Er sie verdoppeln und von sich her einen großartigen Lohn zukommen lassen. 41 Wie wird es sein, 
> wenn Wir von jeder Gemeinschaft einen Zeugen beibringen und dich als Zeugen über diese 
> beibringen? 42 An jenem Tag werden diejenigen, die ungläubig und gegen den Gesandten 
> ungehorsam waren, wünschen, sie würden dem Erdboden gleichgemacht, und sie werden vor Gott 
> keine Aussage verschweigen. 43 O ihr, die ihr glaubt, kommt nicht zum Gebet, während ihr betrunken 
> seid, bis ihr wisst, was ihr sagt, und auch nicht sexuell verunreinigt — es sei denn, ihr geht vorbei —, 
> bis ihr euch gewaschen habt. Und wenn ihr krank oder auf Reisen seid, oder wenn einer von euch 
> vom Abort kommt oder wenn ihr die Frauen berührt habt und ihr kein Wasser findet, dann sucht einen 
> sauberen Boden und streicht euch über das Gesicht und die Hände. Gott ist voller Verzeihung und 
> Vergebung. 44 Hast du nicht auf jene geschaut, denen ein Anteil am Buch zugekommen ist, wie sie 
> den Irrtum erkaufen und wollen, dass ihr vom Weg abirrt?
> 4:45 Gott weiß besser über eure Feinde Bescheid. Und Gott genügt als Freund, und Gott genügt als 
> Helfer. 46 Unter denen, die Juden sind, entstellen einige den Sinn der Worte und sagen: »Wir hören 
> und gehorchen nicht« und: »Höre zu, ohne dass du hören kannst« und: »Achte auf uns« (ra,-’ina,-); 
> sie verdrehen dabei ihre Zungen und greifen die Religion an. Hätten sie gesagt: »Wir hören und 
> gehorchen«, und: »Höre« und: »Schau auf uns« (unz,.urna,-), wäre es besser und richtiger für sie.  
> Aber Gott hat sie wegen ihres Unglaubens verflucht, so glauben sie nur wenig. 47 O ihr, denen das 
> Buch zugekommen ist, glaubt an das, was Wir hinabgesandt haben zur Bestätigung dessen, was euch 
> ist, bevor Wir bestimmte Gesichter auswischen und sie auf ihren Rücken kehren oder sie verfluchen, 
> wie Wir die Gefährten des Sabbats verflucht haben. Und der Befehl Gottes wird ausgeführt. 48 Gott 
> vergibt nicht, dass Ihm beigesellt wird, und Er vergibt, was darunter liegt, wem Er will. Und wer Gott 
> (andere) beigesellt, hat eine gewaltige Sünde erdichtet. 49 Hast du nicht auf jene geschaut, die sich 
> selbst für rein erklären? Nein, Gott erklärt rein, wen Er will, und ihnen wird nicht ein Dattelfädchen 
> Unrecht getan.
> 4:50 Schau, wie sie gegen Gott Lügen erdichten! Dies genügt als offenkundige Sünde. 51 Hast du nicht 
> auf jene geschaut, denen ein Anteil am Buch zugekommen ist, wie sie an die nutzlose Magie und an 
> die Götzen glauben und von denen, die ungläubig sind, sagen: »Diese folgen einem rechteren Weg als 
> die, die glauben.« 52 Das sind die, die Gott verflucht hat. Und wen Gott verflucht, für den wirst du 
> keinen Helfer finden. 53 Oder haben sie  etwa einen Anteil an der Königsherrschaft? Auch dann 
> würden sie den Menschen nicht einmal ein Dattelgrübchen zukommen lassen. 54 Oder beneiden sie 
> die Menschen um das, was ihnen Gott von seiner Huld hat zukommen lassen? Wir ließen ja der Sippe 
> Abrahams das Buch und die Weisheit zukommen, und Wir ließen ihnen eine gewaltige 
> Königsherrschaft zukommen.
> 4:55 Unter ihnen gab es solche, die daran  glaubten, und unter ihnen gab es solche, die sich davon 
> abwandten. Und die Hölle genügt als Feuerbrand. 56 Diejenigen, die unsere Zeichen verleugnen, 
> werden Wir in einem Feuer brennen lassen. Sooft ihre Häute gar sind, tauschen Wir ihnen andere 
> Häute (dagegen) ein, damit sie die Pein kosten. Gott ist mächtig und weise. 57 Und diejenigen, die 
> glauben und die guten Werke tun, werden Wir in Gärten eingehen lassen, unter denen Bäche fließen; 
> darin werden sie auf immer ewig weilen. Darin sind geläuterte Gattinnen. Und Wir werden sie in 
> einen ausgedehnten Schatten eingehen lassen. 58 Gott befiehlt euch, anvertraute Güter ihren 
> Eigentümern zurückzugeben und, wenn ihr unter den Menschen urteilt, nach Gerechtigkeit zu 
> urteilen. Wie trefflich ist das, womit Gott euch ermahnt! Gott sieht und hört alles. 59 O ihr, die ihr 
> glaubt, gehorchet Gott und gehorchet dem Gesandten und den Zuständigen unter euch. Wenn ihr über 
> etwas streitet, so bringt es vor Gott und den Gesandten, so ihr an Gott und den Jüngsten Tag glaubt. 
> Das ist besser und führt zu einem schöneren Abschluß.
> 4:60 Hast du nicht auf jene geschaut, die behaupten, sie glaubten an das, was zu dir herabgesandt wurde, 
> und an das, was vor dir herabgesandt wurde, wie sie die Streitsachen vor die Götzen bringen wollen, 
> wo ihnen doch befohlen wurde, sie zu verleugnen? Und der Satan will sie weit abirren lassen. 61 Und 
> wenn zu ihnen gesagt wird: »Kommt her zu dem, was Gott herabgesandt hat, und zum Gesandten« 
> siehst du die Heuchler sich klar von dir abwenden. 62 Wie wird es wohl sein, wenn sie ein Unglück 
> trifft für das, was ihre Hände vorausgeschickt haben, und sie zu dir kommen und bei Gott schwören: 
> »Wir wollten es ja nur gutmachen und Einvernehmen schaffen« 63 Das sind die, von denen Gott 
> weiß, was in ihrem Herzen ist. Wende dich von ihnen ab, ermahne sie und sprich zu ihnen über sie 
> selbst eindringliche Worte. 64 Und Wir haben die Gesandten nur deswegen entsandt, damit man 
> ihnen gehorcht mit der Erlaubnis»Gottes. Würden sie, da sie gegen sich selbst Unrecht verübt haben, 
> zu dir kommen und Gott um Vergebung bitten, und würde der Gesandte für sie um Vergebung bitten, 
> so würden sie sicher finden, dass Gott sich gnädig zuwendet und barmherzig ist.
> 4:65 Nein, bei deinem Herrn, sie glauben nicht wirklich, bis sie dich zum Schiedsrichter nehmen über 
> das, was zwischen ihnen umstritten ist, und danach wegen deiner Entscheidung keine Bedrängnis in 
> ihrem Inneren spüren, sondern sich in völliger Ergebung fügen. 66 Und wenn Wir ihnen 
> vorgeschrieben hätten: Tötet einander oder zieht aus euren Wohnstätten aus, sie hätten es nicht getan, 
> bis auf wenige von ihnen. Würden sie doch das tun, wozu sie ermahnt werden, es wäre sicher besser 
> für sie und würde sie stärker festigen, 67 und Wir würden ihnen von Uns her einen großartigen Lohn 
> zukommen lassen, 68 und Wir würden sie einen geraden Weg führen. 69 Diejenigen, die Gott und 
> dem Gesandten gehorchen, befinden sich mit denen, die Gott begnadet hat, von den Propheten, den 
> Wahrhaftigen, den Märtyrern und den Rechtschaffenen. Welch treffliche Gefährten sind es!
> 4:70 Das ist die Huld Gottes. Und Gott genügt als der, der Bescheid weiß. 71 O ihr, die ihr glaubt, seid 
> auf eurer Hut, und rückt in Trupps aus oder rückt zusammen aus. 72 Unter euch gibt es manch einen, 
> der langsam ausrückt; und wenn euch ein Unglück trifft, sagt er: »Gott hat mir Gnade erwiesen, da ich 
> nicht mit ihnen dabei war. 73 Und wenn euch eine Huld von Gott her zuteil wird, sagt er sicher, als 
> hätte zwischen euch und ihm nie Liebe bestanden : O wäre ich doch mit ihnen gewesen, so hätte ich 
> einen großartigen Erfolg erlangt! 74 So sollen diejenigen, die das diesseitige Leben gegen das Jenseits 
> verkaufen, auf dem Weg Gottes kämpfen. Und wer auf dem Weg Gottes kämpft und daraufhin getötet 
> wird oder siegt, dem werden Wir einen großartigen Lohn zukommen lassen.
> 4:75 Was hindert euch daran, zu kämpfen auf dem Weg Gottes und für diejenigen unter den Männern, 
> den Frauen und den Kindern, die wie Schwache behandelt werden und die sagen: »Unser Herr, führe 
> uns aus dieser Stadt hinaus, deren Einwohner Unrecht tun, und bestelle uns von Dir her einen Freund, 
> und bestelle uns von Dir her einen Helfer. 76 Diejenigen, die glauben, kämpfen auf dem Weg Gottes. 
> Und diejenigen, die ungläubig sind, kämpfen auf dem Weg der Götzen. So kämpft gegen die Freunde 
> des Satans. Die List des Satans ist schwach. 77 Hast du nicht auf jene geschaut, zu denen gesagt 
> wurde: »Haltet eure Hände zurück und verrichtet das Gebet und entrichtet die Abgabe.« Als ihnen 
> dann der Kampf vorgeschrieben wurde, hatte plötzlich ein Teil von ihnen eine solche Furcht vor den 
> Menschen wie die Furcht vor Gott oder eine noch stärkere Furcht. Und sie sagten: »Unser Herr, 
> warum hast Du uns den Kampf vorgeschrieben? Hättest Du uns doch für eine kurze Frist 
> zurückgestellt! Sprich: Die Nutznießung des Diesseits ist gering, und das Jenseits ist besser für den, 
> der gottesfürchtig ist. Und euch wird nicht ein Dattelfädchen Unrecht getan. 78 Wo immer ihr seid, 
> der Tod wird euch erreichen, auch wenn ihr in hochgebauten Burgen wäret. Wenn sie etwas Gutes 
> trifft, sagen sie: »Das ist von Gott.« Und wenn sie etwas Schlechtes trifft, sagen sie: »Das ist von dir.« 
> Sprich: Alles ist von Gott. Was ist mit diesen Leuten los, dass sie kaum eine Aussage begreifen? 79 
> Was dich an Gutem trifft, ist von Gott. Und was dich an Schlechtem trifft, ist von dir selbst. Und Wir 
> haben dich zum Gesandten für die Menschen entsandt.  Und Gott genügt als Zeuge.
> 4:80 Wer dem Gesandten gehorcht, gehorcht Gott. Und wenn jemand sich abkehrt — siehe, Wir haben 
> dich nicht als Hüter über sie gesandt. 81 Und sie sagen: »(Wir leisten) Gehorsam.« Wenn sie jedoch 
> von dir weggehen, beschließt eine Gruppe von ihnen im Dunkeln etwas anderes als das, was du sagst. 
> Und Gott schreibt, was sie im Dunkeln beschließen, auf. Darum wende dich von ihnen ab und vertrau 
> auf Gott. Gott genügt als Sachwalter. 82 Betrachten sie denn nicht sorgfältig den Koran? Wenn er von 
> einem anderen als Gott wäre, würden sie in ihm viel Widerspruch finden. 83 Und wenn zu ihnen 
> etwas durchdringt, das Sicherheit oder Angst hervorruft, verbreiten sie es. Würden sie es aber vor den 
> Gesandten und die Zuständigen unter ihnen bringen, so würden es diejenigen von ihnen, die es 
> herauszubekommen verstehen, (zu beurteilen) wissen . Und ohne die Huld Gottes gegen euch und 
> seine Barmherzigkeit wäret ihr bis auf wenige dem Satan gefolgt. 84 So kämpfe auf dem Weg Gottes. 
> Du hast dich nur für dich selbst zu verantworten. Und sporne die Gläubigen an, vielleicht wird Gott 
> die Schlagkraft derer, die ungläubig sind, zurückhalten. Und Gott besitzt eine noch stärkere 
> Schlagkraft und verhängt eine noch härtere Strafe.
> 4:85 Wer eine gute Fürbitte einlegt, erhält einen Anteil daran. Und wer eine schlechte Fürbitte einlegt, 
> erhält einen entsprechenden Anteil daran. Gott umsorgt und überwacht alle Dinge. 86 Wenn ihr mit 
> einem Gruß begrüßt werdet, dann grüßt mit einem noch schöneren Gruß, oder erwidert ihn. Und Gott 
> rechnet über alle Dinge ab. 87 Gott, es gibt keinen Gott außer Ihm. Er wird euch sicher zu dem Tag 
> der Auferstehung versammeln, an dem kein Zweifel möglich ist. Und wer ist wahrhaftiger als Gott in 
> seinen Aussagen? 88 Wieso seid ihr im Hinblick auf die Heuchler zwei Gruppen, wo Gott sie  (in 
> den alten Zustand) zurückversetzt hat wegen dessen, was sie erworben haben? Wollt ihr denn 
> rechtleiten, wen Gott irregeführt hat? Wen Gott irreführt, für den findest du keinen Weg. 89 Sie 
> möchten gern, ihr würdet ungläubig, wie sie ungläubig sind, so dass ihr ihnen gleich würdet. So 
> nehmt euch niemanden von ihnen zum Freund, bis sie auf dem Weg Gottes auswandern. Wenn sie 
> sich abkehren, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet, und nehmt euch niemanden von 
> ihnen zum Freund oder Helfer,
> 4:90 mit Ausnahme derer, die zu Leuten gelangen, zwischen denen und euch ein Vertrag besteht, oder zu 
> euch kommen, weil Beklommenheit ihre Brust befallen hat, gegen euch zu kämpfen oder gegen ihre 
> (eigenen) Leute zu kämpfen — und wenn Gott gewollt hätte, hätte Er ihnen Gewalt über euch 
> verliehen, und dann hätten sie gewiß gegen euch gekämpft. Wenn sie sich von euch fernhalten und 
> nicht gegen euch kämpfen und euch Frieden anbieten, dann erlaubt euch Gott nicht, gegen sie 
> vorzugehen. 91 Ihr werdet andere finden, die vor euch Sicherheit und auch vor ihren (eigenen) Leuten 
> Sicherheit haben wollen. Jedesmal, wenn sie der Verführung unterworfen werden, werden sie dadurch 
> (in den alten Zustand) zurückversetzt.  Wenn sie sich nicht von euch fernhalten und euch nicht den 
> Frieden anbieten und ihre Hände nicht zurückhalten, dann greift sie und tötet sie, wo immer ihr sie 
> trefft. Über solche Leute haben Wir euch eine offenkundige Gewalt verliehen. 92 Es steht einem 
> Gläubigen nicht zu, einen Gläubigen zu töten, es sei denn, (es geschieht) aus Versehen. Wer einen 
> Gläubigen aus Versehen tötet, hat einen gläubigen Sklaven zu befreien oder ein Blutgeld an seine 
> Angehörigen zu übergeben, es sei denn, sie erlassen es als Almosen. Wenn er zu Leuten gehört, die 
> eure Feinde sind, während er ein Gläubiger ist, so ist ein gläubiger Sklave zu befreien. Und wenn er 
> zu Leuten gehört, zwischen denen und euch ein Vertrag besteht, dann ist ein Blutgeld an seine 
> Angehörigen auszuhändigen und ein gläubiger Sklave zu befreien. Wer es nicht vermag, der hat zwei 
> Monate hintereinander zu fasten. Das ist eine Zuwendung von seiten Gottes. Und Gott weiß Bescheid 
> und ist weise. 93 Und wer einen Gläubigen vorsätzlich tötet, dessen Lohn ist die Hölle; darin wird er 
> ewig weilen. Und Gott zürnt ihm und verflucht ihn und bereitet ihm eine gewaltige Pein. 94 O ihr, die 
> ihr glaubt, wenn ihr auf dem Weg Gottes im Land umherwandert, so stellt die Lage eindeutig fest und 
> sagt nicht zu dem, der euch den Frieden anbietet: »Du bist kein Gläubiger« im Trachten nach den 
> Gütern des diesseitigen Lebens. Gott schafft doch viele Möglichkeiten, Beute zu erzielen. So seid ihr 
> früher gewesen, da hat Gott euch eine Wohltat erwiesen. Stellt also die Lage eindeutig fest. Gott hat 
> Kenntnis von dem, was ihr tut.«
> 4:95 Nicht gleich sind diejenigen unter den Gläubigen, die daheim sitzen, ohne ein Gebrechen zu haben, 
> und diejenigen, die sich auf dem Weg Gottes mit ihrem Vermögen und mit ihrer eigenen Person 
> einsetzen. Gott bevorzugt diejenigen, die sich mit ihrem Vermögen und mit ihrer eigenen Person 
> einsetzen, um eine ganze Stufe vor denen, die daheim sitzen. Einem jeden hat Gott das Beste 
> versprochen. Doch hat Gott diejenigen, die sich einsetzen, vor denen, die daheim sitzen, bevorzugt 
> mit einem großartigen Lohn, 96 mit Rangstufen von Ihm her, mit Vergebung und Barmherzigkeit. 
> Gott ist voller Vergebung und barmherzig. 97 Zu denen, die die Engel abberufen, während sie gegen 
> sich selbst Unrecht verübt haben, sagen diese: »Wie war euer Zustand? Sie sagen: »Wir wurden auf 
> der Erde wie Schwache behandelt.« Sie sagen: »War denn die Erde Gottes nicht weit genug, so dass 
> ihr auf ihr hättet auswandern können?« Diese haben die Hölle zur Heimstätte — welch schlimmes 
> Ende! 98 – mit Ausnahme derer unter den Männern, Frauen und Kindern, die wie Schwache 
> behandelt wurden und sich keine List erdenken konnten und keinen rechten Weg fanden . 99 Diesen 
> möge der Herr verzeihen! Und Gott ist voller Verzeihung und Vergebung.
> 4:100 Wer auf dem Weg Gottes auswandert, findet auf der Erde viele Auswege und ergiebige 
> Versorgung. Und wer aus seinem Haus hinausgeht, um zu Gott und seinem Gesandten auszuwandern, 
> und dann vom Tod ereilt wird, dessen Lohn obliegt Gott. Und Gott ist voller Vergebung und 
> barmherzig. 101 Und wenn ihr im Land umherwandert, ist es für euch kein Vergehen, das Gebet 
> abzukürzen, falls ihr Angst habt, dass diejenigen, die ungläubig sind, euch der Anfechtung aussetzen. 
> Die Ungläubigen sind euch ja ein offenkundiger Feind. 102 Und wenn du unter ihnen weilst und für 
> sie das Gebet anführst, so soll sich eine Gruppe von ihnen mit dir aufstellen und ihre Waffen 
> ergreifen. Wenn sie sich niederwerfen, so sollen die anderen hinter euch sein . Dann soll eine andere 
> Gruppe, die noch nicht gebetet hat, kommen und mit dir beten, und sie sollen auf ihrer Hut sein und 
> ihre Waffen ergreifen. Diejenigen, die ungläubig sind, möchten gern, ihr würdet auf eure Waffen und 
> eure Sachen nicht achtgeben, so dass sie euch auf einmal überfallen. Und es ist für euch kein 
> Vergehen, wenn ihr unter dem Regen zu leiden habt und krank seid, eure Waffen abzulegen. Und seid 
> auf eurer Hut. Gott hat den Ungläubigen eine schmähliche Pein bereitet. 103 Und wenn ihr das Gebet 
> beendet habt, dann gedenket Gottes im Stehen und Sitzen und auf euren Seiten liegend. Und wenn ihr 
> Ruhe habt, dann verrichtet das Gebet. Das Gebet ist für die Gläubigen eine für bestimmte Zeiten 
> festgesetzte Vorschrift. 104 Und erlahmt nicht in der Verfolgung der Leute. Wenn ihr leidet, so leiden 
> sie auch, wie ihr leidet; ihr aber erhofft von Gott, was sie nicht erhoffen. Gott weiß Bescheid und ist 
> weise.
> 4:105 Wir haben zu dir das Buch mit der Wahrheit hinabgesandt, damit du zwischen den Menschen nach 
> dem urteilst, was Gott dich hat sehen lassen. Und sei nicht ein Anwalt der Verräter, 106 und bitte Gott 
> um Vergebung. Gott ist voller Vergebung und barmherzig. 107 Und streite nicht zugunsten derer, die 
> sich selbst betrügen. Gott liebt den nicht, der ein Betrüger und ein Sünder ist. 108 Sie verbergen sich 
> vor den Menschen, sie können sich aber vor Gott nicht verbergen, wo Er bei ihnen ist, wenn sie im 
> Dunkeln Verabredungen treffen, die Ihm nicht gefallen. Und Gott umfaßt, was sie tun. 109 Da habt 
> ihr zu ihren Gunsten im diesseitigen Leben gestritten. Wer wird denn am Tag der Auferstehung mit 
> Gott zu ihren Gunsten streiten, oder wer wird als Sachwalter über sie eingesetzt?
> 4:110 Wer Böses begeht oder sich selbst Unrecht tut und dann Gott um Vergebung bittet, der wird finden, 
> dass Gott voller Vergebung und barmherzig ist. 111 Und wer eine Sünde erwirbt, erwirbt sie zu 
> seinem eigenen Schaden. Und Gott weiß Bescheid und ist weise. 112 Und wer eine Verfehlung oder 
> eine Sünde erwirbt und sie dann einem Unschuldigen vorwirft, der lädt auf sich eine Verleumdung 
> und eine offenkundige Sünde. 113 Und ohne die Huld Gottes gegen dich und seine Barmherzigkeit 
> wäre eine Gruppe von ihnen im Begriff gewesen, dich irrezuführen; aber sie führen nur sich selbst in 
> die Irre, und sie schaden dir nichts. Und Gott hat auf dich das Buch und die Weisheit herabgesandt 
> und dich gelehrt, was du nicht wußtest. Und die Huld Gottes gegen dich ist gewaltig. 114 Nichts 
> Gutes liegt in einem großen Teil ihrer vertraulichen Gespräche, es sei denn, wenn einer zu einem 
> Almosen oder zu einer rechten Tat oder zur Aussöhnung zwischen den Menschen auffordert. Und wer 
> dies im Streben nach dem Wohlgefallen Gottes tut, dem werden Wir einen großartigen Lohn 
> zukommen lassen.
> 4:115 Wer sich dem Gesandten widersetzt, nachdem ihm die Rechtleitung deutlich geworden ist, und 
> einem anderen Weg als dem der Gläubigen folgt, den lassen Wir verfolgen, was er verfolgt hat, und in 
> der Hölle brennen — welch schlimmes Ende! 116 Gott vergibt nicht, dass Ihm (etwas) beigesellt 
> wird, und Er vergibt, was darunter liegt, wem Er will. Und wer Gott (andere) beigesellt, der ist weit 
> abgeirrt. 117 Sie rufen ja statt Seiner weibliche Wesen an, sie rufen ja einen rebellischen Satan an, 
> 118 den Gott verfluchte und der sagte: »Ich werde mir von deinen Dienern einen festgesetzten Anteil 
> nehmen, 119 und ich werde sie irreführen, und ich werde sie Wünschen nachjagen lassen, und ich 
> werde ihnen befehlen, und sie werden die Ohren der Herdentiere abschneiden , und ich werde ihnen 
> befehlen, und sie werden die Schöpfung Gottes verändern. Und wer sich den Satan anstelle Gottes 
> zum Freund nimmt, der wird einen offenkundigen Verlust erleiden.
> 4:120 Er macht ihnen Versprechungen und läßt sie Wünschen nachjagen. Und der Satan verspricht ihnen 
> nur Betörung. 121 Diese haben die Hölle zur Heimstätte, und sie werden kein Mittel finden, ihr zu 
> entrinnen. 122 Diejenigen, die glauben und die guten Werke tun, werden Wir in Gärten eingehen 
> lassen, unter denen Bäche fließen; darin werden sie auf immer ewig weilen. Das ist das Versprechen 
> Gottes in Wahrheit, und wer ist wahrhaftiger als Gott in seiner Aussage? 123 Weder nach euren 
> Wünschen noch nach den Wünschen der Leute des Buches geht es. Wer Böses tut, dem wird danach 
> vergolten, und er wird für sich anstelle Gottes weder Freund noch Helfer finden. 124 Diejenigen, die 
> etwas von den guten Werken tun, ob Mann oder Weib, und dabei gläubig sind, werden ins Paradies 
> eingehen, und ihnen wird nicht ein Dattelgrübchen Unrecht getan.
> 4:125 Und wer hat eine schönere Religion als der, der sich völlig Gott hingibt und dabei rechtschaffen ist 
> und der Glaubensrichtung Abrahams, als Anhänger des reinen Glaubens, folgt? Gott hat sich 
> Abraham ja zum Vertrauten genommen. 126 Und Gott gehört, was in den Himmeln und was auf der 
> Erde ist. Und Gott umfaßt alle Dinge. 127 Sie fragen dich um Rechtsauskunft über die Frauen. Sprich: 
> Rechtsauskunft über sie gibt euch Gott, und auch das, was euch im Buch verlesen wird über die 
> weiblichen Waisen, denen ihr nicht das zukommen laßt, was ihnen vorschriftsgemäß zusteht, und die 
> ihr nicht heiraten wollt, und auch über die von den Kindern, die wie Schwache behandelt werden; und 
> ihr sollt für die Gerechtigkeit gegenüber den Waisen eintreten. Was ihr an Gutem tut, Gott weiß es. 
> 128 Und wenn eine Frau von ihrem Gemahl Widerspenstigkeit oder Abwendung befürchtet, so ist es 
> für sie beide kein Vergehen, untereinander Aussöhnung zu schaffen, und die Aussöhnung ist besser. 
> Und die Menschen sind dem Geiz ständig verfallen. Und wenn ihr rechtschaffen und gottesfürchtig 
> seid, so hat Gott Kenntnis von dem, was ihr tut. 129 Und ihr werdet es nicht schaffen, die Frauen 
> gleich zu behandeln, ihr mögt euch noch so sehr bemühen . Aber wendet euch nicht (von der einen) 
> gänzlich ab, so dass ihr sie in der Schwebe laßt. Und wenn ihr nach Aussöhnung strebt und Gott 
> fürchtet, so ist Gott voller Vergebung und barmherzig.
> 4:130 Und wenn die beiden sich trennen, wird Gott aus seinem umfassenden Reichtum jeden unabhängig 
> machen. Und Gott umfaßt alles und t weise. 131 Und Gott gehört, was in den Himmeln und auf der 
> Erde ist. Wir haben denen, denen das Buch vor euch zugekommen ist, und auch euch aufgetragen: 
> Fürchtet Gott. Wenn ihr ungläubig seid, so gehört Gott doch (alles), was in den Himmeln und auf der 
> Erde ist. Gott ist auf niemanden angewiesen und des Lobes würdig. 132 Und Gott gehört, was in den 
> Himmeln und was auf der Erde ist. Gott genügt als Sachwalter. 133 Wenn Er will, läßt Er euch, ihr 
> Menschen, fortgehen und andere nachrücken. Gott hat dazu die Macht. 134 Wenn einer den Lohn des 
> Diesseits will, so besteht bei Gott der Lohn des Diesseits und des Jenseits. Gott hört und sieht alles.
> 4:135 O ihr, die ihr glaubt, tretet für die Gerechtigkeit ein und legt Zeugnis für Gott ab, auch wenn es 
> gegen euch selbst oder gegen die Eltern und die Angehörigen sein sollte. Wenn es sich um einen 
> Reichen oder einen Armen handelt, so hat Gott eher Anspruch auf beide; folgt also nicht (euren) 
> Neigungen, anstatt gerecht zu sein. Wenn ihr (das Zeugnis) verdreht oder davon ablaßt, so hat Gott 
> Kenntnis von dem, was ihr tut. 136 O ihr, die ihr glaubt, glaubt an Gott und seinen Gesandten, und 
> das Buch, das Er auf seinen Gesandten herabgesandt hat, und das Buch, das Er zuvor herabgesandt 
> hat. Wer Gott verleugnet, und seine Engel, seine Bücher, seine Gesandten und den Jüngsten Tag, der 
> ist weit abgeirrt. 137 Denen, die glauben und dann ungläubig werden, dann wieder glauben und dann 
> wieder ungläubig werden und dann im Unglauben zunehmen, denen wird Gott unmöglich vergeben, 
> und Er wird sie unmöglich einen rechten Weg führen. 138 Verkünde den Heuchlern, dass für sie eine 
> schmerzhafte Pein bestimmt ist, 139 (sie), die sich die Ungläubigen anstelle der Gläubigen zu 
> Freunden nehmen. Suchen sie denn bei ihnen die Macht? Alle Macht gehört Gott.
> 4:140 Er hat auf euch im Buch herabgesandt, ihr sollt, wenn ihr hört, dass Leute die Zeichen Gottes 
> verleugnen und über sie spotten, euch nicht zu ihnen setzen, bis sie auf ein anderes Gespräch 
> eingehen. Sonst seid ihr ihnen gleich. Gott wird die Heuchler und die Ungläubigen allesamt in der 
> Hölle versammeln, 141 die euch gegenüber ja abwarten: Wenn euch ein Erfolg von Gott her zufällt, 
> sagen sie: »Sind wir nicht mit euch gewesen?« und wenn den Ungläubigen ein Glück zufällt, sagen 
> sie: »Haben wir euch nicht in der Hand gehabt, euch aber vor den Gläubigen geschützt? Gott wird am 
> Tag der Auferstehung zwischen euch urteilen. Und Gott wird nie den Ungläubigen eine Möglichkeit 
> geben, gegen die Gläubigen vorzugehen. 142 Die Heuchler versuchen, Gott zu betrügen; Er ist es 
> aber, der sie betrügt. Und wenn sie sich zum Gebet hinstellen, stellen sie sich nachlässig hin, wobei 
> sie von den Menschen gesehen werden wollen, und sie gedenken Gottes nur wenig. 143 Sie 
> schwanken dazwischen und schließen sich weder diesen noch jenen an. Und wen Gott irreführt, für 
> den wirst du keinen Weg finden. 144 O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die Ungläubigen anstelle 
> der Gläubigen zu Freunden. Wollt ihr denn Gott eine offenkundige Handhabe gegen euch liefern?
> 4:145 Die Heuchler befinden sich im untersten Grund des Feuers, und du wirst für sie keinen Helfer 
> finden, 146 außer denen, die umkehren und Besserung zeigen, an Gott festhalten und gegenüber Gott 
> aufrichtig in ihrer Religion sind. Jene zählen zu den Gläubigen. Und Gott wird den Gläubigen einen 
> großartigen Lohn zukommen lassen. 147 Warum sollte Gott euch peinigen, wenn ihr dankbar und 
> gläubig seid? Und Gott zeigt sich erkenntlich und weiß Bescheid. 148 Gott liebt es nicht, dass jemand 
> über das Böse öffentlich redet, es sei denn, es wurde ihm Unrecht getan. Gott hört und weiß alles. 149 
> Ob ihr etwas Gutes offen zeigt oder geheimhaltet oder etwas Böses verzeiht, Gott ist voller 
> Verzeihung und mächtig.
> 4:150 Diejenigen, die Gott und seine Gesandten verleugnen und zwischen Gott und seinen Gesandten 
> unterscheiden wollen und sagen: »Wir glauben an die einen, verleugnen aber die anderen« und einen 
> Weg dazwischen einschlagen wollen, 151 das sind die wahren Ungläubigen. Und Wir haben für die 
> Ungläubigen eine schmähliche Pein bereitet. 152 Denen, die an Gott und seine Gesandten glauben 
> und bei keinem von ihnen einen Unterschied machen, wir» Er ihren Lohn zukommen lassen. Gott ist 
> voller Vergebung und barmherzig. 153 Die Leute des Buches fordern von dir, dass du auf sie ein 
> Buch vom Himmel herabsenden läßt. Sie haben von Mose etwas noch Größeres als dieses gefordert 
> und gesagt: »Laß uns Gott offen sehen. Da ergriff sie der Donnerschlag wegen ihrer Ungerechtigkeit. 
> Dann nahmen sie sich das Kalb, nachdem die deutlichen Zeichen zu ihnen gekommen waren. Wir 
> verziehen das, und Wir gaben Mose eine offenkundige Ermächtigung. 154 Und Wir hoben den Berg 
> über sie bei (der Entgegennahme) ihrer Verpflichtung empor und sprachen zu ihnen: »Betretet das 
> Tor in der Haltung der Niederwerfung. Und Wir sprachen zu ihnen: Begeht am Sabbat keine 
> Übertretungen. Und Wir nahmen von ihnen eine feste Verpflichtung entgegen.
> 4:155 (Verflucht wurden sie,) weil sie ihre Verpflichtung brachen, die Zeichen Gottes verleugneten, die 
> Propheten zu Unrecht töteten und sagten: Unsere Herzen sind unbeschnitten  — vielmehr hat Gott 
> sie wegen ihres Unglaubens versiegelt, so dass sie nur wenig glauben; 156 und weil sie ungläubig 
> waren und gegen Maria eine gewaltige Verleumdung aussprachen; 157 und weil sie sagten: »Wir 
> haben Christus Jesus, den Sohn Marias, den Gesandten Gottes, getötet.« Sie haben ihn aber nicht 
> getötet, und sie haben ihn nicht gekreuzigt, sondern es erschien ihnen eine ihm ähnliche Gestalt. 
> Diejenigen, die über ihn uneins sind, sind im Zweifel über ihn. Sie haben kein Wissen über ihn, außer 
> dass sie Vermutungen folgen.»Und sie haben ihn nicht mit Gewißheit getötet, 158 sondern Gott hat 
> ihn zu sich erhoben. Gott ist mächtig und weise. 159 Und es gibt keinen unter den Leuten des Buches, 
> der nicht noch vor seinem Tod an ihn  glauben würde. Am Tag der Auferstehung wird er über sie 
> Zeuge sein. -
> 4:160 Und wegen der Ungerechtigkeit derer, die Juden sind, haben Wir ihnen köstliche Dinge verboten, 
> die ihnen (sonst) erlaubt waren, und weil sie viele vom Weg Gottes nachdrücklich abweisen; 161 und 
> weil sie Zins nehmen, obwohl er ihnen verboten ist ; und weil sie das Vermögen der Menschen 
> durch Betrug verzehren. Und Wir haben den Ungläubigen unter ihnen eine schmerzhafte Pein 
> bereitet. 162 Aber diejenigen von ihnen, die im Wissen fest gegründet sind, und auch die Gläubigen 
> glauben an das, was zu dir herabgesandt wurde und was vor dir herabgesandt wurde. Und denen, die 
> das Gebet verrichten und die Abgabe entrichten und an Gott und den Jüngsten Tag glauben, denen 
> wird Er einen großartigen Lohn zukommen lassen. 163 Wir gaben dir eine Offenbarung, wie Wir 
> Noah und den Propheten nach ihm offenbart haben. Und Wir offenbarten (auch) Abraham, Ismael, 
> Isaak, Jakob und den Stämmen, Jesus, Ijob, Jonas, Aaron und Salomo. Und Wir ließen David eine 
> Schrift  zukommen. 164 Und (Wir schickten) Gesandte, von denen Wir dir früher erzählt haben, und 
> (auch) Gesandte, von denen Wir dir nicht erzählt haben — und Gott hat mit Mose wahrhaftig 
> gesprochen —,
> 4:165 Gesandte als Freudenboten und Warner, damit die Menschen nach dem Auftreten der Gesandten 
> keinen Beweisgrund gegen Gott haben. Und Gott ist mächtig und weise. 166 Gott bezeugt, was Er zu 
> dir herabgesandt hat. Er hat es mit seinem Wissen herabgesandt. Auch die Engel bezeugen es. Und 
> Gott genügt als Zeuge. 167 Diejenigen, die ungläubig sind und vom Weg Gottes abweisen, sind weit 
> abgeirrt. 168 Denen, die ungläubig sind und Unrecht tun, wird Gott unmöglich vergeben, und Er wird 
> sie unmöglich einen rechten Weg führen, 169 es sei denn den Weg zur Hölle, darin werden sie auf 
> immer ewig weilen. Und dies ist Gott ein leichtes.
> 4:170 O ihr Menschen, der Gesandte ist von eurem Herrn mit der Wahrheit zu euch gekommen. So 
> glaubt, das ist besser für euch. Wenn ihr ungläubig  bleibt, so gehört Gott doch (alles), was in den 
> Himmeln und auf der Erde ist. Gott weiß Bescheid und ist weise. 171 O ihr Leute, des Buches, 
> übertreibt nicht in eurer Religion und sagt über Gott nur die Wahrheit. Christus Jesus, der Sohn 
> Marias, ist doch nur der Gesandte Gottes und sein Wort, das er zu Maria hinüberbrachte, und ein 
> Geist von Ihm. So glaubt an Gott und seine Gesandten. Und sagt nicht: Drei . Hört auf, das ist 
> besser für euch. Gott ist doch ein einziger Gott. Gepriesen sei Er und erhaben darüber, dass Er ein 
> Kind habe. Er hat, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Und Gott genügt als Sachwalter. 
> 172 Christus wird es sicher nicht aus Widerwillen ablehnen, Diener Gottes zu sein, und auch nicht die 
> in die Nähe (Gottes) zugelassenen Engel. Wenn einer es aus Widerwillen ablehnt, Ihm zu dienen, und 
> sich hochmütig zeigt, so wird Gott doch sie allesamt zu sich versammeln. 173 Denen nun, die glauben 
> und die guten Werke tun, wird Er ihren Lohn voll erstatten, und Er wird ihnen von seiner Huld noch 
> mehr geben. Diejenigen aber, die Widerwillen zeigen und sich hochmütig verhalten, wird Er mit einer 
> schmerzhaften Pein peinigen. Und sie werden für sich 31 anstelle Gottes weder Freund noch Helfer 
> finden. 174 O ihr Menschen, gekommen ist nunmehr zu euch ein Beweis von eurem Herrn. Und Wir 
> haben zu euch ein offenkundiges Licht hinabgesandt.
> 4:175 Diejenigen nun, die an Gott glauben und an Ihm festhalten, wird Er in seine Barmherzigkeit und 
> Huld eingehen lassen und auf einem geraden Weg zu sich führen. 176 Sie fragen dich um 
> Rechtsauskunft. Sprich: Gott gibt euch eine Rechtsauskunft über die seitliche Verwandtschaft . 
> Wenn jemand stirbt, ohne ein Kind zu haben, und er eine Schwester hat, dann steht ihr die Hälfte 
> dessen, was er hinterläßt, zu. Und er beerbt sie, wenn sie kein Kind hat. Wenn es zwei (Schwestern) 
> sind, stehen ihnen zwei Drittel dessen, was er hinterläßt, zu. Wenn es Geschwister sind, Männer und 
> Frauen, dann steht dem männlichen Geschwister soviel wie der Anteil von zwei weiblichen zu. Gott 
> macht es euch deutlich, damit ihr nicht irregeht. Und Gott weiß über alle Dinge Bescheid.
> 
> Sure 5: Der Tisch (al-Ma’ida) zu Medina, 120 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 5:1 O ihr, die ihr glaubt, erfüllt die Verträge. Erlaubt ist euch das Herdenvieh außer dem, was euch 
> bekanntgemacht wird; und ihr sollt, während ihr im Weihezustand  seid, das Jagdwild nicht für 
> erlaubt halten. Gott entscheidet, was Er will. 2 O ihr, die ihr glaubt, verletzt den sakralen Charakter 
> weder der Kultzeichen Gottes noch des heiligen Monats, noch der Opfertiere und der Halsgehänge  
> noch derer, die sich zum heiligen Haus begeben im Streben nach Huld und Wohlgefallen von ihrem 
> Herrn. Wenn ihr den Weihezustand abgelegt habt, dann dürft ihr jagen. Und der Haß gegen bestimmte 
> Leute, weil sie euch von der heiligen Moschee abgewiesen haben, soll euch nicht dazu verleiten, 
> Übertretungen zu begehen. Helft einander zur Frömmigkeit und Gottesfurcht, und helft einander nicht 
> zur Sünde und Übertretung. Und fürchtet Gott. Gott verhängt eine harte Strafe. 3 Verboten ist euch 
> Verendetes, Blut, Schweinefleisch und das, worüber ein anderer als Gott angerufen worden ist, und 
> Ersticktes, Erschlagenes, Gestürztes, Gestoßenes und das, was ein wildes Tier angefressen hat — 
> ausgenommen das, was ihr schächtet —, und das, was auf Opfersteinen geschlachtet worden ist. Und 
> (verboten ist) auch, dass ihr mit Pfeilen das Los werft. Das ist Frevel. Heute sind diejenigen, die 
> ungläubig sind, an eurer Religion verzweifelt, so fürchtet sie nicht, sondern fürchtet Mich. Heute habe 
> Ich euch eure Religion vervollkommnet und meine Gnade an euch vollendet, und Ich habe daran 
> Gefallen, dass der Islam eure Religion sei. Wenn aber einer aus Hunger gezwungen wird, ohne zu 
> einer Sünde hinzuneigen, so ist Gott voller Vergebung und barmherzig. 4 Sie fragen dich, was ihnen 
> erlaubt ist. Sprich: Erlaubt sind euch die köstlichen Dinge. Wenn ihr Jagdtiere abrichtet, indem ihr sie 
> von dem lehrt, was Gott euch gelehrt hat, dann eßt von dem, was sie für euch fassen, und erwähnt den 
> Namen Gottes darüber. Und fürchtet Gott. Gott ist schnell im Abrechnen.
> 5:5 Heute sind euch die köstlichen Dinge erlaubt. Die Speise derer, denen das Buch zugekommen ist, ist 
> euch erlaubt, und eure Speise ist ihnen erlaubt. Erlaubt sind auch die unter Schutz gestellten gläubigen 
> Frauen und die unter Schutz gestellten Frauen aus den Reihen derer, denen vor euch das Buch 
> zugekommen ist, wenn ihr ihnen ihren Lohn zukommen laßt und mit ihnen in der Absicht lebt, (sie) 
> unter Schutz zu stellen, nicht Unzucht zu treiben und sie nicht als heimliche Konkubinen zu nehmen. 
> Und wer den Glauben leugnet, dessen Werk ist wertlos, und im Jenseits gehört er zu den Verlierern. 6 
> O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr euch zum Gebet hinstellt, so wascht (vorher) euer Gesicht und eure 
> Hände bis zu den Ellbogen und streicht euch über den Kopf, und (wascht) eure Füße bis zu den 
> Knöcheln. Und wenn ihr sexuell verunreinigt seid, dann reinigt euch. Und wenn ihr krank oder auf 
> Reisen seid, oder wenn einer von euch vom Abort kommt, oder wenn ihr die Frauen berührt habt und 
> ihr kein Wasser findet, dann sucht einen sauberen Boden und streicht euch davon über das Gesicht 
> und die Hände . Gott will euch keine Bedrängnis auferlegen, sondern Er will euch rein machen und 
> seine Gnade an euch vollenden, auf dass ihr dankbar seid. 7 Und gedenket der Gnade Gottes zu euch 
> und der Verpflichtung, durch die Er euch gebunden hat, als ihr sagtet: »Wir hören und wir gehorchen. 
> Und fürchtet Gott. Gott weiß über das innere Geheimnis Bescheid. 8 O ihr, die ihr glaubt, tretet für 
> Gott ein und legt Zeugnis für die Gerechtigkeit ab. Und der Haß gegen bestimmte Leute soll euch 
> nicht dazu verleiten, nicht gerecht zu sein. Seid gerecht, das entspricht eher der Gottesfurcht. Und 
> fürchtet Gott. Gott hat Kenntnis von dem, was ihr tut. 9 Gott hat denen, die glauben und die guten 
> Werke tun, versprochen: Bestimmt ist für sie Vergebung und großartiger Lohn.
> 5:10 Und diejenigen, die nicht glauben und unsere Zeichen für Lüge erklären, das sind die Gefährten der 
> Hölle. 11 O ihr, die ihr glaubt, gedenket der Gnade Gottes zu euch, als gewisse Leute im Begriff 
> waren, ihre Hände nach euch auszustrecken, und Er ihre Hände von euch zurückhielt. Und fürchtet 
> Gott. Auf Gott sollen die Gläubigen vertrauen. 12 Gott nahm die Verpflichtung der Kinder Israels 
> entgegen Und Wir ließen aus ihren Reihen zwölf Vorgesetzte auftreten. Und Gott sprach: »Ich bin mit 
> euch. Wenn ihr das Gebet verrichtet und die Abgabe entrichtet, an meine Gesandten glaubt und ihnen 
> beisteht und Gott ein schönes Darlehn leiht, werde Ich euch eure Missetaten sühnen, und Ich werde 
> euch in Gärten eingehen lassen, unter denen Bäche fließen. Wer von euch hierauf ungläubig wird, der 
> ist vom rechten Weg abgeirrt. 13 Weil sie aber ihre Verpflichtung brachen, haben Wir sie verflucht 
> und ihre Herzen verstockt gemacht. Sie entstellen den Sinn der Worte. Und sie vergaßen einen Teil 
> von dem, womit sie ermahnt worden waren. Und du wirst immer wieder Verrat von ihrer Seite 
> erfahren — bis auf wenige von ihnen. Aber verzeih ihnen und laß es ihnen nach. Gott liebt die 
> Rechtschaffenen. 14 Und von denen, die sagen: »Wir sind Christen« nahmen Wir ihre Verpflichtung 
> entgegen. Sie vergaßen einen Teil von dem, womit sie ermahnt worden waren. So erregten Wir unter 
> ihnen Feindschaft und Haß bis zum Tag der Auferstehung. Gott wird ihnen kundtun, was sie zu 
> machen pflegten.
> 5:15 O ihr Leute de» Buches, unser Gesandter ist nunmehr zu euch gekommen, um euch vieles von dem, 
> was ihr vom Buch geheimgehalten habt, deutlich zu machen und um vieles zu übergehen. Gekommen 
> ist zu euch von Gott ein Licht und ein offenkundiges Buch, 16 mit dem Gott diejenigen, die seinem 
> Wohlgefallen nachgehen, die Wege des Friedens leitet und sie aus den Finsternissen ins Licht 
> herausbringt mit seiner Erlaubnis; und Er leitet sie zu einem geraden Weg. 17 Ungläubig sind gewiß 
> diejenigen, die sagen: »Gott ist Christus, der Sohn Marias. Sprich: Wer vermag denn gegen Gott 
> überhaupt etwas auszurichten, wenn Er Christus, den Sohn Marias, und seine Mutter und diejenigen, 
> die auf der Erde sind, allesamt verderben lassen will? Gott gehört die Königsherrschaft der Himmel 
> und der Erde und dessen, was dazwischen ist. Er erschafft, was Er will. Und Gott hat Macht zu allen 
> Dingen. 18 Die Juden und die Christen sagen: »Wir sind die Söhne Gottes und seine Lieblinge. 
> Sprich: Warum peinigt Er euch dann für eure Sünden? Nein, ihr seid Menschen von denen, die Er 
> erschaffen hat. Er vergibt, wem Er will, und Er peinigt, wen Er will. Und Gott gehört die 
> Königsherrschaft der Himmel und der Erde und dessen, was dazwischen ist. Zu Ihm führt der 
> Lebensweg. 19 O ihr Leute des Buches, unser Gesandter ist nunmehr zu euch gekommen, um euch in 
> einer Zeit, in der die Propheten ausgeblieben sind, Klarheit zu bringen, damit ihr nicht sagt: »Zu uns 
> ist kein Freudenbote und kein Warner gekommen. Zu euch ist ein Freudenbote und ein Warner 
> gekommen. Und Gott hat Macht zu allen Dingen.
> 5:20 Und als Mose zu seinem Volk sagte: »Mein Volk, gedenket der Gnade Gottes zu euch, als Er in 
> eurer Mitte Propheten einsetzte und euch zu Königen machte und euch zukommen ließ, was Er 
> niemandem von den Weltenbewohnern hat zukommen lassen. 21 O mein Volk, tretet in das heilige 
> Land ein, das Gott euch bestimmt hat. Und kehrt nicht den Rücken, sonst würdet ihr als Verlierer 
> umkehren.« 22 Sie sagten: »O Mose, in ihm sind gewaltige Leute. Wir werden es nie betreten, 
> solange sie nicht aus ihm herausgehen. Wenn sie aus ihm herausgehen, dann treten wir ein.« 23 Zwei 
> Männer von den Gottesfürchtigen, welche Gott begnadet hatte, sagten: »Tretet durch das Tor gegen 
> sie ein; wenn ihr dadurch eintretet, werdet ihr Sieger sein. Und auf Gott sollt ihr vertrauen, so ihr 
> Gläubige seid.« . 24 Sie sagten: »O Mose, wir werden es nie und nimmer betreten, solange sie darin 
> sind. Geh du und dein Herr und kämpft. Wir bleiben hier sitzen.«
> 5:25	Er sagte: »Mein Herr, ich habe nur mich selbst und meinen Bruder. So scheide uns von den 
> frevlerischen Leuten.« 26 Er sprach: »Verwehrt sei es ihnen vierzig Jahre, in denen sie auf der Erde 
> umherziehen. So sei nicht betrübt über die frevlerischen Leute.« 27 Und verlies ihnen den Bericht 
> über die zwei Söhne Adams der Wahrheit entsprechend. Als sie ein Opfer darbrachten. Es wurde von 
> dem einen angenommen und von dem anderen nicht angenommen. Der sagte: »Ich schlage dich tot.« 
> Er sagte: »Gott nimmt es an nur von den Gottesfürchtigen. 28 Auch wenn du deine Hand nach mir 
> ausstreckst, um mich zu töten, so werde ich meine Hand nicht nach dir ausstrecken, um dich zu töten. 
> Ich fürchte Gott, den Herrn der Welten. 29 Ich will, dass du meine Sünde und deine Sünde auf dich 
> lädst und so zu den Gefährten des Feuers gehörst. Das ist die Vergeltung für die, die Unrecht tun.«
> 5:30 Seine Seele machte ihn willig, seinen Bruder zu töten. Er tötete ihn und wurde einer der Verlierer. 31 
> Gott schickte einen Raben, der in der Erde scharrte, um ihm zu zeigen, wie er die Leiche seines 
> Bruders bedecken könne. Er sagte: »Wehe mir! Bin ich nicht fähig, wie dieser Rabe zu sein und die 
> Leiche meines Bruders zu bedecken?« So wurde er einer von denen, die bereuen. 32 Aus diesem 
> Grund haben Wir den Kindern Israels vorgeschrieben: Wenn einer jemanden tötet, jedoch nicht 
> wegen eines Mordes oder weil er auf der Erde Unheil stiftet, so ist es , als hätte er die Menschen alle 
> getötet. Und wenn jemand ihn am Leben erhält, so ist es, als hätte er die Menschen alle am Leben 
> erhalten. Unsere Gesandten kamen zu ihnen mit den deutlichen Zeichen. Aber viele von ihnen 
> verhalten sich nach alledem maßlos auf der Erde. 33 Die Vergeltung für die, die gegen Gott und 
> seinen Gesandten Krieg führen und auf der Erde umherreisen, um Unheil zu stiften, soll dies sein, 
> dass sie getötet oder gekreuzigt werden, oder dass ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt 
> werden, oder dass sie aus dem Land verbannt werden. Das ist für sie eine Schande im Diesseits, und 
> im Jenseits ist für sie eine gewaltige Pein bestimmt, 34 außer denen, die umkehren, bevor ihr euch 
> ihrer bemächtigt. Und wisst, dass Gott voller Vergebung und barmherzig ist.
> 5:35 O ihr, die ihr glaubt, fürchtet Gott und sucht ein Mittel, zu Ihm zu gelangen, und setzt euch auf 
> seinem Weg ein, auf dass es euch wohl ergehe. 36 Wenn diejenigen, die ungläubig sind, alles hätten, 
> was auf der Erde ist, und noch einmal das gleiche dazu, um sich damit von der Pein des Tages der 
> Auferstehung loszukaufen, es würde nicht von ihnen angenommen werden. Und bestimmt ist für sie 
> eine schmerzhafte Pein. 37 Sie wollen aus dem Feuer herauskommen. Sie können aber nicht aus ihm 
> herauskommen. Und bestimmt ist für sie eine beständige Pein. 38 Und hackt dem Dieb und der 
> Diebin die Hände ab zur Vergeltung für das, was sie erworben haben, dies als abschreckende Strafe 
> von seiten Gottes. Und Gott ist mächtig und weise. 39 Wenn aber einer, nachdem er Unrecht getan 
> hat, umkehrt und Besserung zeigt, wird Gott sich gewiß ihm zuwenden. Gott ist ja voller Vergebung 
> und barmherzig.
> 5:40 Weißt du nicht, dass Gott die Königsherrschaft der Himmel und der Erde gehört? Er peinigt, wen Er 
> will, und Er vergibt, wem Er will. Und Gott hat Macht zu allen Dingen. 41 O Gesandter, laß dich 
> nicht durch die betrüben, die im Unglauben miteinander wetteifern, aus den Reihen derer, die mit dem 
> Mund sagen: »Wir glauben« während ihre Herzen nicht glauben. Unter denen, die Juden sind, gibt es 
> welche, die auf Lügen hören und auf andere Leute , die nicht zu dir gekommen sind, hören. Sie 
> entstellen den Sinn der Worte und sagen: »Wenn euch dies gebracht wird, nehmt es an; wenn es euch 
> aber nicht gebracht wird, dann seid auf der Hut.« Wen Gott der Versuchung preisgeben will, für den 
> vermagst du gegen Gott überhaupt nichts auszurichten. Das sind die, deren Herzen Gott nicht rein 
> machen will. Bestimmt ist für sie im Diesseits Schande und im Jenseits eine gewaltige Pein. 42 Sie 
> hören auf Lügen, und sie verzehren unrechtmäßig erworbenes Gut. Wenn sie zu dir kommen, so 
> urteile zwischen ihnen oder wende dich von ihnen ab. Wenn du dich von ihnen abwendest, werden sie 
> dir nichts schaden; wenn du urteilst, dann urteile zwischen ihnen nach Gerechtigkeit. Gott liebt die, 
> die gerecht handeln. 43 Wie können sie dich zum Schiedsrichter machen, wo sie doch die Thora 
> besitzen, in der das Urteil Gottes enthalten ist, und sich hierauf nach alledem abkehren? Diese sind 
> keine (richtigen) Gläubigen. 44 Wir haben die Thora hinabgesandt, in der Rechtleitung und Licht 
> enthalten sind, damit die Propheten, die gottergeben waren, für die, die Juden sind, (danach) urteilen, 
> und so auch die Rabbiner und die Gelehrten, aufgrund dessen, was ihnen vom Buche Gottes 
> anvertraut wurde und worüber sie Zeugen waren. So fürchtet nicht die Menschen, sondern fürchtet 
> Mich. Und verkauft nicht meine Zeichen für einen geringen Preis. Diejenigen, die nicht nach dem 
> urteilen, was Gott herabgesandt hat, das sind die Ungläubigen.
> 5:45 Und wir haben ihnen darin  vorgeschrieben: Leben um Leben, Auge um Auge, Nase um Nase, Ohr 
> um Ohr, Zahn um Zahn; und auch für Verwundungen gilt die Wiedervergeltung. Wer aber dies als 
> Almosen erläßt, dem ist es eine Sühne. Diejenigen, die nicht nach dem urteilen, was Gott 
> herabgesandt hat, das sind die, die Unrecht tun. 46 Und Wir ließen nach ihnen Jesus, den Sohn 
> Marias, folgen, damit er bestätige, was von der Thora vor ihm vorhanden war. Und Wir ließen ihm 
> das Evangelium zukommen, das Rechtleitung und Licht enthält und das bestätigt, was von der Thora 
> vor ihm vorhanden war, und als Rechtleitung und Ermahnung für die Gottesfürchtigen. 47 Die Leute 
> des Evangeliums sollen nach dem urteilen, was Gott darin herabgesandt hat. Und diejenigen, die nicht 
> nach dem urteilen, was Gott herabgesandt hat, das sind die Frevler. 48 Und Wir haben zu dir das 
> Buch mit der Wahrheit hinabgesandt, damit es bestätige, was vom Buch vor ihm vorhanden war, und 
> alles, was darin steht, fest in der Hand habe. Urteile nun zwischen ihnen nach dem, was Gott 
> herabgesandt hat, und folge nicht ihren Neigungen, damit du nicht von dem abweichst, was von der 
> Wahrheit zu dir gekommen ist. Für jeden von euch haben Wir eine Richtung und einen Weg 
> festgelegt. Und wenn Gott gewollt hätte, hätte Er euch zu einer einzigen Gemeinschaft gemacht. Doch 
> will Er euch prüfen in dem, was Er euch hat zukommen lassen. So eilt zu den guten Dingen um die 
> Wette. Zu Gott werdet ihr allesamt zurückkehren, dann wird Er euch kundtun, worüber ihr uneins 
> waret. 49 Und urteile zwischen ihnen nach dem, was Gott herabgesandt hat, und folge nicht ihren 
> Neigungen. Und hüte dich vor ihnen, dass sie dich nicht verführen und abweichen lassen von einem 
> Teil dessen, was Wir zu dir hinabgesandt haben. Wenn sie sich abkehren, so wisse, dass Gott sie 
> wegen eines Teiles ihrer Sünden treffen will. Und gewiß sind viele von den Menschen Frevler.
> 5:50 Wünschen sie etwa die Urteilsnorm der Zeit der Unwissenheit? Wer hat denn eine bessere 
> Urteilsnorm als Gott für Leute, die Gewißheit hegen? 51 O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht die 
> Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind untereinander Freunde. Wer von euch sie zu Freunden 
> nimmt, gehört zu ihnen. Gott leitet ungerechte Leute gewiß nicht recht. 52 Und du siehst, dass 
> diejenigen, in deren Herzen Krankheit ist, sich eilig um sie bemühen; sie sagen: »Wir fürchten, dass 
> uns eine Schicksalswende trifft. Möge Gott den Erfolg oder einen Befehl von sich her bringen, so 
> dass sie bereuen, was sie in ihrem Inneren geheimhalten! 53 Und diejenigen, die glauben, werden 
> sagen: »Sind das die, die bei Gott ihren eifrigsten Eid geschworen haben, sie seien auf eurer Seite?« 
> Ihre Werke sind wertlos, so dass sie nun zu Verlierern geworden sind.  54 O ihr, die ihr glaubt, wenn 
> einer von euch von seiner Religion abfällt, so wird Gott (anstelle der Abgefallenen) Leute bringen, die 
> Er liebt und die Ihn lieben, die den Gläubigen gegenüber sich umgänglich zeigen, den Ungläubigen 
> gegenüber aber mit Kraft auftreten, die sich auf dem Weg Gottes einsetzen und den Tadel des 
> Tadelnden nicht fürchten. Das ist die Huld Gottes; Er läßt sie zukommen, wem Er will. Gott umfaßt 
> und weiß alles.
> 5:55 Euer Freund ist Gott, und sein Gesandter, und auch diejenigen, die glauben, die das Gebet verrichten 
> und die Abgabe entrichten, während sie sich verneigen. 56 Wer sich Gott und seinen Gesandten und 
> diejenigen, die glauben, zu Freunden nimmt (gehört zu ihnen): Die Partei Gottes sind die 
> Obsiegenden. 57 O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch aus den Reihen derer, denen das Buch vor euch 
> zugekommen ist, nicht diejenigen, die eure Religion zum Gegenstand von Spott und Spiel nehmen, 
> und auch nicht die Ungläubigen zu Freunden. Und fürchtet Gott, so ihr gläubig seid. 58 Wenn ihr zum 
> Gebet ruft, nehmen sie es zum Gegenstand von Spott und Spiel. Dies, weil sie Leute sind, die keinen 
> Verstand haben. 59 Sprich: O ihr Leute des Buches, was anderes läßt euch uns grollen, als dass wir an 
> Gott glauben und an das, was zu uns herabgesandt wurde, und das, was zuvor herabgesandt wurde, 
> und dass die meisten von euch Frevler sind?
> 5:60 Sprich: Soll ich euch kundtun, was schlimmer ist als dies in bezug auf die Belohnung bei Gott? 
> Diejenigen, die Gott verflucht hat und denen Er zürnt und aus deren Reihen Er einige zu Affen  und 
> Schweinen gemacht hat, und die den Götzen dienen, diese befinden sich in einer schlimmeren Lage 
> und sind vom rechten Weg weiter abgeirrt. 61 Und wenn sie zu euch kommen, sagen sie: »Wir 
> glauben.« Aber sie treten als Ungläubige ein und gehen als solche hinaus. Und Gott weiß besser 
> Bescheid über das, was sie verschweigen. 62 Und du siehst, dass viele von ihnen in Sünde und 
> Übertretung und im Verzehren des unrechtmäßig Erworbenen wetteifern. Schlimm ist das, was sie zu 
> tun pflegen. 63 Würden doch die Rabbiner und die Gelehrten ihnen die sündhaften Aussagen und das 
> Verzehren des unrechtmäßig Erworbenen verbieten! Ja, schlimm ist das, was sie zu machen pflegen. 
> 64 Und die Juden sagen: »Die Hand Gottes ist gefesselt. Ihre Hände seien gefesselt und sie seien 
> verflucht für das, was sie sagen! Nein, seine Hände sind ausgebreitet, und Er spendet, wie Er will. 
> Und was zu dir von deinem Herrn herabgesandt wurde, wird sicher bei vielen von ihnen das Übermaß 
> ihres Frevels und den Unglauben noch mehren. Und Wir erregten unter ihnen Feindschaft und Haß 
> bis zum Tag der Auferstehung. Sooft sie ein Feuer zum Krieg entfachen, löscht Gott es aus. Und sie 
> reisen auf der Erde umher, um Unheil zu stiften. Gott liebt die Unheilstifter nicht.
> 5:65 Würden die Leute des Buches glauben und gottesfürchtig sein, Wir würden ihnen ihre Missetaten 
> sühnen und sie in die Gärten der Wonne eingehen lassen. 66 Und würden sie die Thora und das 
> Evangelium und das, was zu ihnen von ihrem Herrn herabgesandt wurde, einhalten, sie würden von 
> oben und unter ihren Füßen zu essen bekommen. Unter ihnen gibt es eine Gemeinde mit maßvollem 
> Wandel. Was aber viele von ihnen betrifft, so ist schlimm, was sie tun. 67 O Gesandter, richte aus, 
> was zu dir von deinem Herrn herabgesandt wurde. Wenn du es nicht tust, dann hast du deine 
> Botschaft nicht ausgerichtet. Gott schützt dich vor den Menschen. Gott leitet gewiß die ungläubigen 
> Leute nicht recht. 68 Sprich: O ihr Leute des Buches, ihr entbehrt jeder Grundlage, bis ihr die Thora 
> und das Evangelium und das, was zu euch von eurem Herrn herabgesandt wurde, einhaltet. Und was 
> von deinem Herrn zu dir herabgesandt wurde, wird sicher bei vielen von ihnen das Übermaß ihres 
> Frevels und den Unglauben noch mehren. So sei nicht betrübt über die ungläubigen Leute. 69 
> Diejenigen, die glauben, und diejenigen, die Juden sind, und die Sabier  und die Christen, all die, 
> die an Gott und an den Jüngsten Tag glauben und Gutes tun, haben nichts zu befürchten, und sie 
> werden nicht traurig sein.
> 5:70 Und Wir nahmen die Verpflichtung der Kinder Israels entgegen und entsandten ihnen Gesandte. 
> Jedesmal, wenn ihnen ein Gesandter etwas brachte, was sie nicht mochten, ziehen sie einen Teil (von 
> ihnen) der Lüge und töteten einen (anderen) Teil. 71 Und sie meinten, es käme keine Versuchung. Sie 
> waren blind und taub. Hierauf wandte sich Gott ihnen gnädig zu. Dann wurden sie (wieder) blind und 
> taub, und zwar viele von ihnen. Und Gott sieht wohl, was sie tun. 72 Ungläubig sind diejenigen, die 
> sagen: »Gott ist Christus, der Sohn Marias« wo doch Christus gesagt hat: »O ihr Kinder Israels, dienet 
> Gott, meinem Herrn und eurem Herrn. Wer Gott (andere) beigesellt, dem verwehrt Gott das Paradies. 
> Seine Heimstätte ist das Feuer. Und die, die Unrecht tun, werden keine Helfer haben. 73 Ungläubig 
> sind diejenigen, die sagen: ›Gott ist der Dritte von dreien‹, wo es doch keinen Gott gibt außer einem 
> einzigen Gott. Wenn sie mit dem, was sie sagen, nicht aufhören, so wird diejenigen von ihnen, die 
> ungläubig sind, eine schmerzhafte Pein treffen. 74 Wollen sie sich denn nicht reumütig Gott 
> zuwenden und Ihn um Vergebung bitten? Gott ist voller Vergebung und barmherzig.
> 5:75 Christus, der Sohn Marias, ist nichts anderes als ein Gesandter; vor ihm sind etliche Gesandte 
> dahingegangen. Seine Mutter ist eine Wahrhaftige. Beide pflegten, Speise zu essen. Siehe, wie Wir 
> ihnen die Zeichen deutlich machen, und dann siehe, wie sie sich abwenden lassen. 76 Sprich: Wie 
> könnt ihr anstelle Gottes dem dienen, was euch weder Schaden noch Nutzen bringen kann? Und Gott 
> ist der, der alles hört und weiß. 77 Sprich: O ihr Leute des Buches, übertreibt nicht in eurer Religion 
> über die Wahrheit hinaus und folgt nicht den Neigungen von Leuten, die früher irregegangen sind und 
> viele irregeführt haben und vom rechten Weg abgeirrt sind. 78 Verflucht wurden diejenigen von den 
> Kindern Israels, die ungläubig waren, durch den Mund Davids und Jesu, des Sohnes Marias. Dies 
> dafür, dass sie ungehorsam waren und immer wieder Übertretungen begingen. 79 Sie pflegten nicht 
> einander das Verwerfliche, das sie taten, zu verbieten. Schlimm ist, was sie zu tun pflegten.
> 5:80 Du siehst viele von ihnen die Ungläubigen zu Freunden nehmen. Schlimm ist das, was sie sich selbst 
> vorausgeschickt haben, so dass Gott ihnen grollt; und sie werden in der Pein ewig weilen. 81 Würden 
> sie an Gott und den Propheten und an das, was zu ihm herabgesandt wurde, glauben, hätten sie sie 
> nicht zu Freunden genommen. Aber viele von ihnen sind Frevler. 82 Du wirst sicher finden, dass 
> unter den Menschen diejenigen, die den Gläubigen am stärksten Feindschaft zeigen, die Juden und die 
> Polytheisten sind. Und du wirst sicher finden, dass unter ihnen diejenigen, die den Gläubigen in Liebe 
> am nächsten stehen, die sind, welche sagen: »Wir sind Christen. Dies deshalb, weil es unter ihnen 
> Priester und Mönche gibt und weil sie nicht hochmütig sind. 83 Wenn sie hören, was zu dem 
> Gesandten herabgesandt wurde, siehst du ihre Augen von Tränen überfließen wegen dessen, was sie 
> nun von der Wahrheit kennen. Sie sagen: »Unser Herr, wir glauben. Verzeichne uns unter den 
> Zeugen. 84 Warum sollten wir nicht an Gott glauben und an das, was von der Wahrheit zu uns 
> gekommen ist, und nicht erhoffen, dass unser Herr uns Eingang gewährt mit den rechtschaffenen 
> Leuten?«
> 5:85 Nun belohnt sie Gott für das, was sie gesagt haben mit Gärten, unter denen Bäche fließen; darin 
> werden sie ewig weilen. Dies ist die Entlohnung der Rechtschaffenen. 86 Diejenigen, die ungläubig 
> sind und unsere Zeichen für Lüge erklären, das sind die Gefährten der Hölle. 87 O ihr, die ihr glaubt, 
> erklärt nicht für verboten die köstlichen Dinge, die Gott euch erlaubt hat, und begeht keine 
> Übertretungen. Gott liebt die nicht, die Übertretungen begehen. 88 Und eßt von dem, was Gott euch 
> beschert hat, so es erlaubt und köstlich ist. Und fürchtet Gott, an den ihr eben glaubt. 89 Gott belangt 
> euch nicht wegen unbedachter Rede in euren Eiden. Aber Er belangt euch, wenn ihr euch in den 
> Eiden fest bindet . Die Sühne dafür besteht darin, zehn Bedürftige mit dem zu beköstigen, womit ihr 
> sonst eure Angehörigen beköstigt, oder sie zu kleiden oder einen Sklaven freizulassen. Wer es nicht 
> vermag, der soll drei Tage fasten. Das ist die Sühne für eure Eide, wenn ihr schwört. Und haltet eure 
> Eide. So macht Gott euch seine Zeichen deutlich, auf dass ihr dankbar seid.
> 5:90 O ihr, die ihr glaubt, der Wein, das Glücksspiel, die Opfersteine und die Lospfeile sind ein Greuel 
> von Satans Werk. Meidet es, auf das es euch wohl ergehe. 91 Der Satan will ja durch Wein und 
> Glücksspiel Feindschaft und Haß zwischen euch erregen und euch vom Gedenken Gottes und vom 
> Gebet abbringen. Werdet ihr wohl nun aufhören? 92 Und gehorchet Gott und gehorchet dem 
> Gesandten, und seid auf der Hut. Wenn ihr euch abkehrt, so wisst, unserem Gesandten obliegt nur die 
> deutliche Ausrichtung (der Botschaft). 93 Diejenigen, die glauben und die guten Werke tun, begehen 
> im Hinblick auf das, was sie essen, kein Vergehen, wenn sie nur gottesfürchtig sind und glauben und 
> die guten Werke tun, und weiter gottesfürchtig sind und glauben, und dann auch gottesfürchtig und 
> rechtschaffen sind. Und Gott liebt die Rechtschaffenen. 94 O ihr, die ihr glaubt, Gott wird euch 
> prüfen im Hinblick auf das Jagdwild, das eure Hände und eure Lanzen treffen, damit Gott feststellt, 
> wer Ihn im Verborgenen fürchtet. Wer danach Übertretungen begeht, für den ist eine schmerzhafte 
> Pein bestimmt.
> 5:95 O ihr, die ihr glaubt, tötet nicht das Jagdwild, während ihr im Weihezustand seid . Wer es von euch 
> vorsätzlich tötet, hat als Auflage ein Stück Vieh abzugeben, gleich dem, was er getötet hat — darüber 
> sollen zwei gerechte Leute von euch urteilen —, dies als Opfertier, das die Kaaba erreichen soll. Oder 
> er hat als Sühne Bedürftige zu speisen oder das Entsprechende an Fasten zu leisten. (Dies,) damit er 
> die schweren Folgen seines Verhaltens kostet. Gott verzeiht, was vorher geschah. Wer es aber wieder 
> tut, an dem rächt sich Gott. Und Gott ist mächtig und übt Rache. 96 Erlaubt ist euch, die Tiere des 
> Meeres zu jagen und sie zu essen zum Nutzen für euch und für die Reisenden, aber verboten ist euch, 
> die Tiere des Festlandes zu jagen, während ihr im Weihezustand seid. Und fürchtet Gott, zu dem ihr 
> versammelt werdet. 97 Gott hat die Kaaba, das heilige Haus, für die Menschen zum Erfüllungsort 
> ihrer Kulthandlungen  gemacht, sowie den heiligen Monat, die Opfertiere und die Halsgehänge. 
> Dies, damit ihr wisst, dass Gott weiß, was in den Himmeln und was auf der Erde ist, und dass Gott 
> über alle Dinge Bescheid weiß. 98 Wisst, Gott verhängt eine harte Strafe, und Gott ist voller 
> Vergebung und barmherzig. 99 Dem Gesandten obliegt nur die Ausrichtung (der Botschaft). Und Gott 
> weiß, was ihr offenlegt und was ihr verschweigt.
> 5:100 Sprich: Nicht gleich sind das Verdorbene und das Köstliche, auch wenn die Menge des 
> Verdorbenen dir gefallen sollte. So fürchtet Gott, ihr Einsichtigen, auf dass es euch wohl ergehe. 101 
> O ihr, die ihr glaubt, fragt nicht nach Dingen, die, wenn sie euch offengelegt würden, euch weh täten, 
> und die, wenn ihr zu der Zeit, da der Koran herabgesandt wird, danach fragt, euch offengelegt 
> werden. Gott hat sie übergangen. Und Gott ist voller Vergebung und mild. 102 Danach haben Leute 
> vor euch gefragt, und dann haben sie sie verleugnet. 103 Gott hat keine Vorschriften festgelegt  in 
> bezug auf ohrgeschlitzte oder freiweidende Kamelstuten oder auf Schafe, die weiblichen Nachwuchs 
> nacheinander werfen, oder auf Kamelhengste, die (dank ihrer Leistung) ihren Rücken (vor Traglast) 
> schützen. Aber diejenigen, die ungläubig sind, erdichten Lügen gegen Gott, und die meisten von 
> ihnen haben keinen Verstand. 104 Und wenn ihnen gesagt wird: »Kommt her zu dem, was Gott 
> herabgesandt hat, und zum Gesandten« sagen sie: »Uns genügt, was wir bei unseren Vätern 
> vorgefunden haben. Was denn, auch wenn ihre Väter nichts gewußt haben und der Rechtleitung nicht 
> gefolgt sind?
> 5:105 O ihr, die ihr glaubt, kümmert euch um euch selbst. Wer abirrt, kann euch nicht schaden, wenn ihr 
> der Rechtleitung folgt. Zu Gott ist eure Heimkehr allesamt. Dann wird Er euch kundtun, was ihr zu 
> tun pflegtet. 106 O ihr, die ihr glaubt, wenn einer von euch im Sterben liegt und sein Testament 
> machen will, so soll das Zeugnis unter euch erfolgen durch zwei gerechte Leute von euch — oder 
> durch zwei andere, die nicht von euch sind, wenn ihr im Land umherwandert und euch das 
> Todesunglück trifft. Ihr sollt sie nach dem Gebet festhalten, und sie sollen dann, wenn ihr Zweifel 
> habt, bei Gott schwören: »Wir verkaufen es nicht für irgendeinen Preis, auch wenn es sich um einen 
> Verwandten handelt. Und wir verschweigen das Zeugnis Gottes nicht, sonst gehörten wir zu denen, 
> die sich versündigen. 107 Wenn man entdeckt, dass sie sich einer Sünde schuldig gemacht haben, 
> sollen aus den Reihen derer, gegen die man sich versündigt hat, zwei andere, deren Erbrecht am 
> ehesten feststeht, an ihre Stelle treten und bei Gott schwören: Unser Zeugnis ist bestimmt 
> wahrhaftiger als deren Zeugnis. Und wir haben keine Übertretung begangen, sonst gehörten wir zu 
> denen, die Unrecht tun. 108 Das bewirkt eher, dass sie das Zeugnis seinem Inhalt entsprechend 
> vorbringen oder eben fürchten, dass nach ihren Eiden (andere) Eide zugelassen werden. Und fürchtet 
> Gott und hört zu. Gott leitet die frevlerischen Leute nicht recht. 109 Am Tag, da Gott die Gesandten 
> versammelt und dann spricht: »Was wurde euch geantwortet?«  Sie sagen: »Wir haben kein Wissen 
> (davon). Du bist der, der die unsichtbaren Dinge alle weiß.«
> 5:110 Und als Gott sprach: O Jesus, Sohn Marias, gedenke meiner Gnade zu dir und zu deiner Mutter, als 
> Ich dich mit dem Geist der Heiligkeit stärkte, so dass du zu den Menschen in der Wiege und als 
> Erwachsener sprachst; und als Ich dich das Buch, die Weisheit, die Thora und das Evangelium lehrte; 
> und als du aus Ton etwas wie eine Vogelgestalt mit meiner Erlaubnis schufest und dann hineinbliesest 
> und es mit meiner Erlaubnis zu einem Vogel wurde; und als du Blinde und Aussätzige mit meiner 
> Erlaubnis heiltest und Tote mit meiner Erlaubnis herauskommen ließest ; und als Ich die Kinder 
> Israels von dir zurückhielt, als du mit den deutlichen Zeichen zu ihnen kamst, worauf diejenigen von 
> ihnen, die ungläubig waren, sagten: »Das ist nichts als eine offenkundige Zauberei. 111 Und als Ich 
> den Jüngern offenbarte: »Glaubt an Mich und an meinen Gesandten.« Sie sagten: »Wir glauben. 
> Bezeuge, dass wir gottergeben sind.« 112 Als die Jünger sagten: »O Jesus, Sohn Marias, kann dein 
> Herr uns einen Tisch vom Himmel   herabsenden?« Er sagte: »Fürchtet Gott, so ihr gläubig seid.« 
> 113 Sie sagten: »Wir wollen davon essen, so dass unsere Herzen Ruhe finden und dass wir wissen, 
> dass du uns die Wahrheit gesagt hast, und dass wir zu denen gehören, die darüber Zeugnis geben . 
> 114 Jesus, der Sohn Marias, sagte: »O Gott, unser Herr, sende auf uns einen Tisch vom Himmel 
> herab, dass er für uns, für den ersten von uns und den letzten von uns, ein Fest sei, und ein Zeichen 
> von Dir. Und versorge uns. Du bist der beste Versorger.«
> 5:115 Gott sprach: »Ich werde ihn auf euch hinabsenden. Wer von euch hernach ungläubig wird, den 
> werde Ich mit einer Pein peinigen, mit der Ich keinen von den Weltenbewohnern peinige.« 116 Und 
> als Gott sprach: »O Jesus, Sohn Marias, warst du es, der zu den Menschen sagte: ›Nehmt euch neben 
> Gott mich und meine Mutter zu Göttern.‹?« Er sagte: »Preis sei Dir! Es steht mir nicht zu, etwas zu 
> sagen, wozu ich kein Recht habe. Hätte ich es gesagt, dann wüßtest Du es. Du weißt, was in meinem 
> Inneren ist, ich aber weiß nicht, was in deinem Inneren ist. Du bist der, der die unsichtbaren Dinge 
> alle weiß. 117 Ich habe ihnen nichts anderes gesagt als das, was Du mir befohlen hast, nämlich: 
> ›Dienet Gott, meinem Herrn und eurem Herrn.‹ Ich war Zeuge über sie, solange ich unter ihnen 
> weilte. Als Du mich abberufen hast, warst Du der Wächter über sie. Und Du bist über alle Dinge 
> Zeuge. 118 Wenn Du sie peinigst, so sind sie deine Diener. Wenn Du ihnen vergibst, so bist Du der 
> Mächtige, der Weise.« 119 Gott sprach: »Das ist der Tag, an dem den Wahrhaftigen ihre 
> Wahrhaftigkeit nützen wird. Bestimmt sind für sie Gärten, unter denen Bäche fließen, darin werden 
> sie auf immer ewig weilen.« Gott hat Wohlgefallen an ihnen, und sie haben Wohlgefallen an Ihm. 
> Dies ist der großartige Erfolg.
> 5:120 Gott gehört die Königsherrschaft der Himmel und der Erde und dessen, was in ihnen ist. Und Er hat 
> Macht zu allen Dingen.
> 
> Sure 6: Das Vieh (Al-An‘am) zu Mekka, 165 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 6:1 Lob sei Gott, der die Himmel und die Erde erschaffen und die Finsternisse und das Licht gemacht hat! 
> Dennoch setzen diejenigen, die ungläubig sind, ihrem Herrn (andere) gleich. 2 Er ist es, der euch aus 
> Ton erschaffen und dann eine Frist beschlossen hat. Und eine bestimmte Frist ist bei Ihm festgesetzt. 
> Dennoch zweifelt ihr daran. 3 Er ist Gott in den Himmeln und auf der Erde. Er weiß, was ihr 
> geheimhaltet und was ihr offen bekundet, und Er weiß, was ihr erwerbt. 4 Kein Zeichen von den 
> Zeichen ihres Herrn kommt zu ihnen, ohne dass sie sich davon abwenden.
> 6:5 So erklärten sie die Wahrheit für Lüge, als sie zu ihnen kam. Aber zu ihnen werden die Berichte 
> gelangen über das, worüber sie immer wieder gespottet haben. 6 Haben sie denn nicht gesehen, wie 
> viele Generationen Wir vor ihnen haben verderben lassen? Wir haben ihnen auf der Erde eine feste 
> Stellung verliehen, die Wir euch nicht verliehen haben. Und Wir haben den Himmel über sie ergiebig 
> regnen lassen und die Bäche unter ihnen fließen lassen. Aber Wir haben sie für ihre Sünden verderben 
> und nach ihnen eine andere Generation entstehen lassen. 7 Hätten Wir auf dich ein Buch auf Papyrus 
> hinabgesandt und würden sie es mit ihren Händen berühren, würden diejenigen, die ungläubig sind, 
> dennoch sagen: »Dies ist nichts als offenkundige Zauberei. 8 Und sie sagen: »Wäre ein Engel auf ihn 
> herabgesandt worden!« Und sie sagen: »Würden Wir einen Engel hinabsenden, wäre die 
> Angelegenheit dann entschieden, und ihnen wird dann kein Aufschub gewährt. 9 Auch wenn Wir 
> ihn  zu einem Engel gemacht hätten, Wir hätten ihn (doch) zu einem Mann gemacht und hätten ihnen 
> (noch weiter) verhüllt, was sie sich ja selbst verhüllen.
> 6:10 Gespottet wurde schon vor dir über Gesandte. Darum schloß diejenigen, die sie verhöhnt hatten, das, 
> worüber sie spotteten. 11 Sprich: Zieht auf der Erde umher und schaut, wie das Ende derer war, die 
> (die Botschaft) für Lüge erklärt haben. 12 Sprich: Wem gehört, was in den Himmeln und auf der Erde 
> ist? Sprich: (Es gehört) Gott. Vorgeschrieben hat Er sich selbst die Barmherzigkeit. Er wird euch zum 
> Tag der Auferstehung versammeln, an dem kein Zweifel möglich ist. Diejenigen, die sich selbst 
> verloren haben, die glauben eben nicht. 13 Ihm gehört, was in der Nacht und am Tag besteht . Er ist 
> der, der alles hört und weiß. 14 Sprich: Sollte ich mir zum Freund einen anderen als Gott nehmen, den 
> Schöpfer der Himmel und der Erde, der Speise gibt und dem niemand Speise geben kann? Sprich: Mir 
> ist befohlen worden, der erste von denen zu sein, die gottergeben sind, und: »Sei nicht einer der 
> Polytheisten.
> 6:15 Sprich: Ich fürchte, wenn ich gegen meinen Herrn ungehorsam bin, die Pein eines gewaltigen Tages. 
> 16 Von wem sie an jenem Tag abgewehrt wird, dessen hat Er sich erbarmt. Und das ist der 
> offenkundige Erfolg. 17 Wenn Gott dich einen Schaden erleiden läßt, so gibt es niemanden, der ihn 
> beheben könnte, außer Ihm. Und wenn Er dich Gutes erfahren läßt, so hat Er Macht zu allen Dingen. 
> 18 Er ist der, der bezwingende Macht über seine Diener besitzt, und Er ist der, der weise ist und 
> Kenntnis von allem hat. 19 Sprich: Was gilt als das größte Zeugnis? Sprich: Gott ist Zeuge zwischen 
> mir und euch. Dieser Koran ist mir offenbart, damit ich euch und auch jeden, den er erreicht, durch 
> ihn warne. Wollt ihr wirklich bezeugen, dass es neben Gott andere Götter gibt? Sprich: Ich bezeuge 
> (es) nicht. Sprich: Er ist nur ein einziger Gott, und ich bin unschuldig an dem, was ihr (Ihm) 
> beigesellt.
> 6:20 Diejenigen, denen Wir das Buch zukommen ließen, kennen es, wie sie ihre Söhne kennen. 
> Diejenigen, die sich selbst verloren haben, die glauben eben nicht. 21 Und wer ist denn ungerechter, 
> als wer gegen Gott eine Lüge erdichtet oder seine Zeichen für Lüge erklärt? Denen, die Unrecht tun, 
> wird es sicher nicht wohl ergehen. 22 Und am Tag, da Wir sie alle versammeln. Dann sprechen Wir 
> zu denen, die Polytheisten waren: Wo sind denn eure Teilhaber, die ihr immer wieder angegeben 
> habt? 23 Dann wird die Folge ihrer Verwirrung nur sein, dass sie sagen: »Bei Gott, unserem Herrn, 
> wir waren keine Polytheisten. 24 Schau, wie sie sich selbst belügen und wie ihnen entschwunden ist, 
> was sie zu erdichten pflegten.
> 6:25 Und unter ihnen gibt es welche, die dir zuhören. Aber Wir haben auf ihre Herzen Hüllen gelegt, so 
> dass sie es nicht begreifen, und in ihre Ohren Schwerhörigkeit. Sie mögen jedes Zeichen sehen, sie 
> glauben nicht daran. Und so, wenn sie zu dir kommen, um mit dir zu streiten, sagen diejenigen, die 
> ungläubig sind: »Das sind nichts als die Fabeln der Früheren.« 26 Und sie verwehren es (den Leuten), 
> und sie selbst entfernen sich davon. Sie bringen nur Verderben über sich selbst, und sie merken es 
> nicht. 27 Könntest du nur zuschauen, wenn sie vor das Feuer gestellt werden und sagen: »O würden 
> wir doch zurückgebracht werden! Wir würden dann nicht die Zeichen unseres Herrn für Lüge 
> erklären, und wir würden zu den Gläubigen gehören.« 28 Vielmehr ist ihnen klargeworden, was sie 
> früher geheimgehalten haben. Würden sie zurückgebracht, sie würden zu dem zurückkehren, was 
> ihnen verboten wurde. Sie sind ja Lügner. 29 Und sie sagen: »Es gibt nur unser diesseitiges Leben, 
> und wir werden nicht auferweckt.
> 6:30	Könntest du nur zuschauen, wenn sie vor ihren Herrn gestellt werden und Er spricht: »Ist dies 
> nicht die Wahrheit?« Sie sagen: »Doch, bei unserem Herrn!« Er spricht: »Kostet nun die Pein dafür, 
> dass ihr ungläubig waret.« 31 Den Verlust haben diejenigen, die die Begegnung mit Gott für Lüge 
> erklären, so dass sie, wenn die Stunde plötzlich über sie kommt, sagen: »O welch ein Bedauern, dass 
> wir sie nicht beachtet haben!« Sie tragen ihre Lasten auf ihrem Rücken. O schlimm ist das, was sie da 
> tragen werden! 32 Das diesseitige Leben ist nur Spiel und Zerstreuung. Die jenseitige Wohnstätte ist 
> gewiß besser für die, die gottesfürchtig sind. Habt ihr denn keinen Verstand? 33 Wir wissen wohl, 
> dass dich betrübt, was sie sagen. Aber nicht dich zeihen sie der Lüge, sondern die, die Unrecht tun, 
> leugnen ja die Zeichen Gottes. 34 Der Lüge wurden schon vor dir Gesandte geziehen. Und sie 
> ertrugen es mit Geduld, dass sie der Lüge geziehen wurden und dass ihnen Leid zugefügt wurde, bis 
> unsere Unterstützung zu ihnen kam. Niemand wird die Worte Gottes abändern können. Zu dir ist doch 
> etwas vom Bericht über die Gesandten gekommen.
> 6:35 Und wenn du schwer daran trägst, dass sie sich abwenden, und wenn du imstande bist, einen Schacht 
> in die Erde oder eine Leiter in den Himmel zu suchen und ihnen dann ein Zeichen vorzubringen ... 
> Wenn Gott gewollt hätte, hätte Er sie in der Rechtleitung vereint. Sei also nicht einer der Törichten. 
> 36 Nur jene können antworten, die zuhören. Die Toten wird Gott auferwecken. Dann werden sie zu 
> Ihm zurückgebracht. 37 Und sie sagen: »Wenn doch ein Zeichen von seinem Herrn auf ihn 
> herabgesandt würde! Sprich: Gott hat dazu die Macht, ein Zeichen herabzusenden. Aber die meisten 
> von ihnen wissen nicht Bescheid. 38 Es gibt keine Tiere auf der Erde und keine Vögel, die mit ihren 
> Flügeln fliegen, die nicht Gemeinschaften wären gleich euch. Wir haben im Buch nichts übergangen. 
> Dann werden sie zu ihrem Herrn versammelt. 39 Und diejenigen, die unsere Zeichen für Lüge 
> erklären, sind taub, stumm, in Finsternissen. Gott führt irre, wen Er will, und wen Er will, den bringt 
> Er auf einen geraden Weg.
> 6:40 Sprich: Was meint ihr? Wenn die Pein Gottes über euch kommt oder die Stunde über euch kommt, 
> werdet ihr dann andere anrufen als Gott, so ihr die Wahrheit sagt? 41 Nein, Ihn werdet ihr anrufen. 
> Dann wird Er das beheben, weswegen ihr (Ihn) anruft, wenn Er will, und ihr werdet vergessen, was 
> ihr (Ihm) beigesellt. 42 Und Wir haben vor dir zu Gemeinschaften (Gesandte) geschickt und sie  mit 
> Not und Drangsal heimgesucht, auf dass sie sich vielleicht demütigen. 43 Hätten sie sich doch 
> gedemütigt, als unsere Schlagkraft über sie kam! Aber ihre Herzen verhärteten sich, und der Satan 
> machte ihnen verlockend, was sie zu tun pflegten. 44 Und als sie das vergaßen, womit sie ermahnt 
> worden waren, öffneten Wir ihnen die Tore zu allen Dingen. Als sie sich dann über das freuten, was 
> ihnen zuteil wurde, suchten Wir sie plötzlich heim. Da waren sie ganz verzweifelt.
> 6:45 So wurde der letzte Rest der Leute, die Unrecht taten, ausgemerzt. Und Lob sei Gott, dem Herrn der 
> Welten! 46 Sprich: Was meint ihr? Wenn Gott euer Gehör und euer Augenlicht fortnähme und euer 
> Herz versiegelte, welcher Gott außer Gott könnte es euch zurückbringen? Schau, wie Wir die Zeichen 
> auf verschiedene Weise darlegen, dennoch kehren sie sich ab. 47 Sprich: Was meint ihr? Wenn die 
> Pein Gottes plötzlich oder offen über euch kommt, wer wird wohl verderben außer den Leuten, die 
> Unrecht tun? 48 Und Wir senden die Gesandten nur als Freudenboten und Warner. Diejenigen nun, 
> die glauben und Besserung bringen, haben nichts zu befürchten, und sie werden nicht traurig sein. 
> 49 Diejenigen aber, die unsere Zeichen für Lüge erklären, wird die Pein treffen dafür, dass sie immer 
> wieder gefrevelt haben
> 6: 50 Sprich: Ich sage euch nicht, ich hätte die Vorratskammern Gottes, und ich kenne auch nicht das 
> Unsichtbare. Und ich sage euch nicht, ich sei ein Engel. Ich folge nur dem, was mir offenbart wird. 
> Sprich: Sind etwa der Blinde und der Sehende gleich? Wollt ihr denn nicht nachdenken? 51 Und 
> warne damit diejenigen, die fürchten, zu ihrem Herrn versammelt zu werden — außer Ihm haben sie 
> weder Freund noch Fürsprecher —, auf dass sie gottesfürchtig werden. 52 Und vertreibe diejenigen 
> nicht, die morgens und abends ihren Herrn anrufen in der Suche nach seinem Antlitz. Dir obliegt in 
> keiner Weise, sie zur Rechenschaft zu ziehen , und ihnen obliegt in keiner Weise, dich zur 
> Rechenschaft zu ziehen, so dass du sie vertreiben dürftest. Sonst würdest du zu denen gehören, die 
> Unrecht tun. 53 Und so haben Wir die einen durch die anderen der Versuchung ausgesetzt, damit sie 
> sagen: »Hat Gott gerade diesen da aus unserer Mitte eine Wohltat erwiesen? Weiß nicht Gott besser 
> Bescheid über die, die dankbar sind? 54 Und wenn diejenigen, die an unsere Zeichen glauben, zu dir 
> kommen, so sprich: Friede über euch! Euer Herr hat sich selbst die Barmherzigkeit vorgeschrieben: 
> Wenn nun einer von euch aus Unwissenheit Böses tut, aber danach umkehrt und Besserung zeigt, so 
> ist Er voller Vergebung und barmherzig.
> 6:55 So legen Wir die Zeichen im einzelnen dar, auch damit der Weg der Übeltäter offenkundig wird. 56 
> Sprich: Mir ist verboten worden, denen zu dienen, die ihr anstelle Gottes anruft. Sprich: Ich folge 
> nicht euren Neigungen. Sonst wäre ich abgeirrt, und ich würde nicht zu denen zählen, die der 
> Rechtleitung folgen. 57 Sprich: Ich berufe mich auf ein deutliches Zeichen von meinem Herrn, aber 
> ihr erklärt es für Lüge. Ich verfüge nicht über das, was ihr zu beschleunigen wünscht . Das Urteil 
> gehört Gott allein. Er erzählt die Wahrheit, und Er ist der Beste derer, die entscheiden. 58 Sprich: 
> Würde ich über das verfügen, was ihr zu beschleunigen wünscht, wäre die Angelegenheit zwischen 
> mir und euch bereits entschieden. Und Gott weiß besser Bescheid über die, die Unrecht tun. 59 Er 
> verfügt über die Schlüssel des Unsichtbaren. Niemand außer Ihm weiß über sie Bescheid. Und Er 
> weiß, was auf dem Festland und im Meer ist. Kein Blatt fällt, ohne dass Er darüber Bescheid weiß; 
> und es gibt kein Korn in den Finsternissen der Erde und nichts Feuchtes und nichts Trockenes, ohne 
> dass es in einem offenkundigen Buch stünde.
> 6:60 Er ist es, der euch bei Nacht abberuft und weiß, was ihr bei Tag begangen habt; und dann erweckt Er 
> euch an ihm, damit eine bestimmte Frist erfüllt wird. Dann wird eure Rückkehr zu Ihm sein, und dann 
> wird Er euch kundtun, was ihr zu tun pflegtet. 61 Er ist der, der bezwingende Macht über seine Diener 
> besitzt. Und Er entsendet Hüter über euch, so dass, wenn der Tod zu einem von euch kommt, unsere 
> Boten ihn abberufen, und sie übergehen nichts. 62 Dann werden sie zu Gott, ihrem wahren Herrscher, 
> zurückgebracht. Ja, Ihm gehört das Urteil, und Er ist der Schnellste derer, die abrechnen. 63 Sprich: 
> Wer errettet euch aus den Finsternissen des Festlandes und des Meeres, wenn ihr Ihn in (sichtbarer) 
> Demut und im Verborgenen anruft: »Wenn Er uns hieraus rettet, werden wir sicher zu den Dankbaren 
> gehören« 64 Sprich: Gott errettet euch daraus und aus jeder Trübsal. Ihr aber gesellt (Ihm) weiterhin 
> (andere) bei.
> 6:65 Sprich: Er ist es, der dazu die Macht hat, über euch eine Pein von oben oder unter euren Füßen zu 
> schicken, oder euch in Parteien durcheinanderzubringen und die einen von euch die Schlagkraft der 
> anderen erleiden zu lassen. Schau, wie Wir die Zeichen auf verschiedene Weise darlegen, auf dass sie 
> die Sache begreifen. 66 Dein Volk erklärt es für Lüge, obwohl es die Wahrheit ist. Sprich: Ich bin 
> nicht als Sachwalter über euch eingesetzt. 67 Jeder Bericht wird seine Bestätigung finden, und ihr 
> werdet es noch zu wissen bekommen. 68 Und wenn du diejenigen siehst, die auf unsere Zeichen 
> (spottend) eingehen, dann wende dich von ihnen ab, bis sie auf ein anderes Gespräch eingehen. Und 
> wenn dich der Satan vergessen läßt, dann sollst du, nachdem du dich wieder daran erinnert hast, nicht 
> mit den Leuten zusammensitzen, die Unrecht tun. 69 Denjenigen, die gottesfürchtig sind, obliegt in 
> keiner Weise, sie zur Rechenschaft zu ziehen. Es ist nur eine Ermahnung, auf dass sie gottesfürchtig 
> werden.
> 6:70 Und laß diejenigen sitzen, die ihre Religion zum Gegenstand von Spiel und Zerstreuung nehmen und 
> die das diesseitige Leben betört. Und ermahne durch ihn, auf dass niemand dem Verderben 
> preisgegeben wird für das, was er erworben hat. Er hat dann außer Gott weder Freund noch 
> Fürsprecher. Und würde er auch jedes Lösegeld vorlegen, es wird von ihm nicht angenommen 
> werden. Das sind die, die dem Verderben preisgegeben werden für das, was sie erworben haben. 
> Bestimmt ist für sie ein Getränk aus heißem Wasser und eine schmerzhafte Pein dafür, dass sie 
> ungläubig waren. 71 Sprich: Sollen wir statt zu Gott zu etwas rufen, was uns weder nützt noch 
> schadet, und, nachdem Gott uns rechtgeleitet hat, auf unseren Fersen kehrtmachen, gleich jenem, den 
> die Satane im Land weggelockt haben? Ratlos (ist er); er hat Gefährten, die ihn zur Rechtleitung 
> rufen: »Komm zu uns.« Sprich: »Nur die Rechtleitung Gottes ist die (wahre) Rechtleitung. Und uns 
> wurde befohlen, uns dem Herrn der Welten zu ergeben.« 72 Und auch: »Verrichtet das Gebet und 
> fürchtet Ihn. Er ist es, zu dem ihr versammelt werdet. 73 Er ist es, der die Himmel und die Erde der 
> Wahrheit entsprechend erschaffen hat. Und am Tag, da Er sagt: Sei!, und es ist. Sein Wort ist die 
> Wahrheit. Und Ihm gehört die Königsherrschaft am Tag, da in die Trompete geblasen wird. Er weiß 
> über das Unsichtbare und das Offenbare Bescheid, und Er ist der Weise, der Kenntnis von allem hat. 
> 74 Und als Abraham zu seinem Vater Azar sagte: »Nimmst du dir denn Götzen zu Göttern? Ich sehe 
> dich und dein Volk in einem offenkundigen Irrtum.
> 6:75 Und so zeigten Wir Abraham das Reich der Himmel und der Erde, damit er einer von denen sei, die 
> Gewißheit hegen. 76 Als nun die Nacht ihn umhüllte, sah er einen Stern. Er sagte: »Das ist mein 
> Herr.« Als der aber verschwand, sagte er: »Ich liebe die nicht, die verschwinden.« 77 Als er dann den 
> Mond aufgehen sah, sagte er: »Das ist mein Herr.« Als der aber verschwand, sagte er: »Wenn mein 
> Gott mich nicht rechtleitet, werde ich gewiß zu den abgeirrten Leuten gehören.« 78 Als er dann die 
> Sonne aufgehen sah, sagte er: »Das ist mein Herr. Das ist ja größer.« Als sie aber verschwand, sagte 
> er: »O mein Volk, ich bin unschuldig an dem, was ihr (Gott) beigesellt. 79 Ich richte mein Gesicht zu 
> dem, der die Himmel und die Erde erschaffen hat, als Anhänger des reinen Glaubens, und ich gehöre 
> nicht zu den Polytheisten.«
> 6:80 Sein Volk stritt mit ihm. Er sagte: »Wollt ihr mit mir über Gott streiten, wo Er mich rechtgeleitet 
> hat? Ich fürchte nicht, was ihr Ihm beigesellt, es sei denn, es ist mein Herr, der etwas will. Mein Herr 
> umfaßt alle Dinge in seinem Wissen. Wollt ihr es nicht bedenken? 81 Und wie sollte ich fürchten, was 
> ihr (Ihm) beigesellt, wo ihr euch nicht fürchtet, Gott solche beizugesellen, für die Er auf euch keine 
> Ermächtigung herabgesandt hat? Welche von beiden Gruppen hat eher Recht auf Sicherheit, so ihr es 
> wisst? 82 Denjenigen, die glauben und ihren Glauben nicht mit unrechtem Handeln verhüllen, gehört 
> die Sicherheit, und sie folgen der Rechtleitung. 83 Das ist unser Beweisgrund, den Wir Abraham 
> gegen sein Volk zukommen ließen. Wir erhöhen, wen Wir wollen, um Rangstufen. Dein Gott ist 
> weise und weiß Bescheid. 84 Und Wir schenkten ihm Isaak und Jakob; jeden (von ihnen) haben wir 
> rechtgeleitet. Auch Noah haben Wir zuvor rechtgeleitet, sowie aus seiner Nachkommenschaft David 
> und Salomo, Ijob, Josef, Mose und Aaron — so entlohnen Wir die, die Gutes tun -;
> 6:85 und Zakaria, Yahya  —, Jesus und Elias: jeder von ihnen gehört zu den Rechtschaffenen; 86 und 
> Ismael, Elischa, Jonas und Lot: jeden (von ihnen) haben Wir vor den Weltenbewohnern bevorzugt; 87 
> und auch manche von ihren Vätern, ihren Nachkommen und ihren Brüdern. Wir haben sie erwählt 
> und zu einem geraden Weg geleitet. 88 Das ist die Rechtleitung Gottes. Er leitet damit recht, wen von 
> seinen Dienern Er will. Und hätten sie (Gott andere) beigesellt, so wäre (auch) ihnen wertlos 
> geworden, was sie zu tun pflegten. 89 Das sind die, denen Wir das Buch, die Urteilsvollmacht und die 
> Prophetie zukommen ließen. Wenn diese da sie verleugnen, so haben Wir sie Leuten anvertraut, die 
> sie nicht verleugnen.
> 6:90 Das sind die, die Gott rechtgeleitet hat. Richte dich nun nach ihrer Rechtleitung. Sprich: Ich verlange 
> von euch keinen Lohn dafür. Es ist nichts als eine Ermahnung für die Weltenbewohner. 91 Und sie 
> haben Gott nicht so eingeschätzt, wie Er eingeschätzt werden soll, als sie sagten: »Gott hat nichts auf 
> einen Menschen herabgesandt. Sprich: Wer hat denn das Buch herabgesandt, das Mose als Licht und 
> Rechtleitung für die Menschen gebracht hat? Ihr macht ja daraus Papyrusblätter, die ihr offen zeigt — 
> und ihr haltet vieles geheim; und euch wurde beigebracht, was ihr nicht wußtet, weder ihr noch eure 
> Väter. Sprich: Gott.  Und dann laß sie in ihren ausschweifenden Reden ihr Spiel treiben. 92 Und dies 
> ist ein Buch, das Wir hinabgesandt haben, ein gesegnetes (Buch), das bestätigt, was vor ihm 
> vorhanden war, damit du die Mutter der Städte  und die Menschen in ihrer Umgebung warnest. 
> Diejenigen, die an das Jenseits glauben, glauben auch daran, und sie halten ihr Gebet ein. 93 Und wer 
> ist ungerechter, als wer gegen Gott eine Lüge erdichtet oder sagt: »Mir ist offenbart worden« während 
> ihm nichts offenbart worden ist, und wer sagt: »Ich werde herabsenden, was dem gleich ist, was Gott 
> herabgesandt hat.« Könntest du nur zuschauen, wenn die Ungerechten sich in den Fluten des Todes 
> befinden und die Engel ihre Hände ausstrecken: »Gebt eure Seelen heraus. Heute wird euch mit der 
> Pein der Schmach vergolten dafür, dass ihr immer wieder gegen Gott etwas anderes als die Wahrheit 
> gesagt und euch gegenüber seinen Zeichen hochmütig verhalten habt.« 94 Ihr seid nun einzeln zu Uns 
> gekommen, so wie Wir euch das erste Mal erschaffen haben, und ihr habt hinter euch zurückgelassen, 
> was Wir euch verliehen haben. Und Wir sehen nicht bei euch eure Fürsprecher, von denen ihr 
> behauptet habt, sie hätten Anteil an euch. Abgeschnitten ist das Band zwischen euch, und 
> entschwunden ist euch, was ihr immer wieder behauptet habt. 
> 6:95 Gott ist es, der die Körner und die Kerne spaltet. So bringt Er das Lebendige aus dem Toten und das 
> Tote aus dem Lebendigen hervor. Das ist Gott — wie leicht laßt ihr euch doch abwenden! 96 Er, der 
> die Morgendämmerung anbrechen läßt. Er hat die Nacht zur Ruhezeit und die Sonne und den Mond 
> zur Zeitberechnung gemacht. Das ist das Dekret dessen, der mächtig ist und Bescheid weiß. 97 Er ist 
> es, der euch die Sterne gemacht hat, damit ihr euch durch sie die gute Richtung in den Finsternissen 
> des Festlandes und des Meeres findet. Wir haben die Zeichen im einzelnen dargelegt für Leute, die 
> Bescheid wissen. 98 Und Er ist es, der euch aus einem einzigen Wesen hat entstehen lassen. Dann 
> gibt es einen Aufenthaltsort und einen Aufbewahrungsort.  Wir haben die Zeichen im einzelnen 
> dargelegt für Leute, die begreifen. 99 Und Er ist es, der vom Himmel Wasser herabkommen läßt. Und 
> Wir bringen damit Pflanzen jeglicher (Art) hervor; und dann bringen Wir aus ihnen Grün hervor, aus 
> dem Wir übereinandergereihte Körner hervorbringen — und aus den Palmen, aus ihren 
> Blütenscheiden entstehen herabhängende Dattelbüschel —, und (auch) Gärten mit Weinstöcken, und 
> die Öl- und die Granatapfelbäume, die einander ähnlich und unähnlich sind. Schaut auf ihre Früchte, 
> wenn sie Früchte tragen, und auf deren Reifen. Darin sind Zeichen für Leute, die glauben.
> 6:100 Und sie haben Gott Teilhaber gegeben: die Djinn, wo Er sie doch erschaffen hat. Und sie haben 
> Ihm Söhne und Töchter angedichtet, ohne (richtiges) Wissen. Preis sei Ihm! Er ist erhaben über das, 
> was sie da schildern. 101 Der Schöpfer der Himmel und der Erde, woher soll Er ein Kind haben, wo 
> Er doch keine Gefährtin hat und Er (sonst) alles erschaffen hat? Und Er weiß über alle Dinge 
> Bescheid. 102 Das ist eben Gott, euer Herr. Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Schöpfer aller Dinge. 
> So dienet Ihm. Er ist Sachwalter über alle Dinge. 103 Die Blicke erreichen Ihn nicht, Er aber erreicht 
> die Blicke. Und Er ist der Feinfühlige , der Kenntnis von allem hat. 104 Zu euch sind nun 
> einsichtbringende Zeichen von eurem Herrn gekommen. Wer einsichtig wird, ist es zu seinem eigenen 
> Vorteil, und wer blind ist, ist es zu seinem eigenen Schaden. Und ich bin nicht Hüter über euch.
> 6:105 So legen Wir die Zeichen auf verschiedene Weise dar. Dies, damit sie sagen können: »Du hast 
> danach geforscht« und damit Wir es  Leuten deutlich machen, die Bescheid wissen. 106 Folge dem, 
> was dir von deinem Herrn offenbart worden ist. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Und wende dich von 
> den Polytheisten ab. 107 Wenn Gott gewollt hätte,»wären sie nicht Polytheisten geworden. Und Wir 
> haben dich nicht zum Hüter über sie gemacht, und du bist nicht als Sachwalter über sie eingesetzt. 
> 108 Und schmäht nicht diejenigen, die sie anstelle Gottes anrufen, damit sie nicht in Übertretung ohne 
> (richtiges) Wissen Gott schmähen. So haben Wir jeder Gemeinschaft ihr Tun verlockend gemacht. 
> Alsdann wird ihre Rückkehr zu ihrem Herrn sein, und Er wird ihnen kundtun, was sie zu tun pflegten. 
> 109 Und sie haben bei Gott ihren eifrigsten Eid geschworen, sie würden, wenn ein Zeichen zu ihnen 
> käme, sicher daran glauben. Sprich: Die Zeichen stehen bei Gott allein. Wie solltet ihr auch merken, 
> dass, wenn es tatsächlich käme, sie doch nicht glauben?
> 6:110 Und Wir kehren ihre Herzen und ihr Augenlicht um, ebenso wie sie das erste Mal nicht daran 
> geglaubt haben. Und Wir lassen sie im Übermaß ihres Frevels blind umherirren. 111 Würden Wir 
> auch zu ihnen die Engel hinabsenden, würden die Toten auch zu ihnen sprechen und Wir alle Dinge 
> vor ihren Augen versammeln, sie würden unmöglich glauben, es sei denn, Gott will es. Aber die 
> meisten von ihnen sind töricht. 112 Und so haben Wir jedem Propheten einen Feind gegeben: die 
> Satane der Menschen und der Djinn, von denen die einen den anderen prunkvolles Gerede eingeben, 
> um sie zu betören — und wenn dein Herr gewollt hätte, hätten sie es nicht getan; so laß sie sitzen mit 
> dem, was sie erdichten —, 113 und damit die Herzen derer, die an das Jenseits nicht glauben, ihm 
> zuneigen, und damit sie daran Gefallen haben und begehen, was sie begehen. 114 Sollte ich mir einen 
> anderen Schiedsrichter als Gott suchen, wo Er es doch ist, der das Buch, im einzelnen dargelegt, zu 
> euch herabgesandt hat? Diejenigen, denen Wir das Buch zukommen ließen, wissen, dass es von 
> deinem Herrn mit der Wahrheit herabgesandt wurde. So sei nicht einer der Zweifler.
> 6:115 Und das Wort deines Herrn hat sich in Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit erfüllt. Niemand kann 
> seine Worte abändern. Er ist der, der alles hört und weiß. 116 Und wenn du der Mehrzahl derer, die 
> auf der Erde sind, folgst, werden sie dich vom Weg Gottes abirren lassen. Sie folgen ja nur 
> Vermutungen, und sie stellen nur Schätzungen an. 117 Dein Herr weiß besser, wer von seinem Weg 
> abirrt, und Er weiß besser über die Bescheid, die der Rechtleitung folgen. 118 Eßt von dem, worüber 
> der Name Gottes ausgesprochen worden ist, so ihr an seine Zeichen glaubt. 119 Warum solltet ihr 
> denn nicht von dem essen, worüber der Name Gottes ausgesprochen worden ist, wo Er euch im 
> einzelnen dargelegt hat, was Er euch verboten hat, ausgenommen das, wozu ihr gezwungen werdet? 
> Viele führen (andere) durch ihre Neigungen ohne (richtiges) Wissen in die Irre. Aber dein Herr weiß 
> besser über die Bescheid, die Übertretungen begehen.
> 6:120 Unterlaßt die Sünde, ob sie offen oder verborgen ist. Denen, die Sünden erwerben, wird vergolten 
> für das, was sie begangen haben. 121 Und eßt nicht von dem, worüber der Name Gottes nicht 
> ausgesprochen worden ist. Das ist Frevel. Die Satane geben ihren Freunden ein, mit euch zu streiten. 
> Wenn ihr ihnen gehorcht, seid ihr sogleich Polytheisten. 122 Ist denn der, der tot war, den Wir aber 
> dann wieder lebendig gemacht und dem Wir ein Licht gegeben haben, dass er darin unter den 
> Menschen umhergehen kann, mit dem zu vergleichen, der in den Finsternissen ist und nicht aus ihnen 
> herauskommen kann? So ist den Ungläubigen verlockend gemacht worden, was sie zu tun pflegten. 
> 123 Und so haben Wir in jeder Stadt ihre größten Übeltäter bestellt, damit sie in ihr Ränke schmieden. 
> Sie schmieden aber Ränke nur gegen sich selbst, und sie merken es nicht. 124 Wenn ein Zeichen zu 
> ihnen kommt, sagen sie: »Wir werden nicht glauben, bis uns das gleiche zukommt, was den 
> Gesandten Gottes zugekommen ist. Gott weiß besser, wo Er seine Botschaft anbringt. Diejenigen, die 
> Übeltaten begehen, wird bei Gott Erniedrigung und eine harte Pein treffen dafür, dass sie Ränke 
> schmiedeten.
> 6:125 Wen Gott rechtleiten will, dem weitet Er die Brust für den Islam. Und wen Er irreführen will, dem 
> macht Er die Brust beklommen und bedrückt, so als ob er in den Himmel hochsteigen würde. Auf 
> diese Weise legt Gott das Greuel auf diejenigen, die nicht glauben. 126 Und dies ist der Weg deines 
> Herrn, er ist gerade. Wir haben die Zeichen im einzelnen dargelegt für Leute, die (sie) bedenken. 
> 127 Bestimmt ist für sie bei ihrem Herrn die Wohnstätte des Friedens. Er ist ihr Freund wegen dessen, 
> was sie zu tun pflegten. 128 Und am Tag, da Er sie alle versammelt: »O Gemeinschaft der Djinn, ihr 
> habt euch viele Menschen angeworben. Und ihre Freunde unter den Menschen sagen: »Unser Herr, 
> wir haben Nutzen voneinander gehabt und haben nun unsere Frist erreicht, die Du uns gesetzt hast.« 
> Er spricht: »Das Feuer ist eure Bleibe; darin werdet ihr ewig weilen, es sei denn, Gott will es anders. 
> Dein Herr ist weise und weiß Bescheid.« 129 So setzen Wir die einen von denen, die Unrecht tun, 
> über die anderen  wegen dessen, was sie erworben haben.
> 6:130 O Gemeinschaft der Djinn und der Menschen, sind nicht Gesandte aus eurer Mitte zu euch 
> gekommen, um euch von meinen Zeichen zu erzählen und euch die Begegnung mit diesem eurem 
> Tag warnend zu verkünden? Sie sagen: »Wir zeugen gegen uns selbst.« Betört hat sie das diesseitige 
> Leben, und sie zeugen gegen sich selbst, dass sie ungläubig waren. 131 Das ist so, weil dein Herr die 
> Städte nicht zu Unrecht dem Verderben preisgibt, während ihre Bewohner nichts ahnen. 132 Für alle 
> sind Rangstufen bestimmt für das, was sie getan haben. Und dein Herr läßt nicht unbeachtet, was sie 
> tun. 133 Und dein Herr ist der, der auf niemanden angewiesen ist und die Barmherzigkeit besitzt. 
> Wenn Er will, läßt Er euch fortgehen und nach euch folgen, was Er will, so wie Er euch aus der 
> Nachkommenschaft anderer Leute entstehen ließ. 134 Was euch angedroht wird, wird sicher 
> kommen, und ihr könnt es nicht vereiteln.
> 6:135 Sprich: O mein Volk, handelt nach eurem Standpunkt. Ich werde auch so handeln. Dann werdet ihr 
> wissen, wem die jenseitige Wohnstätte gehört. Wahrlich, denen, die Unrecht tun, wird es nicht wohl 
> ergehen. 136 Und sie haben für Gott einen Anteil festgesetzt von dem, was Er an Feldernte und Vieh 
> geschaffen hat. Und sie sagen: »Dies ist für Gott«, so behaupten sie —, »und dies ist für unsere 
> Teilhaber. Was für ihre Teilhaber bestimmt ist, gelangt nicht zu Gott, was aber für Gott bestimmt ist, 
> gelangt zu ihren Teilhabern. Schlecht ist doch ihr Urteil. 137 Und auch vielen von den Polytheisten 
> haben ihre Teilhaber verlockend gemacht, ihre Kinder zu töten, um sie zu verderben und sie in ihrer 
> Religion zu verwirren. Wenn Gott gewollt hätte, hätten sie es nicht getan. So laß sie da sitzen mit 
> dem, was sie erdichten. 138 Und sie sagen: »Das sind Tiere und Ernte, die tabu sind. Niemand darf 
> davon essen, außer dem, wen wir wollen. So behaupten sie. — Es sind Tiere, deren Rücken (für 
> Lasten) verwehrt sind, und Tiere, über die sie den Namen Gottes nicht aussprechen; so erdichten sie 
> eine Lüge gegen Ihn. Er wird ihnen vergelten für das, was sie immer wieder erdichteten. 139 Und sie 
> sagen: »Was im Leib dieser Tiere ist, ist den Männern unter uns vorbehalten, für unsere Gattinnen 
> aber verboten. Wird es aber tot (geboren), so haben sie (alle) daran teil. Er wird ihnen für ihre 
> Schilderung vergelten. Er ist weise und weiß Bescheid.
> 6:140 Den Verlust haben diejenigen, die ihre Kinder aus Torheit ohne (richtiges) Wissen töten und das für 
> verboten erklären, was Gott ihnen beschert, indem sie gegen Gott eine Lüge erdichten. Sie sind 
> abgeirrt und folgen nicht der Rechtleitung. 141 Und Er ist es, der Gärten mit Spalieren und ohne 
> Spaliere entstehen läßt, sowie die Palmen und das Getreide verschiedener Erntesorten, und die Öl- 
> und Granatapfelbäume, die einander ähnlich und unähnlich sind. Eßt von ihren Früchten, wenn sie 
> Früchte tragen, und entrichtet am Tag ihrer Ernte, was als Rechtspflicht darauf steht, aber seid nicht 
> maßlos. Er liebt ja die Maßlosen nicht. 142 Und an Vieh (läßt Er entstehen) Lasttiere und Kleintiere. 
> Eßt von dem, was Gott euch beschert hat, und folgt nicht den Fußstapfen des Satans. Er ist euch ein 
> offenkundiger Feind. 143 (Und auch) acht Tiere zu Paaren: von den Schafen zwei und von den Ziegen 
> zwei. — Sprich: Sind es die beiden Männchen, die Er verboten hat, oder die beiden Weibchen, oder 
> was der Leib der beiden Weibchen enthält? Tut (es) mir denn aufgrund eines (richtigen) Wissens 
> kund, so ihr die Wahrheit sagt. 144 Und auch von den Kamelen zwei und von den Rindern zwei.  — 
> Sprich: Sind es die beiden Männchen, die Er verboten hat, oder die beiden Weibchen, oder was der 
> Leib der Weibchen enthält? Oder waret ihr zugegen, als Gott euch dies auftrug? Wer ist denn 
> ungerechter, als wer gegen Gott eine Lüge erdichtet, um die Menschen ohne (richtiges) Wissen 
> irrezuführen? Gott leitet die ungerechten Leute nicht recht.
> 6:145 Sprich: In dem, was mir offenbart wurde, finde ich nicht, dass etwas für den Essenden zu essen 
> verboten wäre, es sei denn, es ist Verendetes oder ausgeflossenes Blut oder Schweinefleisch — es ist 
> ein Greuel — oder ein Frevel, worüber ein anderer als Gott angerufen worden ist. Wenn aber einer 
> gezwungen wird, wobei er weder Auflehnung noch Übertretung begeht, so ist dein Herr voller 
> Vergebung und barmherzig. 146 Und denen, die Juden sind, haben Wir alles verboten, was Krallen 
> hat; und von den Rindern und den Schafen haben Wir ihnen das Fett verboten, ausgenommen das, 
> was ihre Rücken und ihre Eingeweide tragen oder was mit Knochen verwachsen ist. Damit haben Wir 
> ihnen für ihre Auflehnung vergolten, und Wir sagen ja die Wahrheit. 147 Wenn sie dich der Lüge 
> zeihen, dann sprich: Euer Herr besitzt eine umfassende Barmherzigkeit, aber niemand kann seine 
> Schlagkraft von den Leuten abwenden, die Übeltäter sind. 148 Diejenigen, die (Ihm) beigesellen, 
> werden sagen: »Wenn Gott gewollt hätte, hätten wir nicht beigesellt, und auch nicht unsere Väter, und 
> wir hätten nichts verboten. Auf diese Weise haben diejenigen, die vor ihnen lebten, (ihre Gesandten) 
> der Lüge geziehen, bis sie unsere Schlagkraft zu spüren bekamen. Sprich: Besitzt ihr irgendein 
> Wissen, das ihr uns vorbringen könnt? Ihr folgt ja nur Vermutungen, und ihr stellt nur Schätzungen 
> an. 149 Sprich: Gott verfügt über den überzeugenden Beweisgrund. Wenn Er wollte, würde Er euch 
> allesamt rechtleiten.
> 6:150 Sprich: Bringt eure Zeugen her, die bezeugen, dass Gott dies verboten hat. Wenn sie es auch 
> bezeugen, so bezeuge es nicht mit ihnen, und folge nicht den Neigungen derer, die unsere Zeichen für 
> Lüge erklären und die nicht an das Jenseits glauben und ihrem Herrn (andere) gleichsetzen. 151 
> Sprich: Kommt her, dass ich verlese, was euer Herr euch verboten hat: Ihr sollt Ihm nichts 
> beigesellen, und die Eltern gut behandeln; und tötet nicht eure Kinder aus Angst vor Verarmung — 
> euch und ihnen bescheren Wir doch den Lebensunterhalt; und nähert euch nicht den schändlichen 
> Taten, was von ihnen offen und was verborgen ist; und tötet nicht den Menschen, den Gott für 
> unantastbar erklärt hat, es sei denn bei vorliegender Berechtigung. Dies hat Er euch aufgetragen, auf 
> dass ihr verständig werdet. 152 Und nähert euch nicht dem Vermögen des Waisenkindes, es sei denn 
> auf die beste Art, bis es seine Vollkraft erreicht hat. Und gebt volles Maß und Gewicht nach 
> Gerechtigkeit. Wir fordern von den Menschen nur das, was sie vermögen. Und wenn ihr aussagt, dann 
> seid gerecht, auch wenn es um einen Verwandten geht. Und erfüllt den Bund hat Er euch aufgetragen, 
> auf dass ihr es bedenket. 153 Und dies ist mein Weg, er ist gerade. Folgt ihm. Und folgt nicht den 
> verschiedenen Wegen, dass sie euch nicht in verschiedene Richtungen von seinem Weg wegführen. 
> Dies hat Er euch aufgetragen, auf dass ihr gottesfürchtig werdet. 154 Alsdann ließen Wir dem Mose 
> das Buch zukommen, um (alles) zu vervollständigen für den, der Gutes getan hat, als eine ins einzelne 
> gehende Darlegung aller Dinge und als Rechtleitung und Barmherzigkeit, auf dass sie an die 
> Begegnung mit ihrem Herrn glauben.
> 6:155 Und dies ist ein Buch, das Wir hinabgesandt haben, ein gesegnetes (Buch). Folgt ihm und seid 
> gottesfürchtig, auf dass ihr Erbarmen findet. 156 Damit ihr nicht sagt: »Das Buch wurde nur auf zwei 
> Gemeinden vor uns herabgesandt, und wir ahnten nichts von dem, was sie erforscht haben.« 157 Oder 
> damit ihr nicht sagt: »Wenn das Buch auf uns herabgesandt worden wäre, hätten wir uns besser leiten 
> lassen als sie.« Nunmehr ist ein deutliches Zeichen von eurem Herrn und Rechtleitung und 
> Barmherzigkeit zu euch gekommen. Wer ist denn ungerechter als der, der die Zeichen Gottes für 
> Lüge erklärt und sich von ihnen abwendet? Wir werden denjenigen, die sich von unseren Zeichen 
> abwenden, mit einer schlimmen Pein dafür vergelten, dass sie sich abwandten. 158 Erwarten sie denn 
> etwas anderes, als dass die Engel zu ihnen kommen, oder dass dein Herr kommt, oder dass einige von 
> den Zeichen deines Herrn kommen? Am Tag, da einige von den Zeichen deines Herrn kommen, nützt 
> niemandem sein Glaube, wenn er nicht vorher geglaubt oder in seinem Glauben Gutes erworben hat. 
> Sprich: Wartet ab. Wir warten selbst auch ab. 159 Mit denen, die ihre Religion spalteten und zu 
> Parteien wurden, hast du nichts zu schaffen. Ihre Angelegenheit wird Gott zurückgebracht. Alsdann 
> wird Er ihnen kundtun, was sie zu tun pflegten.
> 6:160 Wer mit einer guten Tat kommt, erhält zehnmal soviel. Und wer mit einer schlechten Tat kommt, 
> dem wird nur gleichviel vergolten. Und ihnen wird dabei nicht Unrecht getan. 161 Sprich: Mich hat 
> mein Herr zu einem geraden Weg geleitet, einer richtigen Religion, der Glaubensrichtung Abrahams 
> als Anhänger des reinen Glaubens, und er gehörte nicht zu den Polytheisten. 162 Sprich: Mein Gebet 
> und meine Kulthandlung, mein Leben und mein Sterben gehören Gott, dem Herrn der Welten. 163 Er 
> hat keinen Teilhaber. Dies ist mir befohlen worden, und ich bin der erste der Gottergebenen. 164 
> Sprich: Sollte ich mir einen anderen Herrn suchen als Gott, wo Er doch der Herr aller Dinge ist? Jede 
> Seele erwirbt (das Böse) nur zu ihrem eigenen Schaden. Und keine lasttragende (Seele) trägt die Last 
> einer anderen. Alsdann wird eure Rückkehr zu eurem Herrn sein, und Er wird euch das kundtun, 
> worüber ihr uneins waret.
> 6:165 Er ist es, der euch zu aufeinanderfolgenden Generationen auf der Erde gemacht und die einen von 
> euch über die anderen um Rangstufen erhöht hat, um euch zu prüfen in dem, was Er euch zukommen 
> ließ. Dein Herr ist schnell im Bestrafen, und Er ist voller Vergebung und barmherzig.
> 
> Sure 7: Der Bergkamm (al-A‘ra,-f) zu Mekka, 206 Verse
> 
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 7:1	Alif Lám Mim Sad . 2 Dies ist ein Buch, das zu dir herabgesandt worden ist — es soll in deiner 
> Brust keine Bedrängnis seinetwegen sein —, damit du mit ihm warnst, und auch als Ermahnung für 
> die Gläubigen. 3 Folgt dem, was zu euch von eurem Herrn herabgesandt worden ist, und folgt nicht 
> an seiner Stelle (anderen) Freunden. Ihr laßt euch wenig ermahnen. 4 Wie manche Stadt haben Wir 
> verderben lassen! Da kam unsere Schlagkraft über sie nachts, oder während sie zu Mittag ruhten.
> 7:5 So war ihr Rufen, als unsere Schlagkraft über sie kam, nur, dass sie sagten: »Wir haben gewiß 
> Unrecht getan. 6 Ja, Wir werden gewiß die, zu denen Gesandte geschickt worden sind, zur 
> Verantwortung ziehen, und Wir werden gewiß die Gesandten zur Verantwortung ziehen. 7 Wir 
> werden ihnen bestimmt aus (richtigem) Wissen (alles) erzählen, denn Wir waren ja nicht abwesend. 8 
> Das Wägen an jenem Tag erfolgt der Wahrheit entsprechend. Diejenigen, deren Waagschalen schwer 
> sind, das sind die, denen es wohl ergeht. 9 Diejenigen, deren Waagschalen leicht sind, das sind die, 
> die sich selbst verloren haben, weil sie sich gegenüber unseren Zeichen ungerecht verhielten.
> 7:10	Und Wir haben euch auf der Erde eine feste Stellung gegeben, und Wir haben für euch auf ihr 
> Unterhaltsmöglichkeiten bereitet. Ihr seid aber wenig dankbar. 11 Und Wir haben euch erschaffen. 
> Dann haben Wir euch gestaltet. Dann haben Wir zu den Engeln gesprochen: »Werft euch vor Adam 
> nieder.« Da warfen sie sich nieder, außer Iblis: er gehörte nicht zu denen, die sich niederwarfen. 12 Er 
> sprach: »Was hat dich daran gehindert, dich niederzuwerfen, als Ich (es) dir befohlen habe?« Er sagte: 
> »Ich bin besser als er. Du hast mich aus Feuer erschaffen, ihn aber hast Du aus Ton erschaffen.« 13 Er 
> sprach: » Geh aus ihm  hinunter. Dir steht es nicht zu, dich darin hochmütig zu verhalten. Geh 
> hinaus. Du gehörst zu den Erniedrigten.« Er sagte: 14 Gewähre mir Aufschub bis zu dem Tag, da sie 
> erweckt werden.
> 7:15 Er sprach: »Du sollst nun zu denen gehören, denen Aufschub gewährt wird. 16 Er sagte: »Weil Du 
> mich hast abirren lassen, werde ich, ich schwöre es, ihnen auf deinem geraden Weg auflauern. 17 
> Dann werde ich zu ihnen treten von vorn und von hinten, von ihrer rechten und von ihrer linken Seite. 
> Und Du wirst die meisten von ihnen nicht dankbar finden.« 18 Er sprach: »Geh aus ihm hinaus, 
> verabscheut und verstoßen. Wer auch immer von ihnen dir folgt, füllen werde Ich die Hölle mit euch 
> allen. 19 O Adam, bewohne, du und deine Gattin, das Paradies. Eßt, wo ihr wollt, und nähert euch 
> nicht diesem Baum, sonst gehört ihr zu denen, die Unrecht tun. 
> 7:20 Der Satan flüsterte ihnen ein, um ihnen zu zeigen, was ihnen von ihrer Blöße verborgen geblieben 
> war. Und er sagte: »Nur deswegen hat euch euer Herr diesen Baum verboten, damit ihr nicht zu 
> Engeln werdet oder zu denen gehöret, die ewig leben.« 21 Und er schwor ihnen: »Ich bin zu euch 
> einer von denen, die (euch) gut raten.« 22 Er ließ sie durch Betörung abfallen. Und als sie dann von 
> dem Baum gekostet hatten, wurde ihnen ihre Blöße offenbar, und sie begannen, Blätter des Paradieses 
> über sich zusammenzuheften. Und ihr Herr rief ihnen zu: »Habe ich euch nicht jenen Baum verboten 
> und euch gesagt: Der Satan ist euch ein offenkundiger Feind?» 23 Sie sagten: »Unser Herr, wir haben 
> uns selbst Unrecht getan. Und wenn Du uns nicht vergibst und dich unser erbarmst, werden wir 
> bestimmt zu den Verlierern gehören.« 24 Er sprach: »Geht hinunter. Die einen von euch sind Feinde 
> der anderen. Ihr habt auf der Erde Aufenthalt und Nutznießung auf eine Weile.«
> 7:25 Er sprach: »Auf ihr werdet ihr leben, und auf ihr werdet ihr sterben, und aus ihr werdet ihr 
> hervorgebracht werden.« 26 O Kinder Adams, Wir haben auf euch Kleidung hinabgesandt, die eure 
> Blöße bedeckt, und auch Prunkgewänder. Aber die Kleidung der Gottesfurcht, die ist besser. Das 
> gehört zu den Zeichen Gottes, auf dass sie es bedenken. 27 O Kinder Adams, der Satan soll auch bloß 
> nicht verführen, wie er eure Eltern aus dem Paradies vertrieben hat, indem er ihnen die Kleidung 
> wegnahm, um sie ihre Blöße sehen zu lassen. Er sieht euch, er und seine Genossen, von wo ihr sie 
> nicht seht. Wir haben die Satane denen zu Freunden gemacht, die nicht glauben. 28 Und wenn sie 
> etwas Schändliches tun, sagen sie: »Wir haben es bei unseren Vätern vorgefunden, und Gott hat es 
> uns geboten. Sprich: Gott gebietet nicht das Schändliche. Wollt ihr denn über Gott sagen, was ihr 
> nicht wisst? 29 Sprich: Mein Herr hat die Gerechtigkeit geboten, und dass ihr euer Gesicht bei jeder 
> Moschee aufrichtet und ihn anruft, wobei ihr Ihm gegenüber aufrichtig in der Religion seid. So wie Er 
> euch anfangs gemacht hat, werdet ihr zurückkehren.
> 7:30 Einen Teil hat Er rechtgeleitet, über einen Teil ist der Irrtum zu Recht gekommen, denn sie haben 
> sich die Satane anstelle Gottes zu Freunden genommen und meinen, sie seien der Rechtleitung 
> gefolgt. 31 O Kinder Adams, legt euren Schmuck bei jeder Moschee an, und eßt und trinkt, aber seid 
> nicht maßlos. Er liebt ja die Maßlosen nicht. 32 Sprich: Wer hat denn den Schmuck verboten, den 
> Gott für seine Diener hervorgebracht hat, und auch die köstlichen Dinge des Lebensunterhalts? 
> Sprich: Sie sind im diesseitigen Leben für die bestimmt, die glauben, und am Tag der Auferstehung 
> (ihnen) besonders vorbehalten. So legen Wir die Zeichen im einzelnen dar für Leute, die Bescheid 
> wissen. 33 Sprich: Siehe, mein Herr hat die schändlichen Taten verboten, was von ihnen offen und 
> was verborgen ist; und auch die Sünde und die Gewaltanwendung ohne vorliegende Berechtigung, 
> und auch, dass ihr Gott solche beigesellt, für die er keine Ermächtigung herabgesandt hat, und dass ihr 
> über Gott das sagt, was ihr nicht wisst. 34 Für jede Gemeinschaft ist eine Frist festgesetzt. Und wenn 
> ihre Frist kommt, können sie nicht einmal eine Stunde zurückbleiben oder vorausgehen.
> 7:35 O Kinder Adams, wenn Gesandte aus eurer Mitte zu euch kommen, um euch von meinen Zeichen zu 
> erzählen, dann haben diejenigen, die gottesfürchtig sind und Besserung bringen, nichts zu befürchten, 
> und sie werden nicht traurig sein. 36 Und diejenigen, die unsere Zeichen für Lüge erklären und sich 
> ihnen gegenüber hochmütig verhalten, das sind die Gefährten der Hölle; darin werden sie ewig 
> weilen. 37 Und wer ist denn ungerechter als der, der gegen Gott eine Lüge erdichtet oder seine 
> Zeichen für Lüge erklärt? Jene wird ihr Anteil dem Buch gemäß  erreichen. Und wenn dann unsere 
> Boten zu ihnen kommen, um sie abzuberufen, sagen sie: »Wo sind diejenigen, die ihr anstelle Gottes 
> anzurufen pflegtet?» Sie sagen: »Sie sind uns entschwunden.« Und sie bezeugen gegen sich selbst, 
> dass sie ungläubig waren. 38 Er spricht: »Geht ein ins Feuer mit Gemeinschaften von den Djinn und 
> den Menschen, die vor euch dahingegangen sind.« Sooft eine Gemeinschaft hineingeht, verflucht sie 
> ihresgleichen . Und wenn sie dann alle darin einander eingeholt haben, sagt die letzte von ihnen in 
> bezug auf die erste: »Unser Herr, diese da haben uns in die Irre geführt«. So laß ihnen eine doppelte 
> Pein vom Feuer zukommen. Er spricht: »Jeder erhält das Doppelte, aber ihr wisst nicht Bescheid.« 39 
> Und die erste von ihnen sagt zu der letzten: »Ihr habt nun keinen Vorzug gegenüber uns.« Kostet die 
> Pein für das, was ihr erworben habt.
