# Riḍván-Botschaft 1993

*Exported from [Holy-Writings.com](https://www.holy-writings.com/) on 2026-06-20 — 1 clipping.*

---

> Riḍván-Botschaft 1993 á Das Universale Haus der Gerechtigkeit á Bahá'í Verlag GmbH, Auflage 1.01-Online (1993)
> 
> Ridván 150 ‐ Der verheißene Friede wird kommen, wenn die Nacht vorüber ist
> 
> An die Baháʹí der Welt
> Innig geliebte Freunde,
> in der unverminderten Glut der wundersamen Segnungen des soeben zu Ende gebrachten
> Heiligen Jahres sind wir beim König der Feste angelangt, neu bestätigt und aufgeladen mit
> neuer Kraft für unsere heiligen Bestrebungen. War es doch eine Zeit, in der Er, die Schönheit
> Abhá, Seine weltweite Gemeinde in reicher Fülle mit dem Glanz Seiner Gnade übergoß, als
> Er die Bemühungen Seiner Anhänger, die bedeutsame zweifache Jahrhundertfeier Seines
> Hinscheidens und der Einsetzung Seines Bundes würdig zu begehen, mit erstaunlichen
> Erfolgen krönte. Als Gedenkpause geplant, brachte dieses Jahr eine Proklamation des
> Größten Namens zuwege, die wie nie zuvor auf der ganzen Erde widerhallte; aber was so
> klare äußere Zeichen setzte, war ganz ausgeprägt der Widerschein einer inneren
> Errungenschaft: eines bislang unerreicht tiefen Verständnisses für unsere Beziehung zu
> Baháʹuʹlláh. In uns selbst sind wir der weltumspannenden Wirklichkeit unserer Gemeinde
> noch klarer bewußt geworden und haben erlebt, wie sie den ersten, alles überragenden
> Grundsatz Seines Glaubens verkörpert. Das hat unseren Herzen einen neuen,
> vorwärtstreibenden Eindruck aufgeprägt. Die Wirkungen dieses klareren Bewußtseins haben
> die Gedächtnisfeier im Mai des vergangenen Jahres im Heiligen Land und noch breiter
> angelegt der Weltkongreß im November eindrucksvoll hervorgekehrt, als sollte damit in
> dieser verzweiflungsvoll unruhigen Zeit unsere Zuversicht bekräftigt werden, daß die
> Menschenwelt unerbittlich ihrem immer noch schwer faßbaren Schicksal der Einheit und des
> Friedens entgegengeht. Die Flügel des Geistes haben uns fürwahr während des Heiligen
> Jahres auf einen Gipfel getragen, der uns eine Schau ermöglichte auf die volle Herrlichkeit
> der rasch nahenden, seit unvordenklichen Zeiten gültigen Verheißung des Herrn, eines
> Tages werde die ganze Menschheit vereinigt werden.
> Zu zahlreich sind die begeisternden Einzelheiten bei den Veranstaltungen dieses Jahres, als
> daß sie hier beschrieben werden könnten. Allgemein wurde empfunden, wie der Heilige
> Geist wirkte und die Tätigkeiten der Freunde mit geheimnisvoller Kraft durchtränkte. So
> möge es genügen, an gewisse Glanzpunkte zu erinnern: im Mai 1992 die Versammlung der
> größten jemals zu einer Veranstaltung im Heiligen Land zusammengekommenen Anzahl
> von Baháʹí, die Vertreter ausnahmslos jeder Nation auf Erden, wie sie den Schrein
> Baháʹuʹlláhs umschritten, die Anwesenheit der meisten lebenden Ritter Baháʹuʹlláhs bei der
> Niederlegung der Ehrenrolle unter der Schwelle zum Hochheiligen Schrein, der noch nie
> dagewesene Umfang des Weltkongresses und die bunte Vielfalt seiner Teilnehmer
> einschließlich einer großen Zahl von Jugendlichen mit ihren eigenen Nebenprogrammen, der
> Vorbeimarsch der Vertreter aller Rassen und Nationen der Welt bei dieser spektakulären
> Gelegenheit, die Satellitenübertragung, die den Kongreß und das Weltzentrum mit allen
> Erdteilen verband. All dies waren Erlebnisse von höchst seltener Art; sie haben das
> Gedenken an die Jahrhundert‐Feierlichkeiten unsterblich gemacht.
