# 59 Der Brief des Jakobus

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> 1:1    Jakobus, ein Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, an die
> zwölf Stämme in der Zerstreuung: Gruß zuvor!
> 
> Der Christ in der Anfechtung
> 
> 1:2    Meine lieben Brüder, erachtet es für lauter Freude, wenn ihr in
> mancherlei Anfechtungen fallt,
> Röm 5,3-5; 1. Petr 4,13
> 
> 1:3    und wißt, daß euer Glaube, wenn er bewährt ist, Geduld wirkt.
> 
> 1:4    Die Geduld aber soll ihr Werk tun bis ans Ende, damit ihr vollkommen
> und unversehrt seid und kein Mangel an euch sei.
> 
> 1:5    Wenn es aber jemandem unter euch an Weisheit mangelt, so bitte er
> Gott, der jedermann gern gibt und niemanden schilt; so wird sie ihm
> gegeben werden.
> Kap 3,15; Spr 2,3-6
> 
> 1:6    Er bitte aber im Glauben und zweifle nicht; denn wer zweifelt, der
> gleicht einer Meereswoge, die vom Winde getrieben und bewegt wird.
> Mk 11,24;  1. Tim 2,8
> 
> 1:7    Ein solcher Mensch denke nicht, daß er etwas von dem Herrn empfangen
> werde.
> 
> 1:8    Ein Zweifler ist unbeständig auf allen seinen Wegen.
> 
> 1:9    Ein Bruder aber, der niedrig ist, rühme sich seiner Höhe;
> Kap 2,5
> 
> 1:10    wer aber reich ist, rühme sich seiner Niedrigkeit, denn wie eine
> Blume des Grases wird er vergehen.
> 1. Tim 6,17;  1. Petr 1,24
> 
> 1:11   Die Sonne geht auf mit ihrer Hitze, und das Gras verwelkt, und die
> Blume fällt ab, und ihre schöne Gestalt verdirbt: so wird auch der
> Reiche dahinwelken in dem, was er unternimmt.
> Jes 40,6-7
> 
> 1:12   Selig ist der Mann, der die Anfechtung erduldet; denn nachdem er
> bewährt ist, wird er die Krone des Lebens empfangen, die  Gott
> verheißen hat denen, die ihn liebhaben.
> 2. Tim 4,8
> 
> Der Ursprung der Versuchung
> 
> 1:13   Niemand sage, wenn er versucht wird, daß er von Gott versucht werde.
> Denn Gott kann nicht versucht werden zum Bösen, und er selbst
> versucht niemand.
> 
> 1:14    Sondern ein jeder, der versucht wird, wird von seinen eigenen
> Begierden gereizt und gelockt.
> (14 und 15) 1. Mose 3,6;  Röm 7,7-8
> 
> 1:15   Danach, wenn die Begierde empfangen hat, gebiert sie die Sünde; die
> Sünde aber, wenn sie vollendet ist, gebiert den Tod.
> Röm 7,10
> 
> 1:16   Irrt euch nicht, meine lieben Brüder.
> 
> 1:17   Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von oben herab, von
> dem Vater des Lichts, bei dem keine Veränderung ist noch Wechsel
> des Lichts und der Finsternis.
> Mt 7,11;  1. Joh 1,5
> 
> 1:18   Er hat uns geboren nach seinem Willen durch das Wort der Wahrheit,
> damit wir Erstlinge seiner Geschöpfe seien.
> Joh 1,13; 1. Petr 1,23
> 
> Hörer und Täter des Wortes
> 
> 1:19   Ihr sollt wissen, meine lieben Brüder: ein jeder Mensch sei schnell
> zum Hören, langsam zum Reden, langsam zum Zorn.
> Spr 29,20; Pred 5,1-2; 7,9
> 
> 1:20   Denn des Menschen Zorn tut nicht, was vor Gott recht ist.
> Spr 29,22; Eph 4,26
> 
> 1:21   Darum legt ab alle Unsauberkeit und alle Bosheit und nehmt das Wort
> an mit Sanftmut, das in euch gepflanzt ist und Kraft hat, eure
> Seelen selig zu machen.
> 1. Petr 2,1
> 
> 1:22    Seid aber Täter des Worts und nicht Hörer allein; sonst betrügt ihr
> euch selbst.