> 7:40 Denen, die unsere Zeichen für Lüge erklären und sich ihnen gegenüber hochmütig verhalten, werden 
> die Tore des Himmels nicht geöffnet, und sie werden nicht ins Paradies eingehen, ehe denn ein Kamel 
> durch ein Nadelöhr geht.   So vergelten Wir denen, die Übeltäter sind. 41 Ihnen wird die Hölle zur 
> Lagerstätte, und über ihnen sind Decken. So vergelten Wir denen, die Unrecht tun. 42 Diejenigen, die 
> glauben und die guten Werke tun — Wir fordern von einem jeden nur das, was er vermag —, das sind 
> die Gefährten des Paradieses; darin werden sie ewig weilen. 43 Und Wir nehmen weg, was in ihrer 
> Brust an Groll dasein mag. Es fließen unter ihnen Bäche. Und sie sagen: »Lob sei Gott, der uns 
> hierher geleitet hat! Wir hätten unmöglich die Rechtleitung gefunden, hätte uns Gott nicht 
> rechtgeleitet. Die Gesandten unseres Herrn sind wirklich mit der Wahrheit gekommen. Und es wird 
> ihnen zugerufen: »Dies ist das Paradies. Es ist euch zum Erbe gegeben worden für das, was ihr zu tun 
> pflegtet.« 44 Die Gefährten des Paradieses rufen den Gefährten des Feuers zu: »Wir haben gefunden, 
> dass das, was uns unser Herr versprochen hat, wahr ist. Habt Ihr auch gefunden, dass das, was euch 
> euer Herr versprochen hat, wahr ist?« Sie sagen: »Ja.« Da ruft ein Rufer unter ihnen aus: »Gottes 
> Zorn komme über die, die Unrecht tun,
> 7:45 die vom Weg Gottes abweisen und sich ihn krumm wünschen, und die ja das Jenseits verleugnen.« 
> 46 Und zwischen ihnen ist ein Vorhang. Und auf dem Bergkamm sind Männer, die jeden an seinem 
> Merkmal erkennen. Sie rufen den Gefährten des Paradieses zu: »Friede sei über euch!« Sie selbst aber 
> sind nicht hineingegangen, obwohl sie es begehren. 47 Und wenn ihre Blicke sich den Gefährten des 
> Feuers zuwenden, sagen sie: »Unser Herr, stelle uns nicht zu den Leuten, die Unrecht tun.« 48 Und 
> die Gefährten des Bergkammes rufen Männern, die sie an ihrem Merkmal erkennen, zu. Sie sagen: 
> »Es hat euch nicht genützt, dass ihr (Vermögen und Freunde) gesammelt und euch hochmütig 
> verhalten habt. 49 Sind das diejenigen, von denen ihr geschworen habt, Gott werde ihnen keine 
> Barmherzigkeit erweisen? — Geht (ihr ) ins Paradies ein. Ihr habt nichts zu befürchten, und ihr 
> werdet nicht traurig sein.«
> 7:50 Die Gefährten des Feuers rufen den Gefährten des Paradieses zu: »Schüttet auf uns etwas Wasser 
> aus oder etwas von dem, was Gott euch beschert hat.« Sie sagen: »Gott hat beides den Ungläubigen 
> verwehrt, 51 die ihre Religion zum Gegenstand von Zerstreuung und Spiel genommen haben und die 
> das diesseitige Leben betört hat. Heute werden Wir sie vergessen, wie sie die Begegnung mit diesem 
> ihrem Tag vergaßen und wie sie unsere Zeichen zu leugnen pflegten. 52 Wir haben ihnen ein Buch 
> gebracht, das Wir mit Wissen im einzelnen dargelegt haben, als Rechtleitung und Barmherzigkeit für 
> Leute, die glauben. 53 Erwarten sie denn etwas anderes als seine Deutung? An dem Tag, an dem 
> seine Deutung eintrifft, werden diejenigen, die es vorher vergessen haben, sagen: »Die Gesandten 
> unseres Herrn sind mit der Wahrheit gekommen. Haben wir denn Fürsprecher, dass sie für uns 
> Fürsprache einlegen? Oder können wir zurückgebracht werden, dass wir anders handeln, als wir 
> gehandelt haben?« Sie haben sich selbst verloren, und es ist ihnen entschwunden, was sie immer 
> wieder erdichtet haben . 54 Euer Herr ist Gott, der die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschuf 
> und sich dann auf dem Thron zurechtsetzte. Er läßt die Nacht den Tag überdecken, wobei sie ihn eilig 
> einzuholen sucht. (Er erschuf auch) die Sonne, den Mond und die Sterne, welche durch seinen Befehl 
> dienstbar gemacht wurden. Siehe, Ihm allein steht das Erschaffen und der Befehl zu. Gesegnet sei 
> Gott, der Herr der Welten!
> 7:55 Und ruft euren Herrn in (sichtbarer) Demut und im Verborgenen an. Er liebt die nicht, die 
> Übertretungen begehen. 56 Und stiftet nicht Unheil auf der Erde, nachdem sie in Ordnung gebracht 
> worden ist. Und ruft Ihn in Furcht und Begehren an. Die Barmherzigkeit Gottes ist den 
> Rechtschaffenen nahe. 57 Und Er ist es, der die Winde als frohe Kunde seiner Barmherzigkeit 
> vorausschickt . Wenn sie dann eine schwere Bewölkung herbeitragen, treiben Wir sie zu einem 
> abgestorbenen Land, senden dadurch  das Wasser hernieder und bringen dadurch allerlei Früchte 
> hervor. So bringen Wir (auch) die Toten hervor, auf dass ihr es bedenket. 58 Und das gute Land 
> bringt seine Pflanzen mit der Erlaubnis seines Herrn hervor. Und das (Land), das schlecht ist, bringt 
> nur mühsam etwas hervor . So legen Wir die Zeichen auf verschiedene Weise dar für Leute, die 
> dankbar sind. 59 Wir sandten Noach zu seinem Volk. Er sagte: »O mein Volk, dienet Gott. Ihr habt 
> keinen Gott außer Ihm. Ich fürchte für euch die Pein eines gewaltigen Tages.
> 7:60 Die Vornehmen aus seinem Volk sagten: »Wir sehen, dass du dich in einem offenkundigen Irrtum 
> befindest.« 61 Er sagte: »O mein Volk, bei mir befindet sich kein Irrtum, sondern ich bin ein 
> Gesandter vom Herrn der Welten. 62 Ich richte euch die Botschaften meines Herrn aus und rate euch 
> gut. Und ich weiß von Gott her, was ihr nicht wisst. 63 Wundert ihr euch etwa darüber, dass eine 
> Ermahnung von eurem Herrn zu euch gekommen ist durch einen Mann aus eurer Mitte, damit er euch 
> warne und damit ihr gottesfürchtig werdet, auf dass ihr Erbarmen findet?« 64 Sie aber ziehen ihn der 
> Lüge. Da retteten Wir ihn und diejenigen, die mit ihm waren, im Schiff. Und Wir ließen diejenigen 
> ertrinken, die unsere Zeichen für Lüge erklärten; sie waren ja ein blindes Volk.
> 7:65 Und (Wir sandten) zu Ad ihren Bruder Hud. Er sagte: »O mein Volk, dienet Gott. Ihr habt keinen 
> Gott außer Ihm. Wollt ihr nicht gottesfürchtig sein?« 66 Die Vornehmen aus seinem Volk, die 
> ungläubig waren, sagten: »Wir sehen, dass du der Torheit verfallen bist, und wir meinen, dass du zu 
> den Lügnern gehörst.« 67 Er sagte: »O mein Volk, bei mir befindet sich keine Torheit, sondern ich 
> bin ein Gesandter vom Herrn der Welten. 68 Ich richte euch die Botschaften meines Herrn aus, und 
> ich bin für euch ein treuer Ratgeber. 69 Wundert ihr euch etwa darüber, dass eine Ermahnung von 
> eurem Herrn zu euch gekommen ist durch einen Mann aus eurer Mitte, damit er euch warne? 
> Gedenket, als Er euch zu Nachfolgern nach dem Volk des Noach machte und euch eine beachtliche 
> Stellung  in seiner Schöpfung verlieh. Gedenket also der Wohltaten Gottes, auf dass es euch wohl 
> ergehe.«
> 7:70 Sie sagten: »Bist du zu uns gekommen, damit wir Gott allein dienen und das verlassen, was unsere 
> Väter verehrt haben? Bring uns doch her, was du uns androhst, so du zu denen gehörst, die die 
> Wahrheit sagen. 71 Er sagte: Es überfallen euch Greuel und Zorn von eurem Herrn. Streitet ihr denn 
> mit mir über Namen, die ihr genannt habt, ihr und eure Väter, für die aber Gott keine Ermächtigung 
> herabgesandt hat? So wartet ab. Ich bin mit euch einer von denen, die abwarten. 72 Da retteten Wir 
> ihn und diejenigen, die mit ihm waren, aus Barmherzigkeit von Uns. Und Wir merzten den letzten 
> Rest derer aus, die unsere Zeichen für Lüge erklärten und nicht gläubig waren. 73 Und (Wir sandten) 
> zu Thamud ihren Bruder  Salih. Er sagte: »O mein Volk, dienet Gott. Ihr habt keinen Gott außer Ihm. 
> Ein deutliches Zeichen ist von eurem Herrn zu euch gekommen. Dies ist die Kamelstute Gottes, euch 
> zum Zeichen. Laßt sie auf Gottes Erde weiden und rührt sie nicht mit etwas Bösem an, sonst ergreift 
> euch eine schmerzhafte Pein. 74 Und gedenket, als Er euch zu Nachfolgern nach Ad machte und euch 
> auf der Erde in Stätten einwies, so dass ihr euch in ihren Ebenen Schlösser nahmt und die Berge zu 
> Häusern meißeltet. Gedenket also der Wohltaten Gottes und stiftet nicht Unheil auf der Erde.
> 7:75 Die Vornehmen aus seinem Volk, die sich hochmütig verhielten, sagten zu denen, die wie Schwache 
> behandelt wurden, ja zu denen von ihnen, die gläubig waren: »Wisst ihr sicher, dass Salih von seinem 
> Herrn gesandt worden ist?« Sie sagten: »Wir glauben gewiß an das, womit er gesandt worden ist.« 76 
> Diejenigen, die sich hochmütig verhielten, sagten: »Wir verleugnen das, woran ihr glaubt.« 77 Sie 
> schnitten der Kamelstute die Flechsen durch und stachen sie, und sie rebellierten gegen den Befehl 
> ihres Herrn. Und sie sagten: »O  Salih, bring uns doch her, was du uns androhst, so du einer der 
> Gesandten bist.« 78 Da ergriff sie das Beben, und am Morgen lagen sie in ihrer Wohnstätte nieder. 79 
> So kehrte er sich von ihnen ab und sagte: »O mein Volk, ich habe euch die Botschaft meines Herrn 
> ausgerichtet, und ich habe euch gut geraten. Aber ihr liebt die nicht, die gut raten.«
> 7:80 Und (Wir sandten) Lot. Als er zu seinem Volk sagte: »Wollt ihr denn das Schändliche begehen, wie 
> es vor euch keiner von den Weltenbewohnern begangen hat? 81 Ihr geht in Begierde zu den Männern, 
> statt zu den Frauen. Nein, ihr seid maßlose Leute.« 82 Die Antwort seines Volkes war nur, dass sie 
> sagten: »Vertreibt sie aus eurer Stadt. Das sind Menschen, die sich rein stellen.« 83 Da retteten Wir 
> ihn und seine Angehörigen, außer seiner Frau. Sie gehörte zu denen, die zurückblieben und dem 
> Verderben anheimfielen. 84 Und Wir ließen einen Regen auf sie niedergehen. Schau, wie das Ende 
> der Übeltäter war.
> 7:85 Und (Wir sandten) zu Madyan ihren Bruder Shu‘ayb. Er sagte: »O mein Volk, dienet Gott. Ihr habt 
> keinen Gott außer Ihm. Ein deutliches Zeichen ist von eurem Herrn zu euch gekommen, so gebt 
> volles Maß und Gewicht und zieht den Menschen nichts ab, was ihnen gehört, und stiftet nicht Unheil 
> auf der Erde, nachdem sie in Ordnung gebracht worden ist. Das ist bestimmt besser für euch, so ihr 
> gläubig seid. 86 Und lauert nicht auf jedem Weg, indem ihr droht und vom Weg Gottes den abweist, 
> der an Ihn glaubt, und euch ihn  krumm wünscht. Und gedenket, als ihr wenige waret und Er euch 
> zu vielen machte. Und schaut, wie das Ende der Unheilstifter war. 87 Und wenn eine Gruppe von 
> euch an das glaubt, womit ich gesandt worden bin, eine andere Gruppe aber nicht glaubt, so geduldet 
> euch, bis Gott zwischen uns urteilt. Er ist der Beste derer, die Urteile fällen.« 88 Die Vornehmen aus 
> seinem Volk, die sich hochmütig verhielten, sagten: »Wir werden dich, o Shu‘ayb, und diejenigen, die 
> mit dir glauben, bestimmt aus unserer Stadt vertreiben, oder ihr kehrt zu unserer Glaubensrichtung 
> zurück.« Er sagte: »Was denn, auch wenn es uns zuwider ist?« 89 Wir würden gegen Gott eine Lüge 
> erdichten, sollten wir zu eurer Glaubensrichtung zurückkehren, nachdem uns Gott aus ihr errettet hat. 
> Wir können unmöglich zu ihr zurückkehren, es sei denn, Gott unser Herr, wollte es. Unser Herr 
> umfaßt alle Dinge in seinem Wissen. Auf Gott vertrauen wir. Unser Herr, richte zwischen uns und 
> unserem Volk nach der Wahrheit. Du bist der beste Richter.
> 7: 90 Und die Vornehmen aus seinem Volk, die ungläubig waren, sagten: »Wenn ihr dem Shu‘ayb folgt, 
> werdet ihr bestimmt Verlierer sein. 91 Da ergriff sie das Beben, und am Morgen lagen sie in ihrer 
> Wohnstätte nieder. 92 Diejenigen, die Shu‘ayb der Lüge ziehen, waren, als hätten sie nicht darin 
> lange gewohnt. Diejenigen, die Shu‘ayb der Lüge ziehen, waren selbst die Verlierer. 93 So kehrt er 
> sich von ihnen ab und sagte: »O mein Volk, ich habe euch die Botschaften meines Herrn ausgerichtet, 
> und ich habe euch gut geraten. Wie könnte ich betrübt sein über ungläubige Leute? 94 Und Wir haben 
> keinen Propheten in eine Stadt gesandt, ohne dass Wir ihre Bewohner durch Not und Drangsal 
> heimgesucht hätten, auf dass sie sich vielleicht demütigen.
> 7:95 Dann tauschten Wir anstelle des Schlimmen Gutes ein, bis sie sich vermehrten  und sagten: »Auch 
> unsere Väter haben Drangsal und Erfreuliches erfahren. So ergriffen Wir sie plötzlich, ohne dass sie 
> es merkten. 96 Hätten die Bewohner der Städte geglaubt und wären sie gottesfürchtig gewesen, hätten 
> Wir ihnen die Segnungen vom Himmel und von der Erde aufgetan. Aber sie erklärten (die Botschaft) 
> für Lüge, so ergriffen Wir sie für das, was sie erworben haben. 97 Wähnen sich denn die Bewohner 
> der Städte in Sicherheit davor, dass unsere Schlagkraft nachts über sie kommt, während sie schlafen? 
> 98 Oder wähnen sich die Bewohner der Städte in Sicherheit davor, dass unsere Schlagkraft am 
> hellichten Tag über sie kommt, während sie sich dem Spiel hingeben? 99 Wähnen sie sich in 
> Sicherheit vor den Ränken Gottes? In Sicherheit vor den Ränken Gottes wähnen sich nur die Leute, 
> die Verlierer sind.
> 7:100	Ist denen, die die Erde nach ihren Bewohnern erben, nicht deutlich geworden, dass, wenn Wir es 
> wollten, Wir sie für ihre Sünden treffen? Und Wir versiegeln ihre Herzen, so dass sie nicht hören. 101 
> Über diese Städte erzählen Wir dir einiges von ihren Berichten. Ihre Gesandten kamen zu ihnen mit 
> den deutlichen Zeichen, sie vermochten aber nicht an das zu glauben, was sie früher für Lüge erklärt 
> hatten. So versiegelt Gott die Herzen der Ungläubigen. 102 Und bei den meisten von ihnen haben Wir 
> keine Vertragstreue gefunden. Und Wir haben gefunden, dass die meisten von ihnen Frevler sind. 103 
> Dann entsandten Wir nach ihnen Mose mit unseren Zeichen zu Pharao und seinen Vornehmen. Sie 
> handelten an ihnen   ungerecht. So schau, wie das Ende der Unheilstifter war. 104 Und Mose sagte: 
> »O Pharao, ich bin ein Gesandter vom Herrn der Welten,
> 7:105 verpflichtet und darauf bedacht, über Gott nur die Wahrheit zu sagen. Ich bin zu euch mit einem 
> deutlichen Zeichen von eurem Herrn gekommen. So schick die Kinder Israels mit mir weg. 106 Er 
> sagte: Wenn du mit einem Zeichen gekommen bist, dann bring es her, so du zu denen gehörst, die die 
> Wahrheit sagen. 107 Er warf seinen Stab, und da war er eine offenkundige Schlange. 108 Und er zog 
> seine Hand heraus, da war sie weiß für die Zuschauer. 109 Die Vornehmen aus dem Volk Pharaos 
> sagten: »Dieser ist ja ein erfahrener Zauberer,
> 7:110 der euch aus eurem Land vertreiben will. Was befehlt ihr nun?« 111 Sie sagten: »Stell ihn und 
> seinen Bruder zurück, und schick zu den Städten Leute, die sie versammeln, 112 damit sie dir jeden 
> erfahrenen Zauberer herbringen.« 113 Und die Zauberer kamen zu Pharao. Sie sagten: Wir 
> bekommen wohl eine Belohnung, wenn wir es sind, die siegen? 114 Er sagte: Ja. Und ihr werdet auch 
> zu denen gehören, die in (meine) Nähe zugelassen werden.
>  7:115 Sie sagten: »O Mose, entweder wirfst du, oder wir sind es, die (zuerst) werfen.« 116 Er sagte: 
> »Werft ihr (zuerst).« Als sie nun warfen, bezauberten sie die Augen der Menschen und jagten ihnen 
> Angst ein, und sie brachten einen gewaltigen Zauber vor. 117 Und Wir gaben dem Mose ein: »Wirf 
> deinen Stab.« Da fing er an zu verschlingen, was sie vorgaukelten. 118 So bestätigte sich die 
> Wahrheit, und das, was sie machten, erwies sich als falsch. 119 Sie wurden dort besiegt und kehrten 
> als Erniedrigte zurück.
> 7:120 Und die Zauberer wurden in Anbetung zu Boden geworfen. 121 Sie sagten: »Wir glauben an den 
> Herrn der Welten, 122 den Herrn von Mose und Aaron. 123 Pharao sagte: »Ihr glaubt an ihn , bevor 
> ich es euch erlaube? Das sind ja Ränke, die ihr in der Stadt geschmiedet habt, um ihre Bewohner aus 
> ihr zu vertreiben. Aber ihr werdet es zu wissen bekommen. 124 Ich werde eure Hände und eure Füße 
> wechselseitig abhacken, und dann werde ich euch allesamt kreuzigen lassen.«
> 7:125 Sie sagten: »Wir kehren zu unserem Herrn zurück. 126 Nichts anderes läßt dich uns grollen, als 
> dass wir an die Zeichen unseres Herrn glaubten, als sie zu uns kamen. Unser Herr, gieße Geduld über 
> uns aus und berufe uns als Gottergebene ab.« 127 Die Vornehmen aus dem Volk Pharaos sagten: 
> »Willst du zulassen, dass Mose und sein Volk auf der Erde Unheil stiften und dass er dich und deine 
> Götter verläßt?« Er sagte: »Wir werden ihre Söhne ermorden und nur ihre Frauen am Leben lassen. 
> Wir sind ja Zwingherrscher über sie.« 128 Mose sagte zu seinem Volk: »Sucht Hilfe bei Gott, und 
> seid geduldig. Die Erde gehört Gott, Er gibt sie zum Erbe, wem von seinen Dienern Er will. Und das 
> (gute) Ende gehört den Gottesfürchtigen.« 129 Sie sagten: »Uns ist Leid zugefügt worden, bevor du 
> zu uns kamst und nachdem du zu uns gekommen bist.« Er sagte: »Möge euer Herr euren Feind 
> verderben lassen und euch zu Nachfolgern auf der Erde einsetzen und dann sehen, wie ihr handelt.«
> 7:130 Und Wir ließen über die Leute des Pharao Dürrejahre und Mangel an Früchten kommen, auf dass 
> sie es bedenken. 131 Wenn ihnen dann etwas Gutes zufiel, sagten sie: »Wir haben es verdient«, und 
> wenn sie etwas Übles traf, sahen sie ein böses Omen in Mose und denen, die mit ihm waren. Aber ihr 
> Omen ist bei Gott, jedoch wissen die meisten von ihnen nicht Bescheid. 132 Und sie sagten: 
> »Welches Zeichen du auch vorbringen magst, um uns damit zu bezaubern, wir werden dir nicht 
> glauben. 133 So schickten Wir über sie die Flut, die Heuschrecken, die Läuse, die Frösche und das 
> Blut als einzeln vorgebrachte Zeichen . Da verhielten sie sich hochmütig und waren Leute, die 
> Übeltäter waren. 134 Als nun das Zorngericht sie überfiel, sagten sie: »O Mose, rufe für uns deinen 
> Herrn an aufgrund seines Bundes mit dir. Wenn du das Zorngericht von uns aufhebst, dann werden 
> wir dir glauben und die Kinder Israels mit dir wegschicken.
> 7:135 Als Wir dann das Zorngericht von ihnen aufhoben auf eine Frist, die sie ja erreichen sollten, 
> brachen sie gleich ihr Wort. 136 Da rächten Wir uns an ihnen und ließen sie im Meer ertrinken dafür, 
> dass sie unsere Zeichen für Lüge erklärten und sie unbeachtet ließen. 137 Und Wir gaben den Leuten, 
> die wie Schwache behandelt wurden, zum Erbe die östlichen und die westlichen Gegenden der Erde, 
> die Wir mit Segen bedacht haben. Und das schönste Wort deines Herrn erfüllte sich an den Kindern 
> Israels dafür, dass sie geduldig waren. Und Wir zerstörten, was Pharao und sein Volk zu machen und 
> was sie aufzurichten pflegten. 138 Und Wir ließen die Kinder Israels das Meer überqueren. Sie trafen 
> auf Leute, die sich dem Dienst an ihren Götzen widmeten. Sie sagten: »O Mose, mache uns einen 
> Gott, wie sie ja Götter haben. Er sagte: Ihr seid Leute, die töricht sind. 139 Was die da vollziehen, 
> wird dem Verderben anheimfallen, und zunichte wird, was sie zu tun pflegten.
> 7:140 Er sagte: Sollte ich euch einen anderen Gott wünschen als Gott, wo Er euch doch vor den 
> Weltenbewohnern bevorzugt hat? 141 Und als Wir euch vor den Leuten Pharaos retteten, als sie euch 
> eine schlimme Pein zufügten, indem sie eure Söhne ermordeten und nur eure Frauen am Leben ließen. 
> Darin war für euch eine gewaltige Prüfung von eurem Herrn. 142 Und wir verabredeten uns mit 
> Mose  dreißig Nächte lang und ergänzten sie mit weiteren zehn. So vervollständigte sich der Termin 
> seines Herrn auf vierzig Nächte. Und Mose sagte zu seinem Bruder Aaron: »Sei mein Nachfolger bei 
> meinem Volk, sorge für Ordnung und folge nicht dem Weg der Unheilstifter. 143  Als Mose zu 
> unserem Termin kam und sein Herr zu ihm sprach, sagte er: »Mein Herr, zeige (Dich) mir, dass ich zu 
> Dir schaue.« Er sprach: »Du wirst Mich nicht sehen. Aber schau zu dem Berg. Wenn er an seiner 
> Stelle festbleibt, wirst du Mich sehen.« Als sein Herr sich vor dem Berg enthüllte, machte Er ihn zu 
> Staub, und Mose fiel zu Boden wie vom Blitz getroffen. Als er aufwachte, sagte er: »Preis sei Dir! Ich 
> wende mich Dir zu, und ich bin der erste der Gläubigen.« 144 Er sprach: »O Mose, Ich habe dich 
> durch meine Botschaften und mein Gespräch (mit dir) vor den Menschen auserwählt. So nimm, was 
> Ich dir zukommen lasse, und sei einer der Dankbaren.«
> 7:145 Und Wir schrieben ihm auf den Tafeln über alle Dinge, eine Ermahnung und eine ins einzelne 
> gehende Darlegung aller Dinge. So nimm sie mit voller Kraft und befiehl deinem Volk, sich an das 
> Schönste in ihnen zu halten. Ich werde euch die Wohnstätte der Frevler zeigen. 146 Abweisen werde 
> Ich von meinen Zeichen diejenigen, die sich auf der Erde zu Unrecht hochmütig verhalten. Wenn sie 
> auch jedes Zeichen sehen, glauben sie nicht daran. Und wenn sie den Weg des richtigen Wandels 
> sehen, nehmen sie ihn sich nicht zum Weg. Wenn sie den Weg der Verirrung sehen, nehmen sie ihn 
> sich zum Weg. Dies, weil sie unsere Zeichen für Lüge erklären und sie unbeachtet lassen. 147 
> Diejenigen, die unsere Zeichen und die Begegnung mit dem Jenseits für Lüge erklären, deren Werke 
> sind wertlos. Wird ihnen denn für etwas anderes vergolten als für das, was sie taten? 148  Und die 
> Leute des Mose machten sich, nachdem er weggegangen war , aus ihren Schmucksachen ein Kalb 
> als Leib, der blökte. Sahen sie denn nicht, dass es nicht zu ihnen sprechen und sie nicht den Weg 
> führen konnte? Sie machten es sich und taten Unrecht. 149 Und als sich bei ihnen die Reue einstellte 
> und sie einsahen, dass sie irregegangen waren, sagten sie: »Wenn unser Herr sich nicht unser erbarmt 
> und uns vergibt, werden wir sicher zu den Verlierern gehören.
> 7:150 Als Mose zornig und voller Bedauern zu seinem Volk zurückkam, sagte er: »Schlimm ist das, was 
> ihr, nachdem ich weggegangen war  , begangen habt. Wolltet ihr den Befehl eures Herrn 
> beschleunigen? Er warf die Tafeln nieder und packte den Kopf seines Bruders und zog ihn an sich. 
> Dieser sagte: »Sohn meiner Mutter, die Leute behandelten mich wie einen Schwachen und hätten 
> mich beinahe getötet. So laß nicht die Feinde Schadenfreude über mich haben und stelle mich nicht zu 
> den Leuten, die Unrecht tun.« 151 Er sagte: »Mein Herr, vergib mir und meinem Bruder, und laß uns 
> in deine Barmherzigkeit eingehen. Du bist der Barmherzigste der Barmherzigen.« 152 Diejenigen, die 
> sich das Kalb nahmen, wird Zorn von ihrem Herrn und Erniedrigung im diesseitigen Leben treffen. 
> So vergelten Wir denen, die Lügen erdichten. 153 Diejenigen, die die bösen Taten begehen, aber 
> danach umkehren und glauben — siehe, dein Herr ist danach voller Vergebung und barmherzig. 154 
> Und als sich der Zorn in Mose beruhigt hatte, nahm er die Tafeln. In ihrer Abschrift  ist 
> Rechtleitung und Barmherzigkeit für die, die vor ihrem Herrn Ehrfurcht haben.
> 7:155  Und Mose wählte zu unserem Termin aus seinem Volk siebzig Männer. Als nun das Beben sie 
> ergriff, sagte er: »Mein Herr, wenn Du gewollt hättest, hättest Du sie vorher verderben lassen, und 
> mich auch. Willst Du uns verderben lassen für das, was die Toren unter uns getan haben? Es ist doch 
> deine Versuchung, mit der Du irreführst, wen Du willst, und rechtleitest, wen Du willst. Du bist unser 
> Freund, so vergib uns und erbarm dich unser. Du bist der Beste derer, die vergeben.« 156 Und 
> bestimme für uns im Diesseits Gutes, und auch im Jenseits. Wir sind zu Dir reumütig zurückgekehrt. 
> Er sprach: »Mit meiner Pein treffe Ich, wen Ich will. Und meine Barmherzigkeit umfaßt alle Dinge. 
> Ich werde sie für die bestimmen, die gottesfürchtig sind und die Abgabe entrichten, und die an unsere 
> Zeichen glauben«, 157 die dem Gesandten, dem ungelehrten Propheten, folgen, den sie bei sich in der 
> Tora und im Evangelium verzeichnet finden. Er befiehlt ihnen das Rechte und verbietet ihnen das 
> Verwerfliche, er erlaubt ihnen die köstlichen Dinge und verbietet ihnen die schlechten, und er nimmt 
> ihnen ihre Last und die Fesseln, die auf ihnen lagen, ab. Diejenigen nun, die an ihn glauben, ihm 
> beistehen, ihn unterstützen und dem Licht, das mit ihm herabgesandt worden ist, folgen, das sind die, 
> denen es wohl ergeht. 158 Sprich: O Menschen, ich bin an euch alle der Gesandte Gottes, dem die 
> Königsherrschaft der Himmel und der Erde gehört. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Er macht lebendig 
> und läßt sterben. So glaubt an Gott und seinen Gesandten, den ungelehrten Propheten, der an Gott und 
> seine Worte glaubt, und folgt ihm, auf dass ihr die Rechtleitung findet. 159 Und unter dem Volk 
> Moses ist eine Gemeinschaft, die nach der Wahrheit leitet und nach ihr gerecht handelt.
> 7:160  Und Wir zerteilten sie in zwölf Stämme und Gemeinschaften. Und Wir gaben dem Mose, als 
> sein Volk ihn um Wasser zu trinken bat, ein: »Schlag mit deinem Stab auf den Stein. Da brachen aus 
> ihm zwölf Quellen hervor, und jede Menschengruppe wußte nun, wo ihre Trinkstelle war. Und Wir 
> ließen die Wolken sie überschatten und sandten auf sie das Manna und die Wachteln hinab: Eßt von 
> den köstlichen Dingen, die Wir euch beschert haben. Und nicht Uns taten sie Unrecht, sondern sich 
> selbst haben sie Unrecht getan. 161 Und als zu ihnen gesagt wurde: Bewohnet diese Stadt und eßt 
> davon, wo ihr wollt. Und sagt: Entlastung!, und betretet das Tor in der Haltung der Niederwerfung, 
> dann vergeben Wir euch eure Verfehlungen. Und Wir werden den Rechtschaffenen noch mehr geben. 
> 162 Da vertauschten es diejenigen von ihnen, die Unrecht taten, mit einem Ausspruch, der anders war 
> als das, was ihnen gesagt worden war. Da sandten Wir über sie ein Zorngericht vom Himmel herab 
> dafür, dass sie Unrecht taten. 163 Und frag sie nach der Stadt, die am Meer lag, als sie am Sabbat 
> Übertretungen begingen, wie ihre Fische zu ihnen sichtbar geschwommen kamen am Tag, an dem sie 
> Sabbat hatten, und wie sie am Tag, an dem sie den Sabbat nicht hielten, zu ihnen nicht kamen. So 
> prüften Wir sie dafür, dass sie frevelten. 164 Und als eine Gemeinschaft von ihnen sagte: »Warum 
> ermahnt ihr Leute, die Gott verderben oder mit einer schmerzhaften Pein peinigen wird? Sie sagten: 
> »Um eine Entschuldigung bei eurem Herrn zu haben, und auf dass sie vielleicht gottesfürchtig 
> werden.«
> 7:165 Und als sie vergessen hatten, womit sie ermahnt worden waren, retteten Wir diejenigen, die das 
> Böse verboten, und ergriffen diejenigen, die Unrecht taten, mit einer schlimmen Pein dafür, dass sie 
> frevelten. 166 Als sie sich rebellisch weigerten, das zu unterlassen, was ihnen verboten war, sprachen 
> Wir zu ihnen: »Werdet zu verabscheuten Affen.« 167 Und als dein Herr ankündigte, Er werde gegen 
> sie bis zum Tag der Auferstehung Leute schicken, die ihnen eine schlimme Pein zufügen. Dein Herr 
> ist schnell im Bestrafen, und Er ist voller Vergebung und barmherzig. 168 Und Wir zerteilten sie auf 
> der Erde  in Gemeinschaften. Unter ihnen gab es Rechtschaffene und solche, die es nicht waren. Und 
> Wir prüften sie mit Gutem und Bösem, auf dass sie umkehren. 169 Auf sie folgten Nachfolger, die 
> das Buch erbten. Sie greifen nach den Gütern des Diesseits und sagen: »Es wird uns vergeben. Und 
> wenn sich ihnen gleiche Güter bieten, greifen sie danach. Wurde nicht von ihnen die Verpflichtung 
> des Buches entgegengenommen, sie sollen über Gott nur die Wahrheit sagen? Sie haben doch das, 
> was darin steht, erforscht. Und die jenseitige Wohnstätte ist gewiß besser für die, die gottesfürchtig 
> sind. Habt ihr denn keinen Verstand?
> 7:170 Und diejenigen, die am Buch festhalten und das Gebet verrichten — siehe, Wir lassen den Lohn 
> derer, die Besserung zeigen, nicht verlorengehen. 171 Und als Wir über sie den Berg emporhoben, als 
> wäre er eine schattenspendende Hülle, und sie meinten, er würde auf sie fallen: »Nehmt, was Wir 
> euch zukommen ließen, mit aller Kraft und gedenket dessen, was darin steht, auf dass ihr 
> gottesfürchtig werdet. 172 Und als dein Herr aus den Lenden der Kinder Adams ihre 
> Nachkommenschaft nahm und gegen sich selbst zeugen ließ: »Bin Ich nicht euer Herr?« Sie sagten: 
> »Jawohl, wir bezeugen es.« (Dies,) damit ihr nicht am Tag der Auferstehung sagt: »Wir ahnten nichts 
> davon« 173 oder auch nicht sagt: »Unsere Väter waren doch zuvor Polytheisten, und wir sind nur eine 
> Nachkommenschaft nach ihnen. Willst Du uns denn verderben für die Taten derer, die Falsches 
> tun?«  174 So legen Wir die Zeichen im einzelnen dar, auf dass sie umkehren.
> 7:175 Und verlies ihnen den Bericht über den, dem Wir unsere Zeichen zukommen ließen und der sich 
> dann ihrer entledigte. Da holte ihn der Satan ein, und er wurde einer von denen, die irregegangen sind. 
> 176 Und wenn Wir gewollt hätten, hätten Wir ihn durch sie erhöht. Aber er wandte sich der Erde zu 
> und folgte seiner Neigung. So ist es mit ihm wie mit einem Hund: Gehst du auf ihn los, hängt er die 
> Zunge heraus; läßt du ihn in Ruhe, hängt er auch die Zunge heraus. So ist es mit den Leuten, die 
> unsere Zeichen für Lüge erklären. Erzähle also, was es zu erzählen gibt, auf dass sie nachdenken. 177 
> Schlimm ist es mit den Leuten, die unsere Zeichen für Lüge erklären und sich selbst Unrecht tun. 178 
> Wen Gott rechtleitet, der ist es, der der Rechtleitung folgt. Und die, die Er irreführt, das sind die 
> Verlierer. 179 Wir haben für die Hölle viele von den Djinn und den Menschen geschaffen. Sie haben 
> Herzen, mit denen sie nicht begreifen; sie haben Augen, mit denen sie nicht sehen; und sie haben 
> Ohren, mit denen sie nicht hören. Sie sind wie das Vieh, ja sie irren noch mehr ab. Das sind die, die 
> (alles) unbeachtet lassen.
> 7:180 Gott gehören die schönsten Namen. So ruft Ihn damit an und laßt die stehen, die über seine Namen 
> abwegig denken. Ihnen wird vergolten für das, was sie taten. 181 Und unter denen, die Wir erschaffen 
> haben, ist eine Gemeinschaft (von Menschen), die nach der Wahrheit leiten und nach ihr gerecht 
> handeln. 182 Und diejenigen, die unsere Zeichen für Lüge erklären, werden Wir Schritt für Schritt 
> (dem Verderben) näherbringen, von wo sie es nicht wissen. 183 Und Ich gewähre ihnen Aufschub. 
> Meine List ist fest. 184 Denken sie denn nicht darüber nach? Ihr Gefährte leidet doch nicht an 
> Besessenheit; er ist nur ein deutlicher Warner.
> 7:185 Haben sie denn nicht das Reich der Himmel und der Erde und all das, was Gott erschaffen hat, 
> betrachtet, und auch dass ihre Frist vielleicht nahegekommen ist? An welche Botschaft nach dieser 
> wollen sie denn sonst glauben? 186 Wen Gott irreführt, der hat niemanden, der ihn rechtleiten könnte; 
> und Er läßt sie im Übermaß ihres Frevels blind umherirren. 187 Sie fragen dich nach der Stunde, 
> wann sie feststehen wird. Sprich: Nur mein Herr weiß über sie Bescheid. Nur Er wird sie zu ihrer Zeit 
> erscheinen lassen. Schwer lastet sie in den Himmeln und auf der Erde. Sie wird euch plötzlich 
> überkommen. Sie fragen dich, als ob du eindringlich um Auskunft über sie bittest . Sprich: Nur Gott 
> weiß über sie Bescheid. Aber die meisten Menschen wissen nicht Bescheid. 188 Sprich: Ich kann mir 
> selbst weder Nutzen noch Schaden bringen, außer was Gott will. Wenn ich über das Unsichtbare 
> Bescheid wüßte, würde ich mir selbst viel Gutes verschaffen, und das Böse würde mich nicht 
> berühren. Ich bin nur ein Warner und ein Freudenbote für Leute, die glauben. 189 Er ist es, der euch 
> aus einem einzigen Wesen erschaffen hat, und Er hat aus ihm seine Gattin gemacht, damit er bei ihr 
> wohne. Und als er sie beschlafen hatte, trug sie dann eine leichte Leibesfrucht und verbrachte damit 
> eine Zeit. Als sie schwer zu tragen hatte, riefen die beiden Gott, ihren Herrn, an: »Wenn Du uns ein 
> gesundes Kind schenkst, werden wir gewiß zu den Dankbaren gehören.«
> 7:190  Als Er ihnen dann ein gesundes Kind schenkte, stellten sie Ihm Gefährten zur Seite, die an dem 
> teilhaben sollten, was Er ihnen geschenkt hatte. Aber Gott ist erhaben über das, was sie  (Ihm) 
> beigesellen. 191 Wollen sie (Ihm) denn solche beigesellen, die nichts erschaffen, aber selbst 
> erschaffen sind, 192 und die ihnen keine Unterstützung gewähren, noch sich selbst helfen können? 
> 193 Und wenn ihr sie zur Rechtleitung ruft, folgen sie euch nicht. Es ist für euch gleich, ob ihr sie ruft 
> oder ob ihr schweigt. 194 Diejenigen, die ihr anstelle Gottes anruft, sind nur Diener wie ihr selbst. So 
> ruft sie doch an, dass sie euch erhören, so ihr die Wahrheit sagt.
> 7:195 Haben sie denn (überhaupt) Füße, mit denen sie gehen, oder haben sie Hände, mit denen sie 
> gewaltig zugreifen, oder haben sie Augen, mit denen sie sehen, oder haben sie Ohren, mit denen sie 
> hören? Sprich: Ruft eure Teilhaber an, und dann geht gegen mich mit eurer List vor und gewährt mir 
> keinen Aufschub. 196 Mein Freund ist Gott, der das Buch herabgesandt hat, und Er schenkt seine 
> Freundschaft den Rechtschaffenen. 197 Diejenigen, die ihr anstelle Gottes anruft, können euch keine 
> Unterstützung gewähren, noch können sie sich selbst helfen. 198 Und wenn ihr sie zur Rechtleitung 
> ruft, hören sie nicht. Du siehst, wie sie dich anschauen, aber sie sehen nicht. 199 Nimm das Gute und 
> Leichte , gebiete das Rechte und wende dich von den Törichten ab.
> 7:200 Und wenn dich vom Satan her ein Stachel aufstachelt, dann suche Zuflucht bei Gott. Er hört und 
> weiß alles. 201 Diejenigen, die gottesfürchtig sind, wenn sie eine Heimsuchung vom Satan her trifft, 
> erinnern sich , und sogleich werden sie einsichtig. 202 Ihre Brüder aber bestärken sie im Irrtum, und 
> dann lassen sie darin nicht nach . 203 Und wenn du ihnen kein Zeichen vorbringst, sagen sie: 
> »Hättest du es dir doch selbst ausgesucht! Sprich: Ich folge nur dem, was mir von meinem Herrn 
> offenbart wird. Dies sind einsichtbringende Zeichen von eurem Herrn und eine Rechtleitung und eine 
> Barmherzigkeit für Leute, die glauben. 204 Und wenn der Koran verlesen wird, dann hört zu und seid 
> still, auf dass ihr Erbarmen findet.
> 7:205 Und gedenke deines Herrn in deinem Inneren in Demut und Furcht und ohne lautes Aussprechen, 
> am Morgen und am Abend. Und sei nicht einer von denen, die (dies) unbeachtet lassen. 206 
> Diejenigen, die bei deinem Herrn sind, weigern sich nicht hochmütig, Ihm zu dienen. Sie preisen Ihn 
> und werfen sich vor Ihm nieder.
> 
> Sure 8: Die Beute (al-Anfa,-l) zu Medina, 75 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 8:1 Sie fragen dich nach der Beute. Sprich: Die Beute gehört Gott und dem Gesandten. So fürchtet Gott 
> und stiftet Aussöhnung untereinander, und gehorchet Gott und seinem Gesandten, so ihr gläubig seid. 
> 2 Die Gläubigen, das sind diejenigen, deren Herzen sich ängstigen, wenn Gottes gedacht wird, und 
> die, wenn ihnen seine Zeichen verlesen werden, dadurch in ihrem Glauben bestärkt werden und die 
> auf ihren Herrn vertrauen, 3 die das Gebet verrichten und von dem spenden, was Wir ihnen beschert 
> haben. 4 Das sind die wahren Gläubigen. Bestimmt sind für sie bei ihrem Herrn Rangstufen und 
> Vergebung und trefflicher Unterhalt.
> 8:5 So wie dein Herr  dich aus deinem Haus ausziehen ließ der richtigen Entscheidung gemäß, während 
> es einem Teil der Gläubigen zuwider war. 6 Sie stritten ja mit dir über das Richtige, nachdem es 
> deutlich geworden war, als würden sie in den Tod getrieben, während sie zuschauen. 7 Und als Gott 
> euch versprach , dass die eine der beiden Gruppen für euch bestimmt sei, ihr aber wünschtet, dass 
> diejenige ohne Wehrkraft für euch bestimmt sei. Jedoch wollte Gott mit seinen Worten die Wahrheit 
> bestätigen und den letzten Rest der Ungläubigen ausmerzen, 8 um die Wahrheit zu bestätigen und das 
> Falsche nichtig zu machen, auch wenn es den Übeltätern zuwider war. 9 Als ihr euren Herrn um 
> Rettung batet, und Er euch erhörte: »Ich werde euch mit tausend hintereinander reitenden Engeln 
> beistehen.
> 8:10 Und Gott machte es nur deswegen, damit es eine Frohbotschaft sei und damit eure Herzen dadurch 
> Ruhe finden. Der Sieg kommt ja nur von Gott. Gott ist mächtig und weise. 11 Als Er Schläfrigkeit 
> euch überkommen ließ als Sicherheit von Ihm her und Wasser vom Himmel auf euch herabsandte, um 
> euch damit rein zu machen und die Unreinheit des Satans von euch zu entfernen, und um eure Herzen 
> zu stärken und eure Schritte damit zu festigen. 12 Als dein Herr den Engeln eingab: »Ich bin mit 
> euch. Festigt diejenigen, die glauben. Ich werde den Herzen derer, die ungläubig sind, Schrecken 
> einjagen. So schlagt auf die Nacken und schlagt auf jeden Finger von ihnen. 13 Dies dafür, dass sie 
> sich Gott und seinem Gesandten widersetzten. Und wenn jemand sich Gott und seinem Gesandten 
> widersetzt, so verhängt Gott eine harte Strafe. 14 Das ist sie, so kostet sie. Und wisst: Bestimmt ist für 
> die Ungläubigen die Pein des Feuers.
> 8:15 O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr auf die, die ungläubig sind, trefft, während sie zur Schlacht anrücken, 
> dann kehret ihnen nicht den Rücken. 16 Wer ihnen an jenem Tag den Rücken kehrt — es sei denn, er 
> setzt sich ab zum Kampf, oder er stößt zu einer anderen Schar —, zieht sich den Zorn Gottes zu. 
> Seine Heimstätte ist die Hölle — welch schlimmes Ende! 17 Nicht ihr habt sie getötet, sondern Gott 
> hat sie getötet. Und nicht du hast geworfen, als du geworfen hast, sondern Gott hat geworfen. Und Er 
> wollte die Gläubigen einer schönen Prüfung unterziehen. Gott hört und weiß alles. 18 Das ist es. Und 
> so wollte Gott die List der Ungläubigen wirkungslos machen. 19 Wenn ihr einen Richterspruch 
> verlangt, so ist der Richterspruch zu euch gekommen. Und wenn ihr aufhört, so ist es besser für euch. 
> Und wenn ihr (dazu) zurückkehrt, kehren Wir (auch) zurück. Und eure Schar wird nichts von euch 
> abwenden können, auch wenn sie zahlreich sein sollte. Und siehe, Gott ist mit den Gläubigen.
> 8:20 O ihr, die ihr glaubt, gehorchet Gott und seinem Gesandten, und kehrt euch nicht von ihm ab, wo ihr 
> doch hört. 21 Und seid nicht wie diejenigen, die sagen: »Wir hören« wo sie doch nicht hören. 22 Die 
> schlimmsten Tiere bei Gott sind die tauben und stummen, die keinen Verstand haben. 23 Hätte Gott 
> bei ihnen etwas Gutes festgestellt, hätte Er sie hören lassen. Und wenn Er sie hätte hören lassen, so 
> hätten sie sich (dennoch) abgekehrt und abgewandt. 24 O ihr, die ihr glaubt, erhört Gott und den 
> Gesandten, wenn er euch zu dem aufruft, was euch Leben gibt. Und wisst, dass Gott zwischen dem 
> Menschen und seinem Herzen trennt, und dass ihr zu Ihm versammelt werdet.
> 8:25 Und hütet euch vor einer Versuchung, die gewiß nicht ausschließlich diejenigen von euch treffen 
> wird, die Unrecht tun. Und wisst, Gott verhängt eine harte Strafe. 26 Und gedenket, als ihr auf der 
> Erde waret und als Schwache behandelt wurdet und fürchtetet, dass euch die Menschen hinwegraffen 
> würden. Da hat Er euch untergebracht und euch mit seiner Unterstützung gestärkt und euch (einiges) 
> von den köstlichen Dingen beschert, auf dass ihr dankbar seid. 27 O ihr, die ihr glaubt, seid nicht 
> treulos gegenüber Gott und dem Gesandten, und seid nicht treulos in bezug auf die euch anvertrauten 
> Dinge, wo ihr es wisst. 28 Und wisst, dass euer Vermögen und eure Kinder eine Versuchung sind und 
> dass Gott einen großartigen Lohn bereithält. 29 O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr Gott fürchtet, bestellt 
> Er euch eine Unterscheidungsnorm, sühnt euch eure Missetaten und vergibt euch. Und Gott besitzt 
> große Huld.
> 8:30 Und als diejenigen, die ungläubig sind, gegen dich Ränke schmiedeten, um dich festzunehmen oder 
> zu töten oder zu vertreiben . Sie schmiedeten Ränke, und Gott schmiedete Ränke. Gott ist der Beste 
> derer, die Ränke schmieden. 31 Und wenn ihnen unsere Zeichen verlesen werden, sagen sie: »Wir 
> haben es gehört. Wenn wir wollten, könnten auch wir etwas Derartiges sagen. Das sind nichts als 
> Fabeln der Früheren. 32 Und als sie sagten: »O unser Gott, wenn dies die Wahrheit von Dir ist, so laß 
> auf uns Steine vom Himmel regnen, oder bring über uns eine schmerzhafte Pein.« 33 Aber Gott 
> konnte sie wohl unmöglich peinigen, während du noch in ihrer Mitte warst; und Er konnte sie wohl 
> unmöglich peinigen, während sie um Vergebung baten. 34 Und warum sollte Gott sie nicht peinigen, 
> wo sie (euch) von der heiligen Moschee abweisen und sie nicht seine Freunde sind?  Seine Freunde 
> sind ja nur die Gottesfürchtigen. Aber die meisten von ihnen wissen nicht Bescheid.
> 8:35 Und ihr Gebet beim Haus ist nur Pfeifen und Klatschen. So kostet die Pein dafür, dass ihr ungläubig 
> waret. 36 Diejenigen, die ungläubig sind, spenden ihr Vermögen, um vom Weg Gottes abzuweisen. 
> Sie werden es spenden, und dann wird es ein Bedauern für sie sein. Dann werden sie besiegt werden. 
> Und diejenigen, die ungläubig sind, werden zur Hölle versammelt werden, 37 damit Gott das 
> Schlechte vom Guten unterscheide und das Schlechte übereinander tue, es allesamt zusammenhäufe 
> und in die Hölle stelle. Das sind die Verlierer. 38 Sprich zu denen, die ungläubig sind: Wenn sie 
> aufhören, wird ihnen vergeben, was vorher geschah. Wenn sie (dazu) zurückkehren, so steht fest, wie 
> an den Früheren gehandelt wurde . 39 Und kämpft gegen sie, bis es keine Verführung mehr gibt und 
> bis die Religion gänzlich nur noch Gott gehört. Wenn sie aufhören, so sieht Gott wohl, was sie tun.
> 8:40 Und wenn sie sich abkehren, so wisst, dass Gott euer Schutzherr ist: Welch vorzüglicher Schutzherr 
> und welch vorzüglicher Helfer! 41 Und wisst : Wenn ihr etwas erbeutet, so gehört ein Fünftel davon 
> Gott und dem Gesandten, und den Verwandten, den Waisen, den Bedürftigen, dem Reisenden, so ihr 
> an Gott glaubt und an das, was Wir auf unseren Diener am Tag der Unterscheidung hinabgesandt 
> haben, am Tag, da die beiden Scharen aufeinander trafen. Und Gott hat Macht zu allen Dingen. 42 
> Als ihr auf der näheren Talseite waret, sie auf der ferneren Talseite und die Reittiere unterhalb von 
> euch. Und wenn ihr euch verabredet hättet, wäret ihr über die Verabredung nicht einig geworden, aber 
> Gott wollte eine Angelegenheit entscheiden, die zur Ausführung kommen sollte, damit diejenigen, die 
> umkamen, aufgrund eines deutlichen Zeichens umkämen, und diejenigen, die am Leben blieben, 
> aufgrund eines deutlichen Zeichens am Leben blieben . Und Gott hört und weiß alles. 43 Als Gott 
> dich in deinem Traum sie als wenige sehen ließ. Hätte Er dich sie als viele sehen lassen, ihr wäret 
> verzagt und hättet miteinander über die Angelegenheit gestritten. Aber Gott hat euch (davor) bewahrt. 
> Er weiß über das innere Geheimnis Bescheid. 44 Und als Er sie, als ihr aufeinander traft, in euren 
> Augen als wenige erscheinen ließ, und (auch) euch in ihren Augen weniger machte, damit Gott eine 
> Angelegenheit entscheide, die zur Ausführung kommen sollte. Und zu Gott werden alle 
> Angelegenheiten zurückgebracht.
> 8:45 O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr auf eine Schar trefft, so steht fest und gedenket Gottes viel, auf dass es 
> euch wohl ergehe. 46 Und gehorchet Gott und seinem Gesandten, und streitet nicht miteinander, sonst 
> würdet ihr verzagen, und eure Durchsetzungskraft  würde auch schwinden. Und seid standhaft. Gott 
> ist mit den Standhaften. 47  Und seid nicht wie diejenigen, die aus ihren Wohnstätten auszogen, aus 
> Übermut und um von den Menschen gesehen zu werden, und die vom Weg Gottes abweisen. Gott 
> umfaßt, was sie tun. 48 Und als der Satan ihnen ihre Taten verlockend machte und sagte: »Es gibt 
> niemanden unter den Menschen, der euch heute besiegen könnte. Und ich bin euch ein (hilfsbereiter) 
> Nachbar. Als aber die beiden Scharen einander sahen, machte er auf seinen Fersen kehrt und sagte: 
> »Ich bin euer ledig. Ich sehe, was ihr nicht seht. Ich fürchte Gott. Gott verhängt eine harte Strafe.« 
> 49  Als die Heuchler und die, in deren Herzen Krankheit ist, sagten: »Betört hat diese da ihre 
> Religion.« Wenn einer aber auf Gott vertraut, so ist Gott mächtig und weise.
> 8:50 Und wenn du nur zuschauen könntest, wenn die Engel diejenigen abberufen, die ungläubig sind: Sie 
> schlagen sie ins Gesicht und auf das Hinterteil: Kostet die Pein des Feuerbrandes. 51 Dies für das, 
> was eure Hände vorausgeschickt haben, und weil Gott den Dienern kein Unrecht tut. 52 Es ist wie mit 
> den Leuten des Pharao und denen, die vor ihnen lebten. Sie verleugneten die Zeichen Gottes, so 
> suchte sie Gott wegen ihrer Sünden heim. Gott ist stark und verhängt eine harte Strafe. 53 Dies, weil 
> Gott niemals seine Gnade, mit der Er ein Volk begnadet hat, ändert, bis sie selbst das ändern, was in 
> ihrem Innern ist, und weil Gott alles hört und weiß. 54 Es ist wie mit den Leuten des Pharao und 
> denen, die vor ihnen lebten: Sie erklärten die Zeichen ihres Herrn für Lüge, so ließen Wir sie für ihre 
> Sünden verderben, und Wir ließen die Leute des Pharao ertrinken. Sie waren ja alle Leute, die 
> Unrecht taten.
> 8:55  Die schlimmsten Tiere bei Gott sind die, die ungläubig sind und weiterhin nicht glauben, 56 mit 
> denen du einen Vertrag geschlossen hast, die aber dann ihren Vertrag jedesmal brechen und nicht 
> gottesfürchtig sind. 57 Und wenn du sie im Krieg triffst, dann verscheuche mit ihnen diejenigen, die 
> hinter ihnen stehen, auf dass sie es bedenken. 58 Und wenn du von bestimmten Leuten Verrat 
> fürchtest, so kündige ihnen (den Vertrag) so eindeutig auf, dass Gleichheit   zwischen euch besteht. 
> Gott liebt ja die Verräter nicht. 59 Und diejenigen, die ungläubig sind, sollen nicht meinen, sie seien 
> (euch) voraus. Sie werden nichts vereiteln können.
> 8:60 Und rüstet gegen sie, was ihr an Kraft und an einsatzbereiten Pferden haben könnt, um damit den 
> Feinden Gottes und euren Feinden Angst zu machen, sowie anderen außer ihnen, die ihr nicht kennt; 
> Gott aber kennt sie. Und was ihr auch auf dem Weg Gottes spendet, wird euch voll zurückerstattet, 
> und euch wird nicht Unrecht getan. 61 Und wenn sie sich dem Frieden zuneigen, dann neige auch du 
> dich ihm zu und vertrau auf Gott . Er ist der, der alles hört und weiß. 62 Und wenn sie dich betrügen 
> wollen, so genügt dir Gott. Er ist es, der dich mit seiner Unterstützung und mit den Gläubigen gestärkt 
> 63 und zwischen ihren Herzen Vertrautheit gestiftet hat. Wenn du alles, was auf Erden ist, (dafür) 
> ausgegeben hättest, hättest du nicht zwischen ihren Herzen Vertrautheit stiften können. Aber Gott hat 
> zwischen ihnen Vertrautheit gestiftet. Er ist mächtig und weise. 64 O Prophet, Gott genügt dir und 
> auch denen  von den Gläubigen, die dir folgen.
> 8:65 O Prophet, sporne die Gläubigen zum Kampf an. Wenn es unter euch auch nur zwanzig gibt, die 
> standhaft sind, werden sie zweihundert besiegen. Und wenn es unter euch hundert gibt, werden sie 
> tausend von denen, die ungläubig sind, besiegen. Dies dafür, dass sie Leute sind, die nicht begreifen. 
> 66 Jetzt hat Gott euch Erleichterung gewährt. Er weiß, dass in euren Reihen Schwachheit vorkommt. 
> Wenn es unter euch hundert Standhafte gibt, werden sie zweihundert besiegen, und wenn es unter 
> euch tausend gibt, werden sie zweitausend besiegen, mit Gottes Erlaubnis. Und Gott ist mit den 
> Standhaften. 67 Es steht einem Propheten nicht zu, Gefangene zu haben, bis er auf der Erde stark 
> gewütet hat. Ihr wollt die Güter des Diesseits, und Gott will das Jenseits. Gott ist mächtig und weise. 
> 68 Gäbe es nicht eine früher ergangene Bestimmung von Gott, so hätte euch für das, was ihr 
> genommen habt, eine gewaltige Pein ergriffen. 69 Eßt nun von dem, was ihr erbeutet habt, so es 
> erlaubt und köstlich ist, und fürchtet Gott. Gott ist voller Vergebung und barmherzig.
> 8:70 O Prophet, sprich zu denen von den Gefangenen, die sich in eurer Gewalt befinden: »Wenn Gott in 
> euren Herzen etwas Gutes feststellt, läßt Er euch etwas Besseres zukommen als das, was euch 
> genommen worden ist, und vergibt euch. Und Gott ist voller Vergebung und barmherzig. 71 Und 
> wenn sie dich verraten wollen, so haben sie zuvor Gott verraten, und Er hat sie dann (eurer) Gewalt 
> preisgegeben. Und Gott weiß Bescheid und ist weise. 72 Diejenigen, die glaubten und ausgewandert 
> sind und sich mit ihrem Vermögen und mit ihrer eigenen Person auf dem Weg Gottes eingesetzt 
> haben, und diejenigen, die (jene) untergebracht und unterstützt haben, sind untereinander Freunde. 
> Mit denen aber, die glauben und nicht ausgewandert sind, habt ihr keine Freundschaft zu pflegen, bis 
> sie auswandern. Wenn sie euch jedoch um Unterstützung wegen der (euch gemeinsamen) Religion 
> bitten, so habt ihr die Pflicht zur Unterstützung, außer gegen Leute, zwischen denen und euch eine 
> Vertragspflicht besteht. Und Gott sieht wohl, was ihr tut. 73 Und diejenigen, die ungläubig sind, sind 
> untereinander Freunde. Wenn ihr es nicht tut , wird es im Land Verführung und großes Unheil 
> geben. 74 Und diejenigen, die glauben und ausgewandert sind und sich auf dem Weg Gottes 
> eingesetzt haben, und diejenigen, die (jene) untergebracht und unterstützt haben, das sind die wahren 
> Gläubigen. Bestimmt ist für sie Vergebung und ein trefflicher Unterhalt.
> 8:75 Und diejenigen, die danach geglaubt haben und ausgewandert sind und sich mit euch eingesetzt 
> haben, sie gehören zu euch. Aber die Blutsverwandten haben eher Anspruch aufeinander ; dies steht 
> im Buch Gottes. Gott weiß über alle Dinge Bescheid
> 
> Sure 9: Die Umkehr (al-Tauba) zu Medina, 129 Verse
> (Das ist die einzige Sure, die nicht mit der üblichen Formel
> [basmala] beginnt: Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.)
> 9:1 	Aufkündigung  von seiten Gottes und seines Gesandten an diejenigen unter den Polytheisten, mit 
> denen ihr einen Vertrag abgeschlossen habt. 2 Nun zieht im Land vier Monate umher und wisst, dass 
> ihr Gottes Willen nicht vereiteln könnt, und dass Gott die Ungläubigen zuschanden macht. 3 Und 
> Bekanntmachung von seiten Gottes und seines Gesandten an die Menschen am Tag der großen 
> Wallfahrt: Gott ist der Polytheisten ledig, und auch sein Gesandter. Wenn ihr umkehrt, ist es besser 
> für euch. Wenn ihr abkehrt, so wisst, dass ihr Gottes Willen nicht vereiteln könnt. Und verkünde 
> denen, die ungläubig sind, eine schmerzhafte Pein. 4 Mit Ausnahme derer von den Polytheisten, mit 
> denen ihr einen Vertrag geschlossen habt und die euch in nichts fehlen lassen und niemandem gegen 
> euch beigestanden haben. So erfüllt ihnen gegenüber ihren Vertrag bis zu der ihnen eingeräumten 
> Frist. Gott liebt die Gottesfürchtigen.
> 9:5 Wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Polytheisten, wo immer ihr sie findet, greift 
> sie, belagert sie und lauert ihnen auf jedem Weg auf. Wenn sie umkehren, das Gebet verrichten und 
> die Abgabe entrichten, dann laßt sie ihres Weges ziehen: Gott ist voller Vergebung und barmherzig. 6 
> Und wenn einer von den Polytheisten dich  um Schutz bittet, so gewähre ihm Schutz, bis er das Wort 
> Gottes hört. Danach laß ihn den Ort erreichen, in dem er in Sicherheit ist. Dies, weil sie Leute sind, 
> die nicht Bescheid wissen 7 Wie sollten die Polytheisten Gott und seinem Gesandten gegenüber einen 
> Vertrag geltend machen, ausgenommen die, mit denen ihr bei der heiligen Moschee einen Vertrag 
> abgeschlossen habt? Solange sie sich euch gegenüber recht verhalten, verhaltet auch ihr euch ihnen 
> gegenüber recht. Gott liebt die Gottesfürchtigen. 8 Wie sollten sie dies tun, wo sie doch, wenn sie die 
> Oberhand über euch bekommen, euch gegenüber weder Verwandtschaft noch Schutzbund beachten? 
> Sie stellen euch zufrieden mit ihrem Munde, aber ihre Herzen sind voller Ablehnung. Und die meisten 
> von ihnen sind Frevler. 9 Sie haben die Zeichen Gottes gegen einen geringen Preis vertauscht und so 
> die Menschen von seinem Weg abgewiesen. Schlimm ist, was sie immer wieder getan haben.
> 9:10	Sie beachten einem Gläubigen gegenüber weder Verwandtschaft noch Schutzbund. Das sind die, 
> die Übertretungen begehen. 11 Wenn sie umkehren, das Gebet verrichten und die Abgabe entrichten, 
> dann sind sie eure Brüder in der Religion. Wir legen die Zeichen im einzelnen dar für Leute, die 
> Bescheid wissen. 12 Wenn sie aber nach Vertragsabschluß ihre Eide brechen und eure Religion 
> angreifen, dann kämpft gegen die Anführer des Unglaubens. Für sie gibt es ja keine Eide. Vielleicht 
> werden sie aufhören. 13 Wollt ihr nicht gegen Leute kämpfen, die ihre Eide gebrochen haben und im 
> Begriff gewesen sind, den Gesandten zu vertreiben, wobei sie zuerst gegen euch vorgegangen sind? 
> Fürchtet ihr sie? Gott hat eher darauf Anspruch, dass ihr Ihn fürchtet, so ihr gläubig seid. 14 Kämpft 
> gegen sie, so wird Gott sie durch eure Hände peinigen, sie zuschanden machen und euch gegen sie 
> unterstützen, die Brust gläubiger Leute wieder heil machen
> 9:15 und den Groll ihrer Herzen entfernen. Und Gott wendet sich, wem Er will, wieder zu. Und Gott weiß 
> Bescheid und ist weise. 16 Oder meint ihr, dass ihr in Ruhe gelassen werdet, bevor Gott in Erfahrung 
> gebracht hat, wer von euch sich eingesetzt und sich außer Gott, seinem Gesandten und den Gläubigen 
> keinen Freund genommen hat? Und Gott hat Kenntnis von dem, was ihr tut. 17 Es steht den 
> Polytheisten nicht zu, in den Moscheen Gottes zu verweilen und Dienst zu tun, wo sie gegen sich 
> selbst bezeugen, ungläubig zu sein. Deren Werke sind wertlos, und sie werden im Feuer ewig weilen. 
> 18 In den Moscheen Gottes verweilen und Dienst tun dürfen nur die, die an Gott und den Jüngsten 
> Tag glauben, das Gebet verrichten, die Abgabe entrichten und niemanden fürchten außer Gott. Mögen 
> diese zu denen gehören, die der Rechtleitung folgen! 19 Wollt ihr etwa die Tränkung der Pilger und 
> den Dienst in der heiligen Moschee so bewerten, wie (die Werke dessen), der an Gott und den 
> Jüngsten Tag glaubt und sich auf dem Weg Gottes einsetzt? Sie sind bei Gott nicht gleich. Und Gott 
> leitet die ungerechten Leute nicht recht.
> 9:20 Diejenigen, die glauben und ausgewandert sind und sich auf dem Weg Gottes mit ihrem Vermögen 
> und mit ihrer eigenen Person eingesetzt haben, haben eine höhere Rangstufe bei Gott. Das sind die 
> Erfolgreichen. 21 Ihr Herr verkündet ihnen eine Barmherzigkeit von sich und Wohlgefallen und 
> Gärten, in denen sie beständige Wonne haben; 22 darin werden sie auf immer ewig weilen. Bei Gott 
> steht ein großartiger Lohn bereit. 23 O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht eure Väter und eure 
> Brüder zu Freunden, wenn sie den Unglauben dem Glauben vorziehen. Diejenigen von euch, die sie 
> zu Freunden nehmen, das sind die, die Unrecht tun. 24 Sprich: Wenn eure Väter, eure Söhne, eure 
> Brüder, eure Gattinnen und eure Verwandten, ein Vermögen, das ihr erworben habt, eine 
> Handelsware, die ihr fürchtet nicht loszuwerden, und Wohnungen, die euch gefallen, euch lieber sind 
> als Gott und sein Gesandter und der Einsatz auf seinem Weg, dann wartet ab, bis Gott mit seinem 
> Befehl kommt. Gott leitet die frevlerischen Leute nicht recht.
> 9:25 Gott hat euch an vielen Orten unterstützt, und auch am Tag von Hunayn , als eure große Zahl euch 
> gefiel, von euch aber nichts abwenden konnte. Die Erde wurde euch eng trotz ihrer Weite. Daraufhin 
> kehrtet ihr den Rücken. 26 Dann sandte Gott seine ruhespendende Gegenwart auf seinen Gesandten 
> und auf die Gläubigen herab. Und Er sandte Truppen, die ihr nicht sehen konntet, herab und peinigte 
> diejenigen, die ungläubig waren. Das ist die Vergeltung für die Ungläubigen. 27 Und Gott wendet 
> sich danach gnädig zu, wem Er will. Und Gott ist voller Vergebung und barmherzig. 28 O ihr, die ihr 
> glaubt, die Polytheisten sind unrein, so sollen sie nach diesem ihrem Jahr sich der heiligen Moschee 
> nicht mehr nähern. Und wenn ihr fürchtet, (deswegen) arm zu werden , so wird Gott euch von seiner 
> Huld reich machen, wenn Er will. Gott weiß Bescheid und ist weise. 29 Kämpft gegen diejenigen, die 
> nicht an Gott und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Gott und sein 
> Gesandter verboten haben, und nicht der Religion der Wahrheit angehören — von denen, denen das 
> Buch zugekommen ist, bis sie von dem, was ihre Hand besitzt, Tribut entrichten als Erniedrigte.
> 9:30 Die Juden sagen: »‘Uzayr ist Gottes Sohn.« Und die Christen sagen: »Christus ist Gottes Sohn.« Das 
> ist ihre Rede aus ihrem eigenen Munde. Damit reden sie wie die, die vorher ungläubig waren. Gott 
> bekämpfe sie! Wie leicht lassen sie sich doch abwenden! 31 Sie nahmen sich ihre Gelehrten und ihre 
> Mönche zu Herren neben Gott, sowie auch Christus, den Sohn Marias. Dabei wurde ihnen doch nur 
> befohlen, einem einzigen Gott zu dienen. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Preis sei Ihm! Erhaben ist Er 
> über das, was sie (Ihm) beigesellen. 32 Sie wollen das Licht Gottes mit ihrem Mund auslöschen. Aber 
> Gott besteht darauf, sein Licht zu vollenden, auch wenn es den Ungläubigen zuwider ist. 33 Er ist es, 
> der seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der Religion der Wahrheit gesandt hat, um ihr die 
> Oberhand zu verleihen über alle Religion, auch wenn es den Polytheisten zuwider ist. 34 O ihr, die ihr 
> glaubt, viele von den Gelehrten und den Mönchen verzehren das Vermögen der Menschen durch 
> Betrug und weisen (sie) vom Weg Gottes ab. Denjenigen, die Gold und Silber horten und es nicht auf 
> dem Weg Gottes spenden, verkünde eine schmerzhafte Pein,
> 9:35 am Tag, da im Feuer der Hölle darüber  angeheizt wird und damit ihre Stirn, ihre Seiten und ihr 
> Rücken gebrandmarkt werden. Dies ist, was ihr für euch selbst gehortet habt. So kostet, was ihr 
> immer wieder gehortet habt. 36 Die Zahl der Monate bei Gott ist zwölf Monate, im Buch Gottes 
> festgestellt am Tag, da Er die Himmel und die Erde erschaffen hat. Vier davon sind heilig . Das ist 
> die richtige Religion. So tut euch selbst in ihnen kein Unrecht. Und kämpft gegen die Polytheisten 
> allesamt, wie sie gegen euch allesamt kämpfen. Und wisst, Gott ist mit den Gottesfürchtigen. 37 Der 
> Brauch des verschobenen Monats zeugt von mehr Unglauben . Damit werden diejenigen, die 
> ungläubig sind, irregeführt, so dass sie ihn in einem Jahr für profan und in einem (anderen) Jahr für 
> heilig erklären, um die Zahl dessen, was Gott für heilig erklärt hat, auszugleichen; so erklären sie für 
> profan, was Gott für heilig erklärt hat. Ihr schlechtes Tun ist ihnen verlockend gemacht worden. Gott 
> leitet die ungläubigen Leute nicht recht. 38 O ihr, die ihr glaubt, was ist mit euch, dass ihr, wenn zu 
> euch gesagt wird: »Rückt aus auf dem Weg Gottes« euch schwer bis zur Erde neigt? Gefällt euch das 
> diesseitige Leben mehr als das jenseitige? Aber die Nutznießung des diesseitigen Lebens ist im 
> (Vergleich mit dem) Jenseits nur gering (zu schätzen). 39 Wenn ihr nicht ausrückt, peinigt Er euch 
> mit einer schmerzhaften Pein und nimmt an eurer Stelle ein anderes Volk, und ihr könnt Ihm keinen 
> Schaden zufügen. Gott hat Macht zu allen Dingen.
> 9:40 Wenn ihr ihn  nicht unterstützt, so hat Gott ihn (schon damals) unterstützt, als diejenigen, die 
> ungläubig sind, ihn zusammen mit einem zweiten Mann vertrieben haben. Sie waren beide in der 
> Höhle, und er sagte zu seinem Gefährten: »Sei nicht traurig. Gott ist mit uns. Da sandte Gott seine 
> Ruhe spendende Gegenwart auf ihn herab und stärkte ihn mit Truppen, die ihr nicht sehen konntet. 
> Und Er machte das Wort derer, die ungläubig sind, unterlegen. Siehe, Gottes Wort ist überlegen. Und 
> Gott ist mächtig und weise. 41 Rückt aus, ob leicht oder schwer, und setzt euch mit eurem Vermögen 
> und mit eurer eigenen Person auf dem Weg Gottes ein. Das ist besser für euch, so ihr Bescheid wisst. 
> 42 Ginge es um nahe Güter oder eine mäßige Reise , würden sie dir folgen. Aber die Entfernung ist 
> ihnen zu weit. Und sie werden bei Gott schwören: »Wenn wir es könnten, würden wir mit euch 
> hinausziehen. Sie stürzen sich dabei selbst ins Verderben. Und Gott weiß, dass sie ja lügen. 43 Gott 
> verzeihe dir! Warum hast du sie befreit? (Hättest du nur gewartet), bis dir deutlich geworden war, wer 
> die Wahrheit sagt, und du die Lügner in Erfahrung gebracht hast! 44 Diejenigen, die an Gott und den 
> Jüngsten Tag glauben, bitten dich nicht um Befreiung davon, sich mit ihrem Vermögen und mit ihrer 
> eigenen Person einzusetzen. Und Gott weiß über die Gottesfürchtigen Bescheid.
> 9:45 Um Befreiung bitten dich nur diejenigen, die an Gott und den Jüngsten Tag nicht glauben und deren 
> Herzen zweifeln; und in ihrem Zweifel zögern sie. 46 Hätten sie wirklich ausziehen wollen, hätten sie 
> sich dafür gerüstet. Aber ihr Ausmarsch war Gott zuwider, so hielt Er sie zurück. Und es wurde 
> gesagt: »Sitzt daheim mit denen, die daheim sitzen. 47 Würden sie mit euch ausziehen, würden sie 
> euch nur noch Verschlechterung bringen und unter euch schnell umherlaufen im Trachten danach, 
> (euch) der Versuchung auszusetzen. Dennoch gibt es unter euch welche, die nur auf sie hören. Und 
> Gott weiß über die Bescheid, die Unrecht tun. 48 Sie haben schon früher danach getrachtet, euch der 
> Versuchung auszusetzen, und gegen dich Intrigen getrieben, bis die Wahrheit kam und der Befehl 
> Gottes erschien, obwohl es ihnen zuwider war. 49 Unter ihnen gibt es welche, die sagen: »Befreie 
> mich und führe mich nicht in Versuchung. In Versuchung sind sie doch gefallen. Und die Hölle 
> umfasst die Ungläubigen.
> 9:50 Wenn dich Gutes trifft, tut es ihnen leid; und wenn dich ein Unglück trifft, sagen sie: »Wir haben 
> unsere Angelegenheit schon vorher selbst übernommen.« Und sie kehren sich erfreut ab. 51 Sprich: 
> »Uns wird nur das treffen, was Gott uns bestimmt hat. Er ist unser Schutzherr. Auf Gott sollen die 
> Gläubigen vertrauen. 52 Sprich: Erwartet ihr für uns etwas anderes als eine der beiden schönsten 
> Sachen ? Wir erwarten für euch, dass Gott euch trifft mit einer Pein von Ihm oder durch unsere 
> Hände. So wartet nur ab, wir warten mit euch ab. 53 Sprich: Ihr mögt freiwillig oder widerwillig 
> spenden, es wird von euch doch nicht angenommen werden. Ihr seid ja frevlerische Leute. 54 Und 
> nichts anderes verhindert, dass ihre Spenden von ihnen angenommen werden, als dass sie Gott und 
> seinen Gesandten verleugnen, nur nachlässig zum Gebet hingehen und nur widerwillig spenden.
> 9:55 Nicht sollen dir ihr Vermögen und ihre Kinder gefallen. Gott will sie ja im diesseitigen Leben damit 
> peinigen, und dass ihre Seele (im Tod) dahinschwindet, während sie ungläubig sind. 56 Und sie 
> schwören bei Gott, dass sie zu euch gehören. Sie gehören aber nicht zu euch, sondern sie sind Leute, 
> die ängstlich sind. 57 Würden sie einen Zufluchtsort oder Höhlen oder einen Schlupfgang finden, sie 
> würden schnellstens dorthin flüchten. 58 Und unter ihnen gibt es welche, die gegen dich wegen der 
> Almosen nörgeln. Wenn ihnen etwas davon gegeben wird, sind sie zufrieden. Wenn ihnen nichts 
> davon gegeben wird, geraten sie gleich in Groll. 59 Wären sie doch mit dem zufrieden, was Gott und 
> sein Gesandter ihnen zukommen ließen, und würden sie doch sagen: »Gott genügt uns. Gott wird uns 
> etwas von seiner Huld zukommen lassen, und auch sein Gesandter. Auf Gott richten wir unsere 
> Wünsche.«
> 9:60 Die Almosen sind bestimmt für die Armen, die Bedürftigen, die, die damit befaßt sind, die, deren 
> Herzen vertraut gemacht werden sollen, die Gefangenen , die Verschuldeten, für den Einsatz auf 
> dem Weg Gottes und für den Reisenden. Es ist eine Rechtspflicht von seiten Gottes. Und Gott weiß 
> Bescheid und ist weise. 61 Und unter ihnen gibt es welche, die dem Propheten Leid zufügen und 
> sagen: »Er ist (nur) Ohr .« Sprich: Ein Ohr zum Guten für euch. Er glaubt an Gott und glaubt den 
> Gläubigen, und (er ist) eine Barmherzigkeit für die von euch, die gläubig sind. Für diejenigen aber, 
> die dem Gesandten Gottes Leid zufügen, ist eine schmerzhafte Pein bestimmt. 62 Sie schwören euch 
> bei Gott, um euch zufriedenzustellen. Aber Gott — und (auch) sein Gesandter — hat eher darauf 
> Anspruch, dass sie Ihn zufriedenstellen, so sie gläubig sind. 63 Wissen sie denn nicht, dass für den, 
> der sich Gott und seinem Gesandten widersetzt, das Feuer der Hölle bestimmt ist, in dem er ewig 
> weilen wird? Das ist die gewaltige Schande. 64 Die Heuchler befürchten, dass eine Sure auf sie 
> herabgesandt wird, die ihnen das kundtut, was in ihren Herzen ist. Sprich: Spottet nur! Gott wird ans 
> Licht bringen, was ihr befürchtet.
> 9:65 Und wenn du sie fragst, sagen sie sicherlich: »Wir hielten ausschweifende Reden und trieben nur 
> unser Spiel. Sprich: Wolltet ihr denn über Gott und seine Zeichen und seinen Gesandten spotten? 66 
> Entschuldigt euch nicht! Ihr seid ungläubig geworden, nachdem ihr geglaubt hattet. Wenn Wir auch 
> einer Gruppe von euch verzeihen, so peinigen Wir eine andere Gruppe dafür, dass sie Übeltäter 
> waren. 67 Die Heuchler und die Heuchlerinnen stammen voneinander. Sie gebieten das Verwerfliche 
> und verbieten das Rechte und halten ihre Hände geschlossen. Vergessen haben sie Gott, und so hat Er 
> sie vergessen. Die Heuchler sind die wahren Frevler. 68 Versprochen hat Gott den Heuchlern und den 
> Heuchlerinnen und den Ungläubigen das Feuer der Hölle, darin werden sie ewig weilen. Es ist ihr 
> Genüge. Und Gott hat sie verflucht, und bestimmt ist für sie eine beständige Pein. 69 Es ist wie mit 
> denen, die vor euch lebten. Sie hatten eine stärkere Kraft als ihr und mehr Vermögen und Kinder. Sie 
> nützten ihren Anteil aus, dann habt ihr euren Anteil ausgenützt, wie die, die vor euch lebten, ihren 
> Anteil ausgenützt haben. Und ihr habt ausschweifende Reden gehalten wie die Reden, die sie gehalten 
> haben. Deren Werke sind wertlos im Diesseits und Jenseits. Das sind die Verlierer.
> 9:70 Ist denn der Bericht über die, die vor ihnen lebten, nicht zu ihnen gelangt, das Volk Noachs, die Ad 
> und Thamud, das Volk Abrahams und die Gefährten von Madyan und die verschwundenen Städte? 
> Ihre Gesandten kamen zu ihnen mit den deutlichen Zeichen. Und es ist bestimmt nicht Gott, der ihnen 
> Unrecht getan hat, sondern sie haben sich selbst Unrecht getan. 71 Die gläubigen Männer und Frauen 
> sind untereinander Freunde. Sie gebieten das Rechte und verbieten das Verwerfliche, verrichten das 
> Gebet und entrichten die Abgabe und gehorchen Gott und seinem Gesandten. Siehe, Gott wird sich 
> ihrer erbarmen. Gott ist mächtig und weise. 72 Gott hat den gläubigen Männern und Frauen Gärten 
> versprochen, unter denen Bäche fließen und in denen sie ewig weilen werden, und gute Wohnungen 
> in den Gärten von Eden. Ein Wohlgefallen von Gott ist aber größer. Das ist der großartige Erfolg. 73 
> O Prophet, setz dich gegen die Ungläubigen und die Heuchler ein und faß sie hart an. Ihre Heimstätte 
> ist die Hölle — welch schlimmes Ende! 74 Sie schwören bei Gott, sie hätten es nicht gesagt . Aber 
> sie haben wohl das Wort des Unglaubens gesagt und sind, nachdem sie den Islam angenommen 
> hatten, ungläubig geworden. Sie waren im Begriff, das auszuführen, was sie (doch) nicht erreicht 
> haben. Und nichts ließ sie grollen, als dass Gott es war — und (auch) sein Gesandter —, der sie von 
> seiner Huld reich gemacht hat. Wenn sie aber umkehren, ist es besser für sie. Und wenn sie sich 
> abkehren, wird Gott sie mit einer schmerzhaften Pein peinigen im Diesseits und Jenseits. Und sie 
> werden auf der Erde weder Freund noch Helfer haben.
> 9:75 Unter ihnen gibt es welche, die ein bindendes Versprechen mit Gott eingegangen waren: »Wenn Er 
> uns etwas von seiner Huld zukommen läßt, dann werden wir Almosen geben und zu den 
> Rechtschaffenen gehören. 76 Als Er ihnen nun etwas von seiner Huld hatte zukommen lassen, geizten 
> sie damit, und sie machten kehrt und wandten sich ab. 77 Als Folge davon setzte Er in ihre Herzen 
> Heuchelei bis zum Tag, an dem sie Ihm begegnen werden. Dies dafür, dass sie Gott gegenüber 
> brachen, was sie Ihm versprochen hatten, und dass sie logen. 78 Wissen sie denn nicht, dass Gott über 
> ihre Geheimnisse und ihre vertraulichen Gespräche Bescheid weiß, und dass Gott die unsichtbaren 
> Dinge alle weiß? 79 Diejenigen, die gegen die Freiwilligen unter den Gläubigen wegen der Almosen 
> nörgeln und auch gegen die, die nichts als ihren Einsatz zu leisten vermögen, mäkeln und sie 
> verhöhnen — Gott verhöhnt sie, und bestimmt ist für sie eine schmerzhafte Pein.
> 9:80 Bitte um Vergebung für sie, oder bitte nicht um Vergebung für sie. Wenn du auch siebzigmal um 
> Vergebung für sie bittest, Gott wird ihnen niemals vergeben. Dies, weil sie Gott und seinen 
> Gesandten verleugneten. Und Gott leitet die frevlerischen Leute nicht recht. 81 Es freuen sich die 
> Zurückgelassenen darüber, dass sie im Gegensatz zum Gesandten Gottes daheim geblieben sind, und 
> es ist ihnen zuwider, sich mit ihrem Vermögen und mit ihrer eigenen Person auf dem Weg Gottes 
> einzusetzen. Und sie sagen: »Rückt nicht in der Hitze aus. Sprich: Das Feuer der Hölle ist noch 
> heißer; wenn sie es doch begreifen könnten! 82 Sie sollen ein wenig lachen, und sie sollen viel 
> weinen zur Vergeltung für das, was sie erworben haben. 83 Wenn Gott dich zu einer Gruppe von 
> ihnen zurückkehren läßt und die dich um Erlaubnis bitten hinauszuziehen, dann sprich: Niemals 
> werdet ihr mit mir ausziehen, und nie werdet ihr mit mir gegen einen Feind kämpfen. Ihr habt das 
> erste Mal daran Gefallen gefunden, daheim zu sitzen. So sitzet daheim mit den Zurückgebliebenen. 84 
> Und bete niemals über einen von ihnen, der gestorben ist, und stehe nicht bei seinem Grab. Sie haben 
> Gott und seinen Gesandten verleugnet, und sie starben als Frevler.
> 9:85 Nicht sollen ihr Vermögen und ihre Kinder dir gefallen. Gott will sie ja im Diesseits damit peinigen, 
> und auch dass ihre Seele (im Tod) dahinschwindet, während sie ungläubig sind. 86 Und wenn eine 
> Sure herabgesandt wird: »Glaubt an Gott und setzt euch mit seinem Gesandten ein« dann bitten dich 
> die Wohlhabenden unter ihnen um Befreiung und sagen: »Laß uns mit denen bleiben, die daheim 
> sitzen. 87 Sie finden daran Gefallen, mit den Zurückgebliebenen zu sein, und versiegelt wurden ihre 
> Herzen, so dass sie nicht begreifen. 88 Aber der Gesandte und diejenigen, die mit ihm glauben, setzen 
> sich mit ihrem Vermögen und mit ihrer eigenen Person ein. Für sie sind die guten Dinge bestimmt, 
> und das sind die, denen es wohl ergeht. 89 Bereitet hat Gott für sie Gärten, unter denen Bäche fließen; 
> darin werden sie ewig weilen. Das ist der großartige Erfolg.
> 9:90 Und diejenigen von den arabischen Beduinen, die sich entschuldigen wollen, kommen her, um 
> Befreiung zu erbitten. Und daheim sitzen diejenigen, die Gott und seinen Gesandten belügen. Treffen 
> wird diejenigen unter ihnen, die ungläubig sind, eine schmerzhafte Pein. 91 Für die Schwachen, die 
> Kranken und für diejenigen, die nichts zum Spenden haben, ist es kein Grund zur Bedrängnis, wenn 
> sie sich gegenüber Gott und seinem Gesandten aufrichtig verhalten. Die Rechtschaffenen können 
> nicht belangt werden — Gott ist voller Vergebung und barmherzig —, 92 und auch nicht diejenigen, 
> die, wenn sie zu dir kommen, damit du sie mitreiten läßt, und du sagst: »Ich finde keine Tiere, dass 
> ich euch mitreiten lassen kann«, sich abkehren, während ihre Augen von Tränen überfließen aus 
> Traurigkeit darüber, dass sie nichts zum Spenden haben. 93 Belangt werden diejenigen, die dich um 
> Befreiung. bitten, obwohl sie reich sind. Sie finden daran Gefallen, mit den Zurückgebliebenen zu 
> sein. Gott hat ihre Herzen versiegelt, so dass sie nicht Bescheid wissen. 94 Sie entschuldigen sich bei 
> euch, wenn ihr zu ihnen zurückkommt. Sprich: Entschuldigt euch nicht. Wir glauben es euch doch 
> nicht. Gott hat uns etwas von den Berichten über euch kundgetan. Und Gott wird euer Tun sehen, und 
> auch sein Gesandter. Dann werdet ihr zu dem, der über das Unsichtbare und das Offenbare Bescheid 
> weiß, zurückgebracht, und Er wird euch kundtun, was ihr zu tun pflegtet.
> 9:95 Sie werden euch bei Gott schwören, wenn ihr zu ihnen zurückkehrt, damit ihr euch von ihnen 
> abwendet. So wendet euch von ihnen ab, sie sind ein Greuel. Ihre Heimstätte ist die Hölle zur 
> Vergeltung für das, was sie erworben haben. 96 Sie schwören euch, damit ihr mit ihnen zufrieden 
> seid. Auch wenn ihr mit ihnen zufrieden seid, so ist Gott nicht zufrieden mit den frevlerischen Leuten. 
> 97 Die arabischen Beduinen sind stärker dem Unglauben und der Heuchelei verfallen, und es paßt 
> eher zu ihnen, dass sie die Bestimmungen dessen, was Gott auf seinen Gesandten herabgesandt hat, 
> nicht kennen. Und Gott weiß Bescheid und ist weise. 98 Und unter den arabischen Beduinen gibt es 
> welche, die das, was sie spenden, als erzwungene Zahlung ansehen und für euch die Schicksals-
> wendungen erwarten. Über sie wird die Schicksalswendung des Unheils kommen. Und Gott hört und 
> weiß alles. 99 Und unter den arabischen Beduinen gibt es welche, die an Gott und den Jüngsten Tag 
> glauben und das, was sie spenden, als Mittel ansehen, Gott näherzukommen und die Gebete des 
> Gesandten zu erhalten. Es ist sicher für sie ein Mittel, (Gott) näherzukommen. Gott wird sie in seine 
> Barmherzigkeit eingehen lassen. Gott ist voller Vergebung und barmherzig.
> 9:100 Mit den Allerersten der Auswanderer und der Helfer  und denjenigen, die ihnen in 
> Rechtschaffenheit gefolgt sind, ist Gott zufrieden, und sie sind mit Ihm zufrieden. Und Er hat für sie 
> Gärten bereitet, unter denen Bäche fließen; darin werden sie auf immer ewig weilen. Das ist der 
> großartige Erfolg. 101 Und unter den arabischen Beduinen in eurer Umgebung und auch unter den 
> Bewohnern von Medina gibt es Heuchler, die in der Heuchelei geübt sind. Du kennst sie nicht, aber 
> Wir kennen sie. Wir werden sie zweimal peinigen , dann werden sie einer gewaltigen Pein 
> zugeführt werden. 102 Andere bekennen ihre Sünden, sie vermischen eine gute mit einer anderen 
> schlechten Tat. Möge Gott sich ihnen gnädig zuwenden! Gott ist voller Vergebung und barmherzig. 
> 103 Nimm von ihrem Vermögen ein Almosen, mit dem du sie rein machst und läuterst, und bitte um 
> Segen für sie. Dein Gebet ist für sie eine Beruhigung. Und Gott hört und weiß alles. 104 Wissen sie 
> denn nicht, dass es Gott ist, der die Umkehr von seinen Dienern annimmt und die Almosen nimmt, 
> und dass Gott der ist, der sich gnädig zuwendet, und der Barmherzige?
> 9:105 Und sprich: Handelt doch. Gott wird euer Tun sehen, und auch sein Gesandter und die Gläubigen. 
> Und ihr werdet zu dem, der über das Unsichtbare und das Offenbare Bescheid weiß, zurückgebracht, 
> und Er wird euch kundtun, was ihr zu tun pflegtet. 106 Andere werden zurückgestellt, bis der Befehl 
> Gottes eintrifft. Entweder peinigt Er sie, oder Er wendet sich ihnen gnädig zu. Und Gott weiß 
> Bescheid und ist weise. 107 (Es gibt auch) diejenigen, die sich eine (eigene) Moschee genommen 
> haben aus Schadenslust und Unglauben, zum Anstiften von Zwietracht zwischen den Gläubigen und 
> als Beobachtungsort für den, der zuvor gegen Gott und seinen Gesandten Krieg geführt hat. Sie 
> werden sicher schwören: »Wir haben nur das Beste gewollt. Aber Gott bezeugt, dass sie ja nur Lügner 
> sind. 108 Stell dich niemals in ihr zum Gebet hin. Eine Moschee, die vom ersten Tag an auf die 
> Gottesfurcht gegründet worden ist, hat eher darauf Anspruch, dass du dich in ihr hinstellst. In ihr sind 
> Männer, die es lieben, sich zu reinigen. Und Gott liebt die, die sich reinigen. 109 Ist der, der seinen 
> Bau auf die Furcht Gottes und sein Wohlgefallen gegründet hat, besser oder der, der seinen Bau auf 
> den Rand eines brüchigen Hanges gegründet hat, worauf er mit ihm ins Feuer der Hölle abstürzt? Und 
> Gott leitet die ungerechten Leute nicht recht.
> 9:110 Ihr Bau, den sie gebaut haben, wird unablässig Zweifel in ihren Herzen hervorrufen, bis ihre 
> Herzen zerreißen. Und Gott weiß Bescheid und ist weise. 111 Gott hat von den Gläubigen ihre eigene 
> Person und ihr Vermögen dafür erkauft, dass ihnen das Paradies gehört, insofern sie auf dem Weg 
> Gottes kämpfen und so töten oder getötet werden. Das ist ein Ihm obliegendes Versprechen in 
> Wahrheit in der Tora und im Evangelium und im Koran. Und wer hält seine Abmachung treuer ein als 
> Gott? So seid froh über das Kaufgeschäft, das ihr abgeschlossen habt. Und das ist der großartige 
> Erfolg. 112 Diejenigen, die umkehren, (Gott) dienen, loben, umherziehen , sich verneigen, sich 
> niederwerfen, das Rechte gebieten und das Verwerfliche verbieten, die Bestimmungen Gottes 
> einhalten... Und verkünde den Gläubigen eine Frohbotschaft. 113 Der Prophet und diejenigen, die 
> glauben, haben nicht für die Polytheisten um Vergebung zu bitten, auch wenn es Verwandte wären, 
> nachdem es ihnen deutlich geworden ist, dass sie Gefährten der Hölle sind. 114 Die Bitte Abrahams 
> um Vergebung für seinen Vater erfolgte nur aufgrund eines Versprechens, das er ihm gegeben hatte. 
> Als es ihm aber deutlich wurde, dass er ein Feind Gottes war, sagte er sich von ihm los . Abraham 
> war voller Trauer und langmütig.
> 9:115 Gott kann unmöglich Leute irreführen, nachdem Er sie recht geleitet hat, bis Er ihnen deutlich 
> macht, wovor sie sich hüten sollen. Gott weiß über alle Dinge Bescheid. 116 Gott gehört die 
> Königsherrschaft der Himmel und der Erde. Er macht lebendig und läßt sterben. Ihr habt außer Gott 
> weder Freund noch Helfer. 117 Gott hat sich dem Propheten, den Auswanderern und den Helfern 
> zugewandt, die ihm in der Stunde der Bedrängnis gefolgt sind, nachdem die Herzen einer Gruppe von 
> ihnen fast abgewichen wären. Ihnen hat Er sich dann zugewandt — Er hat Mitleid mit ihnen und ist 
> barmherzig —, 118 und auch den dreien , die zurückgelassen wurden, bis die Erde ihnen trotz ihrer 
> Weite eng wurde und ihre Seelen sich beengt fühlten und sie begriffen, dass es vor Gott keine andere 
> Zuflucht gibt als zu Ihm. Darauf wandte Er sich ihnen zu, damit sie umkehren. Gott ist der, der sich 
> zuwendet, der Barmherzige. 119 O ihr, die ihr glaubt, fürchtet Gott und seid mit denen, die die 
> Wahrheit sagen.
> 9:120 Die Bewohner von Medina und die arabischen Beduinen in ihrer Umgebung dürfen nicht hinter 
> dem Gesandten Gottes zurückbleiben und sich selbst ihm vorziehen. Dies, weil sie weder auf dem 
> Weg Gottes Durst oder Mühsal oder Hunger erleiden noch einen Schritt unternehmen, der die 
> Ungläubigen in Groll versetzt, noch einem Feind etwas zufügen, ohne dass dadurch ein gutes Werk 
> für sie aufgezeichnet würde. Gott läßt den Lohn der Rechtschaffenen nicht verlorengehen. 121 Und 
> sie geben keine Spende, ob klein oder groß, und sie überqueren kein Tal, ohne dass es für sie 
> aufgezeichnet würde, damit Gott ihnen das Beste vergelte von dem, was sie getan haben. 122 Die 
> Gläubigen dürfen nicht allesamt ausrücken. Möge doch von jeder Abteilung von ihnen eine Gruppe 
> ausrücken, so dass sie selbst sich in der Religion belehren lassen und ihre Leute, wenn sie zu ihnen 
> zurückkehren, warnen, auf dass sie auf der Hut seien . 123 O ihr, die ihr glaubt, kämpft gegen 
> diejenigen von den Ungläubigen, die in eurer Nähe sind. Sie sollen von eurer Seite Härte spüren. Und 
> wisst, dass Gott mit den Gottesfürchtigen ist. 124 Wenn eine Sure herabgesandt wird, dann gibt es 
> unter ihnen welche, die sagen: »Wen von euch hat denn diese (Sure) im Glauben bestärkt? Im 
> Glauben bestärkt hat diese wohl diejenigen, die glauben, und sie sind froh.
> 9:125 Aber diejenigen, in deren Herzen Krankheit ist, macht sie zu einem noch größeren Greuel, als sie es 
> schon sind. Und sie sterben als Ungläubige. 126 Sehen sie denn nicht, dass sie jedes Jahr einmal oder 
> zweimal der Versuchung ausgesetzt werden? Aber dann kehren sie nicht um, und sie bedenken es 
> nicht. 127 Und wenn eine Sure herabgesandt wird, schauen sie einander an: »Sieht euch jemand?« 
> dann entfernen sie sich. Möge Gott ihre Herzen (von der Rechtleitung) fernhalten, weil sie ja Leute 
> sind, die nicht begreifen! 128 Zu euch ist nun ein Gesandter aus eurer Mitte gekommen. Er leidet, 
> wenn ihr in Bedrängnis seid, er sorgt sich um euch, er »at Mitleid mit den Gläubigen und ist 
> barmherzig. 129 Wenn sie sich abkehren, dann sprich: Mir genügt Gott. Es gibt keinen Gott außer 
> Ihm. Auf Ihn vertraue ich. Und Er ist der Herr des majestätischen Thrones.
> 
> Sure: 10 Jonas (Yu,-nus) zu Mekka, 109 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 10:1 Alif Lám Rá . Dies sind die Zeichen des weisen Buches. 2 Scheint es denn den Menschen 
> verwunderlich, dass Wir einem Mann aus ihrer Mitte offenbart haben: »Warne die Menschen und 
> verkünde denen, die glauben, dass sie bei ihrem Herrn einen wahrhaftigen Vorrang  haben« Die 
> Ungläubigen sagen: »Das ist nur eine offenkundige Zauberei. 3 Euer Herr ist Gott, der die Himmel 
> und die Erde in sechs Tagen erschuf und sich dann auf dem Thron zurechtsetzte, um die 
> Angelegenheit zu regeln. Es gibt keinen Fürsprecher außer nach seiner Erlaubnis. So ist Gott, euer 
> Herr. Dienet Ihm. Wollt ihr es denn nicht bedenken? 4 Zu Ihm kommt ihr alle zurück. Das ist das 
> Versprechen Gottes in Wahrheit. Er macht die Schöpfung am Anfang, und Er wiederholt sie, um 
> diejenigen, die glauben und die guten Werke tun, in Gerechtigkeit zu entlohnen. Für die, die 
> ungläubig sind, sind ein Getränk aus heißem Wasser und eine schmerzhafte Pein bestimmt dafür, dass 
> sie ungläubig waren.
> 10:5 Er ist es, der die Sonne zur Leuchte und den Mond zum Licht gemacht und ihm Stationen 
> zugemessen hat, damit ihr die Zahl der Jahre und die Zeitrechnung wisst. Gott hat ja dies nur in 
> Wahrheit erschaffen. Er legt die Zeichen im einzelnen dar für Leute, die Bescheid wissen. 6 Im 
> Aufeinanderfolgen von Nacht und Tag und in dem, was Gott in den Himmeln und auf der Erde 
> erschaffen hat, sind gewiß Zeichen für Leute, die gottesfürchtig sind. 7 Diejenigen, die nicht erwarten, 
> Uns zu begegnen, die mit dem diesseitigen Leben zufrieden sind und sich darin wohl fühlen, und die 
> unsere Zeichen unbeachtet lassen, 8 diese haben das Feuer zur Heimstätte für das, was sie erworben 
> haben. 9 Diejenigen, die glauben und die guten Werke tun, leitet ihr Herr wegen ihres Glaubens recht. 
> Unter ihnen werden Bäche fließen in den Gärten der Wonne.
> 10:10 Ihr Rufen darin wird sein: »Preis sei Dir, unser Gott!« und ihre Begrüßung darin: »Friede!« Ihr 
> abschließender Ruf: »Lob sei Gott, dem Herrn der Welten!« 11 Würde Gott den Menschen das Böse 
> so beschleunigen, wie sie das Gute zu beschleunigen wünschen, wäre für sie die Frist erfüllt. Aber 
> Wir lassen diejenigen, die nicht erwarten, Uns zu begegnen, im Übermaß ihres Frevels umherirren. 
> 12 Und wenn ein Schaden den Menschen trifft, ruft er (Uns) an auf der Seite (liegend), im Sitzen oder 
> Stehen. Wenn Wir ihm seinen Schaden behoben haben, geht er vorbei, als hätte er Uns nicht gegen 
> einen Schaden, der ihn getroffen hat, angerufen. So wird den Maßlosen verlockend gemacht, was sie 
> tun. 13 Wir haben viele Generationen vor euch verderben lassen, als sie Unrecht taten, da ihre 
> Gesandten mit den deutlichen Zeichen zu ihnen kamen, und sie nicht glauben mochten. So vergelten 
> Wir Leuten, die Übeltäter sind. 14 Dann haben Wir euch nach ihnen zu Nachfolgern auf der Erde 
> eingesetzt, um zu sehen, wie ihr handeln würdet.
> 10:15 Wenn ihnen unsere Zeichen als deutliche Beweise verlesen werden, sagen diejenigen, die nicht 
> erwarten, Uns zu begegnen: »Bring einen anderen Koran als diesen, oder ändere ihn ab. Sprich: Es 
> steht mir nicht zu, ihn von mir aus abzuändern. Ich folge nur dem, was mir offenbart wird. Ich 
> fürchte, wenn ich gegen meinen Herrn ungehorsam bin, die Pein eines gewaltigen Tages. 16 Sprich: 
> Wenn Gott wollte, würde ich ihn euch nicht verlesen und Er würde euch nicht davon Kenntnis geben. 
> Ich habe doch davor ein Leben lang unter euch verweilt. Habt ihr denn keinen Verstand? 17 Wer ist 
> denn ungerechter, als wer gegen Gott eine Lüge erdichtet oder seine Zeichen für Lüge erklärt? Den 
> Übeltätern wird es gewiß nicht wohl ergehen. 18 Sie verehren anstelle Gottes, was ihnen weder 
> schadet noch nützt, und sagen: »Das sind unsere Fürsprecher bei Gott. Sprich: »Wollt ihr denn Gott 
> etwas kundtun, was Er nicht kennt, weder in den Himmeln noch auf der Erde? Preis sei Ihm, und 
> erhaben ist Er über das, was sie (Ihm) beigesellen.« 19 Die Menschen waren nur eine einzige 
> Gemeinschaft. Dann wurden sie uneins. Und gäbe es nicht einen früher ergangenen Spruch von 
> deinem Herrn, so wäre zwischen ihnen entschieden über das, worüber sie uneins sind.
> 10:20 Und sie sagen: »Wenn doch auf ihn ein Zeichen von seinem Herrn herabgesandt würde! Sprich: 
> Das Unsichtbare gehört Gott. So wartet ab. Ich bin mit euch einer von denen, die abwarten. 21 Wenn 
> Wir die Menschen nach einer Drangsal, die sie traf, Barmherzigkeit kosten lassen, schmieden sie 
> gleich Ränke gegen unsere Zeichen. Sprich: Gott kann  noch schneller Ränke schmieden. Unsere 
> Boten  schreiben auf, was ihr an Ränken schmiedet. 22 Er ist es, der euch auf dem Festland und auf 
> dem Meer reisen läßt. Wenn ihr dann auf den Schiffen seid und diese mit ihnen bei einem guten Wind 
> dahinfahren und sie sich darüber freuen, dann kommt über sie ein stürmischer Wind, die Wellen 
> kommen über sie von überall her, und sie meinen, dass sie rings umschlossen werden. Da rufen sie 
> Gott an, wobei sie Ihm gegenüber aufrichtig in der Religion sind: »Wenn Du uns hieraus rettest, 
> werden wir zu den Dankbaren zählen. 23 Aber wenn Er sie gerettet hat, fangen sie gleich an, zu 
> Unrecht gewalttätig auf der Erde zu handeln. O ihr Menschen, eure Gewalttätigkeit gereicht doch 
> euch selbst zum Schaden. (Es ist doch nur) Nutznießung des diesseitigen Lebens. Dann wird eure 
> Rückkehr zu Uns sein, da werden Wir euch kundtun, was ihr zu tun pflegtet. 24 Mit dem diesseitigen 
> Leben ist es wie mit dem Wasser, das Wir vom Himmel herabkommen lassen, worauf die Pflanzen 
> der Erde, wie sie die Menschen und das Vieh verzehren, sich damit vermengen. Wenn dann die Erde 
> ihren Prunk angenommen und sich geschmückt hat und ihre Bewohner meinen, sie verfügen nun über 
> sie, kommt unser Befehl über sie in der Nacht oder am Tag, und Wir machen sie zum abgemähten 
> Land, als ob sie am Tag zuvor nicht in Blüte gestanden hätte. So legen Wir die Zeichen im einzelnen 
> dar für Leute, die nachdenken.
> 10:25 Gott ruft zur Wohnstätte des Friedens, und Er leitet, wen Er will, zu einem geraden Weg. 26 
> Diejenigen, die rechtschaffen sind, erhalten das Beste und noch mehr. Ihre Gesichter werden weder 
> Ruß noch Erniedrigung bedecken. Das sind die Gefährten des Paradieses; darin werden sie ewig 
> weilen. 27 Diejenigen, die die bösen Taten erwerben, erhalten zur Vergeltung für eine (jede) schlechte 
> Tat das ihr Entsprechende, und Erniedrigung wird schwer auf ihnen lasten — sie haben niemanden, 
> der sie vor Gott schützen könnte—,als wären ihre Gesichter von Fetzen einer finsteren Nacht bedeckt. 
> Das sind die Gefährten des Feuers; darin werden sie ewig weilen. 28 Und am Tag, da Wir sie alle 
> versammeln. Dann sprechen Wir zu denen, die Polytheisten waren: »Bleibt an eurem Platz stehen, ihr 
> und eure Teilhaber.« Wir scheiden sie dann voneinander. Ihre Teilhaber sagen: »Nicht uns habt ihr 
> verehrt. 29 Gott genügt als Zeuge zwischen uns und euch. Wir haben eure Verehrung unbeachtet 
> gelassen.«
> 10:30 Dort wird jede Seele erfahren, was sie früher getan hat. Und sie werden zu Gott, ihrem wahren 
> Herrscher, zurückgebracht, und entschwunden ist ihnen dann, was sie zu erdichten pflegten. 31 
> Sprich: »Wer versorgt euch vom Himmel und von der Erde, oder wer verfügt über Gehör und 
> Augenlicht? Und wer bringt das Lebendige aus dem Toten und bringt das Tote aus dem Lebendigen 
> hervor? Und wer regelt die Angelegenheit? Sie werden sagen: »Gott.« Sprich: »Wollt ihr denn nicht 
> gottesfürchtig sein? 32 Das ist eben Gott, euer wahrer Herr. Was gibt es denn jenseits der Wahrheit 
> als den Irrtum? Wie leicht laßt ihr euch doch abbringen!« 33 So ist der Spruch deines Herrn zu Recht 
> gegen die, die freveln, fällig geworden, nämlich dass sie nicht glauben. 34 Sprich: Gibt es unter euren 
> Teilhabern einen, der die Schöpfung am Anfang macht und sie dann wiederholt? Sprich: Gott macht 
> die Schöpfung am Anfang und wiederholt sie dann. Wie leicht laßt ihr euch doch abwenden!
> 10:35 Sprich: Gibt es unter euren Teilhabern einen, der zur Wahrheit rechtleitet? Sprich: Gott leitet zur 
> Wahrheit recht. Hat der, der zur Wahrheit rechtleitet, eher Anspruch auf Gefolgschaft, oder der, der 
> nur dann die Rechtleitung findet, wenn er selbst rechtgeleitet wird? Was ist mit euch? Wie urteilt ihr 
> denn? 36 Und die meisten von ihnen folgen ja nur einer Vermutung. Die Vermutung aber nützt in 
> bezug auf die Wahrheit nichts. Gott weiß, was sie tun. 37 Dieser Koran kann unmöglich ohne Gott 
> erdichtet werden. Er ist vielmehr die Bestätigung dessen, was vor ihm vorhanden war, und die ins 
> einzelne gehende Darlegung des Buches. Kein Zweifel an ihm ist möglich; er ist vom Herrn der 
> Welten. 38 Oder sagen sie: »Er hat ihn erdichtet« Sprich: Dann bringt eine Sure, die ihm gleich ist, 
> bei und ruft, wen ihr könnt, anstelle Gottes an, so ihr die Wahrheit sagt. 39 Nein, sie erklären für Lüge 
> das, wovon sie kein umfassendes Wissen haben, und bevor seine Deutung zu ihnen gekommen ist. So 
> haben es auch diejenigen, die vor ihnen lebten, für Lüge erklärt. So schau, wie das Ende derer war, 
> die Unrecht taten.
> 10:40 Und unter ihnen sind welche, die an ihn glauben, und unter ihnen sind welche, die an ihn nicht 
> glauben. Und dein Herr weiß besser über die Unheilstifter Bescheid. 41 Und wenn sie dich der Lüge 
> zeihen, dann sprich: Mir kommt mein Tun zu und euch euer Tun. Ihr seid unschuldig an dem, was ich 
> tue; und ich bin unschuldig an dem, was ihr tut. 42 Und unter ihnen sind welche, die dir zuhören. Bist 
> du es etwa, der die Tauben hören läßt, auch wenn sie keinen Verstand haben? 43 Und unter ihnen sind 
> welche, die zu dir hinschauen. Bist du es etwa, der die Blinden rechtleitet, auch wenn sie nicht sehen? 
> 44 Gott tut den Menschen kein Unrecht. Vielmehr tun die Menschen sich selbst Unrecht.
> 10:45 Und am Tag, da Er sie versammelt, als hätten sie nur eine Stunde vom Tag verweilt, um einander 
> kennenzulernen. Den Verlust haben diejenigen, die die Begegnung mit Gott für Lüge erklärt haben 
> und der Rechtleitung nicht gefolgt sind. 46 Ob Wir dich einen Teil dessen, was Wir ihnen androhen, 
> sehen lassen oder dich abberufen, zu Uns wird ihre Rückkehr sein. Dann ist Gott Zeuge über das, was 
> sie tun. 47 Und jede Gemeinschaft hat einen Gesandten. Wenn ihr Gesandter zu ihnen kommt, wird 
> zwischen ihnen in Gerechtigkeit entschieden, und ihnen wird nicht Unrecht getan. 48 Und sie sagen: 
> »Wann wird diese Androhung eintreten, so ihr die Wahrheit sagt? 49 Sprich: Ich kann mir selbst 
> weder Nutzen noch Schaden bringen, außer was Gott will. Für jede Gemeinschaft ist eine Frist 
> festgesetzt. Und wenn ihre Frist kommt, können sie nicht einmal eine Stunde zurückbleiben oder 
> vorausgehen.
> 10:50 Sprich: Was meint ihr? Wenn seine Pein bei Nacht oder bei Tag über euch kommt, was werden die 
> Übeltäter davon zu beschleunigen wünschen? 51 Werdet ihr, wenn sie hereinbricht, dann daran 
> glauben? Wie? Erst jetzt ? Und dabei habt ihr sie doch zu beschleunigen gewünscht. 52 Dann wird zu 
> denen, die Unrecht getan haben, gesprochen: »Kostet die ewige Pein. Wird euch denn für etwas 
> anderes vergolten als für das, was ihr erworben habt? 53 Und sie erkundigen sich bei dir: »Ist es 
> wahr?« Sprich: Ja, bei meinem Herrn, es ist bestimmt wahr, und ihr könnt es nicht vereiteln. 54 Und 
> würde jeder, der Unrecht getan hat, das besitzen, was auf der Erde ist, er würde sich damit loskaufen. 
> Sie empfinden insgeheim Reue, wenn sie die Pein sehen. Und zwischen ihnen wird in Gerechtigkeit 
> entschieden, und ihnen wird nicht Unrecht getan.
> 10:55 Siehe, Gott gehört, was in den Himmeln und auf der Erde ist. Siehe, das Versprechen Gottes ist 
> wahr. Aber die meisten von ihnen wissen nicht Bescheid. 56 Er macht lebendig und läßt sterben. Und 
> zu Ihm werdet ihr zurückgebracht. 57 O ihr Menschen, zu euch ist nunmehr eine Ermahnung von 
> eurem Herrn gekommen und eine Heilung für euer Inneres, eine Rechtleitung und Barmherzigkeit für 
> die Gläubigen. 58 Sprich: Über die Huld Gottes und über seine Barmherzigkeit, ja darüber sollen sie 
> sich freuen. Das ist besser als das, was sie zusammentragen. 59 Sprich: Was meint ihr? Das, was Gott 
> für euch an Lebensunterhalt herabgesandt hat und was ihr in Verbotenes und Erlaubtes eingeteilt habt, 
> — sprich: Hat Gott es euch erlaubt, oder erdichtet ihr etwas gegen Gott?
> 10:60 Was wird die Meinung derer, die gegen Gott Lügen erdichten, am Tag der Auferstehung sein? Gott 
> ist voller Huld gegen die Menschen. Aber die meisten von ihnen sind nicht dankbar. 61 Du befaßt 
> dich mit keiner Angelegenheit, und du verliest darüber keinen Koran, und ihr vollzieht keine 
> Handlung, ohne dass Wir Zeugen über euch sind, wenn ihr euch ausgiebig damit beschäftigt. Und es 
> entgeht deinem Herrn nicht das Gewicht eines Stäubchens, weder auf der Erde noch im Himmel. Und 
> es gibt nichts, was kleiner ist als dies oder größer, das nicht in einem deutlichen Buch stünde. 62 
> Siehe, die Freunde Gottes haben nichts zu befürchten, und sie werden nicht traurig sein, 63 sie, die 
> glauben und gottesfürchtig sind. 64 Ihnen gilt die frohe Botschaft im diesseitigen Leben und im 
> Jenseits. Unabänderlich sind die Worte Gottes. Das ist der großartige Erfolg.
> 10:65 Das, was sie sagen, soll dich nicht betrüben. Alle Macht gehört Gott. Er ist es, der alles hört und 
> weiß. 66 Siehe, Gott gehört, wer in den Himmeln und wer auf der Erde ist. Gewiß folgen diejenigen, 
> die anstelle Gottes Teilhaber anrufen, ja sie folgen nur Vermutungen, und sie stellen nur Schätzungen 
> an. 67 Er ist es, der euch die Nacht gemacht hat, damit ihr in ihr ruht, und den Tag, an dem man sehen 
> kann. Darin sind Zeichen für Leute, die hören. 68 Sie sagen: »Gott hat sich ein Kind genommen. Preis 
> sei Ihm! Er ist auf niemanden angewiesen. Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. 
> Ihr habt dafür keine Ermächtigung. Wollt ihr denn über Gott sagen, was ihr nicht wisst? 69 Sprich: 
> Denen, die gegen Gott Lügen erdichten, wird es nicht wohl ergehen.
> 10:70 (Sie haben) auf der Erde eine Nutznießung, dann wird ihre Rückkehr zu Uns sein. Dann lassen Wir 
> sie die harte Pein kosten dafür, dass sie ungläubig waren. 71 Und verlies ihnen den Bericht über 
> Noach, als er zu seinem Volk sagte: »O mein Volk, wenn ihr schwer ertragen könnt, dass ich mich 
> hinstelle und euch mit den Zeichen Gottes ermahne, so vertraue ich auf Gott. Einigt euch über eure 
> Angelegenheit, ihr und eure Teilhaber, und euer Entschluß soll für euch nicht unklar sein; dann führt 
> ihn an mir aus und gewährt mir keinen Aufschub. 72 Wenn ihr euch abkehrt, so habe ich von euch 
> keinen Lohn verlangt. Mein Lohn obliegt Gott allein. Und mir ist befohlen worden, einer der 
> Gottergebenen zu sein. 73 Sie ziehen ihn aber der Lüge. Da erretteten Wir ihn und diejenigen, die mit 
> ihm waren, im Schiff. Und Wir machten sie zu aufeinanderfolgenden Generationen und ließen die, die 
> unsere Zeichen für Lüge erklärten, ertrinken. So schau, wie das Ende derer wir, die gewarnt worden 
> sind. 74 Dann schickten Wir nach ihm Gesandte zu ihrem (jeweiligen) Volk; sie kamen mit den 
> deutlichen Zeichen zu ihnen. Aber sie vermochten nicht, an das zu glauben, was sie früher für Lüge 
> erklärt hatten. So versiegeln Wir die Herzen derer, die Übertretungen begehen.
> 10:75 Dann schickten Wir nach ihnen Mose und Aaron mit unseren Zeichen zu Pharao und seinen 
> Vornehmen. Sie verhielten sich hochmütig und waren Übeltäter. 76 Als nun die Wahrheit von Uns zu 
> ihnen kam, sagten sie: »Das ist ja eine offenkundige Zauberei. 77 Mose sagte: »Wie könnt ihr denn 
> (das) von der Wahrheit sagen, nachdem sie zu euch gekommen ist? Ist das etwa Zauberei? Den 
> Zauberern wird es nicht wohl ergehen.« 78 Sie sagten: »Bist du zu uns gekommen, um uns von dem 
> abzubringen, was wir bei unseren Vätern vorgefunden haben, und damit die Oberhoheit auf der Erde 
> euch zufalle? Wir werden euch gewiß nicht glauben.« 79 Und der Pharao sagte: »Bringt mir jeden 
> erfahrenen Zauberer.«
> 10:80 Als die Zauberer kamen, sagte Mose zu ihnen: »Werft, was ihr werfen wollt.« 81 Als sie geworfen 
> hatten, sagte Mose: »Was ihr vorgebracht habt, ist Zauberei. Gott wird sie zunichte machen. Gott läßt 
> das Tun der Unheilstifter nicht als gut gelten. 82 Und Gott bestätigt die Wahrheit mit seinen Worten, 
> auch wenn es den Übeltätern zuwider ist.« 83 Und dem Mose glaubten nur junge Leute aus seinem 
> Volk, dabei hatten sie Angst vor dem Pharao und ihren Vornehmen , dass er sie der Versuchung 
> aussetzen würde. Der Pharao hatte ja hohe Gewalt im Land und war einer der Maßlosen. 84 Und 
> Mose sagte: »O mein Volk, wenn ihr an Gott glaubt, dann vertraut auf Ihn, so ihr gottergeben seid.«
> 10:85	Sie sagten: Auf Gott vertrauen wir. Unser Herr, mach uns nicht zu einer Versuchung für die 
> Leute, die Unrecht tun, 86 und errette uns in deiner Barmherzigkeit von den ungläubigen Leuten. 87 
> Und Wir offenbarten dem Mose und seinem Bruder: »Weiset eurem Volk in Ägypten Häuser zu und 
> macht, dass eure Häuser einander gegenüberstehen, und verrichtet das Gebet. Und verkünde den 
> Gläubigen eine frohe Botschaft.« 88 Und Mose sagte: »Unser Herr, du hast Pharao und seinen 
> Vornehmen im diesseitigen Leben Pracht und Vermögen zukommen lassen, unser Herr, damit sie (die 
> Leute) von deinem Weg abirren lassen. Unser Herr, wisch ihr Vermögen aus und schnüre ihre Herzen 
> fest, so dass sie nicht glauben, bis sie die schmerzhafte Pein sehen«. 89 Er sprach: »Eure Bitte ist 
> erhört. So verhaltet euch recht und folgt nicht dem Weg derer, die nicht Bescheid wissen.« 
> 10:90 Und Wir ließen die Kinder Israels das Meer überqueren. Da verfolgten sie der Pharao und seine 
> Truppen in Auflehnung und Übertretung. Als er am Ertrinken war, sagte er: »Ich glaube, dass es 
> keinen Gott gibt außer dem, an den die Kinder Israels glauben. Und ich gehöre nun zu den 
> Gottergebenen.« 91 Wie? Erst jetzt, wo du zuvor ungehorsam warst und zu den Unheilstiftern 
> gehörtest? 92 Heute wollen Wir dich mit deinem Leib erretten, damit du für die, die nach dir 
> kommen, ein Zeichen seist. Und viele von den Menschen lassen unsere Zeichen unbeachtet. 93 Und 
> Wir haben den Kindern Israels einen wahrhaftigen Aufenthaltsort zugewiesen und ihnen von den 
> köstlichen Dingen beschert. Sie sind aber erst uneins geworden, nachdem das Wissen zu ihnen 
> gekommen war. Dein Herr wird am Tag der Auferstehung zwischen ihnen über das entscheiden, 
> worüber sie uneins waren. 94 Wenn du über das, was Wir zu dir hinabgesandt haben, im Zweifel bist, 
> dann frag diejenigen, die (bereits) vor dir das Buch lesen. Wahrlich, zu dir ist die Wahrheit von 
> deinem Herrn gekommen, so sei nicht einer von den Zweiflern,
> 10:95 und sei nicht einer von denen, die die Zeichen Gottes für Lüge erklärt haben, sonst wirst du zu den 
> Verlierern gehören. 96 Diejenigen, gegen die der Spruch deines Herrn fällig geworden ist, glauben 
> nicht, 97 auch wenn jedes Zeichen zu ihnen käme, bis sie die schmerzhafte Pein sehen. 98 Wenn doch 
> (irgend) eine Stadt geglaubt hätte, so dass ihr Glaube ihr genützt hätte! (Keine tat es), außer dem Volk 
> des Jonas. Als diese geglaubt haben, haben Wir die Pein der Schande im diesseitigen Leben von ihnen 
> aufgehoben und ihnen eine Nutznießung für eine Weile gewährt. 99 Wenn dein Herr wollte, würden 
> die, die auf der Erde sind, alle zusammen gläubig werden. Bist du es etwa, der die Menschen zwingen 
> kann, gläubig zu werden?
> 10:100	Niemand kann glauben, es sei denn mit der Erlaubnis Gottes. Und Er legt Greuel auf diejenigen, 
> die keinen Verstand haben. 101 Sprich: Schaut, was in den Himmeln und auf der Erde ist. Aber die 
> Zeichen und die Warnungen nützen den Leuten, die nicht glauben, nicht. 102 Erwarten sie denn etwas 
> anderes, als was den Tagen  derer gleicht, die vor ihnen dahingegangen sind? Sprich: Wartet nur ab, 
> ich bin mit euch einer von denen, die abwarten. 103 Dann erretten Wir unsere Gesandten und die, die 
> glauben. Ebenso — es ist eine Uns obliegende Pflicht — erretten Wir die Gläubigen. 104 Sprich: O 
> ihr Menschen, wenn ihr über meine Religion im Zweifel seid, so diene ich nicht denen, denen ihr 
> anstelle Gottes dient, sondern ich diene Gott, der euch abberuft. Und mir wurde befohlen, einer der 
> Gläubigen zu sein.
> 10:105 Und: Richte dein Gesicht auf die Religion als Anhänger des reinen Glaubens, und sei nicht einer 
> der Polytheisten. 106 Und rufe nicht anstelle Gottes an, was dir weder nützt noch schadet. Wenn du es 
> tust, dann gehörst du zu denen, die Unrecht tun. 107 Wenn Gott dich mit einem Schaden trifft, dann 
> kann niemand ihn beheben, außer Ihm. Und wenn Er für dich etwas Gutes will, dann kann niemand 
> seine Huld zurückweisen. Er trifft damit, wen von seinen Dienern Er will. Und Er ist voller 
> Vergebung und barmherzig. 108 Sprich: O ihr Menschen, zu euch ist die Wahrheit von eurem Herrn 
> gekommen. Wer der Rechtleitung folgt, folgt ihr zu seinem eigenen Vorteil. Und wer irregeht, geht 
> irre zu seinem eigenen Schaden. Und ich bin nicht euer Sachwalter. 109 Und folge dem, was dir 
> offenbart wird, und sei geduldig, bis Gott sein Urteil fällt. Er ist der Beste derer, die Urteile fällen.
> 
> Sure 11: Hu,-d zu Mekka, 123 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 11:1 Alif Lám Ra. (Dies ist) ein Buch, dessen Zeichen eindeutig festgefügt und dann im einzelnen 
> dargelegt sind von einem Weisen und Kundigen: 
> 11:2 »Ihr sollt Gott allein dienen« ich bin euch von Ihm her ein Warner und Freudenbote,
> 11:3 und: »Bittet euren Herrn um Vergebung, dann wendet euch Ihm zu, so wird Er euch eine schöne 
> Nutznießung auf eine bestimmte Frist geben, und Er wird jedem, der ein Verdienst (erworben) hat, 
> sein Verdienst zukommen lassen. Wenn ihr euch abkehrt, so fürchte ich für euch die Pein eines 
> schweren Tages. 4 Zu Gott wird eure Rückkehr sein, und Er hat Macht zu allen Dingen.
> 11:5 Aber siehe, sie falten ihre Brust zusammen, um sich vor Ihm zu verstecken. Siehe, wenn sie sich 
> (auch) mit ihren Gewändern überdecken, Er weiß doch, was sie geheimhalten und was sie offenlegen. 
> Er weiß über das innere Geheimnis Bescheid.
> 11:6 Und es gibt kein Tier auf der Erde, ohne dass Gott für seinen Unterhalt sorgen und seinen 
> Aufenthaltsort und seinen Aufbewahrungsort  kennen würde. Alles steht in einem deutlichen Buch. 
> 11:7 Er ist es, der die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschaffen hat, während sein Thron auf dem 
> Wasser war, um euch zu prüfen (und festzustellen), wer von euch am besten handelt. Und wenn du 
> sagst: »Ihr werdet nach dem Tod auferweckt werden« sagen diejenigen, die ungläubig sind, bestimmt: 
> »Das ist ja offenkundige Zauberei. 
> 11:8 Und wenn Wir ihnen die Pein für eine bestimmte Weile zurückstellen, sagen sie wohl: Was hält sie 
> zurück? Siehe, am Tag, da sie über sie kommt, kann sie nicht von ihnen abgewehrt werden, und es 
> wird sie das umschließen, worüber sie spotteten. 
> 11:9 Und wenn Wir den Menschen von uns her Barmherzigkeit kosten lassen und sie ihm dann 
> wegnehmen, ist er sehr verzweifelt und undankbar.
> 11:10 Und wenn Wir ihn nach einem Leid, das ihn erfaßt hat, Angenehmes kosten lassen, sagt er gewiß: 
> »Das Übel ist von mir gewichen. Und er ist froh und prahlerisch, 
> 11:11	mit Ausnahme derer, die geduldig sind und die guten Werke tun; für sie ist Vergebung und ein 
> großer Lohn bestimmt. 
> 11:12 Vielleicht möchtest du einen Teil von dem, was dir offenbart wird, auslassen und fühlst dadurch 
> deine Brust beklommen, und dies, weil sie sagen: »Wäre doch ein Schatz auf ihn herabgesandt 
> worden oder ein Engel mit ihm gekommen! Du aber bist nur ein Warner. Und Gott ist Sachwalter 
> über alle Dinge. 
> 11:13 Oder sagen sie: »Er hat ihn erdichtet.« Sprich: »Dann bringt zehn Suren bei, die ihm gleich wären 
> und die erdichtet sind, und ruft an, wen ihr könnt, anstelle Gottes, so ihr die Wahrheit sagt.« 
> 11:14 Wenn sie euch nicht erhören , dann wisst, dass es mit Gottes Wissen herabgesandt worden ist und 
> dass es keinen Gott gibt außer ihm. Werdet ihr nun Gottergebene sein?
> 11:15 Denen, die das diesseitige Leben und seinen Schmuck begehren, erstatten Wir in ihm  ihre Taten 
> voll, und ihnen wird in ihm nichts abgezogen. 
> 11:16 Das sind die, für die im Jenseits nichts bestimmt ist als das Feuer. Wertlos ist, was sie in ihm (im 
> diesseitigen Leben) vollbracht haben, und nichtig ist, was sie zu tun pflegten. 
> 11:17  Ist denn der, der von seinem Herrn einen deutlichen Beweis hat, auf den auch ein Zeuge von Ihm 
> folgt und dem das Buch des Mose vorausging als Vorbild und Barmherzigkeit ... (den anderen 
> gleich)? Diese glauben daran. Wer aber von den Parteien ihn verleugnet, dessen Verabredungsort ist 
> das Feuer. So sei nicht über ihn im Zweifel, er ist die Wahrheit von deinem Herrn. Aber die meisten 
> Menschen glauben nicht.
> 11:18 Und wer ist ungerechter als der, der gegen Gott eine Lüge erdichtet? Jene werden ihrem Herrn 
> vorgeführt, und die Zeugen werden sagen: »Das sind die, die gegen ihren Herrn gelogen haben. Möge 
> der Fluch Gottes über die kommen, die Unrecht tun,
> 11:19 die vom Weg Gottes abweisen und sich ihn krumm wünschen, und die ja das Jenseits verleugnen!
> 11:20 Jene konnten (Gottes Willen) auf der Erde nicht vereiteln, und sie haben außer Gott keine Freunde. 
> Die Pein wird ihnen verdoppelt. Sie vermochten nicht zu hören, und sie konnten nicht sehen. 
> 11:21 Das sind die, die sich selbst verloren haben, und es ist ihnen entschwunden, was sie erdichteten. 
> 11:22 Zweifellos sind sie im Jenseits die größten Verlierer. 
> 11:23 Diejenigen, die glauben und die guten Werke tun und sich vor ihrem Herrn demütigen, das sind die 
> Gefährten des Paradieses; darin werden sie ewig weilen.
> 11:24 Es ist mit den beiden Gruppen wie mit dem Blinden und dem Tauben und dem, der sehen, und 
> dem, der hören kann. Sind die beiden etwa einander gleichzusetzen? Wollt ihr es nicht bedenken?
> 11:25 Und Wir sandten Noach zu seinem Volk: »Ich bin euch ein deutlicher Warner:
> 11:26 Ihr sollt Gott allein dienen. Ich fürchte für euch die Pein eines schmerzvollen Tages.
> 11:27 Die Vornehmen aus seinem Volk, die ungläubig waren, sagten: »Wir sehen, dass du nur ein 
> Mensch bist wie wir. Und wir sehen, dass nur die dir folgen, die unsere Niedrigsten sind, und zwar 
> ohne reifliche Überlegung. Und wir sehen bei euch keinen Vorzug über uns. Vielmehr meinen wir, 
> dass ihr lügt.«
> 11:28 Er sagte: »O mein Volk, was meint ihr? Wenn ich einen deutlichen Beweis von meinem Herrn habe 
> und Er mir eine Barmherzigkeit von sich hat zukommen lassen, die eurem Blick entzogen wurde, 
> könnten wir sie euch da aufzwingen, wo sie euch zuwider ist?
> 11:29 Und, o mein Volk, ich verlange von euch dafür kein Geld. Mein Lohn obliegt Gott allein. Und ich 
> werde nicht diejenigen, die glauben, verstoßen; sie werden ihrem Herrn begegnen. Aber ich sehe, dass 
> ihr Leute seid, die töricht sind.
> 11:30 Und, o mein Volk, wer wird mir denn vor Gott Unterstützung gewähren, wenn ich sie verstoßen 
> sollte? Wollt ihr es nicht bedenken?
> 11:31 Und ich sage euch nicht, ich hätte die Vorratskammern Gottes, und ich kenne auch nicht das 
> Unsichtbare. Und ich sage nicht, ich sei ein Engel. Und ich sage nicht (von denen), die eure Augen 
> verachten, Gott werde ihnen niemals etwas Gutes zukommen lassen — Gott weiß besser, was in 
> ihrem Inneren ist —, sonst würde ich zu denen gehören, die Unrecht tun.«
> 11:32 Sie sagten: »O Noach, du hast mit uns gestritten und den Streit mit uns lange geführt. So bring uns 
> doch her, was du uns androhst, so du zu denen gehörst, die die Wahrheit sagen.«
> 11:33 Er sagte: »Bringen wird es euch Gott, wenn Er will, und ihr könnt es nicht vereiteln.
> 11:34 Und nicht nützt euch mein Rat, so ich euch raten will, wenn Gott euch abirren lassen will. Er ist 
> euer Herr, und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht.«
> 11:35 Oder sagen sie wohl: »Er hat ihn erdichtet.« Sprich: »Wenn ich ihn erdichtet habe, so lastet meine 
> Übeltat auf mir, und ich bin unschuldig an dem, was ihr verübt.«
> 11:36 Und dem Noach wurde offenbart: »Niemand aus deinem Volk wird glauben außer denen, die 
> bereits geglaubt haben. So fühle dich nicht elend wegen dessen, was sie taten.
> 11:37 Und verfertige das Schiff vor unseren Augen und nach unserer Offenbarung. Und sprich Mich nicht 
> an zugunsten derer, die Unrecht getan haben. Sie werden sicher ertränkt werden.
> 11:38 Er ging daran, das Schiff zu verfertigen. Und sooft Vornehme aus seinem Volk an ihm 
> vorbeikamen, verhöhnten sie ihn. Er sagte: »Wenn ihr uns jetzt verhöhnt, werden auch wir euch 
> verhöhnen, so wie ihr (uns jetzt) verhöhnt.
> 11:39 Und ihr werdet zu wissen bekommen, über wen eine Pein kommen wird, die ihn zuschanden macht, 
> und (über wen) eine beständige Pein hereinbricht.«
> 11:40 Als nun unser Befehl kam und der Ofen brodelte , sprachen Wir: Lade darin ein Paar von jeder Art 
> und deine Angehörigen außer dem, gegen den der Spruch vorher erging, und diejenigen, die glauben. 
> Mit ihm glaubten aber nur wenige.
> 11:41 Und er sagte: »Steigt hinein Im Namen Gottes erfolge seine Fahrt und seine Landung. Mein Herr 
> ist voller Vergebung und barmherzig.«
> 11:42 Es fuhr mit ihnen dahin auf Wogen wie Berge. Noach rief seinem Sohn zu, der abseits stand: »O 
> mein Sohn, steig ein mit uns und sei nicht mit den Ungläubigen.«
> 11:43 Er sagte:» Ich werde Unterkunft finden auf einem Berg, der mich vor dem Wasser schützt.« Er 
> sagte: »Es gibt heute niemanden, der vor dem Befehl Gottes schützen könnte, außer für den, dessen Er 
> sich erbarmt.« Die Woge trennte sie beide, und so war er einer von denen, die ertränkt wurden.
> 11:44 Und es wurde gesprochen: »O Erde, verschlinge dein Wasser. O Himmel, halt ein.« Das Wasser 
> nahm ab, und die Angelegenheit war entschieden. Es hielt auf dem Djudi  an. Und es wurde 
> gesprochen: »Weg mit den Leuten, die Unrecht tun!«
> 11:45 Und Noach rief seinen Herrn an und sagte: »Mein Herr, mein Sohn gehört zu meinen Angehörigen, 
> und dein Versprechen ist die Wahrheit, und du bist der Weiseste derer, die Urteile fällen.«
> 11:46 Er sprach: »O Noach, er gehört nicht zu deinen Angehörigen. Es ist eine Tat, die nicht gut ist. So 
> bitte Mich nicht um etwas, wovon du kein Wissen hast. Ich ermahne dich, nicht einer der Törichten 
> zu sein.«
> 11:47 Er sagte: »O mein Herr, ich suche Zuflucht bei Dir davor, dass ich Dich um etwas bitte, wovon ich 
> kein Wissen habe. Wenn Du mir nicht vergibst und dich meiner (nicht) erbarmst, werde ich zu den 
> Verlierern gehören.«
> 11:48 Es wurde gesprochen: »O Noach, steig hinunter in unserem Frieden und mit unseren Segnungen 
> über dich und über Gemeinschaften von denen, die mit dir sind. Es gibt Gemeinschaften, denen Wir 
> eine Nutznießung geben werden, dann wird sie eine schmerzhafte Pein von Uns erfassen.«
> 11:49 Dies gehört zu den Berichten über das Unsichtbare, die Wir dir offenbaren. Du wußtest sie vorher 
> nicht, weder du noch dein Volk. Sei nun geduldig. Das Ende gehört den Gottesfürchtigen.
> 11:50 Und (Wir sandten) zu Ad ihren Bruder Hud. Er sagte: »O mein Volk, dienet Gott. Ihr habt keinen 
> Gott außer Ihm. Ihr erdichtet ja nur Lügen.