> Die unzähligen phantasiereichen Bemühungen der Freunde rund um die Welt, von den
> entlegensten Dörfern bis in die großen Städte, zur Feier dieser bedeutsamen Jahrestage
> zeigen erneut, wie gründlich der Glaube Baháʹuʹlláhs gefestigt worden ist. In vielen Gebieten
> entfaltete sich dadurch die Lehrarbeit mit außergewöhnlichen, ja überraschenden
> Ergebnissen. In den Massenmedien kleiner wie großer Länder fand das Heilige Jahr eine
> noch nie dagewesene Aufmerksamkeit; gesetzgebende Körperschaften und politische
> Amtsträger nahmen das Jubiläum wahr, Regierungsstellen brachten ihre Anerkennung und
> Wertschätzung des Glaubens zum Ausdruck, die Baháʹí‐Weltgemeinschaft wurde in große
> Veranstaltungen auf Weltebene einbezogen, darunter die Konferenz der Vereinten Nationen
> für Umwelt und Entwicklung vergangenen Juni in Rio de Janeiro, in deren Zusammenhang
> an öffentlicher Stelle ein Denkmal mit einem Text aus Baháʹuʹlláhs Schriften und einem
> großen Abbild des Größten Namens eingeweiht wurde ‐ diese Entwicklungen zeigten, daß
> die Gemeinde sich in den Augen der Öffentlichkeit deutlich stärker profiliert hat.
> Abgesehen von all diesen herausragenden Ereignissen und Entwicklungen, aber von noch
> größerer Bedeutung wegen der weitreichenden Folgen für das ganze Menschengeschlecht,
> war zum Naw‐Rúz‐Fest die Herausgabe der mit Anmerkungen versehenen englischen
> Übersetzung des Kitáb‐i‐Aqdas, des Hochheiligen Buches. Wir kommen damit der Zeit einen
> Schritt näher, von der Abduʹl‐Bahá voraussagt: ʺWenn die Gesetze des Hochheiligen Buches
> in Kraft getreten sind,... wird der Weltfriede sein Zelt inmitten dieser Erde aufpflanzen; der
> gesegnete Baum des Lebens wird so wachsen und sich ausbreiten, daß er den Osten wie den
> Westen überschattet.ʺ¹
> Das Heilige Jahr war auch eine Zeit, in der die große Weltlage noch wirrer und
> widersprüchlicher wurde. Zur gleichen Zeit gab es Zeichen der Ordnung und des Chaos, der
> Verheißung und der Entmutigung. Mitten in dieser wirren gegenwärtigen Weltlage, aber mit
> den vom Heiligen Jahr entflammten Gefühlen des Staunens und der Freude, des Mutes und
> des Glaubens im Herzen, beginnen wir mit diesem Ridván‐Fest im hundertfünfzigsten Jahr
> unseres Glaubens einen Dreijahresplan. Seine Kürze wird uns von den rasch wechselnden
> Gezeiten unserer Tage aufgenötigt; aber sein Hauptzweck ist unabdingbar für die Zukunft
> der Sache Gottes und der ganzen Menschheit. Er ist die nächste Stufe in der Entfaltung der
> göttlichen Charta der Lehrarbeit, wie sie der Mittelpunkt des Bundes mit Seiner Feder
> aufgezeichnet hat. Der Plan wird das Richtmaß unserer Entschlossenheit sein, auf die
> unermeßlichen Möglichkeiten dieses kritischen Augenblicks in der gesellschaftlichen
> Evolution des Planeten unsere Antwort zu geben. Die entschlossene Verfolgung und die
> volle Verwirklichung der festgeschriebenen Planziele, die den Umständen jeder nationalen
> Gemeinde angepaßt sind, werden den Weg freimachen für einen angemessenen Vorrang der
> Rolle unseres Glaubens angesichts der unausweichlichen Herausforderungen, denen die
> ganze Menschheit gegen Ende des rasch entfliehenden, schicksalsschweren zwanzigsten
> Jahrhunderts gegenübersteht.