> Mt 7,21; Röm 2,13
> 
> 1:23   Denn wenn jemand ein Hörer des Worts ist und nicht ein Täter, der
> gleicht einem Mann, der sein leibliches Angesicht im Spiegel
> beschaut;
> 
> 1:24   denn nachdem er sich beschaut hat, geht er davon und vergißt von
> Stund an, wie er aussah.
> 
> 1:25   Wer aber durchschaut in das vollkommene Gesetz der Freiheit und
> dabei beharrt und ist nicht ein vergeßlicher Hörer, sondern ein
> Täter, der wird selig sein in seiner Tat.
> Kap 2,12; Röm 8,2;  Joh 13,17
> 
> 1:26   Wenn jemand meint, er diene Gott, und hält seine Zunge nicht im
> Zaum, sondern betrügt sein Herz, so ist sein Gottesdienst nichtig.
> 1. Petr 3,10
> 
> 1:27   Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott, dem Vater, ist
> der: die Waisen und Witwen in ihrer Trübsal besuchen und sich selbst
> von der Welt unbefleckt halten.
> 
>          Kein Ansehen der Person in der Gemeinde
> 
> 2:1    Liebe Brüder, haltet den Glauben an Jesus Christus, unsern Herrn der
> Herrlichkeit, frei von allem Ansehen der Person.
> 
> 2:2    Denn wenn in eure Versammlung ein Mann käme mit einem goldenen Ring
> und in herrlicher Kleidung, es käme aber auch ein Armer in
> unsauberer Kleidung,
> 
> 2:3    und ihr sähet auf den, der herrlich gekleidet ist, und sprächet zu
> ihm: Setze du dich hierher auf den guten Platz! und sprächet zu dem
> Armen: Stell du dich dorthin! oder: Setze dich unten zu meinen
> Füßen!,
> 
> 2:4    ist's recht, daß ihr solche Unterschiede bei euch macht und urteilt
> mit bösen Gedanken?
> 
> 2:5    Hört zu, meine lieben Brüder! Hat nicht Gott erwählt die Armen in
> der Welt, die im Glauben reich sind und Erben des Reichs, das er
> verheißen hat denen, die ihn liebhaben?
> 1. Kor 1,26; 11,22;  Lk 12,21
> 
> 2:6    Ihr aber habt dem Armen Unehre angetan. Sind es nicht die Reichen,
> die Gewalt gegen euch üben und euch vor Gericht ziehen?
> 
> 2:7    Verlästern sie nicht den guten Namen, der über euch genannt ist?
> 1. Petr 4,14
> 
> 2:8    Wenn ihr das königliche Gesetz erfüllt nach der Schrift (3. Mose
> 19,18): »Liebe deinen Nächsten wie dich selbst«, so tut ihr recht;
> 
> 2:9    wenn ihr aber die Person anseht, tut ihr Sünde und werdet überführt
> vom Gesetz als Übertreter.
> 5. Mose 1,17
> 
> 2:10   Denn wenn jemand das ganze Gesetz hält und sündigt gegen ein
> einziges Gebot, der ist am ganzen Gesetz schuldig.
> Mt 5,19
> 
> 2:11   Denn der gesagt hat (2. Mose 20,13-14): »Du sollst nicht
> ehebrechen«, der hat auch gesagt: »Du sollst nicht töten.« Wenn du
> nun nicht die Ehe brichst, tötest aber, bist du ein Übertreter des
> Gesetzes.
> 
> 2:12   Redet so und handelt so wie Leute, die durchs Gesetz der Freiheit
> gerichtet werden sollen.
> 
> 2:13   Denn es wird ein unbarmherziges Gericht über den ergehen, der nicht
> Barmherzigkeit getan hat; Barmherzigkeit aber triumphiert über das
> Gericht.
> Mt 5,7; 18,30; 18,34; 25,45-46
> 
> Glaube ohne Werke ist tot
> 
> 2:14    Was hilft's, liebe Brüder, wenn jemand sagt, er habe Glauben, und
> hat doch keine Werke? Kann denn der Glaube ihn selig machen?
> (14-26) Röm 3,21-31;  Mt 7,21
> 
> 2:15   Wenn ein Bruder oder eine Schwester Mangel hätte an Kleidung und an
> der täglichen Nahrung
> 
> 2:16   und jemand unter euch spräche zu ihnen: Geht hin in Frieden, wärmt
> euch und sättigt euch!, ihr gäbet ihnen aber nicht, was der Leib
> nötig hat - was könnte ihnen das helfen?