> 11:51 O mein Volk, ich verlange von euch keinen Lohn. Mein Lohn obliegt dem, der mich geschaffen 
> hat. Habt ihr denn keinen Verstand?
> 11:52 Und, o mein Volk, bittet euren Herrn um Vergebung, dann wendet euch Ihm zu, so wird Er den 
> Himmel über euch ergiebig regnen lassen und euch zu eurer Kraft noch mehr Kraft hinzu verleihen. 
> Und kehrt euch nicht als Übeltäter ab.
> 11:53 Sie sagten: O Hud, du hast uns keinen deutlichen Beweis gebracht. Wir werden nicht unsere Götter 
> auf dein Wort hin verlassen, und wir werden dir nicht glauben.
> 11:54 Wir können nur sagen, dass einer unserer Götter dir etwas Böses zugefügt hat. Er sagte: Ich nehme 
> Gott zum Zeugen, und auch ihr sollt bezeugen, dass ich unschuldig bin an dem, was ihr (Ihm) 
> beigesellt
> 11:55 (und) neben Ihn (stellt). Geht gegen mich allesamt mit eurer List vor und gewährt mir keinen 
> Aufschub.
> 11:56 Ich vertraue auf Gott, meinen Herrn und euren Herrn. Es gibt kein Tier, das Er nicht an seinem 
> Schopf halten würde. Mein Herr befindet sich auf einem geraden Weg.
> 11:57 Wenn ihr euch abkehrt, so habe ich euch das ausgerichtet, womit ich zu euch gesandt worden bin. 
> Mein Herr wird ein anderes Volk nach euch folgen lassen, und ihr könnt Ihm nichts schaden. Mein 
> Herr ist Hüter über alle Dinge.
> 11:58 Als nun unser Befehl eintraf, erretteten Wir Hud und diejenigen, die mit ihm glaubten, aus 
> Barmherzigkeit von Uns, und Wir erretteten sie vor einer schweren Pein. 
> 11:59 Das waren die ‘Ad. Sie leugneten die Zeichen ihres Herrn und waren gegen seine Gesandten 
> ungehorsam und folgten dem Befehl eines jeden widerspenstigen Gewaltherrschers.
> 11:60 Aber der Fluch verfolgte sie im Diesseits und (so auch) am Tag der Auferstehung. Die Ad waren 
> undankbar gegen ihren Herrn. Ja, weg mit Ad, dem Volk von Hud!
> 11:61 Und (Wir sandten) zu Thamud ihren Bruder Sálih. Er sagte: »O mein Volk, dienet Gott. Ihr habt 
> keinen Gott außer Ihm. Er hat euch aus der Erde entstehen lassen und sie euch zu bebauen und zu 
> bestellen gegeben. So bittet Ihn um Vergebung, dann wendet euch Ihm zu. Mein Herr ist nahe und 
> bereit zu erhören.
> 11:62 Sie sagten: O Salih, du warst vorher in unserer Mitte einer, auf den man Hoffnung setzte. Willst du 
> uns denn verbieten, zu verehren, was unsere Väter immer verehrt haben? Wir hegen über das, wozu 
> du uns aufrufst, einen starken Zweifel.«
> 11:63 Er sagte: »O mein Volk, was meint ihr? Wenn ich einen deutlichen Beweis von meinem Herrn habe 
> und Er mir eine Barmherzigkeit von sich hat zukommen lassen, wer wird mir vor Gott Unterstützung 
> gewähren, wenn ich gegen Ihn ungehorsam bin? Ihr bringt mir nur noch einen größeren Verlust.
> 11:64 Und, o mein Volk, dies ist die Kamelstute Gottes, euch zum Zeichen. Laßt sie auf Gottes Erde 
> weiden und rührt sie nicht mit etwas Bösem an. Sonst ergreift euch eine baldige Pein.
> 11:65 Sie schnitten ihr die Flechsen durch und stachen sie. Da sagte er: »Genießt (euer Leben) in eurer 
> Wohnstätte noch drei Tage lang. Dies ist eine Androhung, die nicht erlogen ist.
> 11:66 Als nun unser Befehl eintraf, erretteten Wir Sálih und diejenigen, die mit ihm glaubten, aus 
> Barmherzigkeit von Uns, auch vor der Schande jenes Tages. Dein Herr ist ja der Starke, der 
> Mächtige.
> 11:67 Da ergriff diejenigen, die Unrecht taten, der Schrei, und am Morgen lagen sie in ihren Wohnstätten 
> auf ihren Gesichtern,
> 11:68 als hätten sie nicht lange darin gewohnt. Die Thamud waren undankbar gegen ihren Herrn. Ja, weg 
> mit Thamud!
> 11:69 Unsere Boten  kamen zu Abraham mit der frohen Botschaft. Sie sagten: »Frieden! Er sagte: 
> Frieden! Es dauerte nicht lange, da brachte er ein geschmortes Kalb herbei.
> 11:70 Und als er sah, dass ihre Hände nicht hinlangten, fand er es von ihnen befremdlich, und er empfand 
> Angst vor ihnen. Sie sagten: »Hab keine Angst. Wir sind zu dem Volk von Lot gesandt.«
> 11:71 Seine Frau stand da. Da lachte sie. Da verkündeten Wir ihr Isaak, und nach Isaak Jakob.
> 11:72 Sie sagte: »O wehe mir, soll ich noch gebären, wo ich doch alt bin und dieser da mein Mann ist, ein 
> Greis? Das ist doch eine verwunderliche Sache.«
> 11:73 Sie sagten: »Bist du verwundert über den Befehl Gottes? Die Barmherzigkeit Gottes und seine 
> Segnungen kommen auf euch, ihr Leute des Hauses ! Er ist des Lobes und der Ehre würdig.«
> 11:74 Als der Schrecken von Abraham gewichen und die frohe Botschaft zu ihm gekommen war, begann 
> er mit Uns über das Volk von Lot zu streiten.
> 11:75 Abraham war ja langmütig, voller Trauer und bereit, sich Gott reumütig zuzuwenden.
> 11:76  O Abraham, laß davon ab. Der Befehl deines Herrn ist eingetroffen. Über sie kommt eine Pein, die 
> unabwendbar ist.
> 11:77 Und als unsere Boten zu Lot kamen, geriet er ihretwegen in eine böse Lage und wußte daraus 
> keinen Ausweg. Er sagte: »Das ist ein drangsalvoller Tag.«
> 11:78 Seine Leute kamen zu ihm geeilt. Zuvor pflegten sie Missetaten zu verüben. Er sagte: »O mein 
> Volk, da sind meine Töchter, sie sind reiner für euch. So fürchtet Gott und bringt nicht Schande über 
> mich in Zusammenhang mit meinen Gästen. Gibt es denn unter euch keinen vernünftigen Mann?«
> 11:79 Sie sagten: »Du weißt genau, dass wir kein Recht auf deine Töchter haben, und du weißt wohl, was 
> wir wollen.«
> 11:80 Er sagte: »Hätte ich doch Kraft genug, um euch zu widerstehen, oder könnte ich nur auf einem 
> starken Stützpunkt Unterkunft finden!«
> 11:81 Sie sagten: »O Lot, wir sind die Boten deines Herrn. Sie werden nicht zu dir gelangen. So zieh mit 
> deinen Angehörigen in einem Teil der Nacht fort, und keiner von euch soll sich umdrehen. 
> Ausgenommen deine Frau; treffen wird sie das, was ihnen zustoßen wird. Ihre  Verabredungszeit ist 
> der Morgen. Ist nicht der Morgen schon nahe?«
> 11:82 Als nun unser Befehl eintraf, kehrten Wir in ihrer Stadt das Oberste zuunterst und ließen auf sie 
> Backsteine aus übereinandergeschichtetem Ton regnen,
> 11:83 bei deinem Herrn gekennzeichnete (Steine). Und sie liegt denen, die Unrecht tun, gewiß nicht 
> fern .
> 11:84 Und (Wir sandten) zu Madyan ihren Bruder Shu‘ayb. Er sagte: »O mein Volk, dienet Gott. Ihr habt 
> keinen Gott außer Ihm. Laßt an Maß und Gewicht nichts fehlen. Ich sehe, es geht euch gut. Ich 
> fürchte aber für euch die Pein eines umgreifenden Tages.
> 11:85 Und, o mein Volk, gebt volles Maß und Gewicht nach Gerechtigkeit und zieht den Menschen 
> nichts ab, was ihnen gehört, und stiftet nicht Unheil auf der Erde.
> 11:86 Was bei Gott bleibt, ist besser für euch, so ihr gläubig seid. Und ich bin nicht Hüter über euch.«
> 11:87 Sie sagten: »O Shu‘ayb, befehlen dir denn deine Gebete, dass wir das verlassen, was unsere Väter 
> verehrt haben, oder davon abstehen, mit unserem Vermögen zu tun, was wir wollen? Du bist ja wohl 
> der Langmütige, der Vernünftige!«
> 11:88 Er sagte: »O mein Volk, was meint ihr, wenn ich einen deutlichen Beweis von meinem Herrn habe 
> und Er mir einen schönen Lebensunterhalt beschert hat? Ich will auch nicht (einfach) euch 
> widersprechen im Hinblick auf das, was ich euch verbiete. Ich will nur Ordnung schaffen, soweit ich 
> es vermag. Durch Gott allein wird mir das Gelingen beschieden. Auf Ihn vertraue ich, und Ihm wende 
> ich mich reumütig zu.
> 11:89 Und, o mein Volk, mein Zerwürfnis (mit euch) soll euch nicht dazu führen, dass euch das trifft, was 
> früher das Volk von Noach oder das Volk von Hud oder das Volk von Salih getroffen hat. Und das 
> Volk von Lot liegt nicht fernab von euch.
> 11:90 Und bittet euren Herrn um Vergebung und dann wendet euch Ihm zu. Mein Herr ist barmherzig 
> und liebevoll.«
> 11:91 Sie sagten: »O Shu‘ayb, wir begreifen nicht viel von dem, was du sagst. Und wir sehen, dass du in 
> unserer Mitte schwach bist. Wenn dein Anhang nicht wäre, hätten wir dich gesteinigt. Vor dir haben 
> wir ja keinen Respekt.«
> 11:92 Er sagte: »O mein Volk, habt ihr vor meinem Anhang eher Respekt als vor Gott, und habt ihr Ihn 
> hinter eurem Rücken zurückgelassen? Mein Herr umfaßt, was ihr tut.
> 11:93 Und, o mein Volk, handelt nach eurem Standpunkt, ich werde auch so handeln. Ihr werdet zu 
> wissen bekommen, über wen eine Pein kommen wird, die ihn zuschanden macht, und wer ein Lügner 
> ist. Und wartet ab, ich warte mit euch ab.«
> 11:94 Als nun unser Befehl eintraf, erretteten Wir Shu‘ayb und diejenigen, die mit ihm glaubten, aus 
> Barmherzigkeit von Uns. Da ergriff diejenigen, die Unrecht taten, der Schrei, und am Morgen lagen 
> sie in ihren Wohnstätten auf ihren Gesichtern,
> 11:95 als hätten sie nicht lange darin gewohnt. Ja, weg mit Madyan, wie auch die Thamud weggerafft 
> wurden!
> 11:96 Und Wir sandten Mose mit unseren Zeichen und einer offenkundigen Ermächtigung
> 11:97 zu Pharao und seinen Vornehmen. Diese folgten dem Befehl des Pharao; der Befehl des Pharao war 
> aber nicht richtig.
> 11:98 Er wird seinem Volk am Tag der Auferstehung vorangehen. Er führt sie wie zur Tränke ins Feuer 
> hinab — welch schlimme Tränke, zu der sie hinabgeführt werden!
> 11:99 Und der Fluch verfolgte sie im Diesseits und (so auch) am Tag der Auferstehung — welch 
> schlimmes Geschenk, das ihnen geschenkt wird!
> 11:100 Dies gehört zu den Berichten über die Städte; Wir erzählen es dir. Einige von ihnen stehen noch, 
> andere sind abgemäht.
> 11:101 Nicht Wir haben ihnen Unrecht getan, sondern sie haben sich selbst Unrecht getan. Ihre Götter, 
> die sie anstelle Gottes anrufen, haben ihnen nichts genützt, als der Befehl deines Herrn eintraf, und sie 
> brachten ihnen nur noch ein größeres Verderben.
> 11:102 So ist die Art deines Herrn heimzusuchen, wenn Er die Städte heimsucht, während sie Unrecht 
> tun. Seine Heimsuchung ist schmerzhaft und hart.
> 11:103 Darin ist ein Zeichen für den, der die Pein des Jenseits fürchtet. Das ist ein Tag, auf den die 
> Menschen versammelt werden. Das ist ein Tag, den sie alle erleben werden.
> 11:104 Und Wir stellen ihn nur für eine bestimmte Frist zurück.
> 11:105 Am Tag, da er eintrifft, wird niemand sprechen, außer mit seiner Erlaubnis. Einige von ihnen 
> werden dann unglücklich und andere selig sein.
> 11:106 Diejenigen, die unglücklich sind, werden dann im Feuer sein; darin werden sie seufzen und 
> schluchzen,
> 11:107 und sie werden darin ewig weilen, solange die Himmel und die Erde währen, außer was dein Herr 
> will. Dein Herr tut ja, was Er will.
> 11:108 Diejenigen, die selig sind, werden im Paradies sein; darin werden sie ewig weilen, solange die 
> Himmel und die Erde währen, außer was dein Herr will, als Gabe, die nicht verringert wird .
> 11:109 So sei nicht über das, was diese da verehren, im Zweifel. Sie verehren nur, wie ihre Väter zuvor 
> verehrt haben. Und Wir werden ihnen ihren Anteil unverkürzt erstatten.
> 11:110 Und Wir ließen dem Mose das Buch zukommen. Da wurden sie darüber uneins. Und gäbe es nicht 
> einen früher ergangenen Spruch von deinem Herrn, so wäre zwischen ihnen entschieden worden. Und 
> sie sind darüber in einem starken Zweifel.
> 11:111 Und allen wird dein Herr bestimmt ihre Taten voll vergelten. Er hat Kenntnis von dem, was sie 
> tun.
> 11:112 So verhalte dich recht, wie dir befohlen wurde, du und diejenigen, die mit dir umkehren, und zeigt 
> kein Übermaß an Frevel. Er sieht wohl, was ihr tut.
> 11:113 Und sucht nicht eine Stütze bei denen, die Unrecht tun, sonst erfaßt euch das Feuer. Dann werdet 
> ihr keine Freunde haben außer Gott, und dann werdet ihr keine Unterstützung erfahren.
> 11:114 Und verrichte das Gebet an beiden Enden des Tages und zu Nachtzeiten. Die guten Taten 
> vertreiben die Missetaten. Das ist eine Erinnerung für die, die (Gottes) gedenken.
> 11:115 Und sei geduldig. Gott läßt den Lohn der Rechtschaffenen nicht verlorengehen.
> 11:116 Wenn es doch unter den Generationen vor euch einen tugendhaften Rest von Leuten gäbe, die 
> verbieten, auf der Erde Unheil zu stiften — abgesehen von einigen wenigen von ihnen, die Wir 
> gerettet haben! Diejenigen, die Unrecht taten, folgten dem ihnen verliehenen üppigen Leben und 
> wurden Übeltäter.
> 11:117 Und dein Herr hätte unmöglich Städte zu Unrecht dem Verderben preisgegeben, während ihre 
> Bewohner Besserung zeigten.
> 11:118 Und wenn dein Herr gewollt hätte, hätte Er die Menschen zu einer einzigen Gemeinschaft 
> gemacht. Aber sie sind immer noch uneins,
> 11:119 außer denen, derer sich dein Herrn erbarmt hat. Dazu hat Er sie erschaffen. Und so erfüllt sich der 
> Spruch deines Herrn: »Ich werde die Hölle mit den Djinn und den Menschen allen füllen.
> 11:120 Alles erzählen Wir dir von den Berichten über die Gesandten, um dein Herz damit zu festigen. 
> Darin ist die Wahrheit zu dir gekommen, und eine Ermahnung und Erinnerung für die Gläubigen.
> 11:121 Und sprich zu denen, die nicht glauben: Handelt nach eurem Standpunkt, wir werden (auch so) 
> handeln.
> 11:122 Und wartet ab, wir warten auch ab.
> 11:123 Und Gott gehört das Unsichtbare der Himmel und der Erde, und zu Ihm wird die ganze 
> Angelegenheit zurückgebracht. So diene Ihm und vertraue auf Ihn. Und dein Herr läßt nicht 
> unbeachtet, was ihr tut.
> 
> Sure: 12 Josef (Yu,-suf) zu Mekka, 111 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 12:1 Alif Lám Rá. Dies sind die Zeichen des deutlichen Buches. 2 Wir haben es als einen arabischen 
> Koran hinabgesandt, auf dass ihr verständig werdet. 3 Wir erzählen dir die schönste Erzählung 
> dadurch, dass Wir dir diesen Koran offenbart haben. Du warst vordem einer von denen, die (davon) 
> keine Ahnung hatten. 4 Als Josef zu seinem Vater sagte: »O mein Vater, ich sah elf Sterne und die 
> Sonne und den Mond, ich sah sie vor mir niederfallen.
> 12:5 Er sagte: O mein Sohn, erzähle von deinem Traumgesicht nicht deinen Brüdern, sonst werden sie 
> eine List gegen dich ausführen. Der Satan ist den Menschen ein offenkundiger Feind. 6 Und so wird 
> dein Herr dich erwählen und dich etwas von der Deutung der Geschichten lehren und seine Gnade an 
> dir und an der Sippe Jakobs vollenden, wie Er sie vorher an seinen beiden Vätern Abraham und Isaak 
> vollendet hat. Dein Herr weiß Bescheid und ist weise. 7 Siehe, in Josef und seinen Brüdern sind 
> Zeichen für die, die (nach der Wahrheit) fragen. 8 Als sie sagten: »Josef und sein Bruder sind 
> unserem Vater bestimmt lieber als wir, obwohl wir eine (beachtliche) Gruppe sind. Unser Vater 
> befindet sich in einem offenkundigen Irrtum. 9 Tötet Josef oder werft ihn ins Land hinaus, so wird das 
> Gesicht eures Vaters nur noch auf euch schauen, und danach werdet ihr Leute sein, die rechtschaffen 
> sind.«
> 12:10 Ein Sprecher unter ihnen sagte: »Tötet Josef nicht, werft ihn (lieber) in die verborgene Tiefe der 
> Zisterne, dann wird ihn schon der eine oder andere Reisende aufnehmen, wenn ihr doch etwas tun 
> wollt.« 11 Sie sagten: »O unser Vater, warum vertraust du uns Josef nicht an? Wir werden ihm sicher 
> gut raten. 12 Schick ihn morgen mit uns, dass er sich frei bewege und spiele. Wir werden ihn sicher 
> behüten.« 13 Er sagte: »Es macht mich traurig, dass ihr ihn mitnehmen wollt. Und ich fürchte, dass 
> ihn der Wolf frißt, während ihr nicht auf ihn achtgebt.« 14 Sie sagten: »Sollte ihn der Wolf fressen, 
> wo wir doch eine (beachtliche) Gruppe sind, dann werden wir gewiß Verlust davon tragen.«
> 12:15 Als sie ihn mitnahmen und übereinkamen, ihn in die verborgene Tiefe der Zisterne 
> hinunterzulassen... — Und Wir offenbarten ihm: »Du wirst ihnen noch das, was sie hier getan haben, 
> kundtun, ohne dass sie es merken.« 16 Und am Abend  kamen sie weinend zu ihrem Vater. 17 Sie 
> sagten: »O unser Vater, wir gingen, um einen Wettlauf zu machen, und ließen Josef bei unseren 
> Sachen zurück. Da fraß ihn der Wolf. Du glaubst uns wohl nicht, auch wenn wir die Wahrheit sagen.« 
> 18 Sie trugen auf sein Hemd falsches Blut auf. Er sagte: »Nein, eure Seele hat euch etwas eingeredet. 
> (Es gilt) schöne Geduld (zu üben). Gott ist der, der um Hilfe gebeten wird gegen das, was ihr 
> beschreibt.« 19 Reisende kamen vorbei. Sie schickten ihren Wasserschöpfer, und er ließ seinen Eimer 
> hinunter. Er sagte: »O gute Nachricht! Da ist ein Junge.« Sie versteckten ihn als Ware. Und Gott 
> wußte wohl, was sie taten.
> 12:20 Und sie verkauften ihn für einen zu niedrigen Preis, einige gezählte Drachmen. Und sie übten 
> Verzicht in bezug auf ihn . 21 Und derjenige aus Ägypten, der ihn gekauft hatte, sagte zu seiner Frau: 
> »Bereite ihm eine freundliche Bleibe. Möge er uns Nutzen bringen, oder vielleicht nehmen wir ihn als 
> Kind an. Und Wir gaben dem Josef eine angesehene Stellung im Land. Und Wir wollten ihn die 
> Deutung der Geschichten lehren. Und Gott ist in seiner Angelegenheit überlegen. Aber die meisten 
> Menschen wissen nicht Bescheid. 22 Als er seine Vollkraft erreicht hatte, ließen Wir ihm Urteilskraft 
> und Wissen zukommen. So entlohnen Wir die Rechtschaffenen. 23 Und die, in deren Haus er war, 
> versuchte, ihn zu verführen. Sie schloß die Türen ab und sagte: »Komm her. Er sagte: Gott behüte! 
> Er, mein Besitzer, hat mir eine schöne Bleibe bereitet. Denen, die Unrecht tun, wird es nicht wohl 
> ergehen. 24 Sie hätte sich beinahe mit ihm eingelassen, und er hätte sich beinahe mit ihr eingelassen, 
> hätte er nicht den Beweis seines Herrn gesehen. Dies (geschah), damit Wir das Böse und das 
> Schändliche von ihm abwehrten. Er gehört ja zu unseren auserwählten Dienern.
> 12:25 Sie suchten beide als erster die Tür zu erreichen. Sie zerriß ihm von hinten das Hemd. Und sie 
> trafen auf ihren  Herrn bei der Tür. Sie sagte: »Der Lohn dessen, der deiner Familie Böses antun 
> wollte, ist ja wohl das Gefängnis oder eine schmerzhafte Pein.« 26 Er sagte: »Sie war es, die versucht 
> hat, mich zu verführen. Und ein Zeuge aus ihrer Familie bezeugte: »Wenn sein Hemd vorn zerrissen 
> ist, hat sie die Wahrheit gesagt, und er ist einer von denen, die lügen. 27 Und wenn sein Hemd hinten 
> zerrissen ist, hat sie gelogen, und er ist einer von denen, die die Wahrheit sagen.« 28 Als er nun sah, 
> dass sein Hemd hinten zerrissen war, sagte er: »Das ist eine List von euch. Eure List ist gewaltig. 
> 29 Josef, wende dich davon ab. Und (du), bitte um Vergebung für deine Schuld. Du gehörst ja zu 
> denen, die sich versündigt haben.«
> 12:30 Nun sagten Frauen in der Stadt: Die Gemahlin des Hochmögenden versucht, ihren Knecht zu 
> verführen. Er hat sie in leidenschaftliche Liebe versetzt. Wir sehen, sie befindet sich in einem 
> offenkundigen Irrtum. 31 Als sie von ihren Ränken hörte, schickte sie zu ihnen und bereitete ihnen 
> ein Gelage. Sie ließ einer jeden von ihnen ein Messer geben und sagte (zu Josef): Komm zu ihnen 
> heraus. Als sie ihn sahen, fanden sie ihn außerordentlich, und sie schnitten sich in die Hände und 
> sagten: »Gott bewahre! Das ist nicht ein Mensch. Das ist nur ein edler Engel.« 32 Sie sagte: »Das ist 
> der, dessentwegen ihr mich getadelt habt. Ich habe versucht, ihn zu verführen. Er aber hielt an seiner 
> Unschuld fest. Und wenn er nicht tut, was ich ihm befehle, wird er bestimmt ins Gefängnis geworfen 
> werden, und er wird zu denen gehören, die erniedrigt werden.« 33 Er sagte: »Mein Herr, mir ist das 
> Gefängnis lieber als das, wozu sie mich auffordern. Und wenn du ihre List von mir nicht abwehrst, 
> werde ich mich zu ihnen hingezogen fühlen und einer der Törichten sein.« 34 Sein Herr erhörte ihn 
> und wehrte ihre List von ihm ab. Er ist es, der alles hört und weiß.
> 12:35 Dann, nachdem sie die Zeichen  gesehen hatten, schien es ihnen angebracht, ihn ein Zeitlang ins 
> Gefängnis zu werfen. 36 Mit ihm kamen zwei Knechte ins Gefängnis. Der eine von ihnen sagte: »Ich 
> sah mich Wein keltern.« Der andere sagte: »Ich sah mich auf dem Kopf Brot tragen, von dem die 
> Vögel fraßen. So tu uns kund, wie dies zu deuten ist. Wir sehen es, du gehörst zu den 
> Rechtschaffenen.« 37 Er sagte: »Es wird euch das Essen, mit dem ihr versorgt werdet, nicht gebracht, 
> ohne dass ich euch kundgetan habe, wie es zu deuten ist, bevor es euch gebracht wird. Das ist etwas 
> von dem, was mich mein Herr gelehrt hat. Verlassen habe ich die Glaubensrichtung von Leuten, die 
> nicht an Gott glauben und die das Jenseits verleugnen, 38 und ich bin der Glaubensrichtung meiner 
> Väter Abraham, Isaak und Jakob gefolgt. Wir dürfen Gott nichts beigesellen. Das ist etwas von der 
> Huld Gottes zu uns und zu den Menschen. Aber die meisten Menschen sind nicht dankbar. 39 O ihr 
> beiden Insassen des Gefängnisses! Sind verschiedene Herren besser, oder der eine Gott, der 
> bezwingende Macht besitzt? 
> 12:40 Ihr dient außer Ihm nur Namen, die ihr genannt habt, ihr und eure Väter, für die aber Gott keine 
> Ermächtigung herabgesandt hat. Das Urteil gehört Gott allein. Er hat befohlen, dass ihr nur Ihm 
> dienen sollt. Das ist die richtige Religion. Aber die meisten Menschen wissen nicht Bescheid. 41 O 
> ihr beiden Insassen des Gefängnisses! Der eine von euch wird seinem Herrn Wein zu trinken geben. 
> Der andere aber wird gekreuzigt, und die Vögel werden von seinem Kopf fressen. Entschieden ist die 
> Angelegenheit, über die ihr um Auskunft fragt.« 42 Und er sagte zu dem von ihnen, mit dessen 
> Rettung er rechnete: »Gedenke meiner bei deinem Herrn.« Aber der Satan ließ ihn vergessen, ihn bei 
> seinem Herrn zu erwähnen. So blieb er  noch einige Jahre im Gefängnis. 43 Und der König sagte: 
> »Ich sah sieben fette Kühe, die von sieben mageren gefressen wurden, und sieben grüne Ähren und 
> (sieben) andere, die verdorrt waren. O ihr Vornehmen, gebt mir Auskunft über mein Traumgesicht, so 
> ihr das Traumgesicht auslegen könnt.« 44 Sie sagten: »Wirres Bündel von Träumen. Wir wissen über 
> die Deutung der Träume nicht Bescheid.«
> 12:45 Derjenige von ihnen, der gerettet wurde und sich nach einer Weile erinnerte, sagte: »Ich werde 
> euch seine Deutung kundtun. Schickt mich los. 46 Josef, du Wahrhaftiger, gib uns Auskunft über 
> sieben fette Kühe, die von sieben mageren gefressen werden, und von sieben grünen Ähren und 
> (sieben) anderen, die verdorrt sind. So mag ich zu den Menschen zurückkehren, auf dass sie Bescheid 
> wissen. 47 Er sagte: Ihr werdet sieben Jahre wie gewohnt säen. Was ihr aber erntet, das laßt in seinen 
> Ähren, bis auf einen geringen Teil von dem, was ihr verzehrt. 48 Danach werden dann sieben harte 
> (Jahre) kommen, die das verzehren werden, was ihr für sie vorher eingebracht habt, bis auf einen 
> geringen Teil von dem, was ihr aufbewahrt. 49 Danach wird dann ein Jahr kommen, in dem die 
> Menschen Regen haben und in dem sie keltern werden.
> 12:50 Der König sagte: »Bringt ihn zu mir.« Als der Bote zu ihm kam, sagte er: »Kehr zu deinem Herrn 
> zurück und frag ihn, wie es mit den Frauen steht, die sich in ihre Hände geschnitten haben. Mein Herr 
> weiß doch über ihre List Bescheid.« 51 Er sagte: »Was war da mit euch, als ihr versucht habt, Josef 
> zu verführen?« Sie sagten: »Gott bewahre! Wir wissen gegen ihn nichts Böses (anzugeben).« Die 
> Frau des Hochmögenden sagte: »Jetzt ist die Wahrheit offenbar geworden. Ich habe versucht, ihn zu 
> verführen. Und er gehört zu denen, die die Wahrheit sagen.« 52 (Josef sagte:) »Dies ist, damit er 
> weiß, dass ich ihn nicht in seiner Abwesenheit verraten habe und dass Gott die List der Verräter nicht 
> gelingen läßt. 53 Und ich erkläre mich nicht selbst für unschuldig. Die Seele gebietet ja mit 
> Nachdruck das Böse, es sei denn, mein Herr erbarmt sich. Mein Herr ist voller Vergebung und 
> barmherzig.« 54 Und der König sagte: »Bringt ihn zu mir. Ich will ihn ausschließlich für mich haben. 
> Als er mit ihm gesprochen hatte, sagte er: »Heute bist du bei uns in angesehener Stellung und genießt 
> unser Vertrauen.«
> 12:55 Er sagte: »Setze mich über die Vorratskammern des Landes ein. Ich bin ein (guter) Hüter und weiß 
> Bescheid . 56 So haben Wir dem Josef eine angesehene Stellung im Land gegeben, so dass er darin 
> sich aufhalten konnte, wo er wollte. Wir treffen mit unserer Barmherzigkeit, wen Wir wollen, und 
> Wir lassen den Lohn der Rechtschaffenen nicht verlorengehen. 57 Und wahrlich, der Lohn des 
> Jenseits ist besser für die, die glauben und gottesfürchtig sind. 58 Und die Brüder Josefs kamen und 
> traten bei ihm ein. Er erkannte sie, während sie ihn für einen Unbekannten hielten. 59 Als er sie nun 
> mit ihrem Bedarf ausgestattet hatte, sagte er: »Bringt mir einen Bruder von euch, (einen) von eurem 
> Vater. Seht ihr nicht, dass ich das Maß voll erstatte und dass ich der beste der Gastgeber bin?
> 12:60 Wenn ihr ihn mir nicht bringt, so bekommt ihr bei mir kein Maß mehr, und ihr sollt nicht in meine 
> Nähe treten.« 61 Sie sagten: »Wir werden versuchen, seinen Vater in bezug auf ihn zu überreden, und 
> wir werden es bestimmt tun« 62 Und er sagte zu seinen Knechten: »Steckt auch ihre Tauschware in 
> ihr Gepäck, dass sie sie (wieder) erkennen, wenn sie zu ihren Angehörigen heimgekehrt sind. 
> Vielleicht werden sie dann auch zurückkommen. 63 Als sie zu ihrem Vater zurückkamen, sagten sie: 
> »O unser Vater, die (nächste) Zuteilung wurde uns verwehrt. So schick unseren Bruder mit uns, damit 
> wir eine Zuteilung zugemessen bekommen. Und wir werden ihn bestimmt behüten.« 64 Er sagte: 
> »Kann ich ihn euch etwa anders anvertrauen, als ich euch zuvor seinen Bruder anvertraut habe? Gott 
> ist der beste Hüter, und Er ist der Barmherzigste der Barmherzigen.«
> 12:65 Und als sie ihre Sachen öffneten, fanden sie, dass ihre Tauschware ihnen zurückgegeben worden 
> war. Sie sagten: »O unser Vater, was wünschen wir mehr? Das ist unsere Tauschware, sie ist uns 
> zurückgegeben worden. Wir werden Vorrat für unsere Angehörigen bringen, unseren Bruder behüten 
> und die Last eines Kamels mehr zugemessen bekommen. Das ist ein leicht zu erhaltendes Maß.« 
> 66 Er sagte: »Ich werde ihn nicht mit euch schicken, bis ihr mir ein verbindliches Versprechen vor 
> Gott gebt, dass ihr ihn mir zurückbringt, es sei denn, ihr werdet umringt.« Als sie ihm ihr 
> verbindliches Versprechen gegeben hatten, sagte er:» Gott ist Sachwalter über das, was wir (hier) 
> sagen.« 67 Und er sagte: »O meine Söhne, geht nicht durch ein einziges Tor hinein. Geht durch 
> verschiedene Tore hinein. Ich kann euch vor Gott nichts nützen. Das Urteil gehört Gott allein. Auf Ihn 
> vertraue ich. Auf Ihn sollen die vertrauen, die (überhaupt auf jemanden) vertrauen.« 68 Als sie 
> hineingingen, wie ihr Vater ihnen befohlen hatte, hat es ihnen vor Gott nichts genützt. Es war nur ein 
> Bedürfnis in der Seele Jakobs, das er (damit) erfüllte. Und er besaß Wissen, weil Wir es ihn gelehrt 
> hatten. Aber die meisten Menschen wissen nicht Bescheid. 69 Als sie bei Josef eintraten, zog er 
> seinen Bruder zu sich. Er sagte: »Ich, ich bin dein Bruder. So sei nicht betrübt wegen dessen, was sie 
> taten.«
> 12:70 Als er sie nun mit ihrem Bedarf ausgestattet hatte, tat er das Trinkgefäß in das Gepäck seines 
> Bruders. Dann rief ein Rufer aus: Ihr da von der Karawane, ihr seid ja Diebe. 71 Sie sagten, während 
> sie auf sie zugingen: »Was vermißt ihr?« 72 Sie sagten: »Wir vermissen den Pokal des Königs. Wer 
> ihn zurückbringt, erhält die Last eines Kamels, und dafür bin ich Bürge.« 73 Sie sagten: »Bei Gott, ihr 
> wisst es, wir sind nicht gekommen, um im Land Unheil zu stiften, und wir sind keine Diebe.« 74 Sie 
> sagten: »Was ist die Vergeltung dafür, wenn ihr lügt?«
> 12:75 Sie sagten: »Die Vergeltung dafür ist, dass der, in dessen Gepäck er gefunden wird, selbst als 
> Entgelt dafür dienen soll. So vergelten wir denen, die Unrecht tun. 76 Er begann (zu suchen) in ihren 
> Behältern vor dem Behälter seines Bruders. Dann holte er ihn aus dem Behälter seines Bruders. So 
> führten Wir für Josef eine List aus. Nach der Religion des Königs hätte er unmöglich seinen Bruder 
> (als Sklaven) nehmen können, es sei denn, dass es Gott wollte. Wir erhöhen, wen Wir wollen, um 
> Rangstufen. Und über jedem, der Wissen besitzt, steht einer, der (noch mehr) weiß. 77 Sie sagten: 
> »Wenn er stiehlt, so hat auch ein Bruder von ihm zuvor gestohlen« Josef hielt es in seinem Inneren 
> geheim und zeigte es ihnen nicht offen. Er sagte: »Ihr seid noch schlimmer daran. Und Gott weiß 
> besser, was ihr beschreibt«. 78 Sie sagten: »O Hochmögender, er hat einen Vater, einen hochbetagten 
> Greis. So nimm einen von uns an seiner Stelle. Wir sehen, dass du einer der Rechtschaffenen bist. 79 
> Er sagte: Gott behüte, dass wir einen anderen nehmen als den, bei dem wir unsere Sachen gefunden 
> haben! Sonst würden wir zu denen gehören, die Unrecht tun.«
> 12:80 Als sie an ihm jede Hoffnung verloren hatten, gingen sie zu einem vertraulichen Gespräch unter 
> sich. Der Älteste von ihnen sagte: Wisst ihr nicht, dass euer Vater von euch ein verbindliches 
> Versprechen vor Gott entgegengenommen hat, und dass ihr zuvor eure Pflicht in bezug auf Josef nicht 
> erfüllt habt? Ich werde das Land nicht verlassen, bis mein Vater es mir erlaubt oder Gott ein Urteil für 
> mich fällt, und Er ist der Beste derer, die Urteile fällen. 81 Kehrt zu eurem Vater zurück und sagt: ›O 
> unser Vater, dein Sohn hat gestohlen, und wir bezeugen nur das, was wir wissen, und wir können 
> nicht Hüter sein über das, was verborgen ist. 82 Und frag die Stadt, in der wir waren, und die 
> Karawane, mit der wir gekommen sind. Wir sagen ja die Wahrheit.‹ 83 Er sagte: Eure Seele hat euch 
> etwas eingeredet. (Es gilt) schöne Geduld (zu üben). Möge Gott sie mir alle zurückbringen! Er ist der, 
> der alles weiß und weise ist.« 84 Und er kehrte sich von ihnen ab und sagte: »O wie voller Gram bin 
> ich um Josef.« Und seine Augen wurden weiß  vor Trauer, und er unterdrückte (seinen Groll).
> 12:85 Sie sagten: »Bei Gott, du hörst nicht auf, des Josef zu gedenken, bis du bald zusammenbrichst oder 
> zu denen gehörst, die zugrunde gehen. 86 Er sagte: »Ich klage ja meinen Kummer und meine Trauer 
> Gott allein, und ich weiß von Gott, was ihr nicht wisst. 87 O meine Söhne, geht und erkundigt euch 
> über Josef und seinen Bruder. Und verliert nicht die Hoffnung, dass Gott Aufatmen verschafft. Die 
> Hoffnung, dass Gott Aufatmen verschafft, verlieren nur die ungläubigen Leute.« 88 Als sie (wieder) 
> bei ihm  eintraten, sagten sie: »O Hochmögender, Not hat uns und unsere Angehörigen erfaßt. Und 
> wir haben (nur) eine zusammengewürfelte Ware gebracht. So erstatte uns (dennoch) volles Maß und 
> gib es uns als Almosen. Gott vergilt denen, die Almosen geben. 89 Er sagte: Wisst ihr (noch), was ihr 
> Josef und seinem Bruder angetan habt, als ihr töricht gehandelt habt.«
> 12:90 Sie sagten: »Bist du denn wirklich Josef?« Er sagte: »Ich bin Josef, und das ist mein Bruder. Gott 
> hat uns eine Wohltat erwiesen. Wahrlich, wenn einer gottesfürchtig und geduldig ist, so läßt Gott den 
> Lohn der Rechtschaffenen nicht verlorengehen.« 91 Sie sagten: »Bei Gott, Gott hat dich vor uns 
> bevorzugt. Und wir haben bestimmt gesündigt.« 92 Er sagte: »Keine Schelte soll heute über euch 
> kommen. Gott vergibt euch, Er ist ja der Barmherzigste der Barmherzigen. 93 Nehmt dieses mein 
> Hemd mit und legt es auf das Gesicht meines Vaters, dann wird er wieder sehen können. Und bringt 
> alle eure Angehörigen zu mir.« 94 Als nun die Karawane aufbrach, sagte ihr Vater: »Wahrlich, ich 
> spüre Josefs Geruch. Wenn ihr nur nicht (meine Worte) als dummes Gerede zurückweisen würdet!«
> 12:95 Sie sagten: »Bei Gott, du befindest dich in deinem alten Irrtum.« 96 Als nun der Freudenbote kam, 
> legte er es  auf sein Gesicht, und er konnte wieder sehen. Er sagte: Habe ich euch nicht gesagt, dass 
> ich von Gott weiß, was ihr nicht wisst.« 97 Sie sagten: »O unser Vater, bitte für uns um Vergebung 
> unserer Sünden. Wir haben ja gesündigt.« 98 Er sagte: »Ich werde meinen Herrn um Vergebung für 
> euch bitten. Er ist der, der voller Vergebung und barmherzig ist.« 99 Als sie nun bei Josef eintraten, 
> zog er seine Eltern an sich und sagte:  »Betretet Ägypten, so Gott will, in Sicherheit.«
> 12:100 Und er erhob seine Eltern auf den Thron. Und sie warfen sich vor ihm nieder. Er sagte: »O mein 
> Vater, das ist die Deutung meines Traumgesichts von früher. Mein Herr hat es wahrgemacht. Und Er 
> hat mir Gutes erwiesen, als Er mich aus dem Gefängnis herauskommen ließ und euch aus der Steppe 
> hierherbrachte, nachdem der Satan zwischen mir und meinen Brüdern (zu Zwietracht) aufgestachelt 
> hatte. Mein Herr weiß zu erreichen, was Er will. Er ist der, der alles weiß und weise ist. 101 Mein 
> Herr, du hast mir etwas von der Königsherrschaft zukommen lassen und mich etwas von der Deutung 
> der Geschichten gelehrt. Du Schöpfer der Himmel und der Erde, du bist mein Freund im Diesseits 
> und Jenseits. Berufe mich als gottergeben ab und stelle mich zu den Rechtschaffenen. 102 Dies gehört 
> zu den Berichten über das Unsichtbare, das Wir dir offenbaren. Du warst nicht bei ihnen, als sie sich 
> verbanden und Ränke schmiedeten. 103 Und die meisten Menschen sind nicht gläubig, du magst dich 
> noch so sehr bemühen. 104 Und du verlangst von ihnen keinen Lohn dafür. Es ist nur eine 
> Ermahnung für die Weltenbewohner.
> 12:105 Wie viele Zeichen gibt es in den Himmeln und auf der Erde, an denen sie vorbeigehen, indem sie 
> sich von ihnen abwenden? 106 Und die meisten von ihnen glauben nicht an Gott, ohne (Ihm andere) 
> beizugesellen. 107 Wähnen sie sich denn in Sicherheit davor, dass eine überdeckende (Strafe) von der 
> Pein Gottes über sie kommt, oder dass plötzlich die Stunde über sie kommt, ohne dass sie es merken? 
> 108 Sprich: Das ist mein Weg. Ich rufe zu Gott aufgrund eines einsichtbringenden Beweises, ich und 
> diejenigen, die mir folgen. Preis sei Gott! Und ich gehöre nicht zu den Polytheisten. 109 Und Wir 
> haben vor dir von den Bewohnern der Städte nur Männer gesandt, denen Wir Offenbarungen 
> eingegeben haben. Sind sie denn nicht auf der Erde umhergegangen und haben geschaut, wie das 
> Ende derer war, die vor ihnen lebten? Wahrlich, die Wohnstätte des Jenseits ist besser für die, die 
> gottesfürchtig sind. Habt ihr denn keinen Verstand?
> 12:110 Als dann die Gesandten die Hoffnung verloren hatten und sie  meinten, sie seien belogen worden, 
> kam unsere Unterstützung zu ihnen. Und so wird errettet, wen Wir wollen. Und niemand kann unsere 
> Schlagkraft von den Leuten zurückhalten, die Übeltäter sind. 111 Wahrlich, in der Erzählung über sie 
> ist eine Lehre für die Einsichtigen. Es ist keine Geschichte, die erdichtet wird, sondern die 
> Bestätigung dessen, was vor ihm vorhanden war, und eine ins einzelne gehende Darlegung aller 
> Dinge, und eine Rechtleitung und Barmherzigkeit für Leute, die glauben.
> 
> Sure: 13 Der Donner (Al-Ra‘d) zu Medina, 43 Verse
> 
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 13:1 Alif Lám Mim Rá. Dies sind die Zeichen des Buches. Und was zu dir von deinem Herrn 
> herabgesandt worden ist, ist die Wahrheit. Aber die meisten Menschen glauben nicht. 2 Gott ist es, 
> der die Himmel ohne Stützen, die ihr sehen könntet, emporgehoben und sich dann auf dem Thron 
> zurechtgesetzt hat. Er hat die Sonne und den Mond dienstbar gemacht — jedes läuft auf eine 
> festgesetzte Frist. Er regelt die Angelegenheit. Er legt die Zeichen im einzelnen dar, auf dass ihr über 
> die Begegnung mit eurem Herrn Gewißheit heget. 3 Und Er ist es, der die Erde ausgebreitet und auf 
> ihr festgegründete Berge und Flüsse gemacht hat. Und von allen Früchten hat Er auf ihr ein Paar 
> gemacht. Er läßt die Nacht den Tag überdecken. Darin sind Zeichen für Leute, die nachdenken. 4 Und 
> auf der Erde sind nebeneinanderliegende Landstrecken und Gärten mit Weinstöcken, und Getreide 
> und Palmen mit mehreren und mit einzelnen Stämmen aus der einen Wurzel, welche (alle) mit ein 
> und demselben Wasser bewässert werden. Wir lassen die einen von ihnen die anderen im Ernteertrag 
> übertreffen. Darin sind Zeichen für Leute, die Verstand haben.
> 13:5 Und wenn du dich schon verwunderst, so ist ihre Rede verwunderlich: »Sollen wir, wenn wir zu 
> Staub geworden sind, wirklich neu erschaffen werden.« Das sind die, die ihren Herrn verleugnen; das 
> sind die, die Fesseln an ihrem Hals haben; das sind die Gefährten des Feuers, darin werden sie ewig 
> weilen. 6 Sie wünschen von dir, dass ihnen das Schlechte vor dem Guten beschleunigt wird, obwohl 
> doch vor ihnen beispielhafte Strafen verhängt wurden. Und dein Herr hält den Menschen, auch wenn 
> sie Unrecht tun, Vergebung bereit. Und dein Herr verhängt eine harte Strafe. 7 Und diejenigen, die 
> ungläubig sind, sagen: »Wenn doch ein Zeichen von seinem Herrn auf ihn herabgesandt würde!« Du 
> bist aber nur ein Warner. Und jedes Volk hat einen, der es rechtleitet. 8 Gott weiß, was jedes Weib 
> trägt und um wieviel der Mutterschoß die Tragzeit verkürzt und um wieviel er sie verlängert . Und 
> jedes Ding hat bei Ihm ein Maß. 9 Er ist der, der über das Unsichtbare und das Offenbare Bescheid 
> weiß, der Große, der Erhabene.
> 13:10 Es ist gleich, ob einer von euch seine Worte im geheimen spricht oder laut äußert, und ob einer sich 
> in der Nacht versteckt oder am Tag hinausgeht. 11 Vor sich und hinter sich hat er Begleiter, die ihn 
> auf Gottes Befehl behüten. Gott verändert nicht den Zustand eines Volkes, bis sie selbst ihren eigenen 
> Zustand verändern. Und wenn Gott einem Volk Böses will, so kann es nicht zurückgewiesen werden. 
> Und sie haben außer Ihm keinen Schutzherrn. 12 Er ist es, der euch den Blitz als Grund zur Angst und 
> zum Begehren sehen und die schweren Wolken entstehen läßt. 13 Und der Donner singt sein Lob, und 
> auch die Engel aus Furcht vor Ihm. Und Er schickt die Donnerschläge und trifft damit, wen Er will. 
> Aber (nein), sie streiten über Gott, und Er kann (dem Gegner) im Streit stark zusetzen. 14 Ihm 
> gebührt die wahre Anrufung. Diejenigen, die sie an seiner Stelle anrufen, erhören sie in keinem 
> Anliegen. Es ist nur wie mit einem, der seine Hände nach Wasser ausstreckt, damit es seinen Mund 
> erreicht, aber es erreicht ihn nicht. Und das Rufen der Ungläubigen geht gewiß in die Irre.
> 13:15 Und vor Gott wirft sich, wer in den Himmeln und auf der Erde ist, nieder, ob freiwillig oder 
> widerwillig, und auch ihre Schatten, am Morgen und am Abend. 16 Sprich: Wer ist der Herr der 
> Himmel und der Erde? Sprich: Gott. Sprich: Nehmt ihr euch denn außer Ihm Freunde, die sich selbst 
> weder Nutzen noch Schaden bringen können? Sprich: »Sind etwa der Blinde und der Sehende gleich? 
> Oder sind etwa die Finsternisse und das Licht gleich? Oder haben sie Gott solche Teilhaber (zur 
> Seite) gestellt, die erschaffen haben, wie Er erschaffen hat, so dass ihnen die Schöpfung gleichartig 
> erscheint? « Sprich: »Gott ist der Schöpfer aller Dinge, und Er ist der Eine, der bezwingende Macht 
> besitzt. 17 Er sendet vom Himmel Wasser herab, und da fließen Täler nach ihrem Maß, und die Flut 
> trägt Schaum an der Oberfläche. Ein ähnlicher Schaum tritt aus dem aus, worüber man das Feuer 
> brennen läßt, um Schmuck oder Gerät anzufertigen. So führt Gott (im Gleichnis) das Wahre und das 
> Falsche an. Was den Schaum betrifft, so vergeht er nutzlos. Was aber den Menschen nützt, bleibt in 
> der Erde. So führt Gott die Gleichnisse an. 18 Diejenigen, die auf ihren Herrn hören, erhalten das 
> Beste. Diejenigen, die nicht auf ihn hören, würden wohl, wenn sie alles, was auf der Erde ist, besäßen 
> und noch einmal soviel dazu, sich damit loskaufen wollen. Sie erwartet eine böse Abrechnung, und 
> ihre Heimstätte ist die Hölle — welch schlimme Lagerstätte! 19 Ist etwa derjenige, der weiß, dass das, 
> was zu dir von deinem Herrn herabgesandt worden ist, die Wahrheit ist, wie der, der blind ist? Jedoch 
> bedenken es nur die Einsichtigen.
> 13:20 Diejenigen, die den Bund Gottes halten und die Verpflichtung nicht brechen, 21 und die verbinden, 
> was Gott zu verbinden befohlen hat, ihren Herrn fürchten und Angst vor einer bösen Abrechnung 
> haben, 22 und die geduldig sind in der Suche nach dem Antlitz ihres Herrn, das Gebet verrichten und 
> von dem, was Wir ihnen beschert haben, geheim und offen spenden, und das Böse mit dem Guten 
> abwehren, diese werden die jenseitige Wohnstätte erhalten, 23 die Gärten von Eden, in die sie 
> eingehen werden, sie und diejenigen von ihren Vätern, ihren Gattinnen und ihrer Nachkommenschaft, 
> die Gutes getan haben. Und die Engel treten zu ihnen ein durch alle Tore: 24 »Friede sei über euch 
> dafür, dass ihr geduldig waret!« Welch vorzügliche jenseitige Wohnstätte!
> 13:25 Diejenigen, die den Bund Gottes, nachdem er geschlossen worden ist, brechen, und das 
> zerschneiden, was Gott befohlen hat zu verbinden, und auf der Erde Unheil stiften, die werden den 
> Fluch Gottes und eine schlimme Wohnstätte erhalten. 26 Gott teilt den Lebensunterhalt großzügig, 
> wem Er will, und auch bemessen zu. Und sie freuen sich über das diesseitige Leben; das diesseitige 
> Leben ist aber im Vergleich mit dem Jenseits nur Nutznießung . 27 Und diejenigen, die ungläubig 
> sind, sagen: »Wenn doch ein Zeichen von seinem Herrn auf ihn herabgesandt würde!« Sprich: »Gott 
> führt irre, wen Er will, und leitet zu sich, wer sich Ihm reumütig zuwendet. 28 Diejenigen, die 
> glauben und deren Herzen im Gedenken Gottes Ruhe finden — ja, im Gedenken Gottes finden die 
> Herzen Ruhe —, 29 diejenigen, die glauben und die guten Werke tun — selig sind sie, und sie werden 
> eine schöne Heimstatt erhalten.
> 13:30 So haben Wir dich in eine Gemeinschaft gesandt, vor der Gemeinschaften dahingegangen sind, 
> damit du ihnen verliest, was Wir dir offenbart haben. Aber sie verleugnen den Erbarmer. Sprich: Er 
> ist mein Herr. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Auf Ihn vertraue ich, und Ihm wende ich mich zu. 31 
> Auch wenn ein Koran käme, mit dem die Berge versetzt oder die Erde zerstückelt oder zu den Toten 
> gesprochen werden könnte... Nein, bei der ganzen Angelegenheit hat Gott allein zu entscheiden. 
> Wissen denn diejenigen, die glauben, nicht, dass Gott, wenn Er wollte, die Menschen alle rechtleiten 
> würde? Diejenigen, die ungläubig sind, wird immer eine Katastrophe treffen für das, was sie gemacht 
> haben, oder sie wird in der Nähe ihrer Wohnstätten niedergehen, bis das Versprechen Gottes eintrifft. 
> Und Gott bricht das Versprechen nicht. 32 Gespottet wurde schon vor dir über Gesandte. Da gewährte 
> Ich denen, die ungläubig waren, Aufschub, dann ergriff Ich sie. Und wie war dann meine Strafe!
> 13:33 Ist denn der, der über jede Seele Macht ausübt, um ihr zu vergelten für das, was sie getan hat, (den 
> Götzen gleich)? Sie stellen Gott Teilhaber (zur Seite). Sprich: Nennt sie. Oder wollt ihr Ihm etwas 
> kundtun, das Er auf der Erde nicht wüßte, oder etwas, das eine offenkundige Rede ist?  Nein, denen, 
> die ungläubig sind, sind ihre Ränke verlockend gemacht worden, und sie sind vom Weg abgewiesen 
> worden. Wen Gott irreführt, der hat niemanden, der ihn rechtleiten könnte. 34 Für sie ist bestimmt 
> eine Pein im diesseitigen Leben. Die Pein des Jenseits ist jedoch härter. Und sie haben niemanden, der 
> sie vor Gott schützen könnte.
> 13:35 Mit dem Paradies, das den Gottesfürchtigen versprochen ist, ist es wie folgt: Unter ihm fließen 
> Bäche, und es hat ständigen Ernteertrag und Schatten. Das ist das, was im Jenseits für die 
> Gottesfürchtigen folgt. Und was im Jenseits für die Ungläubigen folgt, ist das Feuer.
> 13:36 Diejenigen, denen Wir das Buch zukommen ließen, freuen sich über das, was zu dir herabgesandt 
> worden ist. Unter den Parteien gibt es welche, die einen Teil davon verwerfen. Sprich: Mir ist 
> befohlen worden, Gott zu dienen und Ihm nicht (andere) beizugesellen. Zu Ihm rufe ich, und zu Ihm 
> ist meine Rückkehr. 37 Und so haben Wir ihn als eine Urteilsnorm in arabischer Sprache 
> hinabgesandt. Wenn du ihren Neigungen folgst nach dem, was dir an Wissen zugekommen ist, so hast 
> du vor Gott weder Freund noch Beschützer. 38 Und Wir haben vor dir Gesandte entsandt, und Wir 
> haben ihnen Gattinnen und Nachkommenschaft gegeben. Kein Gesandter kann ein Zeichen bringen 
> außer mit der Erlaubnis Gottes. Jede Frist steht fest in einem Buch. 39 Gott löscht aus, und Er 
> bestätigt, was Er will. Bei Ihm steht die Urnorm des Buches.
> 13:40 Ob Wir dich einen Teil dessen, was Wir ihnen androhen, sehen lassen oder dich abberufen, dir 
> obliegt nur die Ausrichtung (der Botschaft). Und Uns obliegt die Abrechnung. 41 Haben sie denn 
> nicht gesehen, dass Wir über das Land kommen und es an seinen Enden kürzen? Gott (allein) urteilt, 
> und niemand kann danach sein Urteil rückgängig machen. Und Er ist schnell im Abrechnen. 42 Ränke 
> haben schon diejenigen, die vor ihnen lebten, geschmiedet. Aber Gott schmiedet die (wirksamen) 
> Ränke alle. Er weiß, was jede Seele erwirbt. Und die Ungläubigen werden zu wissen bekommen, für 
> wen die jenseitige Wohnstätte bestimmt ist. 43 Diejenigen, die ungläubig sind, sagen: »Du bist kein 
> Gesandter.« Sprich: Gott genügt als Zeuge zwischen mir und euch, und auch diejenigen, die das 
> Wissen des Buches besitzen.
> 
> Sure:14 Abraham (Ibra,-hi,-m) zu Mekka, 52 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmes, des Barmherzigen.
> 14:1 Alif Lám, Rá. Dies ist ein Buch, das Wir zu dir hinabgesandt haben, damit du die Menschen mit der 
> Erlaubnis ihres Herrn aus den Finsternissen ins Licht hinausführst, zum Weg dessen, der mächtig und 
> des Lobes würdig ist, 2 (zum Weg) Gottes, dem gehört, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. 
> Wehe den Ungläubigen vor einer harten Pein! 3 Diejenigen, die das diesseitige Leben mehr lieben als 
> das Jenseits und vom Weg Gottes abweisen und sich ihn krumm wünschen, die sind weit abgeirrt. 4 
> Und Wir haben keinen Gesandten entsandt, außer (mit einer Botschaft) in der Sprache seines Volkes, 
> damit er (sie) ihnen deutlich macht. Gott führt dann irre, wen Er will, und Er leitet recht, wen Er will. 
> Und Er ist der Mächtige, der Weise.
> 14:5 Und Wir haben Mose mit unseren Zeichen gesandt: »Führe dein Volk aus den Finsternissen ins 
> Licht hinaus, und erinnere sie an die Tage Gottes.« Darin sind Zeichen für jeden, der sehr standhaft 
> und sehr dankbar ist. 6 Und als Mose zu seinem Volk sagte: »Gedenket der Gnade Gottes zu euch, als 
> Er euch vor den Leuten des Pharao rettete, die euch schlimme Pein zufügten, eure Söhne 
> abschlachteten und nur eure Frauen am Leben ließen — darin war für euch eine gewaltige Prüfung 
> von eurem Herrn. 7 Und als euer Herr ankündigte: ›Wenn ihr dankbar seid, werde Ich euch noch mehr 
> Gnade erweisen. Und wenn ihr undankbar seid, so ist meine Pein hart.‹ 8 Und Mose sagte: »Wenn ihr 
> undankbar seid, ihr und alle, die auf der Erde sind, so ist Gott auf niemanden angewiesen und des 
> Lobes würdig.«
> 14:9 Ist denn nicht der Bericht über die, die vor euch lebten, zu euch gelangt, das Volk Noachs, die Ad 
> und Thamud und die, die nach ihnen lebten, und die nur Gott kennt? Ihre Gesandten kamen zu ihnen 
> mit den deutlichen Zeichen. Sie aber steckten ihre Hände in den Mund und sagten: »Wir verleugnen 
> das, womit ihr gesandt seid, und wir hegen über das, wozu ihr uns aufruft, einen starken Zweifel.«
> 14:10 Ihre Gesandten sagten: »Ist denn ein Zweifel möglich über Gott, den Schöpfer der Himmel und der 
> Erde? Er ruft euch, um euch etwas von euren Sünden zu vergeben und euch für eine bestimmte Frist 
> zurückzustellen.« Sie sagten: »Ihr seid nur Menschen wie wir. Ihr wollt uns von dem abbringen, was 
> unsere Väter verehrten. So bringt uns eine offenkundige Ermächtigung.« 11 Ihre Gesandten sagten zu 
> ihnen: »Wir sind zwar nur Menschen wie ihr. Aber Gott erweist seine Wohltaten, wem von seinen 
> Dienern Er will. Und wir können euch keine Ermächtigung bringen außer mit der Erlaubnis Gottes. 
> Auf Gott sollen die Gläubigen vertrauen. 12 Warum sollten wir nicht auf Gott vertrauen, wo Er uns 
> unsere Wege geführt hat? Wir werden das Leid, das ihr uns zufügt, geduldig ertragen, und auf Gott 
> sollen die vertrauen, die (überhaupt auf jemanden) vertrauen. 13 Diejenigen, die ungläubig waren, 
> sagten zu ihren Gesandten: »Wir werden euch bestimmt aus unserem Land vertreiben, oder ihr kehrt 
> zu unserer Glaubensrichtung zurück.« Da offenbarte ihnen ihr Herr: »Verderben werden Wir die, die 
> Unrecht tun. 14 Und Wir werden euch nach ihnen das Land bewohnen lassen. Dies gilt für den, der 
> meinen Stand fürchtet und meine Androhung fürchtet.« 
> 14:15 Und sie baten um einen Richterspruch. Und enttäuscht wurde jeder widerspenstige 
> Gewaltherrscher. 16 Hintendrein steht für ihn die Hölle bereit, und er bekommt eitriges Wasser zu 
> trinken, 17 das er schluckt, aber kaum hinunterbringt. Und der Tod kommt zu ihm von überall her, 
> aber er stirbt nicht. Und danach steht eine schwere Pein. 18 Mit denen, die ihren Herrn verleugnen, ist 
> es so: Ihre Werke sind wie die Asche, auf die der Wind an einem stürmischen Tag heftig bläst. Sie 
> verfügen über nichts von dem, was sie erworben haben. Das ist der tiefe Irrtum. 19 Siehst du denn 
> nicht, dass Gott die Himmel und die Erde in Wahrheit erschaffen hat? Wenn Er will, läßt Er euch 
> fortgehen und bringt eine neue Schöpfung hervor.
> 14:20 Dies fällt Gott sicher nicht schwer. 21 Und sie treten vor Gott allesamt. Da sagen die Schwachen zu 
> denen, die sich hochmütig verhielten: »Wir waren doch eure Gefolgsleute. Könnt ihr uns vor Gottes 
> Pein etwas nützen?« Sie sagen: »Wenn Gott uns rechtgeleitet hätte, hätten (auch) wir euch 
> rechtgeleitet. Es ist für uns gleich, ob wir uns mutlos oder geduldig zeigen; für uns gibt es kein 
> Entrinnen 22 Und der Satan sagt, nachdem die Angelegenheit entschieden ist: »Gott hat euch ein 
> wahres Versprechen gegeben. Auch ich habe euch (etwas versprochen), es aber dann nicht gehalten. 
> Und ich hatte keine Macht über euch; ich habe euch nur gerufen, und ihr habt auf mich gehört. So 
> tadelt mich nicht, tadelt euch selbst. Ich kann euch nicht helfen, und ihr könnt mir nicht helfen. Ich 
> weise es zurück, dass ihr mich zuvor (Gott) beigesellt habt.« Für die, die Unrecht tun, ist eine 
> schmerzhafte Pein bestimmt. 23 Aber diejenigen, die glauben und die guten Werke tun, werden in 
> Gärten geführt, unter denen Bäche fließen; darin werden sie ewig weilen, mit der Erlaubnis ihres 
> Herrn. Ihre Begrüßung darin wird sein: »Frieden!« 24 Hast du nicht gesehen, wie Gott ein Gleichnis 
> von einem gefälligen Wort anführt? Es ist wie ein guter Baum, dessen Wurzel fest ist und dessen 
> Zweige in den Himmel reichen.
> 14:25 Er bringt seinen Ernteertrag zu jeder Zeit, mit der Erlaubnis seines Herrn. Und Gott führt für die 
> Menschen Gleichnisse an, auf dass sie es bedenken. 26 Mit einem schlechten Wort ist es wie mit 
> einem schlechten Baum, der über der Erde herausgerissen wurde und keinen festen Grund mehr hat. 
> 27 Gott festigt diejenigen, die glauben, durch die feste Aussage  im diesseitigen Leben und im 
> Jenseits. Und Gott führt die, die Unrecht tun, in die Irre. Gott tut, was Er will. 28 Hast du nicht auf 
> jene geschaut, die die Gnade Gottes gegen den Unglauben eingetauscht und ihr Volk in die 
> Wohnstätte des Verderbens versetzt haben, 29 in die Hölle, in der sie brennen? — Welch schlimmer 
> Aufenthalt!
> 14:30 Und sie haben Gott andere als Gegenpart zur Seite gestellt, um (die Menschen) von seinem Weg 
> abirren zu lassen. Sprich: Genießet nur, ihr treibt ja ins Feuer.
> 14:31 Sag zu meinen Dienern, die glauben, sie sollen das Gebet verrichten und von dem, was Wir ihnen 
> beschert haben, geheim und offen spenden, bevor ein Tag kommt, an dem es weder Handel noch 
> Freundschaft gibt. 32 Gott ist es, der die Himmel und die Erde erschuf und vom Himmel Wasser 
> herabkommen ließ und dadurch von den Früchten einen Lebensunterhalt für euch hervorbrachte. Und 
> Er stellte in euren Dienst die Schiffe, damit sie auf dem Meer auf seinen Befehl fahren. Und Er stellte 
> in euren Dienst die Flüsse. 33 Er stellte in euren Dienst die Sonne und den Mond in unablässigem 
> Lauf. Und Er stellte in euren Dienst die Nacht und den Tag. 34 Und Er ließ euch etwas zukommen 
> von allem, worum ihr batet. Wenn ihr die Gnade Gottes aufzählen wolltet, könntet ihr sie nicht 
> erfassen. Wahrlich, der Mensch neigt sehr zum Unrecht und ist sehr undankbar.
> 14:35 Als Abraham sagte: »Mein Herr, mache dieses Gebiet sicher, und laß mich und meine Söhne es 
> meiden, den Götzen zu dienen. 36 Mein Herr, sie haben viele Menschen irregeführt. Wer mir nun 
> folgt, gehört zu mir, und wenn einer gegen mich ungehorsam ist, so bist Du voller Vergebung und 
> barmherzig. 37 Unser Herr, ich habe einige aus meiner Nachkommenschaft in einem Tal ohne Saat 
> bei deinem heiligen Haus wohnen lassen, unser Herr, damit sie das Gebet verrichten. So laß die 
> Herzen einiger Menschen sich ihnen zuneigen und beschere ihnen etwas von den Früchten, auf dass 
> sie dankbar seien. 38 Unser Herr, Du weißt, was wir verbergen und was wir offenlegen, und vor Gott 
> ist nichts verborgen, weder auf der Erde noch im Himmel. 39 Lob sei Gott, der mir trotz meines 
> Alters Ismael und Isaak geschenkt hat! Mein Herr erhört das Rufen.
> 14:40 Mein Herr, laß mich und die aus meiner Nachkommenschaft das Gebet verrichten, unser Herr, und 
> nimm unser Rufen an. 41 Unser Herr, vergib mir und meinen Eltern und den Gläubigen am Tag, da 
> die Abrechnung heraufkommen wird.«
> 14:42 Und du darfst nicht meinen, dass Gott das, was die Ungerechten tun, unbeachtet läßt. Er stellt sie 
> nur zurück bis zu einem Tag, an dem die Blicke starr werden, 43 mit gerecktem Hals und erhobenem 
> Haupt; ihr Blick kehrt nicht zu ihnen zurück, und ihre Herzen sind leer. 44 Und warne die Menschen 
> vor dem Tag, an dem die Pein über sie kommt. Da werden diejenigen, die Unrecht taten, sagen: 
> »Unser Herr, stelle uns auf eine kurze Frist zurück, so werden wir auf deinen Ruf hören und den 
> Gesandten folgen.« »Hattet ihr denn nicht vorher geschworen, ihr würdet nicht vergehen?
> 14:45 Ihr habt noch in den Wohnungen derer gewohnt, die sich selbst Unrecht getan haben, und es ist 
> euch deutlich geworden, wie Wir an ihnen gehandelt haben. Wir haben euch doch Beispiele gegeben. 
> 46 Und sie haben ihre Ränke geschmiedet, aber über ihre Ränke hat Gott allein zu entscheiden, auch 
> wenn ihre Ränke derart sind, dass davor die Berge vergehen. 47  So darfst du nicht meinen, dass Gott 
> sein Versprechen an die Gesandten bricht. Gott ist mächtig und übt Rache. 48 Am Tag, da die Erde 
> gegen eine andere Erde eingetauscht wird, und auch die Himmel, und da sie vor Gott treten, den 
> Einen, der bezwingende Macht besitzt. 49 An jenem Tag siehst du die Übeltäter in Ketten 
> aneinandergebunden.
> 14:50 Ihre Kleider sind aus Pech, und das Feuer überdeckt ihre Gesichter, 51 damit Gott einem jeden 
> vergelte, was er erworben hat. Gott ist schnell im Abrechnen. 52 Das ist eine Botschaft an die 
> Menschen, damit sie dadurch gewarnt werden und damit sie wissen, dass Er ein einziger Gott ist, und 
> damit es die Einsichtigen bedenken.
> 
> Sure:15 Hidjr (al-H,.idjr) zu Mekka 99 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 15:1 Alif Lám Rá. Dies sind die Zeichen des Buches und eines deutlichen Korans. 2 Vielleicht werden 
> diejenigen, die ungläubig sind, wünschen, sie wären Muslime gewesen. 3 Laß sie nur essen und 
> genießen und sich durch die Hoffnung ablenken lassen. Sie werden es noch zu wissen bekommen. 4 
> Und Wir haben keine Stadt verderben lassen, ohne dass sie eine festgelegte Vorherbestimmung 
> gehabt hätte.
> 15:5 Keine Gemeinschaft kann ihrer Frist vorausgehen, noch kann sie hinter ihr zurückbleiben. 6 Und sie 
> sagen: »O du, auf den die Ermahnung herabgesandt worden sein soll, du bist ja besessen. 7 Würdest 
> du uns doch die Engel bringen, so du zu denen gehörst, die die Wahrheit sagen! 8 Wir senden die 
> Engel nur mit der Wahrheit hinab. Dann wird ihnen kein Aufschub gewährt. 9 Wir sind es, die die 
> Ermahnung hinabgesandt haben, und Wir sind es, die sie bewahren.
> 15:10 Wir haben vor dir zu den Parteien der Früheren entsandt. 11 Und kein Gesandter kam zu ihnen, 
> ohne dass sie ihn verspottet hätten. 12 So lassen Wir ihn  in die Herzen der Übeltäter eingehen. 13 
> Sie glauben nicht daran, und es wird (an ihnen) nach dem Beispiel der Früheren verfahren. 14 Auch 
> wenn Wir ihnen ein Tor vom Himmel öffneten und sie ständig dadurch emporstiegen,
> 15:15 würden sie sagen: »Unsere Blicke sind ja verschlossen. Nein, wir sind Leute, die einem Zauber 
> verfallen sind.«
> 15:16 Und Wir haben im Himmel Sternzeichen gesetzt und ihn für die Zuschauer geschmückt, 17 und 
> Wir haben ihn vor jedem gesteinigten Satan bewahrt, 18 außer dem, der wie ein Dieb horcht, worauf 
> ihn eine deutlich erkennbare Sternschnuppe verfolgt. 19 Auch die Erde haben Wir ausgebreitet und 
> auf ihr festgegründete Berge angebracht. Und Wir haben auf ihr allerlei Dinge im rechten Maß 
> wachsen lassen.
> 15:20 Und Wir haben auf ihr für euch Unterhaltsmöglichkeiten bereitet, und (auch) für diejenigen, die ihr 
> nicht versorgt. 21 Und es gibt nichts, von dem Wir nicht einen Vorrat angelegt hätten. Und Wir 
> senden es nur in festgelegtem Maß hinab. 22 Und Wir haben die befruchtenden Winde gesandt. Und 
> Wir haben dann vom Himmel Wasser hinabkommen lassen und es euch zu trinken gegeben. Ihr aber 
> hättet davon keinen Vorrat anlegen können. 23 Und Wir sind es, die lebendig machen und sterben 
> lassen, und Wir sind es, die (alles) erben. 24 Und Wir kennen diejenigen unter euch, die vorausgehen, 
> und Wir kennen die, die zurückbleiben.
> 15:25 Und siehe, dein Herr wird sie versammeln. Er ist weise und weiß Bescheid.
> 15:26 Und Wir haben den Menschen aus einer Trockenmasse, aus einem gestaltbaren schwarzen 
> Schlamm erschaffen. 27 Und die Djinn haben Wir vorher aus dem Feuer des glühenden Windes 
> erschaffen. 28 Und als dein Herr zu den Engeln sprach: »Ich werde einen Menschen aus einer 
> Trockenmasse, aus einem gestaltbaren schwarzen Schlamm erschaffen. 29 Wenn Ich ihn geformt und 
> ihm von meinem Geist eingeblasen habe, dann fallt und werft euch vor ihm nieder.«
> 15:30 Da warfen sich die Engel alle zusammen nieder, 31 außer Iblis; er weigerte sich, zu denen zu 
> gehören, die sich niederwarfen. 32 Er sprach: »O Iblis, was ist mit dir, dass du nicht zu denen gehörst, 
> die sich niederwarfen? 33 Er sagte: Ich kann mich unmöglich vor einem Menschen niederwerfen, den 
> Du aus einer Trockenmasse, aus einem gestaltbaren schwarzen Schlamm erschaffen hast.« 34 Er 
> sprach: »Dann geh aus ihm  hinaus. Du bist ja der Steinigung würdig.
> 15:35 Und auf dir liegt der Fluch bis zum Tag des Gerichtes.« 36 Er sagte: »Mein Herr, gewähre mir 
> Aufschub bis zu dem Tag, da sie auferweckt werden.« 37 Er sprach: »Siehe, du gehörst zu denen, 
> denen Aufschub gewährt wird 38 bis zu dem Tag der festgelegten Zeit. 39 Er sagte: Mein Herr, weil 
> Du mich irregeführt hast, werde ich, ich schwöre es, ihnen auf der Erde Verlockungen bereiten und 
> sie allesamt abirren lassen,
> 15:40 außer deinen auserwählten Dienern unter ihnen.« 41 Er sprach: »Das ist ein gerader Weg, der mir 
> obliegt. 42 Was meine Diener betrifft, so hast du über sie keine Macht, außer denen unter den 
> Abgeirrten, die dir folgen. 43 Und die Hölle ist der Verabredungsort für sie alle. 44 Sie hat sieben 
> Tore, und jedem Tor wird ein Teil von ihnen zugewiesen.
> 15:45 Die Gottesfürchtigen aber werden in Gärten und an Quellen sein: 46 Geht hinein in Frieden und 
> Sicherheit. 47 Und Wir nehmen weg, was in ihrer Brust an Groll dasein mag, so dass sie wie Brüder 
> auf Liegen ruhen, einander gegenüber. 48 4Darin erfaßt sie keine Mühsal, und sie werden nicht 
> daraus vertrieben 49 Tu meinen Dienern kund, dass Ich der bin, der voller Vergebung und barmherzig 
> ist,
> 15:50 und dass meine Pein die schmerzhafte Pein ist. 51 Und berichte ihnen von den Gästen Abrahams. 
> 52 Als sie bei ihm eintraten und sagten: »Frieden! Er sagte: »Wir haben Angst vor euch.« 53 Sie 
> sagten: »Hab keine Angst. Wir verkünden dir einen klugen Knaben.« 54 Er sagte: »Ihr verkündet (es) 
> mir, obwohl mich das Alter erfaßt hat! Was verkündet ihr mir denn?«
> 15:55 Sie sagten: »Wir verkünden (es) dir in Wahrheit. So sei nicht einer von denen, die die Hoffnung 
> aufgeben« 56 Er sagte: »Nur die Abgeirrten geben die Hoffnung auf die Barmherzigkeit ihres Herrn 
> auf.« 57 Er sagte: »Was ist euer Anliegen, ihr Boten?« 58 Sie sagten: »Wir sind zu Leuten gesandt, 
> die Übeltäter sind, 59 ausgenommen die Sippe Lots. Diese werden Wir sicher alle erretten,
> 15:60 außer seiner Frau. Wir haben (es so) bestimmt, sie gehört zu denen, die zurückbleiben und dem 
> Verderben anheimfallen.« 61 Als nun die Boten zu der Sippe Lots kamen, 62 sagte er: »Ihr seid 
> unbekannte Leute.« 63 Sie sagten: »Nein, wir kommen zu dir mit dem, was sie immer wieder 
> bezweifelt haben. 64 Und wir kommen zu dir mit der Wahrheit. Und wir sagen, was wahr ist.
> 15:65  So zieh mit deinen Angehörigen in einem Teil der Nacht fort, und folge du hinterdrein. Und keiner 
> von euch soll sich umdrehen. Und geht, wohin euch befohlen wird.« 66 Und Wir haben ihm diesen 
> Befehl mitgeteilt, dass der letzte Rest dieser Leute am Morgen ausgemerzt werde. 67 Und die 
> Bewohner der Stadt kamen frohlockend. 68 Er sagte: »Diese sind meine Gäste, so stellt mich nicht 
> bloß. 69 Und fürchtet Gott und bringt keine Schande über mich.«
> 15:70 Sie sagten: »Haben wir dir nicht verboten, mit den Weltenbewohnern Umgang zu pflegen? 71 Er 
> sagte: Da sind meine Töchter, so ihr etwas tun wollt. 72 Bei deinem Leben, sie irrten in ihrer 
> Trunkenheit umher. 73 So ergriff sie der Schrei bei Sonnenaufgang, 74 und Wir kehrten in ihrer 
> Stadt  das Oberste zuunterst und ließen auf sie Steine aus Ton herabregnen.
> 15:75 Darin sind wahrlich Zeichen für die Betrachtenden. 76 Und sie liegt an einem noch bestehenden 
> Weg. 77 Darin ist wahrlich ein Zeichen für die Gläubigen. 78 Und die Gefährten des Waldes  taten 
> Unrecht, 79 So rächten Wir uns an ihnen. Beide liegen an einem offenkundigen Wegweiser.
> 15:80 Und die Gefährten von al-Hidjr  ziehen die Gesandten der Lüge. 81 Wir ließen ihnen unsere 
> Zeichen zukommen, aber sie wandten sich von ihnen ab. 82 Und sie hauten aus den Bergen Häuser 
> aus, um in Sicherheit zu leben. 83 Da ergriff sie der Schrei am Morgen, 84 und so nützte ihnen, was 
> sie zu erwerben pflegten, nicht.
> 15:85 Siehe, Wir haben die Himmel und die Erde, und was dazwischen ist, in Wahrheit erschaffen. Und 
> die Stunde wird sicher eintreffen. So übe schöne Nachsicht. 86 Dein Herr ist es, der alles erschafft 
> und Bescheid weiß. 87 Und Wir haben dir sieben aus den sich wiederholenden Versen  zukommen 
> lassen, und auch den gewaltigen Koran. 88 Richte nicht gierig deine Augen auf das, was Wir einigen 
> von ihnen zur Nutznießung verliehen haben. Und sei nicht betrübt über sie. Und senke deinen Flügel 
> für die Gläubigen, 89 und sprich: Ich bin ja der deutliche Warner.
> 15:90  Wie Wir auf die hinabgesandt haben, die aufteilen, 91 die den Koran zergliedert haben . 92 Bei 
> deinem Herrn! Wir werden sie alle zur Verantwortung ziehen 93 über das, was sie taten. 94 Und 
> verkünde laut, was dir befohlen wird, und wende dich von den Polytheisten ab.
> 15:95 Wir schützen dich vor den Spöttern, 96 die Gott einen anderen Gott zur Seite stellen. Sie werden es 
> noch zu wissen bekommen. 97 Wir wissen ja, dass deine Brust beklommen ist wegen dessen, was sie 
> sagen. 98 Aber sing das Lob deines Herrn und sei einer von denen, die sich niederwerfen, 99 und 
> diene deinem Herrn, bis das sichere Los dich ereilt.
> 
> Sure: 16 Die Bienen (al-Nah,.l) zu Mekka, 128 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 16:1 Der Befehl Gottes ist eingetroffen, so wünscht nicht, ihn zu beschleunigen. Preis sei Ihm, und 
> erhaben ist Er über das, was sie (Ihm) beigesellen. 2 Er sendet die Engel mit dem Geist von seinem 
> Befehl herab, auf wen von seinen Dienern Er will: »Warnt (und verkündet), dass es keinen Gott gibt 
> außer Mir. Ihr sollt Mich (allein) fürchten. 3 Er hat die Himmel und die Erde in Wahrheit erschaffen. 
> Erhaben ist Er über das, was sie (Ihm) beigesellen. 4 Den Menschen hat Er aus einem Tropfen 
> erschaffen. Und doch ist er gleich offenkundig streitsüchtig.
> 16:5 Auch hat Er die Herdentiere erschaffen. An ihnen habt ihr Wärme und allerlei Nutzen; und ihr könnt 
> davon essen. 6 Und ihr habt an ihnen Schönes, wenn ihr (sie) abends eintreibt und wenn ihr (sie) 
> morgens austreibt. 7 Und sie tragen eure Lasten in ein Land, das ihr (sonst) nur mit größter Mühe 
> hättet erreichen können. Euer Herr hat ja Mitleid und ist barmherzig. 8 Und (erschaffen hat Er) die 
> Pferde, die Maultiere und die Esel, damit ihr auf ihnen reitet, und auch (euch) zur Zierde. Und Er 
> erschafft, was ihr nicht wisst. 9 Gott obliegt es, den richtigen Weg zu weisen. Es gibt ja welche , die 
> abweichen. Wenn Er gewollt hätte, hätte Er euch allesamt rechtgeleitet.
> 16:10 Er ist es, der vom Himmel Wasser hat herabkommen lassen. Davon habt ihr etwas zu trinken, und 
> davon wachsen Sträucher, in denen ihr weiden lassen könnt. 11 Er läßt euch dadurch Getreide 
> sprießen, und Ölbäume, Palmen, Weinstöcke und allerlei Früchte. Darin ist ein Zeichen für Leute, die 
> nachdenken. 12 Und Er hat euch die Nacht und den Tag, die Sonne und den Mond dienstbar gemacht. 
> Auch die Sterne sind durch seinen Befehl dienstbar gemacht worden. Darin sind Zeichen für Leute, 
> die verständig sind. 13 Und (da ist) auch, was Er euch auf der Erde in verschiedenen Arten geschaffen 
> hat. Darin ist ein Zeichen für Leute, die es bedenken. 14 Und Er ist es, der euch das Meer dienstbar 
> gemacht hat, damit ihr frisches Fleisch daraus eßt und Schmuck aus ihm herausholt, um ihn 
> anzulegen. Und du siehst die Schiffe es durchspalten, ja, damit ihr nach etwas von seiner Huld strebt, 
> auf dass ihr dankbar werdet.
> 16:15 Und Er hat auf der Erde festgegründete Berge gelegt, dass sie nicht mit euch schwanke, und Flüsse 
> und Wege — auf dass ihr der Rechtleitung folget — 16 und Wegzeichen. Und mit Hilfe der Sterne 
> finden sie die Richtung. 17 Ist denn der, der erschafft, wie der, der nicht erschafft? Wollt ihr es nicht 
> bedenken? 18 Und wenn ihr die Gnade Gottes aufzählen wolltet, könntet ihr sie nicht erfassen. 
> Wahrlich, Gott ist voller Vergebung und barmherzig. 19 Und Gott weiß, was ihr geheimhaltet und 
> was ihr offenlegt.
> 16:20 Und diejenigen, die sie anstelle Gottes anrufen, erschaffen nichts; sie werden aber selbst erschaffen. 
> 21 Tot sind sie, nicht lebendig, und sie merken nicht, wann sie erweckt werden. 22 Euer Gott ist ein 
> einziger Gott. Diejenigen, die nicht an das Jenseits glauben, weisen es in ihren Herzen ab und zeigen 
> sich hochmütig. 23 Wahrlich, Gott weiß, was sie geheimhalten und was sie offenlegen. Er liebt die 
> nicht, die sich hochmütig zeigen. 24 Und wenn zu ihnen gesagt wird: »Was hat euer Herr 
> herabgesandt?« sagen sie: »Die Fabeln der Früheren.
> 16:25  So sollen sie am Tag der Auferstehung ihre Lasten vollständig tragen, und auch einen Teil der 
> Lasten derer, die sie ohne (richtiges) Wissen irreleiten. O schlimm ist, was auf ihnen lastet! 26 Ränke 
> haben diejenigen, die vor ihnen lebten, geschmiedet faßte Gott ihren Bau an den Grundmauern, und 
> die Decke über ihnen stürzte auf sie herab, und die Pein kam über sie, von wo sie es nicht merkten. 
> 27 Dann am Tag der Auferstehung wird Er sie zuschanden machen und sagen: »Wo sind meine 
> Teilhaber, derentwegen ihr euch widersetztet? Diejenigen, denen das Wissen zugekommen ist, sagen: 
> Schande und Unheil kommen heute über die Ungläubigen« 28 die von den Engeln abberufen werden, 
> während sie sich selbst Unrecht getan haben. Sie bieten den Frieden an: »Wir pflegten nichts Böses zu 
> tun.« Doch, Gott weiß Bescheid über das, was ihr zu tun pflegtet. 29 Betretet nun die Tore der Hölle; 
> darin werdet ihr ewig weilen. Schlimm ist ja die Bleibe der Hochmütigen.
> 16:30 Zu denen, die gottesfürchtig sind, wird gesagt: Was hat euer Herr herabgesandt? Sie sagen: Gutes. 
> Diejenigen, die rechtschaffen sind, erhalten hier im Diesseits Gutes. Aber die Wohnstätte des Jenseits 
> ist gewiß besser. Vorzüglich ist die Wohnstätte der Gottesfürchtigen: 31 die Gärten von Eden, in die 
> sie eingehen, unter denen Bäche fließen und in denen sie (alles) haben, was sie wollen. So entlohnt 
> Gott die Gottesfürchtigen, 32 die die Engel abberufen, während sie gute (Menschen) gewesen sind. 
> Sie sagen: »Friede sei über euch! Geht ins Paradies ein für das, was ihr zu tun pflegtet.« 33 Erwarten 
> Sie denn etwas anderes, als dass die Engel zu ihnen kommen, oder dass der Befehl deines Herrn 
> eintrifft? So handelten auch diejenigen, die vor ihnen lebten. Und nicht Gott hat ihnen Unrecht getan, 
> sondern sie haben sich selbst Unrecht getan. 34 Getroffen haben sie (schließlich) die bösen Taten, die 
> sie begangen haben, und umschlossen hat sie das, worüber sie spotteten.
> 16:35 Diejenigen, die Polytheisten sind, sagen: »Wenn Gott gewollt hätte, hätten wir nichts an seiner 
> Stelle verehrt, weder wir noch unsere Väter, und wir hätten nichts an seiner Stelle verboten. So 
> handelten auch diejenigen, die vor ihnen lebten. Obliegt denn dem Gesandten etwas anderes als die 
> deutliche Ausrichtung (der Botschaft)? 36 Und Wir haben aus der Mitte jeder Gemeinschaft einen 
> Gesandten erstehen lassen: Dienet Gott und meidet die Götzen. Unter ihnen sind welche, die Gott 
> rechtgeleitet hat, und unter ihnen sind welche, über die der Irrtum zu Recht fällig geworden ist. Geht 
> auf der Erde umher und schaut, wie das Ende derer war, die (die Gesandten) der Lüge geziehen 
> haben. 37 Du magst dich doch so sehr bemühen, sie rechtzuleiten, Gott leitet nicht recht, wen Er (nun) 
> irreführt. Und sie werden keinen Helfer haben. 38 Sie schwören bei Gott ihren eifrigsten Eid, Gott 
> werde die nicht auferwecken, die sterben. Doch, das ist ein Ihm obliegendes Versprechen in Wahrheit 
> — aber die meisten Menschen wissen nicht Bescheid —, 39 damit Er ihnen das deutlich macht, 
> worüber sie uneins sind, und damit diejenigen, die ungläubig sind, wissen, dass sie Lügner waren.
> 16:40 Unsere Rede zu einer Sache, wenn Wir sie wollen, ist, zu ihr zu sprechen: Sei!, und sie ist.
> 16:41 Und die, die um Gottes willen ausgewandert sind, nachdem ihnen Unrecht getan wurde, werden 
> Wir gewiß im Diesseits in einen schönen Stand einweisen. Aber der Lohn des Jenseits ist gewiß 
> größer, wenn sie es nur wüßten! 42 (Sie), die geduldig sind und auf ihren Herrn vertrauen.
> 16:43 Und Wir haben vor dir nur Männer gesandt, denen Wir Offenbarungen eingegeben haben. So fragt 
> die Besitzer der Ermahnung , wenn ihr nicht Bescheid wisst. 44 (Wir haben sie gesandt) mit den 
> deutlichen Zeichen und den Schriften. Und Wir haben zu dir die Ermahnung herabgesandt, damit du 
> den Menschen deutlich machst, was zu ihnen herabgesandt worden ist, und damit sie vielleicht 
> nachdenken.
> 16:45 Wähnen sich denn diejenigen, die böse Ränke schmieden, in Sicherheit davor, dass Gott die Erde 
> mit ihnen versinken läßt, oder dass die Pein über sie kommt, von wo sie es nicht merken, 46 oder dass 
> Er sie in ihrem Umherziehen ergreift — und sie können es nicht vereiteln —, 47 oder dass Er sie 
> ergreift, während sie Angst haben? Euer Herr hat Mitleid und ist barmherzig. 48 Haben sie nicht auf 
> die Dinge geschaut, die Gott erschaffen hat? Ihre Schatten wenden sich rechts und links, und sie 
> werfen sich demütig vor Gott nieder. 49 Vor Gott wirft sich nieder, was in den Himmeln und was auf 
> der Erde ist, ob Tiere oder Engel, und sie verhalten sich nicht hochmütig.
> 16:50 Sie fürchten ihren Herrn, der über ihnen steht, und sie tun, was ihnen befohlen wird.
> 16:51 Und Gott hat gesprochen: Nehmt euch nicht zwei Götter. Er ist nur ein einziger Gott. Vor Mir sollt 
> ihr Ehrfurcht haben. 52 Ihm gehört, was in den Himmeln und auf der Erde ist. Und Ihm gehört die 
> religiöse Verehrung in ständiger Weise. Wollt ihr denn einen anderen als Gott fürchten? 53 Was ihr 
> an Gnade erfahrt, ist von Gott. Wenn euch dann ein Schaden trifft, so schreit ihr zu Ihm um Hilfe. 
> 54 Wenn Er dann euch den Schaden behoben hat, da ist gleich ein Teil von euch dabei, ihrem Herrn 
> (andere) beizugesellen,
> 16:55 um undankbar zu sein für das, was Wir ihnen zukommen ließen. So genießet nur. Ihr werdet es 
> noch zu wissen bekommen. 56 Und sie bestimmen für das, von dem sie kein Wissen haben , einen 
> Anteil von dem, was Wir ihnen beschert haben. Bei Gott, ihr werdet zu verantworten haben, was ihr 
> zu erdichten pflegtet. 57 Und sie geben Gott Töchter- Preis sei Ihm! — und sich selbst, was sie 
> begehren. 58 Wenn einer von ihnen von der Geburt eines Mädchens benachrichtigt wird, bleibt sein 
> Gesicht finster, und er unterdrückt (seinen Groll). 59 Er verbirgt sich vor den Leuten wegen der 
> schlimmen Nachricht. Solle er es nun trotz der Schmach behalten oder es im Boden verscharren. Übel 
> ist, wie sie da urteilen.
> 16:60 Diejenigen, die an das Jenseits nicht glauben, besitzen die Eigenschaft des Bösen. Gott besitzt die 
> höchste Eigenschaft, und er ist der Mächtige, der Weise. 61 Wenn Gott die Menschen für ihre 
> Ungerechtigkeit belangen wollte, würde Er auf ihr  kein Tier übriglassen. Aber Er stellt sie auf eine 
> festgesetzte Frist zurück. Und wenn ihre Frist eintrifft, können sie nicht einmal eine Stunde 
> zurückbleiben oder vorausgehen. 62 Und sie geben Gott, was sie verabscheuen. Und ihre Zungen 
> behaupten lügnerisch, dass für sie das Beste bestimmt ist. Kein Zweifel, dass für sie das Feuer 
> bestimmt ist und dass sie zuerst hineingestürzt werden.
> 16:63 Bei Gott, Wir haben (Propheten) zu Gemeinschaften vor dir gesandt. Da machte ihnen der Satan 
> ihre Taten verlockend. So ist er heute ihr Freund, und bestimmt ist für sie eine schmerzhafte Pein. 64 
> Und Wir haben auf dich das Buch nur deswegen hinabgesandt, damit du ihnen das deutlich machst, 
> worüber sie uneins waren, und als Rechtleitung und Barmherzigkeit für Leute, die glauben.
> 16:65 Und Gott hat vom Himmel Wasser herabkommen lassen und mit ihm die Erde nach ihrem 
> Absterben wieder belebt. Darin ist ein Zeichen für Leute, die hören können. 66 Einen Grund zum 
> Nachdenken habt ihr in den Herdentieren. Wir geben euch von dem, was in ihrem Leib zwischen Kot 
> und Blut ist, zu trinken, reine Milch, bekömmlich für die, die (sie) trinken. 67 Und (Wir geben euch) 
> von den Früchten der Palmen und der Weinstöcke, woraus ihr euch Rauschgetränk und einen schönen 
> Lebensunterhalt nehmt. Darin ist ein Zeichen für Leute, die verständig sind. 68 Und dein Herr hat der 
> Biene eingegeben: »Nimm dir Häuser in den Bergen, in den Bäumen und in den Spalieren. 69 Dann 
> iß von allen Früchten, wandle auf den Wegen deines Herrn, die (dir) leicht gemacht sind. Aus ihren 
> Leibern kommt ein Trank von verschiedenen Arten, in dem Heilung für die Menschen ist. Darin ist 
> ein Zeichen für Leute, die nachdenken.
> 16:70 Und Gott hat euch erschaffen, dann beruft Er euch ab. Und manch einer von euch wird in das 
> schlimmste Alter gebracht, so dass er nach (vorherigem) Wissen nun nichts (mehr) weiß. Gott weiß 
> Bescheid und ist mächtig. 71 Und Gott hat einige von euch im Lebensunterhalt vor den anderen 
> bevorzugt. Doch geben diejenigen, die bevorzugt werden, ihren Lebensunterhalt nicht an die zurück, 
> die ihre rechte Hand besitzt, so dass sie alle darin gleich werden. Wollen sie denn die Gnade Gottes 
> leugnen? 72 Und Gott hat euch aus euch selbst Gattinnen gemacht, und von euren Gattinnen Söhne 
> und Enkel gemacht. Und Er hat euch (einiges) von den köstlichen Dingen beschert. Wollen sie denn 
> an das Falsche glauben und die Gnade Gottes verleugnen, 73 und denen anstelle Gottes dienen, die 
> ihnen keinen Lebensunterhalt in den Himmeln und auf der Erde bescheren können und (sonst) nichts 
> vermögen? 74  So führt für Gott keine Gleichnisse an. Gott weiß, ihr aber wisst nicht Bescheid.
> 16:75 Gott führt als Gleichnis einen leibeigenen Sklaven an, der über nichts Gewalt hat, und einen, dem 
> Wir von uns her einen schönen Lebensunterhalt beschert haben, so dass er davon geheim und offen 
> spendet. Sind sie etwa gleich? Lob sei Gott! Aber die meisten von ihnen wissen nicht Bescheid. 76 
> Und Gott führt als Gleichnis zwei Männer an. Der eine ist stumm und hat über nichts Gewalt; er ist 
> seinem Herrn eine Last; wo er ihn auch hinschickt, bringt er nichts Gutes. Ist er etwa dem gleich, der 
> die Gerechtigkeit gebietet, wobei er einem geraden Weg folgt?
> 16:77 Und Gott gehört das Unsichtbare der Himmel und der Erde. Und die Angelegenheit der Stunde ist 
> nur wie ein Augenblick, oder sie ist noch näher. Gott hat Macht zu allen Dingen. 78 Und Gott hat 
> euch aus dem Leib eurer Mütter hervorgebracht, während ihr nichts wußtet. Und Er hat euch Gehör, 
> Augenlicht und Herz gegeben, auf dass ihr dankbar seid. 79 Haben sie nicht auf die Vögel geschaut, 
> die im Luftraum des Himmels dienstbar gemacht worden sind? Nur Gott hält sie oben. Darin sind 
> Zeichen für Leute, die glauben.
> 16:80 Und Gott hat euch aus euren Häusern eine Ruhestätte gemacht, und Er hat euch aus den Häuten des 
> Viehs Behausungen gemacht, die ihr am Tag eures Aufbrechens und am Tag eures Aufenthaltes leicht 
> benutzen könnt, und aus ihrer Wolle, ihren Fellhärchen und ihrem Haar Ausstattung und Nutznießung 
> für eine Weile. 81 Und Gott hat euch aus dem, was Er erschaffen hat, schattenspendende Dinge 
> gemacht. Und Er hat euch aus den Bergen Verstecke gemacht. Und Er hat euch Gewänder gemacht, 
> die euch vor der Hitze schützen, und Gewänder, die euch vor eurer Schlagkraft (gegeneinander) 
> schützen. So vollendet Er seine Gnade an euch, auf dass ihr gottergeben seid. 82 Wenn sie sich 
> abkehren, so obliegt dir nur die deutliche Ausrichtung (der Botschaft). 83 Sie kennen die Gnade 
> Gottes, und dann verwerfen sie sie. Die meisten von ihnen sind ja Ungläubige.
> 16:84 Und am Tag, da Wir von jeder Gemeinschaft einen Zeugen erwecken. Dann wird denen, die 
> ungläubig sind, keine Erlaubnis gegeben, und es wird von ihnen keine entschuldigende Umkehr 
> (mehr) angenommen.
> 16:85 Und wenn diejenigen, die Unrecht taten, die Pein sehen, dann wird ihnen weder Erleichterung noch 
> Aufschub gewährt. 86 Und wenn diejenigen, die Polytheisten waren, ihre Teilhaber sehen, sagen sie: 
> »Unser Herr, das sind unsere Teilhaber, die wir an deiner Stelle anzurufen pflegten. Sie aber richteten 
> an sie das Wort: Ihr seid ja Lügner. 87 Sie bieten Gott an jenem Tag Ergebenheit an, und 
> entschwunden ist ihnen, was sie zu erdichten pflegten. 88 Diejenigen, die ungläubig sind und vom 
> Weg Gottes abweisen, lassen Wir eine noch größere Pein über ihre Pein erleiden dafür, dass sie 
> Unheil stifteten. 89 Und am Tag, da Wir in jeder Gemeinschaft aus ihren eigenen Reihen einen 
> Zeugen über sie erwecken. Dich bringen Wir zum Zeugen über diese da. Und Wir haben das Buch auf 
> dich hinabgesandt, um alles deutlich zu machen, und als Rechtleitung, Barmherzigkeit und 
> Frohbotschaft für die Gottergebenen.
> 16:90 Gott gebietet, Gerechtigkeit zu üben, Gutes zu tun und die Verwandten zu beschenken. Er verbietet 
> das Schändliche, das Verwerfliche und die Gewalttätigkeit. Er ermahnt euch, auf dass ihr es bedenket. 
> 91 Und haltet den Bund Gottes, wenn ihr einen Bund geschlossen habt, und brecht nicht die Eide nach 
> ihrer Bekräftigung, wo ihr Gott zum Bürgen über euch gemacht habt. Gott weiß, was ihr tut. 92 Und 
> seid nicht wie jene, die ihr Garn, nachdem es fest gesponnen war, wieder in aufgelöste Strähnen 
> bricht, indem ihr eure Eide untereinander als Mittel des Betrugs nehmt, weil ja eine Gemeinschaft 
> zahlreicher ist als eine andere Gemeinschaft. Gott prüft euch damit. Und Er wird euch am Tag der 
> Auferstehung gewiß das deutlich machen, worüber ihr uneins waret. 93 Und wenn Gott gewollt hätte, 
> hätte Er euch zu einer einzigen Gemeinschaft gemacht. Aber Er führt irre, wen Er will, und Er leitet 
> recht, wen Er will, und ihr werdet das zu verantworten haben, was ihr zu tun pflegtet. 94 Und nehmt 
> euch nicht eure Eide als Mittel des Betrugs untereinander, sonst könnte der eine Fuß, nachdem er fest 
> gestanden hat, straucheln, und ihr würdet Böses erleiden dafür, dass ihr vom Weg Gottes abgewiesen 
> habt. Bestimmt ist dann für euch eine gewaltige Pein.
> 16:95 Und verkauft den Bund Gottes nicht gegen einen geringen Preis. Was bei Gott ist, ist besser für 
> euch, wenn ihr Bescheid wisst. 96 Was bei euch ist, geht zu Ende; was bei Gott ist, hat Bestand. Wir 
> werden bestimmt denen, die geduldig sind, mit ihrem Lohn vergelten für das Beste von dem, was sie 
> taten. 97 Wer Gutes tut, ob Mann oder Weib, und dabei gläubig ist, den werden Wir bestimmt ein 
> angenehmes Leben leben lassen. Und Wir werden ihnen bestimmt mit ihrem Lohn vergelten für das 
> Beste von dem, was sie taten. 98 Und so du den Koran verliest, suche Zuflucht bei Gott vor dem 
> gesteinigten Satan. 99 Er hat keine Macht über diejenigen, die glauben und auf ihren Herrn vertrauen.
> 16:100 Er hat Macht nur über diejenigen, die ihn zum Freund nehmen und die Ihm (andere) beigesellen. 
> 101 Und wenn Wir ein Zeichen anstelle eines (anderen) Zeichens eintauschen — und Gott weiß 
> besser, was Er herabsendet —, sagen sie: »(Das) erdichtest du nur. Aber nein, die meisten von ihnen 
> wissen nicht Bescheid. 102 Sprich: Herabgesandt hat ihn der Geist der Heiligkeit von deinem Herrn 
> mit der Wahrheit, um diejenigen, die glauben, zu festigen, und als Rechtleitung und Frohbotschaft für 
> die Gottergebenen. 103 Und wir wissen ja doch, dass sie sagen: »Es lehrt ihn gewiß ein Mensch. Die 
> Sprache dessen, auf den sie hinweisen, ist eine fremde, und dies hier ist eine deutliche arabische 
> Sprache. 104 Diejenigen, die nicht an die Zeichen Gottes glauben, leitet Gott nicht recht, und 
> bestimmt ist für sie eine schmerzhafte Pein.
> 16:105 Lügen  erdichten nur diejenigen, die nicht an die Zeichen Gottes glauben. Das sind die (wahren) 
> Lügner.
> 16:106 Wer Gott verleugnet, nachdem er gläubig war — außer dem, der gezwungen wird, während sein 
> Herz im Glauben Ruhe gefunden hat —, nein, diejenigen, die ihre Brust dem Unglauben öffnen, über 
> die kommt ein Zorn von Gott, und bestimmt ist für sie eine gewaltige Pein. 107 Dies, weil sie das 
> diesseitige Leben mehr lieben als das Jenseits und weil Gott die ungläubigen Leute nicht rechtleitet. 
> 108 Das sind diejenigen, deren Herz, Gehör und Augenlicht Gott versiegelt hat. Und das sind die, die 
> alles unbeachtet lassen. 109 Zweifellos sind sie im Jenseits die Verlierer.
> 16:110 Dein Herr ist zu denen, die (doch) ausgewandert sind, nachdem sie der Versuchung ausgesetzt 
> wurden, und sich dann eingesetzt haben und standhaft gewesen sind — ja, dein Herr ist nach diesem 
> (zu ihnen) voller Vergebung und barmherzig. 111 Am Tag, da jede Seele kommt, um für sich selbst 
> zu streiten, und da jeder Seele voll erstattet wird, was sie getan hat. Und ihnen wird kein Unrecht 
> getan.
> 16:112 Gott führt als Gleichnis eine Stadt an, die in Sicherheit und Ruhe lebte. Ihr Lebensunterhalt kam 
> zu ihr reichlich von überall her. Da wurde sie gegenüber den Wohltaten Gottes undankbar. So ließ sie 
> Gott das Kleid des Hungers und der Angst erleiden für das, was sie machten. 113 Ein Gesandter aus 
> ihrer Mitte kam doch zu ihnen. Sie ziehen ihn der Lüge. So ergriff sie die Pein, während sie Unrecht 
> taten. 114 Eßt nun von dem, was Gott euch beschert hat, so es erlaubt und köstlich ist. Und seid 
> dankbar für die Gnade Gottes, so ihr wirklich Ihm dient.
> 16:115 Verboten hat Er euch Verendetes, Blut, Schweinefleisch und das, worüber ein anderer als Gott 
> angerufen worden ist. Wenn aber einer gezwungen wird, wobei er weder Auflehnung noch 
> Übertretung begeht, so ist Gott voller Vergebung und barmherzig. 116 Und sagt nicht von dem, was 
> eure Zungen lügnerisch behaupten: »Dies ist erlaubt, und dies ist verboten« um gegen Gott Lügen zu 
> erdichten. Denen, die gegen Gott Lügen erdichten, wird es nicht wohl ergehen. 117 Es ist nur eine 
> geringe Nutznießung. Und bestimmt ist für sie eine schmerzhafte Pein. 118 Und denen, die Juden 
> sind, haben Wir das verboten, worüber»Wir dir zuvor berichtet haben . Und nicht Wir taten ihnen 
> Unrecht, sondern sie selbst haben sich Unrecht getan. 119 Dein Herr ist zu denen, die aus 
> Unwissenheit Böses tun, aber danach umkehren und Besserung zeigen — ja, dein Herr ist danach (zu 
> ihnen) voller Vergebung und barmherzig.
> 16:120 Abraham war ein Vorbild, Gott demütig ergeben und Anhänger des reinen Glaubens, und er 
> gehörte nicht zu den Polytheisten; 121 dankbar (war er) für seine Wohltaten. Er hat ihn erwählt und 
> zu einem geraden Weg geleitet. 122 Und Wir haben ihm im Diesseits Gutes zukommen lassen. Und 
> im Jenseits gehört er gewiß zu den Rechtschaffenen. 123 Und Wir haben dir offenbart: »Folge der 
> Glaubensrichtung Abrahams, als Anhänger des reinen Glaubens, und er gehörte nicht zu den 
> Polytheisten. 124 Und der Sabbat ist denen auferlegt worden, die über ihn uneins waren. Dein Herr 
> wird bestimmt am Tag der Auferstehung zwischen ihnen über das urteilen, worüber sie uneins waren.
> 16:125 Ruf zum Weg deines Herrn mit Wahrheit und schöner Ermahnung, und streite mit ihnen auf die 
> beste Art. Dein Herr weiß besser, wer von seinem Weg abirrt, und Er weiß besser, wer die sind, die 
> der Rechtleitung folgten. 126 Und wenn ihr bestraft, so bestraft im gleichen Maße, wie ihr bestraft 
> wurdet. Und wenn ihr euch geduldig zeigt, so ist es besser für die Geduldigen. 127 Sei geduldig. 
> Deine Geduld ist nur durch Gott möglich. Sei nicht betrübt über sie, und sei nicht in Bedrängnis 
> wegen der Ränke, die sie schmieden. 128 Und Gott ist mit denen, die (Ihn) fürchten und die 
> rechtschaffen sind.
> 
> Sure: 17 Die Nachtreise (al-Isra,-’)  zu Mekka, 111 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 17:1 Preis sei dem, der seinen Diener bei Nacht von der heiligen Moschee zur fernsten Moschee , die Wir 
> ringsum gesegnet haben, reisen ließ, damit Wir ihm etwas von unseren Zeichen zeigen. Er ist der, der 
> alles hört und sieht.
> 17:2 Und Wir ließen dem Mose das Buch zukommen und machten es zu einer Rechtleitung für die Kinder 
> Israels: »Nehmt euch außer Mir keinen Sachwalter, 3 ihr, die Nachkommenschaft derer, die Wir mit 
> Noach getragen haben. Er war ein dankbarer Diener. 4 Und Wir haben für die Kinder Israels im Buch 
> bestimmt. Wahrlich, ihr werdet zweimal auf der Erde Unheil stiften, und ihr werdet große Macht 
> erringen.
> 17:5 Wenn nun die Drohung vom ersten Mal eintrifft , schicken Wir gegen euch Diener von Uns, die 
> eine starke Schlagkraft besitzen. Sie dringen durch die Wohnstätten ein. Und dies ist eine Drohung, 
> die ausgeführt sein wird. 6 Dann geben Wir euch wieder die Oberhand über sie, und Wir stehen euch 
> bei mit Vermögen und Söhnen und machen euch zu einer zahlreicheren Schar. 7 Wenn ihr Gutes tut, 
> tut ihr Gutes für euch selbst. Wenn ihr Böses tut, ist es auch für euch selbst. — Wenn dann die 
> Drohung vom letzten Mal  eintrifft, (kommen sie), um euch schlimm ins Gesicht zu treffen und die 
> Moschee zu betreten, wie sie sie beim ersten Mal betraten, und das, worüber sie Macht errungen 
> haben, dem völligen Verderben preiszugeben. 8 Möge euer Herr sich euer erbarmen! Und wenn ihr 
> (dazu) zurückkehrt, kehren Wir (auch) zurück. Und Wir haben die Hölle zum Gefängnis für die 
> Ungläubigen gemacht.« 9 Dieser Koran leitet zu dem, was richtiger ist, und verkündet den Gläubigen, 
> die die guten Werke tun, dass für sie ein großer Lohn bestimmt ist,
> 17:10 und dass Wir denen, die an das Jenseits nicht glauben, eine schmerzhafte Pein bereitet haben. 11 
> Der Mensch erbittet das Böse, wie er das Gute erbittet. Der Mensch ist ja eilfertig. 12 Und Wir haben 
> die Nacht und den Tag zu zwei Zeichen gemacht. Das Zeichen der Nacht haben Wir gelöscht, und 
> Wir haben das Zeichen des Tages so gemacht, dass man (an ihm) sehen kann, damit ihr nach einer 
> Huld von eurem Herrn strebt, und damit ihr die Zahl der Jahre und die Zeitrechnung wisst. Jedes Ding 
> haben Wir im einzelnen dargelegt. 13 Und jedem Menschen haben Wir sein Omen an seinem Hals 
> befestigt. Und am Tag der Auferstehung holen Wir ihm ein Buch heraus, das er aufgeschlagen 
> vorfindet: 14 »Lies dein Buch. Du selbst genügst heute, um mit dir selbst abzurechnen.«
> 17:15 Wer der Rechtleitung folgt, folgt ihr zu seinem eigenen Vorteil. Und wer irregeht, der geht irre zu 
> seinem eigenen Schaden. Und keine lasttragende (Seele) trägt die Last einer anderen. Und Wir 
> peinigen nicht, ehe Wir einen Gesandten haben erstehen lassen. 16 Und wenn Wir eine Stadt 
> verderben wollen, befehlen Wir denen, die in ihr üppig leben, (zu freveln), und sie freveln in ihr. 
> Somit wird der Spruch zu Recht gegen sie fällig, und Wir zerstören sie vollständig. 17 Und wie viele 
> Generationen nach Noach haben Wir verderben lassen! Dein Herr kennt und sieht die Sünden seiner 
> Diener zur Genüge.
> 17:18 Wer das schnell Eintreffende  will, dem gewähren Wir darin schnell, was Wir wollen — dem, den 
> Wir wollen. Dann bestimmen Wir für ihn die Hölle; darin wird er brennen, gescholten und verstoßen. 
> 19 Denen, die das Jenseits wollen und sich entsprechend darum bemühen, wobei sie gläubig sind, 
> denen wird für ihr Mühen gedankt.
> 17:20 Ihnen allen, diesen und jenen, stehen Wir bei mit etwas von der Gabe deines Herrn. Die Gabe 
> deines Herrn wird nicht verwehrt. 21 Schau, wie Wir die einen von ihnen vor den anderen 
> bevorzugen. Im Jenseits gibt es sicher höhere Rangstufen und größere Auszeichnungen.
> 17:22  Setze Gott keinen anderen Gott zur Seite, sonst wirst du dasitzen, gescholten und im Stich 
> gelassen. 23 Und dein Herr hat bestimmt, dass ihr nur Ihm dienen sollt, und dass man die Eltern gut 
> behandeln soll. Wenn eines von ihnen oder beide bei dir ein hohes Alter erreichen, so sag nicht zu 
> ihnen: »Pfui! « und fahre sie nicht an, sondern sprich zu ihnen ehrerbietige Worte. 24 Und senke für 
> sie aus Barmherzigkeit den Flügel der Untergebenheit und sag: »Mein Herr, erbarme dich ihrer, wie 
> sich mich aufgezogen haben, als ich klein war.
> 17:25 Euer Herr weiß besser, was in eurem Inneren ist. Wenn ihr rechtschaffen seid, so ist Er für die, die 
> immer wieder umkehren, voller Vergebung. 26 Und laß dem Verwandten sein Recht zukommen, 
> ebenso dem Bedürftigen und dem Reisenden, aber handle nicht ganz verschwenderisch. 27 
> Diejenigen, die verschwenderisch sind, sind Brüder der Satane; und der Satan ist gegenüber seinem 
> Herrn sehr undankbar. 28 Und falls du dich von ihnen abwendest im Streben nach einer von dir 
> erhofften Barmherzigkeit von deinem Herrn, so sprich zu ihnen milde Worte. 29 Und laß deine Hand 
> nicht an deinem Hals gefesselt sein, aber strecke sie auch nicht vollständig aus. Sonst würdest du 
> getadelt und verarmt dasitzen.
> 17:30 Dein Herr teilt den Lebensunterhalt großzügig, wem Er will, und auch bemessen zu. Er hat 
> Kenntnis von seinen Dienern, und Er sieht sie wohl. 31 Und tötet nicht eure Kinder aus Furcht vor 
> Verarmung. Ihnen und euch bescheren Wir doch den Lebensunterhalt. Sie töten ist eine große Sünde. 
> 32 Und nähert euch nicht der Unzucht. Sie ist etwas Schändliches, und sie ist ein übler Weg. 33 Und 
> tötet nicht den Menschen, den Gott für unantastbar erklärt hat, es sei denn bei vorliegender 
> Berechtigung. Wird jemand ungerechterweise getötet, so geben Wir seinem nächsten Verwandten 
> Vollmacht (ihn zu rächen). Nur soll er nicht maßlos im Töten sein; siehe, er wird Beistand finden. 34 
> Und nähert euch nicht dem Vermögen des Waisenkindes, es sei denn auf die beste Art, bis es seine 
> Vollkraft erreicht hat. Und erfüllt eingegangene Verpflichtungen. Über die Verpflichtungen wird 
> Rechenschaft gefordert.
> 17:35 Und gebt volles Maß, wenn ihr meßt. Und wägt mit der richtigen Waage. Das ist besser und führt 
> zu einem schöneren Abschluß. 36 Und verfolge nicht das, wovon du kein Wissen hast. Über Gehör, 
> Augenlicht und Herz, über all das wird Rechenschaft gefordert. 37 Und schreite nicht unbekümmert 
> auf der Erde einher. Du wirst ja die Erde nicht durchbohren und die Berge an Höhe nicht erreichen 
> können. 38 Das schlechte Verhalten in alledem ist bei deinem Herrn verpönt. 39 Das ist etwas von 
> dem, was dir dein Herr an Weisheit offenbart hat. Und setze Gott keinen anderen Gott zur Seite, sonst 
> wirst du in die Hölle geworfen, getadelt und verstoßen.
> 17:40 Hat denn euer Herr für euch die Söhne erwählt und sich selbst aus den Reihen der Engel Töchter 
> genommen? Ihr sagt da etwas Ungeheuerliches.
> 17:41 Wir haben in diesem Koran (die Botschaft) auf verschiedene Weise dargestellt, damit sie es 
> bedenken. Aber das mehrt in ihnen nur die Abneigung.
> 17:42 Sprich: Gäbe es neben Ihm noch (andere) Götter, wie sie sagen, dann würden sie nach einem Weg 
> suchen, zum Herrn des Thrones zu gelangen. 43 Preis sei Ihm, und überaus hoch erhaben ist Er über 
> das, was sie sagen. 44 Ihn preisen die sieben Himmel und die Erde, und wer in ihnen ist. Es gibt 
> nichts, was nicht sein Lob singen würde. Aber ihr begreift ihren Preisgesang nicht. Er ist langmütig 
> und voller Vergebung.
> 17:45 Und wenn du den Koran verliest, stellen Wir zwischen dich und die, die an das Jenseits nicht 
> glauben, einen unsichtbaren Vorhang. 46 Und Wir legen auf ihre Herzen Hüllen, so dass sie ihn nicht 
> begreifen, und in ihre Ohren Schwerhörigkeit. Und wenn du im Koran allein deinen Herrn erwähnst, 
> kehren sie aus Abneigung den Rücken. 47 Wir wissen besser, womit sie zuhören, wenn sie dir 
> zuhören, und (auch) wenn sie sich in vertraulichem Gespräch befinden, da die, die Unrecht tun, sagen: 
> »Ihr folgt doch nur einem Mann, der einem Zauber verfallen ist. 48 Schau, wie sie dir Gleichnisse 
> anführen, und so abgeirrt sind, dass sie keinen Weg mehr finden. 49 Und sie sagen: Sollen wir, wenn 
> wir (bereits) Knochen geworden und auseinandergefallen sind, wirklich wieder als neue Schöpfung 
> erweckt werden?
> 17:50 Sprich: (Ja), ob ihr nun Steine oder Eisen seid, 51 oder etwas Erschaffenes von der Art, die in eurer 
> Vorstellung kaum möglich wäre. Sie werden sagen: Wer wird uns (ins Leben) zurückbringen? Sprich: 
> Der, der euch das erste Mal erschaffen hat. Dann werden sie vor dir den Kopf schütteln und sagen: 
> Wann wird das sein? Sprich: Vielleicht wird es bald sein. 52 Am Tag, da Er euch rufen wird, und da 
> ihr mit seinem Lob antworten und meinen werdet, ihr hättet nur ein wenig verweilt.«
> 17:53 Und sag meinen Dienern, sie sollen die besten Worte sprechen. Der Satan stachelt zwischen ihnen 
> auf. Der Satan ist dem Menschen ein offenkundiger Feind. 54 Euer Herr weiß besser über euch 
> Bescheid. Wenn Er will, erbarmt Er sich euer, und wenn Er will, peinigt Er euch. Und Wir haben dich 
> nicht als Sachwalter über sie gesandt.
> 17:55 Und dein Herr weiß besser über die Bescheid, die in den Himmeln und auf der Erde sind. Und Wir 
> haben einige der Propheten vor den anderen bevorzugt. Und Wir haben David eine Schrift  
> zukommen lassen.
> 17:56 Sprich: Ruft die, die ihr anstelle Gottes angebt, an. Sie vermögen doch von euch den Schaden 
> weder zu beheben noch abzuwenden. 57 Jene, die sie anrufen, suchen selbst ein Mittel, zu ihrem 
> Herrn zu gelangen, (und wetteifern), wer von ihnen am nächsten sei; und sie hoffen auf seine 
> Barmherzigkeit und haben Angst vor seiner Pein. Die Pein deines Herrn ist etwas, wovor man auf der 
> Hut sein muß.
> 17:58 Und es gibt keine Stadt, die Wir nicht vor dem Tag der Auferstehung verderben oder mit einer 
> harten Pein peinigen würden. Dies steht im Buch zeilenweise niedergeschrieben. 59 Und nichts 
> anderes hinderte Uns daran, (Propheten) mit den Zeichen zu senden, als dass die Früheren sie für 
> Lüge erklärten. Und Wir ließen den Thamud die Kamelstute als sichtbares Zeichen zukommen. Sie 
> aber handelten an ihr ungerecht. Und Wir senden (die Propheten) mit den Zeichen nur zur 
> Abschreckung.
> 17:60 Und als Wir zu dir sprachen: »Dein Herr umfängt die Menschen. Und Wir haben das Traumgesicht, 
> das Wir dich sehen ließen, nur zu einer Versuchung für die Menschen gemacht, ebenso den 
> verfluchten Baum  im Koran. Wir machen ihnen angst, aber es steigert bei ihnen nur um so mehr das 
> Übermaß ihres Frevels.
> 17:61 Und als Wir zu den Engeln sprachen: »Werft euch vor Adam nieder. Da warfen sie sich nieder, 
> außer Iblis. Er sagte: Soll ich mich vor dem niederwerfen, den Du aus Ton erschaffen hast? 62 Er 
> sagte: Was meinst Du von diesem, dem Du mehr Ehre verliehen hast als mir? Wenn du mir bis zum 
> Tag der Auferstehung Aufschub gewährst, werde ich seiner Nachkommenschaft die Zügel anlegen, 
> bis auf wenige. 63 Er sprach: Geh weg. Wenn einer von ihnen dir folgt, so ist die Hölle euer Lohn, ein 
> reichlicher Lohn. 64 Und schrecke mit deiner Stimme auf, wen von ihnen du vermagst, und biete 
> gegen sie deine Pferde und dein Fußvolk auf, und nimm von ihnen einen Anteil an Vermögen und 
> Kindern, und mach ihnen Versprechungen.« Der Satan verspricht ihnen nur Betörung. 
> 17:65 »Über meine Diener hast du keine Macht. Und dein Herr genügt als Sachwalter. 66 Euer Herr ist 
> es, der für euch die Schiffe auf dem Meer treibt, damit ihr nach etwas von seiner Huld strebt. Er ist ja 
> zu euch barmherzig. 67 Wenn euch auf dem Meer ein Schaden trifft, da irren die, die ihr außer Ihm 
> anruft, (weit) weg. Hat Er euch dann ans Land errettet, wendet ihr euch ab. Der Mensch ist eben 
> undankbar. 68 Wähnt ihr euch denn in Sicherheit davor, dass Er eine Ecke des Festlandes mit euch 
> versinken läßt oder einen Sandsturm gegen euch schickt, und dass ihr dann für euch keinen 
> Sachwalter findet? 69 Oder wähnt ihr euch in Sicherheit davor, dass Er euch ein anderes Mal aufs 
> Meer  zurückbringt und einen verheerenden Wind gegen euch schickt und euch ertrinken läßt, weil 
> ihr ungläubig seid, und dass ihr dann für euch niemanden findet, der Uns deswegen belangen könnte?
> 17:70 Und Wir haben den Kindern Adams Ehre erwiesen; Wir haben sie auf dem Festland und auf dem 
> Meer getragen und ihnen (einiges) von den köstlichen Dingen beschert, und Wir haben sie vor vielen 
> von denen, die Wir erschaffen haben, eindeutig bevorzugt.
> 17:71 Am Tag, da Wir jede Menschengruppe mit ihrem Vorsteher rufen werden. Diejenigen, denen dann 
> ihr Buch in ihre Rechte gereicht wird, werden ihr Buch lesen, und ihnen wird nicht ein Dattelfädchen 
> Unrecht getan. 72 Und wer in diesem (Leben) blind ist, der ist (auch) im Jenseits blind und irrt noch 
> mehr vom Weg ab. 73 Fast hätten sie dich verführt (und) von dem (abgebracht), was Wir dir offenbart 
> haben, damit du gegen Uns etwas anderes erdichtest. Dann hätten sie dich zum Vertrauten 
> genommen. 74 Hätten Wir dich nicht gefestigt, du hättest wohl bei ihnen ein wenig Stütze gesucht.
> 17:75 Dann hätten Wir dich doppeltes Leben und doppelten Tod erleiden lassen, und dann würdest du für 
> dich keinen Helfer gegen Uns finden. 76 Und fast hätten sie dich aus dem Land aufgeschreckt, um 
> dich daraus zu vertreiben. Dann würden sie nach dir nur ein wenig verweilen können. 77 Nach diesem 
> Beispiel wurde verfahren mit denen von unseren Gesandten, die Wir vor dir gesandt haben. Und du 
> wirst keine Veränderungen bei unserem Verfahren finden.
> 17:78 Verrichte das Gebet beim Neigen der Sonne bis zum Dunkel der Nacht, und (auch) die 
> Koranlesung bei Tagesanbruch. Der Koranlesung bei Tagesanbruch soll man beiwohnen. 79 Und 
> wache einen Teil der Nacht damit, als zusätzliche Tat für dich. Dein Herr möge dich zu einer 
> lobenswerten Rangstellung erwecken.
> 17:80 Und sprich: Mein Herr, gewähre mir einen wahrhaftigen Eingang und gewähre mir einen 
> wahrhaftigen Ausgang, und schaffe mir von Dir her eine unterstützende Macht. 81 Und sprich: Die 
> Wahrheit ist gekommen, und das Falsche schwindet dahin. Das Falsche schwindet ja schnell dahin.
> 17:82 Und Wir senden vom Koran hinab, was den Gläubigen Heilung und Barmherzigkeit bringt; denen 
> aber, die Unrecht tun, bringt es nur noch mehr Verlust. 83 Wenn Wir dem Menschen Gnade erweisen, 
> wendet er sich ab und entfernt sich beiseite. Und wenn ihn das Böse trifft, ist er sehr verzweifelt. 
> 84 Sprich: Jeder handelt nach seiner Weise. Euer Herr weiß besser, wer dem richtigeren Weg folgt.
> 17:85 Und sie fragen dich nach dem Geist. Sprich: Der Geist ist vom Befehl meines Herrn. Und euch ist 
> vom Wissen nur wenig zugekommen. 86 Und wenn Wir wollten, würden Wir sicherlich wegnehmen, 
> was Wir dir offenbart haben. Du könntest dann für dich in dieser Sache keinen Sachwalter gegen Uns 
> finden. 87 Es ist nichts als Barmherzigkeit von deinem Herrn. Seine Huld zu dir ist ja groß. 88 Sprich: 
> Wenn die Menschen und die Djinn zusammenkämen, um etwas beizubringen, was diesem Koran 
> gleich wäre, sie brächten nicht seinesgleichen bei, auch wenn sie einander helfen würden. 89 Und Wir 
> haben den Menschen in diesem Koran verschiedene Gleichnisse dargelegt. Doch bestehen die meisten 
> Menschen auf dem Unglauben.
> 17:90 Und sie sagen: »Wir werden dir nicht glauben, bis du uns aus der Erde eine Quelle hervorbrechen 
> läßt, 91 oder bis du einen Garten von Palmen und Weinstöcken hast und durch ihn Bäche ausgiebig 
> hervorbrechen läßt, 92 oder bis du den Himmel auf uns in Stücken herabfallen läßt, wie du behauptet 
> hast, oder Gott und die Engel vor unsere Augen bringst, 93 oder bis du ein Haus aus Gold besitzt oder 
> in den Himmel hochsteigst. Und wir werden nicht glauben, dass du hochgestiegen bist, bis du auf uns 
> ein Buch herabsendest, das wir lesen können. Sprich: Preis sei meinem Herrn! Bin ich etwas anderes 
> als ein Mensch und ein Gesandter? 94 Und was die Menschen daran hinderte, als die Rechtleitung zu 
> ihnen kam, zu glauben, ist nichts anderes, als dass sie sagten: Hat denn Gott einen Menschen als 
> Gesandten erstehen lassen?
> 17:95 Sprich: Wenn es auf der Erde Engel gäbe, die da in Ruhe umhergingen, dann hätten Wir ihnen vom 
> Himmel ja einen Engel als Gesandten hinabgeschickt . 96 Sprich: Gott genügt als Zeuge zwischen 
> mir und euch. Er hat Kenntnis von seinen Dienern, und Er sieht sie wohl. 97 Wen Gott rechtleitet, der 
> ist es, der der Rechtleitung folgt. Und für die, die Er irreführt, wirst du außer Ihm keine Freunde 
> finden. Und Wir werden sie am Tag der Auferstehung versammeln, (sie wandeln) vor sich hin, blind, 
> stumm, taub. Ihre Heimstätte ist die Hölle. Sooft sie schwächer wird, mehren Wir ihnen den 
> Feuerbrand. 98 Das ist ihr Lohn dafür, dass sie unsere Zeichen verleugnet und gesagt haben: »Sollen 
> wir, wenn wir (bereits) Knochen geworden und auseinandergefallen sind, wirklich wieder als neue 
> Schöpfung auferweckt werden?« 99 Haben sie denn nicht gesehen, dass Gott, der die Himmel und die 
> Erde erschaffen hat, die Macht hat, ihresgleichen zu erschaffen? Und Er hat ihnen eine Frist gesetzt, 
> an der kein Zweifel möglich ist. Doch bestehen die, die Unrecht tun, auf dem Unglauben.
> 17:100 Sprich: Würdet ihr über die Vorratskammern der Barmherzigkeit meines Herrn verfügen, ihr 
> würdet aus Furcht vor dem Ausgeben zurückhaltend sein. Der Mensch ist ja geizig.
> 17:101 Und Wir haben dem Mose neun deutliche Zeichen zukommen lassen. So frag die Kinder Israels. 
> Als er zu ihnen kam, sagte Pharao zu ihm: »Ich bin der Meinung, o Mose, dass du einem Zauber 
> verfallen bist. 102 Er sagte: Du weißt, niemand anderes als der Herr der Himmel und der Erde hat 
> diese als Einsicht bringende Zeichen herabgesandt. Und ich bin der Meinung, o Pharao, dass du dem 
> Verderben verfallen bist. 103 Da wollte er sie aus dem Land aufschrecken. Wir aber ließen ihn 
> ertrinken, und auch alle, die mit ihm waren. 104 Und nach seinem Ableben  sprachen Wir zu den 
> Kindern Israels: »Bewohnt das Land. Wenn dann das Versprechen des Jenseits eintrifft, bringen Wir 
> euch als gebündelte Schar herbei.«
> 17:105 Mit der Wahrheit haben Wir ihn  hinabgesandt, und mit der Wahrheit ist er hinabgekommen. 
> Und Wir haben dich nur als Freudenboten und Warner gesandt. 106 Und Wir haben ihn als Koran in 
> Abschnitte geteilt, damit du ihn den Menschen ohne Hast verliest. Und Wir haben ihn nach und nach 
> hinabgesandt. 107 Sprich: Glaubt daran oder glaubt eben nicht. Diejenigen, denen vor ihm das Wissen 
> zugekommen ist, wenn er ihnen verlesen wird, fallen in Anbetung auf ihr Kinn nieder 108 und sagen: 
> »Preis sei unserem Herrn! Das Versprechen unseres Herrn ist ausgeführt. 109 Und sie werfen sich auf 
> ihr Kinn weinend nieder, und es mehrt in ihnen die Demut.
> 17:110 Sprich: Ruft Gott oder ruft den Erbarmer an. Welchen ihr auch anruft, Ihm gehören die schönsten Namen. 
> Und sei nicht laut beim Gebet, und auch nicht leise dabei. Suche einen Weg dazwischen.  Und sprich: Lob sei 
> Gott, der sich kein Kind genommen hat, und der keinen Teilhaber an der Königsherrschaft hat und keinen 
> Freund als Helfer aus der Erniedrigung! Und rühme mit Nachdruck seine Größe.
> 
> Sure: 18 Die Höhle (al-Kahf) zu Mekka, 110 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 18:1 Lob sei Gott, der das Buch auf seinen Diener herabgesandt und daran nichts Krummes gemacht hat, 
> 2 (ein Buch,) das richtig ist, damit er vor einem harten Schlag von Ihm her warne und den Gläubigen, 
> die die guten Werke tun, verkünde, dass für sie ein schöner Lohn bestimmt ist — 3 darin werden sie 
> ewig verbleiben —, 4 und damit er diejenigen warne, die sagen: »Gott hat sich ein Kind genommen.
> 18:5 Sie haben kein (richtiges) Wissen davon, und auch nicht (früher) ihre Väter. Es ist ein 
> ungeheuerliches Wort, das aus ihrem Munde herauskommt. Nichts als Lüge sagen sie da. 6 Vielleicht 
> magst du, wenn sie an diese Botschaft nicht glauben, aus Gram noch dich selbst umbringen, nachdem 
> sie sich abgewandt haben. 7 Wir haben das, was auf der Erde ist, zu einem Schmuck für sie  gemacht, 
> um sie zu prüfen (und festzustellen), wer von ihnen am besten handelt. 8 Und Wir werden gewiß das, 
> was auf ihr ist, zu einem dürren Boden machen. 9 Oder meinst du, dass die Leute der Höhle und der 
> Inschrift  ein (besonderes) Wunder unter unseren Zeichen sind?
> 18:10 Als die Jünglinge in der Höhle Unterkunft suchten und sagten: »Unser Herr, laß uns 
> Barmherzigkeit von Dir zukommen und bereite uns aus unserer Angelegenheit einen guten Ausweg. 
> 11 Da schlugen Wir in der Höhle auf ihre Ohren für eine Anzahl von Jahren. 12 Dann erweckten Wir 
> sie, um zu erfahren, welche von den beiden Parteien die Dauer ihres Verbleibens am richtigsten erfaßt 
> hat. 13 Wir erzählen dir ihre Geschichte in Wahrheit. Sie waren Jünglinge, die an ihren Herrn 
> glaubten und denen Wir noch mehr Rechtleitung schenkten. 14 Und Wir festigten ihre Herzen, als sie 
> aufstanden und sagten: »Unser Herr ist der Herr der Himmel und der Erde. Wir werden niemals außer 
> Ihm einen (anderen) Gott anrufen, sonst würden wir etwas Abwegiges sagen.
> 18:15 Diese unsere Volksgenossen haben sich an seiner Stelle Götter genommen. Würden sie doch für sie 
> eine offenkundige Ermächtigung bringen! Wer ist denn ungerechter als der, der gegen Gott eine Lüge 
> erdichtet? 16 Und so ihr euch von ihnen und von dem, was sie außer Gott anbeten, absetzt, dann sucht 
> Unterkunft in der Höhle, so wird euer Herr über euch einiges von seiner Barmherzigkeit ausbreiten 
> und euch in eurer Angelegenheit eine milde Behandlung bereiten. 17 Und du siehst die Sonne, wenn 
> sie aufgeht, sich von ihrer Höhle zur Rechten wegneigen, und wenn sie untergeht, an ihnen zur 
> Linken vorbeigehen, während sie sich darin in einem Raum befinden. Das gehört zu den Zeichen 
> Gottes. Wen Gott rechtleitet, der ist es, der der Rechtleitung folgt, und wen Er irreführt, für den wirst 
> du keinen Freund finden, der ihn den rechten Weg weisen könnte. 18 Und du meinst, sie seien wach, 
> obwohl sie schlafen. Und Wir drehen sie nach rechts und nach links um. Und ihr Hund streckt seine 
> Vorderbeine im Vorraum aus. Würdest du sie erblicken, du würdest vor ihnen zur Flucht kehrtmachen 
> und du würdest vor ihnen mit Schrecken erfüllt sein. 
> 18:19 Und so erweckten Wir sie, damit sie sich untereinander fragten. Ein Sprecher unter ihnen sagte: 
> »Wie lange habt ihr verweilt? Sie sagten: Verweilt haben wir einen Tag oder einen Teil von einem 
> Tag. Sie sagten: Euer Herr weiß besser, wie lange ihr verweilt habt. So schickt einen von euch mit 
> diesen euren Silbermünzen in die Stadt; er soll sehen, welche ihrer Speisen am reinsten ist, und euch 
> davon eine Versorgung bringen. Er soll behutsam sein und niemanden etwas von euch merken lassen.
> 18:20 Denn wenn sie von euch erfahren , werden sie euch steinigen oder euch zur Rückkehr zu ihrer 
> Glaubensrichtung zwingen; dann wird es euch nie mehr wohl ergehen.«
> 18:21 Auf diese Weise ließen Wir (die Menschen) sie doch entdecken, damit sie wissen, dass das 
> Versprechen Gottes wahr ist und dass an der Stunde kein Zweifel möglich ist. Als sie untereinander 
> über ihre Angelegenheit stritten, da sagten sie: »Baut über ihnen ein Gebäude. Ihr Herr weiß besser 
> über sie Bescheid. Diejenigen, die in ihrer Angelegenheit überlegen waren, sagten: Wir werden uns 
> über ihnen eine Anbetungsstätte einrichten. 22 Manche werden sagen: Es sind drei, und ihr Hund ist 
> der vierte von ihnen. Und manche sagen: Fünf sind sie, und der sechste von ihnen ist ihr Hund.« Ein 
> Herumraten in bezug auf das Unsichtbare. Und manche sagen: »Sieben, und der achte von ihnen ist 
> ihr Hund. Sprich: Mein Herr weiß besser über ihre Zahl Bescheid. Und nur wenige wissen über sie 
> Bescheid. Darum streite über sie nur aufgrund eines offensichtlichen Beweises, und frage niemanden 
> von ihnen um Auskunft über sie. 23 Und sag nicht von einer Sache: »Ich werde dies morgen tun« 24 
> es sei denn (du fügst hinzu): »So Gott will. Und gedenke deines Herrn, wenn du es vergessen hast, 
> und sag: Mein Herr möge mich zu etwas rechtleiten, was der richtigen Handlungsweise eher 
> entspricht als dies!«
> 18:25 Und sie verweilten in ihrer Höhle dreihundert Jahre und noch neun dazu. 26 Sprich: Gott weiß 
> besser, wie lange sie verweilt haben. Ihm gehört das Unsichtbare der Himmel und der Erde. Wie 
> vorzüglich sieht Er, und wie vorzüglich hört Er! Sie haben außer Ihm keinen Freund. Und Er beteiligt 
> niemanden an seiner Urteilsgewalt.