> Weit über alle bisherigen Zahlen hinaus muß eine massive Ausdehnung der Baháʹí‐
> Gemeinde erreicht werden. Die Botschaft muß unter der Menschheit im allgemeinen, in
> Dörfern, Marktflecken und Städten rasch und verstärkt verbreitet werden. Das ist für den
> Fortgang entscheidend; denn ohne diese Expansion fehlt den mühsam aufgebauten
> Werkzeugen der Verwaltungs‐ und Gesellschaftsordnung das Wirkungsfeld, in dem sie ihre
> eigenständige Fähigkeit, den himmelschreienden Nöten der Menschheit in der Stunde ihrer
> tiefsten Verzweiflung abzuhelfen, entwickeln und angemessen unter Beweis stellen können.
> Dazu muß die Wechselwirkung zwischen Lehr‐ und Verwaltungsarbeit voll verstanden und
> stark betont werden, denn beides verstärkt sich gegenseitig. Die Probleme der Gesellschaft,
> von denen unsere Gemeinde mitbetroffen ist, und die Probleme, die innerhalb der Gemeinde
> naturgegeben entstehen, seien sie gesellschaftlicher, geistiger, wirtschaftlicher oder
> verwaltungstechnischer Art, werden in dem Maße lösbar sein, wie sich unsere Zahlen und
> Hilfsmittel vervielfachen und die Freunde auf allen Ebenen der Gemeinde ihre Fähigkeit und
> Willigkeit, ihren Mut und ihre Entschlossenheit entwickeln, den Gesetzen zu gehorchen, die
> Grundsätze anzuwenden und die Angelegenheiten des Glaubens nach den göttlichen
> Geboten zu regeln.
> Der neue Plan dreht sich um ein dreifaches Thema: die Lebenskraft des Glaubens des
> einzelnen Gläubigen zu stärken, das in der Gemeinde vorhandene Potential stark zu
> entwickeln, die korrekte Arbeitsweise der örtlichen und nationalen Baháʹí‐Institutionen zu
> fördern. Damit treten, während die mannigfachen Ziele dieses Planes inmitten unserer
> wirren Zeitläufte verfolgt werden, die Vorbedingungen bleibenden Erfolges in den
> Mittelpunkt.
> Vor dem Hintergrund der deutlichen Zeichen eines Sittenverfalls, der Tag für Tag die
> Grundlagen zivilisierten Lebens zernagt, gewinnen Baháʹuʹlláhs bildhafte Worte höchste
> Dringlichkeit: ʺDie Lebenskraft des Glaubens der Menschen an Gott stirbt aus in allen
> Landen. Nur Seine heilende Arznei kann sie jemals wiederherstellen. Der Rost der
> Gottlosigkeit frißt sich in das Triebwerk der menschlichen Gesellschaft. Was außer dem
> Heiltrank Seiner machtvollen Offenbarung kann sie reinigen und neu beleben?ʺ2 Derartige
> Worte bringen für das Handeln eines jeden, der den Herrn des Zeitalters anerkannt hat,
> besondere Weiterungen mit sich. Eine entscheidende Folge aus dieser Anerkennung ist eine
> Gläubigkeit, die zur Entgegennahme Seiner Befehle drängt. Die nötige Glaubenstiefe beruht
> auf der inneren Verwandlung, dem heilsamen Erwerb eines geistig‐sittlichen Charakters, der
> sich aus dem Gehorsam gegen die göttlichen Gesetze und Grundsätze ergibt. Zu diesem
> Zweck bringt die englische Veröffentlichung des mit Anmerkungen versehenen Kitáb‐i‐
> Aqdas, der bald Ausgaben in anderen wichtigen Sprachen folgen werden, eine machtvolle
> Einflößung göttlicher Führung zur Verwirklichung eines lebendigen Glaubens, wie er für die
> geistige Wohlfahrt und Glückseligkeit der einzelnen Baháʹí und für das gestärkte Netzwerk
> der Gemeinde notwendig ist. Ebenso notwendig für die Aufrechterhaltung dieser
> Lebendigkeit ist es, einen Sinn für Geistigkeit zu kultivieren, jenes mystische Gefühl, das den
> Menschen mit Gott vereint und durch Meditation und Gebet erlangt wird.