> 1. Joh 3,18
> 
> 2:17   So ist auch der Glaube, wenn er nicht Werke hat, tot in sich selber.
> 
> 2:18   Aber es könnte jemand sagen: Du hast Glauben, und ich habe Werke.
> Zeige mir deinen Glauben ohne die Werke, so will ich dir meinen
> Glauben zeigen aus meinen Werken.
> Gal 5,6
> 
> 2:19   Du glaubst, daß nur einer Gott ist? Du tust recht daran; die Teufel
> glauben's auch und zittern.
> 
> 2:20   Willst du nun einsehen, du törichter Mensch, daß der Glaube ohne
> Werke nutzlos ist?
> 
> 2:21   Ist nicht Abraham, unser Vater, durch Werke gerecht geworden, als er
> seinen Sohn Isaak auf dem Altar opferte?
> 1. Mose 22,1-19; Hebr 11,17; Röm 4,2-3
> 
> 2:22   Da siehst du, daß der Glaube zusammengewirkt hat mit seinen Werken,
> und durch die Werke ist der Glaube vollkommen geworden.
> 
> 2:23   So ist die Schrift erfüllt, die da spricht (1. Mose 15,6): »Abraham
> hat Gott geglaubt, und das ist ihm zur Gerechtigkeit gerechnet
> worden«, und er wurde »ein Freund Gottes« genannt (Jesaja 41,8).
> 
> 2:24   So seht ihr nun, daß der Mensch durch Werke gerecht wird, nicht
> durch Glauben allein.
> 
> 2:25   Desgleichen die Hure Rahab, ist sie nicht durch Werke gerecht
> geworden, als sie die Boten aufnahm und ließ sie auf einem andern
> Weg hinaus?
> Hebr 11,31;  Jos 2,1-24
> 
> 2:26   Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne
> Werke tot.
> 
>          Die Macht der Zunge
> 
> 3:1    Liebe Brüder, nicht jeder von euch soll ein Lehrer werden; und wißt,
> daß wir ein desto strengeres Urteil empfangen werden.
> 
> 3:2    Denn wir verfehlen uns alle mannigfaltig. Wer sich aber im Wort
> nicht verfehlt, der ist ein vollkommener Mann und kann auch den
> ganzen Leib im Zaum halten.
> 
> 3:3    Wenn wir den Pferden den Zaum ins Maul legen, damit sie uns
> gehorchen, so lenken wir ihren ganzen Leib.
> 
> 3:4    Siehe, auch die Schiffe, obwohl sie so groß sind und von starken
> Winden getrieben werden, werden sie doch gelenkt mit einem kleinen
> Ruder, wohin der will, der es führt.
> 
> 3:5    So ist auch die Zunge ein kleines Glied und richtet große Dinge an.
> Siehe, ein kleines Feuer, welch einen Wald zündet's an!
> 
> 3:6    Auch die Zunge ist ein Feuer, eine Welt voll Ungerechtigkeit. So
> ist die Zunge unter unsern Gliedern: sie befleckt den ganzen Leib
> und zündet die ganze Welt an und ist selbst von der Hölle
> entzündet.
> Spr 16,27;  Mt 12,36-37; 15,11; 15,18
> 
> 3:7    Denn jede Art von Tieren und Vögeln und Schlangen und Seetieren wird
> gezähmt und ist gezähmt vom Menschen,
> 
> 3:8    aber die Zunge kann kein Mensch zähmen, das unruhige Übel, voll
> tödlichen Giftes.
> 
> 3:9     Mit ihr loben wir den Herrn und Vater, und mit ihr fluchen wir den
> Menschen, die nach dem Bilde Gottes gemacht sind.
> (9 und 10) Ps 141,3;  1. Mose 1,26-27
> 
> 3:10   Aus einem Munde kommt Loben und Fluchen. Das soll nicht so sein,
> liebe Brüder.
> Eph 4,29
> 
> 3:11   Läßt auch die Quelle aus einem Loch süßes und bitteres Wasser
> fließen?
> 
> 3:12   Kann auch, liebe Brüder, ein Feigenbaum Oliven oder ein Weinstock
> Feigen tragen? So kann auch eine salzige Quelle nicht süßes Wasser
> geben.