> 18:27 Und verlies, was dir vom Buch deines Herrn offenbart worden ist. Niemand wird seine Worte 
> abändern können. Und du wirst außer Ihm keine Zuflucht finden. 28 Und halte dich geduldig zurück 
> zusammen mit denen, die morgens und abends ihren Herrn anrufen, in der Suche nach seinem Antlitz. 
> Und deine Augen sollen nicht über sie hinwegsehen, indem du nach dem Schmuck des diesseitigen 
> Lebens trachtest. Und gehorche nicht dem, dessen Herz Wir unserem Gedenken gegenüber achtlos 
> gemacht haben, der seiner Neigung folgt und dessen Angelegenheit sich durch Maßlosigkeit 
> auszeichnet. 29 Und sprich: Es ist die Wahrheit von eurem Herrn. Wer nun will, möge glauben, und 
> wer will, möge ungläubig sein. Wir haben denen, die Unrecht tun, ein Feuer bereitet, dessen 
> Zeltdecke sie umschließt. Und wenn sie um Hilfe rufen, wird ihnen mit Wasser gleich 
> geschmolzenem Erz geholfen, das die Gesichter verbrennt. Welch schlimmer Trank und welch 
> schlechter Lagerplatz!
> 18:30 Diejenigen, die glauben und die guten Werke tun — siehe, Wir lassen den Lohn derer, die in ihrem 
> Handeln rechtschaffen sind, nicht verlorengehen. 31 Jene sind es, für die die Gärten von Eden 
> bestimmt sind. Unter ihnen fließen Bäche. Geschmückt sind sie darin mit Armringen aus Gold, und 
> sie tragen grüne Gewänder aus Seide und Brokat, indem sie sich darin auf Liegen lehnen. Wie 
> vorzüglich ist der Lohn und wie schön der Lagerplatz!
> 18:32 Und führe ihnen als Gleichnis zwei Männer an. Dem einen von ihnen gaben Wir zwei Gärten mit 
> Weinstöcken, und Wir umgaben sie mit Palmen und legten dazwischen Saatfelder an. 33 Beide 
> Gärten brachten ihren Ernteertrag und ließen nichts davon fehlen. Und dazwischen ließen Wir einen 
> Bach hervorbrechen. 34 Er erhielt (daraus) Früchte. Da sagte er zu seinem Gefährten, während er sich 
> mit ihm unterhielt: »Ich habe mehr Vermögen als du und auch eine stärkere Schar.
> 18:35 Und er betrat seinen Garten, indem er sich selbst Unrecht tat. Er sagte: Ich glaube nicht, dass dieser 
> (Garten) jemals verschwinden wird, 36 und ich glaube nicht, dass die Stunde heraufkommen wird. 
> Und wenn ich zu meinem Herrn zurückgebracht werde, werde ich sicher als Rückzugsort etwas 
> Besseres als ihn finden. 37 Sein Gefährte sagte zu ihm, während er sich mit ihm unterhielt: Willst du 
> denn den verleugnen, der dich aus Erde, dann aus einem Tropfen erschaffen und dann dich zu einem 
> Mann gebildet hat? 38 Aber, was mich betrifft: Er, Gott, ist mein Herr, und ich geselle meinem Herrn 
> niemanden bei. 39 Hättest du doch, als du deinen Garten betreten hast, gesagt: ›(Es ist), was Gott will; 
> es gibt keine Kraft außer durch Gott‹! Wenn du auch siehst, dass ich weniger Vermögen und Kinder 
> habe als du,
> 18:40  So möge mein Herr mir etwas Besseres als deinen Garten geben und über ihn aufeinanderfolgende 
> Pfeile vom Himmel schicken, so dass er zu einem schlüpfrigen Boden wird, 41 oder dass sein Wasser 
> versiegt, so dass du es nicht mehr wirst finden können. 42 Seine Früchte wurden ringsum erfaßt. Da 
> begann er, seine Handflächen umzudrehen  über das, was er für ihn ausgegeben hatte, während er bis 
> zu den Wipfeln verödet war, und zu sagen: O hätte ich doch meinem Herrn niemanden beigesellt! 43 
> Und er hatte keine Schar, die ihn anstelle Gottes unterstützte, und er fand auch selbst keine 
> Unterstützung. 44 In dem Fall gehört allein dem wahren Gott die Möglichkeit, Freundschaft zu 
> gewähren. Er ist der Beste im Belohnen, und Er verschafft den besten Ausgang.
> 18:45 Und führe ihnen das Gleichnis vom diesseitigen Leben an. Es ist wie Wasser, das Wir vom Himmel 
> herabkommen lassen, worauf sich die Pflanzen der Erde damit vermengen. Dann werden sie zu 
> dürrem Zeug, das die Winde verwehen. Und Gott hat ja Macht zu allen Dingen. 46 Das Vermögen 
> und die Söhne sind der Schmuck des diesseitigen Lebens. Was aber bleibt, die guten Werke — sie 
> bringen bei deinem Herrn einen besseren Lohn und begründen eine bessere Hoffnung.
> 18:47 Und an dem Tag, da Wir die Berge versetzen und du die Erde herauskommen siehst und Wir sie 
> versammeln, ohne jemanden von ihnen auszulassen, 48 und da sie deinem Herrn in einer Reihe 
> vorgeführt werden: »Ihr seid zu Uns gekommen, so wie Wir euch das erste Mal erschaffen haben. Ihr 
> aber habt behauptet, Wir würden für euch keine Verabredung festlegen. 49 Und das Buch wird 
> hingelegt. Da siehst du die Übeltäter erschrocken vor dem, was darin steht. Und sie sagen: O wehe 
> uns! Was ist mit diesem Buch, dass es nichts, weder klein noch groß, ausläßt, ohne es zu erfassen? 
> Und sie finden (alles), was sie taten, vorliegen. Und dein Herr tut niemandem Unrecht.
> 18:50 Und als Wir zu den Engeln sprachen: »Werft euch vor Adam nieder. Da warfen sie sich nieder, 
> außer Iblis. Er gehörte zu den Djinn. So frevelte er gegen den Befehl seines Herrn. Wollt ihr denn ihn 
> und seine Nachkommenschaft euch zu Freunden an meiner Stelle nehmen, wo sie euch doch feind 
> sind? Welch schlimmer Tausch für die, die Unrecht tun!  51 Ich habe sie der Erschaffung der Himmel 
> und der Erde nicht beiwohnen lassen, und auch nicht ihrer eigenen Erschaffung. Ich nehme mir 
> niemals die Irreführenden als Beistand.
> 18:52 Und an dem Tag, da Er spricht: »Ruft meine Teilhaber, die ihr angegeben habt, an. Sie rufen sie an, 
> aber sie erhören sie nicht. Und Wir setzen zwischen sie einen Abgrund. 53 Und die Übeltäter sehen 
> das Feuer und erwarten, dass sie hineinfallen, und finden kein Mittel, ihm zu entrinnen. 54 Und Wir 
> haben den Menschen in diesem Koran verschiedene Gleichnisse dargelegt. Von allen Wesen ist aber 
> der Mensch am streitsüchtigsten.
> 18:55 Und was die Menschen daran hinderte, zu glauben und ihren Herrn um Vergebung zu bitten, als die 
> Rechtleitung zu ihnen kam, ist nichts anderes als (die anmaßende Forderung), dass an ihnen nach dem 
> Beispiel der Früheren verfahren werde, oder dass die Pein über sie komme vor ihren Augen. 56 Wir 
> senden die Gesandten nur als Freudenboten und Warner. Diejenigen, die nicht glauben, streiten mit 
> dem Falschen, um damit die Wahrheit zu widerlegen. Und sie nehmen meine Zeichen und das, womit 
> sie gewarnt wurden, zum Gegenstand des Spottes. 57 Wer ist denn ungerechter als der, der mit den 
> Zeichen seines Herrn ermahnt wird und sich dann von ihnen abwendet und vergißt, was seine Hände 
> vorausgeschickt haben. Wir haben auf ihre Herzen Hüllen gelegt, so dass sie ihn nicht begreifen, und 
> in ihre Ohren Schwerhörigkeit. Auch wenn du sie zur Rechtleitung rufst, werden sie niemals der 
> Rechtleitung folgen. 58 Und dein Herr ist voller Vergebung, und Er besitzt die Barmherzigkeit. 
> Würde Er sie für das belangen, was sie erworben haben, würde Er für sie die Pein beschleunigen. 
> Aber sie haben eine Verabredung, vor der sie keine Zuflucht finden werden. 59 Das sind die Städte, 
> die Wir verderben ließen, als sie Unrecht taten. Und Wir haben für ihr Verderben eine Verabredung 
> festgelegt.
> 18:60 Und als Mose zu seinem Knecht sagte: »Ich werde nicht ablassen, bis ich den Zusammenfluß der 
> beiden Meere erreicht habe, und sollte ich lange Zeit unterwegs sein. 61 Als sie deren Zusammenfluß 
> erreicht hatten, vergaßen sie ihren Fisch, so nahm er seinen Weg ins Meer wie einen Tauchpfad. 62 
> Als sie vorbeigegangen waren, sagte er zu seinem Knecht: Bring uns unser Mittagessen. Wir haben ja 
> auf dieser unserer Reise (viel) Mühsal erlitten. 63 Er sagte: Was meinst du? Als wir beim Felsen Rast 
> gemacht haben, da habe ich den Fisch vergessen. Vergessen ließ mich ihn nur der Satan, so dass ich 
> nicht mehr an ihn dachte. Und er nahm seinen Weg ins Meer auf wunderbare Weise. 64 Er sagte: Das 
> ist es, was wir suchten. Da kehrten sie beide zurück und folgten ihren eigenen Spuren.
> 18:65 Sie trafen einen von unseren Dienern, dem Wir Barmherzigkeit von Uns hatten zukommen lassen 
> und den Wir Wissen von Uns gelehrt hatten. 66 Mose sagte zu ihm: »Darf ich dir folgen, auf dass du 
> mich von dem lehrst, was du über den rechten Weg belehrt worden bist? 67 Er sagte: Nimmer wirst 
> du bei mir aushalten können. 68 Wie willst du das aushalten, wovon du keine umfassende Kenntnis 
> hast? 69 Er sagte: Du wirst finden, so Gott will, dass ich standhaft bin, und ich werde gegen keinen 
> Befehl von dir ungehorsam sein.
> 18:70 Er sagte: Wenn du mir folgst, dann frage mich nach nichts, bis ich selbst mit dir zuerst darüber 
> rede. 71 Da zogen sie beide weiter. Als sie nun das Schiff bestiegen, schlug er darin ein Loch. Er 
> sagte: Wie konntest du ein Loch darin schlagen, um seine Besatzung ertrinken zu lassen? Du hast da 
> eine grauenhafte Sache begangen. 72 Er sagte: Habe ich nicht gesagt, dass du nimmer bei mir wirst 
> aushalten können? 73 Er sagte: Belange mich nicht dafür, dass ich vergessen habe, und bedrücke 
> mich in meiner Angelegenheit nicht mit einer schweren Last. 74 Da zogen sie beide weiter. Als sie 
> dann einen Jungen trafen, tötete er ihn. Er sagte: Wie konntest du einen unschuldigen Menschen 
> töten, und zwar nicht als Wiedervergeltung für einen (anderen) Menschen? Du hast da eine 
> verwerfliche Sache begangen.
> 18:75 Er sagte: Habe ich nicht zu dir gesagt, dass du nimmer bei mir wirst aushalten können? 76 Er sagte: 
> Wenn ich dich nach diesem noch einmal nach irgend etwas frage, dann laß mich dich nicht mehr 
> begleiten. Du hast dann von mir aus bereits eine Entschuldigung erhalten. 77 Da zogen sie beide 
> weiter. Als sie dann zu den Bewohnern einer Stadt kamen, baten sie ihre Bewohner um etwas zu 
> essen. Sie weigerten sich, sie zu bewirten. Da fanden sie in ihr eine Mauer, die einzustürzen drohte. 
> Er richtete sie auf. Er sagte: Wenn du gewollt hättest, hättest du dafür einen Lohn nehmen können. 78 
> Er sagte: Jetzt ist die Trennung zwischen mir und dir fällig. Ich werde dir die Deutung dessen 
> kundgeben, was du nicht aushalten konntest. 79 Was das Schiff betrifft, so gehörte es armen Leuten, 
> die auf dem Meer arbeiteten. Ich wollte es schadhaft machen, denn ein König war hinter ihnen her, 
> der jedes Schiff mit Gewalt nahm.
> 18:80 Was den Jungen betrifft, so waren seine Eltern gläubige (Menschen). Da fürchteten wir, er würde 
> sie durch das Übermaß seines Frevels und durch seinen Unglauben bedrücken. 81  So wollten wir, 
> dass ihr Herr ihnen einen zum Tausch gebe, der besser wäre als er in der Lauterkeit und anhänglicher 
> in der Pietät. 82 Und was die Mauer betrifft, so gehörte sie zwei Waisenjungen in der Stadt. Unter ihr 
> befand sich ein Schatz, der ihnen gehörte. Ihr Vater war rechtschaffen. Da wollte dein Herr, dass sie 
> (erst) ihre Vollkraft erreichen und ihren Schatz herausholen, aus Barmherzigkeit von deinem Herrn. 
> Ich tat es ja nicht aus eigenem Entschluß. Das ist die Deutung dessen, was du nicht aushalten 
> konntest.«
> 18:83 Und sie fragen dich nach dem mit den zwei Hörnern . Sprich: Ich werde euch eine Geschichte über 
> ihn verlesen. 84 Wir gaben ihm auf der Erde eine angesehene Stellung und eröffneten ihm in jedem 
> Bereich einen Weg.
> 18:85 Da folgte er einem Weg. 86 Als er nun den Ort des Sonnenuntergangs erreichte, fand er, dass sie in 
> einer verschlammten Quelle unterging. Und er fand bei ihr ein Volk. Wir sprachen: »O du mit den 
> zwei Hörnern, entweder peinigst du (sie), oder du entscheidest dich für Güte gegen sie. 87 Er sagte: 
> Was den, der Unrecht tut, betrifft, so werden wir ihn peinigen, dann wird er zu seinem Herrn 
> zurückgebracht, und Er wird ihn eine entsetzliche Pein erleiden lassen. 88 Wer aber glaubt und Gutes 
> tut, für den ist das Beste als Lohn bestimmt, und Wir werden ihm aus unserem Gebot etwas sagen, 
> was Erleichterung bringt . 89 Dann folgte er einem Weg.
> 18:90 Als er nun den Ort des Sonnenaufgangs erreichte, fand er, dass sie über Leuten aufgeht, denen Wir 
> keine Bedeckung vor ihr geschaffen hatten. 91  So war es. Und Wir haben eine umfassende Kenntnis 
> von dem, was ihn betrifft. 92 Dann folgte er einem Weg. 93 Als er nun den Ort zwischen den beiden 
> Sperrmauern erreichte, fand er neben ihnen Leute, die kaum ein Wort verstehen konnten. 94 Sie 
> sagten: »O du mit den zwei Hörnern, Gog und Magog stiften Unheil auf der Erde. Sollen wir dir einen 
> Tribut aussetzen, dass du zwischen uns und ihnen eine Sperrmauer errichtest?
> 18:95 Er sagte: Die angesehene Macht, die mir mein Herr verliehen hat, ist besser. Nun helft mir mit 
> Kraft, so errichte ich zwischen euch und ihnen einen aufgeschütteten Wall. 96 Bringt mir die 
> Eisenstücke. Als er nun zwischen den beiden Berghängen gleich hoch aufgeschüttet hatte, sagte er: 
> Blast (jetzt). Als er es zum Glühen gebracht hatte, sagte er: Bringt mir (geschmolzenes) Kupfer, dass 
> ich es darüber gieße. 97 So konnten sie ihn nicht überwinden, und sie konnten auch nicht darin eine 
> Bresche schlagen. 98 Er sagte: Das ist eine Barmherzigkeit von meinem Herrn. Wenn dann das 
> Versprechen meines Herrn eintrifft, macht Er ihn zu Staub. Und das Versprechen meines Herrn ist 
> wahr.«
> 18:99 Und Wir lassen sie an jenem Tag durcheinander in Wallung geraten. Es wird in die Trompete 
> geblasen. Dann versammeln Wir sie alle.
> 18:100 Und Wir führen den Ungläubigen an jenem Tag die Hölle nachdrücklich vor, 101 (ihnen), deren 
> Augen vor meiner Ermahnung bedeckt waren, und die auch nicht hören konnten.
> 18:102 Meinen denn diejenigen, die ungläubig sind, dass sie sich meine Diener an meiner Stelle zu 
> Freunden nehmen können? Wir haben den Ungläubigen die Hölle als Herberge bereitet. 103 Sprich: 
> Sollen Wir euch die bekanntgeben, die an ihren Werken am meisten verlieren, 104 deren Mühen im 
> diesseitigen Leben fehlgeht, während sie meinen, sie würden rechtschaffen handeln?
> 18:105 Das sind diejenigen, die die Zeichen ihres Herrn und die Begegnung mit Ihm verleugnen. Ihre 
> Werke sind wertlos, und Wir werden ihnen am Tag der Auferstehung kein Gewicht beimessen. 106 
> Das ist ihr Lohn, die Hölle, dafür, dass sie ungläubig waren und meine Zeichen und meine Gesandten 
> zum Gegenstand des Spottes genommen haben. 107 Diejenigen, die glauben und die guten Werke tun, 
> werden die Gärten des Paradieses zur Herberge haben, 108 sie werden darin ewig weilen und sich 
> nicht wünschen, davon wegzugehen.
> 18:109 Sprich: Wenn das Meer Tinte für die Worte meines Herrn wäre, würde das Meer zu Ende gehen, 
> bevor die Worte meines Herrn zu Ende gehen, auch wenn Wir noch einmal soviel hinzubrächten.
> 18:110 Sprich: Ich bin ja nur ein Mensch wie ihr; mir wird offenbart, dass euer Gott ein einziger Gott ist. Wer nun 
> auf die Begegnung mit seinem Herrn hofft, der soll gute Werke tun und bei der Anbetung seines Herrn (Ihm) 
> niemanden beigesellen.
> 
> Sure: 19 Maria (Maryam) zu Mekka, 98 Verse
> 
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 19:1 Kaf Ha Ya ‘Ayn Sad . 2 Zum Gedenken an die Barmherzigkeit deines Herrn zu seinem Diener 
> Zakaria. 3 Als er seinen Herrn im Verborgenen anrief. 4 Er sagte: »Mein Herr, schwach ist mir das 
> Gebein geworden und altersgrau das Haupt. Und ich war gewiß im Rufen zu Dir, mein Herr, nicht 
> unglücklich.
> 19:5 Ich fürchte die Verwandten nach mir, und meine Frau ist unfruchtbar. So schenke mir von Dir einen 
> nahen Verwandten, 6 der mich beerbt und von der Sippe Jakobs erbt, und mach ihn, mein Herr, (Dir) 
> wohlgefällig. 7 O Zakaria, Wir verkünden dir einen Knaben, sein Name ist Yahya , wie Wir zuvor 
> noch niemanden gleich ihm genannt haben. 8 Er sagte: Mein Herr, wie soll ich einen Knaben haben, 
> wo meine Frau unfruchtbar ist und ich vom hohen Alter einen Dürrezustand erreicht habe? 9 Er 
> sprach: So wird es sein. Dein Herr spricht: Das ist Mir ein leichtes. Auch dich habe Ich vorher 
> erschaffen, als du noch nichts warst.
> 19:10 Er sagte: Mein Herr, setze mir ein Zeichen. Er sprach: Dein Zeichen ist, dass du, obwohl gesund, 
> drei Nächte lang nicht zu den Menschen sprechen wirst. 11 Er kam zu seinen Leuten aus dem Tempel 
> heraus und bedeutete ihnen: Preiset morgens und abends. 12 O Yahya, nimm das Buch mit aller Kraft. 
> Und Wir ließen ihm noch als Kind die Urteilskraft zukommen, 13 und Mitgefühl von Uns und 
> Lauterkeit. Er war gottesfürchtig 14 und pietätvoll gegen seine Eltern, er war aber nicht ein 
> widerspenstiger Gewaltherrscher.
> 19:15 Und Friede sei über ihm am Tag, da er geboren wurde, und am Tag, da er stirbt, und am Tag, da er 
> wieder zum Leben erweckt wird.
> 19:16 Und gedenke im Buch der Maria, als sie sich von ihren Angehörigen an einen östlichen Ort 
> zurückzog. 17 Sie nahm sich einen Vorhang vor ihnen. Da sandten Wir unseren Geist zu ihr. Er 
> erschien ihr im Bildnis eines wohlgestalteten Menschen. 18 Sie sagte: »Ich suche beim Erbarmer 
> Zuflucht vor dir, so du gottesfürchtig bist. 19 Er sagte: Ich bin der Bote deines Herrn, um dir einen 
> lauteren Knaben zu schenken
> 19:20 Sie sagte: Wie soll ich einen Knaben bekommen? Es hat mich doch kein Mensch berührt, und ich 
> bin keine Hure. 21 Er sagte: So wird es sein. Dein Herr spricht: Das ist Mir ein leichtes. Wir wollen 
> ihn zu einem Zeichen für die Menschen und zu einer Barmherzigkeit von Uns machen. Und es ist eine 
> beschlossene Sache 22 So empfing sie ihn. Und sie zog sich mit ihm zu einem entlegenen Ort zurück. 
> 23 Die Wehen ließen sie zum Stamm der Palme gehen. Sie sagte: O wäre ich doch vorher gestorben 
> und ganz und gar in Vergessenheit geraten! 24 Da rief er ihr von unten her zu: Sei nicht betrübt. Dein 
> Herr hat unter dir Wasser fließen lassen.
> 19:25 Und schüttle den Stamm der Palme gegen dich, so läßt sie frische, reife Datteln auf dich 
> herunterfallen. 26 Dann iß und trink und sei frohen Mutes. Und wenn du jemanden von den 
> Menschen siehst, dann sag: Ich habe dem Erbarmer ein Fasten gelobt, so werde ich heute mit keinem 
> Menschen reden. 27 Dann kam sie mit ihm zu ihrem Volk, indem sie ihn trug. Sie sagten: O Maria, du 
> hast eine unerhörte Sache begangen. 28 O Schwester Aarons, nicht war dein Vater ein schlechter 
> Mann, und nicht war deine Mutter eine Hure. 29 Sie zeigte auf ihn. Sie sagten: Wie können wir mit 
> dem reden, der noch ein Kind in der Wiege ist?
> 19:30 Er sagte: Ich bin der Diener Gottes. Er ließ mir das Buch zukommen und machte mich zu einem 
> Propheten. 31 Und Er machte mich gesegnet, wo immer ich bin. Und Er trug mir auf, das Gebet und 
> die Abgabe (zu erfüllen), solange ich lebe, 32 und pietätvoll gegen meine Mutter zu sein. Und Er 
> machte mich nicht zu einem unglückseligen Gewaltherrscher. 33 Und Friede sei über mir am Tag, da 
> ich geboren wurde, und am Tag, da ich sterbe, und am Tag, da ich wieder zum Leben erweckt werde. 
> 34 Das ist Jesus, der Sohn Marias. Es ist das Wort der Wahrheit, woran sie zweifeln.
> 19:35 Es steht Gott nicht an, sich ein Kind zu nehmen. Preis sei Ihm! Wenn Er eine Sache beschlossen 
> hat, sagt Er zu ihr: Sei!, und sie ist. 36 (Jesus spricht) Und Gott ist mein Herr und euer Herr; so dienet 
> Ihm. Das ist ein gerader Weg. 37 Dann wurden die Parteien untereinander uneins. Wehe denen, die 
> nicht glauben, vor dem Erleben eines gewaltigen Tages! 38 O wie gut werden sie hören und schauen 
> am Tag, an dem sie zu Uns kommen werden! Aber die, die Unrecht tun, befinden sich heute in einem 
> offenkundigen Irrtum. 39 Warne sie vor dem Tag des Bedauerns, wenn die Angelegenheit 
> entschieden sein wird, während sie alles unbeachtet lassen, und während sie (noch) ungläubig sind.
> 19:40 Wir werden gewiß die Erde und alle, die auf ihr sind, erben. Und zu Uns werden sie 
> zurückgebracht.
> 19:41 Und gedenke im Buch des Abraham. Er war ein Wahrhaftiger und ein Prophet. 42 Als er zu seinem 
> Vater sagte: »O mein Vater, warum verehrst du das, was nicht hört und nicht sieht und dir nichts 
> nützt? 43 O mein Vater, zu mir ist vom Wissen gekommen, was nicht zu dir gekommen ist. So folge 
> mir, dann führe ich dich einen ebenen Weg. 44 O mein Vater, diene nicht dem Satan. Der Satan ist 
> gegen den Erbarmer widerspenstig.
> 19:45 O mein Vater, ich fürchte, dass dich vom Erbarmer eine Pein erfaßt, und dass du so zum Freund 
> des Satans wirst. 46 Er sagte: Verschmähst du meine Götter, o Abraham? Wenn du nicht aufhörst, 
> werde ich dich bestimmt steinigen. Und entferne dich von mir auf lange Zeit. 47 Er sagte: Friede sei 
> über dir. Ich werde meinen Herrn für dich um Vergebung bitten. Er ist zu mir sehr 
> entgegenkommend. 48 Ich sondere mich von euch ab und von dem, was ihr anstelle Gottes anruft. Ich 
> rufe meinen Herrn an. Möge ich im Rufen zu meinem Herrn nicht unglücklich werden! 49 Als er sich 
> von ihnen und von dem, was sie anstelle Gottes verehrten, abgesondert hatte, schenkten Wir ihm 
> Isaak und Jakob; und beide machten Wir zu Propheten.
> 19:50 Und Wir schenkten ihnen etwas von unserer Barmherzigkeit, und Wir gaben ihnen einen hohe 
> wahrhaftigen Ruf.
> 19:51 Und gedenke im Buch des Mose. Er war auserwählt, und er war ein Gesandter und Prophet. 52 Und 
> Wir riefen ihn von der rechten Seite des Berges und ließen ihn zu vertraulichem Gespräch 
> nähertreten. 53 Und Wir schenkten ihm in unserer Barmherzigkeit seinen Bruder Aaron als 
> Propheten.
> 19:54 Und gedenke im Buch des Ismael. Er war treu zu seinem Versprechen, und er war ein Gesandter 
> und Prophet.
> 19:55 Und er befahl seinen Angehörigen das Gebet und die Abgabe, und er war seinem Herrn 
> wohlgefällig.
> 19:56 Und gedenke im Buch des Idris. Er war ein Gesandter und Prophet. 57 Und Wir erhoben ihn an 
> einen hohen Ort.
> 19:58 Das sind die unter den Propheten, die Gott begnadet hat, aus der Nachkommenschaft Adams und 
> von denen, die Wir mit Noach getragen haben, und aus der Nachkommenschaft Abrahams und 
> Israels, und von denen, die Wir rechtgeleitet und erwählt haben. Wenn ihnen die Zeichen des 
> Erbarmers verlesen werden, fallen sie anbetend und weinend nieder. 59 Es folgten dann nach ihnen 
> Nachfolger, die das Gebet vernachlässigten und den Begierden nachgingen. So werden sie den 
> Untergang finden,
> 19:60 außer denen, die umkehren und glauben und Gutes tun. Diese gehen ins Paradies ein — und ihnen 
> wird in nichts Unrecht getan.—, 61 in die Gärten von Eden, die der Erbarmer seinen Dienern im 
> Bereich des Unsichtbaren versprochen hat. Sein Versprechen wird bestimmt herbeigeführt. 62 Sie 
> hören darin keine unbedachte Rede, sondern nur: »Frieden! Und sie haben darin ihren Unterhalt 
> morgens und abends. 63 Das ist das Paradies, das Wir denen von unseren Dienern zum Erbe geben, 
> die gottesfürchtig sind. — 64 Und wir (die Engel) kommen nur auf Befehl deines Herrn herab. Ihm 
> gehört, was vor uns und was hinter uns und was dazwischen liegt. Und dein Herr ist gewiß nicht 
> vergeßlich,
> 19:65 (Er), der Herr der Himmel und der Erde und dessen, was zwischen ihnen ist. So diene Ihm und sei 
> beharrlich in seinem Dienst. Weißt du etwa einen, der Ihm namensgleich wäre?
> 19:66 Der Mensch sagt: »Werde ich, wenn ich gestorben bin, (wirklich) lebendig hervorgebracht werden? 
> 67 Bedenkt der Mensch denn nicht, dass Wir ihn zuvor erschaffen haben, da er nichts war? 68 Bei 
> deinem Herrn, Wir werden sie samt den Satanen versammeln. Dann werden Wir sie rings um die 
> Hölle auf den Knien vortreten lassen. 69 Dann werden Wir aus jeder Partei die herausgreifen, die 
> gegen den Erbarmer am heftigsten rebelliert haben.
> 19:70 Dann wissen gerade Wir am besten über die Bescheid, die es am ehesten verdienen, darin zu 
> brennen. 71 Und es gibt keinen unter euch, der nicht dahin wie zur Tränke gehen würde? Dies obliegt 
> deinem Herrn als eine unabwendbare beschlossene Sache. 72 Dann erretten Wir diejenigen, die 
> gottesfürchtig waren, und lassen die, die Unrecht tun, in ihr auf den Knien zurück.
> 19:73 Und wenn ihnen unsere Zeichen als deutliche Beweise verlesen werden, sagen diejenigen, die 
> ungläubig sind, zu denen, die glauben: »Welche von den beiden Gruppen hat eine bessere Stellung 
> und eine schönere Gesellschaft? 74 Wie viele Generationen haben Wir vor ihnen verderben lassen, 
> die sie in Ausstattung und Aussehen übertrafen!
> 19:75 Sprich: Den, der sich im Irrtum befindet, möge der Erbarmer lange darin gewähren lassen! Wenn 
> sie schließlich das sehen, was ihnen angedroht ist, die Pein oder die Stunde, da werden sie wissen, 
> wer die schlimmere Stätte und die schwächere Heerschar hat. 76 Und Gott läßt diejenigen, die der 
> Rechtleitung folgen, in der Rechtleitung zunehmen. Was bleibt, die guten Werke — sie bringen bei 
> deinem Herrn einen besseren Lohn und sichern einen besseren Ort der Rückkehr.
> 19:77 Hast du den gesehen, der unsere Zeichen verleugnet und sagt: »Mir werden gewiß Vermögen und 
> Kinder zuteil« 78 Hat er denn Kenntnis vom Unsichtbaren erworben, oder hat er vom Erbarmer ein 
> verbindliches Versprechen erhalten? 79 Nein, Wir werden aufschreiben, was er sagt, und ihm die Pein 
> noch verlängern.
> 19:80 Und Wir erben von ihm das, wovon er spricht. Und alle»n kommt er zu Uns.
> 19:81 Und sie haben sich anstelle Gottes Götter genommen, damit sie ihnen zum Stolz gereichen. 82 
> Nein, sie werden deren Verehrung verleugnen und werden ihnen Widersacher sein. 83 Hast du nicht 
> gesehen, dass Wir die Satane gegen die Ungläubigen gesandt haben, damit sie sie heftig aufstacheln? 
> 84 Nichts sollst du gegen sie zu beschleunigen wünschen. Wir zählen ihnen schon (die Tage) ab.
> 19:85 Am Tag, da Wir die Gottesfürchtigen wie eine Reiterabordnung zum Erbarmer versammeln, 86 und 
> die Übeltäter zur Hölle wie eine Herde zur Tränke treiben, 87 verfügen sie über keine Fürsprache, 
> außer dem, der vom Erbarmer ein verbindliches Versprechen erhalten hat. 88 Und sie sagen: »Der 
> Erbarmer hat sich ein Kind genommen. 89 Ihr habt da eine ungeheuerliche Sache begangen.
> 19:90 Die Himmel brechen bald auseinander, und die Erde spaltet sich, und die Berge stürzen in 
> Trümmern darüber, 91 dass sie dem Erbarmer ein Kind zuschreiben. 92 Es ziemt doch dem Erbarmer 
> nicht, sich ein Kind zu nehmen. 93 Niemand in den Himmeln und auf der Erde wird zum Erbarmer 
> anders denn als Diener kommen können. 94 Er hat sie erfaßt und genau aufgezählt.
> 19:95 Und sie alle werden zu Ihm am Tag der Auferstehung allein kommen. 96 Denen, die glauben und 
> die guten Werke tun, wird der Erbarmer Liebe bereiten.
> 19:97 Wir haben ihn (den Koran) leicht gemacht in deiner Sprache, damit du durch ihn den Gottesfürchtigen frohe 
> Botschaft verkündest und durch. ihn streitsüchtige Leute warnst. 98 Und wie viele Generationen haben Wir vor 
> ihnen verderben lassen! Nimmst du noch irgendeinen von ihnen wahr, oder hörst du von ihnen noch den 
> geringsten Laut?
> 
> Sure: 20 T,.a H,.a,- zu Mekka, 135 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 20:1 Ta Ha. 2 Wir haben den Koran nicht auf dich hinabgesandt, damit du unglücklich bist, 3 sondern als 
> Erinnerung für den, der gottesfürchtig ist, 4 herabgesandt von dem, der die Erde und die erhabenen 
> Himmel erschaffen hat.
> 20:5 Der Erbarmer hat sich auf dem Thron zurechtgesetzt. 6 Ihm gehört, was in den Himmeln und was 
> auf der Erde ist, und was zwischen ihnen und was unter dem Erdboden ist. 7 Und wenn du deine 
> Worte laut äußerst, so weiß Er ja das Geheimnis, und was noch verborgener ist. 8 Gott, es gibt keinen 
> Gott außer Ihm. Ihm gehören die schönsten Namen.
> 20:9 Ist denn die Geschichte von Mose zu dir gelangt? 
> 20:10 Als er ein Feuer sah und zu seinen Angehörigen sagte: »Bleibt hier. Ich habe ein Feuer 
> wahrgenommen, vielleicht kann ich euch davon eine Fackel bringen oder beim Feuer eine 
> Wegweisung finden. 11 Als er dort ankam, wurde ihm zugerufen: O Mose! 12 Siehe, Ich bin dein 
> Herr, so ziehe deine Sandalen aus. Du befindest dich ja im heiligen Tal Tuwa. 13 Ja, Ich habe dich 
> erwählt. So höre auf das, was offenbart wird. 14 Siehe, Ich bin Gott. Es gibt keinen Gott außer Mir. 
> So diene Mir und verrichte das Gebet zu meinem Gedächtnis.
> 20:15 Wahrlich, die Stunde kommt — Ich halte sie fast verborgen —, damit jeder Seele vergolten wird 
> für das, worum sie sich bemüht. 16  So laß nicht den, der nicht an sie glaubt und seiner Neigung folgt, 
> dich von ihr abweisen, sonst würdest du zugrunde gehen. 17 . Und was ist das da in deiner Rechten, o 
> Mose? 18 Er sagte: Das ist mein Stab. Darauf stütze ich mich, und damit schlage ich für meine Schafe 
> Blätter ab, und ich gebrauche ihn auch sonst zu anderen Zwecken. 19 Er sprach: Wirf ihn hin, o 
> Mose!
> 20:20 Er warf ihn hin, da war er eine Schlange, die lief. 21 Er sprach: Nimm sie, und hab keine Angst. 
> Wir werden sie zu ihrem ursprünglichen Zustand zurückbringen. 22 Und lege deine Hand dicht an 
> deine Seite, so kommt sie weiß, jedoch nicht von Übel befallen, heraus. (Dies) als weiteres Zeichen, 
> 23 auf das Wir dich etwas von unseren größten Zeichen sehen lassen. 24 Geh zu Pharao, er zeigt ein 
> Übermaß an Frevel.
> 20:25 Er sagte: »Mein Herr, weite mir meine Brust, 26 und mach mir meine Angelegenheit leicht. 27 Und 
> löse einen Knoten von meiner Zunge, 28  So dass sie meine Worte begreifen. 29 Und bestelle mir aus 
> den Reihen meiner Angehörigen einen, der (die Last) mitträgt,
> 20:30 Aaron, meinen Bruder. 31 Festige durch ihn meine Kraft, 32 und laß ihn an meiner Angelegenheit 
> teilhaben, 33 damit wir Dich viel preisen 34 und Deiner viel gedenken.
> 20:35 Du siehst uns ja wohl. 36 Er sprach: Deine Bitte ist dir gewährt, o Mose! 37 Und Wir haben dir 
> (bereits) ein anderes Mal eine Wohltat erwiesen, 38 als Wir deiner Mutter eingegeben haben, was 
> eingegeben werden sollte: 39 ›Leg ihn in den Kasten und wirf ihn ins Meer, und das Meer soll ihn ans 
> Ufer legen, so dass ihn ein Feind von Mir und Feind von ihm aufnimmt.‹ Und Ich habe über dich eine 
> Liebe von Mir gelegt, ja, auf dass du vor meinem Auge aufgezogen wirst.
> 20:40  Als deine Schwester herging und sagte: ›Soll ich euch auf jemanden hinweisen, der ihn betreuen 
> würde?‹ So haben Wir dich zu deiner Mutter zurückkehren lassen, damit sie frohen Mutes und nicht 
> betrübt sei. Und du tötetest einen Menschen. Da erretteten Wir dich aus dem Kummer, und Wir 
> unterzogen dich einer harten Versuchung. So verweiltest du jahrelang unter den Leuten von Madyan. 
> Dann kamst du, o Mose, zu einer vorausbestimmten Zeit. 41 Und Ich habe dich für Mich aufgezogen. 
> 42 Geh du und dein Bruder mit meinen Zeichen, und seid nicht nachlässig in meinem Gedenken. 43 
> Geht zu Pharao, er zeigt ja ein Übermaß an Frevel. 44  So sprecht zu ihm in sanfter Rede, vielleicht 
> bedenkt er es, oder er fürchtet sich.
> 20:45 Sie sagten: Unser Herr, wir fürchten, dass er übereilig gegen uns vorgeht oder dass er ein Übermaß 
> an Frevel zeigt. 46 Er sprach: Fürchtet euch nicht. Ich bin mit euch und höre und sehe, (was 
> geschieht). 47  So geht zu ihm und sagt: ›Wir sind Gesandte deines Herrn. Schick die Kinder Israels 
> mit uns weg, und peinige sie nicht. Wir sind zu dir mit einem Zeichen von deinem Herrn gekommen. 
> Und Friede sei auf dem, der der Rechtleitung folgt. 48 Uns ist ja offenbart worden, dass die Pein den 
> überkommt, der (die Botschaft) für Lüge erklärt und sich abkehrt.‹ 49 Er sagte: Wer ist denn euer 
> Herr, o Mose?
> 20:50 Er sagte: Unser Herr ist der, der jedem Ding seine Natur gegeben und dann die Rechtleitung 
> gebracht hat. 51 Er sagte: Wie steht es denn mit den früheren Generationen? 52 Er sagte: Über sie 
> weiß mein Herr Bescheid, es steht in einem Buch. Mein Herr irrt nicht, und Er vergißt nicht. 53 Er, 
> der euch die Erde zu einer Lagerstätte gemacht und euch auf ihr Wege geebnet hat und Wasser vom 
> Himmel hat herabkommen lassen. So haben Wir dadurch Arten verschiedener Pflanzen 
> hervorgebracht. 54 Eßt und weidet euer Vieh. Darin sind Zeichen für Leute, die Vernunft haben.
> 20:55 Aus ihr haben Wir euch erschaffen, und in sie lassen Wir euch zurückkehren, und aus ihr bringen 
> Wir euch ein anderes Mal hervor.
> 20:56 Und Wir ließen ihn all unsere Zeichen schauen, aber er erklärte (sie) für Lüge und weigerte sich. 57 
> Er sagte: »Bist du zu uns gekommen, um uns mit deiner Zauberei aus unserem Land zu vertreiben, o 
> Mose? 58 Wir werden dir gewiß mit einer gleichen Zauberei kommen. So setze zwischen uns und dir 
> eine Verabredungszeit fest, die weder wir noch du versäumen werden, an einem Ort, der (uns allen) 
> gleichermaßen recht ist. 59 Er sagte: Eure Verabredungszeit soll am Tag des Schmuckfestes sein, und 
> die Menschen sollen am späten Vormittag versammelt sein.
> 20:60 Pharao kehrte sich ab. Da nahm er seine ganze List zusammen, und dann kam er. 61 Mose sagte zu 
> ihnen: Wehe euch! Erdichtet gegen Gott keine Lüge, dass Er euch nicht durch eine Pein vertilgt. 
> Enttäuscht wird ja, wer Lügen erdichtet. 62 Da stritten sie untereinander über ihre Angelegenheit und 
> führten insgeheim vertrauliche Gespräche. 63 Sie sagten: Diese beiden sind gewiß Zauberer, die euch 
> mit ihrem Zauber aus eurem Land vertreiben und euren vorbildlichen Weg beseitigen wollen. 64  So 
> nehmt einmütig eure ganze List zusammen, dann kommt in einer Reihe. Heute wird es dem wohl 
> ergehen, der überlegen ist.
> 20:65 Sie sagten: O Mose, entweder wirfst du, oder wir sind es, die zuerst werfen. 66 Er sagte: Nein, 
> werft ihr (zuerst). Und siehe da, ihre Stricke und Stäbe — es kam ihm ja durch ihre Zauberei vor, als 
> ob sie liefen. 67 Und er, Mose, empfand in seiner Seele Furcht. 68 Wir sprachen: Fürchte dich nicht. 
> Du, ja du wirst überlegen sein. 69 Wirf, was in deiner Rechten ist, so verschlingt es das, was sie 
> gemacht haben. Was sie gemacht haben, ist nur die List eines Zauberers, und dem Zauberer ergeht es 
> nicht wohl, woher er auch kommen mag.
> 20:70 Und die Zauberer wurden in Anbetung zu Boden geworfen. Sie sagten: Wir glauben an den Herrn 
> Aarons und Moses. 71 Er  sagte: Ihr glaubt an ihn, bevor ich es euch erlaube? Er ist bestimmt euer 
> Ranghöchster, der euch die Zauberei gelehrt hat. Ich werde eure Hände und Füße wechselseitig 
> abhacken, und ich werde euch an Palmstämmen kreuzigen lassen. Und ihr werdet sicher erfahren, wer 
> von uns eine härtere und nachhaltigere Pein verhängt. 72 Sie sagten: Wir werden dir nicht den Vorzug 
> geben vor dem, was an deutlichen Zeichen zu uns gekommen ist, und (vor) dem, der uns erschaffen 
> hat. So entscheide, was du entscheiden magst. Du entscheidest nur über dieses irdische Leben. 73 Wir 
> glauben an unseren Herrn, damit Er uns unsere Verfehlungen vergebe und auch die Zauberei, zu der 
> du uns gezwungen hast. Gott ist besser und hat eher Bestand. 74 Siehe, wer als Übeltäter zu seinem 
> Herrn kommt, erhält die Hölle; darin wird er weder sterben noch leben.
> 20:75 Diejenigen, die zu Ihm als Gläubige kommen, welche die guten Werke getan haben, erhalten die 
> höchsten Rangstufen, 76 die Gärten von Eden, unter  denen die Bäche fließen; darin werden sie ewig 
> weilen. Das ist der Lohn derer, die sich läutern.
> 20:77 Und Wir haben dem Mose offenbart: »Zieh bei Nacht mit meinen Dienern fort und schlag ihnen 
> einen trockenen Weg durch das Meer, so dass du nicht Angst davor haben mußt, eingeholt zu werden, 
> und du nichts zu befürchten brauchst. 78 Pharao verfolgte sie mit seinen Truppen, und es überdeckte 
> sie vom Meer, was sie überdeckte. 79 Pharao hat sein Volk irregeführt und nicht rechtgeleitet.
> 20:80 O Kinder Israels, Wir retteten euch vor eurem Feind, Wir verabredeten Uns mit euch auf der 
> rechten Seite des Berges, und Wir sandten das Manna und die Wachteln auf euch hinab: 81 »Eßt von 
> den köstlichen Dingen dessen, was Wir euch beschert haben, und zeigt nicht darin ein Übermaß an 
> Frevel, sonst läßt sich mein Zorn auf euch nieder. Der, auf den sich mein Zorn niederläßt, wird 
> stürzen. 82 Doch siehe, Ich bin voller Vergebung für den, der umkehrt und glaubt und Gutes tut und 
> dann der Rechtleitung folgt. 83  Und was veranlaßt dich, von deinem Volk fortzueilen, o Mose? 84 
> Er sagte: Siehe, sie folgen mir auf der Spur. Und ich bin zu dir geeilt, mein Herr, damit Du (an mir) 
> Wohlgefallen hast.
> 20:85 Er sprach: Wir haben dein Volk, nachdem du weggegangen warst, einer Versuchung ausgesetzt, 
> und der Samiri  hat sie irregeführt. 86 Da kam Mose zu seinem Volk zornig und voller Bedauern. Er 
> sagte: O mein Volk, hat euch euer Herr nicht ein schönes Versprechen gegeben? Hat es euch mit dem 
> Bund zu lange gedauert, oder wolltet ihr, dass sich ein Zorn von eurem Herrn auf euch niederläßt, 
> dass ihr die Vereinbarung mit mir gebrochen habt? 87 Sie sagten: Nicht aus freier Entscheidung 
> haben wir die Vereinbarung mit dir gebrochen, sondern wir hatten ganze Lasten von den 
> Schmucksachen der Leute zu tragen. Da haben wir sie hineingeworfen. Ebenso hat (sie) der Samiri 
> hineingelegt. 88 So brachte er ihnen ein Kalb hervor als Leib, der blökte. Sie sagten: ›Das ist euer 
> Gott und der Gott Moses. Aber er hat vergessen.‹  89 Sehen sie denn nicht, dass er ihnen kein Wort 
> erwidert und ihnen weder Schaden noch Nutzen bringen kann?
> 20:90 Aaron hatte ihnen doch vorher gesagt: »O mein Volk, ihr seid damit einer Versuchung ausgesetzt 
> worden. Und euer Herr ist der Erbarmer. So folgt mir und gehorcht meinem Befehl. 91 Sie sagten: 
> Wir werden nicht aufhören, ihn zu verehren, bis Mose zu uns zurückkehrt. 92 Er  sagte: O Aaron, 
> was hat dich, als du sie irregehen sahst, daran gehindert, 93 mir zu folgen? Bist du denn gegen meinen 
> Befehl ungehorsam gewesen? 94 Er sagte: O Sohn meiner Mutter, pack mich nicht am Bart und nicht 
> am Kopf. Ich fürchtete, du würdest sagen: Du hast unter den Kindern Israels Zwietracht gestiftet und 
> du hast mein Wort nicht beachtet.
> 20:95 Er sagte: Und was ist mit dir, o Samiri? 96 Er sagte: Ich habe erblickt, was sie nicht erblickt haben. 
> So habe ich eine Handvoll Erde von der Spur des Gesandten gefaßt und sie dann hingeworfen. Auf 
> diese Weise hat es mir meine Seele eingeredet. 97 Er sagte: »Geh weg. Dein Los im Leben ist, zu 
> sagen: ›Ihr dürft mich nicht berühren.‹ Und du hast eine Verabredung, die man dir sicher nicht 
> brechen wird. Und schau zu deinem Gott, den du mit Beharrlichkeit verehrt hast. Wir werden ihn 
> wahrlich verbrennen, und dann werden wir ihn wahrlich ins Meer streuen. 98 Euer Gott ist allein 
> Gott, außer dem es keinen Gott gibt. Er umfaßt alle Dinge in seinem Wissen.« 99 Auf diese Weise 
> erzählen Wir dir etwas von den Berichten dessen, was früher geschah. Und Wir haben dir eine 
> Ermahnung von Uns zukommen lassen.
> 20:100 Wer sich dann abwendet, wird am Tag der Auferstehung eine Last tragen. 101 Darin werden sie 
> ewig weilen. Schlimm wird für sie am Tag der Auferstehung das sein, was sie tragen. 102 Am Tag, da 
> in die Trompete geblasen wird. An jenem Tag versammeln Wir die Übeltäter wie Leute mit blauen 
> Augen . 103 Sie werden zueinander leise sprechen: »Ihr habt nur zehn (Nächte) verweilt. 104 Wir 
> wissen besser, was sie sagen, wenn derjenige, der von ihnen der Vorbildlichste in seinem Verhalten 
> ist, sagt: Ihr habt ja nur einen Tag verweilt.«
> 20:105 Und sie fragen dich nach den Bergen. Sag: Mein Herr wird sie in den Wind streuen 106 und sie 
> als ebenen Grund zurücklassen, 107  So dass du in ihnen keine Krümmungen und keine Erhebungen 
> mehr siehst. 108 An jenem Tag folgen sie dem Rufer, bei dem nichts Krummes ist; die Stimmen 
> wenden sich in demütiger Andacht zum Erbarmer, und du hörst nichts als Flüstern. 109 An jenem Tag 
> nützt die Fürsprache nicht, außer dem, dem es der Erbarmer erlaubt und dessen Worte Ihm 
> wohlgefallen.
> 20:110 Er weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen liegt, sie aber umfassen es nicht mit ihrem Wissen. 
> 111 Die Gesichter werden sich demütig senken vor dem Lebendigen, dem Beständigen. Und 
> enttäuscht wird der, dessen Last Unrecht ist. 112 Wer etwas von den guten Werken tut und dabei 
> gläubig ist, der wird kein Unrecht und keine Lohnminderung befürchten.
> 20:113 Und so haben Wir ihn als einen arabischen Koran hinabgesandt. Und Wir haben darin 
> verschiedene Drohungen dargelegt, auf dass sie gottesfürchtig werden oder er ihnen eine Ermahnung 
> bringe. 114 Erhaben ist Gott, der wahre König. Und übereile dich nicht mit dem Koran, bevor er dir 
> zu Ende offenbart worden ist. Und sprich: Mein Herr, gib mir mehr Wissen.
> 20:115 Und Wir hatten früher Adam (eine Verpflichtung) auferlegt. Aber er vergaß (sie). Und wir fanden 
> bei ihm keine Entschlossenheit. 116 Und als Wir zu den Engeln sprachen: »Werft euch vor Adam 
> nieder. Sie warfen sich nieder, außer Iblis. Er weigerte sich. 117 Wir sprachen: O Adam, dieser (da) 
> ist dir und deiner Gattin ein Feind. Dass er euch nicht aus dem Paradies vertreibt! Sonst wirst du 
> unglücklich sein. 118 Es ist dir gewährt, dass du darin nicht hungerst und nicht nackt bist, 119 und 
> dass du darin nicht dürstest und nicht unter der Sonnenhitze leidest.
> 20:120 Da flüsterte ihm der Satan ein, er sagte: O Adam, soll ich dich auf den Baum der Ewigkeit 
> hinweisen und auf eine Königsherrschaft, die nicht vergeht? 121 Sie aßen beide davon, da wurde 
> ihnen ihre Blöße offenbar, und sie begannen, Blätter des Paradieses über sich zusammenzuheften. 
> Adam war gegen seinen Herrn ungehorsam, und so irrte er ab. 122 Dann erwählte ihn sein Herr, und 
> Er wandte sich ihm zu und leitete (ihn) recht. 123 Er sprach: »Geht von ihm hinunter. Die einen von 
> euch sind Feinde der anderen. Wenn dann von Mir eine Rechtleitung zu euch kommt, dann wird der, 
> der meiner Rechtleitung folgt, nicht irregehen und nicht unglücklich sein. 124 Und der, der sich von 
> meiner Ermahnung abwendet, wird ein beengtes Leben führen. Und am Tag der Auferstehung 
> versammeln Wir ihn blind (zu den anderen).
> 20:125 Er sagt: »Mein Herr, warum hast du mich blind (zu den anderen) versammelt, wo ich doch sehen 
> konnte? 126 Er spricht: Zu dir sind doch unsere Zeichen gekommen, und du hast sie vergessen. 
> Ebenso wirst du heute vergessen. 127 So vergelten Wir dem, der maßlos ist und nicht an die Zeichen 
> seines Herrn glaubt. Die Pein des Jenseits ist ja härter und nachhaltiger. 128 Ist es ihnen nicht 
> aufgegangen, wie viele Generationen, in deren Wohnungen sie nun schreiten, Wir vor ihnen haben 
> verderben lassen? Darin sind Zeichen für Leute, die Vernunft haben. 129 Und gäbe es nicht einen 
> früher ergangenen Spruch deines Herrn und eine festgesetzte Frist, wäre dieses Los (auch jetzt) 
> unabwendbar.
> 20:130  So ertrage mit Geduld, was sie sagen. Und singe das Lob deines Herrn vor dem Aufgang der 
> Sonne und vor ihrem Untergang. Und preise (Ihn) zu (verschiedenen) Nachtzeiten und an den Enden 
> des Tages, auf dass du zufrieden bist. 131 Und richte nicht gierig deine Augen auf das, was Wir 
> einigen von ihnen zur Nutznießung verliehen haben — das ist der Glanz des diesseitigen Lebens—
> ,um sie darin der Versuchung auszusetzen. Der Lebensunterhalt, den dein Herr beschert, ist besser 
> und hat eher Bestand. 132 Und befiehl deinen Angehörigen, das Gebet (zu verrichten). Und harre du 
> darin aus. Wir fordern keinen Lebensunterhalt von dir. Wir bescheren dir doch den Lebensunterhalt. 
> Und das (gute) Ende gehört der Frömmigkeit.
> 20:133 Und sie sagen: »Wenn er doch ein Zeichen von seinem Herrn bringen würde! Ist nicht zu ihnen 
> der deutliche Beweis dessen gekommen, was in den früheren Blättern steht? 134 Hätten Wir sie vor 
> ihm durch eine Pein verderben lassen, hätten sie gesagt: Unser Herr, hättest Du doch einen Gesandten 
> zu uns geschickt, so dass wir deinen Zeichen hätten folgen können, bevor wir Erniedrigung und 
> Schande erlitten!
> 20:135 Sprich: Jeder wartet ab. So wartet auch ihr ab. Ihr werdet erfahren, wer die Leute des ebenen Weges sind und 
> wer der Rechtleitung folgt.
> 
> Sure: 21 Die Propheten (al-Anbiya,-’) zu Mekka, 112 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 21:1 Nahegerückt ist den Menschen ihre Abrechnung, während sie sich in Achtlosigkeit abwenden. 2 
> Keine neue Ermahnung kommt von ihrem Herrn zu ihnen, ohne dass sie sie hören, während sie sich 
> dem Spiel hingeben 3 und ihre Herzen zerstreut sind. Und sie äußern insgeheim im vertraulichen 
> Gespräch — sie, die Unrecht tun: »Ist dieser etwas anderes als ein Mensch wie ihr? Wollt ihr euch 
> denn sehenden Auges der Zauberei hingeben? 4 Sprich: Mein Herr weiß, was im Himmel und auf der 
> Erde gesagt wird. Er ist der, der alles hört und weiß.
> 21:5 Aber nein, sie sagen: Wirres Bündel von Träumen. Nein, er hat ihn erdichtet. Nein, er ist ja ein 
> Dichter. Er soll uns ein Zeichen bringen, so wie die Früheren gesandt worden sind. 6 Nie hat vor 
> ihnen eine Stadt, die Wir verderben ließen, geglaubt. Werden gerade sie nun glauben? 7 Und Wir 
> haben vor dir nur Männer gesandt, denen Wir Offenbarungen eingegeben haben. So fragt die Besitzer 
> der Ermahnung, wenn ihr nicht Bescheid wisst. 8 Wir haben sie nicht zu Körpern gemacht, die keine 
> Speise essen, und sie waren nicht ewig. 9 Dann haben Wir ihnen das Versprechen wahr gemacht. So 
> haben Wir sie und die, die Wir wollen, gerettet und die Maßlosen vernichtet.
> 21:10 Wir haben ein Buch zu euch hinabgesandt, in dem eure Ermahnung steht. Habt ihr denn keinen 
> Verstand? 11 Wie manche Stadt, die Unrecht tat, haben Wir zerstört und haben nach ihr ein anderes 
> Volk entstehen lassen! 12 Und als sie unsere Schlagkraft spürten, da fingen sie an, davor 
> wegzulaufen. 13 »Lauft nicht weg und kehrt zu dem euch verliehenen üppigen Leben und zu euren 
> Wohnungen zurück. Vielleicht werdet ihr zur Verantwortung gezogen. 14 Sie sagten: Wehe uns! Wir 
> haben ja Unrecht getan.
> 21:15 Das war ständig ihr Ruf, bis Wir sie zum abgemähten Land machten und sie ausgelöscht dalagen. 
> 16 Und Wir haben den Himmel und die Erde, und was zwischen ihnen ist, nicht zum Zeitvertreib 
> erschaffen. 17 Hätten Wir uns eine Zerstreuung nehmen wollen, dann hätten Wir sie von Uns aus 
> genommen — wenn Wir das überhaupt hätten tun wollen. 18 Nein, Wir schleudern die Wahrheit 
> gegen das Falsche, und sie zerschmettert ihm das Haupt, und siehe da, es schwindet dahin. Und wehe 
> euch wegen dessen, was ihr da schildert! 19 Ihm gehört, wer in den Himmeln und auf der Erde ist. 
> Diejenigen, die bei Ihm sind, weigern sich nicht hochmütig, Ihm zu dienen, und werden darin nicht 
> müde.
> 21:20 Sie preisen (Ihn) Nacht und Tag, und sie lassen nicht nach. 21 Oder haben sie sich Götter aus der 
> Erde genommen, die auferstehen lassen können? 22 Gäbe es in ihnen beiden (Himmel und Erde) 
> andere Götter als Gott, würden sie (beide) verderben. Preis sei Gott, dem Herrn des Thrones! (Er ist 
> erhaben) über das, was sie schildern. 23 Er wird nicht zur Verantwortung gezogen für das, was Er tut; 
> sie aber werden zur Verantwortung gezogen. 24 Oder haben sie sich außer Ihm Götter genommen? 
> Sprich: Bringt her euren Beweis. Das ist die Ermahnung derer, die mit mir sind, und die Ermahnung 
> derer, die vor mir lebten. Aber die meisten von ihnen kennen die Wahrheit nicht, so wenden sie sich 
> ab.
> 21:25 Und Wir haben keinen Gesandten vor dir geschickt, dem Wir nicht offenbart hätten: »Es gibt 
> keinen Gott außer Mir, so dienet Mir.«
> 21:26 Und sie sagen: »Der Erbarmer hat sich ein Kind genommen. Preis sei Ihm! Nein, es sind nur 
> Diener, denen Ehre erwiesen worden ist. 27 Sie kommen Ihm im Sprechen nicht zuvor, und nach 
> seinem Befehl handeln sie. 28 Er weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen liegt, und sie legen 
> Fürsprache nur für den ein, der ihnen genehm ist. Und sie erschrecken aus Furcht vor Ihm. 29 Und 
> wer von ihnen sagen sollte: »Ich bin Gott neben Ihm« dem vergelten Wir mit der Hölle. So vergelten 
> Wir denen, die Unrecht tun.
> 21:30 Haben denn diejenigen, die ungläubig sind, nicht gesehen, dass die Himmel und die Erde eine 
> einzige Masse waren? Da haben Wir sie getrennt und alles Lebendige aus dem Wasser gemacht. 
> Wollen sie denn nicht glauben? 31 Und Wir haben auf der Erde festgegründete Berge gemacht, dass 
> sie nicht mit ihnen schwanke. Und Wir haben auf ihr breite Durchgänge als Wege gemacht, auf dass 
> sie der Rechtleitung folgen. 32 Und Wir haben den Himmel zu einer wohlbehüteten Decke gemacht. 
> Aber sie wenden sich von seinen (des Himmels) Zeichen ab. 33 Und Er ist es, der die Nacht und den 
> Tag, die Sonne und den Mond erschaffen hat; jedes Gestirn nimmt seinen Lauf  in einer (eigenen) 
> Sphäre.
> 21:34 Und Wir haben für keinen Menschen vor dir bestimmt, ewig zu leben. Wenn du nun stirbst, sollten 
> sie dann ewig leben?
> 21:35 Jeder wird den Tod erleiden. Und Wir prüfen euch mit Bösem und Gutem und setzen euch damit 
> der Versuchung aus. Und zu Uns werdet ihr zurückgebracht. 36 Und wenn diejenigen, die ungläubig 
> sind, dich sehen, nehmen sie dich nur zum Gegenstand des Spottes: »Ist das der, der über eure Götter 
> spricht? Und sie, sie glauben nicht an die Ermahnung des Erbarmers. 37 Der Mensch ist aus 
> Eilfertigkeit erschaffen worden. Ich werde euch schon meine Zeichen sehen lassen; so wünscht nicht 
> von Mir, es zu beschleunigen. 38 Und sie sagen: Wann wird diese Androhung eintreten, so ihr die 
> Wahrheit sagt? 39 Wenn diejenigen, die ungläubig sind, es nur wüßten, wenn sie das Feuer weder von 
> ihren Gesichtern noch von ihren Rücken abhalten können und auch keine Unterstützung erfahren!
> 21:40 Nein, es  wird sie plötzlich überkommen und sie überraschen. Sie werden es nicht abwehren 
> können, und es wird ihnen kein Aufschub gewährt. 41 Gespottet wurde schon vor dir über Gesandte. 
> Da umschloß diejenigen, die sie verhöhnt hatten, das, worüber sie spotteten.
> 21:42 Sprich: Wer behütet euch bei Nacht und bei Tag vor dem Erbarmer? Aber nein, sie wenden sich 
> von der Ermahnung ihres Herrn ab. 43 Oder haben sie etwa Götter, die sie vor Uns schützen können? 
> Sie können doch sich selbst nicht helfen, und sie werden keinen Beistand gegen Uns erhalten. 44 
> Nein, Wir haben diese da und ihre Väter genießen lassen, bis sie ein hohes Alter erreicht haben. 
> Haben sie denn nicht gesehen, dass Wir über das Land kommen und es an seinen Enden kürzen? 
> Werden nun sie die Sieger sein?
> 21:45 Sprich: Ich warne euch nur mit der Offenbarung. Aber Taube hören nicht den Ruf, wenn sie 
> gewarnt werden. 46 Und wenn ein Hauch von der Pein deines Herrn sie berührt, sagen sie gewiß: »O 
> wehe uns! Wir haben ja Unrecht getan. 47 Und Wir stellen die gerechten Waagen für den Tag der 
> Auferstehung auf. So wird keiner Seele in irgend etwas Unrecht getan. Und wäre es auch das Gewicht 
> eines Senfkornes, Wir bringen es bei. Und Wir genügen für die Abrechnung. 48 Und Wir haben Mose 
> und Aaron die Unterscheidungsnorm zukommen lassen, und ein Licht und eine Ermahnung für die 
> Gottesfürchtigen, 49 die ihren Herrn im Verborgenen fürchten und vor der Stunde erschrecken.
> 21:50 Und dies ist eine gesegnete Ermahnung, die Wir hinabgesandt haben. Wollt ihr sie denn verwerfen?
> 21:51 Und Wir haben zuvor Abraham zu seinem rechten Verhalten geleitet. Und Wir wußten über ihn 
> Bescheid. 52 Als er zu seinem Vater und seinem Volk sagte: »Was sind das für Bildwerke, die ihr 
> verehrt? 53 Sie sagten: Wir fanden, dass bereits unsere Väter ihnen dienten. 54 Er sagte: Ihr und eure 
> Väter befindet euch in einem offenkundigen Irrtum. 
> 21:55 Sie sagten: Bringst du uns die Wahrheit, oder gehörst du zu denen, die ihr Spiel treiben? 56 Er 
> sagte: Nein, euer Herr ist der Herr der Himmel und der Erde, der sie erschaffen hat. Und ich bin einer 
> von denen, die euch das bezeugen. 57 Und bei Gott, ich werde gegen eure Götter mit einer List 
> vorgehen, nachdem ihr den Rücken gekehrt habt. 58 Da schlug er sie in Stücke, außer einem großen 
> unter ihnen, auf dass sie sich zu ihm wandten. 59 Sie sagten: Wer hat dies mit unseren Göttern getan? 
> Wahrlich, er gehört zu denen, die Unrecht tun.
> 21:60 Sie sagten: Wir hörten einen Jüngling von ihnen sprechen; man nennt ihn Abraham. 61 Sie sagten: 
> Bringt ihn her vor den Augen der Menschen. Vielleicht bezeugen sie es. 62 Sie sagten: Hast du dies 
> mit unseren Göttern getan, o Abraham? 63 Er sagte: Nein, getan hat das dieser da, der Größte unter 
> ihnen. Fragt sie, so sie reden können. 64 Sie kamen wieder zu sich und sagten: Ihr seid ja die, die 
> Unrecht tun.
> 21:65 Dann machten sie eine Kehrtwende: Du weißt doch, dass diese nicht reden können. 66 Er sagte: 
> Wie könnt ihr anstelle Gottes das verehren, was euch nichts nützen und nichts schaden kann? 67 Pfui 
> über euch und über das, was ihr anstelle Gottes verehrt! Habt ihr denn keinen Verstand? 68 Sie 
> sagten: Verbrennt ihn und helft euren Göttern, so ihr etwas tun wollt. 69 Wir sprachen: O Feuer, sei 
> kühl und harmlos für Abraham.
> 21:70 Sie wollten mit einer List gegen ihn vorgehen. Da machten Wir, dass sie die waren, die den größten 
> Verlust hatten. 71 Und Wir erretteten ihn und Lot in das Land, das Wir für die Weltenbewohner 
> gesegnet haben. 72 Und Wir schenkten ihm Isaak und Jakob dazu. Und jeden machten Wir 
> rechtschaffen. 73 Und Wir machten sie zu Vorbildern, die (die Menschen) nach unserem Befehl 
> leiteten. Und Wir offenbarten ihnen, die guten Werke zu tun, das Gebet zu verrichten und die Abgabe 
> zu entrichten. Und Uns haben sie gedient.
> 21:74 Und dem Lot ließen Wir Urteilskraft und Wissen zukommen. Und Wir erretteten ihn aus der Stadt, 
> die die schlechten Taten zu begehen pflegte. Sie waren ja böse Leute und Frevler.
> 21:75 Und Wir ließen ihn in unsere Barmherzigkeit eingehen. Wahrlich, er gehört zu den 
> Rechtschaffenen.
> 21:76 Und (erwähne) Noach, als er zuvor rief. Da erhörten Wir ihn und erretteten ihn und seine 
> Angehörigen aus der großen Drangsal. 77 Und Wir unterstützten ihn gegen die Leute, die unsere 
> Zeichen für Lüge erklärten. Sie waren ja böse Leute. So ließen Wir sie allesamt ertrinken.
> 21:78 Und (erwähne) David und Salomo, als sie über das Saatfeld urteilten. Darin waren die Schafe der 
> Leute nachts eingebrochen und hatten sich ausgebreitet. Und Wir waren bei ihrem Urteil zugegen. 79 
> Und Wir ließen Salomo die Sache begreifen. Und jedem ließen Wir Urteilskraft und Wissen 
> zukommen. Und Wir machten dem David die Berge dienstbar, dass sie (Uns) preisen, und (auch) die 
> Vögel. Ja, Wir haben es getan.
> 21:80 Und Wir lehrten ihn die Herstellung von Panzerkleidung für euch, damit sie euch vor eurer 
> (gegenseitigen) Schlagkraft schütze. Wollt ihr denn nicht dankbar sein? 81 Und dem Salomo 
> (machten Wir dienstbar) den Wind als Sturm, dass er nach seinem Befehl zum Land eile, das Wir 
> gesegnet haben — und Wir wußten über alle Dinge Bescheid —, 82 und auch unter den Satanen 
> welche, die für ihn tauchten und noch andere Arbeiten verrichteten; und Wir überwachten sie.
> 21:83 Und (erwähne) Ijob, als er zu seinem Herrn rief: »Mich hat Schaden getroffen, und Du bist der 
> Barmherzigste der Barmherzigen. 84 Da erhörten Wir ihn und behoben den Schaden, den er erlitten 
> hatte. Und Wir gaben ihm seine Angehörigen (wieder) und noch einmal die gleiche Zahl dazu, aus 
> Barmherzigkeit von Uns und als Ermahnung für die, die (Uns) dienen.
> 21:85 Und (erwähne) Ismael und Idris und Dhú l-Kifl. Jeder (von ihnen) gehörte zu den Geduldigen. 86 
> Und Wir ließen sie in unsere Barmherzigkeit eingehen. Wahrlich, sie gehören zu den 
> Rechtschaffenen. 87 Und (erwähne) den Mann mit dem Fisch (Jonas). Als er erzürnt wegging und 
> meinte, Wir könnten ihn nicht überwältigen. Und er rief in den Finsternissen: »Es gibt keinen Gott 
> außer Dir. Preis sei Dir! Ich war einer von denen, die Unrecht tun. 88 Da erhörten Wir ihn und 
> erretteten ihn aus der Trübsal. So retten Wir die Gläubigen. 89 Und (erwähne) Zakaria, als er zu 
> seinem Herrn rief: »Mein Herr,. aß mich nicht kinderlos bleiben. Und Du bist der beste der Erben.
> 21:90 Da erhörten Wir ihn und schenkten ihm Yahya  und machten ihm seine Gattin wieder fruchtbar. 
> Sie eilten zu den guten Dingen um die Wette und riefen zu Uns in Verlangen und Ehrfurcht, und sie 
> waren vor Uns demütig. 91 Und (erwähne) die, die ihre Scham unter Schutz stellte . Da bliesen Wir 
> in sie von unserem Geist, und Wir machten sie und ihren Sohn zu einem Zeichen für die 
> Weltenbewohner. 92 »Diese eure Gemeinschaft ist eine einzige Gemeinschaft. Und ich bin euer Herr, 
> so dienet Mir. 93 Aber sie spalteten sich in ihrer Angelegenheit untereinander. Doch sie werden alle 
> zu Uns zurückkehren. 94 Wer etwas von den guten Werken tut und dabei gläubig ist, der wird für sein 
> Mühen nicht Undank ernten; Wir schreiben es ihm gut.
> 21:95 Und ein Verbot liegt über einer Stadt, die Wir verderben ließen: Sie kehren nicht zurück, 96 bis der 
> (Damm von) Gog und Magog   eröffnet wird, sie von allen Anhöhen herbeieilen 97 und die 
> wahrhaftige Drohung naherückt. Dann werden die Blicke derer, die ungläubig sind, starr werden: »O 
> wehe uns! Wir ließen es unbeachtet. Ja, wir haben Unrecht getan. 98 Ihr und das, was ihr anstelle 
> Gottes verehrt, seid Brennstoff der Hölle. Ihr werdet dahin wie zur Tränke gehen. 99 Wären diese da 
> Götter, wären sie nicht darin wie zur Tränke gegangen. Und alle werden darin ewig weilen.
> 21:100 Sie werden darin seufzen, aber selbst darin nichts hören. 101 Diejenigen, für die das Beste von 
> Uns her vorausbestimmt ist, werden von ihr ferngehalten, 102 sie hören nicht (einmal) ihr leisestes 
> Geräusch. Und sie werden in dem, was ihre Seelen begehrt haben, ewig weilen. 103 Der große 
> Schrecken macht sie nicht traurig, und die Engel empfangen sie: »Das ist euer Tag, der euch 
> versprochen wurde. 104 Am Tag, an dem Wir den Himmel zusammenfalten, wie das Urkundenbuch  
> die Schriftstücke zusammenfaltet. Wie Wir eine erste Schöpfung am Anfang gemacht haben, 
> wiederholen Wir sie. Das ist ein Uns obliegendes Versprechen. Ja, Wir werden es tun.
> 21:105 Und Wir haben in der Schrift  nach der Ermahnung geschrieben, dass meine rechtschaffenen 
> Diener das Land erben werden.
> 21:106 In diesem  ist eine Botschaft an Leute, die (Uns) dienen. 107 Und Wir haben dich nur als eine 
> Barmherzigkeit für die Weltenbewohner gesandt. 108 Sprich: Mir wird wahrlich offenbart, dass euer 
> Gott ein einziger Gott ist. Wollt ihr denn nicht gottergeben sein? 109 Wenn sie sich abkehren, dann 
> sprich: Ich habe es euch so angekündigt, dass zwischen uns Gleichheit besteht. Und ich weiß nicht, ob 
> das, was euch angedroht wird, nahe ist oder fernliegt.
> 21:110 Er weiß, was an Worten laut geäußert wird, und Er weiß, was ihr verschweigt. 111 Und ich weiß nicht, ob es 
> vielleicht nur eine Versuchung für euch ist und eine Nutznießung für eine Weile. 112 Er  sprach: Mein Herr, 
> urteile nach der Wahrheit. Und unser Herr ist der Erbarmer, der um Hilfe gebeten wird gegen das, was ihr 
> schildert.
> 
> Sure: 22 Die Wallfahrt (al-H,.adjj) zu Medina, 78 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 22:1 O ihr Menschen, fürchtet euren Herrn. Das Beben der Stunde ist eine gewaltige Sache. 2 Am Tag, da 
> ihr es seht, wird jede Stillende aus Entsetzen übersehen, was sie eben gestillt hat, und jede 
> Schwangere wird mit dem niederkommen, was sie trägt. Und du siehst die Menschen trunken, obwohl 
> sie nicht betrunken sind. Aber die Pein Gottes ist hart.
> 22:3 Und unter den Menschen ist manch einer, der über Gott ohne (richtiges) Wissen streitet und jedem 
> rebellischen Satan folgt, 4 gegen den  geschrieben steht, dass er den, der ihn zum Freund nimmt, 
> irreführen und zur Pein des Höllenbrandes leiten wird.
> 22:5 O ihr Menschen, wenn ihr über die Auferstehung im Zweifel seid, so bedenket, dass Wir euch aus 
> Erde erschaffen haben, dann aus einem Tropfen, dann aus einem Embryo, dann aus einem Fötus, 
> gestaltet und nicht gestaltet, um es euch deutlich zu machen. Und Wir lassen, was Wir wollen, im 
> Mutterleib auf eine festgesetzte Frist ruhen. Dann lassen Wir euch als Kind herauskommen. Dann 
> (sorgen Wir für euch), damit ihr eure Vollkraft erreicht. Und manch einer von euch wird abberufen, 
> und manch einer von euch wird in das schlimmste Alter gebracht, so dass er, nachdem er vorher 
> Wissen besessen hat, nichts (mehr) weiß. Und du siehst die Erde regungslos. Wenn Wir aber Wasser 
> auf sie herabkommen lassen, regt sie sich, wächst zu und läßt verschiedene erfreuliche Pflanzenarten 
> sprießen. 6 Dies, weil Gott die Wahrheit ist, und weil Er die Toten lebendig macht und weil Er Macht 
> hat zu allen Dingen, 7 und weil die Stunde kommt — an ihr ist kein Zweifel möglich —, und weil 
> Gott (all) die erwecken wird, die in den Gräbern sind. 8 Und unter den Menschen gibt es manch 
> einen, der über Gott streitet ohne (richtiges) Wissen, ohne Rechtleitung und ohne erleuchtendes Buch; 
> 9 er wendet sich zur Seite, um (die Menschen) vom Wege Gottes abirren zu lassen. Bestimmt ist für 
> ihn Schande im Diesseits, und Wir lassen ihn am Tag der Auferstehung die Pein des Höllenbrandes 
> kosten.
> 22:10 »Dies für das, was deine Hände vorausgeschickt haben, und weil Gott den Dienern kein Unrecht 
> tut.« 11 Und unter den Menschen gibt es manch einen, der Gott nur beiläufig dient. Wenn ihn etwas 
> Gutes trifft, fühlt er sich wohl darin. Und wenn ihn eine Versuchung trifft, macht er eine 
> Kehrtwende . Er verliert das Diesseits und das Jenseits. Das ist der offenkundige Verlust. 12 Er ruft 
> anstelle Gottes das an, was ihm weder schaden noch nützen kann. Das ist der tiefe Irrtum. 13 Er ruft 
> den an, von dem eher Schaden zu erwarten ist als Nutzen. Welch schlimmer Schutzherr und welch 
> schlimmer Gefährte!
> 22:14 Gott läßt diejenigen, die glauben und die guten Werke tun, in Gärten eingehen, unter denen Bäche 
> fließen. Gott tut, was Er will.
> 22:15 Wer meint, dass Gott ihn  im Diesseits und Jenseits niemals unterstützen werde, der strecke doch 
> ein Seil zum Himmel, dann schneide er es ab. So schaue er, ob seine List das entfernt, was (seinen) 
> Groll hervorruft.
> 22:16 Und so haben Wir ihn  als deutliche Zeichen hinabgesandt. (Es ist so,) dass Gott rechtleitet, wen Er 
> will.
> 22:17 Diejenigen, die glauben, und diejenigen, die Juden sind, und die Sabier und die Christen und die 
> Magier und diejenigen, die Polytheisten sind — siehe, Gott wird am Tag der Auferstehung zwischen 
> ihnen entscheiden. Gott ist ja Zeuge über alle Dinge.
> 22:18 Hast du nicht gesehen, dass sich vor Gott niederwirft, wer in den Himmeln und wer auf der Erde 
> ist, und (auch) die Sonne, der Mond und die Sterne, die Berge, die Bäume und die Tiere, und viele 
> von den Menschen? Und gegen viele ist die Pein zu Recht fällig geworden. Und wen Gott der 
> Schmach aussetzt, dem kann niemand Ehre erweisen. Wahrlich, Gott tut, was Er will.
> 22:19 Das sind zwei Streitparteien, die miteinander über ihren Herrn streiten. Für diejenigen, die 
> ungläubig sind, sind Gewänder aus Feuer zugeschnitten; über ihre Köpfe wird heißes Wasser 
> gegossen.
> 22:20 Dadurch wird zum Schmelzen gebracht, was sie in ihrem Bauch haben, und ebenso die Haut. 21 
> Und für sie sind Keulen aus Eisen bestimmt. 22 Sooft sie vor Kummer aus ihm (aus dem Feuer) 
> herauskommen wollen, werden sie zu ihm zurückgebracht, und (es wird zu ihnen gesagt): ›Kostet die 
> Pein des Höllenbrandes.‹ 23 Gott läßt diejenigen, die glauben und die guten Werke tun, in Gärten 
> eingehen, unter denen Bäche fließen. Geschmückt werden sie darin mit Armringen aus Gold und mit 
> Perlen, und ihre Kleidung darin ist aus Seide. 24 Rechtgeleitet sind sie zu den Worten, die gut sind; 
> und rechtgeleitet sind sie zum Weg dessen, der des Lobes würdig ist.
> 22:25 Diejenigen, die ungläubig sind und vom Wege Gottes abweisen und auch von der heiligen 
> Moschee, die Wir für die Menschen bestimmt haben, gleich ob sie dort oder in der Wüste wohnen... 
> Wer sucht, darin etwas Krummes zu Unrecht zu verüben, den werden Wir eine schmerzhafte Pein 
> kosten lassen.
> 22:26 Und als Wir den Abraham in die Stätte des Hauses eingewiesen haben: »Geselle mir nichts bei. 
> Und reinige mein Haus für diejenigen, die den Umlauf vollziehen, und für die, die aufrecht stehen, 
> sich verneigen und niederwerfen. 27 Und ruf unter den Menschen zur Wallfahrt auf, so werden sie zu 
> dir kommen zu Fuß und auf vielen hageren Kamelen, die aus jedem tiefen Paßweg daherkommen, 
> 28 damit sie allerlei Nutzen für sich erfahren und den Namen Gottes an den bekannten Tagen über 
> dem erwähnen, was Er ihnen an Herdenvieh beschert hat. — Eßt davon und gebt dem Notleidenden 
> und Armen zu essen. 29 Dann sollen sie ihre Ungepflegtheit beenden, ihre Gelübde erfüllen und zum 
> Umlauf um das altehrwürdige Haus geführt werden.
> 22:30 So ist es. Und wenn einer die heiligen Dinge Gottes hochhält, ist es besser für ihn bei seinem 
> Herrn. Erlaubt ist euch das Vieh, außer dem, was euch bekanntgemacht wird. So meidet den Greuel 
> der Götzen, und meidet die falsche Aussage, 31 als Anhänger des rechten Glaubens gegenüber Gott, 
> die Ihm nichts beigesellen. Und wenn einer Gott (etwas) beigesellt, es ist, als würde er vom Himmel 
> herunterfallen, von den Vögeln weggeschnappt oder vom Wind an einen fernen Ort hinabgestürzt 
> werden. 32  So ist es. Und wenn einer die Opfertiere Gottes hochhält, ist es ein Ausdruck der 
> Frömmigkeit der Herzen. 33 In ihnen habt ihr allerlei Nutzen auf eine bestimmte Frist, dann liegt ihr 
> erlaubter Schlachtort beim altehrwürdigen Haus.
> 22:34 Und für jede Gemeinschaft haben Wir einen Ritus festgelegt, damit sie den Namen Gottes über 
> dem erwähnen, was er ihnen an Herdenvieh beschert hat. Und euer Gott ist ein einziger Gott, Ihm 
> müßt ihr ergeben sein. Und verkünde frohe Botschaft denen, die sich demütigen,
> 22:35 deren Herzen sich ängstigen, wenn Gottes gedacht wird, die das, was sie trifft, geduldig ertragen, 
> das Gebet verrichten und von dem, was Wir ihnen beschert haben, spenden. 36 Und die Opferkamele 
> haben wir euch zu Kultzeichen Gottes gemacht. An ihnen habt ihr etwas Gutes. So erwähnt den 
> Namen Gottes über ihnen, wenn sie mit gebundenen Beinen dastehen. Und wenn sie auf die Seite 
> umgefallen sind, dann eßt davon und gebt dem bescheidenen und dem fordernden (Armen) zu essen. 
> So haben Wir sie euch dienstbar gemacht, auf dass ihr dankbar seid. 37 Weder ihr Fleisch noch ihr 
> Blut erreicht Gott, aber Ihn erreicht eure Frömmigkeit. So haben Wir sie euch dienstbar gemacht, 
> damit ihr Gott hochpreiset, dass Er euch rechtgeleitet hat. Und verkünde denen, die Gutes tun, frohe 
> Botschaft.
> 22:38 Gott verteidigt diejenigen, die glauben. Gott liebt keinen undankbaren Treulosen. 39 Erlaubnis 
> (zum Kampf) ist denen gegeben, die bekämpft werden, weil ihnen ja Unrecht getan wurde — und 
> Gott hat gewiß die Macht, sie zu unterstützen —,
> 22:40 (ihnen), die zu Unrecht aus ihren Wohnstätten vertrieben wurden, nur weil sie sagen: Unser Herr ist 
> Gott. Und hätte Gott nicht die einen Menschen durch die anderen abgewehrt, so wären gewiß 
> Mönchsklausen, Kirchen, Gebetsstätten und Moscheen zerstört worden, in denen des Namens Gottes 
> viel gedacht wird. — Und Gott wird bestimmt die unterstützen, die Ihn unterstützen. Gott ist stark und 
> mächtig. 41 (Ihnen), die, wenn Wir ihnen eine angesehene Stellung auf der Erde geben, das Gebet 
> verrichten und die Abgabe entrichten, das Rechte gebieten und das Verwerfliche verbieten. Und Gott 
> gehört das Ende der Angelegenheiten.
> 22:42 Wenn sie dich der Lüge zeihen, so haben auch vor ihnen das Volk Noachs, die Ad und die Thamud 
> (ihre Gesandten) der Lüge geziehen , 43 und auch das Volk Abrahams und das Volk Lots , 44 und 
> die Bewohner von Madyan. Auch Mose wurde der Lüge geziehen . Da gewährte Ich den 
> Ungläubigen Aufschub, dann ergriff Ich sie. Und wie war dann meine Mißbilligung!
> 22:45 Wie so manche Stadt, die Unrecht tat, haben Wir verderben lassen, so dass sie bis zu den Dächern 
> verödet war, und wie manchen (nun) verlassenen Brunnen und manches aufgerichtete Schloß! 46 
> Sind sie denn nicht auf der Erde umhergegangen, dass sie Herzen bekommen, mit denen sie 
> verstehen, oder Ohren, mit denen sie hören? Nicht die Blicke sind blind, blind sind die Herzen, die in 
> der Brust sind. 47 Und sie wünschen von dir, die Pein zu beschleunigen. Gott wird sein Versprechen 
> nicht brechen. Und siehe, ein Tag bei deinem Herrn ist wie tausend Jahre nach eurer Berechnung. 48 
> Und wie mancher Stadt, die Unrecht tat, habe Ich Aufschub gewährt! Dann habe Ich sie ergriffen. 
> Und zu Mir führt der Lebensweg. 49 Sprich: O ihr Menschen, ich bin euch nur ein deutlicher Warner.
> 22:50 Für diejenigen nun, die glauben und die guten Werke tun, sind Vergebung und trefflicher Unterhalt 
> bestimmt. 51 Und diejenigen, die eifrig gegen unsere Zeichen vorgehen und ihnen Machtlosigkeit 
> nachweisen wollen, das sind die Gefährten der Hölle.
> 22:52 Und Wir haben vor dir keinen Gesandten oder Propheten geschickt, ohne dass ihm, wenn er etwas 
> wünschte, der Satan in seinen Wunsch etwas dazwischen geworfen hätte. Aber Gott hebt auf, was der 
> Satan dazwischenwirft. Dann legt Gott seine Zeichen eindeutig fest. Und Gott weiß Bescheid und ist 
> weise. 53 (Das ist so), damit Er das, was der Satan dazwischenwirft, zu einer Versuchung für 
> diejenigen macht, in deren Herzen Krankheit ist und deren Herzen verhärtet sind — wahrlich, die 
> Unrecht tun, befinden sich in weitgehendem Widerstreit —, 54 und damit diejenigen, denen das 
> Wissen zugekommen ist, wissen, dass es die Wahrheit von deinem Herrn ist, so dass sie daran 
> glauben und ihre Herzen sich vor Ihm demütigen. Und wahrlich, Gott führt diejenigen, die glauben, 
> zu einem geraden Weg.
> 22:55 Und diejenigen, die ungläubig sind, beharren auf ihrem Zweifel daran, bis die Stunde sie plötzlich 
> überkommt oder bis die Pein eines unfruchtbaren Tages über sie kommt. 56 An jenem Tag gehört die 
> Königsherrschaft Gott (allein). Er wird zwischen ihnen urteilen. Dann werden diejenigen, die glauben 
> und die guten Werke tun, in den Gärten der Wonne sein. 57 Diejenigen aber, die ungläubig sind und 
> unsere Zeichen für Lüge erklären, erhalten eine schmähliche Pein.
> 22:58 Denen, die auf dem Weg Gottes ausgewandert sind, dann getötet werden oder sterben, wird Gott 
> bestimmt einen schönen Unterhalt bescheren. Gott ist ja der beste der Versorger. 59 Er wird sie 
> bestimmt in einen Ort eingehen lassen, der ihnen genehm ist. Und Gott weiß Bescheid und ist 
> langmütig.
> 22:60  So ist es. Und wer im gleichen Maße bestraft, wie er bestraft wurde, dann aber wieder Gegenstand 
> von Übergriffen wird, den wird Gott sicher unterstützen. Gott ist voller Verzeihung und Vergebung.
> 22:61 Dies, weil Gott die Nacht in den Tag übergehen und den Tag in die Nacht übergehen läßt, und weil 
> Gott alles hört und sieht. 62 Dies, weil Gott die Wahrheit ist und weil das, was sie an seiner Stelle 
> anrufen, das Falsche ist, und weil Gott der Erhabene und der Große ist. 63 Hast du denn nicht 
> gesehen, dass Gott Wasser vom Himmel herabkommen läßt, so dass die Erde grün wird? Gott ist 
> feinfühlig  und hat Kenntnis von allem. 64 Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. 
> Gott ist der, der auf niemanden angewiesen und des Lobes würdig ist.
> 22:65 Hast du denn nicht gesehen, dass Gott euch das, was auf der Erde ist, dienstbar gemacht hat, ebenso 
> die Schiffe, die nach seinem Befehl auf dem Meer fahren? Und Er hält den Himmel, dass er nicht auf 
> die Erde fällt, außer mit seiner Erlaubnis. Siehe, Gott hat Mitleid mit den Menschen und ist 
> barmherzig. 66 Und Er ist es, der euch lebendig gemacht hat. Dann läßt Er euch sterben, dann macht 
> Er euch wieder lebendig. Wahrlich, der Mensch ist undankbar.
> 22:67 Für jede Gemeinschaft haben Wir einen Ritus festgelegt, den sie zu vollziehen haben. So sollen sie 
> nicht mit dir über die Angelegenheit Streit führen. Und rufe zu deinem Herrn. Siehe, du folgst einer 
> geraden Rechtleitung. 68 Und wenn sie doch mit dir streiten, dann sprich: Gott weiß besser, was ihr 
> tut. 69 Gott wird am Tag der Auferstehung zwischen euch über das urteilen, worüber ihr uneins wart.
> 22:70 Weißt du denn nicht, dass Gott weiß, was im Himmel und auf der Erde ist? Das steht in einem 
> Buch. Das ist Gott ein leichtes. 71 Und sie verehren anstelle Gottes das, wofür Er keine Ermächtigung 
> herabgesandt hat und wovon sie kein Wissen haben. Für die, die Unrecht tun, gibt es keinen Helfer. 
> 72 Und wenn ihnen unsere Zeichen als deutliche Beweise verlesen werden, dann erkennst du im 
> Gesicht derer, die ungläubig sind, die Mißbilligung. Am liebsten würden sie über die herfallen, die 
> ihnen unsere Zeichen verlesen. Sprich: Soll ich euch kundtun, was schlimmer ist als dies? Es ist das 
> Feuer, das Gott denen angedroht hat, die ungläubig sind — welch schlimmes Ende!
> 22:73 O ihr Menschen, ein Gleichnis wird (euch) vorgetragen, so hört darauf. Diejenigen, die ihr anstelle 
> Gottes anruft, können niemals auch nur eine Fliege erschaffen, auch wenn sie sich dafür 
> zusammentun. Und wenn die Fliege ihnen etwas raubte, könnten sie es ihr nicht entreißen. Schwach 
> ist (hier) der, der sucht, und das, was gesucht wird. 74 Sie haben Gott nicht so eingeschätzt, wie Er 
> eingeschätzt werden soll. Wahrlich, Gott ist stark und mächtig.
> 22:75 Gott erwählt sich aus den Engeln Boten, und (auch) aus den Menschen. Gott hört und sieht alles. 76 
> Er weiß, was vor ihnen und was hinter ihnen liegt. Und zu Gott werden die Angelegenheiten 
> zurückgebracht.
> 22:77 O ihr, die ihr glaubt, verneigt euch, werft euch nieder und dient eurem Herrn, und tut das Gute, auf dass es 
> euch wohl ergehe. 78 Und setzt euch für Gott ein, wie der richtige Einsatz für Ihn sein soll. Er hat euch erwählt. 
> Und Er hat euch in der Religion keine Bedrängnis auferlegt; so ist die Glaubensrichtung eures Vaters Abraham. 
> Er hat euch Muslime genannt, früher und (nunmehr) in diesem (Buch), auf dass der Gesandte Zeuge über euch 
> sei und ihr Zeugen über die Menschen seid. So verrichtet das Gebet, entrichtet die Abgabe und haltet an Gott 
> fest. Er ist euer Schutzherr. Welch vorzüglicher Schutzherr und welch vorzüglicher Helfer!
> 
> Sure: 23 Die Gläubigen (al-Mu’minu,-n) zu Mekka, 118 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 23:1 Wohl ergeht es den Gläubigen, 2 die in ihrem Gebet demütig sind, 
> 23:3 und die sich von unbedachter Rede abwenden, 4 und die die Abgabe entrichten,
> 23:5 und die ihre Scham bewahren, 6 außer gegenüber ihren Gattinnen, oder was ihre rechte Hand (an 
> Sklavinnen) besitzt, dann sind sie nicht zu tadeln; diejenigen aber, die darüber hinaus (andere) 
> begehren, das sind die, die Übertretungen begehen —, 8 und die auf das ihnen Anvertraute und ihre 
> Verpflichtungen achtgeben, 9 und die ihr Gebet einhalten.
> 23:10 Das sind die Erben, 11 die das Paradies erben werden; darin werden sie ewig weilen.
> 23:12 Und wahrlich, Wir schufen den Menschen aus einem entnommenen Ton. 13 Dann machten Wir ihn 
> zu einem Tropfen in einem festen Aufenthaltsort. 14 Dann schufen Wir den Tropfen zu einem 
> Embryo, und Wir schufen den Embryo zu einem Fötus, und Wir schufen den Fötus zu Knochen. Und 
> Wir bekleideten die Knochen mit Fleisch. Dann ließen Wir ihn als eine weitere Schöpfung entstehen. 
> Gott sei gesegnet, der beste Schöpfer!
> 23:15 Dann werdet ihr nach all diesem sterben. 16 Dann werdet ihr am Tag der Auferstehung auferweckt 
> werden. 17 Und Wir schufen über euch sieben Bahnen, und Wir lassen die Schöpfung nicht 
> unbeachtet. 18 Und Wir ließen vom Himmel Wasser in einem bestimmten Maß herabkommen und 
> ließen es sich in der Erde aufhalten. Und Wir vermögen wohl, es wieder wegzunehmen. 19 Und Wir 
> ließen euch dadurch Gärten mit Palmen und Weinstöcken entstehen, in denen ihr viele Früchte habt 
> und von denen ihr essen könnt,
> 23:20 und einen Baum, der aus dem Berg Sinai herauskommt, und der Fett hervorbringt und auch Tunke 
> für die, die essen. 21 Und ihr habt in den Herdentieren einen Grund zum Nachdenken. Wir geben 
> euch von dem, was in ihrem Leib ist, zu trinken. Ihr habt an ihnen allerlei Nutzen, und ihr könnt 
> davon essen. 22 Und auf ihnen und (ebenso) auf den Schiffen werdet ihr getragen.
> 23:23 Und Wir sandten Noach zu seinem Volk. Er sagte: »O mein Volk, dienet Gott. Ihr habt keinen Gott 
> außer Ihm. Wollt ihr nicht gottesfürchtig sein? 24 Da sagten die Vornehmen aus seinem Volk, die 
> ungläubig waren: Dieser ist nur ein Mensch wie ihr, der einen Vorzug euch gegenüber haben will. 
> Und wenn Gott gewollt hätte, hätte Er Engel herabgesandt. Wir haben bei unseren Vorvätern so etwas 
> nicht gehört.
> 23:25 Er ist nur ein Mann, der an Besessenheit leidet. So wartet mit ihm eine Weile ab. 26 Er sagte: 
> „Mein Herr, unterstütze mich, wo sie mich der Lüge zeihen. 27 Da offenbarten Wir ihm: Verfertige 
> das Schiff vor unseren Augen und nach unserer Offenbarung. Und wenn unser Befehl kommt und der 
> Ofen brodelt, so laß ein Paar von jeder Art und deine Familie hineingehen, außer dem, gegen den der 
> Spruch vorher erging. Und sprich Mich nicht wegen derer an, die Unrecht tun; sie werden sicher 
> ertränkt werden. 28 Und wenn du dich auf dem Schiff gut eingerichtet hast, du und diejenigen, die mit 
> dir sind, dann sag: „Lob sei Gott, der uns von den Leuten errettet hat, die Unrecht tun!“ 29 Und sag: 
> „Mein Herr, gewähre mir einen gesegnete Unterkunft. Du bist der Beste derer, die Unterkunft 
> gewähren.“
> 23:30 Darin sind Zeichen. Wir haben (sie) damit der Prüfung ausgesetzt. 31 Dann ließen Wir nach ihnen 
> eine andere Generation entstehen. 32 Und Wir schickten unter sie einen Gesandten aus ihrer Mitte. 
> Dienet Gott. Ihr habt keinen Gott außer Ihm. Wollt ihr nicht gottesfürchtig sein? 33 Und die 
> Vornehmen aus seinem Volk, die ungläubig waren, die die Begegnung mit dem Jenseits für Lüge 
> erklärten und denen Wir im diesseitigen Leben üppigen Wohlstand geschenkt hatten, sagten: „Dieser 
> ist nur ein Mensch wie ihr. Er ißt von dem, was ihr eßt, und trinkt von dem, was ihr trinkt.“ 34 Und 
> wenn ihr einem Menschen euresgleichen gehorcht, dann werdet ihr gewiß Verlierer sein.
> 23:35 Verspricht er euch wirklich, dass ihr, wenn ihr gestorben und zu Staub und Knochen geworden 
> seid, wieder hervorgebracht werdet? 36 Weit, weit gefehlt ist das, was euch versprochen wird. 37 Es 
> gibt nur unser diesseitiges Leben: Wir sterben, und wir leben (hier), und wir werden nicht auferweckt. 
> 38 Er ist nur ein Mann, der eine Lüge gegen Gott erdichtet hat. Und wir glauben ihm nicht. 39 Er 
> sagte: „Mein Herr, unterstütze mich, wo sie mich der Lüge zeihen.“
> 23:40 Er sprach: „Über ein kleines werden sie es bereuen.“ 41 Da ergriff sie zu Recht der Schrei, und Wir 
> machten sie zur Spreu. Weg mit den Leuten, die Unrecht tun! 42 Dann ließen Wir nach ihnen eine 
> andere Generation entstehen. 
> 23:43 Keine Gemeinschaft geht ihrer Frist voraus, noch bleibt sie zurück. 44 Dann schickten Wir unsere 
> Gesandten, einen nach dem anderen. Jedesmal, wenn zu einer Gemeinschaft ihr Gesandter kam, 
> ziehen sie ihn der Lüge. So ließen Wir die einen von ihnen auf die anderen folgen und machten sie 
> zum Gegenstand von Geschichten. Weg mit Leuten, die nicht glauben!
> 23:45 Dann sandten Wir Mose und seinen Bruder Aaron mit unseren Zeichen und einer offenkundigen 
> Ermächtigung 46 zu Pharao und seinen Vornehmen. Sie aber verhielten sich hochmütig. Sie waren 
> Leute mit hoher Gewalt. 47 Sie sagten: »Sollen wir denn zwei Menschen unseresgleichen glauben, 
> wo ihr Volk in unserem Dienst steht? 48 Und sie ziehen sie der Lüge. So gehörten sie zu denen, die 
> ins Verderben gestürzt wurden. 49 Und Wir ließen Mose das Buch zukommen, auf dass sie der 
> Rechtleitung folgen.
> 23:50 Und Wir machten den Sohn Marias und seine Mutter zu einem Zeichen. Und Wir gaben ihnen 
> Unterkunft auf einer Anhöhe mit Grund und Quellwasser. 51 »O ihr Gesandten, eßt von den 
> köstlichen Dingen und tut Gutes. Ich weiß Bescheid über das, was ihr tut. 52 Diese eure Gemeinschaft 
> ist eine einzige Gemeinschaft. Und Ich bin euer Herr, so fürchtet Mich. 53 Aber sie spalteten sich in 
> ihrer Angelegenheit untereinander nach verschiedenen Büchern, und jede Partei war froh über das, 
> was sie besaß. 54 Laß sie für eine Weile in ihrem Abgrund.
> 23:55 Meinen sie, dass Wir, wenn Wir ihnen mit Vermögen und Söhnen beistehen, 56 wetteifern, ihnen 
> gute Dinge zu bescheren? Aber sie merken (es) nicht. 57 Diejenigen, die aus Furcht vor ihrem Herrn 
> erschrecken, 58 und die an die Zeichen ihres Herrn glauben, 59 und die ihrem Herrn nicht (andere) 
> beigesellen,
> 23:60 und die spenden, was sie spenden, während ihre Herzen sich (davor) ängstigen, dass sie zu ihrem 
> Herrn zurückkehren werden, 61 diese eilen zu den guten Dingen um die Wette und werden darin die 
> Allerersten sein. 62 Und Wir fordern von niemandem mehr, als er vermag. Und bei Uns ist ein Buch, 
> das die Wahrheit redet. Und ihnen wird nicht Unrecht getan. 63 Nein, ihre Herzen befinden sich davor 
> in abgründiger Achtlosigkeit. Und da gibt es bei ihnen Werke, die anders sind als diese , und die sie 
> vollbringen. 64 Wenn Wir dann diejenigen von ihnen, die üppig leben, mit der Pein ergreifen, 
> schreien sie um Hilfe.
> 23:65 »Schreit nicht um Hilfe heute. Ihr werdet von Uns keine Unterstützung erfahren. 66 Meine Zeichen 
> wurden euch verlesen. Aber ihr pflegtet auf euren Fersen kehrtzumachen, 67 indem ihr euch 
> hochmütig verhieltet und über ihn wie Nachtplauderer faseltet. 68 Haben sie denn nicht die Aussage 
> betrachtet, oder ist zu ihnen gekommen, was nicht zu ihren Vorvätern kam? 69 Oder haben sie nicht 
> ihren Gesandten erkannt, so dass sie ihn (nun) verwerfen?
> 23:70 Oder sagen sie: „Er leidet an Besessenheit? Nein, er kam zu ihnen mit der Wahrheit, aber die 
> meisten von ihnen verabscheuen die Wahrheit. 71 Würde die Wahrheit ihren Neigungen folgen, 
> verderben wurden die Himmel und die Erde, und wer in ihnen ist. Nein, Wir kamen zu ihnen mit ihrer 
> Ermahnung, sie aber wenden sich von ihrer Ermahnung ab. 72 Oder verlangst du von ihnen einen 
> Lohn? Der Lohn deines Herrn ist besser. Er ist der beste Versorger. 73 Und wahrlich, du rufst sie zu 
> einem geraden Weg. 74 Jene, die an das Jenseits nicht glauben, weichen vom Weg ab.
> 23:75 Würden Wir uns ihrer erbarmen und den Schaden, den sie erleiden, beheben, sie wurden im 
> Übermaß ihres Frevels verharren und blind umherirren. 76 Und Wir haben sie mit der Pein ergriffen. 
> Sie aber gaben ihrem Herrn nicht nach, und sie demütigten sich nicht. 77 Wenn Wir ihnen dann ein 
> Tor zu einer harten Pein öffnen, sind sie darüber ganz verzweifelt.
> 23:78 Er ist es, der euch Gehör, Augenlicht und Herz entstehen ließ. Ihr aber seid wenig dankbar. 79 Und 
> Er ist es, der euch auf der Erde schuf und vermehrte. Und zu Ihm werdet ihr versammelt werden.
> 23:80 Und Er ist es, der lebendig macht und sterben läßt. Und in seiner Macht steht das 
> Aufeinanderfolgen von Nacht und Tag. Habt ihr denn keinen Verstand? 81 Aber nein, sie sagen das 
> gleiche, was die Früheren gesagt haben. 82 Sie sagen: »Sollen wir, wenn wir gestorben und zu Staub 
> und Knochen geworden sind, auferweckt werden? 83 Dies ist uns und zuvor unseren Vätern 
> versprochen worden. Das sind nichts als die Fabeln der Früheren. 84 Sprich: Wem gehört die Erde, 
> und wer auf ihr ist, so ihr es wisst? 85 Sie werden sagen: „Gott.“ Sprich: Wollt ihr es nicht bedenken? 
> 86 Sprich: Wer ist der Herr der sieben Himmel und der Herr des majestätischen Thrones? 87 Sie 
> werden sagen: „(Alles) gehört Gott.“ Sprich: Wollt ihr nicht gottesfürchtig sein? 88 Sprich: In wessen 
> Hand ist die Herrschaft über alle Dinge, der Schutz gewährt und gegen den kein Schutz gewährt 
> werden kann, so ihr es wisst? 89 Sie werden sagen: „(Alles) gehört Gott.“ Sprich: Wieso seid ihr 
> einem Zauber verfallen?
> 23:90 Nein, Wir sind zu ihnen mit der Wahrheit gekommen. Sie aber lügen. 91 Gott hat sich kein Kind 
> genommen. Und es gibt keinen Gott neben Ihm, sonst würde jeder Gott das wegnehmen, was Er 
> geschaffen hat, und die einen von ihnen würden sich den anderen gegenüber überheblich zeigen. Preis 
> sei Gott, (der erhaben ist) über das, was sie da schildern, 92 der über das Unsichtbare und das 
> Offenbare Bescheid weiß! Erhaben ist Er über das, was sie (Ihm) beigesellen. 93 Sprich: Mein Herr, 
> wenn Du mich sehen läßt, was ihnen angedroht wird, 94 mein Herr, dann stelle mich nicht unter die 
> Leute, die Unrecht tun.
> 23:95 Wahrlich, Wir haben die Macht dazu, dich sehen zu lassen, was Wir ihnen androhen. 96 Wehre die 
> schlechte Tat ab mit einer Tat, die besser ist. Wir wissen besser, was sie da schildern. 97 Und sprich: 
> Mein Herr, ich suche bei Dir Zuflucht vor den Aufstachelungen der Satane. 98 Und ich suche bei Dir, 
> mein Herr, Zuflucht davor, dass sie mich aufsuchen.
> 23:99 Wenn dann der Tod zu einem von ihnen kommt, sagt er: »Mein Herr, bringt mich zurück,
> 23:100  vielleicht tue ich Gutes in dem, was ich hinterlassen habe. Nein, das ist nur ein Wort, das er (so) 
> sagt. Hinter ihnen ist eine Schranke bis zu dem Tag, da sie auferweckt werden. 101 Und wenn in die 
> Trompete geblasen wird, dann gibt es an jenem Tag zwischen ihnen keine Verwandtschaft mehr, und 
> sie befragen nicht mehr einander. 102 Diejenigen, deren Waagschalen schwer sind, das sind die, 
> denen es wohl ergeht. 103 Und diejenigen, deren Waagschalen leicht sind, das sind die, die sich selbst 
> verloren haben; in der Hölle werden sie ewig weilen. 104 Das Feuer schlägt auf ihre Gesichter, und 
> sie fletschen die Zähne.
> 23:105 »Wurden euch nicht meine Zeichen verlesen, ihr aber pflegtet sie für Lüge zu erklären? 106 Sie 
> sagen: Unser Herr, unser Unglück hat uns besiegt, und wir waren abgeirrte Leute. 107 Unser Herr, 
> bring uns aus ihr (aus der Hölle) heraus. Wenn wir rückfällig werden, dann sind wir (wirklich) Leute, 
> die Unrecht tun. 108 Er spricht: Seid darin verabscheut, und sprecht Mich nicht an. 109 Eine Gruppe 
> von meinen Dienern pflegte zu sagen: ›Unser Herr, wir glauben, so vergib uns und erbarme dich 
> unser. Du bist der Beste derer, die sich erbarmen.‹
> 23:110 Ihr aber nahmt sie zum Gegenstand des Spottes, bis ihr ihretwegen meine Ermahnung  vergaßet, 
> und ihr lachtet über sie. 111 Ich habe sie heute dafür, dass sie geduldig waren, damit entlohnt, dass sie 
> die Erfolgreichen sind. 112 Er spricht: Wie viele Jahre habt ihr in der Erde verweilt? 113 Sie sagen: 
> Verweilt haben wir einen Tag oder einen Teil von einem Tag. Frag die, die rechnen können. 114 Er 
> spricht: Ihr habt nur kurz verweilt, wenn ihr es nur wüßtet!
> 23:115 Meint ihr denn, Wir hätten euch zum sinnlosen Spiel erschaffen und ihr würdet nicht zu Uns 
> zurückgebracht?«
> 23:116 Erhaben ist Gott, der wahre König. Es gibt keinen Gott außer Ihm, dem Herrn des ehrwürdigen 
> Thrones. 117 Und wer neben Gott einen anderen Gott anruft, für den er keinen Beweis hat, der wird 
> bei seinem Herrn Rechenschaft ablegen. Den Ungläubigen wird es nicht wohl ergehen. 118 Und 
> sprich: Mein Herr, vergib und erbarme dich. Und Du bist der Beste derer, die sich erbarmen.
> 
> Sure: 24 Das Licht (al-Nu,-r) zu Medina, 64 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 24:1 Das ist eine Sure, die Wir hinabgesandt und verpflichtend gemacht haben. Und Wir haben darin 
> deutliche Zeichen hinabgesandt, auf dass ihr es bedenket.
> 24:2 Wenn eine Frau und ein Mann Unzucht begehen, dann geißelt jeden von ihnen mit hundert Hieben. 
> Habt kein Mitleid mit ihnen angesichts  der Religion Gottes, so ihr an Gott und den Jüngsten Tag 
> glaubt. Und bei der Vollstreckung der Pein an ihnen soll eine Gruppe von den Gläubigen zugegen 
> sein. 3 Der Mann, der Unzucht begangen hat, darf nur eine Frau, die Unzucht begangen hat, oder eine 
> Polytheistin heiraten. Die Frau, die Unzucht begangen hat, darf nur ein Mann, der Unzucht begangen 
> hat, oder ein Polytheist heiraten. Den Gläubigen ist dies verboten. 4 Diejenigen, die den unter Schutz 
> gestellten Frauen  Untreue vorwerfen und hierauf nicht vier Zeugen beibringen, die sollt ihr mit 
> achtzig Hieben geißeln. Nehmt von ihnen nie mehr eine Zeugenaussage an — das sind die (wahren) 
> Frevler —,
> 24:5 mit Ausnahme derer, die danach umkehren und Besserung zeigen. Denn Gott ist voller Vergebung 
> und barmherzig. 6 Im Falle derer, die ihren Gattinnen Untreue vorwerfen, aber keine Zeugen haben 
> außer sich selbst, besteht die Zeugenaussage eines solchen Mannes darin, dass er viermal bei Gott 
> bezeugt, er gehöre zu denen, die die Wahrheit sagen, 7 und zum fünften Mal (bezeugt), der Fluch 
> Gottes komme über ihn, wenn er ein Lügner sein sollte. 8 Von ihr (der Frau) wehrt es die Pein ab, 
> dass sie viermal bei Gott bezeugt, er sei ein Lügner, 9 und zum fünften Mal (bezeugt), der Fluch 
> Gottes komme über sie, wenn er zu denen gehören sollte, die die Wahrheit sagen.
> 24:10 Und ohne die Huld Gottes gegen euch und seine Barmherzigkeit, und wäre Gott nicht der, der sich 
> zuwendet und weise ist...
> 24:11 Diejenigen, die die Lüge  vorgebracht haben, sind eine gewisse Gruppe von euch. Betrachtet es 
> nicht als ein Übel für euch; nein, es ist etwas Gutes für euch. Einem jeden von ihnen wird zuteil, was 
> er an Schuld erworben hat. Und für den, der den Hauptanteil daran auf sich genommen hat, ist eine 
> gewaltige Pein bestimmt. 12 Hätten doch, als ihr es hörtet, die gläubigen Männer und Frauen eine 
> gute Meinung voneinander gehabt und gesagt: »Es ist doch eine offenkundige Lüge« 13 Hätten sie 
> doch darüber vier Zeugen beigebracht! Da sie aber die Zeugen nicht beigebracht haben, sind sie eben 
> bei Gott die, die lügen. 14 Und ohne die Huld Gottes gegen euch und seine Barmherzigkeit im 
> Diesseits und Jenseits würde euch für das, was ihr so breit beredet habt, eine gewaltige Pein erfassen.
> 24:15 Als ihr es mit eurer Zunge aufgegriffen habt und ihr mit eurem Munde das gesagt habt, wovon ihr 
> kein Wissen hattet, und es als eine leichte Sache betrachtet habt, während es bei Gott eine 
> ungeheuerliche Sache ist. 16 Hättet ihr doch, als ihr es hörtet, gesagt: »Es steht uns nicht zu, darüber 
> zu reden. Preis sei Dir! Das ist doch eine gewaltige Verleumdung.« 17 Gott ermahnt euch, nie wieder 
> so etwas zu tun, so ihr gläubig seid. 18 Und Gott macht euch die Zeichen deutlich. Und Gott weiß 
> Bescheid und ist weise. 19 Für diejenigen, die es gern möchten, dass sich das Schändliche unter den 
> Gläubigen verbreitet, ist eine schmerzhafte Pein bestimmt im Diesseits und Jenseits. Und Gott weiß, 
> ihr aber wisst nicht Bescheid.
> 24:20 Und ohne die Huld Gottes gegen euch und seine Barmherzigkeit, und hätte Gott nicht Mitleid und 
> wäre Er nicht barmherzig   
> 24:21 O ihr, die ihr glaubt, folgt nicht den Fußstapfen des Satans. Wer den Fußstapfen des Satans folgt, 
> der gebietet das Schändliche und Verwerfliche. Und ohne die Huld Gottes gegen euch und seine 
> Barmherzigkeit würde keiner von euch jemals geläutert sein. Aber Gott läutert, wen Er will. Und Gott 
> hört und weiß alles. 22 Und diejenigen, die Überfluß und beachtliches Vermögen besitzen, sollen 
> nicht schwören, sie würden den Verwandten, den Bedürftigen und denen, die auf dem Weg Gottes 
> ausgewandert sind, nichts zukommen lassen. Sie sollen verzeihen und nachlassen. Liebt ihr es selbst 
> nicht, dass Gott euch vergibt? Gott ist voller Vergebung und barmherzig. 23 Diejenigen, die den unter 
> Schutz gestellten, nichts ahnenden gläubigen Frauen Untreue vorwerfen, sind verflucht im Diesseits 
> und Jenseits. Bestimmt ist für sie eine gewaltige Pein, 24 am Tag, da ihre Zungen und ihre Hände und 
> ihre Füße gegen sie Zeugnis ablegen werden über das, was sie zu tun pflegten.
> 24:25 An jenem Tag wird Gott es ihnen entsprechend dem gegen sie ergangenen wahren Gerichtsurteil 
> voll erstatten. Und sie werden zu wissen bekommen, dass Gott die offenkundige Wahrheit ist. 26 
> Schlechte Frauen gehören zu schlechten Männern, und schlechte Männer gehören zu schlechten 
> Frauen. Gute Frauen gehören zu guten Männern, und gute Männer gehören zu guten Frauen. Diese 
> werden freigesprochen von dem, was man (über sie) redet. Bestimmt ist für sie Vergebung und 
> trefflicher Unterhalt.
> 24:27 O ihr, die ihr glaubt, betretet nicht Häuser, die nicht eure (eigenen) Häuser sind, bis ihr euch 
> bemerkbar gemacht und ihre Bewohner begrüßt habt. Das ist besser für euch, auf dass ihr es bedenket. 
> 28 Wenn ihr niemanden darin findet, dann tretet nicht ein, bis man es euch erlaubt. Und wenn man zu 
> euch sagt: »Kehrt um« dann sollt ihr umkehren. Das ist lauterer für euch. Und Gott weiß, was ihr tut. 
> 29 Es ist für euch kein Vergehen, unbewohnte Häuser zu betreten, in denen sich eine Nutznießung für 
> euch befindet. Und Gott weiß, was ihr offenlegt und was ihr verschweigt.
> 24:30 »Sprich zu den gläubigen Männern, sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham bewahren. Das ist 
> lauterer für sie. Gott hat Kenntnis von dem, was sie machen. 31 Und sprich zu den gläubigen Frauen, 
> sie sollen ihre Blicke senken und ihre Scham bewahren, ihren Schmuck  nicht offen zeigen, mit 
> Ausnahme dessen, was sonst sichtbar ist. Sie sollen ihren Schleier auf den Kleiderausschnitt schlagen 
> und ihren Schmuck nicht offen zeigen, es sei denn ihren Ehegatten, ihren Vätern, den Vätern ihrer 
> Ehegatten, ihren Söhnen, den Söhnen ihrer Ehegatten, ihren Brüdern, den Söhnen ihrer Brüder und 
> den Söhnen ihrer Schwestern, ihren Frauen, denen, die ihre rechte Hand besitzt, den männlichen 
> Gefolgsleuten, die keinen Trieb mehr haben, den Kindern, die die Blöße der Frauen nicht beachten. 
> Sie sollen ihre Füße nicht aneinanderschlagen, damit man gewahr wird, was für einen Schmuck sie 
> verborgen tragen. Bekehrt euch allesamt zu Gott, ihr Gläubigen, auf dass es euch wohl ergehe.
> 24:32 Und verheiratet die noch ledigen Frauen unter euch und die Rechtschaffenen von euren Sklaven 
> und euren Sklavinnen. Wenn sie arm sind, wird Gott sie durch seine Huld reich machen. Und Gott 
> umfaßt und weiß alles.
> 24:33 Diejenigen, die keine Möglichkeit zum Heiraten finden, sollen keusch bleiben, bis Gott sie durch 
> seine Huld reich macht. Und denjenigen aus der Reihe derer, die eure rechte Hand besitzt, die einen 
> Freibrief zu erhalten suchen, sollt ihr einen Freibrief ausstellen, falls ihr etwas Gutes an ihnen 
> feststellt. Und gebt ihnen etwas vom Vermögen Gottes, das Er euch gegeben hat. Und zwingt nicht 
> eure Sklavinnen, wenn sie sich unter Schutz stellen wollen, zur Hurerei im Trachten nach den Gütern 
> des diesseitigen Lebens. Und wenn einer sie dazu zwingt, so ist Gott, nachdem sie gezwungen worden 
> sind, voller Vergebung und barmherzig.
> 24:34 Und Wir haben zu euch Zeichen hinabgesandt, die (alles) deutlich machen, und ein Beispiel aus 
> den Berichten über die, die vor euch dahingegangen sind, und eine Ermahnung für die 
> Gottesfürchtigen.
> 24:35 Gott ist das Licht der Himmel und der Erde. Sein Licht ist einer Nische vergleichbar, in der eine 
> Lampe ist. Die Lampe ist in einem Glas. Das Glas ist, als wäre es ein funkelnder Stern. Es wird 
> angezündet von einem gesegneten Baum, einem Ölbaum, weder östlich noch westlich, dessen Öl fast 
> schon leuchtet, auch ohne dass das Feuer es berührt hätte. Licht über Licht. Gott führt zu seinem 
> Licht, wen Er will, und Gott führt den Menschen die Gleichnisse an. Und Gott weiß über alle Dinge 
> Bescheid. 36 (Das steht) in Häusern, für die Gott erlaubt hat, dass sie errichtet werden und dass darin 
> seines Namens gedacht wird. Ihn preisen darin, am Morgen und am Abend, 37 Männer, die weder 
> Handel noch Kaufgeschäft ablenken vom Gedenken Gottes, von der Verrichtung des Gebets und der 
> Entrichtung der Abgabe, die einen Tag fürchten, an dem Herzen und Augenlicht umgekehrt werden, 
> 38 damit Gott ihnen das Beste vergelte von dem, was sie getan haben, und ihnen von seiner Huld 
> noch mehr gebe. Und Gott beschert den Lebensunterhalt, wem Er will, ohne (viel) zu rechnen. 39 Die 
> Werke derer, die ungläubig sind, sind wie eine Luftspiegelung in einer Ebene. Der Durstige hält sie 
> für Wasser. Kommt er aber dorthin, findet er, dass es nichts ist. Er findet aber Gott da. Und Er 
> erstattet ihm seine Rechnung voll. Gott ist schnell im Abrechnen.
> 24:40 Oder (sie sind) wie Finsternisse in einem tiefen Meer, das von einer Woge überdeckt ist, über der 
> eine Woge liegt, über der wiederum eine Wolke liegt: Finsternisse, eine über der anderen. Wenn er 
> seine Hand ausstreckt, kann er sie kaum sehen. Und wem Gott kein Licht verschafft, für den gibt es 
> kein Licht.
> 24:41 Hast du nicht gesehen, dass (alle) Gott preisen, die in den Himmeln und auf der Erde sind, und die 
> Vögel mit ausgebreiteten Flügeln? Jeder kennt sein Gebet und seinen Lobpreis. Und Gott weiß, was 
> sie tun. 42 Und Gott gehört die Königsherrschaft der Himmel und der Erde. Und zu Gott führt der 
> Lebensweg. 43 Hast du nicht gesehen, dass Gott die Wolken dahertreibt, sie dann zusammenfügt und 
> dann zu einem Haufen macht? Da siehst du den Platzregen dazwischen herauskommen. Und Er 
> sendet vom Himmel Wolkenberge herab, mit Hagel darin; damit trifft Er, wen Er will, und Er wehrt 
> ihn ab, von wem Er will. Das Aufleuchten seiner Blitze nimmt beinahe das Augenlicht fort. 44 Gott 
> läßt Nacht und Tag sich abwechseln. Darin ist eine Lehre für Leute, die Einsicht haben.
> 24:45 Und Gott hat jedes Getier aus Wasser geschaffen. Es gibt unter ihnen solche, die auf ihrem Bauch 
> gehen, und solche, die auf zwei Beinen gehen, und wieder solche, die auf vieren gehen. Gott 
> erschafft, was Er will. Gott hat Macht zu allen Dingen. 46 Wir haben Zeichen hinabgesandt, die 
> (alles) deutlich machen. Und Gott führt, wen Er will, zu einem geraden Weg.
> 24:47 Und sie sagen: »Wir glauben an Gott und an den Gesandten, und wir gehorchen. Dann, nach 
> diesem (Wort), kehrt sich ein Teil von ihnen ab. Das sind ja keine Gläubigen. 48 Und wenn sie zu 
> Gott und seinem Gesandten gerufen werden, damit er zwischen ihnen urteile, wendet sich gleich ein 
> Teil von ihnen ab. 49 Wenn aber das Recht auf ihrer Seite ist, dann kommen sie zu ihm, bereit, sich 
> zu unterwerfen.
> 24:50 Ist in ihren Herzen Krankheit, oder haben sie Zweifel, oder fürchten sie, dass Gott gegen sie 
> ungerecht sein könnte, und auch sein Gesandter? Nein, sie sind eben die, die Unrecht tun. 51 Die 
> Rede der Gläubigen, wenn sie zu Gott und seinem Gesandten gerufen werden, damit er zwischen 
> ihnen urteile, besteht darin, dass sie sagen: »Wir hören, und wir gehorchen. Das sind die, denen es 
> wohl ergeht. 52 Diejenigen, die Gott und seinem Gesandten gehorchen, Gott fürchten und sich vor 
> Ihm hüten, das sind die Erfolgreichen. 53 Und sie haben bei Gott ihren eifrigsten Eid geschworen, sie 
> würden, wenn du es ihnen befiehlst, hinausziehen. Sprich: Schwört nicht, (leistet lieber) einen 
> geziemenden Gehorsam. Gott hat Kenntnis von dem, was ihr tut. 54 Sprich: Gehorchet Gott und 
> gehorchet dem Gesandten. Wenn ihr euch abkehrt, dann obliegt ihm nur das, was ihm auferlegt ist, 
> und euch obliegt, was euch auferlegt ist. Wenn ihr ihm gehorcht, folgt ihr der Rechtleitung. Und dem 
> Gesandten obliegt nur die deutliche Ausrichtung (der Botschaft).
> 24:55 Gott hat denen von euch, die glauben und die guten Werke tun, versprochen, dass Er sie zu 
> Nachfolgern auf der Erde bestellen wird, wie Er diejenigen, die vor ihnen lebten, zu Nachfolgern 
> bestellt hat; dass Er ihnen ihrer Religion, die Er mit Gefallen für sie festgelegt hat, zu einer 
> angesehenen Stellung verhelfen wird; und dass Er ihnen, nachdem sie in Angst gelebt haben, statt 
> dessen Sicherheit gewähren wird. Sie dienen Mir und gesellen Mir nichts bei. Diejenigen, die hernach 
> ungläubig sind, das sind die (wahren) Frevler. 56 Und verrichtet das Gebet und entrichtet die Abgabe, 
> und gehorchet dem Gesandten, auf dass ihr Erbarmen findet. 57 Und du sollst nicht meinen, dass 
> diejenigen, die ungläubig sind, auf der Erde etwas vereiteln können. Ihre Heimstätte ist das Feuer — 
> welch schlimmes Ende!
> 24:58 O ihr, die ihr glaubt, diejenigen, die eure rechte Hand besitzt, und diejenigen von euch, die noch 
> nicht das Unterscheidungsalter erreicht haben, sollen euch zu drei Zeiten um Erlaubnis bitten: vor 
> dem Gebet am Frühmorgen, wenn ihr zur Mittagszeit eure Kleider ablegt, und nach dem Abendgebet. 
> Das sind drei Blößen von euch. Es ist nach diesen (Zeiten) für euch und für sie kein Vergehen. Sie 
> gehen ja oft unter euch umher,  und das tut ihr untereinander. So macht Gott euch die Zeichen 
> deutlich. Und Gott weiß Bescheid und ist weise. 59 Und wenn die Kinder unter euch das 
> Unterscheidungsalter erreicht haben, dann sollen sie euch um Erlaubnis bitten, wie diejenigen um 
> Erlaubnis gebeten haben, die vor ihnen lebten. So macht Gott euch seine Zeichen deutlich. Und Gott 
> weiß Bescheid und ist weise.
> 24:60 Und für die unter den Frauen, die sich zur Ruhe gesetzt haben und nicht mehr zu heiraten hoffen, 
> ist es kein Vergehen, wenn sie ihre Kleider ablegen, ohne dass sie jedoch ihren Schmuck zur Schau 
> stellen. Und besser für sie wäre, dass sie sich dessen enthalten. Und Gott hört und sieht alles. 61 Es ist 
> für den Blinden kein Grund zur Bedrängnis, es ist für den Krüppel kein Grund zur Bedrängnis, es ist 
> für den Kranken kein Grund zur Bedrängnis, es ist auch für euch kein Grund zur Bedrängnis, wenn 
> ihr in euren Häusern eßt, in den Häusern eurer Väter oder in den Häusern eurer Mütter, in den 
> Häusern eurer Brüder oder in den Häusern eurer Schwestern, in den Häusern eurer Onkel 
> väterlicherseits oder in den Häusern eurer Tanten väterlicherseits, in den Häusern eurer Onkel 
> mütterlicherseits oder in den Häusern eurer Tanten mütterlicherseits, in einem Haus, dessen Schlüssel 
> in eurem Besitz ist, oder (im Haus) eines Freundes. Es ist für euch kein Vergehen, gemeinsam oder 
> getrennt zu essen. Wenn ihr nun Häuser betretet, so grüßt einander mit einem gesegneten, guten Gruß, 
> der von Gott kommt. So macht Gott euch die Zeichen deutlich, auf dass ihr verständig werdet.
> 24:62 Die Gläubigen, das sind diejenigen, die an Gott und seinen Gesandten glauben und, wenn sie in 
> einer gemeinsamen Angelegenheit bei ihm sind, nicht weggehen, ohne ihn um Erlaubnis zu bitten. 
> Diejenigen, die dich um Erlaubnis bitten, das sind die, die an Gott und seinen Gesandten glauben. 
> Wenn sie dich nun wegen eines ihrer Anliegen um Erlaubnis bitten, so gib, wem von ihnen du willst, 
> Erlaubnis. Und bitte um Vergebung für sie. Gott ist voller Vergebung und barmherzig.
> 24:63 Ihr sollt unter euch den Aufruf des Gesandten nicht wie den Aufruf eines von euch an die anderen 
> bewerten. Gott kennt wohl diejenigen von euch, die sich unbemerkt davonstehlen, indem sie sich 
> verstecken. Diejenigen, die seinem Befehl zuwiderhandeln, sollen sich in acht nehmen, dass nicht 
> eine Versuchung sie trifft, oder eine schmerzhafte Pein sie trifft.
> 24:64 Seht, Gott gehört, was in den Himmeln und auf der Erde ist. Er weiß, in welchem Zustand ihr euch 
> befindet. Und am Tag, da sie zu Ihm zurückgebracht werden, wird Er ihnen kundtun, was sie getan 
> haben. Und Gott weiß über alle Dinge Bescheid.
> 
> Sure: 25 Die Unterscheidungsnorm (al-Furqa,-n) zu Mekka, 77 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 25:1 Gesegnet sei der, der auf seinen Diener die Unterscheidungsnorm herabgesandt hat, damit er den 
> Weltenbewohnern ein Warner sei, 2 Er, dem die Königsherrschaft der Himmel und der Erde gehört, 
> der sich kein Kind genommen hat und der keinen Teilhaber an der Königsherrschaft hat und jedes 
> Ding erschaffen und ihm sein Maß gegeben hat. 3 Und sie haben sich an seiner Stelle Götter 
> genommen, die nichts erschaffen, aber selbst erschaffen werden, und die sich selbst weder Schaden 
> noch Nutzen bringen können, und die weder über Tod noch über Leben, noch über Auferweckung 
> verfügen. 4 Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen: »Das ist ja nichts als eine Lüge, die er 
> erdichtet hat und bei der andere Leute ihm geholfen haben. Sie begehen da Ungerechtigkeit und 
> Falschaussage.
> 25:5 Und sie sagen: Es sind die Fabeln der Früheren, die er sich aufgeschrieben hat. Sie werden ihm doch 
> morgens und abends diktiert. 6 Sprich: Herabgesandt hat ihn der, der weiß, was in den Himmeln und 
> auf der Erde geheim ist. Er ist voller Vergebung und barmherzig. 7 Und sie sagen: Was ist mit diesem 
> Gesandten, dass er Speise ißt und auf den Märkten umhergeht? Wäre doch zu ihm ein Engel 
> herabgesandt worden, dass er mit ihm ein Warner sei! 8 Oder wäre doch ihm ein Schatz überbracht 
> worden, oder hätte er doch einen Garten, von dem er essen könnte! Und die, die Unrecht tun, sagen: 
> Ihr folgt doch nur einem Mann, der einem Zauber verfallen ist. 9 Schau, wie sie dir Gleichnisse 
> anführen. Dabei sind sie abgeirrt und können keinen Weg mehr finden.
> 25:10 Gesegnet sei der, der dir, wenn Er will, etwas Besseres als dies zuteilen kann: Gärten, unter denen 
> Bäche fließen, und der dir Schlösser zuteilen kann. 11 Nein, sie erklären die Stunde für Lüge. Und 
> Wir haben für die, die die Stunde für Lüge erklären, einen Feuerbrand bereitet. 12 Wenn er sie aus der 
> Ferne sieht, hören sie bereits sein Grollen und Aufheulen. 13 Und wenn sie aneinandergebunden da in 
> einen engen Ort geworfen werden, rufen sie dort: O weh, was für ein Verderben! 14 »Ruft heute nicht 
> nur einmal: O weh, was für ein Verderben!, sondern ruft vielmal: O weh, was für ein Verderben!
> 25:15 Sprich: Ist das besser oder der Garten der Ewigkeit, der den Gottesfürchtigen versprochen ist, und 
> der für sie Belohnung und Reiseziel ist? 16 Sie haben darin, was sie wollen, und sie werden darin 
> ewig weilen. Das ist ein Versprechen, das deinem Herrn obliegt und eingefordert werden kann.
> 25:17 Und am Tag, da Er sie und das, was sie anstelle Gottes verehren, versammelt und Er spricht: »Seid 
> ihr es gewesen, die diese meine Diener irregeführt haben, oder sind sie selbst vom Weg abgeirrt? 18 
> Sie sagen: Preis sei Dir! Es ziemte uns nicht, uns an deiner Stelle andere Freunde zu nehmen. Aber 
> Du hast sie und ihre Väter genießen lassen, so dass sie die Ermahnung vergessen haben und ein 
> verlorenes Volk geworden sind. 19 Nun — haben sie euch in dem, was ihr sagt, der Lüge geziehen. 
> Da könnt ihr weder etwas abwenden noch Unterstützung erfahren. Und wer von euch Unrecht tut, den 
> lassen Wir eine große Pein kosten.«
> 25:20 Und Wir haben vor dir keine Gesandten geschickt mit einem anderen Verhalten, als dass sie Speise 
> gegessen haben und auf den Märkten umhergegangen sind. Und Wir haben die einen von euch zur 
> Versuchung für die anderen gemacht, (um festzustellen), ob ihr geduldig seid. Und dein Herr sieht 
> alles. 21 Und diejenigen, die nicht erwarten, Uns zu begegnen, sagen: »Wären doch die Engel auf uns 
> herabgesandt worden, oder könnten wir doch unseren Herrn sehen! Sie sind hochmütig in bezug auf 
> sich selbst, und sie erheben sich in großer Rebellion. 22 Am Tag, da sie die Engel sehen, an dem Tag 
> gibt es für die Übeltäter keine frohe Botschaft, und sie sagen: Tabu, das sei verwehrt! 23 Und Wir 
> wenden uns den Werken, die sie getan haben, zu, und machen sie zu verwehtem Staub. 24 Die 
> Gefährten des Paradieses haben an jenem Tag einen besseren Aufenthalt und einen schöneren 
> Ruheplatz.
> 25:25 Und am Tag, da sich der Himmel durch die Wolken hindurch spaltet und die Engel eindrucksvoll 
> herabgesandt werden, 26 an dem Tag gehört die wahre Königsherrschaft dem Erbarmer. Es ist für die 
> Ungläubigen ein schwerer Tag. 27 Und am Tag, da derjenige, der Unrecht tut, sich in die Hände beißt 
> und sagt: »O hätte ich doch den Weg mit dem Gesandten eingeschlagen! 28 O weh mir! Hätte ich mir 
> doch nicht den Soundso zum Vertrauten genommen! 29 Er hat mich ja von der Ermahnung abirren 
> lassen, nachdem sie zu mir gekommen war. Und der Satan läßt den Menschen im Stich.
> 25:30 Und der Gesandte sagt: »O mein Herr, mein Volk hält diesen Koran für etwas, was gemieden 
> werden soll. 31 So haben Wir für jeden Propheten einen Feind aus den Reihen der Übeltäter bestellt. 
> Und dein Herr genügt als Führer und Helfer. 32 Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen: Wäre 
> doch der Koran auf ihn als Ganzes herabgesandt worden! So (geschieht es aber), damit Wir dein Herz 
> mit ihm festigen. Und Wir haben ihn Abschnitt für Abschnitt vorgetragen. 33 Und sie kommen zu dir 
> mit keinem beschriebenen Fall, ohne dass Wir dir die Wahrheit und eine schönere Erläuterung 
> brächten. 34 Diejenigen, die auf ihren Gesichtern zur Hölle versammelt werden, befinden sich in einer 
> schlimmeren Lage und sind vom (rechten) Weg weiter abgeirrt.
> 25:35  Und Wir ließen Mose das Buch zukommen und bestellten ihm seinen Bruder Aaron, (die Last) 
> mitzutragen. 36 Da sprachen Wir: »Geht zu den Leuten, die unsere Zeichen für Lüge erklärt haben. 