> Zur Entwicklung des für den Fortschritt der Sache Gottes erforderlichen menschlichen
> Potentials ist es unabdingbar, die Freunde und deren Bemühen durch ernsthafte persönliche
> Studien, durch den Erwerb von Wissen über den Glauben, durch die Anwendung seiner
> Grundsätze und die Verwaltung seiner Angelegenheiten auszubilden. Wissen allein reicht
> nicht aus; unabdingbar muß die Ausbildung vermittelt werden in einer Weise, die zu Liebe
> und Hingabe begeistert, Festigkeit im Gottesbund bewirkt und den einzelnen Baháʹí dazu
> bewegt, aktiv an der Arbeit für die Sache Gottes teilzunehmen und brauchbare Initiativen
> zur Förderung ihrer Interessen zu entfalten. Besondere Bemühungen, befähigte Menschen
> für den Glauben zu gewinnen, laufen ebenfalls in die Richtung der Beschaffung des in dieser
> Zeit so dringend benötigten menschlichen Potentials. Überdies werden solche Bemühungen
> bei den Geistigen Räten die Fähigkeit anregen und verstärken, ihre gewichtige
> Verantwortung zu übernehmen.10 Die korrekte Arbeitsweise der Institutionen hängt
> weitgehend davon ab, daß sich ihre Mitglieder bemühen, mit ihren Pflichten vertraut zu
> werden und sich sowohl in ihrem persönlichen Verhalten als auch bei ihren Amtspflichten
> gewissenhaft an die Grundsätze zu halten. Von erheblicher Bedeutung sind auch ihre
> Entschlossenheit, alle Spuren von Entfremdung und Sektierertum aus ihrer Mitte zu tilgen,
> sowie ihre Fähigkeit, die Zuneigung und Unterstützung der Freunde unter ihrer Obhut zu
> gewinnen und so viele Menschen wie möglich in die Arbeit für die Sache Gottes
> einzubeziehen. Wenn sie beständig das Ziel vor Augen haben, ihre Leistungen zu
> verbessern, wird die von ihnen geführte Gemeinde einen Lebensstil widerspiegeln, der dem
> Glauben Ansehen einträgt, und wird als eine willkommene Konsequenz unter den immer
> tiefer entmutigten Zeitgenossen neue Hoffnung entzünden.
> Während die Nationalen Geistigen Räte mit der prompten Hilfe der Kontinentalen Berater
> den in dieser kurzen Zeitspanne einzuschlagenden Kurs festlegen, befaßt sich das
> Weltzentrum mit der Abstimmung vielschichtiger Tätigkeiten auf dem ganzen Planeten und
> gibt, nachdem die Baháʹí‐Weltgemeinschaft immer tiefer in den Umgang mit Weltproblemen
> einbezogen wird, weitere Anweisungen zu den auswärtigen Angelegenheiten des Glaubens.
> Gleichzeitig werden die riesenhaften Bauvorhaben an Gottes heiligem Berg ohne Hast
> fortgeführt, sind sie doch Teil eines Prozesses, den Shoghi Effendi mit zwei ebenso wichtigen
> Entwicklungen zusammenfallen sah: mit der Errichtung des Geringeren Friedens und der
> Entwicklung der nationalen und örtlichen Baháʹí‐Institutionen. Zum Ende des Planes
> werden alle verbleibenden Bauphasen der Berg‐Karmel‐Projekte in Angriff genommen sein;
> die Rohbauten des Internationalen Lehrzentrums, des Zentrums für das Studium der
> heiligen Texte und der Erweiterung des Internationalen Archivs werden ausgeführt sein;
> sieben Terrassen unterhalb des Schreins des Báb sind dann fertiggestellt.