> 
> Die Weisheit von oben
> 
> 3:13   Wer ist weise und klug unter euch? Der zeige mit seinem guten Wandel
> seine Werke in Sanftmut und Weisheit.
> 
> 3:14   Habt ihr aber bittern Neid und Streit in eurem Herzen, so rühmt euch
> nicht und lügt nicht der Wahrheit zuwider.
> 
> 3:15   Das ist nicht die Weisheit, die von oben herabkommt, sondern sie
> ist irdisch, niedrig und teuflisch.
> Kap 1,5
> 
> 3:16   Denn wo Neid und Streit ist, da sind Unordnung und lauter böse
> Dinge.
> 
> 3:17   Die Weisheit aber von oben her ist zuerst lauter, dann friedfertig,
> gütig, läßt sich etwas sagen, ist reich an Barmherzigkeit und guten
> Früchten, unparteiisch, ohne Heuchelei.
> 
> 3:18   Die Frucht der Gerechtigkeit aber wird gesät in Frieden für die,
> die Frieden stiften.
> Phil 1,11;  Mt 5,9
> 
>          Warnung vor Unfriede und Wankelmut
> 
> 4:1    Woher kommt der Kampf unter euch, woher der Streit? Kommt's nicht
> daher, daß in euren Gliedern die Gelüste gegeneinander streiten?
> 
> 4:2    Ihr seid begierig und erlangt's nicht; ihr mordet und neidet und
> gewinnt nichts; ihr streitet und kämpft und habt nichts, weil ihr
> nicht bittet;
> Gal 5,15
> 
> 4:3    ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr in übler Absicht bittet,
> nämlich damit ihr's für eure Gelüste vergeuden könnt.
> 
> 4:4    Ihr Abtrünnigen, wißt ihr nicht, daß Freundschaft mit der Welt
> Feindschaft mit Gott ist? Wer der Welt Freund sein will, der wird
> Gottes Feind sein.
> Lk 6,26; Röm 8,7; 1. Joh 2,15
> 
> 4:5    Oder meint ihr, die Schrift sage umsonst: Mit Eifer wacht Gott über
> den Geist, den er in uns hat wohnen lassen,
> 
> 4:6    und gibt um so reichlicher Gnade? Darum heißt es (Sprüche 3,34):
> »Gott widersteht den Hochmütigen, aber den Demütigen gibt er
> Gnade.«
> Hiob 22,29; Mt 23,12; 1. Petr 5,5
> 
> 4:7    So seid nun Gott untertan. Widersteht dem Teufel, so flieht er von
> euch.
> 1. Petr 5,8-9
> 
> 4:8     Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch. Reinigt die Hände, ihr
> Sünder, und heiligt eure Herzen, ihr Wankelmütigen.
> Sach 1,3;  Jes 1,16
> 
> 4:9    Jammert und klagt und weint; euer Lachen verkehre sich in Weinen und
> eure Freude in Traurigkeit.
> 
> 4:10   Demütigt euch vor dem Herrn, so wird er euch erhöhen.
> 1. Petr 5,6
> 
> 4:11   Verleumdet einander nicht, liebe Brüder. Wer seinen Bruder
> verleumdet oder verurteilt, der verleumdet und verurteilt das
> Gesetz. Verurteilst du aber das Gesetz, so bist du nicht ein Täter
> des Gesetzes, sondern ein Richter.
> 
> 4:12   Einer ist der Gesetzgeber und Richter, der selig machen und
> verdammen kann. Wer aber bist du, daß du den Nächsten verurteilst?
> Mt 7,1; Röm 14,4
> 
> Warnung vor Selbstsicherheit
> 
> 4:13   Und nun ihr, die ihr sagt: Heute oder morgen wollen wir in die oder
> die Stadt gehen und wollen ein Jahr dort zubringen und Handel
> treiben und Gewinn machen -,
> Spr 27,1
> 
> 4:14   und wißt nicht, was morgen sein wird. Was ist euer Leben? Ein Rauch
> seid ihr, der eine kleine Zeit bleibt und dann verschwindet.
> Lk 12,20
> 
> 4:15   Dagegen solltet ihr sagen: Wenn der Herr will, werden wir leben und
> dies oder das tun.
> Apg 18,21; 1. Kor 4,19
> 
> 4:16   Nun aber rühmt ihr euch in eurem Übermut. All solches Rühmen ist
> böse.