> Und Wir zerstörten sie völlig. 37 Und auch die Leute des Noach  , als sie die Gesandten der Lüge 
> ziehen, ließen Wir ertrinken und machten sie zu einem Zeichen für die Menschen. Und Wir haben 
> denen, die Unrecht tun, eine schmerzhafte Pein bereitet. 38 Desgleichen auch die Ad, die Thamud , 
> die Leute des Brunnens und viele Generationen dazwischen. 39 Einem jeden Volk führten Wir 
> Gleichnisse an, und Wir gaben jedes (von ihnen) dem völligen Verderben preis.
> 25:40 Sie kamen doch an der Stadt vorbei, auf die der Unheilsregen niederging . Haben sie sie denn nicht 
> gesehen? Nein, sie erwarten keine Auferweckung. 41 Und wenn sie dich sehen, nehmen sie dich nur 
> zum Gegenstand des Spottes: »Ist das der, den Gott zum Gesandten hat erstehen lassen? 42 Beinahe 
> hätte er uns von unseren Göttern abirren lassen, wenn wir nicht beharrlich an ihnen festgehalten 
> hätten. Sie werden, wenn sie die Pein sehen, zu wissen bekommen, wer weiter vom Weg abgeirrt ist. 
> 43 Hast du den gesehen, der sich seine Neigung zu seinem Gott nimmt? Willst du denn ein 
> Sachwalter über ihn sein? 44 Oder meinst du, dass die meisten von ihnen hören oder Verstand haben? 
> Sie sind doch nur wie das Vieh, nein, sie irren noch weiter vom Weg ab.
> 25:45 Hast du denn nicht zu deinem Herrn geschaut, wie Er den Schatten lang werden läßt? Wenn Er 
> gewollt hätte, hätte Er ihn stillstehen lassen. Alsdann machen Wir die Sonne zu einem Hinweis auf 
> ihn. 46 Dann ziehen Wir ihn zu Uns in einem geringen Maß ein. 47 Und Er ist es, der euch die Nacht 
> zur Kleidung und den Schlaf zum Ausruhen macht, und der den Tag zum Aufstehen macht. 48 Und 
> Er ist es, der die Winde als frohe Kunde seiner Barmherzigkeit vorausschickt . Und Wir lassen vom 
> Himmel ein reines Wasser herabkommen, 49 um damit eine abgestorbene Ortschaft zu beleben und 
> um es vielen von dem, was Wir erschaffen haben, Vieh und Menschen, zu trinken zu geben.
> 25:50 Und Wir haben es unter ihnen auf verschiedene Weise dargestellt, damit sie es bedenken. Doch 
> bestehen die meisten Menschen auf dem Unglauben. 51 Und wenn Wir gewollt hätten, hätten Wir in 
> jeder Stadt einen Warner erstehen lassen. 52 So gehorche nicht den Ungläubigen und setze dich 
> damit  gegen sie ein mit großem Einsatz.
> 25:53 Und Er ist es, der die beiden Meere zugleich hat entstehen lassen: das eine süß und erfrischend, das 
> andere salzig und bitter. Und Er hat zwischen ihnen beiden eine Schranke und eine verwehrte 
> Absperrung errichtet. 54 Und Er ist es, der aus Wasser einen Menschen erschaffen und ihn zu einer 
> Sippe von Verwandten und Schwägern gemacht hat. Und dein Herr ist allmächtig.
> 25:55 Und sie verehren anstelle Gottes, was ihnen weder nützt noch schadet. Und der Ungläubige leistet 
> Beistand gegen seinen Herrn. 56 Und Wir haben dich nur als Freudenboten und Warner gesandt. 57 
> Sprich: Ich verlange von euch keinen Lohn dafür, es sei denn, einer will einen Weg zu seinem Herrn 
> einschlagen. 58 Und vertraue auf den Lebendigen, der nicht stirbt, und singe sein Lob. Er genügt als 
> der, der Kenntnis von den Sünden seiner Diener hat, 59 der die Himmel und die Erde, und was 
> dazwischen ist, in sechs Tagen erschaffen und sich dann auf dem Thron zurechtgesetzt hat, Er, der 
> Erbarmer. So frag einen, der von Ihm Kenntnis hat.
> 25:60 Und wenn zu ihnen gesagt wird: »Werft euch vor dem Erbarmer nieder« sagen sie: »Was ist denn 
> der Erbarmer? Sollen wir uns (einfach) vor dem niederwerfen, was du uns befiehlst? Und das mehrt in 
> ihnen nur die Abneigung. 61 Gesegnet sei der, der im Himmel Sternzeichen gesetzt und darin eine 
> Leuchte und einen hellen Mond gesetzt hat! 62 Und Er ist es, der die Nacht und den Tag gemacht hat, 
> so dass sie aufeinanderfolgen, für den, der es bedenken oder Dankbarkeit zeigen will.
> 25:63 Und die Diener des Erbarmers sind die, die demütig auf der Erde umhergehen und, wenn die 
> Törichten sie anreden, sagen: »Frieden! 64 Und die, welche die Nacht vor ihrem Herrn verbringen, 
> indem sie sich niederwerfen und aufrecht stehen.
> 25:65 Und die, die sagen: Unser Herr, wende ab von uns die Pein der Hölle.« Ihre Pein lastet ja 
> unabwendbar; 66 sie ist schlimm als Aufenthalt und Bleibe. 67 Und die, die, wenn sie spenden, weder 
> verschwenderisch noch zurückhaltend sind, sondern die Mitte dazwischen halten. 68 Und die, die 
> neben Gott keinen anderen Gott anrufe» und den Menschen nicht töten, den Gott für unantastbar 
> erklärt hat, es sei denn bei vorliegender Berechtigung, und die keine Unzucht begehen. — Wer das 
> tut, hat die Folge der Sünde zu erleiden; 69 die Pein wird ihm am Tag der Auferstehung verdoppelt, 
> darin wird er in Schmach ewig weilen,
> 25:70 außer dem, der umkehrt, glaubt und gute Werke tut; Gott wird ihnen ihre schlechten Taten gegen 
> gute eintauschen; und Gott ist voller Vergebung und barmherzig. 71 Und wer umkehrt und Gutes tut, 
> der wendet sich in wahrhaftiger Umkehr Gott zu.
> 25:72 Und (auch) die, die das Falsche nicht bezeugen und, wenn sie unbedachte Rede im Vorbeigehen 
> hören, würdevoll weitergehen. 73 Und die, die, wenn sie mit den Zeichen ihres Herrn ermahnt 
> werden, ihnen gegenüber nicht taub und blind niederfallen. 74 Und die, die sagen: »Unser Herr, 
> schenke uns an unseren Gattinnen und unseren Nachkommenschaften Grund zur Freude, und mache 
> uns zu einem Vorbild für die Rechtschaffenen
> 25:75 All diese werden mit dem Obergemach dafür belohnt werden, dass sie geduldig waren; und ihnen wird Gruß 
> und Friede entgegengebracht; 76 darin werden sie ewig weilen. Schön ist es als Aufenthalt und Bleibe. 77 
> Sprich: Mein Herr würde sich nicht um euch kümmern, würdet ihr nicht (zu Ihm) rufen. Ihr habt doch (alles) für 
> Lüge erklärt, und nun wird es unabwendbar.
> 
> Sure: 26 Die Dichter (al-Shu‘ara,-’) zu Mekka, 227 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 26:1 Ta Sin Mim. 2 Dies sind die Zeichen des deutlichen Buches. 
> 26:3 Du magst dich noch selbst umbringen, weil sie nicht gläubig sind. 4 Wenn Wir wollten, könnten Wir 
> vom Himmel ein Zeichen auf sie hinabsenden, so dass sich ihre Nacken davor unterwerfen würden.
> 26:5 Keine neue Ermahnung kommt vom Erbarmer zu ihnen, ohne dass sie sich davon abwenden. 6 Sie 
> haben (sie) ja für Lüge erklärt. So wird zu ihnen die Kunde kommen von dem, worüber sie immer 
> wieder gespottet haben. 7 Haben sie nicht auf die Erde geschaut, wie viele treffliche Arten Wir auf ihr 
> haben wachsen lassen? 8 Darin ist wahrlich ein Zeichen. Aber die meisten von ihnen sind nicht 
> gläubig. 9 Und dein Herr ist der Mächtige, der Barmherzige.
> 26:10  Als dein Herr Mose rief: »Geh zum Volk, das Unrecht tut, 11 zum Volk Pharaos, ob sie nicht 
> gottesfürchtig sein wollen. 12 . Er sagte: Mein Herr, ich fürchte, dass sie mich der Lüge zeihen. 13 
> Und meine Brust ist eng, und meine Zunge ist nicht gelöst. So schicke Aaron. 14 Auch haben sie 
> gegen mich eine Sünde geltend zu machen; so fürchte ich, dass sie mich töten.
> 26:15 Er sprach: Nein. Geht beide hin mit unseren Zeichen. Wir sind mit euch und hören zu. 16 Geht zu 
> Pharao und sagt: ›Wir sind der Gesandte des Herrn der Welten, 17 du sollst die Kinder Israels mit uns 
> wegschicken.‹ 18 Er  sagte: Haben wir dich nicht als Kind unter uns aufgezogen, und hast du nicht 
> viele Jahre deines Lebens unter uns verbracht? 19 Und du hast deine Tat, die du (damals) getan hast, 
> verübt und bist einer der Undankbaren geworden. 
> 26:20 Er sagte: Ich habe sie da verübt, als ich (noch) einer der Irrenden war. 21 So bin ich vor euch 
> geflohen, als ich Angst vor euch bekommen hatte. Da hat mir mein Herr Urteilskraft geschenkt und 
> mich zu einem der Gesandten gemacht. 22 Ist es denn eine Gnade, die nun du mir erweisest, dass du 
> die Kinder Israels zu Sklaven gemacht hast?  23 Pharao sagte: Was ist denn der Herr der Welten? 24 
> Er sagte: Der Herr der Himmel und der Erde und dessen, was dazwischen ist, so ihr Gewißheit hegt.
> 26:25 Er sagte zu denen, die um ihn waren: Hört ihr nicht zu? 26 Er sagte: Er ist euer Herr und der Herr 
> eurer Vorväter. 27 Er sagte: Euer Gesandter, der zu euch gesandt worden ist, ist ja besessen. 28 Er 
> sagte: Er ist der Herr des Ostens und des Westens und dessen, was dazwischen ist, so ihr Verstand 
> habt. 29 Er sagte: Wenn du dir einen anderen Gott als mich nimmst, werde ich dich sicher zu einem 
> der Gefangenen machen.
> 26:30 Er sagte: Was aber, wenn ich dir eine offenkundige Sache bringe? 31 Er sagte: Dann bring sie her, 
> so du zu denen gehörst, die die Wahrheit sagen. 32  Er warf seinen Stab, da war er eine offenkundige 
> Schlange. 33 Und er zog seine Hand heraus, da war sie weiß für die Zuschauer. 34 Er sagte zu den 
> Vornehmen um ihn: Dieser ist ja ein erfahrener Zauberer,
> 26:35 der euch mit seiner Zauberei aus eurem Land vertreiben will. Was befehlt ihr nun? 36 Sie sagten: 
> Stell ihn und seinen Bruder zurück und schick zu den Städten Leute, die sie versammeln, 37 damit sie 
> dir jeden erfahrenen Zauberer herbringen. 38 So wurden die Zauberer auf den Termin eines 
> bestimmten Tages zusammengeführt. 39 Und es wurde zu den Menschen gesagt: Werdet ihr euch 
> auch versammeln?
> 26:40 So könnten wir den Zauberern folgen, wenn sie die Sieger sind. 41 Als die Zauberer kamen, sagten 
> sie zu Pharao: Wir bekommen wohl eine Belohnung, wenn wir es sind, die siegen? 42 Er sagte: Ja. 
> Und ihr werdet auch zu denen gehören, die in (meine) Nähe zugelassen werden. 43 Mose sagte zu 
> ihnen: Werft, was ihr werfen wollt. 44 Sie warfen ihre Stricke und Stäbe und sagten: Bei der Macht 
> Pharaos, wir werden gewiß die Sieger sein.
> 26:45 Mose warf seinen Stab, da fing er an zu verschlingen, was sie vorgaukelten. 46 So wurden die 
> Zauberer in Anbetung zu Boden geworfen. 47 Sie sagten: Wir glauben an den Herrn der Welten, 48 
> den Herrn von Mose und Aaron. 49 Er sagte: Ihr glaubt ihm, bevor ich es euch erlaube? Er ist 
> bestimmt euer Ranghöchster, der euch die Zauberei gelehrt hat. Ihr werdet es zu wissen bekommen. 
> Ich werde eure Hände und eure Füße wechselseitig abhacken, und ich werde euch allesamt kreuzigen 
> lassen.
> 26:50 Sie sagten: So schlimm ist es nicht, wir kehren zu unserem Herrn zurück. 51 Wir erhoffen, dass 
> unser Herr uns unsere Verfehlungen vergebe dafür, dass wir (nun) die ersten der Gläubigen sind. 52 
> Und Wir haben dem Mose offenbart: Zieh bei Nacht mit meinen Dienern fort; ihr werdet da verfolgt 
> werden. 53 Da schickte Pharao zu den Städten Leute, die sie versammelten: 54 Diese sind ein kleiner 
> Rest;
> 26:55 dennoch versetzen sie uns in Groll. 56 Aber wir sind eine zusammenrückende Gruppe auf der Hut. 
> 57 So ließen Wir sie fortziehen von Gärten und Quellen, 58 von Schätzen und von trefflicher Stätte. 
> 59 So war es. Und Wir gaben sie den Kindern Israels zum Erbe.
> 26:60 Sie verfolgten sie also bei Sonnenaufgang. 61 Als die beiden Scharen einander sahen, sagten die 
> Gefährten des Mose: »Wir werden eingeholt. 62 Er sagte: Nein. Mit mir ist mein Herr. Er wird mich 
> rechtleiten. 63 Da offenbarten Wir dem Mose: Schlag mit deinem Stab das Meer. So spaltete es sich, 
> und jeder Teil war wie ein gewaltiger Berg. 64 Und Wir ließen die anderen dort herankommen.
> 26:65 Und Wir retteten Mose und die, die mit ihm waren, alle. 66 Dann ließen Wir die anderen ertrinken. 
> 67 Darin ist wahrlich ein Zeichen. Aber die meisten von ihnen sind nicht gläubig. 68 Und dein Herr 
> ist der Mächtige, der Barmherzige. 69  Und verlies ihnen den Bericht über Abraham.
> 26:70 Als er zu seinem Vater und seinem Volk sagte: »Was betet ihr denn an? 71 Sie sagten: Wir beten 
> Götzen an, und wir verehren sie beharrlich. 72 Er sagte: Hören sie denn euch, wenn ihr ruft? 73 Oder 
> können sie euch nützen oder schaden? 74 Sie sagten: Aber wir fanden, dass bereits unsere Väter so 
> handelten.
> 26:75 Er sagte: Seht ihr wohl das, was ihr anzubeten pflegtet, 76 ihr und eure Vorväter? 77 Feind sind sie 
> mir (alle), nicht so der Herr der Welten, 78 der mich erschaffen hat und mich nun rechtleitet, 79 und 
> der mir zu essen und zu trinken gibt
> 26:80 und, wenn ich krank bin, mich heilt, 81 und der mich sterben läßt und dann wieder lebendig macht, 
> 82 und von dem ich erhoffe, dass Er mir am Tag des Gerichtes meine Verfehlung vergebe. 83 Mein 
> Herr, schenke mir Urteilskraft, und stelle mich zu denen, die Gutes tun. 84 Und gib mir einen 
> wahrhaftigen Ruf unter den späteren (Generationen).
> 26:85 Und mach mich zu einem der Erben des Gartens der Wonne. 86 Und vergib meinem Vater, er 
> gehört ja zu den Irrenden. 87 Und mach mich nicht zuschanden am Tag, da sie erweckt werden, 88 
> am Tag, da weder Vermögen noch Söhne nützen, 89 sondern nur, wenn einer mit einem gesunden 
> Herzen zu Gott kommt.«
> 26:90 Und das Paradies wird an die Gottesfürchtigen herangebracht. 91 Und sichtbar gemacht wird die 
> Hölle denen, die irregegangen sind. 92 Und es wird zu ihnen gesagt: »Wo ist denn das, was ihr 
> anzubeten pflegtet 93 anstelle Gottes? Können sie euch unterstützen oder sich selbst unterstützen? 94 
> Dann werden sie hineingestürzt, sie und die, die irregegangen sind,
> 26:95 und die Truppen des Iblis allesamt. 96 Sie sagen, während sie darin miteinander streiten: 97 Bei 
> Gott, wir befanden uns in einem offenkundigen Irrtum, 98 als wir euch dem Herrn der Welten 
> gleichsetzten. 99 Es waren nur die Übeltäter, die uns irregeführt haben.
> 26:100 So haben wir nun keine Fürsprecher, 101 und auch keinen warmherzigen Freund. 102 Hätten wir 
> doch eine Möglichkeit zur Rückkehr, damit wir zu den Gläubigen gehörten! 103 Darin ist wahrlich 
> ein Zeichen. Aber die meisten von ihnen sind nicht gläubig. 104 Und dein Herr ist der Mächtige, der 
> Barmherzige 105  Das Volk Noachs zieh die Gesandten der Lüge. 106 Als ihr Bruder Noach zu ihnen 
> sagte: »Wollt ihr denn nicht gottesfürchtig sein? 107 Ich bin für euch ein treuer Gesandter. 108 So 
> fürchtet Gott und gehorcht mir. 109 Ich verlange von euch dafür keinen Lohn. Mein Lohn obliegt nur 
> dem Herrn der Welten.
> 26:110 So fürchtet Gott und gehorcht mir. 111 Sie sagten: Sollen wir dir glauben, wo dir (nur) die 
> Niedrigsten folgen? 112 Er sagte: Was bedeutet es denn, wenn ich weiß, was sie zu tun pflegten? 113 
> Mit ihnen abzurechnen obliegt nur meinem Herrn, wenn ihr es doch merken würdet! 114 Und ich 
> werde die Gläubigen nicht verstoßen.
> 26:115 Ich bin nur ein offenkundiger Warner. 116 Sie sagten: Wenn du nicht aufhörst, o Noach, wirst du 
> bestimmt zu denen gehören, die gesteinigt werden. 117 Er sagte: Mein Herr, mein Volk hat mich der 
> Lüge geziehen. 118 So richte zwischen mir und ihnen und errette mich und die von den Gläubigen, 
> die mit mir sind. 119 Da retteten Wir ihn und die, die mit ihm waren, im voll beladenen Schiff.
> 26:120 Dann ließen Wir hiernach die übrigen ertrinken. 121 Darin ist wahrlich ein Zeichen. Aber die 
> meisten von ihnen sind nicht gläubig. 122 Und dein Herr ist der Mächtige, der Barmherzige.
> 26:123  Die ‘Ad ziehen die Gesandten der Lüge. 124 Als ihr Bruder Hud zu ihnen sagte: »Wollt ihr denn 
> nicht gottesfürchtig sein?
> 26:125 Ich bin für euch ein treuer Gesandter. 126 So fürchtet Gott und gehorcht mir. 127 Ich verlange 
> von euch dafür keinen Lohn. Mein Lohn obliegt nur dem Herrn der Welten. 128 Wollt ihr denn weiter 
> auf jeder Anhöhe ein Wahrzeichen bauen und ein sinnloses Spiel treiben 129 und euch Bauwerke 
> nehmen in der Hoffnung, dass ihr ewig weilen würdet?
> 26:130 Und, wenn ihr zugreift, greift ihr gewalttätig zu. 131 So fürchtet Gott und gehorcht mir. 132 Und 
> fürchtet den, der euch beigestanden hat mit dem, was ihr wisst, 133 der euch beigestanden hat mit 
> Vieh und Söhnen, 134 und Gärten und Quellen.
> 26:135  Ich fürchte für euch die Pein eines gewaltigen Tages. 136 Sie sagten: Es ist uns gleich, ob du 
> ermahnst oder ob du nicht zu denen gehörst, die ermahnen. 137 Das hier ist nichts als die Sitte der 
> Früheren. 138 Und wir werden bestimmt nicht gepeinigt werden. 139 So ziehen sie ihn der Lüge. Da 
> ließen Wir sie verderben. Darin ist wahrlich ein Zeichen. Aber die meisten von ihnen sind nicht 
> gläubig.
> 26:140 Und dein Herr ist der Mächtige, der Barmherzige. 141  Die Thamud ziehen die Gesandten der 
> Lüge. 142 Als ihr Bruder Salih zu ihnen sagte: »Wollt ihr denn nicht gottesfürchtig sein? 143 Ich bin 
> für euch ein treuer Gesandter. 144 So fürchtet Gott und gehorcht mir.
> 26;145 Ich verlange von euch keinen Lohn. Mein Lohn obliegt nur dem Herrn der Welten. 146 Werdet ihr 
> etwa in dem, was hier ist, in Sicherheit gelassen, 147 in Gärten und an Quellen, 148 in 
> Getreidefeldern und Palmen, deren Blütenscheiden zart sind? 149 Und werdet ihr weiter geschickt aus 
> den Bergen Häuser meißeln?
> 26:150 So fürchtet Gott und gehorcht mir. 151 Und gehorcht nicht dem Befehl der Maßlosen, 152 die 
> Unheil auf der Erde stiften und keine Besserung bringen. 153 Sie sagten: Du bist ja einer von denen, 
> die einem Zauber verfallen sind. 154 Du bist nur ein Mensch wie wir. So bring ein Zeichen her, so du 
> zu denen gehörst, die die Wahrheit sagen.
> 26:155 Er sagte: Dies ist eine Kamelstute; sie hat eine Trinkzeit, und ihr habt eine Trinkzeit an einem 
> bestimmten Tag. 156 Und rührt sie nicht mit etwas Bösem an, sonst ergreift euch die Pein eines 
> gewaltigen Tages. 157 Und sie schnitten ihr die Flechsen durch und stachen sie. So wurden sie zu 
> Leuten, die (ihre Tat) bereuen. 158 Da ergriff sie die Pein. Darin ist wahrlich ein Zeichen. Aber die 
> meisten von ihnen sind nicht gläubig. 159 Und dein Herr ist der Mächtige, der Barmherzige.
> 26:160  Das Volk Lots zieh die Gesandten der Lüge. 161 Als ihr Bruder Lot zu ihnen sagte: »Wollt ihr 
> denn nicht gottesfürchtig sein? 162 Ich bin für euch ein treuer Gesandter. 163 So fürchtet Gott und 
> gehorcht mir. 164 Ich verlange von euch dafür keinen Lohn. Mein Lohn obliegt nur dem Herrn der 
> Welten.
> 26:165 Wie könnt ihr denn zu den Männern unter den Weltenbewohnern gehen 166 und, was euch euer 
> Herr an Gattinnen erschaffen hat, liegen lassen? Nein, ihr seid Leute, die Übertretungen begehen. 167 
> Sie sagten: Wenn du nicht aufhörst, o Lot, wirst du zu denen gehören, die vertrieben werden. 168 Er 
> sagte: Ich verabscheue eure Tat. 169 Mein Herr, errette mich und meine Angehörigen von dem, was 
> sie tun.
> 26:170 Da erretteten Wir ihn und seine Angehörigen alle, 171 bis auf eine alte Frau unter denen, die 
> zurückblieben und dem Verderben anheimfielen. 172 Dann zerstörten Wir die anderen. 173 Und Wir 
> ließen einen Regen auf sie niedergehen. Schlimm war der Regen der die Gewarnten traf. 174 Darin ist 
> wahrlich ein Zeichen. Aber die meisten von ihnen sind nicht gläubig.
> 26:175 Und dein Herr ist der Mächtige, der Barmherzige. 176  Die Gefährten des Waldes ziehen die 
> Gesandten der Lüge. 177 Als Shu‘ayb zu ihnen sagte: »Wollt ihr denn nicht gottesfürchtig sein? 178 
> Ich bin für euch ein treuer Gesandter. 179 So fürchtet Gott und gehorcht mir.
> 26:180 Ich verlange von euch dafür keinen Lohn. Mein Lohn obliegt nur dem Herrn der Welten. 181 Gebt 
> volles Maß und seid nicht solche, die Verlust verursachen. 182 Und wägt mit der richtigen Waage. 
> 183 Und zieht den Menschen nicht ab, was ihnen gehört, und stiftet nicht Unheil auf der Erde. 184 
> Und fürchtet den, der euch und die früheren Geschöpfe erschaffen hat.
> 26:185 Sie sagten: Du bist ja einer von denen, die einem Zauber verfallen sind. 186 Du bist nur ein 
> Mensch wie wir. Wir meinen, dass du zu den Lügnern gehörst. 187 Laß doch Stücke vom Himmel auf 
> uns herabfallen, so du zu denen gehörst, die die Wahrheit sagen. 188 Er sagte: Mein Herr weiß besser, 
> was ihr tut. 189 Sie ziehen ihn der Lüge. Da ergriff sie die Pein des Tages der Überschattung. Es war 
> die Pein eines gewaltigen Tages.
> 26:190 Darin ist wahrlich ein Zeichen. Aber die meisten von ihnen sind nicht gläubig. 191 Und dein Herr 
> ist der Mächtige, der Barmherzige.
> 26:192 Und er  ist eine Herabsendung des Herrn der Welten; 193 mit ihm ist der treue Geist 
> herabgestiegen 194 auf dein Herz, damit du einer der Warner seist, 195 in deutlicher arabischer 
> Sprache. 196 Und er ist in den Schriften der Früheren (erwähnt). 197 War es ihnen denn nicht ein 
> Zeichen, dass die Gelehrten der Kinder Israels über ihn Bescheid wissen? 198 Wenn Wir ihn auf 
> einen der Nichtaraber hinabgesandt hätten 199 und er ihn ihnen vorgelesen hätte, hätten sie nicht an 
> ihn geglaubt.
> 26:200 So haben Wir ihn in die Herzen der Übeltäter eingehen lassen. 201 Sie glauben nicht daran, bis sie 
> die schmerzhafte Pein sehen, 202 bis diese über sie plötzlich kommt, ohne dass sie es merken, 203 
> und bis sie sagen: »Wird uns Aufschub gewährt? 204 Wünschen sie denn unsere Pein zu 
> beschleunigen?
> 26:205 Was meinst du? Wenn Wir sie auf Jahre genießen lassen, 206 wenn dann zu ihnen kommt, was 
> ihnen angedroht wurde, 207 dann wird ihnen nicht nützen, was ihnen an Nutznießung gewährt wurde. 
> 208 Und Wir haben keine Stadt verderben lassen, ohne dass sie Warner gehabt hätte, 209 dies als 
> Ermahnung. Und Wir tun kein Unrecht.
> 26:210 Nicht die Satane sind mit ihm  herabgestiegen; 211 es ziemt ihnen nicht, und sie vermögen es 
> nicht. 212 Sie sind vom Hören ausgeschlossen. 213 So rufe neben Gott keinen anderen Gott an, sonst 
> wirst du zu den Gepeinigten gehören. 214 Und warne deine nächsten Sippenmitglieder.
> 26:215 Und senke deinen Flügel für die unter den Gläubigen, die dir folgen. 216 Wenn sie gegen dich 
> ungehorsam sind, dann sprich: »Ich bin unschuldig an dem, was ihr tut. 217 Und vertrau auf den 
> Mächtigen, den Barmherzigen, 218 der dich sieht, wenn du aufrecht stehst , 219 und auch wie du 
> dich hin und her wendest unter denen, die sich niederwerfen.
> 26:220 Er ist der, der alles hört und weiß 221 Soll ich euch kundtun, auf wen die Satane herabsteigen? 
> 222 Sie steigen auf jeden Lügner und Sünder herab. 223 Sie hören hin, aber die meisten von ihnen 
> sind Lügner. 224 Und den Dichtern folgen die Abgeirrten.
> 26:225 Hast du nicht gesehen, dass sie in jedem Tal richtungslos wandern, 226 und dass sie sagen, was sie nicht 
> tun? 227 Nicht so diejenigen, die glauben, die guten Werke tun und Gottes viel gedenken, und (erst) sich selbst 
> helfen, nachdem ihnen Unrecht getan wurde. Und diejenigen, die Unrecht tun, werden erfahren, was für eine 
> Rückkehr sie haben werden.
> 
> Sure: 27 Die Ameisen (al-Naml) zu Mekka, 93 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 27:1 Ta Sin. Dies sind die Zeichen des Korans und eines deutlichen Buches, 2 Rechtleitung und 
> Frohbotschaft für die Gläubigen, 3 die das Gebet verrichten und die Abgabe entrichten, und die über 
> das Jenseits Gewißheit hegen. 4 Denjenigen, die nicht an das Jenseits glauben, haben Wir ihre Werke 
> verlockend gemacht, so dass sie blind umherirren.
> 27:5 Das sind die, für die eine schlimme Pein bestimmt ist, und im Jenseits sind sie die größten Verlierer. 
> 6 Und wahrlich, dir wird der Koran zum Empfang überbracht von seiten eines Weisen und 
> Allwissenden. 7  Als Mose zu seinen Angehörigen sagte: »Ich habe ein Feuer wahrgenommen. Ich 
> werde euch davon eine Nachricht bringen, oder ich bringe euch eine brennende Fackel, auf dass ihr 
> euch (daran) wärmen könnt. 8 Als er dort ankam, wurde ihm zugerufen: Gesegnet sei der, der im 
> Feuer und der in seiner Umgebung ist, und Preis sei Gott, dem Herrn der Welten! 9 O Mose, Ich bin, 
> ja Ich bin Gott, der Mächtige, der Weise.
> 27:10 Und wirf deinen Stab. Als er nun sah, dass er sich schüttelte, als wäre er eine flinke Schlange, 
> kehrte er den Rücken und wandte sich nicht mehr um. O Mose, hab keine Angst. Ja, bei Mir brauchen 
> die Gesandten keine Angst zu haben, 11 außer wenn einer Unrecht tut. Tauscht er dann aber nach der 
> bösen Tat etwas Gutes ein dann bin Ich voller Vergebung und barmherzig. 12 Und stecke deine Hand 
> in deinen Hemdausschnitt, so kommt sie weiß jedoch nicht von Übel befallen, heraus. Dies zählt zu 
> neun Zeichen, gerichtet an Pharao und sein Volk. Sie sind ja ein frevlerisches Volk. 13 Als unsere 
> Zeichen deutlich sichtbar zu ihnen kamen, sagten sie: Das ist eine offenkundige Zauberei. 14 Und sie 
> verleugneten sie, obwohl ihr Inneres darüber Gewißheit hegte, aus Ungerechtigkeit und Überheb-
> lichkeit. So schau, wie das Ende der Unheilstifter war.
> 27:15 Und Wir ließen David und Salomo Wissen zukommen. Und sie sagten: »Lob sei Gott, der uns vor 
> vielen seiner gläubigen Diener bevorzugt hat! 16 Und Salomo beerbte David. Und er sagte: O ihr 
> Menschen, uns ist die Sprache der Vögel gelehrt worden, und uns wurde von allen Dingen zugeteilt. 
> Das ist wahrlich die offenkundige Huld .«
> 27:17 Und zusammengeführt wurden zu Salomo seine Truppen — Djinn, Menschen und Vögel —, und 
> sie wurden in Abteilungen aufgestellt. 18 Als sie dann zum Ameisental kamen, sagte eine Ameise: »O 
> ihr Ameisen, geht in eure Wohnungen hinein, dass euch nicht Salomo und seine Truppen zermalmen, 
> ohne es zu merken. 19 Da lächelte er erheitert über ihre Rede und sagte: Mein Herr, gib mir ein, für 
> deine Gnade zu danken, mit der Du mich und meine Eltern begnadet hast, und etwas Gutes zu tun, das 
> Dir wohlgefällt. Und laß mich durch deine Barmherzigkeit eingehen in die Reihen deiner 
> rechtschaffenen Diener.
> 27:20 Und er schaute bei den Vögeln nach Vermißten. Da sagte er: Wie kommt es, dass ich den 
> Wiedehopf nicht sehe? Befindet er sich etwa unter den Abwesenden? 21 Wahrlich, ich werde ihn mit 
> einer harten Pein peinigen. Oder ich werde ihn wahrlich schlachten, es sei denn, er bringt mir eine 
> offenkundige Ermächtigung. 22 Er blieb nicht lange. Da sagte er: Ich habe erfaßt, was du nicht erfaßt 
> hast. Und ich bringe dir aus Saba’ eine sichere Nachricht. 23 Ich habe herausgefunden, dass eine Frau 
> über sie herrscht, dass ihr von allen Dingen zugeteilt worden ist, und dass sie einen gewaltigen Thron 
> hat. 24 Und ich habe herausgefunden, dass sie und ihr Volk vor der Sonne niederfallen, statt vor Gott. 
> Und der Satan hat ihnen ihre Werke verlockend gemacht und sie vom Weg abgewiesen, so dass sie 
> der Rechtleitung nicht folgen,
> 27:25 (dies), damit  sie nicht vor Gott niederfallen, der das Verborgene in den Himmeln und auf der Erde 
> herausbringt und weiß, was ihr verbergt, und was ihr offenlegt. 26 Gott, es gibt keinen Gott außer 
> Ihm, dem Herrn des majestätischen Thrones. 27 Er sagte: Wir werden schauen, ob du die Wahrheit 
> sagst oder ob du zu den Lügnern gehörst. 28 Geh mit diesem meinem Schreiben und überbring es 
> ihnen. Dann kehr dich von ihnen ab und schau, was sie erwidern. 29 Sie sagte: O ihr Vornehmen, mir 
> ist ein edles Schreiben überbracht worden.
> 27:30 Es ist von Salomo. Und es lautet: ›Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen. 31 Seid 
> mir gegenüber nicht überheblich und kommt ergeben zu mir.‹ 32 Sie sagte: O ihr Vornehmen, gebt 
> mir Auskunft über meine Angelegenheit. Ich entscheide ja keine Angelegenheit, es sei denn in eurer 
> Gegenwart. 33 Sie sagten: Wir besitzen eine Streitmacht und besitzen eine starke Schlagkraft. Aber 
> dir gehört es, zu befehlen. So sieh zu, was du befehlen willst. 34 Sie sagte: Wenn Könige eine Stadt 
> betreten, stürzen sie sie ins Unheil und machen die Mächtigen unter ihren Bewohnern zu 
> gedemütigten (Menschen). Ja, so handeln sie.
> 27:35 Ich werde (Leute) zu ihnen schicken mit einem Geschenk, und dann werde ich abwarten, was die 
> Boten (für eine Antwort) zurückbringen. 36 Als er zu Salomo kam, sagte dieser : Ihr wollt mir mit 
> Geld beistehen? Aber das, was mir Gott zukommen ließ, ist besser als das, was Er euch zukommen 
> ließ. Nein, ihr seid es, die ihr euch über euer Geschenk freut. 37 Kehr zu ihnen zurück. Wahrlich, wir 
> werden zu ihnen mit Truppen kommen, denen sie nichts entgegenzusetzen haben. Und wahrlich, wir 
> werden sie aus ihrer Stadt vertreiben als Gedemütigte und Erniedrigte. 38 Er sagte: O ihr Vornehmen, 
> wer von euch bringt mir ihren Thron, bevor sie ergeben zu mir kommen? 39 Ein listiger Kraftprotz 
> unter den Djinn sagte: Ich bringe ihn dir, bevor du dich von deiner Stelle erhebst. Und ich habe gewiß 
> die Stärke dazu, und ich bin vertrauenswürdig.
> 27:40 Der, der Wissen aus dem Buch besaß, sagte: Ich bringe ihn dir, bevor dein Blick zu dir zurückkehrt. 
> Als er ihn da bei sich stehen sah, sagte er Dies ist von der Huld meines Herrn, damit Er mich prüft, ob 
> ich dankbar oder undankbar bin. Und wer dankbar ist, ist dankbar zu seinem eigenen Vorteil. Und 
> wenn einer undankbar ist, so ist mein Herr auf niemanden angewiesen und freigebig. 41 Er sagte: 
> Macht ihr ihren Thron unkenntlich, wir wollen schauen, ob sie der Rechtleitung folgt oder ob sie zu 
> denen gehört, die der Rechtleitung nicht folgen. 42 Als sie kam, wurde (zu ihr) gesagt: War dein 
> Thron so? Sie sagte: Es ist so, als wäre er es. Und uns wurde schon vor dem  das Wissen zuteil, und 
> wir waren gottergeben. 43 Und abgewiesen hat sie, was sie anstelle Gottes verehrte. Sie gehörte ja zu 
> ungläubigen Leuten. 44 Es wurde zu ihr gesagt: Tritt in den offenen Hochbau ein. Als sie ihn sah, 
> hielt sie ihn für ein tiefes Wasser und entblößte ihre Beine. Er sagte: Es ist ein mit Glas ausgelegter 
> Hochbau. Sie sagte: Mein Herr, ich habe mir selbst Unrecht getan. Und ich ergebe mich, zusammen 
> mit Salomo, Gott, dem Herrn der Welten.
> 27:45  Und Wir haben zu Thamud ihren Bruder Salih gesandt: Dienet Gott. Da waren es plötzlich zwei 
> Gruppen, die miteinander stritten. 46 Er sagte: O mein Volk, warum wünscht ihr, das Schlechte vor 
> dem Guten zu beschleunigen? Könntet ihr doch Gott um Vergebung bitten, auf dass ihr Erbarmen 
> findet! 47 Sie sagten: Wir sehen ein böses Omen in dir und in denen, die mit dir sind. Er sagte: Euer 
> Omen ist bei Gott. Aber ihr seid ja Leute, die der Versuchung ausgesetzt sind. 48 Nun befanden sich 
> in der Stadt neun Mitglieder einer Bande, die auf der Erde Unheil stifteten und keine Besserung 
> brachten. 49 Sie sagten: Schwört voreinander bei Gott: Wir werden ihn und seine Angehörigen nachts 
> überfallen, dann werden wir zu seinem nächsten Verwandten sagen: ›Wir waren bei der Vernichtung 
> seiner Angehörigen nicht zugegen, und wir sagen (hier) die Wahrheit.‹
> 27:50 Sie schmiedeten Ränke, und Wir schmiedeten Ränke, ohne dass sie es merkten. 51 Schau, wie die 
> Folge ihrer Ränke war: Wir zerstörten sie und ihr Volk allesamt. 52 Da sind ihre Häuser verödet 
> dafür, dass sie Unrecht taten. Darin ist ein Zeichen für Leute, die Bescheid wissen. 53 Und Wir 
> retteten diejenigen, die glaubten und gottesfürchtig waren.
> 27:54  Und (gesandt haben Wir) Lot. Als er zu seinem Volk sagte: »Wollt ihr denn das Schändliche 
> begehen, wo ihr es doch seht?
> 27:55 Wollt ihr denn in Begierde zu den Männern gehen statt zu den Frauen? Nein, ihr seid Leute, die 
> töricht sind. 56 Die Antwort seines Volkes war nur, dass sie sagten: Vertreibt die Sippe Lots aus eurer 
> Stadt. Das sind Menschen, die sich rein stellen. 57 Da retteten Wir ihn und seine Angehörigen, außer 
> seiner Frau. Wir bestimmten, dass sie zu denen gehörte, die zurückblieben und dem Verderben 
> anheimfielen. 58 Und Wir ließen einen Regen auf sie niedergehen. Schlimm ist der Regen, der die 
> Gewarnten traf. 59 Sprich: Lob sei Gott! Und Friede sei über seinen Dienern, die Er sich erwählt hat! 
> Ist Gott besser oder das, was sie (Ihm) beigesellen?
> 27:60 Oder wer hat die Himmel und die Erde erschaffen und euch vom Himmel Wasser herabkommen 
> lassen? Dadurch haben Wir Gärten wachsen lassen, die Freude bereiten. Ihr hättet unmöglich deren 
> Bäume wachsen lassen können. Gibt es denn einen (anderen) Gott neben Gott? Nein, ihr seid ja 
> Leute, die (Gott andere) gleichsetzen. 61 Oder wer hat die Erde zu einem festen Grund gemacht und 
> Flüsse durch sie gemacht und auf ihr festgegründete Berge gemacht und zwischen den beiden Meeren 
> eine Schranke gemacht? Gibt es denn einen (anderen) Gott neben Gott? Nein, die meisten von ihnen 
> wissen nicht Bescheid. 62 Oder wer erhört den Bedrängten, wenn er zu Ihm ruft, und behebt das Böse 
> und macht euch zu Nachfolgern auf der Erde? Gibt es denn einen (anderen) Gott neben Gott? Aber ihr 
> bedenkt es wenig. 63 Oder wer führt euch in den Finsternissen des Festlandes und des Meeres (den 
> rechten Weg)? Und wer schickt seiner Barmherzigkeit die Winde als frohe Botschaft voraus? Gibt es 
> denn einen (anderen) Gott neben Gott? Erhaben ist Gott über das, was sie (Ihm) beigesellen. 64 Und 
> wer macht die Schöpfung am Anfang und wiederholt sie? Und wer versorgt euch vom Himmel und 
> von der Erde? Gibt es denn einen (anderen) Gott neben Gott? Sprich: Bringt her euren Beweis, so ihr 
> die Wahrheit sagt.
> 27:65 Sprich: Diejenigen, die in den Himmeln und auf der Erde sind, wissen über das Unsichtbare nicht 
> Bescheid, außer Gott. Und sie merken nicht, wann sie auferweckt werden. 66 Nein, ihr Wissen über 
> das Jenseits ist da erschöpft. Mehr noch, sie hegen darüber Zweifel. Mehr noch, sie sind ihm 
> gegenüber blind.
> 27:67 Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen: »Wenn wir und unsere Väter zu Staub geworden sind, 
> sollen wir dann wirklich wieder hervorgebracht werden? 68 Dies ist uns und zuvor unseren Vätern 
> versprochen worden. Das sind (doch) nichts als die Fabeln der Früheren. 69 Sprich: Geht auf der Erde 
> umher und schaut, wie das Ende der Übeltäter war.
> 27:70 Und sei nicht betrübt über sie, und sei nicht in Bedrängnis wegen der Ränke, die sie schmieden. 71 
> Und sie sagen: »Wann wird diese Androhung eintreten, so ihr die Wahrheit sagt? 72 Sprich: 
> Vielleicht ist einiges von dem, was ihr zu beschleunigen wünscht, dicht hinter euch. 73 Und von 
> ihnen sind nicht dankbar. 74 Und dein Herr weiß gewiß, was ihre Brust verhüllt und was sie 
> offenlegen.
> 27:75 Und es gibt nichts Unsichtbares im Himmel und auf der Erde, was nicht in einem deutlichen Buch 
> stünde.
> 27:76 Dieser Koran erzählt den Kindern Israels das meiste von dem, worüber sie uneins sind. 77 Und es 
> ist eine Rechtleitung und Barmherzigkeit für die Gläubigen. 78 Dein Herr richtet zwischen ihnen 
> durch sein Urteil. Und Er ist der Mächtige, der alles weiß. 79 So vertrau auf Gott. Du folgst der 
> offenkundigen Wahrheit.
> 27:80 Du kannst nicht die Toten hören lassen und auch nicht die Tauben den Zuruf hören lassen, wenn sie 
> den Rücken kehren. 81 Und du kannst nicht die Blinden aus ihrem Irrtum herausführen. Hören lassen 
> kannst du nur die, die an unsere Zeichen glauben und somit gottergeben sind. 82 Und wenn der 
> Spruch über sie fällig wird, bringen Wir ihnen ein Tier  aus der Erde hervor, das zu ihnen spricht; 
> (dies), weil die Menschen über unsere Zeichen keine Gewißheit hegen. 83 Und am Tag, da Wir aus 
> jeder Gemeinschaft eine Schar von denen versammeln, die unsere Zeichen für Lüge erklären, und sie 
> dann in Abteilungen aufgestellt werden. 84 Wenn sie dann kommen, spricht Er: »Habt ihr denn meine 
> Zeichen für Lüge erklärt, obwohl ihr davon kein umfassendes Wissen hattet, oder was habt ihr denn 
> getan?
> 27:85 Und der Spruch wird über sie fällig dafür, dass sie Unrecht taten, so dass sie nicht reden werden. 86 
> Haben sie nicht gesehen, dass Wir die Nacht gemacht haben, damit sie in ihr ruhen, und den Tag, an 
> dem man sehen kann? Darin sind Zeichen für Leute, die glauben.
> 27:87 Und am Tag, da in die Trompete geblasen wird und die erschrecken, die in den Himmeln und die 
> auf der Erde sind, außer denen, die Gott will. Und alle kommen demütig zu Ihm. 88 Und du siehst die 
> Berge: Du meinst, sie stünden fest, während sie wie Wolken vorbeiziehen. (Es ist) das Werk Gottes, 
> der alles sorgfältig gemacht hat. Er hat Kenntnis von dem, was ihr tut. 89 Diejenigen, die mit einer 
> guten Tat kommen, erhalten etwas Besseres als sie. Und sie sind an jenem Tag vor dem Schrecken in 
> Sicherheit.
> 27:90 Und diejenigen, die mit einer schlechten Tat kommen, werden auf ihren Gesichtern ins Feuer 
> gestürzt: »Wird euch denn für etwas anderes vergolten als das, was ihr zu tun pflegtet?«
> 27:91 Wahrlich, mir ist befohlen worden, dem Herrn dieser Ortschaft  zu dienen, der sie für heilig erklärt hat und 
> dem alles gehört. Und mir ist befohlen worden, einer der Gottergebenen zu sein, 92 und den Koran zu verlesen. 
> Wer der Rechtleitung folgt, folgt ihr zu seinem eigenen Vorteil. Und wenn einer irregeht, dann sprich: Ich bin ja 
> nur einer der Warner. 93 Und sprich: Lob sei Gott! Er wird euch seine Zeichen sehen lassen, so werdet ihr sie 
> erkennen. Und Gott läßt nicht unbeachtet, was ihr tut.
> 
> Sure: 28 Die Geschichte (al-Qas,.as,.) zu Mekka, 88 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 28:1 Ta Sin Mim. 2 Dies sind die Zeichen des deutlichen Buches.  3 Wir verlesen dir aus dem Bericht 
> über Mose und Pharao der Wahrheit entsprechend, für Leute, die glauben. 4 Pharao hatte hohe Gewalt 
> im Land und machte seine Bewohner zu Parteien, von denen er eine Gruppe wie Schwache 
> behandelte, indem er ihre Söhne abschlachtete und nur ihre Frauen am Leben ließ. Er gehörte zu den 
> Unheilstiftern.
> 28:5 Wir aber wollten denen, die im Land wie Schwache behandelt wurden, eine Wohltat erweisen und 
> sie zu Vorbildern machen und zu Erben machen, 6 ihnen eine angesehene Stellung im Land geben 
> und durch sie Pharao, Hámán und deren Truppen das erfahren lassen, was sie befürchteten .
> 28:7 Und Wir gaben der Mutter des Mose ein: »Stille ihn. Und falls du Angst um ihn hast, so leg ihn ins 
> Meer. Hab keine Angst und sei nicht betrübt. Wir werden ihn dir zurückbringen und ihn zu einem der 
> Gesandten machen. 8 Da lasen ihn die Angehörigen Pharaos auf, damit er ihnen ein Feind und Grund 
> zum Kummer sei. Pharao, Hámán und deren Truppen handelten verfehlt. 9 Die Frau Pharaos sagte: Er 
> wird für mich und dich ein Grund zur Freude sein. Tötet ihn nicht. Möge er Nutzen bringen, oder 
> vielleicht nehmen wir ihn als Kind an. Dabei merkten sie nicht (was das ihnen bringen würde).
> 28:10 Und das Herz der Mutter des Mose war leer . Fast hätte sie ihn offen bekanntgegeben, wenn Wir 
> nicht ihr Herz gefestigt hätten, damit sie zu den Gläubigen gehöre. 11 Und sie sagte zu seiner 
> Schwester: »Folge seiner Spur. Sie beobachtete ihn beiläufig, ohne dass sie es merkten. 12 Nun hatten 
> Wir ihm zuvor Ammenbrüste verwehrt. Da sagte sie: Soll ich euch auf Hausleute hinweisen, die ihn 
> für euch betreuen und ihm wohlgesinnt sein würden? 13 So brachten Wir ihn zu seiner Mutter zurück, 
> damit sie durch ihn frohen Mutes und nicht betrübt sei, und sie sollte wissen, dass das Versprechen 
> Gottes wahr ist. Aber die meisten von ihnen wissen nicht Bescheid. 14 Und als er seine Vollkraft und 
> seine volle Gestalt erreicht hatte, ließen Wir ihm Urteilskraft und Wissen zukommen. So entlohnen 
> Wir die Rechtschaffenen.
> 28:15 Und er trat in die Stadt ein zu einer Zeit, da ihre Bewohner darauf nicht achteten. Da fand er darin 
> zwei Männer, die miteinander kämpften, der eine war von seiner eigenen Partei, der andere von 
> seinen Feinden. Der, der von seiner Partei war, rief ihn zu Hilfe gegen den, der von den Feinden war. 
> Mose schlug ihn und brachte ihn so um. Er sagte: »Das gehört zum Werk Satans. Er ist ja ein 
> offenkundiger Feind, der irreführt. 16 Er sagte: Mein Herr, ich habe mir selbst Unrecht getan. So 
> vergib mir. Da vergab Er ihm. Er ist ja der, der voller Vergebung und barmherzig ist. 17 Er sagte: 
> Mein Herr, weil Du mich begnadet hast, werde ich nie den Übeltätern Beistand leisten. 18 Am 
> Morgen war er in der Stadt voller Angst und sah sich immer wieder um. Und siehe, der ihn am Tag 
> zuvor um Unterstützung gebeten hatte, schrie zu ihm um Hilfe. Mose sagte zu ihm: Du bist 
> offenkundig stark abgeirrt. 19 Als er nun mit Gewalt den greifen wollte, der ihrer beider Feind war, 
> sagte dieser: O Mose, willst du denn mich töten, wie du gestern einen Menschen getötet hast? Du 
> willst nichts anderes, als ein Gewalttäter im Land zu sein, und du willst nicht zu denen gehören, die 
> Besserung bringen.
> 28:20 Ein Mann kam vom äußersten Ende der Stadt gelaufen. Er sagte: O Mose, die Vornehmen beraten 
> über dich, um dich zu töten. So geh fort, ich gehöre zu denen, die dir gut raten. 21 Er ging aus ihr fort 
> voller Angst und sah sich immer wieder um. Er sagte: Mein Herr, errette mich von den Leuten, die 
> Unrecht tun.«
> 28:22 Und als er sich in Richtung Madyan begab, sagte er: »Möge mein Herr mich den rechten Weg 
> führen! 23 Als er nun zum Wasser von Madyan kam, fand er dort eine (ganze) Gemeinschaft von 
> Menschen, die (ihr Vieh) tränkten. Und er fand außer ihnen zwei Frauen, die (ihre Tiere) 
> zurückhielten. Er sagte: Was ist mit euch? Sie sagten: Wir tränken (unsere Tiere) nicht, bis die Hirten 
> (ihr Vieh) zurückgetrieben haben. Und unser Vater ist (auch) ein hochbetagter Greis. 24 Da tränkte er 
> ihnen (ihre Tiere). Dann zog er sich zurück in den Schatten und sagte: Mein Herr, ich bin dessen 
> bedürftig, was Du auch immer an Gutem zu mir herabsendest.
> 28:25 Die eine von den beiden kam zu ihm, sie ging verschämt. Sie sagte: Mein Vater ruft dich, um dir 
> den Lohn dafür zu geben, dass du uns (die Tiere) getränkt hast. Als er zu ihm kam und ihm die 
> Geschichte erzählte, sagte er: Hab keine Angst. Du bist den Leuten entkommen, die Unrecht tun. 26 
> Die eine von den beiden sagte: O mein Vater, dinge ihn. Der Beste, den du dingen kannst, ist der, der 
> stark und vertrauenswürdig ist. 27 Er sagte: Ich will dir eine dieser meiner beiden Töchter zur Frau 
> geben unter der Bedingung, dass du acht Jahre in meinen Dienst trittst. Wenn du sie aber auf zehn 
> vollmachst, so ist das deine Entscheidung. Ich will gegen dich keine Härte zeigen. Du wirst, so Gott 
> will, finden, dass ich zu den Rechtschaffenen gehöre. 28 Er sagte: Dies sei zwischen mir und dir 
> abgemacht. Welche der beiden Fristen ich auch erfülle, es darf keine Übertretung gegen mich geben. 
> Und Gott ist Sachwalter über das, was wir sagen.«
> 28:29 Als Mose die Frist erfüllte und mit seinen Angehörigen fortzog, nahm er auf der Seite des Berges 
> ein Feuer wahr. Er sagte zu seinen Angehörigen: »Bleibt hier. Ich habe ein Feuer wahrgenommen. 
> Vielleicht kann ich euch davon eine Nachricht oder einen Scheit aus dem Feuer bringen, so dass ihr 
> euch wärmen könnt.
> 28:30 Als er dort ankam, wurde ihm vom rechten Ufer des Tals im gesegneten Land aus dem Baum 
> zugerufen: O Mose, wahrlich, Ich bin Gott, der Herr der Welten. 31 Und wirf deinen Stab. Als er nun 
> sah, dass er sich schüttelte, als wäre er eine flinke Schlange, kehrte er den Rücken und wandte sich 
> nicht mehr um. O Mose, komm her und hab keine Angst. Du sollst zu denen gehören, die in 
> Sicherheit sind. 32 Und stecke deine Hand in deinen Hemdausschnitt, so kommt sie weiß, jedoch 
> nicht von Übel befallen, heraus. Und zieh deinen Arm an dich aus Erschrecken . Das sind zwei 
> Beweise von deinem Herrn, gerichtet an Pharao und seine Vornehmen. Sie sind ja ein frevlerisches 
> Volk. 33 Er sagte: »Mein Herr, ich habe einen von ihnen getötet. So fürchte ich, dass sie mich töten. 
> 34 Auch hat mein Bruder Aaron eine redegewandtere Zunge. So sende ihn mit mir zur Unterstützung, 
> dass er mich bestätige. Ich fürchte, dass sie mich der Lüge zeihen.
> 28:35 Er sprach: Wir werden deinen Arm durch deinen Bruder festigen, und Wir erteilen euch beiden eine 
> Ermächtigung, so dass sie nicht zu euch gelangen können. (Geht also) mit unseren Zeichen. Ihr und 
> diejenigen, die euch folgen, werden die Sieger sein. 36 Als nun Mose mit unseren Zeichen als 
> deutlichen Beweisen kam, sagten sie: Das ist nichts anderes als eine erdichtete Zauberei. Und wir 
> haben bei unseren Vorvätern so etwas nicht gehört. 37 Mose sagte: Mein Herr weiß besser, wer von 
> Ihm her die Rechtleitung bringt und wem die jenseitige Wohnstätte gehört. Wahrlich, denen, die 
> Unrecht tun, wird es nicht wohl ergehen. 38 Und Pharao sagte: O ihr Vornehmen, ich weiß euch 
> keinen anderen Gott als mich. So entfache mir, o Hámán, einen Brand auf Lehm, und mache mir 
> einen offenen Hochbau, auf dass ich zum Gott des Mose emporsteige. Siehe, ich meine, dass er zu 
> den Lügnern gehört. 39 Er und seine Truppen zeigten sich auf der Erde zu Unrecht hochmütig, und 
> sie meinten, dass sie nicht zu Uns zurückgebracht werden.
> 28:40 Da ergriffen Wir ihn und seine Truppen und warfen sie ins Meer. So schau, wie das Ende derer 
> war, die Unrecht tun. 41 Und Wir machten sie zu Anführern, die zum Feuer rufen. Und am Tag der 
> Auferstehung werden sie keine Unterstützung erfahren. 42 Und Wir ließen ihnen einen Fluch im 
> Diesseits folgen, und am Tag der Auferstehung gehören sie zu den Verabscheuten.
> 28:43 Und Wir ließen Mose das Buch zukommen, nachdem Wir die früheren Generationen haben 
> verderben lassen, als einsichtbringende Zeichen für die Menschen und als eine Rechtleitung und 
> Barmherzigkeit, auf dass sie es bedenken. 44 Und du warst nicht auf der Seite des westlichen Ortes, 
> als Wir Mose die Angelegenheit auftrugen, und du gehörtest nicht zu den Zeugen.
> 28:45 Wir aber ließen Generationen entstehen, und sie erreichten ein hohes Alter. Und du hattest dich 
> nicht unter den Leuten von Madyan niedergelassen, um ihnen unsere Zeichen zu verlesen. Wir aber 
> entsandten (die Propheten). 46 Und du warst nicht auf der Seite des Berges, als Wir zuriefen. Aber (es 
> geschah) als Barmherzigkeit von deinem Herrn, damit du Leute warnst, zu denen vor dir noch kein 
> Warner gekommen ist, auf dass sie es bedenken. 47 (Wir hätten es auch nicht getan), würden sie 
> nicht, wenn sie ein Unglück trifft wegen dessen, was ihre Hände vorausgeschickt haben, sagen: 
> »Unser Herr, wenn Du doch einen Gesandten zu uns geschickt hättest, so dass wir deinen Zeichen 
> hätten folgen können und zu den Gläubigen gehört hätten! 48 Als nun von Uns her die Wahrheit zu 
> ihnen kam, sagten sie: Wäre ihm doch das gleiche zugekommen, was Mose zugekommen ist! Haben 
> sie denn nicht das verleugnet, was zuvor Mose zugekommen ist? Sie sagten: Zwei Zauberwerke, die 
> einander beistehen. Und sie sagten: Wir verleugnen sie alle beide. 49 Sprich: Dann bringt ein Buch 
> von Gott bei, das eine bessere Rechtleitung enthält als diese beiden, so will ich ihm folgen, wenn ihr 
> die Wahrheit sagt.
> 28:50 Wenn sie dich nicht erhören, dann sollst du wissen, dass sie nur ihren Neigungen folgen. Und wer 
> ist weiter abgeirrt als der, der seiner Neigung folgt ohne eine Rechtleitung von Gott. Gott leitet die 
> ungerechten Leute nicht recht. 51 Und Wir haben ihnen das Wort Stück für Stück übermittelt, auf 
> dass sie es bedenken.
> 28:52 Diejenigen, denen Wir vor ihm  das Buch zukommen ließen, sie glauben an ihn. 53 Und wenn er 
> ihnen verlesen wird, sagen sie: »Wir glauben an ihn. Es ist die Wahrheit von unserem Herrn. Wir 
> waren schon vor ihm gottergeben. 54 Diese erhalten ihren Lohn zweifach dafür, dass sie geduldig 
> waren. Und sie wehren das Böse mit dem Guten ab und spenden von dem, was Wir ihnen beschert 
> haben.
> 28:55 Und wenn sie unbedachte Rede hören, wenden sie sich davon ab und sagen: Wir haben unsere 
> Werke und ihr habt eure Werke (zu verantworten). Friede sei über euch! Wir suchen nicht den 
> Umgang mit den Törichten. 56 Du kannst nicht rechtleiten, wen du gern möchtest. Gott ist es, der 
> rechtleitet, wen Er will. Er weiß besser, wer der Rechtleitung folgt. 57 Und sie sagen: Wenn wir mit 
> dir der Rechtleitung folgen, werden wir von unserem Land weggerafft. Haben Wir ihnen denn nicht 
> als feste Stätte einen sicheren heiligen Bezirk gegeben, zu dem die verschiedenartigen Früchte 
> zusammengetragen werden als Versorgung von Uns her? Aber die meisten von ihnen wissen nicht 
> Bescheid. 58 Und wie manche Stadt, die sich maßlos ihres Lebensunterhaltes erfreute, haben Wir 
> verderben lassen! Da sind nun ihre Wohnungen, sie wurden nach ihnen nicht mehr bewohnt, bis auf 
> einige wenige. Und Wir sind es, die (alles) geerbt haben. 59 Und dein Herr hätte unmöglich die Städte 
> verderben lassen, ohne in ihrer Hauptstadt einen Gesandten erstehen zu lassen, der ihnen unsere 
> Zeichen verliest. Und Wir hätten die Städte nie verderben lassen, wenn ihre Bewohner nicht Unrecht 
> getan hätten.
> 28:60 Und was immer euch zuteil geworden ist, ist Nutznießung und Schmuck des diesseitigen Lebens. 
> Was aber bei Gott ist, ist besser und beständiger. Habt ihr denn keinen Verstand? 61 Ist denn der, dem 
> Wir ein schönes Versprechen gegeben haben und der es auch vorfinden wird, dem gleich, den Wir die 
> Nutznießung des diesseitigen Lebens genießen lassen, der aber am Tag der Auferstehung zu denen 
> gehören wird, die vorgeführt werden ? 62 Und am Tag, da Er sie ruft und spricht: »Wo sind meine 
> Teilhaber, die ihr immer wieder angegeben habt? 63 Diejenigen, gegen die der Spruch zu Recht fällig 
> geworden ist, sagen: Unser Herr, diese, die wir haben abirren lassen, haben wir abirren lassen, wie wir 
> selbst abgeirrt waren. (Von ihnen) sagen wir uns vor Dir los. Nicht uns verehrten sie ja. 64 Und es 
> wird gesprochen: Ruft eure Teilhaber. Sie rufen sie an, aber sie erhören sie nicht. Und sie sehen die 
> Pein. Wären sie doch der Rechtleitung gefolgt!
> 28:65 Und am Tag, da Er sie ruft und spricht: »Was habt ihr den Gesandten geantwortet? 66 An jenem 
> Tag ist ihnen entschwunden, was sie zu berichten haben, und sie befragen (auch) nicht einander. 67 
> Wer aber umkehrt und glaubt und Gutes tut, der möge zu denen gehören, denen es wohl ergeht. 68 
> Und dein Herr erschafft und wählt, was Er will. Sie aber haben nicht die Möglichkeit zu wählen. Preis 
> sei Gott! Und erhaben ist Er über das, was sie (Ihm) beigesellen. 69 Und dein Herr weiß, was ihre 
> Brust verhüllt und was sie offenlegen.
> 28:70 Und Er ist Gott. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Lob sei Ihm in der diesseitigen und der jenseitigen 
> Welt! Ihm gehört das Urteil, und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht.
> 28:71 Sprich: Was meint ihr? Würde Gott auf euch die Nacht als Dauerzustand legen bis zum Tag der 
> Auferstehung, welcher Gott außer Gott würde euch Licht bringen? Wollt ihr denn nicht hören? 72 
> Sprich: Was meint ihr? Würde Gott auf euch den Tag als Dauerzustand legen bis zum Tag der 
> Auferstehung, welcher Gott außer Gott würde euch eine Nacht bringen, in der ihr ruhen könnt? Wollt 
> ihr denn nicht einsichtig sein? 73 In seiner Barmherzigkeit hat Er euch die Nacht und den Tag 
> gemacht, damit ihr darin ruht und auch nach etwas von seiner Huld strebt, auf dass ihr dankbar seid. 
> 74 Und am Tag, da Er sie ruft und spricht: »Wo sind denn meine Teilhaber, die ihr immer wieder 
> angegeben habt?
> 28:75 Und Wir ziehen aus jeder Gemeinschaft einen Zeugen heraus. Da sprechen Wir: Bringt her euren 
> Beweis. So wissen sie, dass die Wahrheit Gott gehört. Und entschwunden ist ihnen, was sie zu 
> erdichten pflegten. 76 Qarun  gehörte zum Volk des Mose. Er behandelte sie mit ungerechter Gewalt. 
> Und Wir ließen ihm solche Schätze zukommen, dass deren Schlüssel eine schwere Last für eine Schar 
> kräftiger Männer gewesen wären. Als seine Leute zu ihm sagten: »Sei nicht so froh, Gott liebt die 
> nicht, die zu sehr froh sind. 77 Und strebe mit dem, was Gott dir zukommen ließ, nach der jenseitigen 
> Wohnstätte, und vergiß auch nicht deinen Anteil am Diesseits. Und tu Gutes, so wie Gott dir Gutes 
> getan hat. Und suche nicht das Unheil auf der Erde, Gott liebt ja nicht die Unheilstifter. 78 Er sagte: 
> Es ist mir zugekommen aufgrund von Wissen, das ich besitze. Wußte er denn nicht, dass Gott vor ihm 
> solche Generationen hat verderben lassen, die eine stärkere Kraft besaßen und mehr Reichtum 
> gesammelt hatten? Und die Übeltäter werden nicht nach ihren (einzelnen) Sünden gefragt. 79 Und er 
> kam zu seinem Volk in seinem Schmuck heraus. Diejenigen, die das diesseitige Leben begehrten, 
> sagten: »O hätten doch auch wir das gleiche wie das, was Qarun zugekommen ist! Er hat großes 
> Glück.
> 28:80 Und diejenigen, denen das Wissen zugekommen war, sagten: Wehe euch! Der Lohn Gottes ist 
> besser für den, der glaubt und Gutes tut. Und es  wird nur den Geduldigen dargeboten. 81 Da ließen 
> Wir die Erde mit ihm und mit seiner Wohnstätte versinken. Und da hatte er keine Schar, die ihn 
> anstelle Gottes unterstützte, und er erfuhr auch selber keine Unterstützung.
> 28:82 Und diejenigen, die sich am Tag zuvor seine Stelle gewünscht hatten, fingen schon am Morgen an 
> zu sagen: »O weh, Gott teilt ja den Lebensunterhalt großzügig, wem von seinen Dienern Er will, und 
> auch bemessen zu. Hätte Gott uns nicht eine Wohltat erwiesen, so hätte Er uns versinken lassen. O 
> weh, den Ungläubigen ergeht es ja nicht wohl. 83 Das ist die jenseitige Wohnstätte. Wir bestimmen 
> sie für diejenigen, die nicht hohe Macht auf der Erde und nicht Unheil suchen. Und das Ende gehört 
> den Gottesfürchtigen. 84 Wer mit einer guten Tat kommt, erhält etwas Besseres als sie. Wenn aber 
> einer mit einer schlechten Tat kommt, so wird denen, die bösen Taten begehen, nur das vergolten, 
> was sie zu tun pflegten.
> 28:85 Der dir den Koran verpflichtend gemacht hat, wird dich zu einem Ort der Wiederkehr zurückkehren lassen. 
> Sprich: Mein Herr weiß besser, wer die Rechtleitung bringt und wer sich in einem offenkundigen Irrtum 
> befindet. 86 Und du hattest nicht erwartet, dass das Buch dir überbracht würde. Es ist nur aus Barmherzigkeit 
> von deinem Herrn. So leiste den Ungläubigen keinen Beistand. 87 Und sie sollen dich von den Zeichen Gottes 
> nicht abweisen, nachdem sie nun zu dir herabgesandt worden sind. Und ruf zu deinem Herrn, und sei nicht einer 
> der Polytheisten. 88 Und rufe neben Gott keinen anderen Gott an. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Alle Dinge 
> werden untergehen, nur sein Antlitz nicht. Ihm gehört das Urteil, und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht.
> 
> Sure: 29 Die Spinne (al-‘Ankabu,-t) zu Mekka, 69 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 29:1 Alif Lám Mim. 2 Meinen die Menschen, dass sie in Ruhe gelassen werden, nur weil sie sagen: »Wir 
> glauben« ohne dass sie der Versuchung ausgesetzt werden? 3 Wir haben schon diejenigen, die vor 
> ihnen lebten, der Versuchung ausgesetzt. Gott wird gewiß in Erfahrung bringen, wer die Wahrheit 
> sagt, und er wird gewiß in Erfahrung bringen, wer die Lügner sind. 4 Oder meinen diejenigen, die 
> schlechte Taten begehen, sie seien uns voraus? Schlecht ist ihr Urteil.
> 29:5 Wenn einer die Begegnung mit Gott erwartet, so wird die Frist Gottes sicher eintreffen. Und Er ist 
> der, der alles hört und weiß. 6 Und wer sich einsetzt, setzt sich ein zu seinem eigenen Vorteil. Gott ist 
> ja auf die Weltenbewohner nicht angewiesen. 7 Denjenigen, die glauben und die guten Werke tun, 
> werden Wir ihre Missetaten sühnen, und Wir werden ihnen das Beste vergelten von dem, was sie 
> taten. 8 Und Wir haben dem Menschen aufgetragen, seine Eltern gut zu behandeln. Wenn sie dich 
> aber bedrängen, Mir das beizugesellen, wovon du kein Wissen hast, dann gehorche ihnen nicht. Zu 
> Mir wird eure Rückkehr sein, da werde Ich euch kundtun, was ihr zu tun pflegtet. 9 Diejenigen, die 
> glauben und die guten Werke tun, lassen Wir in die Reihe der Rechtschaffenen eingehen.
> 29:10 Und unter den Menschen ist manch einer, der sagt: »Wir glauben an Gott.« Wenn er aber um 
> Gottes willen etwas erleidet, setzt er die Anfechtung durch die Menschen der Pein Gottes gleich. 
> Wenn jedoch von deinem Herrn eine Unterstützung kommt, sagen sie bestimmt: »Wir sind doch mit 
> euch gewesen.« Weiß Gott denn nicht besser Bescheid über das, was im Inneren der Weltenbewohner 
> steckt? 11 Und Gott wird gewiß in Erfahrung bringen, wer glaubt, und Er wird gewiß in Erfahrung 
> bringen, wer die Heuchler sind. 12 Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen zu denen, die glauben: 
> »Folgt unserem Weg. Laßt uns eure Verfehlungen tragen. Tragen werden sie aber nichts von ihren 
> Verfehlungen. Sie sind ja Lügner. 13 Tragen werden sie ihre (eigenen) Lasten, und auch (weitere) 
> Lasten zu ihren eigenen Lasten hinzu. Und sie werden am Tag der Auferstehung zu verantworten 
> haben, was sie zu erdichten pflegten.
> 29:14 Und Wir sandten Noach zu seinem Volk . Er verweilte unter ihnen tausend Jahre weniger fünfzig 
> Jahre. Da ergriff sie die Flut, während sie Unrecht taten.
> 29:15 Und Wir retteten ihn und die Insassen des Schiffes, und Wir machten es zu einem Zeichen für die 
> Weltenbewohner.
> 29:16 Und (Wir sandten) Abraham . Als er zu seinem Volk sagte: »Dienet Gott und fürchtet Ihn. Das ist 
> besser für euch, so ihr Bescheid wisst. 17 Ihr dient anstelle Gottes Götzen und schafft (dabei) nur 
> Lüge. Die, denen ihr anstelle Gottes dient, können euch keinen Lebensunterhalt bringen. So sucht den 
> Lebensunterhalt bei Gott und dienet Ihm und danket Ihm. Zu Ihm werdet ihr zurückgebracht. 18 Und 
> wenn ihr (die Botschaft) für Lüge erklärt, so haben vor euch (manche) Gemeinschaften (sie) für Lüge 
> erklärt. Und dem Gesandten obliegt nur die deutliche Ausrichtung (der Botschaft). 19 Haben sie denn 
> nicht gesehen, wie Gott die Schöpfung am Anfang macht und sie dann wiederholt? Dies ist für Gott 
> ein leichtes.
> 29:20 Sprich: Geht auf der Erde umher und schaut, wie Er die Schöpfung am Anfang gemacht hat. Dann 
> läßt Gott die letzte Schöpfung entstehen. Gott hat Macht zu allen Dingen. 21 Er peinigt, wen Er will, 
> und Er erbarmt sich, wessen Er will. Und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht. 22 Und ihr könnt weder 
> auf der Erde noch im Himmel etwas vereiteln. Und ihr habt außer Gott weder Freund noch Helfer. 
> 23 Und diejenigen, die die Zeichen Gottes und die Begegnung mit Ihm verleugnen, diese haben die 
> Hoffnung auf meine Barmherzigkeit verloren, und für sie ist eine schmerzhafte Pein bestimmt. 24 Die 
> Antwort seines  Volkes war nur, dass sie sagten: »Tötet ihn oder verbrennt ihn. Da rettete ihn Gott 
> aus dem Feuer. Darin sind Zeichen für Leute, die glauben.
> 29:25 Und er sagte: Ihr habt euch ja anstelle Gottes Götzen genommen aus Liebe zueinander im 
> diesseitigen Leben. Aber dann, am Tag der Auferstehung verleugnet ihr einander und verflucht ihr 
> einander. Eure Heimstätte ist das Feuer, und ihr werdet keine Helfer haben. 26 Da glaubte Lot ihm 
> und sagte: Ich wandere zu meinem Herrn aus. Er ist der Mächtige, der Weise. 27 Und Wir schenkten 
> ihm  Isaak und Jakob und ließen in seiner Nachkommenschaft die Prophetie und das Buch auftreten, 
> und Wir ließen ihm seinen Lohn im Diesseits zukommen. Und im Jenseits gehört er zu den 
> Rechtschaffenen. 28 Und (Wir sandten) Lot . Als er zu seinem Volk sagte: »Ihr begeht das 
> Schändliche, wie es vor euch keiner von den Weltenbewohnern getan hat. 29 Wollt ihr denn zu den 
> Männern gehen, den Weg zu Raubzwecken abschneiden und in eurer Versammlung das Verwerfliche 
> begehen? Die Antwort seines Volkes war nur, dass sie sagten: Bring uns doch die Pein Gottes her, so 
> du einer von denen bist, die die Wahrheit sagen.
> 29:30 Er sagte: Mein Herr, unterstütze mich gegen die Leute, die Unheil stiften. 31 Und als unsere Boten 
> zu Abraham mit der frohen Botschaft kamen, sagten sie: Wir werden die Bewohner dieser Stadt 
> verderben lassen. Ihre Bewohner tun ja Unrecht. 32 Er sagte: Aber Lot befindet sich in ihr. Sie sagten: 
> Wir wissen besser, wer sich in ihr befindet. Wir werden ihn gewiß erretten, ihn und seine 
> Angehörigen, außer seiner Frau. Sie gehört zu denen, die zurückbleiben und dem Verderben 
> anheimfallen. 33 Und als unsere Boten zu Lot kamen, geriet er ihretwegen in eine böse Lage und 
> wußte daraus keinen Ausweg. Sie sagten: Hab keine Angst und sei nicht betrübt. Wir werden dich 
> erretten, dich und deine Angehörigen, außer deiner Frau. Sie gehört zu denen, die zurückbleiben und 
> dem Verderben anheimfallen. 34 Wir werden über die Bewohner dieser Stadt ein Zorngericht vom 
> Himmel herabsenden dafür, dass sie gefrevelt haben.
> 29:35 Und Wir ließen von ihr ein offenkundiges Zeichen zurück für Leute, die Verstand haben. 36 Und 
> (Wir sandten) zu Madyan ihren Bruder Shu‘ayb . Er sagte: O mein Volk, dienet Gott, erwartet den 
> Jüngsten Tag und stiftet nicht Unheil auf der Erde. 37 Aber sie ziehen ihn der Lüge. Da ergriff sie das 
> Beben, und am Morgen lagen sie in ihrer Wohnstätte nieder. 38 Und (erwähne auch) die ‘Ad und die 
> Thamud . (Ihr Los) ist euch deutlich geworden an ihren Wohnungen. Der Satan machte ihnen ihre 
> Werke verlockend und wies sie so vom Weg ab, obwohl sie Einsicht besaßen. 39 Und Qarun  und 
> Pharao und Haman. Mose kam zu ihnen mit den deutlichen Zeichen. Sie verhielten sich hochmütig 
> auf der Erde; sie konnten (Uns) aber nicht vorauseilen.
> 29:40 Einen jeden ergriffen Wir wegen seiner Sünde. So schickten Wir gegen einige von ihnen einen 
> Sandsturm, andere ergriff der Schrei, mit anderen ließen Wir die Erde versinken, andere ließen Wir 
> ertrinken. Bestimmt nicht Gott hat ihnen Unrecht getan, sondern sie haben sich selbst Unrecht getan. 
> 41 Mit denen, die sich anstelle Gottes Freunde nehmen, ist es wie mit der Spinne, die sich ein Haus 
> genommen hat. Das schwächste Haus ist ja das Haus der Spinne, wenn sie es doch wüßten! 42 Gott 
> weiß all das, was sie an seiner Stelle anrufen. Und Er ist der Mächtige, der Weise. 43 Diese 
> Gleichnisse führen Wir den Menschen an. Aber nur die verstehen sie, die Wissen besitzen. 44 Gott 
> hat die Himmel und die Erde in Wahrheit erschaffen. Darin ist ein Zeichen für die Gläubigen.
> 29:45 Verlies, was dir vom Buch offenbart wird, und verrichte das Gebet. Das Gebet verbietet das 
> Schändliche und das Verwerfliche. Und wahrlich, das Gedenken Gottes ist größer. Und Gott weiß, 
> was ihr macht. 46 Und streitet mit den Leuten des Buches nur auf die beste Art, mit Ausnahme derer 
> von ihnen, die Unrecht tun. Und sagt: »Wir glauben an das, was zu uns herabgesandt und zu euch 
> herabgesandt wurde. Unser Gott und euer Gott ist einer. Und wir sind Ihm ergeben. 47 Und so haben 
> Wir das Buch zu dir hinabgesandt. Diejenigen, denen Wir das Buch haben zukommen lassen, glauben 
> daran. Und auch unter diesen da gibt es welche, die daran glauben. Und nur die Ungläubigen 
> verleugnen unsere Zeichen. 48 Und du hast vordem kein Buch verlesen und es auch nicht mit deiner 
> rechten Hand geschrieben. Sonst würden die zweifeln, die (es) für falsch erklären 49 Nein, es enthält 
> deutliche Zeichen in der Brust derer, denen das Wissen zugekommen ist. Und nur die, die Unrecht 
> tun, verleugnen unsere Zeichen.
> 29:50 Und sie sagen: »Wenn doch Zeichen von seinem Herrn auf ihn herabgesandt würden! Sprich: Über 
> die Zeichen verfügt Gott. Ich aber bin nur ein deutlicher Warner. 51 Genügt es ihnen denn nicht, dass 
> Wir das Buch auf dich hinabgesandt haben, das ihnen verlesen wird? Darin ist eine Barmherzigkeit 
> und eine Ermahnung für Leute, die glauben. 52 Sprich: Gott genügt als Zeuge zwischen mir und euch. 
> Er weiß, was in den Himmeln und auf Erden ist. Und diejenigen, die an das Falsche glauben und Gott 
> verleugnen, das sind die Verlierer.
> 29:53 Und sie wünschen von dir, die Pein zu beschleunigen. Gäbe es nicht eine festgesetzte Frist, wäre 
> die Pein zu ihnen gekommen. Wahrlich, sie wird plötzlich über sie kommen, ohne dass sie es merken. 
> 54 Sie wünschen von dir, die Pein zu beschleunigen. Wahrlich, die Hölle umfaßt die Ungläubigen.
> 29:55 Am Tag, da die Pein sie überdeckt von oben und von unter ihren Füßen her, und Er spricht: 
> »Kostet, was ihr zu tun pflegtet. 56 O ihr meine Diener, die ihr glaubt, meine Erde ist weit. Mir, ja 
> Mir sollt ihr dienen. 57 Jeder wird den Tod erleiden. Und dann werdet ihr zu Uns zurückgebracht. 58 
> Diejenigen, die glauben und die guten Werke tun, werden Wir im Paradies in Obergemächer 
> einweisen, unter denen Bäche fließen; darin werden sie ewig weilen. Vorzüglich ist der Lohn derer, 
> die (gut) handeln, 59 die geduldig sind und auf ihren Herrn vertrauen.
> 29:60 Und wie viele Tiere gibt es, die nicht ihren eigenen Unterhalt herbeitragen. Gott beschert ihnen und 
> euch den Unterhalt. Und Er ist der, der alles hört und weiß. 61 Und wenn du sie fragst, wer die 
> Himmel und die Erde erschaffen und die Sonne und den Mond dienstbar gemacht hat, sagen sie 
> bestimmt: »Gott.« Wie leicht lassen sie sich doch abwenden! 62 Gott teilt den Lebensunterhalt 
> großzügig, wem von seinen Dienern Er will, und teilt ihm auch bemessen zu. Gott weiß über alle 
> Dinge Bescheid. 63 Und wenn du sie fragst, wer Wasser vom Himmel herabkommen läßt und die 
> Erde damit nach ihrem Absterben belebt, sagen sie bestimmt: »Gott.« Sprich: Lob sei Gott! Aber die 
> meisten von ihnen haben keinen Verstand. 64 Das diesseitige Leben ist nur Zerstreuung und Spiel. 
> Die jenseitige Wohnstätte ist wahrlich das (eigentliche) Leben, wenn sie es nur wüßten!
> 29:65 Wenn sie in ein Schiff einsteigen, rufen sie Gott an, wobei sie Ihm gegenüber aufrichtig in der Religion sind. 
> Kaum hat Er sie ans Land errettet, da gesellen sie (Ihm wieder andere) bei, 66 um sich undankbar zu zeigen für 
> das, was Wir ihnen haben zukommen lassen, und um zu genießen. Sie werden es noch zu wissen bekommen. 67 
> Haben sie denn nicht gesehen, dass Wir einen sicheren heiligen Bezirk  gemacht haben, während um ihn die 
> Menschen weggerafft werden? Wollen sie denn an das Falsche glauben und die Gnade Gottes verleugnen? 
> 68 Und wer ist ungerechter als der, der gegen Gott eine Lüge erdichtet oder die Wahrheit, als sie zu ihm kam, 
> für Lüge erklärt? Ist nicht in der Hölle eine Bleibe für die Ungläubigen? 69 Und diejenigen, die sich um 
> Unseretwillen einsetzen, werden Wir gewiß unsere Wege führen. Und Gott ist mit denen, die Gutes tun.
> 
> Sure: 30 Die Byzantiner (al-Ru,-m) zu Mekka, 60 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 30:1 Alif Lám Mim. 2 Die Byzantiner sind besiegt worden 3 im nächstliegenden Land. Aber sie werden 
> nach ihrer Niederlage selbst siegen, 4 in einigen Jahren . Gott gehört der Befehl vorher und nachher. 
> An jenem Tag werden die Gläubigen sich freuen
> 30:5 über die Unterstützung Gottes. Gott unterstützt, wen Er will. Und Er ist der Mächtige, der 
> Barmherzige.
> 30:6 Das ist ein Versprechen Gottes. Gott bricht sein Versprechen nicht. Aber die meisten Menschen 
> wissen nicht Bescheid. 7 Sie wissen nur das Äußere vom diesseitigen Leben. Das Jenseits aber lassen 
> sie unbeachtet. 8 Denken sie denn in ihrem Inneren nicht darüber nach? Gott hat die Himmel und die 
> Erde, und was dazwischen ist, nur in Wahrheit und auf eine festgesetzte Frist erschaffen. Aber viele 
> von den Menschen verleugnen die Begegnung mit ihrem Herrn. 9 Sind sie nicht auf der Erde 
> umhergegangen und haben geschaut, wie das Ende derer war, die vor ihnen lebten? Sie hatten eine 
> stärkere Kraft als sie, pflügten und bebauten das Land noch mehr, als sie es bebauten. Und ihre 
> Gesandten kamen zu ihnen mit den deutlichen Zeichen. Nicht Gott hat ihnen Unrecht getan, sondern 
> sie haben sich selbst Unrecht getan.
> 30:10 Dann war das Ende derer, die Böses getan haben, das Schlechteste dafür, dass sie die Zeichen 
> Gottes für Lüge erklärt hatten und über sie zu spotten pflegten. 11 Gott macht die Schöpfung am 
> Anfang, und dann wiederholt Er sie. Dann werdet ihr zu Ihm zurückgebracht. 12 Und am Tag, da die 
> Stunde heraufkommt, werden die Übeltäter ganz verzweifelt sein. 13 Sie haben dann an ihren 
> Teilhabern keine Fürsprecher, und sie verleugnen ihre Teilhaber. 14 Am Tag, da die Stunde 
> heraufkommt, an jenem Tag werden sie sich in Gruppen teilen.
> 30:15 Was nun diejenigen betrifft, die geglaubt und die guten Werke getan haben, so wird ihnen in einem 
> Garten Freude bereitet. 16 Diejenigen aber, die ungläubig waren und unsere Zeichen und die 
> Begegnung mit dem Jenseits für Lüge erklärt haben, sie werden (zur Pein) vorgeführt.
> 30:17 Preis sei Gott, wenn ihr den Abend und wenn ihr den Morgen erreicht! 18 Und Lob sei Ihm in den 
> Himmeln und auf der Erde, am Abend, und wenn ihr den Mittag erreicht! 19 Er bringt das Lebendige 
> aus dem Toten, und Er bringt das Tote aus dem Lebendigen hervor. Und Er belebt die Erde nach 
> ihrem Absterben. Und so werdet auch ihr hervorgebracht.
> 30:20 Und es gehört zu seinen Zeichen, dass Er euch aus Erde erschaffen hat, da waret ihr Menschen, die 
> sich ausbreiten. 21 Und es gehört zu seinen Zeichen, dass Er euch aus euch selbst Gattinnen 
> erschaffen hat, damit ihr bei ihnen wohnet. Und Er hat Liebe und Barmherzigkeit zwischen euch 
> gemacht. Darin sind Zeichen für Leute, die nachdenken. 22 Zu seinen Zeichen gehört die Erschaffung 
> der Himmel und der Erde, und auch die Verschiedenheit eurer Sprachen und Arten. Darin sind 
> Zeichen für die Wissenden. 23 Und zu seinen Zeichen gehört euer Schlaf, und auch euer Streben nach 
> etwas von seiner Huld, und (dies) in der Nacht und am Tag. Darin sind Zeichen für Leute, die hören. 
> 24 Und es gehört zu seinen Zeichen, dass Er euch den Blitz als Grund zur Angst und zum Begehren  
> sehen läßt, und dass Er Wasser vom Himmel herabkommen läßt und damit die Erde nach ihrem 
> Absterben belebt. Darin sind Zeichen für Leute, die Verstand haben.
> 30:25 Und es gehört zu seinen Zeichen, dass der Himmel und die Erde durch seinen Befehl bestehen. 
> Dann, wenn Er euch mit einem Ruf aus der Erde ruft, da kommt ihr hervor.
> 30:26 Ihm gehört, wer in den Himmeln und auf der Erde ist. Alle sind Ihm demütig ergeben. 27 Er ist es, 
> der die Schöpfung am Anfang macht und sie dann wiederholt. Und das ist für Ihn noch leichter. Er 
> besitzt die höchste Eigenschaft in den Himmeln und auf der Erde, und Er ist der Mächtige, der Weise. 
> 28 Er führt euch aus eurem Lebensbereich ein Gleichnis an. Habt ihr denn aus den Reihen derer, die 
> eure rechte Hand besitzt , welche, die an dem teilhaben, was Wir euch beschert haben, dass ihr darin 
> gleich wäret und ihr sie fürchten müßtet, wie ihr einander fürchtet? So legen Wir die Zeichen dar für 
> Leute, die Verstand haben. 29 Nein, diejenigen, die Unrecht tun, folgen ihren Neigungen ohne 
> (richtiges) Wissen. Wer kann den rechtleiten, den Gott irreführt? Und sie haben keine Helfer.
> 30:30 Und richte dein Gesicht auf die Religion als Anhänger des reinen Glaubens. Das ist die Schöpfung 
> Gottes, die Er für die Menschen festgelegt hat. Die Schöpfung Gottes kann nicht abgeändert werden. 
> Das ist die richtige Religion. Aber die meisten Menschen wissen nicht Bescheid. 31 (Haltet daran 
> fest), indem ihr euch Ihm reumütig zuwendet, und fürchtet Ihn und verrichtet das Gebet. Und ihr sollt 
> nicht zu den Polytheisten gehören, 32 zu denen, die ihre Religion spalteten und zu Parteien wurden, 
> wobei jede Partei froh ist über das, was sie hat.
> 30:33 Und wenn ein Schaden die Menschen erfaßt, rufen sie zu ihrem Herrn, indem sie sich Ihm reumütig 
> zuwenden. Wenn Er sie dann eine Barmherzigkeit von sich kosten läßt, da ist gleich ein Teil von 
> ihnen dabei, ihrem Herrn (andere) beizugesellen, 34 um undankbar zu sein für das, was Wir ihnen 
> haben zukommen lassen. — Genießt nur, ihr werdet es noch zu wissen bekommen.
> 30:35 Oder haben Wir etwa auf sie eine Ermächtigung hinabgesandt, die über das geredet hätte, was sie 
> Ihm beigesellen? 36 Und wenn Wir die Menschen Barmherzigkeit kosten lassen, freuen sie sich 
> darüber. Wenn sie aber etwas Böses trifft für das, was ihre Hände vorausgeschickt haben, geben sie 
> gleich die Hoffnung auf. 37 Haben sie denn nicht gesehen, dass Gott den Lebensunterhalt großzügig 
> zuteilt, wem Er will, und auch bemessen? Darin sind Zeichen für Leute, die glauben.
> 30:38 Laß dem Verwandten sein Recht zukommen, ebenso dem Bedürftigen und dem Reisenden. Das ist 
> besser für die, die das Antlitz Gottes suchen. Das sind die, denen es wohl ergeht. 39 Und was ihr auf 
> Zins ausleiht, damit es sich aus dem Vermögen der Menschen vermehre, es vermehrt sich bei Gott 
> nicht. Und was ihr an Almosen gebt in der Suche nach dem Antlitz Gottes... — das sind die, die das 
> Doppelte  erzielen.
> 30:40 Gott ist es, der euch erschafft und dann versorgt. Dann läßt Er euch sterben, dann macht Er euch 
> wieder lebendig. Gibt es unter euren Teilhabern einen, der überhaupt etwas von alledem tun kann? 
> Preis sei Ihm, und erhaben ist Er über das, was sie (Ihm) beigesellen. 41 Unheil ist auf dem Festland 
> und auf dem Meer erschienen aufgrund dessen, was die Hände der Menschen erworben haben. Er will 
> sie damit einiges kosten lassen von dem, was sie getan haben, auf dass sie (dann) umkehren. 42 
> Sprich: Geht auf der Erde umher und schaut, wie das Ende derer war, die früher lebten. Die meisten 
> von ihnen waren Polytheisten.
> 30:43 Richte nun dein Gesicht auf die richtige Religion, bevor ein Tag kommt, der von Gott nicht 
> zurückgewiesen wird. An jenem Tag werden sie sich (in Gruppen) spalten. 44 Wer ungläubig ist, 
> dessen Unglaube lastet auf ihm. Und diejenigen, die Gutes tun, bereiten sich selbst die Lagerstätte 
> vor,
> 30:45 dass Er denen, die glauben und die guten Werke tun, aus seiner Huld vergelte. Er liebt nicht die 
> Ungläubigen.
> 30:46 Und es gehört zu seinen Zeichen, dass Er die Winde als Freudenboten schickt, damit Er euch etwas 
> von seiner Barmherzigkeit kosten läßt, und damit die Schiffe auf seinen Befehl fahren, und damit ihr 
> nach etwas von seiner Huld strebt, auf dass ihr dankbar seid.
> 30:47 Und Wir haben schon vor dir Gesandte an ihr (jeweiliges) Volk geschickt. Sie kamen zu ihnen mit 
> den deutlichen Zeichen. Da rächten Wir uns an denen, die Übeltäter waren. Und es war für Uns eine 
> Verpflichtung, die Gläubigen zu unterstützen.
> 30:48 Gott ist es, der die Winde schickt, und sie wühlen die Wolken auf. Dann breitet Er sie im Himmel 
> aus, wie Er will, und macht sie zu Stücken. Da siehst du den Platzregen dazwischen heraus kommen. 
> Wenn Er damit die von seinen Dienern, die Er will, trifft, da sind sie froh, 49 obwohl sie vorher, 
> bevor auf sie herabgesandt wurde, ganz verzweifelt waren.
> 30:50 Schau auf die Spuren der Barmherzigkeit Gottes, wie Er die Erde nach ihrem Absterben wieder 
> belebt. Ein solcher (Gott) kann wahrlich (auch) die Toten wieder lebendig machen. Und Er hat Macht 
> zu allen Dingen. 51 Und wenn Wir einen Wind schickten und sie dann alles gelb werden sähen, sie 
> blieben trotzdem danach ungläubig. 52 Du kannst nicht die Toten hören lassen, und auch nicht die 
> Tauben den Zuruf hören lassen, wenn sie den Rücken kehren. 53 Und du kannst nicht die Blinden aus 
> ihrem Irrtum herausführen. Hören lassen kannst du nur die, die an unsere Zeichen glauben und somit 
> gottergeben sind.
> 30:54 Gott ist es, der euch (zuerst) schwach erschafft. Dann bringt Er nach der Schwäche Kraft. Dann 
> bringt Er nach der Kraft Schwäche und graues Haar. Er erschafft, was Er will. Und Er ist der, der alles 
> weiß und allmächtig ist.
> 30:55 Und am Tag, da die Stunde heraufkommt, schwören die Übeltäter, sie hätten nur eine Stunde 
> verweilt. So lassen sie sich immer wieder täuschen. 56 Und diejenigen, denen Wissen und Glauben 
> zugekommen sind, sagen: »Nach dem Buch Gottes habt ihr bis zum Tag der Auferweckung verweilt. 
> Und das ist der Tag der Auferweckung. Aber ihr wußtet es ja nicht. 57 An jenem Tag nützt denen, die 
> Unrecht taten, ihre Entschuldigung nicht, und es wird von ihnen keine entschuldigende Umkehr 
> (mehr) angenommen. 58 Und Wir haben den Menschen in diesem Koran verschiedene Gleichnisse 
> angeführt. Und wenn du zu ihnen mit einem Zeichen kommst, sagen diejenigen, die ungläubig sind, 
> bestimmt: »Ihr bringt nur Falsches. 59 So versiegelt Gott die Herzen derer, die nicht Bescheid wissen.
> 30:60 Sei nun geduldig. Das Versprechen Gottes ist wahr. Und diejenigen, die keine Gewißheit hegen, sollen dich 
> nicht abirren lassen.
> 
> Sure: 31 Luqma,-n zu Mekka, 34 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 31:1 Alif Lám Mim. 2 Dies sind die Zeichen des weisen Buches, 3 eine Rechtleitung und Barmherzigkeit 
> für die Rechtschaffenen, 4 die das Gebet verrichten und die Abgabe entrichten, und die über das 
> Jenseits Gewißheit hegen.
> 31:5 Diese folgen einer Rechtleitung von ihrem Herrn, und das sind die, denen es wohl ergeht. 6 Unter 
> den Menschen gibt es manch einen, der ergötzende Unterhaltung einhandelt, um (die Menschen) vom 
> Weg Gottes ohne (rechtes) Wissen abirren zu lassen und ihn zum Gegenstand des Spottes zu nehmen. 
> Für solche ist eine schmähliche Pein bestimmt. 7 Und wenn ihm unsere Zeichen verlesen werden, 
> kehrt er sich hochmütig ab, als hätte er sie nicht gehört, als wäre eine Schwerhörigkeit in seinen 
> Ohren. So verkünde ihm eine schmerzhafte Pein. 8 Für diejenigen, die glauben und die guten Werke 
> tun, sind die Gärten der Wonne bestimmt; 9 darin werden sie ewig weilen. Dies ist das Versprechen 
> Gottes in Wahrheit. Und Er ist der Mächtige, der Weise.
> 31:10 Er hat die Himmel erschaffen ohne Stützen, die ihr sehen könntet. Und Er hat auf der Erde 
> festgegründete Berge gelegt, dass sie nicht mit euch schwanke. Und Er hat auf ihr allerlei Getier sich 
> ausbreiten lassen. Und Wir haben Wasser vom Himmel herabkommen und damit viele treffliche 
> Arten auf ihr wachsen lassen. 11 Das ist die Schöpfung Gottes. Zeigt mir nun, was die geschaffen 
> haben, die es außer Ihm geben soll. Nein, diejenigen, die Unrecht tun, befinden sich in einem 
> offenkundigen Irrtum.
> 31:12 Und Wir ließen den Luqman Weisheit zukommen: »Du sollst gegen Gott dankbar sein. Und wer 
> dankbar ist, ist dankbar zu seinem eigenen Vorteil. Und wenn einer undankbar ist, so ist Gott auf 
> niemanden angewiesen und des Lobes würdig. 13 Und als Luqman zu seinem Sohn sagte, indem er 
> ihn ermahnte: O mein lieber Sohn, geselle Gott nichts bei. Die Beigesellung ist ein gewaltiges 
> Unrecht.«
> 31:14 Und Wir haben dem Menschen aufgetragen, seine Eltern gut zu behandeln. Seine Mutter hat ihn ja 
> unter wiederholter Schwäche getragen. Und seine Entwöhnung erfolgt binnen zwei Jahren. — »Sei 
> dankbar Mir und deinen Eltern. Zu Mir führt der Lebensweg.
> 31:15 Wenn sie dich bedrängen, Mir das beizugesellen, wovon du kein Wissen hast, dann gehorche ihnen 
> nicht. Und geh mit ihnen im Diesseits in rechtlicher Weise um. Und folge dem Weg derer, die sich 
> Mir reumütig zuwenden. Zu Mir wird dann eure Rückkehr sein, da werde Ich euch kundtun, was ihr 
> zu tun pflegtet. 16 O mein lieber Sohn, wäre es auch das Gewicht eines Senfkornes und befände es 
> sich in einem Felsen oder in den Himmeln oder auf der Erde, Gott bringt es bei. Gott ist feinfühlig  
> und hat Kenntnis von allem. 17 O mein lieber Sohn, verrichte das Gebet, gebiete das Rechte und 
> verbiete das Verwerfliche, ertrage geduldig, was dich trifft. Das gehört zur Entschlossenheit in den 
> Anliegen. 18 Und zeige den Menschen nicht hochnäsig die Wange, und schreite nicht unbekümmert 
> auf der Erde umher. Gott liebt niemanden, der eingebildet und prahlerisch ist. 19 Halte das rechte 
> Maß in deinem Gang. Und dämpfe deine Stimme. Die widerlichste unter den Stimmen ist die Stimme 
> der Esel.«
> 31:20 Habt ihr nicht gesehen, dass Gott euch das, was in den Himmeln und auf der Erde ist, dienstbar 
> gemacht hat, und dass Er über euch seine Gnade ausgegossen hat äußerlich und innerlich? Und unter 
> den Menschen gibt es welche, die über Gott streiten ohne (richtiges) Wissen, ohne Rechtleitung und 
> ohne erleuchtendes Buch. 21 Und wenn zu ihnen gesagt wird: »Folgt dem, was Gott herabgesandt 
> hat« sagen sie: »Wir folgen lieber dem, was wir bei unseren Vätern vorgefunden haben. Was denn, 
> auch wenn der Satan sie zur Pein des Feuerbrandes ruft? 22 Wer sich Gott völlig hingibt und dabei 
> rechtschaffen ist, der hält sich an der festesten Handhabe. Und zu Gott führt das Ende der 
> Angelegenheiten. 23 Und wer ungläubig ist, dessen Unglaube soll dich nicht betrüben. Zu Uns wird 
> ihre Rückkehr sein, da werden Wir ihnen kundtun, was sie taten. Gott weiß über das innere 
> Geheimnis Bescheid. 24 Wir lassen sie ein wenig genießen, alsdann zwingen Wir sie in eine schwere 
> Pein.
> 31:25 Und wenn du sie fragst, wer die Himmel und die Erde erschaffen hat, sagen sie bestimmt: »Gott.« 
> Sprich: Lob sei Gott! Aber die meisten von ihnen wissen nicht Bescheid. 26 Gott gehört, was in den 
> Himmeln und auf der Erde ist. Gott ist der, der auf niemanden angewiesen und des Lobes würdig ist. 
> 27 Und wenn das, was es auf der Erde an Bäumen gibt, Schreibrohre wären, und das Meer (als Tinte) 
> bereits einmal leer gemacht wäre und noch sieben weitere Meere dazu erhielte, würden die Worte 
> Gottes nicht zu Ende gehen. Wahrlich, Gott ist mächtig und weise. 28 Euch (alle) erschaffen und 
> auferwecken ist nur so wie bei einem einzigen Menschen. Gott hört und sieht alles. 29 Hast du nicht 
> gesehen, dass Gott die Nacht in den Tag übergehen und den Tag in die Nacht übergehen läßt und die 
> Sonne und den Mond dienstbar gemacht hat, so dass jedes seinen Lauf zu einer festgelegten Frist 
> nimmt, und dass Gott Kenntnis hat von dem, was ihr tut?
> 31:30 Dies, weil Gott die Wahrheit ist und weil das, was sie an seiner Stelle anrufen, das Falsche ist, und 
> weil Gott der Erhabene und Große ist. 31 Hast du nicht gesehen, dass die Schiffe durch die Gnade 
> Gottes auf dem Meer fahren, damit Er euch etwas von seinen Zeichen sehen läßt? Darin sind wahrlich 
> Zeichen für jeden, der sehr geduldig und sehr dankbar ist. 32 Und wenn Wellen wie überschattende 
> Hüllen sie überdecken, rufen sie zu Gott, wobei sie Ihm gegenüber aufrichtig in der Religion sind. 
> Wenn Er sie ans Land errettet, zeigen nur einige von ihnen einen maßvollen Wandel. Und nur der 
> verleugnet unsere Zeichen, der ganz treulos und sehr undankbar ist.
> 31:33 O ihr Menschen, fürchtet euren Herrn und habt Angst vor einem Tag, an dem weder der Vater etwas für sein 
> Kind begleichen kann, noch das Kind für seinen Vater etwas begleichen kann. Das Versprechen Gottes ist wahr. 
> So soll euch das diesseitige Leben nicht betören. Und nicht betören soll euch in bezug auf Gott der Betörer. 34 
> Gott (allein) weiß über die Stunde Bescheid. Er läßt den Regen herabkommen. Und Er weiß, was im 
> Mutterschoß ist. Niemand weiß, was er morgen erwerben wird, und niemand weiß, in welchem Land er sterben 
> wird. Gott weiß Bescheid und hat Kenntnis von allem.
> 
> Sure: 32 Die Anbetung (al-Sadjda) zu Mekka, 30 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 32:1 Alif Lám Mim. 2 Die Herabsendung des Buches — an ihm ist kein Zweifel möglich — ist vom 
> Herrn der Welten. 3 Oder sagen sie: »Er hat es erdichtet« Nein, es ist die Wahrheit vor deinem Herrn, 
> damit du Leute warnst, zu denen vor dir noch kein Warner gekommen ist, auf dass sie der 
> Rechtleitung folgen.
> 32:4 Gott ist es, der die Himmel und die Erde und das, was dazwischen ist, in sechs Tagen erschaffen und 
> sich dann auf dem Thron zurechtgesetzt hat. Ihr habt außer Ihm weder Freund noch Fürsprecher. 
> Wollt ihr es denn nicht bedenken?
> 32:5 Er regelt die Angelegenheit vom Himmel bis zur Erde. Dann steigt sie zu Ihm empor an einem Tag, 
> dessen Ausmaß nach eurer Berechnung tausend Jahre sind. 6 Jener ist der, der über das Unsichtbare 
> und das Offenbare Bescheid weiß, der Mächtige, der Barmherzige, 7 der alles, was Er erschaffen hat, 
> gut gemacht hat. Zuerst erschuf Er den Menschen aus Ton, 8 dann machte Er seine 
> Nachkommenschaft aus dem Erguß eines verächtlichen Wassers. 9 Dann formte Er ihn und blies ihm 
> von seinem Geist ein. Und Er machte euch Gehör, Augenlicht und Herz. Ihr seid aber wenig dankbar.
> 32:10 Und sie sagen: »Sollen wir, wenn wir uns in der Erde verirrt haben, wirklich wieder neu erschaffen 
> werden?« Nein, sie verleugnen die Begegnung mit ihren Herrn. 11 Sprich: Abberufen wird euch der 
> Engel des Todes, der mit euch betraut ist. Dann werdet ihr zu eurem Herrn zurückgebracht. 12 
> Könntest du nur sehen, wenn die Übeltäter vor ihrem Herrn die Köpfe hängen lassen! »Unser Herr, 
> jetzt haben wir gesehen und gehört. Bring uns zurück, so wollen wir Gutes tun. Wir hegen nun 
> Gewißheit« 13 Und wenn Wir gewollt hätten, hätten Wir jedem Menschen seine Rechtleitung 
> zukommen lassen. Aber der Spruch von Mir ist zu Recht fällig geworden: »Füllen werde Ich die 
> Hölle mit den Djinn und den Menschen allen. 14 So kostet es dafür, dass ihr die Begegnung mit 
> diesem eurem Tag vergessen habt. Wir haben euch (auch) vergessen. Kostet die Pein der Ewigkeit für 
> das, was ihr zu tun pflegtet.
> 32:15 Nur die glauben an unsere Zeichen, die, wenn sie damit ermahnt werden, in Anbetung niederfallen 
> und das Lob ihres Herrn singen, und die nicht hochmütig sind. 16 Ihre Seiten halten sich fern von den 
> Schlafstätten. Sie rufen ihren Herrn in Furcht und Begehren an und spenden von dem, was Wir ihnen 
> beschert haben. 17 Und niemand weiß, welche Freuden für sie im Verborgenen bestimmt sind als 
> Lohn für das, was sie zu tun pflegten. 18 Ist denn derjenige, der gläubig ist, wie der, der ein Frevler 
> ist? Sie sind eben nicht gleich. 19 Diejenigen, die glauben und die guten Werke tun, erhalten die 
> Gärten der Heimstätte als Herberge für das, was sie zu tun pflegten.
> 32:20 Denjenigen aber, die freveln, dient das Feuer zur Heimstätte. Sooft sie aus ihm herauskommen 
> wollen, werden sie zu ihm zurückgebracht, und es wird zu ihnen gesagt: »Kostet die Pein des Feuers, 
> die ihr immer wieder für Lüge erklärt habt.« 21 Und Wir werden sie vor der größeren Pein  etwas 
> von der diesseitigen Pein kosten lassen, auf dass sie dann umkehren. 22 Und wer ist ungerechter als 
> der, der mit den Zeichen seines Herrn ermahnt wird und sich dann von ihnen abwendet? Wir werden 
> uns an den Übeltätern rächen. 23 Und Wir haben Mose das Buch zukommen lassen. So sei nicht im 
> Zweifel über die Begegnung mit Ihm . Und Wir haben es zu einer Rechtleitung für die Kinder Israels 
> gemacht. 24 Und Wir haben aus ihren Reihen Vorbilder bestellt, die (sie) nach unserem Befehl 
> leiteten, als sie sich geduldig gezeigt hatten und über unsere Zeichen Gewißheit hegten.
> 32:25 Wahrlich, dein Herr wird am Tag der Auferstehung zwischen ihnen über das entscheiden, worüber 
> sie uneins waren.
> 32:26 Ist es ihnen nicht aufgegangen, wie viele Generationen, in deren Wohnungen sie nun schreiten, Wir 
> vor ihnen haben verderben lassen? Darin sind Zeichen. Wollen sie denn nicht hören? 27 Haben sie 
> nicht gesehen, dass Wir das Wasser zum dürren Land treiben und dadurch Getreide hervorbringen, 
> das ihr Vieh und sie selbst verzehren? Wollen sie denn nicht einsichtig sein? 28 Und sie sagen: 
> »Wann wird dieser Richterspruch eintreten, so ihr die Wahrheit sagt? 29 Sprich: Am Tag des 
> Richterspruchs wird denen, die ungläubig waren, ihr Glaube nicht (mehr) nützen. Und ihnen wird 
> kein Aufschub gewährt.
> 32:30 So wende dich ab von ihnen und warte ab. Sie warten auch selbst ab.
> 
> Sure: 33 Die Parteien (al-Ah,.za,-b) zu Medina, 73 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 33:1 O Prophet, fürchte Gott und gehorche nicht den Ungläubigen und den Heuchlern. Gott weiß 
> Bescheid und ist weise. 2 Und folge dem, was dir von deinem Herrn offenbart wird. Gott hat Kenntnis 
> von dem, was ihr tut. 3 Und vertrau auf Gott. Gott genügt als Sachwalter. 4 Gott hat keinem Mann 
> zwei Herzen in seinem Inneren gemacht. Und Er hat eure Gattinnen, von denen ihr euch durch den 
> Rückenspruch  trennt, nicht (wirklich) zu euren Müttern gemacht. Und Er hat eure Adoptivsöhne 
> nicht (wirklich) zu euren Söhnen gemacht. Das ist eure Rede aus eurem Munde. Aber Gott sagt die 
> Wahrheit, und Er führt den (rechten) Weg.
> 33:5 Nennt sie nach ihren Vätern. Das ist gerechter in den Augen Gottes. Wenn ihr ihre Väter nicht kennt, 
> dann gelten sie als eure Brüder in der Religion und eure Schützlinge. Und es wird euch nicht als 
> Vergehen angerechnet, was ihr hier gefehlt habt, sondern was eure Herzen vorsätzlich anstreben. Und 
> Gott ist voller Vergebung und barmherzig.
> 33:6 Der Prophet hat eher Anspruch auf die Gläubigen als sie selbst. Und seine Gattinnen sind ihre 
> Mütter. Und die Blutsverwandten haben nach dem Buch Gottes eher Anspruch auf gegenseitige 
> Freundschaft als die Gläubigen und Ausgewanderten, es sei denn, ihr möchtet euren Freunden Gutes 
> tun. Dies ist im Buch Gottes zeilenweise niedergeschrieben.
> 33:7 Und als Wir von den Propheten ihre Verpflichtung entgegennahmen, und auch von dir und von 
> Noach, Abraham, Mose und Jesus, dem Sohn Marias. Wir nahmen von ihnen eine schwere 
> Verpflichtung entgegen. 8 Damit Er ja die Wahrhaftigen nach ihrem wahrhaftigen Wandel frage. Und 
> Er hat für die Ungläubigen eine schmerzhafte Pein bereitet.
> 33:9 O ihr, die ihr glaubt, gedenket der Gnade Gottes zu euch, als Truppen zu euch kamen . Da sandten 
> Wir gegen sie einen Wind und auch Truppen, die ihr nicht sehen konntet. Und Gott sieht wohl, was 
> ihr tut.
> 33:10 Als sie von oben und von unten her zu euch kamen, und als die Blicke wichen und die Herzen die 
> Kehle erreichten  und ihr von Gott verschiedene Meinungen hattet. 11 Dort wurden die Gläubigen 
> geprüft, und sie wurden heftig hin und her geschüttelt. 12 Als die Heuchler und die, in deren Herzen 
> Krankheit ist, sagten: »Gott und sein Gesandter haben uns nur Trügerisches versprochen.« 13 Und als 
> eine Gruppe von ihnen sagte: »O ihr Leute von Yathrib  , ihr könnt euch (hier) nicht aufhalten. Kehrt 
> zurück. Und ein Teil von ihnen bat den Propheten um Erlaubnis; sie sagten: Unsere Häuser sind ohne 
> Schutz, sie wollten nur Schutz.« Dabei waren sie nicht ohne Schutz, sie wollten nur fliehen. 14 Wäre 
> man darin von ihren verschiedenen Bezirken her zu ihnen eingedrungen, und wären sie dann 
> aufgefordert worden, der Versuchung nachzugeben , sie hätten es begangen, und sie hätten dabei nur 
> kurze Zeit gezögert.
> 33:15 Dabei hatten sie sich vorher Gott gegenüber verpflichtet, sie würden nicht den Rücken kehren. 
> Über die Verpflichtung Gott gegenüber wird Rechenschaft gefordert. 16 Sprich: Die Flucht wird euch 
> nicht nützen, wenn ihr davor flieht, zu sterben oder getötet zu werden. Und dann wird euch nur noch 
> ein wenig Nutznießung gewährt. 17 Sprich: Wer ist es denn, der euch vor Gott schützen könnte, wenn 
> Er euch Böses will oder wenn Er euch Barmherzigkeit (erweisen) will? Und sie werden für sich außer 
> Gott weder Freund noch Helfer finden. 18 Gott kennt wohl diejenigen von euch, die (die anderen) 
> behindern und die zu ihren Brüdern sagen: »Kommt her zu uns.« Und sie lassen sich nur wenig auf 
> den Kampf ein 19 und sind dabei geizig euch gegenüber. Wenn aber die Angst sich einstellt, siehst 
> du, wie sie zu dir mit kreisenden Augen blicken wie einer, der vor dem Tod ohnmächtig wird. Ist 
> dann die Angst vorüber, verbrühen sie euch mit scharfen Zungen aus Gier nach dem (erbeuteten) Gut. 
> Das sind keine Gläubigen. Gott macht ihre Werke wertlos. Und dies ist Gott ein leichtes.
> 33:20 Sie meinen, die Parteien  seien nicht weggegangen. Und sollten die Parteien (wieder)kommen, 
> möchten sie gerne, sie wären in der Wüste unter den arabischen Beduinen und würden sich über euch 
> erkundigen. Und wenn sie in eurer Mitte wären, würden sie nur wenig kämpfen. 21 Ihr habt im 
> Gesandten Gottes ein schönes Vorbild, (und zwar) für jeden, der auf Gott und den Jüngsten Tag hofft 
> und Gottes viel gedenkt. 22 Und als die Gläubigen die Parteien sahen, sagten sie: »Das ist, was Gott 
> und sein Gesandter uns versprochen haben. Gott und sein Gesandter sagen die Wahrheit. Und es hat 
> ihren Glauben und ihre Ergebenheit nur vermehrt. 23 Unter den Gläubigen gibt es Männer, die das 
> wahr gemacht haben, wozu sie sich Gott gegenüber verpflichtet haben. Unter ihnen sind welche, die 
> ihre Lebensaufgabe erfüllt haben ; und unter ihnen sind welche, die noch warten müssen. Und sie 
> haben keine Änderung vorgenommen; 24 auf dass Gott die Wahrhaftigen für ihre Wahrhaftigkeit 
> entlohne und die Heuchler peinige, wenn Er will, oder sich ihnen (gnädig) zuwende. Gott ist voller 
> Vergebung und barmherzig.
> 33:25 Und Gott wies diejenigen, die ungläubig sind, mit ihrem Groll zurück, ohne dass sie etwas Gutes 
> erlangt hätten. Und Gott befreite die Gläubigen vom Kampf. Gott ist stark und mächtig. 26 Und Er 
> ließ diejenigen von den Leuten des Buches, die ihnen  Beistand geleistet hatten, aus ihren Burgen 
> heruntersteigen. Und Er jagte ihren Herzen Schrecken ein, so dass ihr einen Teil (von ihnen) getötet 
> und einen Teil gefangengenommen habt. 27 Und Er gab euch zum Erbe ihr Land, ihre Wohnstätten 
> und ihren Besitz, und auch ein Land, das ihr (vorher) nicht betreten hattet. Und Gott hat Macht zu 
> allen Dingen.
> 33:28 O Prophet, sprich zu deinen Gattinnen: Wenn ihr das diesseitige Leben und seinen Schmuck 
> begehrt, dann kommt her, ich werde euch eine Versorgung sichern und euch auf eine schöne Weise 
> freilassen. 29 Und wenn ihr Gott und seinen Gesandten und die jenseitige Wohnstätte begehrt, so hat 
> Gott für die Rechtschaffenen von euch einen großartigen Lohn bereitet.
> 33:30 O ihr Frauen des Propheten, wenn eine von euch eine eindeutige Schandtat begeht, wird ihr die 
> Pein verdoppelt. Und das ist Gott ein leichtes. 31 Und wenn eine von euch Gott und seinem 
> Gesandten ergeben ist und Gutes tut, lassen Wir ihr ihren Lohn zweimal zukommen. Und Wir haben 
> für sie einen trefflichen Unterhalt bereitet. 32 O ihr Frauen des Propheten, ihr seid nicht wie 
> irgendeine von den Frauen. Wenn ihr gottesfürchtig seid, dann seid nicht unterwürfig im Reden, 
> damit nicht derjenige, in dessen Herzen Krankheit ist, sich Hoffnungen macht. Und sprecht 
> geziemende Worte. 33 Haltet euch in euren Häusern auf. Und stellt nicht euren Schmuck zur Schau 
> wie in der Zeit der früheren Unwissenheit. Verrichtet das Gebet und entrichtet die Abgabe und 
> gehorcht Gott und seinem Gesandten. Gott will die Unreinheit von euch entfernen, ihr Leute des 
> Hauses, und euch völlig rein machen. 34 Und gedenkt dessen, was von den Zeichen Gottes und von 
> der Weisheit in euren Häusern verlesen wird. Gott ist feinfühlig und hat Kenntnis von allem.
> 33:35 Für die muslimischen Männer und Frauen, Männer und Frauen, die gläubig, ergeben, wahrhaftig, 
> geduldig, demütig sind, die Almosen geben, fasten, ihre Scham bewahren und Gottes viel gedenken 
> — für sie hat Gott Vergebung und einen großartigen Lohn bereitet. 36 Ein Gläubiger oder eine 
> Gläubige darf, wenn Gott und sein Gesandter eine Angelegenheit entschieden haben, nicht die 
> Möglichkeit haben, in ihrer Angelegenheit frei zu wählen. Und wer gegen Gott und seinen Gesandten 
> ungehorsam ist, der befindet sich in einem offenkundigen Irrtum. 37 Und als du zu dem, dem Gott 
> Gnade erwiesen hatte und dem auch du Gnade erwiesen hattest , sagtest: »Behalte deine Gattin für 
> dich und fürchte Gott« und in deinem Inneren geheimhieltest, was Gott doch offenlegt, und die 
> Menschen fürchtetest, während Gott eher darauf Anspruch hat, dass du Ihn fürchtest. Als dann Zayd 
> seinen Wunsch an ihr erfüllt hatte, gaben Wir sie dir zur Gattin, damit für die Gläubigen kein Grund 
> zur Bedrängnis bestehe in bezug auf die Gattinnen ihrer Adoptivsöhne, wenn diese ihren Wunsch an 
> ihnen erfüllt haben. Und der Befehl Gottes wird ausgeführt. 38 Es besteht für den Propheten kein 
> Grund zur Bedrängnis in dem, was Gott für ihn festgelegt hat. So war das beispielhafte Verhalten 
> Gottes mit denen, die vorher dahingegangen sind — und der Befehl Gottes ist ein fest gefaßter 
> Beschluß —, 39 die die Botschaft Gottes ausrichten, Ihn fürchten und niemanden fürchten außer Gott. 
> Und Gott genügt als der, der abrechnet.
> 33:40 Muhammad ist nicht der Vater irgendeines von euren Männern, sondern der Gesandte Gottes und 
> das Siegel der Propheten. Und Gott weiß über alle Dinge Bescheid. 41 O ihr, die ihr glaubt, gedenket 
> Gottes in häufigem Gedenken 42 und preiset Ihn morgens und abends. 43 Er ist es, der über euch den 
> Segen spricht — und auch seine Engel —, damit Er euch aus den Finsternissen ins Licht hinausführt. 
> Und Er ist barmherzig zu den Gläubigen. 44 Ihre Begrüßung am Tag, da sie Ihm begegnen, wird sein: 
> »Friede!« Und er hat für sie einen trefflichen Lohn bereitet.
> 33:45 O Prophet, Wir haben dich gesandt als Zeugen, als Freudenboten und als Warner, 46 und als einen, 
> der zu Gott mit seiner Erlaubnis ruft, und als eine helle Leuchte. 47 Und verkünde den Gläubigen, 
> dass für sie von Gott eine große Huld bestimmt ist. 48 Und gehorche nicht den Ungläubigen und den 
> Heuchlern. Kümmere dich nicht um das Leid, das sie dir zufügen, und vertrau auf Gott. Und Gott 
> genügt als Sachwalter.
> 33:49 O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr gläubige Frauen heiratet und sie hierauf entlaßt, bevor ihr sie berührt 
> habt, dann dürft ihr ihnen nicht eine von euch berechnete Wartezeit auferlegen. Sichert ihnen eine 
> Versorgung und laßt sie auf eine schöne Weise frei.
> 33:50 O Prophet, Wir haben dir für erlaubt erklärt zu heiraten: deine Gattinnen, denen du ihren Lohn hast 
> zukommen lassen; das, was deine rechte Hand besitzt von dem, was Gott dir als Beute zugeteilt hat; 
> die Töchter deines Onkels und die Töchter deiner Tanten väterlicherseits, die Töchter deines Onkels 
> und die Töchter deiner Tanten mütterlicherseits, welche mit dir ausgewandert sind; auch jede 
> gläubige Frau, wenn sie sich dem Propheten (ohne Gegenforderung) schenkt und falls der Prophet sie 
> heiraten will: Dies ist dir vorbehalten im Unterschied von den Gläubigen — Wir wissen wohl, was 
> Wir ihnen in bezug auf ihre Gattinnen und auf das, was ihre rechte Hand besitzt, verpflichtend 
> gemacht haben —, damit für dich kein Grund zur Bedrängnis bestehe. Und Gott ist voller Vergebung 
> und barmherzig. 51 Du darfst zurückstellen, wen von ihnen du willst, und du darfst bei dir 
> aufnehmen, wen du willst. Und wenn du doch eine von denen haben möchtest, die du abgewiesen 
> hast, dann ist das für dich kein Vergehen. Das bewirkt eher, dass sie frohen Mutes, nicht betrübt und 
> alle mit dem zufrieden sind, was du ihnen zukommen läßt. Gott weiß, was in euren Herzen ist. Gott 
> weiß Bescheid und ist langmütig. 52 Es ist dir danach nicht mehr erlaubt, Frauen zu heiraten und sie 
> gegen (andere) Gattinnen einzutauschen, auch wenn ihre Schönheit dir gefallen sollte, mit Ausnahme 
> dessen, was deine rechte Hand besitzt. Und Gott ist Wächter über alle Dinge.
> 33:53 O ihr, die ihr glaubt, tretet nicht in die Häuser des Propheten ein — es sei denn, das wird euch 
> erlaubt — zur Teilnahme an einem Essen, ohne auf die Essenszeit zu warten. Wenn ihr dann 
> hereingerufen werdet, dann tretet ein, und, wenn ihr gegessen habt, dann geht auseinander, und (dies) 
> ohne euch einer Unterhaltung hinzugeben. Damit fügt ihr dem Propheten Leid zu, aber er schämt sich 
> vor euch. Gott aber schämt sich nicht vor der Wahrheit. Und wenn ihr sie  um einen Gegenstand 
> bittet, so bittet sie von hinter einem Vorhang. Das ist reiner für eure Herzen und ihre Herzen. Und es 
> steht euch nicht zu, dem Gesandten Gottes Leid zuzufügen, und auch nicht jemals seine Gattinnen 
> nach ihm zu heiraten. Das wäre bei Gott etwas Ungeheuerliches. 54 Ob ihr etwas offenlegt oder 
> geheimhaltet, Gott weiß über alle Dinge Bescheid.
> 33:55 Es besteht für sie kein Vergehen in bezug auf ihre Väter, ihre Söhne, ihre Brüder, die Söhne ihrer 
> Bruder, die Söhne ihrer Schwestern, ihre Frauen und die, die ihre rechte Hand besitzt. Und fürchtet 
> Gott . Gott ist Zeuge über alle Dinge. 56 Gott und seine Engel sprechen den Segen über den 
> Propheten. O ihr, die ihr glaubt, sprecht den Segen über ihn und grüßt ihn mit gehörigem Gruß. 
> 57 Diejenigen, die Gott und seinem Gesandten Leid zufügen, verflucht Gott im Diesseits und Jenseits, 
> und für sie hat Er eine schmähliche Pein bereitet. 58 Und diejenigen, die den gläubigen Männern und 
> Frauen Leid zufügen für etwas, was sie nicht begangen haben, laden auf sich eine Verleumdung und 
> eine offenkundige Schuld. 59 O Prophet, sag deinen Gattinnen und deinen Töchtern und den Frauen 
> der Gläubigen, sie sollen etwas von ihrem Überwurf über sich herunterziehen. Das bewirkt eher, dass 
> sie erkannt werden und dass sie nicht belästigt werden. Und Gott ist voller Vergebung und 
> barmherzig.
> 33:60 Wenn die Heuchler und diejenigen, in deren Herzen Krankheit ist, und diejenigen, die 
> beunruhigende Falschmeldungen in der Stadt verbreiten, (damit) nicht aufhören, werden Wir dich 
> bestimmt gegen sie antreiben. Dann werden sie nur noch kurze Zeit in deiner Nachbarschaft darin 
> wohnen. 61 Verflucht sind sie. Wo immer man sie trifft, wird man sie ergreifen und unerbittlich töten. 
> 62 So war das beispielhafte Verfahren Gottes mit denen, die vorher dahingegangen sind. Und du wirst 
> im Verfahren Gottes keine Veränderung finden. 63 Die Menschen fragen dich nach der Stunde. 
> Sprich: Nur Gott weiß über sie Bescheid. Woher willst du es wissen? Vielleicht steht die Stunde nahe 
> bevor. 64 Gott hat die Ungläubigen verflucht, und Er hat für sie einen Feuerbrand bereitet;
> 33:65 darin werden sie auf immer ewig weilen; und sie werden weder Freund noch Helfer finden. 66 Am 
> Tag, da ihre Gesichter im Feuer gewendet werden, sagen sie: »O hätten wir doch Gott gehorcht und 
> hätten wir doch dem Gesandten gehorcht!« 67 Und sie sagen: » 67 Und sie sagen: Unser Herr, wir 
> haben unseren Herrschern und den Großen unter uns gehorcht, da haben sie uns vom Weg abirren 
> lassen. 68 Unser Herr, laß ihnen ein Doppelmaß an Pein zukommen, und verfluche sie mit einem 
> großen Fluch.« 69 O ihr, die ihr glaubt, seid nicht wie diejenigen, die Mose Leid zugefügt haben , 
> worauf Gott ihn freisprach von dem, was sie (über ihn) sagten. Er war bei Gott angesehen.
> 33:70 O ihr, die ihr glaubt, fürchtet Gott und sprecht zutreffende Worte, 71 dann läßt Er eure Werke als gut gelten 
> und vergibt euch eure Sünden. Und wer Gott und seinem Gesandten gehorcht, der erringt einen großartigen 
> Erfolg. 72 Wir haben das Vertrauenspfand  den Himmeln und der Erde und den Bergen angeboten, sie aber 
> weigerten sich, es zu tragen, sie waren erschrocken davor. Der Mensch trug es — er tut wirklich Unrecht und ist 
> sehr töricht. 73 So wird Gott nun die Heuchler, Männer und Frauen, und die Polytheisten, Männer und Frauen, 
> peinigen, und so wird Gott sich den Gläubigen, Männern und Frauen, zuwenden. Gott ist voller Vergebung und 
> barmherzig
> 
> Sure: 34 Saba’ zu Mekka, 54 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 34:1 Lob sei Gott, dem gehört, was in den Himmeln und was auf der Erde ist, und Lob sei Ihm im 
> Jenseits! Er ist der, der weise ist und Kenntnis von allem hat. 2 Er weiß, was in die Erde eingeht und 
> was aus ihr herauskommt, was vom Himmel herabkommt und was darin emporsteigt. Und Er ist der, 
> der barmherzig und voller Vergebung ist. 3 Diejenigen, die ungläubig sind, sagen: »Die Stunde 
> kommt nicht über uns. Sprich: Doch, sie kommt bestimmt über euch, bei meinem Herrn, der das 
> Unsichtbare weiß! Es entgeht Ihm nicht das Gewicht eines Stäubchens, weder in den Himmeln noch 
> auf der Erde. Und es gibt nichts, was kleiner ist als dies oder größer, das nicht in einem deutlichen 
> Buch stünde, 4 damit Er diejenigen, die glauben und die guten Werke tun, entlohne. Bestimmt sind 
> für diese Vergebung und ein trefflicher Unterhalt.
> 34:5 Für diejenigen, die eifrig gegen unsere Zeichen vorgehen und ihnen Machtlosigkeit nachweisen 
> wollen, für die ist eine Pein durch ein schmerzhaftes Zorngericht bestimmt. 6 Und diejenigen, denen 
> das Wissen zugekommen ist, sehen, dass das, was zu dir von deinem Herrn herabgesandt worden ist, 
> die Wahrheit ist und zum Weg dessen führt, der mächtig und des Lobes würdig. 7 Und diejenigen, die 
> ungläubig sind, sagen: »Sollen wir euch auf einen Mann hinweisen, der euch kundtut, dass ihr, wenn 
> ihr in Stücke gerissen worden seid, doch neu erschaffen werdet? 8 Hat er gegen Gott eine Lüge 
> erdichtet, oder leidet er an Besessenheit?« Aber nein, diejenigen, die an das Jenseits nicht glauben, 
> stecken in der Pein und befinden sich im tiefen Irrtum. 9 Haben sie denn nicht auf das geschaut, was 
> vom Himmel und von der Aber nein, diejenigen, die an das Jenseits nicht glauben, stecken in der Pein 
> und befinden sich im tiefen Irrtum. 9 Haben sie denn nicht auf das geschaut, was vom Himmel und 
> von der Erde vor ihnen und was hinter ihnen ist? Wenn Wir wollen, lassen Wir die Erde vor ihnen 
> und was hinter ihnen ist? Wenn Wir wollen, lassen Wir die Erde versinken oder Stücke vom Himmel 
> auf sie herabfallen. Darin ist ein Zeichen für jeden Diener, der sich (Gott) reumütig zuwendet.
> 34:10 Und Wir ließen David eine Huld von Uns zukommen. — »Ihr Berge, singt Kehrverse mit ihm, und 
> auch ihr Vögel.« Und Wir machten für ihn das Eisen geschmeidig. 11 »Und Wir machten für ihn das 
> Eisen geschmeidig. Fertige Panzergewänder an und webe im richtigen Maß die Panzermaschen 
> aneinander. Und tut Gutes. Ich sehe wohl, was ihr tut.« 12 Und dem Salomo (machten Wir) den Wind 
> (dienstbar), dessen Morgenlauf einen Monat und dessen Abendlauf einen Monat dauert. Und Wir 
> ließen die Quelle des geschmolzenen Erzes für ihn fließen. Und unter den Djinn gab es welche, die 
> mit der Erlaubnis seines Herrn vor ihm tätig waren. Wer von ihnen von unserem Befehl abweicht, den 
> lassen Wir etwas von der Pein des Feuerbrandes kosten. 13 Sie machten ihm, was er wollte an 
> Heiligtümern, Bildwerken, Schüsseln wie Trögen und feststehenden Kesseln. — »Verrichtet, ihr 
> Sippe Davids, eure Arbeit in Dankbarkeit. Ja, nur wenige von meinen Dienern sind dankbar. 14 Und 
> als Wir für ihn  den Tod bestimmt hatten, hat sie auf sein Ableben nur das Kriechtier der Erde 
> hingewiesen, das seinen Stab fraß. Als er nun zu Boden fiel, wurde den Djinn deutlich, dass sie, wenn 
> sie das Unsichtbare gewußt hätten, nicht (weiter) in der schmählichen Pein geblieben wären.
> 34:15 Die Saba’ hatten in ihrem Wohngebiet ein Zeichen: zwei Gärten zur Rechten und zur Linken. — 
> »Eßt von dem, was euer Herr beschert hat, und danket Ihm. Eine gute Ortschaft (ist es), und ein Herr 
> voller Vergebung. 16 Aber sie wandten sich ab. Da sandten Wir gegen sie die Flut des Staudammes, 
> und Wir vertauschten ihnen ihre zwei Gärten gegen zwei Gärten mit bitterem Ernteertrag und 
> Tamarisken und einigen wenigen Zizyphusbäumen. 17 Das haben Wir ihnen vergolten dafür, dass sie 
> undankbar waren. Vergelten Wir denn sonst jemandem anderem als dem Undankbaren? 18 Und Wir 
> legten zwischen ihnen und den Städten, die Wir gesegnet haben, sichtbare Städte an. Und Wir legten 
> das Maß der Reise zwischen ihnen fest: »Zieht in ihnen Nächte und Tage in Sicherheit umher. 19 Sie 
> aber sagten: »Unser Herr, lege größere Entfernungen zwischen unsere Reisen.« Sie taten sich selbst 
> Unrecht. So machten Wir sie zum Gegenstand von Geschichten. Und Wir zerrissen sie in Stücke. 
> Darin sind Zeichen für jeden, der sehr geduldig und sehr dankbar ist.
> 34:20 Wahrlich, Iblis fand seine Meinung von ihnen bestätigt. Sie folgten ihm, mit Ausnahme eines Teils 
> der Gläubigen. 21 Und er hatte keine Macht über sie. Es geschah nur, damit Wir feststellen, wer an 
> das Jenseits glaubt, und (ihn unterscheiden) von dem, der darüber Zweifel hegt. Dein Herr ist Hüter 
> aller Dinge. 22 Sprich: Ruft die an, die ihr anstelle Gottes angebt. Sie verfügen nicht einmal über das 
> Gewicht eines Stäubchens weder in den Himmeln noch auf der Erde. Und sie haben an ihnen beiden 
> keinen Anteil. Und Er hat unter ihnen keinen, der Ihm Beistand leisten könnte. 23 Auch nützt bei Ihm 
> die Fürsprache nicht, außer wenn Er es jemandem erlaubt. Wenn dann die Angst von ihren Herzen 
> entfernt worden ist, sagen sie: »Was hat euer Herr gesagt? Sie sagen: Die Wahrheit. Und Er ist der 
> Erhabene, der Große. 24 Sprich: Wer versorgt euch von den Himmeln und der Erde? Sprich: Gott. 
> Entweder wir folgen einer Rechtleitung oder ihr, oder wir befinden uns in einem offenkundigen 
> Irrtum oder ihr
> 34:25 Sprich: Ihr habt nicht zu verantworten, was wir verübt haben, und wir haben nicht zu verantworten, 
> was ihr tut. 26 Sprich: Zusammenbringen wird uns unser Herr. Dann richtet Er zwischen uns nach der 
> Wahrheit. Er ist der, der wahrhaft richtet und Bescheid weiß. 27 Sprich: Laßt mich die sehen, die ihr 
> Ihm als Teilhaber beigegeben habt. Nein, Er ist Gott, der Mächtige, der Weise. 28 Und Wir haben 
> dich für die Menschen allesamt nur als Freudenboten und Warner gesandt. Aber die meisten 
> Menschen wissen nicht Bescheid. 29 Und sie sagen: »Wann wird diese Androhung eintreten, so ihr 
> die Wahrheit sagt?
> 34:30 Sprich: Euch ist eine Verabredung auf einen Tag festgelegt, hinter dem ihr nicht einmal eine Stunde 
> zurückbleiben noch ihm vorausgehen könnt. 31 Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen: »Nie 
> werden wir an diesen Koran glauben, und auch nicht an das, was vor ihm vorhanden war. Könntest du 
> nur sehen, wenn die, die Unrecht tun, vor ihren Herrn gestellt werden und untereinander die Worte 
> wechseln! Diejenigen, die wie Schwache behandelt wurden, sagen zu denen, die sich hochmütig 
> verhielten: Wenn ihr nicht gewesen wäret, so wären wir gläubig gewesen. 32 Diejenigen, die sich 
> hochmütig verhielten, sagen zu denen, die wie Schwache behandelt wurden: Sind wir es gewesen, die 
> euch von der Rechtleitung abgewiesen haben, nachdem sie zu euch gekommen war? Nein, ihr wart 
> Übeltäter. 33 Diejenigen, die wie Schwache behandelt wurden, sagen zu denen, die sich hochmütig 
> verhielten: Es waren eher eure Ränke bei Nacht und bei Tag, da ihr uns befohlen habt, Gott zu 
> verleugnen und Ihm andere als Gegenpart zur Seite zu stellen. Und sie hegen insgeheim Reue, wenn 
> sie die Pein sehen. Und Wir bringen die Fesseln an den Hals derer an, die ungläubig waren. Wird 
> ihnen denn etwas anderes vergolten als das, was sie zu tun pflegten? 34 Und Wir haben in keine Stadt 
> einen Warner gesandt, ohne dass die, die in ihr üppig lebten, gesagt hätten: »Das, womit ihr gesandt 
> seid, das verleugnen wir.