> Der dramatisch ausgeweitete Arbeitsumfang der Sache Gottes und die während dieses
> neuen Planes erwarteten Entwicklungen erfordern materielle Mittel. Eine Zeitlang waren sie
> unzureichend, obwohl erheblich größere Beiträge zu den Baháʹí‐Fonds geleistet wurden. Die
> aus vielen Weltteilen berichtete Wirtschaftskrise scheint sich zu verschlimmern, aber letztlich
> kann die Menschheit weder ihre wirtschaftlichen noch ihre anderen drängenden Probleme
> lösen, ehe die Nationen und Völker der Sache Baháʹuʹlláhs die nötige Beachtung schenken
> und ehe diese Sache von ihren überzeugten Anhängern die angemessene materielle
> Unterstützung erfährt. Mögen die Freunde überall, gemeinsam mit ihren Baháʹí‐Institutionen
> und einzeln für sich, unbeirrt von den die Nationen heimsuchenden Ungewißheiten,
> Gefahren und finanziellen Engpässen, abwägen, was jeder einzelne und alle zusammen zu
> tun haben, um ihrer unausweichlichen, geheiligten Pflicht nachzukommen.
> Unser Appell um sofortige, verdoppelte und nachhaltige Tätigkeit unter allen Aspekten des
> Planes richtet sich in erster Linie an den einzelnen Gläubigen an jedem Ort, tragen doch jeder
> und jede in sich selbst das rechte Maß an derjenigen Initiative, die für den Erfolg jedes
> weltumspannenden Baháʹí‐Vorhabens die Gewähr bietet. Von ihm und von ihr hängt, wie
> unser geliebter Hüter klar zum Ausdruck bringt, ʺletztenendes das Schicksal der ganzen
> Gemeinde abʺ.3 Leicht werden die Ziele des Dreijahresplanes nicht zu gewinnen sein, aber
> sie müssen großartig erreicht werden, welches Opfer auch immer vonnöten sei. Die
> einzelnen Baháʹí und die Geistigen Räte sollten sich deshalb unverzüglich diesen Planzielen
> zuwenden, damit die Probleme der Menschheit nicht ungezügelt in den Himmel wachsen
> oder eine interne Krise aufkommt und uns bremst. Lassen Sie uns immer bewußt sein, daß
> wir unsere Siege durch Leid und Prüfungen erringen. Wir verwandeln eine Krise in einen
> Fortschritt, wenn wir die sich bietende Gelegenheit beim Schopf packen, indem wir die
> Anwendbarkeit und die gewinnende Kraft unserer Grundsätze unter Beweis stellen. Auf der
> Woge des Fortschritts der Sache Gottes haben sich Krise und Sieg immer abgelöst und als die
> Haupterzeugnisse dieses Fortschritts erwiesen. Während wir die Triumphe des Heiligen
> Jahres auskosten, wollen wir nicht vergessen, wie real diese immer wiederkehrende
> Erfahrung ist. Wir wollen uns auch bewußt sein, daß unsere Segnungen unseren
> Herausforderungen entsprechen, wie es unsere ruhmreiche Geschichte wiederholt gezeigt
> hat.
> Liebe Freunde, seien Sie nicht verzweifelt oder verschreckt! Schöpfen Sie Mut aus der
> Sicherheit von Gottes Gesetz und Gebot! Jetzt sind die dunkelsten Stunden vor dem
> Morgengrauen. Der verheißene Friede wird kommen, wenn die Nacht vorüber ist. Drängen
> Sie voran, dem Dämmerlicht entgegen!
> Das Universale Haus der Gerechtigkeit
> 
> [1] BF 12/4
> [2] ÄL Kap.99
> 3Brief vom 28. Juli 1954, in Citadel of Faith. Messages to America 1947‐1957, Wilmette 1980,
> p.130
>
> — *Riḍván-Botschaft 1993 — Bahá'í Verlag GmbH (autorisierte deutsche Übersetzung) (All Rights Reserved — wiedergegeben mit Genehmigung)*