> 
> 4:17   Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut's nicht, dem ist's Sünde.
> Lk 12,47
> 
>          Das Gericht über die Reichen
> 
> 5:1    Und nun, ihr Reichen: Weint und heult über das Elend, das über euch
> kommen wird!
> Lk 6,24-25
> 
> 5:2    Euer Reichtum ist verfault, eure Kleider sind von Motten
> zerfressen.
> Mt 6,19
> 
> 5:3    Euer Gold und Silber ist verrostet, und ihr Rost wird gegen euch
> Zeugnis geben und wird euer Fleisch fressen wie Feuer. Ihr habt euch
> Schätze gesammelt in diesen letzten Tagen!
> 
> 5:4    Siehe, der Lohn der Arbeiter, die euer Land abgeerntet haben, den
> ihr ihnen vorenthalten habt, der schreit, und das Rufen der
> Schnitter ist gekommen vor die Ohren des Herrn Zebaoth.
> 5. Mose 24,14-15
> 
> 5:5    Ihr habt geschlemmt auf Erden und gepraßt und eure Herzen gemästet
> am Schlachttag.
> Lk 16,19; 16,25
> 
> 5:6    Ihr habt den Gerechten verurteilt und getötet, und er hat euch nicht
> widerstanden.
> Kap 2,6
> 
> Mahnung zur Geduld
> 
> 5:7    So seid nun geduldig, liebe Brüder, bis zum Kommen des Herrn.
> Siehe, der Bauer wartet auf die kostbare Frucht der Erde und ist
> dabei geduldig, bis sie empfange den Frühregen und Spätregen.
> Lk 21,19; Hebr 10,36
> 
> 5:8    Seid auch ihr geduldig und stärkt eure Herzen; denn das Kommen des
> Herrn ist nahe.
> 
> 5:9    Seufzt nicht widereinander, liebe Brüder, damit ihr nicht gerichtet
> werdet. Siehe, der Richter steht vor der Tür.
> 
> 5:10   Nehmt, liebe Brüder, zum Vorbild des Leidens und der Geduld die
> Propheten, die geredet haben in dem Namen des Herrn.
> Mt 5,12
> 
> 5:11   Siehe, wir preisen selig, die erduldet haben. Von der Geduld Hiobs
> habt ihr gehört und habt gesehen, zu welchem Ende es der Herr
> geführt hat; denn der Herr ist barmherzig und ein Erbarmer.
> Hiob 1,21;  Hiob 42,10-16
> 
> 5:12   Vor allen Dingen aber, meine Brüder, schwört nicht, weder bei dem
> Himmel noch bei der Erde noch mit einem andern Eid. Es sei aber euer
> Ja ein Ja und euer Nein ein Nein, damit ihr nicht dem Gericht
> verfallt.
> Mt 5,34-37
> 
> Das Gebet für die Kranken
> 
> 5:13    Leidet jemand unter euch, der bete; ist jemand guten Mutes, der
> singe Psalmen.
> Ps 50,15;  Kol 3,16
> 
> 5:14   Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der
> Gemeinde, daß sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen
> des Herrn.
> Mk 6,13
> 
> 5:15   Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr
> wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben
> werden.
> Mk 16,18
> 
> 5:16   Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, daß ihr
> gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich
> ist.
> Apg 12,5
> 
> 5:17   Elia war ein schwacher Mensch wie wir; und er betete ein Gebet, daß
> es nicht regnen sollte, und es regnete nicht auf Erden drei Jahre
> und sechs Monate.
> 1. Kön 17,1; Lk 4,25
> 
> 5:18   Und er betete abermals, und der Himmel gab den Regen, und die Erde
> brachte ihre Frucht.
> 1. Kön 18,41-45
> 
> Verantwortung für die Irrenden
> 
> 5:19   Liebe Brüder, wenn jemand unter euch abirren würde von der Wahrheit
> und jemand bekehrte ihn,
> Gal 6,1
> 
> 5:20   der soll wissen: wer den Sünder bekehrt hat von seinem Irrweg, der
> wird seine Seele vom Tode erretten und wird bedecken die Menge der
> Sünden.
> Ps 51,15;  Spr 10,12; 1. Petr 4,8
>
> — *59 Der Brief des Jakobus*