> 34:35 Und sie sagen: Wir haben mehr Vermögen und Kinder. Und wir werden gewiß nicht gepeinigt 
> werden. 36 Sprich: Mein Herr teilt den Lebensunterhalt großzügig, wem Er will, und auch bemessen 
> zu. Aber die meisten Menschen wissen nicht Bescheid. 37 Es ist nicht euer Vermögen, und es sind 
> auch nicht eure Kinder, die euch Zutritt in unsere Nähe verschaffen, mit Ausnahme derer, die glauben 
> und Gutes tun. Diese erhalten einen doppelten Lohn für das, was sie getan haben, und sie werden in 
> den Obergemächern in Sicherheit sein. 38 Diejenigen aber, die eifrig gegen unsere Zeichen vorgehen 
> und ihnen Machtlosigkeit nachweisen wollen, werden zur Pein vorgeführt. 39 Sprich: Mein Herr teilt 
> den Lebensunterhalt großzügig, wem von seinen Dienern Er will, und auch bemessen zu. Und was ihr 
> auch immer spendet, Er wird es euch ersetzen. Er ist der beste der Versorger.
> 34:40 Und am Tag, da Er sie alle versammelt. Dann spricht Er zu den Engeln: »Diese da, pflegten sie 
> euch zu verehren? 41 Sie sagen: Preis sei Dir! Du bist unser Freund, nicht sie. Nein, sie verehrten die 
> Djinn. Die meisten von ihnen glauben an sie. 42 Heute könnt ihr einander weder Nutzen noch 
> Schaden bringen. Und Wir sprechen zu denen, die Unrecht getan haben: Kostet die Pein des Feuers, 
> das ihr immer wieder für Lüge erklärt habt.«
> 34:43 Und wenn ihnen unsere Zeichen als deutliche Beweise verlesen werden, sagen sie: »Dieser ist nur 
> ein Mann, der euch von dem abbringen will, was eure Väter verehrten. Und sie sagen: Das ist nichts 
> als eine erdichtete Lüge. Und diejenigen, die ungläubig sind, sagen von der Wahrheit, als sie zu ihnen 
> kam: Das ist nichts als eine offenkundige Zauberei. 44 Und Wir haben ihnen keine Bücher zukommen 
> lassen, die sie hätten erforschen können. Und Wir haben vor dir keinen Warner zu ihnen gesandt.
> 34:45 Für Lüge haben es (auch) die erklärt, die vor ihnen lebten, wobei diese nicht einmal das Zehntel 
> dessen erreicht haben, was Wir jenen zukommen ließen. Sie haben meine Gesandten der Lüge 
> geziehen. Wie war aber dann meine Mißbilligung! 46 Sprich: Ich ermahne euch, eines (zu beachten): 
> dass ihr euch zu zweit und einzeln vor Gott hinstellt und dann nachdenkt. Euer Gefährte leidet nicht 
> an Besessenheit. Er ist euch nur ein Warner vor dem Eintreten einer harten Pein. 47 Was ich auch 
> immer an Lohn hätte verlangen können, das gehört euch. Mein Lohn obliegt Gott allein. Und er ist 
> Zeuge über alle Dinge. 48 Sprich: Mein Herr läßt die Wahrheit überbringen, Er, der die unsichtbaren 
> Dinge alle weiß. 49 Sprich: Die Wahrheit ist gekommen. Das Falsche kann weder etwas neu 
> erschaffen noch es wiederholen.
> 34:50 Sprich: Wenn ich irregehe, gehe ich irre zu meinem eigenen Schaden. Und wenn ich der 
> Rechtleitung folge, so ist es durch das, was mir mein Herr offenbart. Er hört alles und ist nahe.
> 34:51 Könntest du nur sehen, wenn sie erschrecken! Da gibt es kein Entrinnen, und sie werden aus einem 
> nahen Ort weggerafft. 52 Und sie sagen: »Wir glauben daran. Aber wie sollte es ihnen gelingen, ihn 
> aus einem fernen Ort  zu erlangen, 53 Wo sie ihn doch vorher verleugnet haben? Und sie raten in 
> bezug auf das Unsichtbare herum aus einem fernen Ort . 54 Und es wird eine Trennung 
> vorgenommen zwischen ihnen und dem, was sie begehren, so wie es vorher mit ihresgleichen 
> gemacht wurde. Sie waren ja in einem starken Zweifel.
> 
> Sure: 35 Schöpfer (Fa,-t,.ir) zu Mekka, 45 Verse
> 
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 35:1 Lob sei Gott, dem Schöpfer der Himmel und der Erde, der die Engel zu Boten gemacht hat mit 
> Flügeln, je zwei, drei und vier! Er fügt der Schöpfung hinzu, was Er will. Gott hat Macht zu allen 
> Dingen. 2 Was Gott den Menschen an Barmherzigkeit eröffnet, kann niemand zurückhalten. Und was 
> Er zurückhält, kann niemand nach Ihm zur Verfügung stellen. Und Er ist der Mächtige, der Weise. 3 
> O ihr Menschen, gedenket der Gnade Gottes zu euch. Gibt es denn einen anderen Schöpfer als Gott, 
> der euch vom Himmel und von der Erde versorgt? Es gibt keinen Gott außer Ihm. Wie leicht laßt ihr 
> euch doch abwenden! 4 Wenn sie dich der Lüge zeihen, so wurden vor dir Gesandte der Lüge 
> geziehen. Und zu Gott werden die Angelegenheiten zurückgebracht.
> 35:5 O ihr Menschen, das Versprechen Gottes ist wahr. So soll euch das diesseitige Leben nicht betören. 
> Und nicht betören soll euch in bezug auf Gott der Betörer. 6 Der Satan ist euch ein Feind. So nehmt 
> auch ihr ihn euch zum Feind. Er ruft ja seine Anhänger dazu, zu den Gefährten des Feuerbrandes zu 
> gehören. 7 Bestimmt ist für diejenigen, die ungläubig sind, eine harte Pein, und für diejenigen, die 
> glauben und die guten Werke tun, Vergebung und ein großer Lohn. 8 Soll der, dem sein böses Tun 
> verlockend gemacht worden ist und der es dann auch schön findet, (rechtgeleitet sein)? Gott führt irre, 
> wen Er will, und Er leitet recht, wen Er will. So soll deine Seele nicht über sie in Bedauern zergehen. 
> Gott weiß, was sie machen.
> 35:9 Und Gott ist es, der die Winde schickt, und sie wühlen die Wolken auf. Dann treiben Wir sie zu 
> einem abgestorbenen Land und beleben damit die Erde nach ihrem Absterben wieder. So ist es auch 
> mit der Auferstehung.
> 35:10 Wenn einer die Macht sucht, so gehört alle Macht Gott. Zu Ihm steigt das gefällige Wort, und die 
> gute Tat läßt Er (zu sich) aufsteigen. Und für die, die böse Ränke schmieden, ist eine harte Pein 
> bestimmt. Und ihre Ränke werden dem Verderben anheimfallen.
> 35:11 Und Gott hat euch aus Erde, dann aus einem Tropfen erschaffen und euch dann zu Paaren gemacht. 
> Kein Weib wird schwanger oder kommt nieder, es sei denn mit seinem Wissen. Und keinem, der alt 
> wird, wird das Altwerden oder eine Verkürzung seiner Lebenszeit zuteil, ohne dass es in einem Buch 
> stünde. Dies ist Gott ein leichtes. 12 Die zwei Meere sind nicht gleich. Das eine ist süß, erfrischend 
> und bekömmlich zu trinken; das andere ist salzig und bitter. Und aus beiden eßt ihr frisches Fleisch 
> und holt Schmuck heraus, den ihr anlegt. Und du siehst die Schiffe es durchspalten, damit ihr nach 
> etwas von seiner Huld strebt und auf dass ihr dankbar werdet. 13 Er läßt die Nacht in den Tag 
> übergehen, und den Tag in die Nacht. Und Er hat die Sonne und den Mond dienstbar gemacht, so dass 
> jedes seinen Lauf auf eine bestimmte Frist nimmt. So ist Gott, euer Herr. Ihm gehört die 
> Königsherrschaft. Die aber, die ihr an seiner Stelle anruft, verfügen nicht einmal über das Häutchen 
> eines Dattelkernes. 14 Wenn ihr sie anruft, hören sie euer Rufen nicht. Und würden sie (es) doch 
> hören, sie würden euch nicht erhören. Und am Tag der Auferstehung verleugnen sie eure 
> Beigesellung. Und niemand kann dir Kunde geben wie Einer, der Kenntnis von allem hat.
> 35:15 O ihr Menschen, ihr seid es, die Gottes bedürftig sind. Und Gott ist der, der auf niemanden 
> angewiesen und des Lobes würdig ist. 16 Wenn Er will, läßt Er euch fortgehen und eine neue 
> Schöpfung kommen. 17 Und dies fällt Gott nicht schwer.
> 35:18 Und keine lasttragende Seele trägt die Last einer anderen. Und wenn eine Schwerbeladene (zum 
> Mittragen) ihrer Last aufruft, wird nichts davon (für sie) getragen, und ginge es auch dabei um einen 
> Verwandten. Du kannst nur die warnen, die ihren Herrn im Verborgenen fürchten und das Gebet 
> verrichten. Und wer sich läutert, läutert sich zu seinem eigenen Vorteil. Und zu Gott führt der 
> Lebensweg. 19 Nicht gleich sind der Blinde und der Sehende,
> 35:20 noch die Finsternisse und das Licht, 21 noch der Schatten und die Sommerhitze. 22 Und nicht 
> gleich sind auch die Lebenden und die Toten. Gott läßt hören, wen Er will. Du bist es nicht, der die 
> hören läßt, die in den Gräbern sind. 23 Du bist nur ein Warner. 24 Wir haben dich mit der Wahrheit 
> gesandt als Freudenboten und als Warner. Und es gibt keine Gemeinschaft, bei der nicht früher ein 
> Warner aufgetreten wäre.
> 35:25 Und wenn sie dich der Lüge zeihen, so haben auch diejenigen, die vor ihnen lebten, (die 
> Gesandten) der Lüge geziehen. Ihre Gesandten kamen zu ihnen mit den deutlichen Zeichen und mit 
> den Schriften und dem erleuchtenden Buch. 26 Dann ergriff Ich die, die ungläubig waren. Und wie 
> war meine Mißbilligung!
> 35:27 Hast du nicht gesehen, dass Gott vom Himmel Wasser herabkommen läßt? Dann bringen Wir 
> dadurch Früchte von verschiedenen Arten hervor. Und bei den Bergen gibt es Züge von 
> verschiedenen Farben, weiße und rote und rabenschwarze. 28 Und bei den Menschen und den Tieren 
> und dem Vieh gibt es Arten von verschiedener Farbe. So ist es. Wahrlich, Gott fürchten unter seinen 
> Dienern eben die Gelehrten. Gott ist mächtig und voller Vergebung. 29 Diejenigen, die das Buch 
> Gottes verlesen, das Gebet verrichten und von dem, was Wir ihnen beschert haben, geheim und offen 
> spenden, hoffen auf einen Handel, der niemals dem Verderben anheimfallen wird,
> 35:30 damit Er ihnen ihren Lohn voll erstatte und ihnen von seiner Huld noch mehr gebe. Er ist voller 
> Vergebung und zeigt sich erkenntlich.
> 35:31 Und was Wir dir vom Buch offenbart haben, ist die Wahrheit als Bestätigung dessen, was vor ihm 
> vorhanden war. Gott hat Kenntnis von seinen Dienern, und Er sieht sie wohl. 32 Dann haben Wir das 
> Buch denen von unseren Dienern, die Wir auserwählt haben, zum Erbe gegeben. Manch einer von 
> ihnen tut sich selbst Unrecht, manch anderer von ihnen zeigt einen maßvollen Wandel, und manch 
> anderer von ihnen ist (sogar) im Wettlauf nach den guten Dingen (den anderen) voraus mit der 
> Erlaubnis Gottes. Das ist die große Huld: 33 die Gärten von Eden, in die sie eingehen. Geschmückt 
> werden sie mit Armringen aus Gold und mit Perlen, und ihre Kleidung darin ist aus Seide. 34 Und sie 
> sagen: »Lob sei Gott, der die Betrübtheit von uns weggenommen hat! Unser Herr ist wahrlich voller 
> Vergebung und zeigt sich erkenntlich.
> 35:35 Er, der uns durch seine Huld in die Wohnstätte des (ewigen) Aufenthaltes versetzt hat, in der uns 
> keine Ermüdung befällt, und in der uns keine Ermattung befällt. 36 Für diejenigen, die ungläubig 
> sind, ist das Feuer der Hölle bestimmt. Darin wird mit ihnen kein Ende gemacht, so dass sie sterben, 
> und es wird ihnen auch seine Pein nicht erleichtert. So vergelten Wir jedem, der sehr ungläubig ist. 37 
> Und sie schreien darin: »Unser Herr, laß uns herauskommen, so werden wir Gutes tun und nicht das, 
> was wir zu tun pflegten.« »Haben Wir euch nicht so alt werden lassen, dass jeder, der es hätte 
> bedenken wollen, es hätte bedenken können? Und ist nicht der Warner zu euch gekommen? So kostet 
> (es) nun. Die, die Unrecht tun, haben keinen Helfer.«
> 35:38 Gott ist der, der das Unsichtbare der Himmel und der Erde weiß. Er weiß über das innere 
> Geheimnis Bescheid. 39 Er ist es, der euch zu aufeinanderfolgenden Generationen auf der Erde 
> gemacht hat. Wer nun ungläubig ist, dessen Unglaube lastet auf ihm. Und den Ungläubigen bringt ihr 
> Unglaube bei ihrem Herrn nur noch mehr Abscheu. Und den Ungläubigen bringt ihr Unglaube nur 
> noch mehr Verlust.
> 35:40 Sprich: Habt ihr eure Teilhaber gesehen, die ihr anstelle Gottes anruft? Zeigt mir doch, was sie von 
> der Erde erschaffen haben. Oder haben sie etwa einen Anteil an den Himmeln? Oder haben Wir ihnen 
> (sonst) ein Buch zukommen lassen, so dass sie von daher einen deutlichen Beweis hätten? Nein, die, 
> die Unrecht tun, versprechen einander nur Betörung. 41 Gott hält die Himmel und die Erde, dass sie 
> nicht vergehen. Würden sie vergehen, so könnte niemand nach Ihm sie festhalten. Er ist langmütig 
> und voller Vergebung.
> 35:42 Und sie haben bei Gott ihren eifrigsten Eid geschworen, sie würden, wenn ein Warner zu ihnen 
> käme, treuer der Rechtleitung folgen als irgendeine von den Gemeinschaften. Als dann aber ein 
> Warner zu ihnen kam, mehrte es in ihnen nur noch die Abneigung, 43 da sie sich auf der Erde 
> hochmütig verhielten und böse Ränke schmiedeten. Aber die bösen Ränke umschließen nur ihre 
> Urheber. Erwarten sie denn (für sich) etwas anderes als die Art, wie mit den Früheren verfahren 
> wurde? Du wirst bei dem Verfahren Gottes keine Veränderung finden, und du wirst bei dem 
> Verfahren Gottes keine Verwandlung finden. 44 Sind sie denn nicht auf der Erde umhergezogen und 
> haben geschaut, wie das Ende derer war, die vor ihnen lebten? Sie hatten eine stärkere Kraft als sie. 
> Und Gottes Wille wird durch nichts vereitelt weder in den Himmeln noch auf der Erde. Er weiß 
> Bescheid und ist mächtig.
> 35:45 Und wenn Gott die Menschen für das, was sie erworben haben, belangen wollte, würde Er auf ihrer 
> Oberfläche kein Tier übriglassen. Aber Er stellt sie zu einer bestimmten Frist zurück. Und wenn ihre 
> Frist kommt — wahrlich, Gott sieht wohl seine Diener.
> 
> Sure: 36 Ya,- Si,-n zu Mekka, 83 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 36:1 Ya,- Si,-n. 2 Beim weisen Koran, 3 du bist einer der Gesandten 4 auf einem geraden Weg. 5 Er ist 
> die Herabsendung des Mächtigen, des Barmherzigen, 6 damit du Leute warnst, deren Väter nicht 
> gewarnt wurden, so dass sie (alles) unbeachtet lassen. 7 Der Spruch ist über die meisten von ihnen 
> fällig geworden, so glauben sie nicht. 8 Wir haben an ihren Hals Fesseln angebracht, die bis zum 
> Kinn reichen, so dass sie den Kopf hochhalten müssen. 9 Und Wir haben vor ihnen eine Sperrmauer 
> und hinter ihnen eine Sperrmauer gemacht und sie umhüllt, so dass sie nicht sehen können.
> 36:10 Und es ist ihnen gleich, ob du sie warnst oder ob du sie nicht warnst; sie glauben nicht. 11 Du 
> kannst nur den warnen, der der Ermahnung folgt und den Erbarmer im Verborgenen fürchtet. So 
> verkünde ihm Vergebung und trefflichen Lohn. 12 Wir, ja Wir machen die Toten wieder lebendig. 
> Und Wir schreiben auf, was sie vorausgeschickt haben und auch ihre Spuren. Alle Dinge haben Wir 
> in einer deutlichen Anzeigeschrift erfaßt.
> 36:13 Und führe ihnen als Gleichnis die Leute der Stadt an, als die Gesandten zu ihr kamen. 14 Als Wir 
> zwei zu ihnen sandten, da ziehen sie beide der Lüge. Wir brachten durch einen dritten Verstärkung. 
> Sie sagten: »Wir sind zu euch gesandt.
> 36:15 Sie sagten: Ihr seid nur Menschen wie wir. Der Erbarmer hat nichts herabgesandt. Ihr lügt nur. 16 
> Sie sagten: Unser Herr weiß es, wir sind wirklich zu euch gesandt. 17 Und uns obliegt nur die 
> deutliche Ausrichtung (der Botschaft). 18 Sie sagten: Wir sehen in euch ein böses Omen. Wenn ihr 
> nicht aufhört, werden wir euch bestimmt steinigen, und euch wird bestimmt eine schmerzhafte Pein 
> von uns treffen. 19 Sie sagten: Euer Omen ist bei euch selbst. (Redet ihr denn so,) wenn ihr ermahnt 
> werdet? Nein, ihr seid eher maßlose Leute.
> 36:20 Und vom äußersten Ende der Stadt kam ein Mann gelaufen. Er sagte: O mein Volk, folgt den 
> Gesandten. 21 Folgt denen, die von euch keinen Lohn verlangen und der Rechtleitung folgen. 22 Und 
> warum sollte ich dem nicht dienen, der mich erschaffen hat, und zu dem ihr zurückgebracht werdet? 
> 23 Soll ich mir etwa an seiner Stelle andere Götter nehmen, deren Fürbitte, falls der Erbarmer mir 
> Schaden zufügen will, mir nichts nützt, und die mich nicht retten können? 24 Ich würde mich in 
> einem offenkundigen Irrtum befinden.
> 36:25 Ich glaube an euren Herrn, so hört auf mich. 26 Es wurde (zu ihm) gesprochen: Geh ins Paradies 
> ein. Er sagte: O wüßte doch mein Volk davon, 27 dass mein Herr mir vergeben und mich zu denen 
> gestellt hat, die ehrenvoll behandelt werden! 28 Nach ihm sandten Wir kein Heer vom Himmel gegen 
> sein Volk herab; ja Wir sandten auch sonst nichts (gegen sie) herab. 29 Es genügte ein einziger 
> Schrei, da waren sie plötzlich ausgelöscht.
> 36:30 Schade um die Diener! Kein Gesandter kommt zu ihnen, ohne dass sie ihn verspotten würden. 31 
> Haben sie denn nicht gesehen, wie viele Generationen Wir vor ihnen haben verderben lassen, und 
> dass sie zu ihnen nicht zurückkehren? 32 Und sie werden unausweichlich alle insgesamt bei Uns 
> vorgeführt.
> 36:33 Und ein Zeichen ist für sie die abgestorbene Erde. Wir haben sie belebt und aus ihr Körner 
> hervorgebracht, von denen sie essen. 34 Und Wir haben auf ihr Gärten von Palmen und Weinstöcken 
> gelegt und durch sie Quellen hervorbrechen lassen,
> 36:35 damit sie von ihren Früchten essen können. Nicht ihre Hände haben sie geschaffen. Wollen sie 
> denn nicht dankbar sein? 36 Preis sei dem, der die Paare alle erschaffen hat: bei dem, was die Erde 
> wachsen läßt, bei ihnen selbst und bei dem, was sie nicht wissen! 37 Und ein Zeichen ist für sie die 
> Nacht. Wir ziehen von ihr den Tag weg, und schon befinden sie sich im Dunkeln. 38 Und die Sonne 
> läuft zu einem für sie bestimmten Aufenthaltsort. Das ist das Dekret dessen, der mächtig ist und 
> Bescheid weiß. 39 Und den Mond haben Wir in Stationen gemessen, bis er abnimmt und wie ein alter 
> Palmstiel wird.
> 36:40 Weder darf die Sonne den Mond einholen, noch kommt die Nacht dem Tag zuvor. Und jedes 
> Gestirn nimmt seinen Lauf in einer (eigenen) Sphäre. 41 Und ein Zeichen ist es für sie, dass Wir ihre 
> Nachkommenschaft auf dem vollbeladenen Schiff getragen haben. 42 Und Wir haben ihnen etwas 
> Gleiches geschaffen, was sie besteigen. 43 Und wenn Wir wollen, lassen Wir sie ertrinken, dann gibt 
> es niemanden, zu dem sie um Hilfe schreien könnten, und sie werden nicht gerettet, 44 es sei denn aus 
> Barmherzigkeit von Uns und zur Nutznießung für eine Weile.
> 36:45 Und wenn zu ihnen gesagt wird: »Hütet euch vor dem, was vor euch, und dem, was hinter euch ist, 
> auf dass ihr Erbarmen findet.«.. 46 Kein Zeichen von den Zeichen ihres Herrn kommt zu ihnen, ohne 
> dass sie sich davon abwenden. 47 Und wenn zu ihnen gesagt wird: »Spendet von dem, was Gott euch 
> beschert hat« sagen diejenigen, die ungläubig sind, zu denen, die glauben: »Sollen wir den ernähren, 
> den Gott, wenn Er wollte, ernähren würde? Ihr befindet euch in einem offenkundigen Irrtum.«
> 36:48 Und sie sagen: »Wann wird diese Androhung eintreten, so ihr die Wahrheit sagt? 49 Sie warten 
> wohl nur auf einen einzigen Schrei, der sie ergreift, während sie noch miteinander streiten.
> 36:50 Da werden sie kein Testament machen und auch nicht zu ihren Angehörigen zurückkehren können. 
> 51 Es wird in die Trompete geblasen, und gleich eilen sie aus den Gräbern zu ihrem Herrn herbei. 52 
> Sie sagen: »O wehe uns! Wer hat uns von unserer Schlafstätte erweckt? Das ist, was der Erbarmer 
> versprochen hat, und die Gesandten haben die Wahrheit gesagt. 53 Es genügt nur ein einziger Schrei, 
> da werden sie allesamt bei Uns vorgeführt. 54 Heute wird niemandem irgendein Unrecht getan. Und 
> euch wird nur das vergolten, was ihr zu tun pflegtet.
> 36:55 Die Gefährten des Paradieses finden heute Beschäftigung und Wohlbehagen. 56 Sie und ihre 
> Gattinnen befinden sich im Schatten und lehnen sich auf Liegen. 57 Sie haben darin Früchte, und sie 
> haben, was sie für sich wünschen. 58 Friede!« als Anrede von einem barmherzigen Herrn. 59 
> »Scheidet euch heute (von den Gottesfürchtigen), ihr Übeltäter.
> 36:60 Habe Ich euch, o ihr Kinder Adams, nicht auferlegt, ihr sollt nicht dem Satan dienen, er ist euch ja 
> ein offenkundiger Feind —, 61 ihr sollt Mir dienen — das ist ein gerader Weg? 62 Er hat doch viele 
> Geschöpfe aus euren Reihen irregeführt. Hattet ihr denn keinen Verstand? 63 Das ist die Hölle, die 
> euch immer wieder angedroht wurde. 64 Ihr sollt heute darin brennen dafür, dass ihr ungläubig waret.
> 36:65 Heute versiegeln Wir ihnen den Mund. Ihre Hände werden zu Uns sprechen, und ihre Füße Zeugnis 
> ablegen über das, was sie erworben haben. 66 Und wenn Wir wollten, würden Wir ihre Augen 
> auswischen. Und sie eilen dann zum Weg um die Wette, aber wie könnte sie da sehen? 67 Wenn Wir 
> wollten, würden Wir sie an ihrem Ort verwandeln, so dass sie nicht mehr vorangehen können, und 
> auch nicht zurückkehren. 68 Wen Wir alt werden lassen, den lassen Wir in seiner körperlichen 
> Verfassung eine Kehrtwende machen. Haben sie denn keinen Verstand?
> 36:69 Und Wir haben ihn nicht das Dichten gelehrt, und es ziemt ihm nicht. Das ist doch nur eine 
> Ermahnung und ein deutlicher Koran,
> 36:70 damit er diejenigen warne, die (da) leben, und der Spruch fällig werde gegen die Ungläubigen.
> 36:71 Haben sie denn nicht gesehen, dass Wir ihnen unter dem, was unsere Hände gemacht haben, 
> Herdentiere erschaffen haben, über die sie verfügen? 72 Und Wir haben sie ihnen unterworfen. Einige 
> von ihnen dienen ihnen als Reittiere, von anderen können sie essen. 73 Und sie haben an ihnen allerlei 
> Nutzen und etwas zu trinken. Wollen sie denn nicht dankbar sein? 74 Und sie haben sich anstelle 
> Gottes Götter genommen, in der Hoffnung, Unterstützung zu finden.
> 36:75 Sie können doch ihnen keine Unterstützung gewähren, und sie sind für sie Truppen, die selbst 
> vorgeführt werden. 76 Ihre Worte sollen dich nicht betrüben. Wir wissen ja, was sie geheimhalten und 
> was sie offenlegen.
> 36:77 Hat denn der Mensch nicht gesehen, dass Wir ihn aus einem Tropfen erschaffen haben, und doch 
> ist er ein offenkundiger Widerstreiter. 78 Er führt Uns ein Gleichnis an und vergißt, dass er erschaffen 
> ist. Er sagt: »Wer macht diese Gebeine wieder lebendig, wenn sie auseinandergefallen sind? 79 
> Sprich: Wieder lebendig macht sie der, der sie das erste Mal hat entstehen lassen. Und Er weiß über 
> alle Geschöpfe Bescheid.
> 36:80 Er, der euch aus grünen Bäumen Feuer gemacht hat, so dass ihr gleich damit anzünden könnt. 81 
> Hat nicht der, der die Himmel und die Erde erschaffen hat, auch Macht, ihresgleichen zu erschaffen? 
> Ja doch. Und Er ist der, der alles erschafft und Bescheid weiß. 82 Sein Befehl, wenn Er etwas will, ist, 
> dazu nur zu sagen: Sei!, und es ist. 83 Preis sei dem, in dessen Hand die Herrschaft über alle Dinge ist 
> und zu dem ihr zurückgebracht werdet!
> 
> Sure: 37 Die sich reihen (al-S,.a,-ffa,-t) zu Mekka, 182 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 37:1 Bei denen, die reihenweise sich reihen, 2 und denen, die einen Schelteschrei ausstoßen, 3 und denen, 
> die eine Ermahnung verlesen! 4 Euer Gott ist ein Einziger,
> 37:5 der Herr der Himmel und der Erde und dessen, was dazwischen ist, und der Herr der östlichen 
> Gegenden. 6 Wir haben den untersten Himmel mit einem Schmuck geziert: mit den Sternen. 7 Und 
> dies zum Schutz vor jedem rebellischen Satan. 8 So können sie  der obersten Ratsversammlung nicht 
> lauschen, und sie werden von allen Seiten beworfen, 9 damit sie zurückgestoßen werden — und für 
> sie ist eine ständige Pein bestimmt —,
> 37:10 außer dem, der etwas aufschnappt und den dann eine leuchtende Sternschnuppe verfolgt. 11 Frag 
> sie doch um ihre Meinung: Ist es etwa schwerer, sie zu erschaffen als die, die Wir (sonst) erschaffen 
> haben? Wir haben sie ja aus haftendem Ton erschaffen. 12 Nein, du wunderst dich , sie aber höhnen. 
> 13 Und wenn sie ermahnt werden, bedenken sie es nicht. 14 Und wenn sie ein Zeichen sehen, 
> verhöhnen sie es miteinander.
> 37:15 Und sie sagen: »Das ist nur eine offenkundige Zauberei. 16 Wenn wir gestorben und Staub und 
> Knochen geworden sind, sollen wir dann wirklich auferweckt werden? 17 Und auch unsere Vorväter? 
> 18 Sprich: Ja, und ihr werdet euch demütig verhalten. 19 Es genügt ein einziger Schelteschrei, da 
> schauen sie schon hin.
> 37:20 Und sie sagen: O weh uns! Das ist der Tag des Gerichtes! 21 Das ist der Tag der Scheidung, den ihr 
> für Lüge zu erklären pflegtet. 22 — Versammelt nun diejenigen, die Unrecht getan haben, ihre 
> Partner und das, was sie verehrten 23 anstelle Gottes. Dann führt sie zum Weg der Hölle 24 und stellt 
> sie auf, sie werden zur Verantwortung gezogen.
> 37:25 — Was ist mit euch, dass ihr nicht einander unterstützt? 26 Nein, heute ergeben sie sich. 27 Und sie 
> gehen aufeinander zu, um sich gegenseitig zu befragen. 28 Sie sagen: Ihr kamt doch von rechts her  
> zu uns. 29 Sie sagen: Nein, ihr waret ja nicht gläubig.
> 37:30 Wir aber hatten keine Macht über euch, sondern ihr waret Leute, die ein Übermaß an Frevel 
> zeigten. 31 So ist der Spruch unseres Herrn gegen uns zu Recht fällig geworden. Wir werden 
> bestimmt (die Pein) kosten. 32 Und so haben wir euch abirren lassen. Wir waren ja selbst abgeirrt. 33 
> An jenem Tag werden sie an derselben Pein teilhaben. 34 So verfahren Wir mit den Übeltätern.
> 37:35 Wenn zu ihnen gesagt wurde: »Es gibt keinen Gott außer Gott« verhielten sie sich hochmütig 36 
> und sagten: »Sollen wir denn unsere Götter verlassen wegen eines besessenen Dichters. 37 Aber nein, 
> er ist mit der Wahrheit gekommen und hat die Gesandten bestätigt. 38 Ihr werdet bestimmt die 
> schmerzhafte Pein kosten, 39 und euch wird nur für vergolten, was ihr zu tun pflegtet,
> 37:40 ausgenommen den auserwählten Dienern Gottes. 41 Für diese ist ein festgelegter Unterhalt 
> bestimmt: 42 Früchte, und sie werden ehrenvoll behandelt 43 in den Gärten der Wonne 44 auf Liegen, 
> einander gegenüber.
> 37:45 Dabei wird ihnen ein Becher aus einem Quell herumgereicht, 46 weiß, genußvoll für die, die 
> (daraus) trinken. 47 Darin steckt keine heimtückische Beeinträchtigung, und dadurch werden sie nicht 
> berauscht. 48 Und bei ihnen sind (Huri), die ihre Blicke zurückhalten und schöne, große Augen 
> haben, 49 als ob sie wohlverwahrte Eier wären.
> 37:50 Und sie gehen aufeinander zu, um sich gegenseitig zu befragen. 51 Ein Sprecher unter ihnen sagt: 
> »Ich hatte einen Gesellen, 52 der sagte: ›Gehörst du wirklich zu denen, die es für wahr halten? 53 
> Sollen wir, wenn wir gestorben und Staub und Knochen geworden sind, dann wirklich gerichtet 
> werden?‹« 54 Er sagt (weiter): »Wollt ihr denn hinabschauen?«
> 37:55 Er schaut selbst hinab und sieht ihn  mitten in der Hölle. 56 Er sagt: »Bei Gott, beinahe hättest du 
> mich ins Verderben gestürzt. 57 Und ohne die Gnade meines Herrn würde ich nun zu denen gehören, 
> die vorgeführt werden. 58 Ist es nicht wirklich so, dass wir sterben 59 nur durch unseren ersten Tod, 
> und dass wir nicht gepeinigt werden?
> 37:60 Das ist doch der großartige Erfolg! 61 Für ein solches Ziel sollen diejenigen, die handeln, (ihre 
> Werke) tun.« 62 Ist dies als Herberge  besser oder der Zaqqum-Baum? 63 Den haben Wir zu einer 
> Versuchung für die gemacht, die Unrecht tun. 64 Es ist ein Baum, der aus dem Grund der Hölle 
> herauskommt
> 37:65 und dessen Fruchtscheide so ist, als wären es Köpfe von Satanen. 66 Sie essen davon und füllen 
> sich die Bäuche. 67 Dann erhalten sie darauf eine Mischung von heißem Wasser. 68 Dann kehren sie 
> zur Hölle zurück. 69 Sie haben ihre Väter im Irrtum vorgefunden,
> 37:70 da werden sie auf ihren Spuren eilig getrieben. 71 Vor ihnen sind bereits die meisten unter den 
> Früheren abgeirrt, 72 und Wir haben unter sie Warner gesandt. 73 So schau, wie das Ende der 
> Gewarnten war, 74 ausgenommen der auserwählten Diener Gottes.
> 37:75 Und wahrlich, Noach  rief Uns an — welch vorzüglicher Erhörer sind Wir! 76 Und Wir erretteten 
> ihn und seine Angehörigen aus der großen Drangsal 77 und machten seine Nachkommenschaft zu den 
> (einzig) Überlebenden. 78 Und Wir ließen seinen Ruf unter den späteren Generationen fortbestehen. 
> 79 Friede sei über Noach unter den Weltenbewohnern!
> 37:80 So vergelten Wir den Rechtschaffenen. 81 Er gehört zu unseren gläubigen Dienern. 82 Dann ließen 
> Wir die anderen ertrinken.
> 37:83 Zu seiner Gemeinde gehört Abraham . 84 Als er mit gesundem Herzen zu seinem Herrn kam.
> 37:85 Als er zu seinem Vater und seinem Volk sagte: »Was verehrt ihr da? 86 Sucht ihr eine Lüge: Götter 
> anstelle Gottes? 87 Welche Meinung habt ihr denn vom Herrn der Welten? 88 Und er warf einen 
> Blick zu den Sternen 89 und sagte: Ich bin krank.
> 37:90 Da kehrten sie ihm den Rücken. 91 Nun schlich er sich zu ihren Göttern und sagte: Wollt ihr nicht 
> essen? 92 Was ist mit euch, dass ihr nicht redet? 93 Und er wandte sich und schlug auf sie mit der 
> Rechten ein. 94 Da kamen sie auf ihn zu geeilt.
> 37:95 Er sagte: Wie könnt ihr denn das verehren, was ihr selbst meißelt, 96 wo doch Gott euch und das, 
> was ihr tut, erschaffen hat? 97 Sie sagten: Baut für ihn einen Bau und werft ihn in die Hölle. 98 Sie 
> wollten gegen ihn mit einer List vorgehen. Da machten Wir sie zu den Unterlegenen. 99 Er sagte: Ich 
> gehe zu meinem Herrn, Er wird mich rechtleiten.
> 37:100 O mein Herr, schenk mir einen von den Rechtschaffenen. 101 Da verkündeten Wir ihm einen 
> langmütigen Knaben. 102 Als dieser das Alter erreichte, dass er mit ihm laufen konnte, sagte er: Mein 
> lieber Sohn, ich sehe im Schlaf, dass ich dich schlachte. Schau jetzt, was du meinst Er sagte: O mein 
> Vater, tu, was dir befohlen wird. Du wirst finden, so Gott will, dass ich zu den Standhaften gehöre. 
> 103 Als sie sich beide ergeben gezeigt hatten und er ihn auf die Stirn niedergeworfen hatte, 104 da 
> riefen Wir ihm zu: O Abraham,
> 37:105 du hast das Traumgesicht wahr gemacht. So vergelten Wir den Rechtschaffenen. 106 Das ist die 
> offenkundige Prüfung. 107 Und Wir lösten ihn  mit einem großen Schlachtopfer aus. 108 Und Wir 
> ließen seinen Ruf unter den späteren Generationen fortbestehen. 109 Friede sei über Abraham!
> 37:110 So vergelten Wir den Rechtschaffenen. 111 Er gehört zu unseren gläubigen Dienern. 112 Und Wir 
> verkündeten ihm Isaak als einen Propheten von den Rechtschaffenen. 113 Und Wir segneten ihn und 
> Isaak. Unter ihren Nachkommen gibt es welche, die rechtschaffen sind, und welche, die sich selbst 
> offenkundig Unrecht tun. 114 Und Wir erwiesen Mose und Aaron eine Wohltat 
> 37:115 und erretteten sie beide und ihr Volk aus der großen Drangsal. 116 Und Wir unterstützten sie, da 
> waren sie es, die die Sieger wurden. 117 Und Wir ließen ihnen beiden das deutliche Buch zukommen 
> 118 und führten sie den geraden Weg. 119 Und Wir ließen ihren Ruf unter den späteren Generationen 
> fortbestehen.
> 37:120 Friede sei über Mose und Aaron! 121 So vergelten Wir den Rechtschaffenen. 122 Sie beide 
> gehören zu unseren gläubigen Dienern.
> 37:123 Auch Elias war einer der Gesandten. 124 Als er zu seinem Volk sagte: »Wollt ihr nicht 
> gottesfürchtig sein?
> 37:125 Wie könnt ihr den Baal anrufen und den Besten der Schöpfer verlassen, 126 Gott, euren Herrn und 
> den Herrn eurer Vorväter? 127 Da ziehen sie ihn der Lüge. So werden sie gewiß vorgeführt werden, 
> 128 ausgenommen die auserwählten Diener Gottes. 129 Und Wir ließen seinen Ruf unter den späteren 
> Generationen fortbestehen.
> 37:130 Friede sei über Elias! 131 So vergelten Wir den Rechtschaffenen. 132 Er gehört zu unseren 
> gläubigen Dienern. 133 Auch Lot  war einer der Gesandten. 134 Als Wir ihn und alle seine 
> Angehörigen erretteten,
> 37:135 außer einer alten Frau unter denen, die zurückblieben und dem Verderben anheimfielen. 136 Dann 
> zerstörten Wir die anderen. 137 Ihr kommt ja an ihnen vorbei, am Morgen 138 und in der Nacht. Habt 
> ihr denn keinen Verstand? 139 Auch Jonas war einer der Gesandten.
> 37:140 Als er zum vollbeladenen Schiff davonlief. 141 Er warf Lose und wurde einer der Unterlegenen. 
> 142 Der Fisch verschlang ihn, der sich Tadel zugezogen hatte. 143 Und wäre er nicht einer von denen 
> geworden, die (Gott) preisen, 144 wäre er in seinem Bauch geblieben bis zu dem Tag, an dem sie 
> auferweckt werden.
> 37:145 Da warfen Wir ihn auf das kahle Land; dabei war er krank. 146 Und Wir ließen eine Kürbisstaude 
> über ihm wachsen. 147 Und Wir sandten ihn zu Hunderttausend oder gar mehr. 148 Da glaubten sie. 
> Und Wir gewährten ihnen Nutznießung für eine Weile. 149 Frag sie um ihre Meinung: Gehören 
> deinem Herrn etwa die Töchter, und ihnen die Söhne?
> 37:150 Oder haben Wir die Engel als weibliche Wesen erschaffen, während sie zugegen waren? 151 Es 
> ist aus Lügenhaftigkeit, dass sie sagen: 152 »Gott hat gezeugt. Wahrlich, sie sind Lügner. 153 Hat Er 
> sich denn die Töchter vor den Söhnen auserwählt? 154 Was ist mit euch? Wie urteilt ihr nur?
> 37:155 Wollt ihr es nicht bedenken? 156 Oder habt ihr eine offenkundige Ermächtigung? 157 Dann bringt 
> euer Buch herbei, so ihr die Wahrheit sagt. 158 Und sie stellen zwischen Ihm und den Djinn eine 
> Verwandtschaft her. Aber die Djinn wissen, dass sie vorgeführt werden — 159 Preis sei Gott! (Er ist 
> erhaben) über das, was sie da schildern —,
> 37:160 ausgenommen die auserwählten Diener Gottes. 161 Ihr und das, was ihr verehrt, 162 könnt 
> niemanden gegen Ihn verführen, 163 außer dem, der in der Hölle brennen wird. 164 Und es gibt 
> niemanden von uns , der nicht einen gekennzeichneten Rang hätte.
> 37:165 Wahrlich, wir sind es, die reihenweise sich reihen, 166 und wahrlich, wir sind es, die lobpreisen. 
> 167 Und sie  pflegten zu sagen: 168 »Wenn wir nur eine Ermahnung gleich der der Früheren hätten, 
> 169 dann wären wir die auserwählten Diener Gottes.
> 37:170 Und doch verleugnen sie Ihn. Aber sie werden es zu wissen bekommen. 171 Schon früher ist 
> unser Spruch an unsere gesandten Diener ergangen: 172 Sie sind es, die Unterstützung erfahren 
> werden. 173 Und unsere Heerscharen werden die Sieger sein. 174 So kehre dich für eine Weile von 
> ihnen ab
> 37:175 und schau auf sie. Auch sie werden es schauen. 176 Wünschen sie denn unsere Pein zu 
> beschleunigen? 177 Wenn sie sich aber in ihrem Gebiet niederläßt, dann wird der Morgen der 
> Gewarnten schlimm sein. 178 Und kehre dich für eine Weile von ihnen ab 179 und schau zu. Auch 
> sie werden es schauen.
> 37:180 Preis sei deinem Herrn, dem Herrn der Macht! (Er ist erhaben) über das, was sie schildern. 181 Und Friede 
> sei über den Gesandten! 182 Und Lob sei Gott, dem Herrn der Welten!
> 
> Sure: 38 Die Wahrheit  (Sad) zu Mekka, 88 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 38:1 Sad. Beim Koran, der die Ermahnung enthält! 2 Nein, diejenigen, die ungläubig sind, zeigen Stolz 
> und befinden sich im Widerstreit. 3 Wie manche Generation haben Wir vor ihnen verderben lassen. 
> Sie riefen, da es doch keine Zeit mehr zum Entrinnen war. 4 Sie wundern sich darüber, dass ein 
> Warner aus ihrer Mitte zu ihnen gekommen ist. Die Ungläubigen sagen: »Dies ist ein Zauberer, der 
> lügt.
> 38:5 Will er denn die Götter zu einem einzigen Gott machen? Das ist eine verwunderliche Sache. 6 Und 
> die Vornehmen unter ihnen gingen fort: Geht hin und haltet an euren Göttern beharrlich fest. Das ist 
> eine Sache, die gefordert wird. 7 Wir haben nicht gehört, dass es bei der vorherigen 
> Religionsgemeinschaft so etwas gegeben hat. Das ist nur eine Erfindung. 8 Ist die Ermahnung 
> wirklich gerade auf ihn aus unserer Mitte herabgesandt worden? Nein, sie hegen über meine 
> Ermahnung Zweifel. Nein, sie haben eben meine Pein noch nicht gekostet. 9 Oder besitzen sie etwa 
> die Vorratskammern der Barmherzigkeit deines Herrn, des Mächtigen, des Freigebigen?
> 38:10 Oder gehört etwa ihnen die Königsherrschaft Himmel und der Erde und dessen, was dazwischen 
> ist? So sollen sie doch in den Gängen emporsteigen. 11 Solch eine Heerschar von den Parteien , die 
> da geschlagen steht! 12 Der Lüge ziehen (ihre Gesandten) schon vor ihnen das Volk Noachs, die Ad 
> und Pharao , der Besitzer der Pfähle, 13 und die Thamud, das Volk Lots und die Leute des Waldes . 
> Das sind die Parteien. 14 Alle ausnahmslos ziehen die Propheten der Lüge, so wurde meine Strafe zu 
> Recht fällig.
> 38:15 Diese warten wohl nur auf einen einzigen Schrei, der keinen Aufschub duldet. 16 Und sie sagen: 
> »Unser Herr, laß unseren Anteil uns ereilen noch vor dem Tag der Abrechnung. 17 Ertrag mit Geduld, 
> was sie sagen. Und gedenke unseres Dieners David, des Kraftvollen. Er war bereit zur Umkehr. 18 
> Und Wir machten die Berge dienstbar, dass sie zusammen mit ihm am Abend und bei Sonnenaufgang 
> lobpreisen, 19 und auch die Vögel in Scharen. Alle waren bereit, zu Ihm umzukehren.
> 38:20 Und Wir festigten seine Königsherrschaft und ließen ihm die Weisheit und die Fähigkeit zu 
> entscheidendem Spruch zukommen. 21 Ist der Bericht über die Streitigkeiten zu dir gelangt ? Als sie 
> über die Mauern in die Räume einstiegen. 22 Als sie bei David eintraten. Da hatte er Angst vor ihnen. 
> Sie sagten: »Fürchte dich nicht. Wir sind zwei Streitparteien, von denen die eine gegen die andere 
> Übergriffe begangen hat. So urteile zwischen uns nach der Wahrheit, handle nicht ungerecht und 
> führe uns zum rechten Weg. 23 Dieser mein Bruder besitzt neunundneunzig Schafe, ich aber ein 
> einziges Schaf. Nun sagte er: „Vertraue es mir an“, und er setzte mich in der Rede unter Druck. 24 Er 
> sagte: Er hat dir Unrecht getan, dass er dein Schaf zu seinen Schafen hinzu verlangte. Viele von den 
> Partnern begehen gegeneinander Übergriffe, ausgenommen diejenigen, die glauben und die guten 
> Werke tun — und das sind nur wenige. Und David verstand, dass Wir ihn der Versuchung ausgesetzt 
> hatten. Da bat er seinen Herrn um Vergebung und warf sich in Verneigung nieder und wandte sich 
> (Ihm) reumütig zu.
> 38:25 Da vergaben Wir ihm dies. Bestimmt ist für ihn der Zutritt in unsere Nähe und eine schöne 
> Heimstatt. 26 O David, Wir haben dich zum Nachfolger auf der Erde bestellt. So urteile zwischen den 
> Menschen nach der Wahrheit und folge nicht der (eigenen) Neigung, dass sie dich nicht vom Weg 
> Gottes abirren läßt. Für diejenigen, die vom Weg Gottes abirren, ist eine harte Pein bestimmt dafür, 
> dass sie den Tag der Abrechnung vergessen haben. 27 Und Wir haben den Himmel und die Erde und 
> das, was dazwischen ist, nicht umsonst erschaffen. Das ist die Meinung derer, die ungläubig sind. 
> Wehe aber denen, die ungläubig sind, vor dem Feuer! 28 Oder sollen Wir etwa diejenigen, die 
> glauben und die guten Werke tun, den Unheilstiftern auf Erden gleichstellen, oder die 
> Gottesfürchtigen denen, die voller Laster sind? 29 Dies ist ein gesegnetes Buch, das Wir zu dir 
> hinabgesandt haben, damit sie seine Zeichen betrachten und damit die Einsichtigen es bedenken.
> 38:30 Und Wir schenkten David den Salomo. Welch trefflicher Diener! Er war immer bereit zur Umkehr. 
> 31 Als ihm zur Abendzeit die auf drei Füßen stehenden, schnellen Pferde vorgeführt wurden. 32 Da 
> sagte er: »Ich habe mich der Liebe der (irdischen) Güter hingegeben und darüber übersehen, meines 
> Herrn zu gedenken, bis sie  hinter dem Vorhang verschwand. 33 Bringt sie mir her. Da begann er, 
> ihnen über Beine und Hals zu streichen . 34 Und Wir unterwarfen Salomo der Versuchung und 
> setzten ein leibhaftiges Wesen auf seinen Stuhl. Dann bekehrte er sich.
> 38:35 Er sagte: »Mein Herr, vergib mir und schenke mir eine Königsherrschaft, wie sie keinem nach mir 
> geziemt. Du bist ja der Freigebige. 36 Da machten Wir ihm den Wind dienstbar, dass er nach seinem 
> Befehl sanft eilte, wohin er es für treffend hielt; 37 und auch die Satane, jeden Bauarbeiter und 
> Taucher, 38 und andere, in Ketten aneinandergebunden. 39 Das ist unsere Gabe. So sei wohltätig oder 
> zurückhaltend, und dies, ohne zu rechnen.
> 38:40 Bestimmt ist für ihn der Zutritt in unsere Nähe und eine schöne Heimstatt. 41 Und gedenke unseres 
> Dieners Ijob. Als er zu seinem Herrn rief: »Mich hat der Satan mit Mühsal und Pein berührt. 42 — 
> Stampfe mit dem Fuß. Das ist kühles Wasser zum Waschen und zum Trinken. 43 Und Wir schenkten 
> ihm seine Angehörigen (wieder) und noch einmal die gleiche Zahl dazu, aus Barmherzigkeit von Uns 
> und als Ermahnung für die Einsichtigen. 44 Und: Nimm in deine Hand ein Bündel (Zweige) und 
> schlag damit zu und sei nicht eidbrüchig. Wir fanden ihn geduldig. Welch trefflicher Diener! Er war 
> immer bereit zur Umkehr.
> 38:45 Und gedenke unserer Diener Abraham, Isaak und Jakob, die Kraft und Einsicht besaßen. 46 Wir 
> haben sie mit einer besonderen Erwählung ausgezeichnet, mit dem Gedenken an die (jenseitige) 
> Wohnstätte. 47 Sie gehören bei Uns zu den Auserwählten und Guten. 48 Und gedenke Ismaels, 
> Elischas und des Dhú l-Kifl. Alle gehören zu den Guten. 49 Dies ist eine Ermahnung. Für die 
> Gottesfürchtigen ist eine schöne Heimstatt bestimmt,
> 38:50 die Gärten von Eden, deren Tore ihnen geöffnet stehen. 51 Sie lehnen sich darin, und sie rufen 
> darin nach vielen Früchten und nach Getränk. 52 Und bei ihnen sind gleichaltrige (Huri), die ihre 
> Blicke zurückhalten. 53 Das ist, was euch für den Tag der Abrechnung verheißen ist. 54 Das ist 
> unsere Versorgung; sie geht nicht zu Ende.
> 38:55  So ist es. Für die, die ein Übermaß an Frevel zeigen, ist eine böse Heimstätte bestimmt, 56 die 
> Hölle, in der sie brennen. Welch schlimme Lagerstätte! 57 Das ist — sie sollen es kosten — heißes 
> Wasser und stinkender Eiter 58 und anderes dergleichen in verschiedenen Arten.
> 38:59 — »Da ist eine Schar, die sich mit euch hineinstürzt.« »Sie sind nicht willkommen. Sie werden im 
> Feuer brennen.
> 38:60 Sie sagen: Nein, ihr seid es, die ihr nicht willkommen seid. Das habt ihr uns doch verursacht — ein 
> schlimmer Aufenthalt. 61 Sie sagen: Unser Herr, mehre dem, der uns dies verursacht hat, die Pein, 
> eine doppelte (Pein) im Feuer. 62 Und sie sagen: Warum sehen wir nicht gewisse Männer, die wir zu 
> den Bösen zählten? 63 Haben wir sie (etwa zu Unrecht) zum Gegenstand des Spottes genommen? 
> Oder sind die Blicke von ihnen gewichen? 64 Das ist wahr, so streiten die Bewohner des Feuers 
> miteinander.
> 38:65 Sprich: Ich bin nur ein Warner. Und es gibt keinen Gott außer Gott, dem Einen, der bezwingende 
> Macht besitzt, 66 dem Herrn der Himmel und der Erde und dessen, was dazwischen ist, dem 
> Mächtigen, der voller Vergebung ist. 67 Sprich: Das ist ein gewaltiger Bericht, 68 von dem ihr euch 
> abwendet. 69 Ich hatte kein Wissen über die oberste Ratsversammlung , als sie miteinander stritten.
> 38:70 Mir wird nur offenbart, dass ich ja ein offenkundiger Warner bin. 71  Als dein Herr zu den Engeln 
> sprach: »Ich werde einen Menschen aus Ton erschaffen. 72 Wenn Ich ihn geformt und ihm von 
> meinem Geist eingeblasen habe, dann fallt und werft euch vor ihm nieder. 73 Da warfen sich die 
> Engel alle zusammen nieder, 74 außer Iblis; er verhielt sich hochmütig und war einer der 
> Ungläubigen.
> 38:75 Er sprach: O Iblis, was hat dich daran gehindert, dich vor dem niederzuwerfen, was Ich mit meinen 
> Händen erschaffen habe? Verhältst du dich (jetzt) hochmütig, oder gehörst du etwa zu den 
> Ranghohen? 76 Er sagte: Ich bin besser als er. Mich hast Du aus Feuer erschaffen, ihn hast Du (nur) 
> aus Ton erschaffen. 77 Er sprach: Dann geh aus ihm.  86: die auf sich nehmen, was ihnen sonst nicht 
> zusteht) hinaus. Du bist der Steinigung würdig, 78 und auf dir liegt mein Fluch bis zum Tag des 
> Gerichtes. 79 Er sagte: Mein Herr, gewähre mir Aufschub bis zu dem Tag, da sie auferweckt werden.
> 38:80 Er sprach: Siehe, du gehörst nun zu denen, denen Aufschub gewährt wird, 81 bis zum Tag der 
> bestimmten Zeit. 82 Er sagte: Bei deiner Macht, ich werde sie allesamt abirren lassen, 83 außer 
> deinen auserwählten Dienern unter ihnen. 84 Er sprach: Es ist die Wahrheit — und Ich sage ja die 
> Wahrheit;
> 38:85 Ich werde die Hölle füllen mit dir und mit all denen von ihnen, die dir folgen.« 86 Sprich: Ich verlange von 
> euch keinen Lohn dafür. Und ich gehöre nicht zu denen, die unbefugt handeln . 87 Es ist nur eine Ermahnung 
> für die Weltenbewohner. 88 Und ihr werdet den Bericht darüber nach einer Weile erfahren.
> 
> Sure: 39 Die Scharen (al-Zumar) zu Mekka, 75 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 39:1 Herabsendung des Buches von Gott, dem Mächtigen, dem Weisen. 2 Wir haben das Buch mit der 
> Wahrheit zu dir hinabgesandt. So diene Gott und sei Ihm gegenüber aufrichtig in der Religion. 3 
> Wahrlich, Gott gehört die aufrichtige Religion. Und zwischen denen, die sich an seiner Stelle Freunde 
> nehmen — »Wir dienen ihnen nur« (sagen sie), »damit sie uns Zutritt in die Nähe Gottes 
> verschaffen«, wird Gott urteilen über das, worüber sie uneins sind. Gott leitet den nicht recht, der ein 
> Lügner und sehr ungläubig ist. 4 Hätte Gott sich ein Kind nehmen wollen, hätte Er aus dem, was Er 
> erschaffen hat, sich auserwählt, was Er will. Preis sei Ihm! »r ist Gott, der Eine, der bezwingende 
> Macht besitzt.
> 39:5 Er hat die Himmel und die Erde in Wahrheit erschaffen. Er legt die Nacht über den Tag, und Er legt 
> den Tag über die Nacht. Und Er hat die Sonne und den Mond dienstbar gemacht — jedes läuft auf 
> eine bestimmte Frist. Siehe, Er ist der Mächtige, der voller Vergebung ist. 6 Er hat euch aus einem 
> einzigen Wesen erschaffen, dann machte Er aus ihm seine Gattin. Und Er hat für euch an Vieh acht 
> (Tiere) in Paaren  herabgesandt. Er erschafft euch im Schoß eurer Mütter, eine Schöpfung nach der 
> anderen in dreifacher Finsternis. Das ist eben Gott, euer Herr. Ihm gehört die Königsherrschaft. Es 
> gibt keinen Gott außer Ihm. Wie leicht laßt ihr euch doch abbringen! 7 Wenn ihr ungläubig seid, so ist 
> Gott nicht auf euch angewiesen. Er findet kein Gefallen am Unglauben für seine Diener. Wenn ihr 
> dankbar seid, so findet Er daran Gefallen für euch. Und keine lasttragende (Seele) trägt die Last einer 
> anderen. Alsdann wird eure Rückkehr zu eurem Herrn sein. Dann wird Er euch kundtun, was ihr zu 
> tun pflegtet. Er weiß wohl über das innere Geheimnis Bescheid. 8 Und wenn ein Schaden den 
> Menschen trifft, ruft er zu seinem Herrn, indem er sich Ihm reumütig zuwendet. Wenn Er ihm Gnade 
> von sich gewährt, vergißt er, wofür er vorher gebetet hat, und er stellt Gott andere als Gegenpart zur 
> Seite, um (die Menschen) von seinem Weg abirren zu lassen. Sprich: Genieße deinen Unglauben ein 
> wenig; du gehörst zu den Gefährten des Feuers. 9 Ist etwa einer, der sich zu (verschiedenen) 
> Nachtzeiten in demütiger Andacht befindet, ob er sich niederwirft oder aufrecht steht, der sich vor 
> dem Jenseits in acht nimmt und die Barmherzigkeit seines Herrn erhofft...? — Sprich: Sind etwa 
> diejenigen, die wissen, und diejenigen, die nicht wissen, gleich? Doch bedenken es nur die 
> Einsichtigen.
> 39:10 Sprich: O meine Diener, die ihr gläubig seid, fürchtet euren Herrn. Diejenigen, die rechtschaffen 
> sind, erhalten hier im Diesseits Gutes. Und Gottes Erde ist weit. Den Geduldigen wird ihr Lohn voll 
> erstattet, ohne dass es (viel) gerechnet wird.
> 39:11 Sprich: Mir wurde befohlen, Gott zu dienen und dabei Ihm gegenüber aufrichtig in der Religion zu 
> sein. 12 Und mir wurde befohlen, der erste der Gottergebenen zu sein. 13 Sprich: Ich fürchte, wenn 
> ich gegen meinen Herrn ungehorsam bin, die Pein eines gewaltigen Tages. 14 Sprich: Gott (allein) 
> diene ich, und ich bin dabei Ihm gegenüber aufrichtig in meiner Religion. 
> 39:15 Ihr mögt auch an seiner Stelle verehren, was ihr wollt. Sprich: Die (wahren) Verlierer sind die, die 
> am Tag der Auferstehung sich selbst und ihre Angehörigen verlieren. Ja, das ist der offenkundige 
> Verlust. 16 Sie haben über sich schattenspendende Hüllen von Feuer und unter sich (ebensolche) 
> schattenspendende Hüllen. Damit macht Gott seinen Dienern angst: »O meine Diener, fürchtet Mich 
> also.«
> 39:17 Und denen, die die Götter meiden, um ihnen nicht zu dienen, und sich Gott reumütig zuwenden, 
> gilt die frohe Botschaft. So verkünde die frohe Botschaft meinen Dienern, 18 die auf das Wort hören 
> und dem Besten davon folgen. Das sind die, die Gott rechtleitet, und das sind die Einsichtigen. 19 
> Denjenigen, gegen den der Spruch der Pein zu Recht fällig geworden ist... — Willst du etwa den 
> retten, der im Feuer ist?
> 39:20 Aber für die, die ihren Herrn fürchten, sind Obergemächer bestimmt, über denen (andere) 
> Obergemächer aufgebaut sind, unter denen Bäche fließen. Das ist das Versprechen Gottes. Gott bricht 
> das Versprechen nicht.
> 39:21 Hast du denn nicht gesehen, dass Gott vom Himmel Wasser herabkommen und es als Quellen in 
> der Erde seine Bahn nehmen läßt? Dann bringt Er dadurch Getreide verschiedener Art hervor. Dann 
> verdorrt es, und du siehst es gelb werden. Dann macht Er es zu zermalmtem Zeug. Darin ist eine 
> Ermahnung für die Einsichtigen. 22 Ist denn der, dem Gott die Brust für den Islam weitet, so dass er 
> in einem Licht von seinem Herrn wandert, (einem Irrenden gleich)? So wehe denen, deren Herzen 
> gegen die Ermahnung Gottes verhärtet sind! Sie befinden sich in einem offenkundigen Irrtum.
> 39:23 Gott hat die beste Botschaft herabgesandt, ein Buch mit gleichartigen, sich wiederholenden Versen, 
> vor dem die Haut derer, die ihren Herrn fürchten, erschauert. Dann werden ihre Haut und ihr Herz 
> weich und neigen sich dem Gedenken Gottes zu. Das ist die Rechtleitung Gottes. Er leitet damit recht, 
> wen Er will. Und wen Gott irreführt, der hat niemanden, der ihn rechtleiten könnte. 24 Ist denn einer, 
> der sich mit seinem Gesicht vor der schlimmen Pein am Tag der Auferstehung hütet,... (einem 
> Unbekümmerten gleich)? Und es wird zu denen, die Unrecht tun, gesprochen: »Kostet, was ihr 
> erworben habt.
> 38:25 Für Lüge haben es diejenigen erklärt, die vor ihnen lebten. Da kam die Pein über sie, von wo sie es 
> nicht merkten. 26 Und Gott ließ sie im diesseitigen Leben die Schande erleiden. Aber die Pein des 
> Jenseits ist größer, wenn sie es nur wüßten! 27 Und Wir haben den Menschen in diesem Koran 
> allerlei Gleichnisse angeführt — auf dass sie es bedenken —, 28 als einem arabischen Koran, an dem 
> nichts Krummes ist, auf dass sie gottesfürchtig werden. 29 Gott führt als Gleichnis einen Mann an, 
> der Herren gehört, welche miteinander in Zank liegen, und einen Mann, der nur einem Herrn  gehört. 
> Sind die beiden im Gleichnis etwa gleich? Lob sei Gott! Aber die meisten von ihnen wissen nicht 
> Bescheid.
> 39:30 Du wirst gewiß sterben, auch sie werden sterben. 31 Dann werdet ihr am Tag der Auferstehung bei 
> eurem Herrn miteinander streiten. 32 Wer ist denn ungerechter als der, der gegen Gott lügt und die 
> Wahrheit, als sie zu ihm kam, für Lüge erklärt? Ist nicht in der Hölle eine Bleibe für die 
> Ungläubigen? 33 Diejenigen aber, die mit der Wahrheit kommen und sie für wahr halten, das sind die 
> Gottesfürchtigen. 34 Sie haben bei ihrem Herrn, was sie wollen. Das ist der Lohn der 
> Rechtschaffenen,
> 39:35 auf dass Gott ihnen das Schlechteste von dem, was sie getan haben, sühne und ihnen ihren Lohn 
> vergelte für das Beste von dem, was sie taten. 36 Genügt Gott seinem Diener nicht? Und sie wollen 
> dir mit denen, die es außer Ihm geben soll, angst machen. Wen Gott irreführt, der hat niemanden, der 
> ihn rechtleiten könnte. 37 Und wen Gott rechtleitet, den kann niemand irreführen. Ist nicht Gott 
> mächtig, und übt Er nicht Rache?
> 39:38 Und wenn du sie fragst, wer die Himmel und die Erde erschaffen hat, sagen sie bestimmt: »Gott“. 
> Sprich: Habt ihr denn das, was ihr anstelle Gottes anruft, betrachtet? Wenn Gott für mich Schaden 
> will, können sie denn seinen Schaden beheben? Oder wenn Er für mich Barmherzigkeit will, könnten 
> sie seine Barmherzigkeit zurückhalten? Sprich: Mir genügt Gott. Auf Ihn vertrauen die, die 
> (überhaupt auf jemanden) vertrauen. 39 Sprich: O mein Volk, handelt nach eurem Standpunkt, ich 
> werde auch so handeln. Ihr werdet erfahren,
> 38:40 über wen eine Pein, die ihn zuschanden macht, kommen und auf den eine beständige Pein 
> niedergehen wird. 41 Wir haben für die Menschen das Buch mit der Wahrheit auf dich hinabgesandt. 
> Wer der Rechtleitung folgt, tut das zu seinem eigenen Vorteil. Wer irregeht, geht irre zu seinem 
> eigenen Schaden. Und du bist nicht ihr Sachwalter. 42 Gott beruft die Seelen zur Zeit ihres Todes ab, 
> und auch die, die nicht gestorben sind, während ihres Schlafs. Er hält die eine, für die Er den Tod 
> beschlossen hat, zurück, und Er läßt die andere auf eine bestimmte Frist laufen. Darin sind Zeichen 
> für Leute, die nachdenken. 43 Oder haben sie sich anstelle Gottes Fürsprecher genommen? Sprich: 
> Was denn, auch wenn sie über nichts verfügen und keinen Verstand haben? 44 Sprich: Alle 
> Fürsprache gehört Gott allein. Ihm gehört die Königsherrschaft der Himmel und der Erde. Dann 
> werdet ihr zu Ihm zurückgebracht.
> 38:45 Und wenn Gott allein erwähnt wird, empfinden die Herzen derer, die nicht an das Jenseits glauben, 
> Abneigung. Und wenn die erwähnt werden, die es außer Ihm geben soll, da sind sie plötzlich froh. 46 
> Sprich: O mein Gott, Schöpfer der Himmel und der Erde, der über das Unsichtbare und das Offenbare 
> Bescheid weiß. Du wirst zwischen deinen Dienern urteilen über das, worüber sie uneins waren. 47 
> Wenn diejenigen, die Unrecht tun, alles hätten, was auf der Erde ist, und noch einmal das gleiche 
> dazu, sie würden sich damit von der schlimmen Pein am Tag der Auferstehung loskaufen. Ihnen wird 
> dann nämlich von Gott her klar, womit sie nicht gerechnet haben. 48 Und ihnen werden die 
> Missetaten, die sie erworben haben, klar, und es umschließt sie das, worüber sie spotteten.
> 39:49 Wenn ein Schaden den Menschen berührt, ruft er zu Uns. Wenn Wir ihm dann Gnade von Uns 
> gewähren, sagt er: »Es ist mir aufgrund von Wissen zugekommen. Nein, es ist eine Versuchung. Aber 
> die meisten von ihnen wissen nicht Bescheid.
> 39:50 Das haben schon diejenigen, die vor ihnen lebten, gesagt. Aber nicht nützte ihnen, was sie zu 
> erwerben pflegten. 51 Und die Missetaten, die sie erworben hatten, trafen sie. Und auch diejenigen 
> unter diesen da, die Unrecht tun, werden die Missetaten, die sie erworben haben, treffen. Und sie 
> können es nicht vereiteln. 52 Wissen sie denn nicht, dass Gott den Lebensunterhalt großzügig zuteilt, 
> wem Er will, und auch bemessen? Darin sind Zeichen für Leute, die glauben.
> 39:53 Sprich: O meine Diener, die ihr gegen euch selbst Übertretungen begangen habt, gebt die Hoffnung 
> auf die Barmherzigkeit Gottes nicht auf. Gott vergibt die Sünden alle. Er ist ja der, der voller 
> Vergebung und barmherzig ist. 54 Und wendet euch eurem Herrn reumütig zu und seid Ihm ergeben, 
> bevor die Pein über euch kommt. Dann werdet ihr keine Unterstützung erfahren.
> 39:55 Und folgt dem Besten von dem, was zu euch von eurem Herrn herabgesandt worden ist, bevor die 
> Pein plötzlich über euch kommt, ohne dass ihr es merkt. 56 Sonst würde einer sagen: »Was für ein 
> Grund zum Bedauern ist es für mich, dass ich Gott wenig Beachtung schenkte. Ich gehörte ja zu den 
> Spöttern. 57 Oder er könnte sagen: Hätte Gott mich rechtgeleitet, wäre ich bestimmt einer der 
> Gottesfürchtigen. 58 Oder auch könnte er, wenn er die Pein sieht, sagen: Hätte ich doch eine 
> Möglichkeit zur Rückkehr, damit ich zu den Rechtschaffenen gehörte! 59 Aber meine Zeichen sind 
> doch zu dir gekommen. Da hast du sie für Lüge erklärt und dich hochmütig gezeigt, und du bist einer 
> der Ungläubigen gewesen.«
> 39:60 Und am Tag der Auferstehung siehst du die Gesichter derer, die gegen Gott gelogen haben, 
> schwarz werden. Ist nicht in der Hölle eine Bleibe für die Hochmütigen? 61 Und Gott errettet 
> diejenigen, die gottesfürchtig waren, indem Er sie entrinnen läßt. Das Böse wird sie nicht berühren, 
> und sie werden nicht traurig sein.
> 39:62 Gott ist der Schöpfer aller Dinge. Und Er ist der Sachwalter über alle Dinge. 63 Er hat die Schlüssel 
> der Himmel und der Erde. Diejenigen, die die Zeichen Gottes verleugnen, das sind die Verlierer. 64 
> Sprich: Wollt ihr mir wirklich befehlen, einem anderen als Gott zu dienen, ihr Törichten?
> 39:65 Dir und denen, die vor dir lebten, ist es offenbart worden: »Wenn du (Gott andere) beigesellst, ist 
> dein Werk wertlos und du gehörst zu den Verlierern. 66 Nein, Gott allein sollst du dienen und zu den 
> Dankbaren gehören.«
> 39:67 Und sie haben Gott nicht eingeschätzt, wie Er eingeschätzt werden soll. Die ganze Erde wird am 
> Tag der Auferstehung in seiner Hand gehalten, und auch die Himmel zusammengefaltet in seiner 
> Rechten. Preis sei Ihm, und erhaben ist Er über das, was sie (Ihm) beigesellen. 68 Und es wird in die 
> Trompete geblasen, und da stürzt, wie vom Blitz getroffen, wer in den Himmeln und wer auf der Erde 
> ist, außer denen, die Gott will. Dann wird ein zweites Mal hineingeblasen, und da stehen sie schon auf 
> und schauen hin. 69 Und die Erde erstrahlt im Lichte ihres Herrn. Das Buch wird hingelegt. Die 
> Propheten und die Zeugen werden herbeigebracht. Und es wird zwischen ihnen nach der Wahrheit 
> entschieden, und ihnen wird kein Unrecht getan.
> 39:70 Und jeder Seele wird voll zurückerstattet, was sie getan hat. Und Er weiß besser Bescheid über das, 
> was sie tun.
> 39:71 Und diejenigen, die ungläubig waren, werden in Scharen zur Hölle getrieben. Und wenn sie dort 
> ankommen, werden ihre Tore geöffnet. Und ihre Wärter sagen zu ihnen: »Sind nicht Gesandte aus 
> eurer Mitte zu euch gekommen, um euch die Zeichen eures Herrn zu verlesen und euch die 
> Begegnung mit diesem eurem Tag warnend zu verkünden? Sie sagen: Ja doch. Aber der Spruch der 
> Pein ist gegen die Ungläubigen zu Recht fällig geworden. 72 Es wird gesprochen: Betretet die Tore 
> der Hölle, darin werdet ihr ewig weilen. Wie schlimm ist die Bleibe der Hochmütigen! 73 Und 
> diejenigen, die ihren Herrn fürchteten, werden in Scharen ins Paradies geführt . Und wenn sie dort 
> ankommen, und seine Tore geöffnet werden und seine Wärter zu ihnen sagen: Friede sei über euch! 
> Gut wart ihr, so betretet es; darin werdet ihr ewig weilen.«.. 74 Und sie sagen: »Lob sei Gott, der sein 
> Versprechen an uns wahr gemacht und uns die Erde zum Erbe gegeben hat, so dass wir uns im 
> Paradies aufhalten können, wo wir wollen! Wie trefflich ist der Lohn derer, die (gut) handeln!
> 39:75 Und du siehst die Engel sich um den Thron hinstellen und das Lob ihres Herrn singen. Und es ist zwischen 
> ihnen  nach der Wahrheit entschieden. Und es wird gesagt: »Lob sei Gott, dem Herrn der Welten!«
> 
> Sure: 40 Der vergibt (Gha,-fir) zu Mekka, 85 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 40:1 Ha Mim. 2 Herabsendung des Buches von Gott, dem Mächtigen, der Bescheid weiß, 3 der die Sünde 
> vergibt und die Reue annimmt, der strenge Strafe verhängt und dauernde Gnade besitzt. Es gibt 
> keinen Gott außer Ihm. Zu Ihm führt der Lebensweg.
> 40:4 Über die Zeichen Gottes streiten nur diejenigen, die ungläubig sind. Laß dich durch ihr Umherziehen 
> in den Landstrichen nicht betören.
> 40:5 Schon vor ihnen haben das Volk Noachs und nach diesen die Parteien  (ihre Gesandten) der Lüge 
> geziehen. Jede Gemeinschaft war schon dabei, gegen ihren Gesandten vorzugehen, um ihn zu 
> ergreifen. Und sie stritten mit dem Falschen, um damit die Wahrheit zu widerlegen. Da habe Ich sie 
> ergriffen. Wie war da meine Strafe! 6 Und so wurde der Spruch deines Herrn gegen diejenigen, die 
> ungläubig sind, zu Recht fällig, nämlich dass sie Gefährten des Feuers sind.
> 40:7 Diejenigen, die den Thron tragen, und diejenigen, die um ihn stehen  , singen das Lob ihres Herrn 
> und glauben an Ihn. Sie bitten um Vergebung für die, die glauben: »Unser Herr, Du umschließt alle 
> Dinge in deiner Barmherzigkeit und deinem Wissen. So vergib denen, die sich bekehrt haben und 
> deinem Weg gefolgt sind, und bewahre sie vor der Pein der Hölle. 8 Unser Herr, laß sie in die Gärten 
> Edens, die Du ihnen verheißen hast, eingehen, ebenso die Rechtschaffenen von ihren Vätern, ihren 
> Gattinnen und ihren Nachkommen, Du bist der Mächtige, der Weise. 9 Und bewahre sie vor den 
> Missetaten. An jenem Tag, wen Du vor den Missetaten bewahrst, dessen hast Du dich erbarmt, und 
> das ist der großartige Erfolg.«
> 40:10 Denen, die ungläubig waren, wird zugerufen: »Der Abscheu Gottes ist gewiß größer als euer 
> Abscheu vor euch selbst, da ihr zum Glauben aufgerufen worden, aber ungläubig geblieben seid. 11 
> Sie sagen: Unser Herr, Du hast uns zweimal sterben lassen und zweimal lebendig gemacht . So 
> bekennen wir unsere Sünden. Gibt es denn einen Weg, hier herauszukommen? 12 Dies ist so, weil ihr, 
> wenn immer Gott allein angerufen wurde, ungläubig geblieben seid, ihr aber, wenn Ihm (andere) 
> beigesellt wurden, geglaubt habt. Das Urteil gehört Gott, dem Erhabenen, dem Großen. 13 Er ist es, 
> der euch seine Zeichen sehen läßt und euch vom Himmel einen Lebensunterhalt herabsendet. Und 
> doch bedenkt es nur der, der zur Umkehr bereit ist. 14 So ruft Gott an, indem ihr Ihm gegenüber 
> aufrichtig in der Religion seid, auch wenn es den Ungläubigen zuwider ist.
> 40:15 Er hat hohe Rangstufen und ist Herr des Thrones. Er legt den Geist von seinem Befehl, auf wen von 
> seinen Dienern Er will, damit er vor dem Tag der Begegnung warne, 16 dem Tag, an dem sie 
> vortreten, wobei nichts von ihnen vor Gott verborgen bleibt. — »Wem gehört heute die 
> Königsherrschaft?« Gott, dem Einen, der bezwingende Macht besitzt. 17 Heute wird jeder Seele 
> vergolten für das, was sie erworben hat. Heute geschieht kein Unrecht. Gott ist schnell im Abrechnen. 
> 18 Und warne sie vor dem Tag der bevorstehenden Auferstehung, da die Herzen voller Gram die 
> Kehle erreichen. Die, die Unrecht tun, haben dann keinen warmherzigen Freund und keinen 
> Fürsprecher, dem man gehorchen würde.
> 40:19 Er weiß, was sich hinter den Augen an Verrat versteckt und was die Brust verbirgt.
> 40:20 Und Gott entscheidet nach der Wahrheit. Diejenigen aber, die sie an seiner Stelle anrufen, 
> entscheiden ohne jede Grundlage. Gott ist der, der alles hört und sieht. 21 Sind sie denn nicht auf der 
> Erde umhergegangen und haben geschaut, wie das Ende derer war, die vor ihnen lebten? Sie hatten 
> eine stärkere Kraft und hinterließen mehr Spuren auf der Erde als sie. Da ergriff sie Gott wegen ihrer 
> Sünden. Und es gab für sie niemanden, der sie vor Gott hätte schützen können. 22 Dies, weil ihre 
> Gesandten immer wieder mit den deutlichen Zeichen zu ihnen kamen, sie aber ungläubig blieben. So 
> ergriff sie Gott. Er ist stark und verhängt eine harte Strafe.
> 40:23  Und Wir haben Mose gesandt mit unseren Zeichen und mit einer offenkundigen Ermächtigung 24 
> zu Pharao und Haman und Qarun . Sie aber sagten: »Ein Zauberer, der lügt.
> 40:25 Als er zu ihnen mit der Wahrheit von Uns kam, sagten sie: Tötet die Söhne derer, die mit ihm 
> glauben, und laßt ihre Frauen am Leben. Aber die List der Ungläubigen geht gewiß ins Leere. 26 
> Pharao sagte: Laßt mich Mose töten. Er soll seinen Herrn anrufen. Ich fürchte, er wird sonst eure 
> Religion abändern oder Unheil im Land hervorrufen. 27 Und Mose sagte: Ich suche Zuflucht bei 
> meinem Herrn und eurem Herrn vor jedem Hochmütigen, der nicht an den Tag der Abrechnung 
> glaubt.«
> 40:28 Ein gläubiger Mann von den Leuten des Pharao, der seinen Glauben verschwieg, sagte: »Wollt ihr 
> denn einen Mann töten, weil er sagt: ›Mein Herr ist Gott‹, wo er doch mit den deutlichen Zeichen von 
> eurem Herrn zu euch gekommen ist? Wenn er lügt, so gereicht ihm sein Lügen zum Schaden. Wenn 
> er aber die Wahrheit sagt, wird euch etwas von dem, was er euch androht, treffen. Gott leitet den nicht 
> recht, der maßlos und ein Lügner ist. 29 O mein Volk, zwar gehört euch heute die Herrschaft, und ihr 
> habt die Oberhand im Land. Wer wird uns aber gegen die Schlagkraft Gottes unterstützen, wenn sie 
> über uns kommt? Pharao sagte: »Ich zeige euch nur, was ich sehe, und ich weise euch nur den Weg 
> des rechten Wandels.«
> 40:30 Der, der glaubte, sagte: »O mein Volk, ich fürchte für euch etwas Ähnliches wie den Tag der 
> Parteien, 31 etwas Ähnliches wie das, was dem Volk Noachs, den ‘Ad, den Thamud und denen, die 
> nach ihnen lebten, widerfuhr. Und Gott will den Dienern kein Unrecht tun. 32 O mein Volk, ich 
> fürchte für euch den Tag des gegenseitigen Zurufens, 33 den Tag, an dem ihr den Rücken kehren 
> werdet. Dabei werdet ihr niemanden haben, der euch vor Gott schützen könnte. Und wen Gott 
> irreführt, der hat niemanden, der ihn rechtleiten könnte. 34 Früher kam Joseph zu euch mit den 
> deutlichen Zeichen. Ihr aber verharrtet in eurem Zweifel über das, was er euch gebracht hatte. Als er 
> dann starb, sagtet ihr: „Gott wird nach ihm keinen Gesandten mehr erstehen lassen.“ So führt Gott in 
> die Irre den, der maßlos und voller Zweifel ist.«
> 40:35 Diejenigen, die über die Zeichen Gottes streiten, ohne eine Ermächtigung erhalten zu haben, 
> erregen damit großen Abscheu bei Gott und bei denen, die gläubig sind. So versiegelt Gott das Herz 
> eines jeden, der hochmütig und gewalttätig ist. 36 Und Pharao sagte: »O Haman, errichte mir einen 
> offenen Hochbau, vielleicht kann ich die Gänge erreichen, 37 die Gänge der Himmel, dass ich zum 
> Gott des Mose emporsteige. Ich halte ihn ja für einen Lügner.« So wurde dem Pharao sein böses Tun 
> verlockend gemacht, und er wurde vom (rechten) Weg abgewiesen. Die List Pharaos ist dem 
> Verderben erlegen. 38 Derjenige, der gläubig war, sagte: »O mein Volk, folgt mir, dann weise ich 
> euch den Weg des rechten Wandels. 39 O mein Volk, dieses irdische Leben ist nur Nutznießung. Das 
> Jenseits aber ist die Wohnstätte zum Bleiben.
> 40:40 Wer etwas Schlechtes tut, dem wird gleichviel vergolten. Und diejenigen, die Gutes tun, ob Mann 
> oder Weib, und dabei gläubig sind, werden ins Paradies eingehen, wo ihnen Unterhalt beschert wird 
> ohne Abrechnung. 41 O mein Volk, wie kommt es, dass ich euch zur Rettung rufe, ihr aber mich zum 
> Feuer ruft? 42 Ihr ruft mich dazu auf, Gott zu verleugnen und Ihm das beizugesellen, wovon ich kein 
> Wissen habe. Ich aber rufe euch zum Mächtigen, der voller Vergebung ist. 43 Wahrlich, es steht dem, 
> zu dem ihr mich ruft, keine Anrufung zu, weder im Diesseits noch im Jenseits. Zu Gott werden wir ja 
> zurückgebracht. Die Maßlosen sind die Gefährten des Feuers. 44 Ihr werdet euch an das erinnern, was 
> ich euch sage. Ich überlasse Gott meine Angelegenheit. Gott sieht wohl die Diener.
> 40:45 So bewahrte ihn Gott vor ihrer bösen Arglist, und die Leute Pharaos umschloß die böse Pein, 46 
> das Feuer, dem sie morgens und abends vorgeführt werden. Und am Tag, da die Stunde heraufkommt 
> (heißt es): Laßt die Leute Pharaos in die härteste Pein eingehen.«
> 40:47 Wenn sie  nun im Feuer miteinander streiten. Dann sagen die Schwachen zu denen, die sich 
> hochmütig verhielten: »Wir waren doch eure Gefolgsleute. Könnt ihr nun einen Teil des Feuers von 
> uns fernhalten?« 48 Diejenigen, die sich hochmütig verhielten, sagen: »Wir befinden uns doch alle 
> darin. Gott hat nun zwischen den Dienern geurteilt.« 49 Diejenigen, die sich im Feuer befinden, sagen 
> zu den Wärtern der Hölle: »Ruft zu eurem Herrn, dass Er uns einen Tag der Erleichterung von der 
> Pein gewähre.«
> 40:50 Sie sagen: »Sind nicht eure Gesandten immer wieder mit den deutlichen Zeichen zu euch 
> gekommen?« Sie sagen: »Doch.« Sie sagen: »So ruft ihr selbst.« Aber das Rufen der Ungläubigen 
> geht gewiß ins Leere. 51 Wahrlich, Wir unterstützen unsere Gesandten und diejenigen, die glauben, 
> im diesseitigen Leben und am Tag, da die Zeugen auftreten, 52 am Tag, da denen, die Unrecht tun, 
> ihre Entschuldigung nicht nützt. Sie werden den Fluch und sie werden eine schlimme Wohnstätte 
> erhalten. 53 Wir haben Mose die Rechtleitung zukommen und die Kinder Israels das Buch erben 
> lassen 54 als Rechtleitung und Ermahnung für die Einsichtigen.
> 40:55  So sei geduldig. Das Versprechen Gottes ist wahr. Und bitte um Vergebung für deine Sünde. Und 
> sing das Lob deines Herrn am Abend und am frühen Morgen. 56 Diejenigen, die über die Zeichen 
> Gottes streiten, ohne dass sie eine Ermächtigung erhalten hätten, haben in ihrer Brust nichts als 
> Überheblichkeit. Sie werden sie nicht befriedigen können. So suche Zuflucht bei Gott. Er ist der, der 
> alles hört und sieht. 57 Die Erschaffung der Himmel und der Erde ist wahrlich größer als die 
> Erschaffung der Menschen. Aber die meisten Menschen wissen nicht Bescheid. 58 Nicht gleich sind 
> der Blinde und der Sehende, und auch nicht diejenigen, die glauben und die guten Werke tun, und der 
> Missetäter. Aber ihr bedenkt es wenig. 59 Die Stunde kommt bestimmt, an ihr ist kein Zweifel 
> möglich. Aber die meisten Menschen glauben nicht.
> 40:60 Euer Herr spricht: »Ruft zu Mir, so erhöre Ich euch. Diejenigen, die sich aus Hochmut weigern, 
> Mir zu dienen, werden in die Hölle als Gedemütigte eingehen.« 61 Gott ist es, der euch die Nacht 
> gemacht hat, damit ihr in ihr ruht, und den Tag, an dem man sehen kann. Gott ist voller Huld gegen 
> die Menschen. Aber die meisten Menschen sind nicht dankbar. 62  So ist Gott, euer Herr, der 
> Schöpfer aller Dinge. Es gibt keinen Gott außer Ihm. Wie leicht laßt ihr euch doch abwenden! 63 Auf 
> diese Weise lassen sich abwenden, die die Zeichen Gottes zu verleugnen pflegen. 64 Gott ist es, der 
> euch die Erde zu einem festen Grund und den Himmel zu einem Bau gemacht, euch gestaltet und eure 
> Gestalten schön geformt und euch von den köstlichen Dingen beschert hat. So ist Gott, euer Herr. 
> Gesegnet sei Gott, der Herr der Welten!
> 40:65 Er ist der Lebendige. Es gibt keinen Gott außer Ihm. So ruft zu Ihm, indem ihr Ihm gegenüber 
> aufrichtig in der Religion seid. Lob sei Gott, dem Herrn der Welten! 66 Sprich: Mir wurde, als die 
> deutlichen Zeichen von meinem Herrn zu mir kamen, verboten, denen zu dienen, die ihr anstelle 
> Gottes anruft. Und mir wurde befohlen, mich dem Herrn der Welten zu ergeben. 67 Er ist es, der euch 
> aus Erde erschaffen hat, dann aus einem Tropfen, dann aus einem Embryo. Dann läßt Er euch als 
> Kind herauskommen. Dann (sorgt Er für euch), damit ihr eure Vollkraft erreicht und damit ihr dann 
> Greise werdet — unter euch sind (allerdings) einige, die Er vorher abberuft — und damit ihr eine 
> bestimmte Frist erreicht, auf dass ihr verständig werdet. 68 Er ist es, der lebendig macht und sterben 
> läßt. Und wenn Er eine Sache beschlossen hat, sagt Er zu ihr nur: »Sei!« und sie ist. 69 Hast du nicht 
> auf jene geschaut, die über die Zeichen Gottes streiten? Wie leicht lassen sie sich doch abbringen!
> 40:70 Sie, die das Buch und das, womit Wir unsere Gesandten geschickt haben, für Lüge erklären. Sie 
> werden es zu wissen bekommen, 71 wenn die Fesseln und die Ketten an ihrem Hals angebracht 
> werden und sie hineingezerrt werden 72 ins heiße Wasser und dann ins Feuer als Brennstoff geworfen 
> werden. 73 Dann wird zu ihnen gesagt: »Wo ist das, was ihr (Gott) beigesellt habt (und verehrt habt) 
> 74 anstelle Gottes?« Sie sagen: »Sie sind uns entschwunden. Nein, wir riefen früher nichts an.« So 
> führt Gott die Ungläubigen in die Irre.
> 40:75 Dies, weil ihr euch auf der Erde zu Unrecht der Freude hinzugeben und unbekümmert zu leben 
> pflegtet. 76 Betretet nun die Tore der Hölle, darin werdet ihr ewig weilen. Schlimm ist die Bleibe der 
> Hochmütigen. 77  So sei geduldig. Das Versprechen Gottes ist wahr. Ob Wir dich einen Teil dessen, 
> was Wir ihnen androhen, sehen lassen oder dich abberufen, zu Uns werden sie (auf jeden Fall) 
> zurückgebracht. 78 Und Wir haben schon vor dir Gesandte geschickt. Unter ihnen sind manche, von 
> denen Wir dir erzählt haben, und unter ihnen sind manche, von denen Wir dir nicht erzählt haben. 
> Und kein Gesandter kann ein Zeichen bringen, außer mit der Erlaubnis Gottes. Wenn der Befehl 
> Gottes eintrifft, wird nach der Wahrheit entschieden, und dann haben diejenigen den Verlust, die (die 
> Botschaft) für falsch erklären. 79 Gott ist es, der für euch die Herdentiere bestellt hat, damit ihr auf 
> ihnen reiten könnt; und ihr könnt auch von ihnen essen.
> 40:80 An ihnen habt ihr sonst allerlei Nutzen. Und damit ihr, auf ihnen reitend, etwas, was ihr in eurer 
> Brust hegt und anstrebt, erreichen könnt. (Endlich) werdet ihr auf ihnen und auf den Schiffen 
> getragen. 81 Und Er zeigt euch seine Zeichen. Welches von den Zeichen Gottes wollt ihr nun 
> verleugnen? 82 Sind sie denn nicht auf der Erde umhergegangen und haben geschaut, wie das Ende 
> derer war, die vor ihnen lebten? Sie waren zahlreicher als sie, hatten eine stärkere Kraft und 
> hinterließen mehr Spuren auf der Erde. Und nicht nützte ihnen, was sie zu erwerben pflegten. 83 Als 
> nun ihre Gesandten mit den deutlichen Zeichen zu ihnen kamen, freuten sie sich über das Wissen, das 
> sie besaßen. Und es umschloß sie das, worüber sie spotteten. 84 Als sie dann unsere Schlagkraft 
> sahen, sagten sie: »Wir glauben an Gott allein und verleugnen das, was wir Ihm beigesellten.«
> 40:85 Aber ihr Glaube konnte ihnen nicht nützen, als sie unsere Schlagkraft sahen — so ist Gott mit seinen Dienern 
> in der Vergangenheit verfahren. Den Verlust hatten da die Ungläubigen.
> 
> Sure: 41 Im einzelnen dargelegt (Fus,.s,.ilat)  zu Mekka, 54 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 41:1 Ha Mim. 2 Herabsendung von dem Erbarmer, dem Barmherzigen, 3 ein Buch, dessen Zeichen im 
> einzelnen dargelegt sind, als arabischer Koran, für Leute, die Bescheid wissen, 4 als Freudenbote und 
> Warner. Aber die meisten von ihnen wenden sich ab, so dass sie nicht hören.
> 41:5 Sie sagen: »Unsere Herzen liegen vor dem, wozu du uns aufrufst, in Hüllen, und in unseren Ohren 
> ist Schwerhörigkeit, und zwischen uns und dir ist ein Vorhang. Handle also (wie du magst), wir 
> werden auch ebenfalls handeln.« 6 Sprich: Ich bin nur ein Mensch wie ihr; mir wird offenbart, dass 
> euer Gott ein einziger Gott ist. So verhaltet euch Ihm gegenüber recht und bittet Ihn um Vergebung. 
> Und wehe den Polytheisten, 7 die die Abgabe nicht entrichten und das Jenseits verleugnen. 8 Für die, 
> die glauben und die guten Werke tun, ist ein Lohn bestimmt, der nicht aufhört.
> 41:9 Sprich: Wollt ihr wirklich den verleugnen, der die Erde in zwei Tagen erschaffen hat, und Ihm 
> andere als Gegenpart zur Seite stellen? Das ist doch der Herr der Welten.
> 41:10 Er hat auf ihr festgegründete Berge gemacht, die über ihr aufragen, und Er hat sie gesegnet und in 
> ihr Nahrung nach Maß festgelegt — in vier Tagen — gleichmäßig für die, die danach verlangen. 11 
> Dann richtete Er sich zum Himmel auf, welcher noch aus Rauch bestand, und sprach zu ihm und zur 
> Erde: »Kommt her, freiwillig oder widerwillig.« Sie sagten: »Wir kommen freiwillig.« 12 So 
> gestaltete Er sie nach seiner Entscheidung zu sieben Himmeln in zwei Tagen und wies jedem Himmel 
> seine Aufgabe zu. Und Wir schmückten den untersten Himmel mit Leuchten, (die auch) zum Schutz 
> (dienen). Das ist die Bestimmung dessen, der mächtig ist und Bescheid weiß. 13 Wenn sie sich also 
> abwenden, dann sprich: Ich warne euch vor einem Donnerschlag gleich dem Donnerschlag der Ad 
> und der Thamud . 14 Als die Gesandten zu ihnen kamen von vorn und von hinten: »Dienet Gott 
> allein« sagten sie: »Wenn unser Herr gewollt hätte, hätte Er Engel herabgesandt. So verleugnen wir 
> das, womit ihr gesandt worden seid.«
> 41:15 Was die ‘Ad betrifft, so verhielten sie sich auf der Erde zu Unrecht hochmütig und sagten: »Wer 
> hat eine stärkere Kraft als wir?« Haben sie denn nicht gesehen, dass Gott, der sie erschaffen hat, eine 
> stärkere Kraft hat als sie? Aber sie verleugneten dauernd unsere Zeichen. 16 Da sandten Wir gegen 
> sie an unheilvollen Tagen einen eiskalten Wind, um sie die Pein der Schande im diesseitigen Leben 
> kosten zu lassen. Aber die Pein des Jenseits ist noch schändlicher. Und sie werden keine 
> Unterstützung erfahren. 17 Und was die Thamud betrifft, so wollten Wir sie rechtleiten, sie aber 
> zogen die Blindheit der Rechtleitung vor. Da ergriff sie der Donnerschlag der schändlichen Pein 
> wegen dessen, was sie zu erwerben pflegten. 18 Und Wir erretteten diejenigen, die glaubten und 
> gottesfürchtig waren.
> 41:19 Und am Tag, da die Feinde Gottes zum Feuer versammelt und in Abteilungen aufgestellt werden.
> 41:20 Wenn sie dann dort angekommen sind, legen ihr Gehör, ihre Augen und ihre Häute gegen sie 
> Zeugnis ab über das, was sie zu tun pflegten. 21 Sie sagen zu ihren Häuten: »Warum habt ihr gegen 
> uns Zeugnis abgelegt?« Sie sagen: »Gott, der alle Dinge reden läßt, hat uns reden lassen. Er ist es, der 
> euch das erste Mal erschaffen hat, und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht. 22 Und ihr pflegtet euch 
> nicht so zu verdecken, dass nicht euer Gehör, eure Augen und eure Häute Zeugnis wegen euch 
> ablegten. Aber ihr meintet, dass Gott nicht viel wisse von dem, was ihr tut. 23 Und diese eure 
> Meinung, die ihr von eurem Herrn hattet, hat euch ins Verderben gestürzt, so dass ihr jetzt zu den 
> Verlierern gehört.« 24 Wenn sie Geduld zeigen, so ist doch das Feuer ihre Bleibe. Und wenn sie eine 
> entschuldigende Umkehr zeigen, so werden sie doch nicht zu denen gehören, deren entschuldigende 
> Umkehr angenommen  wird.
> 41:25 Und Wir haben für sie Gesellen abgestellt, die ihn n verlockend machten, was vor ihnen und was 
> hinter ihnen lag. Und fällig wurde der Spruch gegen sie, wie gegen Gemeinschaften von Djinn und 
> Menschen, die vor ihnen dahingegangen waren. Sie waren ja Verlierer.
> 41:26 Diejenigen, die ungläubig sind, sagen: »Hört nicht auf diesen Koran, und führt dazwischen 
> unbedachte Reden, auf dass ihr siegt.« 27 Wir werden diejenigen, die ungläubig sind, bestimmt eine 
> harte Pein kosten lassen, und Wir werden ihnen vergelten das Schlimmste von dem, was sie zu tun 
> pflegten. 28 Das ist der Lohn der Feinde Gottes: das Feuer, in dem sie eine ewige Wohnstätte haben 
> als Vergeltung dafür, dass sie unsere Zeichen immer wieder verleugnet haben. 29 Und diejenigen, die 
> ungläubig sind, sagen: »Unser Herr, laß uns die zwei Gruppen — von den Djinn und den Menschen 
> — sehen, die uns irregeführt haben, dass wir sie unter unsere Füße legen, damit sie zu den 
> Unterlegenen gehören.«
> 41:30 Auf diejenigen, die sagen: »Unser Herr ist Gott« und sich dann recht verhalten, kommen die Engel 
> herab: »Fürchtet euch nicht, seid nicht traurig und freut euch auf das Paradies, das euch immer wieder 
> versprochen wurde. 31 Wir sind eure Freunde im diesseitigen Leben und im Jenseits. Ihr habt darin, 
> was eure Seele begehrt, und ihr habt darin, was ihr beansprucht, 32 — eine Herberge von einem, der 
> voller Vergebung und barmherzig ist.« 33 Und wer spricht bessere Worte als der, der zu Gott ruft, 
> Gutes tut und sagt: »Ich gehöre zu den Gottergebenen« 34 Nicht gleich sind die gute und die 
> schlechte Tat. Wehre mit einer Tat, die besser ist, da wird der, zwischen dem und dir eine Feindschaft 
> besteht, so, als wäre er ein warmherziger Freund.
> 41:35 Aber dies  wird nur denen verliehen, die geduldig sind, ja es wird nur dem verliehen, der ein 
> gewaltiges Glück hat. 36 Und wenn dich vom Satan ein Stachel aufstachelt, dann suche Zuflucht bei 
> Gott. Er ist der, der alles hört und weiß.
> 41:37 Und zu seinen Zeichen gehören die Nacht und der Tag, die Sonne und der Mond. Werft euch weder 
> vor der Sonne noch vor dem Mond nieder. Werft euch nieder vor Gott, der sie erschaffen hat, so ihr 
> Ihm dienen wollt. 38 Wenn sie sich hochmütig weigern — diejenigen, die bei deinem Herrn sind, 
> preisen Ihn doch Nacht und Tag, ohne Überdruß zu empfinden. 39 Zu seinen Zeichen gehört es, dass 
> du die Erde regungslos siehst. Wenn Wir aber Wasser auf sie herabkommen lassen, regt sie sich und 
> wächst zu. Der sie wieder belebt, wird die Toten wieder lebendig machen. Er hat Macht zu allen 
> Dingen.
> 35:40 Diejenigen, die über unsere Zeichen abwegig denken, sind Uns nicht verborgen. Ist der, der ins 
> Feuer geworfen wird, besser oder der, der am Tag der Auferstehung in Sicherheit herantritt. Tut, was 
> ihr wollt; Er sieht wohl, was ihr tut.
> 41:41 Diejenigen, die die Ermahnung verleugnen, nachdem sie zu ihnen gekommen ist... Es ist ein hehres 
> Buch, 42 an das das Falsche weder von vorn noch von hinten herankommt, eine Herabsendung von 
> einem, der weise und des Lobes würdig ist. 43 Es wird dir nur das gesagt, was schon den Gesandten 
> vor dir gesagt wurde. Dein Herr schenkt Vergebung und verhängt eine schmerzhafte Strafe. 44 Hätten 
> Wir ihn zu einem fremdsprachigen Koran gemacht, hätten sie gesagt: »Wären doch seine Zeichen im 
> einzelnen dargelegt worden! Wie, ein fremdsprachiger (Koran) und ein Araber!« Sprich: Er ist für 
> diejenigen, die glauben, eine Rechtleitung und eine Heilung. Diejenigen, die nicht glauben, haben 
> Schwerhörigkeit in ihren Ohren, und er ist ihrem Blick entzogen. Diese sind, als würde ihnen aus 
> einem fernen Ort zugerufen.
> 41:45 Und Wir ließen dem Mose das Buch zukommen. Da wurde man darüber uneins. Und gäbe es nicht 
> einen früher ergangenen Spruch von deinem Herrn, so wäre zwischen ihnen entschieden worden. Und 
> sie sind darüber in einem starken Zweifel.
> 41:46 Wer Gutes tut, tut es zu seinem eigenen Vorteil. Und wer Böses tut, tut es zu seinem eigenen 
> Schaden. Und dein Herr tut den Dienern kein Unrecht. 47 Ihm ist das Wissen um die Stunde (des 
> Gerichtes) anheimgestellt. Keine Früchte kommen aus ihren Hüllen hervor und kein Weib empfängt 
> und kommt nieder, es sei denn mit seinem Wissen. Und am Tag, da Er ihnen zuruft: »Wo sind denn 
> meine Teilhaber?« sagen sie: »Wir geben Dir bekannt, es gibt keinen unter uns, der davon zeugen 
> würde.« 48 Und ihnen ist entschwunden, was sie früher anzurufen pflegten, und sie erwarten, dass es 
> für sie kein Entrinnen gibt. 49 Der Mensch wird nicht überdrüssig, um das Gute zu bitten. Wenn das 
> Böse ihn berührt, dann ist er verzweifelt und gibt die Hoffnung auf.
> 41:50 Und wenn Wir ihn eine Barmherzigkeit von Uns kosten lassen, nachdem ihn ein Schaden berührt 
> hat, sagt er bestimmt: »Das steht mir zu. Und ich glaube nicht, dass die Stunde heraufkommen wird. 
> Und wenn ich zu meinem Herrn zurückgebracht werde, werde ich sicher das Beste bei Ihm erhalten.« 
> Doch Wir werden denen, die ungläubig sind, kundtun, was sie getan haben, und sie eine schwere Pein 
> kosten lassen. 51 Und wenn Wir dem Menschen Gnade erweisen, wendet er sich ab und entfernt sich 
> beiseite. Und wenn das Böse ihn berührt, ergeht er sich in ausführlichem Beten.
> 41:52 Sprich: Was meint ihr, wenn er doch von Gott stammt und ihr dann ihn doch verleugnet? Wer ist weiter 
> abgeirrt als der, der sich in einem tiefen Widerstreit befindet? 53 Wir werden sie an den Horizonten und in 
> ihnen selbst  unsere Zeichen sehen lassen, bis es ihnen deutlich wird, dass es die Wahrheit ist. Genügt es denn 
> nicht, dass dein Herr Zeuge ist über alle Dinge? 54 Aber siehe, sie hegen Zweifel über die Begegnung mit ihrem 
> Herrn. Siehe, Er umfaßt doch alle Dinge.
> 
> Sure: 42 Die Beratung (al-Shu,-ra,-) zu Mekka, 53 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 42:1 Ha Mim. 2 ‘Ayn Sin Qaf. 3 So offenbart Gott dir, so wie (früher) denjenigen, die vor dir lebten, (Er), 
> der Mächtige, der Weise. 4 Ihm gehört, was in den Himmeln und was auf der Erde ist, und Er ist der 
> Erhabene, der Majestätische.
> 42:5 Die Himmel brechen bald auseinander von oben her. Und die Engel singen das Lob ihres Herrn und 
> bitten Ihn um Vergebung für die, die auf der Erde sind. Ja, Gott ist der, der voller Vergebung und 
> barmherzig ist. 6 Über diejenigen, die sich an seiner Stelle Freunde nehmen, ist Gott Hüter, und nicht 
> bist du ihr Sachwalter. 7 Und so haben Wir dir einen arabischen Koran offenbart, damit du die Mutter 
> der Städte  und die Menschen in ihrer Umgebung warnest, und damit du vor dem Tag der 
> Versammlung warnest; an ihm ist kein Zweifel möglich. Ein Teil wird im Paradies sein und ein Teil 
> im Feuerbrand. 8 Und wenn Gott gewollt hätte, hätte Er sie zu einer einzigen Gemeinschaft gemacht. 
> Aber Er läßt in seine Barmherzigkeit eingehen, wen Er will. Und die, die Unrecht tun, haben weder 
> Freund noch Helfer. 9 Oder haben sie sich an seiner Stelle Freunde genommen? Gott (allein) ist doch 
> der Freund. Er macht die Toten wieder lebendig, und Er hat Macht zu allen Dingen.
> 42:10 Und worüber ihr auch uneins seid, das Urteil darüber steht Gott (allein) zu. Das ist eben Gott, mein 
> Herr. Auf Ihn vertraue ich, und zu Ihm wende ich mich reumütig. 11 (Er ist) der Schöpfer der Himmel 
> und der Erde. Er hat euch aus euch selbst Gattinnen gemacht, und auch aus den Tieren Paare, so dass 
> Er euch dadurch vermehrt. Nichts ist Ihm gleich. Er ist der, der alles hört und sieht. 12 Er hat die 
> Schlüssel der Himmel und der Erde. Er teilt den Lebensunterhalt großzügig, wem Er will, und auch 
> bemessen zu. Siehe, Er weiß über alle Dinge Bescheid. 
> 42:13 Er hat euch von der Religion verordnet, was Er Noach aufgetragen hat, und was Wir dir offenbart 
> haben, und was Wir Abraham, Mose und Jesus aufgetragen haben: Haltet die (Bestimmungen der) 
> Religion ein und bringt keine Spaltungen hinein. Den Polytheisten fällt das schwer, wozu du sie 
> aufrufst. Gott erwählt dazu, wen Er will, und Er führt dazu, wer sich (Ihm) reumütig zuwendet. 14 
> Und sie spalteten sich darin erst, nachdem das Wissen zu ihnen gekommen war, dies aus ungerechter 
> Auflehnung untereinander. Und gäbe es nicht einen früher ergangenen Spruch von deinem Herrn auf 
> eine bestimmte Frist, so wäre zwischen ihnen entschieden worden. Siehe, diejenigen, denen nach 
> ihnen das Buch zum Erbe übergeben wurde, hegen darüber starken Zweifel.
> 42:15 Darum rufe du auf und verhalte dich recht, wie dir befohlen worden ist. Und folge nicht ihren 
> Neigungen, sondern sprich: Ich glaube an das, was Gott an Büchern herabgesandt hat, und mir ist 
> befohlen worden, unter euch Gerechtigkeit zu üben. Gott ist unser Herr und euer Herr. Wir haben 
> unsere Werke, und ihr habt eure Werke (zu verantworten). Es gibt keinen Streitgrund zwischen uns 
> und euch. Gott wird uns zusammenbringen. Und zu Ihm führt der Lebensweg. 16 Diejenigen, die über 
> Gott streiten, nachdem auf Ihn gehört worden ist, deren Streitgrund wird bei ihrem Herrn widerlegt. 
> Auf ihnen liegt Zorn, und bestimmt ist für sie eine harte Pein.
> 42:17 Gott ist es, der das Buch mit der Wahrheit herabgesandt hat, und auch die Waage. Woher willst du 
> es wissen? Vielleicht steht die Stunde nahe bevor. 18 Diejenigen, die nicht an sie glauben, wünschen, 
> sie zu beschleunigen. Die aber, die glauben, sind erschrocken vor ihr und wissen, dass sie 
> Wirklichkeit ist. Aber diejenigen, die über die Stunde streiten, befinden sich in tiefem Irrtum. 19 Gott 
> ist feinfühlig zu seinen Dienern. Er beschert Lebensunterhalt, wem Er will. Und Er ist der Starke, der 
> Mächtige.
> 42:20 Wer die Saaternte des Jenseits haben will, dem mehren Wir noch seine Saaternte. Und wer die 
> Saaternte des Diesseits haben will, dem lassen Wir etwas davon zukommen, er erhält aber im Jenseits 
> keinen Anteil. 21 Oder haben sie etwa Teilhaber, die ihnen als Religion verordnet haben, was Gott 
> nicht erlaubt hat? Und gäbe es nicht den Urteilsspruch , wäre es zwischen ihnen entschieden worden. 
> Und für die, die Unrecht tun, ist eine schmerzhafte Pein bestimmt. 22 Du siehst dann die, die Unrecht 
> tun, erschrocken vor dem, was sie erworben haben, und es wird über sie hereinbrechen. Diejenigen 
> aber, die glauben und die guten Werke tun, befinden sich in den Gärten des Paradieses. Sie haben bei 
> ihrem Herrn, was sie wollen. Das ist die große Huld. 23 Das ist die Frohbotschaft, die Gott seinen 
> Dienern, die glauben und die guten Werke tun, verkündet. Sprich: Ich verlange von euch keinen Lohn 
> dafür, es sei denn die Liebe wie zu den Verwandten. Und wer ein gutes Werk tut, dem schenken Wir 
> dafür noch mehr Gutes. Gott ist voller Vergebung und zeigt sich erkenntlich. 24 Oder sagen sie etwa: 
> »Er hat eine Lüge gegen Gott erdichtet« Wenn nun Gott will, kann Er dir das Herz versiegeln. Und 
> Gott löscht das Falsche aus und bestätigt die Wahrheit mit seinen Worten. Er weiß über das innere 
> Geheimnis Bescheid.
> 42:25 Er ist es, der die Umkehr von seinen Dienern annimmt und die Missetaten verzeiht. Und Er weiß, 
> was ihr tut. 26 Und Er erhört diejenigen, die glauben und die guten Werke tun, und gibt ihnen noch 
> mehr von seiner Huld. Für die Ungläubigen aber ist eine harte Pein bestimmt.
> 42:27 Und würde Gott seinen Dienern den Lebensunterhalt großzügig zuteilen, würden sie auf der Erde 
> Ungerechtigkeit verüben. Aber Gott läßt im richtigen Maße herabkommen, was Er will. Er hat 
> Kenntnis von seinen Dienern und sieht sie wohl. 28 Und Er ist es, der den Regen herabkommen läßt, 
> nachdem sie die Hoffnung aufgegeben haben, und der seine Barmherzigkeit ausbreitet. Und Er ist der 
> Freund und des Lobes würdig. 29 Und zu seinen Zeichen gehört es, dass Er die Himmel und die Erde 
> erschaffen hat und in ihnen beiden allerlei Getier sich ausbreiten läßt. Und Er hat die Macht, sie zu 
> versammeln, wenn Er will.
> 42:30 Und was immer euch an Unglück trifft, es ist für das, was eure Hände erworben haben. Und Er 
> übergeht wohl vieles. 31 Ihr könnt auf der Erde nichts vereiteln. Und ihr habt außer Gott weder 
> Freund noch Helfer. 32 Und zu seinen Zeichen gehören die Schiffe, die wie Berge auf dem Meer 
> fahren. 33 Wenn Er will, läßt Er den Wind sich legen, so dass sie nun bewegungslos auf der 
> Wasserfläche stehenbleiben. Darin sind Zeichen für jeden, der sehr geduldig und sehr dankbar ist. 34 
> Oder Er läßt sie untergehen für das, was sie erworben haben. Und Er übergeht wohl vieles.
> 42:35 Deshalb sollen diejenigen, die über unsere Zeichen streiten, wissen, dass es für sie kein Entrinnen 
> gibt.
> 42:36 Und was immer euch zuteil geworden ist, ist Nutznießung des diesseitigen Lebens. Was aber bei 
> Gott ist, ist besser und hat eher Bestand für die, die glauben und auf ihren Herrn vertrauen, 37 die die 
> schweren Sünden und die schändlichen Taten meiden und, wenn sie in Zorn geraten, (lieber) 
> vergeben, 38 und die auf ihren Herrn hören und das Gebet verrichten, ihre Angelegenheiten durch 
> Beratung regeln und von dem, was Wir ihnen beschert haben, spenden, 39 und die, wenn ihnen 
> Ungerechtigkeit widerfährt, sich selbst helfen.
> 42:40 Eine böse Tat soll mit etwas gleich Bösem vergolten werden. Wer aber verzeiht und Besserung 
> schafft, dessen Lohn obliegt Gott. Er liebt ja die nicht, die Unrecht tun. 41 Und die, die sich selbst 
> helfen, nachdem ihnen Unrecht getan wurde, können nicht belangt werden. 42 Belangt werden die, 
> die den Menschen Unrecht tun und auf der Erde unberechtigterweise ungerecht handeln. Für sie ist 
> eine schmerzhafte Pein bestimmt. 43 Wahrlich, wenn einer geduldig ist und vergibt, so gehört dies 
> zur Entschlossenheit in den Anliegen.
> 42:44 Wen Gott irreführt, der hat daraufhin keinen Freund. Und du siehst, wie die, die Unrecht tun, wenn 
> sie die Pein sehen, sagen: »Gibt es denn einen Weg, zurückzukehren?«
> 42:45 Und du siehst, wie sie ihm  vorgeführt werden, demütig vor Erniedrigung und mit verstohlenen 
> Blicken dreinschauend. Und diejenigen, die glauben, sagen: »Die (wahren) Verlierer sind die, die am 
> Tag der Auferstehung sich selbst und ihre Angehörigen verlieren.« Ja, die, die Unrecht tun, befinden 
> sich in einer beständigen Pein. 46 Und sie haben keine Freunde, die sie anstelle Gottes unterstützen 
> könnten. Wen Gott irreführt, für den gibt es keinen Ausweg. 47 Hört auf euren Herrn, bevor ein Tag 
> kommt, der von seiten Gottes nicht zurückgewiesen wird. An jenem Tag habt ihr keinen Zufluchtsort 
> und keine Möglichkeit, (irgend etwas) abzustreiten. 48 Wenn sie sich abwenden, so haben Wir dich 
> nicht als Hüter über sie gesandt. Dir obliegt nur die Ausrichtung (der Botschaft). Und siehe, wenn Wir 
> den Menschen Barmherzigkeit von Uns kosten lassen, freut er sich darüber. Wenn aber etwas Böses 
> sie trifft für das, was ihre Hände vorausgeschickt haben, dann ist der Mensch sehr undankbar. 49 Gott 
> gehört die Königsherrschaft der Himmel und der Erde. Er erschafft, was Er will. Er schenkt, wem Er 
> will, weibliche, und Er schenkt, wem Er will, männliche Nachkommen.
> 42:50 Oder Er schenkt beides, männliche und weibliche Nachkommen. Und Er macht, wen Er will, 
> unfruchtbar. Er weiß Bescheid und ist mächtig.
> 42:51 Und es steht keinem Menschen zu, dass Gott zu ihm spricht es sei denn durch Offenbarung oder hinter einem 
> Vorhang, oder indem Er einen Boten sendet, der (ihm) dann mit seiner Erlaubnis offenbart, was Er will. Er ist 
> erhaben und weise. 52 Und so haben Wir dir Geist von unserem Befehl offenbart. Du wußtest nicht (vorher), 
> was das Buch und was der Glaube ist. Und doch haben Wir es zu einem Licht gemacht, mit dem Wir rechtleiten, 
> wen von unseren Dienern Wir wollen. Und wahrlich, du führst zu einem geraden Weg, 53 dem Weg Gottes, 
> dem gehört, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Ja, zu Gott gelangen die Angelegenheiten.
> 
> Sure: 43 Der Prunk (al-Zukhruf) zu Mekka, 89 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 43:1 Ha Mim. 2 Beim deutlichen Buch! 3 Wir haben es zu einem arabischen Koran gemacht, auf dass ihr 
> verständig werdet. 4 Er ist aufgezeichnet in der Urnorm des Buches bei Uns, erhaben und weise.
> 42:5 Sollen Wir denn euch die Ermahnung vorenthalten, wenn ihr maßlose Leute seid? 6 Und wie so 
> manchen Propheten haben Wir zu den früheren Generationen gesandt! 7 Und kein Gesandter kam zu 
> ihnen, ohne dass sie ihn verspottet hätten. 8 Und doch haben Wir solche verderben lassen, die eine 
> stärkere Gewalt besaßen als diese da. Und fest steht, wie an den Früheren gehandelt wurde .
> 43:9 Und wenn du sie fragst, wer die Himmel und die Erde erschaffen hat, sagen sie bestimmt: 
> »Erschaffen hat sie der Mächtige, der Bescheid weiß.«
> 43:10 Er, der euch die Erde zu einer Lagerstätte gemacht und euch auf ihr Wege gemacht hat, auf dass ihr 
> der Rechtleitung folget, 11 und der euch Wasser vom Himmel in einem bestimmten Maß 
> herabkommen läßt. Damit beleben Wir eine abgestorbene Ortschaft. Auf diese Weise werdet auch ihr 
> hervorgebracht werden. 12 Er, der die Paare alle erschaffen und euch Schiffe und Herdentiere 
> gemacht hat, auf die ihr steigen könnt, 13 damit ihr euch auf ihrem Rücken zurechtsetzt und dann, 
> wenn ihr euch darauf zurechtgesetzt habt, der Gnade eures Herrn gedenkt und sagt: »Preis sei dem, 
> der uns diese dienstbar gemacht hat! Wir hätten es allein gewiß nicht schaffen können. 14 Und wir 
> werden bestimmt zu unserem Herrn zurückkehren.«
> 43:15 Und sie schreiben Ihm einen Teil von seinen Dienern zu. Der Mensch ist ja offenkundig sehr 
> undankbar. 16 Oder hat Er sich etwa aus den Reihen seiner Geschöpfe Töchter genommen und für 
> euch die Söhne erwählt? 17 Wenn einem von ihnen verkündet wird, (ihm sei geboren), was er dem 
> Erbarmer zum Beispiel zuschreibt  , bleibt sein Gesicht finster, und er ist voller Gram. 18 Wollen sie 
> denn wirklich solche (Gott zuschreiben), die im Schmuck aufgezogen werden und sich im Streit nicht 
> deutlich genug ausdrücken? 19 Und sie machen die Engel, welche ja die Diener des Erbarmers sind, 
> zu weiblichen Wesen. Waren sie denn bei ihrer Erschaffung zugegen? Ihr Zeugnis wird 
> aufgeschrieben, und sie werden zur Verantwortung gezogen.
> 43:20 Und sie sagen: »Wenn der Erbarmer gewollt hätte, hätten wir sie nicht verehrt.« Sie haben ja kein 
> Wissen darüber. Sie stellen nur Schätzungen an. 21 Oder haben Wir ihnen etwa vordem ein Buch 
> zukommen lassen, an dem sie sich festhalten könnten? 22 Nein, vielmehr sagen sie: »Wir haben bei 
> unseren Vätern eine bestimmte Glaubensrichtung vorgefunden, und in ihren Fußstapfen folgen wir 
> der Rechtleitung.« 23 So haben Wir auch vor dir in keine Stadt einen Warner gesandt, ohne dass die, 
> die in ihr üppig lebten, gesagt hätten: »Wir haben bei unseren Vätern eine bestimmte 
> Glaubensrichtung vorgefunden, und wir treten in ihre Fußstapfen.« 24 Er sagte: »Was denn, auch 
> wenn ich euch bringe, was eine bessere Rechtleitung beinhaltet als das, was ihr bei euren Vätern 
> vorgefunden habt?« Sie sagten: »Wir verleugnen das, womit ihr gesandt worden seid.«
> 43:25 Da rächten Wir uns an ihnen. So schau, wie das Ende derer war, die (die Gesandten) der Lüge 
> geziehen haben. 26 Und als Abraham zu seinem Vater und seinem Volk sagte: »Ich bin unschuldig an 
> dem, was ihr verehrt, 27 außer dem, der mich erschaffen hat; Er wird mich rechtleiten.« 28 Und er 
> machte es zu einem bleibenden Ausspruch unter denen, die nach ihm kommen sollten, auf dass sie 
> umkehren. 29 Nein, Ich habe diese da und ihre Väter genießen lassen, bis die Wahrheit und ein 
> offenkundiger Gesandter zu ihnen kamen.
> 43:30 Als nun die Wahrheit zu ihnen kam, sagten sie: »Das ist Zauberei; wir glauben nicht daran.« 31 
> Und sie sagen: »Wenn doch dieser Koran auf einen mächtigen Mann aus den zwei Städten  
> herabgesandt worden wäre!« 32 Sind sie es etwa, die die Barmherzigkeit deines Herrn verteilen? Wir 
> haben doch unter ihnen ihren Lebensunterhalt im diesseitigen Leben verteilt und die einen von ihnen 
> über die anderen um Rangstufen erhöht, damit die einen von ihnen die anderen in ihren Dienst 
> nehmen. Aber die Barmherzigkeit deines Herrn ist besser als das, was sie zusammentragen. 33 Und 
> wären nicht die Menschen eine einzige Gemeinschaft , hätten Wir denen, die den Erbarmer 
> verleugnen, Decken aus Silber für ihre Häuser gemacht, und auch Treppen, auf denen sie 
> hinaufsteigen können, 34 und Türen für ihre Häuser, und Betten, auf denen sie liegen können,
> 43:35 und weiteren Prunk. All das ist nichts als Nutznießung des diesseitigen Lebens. Das Jenseits bei 
> deinem Herrn ist aber für die Gottesfürchtigen bestimmt.
> 43:36 Wer sich gegenüber der Ermahnung des Erbarmers wie blind verhält, für den bestellen Wir einen 
> Satan, der ihm dann zum Gesellen wird. 37 Und siehe, sie weisen sie vom Weg ab, sie aber meinen, 
> sie würden der Rechtleitung folgen. 38 Wenn er schließlich zu Uns kommt, sagt er: »O wäre doch 
> zwischen mir und dir eine Entfernung wie zwischen Osten und Westen!« Welch schlimmer Geselle! 
> 39 Heute, da ihr Unrecht getan habt, nützt euch nicht, dass ihr an derselben Pein teilhabt.
> 43:40 Willst du denn die Tauben hören lassen oder die Blinden und die, die sich in einem offenkundigen 
> Irrtum befinden, rechtleiten? 41 Sollten Wir dich fortnehmen, dann werden Wir uns an ihnen rächen. 
> 42 Oder Wir lassen dich sehen, was Wir ihnen angedroht haben, denn Wir haben ja völlig Macht über 
> sie. 43 Halte nun fest an dem, was dir offenbart wurde; du befindest dich auf einem geraden Weg. 44 
> Das ist eine Ermahnung für dich und dein Volk. Und ihr werdet zur Verantwortung gezogen.
> 43:45 Und frage jene unserer Gesandten, die Wir vor dir gesandt haben, ob Wir anstelle des Erbarmers 
> (andere) Götter zum Gegenstand der Verehrung eingesetzt haben. 46  Und Wir haben Mose mit 
> unseren Zeichen zu Pharao und seinen Vornehmen gesandt. Er sagte: »Ich bin der Gesandte des Herrn 
> der Welten.« 47 Als er mit unseren Zeichen zu ihnen kam, da lachten sie gleich über sie. 48 Und Wir 
> zeigten ihnen kein Zeichen, das nicht größer gewesen wäre als das andere. Und Wir ergriffen sie mit 
> der Pein, auf dass sie umkehrten. 49 Und sie sagten: »O du Zauberer, rufe für uns deinen Herrn an 
> aufgrund seines Bundes mit dir, dann werden wir der Rechtleitung folgen.«
> 43:50 Als Wir dann die Pein von ihnen aufhoben, da brachen sie gleich ihr Wort. 51 Und Pharao ließ 
> unter seinem Volk ausrufen; er sagte: »O mein Volk, gehört mir nicht die Königsherrschaft Ägyptens, 
> und auch dieser Bäche, die unter mir fließen? Wollt ihr nicht einsichtig sein? 52 Oder bin ich nicht 
> besser als dieser da, der verächtlich ist und sich kaum deutlich ausdrückt? 53 Wären ihm doch 
> Armringe aus Gold überbracht worden, oder die Engel mit ihm als Begleitung gekommen!« 54 Er ließ 
> sein Volk abirren, und sie gehorchten ihm. Sie waren ja frevlerische Leute.
> 43:55 Als sie unseren Zorn erregten, rächten Wir uns an ihnen und ließen sie alle ertrinken. 56 Und Wir 
> machten sie zu einem dahingegangenen Volk und zu einem Beispiel für die anderen.
> 43:57 Und als der Sohn Marias als Beispiel angeführt wurde, da erging sich dein Volk gleich in lautem 
> Spott. 58 Und sie sagten: »Wer ist besser, unsere Götter oder er?« Sie führten ihn dir nur zum Streiten 
> an. Nein, sie sind streitsüchtige Leute. 59 Er ist nichts als ein Diener, den Wir begnadet und zu einem 
> Beispiel für die Kinder Israels gemacht haben.
> 43:60 Und wenn Wir wollten, könnten Wir aus euren Reihen Engel bestellen, die als (eure) Nachfolger 
> auf der Erde leben würden. 61 Und er ist ein Erkennungszeichen für die Stunde (des Gerichtes). So 
> hegt keine Zweifel über sie und folgt mir. Das ist ein gerader Weg. 62 Und der Satan soll euch nicht 
> abweisen. Er ist euch ein offenkundiger Feind. 63 Und als Jesus mit den deutlichen Zeichen kam, 
> sagte er: »Ich komme zu euch mit der Weisheit, und um euch einiges von dem, worüber ihr uneins 
> seid, deutlich zu machen. So fürchtet Gott und gehorcht mir. 64 Gott ist mein Herr und euer Herr. So 
> dienet Ihm. Das ist ein gerader Weg.«
> 43:65 Dann wurden die Parteien untereinander uneins. Wehe denen, die Unrecht tun, vor der Pein eines 
> schmerzhaften Tages! 66 Erwarten sie denn etwas anderes, als dass die Stunde plötzlich über sie 
> kommt, ohne dass sie es merken? 67 Vertraute werden an jenem Tag einer des anderen Feind sein, 
> außer den Gottesfürchtigen. 68 »O meine Diener, ihr habt heute nichts zu befürchten, und ihr werdet 
> nicht traurig sein. 69 Ihr, die ihr an unsere Zeichen glaubtet und gottergeben waret.
> 43:70 Geht ins Paradies ein, ihr und eure Gattinnen, euch wird Freude bereitet.« 71 Es werden ihnen 
> Schüsseln aus Gold und Becher herumgereicht. Und darin gibt es, was die Seele begehrt und für die 
> Augen eine Wonne ist. Und ihr werdet darin ewig weilen 72 Das ist das Paradies, das euch zum Erbe 
> gegeben worden ist für das, was ihr zu tun pflegtet. 73 Darin sind viele Früchte für euch, von denen 
> ihr essen könnt. 74 Die Übeltäter aber werden in der Pein der Hölle ewig weilen.
> 43:75 Es wird ihnen keine Erleichterung gewährt, und sie werden darin voller Verzweiflung sein. 76 Und 
> nicht Wir haben ihnen Unrecht getan, sondern sie sind es, die Unrecht getan haben. 77 Und sie rufen: 
> »O Ma,-lik, dein Herr soll mit uns ein Ende machen.« Er sagt: »Ihr werdet (hier) bleiben.« 
> 43:78 Wir haben euch die Wahrheit gebracht. Aber die meisten von euch verabscheuen die Wahrheit. 79 
> Oder haben sie Ränke geschmiedet? Auch Wir können ebensolche schmieden.
> 43:80 Oder meinen sie, Wir würden nicht hören, was sie insgeheim und in vertraulichem Gespräch sagen? 
> Doch, und auch unsere Boten schreiben bei ihnen (alles) auf.
> 43:81 Sprich: Wenn der Erbarmer ein Kind hätte, wäre ich der erste derer, die (es) anbeten. 82 Preis sei 
> dem Herrn der Himmel und der Erde, dem Herrn des Thrones! (Erhaben ist Er) über das, was sie da 
> schildern. 83 Laß sie schweifende Reden halten und ihr Spiel treiben, bis sie ihrem Tag begegnen, der 
> ihnen angedroht ist. 84 Er ist Gott im Himmel und Gott auf der Erde. Er ist der, der weise ist und 
> Bescheid weiß.
> 43:85 Und gesegnet sei der, dem die Königsherrschaft der Himmel und der Erde und dessen, was 
> dazwischen ist, gehört, der das Wissen über die Stunde besitzt und zu dem ihr zurückgebracht werdet! 
> 86 Und diejenigen, die sie an seiner Stelle anrufen, verfügen nicht darüber, Fürsprache einzulegen, 
> ausgenommen die, welche die Wahrheit bezeugen und die Bescheid wissen. 87 Wenn du sie fragst, 
> wer sie erschaffen hat, sagen sie bestimmt: »Gott« Wie leicht lassen sie sich doch abwenden! 88 Und 
> bei seinem Ausspruch: »O mein Herr, das sind Leute, die nicht glauben.« 89 Übe Nachsicht mit ihnen 
> und sprich: »Frieden!« Sie werden es noch zu wissen bekommen.
> 
> Sure: 44 Der Rauch (al-Dukha,-n) zu Mekka, 59 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 44:1 Ha Mim. 2 Beim deutlichen Buch! 3 Wir haben es in einer gesegneten Nacht hinabgesandt. Wir 
> haben ja (die Menschen) immer wieder gewarnt —, 4 in der jede weise Angelegenheit einzeln 
> entschieden wird
> 44:5 als eine Angelegenheit von unserer Seite — ja, Wir haben immer wieder (Warner) gesandt —, 6 als 
> eine Barmherzigkeit von deinem Herrn — Er ist der, der alles hört und weiß —, 7 dem Herrn der 
> Himmel und der Erde und dessen, was dazwischen ist, so ihr Gewißheit hegt. 8 Es gibt keinen Gott 
> außer Ihm. Er macht lebendig und läßt sterben, (Er), euer Herr und der Herr eurer Vorväter.
> 44:9 Aber nein, sie hegen Zweifel und treiben ihr Spiel.
> 44:10 Erwarte nun den Tag, an dem der Himmel einen offenkundigen Rauch herabkommen läßt, 11 der 
> die Menschen überdecken wird. Das ist eine schmerzhafte Pein. 12 »Unser Herr, hebe die Pein von 
> uns auf. Wir wollen gläubig sein. 13 Wie soll ihnen da die Ermahnung nützen, wo doch ein 
> offenkundiger Gesandter zu ihnen kam, 14 sie sich aber von ihm abkehrten und sagten: »Einer, den 
> ein anderer belehrt, ein Besessener.«
> 44:15 Wir werden die Pein ein wenig aufheben. Ihr aber werdet rückfällig werden. 16 Am Tag, da Wir 
> mit großer Gewalt zugreifen werden, da werden Wir uns rächen.  17 Und Wir haben schon vor ihnen 
> das Volk des Pharao der Versuchung ausgesetzt . Zu ihnen kam ein edler Gesandter: 18 »Übergebt 
> mir die Diener Gottes. Ich bin euch ein treuer Gesandter. 19 Und zeigt euch Gott gegenüber nicht 
> überheblich. Ich komme zu euch mit einer offenkundigen Ermächtigung.
> 44:20 Und ich suche Zuflucht bei meinem Herrn und eurem Herrn davor, dass ihr mich steinigt. 21 Und 
> wenn ihr mir nicht glaubt, dann haltet euch fern von mir.« 22 Da rief er zu seinem Herrn: »Das sind 
> Leute, die Übeltäter sind.« 23 — Zieh bei Nacht mit meinen Dienern fort; ihr werdet da verfolgt 
> werden. 24 Und verlaß das Meer als ruhige breite Bahn. Siehe, sie sind ein Heer, das ertränkt werden 
> soll.
> 44:25 Wie viele Gärten und Quellen ließen sie  zurück, 26 und Saatfelder und eine treffliche Stätte, 27 
> und ein angenehmes Leben, in dem sie es sich wohl sein ließen! 28 So war es. Und Wir gaben es 
> anderen Leuten zum Erbe. 29 Weder der Himmel noch die Erde weinte über sie. Und ihnen wurde 
> kein Aufschub gewährt.
> 44:30 Und Wir erretteten die Kinder Israels von der schmählichen Pein, 31 von Pharao. Er hatte hohe 
> Gewalt und war einer der Maßlosen. 32 Und Wir erwählten sie aufgrund von Wissen vor den 
> Weltenbewohnern 33 und ließen ihnen von den Zeichen solche zukommen, die eine offenkundige 
> Prüfung enthielten.
> 44:34 Wahrlich, diese da sagen:
> 44:35 »Es gibt nur unseren ersten Tod. Und wir werden nicht wiedererweckt werden. 36 Bringt doch 
> unsere Väter herbei, so ihr die Wahrheit sagt. 37 Sind sie etwa besser, oder das Volk des Tubba   und 
> jene, die vor ihnen lebten? Wir haben sie verderben lassen, denn sie waren Übeltäter. 38 Und Wir 
> haben die Himmel und die Erde und das, was dazwischen ist, nicht zum Zeitvertreib erschaffen. 
> 39 Wir haben sie in Wahrheit erschaffen. Aber die meisten von ihnen wissen nicht Bescheid.
> 44:40 Der Tag der Scheidung ist der Termin für sie alle, 41 der Tag, an dem kein Schutzherr seinem 
> Schützling etwas nützen kann und sie keine Unterstützung erfahren werden, 42 ausgenommen wessen 
> sich Gott erbarmt. Er ist der Mächtige, der Barmherzige. 43 Der Zaqqu,-m-Baum 44 ist die Speise des 
> Sünders;
> 44:45 wie geschmolzenes Erz kocht er in den Bäuchen, 46 wie das heiße Wasser kocht. 47 »Nehmt ihn 
> und zerrt ihn mitten in die Hölle. 48 Dann gießt über seinen Kopf etwas von der Pein des heißen 
> Wassers. 49 Koste es. Du bist doch der Mächtige, der Treffliche!
> 44:50 Das ist, worüber ihr Zweifel hegtet. 51 Die Gottesfürchtigen befinden sich an einer sicheren Stätte, 
> 52 in Gärten und an Quellen. 53 Sie tragen Gewänder aus Seide und Brokat, und (sie liegen) einander 
> gegenüber. 54 So ist es. Und Wir geben ihnen als Gattinnen Huri mit schönen, großen Augen.
> 44:55 Sie rufen darin nach Früchten jeder Art (und leben) in Sicherheit. 56 Sie erleiden darin nicht den 
> Tod, außer dem ersten Tod. Und Er hütet sie vor der Pein der Hölle, 57 als Huld von deinem Herrn. 
> Das ist der großartige Erfolg.
> 44:58 Wir haben ihn  durch deine Zunge leicht gemacht, auf dass sie es bedenken. 59 Warte nun ab; auch sie 
> warten ab.
> 
> Sure: 45 Die auf den Knien sitzt (al-Dja,-thiya)  zu Mekka, 37 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 45:1 Ha Mim. 2 Herabsendung des Buches von Gott, dem Mächtigen, dem Weisen. 3 In den Himmeln 
> und auf der Erde sind Zeichen für die Gläubigen. 4 Und in eurer Erschaffung und in dem, was Er an 
> Getier sich ausbreiten läßt, sind Zeichen für Leute, die Gewißheit hegen.
> 45:5 Und auch im Aufeinanderfolgen von Nacht und Tag und in dem, was Gott an Lebensunterhalt vom 
> Himmel herabkommen läßt und dadurch die Erde nach ihrem Absterben belebt, und im Wechsel der 
> Winde sind Zeichen für Leute, die Verstand haben. 6 Dies sind die Zeichen Gottes. Wir verlesen sie 
> dir der Wahrheit entsprechend. An welche Botschaft, nachdem Gott und seine Zeichen kundgetan 
> worden sind, wollen sie denn sonst glauben? 
> 45:7 Wehe jedem Lügner und Sünder, 8 der hört, wie ihm die Zeichen Gottes verlesen werden, und dann 
> hochmütig (in seinem Unglauben) verharrt, als hätte er sie nie gehört! Verkünde ihm eine 
> schmerzhafte Pein. 9 Und wenn er etwas von unseren Zeichen erfährt, nimmt er es zum Gegenstand 
> des Spottes. Für solche Leute ist eine schmähliche Pein bestimmt.
> 45:10 Hinterdrein steht für sie die Hölle bereit. Und es nützt ihnen nichts, was sie erworben und was sie 
> sich anstelle Gottes zu Freunden genommen haben. Für sie ist eine gewaltige Pein bestimmt.
> 45:11 Dies ist die Rechtleitung. Für diejenigen aber, die die Zeichen ihres Herrn verleugnen, ist eine Pein 
> durch ein schmerzhaftes Zorngericht bestimmt.
> 45:12 Gott ist es, der euch das Meer dienstbar gemacht hat, dass die Schiffe nach seinem Befehl darauf 
> fahren, dass ihr nach etwas von seiner Huld strebt und dass ihr dankbar werdet. 13 Und Er hat euch 
> von sich aus alles dienstbar gemacht, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Darin sind 
> Zeichen für Leute, die nachdenken.
> 45:14 Sag denen, die glauben, sie sollen denen vergeben, die nicht erwarten, die Tage Gottes zu erleben, 
> auf dass Er den Leuten vergelte für das, was sie erworben haben.
> 45:15 Wer Gutes tut, tut es zu seinem eigenen Vorteil. Und wer Böses tut, tut es zu seinem eigenen 
> Schaden. Zu eurem Herrn werdet ihr dann zurückgebracht.
> 45:16 Und Wir haben den Kindern Israels das Buch, die Urteilsvollmacht und die Prophetie zukommen 
> lassen und ihnen allerlei köstliche Dinge beschert und sie bevorzugt vor den Weltenbewohnern. 17 
> Und Wir haben ihnen in der Angelegenheit (der Religion) deutliche Beweise zukommen lassen. Sie 
> wurden aber erst uneins, nachdem das Wissen zu ihnen gekommen war, dies aus ungerechter 
> Auflehnung untereinander. Dein Herr wird am Tag der Auferstehung zwischen ihnen über das 
> entscheiden, worüber sie uneins waren. 18 Dann stellten Wir für dich eine Richtung in der 
> Angelegenheit (der Religion) fest. So folge ihr und folge nicht den Neigungen derer, die nicht 
> Bescheid wissen. 19 Sie können dir vor Gott nichts nützen. Diejenigen, die Unrecht tun, sind 
> untereinander Freunde. Gott aber ist der Freund der Gottesfürchtigen.
> 45:20 Dies sind einsichtbringende Zeichen für die Menschen und eine Rechtleitung und Barmherzigkeit 
> für Leute, die Gewißheit hegen.
> 45:21 Oder meinen diejenigen, die die Missetaten verüben, dass Wir sie denen, die glauben und die guten 
> Werke tun, gleichstellen sowohl in ihrem Leben als in ihrem Sterben? Schlimm ist es, wie sie urteilen. 
> 22 Gott hat die Himmel und die Erde der Wahrheit entsprechend erschaffen. Und jeder Seele soll 
> vergolten werden für das, was sie erworben hat. Und ihnen wird nicht Unrecht getan.
> 45:23 Hast du den gesehen, der sich zu seinem Gott seine Neigung gemacht hat, den Gott aufgrund von 
> Wissen irregeführt, dem Er das Gehör und das Herz versiegelt und auf dessen Augenlicht eine Hülle 
> gelegt hat? Wer nach Gott könnte ihn rechtleiten? Wollt ihr es nicht bedenken? 24 Und sie sagen: »Es 
> gibt nur unser diesseitiges Leben. Wir sterben und leben (hier), und nur die Zeit läßt uns verderben.« 
> Sie haben doch kein Wissen darüber, sie stellen nur Mutmaßungen an.
> 45:25 Und wenn ihnen unsere Zeichen als deutliche Beweise verlesen werden, führen sie kein anderes 
> Argument an, als nur zu sagen: »Bringt unsere Väter herbei, wenn ihr die Wahrheit sagt.« 26 Sprich: 
> Gott macht euch lebendig und läßt euch dann sterben. Dann versammelt Er euch zum Tag der 
> Auferstehung, an dem kein Zweifel möglich ist. Aber die meisten Menschen wissen nicht Bescheid. 
> 27 Gott gehört die Königsherrschaft der Himmel und der Erde. Und am Tag, da die Stunde 
> heraufkommt, an jenem Tag werden die verlieren, die (die Botschaft) für falsch erklären. 28 Und du 
> siehst jede Gemeinschaft auf den Knien sitzen. Jede Gemeinschaft wird zu ihrem Buch gerufen: 
> »Heute wird euch das vergolten, was ihr zu tun pflegtet. 29 Dies ist unser Buch. Es spricht die 
> Wahrheit gegen euch aus. Wir ließen aufschreiben, was ihr zu tun pflegtet.«
> 45:30 Diejenigen, die geglaubt und die guten Werke getan haben, läßt ihr Herr in seine Barmherzigkeit 
> eingehen. Das ist der offenkundige Erfolg. 31 Diejenigen aber, die ungläubig waren, (bekommen zu 
> hören): »Sind euch nicht meine Zeichen immer wieder verlesen worden? Ihr aber habt euch 
> hochmütig verhalten und seid Leute gewesen, die Übeltäter waren. 32 Und wenn gesagt wurde: ›Das 
> Versprechen Gottes ist wahr, und an der Stunde ist kein Zweifel möglich‹, sagtet ihr: ›Wir wissen 
> nicht, was überhaupt die Stunde ist. Wir stellen nur Mutmaßungen an und hegen darüber keine 
> Gewißheit.‹« 33 Und ihnen werden ihre Missetaten, die sie begangen haben, klar, und es umschließt 
> sie das, worüber sie spotteten. 34 Und es wird gesprochen: »Heute werden Wir euch vergessen, wie 
> ihr die Begegnung mit diesem eurem Tag vergessen habt. Eure Heimstätte ist das Feuer, und ihr habt 
> keine Helfer.
> 45:35 Dies dafür, dass ihr die Zeichen Gottes zum Gegenstand des Spottes genommen habt und dass euch 
> das diesseitige Leben betört hat. Heute werden sie nicht mehr daraus herausgebracht, und es wird von 
> ihnen keine entschuldigende Umkehr mehr angenommen.« 36 Lob sei nun Gott, dem Herrn der 
> Himmel und dem Herrn der Erde, dem Herrn der Welten! 37 Ihm gehört die Hoheit in den Himmeln 
> und auf der Erde. Er ist der Mächtige, der Weise.
> 
> Sure: 46 Die Dünen (al-Ah,.qa,-f) zu Mekka, 35 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 46:1 Ha Min. 2 Herabsendung des Buches von Gott, dem Mächtigen, dem Weisen. 3 Wir haben die 
> Himmel und die Erde und das, was dazwischen ist, nur in Wahrheit und auf eine festgesetzte Frist 
> erschaffen. Aber diejenigen, die ungläubig sind, wenden sich von der Warnung, die sie erhielten, ab. 4 
> Sprich: Was meint ihr von dem, was ihr anstelle Gottes anruft? Zeigt mir, was sie von der Erde 
> erschaffen haben. Oder haben sie etwa einen Anteil an den Himmeln? Bringt mir doch ein Buch her, 
> das vor diesem wäre, oder auch nur eine Spur von Wissen, so ihr die Wahrheit sagt.
> 46:5 Und wer ist weiter abgeirrt als der, der anstelle Gottes solche anruft, die ihn bis zum Tag der 
> Auferstehung nicht erhören, ihr  Rufen nicht beachten 6 und, wenn die Menschen versammelt 
> werden, ihnen feind sind und ihre Verehrung verleugnen?
> 46:7 Und wenn ihnen unsere Zeichen als deutliche Beweise verlesen werden, sagen diejenigen, die 
> ungläubig sind, von der Wahrheit, als sie zu ihnen kam: »Das ist offenkundige Zauberei.« 8 Oder 
> sagen sie wohl: »Er hat ihn erdichtet.« Sprich: Wenn ich ihn erdichtet habe, dann könnt ihr mir vor 
> Gott keinen Nutzen bringen. Er weiß besser, womit ihr euch ausgiebig beschäftigt. Er genügt als 
> Zeuge zwischen mir und euch. Und Er ist der, der voller Vergebung und barmherzig ist. 9 Sprich: Ich 
> bin keine Neuerscheinung unter den Gesandten. Und ich weiß nicht, was mit mir, und auch nicht, was 
> mit euch geschehen wird. Ich folge nur dem, was mir offenbart wird. Und ich bin nur ein deutlicher 
> Warner.
> 46:10 Sprich: Was meint ihr, wenn er  doch von Gott stammt und ihr ihn aber verleugnet, während ein 
> Zeuge von den Kindern Israels etwas bezeugt, was ihm gleich ist, und nunmehr an ihn glaubt, 
> während ihr euch hochmütig zeigt? Gott leitet die ungerechten Leute nicht recht. 11 Und diejenigen, 
> die ungläubig sind, sagen von denen, die glauben: »Wäre er etwas Gutes, hätten sie ihn nicht vor uns 
> erlangt.« Und da sie sich nicht durch ihn rechtleiten lassen, werden sie ja sagen: »Das ist eine alte 
> Lüge.« 12 Und ihm ging das Buch des Mose als Vorbild und Barmherzigkeit voraus. Und dies ist ein 
> Buch zur Bestätigung in arabischer Sprache, um diejenigen, die Unrecht tun, zu warnen, und als 
> Botschaft für die Rechtschaffenen. 13 Diejenigen, die sagen: »Unser Herr ist Gott«, und sich dann 
> recht verhalten, haben nichts zu befürchten, und sie werden nicht traurig sein. 14 Das sind die 
> Gefährten des Paradieses; darin werden sie ewig weilen als Lohn für das, was sie zu tun pflegten.»
> 46:15 Und Wir haben dem Menschen aufgetragen, seine Eltern gut zu behandeln. Seine Mutter hat ihn 
> unter widrigen Umständen getragen und unter widrigen Umständen geboren. Die Zeit von der 
> Schwangerschaft bis zur Entwöhnung beträgt dreißig Monate. Wenn er dann seine Vollkraft erreicht 
> hat und (auch) das Alter von vierzig Jahren erreicht hat, sagt er: »Mein Herr, gib mir ein, für deine 
> Gnade zu danken, mit der Du mich und meine Eltern begnadet hast, und etwas Gutes zu tun, was Dir 
> wohlgefällt. Und schenke mir Gutes in meiner Nachkommenschaft. Ich wende mich Dir zu, und ich 
> gehöre zu denen, die sich (Dir) ergeben.« 16 Das sind die, von denen Wir das Beste von dem, was sie 
> getan haben, annehmen und deren Missetaten Wir übergehen, unter den Gefährten des Paradieses. 
> Dies ist das wahrhaftige Versprechen, das ihnen immer wieder gegeben wurde. 17 Und der, der zu 
> seinen Eltern sagt: »Pfui über euch! Wollt ihr denn mir versprechen, ich würde hervorgebracht 
> werden, wo vor mir Generationen dahingegangen sind?«... Sie aber bitten Gott um Hilfe: »Wehe dir, 
> glaube doch. Das Versprechen Gottes ist wahr.« Da sagt er: »Das sind nichts als die Fabeln der 
> Früheren.« 18 Das sind die, gegen die der Spruch fällig wird, wie gegen Gemeinschaften von Djinn 
> und Menschen, die vor ihnen dahingegangen sind. Sie sind ja die Verlierer. 19 Für alle sind 
> Rangstufen bestimmt für das, was sie getan haben, und dies, damit Er ihnen ihre Taten voll erstatte. 
> Und ihnen wird nicht Unrecht getan.
> 46:20 Und am Tag, da diejenigen, die ungläubig sind, dem Feuer vorgeführt werden: »Ihr habt eure 
> köstlichen Dinge im diesseitigen Leben aufgezehrt und genossen. Heute wird euch mit der 
> schmählichen Pein vergolten dafür, dass ihr euch auf der Erde immer wieder zu Unrecht hochmütig 
> verhalten und dass ihr immer wieder gefrevelt habt.«
> 46:21 Und gedenke des Bruders der ‘Ad , als er bei den Dünen sein Volk warnte — Warner gab es vor 
> ihm und nach ihm -: »Ihr sollt Gott allein dienen. Ich fürchte für euch die Pein eines gewaltigen 
> Tages. 22 Sie sagten: Bist du gekommen, um uns von unseren Göttern abzuwenden? Bring uns doch 
> her, was du uns androhst, so du zu denen gehörst, die die Wahrheit sagen. 23 Er sagte: Nur Gott weiß 
> darüber Bescheid. Ich aber richte euch das aus, womit ich gesandt worden bin. Aber ich sehe, dass ihr 
> Leute seid, die töricht sind. 24 Als sie es  als heraufziehende Wolke sahen, die sich ihren Tälern 
> näherte, sagten sie: Das ist eine heraufziehende Wolke, die uns Regen bringt.« »Nein, vielmehr ist 
> das, was ihr zu beschleunigen gewünscht habt, ein Wind, der eine schmerzhafte Pein birgt,
> 46:25 der auf den Befehl seines Herrn alles zerstört. Am Morgen waren sie so, dass man nur noch ihre 
> Wohnungen sah. So vergelten Wir den Leuten, die Übeltäter sind. 26 Und Wir hatten ihnen doch eine 
> angesehene Stellung verliehen, die Wir euch nicht verliehen haben. Und Wir haben ihnen Gehör, 
> Augenlicht und Herz gegeben. Aber ihr Gehör, ihr Augenlicht und ihr Herz nützten ihnen nichts, da 
> sie die Zeichen Gottes verleugneten. Und es umschloß sie, worüber sie spotteten. 27 Und Wir haben 
> die Städte rings um euch auch verderben lassen. Und Wir haben verschiedene Zeichen dargelegt, auf 
> dass sie umkehren. 28 Hätten ihnen doch diejenigen Unterstützung geleistet, die sie sich anstelle 
> Gottes zu Göttern nahmen, (angeblich) um sich Zutritt in seine Nähe zu verschaffen! Nein, sie sind 
> ihnen entschwunden. Das ist ihre Lüge und das, was sie zu erdichten pflegten.
> 46:29 Und als Wir eine Schar Djinn veranlaßten, sich dir zuzuwenden und dem Koran zuzuhören. Als sie 
> eingetroffen waren, sagten sie: »Schweigt und hört zu. Als er  zu Ende war, kehrten sie zu ihrem 
> Volk zurück, um sie zu warnen.
> 46:30 Sie sagten: »O unser Volk, wir haben ein Buch gehört, das nach Mose herabgesandt wurde, zu 
> bestätigen, was vor ihm vorhanden war, und das zur Wahrheit führt und zu einem geraden Weg. 31 O 
> unser Volk, hört auf den Rufer Gottes und glaubt an ihn, so vergibt Er euch etwas von euren Sünden 
> und schützt euch vor einer schmerzhaften Pein. 32 Wer auf den Rufer Gottes nicht hört, kann doch 
> (seinen Willen) auf der Erde nicht vereiteln, und er hat außer Ihm keine Freunde. Solche befinden 
> sich in einem offenkundigen Irrtum.
> 46:33 Haben sie denn nicht gesehen, dass Gott, der die Himmel und die Erde erschaffen hat und bei ihrer 
> Erschaffung nicht überfordert war, auch die Macht hat, die Toten wieder lebendig zu machen? Ja, Er 
> hat Macht zu allen Dingen. 34 Und am Tag, da diejenigen, die ungläubig sind, dem Feuer vorgeführt 
> werden: »Ist dies nicht die Wahrheit?« Sie sagen: »Doch, bei unserem Herrn! Dann kostet die Pein 
> dafür, dass ihr ungläubig waret.« Er spricht: »Dann kostet die Pein dafür, dass ihr ungläubig waret.«
> 46:35 Sei nun geduldig, wie diejenigen unter den Gesandten, die Entschlossenheit besaßen, geduldig 
> waren. Und wünsche nichts gegen sie zu beschleunigen. Am Tag, da sie sehen, was ihnen angedroht 
> wird, wird ihnen sein, als hätten sie nur eine Stunde vom Tag verweilt. Hiermit wird die Botschaft 
> ausgerichtet. Wird denn jemand anderes ins Verderben gestürzt als die frevlerischen Leute?
> 
> Sure: 47 Muh,.ammad zu Medina, 38 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 47:1 Denen, die ungläubig sind und vom Weg Gottes abweisen, läßt Er ihre Werke fehlgehen. 2 Denen 
> aber, die glauben und die guten Werke tun und an das glauben, was auf Muhammad herabgesandt 
> worden ist — es ist ja die Wahrheit von ihrem Herrn —, denen sühnt Er ihre Missetaten und bringt 
> ihre Angelegenheiten in Ordnung. 3 Dies, weil die, die ungläubig sind, dem Falschen folgen, und die, 
> die glauben, der Wahrheit von ihrem Herrn folgen. Auf diese Weise legt Gott den Menschen ihren 
> Zustand in Gleichnissen dar.
> 47:4 Wenn ihr auf die, die ungläubig sind, trefft, dann schlagt (ihnen) auf die Nacken. Wenn ihr sie 
> schließlich schwer niedergekämpft habt, dann schnürt (ihnen) die Fesseln fest. Danach gilt es, sie aus 
> Gnade oder gegen Lösegeld zu entlassen. (Handelt so), bis der Krieg seine Waffenlasten ablegt. So ist 
> es. Und wenn Gott wollte, würde Er sie selbst strafen. Aber Er möchte die einen von euch durch die 
> anderen prüfen. Denen, die auf dem Weg Gottes getötet werden, läßt Er ihre Werke niemals 
> fehlgehen.
> 47:5 Er wird sie rechtleiten und ihre Angelegenheiten in Ordnung bringen, 6 sie ins Paradies eingehen 
> lassen, das Er ihnen zu erkennen gegeben hat.
> 47:7 O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr Gott unterstützt, unterstützt Er euch und festigt eure Schritte . 8 Was 
> aber diejenigen betrifft, die ungläubig sind, so wehe ihnen! Und Er wird ihre Werke fehlgehen lassen. 
> 9 Dies, weil sie verabscheuen, was Gott herabgesandt hat. So macht Er ihre Werke wertlos.
> 47:10 Sind sie denn nicht auf der Erde umhergezogen und haben geschaut, wie das Ende derer war, die 
> vor ihnen lebten? Gott hat über sie Zerstörung gebracht. Den Ungläubigen wird etwas Ähnliches 
> widerfahren. 11 Dies, weil Gott der Schutzherr derer ist, die glauben, und weil die Ungläubigen 
> keinen Schutzherrn haben.
> 47:12 Gott läßt diejenigen, die glauben und die guten Werke tun, in Gärten eingehen, unter denen Bäche 
> fließen. Diejenigen aber, die ungläubig sind, genießen und essen, wie das Vieh frißt; das Feuer ist ihre 
> Bleibe.
> 47:13 Und wie manche Stadt, die eine stärkere Kraft hatte als deine Stadt, die dich vertrieben hat, haben 
> Wir verderben lassen; und sie hatten keine Helfer.
> 47:14 Ist denn der, der einen deutlichen Beweis von seinem Herrn hat, denen gleich, denen ihr böses Tun 
> verlockend gemacht wird und die ihren Neigungen folgen?
> 47:15 Mit dem Paradies, das den Gottesfürchtigen versprochen ist, ist es wie folgt: Darin sind Bäche mit 
> Wasser, das nicht faul ist, und Bäche mit Milch, deren Geschmack sich nicht ändert, und Bäche mit 
> Wein, der genußvoll ist für die, die davon trinken, und Bäche mit gefiltertem Honig. Und sie haben 
> darin allerlei Früchte und Vergebung von ihrem Herrn. (Sind diese etwa) denen gleich, die im Feuer 
> ewig weilen und heißes Wasser zu trinken bekommen, das ihre Eingeweide zerreißt?
> 47:16 Und unter ihnen gibt es welche, die dir zuhören. Wenn sie aber dann von dir weggehen, sagen sie 
> zu denen, denen das Wissen zugekommen ist: »Was hat er soeben gesagt? Das sind die, deren Herzen 
> Gott versiegelt hat und die ihren Neigungen folgen. 17 Und diejenigen, die der Rechtleitung folgen, 
> läßt Er in der Rechtleitung zunehmen, und Er verleiht ihnen ihre Gottesfurcht. 18 Erwarten sie denn 
> etwas anderes, als dass die Stunde plötzlich über sie kommt? Ihre Voraussetzungen sind bereits 
> eingetroffen. Wenn sie über sie kommt, was nützt ihnen dann noch ihre Ermahnung? 19 Wisse nun, 
> dass es keinen Gott gibt außer Gott. Und bitte um Vergebung für deine Sünde und für die gläubigen 
> Männer und die gläubigen Frauen. Gott weiß, wo ihr umherzieht und wo ihr bleibt.
> 47:20 Und diejenigen, die glauben, sagen: »Wäre doch eine Sure herabgesandt worden! Wenn aber eine 
> eindeutige Sure herabgesandt wird und darin vom Kampf die Rede ist, siehst du diejenigen, in deren 
> Herzen Krankheit ist, zu dir schauen, wie einer schaut, der vor dem Tod ohnmächtig wird. Recht 
> geschieht ihnen. 21 Gehorchen (sollen sie) ungeziemende Worte sagen. Wenn die Sache beschlossen 
> ist, dann wäre es besser für sie, sie würden Gott gegenüber aufrichtig sein. 22 Ob ihr wohl, wenn ihr 
> euch abkehrt, auf der Erde Unheil stiftet und die Verwandtschaftsbande zerreißt? 23 Das sind die, die 
> Gott verflucht: Er macht sie somit taub und läßt ihr Augenlicht erblinden. 24 Betrachten sie denn 
> nicht sorgfältig den Koran? Oder sind an ihren Herzen Verriegelungen  angebracht?
> 47:25 Denen, die den Rücken kehren, nachdem ihnen die Rechtleitung deutlich geworden ist, hat der 
> Satan etwas eingeredet und Hoffnung auf Aufschub gemacht . 26 Dies, weil sie zu denen, die 
> verabscheuen, was Gott herabgesandt hat, sagen: »Wir werden euch in einigen Angelegenheiten 
> gehorchen. Aber Gott weiß, was sie im geheimen reden. 27 Wie wird es wohl sein, wenn die Engel 
> sie abberufen und sie dabei ins Gesicht und auf den Rücken schlagen? 28 Dies, weil sie dem folgen, 
> was Gott erzürnt, und sein Wohlgefallen verabscheuen. So macht Er ihre Werke wertlos. 29 Oder 
> meinen diejenigen, in deren Herzen Krankheit ist, Gott würde ihren Groll nicht ans Licht bringen?
> 47:30 Und wenn Wir wollten, würden Wir sie dir zeigen, so dass du sie an ihrem Merkmal erkennst. Und 
> du wirst sie bestimmt an ihrer falschen Art zu sprechen erkennen. Und Gott weiß über eure Werke 
> Bescheid. 31 Und Wir werden euch bestimmt prüfen, bis Wir feststellen, welche von euch sich 
> einsetzen und standhaft sind, und bis Wir die Berichte über euch prüfen. 32 Diejenigen, die ungläubig 
> sind, vom Weg Gottes abweisen und sich dem Gesandten widersetzen, nachdem ihnen die 
> Rechtleitung deutlich geworden ist, können Gott nichts schaden. Und Er wird ihre Werke wertlos 
> machen. 33 O ihr, die ihr glaubt, gehorcht Gott und gehorcht dem Gesandten und laßt eure Werke 
> nicht fehlgehen. 34 Denen, die ungläubig sind und vom Weg Gottes abweisen und dann als 
> Ungläubige sterben, wird Gott niemals vergeben.
> 47:35 So erlahmt nicht und ruft nicht zum Frieden, wo ihr die Oberhand haben werdet. Und Gott ist mit 
> euch, und Er wird euch eure Werke niemals schmälern. 36 Das diesseitige Leben ist nur Spiel und 
> Zerstreuung. Wenn ihr glaubt und gottesfürchtig seid, läßt Er euch euren Lohn zukommen und 
> verlangt von euch nicht euer Vermögen. 37 Würde Er es von euch verlangen und euch drängen, ihr 
> würdet damit geizen, und Er würde euren Groll ans Licht bringen. 38 Siehe, ihr werdet aufgerufen, 
> auf dem Weg Gottes zu spenden. Jedoch gibt es unter euch welche, die sich geizig zeigen. Wer sich 
> aber geizig zeigt, ist geizig gegen sich selbst. Gott ist der, der auf niemanden angewiesen ist, ihr aber 
> seid die Armen. Wenn ihr euch abkehrt, nimmt Er an eurer Stelle ein anderes Volk, und sie werden 
> dann nicht so sein wie ihr.
> 
> Sure 48 Der Erfolg (al-Fath,.) zu Medina, 29 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 48:1 Wir haben dir einen offenkundigen Erfolg  verliehen, 2 damit Gott dir deine Sünden vergebe, die 
> früheren und die späteren, und damit Er seine Gnade an dir vollende und dich einen geraden Weg 
> führe, 3 und damit Gott dich mit einem mächtigen Beistand unterstütze. 4 Er ist es, der die Ruhe 
> spendende Gegenwart  in die Herzen der Gläubigen herabgesandt hat, dass sie in ihrem Glauben noch 
> an Glauben zunehmen. Und Gott gehören die Heerscharen der Himmel und der Erde. Und Gott weiß 
> Bescheid und ist weise.
> 48:5 Dies, damit Er die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen in Gärten eingehen lasse, unter 
> denen Bäche fließen — darin werden sie ewig weilen — und ihnen ihre Missetaten sühne. Und das ist 
> bei Gott ein großartiger Erfolg. 6 Und damit Er die Heuchler, Männer und Frauen, und die 
> Polytheisten, Männer und Frauen, peinige, die von Gott eine schlechte Meinung haben. Über sie 
> kommt die böse Schicksalswendung. Gott zürnt ihnen, verflucht sie und bereitet ihnen die Hölle — 
> welch schlimmes Ende! 7 Und Gott gehören die Heerscharen der Himmel und der Erde. Und Gott ist 
> mächtig und weise.
> 48:8 Wir haben dich als Zeugen, als Freudenboten und als Warner gesandt, 9 damit ihr an Gott und seinen 
> Gesandten glaubt, ihm beisteht und ihn ehrt, und (damit ihr) Ihn preist morgens und abends.
> 48:10 Diejenigen, die dir Treue geloben, geloben Gott Treue. Gottes Hand liegt über ihren Händen. Wer 
> nun (sein Wort) bricht, bricht es zu seinem eigenen Schaden. Und wer das erfüllt, wozu er sich Gott 
> gegenüber verpflichtet hat, dem läßt Er einen großartigen Lohn zukommen.
> 48:11 Die Zurückgelassenen unter den arabischen Beduinen werden zu dir sagen: »Unser Vermögen und 
> unsere Angehörigen haben uns zu sehr in Anspruch genommen. So bitte für uns um Vergebung. Sie 
> sagen mit ihrer Zunge, was nicht in ihrem Herzen ist. Sprich: Wer kann für euch vor Gott überhaupt 
> etwas bewirken, wenn Er euch schaden will oder wenn Er euch nützen will? Nein, Gott hat Kenntnis 
> von dem, was ihr tut. 12 Nein, ihr meintet, dass der Gesandte und die Gläubigen nie mehr zu ihren 
> Angehörigen heimkehren würden, und das ist euch in euren Herzen verlockend gemacht worden. Und 
> ihr hattet eine schlechte Meinung und waret ein verlorenes Volk.  13 Und wenn einer an Gott und 
> seinen Gesandten nicht glaubt, so haben Wir für die Ungläubigen einen Feuerbrand bereitet. 14 Und 
> Gott gehört die Königsherrschaft der Himmel und der Erde. Er vergibt, wem Er will, und Er peinigt, 
> wen Er will. Und Gott ist voller Vergebung und barmherzig.
> 48:15 Die Zurückgelassenen werden, wenn ihr auszieht, um Beute zu machen, sagen: »Laßt uns euch 
> folgen. Sie möchten gern die Worte Gottes abändern. Sprich: Ihr dürft uns nicht folgen. So hat Gott 
> schon vorher gesprochen. Sie werden sagen: Nein, aber ihr hegt Neid uns gegenüber. Nein, sie 
> begreifen ja nur wenig. 16 Sprich zu den Zurückgelassenen unter den arabischen Beduinen: Ihr 
> werdet dazu aufgerufen, gegen Leute, die eine starke Schlagkraft besitzen, zu kämpfen, es sei denn, 
> sie ergeben sich. Wenn ihr gehorcht, läßt Gott euch einen schönen Lohn zukommen. Wenn ihr euch 
> aber abkehrt, wie ihr euch vorher abgekehrt habt, dann peinigt Er euch mit einer schmerzhaften Pein. 
> 17 Es gibt keinen Grund zur Bedrängnis für den Blinden; es gibt keinen Grund zur Bedrängnis für den 
> Krüppel; es gibt keinen Grund zur Bedrängnis für den Kranken . Wer Gott und seinem Gesandten 
> gehorcht, den läßt Er in Gärten eingehen, unter denen Bäche fließen. Und wer sich abkehrt, den 
> peinigt Er mit einer schmerzhaften Pein. 18   Gott hat an den Gläubigen Wohlgefallen gefunden, als 
> sie dir unter dem Baum Treue gelobten. Da wußte Er, was in ihren Herzen war, und Er sandte die 
> Ruhe spendende Gegenwart auf sie herab und schenkte ihnen als Lohn einen nahen Erfolg  19 und 
> viel Beute, die sie nehmen würden. Und Gott ist mächtig und weise.
> 48:20 Gott hat euch versprochen, dass ihr viel Beute machen würdet. So hat Er euch erst diese eilig 
> zufallen lassen und die Hände der Menschen von euch zurückgehalten. Dies, damit es ein Zeichen für 
> die Gläubigen sei und Er euch einen geraden Weg führe. 21 Auch eine andere (Beute), die ihr nicht zu 
> erreichen vermochtet, hat Gott schon umfangen. Gott hat Macht zu allen Dingen. 22 Und hätten 
> diejenigen, die ungläubig sind, gegen euch gekämpft, sie hätten den Rücken gekehrt. Und dann finden 
> sie weder Freund noch Helfer. 23 So war das beispielhafte Verfahren Gottes, das früher angewandt 
> wurde. Und du wirst im Verfahren Gottes keine Veränderung finden. 24 Und Er ist es, der im Tal von 
> Mekka ihre Hände von euch und eure Hände von ihnen zurückgehalten hat, nachdem Er euch den 
> Sieg über sie verliehen hatte. Und Gott sieht wohl, was ihr tut.
> 48:25 Sie sind es, die ungläubig sind und euch von der heiligen Moschee abgewiesen und verhindert 
> haben, dass die Opfertiere ihren Schlachtort erreichen. Und hätte es nicht gläubige Männer und 
> gläubige Frauen gegeben , die ihr nicht kanntet, derentwegen aber euch verwehrt wurde, sie 
> niederzutreten und dadurch unwissentlich ihretwegen Schuld auf euch zu laden... Dies, damit Gott in 
> seine Barmherzigkeit eingehen läßt, wen Er will. Wenn diese sich abgesetzt hätten, hätten Wir 
> diejenigen von ihnen, die ungläubig sind, mit einer schmerzhaften Pein gepeinigt. 26 Als diejenigen, 
> die ungläubig sind, in ihren Herzen den Verbandsgeist entfachten — den Verbandsgeist der Zeit der 
> Unwissenheit —, worauf Gott seine Ruhe spendende Gegenwart auf seinen Gesandten und auf die 
> Gläubigen herabsandte und sie auf das Wort der Gottesfurcht verpflichtete. Sie hatten ja eher den 
> berechtigten Anspruch darauf und waren seiner würdig. Und Gott weiß über alle Dinge Bescheid.
> 48:27 Gott hat seinem Gesandten das Traumgesicht der Wahrheit entsprechend wahr gemacht: Ihr werdet 
> gewiß, wenn Gott will, die heilige Moschee betreten in Sicherheit, sowohl mit geschorenem Kopf als 
> auch mit gestutztem Haar, und ohne Angst zu haben. Und Er wußte, was ihr nicht wisst, und Er 
> bestimmte (für euch) außerdem einen nahen Erfolg. 28 Er ist es, der seinen Gesandten mit der 
> Rechtleitung und der Religion der Wahrheit gesandt hat, um ihr die Oberhand zu verleihen über alle 
> Religion. Und Gott genügt als Zeuge.
> 48:29 Muhammad ist der Gesandte Gottes. Und diejenigen, die mit ihm sind, sind den Ungläubigen 
> gegenüber heftig, gegeneinander aber barmherzig. Du siehst, wie sie sich verneigen und niederwerfen 
> im Streben nach Gottes Huld und Wohlgefallen. Ihr Merkmal steht auf ihrem Gesicht als Spur der 
> Niederwerfung. Das ist ihre Beschreibung in der Tora. Beschrieben werden sie im Evangelium  wie 
> ein Saatfeld, das seine Triebe hervorbringt und stärker werden läßt, so dass sie verdicken und auf den 
> Halmen stehen, zum Gefallen derer, die gesät haben. (Dies), damit Er die Ungläubigen durch sie in 
> Wut versetze. Gott hat diejenigen von ihnen, die glauben und die guten Werke tun, Vergebung und 
> großartigen Lohn versprochen.
> 
> Sure: 49 Die Gemächer (al-H,.udjura,-t) zu Medina, 18 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 49:1 O ihr, die ihr glaubt, kommt nicht Gott und seinem Gesandten zuvor und fürchtet Gott. Gott hört und 
> weiß alles. 2 O ihr, die ihr glaubt, erhebt nicht eure Stimme über die Stimme des Propheten, und 
> sprecht nicht so laut zu ihm, wie ihr laut zueinander sprecht, damit nicht eure Werke wertlos werden, 
> ohne dass ihr es merkt. 3 Diejenigen, die ihre Stimme bei dem Gesandten Gottes dämpfen, das sind 
> die, deren Herzen Gott auf die Gottesfurcht geprüft hat. Bestimmt ist für sie Vergebung und 
> großartiger Lohn. 4 Von denen, die dich rufen, während du dich in den Gemächern aufhältst, haben 
> die meisten keinen Verstand.
> 49:5 Würden sie sich gedulden, bis du zu ihnen herauskommst, wäre es besser für sie. Und Gott ist voller 
> Vergebung und barmherzig. 6 O ihr, die ihr glaubt, wenn ein Frevler mit einer Nachricht zu euch 
> kommt, so stellt es eindeutig fest, damit ihr nicht (einigen) Leuten in Unwissenheit etwas antut und 
> dann bereuen müßt, was ihr getan habt. 7 Und wisst, dass der Gesandte Gottes unter euch weilt. 
> Würde er in vielen Angelegenheiten euch gehorchen, würdet ihr in Bedrängnis geraten. Aber Gott hat 
> euch den Glauben lieb und in euren Herzen anziehend gemacht, und Er hat euch den Unglauben, den 
> Frevel und den Ungehorsam verabscheuen lassen. Das sind die, die den rechten Wandel zeigen. 8 
> Dies als Huld und Gnade von Gott. Und Gott weiß Bescheid und ist weise.
> 49:9 Und wenn zwei Gruppen von den Gläubigen einander bekämpfen, so stiftet Frieden zwischen ihnen. 
> Wenn die eine von ihnen gegen die andere in ungerechter Weise vorgeht, dann kämpft gegen 
> diejenige, die in ungerechter Weise vorgeht, bis sie zum Befehl Gottes umkehrt. Wenn sie umkehrt, 
> dann stiftet Frieden zwischen ihnen nach Gerechtigkeit und handelt dabei gerecht. Gott liebt die, die 
> gerecht handeln.
> 49:10 Die Gläubigen sind ja Brüder. So stiftet Frieden zwischen euren beiden Brüdern und fürchtet Gott, 
> auf dass ihr Erbarmen findet.
> 49:11 O ihr, die ihr glaubt, die einen sollen nicht die anderen verhöhnen, vielleicht sind diese eben besser 
> als sie. Auch sollen nicht Frauen andere Frauen verhöhnen, vielleicht sind diese eben besser als sie. 
> Und nörgelt nicht untereinander und gebt einander keine Schimpfnamen. Welch schlimmer Name, der 
> des Frevels, nach der Annahme des Glaubens! Diejenigen, die nicht umkehren, sind die, die Unrecht 
> tun.
> 49:12 O ihr, die ihr glaubt, meidet viel von den Mutmaßungen. Manche Mutmaßung ist Sünde. Spioniert 
> nicht und führt nicht üble Nachrede übereinander. Möchte denn einer von euch das Fleisch seines 
> Bruders, wenn er tot ist, essen? Es wäre euch doch zuwider. Fürchtet Gott. Gott wendet sich gnädig 
> zu und ist barmherzig.
> 49:13 O ihr Menschen, Wir haben euch von einem männlichen und einem weiblichen Wesen erschaffen, 
> und Wir haben euch zu Verbänden und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennenlernt. Der 
> Angesehenste von euch bei Gott, das ist der Gottesfürchtigste von euch. Gott weiß Bescheid und hat 
> Kenntnis von allem. 14 Die arabischen Beduinen sagen: »Wir glauben.« Sprich: Ihr glaubt nicht 
> (wirklich). Sagt vielmehr: Wir sind Muslime geworden . Der Glaube ist ja noch nicht in eure Herzen 
> gedrungen. Wenn ihr aber Gott und seinem Gesandten gehorcht, verringert Er euch nichts von euren 
> Werken. Gott ist voller Vergebung und barmherzig.
> 49:15 Die Gläubigen, das sind diejenigen, die an Gott und seinen Gesandten glauben und dann nicht 
> zweifeln und sich mit ihrem Vermögen und mit ihrer eigenen Person auf dem Weg Gottes einsetzen. 
> Das sind die Wahrhaftigen. 16 Sprich: Wollt ihr denn Gott über eure Religion belehren, wo Gott 
> weiß, was in den Himmeln und was auf der Erde ist? Und Gott weiß über alle Dinge Bescheid. 17 Sie 
> halten es für eine Wohltat gegen dich, dass sie Muslime geworden sind. Sprich: Haltet nicht eure 
> Annahme des Islams für eine Wohltat gegen mich. Nein, Gott hat euch eine Wohltat erwiesen 
> dadurch, dass Er euch zum Glauben geführt hat, wenn ihr wahrhaftig seid. 18 Gott kennt das 
> Unsichtbare der Himmel und der Erde. Und Gott sieht wohl, was ihr tut.
> 
> Sure: 50 Qa,-f zu Mekka, 45 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 50:1 Qa,-f. Beim glorreichen Koran! 2 Aber nein, sie wundern sich darüber, dass ein Warner aus ihrer 
> Mitte zu ihnen kam. Da sagen die Ungläubigen: »Das ist eine verwunderliche Sache. 3 Sollen wir 
> wirklich, wenn wir gestorben und zu Staub geworden sind...? Das ist doch eine Rückkehr von weiter 
> Entfernung.« 4 Wir wissen wohl, was die Erde von ihnen aufzehrt. Und bei Uns ist ein Buch, das alles 
> aufbewahrt.
> 50:5 Aber nein, für Lüge erklärten sie die Wahrheit, als sie zu ihnen kam, und so befinden sie sich in 
> einer verworrenen Lage. 6 Haben sie nicht zum Himmel über ihnen emporgeschaut, wie Wir ihn 
> aufgebaut und geschmückt haben, und dass er keine Risse aufweist? 7 Auch die Erde haben Wir 
> ausgebreitet und auf ihr festgegründete Berge angebracht, und Wir haben auf ihr verschiedene 
> erfreuliche Pflanzenarten wachsen lassen, 8 um Einsicht zu bringen und als Ermahnung für jeden 
> Diener, der sich (Gott) reumütig zuwendet. 9 Und Wir haben vom Himmel gesegnetes Wasser 
> herabkommen und damit Gärten und Korn für die Ernte wachsen lassen, 50:10 und Palmen, 
> hochragend und mit übereinander gereihten Blütenscheiden, 11 als Lebensunterhalt für die Diener . 
> Und Wir haben damit abgestorbene Ortschaften wieder belebt. So erfolgt auch das Herauskommen .
> 50:12 Der Lüge ziehen (ihre Gesandten) schon vor ihnen das Volk Noachs, die Leute des Brunnens und 
> die Thamud, 13 und die ‘Ad, Pharao und die Brüder Lots, 14 die Leute des Waldes und das Volk des 
> Tubba. Alle haben die Gesandten der Lüge geziehen, so ist meine Androhung zu Recht fällig 
> geworden .
> 50:15 Waren Wir denn mit der ersten Schöpfung überfordert? Nein, sie aber sind im unklaren über eine 
> neue Schöpfung . 16 Wir haben doch den Menschen erschaffen und wissen, was ihm seine Seele 
> einflüstert. Und Wir sind ihm näher als die Halsschlagader. 17 Wenn die beiden , die 
> entgegenzunehmen haben, entgegennehmen, zur Rechten und zur Linken sitzend, 18 wird er kein 
> Wort sprechen, ohne dass bei ihm ein Bewacher bereitstünde. 19 Und die Trunkenheit des Todes 
> bringt die Wahrheit: »Das ist das, wovor du auszuweichen pflegtest.«
> 50:20 Und es wird in die Trompete geblasen. Das ist der angedrohte Tag. 21 Und jede Seele kommt, und 
> mit ihr ein Treiber und ein Zeuge. 22 Du hast dies unbeachtet gelassen. Nun haben Wir deine Decke 
> von dir  weggezogen, so dass dein Augenlicht heute scharf ist. 23 Und sein Geselle  sagt: »Das ist, 
> was bei mir bereitliegt.« 24 — »Werft, ihr beide, in die Hölle jeden, der sehr ungläubig und 
> widerspenstig ist,
> 50:25 das Gute verweigert, Übertretungen begeht und Zweifel hegt, 26 und der Gott einen anderen Gott 
> zur Seite stellt. So werft ihn in die harte Pein.« 27 Sein Geselle sagt: »Unser Herr, ich habe ihn nicht 
> zu übermäßigem Frevel verleitet, sondern er befand sich selbst in tiefem Irrtum.« 28 Er spricht: 
> »Streitet euch nicht vor Mir, wo Ich euch die Androhung vorausgeschickt habe. 29 Der Spruch wird 
> bei Mir nicht abgeändert. Und Ich tue den Dienern kein Unrecht.«
> 50:30 (Dies) am Tag, da Wir zur Hölle sprechen: »Bist du bereits voll?« und sie sagt: »Gibt es noch 
> mehr?« 31 Und das Paradies wird an die Gottesfürchtigen herangebracht, nicht weit entfernt: 32 »Das 
> ist, was euch versprochen worden ist für jeden, der bereit zur Umkehr ist und sich selbst hütet, 33 der 
> den Erbarmer im verborgenen fürchtet und mit reumütigem Herzen (zu Ihm) kommt. 34 Geht hinein 
> in Frieden. Das ist der Tag der Ewigkeit.«
> 50:35 Sie haben darin, was sie wollen. Und bei Uns steht noch mehr. 36 Wie viele Generationen haben 
> Wir vor ihnen verderben lassen, die eine stärkere Gewalt besaßen als sie und in den Ländern 
> umherzogen! Gibt es ein Entrinnen? 37 Darin ist eine Ermahnung für den, der Herz hat oder hinhört, 
> während er zugegen ist. 38 Und Wir haben die Himmel und die Erde und das, was dazwischen ist, in 
> sechs Tagen erschaffen. Und dabei hat Uns keine Ermattung befallen. 39  So ertrage mit Geduld, was 
> sie sagen. Und singe das Lob deines Herrn vor dem Aufgang der Sonne und vor dem Untergang,
> 50: 40 und preise Ihn in der Nacht und jeweils am Ende der Niederwerfung. 41 Und höre zu am Tag, da 
> der Rufer aus einem nahen Ort ruft, 42 am Tag, da sie den Schrei in Wahrheit hören. Das ist der Tag 
> des Herauskommens . 43 Wahrlich, Wir allein machen wieder lebendig und lassen sterben. Und zu 
> Uns führt der Lebensweg. 44 Am Tag, da die Erde sich vor ihnen spaltet und sie eilig 
> (hervorkommen), das ist ein Versammeln, das Uns ein leichtes ist.
> 50:45 Wir wissen besser, was sie sagen. Und du bist nicht ein Zwingherr über sie. Ermahne nur mit dem 
> Koran die, welche meine Drohung fürchten.
> 
> Sure: 51 Die aufwirbeln (al-Dha,-riya,-t) zu Mekka, 60 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 51:1 Bei denen, die heftig aufwirbeln, 2 bei denen, die eine Last tragen, 3 bei denen, die leicht 
> dahinziehen, 4 bei denen, die verschiedene Befehle ausführen,
> 51:5 siehe, was euch angedroht ist, ist wahr, 6 und das Gericht wird eintreffen. 7 Beim Himmel voller 
> Adern, 8 ihr haltet unterschiedliche Reden. 9 Der wird davon abwendig gemacht, wer sich abwenden 
> läßt.
> 51:10 Dem Tod geweiht seien die, die nur Schätzungen anstellen, 11 die sich in abgründiger 
> Achtlosigkeit befinden. 12 Sie fragen: »Wann wird denn der Tag des Gerichtes sein?« 13 — »Am 
> Tag, da sie im Feuer geprüft werden. 14 Kostet nun eure Prüfung. Das ist es, was ihr zu 
> beschleunigen wünschtet.«
> 51:15 Die Gottesfürchtigen aber werden in Gärten und an Quellen sein, 16 sie nehmen, was ihr Herr 
> ihnen zukommen läßt. Sie waren ja vordem rechtschaffen. 17 Nur ein wenig schliefen sie in der 
> Nacht, 18 und in der Morgendämmerung baten sie um Vergebung, 19 und sie räumten dem Bettler 
> und dem Unbemittelten ein Recht auf ihr Vermögen ein.
> 51:20 Und auf der Erde gibt es Zeichen für die, die Gewißheit hegen, 21 und auch in euch selbst. Wollt 
> ihr denn nicht sehen? 22 Und im Himmel ist euer Lebensunterhalt und das, was euch versprochen 
> wird. 23 Beim Herrn des Himmels und der Erde, das ist so wahr, wie ihr reden könnt.
> 51:24 Ist denn die Geschichte von den geehrten Gästen Abrahams zu dir gelangt?
> 51:25 Als sie bei ihm eintraten und sagten: »Friede!« Er sagte: »Friede! Lauter unbekannte Leute.« 26 Er 
> schlich sich zu seinen Angehörigen. Er brachte ein (gebratenes) Mastkalb herbei 27 und setzte es 
> ihnen vor. Er sagte: »Wollt ihr nicht essen?« 28 Er empfand Angst vor ihnen. Sie sagten: »Hab keine 
> Angst.« Und sie verkündeten ihm einen klugen Knaben. 29 Da kam seine Frau schreiend herbei. Sie 
> schlug sich ins Gesicht und sagte: »Eine unfruchtbare alte Frau!«
> 51:30 Sie sagten: »So hat dein Herr gesprochen. Er ist der, der weise ist und Bescheid weiß.« 31 Er sagte: 
> »Was ist euer Anliegen, ihr Boten?« 32 Sie sagten: »Wir sind gesandt zu Leuten, die Übeltäter sind, 
> 33 um über sie Steine aus Ton niederkommen zu lassen, 34 die bei deinem Herrn gekennzeichnet sind 
> für die Maßlosen.«
> 51:35 Und Wir brachten die, die in ihr gläubig waren, hinaus. 36 Aber Wir fanden in ihr nur ein 
> (einziges) Haus von Gottergebenen. 37 Und Wir hinterließen in ihr ein Zeichen für diejenigen, die die 
> schmerzhafte Pein fürchten. 38 (Ein Zeichen ist) auch in Mose , als Wir ihn mit einer offenkundigen 
> Ermächtigung zu Pharao sandten. 39 Der kehrte sich ab samt seiner Streitmacht und sagte: »Ein 
> Zauberer oder ein Besessener.«
> 51:40 Da ergriffen Wir ihn und seine Truppen und warfen sie ins Meer. Er hatte sich Tadel zugezogen. 41 
> Und auch in den ‘Ad , als Wir über sie den lebensfeindlichen Wind sandten, 42 der nichts von allem, 
> worüber er kam, übrigließ, ohne es werden zu lassen wie etwas, was auseinanderfällt. 43 Und auch in 
> den Thamud , als zu ihnen gesprochen wurde: »Genießt für eine Weile.« 44 Sie rebellierten gegen 
> den Befehl ihres Herrn. Da ergriff sie der Donnerschlag, während sie hinschauten,
> 51:45 und sie konnten sich nicht mehr aufrichten und erfuhren keine Unterstützung mehr. 46 (Verderben 
> ließen Wir) früher auch das Volk Noachs . Das waren frevlerische Leute. 47 Und den Himmel haben 
> Wir mit Kraft aufgebaut. Und Wir verfügen über breite Möglichkeiten. 48 Und die Erde haben Wir 
> ausgebreitet. Wie trefflich haben Wir sie geebnet! 49 Und von allem haben Wir ein Paar erschaffen, 
> auf dass ihr es bedenket.
> 51:50 Flüchtet nun zu Gott. Ich bin euch von Ihm ein deutlicher Warner. 51 Und setzt nicht Gott einen 
> anderen Gott zur Seite. Ich bin euch von Ihm ein deutlicher Warner. 52 So ist auch zu denen, die vor 
> ihnen lebten, kein Gesandter gekommen, ohne dass sie gesagt hätten: »Ein Zauberer oder ein 
> Besessener.« 53 Haben sie es denn einander (als Vermächtnis) aufgetragen? Nein, sie sind Leute, die 
> ein Übermaß an Frevel zeigen. 54 So kehre dich von ihnen ab. Du ziehst dir damit keinen Tadel zu.
> 51:55 Und ermahne, denn die Ermahnung nützt den Gläubigen. 56 Und Ich habe die Djinn und die 
> Menschen nur dazu erschaffen, dass sie Mir dienen. 57 Ich will von ihnen keinen Unterhalt, und Ich 
> will nicht, dass sie Mir zu essen geben. 58 Gott ist es, der Unterhalt beschert und Kraft und Festigkeit 
> besitzt. 59 Für diejenigen, die Unrecht tun, ist ein Los bestimmt wie das Los ihrer Gefährten. So 
> sollen sie Mich nicht um Beschleunigung  bitten.
> 51:60 Wehe denen, die ungläubig sind, vor ihrem Tag, der ihnen angedroht ist!
> 
> Sure: 52 Der Berg (al-T,.u,-r) zu Mekka, 49 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 52:1 Beim Berg ; 2 bei einem Buch, das zeilenweise niedergeschrieben ist 3 auf ausgebreitetem 
> Pergament; 4 bei dem (zur Pilgerzeit) besuchten Haus 
> 52:5 und bei der hochgezogenen Decke, 6 und beim angefüllten Meer! 7 Die Pein deines Herrn wird 
> eintreffen. 8 Es gibt niemanden, der sie abwehren könnte. 9 Am Tag, da der Himmel in heftiges 
> Schwanken gerät
> 52:10 und die Berge sich fortbewegen, 11 wehe an jenem Tag denen, die (die Botschaft) für Lüge 
> erklären, 12 die in ausschweifenden Reden ihr Spiel treiben! 13 Am Tag, da sie unerbittlich ins Feuer 
> der Hölle gestoßen werden: 14 »Das ist das Feuer, das ihr immer wieder für Lüge erklärt habt.
> 52:15 Ist dies nun Zauberei, oder könnt ihr nicht sehen? 16 Ihr sollt darin brennen. Es ist für euch gleich, 
> ob ihr es geduldig ertragt oder nicht. Euch wird das vergolten, was ihr zu tun pflegtet.« 17 Die 
> Gottesfürchtigen befinden sich in Gärten und Wonne. 18 Sie empfinden Wohlbehagen an dem, was 
> ihnen ihr Herr zukommen läßt. Und ihr Herr bewahrt sie vor der Pein der Hölle. 19 Eßt und trinkt zu 
> eurem Wohl für das, was ihr zu tun pflegtet.
> 52:20 Sie lehnen sich auf gereihten Betten. Und Wir vermählen sie mit großäugigen Huri. 21 Und zu 
> denen, die glauben und denen ihre Nachkommenschaft im Glauben folgt, lassen Wir ihre 
> Nachkommenschaft stoßen. Und Wir verringern ihnen nichts von ihren Werken. Ein jeder haftet für 
> das, was er erworben hat. 22 Und Wir versorgen sie mit Früchten und Fleisch von dem, was sie 
> begehren. 23 Darin  greifen sie untereinander nach einem Becher, der nicht zu unbedachter Rede 
> verleitet und in dem nichts Sündhaftes steckt. 24 Und unter ihnen machen die Runde Jünglinge, die zu 
> ihnen gehören, als wären sie wohlverwahrte Perlen.
> 52:25 Und sie treten aneinander heran und fragen sich gegenseitig. 26 Sie sagen: »Früher waren wir 
> inmitten unserer Angehörigen erschrocken. 27 Da erwies Gott uns eine Wohltat und bewahrte uns vor 
> der Pein des glühenden Windes. 28 Früher pflegten wir Ihn anzurufen. Er ist der, der gütig und 
> barmherzig ist.«
> 52:29 Ermahne nun; du bist dank der Gnade deines Herrn weder ein Wahrsager noch ein Besessener.
> 52:30 Oder sagen sie etwa: »Ein Dichter. Wir warten ab, was für ein Unheil das Schicksal ihm bringen 
> wird.« 31 Sprich: Wartet ab, ich gehöre mit euch zu denen, die abwarten. 32 Oder befiehlt ihnen etwa 
> ihr Verstand dies, oder sind sie vielmehr Leute, die ein Übermaß an Frevel zeigen? 33 Oder sagen sie: 
> »Er hat ihn sich selbst in den Mund gelegt.« Nein, vielmehr glauben sie nicht. 34 Sie sollen doch eine 
> Botschaft gleicher Art beibringen, so sie die Wahrheit sagen.
> 52:35 Oder sind sie aus etwas anderem erschaffen worden, oder sind sie gar selbst die Schöpfer? 36 Oder 
> haben sie etwa die Himmel und die Erde erschaffen? Nein, vielmehr hegen sie keine Gewißheit. 37 
> Oder besitzen sie etwa die Vorratskammern deines Herrn, oder sind sie es, die alles fest in der Hand 
> haben? 38 Oder haben sie eine Leiter, auf der sie (emporsteigen und) lauschen können? Dann soll 
> doch ihr Lauscher eine offenkundige Ermächtigung beibringen. 39 Oder sind für Ihn die Töchter und 
> für euch die Söhne bestimmt?
> 52:40 Oder verlangst du etwa einen Lohn von ihnen, so dass sie mit Schulden belastet wären? 41 Oder 
> liegt ihnen das Unsichtbare vor, so dass sie (es) aufschreiben? 42 Oder wollen sie arglistig handeln? 
> Diejenigen, die ungläubig sind, sind es, die der List erliegen. 43 Oder haben sie einen anderen Gott 
> als Gott? Preis sei Gott! (Erhaben ist Er) über das, was sie (Ihm) beigesellen. 44 Und sähen sie ein 
> Stück vom Himmel herabfallen, sie würden sagen: »Eine aufgeschichtete Wolke.«
> 52:45 Laß sie nur, bis sie ihrem Tag begegnen, an dem sie vom Donnerschlag getroffen werden, 46 dem 
> Tag, da ihre List ihnen nichts nützt und sie keine Unterstützung erfahren. 47 Für diejenigen, die 
> Unrecht tun, ist eine Pein außer dieser bestimmt, aber die meisten von ihnen wissen nicht Bescheid. 
> 48 Sei geduldig, bis dein Herr sein Urteil fällt. Du stehst vor unseren Augen. Und sing das Lob deines 
> Herrn, wenn du dich hinstellst . 49 Und preise Ihn in der Nacht und beim Schwinden der Sterne.
> 
> Sure: 53 Der Stern (al-Nadjm) zu Mekka, 62 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 53:1 Beim Stern, wenn er fällt! 2 Euer Gefährte  geht nicht irre und ist nicht einem Irrtum erlegen, 3 und 
> er redet nicht aus eigener Neigung. 4 Es ist nichts anderes als eine Offenbarung, die offenbart wird.
> 53:5 Belehrt hat ihn einer, der starke Kräfte hat, 6 der Macht besitzt. Er stand aufrecht da, 7 am obersten 
> Horizont. 8 Dann kam er näher und stieg nach unten, 9 so dass er (nur) zwei Bogenlängen entfernt 
> war oder noch näher.
> 53:10 Da offenbarte Er seinem Diener, was Er offenbarte. 11 Sein Herz hat nicht gelogen, was er sah. 12 
> Wollt ihr denn mit ihm streiten über das, was er sieht?
> 53:13 Und er sah ihn ein anderes Mal herabkommen, 14 beim Zyziphusbaum am Ende des Weges,
> 53:15 bei dem der Garten der Heimstätte ist. 16 Als den Zyziphusbaum bedeckte, was (ihn) bedeckte, 17 
> da wich der Blick nicht ab, und er überschritt das Maß nicht. 18 Wahrlich, er sah etwas von den 
> größten Zeichen seines Herrn.
> 53:19 Habt ihr Lat und ‘Uzza  gesehen,
> 53:20 und auch Manat , diese andere, die dritte? 21 Ist denn für euch das, was männlich ist, und für Ihn 
> das, was weiblich ist, bestimmt? 22 Das wäre dann eine ungerechte Verteilung. 23 Das sind nur 
> Namen, die ihr genannt habt, ihr und eure Väter, für die Gott aber keine Ermächtigung herabgesandt 
> hat. Sie folgen nur Vermutungen und dem, wozu ihre Seelen neigen, wo doch die Rechtleitung von 
> ihrem Herrn zu ihnen gekommen ist. 24 Oder kann denn der Mensch haben, was er wünscht?
> 53:25 Ja, Gott gehört das Jenseits und das Diesseits.
> 53:26 Und wie manche Engel gibt es in den Himmeln, deren Fürsprache nichts nützt, außer nachdem Gott 
> es erlaubt hat, wem Er will und wer sein Gefallen hat. 27 Diejenigen, die an das Jenseits nicht 
> glauben, geben den Engeln Namen, wie man sie weiblichen Wesen gibt. 28 Sie haben jedoch kein 
> Wissen darüber...  Sie folgen nur Vermutungen. Aber die Vermutungen nützen in bezug auf die 
> Wahrheit nichts. 29 Wende dich nun ab von dem, der sich von unserer Ermahnung abkehrt und nur 
> das diesseitige Leben will.
> 53:30 Das ist, was sie vom Wissen erreicht haben. Dein Herr weiß besser, wer von seinem Weg abirrt, 
> und Er weiß besser, wer der Rechtleitung folgt.
> 53:31 Gott gehört, was in den Himmeln und was auf der Erde ist, auf dass Er denen, die Böses tun, 
> vergelte für das, was sie tun, und dass Er denen, die Gutes tun, mit dem Allerbesten vergelte . 32 
> Diejenigen, die die schweren Sünden und die schändlichen Taten meiden, abgesehen von leichten 
> Verfehlungen... Wahrlich, dein Herr hat eine umfassende Vergebung. Er weiß besser über euch 
> Bescheid, als Er euch aus der Erde entstehen ließ und als ihr Embryos im Leib eurer Mütter waret. So 
> erklärt nicht euch selbst für rein. Er weiß besser, wer gottesfürchtig ist.
> 53:33 Hast du den gesehen, der sich abkehrt 34 und nur wenig gibt und dann (auch) aufhört?
> 53:35 Hat er etwa Wissen über das Unsichtbare, dass er (es) sehen könnte? 36 Oder wurde ihm nicht 
> verkündet, was da steht in den Blättern des Mose 37 und des Abraham , der (seine Pflichten) erfüllte? 
> 38 (Nämlich), dass keine lasttragende (Seele) die Last einer anderen tragen wird. 39 Dass für den 
> Menschen nur das bestimmt ist, wonach er strebt,
> 53:40 dass sein Streben sichtbar werden wird 41 und dass ihm hierauf voll dafür vergolten wird. 42 Dass 
> das Ende des Weges zu Gott führt, 43 dass Er lachen und weinen läßt 44 und dass Er sterben läßt und 
> wieder lebendig macht.
> 53:45 Dass Er beide Geschlechter, das männliche und das weibliche, erschafft 46 aus einem 
> Samentropfen, wenn er sich ergießt, 47 und dass Ihm die zweite Schöpfung  obliegt. 48 Dass Er reich 
> macht und Besitz schenkt, 49 und dass Er der Herr des Sirius ist.
> 53:50 Und dass Er die ‘Ad , die damals lebten, verderben ließ, 51 und auch die Thamud , wobei Er 
> nichts übrigließ, 52 und vorher das Volk Noachs  — sie waren ja Leute, die noch mehr Unrecht taten 
> und das Übermaß ihres Frevels noch steigerten. 53 Und dass Er die verschwundene Stadt  stürzen 
> ließ, 54 so dass sie bedeckte, was (sie dann) bedeckte.
> 53:55 Welche der Wohltaten deines Herrn willst du nun bestreiten?
> 53:56 Das ist ein Warner nach Art der früheren Warner. 57 Die nahende Stunde  steht bevor. 58 
> Niemand außer Gott kann sie beheben. 59 Wundert ihr euch denn über diese Botschaft
> 53:60 und lacht, statt zu weinen, 61 während ihr euch mit etwas anderem beschäftigt? 62 Werft euch doch 
> vor Gott nieder und dienet (Ihm).
> 
> Sure: 54 Der Mond (al-Qamar) zu Mekka, 55 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 54:1 Nahegerückt ist die Stunde , und gespalten hat sich der Mond. 2 Und wenn sie ein Zeichen sehen, 
> wenden sie sich ab und sagen: »Eine ständige Zauberei.« 3 Und sie erklären (es) für Lüge und folgen 
> ihren Neigungen. Doch jede Angelegenheit wird bestätigt . 4 Zu ihnen ist doch von den Berichten 
> gekommen, was eine Zurechtweisung enthält,
> 54:5 eine triftige Weisheit. Aber da nützen die Warnungen nicht. 6 So kehre dich von ihnen ab. Am Tag, 
> da der Rufer zu etwas Unangenehmem ruft 7 und sie aus den Gräbern wie ausschwärmende 
> Heuschrecken herauskommen, mit gesenkten Blicken, 8 den Hals nach dem Rufer gereckt, da sagen 
> die Ungläubigen: »Das ist ein schwerer Tag.«
> 54:9 Schon vor ihnen hat das Volk Noachs (ihren Gesandten) der Lüge geziehen . Sie ziehen unseren 
> Diener der Lüge und sagten: »Ein Besessener.« Und er wurde (von ihnen) zurechtgewiesen.
> 54:10 Da rief er zu seinem Herrn: »Ich bin unterlegen, so unterstütze Du (mich).« 11 Da öffneten Wir die 
> Tore des Himmels durch ein niederströmendes Wasser 12 und ließen aus der Erde Quellen 
> hervorbrechen. Und das Wasser traf zusammen nach festgelegtem Befehl. 13 Und Wir trugen ihn auf 
> einem Schiff  mit Planken und Nägeln, 14 das vor unseren Augen dahinfuhr. Dies als Lohn für den, 
> der Verleugnung erfahren hatte.
> 54.15 Und Wir ließen es als Zeichen zurück. Aber gibt es denn jemanden, der es bedenkt? 16 Und wie 
> waren dann meine Pein und meine Warnungen! 17 Und Wir haben den Koran leicht zu bedenken 
> gemacht. Aber gibt es denn jemanden, der es bedenkt?
> 54:18 Die ‘Ad haben (ihren Gesandten) der Lüge geziehen . Und wie waren dann meine Pein und meine 
> Warnungen! 19 Wir sandten gegen sie an einem langwährenden unheilvollen Tag einen eiskalten 
> Wind,
> 54:20 der die Menschen fortriß, als wären sie Stämme entwurzelter Palmen. 21 Wie waren dann meine 
> Pein und meine Warnungen! 22 Und Wir haben den Koran leicht zu bedenken gemacht. Aber gibt es 
> denn jemanden, der es bedenkt? 23 Die Thamud haben die Warner der Lüge geziehen . 24 Sie sagten: 
> »Sollen wir denn einem Menschen aus unseren Reihen, der allein dasteht, folgen? Dann befänden wir 
> uns im Irrtum und litten an Wahnsinn.
> 54:25 Ist die Ermahnung wirklich gerade ihm aus unserer Mitte überbracht worden? Nein, vielmehr ist er 
> ein überheblicher Lügner.« 26 Morgen werden sie zu wissen bekommen, wer der überhebliche 
> Lügner ist. 27 Wir werden die Kamelstute schicken als Versuchung für sie. So beobachte sie und sei 
> geduldig. 28 Und gib ihnen kund, dass das Wasser zwischen ihnen zu teilen ist. Jede Trinkzeit soll 
> (dann abwechselnd) wahrgenommen werden. 29 Sie aber riefen ihren Gefährten her. Er griff zu und 
> schnitt (der Kamelstute) die Flechsen durch und stach sie.
> 54:30 Wie waren dann meine Pein und meine Warnungen! 31 Wir sandten über sie einen einzigen Schrei, 
> da waren sie plötzlich wie das dürre Zeug dessen, der Tiergehege baut. 32 Und Wir haben den Koran 
> leicht zu bedenken gemacht. Aber gibt es denn jemanden, der es bedenkt?
> 54:33 Das Volk Lots hat die Warner der Lüge geziehen . 34 Wir sandten einen Steinregen über sie, 
> ausgenommen die Angehörigen Lots. Wir erretteten sie im Morgengrauen,
> 54:35 aus Gnade von Uns. So entlohnen Wir den, der dankbar ist. 36 Er hatte sie vor unserem gewaltigen 
> Zugriff gewarnt. Aber sie bestritten die Warnungen. 37 Sie versuchten ihn in bezug auf seine Gäste zu 
> überreden. Da wischten Wir ihre Augen aus. »Kostet nun meine Pein und meine Warnungen. 38 Und 
> am Morgen ereilte sie eine beständige Pein. 39 Kostet nun meine Pein und meine Warnungen.
> 54:40 Und Wir haben den Koran leicht zu bedenken gemacht. Aber gibt es denn jemanden, der es 
> bedenkt? 41 Und (auch) zu den Leuten Pharaos kamen die Warnungen . 42 Aber sie erklärten alle 
> unsere Zeichen für Lüge. Da ergriffen Wir sie, wie ein Starker und Mächtiger ergreift. 43 Sind etwa 
> eure Ungläubigen besser als jene? Oder habt ihr einen Freispruch in den Schriften? 44 Oder sagen sie: 
> »Wir sind eine Schar, die siegen wird.«
> 54:45 Die Schar wird in die Flucht geschlagen werden, und sie werden den Rücken kehren. 46 Nein, die 
> Stunde  ist ihre Verabredungszeit. Und die Stunde ist noch unheilvoller und bitterer. 47 Die Übeltäter 
> befinden sich im Irrtum und leiden an Wahnsinn. 48 Am Tag, da sie auf ihren Gesichtern ins Feuer 
> hineingezerrt werden: »Kostet die Berührung des Höllenbrandes.« 49 Wir haben alle Dinge nach Maß 
> erschaffen.
> 54:50 Und unser Befehl ist ein einziges Wort, gleich einem schnellen Blick. 51 Und Wir haben doch 
> (früher) euresgleichen verderben lassen. Gibt es denn jemanden, der es bedenkt? 52 Alles, was sie 
> getan haben, steht in den Schriften. 53 Alles, ob klein oder groß, ist zeilenweise niedergeschrieben. 54 
> Die Rechtschaffenen werden in Gärten und an Bächen sein,
> 54:55 auf einem wahrhaftigen Sitzplatz, bei einem mächtigen König.
> 
> Sure: 55 Der Erbarmer (al-Rah,.ma,-n) zu Mekka, 78 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 55:1 Der Erbarmer 2 hat den Koran gelehrt. 3 Er hat den Menschen erschaffen. 4 Er hat ihn deutliche 
> Rede gelehrt.
> 55:5 Die Sonne und der Mond laufen nach Berechnung. 6 Der Stern und die Bäume werfen sich nieder. 7 
> Den Himmel hat Er emporgehoben und die Waage aufgestellt. 8 Ihr sollt beim Wägen nicht das Maß 
> überschreiten, 9 das Gewicht nach Gerechtigkeit messen und beim Wägen nicht weniger geben.
> 55:10 Und die Erde hat Er für die Geschöpfe gelegt; 11 auf ihr gibt es Früchte, Palmen mit 
> Blütenscheiden, 12 Korn auf Halmen und duftende Pflanzen. 13 Welche der Wohltaten eures Herrn 
> wollt ihr beide für Lüge erklären? 14 Er hat den Menschen aus einer Trockenmasse wie dem 
> Töpferton erschaffen.
> 55:15 Und Er hat die Djinn aus einer Feuerflamme erschaffen. 16 Welche der Wohltaten eures Herrn 
> wollt ihr beide für Lüge erklären? 17 (Er ist) der Herr der beiden Gegenden des Ostens und der Herr 
> der beiden Gegenden des Westens. 18 Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide für Lüge 
> erklären? 19 Er hat die beiden Meere zugleich entstehen lassen, die zusammentreffen,
> 55:20 zwischen denen aber eine Schranke steht, dass sie nicht überlaufen. 21 Welche der Wohltaten eures 
> Herrn wollt ihr beide für Lüge erklären? 22 Aus ihnen beiden kommen Perlen und Korallen hervor. 
> 23 Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide für Lüge erklären? 24 Ihm gehören die gebauten 
> Schiffe, die wie Berge auf dem Meer fahren.
> 55:25 Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide für Lüge erklären? 26 Alle, die auf ihr sind, 
> werden vergehen; 27 bleiben wird nur das Antlitz deines Herrn, das erhabene und ehrwürdige. 28 
> Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide für Lüge erklären? 29 Ihn bitten diejenigen, die in 
> den Himmeln und auf der Erde sind. Jeden Tag hat Er mit einem Anliegen zu tun.
> 55:30 Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide für Lüge erklären?
> 55:31 Wir werden Uns mit euch befassen, ihr beiden Machtbereiche . 32 Welche der Wohltaten eures 
> Herrn wollt ihr beide für Lüge erklären? 33 O ihr Verband der Djinn und der Menschen, wenn ihr aus 
> den Regionen der Himmel und der Erde herauskommen könnt, so kommt doch heraus. Ihr werdet 
> nicht herauskommen, außer mit einer Ermächtigung. 34 Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr 
> beide für Lüge erklären?
> 55:35 Über euch beide wird eine Feuerflamme und Qualm geschickt, und ihr werdet euch selbst nicht 
> helfen können. 36 Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide für Lüge erklären? 37 Wenn der 
> Himmel sich spaltet und rosig wie rotes Leder wird 38 — welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr 
> beide für Lüge erklären? —, 39 an jenem Tag werden weder die Menschen noch die Djinn nach ihren 
> (einzelnen) Sünden gefragt .
> 55:40 Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide für Lüge erklären? 41 Die Übeltäter werden an 
> ihrem Merkmal erkannt und dann am Schopf und an den Füßen gepackt. 42 Welche der Wohltaten 
> eures Herrn wollt ihr beide für Lüge erklären? 43 Das ist die Hölle, die die Übeltäter für Lüge 
> erklären. 44 Sie machen zwischen ihr und kochend heißem Wasser die Runde.
> 55:45 Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr für Lüge erklären?
> 55:46 Für den, der den Stand seines Herrn fürchtet, sind zwei Gärten bestimmt 47 — welche der 
> Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide für Lüge erklären? —,48 die Zweige haben. 49 Welche der 
> Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide für Lüge erklären?
> 55:50 Darin fließen zwei Quellen. 51 Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide für Lüge 
> erklären? 52 Darin gibt es von jeder Frucht ein Paar. 53 Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr 
> beide für Lüge erklären? 54 Sie lehnen sich auf Unterlagen, deren Futter aus Brokat sind. Und die 
> Ernte der beiden Gärten hängt herab.
> 55:55 Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide für Lüge erklären? 56 Darin sind (Frauen), die 
> ihre Blicke zurückhalten, die vor ihnen weder Mensch noch Djinn beschlafen hat — 57 welche der 
> Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide für Lüge erklären? —, 58 als wären sie Hyazinth und Korallen. 
> 59 Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide für Lüge erklären?
> 55:60 Kann einer, der Gutes tut, anders entlohnt werden als dadurch, dass ihm Gutes getan wird? 61 
> Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide für Lüge erklären?
> 55:62 Außer ihnen beiden gibt es zwei andere Gärten 63 — welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr 
> beide für Lüge erklären? —, 64 dunkelgrüne.
> 55:65 Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide für Lüge erklären? 66 Darin sind zwei ergiebig 
> sprudelnde Quellen. 67 Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide für Lüge erklären? 68 
> Darin sind Früchte und Palmen und Granatapfelbäume. 69 Welche der Wohltaten eures Herrn wollt 
> ihr beide für Lüge erklären?
> 55:70 Darin sind gute und schöne Frauen 71 — welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide für 
> Lüge erklären? —, 72 Huri, die in den Zelten zurückgezogen wohnen. 73 Welche der Wohltaten eures 
> Herrn wollt ihr beide für Lüge erklären? 74 Vor ihnen hat sie weder Mensch noch Djinn beschlafen.
> 55:75 Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide für Lüge erklären? 76 Sie  lehnen sich auf 
> grünen Decken und schönen Teppichen. 77 Welche der Wohltaten eures Herrn wollt ihr beide für 
> Lüge erklären? 78 Gesegnet sei der Name deines Herrn, des Erhabenen und Ehrwürdigen!
> 
> Sure: 56 Die eintreffen wird (al-Wa,-qi‘a) zu Mekka, 96 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 56:1 Wenn die (Stunde) eintrifft, die eintreffen wird 2 — es gibt niemanden, der ihr Eintreffen leugnen 
> könnte —, 3 wird sie einiges niedrig machen und einiges erhöhen. 4 Wenn die Erde heftig geschüttelt 
> wird
> 56:5 und die Berge völlig zertrümmert werden, 6 und zu verstreutem Staub werden, 7 und in drei 
> Gruppen aufgeteilt werden.
> 56:8 Die von der rechten Seite — was sind die von der rechten Seite? 9 Und die von der unglückseligen 
> Seite — was sind die von der unglückseligen Seite?
> 56:10 Und die Allerersten, ja sie werden die Allerersten sein. 11 Das sind die, die in die Nähe (Gottes) 
> zugelassen werden, 12 in den Gärten der Wonne. 13 Eine große Schar von den früheren 14 und 
> wenige von den Späteren.
> 56:15 Auf durchwobenen Betten 16 lehnen sie sich einander gegenüber. 17 Unter ihnen machen ewig 
> junge Knaben die Runde 18 mit Humpen und Krügen und einem Becher aus einem Quell, 19 von dem 
> sie weder Kopfweh bekommen noch sich berauschen,
> 56:20 und mit Früchten von dem, was sie sich auswählen, 21 und Fleisch von Geflügel von dem, was sie 
> begehren. 22 Und (darin sind) großäugige H,.u,-ri,-, 23 gleich wohlverwahrten Perlen. 24 (Dies) als 
> Lohn für das, was sie zu tun pflegten.
> 56:25 Sie hören darin keine unbedachte Rede und nichts Sündhaftes, 26 sondern nur das Wort: »Friede! 
> Friede!« 27 Die von der rechten Seite — was sind die von der rechten Seite? 28 Sie sind unter 
> Zyziphusbäumen ohne Dornen 29 und übereinandergereihten Bananen
> 56:30 und ausgestrecktem Schatten, 31 an Wasser, das sich ergießt, 32 mit vielen Früchten, 33 die weder 
> aufhören noch verwehrt sind, 34 und auf erhöhten Unterlagen.
> 56:35 Wir haben sie  eigens entstehen lassen 36 und sie zu Jungfrauen gemacht, 37 liebevoll und 
> gleichaltrig, 38 für die von der rechten Seite. 39 Eine große Schar von den Früheren,
> 56:40 und eine große Schar von den Späteren.
> 56:41 Und die von der linken Seite — was sind die von der linken Seite? 42 Sie sind in glühendem Wind 
> und heißem Wasser, 43 und in Schatten aus schwarzem Rauch, 44 der weder kühl noch trefflich ist.
> 56:45 Sie lebten ja vordem üppig 46 und verharrten in der gewaltigen Untreue. 47 Und sie sagten: »Wenn 
> wir gestorben und zu Staub und Knochen geworden sind, sollen wir dann wirklich auferweckt 
> werden? 48 Und auch unsere Vorväter?« 49 Sprich: Die Früheren und die Späteren
> 56:50 werden versammelt zum Termin eines bestimmten Tages. 51 Dann werdet ihr, die ihr irregeht und 
> (die Botschaft) für Lüge erklärt, 52 von Zaqqu,-m-Bäumen essen 53 und davon die Bäuche füllen, 54 
> und darauf heißes Wasser trinken;
> 56:55 trinken werdet ihr, wie durstkranke Kamele trinken. 56 Das ist ihre Bewirtung am Tag des 
> Gerichtes. 57 Wir sind es doch, die euch erschaffen haben. Würdet ihr es doch für wahr halten! 58 
> Habt ihr gesehen, was (für einen Samen) ihr zum Erguß bringt? 59 Seid ihr es, die ihn erschaffen oder 
> sind nicht vielmehr Wir es, die (ihn) erschaffen?
> 56:60 Wir haben für euch den Tod festgelegt. Und niemand kann Uns voraus sein (und abwenden), 61 
> dass Wir (gegen euch) euresgleichen eintauschen und euch in einen Zustand entstehen lassen, den ihr 
> nicht kennt. 62 Ihr wisst doch um die erste Schöpfung. Würdet ihr es doch bedenken! 63 Habt ihr 
> gesehen, was ihr (an Feldern) bestellt? 64 Sät ihr darin, oder sind nicht vielmehr Wir es, die säen?
> 56:65 Wenn Wir wollten, Wir könnten es zu zermalmtem Zeug machen, und ihr würdet verwundert 
> darüber reden: 66 »Wir sind mit Schulden belastet. 67 Nein, wir entbehren vielmehr alles.« 68 Habt 
> ihr denn das Wasser gesehen, das ihr trinkt? 69 Habt ihr es von den Wolken herabkommen lassen, 
> oder sind nicht vielmehr Wir es, die (es) herabkommen lassen?
> 56:70 Wenn Wir wollten, Wir könnten es bitter machen. Würdet ihr doch dankbar sein! 71 Habt ihr denn 
> das Feuer gesehen, das ihr zündet? 72 Habt ihr etwa den dazu nötigen Baum entstehen lassen, oder 
> sind nicht vielmehr Wir es, die (ihn) entstehen lassen? 73 Wir haben es zur Ermahnung und zur 
> Nutznießung für die Wüstenwanderer gemacht. 74 So preise den Namen deines majestätischen Herrn.
> 56:75 Nein, Ich schwöre bei den Niedergangsorten der Sterne 76 — das ist, wenn ihr es nur wüßtet, ein 
> gewaltiger Schwur: 77 Das ist wahrlich ein trefflicher Koran 78 in einem wohlverwahrten Buch, 79 
> das nur die berühren dürfen, die rein gemacht worden sind;
> 56:80 Herabsendung vom Herrn der Welten.
> 56:81 Wollt ihr denn über diese Botschaft nur schöne Worte machen 82 und es zu eurer täglichen 
> Beschäftigung machen, sie für Lüge zu erklären? 83 Könntet ihr denn, wenn die Seele  die Kehle 
> erreicht, 84 während ihr da zuschaut
> 56:85 und Wir ihm  näher sind als ihr — aber ihr könnt es nicht sehen —, 86 könntet ihr denn, wenn ihr 
> doch nicht dem Gericht unterzogen werden sollt, 87 sie  zurückbringen, so ihr die Wahrheit sagt? 88 
> Wenn er nun zu denen gehört, die in die Nähe Gottes zugelassen werden, 89 dann sind für ihn (bereit) 
> eine angenehme Brise, duftende Pflanzen und Gärten der Wonne.
> 56:90 Und wenn er zu denen von der rechten Seite gehört, 91 dann wird er mit »Friede sei dir! begrüßt 
> von denen, die von der rechten Seite sind. 92 Wenn er aber zu denen gehört, die (die Botschaft) für 
> Lüge erklären und irregehen, 93 dann wird ihm eine Bewirtung aus heißem Wasser (zuteil), 94 und 
> das Erleiden des Höllenbrandes.
> 56:95 Wahrlich, dies ist die Wahrheit, die gewiß ist. 96 So preise den Namen deines majestätischen 
> Herrn.
> 
> Sure: 57 Das Eisen (al-H,.adi,-d) zu Medina, 29 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 57:1 Gott preist, was in den Himmeln und auf der Erde ist. Und Er ist der Mächtige, der Weise. 2 Ihm 
> gehört die Königsherrschaft der Himmel und der Erde. Er macht lebendig und läßt sterben. Und Er 
> hat Macht zu allen Dingen. 3 Er ist der Erste und der Letzte, der Sichtbare und der Verborgene. Und 
> Er weiß über alle Dinge Bescheid. 4 Er ist es, der die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschuf 
> und sich dann auf dem Thron zurechtsetzte. Er weiß, was in die Erde eingeht und was aus ihr 
> herauskommt, was vom Himmel herabkommt und was darin emporsteigt. Und Er ist mit euch, wo 
> immer ihr auch seid. Und Gott sieht wohl, was ihr tut.
> 57:5 Ihm gehört die Königsherrschaft der Himmel und der Erde. Und zu Gott werden die 
> Angelegenheiten zurückgebracht. 6 Er läßt die Nacht in den Tag übergehen, und Er läßt den Tag in 
> die Nacht übergehen. Und Er weiß über das innere Geheimnis Bescheid.
> 57:7 Glaubt an Gott und seinen Gesandten und spendet von dem, worüber Er euch zu Nachfolgern 
> eingesetzt hat. Für diejenigen von euch, die glauben und spenden, ist ein großer Lohn bestimmt. 8 
> Warum wollt ihr denn nicht an Gott glauben, wo doch der Gesandte euch dazu aufruft, an euren Herrn 
> zu glauben, und wo Er eure Verpflichtungen entgegengenommen hat, so ihr gläubig seid? 9 Er ist es, 
> der deutliche Zeichen auf seinen Diener herabsendet, um euch aus den Finsternissen ins Licht 
> hinauszuführen. Und Gott hat Mitleid mit euch und ist barmherzig.
> 57:10 Warum wollt ihr nicht auf dem Weg Gottes spenden, wo doch das Erbe der Himmel und der Erde 
> Gott gehört. Diejenigen von euch, die vor dem Erfolg  gespendet und gekämpft haben, sind (den 
> anderen) nicht gleichzusetzen. Diese haben eine höhere Rangstufe als die, die erst nachher gespendet 
> und gekämpft haben. Allen aber hat Gott das Beste versprochen. Und Gott hat Kenntnis von dem, was 
> ihr tut. 11 Wer ist es, der Gott ein schönes Darlehen leiht? Er wird es ihm vervielfachen. Und 
> bestimmt ist für ihn ein trefflicher Lohn.
> 57:12  Am Tag, da du siehst, wie den gläubigen Männern und den gläubigen Frauen ihr Licht vor ihnen 
> und zu ihrer Rechten eilt: »Eine frohe Botschaft für euch heute: Gärten, unter denen Bäche fließen; 
> darin werdet ihr ewig weilen. Das ist der großartige Erfolg.« 13 Am Tag, da die Heuchler und die 
> Heuchlerinnen zu denen, die glauben, sagen: »Wartet auf uns, dass wir Licht von eurem Licht 
> nehmen.« Es wird (zu ihnen) gesagt: »Geht doch nach hinten zurück und sucht dort nach Licht.« Da 
> wird zwischen ihnen eine Mauer errichtet mit einem Tor. Nach innen ist die Barmherzigkeit und nach 
> außen, davor, ist die Pein. 14 Sie rufen ihnen zu: »Waren wir nicht auf eurer Seite?« Sie sagen: 
> »Doch, aber ihr habt euch selbst der Versuchung ausgesetzt, ihr habt abgewartet und gezweifelt, und 
> die (eitlen) Wünsche haben euch betört, bis der Befehl Gottes kam. Und betört hat euch in bezug auf 
> Gott der Betörer.
> 57:15 Heute wird weder von euch noch von denen, die ungläubig sind, ein Lösegeld angenommen. Eure 
> Heimstätte ist das Feuer. Es ist euer Schutzherr — welch schlimmes Ende! 16 Ist es nicht für die, die 
> glauben, Zeit, dass ihre Herzen demütig werden vor der Ermahnung Gottes und vor dem, was von der 
> Wahrheit herabgekommen ist, und dass sie sich nicht wie diejenigen verhalten, denen früher das Buch 
> zugekommen ist, es aber zu lang gedauert hat, so dass ihre Herzen sich verhärtet haben und viele von 
> ihnen Frevler wurden? 17 Wisst, dass Gott die Erde nach ihrem Absterben wieder belebt. Wir machen 
> euch die Zeichen deutlich, auf dass ihr verständig seid.
> 57:18 Denen, Männern und Frauen, die Almosen geben und damit Gott ein schönes Darlehen leihen, wird 
> Er es vervielfachen. Und bestimmt ist für sie ein trefflicher Lohn. 19 Diejenigen, die an Gott und 
> seine Gesandten glauben, das sind die Wahrhaftigen und die Zeugen vor ihrem Herrn. Sie erhalten 
> ihren Lohn und ihr Licht. Und diejenigen, die ungläubig sind und unsere Zeichen für Lüge erklären, 
> das sind die Gefährten der Hölle.
> 57:20 Wisst, dass das diesseitige Leben nur Spiel und Zerstreuung ist, Schmuck und Prahlerei unter euch 
> und Wetteifern nach mehr Vermögen und Kindern. Es ist wie mit einem Regen, der durch die (von 
> ihm hervorgebrachten) Pflanzen den Ungläubigen gefällt. Dann aber verdorren sie, und du siehst, wie 
> sie gelb werden. Dann wird alles zu zermalmtem Zeug. Im Jenseits gibt es eine harte Pein, und auch 
> Vergebung von Gott und Wohlgefallen. Und das diesseitige Leben ist nur betörende Nutznießung. 21 
> Eilt zu einer Vergebung von eurem Herrn um die Wette und zu einem Garten, der so breit ist wie der 
> Himmel und die Erde, und der für die bereitet ist, die an Gott und seine Gesandten glauben. Das ist 
> die Huld Gottes, Er läßt sie zukommen, wem Er will. Und Gott besitzt große Huld.
> 57:22 Kein Unglück trifft ein auf der Erde oder bei euch selbst, ohne dass es in einem Buch stünde, bevor 
> Wir es erschaffen. Dies ist Gott ein leichtes. 23 (Dies), damit ihr nicht traurig seid über das, was euch 
> entgangen ist, und euch nicht (zu sehr) der Freude hingebt über das, was Er euch hat zukommen 
> lassen. Und Gott liebt niemanden, der eingebildet und prahlerisch ist, 24 die, die geizen und den 
> Menschen befehlen, geizig zu sein. Und wenn einer sich abkehrt, so ist Gott der, der auf niemanden 
> angewiesen und des Lobes würdig ist.
> 57:25 Wir haben unsere Gesandten mit den deutlichen Zeichen gesandt und mit ihnen das Buch und die 
> Waage herabkommen lassen, damit die Menschen für die Gerechtigkeit eintreten. Und Wir haben das 
> Eisen herabkommen lassen. In ihm ist heftige Schlagkraft und vielerlei Nutzen für die Menschen. 
> Gott wollte feststellen, wer Ihn und seine Gesandten unterstützt, auch in Abwesenheit. Gott ist stark 
> und mächtig. 26 Und Wir sandten Noach und Abraham und ließen in ihrer Nachkommenschaft die 
> Prophetie und das Buch auftreten. Einige von ihnen folgten der Rechtleitung, und viele von ihnen 
> waren Frevler. 27 Dann ließen Wir nach ihnen unsere Gesandten folgen. Und Wir ließen Jesus, den 
> Sohn Marias, folgen und ihm das Evangelium zukommen. Und Wir setzten in die Herzen derer, die 
> ihm folgten, Mitleid und Barmherzigkeit, und auch Mönchtum, das sie erfanden — Wir haben es 
> ihnen nicht vorgeschrieben —, dies nur im Trachten nach dem Wohlgefallen Gottes. Sie beobachteten 
> es jedoch nicht in der rechten Weise. Und so ließen Wir diejenigen von ihnen, die glaubten, ihren 
> Lohn zukommen. Aber viele von ihnen waren Frevler.
> 57:28 O ihr, die ihr glaubt, fürchtet Gott und glaubt an seinen Gesandten, dann läßt Er euch einen 
> doppelten Anteil an seiner Barmherzigkeit zukommen, macht euch ein Licht, in dem ihr wandeln 
> könnt, und vergibt euch. Gott ist voller Vergebung und barmherzig. 29 Die Leute des Buches sollen 
> nun wissen, dass sie über nichts von der Huld Gottes verfügen, sondern dass die Huld in der Hand 
> Gottes liegt. Er läßt sie zukommen, wem Er will. Und Gott besitzt große Huld.
> 
> Sure: 58 Der Streit (al-Mudja,-dala) zu Medina, 22 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 58:1 Gehört hat Gott die Aussage jener, die mit dir über ihren Gatten streitet und bei Gott Klage erhebt. 
> Gott hört euren Wortwechsel. Gott hört und sieht alles. 2 Für diejenigen von euch, die sich von ihren 
> Frauen durch den Rückenspruch  scheiden... Sie sind doch nicht ihre Mütter. Ihre Mütter sind die, die 
> sie geboren haben. Sie sagen da ein verwerfliches Wort und etwas Falsches. Und Gott ist voller 
> Verzeihung und Vergebung. 3 Diejenigen, die sich von ihren Frauen durch den Rückenspruch 
> scheiden und dann doch zu dem zurückkehren, wovon sie reden haben einen Sklaven  freizulassen, 
> bevor sie beide einander berühren. Damit werdet ihr ermahnt. Und Gott hat Kenntnis von dem, was 
> ihr tut. 4 Wer es nicht vermag, der hat zwei Monate hintereinander zu fasten, bevor sie beide einander 
> berühren. Wer es nicht vermag, der hat sechzig Bedürftige zu beköstigen. Dies, damit ihr an Gott und 
> seinen Gesandten glaubt. Das sind die Rechtsbestimmungen Gottes. Für die Ungläubigen ist eine 
> schmerzhafte Pein bestimmt.
> 58:5 Diejenigen, die sich Gott und seinem Gesandten widersetzen, werden niedergeworfen, wie die 
> niedergeworfen wurden, die vor ihnen lebten. Wir haben doch deutliche Zeichen hinabgesandt. Und 
> für die Ungläubigen ist eine schmähliche Pein bestimmt. 6 Am Tag, da Gott sie alle auferweckt und 
> ihnen kundtut, was sie getan haben. Gott hat es erfaßt, während sie es vergessen haben. Und Gott ist 
> Zeuge über alle Dinge.
> 58:7 Hast du nicht gesehen, dass Gott weiß, was in den Himmeln und was auf der Erde ist? Es gibt kein 
> vertrauliches Gespräch zwischen dreien, ohne dass Er der vierte in ihrer Runde wäre, und keines 
> zwischen fünfen, ohne dass Er der Sechste in ihrer Runde wäre, und auch nicht zwischen weniger 
> oder mehr als dieser (Zahl), ohne dass Er mit ihnen wäre, wo immer sie sein mögen. Dann tut Er 
> ihnen am Tag der Auferstehung kund, was sie getan haben. Gott weiß über alle Dinge Bescheid. 
> 8 Hast du nicht auf jene geschaut, denen verboten wurde, vertrauliche Gespräche zu führen, die aber 
> dann zurückkehren zu dem, was ihnen verboten wurde und miteinander über Sünde, Übertretung und 
> Ungehorsam gegen den Gesandten vertraulich sprechen? Und wenn sie zu dir kommen, grüßen sie 
> dich, wie nicht einmal Gott dich grüßt, und sagen bei sich: »Könnte Gott uns nur peinigen für das, 
> was wir sagen!« Ihnen genügt doch die Hölle, in der sie brennen werden — welch schlimmes Ende! 9 
> O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr vertraulich miteinander sprecht, dann sprecht nicht vertraulich 
> miteinander über Sünde, Übertretung und Ungehorsam gegen den Gesandten, sondern sprecht 
> vertraulich miteinander über Frömmigkeit und Gottesfurcht. Und fürchtet Gott, zu dem ihr 
> versammelt werdet.
> 58:10 Vertrauliche Gespräche sind vom Satan, der damit die betrüben will, die gläubig sind. Aber er kann 
> ihnen keinen Schaden zufügen, außer mit der Erlaubnis Gottes. Auf Gott sollen die Gläubigen 
> vertrauen.
> 58:11 O ihr, die ihr glaubt, wenn zu euch gesagt wird: »Macht Platz in den Versammlungen«, dann macht 
> Platz, so macht auch Gott euch Platz. Und wenn gesagt wird: »Erhebt euch.« dann erhebt euch eben, 
> so erhöht auch Gott diejenigen von euch, die glauben, und die, denen das Wissen zugekommen ist, 
> um Rangstufen. Und Gott hat Kenntnis von dem, was ihr tut. 12 O ihr, die ihr glaubt, wenn ihr mit 
> dem Gesandten vertraulich sprechen wollt, dann gebt vor eurem vertraulichen Gespräch im voraus ein 
> Almosen. Das ist besser und reiner für euch. Wenn ihr es nicht vermögt, dann ist Gott voller 
> Vergebung und barmherzig. 13 Seid ihr erschrocken davor, dass ihr vor eurem vertraulichen Gespräch 
> im voraus Almosen geben sollt? Nun, wenn ihr es nicht tut und Gott sich euch wieder gnädig 
> zuwendet, dann verrichtet das Gebet und entrichtet die Abgabe, und gehorcht Gott und seinem 
> Gesandten. Und Gott hat Kenntnis von dem, was ihr tut.
> 58:14 Hast du nicht auf jene geschaut, die sich Leute zu Freunden nehmen, auf die Gott zornig ist? Sie 
> gehören nicht zu euch, und auch nicht zu ihnen. Und sie leisten wissentlich falsche Eide.
> 58:15 Gott hat für sie eine harte Pein bereitet. Schlimm ist das, was sie zu tun pflegen. 16 Sie haben sich 
> ihre Eide zu einem Schutzschild genommen und so (die Menschen) vom Weg Gottes abgewiesen. 
> Bestimmt ist für sie eine schmähliche Pein. 17 Ihr Vermögen und ihre Kinder werden ihnen vor Gott 
> nichts nützen. Das sind die Gefährten des Feuers; darin werden sie ewig weilen. 18 Am Tag, da Gott 
> sie alle auferweckt. Da werden sie Ihm schwören, wie sie euch schwören, und meinen, sie hätten nun 
> eine Grundlage. Siehe, sie sind ja doch Lügner. 19 Der Satan hat von ihnen Besitz ergriffen und sie 
> die Ermahnung Gottes vergessen lassen. Sie sind die Partei des Satans. Siehe, die Partei des Satans 
> sind ja doch die Verlierer.
> 58:20 Diejenigen, die sich Gott und seinem Gesandten widersetzen, die gehören zu den Niedrigsten. 21 
> Gott hat vorgeschrieben: »Siegen werde Ich, Ich und meine Gesandten.« Gott ist stark und mächtig. 
> 22 Du wirst nicht feststellen, dass Leute, die an Gott und den Jüngsten Tag glauben, denen Liebe 
> zeigen, die sich Gott und seinem Gesandten widersetzen, auch wenn sie ihre Väter wären oder ihre 
> Söhne, ihre Brüder oder ihre Sippenmitglieder. In deren Herzen hat Er den Glauben geschrieben und 
> sie mit einem Geist von sich gestärkt. Er wird sie in Gärten eingehen lassen, unter denen Bäche 
> fließen; darin werden sie ewig weilen. Gott hat Wohlgefallen an ihnen, und sie haben Wohlgefallen 
> an Ihm. Sie sind die Partei Gottes. Siehe, die Partei Gottes sind die, denen es wohl ergeht.
> 
> Sure: 59 Die Versammlung (al-H,.ashr) zu Medina, 24 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 59:1 Gott preist, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Und Er ist der Mächtige, der Weise. 2 Er 
> ist es, der diejenigen von den Leuten des Buches, die ungläubig sind, aus ihren Wohnstätten zur ersten 
> Versammlung vertrieben hat . Ihr habt nicht geglaubt, dass sie fortziehen würden; auch sie meinten, 
> ihre Festungen würden sie vor Gott schützen. Da kam Gott über sie, von wo sie nicht damit rechneten, 
> und jagten ihren Herzen Schrecken ein, so dass sie ihre Häuser mit ihren eigenen Händen und durch 
> die Hände der Gläubigen zerstörten. Zieht nun die Lehre daraus, ihr Einsichtigen. 3 Und hätte Gott 
> ihnen nicht die Verbannung vorgeschrieben, Er hätte sie im Diesseits  gepeinigt. Im Jenseits aber 
> erhalten sie die Pein des Feuers. 4 Dies dafür, dass sie sich Gott und seinem Gesandten widersetzen. 
> Und wenn jemand sich Gott widersetzt, so verhängt Gott eine harte Strafe.
> 59:5 Was ihr an Palmen umgehauen habt oder auf ihrem Stamm habt stehenlassen, es geschah mit der 
> Erlaubnis Gottes, auch damit Er die Frevler zuschanden mache. 6 Und für das, was Gott seinem 
> Gesandten von ihnen als Beute zugeteilt hat, habt ihr weder Pferde noch Kamele anspornen müssen. 
> Gott verleiht vielmehr seinen Gesandten Gewalt, über wen Er will. Und Gott hat Macht zu allen 
> Dingen. 7 Was Gott seinem Gesandten von den Bewohnern der Städte als Beute zugeteilt hat, gehört 
> Gott und seinem Gesandten, und den Verwandten, den Waisen, den Bedürftigen, dem Reisenden. 
> Dies, damit es nicht eben unter den Reichen von euch die Runde macht. Und was der Gesandte euch 
> zukommen läßt, das sollt ihr nehmen. Und was er euch verwehrt, davon sollt ihr euch fernhalten. Und 
> fürchtet Gott. Gott verhängt eine harte Strafe. 8 (Das gehört) den armen Auswanderern, die aus ihren 
> Wohnstätten und von ihrem Besitz vertrieben wurden, die nach Gottes Huld und Wohlgefallen 
> streben und Gott und seinen Gesandten unterstützen Das sind die Wahrhaftigen. 9 Und diejenigen, die 
> vor ihnen in der Wohnstätte und im Glauben zu Hause waren , lieben die, die zu ihnen ausgewandert 
> sind; sie empfinden in ihrem Inneren kein Bedürfnis für das, was diesen  zugekommen ist, und sie 
> bevorzugen sie vor sich selbst, auch wenn sie selbst Not leiden. Und diejenigen, die vor ihrer eigenen 
> Habsucht bewahrt bleiben, sind die, denen es wohl ergeht.
> 59:10 Und diejenigen, die nach ihnen gekommen sind, sagen: »Unser Herr, vergib uns und unseren 
> Brüdern, die uns im Glauben vorangegangen sind. Und setze in unsere Herzen keinen Groll gegen 
> die, die glauben. Unser Herr, du hast Mitleid und bist barmherzig.«
> 59:11 Hast du nicht auf jene geschaut, die Heuchler sind? Sie sagen zu ihren Brüdern von den Leuten der 
> Schrift, welche ungläubig sind: »Wenn ihr vertrieben werdet, werden wir mit euch fortziehen. Und 
> wir werden niemals jemandem gegen euch gehorchen. Und wenn gegen euch gekämpft wird, dann 
> werden wir euch bestimmt unterstützen.« Und Gott bezeugt, dass sie ja lügen. 12 Wenn sie vertrieben 
> werden, werden sie nicht mit ihnen fortziehen. Und wenn gegen sie gekämpft wird, werden sie sie 
> nicht unterstützen. Und sollten sie sie unterstützen, dann werden sie den Rücken kehren, und dann 
> werden sie selbst keine Unterstützung erfahren. 13 Ihr flößt ihnen mehr Angst ein als Gott. Dies, weil 
> sie Leute sind, die nicht begreifen. 14 Sie kämpfen nicht alle zusammen gegen euch, es sei denn in 
> befestigten Städten oder hinter Mauern. Ihre Schlagkraft ist untereinander gewaltig. Du meinst, sie 
> bilden eine Einheit, aber ihre Herzen sind geteilt. Dies, weil sie Leute sind, die keinen Verstand 
> haben.
> 59:15 Es ist wie mit denen, die es kurz vor ihnen erlebten . Sie erlitten die schweren Folgen ihres 
> Verhaltens, und für sie ist eine schmerzhafte Pein bestimmt. 16 Es ist wie mit dem Satan, als er zum 
> Menschen sagte: »Sei ungläubig.« Als er ungläubig wurde, sagte er: »Ich bin unschuldig an dir. Ich 
> fürchte Gott, den Herrn der Welten.« 17 Das Ende von beiden war, dass sie nun im Feuer sind; darin 
> werden sie ewig weilen. Und das ist die Vergeltung für die, die Unrecht tun. 18 O ihr, die ihr glaubt, 
> fürchtet Gott. Und jeder schaue, was er für morgen vorausschickt. Und fürchtet Gott. Gott hat 
> Kenntnis von dem, was ihr tut. 19 Und seid nicht wie diejenigen, die Gott vergessen haben und die Er 
> dann sich selbst vergessen ließ. Das sind die Frevler.
> 59:20 Nicht gleich sind die Gefährten des Feuers und die Gefährten des Paradieses. Die Gefährten des 
> Paradieses sind es, die den Erfolg erzielen. 21 Hätten Wir diesen Koran auf einen Berg hinabgesandt, 
> du hättest gesehen, wie er aus Furcht vor Gott demütig innehält und sich spaltet. Diese Gleichnisse 
> führen Wir den Menschen an, auf dass sie nachdenken.
> 59:22 Er ist Gott, außer dem es keinen Gott gibt, der über das Unsichtbare und das Offenbare Bescheid 
> weiß. Er ist der Erbarmer, der Barmherzige. 23 Er ist Gott, außer dem es keinen Gott gibt, der König, 
> der Heilige, der Inbegriff des Friedens, der Stifter der Sicherheit, der alles fest in der Hand hat, der 
> Mächtige, der Gewaltige, der Stolze. Preis sei Gott! (Er ist erhaben) über das, was sie (Ihm) 
> beigesellen. 24 Er ist Gott, der Schöpfer, der Erschaffer, der Bildner. Sein sind die schönsten Namen. 
> Ihn preist, was in den Himmeln und auf der Erde ist. Und Er ist der Mächtige, der Weise.
> 
> Sure: 60 Die Prüfung (al-Mumtah,.ina) zu Medina, 13 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 60:1 O ihr, die ihr glaubt, nehmt euch nicht meine Feinde und eure Feinde zu Freunden, indem ihr ihnen 
> Liebe entgegenbringt, wo sie doch das verleugnen, was von der Wahrheit zu euch gekommen ist, und 
> den Gesandten und euch selbst vertreiben, weil ihr an Gott, euren Herrn, glaubt. (Haltet euch daran), 
> wenn ihr wirklich ausgezogen seid zum Einsatz auf meinem Weg und im Streben nach meinem 
> Wohlgefallen. Ihr zeigt ihnen heimlich Liebe, wo Ich doch besser weiß, was ihr verbergt und was ihr 
> offenlegt. Und wer von euch das tut, der ist vom rechten Weg abgeirrt. 2 Wenn sie euch treffen, sind 
> sie euch feind und strecken gegen euch ihre Hände und ihre Zungen zum Bösen aus. Sie wünschten, 
> ihr wäret ungläubig. 3 Weder eure Verwandtschaftsbande noch eure Kinder werden euch nützen. Am 
> Tag der Auferstehung wird Gott zwischen euch entscheiden. Und Gott sieht wohl, was ihr tut.
> 60:4 Ihr habt doch ein schönes Beispiel in Abraham und denen, die mit ihm waren, als sie zu ihrem Volk 
> sagten: »Wir sind unschuldig an euch und an dem, was ihr anstelle Gottes verehrt. Wir verleugnen 
> euch. Und zwischen uns und euch sind Feindschaft und Haß auf immer sichtbar geworden, bis ihr an 
> Gott allein glaubt.« Dies, bis auf das Wort Abrahams zu seinem Vater: »Ich werde für dich um 
> Vergebung bitten . Und ich kann dir vor Gott keinen Nutzen bringen. Unser Herr, auf Dich vertrauen 
> wir, und Dir wenden wir uns reumütig zu. Und zu Dir führt der Lebensweg.
> 60:5 Unser Herr, mach uns nicht zu einer Versuchung für die, die ungläubig sind. Und vergib uns, unser 
> Herr. Du bist der Mächtige, der Weise.« 6 Ihr habt in ihnen ein schönes Beispiel, und zwar jeder, der 
> auf Gott hofft und den Jüngsten Tag erwartet. Wenn einer sich abkehrt, so ist Gott der, der auf 
> niemanden angewiesen und des Lobes würdig ist. 7 Möge Gott zwischen euch und die von ihnen, mit 
> denen ihr verfeindet seid, Liebe setzen! Und Gott ist mächtig. Und Gott ist voller Vergebung und 
> barmherzig. 8 Gott verbietet euch nicht, denen, die nicht gegen euch der Religion wegen gekämpft 
> und euch nicht aus euren Wohnstätten vertrieben haben, Pietät zu zeigen und Gerechtigkeit 
> angedeihen zu lassen. Gott liebt ja die, die gerecht handeln. 9 Er verbietet Euch, die, die gegen euch 
> der Religion wegen gekämpft und euch aus euren Wohnstätten vertrieben und zu eurer Vertreibung 
> Beistand geleistet haben, zu Freunden zu nehmen. Diejenigen, die sie zu Freunden nehmen, das sind 
> die, die Unrecht tun.
> 60:10 O ihr, die ihr glaubt, wenn gläubige Frauen als Auswanderer zu euch kommen, dann prüft sie. Gott 
> weiß besser über ihren Glauben Bescheid. Wenn ihr feststellt, dass sie gläubig sind, dann schickt sie 
> nicht zu den Ungläubigen zurück. Zur Ehe sind weder diese Frauen ihnen erlaubt, noch sind sie 
> diesen Frauen erlaubt. Und laßt ihnen  jedoch zukommen, was sie (seinerzeit für diese Frauen) 
> ausgegeben haben. Es ist für euch kein Vergehen, sie zu heiraten, wenn ihr ihnen ihren Lohn 
> zukommen laßt. Und haltet nicht am Eheband mit den ungläubigen Frauen fest, und fordert, was ihr 
> (bei der Eheschließung) ausgegeben habt, zurück. Auch sie sollen zurückfordern, was sie ausgegeben 
> haben. Das ist das Urteil Gottes; Er urteilt zwischen euch. Und Gott weiß Bescheid und ist weise. 11 
> Und wenn euch etwas von euren Gattinnen an die Ungläubigen abhanden kommt und ihr nach einer 
> Strafaktion Beute macht, dann laßt denen, deren Gattinnen fortgegangen sind, soviel zukommen, wie 
> sie ausgegeben haben. Und fürchtet Gott, an den ihr glaubt.
> 60:12 O Prophet, wenn gläubige Frauen zu dir kommen, um dir Treue zu geloben, dass sie Gott nichts 
> beigesellen, nicht stehlen, keinen Ehebruch begehen, ihre Kinder nicht töten, keine Verleumdung 
> vorbringen, die sie vor ihren eigenen Händen und Füßen erdichten, und gegen dich nicht ungehorsam 
> sind in dem, was recht ist, dann nimm ihr Treueversprechen an und bitte Gott für sie um Vergebung. 
> Gott ist voller Vergebung und barmherzig.
> 60:13 O ihr, die ihr glaubt, nehmt nicht Leute zu Freunden, auf die Gott zornig ist. Sie haben die 
> Hoffnung auf das Jenseits aufgegeben, so wie die Ungläubigen die Hoffnung aufgegeben haben in 
> bezug auf die (Toten) in den Gräbern.
> 
> Sure: 61 Die Reihe (al-S,.aff) zu Medina, 14 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 61:1 Gott preist, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Und Er ist der Mächtige, der Weise. 2 O 
> ihr, die ihr glaubt, warum sagt ihr, was ihr nicht tut? 3 Großen Abscheu erregt es bei Gott, dass ihr 
> sagt, was ihr nicht tut. 4 Gott liebt die, die auf seinem Weg kämpfen in einer Reihe, als wären sie ein 
> festgefügter Bau.
> 61:5 Und als Mose zu seinem Volk sagte: »O mein Volk, warum fügt ihr mir Leid zu, wo ihr doch wisst, 
> dass ich der Gesandte Gottes an euch bin?« Als sie nun abwichen, ließ Gott ihre Herzen abweichen. 
> Und Gott leitet die frevlerischen Leute nicht recht. 6 Und als Jesus, der Sohn Marias, sagte: »O 
> Kinder Israels, ich bin der Gesandte Gottes an euch, um zu bestätigen, was von der Tora vor mir 
> vorhanden war, und einen Gesandten zu verkünden, der nach mir kommt: sein Name ist Ahmad.«  
> Als er nun mit den deutlichen Zeichen zu ihnen kam, sagten sie: »Das ist eine offenkundige 
> Zauberei.« 7 Und wer ist ungerechter als der, der gegen Gott Lügen erdichtet, während er zur 
> Gottergebenheit aufgerufen wird? Und Gott leitet die ungerechten Leute nicht recht. 8 Sie wollen das 
> Licht Gottes mit ihrem Mund auslöschen. Aber Gott wird sein Licht vollenden, auch wenn es den 
> Ungläubigen zuwider ist. 9 Er ist es, der seinen Gesandten mit der Rechtleitung und der Religion der 
> Wahrheit gesandt hat, um ihr die Oberhand zu verleihen über alle Religion, auch wenn es den 
> Polytheisten zuwider ist.
> 61:10 O ihr, die ihr glaubt, soll ich euch auf einen Handel hinweisen, der euch vor einer schmerzhaften 
> Pein rettet? 11 Ihr sollt an Gott und seinen Gesandten glauben, euch auf dem Weg Gottes mit eurem 
> Vermögen und mit eigener Person einsetzen — das ist besser für euch, so ihr Bescheid wisst —, 12 
> dann wird Er euch eure Sünden vergeben und euch eingehen lassen in Gärten, unter denen Bäche 
> fließen, und in angenehme Wohnungen in den Gärten von Eden. Das ist der großartige Erfolg. 13 Und 
> noch eine andere (Huld), die ihr liebt, (steht bereit): eine Unterstützung von Gott und ein naher 
> Erfolg. Verkünde den Gläubigen eine Frohbotschaft.
> 61:14 O ihr, die ihr glaubt, seid die Helfer Gottes, so wie Jesus, der Sohn Marias, zu den Jüngern gesagt 
> hat: »Wer sind meine Helfer (auf dem Weg) zu Gott hin?« Die Jünger sagten: »Wir sind die Helfer 
> Gottes.« Eine Gruppe der Kinder Israels glaubte, und eine (andere) Gruppe war ungläubig. Da 
> stärkten Wir diejenigen, die glaubten, gegen ihre Feinde, und sie bekamen die Oberhand.
> 
> Sure: 62 Der Freitag (al-Djumu’a) zu Medina, 11 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 62:1 Gott preist, was in den Himmeln und was auf der Erde ist, (Ihn), den König, den Heiligen, den 
> Mächtigen, den Weisen. 2 Er ist es, der unter den Ungelehrten einen Gesandten aus ihrer Mitte hat 
> erstehen lassen, der ihnen seine Zeichen verliest, sie läutert und sie das Buch und die Weisheit lehrt 
> — sie befanden sich ja zuvor in einem offenkundigen Irrtum —, 3 (sie) und andere vor ihnen, die sie 
> noch nicht eingeholt haben. Und Er ist der Mächtige, der Weise. 4 Das ist die Huld Gottes. Er läßt sie 
> zukommen, wem Er will. Und Gott besitzt große Huld.
> 62:5 Es ist mit denen, denen die Tora auferlegt worden ist, die sie aber dann doch nicht getragen haben, 
> wie mit einem Esel, der Bücher trägt. Schlimm ist es mit den Leuten, die die Zeichen Gottes für Lüge 
> erklären. Und Gott leitet die ungerechten Leute nicht recht. 6 Sprich: O ihr, die ihr Juden seid, wenn 
> ihr behauptet, ihr seid die Freunde Gottes unter Ausschluß der anderen Menschen, dann wünscht euch 
> den Tod, so ihr die Wahrheit sagt. 7 Aber niemals werden sie ihn sich wünschen wegen dessen, was 
> ihre Hände vorausgeschickt haben. Und Gott weiß über die, die Unrecht tun, Bescheid. 8 Sprich: Der 
> Tod, vor dem ihr flieht, wird euch erreichen. Dann werdet ihr zu dem, der das Unsichtbare und das 
> Offenbare kennt, zurückgebracht, und Er wird euch kundtun, was ihr zu tun pflegtet.
> 62:9 O ihr, die ihr glaubt, wenn am Freitag zum Gebet gerufen wird, dann eilt zum Gedenken Gottes und 
> laßt das Kaufgeschäft ruhen. Das ist besser für euch, so ihr Bescheid wisst.
> 62:10 Wenn das Gebet beendet ist, dann breitet euch im Land aus und strebt nach etwas von der Huld 
> Gottes. Und gedenkt Gottes viel, auf dass es euch wohl ergehe. 11 Und wenn sie einen Handel oder 
> eine Gelegenheit zur Zerstreuung sehen, laufen sie hin und lassen dich stehen. Sprich: Was bei Gott 
> ist, ist doch besser als Zerstreuung und Handel. Und Gott ist der beste Versorger.
> 
> Sure: 63 Die Heuchler (al-Muna,-fiqu,-n) zu Medina, 11 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 63:1 Wenn die Heuchler zu dir kommen, sagen sie: »Wir bezeugen, dass du der Gesandte Gottes bist.« 
> Gott weiß wohl, dass du sein Gesandter bist. Und Gott bezeugt, dass die Heuchler doch lügen. 2 Sie 
> nehmen sich ihre Eide zu einem Schutzschild und weisen so (die Menschen) vom Wege Gottes ab. 
> Schlimm ist das, was sie zu tun pflegen. 3 Dies, weil sie erst gläubig waren, dann aber ungläubig 
> wurden. Da wurden ihre Herzen versiegelt, so dass sie nicht begreifen. 4 Und wenn du sie siehst, 
> gefallen dir ihre Gestalten. Und wenn sie sprechen, hörst du ihren Worten zu. Sie sind wie angelehnte 
> Bretter. Sie meinen, jeder Schrei sei gegen sie gerichtet. Sie sind die (wahren) Feinde. Nimm dich vor 
> ihnen in acht. Gott bekämpfe sie! Wie leicht lassen sie sich doch abwenden!
> 63:5 Und wenn zu ihnen gesagt wird: »Kommt her, dass der Gesandte Gottes für euch um Vergebung 
> bittet« wenden sie den Kopf zur Seite, und du siehst, wie sie sich in Hochmut abwenden. 6 Für sie ist 
> es gleich, ob du für sie um Vergebung bittest oder nicht bittest. Gott wird ihnen nicht vergeben. Gott 
> leitet die frevlerischen Leute nicht recht. 7 Sie sind e», die sagen: »Spendet nicht für diejenigen, die 
> beim Gesandten Gottes sind, bis sie davoneilen.« Doch Gott gehören die Vorratskammern der 
> Himmel und der Erde. Aber die Heuchler begreifen es nicht. 8 Sie sagen: »Wenn wir nach Medina 
> zurückkehren, werden sicher die Mächtigen die Schwächeren aus ihr vertreiben.« Doch Gott gehört 
> die Macht, und auch seinem Gesandten und den Gläubigen. Aber die Heuchler wissen nicht Bescheid. 
> 9 O ihr, die ihr glaubt, euer Vermögen und eure Kinder sollen euch nicht vom Gedenken Gottes 
> ablenken. Diejenigen, die dies tun, das sind die Verlierer.
> 63:10 Und spendet von dem, was Wir euch beschert haben, bevor der Tod einen von euch ereilt und er 
> dann sagt: »Mein Herr, könntest Du mich doch auf eine kurze Frist zurückstellen! Ich würde Almosen 
> geben und einer der Rechtschaffenen sein.« 11 Gott wird aber niemanden zurückstellen, wenn seine 
> Frist kommt. Und Gott hat Kenntnis von dem, was ihr tut.
> 
> Sure: 64 Die Übervorteilung (al-Tagha,-bun) zu Medina, 18 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 64:1 Gott preist, was in den Himmeln und was auf der Erde ist. Ihm gehört die Königsherrschaft, und Lob 
> sei Ihm! Er hat Macht zu allen Dingen. 2 Er ist es, der euch erschaffen hat. Die einen von euch sind 
> ungläubig, die anderen gläubig. Und Gott sieht wohl, was ihr tut. 3 Er hat die Himmel und die Erde in 
> Wahrheit erschaffen, und Er hat euch gestaltet und eure Gestalten schön gemacht. Und zu Ihm führt 
> der Lebensweg. 4 Er weiß, was in den Himmeln und auf der Erde ist, und Er weiß, was ihr im 
> geheimen redet und was ihr offenlegt. Und Gott weiß über das innere Geheimnis Bescheid.
> 64:5 Ist denn nicht der Bericht über die, die zuvor ungläubig waren, zu euch gelangt? Sie erlitten die 
> schweren Folgen ihres Verhaltens, und bestimmt ist für sie eine schmerzhafte Pein. 6 Dies, weil ihre 
> Gesandten mit den deutlichen Zeichen zu ihnen kamen, sie aber sagten: »Sollen etwa Menschen uns 
> rechtleiten?« Da wurden sie ungläubig und kehrten sich ab. Doch Gott bedurfte ihrer nicht. Gott ist 
> auf niemanden angewiesen und des Lobes würdig. 7 Diejenigen, die ungläubig sind, behaupten, dass 
> sie nicht auferweckt werden. Doch, bei meinem Herrn, ihr werdet auferweckt werden. Dann wird 
> euch das kundgetan, was ihr getan habt. Und dies ist Gott ein leichtes. 8 Darum glaubt an Gott und 
> seinen Gesandten und das Licht, das Wir hinabgesandt haben. Und Gott hat Kenntnis von dem, was 
> ihr tut.
> 64:9 Am Tag, da Er euch zum Tag der Versammlung versammelt. Das ist der Tag der Übervorteilung . 
> Wer an Gott glaubt und Gutes tut, dem sühnt Er seine Missetaten, und den läßt Er in Gärten eingehen, 
> unter denen Bäche fließen; darin werden sie auf immer ewig weilen. Das ist der großartige Erfolg.
> 64:10 Und diejenigen, die ungläubig sind und unsere Zeichen für Lüge erklären, das sind die Gefährten 
> des Feuers; darin werden sie ewig weilen — welch schlimmes Ende!
> 64:11 Kein Unglück trifft (jemanden), es sei denn mit der Erlaubnis Gottes. Und wer an Gott glaubt, 
> dessen Herz leitet Er recht. Und Gott weiß über alle Dinge Bescheid. 12 Und gehorcht Gott und 
> gehorcht dem Gesandten. Wenn ihr euch abkehrt, so obliegt unserem Gesandten nur die deutliche 
> Ausrichtung (der Botschaft). 13 Gott, es gibt keinen Gott außer Ihm. Auf Gott sollen die Gläubigen 
> vertrauen.
> 64:14 O ihr, die ihr glaubt, unter euren Gattinnen und euren Kindern sind welche, die euch feind sind. So 
> nehmt euch vor ihnen in acht. Wenn ihr verzeiht, nachsichtig seid und vergebt, so ist Gott voller 
> Vergebung und barmherzig.
> 64:15 Euer Vermögen und eure Kinder sind eine Versuchung. Aber Gott hält einen großartigen Lohn 
> bereit. 16 Fürchtet nun Gott, soviel ihr eben könnt. Und hört zu und gehorcht. Und spendet: Es ist 
> besser für euch. Und diejenigen, die vor ihrer eigenen Habsucht bewahrt bleiben, das sind die, denen 
> es wohl ergeht. 17 Wenn ihr Gott ein schönes Darlehen leiht, wird Er es euch vervielfachen und euch 
> vergeben. Und Gott zeigt sich erkenntlich und ist langmütig. 18 (Er), der über das Unsichtbare und 
> das Offenbare Bescheid weiß, der Mächtige, der Weise.
> 
> Sure: 65 Die Entlassung (al-T,.ala,-q) zu Medina, 12 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 65:1 O Prophet, wenn ihr die Frauen entlaßt, dann entlaßt sie unter Beachtung ihrer Wartezeit, und 
> berechnet die Wartezeit (sorgfältig). Und fürchtet Gott, euren Herrn. Weiset sie nicht aus ihren 
> Häusern aus. Sie sollen auch nicht selbst ausziehen, es sei denn, sie begehen eine offenkundige 
> schändliche Tat. Das sind die Rechtsbestimmungen Gottes. Wer die Rechtsbestimmungen Gottes 
> übertritt, der tut sich selbst Unrecht. Du weißt nicht, ob nicht Gott vielleicht danach eine neue Lage 
> herbeiführt. 2 Wenn sie das Ende ihrer Frist erreichen, dann behaltet sie in rechtlicher Weise oder 
> trennt euch von ihnen in rechtlicher Weise. Und nehmt zwei gerechte Leute von euch zu Zeugen, und 
> erhaltet das Zeugnis Gottes aufrecht. Damit wird derjenige ermahnt, der an Gott und den Jüngsten 
> Tag glaubt. Und wer Gott fürchtet, dem schafft Er einen Ausweg 3 und beschert Unterhalt, von wo er 
> damit nicht rechnet. Und wer auf Gott vertraut, dem genügt Er. Gott erzielt sein Anliegen. Gott legt 
> für jede Sache ein Maß fest. 4 Und für die von euren Frauen, die keine Menstruation mehr erwarten, 
> falls ihr da Zweifel hegt, gilt eine Wartezeit von drei Monaten. Und ebenso für die, die keine 
> Menstruation haben. Für die, die schwanger sind, ist die Frist erreicht, wenn sie gebären, was sie (in 
> ihrem Leib) tragen. Und wer Gott fürchtet, dem schafft Er Erleichterung in seiner Angelegenheit.
> 65:5 Das ist die Anordnung Gottes, die Er zu euch herabgesandt hat. Und wer Gott fürchtet, dem sühnt Er 
> seine Missetaten und dem verleiht Er einen großartigen Lohn. 6 Laßt sie dort wohnen, wo ihr selbst 
> wohnt, euren Möglichkeiten entsprechend. Und fügt ihnen keinen Schaden zu, um sie in Bedrängnis 
> zu bringen. Und wenn sie schwanger sind, dann übernehmt für sie die nötigen Aufwendungen, bis sie 
> gebären, was sie (in ihrem Leib) tragen. Wenn sie für euch das Kind stillen, dann laßt ihnen ihren 
> Lohn zukommen, und beratet euch untereinander (darüber) in rechtlicher Weise. Und wenn ihr euch 
> schwer einigen könnt, dann wird wohl eine andere (das Kind) für ihn stillen. 7 Der Wohlhabende soll 
> entsprechend seinem Vermögen die Aufwendungen gestalten. Und wem der Unterhalt bemessen 
> zugeteilt wurde, der soll von dem ausgeben, was Gott ihm hat zukommen lassen. Gott fordert von 
> einem nur das, was Er ihm hat zukommen lassen. Gott wird nach der schwierigen Lage Erleichterung 
> schaffen.
> 65:8 Und wie manche Stadt rebellierte gegen den Befehl ihres Herrn und seiner Gesandten, worauf Wir 
> sie einer harten Abrechnung unterzogen und mit einer entsetzlichen Pein peinigten. 9 Da erlitt sie die 
> schweren Folgen ihres Verhaltens. Und das Ende ihres Verhaltens war (nur) Verlust.
> 65:10 Gott hat für sie eine harte Pein bereitet. So fürchtet Gott, ihr Einsichtigen, die ihr glaubt. Gott hat 
> zu euch eine Ermahnung herabgesandt, 11 einen Gesandten, der euch die Zeichen Gottes, die alles 
> deutlich machen, verliest, um die, die glauben und die guten Werke tun, aus den Finsternissen ins 
> Licht hinauszuführen. Und wer an Gott glaubt und Gutes tut, den wird Er in Gärten eingehen lassen, 
> unter denen Bäche fließen; darin werden sie auf immer ewig weilen. Gott hat ihm (damit) einen 
> schönen Unterhalt gewährt. 12 Gott ist es, der sieben Himmel erschaffen hat, und von der Erde gleich 
> viel. Der Befehl (Gottes) kommt zwischen ihnen herab, damit ihr wisst, dass Gott Macht hat zu allen 
> Dingen und dass Gott alle Dinge mit seinem Wissen umfaßt.
> 
> Sure: 66 Das Verbot (al-T,.ahri,-m) zu Medina, 12 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 66:1 O Prophet, warum erklärst du für verboten, was Gott dir erlaubt hat, im Streben danach, deinen 
> Gattinnen zu gefallen ? Gott ist voller Vergebung und barmherzig. 2 Gott hat für euch festgelegt, wie 
> eure Eide zu lösen sind. Und Gott ist euer Schutzherr, und Er ist der, der Bescheid weiß und weise ist.
> 66:3 Als der Prophet einer seiner Gattinnen einige Worte im geheimen anvertraute. Als sie sie dann 
> mitteilte und Gott ihm darüber Auskunft gab, gab er einen Teil davon bekannt und überging einen 
> anderen Teil. Als er es ihr nun mitteilte, sagte sie: »Wer hat dir das kundgetan?« Er sagte: 
> »Kundgetan hat (es) mir der, der Bescheid weiß und Kenntnis (von allem) hat. 4 Wenn ihr beide zu 
> Gott umkehrt — eure Herzen waren ja dem Gerede zugeneigt —... Und wenn ihr einander gegen ihn 
> Beistand leistet, so ist Gott sein Schutzherr, und Gabriel, die Rechtschaffenen von den Gläubigen und 
> außerdem die Engel werden (ihm) Beistand leisten.
> 66:5 Möge sein Herr ihm, wenn er euch (alle) entläßt, zum Tausch andere Gattinnen geben, die besser 
> sind als ihr: muslimische Frauen, die gläubig und demütig ergeben sind, bereit zur Umkehr sind, 
> (Gott) dienen und umherziehen , ob sie früher verheiratet waren oder Jungfrauen sind.
> 66:6 O ihr, die ihr glaubt, hütet euch selbst und eure Angehörigen vor einem Feuer, dessen Brennstoff 
> Menschen und Steine sind und über das hartherzige und strenge Engel gesetzt sind, die gegen Gott 
> nicht ungehorsam sind in dem, was Er ihnen befiehlt, sondern tun, was ihnen befohlen wird. 7 O ihr, 
> die ihr ungläubig seid, entschuldigt euch heute nicht. Euch wird nur das vergolten, was ihr zu tun 
> pflegtet. 8 O ihr, die ihr glaubt, kehrt zu Gott um in aufrichtiger Umkehr. Möge Gott euch eure 
> Missetaten sühnen und euch in Gärten eingehen lassen, unter denen Bäche fließen, am Tag, da Gott 
> den Propheten und die, die mit ihm gläubig sind, nicht zuschanden macht! Ihr Licht eilt vor ihnen und 
> zu ihrer Rechten her. Sie sagen: »Unser Herr, vollende für uns unser Licht und vergib uns. Du hast 
> Macht zu allen Dingen.«
> 66:9 O Prophet, setze dich gegen die Ungläubigen und die Heuchler ein und fasse sie hart an. Ihre 
> Heimstätte ist die Hölle — welch schlimmes Ende!
> 66:10 Gott hat für die, die ungläubig sind, die Frau Noachs und die Frau Lots  als Beispiel angeführt. Sie 
> beide unterstanden zwei Dienern von unseren rechtschaffenen Dienern. Aber sie waren treulos zu 
> ihnen, so konnten ihnen diese vor Gott nichts nützen. Und es wurde gesagt: »Geht ins Feuer ein mit 
> denen, die hineingehen.« 11 Und Gott hat für die, die glauben, die Frau des Pharao als Beispiel 
> angeführt. Als sie sagte: »Mein Herr, baue mir ein Haus bei Dir im Paradies, und errette mich von 
> Pharao und seinem Handeln, und errette mich von den Leuten, die Unrecht tun.« 12 Und (auch) 
> Maria , die Tochter Imrans, die ihre Scham unter Schutz stellte, worauf Wir in sie von unserem Geist 
> bliesen. Und sie hielt die Worte ihres Herrn und seine Bücher für wahr und gehörte zu denen, die 
> (Gott) demütig ergeben sind.
> 
> Sure: 67 Die Königsherrschaft (al-Mulk) zu Mekka, 30 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 67:1 Gesegnet sei der Herr, in dessen Hand die Königsherrschaft ist! Und Er hat Macht zu allen Dingen. 2 
> (Er), der den Tod und das Leben erschaffen hat, um euch zu prüfen (und festzustellen), wer von euch 
> am besten handelt. Und Er ist der, der mächtig und voller Vergebung ist. 3 (Er), der sieben Himmel in 
> Schichten erschaffen hat. Und du kannst an der Schöpfung des Erbarmers kein Mißverhältnis sehen. 
> Wende deinen Blick zurück: Siehst du irgendeinen Mangel? 4 Dann wende deinen Blick zweimal 
> zurück. Dein Blick kehrt zu dir beschämt und ermüdet zurück.
> 67:5 Und Wir haben den untersten Himmel mit Leuchten geschmückt und haben sie zu Wurfsteinen 
> gegen die Satane gemacht. Und Wir haben für sie die Pein des Feuerbrandes bereitet. 6 Und bestimmt 
> ist für die, die ihren Herrn verleugnen, die Pein der Hölle — welch schlimmes Ende! 7 Wenn sie 
> hineingeworfen werden, hören sie sie aufheulen, während sie brodelt, 8 als würde sie bald vor Wut 
> platzen. Sooft eine Schar hineingeworfen wird, werden ihre Wärter sie fragen: »Ist denn kein Warner 
> zu euch gekommen?« 9 Sie sagen: »Doch, ein Warner ist zu uns gekommen. Aber wir haben (ihn) der 
> Lüge geziehen und gesagt: ›Gott hat nichts herabgesandt; ihr befindet euch ja in großem Irrtum.‹«
> 67:10	Und sie sagen: »Hätten wir nur gehört und Verstand gehabt, wären wir nun nicht unter den 
> Gefährten des Höllenbrandes. 11 Und sie bekennen ihre Schuld. Weg mit den Gefährten des 
> Höllenbrandes!« 12 Für diejenigen, die ihren Herrn im Verborgenen fürchten, ist Vergebung und ein 
> großer Lohn bestimmt. 13 Ihr mögt eure Worte im geheimen sprechen oder offen äußern, Er weiß 
> über das innere Geheimnis Bescheid. 14 Sollte Er denn nicht über die Bescheid wissen, die Er 
> erschaffen hat? Und Er ist der Feinfühlige, der Kenntnis von allem hat.
> 67:15 Er ist es, der euch die Erde gefügig gemacht hat. So schreitet auf ihrem Rücken umher und eßt von 
> dem, was Er (euch) beschert. Und zu Ihm führt die Auferstehung. 16 Wähnt ihr euch denn in 
> Sicherheit davor, dass der, der im Himmel ist, die Erde mit euch versinken läßt, so dass sie ins 
> Schwanken gerät? 17 Oder wähnt ihr euch in Sicherheit davor, dass der, der im Himmel ist, einen 
> Sandsturm gegen euch schickt? Da werdet ihr erfahren, wie seine Warnung ist.
> 67:18 Auch diejenigen, die vor ihnen lebten, haben (die Gesandten) der Lüge geziehen. Und wie war 
> meine Mißbilligung! 19 Haben sie nicht auf die Vögel über ihnen geschaut, wie sie ihre Flügel 
> ausbreiten und einziehen? Nur der Erbarmer hält sie. Er sieht wohl alle Dinge.
> 67:20 Oder wer ist anstelle des Erbarmers derjenige, der euch eine Heerschar wäre, die euch unterstützen 
> könnte? Die Ungläubigen fallen nur der Betörung anheim. 21 Oder wer ist denn der, der euch 
> Lebensunterhalt bescheren könnte, wenn Er seine Versorgung zurückhält? Aber nein, sie verharren in 
> Rebellion und Abneigung. 22 Folgt denn einer, der, auf sein Gesicht gestürzt, umherschreitet, eher der 
> Rechtleitung, oder einer, der aufrecht auf einem geraden Weg umherschreitet? 23 Sprich: Er ist es, 
> der euch entstehen ließ und euch Gehör, Augenlicht und Herz machte. Ihr seid aber wenig dankbar. 
> 24 Sprich: Er ist es, der euch auf der Erde vermehrte. Und zu Ihm werdet ihr versammelt werden.
> 67:25 Und sie sagen: »Wann wird diese Androhung eintreffen, so ihr die Wahrheit sagt?« 26 Sprich: Nur 
> Gott weiß darüber Bescheid. Und ich bin ein deutlicher Warner. 27 Wenn sie es aber aus der Nähe 
> sehen, dann werden die Gesichter derer, die ungläubig sind, schlimm betroffen. Und es wird 
> gesprochen: »Das ist das, was ihr herbeizurufen suchtet.«
> 67:28 Sprich: Was meint ihr, wenn Gott mich und die, die mit mir sind, verderben lassen oder wenn Er 
> sich unser erbarmen sollte, wer wird dann die Ungläubigen schützen vor einer schmerzhaften Pein? 
> 29 Sprich: Er ist der Erbarmer. An Ihn glauben Wir, und auf Ihn vertrauen wir. Ihr werdet noch 
> erfahren, wer sich im offenkundigen Irrtum befindet.
> 67:30 Sprich: Was meint ihr, wenn euer Wasser versiegen sollte, wer könnte euch sprudelndes Wasser 
> bringen?
> 
> Sure: 68 Das Schreibrohr (al-Qalam) zu Mekka, 52 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 68:1 Nun.  Beim Schreibrohr und dem, was sie zeilenweise niederschreiben. 2 Du bist dank der Gnade 
> deines Herrn kein Besessener. 3 Bestimmt ist für dich ein Lohn, der nicht aufhört. 4 Und du besitzt 
> großartige Charakterzüge.
> 68:5 Du wirst schauen, und auch sie werden schauen, 6 wer von euch der Versuchung ausgesetzt ist. 7 
> Dein Herr weiß besser, wer von seinem Weg abirrt, und Er weiß besser, wer die sind, die der 
> Rechtleitung folgen. 8  So gehorche nicht denen, die (die Botschaft) für Lüge erklären. 9 Sie möchten 
> gern, dass du nur schöne Worte machst, so dass auch sie schöne Worte machen können. 
> 68:10 Und gehorche niemandem, der dauernd schwört und verächtlich dasteht, 11 der ständig stichelt und 
> Verleumdungen verbreitet, 12 der das Gute verweigert, Übertretungen begeht und Schuld auf sich 
> lädt, 13 der außerdem grobes Benehmen zeigt und ein Eindringling ist, 14 auch wenn er Vermögen 
> und Söhne hat.
> 68:15 Wenn ihm unsere Zeichen verlesen werden, sagt er: »Die Fabeln der Früheren.« 16 Wir werden ihn 
> auf der Nase mit einem Merkmal brandmarken. 17 Wir haben sie Prüfungen unterworfen, wie Wir die 
> Besitzer des Gartens Prüfungen unterworfen haben, als sie schworen, sie würden ihn am Morgen 
> abernten, 18 ohne einen Vorbehalt zu machen . 19 Da machte darin eine verheerende Erscheinung 
> von deinem Herrn die Runde, während sie schliefen,
> 68:20 und er war am Morgen wie abgeerntet. 21 Da riefen sie am Morgen einander zu: 22 »Geht in der 
> Frühe zu eurem Saatfeld, wenn ihr ernten wollt.« 23 Sie machten sich auf den Weg und flüsterten 
> dabei einander zu: 24 »Heute darf kein Bedürftiger zu euch hereinkommen.«
> 68:25 Und sie gingen hin in der Frühe in der Meinung, sie könnten (den Armen ihren Anteil) verwehren. 
> 26 Als sie ihn aber sahen, sagten sie: »Wir befinden uns im Irrtum.« 27 Nein, wir entbehren vielmehr 
> alles. 28 Derjenige von ihnen, der in der Mitte stand , sagte: »Habe ich nicht zu euch gesagt: Würdet 
> ihr doch Gott preisen!« 29 Sie sagten: »Preis sei unserem Herrn! Wir haben gewiß Unrecht getan.«
> 68:30 Da gingen sie aufeinander zu und machten sich gegenseitig Vorwürfe. 31 Sie sagten: »O wehe uns! 
> Wir haben ein Übermaß an Frevel gezeigt. 32 Möge unser Herr uns zum Tausch dafür einen besseren 
> (Garten) als ihn geben! Auf Gott richten wir unsere Wünsche.« 33  So ist die Pein. Doch die Pein des 
> Jenseits ist größer, wenn sie es nur wüßten! 34 Für die Gottesfürchtigen sind bei ihrem Herrn Gärten 
> der Wonne bestimmt.
> 68:35 Sollen Wir etwa die Gottergebenen den Übeltätern gleichsetzen? 36 Was ist mit euch? Wie urteilt 
> ihr nur? 37 Oder habt ihr ein Buch, in dem ihr nachforschen (und finden) könnt, 38 dass euch 
> bestimmt ist, was ihr euch auswählt? 39 Oder haben Wir uns euch gegenüber eidlich verpflichtet bis 
> zum Tag der Auferstehung, dass ihr bekommt, was ihr entscheidet?
> 68:40 Frage sie, wer von ihnen dafür bürgt. 41 Oder haben sie etwa Teilhaber? Sie sollen doch ihre 
> Teilhaber herbeibringen, so sie die Wahrheit sagen. 42 Am Tag, da die Angelegenheit ernst wird und 
> sie aufgerufen werden, sich in Anbetung niederzuwerfen, sie aber es nicht vermögen, 43 während ihre 
> Blicke gesenkt sind und Erniedrigung auf ihnen schwer lastet. Dabei wurden sie doch aufgefordert, 
> sich in Anbetung niederzuwerfen, als sie gesund waren.
> 68:44 Laß Mich in Ruhe mit denen, die diese Botschaft für Lüge erklären. Wir werden sie nach und nach 
> kommen lassen , von wo sie es nicht wissen.
> 68:45 Und Ich gewähre ihnen Aufschub. Meine List ist fest. 46 Oder verlangst du etwa einen Lohn von 
> ihnen, so dass sie mit Schulden belastet würden? 47 Oder liegt ihnen das Unsichtbare vor, so dass sie 
> (es) aufschreiben? 48 So sei geduldig, bis das Urteil deines Herrn eintrifft. Und sei nicht wie der mit 
> dem Fisch , als er voller Gram (zu Gott) rief. 49 Und hätte ihn nicht eine Gnade von seinem Herrn 
> rechtzeitig erreicht, wäre er auf das kahle Land geworfen worden und hätte sich Tadel zugezogen.
> 68:50 Da erwählte ihn sein Herr und machte ihn zu einem der Rechtschaffenen. 51 Diejenigen, die 
> ungläubig sind, würden dich, wenn sie die Ermahnung hören, mit ihren Blicken beinahe ins 
> Straucheln bringen. Und sie sagen: »Er ist ja ein Besessener.« 52 Doch es ist nichts als eine 
> Ermahnung für die Weltenbewohner.
> 
> Sure: 69 Die fällig wird (al-H,.a,-qqa) zu Mekka, 52 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen. 69:1 Die fällig wird , 2 was ist die, die fällig wird? 
> 3 Woher sollst du wissen, was die ist, die fällig wird? 4 Die Thamud und die Ad  erklärten die 
> Katastrophe für Lüge.
> 69:5 Die Thamud nun wurden durch den hereinbrechenden Schrei vernichtet. 6 Die ‘Ad aber wurden 
> durch einen gewaltigen eiskalten Wind vernichtet, 7 den Er sieben Nächte und acht Tage lang immer 
> wieder gegen sie einsetzte. Da hättest du sehen können, wie die Leute dort auf dem Boden lagen, als 
> wären sie Stämme hohler Palmen. 8 Kannst du denn etwas sehen, was von ihnen übriggeblieben 
> wäre? 9 Und Pharao und diejenigen, die vor ihm lebten, und die verschwundenen Städte zeigten 
> sündiges Verhalten.
> 69:10 Sie waren gegen den Gesandten ihres Herrn ungehorsam. Da ergriff Er sie mit einem sich 
> steigernden heftigen Griff. 11 Als das Wasser (alles) überflutete, trugen Wir euch auf dem 
> dahinfahrenden (Schiff), 12 um es für euch zu einer Erinnerung zu machen, und damit es von jedem 
> aufnahmefähigen Ohr aufgenommen wird.
> 69:13 Und wenn in die Trompete nur einmal geblasen wird 14 und Erde und Berge gehoben und auf 
> einem Schlag zu Staub gemacht werden,
> 69:15 an jenem Tag trifft (die Stunde) ein, die eintreffen wird, 16 und der Himmel spaltet sich, so dass er 
> an jenem Tag brüchig wird, 17 und die Engel stehen an seinem Rand. Über ihnen tragen an jenem 
> Tag acht den Thron deines Herrn. 18 An jenem Tag werdet ihr vorgeführt, und nichts von euch bleibt 
> verborgen. 19 Wem dann sein Buch in seine Rechte gereicht wird, der sagt: »Nehmt und lest mein 
> Buch.
> 69:20 Ich rechnete ja damit, dass ich meiner Abrechnung begegnen werde.« 21 Er befindet sich da in 
> einem zufriedenen Leben, 22 in einem hochgelegenen Garten, 23 dessen Früchte herabhängen. 24 Eßt 
> und trinkt zu eurem Wohl für das, was ihr früher in den vergangenen Tagen getan habt.
> 69:25 Wem aber sein Buch in seine Linke gereicht wird, der sagt:» O wäre mir doch mein Buch nicht 
> gereicht worden! 26 Und hätte ich doch nicht erfahren, wie meine Abrechnung aussieht! 27 O wäre 
> dies nur das Ende! 28 Nicht nützt mir mein Vermögen. 29 Vernichtet ist meine Machtfülle.«
> 69:30 »Nehmt ihn und fesselt ihn. 31 Dann laßt ihn in der Hölle brennen. 32 Dann legt ihn in eine Kette, 
> deren Länge siebzig Ellen ist. 33 Er glaubte nämlich nicht an Gott, den Majestätischen, 34 und er hielt 
> nicht zur Speisung des Bedürftigen an.
> 69:35 Hier hat er heute keinen warmherzigen Freund, 36 und auch keine Speise außer Eiterflüssigkeit, 37 
> die nur die Sünder essen.«
> 69:38 O nein, Ich schwöre bei dem, was ihr erblickt, 39 und dem, was ihr nicht erblickt.
> 68:40 Das ist die Rede eines edlen Gesandten, 41 das ist nicht die Rede eines Dichters. Aber ihr seid ja so 
> wenig gläubig. 42 Das ist auch nicht die Rede eines Wahrsagers. Aber ihr bedenkt es ja so wenig. 43 
> Es ist eine Herabsendung vom Herrn der Welten. 44 Und hätte er sich gegen Uns einige Äußerungen 
> selbst in den Mund gelegt,
> 69:45 Wir hätten ihn gewiß an der Rechten gefaßt 46 und ihm dann die Herzader durchschnitten, 47 und 
> keiner von euch hätte (Uns) von ihm abhalten können. 48 Wahrlich, es ist eine Erinnerung für die 
> Gottesfürchtigen. 49 Und wahrlich, Wir wissen, dass einige von euch (es) für Lüge erklären.
> 69:50 Und wahrlich, es ist ein Grund zum Bedauern für die Ungläubigen. 51 Und wahrlich, es ist die 
> Wahrheit, die gewiß ist. 52 So preise den Namen deines Herrn, des Majestätischen.
> 
> Sure 70 Die Himmelsleiter (al-Ma’a,-ridj) zu Mekka, 44 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 70:1 Ein Fragesteller fragt nach einer Pein, die eintreffen wird 2 für die Ungläubigen, die niemand 
> abwehren kann, 3 von Gott her, dem Herrn der Himmelsleiter. 4 Die Engel und der Geist steigen zu 
> Ihm empor an einem Tag, dessen Ausmaß fünfzigtausend Jahre sind.
> 70:5 Übe darum schöne Geduld. 6 Sie sehen sie  weit entfernt, 7 Wir aber sehen sie nahe.
> 70:8 Am Tag, da der Himmel wie geschmolzenes Erz 9 und die Berge wie Wolleflocken sein werden,
> 70:10 und kein warmherziger Freund seinen Freund (nach seinem Befinden) fragt. 11 Sie werden sie 
> gewiß zu sehen bekommen. Der Übeltäter möchte sich gern von der Pein jenes Tages loskaufen mit 
> seinen Söhnen 12 und seiner Gefährtin und seinem Bruder 13 und seiner Sippe, die ihm eine 
> Heimstätte bietet, 14 und allen, die auf der Erde sind. Er wünscht, dies möge ihn dann retten.
> 70:15 Aber nein, es ist ein loderndes Feuer, 16 das die Gliedmaßen wegnimmt , 17 das den ruft, der den 
> Rücken kehrt und fortgeht, 18 (Vermögen) zusammenträgt und in Behältern hortet.
> 70:19 Der Mensch ist als kleinmütig erschaffen.
> 70:20 Wenn das Böse ihn trifft, ist er sehr mutlos; 21 und wenn ihm Gutes widerfährt, verweigert er es 
> anderen. 22 Ausgenommen sind die, die beten 23 und in ihrem Gebet beharrlich sind, 24 und die ein 
> bestimmtes Recht auf ihr Vermögen einräumen
> 70:25 dem Bettler und den Unbemittelten, 26 und die den Tag des Gerichtes für wahr halten, 27 und die 
> vor der Pein ihres Herrn erschrocken sind 28 — vor der Pein ihres Herrn befindet sich niemand in 
> Sicherheit —, 29 und die ihre Scham bewahren,
> 70:30 außer gegenüber ihren Gattinnen, oder was ihre Rechte (an Sklavinnen) besitzt — dann sind sie 
> nicht zu tadeln; 31 diejenigen aber, die darüber hinaus (andere) begehren, das sind die, die 
> Übertretungen begehen —, 32 und die auf das ihnen Anvertraute und ihre Verpflichtung achtgeben 33 
> und die ihr Zeugnis ablegen, 34 und die ihr Gebet einhalten.
> 70:35 Diese befinden sich in Gärten und werden (darin) ehrenvoll behandelt.
> 70:36 Was ist mit denen, die ungläubig sind, dass sie den Hals nach dir recken 37 von rechts und von 
> links, in Gruppen aufgeteilt? 38 Erhofft (wirklich) jeder von ihnen, in einen Garten der Wonne 
> eingehen zu können? 39 Aber nein, Wir haben sie doch aus dem erschaffen, was sie wissen .
> 70:40 Nein, Ich schwöre beim Herrn der östlichen und der westlichen Gegenden, Wir haben dazu die 
> Macht, 41 sie durch andere zu ersetzen, die besser sind als sie. Und niemand kann Uns voraus sein. 42 
> So laß sie ausschweifende Reden halten und ihr Spiel treiben, bis sie ihrem Tag begegnen, der ihnen 
> angedroht ist, 43 dem Tag, da sie aus den Gräbern hastig herauskommen, als würden sie zu den 
> Opfersteinen eilen, 44 während ihre Blicke gesenkt sind und Erniedrigung auf ihnen schwer lastet. 
> Das ist der Tag, der ihnen immer wieder angedroht wurde.
> 
> Sure: 71 Noach (Nu,-h,.) zu Mekka, 28 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 71:1 Wir haben Noach  zu seinem Volk gesandt: »Warne dein Volk, bevor eine schmerzhafte Pein über 
> sie kommt.« 2 Er sagte: »O mein Volk, ich bin euch ein deutlicher Warner: 3 Dienet Gott und fürchtet 
> Ihn, und gehorchet mir, 4 dann vergibt Er euch etwas von euren Sünden und stellt euch zu einer 
> bestimmten Frist zurück. Die Frist Gottes, wenn sie eintrifft, kann nicht aufgeschoben werden, wenn 
> ihr es nur wüßtet!«
> 71:5 Er sagte: »Mein Herr, ich habe mein Volk bei Nacht und bei Tag gerufen. 6 Mein Rufen hat sie aber 
> nur in ihrer Flucht bestärkt. 7 Sooft ich sie rief, damit Du ihnen vergibst, steckten sie ihre Finger in 
> die Ohren, hüllten sich in Gewänder, blieben verstockt und verhielten sich sehr hochmütig. 8 Dann 
> richtete ich an sie den Ruf öffentlich. 9 Dann sprach ich zu ihnen offen und im geheimen.  
> 71:10 Ich sagte: Bittet euren Herrn um Vergebung — Er vergibt ja viel — , 11 dann wird Er den Himmel 
> über euch ergiebig regnen lassen 12 und euch mit Vermögen und Söhnen beistehen, für euch Gärten 
> machen und für euch Bäche machen. 13 Was ist mit euch, dass ihr nicht von Gott erwartet, dass Er 
> würdevoll handelt, 14 wo Er euch doch in Phasen erschaffen hat?
> 71:15 Habt ihr nicht gesehen, wie Gott sieben Himmel in Schichten erschaffen hat, 16 den Mond darin zu 
> einem Licht gemacht und die Sonne zu einer Leuchte gemacht hat? 17 Gott hat euch aus der Erde wie 
> Pflanzen wachsen lassen. 18 Dann wird Er euch zu ihr zurückkehren lassen und (wieder aus ihr) 
> hervorbringen. 19 Und Gott hat euch die Erde zu einer ausgebreiteten Unterlage gemacht,
> 71:20 damit ihr auf ihr Wege als breite Durchgänge begehen könnt.« 21 Noach sagte: »Mein Herr, sie 
> sind gegen mich ungehorsam geworden und sind einem gefolgt, der durch sein Vermögen und seine 
> Kinder nur noch größeren Verlust hat. 22 Und sie haben ungeheure Ränke geschmiedet. 23 Und sie 
> sagen: ›Verlaßt doch nicht eure Götter. Verlaßt doch nicht Wadd, noch Suwa‹, noch Yaghuth, und 
> auch nicht Ya‘uq und Nasr. 24 Sie haben viele irregeführt. So laß die, die Unrecht tun, noch tiefer in 
> die Irre gehen.«
> 71:25 Wegen ihrer Sünden wurden sie ertränkt und in ein Feuer geführt. Da fanden sie für sich außer Gott 
> keine Helfer. 26 Und Noach sagte: »Mein Herr, laß keinen von den Ungläubigen weiter auf der Erde 
> wohnen. 27 Wenn Du sie (leben) läßt, führen sie deine Diener irre und bringen zur Welt nur solche, 
> die voller Laster und sehr ungläubig sind. 28 Mein Herr, vergib mir und meinen Eltern und dem, der 
> als Gläubiger mein Haus betritt, und den gläubigen Männern und den gläubigen Frauen. Und stürze 
> die, die Unrecht tun, noch tiefer ins Verderben.«
> 
> Sure: 72 Die Djinn (al-Djinn) zu Mekka, 28 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 72:1 Sprich: Mir ist offenbart worden, dass eine Schar Djinn zuhörte. Sie sagten: »Wir haben einen 
> erstaunlichen Koran gehört, 2 der zum rechten Wandel leitet. So haben wir an ihn geglaubt. Und wir 
> werden unserem Herrn niemanden beigesellen. 3 Und  erhaben ist die Majestät unseres Herrn. Er hat 
> sich weder eine Gefährtin noch ein Kind genommen. 4 Und der Tor unter uns pflegte gegen Gott 
> etwas Abwegiges zu sagen.
> 72:5 Und wir meinten, dass weder die Menschen noch die Djinn gegen Gott eine Lüge sagen würden. 6 
> Und einige Männer unter den Menschen suchten Zuflucht bei einigen Männern unter den Djinn und 
> mehrten somit bei ihnen ihre Gewalttätigkeit. 7 Und sie meinten, wie ihr ja meint, dass Gott 
> niemanden auferwecken würde. 8 Und wir haben den Himmel abgesucht und festgestellt, dass er mit 
> starken Wächtern und Sternschnuppen voll ist. 9 Und wir pflegten uns an verschiedenen Stellen von 
> ihm zu setzen, um zu lauschen. Wer aber jetzt horcht, der findet, dass eine Sternschnuppe auf ihn 
> lauert.
> 72:10 Und wir wissen nicht, ob für die Bewohner der Erde Böses vorgesehen ist, oder ob ihr Herr vorhat, 
> sie zum guten Wandel zu führen. 11 Und unter uns gibt es Rechtschaffene; und unter uns gibt es 
> solche, die es nicht sind. Wir folgten getrennten Wegen. 12 Und wir meinen, dass wir auf der Erde 
> Gottes Willen nicht vereiteln können, und dass wir ihn nicht durch Flucht vereiteln können. 13 Und 
> als wir die Rechtleitung hörten, glaubten wir an sie. Wer an seinen Herrn glaubt, der befürchtet keinen 
> Lohnabzug und keine Gewaltanwendung. 14 Und unter uns gibt es solche, die gottergeben sind; und 
> unter uns gibt es solche, die dem Falschen zuneigen. Diejenigen nun, die gottergeben sind, bemühen 
> sich um den rechten Wandel.
> 72:15 Diejenigen aber, die dem Falschen zuneigen, werden Brennholz für die Hölle sein. 16 Und würden 
> sie den rechten Weg einschlagen, würden Wir ihnen reichlich Wasser zu trinken geben, 17 um sie 
> dadurch der Versuchung auszusetzen. Und wer sich von der Ermahnung seines Herrn abwendet, den 
> wird Er in eine überwältigende Pein eingehen lassen. 18 Und die Anbetungsstätten gehören Gott; so 
> ruft neben Gott niemanden an. 19 Und als der Diener Gottes aufstand, um Ihn anzurufen, hätten sie 
> ihn im Gedränge fast erdrückt.«
> 72:20 Sprich: Ich rufe meinen Herrn an, und ich geselle Ihm niemanden bei. 21 Sprich: Ich verfüge für 
> euch weder über Schaden noch über die rechte Unterweisung. 22 Sprich: Niemand kann mich gegen 
> Gott schützen, und ich kann außer bei Ihm keinen Ort finden, wohin ich mich begeben könnte. 23 Ich 
> habe nur etwas auszurichten von Gott und seinen Botschaften. Und für diejenigen, die gegen Gott und 
> seinen Gesandten ungehorsam sind, ist das Feuer der Hölle bestimmt; darin werden sie auf immer 
> ewig weilen. 24 Wenn sie dann sehen, was ihnen angedroht ist, werden sie wissen, wer die 
> schwächeren Helfer und die geringere Zahl hat.
> 72:25 Sprich: Ich weiß nicht, ob das, was euch angedroht ist, nahe ist, oder ob mein Herr ihm noch eine 
> Frist setzt, 26 (Er), der über das Unsichtbare Bescheid weiß und niemandem über das, was bei Ihm 
> verborgen ist, Auskunft gibt, 27 außer dem Gesandten, der Ihm genehm ist; dann läßt Er vor ihm und 
> hinter ihm Wächter gehen, die ihn belauern, 28 um festzustellen, ob sie  die Botschaften ihres Herrn 
> ausgerichtet haben. Er umfaßt, was bei ihnen ist, und Er erfaßt die Zahl aller Dinge.
> 
> Sure 73 Der sich eingehüllt hat (al-Muzzammil) zu Mekka, 20 Verse
> 
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 73:1 Der du dich eingehüllt hast, 2 steh auf (zum Gebet) die ganze Nacht, bis auf einen kleinen Teil, 3 die 
> halbe Nacht, oder verringere sie um einen kleinen Teil, 4 oder füge etwas hinzu. Und trage den Koran 
> Abschnitt für Abschnitt vor.
> 73:5 Wir werden dir Worte auferlegen, die schwer zu tragen sind. 6 Das Aufstehen in der Nacht hinterläßt 
> einen stärkeren Eindruck und läßt eher die rechten Worte finden. 7 Du wirst am Tag lange 
> beansprucht. 8 Und so gedenke des Namens deines Herrn und widme dich Ihm allein. 9 (Er ist) der 
> Herr des Ostens und des Westens. Es gibt keinen Gott außer Ihm. So nimm Ihn dir zum Sachwalter.
> 73:10 Und ertrage mit Geduld, was sie sagen. Und entferne dich auf schöne Weise von ihnen.
> 73:11 Laß Mich in Ruhe mit denen, die (die Botschaft) für Lüge erklären und die ein angenehmes Leben 
> haben. Und gewähre ihnen noch eine kurze Frist. 12 Bei Uns stehen schwere Fesseln und eine Hölle 
> bereit, 13 und auch eine Speise, die im Hals steckenbleibt, und eine schmerzhafte Pein, 14 am Tag, da 
> die Erde und die Berge beben und die Berge (wie) ein zerrinnender Sandhaufen sein werden.
> 73:15 Wir haben zu euch einen Gesandten als Zeugen über euch geschickt, so wie Wir zu Pharao einen 
> Gesandten geschickt haben. 16 Pharao war aber ungehorsam gegen den Gesandten. Da ergriffen Wir 
> ihn mit einem harten Griff. 17 Wie wollt ihr, wenn ihr ungläubig seid, euch vor einem Tag hüten, der 
> die Kinder zu Greisen werden läßt? 18 Der Himmel wird sich an ihm spalten. Seine Drohung wird 
> ausgeführt. 19 Dies ist nur eine Erinnerung. Wer nun will, schlägt einen Weg zu seinem Herrn ein.
> 73:20 Dein Herr weiß, dass du (zum Gebet) aufstehst beinahe zwei Drittel der Nacht oder die Hälfte oder 
> ein Drittel davon, und ebenso eine Gruppe von denen, die mit dir sind. Und Gott bestimmt das Maß 
> der Nacht und des Tages. Er weiß, dass ihr es nicht (selbst) würdet erfassen können. Da wandte Er 
> sich euch zu. So verlest aus dem Koran, was leicht (zu bewältigen) ist. Er weiß, dass es unter euch 
> Kranke geben würde, und andere, die im Land herumwandern im Streben nach der Huld Gottes, und 
> (wieder) andere, die auf dem Weg Gottes kämpfen. Verlest also daraus, was leicht (zu bewältigen) ist, 
> und verrichtet das Gebet und entrichtet die Abgabe und leiht Gott ein schönes Darlehen. Und was ihr 
> für euch selbst an Gutem vorausschickt, das werdet ihr bei Gott vorfinden als noch besser und 
> großartiger belohnt. Und bittet Gott um Vergebung. Gott ist ja voller Vergebung und barmherzig.
> 
> Sure: 74 Der sich zugedeckt hat (al-Muddaththir) zu Mekka, 56 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 74:1 Der du dich zugedeckt hast, 2 steh auf und warne, 3 und preise die Größe deines Herrn, 4 und reinige 
> deine Kleider,
> 74:5 und entferne dich von der Unreinheit (des Götzendienstes), 6 und poch nicht auf dein Verdienst, um 
> mehr zu erhalten, 7 und sei geduldig, bis dein Herr sein Urteil fällt. 8 Wenn dann in das Horn 
> gestoßen wird, 9 dann ist es an jenem Tag ein schwerer Tag,
> 74:10 für die Ungläubigen nicht leicht. 11 Laß Mich in Ruhe mit dem, den Ich allein erschaffen habe, 12 
> und dem Ich ausgedehntes Vermögen verliehen habe, 13 und auch Söhne, die als Zeugen da sind, 14 
> und dem Ich alles schön geebnet habe,
> 74:15 der aber erhofft, dass Ich (ihm) noch mehr gebe. 16 Nein, er zeigte sich widerspenstig gegen meine 
> Zeichen. 17 Ich werde Mühsal auf ihm schwer lasten lassen. 18 Er dachte nach und wog ab. 19 Dem 
> Tod geweiht sei er, wie seine Abwägung war!
> 74:20 Noch einmal: Dem Tod geweiht sei er, wie seine Abwägung war! 21 Dann schaute er, 22 dann 
> runzelte er die Stirn und zeigte Widerwillen, 23 dann kehrte er den Rücken und verhielt sich 
> hochmütig, 24 und er sagte: »Das ist doch nur eine Zauberei, die (sonst) überliefert wird.
> 74:25 Das sind nur die Worte von Menschen.« 26 Ich werde ihn im Höllenfeuer brennen lassen. 27 
> Woher sollst du wissen, was das Höllenfeuer ist? 28 Es läßt keinen Rest bestehen, und es läßt nichts 
> übrigbleiben. 29 Es versengt die Haut.
> 74:30 Es hat über sich neunzehn (Wächter). 31 Als Wächter des Feuers haben Wir nur Engel eingesetzt. 
> Und ihre Zahl haben Wir zu einer Versuchung gemacht für die, die ungläubig sind, damit diejenigen 
> Gewißheit erlangen, denen das Buch zugekommen ist, und damit diejenigen, die glauben, an Glauben 
> zunehmen, und damit diejenigen, denen das Buch zugekommen ist, und auch die Gläubigen keinen 
> Zweifel hegen, und damit diejenigen, in deren Herzen Krankheit ist, und (auch) die Ungläubigen 
> sagen: »Was will denn Gott mit einem solchen Gleichnis?« Auf diese Weise führt Gott irre, wen Er 
> will, und leitet recht, wen Er will. Und über die Heerscharen deines Herrn weiß nur Er Bescheid. Und 
> es ist nur eine Ermahnung für die Menschen. 32 Nein, beim Mond, 33 bei der Nacht, wenn sie den 
> Rücken kehrt, 34 beim Morgen, wenn er anbricht,
> 74:35 siehe, sie  ist eine der größten (Gestalten des Verderbens), 36 zur Warnung für die Menschen, 37 
> für jeden von euch, der vorankommen oder zurückbleiben will. 38 Ein jeder haftet für das, was er 
> erworben hat, 39 ausgenommen die von der Rechten;
> 74:40 sie befinden sich in Gärten, und sie fragen einander 41 nach den Übeltätern: 42 »Was hat euch ins 
> Höllenfeuer getrieben?« 43 Sie sagen: »Wir gehörten nicht zu denen, die beteten, 44 und wir pflegten 
> nicht den Bedürftigen zu speisen,
> 74:45 und wir gingen auf ausschweifende Reden ein mit denen, die solche hielten, 46 und wir erklärten 
> den Tag des Gerichtes für Lüge, 47 bis das sichere Ende uns ereilte.« 48 Nun nützt ihnen die 
> Fürsprache der Fürsprechenden nicht. 49 Was ist mit ihnen, dass sie sich von der Ermahnung 
> abwenden,
> 74:50 als wären sie aufgeschreckte Wildesel, 51 die vor einem jagenden Löwen fliehen? 52 Aber nein, 
> jeder von ihnen will, dass ihm aufgeschlagene Blätter  zukommen. 53 Nein, sie fürchten sich nicht 
> vor dem Jenseits. 54 Nein, er  ist eine Erinnerung.
> 74:55 Wer will, gedenkt seiner. 56 Sie werden aber (seiner) nicht gedenken, es sei denn, Gott will es. Ihm 
> gebührt, dass man Ihn fürchtet, und Ihm gebührt zu vergeben.
> 
> Sure: 75 Die Auferstehung (al-Qiya,-ma) zu Mekka, 40 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 75:1 Nein, Ich schwöre beim Tag der Auferstehung. 2 Nein, Ich schwöre bei der Seele, die sich selbst 
> Tadel ausspricht. 3 Meint denn der Mensch, dass Wir seine Gebeine nicht zusammenfügen werden? 4 
> Ja doch, Wir sind imstande, seine Fingerspitzen zurechtzubilden.
> 75:5 Doch der Mensch will voller Laster sein, sein Leben lang. 6 Er fragt: »Wann wird der Tag der 
> Auferstehung sein?« 7 Wenn dann das Augenlicht geblendet ist 8 und der Mond sich verfinstert 9 und 
> Sonne und Mond miteinander vereinigt werden, 
> 75:10 an jenem Tag sagt der Mensch: »Wohin nun fliehen?« 11 Nein, es gibt keine Zuflucht. 12 Zu 
> deinem Herrn führt an jenem Tag der Weg zum Aufenthaltsort. 13 An jenem Tag wird dem Menschen 
> kundgetan, was er vorausgeschickt und zurückgestellt hat. 14 Nein, der Mensch bringt einsichtige 
> Beweise gegen sich selbst,
> 75:15 auch wenn er seine Entschuldigungen vorbringt. 16 Bewege deine Zunge nicht damit , um dich 
> damit zu übereilen. 17 Uns obliegt es, ihn zusammenzustellen und ihn vorzulesen. 18 Und (erst) wenn 
> Wir ihn vorgelesen haben, dann folge du der Art, ihn vorzulesen. 19 Dann obliegt es Uns, ihn zu 
> erläutern.
> 75:20 Aber nein, ihr liebt eher das, was schnell eintrifft , 21 und vernachlässigt das Jenseits. 22 An jenem 
> Tag gibt es strahlende Gesichter, 23 die zu ihrem Herrn schauen. 24 Und es gibt an jenem Tag 
> finstere Gesichter; 
> 75:25 du möchtest meinen , es widerfahre ihnen ein das Rückgrat brechendes Unglück. 26 Nein, wenn 
> sie  das Schlüsselbein erreicht 27 und gesagt wird: »Wer kann als Beschwörer auftreten?« 28 und 
> wenn er  meint, es sei (jetzt) der Abschied, 29 und wenn (bei ihm) das eine Bein auf das andere trifft,
> 75:30 an jenem Tag wird er zu deinem Herrn getrieben. 31 Denn er hielt nicht (die Botschaft) für wahr, 
> und er betete nicht, 32 sondern er erklärte (sie) für Lüge, und er kehrte sich ab. 33 Dann ging er zu 
> seinen Angehörigen mit stolzen Schritten. 34 — »Recht geschieht dir, ja recht geschieht es.
> 75:35 Noch einmal: Recht geschieht dir, ja recht geschieht es.« 36 Meint denn der Mensch, dass er 
> unbeachtet gelassen wird? 37 Ist er nicht ein Samentropfen, der sich ergießt, 38 dann ein Embryo 
> gewesen? Da hat Er erschaffen und gebildet, 39 und daraus das Paar gemacht: den Mann und das 
> Weib.
> 75:40 Ist ein solcher (Gott) denn nicht imstande, die Toten wieder lebendig zu machen?
> 
> Sure: 76 Der Mensch (al-Insa,-n) zu Medina, 31 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 76:1 Gab es (nicht) für den Menschen eine Zeitspanne, in der er kein nennenswertes Ding war? 2 Wir 
> haben den Menschen aus einem Tropfen, einem Gemisch erschaffen, um ihn zu prüfen. Und Wir 
> haben ihn mit Gehör und Augenlicht versehen. 3 Wir haben ihn den (rechten) Weg geführt, ob er nun 
> dankbar oder undankbar ist. 4 Wir halten für die Ungläubigen Ketten und Fesseln und einen 
> Feuerbrand bereit.
> 76:5 Die Frommen trinken aus einem Becher, in dem Kampfer beigemischt ist, 6 aus einer Quelle, aus der 
> die Diener Gottes trinken, die sie sprudelnd hervorbrechen lassen. 7 Sie erfüllen das Gelübde und 
> fürchten einen Tag, dessen Unheil sich ausbreitet, 8 und sie geben, aus Liebe zu Ihm, Speise zu essen 
> dem Bedürftigen, der Waise und dem Gefangenen: 9 »Wir speisen euch in der Suche nach dem 
> Antlitz Gottes. Wir wollen von euch weder Lohn noch Dank.
> 76:10 Wir fürchten von seiten unseres Herrn einen finsteren, schauderhaften Tag.« 11 So bewahrt sie Gott 
> vor dem Unheil jenes Tages und läßt sie strahlendes Glück und Freude vorfinden, 12 und Er vergibt 
> ihnen dafür, dass sie geduldig sind, mit einem Garten und mit Seide. 13 Sie lehnen sich darin auf 
> Liegen, und sie leiden darin weder unter heißer Sonne noch unter bitterer Kälte. 14 Seine Schatten 
> hängen über ihnen herab, und seine Früchte sind ihnen sehr leicht erreichbar gemacht.
> 76:15 Herumgereicht werden ihnen Gefäße aus Silber und Humpen wie Gläser, 16 Gläser aus Silber, die 
> sie nach Maß bemessen. 17 Und darin wird ihnen ein Becher zu trinken gegeben, in dem Ingwer 
> beigemischt ist, 18 aus einer Quelle darin, die Salsabil genannt wird. 19 Und unter ihnen machen 
> ewig junge Knaben die Runde. Wenn du sie siehst, meinst du, sie seien ausgestreute Perlen.
> 76:20 Und wenn du dort hinschaust, siehst du Wonne und großes Königreich. 21 Sie haben grüne 
> Gewänder aus Seide und auch Brokat an, und sie sind mit Armringen aus Silber geschmückt. Und ihr 
> Herr gibt ihnen ein reines Getränk zu trinken. 22 »Das ist der Lohn für euch, und euch wird für euer 
> Mühen gedankt.« 23 Wir, ja Wir haben den Koran auf dich nach und nach hinabgesandt. 24 So sei 
> geduldig, bis das Urteil deines Herrn eintrifft, und gehorche keinem von ihnen, der ein Sünder oder 
> ein Ungläubiger ist.
> 76:25 Und gedenke des Namens deines Herrn morgens und abends, 26 und wirf dich in der Nacht vor 
> Ihm nieder und preise Ihn lange zur Nachtzeit. 27 Diese da lieben das, was schnell eintrifft , und 
> vernachlässigen einen Tag, der schwer lasten wird. 28 Wir haben sie doch erschaffen und ihre Glieder 
> gefestigt. Und wenn Wir wollen, ersetzen Wir sie durch andere ihresgleichen.
> 76.29 Dies ist eine Erinnerung. Wer nun will, schlägt einen Weg zu seinem Herrn ein.
> 76:30 Und ihr wollt nicht, es sei denn, Gott will es. Gott weiß Bescheid und ist weise. 31 Er läßt, wen Er 
> will, in seine Barmherzigkeit eingehen. Für die, die Unrecht tun, hält Er eine schmerzhafte Pein 
> bereit.
> 
> Sure: 77 Die gesandt werden (al-Mursala,-t) zu Mekka, 50 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 77:1 Bei denen, die nacheinander wie eine Mähne gesandt werden 2 und die im Sturm daherstürmen, 3 
> bei denen, die offen ausbreiten 4 und die deutlich unterscheiden,
> 77:5 und die eine Ermahnung überbringen, 6 als Entschuldigung oder als Warnung! 7 Was euch 
> angedroht wird, wird gewiß eintreffen. 8 Wenn die Sterne ausgewischt werden, 9 und wenn der 
> Himmel Risse aufweist,
> 77:10 und wenn die Berge (in den Wind) gestreut werden, 11 und wenn für die Gesandten der Termin 
> festgelegt wird. 12 Auf was für einen Tag wird die Frist gesetzt? 13 Für den Tag der Scheidung. 14 
> Woher sollst du wissen, was der Tag der Scheidung ist?
> 77:15 Wehe an jenem Tag denen, die (die Botschaft) für Lüge erklären! 16 Haben Wir nicht die Früheren 
> verderben lassen? 17 Dann lassen Wir ihnen die Späteren folgen. 18  So handeln Wir an den 
> Übeltätern. 19 Wehe an jenem Tag denen, die (die Botschaft) für Lüge erklären!
> 77:20 Haben Wir euch nicht aus verächtlichem Wasser erschaffen, 21 das Wir in einen festen 
> Aufenthaltsort  gelegt haben, 22 bis zu einer bekannten Frist? 23 Wir haben sie bemessen. Wie 
> trefflich setzen Wir das Maß fest! 24 Wehe an jenem Tag denen, die (die Botschaft) für Lüge 
> erklären! 
> 77:25 Haben Wir nicht die Erde gemacht, zu sammeln 26 die Lebenden und die Toten, 27 und auf ihr 
> festgegründete, hochragende (Berge) gemacht und euch erfrischendes Wasser zu trinken gegeben? 28 
> Wehe an jenem Tag denen, die (die Botschaft) für Lüge erklären! 29 — »Begebt euch zu dem, was 
> ihr immer wieder für Lüge erklärt habt,
> 77:30 begebt euch in einen Schatten mit drei Verzweigungen, 31 der keinen (wirklichen) Schatten 
> spendet und auch nicht vor den Flammen schützt.« 32 Sie  sprüht Funken (hoch) wie ein Schloß, 33 
> als wären sie gelbe Kamele. 34 Wehe an jenem Tag denen, die (die Botschaft) für Lüge erklären! 
> 77:35 Das ist der Tag, an dem sie nicht reden 36 und ihnen nicht erlaubt wird, Entschuldigungen 
> vorzubringen. 37 Wehe an jenem Tag denen, die (die Botschaft) für Lüge erklären! 38 — »Das ist der 
> Tag der Scheidung. Wir haben euch zu den Früheren versammelt. 39 Wenn ihr nun eine List habt, so 
> fuhrt sie gegen Mich aus.«
> 77:40 Wehe an jenem Tag denen, die (die Botschaft) für Lüge erklären! 41 Die Gottesfürchtigen befinden 
> sich inmitten von Schatten und Quellen, 42 und Früchten von dem, was sie begehren. 43 »Eßt und 
> trinkt zu eurem Wohl (als Entlohnung) für das, was ihr zu tun pflegtet.« 44 So lohnen Wir den 
> Rechtschaffenen.
> 77:45 Wehe an jenem Tag denen, die (die Botschaft) für Lüge erklären! 46 Eßt und genießt ein wenig, ihr 
> seid Übeltäter. 47 Wehe an jenem Tag denen, die (die Botschaft) für Lüge erklären! 48 Und wenn zu 
> ihnen gesprochen wird: »Verneigt euch«, verneigen sie sich nicht. 49 Wehe an jenem Tag denen, die 
> (die Botschaft) für Lüge erklären!
> 77:50 An welche Botschaft nach dieser wollen sie denn sonst glauben?»
> 
> Sure: 78 Der Bericht (al-Naba’) zu Mekka, 40 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 78:1 Wonach fragen sie sich untereinander? 2 Nach dem gewaltigen Bericht, 3 über den sie uneins sind. 4 
> Nein, sie werden es zu wissen bekommen.
> 78:5 Noch einmal: Nein, sie werden es zu wissen bekommen. 6 Haben Wir nicht die Erde zu einer 
> Lagerstätte gemacht 7 und die Berge zu Pflöcken? 8 Und Wir haben euch als Paare erschaffen. 9 Und 
> Wir haben euren Schlaf zum Ausruhen gemacht.
> 78:10 Und Wir haben die Nacht zu einem Kleid gemacht. 11 Und Wir haben den Tag zum Erwerb des 
> Lebensunterhalts gemacht. 12 Und Wir haben über euch sieben feste (Himmelsschichten) aufgebaut. 
> 13 Und Wir haben eine hell brennende Leuchte gemacht. 14 Und Wir haben von den Regenwolken 
> strömendes Wasser herabkommen lassen,
> 78:15 um damit Korn und Pflanzen hervorzubringen 16 und Gärten mit dichtem Bestand. 17 Wahrlich, 
> der Tag der Scheidung ist ein (festgelegter) Termin. 18 Am Tag, da in die Trompete geblasen wird 
> und ihr in Scharen herbeikommt, 19 und da der Himmel geöffnet und zu (weiten) Toren wird,
> 78:20 und da die Berge versetzt und zu einer Luftspiegelung werden. 21 Die Hölle liegt auf der Lauer, 22 
> als Heimstatt für die, die ein Übermaß an Frevel zeigen; 23 darin werden sie endlose Zeiten 
> verweilen. 24 Sie werden darin weder Kühle noch ein Getränk kosten,
> 78:25 sondern nur heißes Wasser und stinkenden Eiter, 26 als angemessene Vergeltung. 27 Sie erwarteten 
> ja keine Abrechnung 28 und haben unsere Zeichen beharrlich für Lüge erklärt. 29 Alles haben Wir in 
> einem Buch erfaßt. 
> 78:30  So kostet (es); Wir werden euch nur noch eure Pein mehren. 31 Für die Gottesfürchtigen ist ein Ort 
> des Erfolges bestimmt, 32 Gärten und Weinstöcke, 33 und gleichaltrige Frauen mit schwellenden 
> Brüsten, 34 und ein randvoller Becher.
> 78:35 Sie hören darin keine unbedachte Rede und keine Bezeichnung der Botschaft als Lüge. 36 Dies 
> zum Lohn — als Geschenk entsprechend der Abrechnung — von deinem Herrn, 37 dem Herrn der 
> Himmel und der Erde und dessen, was dazwischen ist, dem Erbarmer. Vor Ihm verfügen sie über 
> keine Möglichkeit zu reden, 38 am Tag, da der Geist und die Engel in einer Reihe stehen. Sie werden 
> nicht sprechen, ausgenommen der, dem der Erbarmer es erlaubt und der das Richtige sagt. 39 Das ist 
> der Tag der Wahrheit. Wer nun will, unternimmt die Rückkehr zu seinem Herrn.
> 78:40 Wir warnen euch vor einer nahe bevorstehenden Pein, am Tag, da der Mensch erblickt, was seine 
> Hände vorausgeschickt haben, und der Ungläubige ruft: »O wäre ich doch nur Staub!«
> 
> Sure: 79 Die entreißen (al-Na,-zi‘a,-t) zu Mekka, 46 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 79:1 Bei denen, die mit Gewalt entreißen, 2 und denen, die mit Leichtigkeit herausziehen, 3 und denen, 
> die schnell dahinschwimmen, 4 und allen vorauseilen,
> 79:5 und die Angelegenheiten regeln! 6 Am Tag, da das Beben einsetzt 7 und das nächste darauf folgt, 8 
> an jenem Tag werden die Herzen in unruhiger Angst dastehen, 9 mit gesenkten Blicken.
> 79:10 Sie sagen: »Sollen wir wirklich in den früheren Zustand zurückgebracht werden? 11 Auch wenn 
> wir zu morschen Knochen geworden sind?« 12 Sie sagen: »Das wäre dann eine verlustreiche 
> Rückkehr.« 13 Es wird ein einziger Schelteschrei sein, 14 und schon befinden sie sich auf der 
> Erdoberfläche.
> 79:15  Ist die Geschichte von Mose zu dir gelangt? 16 Als sein Herr ihm im heiligen Tal Tuwa zurief: 17 
> »Geh zu Pharao. Er zeigt ein Übermaß an Frevel. 18 Und sag: Möchtest du dich nicht läutern, 19 und 
> dass ich dich zu deinem Herrn rechtleite, so dass du gottesfürchtig wirst?«
> 79:20 Er ließ ihn das größte Zeichen sehen. 21 Er aber erklärte (es) für Lüge und war ungehorsam. 22 
> Dann kehrte er den Rücken und eilte davon. 23 Er versammelte (sein Volk) und rief (ihnen) zu. 24 Er 
> sagte:» Ich bin euer Herr, der Höchste.«
> 79:25 Da ergriff ihn Gott mit der Strafe des Jenseits und des Diesseits. 26 Darin ist eine Lehre für die 
> Gottesfürchtigen. 27 Ist es etwa schwerer, euch zu erschaffen, als den Himmel, den Er aufgebaut hat? 
> 28 Er hob sein Dach empor und gestaltete ihn. 29 Und Er ließ seine Nacht dunkel werden und seinen 
> Morgen hervorkommen.
> 79:30 Und Er breitete danach die Erde aus. 31 Er ließ ihr Wasser und ihre Weideflächen aus ihr 
> hervorkommen. 32 Und Er gründete die Berge fest. 33 Dies als Nutznießung für euch und euer Vieh. 
> 34 Wenn dann die große, alles überwältigende Katastrophe kommt,
> 79:35 am Tag, da der Mensch sich an das erinnert, was er erstrebt hat, 36 und die Hölle denen sichtbar 
> gemacht wird, die sehen können, 37 dann wird dem, der ein Übermaß an Frevel gezeigt 38 und das 
> diesseitige Leben vorgezogen hat, 39 die Hölle zur Heimstätte.
> 79:40 Und dem, der den Stand seines Herrn gefürchtet und seiner Seele ihre (bösen) Neigungen  
> verwehrt hat, 41 wird das Paradies zur Heimstätte. 42 Sie fragen dich nach der Stunde, wann sie 
> feststehen wird. 43 Was hast du denn davon, sie öfter zu erwähnen? 44 Ihre Schlußetappe führt zu 
> deinem Herrn.
> 79:45 Du hast nur die zu warnen, die sie fürchten. 46 Am Tag, da sie sie sehen werden, ist es so, als 
> hätten sie nur einen Abend verweilt oder den Morgen darauf.
> 
> Sure: 80 Er runzelte die Stirn (‘Abasa) zu Mekka, 42 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 80:1 Er  runzelte die Stirn und kehrte sich ab, 2 weil der Blinde zu ihm kam. 3 Woher sollst du es wissen, 
> vielleicht will er sich läutern 4 oder bedenken, so dass ihm die Ermahnung nützt.
> 80:5 Wer sich verhält, als wäre er auf niemanden angewiesen, 6 dem widmest du dich, 7 und es kümmert 
> dich nicht, dass er sich nicht läutern will. 8 Wer aber zu dir eilig kommt 9 und dabei gottesfürchtig ist,
> 80:10 dem schenkst du keine Aufmerksamkeit. 11 Nein, es ist eine Erinnerung. 12 Wer nun will, gedenkt 
> seiner . 13 (Er steht) auf Blättern, die in Ehren gehalten werden, 14 emporgehoben und rein gehalten,
> 80:15 in den Händen von Schreibern , 16 die edel und fromm sind. 17 Dem Tod geweiht sei der Mensch, 
> wie undankbar ist er! 18 Aus was für einem Stoff hat Er ihn erschaffen? 19 Aus einem Tropfen hat Er 
> ihn erschaffen und ihm sein Maß gesetzt.
> 80:20 Dann macht Er ihm seinen Weg leicht. 21 Dann läßt Er ihn sterben und bringt ihn ins Grab. 22 
> Dann, wenn Er will, erweckt Er ihn auf. 23 Nein, er hat noch nicht ausgeführt, was Er ihm befohlen 
> hat. 24 Der Mensch soll auf seine Nahrung schauen.
> 80:25 Wir gießen doch Wasser in Strömen, 26 dann spalten Wir die Erde auf 27 und lassen auf ihr Korn 
> wachsen, 28 und Weinstöcke und Gemüse, 29 und Ölbäume und Palmen,
> 80:30 und Gärten mit großen dicken Bäumen, 31 und Früchten und Gras, 32 als Nutznießung für euch 
> und euer Vieh. 33 Wenn die ohrenbetäubende (Stunde) kommt, 34 am Tag, da einer flieht vor seinem 
> Bruder,
> 80:35 und seiner Mutter und seinem Vater, 36 und seiner Gefährtin und seinen Söhnen, 37 an jenem Tag 
> hat jeder von ihnen eine Angelegenheit, die ihn voll beansprucht, 38 an jenem Tag wird es strahlende 
> Gesichter geben, 39 die lachen und sich freuen.
> 80:40 Und es wird an jenem Tag Gesichter geben, auf denen Staub liegt, 41 und die von Ruß bedeckt 
> sind. 42 Das sind die, die ungläubig und voller Laster sind.
> 
> Sure: 81 Das Umwinden (al-Takwi,-r) zu Mekka, 29 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 81:1 Wenn die Sonne (von einer Hülle) umwunden wird, 2 und wenn die Sterne herabstürzen, 3 und wenn 
> die Berge versetzt werden, 4 und wenn die im zehnten Monat stehenden Kamelstuten vernachlässigt 
> werden,
> 81:5 und wenn die wilden Tiere versammelt werden, 6 und wenn die Meere angefüllt werden, 7 und wenn 
> die Seelen zu ihren Partnern gesellt werden, 8 und wenn das Mädchen, das verscharrt wurde, gefragt 
> wird, 9 wegen welcher Sünde sie denn getötet wurde,
> 81:10 und wenn die Blätter ausgebreitet werden, 11 und wenn der Himmel (wie ein Fell) abgezogen wird, 
> 12 und wenn die Hölle angefacht wird, 13 und wenn das Paradies herangebracht wird, 14 dann wird 
> jeder erfahren, was er vorgebracht hat.
> 81:15 Nein, Ich schwöre bei den rückläufigen Planeten, 16 die dahineilen und sich in ihrem Bau 
> verbergen, 17 und bei der Nacht, wenn sie an einem Ende steht, 18 und beim Morgen, wenn er 
> anbricht: 19 Das ist die Rede eines edlen Gesandten ,
> 81:20 der Kraft besitzt und beim Herrn des Thrones hochgestellt ist, 21 dem man gehorcht und der treu 
> ist. 22 Euer Gefährte ist kein Besessener. 23 Er hat ihn gewiß am deutlichen Horizont gesehen, 24 
> und er hält nicht aus Geiz das (ihm offenbarte) Verborgene zurück.
> 81:25 Das ist nicht die Rede eines gesteinigten Satans. 26 Wo geht ihr denn hin? 27 Das ist nur eine 
> Ermahnung für die Weltenbewohner, 28 für die von euch, die sich recht verhalten wollen. 29 Und ihr 
> wollt nicht, es sei denn, Gott will es, (Er), der Herr der Welten.
> 
> Sure: 82 Zerbrechen (al-Infit,.a,-r) zu Mekka, 19 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 82:1 Wenn der Himmel zerbricht, 2 und wenn die Sterne sich zerstreuen, 3 und wenn die Meere zum 
> Ausbrechen gebracht werden, 4 und wenn die Gräber umgewühlt werden,
> 82:5 dann wird jeder erfahren, was er vorausgeschickt und zurückgestellt hat. 6 O Mensch, was hat dich 
> gegen deinen edelmütigen Herrn betört, 7 der dich erschaffen und gebildet und zurechtgeformt hat, 8 
> und dich in der Gestalt, die Er wollte, zusammengefügt hat? 9 Nein, ihr erklärt lieber das Gericht für 
> Lüge.
> 82:10 Über euch sind Hüter eingesetzt, 11 vortreffliche, die (alles) aufschreiben, 12 und die wissen, was 
> ihr tut. 13 Die Frommen leben in Wonne. 14 Und diejenigen, die voller Laster sind, leben in einer 
> Hölle,
> 82:15 in der sie am Tag des Gerichtes brennen, 16 und der sie nicht entkommen können. 17 Woher sollst 
> du wissen, was der Tag des Gerichtes ist? 18 Noch einmal: Woher sollst du wissen, was der Tag des 
> Gerichtes ist? 19 Am Tag, da niemand für einen anderen etwas bewirken kann. Und die 
> Angelegenheit steht an jenem Tag bei Gott (allein).
> 
> Sure: 83 Die das Maß verkürzen (al-Mut,.affifi,-n)  zu Mekka, 36 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 83:1 Wehe denen, die das Maß verkürzen, 2 die, wenn sie sich von den Menschen zumessen lassen, volles 
> Maß verlangen, 3 wenn sie ihnen aber zumessen oder abwägen, weniger geben. 4 Rechnen diese nicht 
> damit, dass sie auferweckt werden
> 83:5 zu einem gewaltigen Tag, 6 am Tag, da die Menschen sich vor dem Herrn der Welten hinstellen 
> werden? 7 Nein, das Buch  derer, die voller Laster sind, befindet sich im tiefen Kerker (Sidjji,-n). 8 
> Und woher sollst du wissen, was der tiefe Kerker ist? 9 Es ist ein deutlich geschriebenes Buch.
> 83:10 Wehe an jenem Tag denen, die für Lüge erklären, 11 die den Tag des Gerichtes für Lüge erklären! 
> 12 Und nur der erklärt ihn für Lüge, der Übertretungen begeht und Schuld auf sich lädt. 13 Wenn ihm 
> unsere Zeichen verlesen werden, sagt er: »Die Fabeln der Früheren.« 14 Nein, aber das, was sie zu 
> erwerben pflegten, hat sich (wie Rost) über ihre Herzen gelegt.
> 83:15 Nein, sie werden an jenem Tag nicht zu ihrem Herrn zugelassen. 16 Dann werden sie in der Hölle 
> brennen. 17 Dann wird gesprochen:» Das ist das, was ihr immer wieder für Lüge erklärt habt.« 18 
> Nein, das Buch der Frommen befindet sich in der Hohen Stätte. 19 Und woher sollst du wissen, was 
> die Hohe Stätte ist?
> 83:20 Es ist ein deutlich geschriebenes Buch, 21 das diejenigen schauen, die in die Nähe (Gottes) 
> zugelassen sind. 22 Die Frommen leben in Wonne, 23 auf Liegen (gelehnt), und halten Ausschau. 24 
> Du erkennst auf ihren Gesichtern das strahlende Glück der Wonne.
> 83:25 Ihnen wird ein versiegeltes reines Getränk zu trinken gegeben, 26 dessen Siegel aus Moschus ist — 
> darum sollen die Wettkämpfer um die Wette streiten —, 27 und mit Tasnim beigemischt, 28 aus einer 
> Quelle, aus der diejenigen trinken, die in die Nähe (Gottes) zugelassen sind. 29 Die Übeltäter lachten 
> über die, die glauben.
> 83:30 Und, wenn sie sie im Vorbeigehen trafen, zwinkerten sie einander zu. 31 Und, wenn sie zu ihren 
> Angehörigen zurückkehrten, kehrten sie mit Wohlbehagen zurück. 32 Und, wenn sie sie sahen, sagten 
> sie: »Diese da gehen in die Irre.« 33 Dabei waren sie doch nicht als Hüter über sie gesandt. 34 Heute 
> lachen die, die glauben, über die Ungläubigen,
> 83:35 auf Liegen (gelehnt), und halten Ausschau. 36 Sind die Ungläubigen wohl entlohnt worden für das, 
> was sie zu tun pflegten?
> 
> Sure: 84 Sich spalten (al-Inshiqa,-q) zu Mekka, 25 Verse
> 
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 84:1 Wenn der Himmel sich spaltet 2 und auf seinen Herrn hört und es obliegt ihm ja —, 3 und wenn die 
> Erde gedehnt wird 4 und auswirft, was in ihr ist, und somit ganz leer wird
> 84:5 und auf ihren Herrn hört — und es obliegt ihr ja... 6 O Mensch, du strebst mühevoll deinem Herrn 
> zu, und du wirst Ihm begegnen. 7 Wem nun sein Buch in seine Rechte gereicht wird, 8 für den wird 
> eine leichte Abrechnung erfolgen, 9 und er wird froh zu seinen Angehörigen zurückkehren.
> 84:10 Wem aber sein Buch hinter seinem Rücken gereicht wird, 11 der wird rufen: »Was für ein 
> Verderben!« 12 und er wird im Feuerbrand brennen. 13 Er war froh inmitten seiner Angehörigen. 14 
> Er meinte, er würde nicht zurückkehren. 
> 84:15 Doch, sein Herr sieht ihn ja wohl.»16 Nein, Ich schwöre bei der Abenddämmerung 17 und der 
> Nacht und dem, was sie zusammentreibt, 18 und dem Mond, wenn er voll wird. 19 Ihr werdet eine 
> Etappe nach der anderen durchlaufen.
> 84:20 Was ist mit ihnen, dass sie nicht glauben 21 und, wenn ihnen der Koran verlesen wird, sich nicht 
> niederwerfen? 22 Nein, diejenigen, die ungläubig sind, erklären (ihn) für Lüge. 23 Und Gott weiß 
> besser, was sie (in ihrem Herzen) bergen. 24 So verkünde ihnen eine schmerzhafte Pein,
> 84:25 außer denen, die glauben und die guten Werke tun: Sie empfangen einen Lohn, der nicht aufhört. 
> 
> Sure: 85 Die Sternzeichen (al-Buru,-dj) zu Mekka, 22 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 85:1 Beim Himmel mit den Sternzeichen 2 und dem angedrohten Tag, 3 und dem Zeugen und dem, was 
> bezeugt ist! 4 Dem Tod geweiht seien die Leute des Grabens,
> 85:5 des Feuers mit seinem Brennstoff, 6 wenn sie daran sitzen 7 und bezeugen, was sie den Gläubigen 
> angetan haben. 8 Und nichts anderes läßt sie ihnen  grollen, als dass sie an Gott glauben, den 
> Mächtigen, der des Lobes würdig ist, 9 dem die Königsherrschaft der Himmel und der Erde gehört. 
> Und Gott ist Zeuge über alle Dinge.
> 85:10 Für diejenigen, die die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen in Versuchung bringen und 
> danach nicht umkehren, ist die Pein der Hölle bestimmt, ja, für sie ist die Pein des Feuerbrandes 
> bestimmt. 11 Für die aber, die glauben und die guten Werke tun, sind Gärten bestimmt, unter denen 
> Bäche fließen. Das ist der große Erfolg. 12 Der gewaltige Zugriff deines Herrn ist hart. 13 Er macht 
> (die Schöpfung) am Anfang, und Er wiederholt (sie). 14 Er ist der, der viel vergibt und liebevoll ist,
> 85:15 der glorreiche Herr des Thrones. 16 Er tut mit Entschiedenheit, was Er will. 17 Ist die Geschichte 
> von den Heerscharen zu dir gelangt, 18 von Pharao und den Thamud ? 19 Nein, diejenigen, die 
> ungläubig sind, beharren darauf, (die Botschaft) für Lüge zu erklären.
> 85:20 Und Gott umschließt sie von hinten her. 21 Nein, es ist ein glorreicher Koran 22 auf einer 
> wohlverwahrten Tafel.
> 
> Sure: 86 Der Nachtstern  (al-T,.a,-riq) zu Mekka, 17 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 86:1 Beim Himmel und dem Nachtstern! 2 Und woher sollst du wissen, was der Nachtstern ist? 3 (Es ist) 
> der leuchtende Stern. 4 Es gibt niemanden, über den nicht ein Hüter eingesetzt ist.
> 86:5 Der Mensch soll doch betrachten, aus was für einem Stoff er erschaffen ist. 6 Er ist aus einem sich 
> ergießenden Wasser erschaffen, 7 das zwischen Lende und Rippen herauskommt. 8 Er hat die Macht, 
> ihn zurückzubringen , 9 am Tag, da die inneren Geheimnisse geprüft werden.
> 86:10 Dann hat er keine Kraft und keinen Helfer. 11 Beim Himmel, mit der Wiederkehr (seiner 
> Erscheinungen) 12 und der Erde mit ihrem Sprießen! 13 Er  ist eine entscheidende Botschaft. 14 Er 
> ist nicht ein Scherz.
> 86:15 Sie führen eine List aus, 16 und Ich führe eine List aus. 17 So gewähre den Ungläubigen noch eine 
> Frist. Gewähre ihnen noch eine kurze Frist.
> 
> Sure: 87 Der Allerhöchste (al-A‘la,-) zu Mekka, 19 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 87:1 Preise den Namen deines Herrn, des Allerhöchsten, 2 der erschafft und zurechtformt, 3 und der das 
> Maß setzt und rechtleitet, 4 und der das Weidegras hervorbringt
> 87:5 und es dann zu grauer Spreu macht. 6 Wir werden dich lesen lassen, und du wirst nichts vergessen, 7 
> außer dem, was Gott will. Er weiß, was offenliegt und was verborgen bleibt. 8 Und Wir werden dir 
> das Gute leicht machen. 9 Ermahne nun, so die Ermahnung etwas nützt.
> 87:10 Der wird es bedenken, der gottesfürchtig ist. 11 Meiden wird es aber der Übelste, 12 der im großen 
> Feuer brennen wird; 13 darin wird er dann weder sterben noch leben. 14 Es wird dem wohl ergehen, 
> der sich läutert,
> 87:15 des Namens seines Herrn gedenkt und betet. 16 Aber ihr zieht das diesseitige Leben vor, 17 wo 
> doch das Jenseits besser ist und eher Bestand hat. 18 Dies steht in den früheren Blättern, 19 den 
> Blättern von Abraham und Mose.
> 
> Sure: 88 Die bedecken wird (al-Gha,-shiya) zu Mekka, 26 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 88:1 Ist die Geschichte von der alles bedeckenden Katastrophe zu dir gelangt? 2 An jenem Tag wird es 
> gesenkte Gesichter geben, 3 die sich abarbeiten und Mühsal erleiden, 4 in einem glühenden Feuer 
> brennen
> 88:5 und aus einer siedenden Quelle zu trinken bekommen. 6 Ihre Speise besteht nur aus trockenen 
> Dornen, 7 die weder fett machen noch gegen den Hunger helfen. 8 An jenem Tag wird es (auch) 
> fröhliche Gesichter geben, 9 die mit ihrem Mühen zufrieden sind
> 88:10 und in einem hochgelegenen Garten sind, 11 in dem sie keine unbedachten Reden hören. 12 Es gibt 
> darin eine fließende Quelle, 13 und es gibt darin erhöhte Betten, 14 hingestellte Humpen,
> 88:15 in Reihen gelegte Kissen 16 und ausgebreitete Teppiche. 17 Schauen sie denn nicht zu den 
> Kamelen, wie sie erschaffen wurden, 18 und zum Himmel, wie er emporgehoben wurde, 19 und zu 
> den Bergen, wie sie aufgerichtet wurden,
> 88:20 und zu der Erde, wie sie als Fläche gemacht wurde? 21 So ermahne. Du bist ja ein Mahner. 22 Du 
> hast sie nicht fest in der Hand. 23 Wer sich aber abkehrt und ungläubig bleibt, 24 den peinigt Gott mit 
> der größten Pein.
> 88:25 Zu Uns erfolgt ihre Rückkehr, 26 und dann obliegt es Uns, mit ihnen abzurechnen.
> 
> Sure 89 Die Morgenröte (al-Fadjr) zu Mekka, 30 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 89:1 Bei der Morgenröte 2 und den zehn Nächten, 3 und der geraden und der ungeraden (Zahl), 4 und der 
> Nacht, wenn sie dahingeht!
> 89:5 Ist darin wohl ein (ausreichender) Schwur für den, der Verstand hat?
> 89:6 Hast du nicht gesehen, wie dein Herr an den Ad  gehandelt hat, 7 (der Stadt) Iram, berühmt für ihre 
> Säulen, 8 dergleichen nicht erschaffen wurde in den Ländern? 9 Und an den Thamud , die im Tal die 
> Felsen aushauten?
> 89:10 Und an Pharao , dem Besitzer der Pfähle? 11 Sie zeigten im Land ein Übermaß an Frevel 12 und 
> stifteten darin viel Unheil. 13 Da ließ dein Herr auf sie die Geißel einer (schlimmen) Pein fallen. 14 
> Dein Herr liegt auf der Lauer.
> 89:15 Aber der Mensch, wenn sein Herr ihn prüft und großzügig behandelt und ihm ein angenehmes 
> Leben schenkt, sagt: »Mein Herr behandelt mich großzügig.« 16 Wenn Er ihn aber prüft und ihm 
> seinen Lebensunterhalt bemessen zuteilt, sagt er: »Mein Herr läßt mich Schmach erleiden.« 17 Aber 
> nein, ihr behandelt die Waise nicht großzügig, 18 und ihr haltet nicht zur Speisung des Bedürftigen 
> an. 19 Ihr verzehrt das Erbe ohne Unterschied.
> 89:20 Und ihr hegt für den Besitz eine allzu große Liebe. 21 Nein, wenn die Erde ganz zu Staub gemacht 
> wird 22 und dein Herr kommt, und die Engel in Reihen, die eine hinter der anderen, 23 und die Hölle 
> an jenem Tag herbeigebracht wird, an jenem Tag wird der Mensch es bedenken. Was soll ihm aber 
> dann das Bedenken? 24 Er sagt: »O hätte ich doch für mein Leben (hier) etwas vorausgeschickt!«
> 89:25 Niemand kann an jenem Tag peinigen, so wie Er peinigt, 26 und niemand kann fesseln, so wie Er 
> fesselt. 27 — O du Seele, die du Ruhe gefunden hast, 28 kehre zu deinem Herrn zufrieden und von 
> seinem Wohlgefallen begleitet zurück. 29 Tritt in die Reihen seiner Diener ein,
> 89:30 und tritt ein in mein Paradies.
> 
> Sure: 90 Das Gebiet (al-Balad) zu Mekka, 20 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 90:1 Nein, Ich schwöre bei diesem Gebiet , 2 wo du dich in diesem Gebiet aufhältst, 3 und bei jedem 
> Vater und dem, was er zeugt. 4 Wir haben den Menschen zur Mühsal erschaffen.
> 90:5 Meint er denn, dass niemand ihn überwältigen kann? 6 Er sagt: »Ich habe ein großes Vermögen 
> verbraucht.« 7 Meint er, dass niemand ihn gesehen hat? 8 Haben Wir ihm nicht zwei Augen gemacht, 
> 9 eine Zunge und zwei Lippen,
> 90:10 und ihm beide Wege gewiesen? 11 Würde er doch den steilen Weg hinaufstürmen! 12 Woher sollst 
> du wissen, was der steile Weg ist? 13 (Es ist) die Befreiung eines Sklaven 14 oder, am Tag der 
> Hungersnot, die Speisung
> 90:15 einer verwandten Waise 16 oder eines Bedürftigen, der im Staub liegt. 17 Und dass man außerdem 
> zu denen gehört, die glauben, einander die Geduld nahelegen und einander die Barmherzigkeit 
> nahelegen. 18 Das sind die von der rechten Seite. 19 Die aber, die unsere Zeichen verleugnen, sind 
> die von der unglückseligen Seite.
> 90:20 Über ihnen liegt ein (sie) überdeckendes Feuer.
> 
> Sure: 91Die Sonne (al-Shams) zu Mekka, 15 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 91:1 Bei der Sonne und ihrem Morgenlicht, 2 und dem Mond, wenn er ihr folgt, 3 und dem Tag, wenn er 
> sie hell scheinen läßt, 4 und der Nacht, wenn sie sie bedeckt,
> 91:5 und dem Himmel und dem, was ihn aufbaut, 6 und der Erde und dem, was sie ausbreitet, 7 und der 
> Seele und dem, was sie zurechtformt 8 und ihr ihre Lasterhaftigkeit und ihre Frömmigkeit eingibt! 9 
> Dem wird wohl ergehen, der sie  läutert,
> 91:10 und der wird enttäuscht sein, der sie mit Missetaten überdeckt. 11 Die Thamud  haben im Übermaß 
> ihres Frevels (die Botschaft) für Lüge erklärt, 12 als sich der Übelste unter ihnen erhob. 13 Der 
> Gesandte Gottes sagte zu ihnen: »Gebt acht auf die Kamelstute Gottes und ihre Trinkzeit.« 14 Sie 
> aber ziehen ihn der Lüge und schnitten ihr die Flechsen durch und stachen sie. Da überzog sie ihr 
> Herr für ihre Schuld mit Verderben und machte sie dem Erdboden gleich,
> 91:15 ohne die Folgen davon fürchten zu müssen.
> 
> Sure 92 Die Nacht (al-Layl) zu Mekka, 21 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 92:1 Bei der Nacht, wenn sie (alles) bedeckt, 2 und dem Tag, wenn er hell scheint, 3 und dem, was den 
> Mann und das Weib erschaffen hat! 4 Euer Streben ist wahrlich verschieden.
> 92:5 Wer nun gibt und gottesfürchtig ist 6 und das Allerbeste für wahr hält, 7 dem werden Wir das Gute 
> leicht machen. 8 Wer aber geizig ist und sich verhält, als wäre er auf niemanden angewiesen, 9 und 
> das Allerbeste für Lüge erklärt,
> 92:10 dem werden Wir die Drangsal leicht machen, 11 und sein Vermögen wird ihm nicht nützen, wenn 
> er zugrunde geht. 12 Uns obliegt die Rechtleitung. 13 Und Uns gehört das Jenseits und das Diesseits. 
> 14 Ich warne euch vor einem lodernden Feuer,
> 92:15 in dem nur der Übelste  brennt, 16 der (die Botschaft) für Lüge erklärt und sich abkehrt. 17 
> Ferngehalten davon wird der Gottesfürchtigste werden, 18 der sein Vermögen hergibt, um sich zu 
> läutern, 19 nicht dass jemand bei ihm einen Gunsterweis guthätte, der vergolten werden müßte,
> 92:20 sondern in der Suche nach dem Antlitz seines Herrn, des Allerhöchsten. 21 Und wahrlich, er wird 
> zufrieden
> 
> Sure: 93 Der Morgen (al-D,.uh,.a,-) zu Mekka, 11 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 93:1 Beim Morgen 2 und der Nacht, wenn sie still ist! 3 Dein Herr hat dir nicht den Abschied gegeben 
> und haßt (dich) nicht. 4 Wahrlich, das Jenseits ist besser für dich als das Diesseits.
> 93:5 Und wahrlich, dein Herr wird dir geben, und du wirst zufrieden sein. 6 Hat Er dich nicht als Waise 
> gefunden und dir Unterkunft besorgt, 7 und dich abgeirrt gefunden und rechtgeleitet, 8 und bedürftig 
> gefunden und reich gemacht? 9 So unterdrücke die Waise nicht,
> 93:10 und fahre den Bettler nicht an, 11 und erzähle von der Gnade deines Herrn.
> 
> Sure: 94 Das Weiten (al-Sharh,.)  zu Mekka, 8 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 94:1 Haben Wir dir nicht deine Brust geweitet 2 und dir deine Last abgenommen, 3 die deinen Rücken 
> schwer erdrückte, 4 und dir deinen Ruf erhöht?
> 94:5 Wahrlich, mit der Erschwernis gibt es eine Erleichterung, 6 ja, mit der Erschwernis gibt es eine 
> Erleichterung. 7 Wenn du fertig bist, dann mühe dich ab 8 und richte deine Wünsche auf deinen Herrn 
> aus.
> 
> Sure: 95 Der Feigenbaum (al-T,.i,-n) zu Mekka, 8 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 95:1 Beim Feigenbaum und dem Ölbaum, 2 und dem Berg Sinai, 3 und diesem sicheren Gebiet! 4 Wir 
> haben den Menschen in schönster ebenmäßiger Gestalt erschaffen,
> 95:5 dann haben Wir ihn in den niedrigsten der niedrigen Stände gebracht, 6 ausgenommen die, die 
> glauben und die guten Werke tun: Sie empfangen einen Lohn, der nicht aufhört. 7 Was läßt dich da 
> noch das Gericht für Lüge erklären? 8 Ist nicht Gott der Weiseste all derer, die urteilen?
> Sure 96 Der Embryo (al-‘Alaq)zu Mekka, 19 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 96:1 Lies im Namen deines Herrn, der erschaffen hat, 2 den Menschen erschaffen hat aus einem Embryo. 
> 3 Lies. Dein Herr ist der Edelmütigste, 4 der durch das Schreibrohr gelehrt hat,
> 96:5 den Menschen gelehrt hat, was er nicht wußte. 6 Nein, der Mensch zeigt ein Übermaß an Frevel, 7 
> dass er meint, er wäre auf niemanden angewiesen. 8 Zu deinem Herrn erfolgt die Rückkehr. 9 Hast du 
> den gesehen, der da wehrt 
> 96:10 einem Diener, wenn er betet? 11 Was meinst du? Ob er da der Rechtleitung folgt, 12 oder ob er die 
> Gottesfurcht gebietet? 13 Was meinst du? Ob er wohl (die Botschaft) für Lüge erklärt und sich 
> abkehrt? 14 Weiß er denn nicht, dass Gott (alles) sieht?
> 96:15 Nein, wenn er nicht aufhört, werden Wir ihn gewiß am Schopf packen und ziehen, 16 einem 
> lügnerischen, sündigen Schopf. 17 Er soll doch da seine Mitstreiter herbeirufen. 18 Wir werden die 
> Schergen herbeirufen. 19 Nein, gehorche ihm nicht. Wirf dich vielmehr nieder und suche die Nähe 
> (Gottes).
> 
> Sure 97 Die Bestimmung (al-Qadr) zu Mekka, 5 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 97:1 Wir haben ihn  in der Nacht der Bestimmung hinabgesandt. 2 Woher sollst du wissen, was die 
> Nacht der Bestimmung ist? 3 Die Nacht der Bestimmung ist besser als tausend Monate. 4 Die Engel 
> und der Geist kommen in ihr mit der Erlaubnis ihres Herrn herab mit jedem Anliegen. 5 Voller 
> Frieden ist sie bis zum Aufgang der Morgenröte.
> Sure 98 Das deutliche Zeichen (al-Bayyina) zu Medina , 8 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 98:1 Diejenigen von den Leuten des Buches und den Polytheisten, die ungläubig sind, werden nicht 
> aufhören, bis das deutliche Zeichen zu ihnen kommt, 2 ein Gesandter von Gott, der gereinigte Blätter 
> verliest, 3 in denen Schriften mit richtigem Inhalt stehen. 4 Und diejenigen, denen das Buch 
> zugekommen ist, haben sich erst gespalten, nachdem das deutliche Zeichen zu ihnen gekommen ist.
> 98:5 Es wurde ihnen jedoch nur befohlen, Gott zu dienen und dabei Ihm gegenüber aufrichtig in der 
> Religion zu sein, als Anhänger des reinen Glaubens, und das Gebet zu verrichten und die Abgabe zu 
> entrichten. Das ist die richtige Religion. 6 Diejenigen von den Leuten des Buches und den 
> Polytheisten, die ungläubig sind, werden im Feuer der Hölle sein; darin werden sie ewig weilen. Sie 
> sind die schlimmsten unter den Geschöpfen. 7 Die aber, die glauben und die guten Werke tun, sind 
> die besten unter den Geschöpfen. 8 Ihr Lohn bei ihrem Herrn sind die Gärten von Eden, unter denen 
> Bäche fließen; darin werden sie auf immer ewig weilen. Gott hat Wohlgefallen an ihnen, und sie 
> haben Wohlgefallen an Ihm. Das ist für den bestimmt, der seinen Herrn fürchtet.
> 
> Sure: 99 Das Beben (al-Zalzala)  zu Medina, 8 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 99:1 Wenn die Erde durch ihr heftiges Beben erschüttert wird, 2 und die Erde ihre schweren Lasten  
> hervorbringt, 3 und der Mensch sagt: »Was ist mit ihr?«, 4 an jenem Tag erzählt sie ihre Nachrichten,
> 99:5 weil dein Herr (es) ihr offenbart hat. 6 An jenem Tag kommen die Menschen in verschiedenen 
> Gruppen hervor, damit ihnen ihre Werke gezeigt werden. 7 Wer nun Gutes im Gewicht eines 
> Stäubchens tut, wird es sehen. 8 Und wer Böses im Gewicht eines Stäubchens tut, wird es sehen.
> Sure 100 Die laufen (al-‘Adiya,-t) zu Mekka, 11 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 100:1 Bei denen, die schnaubend laufen, 2 und die Funken stieben lassen, 3 und die am Morgen stürmen 
> 4 und damit Staub aufwirbeln,
> 100:5 und dadurch in die Mitte (der Feinde) eindringen! 6 Wahrlich, der Mensch ist seinem Herrn 
> gegenüber undankbar, 7 und er ist selbst darüber Zeuge. 8 Und er ist heftig in seiner Liebe zu den 
> (irdischen) Gütern. 9 Weiß er es denn nicht? Wenn das, was in den Gräbern ist, aufgewühlt wird
> 100:10 und das, was im Inneren (der Menschen) ist, im Ergebnis erfaßt wird, 11 an jenem Tag hat ihr 
> Herr Kenntnis von ihnen (allen).
> 
> Sure 101Die Katastrophe (al-Qa,-ri‘a) zu Mekka, 11 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 101:1 Die Katastrophe! 2 Was ist die Katastrophe? 3 Und woher sollst du wissen, was die Katastrophe 
> ist? 4 Am Tag, da die Menschen wie verstreute Motten sein werden,
> 101:5 und die Berge wie zerflockte bunte Wolle. 6 Wer dann schwere Waagschalen  hat, 7 der wird ein 
> zufriedenes Leben haben. 8 Und wer leichte Waagschalen hat, 9 der wird zur Mutter einen Abgrund 
> haben.
> 101:10 Und woher sollst du wissen, was das ist? 11 Ein glühendes Feuer.
> 
> Sure: 102 Wettstreit um noch mehr (al-Taka,-thur) zu Mekka, 8 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 102:1 Der Wettstreit um noch mehr lenkt euch ab, 2 dass ihr (sogar) die Gräber besucht . 3 Nein, ihr 
> werdet es noch zu wissen bekommen. 4 Noch einmal: Nein, ihr werdet es noch zu wissen bekommen.
> 102:5 Nein, wenn ihr es nur mit Gewißheit wüßtet! 6 Ihr werdet bestimmt die Hölle sehen. 7 Noch 
> einmal: Ihr werdet sie mit völliger Gewißheit sehen. 8 Dann werdet ihr an jenem Tag euer 
> angenehmes Leben zu verantworten haben.
> 
> Sure: 103Der Nachmittag (al-‘As,.r) zu Mekka, 3 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 103:1 Beim Nachmittag! 2 Der Mensch erleidet bestimmt Verlust, 3 außer denjenigen, die glauben und 
> die guten Werke tun, und einander die Wahrheit  nahelegen und die Geduld nahelegen.
> 
> Sure: 104 Der Stichler (al-Humaza) zu Mekka, 9 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 104:1 Wehe jedem Stichler und Nörgler, 2 der sein Vermögen zusammenbringt und es zählt 3 und dabei 
> meint, sein Vermögen würde ihn unsterblich machen! 4 Nein, er wird bestimmt in die Zermalmende  
> geworfen werden.
> 104:5 Woher sollst du wissen, was die Zermalmende ist? 6 Es ist das angefachte Feuer Gottes, 7 das die 
> Herzen durchdringt. 8 Es überdeckt sie 9 in langgestreckten Säulen.
> 
> Sure: 105 Der Elefant (al-Fi,-l) zu Mekka, 5 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 105:1 Hast du nicht gesehen, wie dein Herr an den Leuten des Elefanten gehandelt hat ? 2 Hat Er nicht 
> ihre List ins Leere gehen lassen 3 und Vögel in Schwärmen über sie gesandt, 4 die sie mit Steinen aus 
> übereinandergeschichtetem Ton bewarfen,
> 105:5 und sie somit gleich abgefressenen Halmen gemacht?
> Sure: 106 Quraysh zu Mekka, 4 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 106:1 Dafür, dass Er die Quraysh zusammenbringt, 2 dass Er sie zusammenbringt für die Reise  des 
> Winters und des Sommers, 3 sollen sie dem Herrn dieses Hauses dienen, 4 der ihnen Speise gegen 
> den Hunger gibt und Sicherheit gegen die Furcht gewährt.
> Sure: 107 Die Hilfeleistung (al-Ma,-‘u,-n)zu Mekka, 7 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 107:1 Hast du den gesehen, der das Gericht für Lüge erklärt? 2 Das ist der, der die Waise zurückstößt 3 
> und nicht zur Speisung des Bedürftigen anhält. 4 Wehe den Betenden,
> 107:5 die auf ihr Gebet nicht achtgeben, 6 die nur gesehen werden wollen 7 und die Hilfeleistung 
> verwehren!
> 
> Sure: 108 Die Fülle (al-Kauthar) zu Mekka, 3 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 108:1 Wir haben dir die Fülle gegeben. 2 So bete zu deinem Herrn und schächte (Opfertiere). 3 Der dich 
> haßt, der soll ohne Anhang sein.
> 
> Sure: 109 Die Ungläubigen (al-Ka,-firu,-n) zu Mekka, 6 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 109:1 Sprich: O ihr Ungläubigen, 2 ich verehre nicht, was ihr verehrt, 3 auch ihr verehrt nicht, was ich 
> verehre. 4 Weder ich werde verehren, was ihr verehrt habt,
> 109:5 noch werdet ihr verehren, was ich verehre. 6 Ihr habt eure Religion, und ich habe meine Religion.
> Sure: 110 Die Unterstützung (al-Nas,.r) zu Medina, 3 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 109:1 Wenn die Unterstützung Gottes kommt, und auch der Erfolg, 2 und du die Menschen in Scharen in 
> die Religion Gottes eintreten siehst, 3 dann sing das Lob deines Herrn und bitte Ihn um Vergebung. 
> Siehe, Er wendet sich gnädig wieder zu.
> Sure: 111Die Palmenfaser (al-Masad)  zu Mekka, 5 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 111:1 Dem Verderben geweiht seien die Hände des Abu Lahab , und dem Verderben geweiht sei er! 2 
> Nicht nützt ihm sein Vermögen und das, was er erworben hat. 3 Er wird in einem lodernden Feuer 
> brennen. 4 Und auch seine Frau, sie, die Holzträgerin.
> 111:5 An ihrem Hals hängt ein Strick aus Palmenfasern.
> 
> Sure 112 Der aufrichtige Glaube (al-Ikhla,-s,.) zu Mekka, 4 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen. 112:1 Sprich: Er ist Gott, ein Einziger, 2 Gott, der 
> Undurchdringliche . 3 Er hat nicht gezeugt, und Er ist nicht gezeugt worden, 4 und niemand ist Ihm 
> ebenbürtig.
> 
> Sure: 113 Das Frühlicht (al-Falaq) zu Mekka, 5 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 113:1 Sprich: Ich suche Zuflucht beim Herrn des Frühlichtes 2 vor dem Unheil dessen, was Er erschaffen 
> hat, 3 und vor dem Unheil der Finsternis, wenn sie einsetzt, 4 und vor dem Unheil der Hexen, die auf 
> die Knoten blasen,
> 113:5 und vor dem Unheil eines Neiders, wenn er neidisch ist.
> 
> Sure:  114 Die Menschen (al-Na,-s) zu Mekka, 6 Verse
> Im Namen Gottes, des Erbarmers, des Barmherzigen.
> 114:1 Sprich: Ich suche Zuflucht beim Herrn der Menschen, 2 dem König der Menschen, 3 dem Gott der 
> Menschen, 4 vor dem Unheil des Einflüsterers, des Heimtückischen,
> 114:5 der da in die Brust der Menschen einflüstert, 6 sei es einer von den Djinn oder von den Menschen.
>   	oder: der Weltenbewohner
>   	Zu dieser Herausforderung vgl. 10,38; 11,13; 17,88; 52,34
>  	Die Gärten werden als Hänge dargestellt. — Nur Ähnliches: Die Ähnlichkeit darf nicht über die Andersartigkeit des 
> Paradieses hinwegtäuschen; oder sie ist ein Hinweis auf die gleichbleibende Qualität der Früchte des Paradieses.
>   	was größer oder kleiner ist als eine Mücke
>   	Und (gedenke) als...: Zeitsatz, der im Koran häufig in verkürzter Form gebraucht wird.
>   	Wörtlich: von ihm, davon
>   	die Menschen vor dem Gericht
>   	Wörtlich nach ihm.
>   	Vgl. Bibel: Exodus 32,27-29
>   	Vgl. 7,160–162
>   	Bitte um Vergebung, um Abladen der Schuld
>   	Oder: mit einem Verhalten, das mit dem Inhalt des Ausspruches nicht übereinstimmt
>   	Oder: Getreide. Vgl. Bibel: Exodus 16,1-3; Numeri 11,5. -Vgl. Evangelium Matthäus 23,37; Lukas 13,34
>   	Wahrscheinlich eine Täufergemeinde wie die Mandäer
>   	Vgl. 7,163.166. f
>   	Vgl. Bibel: Numeri l9,1–10
>   	Vgl. Bibel: Deuteronomium 21,1–9
>   	von der Kuh. Somit wird er wieder zum Leben erweckt, damit er den Namen seines Mörders preisgibt.
>   	D. h.: was sie begehen und zu verantworten haben
>   	Das ist der Koran
>   	Vgl. Bibel: Exodus 32,20; Deuteronomium 9,21
>   	den Koran
>   	über diese zwei gefallenen Engel, die den Dämonen die Zauberkunst beigebracht haben, sind verschiedene Legenden 
> überliefert und divergierende Interpretationen vertreten worden. Eine Variante bezeichnet sie nicht als Engel (malak), 
> sondern als Könige (malik).
>   	Der Hintergrund dieser Maßnahme ist unklar; vgl. 4,46
>   	Inhalt dieser Worte: Gebote und Verbote; Kultriten; Forderungen des Glaubens; Zeichen durch die Himmelskörper; oder 
> Befehl an Abraham, seinen Sohn zu opfern. Vgl. 37,106
>   	der Stein, auf dem Abraham bei der Errichtung der Kaaba stand, oder das gesamte Bethaus, oder die gesamten 
> Wallfahrtsorte
>   	Das sind wohl die Kulthandlungen, vor allem solche, die mit der Wallfahrt zusammenhängen
>   	Wörtlich Salbung, Färbung, Farbzeichen
>   	Nachdem sie in Richtung Jerusalem gebetet hatten, wurde den Muslimen die Gebetsrichtung nach Mekka angeordnet.
>   	die das Gleichgewicht zwischen den Extremen hält, mit einem ausgewogenen Ordnungssystem und Verhalten.
>   	die Kaaba in Mekka
>   	Gemeint ist hier nicht nur die Gebetsrichtung, sondern auch die Lebensordnung und Orientierung
>   	Das sind zwei Hügel in der Nähe der Kaaba, über 400 Meter voneinander entfernt, zwischen denen der Pilger den Lauf zu 
> vollziehen hat.
>   	unter dem Fluch, oder eher: in der Pein der Hölle.
>   	das Vieh
>   	vgl. 5,3; 6,145; 16,115
>   	zu Gott - oder trotz seiner Liebe zu ihm, d. h. zum Geld
>   	des Blutgeldes
>   	Denn die Wiedervergeltung beschränkt die Blutrache auf die Person des Täters, sie erstreckt sich nicht auf den ganzen 
> Stamm. Außerdem wirkt sie abschreckend
>   	Wenn die Feinde das Friedensabkommen im heiligen Monat brechen, dürfen die Muslime ihnen auch im heiligen Monat 
> mit derselben Münze heimzahlen. Der Grundsatz der Wiedervergeltung wird auch auf solche Fälle angewandt.
>   	Das bezeichnet wohl die Haltung derer, die nicht spenden und sich nicht für die Sache Gottes einsetzen.
>   	Derjenige, der nach dem Pilgerbesuch das normale Leben genießt bis zur Zeit der Wallfahrt, hebt für diese Zeit den 
> Weihezustand auf. Daher hat er eine Ersatzleistung für diese Unregelmäßigkeit (welche als Erleichterung der 
> Weihevorschriften verstanden wird)  zu bringen.
>   	Das sind nach den muslimischen Kommentatoren die drei letzten Monate des Mondjahres: Shawwal, Dhul-qada und Dhul-
> hidjja, wobei der letzte der eigentliche Wallfahrtsmonat ist.
>   	Das ist ein Berg östlich von Mekka, auf dessen Hängen sich die Pilger am 9. Dhul-hidjja versammeln.
>   	Die Araber pflegten die Großtaten und die Vorzüge ihrer Vorfahren öffentlich hochzupreisen.
>   	Das sind die drei sogenannten Tashriq-Tage in Mina, vom 11. bis 13. Dhul-hidjja. Wer also die Riten dieser drei Tage in 
> den ersten zwei Tagen oder erst im dritten Tag vollzieht, den trifft keine Schuld.
>   	Oder einfach: Wenn er sich abkehrt, weggeht.
>   	Oder: in den Frieden; oder: ins Heil
>   	die Frauen
>   	die Frauen
>   	Vgl. Bibel: 1. Samuel 8. 247: Das ist der König Saul der Bibel
>   	Die Lade ist ein Zeichen der Gegenwart Gottes inmitten seines Volkes und spendet daher Ruhe und Zuversicht. Der Rest 
> aus der Hinterlassenschaft Moses und Aarons wird hier wahrscheinlich als eine Art Reliquie dargestellt.
>   	Vgl. Bibel: Richter 7,5 ff
>   	Dieser ist als Thronvers bekannt.
>   	Wörtlich: die Mutter des Buches, d. h. entweder die Quintessenz des Buches oder die Urschrift, die nach dem Koran 
> (13,39) bei Gott aufbewahrt ist.
>   	die Gläubigen
>   	Vgl. Evangelium Matthäus 23,37; Lukas 13,34
>   	Vgl. Evangelium Matthäus 23,37; Lukas 13,34
>   	dem Bösen, das sie getan hat, oder dem Tag des Gerichtes
>   	Vgl. Evangelium Lukas 1,5–25. 		
>   	Johannes den Täufer
>   der Messias, der Gesalbte
>   	vgl. Evangelium Lukas 1:34,37
>   	Der Gemeinschaftseid ist die Grundlage des hier vorgeschlagenen Gottesurteils.
>   	Der Gegenstand des Streites ist nicht näher zu bestimmen, muß jedoch in der Zuständigkeit der Gesprächspartner gelegen 
> haben. Vielleicht ist er auf die Sendung Jesu Christi zu beziehen.
>   	Oder: Urteilsvollmacht, d. h. Zuständigkeit, in Rechtsfragen das Urteil aufgrund der Bestimmungen Gottes zu fällen.
>   	Vgl. 2,161
>   	Durch ihre Sünden und Übertretungen haben die Kinder Israels selbst Gott veranlaßt, ihnen zur Strafe Speiseverbote 
> aufzuerlegen..
>   	nach dieser Feststellung
>   	Mekka; siehe 2,124-141
>   	vgl. 2,61
>   	Es geht hier vielleicht um die Schlacht am Uhud (625). Dort erlitten die Muslime eine Niederlage.
>   	Der Sieg zu Badr erfolgte im Jahr 624
>   	Oder: die Unterstützung
>   	Bei der Niederlage am Uhud (625).
>   	Der Kummer, den die Muslime erlitten haben, sollte sie vom Kriegsgeschehen mit allem, was dazugehörte an Beute oder 
> Leiden, ablenken und ihre Aufmerksamkeit auf ihre beschämende Haltung gegenüber dem Propheten richten.
>   	Bei der Schlacht am Uhud (625).
>   	Gott will, daß eure Haltung, die euch von ihnen unterscheidet -, oder: daß ihre eigene Haltung und ihre Gedanken 
> angesichts des Todes ihrer Brüder ihnen ein Grund zu tiefem Bedauern sei.
>   	Diese Äußerung bezieht sich wohl auf eine Begebenheit bei der Verteilung der Beute nach dem Sieg von Badr (624).
>   	Das Unglück der Muslime am Uhud (625) hatte ihre Feinde bei Badr (624) noch ärger getroffen.
>   	vgl. 2:154
>   	Wörtlich: bis Er das Schlechte vom Guten unterschieden hat.
>   	Der Vorwurf richtet sich gegen die Juden von Medina
>   	Vgl. Bibel Brandopfer des Propheten Elija 1. Könige 18; Brandopfer des Aaron: Levitikus 9,24
>   	Oder ein Kind. - Hier wird vielleicht davor gewarnt, die Starken zu bevorzugen und Frauen und Kinder zu benachteiligen
>   	sie wie ein Erbteil zu behandeln.
>   	Diese Stelle wird von einigen Richtungen zur Rechtfertigung der sogenannten Mut'a-Ehe (Genußehe), einer Art Ehe auf 
> Zeit, herangezogen
>   	Die Männer, die ihre Pflichten erfüllen, erhalten ihren Lohn dafür, und desgleichen die Frauen.
>   	leicht, als Zurechtweisungsmittel
>   	vgl. 2:93,104
>   	Hier und in den folgenden Versen sind die Juden von Medina angesprochen.
>   	an den Koran, oder an das, was im vorherigen Vers genannt wurde: das Buch, die Weisheit und die Königsherrschaft. 
> Andere Deutung: an ihn, d. h. Muhammad
>   	Die Heuchler vermögen nicht in echter Selbstlosigkeit sich mit den anderen Gläubigen zu freuen
>   	Oder: so würden diejenigen von ihnen (d. h. denen, die die Nachricht verbreiten und am Anfang des Verses angesprochen 
> werden) die es herauszubekommen suchen, es von ihnen (d. h. vom Gesandten und den Zuständigen) erfahren (d. h. in der 
> richtigen Weise erfahren).
>   	in den alten Zustand (in den Zustand des Irrtums.)
>   	Die Ungläubigen veranlassen sie, ihre Abmachung mit den Gläubigen zu brechen und so zu ihrer alten feindlichen Haltung 
> zurückzukehren.
>   	die gerne ausgewandert wären, wenn sie eine Möglichkeit dazu gehabt hätten
>   	die anderen: wörtlich: sie. - Oder: Wenn sie sich niedergeworfen haben, dann sollen sie hinter euch sein, d. h. sich hinter 
> euch stellen, um die nächste Gruppe zu schützen
>   	Oder: einschlitzen. — Wahrscheinlich geht es hier um einen altarabischen Brauch, bestimmte Tiere als tabu zu 
> kennzeichnen und sie nicht mehr als Lasttiere zu benutzen.
>   	Dies ergänzt die Bestimmung im Vers 4,3 bezüglich der Zahl der Frauen, die ein Muslim heiraten darf
>   	Vgl. 2,88; –Bibel: Levitikus z6,41; Jeremia 9,25
>   	vor dem eigenen Tod an Jesus... - Andere Deutung vor dem Tod Jesu, also in der Endzeit
>   	vgl. Exodus 22:24; Levitikus 25:35,37; Deuteronomium 23:20-21
>   	Oder: einen Psalter
>   	d. h. drei Götter
>   	Ergänzung zu den Bestimmungen vom Vers 4,12
>   	während der Wallfahrt nach Mekka
>   	die als Kennzeichen für die Opfertiere dienen
>   	Vgl. 4,43
>   	Vgl. Bibel: Numeri 13,30; 14,6-9.24.38
>   	Oder: so soll es sein, als...: und  zwar im Hinblick auf die Bestrafung
>   	Oder: nicht glauben, und aus den Reihen derer, die Juden sind. Sie hören auf Lügen, und sie hören auf andere Leute...
>   	Vgl. Bibel: Exodus 21,2-25; Levitikus 24,19-20; Deuteronomium 19,21
>   	Dieser Satz kann auch zu den Worten der Gläubigen gezählt werden
>   	Vgl. 2,65; 7,166
>   	Vgl. Anmerkung zu 2,62
>   	und sie dennoch nicht haltet
>   	Vgl. 5,1
>   	Wörtlich: Ort, wo sie sich hinstellen (zum Gebet und zur Erfüllung weiterer Kultpflichten
>   	so daß solche Tiere als geweiht gelten und daher dem gewöhnlichen Dienst nicht mehr unterzogen werden dürfen
>   	als Reaktion auf eure Verkündigung
>   	Vgl. 3,48-49
>   	Wird hier andeutungsweise Bezug genommen auf das Abendmahl (Evangelium: Matthäus 26,20-29; Markus 14,17-25; 
> Lukas 22,14-23) oder auch auf die Vision des Apostels Petrus in Joppe (Apostelgeschichte 10:9-16)?
>   	über den Tisch und das Zeichen
>   	den Zusendenden, d. h.: Wenn Wir beschlossen hätten, einen Engel zum Gesandten zu machen
>   	Wörtlich: wohnt bzw. ruht
>   D. h.: dann tu es.
>   	die Gemeinschaften
>   	Vertreibe nicht diejenigen, die gläubig sind (vgl. 11,29; 26,114) und fromm sind (vgl. 18,28), auch wenn sie die 
> Niedrigsten in der Gesellschaft sein sollten (vgl. 11,27; 26,111), und auch wenn sie sich vielleicht früher etwas zuschulden 
> kommen ließen (vgl. 6:54).
>   	das Strafgericht, das den Ungläubigen immer wieder angedroht wird
>   	Johannes der Täufer
>   	Gott hat das Buch herabgesandt.
>   	Mekka
>   	D. h. Mutterschoß und Grab, oder Mutterschoß und Lebensdauer, oder Lebensdauer und Grab. Es gibt auch andere 
> Deutungen dieser zwei Wörter.
>   	der die feinen und verborgenen Einzelheiten kennt und sein Ziel zu erreichen weiß, der dem Menschen Mitgefühl zeigt und 
> Hilfe angedeihen läßt
>   	Oder: ihn, d. h. den Koran
>   	Oder: Wir machen die einen... zu Freunden der anderen (und zu ihrem Beistand).
>   	Die Bedeutung dieser Buchstaben ist noch nicht geklärt.
>   	aus dem Paradies
>   	Wörtlich: vom Buch, d. h. dem Buch der Offenbarung, oder dem Buch der Bestimmung. -Boten die Engel
>   	Wörtlich: ihre Schwester
>   	Vgl. Evangelium: Matthäus 19,24; Markus 10,25; Lukas 18,25
>   	die eben vorher erwähnten Gottesfürchtigen
>   	Ihr falscher Götzenglaube wird zunichte.
>   	Die Winde schickt Er seiner Barmherzigkeit voraus.... — Oder: darauf.
>   	Die Winde schickt Er seiner Barmherzigkeit voraus... — Oder: darauf
>   	Vgl. Evangelium: Matthäus 13,3-9
>   	Oder: eine größere Körperstatur
>   	den Weg Gottes
>   	Das ist die einmütige traditionelle Deutung des arabischen Wortes. Einige bevorzugen die Deutung »ausradieren« d. h. die 
> heilsame Erinnerung an die schlimmen Folgen der Vergangenheit verschwinden lassen
>   	an den Zeichen
>   	Mose. Oder: an Ihn, den Herrn von Mose
>   	Vgl. Bibel: Exodus 7,14–11,10. 142:
>   	Vgl. Bibel: Exodus 34,28
>   	Vgl. Bibel: Exodus 33,18–23
>   	Vgl. Bibel: Exodus 32
>   	Wörtlich: nach ihm
>   	Wörtlich nach mir
>   	D. h. in ihrem Text und in dem, was von ihnen übernommen und geschrieben wird
>   	Vgl. Bibel: Numeri 11,16; 16,31-35; Exodus 32,30-35
>   	Vgl. 2,57-60
>   	Oder: alles für falsch erklären
>   	Oder Sie fragen dich nach ihr, als ob du ihnen große Ehre angedeihen ließest
>   	D. h. allgemein die Polytheisten unter den Menschen
>   	oder: Nimm (als Abgabe) das Entbehrliche (vgl. 2,219); oder: Übe Nachsicht
>   	Oder: wenden das Gedenken (Gottes) an. Sie erinnern sich an die Gebote Gottes und lassen sich dadurch ermahnen. 
>   	Die Satane bestärken ihre Brüder, d. h. ihresgleichen und ihre Anhänger im Irrtum, und dann lassen sie auch darin nicht 
> nach - oder: diese Brüder lassen dann darin nicht nach
>   	D. h., Gott entscheidet über die Beute, wie Er auch das veranlaßt hat, was im Vers erwähnt wird
>   	Es geht hier um die Schlacht bei Badr (624), die mit einem Sieg der Muslime endete
>   	Erinnerung an die Zeit der Bedrängnis in Mekka
>   	Hier geht es wieder um die gegenwärtige Lage
>   	So wird auch an ihnen gehandelt.
>   	Es geht hier um die Schlacht bei Badr (624).
>   	D. h. die Muslime und ihre Gegner aus Mekka. Gott wollte, dass der Kampf stattfinde, um die Niederlage und den Tod der 
> Ungläubigen sowie den Sieg des Islams und das Überleben der Gläubigen eindeutig feststellbar zu machen.
>   	Wörtlich Wind. Der Wind treibt die Segel und bringt das Ziel näher
>   	Die Mekkaner vor der Schlacht bei Badr (624).
>   	Hier geht es um den Grabenkrieg zu Medina (627).
>   	Gemeint sind hier die Juden von Medina
>   	Gleichheit im Wissen um die Aufkündigung des Vertrags
>   	Vgl. 4,90
>   	oder: auch die...
>   	Gemeint ist die gegenseitige Unterstützung der Gläubigen und die Weigerung der Freundschaft mit den Ungläubigen
>   	auf gegenseitige Freundschaft und Unterstützung, und auch auf ein eventuell anfallendes Erbe; vgl. 33,6
>   	Das ist die einzige Sure , die nicht mit der üblichen Formel (basmala) beginnt: Im Namen Gottes, des Erbarmers, des 
> Barmherzigen.
>   	Aufkündigung des Friedensvertrags von Hudaybiyya (628) mit den Mekkanern; oder Schutzerklärung zugunsten derer 
> unter den Polytheisten, mit denen...)
>   	Muh,.ammad
>   	Die Schlacht von Hunayn, einem Ort zwischen Mekka und Ta'if, erfolgte kurz nach der Einnahme von Mekka, im Januar 
> 630
>   	durch den Verdienstausfall, der durch das Ausbleiben der heidnischen Pilger bedingt ist
>   	über Gold und Silber
>   	Das sind Muharram (der erste des Mondkalenders), Radjab (der 7.), Dhul-qada (der 11.) und Dhul-hidjja (der 12.)
>   	Der erste Monat des Jahres, Muharram, galt als heilig. Die Araber pflegten jedoch, um die Zeit der heiligen Monate (drei 
> Monate hintereinander) zu unterbrechen, ab und zu den Muharram für profan zu erklären und die heilige Zeit auf Safar zu 
> verschieben, um dadurch wieder einen Ausgleich zu erzielen.
>   	ihn: Muhammad. - Dieser Mann ist Abu Bakr, der später der erste Khalif wurde (632-634).
>   	Es geht um den Feldzug gegen byzantinische Provinzen im Norden (Ende des Sommers 630).
>   	Das sind der diesseitige Sieg und der jenseitige Lohn.
>   	mit dem Islam vertraut gemacht und für die Sache der Gläubigen gewonnen werden sollen — die Gefangenen: Wörtlich: 
> die Nacken
>   	D. h., er glaubt wohl alles, was er hört.
>   	Es ist nicht auszumachen, welches Ereignis hier angesprochen wird.
>   	Die Auswanderer kamen aus Mekka, die Helfer aus Medina
>   	Die Pein des Gewissens und der öffentlichen Bloßstellung, und die Pein des Todes als Ungläubige - Oder einfach: eine in 
> ihrer Intensität doppelte Pein erleiden lassen
>   	Oder: wie Wandermönche asketisch leben; vgl. 66,S <<< 
>   	Vgl. 14,41; 19,47; 26,86; 60,4
>   	die am Feldzug gegen die Byzantiner (Ende des Sommers 630), der bei Tabuk endete, nicht teilnehmen wollten
>   	Der Einsatz für den Islam ist die Pflicht der Gemeinschaft als solcher, die durch das Ausrücken einer Gruppe erfüllt wird. 
> Die übrigen können sich in der Religion belehren lassen und ihre Leute, die ausgerückt sind, wenn sie dann vom Einsatz 
> zurückkehren, ermahnen und warnen.
>   	Die Bedeutung dieser Buchstaben ist noch nicht geklärt.
>   	Oder einen guten Stand, einen festen Rang
>   	die Engel
>   	D. h., ihr kommt zu spät zum Glauben
>   	der Ägypter
>   	D. h. den Strafgerichten
>   	D. h. Grab; vgl. 6,98
>   	Wenn die, die ihr (die Ungläubigen) anstelle Gottes anruft, euch...; oder,  wenn auch schwach: Wenn die herausgeforderten 
> Ungläubigen euch, d. h. Muh,.ammad und die Muslime...
>   	im diesseitigen Leben
>   	D. h.: Das darauffolgende Zeugnis von Gott her und das vorausgegangene Buch des Mose bestätigen die Wahrheit des 
> Korans. Es gibt auch andere, sehr verschiedene Interpretationen dieses Verses. die Parteien die unter den Mekkanern, die 
> sich zusammengetan haben, um den Koran abzulehnen und gegen die Muslime vorzugehen
>   	Wörtlich der Ofen überkochte, als Beschreibung der brodelnden Fluten
>   	Name eines Berges
>   	eine Gruppe von Engeln
>   	Angehörige der Sippen, die mit Prophetie und göttlicher Sendung ausgezeichnet wurden, darunter vornehmlich Abraham 
> und Muhammad vgl. 33,33
>   	der frevlerischen Leute
>   	Zum Schlußsatz vgl. 11,89: eine Drohung an die Adresse der hartnäckigen Ungläubigen
>   	Oder: unterbrochen, abgebrochen. Wörtlich: abgeschnitten
>   	Für nur einige Drachmen haben sie ihn weggegeben, denn sie wollte  ihn loswerden
>   	der Frau
>   	die ungewöhnliche Qualität und die Andersartigkeit des Verhaltens Josefs
>   	Josef
>   	Oder: Ich bin ein kluger, oder: erfahrener Hüter.
>   	blind
>   	bei Josef
>   	das Hemd Josefs
>   	die Leute. - zu ihnen: zu den Gesandten
>   	Oder: wie der Mutterschoß abnimmt und wie er zunimmt - oder: was der Mutterschoß aufnimmt und wie er zunimmt.
>   	So daß man kaum noch unterscheiden könnte, ob sie das Werk Gottes oder das Werk der vermeintlichen Teilhaber sei.
>   	die keinen Bestand hat.
>   	Oder: oder etwas, was ein leeres Gerede ist.
>   	die feste Aussage der Gläubigen, die ihre Treue und ihren Glauben zum Ausdruck bringt — oder: den festen Spruch 
> Gottes, der seine Verheißung bestätigt
>   	den Koran. Nach einigen Kommentatoren soll es heißen: So lassen Wir es: d. h. die schlechte Gewohnheit, die Gesandten 
> zu verspotten
>   	dem Paradies
>   	Wörtlich: ihr
>   	Das sind die Gefährten des Propheten Shu ayb (vgl. 26,177), auch Madyan genannt. Vgl. 7,85-93.)
>   	Sind es die Thamud? Vgl. 7,73-79
>   	Es sollen die sieben Verse der Eröffnungssure sein, oder sieben Erzählungen unter den häufigsten Berichten über die 
> Strafgerichte Gottes. Es gibt auch andere Deutungen.
>   	Vielleicht handelt es sich hier um Ungläubige aus Mekka, welche den Koran zerteilten, um seine Teile verschieden zu 
> beurteilen (Zauberei, erdichtet, Fabeln der früheren Generationen) und die Offenbarung zurückzuweisen. Oder es sind die 
> Juden und die Christen, die den Koran zu Teilen gemacht haben und sagen: An den einen Teil glauben wir, an den anderen 
> glauben wir nicht
>   	Wege
>   	der früheren Offenbarungen
>   	für die Götzen
>   	auf der Erde
>   	Siehe 6,146
>   	Oder: Die Kinder Israels (Bani Isra‘il)
>   	von der heiligen Moschee zu Mekka zur fernsten Moschee zu Jerusalem
>   	Anspielung auf die Eroberung Jerusalems durch Nebukadnezzar im Jahr 586 vor Christus
>   	Hier geht es wohl um die Einnahme Jerusalems durch die Römer im Jahr 70 nach Christus
>   	das Diesseits
>   	22-39: Diese Verse können zu den Zehn Geboten der Bibel parallel gesetzt werden: Exodus 20,1-21; Evangelium Lukas 
> 18,20
>   	einen Psalter
>   	Es soll der Zaqqum-Baum der Hölle sein.
>   	Wörtlich: darauf
>   	Vgl. 6,8; 15,7; 25,21
>   	Wörtlich: nach ihm
>   	den Koran
>   	die Erde
>   	Vielleicht, weil ihre Namen auf Tafeln aufgeschrieben waren
>   	Oder: die Oberhand über euch bekommen; vgl. 24,31
>   	als Zeichen des Bedauerns
>   	Die arabische Bezeichnung: Dhu l-Qarnayn
>   	Oder: Wir werden ihm etwas sagen, was in bezug auf unser Gebot Erleichterung bringt
>   	2-11: Vgl.3,38-41; Evangelium:Lukas 1,5-25
>   	Johannes der Täufer
>   	Johannes der Täufer
>   	Vgl. Bibel: Exodus 2,11-22
>   	Pharao
>   	83–98: vgl. 7,148–156; Bibel Exodus 32
>   	die Identität der Samiri ist nicht klar
>   	Er, Mose, hat diesen seinen Gott vergessen und sucht ihn jetzt auf dem Berg. Oder: Er, der Samiri, hat seinen wahren Gott 
> vergessen und begeht nun diesen Frevel
>   	Mose
>   	D. h. blind; vgl. 12,84; seine Augen wurden weiß, d. h. blind
>   	Wörtlich: schwimmt
>   	das Feuer
>   	Johannes den Täufer
>   	Maria, die Mutter Jesu
>   	Vgl. 18,94
>   	Oder: der Urkundenschreiber
>   	im Psalter
>   	im Koran
>   	Muhammad
>   	den Satan
>   	Wörtlich macht er kehrt auf seinem Gesicht; d. h., er ändert seine Richtung und seine Lebensweise
>   	Muhammad
>   	den Koran
>   	Vgl. zu Noach: 7,59-64; zu Ad: 7,65-72; zu Thamud: 7,73-79
>   	Vgl. zu Abraham: 6,74-84; zu Lot: 7,80-84. 44
>   	Vgl. zu Madyan: 7,85-93; zu Mose: 7,103-137
>   	Oder: Gott weiß zu erreichen, was Er will
>   	die Handlungen der Gläubigen
>   	Oder: mein Gedenken, d. h. bis ihr ihretwegen vergaßt, Meiner zu gedenken
>   	der Rechtsbestimmungen
>   	Das sind die ehrbaren Ehefrauen
>   	Über ‘A’isha, Frau des Propheten Muhammad, die auf dem Rückweg von einer Militärexpedition (Dezember 626/Januar 
> 627) versehentlich im Lager zurückgelassen und erst später von einem nicht verwandten muslimischen Kämpfer zur 
> Truppe gebracht wurde.
>   	D. h. die Körperteile, an denen sie Schmuck tragen
>   	Daher brauchen sie nicht jedesmal um Erlaubnis zu bitten, zu euch ins Haus einzutreten
>   	Vgl. 7,103-137
>   	Vgl. zu Noach: 7,59–64
>   	Vgl. zu Ad: 7,65-72; zu Thamud: 7,73-79. 40
>   	vgl. zum Strafgericht des Lot 7:80-84
>   	D. h.: Die Winde schickt Er seiner Barmherzigkeit voraus; vgl. 7,57
>   	mit dem Koran
>   	10-68: Vgl. 7,103-137
>   	Vgl. 20,25–32; Bibel: Exodus 4,10-16
>   	Pharao
>   	Oder: Ist dies denn eine Gnade..., wo du die Kinder...
>   	(Vgl. 7,107 f.; Bibel: Exodus 4,1–7
>   	69-89: vgl.6,74-84
>   	105-122: Vgl.7,59-64
>   	123-140: Vgl. 7,65-72
>   	141-159: Vgl. 7,73-79
>   	160-175: Vgl. 7,80-84
>   	176-191: Vgl. 7,85-93
>   	der Koran
>   	mit dem Koran
>   	im Gebet
>   	für Vers 7-14: vgl. 7:103-137
>   	Gottes
>   	Oder: auf daß
>   	ihr Bote — Wörtlich: er, d. h. Salomo
>   	vor diesem Zeichen
>   	45-53: Vgl. 7,73-79
>   	54-58: Vgl. 7,80-84
>   	ein Tier der Endzeit
>   	Mekka mit dem Heiligtum der Ka’ba.
>   	vgl. 7:103-137
>   	daß sie Land und Vermögen verlieren
>   	aus Trauer und Verzweiflung — oder war erleichtert, da sie somit ihr Kind retten konnte
>   	aus Erschrecken vor dem Zeichen an seiner Hand — oder vor seinem in eine Schlange verwandelten Stab. — Andere 
> Übersetzung: aus Entschlossenheit und zur Überwindung deiner Angst; oder: aus Erschauern vor Gottes Macht und Größe
>   	dem Koran
>   	zum Gericht
>   	der Korach der Bibel; vgl. Numeri 16,1-17,28
>   	das Paradies
>   	Vgl. 7,59-64
>   	Vgl. 6,74-84
>   	des Abraham
>   	Abraham
>   	Vgl. 7,80-84
>   	Vgl. 7,85-93
>   	zu Ad vgl. 7,65-72; zu Thamud vgl. 7,73-79
>   	Qarun: der Korach der Bibel: Numeri 16,1-17,28; vgl. Koran 28,76-94
>   	zu Mekka
>   	Die Byzantiner wurden von den Persern geschlagen und verloren Damaskus (613) und Jerusalem (614). Aber Heraklius 
> führte einen Feldzug gegen die Perser (622-627), der mit einem großen Sieg bei Ninive endete (627)
>   	Verlangen nach dem belebenden Regen
>   	eure Sklaven
>   	Oder: das Vielfache
>   	Oder: Gott weiß zu erreichen, was Er will
>   	des jenseitigen Feuers
>   	Oder mit ihm, d. h. mit Mose — oder mit dem Buch. Es gibt noch andere Deutungen.
>   	Diese Formel der Scheidung lautet: »Du sollst mir wie der Rücken meiner Mutter sein« d. h. verwehrt, und so soll 
> zwischen uns keine eheliche Gemeinschaft mehr bestehen. Vgl. 58,2
>   	In den Versen 9-27 wird an den Grabenkrieg um Medina und an die Vernichtung des jüdischen Stammes Qurayza (im Jahr 
> 627) erinnert
>   	vor Angst
>   	Das ist die Stadt Medina
>   	den Islam aufzugeben
>   	die Mekkaner und ihre Verbündeten
>   	und gestorben sind
>   	den Ungläubigen
>   	Zayd, den Muhammad freigelassen hatte
>   	die Frauen des Propheten
>   	Der Satz richtet sich an die Frauen des Propheten
>   	Siehe vielleicht Bibel Numeri
>   	Ist es die Rechtschaffenheit, das Gestz oder einfach das Leben?
>   	für Salomo. — sie: die Menschen. — Pein: Gemeint ist hier der Dienst, zu dem sie gezwungen waren.
>   	ihn den Glauben. — hier aus dem Jenseits, wo sie sich nun befinden
>   	Hier ist der ferne Ort in bezug auf das Unsichtbare das Diesseits
>   	die Satane
>   	wie verstockt sie sind
>   	D. h.: von der guten Seite, die nichts Böses ahnen läßt
>   	seinen Gesellen
>   	Oder: als Bewirtung
>   	75-82: Vgl. 7,59-64
>   	83-113. Vgl. 6,74-84; 2,124-141
>   	seinen Sohn
>   	114-122: Vgl. 7,103-137
>   	133-138: Vgl. 7,80-84
>   	den Engeln
>   	die Ungläubigen
>   	Es sind all diejenigen, die wie die Gegner des Islams die Botschaft ihres jeweiligen Gesandten abgelehnt haben
>   	Vgl. zu Noach 7,59-64; zu Ad 7,65-7Z; zu Pharao 7,103-137
>   	Vgl. zu Thamud 7,73-79; zu Lot 7,80-84; zu den Leuten des Waldes (Madyan) 7,85-93
>   	Vgl. Bibel: 2. Samuel 12,1-4
>   	die Sonne
>   	Oder: ihnen Beine und Hals zu zerhauen
>   	der Engel
>   	71-85: Vgl. 15,26-43
>   	aus dem Paradies
>   	die auf sich nehmen, was ihnen sonst nicht zusteht
>   	Das sind jeweils ein Paar Kamele, Rinder, Schafe und Ziegen
>   	Wörtlich einem Mann
>   	Wörtlich: getrieben
>   	den Menschen
>   	Oder: Der Gläubige (al-Mu’min
>   	Nach 38,11-13 sind es die Völker der früheren Zeit: die Ad, Pharao, die Thamud, die Leute des Waldes (Madyan)
>   	das sind die Engel
>   	Unter den zahlreichen Deutungen seien hier nur zwei erwähnt: Gemeint seien der erste Tod nach dem diesseitigen Leben 
> und das Leben danach in einem Übergangszustand, dann das Ende dieses Übergangszustandes (der zweite Tod) und das 
> endgültige Leben im Jenseits. — Gemeint seien der Zustand vor dem diesseitigen Leben (erster Tod) und das diesseitige 
> Leben, dann der Tod und das Leben im Jenseits
>   	23-46: Vgl. 7,103-137
>   	Vgl. 28,76-84; die Bibel: Numeri 16,1-17,28
>   	die Verdammten
>   	Oder Ha Mim Sich niederwerfen (Ha Mim al-Sadjda
>   	Vgl. 7,65-72 (Ad); 7,73-79 (Thamud
>   	die Kraft zu dieser Haltung
>   	Oder: unter ihnen selbst
>   	Mekka
>   	der ihnen die Frist verlängert
>   	dem Höllenfeuer
>   	So wird auch an diesen gehandelt
>   	D. h. eine Tochter
>   	Mekka und Ta’if
>   	Oder: eine einzige Gemeinschaft von Ungläubigen
>   	46-56: Vgl. 7,103-137
>   	17-33: Vgl. 7,»03-137
>   	das Volk des Pharao
>   	ein Herrscher in Südarabien
>   	den Koran
>   	das Rufen der Götzendiener
>   	der Koran
>   	21-26: zu Hud und den Ad vgl. 7,65-72
>   	das Strafgericht
>   	der Vortrag des Korans
>   	Wörtlich: eure Füße
>   	Wörtlich: Oder sind an Herzen deren Verriegelungen?
>   	Wörtlich: und Aufschub gewährt. Einige Kommentatoren deuten diesen Halbsatz wie folgt: Und Er (Gott) gewährt ihnen 
> Aufschub
>   	Vielleicht der Sieg bei Badr (624) oder, wie die muslimischen Autoren meinen, der diplomatische Erfolg beim 
> Friedensabkommen in Hudaybiya (628)
>   	Gottes Gegenwart und Beistand
>   	wenn sie am Kampf nicht teilnehmen
>   	in Hudaybiya. — Gegenwart: siehe 48,2. — Es geht hier wohl um den erfolgreichen Feldzug gegen die Stadt Khaybar, der 
> nach Hudaybiya unternommen wurde (628).
>   	und zwar in Mekka
>   	Vgl. vielleicht Matthäus 13,8.31-32 Markus 4.26-27.3o-32
>   	D. h. wir haben uns der Gemeinschaft der Muslime angeschlossen
>   	die Diener Gottes, die Menschen
>   	der Toten aus der Erde, die Auferstehung
>   	12-14: Vgl. zu Noach 7,59-64; zu Thamud 7,73-79; zu Ad 7,6572; zu Pharao 7,103-137; zu Lot 7,80-84; zu den Leuten des 
> Waldes (Madyan) 7,85-93; zum Volk des Tubba 44,37
>   	über die Auferstehung der Toten
>   	Engel, die über die Menschen Buch führen
>   	die Hülle vor deinen Augen
>   	der Satan, der ihn verführt; oder der Engel, der ihn bewacht
>   	der Toten aus der Erde, Tag der Auferstehung der Toten
>   	38-40: Vgl. 7,103-137
>   	41-42: Vgl. 7,65-72
>   	43-45: Vgl. 7,73-79
>   	Vgl. 7, 59-64
>   	des Strafgerichts
>   	Sinai
>   	der Ka’ba
>   	Im Paradies. — da er nicht betrunken macht
>   	zum Gebet
>   	Muhammad
>   	Lat: die Göttin; 'Uzza: die Starke, die Mächtige
>   	die Schicksalsgöttin. Das waren die drei Göttinnen, die die Polytheisten in der Ka'ba verehrten, und zwar neben Allah 
> (Gott), den sie als Hochgott betrachteten
>   	Oder: für das Beste ihrer Taten vergelte
>   	Hier wie im Vers 87,19 werden Abraham Blätter, d. h. eine Schrift, die nicht näher zu bestimmen ist, zugeschrieben.
>   	bei der Auferstehung
>   	Vgl. 7,65 — 72
>   	Vgl. 7,73-79
>   	Vgl. 7, 59-64
>   	zu Sodom vgl. 7,80-84
>   	des Gerichtes
>   	des Gerichtes
>   	Oder: hat ihren Platz — oder: ihre Zeit
>   	Vgl. 7,59-64
>   	Wörtlich: etwas
>   	Vgl. 7, 65-72
>   	Vgl. 7, 73-79
>   	Vgl. 7, 80-84
>   	Vgl. 7, 103-137
>   	des Gerichtes
>   	Djinn und Menschen
>   	Vgl. 28,78
>   	die Rechtschaffenen
>   	die H,.u,-ri,-, die Paradiesesjungfrauen
>   	Wörtlich: sie
>   	dem Sterbenden
>   	die Seele
>   	Oder: dem Sieg
>   	Vgl. Evangelium: Matthäus 25,1-13
>   	Diese Formel der Scheidung lautete: »Du sollst mir wie der Rücken meiner Mutter sein« d. h. verwehrt, und so soll 
> zwischen uns keine eheliche Gemeinschaft mehr bestehen.
>   	Wörtlich: Nacken
>   	Es geht um den jüdischen Stamm Nadir in Medina
>   	auf irgendeine andere Weise
>   	Das sind die Muslime von Medina
>   	diesen: wörtlich ihnen, d. h.  den Auswanderern
>   	Das ist der jüdische Stamm Qurayza
>   	Vgl. 19,47; 9,114; 14,41; 26,86
>   	den früheren Männern dieser Frauen
>   	Oder: der Hochgelobte
>   	an dem jeder sucht, die anderen zu übervorteilen — oder an dem die Frevler meinen, Gott übervorteilen zu können, selbst 
> aber Verlust erleiden. Es gibt auch andere Deutungen.
>   	Um seiner Gattin Hafsa zu gefallen, hatte Muhammad versprochen, auf den sexuellen Verkehr mit seiner koptischen 
> christlichen Sklavin Maria zu verzichten.
>   	Oder wie Wandermönche asketisch leben; vgl. 9,112
>   	Zur Frau Lots siehe unter anderen Stellen 7,83; 11,81; 15,59 f.
>   	Es ist Maria, die Mutter Jesu Christi; vgl. 3,33 f
>   	sie: die Menschen im allgemeinen, oder die Engel, die als Begleiter der Menschen alles aufschreiben, was diese tun.
>   	ohne zu sagen »so Gott will. Vgl. 3,117; 18,32–44
>   	D. h. der Beste, der Gemäßigste unter ihnen.
>   	dem Verderben entgegen; vgl. 7:182.
>   	Jonas; vgl. 21,87-88
>   	Die Stunde des Gerichtes; vgl. 69,13-18
>   	Vgl. zu Thamud 7,73-79; zu Ad 7,65-72
>   	die Pein
>   	Oder: die Kopfhaut abzieht
>   	»aus Ton« oder »aus dem Erguß eines verächtlichen Wassers« 32,7 und ähnliche Stellen
>   	Vgl. 7,59-64
>   	»Und« leitet hier und in den folgenden Versen die verschiedenen Teile des Berichtes der Djinn ein
>   	die Gesandten
>   	die Hölle
>   	die die Offenbarung enthalten
>   	der Koran
>   	mit dem Koran
>   	das Diesseits
>   	Oder: die meinen
>   	die Seele
>   	der Mensch
>   	Oder: Die Zeit (al-Dahr); zu Mekka.
>   	das diesseitige Leben
>   	in den Mutterleib
>   	die Hölle
>   	15-26: Vgl. 7,103-137
>   	Wörtlich: die Neigung
>   	Muhammad ist hier gemeint
>   	des Korans
>   	Das sind die Engel
>   	Gabriel
>   	Oder: Das Maß verkürzen (al- Tatfit)
>   	in dem ihre Taten verzeichnet sind
>   	den Gläubigen
>   	Vgl. zu Pharao: 7,103-137; zu Thamud 7,73-79
>   	Oder: Was in der Nacht erscheint (al-Tariq).
>   	nach dem Tod zu einem neuen Leben
>   	der Koran
>   	Vgl. 7,65-72
>   	Vgl. 7,73-79
>   	Vgl. 7,103-137
>   	Mekka
>   	seine Seele
>   	Vgl. 7,73-79
>   	Oder: der Unglückseligste
>   	Oder Sich weiten (al-Inshira,-h,.)
>   	den Koran
>   	Oder zu Mekka
>   	Oder al-Zilzal, zu Mekka
>   	die Toten
>   	durch seine guten Werke
>   	um selbst die Toten einzubeziehen — oder: bis ihr die Gräber erreicht, d. h. euer Leben lang.
>   	Oder: das Rechte
>   	die Hölle
>   	Es handelt sich um den erfolglosen Feldzug des christlichen Königs des Jemen Abraha gegen Mekka (Mitte des 6. 
> Jahrhunderts).
>   	Karawanenreise
>   	Oder: Lodern (al-Lahab)
>   	ein Halbbruder von Muhammads Vater
>   	Oder: der Souveräne; der in den Anliegen angegangen wird.
> Inhaltsverzeichnis Koran
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> Sure 1: Die Eröffnung (Al-Fatiha) zu Mekka, 7 Verse
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> 
> Sure 2: Die Kuh (al-Baqara) zu Medina, 286 Verse
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> Sure 3: Die Sippe ‘Imrans (Al ‘Imran) zu Medina, 200 Verse
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> 
> Sure 4: Die Frauen (Al-Nisa’) zu Medina, 176 Verse
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> 
> Sure 5: Der Tisch (Al-Ma’ida) zu Medina, 120 Verse
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> 
> Sure 6: Das Vieh (Al-An‘am) zu Mekka, 165 Verse
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> 
> Sure 7: Der Bergkamm (Al-A‘raf) zu Mekka, 206 Verse
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> 
> Sure 8: Die Beute (Al-Anfal) zu Medina, 75 Verse
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> 
> Sure 9: Die Umkehr (Al-Tauba) zu Medina, 129 Verse
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> 
> Sure: 10 Jonas (Yunus) zu Mekka, 109 Verse
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> 
> Sure 11: Hud zu Mekka, 123 Verse
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> 
> Sure: 12 Josef (Yusuf) zu Mekka, 111 Verse
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> 
> Sure: 13 Der Donner (Al-Ra‘d) zu Medina, 43 Verse
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> 
> Sure: 14 Abraham (Ibrahim) zu Mekka, 52 Verse
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> 
> Sure:15 Hidjr (Al-Hidjr) zu Mekka 99 Verse
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> 
> Sure: 16 Die Bienen (Al-Nahl) zu Mekka, 128 Verse
> 
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> 
> Sure: 17 Die Nachtreise (Al-Isra’)  zu Mekka, 111 Verse
> 
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> 
> Sure: 18 Die Höhle (Al-Kahf) zu Mekka, 110 Verse
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> 
> Sure: 19 Maria (Maryam) zu Mekka, 98 Verse
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> 
> Sure: 20 TH (Ta-Ha) zu Mekka, 135 Verse
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> 
> Sure: 21 Die Propheten (Al-Anbiya’) zu Mekka, 112 Verse
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> 
> Sure: 22 Die Wallfahrt (Al-Hadjj) zu Medina, 78 Verse
> 
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> 
> Sure: 23 Die Gläubigen (Al-Mu’minun) zu Mekka, 118 Verse
> 
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> 
> Sure: 24 Das Licht (Al-Nur) zu Medina, 64 Verse
> 
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> 
> Sure: 25 Die Unterscheidungsnorm (Al-Furqan) zu Mekka, 77 Verse
> 
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> Sure: 26 Die Dichter (Al-Shu‘ara’) zu Mekka, 227 Verse
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> 
> Sure: 27 Die Ameisen (Al-Naml) zu Mekka, 93 Verse
> 
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> 
> Sure: 28 Die Geschichte (Al-Qasas,.) zu Mekka, 88 Verse
> 
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> 
> Sure: 29 Die Spinne (Al-‘Ankabut) zu Mekka, 69 Verse
> 
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> 
> Sure: 30 Die Byzantiner (Al-Rum) zu Mekka, 60 Verse
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> 
> Sure: 31 Luqman zu Mekka, 34 Verse
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> 
> Sure: 32 Die Anbetung (Al-Sadjda) zu Mekka, 30 Verse
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> 
> Sure: 33 Die Parteien (Al-Ahzab) zu Medina, 73 Verse
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> 
> Sure: 34 Saba’ zu Mekka, 54 Verse
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> 
> Sure: 35 Schöpfer (Fatir) zu Mekka, 45 Verse
> 
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> 
> Sure: 36 YS (Ya-Sin) zu Mekka, 83 Verse
> 
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> 
> Sure: 37 Die sich reihen (Al-Saffat) zu Mekka, 182 Verse
> 
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> 
> Sure: 38 Die Wahrheit (Sad) zu Mekka, 88 Verse
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> 
> Sure: 39 Die Scharen (Al-Zumar) zu Mekka, 75 Verse
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> 
> Sure: 40 Der vergibt (Ghafir) zu Mekka, 85 Verse
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> 
> Sure: 41 Im einzelnen dargelegt (Fussilat)  zu Mekka, 54 Verse
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> 
> Sure: 43 Der Prunk (Al-Zukhruf) zu Mekka, 89 Verse
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> 
> Sure: 44 Der Rauch (Al-Dukhan) zu Mekka, 59 Verse
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> Sure: 45 Die auf den Knien sitzt (Al-Djathiya)  zu Mekka, 37 Verse
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> 
> Sure: 46 Die Dünen (Al-Ahqaf) zu Mekka, 35 Verse
> 
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> 
> Sure: 47 Muhammad zu Medina, 38 Verse
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> 
> Sure 48 Der Erfolg (Al-Fath) zu Medina, 29 Verse
> 
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> 
> Sure: 49 Die Gemächer (Al-Hudjurat) zu Medina, 18 Verse
> 
> Die Suren des Koran – Übersetzung Adel Theodor Khoury                                         Seite 208 von 269
> 
> Sure: 50 K (Qaf) zu Mekka, 45 Verse
> 
> Die Suren des Koran – Übersetzung Adel Theodor Khoury                                         Seite 210 von 269
> 
> Sure: 51 Die aufwirbeln (Al-Dhariyat) zu Mekka, 60 Verse
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> Sure: 52 Der Berg (Al-Tur) zu Mekka, 49 Verse
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> Sure: 53 Der Stern (Al-Nadjm) zu Mekka, 62 Verse
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> Sure: 54 Der Mond (Al-Qamar) zu Mekka, 55 Verse
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> Sure: 55 Der Erbarmer (Al-Rahman) zu Mekka, 78 Verse
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> Sure: 56 Die eintreffen wird (Al-Waqi‘a) zu Mekka, 96 Verse
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> Sure: 57 Das Eisen (Al-Hadid) zu Medina, 29 Verse
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> Sure: 58 Der Streit (Al-Mudjadala) zu Medina, 22 Verse
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> Sure: 59 Die Versammlung (Al-Hashr) zu Medina, 24 Verse
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> Sure: 60 Die Prüfung (Al-Mumtahina) zu Medina, 13 Verse
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> Sure: 61 Die Reihe (Al-Saff) zu Medina, 14 Verse
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> Sure: 62 Der Freitag (Al-Djumu’a) zu Medina, 11 Verse
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> Sure: 63 Die Heuchler (Al-Munafiqun) zu Medina, 11 Verse
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> Sure: 64 Die Übervorteilung (Al-Taghabun) zu Medina, 18 Verse
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> Sure: 65 Die Entlassung (Al-Talaq) zu Medina, 12 Verse
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> Sure: 66 Das Verbot (Al-Tahrim) zu Medina, 12 Verse
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> Sure: 67 Die Königsherrschaft (Al-Mulk) zu Mekka, 30 Verse
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> Sure: 68 Das Schreibrohr (Al-Qalam) zu Mekka, 52 Verse
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> Sure: 69 Die fällig wird (Al-Haqqa) zu Mekka, 52 Verse
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> Sure 70 Die Himmelsleiter (Al-Ma’aridj) zu Mekka, 44 Verse
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> Sure: 71 Noah (Nuh) zu Mekka, 28 Verse
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> Sure: 72 Die Djinn (Al-Djinn) zu Mekka, 28 Verse
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> Sure 73 Der sich eingehüllt hat (Al-Muzzammil) zu Mekka, 20 Verse
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> Sure: 74 Der sich zugedeckt hat (Al-Muddaththir) zu Mekka, 56 Verse
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> Sure: 75 Die Auferstehung (Al-Qiyama) zu Mekka, 40 Verse
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> Sure: 76 Der Mensch (Al-Insan) zu Medina, 31 Verse
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> Sure: 77 Die gesandt werden (Al-Mursalat) zu Mekka, 50 Verse
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> Sure: 78 Der Bericht (Al-Naba’) zu Mekka, 40 Verse
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> Sure: 79 Die entreißen (Al-Nazi‘at) zu Mekka, 46 Verse
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> Sure: 80 Er runzelte die Stirn (‘Abasa) zu Mekka, 42 Verse
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> Sure: 81 Das Umwinden (Al-Takwir) zu Mekka, 29 Verse
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> Sure: 82 Zerbrechen (Al-Infitar) zu Mekka, 19 Verse
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> Sure: 83 Die das Maß verkürzen (Al-Mutaffifin)  zu Mekka, 36 Verse
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> Sure: 84 Sich spalten (al-Inshiqa,-q) zu Mekka, 25 Verse
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> Sure: 85 Die Sternzeichen (al-Buru,-dj) zu Mekka, 22 Verse
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> Sure: 86 Der Nachtstern  (al-T,.a,-riq) zu Mekka, 17 Verse
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> Sure: 87 Der Allerhöchste (al-A‘la,-) zu Mekka, 19 Verse
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> Sure: 88 Die bedecken wird (al-Gha,-shiya) zu Mekka, 26 Verse
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> Sure 89 Die Morgenröte (al-Fadjr) zu Mekka, 30 Verse
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> Sure: 90 Das Gebiet (al-Balad) zu Mekka, 20 Verse
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> Sure: 91Die Sonne (al-Shams) zu Mekka, 15 Verse
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> Sure 92 Die Nacht (al-Layl) zu Mekka, 21 Verse
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> Sure: 93 Der Morgen (al-D,.uh,.a,-) zu Mekka, 11 Verse
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> Sure 94 - 96
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> Sure 97 -98
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> Sure 99 - 101
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> Die Suren des Koran – Übersetzung Adel Theodor Khoury                                         Seite 266 von 269
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> Sure 102 -104
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> Die Suren des Koran – Übersetzung Adel Theodor Khoury                                         Seite 267 von 269
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> Sure 105 – 1ß8
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> Die Suren des Koran – Übersetzung Adel Theodor Khoury                                         Seite 268 von 269
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> Sure 109 -112
> 
> Die Suren des Koran – Übersetzung Adel Theodor Khoury                                         Seite 269 von 269
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> Sure 113 -114
>
> — *QURAN*

